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	<title>AnthroWorld - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-09-18T04:46:33Z</updated>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_200._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=32685</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 200. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-09-13T13:21:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Transkription des 200. Vortrags vom 13. Februar 2024 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 199. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 201. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}__TOC__&lt;br /&gt;
200. Vortrag vom 13. Februar 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=28 Begrüßung, Wochenspruch 45 und der Urgedanke des Denkens 00:00:28] ===&lt;br /&gt;
Alles läuft, nur ich laufe nicht, ich sitze. Heute ist ja Fasching-Dienstag, also sind jetzt alle unterwegs, macht aber nichts. Dafür gibt es zuerst einmal die Begrüßung zum zweihundertsten Vortrag zur Apokalypse. Es war der Vorschlag, es müsste heute zweihundert Minuten dauern – wir werden schauen, was wird. Also jedenfalls der Zweihundertste, und dazu der fünfundvierzigste Wochenspruch. Das ist ein schöner, ein langer, gar nicht faschingsmäßig, sondern eigentlich ernst.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es festigt sich Gedankenmacht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Bunde mit der Geistgeburt,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie hält der Sinne dumpfe Reize&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur vollen Klarheit auf.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenn Seelenfülle sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit dem Weltenwerden einen will,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Muss Sinnesoffenbarung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens Licht empfangen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also der Urgedanke, der ja eigentlich schon in der Philosophie der Freiheit bei Steiner ausgesprochen ist: Die Sinneswahrnehmung allein ist nur die Hälfte, ist daher eigentlich nur Schein, eine noch unwirkliche Hälfte. Und in die Wirklichkeit tauchen wir erst ein, wenn das Denken dazukommt – das für sich genommen zunächst auch nur Schein ist. Aber zwei Scheine, wenn die zusammenscheinen, dann scheint mir, dass wir der Wirklichkeit näherkommen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es natürlich noch viel zu sagen dazu, aber das Wichtige für uns ist auf jeden Fall: Wir haben die Chance, an dem Sinnlichen draußen unser Denken zu entzünden, unser Denken entgegenzutragen. Und das ist keineswegs Willkür, was wir da entgegentragen. Wir können natürlich Willkür entgegentragen, aber dann wird es nicht einschnappen, sozusagen, mit dem, was uns durch die Sinneswelt entgegenkommt. Wir müssen Gedanken dem entgegenbringen, die auch der sinnlichen Erscheinung gerecht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann oft eine Weile dauern, bis man das findet. Es springt einem nicht gleich zu, denn dann wäre auch unser Erleben ganz anders: Wir stünden sofort mitten in der Wirklichkeit drinnen, und das ist eigentlich nicht der Fall. Wir glauben es nur oft. Wir glauben es deswegen, weil wir natürlich viele Gedanken mitbringen, die schon zur Gewohnheit geworden sind, und gegenüber den Dingen, die wir so üblicherweise sehen, erkennen wir es auch sofort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn man sich zurückversetzt in die Kindheit – gut, da können wir uns nicht erinnern, das ist schwierig –, das Kind kann, bis das Denken erwacht, also bis ins dritte, vierte Lebensjahr hinein, die Dinge eigentlich noch nicht wiedererfassen. Das heißt: Selbst wenn es die Farbe Rot am Anfang erlebt, ist es beim nächsten Mal, wo es wieder Rot erlebt, nicht einmal ein Wiedererkennen, dass es Rot ist. Es wirkt aktuell, so wie es ist – die Farbe hat eine Wirkung auf das Gemüt, auf die Seele –, aber es ist keine Erinnerung daran da, dass das jetzt wieder Rot ist. Dazu müsste ich es mit dem Begriff Rot durchdringen, müsste dem Begriff Farbe und speziell Farbe Rot entgegenbringen. Dann erst habe ich die Wirklichkeit des Roten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff kann natürlich auch reicher oder ärmer sein, die Wahrnehmung kann deutlicher oder weniger deutlich sein, aber jedenfalls sind wir erst, wenn beide zusammenkommen, im Wirklichen drinnen. Und das gilt natürlich auch im weiteren Sinn bei einer rein geistigen Wahrnehmung. Auch da muss eigentlich das Denken dazukommen, damit ich es erst als Wirklichkeit ergreife.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=348 Wie schaut ein Engel aus? Bilder der Imagination 00:05:48] ===&lt;br /&gt;
Auch da ist es natürlich wieder so, dass wir durchaus Bilder hineintragen in das geistige Erleben, teilweise fast ganz automatisch. Ich habe einmal die Frage gestellt: Wer ist Ahriman? Oder wie schaut ein Engel aus? Naja, er schaut eigentlich gar nicht aus, weil er kein räumliches Wesen ist. Also kann ich mir kein räumliches, nicht einmal ein flächenhaftes Bild in Wahrheit von ihm machen. Sondern wenn ich es als Bild erlebe, dann muss ich wissen, dass ich das bereits gemalt habe. Das kann unbewusst erfolgen, so wie es bei den alten Schauungen passiert ist: Dann steht der Engel da mit seinen Flügeln, aber in menschlicher Gestalt – die hat er eigentlich nicht, weil er eben gar keine räumliche Gestalt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem ist er sehr eng mit uns verbunden, wie alle Engelwesenheiten – Engel, Erzengel, Urengel sind ja sehr eng mit der Menschheitsentwicklung verbunden. Daher ist eine Legitimität da, auch dieses rein geistige Erlebnis des Engels durchaus auf den Menschen und die Menschengestalt zu beziehen, weil ja auch da gewisse Wirkungen im Menschen drinnen sind, indem man sich mit den Engel- und Erzengelwesenheiten auseinandersetzt. Aber für sich genommen schaut er einmal gar nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem ist es notwendig, auch für die imaginative Wahrnehmung, sich ein Bild zu malen, in gewisser Weise. Das kann sehr unterschiedlich sein, Bild im weitesten Sinn, weil es durchaus auch, auch wenn es Imagination ist, ein Klangbild sein kann. Es kann ein Geschmacksbild sein. Gerade im Imaginativen sind Geschmacksnuancen durchaus etwas sehr Gängiges. Riechen ist auch eine Möglichkeit, allerdings heikel, weil sich beim Riechen sehr gerne die Widersacher dranhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt, der Teufel stinkt. Aber es ist nicht nur so, dass er stinkt – es sind oft gerade die wunderbarsten Wohlgerüche, die uns zu irgendwas verführen. Man kennt die Wirkung des Parfums, das kann man sehr gezielt einsetzen. Gerade wenn es dezent ist, unterschwellig bleibt, wird es besonders gefährlich. Alles, was unterschwellig da ist, aber doch wahrgenommen wird, ohne dass es bewusst wahrgenommen wird, nimmt nur das Unterbewusstsein auf. Mit solchen Dingen führen uns die Widersacher sehr gern in die Irre. Gerade Geruch ist deswegen auch sehr schnell im Unterbewusstsein, weil das Bewusstsein für das Gerochene sehr schnell ausgelöscht wird. Man kann das merken: Wenn man in einem wunderbaren Geruch ist oder auch wenn es fürchterlich stinkt, riecht man es nach relativ kurzer Zeit eigentlich nicht mehr. Es ist weg, ausgeblendet – ein interessanter Mechanismus beim Menschen, dass gerade das dann ins Unterbewusstsein versinkt, aber trotzdem da bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so etwas kann auch Erinnerungen wecken. Sinneseindrücke können Erinnerungen wecken, Gerüche, Töne, die leise im Hintergrund sind. Man schaut irgendetwas ganz anderes an und kommt in eine sentimentale Stimmung, weiß gar nicht wieso – was man sich anschaut, passt eigentlich gar nicht dazu. Aber vielleicht ist es im Hintergrund eine Melodie, die ganz leise anklingt, die man gar nicht bewusst wahrnimmt, oder eine bestimmte Geruchs- oder Geschmacksnuance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel wenn ich Theaterstücke auswähle: Ich lese sie und vergesse sie. Bis ich so weit bin, dass ich das Stück nacherzählen kann, muss ich es eigentlich erst gespielt haben – und selbst dann vergesse ich es. Auch wenn man es zwanzigmal gespielt hat, heißt das nicht, dass man sich an jedes Detail erinnern kann. Das ist großteils weg. Aber was überbleibt, ist eine bestimmte Farbe und ein bestimmter Geschmack. Und wenn ich ein Stück auswähle, ist meistens gar nicht der Inhalt das Entscheidende, sondern ich sage: Das Stück schmeckt mir jetzt, es hat eine Farbe, die passt jetzt, für dieses Stück ist der Zeitpunkt da, es zu machen. Das ist das eigentliche Entscheidungskriterium. Wenn ich nach einem neuen Stück suche und alle möglichen Stücke durchlese, weiß ich nach dem fünften sicher nicht mehr genau, was im ersten drinnen war – aber die Geschmacksnuance, die Farbnuance ist da. Und dann spüre ich: Das hat jetzt den richtigen Geschmack. Dann passt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir geistig wahrnehmen, dann ist – sagen wir es vorsichtig – ein seelisches Wahrnehmen eines Geistigen da. Das heißt, da wirkt ein geistiges Wesen, und das erregt in uns zunächst ganz untergründig etwas. Sonst wären wir ja alle schon imaginativ sehend – sind wir eigentlich auch alle, nur wissen wir nichts davon, wir kriegen es nicht mit. Es geht darum, es ins Bewusstsein zu heben. Auch mit den Sinneseindrücken draußen nehmen wir mit, was an Seelischem, an Geistigem sich abspielt. Das heißt, wir nehmen die Elementarwesen wahr in Wirklichkeit, und wir nehmen auch die Engelwesenheiten wahr, die um uns sind. Aber es ist ganz tief verschüttet zunächst, weil es eigentlich eine zarte Seelenstimmung ist. Auch das Geistige wird als lebendiges seelisches Bild erlebt, nur eben unterbewusst. Das heißt, für uns ist es zunächst eine ganz vage, untergründige Seelenstimmung, nicht mehr, nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass ich es zur imaginativen Wahrnehmung bringe, dazu ist erforderlich, dass ich selber beginne, das Bild zu malen – in Farben, in Formen, in Geschmacksnuancen von mir aus, sogar in Tönen. Es muss deswegen noch keine Inspiration sein, es kann durchaus auch eine Tonwahrnehmung sein. Eine imaginative Tonwahrnehmung ist aber immer etwas anderes als die Inspiration, die dann kommt. Inspiration wird ja auch gern mit dem Klangelement verbunden, aber da ist es eine viel höhere Stufe. Da geht es dann wirklich darum, die Gedankenharmonien zu hören, zu ergreifen, die hinter diesem seelisch-geistigen Erlebnis drinnen stecken. Das heißt: Wie gehört alles zusammen, was hat das mit mir jetzt hier und heute zu tun? Weil ich als der Wahrnehmende immer der Mittelpunkt des Geschehens bin. Jeder von uns ist Mittelpunkt des Geschehens, wir beziehen es wahrnehmend auch auf uns, wir sind ja die Wahrnehmenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir müssen es eben in dieses Farbbild, in dieses geformte Bild, in dieses Klangbild, in dieses Geschmackserlebnis selber umformen. Beim alten Hellsehen passierte das ganz automatisch, und das ist eigentlich auch ein ganz natürlicher Vorgang, weil wir uns, wenn wir geistig wahrnehmend sind, vom körperlichen Instrument lösen. Es nehmen nämlich trotzdem nicht die Sinne wahr, nicht die äußeren Sinne, sondern es ist die Seelentätigkeit, die dahintersteckt und die sich anders orientiert als bei der Sinneswahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=880 Die Lotusblume: Farbwirkung und die Furcht vor Engeln 00:14:40] ===&lt;br /&gt;
Zum Beispiel wirkt bei der Sinneswahrnehmung, beim Sehen insbesondere, sehr stark die zweiblättrige Lotusblume. Sie richtet ihre Blätter, ihre Aufmerksamkeit eigentlich nach innen. Dadurch erlebt man das Sinnesbild, das vor uns ist. Bei der imaginativen Wahrnehmung der Welt um uns herum wendet sich das nach außen: Dann gehen so etwas wie zwei Fangarme geradezu nach außen, die aber nichts mit den Augen zu tun haben, sondern wirklich von dort ausgehen. Und beim Sehen mit den Augen wenden sich genau dieselben Kräfte nach innen. Das heißt, wir lesen dann in unserem eigenen Inneren, und das wird eben durch die Augen, durch das, was das Gehirn tut, umgesetzt in die sinnliche Wahrnehmung – das sind die Werkzeuge dafür. Und die sind letztlich gebaut durch das Seelisch-Geistige, das mit den Farben, mit den Formen mitkommt. In Wahrheit ist es das, was das gebaut hat. Das heißt, es ist durchaus nicht willkürlich, es gibt ein gewisses Zusammenstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass eine Blume rot ist, hat auch etwas mit ihrer seelischen Qualität zu tun. Aber diese seelische Qualität nehme ich nicht allein durch das Rot wahr – wenn ich das Rot auslösche, sehe ich zunächst nichts, aber dann fange ich an zu fühlen, zu spüren, wahrzunehmen, wenn ich aufmerksam genug bin: Was ist denn die Seelenstimmung dahinter, was drückt sich in diesem Rot äußerlich aus? Also das, was Goethe die sinnlich-sittliche Wirkung der Farben genannt hat. Jede Farbe hat eine bestimmte seelische Wirkung, mit einem gewissen Spektrum. Es kommt auch sehr darauf an, welche Rot-Nuance es ist – gerade bei Neonfarben kann das ganz in eine andere Richtung umschlagen. Ein Neongelb hat eine andere Wirkung als das Gelb einer Blume, ein künstliches Gelb hat eine ganz andere Stimmung. Da kommt etwas extrem Arimanisches durch, das spürt man dann. So sehr es auch hell strahlend ist, hat es geistig eigentlich etwas ganz Verdunkelndes dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr wir solche grelle Farben, Neonreklamen, Druckfarben und dergleichen sehen, desto verdunkelnder wirkt es auf die geistige Wahrnehmung – einfach nur, dass das im Umfeld da ist. Wenn wir uns unsere Welt anschauen, dann ist sie heute so eingerichtet, dass alles dazu getan wird, dass geistige Wahrnehmung nicht aufkommt. Das hat auch mit einem gewissen Instinkt der Menschheit zu tun, es ist nicht so, dass da jemand das bewusst steuert. Es ist natürlich ein arimanischer Einfluss dahinter, der viele Menschen beeinflusst, dass solche Farben, solche Lichtdinge entwickelt werden. Aber es hängt damit zusammen, dass die Menschen mit einer gewissen Berechtigung Angst vor der geistigen Wahrnehmung haben – heute ganz besonders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es schon öfter gesagt: Bei jeder Engelerscheinung, schon im Alten Testament, ist das Erste, was der Engel sagt: Fürchte dich nicht. Es ist also keineswegs einfach die beglückende Erscheinung, bei der ich glücklich bin. Der erste Eindruck ist, dass es niederschmetternd ist – es macht mich so klein, es zerstört mich eigentlich geradezu. Und dieses Wort des Engels ist ein kraftspendendes Wort, das zumindest dem, der halbwegs vorbereitet ist, hilft, sich zu halten gegenüber dieser gewaltigen Kraft, die ihm entgegenkommt. Unvorbereitet würde dieser Eindruck geradezu zerstörerisch auf das Seelenleben wirken, würde sehr viel Verwirrung auslösen und uns davon wegbringen, dass wir uns wach, mit unserem Ich im Zentrum, halten können und in aller Ruhe die Erscheinung ergreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davor sind wir heute bis zu einem gewissen Grad dadurch geschützt, dass wir Engel, Teufel oder Elementarwesen zunächst einmal gar nicht sehen. Der Durchschnittsmensch sieht einmal gar nichts. Daher muss er sich mit diesen starken Kräften, die eine gewaltige Herausforderung für das Seelenleben sind, nicht auseinandersetzen, weil er dem nicht gewachsen wäre. Denn es kommt eine unheimliche Dynamik in das Seelenleben hinein – unser alltägliches Seelenleben in unseren Breiten ist im Großen und Ganzen so etwas von müde. Selbst wenn wir glauben, wir sind schon so enthusiastisch, wie toll das zu erleben – irgendein Konzert oder so –, ist das eine Kleinigkeit gegenüber dem, wenn zum Beispiel ein Engel erscheint. Und das ist wiederum eine Kleinigkeit gegenüber dem, wenn ich meinem Doppelgänger begegne und dann noch sehe, welche Widersacherkräfte dahinterstehen. Das würde unser Seelenleben völlig durcheinanderbringen, wir würden völlig den Boden unter den Füßen verlieren – zumindest für eine gewisse Zeit, aber wenn so etwas öfter passiert, sogar langfristig, für unser normales Erdenleben, das wir ja auch leben sollen und müssen. Gerade heute, im Bewusstseinsseelenzeitalter, ist es ja eine Seite davon, ganz fest und bewusst in der Sinneswelt zu stehen, in der durchaus materiellen Sinneswelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=1288 Nebenübungen statt Weltflucht: das alte Hellsehen 00:21:28] ===&lt;br /&gt;
Es kann also niemals heißen, geistige Entwicklung flüchte vor dieser Welt – ganz im Gegenteil. Das konnte es in alten Zeiten sein und ist teilweise sogar zur Methode ausgebildet worden: Viele östliche Meditationen und Wege gehen eigentlich möglichst darauf aus, sich von der Sinneswelt zu lösen, vielleicht achtsam zu sein auf die Wahrnehmung der eigenen körperlichen Tätigkeit als Vorstufe dazu, dass daraus eine Wahrnehmung der geistigen Welt kommt. Aber da schirmt man sich eher gegen die Außenwelt ab. Etwas, was wir tun in den Nebenübungen, banal einen Löffel oder irgendetwas anzuschauen, ist eher nicht östliche Praxis. Es ist Achtsamkeit, Aufmerksamkeit auf das, was sinnlich um uns herum ist, aber eine besondere Aufmerksamkeit auch auf das, was zum Beispiel den Atemvorgang betrifft, was er im ganzen Körper tut. Damit verankere ich mich aber eigentlich, interessanterweise, relativ stark im Körper drinnen. Das gibt aber auch ganz automatisch die Verbindung, dass die imaginativen Bilder, die dann erlebt werden, eigentlich ganz automatisch einen sinnesartigen Charakter haben, aber sehr intensiv sind in ihrer Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hängt zusammen vor allem auch mit den unteren Chakren. Es ist ganz interessant, dass gerade die unteren Chakren sehr intensiv mit den Sinnesqualitäten als solchen zusammenhängen. Was wir erleben, ist dann nur die Abschattung, oben wird es am meisten abgeschattet zunächst. Aber beim alten Hellsehen durchdringen diese unteren Kräfte die geistige Wahrnehmung, und dann steht sie wirklich wie ein Sinnesbild vor uns. Man sieht nur, dass es eine Konfiguration hat, die so in der Sinneswelt nicht vorkommt. Natürlich kann auch im alten Sinne der Hellseher das sehr wohl von einer sinnlichen Wahrnehmung unterscheiden, aber es ist auf jeden Fall sinnesartig – und im alten Hellsehen sofort deutlich intensiver als die Sinneswahrnehmung. Es lebt in den Sinnesqualitäten, aber es ist stärker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt: Wenn die Propheten des Alten Testaments – und das ist eigentlich schon eine späte, schon ziemlich schwache Phase – ihre Engelerscheinungen schildern, dann muss man sich vorstellen, dass diese Erscheinung viel intensiver ist, als wenn jetzt vor ihnen ein Mensch mit Flügeln erscheinen würde. Das wäre ein blasses Bild gegenüber dem Erleben, wie der Engel präsent ist. Aber durchaus in ein sinnliches Bild gekleidet, weil der Engel eben keine sinnliche, keine räumliche Gestalt hat. Wenn ich schon ein realistischeres Bild des Engels zeigen wollte, wie er wirklich ist, dann müsste ich ihn zeigen, wie er in den Wasserdünsten, in den Wasserläufen lebt, ganz verteilt – da irgendwo ein Wölkchen, dort ein rieselndes Wasser, im aufsteigenden Wasser oder im Regen, der herunterkommt. In dem allen leben die Engelwesenheiten. Das ist der reale, sinnliche Abglanz dessen, was man als Erscheinung des Engels bezeichnen könnte. Aber er hat eben keine zusammenhängende Gestalt, überhaupt nicht. Denn tatsächlich haben die Engel auch einen physischen Leib, aber sie leben nicht wirklich drinnen in diesem physischen Leib, sondern er ist getrennt, komplett getrennt von ihrem Ich. Ihr Ich ist nicht in diesem physischen Element drinnen. Das ist in anderer Art auch bei den weiteren Engelhierarchien so: dass sie zwar etwas Physisches haben, auch etwas Ätherisches, etwas Astralisches, das aber Außenseite für sie ist. Ihr Ich ist wirklich getrennt davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=1597 Engelflügel, Karma und das Selbstporträt im Bild 00:26:37] ===&lt;br /&gt;
Das heißt: Im alten Hellsehen trägt man, wenn man eine Engelerscheinung hat, das Menschenbild in diese Erscheinung hinein, und diese Erscheinung wird menschenähnliche Gestalt haben – das ist ganz folgerichtig, weil der Engel Beziehung zu uns hat. Und er wird das Typische mit den Flügeln haben. Die Flügel hängen eigentlich in Wahrheit mit unseren Armen zusammen. Denn mit unseren Armbewegungen – ich glaube, ich habe das schon öfter erzählt – denken wir unser Schicksal, unser Karma. Das heißt, alles das, was aus früheren Inkarnationen stammt, auch das, was jetzt in der Zukunft seine Wirkung entfalten wird. Wenn man unsere Armbewegungen, unsere ganzen Bewegungen zusammennimmt und sie alle übereinanderkopiert, in schneller Bewegung, dann erscheint eigentlich genau das Bild der Flügel. Das ist diese Bewegung – wir flattern eigentlich ununterbrochen durch unser Schicksal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei der imaginativen Wahrnehmung ist im Übrigen sehr stark auch unser Muskelsystem beteiligt, gerade dann, wenn wir es in Ruhe halten. Dann ist eigentlich die Chance gegeben, diese Kraft, die normalerweise in den Muskeln tätig wird, wirklich zur Imagination zu bilden, indem wir sie selber, mit unserer Muskelkraft, bilden – aber ohne die Muskeln wirklich äußerlich zu bewegen. Dann schicken wir diesen ganzen Willen, der normalerweise in die äußere Bewegung geht, in die Formung des Bildes hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit ist noch etwas Interessantes verbunden: dass wir in gewisser Weise eigentlich sogar uns selbst malen. Das heißt, in Wahrheit erkennen wir in dem Engel auch uns selbst, in der Wahrnehmung, die drinnen ist. Man kennt es ja, wenn man ein Porträt malt – selbst wenn man einen fremden Menschen porträtiert, ist etwas vom Eigenen drinnen, ein Zug vom Eigenen. Selbst ein gutes, treffendes Porträt, gemalt von einem Künstler: Da ist sicher viel drinnen von dem Anderen, viel Seelisches, das durch die Formen und Farben durchleuchtet, aber es ist auch das drinnen, wie ich ihn sehe, wie ich ihn erlebe. Und das drückt sich im Bild aus. Auch wenn man ohne Modell ein Porträt zu malen anfängt, wird es immer, wenn man genauer hinschaut, ein Selbstporträt – ohne dass man in den Spiegel schaut dabei. Es geht nämlich nicht über die äußere Wahrnehmung, sondern über die innere Wahrnehmung. Das kommt aus unseren Bewegungen heraus, und diese Bewegungen, die wir mit den Gliedmaßen machen, sind in anderer Form auch da oben drinnen, da sind sie Gestalt geworden – und vor allem das, was Bewegungen in einer früheren Inkarnation waren. Das heißt, wenn wir uns zeichnen, zeichnen wir auch immer etwas mit aus unseren früheren Inkarnationen. Das leuchtet durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das nur erkennen könnten – das ist die Schwierigkeit dran. Denn jetzt habe ich das Bild, schaue es an und weiß immer noch nicht, wer ich war. Es ist versteckt, verschlüsselt im Bild drinnen. Lesen kann ich es erst in dem Moment, wo ich geistig wahrnehmend werde für meine frühere Inkarnation, dann erkenne ich es auch im Bild. Sonst erkenne ich es nicht, allenfalls mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, dass es auch Ähnlichkeiten mit mir heute hat. Das heißt, das Bild, das ich so frei scheinbar male, ist etwas, was im Grunde den Übergang von der früheren, meistens der letzten bedeutsamen Inkarnation in die jetzige hineinbringt. Es ist der Weg von der früheren Inkarnation in die heutige, wie sich das heutige Gesicht geformt hat aus den Bewegungen, Tätigkeiten der früheren Inkarnation. Was nehmen wir mit? Im Kopf haben wir ein Abbild der ganzen früheren Inkarnation, das ist der Rest sozusagen – wir haben immer einen Rest von früher. Das heißt, wo sehe ich die frühere Inkarnation? Ich brauche mir nur in den Spiegel zu schauen. Nichts anderes. Nur müsste man lesen können, was da in dem Gesicht drinnen ist, das mir entgegenschaut. Also die Menschengestalt als solche ist drinnen, die Bewegungsgestalt des Menschen ist drinnen in der Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Bild, das durch das alte Hellsehen entsteht, ist dann deutlich stärker als die stärkste Sinneswahrnehmung, die damals möglich war. Denn je weiter man zurückgeht, desto blasser wird die äußere Sinneswahrnehmung und desto stärker ist die geistige Wahrnehmung. Daher hatten die Menschen schon in der urindischen Zeit, wo es beginnt sich zu verdunkeln, den Eindruck, es ziehe sich ein Schleier darüber – die geistige Wahrnehmung wird zugunsten der Sinneswahrnehmung abgeblasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=2020 Lessing, LSD und die Doppelgänger-Gefahr 00:33:40] ===&lt;br /&gt;
Heute sind wir in einer ganz anderen Situation, zumindest dann, wenn wir nicht noch aus früheren Inkarnationen die Anlage zum alten Hellsehen mitbringen, sondern wenn wir es uns wirklich heute neu erwerben, als Mensch unserer Zeit. Und der Mensch unserer Zeit ist dadurch charakterisiert, dass er zunächst einmal nichts sieht. Vielleicht wird er sogar so wie Lessing, der wirklich ein großer Denker war, der sogar ganz deutlich über Inkarnation nachgedacht hat und sah: Die ganze Geschichte der Menschheit erklärt sich eigentlich nur dadurch, wenn ich annehme, dass es die Inkarnation gibt. Denn was bringt die Entwicklung weiter, wenn nicht die einzelnen Menschen, die hindurchschreiten und immer wieder Stufe für Stufe höher steigen? In einem Leben ist es unmöglich, das zu erreichen, also muss man in ein nächstes Leben kommen. Das war für ihn ganz klar – er war ein sehr geistiger Mensch, aber absolut kein hellsichtiger Mensch. Er brüstete sich sogar damit, in seinem Leben noch nie geträumt zu haben. Auch in der Nacht sieht er nichts, bei Tag sieht er nichts Geistiges, in der Nacht sieht er auch die Träume nicht. Alles, was er erlebt, ist bei ganz wachem Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reicht bei ihm noch nicht für die neue geistige Wahrnehmung, zumindest nicht so, dass er sie zur Imagination machen kann – aber er kann sie sehr wohl in seinem Denken fassen. Das heißt, er bringt dem, was unbewusste geistige Wahrnehmung ist, ein Denken entgegen, das Geistiges zu erfassen vermag. In seinen Gedanken bildet sich zunächst ab, was er unbewusst geistig wahrnimmt, aber das hat nichts mehr mit dem alten Hellsehen zu tun. Denn das würde sofort in eine bewusste geistige Wahrnehmung hinüberspringen und könnte sehr dramatisch, sehr intensiv sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich eine Vorstellung davon machen will – ich kann es nicht aus eigenem Erleben schildern, weil ich die Erfahrung nicht gemacht habe –, aber wenn man zum Beispiel LSD nimmt oder Ähnliches, neigt das dazu, die Sinneswahrnehmung selber zu intensivieren, in Bewegung zu bringen, weil sich in Wahrheit geistige Wahrnehmungen hineinmischen. Es kommt näher heran an eine Wahrnehmung, die das Geistige ist, nur völlig verzerrt, völlig verwirrend. Aber die Intensität ist viel größer, viel intensiver. Auch Mescalin und dergleichen führen zu sehr intensiven Wahrnehmungen, wo die Sinneswahrnehmungen total umgestaltet werden, weil eben Geistiges hineinspielt. Dann hat man ein wildes Durcheinander von sinnlichen und geistigen Eindrücken, und da ist es dann wohl auch angesagt zu sagen: Fürchte dich nicht. Denn am Anfang ist es vielleicht erhebend, aber es kann einem auch das Fürchten kommen, wenn dann auch die Doppelgängerkräfte auftauchen, die sich hineinspielen und nicht klar bewusst gefasst sind. Es ist ja die Kunst, sich dem Doppelgänger gegenüber wirklich aufrecht zu erhalten, weil der eine immense Intensität hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist auch die große Diskrepanz zwischen unserem Ich, das noch so schwach ist, dass es sich eigentlich nicht einmal selbst wahrnehmen kann, höchstens als Pünktchen irgendwo, und dem Großen, das unser kleines Ich, eigentlich unser Ego, ist – wo aber zu einem großen Teil eben Doppelgängerkräfte drinnen sitzen. Und je weiter die Menschheitsentwicklung geht – weil die Doppelgängerkräfte auch etwas mit unserem Karma, unserem Schicksal zu tun haben, da ist all das drinnen, was wir uns an Unarten in früheren Inkarnationen zugelegt haben, das wirkt da drinnen. Der Doppelgänger kleidet sich in eine mehr oder weniger menschliche Gestalt, vielleicht ein bisschen verzerrt, aber typisch wieder die menschliche Gestalt, unsere nämlich, nur mit einer ungeheuren Intensität. Viel, viel stärker, als wenn wir selbst heute, ganz im Ego drinnen, uns austoben und uns ganz durchrüttelt von Kraft fühlen, wenn unser Ego sich austobt, wenn uns etwas so richtig Spaß macht oder wir Zorn haben – da lebt man zwar intensiv, aber es kann um einiges stärker werden. Es gibt Übergänge, wo das noch nicht so deutlich hervortritt, dann ist es gedämpft, aber wenn es klar hervortritt, ist die seelische Intensität riesig groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben heute in unserem Doppelgängerteil sehr starke Kräfte drinnen. Wir haben auch eine andere Seite, wir haben alle schon einen Teil unseres Seelisch-Astralischen, der bereits verwandelt, der bereits Geistselbst geworden ist – aber das ist im Allgemeinen nur der kleinere Teil heute, da ist es noch nicht so weit her. Das heißt, im entscheidenden Moment, wenn eine Doppelgängerbegegnung kommt, ist der normalerweise wesentlich stärker als das, was ich aus dem Geistselbst, aus meinem höheren Selbst, entgegenstellen könnte. Und dann ist das ein Erlebnis, das schwer zu ertragen ist und auch ziemliche Verwirrung in unser irdisches Leben hineinbringt. Denn das sind Erlebnisse, von denen man nicht sagen kann, da war nichts – das taucht immer wieder auf, das bohrt irgendwo. Und es muss auch auftauchen, wenn wir einen geistigen Entwicklungsweg gehen wollen. Das ist heute, gerade in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter und namentlich im 21. Jahrhundert, geprägt durch einen sehr starken arimanischen Einfluss, der zwar noch lange nicht auf der Höhe ist, aber trotzdem stärker als früher. Da geht es ziemlich bergauf, eben damit wir auch unsere Kräfte daran schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=2510 Der unbewusste Schulungsweg und Ahrimans Ätherangriff 00:41:50] ===&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht so einfach ein Versehen in der Menschheitsentwicklung, sondern wir werden damit konfrontiert, weil die Zeit reif ist, sich damit auseinanderzusetzen, daran die Kräfte zu entwickeln. Es wird frei zugelassen, auch von der höheren geistigen Welt – wir werden nicht davor bewahrt, jedenfalls nicht dann, wenn für uns der Zeitpunkt reif ist, dem gegenüberzutreten. Dann kommt dieses Erlebnis, selbst wenn man nicht gezielt bewusst einen Schulungsweg anstrebt. Denn wir gehen unbewusst in jeder Inkarnation einen Schulungsweg, weil wir an uns arbeiten – sonst wären wir keine Menschen. Indem wir ein Ich in uns tragen, arbeiten wir an uns, und das heißt, wir entwickeln uns geistig weiter, wir entwickeln unsere Wesensglieder weiter dadurch. Das heißt, wir arbeiten am Astralischen, wir arbeiten am Ätherischen, wir arbeiten sogar am Physischen – zunächst unbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht schon zurück bis in die ägyptische Zeit: Was entwickeln wir dort? Die Empfindungsseele. Die Empfindungsseele heißt aber bereits, dass das Ich unbewusst an unserem Seelisch-Astralischen arbeitet. Da fängt es eigentlich so richtig an, mit Einsatz der ägyptischen Zeit ist ein gewisser starker Schnitt drinnen, früher war das anders. Aber da beginnt es, dass unser Ich wirklich an den einzelnen Wesensgliedern zu arbeiten beginnt – vorher noch nicht, außer bei ausgewählten Menschen, die ihrer Zeit voraus sind, die dann auch die großen Eingeweihten sind. Und in der griechisch-lateinischen Zeit arbeiten wir an unserem Ätherleib, arbeiten natürlich auch jetzt weiter daran. Das heißt, wir beginnen bereits Lebensgeist vorzubereiten, zunächst nur in seiner unbewussten Abspiegelung als Verstandes- oder Gemütsseele. Da sind die Bildekräfte drinnen, wir arbeiten mit den Lebenskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Ahriman macht heute vor allem eine große Attacke auf diese Ätherkräfte. Diese will er umwandeln – nicht zu wirklich lebendig formenden Kräften, sondern sie immer starrer zu machen. Ihnen damit zwar eine durchaus große Kraft zu verleihen, aber eine Kraft, die ganz darauf ausgerichtet ist, sich ans Physische zu ketten. Das heißt, die arimanischen Wesenheiten haben einen starken Einfluss darauf, das Ätherische mit dem Physischen geradezu zu verschmelzen, zusammenzuführen und dadurch das Ätherische weniger beweglich, starrer zu machen – zu mechanisieren wäre übertrieben, weil das beim Ätherischen nicht wirklich geht, aber es dem näherzubringen. Und die höheren, lebendigen Formen dem Ätherleib eigentlich auszutreiben und mehr in die niederen Formen herunterzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist schon ein ganz starker Gegenimpuls auch zur Christuskraft verbunden, weil der Christus in uns, der sich mit unserem Ich, mit uns überhaupt verbunden hat, ganz besonders im Ätherischen wirkt, und dort ganz besonders belebend. Das heißt belebend, dass es erstens gesund für uns ist, aber es heißt auch, dass wir uns mit seiner Hilfe, wenn wir selber entsprechend arbeiten, wieder an die höheren Ätherkräfte herantasten. Was sind die höheren Ätherkräfte? Das ist insbesondere der Lebensäther und der Klangäther – das sind die Sphärenharmonien, die kosmischen Harmonien überhaupt, und darüber hinaus die Lebensätherkräfte, die höchste Ätherkraft, die der Christus in sich entwickelt hat. Da geht es darum, dem Christus nachzueifern. Man könnte es auch mit dem Bild des Alten Testaments bringen: Es sind das die eigentlichen Kräfte des Baumes des Lebens, des ursprünglichen Paradiesbaumes in Wahrheit. Und diese Kräfte wurden uns durch den Sündenfall entzogen, zumindest die Herrschaft darüber – sie wurde unter höhere Herrschaft gestellt. Wir stehen aber jetzt für die Zukunft an dem Übergang, dass wir die Herrschaft darüber übernehmen sollen, dass wir Einfluss darauf haben. Und das macht es gefährlich, weil es, je weiter wir in die Zukunft gehen, immer mehr so sein wird, dass wir diese Kräfte selber führen müssen, und uns nicht darauf verlassen können, dass es von oben schon richtig geführt wird. Wenn wir es dann nicht führen, besteht eher die Gefahr, dass die arimanischen Kräfte hineingreifen und das alles auf eine niedrigere Ebene herunterziehen: in den Bereich der niederen Ätherkräfte, in den Bereich der Lichtätherkräfte, die schon niedriger sind als die Klangätherkräfte und erst recht niedriger als die Lebensätherkräfte. Und dann die Wärmeätherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=2943 Wärmeäther, Atomkraft und die arimanische Gehirnkopie 00:49:03] ===&lt;br /&gt;
Die Wärmeätherkräfte sind ganz besonders gefährdet, weil der Ahriman ganz besonders arimanische Mächte im weitesten Sinne benutzt. Man kann die ganze dunkle Seite mit diesem Namen grob bezeichnen: die Seite, die uns von der höheren geistigen Welt wegzieht und alles Geistige in die materielle Welt hinunterziehen will. Wir hatten schon mehrmals davon gesprochen: Im Kern der Materie, also was Materie in Wirklichkeit ist, hängt sie eigentlich am allerstärksten mit der Wärme zusammen, mit den Wärmekräften. Wärmeäther, der aber auch in äußere, sinnliche Wärme übergeht oder übergehen kann. Wenn man zum Beispiel Atomkraft hernimmt – nehmen wir gleich ein starkes Beispiel –, dann sind Kräfte, die sogar im Atomkern drinnen sind, bis zu einem gewissen Grad materialisiert. Was heißt materialisiert? Es heißt, dass sie gefangen sind, in einem durchaus räumlichen, ganz winzigen Bezirk gefangen. Und der Ahriman versucht, das ganze Ätherische in so etwas hineinzubringen, also in diese Sphäre zu materialisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel so etwas wahrzumachen wie: das menschliche Denken sei nur Gehirnvorgang, sei im Prinzip nichts anderes als künstliche Intelligenz. Das heißt, ich könnte dann auch das Bewusstsein, das Geistige des Menschen im Grunde auf einen Computer kopieren – das steht dahinter. Aber dann habe ich natürlich nur die arimanische Kopie. Denn tatsächlich wirkt auch unser höchstes Denken letztlich irgendwann bis in unser Gehirn hinein umgestaltet, bewirkt dort etwas. Und wenn ich das herausnehme, habe ich zwar nicht mehr aktuelles Denken dort drinnen, aber die Formungen, die entstanden sind, sind sehr wohl durch unser Denken hineingekommen. Aber das ist heute vielfach – ich sage es ganz offen –, durch unser Bildungswesen ist heute die Programmierung des Menschen zu einem streng gehirngebundenen arimanischen Denken im Gange, unter Auslöschung alles dessen, was geistig sein könnte, unter Ausschaltung eines wirklichen, eines wirklich schöpferischen Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen für die Zukunft aufpassen, dass das, was Wissenschaftler heute schon behaupten – dass es nur Gehirntätigkeit sei, die man irgendwann auf künstliche Weise mit einem Computer simulieren könnte –, nicht Wahrheit wird, und dass wir nicht an Menschengestalten herumlaufen haben, die tatsächlich solche Gehirncomputer sind, vielleicht noch mit künstlicher Erweiterung. Das ist durchaus schon angedacht, Ansätze dazu gibt es bereits, und es wird unter Garantie gemacht werden – die Verbindung des Menschen mit der Maschine. Ich erinnere an den Ausspruch von Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird einmal ein selbsttätiger elektrischer Apparat werden. Das heißt, die ganze Natur wird sich in diese Richtung entwickeln, das ist zumindest eine Tendenz, die da ist. Und wir werden aufpassen müssen, dass nicht wirklich die ganze Erde dem verfällt, sondern dass genügend übrigbleibt, was dann ins Neue Jerusalem hineingeht – was noch vergeistigt werden kann. Aber mit Sicherheit wird ein Teil herausfallen, eben genau der Teil, wo die Erde zum elektrischen Apparat wird, und es kommt dazu die Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das wird mit Sicherheit kommen, es kündigt sich schon an, es gibt Ansätze. Und dabei ist auch zu beachten, dass Rudolf Steiner sagt, man müsse das gar nicht nur als schädlich empfinden – es wird kommen, es gehört zur Menschheitsentwicklung dazu. Gefährlich wird es dann, wenn es die Überhand bekommt und wenn wir es nicht überwinden lernen. Diese Erscheinungen kommen alle dazu, dass wir einen Ansporn haben, sie zu überwinden. Und wir können nur in Wahrheit an den realen Situationen lernen – wir können nicht in einen Simulator gehen, es dort ausprobieren und sagen: Jetzt habe ich es trainiert, damit ist es für mich abgehakt. Sondern ich muss es in der Wirklichkeit ausprobieren. Das heißt, wir werden in irgendeiner Form damit konfrontiert werden. Das heißt nicht, dass wir uns alle etwas einpflanzen lassen müssen – es wird sicher Tendenzen geben, dass man uns dazu zwingen will, aber wir müssen am Phänomen lernen. Es werden Menschen sein, die so werden, es wird Teile der Natur geben, die voll durchelektrisiert, durchtechnisiert sind. Es werden solche Sachen kommen, dass auch in die Atmosphäre eingegriffen wird, künstliche Wetterregulation und dergleichen. Diese Dinge werden alle kommen. Es braucht aber ein Gegengewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=3342 Landwirtschaft, Freiheit und Ahrimans Grenzen 00:55:42] ===&lt;br /&gt;
Daran ist zum Beispiel so wichtig, was wir in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft tun. Wir sehen, die jetzt vorherrschende Landwirtschaft bewirkt genau das Gegenteil. Es ist eben ein Unterschied, ob ich Pflanzen durch Züchtung weiterentwickle – wo der Mensch gestaltend in der Natur wirkt, neue Formen hervorbringt – oder ob er es durch Gentechnik macht. Das wird in der Wissenschaft nur noch nicht erkannt, weil man sagt: Was ich genetisch feststellen kann, da ist eine genetische Veränderung, dort ist eine genetische Veränderung, das ist eigentlich kein Unterschied, es geht nur schneller und schonender, mit weniger Zeitaufwand, man kann es noch präziser maßschneidern. Aber es geht alles das verloren, was zum Beispiel die Erfahrung des Züchters ist, der – ob ihm das bewusst ist oder nicht – eine gewisse geistige Wahrnehmung hat, was er mit dieser Pflanze tun kann, wie er sie weiterentwickeln kann. Der genau sinnlich beobachtet: Aha, da ist eine besondere Nuance, die durch den geistigen Einfluss entstanden ist, die fördere ich, die hat eine besondere Qualität, die bringe ich weiter. Dazu muss man ein Gespür haben für diese Eigenschaften, die da drinnen sind. Denn wenn nur der Nutzeffekt zählt – liefert hohen Ertrag –, ist das schon wieder eine Einseitigkeit, die zulasten der inneren Qualität geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn alle Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, können natürlich für den Körper förderlich oder schädlich sein, mehr in die eine oder andere Richtung, aber auch für unsere geistige Entwicklung förderlich oder hemmend. Als Menschheit insgesamt müssen wir uns damit auseinandersetzen, und der wirklich bewusste Umgang mit der Natur, sie zu gestalten, das lernen wir eben auch am schrecklichen Gegenbild. Da wird nichts vorbeiführen. Das heißt nicht, dass wir das jetzt fördern müssen, damit wir lernen können – es wird so oder so kommen. Aber wir müssen an den Gegenimpulsen, die da drinnen sind, lernen. Das ist die Schicksalssituation des Menschen, der, wie Jean-Paul Sartre gesagt hat, zur Freiheit verdammt ist. Man könnte es aber auch positiv sehen, und da hoffe ich, dass man es auch positiv sehen kann. Es ist wie immer ein nicht so kleines Körnchen Wahrheit drinnen: Der Weg zur Freiheit setzt uns auch in gewisser Weise unter Druck, weil wir etwas unternehmen müssen. Wenn wir nichts unternehmen, wenn ich meine Freiheit so verstehe, dass ich nichts tue, dann werden wir genau beim Gegenteil der Freiheit enden – eingespannt in dieses durchmechanisierte, durchorganisierte, arimanische Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat durchaus einen hohen Perfektionsgrad erreicht, keine Frage. Alles, was der Ahriman erreicht, ist lange Zeit auf jeden Fall viel perfekter, als wir Menschen erreichen. Nur sind wir irgendwann auf der Überholspur – der Ahriman bleibt irgendwo stehen, weil sein Potenzial erschöpft ist, im Großen genommen. Die arimanischen Wesenheiten sind alle an dem Punkt, dass ihre Entwicklung, ihre Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt sind. Sie können zwar etwas erreichen, was sie vielleicht als Vollkommenheit bezeichnen, aber sie bezeichnen es nur so, weil sie das andere nicht sehen. Es ist etwas, das perfekt läuft, aber ohne Freiheit ist es trotzdem viel weniger vollkommen als eine Welt, die in der Freiheit besteht – in der jeder einzelne Mensch, jedes einzelne geistige Wesen, das diese Freiheit erwerben kann, ein unendlich größeres Potenzial hat. Die Welt, die nicht aus der Freiheit ist, sei sie auch von oben geregelt, hat ihre Grenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=3664 Schöpfung, Widersacher und die Wärme als Willenskraft 01:01:04] ===&lt;br /&gt;
Da kann selbst der liebe Gott nichts dagegen machen, weil die Schöpfung darin besteht, dass die Trinität, die göttliche Quelle, schöpferisch wird. In erster Linie entstehen daraus geistige Wesenheiten. Und dass es unten ankommt, letztlich bei uns in der physisch-materiellen Welt – da sind wir schon ganz auf der untersten Stufe, unter der Stufe der Engelwesenheiten, da sind wir schon bei den ins Negative gespiegelten, luziferischen und arimanischen Erzengeln und so weiter. Dann gibt es auch höhere Stufen. Man muss sehen, dass diesem Schöpfungsprozess, auch dieser Entwicklung zur Freiheit des Menschen hin, eine höhere Notwendigkeit zugrunde liegt. Würde die Schöpfung so weitergehen, verliert der Impuls, der von der göttlichen Quelle kommt, an Kraft, je weiter er heruntersteigt – je niedrigere geistige Wesenheiten den Impuls übernehmen und ausführen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterste Stufe ist aber letztlich die entscheidendste, weil das ist das, was wirklich als äußere Schöpfung hervortritt. Und es ist die Frage, ob der Weg so weitergeht, dass das immer noch tiefer sinkt. Denn die kleineren, die jüngeren schöpferischen Wesenheiten sind zum Teil einfach überfordert mit dem Impuls – manche können ihn besser umsetzen, manche weniger gut. Sie haben da keine Freiheit drinnen, aber unterschiedliche Geschicklichkeiten, und dadurch unterscheiden sie sich auch. Das war auch der Grund, warum ausgewählte Wesenheiten ganz gezielt in diese Widersacherrolle versetzt wurden, weil sie sich dazu geeignet haben. Sie haben eine ganz spezielle Eigenschaft: Manche Eigenschaften, die andere Wesenheiten ihrer geistigen Wesensklasse viel besser haben, sind bei ihnen schwächer, aber sie haben stärkere Kräfte bezüglich alles dessen, was nach unten führt. Selbst die Throne – von den Thronen geht es aus, dort kommt am alten Saturn die Wärme, und das ist die Wärme, die heute überall drinnen steckt, auch in der festesten Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es Stufe für Stufe herunter, bis dorthin, dass arimanische Wesenheiten die Wärme so stark einfangen können, dass sie letztlich als Stofflichkeit, als wirklich Stoffliches, sogar mineralisch Stoffliches, in Erscheinung treten kann – und eigentlich in Wahrheit nur Wärme ist, nichts anderes. Und diese Wärme, wenn ich in die seelische Wärme hineingehe, also ätherische, seelische Wärme – was ist sie dort? Seelische Wärme ist vor allem auch Willenskraft. Nicht nur einfach Gefühlsebene, sondern mehr als Gefühlsebene, es ist Willenskraft drinnen. Wenn ich also anderen Menschen Seelenwärme entgegenbringe, gebe ich etwas aus meiner Willenskraft – etwas, das wirklich kraftspendend ist, Anregung ist, das im Anderen etwas anstoßen kann. Das kann die reine Gefühlsebene alleine noch nicht. Die Gefühlsebene ist so eine Umschaltebene: Eigentlich bildet sich das Gefühl zwischen Denken und Wollen, und dazwischen, wo sich das begegnet, entsteht das Gefühl in uns. So wie in uns das mittlere Prinzip auch stark mit der Atmung zusammenhängt, aber eben auch mit Warm und Kalt – Wärmeatmung haben wir ja auch in Wahrheit. Und wir müssen unsere Eigenwärme halten, aber wir geben auch immer wieder Wärme ab, müssen sie aber in uns halten. Aber da ist auch immer Willenskraft drinnen tätig, gerade in der Wärme. Wenn man es in Wahrheit nimmt, ist Wärme Willenskraft – das ist die Wahrheit der Wärme. Wenn es ätherische Wärme wird, ist es auch noch durchaus Willenskraft, die aber schon ins Formende hineingeht, wo das in einer gewissen Weise festgehalten wird. Reine Wärme ist eben pure Willenskraft, aber noch nicht gestaltend in dem Sinn, weil alle Gestalten noch möglich sind. Aber mit allen Gestalten bringe ich es nie zu einer äußeren Schöpfung, zu keiner äußeren Formung – dazu braucht es diese Beschränkung, dieses Gefangenwerden. Da ist schon leise etwas Arimanisches drinnen, weil das die Spezialisten fürs Fangen sind: Lebensätherkräfte, Klangätherkräfte möglichst hinunterzubringen, weil es notwendig ist, das in die Wärmekraft umzusetzen, damit etwas zur äußeren Gestaltung kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lebensäther ist zwar, wenn er über uns schwebt, lebendige Gestaltungskraft, aber er tut noch nichts – er muss, zumindest hier auf Erden, bis ins Stoffliche hineingreifen, hinunter bis zum Wärmeäther, und durch den überträgt es sich in die Formung. Das heißt, die Formkraft von oben wird dadurch äußere Formkraft. Sie schlüpft durchs Tor der Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=4134 Das Eis-Beispiel: Wärme und Formkraft 01:08:54] ===&lt;br /&gt;
Interessant, ich habe es glaube ich schon öfter erwähnt: Wenn zum Beispiel Eis schmilzt – ich kann es in einen Topf geben, ihn auf den Herd stellen und ein Thermometer hineintauchen. Solange noch Eis, oder genügend Eis, drinnen ist, bleibt die Temperatur bei null Grad. Jede Mischung, wenn schon Wasser drinnen ist und noch Eiswürfel schwimmen, hat null Grad. Und was tut die Wärme? Es kommt ja jetzt Wärme, es wird aber nicht wärmer. Ich heize und heize, und es wird nicht wärmer. Aber die Wärme fängt an, das Eis aufzulösen und in Bewegung zu bringen. Sie macht es zwar nicht wärmer, aber sie macht das Eis beweglich, bis es schließlich flüssig wird. Das heißt, bei dieser Umwandlung vom Eiszustand in den wässrigen Zustand verschwindet Wärme und ist äußerlich nicht mehr messbar. Ich stecke die Wärme hinein, und sie ist scheinbar weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessanterweise wird diese Wärme, wenn das beweglichere Wasser wieder gefriert, wieder freigesetzt. Tatsächlich, im Winter, wenn es schneit, wenn sich aus dem Wässrigen die Kristalle, die Schneekristalle bilden, wird Wärme freigesetzt, und zwar ganz real, physikalisch messbare Wärme. Und wenn es wieder aufgelöst wird, verschwindet sie wieder aus der physischen Erscheinung. Sie drückt sich äußerlich aber in einer anderen Gestaltung aus: Wenn die äußere Wärme verschwindet, geht es in diese bewegliche Gestalt über. Wenn es sich zu einer Gestalt formt, wird die Wärme nach außen abgegeben – ganz interessant, aber dafür habe ich jetzt eine Gestaltformung. Und da sind wirklich höhere Ätherkräfte gestaltend geworden, aber bis hierher heruntergerutscht – das rutscht dann sozusagen durch die Wärme hinaus. Da rutscht in Wahrheit nicht nur Wärme hinaus, sondern auch höhere Ätherkräfte. Und nur der Ahriman sucht, es in seinen Bereich zu bringen, weil es etwas anderes ist, ob es im höheren Bereich bleibt oder in die Wärme heruntergezogen wird. So wie äußere in innere Wärme verwandelt werden kann, können auch die Ätherkräfte ineinander verwandelt werden: Lebenskraft wird stufenweise in Klangätherkraft, in Lichtätherkraft und schließlich in Wärmeätherkraft umgesetzt. Es rutscht immer mehr herunter bis ans Äußerliche, und wenn es als Wärme hinausgeht, bleibt die feste Gestalt – es kristallisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In feinerer Form ist es ein ähnlicher Übergang, nur beweglicher, wenn Wasser zu kochen beginnt oder Wasserdampf wieder kondensiert. Wenn ich den Topf aufheize, bleibt er beim normalen Luftdruck bei hundert Grad, solange das Wasser kocht – ein bisschen auf, ein bisschen ab, je nach Luftdruck. Im Hochgebirge kann es schon bei achtzig Grad sieden, aber dann hält es die achtzig Grad. Das heißt, die ganze Wärme führt nicht dazu, dass es heißer wird, sondern dazu, dass es kocht, dass das flüssige Wasser in Dampf, in den gasförmigen Zustand verwandelt wird. Der umgekehrte Weg ist eben der, wo es in die Gestaltbildung geht – Eiskristalle, Schneekristalle. Und das ist nur ein einfaches Beispiel, es gibt viel kompliziertere, wo auch kompliziertere Formen entstehen. Aber so werden eigentlich Formen letztlich aus dem höchsten Geistigen heruntergeholt, bis in die physisch-stoffliche Welt hinein. Und da wirken die arimanischen Wesenheiten sehr stark mit, die dafür sorgen. Denn ohne sie würde zwar auch eine Gestaltbildung stattfinden, es würde etwas ins Physische kommen, aber es wäre doch etwas ganz anderes, als wenn es bis ins Materielle kommt, wo es geradezu eingefroren wird. Das Beispiel mit dem Eis deutet ja darauf hin, dass die Gestalt eingefroren wird: Der noch nur physische, aber nicht stoffliche Schneekristall ist anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=4394 Schneekristalle und der Phantomleib als Formennetz 01:13:14] ===&lt;br /&gt;
Der hat durchaus die geometrischen Gesetzmäßigkeiten, die auch der festgewordene, stofflich gewordene Eiskristall hat, aber er hat eigentlich alle Formen drinnen, die Schneekristalle überhaupt annehmen können. Wenn ich ihn verfestige, ist nur mehr eine drinnen. Wir haben schon gesagt: Jeder Schneekristall ist eigentlich anders, jeder ist ganz individuell gestaltet. Aber der Preis dafür ist, dass er jetzt auf diese eine Gestalt fixiert ist und nicht mehr beweglich – er kann zwar wieder schmelzen, das ist zum Glück noch möglich, aber bei den äußeren Kristallen hört es irgendwann auf. Es ist ja auch ein langer Prozess, bis die Mineralien draußen durchkristallisieren, das kommt eigentlich auch aus dem Flüssigen heraus, und bis es durchkristallisiert ist, ist das ein langer Prozess in der Natur draußen. Da sind sehr wohl Lebenskräfte drinnen, die aber zum Schluss zur Erstarrung führen. Und dann hat auch jede Kristallart ihre typische Geometrie. Aber wenn man genauer hinschaut, ist trotzdem jeder Rubin einzigartig – in jedem ist eine dieser möglichen Gestalten fest geworden. Im übersinnlich Physischen hat er alle Formen, zumindest einen Ausschnitt aus allen, die möglich sind, jedenfalls viel mehr, als in der einzelnen Erscheinung da ist, wodurch er sich von allen anderen unterscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im Physischen selber, im übersinnlich Physischen, hat der ideale Rubin oder der ideale Schneekristall wirklich alle Formen. Und wenn es näher an das Stoffliche herangeht, wird es eingeschränkt – dann ist noch immer eine riesige Fülle, aber nicht mehr alles möglich. Und wenn es schließlich fest geworden ist, dann ist es aus, dann bewegt es sich nicht mehr, dann ist es ganz einseitig geworden, aber individualisiert. Das ist nicht grundsätzlich etwas Schlechtes, sondern auch eine Voraussetzung dafür, dass sich der Mensch auf Erden individualisieren kann. Denn es wirkt in ihm die Ich-Kraft, die göttliche Kraft, aber sie individualisiert sich im Menschen, in jedem Einzelnen ist die göttliche Kraft in Form seines Ich wirksam, aber in individueller Form. Das heißt, es ist eine bestimmte Palette von Formen herausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel unser übersinnlich-physischer Leib, den Rudolf Steiner auch den Phantomleib genannt hat: Er hat das Bild, es sei wie ein Netzwerk, in das die Stoffe hineingefügt sind. Die eigentliche physische Gestalt des Menschen ist also so eine Art unsichtbares Netz – das sind eigentlich die Formkräfte, die das Stoffliche im stofflich Erstarrten drinnen halten. Es sind die ganzen Formkräfte, aber sie erstarren letztlich in einer mehr oder weniger unbeweglichen Gestalt. Der Ahriman versucht, das möglichst in diese Einseitigkeit, in die Spezialisierung hineinzubringen. Je mehr ich ins Geistige hinaufgehe, desto mehr komme ich ins Universelle hinein, in immer höhere Ebenen. Das, was Schneekristall wird, steigt auf und wird etwas, das noch ganz andere Formen haben kann, die sich in den einzelnen Schneekristallen nicht verwirklichen, sondern die geometrische Formen sind – das Physische hat mit geometrischen Formen zu tun, allerdings nicht äußerlich sichtbar, und die Formen werden oben immer reicher. Das heißt, selbst die Idealform aller möglichen Schneekristallformen ist ein Ausschnitt aus dem, was noch mehr und reicher ist. Und dort kommen wir hin, wenn wir uns unseren Phantomleib, unseren übersinnlich-physischen Leib, vorzustellen versuchen, und bekommen damit eine erste Vorstellung davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[An dieser Stelle kam es zu einer kurzen technischen Unterbrechung im Livestream, die Wolfgang kommentierte, bevor er fortfuhr.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, der Phantomleib des Menschen ist ein wunderbares Gebilde, weil er diese lebendige Vielfalt in einer trotzdem ganz individuellen, aber beweglichen Form ist. Unser Phantomleib, sprich dann auch unser Auferstehungsleib, spielt alle diese Formmöglichkeiten durch, und er ist trotzdem individualisiert, weil der Auferstehungsleib eines anderen Menschen trotzdem wieder anders ist. Und wenn wir noch weiterdenken, in Richtung Neues Jerusalem: Dann macht die Gesamtgestalt der Phantomleiber aller Menschen, die je auf Erden gelebt haben, das aus, was den Bau des Neuen Jerusalems ausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=4964 Der Auferstehungsleib, das Neue Jerusalem und die Zeit 01:22:44] ===&lt;br /&gt;
Das steckt dahinter: dieses ganz Bewegliche, jeder Mensch seine eigene, vielfältigste Gestalt, die natürlich viel reicher ist als jetzt der Schneekristall – der ist ein kleiner Splitter im Vergleich dazu. Wir tragen die bildenden Kräfte in uns, zum Beispiel aller Mineralformen. Und darüber hinaus ist das Ganze lebendig beweglich. Das ist das, was ich schon vor etlichen Vorträgen gesagt habe: dass unser Auferstehungsleib in Wahrheit ein lebendiger Kristall ist, unser Geistesmensch, auch wenn man es so nennen will, denn es läuft aufs Selbe hinaus. Der Auferstehungsleib, den wir am Ende der ganzen kosmischen Entwicklung haben, besteht aus dieser ganz individualisierten, vergeistigten Form des Physischen, die aber ganz beweglich ist – man kann sie nicht als eine Gestaltung beschreiben, sondern nur sagen, sie ist in ununterbrochener Bewegung, und trotzdem ganz individuell geprägt. Das von allen Menschen zusammengenommen baut an dem Neuen Jerusalem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Kräfte, die wir jetzt von oben her herunterholen müssen, weil wir das alles selber noch nicht können. Aber wir werden es, wenn es gut läuft, verwirklicht haben am letzten kosmischen Entwicklungszustand, dem sogenannten Vulkanzustand. Der spiegelt den ersten Zustand, den alten Saturn, diese reine Wärmewelt, wider – er wird wieder eine reine Wärmewelt sein, aber komplett durchformt. Er wird nichts äußerlich Stoffliches haben, aber bis zum wärmeätherischen Element heruntergehen, zeitweise sogar bis zur physischen Wärme. Aber die richtige Vergeistigung, mit der wir ans Ende unserer Entwicklungskette kommen – und ihr wisst, das Ende ist eigentlich wieder ein Anfang, ein neuer Anfang –, ist eine gewagte Schau über das, wohin wir eigentlich noch gar nicht konkret schauen können, aber wo wir doch wissen können, dass es weitergeht, auch wenn es nicht mit unseren Zeitbegriffen zu fassen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit ist sowieso ein Riesenphänomen. Selbst heute gilt noch in gewisser Weise das Wort des Augustinus, der so viel über die Zeit geschrieben hat: Solange ich nicht darüber nachdenke, weiß ich, was Zeit ist. Wenn ich anfange, darüber nachzudenken, weiß ich es nicht mehr, dann verstehe ich es nicht mehr. Das ist eines der ganz großen Probleme, weil es wirklich mit der Weltentwicklung im ganz Großen zu tun hat. Das Geheimnis der Zeit entschlüsselt sich nur, wenn man die ganze Weltentwicklung zusammenschaut, über diese sieben Stufen, und dann gibt es einen gewissen Schnitt, einen Neuanfang, wo wieder etwas Eigenes entsteht. Aber die Zeit – da hängt alles mit allem gesetzmäßig zusammen. Die letzte Stufe, am Vulkanzustand, dem siebten Zustand, hat etwas mit dem Anfang des alten Saturns zu tun, in Wahrheit. Dort sind schon Weichen gestellt worden für das, was am Ende möglich sein wird. Aber trotzdem kommt mit jedem Entwicklungsschritt etwas Neues hinzu, und insbesondere ab dem Moment, wo der Mensch beginnt, seine Freiheit zu entfalten, kommen unendlich viele neue Möglichkeiten dazu, weil jeder Mensch sich bis ins Physische hinein individuell gestaltet und schöpferisch etwas wirklich Neues dazubringt – Formen, die vorher nicht einmal denkbar waren, die nicht einmal die geistige Welt gedacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=5326 Fraktale, neue Formen und der Beginn des geistigen Malens 01:28:46] ===&lt;br /&gt;
Es werden Grundformen vorkommen, die es schon auch in der geistigen Welt gibt, weil im Grunde die ganze Geometrie, die wir benutzen, um die äußere Welt zu beschreiben, letztlich aus dem Geistigen herauskommt, als formendes Prinzip. Nur ist sie dort so dynamisch, so in Bewegung, dass wir mit unserem Denken heute noch sehr schwer mitkommen – wir sind schon froh, wenn wir Dreiecke und Grundgeometrie zusammenkriegen. Und in der höchsten Stufe ist es ganz lebendig, es kommen fantastische Formelemente dazu, nicht nur Linie, Punkt, Fläche, Kreis, sondern ganz tolle Formen, und es gibt genug Formen, die man erst später entdeckt hat. Wenn man nur an diese sogenannten Fraktale denkt: Kurven, die erstens nicht vorherberechenbar sind, sondern immer wieder neue Perspektiven geben, aber wo ein Grundprinzip entsteht und wo ganz tolle Muster entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind durchaus noch Kräfte, die auch in der Natur wirksam sind, so wie sie jetzt ist, aber es wird auch darüber hinausgehen. Es wird etwas Neues geben in Zukunft, wo der Mensch mit seinem Schicksal, durch sein Karma, daran arbeitet und neue Formen gestaltet. Das werden ein Teil der Kräfte sein, die die Naturgesetzlichkeiten einmal in Zukunft bestimmen werden. Im ersten Ansatz bereits auf dem Neuen Jerusalem, der nächsten großen kosmischen Entwicklungsstufe, oder wie Rudolf Steiner sie auch nennt, dem Neuen Jupiter, wird sich das so ausprägen, dass Formmöglichkeiten in dieser Welt drinnen sind, die der Liebe Ausdruck geben und auch naturgesetzlich so wirken. Eine Geometrie des Kosmos, dieses Neuen Jerusalems, wo aus allen Poren die Liebe als wirkende Kraft hervorkommt, die entlang dieser Linien wirken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wahnsinnig schwer vorstellbar, ich kann es nur in verbalen Bildern versuchen, zumindest eine Ahnung davon zu geben. Wenn man so etwas zur geistigen Schau, zur imaginativen Wahrnehmung erheben will, dann muss ich – in Anführungszeichen, denn es ist zwar leicht, doch das Leichte ist schwer, wie es Mephisto mit Recht sagt – nur beginnen, aus dem, was jetzt Andeutungen sind, selber geistig zu malen. Dann wird die Imagination immer deutlicher werden, dann ist sie bewegt, erfasst zwar trotzdem nicht alles, weil da so viel reiche Bewegung, so viel Fülle drinnen ist, aber man kriegt einmal Grundlinien mit. Und die Linien bestehen darin, dass in dieser Imagination das eine mit dem anderen verbunden ist – so male ich mir das, obwohl es eigentlich gar nicht räumlich ist. Aber in der Imagination male ich es mir so. Und je mehr ich mir die Fähigkeit entwickle, dieses geistige Malen zu üben, umso deutlicher wird die Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=5747 Rudolf Steiners Wandtafelzeichnungen als Vorbild 01:35:47] ===&lt;br /&gt;
Und da sind wir gleich bei einem Punkt, den ich am Anfang schon angedeutet, aber nicht ausgeführt habe. Diese Imaginationen, die wir jetzt selber malen, haben nämlich genau den gegenteiligen Charakter wie die alten Imaginationen, von denen wir gesprochen haben, welche Intensität sie haben, deutlich über der Intensität der Sinneswahrnehmung. Selbst heute noch, wo wir schon so stark im Sinnlichen draußen sind, ist ein wirkliches, im alten Sinne hellsichtiges Erlebnis wesentlich intensiver in all seinen Qualitäten. Es sind zwar eigentlich die Sinnesqualitäten drinnen, aber sie sind total übersteigert. Bei der neuen Form der Imagination, die aus dem Willen herauskommt – alle moderne Einweihung ist eine Willenseinweihung, eine zeitgemäße, die unserem Zeitalter entspricht –, ist es ein Wille, der ins Denken geschickt wird und dieses Denken bis ins imaginative, bis ins bildhafte Denken weiterführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist es vom Anfang an ganz blass. Ich sehe noch gar nichts, weil ich noch gar nicht gemalt habe, aber ich habe im Denken, im zunächst noch bildlosen Denken, irgendwelche Zusammenhänge erfasst. Ich spüre die Stimmung, ich spüre die Willenskraft, die darin ist, und jetzt fange ich langsam an, zu malen, mir eine Imagination aufzubauen. Rudolf Steiner macht das so schön, zum Beispiel bei den Jahreszeiten-Imaginationen, wie er Schritt für Schritt das Bild aufbaut. Da kommt ganz deutlich heraus: Es ist nicht einfach so, dass man das geistige Auge aufmacht und es steht da, sondern es wird geschildert, wie es aufgebaut wird, wie es gemalt wird – wie Rudolf Steiner es selbst gemalt hat, und wie er eigentlich genau diesen Malprozess schildert und miterleben lässt, dass das nicht einfach willkürlich ist, ich baue es hin, wie ich es mir vorstelle, sondern ich habe die geistige Erfahrung, die ich ins Bild umsetzen muss – weil die geistige Erfahrung zunächst bildlos ist, ähnlich wie bei unserem Ich. Wenn wir Glück haben – das werden die meisten haben –, habe ich ein Ich, auch wenn viele es mit dem Ego verwechseln, aber man hat zumindest das Bewusstsein: Ich habe ein Ich, irgendwo ist ein Zentrum, das bin ich, aber was genau, weiß ich noch nicht. Es ist wie ein Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So fängt es bei der Imagination auch an, bei der geistigen Wahrnehmung: Ich habe da etwas, aber ich sehe es noch nicht. Ich muss erst daran arbeiten, meine Willenskraft in Tätigkeit bringen, selber das Bild malen, sozusagen aus dem Punkt heraus, der eigentlich komplett unsichtbar ist, weil er ausdehnungslos ist. Wenn wir einen Punkt hinmalen, ist es ja schon kein Punkt mehr, sondern ein Kreis, eine dicke Ahnung, wenn ich es mit einem Bleistift zeichne. Den wirklichen Punkt kann ich nur im Denken erfassen, anders geht es nicht, weil der Punkt ausdehnungslos ist – eigentlich nichts, gar nichts ist er im Grunde. Und trotzdem ist er, indem ich ihn denke. Es ist paradox irgendwo. Und jetzt muss ich diesen Punkt sichtbar machen, indem ich ihn zum Bild forme, aus dem Punkt heraus gestalte. Ich habe einmal das Geistige so: Da ist alles Mögliche, ich spüre das, aber ich sehe es noch nicht – aber ja, da ist ein Zusammenhang, schon eine Linie da, da ist noch ein Zusammenhang, schon wieder eine Linie, und die hat eine bestimmte Farbe, vielleicht eine bestimmte Geschmacksqualität. Und so baue ich die Imagination auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was Rudolf Steiner immer wieder in seinen Wandtafelzeichnungen gemacht hat, ohne darauf zu achten, eine fein ziselierte künstlerische Ausarbeitung zu machen, sondern sehr schnell, sehr zügig, mit ein paar Strichen, vielleicht nur mit weißer oder bunter Kreide, hingesetzt – und damit einmal eine Hilfe zu geben, erstens durch die Schilderung, aber auch durch die Tafelzeichnung: Wie funktioniert so ein Prozess, die Imagination zu entwickeln, die dann auf der Tafel nur einen Abglanz hat, aber wo man doch die Bewegung, gerade für die, die wirklich anwesend waren, als Rudolf Steiner das gezeichnet hat, miterleben konnte. Wenn es nur mehr fertig da ist, ist es eigentlich schon wieder tot – es ist eigentlich der Prozess des Malens, des Zeichnens, um den es geht, in jedem Schwung, der darin liegt. Das sind Musterbeispiele dafür, wie man in Richtung eines modernen geistigen Wahrnehmens geht. Es berührt mich, es ist wie ein Punkt, der für mich bewusst zu werden beginnt – da ist der Punkt, ich weiß, da ist etwas. Und ich muss ihn nur ergreifen und tätig werden, dann beginnt die Imagination, sich aufzubauen. So Schritt für Schritt, wie es Rudolf Steiner etwa bei diesen Jahreszeiten-Imaginationen zeigt, finde ich es ganz besonders deutlich – aber es gibt viele andere Beispiele, auch wo es rein verbal geschieht, weil es keine Tafel gab, aber wo es trotzdem drinnen ist. Es wäre vielleicht auch interessant, sich einen Text von Rudolf Steiner ohne Wandtafelzeichnungen herzunehmen und ihn selber ins Bild zu bringen, einmal gedanklich, man kann es auch äußerlich probieren zu zeichnen, das kann durchaus eine Hilfe sein – später kann man es weglassen, genauso wie die Wandtafelzeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich das weiterführe, kann ich die Imagination sogar noch weiterführen, weil auch das, was Rudolf Steiner gegeben hat, einmal ein Überblick über das Ganze war. Da lässt sich jedes Detail noch unendlich verfeinern, ein Ende gibt es im Grunde nie. Beim besten Willen hätte Steiner es nicht mehr geben können, und es wäre auch nicht gut gewesen, weil wir aufgefordert sind zu sagen: Da ist die Anregung, aber jetzt muss ich das Bild eigentlich weitermalen, muss es studieren – das gibt eine Hilfe, macht mir etwas bewusst von dem Pünktchen, das da drinnen ist, aber eigentlich muss ich es selber tun, nachgestalten, weitergestalten. Dann kann ich andere Details herausholen, weil es noch unendlich viel zu erleben, zu erfahren, kennenzulernen gibt. Die geistige Welt ist im Grunde unerschöpflich reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=6177 Individuelle Bilder und die Symbolsprache alter Schriften 01:42:57] ===&lt;br /&gt;
Und es wird sicher, wenn man sich auf den gleichen geistigen Punkt fokussiert, die Bilder einen ähnlichen Charakter haben, aber sie werden doch individuell von Mensch zu Mensch auch Unterschiede haben. Das gab es auch beim alten Hellsehen: Es schildert der eine das Ereignis ähnlich, aber nicht genau gleich wie ein anderer Hellseher, der vielleicht das mehr oder minder selbe Erlebnis hat. Man darf sich nicht vorstellen, dass man mit dem geistigen Fotoapparat hinübergeht und alle knipsen dasselbe. Es war eben auch dort, nur unbewusst, die Notwendigkeit gegeben, das Bild zu malen. Und indem ich male, hebe ich bestimmte Aspekte mehr heraus, andere vielleicht gar nicht, die fallen unter den Tisch. Dadurch ergibt sich ein Bild, bei dem ich erkennen kann: Das ist die gleiche Imagination, aber es sind ein paar Dinge mehr drinnen, die bei einem anderen, der es geschildert hat, nicht drinnen sind. Und beide haben recht, sie haben beide nicht das Vollständige – das wird auch keiner von uns schaffen, alle Perspektiven herauszuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich, gerade bei den Imaginationen, wenn man richtig im Malen drinnen ist, auch eine gewisse Auswahl, eine gewisse Perspektive geben, sonst fängt es an, so richtig zu wuchern, und mit der Zeit erreicht man, dass man eigentlich wieder gar nichts mehr sieht, weil das Bewusstsein es nicht mehr fasst. Es ist, wie wenn ich ein Bild male und noch darübermale und noch eine Schicht darüber, dann kenne ich mich irgendwann nicht mehr aus, es wird ein Einheitsbrei. Also muss ich eine gewisse Auswahl, eine gewisse Perspektive treffen, und die ist natürlich bei jedem Menschen anders – insbesondere anders, wenn Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen kommen, weil sie andere sinnliche Wahrnehmungen in ihrer Kultur gewohnt sind. Das geht ein, weil es dieselben Kräfte sind, mit denen wir nach außen wahrnehmen, wenn ich sie sinnlich nach außen wahrnehme – aber wenn ich die Kräfte der zweiblättrigen Lotusblume, die bei der sinnlichen Wahrnehmung nach innen gerichtet sind, nach außen auf die geistige Welt wende, dann habe ich trotzdem verschiedene Perspektiven. Und das drückt sich umgekehrt wieder aus in den sinnlichen Bildern, die ich vielleicht symbolhaft male, in den Wandtafelzeichnungen, in den Gemälden, in den Sinnbildern, in den Symbolen, die man daraus gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch etwas ganz Symbolisches gestaltet sein, wo die Formensprache sehr karg wird – die wirklichen großen Symbole sind eine hohe Kunst. Dass Menschen daraufgekommen sind, ein Kreis mit einem Punkt drin ist eigentlich ganz simpel, aber dieses ganz Große in dieses Bild zusammenzufassen und dafür dieses Bild – Kreis mit Punkt – zum Beispiel für die Sonne zu finden, ist eine riesige Leistung. Die ist viel größer, als wenn ich detailliert schildere, welche Falten der Engel im Gewand gehabt hat und wie die Nase war – das sind eher die unwichtigen Dinge. Die Kunst ist am größten, das in ein paar wenige Striche hineinzubringen. Das ist das Wunderbare und der Ursprung der ganzen Schriftarbeit in Asien, der chinesischen Schrift, der Schriftzeichen, die auch die Japaner benutzen – dieses malende Schreiben, Zeichnen, alles in einem. Da sieht man, wie Imaginationen festgehalten werden, das ist der Ursprung, von dort kommt es. Es ist etwas ganz Hohes. Vergleicht damit unsere westlichen Schriftarten, die sind karg dagegen – man könnte sagen, in der Beschränkung liegt die Größe, aber dazu müsste man wirklich genau erleben, warum das A so ist und warum das O so ist. Wenn man das hat und bei jedem O, das man schreibt – heute schreiben wir ja nicht einmal mehr, wir tippen nur mehr, dann erlebt man schon gar nichts mehr –, aber wenn man es in der Handschrift erlebt, dann müsste ein ganzer Kosmos aufgehen in dem, was in dem O drinnen liegt. In den alten Bilderschriften war mehr Reichtum drinnen, der jetzt, wenn man ihn versteht, in einem ganz schlichten Zeichen festgehalten werden kann. Es geht auch da der Weg vom geistigen Malen, das Hereinholen ins äußere Malen, und dann das immer weitere Vereinfachen, und dieses einfache Zeichen wird dann der Anreger, um wieder zum Bilderlebnis kommen zu können, um die Imagination zumindest in ähnlicher Art wieder aufrufen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn die Imaginationen, auch wenn ich sie später wiederhole, verändern sich, es ist nicht starr. Das, worauf ich geistig den Fokus gelenkt habe, hat sich in der Zwischenzeit verändert. Auch die Osterimagination – es hat noch ein bisschen Zeit, aber wenn wir langsam hingehen – verändert sich von Jahr zu Jahr, sie ist nicht gleich. Wir lesen zu den vier großen Eckpfeilern des Jahres immer wieder dieselben Imaginationen, es ist immer der gleiche Text, immer die gleiche Abbildung, und trotzdem erlebt man etwas anderes – nicht grundsätzlich etwas anderes, der Kern bleibt natürlich da, aber es kommen neue Nuancen dazu, andere werden vielleicht nicht mehr so ins Auge gefasst, es kriegt einen anderen Schwerpunkt, es bleibt im Lebendigen drinnen. Und dazu kommt, dass man dieses Osterereignis auch noch sehr viel mehr ausweiten und von einer anderen Perspektive zeigen könnte. Alles das, was Rudolf Steiner gegeben hat, ist ja letztlich Anregung, es weiterzuführen – das heißt, es selber zu ergreifen, selber letztlich zu malen, geistig zu malen, zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=6674 Studium alter Texte und astrologischer Symbole 01:51:14] ===&lt;br /&gt;
Das ist die zweite Stufe des klassischen Schulungswegs, nach dem Studium: einmal kennenzulernen, was Menschen, die geistige Erfahrungen gehabt haben, darüber gesagt haben, was Rudolf Steiner dazu gesagt hat, aber durchaus auch andere. Nur bei älteren Texten ist es wahnsinnig schwer, sie zu verstehen, weil sie eine andere Art haben, sich auszudrücken, und das Wälzen alter Schmöker führt oft zu sehr windschiefen Interpretationen, weil man einfach nicht mehr versteht, was sie gemeint haben. Gerade die älteren Schriften wurden auch ganz bewusst so gefasst, um sie geheim zu halten, um nicht Menschen damit zu belasten, die noch nicht reif dafür sind. Das war auch ein Grund, sie in möglichst schlichte, abstrakte Symbole zu fassen. Gerade wenn man die mittelalterlichen Schriften nimmt, wo überall Geistiges drin vorkommt, bis in die Neuzeit hinein – die alchemistischen Symbole und diese Dinge, aber auch die älteren astrologischen Symbole und dergleichen: Da steckt wahnsinnig viel drinnen. Sie sind aufs Minimum reduziert, aber sie erlauben dem Wissenden, daraus die ganze Imagination herauszuholen, die dazugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, wovon ich das letzte Mal über die Astrologie gesprochen habe: Die wirklichen Astrologen konnten in der Sternenkonstellation draußen die Wirkung lesen, aber auch in dem Menschen, der zu ihnen gekommen ist, um sich ein Horoskop stellen zu lassen. Und bei einem anderen mit ähnlicher Geburtskonstellation ergibt sich trotzdem ein anderes Bild. Aber das muss man lesen können – die paar Zeichen, die da draufstehen, sind ganz karg, und wenn man nur aus denen heraus gedanklich oder nach Handbuch interpretieren will, sagt man wahrscheinlich ziemlich viel Unsinn, oder zumindest nichts wirklich Relevantes, gerade die wichtigsten Punkte übersieht man dabei. Ein Standardding ist vielleicht nicht ganz falsch, bringt aber gerade die wichtigsten Punkte nicht heraus. Man muss es lesen können. Im Idealfall, so war es früher bei den alten Astrologen und Astronomen, gab es da keinen Unterschied, es gehörte zusammen. Und es wird auch eine Zeit kommen, wo es wieder zusammengeführt wird, wo man sieht, wie das Weltschicksal, auch das Einzelschicksal, mit dem Ganzen draußen zusammenhängt, und wo man das durchaus miteinander schauen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann muss man den Mut zu diesem eigenen Malen aufbringen, und sich bewusst sein: Wenn wir den Weg der Geisteswissenschaft gehen wollen, das heißt, wenn wir mit unserem wachen Ich voll dabei sein wollen bei der geistigen Erfahrung, und Schritt für Schritt uns vortasten wollen, dann müssen wir malen. Das ist ein Prozess, der dauert, das muss man üben. Und alles, was spontanes Hellsehen ist – ich habe eine Vision, oder ich habe diesen riesigen Traum in der Nacht, wo alles vor mir ist, und jetzt fange ich an, ihn zu deuten –, das wird mich nicht weiterbringen in die Zukunft. Man kann schon Träume haben, aber man wird feststellen, gerade dort, wo Menschen den neuen Weg gehen, dass die Träume, zumindest die, in die Geistiges hineinspielt, tatsächlich verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=6916 Malen statt Träumen: der neue Schulungsweg 01:55:16] ===&lt;br /&gt;
Man wird dorthin kommen, wie es Lessing sagte, der sich zugutehielt, in seinem Leben noch nie geträumt zu haben – und trotzdem ist man in der Nacht in der geistigen Welt, ist bewusst dort, und im Idealfall beginnt man im Wachzustand zu malen. Man nimmt nämlich aus der Nacht geistige Erfahrungen mit. Das heißt aber nicht, dass ich die ganze Nacht, selbst bei der sogenannten Kontinuität des Bewusstseins, von der Rudolf Steiner spricht, dauernd flimmernde Imaginationen oder Traumbilder vor mir habe. Gerade wenn es wirkliche Imaginationen im modernen Sinn sind, sind sie deswegen bildlos – im weitesten Sinne, auch Töne, Geschmäcker, Gerüche betreffend –, weil ich sie selber malen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist besser, ich male sie im Wachbewusstsein. Das heißt, ich habe Kontinuität des Bewusstseins, bin wach in der geistigen Welt, nehme den Impuls mit ins Tagesleben, merke im Tagesleben: Da ist ein Punkt, der war gestern noch nicht da, den habe ich mir in der Nacht geholt. Das heißt, ich bin mit einer bestimmten geistigen Wesenheit, einem bestimmten geistigen Geschehen in der Nacht konfrontiert gewesen und hole mir das her. Ich habe zunächst, wenn ich aufwache, nicht die Erinnerung, was da alles war in der Nacht, aber ich weiß nur: Da war was – so wie der Ich-Punkt, ich kann nicht sagen was, aber ich weiß, da war was, und zwar mit der gleichen Sicherheit, wie ich weiß, dass ich ein Ich bin. Die meisten Menschen werden das sagen können, auch wenn sie nicht wissen, was das Ich ist – ganz egal, dahinter steckt auf jeden Fall immer auch das wirkliche Ich, aber es ist nur ein Punkt. Und das Ego rundherum, das ist so groß: Wenn man anfängt zu fragen, wer bin ich, dann kommt das Ego, aber in Wahrheit ist es der Punkt drinnen, der ausdehnungslose Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen ausdehnungslosen Punkt nehme ich jetzt ins Tagesbewusstsein, und er lässt mir keine Ruhe – er war gestern noch nicht wirklich da, da ist etwas Neues da. Und vielleicht muss ich dann sogar ein paar Tage damit leben, und dann fange ich an zu malen, mache aus dem Punkt sozusagen etwas, baue eine neue Imagination auf, im Sinne eines neuen geistigen Weges. Man kann damit noch nicht alles erreichen heute, dazu sind wir noch zu schlechte Maler. Da ist interessanterweise das alte Hellsehen, namentlich das sogenannte Bauchhellsehen, das sehr stark mit der Aktivität der unteren Chakren zu tun hat, das dann auch wirklich sehr farbenfroh, schrill, ganz kräftig ist – das haben die Neuen eben gar nicht, das sind blasse Konturen. Ich weiß, da ist etwas, da ist etwas, da ist etwas, jedes hat seine eigene Qualität, die zusammenhängen, aber was es eigentlich ist, weiß ich noch gar nicht. Ich muss erst langsam durch das Malen enthüllen, was es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber noch einmal ganz deutlich gesagt: Es ist keine Willkür darin. Ich kann die Blickrichtung, bildlich gesprochen, auswählen, aber ich kann nicht einfach irgendetwas hinmalen – so, wie man aus der Fantasie heraus malen würde, zumindest aus dem heraus, was man heute Fantasie nennt. Denn heute ist Fantasie: Ich stoppele alles Mögliche zusammen, was es draußen so nicht gibt, und das nenne ich dann Fantasie. Eine wirkliche Fantasie hingegen ist ein letzter Rest vom alten Hellsehen und hatte Gesetzmäßigkeiten in sich. Wenn etwas aus einer wirklichen Fantasie kommt, kommt es, wie es im Mysteriendrama vom Wahrheitsvater heißt: Da ist Wahrheit drinnen. Heute haben wir oft auch Fantastereien drinnen, aber es gibt auch gute Fantasien, sehr wohl – auch bei Künstlern, die so etwas hereinbringen, sei es im Bild oder als Text in einer Geschichte, ist es durchaus bereits ein Schritt hin zu einem neuen geistigen Wahrnehmen, auch wenn es vielleicht noch Fantasie ist und damit noch kein vollbewusstes Wahrnehmen des Imaginativen dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist ein Anfang, und man sieht durchaus, gar nicht so wenig, was heute geschrieben, gemalt, in Filmen gebracht wird, da kommt etwas durch. Vielleicht weiß man es selber noch nicht ganz genau, was man sieht, aber man malt selber, und man sieht im Gemalten, auch wenn man es selber noch nicht so genau erkennt, dass geistige Wahrheiten drinnen sind. Da sind geradezu Porträts von geistigen Wesenheiten, natürlich in ein sinnliches Bild gebracht, wie es das alte Hellsehen letztlich auch gemacht hat, aber da steckt so etwas drinnen. Nur muss man es verstehen können. Wenn man es versteht, dann muss die nächste Ebene dazukommen, die Inspiration. Dann muss ich so weit sein, dass ich – jetzt habe ich mühsam mir dieses Bild gemalt, mühsam heißt nicht, dass es ewig Zeit braucht, man fängt an, ein bisschen zu probieren, es gelingt nicht gleich, aber wenn es gelingt, ist es irgendwann sehr schnell da, so zack, es ist da, und es ist ja sowieso immer in Bewegung. Ich bin mit dem Malen nie fertig, aber ich komme sehr schnell in diese Bewegung hinein. Aber dass ich wirklich erkenne, welche geistigen Wesen, welche geistigen Kräfte das sind, die da drinnen sind – das weiß ich nämlich zunächst nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre etwas, es ist geistig da, das kann mich sehr ansprechen, das kann mich abstoßen, sagt aber noch gar nichts über die geistige Qualität aus. Es sind oft gerade die Sachen, bei denen ich mich ungut fühle, die will ich gar nicht – das können oft die tollsten und guten geistigen Sachen sein. Und die mich sofort hinziehen, so schön, da kann sehr leicht etwas Luziferisches drinnen sein, da muss man auch aufpassen. Aber egal, ich male, baue auf, vielleicht entwickelt sich diese Imagination auch über ein paar Tage weiter, das kann durchaus sein, gerade beim modernen, wachbewussten Zugang zur geistigen Welt. Ich habe das immer irgendwo präsent und male weiter, hole mir das andere wieder, muss es eigentlich immer wieder darübermalen, in gewisser Weise nachmalen, sonst verschwindet es. Aber gerade durch das eigene Tun festigt es sich, ohne deswegen seine Beweglichkeit zu verlieren, es entschwindet mir nicht so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst es selbst bei einem Traum: Wenn man aufwacht und die Augen der Sonne zuwendet, ist der Traum weg. Gerade war er noch ganz stark da, und ich brauche nur das Licht hereinzulassen, das ist so viel stärker, dass er weg ist. Und ich weiß nicht mehr, ich habe geträumt, und es war schön, oder es war ein Albtraum, aber wie es genau war, ist sehr schnell weg. So ist es bei den Imaginationen, die ich mir aufbaue, auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=7177 Malen und Wischen: der dynamische Prozess 01:59:37] ===&lt;br /&gt;
Sie sind eigentlich in dem Moment, wo ich sie gemalt habe, schon wieder weg. Das heißt, die Wandtafelzeichnung zum Beispiel hilft mir wenigstens, das festzuhalten. So wie ich es erlebe, male ich und wische gleich wieder weg. Und ich male weiter, und wenn ich wieder herkomme, muss ich es eigentlich schon wieder neu malen, es hat sich schon wieder verändert. Es ist malen und wischen, malen und wischen – ein unheimlich dynamischer, lebendiger Prozess, der da drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind wir aber immer – und das ist jetzt die Brücke zum Wochenspruch, weil wir da ja von Wahrnehmung und Denken gesprochen haben, und ich habe davon gesprochen, dass wir das auch bei der geistigen Wahrnehmung brauchen, genauso. Es kommt die Wahrnehmung, die Wahrnehmung ist aber zunächst so, dass ich, im Unterschied zur sinnlichen Wahrnehmung, nur so einen Gesamteindruck habe – ich spüre, da ist etwas. Das ist der Punkt, der ganz deutlich da ist, aber ich fange noch nichts damit an. So wie ein Kind bei der sinnlichen Wahrnehmung, wenn es ganz klein ist, erst sehen lernen muss: Ja, es ist etwas, es ist lichtartig, zunächst unangenehm. Aber was genau es ist, nimmt es noch lange nicht wahr. Es dauert, bis überhaupt Entfernungen irgendwie eingeschätzt werden können – das bleibt lange so, selbst der Schulkinder kann Entfernung zu einem Auto oder was da herkommt noch gar nicht abschätzen, überhaupt nicht. Darum ist das so gefährlich. Als Erwachsener kann man das einschätzen, das Kind noch gar nicht. Es hat diese eigentliche, tiefe Wahrnehmung noch lange nicht so ausgeprägt wie wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man erst lernen. Aber selbst die einfachste Form muss man erst lernen: Warum ist da, sind da so Punkte drin? Irgendwann heißt es, das ist die Mama, da ist ein Mund, der freundlich lacht, aber es hat keinen Begriff von Gesicht, von Mund, Nase, Augen oder Haaren, überhaupt nicht. Es muss erst lernen, das selber mit den Blicken zu malen. Wir tun das dauernd, wir würden gar nichts sehen, wenn wir nur ganz steife Augen hätten, die sich nicht dauernd bewegen würden – wir würden nichts erkennen, nur Hell und Dunkel, Licht und Finsternis. Die Formen, die Gestaltungen sehen wir dadurch, dass wir sie mit den Augenbewegungen zeichnen. Nur dadurch erleben wir Formen, wir müssen sie zeichnen. Das heißt, wir können das alle, besser oder schlechter, je nachdem sehen wir auch im normalen Leben den anderen genauer oder weniger genau. Es kann sein, man begegnet Menschen und schaut nur so an der Oberfläche, weiß nachher gar nicht, wie sie ausgeschaut haben. Es ist im Übrigen bei Gesichtern gar nicht leicht, das so konkret zu behalten, daher tut sich oft auch die Polizei bei Zeugenaussagen, bei der Phantomzeichnung, schwer: Wie hat der ausgeschaut? Das ist oft mühsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann wird sicher ein Bild fertig, ja, so war er – dann kommt der Nächste, es schaut anders aus, kann durchaus sein. Wenn man einen dritten holt, kriegt man noch eine dritte Variante. Es gibt sicher gewisse Grundgemeinsamkeiten, ist das Gesicht mehr rund oder länglich, aber dann wird es schon schwierig. Im Geistigen geht es uns genauso, wir müssen es erst lernen. Ja, die Zeit ist reif, wir können anfangen, aber dann darf man sich nicht erwarten, dass es irgendwann heißt: hellsichtig, ich mache meinen Schulungsweg, und dann mache ich das geistige Auge auf, und es steht vor mir. Nein, das ist es nicht, bei vielen Dingen ist es das nicht. Trotzdem kann es dann passieren – aber solche Erlebnisse, gerade nach der dunklen Seite hin, also nach Doppelgänger-Erlebnissen, malen sich sehr schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=7598 Rückkehr zum Wochenspruch: Wahrnehmung wie beim Kind 02:06:38] ===&lt;br /&gt;
Da malt unser Doppelgänger in uns, malt sich selber, macht sein Porträt, und der kann das sehr gut. Und das kann dann wieder sehr schockierend sein, weil er dann nicht auf die neue Weise erlebt wird, in Wahrheit, sondern auf die alte Weise. Und da er mit den dunkleren, mit den niedrigeren Kräften zusammenhängt, ist er besonders schwer bewusst zu ergreifen. Es ist aber eine Tugend heute, es ist auch ein Glück, wenn ich eigentlich sehr bald an ihn herankomme und mich an ihm schule, weil diese Kräfte uns narren, uns sehr viel in die falsche Richtung führen. Wir sind ja jetzt noch fast Fasching-Dienstag, die Narren gehen um – naja, wir alle haben jedenfalls so einen Narren in uns, der uns immer wieder narrt, aber auch unterstützen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen auch wissen, wir haben das noch lange, lange in uns, auch wenn wir ganz bewusst und gezielt einen geistigen Weg gehen, dann bleibt das andere noch lange, lange da. Wir müssen nur schauen, und es ist auch nicht so, dass wir es gleich schaffen, ihn so zu erziehen, dass er wirklich willig unserem Ich folgt. Das geht nicht so einfach. Aber indem wir ihn wahrnehmen, obwohl er sich vielleicht in einer bestimmten Situation aufdrängt, indem wir malen lernen, sozusagen selber malen lernen, arbeiten wir auch an ihm, und wir können uns trennen von dem, wie wir das restliche Seelisch-Geistige in uns, in der Welt herum wahrnehmen. Da geht die Zukunft hin. Und dann wird es wirklich Geisteswissenschaft, weil dann bin ich voll besonnen, ganz wach dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=2Ini7ktwNYU&amp;amp;t=7880 Der Doppelgänger und der ausdehnungslose Punkt 02:11:20] ===&lt;br /&gt;
Aber ich fange mit dem Punkt an, mit dem ausdehnungslosen Punkt, mit der weißen Leinwand sozusagen, und in der Mitte der gedachte Punkt. Aber der ist eben nicht willkürlich gedacht, sondern darin liegt die ganze Imagination, dahinter die Inspiration, dahinter die nur intuitiv zu erfassende geistige Wesenheit oder Wesenheiten, die sich in dem Punkt jetzt einmal mehr Grund geben. Und dann heißt es: malen angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde sagen, damit lassen wir es für heute gut sein, zweihundert Minuten wollen wir doch nicht wirklich machen. Zum Abschluss noch der Wochenspruch, der fünfundvierzigste:&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es festigt sich Gedankenmacht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Bunde mit der Geistgeburt,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie hält der Sinne dumpfe Reize&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur vollen Klarheit auf.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenn Seelenfülle sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit dem Weltenwerden einen will,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Muss Sinnesoffenbarung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Denkens nicht empfangen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Ihr dürft euch das selber jetzt umdeuten auf die Imagination, das heißt auf die geistige Wahrnehmung, auf das geistige Malen. In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen frohen Fasching-Dienstag. Jetzt dürft ihr euch noch austoben, es gehört dazu – die ganzen tanzenden Elementarwesen, die aufwachen, gute wie auch andere, die uns bewegen, sich einmal zu Bewusstsein zu führen, die dürfen jetzt tanzen, sie dürfen sich austoben, sie dürfen alles Mögliche. Aber wir bleiben im Zentrum stehen und lassen das alles um uns drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen, die im Livestream dabei waren. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 199. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 201. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 199. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 201. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 201. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-09-12T11:48:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Begrüßung, Wochenspruch und die Sinnesqualitäten des inneren Bildes 00:00:55 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 200. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 202. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:201.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=wMvMFgZBHH8|thumb|201. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 20. Februar 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=wMvMFgZBHH8 Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/wj3yl8xgttj6r0i3zpzk4/201.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=jidwgfzgwutp4thodx6ivr394&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 201. Vortrags vom 20. Februar 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=wMvMFgZBHH8&amp;amp;t=55 Begrüßung, Wochenspruch und die Sinnesqualitäten des inneren Bildes 00:00:55] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 201. Folge der Apokalypse und dazu gibt es den 46. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Welt, sie drohet zu betäuben&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Seele eingeborene Kraft;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nun trete du, Erinnerung,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus Geistestiefen leuchtend auf&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und stärke mir das Schauen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das nur durch Willenskräfte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbst erhalten kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er rundet ein bisschen das Thema ab, das wir das letzte Mal hatten. Da haben wir uns ein bisschen beschäftigt auch mit dem imaginativen Schauen, dem imaginativen Denken, und das Wichtige war ja, dass wir aus unserem Willen heraus gestaltend werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir nehmen etwas geistig wahr, ahnen etwas, spüren vielleicht eine Anwesenheit. Das ist aber zunächst noch ganz unbestimmt irgendwo, vielleicht nur dieses: Ich weiß, da ist was, aber ich kann es noch nicht ausdrücken. Ich muss es erst im Grunde wirklich selber in ein Bild fassen. Indem ich es in dieses Bild fasse – wobei wir das Bild im weitesten Sinne nehmen, weil wir ja darüber gesprochen haben, dass es nicht nur etwas Bildhaftes im Sinne eines optischen Eindrucks haben muss –, können auch Klänge eine Rolle spielen, Tasteindrücke können eine Rolle spielen, Geschmacksnuancen können dabei sehr wohl eine ganz starke Rolle spielen, und es kann auch Geruch hineinkommen, obwohl da oft der Teufel dabei ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade der Geruchssinn ist sehr heikel. Er ist sehr fein, aber sehr schwer im Bewusstsein zu halten. Wir kennen das ja vom äußeren Geruchssinn auch: Es riecht etwas wunderbar oder es stinkt grässlich, aber nach ein paar Minuten riecht man es einfach nicht mehr, es wird ausgeblendet und versinkt eigentlich total im Unterbewusstsein. Der Geruchssinn ist wie so ein Alarmsignal, das kurz aufleuchtet und dann weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=wMvMFgZBHH8&amp;amp;t=200 Willenskräfte, individuelles Schauen und die Freiheit durch Ahriman und Christus 00:03:29] ===&lt;br /&gt;
Ja, also die Willenskräfte sind ganz stark angesprochen. Im Idealfall ist es so, dass wir wirklich den Willen in unser Denken hineinschicken, also dass wir gestaltend im Denken werden. Dieses Denken gilt es aber wirklich weiterzuentwickeln zu diesem bildhaften Denken, zu diesem imaginativen Denken, das wir durchaus einmal für uns in den verschiedensten Sinnesqualitäten ausformen können, je nachdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher gibt es, trotz aller Gemeinsamkeit beim Menschen, wenn verschiedene Personen imaginativ etwas erleben, immer die individuelle Variante davon, wie das Bild dann im Detail gestaltet ist. Man wird aber die markanten Punkte darin wiedererkennen. Gerade beim modernen Schauen ist es noch viel wichtiger, dass man sich der eigenen Aktivität bewusst ist; dass man sich bewusst ist, dass man selber malend schaut. Diesen Ausdruck liebe ich, ich sage das eh wahrscheinlich schon zum hundertsten Mal, den der Physiker Wolfgang Pauli eigentlich geprägt hat, der selber Erfahrungen hatte, zunächst in Traumbildern, vor allem auch mit dem, was er nannte den Geist der Materie. Das war in Wahrheit eine deutliche Begegnung mit Herrn Ahriman. Man könnte natürlich auch sagen, der andere Herr der Materie ist der Christus, der hinter der eigentlichen Seite steckt, während Ahriman es halt sehr in dieses äußerlich Materielle gebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Christus steckt sehr stark hinter dem, was durchaus auch bis ins Physische geht, ohne jedoch so stofflich verhärtet zu sein wie durch den Ahriman. Allerdings brauchen wir diese stoffliche Verfinsterung, wenn man so will. Das ist eine der wichtigsten Grundlagen dafür, dass wir die Freiheit entwickeln können; dass wir uns als Freiheit einmal von den Göttern lossagen und sagen: Das gibt es alles nicht, das interessiert mich nicht, ich will tun, was ich will. Das ist dann meistens eh noch das Ego und nicht der wirkliche Wille des Geistigen in uns, aber das Ego sagt erst einmal: Was brauche ich denn in der äußeren Welt? Das ist ein Prozess der notwendigen Loslösung, um sie später dann vollbewusst überwinden zu können. In dieser Zeit stehen wir jetzt drinnen, und das Wichtige und Beste und Gesündeste ist, dass wir diesen Schnitt wirklich auch erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Erleben von allen guten Geistern verlassen zu sein, so jetzt stehe ich da allein, und zwar mein Ich erkenne auch noch nicht so wirklich, ich sage heute ja mein Ich, aber mehr weiß ich gar nicht, der Rest ist alles Ego, was ich weiß. Aber jetzt stehe ich da, aber jetzt kann ich den nächsten Schritt tun, das Ich kann aktiv werden, es kann aus dem Willen heraus gestaltend werden. Und indem es das tut, beginnt sich nach und nach die geistige Welt für uns zu öffnen und damit beginnt aber auch erst die Wahrnehmung, was ist mein Ich wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann erlebe ich es in seiner Tätigkeit, dann erlebe ich es in seiner Wirklichkeit. Weil wenn ich nur darüber nachdenke, nachgrüble, habe ich eigentlich nur eine Halbwahrheit, eine halbe Wirklichkeit drinnen, die hat keine Substanz. Weshalb Rudolf Steiner öfters betont hat, der berühmte Satz von René Descartes, da ich denke, also bin ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn nichts sicher ist, aber da ich denke, bin ich mir sicher, dass ich existiere. Aber es ist eigentlich, erfassen wir uns nicht in unserer Wirklichkeit, sondern nur als Scheinbild im Grunde. Also das heißt, Steiner hat dann gesagt, er hätte sagen sollen, ich denke, also bin ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was ich dabei erlebe, ist eben nicht die Wirklichkeit, ist bloßer Schein, ist bloße Spiegelung. Tatsächlich Spiegelung halt auch durch unseren Organismus, namentlich auch durch unsere Hirnkastle, unser Gehirn, das uns das widerspiegelt. Aber das ist eben nur ein Abglanz dessen, was wir wirklich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich auch in unserem irdischen Denken lebt ein Abglanz des Überirdischen. Ich meine, dass wir überhaupt unseren individuellen Intellekt entwickelt haben, das ist ja erst in der Mitte oder nach der Mitte eigentlich, also 333 nach Christus etwa, beginnt es so stark, dass die kosmische Intelligenz zum Menschen herunterkommt und von ihm ergriffen werden kann. Und so dass der Mensch also wirklich immer deutlicher das Gefühl hat, ich habe mein eigenes Denken, mein Eigendenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Eigendenken ist sehr wohl ans Hirnkastle mal sehr stark gebunden, es ist eben nicht inspiriert, nicht geschaut, aber trotzdem, wir können uns frei damit bewegen, aber trotzdem nicht ganz willkürlich. Das erkennt man ja, wenn ich über ein Dreieck nachdenke, die Gesetzmäßigkeiten eines Dreiecks, ich kann natürlich herumfantasieren, ich kann sagen, die Winkelsumme in einem Dreieck ist 780 Grad, kann ich mir einbilden, aber wenn ich es wirklich durchdenke, komme ich darauf, dass es eben immer 180 Grad sein muss, also zwei rechte Winkel im Grunde. Ich will jetzt nicht im Detail, es ist im Übrigen eine gute Einstiegsübung, wo man sehen kann, dass man Gedanken sich frei wählen kann, ich kann auch verschiedene Wege mir suchen, wie ich auf das draufkomme, dass z.B. die Winkelsumme 180 Grad ist, aber sie wird nie was anderes werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt nicht in meiner Willkür, sie wird höchstens was anderes werden, wenn ich nicht mehr ein ebenes Dreieck habe, sondern wenn ich z.B. auf der Oberfläche eine Kugel habe, dann schaut die Sache ganz anders aus, dann beginnt die Winkelsumme sich zu verändern, je nachdem, wie ich das Dreieck dann dort mache, weil auf einer gekrümmten Fläche ist es eben anders. Und das kann man weiterdenken in noch höhere Dimensionen, machen die Mathematiker auch die Physiker, ich meine, man kann heute im Grunde mit unendlich dimensionalen Räumen ganz exakt rechnen, vorstellen im Sinne einer sinnlich räumlichen Vorstellung geht nicht mehr, aber das Denken bleibt exakt. Ob es jetzt eine Bedeutung für die Welt als solche hat, muss ich dann noch extra untersuchen, es ist in sich, als geistiges Prinzip ist es stimmig, stimmig ist es etwas, was da ist in gewisser Weise, und das kann ich nicht willkürlich verändern, weil ich die Laune danach habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mein Denken wird schon geführt, aber dann muss ich schauen, findet es einen Ausdruck in der Welt, die ich um mich sehe, finde ich zumindest irgendwelche Auswirkungen davon, also haben meine unendlichen Dimensionen, auch da in unseren beschränkten Dimensionen, eine Wirkung und so weiter, das kann man dann alles untersuchen. Aber da sind wir Tätigkeiten, das war nicht immer so. Der erste Anfang ist natürlich schon in der griechischen Zeit irgendwo, also namentlich der Aristoteles spürt es schon sehr deutlich, dass er denkt, aber trotzdem ist ihm alles Denken zugleich auch Symbol für die geistige Welt, die er zwar nicht mehr schaut, aber wo er doch erkennt, dass in den Gedankengängen, selbst im logischen Schließen drinnen, in den ganzen Kategorien, die er aufstellt und so weiter, dass da geistige Gesetzmäßigkeiten drinnen liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es also nicht nur Fantasterei ist, aber er schaut nicht. Also der Aristoteles ist nicht hellsichtig, er kann also in dieses bildhafte Denken nicht mehr hineinkommen, wie es in der alten Art war. In der alten Art kam es eigentlich aus einem traumartigen Schauen, es kam also einfach die Schauung über die Menschen, die schauen konnten, sei es im Tagesbewusstsein, sei es, dass es im Traum passiert und so stark ist, dass man es also wirklich mit ins Tagesbewusstsein nehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platon hatte das noch sehr stark, daher spricht er von der Ideenschau, er schaut die Gedanken, und er schaut sie eben nicht in Abstraktionen, sondern durchaus sehr konkret. Also da ist noch eine Wahrnehmung da, sie geht nicht extrem hoch hinauf, oder jedenfalls nicht extrem in die Tiefe, sagen wir mal so. Also er kann zum Beispiel nicht die einzelnen geistigen Wesenheiten wirklich im Detail schauen, er kann gewisse große Gesetzmäßigkeiten schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Aristoteles war ja Schüler auch des Platon. Und der große Unterschied ist aber, dass der Aristoteles eben nicht mehr schauen kann, aber dass in ihm diese Eigendenkkraft schon sehr stark aufzuleuchten beginnt. Und er hat aber im Hintergrund eben noch, was er vom Platon gelernt hat, oder auch was aus den Mysterienschulen kam, das war ihm noch sehr stark bewusst, und er konnte vieles von dem jetzt in klare, logische Gedanken fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade hinter seinen naturwissenschaftlichen Schriften, wenn man es so nennen will, oder in seiner Physik oder so, wo er sich mit der physischen Welt beschäftigt, da sind sehr viele Kenntnisse noch drinnen von dem, was einst die Menschen hellsichtig in der Natur geschaut haben. Das lebt noch sehr stark drinnen. Und ja, etwa auch das Bewusstsein für das Ätherische, also wenn er dann zu den vier Grundelementen, von denen die Griechen sprachen, also von Erde, Wasser, Luft und Feuer, nimmt er noch ein fünftes dazu, die Quinta essentia, die Quintessenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber eigentlich das Ätherische. Jetzt nicht weiter differenziert, aber es ist alles das, was über die äußere Wärme hinausgeht. Also theoretisch ist da der Wärme-Äther dahinter, der Licht-Äther, und die höheren Ätherarten, da hat er keinen wirklichen Zugriff darauf, also höchstens eine Ahnung davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Interessante ist, dass er bereits in der Zeit schon sehr weit fortgeschritten ist, aber jedenfalls das, dass immer weniger Menschen dieses alte Hellsehen hatten. Ich meine, es gibt dann immer noch, es gibt bis ins 19. Jahrhundert hinein, vielleicht sogar darüber hinaus, gibt es noch einzelne Menschen, die das haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt heute Medien, die was schauen, in einem völlig bewusstlosen Zustand im Grunde, das ist aber alles alter Weg. Wir werden sehen, wie das auch in die Entwicklung hineinspielt. Weil ein wichtiger Punkt ist, dass das offizielle Kirchenchristentum hat sich dann sehr bald, also sagen wir spätestens ab dem 4., 5., 6. Jahrhundert nach Christus, also ganz auf die Fahnen geschrieben, es muss das ganze Hellsehen raus, die geistige Wahrnehmung muss raus, was über das Christentum zu sagen ist, darf nur durch die überlieferten Schriften und ihre verstandesmäßige, logische Interpretation kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ja, nicht geistige Wahrnehmung. Sie haben zwar dann gewisse Mystiker, die noch irgendwas hatten, toleriert, weil das natürlich die Leute manchmal fasziniert hat, und man hat dann sehr ausgewählt, geschaut, was lasse ich zu, solange nicht zu sehr eigenständig, was reinkommt und das eh nur bestätigt, was die Kirche auch sagt, hat man es zugelassen, weil es ein gewisser, bis in unsere Tage heute, ein Magnet ist, wenn irgendwo Wunder passieren, oder Erschauungen passieren, dann hat es eine gewisse Wirkung. Aber im Grunde war alles darauf ausgerichtet, und ich werde gleich erzählen, mit einem gewissen Recht, das alte Hellsehen zurückzudrängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ihnen auch bewusst war, den späteren Kirchenlehrern, den Päpsten dann vor allem, dass in dieses Schauen sehr, sehr starke, hauptsächlich einmal luziferische Kräfte hineinkommen, die mit dem Christusgedanken nicht so wirklich kompatibel sind. Also die einfach in illusionäre Welten hineinführen, die die Menschen verführen, und die sie eigentlich wegführen von dem, was sie finden müssen, den Christus im eigenen Ich. Das ist nicht immer so ganz klar ausgesprochen, und es ist vielleicht den Leuten, auch diesen Päpsten oder diesen Kirchenlehrern, nicht immer ganz so bewusst geworden, aber sie haben gespürt, das muss unterdrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gab daneben aber sehr wohl auch eine esoterische Strömung des Christentums, aber die ist abseits des Kirchenchristentums passiert. Das ist einmal ganz deutlich, da ist schon dadurch veranlagt, dass es eine Oberströmung gibt, die das Hellsehen eigentlich ausschließen will, die eigene geistige Wahrnehmung ausschließen will, das ist die exoterische Seite, um eben ein Bollwerk aufzubauen gegen das, was aus alten Kräften herauskommt, was aber eben sehr stark schon luziferisch verfälscht ist. Weil es war ja, ich habe darüber öfter schon gesprochen, gerade in der Zeit kurz nach dem Mysterium von Golgatha entwickelt sich die Gnosis, die sogenannte Gnosis, also eine geistige Erkenntnis, die auf eigenen geistigen Erfahrungen beruht, zumindest der Lehrer dieser gnostischen Gruppen, und da gab es aber x unterschiedliche Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wirklich, es ist bemerkenswert, weil die alten Mysterien, die griechischen Mysterien von mir, die waren eigentlich schon am Verwelten. Also was noch da war, war im Grunde mehr Tradition, man hat halt die Kulte irgendwie weiter gepflegt, aber in Wahrheit hat keiner mehr so wirklich gewusst, um was es geht. Vor allem hat keiner mehr die Erfahrung gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war am Vertrocknen. Und wir haben das ja auch bezüglich der Zeit, wo der Christus auf Erden gewesen ist, besprochen, dass gerade auch bei den Hebräern, da waren ja auch noch Propheten, welche die schauen konnten, aber in der Zeit in Wahrheit nicht mehr. Und namentlich die hohen Priester, die eigentlich selber hätten schauen sollen, und ja eigentlich das Amt hatten, darüber zu wachen, dass da nichts Verkehrtes hineinkommt, aber dazu müssen sie es auch beurteilen können, sie hatten es nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum auch da schon der Riesenskandal, dass der Christus Einweihungen vollzieht, weil die sogenannten Totenerweckungen, alle drei waren Einweihungsvorgänge. Und ganz besonders stark dann eben die Erweckung des Lazarus, der dann zum Johannes wird. Also das war so eine, aus Sicht durchaus dieser jüdischen hohe Priester, also so etwas Spektakuläres im Grunde, dass ihnen so das Zittern gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da passiert etwas, der macht das alleine, was wir nur als Priestergemeinschaft machen konnten, und der kann das. Ganz offensichtlich kann der das. Und noch dazu erwartet wirklich, also bis zum allerletzten Zeitpunkt, das war auch etwas ganz Entscheidendes, das erinnert euch an die Geschichte, wie sie geschildert wird, es wird also berichtet, der Lazarus ist also todkrank, er liegt eigentlich im Sterben, und der Christus tut eigentlich nichts dergleichen, er bricht nicht auf dorthin, alle denken er würde jetzt dorthin gehen, aber nein, er wartet noch, er sagt nur, diese Krankheit ist nicht zum Tode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht er erst verspätet hin, also er lässt sich zwei Tage Zeit, er kommt dann erst am Ende des dritten Tages, eigentlich schon am Anbruch des vierten Tages an, und alle gehen davon aus, dass jetzt dieser Lazarus wirklich gestorben ist, und nicht mehr erweckt werden kann. Weil damals wusste man schon auch, dass es eine Zeitspanne gibt, von etwa drei Tagen, wo ein Toter, der aber in Wahrheit eben noch nicht endgültig tot ist, wieder erweckt werden kann. Und man wusste auch, dass das im Grunde dann einen Einweihungsvorgang darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er eben in diesen drei, dreieinhalb Tagen zumindest in die nähere geistige Welt, genauer gesagt in die Astralsphäre zumindest, eintauchen kann und etwas von diesen Erlebnissen mitnehmen kann, wenn er dann erweckt wird von den Toten, aber dass eben noch kein endgültiger Tod ist. Ihr wisst, ich habe euch das auch geschildert eh schon öfter auch, wer dann wirklich das Geistige schauen hat, kann das auch dann erkennen, dass er sieht, dass das Seelische, das Astralische und damit aber auch das Ich, das mit dem Seelischen verbunden ist, das jetzt schon sehr weit herausgehoben ist, sich schon beginnt in höhere Sphären zu heben, also in höhere astralische Sphären zumindest, dass aber immer noch eine feste Verbindung mit dem physisch ätherischen Leib besteht. Wenn diese Verbindung getrennt ist, dann ist es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann könnte nicht einmal der Christus eine Wiedererweckung machen. Also es gibt wirklich ein beschränktes Zeitfenster und das reizt der Christus aber beim Lazarus wirklich bis zur letzten Sekunde fast, möchte ich sagen, aus. Er kann das ganz genau verfolgen, also er wartet bis zu dem Zeitpunkt, wenn er darüber jetzt noch ein paar Minuten hinausgehen würde, dann reißt diese Verbindung und dann ist der Tod endgültig, zumindest für diese Inkarnation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es nicht mehr umkehrbar. Er tut es deshalb, weil ihm da jetzt eine ganz besondere Einweihung vollzogen werden soll, wo dieser Johannes, der ja dann auch der Schreiber des Johannes-Evangeliums tatsächlich ist und auch der Apokalypse des Johannes, mit der wir uns ja beschäftigen, die im Hintergrund immer den Rahmen bildet, auch wenn wir jetzt scheinbar weite Ausflüge machen, aber es gehört unmittelbar dazu. Er reizt das wirklich aus bis zum letzten Augenblick und so viel kriegen die hohen Priester natürlich mit, dass der das kann und sie können es nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich vorstellen, was das für eine geistige Revolution bedeutet in der damaligen Zeit. Es konnte so etwas im Grunde schon die längste Zeit nur jemand durchführen, der eine lange, lange Schulung durchgemacht hat, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde, die etwas, was unterstützt aber werden musste durch die andere Priesterschaft, die jetzt den hohen Priester umgab und dann konnte so eine Einweihung vollzogen werden, dann konnte so eine Totenerweckung vollzogen werden. Früher jemand wie Elias oder was konnte das auch noch als Einzelner, aber das war ja alles zu der Zeit, wo der Christus auf Erden war und auf Erden gelebt hat, weg im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus initiiert das jetzt wieder auf seine Art, indem er ja eigentlich den alten Weg vollzieht, aber ihn zugleich zu etwas Neuem umwandelt. Das ist die große Tat, das ist diese Ureinweihung in etwas ganz Neues hinein. Und eben weil er auch wusste, dass dieser Lazarus das Potenzial dazu hat, eben der Erste wirklich Neue eingeweitet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das Besondere, was im Johannesevangelium drinnen ist und dann auch in der Apokalypse drinnen ist. Damit steht er eigentlich in gewisser Weise höher als die anderen Evangelisten, die auch noch ein gewisses altes Schauen hatten, weil ihre ganzen Schilderungen so paradox das jetzt scheinen mag, also gerade die Schilderungen der anderen Evangelien außer des Johannesevangelium sind zunächst einmal viel näher am äußeren Geschehen. Sie sind aber durchsetzt mit Schauungen, also nicht näher, ferner eigentlich dem äußeren Geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner interessanterweise. Also die Schilderungen der anderen drei Evangelien sind, naja, man würde heute sagen fantasievoll. Es ist eine Mischung aus äußeren Schilderungen und hellsichtigen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Johannes ist es so, dass er am stärksten die geistige Schau hat, aber zugleich auch, es schafft am stärksten diese geistige Schau, die er hat, umzusetzen in Bilder, die ganz nahe am tatsächlichen äußeren Geschehen sind. Das haben die anderen Evangelisten nicht so nahtlos zusammengebracht. Daher ist das Johannes-Evangelium gegen viele Stimmen, die dagegen sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Theologie wird meistens verstanden, der war ja ganz im Geistigen, der Johannes. Das darf man nicht so im Äußerlichen so ernst nehmen. Und die Theologie legt sehr viel Wert auch auf das äußere Geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfach das Banal-Physische auch draußen, was sich abgespielt hat. Und da ist es aber paradoxerweise gerade der Johannes, der das äußere Geschehen am zutreffendsten schildert, aber so schildert, dass es zugleich das treffendste Symbol ist für das geistige Geschehen, das sich abspielt. Und damit trifft er das Erdenleben des Christus gerade am allerstärksten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde jede Tat, die der Christus im Äußeren vollbracht hat, ist wirkliches Bild für das, was sich im Geistigen abspielt. Bis ins kleinste Detail. Und das konnte der Johannes, der Evangelist, der wiedererweckte Lazarus dem am allernähersten kommen, um das festzuhalten und niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum erzähle ich das? Weil das auch für unsere moderne geistige Wahrnehmung, wie sie sich langsam entwickeln sollte, sich bis zu einem gewissen Grad sogar entwickeln muss, wenn wir nicht wieder in Verirrungen kommen wollen, weil wir stehen in einer Zeit drinnen, wo ein geistiges Schauen wiederkommt. Ob wir danach streben oder nicht. Es werden also die Menschen hellsichtig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, wird es ein selbstbewusstes Hellsehen sein oder imaginatives Wahrnehmen? Gefällt mir fast das Ausdruck besser, weil Hellsehen klingt immer so ein bisschen obskur heute. Es hat heute so einen obskuren Anklang und mit einem gewissen Recht, weil die alten Fähigkeiten man im Grunde nie so genau weiß, woher kommen die Schauungen, von welcher Seite sind sie impulsiert, inspiriert. Da steckt also sehr viel anderes oft dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade der Lucifer ist da sehr stark drinnen. Er macht den einen Weg und was so mehr in die dunkle Richtung geht, auch schwarzmagische Sachen, die haben auch geistige Wahrnehmung und die sehen dann stärker die arämanische Seite. Und das ist beides ungesund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem, wenn es nicht ganz bewusst ausgebildet wird, sondern wenn es ein Schulungsweg ist, der so hinführt, dass man zwar Schauungen bekommt, aber dann nicht mit vollem Bewusstsein dabei ist. Diese Gefahr besteht also sowohl beim lichten wie beim dunklen Weg. Das heißt, der notwendige Schritt, der bitter notwendige Schritt ist der, dass man sich bewusst ist, und ich forme die Bilder bis ins kleinste Detail.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin so bewusst dabei, wie ich in der Mathematik, in der Geometrie dabei bin. Da kann ich mir keine Willkürlichkeit erlauben. Da kann ich nicht hineinlegen meine vielleicht unbewussten Wünsche, wie ich es gern hätte, dass es wäre, sondern das ist knallharte Wirklichkeit, so wie es ist, muss ich es zur Kenntnis nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mit dem weiter etwas tun, ich kann schöpferisch weitergestalten, bin aber nach wie vor zum Beispiel im Geometrischen an die Gesetze der Geometrie gebunden. Auch wenn ich bis zu unendlich dimensionalen Räumen gehe, man kennt in der Mathematik, in der Geometrie die verschiedensten Räume, die es gibt, von denen unser dreidimensionaler Raum nur ein Beispiel ist, aber man kann in viele höherdimensionale Räume gehen, und man kann ganz klar dort denken. Und so klar muss man im Schauen heute auch weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die Schauung gehabt, genau weiß ich nicht, was es war, aber ich erzähle es einmal allen. Und die alle sagen, jö, interessant, schön, oder die Schwarzmagier sagen, interessant, brauchbar für uns, aber sie wissen dann vielleicht auch nicht, wo die wirkliche Quelle ist. Also es geht darum, die wirkliche Quelle muss im Ich sein, es ist das Ich, das den einen wie den anderen Weg betrachtet, im Sinne von, ich spüre, da ist etwas, und um zu einer Erkenntnis dessen zu kommen, was denn da ist, muss ich aber selber bildhaft denken lernen als erste Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss dann in der zweiten Stufe lesen können, in dem, was sagt mir dieses Bild. Dazu muss ich sogar das Bild wieder fallen lassen, muss erkennen, ja, ich habe das gemalt, aber jetzt lasse ich das wieder fallen, eigentlich sehe ich jetzt wieder nichts, aber es beginnt zu sprechen zu mir, zu sprechen im Sinne von Inspiration, das heißt, wo ich am Anfang, bevor ich schauen konnte, nur die dumpfe Ahnung hatte, da ist etwas, das habe ich einmal zum Bild erhoben, jetzt fange ich an, etwas zu schauen, bin bei jedem Pinselstrich, bildhaft gesprochen, es sind ja geistige Pinselstriche oder Hörbilder oder sonstiges, was ich da gestalte, aber ich bin bei allem dabei, durchschaue aber die ganzen Zusammenhänge trotzdem noch nicht. Und wirklich in ihrem Zusammenhang zu schauen, und damit bekomme ich erst diese Erkenntnis, also wie das wirklich in der ganzen geistigen Welt verankert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sehe ich, das stimmt zusammen alles, das gehört zusammen, es ist nicht nur so ein einzelner Splitter, mit dem fange ich nicht sehr viel an, der kann sehr eindrucksvoll werden, wenn ich mir halt ein eindrucksvolles Bild male, und das kann mir sehr gewichtig erscheinen, aber beurteilen kann ich es erst, wenn ich es sehe im Zusammenhang mit vielem anderen. Und das passiert in der Inspiration, aber um dorthin zu kommen, muss ich das Bild im Grunde wieder auslöschen. Komplett auslöschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe mir jetzt ein Bild aufgebaut, je nachdem, wir haben ja gewisse Freiheiten drinnen, aber nur die Grundgesetzmäßigkeiten müssen trotzdem stimmen, aber ich erkenne den Zusammenhang trotzdem noch nicht. Um ihn zu erkennen, muss ich das Bild wieder wegschaffen. Wegschaffen aus dem Bewusstsein komplett, ich muss mich so lösen können davon, dass es einfach weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Traum, wenn man am Morgen aufwacht, den hat man normalerweise sehr schnell vergessen. Komm, scheint das Licht beim Fenster rein, man schlägt die Augen auf, das Wachen. Heute war doch ein spannender Traum, ah, weg ist er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann ihn festhalten, wenn ich nicht gleich die Augen aufreiße, sondern merke, aha, ich wäre jetzt wach, habe aber die Augen noch zu, dann kann ich das noch halten, dann komme ich vielleicht sogar in die Phase hinein, wo es ein lucider Traum ist. Also lucider Traum heißt eigentlich nichts anderes, als dass ich während des Träumens weiß, dass ich träume, da ist ja das Spannende, dann kann ich eingreifen in den Traum. Sonst passiert es, ich habe zwar sicher auch das Gefühl, ich bin da drinnen involviert und tue alles Mögliche, aber ich habe nie so das Gefühl, ich könnte es jetzt auch anders machen, man ist eigentlich Getriebener der ganzen Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es führt einen irgendwo hin. Aber im luciden Traum kann ich selber weiterführen. Und dann ist der nächste Schritt aber jetzt, dass trotzdem diese ganzen Bilder alles abzustreifen und nur jetzt, ja, im Grunde das leere Bewusstsein, das ist eben sehr schwer, das festzuhalten und jetzt das, was vorher, am allerersten Anfang, gespürt habe, da ist was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sehen kann man nicht sagen, ich spüre auch, da ist ein Punkt, aber der fängt mir jetzt an, Zusammenhänge zu erklären. Die sehe ich vor mir und ich kann es ihm ganz klar mitvollziehen. Das kann man erleben als Hörbild, als Zusammenklang, weil es ist ein Zusammenklang, es sind verschiedenste Sachen, die zusammengehören und man sieht eben das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder erkennt es, ich sage es einmal vorsichtiger, weil das Bild haben wir ja weggeschafft. Aber es kommt dann jetzt tatsächlich wie von selber ein Erleben, aber ich kann bei allem dabei sein. Es ist da jetzt nicht mehr so, dass ich das Bild fix und fertig mache, sondern die geistige Welt gibt es mir, aber ich bin dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin bei jedem einzelnen Schritt dabei. Ich sehe die Beziehung dahin, dorthin und das kann sehr groß werden. Das ist ein riesiges Panorama, das dann dasteht, das die Zusammenhänge aufzeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Wesen stecken dahinter, wie arbeiten die zusammen, wie gehören die zusammen. Am Anfang ist das auch alles ganz klein, wenn man mit so etwas zu erleben anfängt. Das kann sich dann sehr weit ausdehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist es wichtig, dass man diese Imagination, die man sich selbst ganz bewusst aufgebaut hat, wo man eigentlich dieses da ist etwas gekleidet hat in einem Bild. Das ist ein eigener schöpferischer, künstlerischer Akt, aber jetzt immer rein im Seelischen, den ich mache. Jetzt erst bei der Inspiration, wenn ich das Bild weggeschafft habe, jetzt fängt die geistige Welt an zu malen und führt mir die Hand sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so, dass ich eben bewusst dabei sein kann. Jetzt malt die geistige Welt tatsächlich durch mich. Das heißt, ich bin dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und malen, klingen, wie immer man es nennen will, es wird als Inspiration oder als Klang oft deswegen beschrieben, weil eben die Harmonien zwischen all dem, was da zusammengehört, aufgezeigt werden. In welchen Verhältnissen sie zueinander stehen. Und das ist durchaus eben auch die Sphäre, aus der Komponisten, Musiker, die Lieder schreiben, Opern schreiben, sonst was schreiben, große Stücke schreiben, etwas mitbekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meistens noch halb bewusst. Sie nehmen das Ergebnis her, aber es ist eine Art musikalisches Erleben, eben wie das zusammengehört. Man kann ja aber auch Farbharmonien, durchaus auch Farbklänge erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben klingen zusammen oder sie klingen auseinander. Sie sind dissonant. Manche Farben, die oft sehr ähnlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Rottöne können total dissonant werden. Und das sträubt sie total. Aber es geht in der Inspiration um dieses Zusammenwirken, dieses Zusammenklingen zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenklingen, aber wirklich im übertragenen Sinn. Wir brauchen halt die Worte dazu und wir haben es auch im Erleben. Übersetzen wir es uns drin oder es wird uns übersetzt in das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eigentlich ist es komplett übersinnlich. Das heißt, es ist mit keinem unserer sinnlichen Ausdrücke zu beschreiben in Wahrheit. Die sind immer nur Symbole dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich es schon gesagt habe, wie schaut ein Engel aus? Gar nicht. Weil er ist kein körperlich-räumliches Wesen, obwohl er einen physischen Leib hat, der aber keine geschlossene Gestalt hat. Und eine, die sich ununterbrochen verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er zum Beispiel mit den Wasserdünsten, mit dem erwieselten Wasser, mit den Wasserströmern zusammenhängt und mitfließt mit dem Wasser. Und da sind aber hundert andere Engel auch beteiligt daran. Und er schwimmt auch mit dem Dunst, der da aufsteigt und das jetzt hunderte, tausende Kilometer woanders auch irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen sind wieder andere Engel, die mit anderen Gewässern verbunden sind. Wie soll man das zeichnen? Und das ändert sich ununterbrochen. Das ist ununterbrochen in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, um ihn in ein Bild zu fassen, muss ich das Bild malen, muss man bewusst sein, dass ich das Bild gemalt habe. Ich kann aber dann das Bild auslöschen. Und es bleibt dann über oder tritt dann ins Bewusstsein die Harmonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war in dem Bild etwas, sehe aber gar nicht mehr. Aber das, was dort war, klingt zusammen mit bestimmten Ereignissen, die sich in der äußeren Welt ereignet haben, die man dann sieht. Da sieht man ein Ereignis, das jetzt unlängst passiert ist, wie das zusammenhängt mit einem, was Jahrzehnte vorher passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder in großen historischen Zusammenhängen sogar noch weiter auseinanderliegend. Wo man vielleicht auch sogar sieht, da kommt etwas aus der Zukunft, was schon sein Licht vorauswirft und einen Einfluss bereits in gewisser Weise nimmt auf das. Weil da drinnen, in dem drückt sich dann wirklich die ganze kosmische Weisheit aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade in dem. Und dass ich wirklich die geistigen Wesenheiten in ihrer speziellen Eigenart erkenne, also das Wirken des Erzengel Michael, des Engels Gabriel und so weiter. Dass ich wirklich das Wesenhafte hinter dem Ganzen erfasse, dazu brauche ich dann die Stufe der Intuition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ist aber interessanterweise zugleich auch die, die am Anfang steht. Weil dass ich spüre, da ist was. Das ist die Intuition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spricht nur noch ganz aus dem Unbewussten heraus. Ich wäre aufmerksam, da ist was. Ich bin mir sicher, da ist was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann aber noch nicht sagen, wie es ist. Ich muss erst warten. Beim alten Hellsehen springt dann sofort ein Bild hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der große Unterschied. Beim modernen Hellsehen, imaginativem Schauen ist es so, ich spüre das, vielleicht brauche ich Tage, um aus dem Spüren das Bild zu malen. Das macht mir das jetzt deutlicher, griffiger, was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist immer noch mein Bild, das ich gemalt habe. Ich muss dann zur Inspiration kommen, dann kommt mir die geistige Welt von der anderen Seite entgegen und zeigt mir, was in meinem Bild, das ich aber jetzt ausgelöscht habe, wie das alles zusammenhängt. Dann komme ich als nächste Stufe zur Intuition, dass ich jetzt wirklich der oder den geistigen Wesenheiten begegne, von ich zu ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht in der Sache, die ich betrachte, die mich angesprochen hat. Wo ich dann merke, da ist eine geistige Wesenheit, vielleicht mehrere geistige Wesenheiten, wie die zusammenhängen, das erkenne ich dann durch die Intuition. Dann ist es eine Verbundenheit von ich zu ich im Grunde, weil ja auch die Engelwesenheiten ein Ich haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es die Begegnung, die Unmittelbare. Dann bin ich am Ziel angekommen. Dann nehme ich etwas mit, ein Wissen aus dem innersten Heiligtum dieses anderen geistigen Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der Michael ausdrückt, der Gabriel ausdrückt, der Raphael ausdrückt, der Uriel ausdrückt, das ist ein ziemlich heftiger Impuls, den man da spürt. Da spürt man immense Willenskraft da drinnen und eine gewisse Strenge auch drinnen. Man spürt den Willenscharakter vor allem des anderen Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Willenscharakter, in dem schaffenden Willenscharakter liegt ja das Ich drinnen. Auch wenn eben bei den Engelwesenheiten im Gegensatz zu Menschen die schöpferische Freiheit nicht in der Art da ist wie beim Menschen. Sie sind immer trotzdem hängen an der Quelle oben und bekommen, wenn man es in unsere Sprache übersetzt, ihre Aufträge von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind die Ersten, die aus ihrem Ich etwas dem entgegentragen können. Aber wir müssen halt aufpassen, dass das was wir entgegentragen, dass das zu dem dazu passt, was da von oben kommt. Das ist die Schwierigkeit dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zusammenzupassen und es ja auch nicht den falschen geistigen Wesenheiten zu erreichen. Das machen im Extremfall die Schwarzmagier, indem sie dann den arämanischen, den asurischen, sogar den swaratischen Kräften das, was sie aus ihrem Ich heraus schaffen, diesem Reich zuzutragen. Darum lauern sie auf uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie lauern eben besonders auf die Menschen, die sich geistig betätigen, auch wenn sie glauben, dass sie im Licht sind. Vielleicht ist es auch Anfangssinn, aber sie versuchen uns auf den anderen Weg zu lenken, ohne dass wir es mitkriegen, auf welchem Weg wir sind. Das heißt, wir müssten dann, ja, müssen eigentlich, nicht nur müssten, sondern müssen, wenn wir den rechten Weg gehen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Freiheit schränkt das nicht ein, wenn man sagt, ich will gar nichts, dann wird es auch Folgen haben, aber wir können es auch verweigern. Aber wenn wir den Weg gehen wollen, uns bewusst verbinden wollen mit der Geistinwelt, dann müssen gewisse Schritte früher oder später gesetzt werden, nicht gleich morgen. Es fängt klein an, es ist ganz klar, aber dann geht es darum, dass wir wirklich erkennen, welcher Willensimpuls kommt mir da entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo will der wirklich hin? Ist er am Weg nach unten oder ist er am Weg nach oben? Und nach oben, in welche Richtung? Ist der Luzifer, der sich mit seiner sehr beschränkten Lichtsphäre begnügt, oder ist es eine Wesenheit, die weit darüber steht vielleicht, oder jedenfalls den Weg dort hinauf sucht? Weil natürlich, die Sphären, gerade in unserer Erdumgebung durchdringt sich das ja alles irgendwo. Die Sphäre Luzifers ist nicht jetzt streng getrennt von der Sphäre der Engel. Die Engel leben in dem näheren Bereich, jedenfalls die, die uns angehen, Mondensphäre in dem Bereich, aber da leben Luziferische genauso drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da durchdringt sich das alles und das liegt an uns, also wirklich zu erkennen, was will dieses Wesen? Wo will es hin? Und das ist genau das, was wir durch die Intuition erkennen. Wo wir dann wirklich die ganz konkreten Willensimpulse dieser Wesen erfahren können, aber bei vollem, klarem Bewusstsein. Das ist jetzt noch gar keine Wertung, sondern wir kriegen also einen Eindruck davon, wo die hinwollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch eben von zum Beispiel Aviman oder auch sogar den asurischen Kräften, es hat ja einen Sinn, dass sie auch bei der Entwicklung dabei sind. Wir hätten uns ja nicht zu freien Wesen entwickeln können, wenn sie nicht auch mit dabei wären. Das heißt, sie haben offensichtlich auch Impulse, die durchaus wertvoll sind oder die wir zumindest zeitweilig auch ergreifen müssen, die für uns eine Bedeutung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann nicht heißen, also ich will in die höhere geistige Welt, also Pfui, Aviman ganz Pfui, Asuras noch mehr Pfui und Luzifer, nein, zwar schön und hübsch, aber eigentlich auch Pfui. Also alles miteinander Pfui Teufel. Aber nein, es geht darum, dass wir zum Beispiel durchaus als Künstler mit luziferischen Kräften umgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Luzifer, ja wir brauchen ihn sogar, wenn wir sogar im Imaginativen schauen, jetzt unsere Bilder malen, da kann uns die luziferische Kraft durchaus helfen. Nur wir sollen uns nicht verführen lassen durch den Luzifer, dass wir nur das malen, was er bestimmt, sondern wir bestimmen, was wir malen. Er hilft uns dabei, er kann uns helfen dabei, das geistige Erleben, das ich spüre, da ist etwas, jetzt in ein sinnesartiges Bild umzusetzen, in ein sinnlich-imaginatives Bild umzusetzen, in ein symbolisches Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brauchen wir durchaus auch den Aviman dazu, der die Abstraktionsfähigkeit hat, das in drei Striche hineinzulegen. Der hilft uns dabei. Da gebrauchen wir durchaus, gerade bei den höchsten Symbolen auch, ist das durchaus mit dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das Symbol des Rosenkreuzes ist ein sinnliches Symbol. Im reingeistigen schaut es anders aus bzw. schaut gar nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann erlebe ich die Kraft, die durch dieses Bild ausgedrückt werden soll und ich erwecke diese Kraft in mir, weil ich die nächste Stufe gegangen bin vom imaginativen Bild zur Inspiration und dann weiter zur Intuition, dass ich den Willensimpuls, der ganz am Anfang mir überhaupt erst den Hinweis gegeben hat, da ist etwas, jetzt aber, wo ich ihn ganz bewusst ergreifen kann, tätig ergreifen kann. Genau spüre, welcher Willensimpuls ist dahin, wo zielt er hin, wo geht er hin. Dann passiert es zum Beispiel, dass wenn ich mir aufbaue, diese Rosenkreuz-Imagination, also das schwarze Kreuz mit den sieben Rosen, in der Regel, das ist der Regelfall, man kann es auch mit zwölf machen zum Beispiel, es gibt auch da verschiedene Möglichkeiten, aber es geht darum, sich diese Rosenkreuz-Meditation einmal aufzubauen, was ist in den Kräften der Rosen drinnen, die eben auch ein Symbol in gewisser Weise sind, aber ein Symbol, hinter dem eine Wirklichkeit steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aus diesen Lebenskräften, diesen begierdelosen Lebenskräften, aus denen die Rose herauswächst, wie im Grunde alle Pflanzen, reine Wachstumskräfte zunächst einmal haben, aber dann sich, wenn das herauswächst und in die Blüte hineingeht, dann bildet sich der Blütenkelch, da bleibt schon etwas stehen, es bildet sich eine Schale und in dieser Schale sammelt sich zunächst einmal australische Kraft. Die kann bei uns begierdenhaft werden, die kann aber sehr hohes, die Rose steht nicht umsonst auch für die Kraft der Liebe. Aber ich muss mir dieses Bild jedenfalls einmal aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt nehme man das, da wirklich in der Blüte, in der Rosenblüte drinnen, sammelt sich tatsächlich australische Kraft, die wirkt gestaltend hier hinein. Wir haben auch schon oft besprochen, dass die Blüte eigentlich nur dadurch zustande kommt, dass etwas von australischer Kraft hier gestaltend bereits beginnt, hineinzuwirken, was sonst bei der Pflanze im Wesentlichen nicht der Fall ist. Da habe ich es nur mit den Ätherkräften, mit den Lebenskräften zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am meiste habe ich das bei den einfachen Gewächsen, Farnen oder irgend sowas, die einfach immer weiter wuchern, aber nie bis zu einer wirklichen Blütenbildung kommen. Die Blütenbildung, da kommt Seelisches herein. Und das stoppt die Lebenskraft, tötet bis zu einem gewissen Grad, also drängt Leben zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt der kritische Punkt irgendwo. Das ist der kritische Punkt. Und jetzt habe ich also dieses Rosenkreuz, also ich habe die sieben Rosen einmal, die Rosenblüten eigentlich, um die es vor allem geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe das Ganze auf dem Kreuz das Holz, das abgestorben ist, das schwarze Kreuz. Der abgestorbene Baum sozusagen, das verhärtete, das verholzte, das vom Leben befreit wurde. Es ist ja im Grunde fast wie ein verkohltes Kreuz, wenn es so tiefschwarz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist alles jetzt die Imagination, die ich mir aufbaue. Also ich muss das mir erstens bildhaft vor Augen stellen, einmal das Kreuz, die Gestalt des Kreuzes, also auch darin zu sehen, den Menschen, der halt steht mit den ausgebreiteten Armen drinnen und dass da aber jetzt einmal das Todesprinzip hineinkommt. Das rührt sich einfach nimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt herum die Rosen, die eigentlich aus dem Lebendigen kommen, so wie auch das Kreuzesholz ursprünglich, aber jetzt dieses Grün, das drinnen ist, also das Bild des Lebens ist, das Pflanzengrün ist ja das Bild des Lebens, das äußere Bild des Lebens, wie das aber umgeformt wird zu den Blüten und zur Farbe, dieser roten Farbe der Blüten. Durch den Einfluss des Australischen. Und das bedeutet aber im Grunde auch da einen Abtötungsprozess drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht zwar die Rose ja durch eine Auferstehung in gewisser Weise durch, weil im nächsten Jahr kann ja wieder was Neues herauskommen. Aber zunächst geht es in einen Absterbensprozess hinein. So, und mit dieser aufgebauten Imagination gehe ich jetzt hinein in die Inspiration, da geht das Bild weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Intuition kommt es in gewisser Weise, in veränderter Weise wieder, indem jetzt im Grunde die geistige Welt malt. Vorher habe ich gemalt, jetzt malt sie. Aber sie malt eben so, dass ich bei jedem Pinselstrich mit dabei bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schlägt das schildert Rudolf Steiner ja so schön und das kann man dann wirklich erleben, dass die Gestalt zwar bleibt, also das Kreuz mit den Rosen, aber das Kreuz wird strahlendes Licht, also es ist weiß, weißstrahlendes Licht. Also es strahlt dann wirklich auch nach allen Seiten und die Rosenblüten nehmen die grüne Farbe an. Die Gegenfarbe zum Roten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die exakte Gegenfarbe dazu. Das heißt, sie sind Ausdruck geworden jetzt des schaffenden Lebens. Das ist die Auferstehung im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Auferstehung, durch die ich ja geistig durchgehe. Und es ist also ein so ein konkretes und ein sehr geläufiges Beispiel für eine Imagination, wenn man sie aufbauen kann. Haben tue ich sie dann, wenn ich diesen ganzen Prozess immer wieder durchgehen kann, mir immer wieder aber konkreter die geistige Welt entgegenkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird sich vieles angliedern daran. Das heißt, es wird wie ein Schlüssel, das mir dann viele andere Sachen beleuchten kann. Das heißt, es kommt wieder etwas auf mich zu, da ist etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre da was, ich weiß noch nicht was. Ja, so wie wenn man hat, da ist eine neue Idee in mir, da ist irgendein Rätsel, da bin ich herangekommen, aber da ist jetzt irgendwas, aber ich habe es noch nicht. Ich kann es noch nicht wirklich greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ähnlich ist es. Weil man kommt zu dem Erlebnis ja nur, wenn man sich vorbereitet hat dazu. Das heißt, man hat sich beschäftigt mit einem gewissen Thema oder durchs Lebensschicksal ist die Frage an mich gestellt worden, das ist im Übrigen die viel bessere, weil ich würde gerne wissen, wie das oder das ist, sondern in einer Schicksalssituation, da stellt sich die Frage, bitte muss nicht gleich eine hochdramatische Schicksalssituation sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Begegnung mit einem Menschen ist eine Schicksalssituation. Entweder aus der Vergangenheit oder auf jeden Fall für die Zukunft. Weil auch nur wenn wir aneinander vorbeigegangen sind und kurz einander wahrgenommen haben oder vielleicht nur einer etwas wahrgenommen hat, eine ganz zarte Verbindung ist entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die bedeutet etwas. Und die kann oft bedeuten, dass in mir der Anstoß ist, dass ein paar Fragen auftauchen. An die ich vorher nicht gedacht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Fragen in Bezug auf die geistige Welt oder Fragen auch zu dem, was ich bisher als selbstverständlich genommen habe. Das hat Rudolf Steiner so klar und schön geschildert und da ist eh alles drin. Und plötzlich macht es BING! Aber das verstehe ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlen mir auch x Zusammenhänge. Das heißt, ich habe noch viele Löcher drinnen in Wahrheit. Weil was der Steiner gemalt hat, ist die Skizze dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterforschen müssen wir selber. Nicht, weil er nicht mehr machen hätte können. Aber er hätte nie alles aufmalen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wäre auch ganz schlecht. Dann würde man nur nachbeten, was da drin steht und behaupten, dass wir es verstehen. Aber wir müssen es ja selber hinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen immer, wenn wir ein ehrliches, geistiges Wahrnehmen oder geistiges Beschäftigen gehen, wir sollen, das ist die erste Stufe des Schulungsweges, die Schriften von Steiner, von anderen von mir aus studieren, wirklich ernsthaft studieren und Jahre, Jahrzehnte vorbereiten. Aber in dem Moment, wo ich wirklich anfange, selber mit der geistigen Welt umzugehen und darum geht es ja eigentlich, weil es geht nicht darum, dass ich viel weiß darüber und es geht letztlich auch nicht darum, dass ich viel schaue, weil ah, jetzt weiß ich Bescheid, sondern es ist ja immer eine Aufgabe damit verbunden. Es wird mir dadurch gezeigt, wo ich mit meinen Fähigkeiten etwas im Geistesgeschehen bewirken kann und damit in Folge auch in der äußeren Welt bewirken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht getrennt, weil es hängt immer davon ab, mit welcher geistigen Gesinnung ich auch etwas Äußeres angehe und da kommt es oft auf die Feinheiten an. Ich meine es ja eh alles gut. Das will ich ja wenigstens hoffen, auch wenn es manche nicht so gut meinen, aber auch dort, wo man sich einbildet, ich meine es ja eh nur gut, das reicht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern man muss viel, viel mehr noch spüren, also was bringen meine seelisch-geistigen Eigenschaften wirklich in die Welt ein, was braucht die Welt und wie kann ich meine Kräfte fruchtbar machen dafür. Das geht weit über das hinauf. Ich denke mir halt, ich könnte es jetzt gut machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt wirklich ein geistiger Einschlag. Bei all der Freiheit, die wir haben, aber es werden uns auch Aufgaben gestellt von der geistigen Welt, die wir erfüllen können, weil es geht nicht darum, dass wir irgendwas machen, sondern es gibt Aufgaben auch zu bewältigen. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können darüber hinausgehendes auch machen, aber es sind auch Aufgaben da, für die wir uns engagieren können, sagen wir es einmal modern so, wo wir uns hinwenden können. Die geistige Welt schreibt uns eben nicht vor, wie wir damit umzugehen haben, wie wir damit umgehen sollen, sondern sie zeigt uns nur, da ist etwas und sie zeigt uns etwas, was mit unseren Fähigkeiten zusammenhängt und mit den Entwicklungsmöglichkeiten, die in uns drinnen stecken. Das wird uns vor Augen geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann können wir, indem wir wirklich in dieser Kommunikation sind, nennen wir es jetzt einmal irdisch so, mit den geistigen Wesenheiten, mit der geistigen Welt in dem Austausch sind, dann nehme ich da oder vereinige meine Willenskraft mit dem Willen der geistigen Welt, dass es eine wirkliche Zusammenarbeit wird. Dann wird es ein fruchtbares Tun werden. Und das geht eben nur durch diesen Schritt, dass ich fange an zu spüren, da ist etwas, da ist etwas, was ich vielleicht bearbeiten könnte oder was interessant wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fange ja meistens an, da ist etwas, was ist da, ich fange mich an zu interessieren, bis ich erkenne, dass da mit eine Aufgabe verbunden ist, die ich leisten könnte, niemand zwingt mich dazu, aber ich werde aufmerksam darauf, ich könnte da vielleicht etwas tun. Und dann muss ich mal die Frage stellen, will ich das, will ich es nicht, aus welchen Gründen will ich es nicht und so weiter. Aber das sind keine Kopfentscheidungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind auch Dinge, die wir uns ja in Wahrheit schon im vorirdischen Dasein haben wir angepeilt, haben wir angestrebt. Das ist aber weitläufig genug, um in verschiedensten Situationen dann zur Wirksamkeit zu kommen. Die geistige Wirkung, auch von dem, was wir im Alleräußersten tun, die geht weit über das Äußere hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur ein Ansatzpunkt dafür. Aber das ließe sich in einer ganz anderen Situation genauso verwirklichen. Also in x verschiedenen Variationen ist es möglich, etwas zu tun für die geistige Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es hängt jedenfalls immer damit zusammen, da ist von mir aus schon ein Wille aus der geistigen Welt, den ich mir mitnehme hinein. Und da ist aber auch eine Willenskraft, sprich ein anderes geistiges Wesen, ein höheres geistiges Wesen, das mir auch zeigt, dass da gewisse Bedürfnisse in der Welt da sind. Und das kommt zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall kommt das zusammen. Und dann kann man Sachen machen, die wirklich die Welt weiterbringen. Wie gesagt, denkt man gar nicht zu spektakulär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und morgen führen wir die Welt in den Weltfrieden hinein. Das wird nicht funktionieren. Wenn man die Schilderung der Apokalypse sieht und auch was Rudolf Steiner drüber schreibt, sieht man, es wird letztlich die ganze Epoche enden mit dem Krieg aller gegen alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, egal, wenn es auch nicht mehr so sein wird wie die Kriege jetzt, aber besser ist es in keinem Fall, wenn es sich dann mehr auf einer seelisch-geistigen Ebene abspielt. Umso schlimmer. Umso mehr Kräfte braucht es, um damit umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir können jedenfalls Schritt für Schritt etwas beitragen. Im Allerkleinsten. Ich habe das eh erwähnt, immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind oft die kleinen Begegnungen, die kleinen Worte, die man spricht, die aber irgendwann Großes bewirken. Und wenn man vielleicht dem einen Anstoß gibt, dem einen Anstoß gibt, so wie wir auch einen Anstoß kriegen irgendwo. Das ist eine Kleinigkeit scheinbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist meins. Da will ich mehr davon wissen. Dort fange ich an, was zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kommt eine Lawine ins Rollen. Genauso geben wir aber diese Impulse auch weiter. Wir streuen die Samenkörner aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann erreichen wir das, was mit dem Rosenkreuz-Symbol, oder Bild, oder Imagination, wie auch immer gemeint ist. Und gerade wenn wir sie uns aufbauen, einmal in ihrer Schlichtheit, in dem Ernst, der jetzt mit dem schwarzen Kreuz und den roten Rosen drin ist, das ist eigentlich ein sehr ernstes Bild. Das ist jetzt nicht Hurra oder so, sondern es ist ein sehr ernstes Bild eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber indem ich es dann verinnerliche und dann es wirklich umschlägt sozusagen in das lichtstrahlende weiß, lichtstrahlende Kreuz mit den grünen Rosen, es ist jetzt auch wieder nur ein Bild natürlich, aber diese Lichtkraft erwacht in einem dann. Aber da muss ich vorher auch hineingehen, indem ich mir das Bild aufbaue, es wirklich in allen Details, nämlich vor allem auch in den seelischen Details, in den seelischen Stimmungen. Weil das am wenigsten wichtig ist, aha, ich habe jetzt die Vorstellung, schwarzes Kreuz und sieben Rosen, da bin ich ja relativ schnell fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wirklich zu spüren die Kraft des Todes zum Beispiel in dem schwarzen Kreuz drinnen und das als ganzen Prozess zu erleben im Seelischen und das in die Formung dieses Bildes mit hineinzutragen. Oder umgekehrt, aus der Kraft heraus das in dieses schlichte Symbol des Kreuzes abzubilden. Aber da steckt so eine Fülle von seelischem Erleben dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Entscheidende. Weil das ist das wirklich Übersinnliche und das ist das seelisch-geistige Übersinnliche. Das schwarze Kreuz mit den Rosen als Bild ist eine Versinnlichung, die gibt uns nur einen Ankerpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich muss spüren, die seelisch-geistigen Kräfte, die dahinter stecken, die muss ich durchleiten in gewisser Weise. Das heißt, ich gehe zum Beispiel durch den Tod in gewisser Weise, durch dieses Erlebnis durch. Was heißt das konkret jetzt? Um es noch konkreter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte ja sagen, ich gehe in den Tod. Das ist ja eigentlich wunderschön, weil der Todesaugenblick ist das Großartigste, was es geben kann. Und wenn man als Mensch hinübergeht, der für das Geistige offen war, ist es ein sehr bewusstes, helles Aufleuchten, das hineingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zumindest früher oder später kommt es dann in der Nachwirkung. Es passiert eigentlich während des Moments des Todes, aber man erlebt es manchmal zeitversetzt. Aber es ist sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich gibt es ja keinen Grund, sich vor dem Tod als solches zu fürchten oder da irgendetwas Negatives zu sehen. Ich kann nur nachvollziehen, wenn sich ein Sterben lange hinzieht und schmerzhaft ist und denkt, das ist unlustig, das ist klar, das ist nichts Schönes. Aber der Moment des Todes ist, wann auch immer er passiert, das großartigste Erlebnis, was es gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Aufleuchten ist wirklich auch das Aufleuchten der Ich-Kraft. Da, in dem Moment, weiß man, was ein Ich ist. Was man selbst als Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das strahlt auf. Und von dem zehren wir eigentlich den ganzen Weg durch die geistige Welt. Irgendwann verlieren wir halt das Bewusstsein, aber das steht uns dann, wenn wir wieder am Weg herunter sind, auch wieder alles vor Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird es dann Kraft, gestaltende Kraft fallen. Am Weg hinaus ist es Licht, das uns das Licht hinaufwirft. Und wenn wir hinunterkommen zur nächsten Inkarnation, ist es auch Licht, aber vor allem auch Willenskraft, um die nächste Inkarnation vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die ganzen, mithilfe unseres Engels natürlich auch, die ganzen Schicksalsfäden anzuknüpfen, zu verbinden, wo werde ich wem begegnen, in welchen Situationen, wem muss ich begegnen, wem will ich begegnen, um weiterzukommen und den anderen weiterzubringen. Selbst wenn es einen Clash gibt und man vielleicht dann in eine unfriedliche Situation scheinbar auch kommt, man sagt sich ein paar grobe Worte, sagt, die will ich nicht mehr sehen, macht nichts. Der kriegt aber einen Impuls draus und ich nehme einen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist das wunderbar und ist für das Karma ganz toll. In der nächsten Inkarnation werden wir dann nicht, weil wir jetzt ein paar grobe Worte gesagt haben, die größten Schwierigkeiten haben, sondern es wird bei Weitem überwiegen das, was gerade durch das Zusammenglächen, durch das Zusammenstoßen bewirkt wurde. Also die Wege sind oft sehr obskur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben oft den Leuten, die wir gar nicht mögen und die uns reinschneiden und sagen, den hätte ich nicht gebraucht hier, das hätte ich mir sparen können. Nein, nein, nein, das ist gerade der Impuls, der uns sagt, jetzt gehe ich eine ganz andere Richtung, aber das war genau die Richtung, in die ich eigentlich wollte. Der steht nur dort als Wächter und sagt, da hast du nichts verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg ist woanders. Er weiß es nicht, ich weiß es im Moment nicht. Oben wissen wir es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können aber heute doch auch mit der modernen Form der geistigen Wahrnehmung dorthin kommen, dass auch in den Situationen selber oder zumindest im Nachklang davon uns ins Bewusstsein zu bringen. Zumindest so nach und nach. Dass wir früher oder später zumindest mitgehen, okay, das war damals eine heftige Auseinandersetzung und ich war froh, dass ich den nicht mehr sehe, aber es war genau der Anstoß, der mich dorthin gebracht hat zu dem, was ich gesucht habe in Wahrheit und noch gar nicht wusste, was ich suche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es hat mich dort hingeführt. Es kann in scheinbar positiven, scheinbar negativen Sachen in beiden drinnen sein. Es geht nur darum, dass die Begegnungen da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erst wenn wir das entwickeln, was ich jetzt also relativ breit ausgeführt habe, dann beginnt sich die Aufgabe, diese große Aufgabe der kirchlichen Institutionen zu erübrigen, dass sie alles, was geistige Wahrnehmungen ist, unterdrücken, weghalten und eigentlich in Wahrheit gerade dadurch im Kulturleben und das gilt für das Christentum, das gilt aber genauso auch für den Islam zum Beispiel, dafür gesorgt haben, dass der Weg in den Materialismus geht. Der Weg in den Materialismus, natürlich wirkt der Awe-Mann und das alles mit, aber der Sinn des Ganzen, nämlich im Sinne der höheren geistigen Welt auch, ist, dass dieses alte, instinktive Hellsehen, das heißt eine geistige Wahrnehmung, die einem von oben geschenkt wird, dass die überwunden wird, weil solange das diesen Weg geht, kann erstens der Mensch die Freiheit nicht wirklich entfalten und es können immer mehr, da die Zeit eben eigentlich dafür vorbei ist, immer mehr die Widersacher hinein und die können uns in die eine oder andere Richtung führen und die sind ziemlich gleich stark, also die schwarzmagische Richtung ist genug da und ihr dürft nicht denken, dass sie die jetzt für die Bösen halten und alles zugrunde errichten, die sind ja überzeugt davon, dass sie das Richtige tun, dass sie damit also die Entwicklung in die richtige Richtung lenken und genauso ist es auf der anderen Seite, ins Licht zu gehen, es geht also darum, dass wir das immer bewusster tun und dass nichts Unbewusstes hineinkommt, das ist die eigentliche Aufgabe der äußeren Kirchen, sei es im Islam, sei es im Christentum, etwas anders ist es bei den östlichen Religionen, die eigentlich zum großen Teil in dem Alten noch drinnen stehen und noch nicht so ganz den Schritt gemacht haben zum neuen Hellsehen. Also das sieht man ganz deutlich, also im klassischen, jedenfalls auch im tibetischen Buddhismus, das beruht auf dem Altenweg und die können auch auf diesem Weg auch noch zu einigermaßen soliden Schauungen kommen, aber bei uns geht das nimmer und es wird dort in näherer Zukunft auch nicht mehr funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist dort teilweise noch in wirklich gesunder Weise da, aber es wird absterben auch dort. Also auch dort wird der Weg kommen müssen, dass man aus dem Ich-Impuls heraus tätig wird. Das wird also der große Schritt sein im Buddhismus, dass sie erkennen, das Auflösen im Nirvana heißt, zum Ich zu kommen und aus dem Nichts heraus schaffend tätig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der nächste Schritt. Ihr wisst ja, das ist jetzt natürlich eine sehr kurze Fassung des Buddhismus. Es geht darum, den Menschen zu erlösen aus dem Rad der Wiedergeburten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn er also den entsprechenden Weg geht, namentlich den achtgliederigen Pfad und so weiter, dass er dann nicht mehr auf Erden geboren werden muss. Das heißt, dass er so weit kommt, dass er sein irdisches Karma, das er da angesammelt hat, aufgelöst hat. Und dann darf er ins Nirvana verschweben, sozusagen sich auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was sie auflöst, ist eigentlich nur die irdische Persönlichkeit, die sich auflöst und von dieser ist aber alles, was wertvoll ist, eigentlich in die Ich-Kraft hineingegangen. Zwar nicht als fertiges Produkt, aber als Fähigkeit, als Kraft, die im Ich auch drinnen ist. Weil man kann ja sehr viel daran lernen, auch indem man die Persönlichkeit, die irdische Persönlichkeit, das Ego ausgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ja ein sehr wohl erzogenes Ego auch sein. Das heißt, die Arbeit am kleinen Ich, am Ego, ist durchaus sehr wichtig auch. Weil wir es, solange wir auf der Erde leben, brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das haben wir oft gesagt. Wir brauchen es auch. Wir haben auch davon gesprochen, dass auch von den Menschen, also den großen Eingeweihten, die schon weit voraus sind, von denen Einzelne so weit sind, wie ein Buddha zum Beispiel, dass wirklich ihr Karma, das mit der Erdentwicklung zusammenhängt und dem, was von davor kommt, völlig aufgelöst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie brauchen sich nicht mehr inkarnieren auf Erden. Es gibt aber auch andere, haben wir auch schon besprochen, die auch diese Stufe erreicht haben, die trotzdem kommen. Die trotzdem herunterkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis zu einem gewissen Grad dann auch in jeder freiwillig auf sich genommenen Inkarnation trotzdem das Risiko auf sich nehmen, dass wieder Karma angehäuft wird. Es ist nicht so gesagt, dass ich dieses Ziel erreicht habe und damit kann nichts mehr passieren. Es kann sehr wohl etwas passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, ich habe das letzte Mal schon davon gesprochen, gerade auch bei den allerhöchsten Eingeweihten, die schon über alles darüber sind, im letzten Moment kann noch ein Absturz, und zwar ein radikaler Absturz passieren. Das ist im Übrigen etwas, was der Tante in seiner göttlichen Komödie so treffend und genau am richtigen Punkt gezeigt hat. Dieses Schwarzmagische, oder was man auch bezeichnen kann als Umzucht des Geistes mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also im Grunde nichts anderes als ich schmeiße meine geistigen Kräfte hin diesen dunklen Reichen. Und dass die Entscheidung, wo fällt die beim Tante? Nicht in der Hölle im Inferno unten. Gehen sie durch das ganze Inferno durch, kommen dann endlich bis durch die Eishöhle und dann dürfen sie wieder hinauf auf den Läuterungsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Läuterungsberg im Bild Tantes reichte also bis fast zur Mondensphäre hinauf. Und oben, auch ganz genial das Bild, oben liegt der Garten Eden, das irdische Paradies. Es gibt nicht so viele Schilderungen sonst wo, die es so deutlich machen, dass der Garten Eden nicht einfach da unten so eine nette Paradieslandschaft der Äußeren ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War sie nie. Sondern es ist etwas, was bestanden hat, als der Mensch noch in der Mondensphäre in Wahrheit lebte. Da war er noch in diesem paradiesischen Zustand und aus dem ist er herausgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht man aber über diesen Läuterungsberg hinauf, also das heißt man steigt in diese Sphäre auf langsam, legt alles ab, was an Untugenden in einem ist und was an karmischen Verfehlungen drinnen ist, legt das ab, ist also wirklich geläutert so gut es geht, perfekt in gewisser Weise und dann kommt kommt also diese Szene die Unzucht des Geistes mit der Materie. Also dargestellt in der Hure Babylon im Grunde, die mit dem Riesen auf unerrechte Weise sich vereinigt. Und dort kann der Absturz wieder ganz ins Allerunterste passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder es kann der Aufstieg in die höheren Sphären angehen. Dort ist also die entscheidende Situation, also die kann man eigentlich nur vergleichen mit dem Punkt 666 im ganz Großen, wo wir gesagt haben, bis dorthin kann jeder Mensch, vielleicht nicht aus eigener Kraft, aber mit Hilfe noch den Weg finden in die irreguläre geistige Welt und den endgültigen Gang in das Widersacherreich der sorbatischen Wesenheiten oder des zweihörnigen Tieres. Bis dorthin kann man noch zurückkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn man schon mit beiden Beinen dort drinnen steht bildlich gesprochen, kann man noch zurück. Oder es folgt ein endgültiger Absturz. Und das ist genau bei Dante dort gezeichnet im Garten Eden, dort fällt die Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze des Läuterungsberges wo man eigentlich schon verreif befunden ist, in die lichte Welt bis ganz nach oben, bis also zur göttlichen Quelle aufzusteigen. Da ist man reif befunden, sonst kommt man dort gar nicht hin. Also ins Paradies wieder hinein, kommen wir erst wenn nämlich in dieses irdische Paradies kommen wir erst hinein, wenn wir das wirklich alles genügend geläutert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort, auch wenn wir das haben, dort kann der Absturz passieren. Und der ist dann da geht es dann nach unten durch. Also da ist dann die Chance sehr groß, dass man nicht mehr rauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade wenn man von der, je höher man steigt desto tiefer fällt man. Und das ist vielleicht auch etwas, was man wenn man einen geistigen Entwicklungsweg gehen will ohne, dass sich jetzt jemand schrecken will aber, dass man es sich vor Augen hält, je höher man steigt desto größer werden die Gefahren. Und das heißt, man muss ganz energisch was tun, um sich zu schützen gegenüber der Gefahr, der man mit Sicherheit ausgesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil real schaut das so aus, dass wenn gerade diese sehr weite geistige Entwicklung da ist, also und wir alle werden irgendwann einmal, wenn es gut läuft und richtig läuft mit unserer Entwicklung so weit kommen, dass wir in einer irdischen Verkörperung nicht mehr bedürfen. Das heißt, dass wir so weit geläutert sind, dass das möglich ist, dass wir also auf eine rein geistige Ebene übersteigen können. Und dort werden wir alle gefordert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade an der Stelle werden wir alle gefordert sein und müssen äußerst wachsam sein, dass wir da nicht den Kapitalabsturz machen. Ich wage das jetzt hier zu sagen, weil es einfach wichtig ist, sich das vor Augen zu halten. Also, dass man niemals wenn man denkt, ja ich habe ja wirklich ehrlich schon sehr viel und wirklich ehrlich getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus reinstem, aber es ist dort kann der höchste Eingeweide noch scheitern. Die höchsten Eingeweiden, die wir kennen aus der Menschheitsgeschichte, können dort noch scheitern. Und dort ist die Gefahr am allergrößten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort entfalten die die unteren Kräfte im Grunde ihre höchste Wirkung. Eben gar nicht da unten, sondern sie greifen bis dort hinauf. Das ist genau der Punkt den sie noch erreichen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort sind ihre Kräfte am aller stärksten. Zugleich sind unsere Kräfte auch am stärksten dort, nur wir müssen es einsetzen. Das ist der Punkt, weil es kommt auch niemand dort hinauf, der nicht an sich so weit gearbeitet hat, dass er eben die ganze Leiterung durchlaufen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der kommt hinauf, aber er darf eben nie sich sagen, es ist geschafft. Es ist erst geschafft, wenn diese letzte Prüfung vorbei ist. Und vor die werden wir letztlich, nicht jetzt gleich in nächster Zukunft, aber irgendwann im Zuge unserer Entwicklung noch gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, wenn wir so weit sind, dass wir wirklich schon sehr viel gereinigt haben, ja eigentlich alles gereinigt haben, also im Kleinen heißt es, dass wir zumindest das Karma, das wir auf Erden angesammelt haben, dass wir das bereinigt haben, dann gibt uns eben das die Möglichkeit wirklich bis zum irdischen Paradies aufzusteigen, aber dort ist dann die entscheidende Prüfung und die entscheidet erst, wie es weitergeht. Ob wir ins neue Jerusalem hinübergehen oder ob wir uns den anderen anschließen. Also das heißt, es geht, der Weg in die Dunkelheit führt nicht nur darüber, dass ich von Haus aus halt sage, ich bin ein Geweihter in diese Richtung, also Schwarzmagier und gehe systematisch dorthin und lerne halt diesen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eben die große Gefahr, dass ich den lichten Weg gehe und in der letzten Sekunde abstürze. Aber seid jetzt nicht niedergeschlagen oder deprimiert deswegen. Ohne den wäre der Mensch oder könnte der Mensch nicht das werden, was er werden soll, nämlich ein freies geistiges Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann könnte er es nicht werden. Und das ist ja in Wahrheit bei den Menschen, die die schwarzmagischen Kräfte schulen. Dies tun sie vielfach ja auch aus dem, weil sie den Menschen das nicht zutrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie wollen eigentlich eine andere Welt bauen, in der der Mensch vor eine solche Prüfung nicht gestellt wird. Natürlich, wenn jetzt wer herunterstürzt, sie jubeln es auf, ist schon klar. Aber eigentlich wollen sie eine Welt, in der es diese Prüfung nicht gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann ist auch die Freiheit nicht möglich. Das heißt, das geht wirklich bis dorthin. Und wenn wir dann endgültig dieses irdische Paradies und diese Prüfung bestanden haben, also das irdische Paradies erreicht haben, die Prüfung bestanden haben, dann und wirklich erst dann, dann steht uns die ganze geistige Welt offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze geistige Welt offen. Und dann gibt es noch etwas mehr, dann haben wir aber auch die Kraft, Menschen, die auf die dunkle Seite gerutscht sind, die vielleicht wirklich jetzt am Ende der Erdentwicklung nicht den Weg schaffen ins neue Jerusalem, sondern die auf dieser, wenn man so will, Nebenwelt, die uns dann begleiten wird, abrutschen, die Widersacherwelt dann ist, dass gerade diese Menschen, die die Prüfung da oben bestanden haben, dann fähig sind, wirklich aus diesen Bereichen noch Menschen herauszuholen, bzw. zu unterstützen dabei herauszukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil diese Prüfung oben gerade an dem entscheidenden Punkt, da steht vor uns der Blick hinauf in die ganze helle Welt und es ist der Blick hinunter in die ganze Dunkle. Und da ist jetzt die Frage, wohin bewegen wir uns. Das ist die Prüfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Prüfung entsteht aber dadurch, dass die dunkle Seite so an uns hängt oben. Und die lichte Seite uns nur einlädt. Aber die untere will greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der entscheidende Schritt ist da, dem zu widerstehen. Dadurch können wir freie Menschen sein. Wir können auch natürlich sagen, ich gehe dort mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es auch eine freie Entscheidung, aber wie wir schon öfter besprochen haben, die letzte freie Entscheidung. Es ist dann der Verzicht darauf. Und sich einfügen in halt diese sehr streng geordnete, aber im Grunde eben sehr karge Widersacherwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Welt der soratischen Kräfte, die Welt der Wesenheiten, die halt mit dem zweihörnigen Tier zusammenhängen. Dieses Zweihörnige, dieses Zwiegespaltene, das zeigt auch diese Zerreißprobe, die drinnen ist irgendwo. Aber diese Zerreißprobe ist zugleich unsere größte Chance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir da durchgehen, dann sind wir erst wirklich ein freies Wesen. Jetzt sind wir auf dem Weg dorthin. Was wir jetzt im Erdenleben noch Freiheit nennen, das ist noch sehr eingeschränkt, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Entscheidungen sind wir in Wahrheit nicht wirklich frei, sondern da merkt man gar nicht, wie unsere ganze Erziehung, die ganze Kultur, in der wir leben, uns zu entschlüssen, zack, zack, zack, hinführt. Wir wissen, das ist das Richtige. Dort, nein, das gehört nicht und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man in eine andere Kultur schaut, schaut es schon wieder ein bisschen anders aus. Und wenn man in andere Zeiten geht, schaut es noch anders aus. Und man denkt, es wäre ein eigener, freier Entschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich entschlossen dazu. Gar nichts. Wir sind hingeschoben worden und haben uns hinschieben lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben uns hinerziehen lassen zu dem oder dem Weg. Es kann ja gut gemeint und auch wichtig sein, man soll ja Kinder auch erziehen und ihnen einen Weg zeigen, eine Richtung zeigen. Aber irgendwann muss es aus eigener Erkenntnis und eigenem Willensentschluss kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beides gehört zusammen. Ich kann keine freie Entscheidung treffen, wenn ich nicht erkenne. Wenn ich nur über den Weg stolper blind, dann kann ich keine freie Entscheidung treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann daumle ich links oder rechts. Aber ich habe keine Einsicht. Dann ist es mehr oder minder eine Zufallsentscheidung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir gehen darum, bei dem Bild aus Dante&#039;s göttlicher Komödie zu bleiben, oben im Paradiesesgarten, im irdischen Paradies. Dort stehen wir mit den höchsten entwickelten Kräften. Und dort ist die Prüfung darum so interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kommen die stärksten Gegenkräfte, aber da beweist sich es. Und dadurch haben wir erst wirklich die Freiheit. Entweder wir ergreifen sie oder wir sagen, ich gehe in euer Reich herunter und ich verzichte darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Sturz, der passiert, ist in Wahrheit nicht ohne unsere Zustimmung möglich. Aber die Verlockung ist dort sehr, sehr groß. Weil die dunkle Seite doch auch eine ganze Menge zu bieten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, wie soll ich sagen, es ist sehr neutral. Es ist eine Weichenstellung. Es ist eine Weichenstellung, die eine Entwicklung geht in die Freiheit, sie geht in die Verbindung mit dem Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der andere Weg geht eben einen anderen Weg. Also sich einzugliedern in eine sehr, sehr mächtige Welt. Aber eine sehr, sehr strenge Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Welt ohne Freiheit, aber eine Welt, in der Menschen, die sich entsprechend qualifiziert haben, über große Macht trotzdem verfügen. Und in der durchaus eine strenge Ordnung herrscht. Wir stehen viel mehr vor dem Problem, dass alles ins Chaos geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo Freiheit herrscht, muss immer wieder alles einmal ins Chaos gehen, um wieder neu gemischt zu werden und Neues aufwachsen zu lassen. Das heißt, den Weg, den die Gottheit jetzt geht, ist nicht der Weg in eine endgültig perfekte, vollkommene Welt. Wir sind immer strebend danach, aber wenn es erreicht wird, spätestens in dem Moment, kriegt es eine neue Wendung und es tut sich eine neue Errichtung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird dadurch aber alles wieder neu gemischt, in gewisser Weise. Das ist einfach die Zukunft, die von der Gottheit gewünscht ist oder ermöglicht wurde. Dass dieser, wie soll ich sagen, Übererreichtum entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass immer wieder neue Welten entstehen können, die ganz anders sind. Und jede ist für sich hat immer diese Errichtung zur Vollkommenheit hin, aber im letzten Moment bevor sie dort erstarrt. Wenn es vollkommen ist, wenn es fertig ist, ist es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist jede Entwicklung aus. Das wäre genau die Welt, die eigentlich die dunkle Seite haben will. Die will eine absolut perfekte Welt, da sind alle Regeln festgeschrieben, alles folgt diesen Regeln, alles im Gleichschritt Marsch, jedes in seiner Abteilung und es funktioniert perfekt, die perfekte Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Freiheit, nichts. Keine Veränderung mehr. Im Grunde ist es ein altes Uhrwerk des Selbstzwecks, das immer im Kreis läuft, immer im Kreis läuft, und es tut sich eigentlich nichts mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, wie soll ich sagen, ein mechanisch bewegtes Denkmal seiner Selbst. Ich kann das nur als mechanisch bezeichnen, weil es ist keine Variation mehr möglich. Aber es ist perfekt und vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der andere Weg ist der, dass eigentlich immer wieder das Streben bis dorthin, aber wenn die Gefahr besteht, man erreicht es, fängt es schon an, umgestaltet zu werden. Und es geht eine ganz neue Perspektive. Und jetzt einmal jeder einzelne Mensch kann da mitwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jeder kann so im Kleinen seine nicht perfekte, aber nach der Perfektion strebende Welt gestalten. Und es entsteht dadurch eine unendlich reichere Schöpfung, als die andere ist, die die eine große Vollkommenheit ist. Sondern immer wieder neue, neues Streben nach der Vollkommenheit, aber auf verschiedensten Wegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss dazu sagen, dass wir erst lernen müssen, mit unserem Denken mitzukommen und das zu verstehen. Es ist jahrhundertelang gesagt, Gott ist das absolut Vollkommene, seine Schöpfung ist das absolut Vollkommene. Wir können gar nicht denken, dass es viele Vollkommenheiten gibt, die gerade darin bestehen, dass man immer wieder neu zu streben beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine neue Richtung. Wenn es eigentlich schon fast fertig ist, abschwenken und sagen, da fangen wir neu an, da geht es weiter. Neuanfangen heißt nicht gleich bei Null neu anfangen, aber ich fange an wieder durcheinander zu mischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann bricht eine neue Entwicklung an. Das heißt nicht, dass gleich alles vollkommen zerstört werden muss. Der Weg geht ja in Wahrheit auch so, dass jede Schöpfung, auch während unserer Planetenkette oder der kosmischen Entwicklungskette über die sieben großen Glieder, dazwischen wird einmal alles aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt es in neuer verwandelter Form heraus. Aber in der Zukunft wird es auch sein, aber es wird immer mehr herauskommen. Während gerade die Widersacherwelt, die ist die, die erstarrt in einem, in gewisser Weise Idealbild, kann man durchaus sagen, aber das Unverrückbare ist in Stein gemeißelt sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, wo wirklich der Nietzsche was geahnt hat davon. Andere haben auch davon gesprochen, von der ewigen Wiederkehr des Gleichen. Alles wiederholt sich, weil die Welt sozusagen eine gewisse Grenzeendlichkeit hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also alles, was passieren kann, wird sich irgendwann einmal wieder wiederholen. Es läuft eigentlich immer im Kreis und wie immer wieder grüßt das Murmeltier oder wie hat es den Film gegeben vor Jahrzehnten oder was, immer wieder grüßt, immer wieder dasselbe. In dem Film war das drinnen, dass der immer wieder denselben Tag erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wacht am Morgen auf und ist wieder an dem Tag, den er gestern erlebt hat. Er hängt in so einer Endlosschleife drinnen. Das ist die Widersacherwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Welt ist die, die immer wieder riskiert den Neuanfang. Und das neue Jerusalem schon ist in gewisser Weise ein Neuanfang. Das ist nicht einfach nur kontinuierliche Fortsetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist ein mordsmäßiger schöpferischer Impuls drin. Darum bestimmt der Mensch so wesentlich mit, wie dieses neue Jerusalem ausgestaltet sein wird. Ja, wir nehmen Weltenkammer aus der Vergangenheit mit und mit seinen gewissen Grundrichtungen einmal zunächst dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird wirklich bis zum Vulkan so sein, dass etwas aus der Vergangenheit mitwirkt und trägt. Aber das Entscheidende ist das, was neu dazukommt. Ganz neu durch den freien Menschen dazukommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn wir jetzt während der Erdentwicklung da noch nicht voll alles entwickelt haben werden, aber es wird wesentlich sein in dem neuen Jerusalem der Beitrag des Menschen. Der wird genau das sein, was über das alles hinausgeht, was bisher geschaffen wurde. Was also einen ganz neuen Einschlag bringt und zwar in den ganzen Weltenplan hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, wofür die Gottheit verzichtet hat auf Allmacht und Allwissenheit. Sie bestimmt nicht alles, was in Zukunft geschehen wird und sie weiß es auch nicht im Vorhinein. Sie überlässt diesen Raum dem Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist halt auch zugleich der Raum, wo sich die Widersacher herumtreiben und uns halt alle möglichen Einflüsterungen geben, wie wir es ihrer Ansicht nach machen sollten. Was dann aber auch keine Freiheit ist. Von oben wurde uns die Freiheit geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher sorgen dafür, dass wir auch wirklich auf uns gestellt werden. Weil wir könnten ja immer noch sagen, ja ihr schenkt uns die Freiheit, aber bitte eigentlich, ich will lieber Rat von oben. Sagt mir, was ich tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist in vielen Sachen noch notwendig, aber in den entscheidenden Punkten eben gerade nicht. Da geht es nicht um bitte lieber Gott, sag mir, was ich tun soll. Da geht es darum, ich sage, was zu tun ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich es will. Und das jeder Mensch. Und ich tue es so, oder versuche es zumindest so zu tun, dass es mit dem Willen der anderen Menschen, mit dem Willen der anderen geistigen Wesen bis hinauf zur Gottheit im Einklang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem eine komplett neue Facette ist. Ein Muster in der Welt sozusagen, das noch nie da war. Und das ist halt das, was die Widersacherkräfte nicht zulassen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen einerseits viel rauben von oben. Und das ist das eine. Und das zweite ist, dass sie den Menschen aber abbringen davon, die Freiheit, die ihm geboten ist, wirklich zu benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Freiheit auf die Freiheit verzichten. Was gar nicht so leicht ist. Der schwarzmagische Schulungsweg hat auch etwas damit zu tun, sich darauf zu trainieren, diese Freiheit nicht mehr zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eine gewaltige Macht im gesamten System anzustreben. Das heißt, ein wichtiges Rädchen drin zu sein. Ja, es ist so schwer, das in irdisch-menschliche Worte zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist der Punkt. Und wenn man einen geistigen Entwicklungsweg geht, halte ich es also für unverantwortlich, wenn ich es ehrlich sagen darf, wenn man sich nicht diese andere Seite auch wirklich gründlich vor Augen führt. Nur dann kann man nämlich die Stärke entwickeln, diesen Versuchungen, diesen Ablenkungen, die von dieser Seite kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei es jetzt die luziferische, sei es die arimanische, sei es die asurische, sei es das zweihörnige Tier beziehungsweise die soratischen Wesenheiten, dass man dem bewusst widerstehen kann. Dazu muss ich mich rechtzeitig beschäftigen. Und es werden einem die Einblicke dazu auf dem Weg eh offeriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man begegnet, und das ist durchaus auch gut und richtig, wenn einem heute auf dem modernen Weg sehr schnell, unter Umständen sogar als erstes, die eigene dunkle Seite gezeigt wird. Also der kleine Hüter, der Doppelgänger gezeigt wird, der finster ist und der eigentlich einen ganz bewusst begleiten sollte. Aber so, dass ich ihn im Auge habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich ihn nicht im Auge habe, dann weiß man nicht, was er tut. Aber es geht also nicht darum, den Doppelgänger jetzt gleich wegzujagen. Das funktioniert sowieso nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, ihn im Laufe dieser und vieler anderer Inkarnationen zu verwandeln. Aber das ist ein sehr, sehr weiter Weg. Und trotzdem kann man in sich bereits die lichte Seite entfalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat gar nichts damit zu tun, dass der Doppelgänger noch da ist und noch eine Weile da sein wird und uns begleiten wird. Das ist nicht so schnell loszukriegen. Wir müssen eigentlich lernen, bewusst ihn als Begleiter zu sehen und zu erkennen, will er uns jetzt auf die falsche Seite bringen durch die Einflüsterung der Widersacher oder hilft er uns oder hat er in bestimmten Situationen einfach nichts zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was heute wirklich sehr bewusst erlebt werden sollte, erfahren werden sollte. Im Idealfall ist es wirklich so, dass man sagt, ich spüre während meines Lebens den Doppelgänger als ständigen Begleiter. Der ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht als etwas Böses, nicht als etwas Fürchterliches, auch wenn die erste Begegnung sicher ziemlich schockierend ist, weil da merkt man, was noch alles zu tun ist. Aber das soll uns nicht abhalten, die lichte Seite zu entwickeln und sie kann sich unabhängig davon entfalten. Man darf nur nicht zulassen, dass diese Doppelgängerkräfte, ohne dass wir es merken, sich da hineinmischen und unsere Handlungen bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist die Freiheit weg und wir merken es aber gar nicht. Dass es mit unserer Freiheit noch nicht sehr weit her ist, liegt hauptsächlich daran, dass diese Doppelgängerkräfte uns lenken, uns einflüstern, was wir alles brauchen, was alles wichtig ist für uns und in Wahrheit aber in das Reich der Widersacher führt. Das ist ja nur dadurch möglich, dass wir es nicht erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr ist eigentlich für die Zukunft und das wird auch so kommen, unser ständiger Begleiter. Er geht mit uns mit und wir lernen damit umzugehen. Der auf den ersten Blick so schrecklich war, wird uns vertrauter in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt aber nichts anderes. Wir haben immer mehr Mut und Kraft, diesen dunklen Seiten in unserem Wesen entgegenzuschauen, nicht zu verzweifeln und zu sagen, ich muss lernen als erstes, ihr dürft nicht das Aude übernehmen. Wenn ich sage, ich will das nicht, dann habt ihr zu schweigen und die nächste Aufgabe wird sein, die längerwierige Aufgabe, diesen Doppelgänger so zu verändern, dass er brauchbare Kräfte entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann er sehr gut, weil er ist zuständig dafür, dass wir uns im äußeren Leben bewähren können, auch wirklich tätig werden können, dass wir leben können auf dieser Welt. Dazu brauchen wir das. Da sind diese Kräfte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort liegt auch der Ansatzpunkt dran, wie man die Widersacherkräfte erlösen kann, mitarbeiten kann daran. Weil indem wir lernen, zum Beispiel mit unserem Doppelgänger, sei es jetzt der arimanische, der heute besonders deutlich hervorkommt, aber das heißt nicht, dass die luziferische Seite nicht auch kräftig da ist. Also wir haben Doppel, Doppel, Doppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelgänger als Allgemeinbegriff heißt, eigentlich haben wir mehrere, also zwei auf jeden Fall, aber in Wahrheit die auch in verschiedenen Varianten. Wir haben da eine ziemliche Bevölkerung in uns sozusagen, in unserem Wesen. Da geht es ziemlich zu, wir sind eigentlich viele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dieser ganzen Menagerie können wir aber umgehen lernen, wenn wir es wirklich bewusst angehen. Und der Weg zum bewussten Wahrnehmen dieser Kräfte auch, sei es im Widersacher, aber auch was an positiven Kräften da ist, auch bei den Doppelgängerkräften im Übrigen, weil der ist nicht nur unser Verderber. Er kann uns genauso gute Sachen geben, die halt im Erden werden, im Erden sein, im Erden werden, wichtig sind durchaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das höhere Ich eigentlich gar nichts anfängt damit. Das ist schon manchmal ein bisschen ein starker Aristokraten, unser Ich, das da lieber sich nicht die Hände schmutzig macht, beziehungsweise es gar nicht kann, also eh besser ist, wenn es nicht hingreift. Weil das schon ein Großschöpfer ist, umgestalten, aber wie tue ich eigentlich? Also da sind wir oft noch sehr überfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eben unser Ich, unser Ich ist viel mehr draußen, als es hier da ist. Und wir müssen es letztlich namentlich jetzt auch in unserer Bewusstseinssehnenzeit wirklich ganz auf den Boden bringen. Darum zu allen geistigen Übungen, die uns ins Licht führen, brauchen wir ganz starke Übungen, die uns helfen ganz fest am Boden zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier zu stehen, in den, sag ich es vereinfacht, Banalitäten des Alltagslebens, die aber entscheidend sind durchaus. Weil in den sogenannten Banalitäten kann sehr viel drinnen liegen. Und es nutzt mir nichts, wenn ich diese Aufgaben, die gerade im Alltagsleben sind, nicht bewältige, aber dafür am Wochenende oder sonst wo, gehen meditieren oder gehen in irgendeinen Zirkel und hören mir die geistigen Dinge an und laden mich wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber unter der Woche regiert der Doppelgänger ungesichtet und ungeschminkt und macht alles das Gegenteil davon. Also die Arbeit ist wichtig, das da unten am Boden anzugehen. Und der Doppelgänger ist, also namentlich der arämanische, der steht eben mit den Füßen nicht auf der Erde, sondern in der Erde drinnen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unsere Aufgabe ist ihn eigentlich so weit zu heben, dass er sicher auf der Erde gehen kann und auch nicht nach oben zum Luzifer davon zischt. Wenn er nach unten sinkt, im Bild gesprochen, in die Erde hinein, in die arämanischen, asurischen Bereiche hinein oder sogar in die soratischen Bereiche hinein. Aber auch nicht mit dem Luzifer, in dessen Licht es erreicht, das ja wunderschön ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also alle luziferischen Imaginationen, die einem so kommen, können wunderschön sein. Wunderschön. Hat aber mit der wirklichen, regulären geistigen Welt relativ wenig zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind halt auch die Verführungen. Und wenn man jetzt bewusster einen geistigen Weg gehen will, wo man auch dann irgendwann mal sagt, ja, das sollen dann auch eben Imaginationen kommen, es soll sich ein imaginatives Denken, ein Wahrnehmen des Geistigen entwickeln. Irgendwann stellt sich die Frage einfach, weil es besteht ja nicht drin, nur dass ich Bücher lese und darüber nachdenke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die erste Stufe. Aber die zweite Stufe ist, ich fange an wahrzunehmen. Das heißt mal zu spüren, da ist was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann lerne ich, und das kann man wirklich wie ein Handwerk unter Anführungszeichen lernen, wie bilde ich das zu Imaginationen um, die ich selber male. Wie bringe ich alles hinein, ich spüre, da ist etwas. Wie schaffe ich es, dass möglichst jedes Detail darin sichtbar wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lerne ich es wegschaffen. Dann kommt die Inspiration, die geistige Welt malt mir etwas entgegen, und ich bin aber mit dabei. Es lenkt mir die Hand oder den Blick oder wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zum Schluss begegne ich in der Intuition den geistigen Wesen, die zu mir spricht, aber ich erkenne auch das geistige Wesen von mir aus, des Doppelgängers, der Widersacher, die da stehen, oder auch der Engelwesenheiten, höheren Wesenheiten, die dort sind, die durch die Intuition mir begegnen. Da begegne ich ihnen unmittelbar, in dem sich ihr Wille mit meinem Willen verbindet, was im Übrigen ein wechselseitiger Austausch ist. Es ist ein Ergreifen im Willensmäßigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme etwas von dem Willen des geistigen Wesens auf, aber umgekehrt auch. Es ist wirklich ein Austausch. Und ein freier Austausch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nie so, dass mir ein Wille aufgezwungen wird, sondern es ist etwas, was ich entgegennehmen will oder sage, danke, das passt nicht. Völlige Freiheit drinnen. Wenn man Anthroposophie oder ernsthaft ein geistiges Streben entwickelt, geht es im Kern immer darum, selbst tätig zu werden und zu sagen, ich habe eine Aufgabe damit und eine Verantwortung damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht darum, das ist schon interessant, die geistige Welt kennenzulernen, das ist schön, wenn ich das kennenlerne. Ich möchte so gern wissen, soll ich schon haben, aber wenn es bei dem stehen bleibt und ich mir jetzt viel Wissen aneigne über die geistige Welt und dabei stehen bleibe, dann habe ich eigentlich nicht verstanden, um was es wirklich geht. Das ist das Mittel aus der Erkenntnis heraus und aus der Freiheit heraus, tätig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Erden, aber auch im Geistigen. Auf beiden Seiten tun wir etwas und können etwas tun. Jeder Gedanke, den ich fasse, den ich aus einem geistig-imaginativen heraus fasse, ist eine Realität in der Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Einfluss auf das ganze Weltgeschehen. Nicht spektakulär, gleich verändert sich alles, aber es lenkt die Entwicklung in die richtige Richtung, wenn ich es gut angehe. Es ist ein Impuls in diese Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Impulse bewirken mehr. Wir sind ermächtigt dazu mitzuwirken an diesem Reich. Ich werde vielleicht das nächste Mal mich noch einmal widmen, genau wie das passiert ist, dass aber mit einem gewissen Recht, aber auch mit vielen Fehlern, die dabei passiert sind, gerade die Entwicklung der christlichen Kirchen, aber auch des Islams so gelaufen sind, dass sie uns zunächst einmal wirklich vom Geistigen abgeschnürt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Voraussetzung dafür ist, dass wir ins Licht aufsteigen können. Das gehört dazu, mit all den Auseinandersetzungen, die drinnen sind. In gewisser Weise will die Kirche als Institution, als Kirchenwesenheit sogar, will sie das Geistige, die Wahrnehmung des Geistigen, ausschalten und rein auf die überlieferte Schrift gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dasselbe ist im Islam der Fall. Es ist genau dasselbe dort. Der geistige Weg in die Zukunft, und da sage ich jetzt nicht der christliche oder der islamische oder sonst was, sondern wirklich der geistige Weg in die Zukunft, ist der eben diese notwendige Zwischenphase, die da ist, wo alles Geistige, die Wahrnehmung nämlich ausgelöscht wird, aus eigener Kraft weiterzuführen zu einem neuen Schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss jetzt niemanden Stress machen, ob das jetzt in der Inkarnation ist oder in der nächsten, ist ganz egal, aber es kann jeder mit dem Malen dieser seelisch-imaginativen Bilder beginnen. Es wird am Anfang noch sehr vage sein, ich meine man kann, dann dauert es noch Stunden, aber man kann mit einfachen seelischen Stimmungen beginnen. Versucht mal einfach einmal, das in ein imaginatives Bild zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfinde die Stimmung und setze es jetzt in ein Farbbild, in Formen, in Bewegungen, dann bin ich auf dem Weg dorthin. Das kann man mit den einfachsten Sachen üben in Wahrheit. Es ist nicht weit weg, man darf sich nicht vorstellen, geistig sehend, hellsehend, jetzt überfällt mich das und blinkt, da geht ein großer Horizont auf und jetzt bin ich baff, was da alles ist, sondern es liegt an unserer Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es so kommt, dass es aufgeht, dann ist es der alte Weg und das ist der, wo wir mit einer gewissen Rechte Kirchen daran arbeiten, dass der weg geht. Da ist die Gefahr riesig groß, dass dort die ganzen Widersacher sich austoben, weil wir ja eh nicht bewusst dabei sind, da können sie einschmuggeln, was sie wollen. Aber darum ist es auch wichtig, dass das so passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden das vielleicht das nächste Mal oder übernächste Mal so besprechen, wenn man nimmt den Papst Nikolaus I., der hat viel dazu beigetragen, der war sich an dieses Problem sehr bewusst. Aber es hat auch dazu geführt, dass zwei Jahre nach seinem Tod das Vierte Konzil von Konstantinopel stattfindet, wo, wie Steiner oft sagt, der Geist abgeschafft wurde. Der Mensch besteht aus Leib und Seele, aber nur die Seele hat auch einen geistigen Anteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einen eigenständigen Geist hat er nicht. Das war der Haltepunkt, dass da niemand weiter geht. Und das wird als schwerst ketzerisch sozusagen festgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, alles das, wo wir jetzt reden, dass es passieren sollte, wird dort einfach ein Riegel vorgeschoben zunächst einmal. Und gut, heute können sie schieben, was sie wollen, wenn wir uns nicht das Vorschieben lassen wollen. Die Ketzerverbrennungen, zum Glück geht das so, dass es nicht mehr Anfeindungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also seelische Anfeindungen. Die kommen dann von verschiedenen Seiten. Die Vertreter dieser Strömung kommen vielleicht aus der wissenschaftlichen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist genau dieselbe. Die Denkweise ist genau die gleiche. Kommt von dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich nur, obwohl es viele selber nicht wissen, dass in dem drinsteht. Da schimpfen dann manche Wissenschaftler, die sagen, ich bin Atheist und die Kirchen sind das fürchterlichste. Und umgekehrt schimpfen sie vielleicht auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie denken genau auf derselben Schiene in Wahrheit. Sie denken genau auf derselben Schiene. Sie denken, bitte geistige Wahrnehmung, geistige Erfahrung zunageln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, gibt es ja eigentlich gar nicht. Kann nicht sein, darf nicht sein. Sie kann sein und sie darf sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jeder Mensch kann es erreichen. Man darf sie nur nicht blenden, indem man Vision über Vision über Vision sie erwartet. Da kann ich nur sagen, Gott sei Dank kommt die nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die kommt, dann ist Feuer am Dach. Da würde ich dann sehr vorsichtig werden. Schritt für Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann weiß ich, ich bin dabei. Ich bin tätig dabei. Und dann erfahre ich es mit der gleichen Sicherheit, wie man sie wirklich in der Mathematik oder so hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann ich auch nicht einfach ins Fantastische mich verlieren. Eins und eins ist eben zwei. Und wenn es nicht so ist, habe ich ein anderes Zahlensystem, dann ok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich schon, kann ich alles. Aber es hat seine Regeln, seine Ordnung. In diesem Sinne sind wir schon wieder ein bisschen über der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese zum Abschluss noch einmal den 46. Wochenspruch und höre den auch ein bisschen in Bezug auf das, was wir jetzt besprochen haben. Weil es steckt auch irgendwie drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt, sie droht zu betäuben der Seele eingeborene Kraft. Nun trete du, Erinnerung, aus Geistestiefen leuchtend auf und stärke mir das Schauen, das nur durch Willenskräfte sich selbst erhalten kann. Das Schauen kann nur durch Willenskräfte sich selbst erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann eigentlich nur dadurch zustande kommen, wenn es Schauen im heutigen Sinne ist. Das heißt mit vollem, wachem Selbstbewusstsein. Das ist das wichtigste Bollwerk, egal wie weit man jetzt kommt, aber dass man in die Richtung hin arbeitet, um alle Widersacher in die Flucht zu schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mir bewusst bin, ich stehe da voll bewusst dabei und ich lasse nichts da rein, was mich so einfach überschwemmt, überschüttet, überkommt, sondern ich gestalte, dann beißen sie sich die Zähne aus, bildlich gesprochen, an uns die Widersacher oder fallen ihnen die Flügel ab. Gut, in diesem Sinne danke ich euch für heute. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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Vielen Dank auch allen, die beim Livestream dabei waren. Bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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Danke zurück. Gerne. Schnell euch noch einmal sehen.&lt;br /&gt;
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Gute Nacht. Bis zum nächsten Mal. Hallo Victor, servus.&lt;br /&gt;
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==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_201._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=32683</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 201. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-09-12T11:38:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Begrüßung, Wochenspruch und die Sinnesqualitäten des inneren Bildes 00:00:55 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:201.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=wMvMFgZBHH8|thumb|201. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 20. Februar 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=wMvMFgZBHH8 Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/wj3yl8xgttj6r0i3zpzk4/201.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=jidwgfzgwutp4thodx6ivr394&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 201. Vortrags vom 20. Februar 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=wMvMFgZBHH8&amp;amp;t=55 Begrüßung, Wochenspruch und die Sinnesqualitäten des inneren Bildes 00:00:55] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 201. Folge der Apokalypse und dazu gibt es den 46. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Welt, sie drohet zu betäuben&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Seele eingeborene Kraft;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nun trete du, Erinnerung,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus Geistestiefen leuchtend auf&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und stärke mir das Schauen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das nur durch Willenskräfte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbst erhalten kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er rundet ein bisschen das Thema ab, das wir das letzte Mal hatten. Da haben wir uns ein bisschen beschäftigt auch mit dem imaginativen Schauen, dem imaginativen Denken, und das Wichtige war ja, dass wir aus unserem Willen heraus gestaltend werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir nehmen etwas geistig wahr, ahnen etwas, spüren vielleicht eine Anwesenheit. Das ist aber zunächst noch ganz unbestimmt irgendwo, vielleicht nur dieses: Ich weiß, da ist was, aber ich kann es noch nicht ausdrücken. Ich muss es erst im Grunde wirklich selber in ein Bild fassen. Indem ich es in dieses Bild fasse – wobei wir das Bild im weitesten Sinne nehmen, weil wir ja darüber gesprochen haben, dass es nicht nur etwas Bildhaftes im Sinne eines optischen Eindrucks haben muss –, können auch Klänge eine Rolle spielen, Tasteindrücke können eine Rolle spielen, Geschmacksnuancen können dabei sehr wohl eine ganz starke Rolle spielen, und es kann auch Geruch hineinkommen, obwohl da oft der Teufel dabei ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade der Geruchssinn ist sehr heikel. Er ist sehr fein, aber sehr schwer im Bewusstsein zu halten. Wir kennen das ja vom äußeren Geruchssinn auch: Es riecht etwas wunderbar oder es stinkt grässlich, aber nach ein paar Minuten riecht man es einfach nicht mehr, es wird ausgeblendet und versinkt eigentlich total im Unterbewusstsein. Der Geruchssinn ist wie so ein Alarmsignal, das kurz aufleuchtet und dann weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also die Willenskräfte sind ganz stark angesprochen. Im Idealfall ist es so, dass wir wirklich den Willen in unser Denken hineinschicken. Also dass wir gestaltend im Denken werden und dieses Denken aber wirklich weiterentwickeln zu diesem bildhaften Denken, zu diesem imaginativen Denken, dass wir durchaus einmal für uns eben in den verschiedensten Sinnesqualitäten ausformen können, je nachdem. Und daher, trotz aller Gemeinsamkeit auch bei Menschen, die jetzt imaginativ etwas erleben, gibt es aber auch immer die individuelle Variante davon, wie das Bild dann im Detail gestaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wird aber wiedererkennen die markanten Punkte drinnen. Also es ist noch mehr wichtig, gerade beim modernen Schauen, dass man sich bewusst ist der eigenen Aktivität dabei. Dass man sich bewusst ist, dass man selber malend schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Ausdruck, ich liebe ihn, ich sag das eh wahrscheinlich schon hundertmal, den der Wolfgang Pauli, der Physiker eigentlich geprägt hat, der selber also Erfahrungen hatte, zunächst in Traumbildern, vor allem auch mit dem, was er nannte den Geist der Materie. Also deutliche Begegnung mit Herrn Aremann in Wahrheit. Also man könnte natürlich auch sagen, der andere Herr der Materie ist der Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der steckt also hinter der Seite dahinter, die die eigentliche ist. Und Aremann hat es halt sehr in dieses Äußerlich-Materielle gebracht. Aber der Christus steckt sehr stark hinter dem, durchaus auch was bis ins Physische geht, aber nicht so stofflich verhärtet ist wie durch den Aremann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings, wir brauchen ihn also gerade durch diese stoffliche Verfinsterung, wenn man so will. Das ist eine der wichtigsten Grundlagen dafür, dass wir die Freiheit entwickeln können. Dass wir uns auch aus Freiheit einmal von den Göttern los sagen, das gibt es alles nicht, das interessiert mich nicht, ich will tun, was ich will, ist dann meistens eh noch das Ego, es ist nicht der wirkliche Wille des Geistigen in uns, sondern das Ego, das einmal sagt, was brauche ich denn in der äußeren Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Prozess der notwendigen Loslösung, um sie später dann vollbewusst überwinden zu können. Und in der Zeit stehen wir jetzt drinnen. Und das Wichtigste und Beste und Gesündeste ist, dass wir wirklich diesen Schnitt aber auch erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Erleben von allen guten Geistern verlassen zu sein, so jetzt stehe ich da allein, und zwar mein Ich erkenne auch noch nicht so wirklich, ich sage heute ja mein Ich, aber mehr weiß ich gar nicht, der Rest ist alles Ego, was ich weiß. Aber jetzt stehe ich da, aber jetzt kann ich den nächsten Schritt tun, das Ich kann aktiv werden, es kann aus dem Willen heraus gestaltend werden. Und indem es das tut, beginnt sich nach und nach die geistige Welt für uns zu öffnen und damit beginnt aber auch erst die Wahrnehmung, was ist mein Ich wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann erlebe ich es in seiner Tätigkeit, dann erlebe ich es in seiner Wirklichkeit. Weil wenn ich nur darüber nachdenke, nachgrüble, habe ich eigentlich nur eine Halbwahrheit, eine halbe Wirklichkeit drinnen, die hat keine Substanz. Weshalb Rudolf Steiner öfters betont hat, der berühmte Satz von René Descartes, da ich denke, also bin ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn nichts sicher ist, aber da ich denke, bin ich mir sicher, dass ich existiere. Aber es ist eigentlich, erfassen wir uns nicht in unserer Wirklichkeit, sondern nur als Scheinbild im Grunde. Also das heißt, Steiner hat dann gesagt, er hätte sagen sollen, ich denke, also bin ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was ich dabei erlebe, ist eben nicht die Wirklichkeit, ist bloßer Schein, ist bloße Spiegelung. Tatsächlich Spiegelung halt auch durch unseren Organismus, namentlich auch durch unsere Hirnkastle, unser Gehirn, das uns das widerspiegelt. Aber das ist eben nur ein Abglanz dessen, was wir wirklich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich auch in unserem irdischen Denken lebt ein Abglanz des Überirdischen. Ich meine, dass wir überhaupt unseren individuellen Intellekt entwickelt haben, das ist ja erst in der Mitte oder nach der Mitte eigentlich, also 333 nach Christus etwa, beginnt es so stark, dass die kosmische Intelligenz zum Menschen herunterkommt und von ihm ergriffen werden kann. Und so dass der Mensch also wirklich immer deutlicher das Gefühl hat, ich habe mein eigenes Denken, mein Eigendenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Eigendenken ist sehr wohl ans Hirnkastle mal sehr stark gebunden, es ist eben nicht inspiriert, nicht geschaut, aber trotzdem, wir können uns frei damit bewegen, aber trotzdem nicht ganz willkürlich. Das erkennt man ja, wenn ich über ein Dreieck nachdenke, die Gesetzmäßigkeiten eines Dreiecks, ich kann natürlich herumfantasieren, ich kann sagen, die Winkelsumme in einem Dreieck ist 780 Grad, kann ich mir einbilden, aber wenn ich es wirklich durchdenke, komme ich darauf, dass es eben immer 180 Grad sein muss, also zwei rechte Winkel im Grunde. Ich will jetzt nicht im Detail, es ist im Übrigen eine gute Einstiegsübung, wo man sehen kann, dass man Gedanken sich frei wählen kann, ich kann auch verschiedene Wege mir suchen, wie ich auf das draufkomme, dass z.B. die Winkelsumme 180 Grad ist, aber sie wird nie was anderes werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt nicht in meiner Willkür, sie wird höchstens was anderes werden, wenn ich nicht mehr ein ebenes Dreieck habe, sondern wenn ich z.B. auf der Oberfläche eine Kugel habe, dann schaut die Sache ganz anders aus, dann beginnt die Winkelsumme sich zu verändern, je nachdem, wie ich das Dreieck dann dort mache, weil auf einer gekrümmten Fläche ist es eben anders. Und das kann man weiterdenken in noch höhere Dimensionen, machen die Mathematiker auch die Physiker, ich meine, man kann heute im Grunde mit unendlich dimensionalen Räumen ganz exakt rechnen, vorstellen im Sinne einer sinnlich räumlichen Vorstellung geht nicht mehr, aber das Denken bleibt exakt. Ob es jetzt eine Bedeutung für die Welt als solche hat, muss ich dann noch extra untersuchen, es ist in sich, als geistiges Prinzip ist es stimmig, stimmig ist es etwas, was da ist in gewisser Weise, und das kann ich nicht willkürlich verändern, weil ich die Laune danach habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mein Denken wird schon geführt, aber dann muss ich schauen, findet es einen Ausdruck in der Welt, die ich um mich sehe, finde ich zumindest irgendwelche Auswirkungen davon, also haben meine unendlichen Dimensionen, auch da in unseren beschränkten Dimensionen, eine Wirkung und so weiter, das kann man dann alles untersuchen. Aber da sind wir Tätigkeiten, das war nicht immer so. Der erste Anfang ist natürlich schon in der griechischen Zeit irgendwo, also namentlich der Aristoteles spürt es schon sehr deutlich, dass er denkt, aber trotzdem ist ihm alles Denken zugleich auch Symbol für die geistige Welt, die er zwar nicht mehr schaut, aber wo er doch erkennt, dass in den Gedankengängen, selbst im logischen Schließen drinnen, in den ganzen Kategorien, die er aufstellt und so weiter, dass da geistige Gesetzmäßigkeiten drinnen liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es also nicht nur Fantasterei ist, aber er schaut nicht. Also der Aristoteles ist nicht hellsichtig, er kann also in dieses bildhafte Denken nicht mehr hineinkommen, wie es in der alten Art war. In der alten Art kam es eigentlich aus einem traumartigen Schauen, es kam also einfach die Schauung über die Menschen, die schauen konnten, sei es im Tagesbewusstsein, sei es, dass es im Traum passiert und so stark ist, dass man es also wirklich mit ins Tagesbewusstsein nehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platon hatte das noch sehr stark, daher spricht er von der Ideenschau, er schaut die Gedanken, und er schaut sie eben nicht in Abstraktionen, sondern durchaus sehr konkret. Also da ist noch eine Wahrnehmung da, sie geht nicht extrem hoch hinauf, oder jedenfalls nicht extrem in die Tiefe, sagen wir mal so. Also er kann zum Beispiel nicht die einzelnen geistigen Wesenheiten wirklich im Detail schauen, er kann gewisse große Gesetzmäßigkeiten schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Aristoteles war ja Schüler auch des Platon. Und der große Unterschied ist aber, dass der Aristoteles eben nicht mehr schauen kann, aber dass in ihm diese Eigendenkkraft schon sehr stark aufzuleuchten beginnt. Und er hat aber im Hintergrund eben noch, was er vom Platon gelernt hat, oder auch was aus den Mysterienschulen kam, das war ihm noch sehr stark bewusst, und er konnte vieles von dem jetzt in klare, logische Gedanken fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade hinter seinen naturwissenschaftlichen Schriften, wenn man es so nennen will, oder in seiner Physik oder so, wo er sich mit der physischen Welt beschäftigt, da sind sehr viele Kenntnisse noch drinnen von dem, was einst die Menschen hellsichtig in der Natur geschaut haben. Das lebt noch sehr stark drinnen. Und ja, etwa auch das Bewusstsein für das Ätherische, also wenn er dann zu den vier Grundelementen, von denen die Griechen sprachen, also von Erde, Wasser, Luft und Feuer, nimmt er noch ein fünftes dazu, die Quinta essentia, die Quintessenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber eigentlich das Ätherische. Jetzt nicht weiter differenziert, aber es ist alles das, was über die äußere Wärme hinausgeht. Also theoretisch ist da der Wärme-Äther dahinter, der Licht-Äther, und die höheren Ätherarten, da hat er keinen wirklichen Zugriff darauf, also höchstens eine Ahnung davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Interessante ist, dass er bereits in der Zeit schon sehr weit fortgeschritten ist, aber jedenfalls das, dass immer weniger Menschen dieses alte Hellsehen hatten. Ich meine, es gibt dann immer noch, es gibt bis ins 19. Jahrhundert hinein, vielleicht sogar darüber hinaus, gibt es noch einzelne Menschen, die das haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt heute Medien, die was schauen, in einem völlig bewusstlosen Zustand im Grunde, das ist aber alles alter Weg. Wir werden sehen, wie das auch in die Entwicklung hineinspielt. Weil ein wichtiger Punkt ist, dass das offizielle Kirchenchristentum hat sich dann sehr bald, also sagen wir spätestens ab dem 4., 5., 6. Jahrhundert nach Christus, also ganz auf die Fahnen geschrieben, es muss das ganze Hellsehen raus, die geistige Wahrnehmung muss raus, was über das Christentum zu sagen ist, darf nur durch die überlieferten Schriften und ihre verstandesmäßige, logische Interpretation kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ja, nicht geistige Wahrnehmung. Sie haben zwar dann gewisse Mystiker, die noch irgendwas hatten, toleriert, weil das natürlich die Leute manchmal fasziniert hat, und man hat dann sehr ausgewählt, geschaut, was lasse ich zu, solange nicht zu sehr eigenständig, was reinkommt und das eh nur bestätigt, was die Kirche auch sagt, hat man es zugelassen, weil es ein gewisser, bis in unsere Tage heute, ein Magnet ist, wenn irgendwo Wunder passieren, oder Erschauungen passieren, dann hat es eine gewisse Wirkung. Aber im Grunde war alles darauf ausgerichtet, und ich werde gleich erzählen, mit einem gewissen Recht, das alte Hellsehen zurückzudrängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ihnen auch bewusst war, den späteren Kirchenlehrern, den Päpsten dann vor allem, dass in dieses Schauen sehr, sehr starke, hauptsächlich einmal luziferische Kräfte hineinkommen, die mit dem Christusgedanken nicht so wirklich kompatibel sind. Also die einfach in illusionäre Welten hineinführen, die die Menschen verführen, und die sie eigentlich wegführen von dem, was sie finden müssen, den Christus im eigenen Ich. Das ist nicht immer so ganz klar ausgesprochen, und es ist vielleicht den Leuten, auch diesen Päpsten oder diesen Kirchenlehrern, nicht immer ganz so bewusst geworden, aber sie haben gespürt, das muss unterdrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gab daneben aber sehr wohl auch eine esoterische Strömung des Christentums, aber die ist abseits des Kirchenchristentums passiert. Das ist einmal ganz deutlich, da ist schon dadurch veranlagt, dass es eine Oberströmung gibt, die das Hellsehen eigentlich ausschließen will, die eigene geistige Wahrnehmung ausschließen will, das ist die exoterische Seite, um eben ein Bollwerk aufzubauen gegen das, was aus alten Kräften herauskommt, was aber eben sehr stark schon luziferisch verfälscht ist. Weil es war ja, ich habe darüber öfter schon gesprochen, gerade in der Zeit kurz nach dem Mysterium von Golgatha entwickelt sich die Gnosis, die sogenannte Gnosis, also eine geistige Erkenntnis, die auf eigenen geistigen Erfahrungen beruht, zumindest der Lehrer dieser gnostischen Gruppen, und da gab es aber x unterschiedliche Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wirklich, es ist bemerkenswert, weil die alten Mysterien, die griechischen Mysterien von mir, die waren eigentlich schon am Verwelten. Also was noch da war, war im Grunde mehr Tradition, man hat halt die Kulte irgendwie weiter gepflegt, aber in Wahrheit hat keiner mehr so wirklich gewusst, um was es geht. Vor allem hat keiner mehr die Erfahrung gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war am Vertrocknen. Und wir haben das ja auch bezüglich der Zeit, wo der Christus auf Erden gewesen ist, besprochen, dass gerade auch bei den Hebräern, da waren ja auch noch Propheten, welche die schauen konnten, aber in der Zeit in Wahrheit nicht mehr. Und namentlich die hohen Priester, die eigentlich selber hätten schauen sollen, und ja eigentlich das Amt hatten, darüber zu wachen, dass da nichts Verkehrtes hineinkommt, aber dazu müssen sie es auch beurteilen können, sie hatten es nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum auch da schon der Riesenskandal, dass der Christus Einweihungen vollzieht, weil die sogenannten Totenerweckungen, alle drei waren Einweihungsvorgänge. Und ganz besonders stark dann eben die Erweckung des Lazarus, der dann zum Johannes wird. Also das war so eine, aus Sicht durchaus dieser jüdischen hohe Priester, also so etwas Spektakuläres im Grunde, dass ihnen so das Zittern gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da passiert etwas, der macht das alleine, was wir nur als Priestergemeinschaft machen konnten, und der kann das. Ganz offensichtlich kann der das. Und noch dazu erwartet wirklich, also bis zum allerletzten Zeitpunkt, das war auch etwas ganz Entscheidendes, das erinnert euch an die Geschichte, wie sie geschildert wird, es wird also berichtet, der Lazarus ist also todkrank, er liegt eigentlich im Sterben, und der Christus tut eigentlich nichts dergleichen, er bricht nicht auf dorthin, alle denken er würde jetzt dorthin gehen, aber nein, er wartet noch, er sagt nur, diese Krankheit ist nicht zum Tode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht er erst verspätet hin, also er lässt sich zwei Tage Zeit, er kommt dann erst am Ende des dritten Tages, eigentlich schon am Anbruch des vierten Tages an, und alle gehen davon aus, dass jetzt dieser Lazarus wirklich gestorben ist, und nicht mehr erweckt werden kann. Weil damals wusste man schon auch, dass es eine Zeitspanne gibt, von etwa drei Tagen, wo ein Toter, der aber in Wahrheit eben noch nicht endgültig tot ist, wieder erweckt werden kann. Und man wusste auch, dass das im Grunde dann einen Einweihungsvorgang darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er eben in diesen drei, dreieinhalb Tagen zumindest in die nähere geistige Welt, genauer gesagt in die Astralsphäre zumindest, eintauchen kann und etwas von diesen Erlebnissen mitnehmen kann, wenn er dann erweckt wird von den Toten, aber dass eben noch kein endgültiger Tod ist. Ihr wisst, ich habe euch das auch geschildert eh schon öfter auch, wer dann wirklich das Geistige schauen hat, kann das auch dann erkennen, dass er sieht, dass das Seelische, das Astralische und damit aber auch das Ich, das mit dem Seelischen verbunden ist, das jetzt schon sehr weit herausgehoben ist, sich schon beginnt in höhere Sphären zu heben, also in höhere astralische Sphären zumindest, dass aber immer noch eine feste Verbindung mit dem physisch ätherischen Leib besteht. Wenn diese Verbindung getrennt ist, dann ist es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann könnte nicht einmal der Christus eine Wiedererweckung machen. Also es gibt wirklich ein beschränktes Zeitfenster und das reizt der Christus aber beim Lazarus wirklich bis zur letzten Sekunde fast, möchte ich sagen, aus. Er kann das ganz genau verfolgen, also er wartet bis zu dem Zeitpunkt, wenn er darüber jetzt noch ein paar Minuten hinausgehen würde, dann reißt diese Verbindung und dann ist der Tod endgültig, zumindest für diese Inkarnation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es nicht mehr umkehrbar. Er tut es deshalb, weil ihm da jetzt eine ganz besondere Einweihung vollzogen werden soll, wo dieser Johannes, der ja dann auch der Schreiber des Johannes-Evangeliums tatsächlich ist und auch der Apokalypse des Johannes, mit der wir uns ja beschäftigen, die im Hintergrund immer den Rahmen bildet, auch wenn wir jetzt scheinbar weite Ausflüge machen, aber es gehört unmittelbar dazu. Er reizt das wirklich aus bis zum letzten Augenblick und so viel kriegen die hohen Priester natürlich mit, dass der das kann und sie können es nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich vorstellen, was das für eine geistige Revolution bedeutet in der damaligen Zeit. Es konnte so etwas im Grunde schon die längste Zeit nur jemand durchführen, der eine lange, lange Schulung durchgemacht hat, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde, die etwas, was unterstützt aber werden musste durch die andere Priesterschaft, die jetzt den hohen Priester umgab und dann konnte so eine Einweihung vollzogen werden, dann konnte so eine Totenerweckung vollzogen werden. Früher jemand wie Elias oder was konnte das auch noch als Einzelner, aber das war ja alles zu der Zeit, wo der Christus auf Erden war und auf Erden gelebt hat, weg im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus initiiert das jetzt wieder auf seine Art, indem er ja eigentlich den alten Weg vollzieht, aber ihn zugleich zu etwas Neuem umwandelt. Das ist die große Tat, das ist diese Ureinweihung in etwas ganz Neues hinein. Und eben weil er auch wusste, dass dieser Lazarus das Potenzial dazu hat, eben der Erste wirklich Neue eingeweitet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das Besondere, was im Johannesevangelium drinnen ist und dann auch in der Apokalypse drinnen ist. Damit steht er eigentlich in gewisser Weise höher als die anderen Evangelisten, die auch noch ein gewisses altes Schauen hatten, weil ihre ganzen Schilderungen so paradox das jetzt scheinen mag, also gerade die Schilderungen der anderen Evangelien außer des Johannesevangelium sind zunächst einmal viel näher am äußeren Geschehen. Sie sind aber durchsetzt mit Schauungen, also nicht näher, ferner eigentlich dem äußeren Geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner interessanterweise. Also die Schilderungen der anderen drei Evangelien sind, naja, man würde heute sagen fantasievoll. Es ist eine Mischung aus äußeren Schilderungen und hellsichtigen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Johannes ist es so, dass er am stärksten die geistige Schau hat, aber zugleich auch, es schafft am stärksten diese geistige Schau, die er hat, umzusetzen in Bilder, die ganz nahe am tatsächlichen äußeren Geschehen sind. Das haben die anderen Evangelisten nicht so nahtlos zusammengebracht. Daher ist das Johannes-Evangelium gegen viele Stimmen, die dagegen sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Theologie wird meistens verstanden, der war ja ganz im Geistigen, der Johannes. Das darf man nicht so im Äußerlichen so ernst nehmen. Und die Theologie legt sehr viel Wert auch auf das äußere Geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfach das Banal-Physische auch draußen, was sich abgespielt hat. Und da ist es aber paradoxerweise gerade der Johannes, der das äußere Geschehen am zutreffendsten schildert, aber so schildert, dass es zugleich das treffendste Symbol ist für das geistige Geschehen, das sich abspielt. Und damit trifft er das Erdenleben des Christus gerade am allerstärksten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde jede Tat, die der Christus im Äußeren vollbracht hat, ist wirkliches Bild für das, was sich im Geistigen abspielt. Bis ins kleinste Detail. Und das konnte der Johannes, der Evangelist, der wiedererweckte Lazarus dem am allernähersten kommen, um das festzuhalten und niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum erzähle ich das? Weil das auch für unsere moderne geistige Wahrnehmung, wie sie sich langsam entwickeln sollte, sich bis zu einem gewissen Grad sogar entwickeln muss, wenn wir nicht wieder in Verirrungen kommen wollen, weil wir stehen in einer Zeit drinnen, wo ein geistiges Schauen wiederkommt. Ob wir danach streben oder nicht. Es werden also die Menschen hellsichtig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, wird es ein selbstbewusstes Hellsehen sein oder imaginatives Wahrnehmen? Gefällt mir fast das Ausdruck besser, weil Hellsehen klingt immer so ein bisschen obskur heute. Es hat heute so einen obskuren Anklang und mit einem gewissen Recht, weil die alten Fähigkeiten man im Grunde nie so genau weiß, woher kommen die Schauungen, von welcher Seite sind sie impulsiert, inspiriert. Da steckt also sehr viel anderes oft dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade der Lucifer ist da sehr stark drinnen. Er macht den einen Weg und was so mehr in die dunkle Richtung geht, auch schwarzmagische Sachen, die haben auch geistige Wahrnehmung und die sehen dann stärker die arämanische Seite. Und das ist beides ungesund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem, wenn es nicht ganz bewusst ausgebildet wird, sondern wenn es ein Schulungsweg ist, der so hinführt, dass man zwar Schauungen bekommt, aber dann nicht mit vollem Bewusstsein dabei ist. Diese Gefahr besteht also sowohl beim lichten wie beim dunklen Weg. Das heißt, der notwendige Schritt, der bitter notwendige Schritt ist der, dass man sich bewusst ist, und ich forme die Bilder bis ins kleinste Detail.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin so bewusst dabei, wie ich in der Mathematik, in der Geometrie dabei bin. Da kann ich mir keine Willkürlichkeit erlauben. Da kann ich nicht hineinlegen meine vielleicht unbewussten Wünsche, wie ich es gern hätte, dass es wäre, sondern das ist knallharte Wirklichkeit, so wie es ist, muss ich es zur Kenntnis nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mit dem weiter etwas tun, ich kann schöpferisch weitergestalten, bin aber nach wie vor zum Beispiel im Geometrischen an die Gesetze der Geometrie gebunden. Auch wenn ich bis zu unendlich dimensionalen Räumen gehe, man kennt in der Mathematik, in der Geometrie die verschiedensten Räume, die es gibt, von denen unser dreidimensionaler Raum nur ein Beispiel ist, aber man kann in viele höherdimensionale Räume gehen, und man kann ganz klar dort denken. Und so klar muss man im Schauen heute auch weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die Schauung gehabt, genau weiß ich nicht, was es war, aber ich erzähle es einmal allen. Und die alle sagen, jö, interessant, schön, oder die Schwarzmagier sagen, interessant, brauchbar für uns, aber sie wissen dann vielleicht auch nicht, wo die wirkliche Quelle ist. Also es geht darum, die wirkliche Quelle muss im Ich sein, es ist das Ich, das den einen wie den anderen Weg betrachtet, im Sinne von, ich spüre, da ist etwas, und um zu einer Erkenntnis dessen zu kommen, was denn da ist, muss ich aber selber bildhaft denken lernen als erste Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss dann in der zweiten Stufe lesen können, in dem, was sagt mir dieses Bild. Dazu muss ich sogar das Bild wieder fallen lassen, muss erkennen, ja, ich habe das gemalt, aber jetzt lasse ich das wieder fallen, eigentlich sehe ich jetzt wieder nichts, aber es beginnt zu sprechen zu mir, zu sprechen im Sinne von Inspiration, das heißt, wo ich am Anfang, bevor ich schauen konnte, nur die dumpfe Ahnung hatte, da ist etwas, das habe ich einmal zum Bild erhoben, jetzt fange ich an, etwas zu schauen, bin bei jedem Pinselstrich, bildhaft gesprochen, es sind ja geistige Pinselstriche oder Hörbilder oder sonstiges, was ich da gestalte, aber ich bin bei allem dabei, durchschaue aber die ganzen Zusammenhänge trotzdem noch nicht. Und wirklich in ihrem Zusammenhang zu schauen, und damit bekomme ich erst diese Erkenntnis, also wie das wirklich in der ganzen geistigen Welt verankert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sehe ich, das stimmt zusammen alles, das gehört zusammen, es ist nicht nur so ein einzelner Splitter, mit dem fange ich nicht sehr viel an, der kann sehr eindrucksvoll werden, wenn ich mir halt ein eindrucksvolles Bild male, und das kann mir sehr gewichtig erscheinen, aber beurteilen kann ich es erst, wenn ich es sehe im Zusammenhang mit vielem anderen. Und das passiert in der Inspiration, aber um dorthin zu kommen, muss ich das Bild im Grunde wieder auslöschen. Komplett auslöschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe mir jetzt ein Bild aufgebaut, je nachdem, wir haben ja gewisse Freiheiten drinnen, aber nur die Grundgesetzmäßigkeiten müssen trotzdem stimmen, aber ich erkenne den Zusammenhang trotzdem noch nicht. Um ihn zu erkennen, muss ich das Bild wieder wegschaffen. Wegschaffen aus dem Bewusstsein komplett, ich muss mich so lösen können davon, dass es einfach weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Traum, wenn man am Morgen aufwacht, den hat man normalerweise sehr schnell vergessen. Komm, scheint das Licht beim Fenster rein, man schlägt die Augen auf, das Wachen. Heute war doch ein spannender Traum, ah, weg ist er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann ihn festhalten, wenn ich nicht gleich die Augen aufreiße, sondern merke, aha, ich wäre jetzt wach, habe aber die Augen noch zu, dann kann ich das noch halten, dann komme ich vielleicht sogar in die Phase hinein, wo es ein lucider Traum ist. Also lucider Traum heißt eigentlich nichts anderes, als dass ich während des Träumens weiß, dass ich träume, da ist ja das Spannende, dann kann ich eingreifen in den Traum. Sonst passiert es, ich habe zwar sicher auch das Gefühl, ich bin da drinnen involviert und tue alles Mögliche, aber ich habe nie so das Gefühl, ich könnte es jetzt auch anders machen, man ist eigentlich Getriebener der ganzen Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es führt einen irgendwo hin. Aber im luciden Traum kann ich selber weiterführen. Und dann ist der nächste Schritt aber jetzt, dass trotzdem diese ganzen Bilder alles abzustreifen und nur jetzt, ja, im Grunde das leere Bewusstsein, das ist eben sehr schwer, das festzuhalten und jetzt das, was vorher, am allerersten Anfang, gespürt habe, da ist was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sehen kann man nicht sagen, ich spüre auch, da ist ein Punkt, aber der fängt mir jetzt an, Zusammenhänge zu erklären. Die sehe ich vor mir und ich kann es ihm ganz klar mitvollziehen. Das kann man erleben als Hörbild, als Zusammenklang, weil es ist ein Zusammenklang, es sind verschiedenste Sachen, die zusammengehören und man sieht eben das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder erkennt es, ich sage es einmal vorsichtiger, weil das Bild haben wir ja weggeschafft. Aber es kommt dann jetzt tatsächlich wie von selber ein Erleben, aber ich kann bei allem dabei sein. Es ist da jetzt nicht mehr so, dass ich das Bild fix und fertig mache, sondern die geistige Welt gibt es mir, aber ich bin dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin bei jedem einzelnen Schritt dabei. Ich sehe die Beziehung dahin, dorthin und das kann sehr groß werden. Das ist ein riesiges Panorama, das dann dasteht, das die Zusammenhänge aufzeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Wesen stecken dahinter, wie arbeiten die zusammen, wie gehören die zusammen. Am Anfang ist das auch alles ganz klein, wenn man mit so etwas zu erleben anfängt. Das kann sich dann sehr weit ausdehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist es wichtig, dass man diese Imagination, die man sich selbst ganz bewusst aufgebaut hat, wo man eigentlich dieses da ist etwas gekleidet hat in einem Bild. Das ist ein eigener schöpferischer, künstlerischer Akt, aber jetzt immer rein im Seelischen, den ich mache. Jetzt erst bei der Inspiration, wenn ich das Bild weggeschafft habe, jetzt fängt die geistige Welt an zu malen und führt mir die Hand sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so, dass ich eben bewusst dabei sein kann. Jetzt malt die geistige Welt tatsächlich durch mich. Das heißt, ich bin dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und malen, klingen, wie immer man es nennen will, es wird als Inspiration oder als Klang oft deswegen beschrieben, weil eben die Harmonien zwischen all dem, was da zusammengehört, aufgezeigt werden. In welchen Verhältnissen sie zueinander stehen. Und das ist durchaus eben auch die Sphäre, aus der Komponisten, Musiker, die Lieder schreiben, Opern schreiben, sonst was schreiben, große Stücke schreiben, etwas mitbekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meistens noch halb bewusst. Sie nehmen das Ergebnis her, aber es ist eine Art musikalisches Erleben, eben wie das zusammengehört. Man kann ja aber auch Farbharmonien, durchaus auch Farbklänge erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben klingen zusammen oder sie klingen auseinander. Sie sind dissonant. Manche Farben, die oft sehr ähnlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Rottöne können total dissonant werden. Und das sträubt sie total. Aber es geht in der Inspiration um dieses Zusammenwirken, dieses Zusammenklingen zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenklingen, aber wirklich im übertragenen Sinn. Wir brauchen halt die Worte dazu und wir haben es auch im Erleben. Übersetzen wir es uns drin oder es wird uns übersetzt in das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eigentlich ist es komplett übersinnlich. Das heißt, es ist mit keinem unserer sinnlichen Ausdrücke zu beschreiben in Wahrheit. Die sind immer nur Symbole dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich es schon gesagt habe, wie schaut ein Engel aus? Gar nicht. Weil er ist kein körperlich-räumliches Wesen, obwohl er einen physischen Leib hat, der aber keine geschlossene Gestalt hat. Und eine, die sich ununterbrochen verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er zum Beispiel mit den Wasserdünsten, mit dem erwieselten Wasser, mit den Wasserströmern zusammenhängt und mitfließt mit dem Wasser. Und da sind aber hundert andere Engel auch beteiligt daran. Und er schwimmt auch mit dem Dunst, der da aufsteigt und das jetzt hunderte, tausende Kilometer woanders auch irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen sind wieder andere Engel, die mit anderen Gewässern verbunden sind. Wie soll man das zeichnen? Und das ändert sich ununterbrochen. Das ist ununterbrochen in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, um ihn in ein Bild zu fassen, muss ich das Bild malen, muss man bewusst sein, dass ich das Bild gemalt habe. Ich kann aber dann das Bild auslöschen. Und es bleibt dann über oder tritt dann ins Bewusstsein die Harmonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war in dem Bild etwas, sehe aber gar nicht mehr. Aber das, was dort war, klingt zusammen mit bestimmten Ereignissen, die sich in der äußeren Welt ereignet haben, die man dann sieht. Da sieht man ein Ereignis, das jetzt unlängst passiert ist, wie das zusammenhängt mit einem, was Jahrzehnte vorher passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder in großen historischen Zusammenhängen sogar noch weiter auseinanderliegend. Wo man vielleicht auch sogar sieht, da kommt etwas aus der Zukunft, was schon sein Licht vorauswirft und einen Einfluss bereits in gewisser Weise nimmt auf das. Weil da drinnen, in dem drückt sich dann wirklich die ganze kosmische Weisheit aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade in dem. Und dass ich wirklich die geistigen Wesenheiten in ihrer speziellen Eigenart erkenne, also das Wirken des Erzengel Michael, des Engels Gabriel und so weiter. Dass ich wirklich das Wesenhafte hinter dem Ganzen erfasse, dazu brauche ich dann die Stufe der Intuition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ist aber interessanterweise zugleich auch die, die am Anfang steht. Weil dass ich spüre, da ist was. Das ist die Intuition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spricht nur noch ganz aus dem Unbewussten heraus. Ich wäre aufmerksam, da ist was. Ich bin mir sicher, da ist was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann aber noch nicht sagen, wie es ist. Ich muss erst warten. Beim alten Hellsehen springt dann sofort ein Bild hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der große Unterschied. Beim modernen Hellsehen, imaginativem Schauen ist es so, ich spüre das, vielleicht brauche ich Tage, um aus dem Spüren das Bild zu malen. Das macht mir das jetzt deutlicher, griffiger, was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist immer noch mein Bild, das ich gemalt habe. Ich muss dann zur Inspiration kommen, dann kommt mir die geistige Welt von der anderen Seite entgegen und zeigt mir, was in meinem Bild, das ich aber jetzt ausgelöscht habe, wie das alles zusammenhängt. Dann komme ich als nächste Stufe zur Intuition, dass ich jetzt wirklich der oder den geistigen Wesenheiten begegne, von ich zu ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht in der Sache, die ich betrachte, die mich angesprochen hat. Wo ich dann merke, da ist eine geistige Wesenheit, vielleicht mehrere geistige Wesenheiten, wie die zusammenhängen, das erkenne ich dann durch die Intuition. Dann ist es eine Verbundenheit von ich zu ich im Grunde, weil ja auch die Engelwesenheiten ein Ich haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es die Begegnung, die Unmittelbare. Dann bin ich am Ziel angekommen. Dann nehme ich etwas mit, ein Wissen aus dem innersten Heiligtum dieses anderen geistigen Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der Michael ausdrückt, der Gabriel ausdrückt, der Raphael ausdrückt, der Uriel ausdrückt, das ist ein ziemlich heftiger Impuls, den man da spürt. Da spürt man immense Willenskraft da drinnen und eine gewisse Strenge auch drinnen. Man spürt den Willenscharakter vor allem des anderen Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Willenscharakter, in dem schaffenden Willenscharakter liegt ja das Ich drinnen. Auch wenn eben bei den Engelwesenheiten im Gegensatz zu Menschen die schöpferische Freiheit nicht in der Art da ist wie beim Menschen. Sie sind immer trotzdem hängen an der Quelle oben und bekommen, wenn man es in unsere Sprache übersetzt, ihre Aufträge von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind die Ersten, die aus ihrem Ich etwas dem entgegentragen können. Aber wir müssen halt aufpassen, dass das was wir entgegentragen, dass das zu dem dazu passt, was da von oben kommt. Das ist die Schwierigkeit dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zusammenzupassen und es ja auch nicht den falschen geistigen Wesenheiten zu erreichen. Das machen im Extremfall die Schwarzmagier, indem sie dann den arämanischen, den asurischen, sogar den swaratischen Kräften das, was sie aus ihrem Ich heraus schaffen, diesem Reich zuzutragen. Darum lauern sie auf uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie lauern eben besonders auf die Menschen, die sich geistig betätigen, auch wenn sie glauben, dass sie im Licht sind. Vielleicht ist es auch Anfangssinn, aber sie versuchen uns auf den anderen Weg zu lenken, ohne dass wir es mitkriegen, auf welchem Weg wir sind. Das heißt, wir müssten dann, ja, müssen eigentlich, nicht nur müssten, sondern müssen, wenn wir den rechten Weg gehen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Freiheit schränkt das nicht ein, wenn man sagt, ich will gar nichts, dann wird es auch Folgen haben, aber wir können es auch verweigern. Aber wenn wir den Weg gehen wollen, uns bewusst verbinden wollen mit der Geistinwelt, dann müssen gewisse Schritte früher oder später gesetzt werden, nicht gleich morgen. Es fängt klein an, es ist ganz klar, aber dann geht es darum, dass wir wirklich erkennen, welcher Willensimpuls kommt mir da entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo will der wirklich hin? Ist er am Weg nach unten oder ist er am Weg nach oben? Und nach oben, in welche Richtung? Ist der Luzifer, der sich mit seiner sehr beschränkten Lichtsphäre begnügt, oder ist es eine Wesenheit, die weit darüber steht vielleicht, oder jedenfalls den Weg dort hinauf sucht? Weil natürlich, die Sphären, gerade in unserer Erdumgebung durchdringt sich das ja alles irgendwo. Die Sphäre Luzifers ist nicht jetzt streng getrennt von der Sphäre der Engel. Die Engel leben in dem näheren Bereich, jedenfalls die, die uns angehen, Mondensphäre in dem Bereich, aber da leben Luziferische genauso drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da durchdringt sich das alles und das liegt an uns, also wirklich zu erkennen, was will dieses Wesen? Wo will es hin? Und das ist genau das, was wir durch die Intuition erkennen. Wo wir dann wirklich die ganz konkreten Willensimpulse dieser Wesen erfahren können, aber bei vollem, klarem Bewusstsein. Das ist jetzt noch gar keine Wertung, sondern wir kriegen also einen Eindruck davon, wo die hinwollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch eben von zum Beispiel Aviman oder auch sogar den asurischen Kräften, es hat ja einen Sinn, dass sie auch bei der Entwicklung dabei sind. Wir hätten uns ja nicht zu freien Wesen entwickeln können, wenn sie nicht auch mit dabei wären. Das heißt, sie haben offensichtlich auch Impulse, die durchaus wertvoll sind oder die wir zumindest zeitweilig auch ergreifen müssen, die für uns eine Bedeutung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann nicht heißen, also ich will in die höhere geistige Welt, also Pfui, Aviman ganz Pfui, Asuras noch mehr Pfui und Luzifer, nein, zwar schön und hübsch, aber eigentlich auch Pfui. Also alles miteinander Pfui Teufel. Aber nein, es geht darum, dass wir zum Beispiel durchaus als Künstler mit luziferischen Kräften umgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Luzifer, ja wir brauchen ihn sogar, wenn wir sogar im Imaginativen schauen, jetzt unsere Bilder malen, da kann uns die luziferische Kraft durchaus helfen. Nur wir sollen uns nicht verführen lassen durch den Luzifer, dass wir nur das malen, was er bestimmt, sondern wir bestimmen, was wir malen. Er hilft uns dabei, er kann uns helfen dabei, das geistige Erleben, das ich spüre, da ist etwas, jetzt in ein sinnesartiges Bild umzusetzen, in ein sinnlich-imaginatives Bild umzusetzen, in ein symbolisches Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brauchen wir durchaus auch den Aviman dazu, der die Abstraktionsfähigkeit hat, das in drei Striche hineinzulegen. Der hilft uns dabei. Da gebrauchen wir durchaus, gerade bei den höchsten Symbolen auch, ist das durchaus mit dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das Symbol des Rosenkreuzes ist ein sinnliches Symbol. Im reingeistigen schaut es anders aus bzw. schaut gar nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann erlebe ich die Kraft, die durch dieses Bild ausgedrückt werden soll und ich erwecke diese Kraft in mir, weil ich die nächste Stufe gegangen bin vom imaginativen Bild zur Inspiration und dann weiter zur Intuition, dass ich den Willensimpuls, der ganz am Anfang mir überhaupt erst den Hinweis gegeben hat, da ist etwas, jetzt aber, wo ich ihn ganz bewusst ergreifen kann, tätig ergreifen kann. Genau spüre, welcher Willensimpuls ist dahin, wo zielt er hin, wo geht er hin. Dann passiert es zum Beispiel, dass wenn ich mir aufbaue, diese Rosenkreuz-Imagination, also das schwarze Kreuz mit den sieben Rosen, in der Regel, das ist der Regelfall, man kann es auch mit zwölf machen zum Beispiel, es gibt auch da verschiedene Möglichkeiten, aber es geht darum, sich diese Rosenkreuz-Meditation einmal aufzubauen, was ist in den Kräften der Rosen drinnen, die eben auch ein Symbol in gewisser Weise sind, aber ein Symbol, hinter dem eine Wirklichkeit steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aus diesen Lebenskräften, diesen begierdelosen Lebenskräften, aus denen die Rose herauswächst, wie im Grunde alle Pflanzen, reine Wachstumskräfte zunächst einmal haben, aber dann sich, wenn das herauswächst und in die Blüte hineingeht, dann bildet sich der Blütenkelch, da bleibt schon etwas stehen, es bildet sich eine Schale und in dieser Schale sammelt sich zunächst einmal australische Kraft. Die kann bei uns begierdenhaft werden, die kann aber sehr hohes, die Rose steht nicht umsonst auch für die Kraft der Liebe. Aber ich muss mir dieses Bild jedenfalls einmal aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt nehme man das, da wirklich in der Blüte, in der Rosenblüte drinnen, sammelt sich tatsächlich australische Kraft, die wirkt gestaltend hier hinein. Wir haben auch schon oft besprochen, dass die Blüte eigentlich nur dadurch zustande kommt, dass etwas von australischer Kraft hier gestaltend bereits beginnt, hineinzuwirken, was sonst bei der Pflanze im Wesentlichen nicht der Fall ist. Da habe ich es nur mit den Ätherkräften, mit den Lebenskräften zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am meiste habe ich das bei den einfachen Gewächsen, Farnen oder irgend sowas, die einfach immer weiter wuchern, aber nie bis zu einer wirklichen Blütenbildung kommen. Die Blütenbildung, da kommt Seelisches herein. Und das stoppt die Lebenskraft, tötet bis zu einem gewissen Grad, also drängt Leben zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt der kritische Punkt irgendwo. Das ist der kritische Punkt. Und jetzt habe ich also dieses Rosenkreuz, also ich habe die sieben Rosen einmal, die Rosenblüten eigentlich, um die es vor allem geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe das Ganze auf dem Kreuz das Holz, das abgestorben ist, das schwarze Kreuz. Der abgestorbene Baum sozusagen, das verhärtete, das verholzte, das vom Leben befreit wurde. Es ist ja im Grunde fast wie ein verkohltes Kreuz, wenn es so tiefschwarz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist alles jetzt die Imagination, die ich mir aufbaue. Also ich muss das mir erstens bildhaft vor Augen stellen, einmal das Kreuz, die Gestalt des Kreuzes, also auch darin zu sehen, den Menschen, der halt steht mit den ausgebreiteten Armen drinnen und dass da aber jetzt einmal das Todesprinzip hineinkommt. Das rührt sich einfach nimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt herum die Rosen, die eigentlich aus dem Lebendigen kommen, so wie auch das Kreuzesholz ursprünglich, aber jetzt dieses Grün, das drinnen ist, also das Bild des Lebens ist, das Pflanzengrün ist ja das Bild des Lebens, das äußere Bild des Lebens, wie das aber umgeformt wird zu den Blüten und zur Farbe, dieser roten Farbe der Blüten. Durch den Einfluss des Australischen. Und das bedeutet aber im Grunde auch da einen Abtötungsprozess drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht zwar die Rose ja durch eine Auferstehung in gewisser Weise durch, weil im nächsten Jahr kann ja wieder was Neues herauskommen. Aber zunächst geht es in einen Absterbensprozess hinein. So, und mit dieser aufgebauten Imagination gehe ich jetzt hinein in die Inspiration, da geht das Bild weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Intuition kommt es in gewisser Weise, in veränderter Weise wieder, indem jetzt im Grunde die geistige Welt malt. Vorher habe ich gemalt, jetzt malt sie. Aber sie malt eben so, dass ich bei jedem Pinselstrich mit dabei bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schlägt das schildert Rudolf Steiner ja so schön und das kann man dann wirklich erleben, dass die Gestalt zwar bleibt, also das Kreuz mit den Rosen, aber das Kreuz wird strahlendes Licht, also es ist weiß, weißstrahlendes Licht. Also es strahlt dann wirklich auch nach allen Seiten und die Rosenblüten nehmen die grüne Farbe an. Die Gegenfarbe zum Roten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die exakte Gegenfarbe dazu. Das heißt, sie sind Ausdruck geworden jetzt des schaffenden Lebens. Das ist die Auferstehung im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Auferstehung, durch die ich ja geistig durchgehe. Und es ist also ein so ein konkretes und ein sehr geläufiges Beispiel für eine Imagination, wenn man sie aufbauen kann. Haben tue ich sie dann, wenn ich diesen ganzen Prozess immer wieder durchgehen kann, mir immer wieder aber konkreter die geistige Welt entgegenkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird sich vieles angliedern daran. Das heißt, es wird wie ein Schlüssel, das mir dann viele andere Sachen beleuchten kann. Das heißt, es kommt wieder etwas auf mich zu, da ist etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre da was, ich weiß noch nicht was. Ja, so wie wenn man hat, da ist eine neue Idee in mir, da ist irgendein Rätsel, da bin ich herangekommen, aber da ist jetzt irgendwas, aber ich habe es noch nicht. Ich kann es noch nicht wirklich greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ähnlich ist es. Weil man kommt zu dem Erlebnis ja nur, wenn man sich vorbereitet hat dazu. Das heißt, man hat sich beschäftigt mit einem gewissen Thema oder durchs Lebensschicksal ist die Frage an mich gestellt worden, das ist im Übrigen die viel bessere, weil ich würde gerne wissen, wie das oder das ist, sondern in einer Schicksalssituation, da stellt sich die Frage, bitte muss nicht gleich eine hochdramatische Schicksalssituation sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Begegnung mit einem Menschen ist eine Schicksalssituation. Entweder aus der Vergangenheit oder auf jeden Fall für die Zukunft. Weil auch nur wenn wir aneinander vorbeigegangen sind und kurz einander wahrgenommen haben oder vielleicht nur einer etwas wahrgenommen hat, eine ganz zarte Verbindung ist entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die bedeutet etwas. Und die kann oft bedeuten, dass in mir der Anstoß ist, dass ein paar Fragen auftauchen. An die ich vorher nicht gedacht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Fragen in Bezug auf die geistige Welt oder Fragen auch zu dem, was ich bisher als selbstverständlich genommen habe. Das hat Rudolf Steiner so klar und schön geschildert und da ist eh alles drin. Und plötzlich macht es BING! Aber das verstehe ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlen mir auch x Zusammenhänge. Das heißt, ich habe noch viele Löcher drinnen in Wahrheit. Weil was der Steiner gemalt hat, ist die Skizze dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterforschen müssen wir selber. Nicht, weil er nicht mehr machen hätte können. Aber er hätte nie alles aufmalen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wäre auch ganz schlecht. Dann würde man nur nachbeten, was da drin steht und behaupten, dass wir es verstehen. Aber wir müssen es ja selber hinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen immer, wenn wir ein ehrliches, geistiges Wahrnehmen oder geistiges Beschäftigen gehen, wir sollen, das ist die erste Stufe des Schulungsweges, die Schriften von Steiner, von anderen von mir aus studieren, wirklich ernsthaft studieren und Jahre, Jahrzehnte vorbereiten. Aber in dem Moment, wo ich wirklich anfange, selber mit der geistigen Welt umzugehen und darum geht es ja eigentlich, weil es geht nicht darum, dass ich viel weiß darüber und es geht letztlich auch nicht darum, dass ich viel schaue, weil ah, jetzt weiß ich Bescheid, sondern es ist ja immer eine Aufgabe damit verbunden. Es wird mir dadurch gezeigt, wo ich mit meinen Fähigkeiten etwas im Geistesgeschehen bewirken kann und damit in Folge auch in der äußeren Welt bewirken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht getrennt, weil es hängt immer davon ab, mit welcher geistigen Gesinnung ich auch etwas Äußeres angehe und da kommt es oft auf die Feinheiten an. Ich meine es ja eh alles gut. Das will ich ja wenigstens hoffen, auch wenn es manche nicht so gut meinen, aber auch dort, wo man sich einbildet, ich meine es ja eh nur gut, das reicht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern man muss viel, viel mehr noch spüren, also was bringen meine seelisch-geistigen Eigenschaften wirklich in die Welt ein, was braucht die Welt und wie kann ich meine Kräfte fruchtbar machen dafür. Das geht weit über das hinauf. Ich denke mir halt, ich könnte es jetzt gut machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt wirklich ein geistiger Einschlag. Bei all der Freiheit, die wir haben, aber es werden uns auch Aufgaben gestellt von der geistigen Welt, die wir erfüllen können, weil es geht nicht darum, dass wir irgendwas machen, sondern es gibt Aufgaben auch zu bewältigen. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können darüber hinausgehendes auch machen, aber es sind auch Aufgaben da, für die wir uns engagieren können, sagen wir es einmal modern so, wo wir uns hinwenden können. Die geistige Welt schreibt uns eben nicht vor, wie wir damit umzugehen haben, wie wir damit umgehen sollen, sondern sie zeigt uns nur, da ist etwas und sie zeigt uns etwas, was mit unseren Fähigkeiten zusammenhängt und mit den Entwicklungsmöglichkeiten, die in uns drinnen stecken. Das wird uns vor Augen geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann können wir, indem wir wirklich in dieser Kommunikation sind, nennen wir es jetzt einmal irdisch so, mit den geistigen Wesenheiten, mit der geistigen Welt in dem Austausch sind, dann nehme ich da oder vereinige meine Willenskraft mit dem Willen der geistigen Welt, dass es eine wirkliche Zusammenarbeit wird. Dann wird es ein fruchtbares Tun werden. Und das geht eben nur durch diesen Schritt, dass ich fange an zu spüren, da ist etwas, da ist etwas, was ich vielleicht bearbeiten könnte oder was interessant wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fange ja meistens an, da ist etwas, was ist da, ich fange mich an zu interessieren, bis ich erkenne, dass da mit eine Aufgabe verbunden ist, die ich leisten könnte, niemand zwingt mich dazu, aber ich werde aufmerksam darauf, ich könnte da vielleicht etwas tun. Und dann muss ich mal die Frage stellen, will ich das, will ich es nicht, aus welchen Gründen will ich es nicht und so weiter. Aber das sind keine Kopfentscheidungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind auch Dinge, die wir uns ja in Wahrheit schon im vorirdischen Dasein haben wir angepeilt, haben wir angestrebt. Das ist aber weitläufig genug, um in verschiedensten Situationen dann zur Wirksamkeit zu kommen. Die geistige Wirkung, auch von dem, was wir im Alleräußersten tun, die geht weit über das Äußere hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur ein Ansatzpunkt dafür. Aber das ließe sich in einer ganz anderen Situation genauso verwirklichen. Also in x verschiedenen Variationen ist es möglich, etwas zu tun für die geistige Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es hängt jedenfalls immer damit zusammen, da ist von mir aus schon ein Wille aus der geistigen Welt, den ich mir mitnehme hinein. Und da ist aber auch eine Willenskraft, sprich ein anderes geistiges Wesen, ein höheres geistiges Wesen, das mir auch zeigt, dass da gewisse Bedürfnisse in der Welt da sind. Und das kommt zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall kommt das zusammen. Und dann kann man Sachen machen, die wirklich die Welt weiterbringen. Wie gesagt, denkt man gar nicht zu spektakulär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und morgen führen wir die Welt in den Weltfrieden hinein. Das wird nicht funktionieren. Wenn man die Schilderung der Apokalypse sieht und auch was Rudolf Steiner drüber schreibt, sieht man, es wird letztlich die ganze Epoche enden mit dem Krieg aller gegen alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, egal, wenn es auch nicht mehr so sein wird wie die Kriege jetzt, aber besser ist es in keinem Fall, wenn es sich dann mehr auf einer seelisch-geistigen Ebene abspielt. Umso schlimmer. Umso mehr Kräfte braucht es, um damit umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir können jedenfalls Schritt für Schritt etwas beitragen. Im Allerkleinsten. Ich habe das eh erwähnt, immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind oft die kleinen Begegnungen, die kleinen Worte, die man spricht, die aber irgendwann Großes bewirken. Und wenn man vielleicht dem einen Anstoß gibt, dem einen Anstoß gibt, so wie wir auch einen Anstoß kriegen irgendwo. Das ist eine Kleinigkeit scheinbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist meins. Da will ich mehr davon wissen. Dort fange ich an, was zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kommt eine Lawine ins Rollen. Genauso geben wir aber diese Impulse auch weiter. Wir streuen die Samenkörner aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann erreichen wir das, was mit dem Rosenkreuz-Symbol, oder Bild, oder Imagination, wie auch immer gemeint ist. Und gerade wenn wir sie uns aufbauen, einmal in ihrer Schlichtheit, in dem Ernst, der jetzt mit dem schwarzen Kreuz und den roten Rosen drin ist, das ist eigentlich ein sehr ernstes Bild. Das ist jetzt nicht Hurra oder so, sondern es ist ein sehr ernstes Bild eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber indem ich es dann verinnerliche und dann es wirklich umschlägt sozusagen in das lichtstrahlende weiß, lichtstrahlende Kreuz mit den grünen Rosen, es ist jetzt auch wieder nur ein Bild natürlich, aber diese Lichtkraft erwacht in einem dann. Aber da muss ich vorher auch hineingehen, indem ich mir das Bild aufbaue, es wirklich in allen Details, nämlich vor allem auch in den seelischen Details, in den seelischen Stimmungen. Weil das am wenigsten wichtig ist, aha, ich habe jetzt die Vorstellung, schwarzes Kreuz und sieben Rosen, da bin ich ja relativ schnell fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wirklich zu spüren die Kraft des Todes zum Beispiel in dem schwarzen Kreuz drinnen und das als ganzen Prozess zu erleben im Seelischen und das in die Formung dieses Bildes mit hineinzutragen. Oder umgekehrt, aus der Kraft heraus das in dieses schlichte Symbol des Kreuzes abzubilden. Aber da steckt so eine Fülle von seelischem Erleben dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Entscheidende. Weil das ist das wirklich Übersinnliche und das ist das seelisch-geistige Übersinnliche. Das schwarze Kreuz mit den Rosen als Bild ist eine Versinnlichung, die gibt uns nur einen Ankerpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich muss spüren, die seelisch-geistigen Kräfte, die dahinter stecken, die muss ich durchleiten in gewisser Weise. Das heißt, ich gehe zum Beispiel durch den Tod in gewisser Weise, durch dieses Erlebnis durch. Was heißt das konkret jetzt? Um es noch konkreter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte ja sagen, ich gehe in den Tod. Das ist ja eigentlich wunderschön, weil der Todesaugenblick ist das Großartigste, was es geben kann. Und wenn man als Mensch hinübergeht, der für das Geistige offen war, ist es ein sehr bewusstes, helles Aufleuchten, das hineingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zumindest früher oder später kommt es dann in der Nachwirkung. Es passiert eigentlich während des Moments des Todes, aber man erlebt es manchmal zeitversetzt. Aber es ist sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich gibt es ja keinen Grund, sich vor dem Tod als solches zu fürchten oder da irgendetwas Negatives zu sehen. Ich kann nur nachvollziehen, wenn sich ein Sterben lange hinzieht und schmerzhaft ist und denkt, das ist unlustig, das ist klar, das ist nichts Schönes. Aber der Moment des Todes ist, wann auch immer er passiert, das großartigste Erlebnis, was es gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Aufleuchten ist wirklich auch das Aufleuchten der Ich-Kraft. Da, in dem Moment, weiß man, was ein Ich ist. Was man selbst als Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das strahlt auf. Und von dem zehren wir eigentlich den ganzen Weg durch die geistige Welt. Irgendwann verlieren wir halt das Bewusstsein, aber das steht uns dann, wenn wir wieder am Weg herunter sind, auch wieder alles vor Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird es dann Kraft, gestaltende Kraft fallen. Am Weg hinaus ist es Licht, das uns das Licht hinaufwirft. Und wenn wir hinunterkommen zur nächsten Inkarnation, ist es auch Licht, aber vor allem auch Willenskraft, um die nächste Inkarnation vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die ganzen, mithilfe unseres Engels natürlich auch, die ganzen Schicksalsfäden anzuknüpfen, zu verbinden, wo werde ich wem begegnen, in welchen Situationen, wem muss ich begegnen, wem will ich begegnen, um weiterzukommen und den anderen weiterzubringen. Selbst wenn es einen Clash gibt und man vielleicht dann in eine unfriedliche Situation scheinbar auch kommt, man sagt sich ein paar grobe Worte, sagt, die will ich nicht mehr sehen, macht nichts. Der kriegt aber einen Impuls draus und ich nehme einen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist das wunderbar und ist für das Karma ganz toll. In der nächsten Inkarnation werden wir dann nicht, weil wir jetzt ein paar grobe Worte gesagt haben, die größten Schwierigkeiten haben, sondern es wird bei Weitem überwiegen das, was gerade durch das Zusammenglächen, durch das Zusammenstoßen bewirkt wurde. Also die Wege sind oft sehr obskur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben oft den Leuten, die wir gar nicht mögen und die uns reinschneiden und sagen, den hätte ich nicht gebraucht hier, das hätte ich mir sparen können. Nein, nein, nein, das ist gerade der Impuls, der uns sagt, jetzt gehe ich eine ganz andere Richtung, aber das war genau die Richtung, in die ich eigentlich wollte. Der steht nur dort als Wächter und sagt, da hast du nichts verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg ist woanders. Er weiß es nicht, ich weiß es im Moment nicht. Oben wissen wir es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können aber heute doch auch mit der modernen Form der geistigen Wahrnehmung dorthin kommen, dass auch in den Situationen selber oder zumindest im Nachklang davon uns ins Bewusstsein zu bringen. Zumindest so nach und nach. Dass wir früher oder später zumindest mitgehen, okay, das war damals eine heftige Auseinandersetzung und ich war froh, dass ich den nicht mehr sehe, aber es war genau der Anstoß, der mich dorthin gebracht hat zu dem, was ich gesucht habe in Wahrheit und noch gar nicht wusste, was ich suche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es hat mich dort hingeführt. Es kann in scheinbar positiven, scheinbar negativen Sachen in beiden drinnen sein. Es geht nur darum, dass die Begegnungen da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erst wenn wir das entwickeln, was ich jetzt also relativ breit ausgeführt habe, dann beginnt sich die Aufgabe, diese große Aufgabe der kirchlichen Institutionen zu erübrigen, dass sie alles, was geistige Wahrnehmungen ist, unterdrücken, weghalten und eigentlich in Wahrheit gerade dadurch im Kulturleben und das gilt für das Christentum, das gilt aber genauso auch für den Islam zum Beispiel, dafür gesorgt haben, dass der Weg in den Materialismus geht. Der Weg in den Materialismus, natürlich wirkt der Awe-Mann und das alles mit, aber der Sinn des Ganzen, nämlich im Sinne der höheren geistigen Welt auch, ist, dass dieses alte, instinktive Hellsehen, das heißt eine geistige Wahrnehmung, die einem von oben geschenkt wird, dass die überwunden wird, weil solange das diesen Weg geht, kann erstens der Mensch die Freiheit nicht wirklich entfalten und es können immer mehr, da die Zeit eben eigentlich dafür vorbei ist, immer mehr die Widersacher hinein und die können uns in die eine oder andere Richtung führen und die sind ziemlich gleich stark, also die schwarzmagische Richtung ist genug da und ihr dürft nicht denken, dass sie die jetzt für die Bösen halten und alles zugrunde errichten, die sind ja überzeugt davon, dass sie das Richtige tun, dass sie damit also die Entwicklung in die richtige Richtung lenken und genauso ist es auf der anderen Seite, ins Licht zu gehen, es geht also darum, dass wir das immer bewusster tun und dass nichts Unbewusstes hineinkommt, das ist die eigentliche Aufgabe der äußeren Kirchen, sei es im Islam, sei es im Christentum, etwas anders ist es bei den östlichen Religionen, die eigentlich zum großen Teil in dem Alten noch drinnen stehen und noch nicht so ganz den Schritt gemacht haben zum neuen Hellsehen. Also das sieht man ganz deutlich, also im klassischen, jedenfalls auch im tibetischen Buddhismus, das beruht auf dem Altenweg und die können auch auf diesem Weg auch noch zu einigermaßen soliden Schauungen kommen, aber bei uns geht das nimmer und es wird dort in näherer Zukunft auch nicht mehr funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist dort teilweise noch in wirklich gesunder Weise da, aber es wird absterben auch dort. Also auch dort wird der Weg kommen müssen, dass man aus dem Ich-Impuls heraus tätig wird. Das wird also der große Schritt sein im Buddhismus, dass sie erkennen, das Auflösen im Nirvana heißt, zum Ich zu kommen und aus dem Nichts heraus schaffend tätig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der nächste Schritt. Ihr wisst ja, das ist jetzt natürlich eine sehr kurze Fassung des Buddhismus. Es geht darum, den Menschen zu erlösen aus dem Rad der Wiedergeburten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn er also den entsprechenden Weg geht, namentlich den achtgliederigen Pfad und so weiter, dass er dann nicht mehr auf Erden geboren werden muss. Das heißt, dass er so weit kommt, dass er sein irdisches Karma, das er da angesammelt hat, aufgelöst hat. Und dann darf er ins Nirvana verschweben, sozusagen sich auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was sie auflöst, ist eigentlich nur die irdische Persönlichkeit, die sich auflöst und von dieser ist aber alles, was wertvoll ist, eigentlich in die Ich-Kraft hineingegangen. Zwar nicht als fertiges Produkt, aber als Fähigkeit, als Kraft, die im Ich auch drinnen ist. Weil man kann ja sehr viel daran lernen, auch indem man die Persönlichkeit, die irdische Persönlichkeit, das Ego ausgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ja ein sehr wohl erzogenes Ego auch sein. Das heißt, die Arbeit am kleinen Ich, am Ego, ist durchaus sehr wichtig auch. Weil wir es, solange wir auf der Erde leben, brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das haben wir oft gesagt. Wir brauchen es auch. Wir haben auch davon gesprochen, dass auch von den Menschen, also den großen Eingeweihten, die schon weit voraus sind, von denen Einzelne so weit sind, wie ein Buddha zum Beispiel, dass wirklich ihr Karma, das mit der Erdentwicklung zusammenhängt und dem, was von davor kommt, völlig aufgelöst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie brauchen sich nicht mehr inkarnieren auf Erden. Es gibt aber auch andere, haben wir auch schon besprochen, die auch diese Stufe erreicht haben, die trotzdem kommen. Die trotzdem herunterkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis zu einem gewissen Grad dann auch in jeder freiwillig auf sich genommenen Inkarnation trotzdem das Risiko auf sich nehmen, dass wieder Karma angehäuft wird. Es ist nicht so gesagt, dass ich dieses Ziel erreicht habe und damit kann nichts mehr passieren. Es kann sehr wohl etwas passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, ich habe das letzte Mal schon davon gesprochen, gerade auch bei den allerhöchsten Eingeweihten, die schon über alles darüber sind, im letzten Moment kann noch ein Absturz, und zwar ein radikaler Absturz passieren. Das ist im Übrigen etwas, was der Tante in seiner göttlichen Komödie so treffend und genau am richtigen Punkt gezeigt hat. Dieses Schwarzmagische, oder was man auch bezeichnen kann als Umzucht des Geistes mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also im Grunde nichts anderes als ich schmeiße meine geistigen Kräfte hin diesen dunklen Reichen. Und dass die Entscheidung, wo fällt die beim Tante? Nicht in der Hölle im Inferno unten. Gehen sie durch das ganze Inferno durch, kommen dann endlich bis durch die Eishöhle und dann dürfen sie wieder hinauf auf den Läuterungsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Läuterungsberg im Bild Tantes reichte also bis fast zur Mondensphäre hinauf. Und oben, auch ganz genial das Bild, oben liegt der Garten Eden, das irdische Paradies. Es gibt nicht so viele Schilderungen sonst wo, die es so deutlich machen, dass der Garten Eden nicht einfach da unten so eine nette Paradieslandschaft der Äußeren ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War sie nie. Sondern es ist etwas, was bestanden hat, als der Mensch noch in der Mondensphäre in Wahrheit lebte. Da war er noch in diesem paradiesischen Zustand und aus dem ist er herausgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht man aber über diesen Läuterungsberg hinauf, also das heißt man steigt in diese Sphäre auf langsam, legt alles ab, was an Untugenden in einem ist und was an karmischen Verfehlungen drinnen ist, legt das ab, ist also wirklich geläutert so gut es geht, perfekt in gewisser Weise und dann kommt kommt also diese Szene die Unzucht des Geistes mit der Materie. Also dargestellt in der Hure Babylon im Grunde, die mit dem Riesen auf unerrechte Weise sich vereinigt. Und dort kann der Absturz wieder ganz ins Allerunterste passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder es kann der Aufstieg in die höheren Sphären angehen. Dort ist also die entscheidende Situation, also die kann man eigentlich nur vergleichen mit dem Punkt 666 im ganz Großen, wo wir gesagt haben, bis dorthin kann jeder Mensch, vielleicht nicht aus eigener Kraft, aber mit Hilfe noch den Weg finden in die irreguläre geistige Welt und den endgültigen Gang in das Widersacherreich der sorbatischen Wesenheiten oder des zweihörnigen Tieres. Bis dorthin kann man noch zurückkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn man schon mit beiden Beinen dort drinnen steht bildlich gesprochen, kann man noch zurück. Oder es folgt ein endgültiger Absturz. Und das ist genau bei Dante dort gezeichnet im Garten Eden, dort fällt die Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze des Läuterungsberges wo man eigentlich schon verreif befunden ist, in die lichte Welt bis ganz nach oben, bis also zur göttlichen Quelle aufzusteigen. Da ist man reif befunden, sonst kommt man dort gar nicht hin. Also ins Paradies wieder hinein, kommen wir erst wenn nämlich in dieses irdische Paradies kommen wir erst hinein, wenn wir das wirklich alles genügend geläutert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort, auch wenn wir das haben, dort kann der Absturz passieren. Und der ist dann da geht es dann nach unten durch. Also da ist dann die Chance sehr groß, dass man nicht mehr rauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade wenn man von der, je höher man steigt desto tiefer fällt man. Und das ist vielleicht auch etwas, was man wenn man einen geistigen Entwicklungsweg gehen will ohne, dass sich jetzt jemand schrecken will aber, dass man es sich vor Augen hält, je höher man steigt desto größer werden die Gefahren. Und das heißt, man muss ganz energisch was tun, um sich zu schützen gegenüber der Gefahr, der man mit Sicherheit ausgesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil real schaut das so aus, dass wenn gerade diese sehr weite geistige Entwicklung da ist, also und wir alle werden irgendwann einmal, wenn es gut läuft und richtig läuft mit unserer Entwicklung so weit kommen, dass wir in einer irdischen Verkörperung nicht mehr bedürfen. Das heißt, dass wir so weit geläutert sind, dass das möglich ist, dass wir also auf eine rein geistige Ebene übersteigen können. Und dort werden wir alle gefordert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade an der Stelle werden wir alle gefordert sein und müssen äußerst wachsam sein, dass wir da nicht den Kapitalabsturz machen. Ich wage das jetzt hier zu sagen, weil es einfach wichtig ist, sich das vor Augen zu halten. Also, dass man niemals wenn man denkt, ja ich habe ja wirklich ehrlich schon sehr viel und wirklich ehrlich getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus reinstem, aber es ist dort kann der höchste Eingeweide noch scheitern. Die höchsten Eingeweiden, die wir kennen aus der Menschheitsgeschichte, können dort noch scheitern. Und dort ist die Gefahr am allergrößten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort entfalten die die unteren Kräfte im Grunde ihre höchste Wirkung. Eben gar nicht da unten, sondern sie greifen bis dort hinauf. Das ist genau der Punkt den sie noch erreichen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort sind ihre Kräfte am aller stärksten. Zugleich sind unsere Kräfte auch am stärksten dort, nur wir müssen es einsetzen. Das ist der Punkt, weil es kommt auch niemand dort hinauf, der nicht an sich so weit gearbeitet hat, dass er eben die ganze Leiterung durchlaufen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der kommt hinauf, aber er darf eben nie sich sagen, es ist geschafft. Es ist erst geschafft, wenn diese letzte Prüfung vorbei ist. Und vor die werden wir letztlich, nicht jetzt gleich in nächster Zukunft, aber irgendwann im Zuge unserer Entwicklung noch gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, wenn wir so weit sind, dass wir wirklich schon sehr viel gereinigt haben, ja eigentlich alles gereinigt haben, also im Kleinen heißt es, dass wir zumindest das Karma, das wir auf Erden angesammelt haben, dass wir das bereinigt haben, dann gibt uns eben das die Möglichkeit wirklich bis zum irdischen Paradies aufzusteigen, aber dort ist dann die entscheidende Prüfung und die entscheidet erst, wie es weitergeht. Ob wir ins neue Jerusalem hinübergehen oder ob wir uns den anderen anschließen. Also das heißt, es geht, der Weg in die Dunkelheit führt nicht nur darüber, dass ich von Haus aus halt sage, ich bin ein Geweihter in diese Richtung, also Schwarzmagier und gehe systematisch dorthin und lerne halt diesen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eben die große Gefahr, dass ich den lichten Weg gehe und in der letzten Sekunde abstürze. Aber seid jetzt nicht niedergeschlagen oder deprimiert deswegen. Ohne den wäre der Mensch oder könnte der Mensch nicht das werden, was er werden soll, nämlich ein freies geistiges Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann könnte er es nicht werden. Und das ist ja in Wahrheit bei den Menschen, die die schwarzmagischen Kräfte schulen. Dies tun sie vielfach ja auch aus dem, weil sie den Menschen das nicht zutrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie wollen eigentlich eine andere Welt bauen, in der der Mensch vor eine solche Prüfung nicht gestellt wird. Natürlich, wenn jetzt wer herunterstürzt, sie jubeln es auf, ist schon klar. Aber eigentlich wollen sie eine Welt, in der es diese Prüfung nicht gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann ist auch die Freiheit nicht möglich. Das heißt, das geht wirklich bis dorthin. Und wenn wir dann endgültig dieses irdische Paradies und diese Prüfung bestanden haben, also das irdische Paradies erreicht haben, die Prüfung bestanden haben, dann und wirklich erst dann, dann steht uns die ganze geistige Welt offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze geistige Welt offen. Und dann gibt es noch etwas mehr, dann haben wir aber auch die Kraft, Menschen, die auf die dunkle Seite gerutscht sind, die vielleicht wirklich jetzt am Ende der Erdentwicklung nicht den Weg schaffen ins neue Jerusalem, sondern die auf dieser, wenn man so will, Nebenwelt, die uns dann begleiten wird, abrutschen, die Widersacherwelt dann ist, dass gerade diese Menschen, die die Prüfung da oben bestanden haben, dann fähig sind, wirklich aus diesen Bereichen noch Menschen herauszuholen, bzw. zu unterstützen dabei herauszukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil diese Prüfung oben gerade an dem entscheidenden Punkt, da steht vor uns der Blick hinauf in die ganze helle Welt und es ist der Blick hinunter in die ganze Dunkle. Und da ist jetzt die Frage, wohin bewegen wir uns. Das ist die Prüfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Prüfung entsteht aber dadurch, dass die dunkle Seite so an uns hängt oben. Und die lichte Seite uns nur einlädt. Aber die untere will greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der entscheidende Schritt ist da, dem zu widerstehen. Dadurch können wir freie Menschen sein. Wir können auch natürlich sagen, ich gehe dort mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es auch eine freie Entscheidung, aber wie wir schon öfter besprochen haben, die letzte freie Entscheidung. Es ist dann der Verzicht darauf. Und sich einfügen in halt diese sehr streng geordnete, aber im Grunde eben sehr karge Widersacherwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Welt der soratischen Kräfte, die Welt der Wesenheiten, die halt mit dem zweihörnigen Tier zusammenhängen. Dieses Zweihörnige, dieses Zwiegespaltene, das zeigt auch diese Zerreißprobe, die drinnen ist irgendwo. Aber diese Zerreißprobe ist zugleich unsere größte Chance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir da durchgehen, dann sind wir erst wirklich ein freies Wesen. Jetzt sind wir auf dem Weg dorthin. Was wir jetzt im Erdenleben noch Freiheit nennen, das ist noch sehr eingeschränkt, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Entscheidungen sind wir in Wahrheit nicht wirklich frei, sondern da merkt man gar nicht, wie unsere ganze Erziehung, die ganze Kultur, in der wir leben, uns zu entschlüssen, zack, zack, zack, hinführt. Wir wissen, das ist das Richtige. Dort, nein, das gehört nicht und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man in eine andere Kultur schaut, schaut es schon wieder ein bisschen anders aus. Und wenn man in andere Zeiten geht, schaut es noch anders aus. Und man denkt, es wäre ein eigener, freier Entschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich entschlossen dazu. Gar nichts. Wir sind hingeschoben worden und haben uns hinschieben lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben uns hinerziehen lassen zu dem oder dem Weg. Es kann ja gut gemeint und auch wichtig sein, man soll ja Kinder auch erziehen und ihnen einen Weg zeigen, eine Richtung zeigen. Aber irgendwann muss es aus eigener Erkenntnis und eigenem Willensentschluss kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beides gehört zusammen. Ich kann keine freie Entscheidung treffen, wenn ich nicht erkenne. Wenn ich nur über den Weg stolper blind, dann kann ich keine freie Entscheidung treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann daumle ich links oder rechts. Aber ich habe keine Einsicht. Dann ist es mehr oder minder eine Zufallsentscheidung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir gehen darum, bei dem Bild aus Dante&#039;s göttlicher Komödie zu bleiben, oben im Paradiesesgarten, im irdischen Paradies. Dort stehen wir mit den höchsten entwickelten Kräften. Und dort ist die Prüfung darum so interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kommen die stärksten Gegenkräfte, aber da beweist sich es. Und dadurch haben wir erst wirklich die Freiheit. Entweder wir ergreifen sie oder wir sagen, ich gehe in euer Reich herunter und ich verzichte darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Sturz, der passiert, ist in Wahrheit nicht ohne unsere Zustimmung möglich. Aber die Verlockung ist dort sehr, sehr groß. Weil die dunkle Seite doch auch eine ganze Menge zu bieten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, wie soll ich sagen, es ist sehr neutral. Es ist eine Weichenstellung. Es ist eine Weichenstellung, die eine Entwicklung geht in die Freiheit, sie geht in die Verbindung mit dem Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der andere Weg geht eben einen anderen Weg. Also sich einzugliedern in eine sehr, sehr mächtige Welt. Aber eine sehr, sehr strenge Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Welt ohne Freiheit, aber eine Welt, in der Menschen, die sich entsprechend qualifiziert haben, über große Macht trotzdem verfügen. Und in der durchaus eine strenge Ordnung herrscht. Wir stehen viel mehr vor dem Problem, dass alles ins Chaos geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo Freiheit herrscht, muss immer wieder alles einmal ins Chaos gehen, um wieder neu gemischt zu werden und Neues aufwachsen zu lassen. Das heißt, den Weg, den die Gottheit jetzt geht, ist nicht der Weg in eine endgültig perfekte, vollkommene Welt. Wir sind immer strebend danach, aber wenn es erreicht wird, spätestens in dem Moment, kriegt es eine neue Wendung und es tut sich eine neue Errichtung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird dadurch aber alles wieder neu gemischt, in gewisser Weise. Das ist einfach die Zukunft, die von der Gottheit gewünscht ist oder ermöglicht wurde. Dass dieser, wie soll ich sagen, Übererreichtum entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass immer wieder neue Welten entstehen können, die ganz anders sind. Und jede ist für sich hat immer diese Errichtung zur Vollkommenheit hin, aber im letzten Moment bevor sie dort erstarrt. Wenn es vollkommen ist, wenn es fertig ist, ist es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist jede Entwicklung aus. Das wäre genau die Welt, die eigentlich die dunkle Seite haben will. Die will eine absolut perfekte Welt, da sind alle Regeln festgeschrieben, alles folgt diesen Regeln, alles im Gleichschritt Marsch, jedes in seiner Abteilung und es funktioniert perfekt, die perfekte Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Freiheit, nichts. Keine Veränderung mehr. Im Grunde ist es ein altes Uhrwerk des Selbstzwecks, das immer im Kreis läuft, immer im Kreis läuft, und es tut sich eigentlich nichts mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, wie soll ich sagen, ein mechanisch bewegtes Denkmal seiner Selbst. Ich kann das nur als mechanisch bezeichnen, weil es ist keine Variation mehr möglich. Aber es ist perfekt und vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der andere Weg ist der, dass eigentlich immer wieder das Streben bis dorthin, aber wenn die Gefahr besteht, man erreicht es, fängt es schon an, umgestaltet zu werden. Und es geht eine ganz neue Perspektive. Und jetzt einmal jeder einzelne Mensch kann da mitwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jeder kann so im Kleinen seine nicht perfekte, aber nach der Perfektion strebende Welt gestalten. Und es entsteht dadurch eine unendlich reichere Schöpfung, als die andere ist, die die eine große Vollkommenheit ist. Sondern immer wieder neue, neues Streben nach der Vollkommenheit, aber auf verschiedensten Wegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss dazu sagen, dass wir erst lernen müssen, mit unserem Denken mitzukommen und das zu verstehen. Es ist jahrhundertelang gesagt, Gott ist das absolut Vollkommene, seine Schöpfung ist das absolut Vollkommene. Wir können gar nicht denken, dass es viele Vollkommenheiten gibt, die gerade darin bestehen, dass man immer wieder neu zu streben beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine neue Richtung. Wenn es eigentlich schon fast fertig ist, abschwenken und sagen, da fangen wir neu an, da geht es weiter. Neuanfangen heißt nicht gleich bei Null neu anfangen, aber ich fange an wieder durcheinander zu mischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann bricht eine neue Entwicklung an. Das heißt nicht, dass gleich alles vollkommen zerstört werden muss. Der Weg geht ja in Wahrheit auch so, dass jede Schöpfung, auch während unserer Planetenkette oder der kosmischen Entwicklungskette über die sieben großen Glieder, dazwischen wird einmal alles aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt es in neuer verwandelter Form heraus. Aber in der Zukunft wird es auch sein, aber es wird immer mehr herauskommen. Während gerade die Widersacherwelt, die ist die, die erstarrt in einem, in gewisser Weise Idealbild, kann man durchaus sagen, aber das Unverrückbare ist in Stein gemeißelt sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, wo wirklich der Nietzsche was geahnt hat davon. Andere haben auch davon gesprochen, von der ewigen Wiederkehr des Gleichen. Alles wiederholt sich, weil die Welt sozusagen eine gewisse Grenzeendlichkeit hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also alles, was passieren kann, wird sich irgendwann einmal wieder wiederholen. Es läuft eigentlich immer im Kreis und wie immer wieder grüßt das Murmeltier oder wie hat es den Film gegeben vor Jahrzehnten oder was, immer wieder grüßt, immer wieder dasselbe. In dem Film war das drinnen, dass der immer wieder denselben Tag erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wacht am Morgen auf und ist wieder an dem Tag, den er gestern erlebt hat. Er hängt in so einer Endlosschleife drinnen. Das ist die Widersacherwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Welt ist die, die immer wieder riskiert den Neuanfang. Und das neue Jerusalem schon ist in gewisser Weise ein Neuanfang. Das ist nicht einfach nur kontinuierliche Fortsetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist ein mordsmäßiger schöpferischer Impuls drin. Darum bestimmt der Mensch so wesentlich mit, wie dieses neue Jerusalem ausgestaltet sein wird. Ja, wir nehmen Weltenkammer aus der Vergangenheit mit und mit seinen gewissen Grundrichtungen einmal zunächst dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird wirklich bis zum Vulkan so sein, dass etwas aus der Vergangenheit mitwirkt und trägt. Aber das Entscheidende ist das, was neu dazukommt. Ganz neu durch den freien Menschen dazukommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn wir jetzt während der Erdentwicklung da noch nicht voll alles entwickelt haben werden, aber es wird wesentlich sein in dem neuen Jerusalem der Beitrag des Menschen. Der wird genau das sein, was über das alles hinausgeht, was bisher geschaffen wurde. Was also einen ganz neuen Einschlag bringt und zwar in den ganzen Weltenplan hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, wofür die Gottheit verzichtet hat auf Allmacht und Allwissenheit. Sie bestimmt nicht alles, was in Zukunft geschehen wird und sie weiß es auch nicht im Vorhinein. Sie überlässt diesen Raum dem Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist halt auch zugleich der Raum, wo sich die Widersacher herumtreiben und uns halt alle möglichen Einflüsterungen geben, wie wir es ihrer Ansicht nach machen sollten. Was dann aber auch keine Freiheit ist. Von oben wurde uns die Freiheit geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher sorgen dafür, dass wir auch wirklich auf uns gestellt werden. Weil wir könnten ja immer noch sagen, ja ihr schenkt uns die Freiheit, aber bitte eigentlich, ich will lieber Rat von oben. Sagt mir, was ich tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist in vielen Sachen noch notwendig, aber in den entscheidenden Punkten eben gerade nicht. Da geht es nicht um bitte lieber Gott, sag mir, was ich tun soll. Da geht es darum, ich sage, was zu tun ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich es will. Und das jeder Mensch. Und ich tue es so, oder versuche es zumindest so zu tun, dass es mit dem Willen der anderen Menschen, mit dem Willen der anderen geistigen Wesen bis hinauf zur Gottheit im Einklang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem eine komplett neue Facette ist. Ein Muster in der Welt sozusagen, das noch nie da war. Und das ist halt das, was die Widersacherkräfte nicht zulassen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen einerseits viel rauben von oben. Und das ist das eine. Und das zweite ist, dass sie den Menschen aber abbringen davon, die Freiheit, die ihm geboten ist, wirklich zu benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Freiheit auf die Freiheit verzichten. Was gar nicht so leicht ist. Der schwarzmagische Schulungsweg hat auch etwas damit zu tun, sich darauf zu trainieren, diese Freiheit nicht mehr zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eine gewaltige Macht im gesamten System anzustreben. Das heißt, ein wichtiges Rädchen drin zu sein. Ja, es ist so schwer, das in irdisch-menschliche Worte zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist der Punkt. Und wenn man einen geistigen Entwicklungsweg geht, halte ich es also für unverantwortlich, wenn ich es ehrlich sagen darf, wenn man sich nicht diese andere Seite auch wirklich gründlich vor Augen führt. Nur dann kann man nämlich die Stärke entwickeln, diesen Versuchungen, diesen Ablenkungen, die von dieser Seite kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei es jetzt die luziferische, sei es die arimanische, sei es die asurische, sei es das zweihörnige Tier beziehungsweise die soratischen Wesenheiten, dass man dem bewusst widerstehen kann. Dazu muss ich mich rechtzeitig beschäftigen. Und es werden einem die Einblicke dazu auf dem Weg eh offeriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man begegnet, und das ist durchaus auch gut und richtig, wenn einem heute auf dem modernen Weg sehr schnell, unter Umständen sogar als erstes, die eigene dunkle Seite gezeigt wird. Also der kleine Hüter, der Doppelgänger gezeigt wird, der finster ist und der eigentlich einen ganz bewusst begleiten sollte. Aber so, dass ich ihn im Auge habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich ihn nicht im Auge habe, dann weiß man nicht, was er tut. Aber es geht also nicht darum, den Doppelgänger jetzt gleich wegzujagen. Das funktioniert sowieso nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, ihn im Laufe dieser und vieler anderer Inkarnationen zu verwandeln. Aber das ist ein sehr, sehr weiter Weg. Und trotzdem kann man in sich bereits die lichte Seite entfalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat gar nichts damit zu tun, dass der Doppelgänger noch da ist und noch eine Weile da sein wird und uns begleiten wird. Das ist nicht so schnell loszukriegen. Wir müssen eigentlich lernen, bewusst ihn als Begleiter zu sehen und zu erkennen, will er uns jetzt auf die falsche Seite bringen durch die Einflüsterung der Widersacher oder hilft er uns oder hat er in bestimmten Situationen einfach nichts zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was heute wirklich sehr bewusst erlebt werden sollte, erfahren werden sollte. Im Idealfall ist es wirklich so, dass man sagt, ich spüre während meines Lebens den Doppelgänger als ständigen Begleiter. Der ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht als etwas Böses, nicht als etwas Fürchterliches, auch wenn die erste Begegnung sicher ziemlich schockierend ist, weil da merkt man, was noch alles zu tun ist. Aber das soll uns nicht abhalten, die lichte Seite zu entwickeln und sie kann sich unabhängig davon entfalten. Man darf nur nicht zulassen, dass diese Doppelgängerkräfte, ohne dass wir es merken, sich da hineinmischen und unsere Handlungen bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist die Freiheit weg und wir merken es aber gar nicht. Dass es mit unserer Freiheit noch nicht sehr weit her ist, liegt hauptsächlich daran, dass diese Doppelgängerkräfte uns lenken, uns einflüstern, was wir alles brauchen, was alles wichtig ist für uns und in Wahrheit aber in das Reich der Widersacher führt. Das ist ja nur dadurch möglich, dass wir es nicht erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr ist eigentlich für die Zukunft und das wird auch so kommen, unser ständiger Begleiter. Er geht mit uns mit und wir lernen damit umzugehen. Der auf den ersten Blick so schrecklich war, wird uns vertrauter in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt aber nichts anderes. Wir haben immer mehr Mut und Kraft, diesen dunklen Seiten in unserem Wesen entgegenzuschauen, nicht zu verzweifeln und zu sagen, ich muss lernen als erstes, ihr dürft nicht das Aude übernehmen. Wenn ich sage, ich will das nicht, dann habt ihr zu schweigen und die nächste Aufgabe wird sein, die längerwierige Aufgabe, diesen Doppelgänger so zu verändern, dass er brauchbare Kräfte entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann er sehr gut, weil er ist zuständig dafür, dass wir uns im äußeren Leben bewähren können, auch wirklich tätig werden können, dass wir leben können auf dieser Welt. Dazu brauchen wir das. Da sind diese Kräfte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort liegt auch der Ansatzpunkt dran, wie man die Widersacherkräfte erlösen kann, mitarbeiten kann daran. Weil indem wir lernen, zum Beispiel mit unserem Doppelgänger, sei es jetzt der arimanische, der heute besonders deutlich hervorkommt, aber das heißt nicht, dass die luziferische Seite nicht auch kräftig da ist. Also wir haben Doppel, Doppel, Doppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelgänger als Allgemeinbegriff heißt, eigentlich haben wir mehrere, also zwei auf jeden Fall, aber in Wahrheit die auch in verschiedenen Varianten. Wir haben da eine ziemliche Bevölkerung in uns sozusagen, in unserem Wesen. Da geht es ziemlich zu, wir sind eigentlich viele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dieser ganzen Menagerie können wir aber umgehen lernen, wenn wir es wirklich bewusst angehen. Und der Weg zum bewussten Wahrnehmen dieser Kräfte auch, sei es im Widersacher, aber auch was an positiven Kräften da ist, auch bei den Doppelgängerkräften im Übrigen, weil der ist nicht nur unser Verderber. Er kann uns genauso gute Sachen geben, die halt im Erden werden, im Erden sein, im Erden werden, wichtig sind durchaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das höhere Ich eigentlich gar nichts anfängt damit. Das ist schon manchmal ein bisschen ein starker Aristokraten, unser Ich, das da lieber sich nicht die Hände schmutzig macht, beziehungsweise es gar nicht kann, also eh besser ist, wenn es nicht hingreift. Weil das schon ein Großschöpfer ist, umgestalten, aber wie tue ich eigentlich? Also da sind wir oft noch sehr überfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eben unser Ich, unser Ich ist viel mehr draußen, als es hier da ist. Und wir müssen es letztlich namentlich jetzt auch in unserer Bewusstseinssehnenzeit wirklich ganz auf den Boden bringen. Darum zu allen geistigen Übungen, die uns ins Licht führen, brauchen wir ganz starke Übungen, die uns helfen ganz fest am Boden zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier zu stehen, in den, sag ich es vereinfacht, Banalitäten des Alltagslebens, die aber entscheidend sind durchaus. Weil in den sogenannten Banalitäten kann sehr viel drinnen liegen. Und es nutzt mir nichts, wenn ich diese Aufgaben, die gerade im Alltagsleben sind, nicht bewältige, aber dafür am Wochenende oder sonst wo, gehen meditieren oder gehen in irgendeinen Zirkel und hören mir die geistigen Dinge an und laden mich wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber unter der Woche regiert der Doppelgänger ungesichtet und ungeschminkt und macht alles das Gegenteil davon. Also die Arbeit ist wichtig, das da unten am Boden anzugehen. Und der Doppelgänger ist, also namentlich der arämanische, der steht eben mit den Füßen nicht auf der Erde, sondern in der Erde drinnen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unsere Aufgabe ist ihn eigentlich so weit zu heben, dass er sicher auf der Erde gehen kann und auch nicht nach oben zum Luzifer davon zischt. Wenn er nach unten sinkt, im Bild gesprochen, in die Erde hinein, in die arämanischen, asurischen Bereiche hinein oder sogar in die soratischen Bereiche hinein. Aber auch nicht mit dem Luzifer, in dessen Licht es erreicht, das ja wunderschön ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also alle luziferischen Imaginationen, die einem so kommen, können wunderschön sein. Wunderschön. Hat aber mit der wirklichen, regulären geistigen Welt relativ wenig zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind halt auch die Verführungen. Und wenn man jetzt bewusster einen geistigen Weg gehen will, wo man auch dann irgendwann mal sagt, ja, das sollen dann auch eben Imaginationen kommen, es soll sich ein imaginatives Denken, ein Wahrnehmen des Geistigen entwickeln. Irgendwann stellt sich die Frage einfach, weil es besteht ja nicht drin, nur dass ich Bücher lese und darüber nachdenke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die erste Stufe. Aber die zweite Stufe ist, ich fange an wahrzunehmen. Das heißt mal zu spüren, da ist was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann lerne ich, und das kann man wirklich wie ein Handwerk unter Anführungszeichen lernen, wie bilde ich das zu Imaginationen um, die ich selber male. Wie bringe ich alles hinein, ich spüre, da ist etwas. Wie schaffe ich es, dass möglichst jedes Detail darin sichtbar wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lerne ich es wegschaffen. Dann kommt die Inspiration, die geistige Welt malt mir etwas entgegen, und ich bin aber mit dabei. Es lenkt mir die Hand oder den Blick oder wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zum Schluss begegne ich in der Intuition den geistigen Wesen, die zu mir spricht, aber ich erkenne auch das geistige Wesen von mir aus, des Doppelgängers, der Widersacher, die da stehen, oder auch der Engelwesenheiten, höheren Wesenheiten, die dort sind, die durch die Intuition mir begegnen. Da begegne ich ihnen unmittelbar, in dem sich ihr Wille mit meinem Willen verbindet, was im Übrigen ein wechselseitiger Austausch ist. Es ist ein Ergreifen im Willensmäßigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme etwas von dem Willen des geistigen Wesens auf, aber umgekehrt auch. Es ist wirklich ein Austausch. Und ein freier Austausch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nie so, dass mir ein Wille aufgezwungen wird, sondern es ist etwas, was ich entgegennehmen will oder sage, danke, das passt nicht. Völlige Freiheit drinnen. Wenn man Anthroposophie oder ernsthaft ein geistiges Streben entwickelt, geht es im Kern immer darum, selbst tätig zu werden und zu sagen, ich habe eine Aufgabe damit und eine Verantwortung damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht darum, das ist schon interessant, die geistige Welt kennenzulernen, das ist schön, wenn ich das kennenlerne. Ich möchte so gern wissen, soll ich schon haben, aber wenn es bei dem stehen bleibt und ich mir jetzt viel Wissen aneigne über die geistige Welt und dabei stehen bleibe, dann habe ich eigentlich nicht verstanden, um was es wirklich geht. Das ist das Mittel aus der Erkenntnis heraus und aus der Freiheit heraus, tätig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Erden, aber auch im Geistigen. Auf beiden Seiten tun wir etwas und können etwas tun. Jeder Gedanke, den ich fasse, den ich aus einem geistig-imaginativen heraus fasse, ist eine Realität in der Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Einfluss auf das ganze Weltgeschehen. Nicht spektakulär, gleich verändert sich alles, aber es lenkt die Entwicklung in die richtige Richtung, wenn ich es gut angehe. Es ist ein Impuls in diese Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Impulse bewirken mehr. Wir sind ermächtigt dazu mitzuwirken an diesem Reich. Ich werde vielleicht das nächste Mal mich noch einmal widmen, genau wie das passiert ist, dass aber mit einem gewissen Recht, aber auch mit vielen Fehlern, die dabei passiert sind, gerade die Entwicklung der christlichen Kirchen, aber auch des Islams so gelaufen sind, dass sie uns zunächst einmal wirklich vom Geistigen abgeschnürt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Voraussetzung dafür ist, dass wir ins Licht aufsteigen können. Das gehört dazu, mit all den Auseinandersetzungen, die drinnen sind. In gewisser Weise will die Kirche als Institution, als Kirchenwesenheit sogar, will sie das Geistige, die Wahrnehmung des Geistigen, ausschalten und rein auf die überlieferte Schrift gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dasselbe ist im Islam der Fall. Es ist genau dasselbe dort. Der geistige Weg in die Zukunft, und da sage ich jetzt nicht der christliche oder der islamische oder sonst was, sondern wirklich der geistige Weg in die Zukunft, ist der eben diese notwendige Zwischenphase, die da ist, wo alles Geistige, die Wahrnehmung nämlich ausgelöscht wird, aus eigener Kraft weiterzuführen zu einem neuen Schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss jetzt niemanden Stress machen, ob das jetzt in der Inkarnation ist oder in der nächsten, ist ganz egal, aber es kann jeder mit dem Malen dieser seelisch-imaginativen Bilder beginnen. Es wird am Anfang noch sehr vage sein, ich meine man kann, dann dauert es noch Stunden, aber man kann mit einfachen seelischen Stimmungen beginnen. Versucht mal einfach einmal, das in ein imaginatives Bild zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfinde die Stimmung und setze es jetzt in ein Farbbild, in Formen, in Bewegungen, dann bin ich auf dem Weg dorthin. Das kann man mit den einfachsten Sachen üben in Wahrheit. Es ist nicht weit weg, man darf sich nicht vorstellen, geistig sehend, hellsehend, jetzt überfällt mich das und blinkt, da geht ein großer Horizont auf und jetzt bin ich baff, was da alles ist, sondern es liegt an unserer Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es so kommt, dass es aufgeht, dann ist es der alte Weg und das ist der, wo wir mit einer gewissen Rechte Kirchen daran arbeiten, dass der weg geht. Da ist die Gefahr riesig groß, dass dort die ganzen Widersacher sich austoben, weil wir ja eh nicht bewusst dabei sind, da können sie einschmuggeln, was sie wollen. Aber darum ist es auch wichtig, dass das so passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden das vielleicht das nächste Mal oder übernächste Mal so besprechen, wenn man nimmt den Papst Nikolaus I., der hat viel dazu beigetragen, der war sich an dieses Problem sehr bewusst. Aber es hat auch dazu geführt, dass zwei Jahre nach seinem Tod das Vierte Konzil von Konstantinopel stattfindet, wo, wie Steiner oft sagt, der Geist abgeschafft wurde. Der Mensch besteht aus Leib und Seele, aber nur die Seele hat auch einen geistigen Anteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einen eigenständigen Geist hat er nicht. Das war der Haltepunkt, dass da niemand weiter geht. Und das wird als schwerst ketzerisch sozusagen festgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, alles das, wo wir jetzt reden, dass es passieren sollte, wird dort einfach ein Riegel vorgeschoben zunächst einmal. Und gut, heute können sie schieben, was sie wollen, wenn wir uns nicht das Vorschieben lassen wollen. Die Ketzerverbrennungen, zum Glück geht das so, dass es nicht mehr Anfeindungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also seelische Anfeindungen. Die kommen dann von verschiedenen Seiten. Die Vertreter dieser Strömung kommen vielleicht aus der wissenschaftlichen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist genau dieselbe. Die Denkweise ist genau die gleiche. Kommt von dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich nur, obwohl es viele selber nicht wissen, dass in dem drinsteht. Da schimpfen dann manche Wissenschaftler, die sagen, ich bin Atheist und die Kirchen sind das fürchterlichste. Und umgekehrt schimpfen sie vielleicht auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie denken genau auf derselben Schiene in Wahrheit. Sie denken genau auf derselben Schiene. Sie denken, bitte geistige Wahrnehmung, geistige Erfahrung zunageln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, gibt es ja eigentlich gar nicht. Kann nicht sein, darf nicht sein. Sie kann sein und sie darf sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jeder Mensch kann es erreichen. Man darf sie nur nicht blenden, indem man Vision über Vision über Vision sie erwartet. Da kann ich nur sagen, Gott sei Dank kommt die nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die kommt, dann ist Feuer am Dach. Da würde ich dann sehr vorsichtig werden. Schritt für Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann weiß ich, ich bin dabei. Ich bin tätig dabei. Und dann erfahre ich es mit der gleichen Sicherheit, wie man sie wirklich in der Mathematik oder so hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann ich auch nicht einfach ins Fantastische mich verlieren. Eins und eins ist eben zwei. Und wenn es nicht so ist, habe ich ein anderes Zahlensystem, dann ok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich schon, kann ich alles. Aber es hat seine Regeln, seine Ordnung. In diesem Sinne sind wir schon wieder ein bisschen über der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese zum Abschluss noch einmal den 46. Wochenspruch und höre den auch ein bisschen in Bezug auf das, was wir jetzt besprochen haben. Weil es steckt auch irgendwie drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt, sie droht zu betäuben der Seele eingeborene Kraft. Nun trete du, Erinnerung, aus Geistestiefen leuchtend auf und stärke mir das Schauen, das nur durch Willenskräfte sich selbst erhalten kann. Das Schauen kann nur durch Willenskräfte sich selbst erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann eigentlich nur dadurch zustande kommen, wenn es Schauen im heutigen Sinne ist. Das heißt mit vollem, wachem Selbstbewusstsein. Das ist das wichtigste Bollwerk, egal wie weit man jetzt kommt, aber dass man in die Richtung hin arbeitet, um alle Widersacher in die Flucht zu schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mir bewusst bin, ich stehe da voll bewusst dabei und ich lasse nichts da rein, was mich so einfach überschwemmt, überschüttet, überkommt, sondern ich gestalte, dann beißen sie sich die Zähne aus, bildlich gesprochen, an uns die Widersacher oder fallen ihnen die Flügel ab. Gut, in diesem Sinne danke ich euch für heute. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank auch allen, die beim Livestream dabei waren. Bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke zurück. Gerne. Schnell euch noch einmal sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht. Bis zum nächsten Mal. Hallo Victor, servus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
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==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_201._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=32682</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 201. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-09-12T11:37:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Transkription des 201. Vortrags vom 20. Februar 2024 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:201.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=wMvMFgZBHH8|thumb|201. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 20. Februar 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=wMvMFgZBHH8 Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/wj3yl8xgttj6r0i3zpzk4/201.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=jidwgfzgwutp4thodx6ivr394&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 201. Vortrags vom 20. Februar 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkription Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=wMvMFgZBHH8&amp;amp;t=55 Begrüßung, Wochenspruch und die Sinnesqualitäten des inneren Bildes 00:00:55] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 201. Folge der Apokalypse und dazu gibt es den 46. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Welt, sie drohet zu betäuben&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Seele eingeborene Kraft;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nun trete du, Erinnerung,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus Geistestiefen leuchtend auf&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und stärke mir das Schauen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das nur durch Willenskräfte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbst erhalten kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er rundet ein bisschen das Thema ab, das wir das letzte Mal hatten. Da haben wir uns ein bisschen beschäftigt auch mit dem imaginativen Schauen, dem imaginativen Denken, und das Wichtige war ja, dass wir aus unserem Willen heraus gestaltend werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir nehmen etwas geistig wahr, ahnen etwas, spüren vielleicht eine Anwesenheit. Das ist aber zunächst noch ganz unbestimmt irgendwo, vielleicht nur dieses: Ich weiß, da ist was, aber ich kann es noch nicht ausdrücken. Ich muss es erst im Grunde wirklich selber in ein Bild fassen. Indem ich es in dieses Bild fasse – wobei wir das Bild im weitesten Sinne nehmen, weil wir ja darüber gesprochen haben, dass es nicht nur etwas Bildhaftes im Sinne eines optischen Eindrucks haben muss –, können auch Klänge eine Rolle spielen, Tasteindrücke können eine Rolle spielen, Geschmacksnuancen können dabei sehr wohl eine ganz starke Rolle spielen, und es kann auch Geruch hineinkommen, obwohl da oft der Teufel dabei ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade der Geruchssinn ist sehr heikel. Er ist sehr fein, aber sehr schwer im Bewusstsein zu halten. Wir kennen das ja vom äußeren Geruchssinn auch: Es riecht etwas wunderbar oder es stinkt grässlich, aber nach ein paar Minuten riecht man es einfach nicht mehr, es wird ausgeblendet und versinkt eigentlich total im Unterbewusstsein. Der Geruchssinn ist wie so ein Alarmsignal, das kurz aufleuchtet und dann weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo. Hallo, servus, grüß dich. Ja, also die Willenskräfte sind ganz stark angesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall ist es so, dass wir wirklich den Willen in unser Denken hineinschicken. Also dass wir gestaltend im Denken werden und dieses Denken aber wirklich weiterentwickeln zu diesem bildhaften Denken, zu diesem imaginativen Denken, dass wir durchaus einmal für uns eben in den verschiedensten Sinnesqualitäten ausformen können, je nachdem. Und daher, trotz aller Gemeinsamkeit auch bei Menschen, die jetzt imaginativ etwas erleben, gibt es aber auch immer die individuelle Variante davon, wie das Bild dann im Detail gestaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wird aber wiedererkennen die markanten Punkte drinnen. Also es ist noch mehr wichtig, gerade beim modernen Schauen, dass man sich bewusst ist der eigenen Aktivität dabei. Dass man sich bewusst ist, dass man selber malend schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Ausdruck, ich liebe ihn, ich sag das eh wahrscheinlich schon hundertmal, den der Wolfgang Pauli, der Physiker eigentlich geprägt hat, der selber also Erfahrungen hatte, zunächst in Traumbildern, vor allem auch mit dem, was er nannte den Geist der Materie. Also deutliche Begegnung mit Herrn Aremann in Wahrheit. Also man könnte natürlich auch sagen, der andere Herr der Materie ist der Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der steckt also hinter der Seite dahinter, die die eigentliche ist. Und Aremann hat es halt sehr in dieses Äußerlich-Materielle gebracht. Aber der Christus steckt sehr stark hinter dem, durchaus auch was bis ins Physische geht, aber nicht so stofflich verhärtet ist wie durch den Aremann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings, wir brauchen ihn also gerade durch diese stoffliche Verfinsterung, wenn man so will. Das ist eine der wichtigsten Grundlagen dafür, dass wir die Freiheit entwickeln können. Dass wir uns auch aus Freiheit einmal von den Göttern los sagen, das gibt es alles nicht, das interessiert mich nicht, ich will tun, was ich will, ist dann meistens eh noch das Ego, es ist nicht der wirkliche Wille des Geistigen in uns, sondern das Ego, das einmal sagt, was brauche ich denn in der äußeren Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Prozess der notwendigen Loslösung, um sie später dann vollbewusst überwinden zu können. Und in der Zeit stehen wir jetzt drinnen. Und das Wichtigste und Beste und Gesündeste ist, dass wir wirklich diesen Schnitt aber auch erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Erleben von allen guten Geistern verlassen zu sein, so jetzt stehe ich da allein, und zwar mein Ich erkenne auch noch nicht so wirklich, ich sage heute ja mein Ich, aber mehr weiß ich gar nicht, der Rest ist alles Ego, was ich weiß. Aber jetzt stehe ich da, aber jetzt kann ich den nächsten Schritt tun, das Ich kann aktiv werden, es kann aus dem Willen heraus gestaltend werden. Und indem es das tut, beginnt sich nach und nach die geistige Welt für uns zu öffnen und damit beginnt aber auch erst die Wahrnehmung, was ist mein Ich wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann erlebe ich es in seiner Tätigkeit, dann erlebe ich es in seiner Wirklichkeit. Weil wenn ich nur darüber nachdenke, nachgrüble, habe ich eigentlich nur eine Halbwahrheit, eine halbe Wirklichkeit drinnen, die hat keine Substanz. Weshalb Rudolf Steiner öfters betont hat, der berühmte Satz von René Descartes, da ich denke, also bin ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn nichts sicher ist, aber da ich denke, bin ich mir sicher, dass ich existiere. Aber es ist eigentlich, erfassen wir uns nicht in unserer Wirklichkeit, sondern nur als Scheinbild im Grunde. Also das heißt, Steiner hat dann gesagt, er hätte sagen sollen, ich denke, also bin ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was ich dabei erlebe, ist eben nicht die Wirklichkeit, ist bloßer Schein, ist bloße Spiegelung. Tatsächlich Spiegelung halt auch durch unseren Organismus, namentlich auch durch unsere Hirnkastle, unser Gehirn, das uns das widerspiegelt. Aber das ist eben nur ein Abglanz dessen, was wir wirklich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich auch in unserem irdischen Denken lebt ein Abglanz des Überirdischen. Ich meine, dass wir überhaupt unseren individuellen Intellekt entwickelt haben, das ist ja erst in der Mitte oder nach der Mitte eigentlich, also 333 nach Christus etwa, beginnt es so stark, dass die kosmische Intelligenz zum Menschen herunterkommt und von ihm ergriffen werden kann. Und so dass der Mensch also wirklich immer deutlicher das Gefühl hat, ich habe mein eigenes Denken, mein Eigendenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Eigendenken ist sehr wohl ans Hirnkastle mal sehr stark gebunden, es ist eben nicht inspiriert, nicht geschaut, aber trotzdem, wir können uns frei damit bewegen, aber trotzdem nicht ganz willkürlich. Das erkennt man ja, wenn ich über ein Dreieck nachdenke, die Gesetzmäßigkeiten eines Dreiecks, ich kann natürlich herumfantasieren, ich kann sagen, die Winkelsumme in einem Dreieck ist 780 Grad, kann ich mir einbilden, aber wenn ich es wirklich durchdenke, komme ich darauf, dass es eben immer 180 Grad sein muss, also zwei rechte Winkel im Grunde. Ich will jetzt nicht im Detail, es ist im Übrigen eine gute Einstiegsübung, wo man sehen kann, dass man Gedanken sich frei wählen kann, ich kann auch verschiedene Wege mir suchen, wie ich auf das draufkomme, dass z.B. die Winkelsumme 180 Grad ist, aber sie wird nie was anderes werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt nicht in meiner Willkür, sie wird höchstens was anderes werden, wenn ich nicht mehr ein ebenes Dreieck habe, sondern wenn ich z.B. auf der Oberfläche eine Kugel habe, dann schaut die Sache ganz anders aus, dann beginnt die Winkelsumme sich zu verändern, je nachdem, wie ich das Dreieck dann dort mache, weil auf einer gekrümmten Fläche ist es eben anders. Und das kann man weiterdenken in noch höhere Dimensionen, machen die Mathematiker auch die Physiker, ich meine, man kann heute im Grunde mit unendlich dimensionalen Räumen ganz exakt rechnen, vorstellen im Sinne einer sinnlich räumlichen Vorstellung geht nicht mehr, aber das Denken bleibt exakt. Ob es jetzt eine Bedeutung für die Welt als solche hat, muss ich dann noch extra untersuchen, es ist in sich, als geistiges Prinzip ist es stimmig, stimmig ist es etwas, was da ist in gewisser Weise, und das kann ich nicht willkürlich verändern, weil ich die Laune danach habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mein Denken wird schon geführt, aber dann muss ich schauen, findet es einen Ausdruck in der Welt, die ich um mich sehe, finde ich zumindest irgendwelche Auswirkungen davon, also haben meine unendlichen Dimensionen, auch da in unseren beschränkten Dimensionen, eine Wirkung und so weiter, das kann man dann alles untersuchen. Aber da sind wir Tätigkeiten, das war nicht immer so. Der erste Anfang ist natürlich schon in der griechischen Zeit irgendwo, also namentlich der Aristoteles spürt es schon sehr deutlich, dass er denkt, aber trotzdem ist ihm alles Denken zugleich auch Symbol für die geistige Welt, die er zwar nicht mehr schaut, aber wo er doch erkennt, dass in den Gedankengängen, selbst im logischen Schließen drinnen, in den ganzen Kategorien, die er aufstellt und so weiter, dass da geistige Gesetzmäßigkeiten drinnen liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es also nicht nur Fantasterei ist, aber er schaut nicht. Also der Aristoteles ist nicht hellsichtig, er kann also in dieses bildhafte Denken nicht mehr hineinkommen, wie es in der alten Art war. In der alten Art kam es eigentlich aus einem traumartigen Schauen, es kam also einfach die Schauung über die Menschen, die schauen konnten, sei es im Tagesbewusstsein, sei es, dass es im Traum passiert und so stark ist, dass man es also wirklich mit ins Tagesbewusstsein nehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platon hatte das noch sehr stark, daher spricht er von der Ideenschau, er schaut die Gedanken, und er schaut sie eben nicht in Abstraktionen, sondern durchaus sehr konkret. Also da ist noch eine Wahrnehmung da, sie geht nicht extrem hoch hinauf, oder jedenfalls nicht extrem in die Tiefe, sagen wir mal so. Also er kann zum Beispiel nicht die einzelnen geistigen Wesenheiten wirklich im Detail schauen, er kann gewisse große Gesetzmäßigkeiten schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Aristoteles war ja Schüler auch des Platon. Und der große Unterschied ist aber, dass der Aristoteles eben nicht mehr schauen kann, aber dass in ihm diese Eigendenkkraft schon sehr stark aufzuleuchten beginnt. Und er hat aber im Hintergrund eben noch, was er vom Platon gelernt hat, oder auch was aus den Mysterienschulen kam, das war ihm noch sehr stark bewusst, und er konnte vieles von dem jetzt in klare, logische Gedanken fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade hinter seinen naturwissenschaftlichen Schriften, wenn man es so nennen will, oder in seiner Physik oder so, wo er sich mit der physischen Welt beschäftigt, da sind sehr viele Kenntnisse noch drinnen von dem, was einst die Menschen hellsichtig in der Natur geschaut haben. Das lebt noch sehr stark drinnen. Und ja, etwa auch das Bewusstsein für das Ätherische, also wenn er dann zu den vier Grundelementen, von denen die Griechen sprachen, also von Erde, Wasser, Luft und Feuer, nimmt er noch ein fünftes dazu, die Quinta essentia, die Quintessenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber eigentlich das Ätherische. Jetzt nicht weiter differenziert, aber es ist alles das, was über die äußere Wärme hinausgeht. Also theoretisch ist da der Wärme-Äther dahinter, der Licht-Äther, und die höheren Ätherarten, da hat er keinen wirklichen Zugriff darauf, also höchstens eine Ahnung davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Interessante ist, dass er bereits in der Zeit schon sehr weit fortgeschritten ist, aber jedenfalls das, dass immer weniger Menschen dieses alte Hellsehen hatten. Ich meine, es gibt dann immer noch, es gibt bis ins 19. Jahrhundert hinein, vielleicht sogar darüber hinaus, gibt es noch einzelne Menschen, die das haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt heute Medien, die was schauen, in einem völlig bewusstlosen Zustand im Grunde, das ist aber alles alter Weg. Wir werden sehen, wie das auch in die Entwicklung hineinspielt. Weil ein wichtiger Punkt ist, dass das offizielle Kirchenchristentum hat sich dann sehr bald, also sagen wir spätestens ab dem 4., 5., 6. Jahrhundert nach Christus, also ganz auf die Fahnen geschrieben, es muss das ganze Hellsehen raus, die geistige Wahrnehmung muss raus, was über das Christentum zu sagen ist, darf nur durch die überlieferten Schriften und ihre verstandesmäßige, logische Interpretation kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ja, nicht geistige Wahrnehmung. Sie haben zwar dann gewisse Mystiker, die noch irgendwas hatten, toleriert, weil das natürlich die Leute manchmal fasziniert hat, und man hat dann sehr ausgewählt, geschaut, was lasse ich zu, solange nicht zu sehr eigenständig, was reinkommt und das eh nur bestätigt, was die Kirche auch sagt, hat man es zugelassen, weil es ein gewisser, bis in unsere Tage heute, ein Magnet ist, wenn irgendwo Wunder passieren, oder Erschauungen passieren, dann hat es eine gewisse Wirkung. Aber im Grunde war alles darauf ausgerichtet, und ich werde gleich erzählen, mit einem gewissen Recht, das alte Hellsehen zurückzudrängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ihnen auch bewusst war, den späteren Kirchenlehrern, den Päpsten dann vor allem, dass in dieses Schauen sehr, sehr starke, hauptsächlich einmal luziferische Kräfte hineinkommen, die mit dem Christusgedanken nicht so wirklich kompatibel sind. Also die einfach in illusionäre Welten hineinführen, die die Menschen verführen, und die sie eigentlich wegführen von dem, was sie finden müssen, den Christus im eigenen Ich. Das ist nicht immer so ganz klar ausgesprochen, und es ist vielleicht den Leuten, auch diesen Päpsten oder diesen Kirchenlehrern, nicht immer ganz so bewusst geworden, aber sie haben gespürt, das muss unterdrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gab daneben aber sehr wohl auch eine esoterische Strömung des Christentums, aber die ist abseits des Kirchenchristentums passiert. Das ist einmal ganz deutlich, da ist schon dadurch veranlagt, dass es eine Oberströmung gibt, die das Hellsehen eigentlich ausschließen will, die eigene geistige Wahrnehmung ausschließen will, das ist die exoterische Seite, um eben ein Bollwerk aufzubauen gegen das, was aus alten Kräften herauskommt, was aber eben sehr stark schon luziferisch verfälscht ist. Weil es war ja, ich habe darüber öfter schon gesprochen, gerade in der Zeit kurz nach dem Mysterium von Golgatha entwickelt sich die Gnosis, die sogenannte Gnosis, also eine geistige Erkenntnis, die auf eigenen geistigen Erfahrungen beruht, zumindest der Lehrer dieser gnostischen Gruppen, und da gab es aber x unterschiedliche Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wirklich, es ist bemerkenswert, weil die alten Mysterien, die griechischen Mysterien von mir, die waren eigentlich schon am Verwelten. Also was noch da war, war im Grunde mehr Tradition, man hat halt die Kulte irgendwie weiter gepflegt, aber in Wahrheit hat keiner mehr so wirklich gewusst, um was es geht. Vor allem hat keiner mehr die Erfahrung gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war am Vertrocknen. Und wir haben das ja auch bezüglich der Zeit, wo der Christus auf Erden gewesen ist, besprochen, dass gerade auch bei den Hebräern, da waren ja auch noch Propheten, welche die schauen konnten, aber in der Zeit in Wahrheit nicht mehr. Und namentlich die hohen Priester, die eigentlich selber hätten schauen sollen, und ja eigentlich das Amt hatten, darüber zu wachen, dass da nichts Verkehrtes hineinkommt, aber dazu müssen sie es auch beurteilen können, sie hatten es nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum auch da schon der Riesenskandal, dass der Christus Einweihungen vollzieht, weil die sogenannten Totenerweckungen, alle drei waren Einweihungsvorgänge. Und ganz besonders stark dann eben die Erweckung des Lazarus, der dann zum Johannes wird. Also das war so eine, aus Sicht durchaus dieser jüdischen hohe Priester, also so etwas Spektakuläres im Grunde, dass ihnen so das Zittern gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da passiert etwas, der macht das alleine, was wir nur als Priestergemeinschaft machen konnten, und der kann das. Ganz offensichtlich kann der das. Und noch dazu erwartet wirklich, also bis zum allerletzten Zeitpunkt, das war auch etwas ganz Entscheidendes, das erinnert euch an die Geschichte, wie sie geschildert wird, es wird also berichtet, der Lazarus ist also todkrank, er liegt eigentlich im Sterben, und der Christus tut eigentlich nichts dergleichen, er bricht nicht auf dorthin, alle denken er würde jetzt dorthin gehen, aber nein, er wartet noch, er sagt nur, diese Krankheit ist nicht zum Tode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht er erst verspätet hin, also er lässt sich zwei Tage Zeit, er kommt dann erst am Ende des dritten Tages, eigentlich schon am Anbruch des vierten Tages an, und alle gehen davon aus, dass jetzt dieser Lazarus wirklich gestorben ist, und nicht mehr erweckt werden kann. Weil damals wusste man schon auch, dass es eine Zeitspanne gibt, von etwa drei Tagen, wo ein Toter, der aber in Wahrheit eben noch nicht endgültig tot ist, wieder erweckt werden kann. Und man wusste auch, dass das im Grunde dann einen Einweihungsvorgang darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er eben in diesen drei, dreieinhalb Tagen zumindest in die nähere geistige Welt, genauer gesagt in die Astralsphäre zumindest, eintauchen kann und etwas von diesen Erlebnissen mitnehmen kann, wenn er dann erweckt wird von den Toten, aber dass eben noch kein endgültiger Tod ist. Ihr wisst, ich habe euch das auch geschildert eh schon öfter auch, wer dann wirklich das Geistige schauen hat, kann das auch dann erkennen, dass er sieht, dass das Seelische, das Astralische und damit aber auch das Ich, das mit dem Seelischen verbunden ist, das jetzt schon sehr weit herausgehoben ist, sich schon beginnt in höhere Sphären zu heben, also in höhere astralische Sphären zumindest, dass aber immer noch eine feste Verbindung mit dem physisch ätherischen Leib besteht. Wenn diese Verbindung getrennt ist, dann ist es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann könnte nicht einmal der Christus eine Wiedererweckung machen. Also es gibt wirklich ein beschränktes Zeitfenster und das reizt der Christus aber beim Lazarus wirklich bis zur letzten Sekunde fast, möchte ich sagen, aus. Er kann das ganz genau verfolgen, also er wartet bis zu dem Zeitpunkt, wenn er darüber jetzt noch ein paar Minuten hinausgehen würde, dann reißt diese Verbindung und dann ist der Tod endgültig, zumindest für diese Inkarnation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es nicht mehr umkehrbar. Er tut es deshalb, weil ihm da jetzt eine ganz besondere Einweihung vollzogen werden soll, wo dieser Johannes, der ja dann auch der Schreiber des Johannes-Evangeliums tatsächlich ist und auch der Apokalypse des Johannes, mit der wir uns ja beschäftigen, die im Hintergrund immer den Rahmen bildet, auch wenn wir jetzt scheinbar weite Ausflüge machen, aber es gehört unmittelbar dazu. Er reizt das wirklich aus bis zum letzten Augenblick und so viel kriegen die hohen Priester natürlich mit, dass der das kann und sie können es nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich vorstellen, was das für eine geistige Revolution bedeutet in der damaligen Zeit. Es konnte so etwas im Grunde schon die längste Zeit nur jemand durchführen, der eine lange, lange Schulung durchgemacht hat, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde, die etwas, was unterstützt aber werden musste durch die andere Priesterschaft, die jetzt den hohen Priester umgab und dann konnte so eine Einweihung vollzogen werden, dann konnte so eine Totenerweckung vollzogen werden. Früher jemand wie Elias oder was konnte das auch noch als Einzelner, aber das war ja alles zu der Zeit, wo der Christus auf Erden war und auf Erden gelebt hat, weg im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus initiiert das jetzt wieder auf seine Art, indem er ja eigentlich den alten Weg vollzieht, aber ihn zugleich zu etwas Neuem umwandelt. Das ist die große Tat, das ist diese Ureinweihung in etwas ganz Neues hinein. Und eben weil er auch wusste, dass dieser Lazarus das Potenzial dazu hat, eben der Erste wirklich Neue eingeweitet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das Besondere, was im Johannesevangelium drinnen ist und dann auch in der Apokalypse drinnen ist. Damit steht er eigentlich in gewisser Weise höher als die anderen Evangelisten, die auch noch ein gewisses altes Schauen hatten, weil ihre ganzen Schilderungen so paradox das jetzt scheinen mag, also gerade die Schilderungen der anderen Evangelien außer des Johannesevangelium sind zunächst einmal viel näher am äußeren Geschehen. Sie sind aber durchsetzt mit Schauungen, also nicht näher, ferner eigentlich dem äußeren Geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner interessanterweise. Also die Schilderungen der anderen drei Evangelien sind, naja, man würde heute sagen fantasievoll. Es ist eine Mischung aus äußeren Schilderungen und hellsichtigen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Johannes ist es so, dass er am stärksten die geistige Schau hat, aber zugleich auch, es schafft am stärksten diese geistige Schau, die er hat, umzusetzen in Bilder, die ganz nahe am tatsächlichen äußeren Geschehen sind. Das haben die anderen Evangelisten nicht so nahtlos zusammengebracht. Daher ist das Johannes-Evangelium gegen viele Stimmen, die dagegen sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Theologie wird meistens verstanden, der war ja ganz im Geistigen, der Johannes. Das darf man nicht so im Äußerlichen so ernst nehmen. Und die Theologie legt sehr viel Wert auch auf das äußere Geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfach das Banal-Physische auch draußen, was sich abgespielt hat. Und da ist es aber paradoxerweise gerade der Johannes, der das äußere Geschehen am zutreffendsten schildert, aber so schildert, dass es zugleich das treffendste Symbol ist für das geistige Geschehen, das sich abspielt. Und damit trifft er das Erdenleben des Christus gerade am allerstärksten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde jede Tat, die der Christus im Äußeren vollbracht hat, ist wirkliches Bild für das, was sich im Geistigen abspielt. Bis ins kleinste Detail. Und das konnte der Johannes, der Evangelist, der wiedererweckte Lazarus dem am allernähersten kommen, um das festzuhalten und niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum erzähle ich das? Weil das auch für unsere moderne geistige Wahrnehmung, wie sie sich langsam entwickeln sollte, sich bis zu einem gewissen Grad sogar entwickeln muss, wenn wir nicht wieder in Verirrungen kommen wollen, weil wir stehen in einer Zeit drinnen, wo ein geistiges Schauen wiederkommt. Ob wir danach streben oder nicht. Es werden also die Menschen hellsichtig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, wird es ein selbstbewusstes Hellsehen sein oder imaginatives Wahrnehmen? Gefällt mir fast das Ausdruck besser, weil Hellsehen klingt immer so ein bisschen obskur heute. Es hat heute so einen obskuren Anklang und mit einem gewissen Recht, weil die alten Fähigkeiten man im Grunde nie so genau weiß, woher kommen die Schauungen, von welcher Seite sind sie impulsiert, inspiriert. Da steckt also sehr viel anderes oft dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade der Lucifer ist da sehr stark drinnen. Er macht den einen Weg und was so mehr in die dunkle Richtung geht, auch schwarzmagische Sachen, die haben auch geistige Wahrnehmung und die sehen dann stärker die arämanische Seite. Und das ist beides ungesund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem, wenn es nicht ganz bewusst ausgebildet wird, sondern wenn es ein Schulungsweg ist, der so hinführt, dass man zwar Schauungen bekommt, aber dann nicht mit vollem Bewusstsein dabei ist. Diese Gefahr besteht also sowohl beim lichten wie beim dunklen Weg. Das heißt, der notwendige Schritt, der bitter notwendige Schritt ist der, dass man sich bewusst ist, und ich forme die Bilder bis ins kleinste Detail.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin so bewusst dabei, wie ich in der Mathematik, in der Geometrie dabei bin. Da kann ich mir keine Willkürlichkeit erlauben. Da kann ich nicht hineinlegen meine vielleicht unbewussten Wünsche, wie ich es gern hätte, dass es wäre, sondern das ist knallharte Wirklichkeit, so wie es ist, muss ich es zur Kenntnis nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mit dem weiter etwas tun, ich kann schöpferisch weitergestalten, bin aber nach wie vor zum Beispiel im Geometrischen an die Gesetze der Geometrie gebunden. Auch wenn ich bis zu unendlich dimensionalen Räumen gehe, man kennt in der Mathematik, in der Geometrie die verschiedensten Räume, die es gibt, von denen unser dreidimensionaler Raum nur ein Beispiel ist, aber man kann in viele höherdimensionale Räume gehen, und man kann ganz klar dort denken. Und so klar muss man im Schauen heute auch weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die Schauung gehabt, genau weiß ich nicht, was es war, aber ich erzähle es einmal allen. Und die alle sagen, jö, interessant, schön, oder die Schwarzmagier sagen, interessant, brauchbar für uns, aber sie wissen dann vielleicht auch nicht, wo die wirkliche Quelle ist. Also es geht darum, die wirkliche Quelle muss im Ich sein, es ist das Ich, das den einen wie den anderen Weg betrachtet, im Sinne von, ich spüre, da ist etwas, und um zu einer Erkenntnis dessen zu kommen, was denn da ist, muss ich aber selber bildhaft denken lernen als erste Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss dann in der zweiten Stufe lesen können, in dem, was sagt mir dieses Bild. Dazu muss ich sogar das Bild wieder fallen lassen, muss erkennen, ja, ich habe das gemalt, aber jetzt lasse ich das wieder fallen, eigentlich sehe ich jetzt wieder nichts, aber es beginnt zu sprechen zu mir, zu sprechen im Sinne von Inspiration, das heißt, wo ich am Anfang, bevor ich schauen konnte, nur die dumpfe Ahnung hatte, da ist etwas, das habe ich einmal zum Bild erhoben, jetzt fange ich an, etwas zu schauen, bin bei jedem Pinselstrich, bildhaft gesprochen, es sind ja geistige Pinselstriche oder Hörbilder oder sonstiges, was ich da gestalte, aber ich bin bei allem dabei, durchschaue aber die ganzen Zusammenhänge trotzdem noch nicht. Und wirklich in ihrem Zusammenhang zu schauen, und damit bekomme ich erst diese Erkenntnis, also wie das wirklich in der ganzen geistigen Welt verankert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sehe ich, das stimmt zusammen alles, das gehört zusammen, es ist nicht nur so ein einzelner Splitter, mit dem fange ich nicht sehr viel an, der kann sehr eindrucksvoll werden, wenn ich mir halt ein eindrucksvolles Bild male, und das kann mir sehr gewichtig erscheinen, aber beurteilen kann ich es erst, wenn ich es sehe im Zusammenhang mit vielem anderen. Und das passiert in der Inspiration, aber um dorthin zu kommen, muss ich das Bild im Grunde wieder auslöschen. Komplett auslöschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe mir jetzt ein Bild aufgebaut, je nachdem, wir haben ja gewisse Freiheiten drinnen, aber nur die Grundgesetzmäßigkeiten müssen trotzdem stimmen, aber ich erkenne den Zusammenhang trotzdem noch nicht. Um ihn zu erkennen, muss ich das Bild wieder wegschaffen. Wegschaffen aus dem Bewusstsein komplett, ich muss mich so lösen können davon, dass es einfach weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Traum, wenn man am Morgen aufwacht, den hat man normalerweise sehr schnell vergessen. Komm, scheint das Licht beim Fenster rein, man schlägt die Augen auf, das Wachen. Heute war doch ein spannender Traum, ah, weg ist er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann ihn festhalten, wenn ich nicht gleich die Augen aufreiße, sondern merke, aha, ich wäre jetzt wach, habe aber die Augen noch zu, dann kann ich das noch halten, dann komme ich vielleicht sogar in die Phase hinein, wo es ein lucider Traum ist. Also lucider Traum heißt eigentlich nichts anderes, als dass ich während des Träumens weiß, dass ich träume, da ist ja das Spannende, dann kann ich eingreifen in den Traum. Sonst passiert es, ich habe zwar sicher auch das Gefühl, ich bin da drinnen involviert und tue alles Mögliche, aber ich habe nie so das Gefühl, ich könnte es jetzt auch anders machen, man ist eigentlich Getriebener der ganzen Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es führt einen irgendwo hin. Aber im luciden Traum kann ich selber weiterführen. Und dann ist der nächste Schritt aber jetzt, dass trotzdem diese ganzen Bilder alles abzustreifen und nur jetzt, ja, im Grunde das leere Bewusstsein, das ist eben sehr schwer, das festzuhalten und jetzt das, was vorher, am allerersten Anfang, gespürt habe, da ist was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sehen kann man nicht sagen, ich spüre auch, da ist ein Punkt, aber der fängt mir jetzt an, Zusammenhänge zu erklären. Die sehe ich vor mir und ich kann es ihm ganz klar mitvollziehen. Das kann man erleben als Hörbild, als Zusammenklang, weil es ist ein Zusammenklang, es sind verschiedenste Sachen, die zusammengehören und man sieht eben das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder erkennt es, ich sage es einmal vorsichtiger, weil das Bild haben wir ja weggeschafft. Aber es kommt dann jetzt tatsächlich wie von selber ein Erleben, aber ich kann bei allem dabei sein. Es ist da jetzt nicht mehr so, dass ich das Bild fix und fertig mache, sondern die geistige Welt gibt es mir, aber ich bin dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin bei jedem einzelnen Schritt dabei. Ich sehe die Beziehung dahin, dorthin und das kann sehr groß werden. Das ist ein riesiges Panorama, das dann dasteht, das die Zusammenhänge aufzeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Wesen stecken dahinter, wie arbeiten die zusammen, wie gehören die zusammen. Am Anfang ist das auch alles ganz klein, wenn man mit so etwas zu erleben anfängt. Das kann sich dann sehr weit ausdehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist es wichtig, dass man diese Imagination, die man sich selbst ganz bewusst aufgebaut hat, wo man eigentlich dieses da ist etwas gekleidet hat in einem Bild. Das ist ein eigener schöpferischer, künstlerischer Akt, aber jetzt immer rein im Seelischen, den ich mache. Jetzt erst bei der Inspiration, wenn ich das Bild weggeschafft habe, jetzt fängt die geistige Welt an zu malen und führt mir die Hand sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so, dass ich eben bewusst dabei sein kann. Jetzt malt die geistige Welt tatsächlich durch mich. Das heißt, ich bin dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und malen, klingen, wie immer man es nennen will, es wird als Inspiration oder als Klang oft deswegen beschrieben, weil eben die Harmonien zwischen all dem, was da zusammengehört, aufgezeigt werden. In welchen Verhältnissen sie zueinander stehen. Und das ist durchaus eben auch die Sphäre, aus der Komponisten, Musiker, die Lieder schreiben, Opern schreiben, sonst was schreiben, große Stücke schreiben, etwas mitbekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meistens noch halb bewusst. Sie nehmen das Ergebnis her, aber es ist eine Art musikalisches Erleben, eben wie das zusammengehört. Man kann ja aber auch Farbharmonien, durchaus auch Farbklänge erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben klingen zusammen oder sie klingen auseinander. Sie sind dissonant. Manche Farben, die oft sehr ähnlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Rottöne können total dissonant werden. Und das sträubt sie total. Aber es geht in der Inspiration um dieses Zusammenwirken, dieses Zusammenklingen zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenklingen, aber wirklich im übertragenen Sinn. Wir brauchen halt die Worte dazu und wir haben es auch im Erleben. Übersetzen wir es uns drin oder es wird uns übersetzt in das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eigentlich ist es komplett übersinnlich. Das heißt, es ist mit keinem unserer sinnlichen Ausdrücke zu beschreiben in Wahrheit. Die sind immer nur Symbole dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich es schon gesagt habe, wie schaut ein Engel aus? Gar nicht. Weil er ist kein körperlich-räumliches Wesen, obwohl er einen physischen Leib hat, der aber keine geschlossene Gestalt hat. Und eine, die sich ununterbrochen verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er zum Beispiel mit den Wasserdünsten, mit dem erwieselten Wasser, mit den Wasserströmern zusammenhängt und mitfließt mit dem Wasser. Und da sind aber hundert andere Engel auch beteiligt daran. Und er schwimmt auch mit dem Dunst, der da aufsteigt und das jetzt hunderte, tausende Kilometer woanders auch irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen sind wieder andere Engel, die mit anderen Gewässern verbunden sind. Wie soll man das zeichnen? Und das ändert sich ununterbrochen. Das ist ununterbrochen in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, um ihn in ein Bild zu fassen, muss ich das Bild malen, muss man bewusst sein, dass ich das Bild gemalt habe. Ich kann aber dann das Bild auslöschen. Und es bleibt dann über oder tritt dann ins Bewusstsein die Harmonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war in dem Bild etwas, sehe aber gar nicht mehr. Aber das, was dort war, klingt zusammen mit bestimmten Ereignissen, die sich in der äußeren Welt ereignet haben, die man dann sieht. Da sieht man ein Ereignis, das jetzt unlängst passiert ist, wie das zusammenhängt mit einem, was Jahrzehnte vorher passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder in großen historischen Zusammenhängen sogar noch weiter auseinanderliegend. Wo man vielleicht auch sogar sieht, da kommt etwas aus der Zukunft, was schon sein Licht vorauswirft und einen Einfluss bereits in gewisser Weise nimmt auf das. Weil da drinnen, in dem drückt sich dann wirklich die ganze kosmische Weisheit aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade in dem. Und dass ich wirklich die geistigen Wesenheiten in ihrer speziellen Eigenart erkenne, also das Wirken des Erzengel Michael, des Engels Gabriel und so weiter. Dass ich wirklich das Wesenhafte hinter dem Ganzen erfasse, dazu brauche ich dann die Stufe der Intuition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ist aber interessanterweise zugleich auch die, die am Anfang steht. Weil dass ich spüre, da ist was. Das ist die Intuition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spricht nur noch ganz aus dem Unbewussten heraus. Ich wäre aufmerksam, da ist was. Ich bin mir sicher, da ist was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann aber noch nicht sagen, wie es ist. Ich muss erst warten. Beim alten Hellsehen springt dann sofort ein Bild hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der große Unterschied. Beim modernen Hellsehen, imaginativem Schauen ist es so, ich spüre das, vielleicht brauche ich Tage, um aus dem Spüren das Bild zu malen. Das macht mir das jetzt deutlicher, griffiger, was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist immer noch mein Bild, das ich gemalt habe. Ich muss dann zur Inspiration kommen, dann kommt mir die geistige Welt von der anderen Seite entgegen und zeigt mir, was in meinem Bild, das ich aber jetzt ausgelöscht habe, wie das alles zusammenhängt. Dann komme ich als nächste Stufe zur Intuition, dass ich jetzt wirklich der oder den geistigen Wesenheiten begegne, von ich zu ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht in der Sache, die ich betrachte, die mich angesprochen hat. Wo ich dann merke, da ist eine geistige Wesenheit, vielleicht mehrere geistige Wesenheiten, wie die zusammenhängen, das erkenne ich dann durch die Intuition. Dann ist es eine Verbundenheit von ich zu ich im Grunde, weil ja auch die Engelwesenheiten ein Ich haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es die Begegnung, die Unmittelbare. Dann bin ich am Ziel angekommen. Dann nehme ich etwas mit, ein Wissen aus dem innersten Heiligtum dieses anderen geistigen Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der Michael ausdrückt, der Gabriel ausdrückt, der Raphael ausdrückt, der Uriel ausdrückt, das ist ein ziemlich heftiger Impuls, den man da spürt. Da spürt man immense Willenskraft da drinnen und eine gewisse Strenge auch drinnen. Man spürt den Willenscharakter vor allem des anderen Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Willenscharakter, in dem schaffenden Willenscharakter liegt ja das Ich drinnen. Auch wenn eben bei den Engelwesenheiten im Gegensatz zu Menschen die schöpferische Freiheit nicht in der Art da ist wie beim Menschen. Sie sind immer trotzdem hängen an der Quelle oben und bekommen, wenn man es in unsere Sprache übersetzt, ihre Aufträge von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind die Ersten, die aus ihrem Ich etwas dem entgegentragen können. Aber wir müssen halt aufpassen, dass das was wir entgegentragen, dass das zu dem dazu passt, was da von oben kommt. Das ist die Schwierigkeit dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zusammenzupassen und es ja auch nicht den falschen geistigen Wesenheiten zu erreichen. Das machen im Extremfall die Schwarzmagier, indem sie dann den arämanischen, den asurischen, sogar den swaratischen Kräften das, was sie aus ihrem Ich heraus schaffen, diesem Reich zuzutragen. Darum lauern sie auf uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie lauern eben besonders auf die Menschen, die sich geistig betätigen, auch wenn sie glauben, dass sie im Licht sind. Vielleicht ist es auch Anfangssinn, aber sie versuchen uns auf den anderen Weg zu lenken, ohne dass wir es mitkriegen, auf welchem Weg wir sind. Das heißt, wir müssten dann, ja, müssen eigentlich, nicht nur müssten, sondern müssen, wenn wir den rechten Weg gehen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Freiheit schränkt das nicht ein, wenn man sagt, ich will gar nichts, dann wird es auch Folgen haben, aber wir können es auch verweigern. Aber wenn wir den Weg gehen wollen, uns bewusst verbinden wollen mit der Geistinwelt, dann müssen gewisse Schritte früher oder später gesetzt werden, nicht gleich morgen. Es fängt klein an, es ist ganz klar, aber dann geht es darum, dass wir wirklich erkennen, welcher Willensimpuls kommt mir da entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo will der wirklich hin? Ist er am Weg nach unten oder ist er am Weg nach oben? Und nach oben, in welche Richtung? Ist der Luzifer, der sich mit seiner sehr beschränkten Lichtsphäre begnügt, oder ist es eine Wesenheit, die weit darüber steht vielleicht, oder jedenfalls den Weg dort hinauf sucht? Weil natürlich, die Sphären, gerade in unserer Erdumgebung durchdringt sich das ja alles irgendwo. Die Sphäre Luzifers ist nicht jetzt streng getrennt von der Sphäre der Engel. Die Engel leben in dem näheren Bereich, jedenfalls die, die uns angehen, Mondensphäre in dem Bereich, aber da leben Luziferische genauso drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da durchdringt sich das alles und das liegt an uns, also wirklich zu erkennen, was will dieses Wesen? Wo will es hin? Und das ist genau das, was wir durch die Intuition erkennen. Wo wir dann wirklich die ganz konkreten Willensimpulse dieser Wesen erfahren können, aber bei vollem, klarem Bewusstsein. Das ist jetzt noch gar keine Wertung, sondern wir kriegen also einen Eindruck davon, wo die hinwollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch eben von zum Beispiel Aviman oder auch sogar den asurischen Kräften, es hat ja einen Sinn, dass sie auch bei der Entwicklung dabei sind. Wir hätten uns ja nicht zu freien Wesen entwickeln können, wenn sie nicht auch mit dabei wären. Das heißt, sie haben offensichtlich auch Impulse, die durchaus wertvoll sind oder die wir zumindest zeitweilig auch ergreifen müssen, die für uns eine Bedeutung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann nicht heißen, also ich will in die höhere geistige Welt, also Pfui, Aviman ganz Pfui, Asuras noch mehr Pfui und Luzifer, nein, zwar schön und hübsch, aber eigentlich auch Pfui. Also alles miteinander Pfui Teufel. Aber nein, es geht darum, dass wir zum Beispiel durchaus als Künstler mit luziferischen Kräften umgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Luzifer, ja wir brauchen ihn sogar, wenn wir sogar im Imaginativen schauen, jetzt unsere Bilder malen, da kann uns die luziferische Kraft durchaus helfen. Nur wir sollen uns nicht verführen lassen durch den Luzifer, dass wir nur das malen, was er bestimmt, sondern wir bestimmen, was wir malen. Er hilft uns dabei, er kann uns helfen dabei, das geistige Erleben, das ich spüre, da ist etwas, jetzt in ein sinnesartiges Bild umzusetzen, in ein sinnlich-imaginatives Bild umzusetzen, in ein symbolisches Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brauchen wir durchaus auch den Aviman dazu, der die Abstraktionsfähigkeit hat, das in drei Striche hineinzulegen. Der hilft uns dabei. Da gebrauchen wir durchaus, gerade bei den höchsten Symbolen auch, ist das durchaus mit dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das Symbol des Rosenkreuzes ist ein sinnliches Symbol. Im reingeistigen schaut es anders aus bzw. schaut gar nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann erlebe ich die Kraft, die durch dieses Bild ausgedrückt werden soll und ich erwecke diese Kraft in mir, weil ich die nächste Stufe gegangen bin vom imaginativen Bild zur Inspiration und dann weiter zur Intuition, dass ich den Willensimpuls, der ganz am Anfang mir überhaupt erst den Hinweis gegeben hat, da ist etwas, jetzt aber, wo ich ihn ganz bewusst ergreifen kann, tätig ergreifen kann. Genau spüre, welcher Willensimpuls ist dahin, wo zielt er hin, wo geht er hin. Dann passiert es zum Beispiel, dass wenn ich mir aufbaue, diese Rosenkreuz-Imagination, also das schwarze Kreuz mit den sieben Rosen, in der Regel, das ist der Regelfall, man kann es auch mit zwölf machen zum Beispiel, es gibt auch da verschiedene Möglichkeiten, aber es geht darum, sich diese Rosenkreuz-Meditation einmal aufzubauen, was ist in den Kräften der Rosen drinnen, die eben auch ein Symbol in gewisser Weise sind, aber ein Symbol, hinter dem eine Wirklichkeit steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aus diesen Lebenskräften, diesen begierdelosen Lebenskräften, aus denen die Rose herauswächst, wie im Grunde alle Pflanzen, reine Wachstumskräfte zunächst einmal haben, aber dann sich, wenn das herauswächst und in die Blüte hineingeht, dann bildet sich der Blütenkelch, da bleibt schon etwas stehen, es bildet sich eine Schale und in dieser Schale sammelt sich zunächst einmal australische Kraft. Die kann bei uns begierdenhaft werden, die kann aber sehr hohes, die Rose steht nicht umsonst auch für die Kraft der Liebe. Aber ich muss mir dieses Bild jedenfalls einmal aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt nehme man das, da wirklich in der Blüte, in der Rosenblüte drinnen, sammelt sich tatsächlich australische Kraft, die wirkt gestaltend hier hinein. Wir haben auch schon oft besprochen, dass die Blüte eigentlich nur dadurch zustande kommt, dass etwas von australischer Kraft hier gestaltend bereits beginnt, hineinzuwirken, was sonst bei der Pflanze im Wesentlichen nicht der Fall ist. Da habe ich es nur mit den Ätherkräften, mit den Lebenskräften zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am meiste habe ich das bei den einfachen Gewächsen, Farnen oder irgend sowas, die einfach immer weiter wuchern, aber nie bis zu einer wirklichen Blütenbildung kommen. Die Blütenbildung, da kommt Seelisches herein. Und das stoppt die Lebenskraft, tötet bis zu einem gewissen Grad, also drängt Leben zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt der kritische Punkt irgendwo. Das ist der kritische Punkt. Und jetzt habe ich also dieses Rosenkreuz, also ich habe die sieben Rosen einmal, die Rosenblüten eigentlich, um die es vor allem geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe das Ganze auf dem Kreuz das Holz, das abgestorben ist, das schwarze Kreuz. Der abgestorbene Baum sozusagen, das verhärtete, das verholzte, das vom Leben befreit wurde. Es ist ja im Grunde fast wie ein verkohltes Kreuz, wenn es so tiefschwarz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist alles jetzt die Imagination, die ich mir aufbaue. Also ich muss das mir erstens bildhaft vor Augen stellen, einmal das Kreuz, die Gestalt des Kreuzes, also auch darin zu sehen, den Menschen, der halt steht mit den ausgebreiteten Armen drinnen und dass da aber jetzt einmal das Todesprinzip hineinkommt. Das rührt sich einfach nimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt herum die Rosen, die eigentlich aus dem Lebendigen kommen, so wie auch das Kreuzesholz ursprünglich, aber jetzt dieses Grün, das drinnen ist, also das Bild des Lebens ist, das Pflanzengrün ist ja das Bild des Lebens, das äußere Bild des Lebens, wie das aber umgeformt wird zu den Blüten und zur Farbe, dieser roten Farbe der Blüten. Durch den Einfluss des Australischen. Und das bedeutet aber im Grunde auch da einen Abtötungsprozess drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht zwar die Rose ja durch eine Auferstehung in gewisser Weise durch, weil im nächsten Jahr kann ja wieder was Neues herauskommen. Aber zunächst geht es in einen Absterbensprozess hinein. So, und mit dieser aufgebauten Imagination gehe ich jetzt hinein in die Inspiration, da geht das Bild weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Intuition kommt es in gewisser Weise, in veränderter Weise wieder, indem jetzt im Grunde die geistige Welt malt. Vorher habe ich gemalt, jetzt malt sie. Aber sie malt eben so, dass ich bei jedem Pinselstrich mit dabei bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schlägt das schildert Rudolf Steiner ja so schön und das kann man dann wirklich erleben, dass die Gestalt zwar bleibt, also das Kreuz mit den Rosen, aber das Kreuz wird strahlendes Licht, also es ist weiß, weißstrahlendes Licht. Also es strahlt dann wirklich auch nach allen Seiten und die Rosenblüten nehmen die grüne Farbe an. Die Gegenfarbe zum Roten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die exakte Gegenfarbe dazu. Das heißt, sie sind Ausdruck geworden jetzt des schaffenden Lebens. Das ist die Auferstehung im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Auferstehung, durch die ich ja geistig durchgehe. Und es ist also ein so ein konkretes und ein sehr geläufiges Beispiel für eine Imagination, wenn man sie aufbauen kann. Haben tue ich sie dann, wenn ich diesen ganzen Prozess immer wieder durchgehen kann, mir immer wieder aber konkreter die geistige Welt entgegenkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird sich vieles angliedern daran. Das heißt, es wird wie ein Schlüssel, das mir dann viele andere Sachen beleuchten kann. Das heißt, es kommt wieder etwas auf mich zu, da ist etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre da was, ich weiß noch nicht was. Ja, so wie wenn man hat, da ist eine neue Idee in mir, da ist irgendein Rätsel, da bin ich herangekommen, aber da ist jetzt irgendwas, aber ich habe es noch nicht. Ich kann es noch nicht wirklich greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ähnlich ist es. Weil man kommt zu dem Erlebnis ja nur, wenn man sich vorbereitet hat dazu. Das heißt, man hat sich beschäftigt mit einem gewissen Thema oder durchs Lebensschicksal ist die Frage an mich gestellt worden, das ist im Übrigen die viel bessere, weil ich würde gerne wissen, wie das oder das ist, sondern in einer Schicksalssituation, da stellt sich die Frage, bitte muss nicht gleich eine hochdramatische Schicksalssituation sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Begegnung mit einem Menschen ist eine Schicksalssituation. Entweder aus der Vergangenheit oder auf jeden Fall für die Zukunft. Weil auch nur wenn wir aneinander vorbeigegangen sind und kurz einander wahrgenommen haben oder vielleicht nur einer etwas wahrgenommen hat, eine ganz zarte Verbindung ist entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die bedeutet etwas. Und die kann oft bedeuten, dass in mir der Anstoß ist, dass ein paar Fragen auftauchen. An die ich vorher nicht gedacht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Fragen in Bezug auf die geistige Welt oder Fragen auch zu dem, was ich bisher als selbstverständlich genommen habe. Das hat Rudolf Steiner so klar und schön geschildert und da ist eh alles drin. Und plötzlich macht es BING! Aber das verstehe ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlen mir auch x Zusammenhänge. Das heißt, ich habe noch viele Löcher drinnen in Wahrheit. Weil was der Steiner gemalt hat, ist die Skizze dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterforschen müssen wir selber. Nicht, weil er nicht mehr machen hätte können. Aber er hätte nie alles aufmalen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wäre auch ganz schlecht. Dann würde man nur nachbeten, was da drin steht und behaupten, dass wir es verstehen. Aber wir müssen es ja selber hinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen immer, wenn wir ein ehrliches, geistiges Wahrnehmen oder geistiges Beschäftigen gehen, wir sollen, das ist die erste Stufe des Schulungsweges, die Schriften von Steiner, von anderen von mir aus studieren, wirklich ernsthaft studieren und Jahre, Jahrzehnte vorbereiten. Aber in dem Moment, wo ich wirklich anfange, selber mit der geistigen Welt umzugehen und darum geht es ja eigentlich, weil es geht nicht darum, dass ich viel weiß darüber und es geht letztlich auch nicht darum, dass ich viel schaue, weil ah, jetzt weiß ich Bescheid, sondern es ist ja immer eine Aufgabe damit verbunden. Es wird mir dadurch gezeigt, wo ich mit meinen Fähigkeiten etwas im Geistesgeschehen bewirken kann und damit in Folge auch in der äußeren Welt bewirken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht getrennt, weil es hängt immer davon ab, mit welcher geistigen Gesinnung ich auch etwas Äußeres angehe und da kommt es oft auf die Feinheiten an. Ich meine es ja eh alles gut. Das will ich ja wenigstens hoffen, auch wenn es manche nicht so gut meinen, aber auch dort, wo man sich einbildet, ich meine es ja eh nur gut, das reicht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern man muss viel, viel mehr noch spüren, also was bringen meine seelisch-geistigen Eigenschaften wirklich in die Welt ein, was braucht die Welt und wie kann ich meine Kräfte fruchtbar machen dafür. Das geht weit über das hinauf. Ich denke mir halt, ich könnte es jetzt gut machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt wirklich ein geistiger Einschlag. Bei all der Freiheit, die wir haben, aber es werden uns auch Aufgaben gestellt von der geistigen Welt, die wir erfüllen können, weil es geht nicht darum, dass wir irgendwas machen, sondern es gibt Aufgaben auch zu bewältigen. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können darüber hinausgehendes auch machen, aber es sind auch Aufgaben da, für die wir uns engagieren können, sagen wir es einmal modern so, wo wir uns hinwenden können. Die geistige Welt schreibt uns eben nicht vor, wie wir damit umzugehen haben, wie wir damit umgehen sollen, sondern sie zeigt uns nur, da ist etwas und sie zeigt uns etwas, was mit unseren Fähigkeiten zusammenhängt und mit den Entwicklungsmöglichkeiten, die in uns drinnen stecken. Das wird uns vor Augen geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann können wir, indem wir wirklich in dieser Kommunikation sind, nennen wir es jetzt einmal irdisch so, mit den geistigen Wesenheiten, mit der geistigen Welt in dem Austausch sind, dann nehme ich da oder vereinige meine Willenskraft mit dem Willen der geistigen Welt, dass es eine wirkliche Zusammenarbeit wird. Dann wird es ein fruchtbares Tun werden. Und das geht eben nur durch diesen Schritt, dass ich fange an zu spüren, da ist etwas, da ist etwas, was ich vielleicht bearbeiten könnte oder was interessant wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fange ja meistens an, da ist etwas, was ist da, ich fange mich an zu interessieren, bis ich erkenne, dass da mit eine Aufgabe verbunden ist, die ich leisten könnte, niemand zwingt mich dazu, aber ich werde aufmerksam darauf, ich könnte da vielleicht etwas tun. Und dann muss ich mal die Frage stellen, will ich das, will ich es nicht, aus welchen Gründen will ich es nicht und so weiter. Aber das sind keine Kopfentscheidungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind auch Dinge, die wir uns ja in Wahrheit schon im vorirdischen Dasein haben wir angepeilt, haben wir angestrebt. Das ist aber weitläufig genug, um in verschiedensten Situationen dann zur Wirksamkeit zu kommen. Die geistige Wirkung, auch von dem, was wir im Alleräußersten tun, die geht weit über das Äußere hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur ein Ansatzpunkt dafür. Aber das ließe sich in einer ganz anderen Situation genauso verwirklichen. Also in x verschiedenen Variationen ist es möglich, etwas zu tun für die geistige Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es hängt jedenfalls immer damit zusammen, da ist von mir aus schon ein Wille aus der geistigen Welt, den ich mir mitnehme hinein. Und da ist aber auch eine Willenskraft, sprich ein anderes geistiges Wesen, ein höheres geistiges Wesen, das mir auch zeigt, dass da gewisse Bedürfnisse in der Welt da sind. Und das kommt zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall kommt das zusammen. Und dann kann man Sachen machen, die wirklich die Welt weiterbringen. Wie gesagt, denkt man gar nicht zu spektakulär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und morgen führen wir die Welt in den Weltfrieden hinein. Das wird nicht funktionieren. Wenn man die Schilderung der Apokalypse sieht und auch was Rudolf Steiner drüber schreibt, sieht man, es wird letztlich die ganze Epoche enden mit dem Krieg aller gegen alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, egal, wenn es auch nicht mehr so sein wird wie die Kriege jetzt, aber besser ist es in keinem Fall, wenn es sich dann mehr auf einer seelisch-geistigen Ebene abspielt. Umso schlimmer. Umso mehr Kräfte braucht es, um damit umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir können jedenfalls Schritt für Schritt etwas beitragen. Im Allerkleinsten. Ich habe das eh erwähnt, immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind oft die kleinen Begegnungen, die kleinen Worte, die man spricht, die aber irgendwann Großes bewirken. Und wenn man vielleicht dem einen Anstoß gibt, dem einen Anstoß gibt, so wie wir auch einen Anstoß kriegen irgendwo. Das ist eine Kleinigkeit scheinbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist meins. Da will ich mehr davon wissen. Dort fange ich an, was zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kommt eine Lawine ins Rollen. Genauso geben wir aber diese Impulse auch weiter. Wir streuen die Samenkörner aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann erreichen wir das, was mit dem Rosenkreuz-Symbol, oder Bild, oder Imagination, wie auch immer gemeint ist. Und gerade wenn wir sie uns aufbauen, einmal in ihrer Schlichtheit, in dem Ernst, der jetzt mit dem schwarzen Kreuz und den roten Rosen drin ist, das ist eigentlich ein sehr ernstes Bild. Das ist jetzt nicht Hurra oder so, sondern es ist ein sehr ernstes Bild eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber indem ich es dann verinnerliche und dann es wirklich umschlägt sozusagen in das lichtstrahlende weiß, lichtstrahlende Kreuz mit den grünen Rosen, es ist jetzt auch wieder nur ein Bild natürlich, aber diese Lichtkraft erwacht in einem dann. Aber da muss ich vorher auch hineingehen, indem ich mir das Bild aufbaue, es wirklich in allen Details, nämlich vor allem auch in den seelischen Details, in den seelischen Stimmungen. Weil das am wenigsten wichtig ist, aha, ich habe jetzt die Vorstellung, schwarzes Kreuz und sieben Rosen, da bin ich ja relativ schnell fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wirklich zu spüren die Kraft des Todes zum Beispiel in dem schwarzen Kreuz drinnen und das als ganzen Prozess zu erleben im Seelischen und das in die Formung dieses Bildes mit hineinzutragen. Oder umgekehrt, aus der Kraft heraus das in dieses schlichte Symbol des Kreuzes abzubilden. Aber da steckt so eine Fülle von seelischem Erleben dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Entscheidende. Weil das ist das wirklich Übersinnliche und das ist das seelisch-geistige Übersinnliche. Das schwarze Kreuz mit den Rosen als Bild ist eine Versinnlichung, die gibt uns nur einen Ankerpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich muss spüren, die seelisch-geistigen Kräfte, die dahinter stecken, die muss ich durchleiten in gewisser Weise. Das heißt, ich gehe zum Beispiel durch den Tod in gewisser Weise, durch dieses Erlebnis durch. Was heißt das konkret jetzt? Um es noch konkreter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte ja sagen, ich gehe in den Tod. Das ist ja eigentlich wunderschön, weil der Todesaugenblick ist das Großartigste, was es geben kann. Und wenn man als Mensch hinübergeht, der für das Geistige offen war, ist es ein sehr bewusstes, helles Aufleuchten, das hineingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zumindest früher oder später kommt es dann in der Nachwirkung. Es passiert eigentlich während des Moments des Todes, aber man erlebt es manchmal zeitversetzt. Aber es ist sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich gibt es ja keinen Grund, sich vor dem Tod als solches zu fürchten oder da irgendetwas Negatives zu sehen. Ich kann nur nachvollziehen, wenn sich ein Sterben lange hinzieht und schmerzhaft ist und denkt, das ist unlustig, das ist klar, das ist nichts Schönes. Aber der Moment des Todes ist, wann auch immer er passiert, das großartigste Erlebnis, was es gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Aufleuchten ist wirklich auch das Aufleuchten der Ich-Kraft. Da, in dem Moment, weiß man, was ein Ich ist. Was man selbst als Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das strahlt auf. Und von dem zehren wir eigentlich den ganzen Weg durch die geistige Welt. Irgendwann verlieren wir halt das Bewusstsein, aber das steht uns dann, wenn wir wieder am Weg herunter sind, auch wieder alles vor Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird es dann Kraft, gestaltende Kraft fallen. Am Weg hinaus ist es Licht, das uns das Licht hinaufwirft. Und wenn wir hinunterkommen zur nächsten Inkarnation, ist es auch Licht, aber vor allem auch Willenskraft, um die nächste Inkarnation vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die ganzen, mithilfe unseres Engels natürlich auch, die ganzen Schicksalsfäden anzuknüpfen, zu verbinden, wo werde ich wem begegnen, in welchen Situationen, wem muss ich begegnen, wem will ich begegnen, um weiterzukommen und den anderen weiterzubringen. Selbst wenn es einen Clash gibt und man vielleicht dann in eine unfriedliche Situation scheinbar auch kommt, man sagt sich ein paar grobe Worte, sagt, die will ich nicht mehr sehen, macht nichts. Der kriegt aber einen Impuls draus und ich nehme einen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist das wunderbar und ist für das Karma ganz toll. In der nächsten Inkarnation werden wir dann nicht, weil wir jetzt ein paar grobe Worte gesagt haben, die größten Schwierigkeiten haben, sondern es wird bei Weitem überwiegen das, was gerade durch das Zusammenglächen, durch das Zusammenstoßen bewirkt wurde. Also die Wege sind oft sehr obskur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben oft den Leuten, die wir gar nicht mögen und die uns reinschneiden und sagen, den hätte ich nicht gebraucht hier, das hätte ich mir sparen können. Nein, nein, nein, das ist gerade der Impuls, der uns sagt, jetzt gehe ich eine ganz andere Richtung, aber das war genau die Richtung, in die ich eigentlich wollte. Der steht nur dort als Wächter und sagt, da hast du nichts verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg ist woanders. Er weiß es nicht, ich weiß es im Moment nicht. Oben wissen wir es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können aber heute doch auch mit der modernen Form der geistigen Wahrnehmung dorthin kommen, dass auch in den Situationen selber oder zumindest im Nachklang davon uns ins Bewusstsein zu bringen. Zumindest so nach und nach. Dass wir früher oder später zumindest mitgehen, okay, das war damals eine heftige Auseinandersetzung und ich war froh, dass ich den nicht mehr sehe, aber es war genau der Anstoß, der mich dorthin gebracht hat zu dem, was ich gesucht habe in Wahrheit und noch gar nicht wusste, was ich suche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es hat mich dort hingeführt. Es kann in scheinbar positiven, scheinbar negativen Sachen in beiden drinnen sein. Es geht nur darum, dass die Begegnungen da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erst wenn wir das entwickeln, was ich jetzt also relativ breit ausgeführt habe, dann beginnt sich die Aufgabe, diese große Aufgabe der kirchlichen Institutionen zu erübrigen, dass sie alles, was geistige Wahrnehmungen ist, unterdrücken, weghalten und eigentlich in Wahrheit gerade dadurch im Kulturleben und das gilt für das Christentum, das gilt aber genauso auch für den Islam zum Beispiel, dafür gesorgt haben, dass der Weg in den Materialismus geht. Der Weg in den Materialismus, natürlich wirkt der Awe-Mann und das alles mit, aber der Sinn des Ganzen, nämlich im Sinne der höheren geistigen Welt auch, ist, dass dieses alte, instinktive Hellsehen, das heißt eine geistige Wahrnehmung, die einem von oben geschenkt wird, dass die überwunden wird, weil solange das diesen Weg geht, kann erstens der Mensch die Freiheit nicht wirklich entfalten und es können immer mehr, da die Zeit eben eigentlich dafür vorbei ist, immer mehr die Widersacher hinein und die können uns in die eine oder andere Richtung führen und die sind ziemlich gleich stark, also die schwarzmagische Richtung ist genug da und ihr dürft nicht denken, dass sie die jetzt für die Bösen halten und alles zugrunde errichten, die sind ja überzeugt davon, dass sie das Richtige tun, dass sie damit also die Entwicklung in die richtige Richtung lenken und genauso ist es auf der anderen Seite, ins Licht zu gehen, es geht also darum, dass wir das immer bewusster tun und dass nichts Unbewusstes hineinkommt, das ist die eigentliche Aufgabe der äußeren Kirchen, sei es im Islam, sei es im Christentum, etwas anders ist es bei den östlichen Religionen, die eigentlich zum großen Teil in dem Alten noch drinnen stehen und noch nicht so ganz den Schritt gemacht haben zum neuen Hellsehen. Also das sieht man ganz deutlich, also im klassischen, jedenfalls auch im tibetischen Buddhismus, das beruht auf dem Altenweg und die können auch auf diesem Weg auch noch zu einigermaßen soliden Schauungen kommen, aber bei uns geht das nimmer und es wird dort in näherer Zukunft auch nicht mehr funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist dort teilweise noch in wirklich gesunder Weise da, aber es wird absterben auch dort. Also auch dort wird der Weg kommen müssen, dass man aus dem Ich-Impuls heraus tätig wird. Das wird also der große Schritt sein im Buddhismus, dass sie erkennen, das Auflösen im Nirvana heißt, zum Ich zu kommen und aus dem Nichts heraus schaffend tätig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der nächste Schritt. Ihr wisst ja, das ist jetzt natürlich eine sehr kurze Fassung des Buddhismus. Es geht darum, den Menschen zu erlösen aus dem Rad der Wiedergeburten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn er also den entsprechenden Weg geht, namentlich den achtgliederigen Pfad und so weiter, dass er dann nicht mehr auf Erden geboren werden muss. Das heißt, dass er so weit kommt, dass er sein irdisches Karma, das er da angesammelt hat, aufgelöst hat. Und dann darf er ins Nirvana verschweben, sozusagen sich auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was sie auflöst, ist eigentlich nur die irdische Persönlichkeit, die sich auflöst und von dieser ist aber alles, was wertvoll ist, eigentlich in die Ich-Kraft hineingegangen. Zwar nicht als fertiges Produkt, aber als Fähigkeit, als Kraft, die im Ich auch drinnen ist. Weil man kann ja sehr viel daran lernen, auch indem man die Persönlichkeit, die irdische Persönlichkeit, das Ego ausgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ja ein sehr wohl erzogenes Ego auch sein. Das heißt, die Arbeit am kleinen Ich, am Ego, ist durchaus sehr wichtig auch. Weil wir es, solange wir auf der Erde leben, brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das haben wir oft gesagt. Wir brauchen es auch. Wir haben auch davon gesprochen, dass auch von den Menschen, also den großen Eingeweihten, die schon weit voraus sind, von denen Einzelne so weit sind, wie ein Buddha zum Beispiel, dass wirklich ihr Karma, das mit der Erdentwicklung zusammenhängt und dem, was von davor kommt, völlig aufgelöst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie brauchen sich nicht mehr inkarnieren auf Erden. Es gibt aber auch andere, haben wir auch schon besprochen, die auch diese Stufe erreicht haben, die trotzdem kommen. Die trotzdem herunterkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis zu einem gewissen Grad dann auch in jeder freiwillig auf sich genommenen Inkarnation trotzdem das Risiko auf sich nehmen, dass wieder Karma angehäuft wird. Es ist nicht so gesagt, dass ich dieses Ziel erreicht habe und damit kann nichts mehr passieren. Es kann sehr wohl etwas passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, ich habe das letzte Mal schon davon gesprochen, gerade auch bei den allerhöchsten Eingeweihten, die schon über alles darüber sind, im letzten Moment kann noch ein Absturz, und zwar ein radikaler Absturz passieren. Das ist im Übrigen etwas, was der Tante in seiner göttlichen Komödie so treffend und genau am richtigen Punkt gezeigt hat. Dieses Schwarzmagische, oder was man auch bezeichnen kann als Umzucht des Geistes mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also im Grunde nichts anderes als ich schmeiße meine geistigen Kräfte hin diesen dunklen Reichen. Und dass die Entscheidung, wo fällt die beim Tante? Nicht in der Hölle im Inferno unten. Gehen sie durch das ganze Inferno durch, kommen dann endlich bis durch die Eishöhle und dann dürfen sie wieder hinauf auf den Läuterungsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Läuterungsberg im Bild Tantes reichte also bis fast zur Mondensphäre hinauf. Und oben, auch ganz genial das Bild, oben liegt der Garten Eden, das irdische Paradies. Es gibt nicht so viele Schilderungen sonst wo, die es so deutlich machen, dass der Garten Eden nicht einfach da unten so eine nette Paradieslandschaft der Äußeren ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War sie nie. Sondern es ist etwas, was bestanden hat, als der Mensch noch in der Mondensphäre in Wahrheit lebte. Da war er noch in diesem paradiesischen Zustand und aus dem ist er herausgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht man aber über diesen Läuterungsberg hinauf, also das heißt man steigt in diese Sphäre auf langsam, legt alles ab, was an Untugenden in einem ist und was an karmischen Verfehlungen drinnen ist, legt das ab, ist also wirklich geläutert so gut es geht, perfekt in gewisser Weise und dann kommt kommt also diese Szene die Unzucht des Geistes mit der Materie. Also dargestellt in der Hure Babylon im Grunde, die mit dem Riesen auf unerrechte Weise sich vereinigt. Und dort kann der Absturz wieder ganz ins Allerunterste passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder es kann der Aufstieg in die höheren Sphären angehen. Dort ist also die entscheidende Situation, also die kann man eigentlich nur vergleichen mit dem Punkt 666 im ganz Großen, wo wir gesagt haben, bis dorthin kann jeder Mensch, vielleicht nicht aus eigener Kraft, aber mit Hilfe noch den Weg finden in die irreguläre geistige Welt und den endgültigen Gang in das Widersacherreich der sorbatischen Wesenheiten oder des zweihörnigen Tieres. Bis dorthin kann man noch zurückkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn man schon mit beiden Beinen dort drinnen steht bildlich gesprochen, kann man noch zurück. Oder es folgt ein endgültiger Absturz. Und das ist genau bei Dante dort gezeichnet im Garten Eden, dort fällt die Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze des Läuterungsberges wo man eigentlich schon verreif befunden ist, in die lichte Welt bis ganz nach oben, bis also zur göttlichen Quelle aufzusteigen. Da ist man reif befunden, sonst kommt man dort gar nicht hin. Also ins Paradies wieder hinein, kommen wir erst wenn nämlich in dieses irdische Paradies kommen wir erst hinein, wenn wir das wirklich alles genügend geläutert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort, auch wenn wir das haben, dort kann der Absturz passieren. Und der ist dann da geht es dann nach unten durch. Also da ist dann die Chance sehr groß, dass man nicht mehr rauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade wenn man von der, je höher man steigt desto tiefer fällt man. Und das ist vielleicht auch etwas, was man wenn man einen geistigen Entwicklungsweg gehen will ohne, dass sich jetzt jemand schrecken will aber, dass man es sich vor Augen hält, je höher man steigt desto größer werden die Gefahren. Und das heißt, man muss ganz energisch was tun, um sich zu schützen gegenüber der Gefahr, der man mit Sicherheit ausgesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil real schaut das so aus, dass wenn gerade diese sehr weite geistige Entwicklung da ist, also und wir alle werden irgendwann einmal, wenn es gut läuft und richtig läuft mit unserer Entwicklung so weit kommen, dass wir in einer irdischen Verkörperung nicht mehr bedürfen. Das heißt, dass wir so weit geläutert sind, dass das möglich ist, dass wir also auf eine rein geistige Ebene übersteigen können. Und dort werden wir alle gefordert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade an der Stelle werden wir alle gefordert sein und müssen äußerst wachsam sein, dass wir da nicht den Kapitalabsturz machen. Ich wage das jetzt hier zu sagen, weil es einfach wichtig ist, sich das vor Augen zu halten. Also, dass man niemals wenn man denkt, ja ich habe ja wirklich ehrlich schon sehr viel und wirklich ehrlich getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus reinstem, aber es ist dort kann der höchste Eingeweide noch scheitern. Die höchsten Eingeweiden, die wir kennen aus der Menschheitsgeschichte, können dort noch scheitern. Und dort ist die Gefahr am allergrößten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort entfalten die die unteren Kräfte im Grunde ihre höchste Wirkung. Eben gar nicht da unten, sondern sie greifen bis dort hinauf. Das ist genau der Punkt den sie noch erreichen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort sind ihre Kräfte am aller stärksten. Zugleich sind unsere Kräfte auch am stärksten dort, nur wir müssen es einsetzen. Das ist der Punkt, weil es kommt auch niemand dort hinauf, der nicht an sich so weit gearbeitet hat, dass er eben die ganze Leiterung durchlaufen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der kommt hinauf, aber er darf eben nie sich sagen, es ist geschafft. Es ist erst geschafft, wenn diese letzte Prüfung vorbei ist. Und vor die werden wir letztlich, nicht jetzt gleich in nächster Zukunft, aber irgendwann im Zuge unserer Entwicklung noch gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, wenn wir so weit sind, dass wir wirklich schon sehr viel gereinigt haben, ja eigentlich alles gereinigt haben, also im Kleinen heißt es, dass wir zumindest das Karma, das wir auf Erden angesammelt haben, dass wir das bereinigt haben, dann gibt uns eben das die Möglichkeit wirklich bis zum irdischen Paradies aufzusteigen, aber dort ist dann die entscheidende Prüfung und die entscheidet erst, wie es weitergeht. Ob wir ins neue Jerusalem hinübergehen oder ob wir uns den anderen anschließen. Also das heißt, es geht, der Weg in die Dunkelheit führt nicht nur darüber, dass ich von Haus aus halt sage, ich bin ein Geweihter in diese Richtung, also Schwarzmagier und gehe systematisch dorthin und lerne halt diesen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eben die große Gefahr, dass ich den lichten Weg gehe und in der letzten Sekunde abstürze. Aber seid jetzt nicht niedergeschlagen oder deprimiert deswegen. Ohne den wäre der Mensch oder könnte der Mensch nicht das werden, was er werden soll, nämlich ein freies geistiges Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann könnte er es nicht werden. Und das ist ja in Wahrheit bei den Menschen, die die schwarzmagischen Kräfte schulen. Dies tun sie vielfach ja auch aus dem, weil sie den Menschen das nicht zutrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie wollen eigentlich eine andere Welt bauen, in der der Mensch vor eine solche Prüfung nicht gestellt wird. Natürlich, wenn jetzt wer herunterstürzt, sie jubeln es auf, ist schon klar. Aber eigentlich wollen sie eine Welt, in der es diese Prüfung nicht gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann ist auch die Freiheit nicht möglich. Das heißt, das geht wirklich bis dorthin. Und wenn wir dann endgültig dieses irdische Paradies und diese Prüfung bestanden haben, also das irdische Paradies erreicht haben, die Prüfung bestanden haben, dann und wirklich erst dann, dann steht uns die ganze geistige Welt offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze geistige Welt offen. Und dann gibt es noch etwas mehr, dann haben wir aber auch die Kraft, Menschen, die auf die dunkle Seite gerutscht sind, die vielleicht wirklich jetzt am Ende der Erdentwicklung nicht den Weg schaffen ins neue Jerusalem, sondern die auf dieser, wenn man so will, Nebenwelt, die uns dann begleiten wird, abrutschen, die Widersacherwelt dann ist, dass gerade diese Menschen, die die Prüfung da oben bestanden haben, dann fähig sind, wirklich aus diesen Bereichen noch Menschen herauszuholen, bzw. zu unterstützen dabei herauszukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil diese Prüfung oben gerade an dem entscheidenden Punkt, da steht vor uns der Blick hinauf in die ganze helle Welt und es ist der Blick hinunter in die ganze Dunkle. Und da ist jetzt die Frage, wohin bewegen wir uns. Das ist die Prüfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Prüfung entsteht aber dadurch, dass die dunkle Seite so an uns hängt oben. Und die lichte Seite uns nur einlädt. Aber die untere will greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der entscheidende Schritt ist da, dem zu widerstehen. Dadurch können wir freie Menschen sein. Wir können auch natürlich sagen, ich gehe dort mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es auch eine freie Entscheidung, aber wie wir schon öfter besprochen haben, die letzte freie Entscheidung. Es ist dann der Verzicht darauf. Und sich einfügen in halt diese sehr streng geordnete, aber im Grunde eben sehr karge Widersacherwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Welt der soratischen Kräfte, die Welt der Wesenheiten, die halt mit dem zweihörnigen Tier zusammenhängen. Dieses Zweihörnige, dieses Zwiegespaltene, das zeigt auch diese Zerreißprobe, die drinnen ist irgendwo. Aber diese Zerreißprobe ist zugleich unsere größte Chance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir da durchgehen, dann sind wir erst wirklich ein freies Wesen. Jetzt sind wir auf dem Weg dorthin. Was wir jetzt im Erdenleben noch Freiheit nennen, das ist noch sehr eingeschränkt, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Entscheidungen sind wir in Wahrheit nicht wirklich frei, sondern da merkt man gar nicht, wie unsere ganze Erziehung, die ganze Kultur, in der wir leben, uns zu entschlüssen, zack, zack, zack, hinführt. Wir wissen, das ist das Richtige. Dort, nein, das gehört nicht und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man in eine andere Kultur schaut, schaut es schon wieder ein bisschen anders aus. Und wenn man in andere Zeiten geht, schaut es noch anders aus. Und man denkt, es wäre ein eigener, freier Entschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich entschlossen dazu. Gar nichts. Wir sind hingeschoben worden und haben uns hinschieben lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben uns hinerziehen lassen zu dem oder dem Weg. Es kann ja gut gemeint und auch wichtig sein, man soll ja Kinder auch erziehen und ihnen einen Weg zeigen, eine Richtung zeigen. Aber irgendwann muss es aus eigener Erkenntnis und eigenem Willensentschluss kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beides gehört zusammen. Ich kann keine freie Entscheidung treffen, wenn ich nicht erkenne. Wenn ich nur über den Weg stolper blind, dann kann ich keine freie Entscheidung treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann daumle ich links oder rechts. Aber ich habe keine Einsicht. Dann ist es mehr oder minder eine Zufallsentscheidung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir gehen darum, bei dem Bild aus Dante&#039;s göttlicher Komödie zu bleiben, oben im Paradiesesgarten, im irdischen Paradies. Dort stehen wir mit den höchsten entwickelten Kräften. Und dort ist die Prüfung darum so interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kommen die stärksten Gegenkräfte, aber da beweist sich es. Und dadurch haben wir erst wirklich die Freiheit. Entweder wir ergreifen sie oder wir sagen, ich gehe in euer Reich herunter und ich verzichte darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Sturz, der passiert, ist in Wahrheit nicht ohne unsere Zustimmung möglich. Aber die Verlockung ist dort sehr, sehr groß. Weil die dunkle Seite doch auch eine ganze Menge zu bieten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, wie soll ich sagen, es ist sehr neutral. Es ist eine Weichenstellung. Es ist eine Weichenstellung, die eine Entwicklung geht in die Freiheit, sie geht in die Verbindung mit dem Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der andere Weg geht eben einen anderen Weg. Also sich einzugliedern in eine sehr, sehr mächtige Welt. Aber eine sehr, sehr strenge Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Welt ohne Freiheit, aber eine Welt, in der Menschen, die sich entsprechend qualifiziert haben, über große Macht trotzdem verfügen. Und in der durchaus eine strenge Ordnung herrscht. Wir stehen viel mehr vor dem Problem, dass alles ins Chaos geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo Freiheit herrscht, muss immer wieder alles einmal ins Chaos gehen, um wieder neu gemischt zu werden und Neues aufwachsen zu lassen. Das heißt, den Weg, den die Gottheit jetzt geht, ist nicht der Weg in eine endgültig perfekte, vollkommene Welt. Wir sind immer strebend danach, aber wenn es erreicht wird, spätestens in dem Moment, kriegt es eine neue Wendung und es tut sich eine neue Errichtung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird dadurch aber alles wieder neu gemischt, in gewisser Weise. Das ist einfach die Zukunft, die von der Gottheit gewünscht ist oder ermöglicht wurde. Dass dieser, wie soll ich sagen, Übererreichtum entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass immer wieder neue Welten entstehen können, die ganz anders sind. Und jede ist für sich hat immer diese Errichtung zur Vollkommenheit hin, aber im letzten Moment bevor sie dort erstarrt. Wenn es vollkommen ist, wenn es fertig ist, ist es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist jede Entwicklung aus. Das wäre genau die Welt, die eigentlich die dunkle Seite haben will. Die will eine absolut perfekte Welt, da sind alle Regeln festgeschrieben, alles folgt diesen Regeln, alles im Gleichschritt Marsch, jedes in seiner Abteilung und es funktioniert perfekt, die perfekte Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Freiheit, nichts. Keine Veränderung mehr. Im Grunde ist es ein altes Uhrwerk des Selbstzwecks, das immer im Kreis läuft, immer im Kreis läuft, und es tut sich eigentlich nichts mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, wie soll ich sagen, ein mechanisch bewegtes Denkmal seiner Selbst. Ich kann das nur als mechanisch bezeichnen, weil es ist keine Variation mehr möglich. Aber es ist perfekt und vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der andere Weg ist der, dass eigentlich immer wieder das Streben bis dorthin, aber wenn die Gefahr besteht, man erreicht es, fängt es schon an, umgestaltet zu werden. Und es geht eine ganz neue Perspektive. Und jetzt einmal jeder einzelne Mensch kann da mitwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jeder kann so im Kleinen seine nicht perfekte, aber nach der Perfektion strebende Welt gestalten. Und es entsteht dadurch eine unendlich reichere Schöpfung, als die andere ist, die die eine große Vollkommenheit ist. Sondern immer wieder neue, neues Streben nach der Vollkommenheit, aber auf verschiedensten Wegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss dazu sagen, dass wir erst lernen müssen, mit unserem Denken mitzukommen und das zu verstehen. Es ist jahrhundertelang gesagt, Gott ist das absolut Vollkommene, seine Schöpfung ist das absolut Vollkommene. Wir können gar nicht denken, dass es viele Vollkommenheiten gibt, die gerade darin bestehen, dass man immer wieder neu zu streben beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine neue Richtung. Wenn es eigentlich schon fast fertig ist, abschwenken und sagen, da fangen wir neu an, da geht es weiter. Neuanfangen heißt nicht gleich bei Null neu anfangen, aber ich fange an wieder durcheinander zu mischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann bricht eine neue Entwicklung an. Das heißt nicht, dass gleich alles vollkommen zerstört werden muss. Der Weg geht ja in Wahrheit auch so, dass jede Schöpfung, auch während unserer Planetenkette oder der kosmischen Entwicklungskette über die sieben großen Glieder, dazwischen wird einmal alles aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt es in neuer verwandelter Form heraus. Aber in der Zukunft wird es auch sein, aber es wird immer mehr herauskommen. Während gerade die Widersacherwelt, die ist die, die erstarrt in einem, in gewisser Weise Idealbild, kann man durchaus sagen, aber das Unverrückbare ist in Stein gemeißelt sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, wo wirklich der Nietzsche was geahnt hat davon. Andere haben auch davon gesprochen, von der ewigen Wiederkehr des Gleichen. Alles wiederholt sich, weil die Welt sozusagen eine gewisse Grenzeendlichkeit hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also alles, was passieren kann, wird sich irgendwann einmal wieder wiederholen. Es läuft eigentlich immer im Kreis und wie immer wieder grüßt das Murmeltier oder wie hat es den Film gegeben vor Jahrzehnten oder was, immer wieder grüßt, immer wieder dasselbe. In dem Film war das drinnen, dass der immer wieder denselben Tag erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wacht am Morgen auf und ist wieder an dem Tag, den er gestern erlebt hat. Er hängt in so einer Endlosschleife drinnen. Das ist die Widersacherwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Welt ist die, die immer wieder riskiert den Neuanfang. Und das neue Jerusalem schon ist in gewisser Weise ein Neuanfang. Das ist nicht einfach nur kontinuierliche Fortsetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist ein mordsmäßiger schöpferischer Impuls drin. Darum bestimmt der Mensch so wesentlich mit, wie dieses neue Jerusalem ausgestaltet sein wird. Ja, wir nehmen Weltenkammer aus der Vergangenheit mit und mit seinen gewissen Grundrichtungen einmal zunächst dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird wirklich bis zum Vulkan so sein, dass etwas aus der Vergangenheit mitwirkt und trägt. Aber das Entscheidende ist das, was neu dazukommt. Ganz neu durch den freien Menschen dazukommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn wir jetzt während der Erdentwicklung da noch nicht voll alles entwickelt haben werden, aber es wird wesentlich sein in dem neuen Jerusalem der Beitrag des Menschen. Der wird genau das sein, was über das alles hinausgeht, was bisher geschaffen wurde. Was also einen ganz neuen Einschlag bringt und zwar in den ganzen Weltenplan hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, wofür die Gottheit verzichtet hat auf Allmacht und Allwissenheit. Sie bestimmt nicht alles, was in Zukunft geschehen wird und sie weiß es auch nicht im Vorhinein. Sie überlässt diesen Raum dem Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist halt auch zugleich der Raum, wo sich die Widersacher herumtreiben und uns halt alle möglichen Einflüsterungen geben, wie wir es ihrer Ansicht nach machen sollten. Was dann aber auch keine Freiheit ist. Von oben wurde uns die Freiheit geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher sorgen dafür, dass wir auch wirklich auf uns gestellt werden. Weil wir könnten ja immer noch sagen, ja ihr schenkt uns die Freiheit, aber bitte eigentlich, ich will lieber Rat von oben. Sagt mir, was ich tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist in vielen Sachen noch notwendig, aber in den entscheidenden Punkten eben gerade nicht. Da geht es nicht um bitte lieber Gott, sag mir, was ich tun soll. Da geht es darum, ich sage, was zu tun ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich es will. Und das jeder Mensch. Und ich tue es so, oder versuche es zumindest so zu tun, dass es mit dem Willen der anderen Menschen, mit dem Willen der anderen geistigen Wesen bis hinauf zur Gottheit im Einklang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem eine komplett neue Facette ist. Ein Muster in der Welt sozusagen, das noch nie da war. Und das ist halt das, was die Widersacherkräfte nicht zulassen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen einerseits viel rauben von oben. Und das ist das eine. Und das zweite ist, dass sie den Menschen aber abbringen davon, die Freiheit, die ihm geboten ist, wirklich zu benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Freiheit auf die Freiheit verzichten. Was gar nicht so leicht ist. Der schwarzmagische Schulungsweg hat auch etwas damit zu tun, sich darauf zu trainieren, diese Freiheit nicht mehr zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eine gewaltige Macht im gesamten System anzustreben. Das heißt, ein wichtiges Rädchen drin zu sein. Ja, es ist so schwer, das in irdisch-menschliche Worte zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist der Punkt. Und wenn man einen geistigen Entwicklungsweg geht, halte ich es also für unverantwortlich, wenn ich es ehrlich sagen darf, wenn man sich nicht diese andere Seite auch wirklich gründlich vor Augen führt. Nur dann kann man nämlich die Stärke entwickeln, diesen Versuchungen, diesen Ablenkungen, die von dieser Seite kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei es jetzt die luziferische, sei es die arimanische, sei es die asurische, sei es das zweihörnige Tier beziehungsweise die soratischen Wesenheiten, dass man dem bewusst widerstehen kann. Dazu muss ich mich rechtzeitig beschäftigen. Und es werden einem die Einblicke dazu auf dem Weg eh offeriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man begegnet, und das ist durchaus auch gut und richtig, wenn einem heute auf dem modernen Weg sehr schnell, unter Umständen sogar als erstes, die eigene dunkle Seite gezeigt wird. Also der kleine Hüter, der Doppelgänger gezeigt wird, der finster ist und der eigentlich einen ganz bewusst begleiten sollte. Aber so, dass ich ihn im Auge habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich ihn nicht im Auge habe, dann weiß man nicht, was er tut. Aber es geht also nicht darum, den Doppelgänger jetzt gleich wegzujagen. Das funktioniert sowieso nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, ihn im Laufe dieser und vieler anderer Inkarnationen zu verwandeln. Aber das ist ein sehr, sehr weiter Weg. Und trotzdem kann man in sich bereits die lichte Seite entfalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat gar nichts damit zu tun, dass der Doppelgänger noch da ist und noch eine Weile da sein wird und uns begleiten wird. Das ist nicht so schnell loszukriegen. Wir müssen eigentlich lernen, bewusst ihn als Begleiter zu sehen und zu erkennen, will er uns jetzt auf die falsche Seite bringen durch die Einflüsterung der Widersacher oder hilft er uns oder hat er in bestimmten Situationen einfach nichts zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was heute wirklich sehr bewusst erlebt werden sollte, erfahren werden sollte. Im Idealfall ist es wirklich so, dass man sagt, ich spüre während meines Lebens den Doppelgänger als ständigen Begleiter. Der ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht als etwas Böses, nicht als etwas Fürchterliches, auch wenn die erste Begegnung sicher ziemlich schockierend ist, weil da merkt man, was noch alles zu tun ist. Aber das soll uns nicht abhalten, die lichte Seite zu entwickeln und sie kann sich unabhängig davon entfalten. Man darf nur nicht zulassen, dass diese Doppelgängerkräfte, ohne dass wir es merken, sich da hineinmischen und unsere Handlungen bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist die Freiheit weg und wir merken es aber gar nicht. Dass es mit unserer Freiheit noch nicht sehr weit her ist, liegt hauptsächlich daran, dass diese Doppelgängerkräfte uns lenken, uns einflüstern, was wir alles brauchen, was alles wichtig ist für uns und in Wahrheit aber in das Reich der Widersacher führt. Das ist ja nur dadurch möglich, dass wir es nicht erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr ist eigentlich für die Zukunft und das wird auch so kommen, unser ständiger Begleiter. Er geht mit uns mit und wir lernen damit umzugehen. Der auf den ersten Blick so schrecklich war, wird uns vertrauter in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt aber nichts anderes. Wir haben immer mehr Mut und Kraft, diesen dunklen Seiten in unserem Wesen entgegenzuschauen, nicht zu verzweifeln und zu sagen, ich muss lernen als erstes, ihr dürft nicht das Aude übernehmen. Wenn ich sage, ich will das nicht, dann habt ihr zu schweigen und die nächste Aufgabe wird sein, die längerwierige Aufgabe, diesen Doppelgänger so zu verändern, dass er brauchbare Kräfte entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann er sehr gut, weil er ist zuständig dafür, dass wir uns im äußeren Leben bewähren können, auch wirklich tätig werden können, dass wir leben können auf dieser Welt. Dazu brauchen wir das. Da sind diese Kräfte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort liegt auch der Ansatzpunkt dran, wie man die Widersacherkräfte erlösen kann, mitarbeiten kann daran. Weil indem wir lernen, zum Beispiel mit unserem Doppelgänger, sei es jetzt der arimanische, der heute besonders deutlich hervorkommt, aber das heißt nicht, dass die luziferische Seite nicht auch kräftig da ist. Also wir haben Doppel, Doppel, Doppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelgänger als Allgemeinbegriff heißt, eigentlich haben wir mehrere, also zwei auf jeden Fall, aber in Wahrheit die auch in verschiedenen Varianten. Wir haben da eine ziemliche Bevölkerung in uns sozusagen, in unserem Wesen. Da geht es ziemlich zu, wir sind eigentlich viele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dieser ganzen Menagerie können wir aber umgehen lernen, wenn wir es wirklich bewusst angehen. Und der Weg zum bewussten Wahrnehmen dieser Kräfte auch, sei es im Widersacher, aber auch was an positiven Kräften da ist, auch bei den Doppelgängerkräften im Übrigen, weil der ist nicht nur unser Verderber. Er kann uns genauso gute Sachen geben, die halt im Erden werden, im Erden sein, im Erden werden, wichtig sind durchaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das höhere Ich eigentlich gar nichts anfängt damit. Das ist schon manchmal ein bisschen ein starker Aristokraten, unser Ich, das da lieber sich nicht die Hände schmutzig macht, beziehungsweise es gar nicht kann, also eh besser ist, wenn es nicht hingreift. Weil das schon ein Großschöpfer ist, umgestalten, aber wie tue ich eigentlich? Also da sind wir oft noch sehr überfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eben unser Ich, unser Ich ist viel mehr draußen, als es hier da ist. Und wir müssen es letztlich namentlich jetzt auch in unserer Bewusstseinssehnenzeit wirklich ganz auf den Boden bringen. Darum zu allen geistigen Übungen, die uns ins Licht führen, brauchen wir ganz starke Übungen, die uns helfen ganz fest am Boden zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier zu stehen, in den, sag ich es vereinfacht, Banalitäten des Alltagslebens, die aber entscheidend sind durchaus. Weil in den sogenannten Banalitäten kann sehr viel drinnen liegen. Und es nutzt mir nichts, wenn ich diese Aufgaben, die gerade im Alltagsleben sind, nicht bewältige, aber dafür am Wochenende oder sonst wo, gehen meditieren oder gehen in irgendeinen Zirkel und hören mir die geistigen Dinge an und laden mich wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber unter der Woche regiert der Doppelgänger ungesichtet und ungeschminkt und macht alles das Gegenteil davon. Also die Arbeit ist wichtig, das da unten am Boden anzugehen. Und der Doppelgänger ist, also namentlich der arämanische, der steht eben mit den Füßen nicht auf der Erde, sondern in der Erde drinnen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unsere Aufgabe ist ihn eigentlich so weit zu heben, dass er sicher auf der Erde gehen kann und auch nicht nach oben zum Luzifer davon zischt. Wenn er nach unten sinkt, im Bild gesprochen, in die Erde hinein, in die arämanischen, asurischen Bereiche hinein oder sogar in die soratischen Bereiche hinein. Aber auch nicht mit dem Luzifer, in dessen Licht es erreicht, das ja wunderschön ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also alle luziferischen Imaginationen, die einem so kommen, können wunderschön sein. Wunderschön. Hat aber mit der wirklichen, regulären geistigen Welt relativ wenig zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind halt auch die Verführungen. Und wenn man jetzt bewusster einen geistigen Weg gehen will, wo man auch dann irgendwann mal sagt, ja, das sollen dann auch eben Imaginationen kommen, es soll sich ein imaginatives Denken, ein Wahrnehmen des Geistigen entwickeln. Irgendwann stellt sich die Frage einfach, weil es besteht ja nicht drin, nur dass ich Bücher lese und darüber nachdenke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die erste Stufe. Aber die zweite Stufe ist, ich fange an wahrzunehmen. Das heißt mal zu spüren, da ist was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann lerne ich, und das kann man wirklich wie ein Handwerk unter Anführungszeichen lernen, wie bilde ich das zu Imaginationen um, die ich selber male. Wie bringe ich alles hinein, ich spüre, da ist etwas. Wie schaffe ich es, dass möglichst jedes Detail darin sichtbar wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lerne ich es wegschaffen. Dann kommt die Inspiration, die geistige Welt malt mir etwas entgegen, und ich bin aber mit dabei. Es lenkt mir die Hand oder den Blick oder wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zum Schluss begegne ich in der Intuition den geistigen Wesen, die zu mir spricht, aber ich erkenne auch das geistige Wesen von mir aus, des Doppelgängers, der Widersacher, die da stehen, oder auch der Engelwesenheiten, höheren Wesenheiten, die dort sind, die durch die Intuition mir begegnen. Da begegne ich ihnen unmittelbar, in dem sich ihr Wille mit meinem Willen verbindet, was im Übrigen ein wechselseitiger Austausch ist. Es ist ein Ergreifen im Willensmäßigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme etwas von dem Willen des geistigen Wesens auf, aber umgekehrt auch. Es ist wirklich ein Austausch. Und ein freier Austausch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nie so, dass mir ein Wille aufgezwungen wird, sondern es ist etwas, was ich entgegennehmen will oder sage, danke, das passt nicht. Völlige Freiheit drinnen. Wenn man Anthroposophie oder ernsthaft ein geistiges Streben entwickelt, geht es im Kern immer darum, selbst tätig zu werden und zu sagen, ich habe eine Aufgabe damit und eine Verantwortung damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht darum, das ist schon interessant, die geistige Welt kennenzulernen, das ist schön, wenn ich das kennenlerne. Ich möchte so gern wissen, soll ich schon haben, aber wenn es bei dem stehen bleibt und ich mir jetzt viel Wissen aneigne über die geistige Welt und dabei stehen bleibe, dann habe ich eigentlich nicht verstanden, um was es wirklich geht. Das ist das Mittel aus der Erkenntnis heraus und aus der Freiheit heraus, tätig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Erden, aber auch im Geistigen. Auf beiden Seiten tun wir etwas und können etwas tun. Jeder Gedanke, den ich fasse, den ich aus einem geistig-imaginativen heraus fasse, ist eine Realität in der Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Einfluss auf das ganze Weltgeschehen. Nicht spektakulär, gleich verändert sich alles, aber es lenkt die Entwicklung in die richtige Richtung, wenn ich es gut angehe. Es ist ein Impuls in diese Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Impulse bewirken mehr. Wir sind ermächtigt dazu mitzuwirken an diesem Reich. Ich werde vielleicht das nächste Mal mich noch einmal widmen, genau wie das passiert ist, dass aber mit einem gewissen Recht, aber auch mit vielen Fehlern, die dabei passiert sind, gerade die Entwicklung der christlichen Kirchen, aber auch des Islams so gelaufen sind, dass sie uns zunächst einmal wirklich vom Geistigen abgeschnürt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Voraussetzung dafür ist, dass wir ins Licht aufsteigen können. Das gehört dazu, mit all den Auseinandersetzungen, die drinnen sind. In gewisser Weise will die Kirche als Institution, als Kirchenwesenheit sogar, will sie das Geistige, die Wahrnehmung des Geistigen, ausschalten und rein auf die überlieferte Schrift gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dasselbe ist im Islam der Fall. Es ist genau dasselbe dort. Der geistige Weg in die Zukunft, und da sage ich jetzt nicht der christliche oder der islamische oder sonst was, sondern wirklich der geistige Weg in die Zukunft, ist der eben diese notwendige Zwischenphase, die da ist, wo alles Geistige, die Wahrnehmung nämlich ausgelöscht wird, aus eigener Kraft weiterzuführen zu einem neuen Schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss jetzt niemanden Stress machen, ob das jetzt in der Inkarnation ist oder in der nächsten, ist ganz egal, aber es kann jeder mit dem Malen dieser seelisch-imaginativen Bilder beginnen. Es wird am Anfang noch sehr vage sein, ich meine man kann, dann dauert es noch Stunden, aber man kann mit einfachen seelischen Stimmungen beginnen. Versucht mal einfach einmal, das in ein imaginatives Bild zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfinde die Stimmung und setze es jetzt in ein Farbbild, in Formen, in Bewegungen, dann bin ich auf dem Weg dorthin. Das kann man mit den einfachsten Sachen üben in Wahrheit. Es ist nicht weit weg, man darf sich nicht vorstellen, geistig sehend, hellsehend, jetzt überfällt mich das und blinkt, da geht ein großer Horizont auf und jetzt bin ich baff, was da alles ist, sondern es liegt an unserer Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es so kommt, dass es aufgeht, dann ist es der alte Weg und das ist der, wo wir mit einer gewissen Rechte Kirchen daran arbeiten, dass der weg geht. Da ist die Gefahr riesig groß, dass dort die ganzen Widersacher sich austoben, weil wir ja eh nicht bewusst dabei sind, da können sie einschmuggeln, was sie wollen. Aber darum ist es auch wichtig, dass das so passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden das vielleicht das nächste Mal oder übernächste Mal so besprechen, wenn man nimmt den Papst Nikolaus I., der hat viel dazu beigetragen, der war sich an dieses Problem sehr bewusst. Aber es hat auch dazu geführt, dass zwei Jahre nach seinem Tod das Vierte Konzil von Konstantinopel stattfindet, wo, wie Steiner oft sagt, der Geist abgeschafft wurde. Der Mensch besteht aus Leib und Seele, aber nur die Seele hat auch einen geistigen Anteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einen eigenständigen Geist hat er nicht. Das war der Haltepunkt, dass da niemand weiter geht. Und das wird als schwerst ketzerisch sozusagen festgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, alles das, wo wir jetzt reden, dass es passieren sollte, wird dort einfach ein Riegel vorgeschoben zunächst einmal. Und gut, heute können sie schieben, was sie wollen, wenn wir uns nicht das Vorschieben lassen wollen. Die Ketzerverbrennungen, zum Glück geht das so, dass es nicht mehr Anfeindungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also seelische Anfeindungen. Die kommen dann von verschiedenen Seiten. Die Vertreter dieser Strömung kommen vielleicht aus der wissenschaftlichen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist genau dieselbe. Die Denkweise ist genau die gleiche. Kommt von dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich nur, obwohl es viele selber nicht wissen, dass in dem drinsteht. Da schimpfen dann manche Wissenschaftler, die sagen, ich bin Atheist und die Kirchen sind das fürchterlichste. Und umgekehrt schimpfen sie vielleicht auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie denken genau auf derselben Schiene in Wahrheit. Sie denken genau auf derselben Schiene. Sie denken, bitte geistige Wahrnehmung, geistige Erfahrung zunageln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, gibt es ja eigentlich gar nicht. Kann nicht sein, darf nicht sein. Sie kann sein und sie darf sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jeder Mensch kann es erreichen. Man darf sie nur nicht blenden, indem man Vision über Vision über Vision sie erwartet. Da kann ich nur sagen, Gott sei Dank kommt die nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die kommt, dann ist Feuer am Dach. Da würde ich dann sehr vorsichtig werden. Schritt für Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann weiß ich, ich bin dabei. Ich bin tätig dabei. Und dann erfahre ich es mit der gleichen Sicherheit, wie man sie wirklich in der Mathematik oder so hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann ich auch nicht einfach ins Fantastische mich verlieren. Eins und eins ist eben zwei. Und wenn es nicht so ist, habe ich ein anderes Zahlensystem, dann ok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich schon, kann ich alles. Aber es hat seine Regeln, seine Ordnung. In diesem Sinne sind wir schon wieder ein bisschen über der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese zum Abschluss noch einmal den 46. Wochenspruch und höre den auch ein bisschen in Bezug auf das, was wir jetzt besprochen haben. Weil es steckt auch irgendwie drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt, sie droht zu betäuben der Seele eingeborene Kraft. Nun trete du, Erinnerung, aus Geistestiefen leuchtend auf und stärke mir das Schauen, das nur durch Willenskräfte sich selbst erhalten kann. Das Schauen kann nur durch Willenskräfte sich selbst erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann eigentlich nur dadurch zustande kommen, wenn es Schauen im heutigen Sinne ist. Das heißt mit vollem, wachem Selbstbewusstsein. Das ist das wichtigste Bollwerk, egal wie weit man jetzt kommt, aber dass man in die Richtung hin arbeitet, um alle Widersacher in die Flucht zu schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mir bewusst bin, ich stehe da voll bewusst dabei und ich lasse nichts da rein, was mich so einfach überschwemmt, überschüttet, überkommt, sondern ich gestalte, dann beißen sie sich die Zähne aus, bildlich gesprochen, an uns die Widersacher oder fallen ihnen die Flügel ab. Gut, in diesem Sinne danke ich euch für heute. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank auch allen, die beim Livestream dabei waren. Bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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Danke zurück. Gerne. Schnell euch noch einmal sehen.&lt;br /&gt;
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Gute Nacht. Bis zum nächsten Mal. Hallo Victor, servus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 200. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 202. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_201._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=32681</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 201. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-09-12T11:34:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Transkription des 201. Vortrags vom 20. Februar 2024 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 200. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 202. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:201.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=wMvMFgZBHH8|thumb|201. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 20. Februar 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=wMvMFgZBHH8 Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/wj3yl8xgttj6r0i3zpzk4/201.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=jidwgfzgwutp4thodx6ivr394&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 201. Vortrags vom 20. Februar 2024 ==&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine Rohtranskription. Wenn du wissen willst, WIE eine fertige Transkription ausschaut, dann schau dir verschiedene Muster an, die bereits zu [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100% transkribiert]] sind. Melde dich gerne übers [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] bei uns, wenn du bei der Textarbeit [https://anthro.world/MitTun MitTun] möchtest. Wir freuen uns auf dich! +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=wMvMFgZBHH8&amp;amp;t=55 Begrüßung, Wochenspruch und die Sinnesqualitäten des inneren Bildes 00:00:55] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 201. Folge der Apokalypse und dazu gibt es den 46. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Welt, sie drohet zu betäuben&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Seele eingeborene Kraft;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nun trete du, Erinnerung,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus Geistestiefen leuchtend auf&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und stärke mir das Schauen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das nur durch Willenskräfte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selbst erhalten kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er rundet ein bisschen das Thema ab, das wir das letzte Mal hatten. Da haben wir uns ein bisschen beschäftigt auch mit dem imaginativen Schauen, dem imaginativen Denken, und das Wichtige war ja, dass wir aus unserem Willen heraus gestaltend werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir nehmen etwas geistig wahr, ahnen etwas, spüren vielleicht eine Anwesenheit. Das ist aber zunächst noch ganz unbestimmt irgendwo, vielleicht nur dieses: Ich weiß, da ist was, aber ich kann es noch nicht ausdrücken. Ich muss es erst im Grunde wirklich selber in ein Bild fassen. Indem ich es in dieses Bild fasse – wobei wir das Bild im weitesten Sinne nehmen, weil wir ja darüber gesprochen haben, dass es nicht nur etwas Bildhaftes im Sinne eines optischen Eindrucks haben muss –, können auch Klänge eine Rolle spielen, Tasteindrücke können eine Rolle spielen, Geschmacksnuancen können dabei sehr wohl eine ganz starke Rolle spielen, und es kann auch Geruch hineinkommen, obwohl da oft der Teufel dabei ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade der Geruchssinn ist sehr heikel. Er ist sehr fein, aber sehr schwer im Bewusstsein zu halten. Wir kennen das ja vom äußeren Geruchssinn auch: Es riecht etwas wunderbar oder es stinkt grässlich, aber nach ein paar Minuten riecht man es einfach nicht mehr, es wird ausgeblendet und versinkt eigentlich total im Unterbewusstsein. Der Geruchssinn ist wie so ein Alarmsignal, das kurz aufleuchtet und dann weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo. Hallo, servus, grüß dich. Ja, also die Willenskräfte sind ganz stark angesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall ist es so, dass wir wirklich den Willen in unser Denken hineinschicken. Also dass wir gestaltend im Denken werden und dieses Denken aber wirklich weiterentwickeln zu diesem bildhaften Denken, zu diesem imaginativen Denken, dass wir durchaus einmal für uns eben in den verschiedensten Sinnesqualitäten ausformen können, je nachdem. Und daher, trotz aller Gemeinsamkeit auch bei Menschen, die jetzt imaginativ etwas erleben, gibt es aber auch immer die individuelle Variante davon, wie das Bild dann im Detail gestaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wird aber wiedererkennen die markanten Punkte drinnen. Also es ist noch mehr wichtig, gerade beim modernen Schauen, dass man sich bewusst ist der eigenen Aktivität dabei. Dass man sich bewusst ist, dass man selber malend schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser Ausdruck, ich liebe ihn, ich sag das eh wahrscheinlich schon hundertmal, den der Wolfgang Pauli, der Physiker eigentlich geprägt hat, der selber also Erfahrungen hatte, zunächst in Traumbildern, vor allem auch mit dem, was er nannte den Geist der Materie. Also deutliche Begegnung mit Herrn Aremann in Wahrheit. Also man könnte natürlich auch sagen, der andere Herr der Materie ist der Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der steckt also hinter der Seite dahinter, die die eigentliche ist. Und Aremann hat es halt sehr in dieses Äußerlich-Materielle gebracht. Aber der Christus steckt sehr stark hinter dem, durchaus auch was bis ins Physische geht, aber nicht so stofflich verhärtet ist wie durch den Aremann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings, wir brauchen ihn also gerade durch diese stoffliche Verfinsterung, wenn man so will. Das ist eine der wichtigsten Grundlagen dafür, dass wir die Freiheit entwickeln können. Dass wir uns auch aus Freiheit einmal von den Göttern los sagen, das gibt es alles nicht, das interessiert mich nicht, ich will tun, was ich will, ist dann meistens eh noch das Ego, es ist nicht der wirkliche Wille des Geistigen in uns, sondern das Ego, das einmal sagt, was brauche ich denn in der äußeren Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Prozess der notwendigen Loslösung, um sie später dann vollbewusst überwinden zu können. Und in der Zeit stehen wir jetzt drinnen. Und das Wichtigste und Beste und Gesündeste ist, dass wir wirklich diesen Schnitt aber auch erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Erleben von allen guten Geistern verlassen zu sein, so jetzt stehe ich da allein, und zwar mein Ich erkenne auch noch nicht so wirklich, ich sage heute ja mein Ich, aber mehr weiß ich gar nicht, der Rest ist alles Ego, was ich weiß. Aber jetzt stehe ich da, aber jetzt kann ich den nächsten Schritt tun, das Ich kann aktiv werden, es kann aus dem Willen heraus gestaltend werden. Und indem es das tut, beginnt sich nach und nach die geistige Welt für uns zu öffnen und damit beginnt aber auch erst die Wahrnehmung, was ist mein Ich wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann erlebe ich es in seiner Tätigkeit, dann erlebe ich es in seiner Wirklichkeit. Weil wenn ich nur darüber nachdenke, nachgrüble, habe ich eigentlich nur eine Halbwahrheit, eine halbe Wirklichkeit drinnen, die hat keine Substanz. Weshalb Rudolf Steiner öfters betont hat, der berühmte Satz von René Descartes, da ich denke, also bin ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn nichts sicher ist, aber da ich denke, bin ich mir sicher, dass ich existiere. Aber es ist eigentlich, erfassen wir uns nicht in unserer Wirklichkeit, sondern nur als Scheinbild im Grunde. Also das heißt, Steiner hat dann gesagt, er hätte sagen sollen, ich denke, also bin ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was ich dabei erlebe, ist eben nicht die Wirklichkeit, ist bloßer Schein, ist bloße Spiegelung. Tatsächlich Spiegelung halt auch durch unseren Organismus, namentlich auch durch unsere Hirnkastle, unser Gehirn, das uns das widerspiegelt. Aber das ist eben nur ein Abglanz dessen, was wir wirklich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich auch in unserem irdischen Denken lebt ein Abglanz des Überirdischen. Ich meine, dass wir überhaupt unseren individuellen Intellekt entwickelt haben, das ist ja erst in der Mitte oder nach der Mitte eigentlich, also 333 nach Christus etwa, beginnt es so stark, dass die kosmische Intelligenz zum Menschen herunterkommt und von ihm ergriffen werden kann. Und so dass der Mensch also wirklich immer deutlicher das Gefühl hat, ich habe mein eigenes Denken, mein Eigendenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Eigendenken ist sehr wohl ans Hirnkastle mal sehr stark gebunden, es ist eben nicht inspiriert, nicht geschaut, aber trotzdem, wir können uns frei damit bewegen, aber trotzdem nicht ganz willkürlich. Das erkennt man ja, wenn ich über ein Dreieck nachdenke, die Gesetzmäßigkeiten eines Dreiecks, ich kann natürlich herumfantasieren, ich kann sagen, die Winkelsumme in einem Dreieck ist 780 Grad, kann ich mir einbilden, aber wenn ich es wirklich durchdenke, komme ich darauf, dass es eben immer 180 Grad sein muss, also zwei rechte Winkel im Grunde. Ich will jetzt nicht im Detail, es ist im Übrigen eine gute Einstiegsübung, wo man sehen kann, dass man Gedanken sich frei wählen kann, ich kann auch verschiedene Wege mir suchen, wie ich auf das draufkomme, dass z.B. die Winkelsumme 180 Grad ist, aber sie wird nie was anderes werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt nicht in meiner Willkür, sie wird höchstens was anderes werden, wenn ich nicht mehr ein ebenes Dreieck habe, sondern wenn ich z.B. auf der Oberfläche eine Kugel habe, dann schaut die Sache ganz anders aus, dann beginnt die Winkelsumme sich zu verändern, je nachdem, wie ich das Dreieck dann dort mache, weil auf einer gekrümmten Fläche ist es eben anders. Und das kann man weiterdenken in noch höhere Dimensionen, machen die Mathematiker auch die Physiker, ich meine, man kann heute im Grunde mit unendlich dimensionalen Räumen ganz exakt rechnen, vorstellen im Sinne einer sinnlich räumlichen Vorstellung geht nicht mehr, aber das Denken bleibt exakt. Ob es jetzt eine Bedeutung für die Welt als solche hat, muss ich dann noch extra untersuchen, es ist in sich, als geistiges Prinzip ist es stimmig, stimmig ist es etwas, was da ist in gewisser Weise, und das kann ich nicht willkürlich verändern, weil ich die Laune danach habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mein Denken wird schon geführt, aber dann muss ich schauen, findet es einen Ausdruck in der Welt, die ich um mich sehe, finde ich zumindest irgendwelche Auswirkungen davon, also haben meine unendlichen Dimensionen, auch da in unseren beschränkten Dimensionen, eine Wirkung und so weiter, das kann man dann alles untersuchen. Aber da sind wir Tätigkeiten, das war nicht immer so. Der erste Anfang ist natürlich schon in der griechischen Zeit irgendwo, also namentlich der Aristoteles spürt es schon sehr deutlich, dass er denkt, aber trotzdem ist ihm alles Denken zugleich auch Symbol für die geistige Welt, die er zwar nicht mehr schaut, aber wo er doch erkennt, dass in den Gedankengängen, selbst im logischen Schließen drinnen, in den ganzen Kategorien, die er aufstellt und so weiter, dass da geistige Gesetzmäßigkeiten drinnen liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es also nicht nur Fantasterei ist, aber er schaut nicht. Also der Aristoteles ist nicht hellsichtig, er kann also in dieses bildhafte Denken nicht mehr hineinkommen, wie es in der alten Art war. In der alten Art kam es eigentlich aus einem traumartigen Schauen, es kam also einfach die Schauung über die Menschen, die schauen konnten, sei es im Tagesbewusstsein, sei es, dass es im Traum passiert und so stark ist, dass man es also wirklich mit ins Tagesbewusstsein nehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platon hatte das noch sehr stark, daher spricht er von der Ideenschau, er schaut die Gedanken, und er schaut sie eben nicht in Abstraktionen, sondern durchaus sehr konkret. Also da ist noch eine Wahrnehmung da, sie geht nicht extrem hoch hinauf, oder jedenfalls nicht extrem in die Tiefe, sagen wir mal so. Also er kann zum Beispiel nicht die einzelnen geistigen Wesenheiten wirklich im Detail schauen, er kann gewisse große Gesetzmäßigkeiten schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Aristoteles war ja Schüler auch des Platon. Und der große Unterschied ist aber, dass der Aristoteles eben nicht mehr schauen kann, aber dass in ihm diese Eigendenkkraft schon sehr stark aufzuleuchten beginnt. Und er hat aber im Hintergrund eben noch, was er vom Platon gelernt hat, oder auch was aus den Mysterienschulen kam, das war ihm noch sehr stark bewusst, und er konnte vieles von dem jetzt in klare, logische Gedanken fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade hinter seinen naturwissenschaftlichen Schriften, wenn man es so nennen will, oder in seiner Physik oder so, wo er sich mit der physischen Welt beschäftigt, da sind sehr viele Kenntnisse noch drinnen von dem, was einst die Menschen hellsichtig in der Natur geschaut haben. Das lebt noch sehr stark drinnen. Und ja, etwa auch das Bewusstsein für das Ätherische, also wenn er dann zu den vier Grundelementen, von denen die Griechen sprachen, also von Erde, Wasser, Luft und Feuer, nimmt er noch ein fünftes dazu, die Quinta essentia, die Quintessenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber eigentlich das Ätherische. Jetzt nicht weiter differenziert, aber es ist alles das, was über die äußere Wärme hinausgeht. Also theoretisch ist da der Wärme-Äther dahinter, der Licht-Äther, und die höheren Ätherarten, da hat er keinen wirklichen Zugriff darauf, also höchstens eine Ahnung davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Interessante ist, dass er bereits in der Zeit schon sehr weit fortgeschritten ist, aber jedenfalls das, dass immer weniger Menschen dieses alte Hellsehen hatten. Ich meine, es gibt dann immer noch, es gibt bis ins 19. Jahrhundert hinein, vielleicht sogar darüber hinaus, gibt es noch einzelne Menschen, die das haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt heute Medien, die was schauen, in einem völlig bewusstlosen Zustand im Grunde, das ist aber alles alter Weg. Wir werden sehen, wie das auch in die Entwicklung hineinspielt. Weil ein wichtiger Punkt ist, dass das offizielle Kirchenchristentum hat sich dann sehr bald, also sagen wir spätestens ab dem 4., 5., 6. Jahrhundert nach Christus, also ganz auf die Fahnen geschrieben, es muss das ganze Hellsehen raus, die geistige Wahrnehmung muss raus, was über das Christentum zu sagen ist, darf nur durch die überlieferten Schriften und ihre verstandesmäßige, logische Interpretation kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ja, nicht geistige Wahrnehmung. Sie haben zwar dann gewisse Mystiker, die noch irgendwas hatten, toleriert, weil das natürlich die Leute manchmal fasziniert hat, und man hat dann sehr ausgewählt, geschaut, was lasse ich zu, solange nicht zu sehr eigenständig, was reinkommt und das eh nur bestätigt, was die Kirche auch sagt, hat man es zugelassen, weil es ein gewisser, bis in unsere Tage heute, ein Magnet ist, wenn irgendwo Wunder passieren, oder Erschauungen passieren, dann hat es eine gewisse Wirkung. Aber im Grunde war alles darauf ausgerichtet, und ich werde gleich erzählen, mit einem gewissen Recht, das alte Hellsehen zurückzudrängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ihnen auch bewusst war, den späteren Kirchenlehrern, den Päpsten dann vor allem, dass in dieses Schauen sehr, sehr starke, hauptsächlich einmal luziferische Kräfte hineinkommen, die mit dem Christusgedanken nicht so wirklich kompatibel sind. Also die einfach in illusionäre Welten hineinführen, die die Menschen verführen, und die sie eigentlich wegführen von dem, was sie finden müssen, den Christus im eigenen Ich. Das ist nicht immer so ganz klar ausgesprochen, und es ist vielleicht den Leuten, auch diesen Päpsten oder diesen Kirchenlehrern, nicht immer ganz so bewusst geworden, aber sie haben gespürt, das muss unterdrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gab daneben aber sehr wohl auch eine esoterische Strömung des Christentums, aber die ist abseits des Kirchenchristentums passiert. Das ist einmal ganz deutlich, da ist schon dadurch veranlagt, dass es eine Oberströmung gibt, die das Hellsehen eigentlich ausschließen will, die eigene geistige Wahrnehmung ausschließen will, das ist die exoterische Seite, um eben ein Bollwerk aufzubauen gegen das, was aus alten Kräften herauskommt, was aber eben sehr stark schon luziferisch verfälscht ist. Weil es war ja, ich habe darüber öfter schon gesprochen, gerade in der Zeit kurz nach dem Mysterium von Golgatha entwickelt sich die Gnosis, die sogenannte Gnosis, also eine geistige Erkenntnis, die auf eigenen geistigen Erfahrungen beruht, zumindest der Lehrer dieser gnostischen Gruppen, und da gab es aber x unterschiedliche Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wirklich, es ist bemerkenswert, weil die alten Mysterien, die griechischen Mysterien von mir, die waren eigentlich schon am Verwelten. Also was noch da war, war im Grunde mehr Tradition, man hat halt die Kulte irgendwie weiter gepflegt, aber in Wahrheit hat keiner mehr so wirklich gewusst, um was es geht. Vor allem hat keiner mehr die Erfahrung gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war am Vertrocknen. Und wir haben das ja auch bezüglich der Zeit, wo der Christus auf Erden gewesen ist, besprochen, dass gerade auch bei den Hebräern, da waren ja auch noch Propheten, welche die schauen konnten, aber in der Zeit in Wahrheit nicht mehr. Und namentlich die hohen Priester, die eigentlich selber hätten schauen sollen, und ja eigentlich das Amt hatten, darüber zu wachen, dass da nichts Verkehrtes hineinkommt, aber dazu müssen sie es auch beurteilen können, sie hatten es nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum auch da schon der Riesenskandal, dass der Christus Einweihungen vollzieht, weil die sogenannten Totenerweckungen, alle drei waren Einweihungsvorgänge. Und ganz besonders stark dann eben die Erweckung des Lazarus, der dann zum Johannes wird. Also das war so eine, aus Sicht durchaus dieser jüdischen hohe Priester, also so etwas Spektakuläres im Grunde, dass ihnen so das Zittern gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da passiert etwas, der macht das alleine, was wir nur als Priestergemeinschaft machen konnten, und der kann das. Ganz offensichtlich kann der das. Und noch dazu erwartet wirklich, also bis zum allerletzten Zeitpunkt, das war auch etwas ganz Entscheidendes, das erinnert euch an die Geschichte, wie sie geschildert wird, es wird also berichtet, der Lazarus ist also todkrank, er liegt eigentlich im Sterben, und der Christus tut eigentlich nichts dergleichen, er bricht nicht auf dorthin, alle denken er würde jetzt dorthin gehen, aber nein, er wartet noch, er sagt nur, diese Krankheit ist nicht zum Tode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht er erst verspätet hin, also er lässt sich zwei Tage Zeit, er kommt dann erst am Ende des dritten Tages, eigentlich schon am Anbruch des vierten Tages an, und alle gehen davon aus, dass jetzt dieser Lazarus wirklich gestorben ist, und nicht mehr erweckt werden kann. Weil damals wusste man schon auch, dass es eine Zeitspanne gibt, von etwa drei Tagen, wo ein Toter, der aber in Wahrheit eben noch nicht endgültig tot ist, wieder erweckt werden kann. Und man wusste auch, dass das im Grunde dann einen Einweihungsvorgang darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er eben in diesen drei, dreieinhalb Tagen zumindest in die nähere geistige Welt, genauer gesagt in die Astralsphäre zumindest, eintauchen kann und etwas von diesen Erlebnissen mitnehmen kann, wenn er dann erweckt wird von den Toten, aber dass eben noch kein endgültiger Tod ist. Ihr wisst, ich habe euch das auch geschildert eh schon öfter auch, wer dann wirklich das Geistige schauen hat, kann das auch dann erkennen, dass er sieht, dass das Seelische, das Astralische und damit aber auch das Ich, das mit dem Seelischen verbunden ist, das jetzt schon sehr weit herausgehoben ist, sich schon beginnt in höhere Sphären zu heben, also in höhere astralische Sphären zumindest, dass aber immer noch eine feste Verbindung mit dem physisch ätherischen Leib besteht. Wenn diese Verbindung getrennt ist, dann ist es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann könnte nicht einmal der Christus eine Wiedererweckung machen. Also es gibt wirklich ein beschränktes Zeitfenster und das reizt der Christus aber beim Lazarus wirklich bis zur letzten Sekunde fast, möchte ich sagen, aus. Er kann das ganz genau verfolgen, also er wartet bis zu dem Zeitpunkt, wenn er darüber jetzt noch ein paar Minuten hinausgehen würde, dann reißt diese Verbindung und dann ist der Tod endgültig, zumindest für diese Inkarnation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es nicht mehr umkehrbar. Er tut es deshalb, weil ihm da jetzt eine ganz besondere Einweihung vollzogen werden soll, wo dieser Johannes, der ja dann auch der Schreiber des Johannes-Evangeliums tatsächlich ist und auch der Apokalypse des Johannes, mit der wir uns ja beschäftigen, die im Hintergrund immer den Rahmen bildet, auch wenn wir jetzt scheinbar weite Ausflüge machen, aber es gehört unmittelbar dazu. Er reizt das wirklich aus bis zum letzten Augenblick und so viel kriegen die hohen Priester natürlich mit, dass der das kann und sie können es nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich vorstellen, was das für eine geistige Revolution bedeutet in der damaligen Zeit. Es konnte so etwas im Grunde schon die längste Zeit nur jemand durchführen, der eine lange, lange Schulung durchgemacht hat, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde, die etwas, was unterstützt aber werden musste durch die andere Priesterschaft, die jetzt den hohen Priester umgab und dann konnte so eine Einweihung vollzogen werden, dann konnte so eine Totenerweckung vollzogen werden. Früher jemand wie Elias oder was konnte das auch noch als Einzelner, aber das war ja alles zu der Zeit, wo der Christus auf Erden war und auf Erden gelebt hat, weg im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus initiiert das jetzt wieder auf seine Art, indem er ja eigentlich den alten Weg vollzieht, aber ihn zugleich zu etwas Neuem umwandelt. Das ist die große Tat, das ist diese Ureinweihung in etwas ganz Neues hinein. Und eben weil er auch wusste, dass dieser Lazarus das Potenzial dazu hat, eben der Erste wirklich Neue eingeweitet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das Besondere, was im Johannesevangelium drinnen ist und dann auch in der Apokalypse drinnen ist. Damit steht er eigentlich in gewisser Weise höher als die anderen Evangelisten, die auch noch ein gewisses altes Schauen hatten, weil ihre ganzen Schilderungen so paradox das jetzt scheinen mag, also gerade die Schilderungen der anderen Evangelien außer des Johannesevangelium sind zunächst einmal viel näher am äußeren Geschehen. Sie sind aber durchsetzt mit Schauungen, also nicht näher, ferner eigentlich dem äußeren Geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner interessanterweise. Also die Schilderungen der anderen drei Evangelien sind, naja, man würde heute sagen fantasievoll. Es ist eine Mischung aus äußeren Schilderungen und hellsichtigen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Johannes ist es so, dass er am stärksten die geistige Schau hat, aber zugleich auch, es schafft am stärksten diese geistige Schau, die er hat, umzusetzen in Bilder, die ganz nahe am tatsächlichen äußeren Geschehen sind. Das haben die anderen Evangelisten nicht so nahtlos zusammengebracht. Daher ist das Johannes-Evangelium gegen viele Stimmen, die dagegen sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Theologie wird meistens verstanden, der war ja ganz im Geistigen, der Johannes. Das darf man nicht so im Äußerlichen so ernst nehmen. Und die Theologie legt sehr viel Wert auch auf das äußere Geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfach das Banal-Physische auch draußen, was sich abgespielt hat. Und da ist es aber paradoxerweise gerade der Johannes, der das äußere Geschehen am zutreffendsten schildert, aber so schildert, dass es zugleich das treffendste Symbol ist für das geistige Geschehen, das sich abspielt. Und damit trifft er das Erdenleben des Christus gerade am allerstärksten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde jede Tat, die der Christus im Äußeren vollbracht hat, ist wirkliches Bild für das, was sich im Geistigen abspielt. Bis ins kleinste Detail. Und das konnte der Johannes, der Evangelist, der wiedererweckte Lazarus dem am allernähersten kommen, um das festzuhalten und niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum erzähle ich das? Weil das auch für unsere moderne geistige Wahrnehmung, wie sie sich langsam entwickeln sollte, sich bis zu einem gewissen Grad sogar entwickeln muss, wenn wir nicht wieder in Verirrungen kommen wollen, weil wir stehen in einer Zeit drinnen, wo ein geistiges Schauen wiederkommt. Ob wir danach streben oder nicht. Es werden also die Menschen hellsichtig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, wird es ein selbstbewusstes Hellsehen sein oder imaginatives Wahrnehmen? Gefällt mir fast das Ausdruck besser, weil Hellsehen klingt immer so ein bisschen obskur heute. Es hat heute so einen obskuren Anklang und mit einem gewissen Recht, weil die alten Fähigkeiten man im Grunde nie so genau weiß, woher kommen die Schauungen, von welcher Seite sind sie impulsiert, inspiriert. Da steckt also sehr viel anderes oft dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade der Lucifer ist da sehr stark drinnen. Er macht den einen Weg und was so mehr in die dunkle Richtung geht, auch schwarzmagische Sachen, die haben auch geistige Wahrnehmung und die sehen dann stärker die arämanische Seite. Und das ist beides ungesund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem, wenn es nicht ganz bewusst ausgebildet wird, sondern wenn es ein Schulungsweg ist, der so hinführt, dass man zwar Schauungen bekommt, aber dann nicht mit vollem Bewusstsein dabei ist. Diese Gefahr besteht also sowohl beim lichten wie beim dunklen Weg. Das heißt, der notwendige Schritt, der bitter notwendige Schritt ist der, dass man sich bewusst ist, und ich forme die Bilder bis ins kleinste Detail.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin so bewusst dabei, wie ich in der Mathematik, in der Geometrie dabei bin. Da kann ich mir keine Willkürlichkeit erlauben. Da kann ich nicht hineinlegen meine vielleicht unbewussten Wünsche, wie ich es gern hätte, dass es wäre, sondern das ist knallharte Wirklichkeit, so wie es ist, muss ich es zur Kenntnis nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mit dem weiter etwas tun, ich kann schöpferisch weitergestalten, bin aber nach wie vor zum Beispiel im Geometrischen an die Gesetze der Geometrie gebunden. Auch wenn ich bis zu unendlich dimensionalen Räumen gehe, man kennt in der Mathematik, in der Geometrie die verschiedensten Räume, die es gibt, von denen unser dreidimensionaler Raum nur ein Beispiel ist, aber man kann in viele höherdimensionale Räume gehen, und man kann ganz klar dort denken. Und so klar muss man im Schauen heute auch weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die Schauung gehabt, genau weiß ich nicht, was es war, aber ich erzähle es einmal allen. Und die alle sagen, jö, interessant, schön, oder die Schwarzmagier sagen, interessant, brauchbar für uns, aber sie wissen dann vielleicht auch nicht, wo die wirkliche Quelle ist. Also es geht darum, die wirkliche Quelle muss im Ich sein, es ist das Ich, das den einen wie den anderen Weg betrachtet, im Sinne von, ich spüre, da ist etwas, und um zu einer Erkenntnis dessen zu kommen, was denn da ist, muss ich aber selber bildhaft denken lernen als erste Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss dann in der zweiten Stufe lesen können, in dem, was sagt mir dieses Bild. Dazu muss ich sogar das Bild wieder fallen lassen, muss erkennen, ja, ich habe das gemalt, aber jetzt lasse ich das wieder fallen, eigentlich sehe ich jetzt wieder nichts, aber es beginnt zu sprechen zu mir, zu sprechen im Sinne von Inspiration, das heißt, wo ich am Anfang, bevor ich schauen konnte, nur die dumpfe Ahnung hatte, da ist etwas, das habe ich einmal zum Bild erhoben, jetzt fange ich an, etwas zu schauen, bin bei jedem Pinselstrich, bildhaft gesprochen, es sind ja geistige Pinselstriche oder Hörbilder oder sonstiges, was ich da gestalte, aber ich bin bei allem dabei, durchschaue aber die ganzen Zusammenhänge trotzdem noch nicht. Und wirklich in ihrem Zusammenhang zu schauen, und damit bekomme ich erst diese Erkenntnis, also wie das wirklich in der ganzen geistigen Welt verankert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sehe ich, das stimmt zusammen alles, das gehört zusammen, es ist nicht nur so ein einzelner Splitter, mit dem fange ich nicht sehr viel an, der kann sehr eindrucksvoll werden, wenn ich mir halt ein eindrucksvolles Bild male, und das kann mir sehr gewichtig erscheinen, aber beurteilen kann ich es erst, wenn ich es sehe im Zusammenhang mit vielem anderen. Und das passiert in der Inspiration, aber um dorthin zu kommen, muss ich das Bild im Grunde wieder auslöschen. Komplett auslöschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe mir jetzt ein Bild aufgebaut, je nachdem, wir haben ja gewisse Freiheiten drinnen, aber nur die Grundgesetzmäßigkeiten müssen trotzdem stimmen, aber ich erkenne den Zusammenhang trotzdem noch nicht. Um ihn zu erkennen, muss ich das Bild wieder wegschaffen. Wegschaffen aus dem Bewusstsein komplett, ich muss mich so lösen können davon, dass es einfach weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Traum, wenn man am Morgen aufwacht, den hat man normalerweise sehr schnell vergessen. Komm, scheint das Licht beim Fenster rein, man schlägt die Augen auf, das Wachen. Heute war doch ein spannender Traum, ah, weg ist er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann ihn festhalten, wenn ich nicht gleich die Augen aufreiße, sondern merke, aha, ich wäre jetzt wach, habe aber die Augen noch zu, dann kann ich das noch halten, dann komme ich vielleicht sogar in die Phase hinein, wo es ein lucider Traum ist. Also lucider Traum heißt eigentlich nichts anderes, als dass ich während des Träumens weiß, dass ich träume, da ist ja das Spannende, dann kann ich eingreifen in den Traum. Sonst passiert es, ich habe zwar sicher auch das Gefühl, ich bin da drinnen involviert und tue alles Mögliche, aber ich habe nie so das Gefühl, ich könnte es jetzt auch anders machen, man ist eigentlich Getriebener der ganzen Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es führt einen irgendwo hin. Aber im luciden Traum kann ich selber weiterführen. Und dann ist der nächste Schritt aber jetzt, dass trotzdem diese ganzen Bilder alles abzustreifen und nur jetzt, ja, im Grunde das leere Bewusstsein, das ist eben sehr schwer, das festzuhalten und jetzt das, was vorher, am allerersten Anfang, gespürt habe, da ist was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sehen kann man nicht sagen, ich spüre auch, da ist ein Punkt, aber der fängt mir jetzt an, Zusammenhänge zu erklären. Die sehe ich vor mir und ich kann es ihm ganz klar mitvollziehen. Das kann man erleben als Hörbild, als Zusammenklang, weil es ist ein Zusammenklang, es sind verschiedenste Sachen, die zusammengehören und man sieht eben das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder erkennt es, ich sage es einmal vorsichtiger, weil das Bild haben wir ja weggeschafft. Aber es kommt dann jetzt tatsächlich wie von selber ein Erleben, aber ich kann bei allem dabei sein. Es ist da jetzt nicht mehr so, dass ich das Bild fix und fertig mache, sondern die geistige Welt gibt es mir, aber ich bin dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin bei jedem einzelnen Schritt dabei. Ich sehe die Beziehung dahin, dorthin und das kann sehr groß werden. Das ist ein riesiges Panorama, das dann dasteht, das die Zusammenhänge aufzeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Wesen stecken dahinter, wie arbeiten die zusammen, wie gehören die zusammen. Am Anfang ist das auch alles ganz klein, wenn man mit so etwas zu erleben anfängt. Das kann sich dann sehr weit ausdehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist es wichtig, dass man diese Imagination, die man sich selbst ganz bewusst aufgebaut hat, wo man eigentlich dieses da ist etwas gekleidet hat in einem Bild. Das ist ein eigener schöpferischer, künstlerischer Akt, aber jetzt immer rein im Seelischen, den ich mache. Jetzt erst bei der Inspiration, wenn ich das Bild weggeschafft habe, jetzt fängt die geistige Welt an zu malen und führt mir die Hand sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so, dass ich eben bewusst dabei sein kann. Jetzt malt die geistige Welt tatsächlich durch mich. Das heißt, ich bin dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und malen, klingen, wie immer man es nennen will, es wird als Inspiration oder als Klang oft deswegen beschrieben, weil eben die Harmonien zwischen all dem, was da zusammengehört, aufgezeigt werden. In welchen Verhältnissen sie zueinander stehen. Und das ist durchaus eben auch die Sphäre, aus der Komponisten, Musiker, die Lieder schreiben, Opern schreiben, sonst was schreiben, große Stücke schreiben, etwas mitbekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meistens noch halb bewusst. Sie nehmen das Ergebnis her, aber es ist eine Art musikalisches Erleben, eben wie das zusammengehört. Man kann ja aber auch Farbharmonien, durchaus auch Farbklänge erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben klingen zusammen oder sie klingen auseinander. Sie sind dissonant. Manche Farben, die oft sehr ähnlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei verschiedene Rottöne können total dissonant werden. Und das sträubt sie total. Aber es geht in der Inspiration um dieses Zusammenwirken, dieses Zusammenklingen zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenklingen, aber wirklich im übertragenen Sinn. Wir brauchen halt die Worte dazu und wir haben es auch im Erleben. Übersetzen wir es uns drin oder es wird uns übersetzt in das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eigentlich ist es komplett übersinnlich. Das heißt, es ist mit keinem unserer sinnlichen Ausdrücke zu beschreiben in Wahrheit. Die sind immer nur Symbole dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich es schon gesagt habe, wie schaut ein Engel aus? Gar nicht. Weil er ist kein körperlich-räumliches Wesen, obwohl er einen physischen Leib hat, der aber keine geschlossene Gestalt hat. Und eine, die sich ununterbrochen verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er zum Beispiel mit den Wasserdünsten, mit dem erwieselten Wasser, mit den Wasserströmern zusammenhängt und mitfließt mit dem Wasser. Und da sind aber hundert andere Engel auch beteiligt daran. Und er schwimmt auch mit dem Dunst, der da aufsteigt und das jetzt hunderte, tausende Kilometer woanders auch irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen sind wieder andere Engel, die mit anderen Gewässern verbunden sind. Wie soll man das zeichnen? Und das ändert sich ununterbrochen. Das ist ununterbrochen in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, um ihn in ein Bild zu fassen, muss ich das Bild malen, muss man bewusst sein, dass ich das Bild gemalt habe. Ich kann aber dann das Bild auslöschen. Und es bleibt dann über oder tritt dann ins Bewusstsein die Harmonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war in dem Bild etwas, sehe aber gar nicht mehr. Aber das, was dort war, klingt zusammen mit bestimmten Ereignissen, die sich in der äußeren Welt ereignet haben, die man dann sieht. Da sieht man ein Ereignis, das jetzt unlängst passiert ist, wie das zusammenhängt mit einem, was Jahrzehnte vorher passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder in großen historischen Zusammenhängen sogar noch weiter auseinanderliegend. Wo man vielleicht auch sogar sieht, da kommt etwas aus der Zukunft, was schon sein Licht vorauswirft und einen Einfluss bereits in gewisser Weise nimmt auf das. Weil da drinnen, in dem drückt sich dann wirklich die ganze kosmische Weisheit aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade in dem. Und dass ich wirklich die geistigen Wesenheiten in ihrer speziellen Eigenart erkenne, also das Wirken des Erzengel Michael, des Engels Gabriel und so weiter. Dass ich wirklich das Wesenhafte hinter dem Ganzen erfasse, dazu brauche ich dann die Stufe der Intuition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ist aber interessanterweise zugleich auch die, die am Anfang steht. Weil dass ich spüre, da ist was. Das ist die Intuition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spricht nur noch ganz aus dem Unbewussten heraus. Ich wäre aufmerksam, da ist was. Ich bin mir sicher, da ist was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann aber noch nicht sagen, wie es ist. Ich muss erst warten. Beim alten Hellsehen springt dann sofort ein Bild hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der große Unterschied. Beim modernen Hellsehen, imaginativem Schauen ist es so, ich spüre das, vielleicht brauche ich Tage, um aus dem Spüren das Bild zu malen. Das macht mir das jetzt deutlicher, griffiger, was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist immer noch mein Bild, das ich gemalt habe. Ich muss dann zur Inspiration kommen, dann kommt mir die geistige Welt von der anderen Seite entgegen und zeigt mir, was in meinem Bild, das ich aber jetzt ausgelöscht habe, wie das alles zusammenhängt. Dann komme ich als nächste Stufe zur Intuition, dass ich jetzt wirklich der oder den geistigen Wesenheiten begegne, von ich zu ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht in der Sache, die ich betrachte, die mich angesprochen hat. Wo ich dann merke, da ist eine geistige Wesenheit, vielleicht mehrere geistige Wesenheiten, wie die zusammenhängen, das erkenne ich dann durch die Intuition. Dann ist es eine Verbundenheit von ich zu ich im Grunde, weil ja auch die Engelwesenheiten ein Ich haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es die Begegnung, die Unmittelbare. Dann bin ich am Ziel angekommen. Dann nehme ich etwas mit, ein Wissen aus dem innersten Heiligtum dieses anderen geistigen Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der Michael ausdrückt, der Gabriel ausdrückt, der Raphael ausdrückt, der Uriel ausdrückt, das ist ein ziemlich heftiger Impuls, den man da spürt. Da spürt man immense Willenskraft da drinnen und eine gewisse Strenge auch drinnen. Man spürt den Willenscharakter vor allem des anderen Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Willenscharakter, in dem schaffenden Willenscharakter liegt ja das Ich drinnen. Auch wenn eben bei den Engelwesenheiten im Gegensatz zu Menschen die schöpferische Freiheit nicht in der Art da ist wie beim Menschen. Sie sind immer trotzdem hängen an der Quelle oben und bekommen, wenn man es in unsere Sprache übersetzt, ihre Aufträge von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind die Ersten, die aus ihrem Ich etwas dem entgegentragen können. Aber wir müssen halt aufpassen, dass das was wir entgegentragen, dass das zu dem dazu passt, was da von oben kommt. Das ist die Schwierigkeit dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zusammenzupassen und es ja auch nicht den falschen geistigen Wesenheiten zu erreichen. Das machen im Extremfall die Schwarzmagier, indem sie dann den arämanischen, den asurischen, sogar den swaratischen Kräften das, was sie aus ihrem Ich heraus schaffen, diesem Reich zuzutragen. Darum lauern sie auf uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie lauern eben besonders auf die Menschen, die sich geistig betätigen, auch wenn sie glauben, dass sie im Licht sind. Vielleicht ist es auch Anfangssinn, aber sie versuchen uns auf den anderen Weg zu lenken, ohne dass wir es mitkriegen, auf welchem Weg wir sind. Das heißt, wir müssten dann, ja, müssen eigentlich, nicht nur müssten, sondern müssen, wenn wir den rechten Weg gehen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Freiheit schränkt das nicht ein, wenn man sagt, ich will gar nichts, dann wird es auch Folgen haben, aber wir können es auch verweigern. Aber wenn wir den Weg gehen wollen, uns bewusst verbinden wollen mit der Geistinwelt, dann müssen gewisse Schritte früher oder später gesetzt werden, nicht gleich morgen. Es fängt klein an, es ist ganz klar, aber dann geht es darum, dass wir wirklich erkennen, welcher Willensimpuls kommt mir da entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo will der wirklich hin? Ist er am Weg nach unten oder ist er am Weg nach oben? Und nach oben, in welche Richtung? Ist der Luzifer, der sich mit seiner sehr beschränkten Lichtsphäre begnügt, oder ist es eine Wesenheit, die weit darüber steht vielleicht, oder jedenfalls den Weg dort hinauf sucht? Weil natürlich, die Sphären, gerade in unserer Erdumgebung durchdringt sich das ja alles irgendwo. Die Sphäre Luzifers ist nicht jetzt streng getrennt von der Sphäre der Engel. Die Engel leben in dem näheren Bereich, jedenfalls die, die uns angehen, Mondensphäre in dem Bereich, aber da leben Luziferische genauso drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da durchdringt sich das alles und das liegt an uns, also wirklich zu erkennen, was will dieses Wesen? Wo will es hin? Und das ist genau das, was wir durch die Intuition erkennen. Wo wir dann wirklich die ganz konkreten Willensimpulse dieser Wesen erfahren können, aber bei vollem, klarem Bewusstsein. Das ist jetzt noch gar keine Wertung, sondern wir kriegen also einen Eindruck davon, wo die hinwollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist ja auch eben von zum Beispiel Aviman oder auch sogar den asurischen Kräften, es hat ja einen Sinn, dass sie auch bei der Entwicklung dabei sind. Wir hätten uns ja nicht zu freien Wesen entwickeln können, wenn sie nicht auch mit dabei wären. Das heißt, sie haben offensichtlich auch Impulse, die durchaus wertvoll sind oder die wir zumindest zeitweilig auch ergreifen müssen, die für uns eine Bedeutung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es kann nicht heißen, also ich will in die höhere geistige Welt, also Pfui, Aviman ganz Pfui, Asuras noch mehr Pfui und Luzifer, nein, zwar schön und hübsch, aber eigentlich auch Pfui. Also alles miteinander Pfui Teufel. Aber nein, es geht darum, dass wir zum Beispiel durchaus als Künstler mit luziferischen Kräften umgehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Luzifer, ja wir brauchen ihn sogar, wenn wir sogar im Imaginativen schauen, jetzt unsere Bilder malen, da kann uns die luziferische Kraft durchaus helfen. Nur wir sollen uns nicht verführen lassen durch den Luzifer, dass wir nur das malen, was er bestimmt, sondern wir bestimmen, was wir malen. Er hilft uns dabei, er kann uns helfen dabei, das geistige Erleben, das ich spüre, da ist etwas, jetzt in ein sinnesartiges Bild umzusetzen, in ein sinnlich-imaginatives Bild umzusetzen, in ein symbolisches Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brauchen wir durchaus auch den Aviman dazu, der die Abstraktionsfähigkeit hat, das in drei Striche hineinzulegen. Der hilft uns dabei. Da gebrauchen wir durchaus, gerade bei den höchsten Symbolen auch, ist das durchaus mit dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das Symbol des Rosenkreuzes ist ein sinnliches Symbol. Im reingeistigen schaut es anders aus bzw. schaut gar nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann erlebe ich die Kraft, die durch dieses Bild ausgedrückt werden soll und ich erwecke diese Kraft in mir, weil ich die nächste Stufe gegangen bin vom imaginativen Bild zur Inspiration und dann weiter zur Intuition, dass ich den Willensimpuls, der ganz am Anfang mir überhaupt erst den Hinweis gegeben hat, da ist etwas, jetzt aber, wo ich ihn ganz bewusst ergreifen kann, tätig ergreifen kann. Genau spüre, welcher Willensimpuls ist dahin, wo zielt er hin, wo geht er hin. Dann passiert es zum Beispiel, dass wenn ich mir aufbaue, diese Rosenkreuz-Imagination, also das schwarze Kreuz mit den sieben Rosen, in der Regel, das ist der Regelfall, man kann es auch mit zwölf machen zum Beispiel, es gibt auch da verschiedene Möglichkeiten, aber es geht darum, sich diese Rosenkreuz-Meditation einmal aufzubauen, was ist in den Kräften der Rosen drinnen, die eben auch ein Symbol in gewisser Weise sind, aber ein Symbol, hinter dem eine Wirklichkeit steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aus diesen Lebenskräften, diesen begierdelosen Lebenskräften, aus denen die Rose herauswächst, wie im Grunde alle Pflanzen, reine Wachstumskräfte zunächst einmal haben, aber dann sich, wenn das herauswächst und in die Blüte hineingeht, dann bildet sich der Blütenkelch, da bleibt schon etwas stehen, es bildet sich eine Schale und in dieser Schale sammelt sich zunächst einmal australische Kraft. Die kann bei uns begierdenhaft werden, die kann aber sehr hohes, die Rose steht nicht umsonst auch für die Kraft der Liebe. Aber ich muss mir dieses Bild jedenfalls einmal aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt nehme man das, da wirklich in der Blüte, in der Rosenblüte drinnen, sammelt sich tatsächlich australische Kraft, die wirkt gestaltend hier hinein. Wir haben auch schon oft besprochen, dass die Blüte eigentlich nur dadurch zustande kommt, dass etwas von australischer Kraft hier gestaltend bereits beginnt, hineinzuwirken, was sonst bei der Pflanze im Wesentlichen nicht der Fall ist. Da habe ich es nur mit den Ätherkräften, mit den Lebenskräften zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am meiste habe ich das bei den einfachen Gewächsen, Farnen oder irgend sowas, die einfach immer weiter wuchern, aber nie bis zu einer wirklichen Blütenbildung kommen. Die Blütenbildung, da kommt Seelisches herein. Und das stoppt die Lebenskraft, tötet bis zu einem gewissen Grad, also drängt Leben zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt der kritische Punkt irgendwo. Das ist der kritische Punkt. Und jetzt habe ich also dieses Rosenkreuz, also ich habe die sieben Rosen einmal, die Rosenblüten eigentlich, um die es vor allem geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe das Ganze auf dem Kreuz das Holz, das abgestorben ist, das schwarze Kreuz. Der abgestorbene Baum sozusagen, das verhärtete, das verholzte, das vom Leben befreit wurde. Es ist ja im Grunde fast wie ein verkohltes Kreuz, wenn es so tiefschwarz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist alles jetzt die Imagination, die ich mir aufbaue. Also ich muss das mir erstens bildhaft vor Augen stellen, einmal das Kreuz, die Gestalt des Kreuzes, also auch darin zu sehen, den Menschen, der halt steht mit den ausgebreiteten Armen drinnen und dass da aber jetzt einmal das Todesprinzip hineinkommt. Das rührt sich einfach nimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt herum die Rosen, die eigentlich aus dem Lebendigen kommen, so wie auch das Kreuzesholz ursprünglich, aber jetzt dieses Grün, das drinnen ist, also das Bild des Lebens ist, das Pflanzengrün ist ja das Bild des Lebens, das äußere Bild des Lebens, wie das aber umgeformt wird zu den Blüten und zur Farbe, dieser roten Farbe der Blüten. Durch den Einfluss des Australischen. Und das bedeutet aber im Grunde auch da einen Abtötungsprozess drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht zwar die Rose ja durch eine Auferstehung in gewisser Weise durch, weil im nächsten Jahr kann ja wieder was Neues herauskommen. Aber zunächst geht es in einen Absterbensprozess hinein. So, und mit dieser aufgebauten Imagination gehe ich jetzt hinein in die Inspiration, da geht das Bild weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Intuition kommt es in gewisser Weise, in veränderter Weise wieder, indem jetzt im Grunde die geistige Welt malt. Vorher habe ich gemalt, jetzt malt sie. Aber sie malt eben so, dass ich bei jedem Pinselstrich mit dabei bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schlägt das schildert Rudolf Steiner ja so schön und das kann man dann wirklich erleben, dass die Gestalt zwar bleibt, also das Kreuz mit den Rosen, aber das Kreuz wird strahlendes Licht, also es ist weiß, weißstrahlendes Licht. Also es strahlt dann wirklich auch nach allen Seiten und die Rosenblüten nehmen die grüne Farbe an. Die Gegenfarbe zum Roten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die exakte Gegenfarbe dazu. Das heißt, sie sind Ausdruck geworden jetzt des schaffenden Lebens. Das ist die Auferstehung im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Auferstehung, durch die ich ja geistig durchgehe. Und es ist also ein so ein konkretes und ein sehr geläufiges Beispiel für eine Imagination, wenn man sie aufbauen kann. Haben tue ich sie dann, wenn ich diesen ganzen Prozess immer wieder durchgehen kann, mir immer wieder aber konkreter die geistige Welt entgegenkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird sich vieles angliedern daran. Das heißt, es wird wie ein Schlüssel, das mir dann viele andere Sachen beleuchten kann. Das heißt, es kommt wieder etwas auf mich zu, da ist etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre da was, ich weiß noch nicht was. Ja, so wie wenn man hat, da ist eine neue Idee in mir, da ist irgendein Rätsel, da bin ich herangekommen, aber da ist jetzt irgendwas, aber ich habe es noch nicht. Ich kann es noch nicht wirklich greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ähnlich ist es. Weil man kommt zu dem Erlebnis ja nur, wenn man sich vorbereitet hat dazu. Das heißt, man hat sich beschäftigt mit einem gewissen Thema oder durchs Lebensschicksal ist die Frage an mich gestellt worden, das ist im Übrigen die viel bessere, weil ich würde gerne wissen, wie das oder das ist, sondern in einer Schicksalssituation, da stellt sich die Frage, bitte muss nicht gleich eine hochdramatische Schicksalssituation sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Begegnung mit einem Menschen ist eine Schicksalssituation. Entweder aus der Vergangenheit oder auf jeden Fall für die Zukunft. Weil auch nur wenn wir aneinander vorbeigegangen sind und kurz einander wahrgenommen haben oder vielleicht nur einer etwas wahrgenommen hat, eine ganz zarte Verbindung ist entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die bedeutet etwas. Und die kann oft bedeuten, dass in mir der Anstoß ist, dass ein paar Fragen auftauchen. An die ich vorher nicht gedacht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Fragen in Bezug auf die geistige Welt oder Fragen auch zu dem, was ich bisher als selbstverständlich genommen habe. Das hat Rudolf Steiner so klar und schön geschildert und da ist eh alles drin. Und plötzlich macht es BING! Aber das verstehe ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fehlen mir auch x Zusammenhänge. Das heißt, ich habe noch viele Löcher drinnen in Wahrheit. Weil was der Steiner gemalt hat, ist die Skizze dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterforschen müssen wir selber. Nicht, weil er nicht mehr machen hätte können. Aber er hätte nie alles aufmalen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wäre auch ganz schlecht. Dann würde man nur nachbeten, was da drin steht und behaupten, dass wir es verstehen. Aber wir müssen es ja selber hinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen immer, wenn wir ein ehrliches, geistiges Wahrnehmen oder geistiges Beschäftigen gehen, wir sollen, das ist die erste Stufe des Schulungsweges, die Schriften von Steiner, von anderen von mir aus studieren, wirklich ernsthaft studieren und Jahre, Jahrzehnte vorbereiten. Aber in dem Moment, wo ich wirklich anfange, selber mit der geistigen Welt umzugehen und darum geht es ja eigentlich, weil es geht nicht darum, dass ich viel weiß darüber und es geht letztlich auch nicht darum, dass ich viel schaue, weil ah, jetzt weiß ich Bescheid, sondern es ist ja immer eine Aufgabe damit verbunden. Es wird mir dadurch gezeigt, wo ich mit meinen Fähigkeiten etwas im Geistesgeschehen bewirken kann und damit in Folge auch in der äußeren Welt bewirken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja nicht getrennt, weil es hängt immer davon ab, mit welcher geistigen Gesinnung ich auch etwas Äußeres angehe und da kommt es oft auf die Feinheiten an. Ich meine es ja eh alles gut. Das will ich ja wenigstens hoffen, auch wenn es manche nicht so gut meinen, aber auch dort, wo man sich einbildet, ich meine es ja eh nur gut, das reicht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern man muss viel, viel mehr noch spüren, also was bringen meine seelisch-geistigen Eigenschaften wirklich in die Welt ein, was braucht die Welt und wie kann ich meine Kräfte fruchtbar machen dafür. Das geht weit über das hinauf. Ich denke mir halt, ich könnte es jetzt gut machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kommt wirklich ein geistiger Einschlag. Bei all der Freiheit, die wir haben, aber es werden uns auch Aufgaben gestellt von der geistigen Welt, die wir erfüllen können, weil es geht nicht darum, dass wir irgendwas machen, sondern es gibt Aufgaben auch zu bewältigen. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können darüber hinausgehendes auch machen, aber es sind auch Aufgaben da, für die wir uns engagieren können, sagen wir es einmal modern so, wo wir uns hinwenden können. Die geistige Welt schreibt uns eben nicht vor, wie wir damit umzugehen haben, wie wir damit umgehen sollen, sondern sie zeigt uns nur, da ist etwas und sie zeigt uns etwas, was mit unseren Fähigkeiten zusammenhängt und mit den Entwicklungsmöglichkeiten, die in uns drinnen stecken. Das wird uns vor Augen geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann können wir, indem wir wirklich in dieser Kommunikation sind, nennen wir es jetzt einmal irdisch so, mit den geistigen Wesenheiten, mit der geistigen Welt in dem Austausch sind, dann nehme ich da oder vereinige meine Willenskraft mit dem Willen der geistigen Welt, dass es eine wirkliche Zusammenarbeit wird. Dann wird es ein fruchtbares Tun werden. Und das geht eben nur durch diesen Schritt, dass ich fange an zu spüren, da ist etwas, da ist etwas, was ich vielleicht bearbeiten könnte oder was interessant wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fange ja meistens an, da ist etwas, was ist da, ich fange mich an zu interessieren, bis ich erkenne, dass da mit eine Aufgabe verbunden ist, die ich leisten könnte, niemand zwingt mich dazu, aber ich werde aufmerksam darauf, ich könnte da vielleicht etwas tun. Und dann muss ich mal die Frage stellen, will ich das, will ich es nicht, aus welchen Gründen will ich es nicht und so weiter. Aber das sind keine Kopfentscheidungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind auch Dinge, die wir uns ja in Wahrheit schon im vorirdischen Dasein haben wir angepeilt, haben wir angestrebt. Das ist aber weitläufig genug, um in verschiedensten Situationen dann zur Wirksamkeit zu kommen. Die geistige Wirkung, auch von dem, was wir im Alleräußersten tun, die geht weit über das Äußere hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur ein Ansatzpunkt dafür. Aber das ließe sich in einer ganz anderen Situation genauso verwirklichen. Also in x verschiedenen Variationen ist es möglich, etwas zu tun für die geistige Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es hängt jedenfalls immer damit zusammen, da ist von mir aus schon ein Wille aus der geistigen Welt, den ich mir mitnehme hinein. Und da ist aber auch eine Willenskraft, sprich ein anderes geistiges Wesen, ein höheres geistiges Wesen, das mir auch zeigt, dass da gewisse Bedürfnisse in der Welt da sind. Und das kommt zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall kommt das zusammen. Und dann kann man Sachen machen, die wirklich die Welt weiterbringen. Wie gesagt, denkt man gar nicht zu spektakulär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und morgen führen wir die Welt in den Weltfrieden hinein. Das wird nicht funktionieren. Wenn man die Schilderung der Apokalypse sieht und auch was Rudolf Steiner drüber schreibt, sieht man, es wird letztlich die ganze Epoche enden mit dem Krieg aller gegen alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, egal, wenn es auch nicht mehr so sein wird wie die Kriege jetzt, aber besser ist es in keinem Fall, wenn es sich dann mehr auf einer seelisch-geistigen Ebene abspielt. Umso schlimmer. Umso mehr Kräfte braucht es, um damit umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir können jedenfalls Schritt für Schritt etwas beitragen. Im Allerkleinsten. Ich habe das eh erwähnt, immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind oft die kleinen Begegnungen, die kleinen Worte, die man spricht, die aber irgendwann Großes bewirken. Und wenn man vielleicht dem einen Anstoß gibt, dem einen Anstoß gibt, so wie wir auch einen Anstoß kriegen irgendwo. Das ist eine Kleinigkeit scheinbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist meins. Da will ich mehr davon wissen. Dort fange ich an, was zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kommt eine Lawine ins Rollen. Genauso geben wir aber diese Impulse auch weiter. Wir streuen die Samenkörner aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann erreichen wir das, was mit dem Rosenkreuz-Symbol, oder Bild, oder Imagination, wie auch immer gemeint ist. Und gerade wenn wir sie uns aufbauen, einmal in ihrer Schlichtheit, in dem Ernst, der jetzt mit dem schwarzen Kreuz und den roten Rosen drin ist, das ist eigentlich ein sehr ernstes Bild. Das ist jetzt nicht Hurra oder so, sondern es ist ein sehr ernstes Bild eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber indem ich es dann verinnerliche und dann es wirklich umschlägt sozusagen in das lichtstrahlende weiß, lichtstrahlende Kreuz mit den grünen Rosen, es ist jetzt auch wieder nur ein Bild natürlich, aber diese Lichtkraft erwacht in einem dann. Aber da muss ich vorher auch hineingehen, indem ich mir das Bild aufbaue, es wirklich in allen Details, nämlich vor allem auch in den seelischen Details, in den seelischen Stimmungen. Weil das am wenigsten wichtig ist, aha, ich habe jetzt die Vorstellung, schwarzes Kreuz und sieben Rosen, da bin ich ja relativ schnell fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wirklich zu spüren die Kraft des Todes zum Beispiel in dem schwarzen Kreuz drinnen und das als ganzen Prozess zu erleben im Seelischen und das in die Formung dieses Bildes mit hineinzutragen. Oder umgekehrt, aus der Kraft heraus das in dieses schlichte Symbol des Kreuzes abzubilden. Aber da steckt so eine Fülle von seelischem Erleben dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Entscheidende. Weil das ist das wirklich Übersinnliche und das ist das seelisch-geistige Übersinnliche. Das schwarze Kreuz mit den Rosen als Bild ist eine Versinnlichung, die gibt uns nur einen Ankerpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich muss spüren, die seelisch-geistigen Kräfte, die dahinter stecken, die muss ich durchleiten in gewisser Weise. Das heißt, ich gehe zum Beispiel durch den Tod in gewisser Weise, durch dieses Erlebnis durch. Was heißt das konkret jetzt? Um es noch konkreter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte ja sagen, ich gehe in den Tod. Das ist ja eigentlich wunderschön, weil der Todesaugenblick ist das Großartigste, was es geben kann. Und wenn man als Mensch hinübergeht, der für das Geistige offen war, ist es ein sehr bewusstes, helles Aufleuchten, das hineingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zumindest früher oder später kommt es dann in der Nachwirkung. Es passiert eigentlich während des Moments des Todes, aber man erlebt es manchmal zeitversetzt. Aber es ist sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich gibt es ja keinen Grund, sich vor dem Tod als solches zu fürchten oder da irgendetwas Negatives zu sehen. Ich kann nur nachvollziehen, wenn sich ein Sterben lange hinzieht und schmerzhaft ist und denkt, das ist unlustig, das ist klar, das ist nichts Schönes. Aber der Moment des Todes ist, wann auch immer er passiert, das großartigste Erlebnis, was es gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Aufleuchten ist wirklich auch das Aufleuchten der Ich-Kraft. Da, in dem Moment, weiß man, was ein Ich ist. Was man selbst als Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das strahlt auf. Und von dem zehren wir eigentlich den ganzen Weg durch die geistige Welt. Irgendwann verlieren wir halt das Bewusstsein, aber das steht uns dann, wenn wir wieder am Weg herunter sind, auch wieder alles vor Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird es dann Kraft, gestaltende Kraft fallen. Am Weg hinaus ist es Licht, das uns das Licht hinaufwirft. Und wenn wir hinunterkommen zur nächsten Inkarnation, ist es auch Licht, aber vor allem auch Willenskraft, um die nächste Inkarnation vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die ganzen, mithilfe unseres Engels natürlich auch, die ganzen Schicksalsfäden anzuknüpfen, zu verbinden, wo werde ich wem begegnen, in welchen Situationen, wem muss ich begegnen, wem will ich begegnen, um weiterzukommen und den anderen weiterzubringen. Selbst wenn es einen Clash gibt und man vielleicht dann in eine unfriedliche Situation scheinbar auch kommt, man sagt sich ein paar grobe Worte, sagt, die will ich nicht mehr sehen, macht nichts. Der kriegt aber einen Impuls draus und ich nehme einen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist das wunderbar und ist für das Karma ganz toll. In der nächsten Inkarnation werden wir dann nicht, weil wir jetzt ein paar grobe Worte gesagt haben, die größten Schwierigkeiten haben, sondern es wird bei Weitem überwiegen das, was gerade durch das Zusammenglächen, durch das Zusammenstoßen bewirkt wurde. Also die Wege sind oft sehr obskur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben oft den Leuten, die wir gar nicht mögen und die uns reinschneiden und sagen, den hätte ich nicht gebraucht hier, das hätte ich mir sparen können. Nein, nein, nein, das ist gerade der Impuls, der uns sagt, jetzt gehe ich eine ganz andere Richtung, aber das war genau die Richtung, in die ich eigentlich wollte. Der steht nur dort als Wächter und sagt, da hast du nichts verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg ist woanders. Er weiß es nicht, ich weiß es im Moment nicht. Oben wissen wir es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können aber heute doch auch mit der modernen Form der geistigen Wahrnehmung dorthin kommen, dass auch in den Situationen selber oder zumindest im Nachklang davon uns ins Bewusstsein zu bringen. Zumindest so nach und nach. Dass wir früher oder später zumindest mitgehen, okay, das war damals eine heftige Auseinandersetzung und ich war froh, dass ich den nicht mehr sehe, aber es war genau der Anstoß, der mich dorthin gebracht hat zu dem, was ich gesucht habe in Wahrheit und noch gar nicht wusste, was ich suche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es hat mich dort hingeführt. Es kann in scheinbar positiven, scheinbar negativen Sachen in beiden drinnen sein. Es geht nur darum, dass die Begegnungen da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erst wenn wir das entwickeln, was ich jetzt also relativ breit ausgeführt habe, dann beginnt sich die Aufgabe, diese große Aufgabe der kirchlichen Institutionen zu erübrigen, dass sie alles, was geistige Wahrnehmungen ist, unterdrücken, weghalten und eigentlich in Wahrheit gerade dadurch im Kulturleben und das gilt für das Christentum, das gilt aber genauso auch für den Islam zum Beispiel, dafür gesorgt haben, dass der Weg in den Materialismus geht. Der Weg in den Materialismus, natürlich wirkt der Awe-Mann und das alles mit, aber der Sinn des Ganzen, nämlich im Sinne der höheren geistigen Welt auch, ist, dass dieses alte, instinktive Hellsehen, das heißt eine geistige Wahrnehmung, die einem von oben geschenkt wird, dass die überwunden wird, weil solange das diesen Weg geht, kann erstens der Mensch die Freiheit nicht wirklich entfalten und es können immer mehr, da die Zeit eben eigentlich dafür vorbei ist, immer mehr die Widersacher hinein und die können uns in die eine oder andere Richtung führen und die sind ziemlich gleich stark, also die schwarzmagische Richtung ist genug da und ihr dürft nicht denken, dass sie die jetzt für die Bösen halten und alles zugrunde errichten, die sind ja überzeugt davon, dass sie das Richtige tun, dass sie damit also die Entwicklung in die richtige Richtung lenken und genauso ist es auf der anderen Seite, ins Licht zu gehen, es geht also darum, dass wir das immer bewusster tun und dass nichts Unbewusstes hineinkommt, das ist die eigentliche Aufgabe der äußeren Kirchen, sei es im Islam, sei es im Christentum, etwas anders ist es bei den östlichen Religionen, die eigentlich zum großen Teil in dem Alten noch drinnen stehen und noch nicht so ganz den Schritt gemacht haben zum neuen Hellsehen. Also das sieht man ganz deutlich, also im klassischen, jedenfalls auch im tibetischen Buddhismus, das beruht auf dem Altenweg und die können auch auf diesem Weg auch noch zu einigermaßen soliden Schauungen kommen, aber bei uns geht das nimmer und es wird dort in näherer Zukunft auch nicht mehr funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist dort teilweise noch in wirklich gesunder Weise da, aber es wird absterben auch dort. Also auch dort wird der Weg kommen müssen, dass man aus dem Ich-Impuls heraus tätig wird. Das wird also der große Schritt sein im Buddhismus, dass sie erkennen, das Auflösen im Nirvana heißt, zum Ich zu kommen und aus dem Nichts heraus schaffend tätig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der nächste Schritt. Ihr wisst ja, das ist jetzt natürlich eine sehr kurze Fassung des Buddhismus. Es geht darum, den Menschen zu erlösen aus dem Rad der Wiedergeburten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn er also den entsprechenden Weg geht, namentlich den achtgliederigen Pfad und so weiter, dass er dann nicht mehr auf Erden geboren werden muss. Das heißt, dass er so weit kommt, dass er sein irdisches Karma, das er da angesammelt hat, aufgelöst hat. Und dann darf er ins Nirvana verschweben, sozusagen sich auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was sie auflöst, ist eigentlich nur die irdische Persönlichkeit, die sich auflöst und von dieser ist aber alles, was wertvoll ist, eigentlich in die Ich-Kraft hineingegangen. Zwar nicht als fertiges Produkt, aber als Fähigkeit, als Kraft, die im Ich auch drinnen ist. Weil man kann ja sehr viel daran lernen, auch indem man die Persönlichkeit, die irdische Persönlichkeit, das Ego ausgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ja ein sehr wohl erzogenes Ego auch sein. Das heißt, die Arbeit am kleinen Ich, am Ego, ist durchaus sehr wichtig auch. Weil wir es, solange wir auf der Erde leben, brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das haben wir oft gesagt. Wir brauchen es auch. Wir haben auch davon gesprochen, dass auch von den Menschen, also den großen Eingeweihten, die schon weit voraus sind, von denen Einzelne so weit sind, wie ein Buddha zum Beispiel, dass wirklich ihr Karma, das mit der Erdentwicklung zusammenhängt und dem, was von davor kommt, völlig aufgelöst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie brauchen sich nicht mehr inkarnieren auf Erden. Es gibt aber auch andere, haben wir auch schon besprochen, die auch diese Stufe erreicht haben, die trotzdem kommen. Die trotzdem herunterkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis zu einem gewissen Grad dann auch in jeder freiwillig auf sich genommenen Inkarnation trotzdem das Risiko auf sich nehmen, dass wieder Karma angehäuft wird. Es ist nicht so gesagt, dass ich dieses Ziel erreicht habe und damit kann nichts mehr passieren. Es kann sehr wohl etwas passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, ich habe das letzte Mal schon davon gesprochen, gerade auch bei den allerhöchsten Eingeweihten, die schon über alles darüber sind, im letzten Moment kann noch ein Absturz, und zwar ein radikaler Absturz passieren. Das ist im Übrigen etwas, was der Tante in seiner göttlichen Komödie so treffend und genau am richtigen Punkt gezeigt hat. Dieses Schwarzmagische, oder was man auch bezeichnen kann als Umzucht des Geistes mit der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also im Grunde nichts anderes als ich schmeiße meine geistigen Kräfte hin diesen dunklen Reichen. Und dass die Entscheidung, wo fällt die beim Tante? Nicht in der Hölle im Inferno unten. Gehen sie durch das ganze Inferno durch, kommen dann endlich bis durch die Eishöhle und dann dürfen sie wieder hinauf auf den Läuterungsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Läuterungsberg im Bild Tantes reichte also bis fast zur Mondensphäre hinauf. Und oben, auch ganz genial das Bild, oben liegt der Garten Eden, das irdische Paradies. Es gibt nicht so viele Schilderungen sonst wo, die es so deutlich machen, dass der Garten Eden nicht einfach da unten so eine nette Paradieslandschaft der Äußeren ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War sie nie. Sondern es ist etwas, was bestanden hat, als der Mensch noch in der Mondensphäre in Wahrheit lebte. Da war er noch in diesem paradiesischen Zustand und aus dem ist er herausgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht man aber über diesen Läuterungsberg hinauf, also das heißt man steigt in diese Sphäre auf langsam, legt alles ab, was an Untugenden in einem ist und was an karmischen Verfehlungen drinnen ist, legt das ab, ist also wirklich geläutert so gut es geht, perfekt in gewisser Weise und dann kommt kommt also diese Szene die Unzucht des Geistes mit der Materie. Also dargestellt in der Hure Babylon im Grunde, die mit dem Riesen auf unerrechte Weise sich vereinigt. Und dort kann der Absturz wieder ganz ins Allerunterste passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder es kann der Aufstieg in die höheren Sphären angehen. Dort ist also die entscheidende Situation, also die kann man eigentlich nur vergleichen mit dem Punkt 666 im ganz Großen, wo wir gesagt haben, bis dorthin kann jeder Mensch, vielleicht nicht aus eigener Kraft, aber mit Hilfe noch den Weg finden in die irreguläre geistige Welt und den endgültigen Gang in das Widersacherreich der sorbatischen Wesenheiten oder des zweihörnigen Tieres. Bis dorthin kann man noch zurückkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn man schon mit beiden Beinen dort drinnen steht bildlich gesprochen, kann man noch zurück. Oder es folgt ein endgültiger Absturz. Und das ist genau bei Dante dort gezeichnet im Garten Eden, dort fällt die Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze des Läuterungsberges wo man eigentlich schon verreif befunden ist, in die lichte Welt bis ganz nach oben, bis also zur göttlichen Quelle aufzusteigen. Da ist man reif befunden, sonst kommt man dort gar nicht hin. Also ins Paradies wieder hinein, kommen wir erst wenn nämlich in dieses irdische Paradies kommen wir erst hinein, wenn wir das wirklich alles genügend geläutert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort, auch wenn wir das haben, dort kann der Absturz passieren. Und der ist dann da geht es dann nach unten durch. Also da ist dann die Chance sehr groß, dass man nicht mehr rauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade wenn man von der, je höher man steigt desto tiefer fällt man. Und das ist vielleicht auch etwas, was man wenn man einen geistigen Entwicklungsweg gehen will ohne, dass sich jetzt jemand schrecken will aber, dass man es sich vor Augen hält, je höher man steigt desto größer werden die Gefahren. Und das heißt, man muss ganz energisch was tun, um sich zu schützen gegenüber der Gefahr, der man mit Sicherheit ausgesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil real schaut das so aus, dass wenn gerade diese sehr weite geistige Entwicklung da ist, also und wir alle werden irgendwann einmal, wenn es gut läuft und richtig läuft mit unserer Entwicklung so weit kommen, dass wir in einer irdischen Verkörperung nicht mehr bedürfen. Das heißt, dass wir so weit geläutert sind, dass das möglich ist, dass wir also auf eine rein geistige Ebene übersteigen können. Und dort werden wir alle gefordert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade an der Stelle werden wir alle gefordert sein und müssen äußerst wachsam sein, dass wir da nicht den Kapitalabsturz machen. Ich wage das jetzt hier zu sagen, weil es einfach wichtig ist, sich das vor Augen zu halten. Also, dass man niemals wenn man denkt, ja ich habe ja wirklich ehrlich schon sehr viel und wirklich ehrlich getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus reinstem, aber es ist dort kann der höchste Eingeweide noch scheitern. Die höchsten Eingeweiden, die wir kennen aus der Menschheitsgeschichte, können dort noch scheitern. Und dort ist die Gefahr am allergrößten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort entfalten die die unteren Kräfte im Grunde ihre höchste Wirkung. Eben gar nicht da unten, sondern sie greifen bis dort hinauf. Das ist genau der Punkt den sie noch erreichen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort sind ihre Kräfte am aller stärksten. Zugleich sind unsere Kräfte auch am stärksten dort, nur wir müssen es einsetzen. Das ist der Punkt, weil es kommt auch niemand dort hinauf, der nicht an sich so weit gearbeitet hat, dass er eben die ganze Leiterung durchlaufen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der kommt hinauf, aber er darf eben nie sich sagen, es ist geschafft. Es ist erst geschafft, wenn diese letzte Prüfung vorbei ist. Und vor die werden wir letztlich, nicht jetzt gleich in nächster Zukunft, aber irgendwann im Zuge unserer Entwicklung noch gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, wenn wir so weit sind, dass wir wirklich schon sehr viel gereinigt haben, ja eigentlich alles gereinigt haben, also im Kleinen heißt es, dass wir zumindest das Karma, das wir auf Erden angesammelt haben, dass wir das bereinigt haben, dann gibt uns eben das die Möglichkeit wirklich bis zum irdischen Paradies aufzusteigen, aber dort ist dann die entscheidende Prüfung und die entscheidet erst, wie es weitergeht. Ob wir ins neue Jerusalem hinübergehen oder ob wir uns den anderen anschließen. Also das heißt, es geht, der Weg in die Dunkelheit führt nicht nur darüber, dass ich von Haus aus halt sage, ich bin ein Geweihter in diese Richtung, also Schwarzmagier und gehe systematisch dorthin und lerne halt diesen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eben die große Gefahr, dass ich den lichten Weg gehe und in der letzten Sekunde abstürze. Aber seid jetzt nicht niedergeschlagen oder deprimiert deswegen. Ohne den wäre der Mensch oder könnte der Mensch nicht das werden, was er werden soll, nämlich ein freies geistiges Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann könnte er es nicht werden. Und das ist ja in Wahrheit bei den Menschen, die die schwarzmagischen Kräfte schulen. Dies tun sie vielfach ja auch aus dem, weil sie den Menschen das nicht zutrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie wollen eigentlich eine andere Welt bauen, in der der Mensch vor eine solche Prüfung nicht gestellt wird. Natürlich, wenn jetzt wer herunterstürzt, sie jubeln es auf, ist schon klar. Aber eigentlich wollen sie eine Welt, in der es diese Prüfung nicht gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann ist auch die Freiheit nicht möglich. Das heißt, das geht wirklich bis dorthin. Und wenn wir dann endgültig dieses irdische Paradies und diese Prüfung bestanden haben, also das irdische Paradies erreicht haben, die Prüfung bestanden haben, dann und wirklich erst dann, dann steht uns die ganze geistige Welt offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze geistige Welt offen. Und dann gibt es noch etwas mehr, dann haben wir aber auch die Kraft, Menschen, die auf die dunkle Seite gerutscht sind, die vielleicht wirklich jetzt am Ende der Erdentwicklung nicht den Weg schaffen ins neue Jerusalem, sondern die auf dieser, wenn man so will, Nebenwelt, die uns dann begleiten wird, abrutschen, die Widersacherwelt dann ist, dass gerade diese Menschen, die die Prüfung da oben bestanden haben, dann fähig sind, wirklich aus diesen Bereichen noch Menschen herauszuholen, bzw. zu unterstützen dabei herauszukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil diese Prüfung oben gerade an dem entscheidenden Punkt, da steht vor uns der Blick hinauf in die ganze helle Welt und es ist der Blick hinunter in die ganze Dunkle. Und da ist jetzt die Frage, wohin bewegen wir uns. Das ist die Prüfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Prüfung entsteht aber dadurch, dass die dunkle Seite so an uns hängt oben. Und die lichte Seite uns nur einlädt. Aber die untere will greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der entscheidende Schritt ist da, dem zu widerstehen. Dadurch können wir freie Menschen sein. Wir können auch natürlich sagen, ich gehe dort mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es auch eine freie Entscheidung, aber wie wir schon öfter besprochen haben, die letzte freie Entscheidung. Es ist dann der Verzicht darauf. Und sich einfügen in halt diese sehr streng geordnete, aber im Grunde eben sehr karge Widersacherwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Welt der soratischen Kräfte, die Welt der Wesenheiten, die halt mit dem zweihörnigen Tier zusammenhängen. Dieses Zweihörnige, dieses Zwiegespaltene, das zeigt auch diese Zerreißprobe, die drinnen ist irgendwo. Aber diese Zerreißprobe ist zugleich unsere größte Chance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir da durchgehen, dann sind wir erst wirklich ein freies Wesen. Jetzt sind wir auf dem Weg dorthin. Was wir jetzt im Erdenleben noch Freiheit nennen, das ist noch sehr eingeschränkt, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Entscheidungen sind wir in Wahrheit nicht wirklich frei, sondern da merkt man gar nicht, wie unsere ganze Erziehung, die ganze Kultur, in der wir leben, uns zu entschlüssen, zack, zack, zack, hinführt. Wir wissen, das ist das Richtige. Dort, nein, das gehört nicht und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man in eine andere Kultur schaut, schaut es schon wieder ein bisschen anders aus. Und wenn man in andere Zeiten geht, schaut es noch anders aus. Und man denkt, es wäre ein eigener, freier Entschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich entschlossen dazu. Gar nichts. Wir sind hingeschoben worden und haben uns hinschieben lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben uns hinerziehen lassen zu dem oder dem Weg. Es kann ja gut gemeint und auch wichtig sein, man soll ja Kinder auch erziehen und ihnen einen Weg zeigen, eine Richtung zeigen. Aber irgendwann muss es aus eigener Erkenntnis und eigenem Willensentschluss kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beides gehört zusammen. Ich kann keine freie Entscheidung treffen, wenn ich nicht erkenne. Wenn ich nur über den Weg stolper blind, dann kann ich keine freie Entscheidung treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann daumle ich links oder rechts. Aber ich habe keine Einsicht. Dann ist es mehr oder minder eine Zufallsentscheidung in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir gehen darum, bei dem Bild aus Dante&#039;s göttlicher Komödie zu bleiben, oben im Paradiesesgarten, im irdischen Paradies. Dort stehen wir mit den höchsten entwickelten Kräften. Und dort ist die Prüfung darum so interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kommen die stärksten Gegenkräfte, aber da beweist sich es. Und dadurch haben wir erst wirklich die Freiheit. Entweder wir ergreifen sie oder wir sagen, ich gehe in euer Reich herunter und ich verzichte darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Sturz, der passiert, ist in Wahrheit nicht ohne unsere Zustimmung möglich. Aber die Verlockung ist dort sehr, sehr groß. Weil die dunkle Seite doch auch eine ganze Menge zu bieten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, wie soll ich sagen, es ist sehr neutral. Es ist eine Weichenstellung. Es ist eine Weichenstellung, die eine Entwicklung geht in die Freiheit, sie geht in die Verbindung mit dem Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der andere Weg geht eben einen anderen Weg. Also sich einzugliedern in eine sehr, sehr mächtige Welt. Aber eine sehr, sehr strenge Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Welt ohne Freiheit, aber eine Welt, in der Menschen, die sich entsprechend qualifiziert haben, über große Macht trotzdem verfügen. Und in der durchaus eine strenge Ordnung herrscht. Wir stehen viel mehr vor dem Problem, dass alles ins Chaos geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo Freiheit herrscht, muss immer wieder alles einmal ins Chaos gehen, um wieder neu gemischt zu werden und Neues aufwachsen zu lassen. Das heißt, den Weg, den die Gottheit jetzt geht, ist nicht der Weg in eine endgültig perfekte, vollkommene Welt. Wir sind immer strebend danach, aber wenn es erreicht wird, spätestens in dem Moment, kriegt es eine neue Wendung und es tut sich eine neue Errichtung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird dadurch aber alles wieder neu gemischt, in gewisser Weise. Das ist einfach die Zukunft, die von der Gottheit gewünscht ist oder ermöglicht wurde. Dass dieser, wie soll ich sagen, Übererreichtum entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass immer wieder neue Welten entstehen können, die ganz anders sind. Und jede ist für sich hat immer diese Errichtung zur Vollkommenheit hin, aber im letzten Moment bevor sie dort erstarrt. Wenn es vollkommen ist, wenn es fertig ist, ist es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist jede Entwicklung aus. Das wäre genau die Welt, die eigentlich die dunkle Seite haben will. Die will eine absolut perfekte Welt, da sind alle Regeln festgeschrieben, alles folgt diesen Regeln, alles im Gleichschritt Marsch, jedes in seiner Abteilung und es funktioniert perfekt, die perfekte Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Freiheit, nichts. Keine Veränderung mehr. Im Grunde ist es ein altes Uhrwerk des Selbstzwecks, das immer im Kreis läuft, immer im Kreis läuft, und es tut sich eigentlich nichts mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, wie soll ich sagen, ein mechanisch bewegtes Denkmal seiner Selbst. Ich kann das nur als mechanisch bezeichnen, weil es ist keine Variation mehr möglich. Aber es ist perfekt und vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der andere Weg ist der, dass eigentlich immer wieder das Streben bis dorthin, aber wenn die Gefahr besteht, man erreicht es, fängt es schon an, umgestaltet zu werden. Und es geht eine ganz neue Perspektive. Und jetzt einmal jeder einzelne Mensch kann da mitwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jeder kann so im Kleinen seine nicht perfekte, aber nach der Perfektion strebende Welt gestalten. Und es entsteht dadurch eine unendlich reichere Schöpfung, als die andere ist, die die eine große Vollkommenheit ist. Sondern immer wieder neue, neues Streben nach der Vollkommenheit, aber auf verschiedensten Wegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss dazu sagen, dass wir erst lernen müssen, mit unserem Denken mitzukommen und das zu verstehen. Es ist jahrhundertelang gesagt, Gott ist das absolut Vollkommene, seine Schöpfung ist das absolut Vollkommene. Wir können gar nicht denken, dass es viele Vollkommenheiten gibt, die gerade darin bestehen, dass man immer wieder neu zu streben beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder eine neue Richtung. Wenn es eigentlich schon fast fertig ist, abschwenken und sagen, da fangen wir neu an, da geht es weiter. Neuanfangen heißt nicht gleich bei Null neu anfangen, aber ich fange an wieder durcheinander zu mischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann bricht eine neue Entwicklung an. Das heißt nicht, dass gleich alles vollkommen zerstört werden muss. Der Weg geht ja in Wahrheit auch so, dass jede Schöpfung, auch während unserer Planetenkette oder der kosmischen Entwicklungskette über die sieben großen Glieder, dazwischen wird einmal alles aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt es in neuer verwandelter Form heraus. Aber in der Zukunft wird es auch sein, aber es wird immer mehr herauskommen. Während gerade die Widersacherwelt, die ist die, die erstarrt in einem, in gewisser Weise Idealbild, kann man durchaus sagen, aber das Unverrückbare ist in Stein gemeißelt sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, wo wirklich der Nietzsche was geahnt hat davon. Andere haben auch davon gesprochen, von der ewigen Wiederkehr des Gleichen. Alles wiederholt sich, weil die Welt sozusagen eine gewisse Grenzeendlichkeit hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also alles, was passieren kann, wird sich irgendwann einmal wieder wiederholen. Es läuft eigentlich immer im Kreis und wie immer wieder grüßt das Murmeltier oder wie hat es den Film gegeben vor Jahrzehnten oder was, immer wieder grüßt, immer wieder dasselbe. In dem Film war das drinnen, dass der immer wieder denselben Tag erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wacht am Morgen auf und ist wieder an dem Tag, den er gestern erlebt hat. Er hängt in so einer Endlosschleife drinnen. Das ist die Widersacherwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Welt ist die, die immer wieder riskiert den Neuanfang. Und das neue Jerusalem schon ist in gewisser Weise ein Neuanfang. Das ist nicht einfach nur kontinuierliche Fortsetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist ein mordsmäßiger schöpferischer Impuls drin. Darum bestimmt der Mensch so wesentlich mit, wie dieses neue Jerusalem ausgestaltet sein wird. Ja, wir nehmen Weltenkammer aus der Vergangenheit mit und mit seinen gewissen Grundrichtungen einmal zunächst dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird wirklich bis zum Vulkan so sein, dass etwas aus der Vergangenheit mitwirkt und trägt. Aber das Entscheidende ist das, was neu dazukommt. Ganz neu durch den freien Menschen dazukommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn wir jetzt während der Erdentwicklung da noch nicht voll alles entwickelt haben werden, aber es wird wesentlich sein in dem neuen Jerusalem der Beitrag des Menschen. Der wird genau das sein, was über das alles hinausgeht, was bisher geschaffen wurde. Was also einen ganz neuen Einschlag bringt und zwar in den ganzen Weltenplan hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, wofür die Gottheit verzichtet hat auf Allmacht und Allwissenheit. Sie bestimmt nicht alles, was in Zukunft geschehen wird und sie weiß es auch nicht im Vorhinein. Sie überlässt diesen Raum dem Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist halt auch zugleich der Raum, wo sich die Widersacher herumtreiben und uns halt alle möglichen Einflüsterungen geben, wie wir es ihrer Ansicht nach machen sollten. Was dann aber auch keine Freiheit ist. Von oben wurde uns die Freiheit geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher sorgen dafür, dass wir auch wirklich auf uns gestellt werden. Weil wir könnten ja immer noch sagen, ja ihr schenkt uns die Freiheit, aber bitte eigentlich, ich will lieber Rat von oben. Sagt mir, was ich tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist in vielen Sachen noch notwendig, aber in den entscheidenden Punkten eben gerade nicht. Da geht es nicht um bitte lieber Gott, sag mir, was ich tun soll. Da geht es darum, ich sage, was zu tun ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich es will. Und das jeder Mensch. Und ich tue es so, oder versuche es zumindest so zu tun, dass es mit dem Willen der anderen Menschen, mit dem Willen der anderen geistigen Wesen bis hinauf zur Gottheit im Einklang steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem eine komplett neue Facette ist. Ein Muster in der Welt sozusagen, das noch nie da war. Und das ist halt das, was die Widersacherkräfte nicht zulassen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen einerseits viel rauben von oben. Und das ist das eine. Und das zweite ist, dass sie den Menschen aber abbringen davon, die Freiheit, die ihm geboten ist, wirklich zu benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Freiheit auf die Freiheit verzichten. Was gar nicht so leicht ist. Der schwarzmagische Schulungsweg hat auch etwas damit zu tun, sich darauf zu trainieren, diese Freiheit nicht mehr zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eine gewaltige Macht im gesamten System anzustreben. Das heißt, ein wichtiges Rädchen drin zu sein. Ja, es ist so schwer, das in irdisch-menschliche Worte zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist der Punkt. Und wenn man einen geistigen Entwicklungsweg geht, halte ich es also für unverantwortlich, wenn ich es ehrlich sagen darf, wenn man sich nicht diese andere Seite auch wirklich gründlich vor Augen führt. Nur dann kann man nämlich die Stärke entwickeln, diesen Versuchungen, diesen Ablenkungen, die von dieser Seite kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei es jetzt die luziferische, sei es die arimanische, sei es die asurische, sei es das zweihörnige Tier beziehungsweise die soratischen Wesenheiten, dass man dem bewusst widerstehen kann. Dazu muss ich mich rechtzeitig beschäftigen. Und es werden einem die Einblicke dazu auf dem Weg eh offeriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man begegnet, und das ist durchaus auch gut und richtig, wenn einem heute auf dem modernen Weg sehr schnell, unter Umständen sogar als erstes, die eigene dunkle Seite gezeigt wird. Also der kleine Hüter, der Doppelgänger gezeigt wird, der finster ist und der eigentlich einen ganz bewusst begleiten sollte. Aber so, dass ich ihn im Auge habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich ihn nicht im Auge habe, dann weiß man nicht, was er tut. Aber es geht also nicht darum, den Doppelgänger jetzt gleich wegzujagen. Das funktioniert sowieso nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, ihn im Laufe dieser und vieler anderer Inkarnationen zu verwandeln. Aber das ist ein sehr, sehr weiter Weg. Und trotzdem kann man in sich bereits die lichte Seite entfalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat gar nichts damit zu tun, dass der Doppelgänger noch da ist und noch eine Weile da sein wird und uns begleiten wird. Das ist nicht so schnell loszukriegen. Wir müssen eigentlich lernen, bewusst ihn als Begleiter zu sehen und zu erkennen, will er uns jetzt auf die falsche Seite bringen durch die Einflüsterung der Widersacher oder hilft er uns oder hat er in bestimmten Situationen einfach nichts zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was heute wirklich sehr bewusst erlebt werden sollte, erfahren werden sollte. Im Idealfall ist es wirklich so, dass man sagt, ich spüre während meines Lebens den Doppelgänger als ständigen Begleiter. Der ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht als etwas Böses, nicht als etwas Fürchterliches, auch wenn die erste Begegnung sicher ziemlich schockierend ist, weil da merkt man, was noch alles zu tun ist. Aber das soll uns nicht abhalten, die lichte Seite zu entwickeln und sie kann sich unabhängig davon entfalten. Man darf nur nicht zulassen, dass diese Doppelgängerkräfte, ohne dass wir es merken, sich da hineinmischen und unsere Handlungen bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist die Freiheit weg und wir merken es aber gar nicht. Dass es mit unserer Freiheit noch nicht sehr weit her ist, liegt hauptsächlich daran, dass diese Doppelgängerkräfte uns lenken, uns einflüstern, was wir alles brauchen, was alles wichtig ist für uns und in Wahrheit aber in das Reich der Widersacher führt. Das ist ja nur dadurch möglich, dass wir es nicht erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr ist eigentlich für die Zukunft und das wird auch so kommen, unser ständiger Begleiter. Er geht mit uns mit und wir lernen damit umzugehen. Der auf den ersten Blick so schrecklich war, wird uns vertrauter in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt aber nichts anderes. Wir haben immer mehr Mut und Kraft, diesen dunklen Seiten in unserem Wesen entgegenzuschauen, nicht zu verzweifeln und zu sagen, ich muss lernen als erstes, ihr dürft nicht das Aude übernehmen. Wenn ich sage, ich will das nicht, dann habt ihr zu schweigen und die nächste Aufgabe wird sein, die längerwierige Aufgabe, diesen Doppelgänger so zu verändern, dass er brauchbare Kräfte entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann er sehr gut, weil er ist zuständig dafür, dass wir uns im äußeren Leben bewähren können, auch wirklich tätig werden können, dass wir leben können auf dieser Welt. Dazu brauchen wir das. Da sind diese Kräfte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort liegt auch der Ansatzpunkt dran, wie man die Widersacherkräfte erlösen kann, mitarbeiten kann daran. Weil indem wir lernen, zum Beispiel mit unserem Doppelgänger, sei es jetzt der arimanische, der heute besonders deutlich hervorkommt, aber das heißt nicht, dass die luziferische Seite nicht auch kräftig da ist. Also wir haben Doppel, Doppel, Doppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelgänger als Allgemeinbegriff heißt, eigentlich haben wir mehrere, also zwei auf jeden Fall, aber in Wahrheit die auch in verschiedenen Varianten. Wir haben da eine ziemliche Bevölkerung in uns sozusagen, in unserem Wesen. Da geht es ziemlich zu, wir sind eigentlich viele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dieser ganzen Menagerie können wir aber umgehen lernen, wenn wir es wirklich bewusst angehen. Und der Weg zum bewussten Wahrnehmen dieser Kräfte auch, sei es im Widersacher, aber auch was an positiven Kräften da ist, auch bei den Doppelgängerkräften im Übrigen, weil der ist nicht nur unser Verderber. Er kann uns genauso gute Sachen geben, die halt im Erden werden, im Erden sein, im Erden werden, wichtig sind durchaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das höhere Ich eigentlich gar nichts anfängt damit. Das ist schon manchmal ein bisschen ein starker Aristokraten, unser Ich, das da lieber sich nicht die Hände schmutzig macht, beziehungsweise es gar nicht kann, also eh besser ist, wenn es nicht hingreift. Weil das schon ein Großschöpfer ist, umgestalten, aber wie tue ich eigentlich? Also da sind wir oft noch sehr überfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eben unser Ich, unser Ich ist viel mehr draußen, als es hier da ist. Und wir müssen es letztlich namentlich jetzt auch in unserer Bewusstseinssehnenzeit wirklich ganz auf den Boden bringen. Darum zu allen geistigen Übungen, die uns ins Licht führen, brauchen wir ganz starke Übungen, die uns helfen ganz fest am Boden zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier zu stehen, in den, sag ich es vereinfacht, Banalitäten des Alltagslebens, die aber entscheidend sind durchaus. Weil in den sogenannten Banalitäten kann sehr viel drinnen liegen. Und es nutzt mir nichts, wenn ich diese Aufgaben, die gerade im Alltagsleben sind, nicht bewältige, aber dafür am Wochenende oder sonst wo, gehen meditieren oder gehen in irgendeinen Zirkel und hören mir die geistigen Dinge an und laden mich wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber unter der Woche regiert der Doppelgänger ungesichtet und ungeschminkt und macht alles das Gegenteil davon. Also die Arbeit ist wichtig, das da unten am Boden anzugehen. Und der Doppelgänger ist, also namentlich der arämanische, der steht eben mit den Füßen nicht auf der Erde, sondern in der Erde drinnen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unsere Aufgabe ist ihn eigentlich so weit zu heben, dass er sicher auf der Erde gehen kann und auch nicht nach oben zum Luzifer davon zischt. Wenn er nach unten sinkt, im Bild gesprochen, in die Erde hinein, in die arämanischen, asurischen Bereiche hinein oder sogar in die soratischen Bereiche hinein. Aber auch nicht mit dem Luzifer, in dessen Licht es erreicht, das ja wunderschön ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also alle luziferischen Imaginationen, die einem so kommen, können wunderschön sein. Wunderschön. Hat aber mit der wirklichen, regulären geistigen Welt relativ wenig zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind halt auch die Verführungen. Und wenn man jetzt bewusster einen geistigen Weg gehen will, wo man auch dann irgendwann mal sagt, ja, das sollen dann auch eben Imaginationen kommen, es soll sich ein imaginatives Denken, ein Wahrnehmen des Geistigen entwickeln. Irgendwann stellt sich die Frage einfach, weil es besteht ja nicht drin, nur dass ich Bücher lese und darüber nachdenke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die erste Stufe. Aber die zweite Stufe ist, ich fange an wahrzunehmen. Das heißt mal zu spüren, da ist was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann lerne ich, und das kann man wirklich wie ein Handwerk unter Anführungszeichen lernen, wie bilde ich das zu Imaginationen um, die ich selber male. Wie bringe ich alles hinein, ich spüre, da ist etwas. Wie schaffe ich es, dass möglichst jedes Detail darin sichtbar wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lerne ich es wegschaffen. Dann kommt die Inspiration, die geistige Welt malt mir etwas entgegen, und ich bin aber mit dabei. Es lenkt mir die Hand oder den Blick oder wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zum Schluss begegne ich in der Intuition den geistigen Wesen, die zu mir spricht, aber ich erkenne auch das geistige Wesen von mir aus, des Doppelgängers, der Widersacher, die da stehen, oder auch der Engelwesenheiten, höheren Wesenheiten, die dort sind, die durch die Intuition mir begegnen. Da begegne ich ihnen unmittelbar, in dem sich ihr Wille mit meinem Willen verbindet, was im Übrigen ein wechselseitiger Austausch ist. Es ist ein Ergreifen im Willensmäßigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme etwas von dem Willen des geistigen Wesens auf, aber umgekehrt auch. Es ist wirklich ein Austausch. Und ein freier Austausch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nie so, dass mir ein Wille aufgezwungen wird, sondern es ist etwas, was ich entgegennehmen will oder sage, danke, das passt nicht. Völlige Freiheit drinnen. Wenn man Anthroposophie oder ernsthaft ein geistiges Streben entwickelt, geht es im Kern immer darum, selbst tätig zu werden und zu sagen, ich habe eine Aufgabe damit und eine Verantwortung damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht darum, das ist schon interessant, die geistige Welt kennenzulernen, das ist schön, wenn ich das kennenlerne. Ich möchte so gern wissen, soll ich schon haben, aber wenn es bei dem stehen bleibt und ich mir jetzt viel Wissen aneigne über die geistige Welt und dabei stehen bleibe, dann habe ich eigentlich nicht verstanden, um was es wirklich geht. Das ist das Mittel aus der Erkenntnis heraus und aus der Freiheit heraus, tätig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Erden, aber auch im Geistigen. Auf beiden Seiten tun wir etwas und können etwas tun. Jeder Gedanke, den ich fasse, den ich aus einem geistig-imaginativen heraus fasse, ist eine Realität in der Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Einfluss auf das ganze Weltgeschehen. Nicht spektakulär, gleich verändert sich alles, aber es lenkt die Entwicklung in die richtige Richtung, wenn ich es gut angehe. Es ist ein Impuls in diese Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Impulse bewirken mehr. Wir sind ermächtigt dazu mitzuwirken an diesem Reich. Ich werde vielleicht das nächste Mal mich noch einmal widmen, genau wie das passiert ist, dass aber mit einem gewissen Recht, aber auch mit vielen Fehlern, die dabei passiert sind, gerade die Entwicklung der christlichen Kirchen, aber auch des Islams so gelaufen sind, dass sie uns zunächst einmal wirklich vom Geistigen abgeschnürt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Voraussetzung dafür ist, dass wir ins Licht aufsteigen können. Das gehört dazu, mit all den Auseinandersetzungen, die drinnen sind. In gewisser Weise will die Kirche als Institution, als Kirchenwesenheit sogar, will sie das Geistige, die Wahrnehmung des Geistigen, ausschalten und rein auf die überlieferte Schrift gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dasselbe ist im Islam der Fall. Es ist genau dasselbe dort. Der geistige Weg in die Zukunft, und da sage ich jetzt nicht der christliche oder der islamische oder sonst was, sondern wirklich der geistige Weg in die Zukunft, ist der eben diese notwendige Zwischenphase, die da ist, wo alles Geistige, die Wahrnehmung nämlich ausgelöscht wird, aus eigener Kraft weiterzuführen zu einem neuen Schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss jetzt niemanden Stress machen, ob das jetzt in der Inkarnation ist oder in der nächsten, ist ganz egal, aber es kann jeder mit dem Malen dieser seelisch-imaginativen Bilder beginnen. Es wird am Anfang noch sehr vage sein, ich meine man kann, dann dauert es noch Stunden, aber man kann mit einfachen seelischen Stimmungen beginnen. Versucht mal einfach einmal, das in ein imaginatives Bild zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfinde die Stimmung und setze es jetzt in ein Farbbild, in Formen, in Bewegungen, dann bin ich auf dem Weg dorthin. Das kann man mit den einfachsten Sachen üben in Wahrheit. Es ist nicht weit weg, man darf sich nicht vorstellen, geistig sehend, hellsehend, jetzt überfällt mich das und blinkt, da geht ein großer Horizont auf und jetzt bin ich baff, was da alles ist, sondern es liegt an unserer Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es so kommt, dass es aufgeht, dann ist es der alte Weg und das ist der, wo wir mit einer gewissen Rechte Kirchen daran arbeiten, dass der weg geht. Da ist die Gefahr riesig groß, dass dort die ganzen Widersacher sich austoben, weil wir ja eh nicht bewusst dabei sind, da können sie einschmuggeln, was sie wollen. Aber darum ist es auch wichtig, dass das so passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden das vielleicht das nächste Mal oder übernächste Mal so besprechen, wenn man nimmt den Papst Nikolaus I., der hat viel dazu beigetragen, der war sich an dieses Problem sehr bewusst. Aber es hat auch dazu geführt, dass zwei Jahre nach seinem Tod das Vierte Konzil von Konstantinopel stattfindet, wo, wie Steiner oft sagt, der Geist abgeschafft wurde. Der Mensch besteht aus Leib und Seele, aber nur die Seele hat auch einen geistigen Anteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einen eigenständigen Geist hat er nicht. Das war der Haltepunkt, dass da niemand weiter geht. Und das wird als schwerst ketzerisch sozusagen festgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, alles das, wo wir jetzt reden, dass es passieren sollte, wird dort einfach ein Riegel vorgeschoben zunächst einmal. Und gut, heute können sie schieben, was sie wollen, wenn wir uns nicht das Vorschieben lassen wollen. Die Ketzerverbrennungen, zum Glück geht das so, dass es nicht mehr Anfeindungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also seelische Anfeindungen. Die kommen dann von verschiedenen Seiten. Die Vertreter dieser Strömung kommen vielleicht aus der wissenschaftlichen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist genau dieselbe. Die Denkweise ist genau die gleiche. Kommt von dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich nur, obwohl es viele selber nicht wissen, dass in dem drinsteht. Da schimpfen dann manche Wissenschaftler, die sagen, ich bin Atheist und die Kirchen sind das fürchterlichste. Und umgekehrt schimpfen sie vielleicht auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie denken genau auf derselben Schiene in Wahrheit. Sie denken genau auf derselben Schiene. Sie denken, bitte geistige Wahrnehmung, geistige Erfahrung zunageln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, gibt es ja eigentlich gar nicht. Kann nicht sein, darf nicht sein. Sie kann sein und sie darf sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jeder Mensch kann es erreichen. Man darf sie nur nicht blenden, indem man Vision über Vision über Vision sie erwartet. Da kann ich nur sagen, Gott sei Dank kommt die nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die kommt, dann ist Feuer am Dach. Da würde ich dann sehr vorsichtig werden. Schritt für Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann weiß ich, ich bin dabei. Ich bin tätig dabei. Und dann erfahre ich es mit der gleichen Sicherheit, wie man sie wirklich in der Mathematik oder so hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann ich auch nicht einfach ins Fantastische mich verlieren. Eins und eins ist eben zwei. Und wenn es nicht so ist, habe ich ein anderes Zahlensystem, dann ok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ich schon, kann ich alles. Aber es hat seine Regeln, seine Ordnung. In diesem Sinne sind wir schon wieder ein bisschen über der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese zum Abschluss noch einmal den 46. Wochenspruch und höre den auch ein bisschen in Bezug auf das, was wir jetzt besprochen haben. Weil es steckt auch irgendwie drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt, sie droht zu betäuben der Seele eingeborene Kraft. Nun trete du, Erinnerung, aus Geistestiefen leuchtend auf und stärke mir das Schauen, das nur durch Willenskräfte sich selbst erhalten kann. Das Schauen kann nur durch Willenskräfte sich selbst erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann eigentlich nur dadurch zustande kommen, wenn es Schauen im heutigen Sinne ist. Das heißt mit vollem, wachem Selbstbewusstsein. Das ist das wichtigste Bollwerk, egal wie weit man jetzt kommt, aber dass man in die Richtung hin arbeitet, um alle Widersacher in die Flucht zu schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mir bewusst bin, ich stehe da voll bewusst dabei und ich lasse nichts da rein, was mich so einfach überschwemmt, überschüttet, überkommt, sondern ich gestalte, dann beißen sie sich die Zähne aus, bildlich gesprochen, an uns die Widersacher oder fallen ihnen die Flügel ab. Gut, in diesem Sinne danke ich euch für heute. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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Vielen Dank auch allen, die beim Livestream dabei waren. Bis zum nächsten Mal. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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Danke zurück. Gerne. Schnell euch noch einmal sehen.&lt;br /&gt;
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Gute Nacht. Bis zum nächsten Mal. Hallo Victor, servus.&lt;br /&gt;
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Gute Nacht. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
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	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_331._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2026&amp;diff=32648</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 331. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026</title>
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		<updated>2026-09-09T16:44:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Transkription des 331. Vortrags vom 8. September 2026 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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[[Datei:331.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=F701XEI8KRE|thumb|331. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 8. September 2026 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [Audio folgt in Kürze] ]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 331. Vortrags vom 8. September 2026 ==&lt;br /&gt;
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----{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|V}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Alle Folgen auf einen Blick}} ==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 330. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 332. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}&lt;br /&gt;
[[Wolfgang Peter|| zurück zu Wolfgang Peter |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2026]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=32627</id>
		<title>MitTun bei Anthro.World</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=32627"/>
		<updated>2026-09-06T18:34:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* samt GGApokalypse Vorträge als volle Transkriptionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== samt GGApokalypse Vorträge als volle Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 14. Januar 2026 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wöchentlichen Vorträge von Dr. Wolfgang Peter für Die Apokalypse des Johannes wird von ehrenamtlich tätigen Menschen transkribiert. Zunächst erfolgt eine maschinelle Rohtranskription, und Vorgenannte muss von Hand überarbeitet werden. Der Zeitaufwand für eine volle Transkription (die Vorträge haben i.d.R. eine Länge von 2h) lag mit der älteren Transkriptionssoftware bei ca. 20-30h, aber mit der aktuellen Software &amp;quot;nur noch&amp;quot; bei ca. 10-18h. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transkription ist &amp;quot;eine Kunst für sich&amp;quot;, weil der transkribierende Mensch entscheiden muss, wo er Absätze macht, wo Interpunktionen entstehen sollen, und mit welchen Überschriften die Absätze versehen werden. Mit Stand November 2024 haben begonnen Richtlinien für eine gewisse Einheitlichkeit zu erstellen (siehe weiter unten).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|1]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|2]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|3]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|4]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|5]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|6]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|7]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|8]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|9]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 11. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|11]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 12. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|12]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 13. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|13]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 14. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|14]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 15. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|15]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 16. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|16]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 17. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|17]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 18. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|18]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|19]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|20]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 21. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|21]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 22. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|22]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (nur noch die Großschreibung im Glossar nachbessern)&lt;br /&gt;
Überschriften mit yt verlinken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 23. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|23]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 24. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|24]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|25]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 26. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|26]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 27. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|27]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Start Sept. 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 28. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|28]]&lt;br /&gt;
|Bernhard&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 29. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|29]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|30]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 31. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|31]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|32]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|33]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 34. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|34]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 35. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|35]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 36. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|36]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 37. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|37]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 38. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|38]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 39. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|39]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 40. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|40]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 41. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|41]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 42. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|42]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 43. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|43]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 44. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|44]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|45]]&lt;br /&gt;
|Marie M., [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 46. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|46]]&lt;br /&gt;
|Marie M., [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|48&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|53&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|Luzia, Weiterbearbeitung Damian 9/2024&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 55. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|55]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 56. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|56]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 57. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|57]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|Susanne S./ Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 59. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|59]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|62&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|63&lt;br /&gt;
|Marion S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|64&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 65. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|65]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 66. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|66]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 67. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|67]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 68. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|68]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 69. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|69]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 70. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|70]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|72&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|73&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|75&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|77&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|78&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Beginn Juni 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|80]]&lt;br /&gt;
|Dieter E., Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/ Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81&lt;br /&gt;
|Dieter E./ Thomas B. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|82&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|83&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|84&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|85&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|87&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text 40%, in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|89&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|90&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|91&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|92&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|93&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|94&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|97&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|99&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100]]&lt;br /&gt;
|Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|Thomas B.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|prüfe den Status!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#footer-places|102]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 103. Vortrag von Wolfgang Peter|103]]&lt;br /&gt;
|Ellen W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|104]]&lt;br /&gt;
|Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|105&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|106&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|107&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|109&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|110&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|113&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|122]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|123]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter|124]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter|125]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter|126]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 127. Vortrag von Wolfgang Peter|127]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine/[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|129&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|130&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 131. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#top|131]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 132. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|132]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 133. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|133]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 134. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|134]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|135&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 136. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|136]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 137. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|137]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 138. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|138]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 139. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|139]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 140. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|140]]&lt;br /&gt;
|Stefan M.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|141]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|142&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|143&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|145&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|149&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 150. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|150]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 151. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|151]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 152. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|152]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|153&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|155&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|156&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|157&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|158&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|159&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|160&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|161&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|162&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|163&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|165&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|166&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|167]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|168&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|169&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 170. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|170]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|171&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|172&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|173&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|174&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|175&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|176&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|177&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|178&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|179&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|180&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|181&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|183&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|185&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|186&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|187&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|188&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|189&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|190&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|191&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|192&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|193&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|194&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|195&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|196&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|197&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|198&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|199&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|200&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|201&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|202&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit, September 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|203&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|204&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|205&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|206&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|207&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 208. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|208]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|209]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|210&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|211&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fettdruck und Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 213. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|213]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|214]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|215&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit, Juli 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|216]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 217. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|217]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 218. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|218]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 219. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|219]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 220. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|220]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig August 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|221]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|222]]&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|223]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig Oktober 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 224. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|224]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 225. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|225]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per September 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 226. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|226]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per Oktober 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|227&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (muss noch von Word in aw übertragen werden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|228&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung Nov/Dez 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 229. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|229]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig im März 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 230. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|230]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 231. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|231]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 7. Juli 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 232. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|232]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit Gemeni 2.5, Stand Ende Juni 2025. Heidi startet Ende Juni 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 233. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|233]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 16. September 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|234&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 13. November 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 235. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|235]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 6. Januar 2026/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 236. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|236]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung, Stand 7. Januar 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 237. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|237]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 238. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|238]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 239. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|239]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 240. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|240]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 241. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|241]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|242&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|243&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|244&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|245&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|246&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|247&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|248&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|249&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|250&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|251&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 252. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|252]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 253. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|253]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 254. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|254]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 255. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|255]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 256. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|256]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|257&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|258&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|259&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|260&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 261. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|261]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 262. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|262]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 263. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|263]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 264. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|264]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 265. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|265]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 266. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|266]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 267. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|267]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 268. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|268]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 269. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|269]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 270. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|270]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Heidi startet im Juli 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 271. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|271]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 272. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|272]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 273. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|273]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 274. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|274]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 275. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|275]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 276. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|276]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 277. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|277]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 278. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|278]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 279. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|279]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 280. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|280]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 281. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|281]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 282. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|282]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 283. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|283]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|284&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|285&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|286&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|287&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|288&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|289&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|290&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|291&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|292&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|293&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|294&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|295&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|296&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|297&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|298&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|299&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|300&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|301&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|302&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|303&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|304&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|305&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 306. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|306]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|307&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Andere Vorträge von Wolfgang Peter:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Was ist Anthroposophie - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|W.P./Was ist Anthroposophie, 2010]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Anregungen für ein Lebendiges Denken|W.P./Anregungen für ein lebendiges Denken, 2019]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|W.P./Transhumanismus, 2021]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Die Prüfung der Seele, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Faust spricht über Faust - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Faust spricht über Faust, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Der Hüter der Schwelle, 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Wie tot sind die Toten - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2024|W.P./Wie tot sind unsere Toten? 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Möglichkeiten der Kunst - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Möglichkeiten der Kunst/Sprachgestaltung, 2024]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Vom rettenden Wesen der Schönheit mit praktischen Sprachübungen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|W.P./Vom rettenden Wesen der Schönheit/Sprachgestaltung, 2025]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner zum 100. Todestag - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Sprachgestaltung mit Wolfgang Peter - Einführung in Grundübungen, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christus und das dreifache Johannes-Geheimnis - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Zunehmende Gewalt als Zeitphänomen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[(R)Evolution des Bewusstseins - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Leben in apokalyptischen Zeiten - ein Gespräch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner und die Welt der Farben - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Christoph Bolleßen ==&lt;br /&gt;
(Stand 15. Januar 2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Vortragsbezeichung&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Grundlagen Anthroposophie Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|26&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|27&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Der spirituelle Weg und das Denken - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Herbsterwachen - Michael-Zeit - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Toten und die Lebenden - Vergangenheit und Zukunft - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|1]]&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Im Geiste sich finden heißt Menschen verbinden - ein Vortrag von Christoph Bolleßen|Im Geist sich f.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 2 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 3 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 4 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 5 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 6 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 7 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 8 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 9 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christi Himmelfahrt 2024 - Ein Vortrag von Chrisoph Bolleßen|Christi Himmelf.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.5.2024 in Köln - Grundgedanken der sozialen Dreigl. Teil 1&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vom Eise befreit ...&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 20.7.2024 in Kempen - Braucht der moderne Mensch die Anthroposophie?&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.8.2024 in Aachen - Die Aufgabe Mitteleuropas - Gegenwart und Zukunft&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 16.9.2024 in Wangen (Allgäu) - Die Zukunft Mitteleuropas und aktuelles Zeitgeschehen&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 1&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 2&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Die Karwoche&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Michael Rheinheimer ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vortrag                                                                                   !! Bearbeiter                              &lt;br /&gt;
!Status!! Glossar  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2025]]                                                           || [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig|| fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]|| [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig|| fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]|| [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
| fertig||fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit. Ein Interview von Michael Birnthaler mit Michael Rheinheimer, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Lawrence von Arabien - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grad der Fertigstellung erkennen ==&lt;br /&gt;
+++ Wir haben für die Transkriptionsstufen [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|50%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]] und [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]] eingeführt. Daran siehst du was schon geschafft ist, oder wo&#039;s noch fehlt. +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile unserer Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 8. Feb 2025 +++&lt;br /&gt;
# Die &#039;&#039;&#039;Wort zu Schrift Transkription&#039;&#039;&#039; ist mit Software nur begrenzt gut. Die menschliche Nachbearbeitung ist unbedingt notwendig. Ziel ist eine Genauigkeit von ca. 99%&lt;br /&gt;
# Nicht jedes &amp;quot;äh&amp;quot; muss geschrieben werden - ansonsten wird aber nur das verschriftlicht, was original gesprochen wurde: Keine Glättung. Charakteristische &#039;&#039;&#039;umgangssprachliche Ausdrücke&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;Sprechart&#039;&#039;&#039;, sollen erhalten bleiben. Wenn die charakteristischen Ausdrücke zu &#039;&#039;&#039;fremd&#039;&#039;&#039; erscheinen, als dass sie in Zukunft nicht sinnvoll automatisch übersetzt werden können (z.B. sagt Dr. Wolfgang Peter in seinen Vorträgen schon mal &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; und meint damit &amp;quot;Gehirn&amp;quot; oder &amp;quot;Kopf&amp;quot; oder &amp;quot;Denkapparat&amp;quot;, dann bietet sich folgende Schreibweise an: &#039;&#039;&#039;Hirnkastel [Gehirn/ Kopf/ Denkapparat]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gestiken&#039;&#039;&#039; werden nicht verschriftlicht&lt;br /&gt;
# Manche Sätze gehen partout nicht auf und können mit dem Ellipse Zeichen (das sind 3 Punkte als ein Zeichen) [ … ] gekennzeichnet werden&lt;br /&gt;
# Anmerkungen des Autors bzw. des Transkriptors können mit eckigen Klammern vorgenommen werden [Anmerkung]&lt;br /&gt;
# Bildung von individuellen &#039;&#039;&#039;Sinn-Abschnitten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Überschriften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Links erstellen mit der Taste Strg + k um mit einem kleinen a: einen Link zu Artikeln im [https://Anthrowiki.at anthrowiki.at] zu setzen. Unterscheide dabei interne und externe Links&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erzeugung von Einzelglossaren&#039;&#039;&#039;. Wie viele Begriffe für das Glossar sind &amp;quot;angemessen&amp;quot;? Das muss diskutiert werden. Mit welchen Worten wird das Glossar geschrieben? Nur mit den Worten des Sprechers. Es können aber zahlreiche Auslassungen mit drei Punkten … gemacht werden oder wenn Absätze übersprungen werden dann [ … ]&lt;br /&gt;
# Aus den Einzelglossaren wachsen &#039;&#039;&#039;[https://anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter#Gesamtglossar_%C2%ABDie_Apokalypse_des_Johannes_von_Wolfgang_Peter%C2%BB Gesamtglossare]&#039;&#039;&#039; (die Summe von Einzelglossaren)&lt;br /&gt;
# Sonstige auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 11. Juni 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend entstehen Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung. Jeder darf Vorschläge machen, dafür bitte mit eigenem Namen und Datum kennzeichnen. Falls unbrauchbare Vorschläge gemacht werden, egal von wem, bitte nicht einfach hinnehmen, sondern diskutieren, siehe Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung (unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUTOREN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wer substanziell an einer Transkription arbeitet, dessen Namen soll erscheinen in Form von &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkribiert von Vorname Nachname&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Eintragung im Quelltext ganz unten bei den Kategorien machen. Wer unsicher ist, was substanziell ist oder nicht, bitte im Einzelfall mit François besprechen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANMERKUNGEN&lt;br /&gt;
* Anmerkungen in &#039;&#039;&#039;eckigen Klammern&#039;&#039;&#039; [ ]. Ohne in die eckigen Klammern Anm. zu schreiben | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kursiv bedeutet Hervorhebung | 17.09.2024 Anmerkung François: wenn&#039;s geht &#039;&#039;&#039;Kursiv&#039;&#039;&#039; wenig bis gar nicht benutzen | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUFZÄHLUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Werden bei einer Aufzählung, z. B. 1., 2., 3. usw. die einzelnen Punkte mit einem Punkt beendet?&#039;&#039; In einer nummerierten Aufzählung ist es im Deutschen üblich, die einzelnen Punkte wie folgt zu gestalten: 1. Wenn die einzelnen Punkte vollständige Sätze sind, dann enden sie jeweils mit einem Punkt. 2. Sind die Aufzählungspunkte hingegen nur Wörter oder unvollständige Sätze, wird meist kein Punkt am Ende gesetzt | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUSLASSUNGEN&lt;br /&gt;
* Bei &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; anstelle von drei Punkten das Zeichen für die Auslassungspunkte (&#039;&#039;&#039;Ellipse&#039;&#039;&#039;) &#039;&#039;&#039;verwenden&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;…&#039;&#039;&#039; Merke, es sind nicht drei einzelne Punkte, sondern die 3 Punkte sind tatsächlich ein Zeichen (der Tipp kam von Tobias) | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Windows: &lt;br /&gt;
*** Alt + 0133 (auf dem Ziffernblock) – hältst du die Alt-Taste gedrückt und tippst 0133 auf dem Ziffernblock ein&lt;br /&gt;
*** oder Alt + 123 (bei Damian aus der Schweiz klappt nur das)&lt;br /&gt;
*** oder Alt+Strg+. (alle 3 Tasten gleichzeitig drücken: Alt plus Strg plus .) auf einem Laptop ohne Nummernblock (Elke)&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Mac Option (⌥) + ; – einfach die Option-Taste und das Semikolon (;) gleichzeitig drücken&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Linux Strg + Shift + U, dann 2026, dann Enter – drücke Strg + Shift + U, gib 2026 ein, und bestätige mit Enter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leerzeichen vor und hinter der Ellipse machen, also z.B. so: Wort … Wort. Und NICHT so: Wort…Wort | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wenn bei Weglassung &#039;&#039;&#039;Abschnitte übersprungen&#039;&#039;&#039; werden, dann das Ellipsezeichen in eckige Kammern setzen &#039;&#039;&#039;[…]&#039;&#039;&#039;. Und zwar &#039;&#039;&#039;ohne Leerzeichen&#039;&#039;&#039; vor oder nach der Ellipse | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Bei Absatzanfängen, die mit einem Ellipse-Zeichen beginnen keine Leerzeichen vor die Ellipse. Das gilt vor allem für die Glossare, wo oft mit einer Auslassung begonnen wird | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FORMATIERUNG der Überschriften und Unterüberschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Hierarchie &amp;quot;Überschrift&amp;quot; nicht für gewöhnliche Textüberschriften nehmen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Gewöhnliche Textüberschriften bekommen die Hierarchie &amp;quot;Unterüberschrift 1&amp;quot; und wenn man feingliedriger arbeiten will dann kommen noch &amp;quot;Uü2&amp;quot; und &amp;quot;Uü3&amp;quot; hinzu | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GLOSSAR&lt;br /&gt;
* Hier findest du die &#039;&#039;&#039;Glossarvorlage&#039;&#039;&#039;: [[Vorlage:Glossarvorlage «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»]] Bitte im Quelltext kopieren und in deiner Transkription &#039;&#039;&#039;im Quelltextmodus&#039;&#039;&#039; einfügen. Falls du versehentlich die Glossarvorlage im Editormodus einfügst, könnten Verknüpfungen futsch sein  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Nur die &#039;&#039;&#039;original Worte&#039;&#039;&#039; aus dem Text verwenden, sprich keine eigene Interpretation (eigene Interpretationen hatten wir vormals, aber wir sind davon abgewichen, damit 100% Treue zum Vortragstext gewahrt bleibt) | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zitat Anführungsstriche so setzen: „“ (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).&lt;br /&gt;
* Glossarbeschreibungen &#039;&#039;&#039;nicht zu lang werden lassen&#039;&#039;&#039;. Ideal 1 bis max 3 Zeilen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Durch &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; den Inhalt des Begriffs &amp;quot;auf den Punkt bringen&amp;quot;. Dafür bitte nicht wie bisher drei Punkte verwenden ... , sondern nur noch das Ellipse Zeichen (siehe Auslassungen) … | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Fettschreibung im Glossar: Nur den Begriff fett markieren. 1x reicht, man muss den Betriff nicht öfters fett markieren | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Keine Verlinkung im Glossar mit externen Links oder mit anthrowiki.at | François | 10.11.2024LINKS MIT ANTHROWIKI.AT&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schlüsselwörter&#039;&#039;&#039; im Text mit Anthro.wiki verlinken: Befehl strg + k und dann den link intern setzten mit einem kleinen &amp;quot;a:&amp;quot; vor dem Begriff des anthrowiki.at. Denn a: erzeugt einen internen Link zum Wolfgangs anthrowiki.at | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wiederholungen in Glossaren bzw. Gesamtglossaren: Es darf Wiederholungen bzw. Ähnlichkeiten in Glossaren bzw. im Gesamtglossar geben. Weil Wolfgang die Begriffe tendenziell in jedem Vortrag mit leichter Nuance anders &amp;quot;umgibt&amp;quot;. Auf den ersten Blick sind die Begriffe ggf. identisch- aber die Ausführungen von Wolfgang sind jedes mal ein Stück weit anders, bzw. in einem neuen Kontext stehend | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Elke hat mit Stand 10.11.2024 ein alphabetisches Stichwortverzeichnis zur Schnellorientierung im Gesamtglossar erstellt: [[Gesamtglossar Die Apokalypse des Johannes - alphabetische Orientierungshilfe]] | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTSCHREIBUNG, fremdsprachliche Begriffe u Namen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schreibung fremdsprachlicher Namen und Begriffe mit Anthrowiki.at gegenchecken | 17.09.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SATZZEICHEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anführungsstriche bei Zitaten so&#039;&#039;&#039;  „“, nicht so &amp;quot;&amp;quot;, und nicht so »«  (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).| 11.06.2025&lt;br /&gt;
SCHRÄGSTRICH /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wird &#039;&#039;&#039;vor oder nach einem /&#039;&#039;&#039;, wenn es als entweder/oder verwendet wird, ein &#039;&#039;&#039;Leerzeichen&#039;&#039;&#039; eingefügt?&#039;&#039; Wenn ein Schrägstrich (/) als entweder/oder-Zeichen verwendet wird, wird in der deutschen Rechtschreibung in der Regel kein Leerzeichen davor oder danach gesetzt. Beispiele: Lehrer/innen, An-/Abreise, Ja/Nein-Frage. In speziellen Fällen, zum Beispiel bei besonders langen oder unübersichtlichen Begriffen, kann ein Leerzeichen eingefügt werden, um die Lesbarkeit zu verbessern. Das ist jedoch eine Stilfrage und keine festgelegte Regel | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TRANSKRIPTION&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bitte den &#039;&#039;&#039;Fortschritt&#039;&#039;&#039; eurer Transkription im Quelltext grob in den Kategorien wie folgt kennzeichnen mit &lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|Transkriptionsstufe 100%]] - Für Transkriptionen mit Absätzen, Überschriften, Zeitstempeln, Fettdruck und Links zu anthrowiki.at/ oder auch externen Links. ABER: Wenn das Glossar fehlt, aber sonst alles erfüllt ist, sprechen wir von 100%&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|Transkriptionsstufe 0%]] - Für Transkriptionen, wo nichts oder nur der unüberarbeitete Rohtext vorhanden ist&lt;br /&gt;
* Den Status der eigenen Transkription bitte stets auch bei &#039;&#039;&#039;MitTun&#039;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&#039;aktuellen Stand&#039;&#039;&#039; bringen, weil nur bei MitTun ein Gesamtüberblick für alle möglich ist | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zu Anfang der Transkription bitte das &#039;&#039;&#039;Datum&#039;&#039;&#039; des Vortrags ergänzen. Mit einer einheitlichen Schreibweise wie folgt am Beispiel der 226. Folge: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Hierarchie bei der Formatierung ist &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, sprich nicht &amp;quot;Unterüberschrift o.ä.&amp;quot; | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zur Diskussion im Bewusstsein, dass wir hier ggf. eine Fettnäpfchen für Egoismen provozieren könnten: Unter der Überschrift mit z.B. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot; könnt noch mal mit der Hierarchie &amp;quot;Text&amp;quot;, sprich nicht Unterüberschrift o.ä. der Name des Transkriptors geschrieben werden, und das Datum der Fertigstellung. Wenn mehrere Menschen maßgeblich transkribiert haben, dann stehen da mehrere Menschen. Aber wir sollten es mit der Genauigkeit nicht übertreiben, und keinen Nebenschauplatz aufmachen wer wann genau was gemacht hat. Es geht nur um die grobe Orientierung. An selbiger Stelle kann geschrieben werden, wer das Glossar erstellt hat | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÜBERSCHRIFTEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; der Überschriften ideal bei ca. 25-35 | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kürzere&#039;&#039;&#039; Überschriften | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kein &#039;&#039;&#039;Punkt&#039;&#039;&#039; nach der &#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039; | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zeitstempel&#039;&#039;&#039; in den Überschriften so: xx:xx:xx nicht x:xx:xx | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung. ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Können/ sollten wir nicht besser kursiv bei neuen Transkriptionen weitgehend weglassen? | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Frage an Tobias: Ist das Ellipse Zeichen mit den drei Punkten IT-mäßig auch in anderen Sprachen ein Standard, oder könnte es künftig bei Übersetzungen Probleme geben?  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel für eine Methode für beste Transkriptionsergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teamarbeit von Ghislaine (Insel Martinique) und Susanne (Berlin) entstehen derzeit Transkriptionsergebnisse von ausgesprochen hoher Güte. Die Arbeit bei Ghislaine und Susanne erfolgt arbeitsteilig. Man kann an der Entwicklung der letzten Wochen sehen, wie sich die Ergebnisse verändert haben. Man erkennt, dass es tendenziell mehr Schlüsselworte gibt (sehr wertvoll für die Verwendung in künftigen Artikeln und im Newsletter) und man erkennt auch, dass die Schlüsselworte mit den Hervorhebungen im Text in fett 1:1 einhergehen. Sozusagen sind die Schlüsselworte ein Spiegel vom Inhalt des verschriftlichten Vortrags. Für künftige Transkriptionen ist es wünschenswert sich an diesem neuen, hohen Qualitätsstandard zu orientieren. Die Frage ist: Nach welcher Methode geht Susanne vor? Ich habe sie gebeten mir das in einer Mail darzulegen, hier die Antwort:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ich habe mich wirklich sehr, sehr über deine anerkennenden Worte zur Transkription des 120. Vortrags gefreut!!!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;Ja, seit ich verstanden habe, wie du die Schlüsselwörter &amp;quot;verstehst&amp;quot; und verlinken möchtest, übe ich mich daran, möglichst &amp;quot;passgenau&amp;quot; zu arbeiten. Es könnte noch besser (vielleicht kürzer) sein, aber dann bräuchte ich sicher so einige Tage länger.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Hier, wie vorhin besprochen, eine etwas ausführlichere Darstellung, in welchen Schritten ich mich inzwischen durch die Vorträge &amp;quot;durchtaste&amp;quot;; ich bekomme ja von Ghislaine einen ganz wunderbar bearbeiteten Trint als Fließtext.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text lesen und &amp;quot;frei&amp;quot; korrigieren. Vom 2. Durchgang an brauche ich zwei &amp;quot;Geräte&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text nochmals lesen und zur Überprüfung das Video mitlaufen lassen (und immer wieder stoppen); dabei gegebenenfalls auch noch besondere Betonungen und Pausen kenntlich machen.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder durchlesen und versuchen, über den Fettdruck die Aussagen im Fluss &amp;quot;lesbar&amp;quot; hervorzuheben (komplexe Sätze in &amp;quot;einfache&amp;quot; Aussagen bringen, die sich z.T. durch den Absatz &amp;quot;durchschlängeln&amp;quot;). Dabei füge ich dann auch die für mich bereits offensichtlichen Absätze ein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&amp;lt;s&amp;gt;Durchgang: wieder alles durchgehen, um die Schlüsselwörter (Anmerkung: mit Stand Juli 2023 fallen die Schlüsselworte raus, dafür gibt es jetzt das Glossar) herauszufiltern, auf die ich &amp;quot;systembedingt&amp;quot; durch den Fettdruck stoße. Dabei versuche ich dann, nicht zu &amp;quot;springen&amp;quot; und nicht übergeordnet zusammenzufassen (wie ich es bei den ersten Transkriptionen gemacht habe, um die Anzahl zu reduzieren...), sondern &amp;quot;absatzkonform&amp;quot; oder zumindest &amp;quot;untertitelkonform&amp;quot; zu bleiben.&amp;lt;/s&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: die schon gefügten Absätze in Unterkapitel gliedern, dabei gegebenenfalls Absätze zusammenführen und Formulierungen für die Unterkapitel finden. Dabei achte ich auch darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden. Also: gegebenenfalls noch wieder neue Absätze einfügen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: erneuter &amp;quot;optischer Screen&amp;quot;, um vor mir selbst die sehr unterschiedliche Länge von Unterkapiteln zu rechtfertigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang erst nach einer offenbar absolut notwendigen längeren Pause: Die Zeit brauche ich, um herauszufinden, was denn für mich der rote Faden, die Essenz, ist. Da sitze ich dann manchmal für Stunden vor einer total leeren &amp;quot;Leinwand&amp;quot;. (Bis jetzt ist es gelungen, die Leere irgendwann zu füllen - irgendwie. Mal bin ich zufrieden, mal überhaupt nicht.) Nachdem diese sieben Stufen durchlaufen sind, schicke ich den Text möglichst schnell ab, um nicht der Versuchung zu erliegen, mich in immer wieder neuen Korrekturschleifen zu verfangen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das soll&#039;s als kleiner Erfahrungsbericht (mitten im 20. Vortrag, der der 122. ist) mal gewesen sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Liebe Grüße und ein schönes Wochenende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Susanne&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 19. August 2022)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lose Liste von offenen Punkten ==&lt;br /&gt;
Stand 3. Juni 2025&lt;br /&gt;
# Fehler bei der Verlinkung von [[Autismus]] &lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;mp3s bei Folge 1-13 ausgetauscht. Und alles aus dem Jahr 2024 und 2025. Offen: Jahr 2021 ...&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Hinter jedem Vortragstitel muss hinten die Jahreszahl stehen, siehe die Apokalypsevorträge&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Nur als Rohtext: [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]]&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Bei allen 19 Videotutorialfolgen die Kategorien eintragen, siehe Musterbeispiel hier: https://anthro.world/Die_Philosophie_der_Freiheit_-_1._Folge_Videokurs_von_Jac_Hielema&lt;br /&gt;
# Stand 15. September 2023: Die Volltexte von &amp;quot;Die Philosophie der Freiheit&amp;quot; im anthro.worl löschen (Die Volltexte findet man jetzt auf steiner.wiki)&lt;br /&gt;
# Verlinkung Überschriften in Herbsterwachen von Christoph Bolleßen&lt;br /&gt;
# mp3&#039;s gegen m4a&#039;s austauschen (betrifft die Jahrgänge 2025 und teilweise 2024). Und die Jahrgänge 2020 müssen überprüft werden (Links haben sich geändert) &lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Überschriften mit youtube verlinken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Glossar erstellen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Übertrag ins Gesamtglossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_203._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=32626</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 203. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_203._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=32626"/>
		<updated>2026-09-06T18:32:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Organische Erdgestaltung: Mineralisierung als Ausscheidung einstigen Lebens. Verhärtung und Erwachen: Bewusstseinsbildung durch den Absterbeprozess 00:13:05 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 202. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:203.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8|thumb|203. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 5. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8 Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/jbx1bedfgmlv63z11g9w6/203.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=32hw4iai7esw0tnl2jsc6a4yp&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 203. Vortrags vom 5. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=43 Einleitung und 48. Wochenspruch 00:00:43] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 203. Folge der Apokalypse. Zum Einstieg den 48. Wochenspruch. Wir rasen ja jetzt schon in die Osterzeit hinein langsam. Und es wendet sich auch jetzt etwas ganz stark.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte, das aus Weltenhöhen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Seele machtvoll fließen will,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erscheine lösend Seelenrätsel,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendenkens Sicherheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Versammelnd seiner strahlen Macht,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenherzen Liebe weckend.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Na, da liegt eine ganze Menge drinnen. Also es strömt jetzt einmal aus den Weltenhöhen das Weltendenken herein. Wir haben jedenfalls die Chance, dem Weltendenken zu begegnen. Also vom Eigendenken, zum Grübeln – ja, wie ist denn das alles –, einmal sich inspirieren zu lassen vom Weltendenken, aber es eben in der vollen Klarheit unseres Bewusstseins wahrzunehmen. Das ist einer der ganz großen Schritte eben überhaupt jetzt für unsere Zeit, dass wir zu dem kommen. Also den Übergang zu finden vom eigenen Grübeln sozusagen, vom Eigendenken, wo man in sich halt Gedankenfäden spinnt, zwischen Themen, an was man sich erinnert, was man gelernt hat und so weiter, jetzt wirklich dem Weltendenken zu begegnen. Weil auch unser Denken hat in Wahrheit dort seinen Ursprung. Aber wir haben etwas verinnerlicht und können also selber herumbasteln drinnen und schauen, wie das alles irgendwo zusammenpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja wirklich wie ein Puzzlespiel irgendwie. Zuerst bilden wir uns die Begriffe, das sind die Puzzleteile irgendwo, dann haben wir den ganzen Haufen und dann müssen wir schauen, wie das irgendwie zusammenpasst. Und wenn wir aber dem Weltendenken begegnen, ja, müssen wir trotzdem auch aktiv sein. So wie es heute ist, ist es ja anders, als es noch in der griechischen Zeit war, wo Platon wirklich noch die Ideenschau gehabt hat. Und Ideenschau – Idee hängt auch mit Idein, hängt mit &amp;quot;Videin&amp;quot; zusammen, mit Sehen eigentlich, aber eben mit einem geistigen Sehen. Aber da war es noch ein passiver Vorgang, zumindest vom Bewusstseinserleben her. Das heißt also, man sieht es vor sich. Man sieht die Zusammenhänge vor sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute geht es darum aber auch, dieses Weltendenken, das ein sehr lebendiges Denken ist, aber man muss selber auch aktiv dabei sein. Das heißt, man erwacht oder kann langsam oder sollte langsam erwachen, dass man bewusst in diesem geistigen Wahrnehmen drinnen ist. Im Übrigen auch im sinnlichen Wahrnehmen. Wenn man sich beobachtet dabei, dann ist es eben nicht einfach nur so, dass ich die Augen aufmache und es ist fertig da, sondern man kann sehr deutlich merken, wenn ich mich konzentriere, wenn ich aufmerksam bin, wenn ich mit meinem ganzen Bewusstsein dabei bin, kann ich in dem, was mir vor Augen oder vor Ohren oder sonst was steht, vor dem Geschmackssinn steht, kann ich mehr oder weniger entdecken. Inhaltlich ist es durch die Sache selber bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=291 Schulung der Sinne: Die Kunst des Sehens bei Aldous Huxley 00:04:51] ===&lt;br /&gt;
Und trotzdem kann ich mehr oder weniger ein, wie soll ich sagen, detaillierteres, ein schärferes Bild, Klangbild, Hörbild, Geschmackserlebnis haben, je nachdem wie ich aufmerksam bin. Sicher hängt es auch von der Qualität meiner Sinnesorgane ab. Wenn einer schlecht sieht, dann wird er sich halt schwerer tun, manche Details zu erkennen. Aber trotzdem, auch da ist eine Möglichkeit drinnen. Man kann auch das Sehen trainieren, auch wenn man also eine beeinträchtigte Sehsicht hat. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, es gibt von Aldous Huxley – ihr kennt ja vielleicht die „Schöne neue Welt“, das berühmte Buch, aber er hat ja viel anderes auch geschrieben –, er hat geschrieben über seine Erfahrungen mit Drogen, die er ganz kontrolliert eingenommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat nicht einfach die Drogen so genommen, sondern in Zusammenarbeit mit einem Arzt, aber er wollte wissen: Wie ist das mit LSD, mit Mescalin und dergleichen? Und er hat das ganz genau beschrieben, wie das ist. Aber er hatte auch in jungen Jahren schon die Gefahr, dass er erblindet. Also er konnte nicht mehr lesen, nichts mehr. Und nur durch mentales Training hat er seine Sehkraft zurückerobert. Ja, durch mentales Training. Er hat auch ein Buch darüber geschrieben, war nie offiziell anerkannt, aber es funktioniert. Es funktioniert. Es funktioniert. Das nennt er die Kunst des Sehens. Und das heißt also, man kann lernen, seinen Sehsinn und das, was man durch ihn wirklich bewusst wahrnimmt, weiterzuentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=390 Lebendiges Weltendenken kontra das fragmentierte Puzzlespiel des Intellekts 00:06:30] ===&lt;br /&gt;
Und das gilt in noch höherem Maße für das geistige Sehen, beginnend mit einem lebendigen Denken, indem man das Weltendenken wahrnimmt, weil das Weltendenken ist immer lebendig. Das ist vielleicht der größte Unterschied zu dem, was unser Eigendenken ist, weil da ist es eben dieses Puzzlespiel. Also wir formen Begriffe, das heißt, wir schneiden eigentlich etwas aus der Wirklichkeit heraus und nehmen es wie etwas in sich Abgeschlossenes. Aber in Wahrheit hängt es mit hunderttausend anderen Sachen zusammen. Und dann versuchen wir halt logisch zu schließen, ein paar Puzzleteile zusammenzusetzen. Und meistens gelingt uns da nur irgendwo ein Fleckerl, das halbwegs zusammenhängt, dann sind wieder große Lücken und irgendwo sind andere Fleckerl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen wir eigentlich in Wahrheit gar nicht so genau, wie das zusammenhängt. Also das ist der Weg, den jetzt auch die äußere Forschung geht, die halt aufs Sinnliche geht beziehungsweise auf das vermehrt, was sich messtechnisch erfassen lässt. Und dann haben wir unsere Gedankengebilde, unsere Formeln letztlich auch irgendwo, denen halt ein theoretisches Grundkonzept zugrunde liegt, das wir uns gebastelt haben. Und natürlich tun wir nicht frei fantasieren dabei und lassen uns irgendwas einfallen, wir müssen schon immer wieder überprüfen, ob es halt dann mit den Tatsachen zusammenstimmt. Aber im Grunde stellen wir heute in den Wissenschaften lauter Hypothesen auf. Also wir unterstellen – Hypothese heißt Unterstellung, nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=506 Die Grenzen des Reduktionismus und der Irrtum synthetischer Biologie 00:08:26] ===&lt;br /&gt;
Hypothese ist eine Unterstellung. Ich unterstelle, dass die Natur so oder so funktioniert. Und dann kriege ich natürlich aber von dem Ganzen nur das mit, was wirklich in das Schema hineinpasst. Und ja, irgendwo ein Zipfel passt schon hinein, sonst müsste ich die Hypothese verwerfen. Wenn es gar nicht funktioniert, dann muss ich sie fallenlassen. Aber die große Zusammenschau habe ich gerade dadurch nicht, in Wahrheit. Also man versucht es zwar immer und versucht dann, von irgendeinem Einfachen das ganze Komplexe abzuleiten, funktioniert aber halt nur sehr bedingt. Wir haben heute das, dass man alles auf Atome oder Elementarteilchen zurückführen will, und wie sich die bewegen, das soll alles erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist ein winziger Ausschnitt. Und das ist eigentlich der Ausschnitt aus der Welt, wo alles abgestorben ist. Es ist der abgestorbene Teil der Welt. Also alles, was Leichnam ist, das kann ich auf die Art bearbeiten. Aber die Natur ist eben wesentlich mehr. Und schon dort, wo ich wirklich das Leben erfassen will in seiner Entwicklung, muss ich einen Schritt weitergehen, das ist aber heute noch nicht so wirklich da. Auch dann nicht, wenn man heute bereits versucht, künstliches Leben zu erzeugen. Das heißt, ausgehend davon, einmal Leben zu verändern, dass man dann von verschiedenen Lebewesen was zusammenmischt mit Gentechnik und allem Möglichen. Also synthetische Biologie ist heute ein großes Forschungsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da wird eigentlich mit den Gedanken des Toten versucht, noch Lebendiges zusammenzusetzen. Und natürlich ist die Möglichkeit dann für Spezialzwecke da, was daraus zu machen, aber eigentlich verliert es an Lebendigkeit. Weil eben das Lebendige lässt sich nicht aus Teilen zusammensetzen, sondern das ist eine Ganzheit, eigentlich mit dem ganzen Kosmos in Wahrheit eine Ganzheit. Und was sich herausgliedert langsam, ist in Wahrheit ein stufenweiser Sterbensprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=655 Das kosmische Urleben und die Herausgliederung einzelner Organismen 00:10:55] ===&lt;br /&gt;
Also ich glaube, ich habe das schon einmal früher geschildert: die Entstehung des Lebens, die große Frage, wie ist das Leben auf Erden zumindest entstanden. Und da geht man heute meistens davon aus, na ja, halt aus toten Stoffen irgendwie, haben sich halt immer komplexere Stoffe gebildet, und irgendwann haben sie halt dann zum Herumkrabbeln angefangen oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist in Wahrheit genau umgekehrt. Zuerst ist die Erde als Ganzes ein Lebewesen. Ja, wenn ich es noch größer nehme, ist unser ganzes Sonnensystem ein Lebewesen, immer noch. Aber es ist ein sterbendes Lebewesen. Die Einzelorganismen treten ab dem Zeitpunkt auf, wo eigentlich schon ein Sterbensprozess passiert. Also das heißt, alles, was wir an Pflanzenarten haben, an Tierarten haben, ist etwas, was aus diesem Gesamtleben herausgestorben ist und eine relative Eigenständigkeit aber gerade dadurch bekommen hat, eine gewisse Absonderung vom Rest, aber die ist nie vollständig. Weil kein Lebewesen kann existieren ohne seine Umwelt, die herum ist – also mit der Luft, die es braucht zum Atmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Bakterien halten das gar nicht aus, die brauchen wieder etwas anderes. Weil ja in der Erdatmosphäre die Sauerstoffatmosphäre entstanden ist – war nicht vom Ursprung an –, war das verbunden mit dem, dass praktisch fast alles ausgestorben ist. Weil der Sauerstoff giftig war. Für die ganzen Lebewesen, die es vorher gegeben hat, war das Gift, pures Gift. Also die sind zum größten Teil ausgestorben oder haben sich geflüchtet in Gebiete, wo noch ihre urtümliche Umgebung da ist. Findet man heute noch so Untersee-Vulkane oder was, dort gedeihen Bakterien in dieser vulkanischen Atmosphäre, die dort drinnen ist, wo der Sauerstoff weit weg ist, dort können die noch existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=785 Organische Erdgestaltung: Mineralisierung als Ausscheidung einstigen Lebens. Verhärtung und Erwachen: Bewusstseinsbildung durch den Absterbeprozess 00:13:05] ===&lt;br /&gt;
Früher hat das ganze Leben auf der Basis funktioniert. Wir hätten dort nicht leben können. Wir haben den Sauerstoff, aber mit dem Sauerstoff, dass da Sauerstoffatmer entstanden sind, das war bereits ein riesiges Sterben in Wahrheit. Und alles, was vorher da war, war in Wahrheit viel lebendiger. Aber nicht als geschlossene Wesenheit. Das ist eine ganze Welt von Bakterien, von Einzellern, alles Mögliche. Das war eine gewaltige Welt, und die hat mitgearbeitet, zum Beispiel um unsere ganze Geologie an der Erdoberfläche bis in große Tiefen hinein zu gestalten. Eisenvorkommen und dergleichen. Das passiert nicht nur durch einen rein anorganischen, also sprich Totenvorgang, sondern das ist alles gebildet worden durch organische Prozesse in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganzen Bändererze und was es da alles gibt. Ohne Mithilfe von Mikroorganismen gar nichts. Das heißt, erst sind diese Organismen da, und dann scheidet sich langsam was Totes aus. Und was wir an Tieren, an Pflanzen haben, ist so dazwischen irgendwo. Es ist noch nicht ganz tot, es ist noch für unser Empfinden sehr lebendig, so wie wir uns auch lebendig fühlen. Aber wir sind im Vergleich zu dem Urleben der Erde als Ganzes oder des Sonnensystems als Ganzes oder des Kosmos als Ganzes, wenn man es ganz groß nimmt, das ist eigentlich das Lebendigste überhaupt. Und aus dem stirbt halt langsam was heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, die Entstehung des Lebens, so wie man sie heute in den Naturwissenschaften betrachtet, ist eine Stufe des Sterbensprozesses in Wahrheit, wo aus dem Allleben, wenn man so will, halt einzelne Lebewesen herausgestorben sind, die aber weniger lebendig sind. Und bei uns, beim Menschen, ist so praktisch die Endstation in gewisser Weise, weil wir tragen das Tote am allermeisten in uns. Und gerade dieses Tote gibt uns aber unser Bewusstsein. Unser Selbstbewusstsein vor allem. Aber Tiere haben natürlich auch Bewusstsein, es ist aber von wenigen Ausnahmen abgesehen nicht einmal ein Anflug des Selbstbewusstseins da. Das habe ich, glaube ich, letztens auch gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer in speziellen Momenten, wenn ein Tier stirbt. Da ist so ein Anflug eines Ich-Erlebens da. In dem Moment des Sterbens. Weil Sterben immer verbunden ist mit dem Aufleuchten des Geistigen. Wir können es uns auch durchaus so sagen, dass wenn sich das Leben entwickelt und immer mehr in einzelne Gestalten und komplexere Gestalten hineinbegibt, dann ist es ein Sterbensprozess einerseits, aber es ist auch ein Aufwachprozess. Weil die Einzeller, die da waren, die das Urleben der Erde bestimmt und mitgestaltet haben – und bevor es noch überhaupt Einzeller waren, war es eben wirklich das Gesamtleben der Erde. Da könnte man sagen, die Erde als Ganzes ist eine riesige Zelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Abgrenzungen drinnen. Da ist das Leben frei geflossen. Aber Bewusstsein war da drinnen noch nicht. Ja, geistige Wesenheiten, die darüber stehen, haben Bewusstsein. Aber das, was sich auf Erden bildet, noch nicht. Das fängt also eben erst an, wenn dieser Sterbensprozess vorangeht. Und wenn sich dann wirklich relativ explosionsartig mal zuerst die einfachen Tiere bilden, Fische und dergleichen. Vorher überhaupt die Mollusken, die ganzen Weichtiere und diese Sachen. Also noch kein Knochengerüst drinnen. Im Vergleich zu den Fischen immer noch sehr viel mehr lebendig. Dann kommt als nächstes irgendwann das Außenskelett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muscheln oder so was, Schnecken. Haben wir gerade so schöne Beispiele gesehen, versteinerte Schnecken oder so. Aber da ist der Verhärtungsprozess drinnen. Und mit all dem beginnt das Bewusstsein schon eine Spur heller zu werden. Vorher die Gesamterde noch, die schläft eigentlich noch. Ja, sie träumt vielleicht. Sie träumt von der geistigen Welt, aus der sie herausgebildet wurde. Aber dann geht es eben in die Einzelheiten hinein, und das Bewusstsein wird wacher und es wird mehr auf die Umwelt gerichtet. Das heißt letztlich auf die sinnliche Welt hinaus. Natürlich noch ganz einfach. Einfache Lichtempfindungen, Geschmacksempfindungen und so was, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber weit weg noch von dem, sich von der Welt getrennt zu fühlen. Kein Tier fühlt sich wirklich so richtig getrennt von der Welt. Gerade bei den Höchsten ist so ein Anflug da, die ein gewisses Ich-Empfinden haben – also Delfine zum Beispiel, bei denen ist das sehr ausgeprägt. Bei manchen Affenarten ist es natürlich auch da. Und dann ist es eh schon fast aus. Also das heißt, dieser Sterbensprozess ist etwas sehr Wichtiges, um das Bewusstsein in den Einzelwesen zu erwecken. Vorher ist das Bewusstsein ja das Bewusstsein der höheren Hierarchien. Die haben eine ganz andere Art des Bewusstseins als wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=1170 Die geschichtliche Verdunkelung: Vom alten Hellsehen zum Kali-Yuga 00:19:30] ===&lt;br /&gt;
Aber unser Bewusstsein, das wir heute haben, das ist also entstanden durch diesen Absterbensprozess im Grunde. Und wir sind durchaus über die Mitte der Erdentwicklung hinaus. Und alles, was über die Mitte hinausgeht – Mitte war eigentlich so in der atlantischen Zeit irgendwo drinnen –, aber jetzt sind wir absolut auf dem absteigenden Ast mit der ganzen Erde, mit allem. Und das ist die Phase, wo Bewusstsein sich entwickeln kann. Höheres, immer höheres Bewusstsein. Aber zunächst ist unser Bewusstsein ein auf die sinnliche Welt gerichtetes Bewusstsein. Wir haben ja davon gesprochen, noch bis hinein in die urindische Zeit ist das Bewusstsein für die Außenwelt immer noch sehr schwach und es ist immer noch überlagert durch das, was man geistig wahrnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es mischt sich. Es mischt sich. Also die Wahrnehmung der Welt ist eine andere, als wir sie heute haben. Und so wie wir sie jetzt haben, so wird es auch nicht bleiben. Weil es wird dazukommen, dass wir eben wieder, aber auf neue Art, geistig wahrnehmend werden. Wir stehen mitten in der Zeit schon drinnen in Wahrheit. Das sogenannte Kali-Yuga, von dem auch Rudolf Steiner spricht, aber viele andere auch gesprochen haben, wo die Kenntnisse zurückgehen bis in die urindische Zeit. Und da wusste man schon, dass ein finsteres Zeitalter kommen wird. Es war noch nicht ganz da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch in der urpersischen Zeit noch nicht ganz da, aber am Ende der urpersischen Zeit, bevor noch die ägyptische Zeit anfängt, ist ein riesiger Einbruch drinnen. Also eine riesige Verfinsterung der geistigen Welt. Also namentlich für die Menschen. Bei den Tieren eben viel, viel weniger. Weil die leben immer noch bis zu einem gewissen Grad in einem geistigen Wahrnehmen drinnen, in einem seelischen Wahrnehmen. Aber für die Menschen ist es, für den Großteil der Menschen, verschwunden. Schon bevor die ägyptische Kultur beginnt. Und die ägyptische Kultur ist aber gerade groß darin, dass sie jetzt nach Wegen sucht: Wie kann ich das rückgängig machen, oder wie kann ich noch einen bewussten Zugang zur geistigen Welt finden, der jetzt zumindest im Alltagsdasein weg ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten weg ist. Und gerade bei den Ägyptern weg war. Im Norden bei uns oben hat sich das noch lange gehalten. Aber das waren auch nicht die kulturprägenden Völker zu der Zeit. Die kulturprägenden Völker waren die Inder, die Ur-Inder, dann die Perser, die Ur-Perser, wo es schon im Übergang ist, wo sie wahrnehmen, aber die Erdenwelt, die Dinge um uns herum, eigentlich noch als Schatten. Aber sie lösen sich langsam heraus. Und am klarsten, am ehesten eigentlich, ist es oben bei der Sternenwelt, dass sie den Himmel schon anfangen ähnlich zu sehen wie wir. Es fängt also nicht an bei den Gegenständen, die bei uns herumliegen; da ist man noch sehr viel mehr geleitet durch das Geistige, wahrzunehmen, was tue ich mit dem da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr werdet euch jetzt fragen: Aber wieso haben die dann geschickt umgehen können? Werkzeuge hat man ja schon früher entwickelt. Aber sie haben sie nicht so gesehen wie wir. Sie haben eigentlich ganz was anderes gesehen, und trotzdem haben sie geschickt damit arbeiten können. Aber es hat sie geleitet, das geistige Wahrnehmen. Noch viel, viel mehr. Das war in der atlantischen Zeit noch ganz besonders stark, aber das hat noch hineingewirkt, bis jedenfalls deutlich in die urpersische Zeit hinein. Und dann langsam wird immer mehr, zuerst fängt dann der Himmel sich herauszuschälen, dass man wirklich auch die Sonne äußerlich sieht, schon noch geistig mit, aber man beginnt sie auch schon äußerlich zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann den Sternenhimmel, das ist das Erste. Und dann geht es hinunter, man wagt es, in diese Finsternis zu tauchen. Das heißt, je mehr das geistige Wahrnehmen, im Blick zur Erde hin, zur Natur rundherum, verdunkelt sich das Geistige, aber es treten die Konturen des Sinnlichen auf. Und das wird dann mit der Zeit immer konturierter, farbiger auch. Zuerst ist es so wie eine Verdunklung im Grunde, man nimmt das Dunkel wahr. Dort, wo man vorher nur seelisch-geistige Wahrnehmungen hatte, gehen immer mehr dunkle Flecken darüber sozusagen. Und aus denen schälen sich jetzt die physischen Gestalten, so wie wir sie heute kennen. Das heißt, das, was man angreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=1552 Die Entmaterialisierung der Materie in der modernen Physik. Ahrimanische Fesselung: Kosmische Verdichtung von Sonne zu Planetensystemen 00:25:52] ===&lt;br /&gt;
Das heißt, Wesen, wie wir Menschen zum Beispiel, auf verschiedenen Entwicklungsstufen erleben die Welt total unterschiedlich. Daher darf man nicht glauben, wir können die ganze Weltentwicklung erklären aus dem, so wie wir heute die Welt sehen, und aus den Gedanken, die wir aus unserem Eigendenken entwickeln, die sich aber an dem sinnlich Wahrgenommenen orientieren. Das ist ein Aspekt, der ist sicher da, aber es ist einer von vielen Aspekten. Ja, wir sind halt jetzt in dieser Phase drinnen, wo wir mal ganz hinaus in dieses Sinnliche gegangen sind und uns alles nach dem Muster des Sinnlichen erklären wollen, merken aber eh schon im Denken interessanterweise als Erstes, dass wir nicht durchkommen damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade die Naturwissenschaft merkt das. Man kann natürlich sagen, heute die Naturwissenschaften haben ein materialistisches Weltbild. Ja, irgendwie ja, nur die Materie zerbröselt ihnen unter den Fingern in Wahrheit. Weil, wenn wir heute alles auf Atome oder Elementarteilchen zurückführen wollen, dann glaubt der Laie, na ja, da stellt man sich halt jetzt irgendwelche kleinen Dinge vor. Sind halt so klein, dass er sie mit den Augen nicht sehen kann, aber man stellt es sich vor, als wären es Dinge. Sind sie nicht. Sind sie nicht. Bei Atomen kann man vielleicht noch bis zu einem gewissen Grad sagen, dass sie eine räumliche Einflusssphäre haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage es jetzt einmal sehr vorsichtig. Wenn ich sage, es sind räumliche Gebilde, muss man schon sehr vorsichtig sein, weil sie sind eigentlich leerer Raum. Und in diesem leeren Raum gibt es gewisse Zentren, von denen Wirkungen ausgehen. Und diese Wirkungen, wenn ich die Atomhülle zum Beispiel hernehme – sagt der Chemiker oder der Physiker, das ist eine Elektronenhülle –, dann denkt der Laie wieder, na ja, Elektronen, dann sausen halt dort die kleinen Elektronenkugeln herum. Aber die Elektronen sind punktförmig. Das heißt, sie sind eigentlich nicht da. Weil ein Punkt ist nichts im Grunde. Er hat jedenfalls keine räumliche Ausdehnung. Und trotzdem, die Wirkungen sind da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Zentren, von denen Kräfte ausstrahlen. Und diese Kräftewirkungen spüren wir. Diese Kräftewirkungen bauen alles das auf. Im Grunde sind nur Kräfte da, die von Zentren ausgehen. Und daraus entsteht immer mehr das, was uns als Stoff erscheint. Aber hinter dem Stoff ist eigentlich nur etwas Geistiges. Nichts anderes. Und das ist aber die Feststellung der Naturwissenschaft im Grunde. Ob sie es jetzt geistig nennen oder nicht, ist ein anderes Kapitel. Es gibt Forscher, die das sehr wohl genauso aussprechen. Es gibt andere, die halt noch sehr am Festen hängen, irgendwo das nicht so aussprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Faktum bleibt trotzdem immer gleich. Es sind jedenfalls keine Dinge. Die gibt es nicht. Es ist nur äußere Erscheinung. Also ich greife fast geradezu ins Nichts. Aber in diesem Nichts steckt in Wahrheit etwas Geistiges dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist nur die Frage, welche Geistigkeit dahintersteckt. Also bei unserer sinnlichen Materie, wie wir sie hier haben, sind es tatsächlich die ahrimanischen Kräfte im weitesten Sinn, die dahinterstecken. Nicht sie alleine, aber sie spielen eine wesentliche Rolle dabei. Aber die grundgestaltenden Kräfte, die drinnen sind, sind dieselben Kräfte, die im Kosmos draußen wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das hat sich in der Physikgeschichte widergespiegelt. Als man das Atom erklären wollte, war das erste, was man erklärt hat, wie ein winzig kleines Planetensystem. Das hat einen Kern, den Atomkern, das würde entsprechen der Sonne, und da kreisen jetzt keine Planeten, sondern halt die Elektronen herum. Das war das ursprüngliche Bild. Also man hat das makrokosmische Bild auf den Mikrokosmos verlegt irgendwo. Und es stimmt schon, dass gemeinsame Gesetzmäßigkeiten tatsächlich drinnen sind. Aber nur Dinge sind es keine. Die sind es nicht. Gerade im Kleinsten sind sie es nicht, da verschwindet es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was die ahrimanischen Kräfte bewirkt haben, ist, dass sie diese Kräfte, na ja, wie soll man sagen, gefesselt haben. Es sind tatsächlich die gleichen Kräfte, die ein ganzes Planetensystem aufbauen, verwandt mit den Kräften, die unten das Atom bauen. Nur da ist es gefangen. Im Großen kann es sozusagen atmen noch. Irgendwann einmal der ganze Kosmos, der es ist. Und das schrumpft, weil diese Kräfte von den ahrimanischen Scharen gefesselt werden. Das wäre eigentlich was rein Geistiges. Und schon wie sich ein Planet bindet – es entsteht also aus dem Ätherischen im Grunde heraus, aber dann wirken ahrimanische Kräfte, und dort fängt diese Verdichtung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort fängt auch eine Zersplitterung an. Also Verdichtung und Zersplitterung. Und aus dem entsteht dann langsam das, was eben unseren materiellen Eindruck erweckt. Aus dem entstehen halt die Planeten. Bei der Sonne ist es noch ganz dünn. Dort gelingt dieser ahrimanische Prozess fast gar nicht. Das heißt, dort bleibt das alles sehr einfach und noch sehr stark verwandt mit den großen kosmischen Kräften. Und daher, jetzt aus anthroposophischem Gesichtspunkt gesehen, hängen natürlich, eben mit den Sternen, wie auch unsere Sonne ein Stern ist, hängen halt höhere geistige Hierarchien zusammen als mit dem, was dann die Planeten bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wirken dann besonders stark die ahrimanischen Kräfte hinein. Dann verdichtet sich das. Wobei es eben auch Abstufungen gibt. Eben so Planeten wie unsere Erde zum Beispiel, die sind eben sehr stark von den ahrimanischen Kräften erfasst. Wenn man nimmt sowas wie den Jupiter oder den Saturn draußen, die eigentlich Gasplaneten sind im Wesentlichen. Das heißt, die schauen nur so massiv aus. Aber in Wahrheit sind sie Gas. Zum größten Teil. Es gibt Vermutungen, dass es im Kern vielleicht auch einen Gesteinskern gibt, aber das ist sehr unsicher noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass Wasserstoffgas, aus dem sie hauptsächlich bestehen – das heißt Jupiter, Saturn bestehen zum größten Teil aus Wasserstoffgas, das leichteste Gas –, das ist das, was sich auch in der Sonnenatmosphäre, woraus bis zu einem gewissen Grad die Sonne besteht, da ist eben auch ein kleiner ahrimanischer Einfluss drinnen, dass es sich bis zu dem leichtesten chemischen Element verdichtet hat. Aber die Planeten, die großen Planeten Jupiter, Saturn und auch dann vor allem die beiden, die sind eigentlich sowas wie etwas, was Sonne werden wollte, aber es nicht ganz geschafft hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt andere Sternensysteme draußen, die man als sogenannte Doppelstern- oder Dreifachsternsysteme bezeichnet. Die haben nämlich zwei oder drei Sonnen. Mehr ist schon sehr, sehr selten. Da ist nichts anderes passiert als das, was bei uns halt Saturn oder Jupiter geworden ist und eigentlich auf dem Wege war, Sonne zu werden, auch eine Sonne zu werden, aber sie haben nicht genug Material ansammeln können. Dann sind sie nur mehr Planet geworden und es war nicht geeignet dafür, Wohnsitz der höchsten Hierarchien zu werden. Das ist jetzt wieder der geistige Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bestimmt also, wie so ein Planetensystem sich bildet. Das heißt, wenn die Astronomen heute solche Doppel- oder Dreifachsysteme mit zwei oder drei Sonnen sehen, dann sind dort zwei oder drei Zentren mit ganz hohen Hierarchien drinnen, die jedenfalls hinaufgehen bis zu den Geistern der Weisheit. Jupiter gilt ja auch als ein Planet, der mit der Weisheit zu tun hat, aber sie ist nicht so stark da drinnen, wie sie in der Sonne eigentlich drinnen ist. Das heißt, der Saturn beziehungsweise der Jupiter vielmehr kann das nicht in dem Maße wie die Sonne, weil die höchsten, die höheren Hierarchien, also Geister der Weisheit, dort keinen Wohnplatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ihnen zu minder, das ist ihnen zu verhärtet im Grunde. Das ist nicht ihrer Dynamik angepasst. Die höchsten Hierarchien brauchen eine immense Dynamik in dem Ganzen drinnen, die herrscht zum Beispiel in unserer Sonne – ein unheimlich dynamisches System, was sich dort abspielt. Und aus diesen Prozessen heraus entsteht das Sonnenlicht, zum Beispiel die Sonnenwärme, die entsteht aus dieser gewaltigen, geistigen Kraftentfaltung. Kraft – gibt es einen interessanten Ausspruch von Rudolf Steiner – Kraft ist die einseitige räumliche Offenbarung des Geistes. Wir reden so ganz äußerlich davon, aber wir können so äußerlich davon reden, weil wir den Ursprung gar nicht betrachten, sondern nur äußerlich, die Mechanik, also eins stößt das andere an, das übt jetzt Kraft aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo kommt das her? Wieso ist das überhaupt irgendwann einmal in Bewegung geraten? Weil eben zum Beispiel die Kraft der Sterne da ist, oder am Anfang überhaupt, dass der ganze Kosmos entsteht, aus einem Punkt heraus im Grunde. Und dann bilden sich halt so kleine Kosmen, eben die ganzen Planetensysteme, die Sternensysteme. Und je mehr sich das bildet, desto mehr ist aber eben auch der ahrimanische Einfluss drinnen. Der zersplittert das, das ist aber jetzt nicht negativ, durchaus nicht negativ zu sehen. Das macht gerade den Reichtum unseres Kosmos aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=2303 Das Ich als Zentrum: Das kosmische Horizonterlebnis jedes Beobachters. Der Pauli-Effekt: Die unterschwellige Wechselwirkung mit dem Geist der Materie 00:38:23] ===&lt;br /&gt;
Man muss sich das vorstellen, wir haben es eh schon einmal besprochen, 100 Trilliarden Sonnen, schätzt man, Sonnensterne gibt es in unserem sichtbaren, beobachtbaren Kosmos. Im Übrigen, Randbemerkung: Ihr wisst ja, dass sich die Vorstellung, dass wir mit der Erde im Mittelpunkt des Kosmos stehen, dass das ja jetzt irgendwie die Astronomie als überholt betrachtet – also wenn, schon steht die Sonne im Mittelpunkt, aber eigentlich auch die nicht –, aber wenn man es jetzt genau nimmt, ganz astronomisch berechnet, stehen wir immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des von uns überhaupt beobachtbaren Universums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehen wir immer im Mittelpunkt, und wenn es andere Wesen gäbe, die irgendwo Tausende Lichtjahre entfernt von dort den Kosmos anschauen, stehen sie auch im Mittelpunkt des Kosmos, den sie sehen können. Der Beobachter, der diese Welt erlebt, steht immer im Mittelpunkt. Und so gesehen ist sogar jeder einzelne Mensch – jeder darf sich als Mittelpunkt des Kosmos fühlen. Er ist es. Schwer vorstellbar. Aber wir stehen immer im Zentrum. Es ist wie mit dem Horizonterlebnis. Wenn ich nach vorne schaue, irgendwo sehe ich den Horizont. Am Meer besonders gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich nach hinten schaue, gleiche Entfernung nach hinten, auch der Horizont. Wenn ich nach rechts schaue, genauso. Ich kann mich rundherum drehen, der Horizont ist immer gleich weit weg von mir. Im Großen haben wir das mit dem ganzen Kosmos. Da gibt es auch einen Horizont. Der ist halt weiß Gott wie viele Milliarden Lichtjahre entfernt, aber es ist genau dasselbe. Wir sehen nach allen Richtungen gleich weit. Das heißt, wir fühlen uns immer im Mittelpunkt. Und von daher betrachten wir die Welt. Und wirklich jeder einzelne Mensch bildet den Mittelpunkt des Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht gar nicht anders. Der schon neben mir steht, hat schon einen anderen Mittelpunkt. Und wir tragen diesen Mittelpunkt immer mit uns mit. Das ist unser Ich-Punkt eigentlich. Von dem aus – also unser Ich ist das Zentrum des Kosmos, des Kosmos, der für uns relevant ist, der uns zugänglich ist. Natürlich, bei den riesigen kosmischen Dimensionen ist es schon ziemlich wurscht, ob ich jetzt da in Wien stehe, oder in Frankfurt stehe, oder in Paris, oder in Buenos Aires, oder wo auch immer, oder in New Delhi, ist ganz egal. Aber überall ist der Mittelpunkt. Wir haben ihn in uns, diesen Mittelpunkt. Und so wirkt auch der Kosmos auf uns. Mit dem sind wir immer im Austausch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, damit wollte ich nur sagen, das war der Ausgangspunkt, dass eigentlich die Naturwissenschaft beginnt, selber dieses klassisch-materialistische Bild aufzulösen. Sie kann gar nicht anders. Die moderne, vor allem die theoretische Physik zum Beispiel – wie soll ich das jetzt schonend ausdrücken –, ist eine reine Geisteswissenschaft, die aber von geistigen Wesen noch nichts versteht. Aber sie beschreibt ein rein geistiges Bild der Welt. Es ist halt ein rein abstraktes Gedankengebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt keine Dinge mehr drinnen. Das sind alles nur Erscheinungen. Also sie kennt Kräfte, die sind aber eigentlich was Geistiges, und das Zusammenwirken dieser Kräfte, und aus dem ergibt sich alles. Nur sie erkennen nicht, dass diese Kräfte wiederum Ausfluss geistiger Wesenheiten sind. Sie bestehen aus Taten geistiger Wesenheiten. Das wäre der nächste Schritt. Das heißt, wir brauchen uns um die materialistischen, namentlich Physiker, keine Sorgen zu machen. Die kommen garantiert ins Geistige. Auch bewusst dann irgendwo. Sie müssen nur noch den einen Schritt weitergehen. Da sind wir teilweise wirklich schon über der Grenze drüben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist ja immer wieder der Wolfgang Pauli, der ja wirklich diese geistigen Erlebnisse auch hatte und immer wieder auch spricht vom Geist der Materie, mit dem er im Clinch liegt irgendwo, mit dem er kämpft und wo er eben den Eindruck hat: Ich tue ihm aber auch irgendwas an. Also wir können nicht gut miteinander, wir zwei. Also mit dem ringt er ununterbrochen, und er war ja überzeugt, dass, wenn er irgendwo hinkommt, alle technischen Apparate kaputtgehen. Und es gibt ja genug Geschichten darüber, diesen so scherzhaft genannten Pauli-Effekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kommt in ein Labor, und irgendeine Maschine geht kaputt, die vorher bestens funktioniert hat. Ich meine, solche Wirkungen gibt es tatsächlich. Beobachtet das selber mal, gerade im Umgang mit technischen Geräten. Wenn man nicht gut drauf ist und wenn man es gerade überhaupt nicht brauchen kann, dass das Ding nicht funktioniert, dann geht es ein. Dann passiert irgendwas. Nicht immer. Aber es hängt sehr wohl – also auch die Funktion eines toten technischen Gerätes, sei es ein Computer, sei es ein Auto oder irgendwas, hängt davon ab, wie man selber drauf ist. Ganz leise, ganz dezent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es wird nicht funktionieren, dass ich sage: Jetzt schaue ich halt, dass ich heute ganz schlecht drauf bin, und dann wird das kaputtgehen, ich will das ja mal untersuchen. So einfach geht es nicht. Das sind also unterschwellige Dinge, die passieren, die in den unterbewussten Tiefen drinnen sind, die oben nur halt jetzt da irgendwie sich unerwartet bemerkbar machen, herauskommen, aber das steckt viel, viel tiefer. Aber da gibt es tatsächlich Zusammenhänge. Weil wir eben, auch wenn wir mit der materiellen Welt umgehen, eigentlich mit einer geistigen Welt umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sind alle möglichen Elementarwesen beteiligt daran, bis ins Feste hinein, und die reagieren auf uns. Und dann geht halt zufällig was kaputt. Oder es funktioniert bestens, es geht vielleicht wieder. Auch das gibt es. Irgendein Gerät, das geht nicht. Drei Tage später, da ist das wieder auf alles bestens eingestellt, nichts mehr, alles problembeseitigt. Natürlich wird das nicht funktionieren, wenn ich jetzt den Computer auf den Boden haue, dann wird er wahrscheinlich nicht mehr funktionieren nachher. Es sind also diese feinen Dinge irgendwo. Wir stehen in einer totalen Wechselwirkung mit dem drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist wichtig, weil wir heute trotzdem vom ganzen Denken her, leben wir halt immer noch in einem sehr materialistischen Zeitalter, die meisten. Es sind also wirklich ein paar Spitzenforscher, denen irgendwo schon dämmert, dass das irgendwie anders ist. Dass die Vorstellungen sich ändern müssen. Aber es wird halt einfach sehr abstrakt. Was ein Naturforscher heute hat: Er setzt es in Formeln um, in Gedankengebilde. Aber hinter diesen Gedankengebilden stecken eigentlich geistige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=2849 Mathematik im Leib: Eigenbewegungssinn statt bloßer Hirnreflexion. Urbeginn in den Zeitgeistern: Vom unräumlichen Saturn zum Sonnenzustand 00:47:29] ===&lt;br /&gt;
Ich meine, was wir in der Mathematik haben, sind eigentlich auch nichts anderes als Spuren der Tätigkeit geistiger Wesenheiten, die halt eben auch unsere Welt geformt haben. Und dann findet man diese Gedanken halt auch wieder, indem wir uns diese Formen anschauen und merken, aha, da walten auch überall mathematische Gesetzmäßigkeiten. Das sind halt die eingefrorenen Spuren von Taten geistiger Wesenheiten. Nichts anderes. Nichts anderes. Gerade Mathematik hängt zum Beispiel sehr, sehr stark ja zusammen mit unserem Knochen- und Bewegungssystem. Ich meine, wir können deswegen Mathematik, das ist gar nicht etwas, was primär vom Hirnkastl ausgeht. Wir sind ganz praktische Mathematiker, indem wir gehen, indem wir stehen, indem wir unsere Arme bewegen, da liegt überall Mathematik drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind auch Zahlenverhältnisse drinnen, ganz wichtig. Und das wirkt drinnen. Also wir mathematisieren oder geometrisieren ununterbrochen, nur kriegen wir das meistens nicht so wirklich mit. Weil wir spüren viel zu wenig oder sind viel zu wenig aufmerksam darauf, was tut sich denn da, wenn wir uns bewegen. Das sind tatsächlich Kreisbewegungen, alles Mögliche, Winkelbilder ununterbrochen, alles. Alles drinnen, nur halt sehr komplex. Aber wenn wir uns also ganz auf das konzentrieren – am besten die Bewegung gar nicht ausführen, sondern sich mal nur denken und sich hineinfühlen in das –, dann kommen wir dem schon näher, dass wir merken, welche Kräfte wirken da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind dieselben Kräfte, die in der Mathematik drinnen sind, besonders in unserem Bewegungsorganismus, am allerstärksten. Also Mathematik hat am wenigsten mit dem Hirnkastl zu tun. Das spiegelt uns das nur wieder. Mit dem können wir es also ins Bewusstsein spiegeln. Aber wir spiegeln das hinein. Es wäre eine Frage der Wahrnehmung. Das können wir. Dazu braucht man nicht übersinnlich zu werden. Wir haben einen Eigenbewegungssinn. Das kennt mittlerweile auch die äußere Naturwissenschaft, schon längere Zeit. Aber vom Eigenbewegungssinn hat das Erste eigentlich der Steiner so richtig gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute ist das eine Selbstverständlichkeit. Es wird natürlich genau untersucht, welche Sinnesrezeptoren dabei sind, gibt es alles Mögliche. Also die sogenannte Tiefenwahrnehmung, die da ist. Wir spüren das alles im Grunde. Oder wir spiegeln die Gesetzmäßigkeiten, die drinnen sind, hinauf. Und dann haben wir das als abstrakten Gedanken und sagen: Ah, Mathematik, wir können zählen, wir können rechnen, am besten mit den Fingern. Tatsächlich rechnen wir immer mit den Fingern. Nur vielleicht nicht mit den äußeren, sondern mit den ätherischen Fingern rechnen wir immer. Nichts anderes. Geht gar nicht anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ganze Kosmos ist – in dem sind auch diese Zahlen drinnen, und sie wirken eben genauso in unserem Organismus. Und weil es unser Organismus kann und wir es tun, tagtäglich tun, und es dann nach oben spiegeln und dann taucht es plötzlich als Mathematik und als Geometrie auf. Und wir erkennen die Gesetzmäßigkeiten. Im Grunde erkennen wir die Gesetzmäßigkeiten, die in uns drinnen liegen, nach denen wir gebaut sind. Und wenn man da noch tiefer eintauchen würde, kommt man zu den Wesenheiten, die jetzt diese Gesetzmäßigkeiten geschaffen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind wir bei den Hierarchien irgendwo drinnen, die da mitgewirkt haben, alle möglichen. Geister der Form zum Beispiel, die drinnen sind. Aber ganz besonders eben auch die Zeitgeister, die Archai, die Urengel, die ganz wesentlich sind. Wie es die Bibel ja weiß, da ist von Schöpfungstagen die Rede. Die Schöpfungstage sind nichts anderes als Zeitgeister. Im Anfang schufen die Götter oder die Elohim den Himmel und die Erde. Dann denkt man, aha, da hat es halt angefangen. „Im Anfang“ heißt: Im Urengel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da haben die Geister der Form gewirkt, und sie haben aber gewirkt – sie bedienen sich dabei der Urengel. Und die machen jetzt, da geht es weiter, also der Impuls geht weiter. Indem immer wieder ein Schöpferisches herausquillt, dass jetzt das, was die Geister der Form bilden, jetzt vor allem einmal ins Zeitliche hineinführen. Das Erste ist ins Zeitliche, darum heißen sie auch Zeitgeister. Und alle äußere Form entsteht dann eigentlich aus einer Bewegung heraus. Es gibt nichts Räumliches, was nicht aus einer Bewegung heraus entstanden wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und irgendwann stirbt es mehr oder weniger ab, dann wird es mehr oder weniger eine feste äußere Form. Aber eigentlich ist es eine Bewegungsspur. Also das heißt, das Ursprüngliche ist die Zeit. Und nach der Zeit kommt erst das Räumliche. Wie stellt man sich daher zum Beispiel vor – gehen wir jetzt weit zurück – die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dieser sogenannte alte Saturn, eine reine Wärmewelt. Am Anfang ist sie keine räumliche Welt. Überhaupt nicht. Auch wenn wir halt alles nur in räumlichen Begriffen ausdrücken, es ist eine reine Zeitwelt. Eine Wärmezeitwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erst mit der Zeit, wenn diese Wärmebewegung in eine Starre kommt – kann man noch nicht so sagen, aber doch Beharrungskräfte sich entwickeln –, wo sich was auseinanderdifferenziert, wo ältere Zustände bestehen bleiben, während da noch frisch immer wieder was Neues kommt, so entsteht langsam auch etwas, was den Anklang ans Räumliche hat. Aber so wirklich kommt es erst heraus dann bei der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, der alte Sonnenzustand. Also eine Welt, wo es zur Wärme dazu dann schon das Gas-Element, das Luft-Element gibt, da geht es schon von Anfang an dann deutlich auch ins Räumliche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim alten Saturn, am Anfang zumindest, ist es ein reines Zeitgeschehen. Ein reines Zeitgeschehen. Unräumlich. Kann man sich nicht vorstellen. Auch wenn Steiner dann schildert, ja, das ist ja umgeben vom Kreis der Tierkreiswesenheiten und so weiter, aber das ist eine Übersetzung in ein für uns halt irgendwie greifbares Bild. Aber am Anfang gibt es nichts rundherum im räumlichen Sinn, weil es den Raum noch gar nicht gibt. Das entsteht alles erst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=3350 Die Überwindung des Raumes: Punkt-Umkreis-Meditation und Weltendenken 00:55:50] ===&lt;br /&gt;
Warum erzähle ich das alles? Weil wir das brauchen, um zu einem rein seelisch-geistigen Erleben zu kommen. Da können wir diese Raumbegriffe ja natürlich dann irgendwann vergleichsweise verwenden, um darüber sprechen zu können, aber im eigentlichen geistigen Erleben ist es nicht da. Daher gibt es kein räumliches Bild in Wahrheit von irgendeinem geistigen Wesen. Auch nicht von unserem wirklichen Wesen. Unser Ich entzieht sich jeder räumlichen Definition. Definition ist eigentlich gut gesagt, weil Definition heißt Begrenzung im Grunde. Die gibt es nicht. Unser Ich kann man als Punkt auffassen oder als Unendlichkeit auffassen, und die Unendlichkeit geht über das Räumliche hinaus, ist eigentlich überräumlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da ist das Unendliche und der Punkt identisch in Wahrheit. Und trotzdem ist es ein Gedankenprozess, sich vom Punkt zum Unendlichen auszudehnen und sich wieder umzustülpen und wieder als Punkt herauszukommen. Da gibt es ja die berühmte Punkt-Umkreis-Meditation von Steiner. Ich glaube, im heilpädagogischen Kurs ist die drinnen so stark. Das ist ein großes Thema. Wir müssen, wenn wir in ein geistiges Erleben kommen wollen, die sinnlichen Begriffe verwandeln, überwinden letztlich einmal. Dann kommen wir hinein zu dem, dass wir das Weltendenken erfassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weltendenken ist nämlich so eines, das man im Grunde nicht vergleichen kann mit unserem Eigendenken. Es hat zunächst einmal einen ganz anderen Charakter. Weil es ist eben dieses Raumlose, in gewisser Weise auch Zeitlose, oder zumindest in der Zeit beweglich zu sein. Anfang und Ende sind in eins zu schauen. Was immer der Fall ist. Anfang des Kosmos, Ende des Kosmos ist ein und dasselbe. So gibt es dann im Kleinen immer wieder Anfänge, die zugleich aber auch ein Ende sind. Da entsteht dann diese Zeit, dass es immer wieder neue Einschläge gibt, neue Schöpfungsimpulse, deren Anfang aber zugleich auch ein Ende ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für uns äußerlich sinnlich scheint es eine Zeit fortzubestehen, aber es liegt das Ende eigentlich schon drinnen. Also in der Geburt oder in der Zeugung liegt schon der Todesmoment drin. Die hängen im Übrigen eng zusammen miteinander und gehören in gewisser Weise zusammen. Daher, wird ein Mensch geboren, so stirbt ein Geist. Er stirbt in die sinnliche Welt hinein. Das ist halt ein Prozess, der sich abspielt. Es fängt mit der Zeugung an und geht dann über die Geburt, und dann geht es halt bis zum Tod irgendwann. Und dann kommt die Lösung wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es genau das Spiegelbild, aber von dem des Hereinkommens ist jetzt das Hinausgehen in die höheren Welten langsam, und dort im Übrigen ganz wesentlich, zu begegnen als ja erste wichtige Stufe, den Mondenwesenheiten zu begegnen. Also wenn wir zum Beispiel sterben, und da komme ich jetzt langsam peinlich in Richtung des Themas, über das wir eigentlich als Hauptthema heute sprechen wollten, aber es wird schon wieder wahrscheinlich noch anfänglich sein. Macht nichts. Wir brauchen den Hintergrund einfach dazu, weil das Thema sollte sein: Wie hat sich erstens einmal unser modernes Denken entwickelt, und aber auf dem Hintergrund auch der Frage, wie hängen die Mondenkräfte mit den Sonnenkräften zusammen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=3694 Die kosmische Grals-Imagination: Mondenschale und sonnenhafte Hostie. Das luziferische Licht und die ahrimanische Spiegelung 01:01:34] ===&lt;br /&gt;
Also ihr erinnert euch, wir haben vor ein paar Vorträgen davon gesprochen im Zusammenhang mit dem Heiligen Gral, die hinwandelnde Wegzehrung. Und wir hatten da das Bild dann gefunden, also das Steiner eben dann irgendwann erkannt hat, das steht eigentlich am Himmel immer wieder: Es ist die Mondenschale, bei der man manchmal also drinnen die Hostie direkt sehen kann, also die ganze Mondenscheibe, die aber nicht von der Sonne beleuchtet ist, aber doch manchmal sichtbar ist. Sichtbar deswegen, weil sie vom Streulicht der Erde ein bisschen angeleuchtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass das eben mit dem Gralsgeheimnis zusammenhängt – also die Mondenschale zusammengehört mit dieser sonnenhaften Hostie, die drinnen steht sozusagen, die drinnen ist, aber sinnlich kaum sichtbar ist oder nur in manchen Momenten ein bisschen sichtbar ist. Und da steckt was sehr, sehr Wesentliches dahinter. Da stecken drinnen, nämlich in der Mondensichel unten steckt drinnen ja das direkt zurückgeworfene Sonnenlicht, das der Mond zurückwirft, das ist das luziferische Licht, das ist in der Mondsichel drinnen. So wie wir es überall haben, wo uns das Licht – wir sehen die Welt ja nur dadurch, dass uns das Licht zurückgespiegelt wird von den Dingen, sonst hätte man keine Dinge gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht selbst sehen wir überhaupt nicht. Darum erscheint uns das Weltall in der Nacht schwarz, mehr oder minder, sofern kein Streulicht da ist. Obwohl das alles von Licht erfüllt ist, und trotzdem sehen wir es nicht. Wir sehen, wenn wir mit einer Taschenlampe unten leuchten, sehen wir dann scheinbar den Lichtkegel, aber wir sehen eigentlich nur den Staub in der Luft, der beleuchtet wird, sonst würde man nichts sehen. In einer völlig staubfreien Luft würde man keinen Lichtkegel sehen. Nichts. Ja, wenn ich so direkt reinschaue in die Lampe, sehe ich was, aber das Licht, das da – von dem sehe ich gar nichts. Überhaupt nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nur sichtgetan durch den Staub in der Luft, und der spiegelt uns zurück, dadurch können wir es sehen. Also es wird uns zurückgespiegelt. Das ist aber alles das luziferische Licht. Das ist das sinnliche Licht. Das andere ist das geistige Licht. Das sehen wir im Sinnlichen nicht. Und beim Symbol ist es halt, ein bisschen ist der Luzifer trotzdem halt dann auch dabei, weil es ist halt dann jetzt das Streulicht der Erde, die das aufhellt ein bisschen. Aber es steht als großes Symbol dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man müsste sich also die Hostie drinnen, also den Leib des Herrn, das heißt den Christus, in seinem Auferstehungsleib im Grunde – also das heißt mit allem versehen, was den Menschen ausmacht, mit einem unsichtbaren physischen Leib, mit einem erst recht unsichtbaren ätherischen Leib, mit einem erst recht unsichtbaren astralischen Leib und mit dem makrokosmischen Ich da drinnen – alles für sinnliche Wahrnehmer nicht sichtbar, alles aber da drinnen vorstellen. Das wird durch die Hostie ja repräsentiert im Grunde. Das steckt da drinnen, das heißt die Sonnenkraft, die da drinnen liegt, die alle diese Aspekte in sich trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sinnlich nicht sichtbar ist, sinnlich erst dann in Erscheinung treten kann im Abglanz, durch das Luziferische. Und das braucht das Ahrimanische im Übrigen ja auch noch dazu, weil das ist der Spiegel. Aber das Licht, das gespiegelt wird, ist das luziferische Licht. Das wird in dem Moment, wo es gespiegelt wird, wird es luziferisch. Was auch wieder im Übrigen deutlich zeigt, wie die Herrschaften Widersacher zusammengehören in Wahrheit, immer zusammen auftreten und immer schon zusammen aufgetreten sind. Also das gehört zusammen, wenn man sagt, der Luzifer ist gerade der, der die Sinne öffnet, aber wenn nichts Ahrimanisches da wäre, würde uns das nichts nützen, es könnte sich nicht spiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=3974 Das Christentum als mystische Tatsache und geistiges Schauen. Das Erleben des ätherischen Christus und die Imagination 01:06:14] ===&lt;br /&gt;
Also indem der Luzifer saust zum Ahriman, huscht erschreckt wieder zurück, und aus dem Schreck heraus wird unsere sinnliche Wahrnehmung oder die Basis für die sinnliche Wahrnehmung, das passiert eigentlich. Und wir brauchen also alles das aber. Wir brauchen diese Mondenkräfte, wir brauchen diese Sonnenkräfte. Und das Bemerkenswerte ist ja auch, dass die Entstehung des Christentums, die ja entsteht durch das Erdenleben des Christus – das ist die Realität, die Wirklichkeit, die dahintersteckt –, dass er wirklich das höchste göttliche Mensch geworden ist. Und diese Tatsache begründet das Christentum in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist keine Lehre. Überhaupt nicht. In Wahrheit ist keine Lehre damit verbunden, es ist eine Tatsache. Der Rudolf Steiner hat dieses relativ frühe, sehr frühe Buch geschrieben, als Niederschrift eines Vortrags, den er ursprünglich in der Theosophischen Gesellschaft relativ am Anfang gehalten hat: „Das Christentum als mystische Tatsache“. Nicht als eine Lehre, sondern als eine Tatsache. Das heißt, zum Christentum kann man auch kommen, dazu braucht man dann allerdings geistige Wahrnehmung, wenn man von der Bibel noch nie etwas gehört hätte, auch vom Neuen Testament noch nie etwas gehört hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das ja sehr häufig, was heißt sehr häufig, es ist das Grundprinzip, wie Rudolf Steiner jetzt an die Erklärung der Evangelien zum Beispiel herangeht: Er geht nicht eigentlich vom Text aus und sagt, so, jetzt erkläre ich euch, was das überhaupt bedeutet, sondern er schaut es im Geistigen, und was er da schaut, benutzt er dann, um zu erklären, was in der Bibel drinnen steht, und sagt, dort findet man es auch und dort ist es so und so ausgedrückt. Aber es ist zuerst aus dem geistigen Schauen heraus. Und dort gehen wir hin als Menschheit, dass wir eben das, was der Christus für uns bedeutet, dass wir das geistig erleben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne haben das ja schon, es fängt an mit dem Erleben des sogenannten ätherischen Christus, was im Grunde ja nichts anderes heißt, als dass wir mit unseren Ätherkräften den Christus erleben und dass darin das imaginative Erleben auftritt. Das heißt, in einer lebendigen Imagination erleben wir den Christus zunächst einmal, diese Christuskraft aber in Wahrheit unmittelbar in Tätigkeit setzen, indem wir ihn wahrnehmen. Es ist die Christuskraft in uns. Die gibt uns die Möglichkeit, jetzt die höheren Ätherkräfte in uns in Tätigkeit zu bringen und eben auch die Erscheinung des ätherischen Christus – das ist nicht eine Vision im Sinne von „der steht vor mir“, sondern ich kann ihn deswegen sehen, weil ich ihn mit meinen Ätherkräften malen kann beziehungsweise mit meinen Seelenkräften malen kann und im lebendigen Äther spiegeln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt spiegle ich es im Ätherischen, nicht am Physischen, im Ätherischen. Alle Imagination, alle Hellsichtigkeit besteht darin, dass man seelische Erlebnisse im Ätherischen spiegeln kann und dass das physische Gehirn dabei keine Rolle spielt. Das spielt dann eine Rolle, wenn ich es in Worte fasse und darüber rede, da brauche ich das sehr wohl, das geht ohne das nicht. Aber das geistige Erlebnis selber – also es kommt die Begegnung aus dem Geistigen, wird seelisch erlebt jetzt, da sehe ich es aber immer noch nicht, aber ich erlebe seelisch bereits etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, ich erlebe die Nähe des Christus, wenn man so will, und wenn ich es dann jetzt ins Lebendige hineinbringe, sprich in den Ätherleib hineingebe, der der Bildekräfteleib ist, der Bilderkräfteleib könnte man auch sagen, dann wird es zu einer Imagination. Und die hat zunächst keinen sinnlichen Charakter. Das heißt aber schon wieder, dass ich es so gar nicht beschreiben kann, sondern ich muss dann noch ganz aktiv den nächsten Schritt gehen, es in ein sinnesartiges Bild zu fassen. Und dann kann ich darüber reden. Das ist ein komplizierter Prozess, der sich da abspielt, um es zum Beispiel auch jetzt in dieses sinnesartige Bild zu fassen, und Rudolf Steiner schildert auch alle Imaginationen so, weil es anders gar nicht geht, weil wir keine Worte, keine Begriffe dafür haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem kann ich dazu nicht zu Menschen sprechen, die dieses Erlebnis, also das imaginative Schauen, noch nicht haben. Worte haben wir keine dafür, ich kann kein Erleben direkt appellieren, also muss ich es übersetzen. Wir haben das in den letzten Malen schon besprochen, beim alten Hellsehen ist dieses Übersetzen sowieso ganz automatisch passiert. Das war nicht gerade das Alltäglichste, aber es war auch die Art, wie man die Welt gesehen hat. Und es hat eben begonnen, in der atlantischen Zeit war es noch ganz anders als heute, aber es ist dann immer mehr, ist diese reine Imagination in eine Art traumartiges, aber zugleich sinnlichkeitsartiges Bild gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann natürlich erst sein seit der urpersischen Zeit so richtig, da fängt es an. Früher, ja, Anfänge natürlich, Anfänge gibt es schon in der atlantischen Zeit, aber so stärker gibt es es im Grunde seit der urpersischen Zeit, von der ich heute schon gesprochen habe. Zuerst äußerlich, auch in der Sinneswahrnehmung, die Sternenwelt, die Sonne, das taucht auf, und dann langsam, da unten sind noch die Schatten, aber man nimmt sie als äußere Konturen irgendwo wahr, obwohl man lange Jahrtausende vorher schon geschickt mit allem umgehen konnte, aber das Bewusstsein hat ganz was anderes erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=4445 Tierinstinkt, Schlafwandeln und unbewusste Orientierungskräfte. Wachbewusstsein als Chaos und nächtliche Regeneration 01:14:05] ===&lt;br /&gt;
Das ist so unglaublich für uns. Aber bei den Tieren ist das genauso. Du brauchst nicht zu glauben, dass ein Eichkatzl, das jetzt seine Nüsse aufknackt und irgendwas, das genauso sieht wie wir und das geschickt lenkt, weil „aha, da war damals ich am Werk“, überhaupt nicht. Man sagt, der Instinkt macht das. Der Instinkt leitet, das Eichkatzl denkt nicht darüber nach, wie muss ich das machen, obwohl es sich sehr geschickt auf schwierige Situationen einstellen kann. Es ist auch nicht einfach ein fertiges Programm, das abläuft, gar nicht. Es kann sehr kreativ sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es erlebt es ganz anders, als wir es erleben würden. Wir würden jetzt schauen: Aha, wo knack ich es denn da am besten? Das Eichhörnchen sieht das geistig in Wahrheit, hauptsächlich geistig. Und aus dem kommt das, und der Organismus tut mit. Es ist genau das, wo ich oft erzähle, die traumwandlerische Sicherheit – das Wort ist ja so schön. Bei Schlafwandlern passiert das. Die können ganz geschickt alles machen, haben kein Bewusstsein davon. Nichts. Gerade beim Schlafwandeln, tiefer als im Tiefschlaf im Normalen. Wir haben ja Traumphase, Tiefschlafphase, Traumphase, Tiefschlafphase, Traumphase, Tiefschlafphase, dann irgendwann wieder zum Schluss oft eine Traumphase, und an die erinnern wir uns dann, an den Aufwachtraum. Dazwischen ist nichts. Der Schlafwandler ist aber noch tiefer als der traumlose Schlaf, noch weiter weg. Und trotzdem bewegt er sich vollkommen sicher, er weiß nur nichts davon. In unserem Bewusstsein spiegelt sich nichts davon. Das heißt, in der Geschicklichkeit, und darum spricht man ja von traumwandlerischer Sicherheit, weil die eigentlich sehr sicher unterwegs sind, dazu ist unser Bewusstsein gar nicht notwendig, überhaupt nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, er hat natürlich die Augen offen, er hat auch die Augen offen. Aber nicht er orientiert sich, sondern da ist das Ich gar nicht dabei, da ist das Seelische gar nicht dabei, selbst das Ätherische ist teilweise gelockert. Weil eben dieses schlafwandlerische Bewusstsein noch stärker ausgeprägt ist, das dann bei den Medien – die sind ja ganz hart an der Grenze, also bei einem Medium überhaupt wirklich an der Grenze des Todes, weil sich da das Ätherische auch löst und das Seelische sehr weit draußen ist. Also diese sogenannte Silberschnur, von der wir schon gesprochen haben, das ist ein Rest Seelisches, das noch mit dem Organismus verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall in der Nacht ist das eigentlich sehr kräftig sogar da. Sehr kräftig, weil wir sind eigentlich in der Nacht, im regulären Schlaf, ist unser Seelisches zwar aus den oberen Bereichen des Organismus weg – ich gebrauche jetzt wieder einen räumlichen Begriff, aber der ist, kann man natürlich anwenden, jetzt ist es wieder Übersetzung in ein Bild, aber es ist nicht drinnen jedenfalls. Wir sind nicht da bei Bewusstsein, aber es ist sehr, sehr stark verbunden mit den Vorgängen des unteren Organismus, also namentlich dem Stoffwechselorganismus. Mit dem ist es sehr, sehr stark verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da werden eben gerade dadurch die Lebenskräfte dann erneuert, weil die Lebenskräfte holen sich ihr kosmisches astralisches Vorbild herein, und dadurch werden sie wieder in Ordnung gebracht. Weil wir, wenn wir wach sind, ja im Grunde in unserem Seelenleben ein Chaos anrichten. Eigentlich wäre unsere Seele das harmonische Abbild des ganzen Kosmos, das wäre drinnen, die Weisheit des Kosmos würde uns in uns liegen. Aber jetzt, durch die luziferische Versuchung, werden wir hinausgezogen, zersplittert, durch alle Sinnesorgane zersplittert, und wir leben eigentlich in der Seele in einem Chaos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist unsere Seele, selbst wenn wir eh sehr gut trainierte Menschen sind, disziplinierte Menschen, ist unsere Seele trotzdem ein Chaos. Vielleicht an der Oberfläche ist ein bisschen was geordnet, in der Tiefe ist es Chaos, und wir sind ein Spielball von den Widersacherkräften, die drinnen sind. Das führt alles dazu, dass unser Organismus eigentlich ruiniert wird. Also unser Tagwachen ruiniert unseren Organismus. Das ist also im Grunde das Ungesündeste, was es gibt zunächst einmal. Und das geht so weit, dass der Ätherleib angewiesen darauf ist, dass er die Bilder aus dem Astralischen kriegt und das in Wachstumskräfte und Regenerationskräfte umformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger wir wach sind, desto mehr stürzen wir das ins Chaos, weil der Ätherleib kriegt nichts mehr. Mit den Bildern kann er nichts anfangen. Alles konzentriert sich, nur nicht auf das, was er braucht. Und das wird in der Nacht regeneriert. Das heißt, da ist ein intensiver astralischer Zufluss, aber gerade in die unteren Bereiche, in die Stoffwechselbereiche, in die Bereiche der Regenerationskraft und dort hinein. Das heißt, da ist die Verbindung dann sehr stark normalerweise, aber bei einem Medium oder auch bei einem Schlafwandler ist diese Verbindung sehr dünn. Und daher eben durchaus ein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein regelmäßiges Schlafwandeln ist nicht unbedingt gesundheitsfördernd, weil der Organismus dann gehindert wird, diese Fülle an astralischen Vorbildern in sich aufzunehmen. Und weil eben tatsächlich die ganz unterbewussten astralischen Kräfte sehr wohl damit beschäftigt sind, mit allen Sinnen tätig zu sein. In unser Oberbewusstsein kommt gar nichts davon. Aber wir würden staunen, was der Astralleib gerade bei einem Schlafwandler mitbekommt, wenn der sicher durch die Gegend geht. Jedes feinste Detail kriegt er mit und orientiert sich sicher dabei und schläft aber dabei tief und fest. Es läuft alles unterbewusst ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der Astralleib beteiligt, aber eben gerade die unteren, unbewussten Teile. Es ist ja von unserem Astralleib uns ja auch das Wenigste bewusst. Unser Seelenleben ist auch nur sowas Winziges, und auf das bilden wir uns dann noch sehr viel ein. Aber der größte Teil wird jede Nacht wieder aufgeladen mit der kosmischen Weisheit im Grunde. Und unser kleines Oben, was wir wirklich im Bewusstsein, im Wachbewusstsein haben, trägt aber dazu bei, alles das ins Chaos zu bringen. Im Grunde. Und das ist der Grund, warum der Organismus eben nach einer gewissen Zeit es nicht mehr schafft, das zu regenerieren, weil immer mehr dauerhafte Schäden drinnen entstehen und deshalb ist unsere irdische Lebensspanne auch sehr begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=4978 Vom Gehirngedächtnis zum lebendigen Denken im Ätherleib 01:22:58] ===&lt;br /&gt;
Weil wir schaffen es nie, von Nacht zu Nacht alle Schäden wieder auszugleichen. Und je älter wir werden, desto weniger schaffen wir es. Aber desto bewusster werden wir, desto wacher werden wir. Die Chance ist zumindest da. Es kann natürlich der Zerstörungsprozess dann so weit gehen, dass sogar der Spiegel zerstört wird, dann wird es ein Problem, also eben bei Demenzerkrankungen oder sowas. Dann erweist es sich aber als Segen, wenn Menschen weniger so im abstrakten Denken drinnen waren, sondern sich lebendig mit etwas verbunden haben – die zerstören weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selbst wenn dann durch das restliche Tun trotzdem das Gehirn Schaden genommen hat, können die trotzdem noch ganz dick da sein. Und von Demenz ist nichts zu merken, obwohl das Gehirn durchlöchert ist geradezu. Gerade so Alzheimererkrankungen und sowas, das erzeugt ja massive Schäden im Gehirngewebe. Und die können da sein, und trotzdem merkt man nichts. Und andere haben relativ wenige Schäden und sind trotzdem komplett verwirrt. Da macht es sehr viel aus, dass man im Laufe des Lebens lernt, mit immer weniger Hirn auszukommen. In Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat interessante Wirkungen, also eben auch zum Beispiel auf dem geistigen Schulungsweg oder so. Sagt Rudolf Steiner ganz deutlich – man kann das auch wirklich deutlich merken, wenn man ein bisschen in die Richtung geht –, das Gedächtnis, das normale Gedächtnis, das wir haben, wird schwächer. Man kann eigentlich gar nicht mehr anders, als es im lebendigen Denken zu schauen, zu erleben. Das ist ganz was anderes als das normale Gedächtnis, wo ich einfach was Fertiges abrufe, was abgelegt ist, sondern da komme ich bereits in das Imaginative hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der eigentliche Träger des Gedächtnisses sind die Lebenskräfte, also der Ätherleib, und der formt eigentlich die Bilder. Wir durchsetzen das aber heute beim normalen Erinnerungsvorgang ganz stark mit der Spiegelung am Hirnkastl. Und wenn da das Hirnkastl halt beschädigt ist, dann geht das immer schlechter. Jetzt ist es so: Bei der geistigen Entwicklung löst sich aber das Ätherische noch mehr vom Gehirn, und wir können dort eben das, was wir erinnern wollen, schauen, im Ätherischen. Und das ist im Übrigen dann viel weniger Belastung fürs Gehirn auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch dazu ist es ja nicht so, dass ihr glaubt, er wird gehirnlos – nein, das ist jetzt überzeichnet –, aber der, mit weniger Gehirn auszukommen, dass der jetzt, weil er Geistesschulung macht, das Gehirn zerstört, das ist nicht der Fall. Sondern er löst die Lebenskräfte und kann mit denen allein auch was tun. Und dann schaut er das in der Überschau und benutzt eigentlich die übliche Art der Erinnerungsfähigkeit immer weniger, und die verliert sich dann – also nicht ganz, aber sie wird schwächer einfach. Das heißt, man hat in dem Moment Schwierigkeiten unter Umständen, wo man das, was man früher so ganz automatisch gemerkt hat, das verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss mich wirklich bewusst verbinden damit, dann kann ich es, und sehr viel reicher sogar, im Ätherischen spiegeln. Dann kann ich eben auch dazu kommen, dass ich mir vergangene Lebenssituationen ganz stark bildhaft vor Augen rufen kann. Bis hin zu dem berühmten Lebenspanorama, von dem Steiner spricht. Das ist natürlich schon eine sehr, sehr weite Stufe, aber wo zumindest einzelne Szenen des Lebens ganz klar vor mir stehen, wo ich da halt spazieren gehen kann drinnen, früher, später, was zusammenschauen kann. Aber das ist nicht die übliche Art des Gedächtnisses, das durch die Gehirntätigkeit vermittelt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es direkt über das Ätherische, wo in Wahrheit ja das Gedächtnis sitzt. Aber wir brauchen normalerweise, so wie wir heute sind, das Hirnkastl, um das abrufen zu können. Wir müssen es eigentlich abtöten, um uns des Erinnerten bewusst zu werden. Also das, was wir der Erinnerung eingeprägt haben. Um es abzurufen, um es eben zu erinnern, wieder ins Bewusstsein zu rufen, benutzt man halt normalerweise das Hirnkastl, und das heißt: Abtöten des Ätherischen. Dann passiert es. Aber es wird dorthin gehen, dass es immer mehr direkt im Ätherischen erlebt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann habe ich wirklich dieses Lebenspanorama in letzter Konsequenz. Und man wird es als Erstes merken, wenn man einen geistigen Schulungsweg geht, dass das zumindest in einzelnen Szenen kommt. Es ist nicht gleich so, dass ich jetzt von der Geburt an praktisch bis zum heutigen Zeitpunkt alles dokumentieren könnte. Es fängt an, es hat eine andere Qualität als das gehirngebundene Abrufen des Gedächtnisses. Also die Gehirntätigkeit, die hängt ja sehr stark zusammen mit den Mondenkräften. Und sie hat aber ein polar entgegengesetztes dazu, was auch mit den Mondenkräften arbeitet, das sind die Fortpflanzungskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=5425 Begierde versus Trieb: Polarität von Mensch und Tier. Die Entgleisung der Triebe und geschichtliche Überlebensordnungen 01:30:25] ===&lt;br /&gt;
Nur da ist nämlich die eigentliche Fortpflanzungskraft völlig unbewusst. Jetzt wird man denken: Wieso? Wie ist denn das? Man muss sehr auseinanderhalten die Reproduktionskraft als solches, das ist die Lebenskraft, die bei uns Menschen und auch bei den Tieren, aber durchaus nicht in demselben Maße wie bei Menschen, mit etwas Astralischem noch verbunden ist, mit einem astralischen Erleben. Also Fortpflanzungstrieb ist was anderes als Fortpflanzungsbegierde, ich sage mal, sprich sexuelle Begierde von mir aus. Das ist ganz was anderes als die Fortpflanzungskraft als solches, das hat mit dem Astralischen überhaupt nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, das Astralische ist schon wieder was, was gegen die – nämlich wenn es begierdenhaft wird –, was gegen die Ätherkraft, das heißt gegen die Fortpflanzungskraft wirkt, interessanterweise. Na ja, wie wir es jetzt im Allgemeinen besprochen haben, unser Bewusstseinsleben, und das Bewusstseinsleben fängt einmal an im Astralischen. Ich-Bewusstsein, ja, da haben wir den Punkt, das ist noch schwach. Also das meiste, was wir an Bewusstsein haben, ist Astralisches, und wo das dabei ist, behindert es die Ätherkräfte, weil es dort Chaos hineinbringt. Die Begierden sind nämlich Chaoskräfte in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist immer das absolute Chaos, da ist nicht die Weisheit drinnen. Weil mit der Weisheit ist ja verbunden diese, wie soll ich sagen, das Gegenteil von Egoismus – es ist da dieses Verbinden mit den Gesetzmäßigkeiten der Welt drinnen. Da ist die Naturweisheit drinnen. In dem Moment, wo ich die Begierde auf etwas richte, störe ich eigentlich die Weisheit, reiße ich mich heraus aus der Weisheit irgendwo. Das ist natürlich auch in der Natur zu bemerken, aber am allerstärksten ist es beim Menschen zu bemerken. Daher ist gerade das Begierdenhafte, zum Beispiel in der Sexualität oder so, ist der Mensch am meisten gefährdet, die Tiere überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiere machen nicht Sex, weil es ihnen Spaß macht jetzt gerade – auf gut Deutsch –, weil es jetzt das ist absolut geregelt. Also der Trieb ist absolut geregelt, der Trieb ist eigentlich was rein aus dem Ätherischen Kommendes, und der kommt durch eine strenge Regelung im Zusammenhang also mit dem Naturgeschehen draußen. Daher ist eine Fortpflanzung zu bestimmten Jahreszeiten, nicht einfach wann mir danach ist, und dann ist ja sicher beim Tier auch ein astralisches Erleben dabei, das aber niemals so stark ist wie beim Menschen. Beim Menschen ist das, wir haben das völlig losgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch können wir halt sozusagen machen, was wir wollen, wie wir wollen, auch im durchaus egoistischen Sinne jetzt gemeint, also das heißt aus dem Lustprinzip heraus – Lust um der Lust willen. Das ist beim Menschen viel stärker als bei allen Tieren. Egal was, sei es auf das Fressen bezogen, auf die Fortpflanzung, was auch immer. Da sind zwar gewaltige Kräfte drinnen, aber sie sind, im Vergleich zu dem, was beim Menschen ist, weisheitsvoll geregelt, und über diese Grenze geht es im Normalfall nicht hinaus. Da muss schon sehr viel schiefgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiefgehen kann es dort, wo der Mensch also Tiere aus dem ursprünglichen Naturzusammenhang herausreißt und in eine Umgebung und unter Bedingungen bringt, die dem Tier eigentlich nicht entsprechend sind. Dann kann das Astralische beim Tier auch anfangen, wirklich ins Chaos zu stürzen. Aber das ist es normal nicht. Also wenn ein Löwe oder was jetzt auf seine Beute springt, dann ist zwar natürlich ein ganz starkes astralisches Erlebnis drinnen, es ist auch ein Lusterlebnis sicher auch, aber es ist ganz streng geregelt im Grunde. Und es ist so geregelt, dass die Ätherkräfte dabei eine große Rolle spielen, dass also die Astralität dort lange nicht in dem Maße chaotisierend und zerstörerisch wirkt wie bei uns Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Tier geht das alles in geregelten Bahnen. Und eigentlich nur durch den Einfluss des Menschen kann es auch dann passieren, dass Tiere töten, ohne dass eigentlich von ihrer Lebenssituation die Notwendigkeit bestehen würde, also eben um den Hunger zu stillen. Das passiert dann bei Tieren in Gefangenschaft oder unter schlechten Bedingungen, wo sie vielleicht sogar die eigene Art dann anfallen und alles Mögliche. Das ist bei den meisten Tieren zumindest nicht der Fall. So etwas kann auftreten bei Affen und dergleichen, aber tritt nicht auf bei der berühmten Rang- und Hackordnung am Hühnerhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schaut für uns vielleicht brutal aus, da werden halt die weggepickt und der Stärkere setzt sich durch, aber das ist ein weisheitsvolles System in Wahrheit. Und da wird einfach – es ist Ausdruck dessen, dass halt die stärkeren Individuen, dass die eine gewisse Führungsrolle drinnen kriegen, aber letztlich zum Wohle der ganzen Gemeinschaft dort in Wahrheit. Das darf man nicht so vergleichen mit den Egoismen, die bei den Menschen jetzt zu allen möglichen Streitereien und auch zu einer Rang- und Hackordnung im übertragenen Sinn führen. Aber da ist etwas, was im Tierreich auf ungestörte Art vorhanden ist, beim Menschen wie auch vielfach ins Chaos gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sind diesbezüglich die chaotischsten Wesen. Aber daher sind wir halt auch unter der bitteren Notwendigkeit, aber auch im guten Sinne, das alles nach und nach im Laufe unserer ganzen Menschheitsentwicklung durch Selbsterziehung auszugleichen, ja sogar einen Schritt da natürlich weiterzukommen, aus Freiheit das zu tun, was bei den Tieren im Wesentlichen durch weisheitsvolle Instinkte und Triebe geleitet ist, und denen sich sogar die Begierden unterordnen und einordnen irgendwo. Also im Tierreich ist das also eine völlige Fehlentwicklung, wenn dort sowas passiert, dass aus irgendwelchen Begierdekräften heraus das Tier aktiv wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stört es die ganze Ordnung, in der es eigentlich drinnen ist. Also wenn da ein Tier auszuckt sozusagen und die anderen aus seinen Begierden heraus attackiert oder irgendwas – was eben insbesondere bei schlechter Haltung oder so passieren kann –, dann ist das sehr leicht der Fall. Dann ist das ganz was anderes als diese natürliche Rangordnung am Hühnerhof. Da wird einfach festgestellt: Da gibt es stärkere Individuen, die mehr leisten können, die brauchen auch mehr, die geben den Ton an, die führen das Ganze, das ist aber zum Wohl des Ganzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, vielleicht geht es sogar so weit, dass nicht genügend lebensfähige Exemplare, die im Grunde die Gemeinschaft gefährden würden, wenn man sie mitschleppt, halt ausgeschieden werden, das heißt getötet werden. Kann durchaus sein. Was es bei den Menschen auch noch gab, bei den Germanen zum Beispiel, war die gängige Praxis: Dem Vater musste das Kind vorgelegt werden, bevor es noch gesäugt wurde. Und der Vater hat entschieden, ob es aufgezogen wird oder nicht. Und wenn es nicht aufgezogen wurde, wurde es im Wald ausgesetzt, und dort ist es halt dann Beute der Tiere oder sonst was geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommt uns heute unheimlich grausam vor, war aber genau das, was das Überleben der Familie gesichert hat. Weil es einfach nicht drinnen war, ein Kind großzuziehen, um das man sich dauernd kümmern muss, das man ernähren muss, und jetzt die ganzen Kräfte dort abgezogen werden, sondern es musste so weit lebensfähig sein, dass die Familie nicht beeinträchtigt wird dadurch, weil sonst stirbt die ganze Familie. Man muss sich das vorstellen, die haben ja unter extremen Bedingungen gelebt. Zwar nicht mehr in der Höhle oder was, aber in primitiven Hütten, umgeben von Raubtieren, die da sind, alles Mögliche, Wölfe und dergleichen, Nachbarstämme, die um ihr Überleben gekämpft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das hatte trotzdem eine gewisse weisheitsvolle Ordnung. Und das geht ja hinein, weit, weit in unsere Zeit hinein. Und da war das ganz klar, dass Kinder, die nicht kräftig genug sind, nicht aufgezogen werden. Aber das Wichtige war eben: bevor es Erdenbürger wird. Und Erdenbürger ist es erst ab dem Moment, wo es gesäugt wird. Und das ist auch wieder ein interessanter Zusammenhang. Erst mit dem Säugen beginnt das wirkliche Erdenleben des Menschen. Nicht mit der Geburt, das ist der erste Schritt, aber die erste Nahrung, die aufgenommen wird. Damit erst ist man wirklich regulär Erdenbürger sozusagen geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=6157 Die Illusion unberührter Natur und die Pflegeaufgabe des Menschen 01:42:37] ===&lt;br /&gt;
Und ja, also womit hängt das alles zusammen bei den Tieren? Was ist Instinkt? Was ist Trieb? Was ist Begierde? Das sind Sachen, die nämlich sehr gern vermischt werden irgendwo. Der Instinkt der Tiere ist verankert bis in den physischen Leib des Tieres. Das heißt, es liegt im ganzen Bau des Tieres drin. Wie das Tier gebaut ist, das bestimmt seinen Instinkt. Das liegt da drinnen. Der Trieb hängt mit den Lebenskräften zusammen. Darum sagen wir ja bei der Pflanze, sie hat einen Trieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ist er eben völlig begierdelos bei der Pflanze. Aber das sind die eigentlichen Lebenskräfte. Und dann die Begierde lebt im Astralischen. Und die ist, wenn es gut läuft und richtig läuft – ist aber selbst im Tierreich heute nicht mehr ganz so durch den Einfluss des Menschen –, dann liegt aber sehr große Weisheit drinnen. Dann kann man nicht eigentlich Begierde sagen, sondern dann sind es diese astralischen Bedürfnisse, die kommen, und das Erleben, das sich damit verbindet, eigentlich absolut weisheitsvoll. Das ist das Gesunde und Normale bei den Tieren, aber heute halt vielfach nicht mehr, weil die Tiere aus ihren natürlichen Bedingungen komplett herausgerissen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss man auch dazu sagen, aber dass wir auch nicht mehr zu den Zuständen, wie sie früher mal waren, so zurückkehren können, wie sie früher tatsächlich waren. Das würde nur noch schlimmer werden als das, was da ist, was wir jetzt haben. Es hat sich verändert, aber es braucht daher zum Beispiel gerade die Tierwelt heute in einer gewissen Weise die Pflege durch den Menschen. Jetzt meine ich nicht äußerlich Bürste und Striegel, das kann auch dazugehören, natürlich, aber es gehört also die Begegnung in gewisser Weise mit dem Menschen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen jetzt nicht, aus sicher gutem, aus einer guten Gesinnung heraus, zu sagen: Ja, am besten wäre es ja irgendwo, die unberührte Natur, dort können sie machen, was sie wollen. Das ist nicht die Zukunft. Es geht darum, dass die Tiere immer mehr das werden, was man sagt: Haustiere. Aber das heißt: Tiere, die in Begegnung mit den Menschen sind. Und das wird das Gesunde sein für die Zukunft. Also einen Zustand zu bewahren, wie er früher war, wird nicht funktionieren, wird auf Dauer nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, damit meine ich natürlich nicht, dass man jetzt, weiß ich nicht, die Löwen – aha, jetzt sollen sie zu Menschen, jetzt sperren wir sie in den Zoo. Das ist damit überhaupt nicht gemeint. Aber es ist gemeint, dass wir ja eben Pfleger der Tierwelt werden. Im Großen, was ja teilweise auch gemacht wird in den Nationalparks oder so, da wird ja etwas gemacht. Auch wenn die große Flächen haben und scheinbar eh Wildtiere sind, sie sind es aber nicht mehr. In den ganzen Reservaten, auch wenn sie frei herumlaufen, frei jagen dürfen dort, sie stehen unter dem Einfluss des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist gut. Das ist gut. Das ist nichts Schlechtes. Ich meine, natürlich gibt es vielleicht schlecht gepflegte Reservate auch, das ist schon klar, aber im Prinzip ist es ein wichtiger Weg. Es ist fehl am Platz die Romantik der unberührten Natur, die noch nie ein Mensch betreten hat und dort wäre alles in Ordnung. Dann könnten die Tiere und die Pflanzen dort nicht, jedenfalls nicht in dem Maße, überleben, wie sie es können, wenn der Mensch sich darum kümmert, wenn die Pflege des Menschen da ist. Das ist ein ganz wichtiger Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage das deswegen, weil heute teilweise so unwirklichkeitsgemäße Ideale da sind, die sehr gut klingen, die auch sehr gut gemeint sind, wirklich aus tiefstem Herzen gemeint sind, aber aus Unverständnis heraus trotzdem falsch sind und keine gute Zukunft bringen für die Natur, für die Tiere, für die Pflanzen und so weiter. Die Zeit der Urwälder, in denen die Pflanzen machen, was sie wollen, die Tiere machen, was sie wollen, wird nur zu einem noch schnelleren Aussterben führen. Es geht um die weisheitsvolle Pflege, an der der Mensch mitbeteiligt ist. Und es wird keinen Sinn machen, also künstliche Reservate in dem Sinn zu machen, die jetzt ganz von Menschen abgeriegelt sind. Die brauchen dann eben die Pflege durch den Menschen. Da müssen wir mitarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=6544 Der Mensch als Erstling der Schöpfung und Urheber der Formen. Zwischen heiligem Ackerbau, Profitstreben und Gentechnik 01:49:04] ===&lt;br /&gt;
Ja, diese astralischen Kräfte, diese Ätherkräfte auch, wenn sie weisheitsvoll arbeiten sollen, dann müssen wir als Erstes uns erziehen, weil wir sind der Riesenstörfaktor in dem Ganzen drinnen. Wir haben aber genau die Aufgabe, das Gegenteil zu bewirken. Weil früher konnte die Natur das aus sich selbst, wobei ich dazu aber trotzdem sagen muss: Der Mensch war trotzdem schon da, nur war er noch nicht verkörpert. Und dass überhaupt die Tierwelt so geworden ist und die Pflanzenwelt so geworden ist, wie sie ist, ist ja durch den Menschen. Der Mensch ist der Erstling der Schöpfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht im äußeren Sinn. Da waren es erst die Einzeller, wobei noch vorher waren es eben die Erde als Ganzes. Und ein Riesengebilde dann als Nächstes, und aus denen sind eigentlich erst die Einzeller entstanden. Diese Riesengebilde waren Strömungen, lebendige Strömungen, wässriges, durchlüftetes, ja, aber noch nicht mit Sauerstoff durchlüftetes, durchgastes, wie auch immer. Und in diesen Strömungen war das Leben drinnen, ohne dass einzelne Tierchen drinnen waren oder Einzelzellen. Das ist ja schon wieder ein später Schritt. Also der erste Einzeller – da sind schon Mordsgebilde, lebendige Gebilde, die keine definierten Grenzen hatten, sondern die, weiß ich nicht, als Strömung im Wasser waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts anderes als eine Strömung im Wasser, eine lebendige Strömung im Wasser. Und aus dem stirbt erst was heraus. Und dann sagt man, das Leben ist entstanden. Eigentlich ist es aber abgestorben und ist in eine noch nicht sehr feste, aber immerhin abgegrenzte Form hineingestorben. Und wer hat das bewirkt? Der Mensch. Wir haben das bewirkt. Das heißt, wir sind von Anfang an dabei. Und wir waren von Anfang an dazu bestellt, Pfleger dieser Welt zu sein, bevor wir noch überhaupt selber in Erscheinung getreten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben eigentlich schon so viel getan, bevor wir dann in einer annähernd menschenähnlichen Form aufgetreten sind und uns einmal aufgerichtet haben, und vielleicht noch einmal zuerst ein bisschen mit hängenden Schultern, dann geht es aber schon relativ bald mehr bergauf. Dann, ja, dann hat sich aber sehr viel hineingearbeitet, dass wir halt dann immer unweisheitsvoller wurden in Wahrheit und immer mehr zerstört haben auch in der Natur. Also besonders halt in den letzten Jahrtausenden, sage ich mal. Also ein Zeitpunkt dort, spätestens dort, wo die Sesshaftigkeit kommt, wo der Mensch beginnt, massiver in die Natur einzugreifen, beginnt er auf der anderen Art auch wieder sehr viele Fehler zu machen, sagen wir es einmal vorsichtig so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es beginnt zugleich auch die Chance, dass das, was wir vorher noch unbewusst getan haben, überhaupt bevor wir die Erde betreten haben – da haben wir unsere Art des Bewusstseins überhaupt nicht gehabt –, da war man mitbeteiligt, dass das eigentlich alles funktioniert. Aber als wir dann immer mehr mit dem Bewusstsein herausgetreten sind, also eben in der urpersischen Zeit oder so, da hat beides begonnen: die Verantwortung für die Natur, aber auch die Zerstörung der Natur. Beides. Also Züchtung der ersten Tiere, der Pflanzen und so weiter kann positiv sein, kann negativ sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im positiven Sinne führt es die Natur weiter und gibt der Natur eine Möglichkeit, etwas zu erreichen, was sie aus sich heraus nicht erreicht hätte. Alles das, was da mit dem Ackerbau so gekommen ist, wo aus im Grunde schon geschmackigen Gräsern, die auch nahrhaft waren, aber das unser Getreide geworden ist, das dann also viel mehr ernähren kann und durchaus auch noch eine andere Qualität hat. Also so eine Züchtung des Weizens dann irgendwann und diese Dinge, das war ja nicht von Anfang an alles da. Das wurde aus den Gräsern herausgezüchtet, die sieben Grundgetreide, wenn man so will, die mit den Planeten zusammenhängen, aber das ist nichts, was einfach so entstanden ist, sondern in der Form ist es erst durch den Menschen herausgekommen und hat dadurch in Wahrheit die Natur bereichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir überspannen den Bogen halt dann irgendwann und fangen an gierig zu werden und über das gesunde Maß hinaus weiter für uns was herauszuholen, ohne an die Natur zu denken, an den Gesamtzusammenhang. Weil der Ursprung ist eigentlich, dass damit auch etwas für die Natur gemacht wird, und das war den Menschen damals schon bewusst. Also die ersten Ackerbauern, die anfingen – das war eine heilige Handlung, die passierte, und man hatte eben auch die Dankbarkeit: Die Natur gibt mir etwas, wodurch wir als Menschen eben uns weiterentwickeln können im Grunde, aber ich gebe ihr auch etwas. Dessen war man sich schon bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf nicht denken, die ersten Bauern, Tierzüchter, Pflanzenzüchter hätten genauso egoistisch gedacht wie wir, nur „wir brauchen jetzt zum Überleben das“, sondern sie haben sehr wohl gewusst: Wie mache ich das, um zugleich auch die Natur zu fördern? War für ihr Überleben ganz wichtig, weil sonst wären sie auch selber verhungert. Es hat zugleich ihnen selbst auch gedient, und trotzdem war es aber nicht einfach eine egoistische Handlung, sondern da war sehr viel Weisheit drinnen. Und das brauchen wir in einer höheren Form für die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nur zwischendurch verlorengegangen, wir sind besonders stark verlorengegangen jetzt in der Neuzeit im Grunde, wo wir sehr viel gerade im landwirtschaftlichen Bereich durch unsere Landwirtschaft ruiniert haben. Ursprünglich war das Pflege der Natur zugleich, aber so, dass eben auch die Menschen was davon haben, klar. Aber das war nie so, dass es die Natur ruiniert hat, sondern im Gegenteil, es war damals schon eine Förderung der Natur. Also schon der erste Anfang in eine von Menschen gestaltete Welt, die aber dadurch höhere Kräfte entwickeln kann, als wenn der Mensch nicht dabei wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt eben schon damit an, dass das ja alles Dinge sind, die uns herausgesetzt haben – also ohne Mensch wäre das alles nicht da. Nichts. Es gäbe kein Gräslein, es würde wahrscheinlich dann immer noch stehenbleiben bei den lebendigen Strömungen, die da sind. Ja, das wäre sehr lebendig, es wäre ein durchaus astralisches Erleben in dem drinnen, aber einzelne Pflanzen, einzelne Tiere, nicht einmal der kleinste Einzeller wäre entstanden. An dem sind wir schon mitbeteiligt. Allerdings sind wir da noch nicht in physischer Gestalt vorhanden, nicht einmal noch in unserer heutigen ätherischen Gestalt da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist unser Geistiges, es ist unser Seelisches da und wirkt gestaltend hinein. Und das sind alles eben die Abdrücke, die wir hinterlassen. Jedes Tierlein, jedes Pflänzchen, jedes Bakterium, jeder Virus ist etwas, was wir bewirkt haben da drinnen. Sonst wäre nie dieses Einzelleben, diese Einzellebewesen entstanden auf der Erde. Das ist dem Menschen zu verdanken. Den Menschen zu verdanken. Ja, natürlich. Mit Hilfe der höheren Wesenheiten. Das ist schon klar, aber an dem waren wir beteiligt, und das haben wir einfach im Moment ziemlich aus den Augen verloren, dass wir damit aber auch eine Aufgabe haben. Wir nehmen das so als selbstverständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt halt die Verzerrungen. Ich meine, die Verzerrungen sind, dass man heute halt gentechnisch das Leben verändern will und so. Es ist nichts dagegen einzuwenden, die Natur verändern zu wollen, sie weiterzuentwickeln. Aber das ist halt gerade ein Prozess, wo noch mehr Totes hineingebracht wird. Es ist eben trotzdem ein Unterschied zwischen dem, was passiert durch die Pflege, durch die Züchtung und so weiter, als dem, was passiert mit einem rein toten Denken, mit einem rein profitorientierten Denken. Das ist es letztlich. Man könnte auch sagen: Quantität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das versteckt man hinter dem „na ja, der Hunger der Welt muss ja gelindert werden, also brauchen wir ja die Quantität“. Na, die Quantität wird gemacht, weil man mehr verdient damit in Wahrheit. Der Hunger der Welt wird unter Garantie nicht durch die Gentechnik so, wie wir es heute betreiben, gelöst. Ich will jetzt gar nicht alles verteufeln. Dass die Menschheit das entdeckt hat und kennengelernt hat, musste irgendwo kommen. Das ist gut, dass wir es wissen, aber jetzt ist die Frage: Was tun wir damit? Und im Moment ordnen wir es also eben absolut dem Egoismus unter, dem Profit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weniger noch dazu, und die ganze Welt leidet darunter. Also man könnte ja auch anders umgehen mit der Natur, und es ist eben ein anderer Prozess, wenn durch eine jahrelange, über Generationen gehende Züchtung etwas passiert, durch Menschen, die einfach mit diesen Tieren, mit den Pflanzen zusammenleben und aus dem Miterleben dieser Naturwelt jetzt schauen: Wie kann ich sie weiter verwandeln? Und auch nicht so, dass das jetzt gleich nächstes Jahr – züchten wir das gentechnisch und setzen das hinaus, dann ist ein totaler Bruch drinnen –, sondern ich muss es über längere Zeiträume sich entwickeln lassen und dieser Entwicklung aber eine Richtung geben. Das ist ganz was anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, damit wir nicht grundsätzlich Gentechnik als solches für alles verteufeln: Es ist klar, dass die Menschheit auf das auch gekommen ist, aber um das Leben zu fördern auf der Erde, ist es gerade nicht das Taugliche. Es werden ganz andere Dinge als Frucht dessen auch herauskommen. Aber das Ganze, was jetzt eigentlich wieder nur ein Vorwort zum nächsten Vortrag ist – worum es mir insbesondere geht, ist wieder diese Frage: das Mondenhafte, das Sonnenhafte. Wir brauchen beides.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=7367 Die Verwandlung des Verstandes: Vom mondenhaften zum sonnenhaften Denken 02:02:47] ===&lt;br /&gt;
Das heißt, wir brauchen auch unseren modernen Verstand, wir brauchen auch die Erfahrungen, die wir aus den Fehlern machen werden – und Fehler machen wir genug damit –, wir brauchen, dass dieses Verstandesmäßige da ist, dieses Mondenhafte auch. Sehr interessant, also die Mondenkräfte hängen zusammen einerseits wirklich mit den Reproduktionskräften, die hängen aber auch mit unseren Verstandeskräften zusammen. Das sind beides – das Hirnkastl und die Fortpflanzungskräfte als solche hängen beide mit dem Mondenhaften zusammen. Und ein Problem wird es eben dort, wo wir diese Mondenkräfte verwenden, um zum Beispiel die Fortpflanzungskräfte zu steuern nach den Gedanken von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssten teilweise viel mehr lernen, aus den Lebenskräften heraus denken zu lernen und über diese toten Gedanken hinauszukommen. Dann würden wir da oben zum Beispiel wirklich auch dieses Hostienprinzip haben; es ist zwar durch das Gehirn immer noch das Mondenhafte da, aber das Denken wäre ein sonnenhaftes. Das heutige Denken ist ein mondenhaftes, mit einem mondenhaften Organ, ein immer noch sehr mondenhaftes Denken. Das heißt, oder wenn ich es anders ausdrücke: Das sonnenhafte Denken wäre das christliche Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bitte nicht im äußeren Sinne: „Ja, jetzt jeden Sonntag geh beten in die Kirche, und glaub, damit ist es getan.“ Ich muss das ganze Denken ändern. Das war die Riesenlebensaufgabe, die sich Thomas von Aquin zum Beispiel gesetzt hat und die er zu seinen Lebzeiten nicht lösen konnte. Er wusste, wie man mit dem mondenhaften Intellekt präzise, logisch auslegen kann die Schriften und jede logische Unstimmigkeit ausmerzen kann. Und da ist er genial. Logisch denken kann man mit Thomas von Aquin ganz besonders gut. Das ist mustergültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ein christliches Denken, wo das Denken selber christlich wird, also das heißt lebensspendend eigentlich wird, ist es nicht. Das war dem Thomas von Aquin auch bewusst. Er hat versucht, dorthin zu kommen. Er hat in seinen letzten Lebensmonaten die erste Vision gehabt, und das war aber auch keine Vision, mit Sicherheit nicht so, wie es in alten Zeiten war, sondern sie ist eben das Ergebnis seiner ganzen Schulung, auch wenn er sehr geschult hat, nur dieses abstrakte Denken, aber er hat seine ganze Lebensdisziplin geschult und seine Meditationen gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat dann letztlich dazu geführt, dass er diese große Vision hatte am Nikolaustag 1273. 1274 ist er dann verstorben, ziemlich Anfang des Jahres ist er verstorben, oder verstorben worden. Es gibt so Gerüchte, dass man nachgeholfen hat. Aber dann hat er nichts mehr geschrieben, dann hat er gewusst: Ah, da ist ein Aufbruch in eine neue Dimension, aber in diesem Leben werde ich es nicht mehr schaffen, aus dem jetzt wirklich ein neues Werk zu schaffen, das wird für eine nächste Inkarnation sozusagen offenbleiben, das war ihm durchaus bewusst. Und das brauchen wir heute, dass unser Denken fruchtbar wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dass wir diese Mondenkräfte, die abgestorbenen, die da oben sind – da sind die abgestorbenen Mondenkräfte oben –, die gehören belebt. Die gehören belebt. Das heißt, es gehört etwas von den Lebenskräften da wirklich hinaufgelenkt, und es gehört also das Denken zu einem lebendigen Denken weiterentwickelt, das nicht nur zerstörerisch aufs Gehirn wirkt. Eine gewisse Zerstörung wird immer da sein, weil es halt immer noch auch als Spiegelinstrument da ist, aber nur für dieses abstrakte Denken, für dieses rein Logische. Damit sage ich nichts dagegen, es gehört dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es darf nicht die Überhand gewinnen, sondern wir müssen jetzt eben aus diesem alten Denken, das mondenhaft ist, ein sonnenhaftes Denken machen, das aber auch trotzdem die Mondenschale dazu hat. Aber das Denken im Lebendigen, und dann aber spüren, es ruht in der, von mir aus Mondenschale meines Gehirns. Auch der Schädelkapsel – das ist ja eher eine Schale –, gehört dazu. Und das hängt sehr zusammen mit dem Gral-Impuls zum Beispiel, daher aber jetzt dieses Zusammenwirken der Sonnenkräfte und der Mondenkräfte in einer gesunden Form. Da geht die Zukunft hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=7742 Die drei monotheistischen Strömungen und das Herzdenken. 02:09:02] ===&lt;br /&gt;
Und eben darum ist es nicht zufällig, dass das Christentum umrahmt wird von zwei Monden-Religionen. Das ist so das Symbol gewissermaßen dafür. Weil die hebräische Religion, also das Judentum, und andererseits der Islam, sind beides Monden-Religionen. Haben beide auch eine sehr starke Beziehung einerseits zu den Fortpflanzungskräften, zur Fruchtbarkeit. Das spielt also im Judentum eine große Rolle oder hat in der Vergangenheit eine große Rolle gespielt und spielt bei den Völkern, bei denen der Islam sehr stark ist, auch eine große Rolle. Und mittendrin steht aber das Christentum, die Sonnenkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die gehören alle zusammen. Das heißt, es wird auch da gerade in der Entwicklung des Religiösen – es werden ja überhaupt letztlich die Religionen im alten Sinn irgendwann einmal überwunden werden, früher oder später. Aber der erste Schritt wird sein, eben dieses wirklich gemeinsame, fruchtbare Gemeinsame zu finden: Christentum, Judentum, Islam. Nicht in der Form, wie es heute ist, das ist alles noch sehr problematisch. Es ist ja innerhalb des Christentums, so wie es heute offiziell durch die offiziellen Stellen lebt, bei Weitem nicht alles gesund, und genauso nicht beim Islam und genauso nicht überall im Judentum, muss man auch ganz deutlich sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede dieser Religionen hat die Aufgabe, an der Zukunft mitzuarbeiten, sich auf die alte Art einmal überflüssig zu machen, aber auf die neue Art zu kommen. Sodass es konkret wirklich eine geistige Kraft wird, die in jedem Menschen sich entfalten kann, dass in jedem Menschen eigentlich diese Mondenschale mit der Sonne drinnen sich bilden kann, wo wir wirklich beides dazu brauchen. Die Hostie alleine, die Sonne allein ohne die Schale ist nicht der Heilige Gral, da gehört die Schale dazu. Das ist eines der stärksten Bilder dieser ganzen Gralsgeschichte, dass diese Gralsschale dazu gehört, die eben ja auch das ist – der Sage nach –, in der das Blut Christi aufgefangen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo eben die Ich-Kraft drinnen auch wirkt und das aufgefangen wird dadurch. Und das brauchen wir auch. Wir wären nie zu unserem Ich-Bewusstsein gekommen – ich sage es einmal noch vorsichtiger: zu unserem Selbstbewusstsein –, wenn wir nicht diese Mondenschale da hätten. Nur es muss jetzt aufgehen, dass die Sonnenkraft des Herzens da drin auch aufleuchten kann. Und es muss aber auch das kommen, dass diese Sonnenkraft die Klarheit des Mondenhaften kriegt. Das Herzdenken hat was – ist nämlich nicht einfach in seinen Gefühlen schwelgen und „ich habe ja nur die schönsten Gefühle für die Welt“, da wird für die Welt allein aus dem nichts Fruchtbares hinauskommen, sondern ich muss ganz klare Formen finden können: Wie setze ich das da in der Welt um? Dazu brauche ich das Mondenhafte. Also auch das wäre ein Bild: die Mondenschale da, die Sonne da. Oder auch die Mondenschale unten und die Herzenskräfte da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t= Lebendige Tradition und die Dynamik der Sonnenkräfte 02:13:20] ===&lt;br /&gt;
Ja, das sind einmal so ein bisschen Gedanken, und ich weiß nicht, ich habe das jetzt wieder sehr, sehr ausgebreitet. Ich wollte schon kommen zu dem, wie unsere heutige, ja, sagen wir mal insbesondere europäische Kultur, die abendländische Kultur, eben entstanden ist durch den Einfluss des Judentums, des Christentums und des Islam. Weil nur, wenn man die drei insbesondere zusammenschaut, kommt man mal zu einem Verständnis dessen, was europäisches oder, ja, bis zu einem gewissen Grad überhaupt westliches Geistesleben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sage ich nichts Abwertendes gegen das östliche Geistesleben, aber das ist wieder eine andere Sache. Also wir wollen uns jetzt, weil wir hauptsächlich hier leben, uns unserer Aufgabe bewusst werden, und da gehört genau das dazu ganz besonders. Wir werden dann später sicher auch die Beziehung suchen zu dem, wie es aussieht, was mit den östlichen Religionen zusammenhängt, die ja kommen letztlich aus der urindischen Zeit herauf. Diese Kräfte haben sehr wohl noch eine Bedeutung, und wir werden dann schauen müssen: Wie muss man diese Kräfte wieder verwandeln? Auch die können nicht einfach so, wie sie waren, unverändert weiterwirken, dann werden sie schädlich werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alles. Steiner sagt ja öfters: Das Böse ist ein zeitversetztes Gutes. Also was vor tausend Jahren gut war, wenn ich sage, das war doch so gut, ach Gott, die gute alte Zeit, das werden wir heute auch wieder verwirklichen, wir müssen alles tun, um das wieder aufkommen zu lassen, dann ist es schlimmer denn je. Und da muss man aufpassen, man soll Tradition pflegen, durchaus. Aber Tradition ist etwas Lebendiges. Nur dann ist sie gesund. Wenn sie einfach dabei bleibt und sagt „so haben wir das immer gemacht, kein Millimeter weg davon“, man muss den Geist der Sache erfassen und aus dem heraus es weiterentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es gesund. Tradition kann nicht heißen: Stehenbleiben in der Vergangenheit. Es kann überhaupt nie heißen: Ach, die gute alte Zeit. Abgesehen davon, dass es eh nie wirklich gut war. Ich weiß vieles, wo ich mir denke, es ist heute schon um einiges besser geworden. Es ist manches auch schlimmer geworden, durchaus. Aber wichtig ist, dass es in der Entwicklung bleibt. Das ist auch etwas, was drinnen ist in dem Bild: Sonnenkräfte, Mondenkräfte. Die Mondenkräfte sind das Beharrende irgendwo. Die wollen festhalten. Das ist auch ein Aspekt davon, also es in höchster Konsequenz dann halt in die Erstarrung bringen, das wäre dann halt das Letzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonnenkräfte sind das absolut Lebendige. Veränderung. Stellt euch nur vor, die größte Veränderung – stellt euch vor, wir würden uns jetzt in die Sonne stürzen, so wie sie da ist. Dann sind wir ein Lufthauch. Und in der Form könnte man gar nicht sein. Aber wenn wir geistig genug reif werden, werden wir auf der Stufe der Sonnenwesen stehen, die genau dort leben. Weil sie so ein geistiges Entwicklungstempo haben, dass Tradition so wie bei uns auf der Sonne überhaupt nicht geht. Wir haben schon viel Tradition. Wir haben Berge, die stehen morgen noch und vielleicht in 100 Jahren, in 1000 Jahren immer noch, und man merkt kaum die Veränderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Sonne geht das nicht, die Formen, die da drinnen sind – und es bilden sich ununterbrochen Formen in der Sonne, ununterbrochen anders –, das sind dort Tage, Stunden oft nur, wo Veränderungen passieren, die auf der Erde Jahrtausende, vielleicht Jahrhunderttausende dauern, schon in der Natur draußen. Und auf sowas wie der Sonne leben können geistige Wesenheiten, die so schnell geistig tätig sein können; das sind wir noch nicht. Aber der Weg geht dorthin. Aber damit wir überhaupt anfangen konnten, brauchen wir auch die verhärtete Kraft, die das Tempo herunterschraubt, dass wir langsam mal Schritt für Schritt lernen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=8312 Liebe als Lebenskraft auf dem Weg zum Neuen Jerusalem. Die offengelassene Schöpfung und der Ruf zur Verwandlung 02:18:32] ===&lt;br /&gt;
Aber die Schritte werden sowieso immer schneller, die Schritte hinauf, auch die hinunter. Das liegt immer an uns. Bei jedem Schritt müssen wir immer aufpassen, wo wir hintreten sozusagen. Aber die Entwicklung wird schneller gehen. Aber grundsätzlich brauchen wir beides: Mondenkräfte, Sonnenkräfte. Das ist das Bild des Grals, der drinnen ist. Oder, für uns Menschen genommen, die Herzenskräfte, die Verstandeskräfte, die Lebenskräfte. Jetzt meine ich gar nicht so die äußeren Reproduktionskräfte, sondern es geht darum, dass wir diese Lebenskräfte, die auch zur Reproduktion dienen, dass wir von denen was für unser Geistesleben frei machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen einmal geistig den Menschen hervorbringen, und das ist nicht nur ein bisschen Philosophieren darüber oder naturwissenschaftlich Nachdenken, sondern wirklich Lebenskräfte erwecken. Ich habe davon gesprochen, öfter schon: Liebe ist mehr als ein Gefühl, ist mehr als eine Emotion. Es ist Lebenskraft, die geschenkt wird. Natürlich, die Emotion, die das Astralische begleitet, das soll sie auch, ich kann nicht Lebenskraft kalt schenken sozusagen, das würde auch nicht funktionieren. Aber ihrem Wesen nach ist Liebe lebensspendende Kraft. Das ist natürlich bei der Fortpflanzung einmal, da ist es von Haus aus durch die Natur da, aber es geht weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten eigentlich mit jeder unserer Regungen Liebe verströmen. Nein, ich weiß, das ist jetzt noch ein Fernziel, dass das wirklich immer mehr kommt, aber es wird dorthin kommen. Damit bereiten wir das Neue Jerusalem vor. Das ist die wichtigste Naturgesetzmäßigkeit des Neuen Jerusalem, wenn es gut läuft, dass dort die ganze Naturliebe ausströmt, das heißt lebensspendende Kraft aussendet. Dann wird es dort nichts Totes mehr geben. Das Tote wird es dann nur geben auf dem Nebenplaneten, wenn man so will, der mit den Widersachern, namentlich mit den soratischen Kräften, sich absentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird es noch das Tote geben. Aber das Neue Jerusalem, die neue kosmische Verkörperung unserer Erde, wird von Leben und Liebe sprühen. Es wird von der Liebe leben, sagen wir es besser so. Weil aus der Liebe kommt das Leben. Und den Tod wird es nicht geben. Das heißt, es wird auch das Mineralische in der Form, wie wir es heute haben, nicht mehr geben, sondern alles wird leben. Wie es das auf alte Art gab, das gab es auf dem alten Mond. Der alte Mond war eigentlich durch und durch belebt, da gab es nicht Felsen, wie wir sie heute haben, auch nicht die Kristalle oder sowas, das gab es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird es in der Form auf dem Neuen Jerusalem auch nicht geben. Denn die Kräfte werden sich verwandeln. Trotzdem werden zum Beispiel die gestaltbildenden Kräfte der Kristalle eine große Rolle spielen, weil die hängen sehr stark mit den Ich-Kräften zusammen. Nur wird es keine äußeren Kristalle geben, aber es wird diese Klarheit im Geistigen geben, die damit verbunden ist. Und dann entstehen diese physisch lebendigen Gebilde, die das Neue Jerusalem kennzeichnen werden, das heißt etwas vom Ich lebendig Durchformtes, mit Liebe Erfülltes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich das heute noch kaum vorstellen, man kann es nur vage andeuten mit den Worten. Aber es kann uns zumindest eine Richtung zeigen, wo der Weg hingehen kann, wenn wir es wollen. Es wird nicht von selber passieren, und es wird nicht passieren einfach, indem wir sagen: Die höheren Hierarchien werden es schon machen. Oder in der Kurzformel: Der liebe Gott wird es schon richten. Das ist das, was ich öfters schon gesagt habe. Die Natur, so wie sie jetzt ist, ist nicht vollkommen, obwohl sie voller Weisheit ist. Aber es ist etwas offen, etwas offen, was wir beitragen sollen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in gewisser Weise ist das die höhere Vollkommenheit, die die Gottheit gegeben hat, indem sie den Raum dafür geöffnet hat. Es wäre also weniger, wenn das alles weisheitsvoll fertig wäre, wir bräuchten uns um nichts zu kümmern. Wir reden halt auch mit in dem Rat, wir wissen unseren Platz und tun halt. Es ist etwas Höheres, dass ein Raum gelassen wird, an dem wir tätig sind und wo wir auch Fehler machen. Und damit zumindest lange Zeit die Schöpfung auch in gewisser Weise beeinträchtigen, indem wir Fehler reinbauen. Weil die Fehler, die in der Natur sind und warum wir eben gesagt haben, dass sie nicht vollkommen ist, liegt an unseren Fehlern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind nicht die Fehler der Gottheit, sondern es sind unsere Fehler. Wir haben die Natur aus uns herausgesetzt, und das ist nicht immer so ganz glücklich passiert. Weil eigentlich haben wir ja Dinge auch herausgeworfen aus uns, mit denen wir gar nicht fertiggeworden wären zunächst. Und wir haben etwas herausgesetzt, was eigentlich, wenn es fertig wäre, anders wäre. Und das haben wir jetzt. Und an dem tragen die Tiere, an dem tragen zwar nicht astralisch leidend – weil sie keine individuelle Seele in der Pflanze drinnen haben, also spüren sie es nicht –, aber trotzdem leiden auch die Pflanzen darunter, dass das alles nicht vollkommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind unsere Unvollkommenheiten. Und drum haben wir auch die Aufgabe, da was zu tun, um das dem Vollkommenen näherzubringen. Der Raum wurde uns gegeben aus unserer Freiheit heraus, aber das ist zugleich auch eine Aufgabe. Niemand kann uns zwingen dazu, außer wir selbst, dass wir uns verpflichten dazu aus Freiheit. Nur dann wird es passieren. Ansonsten wird die Schöpfung halt als eine unvollkommenere weitergehen. Sie kann aber auch vollkommener werden, und da sind wir aufgefordert. Das ist vielleicht, also gerade im Christentum, aber in den Religionen überhaupt, das Wichtige: dass wir unsere Aufgabe erkennen, dass wir mitwirken müssen, wenn es vollkommen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=8788 Vom Naturzustand zur Kulturwelt: Die Entscheidung am Scheideweg 02:26:28] ===&lt;br /&gt;
Die Gottheit hat es bewusst offengelassen. Da ist wahnsinnig viel Weisheit in der Natur drinnen, und trotzdem ist sie nicht vollkommen. Dazu sollen wir beitragen, so gut wir können. Und sie wird vollkommener werden, wenn wir viel beitragen. Sie wird weniger vollkommen sein, wenn wir weniger beitragen. Und das ist das neue Schöpfungsprinzip sozusagen, und dadurch ist aber dieser noch viel größere Reichtum möglich, dass da freie geistige Wesen mitarbeiten dürfen. Am Kern der Sache sozusagen mitarbeiten dürfen. Wir sind dadurch nicht nur Ausführungsorgane: Die Gottheit strömt aus, und wir tun halt laut Befehl, sondern wir strömen auch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gottheit wartet darauf, dass wir etwas beitragen, auf das wartet sie eigentlich. Und die ganze Natur wartet darauf, dass wir tun. Dass wir die Natur nicht nur pflegen im Sinne von konservieren, wie sie war, sondern sie durchaus weiterentwickeln. Und das findet halt seine Verzerrungen in vielem drinnen, wo es halt mit unrichtigen oder untauglichen Mitteln versucht wird, die Natur weiterzuentwickeln, aber doch nur im Dienste letztlich des Egoismus oder was. Und da haben wir noch eine große Aufgabe für uns. Das heißt: Mensch sein. Diese Aufgabe zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns ein bisschen daran machen, wird auch was weitergehen. Es wird Fehler geben, es wird Rückschläge geben, aber es wird im guten Sinne auch kein Stein auf dem anderen bleiben. Es wird alles neu. Wie es der Christus sagt: Ich mache alles neu. Das ist christlich gedacht. Und da ist aber auch unser Ich mitgedacht, und da ist der Christus mitgedacht, und da ist die ganze Trinität mitgedacht in dem „Ich mache alles neu“. Aber da sind wir auch angesprochen. Das heißt, am Ende wird, wenn es richtig läuft, dass der Übergang, also zu diesem Neuen Jerusalem kommt, wird aus der reinen Naturwelt eine Kulturwelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes, großes Ziel. Aber wir brauchen uns nicht zu schrecken, man darf nicht jetzt schon an das Ziel denken, das dort ist. Es ist gut, es ins Auge zu fassen, aber entscheidend ist der winzige kleine Schritt. Denn jeder kann da was beitragen dazu. Es geht darum, die Perspektive zu sehen, wo unser Platz ist in dem Ganzen. Dann fängt man an, den Gral-Impuls zu verstehen. Dann fängt man zu verstehen, was wirklich dieser Christusimpuls ist und eben auch, wie er zusammenhängt mit den Mondenimpulsen, mit diesen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist kein Widerspruch drinnen, sondern sie benötigen einander, sonst können wir das Ziel gar nicht erreichen. Und dann, wenn es erreicht ist, wird es ja sowieso eine Erneuerung insofern sein, als Sonne, Mond, Planeten – das wird ja alles verschwinden zunächst einmal, geht in einen geistigen Zustand über und dann kommt es als das Neue Jerusalem heraus. Also das heißt, dann muss das sowieso alles zusammenkommen. Jetzt müssen wir es halt noch ein bisschen aufspalten und uns bewusst werden, welche Kräfte dabei eine Rolle spielen. Aber sie werden eine neue Konstellation kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an diesem Neuen Jerusalem – es wird überhaupt nur in dem Maße sich gesund entfalten, in dem der Mensch seinen Beitrag liefert. Wenn wir gar nichts tun würden und es einfach laufen lassen, dann hätten die Widersacher gewonnen. Und dann gibt es kein Neues Jerusalem. Es wird nicht eintreten. Aber im Prinzip: Wenn kein Mensch geistige Finger rühren würde, dann gäbe es das Neue Jerusalem nicht. Es würde schon eine Entwicklung weitergehen, aber das ist dann die Entwicklung in die Widersacherreiche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen hier mit der Erdentwicklung in gewisser Weise auf einem Scheideweg. Ihr wisst, die letzte Entscheidung fällt auf der neuen Venus, also 6, 6, 6, dieser Zustand. Selbst wenn das Neue Jerusalem im Grunde kapital scheitert, gäbe es immer noch Möglichkeiten, aber natürlich wird es dann unendlich schwierig. Es ist auch wirklich nur eine theoretische Möglichkeit, weil, wenn nur ein Mensch, nur ein Mensch Schritte dazu macht, gibt es das Neue Jerusalem. Vielleicht ist es ganz winzig sozusagen und kümmerlich, aber jeder Mensch zählt dabei. Jeder. Und es wäre halt schön, wenn mehr dabei sind.&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 203. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-09-06T17:11:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Das kosmische Urleben und die Herausgliederung einzelner Organismen 00:10:55 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:203.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8|thumb|203. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 5. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8 Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/jbx1bedfgmlv63z11g9w6/203.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=32hw4iai7esw0tnl2jsc6a4yp&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 203. Vortrags vom 5. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=43 Einleitung und 48. Wochenspruch 00:00:43] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 203. Folge der Apokalypse. Zum Einstieg den 48. Wochenspruch. Wir rasen ja jetzt schon in die Osterzeit hinein langsam. Und es wendet sich auch jetzt etwas ganz stark.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte, das aus Weltenhöhen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Seele machtvoll fließen will,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erscheine lösend Seelenrätsel,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendenkens Sicherheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Versammelnd seiner strahlen Macht,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenherzen Liebe weckend.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Na, da liegt eine ganze Menge drinnen. Also es strömt jetzt einmal aus den Weltenhöhen das Weltendenken herein. Wir haben jedenfalls die Chance, dem Weltendenken zu begegnen. Also vom Eigendenken, zum Grübeln – ja, wie ist denn das alles –, einmal sich inspirieren zu lassen vom Weltendenken, aber es eben in der vollen Klarheit unseres Bewusstseins wahrzunehmen. Das ist einer der ganz großen Schritte eben überhaupt jetzt für unsere Zeit, dass wir zu dem kommen. Also den Übergang zu finden vom eigenen Grübeln sozusagen, vom Eigendenken, wo man in sich halt Gedankenfäden spinnt, zwischen Themen, an was man sich erinnert, was man gelernt hat und so weiter, jetzt wirklich dem Weltendenken zu begegnen. Weil auch unser Denken hat in Wahrheit dort seinen Ursprung. Aber wir haben etwas verinnerlicht und können also selber herumbasteln drinnen und schauen, wie das alles irgendwo zusammenpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja wirklich wie ein Puzzlespiel irgendwie. Zuerst bilden wir uns die Begriffe, das sind die Puzzleteile irgendwo, dann haben wir den ganzen Haufen und dann müssen wir schauen, wie das irgendwie zusammenpasst. Und wenn wir aber dem Weltendenken begegnen, ja, müssen wir trotzdem auch aktiv sein. So wie es heute ist, ist es ja anders, als es noch in der griechischen Zeit war, wo Platon wirklich noch die Ideenschau gehabt hat. Und Ideenschau – Idee hängt auch mit Idein, hängt mit &amp;quot;Videin&amp;quot; zusammen, mit Sehen eigentlich, aber eben mit einem geistigen Sehen. Aber da war es noch ein passiver Vorgang, zumindest vom Bewusstseinserleben her. Das heißt also, man sieht es vor sich. Man sieht die Zusammenhänge vor sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute geht es darum aber auch, dieses Weltendenken, das ein sehr lebendiges Denken ist, aber man muss selber auch aktiv dabei sein. Das heißt, man erwacht oder kann langsam oder sollte langsam erwachen, dass man bewusst in diesem geistigen Wahrnehmen drinnen ist. Im Übrigen auch im sinnlichen Wahrnehmen. Wenn man sich beobachtet dabei, dann ist es eben nicht einfach nur so, dass ich die Augen aufmache und es ist fertig da, sondern man kann sehr deutlich merken, wenn ich mich konzentriere, wenn ich aufmerksam bin, wenn ich mit meinem ganzen Bewusstsein dabei bin, kann ich in dem, was mir vor Augen oder vor Ohren oder sonst was steht, vor dem Geschmackssinn steht, kann ich mehr oder weniger entdecken. Inhaltlich ist es durch die Sache selber bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=291 Schulung der Sinne: Die Kunst des Sehens bei Aldous Huxley 00:04:51] ===&lt;br /&gt;
Und trotzdem kann ich mehr oder weniger ein, wie soll ich sagen, detaillierteres, ein schärferes Bild, Klangbild, Hörbild, Geschmackserlebnis haben, je nachdem wie ich aufmerksam bin. Sicher hängt es auch von der Qualität meiner Sinnesorgane ab. Wenn einer schlecht sieht, dann wird er sich halt schwerer tun, manche Details zu erkennen. Aber trotzdem, auch da ist eine Möglichkeit drinnen. Man kann auch das Sehen trainieren, auch wenn man also eine beeinträchtigte Sehsicht hat. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, es gibt von Aldous Huxley – ihr kennt ja vielleicht die „Schöne neue Welt“, das berühmte Buch, aber er hat ja viel anderes auch geschrieben –, er hat geschrieben über seine Erfahrungen mit Drogen, die er ganz kontrolliert eingenommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat nicht einfach die Drogen so genommen, sondern in Zusammenarbeit mit einem Arzt, aber er wollte wissen: Wie ist das mit LSD, mit Mescalin und dergleichen? Und er hat das ganz genau beschrieben, wie das ist. Aber er hatte auch in jungen Jahren schon die Gefahr, dass er erblindet. Also er konnte nicht mehr lesen, nichts mehr. Und nur durch mentales Training hat er seine Sehkraft zurückerobert. Ja, durch mentales Training. Er hat auch ein Buch darüber geschrieben, war nie offiziell anerkannt, aber es funktioniert. Es funktioniert. Es funktioniert. Das nennt er die Kunst des Sehens. Und das heißt also, man kann lernen, seinen Sehsinn und das, was man durch ihn wirklich bewusst wahrnimmt, weiterzuentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=390 Lebendiges Weltendenken kontra das fragmentierte Puzzlespiel des Intellekts 00:06:30] ===&lt;br /&gt;
Und das gilt in noch höherem Maße für das geistige Sehen, beginnend mit einem lebendigen Denken, indem man das Weltendenken wahrnimmt, weil das Weltendenken ist immer lebendig. Das ist vielleicht der größte Unterschied zu dem, was unser Eigendenken ist, weil da ist es eben dieses Puzzlespiel. Also wir formen Begriffe, das heißt, wir schneiden eigentlich etwas aus der Wirklichkeit heraus und nehmen es wie etwas in sich Abgeschlossenes. Aber in Wahrheit hängt es mit hunderttausend anderen Sachen zusammen. Und dann versuchen wir halt logisch zu schließen, ein paar Puzzleteile zusammenzusetzen. Und meistens gelingt uns da nur irgendwo ein Fleckerl, das halbwegs zusammenhängt, dann sind wieder große Lücken und irgendwo sind andere Fleckerl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen wir eigentlich in Wahrheit gar nicht so genau, wie das zusammenhängt. Also das ist der Weg, den jetzt auch die äußere Forschung geht, die halt aufs Sinnliche geht beziehungsweise auf das vermehrt, was sich messtechnisch erfassen lässt. Und dann haben wir unsere Gedankengebilde, unsere Formeln letztlich auch irgendwo, denen halt ein theoretisches Grundkonzept zugrunde liegt, das wir uns gebastelt haben. Und natürlich tun wir nicht frei fantasieren dabei und lassen uns irgendwas einfallen, wir müssen schon immer wieder überprüfen, ob es halt dann mit den Tatsachen zusammenstimmt. Aber im Grunde stellen wir heute in den Wissenschaften lauter Hypothesen auf. Also wir unterstellen – Hypothese heißt Unterstellung, nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=506 Die Grenzen des Reduktionismus und der Irrtum synthetischer Biologie 00:08:26] ===&lt;br /&gt;
Hypothese ist eine Unterstellung. Ich unterstelle, dass die Natur so oder so funktioniert. Und dann kriege ich natürlich aber von dem Ganzen nur das mit, was wirklich in das Schema hineinpasst. Und ja, irgendwo ein Zipfel passt schon hinein, sonst müsste ich die Hypothese verwerfen. Wenn es gar nicht funktioniert, dann muss ich sie fallenlassen. Aber die große Zusammenschau habe ich gerade dadurch nicht, in Wahrheit. Also man versucht es zwar immer und versucht dann, von irgendeinem Einfachen das ganze Komplexe abzuleiten, funktioniert aber halt nur sehr bedingt. Wir haben heute das, dass man alles auf Atome oder Elementarteilchen zurückführen will, und wie sich die bewegen, das soll alles erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist ein winziger Ausschnitt. Und das ist eigentlich der Ausschnitt aus der Welt, wo alles abgestorben ist. Es ist der abgestorbene Teil der Welt. Also alles, was Leichnam ist, das kann ich auf die Art bearbeiten. Aber die Natur ist eben wesentlich mehr. Und schon dort, wo ich wirklich das Leben erfassen will in seiner Entwicklung, muss ich einen Schritt weitergehen, das ist aber heute noch nicht so wirklich da. Auch dann nicht, wenn man heute bereits versucht, künstliches Leben zu erzeugen. Das heißt, ausgehend davon, einmal Leben zu verändern, dass man dann von verschiedenen Lebewesen was zusammenmischt mit Gentechnik und allem Möglichen. Also synthetische Biologie ist heute ein großes Forschungsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da wird eigentlich mit den Gedanken des Toten versucht, noch Lebendiges zusammenzusetzen. Und natürlich ist die Möglichkeit dann für Spezialzwecke da, was daraus zu machen, aber eigentlich verliert es an Lebendigkeit. Weil eben das Lebendige lässt sich nicht aus Teilen zusammensetzen, sondern das ist eine Ganzheit, eigentlich mit dem ganzen Kosmos in Wahrheit eine Ganzheit. Und was sich herausgliedert langsam, ist in Wahrheit ein stufenweiser Sterbensprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=655 Das kosmische Urleben und die Herausgliederung einzelner Organismen 00:10:55] ===&lt;br /&gt;
Also ich glaube, ich habe das schon einmal früher geschildert: die Entstehung des Lebens, die große Frage, wie ist das Leben auf Erden zumindest entstanden. Und da geht man heute meistens davon aus, na ja, halt aus toten Stoffen irgendwie, haben sich halt immer komplexere Stoffe gebildet, und irgendwann haben sie halt dann zum Herumkrabbeln angefangen oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist in Wahrheit genau umgekehrt. Zuerst ist die Erde als Ganzes ein Lebewesen. Ja, wenn ich es noch größer nehme, ist unser ganzes Sonnensystem ein Lebewesen, immer noch. Aber es ist ein sterbendes Lebewesen. Die Einzelorganismen treten ab dem Zeitpunkt auf, wo eigentlich schon ein Sterbensprozess passiert. Also das heißt, alles, was wir an Pflanzenarten haben, an Tierarten haben, ist etwas, was aus diesem Gesamtleben herausgestorben ist und eine relative Eigenständigkeit aber gerade dadurch bekommen hat, eine gewisse Absonderung vom Rest, aber die ist nie vollständig. Weil kein Lebewesen kann existieren ohne seine Umwelt, die herum ist – also mit der Luft, die es braucht zum Atmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Bakterien halten das gar nicht aus, die brauchen wieder etwas anderes. Weil ja in der Erdatmosphäre die Sauerstoffatmosphäre entstanden ist – war nicht vom Ursprung an –, war das verbunden mit dem, dass praktisch fast alles ausgestorben ist. Weil der Sauerstoff giftig war. Für die ganzen Lebewesen, die es vorher gegeben hat, war das Gift, pures Gift. Also die sind zum größten Teil ausgestorben oder haben sich geflüchtet in Gebiete, wo noch ihre urtümliche Umgebung da ist. Findet man heute noch so Untersee-Vulkane oder was, dort gedeihen Bakterien in dieser vulkanischen Atmosphäre, die dort drinnen ist, wo der Sauerstoff weit weg ist, dort können die noch existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=785 Organische Erdgestaltung: Mineralisierung als Ausscheidung einstigen Lebens. Verhärtung und Erwachen: Bewusstseinsbildung durch den Absterbeprozess 00:13:05] ===&lt;br /&gt;
Früher hat das ganze Leben auf der Basis funktioniert. Wir hätten dort nicht leben können. Wir haben den Sauerstoff, aber mit dem Sauerstoff, dass da Sauerstoffatmer entstanden sind, das war bereits ein riesiges Sterben in Wahrheit. Und alles, was vorher da war, war in Wahrheit viel lebendiger. Aber nicht als geschlossene Wesenheit. Das ist eine ganze Welt von Bakterien, von Einzellern, alles Mögliche. Das war eine gewaltige Welt, und die hat mitgearbeitet, zum Beispiel um unsere ganze Geologie an der Erdoberfläche bis in große Tiefen hinein zu gestalten. Eisenvorkommen und dergleichen. Das passiert nicht nur durch einen rein anorganischen, also sprich Totenvorgang, sondern das ist alles gebildet worden durch organische Prozesse in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganzen Bändererze und was es da alles gibt. Ohne Mithilfe von Mikroorganismen gar nichts. Das heißt, erst sind diese Organismen da, und dann scheidet sich langsam was Totes aus. Und was wir an Tieren, an Pflanzen haben, ist so dazwischen irgendwo. Es ist noch nicht ganz tot, es ist noch für unser Empfinden sehr lebendig, so wie wir uns auch lebendig fühlen. Aber wir sind im Vergleich zu dem Urleben der Erde als Ganzes oder des Sonnensystems als Ganzes oder des Kosmos als Ganzes, wenn man es ganz groß nimmt, das ist eigentlich das Lebendigste überhaupt. Und aus dem stirbt halt langsam was heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, die Entstehung des Lebens, so wie man sie heute in den Naturwissenschaften betrachtet, ist eine Stufe des Sterbensprozesses in Wahrheit, wo aus dem Allleben, wenn man so will, halt einzelne Lebewesen herausgestorben sind, die aber weniger lebendig sind. Und bei uns, beim Menschen, ist so praktisch die Endstation in gewisser Weise, weil wir tragen das Tote am allermeisten in uns. Und gerade dieses Tote gibt uns aber unser Bewusstsein. Unser Selbstbewusstsein vor allem. Aber Tiere haben natürlich auch Bewusstsein, es ist aber von wenigen Ausnahmen abgesehen nicht einmal ein Anflug des Selbstbewusstseins da. Das habe ich, glaube ich, letztens auch gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer in speziellen Momenten, wenn ein Tier stirbt. Da ist so ein Anflug eines Ich-Erlebens da. In dem Moment des Sterbens. Weil Sterben immer verbunden ist mit dem Aufleuchten des Geistigen. Wir können es uns auch durchaus so sagen, dass wenn sich das Leben entwickelt und immer mehr in einzelne Gestalten und komplexere Gestalten hineinbegibt, dann ist es ein Sterbensprozess einerseits, aber es ist auch ein Aufwachprozess. Weil die Einzeller, die da waren, die das Urleben der Erde bestimmt und mitgestaltet haben – und bevor es noch überhaupt Einzeller waren, war es eben wirklich das Gesamtleben der Erde. Da könnte man sagen, die Erde als Ganzes ist eine riesige Zelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Abgrenzungen drinnen. Da ist das Leben frei geflossen. Aber Bewusstsein war da drinnen noch nicht. Ja, geistige Wesenheiten, die darüber stehen, haben Bewusstsein. Aber das, was sich auf Erden bildet, noch nicht. Das fängt also eben erst an, wenn dieser Sterbensprozess vorangeht. Und wenn sich dann wirklich relativ explosionsartig mal zuerst die einfachen Tiere bilden, Fische und dergleichen. Vorher überhaupt die Mollusken, die ganzen Weichtiere und diese Sachen. Also noch kein Knochengerüst drinnen. Im Vergleich zu den Fischen immer noch sehr viel mehr lebendig. Dann kommt als nächstes irgendwann das Außenskelett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muscheln oder so was, Schnecken. Haben wir gerade so schöne Beispiele gesehen, versteinerte Schnecken oder so. Aber da ist der Verhärtungsprozess drinnen. Und mit all dem beginnt das Bewusstsein schon eine Spur heller zu werden. Vorher die Gesamterde noch, die schläft eigentlich noch. Ja, sie träumt vielleicht. Sie träumt von der geistigen Welt, aus der sie herausgebildet wurde. Aber dann geht es eben in die Einzelheiten hinein, und das Bewusstsein wird wacher und es wird mehr auf die Umwelt gerichtet. Das heißt letztlich auf die sinnliche Welt hinaus. Natürlich noch ganz einfach. Einfache Lichtempfindungen, Geschmacksempfindungen und so was, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber weit weg noch von dem, sich von der Welt getrennt zu fühlen. Kein Tier fühlt sich wirklich so richtig getrennt von der Welt. Gerade bei den Höchsten ist so ein Anflug da, die ein gewisses Ich-Empfinden haben – also Delfine zum Beispiel, bei denen ist das sehr ausgeprägt. Bei manchen Affenarten ist es natürlich auch da. Und dann ist es eh schon fast aus. Also das heißt, dieser Sterbensprozess ist etwas sehr Wichtiges, um das Bewusstsein in den Einzelwesen zu erwecken. Vorher ist das Bewusstsein ja das Bewusstsein der höheren Hierarchien. Die haben eine ganz andere Art des Bewusstseins als wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber unser Bewusstsein, das wir heute haben, das ist also entstanden durch diesen Absterbensprozess im Grunde. Wir sind durchaus über die Mitte der Erdentwicklung hinaus und alles was über die Mitte hinausgeht, Mitte war eigentlich so in der atlantischen Zeit irgendwo drinnen. Aber jetzt sind wir absolut auf dem absteigenden Ast mit der ganzen Erde, mit allem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Phase, wo Bewusstsein sich entwickeln kann. Höheres, immer höheres Bewusstsein. Aber es ist zunächst unser Bewusstsein ein auf die sinnliche Welt gerichtetes Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben ja davon gesprochen, noch bis hinein in die urindische Zeit ist das Bewusstsein für die Außenwelt immer noch sehr schwach und es ist immer noch überlagert durch das, was man geistig wahrnimmt. Aber es mischt sich. Also die Wahrnehmung der Welt ist eine andere als wir sie heute haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wie wir sie jetzt haben, so wird es auch nicht bleiben. Weil es wird dazukommen, dass wir eben wieder, aber auf neue Art geistig wahrnehmend werden. Wir stehen mitten in der Zeit schon drinnen in der Außenwahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte Kali-Yuga, von dem auch Rudolf Steiner spricht, aber viele andere auch gesprochen haben, die Kenntnisse zurückgehen bis in die urindische Zeit. Da wusste man schon, dass ein finsteres Zeitalter kommen wird. Es war noch nicht ganz da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch in der urpersischen Zeit noch nicht ganz da. Aber am Ende der urpersischen Zeit, bevor noch die ägyptische Zeit anfängt, ist ein riesiger Einbruch drinnen. Also eine riesige Verfinsterung der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also namentlich dann für die Menschen. Bei den Tieren eben viel, viel weniger. Weil die leben immer noch bis zu einem gewissen Grad in einem geistigen Wahrnehmen drinnen, in einem seelischen Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen ist es für den Großteil der Menschen verschwunden. Schon bevor die ägyptische Kultur beginnt. Und die ägyptische Kultur ist aber gerade groß darin, dass sie jetzt noch Wegen sucht, wie kann ich das rückgängig machen, oder wie kann ich noch einen bewussten Zugang zur geistigen Welt finden, der jetzt zumindest im Alltagsdasein weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten weg ist. Und gerade bei den Ägyptern weg war. Im Norden bei uns oben hat sich das noch lange gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das waren auch nicht die kulturprägenden Völker zu der Zeit. Weil da was die kulturprägenden Völker waren, nämlich die Inder, die Urinder, dann die Perser, die Ur-Perser, wo es schon im Übergang ist, wo sie wahrnehmen, aber die Erdenwelt, die Dinge um uns herum, eigentlich noch als Schatten. Aber sie lösen sich langsam heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und am klarsten, am besten in der Sternenwelt. Dass sie den Himmel schon anfangen ähnlich zu sehen wie wir. Es fängt also nicht an bei den Gegenständen, die bei uns herumliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist man noch sehr viel mehr geleitet durch das Geistige wahrzunehmen. Was tue ich mit dem da? Ihr werdet euch jetzt fragen, aber wieso haben die dann geschickt umgehen können? Werkzeuge hat man ja schon früher entwickelt. Aber sie haben nicht so gesehen wie wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben eigentlich ganz was anderes gesehen und trotzdem haben sie geschickt damit arbeiten können. Aber es hat sich geleitet, das Geistige wahrzunehmen. Noch viel, viel mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war in der Atlantischen Zeit noch ganz besonders stark, aber das hat noch hineingewirkt bis jedenfalls deutlich in die Urpersische Zeit hinein. Und dann langsam wird immer mehr, zuerst fängt dann der Himmel sich heraus zu schälen, dass man wirklich auch die Sonne äußerlich sieht. Schon noch geistig mit, aber man beginnt sie auch schon äußerlich zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es hinunter, man wagt es in diese Finsternis zu tauchen. Das heißt, je mehr das Geistige wahrnehmen im Blick zur Erde hin, zur Natur rundherum, verdunkelt sich das Geistige, aber es treten so die Konturen des Sinnlichen auf. Und das wird dann mit der Zeit immer konturierter, farbiger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zuerst ist es so wie eine Verdunklung im Grunde. Man nimmt das Dunkel wahr. Dort wo man vorher nur seelisch-geistige Wahrnehmungen hatte, das gehen immer mehr dunkle Flecken darüber sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus denen schälen sich jetzt die physischen Gestalten, so wie wir sie heute kennen. Das heißt, das was man angreifen kann. Das heißt, Wesen wie wir Menschen zum Beispiel auf verschiedenen Entwicklungsstufen erleben die Welt total unterschiedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher darf man nicht glauben, wir können die ganze Weltentwicklung erklären aus dem, so wie wir heute die Welt sehen und aus den Gedanken, die wir aus unserem Eigendenken entwickeln, die sich aber an dem Sinnlichen Wahrgenommenen orientieren. Das ist ein Aspekt, der ist sicher da, aber es ist einer von vielen Aspekten. Wir sind halt jetzt in dieser Phase drinnen, wo wir mal ganz hinaus in das Sinnliche gegangen sind und uns alles nach dem Muster des Sinnlichen erklären wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merken aber eh schon im Denken interessanterweise als erstes, dass wir nicht dann durchkommen damit. Also gerade die Naturwissenschaft merkt das. Man kann natürlich sagen, heute die Naturwissenschaften haben ein materialistisches Weltbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, irgendwie ja, nur die Materie zerbröselt ihnen unter den Fingern. In Wahrheit. Weil wenn wir heute alles auf Atome oder Elementarteilchen zurückführen wollen, dann glaubt der Laie, naja da stellt man sich halt jetzt irgendwelche kleinen Dinge vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind halt so klein, dass es mit den Augen nicht sehen kann, aber man stellt es sich vor, es werden Dinge. Sind sie nicht. Bei Atomen kann man vielleicht noch bis zu einem gewissen Grad sagen, dass sie eine räumliche Einflusssphäre haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sag&#039;s jetzt einmal sehr vorsichtig. Wenn ich sage, es sind räumliche Gebilde, muss man schon sehr vorsichtig sein, weil sie sind eigentlich leerer Raum. Und in diesem leeren Raum gibt es gewisse Zentren, von denen Wirkungen ausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wirkungen, wenn ich die Atomhülle zum Beispiel hernehme, sagt der Chemiker oder der Physiker, das ist eine Elektronenhülle. Jetzt denkt der Laie wieder, naja Elektronen, dann sausen halt dort die kleinen Elektronenkugeln herum. Aber die Elektronen sind punktförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie sind eigentlich nicht da. Weil ein Punkt ist nichts im Grunde. Er hat jedenfalls keine räumliche Ausdehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem die Wirkungen sind da. Es sind Zentren, von denen Kräfte ausstrahlen. Und diese Kräftewirkungen spüren wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder diese Kräftewirkungen bauen alles das auf. Im Grunde sind nur Kräfte da, die von Zentren ausgehen. Und daraus entsteht immer mehr das, was uns als Stoff erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber hinter dem Stoff ist eigentlich nur etwas Geistiges. Nichts anderes. Und das ist aber die Feststellung der Naturwissenschaft im Grunde heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob sie es geistig nennen oder nicht, ist ein anderes Kapitel. Es gibt Forscher, die das sehr wohl genauso aussprechen. Es gibt andere, die halt noch sehr am festen hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo das nicht so aussprechen. Aber das Faktum bleibt trotzdem immer gleich. Es sind jedenfalls keine Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gibt es nicht. Das ist nur äußere Erscheinung. Also ich greife fast geradezu ins Nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in diesem Nichts steckt in Wahrheit etwas Geistiges dahinter. Jetzt ist nur die Frage, welche Geistigkeit dahintersteckt. Also bei unserer sinnlichen Materie, wie wir sie hier haben, sind es tatsächlich die alemanischen Kräfte im weitesten Sinn, die dahinterstecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht sie alleine. Aber sie spielen eine wesentliche Rolle dabei. Aber die grundgestaltenden Kräfte, die drinnen sind, sind dieselben Kräfte, die im Kosmos draußen wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das hat sich in der Physikgeschichte wieder gespiegelt, wo man, als man das Atom erklären wollte, das Erste war, man hat es erklärt, wie ein winzig kleines Planetensystem. Das hat einen Kern, den Atomkern, das würde entsprechen der Sonne, und da kreisen jetzt keine Planeten, sondern die Elektronen herum. Das war das ursprüngliche Bild, man hat das makrokosmische Bild auf den Mikrokosmos verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es stimmt schon, dass gemeinsame Gesetzmäßigkeiten tatsächlich drinnen sind. Aber nur Dinge sind es keine. Die sind es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kleinsten sind sie es nicht, da verschwindet es. Aber was die alemanischen Kräfte bewirkt haben, ist, dass sie diese Kräfte, naja, wie soll man sagen, gefesselt haben. Es sind tatsächlich die gleichen Kräfte, die ein ganzes Planetensystem aufbauen, sind verwandt mit den Kräften, die unten das Atom bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur da ist es gefangen. Im Großen kann es sozusagen atmen noch. Irgendwann einmal der ganze Kosmos, der es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schrumpft, weil diese Kräfte von den alemanischen Scharen gefesselt werden. Das wäre eigentlich was reingeistiges. Und schon wie sich ein Planet bindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entsteht also aus dem Ätherischen im Grunde heraus, aber dann wirken alemanische Kräfte und dort fängt diese Verdichtung an. Dort fängt auch eine Zersplitterung an. Also Verdichtung und Zersplitterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem entsteht dann langsam das, was eben unseren materiellen Eindruck erweckt. Aus dem entstehen halt die Planeten. Bei der Sonne ist es noch ganz dünn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort gelingt dieser alemanische Prozess fast gar nicht. Das heißt, dort bleibt es alles sehr einfach und noch sehr stark verwandt mit den großen kosmischen Kräften. Und daher, jetzt aus anthroposophischer Gesichtspunkt gesehen, hängen natürlich eben mit den Sternen, wie auch unsere Sonne ein Stern ist, hängen halt höhere geistige Hierarchien zusammen als mit dem, was dann die Planeten bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wirken dann besonders stark die alemanischen Kräfte hinein. Dann verdichtet sich das. Wobei es eben auch Abstufungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben so Planeten wie unsere Erde zum Beispiel, die sind eben sehr stark von den alemanischen Kräften erfasst. Wenn man nimmt sowas wie den Jupiter oder den Saturn draußen, die eigentlich Gasplaneten sind im Wesentlichen. Das heißt, die schauen nur so massiv aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit sind sie Gas. Zum größten Teil. Es gibt Vermutungen, dass im Kern vielleicht es auch einen Gesteinskern gibt, aber das ist sehr unsicher noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass das Wasserstoffgas, aus dem sie hauptsächlich bestehen, das heißt Jupiter, Saturn, besteht zum größten Teil aus Wasserstoffgas, das leichteste Gas. Das ist das, was sich auch in der Sonnenatmosphäre, wo aus bis zu einem gewissen Grad die Sonne besteht, da ist eben auch ein kleiner alemanischer Einfluss drinnen, dass es bis zu dem leichtesten chemischen Element sich verdichtet hat. Aber die großen Planeten Jupiter, Saturn und auch dann die beiden, die sind eigentlich sowas wie etwas, was Sonne werden wollte, aber es nicht ganz geschafft hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt andere Sternensysteme draußen, die man als sogenannte Doppelstern oder Dreifachsternsysteme bezeichnet, die haben nämlich zwei oder drei Sonnen. Mehr ist schon sehr, sehr selten. Da ist nichts anderes passiert, als das, was bei uns halt Saturn oder Jupiter geworden ist, und eigentlich auf dem Wege war, Sonne zu werden, auch eine Sonne zu werden, aber sie haben nicht genug Material sozusagen ansammeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind es nur mehr Planeten geworden und es war nicht geeignet dafür, Wohnsitz der höchsten Hierarchien zu werden. Das ist jetzt wieder der geistige Hintergrund. Das bestimmt also, wie so ein Planetensystem sich bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn die Astronomen heute sehen solche Doppel- oder Dreifachsysteme, also mit zwei oder drei Sonnen, dann sind dort zwei oder drei Zentren mit ganz hohen Hierarchien drinnen, die jedenfalls hinaufgehen bis zu den Geistern der Weisheit. Jupiter gilt ja auch als ein Planet, der mit der Weisheit zu tun hat, aber sie ist nicht so stark da drinnen, wie sie in der Sonne eigentlich drinnen ist. Das heißt, der Saturn, beziehungsweise der Jupiter vielmehr, kann das nicht in dem Maße wie die Sonne, weil die höheren Hierarchien, also Geister der Weisheit, dort keinen Wohnplatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ihnen zu minder, das ist ihnen zu verhärtet im Grunde. Das ist nicht ihrer Dynamik angepasst. Die höchsten Hierarchien brauchen eine immense Dynamik in dem Ganzen drinnen, die herrscht zum Beispiel in unserer Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unheimlich dynamisches System, was sich dort abspielt. Und aus diesen Prozessen heraus entsteht das Sonnenlicht, zum Beispiel die Sonnenwärme, die entsteht aus dieser gewaltigen geistigen Kraftentfaltung. Gibt es einen interessanten Ausspruch von Rudolf Steiner? Kraft ist die einseitige räumliche Offenbarung des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden so ganz äußerlich davon, aber wir können so äußerlich davon reden, weil wir den Übersprung gar nicht betrachten, sondern nur äußerlich. Das ist eine Mechanik, also eins stößt, das andere, aha, das übt Kraft aus jetzt. Ja, aber wo kommt das her? Wieso ist das überhaupt irgendwann einmal in Bewegung geraten? Weil eben zum Beispiel die Kraft der Sterne da ist, oder am Anfang überhaupt, dass der ganze Kosmos entsteht aus einem Punkt heraus im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann bilden sich halt so kleine Kosmenen, eben die ganzen Planetensysteme, die Sternensysteme. Und je mehr sich das bildet, desto mehr ist aber eben auch der arämanische Einfluss drinnen. Der zersplittert das, das ist aber jetzt nicht negativ, durchaus nicht negativ zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht gerade den Reichtum unseres Kosmos aus. Man muss sich das vorstellen, wir haben es eh schon einmal besprochen, 100 Trilliarden Sonnen, schätzt man, Sterne gibt es in unserem sichtbaren, beobachtbaren Kosmos. Im Übrigen, Randbemerkung, ihr wisst ja, dass sich die Vorstellung, dass wir mit der Erde im Mittelpunkt des Kosmos stehen, dass das ja jetzt irgendwie die Astronomie als überholt betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn schon steht die Sonne im Mittelpunkt, aber eigentlich auch die nicht. Aber wenn man es jetzt genau nimmt, ganz astronomisch berechnet, stehen wir immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des von uns überhaupt beobachtbaren Universums stehen wir immer im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn das andere Wesen gäbe, die irgendwo tausende Lichtjahre entfernt von dort den Kosmos anschauen, stehen sie auch im Mittelpunkt des Kosmos, den sie sehen können. Der Beobachter, der erlebt diese Welt, steht immer im Mittelpunkt. Und so gesehen ist sogar jeder einzelne Mensch, jeder darf sich als Mittelpunkt des Kosmos fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist es. Schwer vorstellbar. Aber wir stehen immer im Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wie mit dem Horizonterlebnis. Wenn ich nach vorne schaue, irgendwo sehe ich den Horizont. Am Meer besonders gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich nach hinten schaue, gleiche Entfernung nach hinten, auch der Horizont. Wenn ich nach rechts schaue, genauso. Ich kann mich rundherum drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Horizont ist immer gleich weit weg von mir. Im Großen haben wir das mit dem ganzen Kosmos. Da gibt es auch einen Horizont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist halt, weiß Gott, wie viele Milliarden Lichtjahre entfernt, aber es ist genau dasselbe. Wir sehen nach allen Richtungen gleich weit. Das heißt, wir fühlen uns immer im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von daher betrachten wir die Welt. Und wirklich jeder einzelne Mensch bildet den Mittelpunkt des Kosmos. Geht gar nicht anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schon neben mir steht, hat schon einen anderen Mittelpunkt. Und wir tragen diesen Mittelpunkt immer mit uns mit. Das ist unser Ich-Punkt eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem aus, also unser Ich ist das Zentrum des Kosmos. Das Kosmos, der für uns relevant ist, der uns zugänglich ist. Natürlich, bei den riesigen kosmischen Dimensionen ist es schon ziemlich wurscht, ob ich jetzt da in Wien stehe, oder in Frankfurt stehe, oder in Paris, oder in Buenos Aires, oder wo auch immer, oder New Delhi, ist ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber überall ist der Mittelpunkt. Wir haben ihn in uns, diesen Mittelpunkt. Und so wirkt auch der Kosmos auf uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem sind wir immer in Austausch. Ja, damit wollte ich nur sagen, dass es ein Ausgangspunkt war, dass eigentlich die Naturwissenschaft beginnt, selber dieses klassisch-materialistische Bild aufzulösen. Sie kann gar nicht anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, die moderne, vor allem die theoretische Physik zum Beispiel ist, wie soll ich das jetzt schonend ausdrücken, ist eine reine Geisteswissenschaft, die aber vom geistigen Wesen noch nichts versteht. Aber sie beschreibt ein rein geistiges Bild der Welt. Es ist halt ein rein abstraktes Gedankengebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt keine Dinge mehr drinnen, das sind alles nur Erscheinungen. Also sie kennt Kräfte, die sind aber eigentlich was Geistiges, und das Zusammenwirken dieser Kräfte, und aus dem ergibt sich alles. Nur sie erkennen nicht, dass diese Kräfte wiederum Ausfluss geistiger Wesenheiten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bestehen aus Taten geistiger Wesenheiten, das wäre der nächste Schritt. Das heißt, wir brauchen uns um die materialistischen, namentlich Physiker, keine Sorge machen. Die kommen garantiert ins Geistige, auch bewusst dann irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie müssen nur noch den einen Schritt weitergehen. Und da sind wir teilweise wirklich schon über der Grenze drüben. Jetzt ist ja immer wieder der Wolfgang Pauli, der ja wirklich diese geistigen Erlebnisse auch hatte und immer wieder auch spricht vom Geist der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem er im Klinsch liegt irgendwo. Mit dem er kämpft. Wo er eben den Eindruck hat, ich tue ihm aber auch irgendwas an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir können nicht gut miteinander, wir zwei. Also mit dem ringt er ununterbrochen. Und er war ja überzeugt, dass wenn er irgendwo hinkommt, gehen alle technischen Apparate kaputt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt ja wirklich genug Geschichten darüber, diesen so scherzhaft genannten Pauli-Effekt. Er kommt in ein Labor und irgendeine Maschine geht kaputt, die vorher bestens funktioniert hat. Ich meine solche Wirkungen gibt es tatsächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beobachtet es selber mal. Gerade im Umgang mit technischen Geräten. Wenn man nicht gut drauf ist und wenn man es gerade überhaupt nicht brauchen kann, dass das Ding nicht funktioniert, dann geht es ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann passiert irgendwas. Nicht immer. Aber es hängt sehr wohl, also auch die Funktion eines toten technischen Gerätes, sei es ein Computer, sei es ein Auto oder irgendwas, hängt davon ab, wie man selber drauf ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz leise, ganz dezent. Also es wird nicht funktionieren, dass ich sage, jetzt schau ich mal, dass ich heute ganz schlecht drauf bin und dann wird das kaputt gehen, will das ja mal untersuchen. So einfach geht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind also unterschwellige Dinge, die passieren, die in den unterbewussten Tiefen drinnen sind, die sich oben nur halt jetzt irgendwie uneruhnt fühlen, herauskommen, aber das steckt viel, viel tiefer. Aber da gibt es tatsächlich Zusammenhänge. Weil wir eben auch, wenn wir mit der materiellen Welt umgehen, wir eigentlich mit einer geistigen Welt umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sind alle möglichen Elementarwesen beteiligt, da waren bis ins Feste hinein und die reagieren auf uns. Und dann geht halt zufällig was kaputt. Oder es funktioniert bestens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht vielleicht wieder. Auch das gibt es. Du hast irgendein Gerät, das geht nicht, drei Tage später, dann ist das wieder auf alles Bestes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts mehr. Alles problembeseitigt. Natürlich wird das nicht funktionieren, wenn ich jetzt den Computer auf den Boden haue, dann wird es wahrscheinlich nimmer funktionieren nachher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind also diese feinen Dinge irgendwo. Also wir stehen in einer totalen Wechselwirkung mit dem drinnen. Und das ist wichtig, weil wir ja heute trotzdem vom ganz Denken her, leben wir halt immer noch in einem sehr materialistischen Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten, das sind also wirklich ein paar Spitzenforscher, denen irgendwo schon dämmert, dass das irgendwie anders ist und dass die Vorstellungen sich ändern müssen. Aber es wird halt einfach sehr abstrakt. Also was ein Naturforscher heute hat, er setzt es in Formeln um, in Gedankengebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber hinter diesen Gedankengebilden stecken eigentlich geistige Wesenheiten. Was wir in der Mathematik haben, sind eigentlich auch nichts anderes als Spuren der Tätigkeit geistiger Wesenheiten, die halt eben auch unsere Welt geformt haben. Und dann findet man diese Gedanken halt auch wieder, indem wir uns diese Formen anschauen und merken, aha, da walten auch überall mathematische Gesetzmäßigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind halt die eingefrorenen Spuren von Taten geistiger Wesenheiten. Nichts anderes. Nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Mathematik hängt zum Beispiel sehr, sehr stark ja zusammen mit unserem Knochen- und Bewegungssystem. Ich meine, wir können deswegen Mathematik, das ist gar nicht etwas, was primär vom Hirnkastl ausgeht, sondern wir sind ganz praktische Mathematiker, indem wir gehen, indem wir stehen, indem wir unsere Arme bewegen, dort liegt überall Mathematik drinnen. Da sind auch Zahlenverhältnisse drinnen, ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wirkt drinnen. Also wir mathematisieren oder geometrisieren ununterbrochen, nur kriegen wir das meistens nicht so wirklich mit. Weil wir spüren viel zu wenig oder sind viel zu wenig aufmerksam darauf, was tut sich denn da, wenn wir uns bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind tatsächlich Kreisbewegungen, alles mögliche, Winkelbilder ununterbrochen, alles. Alles drinnen. Nur halt sehr komplex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn wir uns also ganz auf das konzentrieren, am besten die Bewegung gar nicht ausführen, sondern nur denken und sich hineinfühlen in das, dann kommen wir dem schon näher, dass wir merken, welche Kräfte wirken da drinnen. Das sind dieselben Kräfte, die in der Mathematik drinnen sind. Besonders in unserem Bewegungsorganismus, am allerstärksten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Mathematik hat am wenigsten mit dem Hirnkastl umzutun. Das spiegelt uns das nur wieder. Mit dem können wir es also ins Bewusstsein spiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir spiegeln das hinein. Es wäre eine Frage der Wahrnehmung. Das können wir, dazu braucht man nicht übersinnlich werden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben einen Eigenbewegungssinn, das kennt mittlerweile auch die äußere Naturwissenschaft, schon längere Zeit. Aber von Eigenbewegungssinn hat das erst eigentlich der Steiner so richtig gesprochen. Heute ist das eine Selbstverständlichkeit und es wird natürlich genau untersucht, welche Sinnesrezeptoren dabei sind, gibt es alles Mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die sogenannte Tiefenwahrnehmung, die da ist, also wir spüren das alles im Grunde. Oder wir spiegeln die Gesetzmäßigkeiten, die drinnen sind, hinauf und dann haben wir das abstrakte Gedanken und sagen, ah Mathematik, wir können zählen, wir können rechnen, am besten mit den Fingern. Tatsächlich tun wir immer rechnen mit den Fingern, nur vielleicht nicht mit den äußeren, sondern mit den ätherischen Fingern rechnen wir immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts anderes. Geht gar nicht anders. Der ganze Kosmos ist, in dem sind auch diese Zahlen drinnen, sie wirken eben genauso in unserem Organismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil es unser Organismus kann und wir es tun, tagtäglich tun, und es dann nach oben spiegeln, und dann taucht es plötzlich als Mathematik und als Geometrie auf. Und wir erkennen die Gesetzmäßigkeiten, im Grunde erkennen wir die Gesetzmäßigkeiten, die in uns drinnen liegen, nach denen wir gebaut sind. Und wenn man da noch tiefer eintauchen würde, kommt man zu den Wesenheiten, die jetzt diese Gesetzmäßigkeiten geschaffen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind wir bei den Hierarchien irgendwo drinnen, die da mitgewirkt haben. Alle möglichen. Geister der Form zum Beispiel, die drinnen sind, aber ganz besonders eben auch die Zeitgeister, die Archei, die Urengel, die ganz wesentlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es die Bibel ja weiß, das ist von Schöpfungstagen die Rede, die Schöpfungstage sind nichts anderes als Zeitgeister. Im Anfang schufen die Götter, oder die Elohim den Himmel und die Erde. Dann denkt man, ja da hat es halt angefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anfang heißt im Urengel. Das heißt, da haben die Geister der Form gewirkt, und sie haben aber gewirkt, sie bedienen sich dabei der Urengel. Und die machen jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es weiter. Also der Impuls geht weiter. Und dem immer wieder ein schöpferisches herausquillt, dass jetzt das, was die Geister der Form bilden, jetzt vor allem einmal ins Zeitliche hineinführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erste ist ins Zeitliche, darum heißen sie auch Zeitgeister. Und alle äußere Form entsteht dann eigentlich aus einer Bewegung heraus. Es gibt nichts Räumliches, was nicht aus einer Bewegung heraus entstanden wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und irgendwann stirbt es, mehr oder weniger ab, dann wird es mehr oder weniger eine feste äußere Form. Aber eigentlich ist es eine Bewegungsspur. Also das heißt, das Ursprüngliche ist die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nach der Zeit kommt erst das Räumliche. Wie stellt man sich daher zum Beispiel vor, gehen wir jetzt weit zurück, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dieser sogenannte alte Saturn, eine reine Wärmewelt. Am Anfang ist sie keine räumliche Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt nicht. Auch wenn man alles nur in räumlichen Begriffen ausdrücken kann, aber es ist eine reine Zeitwelt. Eine Wärmezeitwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erst mit der Zeit, wenn diese Wärmebewegung in eine starre kommt, kann man noch nicht so sagen, aber doch Beharrungskräfte sich entwickeln, wo sich was auseinanderdifferenziert, wo ältere Zustände bestehen bleiben, während da noch frisch immer wieder was Neues kommt, so entsteht langsam auch etwas, was den Anklang an das Räumliche hat. Aber so wirklich kommt es erst heraus bei der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, der alte Sonnenzustand. Also eine Welt, wo es zur Wärme dazu dann schon das Gas-Element, das Luft-Element gibt, da geht es schon von Anfang an deutlich auch ins Räumliche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim alten Saturn, am Anfang zumindest, ist es ein reines Zeitgeschehen. Ein reines Zeitgeschehen. Unräumlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann man sich nicht vorstellen. Auch wenn Steiner dann schildert, ja das ist ja umgeben vom Kreis der Tierkreiswesenheiten und so weiter, aber das ist eine Übersetzung in ein für uns halt irgendwie greifbares Bild. Aber am Anfang gibt es nichts rundherum im räumlichen Sinn, weil es den Raum noch gar nicht gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das entsteht alles erst. Warum erzähle ich das alles? Weil wir das brauchen, um ein rein seelisch-geistiges zu einem rein seelisch-geistigen Erleben zu kommen. Da können wir diese Raumbegriffe natürlich dann irgendwann vergleichsweise verwenden, um darüber sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im eigentlichen geistigen Erleben ist es nicht da. Daher gibt es kein räumliches Bild in Wahrheit von irgendeinem geistigen Wesen. Auch nicht von unserem wirklichen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich entzieht sich jeder räumlichen Definition. Definition ist eigentlich gut gesagt, weil Definition heißt Begrenzung im Grunde. Die gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich kann man als Punkt auffassen oder als Unendlichkeit auffassen, und die Unendlichkeit geht über das Räumliche hinaus, ist eigentlich überräumlich. Das heißt, da ist das Unendliche und der Punkt identisch in Wahrheit. Und trotzdem ist es ein Gedankenprozess, sich vom Punkt zum Unendlichen auszudehnen und sich wieder umzustülpen und wieder als Punkt herauszukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ja die berühmte Punkt-Umkreis-Meditation von Steiner. Ich glaube, im heilpädagogischen Kurs ist die drinnen so stark. Ist ein großes Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir in ein geistiges Erleben kommen wollen, müssen wir die sinnlichen Begriffe verwandeln, überwinden letztlich einmal. Dann kommen wir hinein zu dem, dass wir das Weltendenken erfassen können. Das Weltendenken ist nämlich so eines, das man im Grunde nicht vergleichen kann mit unserem Eigendenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat zunächst einmal einen ganz anderen Charakter, weil es ist eben dieses Raumlose in gewisser Weise auch zeitlose. Oder zumindest in der Zeit beweglich zu sein. Anfang und Ende zusammenschauen zu können, in eins zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was immer der Fall ist. Anfang des Kosmos, Ende des Kosmos ist ein und dasselbe. So gibt es dann im Kleinen immer wieder Anfänge, die zugleich aber auch ein Ende sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da entsteht dann diese Zeit, dass es immer wieder neue Einschläge gibt, neue Schöpfungsimpulse, deren Anfang aber zugleich auch ein Ende sind. Für uns äußerlich-sinnlich scheint es eine Zeit fortzubestehen, aber es liegt das Ende eigentlich schon drinnen. In der Geburt oder in der Zeugung liegt schon der Todesmoment drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hängen im Übrigen eng zusammen miteinander. Das steht in engster Korrespondenz miteinander und ist in gewisser Weise, gehören zusammen. Daher wird ein Mensch geboren, so stirbt ein Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stirbt in die sinnliche Welt hinein. Das ist halt ein Prozess, der sich abspielt. Es fängt mit der Zeugung an und geht dann über die Geburt und dann geht es bis zum Tod irgendwann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt die Lösung wieder. Dann ist es genau das Spiegelbild, aber von dem des Hereinkommens ist jetzt das Hinausgehen in die höheren Welten. Langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort im Übrigen ganz wesentlich zu begegnen, als erste wichtige Stufe zu begegnen, sind die Mondenwesenheiten. Wenn wir zum Beispiel sterben. Da komme ich jetzt langsam peinlich an, Richtung des Themas, über das wir eigentlich als Hauptthema heute sprechen wollten, aber es wird schon wieder wahrscheinlich nur anfänglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Wir brauchen den Hintergrund einfach dazu, weil das Thema sollte sein, wie hat sich erstens einmal unser modernes Denken entwickelt, aber auf dem Hintergrund auch der Frage, wie hängen die Mondenkräfte mit den Sonnenkräften zusammen. Also ihr erinnert euch, wir haben vor ein paar Vorträgen davon gesprochen, im Zusammenhang mit dem Heiligen Graal, die hinwandelnde Wegzehrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten da das Bild dann gefunden, also das Steiner dann irgendwann erkannt hat, das steht eigentlich am Himmel immer wieder, es ist die Mondenschale, bei der man manchmal drinnen die Hostie direkt sehen kann, also die ganze Mondenscheibe, die aber nicht von der Sonne beleuchtet ist, aber doch manchmal sichtbar ist. Sichtbar deswegen, weil es vom Streulicht der Erde ein bisschen angeleuchtet wird. Dass das mit dem Graalsgeheimnis zusammenhängt, dass also die Mondenschale zusammengehört mit dieser sonnenhaften Hostie, die drinnen steht sozusagen, die drinnen ist, aber sinnlich kaum sichtbar ist, oder nur in manchen Momenten ein bisschen sichtbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da steckt was sehr sehr Wesentliches dahinter. Da stecken drinnen, nämlich in der Mondensiegel unten, steckt drin ja das direkt zurückgeworfene Sonnenlicht, das der Mond zurückwirft, das ist das luziferische Licht, das ist in der Mondsiegel drinnen. So wie wir es überall haben, wo uns das Licht, wir sehen die Welt ja nur dadurch, dass uns das Licht zurückgespiegelt wird von den Dingen, sonst hätte man keine Dinge sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht selbst sehen wir überhaupt nicht. Darum erscheint uns das Weltall in der Nacht schwarz, mehr oder minder, sofern kein Steuerlicht da ist. Obwohl das alles von Licht erfüllt ist und trotzdem sehen wir es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen, wenn wir mit einer Taschenlampe unten leuchten, sehen wir dann scheinbar den Lichtkegel, aber wir sehen eigentlich nur den Staub in der Luft, der beleuchtet wird. Sonst wird man nix sehen. In einer völlig staubfreien Luft würde man keinen Lichtkegel sehen, nix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wenn ich so direkt reinschaue in die Lampe, sehe ich was, aber das Licht ist da von dem sehe ich gar nix. Überhaupt nix. Es wird nur Sicht gemacht durch den Staub in der Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der spiegelt uns zurück, dadurch können wir es sehen. Also es wird uns zurückgespiegelt. Das ist aber alles das luziferische Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das sinnliche Licht. Das andere ist das geistige Licht. Das sehen wir im Sinnlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beim Symbol ist es halt ein bisschen, da ist der luzifer trotzdem halt dann auch dabei, weil es ist halt dann jetzt das Steuerlicht der Erde, die das aufhält ein bisschen. Aber es steht als großes Symbol dort. Und man müsste sich also die Hostie drinnen, also den Leib des Herrn, das heißt dem Christus in seinem Auferstehungsleib im Grunde, also das heißt mit allem versehen, was den Menschen ausmacht, mit einem unsichtbaren physischen Leib, mit einem erst recht unsichtbaren ätherischen Leib, mit einem erst recht unsichtbaren astralischen Leib und mit dem makrokosmischen Ich, das drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles für sinnliche Wahrnehmer nicht sichtbar. Alles aber da drinnen. Das wird durch die Hostie repräsentiert im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steckt da drinnen. Und das heißt die Sonnenkraft, die da drinnen liegt, die alle diese Aspekte in sich trägt. Aber sinnlich nicht sichtbar ist, sinnlich erst dann in Erscheinung treten kann im Abglanz, durch das Luziferische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das braucht das Arimanische im Übrigen ja auch noch dazu, weil das ist der Spiegel. Aber das Licht, das gespiegelt wird, ist das luziferische Licht. Das wird in dem Moment, wo es gespiegelt wird, wird es luziferisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was auch wieder im Übrigen deutlich zeigt, wie die Herrschaftenwidersacher zusammengehören in Wahrheit, immer zusammen auftreten. Und immer schon zusammen aufgetreten sind. Das gehört zusammen, wenn man sagt, der Luzifer ist gerade der, der die Sinne öffnet und Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn nichts Arimanisches da wäre, würde uns das nichts nützen. Es könnte sich nicht spiegeln. Der Luzifer saust zum Ariman, huscht erschreckt wieder zurück und aus dem Schreck heraus wird unsere sinnliche Wahrnehmung oder die Basis für die sinnliche Wahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert eigentlich. Und wir brauchen also alles das aber. Wir brauchen diese Mondenkräfte, wir brauchen diese Sonnenkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Bemerkenswerte ist ja auch, dass die Entstehung des Christentums, die ja entsteht durch das Erdenleben des Christus, das ist die Realität, die Wirklichkeit, die dahintersteckt, dass er wirklich das höchste göttliche Mensch geworden ist. Und diese Tatsache begründet das Christentum in Wahrheit. Es ist keine Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt nicht. In Wahrheit ist keine Lehre damit verbunden. Es ist eine Tatsache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Rudolf Steiner hat dieses sehr frühe Buch geschrieben als Niederschrift eines Vortrags, den er ursprünglich in der Theosophischen Gesellschaft relativ am Anfang gehalten hat. Das Christentum als mystische Tatsache. Nicht als eine Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern als eine Tatsache. Das heißt, zum Christentum kann man auch kommen, dazu braucht man dann allerdings geistige Wahrnehmung, wenn man von der Bibel noch nie etwas gehört hätte. Auch vom Neuen Testament noch nie etwas gehört hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das sehr häufig, es ist das Grundprinzip, wie Rudolf Steiner jetzt an die Erklärung der Evangelien zum Beispiel herangeht, geht er nicht eigentlich vom Text aus und sagt so, jetzt erkläre ich euch, was das überhaupt bedeutet. Sondern er schaut es im Geistigen, und was er da schaut, benutzt er dann, um zu erklären, was in der Bibel drinnen steht. Und sagt, dort findet man es auch, und dort ist es so und so ausgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist zuerst aus dem Geistigen Schauen heraus. Und dort gehen wir hin als Menschheit. Dass wir eben das, was der Christus für uns bedeutet, dass wir das geistig erleben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne haben das ja schon. Es fängt an mit dem Erleben des sogenannten ätherischen Christus. Was im Grunde ja nichts anderes heißt, als dass wir mit unseren Ätherkräften den Christus erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass darin das imaginative Erleben auftritt. Das heißt, dass wir in einer lebendigen Imagination erleben den Christus zunächst einmal. Und diese Christuskraft aber in Wahrheit unmittelbar in Tätigkeit setzen, indem wir ihn wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die Christuskraft in uns. Die gibt uns die Möglichkeit jetzt die höheren Ätherkräfte in uns in Tätigkeit zu bringen. Und eben auch die Erscheinung des ätherischen Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht eine Vision auf dem Blick, der steht vor mir. Sondern ich kann ihn deswegen sehen, weil ich ihn mit meinen Ätherkräften malen kann. Beziehungsweise mit meinen Seelenkräften malen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihn mit lebendigen Äther spiegeln kann. Jetzt spiegle ich es im Ätherischen. Nicht die Hellsichtigkeit besteht darin, dass man seelische Erlebnisse im Ätherischen spiegeln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass das physische Gehirn dabei keine Rolle spielt. Das spielt dann eine Rolle, dass ich es in Worte fasse und darüber rede, da brauche ich das sehr wohl. Das geht ohne dem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das geistige Erlebnis selber, es kommt die Begegnung aus dem Geistigen, wird seelisch erlebt jetzt. Da sehe ich es aber immer noch nicht. Aber ich erlebe seelisch bereits etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, ich erlebe die Nähe des Christus, wenn man so will. Und wenn ich es dann jetzt ins Lebendige hineinbringe, sprich in den Ätherleib hineingebe, der der Bildekräfteleib ist, der Bilderkräfteleib könnte man jetzt auch sagen, dann wird es zu einer Imagination. Und die hat zunächst keinen sinnlichen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt aber schon wieder, dass ich es so gar nicht beschreiben kann. Ich muss dann noch ganz aktiv den nächsten Schritt gehen, es in ein sinnesartiges Bild zu fassen. Und dann kann ich darüber reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein komplizierter Prozess, der sich da abspielt. Und eben um es zum Beispiel auch jetzt in dieses sinnesartige Bild zu fassen, und Rudolf Steiner schildert auch alle Imaginationen, so wie es anders gar nicht geht. Wir haben keine Worte, keine Begriffe dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem kann ich dazu nicht zu Menschen sprechen, die dieses Erlebnis noch, also das heißt das imaginative Schauen noch nicht haben. Worte haben wir keine dafür, ich kann kein Erleben direkt appellieren, also muss ich es übersetzen. Und haben wir in den letzten Malen schon besprochen, beim alten Hellsehen ist dieses Übersetzen sowieso ganz automatisch passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war das Alltäglichste, aber es war halt die Art, wie man die Welt gesehen hat. Und es hat eben begonnen. In der Atlantischen Zeit war es noch ganz anders als heute, aber es ist dann immer mehr, ist diese reine Imagination in eine Art traumartiges, aber zugleich sinnlichkeitsartiges Bild gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann natürlich erst sein, seit der Urpersischen Zeit so richtig. Da fängt es an. Früher, ja Anfänge natürlich, Anfänge gibt es schon in der Atlantischen Zeit, aber so stärker gibt es es im Grunde seit der Urpersischen Zeit, wo ich heute schon drüber gesprochen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zuerst die äußerlich, auch in der Sinneswahrnehmung, die Sternenwelt, die Sonne, das auftaucht und dann langsam da unten sind noch die Schatten, aber man nimmt sie als äußere Konturen irgendwo wahr, obwohl man lange Jahrtausende vorher schon geschickt mit allen umgehen konnte, aber das Bewusstsein hat ganz was anderes erlebt. Das ist so unglaublich für uns, aber bei den Tieren ist das genauso. Du brauchst nicht glauben, dass ein Eichkatzl seine Nüsse aufknackt und irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sieht es genauso, wie ich will und lenkt es geschickt. Aha, warte, da muss ich dann hageln. Überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt, der Instinkt macht das. Der Instinktleid. Das Eichkatzl denkt nicht darüber nach, wie muss ich das machen, obwohl es sich sehr geschickt auf schwierige Situationen einstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch nicht einfach ein fertiges Programm, das Ablauf, gar nicht. Es kann sehr kreativ sein, aber erlebt es ganz anders, als wir es erleben würden. Wir würden jetzt schauen, aha, warte, wo ist das, wo knackt es denn da am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eichhörnchen sieht das geistige in Wahrheit, hauptsächlich geistig. Und aus dem kommt es und der Organismus tut mit. Es ist genau das, wo ich oft erzähle, die traumwandlerische Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort ist ja so schön. Eben bei Schlafwandlern passiert das. Die können ganz geschickt alles machen, haben kein Bewusstsein davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Gerade beim Schlafwandeln tiefer als im Tiefschlaf, im normalen. Wir haben ja Traumphase, Tiefschlafphase, Traumphase, Tiefschlafphase, Traumphase, Tiefschlafphase, dann irgendwann wieder zum Schluss oft eine Traumphase und an den erinnern wir uns dann, an den Aufwachtraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen ist nichts. Der Schlafwandler ist aber noch tiefer als der traumlose Schlaf. Noch, noch weiter weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem bewegt er sich vollkommen sicher. Er weiß noch nichts davon. In unserem Bewusstsein spiegelt sich nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in der Geschicklichkeit gerade, und darum spricht man ja von traumwandlerischer Sicherheit, weil die eigentlich sehr sicher unterwegs sind. Dazu ist unser Bewusstsein gar nicht notwendig. Überhaupt nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, der hat natürlich die Augen offen, aber nicht er orientiert sich, sondern da ist das Ich gar nicht dabei, da ist das Seelische gar nicht dabei, selbst das Ätherische ist teilweise gelockert. Weil eben dieses schlafwandlerische Bewusstsein, noch stärker ausgeprägt ist es dann bei den Medien, die sind ja ganz hart an der Grenze, also bei einem Medium überhaupt, wirklich an der Grenze des Todes, weil sich da das Ätherische auch löst. Und das Seelische sehr weit draußen ist, also diese sogenannte Silberschnur, von der wir schon gesprochen haben, das ist das Erwesterlseelische, das noch mit dem Organismus verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall in der Nacht ist das eigentlich sehr kräftig sogar da. Sehr kräftig, weil wir sind eigentlich in der Nacht, im regulären Schlaf, ist unser Seelisches zwar aus den oberen Bereichen des Organismus weg, ich gebrauche jetzt wieder einen räumlichen Begriff, aber der ist, es kam mir natürlich an, es ist wieder Übersetzung in ein Bild, aber es ist nicht drinnen jedenfalls, wir sind nicht da bei Bewusstsein, aber es ist sehr, sehr stark verbunden mit den Vorgängern des unteren Organismus, also namentlich Stoffwechselorganismus, mit dem ist es sehr, sehr stark verbunden. Und da werden eben gerade dadurch die Lebenskräfte dann erneuert, weil die Lebenskräfte holen sich ihr kosmisches, australisches Vorbild herein und dadurch werden sie wieder in Ordnung gebracht, weil wir, wenn wir wach sind, ja im Grunde in unserem Seelenleben ein Chaos anrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich wäre unsere Seele das harmonische Abbild des ganzen Kosmos, das wäre drinnen, die Weisheit des Kosmos würde in uns liegen, aber jetzt durch die luziferische Versuchung werden wir hinausgezogen, zersplittert, durch alle Sinnesorgane zersplittert und wir leben eigentlich in der Seele in einem Chaos. Selbst wenn wir eh sehr gut trainierte Menschen sind, disziplinierte Menschen, es ist trotzdem unsere Seele ein Chaos. Vielleicht an der Oberfläche ist ein bisschen was geordnet, in der Tiefe ist es Chaos und wir sind ein Spielball von den Widersacherkräften, die drinnen sind, führt alles dazu, dass unser Organismus eigentlich ruiniert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unser Tagwachen ruiniert unseren Organismus. Das ist also im Grunde das was gibt zunächst einmal. Und das geht so weit, dass der Ätherleib, der ist angewiesen darauf, dass er die Bilder aus dem Australischen kriegt und das in Wachstumskräfte und Regenerationskräfte umformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger wir wach sind, desto mehr stürzen wir das ins Chaos, weil der Ätherleib kriegt nichts mehr. Mit den Bildern kann er nichts anfangen. Alles konzentriert nur nicht auf das was er braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird in der Nacht regeneriert. Und das heißt, da ist ein intensiver australischer Zufluss, aber gerade in die unteren Bereiche, in die Stoffwechselbereiche, in die Regenerationskraft und dort hinein. Also das heißt, da ist die Verbindung dann sehr stark normalerweise, aber bei einem Medium oder auch bei einem Schlafwandler ist diese Verbindung sehr dünn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher eben durchaus ein Problem. Also ein regelmäßiges Schlafwandeln ist nicht unbedingt gesundheitsfördernd, weil der Organismus dann gehindert wird daran, eben diese Fülle an australischen Vorbildern zu sich zu nehmen. Und weil eben tatsächlich jetzt die ganz unterbewussten australischen Kräfte sind also sehr wohl damit beschäftigt, mit allen Sinnen tätig zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unser Oberbewusstsein kommt gar nichts davon. Aber wir würden staunen, was der Astralleib gerade bei einem Schlafwandler mitbekommt, wenn der sicher durch die Gegend geht. Jedes feinste Detail kriegt er mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und orientiert sich sicher dabei, schläft aber dabei tief und fest. Es läuft alles unterbewusst ab. Es ist der Astralleib beteiligt, aber eben gerade die unteren unbewussten Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja von unserem Astralleib ist uns ja auch das wenigste bewusst. Unser Seelenleben ist auch noch sowas winziges. Und auf das bilde man uns noch dann sehr viel ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der größte Teil ist jede Nacht wieder aufgeladen mit der kosmischen Weisheit im Grunde. Und unser kleines Oben, was wir wirklich im Bewusstsein, im Wachbewusstsein haben, trägt aber dazu bei, alles das ins Chaos zu bringen im Grunde. Und das ist der Grund, warum der Organismus eben noch einer gewissen Zeit schafft es nicht mehr, das zu regenerieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es werden immer mehr dauerhafte Schäden drinnen und deshalb ist unsere irdische Lebensspanne sehr begrenzt. Weil wir schaffen es nie von Nacht zu Nacht, alle Schäden wieder auszugleichen. Und je älter wir werden, desto weniger schaffen wir es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber desto bewusster werden wir. Desto wacher werden wir. Die Chance ist zumindest da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann natürlich der Zerstörungsprozess dann so weit gehen, dass sogar der Spiegel zerstört wird, dann wird es ein Problem. Also eben bei Demenzerkrankungen oder sowas. Dann erweist es sich aber als Segen, wenn Menschen weniger so im abstrakten Denken drinnen waren, sondern sie lebendig mit etwas verbunden haben, die zerstören weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selbst wenn dann durch das restliche Tun trotzdem das Gehirn Schaden genommen hat, können die trotzdem noch ganz dick da sein. Und von Demenz ist nichts zu merken, obwohl das Gehirn durchlöchert ist geradezu. Gerade so Alzheimer-Erkrankungen und sowas, das erzeugt ja massive Schäden im Gehirngewebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die können da sein und trotzdem merkt man nichts. Und andere haben relativ wenig Schäden und sind trotzdem komplett verwirrt. Da macht sehr viel aus, dass wir im Laufe des Lebens lernen, mit immer weniger Hirn rauszukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit. Und das hat interessante Wirkungen, eben auch zum Beispiel auf dem geistigen Schulungsweg oder so. Sagt Rudolf Steiner ganz deutlich, man kann das auch wirklich deutlich merken, wenn man ein bisschen in die Richtung geht, das Gedächtnis, das normale Gedächtnis, das wir haben, wird schwächer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann eigentlich gar nicht mehr anders als, naja, nicht zu 100 Prozent, aber es wandelt sich dorthin, dass man es im lebendigen Denken schaut, erlebt. Das ist ganz was anderes als das normale Gedächtnis, wo ich einfach was Fertiges abrufe, was abgelegt ist. Sondern da komme ich bereits in das Imaginative hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der eigentliche Träger des Gedächtnisses sind die Lebenskräfte, also der Ätherleib. Und der formt eigentlich die Bilder. Wir durchsetzen das aber heute beim normalen Erinnerungsvorgang ganz stark mit der Spiegelung am Hirnkastl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn da das Hirnkastl halt beschädigt ist, dann geht es immer schlechter. Jetzt ist es so, bei der geistigen Entwicklung löst sich aber das Ätherische noch mehr vom Gehirn. Und wir können dort eben das, was wir erinnern wollen, schauen im Ätherischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Übrigen dann viel weniger Belastung fürs Gehirn auch. Und auch dazu ist ja nicht, dass jetzt glaubt der Gehirnlose, nein das ist jetzt überzeichnet, aber der mit weniger Gehirn auskommt, dass der jetzt, weil er Geistesschulung macht, zerstört er das Gehirn. Das ist nicht der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er löst die Lebenskräfte. Und kann mit denen allein auch was tun. Und dann schaut er das im Überschau und benutzt eigentlich die übliche Art der Erinnerungsfähigkeit immer weniger und diffamiert sie dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nicht ganz, aber sie wird schwächer einfach. Und das heißt, man hat in dem Moment Schwierigkeiten unter Umständen, wo man das, was man früher so ganz automatisch gemerkt hat, das verschwindet. Ich muss mich wirklich bewusst verbinden damit, dann kann ich es und sehr viel weicher sogar im Ätherischen spiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich eben auch zu dem kommen, dass ich wirklich vergangene Lebenssituationen mir ganz stark bildhaft vor das Auge rufen kann. Bis hin zu dem berühmten Lebenspanorama, von dem Schneiner spricht. Also das heißt, das ist natürlich schon eine sehr, sehr weite Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo zumindest einzelne Szenen des Lebens ganz klar vor mir stehen. Wo ich da halt spazieren gehen kann, erinnern, früher, später, was zusammenschauen kann. Aber das ist nicht die übliche Art des Gedächtnisses, das durch die Gehirntätigkeit vermittelt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da geht es direkt über das Ätherische, wo in Wahrheit ja das Gedächtnis sitzt. Aber wir brauchen normalerweise, so wie wir heute sind, das Hirnkastel, um das abrufen zu können. Wir müssen es eigentlich abtöten, um uns des Erinnerten bewusst zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was wir der Erinnerung eingeprägt haben. Um es abzurufen, um es zu erinnern, wieder ins Bewusstsein zu errufen, benutzt man halt normalerweise das Hirnkastel und das heißt abtöten des Ätherischen. Dann passiert das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird dorthin gehen, dass es immer mehr direkt im Ätherischen erlebt wird. Und dann habe ich wirklich dieses Lebenspanorama in letzter Konsequenz. Und man wird das als erstes merken, wenn man einen geistigen Schulungsweg geht, dass das zumindest in einzelnen Szenen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht gleich so, dass ich jetzt von der Geburt an praktisch bis zum heutigen Zeitpunkt alles dokumentieren könnte. Es fängt an, es fängt an, weil es hat eine andere Qualität als das gehirngebundene Abrufen des Gedächtnisses. Also dieses, die Gehirntätigkeit, die hängt ja sehr stark zusammen mit den Mondenkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie hat aber ein Polar entgegengesetztes dazu, was auch mit den Mondenkräften arbeitet, das sind die Fortpflanzungskräfte. Nur da ist nämlich die eigentliche Fortpflanzungskraft völlig unbewusst. Jetzt wird man denken, wieso, wie ist denn das? Man muss sehr auseinanderhalten, die Reproduktionskraft als solches, das ist die Lebenskraft, die bei uns Menschen und auch bei den Tieren, aber durchaus nicht in demselben Maße wie bei Menschen, mit etwas Astralischem noch verbunden ist, mit einem astralischen Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Fortpflanzungstrieb ist was anderes als Fortpflanzungsbegierde, sage ich mal, sprich sexuelle Begierde von mir aus. Es ist ganz was anderes als die Fortpflanzungskraft als solches. Das hat mit dem Astralischen überhaupt nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, das Astralische ist schon wieder was, was gegen die, nämlich wenn es begierdenhaft wird, ist es was, was gegen die Ätherkraft, das heißt gegen die Fortpflanzungskraft wirkt, interessanterweise. Naja, wie wir es jetzt im Allgemeinen besprochen haben, unser Bewusstseinsleben, und das Bewusstseinsleben fängt einmal an im Astralischen, weil ich Bewusstsein, ja da haben wir das Punkt, das ist noch schwach. Also das meiste, was wir an Bewusstsein haben, ist Astralisches, und wo das dabei ist, behindert es die Ätherkräfte, weil es dort Chaos hineinbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begierden sind nämlich Chaoskräfte, in Wahrheit. Das ist immer das absolute Chaos, da ist nicht die Weisheit drinnen. Weil mit der Weisheit ist ja verbunden, wie soll ich sagen, das Gegenteil von Egoismus, es ist das drinnen, dieses sich verbinden mit den Gesetzmäßigkeiten der Welt, da ist die Naturweisheit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment, wo ich Begierde auf etwas richte, störe ich eigentlich die Weisheit. Reiß ich mich heraus aus der Weisheit irgendwo. Das ist natürlich, das ist auch in der Natur zu bemerken, aber am allerstärksten ist es beim Menschen zu bemerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist gerade das Begierdenhafte zum Beispiel in der Sexualität oder so, ist der Mensch am meisten gefährdet, die Tiere überhaupt nicht. Die Tiere machen nicht Sex, weil es ihnen Spaß macht jetzt gerade. Auf gut Deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist absolut geregelt, also der Trieb ist absolut geregelt, der Trieb ist eigentlich was rein, was aus dem Ätherischen kommt, und der kommt durch eine strenge Regelung im Zusammenhang mit dem Naturgeschehen draußen, daher ist eine Fortpflanzung zu bestimmten Jahreszeiten, nicht einfach wann mir danach ist, und dann ist ja sicher beim Tier auch ein astralisches Erleben dabei, das aber niemals so stark ist wie beim Menschen. Beim Menschen ist das, wir haben das völlig losgelöst halt. Dadurch können wir halt sozusagen machen, was wir wollen, wie wir wollen, auch im durchaus egoistischen Sinne jetzt gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, aus dem Lustprinzip heraus, Lust um der Lust willen, das ist beim Menschen viel stärker als bei allen Tieren. Egal was, sei es auf das Fressen bezogen, auf die Fortpflanzung, was auch immer. Da sind zwar gewaltige Kräfte drinnen, aber sie sind im Vergleich zu dem, was bei Menschen ist, weisheitsvoll geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und über diese Grenze geht es im Normalfall nicht hinaus, da muss schon sehr viel schief gehen. Schief gehen kann es dort, wo der Mensch Tiere aus dem ursprünglichen Naturzusammenhang herausreißt und in Umgebung und unter Bedingungen bringt, die dem Tier eigentlich nicht entsprechend sind. Dann kann das Astralische beim Tier auch anfangen, wirklich ins Chaos zu stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist es normal nicht. Also wenn ein Löwe oder was jetzt auf seine Beute springt, dann ist es natürlich ein ganz starkes astralisches Erlebnis drinnen. Es ist auch ein Lusterlebnis, sicher auch, aber es ist ganz streng geregelt im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist so geregelt, dass die Ätherkräfte dabei eine große Rolle spielen, dass die Astralität dort lange nicht in dem Maße chaotisierend und zerstörerisch wirkt, wie bei uns Menschen. Beim Tier geht das alles in geregelten Bahnen. Und eigentlich nur durch den Einfluss des Menschen kann es auch dann passieren, dass Tiere töten, ohne dass eigentlich von ihrer Lebenssituation die Notwendigkeit bestehen würde, also eben um den Hunger zu stillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert dann bei Tieren in Gefangenschaft oder unter schlechten Bedingungen, wo vielleicht sogar die eigene Art dann anfallen und alles mögliche. Das ist bei den meisten Tieren zumindest nicht der Fall. So etwas kann auftreten bei Affen und dergleichen, aber es tritt nicht auf bei der berühmten Rang- und Hackordnung am Hühnerhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schaut für uns vielleicht brutal aus, da werden halt die weggebickt und der Stärkere setzt sie durch, aber das ist ein weisheitsvolles System in Wahrheit. Und es ist Ausdruck dessen, dass die stärkeren Individuen eine gewisse Führungsrolle drinnen kriegen, aber letztlich zum Wohle der ganzen Gemeinschaft dort, in Wahrheit. Das darf man nicht so vergleichen mit den Egoismen, die bei den Menschen zu allen möglichen Streitereien und auch zu einer Rang- und Hackordnung sozusagen übertragenen Sinn finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist etwas, was im Tierrecht auf, wie soll ich sagen, ungestörte Art vorhanden ist, ist beim Menschen wie auch vielfach ins Chaos gekommen. Also wir sind diesbezüglich die chaotischsten Wesen. Aber daher sind wir halt auch unter der bitteren Notwendigkeit, aber das ist auch im guten Sinne, das alles nach und nach im Laufe unserer ganzen Menschheitsentwicklung durch Selbsterziehung auszugleichen, ja sogar einen Schritt dann natürlich weiterzukommen, aus Freiheit das zu tun, was bei den Tieren im Wesentlichen durch weisheitsvolle Instinkte und Triebe geleitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und denen sich sogar die Begierden unterordnen und einordnen irgendwo. Also im Tierreich ist das also eine völlige Fehlentwicklung, wenn dort sowas passiert, dass aus irgendwelchen Begierdekräften heraus das Tier aktiv wird. Dann stört es die ganze Ordnung, in der es eigentlich drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn da ein Tier auszuckt sozusagen und die anderen aus seinen Begierden heraus attackiert oder irgendwas dann, was eben insbesondere bei schlechter Haltung oder so passieren kann, dann ist das sehr leicht der Fall, dann ist das ganz was anderes als diese, wie soll ich sagen, Errank- und Hackordnung am Hühnerhof, die natürliche Errankung. Da wird einfach festgestellt, ja da gibt es stärkere Individuen, die mehr leisten können, die brauchen auch mehr, die geben den Ton an, die führen das Ganze, das ist aber zum Wohl des Ganzen. Und ja vielleicht geht es sogar so weit, dass nicht genügend lebensfähige Exemplare, die im Grunde die Gemeinschaft gefährden würden, wenn man sie mitschleppt, halt ausgeschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt getötet werden, kann durchaus sein. Was es bei den Menschen auch noch gab, also bei den Germanern zum Beispiel war das die gängige Praxis, dem Vater musste das Kind vorgelegt werden, bevor es noch gesäugt wurde. Und der Vater hat entschieden, ob es aufgezogen wird oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn es nicht aufgezogen wird, wurde es im Wald ausgesetzt. Und dort ist halt dann beutete Tiere oder sonst was geworden. Kommt uns heute unheimlich grausam vor, war aber genau das, was das Überleben der Familie gesichert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es war einfach nicht drinnen, ein Kind groß zu ziehen, um das man sich dauernd kümmern muss, das man ernähren muss und für jetzt die ganzen Kräfte dort abgezogen werden, sondern es musste so weit lebensfähig sein, dass die Familie nicht beeinträchtigt wird dadurch, weil sonst stirbt die ganze Familie. Ich meine, man muss sich das vorstellen, die haben ja unter extremen Bedingungen gelebt. Zwar nicht mehr in der Höhle oder was, aber in primitiven Hütten umgeben von Raubtieren, die da sind, alles mögliche, Wölfe und dergleichen Nachbarstämme, die um ihr Überleben gekämpft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das hatte trotzdem eine gewisse weisheitsvolle Ordnung. Und das geht ja hinein, also weit, weit in unsere Zeit hinein. Und da war das ganz klar, dass Kinder, die nicht kräftig genug sind, werden nicht aufgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Wichtige war eben, bevor es Erdenbürger wird, und Erdenbürger ist es erst ab dem Moment, wo es gesäugt wird. Das ist auch wieder ein interessanter Zusammenhang. Also erst mit dem Säugen beginnt wirklich das wirkliche Erdenleben des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mit der Geburt, das ist der erste Schritt, aber die erste Nahrung, die aufgenommen wird. Damit erst betritt man wirklich, ist man wirklich ein regulärer Erdenbürger sozusagen geworden. Und ja, also womit hängt das alles zusammen bei den Tieren? Was ist Instinkt? Was ist Trieb? Was ist Begierde? Das sind Sachen, die nämlich sehr gern vermischt werden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Instinkt der Tiere ist verankert bis in den physischen Leib des Tieres. Das heißt, es liegt im ganzen Bau des Tieres drin. Wie das Tier gebaut ist, das bestimmt seinen Instinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt da drinnen. Der Trieb hängt mit den Lebenskräften zusammen. Darum sagen wir ja bei der Pflanze, sie hat einen Trieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ist er eben völlig begierdelos bei der Pflanze. Aber das sind die eigentlichen Lebenskräfte. Und dann, die Begierde lebt im Australischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ist, wenn es gut läuft und richtig läuft, ist aber selbst im Tierreich heute nicht mehr ganz so, durch den Einfluss des Menschen. Dann liegt aber sehr große Weisheit drinnen. Dann kann man nicht eigentlich Begierde sagen, sondern dann ist es diese australischen Bedürfnisse, die kommen und das Erleben, das sich damit verbindet, eigentlich absolut weisheitsvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Gesunde und Normale bei den Tieren. Aber heute halt vielfach nicht mehr, weil die Tiere aus ihren natürlichen Bedingungen komplett herausgerissen sind. Muss man auch dazu sagen, aber dass wir auch nicht mehr zu den Zuständen, wie sie früher einmal waren, so zurückkehren können, wie sie früher tatsächlich waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde nur noch schlimmer werden, als was da ist, was wir jetzt haben. Es hat sich verändert. Aber es braucht daher zum Beispiel gerade die Tierwelt, braucht heute in einer gewissen Weise die Pflege durch den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt meine ich nicht äußerlich bürsteln und striegeln, das kann auch dazugehören, natürlich, aber es gehört also die Begegnungen gewisser Weise mit dem Menschen dazu. Wir brauchen aus einer guten Gesinnung heraus zu sagen, am besten wäre es ja irgendwo die unberührte Natur und dort können sie machen, was sie wollen. Das ist nicht die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass die Tiere, sie werden immer mehr das werden, was, man sagt Haustiere, aber das heißt Tiere, die in Begegnung mit den Menschen sind. Und das wird das Gesunde sein, wird die Zukunft. Also einen Zustand zu bewahren, wie er früher war, wird nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird auf Dauer nicht funktionieren. Das heißt nicht, damit meine ich natürlich nicht, dass wir jetzt die Löwen, aha jetzt sollen es zu Menschen, jetzt sperren wir es in den Zoo, das ist damit überhaupt nicht gemeint. Aber es ist gemeint, dass wir eben Pfleger der Tierwelt werden, was ja teilweise auch gemacht wird in den Nationalparks oder so, da wird ja etwas gemacht, auch wenn die große Flächen haben scheinbar eh Wildtiere, sie sind es aber nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und den ganzen Reservaten, auch wenn sie frei herumlaufen, frei jagen dürfen dort, sie stehen unter dem Einfluss des Menschen. Und das ist gut, das ist gut, das ist nichts Schlechtes. Natürlich gibt es vielleicht schlecht gepflegte Reservate auch, das ist schon klar, aber im Prinzip ist es ein wichtiger Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fehlt am Platz die Romantik der unberührten Natur, die noch nie ein Mensch betreten hat und dort wäre alles in Ordnung. Dann könnten die Tiere und die Pflanzen dort nicht, jedenfalls nicht in dem Maße überleben, wie sie es können, wenn der Mensch sich darum kümmert, wenn die Pflege des Menschen da ist. Das ist ein ganz wichtiger Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage das deswegen, weil heute teilweise so unwirklichkeitsgemäße Ideale da sind, die sehr gut klingen, die auch sehr gut gemeint sind, wirklich auf tiefstem Herzen gemeint sind, aber aus Unverständnis heraus trotzdem falsch sind und keine gute Zukunft bringen für die Natur, für die Tiere, für die Pflanzen und so weiter. Die Zeit der Urwälder, in denen die Pflanzen machen, was sie wollen, die Tiere machen, was sie wollen, wird nur zu einem noch schnelleren Aussterben führen, sondern es geht um die weisheitsvolle Pflege, an der der Mensch mitbeteiligt ist und es wird keinen Sinn machen, Reservate in dem Sinn zu machen, die jetzt ganz vom Menschen abgeriegelt sind, sondern die brauchen dann eben die Pflege durch den Menschen. Da müssen wir mitarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, diese australischen Kräfte, diese Ätherkräfte auch, wenn sie weisheitsvoll arbeiten sollen, dann müssen wir als erstes uns erziehen, weil wir sind der Riesen-Sterrfaktor in dem Ganzen drinnen. Wir haben aber genau die Aufgabe, das Gegenteil zu bewirken, weil früher konnte die Natur das aus sich selbst, wobei ich dazu aber trotzdem sagen muss, der Mensch war trotzdem schon da, nur war er noch nicht verkörpert. Und dass die Tierwelt so geworden ist und die Pflanzenwelt so geworden ist, wie sie ist, ist ja durch den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch ist der Erstling der Schöpfung, nicht im äußeren Sinn. Da waren zuerst das Erste, was man halt findet, die Einzeller oder was, wobei noch vorher waren es eben die Erde als Ganzes und ein Riesengebilde dann als Nächstes und aus denen sind eigentlich erst die Einzeller entstanden. Diese Riesengebilde waren Strömungen, lebendige Strömungen, wässriges, durchlüftetes, ja aber noch nicht mit Sauerstoff durchlüftetes, durchgastes, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesen Strömungen war das Leben drinnen. Ohne dass einzelne Tierchen drinnen waren oder Einzelzellen. Das ist ja schon wieder ein später Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der erste Einzeller, da sind schon Mordsgebilde, lebendige Gebilde, die keine definierten Grenzen hatten, sondern die, weiß ich nicht, eine Strömung im Wasser waren. Nichts anderes als eine Strömung im Wasser, eine lebendige Strömung im Wasser. Und aus dem stirbt erst was heraus und dann sagt man, das Leben ist entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist es aber abgestorben und ist in eine noch nicht sehr feste, aber immerhin abgegrenzte Form hineingestorben. Und wer hat das bewirkt? Der Mensch. Wir haben das bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir sind von Anfang an dabei und wir waren von Anfang an zu pflegend dieser Welt bestellt zu sein. Bevor wir noch überhaupt selber in Erscheinung getreten sind. Wir haben eigentlich schon so viel getan, bevor wir dann in einer annähernd menschenähnlichen Form aufgetreten sind und uns einmal aufgerichtet haben und vielleicht einmal zuerst ein bisschen mit hängenden Schultern, dann geht es aber schon relativ bald mehr bergauf und dann, ja, dann hat sich aber sehr viel hineingearbeitet, dass wir dann immer unweisheitsvoller wurden in Wahrheit und immer mehr zerstört haben auch in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in den letzten Jahrtausenden, sage ich mal. Also Zeitpunkt dort, spätestens dort, wo die Sesshaftigkeit kommt, wo der Mensch beginnt, also massiver in die Natur einzugreifen, beginnt er auf der anderen Art auch wieder sehr viele Fehler zu machen, sagen wir es einmal vorsichtig so. Aber es beginnt zugleich auch die Chance, das was wir vorher noch unbewusst getan haben, überhaupt bevor wir die Erde betreten haben, da haben wir unsere Art des Bewusstseins überhaupt nicht gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war man mitbeteiligt, dass das eigentlich alles funktioniert, aber als wir dann immer mehr mit dem Bewusstsein herausgetreten sind, also eben in der urpersischen Zeit oder so, da hat es auch, hat beides begonnen, die Verantwortung für die Natur, aber auch die Zerstörung der Natur, beides. Also Züchtung der ersten Tiere, der Pflanzen und so weiter, kann positiv sein, kann negativ sein. Im positiven Sinne führt es die Natur weiter und gibt der Natur eine Möglichkeit etwas zu erreichen, was sie aus sich heraus nicht erreicht hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das, was dann mit dem Ackerbauern so gekommen ist, wo aus im Grunde ja schon geschmackigen Gräsern, die auch nahrhaft waren, aber das unser Getreide geworden ist, das dann also viel mehr ernähren kann und durchaus auch noch eine andere Qualität hat, also so Züchtung des Weizens dann irgendwann und diese Dinge, das war ja nicht von Anfang an alles das. Das wurde aus den Gräsern herausgezüchtet, die sieben Grundgetreide, wenn man so will, die mit dem Planeten zusammenhängen, aber das ist nichts, was einfach so entstanden ist, sondern in der Form ist es erst durch den Menschen herausgekommen und hat dadurch in Wahrheit die Natur bereichert, aber wir überspannen den Bogen halt dann irgendwann und fangen an gierig zu werden und über das gesunde Maß hinaus weiter für uns es herauszuholen, ohne an die Natur zu denken, an den Gesamtzusammenhang, weil der Ursprung ist eigentlich, dass damit auch etwas für die Natur gemacht wird und das war den Menschen damals schon bewusst. Also die ersten Ackerbauern, die anfangen, das war eine heilige Handlung, die passiert und man hatte eben auch die Dankbarkeit, die Natur gibt mir etwas, wodurch wir als Menschen eben uns weiterentwickeln können im Grunde, aber ich gebe ihr auch etwas, dessen war man sich schon bewusst, man darf nicht denken, die ersten Bauern, Tierzüchter, Pflanzenzüchter hätten genauso egoistisch gedacht wie wir, nur wir brauchen jetzt zum Überleben das, sondern sie haben sehr wohl gewusst, wie mache ich das, um zugleich auch die Natur zu fördern, war für ihr Überleben ganz wichtig, weil sonst wären sie auch selber verhungert, also es hat zugleich ihnen selbst auch gedient und trotzdem war es aber nicht einfach eine egoistische Handlung, sondern da war sehr viel Weisheit drinnen und das brauchen wir in einer höheren Form für die Zukunft, das ist nur zwischendurch verloren gegangen, besonders stark verloren gegangen jetzt in der Neuzeit im Grunde, also wo wir sehr viel gerade im landwirtschaftlichen Bereich durch unsere Landwirtschaft ruiniert haben, ursprünglich war das Pflege der Natur zugleich, aber so, dass eben auch die Menschen etwas davon haben, klar, aber das war nie so, dass es die Natur ruiniert hat, sondern im Gegenteil, es war damals schon eine Förderung der Natur, also schon der erste Anfang in eine vom Menschen gestaltete Welt, die aber dadurch höhere Kräfte entwickeln kann, als wenn der Mensch nicht dabei wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt eben schon damit an, dass das ja alles Dinge sind, die uns herausgesetzt haben, also ohne Mensch wäre das alles nicht da, nichts, es gäbe kein Gräselein, es würde wahrscheinlich dann immer noch stehen bleiben bei den lebendigen Strömungen, die da sind. Ja, das wäre sehr lebendig, es wäre ein durchaus astralisches Erlebnis in dem drinnen, aber einzelne Pflanzen, einzelne Tiere, nicht einmal der kleinste Einzeller würde entstanden sein, an dem sind wir schon mit beteiligt. Allerdings sind wir da noch nicht in physischer Gestalt vorhanden, nicht einmal noch in unserer heutigen ätherischen Gestalt da, aber es ist unser Geistiges, es ist unser Seelisches da und wirkt gestaltend hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind alles eben die Abdrücke, die wir hinterlassen, jedes Tierlein, jedes Pflänzchen, jedes Bakterium, jeder Virus ist etwas, was wir bewirkt haben da drinnen, sonst wäre nie dieses Einzelleben, diese Einzellebewesen entstanden auf der Erde. Das ist den Menschen zu verdanken, den Menschen zu verdanken. Ja, natürlich, mit Hilfe der höheren Wesenheiten, das ist schon klar, aber an dem waren wir beteiligt und das haben wir einfach im Moment ziemlich aus den Augen verloren, dass wir damit aber auch eine Aufgabe haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen das so als selbstverständlich. Und es gibt halt die Verzerrungen, die Verzerrungen sind, dass man heute halt gentechnisch das Leben verändern will und so, es ist nichts dagegen einzuwenden, die Natur verändern zu wollen, sie weiterzuentwickeln, aber das ist halt gerade ein Prozess, wo noch mehr Todes hineingebracht wird. Es ist eben trotzdem ein Unterschied zwischen dem, was passiert durch die Pflege, durch die Züchtung und so weiter, als das, was ich mit einem rein toten Denken, mit einem rein profitorientierten Denken, das ist es letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte auch sagen, Quantität, und das versteckt man dem, naja, der Hunger der Welt muss ja gelindert werden, also brauchen wir ja die Quantität. Na, die Quantität wird gemacht, weil man mehr verdient damit, in Wahrheit. Und der Hunger der Welt wird unter Garantie nicht durch die Gentechnik, so wie wir es heute betreiben, wir jetzt gar nicht alles verteufeln, dass die Menschheit das entdeckt hat und kennengelernt hat, musste irgendwo kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist gut, dass wir es wissen, aber jetzt ist nur die Frage, was tun wir damit. Und im Moment ordnen wir es eben absolut dem Egoismus unter dem Profit, weniger noch dazu, und die ganze Welt leidet darunter. Also man könnte auch anders umgehen mit der Natur, und es ist eben ein anderer Prozess, wenn durch eine jahrelange, über Generationen, eine Züchtung passiert durch Menschen, die einfach mit diesen Tieren, mit den Pflanzen zusammenleben und aus dem Miterleben dieser Naturwelt jetzt schauen, wie kann ich sie weiter verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch nicht so, dass das jetzt gleich nächstes Jahr züchten wir das gentechnisch und setzen das hinaus, dann ist ein totaler Bruch drinnen. Sondern ich muss es eben über längere Zeiträume sich entwickeln lassen und dieser Entwicklung aber eine Errichtung geben. Das ist ganz was anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, damit wir nicht grundsätzlich Gentechnik als solches für alles verteufeln, es ist klar, dass die Menschheit auf das auch gekommen ist, aber um das Leben zu fördern auf der Erde, ist es gerade nicht das Taugliche. Es wird ganz andere Dinge als Frucht dessen auch herauskommen. Aber das Ganze, was jetzt jetzt eigentlich wieder nur ein Vorwort zum nächsten Vortrag ist, worum es mir insbesondere geht, ist ja wieder diese Frage, das Mondenhafte, das Sonnenhafte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen beides. Das heißt, wir brauchen auch unseren modernen Verstand, wir brauchen auch die Erfahrungen, die wir halt aus den Fehlern machen werden, und Fehler machen wir genug damit, wir brauchen, dass dieses verstandesmäßige ist, dieses Mondenhafte auch. Sehr interessant, also die Mondenkräfte hängen zusammen einerseits wirklich mit den Reproduktionskräften, die hängen aber auch mit unseren Verstandeskräften zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind beides. Das Hirnkastl und die Fortpflanzungskräfte als solche hängen beide mit dem Mondenhaften zusammen. Und ein Problem wird es eben dort, wo wir diese Mondenkräfte verwenden, um zum Beispiel die Fortpflanzungskräfte zu steuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nach den Gedanken von oben. Wir müssten teilweise viel mehr lernen, aus den Lebenskräften heraus denken zu lernen und über diese toten Gedanken hinauszukommen. Dann würden wir da oben zum Beispiel wirklich auch dieses Hostienprinzip haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar durchs Gehirn immer noch das Mondenhafte da, aber das Denken wäre ein sonnenhaftes. Das heutige Denken ist ein mondenhaftes, mit einem mondenhaften Organ ein immer noch sehr mondenhaftes Denken. Das heißt, oder wenn ich es anders ausdrücke, das sonnenhafte Denken wäre das christliche Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bitte nicht im äußeren Sinne, jetzt jeden Sonntag geh beten in die Kirche und glaub damit ist es getan. Ich muss das ganze Denken ändern. Das war die riesen Lebensaufgabe, die sich Thomas von Aquin zum Beispiel gesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die er zu seinen Lebzeiten nicht lösen konnte. Er wusste wie man mit dem mondenhaften Intellekt präzise, logisch auslegen kann die Schriften und jede logische Unstimmigkeit ausmerzen kann. Und da ist er genial und logisch denken kann man Thomas von Aquin ganz besonders gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist mustergültig. Aber ein christliches Denken, wo das Denken selber christlich wird, also das heißt lebensspendend eigentlich wird, ist es nicht. Das war dem Thomas von Aquin auch bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat versucht dort hin zu kommen und er ist in seinen letzten Lebensmonaten, hat er die erste Vision gehabt und das war aber auch keine Vision, mit Sicherheit nicht so wie es in alten Zeiten war, sondern sie ist eben das Ergebnis seiner ganzen Schulung. Auch wenn er sehr geschult hat, nur dieses abstrakte Denken, aber er hat seine ganze Lebensdisziplin geschult und seine Meditationen gemacht. Und das hat dann letztlich dazu geführt, dass er diese große Vision hatte am Nikolaustag 1273.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1274 ist er dann verstorben, ziemlich Anfang des Jahres hat er verstorben worden. Es gibt so Gerüchte, dass man nachgeholfen hat. Aber dann hat er nichts mehr geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat er gewusst, da ist ein Aufbruch in eine neue Dimension, aber in diesem Leben werde ich es nicht mehr schaffen, aus dem jetzt wirklich ein neues Werk zu schaffen. Das wird für nächste Inkarnation sozusagen offen bleiben. Das war ihm durchaus bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das brauchen wir ihm heute, dass unser Denken fruchtbar wird. Das heißt, dass wir diese Mondenkräfte, die Abgestorbenen, die da oben sind, da sind die Abgestorbenen Mondenkräfte oben, die gehören belebt. Das heißt, es gehört etwas von den Lebenskräften da wirklich hinaufgelenkt und es gehört also das Denken zu einem lebendigen Denken weiterentwickelt, das nicht nur zerstörerisch aufs Gehirn wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gewisse Zerstörung wird immer da sein, weil es halt immer noch auch als Spiegelinstrument da ist, aber nur für dieses abstrakte Denken, für dieses rein logische. Damit sage ich nichts dagegen, es gehört dazu. Aber es darf nicht die Überhand gewinnen, sondern wir müssen jetzt eben von diesem alten Denken, das mondenhaft ist, ein sonnenhaftes Denken machen, das aber auch trotzdem die Mondenschale dazu hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Denken im Lebendigen und dann aber spüren es ruht in der Mondenschale meines Gehirns. Auch der Schädelkapsel, das ist ja eher eine Schale, gehört dazu. Und das hängt sehr zusammen mit dem Gralsimpuls zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher aber jetzt dieses Zusammenwirken der Sonnenkräfte und der Mondenkräfte in einer gesunden Form. Da geht die Zukunft hin. Und eben darum ist es nicht zufällig, dass das Christentum umarmt wird von zwei Mondener Religionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so das Symbol gewissermaßen dafür. Weil die hebräische Religion, also das Judentum und andererseits der Islam sind beides Mondener Religionen. Haben beide auch eine sehr starke Beziehung einerseits zu den Fortpflanzungskräften, zur Fruchtbarkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spielt also im Judentum eine große Rolle oder hat in der Vergangenheit eine große Rolle gespielt und spielt bei den Völkern, bei denen der Islam sehr stark ist, auch eine große Rolle. Und mittendrin steht aber das Christentum, die Sonnenkraft. Und die gehören alle zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es wird auch da, gerade in der Entwicklung des Religiösen, es werden ja überhaupt letztlich die Religionen im alten Sinn irgendwann einmal überwunden werden, früher oder später. Aber der erste Schritt wird sein, eben dieses wirklich gemeinsame, fruchtbare Gemeinsame zu finden. Christentum, Judentum, Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der Form, wie es heute ist. Es ist alles noch sehr problematisch. Es ist ja innerhalb des Christentums, so wie es heute offiziell durch die offiziellen Stellen lebt, ist bei Weitem nicht alles gesund und genauso nicht beim Islam und genauso nicht überall im Judentum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man auch ganz deutlich sagen. Jede dieser Religionen hat die Aufgabe, an der Zukunft mitzuarbeiten, sich auf die alte Art einmal überflüssig zu machen, aber auf die neue Art zu kommen. Sodass es konkret wirklich eine geistige Kraft wird, die in jedem Menschen sich entfalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass in jedem Menschen eigentlich diese Mondenschale mit der Sonne drinnen sich bilden kann. Wo wir wirklich beides dazu brauchen. Die Hostie alleine, die Sonne allein ohne der Schale, ist nicht der heilige Gral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gehört die Schale dazu. Das ist eines der stärksten Bilder dieser ganzen Gralsgeschichte. Dass diese Gralsschale dazugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eben auch das ist, die der Sage nach, in der das Blut Christi aufgefangen wurde. Also wo eben die Ich-Kraft drinnen auch wirkt und das aufgefangen wird dadurch. Das brauchen wir auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden nie zu unserem Ich-Bewusstsein gekommen, ich sag es einmal noch vorsichtiger zu unserem Selbstbewusstsein, wenn wir nicht diese Mondenschale da hätten. Nur es muss jetzt aufgehen, dass die Sonnenkraft des Herzens da drin auch aufleuchten kann. Und es muss aber auch das kommen, dass diese Sonnenkraft die Klarheit des Mondenhaften kriegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herzdenken ist nämlich nicht einfach jetzt ein Gefühlsschwelgen und ich habe ja nur meine schönsten Gefühle für die Welt. Da wird für die Welt allein aus dem nichts Fruchtbares hinauskommen, sondern ich muss einen ganz klaren Formen finden können, wie setze ich das da in der Welt um. Dazu brauche ich das Mondenhafte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch das wäre ein Bild, die Mondenschale da, die Sonne da. Oder auch die Mondenschale unten und die Herzenskräfte da. Ja, das sind einmal so ein bisschen Gedanken und ich weiß nicht, ob das jetzt wieder sehr ausgebreitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte schon kommen zu dem, wie unsere heutige, sagen wir mal insbesondere europäische Kultur, der abendländische Kultur entstanden ist durch den Einfluss des Judentums, des Christentums und des Islam. Weil nur wenn man die drei insbesondere zusammenschaut, kommt man mal zu einem Verständnis dessen, was europäisches oder bis zu einem gewissen Grad überhaupt westliches Geistesleben ist. Damit sage ich nichts abwertendes gegen das östliche Geistesleben, aber das ist wieder eine andere Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir wollen uns jetzt, weil wir hauptsächlich hier leben, uns unserer Aufgabe bewusst werden und da gehört genau das dazu ganz besonders. Wir werden dann später sicher auch die Beziehung suchen zu dem, wie schaut das aus, was mit den östlichen Religionen zusammenhängt. Die kommen letztlich aus der urindischen Zeit herauf und diese Kräfte haben sehr wohl noch eine Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dann schauen müssen, wie muss man diese Kräfte wieder verwandeln. Auch die können nicht einfach so wie sie waren unverändert weiterwirken, dann werden sie schädlich werden. Wie alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner sagt ja öfters, das Böse ist ein Zeitversetz des Gutes. Also was, was vor tausend Jahren gut war, wenn ich sage, das war doch so gut, ach Gott, die gute alte Zeit, das werden wir heute auch wieder verwirklichen. Wir müssen alles tun, um das wieder aufkommen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es schlimmer denn je. Und da muss man aufpassen, man soll Tradition pflegen, durchaus. Aber Tradition ist etwas Lebendiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dann ist sie gesund. Wenn sie einfach bei dem sagt, na so haben wir das immer gemacht, kein Millimeter weg davon. Man muss den Geist der Sache erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus es weiter entwickeln. Dann ist es gesund. Tradition kann nicht heißen stehenbleiben in der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann überhaupt nie heißen, ach die gute alte Zeit. Abgesehen davon, dass eh nie wirklich gut war. Ich weiß vieles, wo ich mir denke, es ist heute schon um einiges besser geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist manches auch schlimmer geworden, durchaus. Aber wichtig ist, dass es in der Entwicklung bleibt. Und das ist auch was, was drinnen ist in dem Bild Sonnenkräfte, Mondenkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mondenkräfte sind das Behagende irgendwo, die wollen festhalten. Das ist auch ein Aspekt davon. In höchster Konsequenz dann halt in die Erstarrung bringen, das wäre dann halt das Letzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonnenkräfte sind das absolut Lebendige. Veränderung. Stellt euch nur vor, wir würden uns jetzt in die Sonne stürzen, so wie sie da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wir ein Lufthauch und in der Form könnten wir gar nicht sein. Aber wenn wir geistig genug reif werden, wären wir auf der Stufe der Sonnenwesen, die genau dort leben. Weil sie so ein geistiges Entwicklungstempo haben, dass Tradition, so wie bei uns, geht auf der Sonne überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon viel Tradition. Wir haben Berge, die stehen morgen auch noch und vielleicht in 100 Jahren, in 1000 Jahren immer noch. Und man merkt kaum die Veränderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Sonne geht es. Die Formen, die da drinnen sind und es bilden sich ununterbrochen Formen in der Sonne, ununterbrochen anders. Das sind dort Tage, Stunden oft nur, wo Veränderungen passieren, die auf der Erde Jahrtausende, vielleicht Jahrhunderttausende dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in der Natur draußen. Und auf sowas wie der Sonne leben können geistige Wesenheiten, die so schnell und geistig tätig sein können, sind wir noch nicht. Aber der Weg geht dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit wir überhaupt anfangen konnten, brauchen wir auch die verhärtete Kraft, die das Tempo mal herunterschraubt, dass wir langsam mal Schritt für Schritt lernen können. Aber die Schritte werden sowieso immer schneller. Die Schritte hinauf, auch die hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt immer an uns. Bei jedem Schritt muss man immer aufpassen, wo wir hintreten sozusagen. Aber die Entwicklung wird schneller gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber grundsätzlich brauchen wir beides Mondenkräfte, Sonnenkräfte. Das ist das Bild des Grals, der drinnen ist. Oder für uns Menschen genommen die Herzenskräfte, die Verstandeskräfte, die Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt meine ich gar nicht so die äußeren Reproduktionskräfte, sondern es geht darum, dass wir diese Lebenskräfte, die auch zur Reproduktion dienen, dass wir von denen was für unser Geistesleben frei machen. Wir müssen einmal geistig den Menschen hervorbringen. Und das ist nicht nur ein bisschen Philosophieren drüber oder naturwissenschaftlich nachdenken, sondern wirklich Lebenskräfte erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich davon gesprochen habe, öfters schon, Liebe ist mehr als ein Gefühl, ist mehr als eine Emotion. Es ist Lebenskraft, die geschenkt wird. Natürlich, die Emotion, die das Australische begleitet, soll es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann nicht Lebenskraft kalt schenken, das würde auch nicht funktionieren. Aber ihrem Wesen nach ist Liebe lebensspendende Kraft. Das ist natürlich bei der Fortpflanzung, da ist es von Haus aus durch die Natur da, aber es geht weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten eigentlich mit jeder unserer Erwägungen Liebe verströmen. Ich weiß, das ist jetzt noch ein Fernziel, dass das wirklich immer mehr kommt, aber es wird dorthin kommen. Damit bereiten wir das neue Jerusalem vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die wichtigste Naturgesetzmäßigkeit des neuen Jerusalem, wenn es gut läuft, dass dort die ganze Naturliebe ausströmt, das heißt lebensspendende Kraft aussendet. Dann wird es dort nichts Totes mehr geben. Das Tote wird es dann nur geben auf dem Nebenplaneten, der mit den Widersachern, namentlich mit den sowatischen Kräften sich absentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird es noch das Tote geben. Aber das neue Jerusalem, die neue kosmische Verkörperung unserer Erde wird von Leben und Liebe sprühen. Es wird von der Liebe leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagen wir es besser so. Weil aus der Liebe kommt das Leben. Und den Tod wird es nicht geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es wird auch das Mineralische in der Form, wie wir es heute haben, nicht mehr geben. Sondern alles wird leben. Wie es auf alte Art gab es das auf dem alten Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Mond war eigentlich durch und durch belebt. Da gab es nicht Felsen, wie wir sie heute haben. Auch nicht die Kristalle oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gab es nicht. Und das wird es in der Form auf dem neuen Jerusalem auch nicht geben. Denn die Kräfte werden sich verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem werden zum Beispiel die gestaltbildenden Kräfte der Kristalle eine große Rolle spielen. Weil die hängen sehr stark mit den Ich-Kräften zusammen. Nur wird es keine äußeren Kristalle geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird diese Klarheit im Geistigen geben, die damit verbunden ist. Und dann entstehen diese physisch lebendigen Gebilde, die das neue Jerusalem kennzeichnen werden. Das heißt, etwas vom Ich, lebendig durchformtes, mit Liebe erfülltes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, man kann sich das heute noch kaum vorstellen. Man kann es nur vage anteilten mit den Worten einmal. Aber es kann uns zumindest eine Richtung zeigen, wo der Weg hingehen kann, wenn wir es wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht von selber passieren. Und es wird nicht passieren, einfach indem wir sagen, die höheren Hierarchien werden es schon machen. Oder in Kurzformel, der liebe Gott wird es schon errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was ich öfters schon gesagt habe, die Natur so wie sie jetzt ist, ist nicht vollkommen. Obwohl sie voller Weisheit ist. Aber es ist etwas offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas offen, was wir beitragen sollen dazu. Und in gewisser Weise ist das die höhere Vollkommenheit, die die Gottheit gegeben hat, indem sie den Raum dafür geöffnet hat. Es wäre also weniger, wenn das alles weiß, jetzt halt fertig wäre, wir brauchen uns nichts kümmern, wir rennen halt auch mit in dem Rad, wir wissen unseren Platz und tun halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist etwas Höheres, dass ein Raum gelassen wird, an dem wir tätig sind. Und wo wir auch Fehler machen. Und damit zumindest lange Zeit die Schöpfung auch in gewisser Weise beeinträchtigen, indem wir Fehler reinbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Fehler, die in der Natur sind, warum ich eben gesagt habe, dass sie nicht vollkommen ist, liegt an unseren Fehlern. Es sind nicht die Fehler der Gottheit, sondern es sind unsere Fehler. Wir haben die Natur aus uns herausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist nicht immer so ganz glücklich passiert. Weil eigentlich haben wir ja Dinge auch herausgeworfen aus uns, mit denen wir gar nicht fertig geworden wären zunächst. Und wir haben was herausgesetzt, was eigentlich, wenn es fertig wäre, anders wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an dem tragen die Tiere, an dem tragen zwar nicht astralisch leidend, weil sie keine individuelle Seele in der Pflanze drinnen haben, also spüren sie es nicht, aber trotzdem leiden auch die Pflanzen darunter. Dass das alles nicht vollkommen ist. Das sind unsere Unvollkommenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum haben wir auch die Aufgabe, da was zu tun, um das dem Vollkommenen näher zu bringen. Der Raum wurde uns gegeben, aus unserer Freiheit heraus. Aber das ist zugleich auch eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand kann uns zwingen dazu, außer wir selbst. Dass wir uns dazu verpflichten, aus Freiheit. Nur dann wird es passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten wird die Erkämpfung halt als eine unvollkommenere weitergehen. Sie kann aber auch vollkommener werden. Und da sind wir aufgefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht, gerade im Christentum, aber in den Religionen überhaupt, das Wichtige, dass wir unsere Aufgabe erkennen. Dass wir mitwirken müssen. Wenn es vollkommen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gottheit hat es bewusst offen gelassen. Das ist wahnsinnig viel Weisheit in der Natur drinnen. Alles klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem ist sie nicht vollkommen. Dazu sollen wir beitragen, so gut wir können. Und sie wird vollkommener werden, wenn wir viel beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird weniger vollkommen sein, wenn wir weniger beitragen. Und das ist das neue Schöpfungsprinzip. Dadurch ist aber dieser noch viel größere Reichtum möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass da freie Wesen, freie geistige Wesen mitarbeiten dürfen. Am Kern der Sache sozusagen mitarbeiten dürfen. Wir sind dadurch eben nicht nur Ausführungsorgane, die Gottheit strömt aus und wir tun halt laut Befehl, sondern wir strömen auch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gottheit wartet darauf, dass wir was beitragen. Auf das wartet sie eigentlich. Und die ganze Natur wartet darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir tun. Dass wir die Natur nicht nur pflegen im Sinne von konservieren, wie sie war, sondern sie durchaus weiterentwickeln. Und das findet halt seine Verzerrungen dann in vielen drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es halt mit unrichtigen oder untauglichen Mitteln versucht wird, die Natur weiterzuentwickeln. Aber doch nur im Dienste letztlich des Egoismus oder was. Und da haben wir noch eine große Aufgabe für uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt Mensch sein. Diese Aufgabe zu haben. Wenn wir uns ein bisschen daran machen, wird auch was weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird Fehler geben, es wird Rückschläge geben, aber es wird im guten Sinne auch kein Stein auf dem anderen bleiben. Es wird alles neu. Wie sagt Christus? Ich mache alles neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist christlich gedacht. Und da ist aber auch unser Ich mitgedacht. Und es ist der Christus mitgedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist die ganze Trinität mitgedacht, in dem Ich mache alles neu. Aber da sind wir auch angesprochen. Das heißt, am Ende wird, wenn es richtig läuft, dass der Übergang zu diesem neuen Jerusalem kommt, wird aus der reinen Naturwelt eine Kulturwelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großes Ziel. Aber wir brauchen uns nicht schrecken, weil man darf nicht sich jetzt schon denken an das Ziel, das da ist. Es ist gut, es ins Auge zu fassen, aber entscheidend ist der winzige kleine Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn jeder kann da was beitragen dazu. Es geht nicht darum, die Perspektive zu sehen, wo unser Platz ist in dem Ganzen. Dann fangt man an, den Naturalsimpuls zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fängt man zu entstehen, was wirklich dieser Christusimpuls ist. Und eben auch wie er zusammenhängt mit den Mondimpulsen, mit diesen Kräften. Da ist kein Widerspruch drinnen, sondern sie benötigen einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst können wir das Ziel gar nicht erreichen. Und dann, wenn es erreicht ist, wird es ja sowieso eine Erneuerung insofern sein, als dann Sonne, Mond, Planeten, das wird ja alles verschwinden zunächst einmal, geht in einen geistigen Zustand über und dann kommt es als das neue Jerusalem heraus. Also das heißt, dann muss das sowieso alles zusammenkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt müssen wir es halt noch ein bisschen aufspalten und uns bewusst werden, welche Kräfte spielen dabei eine Rolle. Aber sie werden eine neue Konstellation kriegen. Es wird überhaupt nur in dem Maße sich gesund entfalten, in dem der Mensch seinen Beitrag liefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir gar nichts tun würden und es einfach laufen lassen, dann hätten die Widersacher gewonnen. Und dann gibt es kein neues Jerusalem. Es wird die Entwicklung weitergehen, aber das ist dann die Entwicklung in die Widersacherreiche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen hier mit der Erdentwicklung in gewisser Weise auf einem Scheideweg. Die letzte Entscheidung fällt auf den neuen Venus. Also selbst wenn das neue Jerusalem im Grunde kapital scheitert, gäbe es immer noch Möglichkeiten, aber natürlich wird es dann unendlich schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch wirklich nur eine theoretische Möglichkeit, weil das nicht ein einziger Mensch ist. Und wenn nur ein Mensch Schritte dazu macht, gibt es das neue Jerusalem. Vielleicht ist es ganz winzig sozusagen und kümmerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jeder Mensch zählt dabei. Jeder. Und es wäre halt schön, wenn mehr dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist spät geworden. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Ich danke euch fürs Dabeisein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe euch wieder. Herzlichen Dank. Gerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke auch im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das wünsche ich euch auch. Gute Nacht. Bis zum nächsten Mal, Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, wo ist mein Ausschalter? Gute Nacht. Ich finde jetzt meinen Ausschalter nicht. Ah, da ist er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baba.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 202. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 202. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 203. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-09-06T17:02:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Schulung der Sinne: Die Kunst des Sehens bei Aldous Huxley 00:04:51 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 202. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:203.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8|thumb|203. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 5. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8 Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/jbx1bedfgmlv63z11g9w6/203.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=32hw4iai7esw0tnl2jsc6a4yp&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 203. Vortrags vom 5. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=43 Einleitung und 48. Wochenspruch 00:00:43] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 203. Folge der Apokalypse. Zum Einstieg den 48. Wochenspruch. Wir rasen ja jetzt schon in die Osterzeit hinein langsam. Und es wendet sich auch jetzt etwas ganz stark.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte, das aus Weltenhöhen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Seele machtvoll fließen will,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erscheine lösend Seelenrätsel,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendenkens Sicherheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Versammelnd seiner strahlen Macht,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenherzen Liebe weckend.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Na, da liegt eine ganze Menge drinnen. Also es strömt jetzt einmal aus den Weltenhöhen das Weltendenken herein. Wir haben jedenfalls die Chance, dem Weltendenken zu begegnen. Also vom Eigendenken, zum Grübeln – ja, wie ist denn das alles –, einmal sich inspirieren zu lassen vom Weltendenken, aber es eben in der vollen Klarheit unseres Bewusstseins wahrzunehmen. Das ist einer der ganz großen Schritte eben überhaupt jetzt für unsere Zeit, dass wir zu dem kommen. Also den Übergang zu finden vom eigenen Grübeln sozusagen, vom Eigendenken, wo man in sich halt Gedankenfäden spinnt, zwischen Themen, an was man sich erinnert, was man gelernt hat und so weiter, jetzt wirklich dem Weltendenken zu begegnen. Weil auch unser Denken hat in Wahrheit dort seinen Ursprung. Aber wir haben etwas verinnerlicht und können also selber herumbasteln drinnen und schauen, wie das alles irgendwo zusammenpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja wirklich wie ein Puzzlespiel irgendwie. Zuerst bilden wir uns die Begriffe, das sind die Puzzleteile irgendwo, dann haben wir den ganzen Haufen und dann müssen wir schauen, wie das irgendwie zusammenpasst. Und wenn wir aber dem Weltendenken begegnen, ja, müssen wir trotzdem auch aktiv sein. So wie es heute ist, ist es ja anders, als es noch in der griechischen Zeit war, wo Platon wirklich noch die Ideenschau gehabt hat. Und Ideenschau – Idee hängt auch mit Idein, hängt mit &amp;quot;Videin&amp;quot; zusammen, mit Sehen eigentlich, aber eben mit einem geistigen Sehen. Aber da war es noch ein passiver Vorgang, zumindest vom Bewusstseinserleben her. Das heißt also, man sieht es vor sich. Man sieht die Zusammenhänge vor sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute geht es darum aber auch, dieses Weltendenken, das ein sehr lebendiges Denken ist, aber man muss selber auch aktiv dabei sein. Das heißt, man erwacht oder kann langsam oder sollte langsam erwachen, dass man bewusst in diesem geistigen Wahrnehmen drinnen ist. Im Übrigen auch im sinnlichen Wahrnehmen. Wenn man sich beobachtet dabei, dann ist es eben nicht einfach nur so, dass ich die Augen aufmache und es ist fertig da, sondern man kann sehr deutlich merken, wenn ich mich konzentriere, wenn ich aufmerksam bin, wenn ich mit meinem ganzen Bewusstsein dabei bin, kann ich in dem, was mir vor Augen oder vor Ohren oder sonst was steht, vor dem Geschmackssinn steht, kann ich mehr oder weniger entdecken. Inhaltlich ist es durch die Sache selber bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=291 Schulung der Sinne: Die Kunst des Sehens bei Aldous Huxley 00:04:51] ===&lt;br /&gt;
Und trotzdem kann ich mehr oder weniger ein, wie soll ich sagen, detaillierteres, ein schärferes Bild, Klangbild, Hörbild, Geschmackserlebnis haben, je nachdem wie ich aufmerksam bin. Sicher hängt es auch von der Qualität meiner Sinnesorgane ab. Wenn einer schlecht sieht, dann wird er sich halt schwerer tun, manche Details zu erkennen. Aber trotzdem, auch da ist eine Möglichkeit drinnen. Man kann auch das Sehen trainieren, auch wenn man also eine beeinträchtigte Sehsicht hat. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, es gibt von Aldous Huxley – ihr kennt ja vielleicht die „Schöne neue Welt“, das berühmte Buch, aber er hat ja viel anderes auch geschrieben –, er hat geschrieben über seine Erfahrungen mit Drogen, die er ganz kontrolliert eingenommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat nicht einfach die Drogen so genommen, sondern in Zusammenarbeit mit einem Arzt, aber er wollte wissen: Wie ist das mit LSD, mit Mescalin und dergleichen? Und er hat das ganz genau beschrieben, wie das ist. Aber er hatte auch in jungen Jahren schon die Gefahr, dass er erblindet. Also er konnte nicht mehr lesen, nichts mehr. Und nur durch mentales Training hat er seine Sehkraft zurückerobert. Ja, durch mentales Training. Er hat auch ein Buch darüber geschrieben, war nie offiziell anerkannt, aber es funktioniert. Es funktioniert. Es funktioniert. Das nennt er die Kunst des Sehens. Und das heißt also, man kann lernen, seinen Sehsinn und das, was man durch ihn wirklich bewusst wahrnimmt, weiterzuentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=390 Lebendiges Weltendenken kontra das fragmentierte Puzzlespiel des Intellekts 00:06:30] ===&lt;br /&gt;
Und das gilt in noch höherem Maße für das geistige Sehen, beginnend mit einem lebendigen Denken, indem man das Weltendenken wahrnimmt, weil das Weltendenken ist immer lebendig. Das ist vielleicht der größte Unterschied zu dem, was unser Eigendenken ist, weil da ist es eben dieses Puzzlespiel. Also wir formen Begriffe, das heißt, wir schneiden eigentlich etwas aus der Wirklichkeit heraus und nehmen es wie etwas in sich Abgeschlossenes. Aber in Wahrheit hängt es mit hunderttausend anderen Sachen zusammen. Und dann versuchen wir halt logisch zu schließen, ein paar Puzzleteile zusammenzusetzen. Und meistens gelingt uns da nur irgendwo ein Fleckerl, das halbwegs zusammenhängt, dann sind wieder große Lücken und irgendwo sind andere Fleckerl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wissen wir eigentlich in Wahrheit gar nicht so genau, wie das zusammenhängt. Also das ist der Weg, den jetzt auch die äußere Forschung geht, die halt aufs Sinnliche geht beziehungsweise auf das vermehrt, was sich messtechnisch erfassen lässt. Und dann haben wir unsere Gedankengebilde, unsere Formeln letztlich auch irgendwo, denen halt ein theoretisches Grundkonzept zugrunde liegt, das wir uns gebastelt haben. Und natürlich tun wir nicht frei fantasieren dabei und lassen uns irgendwas einfallen, wir müssen schon immer wieder überprüfen, ob es halt dann mit den Tatsachen zusammenstimmt. Aber im Grunde stellen wir heute in den Wissenschaften lauter Hypothesen auf. Also wir unterstellen – Hypothese heißt Unterstellung, nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=506 Die Grenzen des Reduktionismus und der Irrtum synthetischer Biologie 00:08:26] ===&lt;br /&gt;
Hypothese ist eine Unterstellung. Ich unterstelle, dass die Natur so oder so funktioniert. Und dann kriege ich natürlich aber von dem Ganzen nur das mit, was wirklich in das Schema hineinpasst. Und ja, irgendwo ein Zipfel passt schon hinein, sonst müsste ich die Hypothese verwerfen. Wenn es gar nicht funktioniert, dann muss ich sie fallenlassen. Aber die große Zusammenschau habe ich gerade dadurch nicht, in Wahrheit. Also man versucht es zwar immer und versucht dann, von irgendeinem Einfachen das ganze Komplexe abzuleiten, funktioniert aber halt nur sehr bedingt. Wir haben heute das, dass man alles auf Atome oder Elementarteilchen zurückführen will, und wie sich die bewegen, das soll alles erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist ein winziger Ausschnitt. Und das ist eigentlich der Ausschnitt aus der Welt, wo alles abgestorben ist. Es ist der abgestorbene Teil der Welt. Also alles, was Leichnam ist, das kann ich auf die Art bearbeiten. Aber die Natur ist eben wesentlich mehr. Und schon dort, wo ich wirklich das Leben erfassen will in seiner Entwicklung, muss ich einen Schritt weitergehen, das ist aber heute noch nicht so wirklich da. Auch dann nicht, wenn man heute bereits versucht, künstliches Leben zu erzeugen. Das heißt, ausgehend davon, einmal Leben zu verändern, dass man dann von verschiedenen Lebewesen was zusammenmischt mit Gentechnik und allem Möglichen. Also synthetische Biologie ist heute ein großes Forschungsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da wird eigentlich mit den Gedanken des Toten versucht, noch Lebendiges zusammenzusetzen. Und natürlich ist die Möglichkeit dann für Spezialzwecke da, was daraus zu machen, aber eigentlich verliert es an Lebendigkeit. Weil eben das Lebendige lässt sich nicht aus Teilen zusammensetzen, sondern das ist eine Ganzheit, eigentlich mit dem ganzen Kosmos in Wahrheit eine Ganzheit. Und was sich herausgliedert langsam, ist in Wahrheit ein stufenweiser Sterbensprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=655 Das kosmische Urleben und die Herausgliederung einzelner Organismen 00:10:55] ===&lt;br /&gt;
Also ich glaube, ich habe das schon einmal früher geschildert: die Entstehung des Lebens, die große Frage, wie ist das Leben auf Erden zumindest entstanden. Und da geht man heute meistens davon aus, na ja, halt aus toten Stoffen irgendwie, haben sich halt immer komplexere Stoffe gebildet, und irgendwann haben sie halt dann zum Herumkrabbeln angefangen oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist in Wahrheit genau umgekehrt. Zuerst ist die Erde als Ganzes ein Lebewesen. Ja, wenn ich es noch größer nehme, ist unser ganzes Sonnensystem ein Lebewesen, immer noch. Aber es ist ein sterbendes Lebewesen. Die Einzelorganismen treten ab dem Zeitpunkt auf, wo eigentlich schon ein Sterbensprozess passiert. Also das heißt, alles, was wir an Pflanzenarten haben, an Tierarten haben, ist etwas, was aus diesem Gesamtleben herausgestorben ist und eine relative Eigenständigkeit aber gerade dadurch bekommen hat, eine gewisse Absonderung vom Rest, aber die ist nie vollständig. Weil kein Lebewesen kann existieren ohne seine Umwelt, die herum ist – also mit der Luft, die es braucht zum Atmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Bakterien halten das gar nicht aus, die brauchen wieder etwas anderes. Weil ja in der Erdatmosphäre die Sauerstoffatmosphäre entstanden ist – war nicht vom Ursprung an –, war das verbunden mit dem, dass praktisch fast alles ausgestorben ist. Weil der Sauerstoff giftig war. Für die ganzen Lebewesen, die es vorher gegeben hat, war das Gift, pures Gift. Also die sind zum größten Teil ausgestorben oder haben sich geflüchtet in Gebiete, wo noch ihre urtümliche Umgebung da ist. Findet man heute noch so Untersee-Vulkane oder was, dort gedeihen Bakterien in dieser vulkanischen Atmosphäre, die dort drinnen ist, wo der Sauerstoff weit weg ist, dort können die noch existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher hat das ganze Leben auf der Basis funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hätten dort nicht leben können. Wir haben den Sauerstoff, aber mit dem Sauerstoff, dass das Sauerstoffatme entstanden sind, das war bereits ein riesiges Sterben in Wahrheit. Alles, was vorher da war, war in Wahrheit viel lebendiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht als geschlossene Wesenheit. Das ist eben eine ganze Welt von Bakterien, von Einzellern, alles mögliche. Das war eine gewaltige Welt und die hat mitgearbeitet, unsere ganze Geologie an der Erdoberfläche bis in große Tiefen hinein zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisenvorkommen und dergleichen, das passiert nicht nur durch einen rein anorganischen, sprich Totenvorgang, sondern das ist alles gebildet worden durch organische Prozesse in Wahrheit. Die ganzen Bändererze und was da alles gibt, ohne Mithilfe von Mikroorganismen, gar nichts. Das heißt, erst sind diese Organismen da und dann scheidet sich langsam was Totes aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wir an Tieren, an Pflanzen haben, ist so dazwischen irgendwo. Es ist noch nicht ganz tot, es ist noch für unsere Empfinden noch sehr lebendig, so wie wir uns auch lebendig fühlen, aber wir sind im Vergleich zu dem Urleben der Erde als Ganzes oder des Sonnensystems als Ganzes oder des Kosmos als Ganzes, wenn man es ganz groß nimmt, das ist eigentlich das Lebendigste überhaupt. Und aus dem stirbt halt langsam was heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, die Entstehung des Lebens, so wie man sie heute in den Naturwissenschaften betrachtet, ist eine Stufe des Sterbensprozesses in Wahrheit, wo aus dem All Leben, wenn man so will, halt einzelne Lebewesen herausgestorben sind, die aber weniger lebendig sind. Und bei uns, beim Menschen ist sowieso praktisch die Endstation in gewisser Weise, weil wir tragen das Tote am allermeisten in uns. Und gerade dieses Tote gibt uns aber unser Bewusstsein, unser Selbstbewusstsein vor allem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Tiere haben natürlich auch Bewusstsein. Es ist aber von wenigen Ausnahmen abgesehen nicht einmal ein Anflug des Selbstbewusstseins da, habe ich glaube ich letztens auch gesagt, außer in speziellen Momenten, wenn ein Tier stirbt. Da ist so ein Anflug eines Ich-Erlebens da, in dem Moment des Sterbens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sterben immer mit Verbundenes mit dem Aufleuchten des Geistigen. Wir können es durchaus so sagen, dass wenn sich das Leben entwickelt und immer mehr in einzelne Gestalten und komplexere Gestalten hinein begibt, dann ist es ein Sterbensprozess einerseits, aber es ist auch ein Aufwachprozess. Weil die Einzähler, die da waren, die das Urleben der Erde bestimmt haben und mitgestaltet haben und bevor es noch überhaupt Einzähler waren, war es eben wirklich das Gesamtleben der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da könnte man sagen, ja die Erde als Ganzes ist eine riesige Zelle ohne Abgrenzungen drinnen. Da ist das Leben frei geflossen. Aber Bewusstsein war da drinnen noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, geistige Wesenheiten, die darüber stehen, haben Bewusstsein. Aber das, was sich auf Erden bildet, noch nicht. Das fängt also eben erst an, wenn dieser Sterbensprozess vorangeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sich dann wirklich relativ explosionsartig einmal zuerst die einfachen Tiere bilden, Fische und dergleichen, ja vorher überhaupt die Mollusken, die ganzen Weichtiere und diese Sachen, also noch kein Knochengerüst drinnen, im Vergleich zu den Fischen immer noch sehr viel mehr lebendig. Dann kommt als nächstes irgendwann das Außenskelett, Muscheln oder so was, Schnecken, haben wir gerade so schöne Beispiele gesehen, versteinerte Schnecken oder so. Aber da ist der Verhärtungsprozess drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit all dem beginnt das Bewusstsein schon eine Spur heller zu werden. Vorher, die gesamte Erde noch, die schläft eigentlich noch. Ja, sie träumt vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie träumt von der geistigen Welt, aus der sie herausgebildet wurde. Aber dann geht es eben in die Einzelheiten hinein und das Bewusstsein wird wach und es wird mehr dann auf die Umwelt gerichtet. Das heißt letztlich auf die sinnliche Welt hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich noch ganz einfach, einfache Lichtempfindungen, Geschmacksempfindungen und so was, die da sind. Aber weit weg noch von dem, sich von der Welt getrennt zu fühlen. Kein Tier fühlt sich wirklich so richtig getrennt von der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei den Höchsten ist so ein Anflug da, also die eben auch zu sich, ich sagen tun sie nicht, aber die ein gewisses Ich-Empfinden haben, also Delfine zum Beispiel, bei denen ist das sehr ausgeprägt. Bei manchen Affenarten ist es natürlich auch da. Und dann ist eh schon fast aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, dieser Sterbensprozess ist was sehr Wichtiges, um das Bewusstsein in den Einzelwesen zu erwecken. Vorher ist das Bewusstsein der höheren Hierarchien. Die haben eine ganz andere Art des Bewusstseins als wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber unser Bewusstsein, das wir heute haben, das ist also entstanden durch diesen Absterbensprozess im Grunde. Wir sind durchaus über die Mitte der Erdentwicklung hinaus und alles was über die Mitte hinausgeht, Mitte war eigentlich so in der atlantischen Zeit irgendwo drinnen. Aber jetzt sind wir absolut auf dem absteigenden Ast mit der ganzen Erde, mit allem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Phase, wo Bewusstsein sich entwickeln kann. Höheres, immer höheres Bewusstsein. Aber es ist zunächst unser Bewusstsein ein auf die sinnliche Welt gerichtetes Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben ja davon gesprochen, noch bis hinein in die urindische Zeit ist das Bewusstsein für die Außenwelt immer noch sehr schwach und es ist immer noch überlagert durch das, was man geistig wahrnimmt. Aber es mischt sich. Also die Wahrnehmung der Welt ist eine andere als wir sie heute haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wie wir sie jetzt haben, so wird es auch nicht bleiben. Weil es wird dazukommen, dass wir eben wieder, aber auf neue Art geistig wahrnehmend werden. Wir stehen mitten in der Zeit schon drinnen in der Außenwahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte Kali-Yuga, von dem auch Rudolf Steiner spricht, aber viele andere auch gesprochen haben, die Kenntnisse zurückgehen bis in die urindische Zeit. Da wusste man schon, dass ein finsteres Zeitalter kommen wird. Es war noch nicht ganz da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch in der urpersischen Zeit noch nicht ganz da. Aber am Ende der urpersischen Zeit, bevor noch die ägyptische Zeit anfängt, ist ein riesiger Einbruch drinnen. Also eine riesige Verfinsterung der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also namentlich dann für die Menschen. Bei den Tieren eben viel, viel weniger. Weil die leben immer noch bis zu einem gewissen Grad in einem geistigen Wahrnehmen drinnen, in einem seelischen Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen ist es für den Großteil der Menschen verschwunden. Schon bevor die ägyptische Kultur beginnt. Und die ägyptische Kultur ist aber gerade groß darin, dass sie jetzt noch Wegen sucht, wie kann ich das rückgängig machen, oder wie kann ich noch einen bewussten Zugang zur geistigen Welt finden, der jetzt zumindest im Alltagsdasein weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten weg ist. Und gerade bei den Ägyptern weg war. Im Norden bei uns oben hat sich das noch lange gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das waren auch nicht die kulturprägenden Völker zu der Zeit. Weil da was die kulturprägenden Völker waren, nämlich die Inder, die Urinder, dann die Perser, die Ur-Perser, wo es schon im Übergang ist, wo sie wahrnehmen, aber die Erdenwelt, die Dinge um uns herum, eigentlich noch als Schatten. Aber sie lösen sich langsam heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und am klarsten, am besten in der Sternenwelt. Dass sie den Himmel schon anfangen ähnlich zu sehen wie wir. Es fängt also nicht an bei den Gegenständen, die bei uns herumliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist man noch sehr viel mehr geleitet durch das Geistige wahrzunehmen. Was tue ich mit dem da? Ihr werdet euch jetzt fragen, aber wieso haben die dann geschickt umgehen können? Werkzeuge hat man ja schon früher entwickelt. Aber sie haben nicht so gesehen wie wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben eigentlich ganz was anderes gesehen und trotzdem haben sie geschickt damit arbeiten können. Aber es hat sich geleitet, das Geistige wahrzunehmen. Noch viel, viel mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war in der Atlantischen Zeit noch ganz besonders stark, aber das hat noch hineingewirkt bis jedenfalls deutlich in die Urpersische Zeit hinein. Und dann langsam wird immer mehr, zuerst fängt dann der Himmel sich heraus zu schälen, dass man wirklich auch die Sonne äußerlich sieht. Schon noch geistig mit, aber man beginnt sie auch schon äußerlich zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es hinunter, man wagt es in diese Finsternis zu tauchen. Das heißt, je mehr das Geistige wahrnehmen im Blick zur Erde hin, zur Natur rundherum, verdunkelt sich das Geistige, aber es treten so die Konturen des Sinnlichen auf. Und das wird dann mit der Zeit immer konturierter, farbiger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zuerst ist es so wie eine Verdunklung im Grunde. Man nimmt das Dunkel wahr. Dort wo man vorher nur seelisch-geistige Wahrnehmungen hatte, das gehen immer mehr dunkle Flecken darüber sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus denen schälen sich jetzt die physischen Gestalten, so wie wir sie heute kennen. Das heißt, das was man angreifen kann. Das heißt, Wesen wie wir Menschen zum Beispiel auf verschiedenen Entwicklungsstufen erleben die Welt total unterschiedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher darf man nicht glauben, wir können die ganze Weltentwicklung erklären aus dem, so wie wir heute die Welt sehen und aus den Gedanken, die wir aus unserem Eigendenken entwickeln, die sich aber an dem Sinnlichen Wahrgenommenen orientieren. Das ist ein Aspekt, der ist sicher da, aber es ist einer von vielen Aspekten. Wir sind halt jetzt in dieser Phase drinnen, wo wir mal ganz hinaus in das Sinnliche gegangen sind und uns alles nach dem Muster des Sinnlichen erklären wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merken aber eh schon im Denken interessanterweise als erstes, dass wir nicht dann durchkommen damit. Also gerade die Naturwissenschaft merkt das. Man kann natürlich sagen, heute die Naturwissenschaften haben ein materialistisches Weltbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, irgendwie ja, nur die Materie zerbröselt ihnen unter den Fingern. In Wahrheit. Weil wenn wir heute alles auf Atome oder Elementarteilchen zurückführen wollen, dann glaubt der Laie, naja da stellt man sich halt jetzt irgendwelche kleinen Dinge vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind halt so klein, dass es mit den Augen nicht sehen kann, aber man stellt es sich vor, es werden Dinge. Sind sie nicht. Bei Atomen kann man vielleicht noch bis zu einem gewissen Grad sagen, dass sie eine räumliche Einflusssphäre haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sag&#039;s jetzt einmal sehr vorsichtig. Wenn ich sage, es sind räumliche Gebilde, muss man schon sehr vorsichtig sein, weil sie sind eigentlich leerer Raum. Und in diesem leeren Raum gibt es gewisse Zentren, von denen Wirkungen ausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wirkungen, wenn ich die Atomhülle zum Beispiel hernehme, sagt der Chemiker oder der Physiker, das ist eine Elektronenhülle. Jetzt denkt der Laie wieder, naja Elektronen, dann sausen halt dort die kleinen Elektronenkugeln herum. Aber die Elektronen sind punktförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie sind eigentlich nicht da. Weil ein Punkt ist nichts im Grunde. Er hat jedenfalls keine räumliche Ausdehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem die Wirkungen sind da. Es sind Zentren, von denen Kräfte ausstrahlen. Und diese Kräftewirkungen spüren wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder diese Kräftewirkungen bauen alles das auf. Im Grunde sind nur Kräfte da, die von Zentren ausgehen. Und daraus entsteht immer mehr das, was uns als Stoff erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber hinter dem Stoff ist eigentlich nur etwas Geistiges. Nichts anderes. Und das ist aber die Feststellung der Naturwissenschaft im Grunde heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob sie es geistig nennen oder nicht, ist ein anderes Kapitel. Es gibt Forscher, die das sehr wohl genauso aussprechen. Es gibt andere, die halt noch sehr am festen hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo das nicht so aussprechen. Aber das Faktum bleibt trotzdem immer gleich. Es sind jedenfalls keine Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gibt es nicht. Das ist nur äußere Erscheinung. Also ich greife fast geradezu ins Nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in diesem Nichts steckt in Wahrheit etwas Geistiges dahinter. Jetzt ist nur die Frage, welche Geistigkeit dahintersteckt. Also bei unserer sinnlichen Materie, wie wir sie hier haben, sind es tatsächlich die alemanischen Kräfte im weitesten Sinn, die dahinterstecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht sie alleine. Aber sie spielen eine wesentliche Rolle dabei. Aber die grundgestaltenden Kräfte, die drinnen sind, sind dieselben Kräfte, die im Kosmos draußen wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das hat sich in der Physikgeschichte wieder gespiegelt, wo man, als man das Atom erklären wollte, das Erste war, man hat es erklärt, wie ein winzig kleines Planetensystem. Das hat einen Kern, den Atomkern, das würde entsprechen der Sonne, und da kreisen jetzt keine Planeten, sondern die Elektronen herum. Das war das ursprüngliche Bild, man hat das makrokosmische Bild auf den Mikrokosmos verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es stimmt schon, dass gemeinsame Gesetzmäßigkeiten tatsächlich drinnen sind. Aber nur Dinge sind es keine. Die sind es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kleinsten sind sie es nicht, da verschwindet es. Aber was die alemanischen Kräfte bewirkt haben, ist, dass sie diese Kräfte, naja, wie soll man sagen, gefesselt haben. Es sind tatsächlich die gleichen Kräfte, die ein ganzes Planetensystem aufbauen, sind verwandt mit den Kräften, die unten das Atom bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur da ist es gefangen. Im Großen kann es sozusagen atmen noch. Irgendwann einmal der ganze Kosmos, der es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schrumpft, weil diese Kräfte von den alemanischen Scharen gefesselt werden. Das wäre eigentlich was reingeistiges. Und schon wie sich ein Planet bindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entsteht also aus dem Ätherischen im Grunde heraus, aber dann wirken alemanische Kräfte und dort fängt diese Verdichtung an. Dort fängt auch eine Zersplitterung an. Also Verdichtung und Zersplitterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem entsteht dann langsam das, was eben unseren materiellen Eindruck erweckt. Aus dem entstehen halt die Planeten. Bei der Sonne ist es noch ganz dünn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort gelingt dieser alemanische Prozess fast gar nicht. Das heißt, dort bleibt es alles sehr einfach und noch sehr stark verwandt mit den großen kosmischen Kräften. Und daher, jetzt aus anthroposophischer Gesichtspunkt gesehen, hängen natürlich eben mit den Sternen, wie auch unsere Sonne ein Stern ist, hängen halt höhere geistige Hierarchien zusammen als mit dem, was dann die Planeten bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wirken dann besonders stark die alemanischen Kräfte hinein. Dann verdichtet sich das. Wobei es eben auch Abstufungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben so Planeten wie unsere Erde zum Beispiel, die sind eben sehr stark von den alemanischen Kräften erfasst. Wenn man nimmt sowas wie den Jupiter oder den Saturn draußen, die eigentlich Gasplaneten sind im Wesentlichen. Das heißt, die schauen nur so massiv aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit sind sie Gas. Zum größten Teil. Es gibt Vermutungen, dass im Kern vielleicht es auch einen Gesteinskern gibt, aber das ist sehr unsicher noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass das Wasserstoffgas, aus dem sie hauptsächlich bestehen, das heißt Jupiter, Saturn, besteht zum größten Teil aus Wasserstoffgas, das leichteste Gas. Das ist das, was sich auch in der Sonnenatmosphäre, wo aus bis zu einem gewissen Grad die Sonne besteht, da ist eben auch ein kleiner alemanischer Einfluss drinnen, dass es bis zu dem leichtesten chemischen Element sich verdichtet hat. Aber die großen Planeten Jupiter, Saturn und auch dann die beiden, die sind eigentlich sowas wie etwas, was Sonne werden wollte, aber es nicht ganz geschafft hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt andere Sternensysteme draußen, die man als sogenannte Doppelstern oder Dreifachsternsysteme bezeichnet, die haben nämlich zwei oder drei Sonnen. Mehr ist schon sehr, sehr selten. Da ist nichts anderes passiert, als das, was bei uns halt Saturn oder Jupiter geworden ist, und eigentlich auf dem Wege war, Sonne zu werden, auch eine Sonne zu werden, aber sie haben nicht genug Material sozusagen ansammeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind es nur mehr Planeten geworden und es war nicht geeignet dafür, Wohnsitz der höchsten Hierarchien zu werden. Das ist jetzt wieder der geistige Hintergrund. Das bestimmt also, wie so ein Planetensystem sich bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn die Astronomen heute sehen solche Doppel- oder Dreifachsysteme, also mit zwei oder drei Sonnen, dann sind dort zwei oder drei Zentren mit ganz hohen Hierarchien drinnen, die jedenfalls hinaufgehen bis zu den Geistern der Weisheit. Jupiter gilt ja auch als ein Planet, der mit der Weisheit zu tun hat, aber sie ist nicht so stark da drinnen, wie sie in der Sonne eigentlich drinnen ist. Das heißt, der Saturn, beziehungsweise der Jupiter vielmehr, kann das nicht in dem Maße wie die Sonne, weil die höheren Hierarchien, also Geister der Weisheit, dort keinen Wohnplatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ihnen zu minder, das ist ihnen zu verhärtet im Grunde. Das ist nicht ihrer Dynamik angepasst. Die höchsten Hierarchien brauchen eine immense Dynamik in dem Ganzen drinnen, die herrscht zum Beispiel in unserer Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unheimlich dynamisches System, was sich dort abspielt. Und aus diesen Prozessen heraus entsteht das Sonnenlicht, zum Beispiel die Sonnenwärme, die entsteht aus dieser gewaltigen geistigen Kraftentfaltung. Gibt es einen interessanten Ausspruch von Rudolf Steiner? Kraft ist die einseitige räumliche Offenbarung des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden so ganz äußerlich davon, aber wir können so äußerlich davon reden, weil wir den Übersprung gar nicht betrachten, sondern nur äußerlich. Das ist eine Mechanik, also eins stößt, das andere, aha, das übt Kraft aus jetzt. Ja, aber wo kommt das her? Wieso ist das überhaupt irgendwann einmal in Bewegung geraten? Weil eben zum Beispiel die Kraft der Sterne da ist, oder am Anfang überhaupt, dass der ganze Kosmos entsteht aus einem Punkt heraus im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann bilden sich halt so kleine Kosmenen, eben die ganzen Planetensysteme, die Sternensysteme. Und je mehr sich das bildet, desto mehr ist aber eben auch der arämanische Einfluss drinnen. Der zersplittert das, das ist aber jetzt nicht negativ, durchaus nicht negativ zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht gerade den Reichtum unseres Kosmos aus. Man muss sich das vorstellen, wir haben es eh schon einmal besprochen, 100 Trilliarden Sonnen, schätzt man, Sterne gibt es in unserem sichtbaren, beobachtbaren Kosmos. Im Übrigen, Randbemerkung, ihr wisst ja, dass sich die Vorstellung, dass wir mit der Erde im Mittelpunkt des Kosmos stehen, dass das ja jetzt irgendwie die Astronomie als überholt betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn schon steht die Sonne im Mittelpunkt, aber eigentlich auch die nicht. Aber wenn man es jetzt genau nimmt, ganz astronomisch berechnet, stehen wir immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des von uns überhaupt beobachtbaren Universums stehen wir immer im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn das andere Wesen gäbe, die irgendwo tausende Lichtjahre entfernt von dort den Kosmos anschauen, stehen sie auch im Mittelpunkt des Kosmos, den sie sehen können. Der Beobachter, der erlebt diese Welt, steht immer im Mittelpunkt. Und so gesehen ist sogar jeder einzelne Mensch, jeder darf sich als Mittelpunkt des Kosmos fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist es. Schwer vorstellbar. Aber wir stehen immer im Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wie mit dem Horizonterlebnis. Wenn ich nach vorne schaue, irgendwo sehe ich den Horizont. Am Meer besonders gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich nach hinten schaue, gleiche Entfernung nach hinten, auch der Horizont. Wenn ich nach rechts schaue, genauso. Ich kann mich rundherum drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Horizont ist immer gleich weit weg von mir. Im Großen haben wir das mit dem ganzen Kosmos. Da gibt es auch einen Horizont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist halt, weiß Gott, wie viele Milliarden Lichtjahre entfernt, aber es ist genau dasselbe. Wir sehen nach allen Richtungen gleich weit. Das heißt, wir fühlen uns immer im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von daher betrachten wir die Welt. Und wirklich jeder einzelne Mensch bildet den Mittelpunkt des Kosmos. Geht gar nicht anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schon neben mir steht, hat schon einen anderen Mittelpunkt. Und wir tragen diesen Mittelpunkt immer mit uns mit. Das ist unser Ich-Punkt eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem aus, also unser Ich ist das Zentrum des Kosmos. Das Kosmos, der für uns relevant ist, der uns zugänglich ist. Natürlich, bei den riesigen kosmischen Dimensionen ist es schon ziemlich wurscht, ob ich jetzt da in Wien stehe, oder in Frankfurt stehe, oder in Paris, oder in Buenos Aires, oder wo auch immer, oder New Delhi, ist ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber überall ist der Mittelpunkt. Wir haben ihn in uns, diesen Mittelpunkt. Und so wirkt auch der Kosmos auf uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem sind wir immer in Austausch. Ja, damit wollte ich nur sagen, dass es ein Ausgangspunkt war, dass eigentlich die Naturwissenschaft beginnt, selber dieses klassisch-materialistische Bild aufzulösen. Sie kann gar nicht anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, die moderne, vor allem die theoretische Physik zum Beispiel ist, wie soll ich das jetzt schonend ausdrücken, ist eine reine Geisteswissenschaft, die aber vom geistigen Wesen noch nichts versteht. Aber sie beschreibt ein rein geistiges Bild der Welt. Es ist halt ein rein abstraktes Gedankengebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt keine Dinge mehr drinnen, das sind alles nur Erscheinungen. Also sie kennt Kräfte, die sind aber eigentlich was Geistiges, und das Zusammenwirken dieser Kräfte, und aus dem ergibt sich alles. Nur sie erkennen nicht, dass diese Kräfte wiederum Ausfluss geistiger Wesenheiten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bestehen aus Taten geistiger Wesenheiten, das wäre der nächste Schritt. Das heißt, wir brauchen uns um die materialistischen, namentlich Physiker, keine Sorge machen. Die kommen garantiert ins Geistige, auch bewusst dann irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie müssen nur noch den einen Schritt weitergehen. Und da sind wir teilweise wirklich schon über der Grenze drüben. Jetzt ist ja immer wieder der Wolfgang Pauli, der ja wirklich diese geistigen Erlebnisse auch hatte und immer wieder auch spricht vom Geist der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem er im Klinsch liegt irgendwo. Mit dem er kämpft. Wo er eben den Eindruck hat, ich tue ihm aber auch irgendwas an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir können nicht gut miteinander, wir zwei. Also mit dem ringt er ununterbrochen. Und er war ja überzeugt, dass wenn er irgendwo hinkommt, gehen alle technischen Apparate kaputt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt ja wirklich genug Geschichten darüber, diesen so scherzhaft genannten Pauli-Effekt. Er kommt in ein Labor und irgendeine Maschine geht kaputt, die vorher bestens funktioniert hat. Ich meine solche Wirkungen gibt es tatsächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beobachtet es selber mal. Gerade im Umgang mit technischen Geräten. Wenn man nicht gut drauf ist und wenn man es gerade überhaupt nicht brauchen kann, dass das Ding nicht funktioniert, dann geht es ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann passiert irgendwas. Nicht immer. Aber es hängt sehr wohl, also auch die Funktion eines toten technischen Gerätes, sei es ein Computer, sei es ein Auto oder irgendwas, hängt davon ab, wie man selber drauf ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz leise, ganz dezent. Also es wird nicht funktionieren, dass ich sage, jetzt schau ich mal, dass ich heute ganz schlecht drauf bin und dann wird das kaputt gehen, will das ja mal untersuchen. So einfach geht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind also unterschwellige Dinge, die passieren, die in den unterbewussten Tiefen drinnen sind, die sich oben nur halt jetzt irgendwie uneruhnt fühlen, herauskommen, aber das steckt viel, viel tiefer. Aber da gibt es tatsächlich Zusammenhänge. Weil wir eben auch, wenn wir mit der materiellen Welt umgehen, wir eigentlich mit einer geistigen Welt umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sind alle möglichen Elementarwesen beteiligt, da waren bis ins Feste hinein und die reagieren auf uns. Und dann geht halt zufällig was kaputt. Oder es funktioniert bestens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht vielleicht wieder. Auch das gibt es. Du hast irgendein Gerät, das geht nicht, drei Tage später, dann ist das wieder auf alles Bestes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts mehr. Alles problembeseitigt. Natürlich wird das nicht funktionieren, wenn ich jetzt den Computer auf den Boden haue, dann wird es wahrscheinlich nimmer funktionieren nachher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind also diese feinen Dinge irgendwo. Also wir stehen in einer totalen Wechselwirkung mit dem drinnen. Und das ist wichtig, weil wir ja heute trotzdem vom ganz Denken her, leben wir halt immer noch in einem sehr materialistischen Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten, das sind also wirklich ein paar Spitzenforscher, denen irgendwo schon dämmert, dass das irgendwie anders ist und dass die Vorstellungen sich ändern müssen. Aber es wird halt einfach sehr abstrakt. Also was ein Naturforscher heute hat, er setzt es in Formeln um, in Gedankengebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber hinter diesen Gedankengebilden stecken eigentlich geistige Wesenheiten. Was wir in der Mathematik haben, sind eigentlich auch nichts anderes als Spuren der Tätigkeit geistiger Wesenheiten, die halt eben auch unsere Welt geformt haben. Und dann findet man diese Gedanken halt auch wieder, indem wir uns diese Formen anschauen und merken, aha, da walten auch überall mathematische Gesetzmäßigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind halt die eingefrorenen Spuren von Taten geistiger Wesenheiten. Nichts anderes. Nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Mathematik hängt zum Beispiel sehr, sehr stark ja zusammen mit unserem Knochen- und Bewegungssystem. Ich meine, wir können deswegen Mathematik, das ist gar nicht etwas, was primär vom Hirnkastl ausgeht, sondern wir sind ganz praktische Mathematiker, indem wir gehen, indem wir stehen, indem wir unsere Arme bewegen, dort liegt überall Mathematik drinnen. Da sind auch Zahlenverhältnisse drinnen, ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wirkt drinnen. Also wir mathematisieren oder geometrisieren ununterbrochen, nur kriegen wir das meistens nicht so wirklich mit. Weil wir spüren viel zu wenig oder sind viel zu wenig aufmerksam darauf, was tut sich denn da, wenn wir uns bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind tatsächlich Kreisbewegungen, alles mögliche, Winkelbilder ununterbrochen, alles. Alles drinnen. Nur halt sehr komplex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn wir uns also ganz auf das konzentrieren, am besten die Bewegung gar nicht ausführen, sondern nur denken und sich hineinfühlen in das, dann kommen wir dem schon näher, dass wir merken, welche Kräfte wirken da drinnen. Das sind dieselben Kräfte, die in der Mathematik drinnen sind. Besonders in unserem Bewegungsorganismus, am allerstärksten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Mathematik hat am wenigsten mit dem Hirnkastl umzutun. Das spiegelt uns das nur wieder. Mit dem können wir es also ins Bewusstsein spiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir spiegeln das hinein. Es wäre eine Frage der Wahrnehmung. Das können wir, dazu braucht man nicht übersinnlich werden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben einen Eigenbewegungssinn, das kennt mittlerweile auch die äußere Naturwissenschaft, schon längere Zeit. Aber von Eigenbewegungssinn hat das erst eigentlich der Steiner so richtig gesprochen. Heute ist das eine Selbstverständlichkeit und es wird natürlich genau untersucht, welche Sinnesrezeptoren dabei sind, gibt es alles Mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die sogenannte Tiefenwahrnehmung, die da ist, also wir spüren das alles im Grunde. Oder wir spiegeln die Gesetzmäßigkeiten, die drinnen sind, hinauf und dann haben wir das abstrakte Gedanken und sagen, ah Mathematik, wir können zählen, wir können rechnen, am besten mit den Fingern. Tatsächlich tun wir immer rechnen mit den Fingern, nur vielleicht nicht mit den äußeren, sondern mit den ätherischen Fingern rechnen wir immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts anderes. Geht gar nicht anders. Der ganze Kosmos ist, in dem sind auch diese Zahlen drinnen, sie wirken eben genauso in unserem Organismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil es unser Organismus kann und wir es tun, tagtäglich tun, und es dann nach oben spiegeln, und dann taucht es plötzlich als Mathematik und als Geometrie auf. Und wir erkennen die Gesetzmäßigkeiten, im Grunde erkennen wir die Gesetzmäßigkeiten, die in uns drinnen liegen, nach denen wir gebaut sind. Und wenn man da noch tiefer eintauchen würde, kommt man zu den Wesenheiten, die jetzt diese Gesetzmäßigkeiten geschaffen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind wir bei den Hierarchien irgendwo drinnen, die da mitgewirkt haben. Alle möglichen. Geister der Form zum Beispiel, die drinnen sind, aber ganz besonders eben auch die Zeitgeister, die Archei, die Urengel, die ganz wesentlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es die Bibel ja weiß, das ist von Schöpfungstagen die Rede, die Schöpfungstage sind nichts anderes als Zeitgeister. Im Anfang schufen die Götter, oder die Elohim den Himmel und die Erde. Dann denkt man, ja da hat es halt angefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anfang heißt im Urengel. Das heißt, da haben die Geister der Form gewirkt, und sie haben aber gewirkt, sie bedienen sich dabei der Urengel. Und die machen jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es weiter. Also der Impuls geht weiter. Und dem immer wieder ein schöpferisches herausquillt, dass jetzt das, was die Geister der Form bilden, jetzt vor allem einmal ins Zeitliche hineinführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erste ist ins Zeitliche, darum heißen sie auch Zeitgeister. Und alle äußere Form entsteht dann eigentlich aus einer Bewegung heraus. Es gibt nichts Räumliches, was nicht aus einer Bewegung heraus entstanden wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und irgendwann stirbt es, mehr oder weniger ab, dann wird es mehr oder weniger eine feste äußere Form. Aber eigentlich ist es eine Bewegungsspur. Also das heißt, das Ursprüngliche ist die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nach der Zeit kommt erst das Räumliche. Wie stellt man sich daher zum Beispiel vor, gehen wir jetzt weit zurück, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dieser sogenannte alte Saturn, eine reine Wärmewelt. Am Anfang ist sie keine räumliche Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt nicht. Auch wenn man alles nur in räumlichen Begriffen ausdrücken kann, aber es ist eine reine Zeitwelt. Eine Wärmezeitwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erst mit der Zeit, wenn diese Wärmebewegung in eine starre kommt, kann man noch nicht so sagen, aber doch Beharrungskräfte sich entwickeln, wo sich was auseinanderdifferenziert, wo ältere Zustände bestehen bleiben, während da noch frisch immer wieder was Neues kommt, so entsteht langsam auch etwas, was den Anklang an das Räumliche hat. Aber so wirklich kommt es erst heraus bei der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, der alte Sonnenzustand. Also eine Welt, wo es zur Wärme dazu dann schon das Gas-Element, das Luft-Element gibt, da geht es schon von Anfang an deutlich auch ins Räumliche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim alten Saturn, am Anfang zumindest, ist es ein reines Zeitgeschehen. Ein reines Zeitgeschehen. Unräumlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann man sich nicht vorstellen. Auch wenn Steiner dann schildert, ja das ist ja umgeben vom Kreis der Tierkreiswesenheiten und so weiter, aber das ist eine Übersetzung in ein für uns halt irgendwie greifbares Bild. Aber am Anfang gibt es nichts rundherum im räumlichen Sinn, weil es den Raum noch gar nicht gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das entsteht alles erst. Warum erzähle ich das alles? Weil wir das brauchen, um ein rein seelisch-geistiges zu einem rein seelisch-geistigen Erleben zu kommen. Da können wir diese Raumbegriffe natürlich dann irgendwann vergleichsweise verwenden, um darüber sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im eigentlichen geistigen Erleben ist es nicht da. Daher gibt es kein räumliches Bild in Wahrheit von irgendeinem geistigen Wesen. Auch nicht von unserem wirklichen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich entzieht sich jeder räumlichen Definition. Definition ist eigentlich gut gesagt, weil Definition heißt Begrenzung im Grunde. Die gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich kann man als Punkt auffassen oder als Unendlichkeit auffassen, und die Unendlichkeit geht über das Räumliche hinaus, ist eigentlich überräumlich. Das heißt, da ist das Unendliche und der Punkt identisch in Wahrheit. Und trotzdem ist es ein Gedankenprozess, sich vom Punkt zum Unendlichen auszudehnen und sich wieder umzustülpen und wieder als Punkt herauszukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ja die berühmte Punkt-Umkreis-Meditation von Steiner. Ich glaube, im heilpädagogischen Kurs ist die drinnen so stark. Ist ein großes Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir in ein geistiges Erleben kommen wollen, müssen wir die sinnlichen Begriffe verwandeln, überwinden letztlich einmal. Dann kommen wir hinein zu dem, dass wir das Weltendenken erfassen können. Das Weltendenken ist nämlich so eines, das man im Grunde nicht vergleichen kann mit unserem Eigendenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat zunächst einmal einen ganz anderen Charakter, weil es ist eben dieses Raumlose in gewisser Weise auch zeitlose. Oder zumindest in der Zeit beweglich zu sein. Anfang und Ende zusammenschauen zu können, in eins zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was immer der Fall ist. Anfang des Kosmos, Ende des Kosmos ist ein und dasselbe. So gibt es dann im Kleinen immer wieder Anfänge, die zugleich aber auch ein Ende sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da entsteht dann diese Zeit, dass es immer wieder neue Einschläge gibt, neue Schöpfungsimpulse, deren Anfang aber zugleich auch ein Ende sind. Für uns äußerlich-sinnlich scheint es eine Zeit fortzubestehen, aber es liegt das Ende eigentlich schon drinnen. In der Geburt oder in der Zeugung liegt schon der Todesmoment drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hängen im Übrigen eng zusammen miteinander. Das steht in engster Korrespondenz miteinander und ist in gewisser Weise, gehören zusammen. Daher wird ein Mensch geboren, so stirbt ein Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stirbt in die sinnliche Welt hinein. Das ist halt ein Prozess, der sich abspielt. Es fängt mit der Zeugung an und geht dann über die Geburt und dann geht es bis zum Tod irgendwann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt die Lösung wieder. Dann ist es genau das Spiegelbild, aber von dem des Hereinkommens ist jetzt das Hinausgehen in die höheren Welten. Langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort im Übrigen ganz wesentlich zu begegnen, als erste wichtige Stufe zu begegnen, sind die Mondenwesenheiten. Wenn wir zum Beispiel sterben. Da komme ich jetzt langsam peinlich an, Richtung des Themas, über das wir eigentlich als Hauptthema heute sprechen wollten, aber es wird schon wieder wahrscheinlich nur anfänglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Wir brauchen den Hintergrund einfach dazu, weil das Thema sollte sein, wie hat sich erstens einmal unser modernes Denken entwickelt, aber auf dem Hintergrund auch der Frage, wie hängen die Mondenkräfte mit den Sonnenkräften zusammen. Also ihr erinnert euch, wir haben vor ein paar Vorträgen davon gesprochen, im Zusammenhang mit dem Heiligen Graal, die hinwandelnde Wegzehrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten da das Bild dann gefunden, also das Steiner dann irgendwann erkannt hat, das steht eigentlich am Himmel immer wieder, es ist die Mondenschale, bei der man manchmal drinnen die Hostie direkt sehen kann, also die ganze Mondenscheibe, die aber nicht von der Sonne beleuchtet ist, aber doch manchmal sichtbar ist. Sichtbar deswegen, weil es vom Streulicht der Erde ein bisschen angeleuchtet wird. Dass das mit dem Graalsgeheimnis zusammenhängt, dass also die Mondenschale zusammengehört mit dieser sonnenhaften Hostie, die drinnen steht sozusagen, die drinnen ist, aber sinnlich kaum sichtbar ist, oder nur in manchen Momenten ein bisschen sichtbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da steckt was sehr sehr Wesentliches dahinter. Da stecken drinnen, nämlich in der Mondensiegel unten, steckt drin ja das direkt zurückgeworfene Sonnenlicht, das der Mond zurückwirft, das ist das luziferische Licht, das ist in der Mondsiegel drinnen. So wie wir es überall haben, wo uns das Licht, wir sehen die Welt ja nur dadurch, dass uns das Licht zurückgespiegelt wird von den Dingen, sonst hätte man keine Dinge sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht selbst sehen wir überhaupt nicht. Darum erscheint uns das Weltall in der Nacht schwarz, mehr oder minder, sofern kein Steuerlicht da ist. Obwohl das alles von Licht erfüllt ist und trotzdem sehen wir es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen, wenn wir mit einer Taschenlampe unten leuchten, sehen wir dann scheinbar den Lichtkegel, aber wir sehen eigentlich nur den Staub in der Luft, der beleuchtet wird. Sonst wird man nix sehen. In einer völlig staubfreien Luft würde man keinen Lichtkegel sehen, nix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wenn ich so direkt reinschaue in die Lampe, sehe ich was, aber das Licht ist da von dem sehe ich gar nix. Überhaupt nix. Es wird nur Sicht gemacht durch den Staub in der Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der spiegelt uns zurück, dadurch können wir es sehen. Also es wird uns zurückgespiegelt. Das ist aber alles das luziferische Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das sinnliche Licht. Das andere ist das geistige Licht. Das sehen wir im Sinnlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beim Symbol ist es halt ein bisschen, da ist der luzifer trotzdem halt dann auch dabei, weil es ist halt dann jetzt das Steuerlicht der Erde, die das aufhält ein bisschen. Aber es steht als großes Symbol dort. Und man müsste sich also die Hostie drinnen, also den Leib des Herrn, das heißt dem Christus in seinem Auferstehungsleib im Grunde, also das heißt mit allem versehen, was den Menschen ausmacht, mit einem unsichtbaren physischen Leib, mit einem erst recht unsichtbaren ätherischen Leib, mit einem erst recht unsichtbaren astralischen Leib und mit dem makrokosmischen Ich, das drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles für sinnliche Wahrnehmer nicht sichtbar. Alles aber da drinnen. Das wird durch die Hostie repräsentiert im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steckt da drinnen. Und das heißt die Sonnenkraft, die da drinnen liegt, die alle diese Aspekte in sich trägt. Aber sinnlich nicht sichtbar ist, sinnlich erst dann in Erscheinung treten kann im Abglanz, durch das Luziferische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das braucht das Arimanische im Übrigen ja auch noch dazu, weil das ist der Spiegel. Aber das Licht, das gespiegelt wird, ist das luziferische Licht. Das wird in dem Moment, wo es gespiegelt wird, wird es luziferisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was auch wieder im Übrigen deutlich zeigt, wie die Herrschaftenwidersacher zusammengehören in Wahrheit, immer zusammen auftreten. Und immer schon zusammen aufgetreten sind. Das gehört zusammen, wenn man sagt, der Luzifer ist gerade der, der die Sinne öffnet und Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn nichts Arimanisches da wäre, würde uns das nichts nützen. Es könnte sich nicht spiegeln. Der Luzifer saust zum Ariman, huscht erschreckt wieder zurück und aus dem Schreck heraus wird unsere sinnliche Wahrnehmung oder die Basis für die sinnliche Wahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert eigentlich. Und wir brauchen also alles das aber. Wir brauchen diese Mondenkräfte, wir brauchen diese Sonnenkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Bemerkenswerte ist ja auch, dass die Entstehung des Christentums, die ja entsteht durch das Erdenleben des Christus, das ist die Realität, die Wirklichkeit, die dahintersteckt, dass er wirklich das höchste göttliche Mensch geworden ist. Und diese Tatsache begründet das Christentum in Wahrheit. Es ist keine Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt nicht. In Wahrheit ist keine Lehre damit verbunden. Es ist eine Tatsache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Rudolf Steiner hat dieses sehr frühe Buch geschrieben als Niederschrift eines Vortrags, den er ursprünglich in der Theosophischen Gesellschaft relativ am Anfang gehalten hat. Das Christentum als mystische Tatsache. Nicht als eine Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern als eine Tatsache. Das heißt, zum Christentum kann man auch kommen, dazu braucht man dann allerdings geistige Wahrnehmung, wenn man von der Bibel noch nie etwas gehört hätte. Auch vom Neuen Testament noch nie etwas gehört hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das sehr häufig, es ist das Grundprinzip, wie Rudolf Steiner jetzt an die Erklärung der Evangelien zum Beispiel herangeht, geht er nicht eigentlich vom Text aus und sagt so, jetzt erkläre ich euch, was das überhaupt bedeutet. Sondern er schaut es im Geistigen, und was er da schaut, benutzt er dann, um zu erklären, was in der Bibel drinnen steht. Und sagt, dort findet man es auch, und dort ist es so und so ausgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist zuerst aus dem Geistigen Schauen heraus. Und dort gehen wir hin als Menschheit. Dass wir eben das, was der Christus für uns bedeutet, dass wir das geistig erleben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne haben das ja schon. Es fängt an mit dem Erleben des sogenannten ätherischen Christus. Was im Grunde ja nichts anderes heißt, als dass wir mit unseren Ätherkräften den Christus erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass darin das imaginative Erleben auftritt. Das heißt, dass wir in einer lebendigen Imagination erleben den Christus zunächst einmal. Und diese Christuskraft aber in Wahrheit unmittelbar in Tätigkeit setzen, indem wir ihn wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die Christuskraft in uns. Die gibt uns die Möglichkeit jetzt die höheren Ätherkräfte in uns in Tätigkeit zu bringen. Und eben auch die Erscheinung des ätherischen Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht eine Vision auf dem Blick, der steht vor mir. Sondern ich kann ihn deswegen sehen, weil ich ihn mit meinen Ätherkräften malen kann. Beziehungsweise mit meinen Seelenkräften malen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihn mit lebendigen Äther spiegeln kann. Jetzt spiegle ich es im Ätherischen. Nicht die Hellsichtigkeit besteht darin, dass man seelische Erlebnisse im Ätherischen spiegeln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass das physische Gehirn dabei keine Rolle spielt. Das spielt dann eine Rolle, dass ich es in Worte fasse und darüber rede, da brauche ich das sehr wohl. Das geht ohne dem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das geistige Erlebnis selber, es kommt die Begegnung aus dem Geistigen, wird seelisch erlebt jetzt. Da sehe ich es aber immer noch nicht. Aber ich erlebe seelisch bereits etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, ich erlebe die Nähe des Christus, wenn man so will. Und wenn ich es dann jetzt ins Lebendige hineinbringe, sprich in den Ätherleib hineingebe, der der Bildekräfteleib ist, der Bilderkräfteleib könnte man jetzt auch sagen, dann wird es zu einer Imagination. Und die hat zunächst keinen sinnlichen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt aber schon wieder, dass ich es so gar nicht beschreiben kann. Ich muss dann noch ganz aktiv den nächsten Schritt gehen, es in ein sinnesartiges Bild zu fassen. Und dann kann ich darüber reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein komplizierter Prozess, der sich da abspielt. Und eben um es zum Beispiel auch jetzt in dieses sinnesartige Bild zu fassen, und Rudolf Steiner schildert auch alle Imaginationen, so wie es anders gar nicht geht. Wir haben keine Worte, keine Begriffe dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem kann ich dazu nicht zu Menschen sprechen, die dieses Erlebnis noch, also das heißt das imaginative Schauen noch nicht haben. Worte haben wir keine dafür, ich kann kein Erleben direkt appellieren, also muss ich es übersetzen. Und haben wir in den letzten Malen schon besprochen, beim alten Hellsehen ist dieses Übersetzen sowieso ganz automatisch passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war das Alltäglichste, aber es war halt die Art, wie man die Welt gesehen hat. Und es hat eben begonnen. In der Atlantischen Zeit war es noch ganz anders als heute, aber es ist dann immer mehr, ist diese reine Imagination in eine Art traumartiges, aber zugleich sinnlichkeitsartiges Bild gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann natürlich erst sein, seit der Urpersischen Zeit so richtig. Da fängt es an. Früher, ja Anfänge natürlich, Anfänge gibt es schon in der Atlantischen Zeit, aber so stärker gibt es es im Grunde seit der Urpersischen Zeit, wo ich heute schon drüber gesprochen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zuerst die äußerlich, auch in der Sinneswahrnehmung, die Sternenwelt, die Sonne, das auftaucht und dann langsam da unten sind noch die Schatten, aber man nimmt sie als äußere Konturen irgendwo wahr, obwohl man lange Jahrtausende vorher schon geschickt mit allen umgehen konnte, aber das Bewusstsein hat ganz was anderes erlebt. Das ist so unglaublich für uns, aber bei den Tieren ist das genauso. Du brauchst nicht glauben, dass ein Eichkatzl seine Nüsse aufknackt und irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sieht es genauso, wie ich will und lenkt es geschickt. Aha, warte, da muss ich dann hageln. Überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt, der Instinkt macht das. Der Instinktleid. Das Eichkatzl denkt nicht darüber nach, wie muss ich das machen, obwohl es sich sehr geschickt auf schwierige Situationen einstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch nicht einfach ein fertiges Programm, das Ablauf, gar nicht. Es kann sehr kreativ sein, aber erlebt es ganz anders, als wir es erleben würden. Wir würden jetzt schauen, aha, warte, wo ist das, wo knackt es denn da am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eichhörnchen sieht das geistige in Wahrheit, hauptsächlich geistig. Und aus dem kommt es und der Organismus tut mit. Es ist genau das, wo ich oft erzähle, die traumwandlerische Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort ist ja so schön. Eben bei Schlafwandlern passiert das. Die können ganz geschickt alles machen, haben kein Bewusstsein davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Gerade beim Schlafwandeln tiefer als im Tiefschlaf, im normalen. Wir haben ja Traumphase, Tiefschlafphase, Traumphase, Tiefschlafphase, Traumphase, Tiefschlafphase, dann irgendwann wieder zum Schluss oft eine Traumphase und an den erinnern wir uns dann, an den Aufwachtraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen ist nichts. Der Schlafwandler ist aber noch tiefer als der traumlose Schlaf. Noch, noch weiter weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem bewegt er sich vollkommen sicher. Er weiß noch nichts davon. In unserem Bewusstsein spiegelt sich nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in der Geschicklichkeit gerade, und darum spricht man ja von traumwandlerischer Sicherheit, weil die eigentlich sehr sicher unterwegs sind. Dazu ist unser Bewusstsein gar nicht notwendig. Überhaupt nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, der hat natürlich die Augen offen, aber nicht er orientiert sich, sondern da ist das Ich gar nicht dabei, da ist das Seelische gar nicht dabei, selbst das Ätherische ist teilweise gelockert. Weil eben dieses schlafwandlerische Bewusstsein, noch stärker ausgeprägt ist es dann bei den Medien, die sind ja ganz hart an der Grenze, also bei einem Medium überhaupt, wirklich an der Grenze des Todes, weil sich da das Ätherische auch löst. Und das Seelische sehr weit draußen ist, also diese sogenannte Silberschnur, von der wir schon gesprochen haben, das ist das Erwesterlseelische, das noch mit dem Organismus verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall in der Nacht ist das eigentlich sehr kräftig sogar da. Sehr kräftig, weil wir sind eigentlich in der Nacht, im regulären Schlaf, ist unser Seelisches zwar aus den oberen Bereichen des Organismus weg, ich gebrauche jetzt wieder einen räumlichen Begriff, aber der ist, es kam mir natürlich an, es ist wieder Übersetzung in ein Bild, aber es ist nicht drinnen jedenfalls, wir sind nicht da bei Bewusstsein, aber es ist sehr, sehr stark verbunden mit den Vorgängern des unteren Organismus, also namentlich Stoffwechselorganismus, mit dem ist es sehr, sehr stark verbunden. Und da werden eben gerade dadurch die Lebenskräfte dann erneuert, weil die Lebenskräfte holen sich ihr kosmisches, australisches Vorbild herein und dadurch werden sie wieder in Ordnung gebracht, weil wir, wenn wir wach sind, ja im Grunde in unserem Seelenleben ein Chaos anrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich wäre unsere Seele das harmonische Abbild des ganzen Kosmos, das wäre drinnen, die Weisheit des Kosmos würde in uns liegen, aber jetzt durch die luziferische Versuchung werden wir hinausgezogen, zersplittert, durch alle Sinnesorgane zersplittert und wir leben eigentlich in der Seele in einem Chaos. Selbst wenn wir eh sehr gut trainierte Menschen sind, disziplinierte Menschen, es ist trotzdem unsere Seele ein Chaos. Vielleicht an der Oberfläche ist ein bisschen was geordnet, in der Tiefe ist es Chaos und wir sind ein Spielball von den Widersacherkräften, die drinnen sind, führt alles dazu, dass unser Organismus eigentlich ruiniert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unser Tagwachen ruiniert unseren Organismus. Das ist also im Grunde das was gibt zunächst einmal. Und das geht so weit, dass der Ätherleib, der ist angewiesen darauf, dass er die Bilder aus dem Australischen kriegt und das in Wachstumskräfte und Regenerationskräfte umformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger wir wach sind, desto mehr stürzen wir das ins Chaos, weil der Ätherleib kriegt nichts mehr. Mit den Bildern kann er nichts anfangen. Alles konzentriert nur nicht auf das was er braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird in der Nacht regeneriert. Und das heißt, da ist ein intensiver australischer Zufluss, aber gerade in die unteren Bereiche, in die Stoffwechselbereiche, in die Regenerationskraft und dort hinein. Also das heißt, da ist die Verbindung dann sehr stark normalerweise, aber bei einem Medium oder auch bei einem Schlafwandler ist diese Verbindung sehr dünn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher eben durchaus ein Problem. Also ein regelmäßiges Schlafwandeln ist nicht unbedingt gesundheitsfördernd, weil der Organismus dann gehindert wird daran, eben diese Fülle an australischen Vorbildern zu sich zu nehmen. Und weil eben tatsächlich jetzt die ganz unterbewussten australischen Kräfte sind also sehr wohl damit beschäftigt, mit allen Sinnen tätig zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unser Oberbewusstsein kommt gar nichts davon. Aber wir würden staunen, was der Astralleib gerade bei einem Schlafwandler mitbekommt, wenn der sicher durch die Gegend geht. Jedes feinste Detail kriegt er mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und orientiert sich sicher dabei, schläft aber dabei tief und fest. Es läuft alles unterbewusst ab. Es ist der Astralleib beteiligt, aber eben gerade die unteren unbewussten Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja von unserem Astralleib ist uns ja auch das wenigste bewusst. Unser Seelenleben ist auch noch sowas winziges. Und auf das bilde man uns noch dann sehr viel ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der größte Teil ist jede Nacht wieder aufgeladen mit der kosmischen Weisheit im Grunde. Und unser kleines Oben, was wir wirklich im Bewusstsein, im Wachbewusstsein haben, trägt aber dazu bei, alles das ins Chaos zu bringen im Grunde. Und das ist der Grund, warum der Organismus eben noch einer gewissen Zeit schafft es nicht mehr, das zu regenerieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es werden immer mehr dauerhafte Schäden drinnen und deshalb ist unsere irdische Lebensspanne sehr begrenzt. Weil wir schaffen es nie von Nacht zu Nacht, alle Schäden wieder auszugleichen. Und je älter wir werden, desto weniger schaffen wir es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber desto bewusster werden wir. Desto wacher werden wir. Die Chance ist zumindest da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann natürlich der Zerstörungsprozess dann so weit gehen, dass sogar der Spiegel zerstört wird, dann wird es ein Problem. Also eben bei Demenzerkrankungen oder sowas. Dann erweist es sich aber als Segen, wenn Menschen weniger so im abstrakten Denken drinnen waren, sondern sie lebendig mit etwas verbunden haben, die zerstören weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selbst wenn dann durch das restliche Tun trotzdem das Gehirn Schaden genommen hat, können die trotzdem noch ganz dick da sein. Und von Demenz ist nichts zu merken, obwohl das Gehirn durchlöchert ist geradezu. Gerade so Alzheimer-Erkrankungen und sowas, das erzeugt ja massive Schäden im Gehirngewebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die können da sein und trotzdem merkt man nichts. Und andere haben relativ wenig Schäden und sind trotzdem komplett verwirrt. Da macht sehr viel aus, dass wir im Laufe des Lebens lernen, mit immer weniger Hirn rauszukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit. Und das hat interessante Wirkungen, eben auch zum Beispiel auf dem geistigen Schulungsweg oder so. Sagt Rudolf Steiner ganz deutlich, man kann das auch wirklich deutlich merken, wenn man ein bisschen in die Richtung geht, das Gedächtnis, das normale Gedächtnis, das wir haben, wird schwächer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann eigentlich gar nicht mehr anders als, naja, nicht zu 100 Prozent, aber es wandelt sich dorthin, dass man es im lebendigen Denken schaut, erlebt. Das ist ganz was anderes als das normale Gedächtnis, wo ich einfach was Fertiges abrufe, was abgelegt ist. Sondern da komme ich bereits in das Imaginative hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der eigentliche Träger des Gedächtnisses sind die Lebenskräfte, also der Ätherleib. Und der formt eigentlich die Bilder. Wir durchsetzen das aber heute beim normalen Erinnerungsvorgang ganz stark mit der Spiegelung am Hirnkastl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn da das Hirnkastl halt beschädigt ist, dann geht es immer schlechter. Jetzt ist es so, bei der geistigen Entwicklung löst sich aber das Ätherische noch mehr vom Gehirn. Und wir können dort eben das, was wir erinnern wollen, schauen im Ätherischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Übrigen dann viel weniger Belastung fürs Gehirn auch. Und auch dazu ist ja nicht, dass jetzt glaubt der Gehirnlose, nein das ist jetzt überzeichnet, aber der mit weniger Gehirn auskommt, dass der jetzt, weil er Geistesschulung macht, zerstört er das Gehirn. Das ist nicht der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er löst die Lebenskräfte. Und kann mit denen allein auch was tun. Und dann schaut er das im Überschau und benutzt eigentlich die übliche Art der Erinnerungsfähigkeit immer weniger und diffamiert sie dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nicht ganz, aber sie wird schwächer einfach. Und das heißt, man hat in dem Moment Schwierigkeiten unter Umständen, wo man das, was man früher so ganz automatisch gemerkt hat, das verschwindet. Ich muss mich wirklich bewusst verbinden damit, dann kann ich es und sehr viel weicher sogar im Ätherischen spiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich eben auch zu dem kommen, dass ich wirklich vergangene Lebenssituationen mir ganz stark bildhaft vor das Auge rufen kann. Bis hin zu dem berühmten Lebenspanorama, von dem Schneiner spricht. Also das heißt, das ist natürlich schon eine sehr, sehr weite Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo zumindest einzelne Szenen des Lebens ganz klar vor mir stehen. Wo ich da halt spazieren gehen kann, erinnern, früher, später, was zusammenschauen kann. Aber das ist nicht die übliche Art des Gedächtnisses, das durch die Gehirntätigkeit vermittelt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da geht es direkt über das Ätherische, wo in Wahrheit ja das Gedächtnis sitzt. Aber wir brauchen normalerweise, so wie wir heute sind, das Hirnkastel, um das abrufen zu können. Wir müssen es eigentlich abtöten, um uns des Erinnerten bewusst zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was wir der Erinnerung eingeprägt haben. Um es abzurufen, um es zu erinnern, wieder ins Bewusstsein zu errufen, benutzt man halt normalerweise das Hirnkastel und das heißt abtöten des Ätherischen. Dann passiert das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird dorthin gehen, dass es immer mehr direkt im Ätherischen erlebt wird. Und dann habe ich wirklich dieses Lebenspanorama in letzter Konsequenz. Und man wird das als erstes merken, wenn man einen geistigen Schulungsweg geht, dass das zumindest in einzelnen Szenen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht gleich so, dass ich jetzt von der Geburt an praktisch bis zum heutigen Zeitpunkt alles dokumentieren könnte. Es fängt an, es fängt an, weil es hat eine andere Qualität als das gehirngebundene Abrufen des Gedächtnisses. Also dieses, die Gehirntätigkeit, die hängt ja sehr stark zusammen mit den Mondenkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie hat aber ein Polar entgegengesetztes dazu, was auch mit den Mondenkräften arbeitet, das sind die Fortpflanzungskräfte. Nur da ist nämlich die eigentliche Fortpflanzungskraft völlig unbewusst. Jetzt wird man denken, wieso, wie ist denn das? Man muss sehr auseinanderhalten, die Reproduktionskraft als solches, das ist die Lebenskraft, die bei uns Menschen und auch bei den Tieren, aber durchaus nicht in demselben Maße wie bei Menschen, mit etwas Astralischem noch verbunden ist, mit einem astralischen Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Fortpflanzungstrieb ist was anderes als Fortpflanzungsbegierde, sage ich mal, sprich sexuelle Begierde von mir aus. Es ist ganz was anderes als die Fortpflanzungskraft als solches. Das hat mit dem Astralischen überhaupt nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, das Astralische ist schon wieder was, was gegen die, nämlich wenn es begierdenhaft wird, ist es was, was gegen die Ätherkraft, das heißt gegen die Fortpflanzungskraft wirkt, interessanterweise. Naja, wie wir es jetzt im Allgemeinen besprochen haben, unser Bewusstseinsleben, und das Bewusstseinsleben fängt einmal an im Astralischen, weil ich Bewusstsein, ja da haben wir das Punkt, das ist noch schwach. Also das meiste, was wir an Bewusstsein haben, ist Astralisches, und wo das dabei ist, behindert es die Ätherkräfte, weil es dort Chaos hineinbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begierden sind nämlich Chaoskräfte, in Wahrheit. Das ist immer das absolute Chaos, da ist nicht die Weisheit drinnen. Weil mit der Weisheit ist ja verbunden, wie soll ich sagen, das Gegenteil von Egoismus, es ist das drinnen, dieses sich verbinden mit den Gesetzmäßigkeiten der Welt, da ist die Naturweisheit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment, wo ich Begierde auf etwas richte, störe ich eigentlich die Weisheit. Reiß ich mich heraus aus der Weisheit irgendwo. Das ist natürlich, das ist auch in der Natur zu bemerken, aber am allerstärksten ist es beim Menschen zu bemerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist gerade das Begierdenhafte zum Beispiel in der Sexualität oder so, ist der Mensch am meisten gefährdet, die Tiere überhaupt nicht. Die Tiere machen nicht Sex, weil es ihnen Spaß macht jetzt gerade. Auf gut Deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist absolut geregelt, also der Trieb ist absolut geregelt, der Trieb ist eigentlich was rein, was aus dem Ätherischen kommt, und der kommt durch eine strenge Regelung im Zusammenhang mit dem Naturgeschehen draußen, daher ist eine Fortpflanzung zu bestimmten Jahreszeiten, nicht einfach wann mir danach ist, und dann ist ja sicher beim Tier auch ein astralisches Erleben dabei, das aber niemals so stark ist wie beim Menschen. Beim Menschen ist das, wir haben das völlig losgelöst halt. Dadurch können wir halt sozusagen machen, was wir wollen, wie wir wollen, auch im durchaus egoistischen Sinne jetzt gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, aus dem Lustprinzip heraus, Lust um der Lust willen, das ist beim Menschen viel stärker als bei allen Tieren. Egal was, sei es auf das Fressen bezogen, auf die Fortpflanzung, was auch immer. Da sind zwar gewaltige Kräfte drinnen, aber sie sind im Vergleich zu dem, was bei Menschen ist, weisheitsvoll geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und über diese Grenze geht es im Normalfall nicht hinaus, da muss schon sehr viel schief gehen. Schief gehen kann es dort, wo der Mensch Tiere aus dem ursprünglichen Naturzusammenhang herausreißt und in Umgebung und unter Bedingungen bringt, die dem Tier eigentlich nicht entsprechend sind. Dann kann das Astralische beim Tier auch anfangen, wirklich ins Chaos zu stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist es normal nicht. Also wenn ein Löwe oder was jetzt auf seine Beute springt, dann ist es natürlich ein ganz starkes astralisches Erlebnis drinnen. Es ist auch ein Lusterlebnis, sicher auch, aber es ist ganz streng geregelt im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist so geregelt, dass die Ätherkräfte dabei eine große Rolle spielen, dass die Astralität dort lange nicht in dem Maße chaotisierend und zerstörerisch wirkt, wie bei uns Menschen. Beim Tier geht das alles in geregelten Bahnen. Und eigentlich nur durch den Einfluss des Menschen kann es auch dann passieren, dass Tiere töten, ohne dass eigentlich von ihrer Lebenssituation die Notwendigkeit bestehen würde, also eben um den Hunger zu stillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert dann bei Tieren in Gefangenschaft oder unter schlechten Bedingungen, wo vielleicht sogar die eigene Art dann anfallen und alles mögliche. Das ist bei den meisten Tieren zumindest nicht der Fall. So etwas kann auftreten bei Affen und dergleichen, aber es tritt nicht auf bei der berühmten Rang- und Hackordnung am Hühnerhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schaut für uns vielleicht brutal aus, da werden halt die weggebickt und der Stärkere setzt sie durch, aber das ist ein weisheitsvolles System in Wahrheit. Und es ist Ausdruck dessen, dass die stärkeren Individuen eine gewisse Führungsrolle drinnen kriegen, aber letztlich zum Wohle der ganzen Gemeinschaft dort, in Wahrheit. Das darf man nicht so vergleichen mit den Egoismen, die bei den Menschen zu allen möglichen Streitereien und auch zu einer Rang- und Hackordnung sozusagen übertragenen Sinn finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist etwas, was im Tierrecht auf, wie soll ich sagen, ungestörte Art vorhanden ist, ist beim Menschen wie auch vielfach ins Chaos gekommen. Also wir sind diesbezüglich die chaotischsten Wesen. Aber daher sind wir halt auch unter der bitteren Notwendigkeit, aber das ist auch im guten Sinne, das alles nach und nach im Laufe unserer ganzen Menschheitsentwicklung durch Selbsterziehung auszugleichen, ja sogar einen Schritt dann natürlich weiterzukommen, aus Freiheit das zu tun, was bei den Tieren im Wesentlichen durch weisheitsvolle Instinkte und Triebe geleitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und denen sich sogar die Begierden unterordnen und einordnen irgendwo. Also im Tierreich ist das also eine völlige Fehlentwicklung, wenn dort sowas passiert, dass aus irgendwelchen Begierdekräften heraus das Tier aktiv wird. Dann stört es die ganze Ordnung, in der es eigentlich drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn da ein Tier auszuckt sozusagen und die anderen aus seinen Begierden heraus attackiert oder irgendwas dann, was eben insbesondere bei schlechter Haltung oder so passieren kann, dann ist das sehr leicht der Fall, dann ist das ganz was anderes als diese, wie soll ich sagen, Errank- und Hackordnung am Hühnerhof, die natürliche Errankung. Da wird einfach festgestellt, ja da gibt es stärkere Individuen, die mehr leisten können, die brauchen auch mehr, die geben den Ton an, die führen das Ganze, das ist aber zum Wohl des Ganzen. Und ja vielleicht geht es sogar so weit, dass nicht genügend lebensfähige Exemplare, die im Grunde die Gemeinschaft gefährden würden, wenn man sie mitschleppt, halt ausgeschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt getötet werden, kann durchaus sein. Was es bei den Menschen auch noch gab, also bei den Germanern zum Beispiel war das die gängige Praxis, dem Vater musste das Kind vorgelegt werden, bevor es noch gesäugt wurde. Und der Vater hat entschieden, ob es aufgezogen wird oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn es nicht aufgezogen wird, wurde es im Wald ausgesetzt. Und dort ist halt dann beutete Tiere oder sonst was geworden. Kommt uns heute unheimlich grausam vor, war aber genau das, was das Überleben der Familie gesichert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es war einfach nicht drinnen, ein Kind groß zu ziehen, um das man sich dauernd kümmern muss, das man ernähren muss und für jetzt die ganzen Kräfte dort abgezogen werden, sondern es musste so weit lebensfähig sein, dass die Familie nicht beeinträchtigt wird dadurch, weil sonst stirbt die ganze Familie. Ich meine, man muss sich das vorstellen, die haben ja unter extremen Bedingungen gelebt. Zwar nicht mehr in der Höhle oder was, aber in primitiven Hütten umgeben von Raubtieren, die da sind, alles mögliche, Wölfe und dergleichen Nachbarstämme, die um ihr Überleben gekämpft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das hatte trotzdem eine gewisse weisheitsvolle Ordnung. Und das geht ja hinein, also weit, weit in unsere Zeit hinein. Und da war das ganz klar, dass Kinder, die nicht kräftig genug sind, werden nicht aufgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Wichtige war eben, bevor es Erdenbürger wird, und Erdenbürger ist es erst ab dem Moment, wo es gesäugt wird. Das ist auch wieder ein interessanter Zusammenhang. Also erst mit dem Säugen beginnt wirklich das wirkliche Erdenleben des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mit der Geburt, das ist der erste Schritt, aber die erste Nahrung, die aufgenommen wird. Damit erst betritt man wirklich, ist man wirklich ein regulärer Erdenbürger sozusagen geworden. Und ja, also womit hängt das alles zusammen bei den Tieren? Was ist Instinkt? Was ist Trieb? Was ist Begierde? Das sind Sachen, die nämlich sehr gern vermischt werden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Instinkt der Tiere ist verankert bis in den physischen Leib des Tieres. Das heißt, es liegt im ganzen Bau des Tieres drin. Wie das Tier gebaut ist, das bestimmt seinen Instinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt da drinnen. Der Trieb hängt mit den Lebenskräften zusammen. Darum sagen wir ja bei der Pflanze, sie hat einen Trieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ist er eben völlig begierdelos bei der Pflanze. Aber das sind die eigentlichen Lebenskräfte. Und dann, die Begierde lebt im Australischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ist, wenn es gut läuft und richtig läuft, ist aber selbst im Tierreich heute nicht mehr ganz so, durch den Einfluss des Menschen. Dann liegt aber sehr große Weisheit drinnen. Dann kann man nicht eigentlich Begierde sagen, sondern dann ist es diese australischen Bedürfnisse, die kommen und das Erleben, das sich damit verbindet, eigentlich absolut weisheitsvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Gesunde und Normale bei den Tieren. Aber heute halt vielfach nicht mehr, weil die Tiere aus ihren natürlichen Bedingungen komplett herausgerissen sind. Muss man auch dazu sagen, aber dass wir auch nicht mehr zu den Zuständen, wie sie früher einmal waren, so zurückkehren können, wie sie früher tatsächlich waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde nur noch schlimmer werden, als was da ist, was wir jetzt haben. Es hat sich verändert. Aber es braucht daher zum Beispiel gerade die Tierwelt, braucht heute in einer gewissen Weise die Pflege durch den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt meine ich nicht äußerlich bürsteln und striegeln, das kann auch dazugehören, natürlich, aber es gehört also die Begegnungen gewisser Weise mit dem Menschen dazu. Wir brauchen aus einer guten Gesinnung heraus zu sagen, am besten wäre es ja irgendwo die unberührte Natur und dort können sie machen, was sie wollen. Das ist nicht die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass die Tiere, sie werden immer mehr das werden, was, man sagt Haustiere, aber das heißt Tiere, die in Begegnung mit den Menschen sind. Und das wird das Gesunde sein, wird die Zukunft. Also einen Zustand zu bewahren, wie er früher war, wird nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird auf Dauer nicht funktionieren. Das heißt nicht, damit meine ich natürlich nicht, dass wir jetzt die Löwen, aha jetzt sollen es zu Menschen, jetzt sperren wir es in den Zoo, das ist damit überhaupt nicht gemeint. Aber es ist gemeint, dass wir eben Pfleger der Tierwelt werden, was ja teilweise auch gemacht wird in den Nationalparks oder so, da wird ja etwas gemacht, auch wenn die große Flächen haben scheinbar eh Wildtiere, sie sind es aber nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und den ganzen Reservaten, auch wenn sie frei herumlaufen, frei jagen dürfen dort, sie stehen unter dem Einfluss des Menschen. Und das ist gut, das ist gut, das ist nichts Schlechtes. Natürlich gibt es vielleicht schlecht gepflegte Reservate auch, das ist schon klar, aber im Prinzip ist es ein wichtiger Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fehlt am Platz die Romantik der unberührten Natur, die noch nie ein Mensch betreten hat und dort wäre alles in Ordnung. Dann könnten die Tiere und die Pflanzen dort nicht, jedenfalls nicht in dem Maße überleben, wie sie es können, wenn der Mensch sich darum kümmert, wenn die Pflege des Menschen da ist. Das ist ein ganz wichtiger Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage das deswegen, weil heute teilweise so unwirklichkeitsgemäße Ideale da sind, die sehr gut klingen, die auch sehr gut gemeint sind, wirklich auf tiefstem Herzen gemeint sind, aber aus Unverständnis heraus trotzdem falsch sind und keine gute Zukunft bringen für die Natur, für die Tiere, für die Pflanzen und so weiter. Die Zeit der Urwälder, in denen die Pflanzen machen, was sie wollen, die Tiere machen, was sie wollen, wird nur zu einem noch schnelleren Aussterben führen, sondern es geht um die weisheitsvolle Pflege, an der der Mensch mitbeteiligt ist und es wird keinen Sinn machen, Reservate in dem Sinn zu machen, die jetzt ganz vom Menschen abgeriegelt sind, sondern die brauchen dann eben die Pflege durch den Menschen. Da müssen wir mitarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, diese australischen Kräfte, diese Ätherkräfte auch, wenn sie weisheitsvoll arbeiten sollen, dann müssen wir als erstes uns erziehen, weil wir sind der Riesen-Sterrfaktor in dem Ganzen drinnen. Wir haben aber genau die Aufgabe, das Gegenteil zu bewirken, weil früher konnte die Natur das aus sich selbst, wobei ich dazu aber trotzdem sagen muss, der Mensch war trotzdem schon da, nur war er noch nicht verkörpert. Und dass die Tierwelt so geworden ist und die Pflanzenwelt so geworden ist, wie sie ist, ist ja durch den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch ist der Erstling der Schöpfung, nicht im äußeren Sinn. Da waren zuerst das Erste, was man halt findet, die Einzeller oder was, wobei noch vorher waren es eben die Erde als Ganzes und ein Riesengebilde dann als Nächstes und aus denen sind eigentlich erst die Einzeller entstanden. Diese Riesengebilde waren Strömungen, lebendige Strömungen, wässriges, durchlüftetes, ja aber noch nicht mit Sauerstoff durchlüftetes, durchgastes, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesen Strömungen war das Leben drinnen. Ohne dass einzelne Tierchen drinnen waren oder Einzelzellen. Das ist ja schon wieder ein später Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der erste Einzeller, da sind schon Mordsgebilde, lebendige Gebilde, die keine definierten Grenzen hatten, sondern die, weiß ich nicht, eine Strömung im Wasser waren. Nichts anderes als eine Strömung im Wasser, eine lebendige Strömung im Wasser. Und aus dem stirbt erst was heraus und dann sagt man, das Leben ist entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist es aber abgestorben und ist in eine noch nicht sehr feste, aber immerhin abgegrenzte Form hineingestorben. Und wer hat das bewirkt? Der Mensch. Wir haben das bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir sind von Anfang an dabei und wir waren von Anfang an zu pflegend dieser Welt bestellt zu sein. Bevor wir noch überhaupt selber in Erscheinung getreten sind. Wir haben eigentlich schon so viel getan, bevor wir dann in einer annähernd menschenähnlichen Form aufgetreten sind und uns einmal aufgerichtet haben und vielleicht einmal zuerst ein bisschen mit hängenden Schultern, dann geht es aber schon relativ bald mehr bergauf und dann, ja, dann hat sich aber sehr viel hineingearbeitet, dass wir dann immer unweisheitsvoller wurden in Wahrheit und immer mehr zerstört haben auch in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in den letzten Jahrtausenden, sage ich mal. Also Zeitpunkt dort, spätestens dort, wo die Sesshaftigkeit kommt, wo der Mensch beginnt, also massiver in die Natur einzugreifen, beginnt er auf der anderen Art auch wieder sehr viele Fehler zu machen, sagen wir es einmal vorsichtig so. Aber es beginnt zugleich auch die Chance, das was wir vorher noch unbewusst getan haben, überhaupt bevor wir die Erde betreten haben, da haben wir unsere Art des Bewusstseins überhaupt nicht gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war man mitbeteiligt, dass das eigentlich alles funktioniert, aber als wir dann immer mehr mit dem Bewusstsein herausgetreten sind, also eben in der urpersischen Zeit oder so, da hat es auch, hat beides begonnen, die Verantwortung für die Natur, aber auch die Zerstörung der Natur, beides. Also Züchtung der ersten Tiere, der Pflanzen und so weiter, kann positiv sein, kann negativ sein. Im positiven Sinne führt es die Natur weiter und gibt der Natur eine Möglichkeit etwas zu erreichen, was sie aus sich heraus nicht erreicht hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das, was dann mit dem Ackerbauern so gekommen ist, wo aus im Grunde ja schon geschmackigen Gräsern, die auch nahrhaft waren, aber das unser Getreide geworden ist, das dann also viel mehr ernähren kann und durchaus auch noch eine andere Qualität hat, also so Züchtung des Weizens dann irgendwann und diese Dinge, das war ja nicht von Anfang an alles das. Das wurde aus den Gräsern herausgezüchtet, die sieben Grundgetreide, wenn man so will, die mit dem Planeten zusammenhängen, aber das ist nichts, was einfach so entstanden ist, sondern in der Form ist es erst durch den Menschen herausgekommen und hat dadurch in Wahrheit die Natur bereichert, aber wir überspannen den Bogen halt dann irgendwann und fangen an gierig zu werden und über das gesunde Maß hinaus weiter für uns es herauszuholen, ohne an die Natur zu denken, an den Gesamtzusammenhang, weil der Ursprung ist eigentlich, dass damit auch etwas für die Natur gemacht wird und das war den Menschen damals schon bewusst. Also die ersten Ackerbauern, die anfangen, das war eine heilige Handlung, die passiert und man hatte eben auch die Dankbarkeit, die Natur gibt mir etwas, wodurch wir als Menschen eben uns weiterentwickeln können im Grunde, aber ich gebe ihr auch etwas, dessen war man sich schon bewusst, man darf nicht denken, die ersten Bauern, Tierzüchter, Pflanzenzüchter hätten genauso egoistisch gedacht wie wir, nur wir brauchen jetzt zum Überleben das, sondern sie haben sehr wohl gewusst, wie mache ich das, um zugleich auch die Natur zu fördern, war für ihr Überleben ganz wichtig, weil sonst wären sie auch selber verhungert, also es hat zugleich ihnen selbst auch gedient und trotzdem war es aber nicht einfach eine egoistische Handlung, sondern da war sehr viel Weisheit drinnen und das brauchen wir in einer höheren Form für die Zukunft, das ist nur zwischendurch verloren gegangen, besonders stark verloren gegangen jetzt in der Neuzeit im Grunde, also wo wir sehr viel gerade im landwirtschaftlichen Bereich durch unsere Landwirtschaft ruiniert haben, ursprünglich war das Pflege der Natur zugleich, aber so, dass eben auch die Menschen etwas davon haben, klar, aber das war nie so, dass es die Natur ruiniert hat, sondern im Gegenteil, es war damals schon eine Förderung der Natur, also schon der erste Anfang in eine vom Menschen gestaltete Welt, die aber dadurch höhere Kräfte entwickeln kann, als wenn der Mensch nicht dabei wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt eben schon damit an, dass das ja alles Dinge sind, die uns herausgesetzt haben, also ohne Mensch wäre das alles nicht da, nichts, es gäbe kein Gräselein, es würde wahrscheinlich dann immer noch stehen bleiben bei den lebendigen Strömungen, die da sind. Ja, das wäre sehr lebendig, es wäre ein durchaus astralisches Erlebnis in dem drinnen, aber einzelne Pflanzen, einzelne Tiere, nicht einmal der kleinste Einzeller würde entstanden sein, an dem sind wir schon mit beteiligt. Allerdings sind wir da noch nicht in physischer Gestalt vorhanden, nicht einmal noch in unserer heutigen ätherischen Gestalt da, aber es ist unser Geistiges, es ist unser Seelisches da und wirkt gestaltend hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind alles eben die Abdrücke, die wir hinterlassen, jedes Tierlein, jedes Pflänzchen, jedes Bakterium, jeder Virus ist etwas, was wir bewirkt haben da drinnen, sonst wäre nie dieses Einzelleben, diese Einzellebewesen entstanden auf der Erde. Das ist den Menschen zu verdanken, den Menschen zu verdanken. Ja, natürlich, mit Hilfe der höheren Wesenheiten, das ist schon klar, aber an dem waren wir beteiligt und das haben wir einfach im Moment ziemlich aus den Augen verloren, dass wir damit aber auch eine Aufgabe haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen das so als selbstverständlich. Und es gibt halt die Verzerrungen, die Verzerrungen sind, dass man heute halt gentechnisch das Leben verändern will und so, es ist nichts dagegen einzuwenden, die Natur verändern zu wollen, sie weiterzuentwickeln, aber das ist halt gerade ein Prozess, wo noch mehr Todes hineingebracht wird. Es ist eben trotzdem ein Unterschied zwischen dem, was passiert durch die Pflege, durch die Züchtung und so weiter, als das, was ich mit einem rein toten Denken, mit einem rein profitorientierten Denken, das ist es letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte auch sagen, Quantität, und das versteckt man dem, naja, der Hunger der Welt muss ja gelindert werden, also brauchen wir ja die Quantität. Na, die Quantität wird gemacht, weil man mehr verdient damit, in Wahrheit. Und der Hunger der Welt wird unter Garantie nicht durch die Gentechnik, so wie wir es heute betreiben, wir jetzt gar nicht alles verteufeln, dass die Menschheit das entdeckt hat und kennengelernt hat, musste irgendwo kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist gut, dass wir es wissen, aber jetzt ist nur die Frage, was tun wir damit. Und im Moment ordnen wir es eben absolut dem Egoismus unter dem Profit, weniger noch dazu, und die ganze Welt leidet darunter. Also man könnte auch anders umgehen mit der Natur, und es ist eben ein anderer Prozess, wenn durch eine jahrelange, über Generationen, eine Züchtung passiert durch Menschen, die einfach mit diesen Tieren, mit den Pflanzen zusammenleben und aus dem Miterleben dieser Naturwelt jetzt schauen, wie kann ich sie weiter verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch nicht so, dass das jetzt gleich nächstes Jahr züchten wir das gentechnisch und setzen das hinaus, dann ist ein totaler Bruch drinnen. Sondern ich muss es eben über längere Zeiträume sich entwickeln lassen und dieser Entwicklung aber eine Errichtung geben. Das ist ganz was anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, damit wir nicht grundsätzlich Gentechnik als solches für alles verteufeln, es ist klar, dass die Menschheit auf das auch gekommen ist, aber um das Leben zu fördern auf der Erde, ist es gerade nicht das Taugliche. Es wird ganz andere Dinge als Frucht dessen auch herauskommen. Aber das Ganze, was jetzt jetzt eigentlich wieder nur ein Vorwort zum nächsten Vortrag ist, worum es mir insbesondere geht, ist ja wieder diese Frage, das Mondenhafte, das Sonnenhafte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen beides. Das heißt, wir brauchen auch unseren modernen Verstand, wir brauchen auch die Erfahrungen, die wir halt aus den Fehlern machen werden, und Fehler machen wir genug damit, wir brauchen, dass dieses verstandesmäßige ist, dieses Mondenhafte auch. Sehr interessant, also die Mondenkräfte hängen zusammen einerseits wirklich mit den Reproduktionskräften, die hängen aber auch mit unseren Verstandeskräften zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind beides. Das Hirnkastl und die Fortpflanzungskräfte als solche hängen beide mit dem Mondenhaften zusammen. Und ein Problem wird es eben dort, wo wir diese Mondenkräfte verwenden, um zum Beispiel die Fortpflanzungskräfte zu steuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nach den Gedanken von oben. Wir müssten teilweise viel mehr lernen, aus den Lebenskräften heraus denken zu lernen und über diese toten Gedanken hinauszukommen. Dann würden wir da oben zum Beispiel wirklich auch dieses Hostienprinzip haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar durchs Gehirn immer noch das Mondenhafte da, aber das Denken wäre ein sonnenhaftes. Das heutige Denken ist ein mondenhaftes, mit einem mondenhaften Organ ein immer noch sehr mondenhaftes Denken. Das heißt, oder wenn ich es anders ausdrücke, das sonnenhafte Denken wäre das christliche Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bitte nicht im äußeren Sinne, jetzt jeden Sonntag geh beten in die Kirche und glaub damit ist es getan. Ich muss das ganze Denken ändern. Das war die riesen Lebensaufgabe, die sich Thomas von Aquin zum Beispiel gesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die er zu seinen Lebzeiten nicht lösen konnte. Er wusste wie man mit dem mondenhaften Intellekt präzise, logisch auslegen kann die Schriften und jede logische Unstimmigkeit ausmerzen kann. Und da ist er genial und logisch denken kann man Thomas von Aquin ganz besonders gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist mustergültig. Aber ein christliches Denken, wo das Denken selber christlich wird, also das heißt lebensspendend eigentlich wird, ist es nicht. Das war dem Thomas von Aquin auch bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat versucht dort hin zu kommen und er ist in seinen letzten Lebensmonaten, hat er die erste Vision gehabt und das war aber auch keine Vision, mit Sicherheit nicht so wie es in alten Zeiten war, sondern sie ist eben das Ergebnis seiner ganzen Schulung. Auch wenn er sehr geschult hat, nur dieses abstrakte Denken, aber er hat seine ganze Lebensdisziplin geschult und seine Meditationen gemacht. Und das hat dann letztlich dazu geführt, dass er diese große Vision hatte am Nikolaustag 1273.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1274 ist er dann verstorben, ziemlich Anfang des Jahres hat er verstorben worden. Es gibt so Gerüchte, dass man nachgeholfen hat. Aber dann hat er nichts mehr geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat er gewusst, da ist ein Aufbruch in eine neue Dimension, aber in diesem Leben werde ich es nicht mehr schaffen, aus dem jetzt wirklich ein neues Werk zu schaffen. Das wird für nächste Inkarnation sozusagen offen bleiben. Das war ihm durchaus bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das brauchen wir ihm heute, dass unser Denken fruchtbar wird. Das heißt, dass wir diese Mondenkräfte, die Abgestorbenen, die da oben sind, da sind die Abgestorbenen Mondenkräfte oben, die gehören belebt. Das heißt, es gehört etwas von den Lebenskräften da wirklich hinaufgelenkt und es gehört also das Denken zu einem lebendigen Denken weiterentwickelt, das nicht nur zerstörerisch aufs Gehirn wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gewisse Zerstörung wird immer da sein, weil es halt immer noch auch als Spiegelinstrument da ist, aber nur für dieses abstrakte Denken, für dieses rein logische. Damit sage ich nichts dagegen, es gehört dazu. Aber es darf nicht die Überhand gewinnen, sondern wir müssen jetzt eben von diesem alten Denken, das mondenhaft ist, ein sonnenhaftes Denken machen, das aber auch trotzdem die Mondenschale dazu hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Denken im Lebendigen und dann aber spüren es ruht in der Mondenschale meines Gehirns. Auch der Schädelkapsel, das ist ja eher eine Schale, gehört dazu. Und das hängt sehr zusammen mit dem Gralsimpuls zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher aber jetzt dieses Zusammenwirken der Sonnenkräfte und der Mondenkräfte in einer gesunden Form. Da geht die Zukunft hin. Und eben darum ist es nicht zufällig, dass das Christentum umarmt wird von zwei Mondener Religionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so das Symbol gewissermaßen dafür. Weil die hebräische Religion, also das Judentum und andererseits der Islam sind beides Mondener Religionen. Haben beide auch eine sehr starke Beziehung einerseits zu den Fortpflanzungskräften, zur Fruchtbarkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spielt also im Judentum eine große Rolle oder hat in der Vergangenheit eine große Rolle gespielt und spielt bei den Völkern, bei denen der Islam sehr stark ist, auch eine große Rolle. Und mittendrin steht aber das Christentum, die Sonnenkraft. Und die gehören alle zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es wird auch da, gerade in der Entwicklung des Religiösen, es werden ja überhaupt letztlich die Religionen im alten Sinn irgendwann einmal überwunden werden, früher oder später. Aber der erste Schritt wird sein, eben dieses wirklich gemeinsame, fruchtbare Gemeinsame zu finden. Christentum, Judentum, Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der Form, wie es heute ist. Es ist alles noch sehr problematisch. Es ist ja innerhalb des Christentums, so wie es heute offiziell durch die offiziellen Stellen lebt, ist bei Weitem nicht alles gesund und genauso nicht beim Islam und genauso nicht überall im Judentum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man auch ganz deutlich sagen. Jede dieser Religionen hat die Aufgabe, an der Zukunft mitzuarbeiten, sich auf die alte Art einmal überflüssig zu machen, aber auf die neue Art zu kommen. Sodass es konkret wirklich eine geistige Kraft wird, die in jedem Menschen sich entfalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass in jedem Menschen eigentlich diese Mondenschale mit der Sonne drinnen sich bilden kann. Wo wir wirklich beides dazu brauchen. Die Hostie alleine, die Sonne allein ohne der Schale, ist nicht der heilige Gral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gehört die Schale dazu. Das ist eines der stärksten Bilder dieser ganzen Gralsgeschichte. Dass diese Gralsschale dazugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eben auch das ist, die der Sage nach, in der das Blut Christi aufgefangen wurde. Also wo eben die Ich-Kraft drinnen auch wirkt und das aufgefangen wird dadurch. Das brauchen wir auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden nie zu unserem Ich-Bewusstsein gekommen, ich sag es einmal noch vorsichtiger zu unserem Selbstbewusstsein, wenn wir nicht diese Mondenschale da hätten. Nur es muss jetzt aufgehen, dass die Sonnenkraft des Herzens da drin auch aufleuchten kann. Und es muss aber auch das kommen, dass diese Sonnenkraft die Klarheit des Mondenhaften kriegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herzdenken ist nämlich nicht einfach jetzt ein Gefühlsschwelgen und ich habe ja nur meine schönsten Gefühle für die Welt. Da wird für die Welt allein aus dem nichts Fruchtbares hinauskommen, sondern ich muss einen ganz klaren Formen finden können, wie setze ich das da in der Welt um. Dazu brauche ich das Mondenhafte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch das wäre ein Bild, die Mondenschale da, die Sonne da. Oder auch die Mondenschale unten und die Herzenskräfte da. Ja, das sind einmal so ein bisschen Gedanken und ich weiß nicht, ob das jetzt wieder sehr ausgebreitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte schon kommen zu dem, wie unsere heutige, sagen wir mal insbesondere europäische Kultur, der abendländische Kultur entstanden ist durch den Einfluss des Judentums, des Christentums und des Islam. Weil nur wenn man die drei insbesondere zusammenschaut, kommt man mal zu einem Verständnis dessen, was europäisches oder bis zu einem gewissen Grad überhaupt westliches Geistesleben ist. Damit sage ich nichts abwertendes gegen das östliche Geistesleben, aber das ist wieder eine andere Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir wollen uns jetzt, weil wir hauptsächlich hier leben, uns unserer Aufgabe bewusst werden und da gehört genau das dazu ganz besonders. Wir werden dann später sicher auch die Beziehung suchen zu dem, wie schaut das aus, was mit den östlichen Religionen zusammenhängt. Die kommen letztlich aus der urindischen Zeit herauf und diese Kräfte haben sehr wohl noch eine Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dann schauen müssen, wie muss man diese Kräfte wieder verwandeln. Auch die können nicht einfach so wie sie waren unverändert weiterwirken, dann werden sie schädlich werden. Wie alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner sagt ja öfters, das Böse ist ein Zeitversetz des Gutes. Also was, was vor tausend Jahren gut war, wenn ich sage, das war doch so gut, ach Gott, die gute alte Zeit, das werden wir heute auch wieder verwirklichen. Wir müssen alles tun, um das wieder aufkommen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es schlimmer denn je. Und da muss man aufpassen, man soll Tradition pflegen, durchaus. Aber Tradition ist etwas Lebendiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dann ist sie gesund. Wenn sie einfach bei dem sagt, na so haben wir das immer gemacht, kein Millimeter weg davon. Man muss den Geist der Sache erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus es weiter entwickeln. Dann ist es gesund. Tradition kann nicht heißen stehenbleiben in der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann überhaupt nie heißen, ach die gute alte Zeit. Abgesehen davon, dass eh nie wirklich gut war. Ich weiß vieles, wo ich mir denke, es ist heute schon um einiges besser geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist manches auch schlimmer geworden, durchaus. Aber wichtig ist, dass es in der Entwicklung bleibt. Und das ist auch was, was drinnen ist in dem Bild Sonnenkräfte, Mondenkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mondenkräfte sind das Behagende irgendwo, die wollen festhalten. Das ist auch ein Aspekt davon. In höchster Konsequenz dann halt in die Erstarrung bringen, das wäre dann halt das Letzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonnenkräfte sind das absolut Lebendige. Veränderung. Stellt euch nur vor, wir würden uns jetzt in die Sonne stürzen, so wie sie da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wir ein Lufthauch und in der Form könnten wir gar nicht sein. Aber wenn wir geistig genug reif werden, wären wir auf der Stufe der Sonnenwesen, die genau dort leben. Weil sie so ein geistiges Entwicklungstempo haben, dass Tradition, so wie bei uns, geht auf der Sonne überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon viel Tradition. Wir haben Berge, die stehen morgen auch noch und vielleicht in 100 Jahren, in 1000 Jahren immer noch. Und man merkt kaum die Veränderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Sonne geht es. Die Formen, die da drinnen sind und es bilden sich ununterbrochen Formen in der Sonne, ununterbrochen anders. Das sind dort Tage, Stunden oft nur, wo Veränderungen passieren, die auf der Erde Jahrtausende, vielleicht Jahrhunderttausende dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in der Natur draußen. Und auf sowas wie der Sonne leben können geistige Wesenheiten, die so schnell und geistig tätig sein können, sind wir noch nicht. Aber der Weg geht dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit wir überhaupt anfangen konnten, brauchen wir auch die verhärtete Kraft, die das Tempo mal herunterschraubt, dass wir langsam mal Schritt für Schritt lernen können. Aber die Schritte werden sowieso immer schneller. Die Schritte hinauf, auch die hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt immer an uns. Bei jedem Schritt muss man immer aufpassen, wo wir hintreten sozusagen. Aber die Entwicklung wird schneller gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber grundsätzlich brauchen wir beides Mondenkräfte, Sonnenkräfte. Das ist das Bild des Grals, der drinnen ist. Oder für uns Menschen genommen die Herzenskräfte, die Verstandeskräfte, die Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt meine ich gar nicht so die äußeren Reproduktionskräfte, sondern es geht darum, dass wir diese Lebenskräfte, die auch zur Reproduktion dienen, dass wir von denen was für unser Geistesleben frei machen. Wir müssen einmal geistig den Menschen hervorbringen. Und das ist nicht nur ein bisschen Philosophieren drüber oder naturwissenschaftlich nachdenken, sondern wirklich Lebenskräfte erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich davon gesprochen habe, öfters schon, Liebe ist mehr als ein Gefühl, ist mehr als eine Emotion. Es ist Lebenskraft, die geschenkt wird. Natürlich, die Emotion, die das Australische begleitet, soll es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann nicht Lebenskraft kalt schenken, das würde auch nicht funktionieren. Aber ihrem Wesen nach ist Liebe lebensspendende Kraft. Das ist natürlich bei der Fortpflanzung, da ist es von Haus aus durch die Natur da, aber es geht weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten eigentlich mit jeder unserer Erwägungen Liebe verströmen. Ich weiß, das ist jetzt noch ein Fernziel, dass das wirklich immer mehr kommt, aber es wird dorthin kommen. Damit bereiten wir das neue Jerusalem vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die wichtigste Naturgesetzmäßigkeit des neuen Jerusalem, wenn es gut läuft, dass dort die ganze Naturliebe ausströmt, das heißt lebensspendende Kraft aussendet. Dann wird es dort nichts Totes mehr geben. Das Tote wird es dann nur geben auf dem Nebenplaneten, der mit den Widersachern, namentlich mit den sowatischen Kräften sich absentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird es noch das Tote geben. Aber das neue Jerusalem, die neue kosmische Verkörperung unserer Erde wird von Leben und Liebe sprühen. Es wird von der Liebe leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagen wir es besser so. Weil aus der Liebe kommt das Leben. Und den Tod wird es nicht geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es wird auch das Mineralische in der Form, wie wir es heute haben, nicht mehr geben. Sondern alles wird leben. Wie es auf alte Art gab es das auf dem alten Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Mond war eigentlich durch und durch belebt. Da gab es nicht Felsen, wie wir sie heute haben. Auch nicht die Kristalle oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gab es nicht. Und das wird es in der Form auf dem neuen Jerusalem auch nicht geben. Denn die Kräfte werden sich verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem werden zum Beispiel die gestaltbildenden Kräfte der Kristalle eine große Rolle spielen. Weil die hängen sehr stark mit den Ich-Kräften zusammen. Nur wird es keine äußeren Kristalle geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird diese Klarheit im Geistigen geben, die damit verbunden ist. Und dann entstehen diese physisch lebendigen Gebilde, die das neue Jerusalem kennzeichnen werden. Das heißt, etwas vom Ich, lebendig durchformtes, mit Liebe erfülltes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, man kann sich das heute noch kaum vorstellen. Man kann es nur vage anteilten mit den Worten einmal. Aber es kann uns zumindest eine Richtung zeigen, wo der Weg hingehen kann, wenn wir es wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht von selber passieren. Und es wird nicht passieren, einfach indem wir sagen, die höheren Hierarchien werden es schon machen. Oder in Kurzformel, der liebe Gott wird es schon errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was ich öfters schon gesagt habe, die Natur so wie sie jetzt ist, ist nicht vollkommen. Obwohl sie voller Weisheit ist. Aber es ist etwas offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas offen, was wir beitragen sollen dazu. Und in gewisser Weise ist das die höhere Vollkommenheit, die die Gottheit gegeben hat, indem sie den Raum dafür geöffnet hat. Es wäre also weniger, wenn das alles weiß, jetzt halt fertig wäre, wir brauchen uns nichts kümmern, wir rennen halt auch mit in dem Rad, wir wissen unseren Platz und tun halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist etwas Höheres, dass ein Raum gelassen wird, an dem wir tätig sind. Und wo wir auch Fehler machen. Und damit zumindest lange Zeit die Schöpfung auch in gewisser Weise beeinträchtigen, indem wir Fehler reinbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Fehler, die in der Natur sind, warum ich eben gesagt habe, dass sie nicht vollkommen ist, liegt an unseren Fehlern. Es sind nicht die Fehler der Gottheit, sondern es sind unsere Fehler. Wir haben die Natur aus uns herausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist nicht immer so ganz glücklich passiert. Weil eigentlich haben wir ja Dinge auch herausgeworfen aus uns, mit denen wir gar nicht fertig geworden wären zunächst. Und wir haben was herausgesetzt, was eigentlich, wenn es fertig wäre, anders wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an dem tragen die Tiere, an dem tragen zwar nicht astralisch leidend, weil sie keine individuelle Seele in der Pflanze drinnen haben, also spüren sie es nicht, aber trotzdem leiden auch die Pflanzen darunter. Dass das alles nicht vollkommen ist. Das sind unsere Unvollkommenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum haben wir auch die Aufgabe, da was zu tun, um das dem Vollkommenen näher zu bringen. Der Raum wurde uns gegeben, aus unserer Freiheit heraus. Aber das ist zugleich auch eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand kann uns zwingen dazu, außer wir selbst. Dass wir uns dazu verpflichten, aus Freiheit. Nur dann wird es passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten wird die Erkämpfung halt als eine unvollkommenere weitergehen. Sie kann aber auch vollkommener werden. Und da sind wir aufgefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht, gerade im Christentum, aber in den Religionen überhaupt, das Wichtige, dass wir unsere Aufgabe erkennen. Dass wir mitwirken müssen. Wenn es vollkommen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gottheit hat es bewusst offen gelassen. Das ist wahnsinnig viel Weisheit in der Natur drinnen. Alles klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem ist sie nicht vollkommen. Dazu sollen wir beitragen, so gut wir können. Und sie wird vollkommener werden, wenn wir viel beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird weniger vollkommen sein, wenn wir weniger beitragen. Und das ist das neue Schöpfungsprinzip. Dadurch ist aber dieser noch viel größere Reichtum möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass da freie Wesen, freie geistige Wesen mitarbeiten dürfen. Am Kern der Sache sozusagen mitarbeiten dürfen. Wir sind dadurch eben nicht nur Ausführungsorgane, die Gottheit strömt aus und wir tun halt laut Befehl, sondern wir strömen auch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gottheit wartet darauf, dass wir was beitragen. Auf das wartet sie eigentlich. Und die ganze Natur wartet darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir tun. Dass wir die Natur nicht nur pflegen im Sinne von konservieren, wie sie war, sondern sie durchaus weiterentwickeln. Und das findet halt seine Verzerrungen dann in vielen drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es halt mit unrichtigen oder untauglichen Mitteln versucht wird, die Natur weiterzuentwickeln. Aber doch nur im Dienste letztlich des Egoismus oder was. Und da haben wir noch eine große Aufgabe für uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt Mensch sein. Diese Aufgabe zu haben. Wenn wir uns ein bisschen daran machen, wird auch was weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird Fehler geben, es wird Rückschläge geben, aber es wird im guten Sinne auch kein Stein auf dem anderen bleiben. Es wird alles neu. Wie sagt Christus? Ich mache alles neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist christlich gedacht. Und da ist aber auch unser Ich mitgedacht. Und es ist der Christus mitgedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist die ganze Trinität mitgedacht, in dem Ich mache alles neu. Aber da sind wir auch angesprochen. Das heißt, am Ende wird, wenn es richtig läuft, dass der Übergang zu diesem neuen Jerusalem kommt, wird aus der reinen Naturwelt eine Kulturwelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großes Ziel. Aber wir brauchen uns nicht schrecken, weil man darf nicht sich jetzt schon denken an das Ziel, das da ist. Es ist gut, es ins Auge zu fassen, aber entscheidend ist der winzige kleine Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn jeder kann da was beitragen dazu. Es geht nicht darum, die Perspektive zu sehen, wo unser Platz ist in dem Ganzen. Dann fangt man an, den Naturalsimpuls zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fängt man zu entstehen, was wirklich dieser Christusimpuls ist. Und eben auch wie er zusammenhängt mit den Mondimpulsen, mit diesen Kräften. Da ist kein Widerspruch drinnen, sondern sie benötigen einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst können wir das Ziel gar nicht erreichen. Und dann, wenn es erreicht ist, wird es ja sowieso eine Erneuerung insofern sein, als dann Sonne, Mond, Planeten, das wird ja alles verschwinden zunächst einmal, geht in einen geistigen Zustand über und dann kommt es als das neue Jerusalem heraus. Also das heißt, dann muss das sowieso alles zusammenkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt müssen wir es halt noch ein bisschen aufspalten und uns bewusst werden, welche Kräfte spielen dabei eine Rolle. Aber sie werden eine neue Konstellation kriegen. Es wird überhaupt nur in dem Maße sich gesund entfalten, in dem der Mensch seinen Beitrag liefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir gar nichts tun würden und es einfach laufen lassen, dann hätten die Widersacher gewonnen. Und dann gibt es kein neues Jerusalem. Es wird die Entwicklung weitergehen, aber das ist dann die Entwicklung in die Widersacherreiche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen hier mit der Erdentwicklung in gewisser Weise auf einem Scheideweg. Die letzte Entscheidung fällt auf den neuen Venus. Also selbst wenn das neue Jerusalem im Grunde kapital scheitert, gäbe es immer noch Möglichkeiten, aber natürlich wird es dann unendlich schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch wirklich nur eine theoretische Möglichkeit, weil das nicht ein einziger Mensch ist. Und wenn nur ein Mensch Schritte dazu macht, gibt es das neue Jerusalem. Vielleicht ist es ganz winzig sozusagen und kümmerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jeder Mensch zählt dabei. Jeder. Und es wäre halt schön, wenn mehr dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist spät geworden. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Ich danke euch fürs Dabeisein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe euch wieder. Herzlichen Dank. Gerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke auch im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das wünsche ich euch auch. Gute Nacht. Bis zum nächsten Mal, Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, wo ist mein Ausschalter? Gute Nacht. Ich finde jetzt meinen Ausschalter nicht. Ah, da ist er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baba.&lt;br /&gt;
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{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_203._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=32623</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 203. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-09-06T16:39:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Transkription des 203. Vortrags vom 5. März 2024 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:203.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8|thumb|203. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 5. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8 Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/jbx1bedfgmlv63z11g9w6/203.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=32hw4iai7esw0tnl2jsc6a4yp&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 203. Vortrags vom 5. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=43 Einleitung und 48. Wochenspruch 00:00:43] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 203. Folge der Apokalypse. Zum Einstieg den 48. Wochenspruch. Wir rasen ja jetzt schon in die Osterzeit hinein langsam. Und es wendet sich auch jetzt etwas ganz stark.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte, das aus Weltenhöhen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Seele machtvoll fließen will,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erscheine lösend Seelenrätsel,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendenkens Sicherheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Versammelnd seiner strahlen Macht,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenherzen Liebe weckend.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Na, da liegt eine ganze Menge drinnen. Also es strömt jetzt einmal aus den Weltenhöhen das Weltendenken herein. Wir haben jedenfalls die Chance, dem Weltendenken zu begegnen. Also vom Eigendenken, zum Grübeln – ja, wie ist denn das alles –, einmal sich inspirieren zu lassen vom Weltendenken, aber es eben in der vollen Klarheit unseres Bewusstseins wahrzunehmen. Das ist einer der ganz großen Schritte eben überhaupt jetzt für unsere Zeit, dass wir zu dem kommen. Also den Übergang zu finden vom eigenen Grübeln sozusagen, vom Eigendenken, wo man in sich halt Gedankenfäden spinnt, zwischen Themen, an was man sich erinnert, was man gelernt hat und so weiter, jetzt wirklich dem Weltendenken zu begegnen. Weil auch unser Denken hat in Wahrheit dort seinen Ursprung. Aber wir haben etwas verinnerlicht und können also selber herumbasteln drinnen und schauen, wie das alles irgendwo zusammenpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja wirklich wie ein Puzzlespiel irgendwie. Zuerst bilden wir uns die Begriffe, das sind die Puzzleteile irgendwo, dann haben wir den ganzen Haufen und dann müssen wir schauen, wie das irgendwie zusammenpasst. Und wenn wir aber dem Weltendenken begegnen, ja, müssen wir trotzdem auch aktiv sein. So wie es heute ist, ist es ja anders, als es noch in der griechischen Zeit war, wo Platon wirklich noch die Ideenschau gehabt hat. Und Ideenschau – Idee hängt auch mit Idein, hängt mit &amp;quot;Videin&amp;quot; zusammen, mit Sehen eigentlich, aber eben mit einem geistigen Sehen. Aber da war es noch ein passiver Vorgang, zumindest vom Bewusstseinserleben her. Das heißt also, man sieht es vor sich. Man sieht die Zusammenhänge vor sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute geht es darum aber auch, dieses Weltendenken, das ein sehr lebendiges Denken ist, aber man muss selber auch aktiv dabei sein. Das heißt, man erwacht oder kann langsam oder sollte langsam erwachen, dass man bewusst in diesem geistigen Wahrnehmen drinnen ist. Im Übrigen auch im sinnlichen Wahrnehmen. Wenn man sich beobachtet dabei, dann ist es eben nicht einfach nur so, dass ich die Augen aufmache und es ist fertig da, sondern man kann sehr deutlich merken, wenn ich mich konzentriere, wenn ich aufmerksam bin, wenn ich mit meinem ganzen Bewusstsein dabei bin, kann ich in dem, was mir vor Augen oder vor Ohren oder sonst was steht, vor dem Geschmackssinn steht, kann ich mehr oder weniger entdecken. Inhaltlich ist es durch die Sache selber bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=291 Schulung der Sinne: Die Kunst des Sehens bei Aldous Huxley 00:04:51] ===&lt;br /&gt;
Und trotzdem kann ich mehr oder weniger ein, wie soll ich sagen, detaillierteres, ein schärferes Bild, Klangbild, Hörbild, Geschmackserlebnis haben, je nachdem wie ich aufmerksam bin. Sicher hängt es auch von der Qualität meiner Sinnesorgane ab. Wenn einer schlecht sieht, dann wird er sich halt schwerer tun, manche Details zu erkennen. Aber trotzdem, auch da ist eine Möglichkeit drinnen. Man kann auch das Sehen trainieren, auch wenn man also eine beeinträchtigte Sehsicht hat. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, es gibt von Aldous Huxley – ihr kennt ja vielleicht die „Schöne neue Welt“, das berühmte Buch, aber er hat ja viel anderes auch geschrieben –, er hat geschrieben über seine Erfahrungen mit Drogen, die er ganz kontrolliert eingenommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat nicht einfach die Drogen so genommen, sondern in Zusammenarbeit mit einem Arzt, aber er wollte wissen: Wie ist das mit LSD, mit Mescalin und dergleichen? Und er hat das ganz genau beschrieben, wie das ist. Aber er hatte auch in jungen Jahren schon die Gefahr, dass er erblindet. Also er konnte nicht mehr lesen, nichts mehr. Und nur durch mentales Training hat er seine Sehkraft zurückerobert. Ja, durch mentales Training. Er hat auch ein Buch darüber geschrieben, war nie offiziell anerkannt, aber es funktioniert. Es funktioniert. Es funktioniert. Das nennt er die Kunst des Sehens. Und das heißt also, man kann lernen, seinen Sehsinn und das, was man durch ihn wirklich bewusst wahrnimmt, weiterzuentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt in noch höherem Maße für das geistige Sehen, beginnend mit einem lebendigen Denken, indem man das Weltendenken wahrnimmt, weil das Weltendenken ist immer lebendig. Das ist vielleicht der größte Unterschied zu dem, was unser Eigendenken ist, weil da ist es eben dieses Puzzlespiel. Also wir formen Begriffe, das heißt wir schneiden eigentlich etwas aus der Wirklichkeit heraus und nehmen es, wie etwas in sich abgeschlossen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit hängt es mit hunderttausend anderen Sachen zusammen. Und dann versuchen wir halt logisch zu schließen, ein paar Puzzleteile zusammenzusetzen. Und meistens gelingt uns da nur irgendwo ein Fleckerl, das halbwegs zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wieder große Lücken und irgendwo sind andere Fleckerl. Und dann wissen wir eigentlich in Wahrheit gar nicht so genau, wie das zusammenhängt. Also das ist der Weg, den jetzt auch die äußere Forschung geht, die halt auf Sinnliche geht, beziehungsweise auf das vermehrt, was sich messtechnisch erfassen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir unsere Gedankengebilde, unsere Formeln letztlich auch irgendwo, denen halt ein theoretisches Grundkonzept zugrunde liegt, das wir uns gebastelt haben. Und natürlich tun wir nicht frei fantasieren dabei und lassen uns irgendwas einfallen. Wir müssen schon immer wieder überprüfen, ob es halt dann mit den Tatsachen zusammenstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im Grunde stellen wir heute in den Wissenschaften lauter Hypothesen auf. Also wir unterstellen, Hypothese heißt Unterstellung. Nix anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hypothese ist eine Unterstellung. Ich unterstelle, dass die Natur so oder so funktioniert. Und dann kriege ich natürlich aber von dem Ganzen nur das mit, was wirklich in das Schema hineinpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, irgendwo ein Zipfel passt schon hinein, sonst müsste ich die Hypothese verwerfen. Wenn es gar nicht funktioniert, dann muss ich es fallen lassen. Aber die große Zusammenschau habe ich gerade dadurch nicht, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man versucht es zwar immer und versucht dann von irgendeinem Einfachen das ganze Komplexe abzuleiten, funktioniert aber halt nur sehr bedingt. Wir haben heute das, dass man halt alles auf Atome oder Elementarteilchen zurückführen will und wie sich die bewegen, das soll alles erklären. Aber das ist ein winziger Ausschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich der Ausschnitt aus der Welt, wo alles abgestorben ist. Es ist der abgestorbene Teil der Welt. Also alles was Leichnam ist, das kann ich auf die Art bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Natur ist eben wesentlich mehr. Und schon dort, wo ich wirklich das Leben erfassen will in ihrer Entwicklung, muss ich einen Schritt weiter gehen, ist aber heute noch nicht so wirklich da. Auch dann nicht, wenn man heute bereits versucht, künstliches Leben zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, ausgehend von einmal Leben verändern, so weit verändern, dass man dann von verschiedenen Lebewesen was zusammen mischt mit Gentechnik und allem möglichen. Also synthetische Biologie ist heute ein großes Forschungsgebiet, aber da wird eigentlich mit den Gedanken des Toten versucht man, noch Lebendiges irgendwie zusammenzusetzen. Und es wird dadurch, ja natürlich ist die Möglichkeit dann für Spezialzwecke was daraus zu machen, aber eigentlich verliert es an Lebendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben das Lebendige lässt sich nicht aus Teilen zusammensetzen, sondern das ist eine Ganzheit, eigentlich mit dem ganzen Kosmos in Wahrheit eine Ganzheit. Und was sich herausgliedert langsam, ist in Wahrheit ein stufenweiser Sterbensprozess. Also ich glaube, ich habe das schon einmal früher geschildert, die Entstehung des Lebens, die große Frage, wie ist das Leben auf Erden zumindest entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da geht man heute meistens davon aus, naja, halt aus toten Stoffen. Irgendwie haben sich halt immer komplexere Stoffe gebildet und irgendwann haben sie halt dann zum Herumgrabbeln angefangen oder so. Aber es ist in Wahrheit genau umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ist die Erde als Ganzes ein Lebewesen. Ja, wenn ich es noch größer nehme, ist unser ganzes Sonnensystem ein Lebewesen. Immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist ein sterbendes Lebewesen. Die Einzelorganismen treten ab dem Zeitpunkt auf, wo eigentlich schon ein Sterbensprozess passiert. Also das heißt, alles was wir an Pflanzenarten haben, an Tierarten ist etwas, was aus diesem Gesamtleben herausgestorben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine relative Eigenständigkeit aber gerade dadurch bekommen hat, eine gewisse Absonderung vom Rest, aber die ist nie vollständig. Weil kein Lebewesen kann existieren ohne seine Umwelt, die herum ist. Also mit der Luft, die es braucht zum Atmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder manche Bakterien halten das gar nicht aus, die brauchen wieder was anderes. War in der Erdatmosphäre, die Sauerstoffatmosphäre entstanden, es war nicht von Ursprung an, war das verbunden mit das praktisch fast alles ausgestorben ist. Weil der Sauerstoff giftig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ganzen Lebewesen, die es vorher gegeben hat, war das Gift. Pures Gift. Also die sind zum größten Teil ausgestorben oder haben sich geflüchtet in Gebieten, wo noch ihre urtümliche Umgebung da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Findet man heute noch, also so Untersee-Vulkane oder was, dort gedeihen Bakterien in dieser vulkanischen Atmosphäre, die dort drinnen ist, wo der Sauerstoff weit weg ist. Dort können die noch existieren. Früher hat das ganze Leben auf der Basis funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hätten dort nicht leben können. Wir haben den Sauerstoff, aber mit dem Sauerstoff, dass das Sauerstoffatme entstanden sind, das war bereits ein riesiges Sterben in Wahrheit. Alles, was vorher da war, war in Wahrheit viel lebendiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht als geschlossene Wesenheit. Das ist eben eine ganze Welt von Bakterien, von Einzellern, alles mögliche. Das war eine gewaltige Welt und die hat mitgearbeitet, unsere ganze Geologie an der Erdoberfläche bis in große Tiefen hinein zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisenvorkommen und dergleichen, das passiert nicht nur durch einen rein anorganischen, sprich Totenvorgang, sondern das ist alles gebildet worden durch organische Prozesse in Wahrheit. Die ganzen Bändererze und was da alles gibt, ohne Mithilfe von Mikroorganismen, gar nichts. Das heißt, erst sind diese Organismen da und dann scheidet sich langsam was Totes aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wir an Tieren, an Pflanzen haben, ist so dazwischen irgendwo. Es ist noch nicht ganz tot, es ist noch für unsere Empfinden noch sehr lebendig, so wie wir uns auch lebendig fühlen, aber wir sind im Vergleich zu dem Urleben der Erde als Ganzes oder des Sonnensystems als Ganzes oder des Kosmos als Ganzes, wenn man es ganz groß nimmt, das ist eigentlich das Lebendigste überhaupt. Und aus dem stirbt halt langsam was heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, die Entstehung des Lebens, so wie man sie heute in den Naturwissenschaften betrachtet, ist eine Stufe des Sterbensprozesses in Wahrheit, wo aus dem All Leben, wenn man so will, halt einzelne Lebewesen herausgestorben sind, die aber weniger lebendig sind. Und bei uns, beim Menschen ist sowieso praktisch die Endstation in gewisser Weise, weil wir tragen das Tote am allermeisten in uns. Und gerade dieses Tote gibt uns aber unser Bewusstsein, unser Selbstbewusstsein vor allem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Tiere haben natürlich auch Bewusstsein. Es ist aber von wenigen Ausnahmen abgesehen nicht einmal ein Anflug des Selbstbewusstseins da, habe ich glaube ich letztens auch gesagt, außer in speziellen Momenten, wenn ein Tier stirbt. Da ist so ein Anflug eines Ich-Erlebens da, in dem Moment des Sterbens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sterben immer mit Verbundenes mit dem Aufleuchten des Geistigen. Wir können es durchaus so sagen, dass wenn sich das Leben entwickelt und immer mehr in einzelne Gestalten und komplexere Gestalten hinein begibt, dann ist es ein Sterbensprozess einerseits, aber es ist auch ein Aufwachprozess. Weil die Einzähler, die da waren, die das Urleben der Erde bestimmt haben und mitgestaltet haben und bevor es noch überhaupt Einzähler waren, war es eben wirklich das Gesamtleben der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da könnte man sagen, ja die Erde als Ganzes ist eine riesige Zelle ohne Abgrenzungen drinnen. Da ist das Leben frei geflossen. Aber Bewusstsein war da drinnen noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, geistige Wesenheiten, die darüber stehen, haben Bewusstsein. Aber das, was sich auf Erden bildet, noch nicht. Das fängt also eben erst an, wenn dieser Sterbensprozess vorangeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sich dann wirklich relativ explosionsartig einmal zuerst die einfachen Tiere bilden, Fische und dergleichen, ja vorher überhaupt die Mollusken, die ganzen Weichtiere und diese Sachen, also noch kein Knochengerüst drinnen, im Vergleich zu den Fischen immer noch sehr viel mehr lebendig. Dann kommt als nächstes irgendwann das Außenskelett, Muscheln oder so was, Schnecken, haben wir gerade so schöne Beispiele gesehen, versteinerte Schnecken oder so. Aber da ist der Verhärtungsprozess drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit all dem beginnt das Bewusstsein schon eine Spur heller zu werden. Vorher, die gesamte Erde noch, die schläft eigentlich noch. Ja, sie träumt vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie träumt von der geistigen Welt, aus der sie herausgebildet wurde. Aber dann geht es eben in die Einzelheiten hinein und das Bewusstsein wird wach und es wird mehr dann auf die Umwelt gerichtet. Das heißt letztlich auf die sinnliche Welt hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich noch ganz einfach, einfache Lichtempfindungen, Geschmacksempfindungen und so was, die da sind. Aber weit weg noch von dem, sich von der Welt getrennt zu fühlen. Kein Tier fühlt sich wirklich so richtig getrennt von der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei den Höchsten ist so ein Anflug da, also die eben auch zu sich, ich sagen tun sie nicht, aber die ein gewisses Ich-Empfinden haben, also Delfine zum Beispiel, bei denen ist das sehr ausgeprägt. Bei manchen Affenarten ist es natürlich auch da. Und dann ist eh schon fast aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, dieser Sterbensprozess ist was sehr Wichtiges, um das Bewusstsein in den Einzelwesen zu erwecken. Vorher ist das Bewusstsein der höheren Hierarchien. Die haben eine ganz andere Art des Bewusstseins als wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber unser Bewusstsein, das wir heute haben, das ist also entstanden durch diesen Absterbensprozess im Grunde. Wir sind durchaus über die Mitte der Erdentwicklung hinaus und alles was über die Mitte hinausgeht, Mitte war eigentlich so in der atlantischen Zeit irgendwo drinnen. Aber jetzt sind wir absolut auf dem absteigenden Ast mit der ganzen Erde, mit allem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Phase, wo Bewusstsein sich entwickeln kann. Höheres, immer höheres Bewusstsein. Aber es ist zunächst unser Bewusstsein ein auf die sinnliche Welt gerichtetes Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben ja davon gesprochen, noch bis hinein in die urindische Zeit ist das Bewusstsein für die Außenwelt immer noch sehr schwach und es ist immer noch überlagert durch das, was man geistig wahrnimmt. Aber es mischt sich. Also die Wahrnehmung der Welt ist eine andere als wir sie heute haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wie wir sie jetzt haben, so wird es auch nicht bleiben. Weil es wird dazukommen, dass wir eben wieder, aber auf neue Art geistig wahrnehmend werden. Wir stehen mitten in der Zeit schon drinnen in der Außenwahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte Kali-Yuga, von dem auch Rudolf Steiner spricht, aber viele andere auch gesprochen haben, die Kenntnisse zurückgehen bis in die urindische Zeit. Da wusste man schon, dass ein finsteres Zeitalter kommen wird. Es war noch nicht ganz da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch in der urpersischen Zeit noch nicht ganz da. Aber am Ende der urpersischen Zeit, bevor noch die ägyptische Zeit anfängt, ist ein riesiger Einbruch drinnen. Also eine riesige Verfinsterung der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also namentlich dann für die Menschen. Bei den Tieren eben viel, viel weniger. Weil die leben immer noch bis zu einem gewissen Grad in einem geistigen Wahrnehmen drinnen, in einem seelischen Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen ist es für den Großteil der Menschen verschwunden. Schon bevor die ägyptische Kultur beginnt. Und die ägyptische Kultur ist aber gerade groß darin, dass sie jetzt noch Wegen sucht, wie kann ich das rückgängig machen, oder wie kann ich noch einen bewussten Zugang zur geistigen Welt finden, der jetzt zumindest im Alltagsdasein weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten weg ist. Und gerade bei den Ägyptern weg war. Im Norden bei uns oben hat sich das noch lange gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das waren auch nicht die kulturprägenden Völker zu der Zeit. Weil da was die kulturprägenden Völker waren, nämlich die Inder, die Urinder, dann die Perser, die Ur-Perser, wo es schon im Übergang ist, wo sie wahrnehmen, aber die Erdenwelt, die Dinge um uns herum, eigentlich noch als Schatten. Aber sie lösen sich langsam heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und am klarsten, am besten in der Sternenwelt. Dass sie den Himmel schon anfangen ähnlich zu sehen wie wir. Es fängt also nicht an bei den Gegenständen, die bei uns herumliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist man noch sehr viel mehr geleitet durch das Geistige wahrzunehmen. Was tue ich mit dem da? Ihr werdet euch jetzt fragen, aber wieso haben die dann geschickt umgehen können? Werkzeuge hat man ja schon früher entwickelt. Aber sie haben nicht so gesehen wie wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben eigentlich ganz was anderes gesehen und trotzdem haben sie geschickt damit arbeiten können. Aber es hat sich geleitet, das Geistige wahrzunehmen. Noch viel, viel mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war in der Atlantischen Zeit noch ganz besonders stark, aber das hat noch hineingewirkt bis jedenfalls deutlich in die Urpersische Zeit hinein. Und dann langsam wird immer mehr, zuerst fängt dann der Himmel sich heraus zu schälen, dass man wirklich auch die Sonne äußerlich sieht. Schon noch geistig mit, aber man beginnt sie auch schon äußerlich zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es hinunter, man wagt es in diese Finsternis zu tauchen. Das heißt, je mehr das Geistige wahrnehmen im Blick zur Erde hin, zur Natur rundherum, verdunkelt sich das Geistige, aber es treten so die Konturen des Sinnlichen auf. Und das wird dann mit der Zeit immer konturierter, farbiger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zuerst ist es so wie eine Verdunklung im Grunde. Man nimmt das Dunkel wahr. Dort wo man vorher nur seelisch-geistige Wahrnehmungen hatte, das gehen immer mehr dunkle Flecken darüber sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus denen schälen sich jetzt die physischen Gestalten, so wie wir sie heute kennen. Das heißt, das was man angreifen kann. Das heißt, Wesen wie wir Menschen zum Beispiel auf verschiedenen Entwicklungsstufen erleben die Welt total unterschiedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher darf man nicht glauben, wir können die ganze Weltentwicklung erklären aus dem, so wie wir heute die Welt sehen und aus den Gedanken, die wir aus unserem Eigendenken entwickeln, die sich aber an dem Sinnlichen Wahrgenommenen orientieren. Das ist ein Aspekt, der ist sicher da, aber es ist einer von vielen Aspekten. Wir sind halt jetzt in dieser Phase drinnen, wo wir mal ganz hinaus in das Sinnliche gegangen sind und uns alles nach dem Muster des Sinnlichen erklären wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merken aber eh schon im Denken interessanterweise als erstes, dass wir nicht dann durchkommen damit. Also gerade die Naturwissenschaft merkt das. Man kann natürlich sagen, heute die Naturwissenschaften haben ein materialistisches Weltbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, irgendwie ja, nur die Materie zerbröselt ihnen unter den Fingern. In Wahrheit. Weil wenn wir heute alles auf Atome oder Elementarteilchen zurückführen wollen, dann glaubt der Laie, naja da stellt man sich halt jetzt irgendwelche kleinen Dinge vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind halt so klein, dass es mit den Augen nicht sehen kann, aber man stellt es sich vor, es werden Dinge. Sind sie nicht. Bei Atomen kann man vielleicht noch bis zu einem gewissen Grad sagen, dass sie eine räumliche Einflusssphäre haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sag&#039;s jetzt einmal sehr vorsichtig. Wenn ich sage, es sind räumliche Gebilde, muss man schon sehr vorsichtig sein, weil sie sind eigentlich leerer Raum. Und in diesem leeren Raum gibt es gewisse Zentren, von denen Wirkungen ausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wirkungen, wenn ich die Atomhülle zum Beispiel hernehme, sagt der Chemiker oder der Physiker, das ist eine Elektronenhülle. Jetzt denkt der Laie wieder, naja Elektronen, dann sausen halt dort die kleinen Elektronenkugeln herum. Aber die Elektronen sind punktförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie sind eigentlich nicht da. Weil ein Punkt ist nichts im Grunde. Er hat jedenfalls keine räumliche Ausdehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem die Wirkungen sind da. Es sind Zentren, von denen Kräfte ausstrahlen. Und diese Kräftewirkungen spüren wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder diese Kräftewirkungen bauen alles das auf. Im Grunde sind nur Kräfte da, die von Zentren ausgehen. Und daraus entsteht immer mehr das, was uns als Stoff erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber hinter dem Stoff ist eigentlich nur etwas Geistiges. Nichts anderes. Und das ist aber die Feststellung der Naturwissenschaft im Grunde heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob sie es geistig nennen oder nicht, ist ein anderes Kapitel. Es gibt Forscher, die das sehr wohl genauso aussprechen. Es gibt andere, die halt noch sehr am festen hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo das nicht so aussprechen. Aber das Faktum bleibt trotzdem immer gleich. Es sind jedenfalls keine Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gibt es nicht. Das ist nur äußere Erscheinung. Also ich greife fast geradezu ins Nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in diesem Nichts steckt in Wahrheit etwas Geistiges dahinter. Jetzt ist nur die Frage, welche Geistigkeit dahintersteckt. Also bei unserer sinnlichen Materie, wie wir sie hier haben, sind es tatsächlich die alemanischen Kräfte im weitesten Sinn, die dahinterstecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht sie alleine. Aber sie spielen eine wesentliche Rolle dabei. Aber die grundgestaltenden Kräfte, die drinnen sind, sind dieselben Kräfte, die im Kosmos draußen wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das hat sich in der Physikgeschichte wieder gespiegelt, wo man, als man das Atom erklären wollte, das Erste war, man hat es erklärt, wie ein winzig kleines Planetensystem. Das hat einen Kern, den Atomkern, das würde entsprechen der Sonne, und da kreisen jetzt keine Planeten, sondern die Elektronen herum. Das war das ursprüngliche Bild, man hat das makrokosmische Bild auf den Mikrokosmos verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es stimmt schon, dass gemeinsame Gesetzmäßigkeiten tatsächlich drinnen sind. Aber nur Dinge sind es keine. Die sind es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kleinsten sind sie es nicht, da verschwindet es. Aber was die alemanischen Kräfte bewirkt haben, ist, dass sie diese Kräfte, naja, wie soll man sagen, gefesselt haben. Es sind tatsächlich die gleichen Kräfte, die ein ganzes Planetensystem aufbauen, sind verwandt mit den Kräften, die unten das Atom bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur da ist es gefangen. Im Großen kann es sozusagen atmen noch. Irgendwann einmal der ganze Kosmos, der es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schrumpft, weil diese Kräfte von den alemanischen Scharen gefesselt werden. Das wäre eigentlich was reingeistiges. Und schon wie sich ein Planet bindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entsteht also aus dem Ätherischen im Grunde heraus, aber dann wirken alemanische Kräfte und dort fängt diese Verdichtung an. Dort fängt auch eine Zersplitterung an. Also Verdichtung und Zersplitterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem entsteht dann langsam das, was eben unseren materiellen Eindruck erweckt. Aus dem entstehen halt die Planeten. Bei der Sonne ist es noch ganz dünn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort gelingt dieser alemanische Prozess fast gar nicht. Das heißt, dort bleibt es alles sehr einfach und noch sehr stark verwandt mit den großen kosmischen Kräften. Und daher, jetzt aus anthroposophischer Gesichtspunkt gesehen, hängen natürlich eben mit den Sternen, wie auch unsere Sonne ein Stern ist, hängen halt höhere geistige Hierarchien zusammen als mit dem, was dann die Planeten bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wirken dann besonders stark die alemanischen Kräfte hinein. Dann verdichtet sich das. Wobei es eben auch Abstufungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben so Planeten wie unsere Erde zum Beispiel, die sind eben sehr stark von den alemanischen Kräften erfasst. Wenn man nimmt sowas wie den Jupiter oder den Saturn draußen, die eigentlich Gasplaneten sind im Wesentlichen. Das heißt, die schauen nur so massiv aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit sind sie Gas. Zum größten Teil. Es gibt Vermutungen, dass im Kern vielleicht es auch einen Gesteinskern gibt, aber das ist sehr unsicher noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass das Wasserstoffgas, aus dem sie hauptsächlich bestehen, das heißt Jupiter, Saturn, besteht zum größten Teil aus Wasserstoffgas, das leichteste Gas. Das ist das, was sich auch in der Sonnenatmosphäre, wo aus bis zu einem gewissen Grad die Sonne besteht, da ist eben auch ein kleiner alemanischer Einfluss drinnen, dass es bis zu dem leichtesten chemischen Element sich verdichtet hat. Aber die großen Planeten Jupiter, Saturn und auch dann die beiden, die sind eigentlich sowas wie etwas, was Sonne werden wollte, aber es nicht ganz geschafft hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt andere Sternensysteme draußen, die man als sogenannte Doppelstern oder Dreifachsternsysteme bezeichnet, die haben nämlich zwei oder drei Sonnen. Mehr ist schon sehr, sehr selten. Da ist nichts anderes passiert, als das, was bei uns halt Saturn oder Jupiter geworden ist, und eigentlich auf dem Wege war, Sonne zu werden, auch eine Sonne zu werden, aber sie haben nicht genug Material sozusagen ansammeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind es nur mehr Planeten geworden und es war nicht geeignet dafür, Wohnsitz der höchsten Hierarchien zu werden. Das ist jetzt wieder der geistige Hintergrund. Das bestimmt also, wie so ein Planetensystem sich bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn die Astronomen heute sehen solche Doppel- oder Dreifachsysteme, also mit zwei oder drei Sonnen, dann sind dort zwei oder drei Zentren mit ganz hohen Hierarchien drinnen, die jedenfalls hinaufgehen bis zu den Geistern der Weisheit. Jupiter gilt ja auch als ein Planet, der mit der Weisheit zu tun hat, aber sie ist nicht so stark da drinnen, wie sie in der Sonne eigentlich drinnen ist. Das heißt, der Saturn, beziehungsweise der Jupiter vielmehr, kann das nicht in dem Maße wie die Sonne, weil die höheren Hierarchien, also Geister der Weisheit, dort keinen Wohnplatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ihnen zu minder, das ist ihnen zu verhärtet im Grunde. Das ist nicht ihrer Dynamik angepasst. Die höchsten Hierarchien brauchen eine immense Dynamik in dem Ganzen drinnen, die herrscht zum Beispiel in unserer Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unheimlich dynamisches System, was sich dort abspielt. Und aus diesen Prozessen heraus entsteht das Sonnenlicht, zum Beispiel die Sonnenwärme, die entsteht aus dieser gewaltigen geistigen Kraftentfaltung. Gibt es einen interessanten Ausspruch von Rudolf Steiner? Kraft ist die einseitige räumliche Offenbarung des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden so ganz äußerlich davon, aber wir können so äußerlich davon reden, weil wir den Übersprung gar nicht betrachten, sondern nur äußerlich. Das ist eine Mechanik, also eins stößt, das andere, aha, das übt Kraft aus jetzt. Ja, aber wo kommt das her? Wieso ist das überhaupt irgendwann einmal in Bewegung geraten? Weil eben zum Beispiel die Kraft der Sterne da ist, oder am Anfang überhaupt, dass der ganze Kosmos entsteht aus einem Punkt heraus im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann bilden sich halt so kleine Kosmenen, eben die ganzen Planetensysteme, die Sternensysteme. Und je mehr sich das bildet, desto mehr ist aber eben auch der arämanische Einfluss drinnen. Der zersplittert das, das ist aber jetzt nicht negativ, durchaus nicht negativ zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht gerade den Reichtum unseres Kosmos aus. Man muss sich das vorstellen, wir haben es eh schon einmal besprochen, 100 Trilliarden Sonnen, schätzt man, Sterne gibt es in unserem sichtbaren, beobachtbaren Kosmos. Im Übrigen, Randbemerkung, ihr wisst ja, dass sich die Vorstellung, dass wir mit der Erde im Mittelpunkt des Kosmos stehen, dass das ja jetzt irgendwie die Astronomie als überholt betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn schon steht die Sonne im Mittelpunkt, aber eigentlich auch die nicht. Aber wenn man es jetzt genau nimmt, ganz astronomisch berechnet, stehen wir immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des von uns überhaupt beobachtbaren Universums stehen wir immer im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn das andere Wesen gäbe, die irgendwo tausende Lichtjahre entfernt von dort den Kosmos anschauen, stehen sie auch im Mittelpunkt des Kosmos, den sie sehen können. Der Beobachter, der erlebt diese Welt, steht immer im Mittelpunkt. Und so gesehen ist sogar jeder einzelne Mensch, jeder darf sich als Mittelpunkt des Kosmos fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist es. Schwer vorstellbar. Aber wir stehen immer im Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wie mit dem Horizonterlebnis. Wenn ich nach vorne schaue, irgendwo sehe ich den Horizont. Am Meer besonders gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich nach hinten schaue, gleiche Entfernung nach hinten, auch der Horizont. Wenn ich nach rechts schaue, genauso. Ich kann mich rundherum drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Horizont ist immer gleich weit weg von mir. Im Großen haben wir das mit dem ganzen Kosmos. Da gibt es auch einen Horizont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist halt, weiß Gott, wie viele Milliarden Lichtjahre entfernt, aber es ist genau dasselbe. Wir sehen nach allen Richtungen gleich weit. Das heißt, wir fühlen uns immer im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von daher betrachten wir die Welt. Und wirklich jeder einzelne Mensch bildet den Mittelpunkt des Kosmos. Geht gar nicht anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schon neben mir steht, hat schon einen anderen Mittelpunkt. Und wir tragen diesen Mittelpunkt immer mit uns mit. Das ist unser Ich-Punkt eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem aus, also unser Ich ist das Zentrum des Kosmos. Das Kosmos, der für uns relevant ist, der uns zugänglich ist. Natürlich, bei den riesigen kosmischen Dimensionen ist es schon ziemlich wurscht, ob ich jetzt da in Wien stehe, oder in Frankfurt stehe, oder in Paris, oder in Buenos Aires, oder wo auch immer, oder New Delhi, ist ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber überall ist der Mittelpunkt. Wir haben ihn in uns, diesen Mittelpunkt. Und so wirkt auch der Kosmos auf uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem sind wir immer in Austausch. Ja, damit wollte ich nur sagen, dass es ein Ausgangspunkt war, dass eigentlich die Naturwissenschaft beginnt, selber dieses klassisch-materialistische Bild aufzulösen. Sie kann gar nicht anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, die moderne, vor allem die theoretische Physik zum Beispiel ist, wie soll ich das jetzt schonend ausdrücken, ist eine reine Geisteswissenschaft, die aber vom geistigen Wesen noch nichts versteht. Aber sie beschreibt ein rein geistiges Bild der Welt. Es ist halt ein rein abstraktes Gedankengebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt keine Dinge mehr drinnen, das sind alles nur Erscheinungen. Also sie kennt Kräfte, die sind aber eigentlich was Geistiges, und das Zusammenwirken dieser Kräfte, und aus dem ergibt sich alles. Nur sie erkennen nicht, dass diese Kräfte wiederum Ausfluss geistiger Wesenheiten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bestehen aus Taten geistiger Wesenheiten, das wäre der nächste Schritt. Das heißt, wir brauchen uns um die materialistischen, namentlich Physiker, keine Sorge machen. Die kommen garantiert ins Geistige, auch bewusst dann irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie müssen nur noch den einen Schritt weitergehen. Und da sind wir teilweise wirklich schon über der Grenze drüben. Jetzt ist ja immer wieder der Wolfgang Pauli, der ja wirklich diese geistigen Erlebnisse auch hatte und immer wieder auch spricht vom Geist der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem er im Klinsch liegt irgendwo. Mit dem er kämpft. Wo er eben den Eindruck hat, ich tue ihm aber auch irgendwas an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir können nicht gut miteinander, wir zwei. Also mit dem ringt er ununterbrochen. Und er war ja überzeugt, dass wenn er irgendwo hinkommt, gehen alle technischen Apparate kaputt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt ja wirklich genug Geschichten darüber, diesen so scherzhaft genannten Pauli-Effekt. Er kommt in ein Labor und irgendeine Maschine geht kaputt, die vorher bestens funktioniert hat. Ich meine solche Wirkungen gibt es tatsächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beobachtet es selber mal. Gerade im Umgang mit technischen Geräten. Wenn man nicht gut drauf ist und wenn man es gerade überhaupt nicht brauchen kann, dass das Ding nicht funktioniert, dann geht es ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann passiert irgendwas. Nicht immer. Aber es hängt sehr wohl, also auch die Funktion eines toten technischen Gerätes, sei es ein Computer, sei es ein Auto oder irgendwas, hängt davon ab, wie man selber drauf ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz leise, ganz dezent. Also es wird nicht funktionieren, dass ich sage, jetzt schau ich mal, dass ich heute ganz schlecht drauf bin und dann wird das kaputt gehen, will das ja mal untersuchen. So einfach geht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind also unterschwellige Dinge, die passieren, die in den unterbewussten Tiefen drinnen sind, die sich oben nur halt jetzt irgendwie uneruhnt fühlen, herauskommen, aber das steckt viel, viel tiefer. Aber da gibt es tatsächlich Zusammenhänge. Weil wir eben auch, wenn wir mit der materiellen Welt umgehen, wir eigentlich mit einer geistigen Welt umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sind alle möglichen Elementarwesen beteiligt, da waren bis ins Feste hinein und die reagieren auf uns. Und dann geht halt zufällig was kaputt. Oder es funktioniert bestens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht vielleicht wieder. Auch das gibt es. Du hast irgendein Gerät, das geht nicht, drei Tage später, dann ist das wieder auf alles Bestes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts mehr. Alles problembeseitigt. Natürlich wird das nicht funktionieren, wenn ich jetzt den Computer auf den Boden haue, dann wird es wahrscheinlich nimmer funktionieren nachher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind also diese feinen Dinge irgendwo. Also wir stehen in einer totalen Wechselwirkung mit dem drinnen. Und das ist wichtig, weil wir ja heute trotzdem vom ganz Denken her, leben wir halt immer noch in einem sehr materialistischen Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten, das sind also wirklich ein paar Spitzenforscher, denen irgendwo schon dämmert, dass das irgendwie anders ist und dass die Vorstellungen sich ändern müssen. Aber es wird halt einfach sehr abstrakt. Also was ein Naturforscher heute hat, er setzt es in Formeln um, in Gedankengebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber hinter diesen Gedankengebilden stecken eigentlich geistige Wesenheiten. Was wir in der Mathematik haben, sind eigentlich auch nichts anderes als Spuren der Tätigkeit geistiger Wesenheiten, die halt eben auch unsere Welt geformt haben. Und dann findet man diese Gedanken halt auch wieder, indem wir uns diese Formen anschauen und merken, aha, da walten auch überall mathematische Gesetzmäßigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind halt die eingefrorenen Spuren von Taten geistiger Wesenheiten. Nichts anderes. Nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Mathematik hängt zum Beispiel sehr, sehr stark ja zusammen mit unserem Knochen- und Bewegungssystem. Ich meine, wir können deswegen Mathematik, das ist gar nicht etwas, was primär vom Hirnkastl ausgeht, sondern wir sind ganz praktische Mathematiker, indem wir gehen, indem wir stehen, indem wir unsere Arme bewegen, dort liegt überall Mathematik drinnen. Da sind auch Zahlenverhältnisse drinnen, ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wirkt drinnen. Also wir mathematisieren oder geometrisieren ununterbrochen, nur kriegen wir das meistens nicht so wirklich mit. Weil wir spüren viel zu wenig oder sind viel zu wenig aufmerksam darauf, was tut sich denn da, wenn wir uns bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind tatsächlich Kreisbewegungen, alles mögliche, Winkelbilder ununterbrochen, alles. Alles drinnen. Nur halt sehr komplex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn wir uns also ganz auf das konzentrieren, am besten die Bewegung gar nicht ausführen, sondern nur denken und sich hineinfühlen in das, dann kommen wir dem schon näher, dass wir merken, welche Kräfte wirken da drinnen. Das sind dieselben Kräfte, die in der Mathematik drinnen sind. Besonders in unserem Bewegungsorganismus, am allerstärksten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Mathematik hat am wenigsten mit dem Hirnkastl umzutun. Das spiegelt uns das nur wieder. Mit dem können wir es also ins Bewusstsein spiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir spiegeln das hinein. Es wäre eine Frage der Wahrnehmung. Das können wir, dazu braucht man nicht übersinnlich werden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben einen Eigenbewegungssinn, das kennt mittlerweile auch die äußere Naturwissenschaft, schon längere Zeit. Aber von Eigenbewegungssinn hat das erst eigentlich der Steiner so richtig gesprochen. Heute ist das eine Selbstverständlichkeit und es wird natürlich genau untersucht, welche Sinnesrezeptoren dabei sind, gibt es alles Mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die sogenannte Tiefenwahrnehmung, die da ist, also wir spüren das alles im Grunde. Oder wir spiegeln die Gesetzmäßigkeiten, die drinnen sind, hinauf und dann haben wir das abstrakte Gedanken und sagen, ah Mathematik, wir können zählen, wir können rechnen, am besten mit den Fingern. Tatsächlich tun wir immer rechnen mit den Fingern, nur vielleicht nicht mit den äußeren, sondern mit den ätherischen Fingern rechnen wir immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts anderes. Geht gar nicht anders. Der ganze Kosmos ist, in dem sind auch diese Zahlen drinnen, sie wirken eben genauso in unserem Organismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil es unser Organismus kann und wir es tun, tagtäglich tun, und es dann nach oben spiegeln, und dann taucht es plötzlich als Mathematik und als Geometrie auf. Und wir erkennen die Gesetzmäßigkeiten, im Grunde erkennen wir die Gesetzmäßigkeiten, die in uns drinnen liegen, nach denen wir gebaut sind. Und wenn man da noch tiefer eintauchen würde, kommt man zu den Wesenheiten, die jetzt diese Gesetzmäßigkeiten geschaffen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind wir bei den Hierarchien irgendwo drinnen, die da mitgewirkt haben. Alle möglichen. Geister der Form zum Beispiel, die drinnen sind, aber ganz besonders eben auch die Zeitgeister, die Archei, die Urengel, die ganz wesentlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es die Bibel ja weiß, das ist von Schöpfungstagen die Rede, die Schöpfungstage sind nichts anderes als Zeitgeister. Im Anfang schufen die Götter, oder die Elohim den Himmel und die Erde. Dann denkt man, ja da hat es halt angefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anfang heißt im Urengel. Das heißt, da haben die Geister der Form gewirkt, und sie haben aber gewirkt, sie bedienen sich dabei der Urengel. Und die machen jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es weiter. Also der Impuls geht weiter. Und dem immer wieder ein schöpferisches herausquillt, dass jetzt das, was die Geister der Form bilden, jetzt vor allem einmal ins Zeitliche hineinführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erste ist ins Zeitliche, darum heißen sie auch Zeitgeister. Und alle äußere Form entsteht dann eigentlich aus einer Bewegung heraus. Es gibt nichts Räumliches, was nicht aus einer Bewegung heraus entstanden wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und irgendwann stirbt es, mehr oder weniger ab, dann wird es mehr oder weniger eine feste äußere Form. Aber eigentlich ist es eine Bewegungsspur. Also das heißt, das Ursprüngliche ist die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nach der Zeit kommt erst das Räumliche. Wie stellt man sich daher zum Beispiel vor, gehen wir jetzt weit zurück, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dieser sogenannte alte Saturn, eine reine Wärmewelt. Am Anfang ist sie keine räumliche Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt nicht. Auch wenn man alles nur in räumlichen Begriffen ausdrücken kann, aber es ist eine reine Zeitwelt. Eine Wärmezeitwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erst mit der Zeit, wenn diese Wärmebewegung in eine starre kommt, kann man noch nicht so sagen, aber doch Beharrungskräfte sich entwickeln, wo sich was auseinanderdifferenziert, wo ältere Zustände bestehen bleiben, während da noch frisch immer wieder was Neues kommt, so entsteht langsam auch etwas, was den Anklang an das Räumliche hat. Aber so wirklich kommt es erst heraus bei der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, der alte Sonnenzustand. Also eine Welt, wo es zur Wärme dazu dann schon das Gas-Element, das Luft-Element gibt, da geht es schon von Anfang an deutlich auch ins Räumliche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim alten Saturn, am Anfang zumindest, ist es ein reines Zeitgeschehen. Ein reines Zeitgeschehen. Unräumlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann man sich nicht vorstellen. Auch wenn Steiner dann schildert, ja das ist ja umgeben vom Kreis der Tierkreiswesenheiten und so weiter, aber das ist eine Übersetzung in ein für uns halt irgendwie greifbares Bild. Aber am Anfang gibt es nichts rundherum im räumlichen Sinn, weil es den Raum noch gar nicht gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das entsteht alles erst. Warum erzähle ich das alles? Weil wir das brauchen, um ein rein seelisch-geistiges zu einem rein seelisch-geistigen Erleben zu kommen. Da können wir diese Raumbegriffe natürlich dann irgendwann vergleichsweise verwenden, um darüber sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im eigentlichen geistigen Erleben ist es nicht da. Daher gibt es kein räumliches Bild in Wahrheit von irgendeinem geistigen Wesen. Auch nicht von unserem wirklichen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich entzieht sich jeder räumlichen Definition. Definition ist eigentlich gut gesagt, weil Definition heißt Begrenzung im Grunde. Die gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich kann man als Punkt auffassen oder als Unendlichkeit auffassen, und die Unendlichkeit geht über das Räumliche hinaus, ist eigentlich überräumlich. Das heißt, da ist das Unendliche und der Punkt identisch in Wahrheit. Und trotzdem ist es ein Gedankenprozess, sich vom Punkt zum Unendlichen auszudehnen und sich wieder umzustülpen und wieder als Punkt herauszukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ja die berühmte Punkt-Umkreis-Meditation von Steiner. Ich glaube, im heilpädagogischen Kurs ist die drinnen so stark. Ist ein großes Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir in ein geistiges Erleben kommen wollen, müssen wir die sinnlichen Begriffe verwandeln, überwinden letztlich einmal. Dann kommen wir hinein zu dem, dass wir das Weltendenken erfassen können. Das Weltendenken ist nämlich so eines, das man im Grunde nicht vergleichen kann mit unserem Eigendenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat zunächst einmal einen ganz anderen Charakter, weil es ist eben dieses Raumlose in gewisser Weise auch zeitlose. Oder zumindest in der Zeit beweglich zu sein. Anfang und Ende zusammenschauen zu können, in eins zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was immer der Fall ist. Anfang des Kosmos, Ende des Kosmos ist ein und dasselbe. So gibt es dann im Kleinen immer wieder Anfänge, die zugleich aber auch ein Ende sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da entsteht dann diese Zeit, dass es immer wieder neue Einschläge gibt, neue Schöpfungsimpulse, deren Anfang aber zugleich auch ein Ende sind. Für uns äußerlich-sinnlich scheint es eine Zeit fortzubestehen, aber es liegt das Ende eigentlich schon drinnen. In der Geburt oder in der Zeugung liegt schon der Todesmoment drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hängen im Übrigen eng zusammen miteinander. Das steht in engster Korrespondenz miteinander und ist in gewisser Weise, gehören zusammen. Daher wird ein Mensch geboren, so stirbt ein Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stirbt in die sinnliche Welt hinein. Das ist halt ein Prozess, der sich abspielt. Es fängt mit der Zeugung an und geht dann über die Geburt und dann geht es bis zum Tod irgendwann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt die Lösung wieder. Dann ist es genau das Spiegelbild, aber von dem des Hereinkommens ist jetzt das Hinausgehen in die höheren Welten. Langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort im Übrigen ganz wesentlich zu begegnen, als erste wichtige Stufe zu begegnen, sind die Mondenwesenheiten. Wenn wir zum Beispiel sterben. Da komme ich jetzt langsam peinlich an, Richtung des Themas, über das wir eigentlich als Hauptthema heute sprechen wollten, aber es wird schon wieder wahrscheinlich nur anfänglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Wir brauchen den Hintergrund einfach dazu, weil das Thema sollte sein, wie hat sich erstens einmal unser modernes Denken entwickelt, aber auf dem Hintergrund auch der Frage, wie hängen die Mondenkräfte mit den Sonnenkräften zusammen. Also ihr erinnert euch, wir haben vor ein paar Vorträgen davon gesprochen, im Zusammenhang mit dem Heiligen Graal, die hinwandelnde Wegzehrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten da das Bild dann gefunden, also das Steiner dann irgendwann erkannt hat, das steht eigentlich am Himmel immer wieder, es ist die Mondenschale, bei der man manchmal drinnen die Hostie direkt sehen kann, also die ganze Mondenscheibe, die aber nicht von der Sonne beleuchtet ist, aber doch manchmal sichtbar ist. Sichtbar deswegen, weil es vom Streulicht der Erde ein bisschen angeleuchtet wird. Dass das mit dem Graalsgeheimnis zusammenhängt, dass also die Mondenschale zusammengehört mit dieser sonnenhaften Hostie, die drinnen steht sozusagen, die drinnen ist, aber sinnlich kaum sichtbar ist, oder nur in manchen Momenten ein bisschen sichtbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da steckt was sehr sehr Wesentliches dahinter. Da stecken drinnen, nämlich in der Mondensiegel unten, steckt drin ja das direkt zurückgeworfene Sonnenlicht, das der Mond zurückwirft, das ist das luziferische Licht, das ist in der Mondsiegel drinnen. So wie wir es überall haben, wo uns das Licht, wir sehen die Welt ja nur dadurch, dass uns das Licht zurückgespiegelt wird von den Dingen, sonst hätte man keine Dinge sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht selbst sehen wir überhaupt nicht. Darum erscheint uns das Weltall in der Nacht schwarz, mehr oder minder, sofern kein Steuerlicht da ist. Obwohl das alles von Licht erfüllt ist und trotzdem sehen wir es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen, wenn wir mit einer Taschenlampe unten leuchten, sehen wir dann scheinbar den Lichtkegel, aber wir sehen eigentlich nur den Staub in der Luft, der beleuchtet wird. Sonst wird man nix sehen. In einer völlig staubfreien Luft würde man keinen Lichtkegel sehen, nix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wenn ich so direkt reinschaue in die Lampe, sehe ich was, aber das Licht ist da von dem sehe ich gar nix. Überhaupt nix. Es wird nur Sicht gemacht durch den Staub in der Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der spiegelt uns zurück, dadurch können wir es sehen. Also es wird uns zurückgespiegelt. Das ist aber alles das luziferische Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das sinnliche Licht. Das andere ist das geistige Licht. Das sehen wir im Sinnlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beim Symbol ist es halt ein bisschen, da ist der luzifer trotzdem halt dann auch dabei, weil es ist halt dann jetzt das Steuerlicht der Erde, die das aufhält ein bisschen. Aber es steht als großes Symbol dort. Und man müsste sich also die Hostie drinnen, also den Leib des Herrn, das heißt dem Christus in seinem Auferstehungsleib im Grunde, also das heißt mit allem versehen, was den Menschen ausmacht, mit einem unsichtbaren physischen Leib, mit einem erst recht unsichtbaren ätherischen Leib, mit einem erst recht unsichtbaren astralischen Leib und mit dem makrokosmischen Ich, das drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles für sinnliche Wahrnehmer nicht sichtbar. Alles aber da drinnen. Das wird durch die Hostie repräsentiert im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steckt da drinnen. Und das heißt die Sonnenkraft, die da drinnen liegt, die alle diese Aspekte in sich trägt. Aber sinnlich nicht sichtbar ist, sinnlich erst dann in Erscheinung treten kann im Abglanz, durch das Luziferische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das braucht das Arimanische im Übrigen ja auch noch dazu, weil das ist der Spiegel. Aber das Licht, das gespiegelt wird, ist das luziferische Licht. Das wird in dem Moment, wo es gespiegelt wird, wird es luziferisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was auch wieder im Übrigen deutlich zeigt, wie die Herrschaftenwidersacher zusammengehören in Wahrheit, immer zusammen auftreten. Und immer schon zusammen aufgetreten sind. Das gehört zusammen, wenn man sagt, der Luzifer ist gerade der, der die Sinne öffnet und Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn nichts Arimanisches da wäre, würde uns das nichts nützen. Es könnte sich nicht spiegeln. Der Luzifer saust zum Ariman, huscht erschreckt wieder zurück und aus dem Schreck heraus wird unsere sinnliche Wahrnehmung oder die Basis für die sinnliche Wahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert eigentlich. Und wir brauchen also alles das aber. Wir brauchen diese Mondenkräfte, wir brauchen diese Sonnenkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Bemerkenswerte ist ja auch, dass die Entstehung des Christentums, die ja entsteht durch das Erdenleben des Christus, das ist die Realität, die Wirklichkeit, die dahintersteckt, dass er wirklich das höchste göttliche Mensch geworden ist. Und diese Tatsache begründet das Christentum in Wahrheit. Es ist keine Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt nicht. In Wahrheit ist keine Lehre damit verbunden. Es ist eine Tatsache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Rudolf Steiner hat dieses sehr frühe Buch geschrieben als Niederschrift eines Vortrags, den er ursprünglich in der Theosophischen Gesellschaft relativ am Anfang gehalten hat. Das Christentum als mystische Tatsache. Nicht als eine Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern als eine Tatsache. Das heißt, zum Christentum kann man auch kommen, dazu braucht man dann allerdings geistige Wahrnehmung, wenn man von der Bibel noch nie etwas gehört hätte. Auch vom Neuen Testament noch nie etwas gehört hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das sehr häufig, es ist das Grundprinzip, wie Rudolf Steiner jetzt an die Erklärung der Evangelien zum Beispiel herangeht, geht er nicht eigentlich vom Text aus und sagt so, jetzt erkläre ich euch, was das überhaupt bedeutet. Sondern er schaut es im Geistigen, und was er da schaut, benutzt er dann, um zu erklären, was in der Bibel drinnen steht. Und sagt, dort findet man es auch, und dort ist es so und so ausgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist zuerst aus dem Geistigen Schauen heraus. Und dort gehen wir hin als Menschheit. Dass wir eben das, was der Christus für uns bedeutet, dass wir das geistig erleben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne haben das ja schon. Es fängt an mit dem Erleben des sogenannten ätherischen Christus. Was im Grunde ja nichts anderes heißt, als dass wir mit unseren Ätherkräften den Christus erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass darin das imaginative Erleben auftritt. Das heißt, dass wir in einer lebendigen Imagination erleben den Christus zunächst einmal. Und diese Christuskraft aber in Wahrheit unmittelbar in Tätigkeit setzen, indem wir ihn wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die Christuskraft in uns. Die gibt uns die Möglichkeit jetzt die höheren Ätherkräfte in uns in Tätigkeit zu bringen. Und eben auch die Erscheinung des ätherischen Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht eine Vision auf dem Blick, der steht vor mir. Sondern ich kann ihn deswegen sehen, weil ich ihn mit meinen Ätherkräften malen kann. Beziehungsweise mit meinen Seelenkräften malen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihn mit lebendigen Äther spiegeln kann. Jetzt spiegle ich es im Ätherischen. Nicht die Hellsichtigkeit besteht darin, dass man seelische Erlebnisse im Ätherischen spiegeln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass das physische Gehirn dabei keine Rolle spielt. Das spielt dann eine Rolle, dass ich es in Worte fasse und darüber rede, da brauche ich das sehr wohl. Das geht ohne dem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das geistige Erlebnis selber, es kommt die Begegnung aus dem Geistigen, wird seelisch erlebt jetzt. Da sehe ich es aber immer noch nicht. Aber ich erlebe seelisch bereits etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, ich erlebe die Nähe des Christus, wenn man so will. Und wenn ich es dann jetzt ins Lebendige hineinbringe, sprich in den Ätherleib hineingebe, der der Bildekräfteleib ist, der Bilderkräfteleib könnte man jetzt auch sagen, dann wird es zu einer Imagination. Und die hat zunächst keinen sinnlichen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt aber schon wieder, dass ich es so gar nicht beschreiben kann. Ich muss dann noch ganz aktiv den nächsten Schritt gehen, es in ein sinnesartiges Bild zu fassen. Und dann kann ich darüber reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein komplizierter Prozess, der sich da abspielt. Und eben um es zum Beispiel auch jetzt in dieses sinnesartige Bild zu fassen, und Rudolf Steiner schildert auch alle Imaginationen, so wie es anders gar nicht geht. Wir haben keine Worte, keine Begriffe dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem kann ich dazu nicht zu Menschen sprechen, die dieses Erlebnis noch, also das heißt das imaginative Schauen noch nicht haben. Worte haben wir keine dafür, ich kann kein Erleben direkt appellieren, also muss ich es übersetzen. Und haben wir in den letzten Malen schon besprochen, beim alten Hellsehen ist dieses Übersetzen sowieso ganz automatisch passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war das Alltäglichste, aber es war halt die Art, wie man die Welt gesehen hat. Und es hat eben begonnen. In der Atlantischen Zeit war es noch ganz anders als heute, aber es ist dann immer mehr, ist diese reine Imagination in eine Art traumartiges, aber zugleich sinnlichkeitsartiges Bild gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann natürlich erst sein, seit der Urpersischen Zeit so richtig. Da fängt es an. Früher, ja Anfänge natürlich, Anfänge gibt es schon in der Atlantischen Zeit, aber so stärker gibt es es im Grunde seit der Urpersischen Zeit, wo ich heute schon drüber gesprochen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zuerst die äußerlich, auch in der Sinneswahrnehmung, die Sternenwelt, die Sonne, das auftaucht und dann langsam da unten sind noch die Schatten, aber man nimmt sie als äußere Konturen irgendwo wahr, obwohl man lange Jahrtausende vorher schon geschickt mit allen umgehen konnte, aber das Bewusstsein hat ganz was anderes erlebt. Das ist so unglaublich für uns, aber bei den Tieren ist das genauso. Du brauchst nicht glauben, dass ein Eichkatzl seine Nüsse aufknackt und irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sieht es genauso, wie ich will und lenkt es geschickt. Aha, warte, da muss ich dann hageln. Überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt, der Instinkt macht das. Der Instinktleid. Das Eichkatzl denkt nicht darüber nach, wie muss ich das machen, obwohl es sich sehr geschickt auf schwierige Situationen einstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch nicht einfach ein fertiges Programm, das Ablauf, gar nicht. Es kann sehr kreativ sein, aber erlebt es ganz anders, als wir es erleben würden. Wir würden jetzt schauen, aha, warte, wo ist das, wo knackt es denn da am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eichhörnchen sieht das geistige in Wahrheit, hauptsächlich geistig. Und aus dem kommt es und der Organismus tut mit. Es ist genau das, wo ich oft erzähle, die traumwandlerische Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort ist ja so schön. Eben bei Schlafwandlern passiert das. Die können ganz geschickt alles machen, haben kein Bewusstsein davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Gerade beim Schlafwandeln tiefer als im Tiefschlaf, im normalen. Wir haben ja Traumphase, Tiefschlafphase, Traumphase, Tiefschlafphase, Traumphase, Tiefschlafphase, dann irgendwann wieder zum Schluss oft eine Traumphase und an den erinnern wir uns dann, an den Aufwachtraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen ist nichts. Der Schlafwandler ist aber noch tiefer als der traumlose Schlaf. Noch, noch weiter weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem bewegt er sich vollkommen sicher. Er weiß noch nichts davon. In unserem Bewusstsein spiegelt sich nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in der Geschicklichkeit gerade, und darum spricht man ja von traumwandlerischer Sicherheit, weil die eigentlich sehr sicher unterwegs sind. Dazu ist unser Bewusstsein gar nicht notwendig. Überhaupt nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, der hat natürlich die Augen offen, aber nicht er orientiert sich, sondern da ist das Ich gar nicht dabei, da ist das Seelische gar nicht dabei, selbst das Ätherische ist teilweise gelockert. Weil eben dieses schlafwandlerische Bewusstsein, noch stärker ausgeprägt ist es dann bei den Medien, die sind ja ganz hart an der Grenze, also bei einem Medium überhaupt, wirklich an der Grenze des Todes, weil sich da das Ätherische auch löst. Und das Seelische sehr weit draußen ist, also diese sogenannte Silberschnur, von der wir schon gesprochen haben, das ist das Erwesterlseelische, das noch mit dem Organismus verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall in der Nacht ist das eigentlich sehr kräftig sogar da. Sehr kräftig, weil wir sind eigentlich in der Nacht, im regulären Schlaf, ist unser Seelisches zwar aus den oberen Bereichen des Organismus weg, ich gebrauche jetzt wieder einen räumlichen Begriff, aber der ist, es kam mir natürlich an, es ist wieder Übersetzung in ein Bild, aber es ist nicht drinnen jedenfalls, wir sind nicht da bei Bewusstsein, aber es ist sehr, sehr stark verbunden mit den Vorgängern des unteren Organismus, also namentlich Stoffwechselorganismus, mit dem ist es sehr, sehr stark verbunden. Und da werden eben gerade dadurch die Lebenskräfte dann erneuert, weil die Lebenskräfte holen sich ihr kosmisches, australisches Vorbild herein und dadurch werden sie wieder in Ordnung gebracht, weil wir, wenn wir wach sind, ja im Grunde in unserem Seelenleben ein Chaos anrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich wäre unsere Seele das harmonische Abbild des ganzen Kosmos, das wäre drinnen, die Weisheit des Kosmos würde in uns liegen, aber jetzt durch die luziferische Versuchung werden wir hinausgezogen, zersplittert, durch alle Sinnesorgane zersplittert und wir leben eigentlich in der Seele in einem Chaos. Selbst wenn wir eh sehr gut trainierte Menschen sind, disziplinierte Menschen, es ist trotzdem unsere Seele ein Chaos. Vielleicht an der Oberfläche ist ein bisschen was geordnet, in der Tiefe ist es Chaos und wir sind ein Spielball von den Widersacherkräften, die drinnen sind, führt alles dazu, dass unser Organismus eigentlich ruiniert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unser Tagwachen ruiniert unseren Organismus. Das ist also im Grunde das was gibt zunächst einmal. Und das geht so weit, dass der Ätherleib, der ist angewiesen darauf, dass er die Bilder aus dem Australischen kriegt und das in Wachstumskräfte und Regenerationskräfte umformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger wir wach sind, desto mehr stürzen wir das ins Chaos, weil der Ätherleib kriegt nichts mehr. Mit den Bildern kann er nichts anfangen. Alles konzentriert nur nicht auf das was er braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird in der Nacht regeneriert. Und das heißt, da ist ein intensiver australischer Zufluss, aber gerade in die unteren Bereiche, in die Stoffwechselbereiche, in die Regenerationskraft und dort hinein. Also das heißt, da ist die Verbindung dann sehr stark normalerweise, aber bei einem Medium oder auch bei einem Schlafwandler ist diese Verbindung sehr dünn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher eben durchaus ein Problem. Also ein regelmäßiges Schlafwandeln ist nicht unbedingt gesundheitsfördernd, weil der Organismus dann gehindert wird daran, eben diese Fülle an australischen Vorbildern zu sich zu nehmen. Und weil eben tatsächlich jetzt die ganz unterbewussten australischen Kräfte sind also sehr wohl damit beschäftigt, mit allen Sinnen tätig zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unser Oberbewusstsein kommt gar nichts davon. Aber wir würden staunen, was der Astralleib gerade bei einem Schlafwandler mitbekommt, wenn der sicher durch die Gegend geht. Jedes feinste Detail kriegt er mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und orientiert sich sicher dabei, schläft aber dabei tief und fest. Es läuft alles unterbewusst ab. Es ist der Astralleib beteiligt, aber eben gerade die unteren unbewussten Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja von unserem Astralleib ist uns ja auch das wenigste bewusst. Unser Seelenleben ist auch noch sowas winziges. Und auf das bilde man uns noch dann sehr viel ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der größte Teil ist jede Nacht wieder aufgeladen mit der kosmischen Weisheit im Grunde. Und unser kleines Oben, was wir wirklich im Bewusstsein, im Wachbewusstsein haben, trägt aber dazu bei, alles das ins Chaos zu bringen im Grunde. Und das ist der Grund, warum der Organismus eben noch einer gewissen Zeit schafft es nicht mehr, das zu regenerieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es werden immer mehr dauerhafte Schäden drinnen und deshalb ist unsere irdische Lebensspanne sehr begrenzt. Weil wir schaffen es nie von Nacht zu Nacht, alle Schäden wieder auszugleichen. Und je älter wir werden, desto weniger schaffen wir es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber desto bewusster werden wir. Desto wacher werden wir. Die Chance ist zumindest da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann natürlich der Zerstörungsprozess dann so weit gehen, dass sogar der Spiegel zerstört wird, dann wird es ein Problem. Also eben bei Demenzerkrankungen oder sowas. Dann erweist es sich aber als Segen, wenn Menschen weniger so im abstrakten Denken drinnen waren, sondern sie lebendig mit etwas verbunden haben, die zerstören weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selbst wenn dann durch das restliche Tun trotzdem das Gehirn Schaden genommen hat, können die trotzdem noch ganz dick da sein. Und von Demenz ist nichts zu merken, obwohl das Gehirn durchlöchert ist geradezu. Gerade so Alzheimer-Erkrankungen und sowas, das erzeugt ja massive Schäden im Gehirngewebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die können da sein und trotzdem merkt man nichts. Und andere haben relativ wenig Schäden und sind trotzdem komplett verwirrt. Da macht sehr viel aus, dass wir im Laufe des Lebens lernen, mit immer weniger Hirn rauszukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit. Und das hat interessante Wirkungen, eben auch zum Beispiel auf dem geistigen Schulungsweg oder so. Sagt Rudolf Steiner ganz deutlich, man kann das auch wirklich deutlich merken, wenn man ein bisschen in die Richtung geht, das Gedächtnis, das normale Gedächtnis, das wir haben, wird schwächer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann eigentlich gar nicht mehr anders als, naja, nicht zu 100 Prozent, aber es wandelt sich dorthin, dass man es im lebendigen Denken schaut, erlebt. Das ist ganz was anderes als das normale Gedächtnis, wo ich einfach was Fertiges abrufe, was abgelegt ist. Sondern da komme ich bereits in das Imaginative hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der eigentliche Träger des Gedächtnisses sind die Lebenskräfte, also der Ätherleib. Und der formt eigentlich die Bilder. Wir durchsetzen das aber heute beim normalen Erinnerungsvorgang ganz stark mit der Spiegelung am Hirnkastl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn da das Hirnkastl halt beschädigt ist, dann geht es immer schlechter. Jetzt ist es so, bei der geistigen Entwicklung löst sich aber das Ätherische noch mehr vom Gehirn. Und wir können dort eben das, was wir erinnern wollen, schauen im Ätherischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Übrigen dann viel weniger Belastung fürs Gehirn auch. Und auch dazu ist ja nicht, dass jetzt glaubt der Gehirnlose, nein das ist jetzt überzeichnet, aber der mit weniger Gehirn auskommt, dass der jetzt, weil er Geistesschulung macht, zerstört er das Gehirn. Das ist nicht der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er löst die Lebenskräfte. Und kann mit denen allein auch was tun. Und dann schaut er das im Überschau und benutzt eigentlich die übliche Art der Erinnerungsfähigkeit immer weniger und diffamiert sie dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nicht ganz, aber sie wird schwächer einfach. Und das heißt, man hat in dem Moment Schwierigkeiten unter Umständen, wo man das, was man früher so ganz automatisch gemerkt hat, das verschwindet. Ich muss mich wirklich bewusst verbinden damit, dann kann ich es und sehr viel weicher sogar im Ätherischen spiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich eben auch zu dem kommen, dass ich wirklich vergangene Lebenssituationen mir ganz stark bildhaft vor das Auge rufen kann. Bis hin zu dem berühmten Lebenspanorama, von dem Schneiner spricht. Also das heißt, das ist natürlich schon eine sehr, sehr weite Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo zumindest einzelne Szenen des Lebens ganz klar vor mir stehen. Wo ich da halt spazieren gehen kann, erinnern, früher, später, was zusammenschauen kann. Aber das ist nicht die übliche Art des Gedächtnisses, das durch die Gehirntätigkeit vermittelt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da geht es direkt über das Ätherische, wo in Wahrheit ja das Gedächtnis sitzt. Aber wir brauchen normalerweise, so wie wir heute sind, das Hirnkastel, um das abrufen zu können. Wir müssen es eigentlich abtöten, um uns des Erinnerten bewusst zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was wir der Erinnerung eingeprägt haben. Um es abzurufen, um es zu erinnern, wieder ins Bewusstsein zu errufen, benutzt man halt normalerweise das Hirnkastel und das heißt abtöten des Ätherischen. Dann passiert das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird dorthin gehen, dass es immer mehr direkt im Ätherischen erlebt wird. Und dann habe ich wirklich dieses Lebenspanorama in letzter Konsequenz. Und man wird das als erstes merken, wenn man einen geistigen Schulungsweg geht, dass das zumindest in einzelnen Szenen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht gleich so, dass ich jetzt von der Geburt an praktisch bis zum heutigen Zeitpunkt alles dokumentieren könnte. Es fängt an, es fängt an, weil es hat eine andere Qualität als das gehirngebundene Abrufen des Gedächtnisses. Also dieses, die Gehirntätigkeit, die hängt ja sehr stark zusammen mit den Mondenkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie hat aber ein Polar entgegengesetztes dazu, was auch mit den Mondenkräften arbeitet, das sind die Fortpflanzungskräfte. Nur da ist nämlich die eigentliche Fortpflanzungskraft völlig unbewusst. Jetzt wird man denken, wieso, wie ist denn das? Man muss sehr auseinanderhalten, die Reproduktionskraft als solches, das ist die Lebenskraft, die bei uns Menschen und auch bei den Tieren, aber durchaus nicht in demselben Maße wie bei Menschen, mit etwas Astralischem noch verbunden ist, mit einem astralischen Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Fortpflanzungstrieb ist was anderes als Fortpflanzungsbegierde, sage ich mal, sprich sexuelle Begierde von mir aus. Es ist ganz was anderes als die Fortpflanzungskraft als solches. Das hat mit dem Astralischen überhaupt nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, das Astralische ist schon wieder was, was gegen die, nämlich wenn es begierdenhaft wird, ist es was, was gegen die Ätherkraft, das heißt gegen die Fortpflanzungskraft wirkt, interessanterweise. Naja, wie wir es jetzt im Allgemeinen besprochen haben, unser Bewusstseinsleben, und das Bewusstseinsleben fängt einmal an im Astralischen, weil ich Bewusstsein, ja da haben wir das Punkt, das ist noch schwach. Also das meiste, was wir an Bewusstsein haben, ist Astralisches, und wo das dabei ist, behindert es die Ätherkräfte, weil es dort Chaos hineinbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begierden sind nämlich Chaoskräfte, in Wahrheit. Das ist immer das absolute Chaos, da ist nicht die Weisheit drinnen. Weil mit der Weisheit ist ja verbunden, wie soll ich sagen, das Gegenteil von Egoismus, es ist das drinnen, dieses sich verbinden mit den Gesetzmäßigkeiten der Welt, da ist die Naturweisheit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment, wo ich Begierde auf etwas richte, störe ich eigentlich die Weisheit. Reiß ich mich heraus aus der Weisheit irgendwo. Das ist natürlich, das ist auch in der Natur zu bemerken, aber am allerstärksten ist es beim Menschen zu bemerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist gerade das Begierdenhafte zum Beispiel in der Sexualität oder so, ist der Mensch am meisten gefährdet, die Tiere überhaupt nicht. Die Tiere machen nicht Sex, weil es ihnen Spaß macht jetzt gerade. Auf gut Deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist absolut geregelt, also der Trieb ist absolut geregelt, der Trieb ist eigentlich was rein, was aus dem Ätherischen kommt, und der kommt durch eine strenge Regelung im Zusammenhang mit dem Naturgeschehen draußen, daher ist eine Fortpflanzung zu bestimmten Jahreszeiten, nicht einfach wann mir danach ist, und dann ist ja sicher beim Tier auch ein astralisches Erleben dabei, das aber niemals so stark ist wie beim Menschen. Beim Menschen ist das, wir haben das völlig losgelöst halt. Dadurch können wir halt sozusagen machen, was wir wollen, wie wir wollen, auch im durchaus egoistischen Sinne jetzt gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, aus dem Lustprinzip heraus, Lust um der Lust willen, das ist beim Menschen viel stärker als bei allen Tieren. Egal was, sei es auf das Fressen bezogen, auf die Fortpflanzung, was auch immer. Da sind zwar gewaltige Kräfte drinnen, aber sie sind im Vergleich zu dem, was bei Menschen ist, weisheitsvoll geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und über diese Grenze geht es im Normalfall nicht hinaus, da muss schon sehr viel schief gehen. Schief gehen kann es dort, wo der Mensch Tiere aus dem ursprünglichen Naturzusammenhang herausreißt und in Umgebung und unter Bedingungen bringt, die dem Tier eigentlich nicht entsprechend sind. Dann kann das Astralische beim Tier auch anfangen, wirklich ins Chaos zu stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist es normal nicht. Also wenn ein Löwe oder was jetzt auf seine Beute springt, dann ist es natürlich ein ganz starkes astralisches Erlebnis drinnen. Es ist auch ein Lusterlebnis, sicher auch, aber es ist ganz streng geregelt im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist so geregelt, dass die Ätherkräfte dabei eine große Rolle spielen, dass die Astralität dort lange nicht in dem Maße chaotisierend und zerstörerisch wirkt, wie bei uns Menschen. Beim Tier geht das alles in geregelten Bahnen. Und eigentlich nur durch den Einfluss des Menschen kann es auch dann passieren, dass Tiere töten, ohne dass eigentlich von ihrer Lebenssituation die Notwendigkeit bestehen würde, also eben um den Hunger zu stillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert dann bei Tieren in Gefangenschaft oder unter schlechten Bedingungen, wo vielleicht sogar die eigene Art dann anfallen und alles mögliche. Das ist bei den meisten Tieren zumindest nicht der Fall. So etwas kann auftreten bei Affen und dergleichen, aber es tritt nicht auf bei der berühmten Rang- und Hackordnung am Hühnerhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schaut für uns vielleicht brutal aus, da werden halt die weggebickt und der Stärkere setzt sie durch, aber das ist ein weisheitsvolles System in Wahrheit. Und es ist Ausdruck dessen, dass die stärkeren Individuen eine gewisse Führungsrolle drinnen kriegen, aber letztlich zum Wohle der ganzen Gemeinschaft dort, in Wahrheit. Das darf man nicht so vergleichen mit den Egoismen, die bei den Menschen zu allen möglichen Streitereien und auch zu einer Rang- und Hackordnung sozusagen übertragenen Sinn finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist etwas, was im Tierrecht auf, wie soll ich sagen, ungestörte Art vorhanden ist, ist beim Menschen wie auch vielfach ins Chaos gekommen. Also wir sind diesbezüglich die chaotischsten Wesen. Aber daher sind wir halt auch unter der bitteren Notwendigkeit, aber das ist auch im guten Sinne, das alles nach und nach im Laufe unserer ganzen Menschheitsentwicklung durch Selbsterziehung auszugleichen, ja sogar einen Schritt dann natürlich weiterzukommen, aus Freiheit das zu tun, was bei den Tieren im Wesentlichen durch weisheitsvolle Instinkte und Triebe geleitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und denen sich sogar die Begierden unterordnen und einordnen irgendwo. Also im Tierreich ist das also eine völlige Fehlentwicklung, wenn dort sowas passiert, dass aus irgendwelchen Begierdekräften heraus das Tier aktiv wird. Dann stört es die ganze Ordnung, in der es eigentlich drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn da ein Tier auszuckt sozusagen und die anderen aus seinen Begierden heraus attackiert oder irgendwas dann, was eben insbesondere bei schlechter Haltung oder so passieren kann, dann ist das sehr leicht der Fall, dann ist das ganz was anderes als diese, wie soll ich sagen, Errank- und Hackordnung am Hühnerhof, die natürliche Errankung. Da wird einfach festgestellt, ja da gibt es stärkere Individuen, die mehr leisten können, die brauchen auch mehr, die geben den Ton an, die führen das Ganze, das ist aber zum Wohl des Ganzen. Und ja vielleicht geht es sogar so weit, dass nicht genügend lebensfähige Exemplare, die im Grunde die Gemeinschaft gefährden würden, wenn man sie mitschleppt, halt ausgeschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt getötet werden, kann durchaus sein. Was es bei den Menschen auch noch gab, also bei den Germanern zum Beispiel war das die gängige Praxis, dem Vater musste das Kind vorgelegt werden, bevor es noch gesäugt wurde. Und der Vater hat entschieden, ob es aufgezogen wird oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn es nicht aufgezogen wird, wurde es im Wald ausgesetzt. Und dort ist halt dann beutete Tiere oder sonst was geworden. Kommt uns heute unheimlich grausam vor, war aber genau das, was das Überleben der Familie gesichert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es war einfach nicht drinnen, ein Kind groß zu ziehen, um das man sich dauernd kümmern muss, das man ernähren muss und für jetzt die ganzen Kräfte dort abgezogen werden, sondern es musste so weit lebensfähig sein, dass die Familie nicht beeinträchtigt wird dadurch, weil sonst stirbt die ganze Familie. Ich meine, man muss sich das vorstellen, die haben ja unter extremen Bedingungen gelebt. Zwar nicht mehr in der Höhle oder was, aber in primitiven Hütten umgeben von Raubtieren, die da sind, alles mögliche, Wölfe und dergleichen Nachbarstämme, die um ihr Überleben gekämpft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das hatte trotzdem eine gewisse weisheitsvolle Ordnung. Und das geht ja hinein, also weit, weit in unsere Zeit hinein. Und da war das ganz klar, dass Kinder, die nicht kräftig genug sind, werden nicht aufgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Wichtige war eben, bevor es Erdenbürger wird, und Erdenbürger ist es erst ab dem Moment, wo es gesäugt wird. Das ist auch wieder ein interessanter Zusammenhang. Also erst mit dem Säugen beginnt wirklich das wirkliche Erdenleben des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mit der Geburt, das ist der erste Schritt, aber die erste Nahrung, die aufgenommen wird. Damit erst betritt man wirklich, ist man wirklich ein regulärer Erdenbürger sozusagen geworden. Und ja, also womit hängt das alles zusammen bei den Tieren? Was ist Instinkt? Was ist Trieb? Was ist Begierde? Das sind Sachen, die nämlich sehr gern vermischt werden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Instinkt der Tiere ist verankert bis in den physischen Leib des Tieres. Das heißt, es liegt im ganzen Bau des Tieres drin. Wie das Tier gebaut ist, das bestimmt seinen Instinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt da drinnen. Der Trieb hängt mit den Lebenskräften zusammen. Darum sagen wir ja bei der Pflanze, sie hat einen Trieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ist er eben völlig begierdelos bei der Pflanze. Aber das sind die eigentlichen Lebenskräfte. Und dann, die Begierde lebt im Australischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ist, wenn es gut läuft und richtig läuft, ist aber selbst im Tierreich heute nicht mehr ganz so, durch den Einfluss des Menschen. Dann liegt aber sehr große Weisheit drinnen. Dann kann man nicht eigentlich Begierde sagen, sondern dann ist es diese australischen Bedürfnisse, die kommen und das Erleben, das sich damit verbindet, eigentlich absolut weisheitsvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Gesunde und Normale bei den Tieren. Aber heute halt vielfach nicht mehr, weil die Tiere aus ihren natürlichen Bedingungen komplett herausgerissen sind. Muss man auch dazu sagen, aber dass wir auch nicht mehr zu den Zuständen, wie sie früher einmal waren, so zurückkehren können, wie sie früher tatsächlich waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde nur noch schlimmer werden, als was da ist, was wir jetzt haben. Es hat sich verändert. Aber es braucht daher zum Beispiel gerade die Tierwelt, braucht heute in einer gewissen Weise die Pflege durch den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt meine ich nicht äußerlich bürsteln und striegeln, das kann auch dazugehören, natürlich, aber es gehört also die Begegnungen gewisser Weise mit dem Menschen dazu. Wir brauchen aus einer guten Gesinnung heraus zu sagen, am besten wäre es ja irgendwo die unberührte Natur und dort können sie machen, was sie wollen. Das ist nicht die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass die Tiere, sie werden immer mehr das werden, was, man sagt Haustiere, aber das heißt Tiere, die in Begegnung mit den Menschen sind. Und das wird das Gesunde sein, wird die Zukunft. Also einen Zustand zu bewahren, wie er früher war, wird nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird auf Dauer nicht funktionieren. Das heißt nicht, damit meine ich natürlich nicht, dass wir jetzt die Löwen, aha jetzt sollen es zu Menschen, jetzt sperren wir es in den Zoo, das ist damit überhaupt nicht gemeint. Aber es ist gemeint, dass wir eben Pfleger der Tierwelt werden, was ja teilweise auch gemacht wird in den Nationalparks oder so, da wird ja etwas gemacht, auch wenn die große Flächen haben scheinbar eh Wildtiere, sie sind es aber nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und den ganzen Reservaten, auch wenn sie frei herumlaufen, frei jagen dürfen dort, sie stehen unter dem Einfluss des Menschen. Und das ist gut, das ist gut, das ist nichts Schlechtes. Natürlich gibt es vielleicht schlecht gepflegte Reservate auch, das ist schon klar, aber im Prinzip ist es ein wichtiger Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fehlt am Platz die Romantik der unberührten Natur, die noch nie ein Mensch betreten hat und dort wäre alles in Ordnung. Dann könnten die Tiere und die Pflanzen dort nicht, jedenfalls nicht in dem Maße überleben, wie sie es können, wenn der Mensch sich darum kümmert, wenn die Pflege des Menschen da ist. Das ist ein ganz wichtiger Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage das deswegen, weil heute teilweise so unwirklichkeitsgemäße Ideale da sind, die sehr gut klingen, die auch sehr gut gemeint sind, wirklich auf tiefstem Herzen gemeint sind, aber aus Unverständnis heraus trotzdem falsch sind und keine gute Zukunft bringen für die Natur, für die Tiere, für die Pflanzen und so weiter. Die Zeit der Urwälder, in denen die Pflanzen machen, was sie wollen, die Tiere machen, was sie wollen, wird nur zu einem noch schnelleren Aussterben führen, sondern es geht um die weisheitsvolle Pflege, an der der Mensch mitbeteiligt ist und es wird keinen Sinn machen, Reservate in dem Sinn zu machen, die jetzt ganz vom Menschen abgeriegelt sind, sondern die brauchen dann eben die Pflege durch den Menschen. Da müssen wir mitarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, diese australischen Kräfte, diese Ätherkräfte auch, wenn sie weisheitsvoll arbeiten sollen, dann müssen wir als erstes uns erziehen, weil wir sind der Riesen-Sterrfaktor in dem Ganzen drinnen. Wir haben aber genau die Aufgabe, das Gegenteil zu bewirken, weil früher konnte die Natur das aus sich selbst, wobei ich dazu aber trotzdem sagen muss, der Mensch war trotzdem schon da, nur war er noch nicht verkörpert. Und dass die Tierwelt so geworden ist und die Pflanzenwelt so geworden ist, wie sie ist, ist ja durch den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch ist der Erstling der Schöpfung, nicht im äußeren Sinn. Da waren zuerst das Erste, was man halt findet, die Einzeller oder was, wobei noch vorher waren es eben die Erde als Ganzes und ein Riesengebilde dann als Nächstes und aus denen sind eigentlich erst die Einzeller entstanden. Diese Riesengebilde waren Strömungen, lebendige Strömungen, wässriges, durchlüftetes, ja aber noch nicht mit Sauerstoff durchlüftetes, durchgastes, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesen Strömungen war das Leben drinnen. Ohne dass einzelne Tierchen drinnen waren oder Einzelzellen. Das ist ja schon wieder ein später Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der erste Einzeller, da sind schon Mordsgebilde, lebendige Gebilde, die keine definierten Grenzen hatten, sondern die, weiß ich nicht, eine Strömung im Wasser waren. Nichts anderes als eine Strömung im Wasser, eine lebendige Strömung im Wasser. Und aus dem stirbt erst was heraus und dann sagt man, das Leben ist entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist es aber abgestorben und ist in eine noch nicht sehr feste, aber immerhin abgegrenzte Form hineingestorben. Und wer hat das bewirkt? Der Mensch. Wir haben das bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir sind von Anfang an dabei und wir waren von Anfang an zu pflegend dieser Welt bestellt zu sein. Bevor wir noch überhaupt selber in Erscheinung getreten sind. Wir haben eigentlich schon so viel getan, bevor wir dann in einer annähernd menschenähnlichen Form aufgetreten sind und uns einmal aufgerichtet haben und vielleicht einmal zuerst ein bisschen mit hängenden Schultern, dann geht es aber schon relativ bald mehr bergauf und dann, ja, dann hat sich aber sehr viel hineingearbeitet, dass wir dann immer unweisheitsvoller wurden in Wahrheit und immer mehr zerstört haben auch in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in den letzten Jahrtausenden, sage ich mal. Also Zeitpunkt dort, spätestens dort, wo die Sesshaftigkeit kommt, wo der Mensch beginnt, also massiver in die Natur einzugreifen, beginnt er auf der anderen Art auch wieder sehr viele Fehler zu machen, sagen wir es einmal vorsichtig so. Aber es beginnt zugleich auch die Chance, das was wir vorher noch unbewusst getan haben, überhaupt bevor wir die Erde betreten haben, da haben wir unsere Art des Bewusstseins überhaupt nicht gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war man mitbeteiligt, dass das eigentlich alles funktioniert, aber als wir dann immer mehr mit dem Bewusstsein herausgetreten sind, also eben in der urpersischen Zeit oder so, da hat es auch, hat beides begonnen, die Verantwortung für die Natur, aber auch die Zerstörung der Natur, beides. Also Züchtung der ersten Tiere, der Pflanzen und so weiter, kann positiv sein, kann negativ sein. Im positiven Sinne führt es die Natur weiter und gibt der Natur eine Möglichkeit etwas zu erreichen, was sie aus sich heraus nicht erreicht hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das, was dann mit dem Ackerbauern so gekommen ist, wo aus im Grunde ja schon geschmackigen Gräsern, die auch nahrhaft waren, aber das unser Getreide geworden ist, das dann also viel mehr ernähren kann und durchaus auch noch eine andere Qualität hat, also so Züchtung des Weizens dann irgendwann und diese Dinge, das war ja nicht von Anfang an alles das. Das wurde aus den Gräsern herausgezüchtet, die sieben Grundgetreide, wenn man so will, die mit dem Planeten zusammenhängen, aber das ist nichts, was einfach so entstanden ist, sondern in der Form ist es erst durch den Menschen herausgekommen und hat dadurch in Wahrheit die Natur bereichert, aber wir überspannen den Bogen halt dann irgendwann und fangen an gierig zu werden und über das gesunde Maß hinaus weiter für uns es herauszuholen, ohne an die Natur zu denken, an den Gesamtzusammenhang, weil der Ursprung ist eigentlich, dass damit auch etwas für die Natur gemacht wird und das war den Menschen damals schon bewusst. Also die ersten Ackerbauern, die anfangen, das war eine heilige Handlung, die passiert und man hatte eben auch die Dankbarkeit, die Natur gibt mir etwas, wodurch wir als Menschen eben uns weiterentwickeln können im Grunde, aber ich gebe ihr auch etwas, dessen war man sich schon bewusst, man darf nicht denken, die ersten Bauern, Tierzüchter, Pflanzenzüchter hätten genauso egoistisch gedacht wie wir, nur wir brauchen jetzt zum Überleben das, sondern sie haben sehr wohl gewusst, wie mache ich das, um zugleich auch die Natur zu fördern, war für ihr Überleben ganz wichtig, weil sonst wären sie auch selber verhungert, also es hat zugleich ihnen selbst auch gedient und trotzdem war es aber nicht einfach eine egoistische Handlung, sondern da war sehr viel Weisheit drinnen und das brauchen wir in einer höheren Form für die Zukunft, das ist nur zwischendurch verloren gegangen, besonders stark verloren gegangen jetzt in der Neuzeit im Grunde, also wo wir sehr viel gerade im landwirtschaftlichen Bereich durch unsere Landwirtschaft ruiniert haben, ursprünglich war das Pflege der Natur zugleich, aber so, dass eben auch die Menschen etwas davon haben, klar, aber das war nie so, dass es die Natur ruiniert hat, sondern im Gegenteil, es war damals schon eine Förderung der Natur, also schon der erste Anfang in eine vom Menschen gestaltete Welt, die aber dadurch höhere Kräfte entwickeln kann, als wenn der Mensch nicht dabei wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt eben schon damit an, dass das ja alles Dinge sind, die uns herausgesetzt haben, also ohne Mensch wäre das alles nicht da, nichts, es gäbe kein Gräselein, es würde wahrscheinlich dann immer noch stehen bleiben bei den lebendigen Strömungen, die da sind. Ja, das wäre sehr lebendig, es wäre ein durchaus astralisches Erlebnis in dem drinnen, aber einzelne Pflanzen, einzelne Tiere, nicht einmal der kleinste Einzeller würde entstanden sein, an dem sind wir schon mit beteiligt. Allerdings sind wir da noch nicht in physischer Gestalt vorhanden, nicht einmal noch in unserer heutigen ätherischen Gestalt da, aber es ist unser Geistiges, es ist unser Seelisches da und wirkt gestaltend hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind alles eben die Abdrücke, die wir hinterlassen, jedes Tierlein, jedes Pflänzchen, jedes Bakterium, jeder Virus ist etwas, was wir bewirkt haben da drinnen, sonst wäre nie dieses Einzelleben, diese Einzellebewesen entstanden auf der Erde. Das ist den Menschen zu verdanken, den Menschen zu verdanken. Ja, natürlich, mit Hilfe der höheren Wesenheiten, das ist schon klar, aber an dem waren wir beteiligt und das haben wir einfach im Moment ziemlich aus den Augen verloren, dass wir damit aber auch eine Aufgabe haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen das so als selbstverständlich. Und es gibt halt die Verzerrungen, die Verzerrungen sind, dass man heute halt gentechnisch das Leben verändern will und so, es ist nichts dagegen einzuwenden, die Natur verändern zu wollen, sie weiterzuentwickeln, aber das ist halt gerade ein Prozess, wo noch mehr Todes hineingebracht wird. Es ist eben trotzdem ein Unterschied zwischen dem, was passiert durch die Pflege, durch die Züchtung und so weiter, als das, was ich mit einem rein toten Denken, mit einem rein profitorientierten Denken, das ist es letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte auch sagen, Quantität, und das versteckt man dem, naja, der Hunger der Welt muss ja gelindert werden, also brauchen wir ja die Quantität. Na, die Quantität wird gemacht, weil man mehr verdient damit, in Wahrheit. Und der Hunger der Welt wird unter Garantie nicht durch die Gentechnik, so wie wir es heute betreiben, wir jetzt gar nicht alles verteufeln, dass die Menschheit das entdeckt hat und kennengelernt hat, musste irgendwo kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist gut, dass wir es wissen, aber jetzt ist nur die Frage, was tun wir damit. Und im Moment ordnen wir es eben absolut dem Egoismus unter dem Profit, weniger noch dazu, und die ganze Welt leidet darunter. Also man könnte auch anders umgehen mit der Natur, und es ist eben ein anderer Prozess, wenn durch eine jahrelange, über Generationen, eine Züchtung passiert durch Menschen, die einfach mit diesen Tieren, mit den Pflanzen zusammenleben und aus dem Miterleben dieser Naturwelt jetzt schauen, wie kann ich sie weiter verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch nicht so, dass das jetzt gleich nächstes Jahr züchten wir das gentechnisch und setzen das hinaus, dann ist ein totaler Bruch drinnen. Sondern ich muss es eben über längere Zeiträume sich entwickeln lassen und dieser Entwicklung aber eine Errichtung geben. Das ist ganz was anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, damit wir nicht grundsätzlich Gentechnik als solches für alles verteufeln, es ist klar, dass die Menschheit auf das auch gekommen ist, aber um das Leben zu fördern auf der Erde, ist es gerade nicht das Taugliche. Es wird ganz andere Dinge als Frucht dessen auch herauskommen. Aber das Ganze, was jetzt jetzt eigentlich wieder nur ein Vorwort zum nächsten Vortrag ist, worum es mir insbesondere geht, ist ja wieder diese Frage, das Mondenhafte, das Sonnenhafte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen beides. Das heißt, wir brauchen auch unseren modernen Verstand, wir brauchen auch die Erfahrungen, die wir halt aus den Fehlern machen werden, und Fehler machen wir genug damit, wir brauchen, dass dieses verstandesmäßige ist, dieses Mondenhafte auch. Sehr interessant, also die Mondenkräfte hängen zusammen einerseits wirklich mit den Reproduktionskräften, die hängen aber auch mit unseren Verstandeskräften zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind beides. Das Hirnkastl und die Fortpflanzungskräfte als solche hängen beide mit dem Mondenhaften zusammen. Und ein Problem wird es eben dort, wo wir diese Mondenkräfte verwenden, um zum Beispiel die Fortpflanzungskräfte zu steuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nach den Gedanken von oben. Wir müssten teilweise viel mehr lernen, aus den Lebenskräften heraus denken zu lernen und über diese toten Gedanken hinauszukommen. Dann würden wir da oben zum Beispiel wirklich auch dieses Hostienprinzip haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar durchs Gehirn immer noch das Mondenhafte da, aber das Denken wäre ein sonnenhaftes. Das heutige Denken ist ein mondenhaftes, mit einem mondenhaften Organ ein immer noch sehr mondenhaftes Denken. Das heißt, oder wenn ich es anders ausdrücke, das sonnenhafte Denken wäre das christliche Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bitte nicht im äußeren Sinne, jetzt jeden Sonntag geh beten in die Kirche und glaub damit ist es getan. Ich muss das ganze Denken ändern. Das war die riesen Lebensaufgabe, die sich Thomas von Aquin zum Beispiel gesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die er zu seinen Lebzeiten nicht lösen konnte. Er wusste wie man mit dem mondenhaften Intellekt präzise, logisch auslegen kann die Schriften und jede logische Unstimmigkeit ausmerzen kann. Und da ist er genial und logisch denken kann man Thomas von Aquin ganz besonders gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist mustergültig. Aber ein christliches Denken, wo das Denken selber christlich wird, also das heißt lebensspendend eigentlich wird, ist es nicht. Das war dem Thomas von Aquin auch bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat versucht dort hin zu kommen und er ist in seinen letzten Lebensmonaten, hat er die erste Vision gehabt und das war aber auch keine Vision, mit Sicherheit nicht so wie es in alten Zeiten war, sondern sie ist eben das Ergebnis seiner ganzen Schulung. Auch wenn er sehr geschult hat, nur dieses abstrakte Denken, aber er hat seine ganze Lebensdisziplin geschult und seine Meditationen gemacht. Und das hat dann letztlich dazu geführt, dass er diese große Vision hatte am Nikolaustag 1273.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1274 ist er dann verstorben, ziemlich Anfang des Jahres hat er verstorben worden. Es gibt so Gerüchte, dass man nachgeholfen hat. Aber dann hat er nichts mehr geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat er gewusst, da ist ein Aufbruch in eine neue Dimension, aber in diesem Leben werde ich es nicht mehr schaffen, aus dem jetzt wirklich ein neues Werk zu schaffen. Das wird für nächste Inkarnation sozusagen offen bleiben. Das war ihm durchaus bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das brauchen wir ihm heute, dass unser Denken fruchtbar wird. Das heißt, dass wir diese Mondenkräfte, die Abgestorbenen, die da oben sind, da sind die Abgestorbenen Mondenkräfte oben, die gehören belebt. Das heißt, es gehört etwas von den Lebenskräften da wirklich hinaufgelenkt und es gehört also das Denken zu einem lebendigen Denken weiterentwickelt, das nicht nur zerstörerisch aufs Gehirn wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gewisse Zerstörung wird immer da sein, weil es halt immer noch auch als Spiegelinstrument da ist, aber nur für dieses abstrakte Denken, für dieses rein logische. Damit sage ich nichts dagegen, es gehört dazu. Aber es darf nicht die Überhand gewinnen, sondern wir müssen jetzt eben von diesem alten Denken, das mondenhaft ist, ein sonnenhaftes Denken machen, das aber auch trotzdem die Mondenschale dazu hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Denken im Lebendigen und dann aber spüren es ruht in der Mondenschale meines Gehirns. Auch der Schädelkapsel, das ist ja eher eine Schale, gehört dazu. Und das hängt sehr zusammen mit dem Gralsimpuls zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher aber jetzt dieses Zusammenwirken der Sonnenkräfte und der Mondenkräfte in einer gesunden Form. Da geht die Zukunft hin. Und eben darum ist es nicht zufällig, dass das Christentum umarmt wird von zwei Mondener Religionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so das Symbol gewissermaßen dafür. Weil die hebräische Religion, also das Judentum und andererseits der Islam sind beides Mondener Religionen. Haben beide auch eine sehr starke Beziehung einerseits zu den Fortpflanzungskräften, zur Fruchtbarkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spielt also im Judentum eine große Rolle oder hat in der Vergangenheit eine große Rolle gespielt und spielt bei den Völkern, bei denen der Islam sehr stark ist, auch eine große Rolle. Und mittendrin steht aber das Christentum, die Sonnenkraft. Und die gehören alle zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es wird auch da, gerade in der Entwicklung des Religiösen, es werden ja überhaupt letztlich die Religionen im alten Sinn irgendwann einmal überwunden werden, früher oder später. Aber der erste Schritt wird sein, eben dieses wirklich gemeinsame, fruchtbare Gemeinsame zu finden. Christentum, Judentum, Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der Form, wie es heute ist. Es ist alles noch sehr problematisch. Es ist ja innerhalb des Christentums, so wie es heute offiziell durch die offiziellen Stellen lebt, ist bei Weitem nicht alles gesund und genauso nicht beim Islam und genauso nicht überall im Judentum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man auch ganz deutlich sagen. Jede dieser Religionen hat die Aufgabe, an der Zukunft mitzuarbeiten, sich auf die alte Art einmal überflüssig zu machen, aber auf die neue Art zu kommen. Sodass es konkret wirklich eine geistige Kraft wird, die in jedem Menschen sich entfalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass in jedem Menschen eigentlich diese Mondenschale mit der Sonne drinnen sich bilden kann. Wo wir wirklich beides dazu brauchen. Die Hostie alleine, die Sonne allein ohne der Schale, ist nicht der heilige Gral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gehört die Schale dazu. Das ist eines der stärksten Bilder dieser ganzen Gralsgeschichte. Dass diese Gralsschale dazugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eben auch das ist, die der Sage nach, in der das Blut Christi aufgefangen wurde. Also wo eben die Ich-Kraft drinnen auch wirkt und das aufgefangen wird dadurch. Das brauchen wir auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden nie zu unserem Ich-Bewusstsein gekommen, ich sag es einmal noch vorsichtiger zu unserem Selbstbewusstsein, wenn wir nicht diese Mondenschale da hätten. Nur es muss jetzt aufgehen, dass die Sonnenkraft des Herzens da drin auch aufleuchten kann. Und es muss aber auch das kommen, dass diese Sonnenkraft die Klarheit des Mondenhaften kriegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herzdenken ist nämlich nicht einfach jetzt ein Gefühlsschwelgen und ich habe ja nur meine schönsten Gefühle für die Welt. Da wird für die Welt allein aus dem nichts Fruchtbares hinauskommen, sondern ich muss einen ganz klaren Formen finden können, wie setze ich das da in der Welt um. Dazu brauche ich das Mondenhafte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch das wäre ein Bild, die Mondenschale da, die Sonne da. Oder auch die Mondenschale unten und die Herzenskräfte da. Ja, das sind einmal so ein bisschen Gedanken und ich weiß nicht, ob das jetzt wieder sehr ausgebreitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte schon kommen zu dem, wie unsere heutige, sagen wir mal insbesondere europäische Kultur, der abendländische Kultur entstanden ist durch den Einfluss des Judentums, des Christentums und des Islam. Weil nur wenn man die drei insbesondere zusammenschaut, kommt man mal zu einem Verständnis dessen, was europäisches oder bis zu einem gewissen Grad überhaupt westliches Geistesleben ist. Damit sage ich nichts abwertendes gegen das östliche Geistesleben, aber das ist wieder eine andere Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir wollen uns jetzt, weil wir hauptsächlich hier leben, uns unserer Aufgabe bewusst werden und da gehört genau das dazu ganz besonders. Wir werden dann später sicher auch die Beziehung suchen zu dem, wie schaut das aus, was mit den östlichen Religionen zusammenhängt. Die kommen letztlich aus der urindischen Zeit herauf und diese Kräfte haben sehr wohl noch eine Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dann schauen müssen, wie muss man diese Kräfte wieder verwandeln. Auch die können nicht einfach so wie sie waren unverändert weiterwirken, dann werden sie schädlich werden. Wie alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner sagt ja öfters, das Böse ist ein Zeitversetz des Gutes. Also was, was vor tausend Jahren gut war, wenn ich sage, das war doch so gut, ach Gott, die gute alte Zeit, das werden wir heute auch wieder verwirklichen. Wir müssen alles tun, um das wieder aufkommen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es schlimmer denn je. Und da muss man aufpassen, man soll Tradition pflegen, durchaus. Aber Tradition ist etwas Lebendiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dann ist sie gesund. Wenn sie einfach bei dem sagt, na so haben wir das immer gemacht, kein Millimeter weg davon. Man muss den Geist der Sache erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus es weiter entwickeln. Dann ist es gesund. Tradition kann nicht heißen stehenbleiben in der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann überhaupt nie heißen, ach die gute alte Zeit. Abgesehen davon, dass eh nie wirklich gut war. Ich weiß vieles, wo ich mir denke, es ist heute schon um einiges besser geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist manches auch schlimmer geworden, durchaus. Aber wichtig ist, dass es in der Entwicklung bleibt. Und das ist auch was, was drinnen ist in dem Bild Sonnenkräfte, Mondenkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mondenkräfte sind das Behagende irgendwo, die wollen festhalten. Das ist auch ein Aspekt davon. In höchster Konsequenz dann halt in die Erstarrung bringen, das wäre dann halt das Letzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonnenkräfte sind das absolut Lebendige. Veränderung. Stellt euch nur vor, wir würden uns jetzt in die Sonne stürzen, so wie sie da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wir ein Lufthauch und in der Form könnten wir gar nicht sein. Aber wenn wir geistig genug reif werden, wären wir auf der Stufe der Sonnenwesen, die genau dort leben. Weil sie so ein geistiges Entwicklungstempo haben, dass Tradition, so wie bei uns, geht auf der Sonne überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon viel Tradition. Wir haben Berge, die stehen morgen auch noch und vielleicht in 100 Jahren, in 1000 Jahren immer noch. Und man merkt kaum die Veränderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Sonne geht es. Die Formen, die da drinnen sind und es bilden sich ununterbrochen Formen in der Sonne, ununterbrochen anders. Das sind dort Tage, Stunden oft nur, wo Veränderungen passieren, die auf der Erde Jahrtausende, vielleicht Jahrhunderttausende dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in der Natur draußen. Und auf sowas wie der Sonne leben können geistige Wesenheiten, die so schnell und geistig tätig sein können, sind wir noch nicht. Aber der Weg geht dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit wir überhaupt anfangen konnten, brauchen wir auch die verhärtete Kraft, die das Tempo mal herunterschraubt, dass wir langsam mal Schritt für Schritt lernen können. Aber die Schritte werden sowieso immer schneller. Die Schritte hinauf, auch die hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt immer an uns. Bei jedem Schritt muss man immer aufpassen, wo wir hintreten sozusagen. Aber die Entwicklung wird schneller gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber grundsätzlich brauchen wir beides Mondenkräfte, Sonnenkräfte. Das ist das Bild des Grals, der drinnen ist. Oder für uns Menschen genommen die Herzenskräfte, die Verstandeskräfte, die Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt meine ich gar nicht so die äußeren Reproduktionskräfte, sondern es geht darum, dass wir diese Lebenskräfte, die auch zur Reproduktion dienen, dass wir von denen was für unser Geistesleben frei machen. Wir müssen einmal geistig den Menschen hervorbringen. Und das ist nicht nur ein bisschen Philosophieren drüber oder naturwissenschaftlich nachdenken, sondern wirklich Lebenskräfte erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich davon gesprochen habe, öfters schon, Liebe ist mehr als ein Gefühl, ist mehr als eine Emotion. Es ist Lebenskraft, die geschenkt wird. Natürlich, die Emotion, die das Australische begleitet, soll es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann nicht Lebenskraft kalt schenken, das würde auch nicht funktionieren. Aber ihrem Wesen nach ist Liebe lebensspendende Kraft. Das ist natürlich bei der Fortpflanzung, da ist es von Haus aus durch die Natur da, aber es geht weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten eigentlich mit jeder unserer Erwägungen Liebe verströmen. Ich weiß, das ist jetzt noch ein Fernziel, dass das wirklich immer mehr kommt, aber es wird dorthin kommen. Damit bereiten wir das neue Jerusalem vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die wichtigste Naturgesetzmäßigkeit des neuen Jerusalem, wenn es gut läuft, dass dort die ganze Naturliebe ausströmt, das heißt lebensspendende Kraft aussendet. Dann wird es dort nichts Totes mehr geben. Das Tote wird es dann nur geben auf dem Nebenplaneten, der mit den Widersachern, namentlich mit den sowatischen Kräften sich absentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird es noch das Tote geben. Aber das neue Jerusalem, die neue kosmische Verkörperung unserer Erde wird von Leben und Liebe sprühen. Es wird von der Liebe leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagen wir es besser so. Weil aus der Liebe kommt das Leben. Und den Tod wird es nicht geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es wird auch das Mineralische in der Form, wie wir es heute haben, nicht mehr geben. Sondern alles wird leben. Wie es auf alte Art gab es das auf dem alten Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Mond war eigentlich durch und durch belebt. Da gab es nicht Felsen, wie wir sie heute haben. Auch nicht die Kristalle oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gab es nicht. Und das wird es in der Form auf dem neuen Jerusalem auch nicht geben. Denn die Kräfte werden sich verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem werden zum Beispiel die gestaltbildenden Kräfte der Kristalle eine große Rolle spielen. Weil die hängen sehr stark mit den Ich-Kräften zusammen. Nur wird es keine äußeren Kristalle geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird diese Klarheit im Geistigen geben, die damit verbunden ist. Und dann entstehen diese physisch lebendigen Gebilde, die das neue Jerusalem kennzeichnen werden. Das heißt, etwas vom Ich, lebendig durchformtes, mit Liebe erfülltes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, man kann sich das heute noch kaum vorstellen. Man kann es nur vage anteilten mit den Worten einmal. Aber es kann uns zumindest eine Richtung zeigen, wo der Weg hingehen kann, wenn wir es wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht von selber passieren. Und es wird nicht passieren, einfach indem wir sagen, die höheren Hierarchien werden es schon machen. Oder in Kurzformel, der liebe Gott wird es schon errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was ich öfters schon gesagt habe, die Natur so wie sie jetzt ist, ist nicht vollkommen. Obwohl sie voller Weisheit ist. Aber es ist etwas offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas offen, was wir beitragen sollen dazu. Und in gewisser Weise ist das die höhere Vollkommenheit, die die Gottheit gegeben hat, indem sie den Raum dafür geöffnet hat. Es wäre also weniger, wenn das alles weiß, jetzt halt fertig wäre, wir brauchen uns nichts kümmern, wir rennen halt auch mit in dem Rad, wir wissen unseren Platz und tun halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist etwas Höheres, dass ein Raum gelassen wird, an dem wir tätig sind. Und wo wir auch Fehler machen. Und damit zumindest lange Zeit die Schöpfung auch in gewisser Weise beeinträchtigen, indem wir Fehler reinbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Fehler, die in der Natur sind, warum ich eben gesagt habe, dass sie nicht vollkommen ist, liegt an unseren Fehlern. Es sind nicht die Fehler der Gottheit, sondern es sind unsere Fehler. Wir haben die Natur aus uns herausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist nicht immer so ganz glücklich passiert. Weil eigentlich haben wir ja Dinge auch herausgeworfen aus uns, mit denen wir gar nicht fertig geworden wären zunächst. Und wir haben was herausgesetzt, was eigentlich, wenn es fertig wäre, anders wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an dem tragen die Tiere, an dem tragen zwar nicht astralisch leidend, weil sie keine individuelle Seele in der Pflanze drinnen haben, also spüren sie es nicht, aber trotzdem leiden auch die Pflanzen darunter. Dass das alles nicht vollkommen ist. Das sind unsere Unvollkommenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum haben wir auch die Aufgabe, da was zu tun, um das dem Vollkommenen näher zu bringen. Der Raum wurde uns gegeben, aus unserer Freiheit heraus. Aber das ist zugleich auch eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand kann uns zwingen dazu, außer wir selbst. Dass wir uns dazu verpflichten, aus Freiheit. Nur dann wird es passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten wird die Erkämpfung halt als eine unvollkommenere weitergehen. Sie kann aber auch vollkommener werden. Und da sind wir aufgefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht, gerade im Christentum, aber in den Religionen überhaupt, das Wichtige, dass wir unsere Aufgabe erkennen. Dass wir mitwirken müssen. Wenn es vollkommen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gottheit hat es bewusst offen gelassen. Das ist wahnsinnig viel Weisheit in der Natur drinnen. Alles klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem ist sie nicht vollkommen. Dazu sollen wir beitragen, so gut wir können. Und sie wird vollkommener werden, wenn wir viel beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird weniger vollkommen sein, wenn wir weniger beitragen. Und das ist das neue Schöpfungsprinzip. Dadurch ist aber dieser noch viel größere Reichtum möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass da freie Wesen, freie geistige Wesen mitarbeiten dürfen. Am Kern der Sache sozusagen mitarbeiten dürfen. Wir sind dadurch eben nicht nur Ausführungsorgane, die Gottheit strömt aus und wir tun halt laut Befehl, sondern wir strömen auch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gottheit wartet darauf, dass wir was beitragen. Auf das wartet sie eigentlich. Und die ganze Natur wartet darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir tun. Dass wir die Natur nicht nur pflegen im Sinne von konservieren, wie sie war, sondern sie durchaus weiterentwickeln. Und das findet halt seine Verzerrungen dann in vielen drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es halt mit unrichtigen oder untauglichen Mitteln versucht wird, die Natur weiterzuentwickeln. Aber doch nur im Dienste letztlich des Egoismus oder was. Und da haben wir noch eine große Aufgabe für uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt Mensch sein. Diese Aufgabe zu haben. Wenn wir uns ein bisschen daran machen, wird auch was weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird Fehler geben, es wird Rückschläge geben, aber es wird im guten Sinne auch kein Stein auf dem anderen bleiben. Es wird alles neu. Wie sagt Christus? Ich mache alles neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist christlich gedacht. Und da ist aber auch unser Ich mitgedacht. Und es ist der Christus mitgedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist die ganze Trinität mitgedacht, in dem Ich mache alles neu. Aber da sind wir auch angesprochen. Das heißt, am Ende wird, wenn es richtig läuft, dass der Übergang zu diesem neuen Jerusalem kommt, wird aus der reinen Naturwelt eine Kulturwelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großes Ziel. Aber wir brauchen uns nicht schrecken, weil man darf nicht sich jetzt schon denken an das Ziel, das da ist. Es ist gut, es ins Auge zu fassen, aber entscheidend ist der winzige kleine Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn jeder kann da was beitragen dazu. Es geht nicht darum, die Perspektive zu sehen, wo unser Platz ist in dem Ganzen. Dann fangt man an, den Naturalsimpuls zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fängt man zu entstehen, was wirklich dieser Christusimpuls ist. Und eben auch wie er zusammenhängt mit den Mondimpulsen, mit diesen Kräften. Da ist kein Widerspruch drinnen, sondern sie benötigen einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst können wir das Ziel gar nicht erreichen. Und dann, wenn es erreicht ist, wird es ja sowieso eine Erneuerung insofern sein, als dann Sonne, Mond, Planeten, das wird ja alles verschwinden zunächst einmal, geht in einen geistigen Zustand über und dann kommt es als das neue Jerusalem heraus. Also das heißt, dann muss das sowieso alles zusammenkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt müssen wir es halt noch ein bisschen aufspalten und uns bewusst werden, welche Kräfte spielen dabei eine Rolle. Aber sie werden eine neue Konstellation kriegen. Es wird überhaupt nur in dem Maße sich gesund entfalten, in dem der Mensch seinen Beitrag liefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir gar nichts tun würden und es einfach laufen lassen, dann hätten die Widersacher gewonnen. Und dann gibt es kein neues Jerusalem. Es wird die Entwicklung weitergehen, aber das ist dann die Entwicklung in die Widersacherreiche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen hier mit der Erdentwicklung in gewisser Weise auf einem Scheideweg. Die letzte Entscheidung fällt auf den neuen Venus. Also selbst wenn das neue Jerusalem im Grunde kapital scheitert, gäbe es immer noch Möglichkeiten, aber natürlich wird es dann unendlich schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch wirklich nur eine theoretische Möglichkeit, weil das nicht ein einziger Mensch ist. Und wenn nur ein Mensch Schritte dazu macht, gibt es das neue Jerusalem. Vielleicht ist es ganz winzig sozusagen und kümmerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jeder Mensch zählt dabei. Jeder. Und es wäre halt schön, wenn mehr dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist spät geworden. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Ich danke euch fürs Dabeisein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe euch wieder. Herzlichen Dank. Gerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke auch im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das wünsche ich euch auch. Gute Nacht. Bis zum nächsten Mal, Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, wo ist mein Ausschalter? Gute Nacht. Ich finde jetzt meinen Ausschalter nicht. Ah, da ist er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baba.&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_203._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=32622</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 203. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-09-06T16:34:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Transkription des 203. Vortrags vom 5. März 2024 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 202. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:203.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8|thumb|203. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 5. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8 Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/jbx1bedfgmlv63z11g9w6/203.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=32hw4iai7esw0tnl2jsc6a4yp&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 203. Vortrags vom 5. März 2024 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=43 Einleitung und 48. Wochenspruch 00:00:43] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 203. Folge der Apokalypse. Zum Einstieg den 48. Wochenspruch. Wir rasen ja jetzt schon in die Osterzeit hinein langsam. Und es wendet sich auch jetzt etwas ganz stark.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Lichte, das aus Weltenhöhen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Seele machtvoll fließen will,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erscheine lösend Seelenrätsel,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendenkens Sicherheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Versammelnd seiner strahlen Macht,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Menschenherzen Liebe weckend.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Na, da liegt eine ganze Menge drinnen. Also es strömt jetzt einmal aus den Weltenhöhen das Weltendenken herein. Wir haben jedenfalls die Chance, dem Weltendenken zu begegnen. Also vom Eigendenken, zum Grübeln – ja, wie ist denn das alles –, einmal sich inspirieren zu lassen vom Weltendenken, aber es eben in der vollen Klarheit unseres Bewusstseins wahrzunehmen. Das ist einer der ganz großen Schritte eben überhaupt jetzt für unsere Zeit, dass wir zu dem kommen. Also den Übergang zu finden vom eigenen Grübeln sozusagen, vom Eigendenken, wo man in sich halt Gedankenfäden spinnt, zwischen Themen, an was man sich erinnert, was man gelernt hat und so weiter, jetzt wirklich dem Weltendenken zu begegnen. Weil auch unser Denken hat in Wahrheit dort seinen Ursprung. Aber wir haben etwas verinnerlicht und können also selber herumbasteln drinnen und schauen, wie das alles irgendwo zusammenpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja wirklich wie ein Puzzlespiel irgendwie. Zuerst bilden wir uns die Begriffe, das sind die Puzzleteile irgendwo, dann haben wir den ganzen Haufen und dann müssen wir schauen, wie das irgendwie zusammenpasst. Und wenn wir aber dem Weltendenken begegnen, ja, müssen wir trotzdem auch aktiv sein. So wie es heute ist, ist es ja anders, als es noch in der griechischen Zeit war, wo Platon wirklich noch die Ideenschau gehabt hat. Und Ideenschau – Idee hängt auch mit Idein, hängt mit &amp;quot;Videin&amp;quot; zusammen, mit Sehen eigentlich, aber eben mit einem geistigen Sehen. Aber da war es noch ein passiver Vorgang, zumindest vom Bewusstseinserleben her. Das heißt also, man sieht es vor sich. Man sieht die Zusammenhänge vor sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute geht es darum aber auch, dieses Weltendenken, das ein sehr lebendiges Denken ist, aber man muss selber auch aktiv dabei sein. Das heißt, man erwacht oder kann langsam oder sollte langsam erwachen, dass man bewusst in diesem geistigen Wahrnehmen drinnen ist. Im Übrigen auch im sinnlichen Wahrnehmen. Wenn man sich beobachtet dabei, dann ist es eben nicht einfach nur so, dass ich die Augen aufmache und es ist fertig da, sondern man kann sehr deutlich merken, wenn ich mich konzentriere, wenn ich aufmerksam bin, wenn ich mit meinem ganzen Bewusstsein dabei bin, kann ich in dem, was mir vor Augen oder vor Ohren oder sonst was steht, vor dem Geschmackssinn steht, kann ich mehr oder weniger entdecken. Inhaltlich ist es durch die Sache selber bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=HGeiim868Y8&amp;amp;t=291 Schulung der Sinne: Die Kunst des Sehens bei Aldous Huxley 00:04:51] ===&lt;br /&gt;
Und trotzdem kann ich mehr oder weniger ein, wie soll ich sagen, detaillierteres, ein schärferes Bild, Klangbild, Hörbild, Geschmackserlebnis haben, je nachdem wie ich aufmerksam bin. Sicher hängt es auch von der Qualität meiner Sinnesorgane ab. Wenn einer schlecht sieht, dann wird er sich halt schwerer tun, manche Details zu erkennen. Aber trotzdem, auch da ist eine Möglichkeit drinnen. Man kann auch das Sehen trainieren, auch wenn man also eine beeinträchtigte Sehsicht hat. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, es gibt von Aldous Huxley – ihr kennt ja vielleicht die „Schöne neue Welt“, das berühmte Buch, aber er hat ja viel anderes auch geschrieben –, er hat geschrieben über seine Erfahrungen mit Drogen, die er ganz kontrolliert eingenommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat nicht einfach die Drogen so genommen, sondern in Zusammenarbeit mit einem Arzt, aber er wollte wissen: Wie ist das mit LSD, mit Mescalin und dergleichen? Und er hat das ganz genau beschrieben, wie das ist. Aber er hatte auch in jungen Jahren schon die Gefahr, dass er erblindet. Also er konnte nicht mehr lesen, nichts mehr. Und nur durch mentales Training hat er seine Sehkraft zurückerobert. Ja, durch mentales Training. Er hat auch ein Buch darüber geschrieben, war nie offiziell anerkannt, aber es funktioniert. Es funktioniert. Es funktioniert. Das nennt er die Kunst des Sehens. Und das heißt also, man kann lernen, seinen Sehsinn und das, was man durch ihn wirklich bewusst wahrnimmt, weiterzuentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gilt in noch höherem Maße für das geistige Sehen, beginnend mit einem lebendigen Denken, indem man das Weltendenken wahrnimmt, weil das Weltendenken ist immer lebendig. Das ist vielleicht der größte Unterschied zu dem, was unser Eigendenken ist, weil da ist es eben dieses Puzzlespiel. Also wir formen Begriffe, das heißt wir schneiden eigentlich etwas aus der Wirklichkeit heraus und nehmen es, wie etwas in sich abgeschlossen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit hängt es mit hunderttausend anderen Sachen zusammen. Und dann versuchen wir halt logisch zu schließen, ein paar Puzzleteile zusammenzusetzen. Und meistens gelingt uns da nur irgendwo ein Fleckerl, das halbwegs zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wieder große Lücken und irgendwo sind andere Fleckerl. Und dann wissen wir eigentlich in Wahrheit gar nicht so genau, wie das zusammenhängt. Also das ist der Weg, den jetzt auch die äußere Forschung geht, die halt auf Sinnliche geht, beziehungsweise auf das vermehrt, was sich messtechnisch erfassen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haben wir unsere Gedankengebilde, unsere Formeln letztlich auch irgendwo, denen halt ein theoretisches Grundkonzept zugrunde liegt, das wir uns gebastelt haben. Und natürlich tun wir nicht frei fantasieren dabei und lassen uns irgendwas einfallen. Wir müssen schon immer wieder überprüfen, ob es halt dann mit den Tatsachen zusammenstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im Grunde stellen wir heute in den Wissenschaften lauter Hypothesen auf. Also wir unterstellen, Hypothese heißt Unterstellung. Nix anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hypothese ist eine Unterstellung. Ich unterstelle, dass die Natur so oder so funktioniert. Und dann kriege ich natürlich aber von dem Ganzen nur das mit, was wirklich in das Schema hineinpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, irgendwo ein Zipfel passt schon hinein, sonst müsste ich die Hypothese verwerfen. Wenn es gar nicht funktioniert, dann muss ich es fallen lassen. Aber die große Zusammenschau habe ich gerade dadurch nicht, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man versucht es zwar immer und versucht dann von irgendeinem Einfachen das ganze Komplexe abzuleiten, funktioniert aber halt nur sehr bedingt. Wir haben heute das, dass man halt alles auf Atome oder Elementarteilchen zurückführen will und wie sich die bewegen, das soll alles erklären. Aber das ist ein winziger Ausschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eigentlich der Ausschnitt aus der Welt, wo alles abgestorben ist. Es ist der abgestorbene Teil der Welt. Also alles was Leichnam ist, das kann ich auf die Art bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Natur ist eben wesentlich mehr. Und schon dort, wo ich wirklich das Leben erfassen will in ihrer Entwicklung, muss ich einen Schritt weiter gehen, ist aber heute noch nicht so wirklich da. Auch dann nicht, wenn man heute bereits versucht, künstliches Leben zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, ausgehend von einmal Leben verändern, so weit verändern, dass man dann von verschiedenen Lebewesen was zusammen mischt mit Gentechnik und allem möglichen. Also synthetische Biologie ist heute ein großes Forschungsgebiet, aber da wird eigentlich mit den Gedanken des Toten versucht man, noch Lebendiges irgendwie zusammenzusetzen. Und es wird dadurch, ja natürlich ist die Möglichkeit dann für Spezialzwecke was daraus zu machen, aber eigentlich verliert es an Lebendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil eben das Lebendige lässt sich nicht aus Teilen zusammensetzen, sondern das ist eine Ganzheit, eigentlich mit dem ganzen Kosmos in Wahrheit eine Ganzheit. Und was sich herausgliedert langsam, ist in Wahrheit ein stufenweiser Sterbensprozess. Also ich glaube, ich habe das schon einmal früher geschildert, die Entstehung des Lebens, die große Frage, wie ist das Leben auf Erden zumindest entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da geht man heute meistens davon aus, naja, halt aus toten Stoffen. Irgendwie haben sich halt immer komplexere Stoffe gebildet und irgendwann haben sie halt dann zum Herumgrabbeln angefangen oder so. Aber es ist in Wahrheit genau umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ist die Erde als Ganzes ein Lebewesen. Ja, wenn ich es noch größer nehme, ist unser ganzes Sonnensystem ein Lebewesen. Immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist ein sterbendes Lebewesen. Die Einzelorganismen treten ab dem Zeitpunkt auf, wo eigentlich schon ein Sterbensprozess passiert. Also das heißt, alles was wir an Pflanzenarten haben, an Tierarten ist etwas, was aus diesem Gesamtleben herausgestorben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine relative Eigenständigkeit aber gerade dadurch bekommen hat, eine gewisse Absonderung vom Rest, aber die ist nie vollständig. Weil kein Lebewesen kann existieren ohne seine Umwelt, die herum ist. Also mit der Luft, die es braucht zum Atmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder manche Bakterien halten das gar nicht aus, die brauchen wieder was anderes. War in der Erdatmosphäre, die Sauerstoffatmosphäre entstanden, es war nicht von Ursprung an, war das verbunden mit das praktisch fast alles ausgestorben ist. Weil der Sauerstoff giftig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die ganzen Lebewesen, die es vorher gegeben hat, war das Gift. Pures Gift. Also die sind zum größten Teil ausgestorben oder haben sich geflüchtet in Gebieten, wo noch ihre urtümliche Umgebung da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Findet man heute noch, also so Untersee-Vulkane oder was, dort gedeihen Bakterien in dieser vulkanischen Atmosphäre, die dort drinnen ist, wo der Sauerstoff weit weg ist. Dort können die noch existieren. Früher hat das ganze Leben auf der Basis funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hätten dort nicht leben können. Wir haben den Sauerstoff, aber mit dem Sauerstoff, dass das Sauerstoffatme entstanden sind, das war bereits ein riesiges Sterben in Wahrheit. Alles, was vorher da war, war in Wahrheit viel lebendiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht als geschlossene Wesenheit. Das ist eben eine ganze Welt von Bakterien, von Einzellern, alles mögliche. Das war eine gewaltige Welt und die hat mitgearbeitet, unsere ganze Geologie an der Erdoberfläche bis in große Tiefen hinein zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eisenvorkommen und dergleichen, das passiert nicht nur durch einen rein anorganischen, sprich Totenvorgang, sondern das ist alles gebildet worden durch organische Prozesse in Wahrheit. Die ganzen Bändererze und was da alles gibt, ohne Mithilfe von Mikroorganismen, gar nichts. Das heißt, erst sind diese Organismen da und dann scheidet sich langsam was Totes aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wir an Tieren, an Pflanzen haben, ist so dazwischen irgendwo. Es ist noch nicht ganz tot, es ist noch für unsere Empfinden noch sehr lebendig, so wie wir uns auch lebendig fühlen, aber wir sind im Vergleich zu dem Urleben der Erde als Ganzes oder des Sonnensystems als Ganzes oder des Kosmos als Ganzes, wenn man es ganz groß nimmt, das ist eigentlich das Lebendigste überhaupt. Und aus dem stirbt halt langsam was heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, die Entstehung des Lebens, so wie man sie heute in den Naturwissenschaften betrachtet, ist eine Stufe des Sterbensprozesses in Wahrheit, wo aus dem All Leben, wenn man so will, halt einzelne Lebewesen herausgestorben sind, die aber weniger lebendig sind. Und bei uns, beim Menschen ist sowieso praktisch die Endstation in gewisser Weise, weil wir tragen das Tote am allermeisten in uns. Und gerade dieses Tote gibt uns aber unser Bewusstsein, unser Selbstbewusstsein vor allem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Tiere haben natürlich auch Bewusstsein. Es ist aber von wenigen Ausnahmen abgesehen nicht einmal ein Anflug des Selbstbewusstseins da, habe ich glaube ich letztens auch gesagt, außer in speziellen Momenten, wenn ein Tier stirbt. Da ist so ein Anflug eines Ich-Erlebens da, in dem Moment des Sterbens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sterben immer mit Verbundenes mit dem Aufleuchten des Geistigen. Wir können es durchaus so sagen, dass wenn sich das Leben entwickelt und immer mehr in einzelne Gestalten und komplexere Gestalten hinein begibt, dann ist es ein Sterbensprozess einerseits, aber es ist auch ein Aufwachprozess. Weil die Einzähler, die da waren, die das Urleben der Erde bestimmt haben und mitgestaltet haben und bevor es noch überhaupt Einzähler waren, war es eben wirklich das Gesamtleben der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da könnte man sagen, ja die Erde als Ganzes ist eine riesige Zelle ohne Abgrenzungen drinnen. Da ist das Leben frei geflossen. Aber Bewusstsein war da drinnen noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, geistige Wesenheiten, die darüber stehen, haben Bewusstsein. Aber das, was sich auf Erden bildet, noch nicht. Das fängt also eben erst an, wenn dieser Sterbensprozess vorangeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sich dann wirklich relativ explosionsartig einmal zuerst die einfachen Tiere bilden, Fische und dergleichen, ja vorher überhaupt die Mollusken, die ganzen Weichtiere und diese Sachen, also noch kein Knochengerüst drinnen, im Vergleich zu den Fischen immer noch sehr viel mehr lebendig. Dann kommt als nächstes irgendwann das Außenskelett, Muscheln oder so was, Schnecken, haben wir gerade so schöne Beispiele gesehen, versteinerte Schnecken oder so. Aber da ist der Verhärtungsprozess drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit all dem beginnt das Bewusstsein schon eine Spur heller zu werden. Vorher, die gesamte Erde noch, die schläft eigentlich noch. Ja, sie träumt vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie träumt von der geistigen Welt, aus der sie herausgebildet wurde. Aber dann geht es eben in die Einzelheiten hinein und das Bewusstsein wird wach und es wird mehr dann auf die Umwelt gerichtet. Das heißt letztlich auf die sinnliche Welt hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich noch ganz einfach, einfache Lichtempfindungen, Geschmacksempfindungen und so was, die da sind. Aber weit weg noch von dem, sich von der Welt getrennt zu fühlen. Kein Tier fühlt sich wirklich so richtig getrennt von der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei den Höchsten ist so ein Anflug da, also die eben auch zu sich, ich sagen tun sie nicht, aber die ein gewisses Ich-Empfinden haben, also Delfine zum Beispiel, bei denen ist das sehr ausgeprägt. Bei manchen Affenarten ist es natürlich auch da. Und dann ist eh schon fast aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, dieser Sterbensprozess ist was sehr Wichtiges, um das Bewusstsein in den Einzelwesen zu erwecken. Vorher ist das Bewusstsein der höheren Hierarchien. Die haben eine ganz andere Art des Bewusstseins als wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber unser Bewusstsein, das wir heute haben, das ist also entstanden durch diesen Absterbensprozess im Grunde. Wir sind durchaus über die Mitte der Erdentwicklung hinaus und alles was über die Mitte hinausgeht, Mitte war eigentlich so in der atlantischen Zeit irgendwo drinnen. Aber jetzt sind wir absolut auf dem absteigenden Ast mit der ganzen Erde, mit allem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Phase, wo Bewusstsein sich entwickeln kann. Höheres, immer höheres Bewusstsein. Aber es ist zunächst unser Bewusstsein ein auf die sinnliche Welt gerichtetes Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben ja davon gesprochen, noch bis hinein in die urindische Zeit ist das Bewusstsein für die Außenwelt immer noch sehr schwach und es ist immer noch überlagert durch das, was man geistig wahrnimmt. Aber es mischt sich. Also die Wahrnehmung der Welt ist eine andere als wir sie heute haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wie wir sie jetzt haben, so wird es auch nicht bleiben. Weil es wird dazukommen, dass wir eben wieder, aber auf neue Art geistig wahrnehmend werden. Wir stehen mitten in der Zeit schon drinnen in der Außenwahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte Kali-Yuga, von dem auch Rudolf Steiner spricht, aber viele andere auch gesprochen haben, die Kenntnisse zurückgehen bis in die urindische Zeit. Da wusste man schon, dass ein finsteres Zeitalter kommen wird. Es war noch nicht ganz da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch in der urpersischen Zeit noch nicht ganz da. Aber am Ende der urpersischen Zeit, bevor noch die ägyptische Zeit anfängt, ist ein riesiger Einbruch drinnen. Also eine riesige Verfinsterung der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also namentlich dann für die Menschen. Bei den Tieren eben viel, viel weniger. Weil die leben immer noch bis zu einem gewissen Grad in einem geistigen Wahrnehmen drinnen, in einem seelischen Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen ist es für den Großteil der Menschen verschwunden. Schon bevor die ägyptische Kultur beginnt. Und die ägyptische Kultur ist aber gerade groß darin, dass sie jetzt noch Wegen sucht, wie kann ich das rückgängig machen, oder wie kann ich noch einen bewussten Zugang zur geistigen Welt finden, der jetzt zumindest im Alltagsdasein weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten weg ist. Und gerade bei den Ägyptern weg war. Im Norden bei uns oben hat sich das noch lange gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das waren auch nicht die kulturprägenden Völker zu der Zeit. Weil da was die kulturprägenden Völker waren, nämlich die Inder, die Urinder, dann die Perser, die Ur-Perser, wo es schon im Übergang ist, wo sie wahrnehmen, aber die Erdenwelt, die Dinge um uns herum, eigentlich noch als Schatten. Aber sie lösen sich langsam heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und am klarsten, am besten in der Sternenwelt. Dass sie den Himmel schon anfangen ähnlich zu sehen wie wir. Es fängt also nicht an bei den Gegenständen, die bei uns herumliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist man noch sehr viel mehr geleitet durch das Geistige wahrzunehmen. Was tue ich mit dem da? Ihr werdet euch jetzt fragen, aber wieso haben die dann geschickt umgehen können? Werkzeuge hat man ja schon früher entwickelt. Aber sie haben nicht so gesehen wie wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben eigentlich ganz was anderes gesehen und trotzdem haben sie geschickt damit arbeiten können. Aber es hat sich geleitet, das Geistige wahrzunehmen. Noch viel, viel mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war in der Atlantischen Zeit noch ganz besonders stark, aber das hat noch hineingewirkt bis jedenfalls deutlich in die Urpersische Zeit hinein. Und dann langsam wird immer mehr, zuerst fängt dann der Himmel sich heraus zu schälen, dass man wirklich auch die Sonne äußerlich sieht. Schon noch geistig mit, aber man beginnt sie auch schon äußerlich zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es hinunter, man wagt es in diese Finsternis zu tauchen. Das heißt, je mehr das Geistige wahrnehmen im Blick zur Erde hin, zur Natur rundherum, verdunkelt sich das Geistige, aber es treten so die Konturen des Sinnlichen auf. Und das wird dann mit der Zeit immer konturierter, farbiger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zuerst ist es so wie eine Verdunklung im Grunde. Man nimmt das Dunkel wahr. Dort wo man vorher nur seelisch-geistige Wahrnehmungen hatte, das gehen immer mehr dunkle Flecken darüber sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus denen schälen sich jetzt die physischen Gestalten, so wie wir sie heute kennen. Das heißt, das was man angreifen kann. Das heißt, Wesen wie wir Menschen zum Beispiel auf verschiedenen Entwicklungsstufen erleben die Welt total unterschiedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher darf man nicht glauben, wir können die ganze Weltentwicklung erklären aus dem, so wie wir heute die Welt sehen und aus den Gedanken, die wir aus unserem Eigendenken entwickeln, die sich aber an dem Sinnlichen Wahrgenommenen orientieren. Das ist ein Aspekt, der ist sicher da, aber es ist einer von vielen Aspekten. Wir sind halt jetzt in dieser Phase drinnen, wo wir mal ganz hinaus in das Sinnliche gegangen sind und uns alles nach dem Muster des Sinnlichen erklären wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merken aber eh schon im Denken interessanterweise als erstes, dass wir nicht dann durchkommen damit. Also gerade die Naturwissenschaft merkt das. Man kann natürlich sagen, heute die Naturwissenschaften haben ein materialistisches Weltbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, irgendwie ja, nur die Materie zerbröselt ihnen unter den Fingern. In Wahrheit. Weil wenn wir heute alles auf Atome oder Elementarteilchen zurückführen wollen, dann glaubt der Laie, naja da stellt man sich halt jetzt irgendwelche kleinen Dinge vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind halt so klein, dass es mit den Augen nicht sehen kann, aber man stellt es sich vor, es werden Dinge. Sind sie nicht. Bei Atomen kann man vielleicht noch bis zu einem gewissen Grad sagen, dass sie eine räumliche Einflusssphäre haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sag&#039;s jetzt einmal sehr vorsichtig. Wenn ich sage, es sind räumliche Gebilde, muss man schon sehr vorsichtig sein, weil sie sind eigentlich leerer Raum. Und in diesem leeren Raum gibt es gewisse Zentren, von denen Wirkungen ausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wirkungen, wenn ich die Atomhülle zum Beispiel hernehme, sagt der Chemiker oder der Physiker, das ist eine Elektronenhülle. Jetzt denkt der Laie wieder, naja Elektronen, dann sausen halt dort die kleinen Elektronenkugeln herum. Aber die Elektronen sind punktförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie sind eigentlich nicht da. Weil ein Punkt ist nichts im Grunde. Er hat jedenfalls keine räumliche Ausdehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem die Wirkungen sind da. Es sind Zentren, von denen Kräfte ausstrahlen. Und diese Kräftewirkungen spüren wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder diese Kräftewirkungen bauen alles das auf. Im Grunde sind nur Kräfte da, die von Zentren ausgehen. Und daraus entsteht immer mehr das, was uns als Stoff erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber hinter dem Stoff ist eigentlich nur etwas Geistiges. Nichts anderes. Und das ist aber die Feststellung der Naturwissenschaft im Grunde heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob sie es geistig nennen oder nicht, ist ein anderes Kapitel. Es gibt Forscher, die das sehr wohl genauso aussprechen. Es gibt andere, die halt noch sehr am festen hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo das nicht so aussprechen. Aber das Faktum bleibt trotzdem immer gleich. Es sind jedenfalls keine Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gibt es nicht. Das ist nur äußere Erscheinung. Also ich greife fast geradezu ins Nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in diesem Nichts steckt in Wahrheit etwas Geistiges dahinter. Jetzt ist nur die Frage, welche Geistigkeit dahintersteckt. Also bei unserer sinnlichen Materie, wie wir sie hier haben, sind es tatsächlich die alemanischen Kräfte im weitesten Sinn, die dahinterstecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht sie alleine. Aber sie spielen eine wesentliche Rolle dabei. Aber die grundgestaltenden Kräfte, die drinnen sind, sind dieselben Kräfte, die im Kosmos draußen wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das hat sich in der Physikgeschichte wieder gespiegelt, wo man, als man das Atom erklären wollte, das Erste war, man hat es erklärt, wie ein winzig kleines Planetensystem. Das hat einen Kern, den Atomkern, das würde entsprechen der Sonne, und da kreisen jetzt keine Planeten, sondern die Elektronen herum. Das war das ursprüngliche Bild, man hat das makrokosmische Bild auf den Mikrokosmos verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es stimmt schon, dass gemeinsame Gesetzmäßigkeiten tatsächlich drinnen sind. Aber nur Dinge sind es keine. Die sind es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kleinsten sind sie es nicht, da verschwindet es. Aber was die alemanischen Kräfte bewirkt haben, ist, dass sie diese Kräfte, naja, wie soll man sagen, gefesselt haben. Es sind tatsächlich die gleichen Kräfte, die ein ganzes Planetensystem aufbauen, sind verwandt mit den Kräften, die unten das Atom bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur da ist es gefangen. Im Großen kann es sozusagen atmen noch. Irgendwann einmal der ganze Kosmos, der es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schrumpft, weil diese Kräfte von den alemanischen Scharen gefesselt werden. Das wäre eigentlich was reingeistiges. Und schon wie sich ein Planet bindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entsteht also aus dem Ätherischen im Grunde heraus, aber dann wirken alemanische Kräfte und dort fängt diese Verdichtung an. Dort fängt auch eine Zersplitterung an. Also Verdichtung und Zersplitterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem entsteht dann langsam das, was eben unseren materiellen Eindruck erweckt. Aus dem entstehen halt die Planeten. Bei der Sonne ist es noch ganz dünn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort gelingt dieser alemanische Prozess fast gar nicht. Das heißt, dort bleibt es alles sehr einfach und noch sehr stark verwandt mit den großen kosmischen Kräften. Und daher, jetzt aus anthroposophischer Gesichtspunkt gesehen, hängen natürlich eben mit den Sternen, wie auch unsere Sonne ein Stern ist, hängen halt höhere geistige Hierarchien zusammen als mit dem, was dann die Planeten bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wirken dann besonders stark die alemanischen Kräfte hinein. Dann verdichtet sich das. Wobei es eben auch Abstufungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben so Planeten wie unsere Erde zum Beispiel, die sind eben sehr stark von den alemanischen Kräften erfasst. Wenn man nimmt sowas wie den Jupiter oder den Saturn draußen, die eigentlich Gasplaneten sind im Wesentlichen. Das heißt, die schauen nur so massiv aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit sind sie Gas. Zum größten Teil. Es gibt Vermutungen, dass im Kern vielleicht es auch einen Gesteinskern gibt, aber das ist sehr unsicher noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass das Wasserstoffgas, aus dem sie hauptsächlich bestehen, das heißt Jupiter, Saturn, besteht zum größten Teil aus Wasserstoffgas, das leichteste Gas. Das ist das, was sich auch in der Sonnenatmosphäre, wo aus bis zu einem gewissen Grad die Sonne besteht, da ist eben auch ein kleiner alemanischer Einfluss drinnen, dass es bis zu dem leichtesten chemischen Element sich verdichtet hat. Aber die großen Planeten Jupiter, Saturn und auch dann die beiden, die sind eigentlich sowas wie etwas, was Sonne werden wollte, aber es nicht ganz geschafft hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt andere Sternensysteme draußen, die man als sogenannte Doppelstern oder Dreifachsternsysteme bezeichnet, die haben nämlich zwei oder drei Sonnen. Mehr ist schon sehr, sehr selten. Da ist nichts anderes passiert, als das, was bei uns halt Saturn oder Jupiter geworden ist, und eigentlich auf dem Wege war, Sonne zu werden, auch eine Sonne zu werden, aber sie haben nicht genug Material sozusagen ansammeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind es nur mehr Planeten geworden und es war nicht geeignet dafür, Wohnsitz der höchsten Hierarchien zu werden. Das ist jetzt wieder der geistige Hintergrund. Das bestimmt also, wie so ein Planetensystem sich bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn die Astronomen heute sehen solche Doppel- oder Dreifachsysteme, also mit zwei oder drei Sonnen, dann sind dort zwei oder drei Zentren mit ganz hohen Hierarchien drinnen, die jedenfalls hinaufgehen bis zu den Geistern der Weisheit. Jupiter gilt ja auch als ein Planet, der mit der Weisheit zu tun hat, aber sie ist nicht so stark da drinnen, wie sie in der Sonne eigentlich drinnen ist. Das heißt, der Saturn, beziehungsweise der Jupiter vielmehr, kann das nicht in dem Maße wie die Sonne, weil die höheren Hierarchien, also Geister der Weisheit, dort keinen Wohnplatz finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ihnen zu minder, das ist ihnen zu verhärtet im Grunde. Das ist nicht ihrer Dynamik angepasst. Die höchsten Hierarchien brauchen eine immense Dynamik in dem Ganzen drinnen, die herrscht zum Beispiel in unserer Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unheimlich dynamisches System, was sich dort abspielt. Und aus diesen Prozessen heraus entsteht das Sonnenlicht, zum Beispiel die Sonnenwärme, die entsteht aus dieser gewaltigen geistigen Kraftentfaltung. Gibt es einen interessanten Ausspruch von Rudolf Steiner? Kraft ist die einseitige räumliche Offenbarung des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden so ganz äußerlich davon, aber wir können so äußerlich davon reden, weil wir den Übersprung gar nicht betrachten, sondern nur äußerlich. Das ist eine Mechanik, also eins stößt, das andere, aha, das übt Kraft aus jetzt. Ja, aber wo kommt das her? Wieso ist das überhaupt irgendwann einmal in Bewegung geraten? Weil eben zum Beispiel die Kraft der Sterne da ist, oder am Anfang überhaupt, dass der ganze Kosmos entsteht aus einem Punkt heraus im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann bilden sich halt so kleine Kosmenen, eben die ganzen Planetensysteme, die Sternensysteme. Und je mehr sich das bildet, desto mehr ist aber eben auch der arämanische Einfluss drinnen. Der zersplittert das, das ist aber jetzt nicht negativ, durchaus nicht negativ zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht gerade den Reichtum unseres Kosmos aus. Man muss sich das vorstellen, wir haben es eh schon einmal besprochen, 100 Trilliarden Sonnen, schätzt man, Sterne gibt es in unserem sichtbaren, beobachtbaren Kosmos. Im Übrigen, Randbemerkung, ihr wisst ja, dass sich die Vorstellung, dass wir mit der Erde im Mittelpunkt des Kosmos stehen, dass das ja jetzt irgendwie die Astronomie als überholt betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn schon steht die Sonne im Mittelpunkt, aber eigentlich auch die nicht. Aber wenn man es jetzt genau nimmt, ganz astronomisch berechnet, stehen wir immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des von uns überhaupt beobachtbaren Universums stehen wir immer im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn das andere Wesen gäbe, die irgendwo tausende Lichtjahre entfernt von dort den Kosmos anschauen, stehen sie auch im Mittelpunkt des Kosmos, den sie sehen können. Der Beobachter, der erlebt diese Welt, steht immer im Mittelpunkt. Und so gesehen ist sogar jeder einzelne Mensch, jeder darf sich als Mittelpunkt des Kosmos fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist es. Schwer vorstellbar. Aber wir stehen immer im Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wie mit dem Horizonterlebnis. Wenn ich nach vorne schaue, irgendwo sehe ich den Horizont. Am Meer besonders gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich nach hinten schaue, gleiche Entfernung nach hinten, auch der Horizont. Wenn ich nach rechts schaue, genauso. Ich kann mich rundherum drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Horizont ist immer gleich weit weg von mir. Im Großen haben wir das mit dem ganzen Kosmos. Da gibt es auch einen Horizont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist halt, weiß Gott, wie viele Milliarden Lichtjahre entfernt, aber es ist genau dasselbe. Wir sehen nach allen Richtungen gleich weit. Das heißt, wir fühlen uns immer im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von daher betrachten wir die Welt. Und wirklich jeder einzelne Mensch bildet den Mittelpunkt des Kosmos. Geht gar nicht anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schon neben mir steht, hat schon einen anderen Mittelpunkt. Und wir tragen diesen Mittelpunkt immer mit uns mit. Das ist unser Ich-Punkt eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem aus, also unser Ich ist das Zentrum des Kosmos. Das Kosmos, der für uns relevant ist, der uns zugänglich ist. Natürlich, bei den riesigen kosmischen Dimensionen ist es schon ziemlich wurscht, ob ich jetzt da in Wien stehe, oder in Frankfurt stehe, oder in Paris, oder in Buenos Aires, oder wo auch immer, oder New Delhi, ist ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber überall ist der Mittelpunkt. Wir haben ihn in uns, diesen Mittelpunkt. Und so wirkt auch der Kosmos auf uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem sind wir immer in Austausch. Ja, damit wollte ich nur sagen, dass es ein Ausgangspunkt war, dass eigentlich die Naturwissenschaft beginnt, selber dieses klassisch-materialistische Bild aufzulösen. Sie kann gar nicht anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, die moderne, vor allem die theoretische Physik zum Beispiel ist, wie soll ich das jetzt schonend ausdrücken, ist eine reine Geisteswissenschaft, die aber vom geistigen Wesen noch nichts versteht. Aber sie beschreibt ein rein geistiges Bild der Welt. Es ist halt ein rein abstraktes Gedankengebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt keine Dinge mehr drinnen, das sind alles nur Erscheinungen. Also sie kennt Kräfte, die sind aber eigentlich was Geistiges, und das Zusammenwirken dieser Kräfte, und aus dem ergibt sich alles. Nur sie erkennen nicht, dass diese Kräfte wiederum Ausfluss geistiger Wesenheiten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bestehen aus Taten geistiger Wesenheiten, das wäre der nächste Schritt. Das heißt, wir brauchen uns um die materialistischen, namentlich Physiker, keine Sorge machen. Die kommen garantiert ins Geistige, auch bewusst dann irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie müssen nur noch den einen Schritt weitergehen. Und da sind wir teilweise wirklich schon über der Grenze drüben. Jetzt ist ja immer wieder der Wolfgang Pauli, der ja wirklich diese geistigen Erlebnisse auch hatte und immer wieder auch spricht vom Geist der Materie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem er im Klinsch liegt irgendwo. Mit dem er kämpft. Wo er eben den Eindruck hat, ich tue ihm aber auch irgendwas an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir können nicht gut miteinander, wir zwei. Also mit dem ringt er ununterbrochen. Und er war ja überzeugt, dass wenn er irgendwo hinkommt, gehen alle technischen Apparate kaputt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt ja wirklich genug Geschichten darüber, diesen so scherzhaft genannten Pauli-Effekt. Er kommt in ein Labor und irgendeine Maschine geht kaputt, die vorher bestens funktioniert hat. Ich meine solche Wirkungen gibt es tatsächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beobachtet es selber mal. Gerade im Umgang mit technischen Geräten. Wenn man nicht gut drauf ist und wenn man es gerade überhaupt nicht brauchen kann, dass das Ding nicht funktioniert, dann geht es ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann passiert irgendwas. Nicht immer. Aber es hängt sehr wohl, also auch die Funktion eines toten technischen Gerätes, sei es ein Computer, sei es ein Auto oder irgendwas, hängt davon ab, wie man selber drauf ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz leise, ganz dezent. Also es wird nicht funktionieren, dass ich sage, jetzt schau ich mal, dass ich heute ganz schlecht drauf bin und dann wird das kaputt gehen, will das ja mal untersuchen. So einfach geht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind also unterschwellige Dinge, die passieren, die in den unterbewussten Tiefen drinnen sind, die sich oben nur halt jetzt irgendwie uneruhnt fühlen, herauskommen, aber das steckt viel, viel tiefer. Aber da gibt es tatsächlich Zusammenhänge. Weil wir eben auch, wenn wir mit der materiellen Welt umgehen, wir eigentlich mit einer geistigen Welt umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sind alle möglichen Elementarwesen beteiligt, da waren bis ins Feste hinein und die reagieren auf uns. Und dann geht halt zufällig was kaputt. Oder es funktioniert bestens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht vielleicht wieder. Auch das gibt es. Du hast irgendein Gerät, das geht nicht, drei Tage später, dann ist das wieder auf alles Bestes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts mehr. Alles problembeseitigt. Natürlich wird das nicht funktionieren, wenn ich jetzt den Computer auf den Boden haue, dann wird es wahrscheinlich nimmer funktionieren nachher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind also diese feinen Dinge irgendwo. Also wir stehen in einer totalen Wechselwirkung mit dem drinnen. Und das ist wichtig, weil wir ja heute trotzdem vom ganz Denken her, leben wir halt immer noch in einem sehr materialistischen Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten, das sind also wirklich ein paar Spitzenforscher, denen irgendwo schon dämmert, dass das irgendwie anders ist und dass die Vorstellungen sich ändern müssen. Aber es wird halt einfach sehr abstrakt. Also was ein Naturforscher heute hat, er setzt es in Formeln um, in Gedankengebilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber hinter diesen Gedankengebilden stecken eigentlich geistige Wesenheiten. Was wir in der Mathematik haben, sind eigentlich auch nichts anderes als Spuren der Tätigkeit geistiger Wesenheiten, die halt eben auch unsere Welt geformt haben. Und dann findet man diese Gedanken halt auch wieder, indem wir uns diese Formen anschauen und merken, aha, da walten auch überall mathematische Gesetzmäßigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind halt die eingefrorenen Spuren von Taten geistiger Wesenheiten. Nichts anderes. Nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade Mathematik hängt zum Beispiel sehr, sehr stark ja zusammen mit unserem Knochen- und Bewegungssystem. Ich meine, wir können deswegen Mathematik, das ist gar nicht etwas, was primär vom Hirnkastl ausgeht, sondern wir sind ganz praktische Mathematiker, indem wir gehen, indem wir stehen, indem wir unsere Arme bewegen, dort liegt überall Mathematik drinnen. Da sind auch Zahlenverhältnisse drinnen, ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wirkt drinnen. Also wir mathematisieren oder geometrisieren ununterbrochen, nur kriegen wir das meistens nicht so wirklich mit. Weil wir spüren viel zu wenig oder sind viel zu wenig aufmerksam darauf, was tut sich denn da, wenn wir uns bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind tatsächlich Kreisbewegungen, alles mögliche, Winkelbilder ununterbrochen, alles. Alles drinnen. Nur halt sehr komplex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn wir uns also ganz auf das konzentrieren, am besten die Bewegung gar nicht ausführen, sondern nur denken und sich hineinfühlen in das, dann kommen wir dem schon näher, dass wir merken, welche Kräfte wirken da drinnen. Das sind dieselben Kräfte, die in der Mathematik drinnen sind. Besonders in unserem Bewegungsorganismus, am allerstärksten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Mathematik hat am wenigsten mit dem Hirnkastl umzutun. Das spiegelt uns das nur wieder. Mit dem können wir es also ins Bewusstsein spiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir spiegeln das hinein. Es wäre eine Frage der Wahrnehmung. Das können wir, dazu braucht man nicht übersinnlich werden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben einen Eigenbewegungssinn, das kennt mittlerweile auch die äußere Naturwissenschaft, schon längere Zeit. Aber von Eigenbewegungssinn hat das erst eigentlich der Steiner so richtig gesprochen. Heute ist das eine Selbstverständlichkeit und es wird natürlich genau untersucht, welche Sinnesrezeptoren dabei sind, gibt es alles Mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die sogenannte Tiefenwahrnehmung, die da ist, also wir spüren das alles im Grunde. Oder wir spiegeln die Gesetzmäßigkeiten, die drinnen sind, hinauf und dann haben wir das abstrakte Gedanken und sagen, ah Mathematik, wir können zählen, wir können rechnen, am besten mit den Fingern. Tatsächlich tun wir immer rechnen mit den Fingern, nur vielleicht nicht mit den äußeren, sondern mit den ätherischen Fingern rechnen wir immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts anderes. Geht gar nicht anders. Der ganze Kosmos ist, in dem sind auch diese Zahlen drinnen, sie wirken eben genauso in unserem Organismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil es unser Organismus kann und wir es tun, tagtäglich tun, und es dann nach oben spiegeln, und dann taucht es plötzlich als Mathematik und als Geometrie auf. Und wir erkennen die Gesetzmäßigkeiten, im Grunde erkennen wir die Gesetzmäßigkeiten, die in uns drinnen liegen, nach denen wir gebaut sind. Und wenn man da noch tiefer eintauchen würde, kommt man zu den Wesenheiten, die jetzt diese Gesetzmäßigkeiten geschaffen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind wir bei den Hierarchien irgendwo drinnen, die da mitgewirkt haben. Alle möglichen. Geister der Form zum Beispiel, die drinnen sind, aber ganz besonders eben auch die Zeitgeister, die Archei, die Urengel, die ganz wesentlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es die Bibel ja weiß, das ist von Schöpfungstagen die Rede, die Schöpfungstage sind nichts anderes als Zeitgeister. Im Anfang schufen die Götter, oder die Elohim den Himmel und die Erde. Dann denkt man, ja da hat es halt angefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anfang heißt im Urengel. Das heißt, da haben die Geister der Form gewirkt, und sie haben aber gewirkt, sie bedienen sich dabei der Urengel. Und die machen jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es weiter. Also der Impuls geht weiter. Und dem immer wieder ein schöpferisches herausquillt, dass jetzt das, was die Geister der Form bilden, jetzt vor allem einmal ins Zeitliche hineinführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erste ist ins Zeitliche, darum heißen sie auch Zeitgeister. Und alle äußere Form entsteht dann eigentlich aus einer Bewegung heraus. Es gibt nichts Räumliches, was nicht aus einer Bewegung heraus entstanden wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und irgendwann stirbt es, mehr oder weniger ab, dann wird es mehr oder weniger eine feste äußere Form. Aber eigentlich ist es eine Bewegungsspur. Also das heißt, das Ursprüngliche ist die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nach der Zeit kommt erst das Räumliche. Wie stellt man sich daher zum Beispiel vor, gehen wir jetzt weit zurück, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dieser sogenannte alte Saturn, eine reine Wärmewelt. Am Anfang ist sie keine räumliche Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt nicht. Auch wenn man alles nur in räumlichen Begriffen ausdrücken kann, aber es ist eine reine Zeitwelt. Eine Wärmezeitwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erst mit der Zeit, wenn diese Wärmebewegung in eine starre kommt, kann man noch nicht so sagen, aber doch Beharrungskräfte sich entwickeln, wo sich was auseinanderdifferenziert, wo ältere Zustände bestehen bleiben, während da noch frisch immer wieder was Neues kommt, so entsteht langsam auch etwas, was den Anklang an das Räumliche hat. Aber so wirklich kommt es erst heraus bei der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, der alte Sonnenzustand. Also eine Welt, wo es zur Wärme dazu dann schon das Gas-Element, das Luft-Element gibt, da geht es schon von Anfang an deutlich auch ins Räumliche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim alten Saturn, am Anfang zumindest, ist es ein reines Zeitgeschehen. Ein reines Zeitgeschehen. Unräumlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann man sich nicht vorstellen. Auch wenn Steiner dann schildert, ja das ist ja umgeben vom Kreis der Tierkreiswesenheiten und so weiter, aber das ist eine Übersetzung in ein für uns halt irgendwie greifbares Bild. Aber am Anfang gibt es nichts rundherum im räumlichen Sinn, weil es den Raum noch gar nicht gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das entsteht alles erst. Warum erzähle ich das alles? Weil wir das brauchen, um ein rein seelisch-geistiges zu einem rein seelisch-geistigen Erleben zu kommen. Da können wir diese Raumbegriffe natürlich dann irgendwann vergleichsweise verwenden, um darüber sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im eigentlichen geistigen Erleben ist es nicht da. Daher gibt es kein räumliches Bild in Wahrheit von irgendeinem geistigen Wesen. Auch nicht von unserem wirklichen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich entzieht sich jeder räumlichen Definition. Definition ist eigentlich gut gesagt, weil Definition heißt Begrenzung im Grunde. Die gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ich kann man als Punkt auffassen oder als Unendlichkeit auffassen, und die Unendlichkeit geht über das Räumliche hinaus, ist eigentlich überräumlich. Das heißt, da ist das Unendliche und der Punkt identisch in Wahrheit. Und trotzdem ist es ein Gedankenprozess, sich vom Punkt zum Unendlichen auszudehnen und sich wieder umzustülpen und wieder als Punkt herauszukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es ja die berühmte Punkt-Umkreis-Meditation von Steiner. Ich glaube, im heilpädagogischen Kurs ist die drinnen so stark. Ist ein großes Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir in ein geistiges Erleben kommen wollen, müssen wir die sinnlichen Begriffe verwandeln, überwinden letztlich einmal. Dann kommen wir hinein zu dem, dass wir das Weltendenken erfassen können. Das Weltendenken ist nämlich so eines, das man im Grunde nicht vergleichen kann mit unserem Eigendenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat zunächst einmal einen ganz anderen Charakter, weil es ist eben dieses Raumlose in gewisser Weise auch zeitlose. Oder zumindest in der Zeit beweglich zu sein. Anfang und Ende zusammenschauen zu können, in eins zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was immer der Fall ist. Anfang des Kosmos, Ende des Kosmos ist ein und dasselbe. So gibt es dann im Kleinen immer wieder Anfänge, die zugleich aber auch ein Ende sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da entsteht dann diese Zeit, dass es immer wieder neue Einschläge gibt, neue Schöpfungsimpulse, deren Anfang aber zugleich auch ein Ende sind. Für uns äußerlich-sinnlich scheint es eine Zeit fortzubestehen, aber es liegt das Ende eigentlich schon drinnen. In der Geburt oder in der Zeugung liegt schon der Todesmoment drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hängen im Übrigen eng zusammen miteinander. Das steht in engster Korrespondenz miteinander und ist in gewisser Weise, gehören zusammen. Daher wird ein Mensch geboren, so stirbt ein Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stirbt in die sinnliche Welt hinein. Das ist halt ein Prozess, der sich abspielt. Es fängt mit der Zeugung an und geht dann über die Geburt und dann geht es bis zum Tod irgendwann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt die Lösung wieder. Dann ist es genau das Spiegelbild, aber von dem des Hereinkommens ist jetzt das Hinausgehen in die höheren Welten. Langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort im Übrigen ganz wesentlich zu begegnen, als erste wichtige Stufe zu begegnen, sind die Mondenwesenheiten. Wenn wir zum Beispiel sterben. Da komme ich jetzt langsam peinlich an, Richtung des Themas, über das wir eigentlich als Hauptthema heute sprechen wollten, aber es wird schon wieder wahrscheinlich nur anfänglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts. Wir brauchen den Hintergrund einfach dazu, weil das Thema sollte sein, wie hat sich erstens einmal unser modernes Denken entwickelt, aber auf dem Hintergrund auch der Frage, wie hängen die Mondenkräfte mit den Sonnenkräften zusammen. Also ihr erinnert euch, wir haben vor ein paar Vorträgen davon gesprochen, im Zusammenhang mit dem Heiligen Graal, die hinwandelnde Wegzehrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten da das Bild dann gefunden, also das Steiner dann irgendwann erkannt hat, das steht eigentlich am Himmel immer wieder, es ist die Mondenschale, bei der man manchmal drinnen die Hostie direkt sehen kann, also die ganze Mondenscheibe, die aber nicht von der Sonne beleuchtet ist, aber doch manchmal sichtbar ist. Sichtbar deswegen, weil es vom Streulicht der Erde ein bisschen angeleuchtet wird. Dass das mit dem Graalsgeheimnis zusammenhängt, dass also die Mondenschale zusammengehört mit dieser sonnenhaften Hostie, die drinnen steht sozusagen, die drinnen ist, aber sinnlich kaum sichtbar ist, oder nur in manchen Momenten ein bisschen sichtbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da steckt was sehr sehr Wesentliches dahinter. Da stecken drinnen, nämlich in der Mondensiegel unten, steckt drin ja das direkt zurückgeworfene Sonnenlicht, das der Mond zurückwirft, das ist das luziferische Licht, das ist in der Mondsiegel drinnen. So wie wir es überall haben, wo uns das Licht, wir sehen die Welt ja nur dadurch, dass uns das Licht zurückgespiegelt wird von den Dingen, sonst hätte man keine Dinge sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht selbst sehen wir überhaupt nicht. Darum erscheint uns das Weltall in der Nacht schwarz, mehr oder minder, sofern kein Steuerlicht da ist. Obwohl das alles von Licht erfüllt ist und trotzdem sehen wir es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen, wenn wir mit einer Taschenlampe unten leuchten, sehen wir dann scheinbar den Lichtkegel, aber wir sehen eigentlich nur den Staub in der Luft, der beleuchtet wird. Sonst wird man nix sehen. In einer völlig staubfreien Luft würde man keinen Lichtkegel sehen, nix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wenn ich so direkt reinschaue in die Lampe, sehe ich was, aber das Licht ist da von dem sehe ich gar nix. Überhaupt nix. Es wird nur Sicht gemacht durch den Staub in der Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der spiegelt uns zurück, dadurch können wir es sehen. Also es wird uns zurückgespiegelt. Das ist aber alles das luziferische Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das sinnliche Licht. Das andere ist das geistige Licht. Das sehen wir im Sinnlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beim Symbol ist es halt ein bisschen, da ist der luzifer trotzdem halt dann auch dabei, weil es ist halt dann jetzt das Steuerlicht der Erde, die das aufhält ein bisschen. Aber es steht als großes Symbol dort. Und man müsste sich also die Hostie drinnen, also den Leib des Herrn, das heißt dem Christus in seinem Auferstehungsleib im Grunde, also das heißt mit allem versehen, was den Menschen ausmacht, mit einem unsichtbaren physischen Leib, mit einem erst recht unsichtbaren ätherischen Leib, mit einem erst recht unsichtbaren astralischen Leib und mit dem makrokosmischen Ich, das drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles für sinnliche Wahrnehmer nicht sichtbar. Alles aber da drinnen. Das wird durch die Hostie repräsentiert im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steckt da drinnen. Und das heißt die Sonnenkraft, die da drinnen liegt, die alle diese Aspekte in sich trägt. Aber sinnlich nicht sichtbar ist, sinnlich erst dann in Erscheinung treten kann im Abglanz, durch das Luziferische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das braucht das Arimanische im Übrigen ja auch noch dazu, weil das ist der Spiegel. Aber das Licht, das gespiegelt wird, ist das luziferische Licht. Das wird in dem Moment, wo es gespiegelt wird, wird es luziferisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was auch wieder im Übrigen deutlich zeigt, wie die Herrschaftenwidersacher zusammengehören in Wahrheit, immer zusammen auftreten. Und immer schon zusammen aufgetreten sind. Das gehört zusammen, wenn man sagt, der Luzifer ist gerade der, der die Sinne öffnet und Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn nichts Arimanisches da wäre, würde uns das nichts nützen. Es könnte sich nicht spiegeln. Der Luzifer saust zum Ariman, huscht erschreckt wieder zurück und aus dem Schreck heraus wird unsere sinnliche Wahrnehmung oder die Basis für die sinnliche Wahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert eigentlich. Und wir brauchen also alles das aber. Wir brauchen diese Mondenkräfte, wir brauchen diese Sonnenkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Bemerkenswerte ist ja auch, dass die Entstehung des Christentums, die ja entsteht durch das Erdenleben des Christus, das ist die Realität, die Wirklichkeit, die dahintersteckt, dass er wirklich das höchste göttliche Mensch geworden ist. Und diese Tatsache begründet das Christentum in Wahrheit. Es ist keine Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt nicht. In Wahrheit ist keine Lehre damit verbunden. Es ist eine Tatsache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Rudolf Steiner hat dieses sehr frühe Buch geschrieben als Niederschrift eines Vortrags, den er ursprünglich in der Theosophischen Gesellschaft relativ am Anfang gehalten hat. Das Christentum als mystische Tatsache. Nicht als eine Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern als eine Tatsache. Das heißt, zum Christentum kann man auch kommen, dazu braucht man dann allerdings geistige Wahrnehmung, wenn man von der Bibel noch nie etwas gehört hätte. Auch vom Neuen Testament noch nie etwas gehört hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das sehr häufig, es ist das Grundprinzip, wie Rudolf Steiner jetzt an die Erklärung der Evangelien zum Beispiel herangeht, geht er nicht eigentlich vom Text aus und sagt so, jetzt erkläre ich euch, was das überhaupt bedeutet. Sondern er schaut es im Geistigen, und was er da schaut, benutzt er dann, um zu erklären, was in der Bibel drinnen steht. Und sagt, dort findet man es auch, und dort ist es so und so ausgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist zuerst aus dem Geistigen Schauen heraus. Und dort gehen wir hin als Menschheit. Dass wir eben das, was der Christus für uns bedeutet, dass wir das geistig erleben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne haben das ja schon. Es fängt an mit dem Erleben des sogenannten ätherischen Christus. Was im Grunde ja nichts anderes heißt, als dass wir mit unseren Ätherkräften den Christus erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass darin das imaginative Erleben auftritt. Das heißt, dass wir in einer lebendigen Imagination erleben den Christus zunächst einmal. Und diese Christuskraft aber in Wahrheit unmittelbar in Tätigkeit setzen, indem wir ihn wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die Christuskraft in uns. Die gibt uns die Möglichkeit jetzt die höheren Ätherkräfte in uns in Tätigkeit zu bringen. Und eben auch die Erscheinung des ätherischen Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nicht eine Vision auf dem Blick, der steht vor mir. Sondern ich kann ihn deswegen sehen, weil ich ihn mit meinen Ätherkräften malen kann. Beziehungsweise mit meinen Seelenkräften malen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihn mit lebendigen Äther spiegeln kann. Jetzt spiegle ich es im Ätherischen. Nicht die Hellsichtigkeit besteht darin, dass man seelische Erlebnisse im Ätherischen spiegeln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass das physische Gehirn dabei keine Rolle spielt. Das spielt dann eine Rolle, dass ich es in Worte fasse und darüber rede, da brauche ich das sehr wohl. Das geht ohne dem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das geistige Erlebnis selber, es kommt die Begegnung aus dem Geistigen, wird seelisch erlebt jetzt. Da sehe ich es aber immer noch nicht. Aber ich erlebe seelisch bereits etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, ich erlebe die Nähe des Christus, wenn man so will. Und wenn ich es dann jetzt ins Lebendige hineinbringe, sprich in den Ätherleib hineingebe, der der Bildekräfteleib ist, der Bilderkräfteleib könnte man jetzt auch sagen, dann wird es zu einer Imagination. Und die hat zunächst keinen sinnlichen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt aber schon wieder, dass ich es so gar nicht beschreiben kann. Ich muss dann noch ganz aktiv den nächsten Schritt gehen, es in ein sinnesartiges Bild zu fassen. Und dann kann ich darüber reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein komplizierter Prozess, der sich da abspielt. Und eben um es zum Beispiel auch jetzt in dieses sinnesartige Bild zu fassen, und Rudolf Steiner schildert auch alle Imaginationen, so wie es anders gar nicht geht. Wir haben keine Worte, keine Begriffe dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem kann ich dazu nicht zu Menschen sprechen, die dieses Erlebnis noch, also das heißt das imaginative Schauen noch nicht haben. Worte haben wir keine dafür, ich kann kein Erleben direkt appellieren, also muss ich es übersetzen. Und haben wir in den letzten Malen schon besprochen, beim alten Hellsehen ist dieses Übersetzen sowieso ganz automatisch passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war das Alltäglichste, aber es war halt die Art, wie man die Welt gesehen hat. Und es hat eben begonnen. In der Atlantischen Zeit war es noch ganz anders als heute, aber es ist dann immer mehr, ist diese reine Imagination in eine Art traumartiges, aber zugleich sinnlichkeitsartiges Bild gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann natürlich erst sein, seit der Urpersischen Zeit so richtig. Da fängt es an. Früher, ja Anfänge natürlich, Anfänge gibt es schon in der Atlantischen Zeit, aber so stärker gibt es es im Grunde seit der Urpersischen Zeit, wo ich heute schon drüber gesprochen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zuerst die äußerlich, auch in der Sinneswahrnehmung, die Sternenwelt, die Sonne, das auftaucht und dann langsam da unten sind noch die Schatten, aber man nimmt sie als äußere Konturen irgendwo wahr, obwohl man lange Jahrtausende vorher schon geschickt mit allen umgehen konnte, aber das Bewusstsein hat ganz was anderes erlebt. Das ist so unglaublich für uns, aber bei den Tieren ist das genauso. Du brauchst nicht glauben, dass ein Eichkatzl seine Nüsse aufknackt und irgendwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sieht es genauso, wie ich will und lenkt es geschickt. Aha, warte, da muss ich dann hageln. Überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt, der Instinkt macht das. Der Instinktleid. Das Eichkatzl denkt nicht darüber nach, wie muss ich das machen, obwohl es sich sehr geschickt auf schwierige Situationen einstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch nicht einfach ein fertiges Programm, das Ablauf, gar nicht. Es kann sehr kreativ sein, aber erlebt es ganz anders, als wir es erleben würden. Wir würden jetzt schauen, aha, warte, wo ist das, wo knackt es denn da am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eichhörnchen sieht das geistige in Wahrheit, hauptsächlich geistig. Und aus dem kommt es und der Organismus tut mit. Es ist genau das, wo ich oft erzähle, die traumwandlerische Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort ist ja so schön. Eben bei Schlafwandlern passiert das. Die können ganz geschickt alles machen, haben kein Bewusstsein davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Gerade beim Schlafwandeln tiefer als im Tiefschlaf, im normalen. Wir haben ja Traumphase, Tiefschlafphase, Traumphase, Tiefschlafphase, Traumphase, Tiefschlafphase, dann irgendwann wieder zum Schluss oft eine Traumphase und an den erinnern wir uns dann, an den Aufwachtraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen ist nichts. Der Schlafwandler ist aber noch tiefer als der traumlose Schlaf. Noch, noch weiter weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem bewegt er sich vollkommen sicher. Er weiß noch nichts davon. In unserem Bewusstsein spiegelt sich nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, in der Geschicklichkeit gerade, und darum spricht man ja von traumwandlerischer Sicherheit, weil die eigentlich sehr sicher unterwegs sind. Dazu ist unser Bewusstsein gar nicht notwendig. Überhaupt nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, der hat natürlich die Augen offen, aber nicht er orientiert sich, sondern da ist das Ich gar nicht dabei, da ist das Seelische gar nicht dabei, selbst das Ätherische ist teilweise gelockert. Weil eben dieses schlafwandlerische Bewusstsein, noch stärker ausgeprägt ist es dann bei den Medien, die sind ja ganz hart an der Grenze, also bei einem Medium überhaupt, wirklich an der Grenze des Todes, weil sich da das Ätherische auch löst. Und das Seelische sehr weit draußen ist, also diese sogenannte Silberschnur, von der wir schon gesprochen haben, das ist das Erwesterlseelische, das noch mit dem Organismus verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall in der Nacht ist das eigentlich sehr kräftig sogar da. Sehr kräftig, weil wir sind eigentlich in der Nacht, im regulären Schlaf, ist unser Seelisches zwar aus den oberen Bereichen des Organismus weg, ich gebrauche jetzt wieder einen räumlichen Begriff, aber der ist, es kam mir natürlich an, es ist wieder Übersetzung in ein Bild, aber es ist nicht drinnen jedenfalls, wir sind nicht da bei Bewusstsein, aber es ist sehr, sehr stark verbunden mit den Vorgängern des unteren Organismus, also namentlich Stoffwechselorganismus, mit dem ist es sehr, sehr stark verbunden. Und da werden eben gerade dadurch die Lebenskräfte dann erneuert, weil die Lebenskräfte holen sich ihr kosmisches, australisches Vorbild herein und dadurch werden sie wieder in Ordnung gebracht, weil wir, wenn wir wach sind, ja im Grunde in unserem Seelenleben ein Chaos anrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich wäre unsere Seele das harmonische Abbild des ganzen Kosmos, das wäre drinnen, die Weisheit des Kosmos würde in uns liegen, aber jetzt durch die luziferische Versuchung werden wir hinausgezogen, zersplittert, durch alle Sinnesorgane zersplittert und wir leben eigentlich in der Seele in einem Chaos. Selbst wenn wir eh sehr gut trainierte Menschen sind, disziplinierte Menschen, es ist trotzdem unsere Seele ein Chaos. Vielleicht an der Oberfläche ist ein bisschen was geordnet, in der Tiefe ist es Chaos und wir sind ein Spielball von den Widersacherkräften, die drinnen sind, führt alles dazu, dass unser Organismus eigentlich ruiniert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unser Tagwachen ruiniert unseren Organismus. Das ist also im Grunde das was gibt zunächst einmal. Und das geht so weit, dass der Ätherleib, der ist angewiesen darauf, dass er die Bilder aus dem Australischen kriegt und das in Wachstumskräfte und Regenerationskräfte umformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je länger wir wach sind, desto mehr stürzen wir das ins Chaos, weil der Ätherleib kriegt nichts mehr. Mit den Bildern kann er nichts anfangen. Alles konzentriert nur nicht auf das was er braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird in der Nacht regeneriert. Und das heißt, da ist ein intensiver australischer Zufluss, aber gerade in die unteren Bereiche, in die Stoffwechselbereiche, in die Regenerationskraft und dort hinein. Also das heißt, da ist die Verbindung dann sehr stark normalerweise, aber bei einem Medium oder auch bei einem Schlafwandler ist diese Verbindung sehr dünn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher eben durchaus ein Problem. Also ein regelmäßiges Schlafwandeln ist nicht unbedingt gesundheitsfördernd, weil der Organismus dann gehindert wird daran, eben diese Fülle an australischen Vorbildern zu sich zu nehmen. Und weil eben tatsächlich jetzt die ganz unterbewussten australischen Kräfte sind also sehr wohl damit beschäftigt, mit allen Sinnen tätig zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unser Oberbewusstsein kommt gar nichts davon. Aber wir würden staunen, was der Astralleib gerade bei einem Schlafwandler mitbekommt, wenn der sicher durch die Gegend geht. Jedes feinste Detail kriegt er mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und orientiert sich sicher dabei, schläft aber dabei tief und fest. Es läuft alles unterbewusst ab. Es ist der Astralleib beteiligt, aber eben gerade die unteren unbewussten Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja von unserem Astralleib ist uns ja auch das wenigste bewusst. Unser Seelenleben ist auch noch sowas winziges. Und auf das bilde man uns noch dann sehr viel ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der größte Teil ist jede Nacht wieder aufgeladen mit der kosmischen Weisheit im Grunde. Und unser kleines Oben, was wir wirklich im Bewusstsein, im Wachbewusstsein haben, trägt aber dazu bei, alles das ins Chaos zu bringen im Grunde. Und das ist der Grund, warum der Organismus eben noch einer gewissen Zeit schafft es nicht mehr, das zu regenerieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es werden immer mehr dauerhafte Schäden drinnen und deshalb ist unsere irdische Lebensspanne sehr begrenzt. Weil wir schaffen es nie von Nacht zu Nacht, alle Schäden wieder auszugleichen. Und je älter wir werden, desto weniger schaffen wir es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber desto bewusster werden wir. Desto wacher werden wir. Die Chance ist zumindest da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann natürlich der Zerstörungsprozess dann so weit gehen, dass sogar der Spiegel zerstört wird, dann wird es ein Problem. Also eben bei Demenzerkrankungen oder sowas. Dann erweist es sich aber als Segen, wenn Menschen weniger so im abstrakten Denken drinnen waren, sondern sie lebendig mit etwas verbunden haben, die zerstören weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selbst wenn dann durch das restliche Tun trotzdem das Gehirn Schaden genommen hat, können die trotzdem noch ganz dick da sein. Und von Demenz ist nichts zu merken, obwohl das Gehirn durchlöchert ist geradezu. Gerade so Alzheimer-Erkrankungen und sowas, das erzeugt ja massive Schäden im Gehirngewebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die können da sein und trotzdem merkt man nichts. Und andere haben relativ wenig Schäden und sind trotzdem komplett verwirrt. Da macht sehr viel aus, dass wir im Laufe des Lebens lernen, mit immer weniger Hirn rauszukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit. Und das hat interessante Wirkungen, eben auch zum Beispiel auf dem geistigen Schulungsweg oder so. Sagt Rudolf Steiner ganz deutlich, man kann das auch wirklich deutlich merken, wenn man ein bisschen in die Richtung geht, das Gedächtnis, das normale Gedächtnis, das wir haben, wird schwächer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann eigentlich gar nicht mehr anders als, naja, nicht zu 100 Prozent, aber es wandelt sich dorthin, dass man es im lebendigen Denken schaut, erlebt. Das ist ganz was anderes als das normale Gedächtnis, wo ich einfach was Fertiges abrufe, was abgelegt ist. Sondern da komme ich bereits in das Imaginative hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der eigentliche Träger des Gedächtnisses sind die Lebenskräfte, also der Ätherleib. Und der formt eigentlich die Bilder. Wir durchsetzen das aber heute beim normalen Erinnerungsvorgang ganz stark mit der Spiegelung am Hirnkastl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn da das Hirnkastl halt beschädigt ist, dann geht es immer schlechter. Jetzt ist es so, bei der geistigen Entwicklung löst sich aber das Ätherische noch mehr vom Gehirn. Und wir können dort eben das, was wir erinnern wollen, schauen im Ätherischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Übrigen dann viel weniger Belastung fürs Gehirn auch. Und auch dazu ist ja nicht, dass jetzt glaubt der Gehirnlose, nein das ist jetzt überzeichnet, aber der mit weniger Gehirn auskommt, dass der jetzt, weil er Geistesschulung macht, zerstört er das Gehirn. Das ist nicht der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er löst die Lebenskräfte. Und kann mit denen allein auch was tun. Und dann schaut er das im Überschau und benutzt eigentlich die übliche Art der Erinnerungsfähigkeit immer weniger und diffamiert sie dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nicht ganz, aber sie wird schwächer einfach. Und das heißt, man hat in dem Moment Schwierigkeiten unter Umständen, wo man das, was man früher so ganz automatisch gemerkt hat, das verschwindet. Ich muss mich wirklich bewusst verbinden damit, dann kann ich es und sehr viel weicher sogar im Ätherischen spiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich eben auch zu dem kommen, dass ich wirklich vergangene Lebenssituationen mir ganz stark bildhaft vor das Auge rufen kann. Bis hin zu dem berühmten Lebenspanorama, von dem Schneiner spricht. Also das heißt, das ist natürlich schon eine sehr, sehr weite Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo zumindest einzelne Szenen des Lebens ganz klar vor mir stehen. Wo ich da halt spazieren gehen kann, erinnern, früher, später, was zusammenschauen kann. Aber das ist nicht die übliche Art des Gedächtnisses, das durch die Gehirntätigkeit vermittelt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da geht es direkt über das Ätherische, wo in Wahrheit ja das Gedächtnis sitzt. Aber wir brauchen normalerweise, so wie wir heute sind, das Hirnkastel, um das abrufen zu können. Wir müssen es eigentlich abtöten, um uns des Erinnerten bewusst zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was wir der Erinnerung eingeprägt haben. Um es abzurufen, um es zu erinnern, wieder ins Bewusstsein zu errufen, benutzt man halt normalerweise das Hirnkastel und das heißt abtöten des Ätherischen. Dann passiert das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird dorthin gehen, dass es immer mehr direkt im Ätherischen erlebt wird. Und dann habe ich wirklich dieses Lebenspanorama in letzter Konsequenz. Und man wird das als erstes merken, wenn man einen geistigen Schulungsweg geht, dass das zumindest in einzelnen Szenen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht gleich so, dass ich jetzt von der Geburt an praktisch bis zum heutigen Zeitpunkt alles dokumentieren könnte. Es fängt an, es fängt an, weil es hat eine andere Qualität als das gehirngebundene Abrufen des Gedächtnisses. Also dieses, die Gehirntätigkeit, die hängt ja sehr stark zusammen mit den Mondenkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie hat aber ein Polar entgegengesetztes dazu, was auch mit den Mondenkräften arbeitet, das sind die Fortpflanzungskräfte. Nur da ist nämlich die eigentliche Fortpflanzungskraft völlig unbewusst. Jetzt wird man denken, wieso, wie ist denn das? Man muss sehr auseinanderhalten, die Reproduktionskraft als solches, das ist die Lebenskraft, die bei uns Menschen und auch bei den Tieren, aber durchaus nicht in demselben Maße wie bei Menschen, mit etwas Astralischem noch verbunden ist, mit einem astralischen Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Fortpflanzungstrieb ist was anderes als Fortpflanzungsbegierde, sage ich mal, sprich sexuelle Begierde von mir aus. Es ist ganz was anderes als die Fortpflanzungskraft als solches. Das hat mit dem Astralischen überhaupt nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, das Astralische ist schon wieder was, was gegen die, nämlich wenn es begierdenhaft wird, ist es was, was gegen die Ätherkraft, das heißt gegen die Fortpflanzungskraft wirkt, interessanterweise. Naja, wie wir es jetzt im Allgemeinen besprochen haben, unser Bewusstseinsleben, und das Bewusstseinsleben fängt einmal an im Astralischen, weil ich Bewusstsein, ja da haben wir das Punkt, das ist noch schwach. Also das meiste, was wir an Bewusstsein haben, ist Astralisches, und wo das dabei ist, behindert es die Ätherkräfte, weil es dort Chaos hineinbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begierden sind nämlich Chaoskräfte, in Wahrheit. Das ist immer das absolute Chaos, da ist nicht die Weisheit drinnen. Weil mit der Weisheit ist ja verbunden, wie soll ich sagen, das Gegenteil von Egoismus, es ist das drinnen, dieses sich verbinden mit den Gesetzmäßigkeiten der Welt, da ist die Naturweisheit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment, wo ich Begierde auf etwas richte, störe ich eigentlich die Weisheit. Reiß ich mich heraus aus der Weisheit irgendwo. Das ist natürlich, das ist auch in der Natur zu bemerken, aber am allerstärksten ist es beim Menschen zu bemerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist gerade das Begierdenhafte zum Beispiel in der Sexualität oder so, ist der Mensch am meisten gefährdet, die Tiere überhaupt nicht. Die Tiere machen nicht Sex, weil es ihnen Spaß macht jetzt gerade. Auf gut Deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist absolut geregelt, also der Trieb ist absolut geregelt, der Trieb ist eigentlich was rein, was aus dem Ätherischen kommt, und der kommt durch eine strenge Regelung im Zusammenhang mit dem Naturgeschehen draußen, daher ist eine Fortpflanzung zu bestimmten Jahreszeiten, nicht einfach wann mir danach ist, und dann ist ja sicher beim Tier auch ein astralisches Erleben dabei, das aber niemals so stark ist wie beim Menschen. Beim Menschen ist das, wir haben das völlig losgelöst halt. Dadurch können wir halt sozusagen machen, was wir wollen, wie wir wollen, auch im durchaus egoistischen Sinne jetzt gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, aus dem Lustprinzip heraus, Lust um der Lust willen, das ist beim Menschen viel stärker als bei allen Tieren. Egal was, sei es auf das Fressen bezogen, auf die Fortpflanzung, was auch immer. Da sind zwar gewaltige Kräfte drinnen, aber sie sind im Vergleich zu dem, was bei Menschen ist, weisheitsvoll geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und über diese Grenze geht es im Normalfall nicht hinaus, da muss schon sehr viel schief gehen. Schief gehen kann es dort, wo der Mensch Tiere aus dem ursprünglichen Naturzusammenhang herausreißt und in Umgebung und unter Bedingungen bringt, die dem Tier eigentlich nicht entsprechend sind. Dann kann das Astralische beim Tier auch anfangen, wirklich ins Chaos zu stürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist es normal nicht. Also wenn ein Löwe oder was jetzt auf seine Beute springt, dann ist es natürlich ein ganz starkes astralisches Erlebnis drinnen. Es ist auch ein Lusterlebnis, sicher auch, aber es ist ganz streng geregelt im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist so geregelt, dass die Ätherkräfte dabei eine große Rolle spielen, dass die Astralität dort lange nicht in dem Maße chaotisierend und zerstörerisch wirkt, wie bei uns Menschen. Beim Tier geht das alles in geregelten Bahnen. Und eigentlich nur durch den Einfluss des Menschen kann es auch dann passieren, dass Tiere töten, ohne dass eigentlich von ihrer Lebenssituation die Notwendigkeit bestehen würde, also eben um den Hunger zu stillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das passiert dann bei Tieren in Gefangenschaft oder unter schlechten Bedingungen, wo vielleicht sogar die eigene Art dann anfallen und alles mögliche. Das ist bei den meisten Tieren zumindest nicht der Fall. So etwas kann auftreten bei Affen und dergleichen, aber es tritt nicht auf bei der berühmten Rang- und Hackordnung am Hühnerhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schaut für uns vielleicht brutal aus, da werden halt die weggebickt und der Stärkere setzt sie durch, aber das ist ein weisheitsvolles System in Wahrheit. Und es ist Ausdruck dessen, dass die stärkeren Individuen eine gewisse Führungsrolle drinnen kriegen, aber letztlich zum Wohle der ganzen Gemeinschaft dort, in Wahrheit. Das darf man nicht so vergleichen mit den Egoismen, die bei den Menschen zu allen möglichen Streitereien und auch zu einer Rang- und Hackordnung sozusagen übertragenen Sinn finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist etwas, was im Tierrecht auf, wie soll ich sagen, ungestörte Art vorhanden ist, ist beim Menschen wie auch vielfach ins Chaos gekommen. Also wir sind diesbezüglich die chaotischsten Wesen. Aber daher sind wir halt auch unter der bitteren Notwendigkeit, aber das ist auch im guten Sinne, das alles nach und nach im Laufe unserer ganzen Menschheitsentwicklung durch Selbsterziehung auszugleichen, ja sogar einen Schritt dann natürlich weiterzukommen, aus Freiheit das zu tun, was bei den Tieren im Wesentlichen durch weisheitsvolle Instinkte und Triebe geleitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und denen sich sogar die Begierden unterordnen und einordnen irgendwo. Also im Tierreich ist das also eine völlige Fehlentwicklung, wenn dort sowas passiert, dass aus irgendwelchen Begierdekräften heraus das Tier aktiv wird. Dann stört es die ganze Ordnung, in der es eigentlich drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn da ein Tier auszuckt sozusagen und die anderen aus seinen Begierden heraus attackiert oder irgendwas dann, was eben insbesondere bei schlechter Haltung oder so passieren kann, dann ist das sehr leicht der Fall, dann ist das ganz was anderes als diese, wie soll ich sagen, Errank- und Hackordnung am Hühnerhof, die natürliche Errankung. Da wird einfach festgestellt, ja da gibt es stärkere Individuen, die mehr leisten können, die brauchen auch mehr, die geben den Ton an, die führen das Ganze, das ist aber zum Wohl des Ganzen. Und ja vielleicht geht es sogar so weit, dass nicht genügend lebensfähige Exemplare, die im Grunde die Gemeinschaft gefährden würden, wenn man sie mitschleppt, halt ausgeschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt getötet werden, kann durchaus sein. Was es bei den Menschen auch noch gab, also bei den Germanern zum Beispiel war das die gängige Praxis, dem Vater musste das Kind vorgelegt werden, bevor es noch gesäugt wurde. Und der Vater hat entschieden, ob es aufgezogen wird oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn es nicht aufgezogen wird, wurde es im Wald ausgesetzt. Und dort ist halt dann beutete Tiere oder sonst was geworden. Kommt uns heute unheimlich grausam vor, war aber genau das, was das Überleben der Familie gesichert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es war einfach nicht drinnen, ein Kind groß zu ziehen, um das man sich dauernd kümmern muss, das man ernähren muss und für jetzt die ganzen Kräfte dort abgezogen werden, sondern es musste so weit lebensfähig sein, dass die Familie nicht beeinträchtigt wird dadurch, weil sonst stirbt die ganze Familie. Ich meine, man muss sich das vorstellen, die haben ja unter extremen Bedingungen gelebt. Zwar nicht mehr in der Höhle oder was, aber in primitiven Hütten umgeben von Raubtieren, die da sind, alles mögliche, Wölfe und dergleichen Nachbarstämme, die um ihr Überleben gekämpft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das hatte trotzdem eine gewisse weisheitsvolle Ordnung. Und das geht ja hinein, also weit, weit in unsere Zeit hinein. Und da war das ganz klar, dass Kinder, die nicht kräftig genug sind, werden nicht aufgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Wichtige war eben, bevor es Erdenbürger wird, und Erdenbürger ist es erst ab dem Moment, wo es gesäugt wird. Das ist auch wieder ein interessanter Zusammenhang. Also erst mit dem Säugen beginnt wirklich das wirkliche Erdenleben des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mit der Geburt, das ist der erste Schritt, aber die erste Nahrung, die aufgenommen wird. Damit erst betritt man wirklich, ist man wirklich ein regulärer Erdenbürger sozusagen geworden. Und ja, also womit hängt das alles zusammen bei den Tieren? Was ist Instinkt? Was ist Trieb? Was ist Begierde? Das sind Sachen, die nämlich sehr gern vermischt werden irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Instinkt der Tiere ist verankert bis in den physischen Leib des Tieres. Das heißt, es liegt im ganzen Bau des Tieres drin. Wie das Tier gebaut ist, das bestimmt seinen Instinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt da drinnen. Der Trieb hängt mit den Lebenskräften zusammen. Darum sagen wir ja bei der Pflanze, sie hat einen Trieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ist er eben völlig begierdelos bei der Pflanze. Aber das sind die eigentlichen Lebenskräfte. Und dann, die Begierde lebt im Australischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ist, wenn es gut läuft und richtig läuft, ist aber selbst im Tierreich heute nicht mehr ganz so, durch den Einfluss des Menschen. Dann liegt aber sehr große Weisheit drinnen. Dann kann man nicht eigentlich Begierde sagen, sondern dann ist es diese australischen Bedürfnisse, die kommen und das Erleben, das sich damit verbindet, eigentlich absolut weisheitsvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Gesunde und Normale bei den Tieren. Aber heute halt vielfach nicht mehr, weil die Tiere aus ihren natürlichen Bedingungen komplett herausgerissen sind. Muss man auch dazu sagen, aber dass wir auch nicht mehr zu den Zuständen, wie sie früher einmal waren, so zurückkehren können, wie sie früher tatsächlich waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde nur noch schlimmer werden, als was da ist, was wir jetzt haben. Es hat sich verändert. Aber es braucht daher zum Beispiel gerade die Tierwelt, braucht heute in einer gewissen Weise die Pflege durch den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt meine ich nicht äußerlich bürsteln und striegeln, das kann auch dazugehören, natürlich, aber es gehört also die Begegnungen gewisser Weise mit dem Menschen dazu. Wir brauchen aus einer guten Gesinnung heraus zu sagen, am besten wäre es ja irgendwo die unberührte Natur und dort können sie machen, was sie wollen. Das ist nicht die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass die Tiere, sie werden immer mehr das werden, was, man sagt Haustiere, aber das heißt Tiere, die in Begegnung mit den Menschen sind. Und das wird das Gesunde sein, wird die Zukunft. Also einen Zustand zu bewahren, wie er früher war, wird nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird auf Dauer nicht funktionieren. Das heißt nicht, damit meine ich natürlich nicht, dass wir jetzt die Löwen, aha jetzt sollen es zu Menschen, jetzt sperren wir es in den Zoo, das ist damit überhaupt nicht gemeint. Aber es ist gemeint, dass wir eben Pfleger der Tierwelt werden, was ja teilweise auch gemacht wird in den Nationalparks oder so, da wird ja etwas gemacht, auch wenn die große Flächen haben scheinbar eh Wildtiere, sie sind es aber nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und den ganzen Reservaten, auch wenn sie frei herumlaufen, frei jagen dürfen dort, sie stehen unter dem Einfluss des Menschen. Und das ist gut, das ist gut, das ist nichts Schlechtes. Natürlich gibt es vielleicht schlecht gepflegte Reservate auch, das ist schon klar, aber im Prinzip ist es ein wichtiger Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fehlt am Platz die Romantik der unberührten Natur, die noch nie ein Mensch betreten hat und dort wäre alles in Ordnung. Dann könnten die Tiere und die Pflanzen dort nicht, jedenfalls nicht in dem Maße überleben, wie sie es können, wenn der Mensch sich darum kümmert, wenn die Pflege des Menschen da ist. Das ist ein ganz wichtiger Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage das deswegen, weil heute teilweise so unwirklichkeitsgemäße Ideale da sind, die sehr gut klingen, die auch sehr gut gemeint sind, wirklich auf tiefstem Herzen gemeint sind, aber aus Unverständnis heraus trotzdem falsch sind und keine gute Zukunft bringen für die Natur, für die Tiere, für die Pflanzen und so weiter. Die Zeit der Urwälder, in denen die Pflanzen machen, was sie wollen, die Tiere machen, was sie wollen, wird nur zu einem noch schnelleren Aussterben führen, sondern es geht um die weisheitsvolle Pflege, an der der Mensch mitbeteiligt ist und es wird keinen Sinn machen, Reservate in dem Sinn zu machen, die jetzt ganz vom Menschen abgeriegelt sind, sondern die brauchen dann eben die Pflege durch den Menschen. Da müssen wir mitarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, diese australischen Kräfte, diese Ätherkräfte auch, wenn sie weisheitsvoll arbeiten sollen, dann müssen wir als erstes uns erziehen, weil wir sind der Riesen-Sterrfaktor in dem Ganzen drinnen. Wir haben aber genau die Aufgabe, das Gegenteil zu bewirken, weil früher konnte die Natur das aus sich selbst, wobei ich dazu aber trotzdem sagen muss, der Mensch war trotzdem schon da, nur war er noch nicht verkörpert. Und dass die Tierwelt so geworden ist und die Pflanzenwelt so geworden ist, wie sie ist, ist ja durch den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch ist der Erstling der Schöpfung, nicht im äußeren Sinn. Da waren zuerst das Erste, was man halt findet, die Einzeller oder was, wobei noch vorher waren es eben die Erde als Ganzes und ein Riesengebilde dann als Nächstes und aus denen sind eigentlich erst die Einzeller entstanden. Diese Riesengebilde waren Strömungen, lebendige Strömungen, wässriges, durchlüftetes, ja aber noch nicht mit Sauerstoff durchlüftetes, durchgastes, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesen Strömungen war das Leben drinnen. Ohne dass einzelne Tierchen drinnen waren oder Einzelzellen. Das ist ja schon wieder ein später Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der erste Einzeller, da sind schon Mordsgebilde, lebendige Gebilde, die keine definierten Grenzen hatten, sondern die, weiß ich nicht, eine Strömung im Wasser waren. Nichts anderes als eine Strömung im Wasser, eine lebendige Strömung im Wasser. Und aus dem stirbt erst was heraus und dann sagt man, das Leben ist entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ist es aber abgestorben und ist in eine noch nicht sehr feste, aber immerhin abgegrenzte Form hineingestorben. Und wer hat das bewirkt? Der Mensch. Wir haben das bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir sind von Anfang an dabei und wir waren von Anfang an zu pflegend dieser Welt bestellt zu sein. Bevor wir noch überhaupt selber in Erscheinung getreten sind. Wir haben eigentlich schon so viel getan, bevor wir dann in einer annähernd menschenähnlichen Form aufgetreten sind und uns einmal aufgerichtet haben und vielleicht einmal zuerst ein bisschen mit hängenden Schultern, dann geht es aber schon relativ bald mehr bergauf und dann, ja, dann hat sich aber sehr viel hineingearbeitet, dass wir dann immer unweisheitsvoller wurden in Wahrheit und immer mehr zerstört haben auch in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in den letzten Jahrtausenden, sage ich mal. Also Zeitpunkt dort, spätestens dort, wo die Sesshaftigkeit kommt, wo der Mensch beginnt, also massiver in die Natur einzugreifen, beginnt er auf der anderen Art auch wieder sehr viele Fehler zu machen, sagen wir es einmal vorsichtig so. Aber es beginnt zugleich auch die Chance, das was wir vorher noch unbewusst getan haben, überhaupt bevor wir die Erde betreten haben, da haben wir unsere Art des Bewusstseins überhaupt nicht gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da war man mitbeteiligt, dass das eigentlich alles funktioniert, aber als wir dann immer mehr mit dem Bewusstsein herausgetreten sind, also eben in der urpersischen Zeit oder so, da hat es auch, hat beides begonnen, die Verantwortung für die Natur, aber auch die Zerstörung der Natur, beides. Also Züchtung der ersten Tiere, der Pflanzen und so weiter, kann positiv sein, kann negativ sein. Im positiven Sinne führt es die Natur weiter und gibt der Natur eine Möglichkeit etwas zu erreichen, was sie aus sich heraus nicht erreicht hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das, was dann mit dem Ackerbauern so gekommen ist, wo aus im Grunde ja schon geschmackigen Gräsern, die auch nahrhaft waren, aber das unser Getreide geworden ist, das dann also viel mehr ernähren kann und durchaus auch noch eine andere Qualität hat, also so Züchtung des Weizens dann irgendwann und diese Dinge, das war ja nicht von Anfang an alles das. Das wurde aus den Gräsern herausgezüchtet, die sieben Grundgetreide, wenn man so will, die mit dem Planeten zusammenhängen, aber das ist nichts, was einfach so entstanden ist, sondern in der Form ist es erst durch den Menschen herausgekommen und hat dadurch in Wahrheit die Natur bereichert, aber wir überspannen den Bogen halt dann irgendwann und fangen an gierig zu werden und über das gesunde Maß hinaus weiter für uns es herauszuholen, ohne an die Natur zu denken, an den Gesamtzusammenhang, weil der Ursprung ist eigentlich, dass damit auch etwas für die Natur gemacht wird und das war den Menschen damals schon bewusst. Also die ersten Ackerbauern, die anfangen, das war eine heilige Handlung, die passiert und man hatte eben auch die Dankbarkeit, die Natur gibt mir etwas, wodurch wir als Menschen eben uns weiterentwickeln können im Grunde, aber ich gebe ihr auch etwas, dessen war man sich schon bewusst, man darf nicht denken, die ersten Bauern, Tierzüchter, Pflanzenzüchter hätten genauso egoistisch gedacht wie wir, nur wir brauchen jetzt zum Überleben das, sondern sie haben sehr wohl gewusst, wie mache ich das, um zugleich auch die Natur zu fördern, war für ihr Überleben ganz wichtig, weil sonst wären sie auch selber verhungert, also es hat zugleich ihnen selbst auch gedient und trotzdem war es aber nicht einfach eine egoistische Handlung, sondern da war sehr viel Weisheit drinnen und das brauchen wir in einer höheren Form für die Zukunft, das ist nur zwischendurch verloren gegangen, besonders stark verloren gegangen jetzt in der Neuzeit im Grunde, also wo wir sehr viel gerade im landwirtschaftlichen Bereich durch unsere Landwirtschaft ruiniert haben, ursprünglich war das Pflege der Natur zugleich, aber so, dass eben auch die Menschen etwas davon haben, klar, aber das war nie so, dass es die Natur ruiniert hat, sondern im Gegenteil, es war damals schon eine Förderung der Natur, also schon der erste Anfang in eine vom Menschen gestaltete Welt, die aber dadurch höhere Kräfte entwickeln kann, als wenn der Mensch nicht dabei wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt eben schon damit an, dass das ja alles Dinge sind, die uns herausgesetzt haben, also ohne Mensch wäre das alles nicht da, nichts, es gäbe kein Gräselein, es würde wahrscheinlich dann immer noch stehen bleiben bei den lebendigen Strömungen, die da sind. Ja, das wäre sehr lebendig, es wäre ein durchaus astralisches Erlebnis in dem drinnen, aber einzelne Pflanzen, einzelne Tiere, nicht einmal der kleinste Einzeller würde entstanden sein, an dem sind wir schon mit beteiligt. Allerdings sind wir da noch nicht in physischer Gestalt vorhanden, nicht einmal noch in unserer heutigen ätherischen Gestalt da, aber es ist unser Geistiges, es ist unser Seelisches da und wirkt gestaltend hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind alles eben die Abdrücke, die wir hinterlassen, jedes Tierlein, jedes Pflänzchen, jedes Bakterium, jeder Virus ist etwas, was wir bewirkt haben da drinnen, sonst wäre nie dieses Einzelleben, diese Einzellebewesen entstanden auf der Erde. Das ist den Menschen zu verdanken, den Menschen zu verdanken. Ja, natürlich, mit Hilfe der höheren Wesenheiten, das ist schon klar, aber an dem waren wir beteiligt und das haben wir einfach im Moment ziemlich aus den Augen verloren, dass wir damit aber auch eine Aufgabe haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen das so als selbstverständlich. Und es gibt halt die Verzerrungen, die Verzerrungen sind, dass man heute halt gentechnisch das Leben verändern will und so, es ist nichts dagegen einzuwenden, die Natur verändern zu wollen, sie weiterzuentwickeln, aber das ist halt gerade ein Prozess, wo noch mehr Todes hineingebracht wird. Es ist eben trotzdem ein Unterschied zwischen dem, was passiert durch die Pflege, durch die Züchtung und so weiter, als das, was ich mit einem rein toten Denken, mit einem rein profitorientierten Denken, das ist es letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte auch sagen, Quantität, und das versteckt man dem, naja, der Hunger der Welt muss ja gelindert werden, also brauchen wir ja die Quantität. Na, die Quantität wird gemacht, weil man mehr verdient damit, in Wahrheit. Und der Hunger der Welt wird unter Garantie nicht durch die Gentechnik, so wie wir es heute betreiben, wir jetzt gar nicht alles verteufeln, dass die Menschheit das entdeckt hat und kennengelernt hat, musste irgendwo kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist gut, dass wir es wissen, aber jetzt ist nur die Frage, was tun wir damit. Und im Moment ordnen wir es eben absolut dem Egoismus unter dem Profit, weniger noch dazu, und die ganze Welt leidet darunter. Also man könnte auch anders umgehen mit der Natur, und es ist eben ein anderer Prozess, wenn durch eine jahrelange, über Generationen, eine Züchtung passiert durch Menschen, die einfach mit diesen Tieren, mit den Pflanzen zusammenleben und aus dem Miterleben dieser Naturwelt jetzt schauen, wie kann ich sie weiter verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch nicht so, dass das jetzt gleich nächstes Jahr züchten wir das gentechnisch und setzen das hinaus, dann ist ein totaler Bruch drinnen. Sondern ich muss es eben über längere Zeiträume sich entwickeln lassen und dieser Entwicklung aber eine Errichtung geben. Das ist ganz was anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, damit wir nicht grundsätzlich Gentechnik als solches für alles verteufeln, es ist klar, dass die Menschheit auf das auch gekommen ist, aber um das Leben zu fördern auf der Erde, ist es gerade nicht das Taugliche. Es wird ganz andere Dinge als Frucht dessen auch herauskommen. Aber das Ganze, was jetzt jetzt eigentlich wieder nur ein Vorwort zum nächsten Vortrag ist, worum es mir insbesondere geht, ist ja wieder diese Frage, das Mondenhafte, das Sonnenhafte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen beides. Das heißt, wir brauchen auch unseren modernen Verstand, wir brauchen auch die Erfahrungen, die wir halt aus den Fehlern machen werden, und Fehler machen wir genug damit, wir brauchen, dass dieses verstandesmäßige ist, dieses Mondenhafte auch. Sehr interessant, also die Mondenkräfte hängen zusammen einerseits wirklich mit den Reproduktionskräften, die hängen aber auch mit unseren Verstandeskräften zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind beides. Das Hirnkastl und die Fortpflanzungskräfte als solche hängen beide mit dem Mondenhaften zusammen. Und ein Problem wird es eben dort, wo wir diese Mondenkräfte verwenden, um zum Beispiel die Fortpflanzungskräfte zu steuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nach den Gedanken von oben. Wir müssten teilweise viel mehr lernen, aus den Lebenskräften heraus denken zu lernen und über diese toten Gedanken hinauszukommen. Dann würden wir da oben zum Beispiel wirklich auch dieses Hostienprinzip haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar durchs Gehirn immer noch das Mondenhafte da, aber das Denken wäre ein sonnenhaftes. Das heutige Denken ist ein mondenhaftes, mit einem mondenhaften Organ ein immer noch sehr mondenhaftes Denken. Das heißt, oder wenn ich es anders ausdrücke, das sonnenhafte Denken wäre das christliche Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bitte nicht im äußeren Sinne, jetzt jeden Sonntag geh beten in die Kirche und glaub damit ist es getan. Ich muss das ganze Denken ändern. Das war die riesen Lebensaufgabe, die sich Thomas von Aquin zum Beispiel gesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die er zu seinen Lebzeiten nicht lösen konnte. Er wusste wie man mit dem mondenhaften Intellekt präzise, logisch auslegen kann die Schriften und jede logische Unstimmigkeit ausmerzen kann. Und da ist er genial und logisch denken kann man Thomas von Aquin ganz besonders gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist mustergültig. Aber ein christliches Denken, wo das Denken selber christlich wird, also das heißt lebensspendend eigentlich wird, ist es nicht. Das war dem Thomas von Aquin auch bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat versucht dort hin zu kommen und er ist in seinen letzten Lebensmonaten, hat er die erste Vision gehabt und das war aber auch keine Vision, mit Sicherheit nicht so wie es in alten Zeiten war, sondern sie ist eben das Ergebnis seiner ganzen Schulung. Auch wenn er sehr geschult hat, nur dieses abstrakte Denken, aber er hat seine ganze Lebensdisziplin geschult und seine Meditationen gemacht. Und das hat dann letztlich dazu geführt, dass er diese große Vision hatte am Nikolaustag 1273.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1274 ist er dann verstorben, ziemlich Anfang des Jahres hat er verstorben worden. Es gibt so Gerüchte, dass man nachgeholfen hat. Aber dann hat er nichts mehr geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat er gewusst, da ist ein Aufbruch in eine neue Dimension, aber in diesem Leben werde ich es nicht mehr schaffen, aus dem jetzt wirklich ein neues Werk zu schaffen. Das wird für nächste Inkarnation sozusagen offen bleiben. Das war ihm durchaus bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das brauchen wir ihm heute, dass unser Denken fruchtbar wird. Das heißt, dass wir diese Mondenkräfte, die Abgestorbenen, die da oben sind, da sind die Abgestorbenen Mondenkräfte oben, die gehören belebt. Das heißt, es gehört etwas von den Lebenskräften da wirklich hinaufgelenkt und es gehört also das Denken zu einem lebendigen Denken weiterentwickelt, das nicht nur zerstörerisch aufs Gehirn wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gewisse Zerstörung wird immer da sein, weil es halt immer noch auch als Spiegelinstrument da ist, aber nur für dieses abstrakte Denken, für dieses rein logische. Damit sage ich nichts dagegen, es gehört dazu. Aber es darf nicht die Überhand gewinnen, sondern wir müssen jetzt eben von diesem alten Denken, das mondenhaft ist, ein sonnenhaftes Denken machen, das aber auch trotzdem die Mondenschale dazu hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Denken im Lebendigen und dann aber spüren es ruht in der Mondenschale meines Gehirns. Auch der Schädelkapsel, das ist ja eher eine Schale, gehört dazu. Und das hängt sehr zusammen mit dem Gralsimpuls zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher aber jetzt dieses Zusammenwirken der Sonnenkräfte und der Mondenkräfte in einer gesunden Form. Da geht die Zukunft hin. Und eben darum ist es nicht zufällig, dass das Christentum umarmt wird von zwei Mondener Religionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so das Symbol gewissermaßen dafür. Weil die hebräische Religion, also das Judentum und andererseits der Islam sind beides Mondener Religionen. Haben beide auch eine sehr starke Beziehung einerseits zu den Fortpflanzungskräften, zur Fruchtbarkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spielt also im Judentum eine große Rolle oder hat in der Vergangenheit eine große Rolle gespielt und spielt bei den Völkern, bei denen der Islam sehr stark ist, auch eine große Rolle. Und mittendrin steht aber das Christentum, die Sonnenkraft. Und die gehören alle zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es wird auch da, gerade in der Entwicklung des Religiösen, es werden ja überhaupt letztlich die Religionen im alten Sinn irgendwann einmal überwunden werden, früher oder später. Aber der erste Schritt wird sein, eben dieses wirklich gemeinsame, fruchtbare Gemeinsame zu finden. Christentum, Judentum, Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der Form, wie es heute ist. Es ist alles noch sehr problematisch. Es ist ja innerhalb des Christentums, so wie es heute offiziell durch die offiziellen Stellen lebt, ist bei Weitem nicht alles gesund und genauso nicht beim Islam und genauso nicht überall im Judentum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man auch ganz deutlich sagen. Jede dieser Religionen hat die Aufgabe, an der Zukunft mitzuarbeiten, sich auf die alte Art einmal überflüssig zu machen, aber auf die neue Art zu kommen. Sodass es konkret wirklich eine geistige Kraft wird, die in jedem Menschen sich entfalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass in jedem Menschen eigentlich diese Mondenschale mit der Sonne drinnen sich bilden kann. Wo wir wirklich beides dazu brauchen. Die Hostie alleine, die Sonne allein ohne der Schale, ist nicht der heilige Gral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gehört die Schale dazu. Das ist eines der stärksten Bilder dieser ganzen Gralsgeschichte. Dass diese Gralsschale dazugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eben auch das ist, die der Sage nach, in der das Blut Christi aufgefangen wurde. Also wo eben die Ich-Kraft drinnen auch wirkt und das aufgefangen wird dadurch. Das brauchen wir auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden nie zu unserem Ich-Bewusstsein gekommen, ich sag es einmal noch vorsichtiger zu unserem Selbstbewusstsein, wenn wir nicht diese Mondenschale da hätten. Nur es muss jetzt aufgehen, dass die Sonnenkraft des Herzens da drin auch aufleuchten kann. Und es muss aber auch das kommen, dass diese Sonnenkraft die Klarheit des Mondenhaften kriegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herzdenken ist nämlich nicht einfach jetzt ein Gefühlsschwelgen und ich habe ja nur meine schönsten Gefühle für die Welt. Da wird für die Welt allein aus dem nichts Fruchtbares hinauskommen, sondern ich muss einen ganz klaren Formen finden können, wie setze ich das da in der Welt um. Dazu brauche ich das Mondenhafte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch das wäre ein Bild, die Mondenschale da, die Sonne da. Oder auch die Mondenschale unten und die Herzenskräfte da. Ja, das sind einmal so ein bisschen Gedanken und ich weiß nicht, ob das jetzt wieder sehr ausgebreitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte schon kommen zu dem, wie unsere heutige, sagen wir mal insbesondere europäische Kultur, der abendländische Kultur entstanden ist durch den Einfluss des Judentums, des Christentums und des Islam. Weil nur wenn man die drei insbesondere zusammenschaut, kommt man mal zu einem Verständnis dessen, was europäisches oder bis zu einem gewissen Grad überhaupt westliches Geistesleben ist. Damit sage ich nichts abwertendes gegen das östliche Geistesleben, aber das ist wieder eine andere Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir wollen uns jetzt, weil wir hauptsächlich hier leben, uns unserer Aufgabe bewusst werden und da gehört genau das dazu ganz besonders. Wir werden dann später sicher auch die Beziehung suchen zu dem, wie schaut das aus, was mit den östlichen Religionen zusammenhängt. Die kommen letztlich aus der urindischen Zeit herauf und diese Kräfte haben sehr wohl noch eine Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dann schauen müssen, wie muss man diese Kräfte wieder verwandeln. Auch die können nicht einfach so wie sie waren unverändert weiterwirken, dann werden sie schädlich werden. Wie alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner sagt ja öfters, das Böse ist ein Zeitversetz des Gutes. Also was, was vor tausend Jahren gut war, wenn ich sage, das war doch so gut, ach Gott, die gute alte Zeit, das werden wir heute auch wieder verwirklichen. Wir müssen alles tun, um das wieder aufkommen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es schlimmer denn je. Und da muss man aufpassen, man soll Tradition pflegen, durchaus. Aber Tradition ist etwas Lebendiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dann ist sie gesund. Wenn sie einfach bei dem sagt, na so haben wir das immer gemacht, kein Millimeter weg davon. Man muss den Geist der Sache erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus dem heraus es weiter entwickeln. Dann ist es gesund. Tradition kann nicht heißen stehenbleiben in der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann überhaupt nie heißen, ach die gute alte Zeit. Abgesehen davon, dass eh nie wirklich gut war. Ich weiß vieles, wo ich mir denke, es ist heute schon um einiges besser geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist manches auch schlimmer geworden, durchaus. Aber wichtig ist, dass es in der Entwicklung bleibt. Und das ist auch was, was drinnen ist in dem Bild Sonnenkräfte, Mondenkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mondenkräfte sind das Behagende irgendwo, die wollen festhalten. Das ist auch ein Aspekt davon. In höchster Konsequenz dann halt in die Erstarrung bringen, das wäre dann halt das Letzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonnenkräfte sind das absolut Lebendige. Veränderung. Stellt euch nur vor, wir würden uns jetzt in die Sonne stürzen, so wie sie da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sind wir ein Lufthauch und in der Form könnten wir gar nicht sein. Aber wenn wir geistig genug reif werden, wären wir auf der Stufe der Sonnenwesen, die genau dort leben. Weil sie so ein geistiges Entwicklungstempo haben, dass Tradition, so wie bei uns, geht auf der Sonne überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon viel Tradition. Wir haben Berge, die stehen morgen auch noch und vielleicht in 100 Jahren, in 1000 Jahren immer noch. Und man merkt kaum die Veränderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Sonne geht es. Die Formen, die da drinnen sind und es bilden sich ununterbrochen Formen in der Sonne, ununterbrochen anders. Das sind dort Tage, Stunden oft nur, wo Veränderungen passieren, die auf der Erde Jahrtausende, vielleicht Jahrhunderttausende dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in der Natur draußen. Und auf sowas wie der Sonne leben können geistige Wesenheiten, die so schnell und geistig tätig sein können, sind wir noch nicht. Aber der Weg geht dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit wir überhaupt anfangen konnten, brauchen wir auch die verhärtete Kraft, die das Tempo mal herunterschraubt, dass wir langsam mal Schritt für Schritt lernen können. Aber die Schritte werden sowieso immer schneller. Die Schritte hinauf, auch die hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt immer an uns. Bei jedem Schritt muss man immer aufpassen, wo wir hintreten sozusagen. Aber die Entwicklung wird schneller gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber grundsätzlich brauchen wir beides Mondenkräfte, Sonnenkräfte. Das ist das Bild des Grals, der drinnen ist. Oder für uns Menschen genommen die Herzenskräfte, die Verstandeskräfte, die Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt meine ich gar nicht so die äußeren Reproduktionskräfte, sondern es geht darum, dass wir diese Lebenskräfte, die auch zur Reproduktion dienen, dass wir von denen was für unser Geistesleben frei machen. Wir müssen einmal geistig den Menschen hervorbringen. Und das ist nicht nur ein bisschen Philosophieren drüber oder naturwissenschaftlich nachdenken, sondern wirklich Lebenskräfte erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich davon gesprochen habe, öfters schon, Liebe ist mehr als ein Gefühl, ist mehr als eine Emotion. Es ist Lebenskraft, die geschenkt wird. Natürlich, die Emotion, die das Australische begleitet, soll es auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann nicht Lebenskraft kalt schenken, das würde auch nicht funktionieren. Aber ihrem Wesen nach ist Liebe lebensspendende Kraft. Das ist natürlich bei der Fortpflanzung, da ist es von Haus aus durch die Natur da, aber es geht weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten eigentlich mit jeder unserer Erwägungen Liebe verströmen. Ich weiß, das ist jetzt noch ein Fernziel, dass das wirklich immer mehr kommt, aber es wird dorthin kommen. Damit bereiten wir das neue Jerusalem vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die wichtigste Naturgesetzmäßigkeit des neuen Jerusalem, wenn es gut läuft, dass dort die ganze Naturliebe ausströmt, das heißt lebensspendende Kraft aussendet. Dann wird es dort nichts Totes mehr geben. Das Tote wird es dann nur geben auf dem Nebenplaneten, der mit den Widersachern, namentlich mit den sowatischen Kräften sich absentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird es noch das Tote geben. Aber das neue Jerusalem, die neue kosmische Verkörperung unserer Erde wird von Leben und Liebe sprühen. Es wird von der Liebe leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagen wir es besser so. Weil aus der Liebe kommt das Leben. Und den Tod wird es nicht geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es wird auch das Mineralische in der Form, wie wir es heute haben, nicht mehr geben. Sondern alles wird leben. Wie es auf alte Art gab es das auf dem alten Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Mond war eigentlich durch und durch belebt. Da gab es nicht Felsen, wie wir sie heute haben. Auch nicht die Kristalle oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gab es nicht. Und das wird es in der Form auf dem neuen Jerusalem auch nicht geben. Denn die Kräfte werden sich verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem werden zum Beispiel die gestaltbildenden Kräfte der Kristalle eine große Rolle spielen. Weil die hängen sehr stark mit den Ich-Kräften zusammen. Nur wird es keine äußeren Kristalle geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird diese Klarheit im Geistigen geben, die damit verbunden ist. Und dann entstehen diese physisch lebendigen Gebilde, die das neue Jerusalem kennzeichnen werden. Das heißt, etwas vom Ich, lebendig durchformtes, mit Liebe erfülltes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, man kann sich das heute noch kaum vorstellen. Man kann es nur vage anteilten mit den Worten einmal. Aber es kann uns zumindest eine Richtung zeigen, wo der Weg hingehen kann, wenn wir es wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht von selber passieren. Und es wird nicht passieren, einfach indem wir sagen, die höheren Hierarchien werden es schon machen. Oder in Kurzformel, der liebe Gott wird es schon errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was ich öfters schon gesagt habe, die Natur so wie sie jetzt ist, ist nicht vollkommen. Obwohl sie voller Weisheit ist. Aber es ist etwas offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas offen, was wir beitragen sollen dazu. Und in gewisser Weise ist das die höhere Vollkommenheit, die die Gottheit gegeben hat, indem sie den Raum dafür geöffnet hat. Es wäre also weniger, wenn das alles weiß, jetzt halt fertig wäre, wir brauchen uns nichts kümmern, wir rennen halt auch mit in dem Rad, wir wissen unseren Platz und tun halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist etwas Höheres, dass ein Raum gelassen wird, an dem wir tätig sind. Und wo wir auch Fehler machen. Und damit zumindest lange Zeit die Schöpfung auch in gewisser Weise beeinträchtigen, indem wir Fehler reinbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Fehler, die in der Natur sind, warum ich eben gesagt habe, dass sie nicht vollkommen ist, liegt an unseren Fehlern. Es sind nicht die Fehler der Gottheit, sondern es sind unsere Fehler. Wir haben die Natur aus uns herausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist nicht immer so ganz glücklich passiert. Weil eigentlich haben wir ja Dinge auch herausgeworfen aus uns, mit denen wir gar nicht fertig geworden wären zunächst. Und wir haben was herausgesetzt, was eigentlich, wenn es fertig wäre, anders wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an dem tragen die Tiere, an dem tragen zwar nicht astralisch leidend, weil sie keine individuelle Seele in der Pflanze drinnen haben, also spüren sie es nicht, aber trotzdem leiden auch die Pflanzen darunter. Dass das alles nicht vollkommen ist. Das sind unsere Unvollkommenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum haben wir auch die Aufgabe, da was zu tun, um das dem Vollkommenen näher zu bringen. Der Raum wurde uns gegeben, aus unserer Freiheit heraus. Aber das ist zugleich auch eine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand kann uns zwingen dazu, außer wir selbst. Dass wir uns dazu verpflichten, aus Freiheit. Nur dann wird es passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten wird die Erkämpfung halt als eine unvollkommenere weitergehen. Sie kann aber auch vollkommener werden. Und da sind wir aufgefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht, gerade im Christentum, aber in den Religionen überhaupt, das Wichtige, dass wir unsere Aufgabe erkennen. Dass wir mitwirken müssen. Wenn es vollkommen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gottheit hat es bewusst offen gelassen. Das ist wahnsinnig viel Weisheit in der Natur drinnen. Alles klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem ist sie nicht vollkommen. Dazu sollen wir beitragen, so gut wir können. Und sie wird vollkommener werden, wenn wir viel beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird weniger vollkommen sein, wenn wir weniger beitragen. Und das ist das neue Schöpfungsprinzip. Dadurch ist aber dieser noch viel größere Reichtum möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass da freie Wesen, freie geistige Wesen mitarbeiten dürfen. Am Kern der Sache sozusagen mitarbeiten dürfen. Wir sind dadurch eben nicht nur Ausführungsorgane, die Gottheit strömt aus und wir tun halt laut Befehl, sondern wir strömen auch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gottheit wartet darauf, dass wir was beitragen. Auf das wartet sie eigentlich. Und die ganze Natur wartet darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir tun. Dass wir die Natur nicht nur pflegen im Sinne von konservieren, wie sie war, sondern sie durchaus weiterentwickeln. Und das findet halt seine Verzerrungen dann in vielen drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es halt mit unrichtigen oder untauglichen Mitteln versucht wird, die Natur weiterzuentwickeln. Aber doch nur im Dienste letztlich des Egoismus oder was. Und da haben wir noch eine große Aufgabe für uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt Mensch sein. Diese Aufgabe zu haben. Wenn wir uns ein bisschen daran machen, wird auch was weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird Fehler geben, es wird Rückschläge geben, aber es wird im guten Sinne auch kein Stein auf dem anderen bleiben. Es wird alles neu. Wie sagt Christus? Ich mache alles neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist christlich gedacht. Und da ist aber auch unser Ich mitgedacht. Und es ist der Christus mitgedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist die ganze Trinität mitgedacht, in dem Ich mache alles neu. Aber da sind wir auch angesprochen. Das heißt, am Ende wird, wenn es richtig läuft, dass der Übergang zu diesem neuen Jerusalem kommt, wird aus der reinen Naturwelt eine Kulturwelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großes Ziel. Aber wir brauchen uns nicht schrecken, weil man darf nicht sich jetzt schon denken an das Ziel, das da ist. Es ist gut, es ins Auge zu fassen, aber entscheidend ist der winzige kleine Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn jeder kann da was beitragen dazu. Es geht nicht darum, die Perspektive zu sehen, wo unser Platz ist in dem Ganzen. Dann fangt man an, den Naturalsimpuls zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fängt man zu entstehen, was wirklich dieser Christusimpuls ist. Und eben auch wie er zusammenhängt mit den Mondimpulsen, mit diesen Kräften. Da ist kein Widerspruch drinnen, sondern sie benötigen einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst können wir das Ziel gar nicht erreichen. Und dann, wenn es erreicht ist, wird es ja sowieso eine Erneuerung insofern sein, als dann Sonne, Mond, Planeten, das wird ja alles verschwinden zunächst einmal, geht in einen geistigen Zustand über und dann kommt es als das neue Jerusalem heraus. Also das heißt, dann muss das sowieso alles zusammenkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt müssen wir es halt noch ein bisschen aufspalten und uns bewusst werden, welche Kräfte spielen dabei eine Rolle. Aber sie werden eine neue Konstellation kriegen. Es wird überhaupt nur in dem Maße sich gesund entfalten, in dem der Mensch seinen Beitrag liefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir gar nichts tun würden und es einfach laufen lassen, dann hätten die Widersacher gewonnen. Und dann gibt es kein neues Jerusalem. Es wird die Entwicklung weitergehen, aber das ist dann die Entwicklung in die Widersacherreiche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen hier mit der Erdentwicklung in gewisser Weise auf einem Scheideweg. Die letzte Entscheidung fällt auf den neuen Venus. Also selbst wenn das neue Jerusalem im Grunde kapital scheitert, gäbe es immer noch Möglichkeiten, aber natürlich wird es dann unendlich schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch wirklich nur eine theoretische Möglichkeit, weil das nicht ein einziger Mensch ist. Und wenn nur ein Mensch Schritte dazu macht, gibt es das neue Jerusalem. Vielleicht ist es ganz winzig sozusagen und kümmerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jeder Mensch zählt dabei. Jeder. Und es wäre halt schön, wenn mehr dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist spät geworden. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Ich danke euch fürs Dabeisein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe euch wieder. Herzlichen Dank. Gerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke auch im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das wünsche ich euch auch. Gute Nacht. Bis zum nächsten Mal, Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, wo ist mein Ausschalter? Gute Nacht. Ich finde jetzt meinen Ausschalter nicht. Ah, da ist er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baba.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=32550</id>
		<title>MitTun bei Anthro.World</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=32550"/>
		<updated>2026-08-31T21:34:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* samt GGApokalypse Vorträge als volle Transkriptionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== samt GGApokalypse Vorträge als volle Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 14. Januar 2026 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wöchentlichen Vorträge von Dr. Wolfgang Peter für Die Apokalypse des Johannes wird von ehrenamtlich tätigen Menschen transkribiert. Zunächst erfolgt eine maschinelle Rohtranskription, und Vorgenannte muss von Hand überarbeitet werden. Der Zeitaufwand für eine volle Transkription (die Vorträge haben i.d.R. eine Länge von 2h) lag mit der älteren Transkriptionssoftware bei ca. 20-30h, aber mit der aktuellen Software &amp;quot;nur noch&amp;quot; bei ca. 10-18h. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transkription ist &amp;quot;eine Kunst für sich&amp;quot;, weil der transkribierende Mensch entscheiden muss, wo er Absätze macht, wo Interpunktionen entstehen sollen, und mit welchen Überschriften die Absätze versehen werden. Mit Stand November 2024 haben begonnen Richtlinien für eine gewisse Einheitlichkeit zu erstellen (siehe weiter unten).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|1]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|2]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|3]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|4]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
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|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|5]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
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|[[Die Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|6]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
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|fertig samt GG&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
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|[[Die Apokalypse des Johannes - 16. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|16]]&lt;br /&gt;
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|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 17. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|17]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 18. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|18]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|19]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|20]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 21. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|21]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 22. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|22]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (nur noch die Großschreibung im Glossar nachbessern)&lt;br /&gt;
Überschriften mit yt verlinken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 23. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|23]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 24. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|24]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|25]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 26. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|26]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 27. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|27]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Start Sept. 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 28. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|28]]&lt;br /&gt;
|Bernhard&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 29. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|29]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|30]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 31. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|31]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|32]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|33]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 34. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|34]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 35. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|35]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 36. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|36]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 37. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|37]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 38. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|38]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 39. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|39]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 40. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|40]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 41. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|41]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 42. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|42]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 43. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|43]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 44. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|44]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|45]]&lt;br /&gt;
|Marie M., [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 46. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|46]]&lt;br /&gt;
|Marie M., [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|48&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|53&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|Luzia, Weiterbearbeitung Damian 9/2024&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 55. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|55]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 56. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|56]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 57. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|57]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|Susanne S./ Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 59. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|59]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|62&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|63&lt;br /&gt;
|Marion S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|64&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 65. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|65]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 66. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|66]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 67. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|67]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 68. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|68]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 69. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|69]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 70. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|70]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|72&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|73&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|75&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|77&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|78&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Beginn Juni 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|80]]&lt;br /&gt;
|Dieter E., Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/ Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81&lt;br /&gt;
|Dieter E./ Thomas B. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|82&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|83&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|84&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|85&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|87&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text 40%, in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|89&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|90&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|91&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|92&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|93&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|94&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|97&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|99&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100]]&lt;br /&gt;
|Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|Thomas B.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|prüfe den Status!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#footer-places|102]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 103. Vortrag von Wolfgang Peter|103]]&lt;br /&gt;
|Ellen W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|104]]&lt;br /&gt;
|Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|105&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|106&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|107&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|109&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|110&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|113&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|122]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|123]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter|124]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter|125]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter|126]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 127. Vortrag von Wolfgang Peter|127]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine/[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|129&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|130&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 131. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#top|131]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 132. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|132]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 133. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|133]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 134. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|134]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|135&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 136. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|136]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 137. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|137]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 138. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|138]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 139. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|139]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 140. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|140]]&lt;br /&gt;
|Stefan M.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|141]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|142&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|143&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|145&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|149&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 150. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|150]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 151. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|151]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 152. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|152]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|153&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|155&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|156&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|157&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|158&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|159&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|160&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|161&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|162&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|163&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|165&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|166&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|167]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|168&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|169&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 170. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|170]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|171&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|177&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|183&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|185&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|186&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|187&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|188&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|189&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|190&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|192&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|195&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|198&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|199&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|200&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|201&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|202&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|203&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|204&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|205&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|206&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|207&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 208. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|208]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|209]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|210&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|211&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fettdruck und Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 213. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|213]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|214]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|215&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit, Juli 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|216]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 217. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|217]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 218. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|218]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 219. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|219]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 220. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|220]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig August 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|221]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|222]]&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|223]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig Oktober 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 224. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|224]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 225. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|225]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per September 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 226. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|226]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per Oktober 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|227&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (muss noch von Word in aw übertragen werden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|228&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung Nov/Dez 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 229. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|229]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig im März 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 230. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|230]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 231. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|231]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 7. Juli 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 232. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|232]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit Gemeni 2.5, Stand Ende Juni 2025. Heidi startet Ende Juni 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 233. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|233]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 16. September 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|234&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 13. November 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 235. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|235]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 6. Januar 2026/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 236. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|236]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung, Stand 7. Januar 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 237. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|237]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 238. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|238]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 239. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|239]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 240. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|240]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 241. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|241]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|242&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|243&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|244&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|245&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|246&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|247&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|248&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|249&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|250&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|251&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 252. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|252]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 253. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|253]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 254. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|254]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 255. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|255]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 256. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|256]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|257&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|260&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 261. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|261]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 262. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|262]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 263. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|263]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 264. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|264]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 265. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|265]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 266. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|266]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 267. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|267]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 268. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|268]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 269. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|269]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 270. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|270]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Heidi startet im Juli 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 271. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|271]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 272. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|272]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 273. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|273]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 274. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|274]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 275. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|275]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 276. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|276]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 277. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|277]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 278. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|278]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 279. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|279]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 280. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|280]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 281. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|281]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 282. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|282]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 283. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|283]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|287&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|289&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|291&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|292&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|293&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|294&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|295&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|296&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|297&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|298&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|299&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|300&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|301&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|302&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|303&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|304&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|305&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 306. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|306]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|307&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Andere Vorträge von Wolfgang Peter:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Was ist Anthroposophie - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|W.P./Was ist Anthroposophie, 2010]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Anregungen für ein Lebendiges Denken|W.P./Anregungen für ein lebendiges Denken, 2019]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|W.P./Transhumanismus, 2021]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Die Prüfung der Seele, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Faust spricht über Faust - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Faust spricht über Faust, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Der Hüter der Schwelle, 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Wie tot sind die Toten - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2024|W.P./Wie tot sind unsere Toten? 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Möglichkeiten der Kunst - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Möglichkeiten der Kunst/Sprachgestaltung, 2024]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Vom rettenden Wesen der Schönheit mit praktischen Sprachübungen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|W.P./Vom rettenden Wesen der Schönheit/Sprachgestaltung, 2025]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner zum 100. Todestag - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Sprachgestaltung mit Wolfgang Peter - Einführung in Grundübungen, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christus und das dreifache Johannes-Geheimnis - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Zunehmende Gewalt als Zeitphänomen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[(R)Evolution des Bewusstseins - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Leben in apokalyptischen Zeiten - ein Gespräch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner und die Welt der Farben - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Christoph Bolleßen ==&lt;br /&gt;
(Stand 15. Januar 2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Vortragsbezeichung&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Grundlagen Anthroposophie Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|26&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|27&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Der spirituelle Weg und das Denken - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Herbsterwachen - Michael-Zeit - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Toten und die Lebenden - Vergangenheit und Zukunft - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|1]]&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Im Geiste sich finden heißt Menschen verbinden - ein Vortrag von Christoph Bolleßen|Im Geist sich f.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 2 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 3 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 4 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 5 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 6 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 7 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 8 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 9 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christi Himmelfahrt 2024 - Ein Vortrag von Chrisoph Bolleßen|Christi Himmelf.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.5.2024 in Köln - Grundgedanken der sozialen Dreigl. Teil 1&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vom Eise befreit ...&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 20.7.2024 in Kempen - Braucht der moderne Mensch die Anthroposophie?&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.8.2024 in Aachen - Die Aufgabe Mitteleuropas - Gegenwart und Zukunft&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 16.9.2024 in Wangen (Allgäu) - Die Zukunft Mitteleuropas und aktuelles Zeitgeschehen&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 1&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 2&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Die Karwoche&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Michael Rheinheimer ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vortrag                                                                                   !! Bearbeiter                              &lt;br /&gt;
!Status!! Glossar  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2025]]                                                           || [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig|| fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]|| [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig|| fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]|| [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
| fertig||fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit. Ein Interview von Michael Birnthaler mit Michael Rheinheimer, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Lawrence von Arabien - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grad der Fertigstellung erkennen ==&lt;br /&gt;
+++ Wir haben für die Transkriptionsstufen [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|50%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]] und [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]] eingeführt. Daran siehst du was schon geschafft ist, oder wo&#039;s noch fehlt. +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile unserer Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 8. Feb 2025 +++&lt;br /&gt;
# Die &#039;&#039;&#039;Wort zu Schrift Transkription&#039;&#039;&#039; ist mit Software nur begrenzt gut. Die menschliche Nachbearbeitung ist unbedingt notwendig. Ziel ist eine Genauigkeit von ca. 99%&lt;br /&gt;
# Nicht jedes &amp;quot;äh&amp;quot; muss geschrieben werden - ansonsten wird aber nur das verschriftlicht, was original gesprochen wurde: Keine Glättung. Charakteristische &#039;&#039;&#039;umgangssprachliche Ausdrücke&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;Sprechart&#039;&#039;&#039;, sollen erhalten bleiben. Wenn die charakteristischen Ausdrücke zu &#039;&#039;&#039;fremd&#039;&#039;&#039; erscheinen, als dass sie in Zukunft nicht sinnvoll automatisch übersetzt werden können (z.B. sagt Dr. Wolfgang Peter in seinen Vorträgen schon mal &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; und meint damit &amp;quot;Gehirn&amp;quot; oder &amp;quot;Kopf&amp;quot; oder &amp;quot;Denkapparat&amp;quot;, dann bietet sich folgende Schreibweise an: &#039;&#039;&#039;Hirnkastel [Gehirn/ Kopf/ Denkapparat]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gestiken&#039;&#039;&#039; werden nicht verschriftlicht&lt;br /&gt;
# Manche Sätze gehen partout nicht auf und können mit dem Ellipse Zeichen (das sind 3 Punkte als ein Zeichen) [ … ] gekennzeichnet werden&lt;br /&gt;
# Anmerkungen des Autors bzw. des Transkriptors können mit eckigen Klammern vorgenommen werden [Anmerkung]&lt;br /&gt;
# Bildung von individuellen &#039;&#039;&#039;Sinn-Abschnitten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Überschriften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Links erstellen mit der Taste Strg + k um mit einem kleinen a: einen Link zu Artikeln im [https://Anthrowiki.at anthrowiki.at] zu setzen. Unterscheide dabei interne und externe Links&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erzeugung von Einzelglossaren&#039;&#039;&#039;. Wie viele Begriffe für das Glossar sind &amp;quot;angemessen&amp;quot;? Das muss diskutiert werden. Mit welchen Worten wird das Glossar geschrieben? Nur mit den Worten des Sprechers. Es können aber zahlreiche Auslassungen mit drei Punkten … gemacht werden oder wenn Absätze übersprungen werden dann [ … ]&lt;br /&gt;
# Aus den Einzelglossaren wachsen &#039;&#039;&#039;[https://anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter#Gesamtglossar_%C2%ABDie_Apokalypse_des_Johannes_von_Wolfgang_Peter%C2%BB Gesamtglossare]&#039;&#039;&#039; (die Summe von Einzelglossaren)&lt;br /&gt;
# Sonstige auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 11. Juni 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend entstehen Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung. Jeder darf Vorschläge machen, dafür bitte mit eigenem Namen und Datum kennzeichnen. Falls unbrauchbare Vorschläge gemacht werden, egal von wem, bitte nicht einfach hinnehmen, sondern diskutieren, siehe Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung (unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUTOREN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wer substanziell an einer Transkription arbeitet, dessen Namen soll erscheinen in Form von &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkribiert von Vorname Nachname&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Eintragung im Quelltext ganz unten bei den Kategorien machen. Wer unsicher ist, was substanziell ist oder nicht, bitte im Einzelfall mit François besprechen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANMERKUNGEN&lt;br /&gt;
* Anmerkungen in &#039;&#039;&#039;eckigen Klammern&#039;&#039;&#039; [ ]. Ohne in die eckigen Klammern Anm. zu schreiben | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kursiv bedeutet Hervorhebung | 17.09.2024 Anmerkung François: wenn&#039;s geht &#039;&#039;&#039;Kursiv&#039;&#039;&#039; wenig bis gar nicht benutzen | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUFZÄHLUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Werden bei einer Aufzählung, z. B. 1., 2., 3. usw. die einzelnen Punkte mit einem Punkt beendet?&#039;&#039; In einer nummerierten Aufzählung ist es im Deutschen üblich, die einzelnen Punkte wie folgt zu gestalten: 1. Wenn die einzelnen Punkte vollständige Sätze sind, dann enden sie jeweils mit einem Punkt. 2. Sind die Aufzählungspunkte hingegen nur Wörter oder unvollständige Sätze, wird meist kein Punkt am Ende gesetzt | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUSLASSUNGEN&lt;br /&gt;
* Bei &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; anstelle von drei Punkten das Zeichen für die Auslassungspunkte (&#039;&#039;&#039;Ellipse&#039;&#039;&#039;) &#039;&#039;&#039;verwenden&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;…&#039;&#039;&#039; Merke, es sind nicht drei einzelne Punkte, sondern die 3 Punkte sind tatsächlich ein Zeichen (der Tipp kam von Tobias) | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Windows: &lt;br /&gt;
*** Alt + 0133 (auf dem Ziffernblock) – hältst du die Alt-Taste gedrückt und tippst 0133 auf dem Ziffernblock ein&lt;br /&gt;
*** oder Alt + 123 (bei Damian aus der Schweiz klappt nur das)&lt;br /&gt;
*** oder Alt+Strg+. (alle 3 Tasten gleichzeitig drücken: Alt plus Strg plus .) auf einem Laptop ohne Nummernblock (Elke)&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Mac Option (⌥) + ; – einfach die Option-Taste und das Semikolon (;) gleichzeitig drücken&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Linux Strg + Shift + U, dann 2026, dann Enter – drücke Strg + Shift + U, gib 2026 ein, und bestätige mit Enter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leerzeichen vor und hinter der Ellipse machen, also z.B. so: Wort … Wort. Und NICHT so: Wort…Wort | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wenn bei Weglassung &#039;&#039;&#039;Abschnitte übersprungen&#039;&#039;&#039; werden, dann das Ellipsezeichen in eckige Kammern setzen &#039;&#039;&#039;[…]&#039;&#039;&#039;. Und zwar &#039;&#039;&#039;ohne Leerzeichen&#039;&#039;&#039; vor oder nach der Ellipse | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Bei Absatzanfängen, die mit einem Ellipse-Zeichen beginnen keine Leerzeichen vor die Ellipse. Das gilt vor allem für die Glossare, wo oft mit einer Auslassung begonnen wird | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FORMATIERUNG der Überschriften und Unterüberschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Hierarchie &amp;quot;Überschrift&amp;quot; nicht für gewöhnliche Textüberschriften nehmen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Gewöhnliche Textüberschriften bekommen die Hierarchie &amp;quot;Unterüberschrift 1&amp;quot; und wenn man feingliedriger arbeiten will dann kommen noch &amp;quot;Uü2&amp;quot; und &amp;quot;Uü3&amp;quot; hinzu | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GLOSSAR&lt;br /&gt;
* Hier findest du die &#039;&#039;&#039;Glossarvorlage&#039;&#039;&#039;: [[Vorlage:Glossarvorlage «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»]] Bitte im Quelltext kopieren und in deiner Transkription &#039;&#039;&#039;im Quelltextmodus&#039;&#039;&#039; einfügen. Falls du versehentlich die Glossarvorlage im Editormodus einfügst, könnten Verknüpfungen futsch sein  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Nur die &#039;&#039;&#039;original Worte&#039;&#039;&#039; aus dem Text verwenden, sprich keine eigene Interpretation (eigene Interpretationen hatten wir vormals, aber wir sind davon abgewichen, damit 100% Treue zum Vortragstext gewahrt bleibt) | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zitat Anführungsstriche so setzen: „“ (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).&lt;br /&gt;
* Glossarbeschreibungen &#039;&#039;&#039;nicht zu lang werden lassen&#039;&#039;&#039;. Ideal 1 bis max 3 Zeilen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Durch &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; den Inhalt des Begriffs &amp;quot;auf den Punkt bringen&amp;quot;. Dafür bitte nicht wie bisher drei Punkte verwenden ... , sondern nur noch das Ellipse Zeichen (siehe Auslassungen) … | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Fettschreibung im Glossar: Nur den Begriff fett markieren. 1x reicht, man muss den Betriff nicht öfters fett markieren | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Keine Verlinkung im Glossar mit externen Links oder mit anthrowiki.at | François | 10.11.2024LINKS MIT ANTHROWIKI.AT&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schlüsselwörter&#039;&#039;&#039; im Text mit Anthro.wiki verlinken: Befehl strg + k und dann den link intern setzten mit einem kleinen &amp;quot;a:&amp;quot; vor dem Begriff des anthrowiki.at. Denn a: erzeugt einen internen Link zum Wolfgangs anthrowiki.at | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wiederholungen in Glossaren bzw. Gesamtglossaren: Es darf Wiederholungen bzw. Ähnlichkeiten in Glossaren bzw. im Gesamtglossar geben. Weil Wolfgang die Begriffe tendenziell in jedem Vortrag mit leichter Nuance anders &amp;quot;umgibt&amp;quot;. Auf den ersten Blick sind die Begriffe ggf. identisch- aber die Ausführungen von Wolfgang sind jedes mal ein Stück weit anders, bzw. in einem neuen Kontext stehend | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Elke hat mit Stand 10.11.2024 ein alphabetisches Stichwortverzeichnis zur Schnellorientierung im Gesamtglossar erstellt: [[Gesamtglossar Die Apokalypse des Johannes - alphabetische Orientierungshilfe]] | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTSCHREIBUNG, fremdsprachliche Begriffe u Namen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schreibung fremdsprachlicher Namen und Begriffe mit Anthrowiki.at gegenchecken | 17.09.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SATZZEICHEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anführungsstriche bei Zitaten so&#039;&#039;&#039;  „“, nicht so &amp;quot;&amp;quot;, und nicht so »«  (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).| 11.06.2025&lt;br /&gt;
SCHRÄGSTRICH /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wird &#039;&#039;&#039;vor oder nach einem /&#039;&#039;&#039;, wenn es als entweder/oder verwendet wird, ein &#039;&#039;&#039;Leerzeichen&#039;&#039;&#039; eingefügt?&#039;&#039; Wenn ein Schrägstrich (/) als entweder/oder-Zeichen verwendet wird, wird in der deutschen Rechtschreibung in der Regel kein Leerzeichen davor oder danach gesetzt. Beispiele: Lehrer/innen, An-/Abreise, Ja/Nein-Frage. In speziellen Fällen, zum Beispiel bei besonders langen oder unübersichtlichen Begriffen, kann ein Leerzeichen eingefügt werden, um die Lesbarkeit zu verbessern. Das ist jedoch eine Stilfrage und keine festgelegte Regel | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TRANSKRIPTION&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bitte den &#039;&#039;&#039;Fortschritt&#039;&#039;&#039; eurer Transkription im Quelltext grob in den Kategorien wie folgt kennzeichnen mit &lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|Transkriptionsstufe 100%]] - Für Transkriptionen mit Absätzen, Überschriften, Zeitstempeln, Fettdruck und Links zu anthrowiki.at/ oder auch externen Links. ABER: Wenn das Glossar fehlt, aber sonst alles erfüllt ist, sprechen wir von 100%&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|Transkriptionsstufe 0%]] - Für Transkriptionen, wo nichts oder nur der unüberarbeitete Rohtext vorhanden ist&lt;br /&gt;
* Den Status der eigenen Transkription bitte stets auch bei &#039;&#039;&#039;MitTun&#039;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&#039;aktuellen Stand&#039;&#039;&#039; bringen, weil nur bei MitTun ein Gesamtüberblick für alle möglich ist | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zu Anfang der Transkription bitte das &#039;&#039;&#039;Datum&#039;&#039;&#039; des Vortrags ergänzen. Mit einer einheitlichen Schreibweise wie folgt am Beispiel der 226. Folge: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Hierarchie bei der Formatierung ist &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, sprich nicht &amp;quot;Unterüberschrift o.ä.&amp;quot; | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zur Diskussion im Bewusstsein, dass wir hier ggf. eine Fettnäpfchen für Egoismen provozieren könnten: Unter der Überschrift mit z.B. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot; könnt noch mal mit der Hierarchie &amp;quot;Text&amp;quot;, sprich nicht Unterüberschrift o.ä. der Name des Transkriptors geschrieben werden, und das Datum der Fertigstellung. Wenn mehrere Menschen maßgeblich transkribiert haben, dann stehen da mehrere Menschen. Aber wir sollten es mit der Genauigkeit nicht übertreiben, und keinen Nebenschauplatz aufmachen wer wann genau was gemacht hat. Es geht nur um die grobe Orientierung. An selbiger Stelle kann geschrieben werden, wer das Glossar erstellt hat | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÜBERSCHRIFTEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; der Überschriften ideal bei ca. 25-35 | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kürzere&#039;&#039;&#039; Überschriften | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kein &#039;&#039;&#039;Punkt&#039;&#039;&#039; nach der &#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039; | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zeitstempel&#039;&#039;&#039; in den Überschriften so: xx:xx:xx nicht x:xx:xx | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung. ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Können/ sollten wir nicht besser kursiv bei neuen Transkriptionen weitgehend weglassen? | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Frage an Tobias: Ist das Ellipse Zeichen mit den drei Punkten IT-mäßig auch in anderen Sprachen ein Standard, oder könnte es künftig bei Übersetzungen Probleme geben?  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel für eine Methode für beste Transkriptionsergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teamarbeit von Ghislaine (Insel Martinique) und Susanne (Berlin) entstehen derzeit Transkriptionsergebnisse von ausgesprochen hoher Güte. Die Arbeit bei Ghislaine und Susanne erfolgt arbeitsteilig. Man kann an der Entwicklung der letzten Wochen sehen, wie sich die Ergebnisse verändert haben. Man erkennt, dass es tendenziell mehr Schlüsselworte gibt (sehr wertvoll für die Verwendung in künftigen Artikeln und im Newsletter) und man erkennt auch, dass die Schlüsselworte mit den Hervorhebungen im Text in fett 1:1 einhergehen. Sozusagen sind die Schlüsselworte ein Spiegel vom Inhalt des verschriftlichten Vortrags. Für künftige Transkriptionen ist es wünschenswert sich an diesem neuen, hohen Qualitätsstandard zu orientieren. Die Frage ist: Nach welcher Methode geht Susanne vor? Ich habe sie gebeten mir das in einer Mail darzulegen, hier die Antwort:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ich habe mich wirklich sehr, sehr über deine anerkennenden Worte zur Transkription des 120. Vortrags gefreut!!!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;Ja, seit ich verstanden habe, wie du die Schlüsselwörter &amp;quot;verstehst&amp;quot; und verlinken möchtest, übe ich mich daran, möglichst &amp;quot;passgenau&amp;quot; zu arbeiten. Es könnte noch besser (vielleicht kürzer) sein, aber dann bräuchte ich sicher so einige Tage länger.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Hier, wie vorhin besprochen, eine etwas ausführlichere Darstellung, in welchen Schritten ich mich inzwischen durch die Vorträge &amp;quot;durchtaste&amp;quot;; ich bekomme ja von Ghislaine einen ganz wunderbar bearbeiteten Trint als Fließtext.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text lesen und &amp;quot;frei&amp;quot; korrigieren. Vom 2. Durchgang an brauche ich zwei &amp;quot;Geräte&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text nochmals lesen und zur Überprüfung das Video mitlaufen lassen (und immer wieder stoppen); dabei gegebenenfalls auch noch besondere Betonungen und Pausen kenntlich machen.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder durchlesen und versuchen, über den Fettdruck die Aussagen im Fluss &amp;quot;lesbar&amp;quot; hervorzuheben (komplexe Sätze in &amp;quot;einfache&amp;quot; Aussagen bringen, die sich z.T. durch den Absatz &amp;quot;durchschlängeln&amp;quot;). Dabei füge ich dann auch die für mich bereits offensichtlichen Absätze ein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&amp;lt;s&amp;gt;Durchgang: wieder alles durchgehen, um die Schlüsselwörter (Anmerkung: mit Stand Juli 2023 fallen die Schlüsselworte raus, dafür gibt es jetzt das Glossar) herauszufiltern, auf die ich &amp;quot;systembedingt&amp;quot; durch den Fettdruck stoße. Dabei versuche ich dann, nicht zu &amp;quot;springen&amp;quot; und nicht übergeordnet zusammenzufassen (wie ich es bei den ersten Transkriptionen gemacht habe, um die Anzahl zu reduzieren...), sondern &amp;quot;absatzkonform&amp;quot; oder zumindest &amp;quot;untertitelkonform&amp;quot; zu bleiben.&amp;lt;/s&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: die schon gefügten Absätze in Unterkapitel gliedern, dabei gegebenenfalls Absätze zusammenführen und Formulierungen für die Unterkapitel finden. Dabei achte ich auch darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden. Also: gegebenenfalls noch wieder neue Absätze einfügen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: erneuter &amp;quot;optischer Screen&amp;quot;, um vor mir selbst die sehr unterschiedliche Länge von Unterkapiteln zu rechtfertigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang erst nach einer offenbar absolut notwendigen längeren Pause: Die Zeit brauche ich, um herauszufinden, was denn für mich der rote Faden, die Essenz, ist. Da sitze ich dann manchmal für Stunden vor einer total leeren &amp;quot;Leinwand&amp;quot;. (Bis jetzt ist es gelungen, die Leere irgendwann zu füllen - irgendwie. Mal bin ich zufrieden, mal überhaupt nicht.) Nachdem diese sieben Stufen durchlaufen sind, schicke ich den Text möglichst schnell ab, um nicht der Versuchung zu erliegen, mich in immer wieder neuen Korrekturschleifen zu verfangen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das soll&#039;s als kleiner Erfahrungsbericht (mitten im 20. Vortrag, der der 122. ist) mal gewesen sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Liebe Grüße und ein schönes Wochenende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Susanne&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 19. August 2022)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lose Liste von offenen Punkten ==&lt;br /&gt;
Stand 3. Juni 2025&lt;br /&gt;
# Fehler bei der Verlinkung von [[Autismus]] &lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;mp3s bei Folge 1-13 ausgetauscht. Und alles aus dem Jahr 2024 und 2025. Offen: Jahr 2021 ...&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Hinter jedem Vortragstitel muss hinten die Jahreszahl stehen, siehe die Apokalypsevorträge&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Nur als Rohtext: [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]]&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Bei allen 19 Videotutorialfolgen die Kategorien eintragen, siehe Musterbeispiel hier: https://anthro.world/Die_Philosophie_der_Freiheit_-_1._Folge_Videokurs_von_Jac_Hielema&lt;br /&gt;
# Stand 15. September 2023: Die Volltexte von &amp;quot;Die Philosophie der Freiheit&amp;quot; im anthro.worl löschen (Die Volltexte findet man jetzt auf steiner.wiki)&lt;br /&gt;
# Verlinkung Überschriften in Herbsterwachen von Christoph Bolleßen&lt;br /&gt;
# mp3&#039;s gegen m4a&#039;s austauschen (betrifft die Jahrgänge 2025 und teilweise 2024). Und die Jahrgänge 2020 müssen überprüft werden (Links haben sich geändert) &lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Überschriften mit youtube verlinken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Glossar erstellen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Übertrag ins Gesamtglossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_204._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=32549</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_204._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=32549"/>
		<updated>2026-08-31T21:24:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Die zehnte Hierarchie: Todesüberwindung, Schöpferliebe und die kosmische Menschheitsverantwortung 02:29:07 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 203. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:204.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ|thumb|204. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 12. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/u5ponwxovymbs5appq9zf/204.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=l3ef7tvim7yi0anr3eo6yudox&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 204. Vortrags vom 12. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=42 Einleitung und 49. Wochespruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 204. Folge zur Apokalypse und dazu zum Einstieg der 49. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Gedankenklarheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkend eigenen Geistes Wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In finstern Winternächten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und neigt dem nahen Weltentage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Innern Hoffnungsstrahlen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt ein bisschen holprig, ich lese gleich noch einmal. Ich verstehe es aber nicht, wenn ich das so lese. Also, noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Gedankenklarheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkend eigenen Geistes Wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In finstern Winternächten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und neigt dem nahen Weltentage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Innern Hoffnungsstrahlen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, man fühlt selber oder kann fühlen, unser Ich fühlt, also Gedankenklarheit, und in dieser Gedankenklarheit fühlen wir das Weltensein. Dem wenden wir uns zu, wirklich der Welt draußen, und gedenkend unseres eigenen Geisteswachsens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gerade in der Weihnachtszeit, in der Winterzeit ganz besonders ausreifen kann. Natürlich sammeln wir es das ganze Jahr über, aber in der Winterzeit können wir ganz bei sich sein, bei uns selber sein. Und da vertieft sich dieses, also dieses bewusste Ergreifen auch des Geistigen. Und jetzt neigen wir uns also zu dem nahen Weltentag. Also eben, wenn jetzt wieder die Sinneswelt so ganz zu erstrahlen beginnt im Licht. Im Winter ist es halt ein bisschen gedämpfter. Die Lichtzeit ist kurz, die äußere Lichtzeit ist kurz, dafür sind die Nächte lang. Dafür sind wir gerade in den Nächten halt lang auch in der geistigen Welt irgendwo. Wir sind ja jede Nächte, auch wenn wir nichts wissen davon vielleicht oder nichts mitnehmen ins Tagesbewusstsein, aber wir sind es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spielt sich auch wirklich sehr viel in den Nächten ab, dann gerade. Also namentlich in den heiligen 13 Nächten spielt sich sehr viel in unserem Inneren diesbezüglich ab, auch wenn wir es nicht mitkriegen. Es spielt sich auch ab bei Menschen, die sich jetzt nicht so intensiv mit geistigen Dingen beschäftigen. So ganz entkommen sie dem Geistigen trotzdem nicht. Es ist da. Wir könnten ja ohne das gar nicht existieren. Und wir leben eben sehr stark in der Winterzeit da drinnen. Oder es lebt in uns besonders stark eigentlich da drinnen. Und jetzt können wir uns erhoffen, dass wir etwas aber von diesem Geistigen ins Bewusstsein mitnehmen und mit dem gegenübertreten, was uns jetzt von außen entgegenkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir müssen halt immer, auch wenn wir das Geistige der Welt um uns beobachten wollen oder erfühlen wollen, wie auch immer, müssen wir etwas aus unserem Inneren dem entgegenbringen. Wenn wir nichts oder wenig entgegenbringen, dann nehmen wir auch wenig mit aus der Welt draußen. Die ist voll geistig. Es brodelt, auf Wienerisch gesagt, es wurlt. Es bewegt sich sehr lebendig, sagen wir mal so, wurlt heißt so, lebendig sich bewegen. Das ist da, aber wenn wir nicht eine entsprechende Kraft entgegenschicken, gehen wir ziemlich achtlos an dem vorbei. Es wirkt natürlich trotzdem etwas in uns herein, aber wir können viel mehr davon erfahren und bewusst ergreifen, wenn wir gerade in der Winterzeit unser Bewusstsein geschult haben, gelernt haben aus dem wachen Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=301 Vom Traumbewusstsein zur aktiven Schau: Die moderne Imagination 00:05:01] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aus dem Bewusstsein, wo wir ganz bei uns sind. Da ist im Winter die beste Zeit dazu, ganz zu sich selbst zu kommen, während wir im Hochsommer eben ganz draußen sind. Und das kann dazu führen, dass wir eigentlich ganz wegkommen von uns, dass wir hinausscweben, wir liegen am Strand in der Sonne und sind irgendwo da draußen. Es plätschert um uns das Meer, es saust leise der Wind darüber und wir sind eigentlich ganz weg. Kann ja sein, durchaus. Also da werden wir hinausgezogen. Aber dann mehr in die sinnliche Welt. Und da kriegen wir aber dann nicht so viel mit von der geistigen Welt, die dahintersteckt. Da müssen wir wirklich auch mit unserem Ich dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kann im Sommer sehr leicht sein, dass das ziemlich davonzischt. Das Astralische ist noch irgendwo so halb verbunden, aber auch ein bisschen gelockert. Und das fühlt sich sehr wohl vielleicht, wenn da das Meer so rauscht. Es ist ja schön auch. Aber wenn wir erkennen wollen, was da für Kräfte drinnen leben, wenn wir die Anregung des Meeres auch haben wollen – also gerade das Meer kann unheimlich stark Imaginationen anregen, aber dazu müssen wir trotzdem etwas entgegenbringen. Also so auf die alte Art, dass wir im Traum verloren hinausgehen und dann in die Imaginationen kommen, das passiert heute eigentlich immer weniger. Und wäre auch nicht das Gesunde, wenn es so ganz von selber passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wenn wir mit unserem Ich dabei sein wollen, dann muss unser Ich tätig werden. Also das heißt, wir müssen die Imaginationen, die sich uns entgegenbewegen, müssen wir ergreifen, formen, selber eigentlich in unserem Bewusstsein dann malen. Aber wir malen nicht irgendwas, nicht irgendwas x-beliebiges, sondern wirklich das, was uns geistig entgegenkommt. Ich habe ja öfter schon mal die Frage gestellt, zum Beispiel, wie schaut ein Engel aus? Und man könnte genauso fragen, wie schaut ein Elementarwesen aus? Die schauen alle gar nicht aus, wenn man es ganz genau nimmt, weil es keine sinnlich erfahrbaren Wesen sind. Und in all unseren Vorstellungsbildern sind immer sinnliche Elemente drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn wir sie wahrnehmen wollen, ist immer zuerst die Berührung da, das Spüren. Das kann manchmal sehr deutlich sein. Man weiß, da ist etwas. Man hat sogar den Eindruck: Ich weiß, was das ist, aber ich kann es noch nicht sagen. Nicht einmal mir selber, aber ich weiß es eigentlich. Und habe es aber trotzdem noch nicht in meinem Oberbewusstsein. Und dann muss ich anfangen, selber zu malen, sozusagen. Das ist nämlich wirklich ein guter Weg, auch zu einer Imagination zu kommen, das im Bewusstsein in ein Bild zu verwandeln, in ein symbolisches Bild, wie auch immer. Man merkt dem Bild dann an, dass es nicht einfach eins zu eins etwas Äußeres abbildet, weil es das so in der äußeren Welt gar nicht gibt, aber man malt etwas trotzdem mit den Stilmitteln des Sinnlichen, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den alten Hellsehern war es eben so, dass das ganz automatisch so passierte, dass sich das umsetzte in ein traumartiges Bild, aber doch sehr detailliert, doch sehr wach. Ein Traumbild, das im Wachen erlebt wird, aber eben nicht ein willkürliches Traumbild ist. Wobei kein Traumbild wirklich ganz willkürlich ist, aber es ist immer die Frage, ob es sich auf die geistige Außenwelt bezieht oder ob es sich einfach auf das bezieht, was in unserem Organismus vorgeht. Also die meisten Traumbilder, die wir normalerweise haben, hängen damit zusammen, dass Bilder aufsteigen, die etwas wiedergeben, was sich in unserem Organismus tut. Das können die wunderschönsten Bilder sein. Manchmal können es auch schaurige Bilder sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Kopfschmerzen hat, glaubt man, man ist in einer finsteren, engen Höhle, mit Spinnweben verhangen, da krabbelt alles Mögliche herum. Und dann wacht man auf und hat Kopfschmerzen. Und das kleidet sich im Bild. Aber wenn ich mich wohlfühle, kann ich auch eine Kuppelhalle erleben, strahlend, sonnendurchflutet, mit den herrlichsten Gemälden, wo die Engel flattern. Kann auch sein, je nachdem. Aber das sind dann Bilder, die eben mit unserem Organismus zu tun haben. Und beim wirklichen Hellsehen geht es ja vor allem darum, auch die geistige Umwelt, die geistige Außenwelt, wenn man so will, zu sehen. Wobei Innen und Außen auch ein sehr relativer Begriff ist, weil die übersinnliche Welt ist nicht räumlich eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=620 Jenseits von Raum und Zeit: Gesetzmäßigkeit und Erkenntnisklarheit im Schauen 00:10:20] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also alles, was wir ins Räumliche übersetzen – selbst wenn wir sagen, die Sphäre der Engel reicht bis zur Mondensphäre, da leben sie –, dann darf man sich aber nicht vorstellen, dass da jetzt irgendwelche menschenartigen Wesen mit Flügeln in dem Bereich im Raum herumflattern. Das darf man sich nicht so vorstellen, sondern es ist nur so, dass, wenn man sich auf die Mondensphäre konzentriert, also ausgehend vom Mond und von der Bewegung des Mondes vor allem, dann kann man sagen, dass das uns einen Eindruck geben kann oder einen Anstoß geben kann, uns mit dem Weltbereich der Engel zu verbinden. Aber Weltbereiche eben nicht in einem räumlichen, sondern in einem außerräumlichen Sinne in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das wirkliche Geistige, das höhere Geistige, ist jenseits von Raum und Zeit in gewisser Weise. Auch jenseits der Zeit in gewisser Weise. Das kann man sich so schwer vorstellen. Aber auch das kann man in sinnliche Bilder umwandeln in gewisser Weise. So wie es beim Parzival – wir haben vorher gerade gesprochen, im Vorgespräch irgendwo, wie wir uns unterhalten haben – da heißt es ja so schön: „Zum Raum wird hier die Zeit.“ Das heißt, wenn wir in eine Imagination gehen, egal in welche Imagination wir gehen, dann gehen wir auch dort hinein, wo wir uns in der Zeit bewegen können. Das heißt, wir sehen dort Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft zusammen, schauen wir zusammen in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders natürlich die Vergangenheit als die Zukunft. Die Zukunft ist das Feld der vielen, vielen Möglichkeiten. In der Vergangenheit das, was in gewisser Weise gestorben ist in Wahrheit. Und die Zukunft ist das, was möglich ist, wenn wir jetzt in der Gegenwart einen Entschluss fassen, tätig werden. Und natürlich die anderen geistigen Wesen auch tätig werden. Und Zeit hängt ja überhaupt zusammen mit der unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeit der geistigen Wesenheiten. Die gibt es in jedem Feld, schon bei uns Menschen fängt es an. Manche sind schon weiterentwickelt, sind schon voraus, andere sind nur ein bisschen hintennach, wobei das jetzt gar nichts Abwertendes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist für die ganze Menschheitsentwicklung notwendig, zum Beispiel, dass alte Fähigkeiten, die der Mensch, der schon weit voraus ist, alle schon verloren hat, in Wahrheit. Weil man kann das nicht so eins zu eins mitnehmen, man muss was Altes verlieren, um es vielleicht auf neue, höhere Art wiederzugewinnen. Aber es ist eben dann anders. Also zum Beispiel, wenn ich im modernen Sinn imaginativ schauen will, dann ist das nicht mehr wie ein altes Hellsehen. Das hat einen ganz anderen Charakter und wir müssen viel aktiver, viel bewusster dabei beteiligt sein. Und dann kann es auch dieselbe Klarheit bekommen, die wir im streng logischen Denken drinnen haben. Da wissen wir, wie das zusammenhängt. Da können wir logisch alles verfolgen, wie das zusammenhängt, und wir sind uns bei jedem Schritt bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=844 Das luziferische Erbe: Entwicklung des Ich-Bewusstseins und der Meditation 00:14:04] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Hellsehen war im Grunde so, dass wie ein Traumbild eben von selbst das Bild aufgestiegen ist. Und dann hat man unter Umständen zunächst gar nicht so genau sagen können, was es ist. Ja, es erscheint vielleicht eine engelartige Gestalt, es ist aber keineswegs klar, von wo der herkommt. Also ob das jetzt durchaus luziferische Engel sein können, waren es auch großteils. Also gerade beim alten Hellsehen waren es vielfach luziferische Engelwesenheiten, die erschienen sind. Und zwischendurch einmal eine reguläre auch, aber die überwiegende Zahl waren luziferische Engelwesenheiten und denen haben wir viel zu verdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Luzifer hat ja viel Gutes gebracht. Wir hätten unser ganzes Seelenleben, nämlich das spezifisch menschliche Seelenleben, das ja eben ganz anders ist als das der regulären Engel, das hätten wir nicht bekommen, wenn wir nicht in enger Verbindung gestanden wären mit den luziferischen Wesenheiten. Das ist eine Gabe Luzifers. Ja, es führt letztlich dazu, dass wir ein Ego entwickeln, ja, dass wir Egoisten werden, was wir aber als Menschen auch sein müssen bis zu einem gewissen Grad. Wir sollen es nur nicht einseitig sein, sondern es geht darum, dass wir das als Basis nehmen. Das brauchen wir. Wir hätten sonst unser ganzes reiches Innenleben eigentlich nicht. Das habe ich ja schon erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Engel haben dieses Innenleben in der Art, wie wir es haben, nicht. Wenn sie in sich hineinschauen – ist schon wieder ein räumlicher Begriff, der eigentlich nicht stimmt –, aber wenn sie sich selbst zuwenden, sagen wir es einmal so, dann kommt Geisterfüllung von oben. Und dann spüren sie alles, nur nicht sich selbst. Also ihr Ich-Bewusstsein ist dann eigentlich ganz ausgelöscht. Sondern es ist die Geisterfüllung von oben. Sie nehmen das wahr, was durch die ganze Kette der Hierarchien oder der ganzen Pyramide der Hierarchien, wie man es nennen will, zu ihnen herunterströmt von der Gottheit. Das nehmen sie wahr, und aus dem entwickeln sie Willensimpulse, etwas zu tun für die Welt, heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann erst, wenn sie ins Tun gehen, tätig werden, dann erleben sie an dem, wie sie die Welt verändern durch ihr Tun, an dem erleben sie sich selbst. Dort erleben sie ihr Ich-Bewusstsein. Aber ein Engel könnte nicht sagen: Ja, ich gehe jetzt meditieren. Da braucht er nur, wenn er etwas Vergleichbares machen würde, dann geht er ja in sich, aber dann kommt Geisterfüllung von oben und er ist nicht mehr selber dabei. Wenn wir heute im modernen Sinn meditieren wollen, sollen, können, dann müssen wir ganz bei uns sein. Ganz wach bei uns. Also Meditationen, die man halb verträumt, sind keine Meditationen. Das bringt nichts. Also da muss man ganz bei sich auch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=1039 Der Weg zur Inspiration: Bildverwandlung, Farbensphäre und karge Symbole 00:17:19] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eben die Kunst des neuen imaginativen Sehens als nächste Entwicklungsstufe, die kommt. Und in der stehen wir drinnen jetzt in dieser Entwicklungsstufe, auch wenn man es noch nicht so deutlich merkt. Aber auf das gehen wir zu, dass eben ein imaginatives Denken, dass die geistigen Hintergründe des Weltgeschehens wahrnehmen kann, aber wahrnehmen kann dadurch, dass wir sie, wie soll ich sagen, schauend ergreifen, ertasten, malen. Da tut man nicht einfach nur einer willkürlichen Fantasie nachgehen, sondern dann ist es ganz konkret, dass wir die geistige Welt erfahren und diese Erfahrung aber selber in ein Bild bringen. Ganz wach. Ganz wach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es natürlich heute auch noch Hellseher vom alten Schlage gibt, die halt noch diese traumartigen, halbbewussten Schauungen haben. Aber das ist nicht der Weg in die Zukunft. Tatsächlich ist es so, und Rudolf Steiner selber ist dafür ein ganz schlagendes Bild: Wenn man ein neues Schauen entwickeln will, muss man das alte Schauen überwinden. Und Rudolf Steiner selber war als Kind schon hellsichtig, und das war noch ein altes Hellsehen. Und das spiegelt sich aber noch wider in Schilderungen, in Mysteriendramen, zum Beispiel das Märchen vom Quellwunder. Das ist ganz deutlich ein Erlebnis, das er selber hatte, auch in einer ähnlichen Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist natürlich künstlerisch jetzt aus- und umgestaltet, aber es hat einen biografischen Hintergrund. Ich meine, wie im Grunde alles geistige Schauen bis zu einem gewissen Grad einen biografischen Hintergrund hat, inklusive aller Vorleben, die man hatte. Man schaut das oder kann das schauen, was mit der eigenen Aufgabe zu tun hat. Nichts anderes. Das, was einen geistig nichts angeht – nämlich deswegen nicht angeht, weil man einfach nicht bereit dafür ist noch und die geistige Welt ist unheimlich reich –, gewisse Dinge haben eng oder weniger eng mit einem zu tun und manche Dinge zunächst noch gar nicht. Es wäre ein Irrtum zu glauben, der Geistesforscher, ein Hellseher, der kann alles schauen, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So einfach ist das nicht, sondern es hängt mit der ganz spezifischen Aufgabe zusammen, die er sich vorgenommen hat für dieses Leben. Es funktioniert nicht nur aus bloßer Neugierde oder aus bloßem Interesse, sondern man muss bereit dazu sein. Das ist ganz wichtig und es muss auch dann ein Impuls sein, der eine gewisse Wirkung in die Welt bringt. Es ist nicht mehr Selbstzweck. Also sozusagen schauen in die geistige Welt – ich sage es jetzt ganz bewusst – aus Neugierde, das funktioniert nicht. Da kann man durchaus auch was schauen, aber dann sind es luziferische Bilder, die dann heute völlig ungesund sind. Weil da gaukelt uns dann der Luzifer im Grunde halt vor, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er macht es uns schmackhaft mit den schönsten Bildern und leitet uns damit aber auf völlige Abwege. Aber wir fühlen uns unheimlich wohl, bis wir halt dann merken plötzlich: Ups, da ist jetzt der Abgrund. Aber da ist es dann schon sehr spät, das zu merken. Also darum ist heute wichtig der Schritt, bewusst dabei zu sein. Und dann is die Klarheit im imaginativen Schauen, im lebendig gestaltenden imaginativen Schauen, so klar, wie sie nur sonst sein kann in der Mathematik. Dass zwei und zwei vier ist, zumindest im normalen Zahlensystem, das kann man durchschauen. Ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kannst du nicht drübergehen, dass jemand sagt, zwei und zwei ist fünf, wäre mir lieber. Wenn es ums Geld geht, das man kriegt, ist das wahrscheinlich der Fall, aber das funktioniert nicht. Man ist an die Gesetzmäßigkeiten der Welt gebunden. Und die Gesetzmäßigkeiten der Welt sind nichts anderes als die Taten der geistigen Wesenheiten, die diese Welt beständig ordnen, geordnet haben, aber beständig auch weiter ordnen. Die drückt sich darin aus. Und diese Gesetzmäßigkeit, die ergreifen wir sozusagen mit unserem modernen, imaginativen Schauen. Und darum ist oft auch wirklich das Gefühl da: Ich spüre, da sind geistige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, das ist der nächste Schritt, ich weiß eigentlich sicher, dass sie da sind, ich weiß eigentlich auch, wie sie sind, aber ich kann es noch nicht sagen. Und mit der Zeit kommt dann aus dem Erleben, aus dem Nacherleben durchaus auch heraus, dass ich es in ein imaginatives Bild wirklich gestalten kann. Und dann wird es mir auf einmal klar. Indem ich das Bild gestalte, wird mir klar, was ich da eigentlich schon vorher wahrgenommen habe, ohne es noch zu schauen in Wahrheit, ohne es erst recht zu verstehen. Weil ich muss wirklich dann voll verstehen, was ich da schaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn ich es jetzt einmal malen kann, das Bild, habe ich natürlich schon einen gewissen Eindruck, aber ein volles Verständnis kommt erst, wenn ich die nächste Stufe erreiche, die Inspiration. Die Inspiration, dass ich die erreiche – also Inspiration heißt so viel wie: Das Bild, das ich gemalt habe, fängt mir an, wirklich etwas zu erzählen. Im übertragenen Sinn, nehmt irgendein Gemälde von einem großen Meister her, nehmt an, ihr kennt das jetzt noch gar nicht, das ist neu für euch. Man geht heran, man sieht einmal, was alles drauf ist, und dann fragt man sich: Was wollte der Maler eigentlich da sagen mit dem Bild? Weil er will etwas sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch hinter jedem Gemälde steckt eigentlich eine Inspiration, und die ist das noch tiefere. Und was muss ich tun? Ich muss das Bild eigentlich auslöschen. Also gerade beim imaginativen Schauen ist das Wichtige, dass ich das Bild, das ich mir jetzt endlich einmal mühsam geschaffen habe – und das ist für den modernen Menschen, wenn er auf moderne Art imaginativ schauend wird, mühsam, das Bild aufzubauen. Es ist eben nicht so schnipp einfach da. Bis es so weit ist, das dauert. Es kann Stunden dauern, es kann Tage dauern, es kann Jahre dauern, es kann sogar Jahrzehnte dauern. Es kann durchaus sein, dass man in jungen Jahren ein entscheidendes Erlebnis hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stehe vor einer Blumenwiese oder was. So wie dort der Eindruck ist, wie dort die Blumen stehen, das berührt mich einfach ganz tief. Und das ist etwas, was ich nicht vergesse, was mich begleitet. Oder eine Sonnenaufgangsstimmung zum Beispiel. Ich kann mich immer noch an plastische Details erinnern, da waren wir von einer Fahrt nach Kärnten herunter. Wir hatten dort ein Seminar, und das hat schon in der Früh begonnen. Das heißt, ich bin rechtzeitig in der Früh weggefahren, dass ich noch rechtzeitig dort bin. Ich bin nämlich nicht am Vortag schon gefahren, sondern am selben Tag in der Früh. Ich glaube, ich bin um vier Uhr oder was aufgestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann habe ich auf der Fahrt erlebt, allmählich den Sonnenaufgang. Die Fahrt geht Richtung Süden, ich bin richtig mitgefahren mit dem Sonnenaufgang. Das hat wirklich eine gute Stunde gedauert, bis dann wirklich die Sonne hervorgetreten ist. Und wie die gemalt hat dann an den Wolkenfetzen, dabei war es eigentlich fast ein strahlend blauer Himmel, aber ganz leichte Dinge, und da waren Farbpaletten, also die unmöglichsten, die undenkbarsten Farbkombinationen, die es da gegeben hat, und die haben sich ununterbrochen lebendig entwickelt. Und also ein Eintauchen in die Farbenwelt, das hat was zu tun, in Wahrheit, da steckt sehr viel dahinter, da steckt die astrale Welt sehr stark dahinter, gerade besonders hinter den Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben, auch wenn wir sie sinnlich erleben, ist zwar nur ein Abglanz natürlich durch unser Sinnessystem, aber was abgeglänzt wird, ist eigentlich die astralische Welt. Das heißt also, auch wenn man dann Imaginationen sehr bunt malt, dann ist sehr viel Astralisches drinnen. Wenn stärker das höhere geistige Element drinnen ist, dann können sie sehr farblos – will ich nicht sagen –, aber dann tritt das Farbelement zurück, dann tritt mehr ein Formelement hinein, das sich bis in ein symbolisches Bild verwandeln lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann dann durchaus sein, dass die Schauung so geht, dass ich eigentlich jetzt kein reiches Bild sehe, aber es kommt schon durch die Inspiration, und die Inspiration hilft mir dabei, das in ein sehr karges, einfaches Symbol, in ein Zeichen vielleicht nur hineinzuverwandeln. Also ihr könnt vielleicht von den Widersachermächten, kann das sein, oder sonst was, das sich in ein Symbol kleidet. Also zum Beispiel so Wesenheiten wie die soratischen Wesenheiten, die könnte man nie in ein treffendes, imaginatives Bild verwandeln, das jetzt farbig ist, auch nicht einmal in ein Bild, das wirklich in erfassbare Gestalten sich kleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da weiß ich nicht, dass man irgendwelche dunklen Gestalten sieht. Mit den ahrimanischen Wesenheiten geht das sehr gut, mit den asurischen geht es auch noch irgendwie. Aber die soratischen Wesenheiten lassen sich eigentlich nur durch ein Formprinzip ausdrücken: dieses grausliche Bild mit dem Widerhaken drinnen. Es ist ein ganz einfaches Symbol, das sind im Grund ein paar Striche. Ich will es jetzt gar nicht zeigen. Du brauchst nur nachschlagen, brauchst auf AnthroWiki gehen, Sorat eingeben, dann seht ihr irgendwo den scheußlichen Widerhaken, der da drinnen ist. Und der hat tatsächlich, wenn man sich wirklich darauf einlässt, eine sehr unangenehme Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist das Bild, das dann geschaffen wird aus dem Erlebnis: Ich begegne soratischen Wesenheiten. Sie sind ja da, sie wirken in der Welt. Ist nicht die angenehmste Erfahrung ist in der Regel auch nicht eine Erfahrung, die man sehr bald macht. Da muss man schon relativ gut entwickelt sein, dass man das wirklich herankommt, dass man dieses Formprinzip als Erlebnis hat. Aber das ist auch keineswegs willkürlich. So wie unsere Buchstaben nicht ganz willkürlich entstanden sind. Sie sind dann natürlich vielfach umgeformt worden. Und da war es dann schon die menschliche Willkür vielfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und klar, bei den vielen Druckschriftarten zum Beispiel gibt es 100.000 Formmöglichkeiten, aber trotzdem muss ein A irgendwo als A erkennbar sein und ein B als B, wenn es jetzt um die lateinische Schrift geht. Aber ich kann mit der Fantasie jetzt alles Mögliche gestalten. Aber gerade bei diesen wirklichen Symbolen, die sehr karg sind, da gibt es eigentlich gar nicht viele Variationsmöglichkeiten, interessanterweise. Also jetzt den soratischen Widerhaken künstlerisch auszugestalten, bringt uns dem Verständnis der soratischen Wesenheiten nicht näher. Da hat man das Treffendste und Sicherste also in diesem ganz kargen Symbol im Grunde drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=1862 Die 666-Jahre-Rhythmen: Templerorden, Weltökonomie und moderne Kontrollmechanismen 00:31:02] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also das sind mal ein bisschen ein paar Splitter dazu wieder, aber ich will heute nicht endlos über das sprechen, weil sonst kommen wir nie dazu, was ich euch erzählen wollte, schon lange ein bisschen ausführlicher erzählen wollte: eben wie dieses Zusammenströmen der Mondenreligionen und der Sonnenreligion des Christus, wie das ausschaut und wie sich das aber auch im Äußeren historisch entwickelt hat, welche Impulse dazu notwendig waren und welche Impulse dabei eine Rolle gespielt haben. Und da haben eben zum Beispiel sogar auch die soratischen Wesenheiten eine deutliche Rolle gespielt, eine sehr starke Widersacherrolle gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es hängt zusammen mit der Zahl des Tieres, die eines Menschen Zahl ist, die Zahl 666, die sich aber punktuell, könnte man sagen, verwirklicht hat um das Jahr 666 nach Christus. Also 666 nach Christus und das immer wieder in Abständen von 666 Jahren eine Verstärkung dieses Impulses kommt. Also ein starker Impuls war in der Zeit des Mittelalters dann. Das war etwa um die Zeit, wo der Templerorden vernichtet wurde. Das war also die gravierendste Folge dieses Impulses und hat zunächst einmal natürlich negative Wirkungen gehabt, aber es hat auch positive Seiten gebracht. Es hat also die Entwicklung neu gelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder man kann so sagen, es sind die soratischen Wesenheiten wieder gescheitert mit ihrem Impuls. Es ist ihnen zwar gelungen, den Templerorden zu vernichten im Grunde, das ist wirklich ein soratischer Impuls. Und in den Prinzipien des Templerordens war sehr viel drinnen. Es war die Anlage drinnen, namentlich auch bis hinein zu dem, ein neues Wirtschafts- und Geldsystem zu schaffen, das ganz anders gewesen wäre als das, was wir heute haben und was uns heute große Probleme macht. Da war dort schon der Keim drinnen, eine ganz neue Weltordnung zu machen, in wirtschaftlicher Hinsicht, also gerade in praktischen Dingen. Und das ist verhindert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Templer konnten umgehen mit Gold in Hülle und Fülle, weil sie haben es geschürft, sie haben es gefunden. Sie hatten Gold zur Verfügung. Das ist ja auch ein Thema in den Mysteriendramen, im zweiten Mysteriendrama sehr stark darin. Da geht es in einer zentralen Szene darum, dass die Kirche ein Grundstück wieder zurückhaben will, das sie den Tempelrittern verkauft hat, billig verkauft hat, weil sie eigentlich nichts angefangen hat mit diesem öden Landstück. Nur die Templer haben dort reiche Schätze gefunden und haben sie benutzt, aber um das Geistesleben zu fördern in Wahrheit, also um das Christliche eigentlich zu fördern, aber in einer freien Weise zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat der Kirche nicht so sehr gepasst, und es hat vor allem dem Philipp dem Schönen, dem französischen König, nicht gepasst, weil der wollte das Gold haben. Und das hat man sich halt dann so ziemlich aufgeteilt. Also die Kirche ist Konkurrenten losgeworden, und der Philipp der Schöne hat sein Gold bekommen. Aber viel Freude hatte er nicht lang, weil er dann wirklich kurz nachdem der letzte Großmeister hingerichtet wurde – weil er trotzdem zu seiner Aussage gestanden ist... Und wenn er sozusagen um Vergebung gebeten hätte, dann hätte er begnadigt werden können. Wäre sicher trotzdem im Kerker, in Haft geblieben, aber er hätte begnadigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn er sozusagen sein Geständnis bestätigt hätte, dann hätte es in eine wahrscheinlich lebenslange Kerkerhaft umgewandelt werden können. Das wollte er nicht und ist stattdessen halt dann in Paris am Scheiterhaufen verbrannt worden. Und es ist sehr interessant – eine kleine Nebenbemerkung –, dass es Vermutungen gibt, dass genau zu der Zeit Dante Alighieri, der damals ja auch schon in Verbannung war, auch in Paris war. Und Dante war vermutlich ein – na ja, nicht Mitglied des Templerordens, aber er war verbunden mit dem Templerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab also auch die Möglichkeit, dass Laien, die nicht in den Orden eintreten, dass die geistig sehr stark damit verbunden sein konnten. Und das dürfte bei Dante der Fall gewesen sein. Und vor allem hat er einiges mitbekommen vom wirklichen geistigen Hintergrund, vom esoterischen Hintergrund des Templerordens. Und davon ist viel auch in seine Göttliche Komödie eingeflossen in Wahrheit. Er hätte sie nie so schreiben können, wenn er nicht diesen hintergrund gehabt hätte. Ich meine, er hatte auch einen großen Lehrer, der jetzt auch nicht Mitglied des Templerordens war, aber er hat selber auch einiges mitbekommen, dadurch, dass er eben die Templer kannte, und die wirklich esoterische Lehre der Templer kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber alles einmal vernichtet worden durch den Impuls von 666. In der zweiten Stufe jetzt – das ist jetzt, glaube ich, 1332 ist das Jahr, kurz vorher wurde der Templerorden vernichtet. Man muss immer denken, wenn jetzt so ein Jahr ist, wo sich die Zahl 666 wiederholt, dann passiert nicht jetzt genau in dem Jahr, das Jahr geht an, 1. Jänner, und jetzt passiert es. Es wirft seine Schatten voraus und es wirkt auch nach. Und das ist so die Mitte, in der es wirkt, aber es wirkt also gut – gut, sage ich mal – ein Jahrhundert davor schon beginnt es zu wirken an in Wahrheit, und es wirkt mindestens noch ein Jahrhundert nach in der Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da passieren entscheidende Schritte. Wir stehen auch in einer solchen Zeit drinnen, weil die dritte Wiederholung der 666 war 1998. Es ist ja damals auch in anthroposophischen Zusammenhängen viel darüber gesprochen worden vor dem Jahr 1998, interessanterweise danach kaum mehr. Weil scheinbar hat sich äußerlich gar nicht so viel geändert. Es hat sich aber sehr viel geändert. Also die ganzen Dinge, die passiert sind am Anfang des neuen Jahrtausends, hängen sehr stark damit zusammen. Und eben auch die Sachen 9/11, was in Amerika passiert ist, nicht dass das so wichtig ist, aber wichtig sind die Folgen, die daraus gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben die Welt verändert. Die haben die Welt verändert in dem, was einfach verständlicherweise einerseits, aber katastrophal für die Welt ist, was immer mehr zu Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle geführt hat. Und was ein extrem starker Impuls ist gegen die Freiheit. Alles, was nicht der Regel entspricht, ist schonmal grundsätzlich verdächtig. Und wer nicht so denkt, ist überhaupt verdächtig. Das ist von dort ausgegangen, ist aber heute der Impuls, der überall ist. Man kann also nicht sagen: Jetzt sind nur die Amerikaner schuld oder was. Dort ist das halt passiert. Dort war halt eine gute Gelegenheit, dass der Knalleffekt einmal passieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Wirkung ist überall in jedem Staat der Welt heute vorhanden. Und im Grunde keiner der Staatslenker, der Regierenden kann dem entkommen in Wahrheit. Sie schaffen es nicht, sie stecken drinnen. Alle, alle zusammen. Und es ist dadurch eine immense Misstrauenswelle gekommen in die Welt und andererseits wieder ein blinder Glaube an das, was gerade als richtig erklärt wird, als Mittel dagegen. Das ist bei allen, man kann das verfolgen in der Corona-Krise. Das war der nächste große Schritt. Weltweit. Weltweit. Die Wirkungen weltweit, nicht lokal begrenzt. Das darf man nicht unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=2470 Kosmischer Ursprung der Sorat-Mächte: Die Gegenhierarchie seit dem Alten Saturn 00:41:10] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind gewaltige Wirkungen da, und die erfordern aber auch ein gewaltiges Gegenarbeiten aus dem Geistigen. Und zum Beispiel, wenn wir jetzt wieder ein bisschen zurücksteigen: Der erste deutliche Einschlag ist ja auch interessant, dieser starke Einschlag, wo diese soratischen Wesenheiten wirklich erstmals ganz, ganz stark in Erscheinung treten. Vorher sind sie auch schon da, natürlich. Sie sind da schon seit Anfang der Weltentwicklung, unserer Weltentwicklung, die wir überschauen können. Seitdem sind sie da. Aber auch selbst auf den planetarischen Entwicklungsstufen, kosmischen Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen sind, auch da sind sie schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind da gewesen schon vom ersten Moment an, weil sie sind aus einer früheren oder – ihr wisst, ich sage immer – abseits davon gelegenen Entwicklung herausgegangen, ehe überhaupt unsere erste Entwicklungsstufe, der alte Saturn, begonnen hat. Ich sage abseits davon, weil Zeit in unserem Sinne bestenfalls bis zum Anfang des alten Saturn zurückzuverfolgen ist. Bei dem anderen kann man nicht sagen, es war vorher. Es war abseits. Man kann nur bemerken, dass am Anfang, als der alte Saturn beginnt, eine ganze Menge geistiger Wesenheiten schon da sind. Sonst hätte es ja auch die Schöpfung des alten Saturn nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt also nur allein an die Gottheit, natürlich sowieso, die Trinität als solche sowieso. Aber dann sind es ja wesentlich, zum Beispiel die Throne, die Geister des Willens, die ihre Willenskraft ausströmen, und aus der entsteht die Saturnwärme. Und der alte Saturn war nur reine Wärme, kann man sich halt gar nicht vorstellen. Reine Wärme. Nicht einmal ein Luftelement, nicht einmal das dünnste Luftelement. Und ganz am Anfang dieser alte Saturn, diese Saturnwärme, nicht einmal raumartig, sondern zeitartig nur. Kann man sich auch schon wieder nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nichts, was wir so eins zu eins in unsere sinnlichen Vorstellungsbilder übersetzen könnten. Das geht erst in späteren Phasen der alten Saturnentwicklung. Da fängt es an, einen gewissen Sinn zu machen. Das ist also sehr schwer zu sprechen darüber. Aber es sind jedenfalls geistige Wesenheiten von Anfang an da. Und dazu zählen auch die soratischen Wesenheiten, die damals noch relativ klein sind, aber immerhin schon Ich-Wesenheiten sind. Das heißt, fertige geistige Wesenheiten. Also die kommen hier herein bereits, damals. Und sie entwickeln sich auf ihre Art auch weiter natürlich, steigen auch auf, allerdings, man könnte sagen, sie steigen ab vielleicht eher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie werden stärker. Sie werden stärker. Das heißt, sie sind damit stärker als welche Wesenheiten? Auf dem alten Saturn entstehen als neue, als geistige Wesenheiten die heutigen Urengel, die Archai. Darum heißen sie Urengel, weil sie bis zum Uranfang zurückgehen, unsere Entwicklungskette, die über sieben Stufen geht. Dort machen sie sozusagen ihr – sehr unter Anführungszeichen – Menschentum durch. Nicht, dass sie irgendwie so ausgesehen hätten wie wir, aber sie werden dort eigenständige Ich-Wesenheiten. Allerdings nicht mit Freiheit begabt, aber sie bekommen ihr Ich. Der Ich-Funke wird gezündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den soratischen Wesenheiten ist das abseits davon, oder wenn ihr wollt, davor passiert. Aber davor passt halt eben nicht, weil die Zeit dann nicht mehr läuft. Aber sie waren jedenfalls schon im ersten Moment, wo der Saturn da ist, wie die Archaien nicht einmal noch wirklich entstanden waren – weil die sind auch nicht sofort am Anfang entstanden, sondern erst im Laufe der Zeit –, waren die soratischen Wesenheiten schon da. Und sie waren vollentwickelte Ich-Wesenheiten bereits damals. Sie hatten ihr Ich bereits, also abseits unserer ganzen Entwicklungskette entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher waren sie von Anfang an da und hatten dann die Entwicklungsstufe, eine vergleichbare Entwicklungsstufe, die wir als Menschen haben werden, wenn es mit uns zum neuen Jerusalem hinübergeht. Das ist vergleichbar der Entwicklungsstufe, die die soratischen Wesenheiten hatten im ersten Moment schon des alten Saturn. So werden wir mit einer vergleichbaren Konstitution, wenn man es so nennen will, werden wir auf den neuen Jupiter bzw. das neue Jerusalem hinübergehen. Nur die soratischen Wesenheiten haben sich dann weiterentwickelt. Zwar zur dunklen Seite hin weiterentwickelt, aber es gibt im Grunde eine ganze Gegenhierarchie, könnte man sagen, die in den dunklen Bereich hinuntergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=2835 Elohim, Archai und Asuras: Der Schöpfungskampf um die menschliche Freiheit 00:47:15] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die soratischen Wesenheiten waren also engelartig, könnte man sagen, auf dem alten Saturn. Sie waren erzengelartig, aber halt in die dunkle Richtung, auf der alten Sonne. Sie waren urengelartig auf dem alten Mond. Und sie sind negative, schwarze Geister der Form während unserer Erdentwicklung. Das heißt, sie sind absolut ein Gegenpart zu den Elohim, zu den Schöpfergeistern unserer Erde. Die Elohim – das andere Wort dafür ist Geister der Form. Elohim ist der hebräische Ausdruck, aber um näher ihre Kraft, ihre Aufgabe zu schildern, hat Rudolf Steiner sie Geister der Form genannt, weil sie es sind, die tätig die Formen unserer Erdenwelt, unseres ganzen damit verbundenen Kosmos hervorgebracht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben das geformt. Und mit Hilfe im Übrigen auch der Urengel dann, also der Archai, der jetzigen Archai. Die waren auch notwendig, die höchsten sieben Archai waren notwendig, damit sie gemeinsam mit den Geistern der Form unseren Kosmos, wie wir ihn heute haben, geschaffen haben. Das sind nämlich die sieben Schöpfungstage. Die sieben Schöpfungstage sind nicht irgendwelche definierten Zeitabschnitte in unserem modernen Sinn, die man mit einer Uhr stoppen könnte, sondern sie sind die wesenhafte Zeit in gewisser Weise. Und wesenhafte Zeit heißt, sie bringen die Schritte hervor, die zu all den Formen führen, die wir heute in der Natur haben, auch bis in unseren Organismus hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ausführende Organe sind diese Archai, diese Urengel, die Schöpfungstage. Daher ist ja später im Mittelalter öfter gesprochen von den sieben schöpferischen Geistern Gottes. Das sind genau die. Jakob Böhme zum Beispiel spricht ganz deutlich von den sieben Schöpfergeistern Gottes. Das sind genau die. Die stehen also eine Stufe unter den Elohim. Sie nehmen von den Elohim die Schöpfungsgedanken entgegen, aber sie haben die Aufgabe, das jetzt in die Tat umzusetzen, und bedienen sich dabei wieder unter ihnen stehender Wesenheiten. Aber sie gliedern das, sie schauen also, dass da ein richtiger Ablauf der Entwicklung stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die soratischen Wesenheiten haben im Prinzip, verfügen sie über dieselbe Kraft oder eine gleichartige Kraft wie die Geister der Form, wie die Elohim. Das heißt, man kann also durchaus in gewisser Weise sagen, dass sie ein absoluter Gegenpol zu dem sind, was in der Schöpfungsgeschichte in der Bibel beschrieben wird. Dort wird beschrieben, was die Geister der Form, die Elohim, mit Hilfe der Archai tun. Und es gibt aber das Gegenbild dazu, und das sind die soratischen Wesenheiten mit ihren Dienern, mit den dunklen Archai, mit den dunklen Urengeln – das sind die sogenannten Asuras, mit denen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, in jedem Schöpfungsprozess – die Schöpfung is ja nicht zu Ende, sie läuft ja noch. Es ist ja nicht so, dass das jetzt fertig ist, sondern es läuft. Wir sind drinnen in den Schöpfungstagen in gewisser Weise. Wäre auch ein riesiges Thema, über das einmal zu sprechen, wie das zusammenhängt. Aber es ist zugleich von Anfang an die Gegenkraft drinnen. Es wirken die soratischen Wesenheiten, die eben auch vom Range letztlich der Geister der Form sind, jedenfalls dieselben Kräfte haben, nämlich formend in die Welt einzugreifen. Das heißt, Gedankenformen zu bilden, nennen wir es einmal so, also geistige Formen zu bilden, die aber einen anderen Charakter haben als das, was von den guten Göttern gewollt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=3156 Das Mysterium des Knochensystems: Inkarnation Christi in die tiefste Physis 00:52:36] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da zum Beispiel ist ein ganz starker Impuls drinnen, zu verhindern, dass der Mensch auf Erden die Freiheit entwickeln kann. Daher ist ein ganz starker Angriff einmal, bis in den physischen Leib des Menschen zu verhindern, dass der physische Leib es hergibt, dass der Mensch mit dessen Hilfe die Freiheit entwickeln kann. Wir haben gerade die Möglichkeit zur Freiheit dadurch bekommen, dass wir uns bis in einen mineralisch-physischen Körper inkarniert haben. Das machen die Engelwesenheiten nicht, das machen die Erzengelwesenheiten nicht, das machen die Urengel schon gar nicht. Und der Mensch macht es. Er ist ein geistiges Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist das erste geistige Wesen, das bis in die feste Materie hinein absteigt, weil zumindest in Form unseres Knochengerüstes tragen wir das in uns. Obwohl die Knochen in Wahrheit nicht so tot sind, wie man glaubt. Das weiß man ja, dass Knochenbrüche in der Regel ganz gut heilen können. Der Knochen als Ganzes ist etwas sehr Lebendiges, aber er besteht aus Millionen, Milliarden von winzigen Kalkkristallen, also phosphorsaurer Kalk hauptsächlich, der drinnen ist, der eingelagert ist durchaus in bindegewebsartige Schichten. Es ist ein wunderbarer Verbundwerkstoff, könnte man sagen, wenn man es technisch ausdrücken will, wie unser Knochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, der noch viel genialer ist als die Verbundwerkstoffe, die wir heute entwickelt haben, nämlich in seiner Flexibilität, in seiner Vielseitigkeit und in seiner Regenerationsfähigkeit. Trotz allem, Knochen können sich heilen wieder. Also natürlich, wenn ich die Hälfte abschneide, kann es nicht mehr ganz regenerieren, aber Brüche oder dergleichen ohne Weiteres. Also da ist das Wunder des Knochensystems, dass da etwas ist, was in sich vereinigt etwas unglaublich Lebendiges mit dem absolut Tot-Mineralischen. Darum war das ganz Wichtige, dass der Christus, als er sich auf Erden verkörpert hat, sich bis in das Knochensystem hinein, bis in die feinsten Feinheiten des Knochensystems hinein inkarniert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sozusagen gerade dort eben den Kampf aufnimmt, aus seinen gewaltigen Lebenskräften, die er hat, mit dem Stoff, der unheimlich starke Todeskräfte in gewisser Weise in sich hat, trotzdem aber was Großartiges ist. Jeder Kristall ist eigentlich ein Wunder. Aber es ist zugleich aber auch in dem Stoff konzentrierteste Todeskraft in gewisser Weise. Weil dass es stofflich wird, da wirken die Widersacher mit, selbst in der Leibeshülle, in der sich der Christus verkörpert hat. Auch da sind diese Kräfte drinnen. Man dürfte zum Beispiel nicht glauben: Jetzt der Christus, jetzt hat er sich inkarniert, und wenn er nicht am Kreuz gestorben wäre... Das hätte erstens schon einmal nicht funktioniert, weil dann hätte seine ungeheure Lebenskraft, seine ungeheure geistige Kraft den Körper zersprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einmal das Erste. Dass wir leben können, ohne den Körper zu zersprengen – weil im Grunde in unserem Ich auch die Kraft drinnen liegt, den Körper zu zersprengen. Und wir tun es auch irgendwann einmal, nur es dauert halt, es dauert 70, 80, 90, 100, 110 Jahre vielleicht, dann wird es schon schwierig, aber dann zersprengen wir ihn auch. Weil die Ich-Kraft muss es zersprengen, sie muss es früher oder später zersprengen, genauso wie die makrokosmische Ich-Kraft irgendwann einmal unseren physischen Planeten zersprengen wird. Irgendwann ist es mit dem auch zu Ende. Er lebt zwar sehr viel länger als wir, aber ewig lebt er auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Erde wird einmal zerfallen. Selbst die Sonne wird einmal zerfallen. Die ist weniger betroffen von diesen Kräften, weil dort das Feinste materialisiert ist und die Sonne eigentlich in Wahrheit ein übersinnliches Gebilde wäre, wenn nicht die Widersacher trotzdem auch die Sonne angegriffen hätten. Und gerade die soratischen Kräfte spielen dabei durchaus eine wesentliche Rolle. Die soratischen Kräfte werden ja auch bezeichnet als der Sonnendämon, zugleich aber auch als der Erdendämon. Beides ist richtig. Beides ist richtig. Daher wird unsere Sonne auch sterben, genauso wie unsere Erde sterben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=3503 Der Durchgang durch die Gottverlassenheit: Standhaftigkeit und die Formel „Ich trage mich“ 00:58:23] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da müssen wir uns jetzt noch nicht wirklich Sorgen machen, weil wenn das erfolgt und wir halbwegs unsere geistige Aufgabe erfüllen können, hier auf Erden sind wir längst nicht mehr in einem stofflichen Körper inkarniert. Ihr wisst ja, wir haben ja öfters darüber gesprochen, eigentlich hört es schon so im siebten oder achten Jahrtausend auf. Einzelne schon im sechsten Jahrtausend, die dann so weit sind, dass sie nicht mehr einer physisch-stofflichen Verkörperung bedürfen, sondern ihre weitere Entwicklung auf dem Weg zu immer mehr Freiheit auch in einem nicht mehr sinnlichen Bereich tun können, also an sich arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit wir überhaupt den Impuls der Freiheit entwickeln konnten, dazu mussten wir halt gerade in das Dichteste hineinkommen, eben um hier – und das ist die Notwendigkeit – zumindest für eine gewisse Zeit, für eine kurze Zeit, aber doch von allen guten Geistern verlassen zu sein. Bis auf den Funken unseres Ichs drinnen. Das ist das Wichtige. Daher ist ein wichtiger Impuls auf dem Weg zur Freiheit, dass jeder mensch, egal wer, ob er jetzt noch wenig entwickelt ist und seinen Weg weitergeht, oder ob er jetzt schon ein großer Eingeweihter ist, irgendwann muss er durch den Punkt durchgegangen sein oder muss in Zukunft durchgehen durch den Punkt, wo er von allen guten Geistern verlassen ist und es keine andere Stütze gibt als das Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings findet man dann heute das Göttliche in sich, den Christus nämlich in sich. Aber dazu gehört dieses Erleben der Verlassenheit. Das ist ein ganz großer Übergang dann auch in der Art, wie soll ich sagen, des religiösen Erlebens. Im Grunde bis heute und immer noch weitergehend ist noch sehr stark die Vorstellung: Ich wende mich der Gottheit zu, ich verehre die Gottheit und bitte darum, sie soll schauen, dass die Dinge hier für mich gut laufen. Nur das muss immer mehr übergehen in das Ding: Sie werden dann gut laufen, wenn ich aus meinem Ich, aus der Freiheit heraus gut handle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Gedanken habe, gute Gefühle entwickle, die mit der Welt im Einklang sind. Heißt nicht, dass ich immer nur sanft und friedlich sein muss, heißt es überhaupt nicht, weil manchmal ist durch zu viel Sanftheit und lieber nicht Eingreifen – ich bin ganz friedlich – sind die schlimmsten Dinge passiert, weil die anderen sich nicht aufhalten ließen dadurch. Es ist schon ein großer Sonderfall gewesen, das, was der Gandhi geleistet hat, dass er doch nicht so kleine Teile des Volkes dazu gebracht hat, wirklich einfach freiwillig auch in den Tod zu gehen oder das zumindest zu riskieren, ohne irgendwelche Hassgefühle, ohne Aggression, ohne sich zu wehren eigentlich gegen den Feind, sondern einfach, wenn die Panzer rollen, sich einfach auf die Straße davor hinzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis zu einem gewissen Grad dann auch das Glück hatten, dass die Engländer zumindest so weit zivilisierte Menschen waren, dass sie nicht einfach darübergefahren sind. Es gibt schon genug Regionen, wo das ohne Wimpernzucken passiert. Und da opfert man sich halt dann. Aber ein Zeichen muss man jedenfalls setzen, und da braucht man viel Energie und viel Kraft in sich. Das sind zum Beispiel Dinge, die verwandelter Zorn sind. Zorn über Ungerechtigkeiten zum Beispiel, die in der Welt passieren. Aber dieselbe Kraft, die jemand jetzt aus Zorn entwickelt, weil da etwas passiert, was einfach absolut ungerecht ist und wo er vielleicht als junger Mensch geradezu ausrastet oder was und dreinschlagen will, dieselbe Kraft brauche ich aber, um im Guten dann etwas daraus zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich die Kraftintensität. Sie wird dann anders angewendet. Und der, der sich vor den Panzer legt, der braucht die Kraft, um dort durchststehen, dann wirklich, bis der Panzer vielleicht so weit vor ihm stehen bleibt, wenn er Glück hat. Und wenn nicht, dann rollt er halt darüber. Und er bleibt trotzdem liegen. Ich meine, das sind jetzt sehr, sehr krasse Beispiele natürlich, aber wir brauchen diese starke Kraft in uns. Und da ist wirklich wichtig, dass das Ich aber die Kontrolle darüber hat. Weil die Astralkräfte in uns, in denen das Ego zunächst lebt, die haben einen ganz starken Instinkt, zum Beispiel das Leben in der Situation nicht aufs Spiel zu setzen oder sich zu opfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erzähle das mit Absicht mit einem drastischen Beispiel, dass es besonders markant wird. Aber in kleinen Abstufungen gibt es das tagtäglich irgendwo. Das heißt, da muss wirklich das Astralische in dem Moment ganz beherrscht sein vom Ich. Das heißt, ich muss mich in der Hand haben, komplett in der Hand haben in dem Moment. Ich muss meine Ängste überwinden, muss sogar vielleicht meinen Selbsterhaltungstrieb überwinden, alles das. Und standhaft bleiben. Selbst wenn ich liege vor dem Panzer, bin ich standhaft eigentlich, auch wenn ich in der Horizontalen bin. Das macht es im Übrigen noch schwieriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen auch so, dass, wenn man diese Kraft aufwendet, das sehr wohl eine starke Wirkung hat. Also es ist bekannt, gerade aus Kriegsszenarien oder so, Kriegsgefangene oder wie man mit ihnen umgeht: Die, die aufrecht stehen, sich aufrecht halten können – sei es also wirklich äußerlich aufrecht oder von der inneren Haltung her –, die haben die größte Chance, davonzukommen. Die sich ducken, ihr ganzes Inneres verkaufen, sagen: Wurscht, ja, jetzt mache ich auch mit, die trifft es am schnellsten. Es ist typisch. Das sieht man immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn jetzt Gefangene durchgetrieben werden und wo sie jetzt angeschoben werden von den anderen Soldaten: Tempo, Tempo, Tempo! Die, die den Kopf einziehen, die kriegen die Prügel drauf. Die, die nicht mit Überheblichkeit, aber aufrecht gehen, die haben die größte Chance, durchzukommen. Das ist so wie ein Schutzschild irgendwo. Kann trotzdem einmal passieren, aber die Chance is wesentlich größer. Das ist instinktiv. Also gerade die weniger entwickelten Menschen, die primitiveren Menschen, wie es oft unter dem Soldatenvolk ist – das ist vielleicht gar nicht der höhere Offizier –, und der haut mit dem Gewehr zu. Er zieht dir eine drüber, dass du vielleicht gleich einen Schädelbruch oder was hast, nur weil du zu langsam gehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das durchsteht, stehen bleibt, obwohl er eigentlich nicht mehr kann und trotzdem durch sein Ich kann, weil dann das wirklich schlagend wird, dass man Kräfte mobilisiert, die man normal nicht zur Verfügung hat, und dann das wahr wird, dass es heißt: Ich trage mich. Ist eigentlich geradezu ein wichtiger Meditationssatz: Ich trage mich. Die Affen zum Beispiel können sich selber nicht tragen, die hängen in ihrem Skelett drinnen. Ja, manche Menschen hängen auch mehr drinnen. Braucht man nur die Haltung beobachten. Aber der wirklich freie Mensch trägt sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=4105 Der Wärmeleib des Alten Saturn: Asuras und der Angriff auf die menschliche Physis 01:08:25] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es ist ja so, wenn wir bewusstlos werden, dann fallen wir um. Dann schaffen wir das in der Regel nicht mehr. Also so im Stehen schlafen, ohne sich noch irgendwo anzulehnen, das ist sehr, sehr schwer. Ich meine, es geht im Extremfall auch, dann muss das Ich aber wirklich sehr, sehr stark sein, dann kann man in den eigentlich schönen Theta-Zustand gehen. Das heißt, man geht schon in etwas Schlafartiges hinein und trotzdem ist das Ich noch wach genug, es geht nicht ganz raus und hält den Körper noch. Weil das Wir-uns-Halten ist nur das Ich. Wenn das Ich weg ist, dann kippt man um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werdet ihr sagen: Wie bei sogenannten ichlosen Menschen, die liegen auch nicht alle auf der Straße. Dann ist zumindest eine ichartige Wesenheit drinnen. Es ist dann nicht das Menschen-Ich drinnen, sondern es ist eine ichartige Elementarwesenheit drinnen. Ohne das geht es nicht. Also der Mensch in unserer körperlichen Statur, wie wir heute sind, mit dem Wesensgliedergefüge, das wir als Menschen haben, ist es nicht möglich, auch nur eine Sekunde ohne Ich zu existieren. Es muss halt nicht unbedingt das eigene Ich sein. Es kann eben ein Elementarwesen sein, das ein Ich hat. Es gibt Elementarwesen, die auch ein Ich haben. Die meisten haben keines, kein eigenes individuelles Ich, aber es gibt welche, die das haben. Das sitzt halt dann drinnen bei den sogenannten ichlosen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn Rudolf Steiner auch gesprochen hat, dass es irgendwann kommen wird, im dritten Jahrtausend, in dem wir drinnen stehen – aber das dauert noch ein ganzes Jahrtausend fast, wir haben es erst angekratzt –, dass da die Inkarnation Ahrimans kommen wird, dann ist eben auch kein Menschen-Ich drinnen, sondern dann ist wirklich dieses ahrimanische Ich drinnen. Und das ist in diesem Sinne dann auch ein ichloser Mensch, wenn man so will, nämlich ichlos bezüglich des Menschen-Ichs, das ist dann eben nicht drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt viele Spekulationen, wann das sein könnte oder was. Damit es geschehen kann, sind allerdings noch einige Veranstaltungen notwendig, dass sich ein wirklich höheres, ahrimanisches Ich darin verkörpern kann, und da muss noch einiges umgestaltet werden im physischen Leib des Menschen. In den Feinheiten, nicht, dass das jetzt gleich mal komplett anders ausschaut, aber in den Feinheiten, namentlich also in der Gehirnstruktur und diese Dinge, den Feinheiten, die da drinnen sind, sind Voraussetzungen notwendig, dass eine wirkliche Inkarnation Ahrimans möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also das sind aber eben alles Dinge, die unterstützt werden jetzt durch die soratischen Kräfte. Das sind die, die da von unten das anfeuern im Grunde und eben auch dann die Asuras dazu bringen. Die Asuras greifen auch bereits so deutlich in den physischen Leib ein. Das hängt damit zusammen, dass unser physischer Leib, man soll es nicht glauben, schon veranlagt wurde in seinem ersten Keim auf dem alten Saturn, auf der reinen Wärmewelt. Das Erste, was vom Menschen da ist, ist der physische Leib. Aber natürlich hat das noch überhaupt nichts zu tun mit dem, wie wir heute ausschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir ein bisschen einen Vergleich nehmen, könnte man sagen, es hat etwas zu tun mit unserer Blutwärme. Also stellt euch den Menschen vor, nehmt alles weg, die Haut, das Fleisch weg, sogar die Knochen weg. Lasst nur das Ader-System einmal, dann lasst die Adern auch noch weg und nehmt nur das Blut. Also abstrahiert alles andere, nehmt das Blut. Jetzt nehmt aber die Blutflüssigkeit auch noch weg und nehmt nur die Wärme, die durch die Adern durchströmt, weil eben gerade durch das Blut wird ja der Körper erwärmt. Jetzt nehmen wir nur mehr die Wärmeströmung. So war der physische Leib des Menschen auf dem alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der Gestalt, wie wir sie jetzt haben, aber ein in sich geschlossenes Wärmegebilde, das durchzogen ist von Wärmeströmungen, die sehr differenziert sind. Wie auch bei uns. Wir sprechen zwar von einer mittleren Bluttemperatur von 37 Grad im gesunden Zustand, aber in Wahrheit differenziert sich das. In den verschiedenen Organen ist es anders, abhängig von dem, was wir tun, variiert es, es ändert sich ununterbrochen. Es ist also unheimlich lebendig daher, die Wärme in uns. Wenn ein Ofen was ausstrahlt, das ist relativ unlebendig. Da strahlt halt die Wärme hinaus und je weiter wegs ist, desto mehr kühlt es sich halt wieder ab irgendwo, aber das ist relativ eintönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sich etwas verändert, dann weil eine Luftströmung ist, weil die Wärme mit der Luft mitgeht irgendwo im freien Raum, wo keine Luft ist und sonst auch nichts wirklich, also wo es leer ist, dann strahlt die Wärme nach allen Seiten aus, gleichmäßig nach allen Seiten und verliert sich. Das war auf diesem alten Saturn nicht der Fall, sondern diese erste Anlage zur Menschenform war ein rein wärmeartiges Gebilde. Das heißt, wenn man davon eine Imagination machen will, kann man das sowieso schon nicht sinnlich irgendwie darstellen. Das geht einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das war, ja, und damals eben waren besonders die Urengel, die heutigen Urengel, die damals aber erst ihre erste Entwicklungsstufe durchgemacht haben, die waren damals so weit, dass sie eben diese erste Anlage zum physischen Leib des Menschen – der jetzt eben nur ein reiner Wärmeleib war – den von außen her zu benutzen in gewisser Weise. Und sozusagen, indem sie an ihm arbeiten, die… [kurze Unterbrechung des Streams].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=4664 Die kosmische Hierarchien-Kette: Die Verantwortung des Menschen für Engel und Erzengel 01:17:44] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir waren bei den Archai, bei den heutigen Urengeln, die damals den physischen Leib des Menschen benutzt haben, um sich daran zu spiegeln in gewisser Weise. Und die haben damals dadurch ihr Ich-Bewusstsein entwickelt. Weil Ich-Haben und Ich-Bewusstsein entwickeln sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Also wir haben ja oft schon darüber gesprochen, dass wir selbst als heutige Menschen zwar dauernd Ich sagen, aber herzlich wenig eigentlich davon wissen, was unser wirkliches Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ego kennen wir ein bisschen besser, aber das eigene Ich kennen wir weniger. Aber wir entwickeln jedenfalls gerade dieses Ich-Bewusstsein, dazu brauchen wir trotzdem unseren physischen Körper. Gerade dadurch entwickeln wir dieses wirkliche Ich-Bewusstsein. Auch wenn wir es jetzt noch nicht mitkriegen, aber dadurch bereiten wir es vor, und je mehr wir Freiheit entwickeln können – und das ist ja der ganze springende Punkt der ganzen Geschichte, die ich jetzt erzähle –, je mehr wir das dann erkennen werden und unserer Freiheit bewusst werden, desto mehr müssen wir zu dem kommen: Ich trage mich. Entschuldigt, kurz das Näschen putzen. Es ist irgendein anderes Teufelchen dabei, das mir in der Nase kitzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, damit hängt auch zusammen, dass die Asuras immer eine sehr starke Beziehung zum physischen Leib des Menschen haben, von Anfang an, und das zieht sich durch. Und daher, wenn wir heute in die Fänge der Asuras kommen, dann ist damit ein Angriff auf den physischen Leib verbunden. Eben ein Angriff, der in die Richtung geht, dass wir das freie Ich möglichst nicht entwickeln können. Schon unser Ich, aber eben ohne Freiheit. Und sie sitzen ja dann auf der Lauer, um uns dann weiterzureichen, letztlich an die soratischen Wesenheiten, dass die ihr Reich auffüllen. Also die soratischen Wesenheiten haben ein unheimliches Bestreben, gerade diesen Menschen, den Menschen hinüberzuziehen in ihr Reich, ihn einzugliedern. Und nur wenn es gelingt, den Menschen hinüberzuziehen, dann könnte es auch passieren, dass sie zum Beispiel die Widersacherwesenheiten hinüberziehen, und zwar aber auch Widersacherwesenheiten höherer Hierarchien. Weil im Grunde gibt es, wenn zwar auch zum Beispiel die luziferischen Wesenheiten eigentlich gefallene Engel, also gefallene Angeloi sind, aber es gibt auch luziferische Wesenheiten höherer Stufen. Es geht also durchaus weiter hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat zwar dort angefangen damit, dass die luziferischen Wesenheiten, die damals auf der Vorgängerstufe unserer Erde, also auf dem sogenannten alten Mond, ihre Ichheit entwickelt haben und damit dort geistige Wesenheiten geworden sind. Und dort haben sich eben manche weiterentwickelt, sind heute reguläre Engelwesenheiten, andere sind halt irreguläre Engelwesenheiten, also kleine luziferische Wesenheiten. Aber der Impuls geht weiter, geht hinauf, es zieht andere Wesenheiten mit hinunter. Und wir haben auch schon irgendwann einmal davon gesprochen, dass da der Mensch nicht so ganz unbeteiligt ist, dass auch Höhere hinuntergezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so eine gewisse, wie soll man das sagen, Staffelweitergabe. Wenn der Mensch sich nicht genügend entwickelt, zieht er seinen Engel herunter. Er hält ihn fest und der kommt nicht weiter. Wir hängen mittlerweile ziemlich wie ein Bleigewicht an unserem Engel. Das heißt, wir müssen aufpassen, unseren Engel nicht überzustrapazieren. Er ist ganz besonders wichtig, die Kinder zu begleiten, sicher später auch im Leben in bestimmten Situationen, aber ihn sozusagen tagtäglich zu bemühen, dass er etwas für uns tun soll, was wir eigentlich schon selber tun sollten, das hält ihn in seiner Entwicklung zurück. Und dann sind wir schuld daran, dass er absinkt und eigentlich, wenn man es jetzt nimmt, ein luziferischer Engel wird oder vielleicht sogar ein ahrimanischer Engel wird, je nachdem, was wir versäumen, weil wir unsere Aufgabe versäumen, weil wir nicht Mensch genug sind, nicht Ich-Mensch genug sind, die Verantwortung zu übernehmen, die wir nämlich auch für die höhere Welt haben. Und was ist die Folge davon? Jetzt wird un Engel hinuntergezogen, wird eigentlich geschwächt dadurch oder kommt nicht weiter, bleibt also stehen oder kann er langsamer aufsteigen, bis er so weit kommt, dass er jetzt eine luziferische oder ahrimanische Engelwesenheit wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das bedeutet etwas für die, die darüber stehen. Weil jetzt können die Aufgaben nicht erfüllen, die sie eigentlich schon erfüllen sollten, diese Engelwesenheiten, und die müssen jetzt die Erzengel erfüllen, die darüber stehen, obwohl sie eigentlich schon befreit sein sollten davon. Und so geht es weiter. So geht es weiter hinauf. Also geht hinauf, also zumindest bis zur Stufe der Elohim, der Geister der Form. Für alle, das sind also die Wesenheiten, die ganz eng mit unserer Erdentwicklung verbunden sind und mit unserer Menschheitsentwicklung verbunden sind. Bei denen, die darüber stehen, schaut es schon noch etwas anders aus, obwohl es auch dort Wirkungen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einen wesentlichen Einfluss hat darauf der Mensch. Wenn er seine Aufgabe nicht erfüllt, dann zieht er die anderen Wesenheiten, die höheren, hinunter. Und darum ist der Mensch so wertvoll, aber für die soratischen Wesenheiten, weil wenn es ihm gelingt, genügend Menschen hinüberzuziehen, dann kann er auch die mit ihm verbundenen Widersacherwesenheiten hinüberziehen, also asurische, ahrimanische, luziferische Wesenheiten hinüberziehen und auch unter Umständen welche höherer Hierarchiestufen. Das wird ermöglicht durch den Menschen. Darum ist der Mensch so wertvoll für die soratischen Wesenheiten, weil er damit also einen unendlichen Schaden im Grunde anrichten kann, was aber in seiner Sicht natürlich ein unendlicher Gewinn ist: eben eine ganz andere Weltschöpfung hervorzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=5161 Bewusstseinsseele im Alltag: Ich-Präsenz, Ego-Überwindung und soziale Kraft 01:26:01] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da geht es wirklich darum, um sehr unterschiedliche Weltprinzipien, die verwirklicht werden sollen. Da wir jetzt in der Zeit drinnen sind, wo wir eben immer mehr aus unserem Ich heraus und immer bewusster aus unserem Ich heraus aktiv werden sollen, das ist die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, dass wir wirklich im Laufe dieses Zeitalters erkennen lernen, was wirklich unser Ich ist, und dass wir aus dem heraus aus Freiheit tätig werden. Also die Freiheit zu entwickeln, geht nämlich auch nur, wenn wir ein entsprechendes waches Ich-Bewusstsein entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden so oft von frei, wir wollen frei sein, und jeder denkt, er will frei sein heute. Aber da merkt er nicht eigentlich, dass er haben will, dass sein Ego tun darf, was er will. Und da sind wir überhaupt nicht frei drinnen. Das geht seinen Wünschen, Begierden, Lüsten oder sonstigen nach. Die Widersacher haben es völlig leicht, uns dann damit irgendwo hinzusteuern, wo sie uns brauchen. Mit Freiheit hat das überhaupt nichts zu tun. Gar nicht. Die Freiheit, um wieder das Extrembeispiel zu nehmen, die Freiheit ist dort, wenn ich es wage, mich vor den Panzer zu legen. Um der Freiheit willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lustig ist das nicht. Aber ich weiß, ich verlange jetzt bitte von niemandem und würde niemandem übel nehmen, wenn er im letzten Moment doch sagt: Ich will mich lieber nicht davorlegen. Also hätte ich größtes Verständnis dafür. Es ist zwar das Ego, das das sagt, aber so stark ist unser Ich noch nicht. Also das muss man verstehen, dass man da sehr leicht scheitert. Ich kann euch nicht beschwören, was ich in so einer Situation täte. Ich meine, wissen tut man es dann, wenn man es einmal getan hat. Dann kann man sich sicher sein, vorher nicht. Da müssen wir schon realistisch genug sein, dass wir so weit noch nicht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn man es getan hat einmal, dann hat man schon mehr Sicherheit. Aber man kann schon natürlich einen gewissen Maßstab haben, wie weit man überhaupt im Leben standhaft ist. Oder nicht bei jeder kleinsten Schwierigkeit den bequemsten Weg geht. Da fängt es einmal an. Also dass man auch etwas auf sich nimmt, was vielleicht nicht so Spaß macht, sondern im Gegenteil eigentlich ungut ist. Aber trotzdem, wenn man sieht, es ist notwendig und ich kann das machen, dann mache ich es eben. Also das kann man auch in Kleinigkeiten schon üben und trainieren, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber halt die drastischen Beispiele sind vielleicht ein bisschen markanter, um es wirklich zu sehen, wo die Perspektive hingeht. Das größte Beispiel dafür ist der Christus, ich meine, der aus völliger Freiheit heraus seinen weg auf Erden geht, der ihn letztlich zum Kreuzestod hinführt. Das ist von Anfang an eigentlich drinnen. Er weiß es, dass er dorthin geht. Er weiß es von Anfang an, dass es so kommen muss. Das heißt nicht, dass jetzt jeder zum Kreuz von uns gehen muss in diesem großen Sinne. Das kann auch niemand, das konnte so nur der Christus. Aber im Kleinen kann man dem nachstreben irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das heißt jetzt bitte nicht, da müssen wir möglichst schnell das Leben opfern oder irgend sowas, weil der Christus hat drei Jahre in Wahrheit auf Erden gelebt, und dann war das. Das meine ich damit nicht. Es heißt zum Beispiel schon: Ich lebe mein Leben so, dass ich es bis zu einem gewissen Grad in den Dienst des Geistes stelle. Das heißt, mitarbeite an der geistigen Weiterentwicklung der Welt. Dann stelle ich mein Leben unter diese Aufgabe und dann gehe ich mit dieser Aufgabe, für diese Aufgabe durch den Tod. Und sei es mit 110 Jahren. Also ganz natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist un Unterschied, ob ich mich diese 110 Jahre einer auch geistigen Aufgabe gewidmet habe. Natürlich muss man vieles andere Äußere tun, und das widerspricht einander ja nicht. Man kann eigentlich im Idealfall das ganze Leben so führen, dass es zugleich dem Äußeren dient und zugleich dem Geistigen dient. Weil wir können die Erde so gestalten, unsere Welt, unsere Umwelt so gestalten, dass es geistgemäß ist, dann dienen wir dem Geistigen. Arbeiten mit und dienen in dem Sinne, dass wir wirklich aktiv, schöpferisch etwas beitragen dazu durch unsere Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man in allen Bereichen machen, in jedem Beruf kann man das machen. Es gibt nichts – ob es jetzt als Arzt ist, ob es als Erzieher ist, ob es als Lehrer ist, ob es als, weiß ich nicht, Autobuschauffeur ist. Es ist überall möglich. Es ist in der Art, wie ich umgehe zum Beispiel mit den Menschen. Ich kann auf eine menschliche Art umgehen oder ich kann muffig drin sein, das macht einen Unterschied schon. Oder ich kann dort sitzen und die Leute freuen sich, wenn sie einsteigen, dass sie den Busfahrer sehen. So etwas gibt es nämlich durchaus auch, gar nicht so selten im Übrigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo das kommt, es ist eh schon der ganze Bus voll, da draußen regnet es, drinnen stinkt es. Es ist also eh schon eine unangenehme Situation, aber es ist ein kleines Lächeln, das über das Gesicht von dem Buschauffeur geht, und es geht auch besser. Und du bist mehr motiviert, durch den Gestank und das Schwitzen und das Nasse durchzugehen und dich nicht zu ärgern, sondern es löst etwas davon. Dann ist da ein Impuls von Ich zu Ich eigentlich. Weil ob ich leide unter dem oder ob ich sage, ich tue jetzt nicht vor Freude hochhüpfen, aber ich gehe darüber hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist halt eben so, das kommt vom Ich. Das Ego sagt: Ich mag das nicht, ich leide. Das Ich hat die Kraft zu sagen: Mein Gott, so schlimm ist es auch nicht. Es gibt Schlimmeres. Und bleibe gut drauf und bin offen dann auch für die anderen Menschen, die drin sind. Nicht lauter unsympathische Gesichter, wenn ich das schon alles sehe. Ich meine, es ist ja manchmal wirklich eine Herausforderung in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Es ist ja nicht immer so, dass lauter durchgeistigte Menschen drinnen sitzen, die sagen: „Es ist eine Freude, mich hier mit euch zu versammeln.“ Das ist es ja nicht immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alle Menschen sind trotzdem auf einem geistigen Weg, auf einem Entwicklungsweg. Auch wenn sie halt vielleicht noch ein paar Schritte mehr zu tun hätten. Aber man muss sich da gar nicht immer so viel größer sehen. Aber ebenso, so Kleinigkeiten können aber was auslösen. Das sind wichtige Momente. Oft sind solche Sachen, wenn wir dann über die Schwelle des Todes gehen, das können die hellsten Stellen sein. Im Leben so hat man es gar nicht so besonders beachtet. Man hat so einen Moment gespürt, das ist schön, und man hat sich anders verhalten dann auf das hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man war nicht mehr so grantig wie vorher, aber man hat nicht gemerkt, dass das vielleicht einer der Schlüsselmomente des Lebens war. Weil da eine geistige Begegnung da war, ein Impuls, un geistiger Impuls. Also muss jetzt der Busfahrer auch nicht: Ich bin jetzt der große Eingeweihte, ich sende euch zu. Nein, aber er hat eine gewisse Entwicklung, denn er strahlt es aus, absichtslos geradezu. Nur dann wirkt es. Also wenn ich hingehe jetzt und sage, ich will jetzt den ganzen Bus bestrahlen, ihr fühlt euch alle gut, dann, wenn ich es gut suggerieren kann, dann ist da vielleicht eine Suggestion, aber das ist nichts Gesundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hilft ihnen nicht. Es ist wirklich ein Impuls von Ich zu Ich, der das andere Ich aufwachen lässt: Eigentlich geht es mir eh gut. Eigentlich passt eh alles. Das ist ja gar nicht wichtig. Das kann ich auch jetzt nicht ändern. Das ist aber nichts Dramatisches. Und das geht anders. Ich bin frei wieder für etwas Höheres auch letztlich. Sonst ärgere ich mich vielleicht noch den ganzen Abend darüber. Und diese vielen Kleinigkeiten, die machen es nämlich aus im Leben. Also die Welt wird nur durch diese Kleinigkeiten im Wesentlichen verändert. Die großen spektakulären Dinge sind es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass jetzt einer kommt wie: Ich sage euch, wie wir den Weltfrieden für die Zukunft schaffen. Erstens funktioniert es eh nicht. Es wird nämlich nicht funktionieren, wenn nicht die kleinen Schritte überall in der Welt getan werden. Der Friede auf der Welt wird nicht entstehen durch äußere politische Arrangements. Man kann vielleicht bessere Bedingungen schaffen dadurch, aber es muss letztlich dadurch entstehen, dass jeder einzelne Mensch oder möglichst viele Menschen aus sich heraus diesen Impuls entwickeln. Sonst wird das nicht funktionieren. Die Eingriffe von außen, die sicher heute notwendig sind irgendwo, aber meistens sind sie eine Verschlimmbesserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigsten Impulse sind so, dass sie die Probleme wirklich lösen, sondern oft schon in sich dann den Keim des nächsten Konfliktes bringen. Also das heißt, dieses Wirken in der nächsten Umgebung, mit den Menschen, mit denen ich einfach zusammenkomme. Und da hier und da mal aufzuwachen zu seinem Ich, und das heißt, dem Ego einmal zu sagen: Stopp, stopp, stopp, stopp, das machen wir anders. Wir zwei machen das anders, mein Ego und ich. Und ich bin der Boss. Aber ich sehe deine Bedürfnisse. Ich werde versuchen, sie auch zu erfüllen. Das muss das Ich im Übrigen lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Ich ist eigentlich so, wenn es über uns steht, schert sie sich um das gar nicht. Das interessiert sie überhaupt nicht, ob es uns jetzt gerade gut geht, ob wir wieder jammern oder nicht. Das ist: Bitte du, du bist dazu da, um was zu tun, also mach. Und am Ende zählt nicht, was du gejammert hast, sondern was du geistig weitergebracht hast, also tu was. Das ist auch der Einzige, der das darf. Wir dürfen mit uns selber unnachsichtig sein, dann können wir die Freiheit entwickeln. Ich meine, wenn wir das wirklich schon könnten, dann hätten wir viele Probleme nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann hätten wir uns selber im Griff und würden uns selber die Dinge verweigern, die einfach schädlich sind. Und würden stattdessen die fördern, die nicht nur uns gut tun, sondern die auch der Welt rundherum gut tun. Dann würde auch das ewige Jammern aufhören. Dann wäre es auch nicht mehr notwendig. Das ist ein langer Prozess, aber wir sollten es lernen jetzt während unseres Bewusstseinsseelenzeitalters und sollten es dann am Anfang der nächsten Kulturepoche – das dauert eh noch ein bisschen, deutlich ein bisschen noch, weil so eine Kulturepoche dauert 2160 Jahre, also im Schnitt ungefähr. Wir sind nicht einmal noch am Ende des ersten Drittels unserer gegenwärtigen Kulturepoche. Aber der Weg geht jedenfalls dorthin, dass wir mit unserem Ich so weit kommen, uns unserer Freiheit bewusst zu werden, uns bewusst zu werden, dass wir als Ich-Wesen ein geistiges Wesen sind, dass uns das ganz klar bewusst wird. Und das wird es dann halt auch in immer mehr Details erkennen. Und dann eben auch die anderen Menschen wirklich ganz bewusst als geistige Wesen, nicht nur als körperliche Wesen, sondern eben auch als geistige Wesen wahrzunehmen, wirklich zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=6052 Das Mysterium der Reinkarnation: Wesensglieder, Vererbung und autonome Ich-Entwicklung 01:40:52] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in Wahrheit ist das etwas, was dann ein ganz anderes soziales Miteinander bringen wird. Weil was wird damit verbunden sein? Es wird dabei sein das Erkennen der anderen geistigen Wesenheit, also eben nicht das äußerliche Erkennen, sondern wirklich mit der Zeit: Wo kommst du her, karmisch gesehen zum Beispiel? Und diese Karma-Erkenntnis haben wir jetzt ganz im christlichen Sinn aufgefasst. Ich glaube, ich weiß es, ich habe es in früheren Vorträgen geschildert: Es wird immer so viel gesprochen davon, na ja, die Reinkarnationsidee, das kommt alles aus dem Osten. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das, aber der wesentliche Kern fehlt dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich die Bedeutung des Ichs drinnen. In Wahrheit sind die ganzen östlichen Reinkarnationslehren Seelenwanderungslehren. Und da geht es darum, dass gewisse Seelenkräfte weitergehen. Da ist vieles, was als Reinkarnation geschildert wird, ist eigentlich der Durchgang durch die Seelenwelt und die untersten Bereiche der geistigen Welt. Oder dann schon auch wieder in einem Erdenmenschen, kann schon sein, aber dann geht es gar nicht ums Ich, das da durchgeht, sondern es geht um bestimmte Seeleneigenschaften, die sich wieder in einem anderen Menschen verkörpern oder einen starken Anteil haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir nehmen uns seelische Kräfte mit, und das ist ja auch nicht zufällig, was wir uns für die neue Inkarnation herunternehmen. Da knüpfen wir ja sehr wohl auch an die Seelenkonfiguration an, die wir eben im früheren Leben hatten. Es hat sich zwar was verändert drinnen, aber nach Auswahl dessen wählen wir uns unsere Seelenkräfte, unsere Astralkräfte, die hineinkommen. Das ist nicht zufällig. Und wir suchen uns eben auch eine entsprechende Vererbungsströmung, weil da auch durchaus Ätherkräfte mitgehen. Es sind ja nicht nur physische Vererbungen, sondern es gehen Ätherkräfte mit, da gehen auch Astralkräfte mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir holen uns selber schon auch einen großen Teil aus der Astralwelt direkt selber, aber es geht auch einiges über das, was die Eltern und ihre Vorfahren in ihren Ätherleibern, in ihren Astralleibern mitgebracht haben. Das sind Kräfte, die in der Ätherwelt, in der Astralwelt da sind, und die führen uns aber dann eben zu Eltern hin, die eben diese Qualitäten besonders entwickelt haben. Das liegt drinnen. Also ihr seht, die Inkarnation eines Menschen auf Erden ist ein unheimlich komplizierter Vorgang in Wahrheit. Weil da ist etwas, was wirklich auf der physischen Ebene passiert, da ist etwas, was auf der ätherischen Ebene ist, da ist etwas auf der astralischen Ebene. Das sind alles Dinge, die wir wirklich über die Vererbung zum Teil mitbekommen. Dann ist das Ich. Das Ich vererbt sich nur selber. Das ist das Einzige, das wirklich nur von sich selbst abstammt. Das hat mit den Eltern überhaupt nichts zu tun, mit der ganzen anderen Reihe als Ich gesehen gar nichts zu tun. Ja, außer dass wir halt vielleicht diesen Eltern schon in einer anderen Konstellation früher einmal begegnet sind, dass wir Karma offen haben mit ihnen in der einen oder anderen Form. Aber das ist da die Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die neue Verbindung auch mit den Eltern oder die Verbindung zwischen Eltern und Kindern wird irgendwann einmal so sein, dass das Wesentliche die Verbindung von Ich zu Ich sein wird. Und das ist nichts, was dann zwangsläufig durch Vererbung gegeben ist, sondern das, was Beziehung von freien Menschen zu freien Menschen letztlich ist. Und dann kann durchaus – und das kann auch heute unter Umständen schon sein – die Beziehung zum Beispiel eines Kindes, das die Eltern aus irgendwelchen Gründen weggelegt haben und das dann adoptiert wird, dass die Beziehung zu den nicht blutsverwandten Eltern ein sehr, sehr gutes sein kann und gerade übers Ich ein sehr gutes sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist vielleicht nichts drinnen über die Vererbungsströmung. Da ist natürlich ein gewisser Einfluss schon über das ätherische und astralische Umfeld, in dem man dort lebt, das hat natürlich einen gewissen Einfluss drauf. Aber doch nicht so stark, wie wenn es über die direkte physische Vererbung geht, weil da geht eben auf jeden Fall auch schon was Astralisches, was Ätherisches mit. Natürlich, ein Kind, wenn es auch adoptiert wird, wird dann von der astralisch-ätherischen Umgebung, in der es aufwächst, auch wenn das nicht seine leiblichen Eltern sind, ist ein Einfluss da, aber der ist immer noch schwächer, als das, was sozusagen unmittelbar durch die Vererbungsströmung durchgeht. Da geht eben auch was durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=6433 Christliche Liebe als Lebenskraft: Kosmische Verbundenheit und schöpferische Ich-Tätigkeit 01:47:13] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Zukunft wird sein, dass egal, ob es jetzt leibliche Abstammung ist oder Adoptivkindschaft ist oder Elternschaft ist, ganz egal, die entscheidende Beziehung wird die sein von Ich zu Ich. Das wird das Eigentliche sein. Das führt dorthin, dass die Liebe zwischen den Menschen, auch eben zwischen den Eltern und den Kindern, egal ob Adoptivkinder oder leibliche Kinder, dann ist es dort die wirklich christliche Liebe, die wirkt. Aber jetzt nicht im Kirchensinn bitte genommen, man darf das nur nicht zu pathetisch so nehmen, sondern das muss ganz ehrlich sein durch das Verhältnis, das von Ich zu Ich herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gehen die Eltern mit dem Ich des Kindes um, wie kommen sie ihm entgegen, und wie umgekehrt das Kind den Eltern, wenn es dann halt größer wird. Das Kind ist ja noch weit entfernt davon, wir sind alle noch weit entfernt davon, das wirkliche Ich zu kennen, aber das Kind braucht natürlich lange, bis es überhaupt entdeckt, was sein Ich ist. Das ist ein sehr, sehr langer weg. Ich meine, es ist schon ein entscheidender Punkt, dieses erste Ich-Erlebnis, das bei jedem Menschen da ist, aber nicht immer erinnert wird. Manche erinnern sich daran, wenn sie sich das erste Mal als Ich gefühlt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt als Wesen, das etwas ganz anderes ist als der Rest der Welt. Dieses Staunen: Ich bin da, und alles andere und auch alle anderen Menschen sind dort. Und der nächste Schritt zum höheren Ich-Bewusstsein – also ich mache jetzt einen Sprung, weil es viele kleine Schritte dazwischen gibt, aber nehmen wir mal gleich drei Stufen auf einmal – ist der, dass ich zu der Erkenntnis komme: Ich bin mit allen verbunden. Mit allen. Mit einmal dem Menschen, wurscht wer er ist, selbst wenn er mein Gegner ist, trotzdem bin ich mit ihm verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genauso mit den geistigen Wesenheiten, die in der Natur tätig sind, die die Pflanzen schaffen, die in den Steinen oder um die Steine wirken, also den Elementarwesen, die da sind, die in den Tieren wirken, auch wenn es Gruppen-Ich ist, aber dem zu begegnen, das ist einmal irgendwann das Ziel. Und diese Wesenheiten zu lieben, mit denen verbunden zu sein. Wenn diese Liebesverbindung da ist, dann geht wirklich ein Impuls vom Ich aus, aber wenn Liebe da ist, geht etwas an Ätherkraft über. Über das haben wir schon mehrmals besprochen, dass wirkliche Liebe etwas damit zu tun hat, dass man wirklich Lebenskräfte schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschen, mit denen man zusammen ist, aber natürlich auch der Natur in der Art, wie ich mit der Natur umgehe. Es wird nicht genügen, dass ich nur in der Klause sitze und den ganzen Tag meditiere. Man muss schon praktisch in die Natur hinausgehen, und man muss den anderen Menschen in der Praxis auch helfen. Nicht nur zu Hause: „Ich meditiere für den Frieden der Welt.“ Das ist schon gut, das soll man durchaus machen. Aber das alleine wird auch nicht reichen. Also es geht auch darum, wirklich anzupacken in der Welt, anderen Menschen zu begegnen, etwas zu tun für sie, etwas für die Natur zu tun draußen, das gehört dazu. Es gehört halt beides dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation dient eigentlich dazu, dass wir uns geistig so festigen, so bewusst werden, dass wir bewusst diese geistige Kraft in uns handhaben können. Ich sage es einmal so: diese wirkliche christliche Liebe zu verschenken, das ist eben auch etwas, was aus dem Ich-Bewusstsein heraus passieren muss. Das ist mehr als: „Ich bin eh zu allen Menschen lieb.“ Manche sind wirklich sonnige Menschen, und das hängt natürlich schon im Hintergrund mit ihrem Ich zusammen, aber es ist ihnen nicht bewusst. Sie sind halt sonnig, und das wirkt, und die anderen fühlen sich gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist noch nicht diese wirkliche Liebes-Lebenskraft, die ich eigentlich nur ausstrahlen kann, wenn ich ganz in meinem Ich bin und spüre eben auch letztlich diese Verbindung mit dem Christus drinnen. Dass ich spüre – und das fängt an damit, dass ich spüre –, dass in der Ich-Kraft, dass die unerschöpflich ist. Sie kann sich nicht erschöpfen. Im Gegenteil, je mehr ich verschenke aus ihr heraus, desto mächtiger wird sie im guten Sinne, nämlich mächtig sich zu verschenken. Und je mehr ich das tue, desto mehr spüre ich aber auch, welche Kraft ich da zur Verfügung habe, nämlich die Christuskraft, die sich mit uns, mit unserem Ich verbindet, und eben gerade, wenn ich aus der Freiheit heraus tätig bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist kein Unterschied dann mehr zwischen dem menschlichen Willen und dem Willen des Christus, zwischen dem göttlichen Willen letztlich. Es unterscheidet sich nicht. Die Gottheit gibt uns den Raum, aus dem Ich heraus Willensimpulse zu entwickeln, die die Gottheit, die der Christus in sich aufnimmt und verstärkt. Ich meine, das ist einfach dieser große Weg, der für den Menschen angedacht ist: dass sein Wille sich vereinigt mit dem göttlichen Willen. Wenn es heißt: „Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe“, so bezieht sich das nicht auf unser wirkliches geistiges Ich, sondern es bezieht sich auf unser Ego in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, was mein Ego will, geschehe, sondern was ich will, und dadurch und damit auch die Gottheit will. Das kommt dann zusammen. Aber das ist ein weiterer Weg dorthin. Aber um dorthin zu kommen, darum geht es eigentlich bei jedem geistigen Entwicklungsweg. Um das geht es: also dass wir mit dem Christus, mit der Gottheit, mit dem Höchsten Geistigen zusammen die Welt weiterbringen. Aber eben als Mittätiger, wie klein auch immer. Ich meine, es ist klar, wir sind noch weit entfernt davon, gleich jetzt die ganze Welt aus dem Impuls heraus heilen, retten oder sonst was zu können oder zum Guten zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=6937 Schöpfungsmacht im Stofflichen: Kristallkräfte, Knochensystem und der Ursprung des Lichts 01:55:37] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir können zunächst in unserer Umgebung was tun dazu. Wir geben es weiter an die anderen Menschen, die Impulse auch. Und das ist eines der wichtigsten Dinge, dass eben auch in den anderen Menschen dieser Ich-Impuls zum Bewusstsein geweckt wird. Und das sind solche Anstöße. Das kann drinnen liegen in dem freundlichen Blick von einem Buschauffeur. Und er ist sich dessen noch gar nicht ganz bewusst, und der andere, der sieht es auch nicht, und trotzdem geht es. Daher, um kennenzulernen, wo unser Ich wirklich tätig ist, ist einer der wichtigen Punkte, sich selbst sein Leben zu beobachten, wo solche Momente sind, wo mir so etwas zum Beispiel begegnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder auch wo ich gespürt habe: Da ist jetzt von mir etwas ausgegangen. Aber besser ist es, zuerst einmal kennenzulernen dadurch: Wo ist mir das durch einen anderen Menschen entgegengekommen? Wo waren so Schlüsselmomente, an denen mich – ja, wenn ich es dann wirklich genauer durchdenke –, also so ein weckender Impuls gekommen ist, also eigentlich un Ich-Impuls gekommen ist? Der kann im Übrigen auch kommen durch die Natur draußen, weil eben ja da auch geistige Wesenheiten durchwirken, und die schenken mir auch etwas. Und wenn ich es wahrnehme, dann spüre ich das jetzt im weitesten Sinn Göttliche mit all den geistigen Wesenheiten, die da dranhängen, das durch die Natur zum Beispiel kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich eine Pflanze betrachte, einem bestimmten Baum begegne oder einem Tier, wie auch immer, ja, selbst in einem Kristall, wo sehr viel drin ist. Also gerade Kristalle sind ja etwas sehr, sehr Wichtiges, weil die Kristalle – darüber haben wir auch schon auf jeden Fall gesprochen, aber vielleicht noch nicht so deutlich und ausführlich –, die Kräfte, die die Kristalle bilden, die sie formen, und zwar wirklich bis in die inneren Feinheiten hinein, die hängen ganz stark mit der Ich-Kraft zusammen. Die sind wesensgleicher Natur, sind die stärksten Kräfte. Ich-Kräfte sind Kräfte, die eben bis ins Mineralisch-Physische hinein formend tätig sein können. Und das auch tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn wir uns inkarnieren, tun wir genau das, weil wir inkarnieren uns wirklich bis hinein auch ins Knochensystem, nur wir erleben das noch nicht. Es ist unbewusst für uns. Der große Unterschied beim Christus ist ja der, dass er sich wirklich bis ins Knochensystem hinein bewusst inkarniert. Er kriegt das mit, sozusagen. Er erlebt das. Da tun wir uns noch schwer. Aber in Wahrheit tun wir es, weil wir sind bis in die feinsten Feinheiten, wie unser Knochensystem gebaut ist – das hängt alles mit dem zusammen, was wir uns als Ich mitbringen. Nur es helfen halt sehr, sehr viele geistige Wesenheiten mit, um das zustande zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum kriegen wir das alles noch nicht so mit in unserem Bewusstsein. Das Große beim Christus war, dass er sich bis ins Knochensystem in die kleinste Kleinigkeit inkarniert hat und das bewusst miterlebt hat. Es ist ein bewusstes Miterleben. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie dieses Erleben ist. Also ich könnte das jetzt nicht in ein imaginatives Bild so ad hoc fassen. Aber es ist jedenfalls wie ein Durchleuchten bis in die Knochen hinein, so dass selbst die Knochen leuchtend werden. Und zugleich zu spüren, dass das aber die Kraft ist, die letztlich unseren ganzen Kosmos auch geschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch die Elohim haben ihr Schöpfungswerk nur dadurch in der Art machen können, wie sie es eben getan haben, dass der Christus durch sie gewirkt hat. Ich glaube, ich habe das auch schon un paar Mal erwähnt, dass ab dem Moment, wo die Elohim sagen – und die Elohim sprachen: „Es werde Licht, und es ward Licht.“ In dem Moment, wo sie zu sprechen beginnen, da wirkt schon der Christus durch sie. Sie bringen zuerst etwas mit, da wirkt noch nicht der Christus, zumindest nicht unmittelbar drinnen. Sie bringen also das herauf, was das Alte noch war, aber dann, um den Menschen schaffen zu können, um dieses Werk zu beginnen, dazu muss der Christus durch sie sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann heißt es in der Bibel, und die Elohim sprachen: „Es werde Licht.“ Ihr wisst, im Deutschen ist es so schön, dass da das Wort „Ich“ drinnensteckt im Licht. Es ist das lebendige „L“, die Ätherkräfte drinnen, und es ist das abschließende „T“, das der Einschlag des höchsten Geistes in Wahrheit ist. Das T ist in der Sprache das, wo das Geistige einschlägt und bis ins Physische hinein wirksam werden kann. Im guten Sinne wirksam werden kann. Und darum, der größte Frevel ist, diese Kraft, die da einschlägt, zu missbrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=7359 Das Mysterium der Schwarzmagie: Luziferische Blendung und die starre Gegenschöpfung 02:02:39] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu missbrauchen in dem Sinn, dass man Diener wird eigentlich damit, mit dem, was man aus diesem Impuls tut, Diener wird der Widersacherkräfte. Das fängt schon an, wenn man sich noch ganz unbewusst ist, eigentlich noch gar nichts dagegen tun kann, weil man es überhaupt nicht mitkriegt, was da passiert. Aber ganz schlimm wird es dann dort, wenn man ganz bewusst diesen geistigen Impuls, der bis ins Materielle hineingeht, wenn man den dann bewusst den Widersachern zuführt. Aber das wollen sie, das ist das, was letztlich der schwarzmagische weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarzmagische Weg beruht darauf, dass primär die soratischen Wesenheiten – von denen geht es aus –, aber es wirken dann natürlich die ahrimanischen, die asurischen kräftig mit. Und der Luzifer tut auch das Seinige, dass wir uns wohlfühlen dabei, wenn wir das tun. Und daher: Viele, die den schwarzmagischen Weg gehen, fühlen sich sehr wohl dabei. Die fühlen sich gar nicht schlecht dabei. Sehen das auch gar nicht als verwerflich an irgendwo, im Gegenteil. Es ist nicht so finster in ihnen, weil der Luzifer erleuchtet sie ganz stark dabei. Aber sie sind halt auf dem falschen Weg irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind auf dem Weg dorthin, und sie wissen es auch, aber sie halten das also für einen guten Weg. Sie sind geblendet eigentlich. Also der Luzifer blendet sie dann auch diesbezüglich. Das ist also sehr schwierig. Aber jedenfalls, wenn diese Kräfte, die aus dem Geistigen kommen, eben auf diesen schwarzen Weg geleitet werden, dann ist es eben die schwarze Magie. Und darum sind die Widersacher und namentlich die soratischen Mächte so darauf aus, den Menschen in die Hand zu bekommen. Weil nur durch den Menschen können sie das erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können nicht so ohne Weiteres hinaufreichen zu den Engelwesenheiten, zu den regulären Engelwesenheiten, die sich von dort holen. Sie können es nur dann, wenn der Mensch anfängt, bei seiner eigenen, ihn begleitenden Engelwesenheit anfängt, den herunterzuziehen oder festzuhalten. Dann fängt es an. Dann fängt es an, dass auch in letzter Konsequenz die soratischen Wesenheiten an diese Engelwesenheit herankönnen, irgendwann einmal. Und sie mitnehmen können hinüber. Aber da ist sozusagen der Mensch die Schlüsselstelle für das Ganze. An ihm entscheidet es sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da sieht man aber auch, welche Bedeutung der Mensch in der Gesamtentwicklung drinnen hat, nämlich die entscheidende Stelle, ob die Schöpfung gut ausgeht oder schlecht ausgeht. Oder in welchem Maße sie gut ausgeht und in welchem Maße sie schlecht ausgeht. Also wenn es gut läuft, dann wird es nur in geringem Maße schlecht ausgehen. Das heißt, ein Teil geistiger Wesenheiten – also an Menschen, aber auch an Engeln, Erzengeln, Urengeln vielleicht – wird dort hinübergehen. Und ein größerer Teil wird mit dem Menschen hinüber auf die lichte Seite gehen, also wirklich in das neue Jerusalem aufsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die soratischen Wesenheiten wollen, dass möglichst viele Menschen, und durch die Menschen möglichst viele Engel, Erzengelwesenheiten usw. auch dort hineingehen, weil dann entsteht dort einfach un gewaltiges Reich. Und das ist eben ganz anders geartet als dieses Reich, aber es ist in seiner Art natürlich auch was Großes oder kann was Großes werden. Und das ist die Verführung an die Menschen, die schwarzmagisch arbeiten: dass da sozusagen eine Art Gegenschöpfung entsteht, in der aber eben die Menschen, die daran mitwirken, eine sehr wesentliche Position haben drinnen, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so klar ist ihnen das halt natürlich noch nicht, dass sie damit dann auch die Freiheit ihres Ichs letztlich opfern. Das sehen sie aber oft nicht oder erst sehr, sehr spät, und wenn sie es dann sehen, ist es zu spät, weil dann ist die Freiheit weg. Aber trotzdem bleibt eine mächtige Position, weil gerade die Menschen, die an dem mitarbeiten, steigen in der Gegenhierarchie – auf kann ich jetzt nicht sagen, sondern weiter hinunter, aber weiter hinunter heißt, dass sie kräftiger werden, dass sie mehr Einfluss dort haben, zwar nicht aus der Freiheit heraus, aber doch also Kräfte entfalten können, die halt sonst nur höhere Wesenheiten als der Mensch entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Verführung eben für die Schwarzmagier. Und es steht ja hinter dieser Welt letztlich trotzdem das Bild, dass sie in gewisser Weise die absolut perfekte Welt ist, in der alles seinen geordneten Platz hat. Eben um den Preis der Freiheit, der Aufgabe der Freiheit. Es geht alles darum, um diese absolute Ordnung, die aber eben eine letztlich tote Ordnung ist. Tot nämlich in dem Sinn, dass schöpferisch Neues eigentlich nicht mehr entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=7784 Das Wagnis der Freiheit: Der kosmische Schöpfungsplan und die Angst vor Fehlern 02:09:44] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also, wie soll ich sagen, dieser Impuls, der von den soratischen Wesenheiten sehr zentral damit zusammen hängt, dass sie sehen: Da is jetzt eigentlich eine großartige Schöpfung entstanden bis zur Erde hin, aber jetzt entsteht da plötzlich ein geistiges Wesen wie der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist zwar schon vorbereitet, aber auf den früheren Stufen war das noch nicht abzusehen für diese Wesenheiten jedenfalls. Aber da ist jetzt ein Wesen drinnen, das die Freiheit hat. Und die Freiheit zu entwickeln heißt ja einerseits, dass das Göttliche in ihm lebt, aber es heißt auch, wenn er das nicht erreicht – also was mit dem Menschen geplant ist von der Gottheit, ihm die Freiheit zu schenken –, wenn er scheitert, dann hat er auch eine ungemeine Zerstörungskraft auf die ganze Schöpfung. Weil ab unserer Erdenschöpfung ist der weitere Fortschritt der Schöpfung darauf ausgelegt, dass wir mitarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was jetzt auf Erden noch passieren wird, ist die Vorbereitung dazu, aber für das neue Jerusalem wird es dann schon einen entscheidenden Einfluss haben. Die wird reich oder armselig sein, je nachdem, wie wir Menschen tätig sind hier auf Erden, wie wir uns hier entwickeln, was wir in die Welt hineinbringen. Und wenn wir versagen, versagt im Grunde die ganze Schöpfung. Dann wird jedenfalls das Ziel der Gottheit nicht erreicht. Das Ziel ist eben, eine Schöpfung zu machen, die unendlich bereichert werden kann, dass freie Ich-Wesen da sind, wo nicht mehr nur eine Quelle da ist, sondern wo dieser einen Quelle etwas entgegenkommt aus weiß ich nicht wie vielen Millionen, Milliarden Ichen, die dem entgegenströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein völlig neues Prinzip eigentlich. Das aufhört mit dem: Aus der Quelle strömt alles, und unten wird es empfangen. Und jetzt strömt was entgegen. Und darum kann man sich das neue Jerusalem – auch wenn es viele Schilderungen von Steiner gibt – nur schwer vorstellen. Aber es sich wirklich vorzustellen, welcher Reichtum da drinnen sein wird, da ist unsere Erdenwelt noch armselig dagegen. Das ist nur Wüste im Grunde. Das ist nur trockene Wüste im Vergleich zu dem, was einmal sein wird. Und es wird sein, weil es werden Menschen es auf jeden Fall schaffen, da bin ich mir sicher. Die Frage ist nur, wie viele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon wird eben abhängen, wie reich oder doch weniger reich dieses neue Jerusalem sein wird. Also es hängt von dem ab, wirklich das neue Jerusalem, von dem, was von oben kommt. Es senkt sich von oben herab, aber es muss was von unten entgegenkommen, sonst ist es nicht. Und das sollte man aber eben auch sehen, dass das eigentlich einer der – oder die, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke – die Hauptmotivation dieser soratischen Kräfte ist, dass sie einfach fürchten, dass das ganze Kapitel schiefgeht. Und dass alles das, was jetzt nämlich durch die... In Wahrheit, das könnte im Extremfall passieren, dass alles das, was durch die Stufe des alten Saturns, der alten Sonne, des alten Mondes und jetzt durch die Erde entwickelt wurde, dass das im Grunde alles scheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls nicht das Ziel erreicht, das möglich war. Und es ist der Schlüsselpunkt jetzt wirklich mit der Erdentwicklung insofern, dass bis ins Physische hinunter die Voraussetzungen geschaffen worden sind für den freien Menschen. Das ist das Wichtige. Bis in die Physis hinein ist es geschaffen, und fester sozusagen kann es nicht mehr werden. Und die soratischen Wesenheiten haben, wenn man so will, die Sorge, dass das alles scheitert, dass das nicht weitergehen kann so, sondern dass der Mensch, weil er es eben nicht schafft, mit seiner Freiheit umzugehen, das zerstören wird und zwar nachhaltig zerstören wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist der ganze Schöpfungsplan, so wie er unsere Entwicklungskette – diese siebenstufige Entwicklungskette vom Alten Saturn, über die Alte Sonne, über den Alten Mond, über die Erde, dann weiter zum neuen Jerusalem, oder neuen Jupiter, wie es Steiner nennt, dann weiter zur Neuen Venus und dann zum Vulkanzustand – die ganze Kette ist darauf angelegt, ein freies geistiges Wesen, ein vollkommen freies geistiges Wesen zu schaffen. Und dadurch eine Reichhaltigkeit der Schöpfung in der Zukunft zu ermöglichen, die bis jetzt undenkbar war. Das liegt nicht daran, dass es die Gottheit nicht für sich könnte. Aber die Gottheit braucht trotzdem die ganzen Hierarchien als Mitwirkende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letztlich hängt von dem, wie gut oder wie schlecht sie die Vorgaben, nennen wir es einmal so, die von der Gottheit kommen, wie gut oder schlecht sie umsetzen, davon hängt die Qualität ab letztlich, die die Schöpfung unten hat. Und darum – noch einmal betont, ich wurde mehrmals schon darauf hingewiesen, aber: Die Schöpfung ist doch vollkommen? Sie ist es nicht. Sie ist es nicht. Sie ist es nicht deswegen, weil sie darauf angelegt ist, dass der Mensch hier die Freiheit entwickelt und dass er mitarbeitet. Aus Freiheit, jetzt schon. Und wenn er scheitert daran, wenn er nicht will, wenn er nicht aus sich heraus tätig wird, dann wird die Schöpfung unvollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie ist es auch jetzt noch. Weil sie ist noch nicht zu Ende, sie ist noch im Gang. Also die Schöpfung ist nicht fertig. Sie ist in beständiger Veränderung. Und auch die Natur wird sich ändern. Und sie wird sich noch gewaltig ändern, auch zu dem Zeitpunkt, wenn wir nicht mehr so inkarniert sind auf Erden. Dann werden wir, wenn es gut geht, erst richtig mitarbeiten, da noch was zu tun. Es ist nicht so, dass dann, wenn wir weg sind, das gleich Schutthalde ist, sozusagen, die Erde. Nein, nein. Und das wird nämlich, was sich dann noch sich auf Erden, wie sich die Tierwelt umgestaltet, die Pflanzenwelt umgestaltet, selbst die Mineralwelt umgestaltet, das wird einen entscheidenden Einfluss haben, wie das neue Jerusalem ist zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses wird vollkommener oder unvollkommener sein, je nachdem wie die Menschen mitarbeiten. Aber die soratischen Wesenheiten sind eben genau die, die sagen: Ja, aber die hat doch schon einen Vollkommenheitsgrad erreicht, der ist gigantisch. Mit Hilfe des Menschen werden wir das noch ein bisschen weiterentwickeln, aber wir werden nicht das Risiko auf uns nehmen, dass das alles zerstört werden kann im Grunde oder scheitern kann. Das heißt, sie haben Angst davor, dass außerhalb der Gottheit ein freies geistiges Wesen entstehen könnte, weil damit ist eben immer das Risiko des Scheiterns verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=8341 Starre Perfektion gegen lebendige Weltenfolge: Der kosmische Rang der Formgeister 02:19:01] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum haben sie die heftigste Opposition gegen die Gottheit selbst, die die Freiheit nicht nur zulässt, sondern alles in die Wege geleitet hat, dass sie zustande kommt. Und darum ist diese erbitterte Gegnerschaft dieser soratischen Wesenheiten, die sozusagen ja eigentlich diese Gottheit, die das zulässt, die Möglichkeit des Scheiterns, also für das Schlimmste und Böseste überhaupt halten, was es nur geben kann. Es ist einmal interessant, das aus der Perspektive zu betrachten. Das ist jetzt kein Relativieren des Guten und des Bösen, aber man sieht, wie unterschiedlich das Wesenheiten sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine, die hohe göttliche Quelle, die natürlich noch viel höher ist als die soratischen Wesenheiten. Sie sind ja vergleichsweise trotzdem kleine Würstchen, wenn ich das so sage. Sie sind ja nur Geister der Form, entartete Geister der Form im Grunde, das sind sie ihrem Wesen nach. Also kleine Schöpfergötter. Aber diese kleinen Schöpfergötter sagen jetzt, die müssen verrückt geworden sein da oben, die lassen das zu, dass der Wurm Mensch da jetzt im Grunde alles ruinieren kann, wenn er nicht aus Freiheit im Sinne des Göttlichen arbeitet. Und das heißt, dass Freiheit etwas dazu bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wollen sie nicht riskieren. Sie sagen, die Schöpfung ist eigentlich reich genug. Wir müssen schauen, dass wir möglichst schnell da wegkommen aus diesem Weg, den diese Gottheit da oben eingeschlagen hat. Die sind ja sozusagen verrückt geworden, das den Menschen in die Hand zu legen, welche Zukunft aus dem herauskommt. Das kann alles scheitern, und es ist schon so viel gelungen, und das wäre alles verloren. Im Grunde, wenn der Mensch scheitert, ist die ganze Entwicklungskette vom alten Saturn bis hin zum neuen Vulkanzustand – der sozusagen jetzt die höhere Metamorphose des alten Saturns ist – die ganze Entwicklung wäre gescheitert im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich, die Gottheit könnte von vorn wieder anfangen. Abseits davon es auf irgendeine Art wieder neu probieren. Aber das muss man sich einmal vorstellen. Und der Mensch ist da sozusagen das Zünglein an der Waage drinnen. Auch wenn es ganz klein ist, was wir noch tun können, aber wir sind entscheidend dafür, ob es im Sinne der Gottheit läuft oder ob es zerstört wird im Grunde. Und das ist es im Grunde, was diese soratischen Wesenheiten verhindern wollen. Und es kommt ja nicht in Frage, dass da unten ein freies geistiges Wesen entsteht, sondern: Wir wollen alles das, was jetzt erreicht ist, bewahren und dann weiterbauen an dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenigstens wir als Geister der Form wissen doch mehr Bescheid als der Mensch da unten. Also wenn schon, bestimmen wir dann, was da weitergeht. Obwohl sie dann eigentlich nicht mehr wirklich sich abkoppeln von der großen Schöpferquelle, aber sie haben genug Potenzial, noch einiges zu tun. Also sie haben viel mitbekommen. Und es würde ihnen sozusagen genügen – das wäre ihr Ideal –, das, was jetzt ist, perfekt in dem Sinn zu machen, dass halt wirklich eine perfekte, aber nicht entwicklungsfähige Welt entsteht. Das würde ihnen reichen, das wäre das Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was jetzt sozusagen mit der Erdentwicklung erreicht ist, das könnten sie in Wahrheit nicht mehr höher entwickeln. Das Potenzial hätten sie nicht. Aber das wäre immerhin, wenn man jetzt die Fehlerhaftigkeit des Menschen ausmerzt – und das heißt ihm seine Freiheit nimmt, weil, ihr wisst noch, Ausspruch aus Goethes Faust: „Es irrt der Mensch, solang er strebt.“ Also das heißt, er macht Fehler um Fehler. Wenn man wenigstens diese Fehlerquelle ausschaltet, dann hätte man zumindest eine einigermaßen perfekte Schöpfung. Die kann sich zwar nicht weiterentwickeln, aber so wie sie ist, ist sie dann eigentlich prächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit könnten die soratischen Wesenheiten gut leben. Damit wollen sie leben im Grunde. Das ist eben nicht der Weg, der uns ermöglicht ist durch die Gottheit, der etwas viel, viel Größeres noch schaffen kann, was mehr ist als eine perfekte Welt, sondern wo letztlich der Weg bereitet ist, immer wieder neue Welten zu schaffen, die auf dem Wege zur Vollkommenheit sind, aber niemals in dem vollkommenen Zustand erstarren werden. Sondern wenn sie dort angelangt sind, sozusagen, wenn sie am Sprung zu dieser Vollkommenheit sind, dann lösen sie sich auf und es wird eine neue, noch höhere Welt geschaffen, die noch reicher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg ist den soratischen Wesenheiten verschlossen, aber sie würden sich begnügen sozusagen mit der einen, relativ vollkommenen Welt. Ich sage jetzt relativ vollkommen, weil sie ist in gewisser Weise vollkommen, aber sie sieht nicht, dass es immer wieder neue, andere, auch vollkommene Welten geben kann. Wieder als letzten Moment, und dann ist Zeit, es aufzulösen. Und ja, ihr seht, ich stottere jetzt herum, weil es ist einfach so groß, diese Dimension. Weil man sich – ich kann es nur noch einmal wiederholen – nicht vorstellen kann, wie reichhaltig schon die nächste Verkörperung unserer Erde, das neue Jerusalem, der neue Jupiter sein wird, verglichen mit dem, was heute ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prächtigste der Erde, was wir haben, ist nichts gegen das, was dann sein wird. Und das wird nichts gegenüber dem sein, was dann auf der neuen Venus sein wird. Und das ist nichts gegenüber dem, was auf dem Vulkan-Dasein dann ist. Und dann fängt es überhaupt erst richtig an. Und dann geht es überhaupt erst richtig los. Abseits davon, nicht danach, sondern abseits davon. Und dort ist der Mensch berufen oder hat dann dieselben Kräfte oder die vergleichbaren Kräfte – nur halt eben trotzdem ganz anders von der Art des Umgehens damit –, die einerseits die Geister der Form, die regulären, haben, die Elohim, die aber andererseits auch die soratischen Wesenheiten haben auf andere Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die stehen alle auf dem Niveau der Geister der Form. Und genau auf dem geistigen Niveau werden wir stehen, wenn wir die ganzen sieben Stufen durch sind. Und dann haben wir die Aufgabe, die während der Erdenschöpfung die Elohim hatten. Dann sind wir so weit, dass wir wirklich in kosmischen Dimensionen gestaltend wirken, und das wird dann noch ganz anders werden, als es jetzt ist. Das ist sinnlos, sich das vorstellen zu wollen, wie das sein könnte. Das ist also wirklich jenseits unseres Fassungsvermögens, es ist ja selbst das, was auf den zukünftigen Stufen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde nur insofern auch zu beschreiben und zu erfassen, insofern es karmische Folge im Grunde von dem ist, was in der Vergangenheit passiert ist. Man kann auf das neue Jerusalem deswegen vorblicken, weil da ist sehr viel drin, wird sich sehr viel an Karma erfüllen von dem, was auf dem alten Mond war. Dem ist die Erde vorangegangen, jetzt stehen wir in der Mitte, Erde, und das neue Jerusalem ist in gewisser Weise die karmische Erfüllung des Mondendaseins und hebt es auf eine höhere Ebene. Das wird drinnen sein dort.&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=8947 Die zehnte Hierarchie: Todesüberwindung, Schöpferliebe und die kosmische Menschheitsverantwortung 02:29:07] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann in der nächsten Stufe wird die alte Sonne verwandelt zur neuen Venus, zum neuen Venuszustand. Und da wird erst recht dann der Name Venus – Planet der Liebe, Kosmos der Liebe –, das wird dort noch eine ganz andere Dimension. Dann wird es schon eine große Rolle spielen auf dem neuen Jupiter, auf dem neuen Jerusalem, aber dort noch mehr. Und erst recht dann auf dem Vulkanzustand. Und es wird immer mehr in dem bestehen, dass aus jedem Wesen, aus jedem Wesen diese schöpferische Liebe ausstrahlt, diese Lebenskraft ausstrahlt, die mit dem Ich verbunden ist, mit dem menschlichen Ich verbunden ist, weil das menschliche Ich mit dem Christus verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann strömt wirkliche Lebenskraft aus. Und die Lebenskraft ist eigentlich das ganz Wichtige, alles gestaltend wirkt, lebendig gestaltet. Jeder Kosmos, jede Welt entsteht aus dem Lebendigen heraus. Also im Grunde ist daher immer die Frage: die Entstehung des Lebens, wie ist es entstanden? Eigentlich ist es ein Absterbeprozess, paradoxerweise. Das Urlebendige stirbt hinein in immer zähere Formen. Und dann sehen wir auch immer komplexere Lebewesen entstehen, und das Leben sprießt auf, aber eigentlich ist das ein Todesprozess in Wahrheit, wenn man es so ganz genau nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je höher was entwickelt ist – sei es bei den Pflanzen, sei es bei den Tieren, sei es beim Menschen: der Mensch, die Menschen als alle, die tragen am meisten den Tod in sich, in ihrem Wesen. Darum können wir auch unser Ich-Bewusstsein entwickeln. Bei den Tieren streift es bei den höchsten Tieren so knapp heran irgendwo. Ich habe schon gesprochen über Delfine und dergleichen, da ist so ein Hauch davon. Aber beim Menschen ist es am meisten. Aber der Preis dafür ist, dass wir das höchstentwickelte Lebewesen sind. Das denkt man halt, oder hat man langsam gesagt: „die Krone der Schöpfung“. Ich meine, jedes Tier ist hochentwickelt in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Pflanzen sind hochentwickelt, das ist es nicht. Aber was uns besonders auszeichnet: Wir tragen den Tod am stärksten in uns. Der bringt uns das Bewusstsein. Das heißt, wir müssen dem Tod in uns sehr dankbar sein. Und der führt uns zur Freiheit hin. Und aus dem aber die Möglichkeit, dann Schritt für Schritt zu lernen, einmal an einer ganz großen Schöpfung mitzuarbeiten als Hauptverantwortliche mit der Gottheit zusammen, unmittelbar. Also das heißt, so etwas zu tun, was bei der Erdenschöpfung war in dem Zusammenwirken der Elohim mit dem Christus, der durch sie wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch nicht zufällig, dass da gerade der Christus durch die Elohim durchwirkt. So wird es dann sein, dass wir gemeinsam mit der Gottheit, mit dem Christus... Wir sind dann die Elohim – werden sie dann nicht heißen, man kann sie dann immer noch Geister der Form nennen, aber sie werden anders sein als die Elohim jetzt, weil eben die Elohim es nicht aus der Freiheit heraus tun. Und bei der Menschheit wird es einmal so sein, dass der Mensch in kosmisch schaffender Dimension mitverantwortlich ist für die Schöpfung. Mitverantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim, die die Erde geschaffen haben, haben im Grunde das ausgeführt, was sie von der Gottheit zugeströmt bekommen haben. Wir strömen dann, wenn es gut geht, etwas entgegen. Und damit sind Welten möglich, die wirklich absolut jenseits jedes Vorstellungsvermögens für uns heute sind, weil das gilt ja wirklich schon für das neue Jerusalem usw. Aber was dann ist, wo wir überhaupt noch nicht hinschauen können, weil dann ja auch so eine große Freiheit herrscht, dass da karmisch nichts mehr mitgeht. Alles Karma, alles Weltenkarma ist aufgelöst dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es wirklich ein kompletter Neuanfang. Aber mit den Erfahrungen, die wir gemacht haben, die die anderen geistigen Wesen gemacht haben, weil es wird auch noch jetzt während der Stufen, die wir irgendwie überblicken können, wird es auf den Weg kommen, dass andere Wesenheiten der Freiheit teilhaftig werden. Also erstens einmal die geistigen Wesenheiten, die uns folgen, die man daher tatsächlich auch als Menschen bezeichnen kann – und zwar in einer Kategorie, so wie man sagt Engel, sagt man, meint damit die Engel, die Erzengel, die Urengel –, so werden sich neue geistige Wesenheiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, auf dem neuen Jerusalem wird es neue Ich-Wesen geben, und die kann man als Menschen bezeichnen. Und wir werden eine Stufe weiter sein, aber wir werden auch Menschen sein, aber Menschen sozusagen dann schon einer höheren Stufe, die zu den neuen Menschen dort auf dem neuen Jerusalem im gleichen Verhältnis stehen wie jetzt unsere führenden Engel zu uns hier unten. Und wir werden tatsächlich dann auch solche Aufgaben haben in ähnlicher Weise. Nur die fangen schon gleich von Anfang an mit einer höheren Stufe der Freiheit an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind jetzt, wie wir hier auf der Erde sind, die Vorkämpfer dieses Prinzips. Und wie gut wir da jetzt vorarbeiten, wird entscheidend dafür sein, wie schnell und wie stark diese Menschen des neuen Jerusalems ihre Freiheit entwickeln können. Natürlich, wir werden weiter wachsen und trotzdem immer eine Stufe höher sein. Aber sie werden sich trotzdem ganz anders entwickeln können als wir jetzt auf der Erde. Und Rudolf Steiner spricht ja davon, dass in der Zukunft eine neue, ganz neue Hierarchiestufe entsteht, die mit uns Menschen beginnt und die umfassen wird drei Arten, drei Stufen des Menschseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es über uns gibt die Engel, die Erzengel und die Urengel, so wird es auf dem neuen Jerusalem, auf der neuen Venus und auf dem Vulkanzustand drei verschiedene Stufen von geistigen Menschenwesen geben. Also das heißt, die ganze Hierarchiewelt wird anders werden dadurch. Und es ist eben nicht so, dass wir einfach jetzt: Na ja, jetzt gehen wir die nächste Stufe, dann sind wir Engel. Wir sind vergleichbar, wir haben eine vergleichbare Stufe wie die Engelwesenheiten, aber wir werden in vielem ganz anders sein als sie, eben vor allem in dem, dass wir die Freiheit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann werden wir eine Stufe erreichen auf der neuen Venus, wo wir vergleichbar sind den Erzengelwesenheiten, aber von Haus aus, aus der Freiheit heraus. Von Anfang an. Und dann sogar wie die Urengel, aus der Freiheit heraus. Drei Stufen des Menschlichen. Das heißt, das, was wir heute sind, ist die Vorübung dazu im Grunde. Das heißt, dass wir uns wirklich in die Hierarchien eingliedern, als eine ganz neue Dreiergruppe fängt es an im neuen Jerusalem, neue Venus, Vulkanzustand. Das heißt, das ganze Gefüge der Hierarchie entwickelt sich auch weiter damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, das war genug für heute. Es ist ein bisschen eine Perspektive, wo wir hingehen, aber auch als eine Perspektive, was an Widerständen da ist. Ich weiß, jetzt habe ich noch immer nicht das alles erzählt, was ich erzählen wollte. Es macht aber gar nichts. Es sind eh nur äußere, trockene Fakten. Aber was wir heute wenigstens gesehen haben: Es ist die Herausforderung da mit den soratischen Kräften, die sind der Kern eigentlich, um den es geht, und die gehen in den Schritten von 666 Jahrenund da wird ihr Eingriff immer intensiver, die Herausforderung immer intensiver werden. Das müssen wir sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müssen wir durchaus bis zum Ende der Zeit, wo wir uns auf Erden inkarnieren, mit dem müssen wir rechnen, dass das da stärker wird. Aber es wird im gleichen Maße, und hoffentlich sogar ein bisschen stärker, auch sich die Kraft des Menschen entwickeln. Also wir können durch unsere Freiheit, indem wir uns mit der Christuskraft verbinden, und es geht gar nicht anders… Das freie Ich ist untrennbar mit dem Christus verbunden und er untrennbar mit uns. Es lebt ein Teil der Christuskraft in uns. Aber nicht so, dass er uns in der Freiheit behindert, sondern ganz im Gegenteil, indem er unsere Impulse aufnimmt und zu seinen eigenen macht, sie mitnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da kann einem schon fast schwindelig werden, wenn man denkt, welche Verantwortung man damit trägt. Das sollte jedem bewusst sein, der überhaupt bewusst geistig streben will, dass es darum geht. Es geht nicht darum: Ich will halt die geistige Welt kennenlernen, damit ich mich besser zurechtfinde oder so, oder ich will eh recht nett sein, sondern es ist wirklich Mitverantwortung für die Weltentwicklung. Und das heißt, alles, was wir im geistigen Streben tun, hat mit dieser Verantwortung zu tun. Deswegen sollte man jetzt nicht gleich wieder einknicken: O Gott, wer soll das tragen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können. Wir können. Wir müssen nur immer wieder halt geistig uns aufrichten. Dann sind wir die Achse, die durchgeht. Und wir sind zugleich das, was die soratischen Kräfte zurückhalten kann. Und was die Widersacherkräfte – also die nicht-soratischen kommen einmal nicht mehr heran, das heißt, die werden in jedem Fall ausscheiden, die gehen einen anderen Weg. Das heißt, sie werden ihren Kosmos bauen, wie auch immer er sein wird, der wird mit unserem dann nichts mehr zu tun haben, es trennt sich. Und er wird eben auch mit der Gottheit als solcher nicht mehr in Verbindung stehen. Es ist also wirklich wie eine, na ja, Separatwelt, die davonzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf der anderen Seite steht die Perspektive zu größeren, reicheren Welten, die unvorstellbar sind, aber die kommen werden, wenn wir nicht scheitern. Wenn wir scheitern, dann läuft es eher in die soratische Richtung und es läuft in das halt – die perfekte Schöpfung, und das ist es. Das ist zu wenig. Es ist zu wenig. Es ist so wie bei großen Meistern, die Bilder malen. Es sind sicher nicht alle gleich gut, aber es gibt ein paar, wo man nicht sagen könnte: Ist das jetzt das perfekte Bild oder dieses oder jenes? Sie sind alle großartig und trotzdem nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Reichtum, um den geht es. Und die soratischen Wesenheiten sind froh, wenn sie das eine Meisterwerk haben. Das verehren sie sozusagen, und das reicht ihnen. Das ist perfekt genug. Und perfekt heißt in dem Fall: Noch ein Strichlein – wenn ich jetzt bei dem Bild, vom Bild bleiben darf –, wenn ich noch ein Strichlein dazu mache, kann es eigentlich nur mehr schlechter werden. Bis irgendwann ist es fertig und so ist es perfekt. Selbst bei unvollendeten Bildern kann das der Fall sein. Wenn er jetzt nur das letzte weiße Fleckerl zugemalt hätte, wäre es das nicht… Es ist was freigeblieben, und das ist vielleicht dann das Perfekte. Und jeder Strich mehr würde es schon wieder kaputt machen. Ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir es gut sein für heute. Ich danke euch fürs Dabeisein. Ich danke euch im Livestream fürs Dabeisein. Ich hoffe und denke, es hat alles funktioniert. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-08-31T21:23:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Starre Perfektion gegen lebendige Weltenfolge: Der kosmische Rang der Formgeister 02:19:01 */&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Datei:204.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ|thumb|204. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 12. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/u5ponwxovymbs5appq9zf/204.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=l3ef7tvim7yi0anr3eo6yudox&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 204. Vortrags vom 12. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=42 Einleitung und 49. Wochespruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 204. Folge zur Apokalypse und dazu zum Einstieg der 49. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Gedankenklarheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkend eigenen Geistes Wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In finstern Winternächten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und neigt dem nahen Weltentage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Innern Hoffnungsstrahlen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt ein bisschen holprig, ich lese gleich noch einmal. Ich verstehe es aber nicht, wenn ich das so lese. Also, noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Gedankenklarheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkend eigenen Geistes Wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In finstern Winternächten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und neigt dem nahen Weltentage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Innern Hoffnungsstrahlen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, man fühlt selber oder kann fühlen, unser Ich fühlt, also Gedankenklarheit, und in dieser Gedankenklarheit fühlen wir das Weltensein. Dem wenden wir uns zu, wirklich der Welt draußen, und gedenkend unseres eigenen Geisteswachsens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gerade in der Weihnachtszeit, in der Winterzeit ganz besonders ausreifen kann. Natürlich sammeln wir es das ganze Jahr über, aber in der Winterzeit können wir ganz bei sich sein, bei uns selber sein. Und da vertieft sich dieses, also dieses bewusste Ergreifen auch des Geistigen. Und jetzt neigen wir uns also zu dem nahen Weltentag. Also eben, wenn jetzt wieder die Sinneswelt so ganz zu erstrahlen beginnt im Licht. Im Winter ist es halt ein bisschen gedämpfter. Die Lichtzeit ist kurz, die äußere Lichtzeit ist kurz, dafür sind die Nächte lang. Dafür sind wir gerade in den Nächten halt lang auch in der geistigen Welt irgendwo. Wir sind ja jede Nächte, auch wenn wir nichts wissen davon vielleicht oder nichts mitnehmen ins Tagesbewusstsein, aber wir sind es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spielt sich auch wirklich sehr viel in den Nächten ab, dann gerade. Also namentlich in den heiligen 13 Nächten spielt sich sehr viel in unserem Inneren diesbezüglich ab, auch wenn wir es nicht mitkriegen. Es spielt sich auch ab bei Menschen, die sich jetzt nicht so intensiv mit geistigen Dingen beschäftigen. So ganz entkommen sie dem Geistigen trotzdem nicht. Es ist da. Wir könnten ja ohne das gar nicht existieren. Und wir leben eben sehr stark in der Winterzeit da drinnen. Oder es lebt in uns besonders stark eigentlich da drinnen. Und jetzt können wir uns erhoffen, dass wir etwas aber von diesem Geistigen ins Bewusstsein mitnehmen und mit dem gegenübertreten, was uns jetzt von außen entgegenkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir müssen halt immer, auch wenn wir das Geistige der Welt um uns beobachten wollen oder erfühlen wollen, wie auch immer, müssen wir etwas aus unserem Inneren dem entgegenbringen. Wenn wir nichts oder wenig entgegenbringen, dann nehmen wir auch wenig mit aus der Welt draußen. Die ist voll geistig. Es brodelt, auf Wienerisch gesagt, es wurlt. Es bewegt sich sehr lebendig, sagen wir mal so, wurlt heißt so, lebendig sich bewegen. Das ist da, aber wenn wir nicht eine entsprechende Kraft entgegenschicken, gehen wir ziemlich achtlos an dem vorbei. Es wirkt natürlich trotzdem etwas in uns herein, aber wir können viel mehr davon erfahren und bewusst ergreifen, wenn wir gerade in der Winterzeit unser Bewusstsein geschult haben, gelernt haben aus dem wachen Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=301 Vom Traumbewusstsein zur aktiven Schau: Die moderne Imagination 00:05:01] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aus dem Bewusstsein, wo wir ganz bei uns sind. Da ist im Winter die beste Zeit dazu, ganz zu sich selbst zu kommen, während wir im Hochsommer eben ganz draußen sind. Und das kann dazu führen, dass wir eigentlich ganz wegkommen von uns, dass wir hinausscweben, wir liegen am Strand in der Sonne und sind irgendwo da draußen. Es plätschert um uns das Meer, es saust leise der Wind darüber und wir sind eigentlich ganz weg. Kann ja sein, durchaus. Also da werden wir hinausgezogen. Aber dann mehr in die sinnliche Welt. Und da kriegen wir aber dann nicht so viel mit von der geistigen Welt, die dahintersteckt. Da müssen wir wirklich auch mit unserem Ich dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kann im Sommer sehr leicht sein, dass das ziemlich davonzischt. Das Astralische ist noch irgendwo so halb verbunden, aber auch ein bisschen gelockert. Und das fühlt sich sehr wohl vielleicht, wenn da das Meer so rauscht. Es ist ja schön auch. Aber wenn wir erkennen wollen, was da für Kräfte drinnen leben, wenn wir die Anregung des Meeres auch haben wollen – also gerade das Meer kann unheimlich stark Imaginationen anregen, aber dazu müssen wir trotzdem etwas entgegenbringen. Also so auf die alte Art, dass wir im Traum verloren hinausgehen und dann in die Imaginationen kommen, das passiert heute eigentlich immer weniger. Und wäre auch nicht das Gesunde, wenn es so ganz von selber passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wenn wir mit unserem Ich dabei sein wollen, dann muss unser Ich tätig werden. Also das heißt, wir müssen die Imaginationen, die sich uns entgegenbewegen, müssen wir ergreifen, formen, selber eigentlich in unserem Bewusstsein dann malen. Aber wir malen nicht irgendwas, nicht irgendwas x-beliebiges, sondern wirklich das, was uns geistig entgegenkommt. Ich habe ja öfter schon mal die Frage gestellt, zum Beispiel, wie schaut ein Engel aus? Und man könnte genauso fragen, wie schaut ein Elementarwesen aus? Die schauen alle gar nicht aus, wenn man es ganz genau nimmt, weil es keine sinnlich erfahrbaren Wesen sind. Und in all unseren Vorstellungsbildern sind immer sinnliche Elemente drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn wir sie wahrnehmen wollen, ist immer zuerst die Berührung da, das Spüren. Das kann manchmal sehr deutlich sein. Man weiß, da ist etwas. Man hat sogar den Eindruck: Ich weiß, was das ist, aber ich kann es noch nicht sagen. Nicht einmal mir selber, aber ich weiß es eigentlich. Und habe es aber trotzdem noch nicht in meinem Oberbewusstsein. Und dann muss ich anfangen, selber zu malen, sozusagen. Das ist nämlich wirklich ein guter Weg, auch zu einer Imagination zu kommen, das im Bewusstsein in ein Bild zu verwandeln, in ein symbolisches Bild, wie auch immer. Man merkt dem Bild dann an, dass es nicht einfach eins zu eins etwas Äußeres abbildet, weil es das so in der äußeren Welt gar nicht gibt, aber man malt etwas trotzdem mit den Stilmitteln des Sinnlichen, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den alten Hellsehern war es eben so, dass das ganz automatisch so passierte, dass sich das umsetzte in ein traumartiges Bild, aber doch sehr detailliert, doch sehr wach. Ein Traumbild, das im Wachen erlebt wird, aber eben nicht ein willkürliches Traumbild ist. Wobei kein Traumbild wirklich ganz willkürlich ist, aber es ist immer die Frage, ob es sich auf die geistige Außenwelt bezieht oder ob es sich einfach auf das bezieht, was in unserem Organismus vorgeht. Also die meisten Traumbilder, die wir normalerweise haben, hängen damit zusammen, dass Bilder aufsteigen, die etwas wiedergeben, was sich in unserem Organismus tut. Das können die wunderschönsten Bilder sein. Manchmal können es auch schaurige Bilder sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Kopfschmerzen hat, glaubt man, man ist in einer finsteren, engen Höhle, mit Spinnweben verhangen, da krabbelt alles Mögliche herum. Und dann wacht man auf und hat Kopfschmerzen. Und das kleidet sich im Bild. Aber wenn ich mich wohlfühle, kann ich auch eine Kuppelhalle erleben, strahlend, sonnendurchflutet, mit den herrlichsten Gemälden, wo die Engel flattern. Kann auch sein, je nachdem. Aber das sind dann Bilder, die eben mit unserem Organismus zu tun haben. Und beim wirklichen Hellsehen geht es ja vor allem darum, auch die geistige Umwelt, die geistige Außenwelt, wenn man so will, zu sehen. Wobei Innen und Außen auch ein sehr relativer Begriff ist, weil die übersinnliche Welt ist nicht räumlich eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=620 Jenseits von Raum und Zeit: Gesetzmäßigkeit und Erkenntnisklarheit im Schauen 00:10:20] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also alles, was wir ins Räumliche übersetzen – selbst wenn wir sagen, die Sphäre der Engel reicht bis zur Mondensphäre, da leben sie –, dann darf man sich aber nicht vorstellen, dass da jetzt irgendwelche menschenartigen Wesen mit Flügeln in dem Bereich im Raum herumflattern. Das darf man sich nicht so vorstellen, sondern es ist nur so, dass, wenn man sich auf die Mondensphäre konzentriert, also ausgehend vom Mond und von der Bewegung des Mondes vor allem, dann kann man sagen, dass das uns einen Eindruck geben kann oder einen Anstoß geben kann, uns mit dem Weltbereich der Engel zu verbinden. Aber Weltbereiche eben nicht in einem räumlichen, sondern in einem außerräumlichen Sinne in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das wirkliche Geistige, das höhere Geistige, ist jenseits von Raum und Zeit in gewisser Weise. Auch jenseits der Zeit in gewisser Weise. Das kann man sich so schwer vorstellen. Aber auch das kann man in sinnliche Bilder umwandeln in gewisser Weise. So wie es beim Parzival – wir haben vorher gerade gesprochen, im Vorgespräch irgendwo, wie wir uns unterhalten haben – da heißt es ja so schön: „Zum Raum wird hier die Zeit.“ Das heißt, wenn wir in eine Imagination gehen, egal in welche Imagination wir gehen, dann gehen wir auch dort hinein, wo wir uns in der Zeit bewegen können. Das heißt, wir sehen dort Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft zusammen, schauen wir zusammen in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders natürlich die Vergangenheit als die Zukunft. Die Zukunft ist das Feld der vielen, vielen Möglichkeiten. In der Vergangenheit das, was in gewisser Weise gestorben ist in Wahrheit. Und die Zukunft ist das, was möglich ist, wenn wir jetzt in der Gegenwart einen Entschluss fassen, tätig werden. Und natürlich die anderen geistigen Wesen auch tätig werden. Und Zeit hängt ja überhaupt zusammen mit der unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeit der geistigen Wesenheiten. Die gibt es in jedem Feld, schon bei uns Menschen fängt es an. Manche sind schon weiterentwickelt, sind schon voraus, andere sind nur ein bisschen hintennach, wobei das jetzt gar nichts Abwertendes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist für die ganze Menschheitsentwicklung notwendig, zum Beispiel, dass alte Fähigkeiten, die der Mensch, der schon weit voraus ist, alle schon verloren hat, in Wahrheit. Weil man kann das nicht so eins zu eins mitnehmen, man muss was Altes verlieren, um es vielleicht auf neue, höhere Art wiederzugewinnen. Aber es ist eben dann anders. Also zum Beispiel, wenn ich im modernen Sinn imaginativ schauen will, dann ist das nicht mehr wie ein altes Hellsehen. Das hat einen ganz anderen Charakter und wir müssen viel aktiver, viel bewusster dabei beteiligt sein. Und dann kann es auch dieselbe Klarheit bekommen, die wir im streng logischen Denken drinnen haben. Da wissen wir, wie das zusammenhängt. Da können wir logisch alles verfolgen, wie das zusammenhängt, und wir sind uns bei jedem Schritt bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=844 Das luziferische Erbe: Entwicklung des Ich-Bewusstseins und der Meditation 00:14:04] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Hellsehen war im Grunde so, dass wie ein Traumbild eben von selbst das Bild aufgestiegen ist. Und dann hat man unter Umständen zunächst gar nicht so genau sagen können, was es ist. Ja, es erscheint vielleicht eine engelartige Gestalt, es ist aber keineswegs klar, von wo der herkommt. Also ob das jetzt durchaus luziferische Engel sein können, waren es auch großteils. Also gerade beim alten Hellsehen waren es vielfach luziferische Engelwesenheiten, die erschienen sind. Und zwischendurch einmal eine reguläre auch, aber die überwiegende Zahl waren luziferische Engelwesenheiten und denen haben wir viel zu verdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Luzifer hat ja viel Gutes gebracht. Wir hätten unser ganzes Seelenleben, nämlich das spezifisch menschliche Seelenleben, das ja eben ganz anders ist als das der regulären Engel, das hätten wir nicht bekommen, wenn wir nicht in enger Verbindung gestanden wären mit den luziferischen Wesenheiten. Das ist eine Gabe Luzifers. Ja, es führt letztlich dazu, dass wir ein Ego entwickeln, ja, dass wir Egoisten werden, was wir aber als Menschen auch sein müssen bis zu einem gewissen Grad. Wir sollen es nur nicht einseitig sein, sondern es geht darum, dass wir das als Basis nehmen. Das brauchen wir. Wir hätten sonst unser ganzes reiches Innenleben eigentlich nicht. Das habe ich ja schon erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Engel haben dieses Innenleben in der Art, wie wir es haben, nicht. Wenn sie in sich hineinschauen – ist schon wieder ein räumlicher Begriff, der eigentlich nicht stimmt –, aber wenn sie sich selbst zuwenden, sagen wir es einmal so, dann kommt Geisterfüllung von oben. Und dann spüren sie alles, nur nicht sich selbst. Also ihr Ich-Bewusstsein ist dann eigentlich ganz ausgelöscht. Sondern es ist die Geisterfüllung von oben. Sie nehmen das wahr, was durch die ganze Kette der Hierarchien oder der ganzen Pyramide der Hierarchien, wie man es nennen will, zu ihnen herunterströmt von der Gottheit. Das nehmen sie wahr, und aus dem entwickeln sie Willensimpulse, etwas zu tun für die Welt, heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann erst, wenn sie ins Tun gehen, tätig werden, dann erleben sie an dem, wie sie die Welt verändern durch ihr Tun, an dem erleben sie sich selbst. Dort erleben sie ihr Ich-Bewusstsein. Aber ein Engel könnte nicht sagen: Ja, ich gehe jetzt meditieren. Da braucht er nur, wenn er etwas Vergleichbares machen würde, dann geht er ja in sich, aber dann kommt Geisterfüllung von oben und er ist nicht mehr selber dabei. Wenn wir heute im modernen Sinn meditieren wollen, sollen, können, dann müssen wir ganz bei uns sein. Ganz wach bei uns. Also Meditationen, die man halb verträumt, sind keine Meditationen. Das bringt nichts. Also da muss man ganz bei sich auch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=1039 Der Weg zur Inspiration: Bildverwandlung, Farbensphäre und karge Symbole 00:17:19] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eben die Kunst des neuen imaginativen Sehens als nächste Entwicklungsstufe, die kommt. Und in der stehen wir drinnen jetzt in dieser Entwicklungsstufe, auch wenn man es noch nicht so deutlich merkt. Aber auf das gehen wir zu, dass eben ein imaginatives Denken, dass die geistigen Hintergründe des Weltgeschehens wahrnehmen kann, aber wahrnehmen kann dadurch, dass wir sie, wie soll ich sagen, schauend ergreifen, ertasten, malen. Da tut man nicht einfach nur einer willkürlichen Fantasie nachgehen, sondern dann ist es ganz konkret, dass wir die geistige Welt erfahren und diese Erfahrung aber selber in ein Bild bringen. Ganz wach. Ganz wach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es natürlich heute auch noch Hellseher vom alten Schlage gibt, die halt noch diese traumartigen, halbbewussten Schauungen haben. Aber das ist nicht der Weg in die Zukunft. Tatsächlich ist es so, und Rudolf Steiner selber ist dafür ein ganz schlagendes Bild: Wenn man ein neues Schauen entwickeln will, muss man das alte Schauen überwinden. Und Rudolf Steiner selber war als Kind schon hellsichtig, und das war noch ein altes Hellsehen. Und das spiegelt sich aber noch wider in Schilderungen, in Mysteriendramen, zum Beispiel das Märchen vom Quellwunder. Das ist ganz deutlich ein Erlebnis, das er selber hatte, auch in einer ähnlichen Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist natürlich künstlerisch jetzt aus- und umgestaltet, aber es hat einen biografischen Hintergrund. Ich meine, wie im Grunde alles geistige Schauen bis zu einem gewissen Grad einen biografischen Hintergrund hat, inklusive aller Vorleben, die man hatte. Man schaut das oder kann das schauen, was mit der eigenen Aufgabe zu tun hat. Nichts anderes. Das, was einen geistig nichts angeht – nämlich deswegen nicht angeht, weil man einfach nicht bereit dafür ist noch und die geistige Welt ist unheimlich reich –, gewisse Dinge haben eng oder weniger eng mit einem zu tun und manche Dinge zunächst noch gar nicht. Es wäre ein Irrtum zu glauben, der Geistesforscher, ein Hellseher, der kann alles schauen, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So einfach ist das nicht, sondern es hängt mit der ganz spezifischen Aufgabe zusammen, die er sich vorgenommen hat für dieses Leben. Es funktioniert nicht nur aus bloßer Neugierde oder aus bloßem Interesse, sondern man muss bereit dazu sein. Das ist ganz wichtig und es muss auch dann ein Impuls sein, der eine gewisse Wirkung in die Welt bringt. Es ist nicht mehr Selbstzweck. Also sozusagen schauen in die geistige Welt – ich sage es jetzt ganz bewusst – aus Neugierde, das funktioniert nicht. Da kann man durchaus auch was schauen, aber dann sind es luziferische Bilder, die dann heute völlig ungesund sind. Weil da gaukelt uns dann der Luzifer im Grunde halt vor, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er macht es uns schmackhaft mit den schönsten Bildern und leitet uns damit aber auf völlige Abwege. Aber wir fühlen uns unheimlich wohl, bis wir halt dann merken plötzlich: Ups, da ist jetzt der Abgrund. Aber da ist es dann schon sehr spät, das zu merken. Also darum ist heute wichtig der Schritt, bewusst dabei zu sein. Und dann is die Klarheit im imaginativen Schauen, im lebendig gestaltenden imaginativen Schauen, so klar, wie sie nur sonst sein kann in der Mathematik. Dass zwei und zwei vier ist, zumindest im normalen Zahlensystem, das kann man durchschauen. Ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kannst du nicht drübergehen, dass jemand sagt, zwei und zwei ist fünf, wäre mir lieber. Wenn es ums Geld geht, das man kriegt, ist das wahrscheinlich der Fall, aber das funktioniert nicht. Man ist an die Gesetzmäßigkeiten der Welt gebunden. Und die Gesetzmäßigkeiten der Welt sind nichts anderes als die Taten der geistigen Wesenheiten, die diese Welt beständig ordnen, geordnet haben, aber beständig auch weiter ordnen. Die drückt sich darin aus. Und diese Gesetzmäßigkeit, die ergreifen wir sozusagen mit unserem modernen, imaginativen Schauen. Und darum ist oft auch wirklich das Gefühl da: Ich spüre, da sind geistige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, das ist der nächste Schritt, ich weiß eigentlich sicher, dass sie da sind, ich weiß eigentlich auch, wie sie sind, aber ich kann es noch nicht sagen. Und mit der Zeit kommt dann aus dem Erleben, aus dem Nacherleben durchaus auch heraus, dass ich es in ein imaginatives Bild wirklich gestalten kann. Und dann wird es mir auf einmal klar. Indem ich das Bild gestalte, wird mir klar, was ich da eigentlich schon vorher wahrgenommen habe, ohne es noch zu schauen in Wahrheit, ohne es erst recht zu verstehen. Weil ich muss wirklich dann voll verstehen, was ich da schaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn ich es jetzt einmal malen kann, das Bild, habe ich natürlich schon einen gewissen Eindruck, aber ein volles Verständnis kommt erst, wenn ich die nächste Stufe erreiche, die Inspiration. Die Inspiration, dass ich die erreiche – also Inspiration heißt so viel wie: Das Bild, das ich gemalt habe, fängt mir an, wirklich etwas zu erzählen. Im übertragenen Sinn, nehmt irgendein Gemälde von einem großen Meister her, nehmt an, ihr kennt das jetzt noch gar nicht, das ist neu für euch. Man geht heran, man sieht einmal, was alles drauf ist, und dann fragt man sich: Was wollte der Maler eigentlich da sagen mit dem Bild? Weil er will etwas sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch hinter jedem Gemälde steckt eigentlich eine Inspiration, und die ist das noch tiefere. Und was muss ich tun? Ich muss das Bild eigentlich auslöschen. Also gerade beim imaginativen Schauen ist das Wichtige, dass ich das Bild, das ich mir jetzt endlich einmal mühsam geschaffen habe – und das ist für den modernen Menschen, wenn er auf moderne Art imaginativ schauend wird, mühsam, das Bild aufzubauen. Es ist eben nicht so schnipp einfach da. Bis es so weit ist, das dauert. Es kann Stunden dauern, es kann Tage dauern, es kann Jahre dauern, es kann sogar Jahrzehnte dauern. Es kann durchaus sein, dass man in jungen Jahren ein entscheidendes Erlebnis hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stehe vor einer Blumenwiese oder was. So wie dort der Eindruck ist, wie dort die Blumen stehen, das berührt mich einfach ganz tief. Und das ist etwas, was ich nicht vergesse, was mich begleitet. Oder eine Sonnenaufgangsstimmung zum Beispiel. Ich kann mich immer noch an plastische Details erinnern, da waren wir von einer Fahrt nach Kärnten herunter. Wir hatten dort ein Seminar, und das hat schon in der Früh begonnen. Das heißt, ich bin rechtzeitig in der Früh weggefahren, dass ich noch rechtzeitig dort bin. Ich bin nämlich nicht am Vortag schon gefahren, sondern am selben Tag in der Früh. Ich glaube, ich bin um vier Uhr oder was aufgestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann habe ich auf der Fahrt erlebt, allmählich den Sonnenaufgang. Die Fahrt geht Richtung Süden, ich bin richtig mitgefahren mit dem Sonnenaufgang. Das hat wirklich eine gute Stunde gedauert, bis dann wirklich die Sonne hervorgetreten ist. Und wie die gemalt hat dann an den Wolkenfetzen, dabei war es eigentlich fast ein strahlend blauer Himmel, aber ganz leichte Dinge, und da waren Farbpaletten, also die unmöglichsten, die undenkbarsten Farbkombinationen, die es da gegeben hat, und die haben sich ununterbrochen lebendig entwickelt. Und also ein Eintauchen in die Farbenwelt, das hat was zu tun, in Wahrheit, da steckt sehr viel dahinter, da steckt die astrale Welt sehr stark dahinter, gerade besonders hinter den Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben, auch wenn wir sie sinnlich erleben, ist zwar nur ein Abglanz natürlich durch unser Sinnessystem, aber was abgeglänzt wird, ist eigentlich die astralische Welt. Das heißt also, auch wenn man dann Imaginationen sehr bunt malt, dann ist sehr viel Astralisches drinnen. Wenn stärker das höhere geistige Element drinnen ist, dann können sie sehr farblos – will ich nicht sagen –, aber dann tritt das Farbelement zurück, dann tritt mehr ein Formelement hinein, das sich bis in ein symbolisches Bild verwandeln lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann dann durchaus sein, dass die Schauung so geht, dass ich eigentlich jetzt kein reiches Bild sehe, aber es kommt schon durch die Inspiration, und die Inspiration hilft mir dabei, das in ein sehr karges, einfaches Symbol, in ein Zeichen vielleicht nur hineinzuverwandeln. Also ihr könnt vielleicht von den Widersachermächten, kann das sein, oder sonst was, das sich in ein Symbol kleidet. Also zum Beispiel so Wesenheiten wie die soratischen Wesenheiten, die könnte man nie in ein treffendes, imaginatives Bild verwandeln, das jetzt farbig ist, auch nicht einmal in ein Bild, das wirklich in erfassbare Gestalten sich kleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da weiß ich nicht, dass man irgendwelche dunklen Gestalten sieht. Mit den ahrimanischen Wesenheiten geht das sehr gut, mit den asurischen geht es auch noch irgendwie. Aber die soratischen Wesenheiten lassen sich eigentlich nur durch ein Formprinzip ausdrücken: dieses grausliche Bild mit dem Widerhaken drinnen. Es ist ein ganz einfaches Symbol, das sind im Grund ein paar Striche. Ich will es jetzt gar nicht zeigen. Du brauchst nur nachschlagen, brauchst auf AnthroWiki gehen, Sorat eingeben, dann seht ihr irgendwo den scheußlichen Widerhaken, der da drinnen ist. Und der hat tatsächlich, wenn man sich wirklich darauf einlässt, eine sehr unangenehme Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist das Bild, das dann geschaffen wird aus dem Erlebnis: Ich begegne soratischen Wesenheiten. Sie sind ja da, sie wirken in der Welt. Ist nicht die angenehmste Erfahrung ist in der Regel auch nicht eine Erfahrung, die man sehr bald macht. Da muss man schon relativ gut entwickelt sein, dass man das wirklich herankommt, dass man dieses Formprinzip als Erlebnis hat. Aber das ist auch keineswegs willkürlich. So wie unsere Buchstaben nicht ganz willkürlich entstanden sind. Sie sind dann natürlich vielfach umgeformt worden. Und da war es dann schon die menschliche Willkür vielfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und klar, bei den vielen Druckschriftarten zum Beispiel gibt es 100.000 Formmöglichkeiten, aber trotzdem muss ein A irgendwo als A erkennbar sein und ein B als B, wenn es jetzt um die lateinische Schrift geht. Aber ich kann mit der Fantasie jetzt alles Mögliche gestalten. Aber gerade bei diesen wirklichen Symbolen, die sehr karg sind, da gibt es eigentlich gar nicht viele Variationsmöglichkeiten, interessanterweise. Also jetzt den soratischen Widerhaken künstlerisch auszugestalten, bringt uns dem Verständnis der soratischen Wesenheiten nicht näher. Da hat man das Treffendste und Sicherste also in diesem ganz kargen Symbol im Grunde drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=1862 Die 666-Jahre-Rhythmen: Templerorden, Weltökonomie und moderne Kontrollmechanismen 00:31:02] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also das sind mal ein bisschen ein paar Splitter dazu wieder, aber ich will heute nicht endlos über das sprechen, weil sonst kommen wir nie dazu, was ich euch erzählen wollte, schon lange ein bisschen ausführlicher erzählen wollte: eben wie dieses Zusammenströmen der Mondenreligionen und der Sonnenreligion des Christus, wie das ausschaut und wie sich das aber auch im Äußeren historisch entwickelt hat, welche Impulse dazu notwendig waren und welche Impulse dabei eine Rolle gespielt haben. Und da haben eben zum Beispiel sogar auch die soratischen Wesenheiten eine deutliche Rolle gespielt, eine sehr starke Widersacherrolle gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es hängt zusammen mit der Zahl des Tieres, die eines Menschen Zahl ist, die Zahl 666, die sich aber punktuell, könnte man sagen, verwirklicht hat um das Jahr 666 nach Christus. Also 666 nach Christus und das immer wieder in Abständen von 666 Jahren eine Verstärkung dieses Impulses kommt. Also ein starker Impuls war in der Zeit des Mittelalters dann. Das war etwa um die Zeit, wo der Templerorden vernichtet wurde. Das war also die gravierendste Folge dieses Impulses und hat zunächst einmal natürlich negative Wirkungen gehabt, aber es hat auch positive Seiten gebracht. Es hat also die Entwicklung neu gelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder man kann so sagen, es sind die soratischen Wesenheiten wieder gescheitert mit ihrem Impuls. Es ist ihnen zwar gelungen, den Templerorden zu vernichten im Grunde, das ist wirklich ein soratischer Impuls. Und in den Prinzipien des Templerordens war sehr viel drinnen. Es war die Anlage drinnen, namentlich auch bis hinein zu dem, ein neues Wirtschafts- und Geldsystem zu schaffen, das ganz anders gewesen wäre als das, was wir heute haben und was uns heute große Probleme macht. Da war dort schon der Keim drinnen, eine ganz neue Weltordnung zu machen, in wirtschaftlicher Hinsicht, also gerade in praktischen Dingen. Und das ist verhindert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Templer konnten umgehen mit Gold in Hülle und Fülle, weil sie haben es geschürft, sie haben es gefunden. Sie hatten Gold zur Verfügung. Das ist ja auch ein Thema in den Mysteriendramen, im zweiten Mysteriendrama sehr stark darin. Da geht es in einer zentralen Szene darum, dass die Kirche ein Grundstück wieder zurückhaben will, das sie den Tempelrittern verkauft hat, billig verkauft hat, weil sie eigentlich nichts angefangen hat mit diesem öden Landstück. Nur die Templer haben dort reiche Schätze gefunden und haben sie benutzt, aber um das Geistesleben zu fördern in Wahrheit, also um das Christliche eigentlich zu fördern, aber in einer freien Weise zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat der Kirche nicht so sehr gepasst, und es hat vor allem dem Philipp dem Schönen, dem französischen König, nicht gepasst, weil der wollte das Gold haben. Und das hat man sich halt dann so ziemlich aufgeteilt. Also die Kirche ist Konkurrenten losgeworden, und der Philipp der Schöne hat sein Gold bekommen. Aber viel Freude hatte er nicht lang, weil er dann wirklich kurz nachdem der letzte Großmeister hingerichtet wurde – weil er trotzdem zu seiner Aussage gestanden ist... Und wenn er sozusagen um Vergebung gebeten hätte, dann hätte er begnadigt werden können. Wäre sicher trotzdem im Kerker, in Haft geblieben, aber er hätte begnadigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn er sozusagen sein Geständnis bestätigt hätte, dann hätte es in eine wahrscheinlich lebenslange Kerkerhaft umgewandelt werden können. Das wollte er nicht und ist stattdessen halt dann in Paris am Scheiterhaufen verbrannt worden. Und es ist sehr interessant – eine kleine Nebenbemerkung –, dass es Vermutungen gibt, dass genau zu der Zeit Dante Alighieri, der damals ja auch schon in Verbannung war, auch in Paris war. Und Dante war vermutlich ein – na ja, nicht Mitglied des Templerordens, aber er war verbunden mit dem Templerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab also auch die Möglichkeit, dass Laien, die nicht in den Orden eintreten, dass die geistig sehr stark damit verbunden sein konnten. Und das dürfte bei Dante der Fall gewesen sein. Und vor allem hat er einiges mitbekommen vom wirklichen geistigen Hintergrund, vom esoterischen Hintergrund des Templerordens. Und davon ist viel auch in seine Göttliche Komödie eingeflossen in Wahrheit. Er hätte sie nie so schreiben können, wenn er nicht diesen hintergrund gehabt hätte. Ich meine, er hatte auch einen großen Lehrer, der jetzt auch nicht Mitglied des Templerordens war, aber er hat selber auch einiges mitbekommen, dadurch, dass er eben die Templer kannte, und die wirklich esoterische Lehre der Templer kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber alles einmal vernichtet worden durch den Impuls von 666. In der zweiten Stufe jetzt – das ist jetzt, glaube ich, 1332 ist das Jahr, kurz vorher wurde der Templerorden vernichtet. Man muss immer denken, wenn jetzt so ein Jahr ist, wo sich die Zahl 666 wiederholt, dann passiert nicht jetzt genau in dem Jahr, das Jahr geht an, 1. Jänner, und jetzt passiert es. Es wirft seine Schatten voraus und es wirkt auch nach. Und das ist so die Mitte, in der es wirkt, aber es wirkt also gut – gut, sage ich mal – ein Jahrhundert davor schon beginnt es zu wirken an in Wahrheit, und es wirkt mindestens noch ein Jahrhundert nach in der Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da passieren entscheidende Schritte. Wir stehen auch in einer solchen Zeit drinnen, weil die dritte Wiederholung der 666 war 1998. Es ist ja damals auch in anthroposophischen Zusammenhängen viel darüber gesprochen worden vor dem Jahr 1998, interessanterweise danach kaum mehr. Weil scheinbar hat sich äußerlich gar nicht so viel geändert. Es hat sich aber sehr viel geändert. Also die ganzen Dinge, die passiert sind am Anfang des neuen Jahrtausends, hängen sehr stark damit zusammen. Und eben auch die Sachen 9/11, was in Amerika passiert ist, nicht dass das so wichtig ist, aber wichtig sind die Folgen, die daraus gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben die Welt verändert. Die haben die Welt verändert in dem, was einfach verständlicherweise einerseits, aber katastrophal für die Welt ist, was immer mehr zu Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle geführt hat. Und was ein extrem starker Impuls ist gegen die Freiheit. Alles, was nicht der Regel entspricht, ist schonmal grundsätzlich verdächtig. Und wer nicht so denkt, ist überhaupt verdächtig. Das ist von dort ausgegangen, ist aber heute der Impuls, der überall ist. Man kann also nicht sagen: Jetzt sind nur die Amerikaner schuld oder was. Dort ist das halt passiert. Dort war halt eine gute Gelegenheit, dass der Knalleffekt einmal passieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Wirkung ist überall in jedem Staat der Welt heute vorhanden. Und im Grunde keiner der Staatslenker, der Regierenden kann dem entkommen in Wahrheit. Sie schaffen es nicht, sie stecken drinnen. Alle, alle zusammen. Und es ist dadurch eine immense Misstrauenswelle gekommen in die Welt und andererseits wieder ein blinder Glaube an das, was gerade als richtig erklärt wird, als Mittel dagegen. Das ist bei allen, man kann das verfolgen in der Corona-Krise. Das war der nächste große Schritt. Weltweit. Weltweit. Die Wirkungen weltweit, nicht lokal begrenzt. Das darf man nicht unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=2470 Kosmischer Ursprung der Sorat-Mächte: Die Gegenhierarchie seit dem Alten Saturn 00:41:10] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind gewaltige Wirkungen da, und die erfordern aber auch ein gewaltiges Gegenarbeiten aus dem Geistigen. Und zum Beispiel, wenn wir jetzt wieder ein bisschen zurücksteigen: Der erste deutliche Einschlag ist ja auch interessant, dieser starke Einschlag, wo diese soratischen Wesenheiten wirklich erstmals ganz, ganz stark in Erscheinung treten. Vorher sind sie auch schon da, natürlich. Sie sind da schon seit Anfang der Weltentwicklung, unserer Weltentwicklung, die wir überschauen können. Seitdem sind sie da. Aber auch selbst auf den planetarischen Entwicklungsstufen, kosmischen Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen sind, auch da sind sie schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind da gewesen schon vom ersten Moment an, weil sie sind aus einer früheren oder – ihr wisst, ich sage immer – abseits davon gelegenen Entwicklung herausgegangen, ehe überhaupt unsere erste Entwicklungsstufe, der alte Saturn, begonnen hat. Ich sage abseits davon, weil Zeit in unserem Sinne bestenfalls bis zum Anfang des alten Saturn zurückzuverfolgen ist. Bei dem anderen kann man nicht sagen, es war vorher. Es war abseits. Man kann nur bemerken, dass am Anfang, als der alte Saturn beginnt, eine ganze Menge geistiger Wesenheiten schon da sind. Sonst hätte es ja auch die Schöpfung des alten Saturn nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt also nur allein an die Gottheit, natürlich sowieso, die Trinität als solche sowieso. Aber dann sind es ja wesentlich, zum Beispiel die Throne, die Geister des Willens, die ihre Willenskraft ausströmen, und aus der entsteht die Saturnwärme. Und der alte Saturn war nur reine Wärme, kann man sich halt gar nicht vorstellen. Reine Wärme. Nicht einmal ein Luftelement, nicht einmal das dünnste Luftelement. Und ganz am Anfang dieser alte Saturn, diese Saturnwärme, nicht einmal raumartig, sondern zeitartig nur. Kann man sich auch schon wieder nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nichts, was wir so eins zu eins in unsere sinnlichen Vorstellungsbilder übersetzen könnten. Das geht erst in späteren Phasen der alten Saturnentwicklung. Da fängt es an, einen gewissen Sinn zu machen. Das ist also sehr schwer zu sprechen darüber. Aber es sind jedenfalls geistige Wesenheiten von Anfang an da. Und dazu zählen auch die soratischen Wesenheiten, die damals noch relativ klein sind, aber immerhin schon Ich-Wesenheiten sind. Das heißt, fertige geistige Wesenheiten. Also die kommen hier herein bereits, damals. Und sie entwickeln sich auf ihre Art auch weiter natürlich, steigen auch auf, allerdings, man könnte sagen, sie steigen ab vielleicht eher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie werden stärker. Sie werden stärker. Das heißt, sie sind damit stärker als welche Wesenheiten? Auf dem alten Saturn entstehen als neue, als geistige Wesenheiten die heutigen Urengel, die Archai. Darum heißen sie Urengel, weil sie bis zum Uranfang zurückgehen, unsere Entwicklungskette, die über sieben Stufen geht. Dort machen sie sozusagen ihr – sehr unter Anführungszeichen – Menschentum durch. Nicht, dass sie irgendwie so ausgesehen hätten wie wir, aber sie werden dort eigenständige Ich-Wesenheiten. Allerdings nicht mit Freiheit begabt, aber sie bekommen ihr Ich. Der Ich-Funke wird gezündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den soratischen Wesenheiten ist das abseits davon, oder wenn ihr wollt, davor passiert. Aber davor passt halt eben nicht, weil die Zeit dann nicht mehr läuft. Aber sie waren jedenfalls schon im ersten Moment, wo der Saturn da ist, wie die Archaien nicht einmal noch wirklich entstanden waren – weil die sind auch nicht sofort am Anfang entstanden, sondern erst im Laufe der Zeit –, waren die soratischen Wesenheiten schon da. Und sie waren vollentwickelte Ich-Wesenheiten bereits damals. Sie hatten ihr Ich bereits, also abseits unserer ganzen Entwicklungskette entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher waren sie von Anfang an da und hatten dann die Entwicklungsstufe, eine vergleichbare Entwicklungsstufe, die wir als Menschen haben werden, wenn es mit uns zum neuen Jerusalem hinübergeht. Das ist vergleichbar der Entwicklungsstufe, die die soratischen Wesenheiten hatten im ersten Moment schon des alten Saturn. So werden wir mit einer vergleichbaren Konstitution, wenn man es so nennen will, werden wir auf den neuen Jupiter bzw. das neue Jerusalem hinübergehen. Nur die soratischen Wesenheiten haben sich dann weiterentwickelt. Zwar zur dunklen Seite hin weiterentwickelt, aber es gibt im Grunde eine ganze Gegenhierarchie, könnte man sagen, die in den dunklen Bereich hinuntergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=2835 Elohim, Archai und Asuras: Der Schöpfungskampf um die menschliche Freiheit 00:47:15] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die soratischen Wesenheiten waren also engelartig, könnte man sagen, auf dem alten Saturn. Sie waren erzengelartig, aber halt in die dunkle Richtung, auf der alten Sonne. Sie waren urengelartig auf dem alten Mond. Und sie sind negative, schwarze Geister der Form während unserer Erdentwicklung. Das heißt, sie sind absolut ein Gegenpart zu den Elohim, zu den Schöpfergeistern unserer Erde. Die Elohim – das andere Wort dafür ist Geister der Form. Elohim ist der hebräische Ausdruck, aber um näher ihre Kraft, ihre Aufgabe zu schildern, hat Rudolf Steiner sie Geister der Form genannt, weil sie es sind, die tätig die Formen unserer Erdenwelt, unseres ganzen damit verbundenen Kosmos hervorgebracht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben das geformt. Und mit Hilfe im Übrigen auch der Urengel dann, also der Archai, der jetzigen Archai. Die waren auch notwendig, die höchsten sieben Archai waren notwendig, damit sie gemeinsam mit den Geistern der Form unseren Kosmos, wie wir ihn heute haben, geschaffen haben. Das sind nämlich die sieben Schöpfungstage. Die sieben Schöpfungstage sind nicht irgendwelche definierten Zeitabschnitte in unserem modernen Sinn, die man mit einer Uhr stoppen könnte, sondern sie sind die wesenhafte Zeit in gewisser Weise. Und wesenhafte Zeit heißt, sie bringen die Schritte hervor, die zu all den Formen führen, die wir heute in der Natur haben, auch bis in unseren Organismus hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ausführende Organe sind diese Archai, diese Urengel, die Schöpfungstage. Daher ist ja später im Mittelalter öfter gesprochen von den sieben schöpferischen Geistern Gottes. Das sind genau die. Jakob Böhme zum Beispiel spricht ganz deutlich von den sieben Schöpfergeistern Gottes. Das sind genau die. Die stehen also eine Stufe unter den Elohim. Sie nehmen von den Elohim die Schöpfungsgedanken entgegen, aber sie haben die Aufgabe, das jetzt in die Tat umzusetzen, und bedienen sich dabei wieder unter ihnen stehender Wesenheiten. Aber sie gliedern das, sie schauen also, dass da ein richtiger Ablauf der Entwicklung stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die soratischen Wesenheiten haben im Prinzip, verfügen sie über dieselbe Kraft oder eine gleichartige Kraft wie die Geister der Form, wie die Elohim. Das heißt, man kann also durchaus in gewisser Weise sagen, dass sie ein absoluter Gegenpol zu dem sind, was in der Schöpfungsgeschichte in der Bibel beschrieben wird. Dort wird beschrieben, was die Geister der Form, die Elohim, mit Hilfe der Archai tun. Und es gibt aber das Gegenbild dazu, und das sind die soratischen Wesenheiten mit ihren Dienern, mit den dunklen Archai, mit den dunklen Urengeln – das sind die sogenannten Asuras, mit denen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, in jedem Schöpfungsprozess – die Schöpfung is ja nicht zu Ende, sie läuft ja noch. Es ist ja nicht so, dass das jetzt fertig ist, sondern es läuft. Wir sind drinnen in den Schöpfungstagen in gewisser Weise. Wäre auch ein riesiges Thema, über das einmal zu sprechen, wie das zusammenhängt. Aber es ist zugleich von Anfang an die Gegenkraft drinnen. Es wirken die soratischen Wesenheiten, die eben auch vom Range letztlich der Geister der Form sind, jedenfalls dieselben Kräfte haben, nämlich formend in die Welt einzugreifen. Das heißt, Gedankenformen zu bilden, nennen wir es einmal so, also geistige Formen zu bilden, die aber einen anderen Charakter haben als das, was von den guten Göttern gewollt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=3156 Das Mysterium des Knochensystems: Inkarnation Christi in die tiefste Physis 00:52:36] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da zum Beispiel ist ein ganz starker Impuls drinnen, zu verhindern, dass der Mensch auf Erden die Freiheit entwickeln kann. Daher ist ein ganz starker Angriff einmal, bis in den physischen Leib des Menschen zu verhindern, dass der physische Leib es hergibt, dass der Mensch mit dessen Hilfe die Freiheit entwickeln kann. Wir haben gerade die Möglichkeit zur Freiheit dadurch bekommen, dass wir uns bis in einen mineralisch-physischen Körper inkarniert haben. Das machen die Engelwesenheiten nicht, das machen die Erzengelwesenheiten nicht, das machen die Urengel schon gar nicht. Und der Mensch macht es. Er ist ein geistiges Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist das erste geistige Wesen, das bis in die feste Materie hinein absteigt, weil zumindest in Form unseres Knochengerüstes tragen wir das in uns. Obwohl die Knochen in Wahrheit nicht so tot sind, wie man glaubt. Das weiß man ja, dass Knochenbrüche in der Regel ganz gut heilen können. Der Knochen als Ganzes ist etwas sehr Lebendiges, aber er besteht aus Millionen, Milliarden von winzigen Kalkkristallen, also phosphorsaurer Kalk hauptsächlich, der drinnen ist, der eingelagert ist durchaus in bindegewebsartige Schichten. Es ist ein wunderbarer Verbundwerkstoff, könnte man sagen, wenn man es technisch ausdrücken will, wie unser Knochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, der noch viel genialer ist als die Verbundwerkstoffe, die wir heute entwickelt haben, nämlich in seiner Flexibilität, in seiner Vielseitigkeit und in seiner Regenerationsfähigkeit. Trotz allem, Knochen können sich heilen wieder. Also natürlich, wenn ich die Hälfte abschneide, kann es nicht mehr ganz regenerieren, aber Brüche oder dergleichen ohne Weiteres. Also da ist das Wunder des Knochensystems, dass da etwas ist, was in sich vereinigt etwas unglaublich Lebendiges mit dem absolut Tot-Mineralischen. Darum war das ganz Wichtige, dass der Christus, als er sich auf Erden verkörpert hat, sich bis in das Knochensystem hinein, bis in die feinsten Feinheiten des Knochensystems hinein inkarniert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sozusagen gerade dort eben den Kampf aufnimmt, aus seinen gewaltigen Lebenskräften, die er hat, mit dem Stoff, der unheimlich starke Todeskräfte in gewisser Weise in sich hat, trotzdem aber was Großartiges ist. Jeder Kristall ist eigentlich ein Wunder. Aber es ist zugleich aber auch in dem Stoff konzentrierteste Todeskraft in gewisser Weise. Weil dass es stofflich wird, da wirken die Widersacher mit, selbst in der Leibeshülle, in der sich der Christus verkörpert hat. Auch da sind diese Kräfte drinnen. Man dürfte zum Beispiel nicht glauben: Jetzt der Christus, jetzt hat er sich inkarniert, und wenn er nicht am Kreuz gestorben wäre... Das hätte erstens schon einmal nicht funktioniert, weil dann hätte seine ungeheure Lebenskraft, seine ungeheure geistige Kraft den Körper zersprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einmal das Erste. Dass wir leben können, ohne den Körper zu zersprengen – weil im Grunde in unserem Ich auch die Kraft drinnen liegt, den Körper zu zersprengen. Und wir tun es auch irgendwann einmal, nur es dauert halt, es dauert 70, 80, 90, 100, 110 Jahre vielleicht, dann wird es schon schwierig, aber dann zersprengen wir ihn auch. Weil die Ich-Kraft muss es zersprengen, sie muss es früher oder später zersprengen, genauso wie die makrokosmische Ich-Kraft irgendwann einmal unseren physischen Planeten zersprengen wird. Irgendwann ist es mit dem auch zu Ende. Er lebt zwar sehr viel länger als wir, aber ewig lebt er auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Erde wird einmal zerfallen. Selbst die Sonne wird einmal zerfallen. Die ist weniger betroffen von diesen Kräften, weil dort das Feinste materialisiert ist und die Sonne eigentlich in Wahrheit ein übersinnliches Gebilde wäre, wenn nicht die Widersacher trotzdem auch die Sonne angegriffen hätten. Und gerade die soratischen Kräfte spielen dabei durchaus eine wesentliche Rolle. Die soratischen Kräfte werden ja auch bezeichnet als der Sonnendämon, zugleich aber auch als der Erdendämon. Beides ist richtig. Beides ist richtig. Daher wird unsere Sonne auch sterben, genauso wie unsere Erde sterben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=3503 Der Durchgang durch die Gottverlassenheit: Standhaftigkeit und die Formel „Ich trage mich“ 00:58:23] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da müssen wir uns jetzt noch nicht wirklich Sorgen machen, weil wenn das erfolgt und wir halbwegs unsere geistige Aufgabe erfüllen können, hier auf Erden sind wir längst nicht mehr in einem stofflichen Körper inkarniert. Ihr wisst ja, wir haben ja öfters darüber gesprochen, eigentlich hört es schon so im siebten oder achten Jahrtausend auf. Einzelne schon im sechsten Jahrtausend, die dann so weit sind, dass sie nicht mehr einer physisch-stofflichen Verkörperung bedürfen, sondern ihre weitere Entwicklung auf dem Weg zu immer mehr Freiheit auch in einem nicht mehr sinnlichen Bereich tun können, also an sich arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit wir überhaupt den Impuls der Freiheit entwickeln konnten, dazu mussten wir halt gerade in das Dichteste hineinkommen, eben um hier – und das ist die Notwendigkeit – zumindest für eine gewisse Zeit, für eine kurze Zeit, aber doch von allen guten Geistern verlassen zu sein. Bis auf den Funken unseres Ichs drinnen. Das ist das Wichtige. Daher ist ein wichtiger Impuls auf dem Weg zur Freiheit, dass jeder mensch, egal wer, ob er jetzt noch wenig entwickelt ist und seinen Weg weitergeht, oder ob er jetzt schon ein großer Eingeweihter ist, irgendwann muss er durch den Punkt durchgegangen sein oder muss in Zukunft durchgehen durch den Punkt, wo er von allen guten Geistern verlassen ist und es keine andere Stütze gibt als das Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings findet man dann heute das Göttliche in sich, den Christus nämlich in sich. Aber dazu gehört dieses Erleben der Verlassenheit. Das ist ein ganz großer Übergang dann auch in der Art, wie soll ich sagen, des religiösen Erlebens. Im Grunde bis heute und immer noch weitergehend ist noch sehr stark die Vorstellung: Ich wende mich der Gottheit zu, ich verehre die Gottheit und bitte darum, sie soll schauen, dass die Dinge hier für mich gut laufen. Nur das muss immer mehr übergehen in das Ding: Sie werden dann gut laufen, wenn ich aus meinem Ich, aus der Freiheit heraus gut handle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Gedanken habe, gute Gefühle entwickle, die mit der Welt im Einklang sind. Heißt nicht, dass ich immer nur sanft und friedlich sein muss, heißt es überhaupt nicht, weil manchmal ist durch zu viel Sanftheit und lieber nicht Eingreifen – ich bin ganz friedlich – sind die schlimmsten Dinge passiert, weil die anderen sich nicht aufhalten ließen dadurch. Es ist schon ein großer Sonderfall gewesen, das, was der Gandhi geleistet hat, dass er doch nicht so kleine Teile des Volkes dazu gebracht hat, wirklich einfach freiwillig auch in den Tod zu gehen oder das zumindest zu riskieren, ohne irgendwelche Hassgefühle, ohne Aggression, ohne sich zu wehren eigentlich gegen den Feind, sondern einfach, wenn die Panzer rollen, sich einfach auf die Straße davor hinzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis zu einem gewissen Grad dann auch das Glück hatten, dass die Engländer zumindest so weit zivilisierte Menschen waren, dass sie nicht einfach darübergefahren sind. Es gibt schon genug Regionen, wo das ohne Wimpernzucken passiert. Und da opfert man sich halt dann. Aber ein Zeichen muss man jedenfalls setzen, und da braucht man viel Energie und viel Kraft in sich. Das sind zum Beispiel Dinge, die verwandelter Zorn sind. Zorn über Ungerechtigkeiten zum Beispiel, die in der Welt passieren. Aber dieselbe Kraft, die jemand jetzt aus Zorn entwickelt, weil da etwas passiert, was einfach absolut ungerecht ist und wo er vielleicht als junger Mensch geradezu ausrastet oder was und dreinschlagen will, dieselbe Kraft brauche ich aber, um im Guten dann etwas daraus zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich die Kraftintensität. Sie wird dann anders angewendet. Und der, der sich vor den Panzer legt, der braucht die Kraft, um dort durchststehen, dann wirklich, bis der Panzer vielleicht so weit vor ihm stehen bleibt, wenn er Glück hat. Und wenn nicht, dann rollt er halt darüber. Und er bleibt trotzdem liegen. Ich meine, das sind jetzt sehr, sehr krasse Beispiele natürlich, aber wir brauchen diese starke Kraft in uns. Und da ist wirklich wichtig, dass das Ich aber die Kontrolle darüber hat. Weil die Astralkräfte in uns, in denen das Ego zunächst lebt, die haben einen ganz starken Instinkt, zum Beispiel das Leben in der Situation nicht aufs Spiel zu setzen oder sich zu opfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erzähle das mit Absicht mit einem drastischen Beispiel, dass es besonders markant wird. Aber in kleinen Abstufungen gibt es das tagtäglich irgendwo. Das heißt, da muss wirklich das Astralische in dem Moment ganz beherrscht sein vom Ich. Das heißt, ich muss mich in der Hand haben, komplett in der Hand haben in dem Moment. Ich muss meine Ängste überwinden, muss sogar vielleicht meinen Selbsterhaltungstrieb überwinden, alles das. Und standhaft bleiben. Selbst wenn ich liege vor dem Panzer, bin ich standhaft eigentlich, auch wenn ich in der Horizontalen bin. Das macht es im Übrigen noch schwieriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen auch so, dass, wenn man diese Kraft aufwendet, das sehr wohl eine starke Wirkung hat. Also es ist bekannt, gerade aus Kriegsszenarien oder so, Kriegsgefangene oder wie man mit ihnen umgeht: Die, die aufrecht stehen, sich aufrecht halten können – sei es also wirklich äußerlich aufrecht oder von der inneren Haltung her –, die haben die größte Chance, davonzukommen. Die sich ducken, ihr ganzes Inneres verkaufen, sagen: Wurscht, ja, jetzt mache ich auch mit, die trifft es am schnellsten. Es ist typisch. Das sieht man immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn jetzt Gefangene durchgetrieben werden und wo sie jetzt angeschoben werden von den anderen Soldaten: Tempo, Tempo, Tempo! Die, die den Kopf einziehen, die kriegen die Prügel drauf. Die, die nicht mit Überheblichkeit, aber aufrecht gehen, die haben die größte Chance, durchzukommen. Das ist so wie ein Schutzschild irgendwo. Kann trotzdem einmal passieren, aber die Chance is wesentlich größer. Das ist instinktiv. Also gerade die weniger entwickelten Menschen, die primitiveren Menschen, wie es oft unter dem Soldatenvolk ist – das ist vielleicht gar nicht der höhere Offizier –, und der haut mit dem Gewehr zu. Er zieht dir eine drüber, dass du vielleicht gleich einen Schädelbruch oder was hast, nur weil du zu langsam gehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das durchsteht, stehen bleibt, obwohl er eigentlich nicht mehr kann und trotzdem durch sein Ich kann, weil dann das wirklich schlagend wird, dass man Kräfte mobilisiert, die man normal nicht zur Verfügung hat, und dann das wahr wird, dass es heißt: Ich trage mich. Ist eigentlich geradezu ein wichtiger Meditationssatz: Ich trage mich. Die Affen zum Beispiel können sich selber nicht tragen, die hängen in ihrem Skelett drinnen. Ja, manche Menschen hängen auch mehr drinnen. Braucht man nur die Haltung beobachten. Aber der wirklich freie Mensch trägt sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=4105 Der Wärmeleib des Alten Saturn: Asuras und der Angriff auf die menschliche Physis 01:08:25] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es ist ja so, wenn wir bewusstlos werden, dann fallen wir um. Dann schaffen wir das in der Regel nicht mehr. Also so im Stehen schlafen, ohne sich noch irgendwo anzulehnen, das ist sehr, sehr schwer. Ich meine, es geht im Extremfall auch, dann muss das Ich aber wirklich sehr, sehr stark sein, dann kann man in den eigentlich schönen Theta-Zustand gehen. Das heißt, man geht schon in etwas Schlafartiges hinein und trotzdem ist das Ich noch wach genug, es geht nicht ganz raus und hält den Körper noch. Weil das Wir-uns-Halten ist nur das Ich. Wenn das Ich weg ist, dann kippt man um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werdet ihr sagen: Wie bei sogenannten ichlosen Menschen, die liegen auch nicht alle auf der Straße. Dann ist zumindest eine ichartige Wesenheit drinnen. Es ist dann nicht das Menschen-Ich drinnen, sondern es ist eine ichartige Elementarwesenheit drinnen. Ohne das geht es nicht. Also der Mensch in unserer körperlichen Statur, wie wir heute sind, mit dem Wesensgliedergefüge, das wir als Menschen haben, ist es nicht möglich, auch nur eine Sekunde ohne Ich zu existieren. Es muss halt nicht unbedingt das eigene Ich sein. Es kann eben ein Elementarwesen sein, das ein Ich hat. Es gibt Elementarwesen, die auch ein Ich haben. Die meisten haben keines, kein eigenes individuelles Ich, aber es gibt welche, die das haben. Das sitzt halt dann drinnen bei den sogenannten ichlosen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn Rudolf Steiner auch gesprochen hat, dass es irgendwann kommen wird, im dritten Jahrtausend, in dem wir drinnen stehen – aber das dauert noch ein ganzes Jahrtausend fast, wir haben es erst angekratzt –, dass da die Inkarnation Ahrimans kommen wird, dann ist eben auch kein Menschen-Ich drinnen, sondern dann ist wirklich dieses ahrimanische Ich drinnen. Und das ist in diesem Sinne dann auch ein ichloser Mensch, wenn man so will, nämlich ichlos bezüglich des Menschen-Ichs, das ist dann eben nicht drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt viele Spekulationen, wann das sein könnte oder was. Damit es geschehen kann, sind allerdings noch einige Veranstaltungen notwendig, dass sich ein wirklich höheres, ahrimanisches Ich darin verkörpern kann, und da muss noch einiges umgestaltet werden im physischen Leib des Menschen. In den Feinheiten, nicht, dass das jetzt gleich mal komplett anders ausschaut, aber in den Feinheiten, namentlich also in der Gehirnstruktur und diese Dinge, den Feinheiten, die da drinnen sind, sind Voraussetzungen notwendig, dass eine wirkliche Inkarnation Ahrimans möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also das sind aber eben alles Dinge, die unterstützt werden jetzt durch die soratischen Kräfte. Das sind die, die da von unten das anfeuern im Grunde und eben auch dann die Asuras dazu bringen. Die Asuras greifen auch bereits so deutlich in den physischen Leib ein. Das hängt damit zusammen, dass unser physischer Leib, man soll es nicht glauben, schon veranlagt wurde in seinem ersten Keim auf dem alten Saturn, auf der reinen Wärmewelt. Das Erste, was vom Menschen da ist, ist der physische Leib. Aber natürlich hat das noch überhaupt nichts zu tun mit dem, wie wir heute ausschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir ein bisschen einen Vergleich nehmen, könnte man sagen, es hat etwas zu tun mit unserer Blutwärme. Also stellt euch den Menschen vor, nehmt alles weg, die Haut, das Fleisch weg, sogar die Knochen weg. Lasst nur das Ader-System einmal, dann lasst die Adern auch noch weg und nehmt nur das Blut. Also abstrahiert alles andere, nehmt das Blut. Jetzt nehmt aber die Blutflüssigkeit auch noch weg und nehmt nur die Wärme, die durch die Adern durchströmt, weil eben gerade durch das Blut wird ja der Körper erwärmt. Jetzt nehmen wir nur mehr die Wärmeströmung. So war der physische Leib des Menschen auf dem alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der Gestalt, wie wir sie jetzt haben, aber ein in sich geschlossenes Wärmegebilde, das durchzogen ist von Wärmeströmungen, die sehr differenziert sind. Wie auch bei uns. Wir sprechen zwar von einer mittleren Bluttemperatur von 37 Grad im gesunden Zustand, aber in Wahrheit differenziert sich das. In den verschiedenen Organen ist es anders, abhängig von dem, was wir tun, variiert es, es ändert sich ununterbrochen. Es ist also unheimlich lebendig daher, die Wärme in uns. Wenn ein Ofen was ausstrahlt, das ist relativ unlebendig. Da strahlt halt die Wärme hinaus und je weiter wegs ist, desto mehr kühlt es sich halt wieder ab irgendwo, aber das ist relativ eintönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sich etwas verändert, dann weil eine Luftströmung ist, weil die Wärme mit der Luft mitgeht irgendwo im freien Raum, wo keine Luft ist und sonst auch nichts wirklich, also wo es leer ist, dann strahlt die Wärme nach allen Seiten aus, gleichmäßig nach allen Seiten und verliert sich. Das war auf diesem alten Saturn nicht der Fall, sondern diese erste Anlage zur Menschenform war ein rein wärmeartiges Gebilde. Das heißt, wenn man davon eine Imagination machen will, kann man das sowieso schon nicht sinnlich irgendwie darstellen. Das geht einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das war, ja, und damals eben waren besonders die Urengel, die heutigen Urengel, die damals aber erst ihre erste Entwicklungsstufe durchgemacht haben, die waren damals so weit, dass sie eben diese erste Anlage zum physischen Leib des Menschen – der jetzt eben nur ein reiner Wärmeleib war – den von außen her zu benutzen in gewisser Weise. Und sozusagen, indem sie an ihm arbeiten, die… [kurze Unterbrechung des Streams].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=4664 Die kosmische Hierarchien-Kette: Die Verantwortung des Menschen für Engel und Erzengel 01:17:44] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir waren bei den Archai, bei den heutigen Urengeln, die damals den physischen Leib des Menschen benutzt haben, um sich daran zu spiegeln in gewisser Weise. Und die haben damals dadurch ihr Ich-Bewusstsein entwickelt. Weil Ich-Haben und Ich-Bewusstsein entwickeln sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Also wir haben ja oft schon darüber gesprochen, dass wir selbst als heutige Menschen zwar dauernd Ich sagen, aber herzlich wenig eigentlich davon wissen, was unser wirkliches Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ego kennen wir ein bisschen besser, aber das eigene Ich kennen wir weniger. Aber wir entwickeln jedenfalls gerade dieses Ich-Bewusstsein, dazu brauchen wir trotzdem unseren physischen Körper. Gerade dadurch entwickeln wir dieses wirkliche Ich-Bewusstsein. Auch wenn wir es jetzt noch nicht mitkriegen, aber dadurch bereiten wir es vor, und je mehr wir Freiheit entwickeln können – und das ist ja der ganze springende Punkt der ganzen Geschichte, die ich jetzt erzähle –, je mehr wir das dann erkennen werden und unserer Freiheit bewusst werden, desto mehr müssen wir zu dem kommen: Ich trage mich. Entschuldigt, kurz das Näschen putzen. Es ist irgendein anderes Teufelchen dabei, das mir in der Nase kitzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, damit hängt auch zusammen, dass die Asuras immer eine sehr starke Beziehung zum physischen Leib des Menschen haben, von Anfang an, und das zieht sich durch. Und daher, wenn wir heute in die Fänge der Asuras kommen, dann ist damit ein Angriff auf den physischen Leib verbunden. Eben ein Angriff, der in die Richtung geht, dass wir das freie Ich möglichst nicht entwickeln können. Schon unser Ich, aber eben ohne Freiheit. Und sie sitzen ja dann auf der Lauer, um uns dann weiterzureichen, letztlich an die soratischen Wesenheiten, dass die ihr Reich auffüllen. Also die soratischen Wesenheiten haben ein unheimliches Bestreben, gerade diesen Menschen, den Menschen hinüberzuziehen in ihr Reich, ihn einzugliedern. Und nur wenn es gelingt, den Menschen hinüberzuziehen, dann könnte es auch passieren, dass sie zum Beispiel die Widersacherwesenheiten hinüberziehen, und zwar aber auch Widersacherwesenheiten höherer Hierarchien. Weil im Grunde gibt es, wenn zwar auch zum Beispiel die luziferischen Wesenheiten eigentlich gefallene Engel, also gefallene Angeloi sind, aber es gibt auch luziferische Wesenheiten höherer Stufen. Es geht also durchaus weiter hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat zwar dort angefangen damit, dass die luziferischen Wesenheiten, die damals auf der Vorgängerstufe unserer Erde, also auf dem sogenannten alten Mond, ihre Ichheit entwickelt haben und damit dort geistige Wesenheiten geworden sind. Und dort haben sich eben manche weiterentwickelt, sind heute reguläre Engelwesenheiten, andere sind halt irreguläre Engelwesenheiten, also kleine luziferische Wesenheiten. Aber der Impuls geht weiter, geht hinauf, es zieht andere Wesenheiten mit hinunter. Und wir haben auch schon irgendwann einmal davon gesprochen, dass da der Mensch nicht so ganz unbeteiligt ist, dass auch Höhere hinuntergezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so eine gewisse, wie soll man das sagen, Staffelweitergabe. Wenn der Mensch sich nicht genügend entwickelt, zieht er seinen Engel herunter. Er hält ihn fest und der kommt nicht weiter. Wir hängen mittlerweile ziemlich wie ein Bleigewicht an unserem Engel. Das heißt, wir müssen aufpassen, unseren Engel nicht überzustrapazieren. Er ist ganz besonders wichtig, die Kinder zu begleiten, sicher später auch im Leben in bestimmten Situationen, aber ihn sozusagen tagtäglich zu bemühen, dass er etwas für uns tun soll, was wir eigentlich schon selber tun sollten, das hält ihn in seiner Entwicklung zurück. Und dann sind wir schuld daran, dass er absinkt und eigentlich, wenn man es jetzt nimmt, ein luziferischer Engel wird oder vielleicht sogar ein ahrimanischer Engel wird, je nachdem, was wir versäumen, weil wir unsere Aufgabe versäumen, weil wir nicht Mensch genug sind, nicht Ich-Mensch genug sind, die Verantwortung zu übernehmen, die wir nämlich auch für die höhere Welt haben. Und was ist die Folge davon? Jetzt wird un Engel hinuntergezogen, wird eigentlich geschwächt dadurch oder kommt nicht weiter, bleibt also stehen oder kann er langsamer aufsteigen, bis er so weit kommt, dass er jetzt eine luziferische oder ahrimanische Engelwesenheit wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das bedeutet etwas für die, die darüber stehen. Weil jetzt können die Aufgaben nicht erfüllen, die sie eigentlich schon erfüllen sollten, diese Engelwesenheiten, und die müssen jetzt die Erzengel erfüllen, die darüber stehen, obwohl sie eigentlich schon befreit sein sollten davon. Und so geht es weiter. So geht es weiter hinauf. Also geht hinauf, also zumindest bis zur Stufe der Elohim, der Geister der Form. Für alle, das sind also die Wesenheiten, die ganz eng mit unserer Erdentwicklung verbunden sind und mit unserer Menschheitsentwicklung verbunden sind. Bei denen, die darüber stehen, schaut es schon noch etwas anders aus, obwohl es auch dort Wirkungen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einen wesentlichen Einfluss hat darauf der Mensch. Wenn er seine Aufgabe nicht erfüllt, dann zieht er die anderen Wesenheiten, die höheren, hinunter. Und darum ist der Mensch so wertvoll, aber für die soratischen Wesenheiten, weil wenn es ihm gelingt, genügend Menschen hinüberzuziehen, dann kann er auch die mit ihm verbundenen Widersacherwesenheiten hinüberziehen, also asurische, ahrimanische, luziferische Wesenheiten hinüberziehen und auch unter Umständen welche höherer Hierarchiestufen. Das wird ermöglicht durch den Menschen. Darum ist der Mensch so wertvoll für die soratischen Wesenheiten, weil er damit also einen unendlichen Schaden im Grunde anrichten kann, was aber in seiner Sicht natürlich ein unendlicher Gewinn ist: eben eine ganz andere Weltschöpfung hervorzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=5161 Bewusstseinsseele im Alltag: Ich-Präsenz, Ego-Überwindung und soziale Kraft 01:26:01] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da geht es wirklich darum, um sehr unterschiedliche Weltprinzipien, die verwirklicht werden sollen. Da wir jetzt in der Zeit drinnen sind, wo wir eben immer mehr aus unserem Ich heraus und immer bewusster aus unserem Ich heraus aktiv werden sollen, das ist die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, dass wir wirklich im Laufe dieses Zeitalters erkennen lernen, was wirklich unser Ich ist, und dass wir aus dem heraus aus Freiheit tätig werden. Also die Freiheit zu entwickeln, geht nämlich auch nur, wenn wir ein entsprechendes waches Ich-Bewusstsein entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden so oft von frei, wir wollen frei sein, und jeder denkt, er will frei sein heute. Aber da merkt er nicht eigentlich, dass er haben will, dass sein Ego tun darf, was er will. Und da sind wir überhaupt nicht frei drinnen. Das geht seinen Wünschen, Begierden, Lüsten oder sonstigen nach. Die Widersacher haben es völlig leicht, uns dann damit irgendwo hinzusteuern, wo sie uns brauchen. Mit Freiheit hat das überhaupt nichts zu tun. Gar nicht. Die Freiheit, um wieder das Extrembeispiel zu nehmen, die Freiheit ist dort, wenn ich es wage, mich vor den Panzer zu legen. Um der Freiheit willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lustig ist das nicht. Aber ich weiß, ich verlange jetzt bitte von niemandem und würde niemandem übel nehmen, wenn er im letzten Moment doch sagt: Ich will mich lieber nicht davorlegen. Also hätte ich größtes Verständnis dafür. Es ist zwar das Ego, das das sagt, aber so stark ist unser Ich noch nicht. Also das muss man verstehen, dass man da sehr leicht scheitert. Ich kann euch nicht beschwören, was ich in so einer Situation täte. Ich meine, wissen tut man es dann, wenn man es einmal getan hat. Dann kann man sich sicher sein, vorher nicht. Da müssen wir schon realistisch genug sein, dass wir so weit noch nicht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn man es getan hat einmal, dann hat man schon mehr Sicherheit. Aber man kann schon natürlich einen gewissen Maßstab haben, wie weit man überhaupt im Leben standhaft ist. Oder nicht bei jeder kleinsten Schwierigkeit den bequemsten Weg geht. Da fängt es einmal an. Also dass man auch etwas auf sich nimmt, was vielleicht nicht so Spaß macht, sondern im Gegenteil eigentlich ungut ist. Aber trotzdem, wenn man sieht, es ist notwendig und ich kann das machen, dann mache ich es eben. Also das kann man auch in Kleinigkeiten schon üben und trainieren, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber halt die drastischen Beispiele sind vielleicht ein bisschen markanter, um es wirklich zu sehen, wo die Perspektive hingeht. Das größte Beispiel dafür ist der Christus, ich meine, der aus völliger Freiheit heraus seinen weg auf Erden geht, der ihn letztlich zum Kreuzestod hinführt. Das ist von Anfang an eigentlich drinnen. Er weiß es, dass er dorthin geht. Er weiß es von Anfang an, dass es so kommen muss. Das heißt nicht, dass jetzt jeder zum Kreuz von uns gehen muss in diesem großen Sinne. Das kann auch niemand, das konnte so nur der Christus. Aber im Kleinen kann man dem nachstreben irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das heißt jetzt bitte nicht, da müssen wir möglichst schnell das Leben opfern oder irgend sowas, weil der Christus hat drei Jahre in Wahrheit auf Erden gelebt, und dann war das. Das meine ich damit nicht. Es heißt zum Beispiel schon: Ich lebe mein Leben so, dass ich es bis zu einem gewissen Grad in den Dienst des Geistes stelle. Das heißt, mitarbeite an der geistigen Weiterentwicklung der Welt. Dann stelle ich mein Leben unter diese Aufgabe und dann gehe ich mit dieser Aufgabe, für diese Aufgabe durch den Tod. Und sei es mit 110 Jahren. Also ganz natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist un Unterschied, ob ich mich diese 110 Jahre einer auch geistigen Aufgabe gewidmet habe. Natürlich muss man vieles andere Äußere tun, und das widerspricht einander ja nicht. Man kann eigentlich im Idealfall das ganze Leben so führen, dass es zugleich dem Äußeren dient und zugleich dem Geistigen dient. Weil wir können die Erde so gestalten, unsere Welt, unsere Umwelt so gestalten, dass es geistgemäß ist, dann dienen wir dem Geistigen. Arbeiten mit und dienen in dem Sinne, dass wir wirklich aktiv, schöpferisch etwas beitragen dazu durch unsere Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man in allen Bereichen machen, in jedem Beruf kann man das machen. Es gibt nichts – ob es jetzt als Arzt ist, ob es als Erzieher ist, ob es als Lehrer ist, ob es als, weiß ich nicht, Autobuschauffeur ist. Es ist überall möglich. Es ist in der Art, wie ich umgehe zum Beispiel mit den Menschen. Ich kann auf eine menschliche Art umgehen oder ich kann muffig drin sein, das macht einen Unterschied schon. Oder ich kann dort sitzen und die Leute freuen sich, wenn sie einsteigen, dass sie den Busfahrer sehen. So etwas gibt es nämlich durchaus auch, gar nicht so selten im Übrigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo das kommt, es ist eh schon der ganze Bus voll, da draußen regnet es, drinnen stinkt es. Es ist also eh schon eine unangenehme Situation, aber es ist ein kleines Lächeln, das über das Gesicht von dem Buschauffeur geht, und es geht auch besser. Und du bist mehr motiviert, durch den Gestank und das Schwitzen und das Nasse durchzugehen und dich nicht zu ärgern, sondern es löst etwas davon. Dann ist da ein Impuls von Ich zu Ich eigentlich. Weil ob ich leide unter dem oder ob ich sage, ich tue jetzt nicht vor Freude hochhüpfen, aber ich gehe darüber hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist halt eben so, das kommt vom Ich. Das Ego sagt: Ich mag das nicht, ich leide. Das Ich hat die Kraft zu sagen: Mein Gott, so schlimm ist es auch nicht. Es gibt Schlimmeres. Und bleibe gut drauf und bin offen dann auch für die anderen Menschen, die drin sind. Nicht lauter unsympathische Gesichter, wenn ich das schon alles sehe. Ich meine, es ist ja manchmal wirklich eine Herausforderung in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Es ist ja nicht immer so, dass lauter durchgeistigte Menschen drinnen sitzen, die sagen: „Es ist eine Freude, mich hier mit euch zu versammeln.“ Das ist es ja nicht immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alle Menschen sind trotzdem auf einem geistigen Weg, auf einem Entwicklungsweg. Auch wenn sie halt vielleicht noch ein paar Schritte mehr zu tun hätten. Aber man muss sich da gar nicht immer so viel größer sehen. Aber ebenso, so Kleinigkeiten können aber was auslösen. Das sind wichtige Momente. Oft sind solche Sachen, wenn wir dann über die Schwelle des Todes gehen, das können die hellsten Stellen sein. Im Leben so hat man es gar nicht so besonders beachtet. Man hat so einen Moment gespürt, das ist schön, und man hat sich anders verhalten dann auf das hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man war nicht mehr so grantig wie vorher, aber man hat nicht gemerkt, dass das vielleicht einer der Schlüsselmomente des Lebens war. Weil da eine geistige Begegnung da war, ein Impuls, un geistiger Impuls. Also muss jetzt der Busfahrer auch nicht: Ich bin jetzt der große Eingeweihte, ich sende euch zu. Nein, aber er hat eine gewisse Entwicklung, denn er strahlt es aus, absichtslos geradezu. Nur dann wirkt es. Also wenn ich hingehe jetzt und sage, ich will jetzt den ganzen Bus bestrahlen, ihr fühlt euch alle gut, dann, wenn ich es gut suggerieren kann, dann ist da vielleicht eine Suggestion, aber das ist nichts Gesundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hilft ihnen nicht. Es ist wirklich ein Impuls von Ich zu Ich, der das andere Ich aufwachen lässt: Eigentlich geht es mir eh gut. Eigentlich passt eh alles. Das ist ja gar nicht wichtig. Das kann ich auch jetzt nicht ändern. Das ist aber nichts Dramatisches. Und das geht anders. Ich bin frei wieder für etwas Höheres auch letztlich. Sonst ärgere ich mich vielleicht noch den ganzen Abend darüber. Und diese vielen Kleinigkeiten, die machen es nämlich aus im Leben. Also die Welt wird nur durch diese Kleinigkeiten im Wesentlichen verändert. Die großen spektakulären Dinge sind es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass jetzt einer kommt wie: Ich sage euch, wie wir den Weltfrieden für die Zukunft schaffen. Erstens funktioniert es eh nicht. Es wird nämlich nicht funktionieren, wenn nicht die kleinen Schritte überall in der Welt getan werden. Der Friede auf der Welt wird nicht entstehen durch äußere politische Arrangements. Man kann vielleicht bessere Bedingungen schaffen dadurch, aber es muss letztlich dadurch entstehen, dass jeder einzelne Mensch oder möglichst viele Menschen aus sich heraus diesen Impuls entwickeln. Sonst wird das nicht funktionieren. Die Eingriffe von außen, die sicher heute notwendig sind irgendwo, aber meistens sind sie eine Verschlimmbesserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigsten Impulse sind so, dass sie die Probleme wirklich lösen, sondern oft schon in sich dann den Keim des nächsten Konfliktes bringen. Also das heißt, dieses Wirken in der nächsten Umgebung, mit den Menschen, mit denen ich einfach zusammenkomme. Und da hier und da mal aufzuwachen zu seinem Ich, und das heißt, dem Ego einmal zu sagen: Stopp, stopp, stopp, stopp, das machen wir anders. Wir zwei machen das anders, mein Ego und ich. Und ich bin der Boss. Aber ich sehe deine Bedürfnisse. Ich werde versuchen, sie auch zu erfüllen. Das muss das Ich im Übrigen lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Ich ist eigentlich so, wenn es über uns steht, schert sie sich um das gar nicht. Das interessiert sie überhaupt nicht, ob es uns jetzt gerade gut geht, ob wir wieder jammern oder nicht. Das ist: Bitte du, du bist dazu da, um was zu tun, also mach. Und am Ende zählt nicht, was du gejammert hast, sondern was du geistig weitergebracht hast, also tu was. Das ist auch der Einzige, der das darf. Wir dürfen mit uns selber unnachsichtig sein, dann können wir die Freiheit entwickeln. Ich meine, wenn wir das wirklich schon könnten, dann hätten wir viele Probleme nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann hätten wir uns selber im Griff und würden uns selber die Dinge verweigern, die einfach schädlich sind. Und würden stattdessen die fördern, die nicht nur uns gut tun, sondern die auch der Welt rundherum gut tun. Dann würde auch das ewige Jammern aufhören. Dann wäre es auch nicht mehr notwendig. Das ist ein langer Prozess, aber wir sollten es lernen jetzt während unseres Bewusstseinsseelenzeitalters und sollten es dann am Anfang der nächsten Kulturepoche – das dauert eh noch ein bisschen, deutlich ein bisschen noch, weil so eine Kulturepoche dauert 2160 Jahre, also im Schnitt ungefähr. Wir sind nicht einmal noch am Ende des ersten Drittels unserer gegenwärtigen Kulturepoche. Aber der Weg geht jedenfalls dorthin, dass wir mit unserem Ich so weit kommen, uns unserer Freiheit bewusst zu werden, uns bewusst zu werden, dass wir als Ich-Wesen ein geistiges Wesen sind, dass uns das ganz klar bewusst wird. Und das wird es dann halt auch in immer mehr Details erkennen. Und dann eben auch die anderen Menschen wirklich ganz bewusst als geistige Wesen, nicht nur als körperliche Wesen, sondern eben auch als geistige Wesen wahrzunehmen, wirklich zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=6052 Das Mysterium der Reinkarnation: Wesensglieder, Vererbung und autonome Ich-Entwicklung 01:40:52] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in Wahrheit ist das etwas, was dann ein ganz anderes soziales Miteinander bringen wird. Weil was wird damit verbunden sein? Es wird dabei sein das Erkennen der anderen geistigen Wesenheit, also eben nicht das äußerliche Erkennen, sondern wirklich mit der Zeit: Wo kommst du her, karmisch gesehen zum Beispiel? Und diese Karma-Erkenntnis haben wir jetzt ganz im christlichen Sinn aufgefasst. Ich glaube, ich weiß es, ich habe es in früheren Vorträgen geschildert: Es wird immer so viel gesprochen davon, na ja, die Reinkarnationsidee, das kommt alles aus dem Osten. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das, aber der wesentliche Kern fehlt dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich die Bedeutung des Ichs drinnen. In Wahrheit sind die ganzen östlichen Reinkarnationslehren Seelenwanderungslehren. Und da geht es darum, dass gewisse Seelenkräfte weitergehen. Da ist vieles, was als Reinkarnation geschildert wird, ist eigentlich der Durchgang durch die Seelenwelt und die untersten Bereiche der geistigen Welt. Oder dann schon auch wieder in einem Erdenmenschen, kann schon sein, aber dann geht es gar nicht ums Ich, das da durchgeht, sondern es geht um bestimmte Seeleneigenschaften, die sich wieder in einem anderen Menschen verkörpern oder einen starken Anteil haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir nehmen uns seelische Kräfte mit, und das ist ja auch nicht zufällig, was wir uns für die neue Inkarnation herunternehmen. Da knüpfen wir ja sehr wohl auch an die Seelenkonfiguration an, die wir eben im früheren Leben hatten. Es hat sich zwar was verändert drinnen, aber nach Auswahl dessen wählen wir uns unsere Seelenkräfte, unsere Astralkräfte, die hineinkommen. Das ist nicht zufällig. Und wir suchen uns eben auch eine entsprechende Vererbungsströmung, weil da auch durchaus Ätherkräfte mitgehen. Es sind ja nicht nur physische Vererbungen, sondern es gehen Ätherkräfte mit, da gehen auch Astralkräfte mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir holen uns selber schon auch einen großen Teil aus der Astralwelt direkt selber, aber es geht auch einiges über das, was die Eltern und ihre Vorfahren in ihren Ätherleibern, in ihren Astralleibern mitgebracht haben. Das sind Kräfte, die in der Ätherwelt, in der Astralwelt da sind, und die führen uns aber dann eben zu Eltern hin, die eben diese Qualitäten besonders entwickelt haben. Das liegt drinnen. Also ihr seht, die Inkarnation eines Menschen auf Erden ist ein unheimlich komplizierter Vorgang in Wahrheit. Weil da ist etwas, was wirklich auf der physischen Ebene passiert, da ist etwas, was auf der ätherischen Ebene ist, da ist etwas auf der astralischen Ebene. Das sind alles Dinge, die wir wirklich über die Vererbung zum Teil mitbekommen. Dann ist das Ich. Das Ich vererbt sich nur selber. Das ist das Einzige, das wirklich nur von sich selbst abstammt. Das hat mit den Eltern überhaupt nichts zu tun, mit der ganzen anderen Reihe als Ich gesehen gar nichts zu tun. Ja, außer dass wir halt vielleicht diesen Eltern schon in einer anderen Konstellation früher einmal begegnet sind, dass wir Karma offen haben mit ihnen in der einen oder anderen Form. Aber das ist da die Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die neue Verbindung auch mit den Eltern oder die Verbindung zwischen Eltern und Kindern wird irgendwann einmal so sein, dass das Wesentliche die Verbindung von Ich zu Ich sein wird. Und das ist nichts, was dann zwangsläufig durch Vererbung gegeben ist, sondern das, was Beziehung von freien Menschen zu freien Menschen letztlich ist. Und dann kann durchaus – und das kann auch heute unter Umständen schon sein – die Beziehung zum Beispiel eines Kindes, das die Eltern aus irgendwelchen Gründen weggelegt haben und das dann adoptiert wird, dass die Beziehung zu den nicht blutsverwandten Eltern ein sehr, sehr gutes sein kann und gerade übers Ich ein sehr gutes sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist vielleicht nichts drinnen über die Vererbungsströmung. Da ist natürlich ein gewisser Einfluss schon über das ätherische und astralische Umfeld, in dem man dort lebt, das hat natürlich einen gewissen Einfluss drauf. Aber doch nicht so stark, wie wenn es über die direkte physische Vererbung geht, weil da geht eben auf jeden Fall auch schon was Astralisches, was Ätherisches mit. Natürlich, ein Kind, wenn es auch adoptiert wird, wird dann von der astralisch-ätherischen Umgebung, in der es aufwächst, auch wenn das nicht seine leiblichen Eltern sind, ist ein Einfluss da, aber der ist immer noch schwächer, als das, was sozusagen unmittelbar durch die Vererbungsströmung durchgeht. Da geht eben auch was durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=6433 Christliche Liebe als Lebenskraft: Kosmische Verbundenheit und schöpferische Ich-Tätigkeit 01:47:13] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Zukunft wird sein, dass egal, ob es jetzt leibliche Abstammung ist oder Adoptivkindschaft ist oder Elternschaft ist, ganz egal, die entscheidende Beziehung wird die sein von Ich zu Ich. Das wird das Eigentliche sein. Das führt dorthin, dass die Liebe zwischen den Menschen, auch eben zwischen den Eltern und den Kindern, egal ob Adoptivkinder oder leibliche Kinder, dann ist es dort die wirklich christliche Liebe, die wirkt. Aber jetzt nicht im Kirchensinn bitte genommen, man darf das nur nicht zu pathetisch so nehmen, sondern das muss ganz ehrlich sein durch das Verhältnis, das von Ich zu Ich herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gehen die Eltern mit dem Ich des Kindes um, wie kommen sie ihm entgegen, und wie umgekehrt das Kind den Eltern, wenn es dann halt größer wird. Das Kind ist ja noch weit entfernt davon, wir sind alle noch weit entfernt davon, das wirkliche Ich zu kennen, aber das Kind braucht natürlich lange, bis es überhaupt entdeckt, was sein Ich ist. Das ist ein sehr, sehr langer weg. Ich meine, es ist schon ein entscheidender Punkt, dieses erste Ich-Erlebnis, das bei jedem Menschen da ist, aber nicht immer erinnert wird. Manche erinnern sich daran, wenn sie sich das erste Mal als Ich gefühlt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt als Wesen, das etwas ganz anderes ist als der Rest der Welt. Dieses Staunen: Ich bin da, und alles andere und auch alle anderen Menschen sind dort. Und der nächste Schritt zum höheren Ich-Bewusstsein – also ich mache jetzt einen Sprung, weil es viele kleine Schritte dazwischen gibt, aber nehmen wir mal gleich drei Stufen auf einmal – ist der, dass ich zu der Erkenntnis komme: Ich bin mit allen verbunden. Mit allen. Mit einmal dem Menschen, wurscht wer er ist, selbst wenn er mein Gegner ist, trotzdem bin ich mit ihm verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genauso mit den geistigen Wesenheiten, die in der Natur tätig sind, die die Pflanzen schaffen, die in den Steinen oder um die Steine wirken, also den Elementarwesen, die da sind, die in den Tieren wirken, auch wenn es Gruppen-Ich ist, aber dem zu begegnen, das ist einmal irgendwann das Ziel. Und diese Wesenheiten zu lieben, mit denen verbunden zu sein. Wenn diese Liebesverbindung da ist, dann geht wirklich ein Impuls vom Ich aus, aber wenn Liebe da ist, geht etwas an Ätherkraft über. Über das haben wir schon mehrmals besprochen, dass wirkliche Liebe etwas damit zu tun hat, dass man wirklich Lebenskräfte schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschen, mit denen man zusammen ist, aber natürlich auch der Natur in der Art, wie ich mit der Natur umgehe. Es wird nicht genügen, dass ich nur in der Klause sitze und den ganzen Tag meditiere. Man muss schon praktisch in die Natur hinausgehen, und man muss den anderen Menschen in der Praxis auch helfen. Nicht nur zu Hause: „Ich meditiere für den Frieden der Welt.“ Das ist schon gut, das soll man durchaus machen. Aber das alleine wird auch nicht reichen. Also es geht auch darum, wirklich anzupacken in der Welt, anderen Menschen zu begegnen, etwas zu tun für sie, etwas für die Natur zu tun draußen, das gehört dazu. Es gehört halt beides dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation dient eigentlich dazu, dass wir uns geistig so festigen, so bewusst werden, dass wir bewusst diese geistige Kraft in uns handhaben können. Ich sage es einmal so: diese wirkliche christliche Liebe zu verschenken, das ist eben auch etwas, was aus dem Ich-Bewusstsein heraus passieren muss. Das ist mehr als: „Ich bin eh zu allen Menschen lieb.“ Manche sind wirklich sonnige Menschen, und das hängt natürlich schon im Hintergrund mit ihrem Ich zusammen, aber es ist ihnen nicht bewusst. Sie sind halt sonnig, und das wirkt, und die anderen fühlen sich gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist noch nicht diese wirkliche Liebes-Lebenskraft, die ich eigentlich nur ausstrahlen kann, wenn ich ganz in meinem Ich bin und spüre eben auch letztlich diese Verbindung mit dem Christus drinnen. Dass ich spüre – und das fängt an damit, dass ich spüre –, dass in der Ich-Kraft, dass die unerschöpflich ist. Sie kann sich nicht erschöpfen. Im Gegenteil, je mehr ich verschenke aus ihr heraus, desto mächtiger wird sie im guten Sinne, nämlich mächtig sich zu verschenken. Und je mehr ich das tue, desto mehr spüre ich aber auch, welche Kraft ich da zur Verfügung habe, nämlich die Christuskraft, die sich mit uns, mit unserem Ich verbindet, und eben gerade, wenn ich aus der Freiheit heraus tätig bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist kein Unterschied dann mehr zwischen dem menschlichen Willen und dem Willen des Christus, zwischen dem göttlichen Willen letztlich. Es unterscheidet sich nicht. Die Gottheit gibt uns den Raum, aus dem Ich heraus Willensimpulse zu entwickeln, die die Gottheit, die der Christus in sich aufnimmt und verstärkt. Ich meine, das ist einfach dieser große Weg, der für den Menschen angedacht ist: dass sein Wille sich vereinigt mit dem göttlichen Willen. Wenn es heißt: „Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe“, so bezieht sich das nicht auf unser wirkliches geistiges Ich, sondern es bezieht sich auf unser Ego in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, was mein Ego will, geschehe, sondern was ich will, und dadurch und damit auch die Gottheit will. Das kommt dann zusammen. Aber das ist ein weiterer Weg dorthin. Aber um dorthin zu kommen, darum geht es eigentlich bei jedem geistigen Entwicklungsweg. Um das geht es: also dass wir mit dem Christus, mit der Gottheit, mit dem Höchsten Geistigen zusammen die Welt weiterbringen. Aber eben als Mittätiger, wie klein auch immer. Ich meine, es ist klar, wir sind noch weit entfernt davon, gleich jetzt die ganze Welt aus dem Impuls heraus heilen, retten oder sonst was zu können oder zum Guten zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=6937 Schöpfungsmacht im Stofflichen: Kristallkräfte, Knochensystem und der Ursprung des Lichts 01:55:37] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir können zunächst in unserer Umgebung was tun dazu. Wir geben es weiter an die anderen Menschen, die Impulse auch. Und das ist eines der wichtigsten Dinge, dass eben auch in den anderen Menschen dieser Ich-Impuls zum Bewusstsein geweckt wird. Und das sind solche Anstöße. Das kann drinnen liegen in dem freundlichen Blick von einem Buschauffeur. Und er ist sich dessen noch gar nicht ganz bewusst, und der andere, der sieht es auch nicht, und trotzdem geht es. Daher, um kennenzulernen, wo unser Ich wirklich tätig ist, ist einer der wichtigen Punkte, sich selbst sein Leben zu beobachten, wo solche Momente sind, wo mir so etwas zum Beispiel begegnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder auch wo ich gespürt habe: Da ist jetzt von mir etwas ausgegangen. Aber besser ist es, zuerst einmal kennenzulernen dadurch: Wo ist mir das durch einen anderen Menschen entgegengekommen? Wo waren so Schlüsselmomente, an denen mich – ja, wenn ich es dann wirklich genauer durchdenke –, also so ein weckender Impuls gekommen ist, also eigentlich un Ich-Impuls gekommen ist? Der kann im Übrigen auch kommen durch die Natur draußen, weil eben ja da auch geistige Wesenheiten durchwirken, und die schenken mir auch etwas. Und wenn ich es wahrnehme, dann spüre ich das jetzt im weitesten Sinn Göttliche mit all den geistigen Wesenheiten, die da dranhängen, das durch die Natur zum Beispiel kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich eine Pflanze betrachte, einem bestimmten Baum begegne oder einem Tier, wie auch immer, ja, selbst in einem Kristall, wo sehr viel drin ist. Also gerade Kristalle sind ja etwas sehr, sehr Wichtiges, weil die Kristalle – darüber haben wir auch schon auf jeden Fall gesprochen, aber vielleicht noch nicht so deutlich und ausführlich –, die Kräfte, die die Kristalle bilden, die sie formen, und zwar wirklich bis in die inneren Feinheiten hinein, die hängen ganz stark mit der Ich-Kraft zusammen. Die sind wesensgleicher Natur, sind die stärksten Kräfte. Ich-Kräfte sind Kräfte, die eben bis ins Mineralisch-Physische hinein formend tätig sein können. Und das auch tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn wir uns inkarnieren, tun wir genau das, weil wir inkarnieren uns wirklich bis hinein auch ins Knochensystem, nur wir erleben das noch nicht. Es ist unbewusst für uns. Der große Unterschied beim Christus ist ja der, dass er sich wirklich bis ins Knochensystem hinein bewusst inkarniert. Er kriegt das mit, sozusagen. Er erlebt das. Da tun wir uns noch schwer. Aber in Wahrheit tun wir es, weil wir sind bis in die feinsten Feinheiten, wie unser Knochensystem gebaut ist – das hängt alles mit dem zusammen, was wir uns als Ich mitbringen. Nur es helfen halt sehr, sehr viele geistige Wesenheiten mit, um das zustande zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum kriegen wir das alles noch nicht so mit in unserem Bewusstsein. Das Große beim Christus war, dass er sich bis ins Knochensystem in die kleinste Kleinigkeit inkarniert hat und das bewusst miterlebt hat. Es ist ein bewusstes Miterleben. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie dieses Erleben ist. Also ich könnte das jetzt nicht in ein imaginatives Bild so ad hoc fassen. Aber es ist jedenfalls wie ein Durchleuchten bis in die Knochen hinein, so dass selbst die Knochen leuchtend werden. Und zugleich zu spüren, dass das aber die Kraft ist, die letztlich unseren ganzen Kosmos auch geschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch die Elohim haben ihr Schöpfungswerk nur dadurch in der Art machen können, wie sie es eben getan haben, dass der Christus durch sie gewirkt hat. Ich glaube, ich habe das auch schon un paar Mal erwähnt, dass ab dem Moment, wo die Elohim sagen – und die Elohim sprachen: „Es werde Licht, und es ward Licht.“ In dem Moment, wo sie zu sprechen beginnen, da wirkt schon der Christus durch sie. Sie bringen zuerst etwas mit, da wirkt noch nicht der Christus, zumindest nicht unmittelbar drinnen. Sie bringen also das herauf, was das Alte noch war, aber dann, um den Menschen schaffen zu können, um dieses Werk zu beginnen, dazu muss der Christus durch sie sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann heißt es in der Bibel, und die Elohim sprachen: „Es werde Licht.“ Ihr wisst, im Deutschen ist es so schön, dass da das Wort „Ich“ drinnensteckt im Licht. Es ist das lebendige „L“, die Ätherkräfte drinnen, und es ist das abschließende „T“, das der Einschlag des höchsten Geistes in Wahrheit ist. Das T ist in der Sprache das, wo das Geistige einschlägt und bis ins Physische hinein wirksam werden kann. Im guten Sinne wirksam werden kann. Und darum, der größte Frevel ist, diese Kraft, die da einschlägt, zu missbrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=7359 Das Mysterium der Schwarzmagie: Luziferische Blendung und die starre Gegenschöpfung 02:02:39] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu missbrauchen in dem Sinn, dass man Diener wird eigentlich damit, mit dem, was man aus diesem Impuls tut, Diener wird der Widersacherkräfte. Das fängt schon an, wenn man sich noch ganz unbewusst ist, eigentlich noch gar nichts dagegen tun kann, weil man es überhaupt nicht mitkriegt, was da passiert. Aber ganz schlimm wird es dann dort, wenn man ganz bewusst diesen geistigen Impuls, der bis ins Materielle hineingeht, wenn man den dann bewusst den Widersachern zuführt. Aber das wollen sie, das ist das, was letztlich der schwarzmagische weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarzmagische Weg beruht darauf, dass primär die soratischen Wesenheiten – von denen geht es aus –, aber es wirken dann natürlich die ahrimanischen, die asurischen kräftig mit. Und der Luzifer tut auch das Seinige, dass wir uns wohlfühlen dabei, wenn wir das tun. Und daher: Viele, die den schwarzmagischen Weg gehen, fühlen sich sehr wohl dabei. Die fühlen sich gar nicht schlecht dabei. Sehen das auch gar nicht als verwerflich an irgendwo, im Gegenteil. Es ist nicht so finster in ihnen, weil der Luzifer erleuchtet sie ganz stark dabei. Aber sie sind halt auf dem falschen Weg irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind auf dem Weg dorthin, und sie wissen es auch, aber sie halten das also für einen guten Weg. Sie sind geblendet eigentlich. Also der Luzifer blendet sie dann auch diesbezüglich. Das ist also sehr schwierig. Aber jedenfalls, wenn diese Kräfte, die aus dem Geistigen kommen, eben auf diesen schwarzen Weg geleitet werden, dann ist es eben die schwarze Magie. Und darum sind die Widersacher und namentlich die soratischen Mächte so darauf aus, den Menschen in die Hand zu bekommen. Weil nur durch den Menschen können sie das erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können nicht so ohne Weiteres hinaufreichen zu den Engelwesenheiten, zu den regulären Engelwesenheiten, die sich von dort holen. Sie können es nur dann, wenn der Mensch anfängt, bei seiner eigenen, ihn begleitenden Engelwesenheit anfängt, den herunterzuziehen oder festzuhalten. Dann fängt es an. Dann fängt es an, dass auch in letzter Konsequenz die soratischen Wesenheiten an diese Engelwesenheit herankönnen, irgendwann einmal. Und sie mitnehmen können hinüber. Aber da ist sozusagen der Mensch die Schlüsselstelle für das Ganze. An ihm entscheidet es sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da sieht man aber auch, welche Bedeutung der Mensch in der Gesamtentwicklung drinnen hat, nämlich die entscheidende Stelle, ob die Schöpfung gut ausgeht oder schlecht ausgeht. Oder in welchem Maße sie gut ausgeht und in welchem Maße sie schlecht ausgeht. Also wenn es gut läuft, dann wird es nur in geringem Maße schlecht ausgehen. Das heißt, ein Teil geistiger Wesenheiten – also an Menschen, aber auch an Engeln, Erzengeln, Urengeln vielleicht – wird dort hinübergehen. Und ein größerer Teil wird mit dem Menschen hinüber auf die lichte Seite gehen, also wirklich in das neue Jerusalem aufsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die soratischen Wesenheiten wollen, dass möglichst viele Menschen, und durch die Menschen möglichst viele Engel, Erzengelwesenheiten usw. auch dort hineingehen, weil dann entsteht dort einfach un gewaltiges Reich. Und das ist eben ganz anders geartet als dieses Reich, aber es ist in seiner Art natürlich auch was Großes oder kann was Großes werden. Und das ist die Verführung an die Menschen, die schwarzmagisch arbeiten: dass da sozusagen eine Art Gegenschöpfung entsteht, in der aber eben die Menschen, die daran mitwirken, eine sehr wesentliche Position haben drinnen, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so klar ist ihnen das halt natürlich noch nicht, dass sie damit dann auch die Freiheit ihres Ichs letztlich opfern. Das sehen sie aber oft nicht oder erst sehr, sehr spät, und wenn sie es dann sehen, ist es zu spät, weil dann ist die Freiheit weg. Aber trotzdem bleibt eine mächtige Position, weil gerade die Menschen, die an dem mitarbeiten, steigen in der Gegenhierarchie – auf kann ich jetzt nicht sagen, sondern weiter hinunter, aber weiter hinunter heißt, dass sie kräftiger werden, dass sie mehr Einfluss dort haben, zwar nicht aus der Freiheit heraus, aber doch also Kräfte entfalten können, die halt sonst nur höhere Wesenheiten als der Mensch entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Verführung eben für die Schwarzmagier. Und es steht ja hinter dieser Welt letztlich trotzdem das Bild, dass sie in gewisser Weise die absolut perfekte Welt ist, in der alles seinen geordneten Platz hat. Eben um den Preis der Freiheit, der Aufgabe der Freiheit. Es geht alles darum, um diese absolute Ordnung, die aber eben eine letztlich tote Ordnung ist. Tot nämlich in dem Sinn, dass schöpferisch Neues eigentlich nicht mehr entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=7784 Das Wagnis der Freiheit: Der kosmische Schöpfungsplan und die Angst vor Fehlern 02:09:44] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also, wie soll ich sagen, dieser Impuls, der von den soratischen Wesenheiten sehr zentral damit zusammen hängt, dass sie sehen: Da is jetzt eigentlich eine großartige Schöpfung entstanden bis zur Erde hin, aber jetzt entsteht da plötzlich ein geistiges Wesen wie der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist zwar schon vorbereitet, aber auf den früheren Stufen war das noch nicht abzusehen für diese Wesenheiten jedenfalls. Aber da ist jetzt ein Wesen drinnen, das die Freiheit hat. Und die Freiheit zu entwickeln heißt ja einerseits, dass das Göttliche in ihm lebt, aber es heißt auch, wenn er das nicht erreicht – also was mit dem Menschen geplant ist von der Gottheit, ihm die Freiheit zu schenken –, wenn er scheitert, dann hat er auch eine ungemeine Zerstörungskraft auf die ganze Schöpfung. Weil ab unserer Erdenschöpfung ist der weitere Fortschritt der Schöpfung darauf ausgelegt, dass wir mitarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was jetzt auf Erden noch passieren wird, ist die Vorbereitung dazu, aber für das neue Jerusalem wird es dann schon einen entscheidenden Einfluss haben. Die wird reich oder armselig sein, je nachdem, wie wir Menschen tätig sind hier auf Erden, wie wir uns hier entwickeln, was wir in die Welt hineinbringen. Und wenn wir versagen, versagt im Grunde die ganze Schöpfung. Dann wird jedenfalls das Ziel der Gottheit nicht erreicht. Das Ziel ist eben, eine Schöpfung zu machen, die unendlich bereichert werden kann, dass freie Ich-Wesen da sind, wo nicht mehr nur eine Quelle da ist, sondern wo dieser einen Quelle etwas entgegenkommt aus weiß ich nicht wie vielen Millionen, Milliarden Ichen, die dem entgegenströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein völlig neues Prinzip eigentlich. Das aufhört mit dem: Aus der Quelle strömt alles, und unten wird es empfangen. Und jetzt strömt was entgegen. Und darum kann man sich das neue Jerusalem – auch wenn es viele Schilderungen von Steiner gibt – nur schwer vorstellen. Aber es sich wirklich vorzustellen, welcher Reichtum da drinnen sein wird, da ist unsere Erdenwelt noch armselig dagegen. Das ist nur Wüste im Grunde. Das ist nur trockene Wüste im Vergleich zu dem, was einmal sein wird. Und es wird sein, weil es werden Menschen es auf jeden Fall schaffen, da bin ich mir sicher. Die Frage ist nur, wie viele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon wird eben abhängen, wie reich oder doch weniger reich dieses neue Jerusalem sein wird. Also es hängt von dem ab, wirklich das neue Jerusalem, von dem, was von oben kommt. Es senkt sich von oben herab, aber es muss was von unten entgegenkommen, sonst ist es nicht. Und das sollte man aber eben auch sehen, dass das eigentlich einer der – oder die, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke – die Hauptmotivation dieser soratischen Kräfte ist, dass sie einfach fürchten, dass das ganze Kapitel schiefgeht. Und dass alles das, was jetzt nämlich durch die... In Wahrheit, das könnte im Extremfall passieren, dass alles das, was durch die Stufe des alten Saturns, der alten Sonne, des alten Mondes und jetzt durch die Erde entwickelt wurde, dass das im Grunde alles scheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls nicht das Ziel erreicht, das möglich war. Und es ist der Schlüsselpunkt jetzt wirklich mit der Erdentwicklung insofern, dass bis ins Physische hinunter die Voraussetzungen geschaffen worden sind für den freien Menschen. Das ist das Wichtige. Bis in die Physis hinein ist es geschaffen, und fester sozusagen kann es nicht mehr werden. Und die soratischen Wesenheiten haben, wenn man so will, die Sorge, dass das alles scheitert, dass das nicht weitergehen kann so, sondern dass der Mensch, weil er es eben nicht schafft, mit seiner Freiheit umzugehen, das zerstören wird und zwar nachhaltig zerstören wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist der ganze Schöpfungsplan, so wie er unsere Entwicklungskette – diese siebenstufige Entwicklungskette vom Alten Saturn, über die Alte Sonne, über den Alten Mond, über die Erde, dann weiter zum neuen Jerusalem, oder neuen Jupiter, wie es Steiner nennt, dann weiter zur Neuen Venus und dann zum Vulkanzustand – die ganze Kette ist darauf angelegt, ein freies geistiges Wesen, ein vollkommen freies geistiges Wesen zu schaffen. Und dadurch eine Reichhaltigkeit der Schöpfung in der Zukunft zu ermöglichen, die bis jetzt undenkbar war. Das liegt nicht daran, dass es die Gottheit nicht für sich könnte. Aber die Gottheit braucht trotzdem die ganzen Hierarchien als Mitwirkende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letztlich hängt von dem, wie gut oder wie schlecht sie die Vorgaben, nennen wir es einmal so, die von der Gottheit kommen, wie gut oder schlecht sie umsetzen, davon hängt die Qualität ab letztlich, die die Schöpfung unten hat. Und darum – noch einmal betont, ich wurde mehrmals schon darauf hingewiesen, aber: Die Schöpfung ist doch vollkommen? Sie ist es nicht. Sie ist es nicht. Sie ist es nicht deswegen, weil sie darauf angelegt ist, dass der Mensch hier die Freiheit entwickelt und dass er mitarbeitet. Aus Freiheit, jetzt schon. Und wenn er scheitert daran, wenn er nicht will, wenn er nicht aus sich heraus tätig wird, dann wird die Schöpfung unvollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie ist es auch jetzt noch. Weil sie ist noch nicht zu Ende, sie ist noch im Gang. Also die Schöpfung ist nicht fertig. Sie ist in beständiger Veränderung. Und auch die Natur wird sich ändern. Und sie wird sich noch gewaltig ändern, auch zu dem Zeitpunkt, wenn wir nicht mehr so inkarniert sind auf Erden. Dann werden wir, wenn es gut geht, erst richtig mitarbeiten, da noch was zu tun. Es ist nicht so, dass dann, wenn wir weg sind, das gleich Schutthalde ist, sozusagen, die Erde. Nein, nein. Und das wird nämlich, was sich dann noch sich auf Erden, wie sich die Tierwelt umgestaltet, die Pflanzenwelt umgestaltet, selbst die Mineralwelt umgestaltet, das wird einen entscheidenden Einfluss haben, wie das neue Jerusalem ist zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses wird vollkommener oder unvollkommener sein, je nachdem wie die Menschen mitarbeiten. Aber die soratischen Wesenheiten sind eben genau die, die sagen: Ja, aber die hat doch schon einen Vollkommenheitsgrad erreicht, der ist gigantisch. Mit Hilfe des Menschen werden wir das noch ein bisschen weiterentwickeln, aber wir werden nicht das Risiko auf uns nehmen, dass das alles zerstört werden kann im Grunde oder scheitern kann. Das heißt, sie haben Angst davor, dass außerhalb der Gottheit ein freies geistiges Wesen entstehen könnte, weil damit ist eben immer das Risiko des Scheiterns verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=8341 Starre Perfektion gegen lebendige Weltenfolge: Der kosmische Rang der Formgeister 02:19:01] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum haben sie die heftigste Opposition gegen die Gottheit selbst, die die Freiheit nicht nur zulässt, sondern alles in die Wege geleitet hat, dass sie zustande kommt. Und darum ist diese erbitterte Gegnerschaft dieser soratischen Wesenheiten, die sozusagen ja eigentlich diese Gottheit, die das zulässt, die Möglichkeit des Scheiterns, also für das Schlimmste und Böseste überhaupt halten, was es nur geben kann. Es ist einmal interessant, das aus der Perspektive zu betrachten. Das ist jetzt kein Relativieren des Guten und des Bösen, aber man sieht, wie unterschiedlich das Wesenheiten sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine, die hohe göttliche Quelle, die natürlich noch viel höher ist als die soratischen Wesenheiten. Sie sind ja vergleichsweise trotzdem kleine Würstchen, wenn ich das so sage. Sie sind ja nur Geister der Form, entartete Geister der Form im Grunde, das sind sie ihrem Wesen nach. Also kleine Schöpfergötter. Aber diese kleinen Schöpfergötter sagen jetzt, die müssen verrückt geworden sein da oben, die lassen das zu, dass der Wurm Mensch da jetzt im Grunde alles ruinieren kann, wenn er nicht aus Freiheit im Sinne des Göttlichen arbeitet. Und das heißt, dass Freiheit etwas dazu bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wollen sie nicht riskieren. Sie sagen, die Schöpfung ist eigentlich reich genug. Wir müssen schauen, dass wir möglichst schnell da wegkommen aus diesem Weg, den diese Gottheit da oben eingeschlagen hat. Die sind ja sozusagen verrückt geworden, das den Menschen in die Hand zu legen, welche Zukunft aus dem herauskommt. Das kann alles scheitern, und es ist schon so viel gelungen, und das wäre alles verloren. Im Grunde, wenn der Mensch scheitert, ist die ganze Entwicklungskette vom alten Saturn bis hin zum neuen Vulkanzustand – der sozusagen jetzt die höhere Metamorphose des alten Saturns ist – die ganze Entwicklung wäre gescheitert im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich, die Gottheit könnte von vorn wieder anfangen. Abseits davon es auf irgendeine Art wieder neu probieren. Aber das muss man sich einmal vorstellen. Und der Mensch ist da sozusagen das Zünglein an der Waage drinnen. Auch wenn es ganz klein ist, was wir noch tun können, aber wir sind entscheidend dafür, ob es im Sinne der Gottheit läuft oder ob es zerstört wird im Grunde. Und das ist es im Grunde, was diese soratischen Wesenheiten verhindern wollen. Und es kommt ja nicht in Frage, dass da unten ein freies geistiges Wesen entsteht, sondern: Wir wollen alles das, was jetzt erreicht ist, bewahren und dann weiterbauen an dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenigstens wir als Geister der Form wissen doch mehr Bescheid als der Mensch da unten. Also wenn schon, bestimmen wir dann, was da weitergeht. Obwohl sie dann eigentlich nicht mehr wirklich sich abkoppeln von der großen Schöpferquelle, aber sie haben genug Potenzial, noch einiges zu tun. Also sie haben viel mitbekommen. Und es würde ihnen sozusagen genügen – das wäre ihr Ideal –, das, was jetzt ist, perfekt in dem Sinn zu machen, dass halt wirklich eine perfekte, aber nicht entwicklungsfähige Welt entsteht. Das würde ihnen reichen, das wäre das Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was jetzt sozusagen mit der Erdentwicklung erreicht ist, das könnten sie in Wahrheit nicht mehr höher entwickeln. Das Potenzial hätten sie nicht. Aber das wäre immerhin, wenn man jetzt die Fehlerhaftigkeit des Menschen ausmerzt – und das heißt ihm seine Freiheit nimmt, weil, ihr wisst noch, Ausspruch aus Goethes Faust: „Es irrt der Mensch, solang er strebt.“ Also das heißt, er macht Fehler um Fehler. Wenn man wenigstens diese Fehlerquelle ausschaltet, dann hätte man zumindest eine einigermaßen perfekte Schöpfung. Die kann sich zwar nicht weiterentwickeln, aber so wie sie ist, ist sie dann eigentlich prächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit könnten die soratischen Wesenheiten gut leben. Damit wollen sie leben im Grunde. Das ist eben nicht der Weg, der uns ermöglicht ist durch die Gottheit, der etwas viel, viel Größeres noch schaffen kann, was mehr ist als eine perfekte Welt, sondern wo letztlich der Weg bereitet ist, immer wieder neue Welten zu schaffen, die auf dem Wege zur Vollkommenheit sind, aber niemals in dem vollkommenen Zustand erstarren werden. Sondern wenn sie dort angelangt sind, sozusagen, wenn sie am Sprung zu dieser Vollkommenheit sind, dann lösen sie sich auf und es wird eine neue, noch höhere Welt geschaffen, die noch reicher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg ist den soratischen Wesenheiten verschlossen, aber sie würden sich begnügen sozusagen mit der einen, relativ vollkommenen Welt. Ich sage jetzt relativ vollkommen, weil sie ist in gewisser Weise vollkommen, aber sie sieht nicht, dass es immer wieder neue, andere, auch vollkommene Welten geben kann. Wieder als letzten Moment, und dann ist Zeit, es aufzulösen. Und ja, ihr seht, ich stottere jetzt herum, weil es ist einfach so groß, diese Dimension. Weil man sich – ich kann es nur noch einmal wiederholen – nicht vorstellen kann, wie reichhaltig schon die nächste Verkörperung unserer Erde, das neue Jerusalem, der neue Jupiter sein wird, verglichen mit dem, was heute ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prächtigste der Erde, was wir haben, ist nichts gegen das, was dann sein wird. Und das wird nichts gegenüber dem sein, was dann auf der neuen Venus sein wird. Und das ist nichts gegenüber dem, was auf dem Vulkan-Dasein dann ist. Und dann fängt es überhaupt erst richtig an. Und dann geht es überhaupt erst richtig los. Abseits davon, nicht danach, sondern abseits davon. Und dort ist der Mensch berufen oder hat dann dieselben Kräfte oder die vergleichbaren Kräfte – nur halt eben trotzdem ganz anders von der Art des Umgehens damit –, die einerseits die Geister der Form, die regulären, haben, die Elohim, die aber andererseits auch die soratischen Wesenheiten haben auf andere Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die stehen alle auf dem Niveau der Geister der Form. Und genau auf dem geistigen Niveau werden wir stehen, wenn wir die ganzen sieben Stufen durch sind. Und dann haben wir die Aufgabe, die während der Erdenschöpfung die Elohim hatten. Dann sind wir so weit, dass wir wirklich in kosmischen Dimensionen gestaltend wirken, und das wird dann noch ganz anders werden, als es jetzt ist. Das ist sinnlos, sich das vorstellen zu wollen, wie das sein könnte. Das ist also wirklich jenseits unseres Fassungsvermögens, es ist ja selbst das, was auf den zukünftigen Stufen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde nur insofern auch zu beschreiben und zu erfassen, insofern es karmische Folge im Grunde von dem ist, was in der Vergangenheit passiert ist. Man kann auf das neue Jerusalem deswegen vorblicken, weil da ist sehr viel drin, wird sich sehr viel an Karma erfüllen von dem, was auf dem alten Mond war. Dem ist die Erde vorangegangen, jetzt stehen wir in der Mitte, Erde, und das neue Jerusalem ist in gewisser Weise die karmische Erfüllung des Mondendaseins und hebt es auf eine höhere Ebene. Das wird drinnen sein dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=8947 Die zehnte Hierarchie: Todesüberwindung, Schöpferliebe und die kosmische Menschheitsverantwortung 02:29:07] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann in der nächsten Stufe wird die alte Sonne verwandelt zur neuen Venus, zum neuen Venuszustand. Und da wird erst recht dann der Name Venus – Planet der Liebe, Kosmos der Liebe –, das wird dort noch eine ganz andere Dimension. Dann wird es schon eine große Rolle spielen auf dem neuen Jupiter, auf dem neuen Jerusalem, aber dort noch mehr. Und erst recht dann auf dem Vulkanzustand. Und es wird immer mehr in dem bestehen, dass aus jedem Wesen, aus jedem Wesen diese schöpferische Liebe ausstrahlt, diese Lebenskraft ausstrahlt, die mit dem Ich verbunden ist, mit dem menschlichen Ich verbunden ist, weil das menschliche Ich mit dem Christus verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann strömt wirkliche Lebenskraft aus. Und die Lebenskraft ist eigentlich das ganz Wichtige, alles gestaltend wirkt, lebendig gestaltet. Jeder Kosmos, jede Welt entsteht aus dem Lebendigen heraus. Also im Grunde ist daher immer die Frage: die Entstehung des Lebens, wie ist es entstanden? Eigentlich ist es ein Absterbeprozess, paradoxerweise. Das Urlebendige stirbt hinein in immer zähere Formen. Und dann sehen wir auch immer komplexere Lebewesen entstehen, und das Leben sprießt auf, aber eigentlich ist das ein Todesprozess in Wahrheit, wenn man es so ganz genau nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je höher was entwickelt ist – sei es bei den Pflanzen, sei es bei den Tieren, sei es beim Menschen: der Mensch, die Menschen als alle, die tragen am meisten den Tod in sich, in ihrem Wesen. Darum können wir auch unser Ich-Bewusstsein entwickeln. Bei den Tieren streift es bei den höchsten Tieren so knapp heran irgendwo. Ich habe schon gesprochen über Delfine und dergleichen, da ist so ein Hauch davon. Aber beim Menschen ist es am meisten. Aber der Preis dafür ist, dass wir das höchstentwickelte Lebewesen sind. Das denkt man halt, oder hat man langsam gesagt: „die Krone der Schöpfung“. Ich meine, jedes Tier ist hochentwickelt in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Pflanzen sind hochentwickelt, das ist es nicht. Aber was uns besonders auszeichnet: Wir tragen den Tod am stärksten in uns. Der bringt uns das Bewusstsein. Das heißt, wir müssen dem Tod in uns sehr dankbar sein. Und der führt uns zur Freiheit hin. Und aus dem aber die Möglichkeit, dann Schritt für Schritt zu lernen, einmal an einer ganz großen Schöpfung mitzuarbeiten als Hauptverantwortliche mit der Gottheit zusammen, unmittelbar. Also das heißt, so etwas zu tun, was bei der Erdenschöpfung war in dem Zusammenwirken der Elohim mit dem Christus, der durch sie wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch nicht zufällig, dass da gerade der Christus durch die Elohim durchwirkt. So wird es dann sein, dass wir gemeinsam mit der Gottheit, mit dem Christus... Wir sind dann die Elohim – werden sie dann nicht heißen, man kann sie dann immer noch Geister der Form nennen, aber sie werden anders sein als die Elohim jetzt, weil eben die Elohim es nicht aus der Freiheit heraus tun. Und bei der Menschheit wird es einmal so sein, dass der Mensch in kosmisch schaffender Dimension mitverantwortlich ist für die Schöpfung. Mitverantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim, die die Erde geschaffen haben, haben im Grunde das ausgeführt, was sie von der Gottheit zugeströmt bekommen haben. Wir strömen dann, wenn es gut geht, etwas entgegen. Und damit sind Welten möglich, die wirklich absolut jenseits jedes Vorstellungsvermögens für uns heute sind, weil das gilt ja wirklich schon für das neue Jerusalem usw. Aber was dann ist, wo wir überhaupt noch nicht hinschauen können, weil dann ja auch so eine große Freiheit herrscht, dass da karmisch nichts mehr mitgeht. Alles Karma, alles Weltenkarma ist aufgelöst dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es wirklich ein kompletter Neuanfang. Aber mit den Erfahrungen, die wir gemacht haben, die die anderen geistigen Wesen gemacht haben, weil es wird auch noch jetzt während der Stufen, die wir irgendwie überblicken können, wird es auf den Weg kommen, dass andere Wesenheiten der Freiheit teilhaftig werden. Also erstens einmal die geistigen Wesenheiten, die uns folgen, die man daher tatsächlich auch als Menschen bezeichnen kann – und zwar in einer Kategorie, so wie man sagt Engel, sagt man, meint damit die Engel, die Erzengel, die Urengel –, so werden sich neue geistige Wesenheiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, auf dem neuen Jerusalem wird es neue Ich-Wesen geben, und die kann man als Menschen bezeichnen. Und wir werden eine Stufe weiter sein, aber wir werden auch Menschen sein, aber Menschen sozusagen dann schon einer höheren Stufe, die zu den neuen Menschen dort auf dem neuen Jerusalem im gleichen Verhältnis stehen wie jetzt unsere führenden Engel zu uns hier unten. Und wir werden tatsächlich dann auch solche Aufgaben haben in ähnlicher Weise. Nur die fangen schon gleich von Anfang an mit einer höheren Stufe der Freiheit an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind jetzt, wie wir hier auf der Erde sind, die Vorkämpfer dieses Prinzips. Und wie gut wir da jetzt vorarbeiten, wird entscheidend dafür sein, wie schnell und wie stark diese Menschen des neuen Jerusalems ihre Freiheit entwickeln können. Natürlich, wir werden weiter wachsen und trotzdem immer eine Stufe höher sein. Aber sie werden sich trotzdem ganz anders entwickeln können als wir jetzt auf der Erde. Und Rudolf Steiner spricht ja davon, dass in der Zukunft eine neue, ganz neue Hierarchiestufe entsteht, die mit uns Menschen beginnt und die umfassen wird drei Arten, drei Stufen des Menschseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es über uns gibt die Engel, die Erzengel und die Urengel, so wird es auf dem neuen Jerusalem, auf der neuen Venus und auf dem Vulkanzustand drei verschiedene Stufen von geistigen Menschenwesen geben. Also das heißt, die ganze Hierarchiewelt wird anders werden dadurch. Und es ist eben nicht so, dass wir einfach jetzt: Na ja, jetzt gehen wir die nächste Stufe, dann sind wir Engel. Wir sind vergleichbar, wir haben eine vergleichbare Stufe wie die Engelwesenheiten, aber wir werden in vielem ganz anders sein als sie, eben vor allem in dem, dass wir die Freiheit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann werden wir eine Stufe erreichen auf der neuen Venus, wo wir vergleichbar sind den Erzengelwesenheiten, aber von Haus aus, aus der Freiheit heraus. Von Anfang an. Und dann sogar wie die Urengel, aus der Freiheit heraus. Drei Stufen des Menschlichen. Das heißt, das, was wir heute sind, ist die Vorübung dazu im Grunde. Das heißt, dass wir uns wirklich in die Hierarchien eingliedern, als eine ganz neue Dreiergruppe fängt es an im neuen Jerusalem, neue Venus, Vulkanzustand. Das heißt, das ganze Gefüge der Hierarchie entwickelt sich auch weiter damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, das war genug für heute. Es ist ein bisschen eine Perspektive, wo wir hingehen, aber auch als eine Perspektive, was an Widerständen da ist. Ich weiß, jetzt habe ich noch immer nicht das alles erzählt, was ich erzählen wollte. Es macht aber gar nichts. Es sind eh nur äußere, trockene Fakten. Aber was wir heute wenigstens gesehen haben: Es ist die Herausforderung da mit den soratischen Kräften, die sind der Kern eigentlich, um den es geht, und die gehen in den Schritten von 666 Jahrenund da wird ihr Eingriff immer intensiver, die Herausforderung immer intensiver werden. Das müssen wir sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müssen wir durchaus bis zum Ende der Zeit, wo wir uns auf Erden inkarnieren, mit dem müssen wir rechnen, dass das da stärker wird. Aber es wird im gleichen Maße, und hoffentlich sogar ein bisschen stärker, auch sich die Kraft des Menschen entwickeln. Also wir können durch unsere Freiheit, indem wir uns mit der Christuskraft verbinden, und es geht gar nicht anders… Das freie Ich ist untrennbar mit dem Christus verbunden und er untrennbar mit uns. Es lebt ein Teil der Christuskraft in uns. Aber nicht so, dass er uns in der Freiheit behindert, sondern ganz im Gegenteil, indem er unsere Impulse aufnimmt und zu seinen eigenen macht, sie mitnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da kann einem schon fast schwindelig werden, wenn man denkt, welche Verantwortung man damit trägt. Das sollte jedem bewusst sein, der überhaupt bewusst geistig streben will, dass es darum geht. Es geht nicht darum: Ich will halt die geistige Welt kennenlernen, damit ich mich besser zurechtfinde oder so, oder ich will eh recht nett sein, sondern es ist wirklich Mitverantwortung für die Weltentwicklung. Und das heißt, alles, was wir im geistigen Streben tun, hat mit dieser Verantwortung zu tun. Deswegen sollte man jetzt nicht gleich wieder einknicken: O Gott, wer soll das tragen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können. Wir können. Wir müssen nur immer wieder halt geistig uns aufrichten. Dann sind wir die Achse, die durchgeht. Und wir sind zugleich das, was die soratischen Kräfte zurückhalten kann. Und was die Widersacherkräfte – also die nicht-soratischen kommen einmal nicht mehr heran, das heißt, die werden in jedem Fall ausscheiden, die gehen einen anderen Weg. Das heißt, sie werden ihren Kosmos bauen, wie auch immer er sein wird, der wird mit unserem dann nichts mehr zu tun haben, es trennt sich. Und er wird eben auch mit der Gottheit als solcher nicht mehr in Verbindung stehen. Es ist also wirklich wie eine, na ja, Separatwelt, die davonzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf der anderen Seite steht die Perspektive zu größeren, reicheren Welten, die unvorstellbar sind, aber die kommen werden, wenn wir nicht scheitern. Wenn wir scheitern, dann läuft es eher in die soratische Richtung und es läuft in das halt – die perfekte Schöpfung, und das ist es. Das ist zu wenig. Es ist zu wenig. Es ist so wie bei großen Meistern, die Bilder malen. Es sind sicher nicht alle gleich gut, aber es gibt ein paar, wo man nicht sagen könnte: Ist das jetzt das perfekte Bild oder dieses oder jenes? Sie sind alle großartig und trotzdem nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Reichtum, um den geht es. Und die soratischen Wesenheiten sind froh, wenn sie das eine Meisterwerk haben. Das verehren sie sozusagen, und das reicht ihnen. Das ist perfekt genug. Und perfekt heißt in dem Fall: Noch ein Strichlein – wenn ich jetzt bei dem Bild, vom Bild bleiben darf –, wenn ich noch ein Strichlein dazu mache, kann es eigentlich nur mehr schlechter werden. Bis irgendwann ist es fertig und so ist es perfekt. Selbst bei unvollendeten Bildern kann das der Fall sein. Wenn er jetzt nur das letzte weiße Fleckerl zugemalt hätte, wäre es das nicht… Es ist was freigeblieben, und das ist vielleicht dann das Perfekte. Und jeder Strich mehr würde es schon wieder kaputt machen. Ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir es gut sein für heute. Ich danke euch fürs Dabeisein. Ich danke euch im Livestream fürs Dabeisein. Ich hoffe und denke, es hat alles funktioniert. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-08-31T21:16:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:204.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ|thumb|204. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 12. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/u5ponwxovymbs5appq9zf/204.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=l3ef7tvim7yi0anr3eo6yudox&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 204. Vortrags vom 12. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=42 Einleitung und 49. Wochespruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 204. Folge zur Apokalypse und dazu zum Einstieg der 49. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Gedankenklarheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkend eigenen Geistes Wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In finstern Winternächten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und neigt dem nahen Weltentage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Innern Hoffnungsstrahlen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt ein bisschen holprig, ich lese gleich noch einmal. Ich verstehe es aber nicht, wenn ich das so lese. Also, noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Gedankenklarheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkend eigenen Geistes Wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In finstern Winternächten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und neigt dem nahen Weltentage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Innern Hoffnungsstrahlen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, man fühlt selber oder kann fühlen, unser Ich fühlt, also Gedankenklarheit, und in dieser Gedankenklarheit fühlen wir das Weltensein. Dem wenden wir uns zu, wirklich der Welt draußen, und gedenkend unseres eigenen Geisteswachsens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gerade in der Weihnachtszeit, in der Winterzeit ganz besonders ausreifen kann. Natürlich sammeln wir es das ganze Jahr über, aber in der Winterzeit können wir ganz bei sich sein, bei uns selber sein. Und da vertieft sich dieses, also dieses bewusste Ergreifen auch des Geistigen. Und jetzt neigen wir uns also zu dem nahen Weltentag. Also eben, wenn jetzt wieder die Sinneswelt so ganz zu erstrahlen beginnt im Licht. Im Winter ist es halt ein bisschen gedämpfter. Die Lichtzeit ist kurz, die äußere Lichtzeit ist kurz, dafür sind die Nächte lang. Dafür sind wir gerade in den Nächten halt lang auch in der geistigen Welt irgendwo. Wir sind ja jede Nächte, auch wenn wir nichts wissen davon vielleicht oder nichts mitnehmen ins Tagesbewusstsein, aber wir sind es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spielt sich auch wirklich sehr viel in den Nächten ab, dann gerade. Also namentlich in den heiligen 13 Nächten spielt sich sehr viel in unserem Inneren diesbezüglich ab, auch wenn wir es nicht mitkriegen. Es spielt sich auch ab bei Menschen, die sich jetzt nicht so intensiv mit geistigen Dingen beschäftigen. So ganz entkommen sie dem Geistigen trotzdem nicht. Es ist da. Wir könnten ja ohne das gar nicht existieren. Und wir leben eben sehr stark in der Winterzeit da drinnen. Oder es lebt in uns besonders stark eigentlich da drinnen. Und jetzt können wir uns erhoffen, dass wir etwas aber von diesem Geistigen ins Bewusstsein mitnehmen und mit dem gegenübertreten, was uns jetzt von außen entgegenkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir müssen halt immer, auch wenn wir das Geistige der Welt um uns beobachten wollen oder erfühlen wollen, wie auch immer, müssen wir etwas aus unserem Inneren dem entgegenbringen. Wenn wir nichts oder wenig entgegenbringen, dann nehmen wir auch wenig mit aus der Welt draußen. Die ist voll geistig. Es brodelt, auf Wienerisch gesagt, es wurlt. Es bewegt sich sehr lebendig, sagen wir mal so, wurlt heißt so, lebendig sich bewegen. Das ist da, aber wenn wir nicht eine entsprechende Kraft entgegenschicken, gehen wir ziemlich achtlos an dem vorbei. Es wirkt natürlich trotzdem etwas in uns herein, aber wir können viel mehr davon erfahren und bewusst ergreifen, wenn wir gerade in der Winterzeit unser Bewusstsein geschult haben, gelernt haben aus dem wachen Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=301 Vom Traumbewusstsein zur aktiven Schau: Die moderne Imagination 00:05:01] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aus dem Bewusstsein, wo wir ganz bei uns sind. Da ist im Winter die beste Zeit dazu, ganz zu sich selbst zu kommen, während wir im Hochsommer eben ganz draußen sind. Und das kann dazu führen, dass wir eigentlich ganz wegkommen von uns, dass wir hinausscweben, wir liegen am Strand in der Sonne und sind irgendwo da draußen. Es plätschert um uns das Meer, es saust leise der Wind darüber und wir sind eigentlich ganz weg. Kann ja sein, durchaus. Also da werden wir hinausgezogen. Aber dann mehr in die sinnliche Welt. Und da kriegen wir aber dann nicht so viel mit von der geistigen Welt, die dahintersteckt. Da müssen wir wirklich auch mit unserem Ich dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kann im Sommer sehr leicht sein, dass das ziemlich davonzischt. Das Astralische ist noch irgendwo so halb verbunden, aber auch ein bisschen gelockert. Und das fühlt sich sehr wohl vielleicht, wenn da das Meer so rauscht. Es ist ja schön auch. Aber wenn wir erkennen wollen, was da für Kräfte drinnen leben, wenn wir die Anregung des Meeres auch haben wollen – also gerade das Meer kann unheimlich stark Imaginationen anregen, aber dazu müssen wir trotzdem etwas entgegenbringen. Also so auf die alte Art, dass wir im Traum verloren hinausgehen und dann in die Imaginationen kommen, das passiert heute eigentlich immer weniger. Und wäre auch nicht das Gesunde, wenn es so ganz von selber passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wenn wir mit unserem Ich dabei sein wollen, dann muss unser Ich tätig werden. Also das heißt, wir müssen die Imaginationen, die sich uns entgegenbewegen, müssen wir ergreifen, formen, selber eigentlich in unserem Bewusstsein dann malen. Aber wir malen nicht irgendwas, nicht irgendwas x-beliebiges, sondern wirklich das, was uns geistig entgegenkommt. Ich habe ja öfter schon mal die Frage gestellt, zum Beispiel, wie schaut ein Engel aus? Und man könnte genauso fragen, wie schaut ein Elementarwesen aus? Die schauen alle gar nicht aus, wenn man es ganz genau nimmt, weil es keine sinnlich erfahrbaren Wesen sind. Und in all unseren Vorstellungsbildern sind immer sinnliche Elemente drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn wir sie wahrnehmen wollen, ist immer zuerst die Berührung da, das Spüren. Das kann manchmal sehr deutlich sein. Man weiß, da ist etwas. Man hat sogar den Eindruck: Ich weiß, was das ist, aber ich kann es noch nicht sagen. Nicht einmal mir selber, aber ich weiß es eigentlich. Und habe es aber trotzdem noch nicht in meinem Oberbewusstsein. Und dann muss ich anfangen, selber zu malen, sozusagen. Das ist nämlich wirklich ein guter Weg, auch zu einer Imagination zu kommen, das im Bewusstsein in ein Bild zu verwandeln, in ein symbolisches Bild, wie auch immer. Man merkt dem Bild dann an, dass es nicht einfach eins zu eins etwas Äußeres abbildet, weil es das so in der äußeren Welt gar nicht gibt, aber man malt etwas trotzdem mit den Stilmitteln des Sinnlichen, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den alten Hellsehern war es eben so, dass das ganz automatisch so passierte, dass sich das umsetzte in ein traumartiges Bild, aber doch sehr detailliert, doch sehr wach. Ein Traumbild, das im Wachen erlebt wird, aber eben nicht ein willkürliches Traumbild ist. Wobei kein Traumbild wirklich ganz willkürlich ist, aber es ist immer die Frage, ob es sich auf die geistige Außenwelt bezieht oder ob es sich einfach auf das bezieht, was in unserem Organismus vorgeht. Also die meisten Traumbilder, die wir normalerweise haben, hängen damit zusammen, dass Bilder aufsteigen, die etwas wiedergeben, was sich in unserem Organismus tut. Das können die wunderschönsten Bilder sein. Manchmal können es auch schaurige Bilder sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Kopfschmerzen hat, glaubt man, man ist in einer finsteren, engen Höhle, mit Spinnweben verhangen, da krabbelt alles Mögliche herum. Und dann wacht man auf und hat Kopfschmerzen. Und das kleidet sich im Bild. Aber wenn ich mich wohlfühle, kann ich auch eine Kuppelhalle erleben, strahlend, sonnendurchflutet, mit den herrlichsten Gemälden, wo die Engel flattern. Kann auch sein, je nachdem. Aber das sind dann Bilder, die eben mit unserem Organismus zu tun haben. Und beim wirklichen Hellsehen geht es ja vor allem darum, auch die geistige Umwelt, die geistige Außenwelt, wenn man so will, zu sehen. Wobei Innen und Außen auch ein sehr relativer Begriff ist, weil die übersinnliche Welt ist nicht räumlich eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=620 Jenseits von Raum und Zeit: Gesetzmäßigkeit und Erkenntnisklarheit im Schauen 00:10:20] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also alles, was wir ins Räumliche übersetzen – selbst wenn wir sagen, die Sphäre der Engel reicht bis zur Mondensphäre, da leben sie –, dann darf man sich aber nicht vorstellen, dass da jetzt irgendwelche menschenartigen Wesen mit Flügeln in dem Bereich im Raum herumflattern. Das darf man sich nicht so vorstellen, sondern es ist nur so, dass, wenn man sich auf die Mondensphäre konzentriert, also ausgehend vom Mond und von der Bewegung des Mondes vor allem, dann kann man sagen, dass das uns einen Eindruck geben kann oder einen Anstoß geben kann, uns mit dem Weltbereich der Engel zu verbinden. Aber Weltbereiche eben nicht in einem räumlichen, sondern in einem außerräumlichen Sinne in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das wirkliche Geistige, das höhere Geistige, ist jenseits von Raum und Zeit in gewisser Weise. Auch jenseits der Zeit in gewisser Weise. Das kann man sich so schwer vorstellen. Aber auch das kann man in sinnliche Bilder umwandeln in gewisser Weise. So wie es beim Parzival – wir haben vorher gerade gesprochen, im Vorgespräch irgendwo, wie wir uns unterhalten haben – da heißt es ja so schön: „Zum Raum wird hier die Zeit.“ Das heißt, wenn wir in eine Imagination gehen, egal in welche Imagination wir gehen, dann gehen wir auch dort hinein, wo wir uns in der Zeit bewegen können. Das heißt, wir sehen dort Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft zusammen, schauen wir zusammen in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders natürlich die Vergangenheit als die Zukunft. Die Zukunft ist das Feld der vielen, vielen Möglichkeiten. In der Vergangenheit das, was in gewisser Weise gestorben ist in Wahrheit. Und die Zukunft ist das, was möglich ist, wenn wir jetzt in der Gegenwart einen Entschluss fassen, tätig werden. Und natürlich die anderen geistigen Wesen auch tätig werden. Und Zeit hängt ja überhaupt zusammen mit der unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeit der geistigen Wesenheiten. Die gibt es in jedem Feld, schon bei uns Menschen fängt es an. Manche sind schon weiterentwickelt, sind schon voraus, andere sind nur ein bisschen hintennach, wobei das jetzt gar nichts Abwertendes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist für die ganze Menschheitsentwicklung notwendig, zum Beispiel, dass alte Fähigkeiten, die der Mensch, der schon weit voraus ist, alle schon verloren hat, in Wahrheit. Weil man kann das nicht so eins zu eins mitnehmen, man muss was Altes verlieren, um es vielleicht auf neue, höhere Art wiederzugewinnen. Aber es ist eben dann anders. Also zum Beispiel, wenn ich im modernen Sinn imaginativ schauen will, dann ist das nicht mehr wie ein altes Hellsehen. Das hat einen ganz anderen Charakter und wir müssen viel aktiver, viel bewusster dabei beteiligt sein. Und dann kann es auch dieselbe Klarheit bekommen, die wir im streng logischen Denken drinnen haben. Da wissen wir, wie das zusammenhängt. Da können wir logisch alles verfolgen, wie das zusammenhängt, und wir sind uns bei jedem Schritt bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=844 Das luziferische Erbe: Entwicklung des Ich-Bewusstseins und der Meditation 00:14:04] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Hellsehen war im Grunde so, dass wie ein Traumbild eben von selbst das Bild aufgestiegen ist. Und dann hat man unter Umständen zunächst gar nicht so genau sagen können, was es ist. Ja, es erscheint vielleicht eine engelartige Gestalt, es ist aber keineswegs klar, von wo der herkommt. Also ob das jetzt durchaus luziferische Engel sein können, waren es auch großteils. Also gerade beim alten Hellsehen waren es vielfach luziferische Engelwesenheiten, die erschienen sind. Und zwischendurch einmal eine reguläre auch, aber die überwiegende Zahl waren luziferische Engelwesenheiten und denen haben wir viel zu verdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Luzifer hat ja viel Gutes gebracht. Wir hätten unser ganzes Seelenleben, nämlich das spezifisch menschliche Seelenleben, das ja eben ganz anders ist als das der regulären Engel, das hätten wir nicht bekommen, wenn wir nicht in enger Verbindung gestanden wären mit den luziferischen Wesenheiten. Das ist eine Gabe Luzifers. Ja, es führt letztlich dazu, dass wir ein Ego entwickeln, ja, dass wir Egoisten werden, was wir aber als Menschen auch sein müssen bis zu einem gewissen Grad. Wir sollen es nur nicht einseitig sein, sondern es geht darum, dass wir das als Basis nehmen. Das brauchen wir. Wir hätten sonst unser ganzes reiches Innenleben eigentlich nicht. Das habe ich ja schon erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Engel haben dieses Innenleben in der Art, wie wir es haben, nicht. Wenn sie in sich hineinschauen – ist schon wieder ein räumlicher Begriff, der eigentlich nicht stimmt –, aber wenn sie sich selbst zuwenden, sagen wir es einmal so, dann kommt Geisterfüllung von oben. Und dann spüren sie alles, nur nicht sich selbst. Also ihr Ich-Bewusstsein ist dann eigentlich ganz ausgelöscht. Sondern es ist die Geisterfüllung von oben. Sie nehmen das wahr, was durch die ganze Kette der Hierarchien oder der ganzen Pyramide der Hierarchien, wie man es nennen will, zu ihnen herunterströmt von der Gottheit. Das nehmen sie wahr, und aus dem entwickeln sie Willensimpulse, etwas zu tun für die Welt, heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann erst, wenn sie ins Tun gehen, tätig werden, dann erleben sie an dem, wie sie die Welt verändern durch ihr Tun, an dem erleben sie sich selbst. Dort erleben sie ihr Ich-Bewusstsein. Aber ein Engel könnte nicht sagen: Ja, ich gehe jetzt meditieren. Da braucht er nur, wenn er etwas Vergleichbares machen würde, dann geht er ja in sich, aber dann kommt Geisterfüllung von oben und er ist nicht mehr selber dabei. Wenn wir heute im modernen Sinn meditieren wollen, sollen, können, dann müssen wir ganz bei uns sein. Ganz wach bei uns. Also Meditationen, die man halb verträumt, sind keine Meditationen. Das bringt nichts. Also da muss man ganz bei sich auch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=1039 Der Weg zur Inspiration: Bildverwandlung, Farbensphäre und karge Symbole 00:17:19] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eben die Kunst des neuen imaginativen Sehens als nächste Entwicklungsstufe, die kommt. Und in der stehen wir drinnen jetzt in dieser Entwicklungsstufe, auch wenn man es noch nicht so deutlich merkt. Aber auf das gehen wir zu, dass eben ein imaginatives Denken, dass die geistigen Hintergründe des Weltgeschehens wahrnehmen kann, aber wahrnehmen kann dadurch, dass wir sie, wie soll ich sagen, schauend ergreifen, ertasten, malen. Da tut man nicht einfach nur einer willkürlichen Fantasie nachgehen, sondern dann ist es ganz konkret, dass wir die geistige Welt erfahren und diese Erfahrung aber selber in ein Bild bringen. Ganz wach. Ganz wach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es natürlich heute auch noch Hellseher vom alten Schlage gibt, die halt noch diese traumartigen, halbbewussten Schauungen haben. Aber das ist nicht der Weg in die Zukunft. Tatsächlich ist es so, und Rudolf Steiner selber ist dafür ein ganz schlagendes Bild: Wenn man ein neues Schauen entwickeln will, muss man das alte Schauen überwinden. Und Rudolf Steiner selber war als Kind schon hellsichtig, und das war noch ein altes Hellsehen. Und das spiegelt sich aber noch wider in Schilderungen, in Mysteriendramen, zum Beispiel das Märchen vom Quellwunder. Das ist ganz deutlich ein Erlebnis, das er selber hatte, auch in einer ähnlichen Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist natürlich künstlerisch jetzt aus- und umgestaltet, aber es hat einen biografischen Hintergrund. Ich meine, wie im Grunde alles geistige Schauen bis zu einem gewissen Grad einen biografischen Hintergrund hat, inklusive aller Vorleben, die man hatte. Man schaut das oder kann das schauen, was mit der eigenen Aufgabe zu tun hat. Nichts anderes. Das, was einen geistig nichts angeht – nämlich deswegen nicht angeht, weil man einfach nicht bereit dafür ist noch und die geistige Welt ist unheimlich reich –, gewisse Dinge haben eng oder weniger eng mit einem zu tun und manche Dinge zunächst noch gar nicht. Es wäre ein Irrtum zu glauben, der Geistesforscher, ein Hellseher, der kann alles schauen, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So einfach ist das nicht, sondern es hängt mit der ganz spezifischen Aufgabe zusammen, die er sich vorgenommen hat für dieses Leben. Es funktioniert nicht nur aus bloßer Neugierde oder aus bloßem Interesse, sondern man muss bereit dazu sein. Das ist ganz wichtig und es muss auch dann ein Impuls sein, der eine gewisse Wirkung in die Welt bringt. Es ist nicht mehr Selbstzweck. Also sozusagen schauen in die geistige Welt – ich sage es jetzt ganz bewusst – aus Neugierde, das funktioniert nicht. Da kann man durchaus auch was schauen, aber dann sind es luziferische Bilder, die dann heute völlig ungesund sind. Weil da gaukelt uns dann der Luzifer im Grunde halt vor, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er macht es uns schmackhaft mit den schönsten Bildern und leitet uns damit aber auf völlige Abwege. Aber wir fühlen uns unheimlich wohl, bis wir halt dann merken plötzlich: Ups, da ist jetzt der Abgrund. Aber da ist es dann schon sehr spät, das zu merken. Also darum ist heute wichtig der Schritt, bewusst dabei zu sein. Und dann is die Klarheit im imaginativen Schauen, im lebendig gestaltenden imaginativen Schauen, so klar, wie sie nur sonst sein kann in der Mathematik. Dass zwei und zwei vier ist, zumindest im normalen Zahlensystem, das kann man durchschauen. Ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kannst du nicht drübergehen, dass jemand sagt, zwei und zwei ist fünf, wäre mir lieber. Wenn es ums Geld geht, das man kriegt, ist das wahrscheinlich der Fall, aber das funktioniert nicht. Man ist an die Gesetzmäßigkeiten der Welt gebunden. Und die Gesetzmäßigkeiten der Welt sind nichts anderes als die Taten der geistigen Wesenheiten, die diese Welt beständig ordnen, geordnet haben, aber beständig auch weiter ordnen. Die drückt sich darin aus. Und diese Gesetzmäßigkeit, die ergreifen wir sozusagen mit unserem modernen, imaginativen Schauen. Und darum ist oft auch wirklich das Gefühl da: Ich spüre, da sind geistige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, das ist der nächste Schritt, ich weiß eigentlich sicher, dass sie da sind, ich weiß eigentlich auch, wie sie sind, aber ich kann es noch nicht sagen. Und mit der Zeit kommt dann aus dem Erleben, aus dem Nacherleben durchaus auch heraus, dass ich es in ein imaginatives Bild wirklich gestalten kann. Und dann wird es mir auf einmal klar. Indem ich das Bild gestalte, wird mir klar, was ich da eigentlich schon vorher wahrgenommen habe, ohne es noch zu schauen in Wahrheit, ohne es erst recht zu verstehen. Weil ich muss wirklich dann voll verstehen, was ich da schaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn ich es jetzt einmal malen kann, das Bild, habe ich natürlich schon einen gewissen Eindruck, aber ein volles Verständnis kommt erst, wenn ich die nächste Stufe erreiche, die Inspiration. Die Inspiration, dass ich die erreiche – also Inspiration heißt so viel wie: Das Bild, das ich gemalt habe, fängt mir an, wirklich etwas zu erzählen. Im übertragenen Sinn, nehmt irgendein Gemälde von einem großen Meister her, nehmt an, ihr kennt das jetzt noch gar nicht, das ist neu für euch. Man geht heran, man sieht einmal, was alles drauf ist, und dann fragt man sich: Was wollte der Maler eigentlich da sagen mit dem Bild? Weil er will etwas sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch hinter jedem Gemälde steckt eigentlich eine Inspiration, und die ist das noch tiefere. Und was muss ich tun? Ich muss das Bild eigentlich auslöschen. Also gerade beim imaginativen Schauen ist das Wichtige, dass ich das Bild, das ich mir jetzt endlich einmal mühsam geschaffen habe – und das ist für den modernen Menschen, wenn er auf moderne Art imaginativ schauend wird, mühsam, das Bild aufzubauen. Es ist eben nicht so schnipp einfach da. Bis es so weit ist, das dauert. Es kann Stunden dauern, es kann Tage dauern, es kann Jahre dauern, es kann sogar Jahrzehnte dauern. Es kann durchaus sein, dass man in jungen Jahren ein entscheidendes Erlebnis hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stehe vor einer Blumenwiese oder was. So wie dort der Eindruck ist, wie dort die Blumen stehen, das berührt mich einfach ganz tief. Und das ist etwas, was ich nicht vergesse, was mich begleitet. Oder eine Sonnenaufgangsstimmung zum Beispiel. Ich kann mich immer noch an plastische Details erinnern, da waren wir von einer Fahrt nach Kärnten herunter. Wir hatten dort ein Seminar, und das hat schon in der Früh begonnen. Das heißt, ich bin rechtzeitig in der Früh weggefahren, dass ich noch rechtzeitig dort bin. Ich bin nämlich nicht am Vortag schon gefahren, sondern am selben Tag in der Früh. Ich glaube, ich bin um vier Uhr oder was aufgestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann habe ich auf der Fahrt erlebt, allmählich den Sonnenaufgang. Die Fahrt geht Richtung Süden, ich bin richtig mitgefahren mit dem Sonnenaufgang. Das hat wirklich eine gute Stunde gedauert, bis dann wirklich die Sonne hervorgetreten ist. Und wie die gemalt hat dann an den Wolkenfetzen, dabei war es eigentlich fast ein strahlend blauer Himmel, aber ganz leichte Dinge, und da waren Farbpaletten, also die unmöglichsten, die undenkbarsten Farbkombinationen, die es da gegeben hat, und die haben sich ununterbrochen lebendig entwickelt. Und also ein Eintauchen in die Farbenwelt, das hat was zu tun, in Wahrheit, da steckt sehr viel dahinter, da steckt die astrale Welt sehr stark dahinter, gerade besonders hinter den Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben, auch wenn wir sie sinnlich erleben, ist zwar nur ein Abglanz natürlich durch unser Sinnessystem, aber was abgeglänzt wird, ist eigentlich die astralische Welt. Das heißt also, auch wenn man dann Imaginationen sehr bunt malt, dann ist sehr viel Astralisches drinnen. Wenn stärker das höhere geistige Element drinnen ist, dann können sie sehr farblos – will ich nicht sagen –, aber dann tritt das Farbelement zurück, dann tritt mehr ein Formelement hinein, das sich bis in ein symbolisches Bild verwandeln lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann dann durchaus sein, dass die Schauung so geht, dass ich eigentlich jetzt kein reiches Bild sehe, aber es kommt schon durch die Inspiration, und die Inspiration hilft mir dabei, das in ein sehr karges, einfaches Symbol, in ein Zeichen vielleicht nur hineinzuverwandeln. Also ihr könnt vielleicht von den Widersachermächten, kann das sein, oder sonst was, das sich in ein Symbol kleidet. Also zum Beispiel so Wesenheiten wie die soratischen Wesenheiten, die könnte man nie in ein treffendes, imaginatives Bild verwandeln, das jetzt farbig ist, auch nicht einmal in ein Bild, das wirklich in erfassbare Gestalten sich kleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da weiß ich nicht, dass man irgendwelche dunklen Gestalten sieht. Mit den ahrimanischen Wesenheiten geht das sehr gut, mit den asurischen geht es auch noch irgendwie. Aber die soratischen Wesenheiten lassen sich eigentlich nur durch ein Formprinzip ausdrücken: dieses grausliche Bild mit dem Widerhaken drinnen. Es ist ein ganz einfaches Symbol, das sind im Grund ein paar Striche. Ich will es jetzt gar nicht zeigen. Du brauchst nur nachschlagen, brauchst auf AnthroWiki gehen, Sorat eingeben, dann seht ihr irgendwo den scheußlichen Widerhaken, der da drinnen ist. Und der hat tatsächlich, wenn man sich wirklich darauf einlässt, eine sehr unangenehme Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist das Bild, das dann geschaffen wird aus dem Erlebnis: Ich begegne soratischen Wesenheiten. Sie sind ja da, sie wirken in der Welt. Ist nicht die angenehmste Erfahrung ist in der Regel auch nicht eine Erfahrung, die man sehr bald macht. Da muss man schon relativ gut entwickelt sein, dass man das wirklich herankommt, dass man dieses Formprinzip als Erlebnis hat. Aber das ist auch keineswegs willkürlich. So wie unsere Buchstaben nicht ganz willkürlich entstanden sind. Sie sind dann natürlich vielfach umgeformt worden. Und da war es dann schon die menschliche Willkür vielfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und klar, bei den vielen Druckschriftarten zum Beispiel gibt es 100.000 Formmöglichkeiten, aber trotzdem muss ein A irgendwo als A erkennbar sein und ein B als B, wenn es jetzt um die lateinische Schrift geht. Aber ich kann mit der Fantasie jetzt alles Mögliche gestalten. Aber gerade bei diesen wirklichen Symbolen, die sehr karg sind, da gibt es eigentlich gar nicht viele Variationsmöglichkeiten, interessanterweise. Also jetzt den soratischen Widerhaken künstlerisch auszugestalten, bringt uns dem Verständnis der soratischen Wesenheiten nicht näher. Da hat man das Treffendste und Sicherste also in diesem ganz kargen Symbol im Grunde drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=1862 Die 666-Jahre-Rhythmen: Templerorden, Weltökonomie und moderne Kontrollmechanismen 00:31:02] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also das sind mal ein bisschen ein paar Splitter dazu wieder, aber ich will heute nicht endlos über das sprechen, weil sonst kommen wir nie dazu, was ich euch erzählen wollte, schon lange ein bisschen ausführlicher erzählen wollte: eben wie dieses Zusammenströmen der Mondenreligionen und der Sonnenreligion des Christus, wie das ausschaut und wie sich das aber auch im Äußeren historisch entwickelt hat, welche Impulse dazu notwendig waren und welche Impulse dabei eine Rolle gespielt haben. Und da haben eben zum Beispiel sogar auch die soratischen Wesenheiten eine deutliche Rolle gespielt, eine sehr starke Widersacherrolle gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es hängt zusammen mit der Zahl des Tieres, die eines Menschen Zahl ist, die Zahl 666, die sich aber punktuell, könnte man sagen, verwirklicht hat um das Jahr 666 nach Christus. Also 666 nach Christus und das immer wieder in Abständen von 666 Jahren eine Verstärkung dieses Impulses kommt. Also ein starker Impuls war in der Zeit des Mittelalters dann. Das war etwa um die Zeit, wo der Templerorden vernichtet wurde. Das war also die gravierendste Folge dieses Impulses und hat zunächst einmal natürlich negative Wirkungen gehabt, aber es hat auch positive Seiten gebracht. Es hat also die Entwicklung neu gelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder man kann so sagen, es sind die soratischen Wesenheiten wieder gescheitert mit ihrem Impuls. Es ist ihnen zwar gelungen, den Templerorden zu vernichten im Grunde, das ist wirklich ein soratischer Impuls. Und in den Prinzipien des Templerordens war sehr viel drinnen. Es war die Anlage drinnen, namentlich auch bis hinein zu dem, ein neues Wirtschafts- und Geldsystem zu schaffen, das ganz anders gewesen wäre als das, was wir heute haben und was uns heute große Probleme macht. Da war dort schon der Keim drinnen, eine ganz neue Weltordnung zu machen, in wirtschaftlicher Hinsicht, also gerade in praktischen Dingen. Und das ist verhindert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Templer konnten umgehen mit Gold in Hülle und Fülle, weil sie haben es geschürft, sie haben es gefunden. Sie hatten Gold zur Verfügung. Das ist ja auch ein Thema in den Mysteriendramen, im zweiten Mysteriendrama sehr stark darin. Da geht es in einer zentralen Szene darum, dass die Kirche ein Grundstück wieder zurückhaben will, das sie den Tempelrittern verkauft hat, billig verkauft hat, weil sie eigentlich nichts angefangen hat mit diesem öden Landstück. Nur die Templer haben dort reiche Schätze gefunden und haben sie benutzt, aber um das Geistesleben zu fördern in Wahrheit, also um das Christliche eigentlich zu fördern, aber in einer freien Weise zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat der Kirche nicht so sehr gepasst, und es hat vor allem dem Philipp dem Schönen, dem französischen König, nicht gepasst, weil der wollte das Gold haben. Und das hat man sich halt dann so ziemlich aufgeteilt. Also die Kirche ist Konkurrenten losgeworden, und der Philipp der Schöne hat sein Gold bekommen. Aber viel Freude hatte er nicht lang, weil er dann wirklich kurz nachdem der letzte Großmeister hingerichtet wurde – weil er trotzdem zu seiner Aussage gestanden ist... Und wenn er sozusagen um Vergebung gebeten hätte, dann hätte er begnadigt werden können. Wäre sicher trotzdem im Kerker, in Haft geblieben, aber er hätte begnadigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn er sozusagen sein Geständnis bestätigt hätte, dann hätte es in eine wahrscheinlich lebenslange Kerkerhaft umgewandelt werden können. Das wollte er nicht und ist stattdessen halt dann in Paris am Scheiterhaufen verbrannt worden. Und es ist sehr interessant – eine kleine Nebenbemerkung –, dass es Vermutungen gibt, dass genau zu der Zeit Dante Alighieri, der damals ja auch schon in Verbannung war, auch in Paris war. Und Dante war vermutlich ein – na ja, nicht Mitglied des Templerordens, aber er war verbunden mit dem Templerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab also auch die Möglichkeit, dass Laien, die nicht in den Orden eintreten, dass die geistig sehr stark damit verbunden sein konnten. Und das dürfte bei Dante der Fall gewesen sein. Und vor allem hat er einiges mitbekommen vom wirklichen geistigen Hintergrund, vom esoterischen Hintergrund des Templerordens. Und davon ist viel auch in seine Göttliche Komödie eingeflossen in Wahrheit. Er hätte sie nie so schreiben können, wenn er nicht diesen hintergrund gehabt hätte. Ich meine, er hatte auch einen großen Lehrer, der jetzt auch nicht Mitglied des Templerordens war, aber er hat selber auch einiges mitbekommen, dadurch, dass er eben die Templer kannte, und die wirklich esoterische Lehre der Templer kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber alles einmal vernichtet worden durch den Impuls von 666. In der zweiten Stufe jetzt – das ist jetzt, glaube ich, 1332 ist das Jahr, kurz vorher wurde der Templerorden vernichtet. Man muss immer denken, wenn jetzt so ein Jahr ist, wo sich die Zahl 666 wiederholt, dann passiert nicht jetzt genau in dem Jahr, das Jahr geht an, 1. Jänner, und jetzt passiert es. Es wirft seine Schatten voraus und es wirkt auch nach. Und das ist so die Mitte, in der es wirkt, aber es wirkt also gut – gut, sage ich mal – ein Jahrhundert davor schon beginnt es zu wirken an in Wahrheit, und es wirkt mindestens noch ein Jahrhundert nach in der Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da passieren entscheidende Schritte. Wir stehen auch in einer solchen Zeit drinnen, weil die dritte Wiederholung der 666 war 1998. Es ist ja damals auch in anthroposophischen Zusammenhängen viel darüber gesprochen worden vor dem Jahr 1998, interessanterweise danach kaum mehr. Weil scheinbar hat sich äußerlich gar nicht so viel geändert. Es hat sich aber sehr viel geändert. Also die ganzen Dinge, die passiert sind am Anfang des neuen Jahrtausends, hängen sehr stark damit zusammen. Und eben auch die Sachen 9/11, was in Amerika passiert ist, nicht dass das so wichtig ist, aber wichtig sind die Folgen, die daraus gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben die Welt verändert. Die haben die Welt verändert in dem, was einfach verständlicherweise einerseits, aber katastrophal für die Welt ist, was immer mehr zu Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle geführt hat. Und was ein extrem starker Impuls ist gegen die Freiheit. Alles, was nicht der Regel entspricht, ist schonmal grundsätzlich verdächtig. Und wer nicht so denkt, ist überhaupt verdächtig. Das ist von dort ausgegangen, ist aber heute der Impuls, der überall ist. Man kann also nicht sagen: Jetzt sind nur die Amerikaner schuld oder was. Dort ist das halt passiert. Dort war halt eine gute Gelegenheit, dass der Knalleffekt einmal passieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Wirkung ist überall in jedem Staat der Welt heute vorhanden. Und im Grunde keiner der Staatslenker, der Regierenden kann dem entkommen in Wahrheit. Sie schaffen es nicht, sie stecken drinnen. Alle, alle zusammen. Und es ist dadurch eine immense Misstrauenswelle gekommen in die Welt und andererseits wieder ein blinder Glaube an das, was gerade als richtig erklärt wird, als Mittel dagegen. Das ist bei allen, man kann das verfolgen in der Corona-Krise. Das war der nächste große Schritt. Weltweit. Weltweit. Die Wirkungen weltweit, nicht lokal begrenzt. Das darf man nicht unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=2470 Kosmischer Ursprung der Sorat-Mächte: Die Gegenhierarchie seit dem Alten Saturn 00:41:10] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind gewaltige Wirkungen da, und die erfordern aber auch ein gewaltiges Gegenarbeiten aus dem Geistigen. Und zum Beispiel, wenn wir jetzt wieder ein bisschen zurücksteigen: Der erste deutliche Einschlag ist ja auch interessant, dieser starke Einschlag, wo diese soratischen Wesenheiten wirklich erstmals ganz, ganz stark in Erscheinung treten. Vorher sind sie auch schon da, natürlich. Sie sind da schon seit Anfang der Weltentwicklung, unserer Weltentwicklung, die wir überschauen können. Seitdem sind sie da. Aber auch selbst auf den planetarischen Entwicklungsstufen, kosmischen Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen sind, auch da sind sie schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind da gewesen schon vom ersten Moment an, weil sie sind aus einer früheren oder – ihr wisst, ich sage immer – abseits davon gelegenen Entwicklung herausgegangen, ehe überhaupt unsere erste Entwicklungsstufe, der alte Saturn, begonnen hat. Ich sage abseits davon, weil Zeit in unserem Sinne bestenfalls bis zum Anfang des alten Saturn zurückzuverfolgen ist. Bei dem anderen kann man nicht sagen, es war vorher. Es war abseits. Man kann nur bemerken, dass am Anfang, als der alte Saturn beginnt, eine ganze Menge geistiger Wesenheiten schon da sind. Sonst hätte es ja auch die Schöpfung des alten Saturn nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt also nur allein an die Gottheit, natürlich sowieso, die Trinität als solche sowieso. Aber dann sind es ja wesentlich, zum Beispiel die Throne, die Geister des Willens, die ihre Willenskraft ausströmen, und aus der entsteht die Saturnwärme. Und der alte Saturn war nur reine Wärme, kann man sich halt gar nicht vorstellen. Reine Wärme. Nicht einmal ein Luftelement, nicht einmal das dünnste Luftelement. Und ganz am Anfang dieser alte Saturn, diese Saturnwärme, nicht einmal raumartig, sondern zeitartig nur. Kann man sich auch schon wieder nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nichts, was wir so eins zu eins in unsere sinnlichen Vorstellungsbilder übersetzen könnten. Das geht erst in späteren Phasen der alten Saturnentwicklung. Da fängt es an, einen gewissen Sinn zu machen. Das ist also sehr schwer zu sprechen darüber. Aber es sind jedenfalls geistige Wesenheiten von Anfang an da. Und dazu zählen auch die soratischen Wesenheiten, die damals noch relativ klein sind, aber immerhin schon Ich-Wesenheiten sind. Das heißt, fertige geistige Wesenheiten. Also die kommen hier herein bereits, damals. Und sie entwickeln sich auf ihre Art auch weiter natürlich, steigen auch auf, allerdings, man könnte sagen, sie steigen ab vielleicht eher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie werden stärker. Sie werden stärker. Das heißt, sie sind damit stärker als welche Wesenheiten? Auf dem alten Saturn entstehen als neue, als geistige Wesenheiten die heutigen Urengel, die Archai. Darum heißen sie Urengel, weil sie bis zum Uranfang zurückgehen, unsere Entwicklungskette, die über sieben Stufen geht. Dort machen sie sozusagen ihr – sehr unter Anführungszeichen – Menschentum durch. Nicht, dass sie irgendwie so ausgesehen hätten wie wir, aber sie werden dort eigenständige Ich-Wesenheiten. Allerdings nicht mit Freiheit begabt, aber sie bekommen ihr Ich. Der Ich-Funke wird gezündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den soratischen Wesenheiten ist das abseits davon, oder wenn ihr wollt, davor passiert. Aber davor passt halt eben nicht, weil die Zeit dann nicht mehr läuft. Aber sie waren jedenfalls schon im ersten Moment, wo der Saturn da ist, wie die Archaien nicht einmal noch wirklich entstanden waren – weil die sind auch nicht sofort am Anfang entstanden, sondern erst im Laufe der Zeit –, waren die soratischen Wesenheiten schon da. Und sie waren vollentwickelte Ich-Wesenheiten bereits damals. Sie hatten ihr Ich bereits, also abseits unserer ganzen Entwicklungskette entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher waren sie von Anfang an da und hatten dann die Entwicklungsstufe, eine vergleichbare Entwicklungsstufe, die wir als Menschen haben werden, wenn es mit uns zum neuen Jerusalem hinübergeht. Das ist vergleichbar der Entwicklungsstufe, die die soratischen Wesenheiten hatten im ersten Moment schon des alten Saturn. So werden wir mit einer vergleichbaren Konstitution, wenn man es so nennen will, werden wir auf den neuen Jupiter bzw. das neue Jerusalem hinübergehen. Nur die soratischen Wesenheiten haben sich dann weiterentwickelt. Zwar zur dunklen Seite hin weiterentwickelt, aber es gibt im Grunde eine ganze Gegenhierarchie, könnte man sagen, die in den dunklen Bereich hinuntergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=2835 Elohim, Archai und Asuras: Der Schöpfungskampf um die menschliche Freiheit 00:47:15] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die soratischen Wesenheiten waren also engelartig, könnte man sagen, auf dem alten Saturn. Sie waren erzengelartig, aber halt in die dunkle Richtung, auf der alten Sonne. Sie waren urengelartig auf dem alten Mond. Und sie sind negative, schwarze Geister der Form während unserer Erdentwicklung. Das heißt, sie sind absolut ein Gegenpart zu den Elohim, zu den Schöpfergeistern unserer Erde. Die Elohim – das andere Wort dafür ist Geister der Form. Elohim ist der hebräische Ausdruck, aber um näher ihre Kraft, ihre Aufgabe zu schildern, hat Rudolf Steiner sie Geister der Form genannt, weil sie es sind, die tätig die Formen unserer Erdenwelt, unseres ganzen damit verbundenen Kosmos hervorgebracht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben das geformt. Und mit Hilfe im Übrigen auch der Urengel dann, also der Archai, der jetzigen Archai. Die waren auch notwendig, die höchsten sieben Archai waren notwendig, damit sie gemeinsam mit den Geistern der Form unseren Kosmos, wie wir ihn heute haben, geschaffen haben. Das sind nämlich die sieben Schöpfungstage. Die sieben Schöpfungstage sind nicht irgendwelche definierten Zeitabschnitte in unserem modernen Sinn, die man mit einer Uhr stoppen könnte, sondern sie sind die wesenhafte Zeit in gewisser Weise. Und wesenhafte Zeit heißt, sie bringen die Schritte hervor, die zu all den Formen führen, die wir heute in der Natur haben, auch bis in unseren Organismus hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ausführende Organe sind diese Archai, diese Urengel, die Schöpfungstage. Daher ist ja später im Mittelalter öfter gesprochen von den sieben schöpferischen Geistern Gottes. Das sind genau die. Jakob Böhme zum Beispiel spricht ganz deutlich von den sieben Schöpfergeistern Gottes. Das sind genau die. Die stehen also eine Stufe unter den Elohim. Sie nehmen von den Elohim die Schöpfungsgedanken entgegen, aber sie haben die Aufgabe, das jetzt in die Tat umzusetzen, und bedienen sich dabei wieder unter ihnen stehender Wesenheiten. Aber sie gliedern das, sie schauen also, dass da ein richtiger Ablauf der Entwicklung stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die soratischen Wesenheiten haben im Prinzip, verfügen sie über dieselbe Kraft oder eine gleichartige Kraft wie die Geister der Form, wie die Elohim. Das heißt, man kann also durchaus in gewisser Weise sagen, dass sie ein absoluter Gegenpol zu dem sind, was in der Schöpfungsgeschichte in der Bibel beschrieben wird. Dort wird beschrieben, was die Geister der Form, die Elohim, mit Hilfe der Archai tun. Und es gibt aber das Gegenbild dazu, und das sind die soratischen Wesenheiten mit ihren Dienern, mit den dunklen Archai, mit den dunklen Urengeln – das sind die sogenannten Asuras, mit denen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, in jedem Schöpfungsprozess – die Schöpfung is ja nicht zu Ende, sie läuft ja noch. Es ist ja nicht so, dass das jetzt fertig ist, sondern es läuft. Wir sind drinnen in den Schöpfungstagen in gewisser Weise. Wäre auch ein riesiges Thema, über das einmal zu sprechen, wie das zusammenhängt. Aber es ist zugleich von Anfang an die Gegenkraft drinnen. Es wirken die soratischen Wesenheiten, die eben auch vom Range letztlich der Geister der Form sind, jedenfalls dieselben Kräfte haben, nämlich formend in die Welt einzugreifen. Das heißt, Gedankenformen zu bilden, nennen wir es einmal so, also geistige Formen zu bilden, die aber einen anderen Charakter haben als das, was von den guten Göttern gewollt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=3156 Das Mysterium des Knochensystems: Inkarnation Christi in die tiefste Physis 00:52:36] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da zum Beispiel ist ein ganz starker Impuls drinnen, zu verhindern, dass der Mensch auf Erden die Freiheit entwickeln kann. Daher ist ein ganz starker Angriff einmal, bis in den physischen Leib des Menschen zu verhindern, dass der physische Leib es hergibt, dass der Mensch mit dessen Hilfe die Freiheit entwickeln kann. Wir haben gerade die Möglichkeit zur Freiheit dadurch bekommen, dass wir uns bis in einen mineralisch-physischen Körper inkarniert haben. Das machen die Engelwesenheiten nicht, das machen die Erzengelwesenheiten nicht, das machen die Urengel schon gar nicht. Und der Mensch macht es. Er ist ein geistiges Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist das erste geistige Wesen, das bis in die feste Materie hinein absteigt, weil zumindest in Form unseres Knochengerüstes tragen wir das in uns. Obwohl die Knochen in Wahrheit nicht so tot sind, wie man glaubt. Das weiß man ja, dass Knochenbrüche in der Regel ganz gut heilen können. Der Knochen als Ganzes ist etwas sehr Lebendiges, aber er besteht aus Millionen, Milliarden von winzigen Kalkkristallen, also phosphorsaurer Kalk hauptsächlich, der drinnen ist, der eingelagert ist durchaus in bindegewebsartige Schichten. Es ist ein wunderbarer Verbundwerkstoff, könnte man sagen, wenn man es technisch ausdrücken will, wie unser Knochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, der noch viel genialer ist als die Verbundwerkstoffe, die wir heute entwickelt haben, nämlich in seiner Flexibilität, in seiner Vielseitigkeit und in seiner Regenerationsfähigkeit. Trotz allem, Knochen können sich heilen wieder. Also natürlich, wenn ich die Hälfte abschneide, kann es nicht mehr ganz regenerieren, aber Brüche oder dergleichen ohne Weiteres. Also da ist das Wunder des Knochensystems, dass da etwas ist, was in sich vereinigt etwas unglaublich Lebendiges mit dem absolut Tot-Mineralischen. Darum war das ganz Wichtige, dass der Christus, als er sich auf Erden verkörpert hat, sich bis in das Knochensystem hinein, bis in die feinsten Feinheiten des Knochensystems hinein inkarniert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sozusagen gerade dort eben den Kampf aufnimmt, aus seinen gewaltigen Lebenskräften, die er hat, mit dem Stoff, der unheimlich starke Todeskräfte in gewisser Weise in sich hat, trotzdem aber was Großartiges ist. Jeder Kristall ist eigentlich ein Wunder. Aber es ist zugleich aber auch in dem Stoff konzentrierteste Todeskraft in gewisser Weise. Weil dass es stofflich wird, da wirken die Widersacher mit, selbst in der Leibeshülle, in der sich der Christus verkörpert hat. Auch da sind diese Kräfte drinnen. Man dürfte zum Beispiel nicht glauben: Jetzt der Christus, jetzt hat er sich inkarniert, und wenn er nicht am Kreuz gestorben wäre... Das hätte erstens schon einmal nicht funktioniert, weil dann hätte seine ungeheure Lebenskraft, seine ungeheure geistige Kraft den Körper zersprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einmal das Erste. Dass wir leben können, ohne den Körper zu zersprengen – weil im Grunde in unserem Ich auch die Kraft drinnen liegt, den Körper zu zersprengen. Und wir tun es auch irgendwann einmal, nur es dauert halt, es dauert 70, 80, 90, 100, 110 Jahre vielleicht, dann wird es schon schwierig, aber dann zersprengen wir ihn auch. Weil die Ich-Kraft muss es zersprengen, sie muss es früher oder später zersprengen, genauso wie die makrokosmische Ich-Kraft irgendwann einmal unseren physischen Planeten zersprengen wird. Irgendwann ist es mit dem auch zu Ende. Er lebt zwar sehr viel länger als wir, aber ewig lebt er auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Erde wird einmal zerfallen. Selbst die Sonne wird einmal zerfallen. Die ist weniger betroffen von diesen Kräften, weil dort das Feinste materialisiert ist und die Sonne eigentlich in Wahrheit ein übersinnliches Gebilde wäre, wenn nicht die Widersacher trotzdem auch die Sonne angegriffen hätten. Und gerade die soratischen Kräfte spielen dabei durchaus eine wesentliche Rolle. Die soratischen Kräfte werden ja auch bezeichnet als der Sonnendämon, zugleich aber auch als der Erdendämon. Beides ist richtig. Beides ist richtig. Daher wird unsere Sonne auch sterben, genauso wie unsere Erde sterben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=3503 Der Durchgang durch die Gottverlassenheit: Standhaftigkeit und die Formel „Ich trage mich“ 00:58:23] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da müssen wir uns jetzt noch nicht wirklich Sorgen machen, weil wenn das erfolgt und wir halbwegs unsere geistige Aufgabe erfüllen können, hier auf Erden sind wir längst nicht mehr in einem stofflichen Körper inkarniert. Ihr wisst ja, wir haben ja öfters darüber gesprochen, eigentlich hört es schon so im siebten oder achten Jahrtausend auf. Einzelne schon im sechsten Jahrtausend, die dann so weit sind, dass sie nicht mehr einer physisch-stofflichen Verkörperung bedürfen, sondern ihre weitere Entwicklung auf dem Weg zu immer mehr Freiheit auch in einem nicht mehr sinnlichen Bereich tun können, also an sich arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit wir überhaupt den Impuls der Freiheit entwickeln konnten, dazu mussten wir halt gerade in das Dichteste hineinkommen, eben um hier – und das ist die Notwendigkeit – zumindest für eine gewisse Zeit, für eine kurze Zeit, aber doch von allen guten Geistern verlassen zu sein. Bis auf den Funken unseres Ichs drinnen. Das ist das Wichtige. Daher ist ein wichtiger Impuls auf dem Weg zur Freiheit, dass jeder mensch, egal wer, ob er jetzt noch wenig entwickelt ist und seinen Weg weitergeht, oder ob er jetzt schon ein großer Eingeweihter ist, irgendwann muss er durch den Punkt durchgegangen sein oder muss in Zukunft durchgehen durch den Punkt, wo er von allen guten Geistern verlassen ist und es keine andere Stütze gibt als das Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings findet man dann heute das Göttliche in sich, den Christus nämlich in sich. Aber dazu gehört dieses Erleben der Verlassenheit. Das ist ein ganz großer Übergang dann auch in der Art, wie soll ich sagen, des religiösen Erlebens. Im Grunde bis heute und immer noch weitergehend ist noch sehr stark die Vorstellung: Ich wende mich der Gottheit zu, ich verehre die Gottheit und bitte darum, sie soll schauen, dass die Dinge hier für mich gut laufen. Nur das muss immer mehr übergehen in das Ding: Sie werden dann gut laufen, wenn ich aus meinem Ich, aus der Freiheit heraus gut handle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Gedanken habe, gute Gefühle entwickle, die mit der Welt im Einklang sind. Heißt nicht, dass ich immer nur sanft und friedlich sein muss, heißt es überhaupt nicht, weil manchmal ist durch zu viel Sanftheit und lieber nicht Eingreifen – ich bin ganz friedlich – sind die schlimmsten Dinge passiert, weil die anderen sich nicht aufhalten ließen dadurch. Es ist schon ein großer Sonderfall gewesen, das, was der Gandhi geleistet hat, dass er doch nicht so kleine Teile des Volkes dazu gebracht hat, wirklich einfach freiwillig auch in den Tod zu gehen oder das zumindest zu riskieren, ohne irgendwelche Hassgefühle, ohne Aggression, ohne sich zu wehren eigentlich gegen den Feind, sondern einfach, wenn die Panzer rollen, sich einfach auf die Straße davor hinzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis zu einem gewissen Grad dann auch das Glück hatten, dass die Engländer zumindest so weit zivilisierte Menschen waren, dass sie nicht einfach darübergefahren sind. Es gibt schon genug Regionen, wo das ohne Wimpernzucken passiert. Und da opfert man sich halt dann. Aber ein Zeichen muss man jedenfalls setzen, und da braucht man viel Energie und viel Kraft in sich. Das sind zum Beispiel Dinge, die verwandelter Zorn sind. Zorn über Ungerechtigkeiten zum Beispiel, die in der Welt passieren. Aber dieselbe Kraft, die jemand jetzt aus Zorn entwickelt, weil da etwas passiert, was einfach absolut ungerecht ist und wo er vielleicht als junger Mensch geradezu ausrastet oder was und dreinschlagen will, dieselbe Kraft brauche ich aber, um im Guten dann etwas daraus zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich die Kraftintensität. Sie wird dann anders angewendet. Und der, der sich vor den Panzer legt, der braucht die Kraft, um dort durchststehen, dann wirklich, bis der Panzer vielleicht so weit vor ihm stehen bleibt, wenn er Glück hat. Und wenn nicht, dann rollt er halt darüber. Und er bleibt trotzdem liegen. Ich meine, das sind jetzt sehr, sehr krasse Beispiele natürlich, aber wir brauchen diese starke Kraft in uns. Und da ist wirklich wichtig, dass das Ich aber die Kontrolle darüber hat. Weil die Astralkräfte in uns, in denen das Ego zunächst lebt, die haben einen ganz starken Instinkt, zum Beispiel das Leben in der Situation nicht aufs Spiel zu setzen oder sich zu opfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erzähle das mit Absicht mit einem drastischen Beispiel, dass es besonders markant wird. Aber in kleinen Abstufungen gibt es das tagtäglich irgendwo. Das heißt, da muss wirklich das Astralische in dem Moment ganz beherrscht sein vom Ich. Das heißt, ich muss mich in der Hand haben, komplett in der Hand haben in dem Moment. Ich muss meine Ängste überwinden, muss sogar vielleicht meinen Selbsterhaltungstrieb überwinden, alles das. Und standhaft bleiben. Selbst wenn ich liege vor dem Panzer, bin ich standhaft eigentlich, auch wenn ich in der Horizontalen bin. Das macht es im Übrigen noch schwieriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen auch so, dass, wenn man diese Kraft aufwendet, das sehr wohl eine starke Wirkung hat. Also es ist bekannt, gerade aus Kriegsszenarien oder so, Kriegsgefangene oder wie man mit ihnen umgeht: Die, die aufrecht stehen, sich aufrecht halten können – sei es also wirklich äußerlich aufrecht oder von der inneren Haltung her –, die haben die größte Chance, davonzukommen. Die sich ducken, ihr ganzes Inneres verkaufen, sagen: Wurscht, ja, jetzt mache ich auch mit, die trifft es am schnellsten. Es ist typisch. Das sieht man immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn jetzt Gefangene durchgetrieben werden und wo sie jetzt angeschoben werden von den anderen Soldaten: Tempo, Tempo, Tempo! Die, die den Kopf einziehen, die kriegen die Prügel drauf. Die, die nicht mit Überheblichkeit, aber aufrecht gehen, die haben die größte Chance, durchzukommen. Das ist so wie ein Schutzschild irgendwo. Kann trotzdem einmal passieren, aber die Chance is wesentlich größer. Das ist instinktiv. Also gerade die weniger entwickelten Menschen, die primitiveren Menschen, wie es oft unter dem Soldatenvolk ist – das ist vielleicht gar nicht der höhere Offizier –, und der haut mit dem Gewehr zu. Er zieht dir eine drüber, dass du vielleicht gleich einen Schädelbruch oder was hast, nur weil du zu langsam gehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das durchsteht, stehen bleibt, obwohl er eigentlich nicht mehr kann und trotzdem durch sein Ich kann, weil dann das wirklich schlagend wird, dass man Kräfte mobilisiert, die man normal nicht zur Verfügung hat, und dann das wahr wird, dass es heißt: Ich trage mich. Ist eigentlich geradezu ein wichtiger Meditationssatz: Ich trage mich. Die Affen zum Beispiel können sich selber nicht tragen, die hängen in ihrem Skelett drinnen. Ja, manche Menschen hängen auch mehr drinnen. Braucht man nur die Haltung beobachten. Aber der wirklich freie Mensch trägt sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=4105 Der Wärmeleib des Alten Saturn: Asuras und der Angriff auf die menschliche Physis 01:08:25] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es ist ja so, wenn wir bewusstlos werden, dann fallen wir um. Dann schaffen wir das in der Regel nicht mehr. Also so im Stehen schlafen, ohne sich noch irgendwo anzulehnen, das ist sehr, sehr schwer. Ich meine, es geht im Extremfall auch, dann muss das Ich aber wirklich sehr, sehr stark sein, dann kann man in den eigentlich schönen Theta-Zustand gehen. Das heißt, man geht schon in etwas Schlafartiges hinein und trotzdem ist das Ich noch wach genug, es geht nicht ganz raus und hält den Körper noch. Weil das Wir-uns-Halten ist nur das Ich. Wenn das Ich weg ist, dann kippt man um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werdet ihr sagen: Wie bei sogenannten ichlosen Menschen, die liegen auch nicht alle auf der Straße. Dann ist zumindest eine ichartige Wesenheit drinnen. Es ist dann nicht das Menschen-Ich drinnen, sondern es ist eine ichartige Elementarwesenheit drinnen. Ohne das geht es nicht. Also der Mensch in unserer körperlichen Statur, wie wir heute sind, mit dem Wesensgliedergefüge, das wir als Menschen haben, ist es nicht möglich, auch nur eine Sekunde ohne Ich zu existieren. Es muss halt nicht unbedingt das eigene Ich sein. Es kann eben ein Elementarwesen sein, das ein Ich hat. Es gibt Elementarwesen, die auch ein Ich haben. Die meisten haben keines, kein eigenes individuelles Ich, aber es gibt welche, die das haben. Das sitzt halt dann drinnen bei den sogenannten ichlosen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn Rudolf Steiner auch gesprochen hat, dass es irgendwann kommen wird, im dritten Jahrtausend, in dem wir drinnen stehen – aber das dauert noch ein ganzes Jahrtausend fast, wir haben es erst angekratzt –, dass da die Inkarnation Ahrimans kommen wird, dann ist eben auch kein Menschen-Ich drinnen, sondern dann ist wirklich dieses ahrimanische Ich drinnen. Und das ist in diesem Sinne dann auch ein ichloser Mensch, wenn man so will, nämlich ichlos bezüglich des Menschen-Ichs, das ist dann eben nicht drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt viele Spekulationen, wann das sein könnte oder was. Damit es geschehen kann, sind allerdings noch einige Veranstaltungen notwendig, dass sich ein wirklich höheres, ahrimanisches Ich darin verkörpern kann, und da muss noch einiges umgestaltet werden im physischen Leib des Menschen. In den Feinheiten, nicht, dass das jetzt gleich mal komplett anders ausschaut, aber in den Feinheiten, namentlich also in der Gehirnstruktur und diese Dinge, den Feinheiten, die da drinnen sind, sind Voraussetzungen notwendig, dass eine wirkliche Inkarnation Ahrimans möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also das sind aber eben alles Dinge, die unterstützt werden jetzt durch die soratischen Kräfte. Das sind die, die da von unten das anfeuern im Grunde und eben auch dann die Asuras dazu bringen. Die Asuras greifen auch bereits so deutlich in den physischen Leib ein. Das hängt damit zusammen, dass unser physischer Leib, man soll es nicht glauben, schon veranlagt wurde in seinem ersten Keim auf dem alten Saturn, auf der reinen Wärmewelt. Das Erste, was vom Menschen da ist, ist der physische Leib. Aber natürlich hat das noch überhaupt nichts zu tun mit dem, wie wir heute ausschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir ein bisschen einen Vergleich nehmen, könnte man sagen, es hat etwas zu tun mit unserer Blutwärme. Also stellt euch den Menschen vor, nehmt alles weg, die Haut, das Fleisch weg, sogar die Knochen weg. Lasst nur das Ader-System einmal, dann lasst die Adern auch noch weg und nehmt nur das Blut. Also abstrahiert alles andere, nehmt das Blut. Jetzt nehmt aber die Blutflüssigkeit auch noch weg und nehmt nur die Wärme, die durch die Adern durchströmt, weil eben gerade durch das Blut wird ja der Körper erwärmt. Jetzt nehmen wir nur mehr die Wärmeströmung. So war der physische Leib des Menschen auf dem alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der Gestalt, wie wir sie jetzt haben, aber ein in sich geschlossenes Wärmegebilde, das durchzogen ist von Wärmeströmungen, die sehr differenziert sind. Wie auch bei uns. Wir sprechen zwar von einer mittleren Bluttemperatur von 37 Grad im gesunden Zustand, aber in Wahrheit differenziert sich das. In den verschiedenen Organen ist es anders, abhängig von dem, was wir tun, variiert es, es ändert sich ununterbrochen. Es ist also unheimlich lebendig daher, die Wärme in uns. Wenn ein Ofen was ausstrahlt, das ist relativ unlebendig. Da strahlt halt die Wärme hinaus und je weiter wegs ist, desto mehr kühlt es sich halt wieder ab irgendwo, aber das ist relativ eintönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sich etwas verändert, dann weil eine Luftströmung ist, weil die Wärme mit der Luft mitgeht irgendwo im freien Raum, wo keine Luft ist und sonst auch nichts wirklich, also wo es leer ist, dann strahlt die Wärme nach allen Seiten aus, gleichmäßig nach allen Seiten und verliert sich. Das war auf diesem alten Saturn nicht der Fall, sondern diese erste Anlage zur Menschenform war ein rein wärmeartiges Gebilde. Das heißt, wenn man davon eine Imagination machen will, kann man das sowieso schon nicht sinnlich irgendwie darstellen. Das geht einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das war, ja, und damals eben waren besonders die Urengel, die heutigen Urengel, die damals aber erst ihre erste Entwicklungsstufe durchgemacht haben, die waren damals so weit, dass sie eben diese erste Anlage zum physischen Leib des Menschen – der jetzt eben nur ein reiner Wärmeleib war – den von außen her zu benutzen in gewisser Weise. Und sozusagen, indem sie an ihm arbeiten, die… [kurze Unterbrechung des Streams].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=4664 Die kosmische Hierarchien-Kette: Die Verantwortung des Menschen für Engel und Erzengel 01:17:44] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir waren bei den Archai, bei den heutigen Urengeln, die damals den physischen Leib des Menschen benutzt haben, um sich daran zu spiegeln in gewisser Weise. Und die haben damals dadurch ihr Ich-Bewusstsein entwickelt. Weil Ich-Haben und Ich-Bewusstsein entwickeln sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Also wir haben ja oft schon darüber gesprochen, dass wir selbst als heutige Menschen zwar dauernd Ich sagen, aber herzlich wenig eigentlich davon wissen, was unser wirkliches Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ego kennen wir ein bisschen besser, aber das eigene Ich kennen wir weniger. Aber wir entwickeln jedenfalls gerade dieses Ich-Bewusstsein, dazu brauchen wir trotzdem unseren physischen Körper. Gerade dadurch entwickeln wir dieses wirkliche Ich-Bewusstsein. Auch wenn wir es jetzt noch nicht mitkriegen, aber dadurch bereiten wir es vor, und je mehr wir Freiheit entwickeln können – und das ist ja der ganze springende Punkt der ganzen Geschichte, die ich jetzt erzähle –, je mehr wir das dann erkennen werden und unserer Freiheit bewusst werden, desto mehr müssen wir zu dem kommen: Ich trage mich. Entschuldigt, kurz das Näschen putzen. Es ist irgendein anderes Teufelchen dabei, das mir in der Nase kitzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, damit hängt auch zusammen, dass die Asuras immer eine sehr starke Beziehung zum physischen Leib des Menschen haben, von Anfang an, und das zieht sich durch. Und daher, wenn wir heute in die Fänge der Asuras kommen, dann ist damit ein Angriff auf den physischen Leib verbunden. Eben ein Angriff, der in die Richtung geht, dass wir das freie Ich möglichst nicht entwickeln können. Schon unser Ich, aber eben ohne Freiheit. Und sie sitzen ja dann auf der Lauer, um uns dann weiterzureichen, letztlich an die soratischen Wesenheiten, dass die ihr Reich auffüllen. Also die soratischen Wesenheiten haben ein unheimliches Bestreben, gerade diesen Menschen, den Menschen hinüberzuziehen in ihr Reich, ihn einzugliedern. Und nur wenn es gelingt, den Menschen hinüberzuziehen, dann könnte es auch passieren, dass sie zum Beispiel die Widersacherwesenheiten hinüberziehen, und zwar aber auch Widersacherwesenheiten höherer Hierarchien. Weil im Grunde gibt es, wenn zwar auch zum Beispiel die luziferischen Wesenheiten eigentlich gefallene Engel, also gefallene Angeloi sind, aber es gibt auch luziferische Wesenheiten höherer Stufen. Es geht also durchaus weiter hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat zwar dort angefangen damit, dass die luziferischen Wesenheiten, die damals auf der Vorgängerstufe unserer Erde, also auf dem sogenannten alten Mond, ihre Ichheit entwickelt haben und damit dort geistige Wesenheiten geworden sind. Und dort haben sich eben manche weiterentwickelt, sind heute reguläre Engelwesenheiten, andere sind halt irreguläre Engelwesenheiten, also kleine luziferische Wesenheiten. Aber der Impuls geht weiter, geht hinauf, es zieht andere Wesenheiten mit hinunter. Und wir haben auch schon irgendwann einmal davon gesprochen, dass da der Mensch nicht so ganz unbeteiligt ist, dass auch Höhere hinuntergezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so eine gewisse, wie soll man das sagen, Staffelweitergabe. Wenn der Mensch sich nicht genügend entwickelt, zieht er seinen Engel herunter. Er hält ihn fest und der kommt nicht weiter. Wir hängen mittlerweile ziemlich wie ein Bleigewicht an unserem Engel. Das heißt, wir müssen aufpassen, unseren Engel nicht überzustrapazieren. Er ist ganz besonders wichtig, die Kinder zu begleiten, sicher später auch im Leben in bestimmten Situationen, aber ihn sozusagen tagtäglich zu bemühen, dass er etwas für uns tun soll, was wir eigentlich schon selber tun sollten, das hält ihn in seiner Entwicklung zurück. Und dann sind wir schuld daran, dass er absinkt und eigentlich, wenn man es jetzt nimmt, ein luziferischer Engel wird oder vielleicht sogar ein ahrimanischer Engel wird, je nachdem, was wir versäumen, weil wir unsere Aufgabe versäumen, weil wir nicht Mensch genug sind, nicht Ich-Mensch genug sind, die Verantwortung zu übernehmen, die wir nämlich auch für die höhere Welt haben. Und was ist die Folge davon? Jetzt wird un Engel hinuntergezogen, wird eigentlich geschwächt dadurch oder kommt nicht weiter, bleibt also stehen oder kann er langsamer aufsteigen, bis er so weit kommt, dass er jetzt eine luziferische oder ahrimanische Engelwesenheit wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das bedeutet etwas für die, die darüber stehen. Weil jetzt können die Aufgaben nicht erfüllen, die sie eigentlich schon erfüllen sollten, diese Engelwesenheiten, und die müssen jetzt die Erzengel erfüllen, die darüber stehen, obwohl sie eigentlich schon befreit sein sollten davon. Und so geht es weiter. So geht es weiter hinauf. Also geht hinauf, also zumindest bis zur Stufe der Elohim, der Geister der Form. Für alle, das sind also die Wesenheiten, die ganz eng mit unserer Erdentwicklung verbunden sind und mit unserer Menschheitsentwicklung verbunden sind. Bei denen, die darüber stehen, schaut es schon noch etwas anders aus, obwohl es auch dort Wirkungen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einen wesentlichen Einfluss hat darauf der Mensch. Wenn er seine Aufgabe nicht erfüllt, dann zieht er die anderen Wesenheiten, die höheren, hinunter. Und darum ist der Mensch so wertvoll, aber für die soratischen Wesenheiten, weil wenn es ihm gelingt, genügend Menschen hinüberzuziehen, dann kann er auch die mit ihm verbundenen Widersacherwesenheiten hinüberziehen, also asurische, ahrimanische, luziferische Wesenheiten hinüberziehen und auch unter Umständen welche höherer Hierarchiestufen. Das wird ermöglicht durch den Menschen. Darum ist der Mensch so wertvoll für die soratischen Wesenheiten, weil er damit also einen unendlichen Schaden im Grunde anrichten kann, was aber in seiner Sicht natürlich ein unendlicher Gewinn ist: eben eine ganz andere Weltschöpfung hervorzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=5161 Bewusstseinsseele im Alltag: Ich-Präsenz, Ego-Überwindung und soziale Kraft 01:26:01] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da geht es wirklich darum, um sehr unterschiedliche Weltprinzipien, die verwirklicht werden sollen. Da wir jetzt in der Zeit drinnen sind, wo wir eben immer mehr aus unserem Ich heraus und immer bewusster aus unserem Ich heraus aktiv werden sollen, das ist die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, dass wir wirklich im Laufe dieses Zeitalters erkennen lernen, was wirklich unser Ich ist, und dass wir aus dem heraus aus Freiheit tätig werden. Also die Freiheit zu entwickeln, geht nämlich auch nur, wenn wir ein entsprechendes waches Ich-Bewusstsein entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden so oft von frei, wir wollen frei sein, und jeder denkt, er will frei sein heute. Aber da merkt er nicht eigentlich, dass er haben will, dass sein Ego tun darf, was er will. Und da sind wir überhaupt nicht frei drinnen. Das geht seinen Wünschen, Begierden, Lüsten oder sonstigen nach. Die Widersacher haben es völlig leicht, uns dann damit irgendwo hinzusteuern, wo sie uns brauchen. Mit Freiheit hat das überhaupt nichts zu tun. Gar nicht. Die Freiheit, um wieder das Extrembeispiel zu nehmen, die Freiheit ist dort, wenn ich es wage, mich vor den Panzer zu legen. Um der Freiheit willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lustig ist das nicht. Aber ich weiß, ich verlange jetzt bitte von niemandem und würde niemandem übel nehmen, wenn er im letzten Moment doch sagt: Ich will mich lieber nicht davorlegen. Also hätte ich größtes Verständnis dafür. Es ist zwar das Ego, das das sagt, aber so stark ist unser Ich noch nicht. Also das muss man verstehen, dass man da sehr leicht scheitert. Ich kann euch nicht beschwören, was ich in so einer Situation täte. Ich meine, wissen tut man es dann, wenn man es einmal getan hat. Dann kann man sich sicher sein, vorher nicht. Da müssen wir schon realistisch genug sein, dass wir so weit noch nicht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn man es getan hat einmal, dann hat man schon mehr Sicherheit. Aber man kann schon natürlich einen gewissen Maßstab haben, wie weit man überhaupt im Leben standhaft ist. Oder nicht bei jeder kleinsten Schwierigkeit den bequemsten Weg geht. Da fängt es einmal an. Also dass man auch etwas auf sich nimmt, was vielleicht nicht so Spaß macht, sondern im Gegenteil eigentlich ungut ist. Aber trotzdem, wenn man sieht, es ist notwendig und ich kann das machen, dann mache ich es eben. Also das kann man auch in Kleinigkeiten schon üben und trainieren, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber halt die drastischen Beispiele sind vielleicht ein bisschen markanter, um es wirklich zu sehen, wo die Perspektive hingeht. Das größte Beispiel dafür ist der Christus, ich meine, der aus völliger Freiheit heraus seinen weg auf Erden geht, der ihn letztlich zum Kreuzestod hinführt. Das ist von Anfang an eigentlich drinnen. Er weiß es, dass er dorthin geht. Er weiß es von Anfang an, dass es so kommen muss. Das heißt nicht, dass jetzt jeder zum Kreuz von uns gehen muss in diesem großen Sinne. Das kann auch niemand, das konnte so nur der Christus. Aber im Kleinen kann man dem nachstreben irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das heißt jetzt bitte nicht, da müssen wir möglichst schnell das Leben opfern oder irgend sowas, weil der Christus hat drei Jahre in Wahrheit auf Erden gelebt, und dann war das. Das meine ich damit nicht. Es heißt zum Beispiel schon: Ich lebe mein Leben so, dass ich es bis zu einem gewissen Grad in den Dienst des Geistes stelle. Das heißt, mitarbeite an der geistigen Weiterentwicklung der Welt. Dann stelle ich mein Leben unter diese Aufgabe und dann gehe ich mit dieser Aufgabe, für diese Aufgabe durch den Tod. Und sei es mit 110 Jahren. Also ganz natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist un Unterschied, ob ich mich diese 110 Jahre einer auch geistigen Aufgabe gewidmet habe. Natürlich muss man vieles andere Äußere tun, und das widerspricht einander ja nicht. Man kann eigentlich im Idealfall das ganze Leben so führen, dass es zugleich dem Äußeren dient und zugleich dem Geistigen dient. Weil wir können die Erde so gestalten, unsere Welt, unsere Umwelt so gestalten, dass es geistgemäß ist, dann dienen wir dem Geistigen. Arbeiten mit und dienen in dem Sinne, dass wir wirklich aktiv, schöpferisch etwas beitragen dazu durch unsere Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man in allen Bereichen machen, in jedem Beruf kann man das machen. Es gibt nichts – ob es jetzt als Arzt ist, ob es als Erzieher ist, ob es als Lehrer ist, ob es als, weiß ich nicht, Autobuschauffeur ist. Es ist überall möglich. Es ist in der Art, wie ich umgehe zum Beispiel mit den Menschen. Ich kann auf eine menschliche Art umgehen oder ich kann muffig drin sein, das macht einen Unterschied schon. Oder ich kann dort sitzen und die Leute freuen sich, wenn sie einsteigen, dass sie den Busfahrer sehen. So etwas gibt es nämlich durchaus auch, gar nicht so selten im Übrigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo das kommt, es ist eh schon der ganze Bus voll, da draußen regnet es, drinnen stinkt es. Es ist also eh schon eine unangenehme Situation, aber es ist ein kleines Lächeln, das über das Gesicht von dem Buschauffeur geht, und es geht auch besser. Und du bist mehr motiviert, durch den Gestank und das Schwitzen und das Nasse durchzugehen und dich nicht zu ärgern, sondern es löst etwas davon. Dann ist da ein Impuls von Ich zu Ich eigentlich. Weil ob ich leide unter dem oder ob ich sage, ich tue jetzt nicht vor Freude hochhüpfen, aber ich gehe darüber hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist halt eben so, das kommt vom Ich. Das Ego sagt: Ich mag das nicht, ich leide. Das Ich hat die Kraft zu sagen: Mein Gott, so schlimm ist es auch nicht. Es gibt Schlimmeres. Und bleibe gut drauf und bin offen dann auch für die anderen Menschen, die drin sind. Nicht lauter unsympathische Gesichter, wenn ich das schon alles sehe. Ich meine, es ist ja manchmal wirklich eine Herausforderung in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Es ist ja nicht immer so, dass lauter durchgeistigte Menschen drinnen sitzen, die sagen: „Es ist eine Freude, mich hier mit euch zu versammeln.“ Das ist es ja nicht immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alle Menschen sind trotzdem auf einem geistigen Weg, auf einem Entwicklungsweg. Auch wenn sie halt vielleicht noch ein paar Schritte mehr zu tun hätten. Aber man muss sich da gar nicht immer so viel größer sehen. Aber ebenso, so Kleinigkeiten können aber was auslösen. Das sind wichtige Momente. Oft sind solche Sachen, wenn wir dann über die Schwelle des Todes gehen, das können die hellsten Stellen sein. Im Leben so hat man es gar nicht so besonders beachtet. Man hat so einen Moment gespürt, das ist schön, und man hat sich anders verhalten dann auf das hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man war nicht mehr so grantig wie vorher, aber man hat nicht gemerkt, dass das vielleicht einer der Schlüsselmomente des Lebens war. Weil da eine geistige Begegnung da war, ein Impuls, un geistiger Impuls. Also muss jetzt der Busfahrer auch nicht: Ich bin jetzt der große Eingeweihte, ich sende euch zu. Nein, aber er hat eine gewisse Entwicklung, denn er strahlt es aus, absichtslos geradezu. Nur dann wirkt es. Also wenn ich hingehe jetzt und sage, ich will jetzt den ganzen Bus bestrahlen, ihr fühlt euch alle gut, dann, wenn ich es gut suggerieren kann, dann ist da vielleicht eine Suggestion, aber das ist nichts Gesundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hilft ihnen nicht. Es ist wirklich ein Impuls von Ich zu Ich, der das andere Ich aufwachen lässt: Eigentlich geht es mir eh gut. Eigentlich passt eh alles. Das ist ja gar nicht wichtig. Das kann ich auch jetzt nicht ändern. Das ist aber nichts Dramatisches. Und das geht anders. Ich bin frei wieder für etwas Höheres auch letztlich. Sonst ärgere ich mich vielleicht noch den ganzen Abend darüber. Und diese vielen Kleinigkeiten, die machen es nämlich aus im Leben. Also die Welt wird nur durch diese Kleinigkeiten im Wesentlichen verändert. Die großen spektakulären Dinge sind es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass jetzt einer kommt wie: Ich sage euch, wie wir den Weltfrieden für die Zukunft schaffen. Erstens funktioniert es eh nicht. Es wird nämlich nicht funktionieren, wenn nicht die kleinen Schritte überall in der Welt getan werden. Der Friede auf der Welt wird nicht entstehen durch äußere politische Arrangements. Man kann vielleicht bessere Bedingungen schaffen dadurch, aber es muss letztlich dadurch entstehen, dass jeder einzelne Mensch oder möglichst viele Menschen aus sich heraus diesen Impuls entwickeln. Sonst wird das nicht funktionieren. Die Eingriffe von außen, die sicher heute notwendig sind irgendwo, aber meistens sind sie eine Verschlimmbesserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigsten Impulse sind so, dass sie die Probleme wirklich lösen, sondern oft schon in sich dann den Keim des nächsten Konfliktes bringen. Also das heißt, dieses Wirken in der nächsten Umgebung, mit den Menschen, mit denen ich einfach zusammenkomme. Und da hier und da mal aufzuwachen zu seinem Ich, und das heißt, dem Ego einmal zu sagen: Stopp, stopp, stopp, stopp, das machen wir anders. Wir zwei machen das anders, mein Ego und ich. Und ich bin der Boss. Aber ich sehe deine Bedürfnisse. Ich werde versuchen, sie auch zu erfüllen. Das muss das Ich im Übrigen lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Ich ist eigentlich so, wenn es über uns steht, schert sie sich um das gar nicht. Das interessiert sie überhaupt nicht, ob es uns jetzt gerade gut geht, ob wir wieder jammern oder nicht. Das ist: Bitte du, du bist dazu da, um was zu tun, also mach. Und am Ende zählt nicht, was du gejammert hast, sondern was du geistig weitergebracht hast, also tu was. Das ist auch der Einzige, der das darf. Wir dürfen mit uns selber unnachsichtig sein, dann können wir die Freiheit entwickeln. Ich meine, wenn wir das wirklich schon könnten, dann hätten wir viele Probleme nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann hätten wir uns selber im Griff und würden uns selber die Dinge verweigern, die einfach schädlich sind. Und würden stattdessen die fördern, die nicht nur uns gut tun, sondern die auch der Welt rundherum gut tun. Dann würde auch das ewige Jammern aufhören. Dann wäre es auch nicht mehr notwendig. Das ist ein langer Prozess, aber wir sollten es lernen jetzt während unseres Bewusstseinsseelenzeitalters und sollten es dann am Anfang der nächsten Kulturepoche – das dauert eh noch ein bisschen, deutlich ein bisschen noch, weil so eine Kulturepoche dauert 2160 Jahre, also im Schnitt ungefähr. Wir sind nicht einmal noch am Ende des ersten Drittels unserer gegenwärtigen Kulturepoche. Aber der Weg geht jedenfalls dorthin, dass wir mit unserem Ich so weit kommen, uns unserer Freiheit bewusst zu werden, uns bewusst zu werden, dass wir als Ich-Wesen ein geistiges Wesen sind, dass uns das ganz klar bewusst wird. Und das wird es dann halt auch in immer mehr Details erkennen. Und dann eben auch die anderen Menschen wirklich ganz bewusst als geistige Wesen, nicht nur als körperliche Wesen, sondern eben auch als geistige Wesen wahrzunehmen, wirklich zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=6052 Das Mysterium der Reinkarnation: Wesensglieder, Vererbung und autonome Ich-Entwicklung 01:40:52] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in Wahrheit ist das etwas, was dann ein ganz anderes soziales Miteinander bringen wird. Weil was wird damit verbunden sein? Es wird dabei sein das Erkennen der anderen geistigen Wesenheit, also eben nicht das äußerliche Erkennen, sondern wirklich mit der Zeit: Wo kommst du her, karmisch gesehen zum Beispiel? Und diese Karma-Erkenntnis haben wir jetzt ganz im christlichen Sinn aufgefasst. Ich glaube, ich weiß es, ich habe es in früheren Vorträgen geschildert: Es wird immer so viel gesprochen davon, na ja, die Reinkarnationsidee, das kommt alles aus dem Osten. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das, aber der wesentliche Kern fehlt dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich die Bedeutung des Ichs drinnen. In Wahrheit sind die ganzen östlichen Reinkarnationslehren Seelenwanderungslehren. Und da geht es darum, dass gewisse Seelenkräfte weitergehen. Da ist vieles, was als Reinkarnation geschildert wird, ist eigentlich der Durchgang durch die Seelenwelt und die untersten Bereiche der geistigen Welt. Oder dann schon auch wieder in einem Erdenmenschen, kann schon sein, aber dann geht es gar nicht ums Ich, das da durchgeht, sondern es geht um bestimmte Seeleneigenschaften, die sich wieder in einem anderen Menschen verkörpern oder einen starken Anteil haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir nehmen uns seelische Kräfte mit, und das ist ja auch nicht zufällig, was wir uns für die neue Inkarnation herunternehmen. Da knüpfen wir ja sehr wohl auch an die Seelenkonfiguration an, die wir eben im früheren Leben hatten. Es hat sich zwar was verändert drinnen, aber nach Auswahl dessen wählen wir uns unsere Seelenkräfte, unsere Astralkräfte, die hineinkommen. Das ist nicht zufällig. Und wir suchen uns eben auch eine entsprechende Vererbungsströmung, weil da auch durchaus Ätherkräfte mitgehen. Es sind ja nicht nur physische Vererbungen, sondern es gehen Ätherkräfte mit, da gehen auch Astralkräfte mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir holen uns selber schon auch einen großen Teil aus der Astralwelt direkt selber, aber es geht auch einiges über das, was die Eltern und ihre Vorfahren in ihren Ätherleibern, in ihren Astralleibern mitgebracht haben. Das sind Kräfte, die in der Ätherwelt, in der Astralwelt da sind, und die führen uns aber dann eben zu Eltern hin, die eben diese Qualitäten besonders entwickelt haben. Das liegt drinnen. Also ihr seht, die Inkarnation eines Menschen auf Erden ist ein unheimlich komplizierter Vorgang in Wahrheit. Weil da ist etwas, was wirklich auf der physischen Ebene passiert, da ist etwas, was auf der ätherischen Ebene ist, da ist etwas auf der astralischen Ebene. Das sind alles Dinge, die wir wirklich über die Vererbung zum Teil mitbekommen. Dann ist das Ich. Das Ich vererbt sich nur selber. Das ist das Einzige, das wirklich nur von sich selbst abstammt. Das hat mit den Eltern überhaupt nichts zu tun, mit der ganzen anderen Reihe als Ich gesehen gar nichts zu tun. Ja, außer dass wir halt vielleicht diesen Eltern schon in einer anderen Konstellation früher einmal begegnet sind, dass wir Karma offen haben mit ihnen in der einen oder anderen Form. Aber das ist da die Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die neue Verbindung auch mit den Eltern oder die Verbindung zwischen Eltern und Kindern wird irgendwann einmal so sein, dass das Wesentliche die Verbindung von Ich zu Ich sein wird. Und das ist nichts, was dann zwangsläufig durch Vererbung gegeben ist, sondern das, was Beziehung von freien Menschen zu freien Menschen letztlich ist. Und dann kann durchaus – und das kann auch heute unter Umständen schon sein – die Beziehung zum Beispiel eines Kindes, das die Eltern aus irgendwelchen Gründen weggelegt haben und das dann adoptiert wird, dass die Beziehung zu den nicht blutsverwandten Eltern ein sehr, sehr gutes sein kann und gerade übers Ich ein sehr gutes sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist vielleicht nichts drinnen über die Vererbungsströmung. Da ist natürlich ein gewisser Einfluss schon über das ätherische und astralische Umfeld, in dem man dort lebt, das hat natürlich einen gewissen Einfluss drauf. Aber doch nicht so stark, wie wenn es über die direkte physische Vererbung geht, weil da geht eben auf jeden Fall auch schon was Astralisches, was Ätherisches mit. Natürlich, ein Kind, wenn es auch adoptiert wird, wird dann von der astralisch-ätherischen Umgebung, in der es aufwächst, auch wenn das nicht seine leiblichen Eltern sind, ist ein Einfluss da, aber der ist immer noch schwächer, als das, was sozusagen unmittelbar durch die Vererbungsströmung durchgeht. Da geht eben auch was durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=6433 Christliche Liebe als Lebenskraft: Kosmische Verbundenheit und schöpferische Ich-Tätigkeit 01:47:13] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Zukunft wird sein, dass egal, ob es jetzt leibliche Abstammung ist oder Adoptivkindschaft ist oder Elternschaft ist, ganz egal, die entscheidende Beziehung wird die sein von Ich zu Ich. Das wird das Eigentliche sein. Das führt dorthin, dass die Liebe zwischen den Menschen, auch eben zwischen den Eltern und den Kindern, egal ob Adoptivkinder oder leibliche Kinder, dann ist es dort die wirklich christliche Liebe, die wirkt. Aber jetzt nicht im Kirchensinn bitte genommen, man darf das nur nicht zu pathetisch so nehmen, sondern das muss ganz ehrlich sein durch das Verhältnis, das von Ich zu Ich herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gehen die Eltern mit dem Ich des Kindes um, wie kommen sie ihm entgegen, und wie umgekehrt das Kind den Eltern, wenn es dann halt größer wird. Das Kind ist ja noch weit entfernt davon, wir sind alle noch weit entfernt davon, das wirkliche Ich zu kennen, aber das Kind braucht natürlich lange, bis es überhaupt entdeckt, was sein Ich ist. Das ist ein sehr, sehr langer weg. Ich meine, es ist schon ein entscheidender Punkt, dieses erste Ich-Erlebnis, das bei jedem Menschen da ist, aber nicht immer erinnert wird. Manche erinnern sich daran, wenn sie sich das erste Mal als Ich gefühlt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt als Wesen, das etwas ganz anderes ist als der Rest der Welt. Dieses Staunen: Ich bin da, und alles andere und auch alle anderen Menschen sind dort. Und der nächste Schritt zum höheren Ich-Bewusstsein – also ich mache jetzt einen Sprung, weil es viele kleine Schritte dazwischen gibt, aber nehmen wir mal gleich drei Stufen auf einmal – ist der, dass ich zu der Erkenntnis komme: Ich bin mit allen verbunden. Mit allen. Mit einmal dem Menschen, wurscht wer er ist, selbst wenn er mein Gegner ist, trotzdem bin ich mit ihm verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genauso mit den geistigen Wesenheiten, die in der Natur tätig sind, die die Pflanzen schaffen, die in den Steinen oder um die Steine wirken, also den Elementarwesen, die da sind, die in den Tieren wirken, auch wenn es Gruppen-Ich ist, aber dem zu begegnen, das ist einmal irgendwann das Ziel. Und diese Wesenheiten zu lieben, mit denen verbunden zu sein. Wenn diese Liebesverbindung da ist, dann geht wirklich ein Impuls vom Ich aus, aber wenn Liebe da ist, geht etwas an Ätherkraft über. Über das haben wir schon mehrmals besprochen, dass wirkliche Liebe etwas damit zu tun hat, dass man wirklich Lebenskräfte schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschen, mit denen man zusammen ist, aber natürlich auch der Natur in der Art, wie ich mit der Natur umgehe. Es wird nicht genügen, dass ich nur in der Klause sitze und den ganzen Tag meditiere. Man muss schon praktisch in die Natur hinausgehen, und man muss den anderen Menschen in der Praxis auch helfen. Nicht nur zu Hause: „Ich meditiere für den Frieden der Welt.“ Das ist schon gut, das soll man durchaus machen. Aber das alleine wird auch nicht reichen. Also es geht auch darum, wirklich anzupacken in der Welt, anderen Menschen zu begegnen, etwas zu tun für sie, etwas für die Natur zu tun draußen, das gehört dazu. Es gehört halt beides dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation dient eigentlich dazu, dass wir uns geistig so festigen, so bewusst werden, dass wir bewusst diese geistige Kraft in uns handhaben können. Ich sage es einmal so: diese wirkliche christliche Liebe zu verschenken, das ist eben auch etwas, was aus dem Ich-Bewusstsein heraus passieren muss. Das ist mehr als: „Ich bin eh zu allen Menschen lieb.“ Manche sind wirklich sonnige Menschen, und das hängt natürlich schon im Hintergrund mit ihrem Ich zusammen, aber es ist ihnen nicht bewusst. Sie sind halt sonnig, und das wirkt, und die anderen fühlen sich gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist noch nicht diese wirkliche Liebes-Lebenskraft, die ich eigentlich nur ausstrahlen kann, wenn ich ganz in meinem Ich bin und spüre eben auch letztlich diese Verbindung mit dem Christus drinnen. Dass ich spüre – und das fängt an damit, dass ich spüre –, dass in der Ich-Kraft, dass die unerschöpflich ist. Sie kann sich nicht erschöpfen. Im Gegenteil, je mehr ich verschenke aus ihr heraus, desto mächtiger wird sie im guten Sinne, nämlich mächtig sich zu verschenken. Und je mehr ich das tue, desto mehr spüre ich aber auch, welche Kraft ich da zur Verfügung habe, nämlich die Christuskraft, die sich mit uns, mit unserem Ich verbindet, und eben gerade, wenn ich aus der Freiheit heraus tätig bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist kein Unterschied dann mehr zwischen dem menschlichen Willen und dem Willen des Christus, zwischen dem göttlichen Willen letztlich. Es unterscheidet sich nicht. Die Gottheit gibt uns den Raum, aus dem Ich heraus Willensimpulse zu entwickeln, die die Gottheit, die der Christus in sich aufnimmt und verstärkt. Ich meine, das ist einfach dieser große Weg, der für den Menschen angedacht ist: dass sein Wille sich vereinigt mit dem göttlichen Willen. Wenn es heißt: „Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe“, so bezieht sich das nicht auf unser wirkliches geistiges Ich, sondern es bezieht sich auf unser Ego in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, was mein Ego will, geschehe, sondern was ich will, und dadurch und damit auch die Gottheit will. Das kommt dann zusammen. Aber das ist ein weiterer Weg dorthin. Aber um dorthin zu kommen, darum geht es eigentlich bei jedem geistigen Entwicklungsweg. Um das geht es: also dass wir mit dem Christus, mit der Gottheit, mit dem Höchsten Geistigen zusammen die Welt weiterbringen. Aber eben als Mittätiger, wie klein auch immer. Ich meine, es ist klar, wir sind noch weit entfernt davon, gleich jetzt die ganze Welt aus dem Impuls heraus heilen, retten oder sonst was zu können oder zum Guten zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=6937 Schöpfungsmacht im Stofflichen: Kristallkräfte, Knochensystem und der Ursprung des Lichts 01:55:37] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir können zunächst in unserer Umgebung was tun dazu. Wir geben es weiter an die anderen Menschen, die Impulse auch. Und das ist eines der wichtigsten Dinge, dass eben auch in den anderen Menschen dieser Ich-Impuls zum Bewusstsein geweckt wird. Und das sind solche Anstöße. Das kann drinnen liegen in dem freundlichen Blick von einem Buschauffeur. Und er ist sich dessen noch gar nicht ganz bewusst, und der andere, der sieht es auch nicht, und trotzdem geht es. Daher, um kennenzulernen, wo unser Ich wirklich tätig ist, ist einer der wichtigen Punkte, sich selbst sein Leben zu beobachten, wo solche Momente sind, wo mir so etwas zum Beispiel begegnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder auch wo ich gespürt habe: Da ist jetzt von mir etwas ausgegangen. Aber besser ist es, zuerst einmal kennenzulernen dadurch: Wo ist mir das durch einen anderen Menschen entgegengekommen? Wo waren so Schlüsselmomente, an denen mich – ja, wenn ich es dann wirklich genauer durchdenke –, also so ein weckender Impuls gekommen ist, also eigentlich un Ich-Impuls gekommen ist? Der kann im Übrigen auch kommen durch die Natur draußen, weil eben ja da auch geistige Wesenheiten durchwirken, und die schenken mir auch etwas. Und wenn ich es wahrnehme, dann spüre ich das jetzt im weitesten Sinn Göttliche mit all den geistigen Wesenheiten, die da dranhängen, das durch die Natur zum Beispiel kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich eine Pflanze betrachte, einem bestimmten Baum begegne oder einem Tier, wie auch immer, ja, selbst in einem Kristall, wo sehr viel drin ist. Also gerade Kristalle sind ja etwas sehr, sehr Wichtiges, weil die Kristalle – darüber haben wir auch schon auf jeden Fall gesprochen, aber vielleicht noch nicht so deutlich und ausführlich –, die Kräfte, die die Kristalle bilden, die sie formen, und zwar wirklich bis in die inneren Feinheiten hinein, die hängen ganz stark mit der Ich-Kraft zusammen. Die sind wesensgleicher Natur, sind die stärksten Kräfte. Ich-Kräfte sind Kräfte, die eben bis ins Mineralisch-Physische hinein formend tätig sein können. Und das auch tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn wir uns inkarnieren, tun wir genau das, weil wir inkarnieren uns wirklich bis hinein auch ins Knochensystem, nur wir erleben das noch nicht. Es ist unbewusst für uns. Der große Unterschied beim Christus ist ja der, dass er sich wirklich bis ins Knochensystem hinein bewusst inkarniert. Er kriegt das mit, sozusagen. Er erlebt das. Da tun wir uns noch schwer. Aber in Wahrheit tun wir es, weil wir sind bis in die feinsten Feinheiten, wie unser Knochensystem gebaut ist – das hängt alles mit dem zusammen, was wir uns als Ich mitbringen. Nur es helfen halt sehr, sehr viele geistige Wesenheiten mit, um das zustande zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum kriegen wir das alles noch nicht so mit in unserem Bewusstsein. Das Große beim Christus war, dass er sich bis ins Knochensystem in die kleinste Kleinigkeit inkarniert hat und das bewusst miterlebt hat. Es ist ein bewusstes Miterleben. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie dieses Erleben ist. Also ich könnte das jetzt nicht in ein imaginatives Bild so ad hoc fassen. Aber es ist jedenfalls wie ein Durchleuchten bis in die Knochen hinein, so dass selbst die Knochen leuchtend werden. Und zugleich zu spüren, dass das aber die Kraft ist, die letztlich unseren ganzen Kosmos auch geschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch die Elohim haben ihr Schöpfungswerk nur dadurch in der Art machen können, wie sie es eben getan haben, dass der Christus durch sie gewirkt hat. Ich glaube, ich habe das auch schon un paar Mal erwähnt, dass ab dem Moment, wo die Elohim sagen – und die Elohim sprachen: „Es werde Licht, und es ward Licht.“ In dem Moment, wo sie zu sprechen beginnen, da wirkt schon der Christus durch sie. Sie bringen zuerst etwas mit, da wirkt noch nicht der Christus, zumindest nicht unmittelbar drinnen. Sie bringen also das herauf, was das Alte noch war, aber dann, um den Menschen schaffen zu können, um dieses Werk zu beginnen, dazu muss der Christus durch sie sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann heißt es in der Bibel, und die Elohim sprachen: „Es werde Licht.“ Ihr wisst, im Deutschen ist es so schön, dass da das Wort „Ich“ drinnensteckt im Licht. Es ist das lebendige „L“, die Ätherkräfte drinnen, und es ist das abschließende „T“, das der Einschlag des höchsten Geistes in Wahrheit ist. Das T ist in der Sprache das, wo das Geistige einschlägt und bis ins Physische hinein wirksam werden kann. Im guten Sinne wirksam werden kann. Und darum, der größte Frevel ist, diese Kraft, die da einschlägt, zu missbrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=7359 Das Mysterium der Schwarzmagie: Luziferische Blendung und die starre Gegenschöpfung 02:02:39] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu missbrauchen in dem Sinn, dass man Diener wird eigentlich damit, mit dem, was man aus diesem Impuls tut, Diener wird der Widersacherkräfte. Das fängt schon an, wenn man sich noch ganz unbewusst ist, eigentlich noch gar nichts dagegen tun kann, weil man es überhaupt nicht mitkriegt, was da passiert. Aber ganz schlimm wird es dann dort, wenn man ganz bewusst diesen geistigen Impuls, der bis ins Materielle hineingeht, wenn man den dann bewusst den Widersachern zuführt. Aber das wollen sie, das ist das, was letztlich der schwarzmagische weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarzmagische Weg beruht darauf, dass primär die soratischen Wesenheiten – von denen geht es aus –, aber es wirken dann natürlich die ahrimanischen, die asurischen kräftig mit. Und der Luzifer tut auch das Seinige, dass wir uns wohlfühlen dabei, wenn wir das tun. Und daher: Viele, die den schwarzmagischen Weg gehen, fühlen sich sehr wohl dabei. Die fühlen sich gar nicht schlecht dabei. Sehen das auch gar nicht als verwerflich an irgendwo, im Gegenteil. Es ist nicht so finster in ihnen, weil der Luzifer erleuchtet sie ganz stark dabei. Aber sie sind halt auf dem falschen Weg irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind auf dem Weg dorthin, und sie wissen es auch, aber sie halten das also für einen guten Weg. Sie sind geblendet eigentlich. Also der Luzifer blendet sie dann auch diesbezüglich. Das ist also sehr schwierig. Aber jedenfalls, wenn diese Kräfte, die aus dem Geistigen kommen, eben auf diesen schwarzen Weg geleitet werden, dann ist es eben die schwarze Magie. Und darum sind die Widersacher und namentlich die soratischen Mächte so darauf aus, den Menschen in die Hand zu bekommen. Weil nur durch den Menschen können sie das erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können nicht so ohne Weiteres hinaufreichen zu den Engelwesenheiten, zu den regulären Engelwesenheiten, die sich von dort holen. Sie können es nur dann, wenn der Mensch anfängt, bei seiner eigenen, ihn begleitenden Engelwesenheit anfängt, den herunterzuziehen oder festzuhalten. Dann fängt es an. Dann fängt es an, dass auch in letzter Konsequenz die soratischen Wesenheiten an diese Engelwesenheit herankönnen, irgendwann einmal. Und sie mitnehmen können hinüber. Aber da ist sozusagen der Mensch die Schlüsselstelle für das Ganze. An ihm entscheidet es sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da sieht man aber auch, welche Bedeutung der Mensch in der Gesamtentwicklung drinnen hat, nämlich die entscheidende Stelle, ob die Schöpfung gut ausgeht oder schlecht ausgeht. Oder in welchem Maße sie gut ausgeht und in welchem Maße sie schlecht ausgeht. Also wenn es gut läuft, dann wird es nur in geringem Maße schlecht ausgehen. Das heißt, ein Teil geistiger Wesenheiten – also an Menschen, aber auch an Engeln, Erzengeln, Urengeln vielleicht – wird dort hinübergehen. Und ein größerer Teil wird mit dem Menschen hinüber auf die lichte Seite gehen, also wirklich in das neue Jerusalem aufsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die soratischen Wesenheiten wollen, dass möglichst viele Menschen, und durch die Menschen möglichst viele Engel, Erzengelwesenheiten usw. auch dort hineingehen, weil dann entsteht dort einfach un gewaltiges Reich. Und das ist eben ganz anders geartet als dieses Reich, aber es ist in seiner Art natürlich auch was Großes oder kann was Großes werden. Und das ist die Verführung an die Menschen, die schwarzmagisch arbeiten: dass da sozusagen eine Art Gegenschöpfung entsteht, in der aber eben die Menschen, die daran mitwirken, eine sehr wesentliche Position haben drinnen, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so klar ist ihnen das halt natürlich noch nicht, dass sie damit dann auch die Freiheit ihres Ichs letztlich opfern. Das sehen sie aber oft nicht oder erst sehr, sehr spät, und wenn sie es dann sehen, ist es zu spät, weil dann ist die Freiheit weg. Aber trotzdem bleibt eine mächtige Position, weil gerade die Menschen, die an dem mitarbeiten, steigen in der Gegenhierarchie – auf kann ich jetzt nicht sagen, sondern weiter hinunter, aber weiter hinunter heißt, dass sie kräftiger werden, dass sie mehr Einfluss dort haben, zwar nicht aus der Freiheit heraus, aber doch also Kräfte entfalten können, die halt sonst nur höhere Wesenheiten als der Mensch entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Verführung eben für die Schwarzmagier. Und es steht ja hinter dieser Welt letztlich trotzdem das Bild, dass sie in gewisser Weise die absolut perfekte Welt ist, in der alles seinen geordneten Platz hat. Eben um den Preis der Freiheit, der Aufgabe der Freiheit. Es geht alles darum, um diese absolute Ordnung, die aber eben eine letztlich tote Ordnung ist. Tot nämlich in dem Sinn, dass schöpferisch Neues eigentlich nicht mehr entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=7784 Das Wagnis der Freiheit: Der kosmische Schöpfungsplan und die Angst vor Fehlern 02:09:44] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also, wie soll ich sagen, dieser Impuls, der von den soratischen Wesenheiten sehr zentral damit zusammen hängt, dass sie sehen: Da is jetzt eigentlich eine großartige Schöpfung entstanden bis zur Erde hin, aber jetzt entsteht da plötzlich ein geistiges Wesen wie der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist zwar schon vorbereitet, aber auf den früheren Stufen war das noch nicht abzusehen für diese Wesenheiten jedenfalls. Aber da ist jetzt ein Wesen drinnen, das die Freiheit hat. Und die Freiheit zu entwickeln heißt ja einerseits, dass das Göttliche in ihm lebt, aber es heißt auch, wenn er das nicht erreicht – also was mit dem Menschen geplant ist von der Gottheit, ihm die Freiheit zu schenken –, wenn er scheitert, dann hat er auch eine ungemeine Zerstörungskraft auf die ganze Schöpfung. Weil ab unserer Erdenschöpfung ist der weitere Fortschritt der Schöpfung darauf ausgelegt, dass wir mitarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was jetzt auf Erden noch passieren wird, ist die Vorbereitung dazu, aber für das neue Jerusalem wird es dann schon einen entscheidenden Einfluss haben. Die wird reich oder armselig sein, je nachdem, wie wir Menschen tätig sind hier auf Erden, wie wir uns hier entwickeln, was wir in die Welt hineinbringen. Und wenn wir versagen, versagt im Grunde die ganze Schöpfung. Dann wird jedenfalls das Ziel der Gottheit nicht erreicht. Das Ziel ist eben, eine Schöpfung zu machen, die unendlich bereichert werden kann, dass freie Ich-Wesen da sind, wo nicht mehr nur eine Quelle da ist, sondern wo dieser einen Quelle etwas entgegenkommt aus weiß ich nicht wie vielen Millionen, Milliarden Ichen, die dem entgegenströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein völlig neues Prinzip eigentlich. Das aufhört mit dem: Aus der Quelle strömt alles, und unten wird es empfangen. Und jetzt strömt was entgegen. Und darum kann man sich das neue Jerusalem – auch wenn es viele Schilderungen von Steiner gibt – nur schwer vorstellen. Aber es sich wirklich vorzustellen, welcher Reichtum da drinnen sein wird, da ist unsere Erdenwelt noch armselig dagegen. Das ist nur Wüste im Grunde. Das ist nur trockene Wüste im Vergleich zu dem, was einmal sein wird. Und es wird sein, weil es werden Menschen es auf jeden Fall schaffen, da bin ich mir sicher. Die Frage ist nur, wie viele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon wird eben abhängen, wie reich oder doch weniger reich dieses neue Jerusalem sein wird. Also es hängt von dem ab, wirklich das neue Jerusalem, von dem, was von oben kommt. Es senkt sich von oben herab, aber es muss was von unten entgegenkommen, sonst ist es nicht. Und das sollte man aber eben auch sehen, dass das eigentlich einer der – oder die, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke – die Hauptmotivation dieser soratischen Kräfte ist, dass sie einfach fürchten, dass das ganze Kapitel schiefgeht. Und dass alles das, was jetzt nämlich durch die... In Wahrheit, das könnte im Extremfall passieren, dass alles das, was durch die Stufe des alten Saturns, der alten Sonne, des alten Mondes und jetzt durch die Erde entwickelt wurde, dass das im Grunde alles scheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls nicht das Ziel erreicht, das möglich war. Und es ist der Schlüsselpunkt jetzt wirklich mit der Erdentwicklung insofern, dass bis ins Physische hinunter die Voraussetzungen geschaffen worden sind für den freien Menschen. Das ist das Wichtige. Bis in die Physis hinein ist es geschaffen, und fester sozusagen kann es nicht mehr werden. Und die soratischen Wesenheiten haben, wenn man so will, die Sorge, dass das alles scheitert, dass das nicht weitergehen kann so, sondern dass der Mensch, weil er es eben nicht schafft, mit seiner Freiheit umzugehen, das zerstören wird und zwar nachhaltig zerstören wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist der ganze Schöpfungsplan, so wie er unsere Entwicklungskette – diese siebenstufige Entwicklungskette vom Alten Saturn, über die Alte Sonne, über den Alten Mond, über die Erde, dann weiter zum neuen Jerusalem, oder neuen Jupiter, wie es Steiner nennt, dann weiter zur Neuen Venus und dann zum Vulkanzustand – die ganze Kette ist darauf angelegt, ein freies geistiges Wesen, ein vollkommen freies geistiges Wesen zu schaffen. Und dadurch eine Reichhaltigkeit der Schöpfung in der Zukunft zu ermöglichen, die bis jetzt undenkbar war. Das liegt nicht daran, dass es die Gottheit nicht für sich könnte. Aber die Gottheit braucht trotzdem die ganzen Hierarchien als Mitwirkende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letztlich hängt von dem, wie gut oder wie schlecht sie die Vorgaben, nennen wir es einmal so, die von der Gottheit kommen, wie gut oder schlecht sie umsetzen, davon hängt die Qualität ab letztlich, die die Schöpfung unten hat. Und darum – noch einmal betont, ich wurde mehrmals schon darauf hingewiesen, aber: Die Schöpfung ist doch vollkommen? Sie ist es nicht. Sie ist es nicht. Sie ist es nicht deswegen, weil sie darauf angelegt ist, dass der Mensch hier die Freiheit entwickelt und dass er mitarbeitet. Aus Freiheit, jetzt schon. Und wenn er scheitert daran, wenn er nicht will, wenn er nicht aus sich heraus tätig wird, dann wird die Schöpfung unvollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie ist es auch jetzt noch. Weil sie ist noch nicht zu Ende, sie ist noch im Gang. Also die Schöpfung ist nicht fertig. Sie ist in beständiger Veränderung. Und auch die Natur wird sich ändern. Und sie wird sich noch gewaltig ändern, auch zu dem Zeitpunkt, wenn wir nicht mehr so inkarniert sind auf Erden. Dann werden wir, wenn es gut geht, erst richtig mitarbeiten, da noch was zu tun. Es ist nicht so, dass dann, wenn wir weg sind, das gleich Schutthalde ist, sozusagen, die Erde. Nein, nein. Und das wird nämlich, was sich dann noch sich auf Erden, wie sich die Tierwelt umgestaltet, die Pflanzenwelt umgestaltet, selbst die Mineralwelt umgestaltet, das wird einen entscheidenden Einfluss haben, wie das neue Jerusalem ist zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses wird vollkommener oder unvollkommener sein, je nachdem wie die Menschen mitarbeiten. Aber die soratischen Wesenheiten sind eben genau die, die sagen: Ja, aber die hat doch schon einen Vollkommenheitsgrad erreicht, der ist gigantisch. Mit Hilfe des Menschen werden wir das noch ein bisschen weiterentwickeln, aber wir werden nicht das Risiko auf uns nehmen, dass das alles zerstört werden kann im Grunde oder scheitern kann. Das heißt, sie haben Angst davor, dass außerhalb der Gottheit ein freies geistiges Wesen entstehen könnte, weil damit ist eben immer das Risiko des Scheiterns verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=7941 Starre Perfektion gegen lebendige Weltenfolge: Der kosmische Rang der Formgeister 02:19:01] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum haben sie die heftigste Opposition gegen die Gottheit selbst, die die Freiheit nicht nur zulässt, sondern alles in die Wege geleitet hat, dass sie zustande kommt. Und darum ist diese erbitterte Gegnerschaft dieser soratischen Wesenheiten, die sozusagen ja eigentlich diese Gottheit, die das zulässt, die Möglichkeit des Scheiterns, also für das Schlimmste und Böseste überhaupt halten, was es nur geben kann. Es ist einmal interessant, das aus der Perspektive zu betrachten. Das ist jetzt kein Relativieren des Guten und des Bösen, aber man sieht, wie unterschiedlich das Wesenheiten sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine, die hohe göttliche Quelle, die natürlich noch viel höher ist als die soratischen Wesenheiten. Sie sind ja vergleichsweise trotzdem kleine Würstchen, wenn ich das so sage. Sie sind ja nur Geister der Form, entartete Geister der Form im Grunde, das sind sie ihrem Wesen nach. Also kleine Schöpfergötter. Aber diese kleinen Schöpfergötter sagen jetzt, die müssen verrückt geworden sein da oben, die lassen das zu, dass der Wurm Mensch da jetzt im Grunde alles ruinieren kann, wenn er nicht aus Freiheit im Sinne des Göttlichen arbeitet. Und das heißt, dass Freiheit etwas dazu bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wollen sie nicht riskieren. Sie sagen, die Schöpfung ist eigentlich reich genug. Wir müssen schauen, dass wir möglichst schnell da wegkommen aus diesem Weg, den diese Gottheit da oben eingeschlagen hat. Die sind ja sozusagen verrückt geworden, das den Menschen in die Hand zu legen, welche Zukunft aus dem herauskommt. Das kann alles scheitern, und es ist schon so viel gelungen, und das wäre alles verloren. Im Grunde, wenn der Mensch scheitert, ist die ganze Entwicklungskette vom alten Saturn bis hin zum neuen Vulkanzustand – der sozusagen jetzt die höhere Metamorphose des alten Saturns ist – die ganze Entwicklung wäre gescheitert im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich, die Gottheit könnte von vorn wieder anfangen. Abseits davon es auf irgendeine Art wieder neu probieren. Aber das muss man sich einmal vorstellen. Und der Mensch ist da sozusagen das Zünglein an der Waage drinnen. Auch wenn es ganz klein ist, was wir noch tun können, aber wir sind entscheidend dafür, ob es im Sinne der Gottheit läuft oder ob es zerstört wird im Grunde. Und das ist es im Grunde, was diese soratischen Wesenheiten verhindern wollen. Und es kommt ja nicht in Frage, dass da unten ein freies geistiges Wesen entsteht, sondern: Wir wollen alles das, was jetzt erreicht ist, bewahren und dann weiterbauen an dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenigstens wir als Geister der Form wissen doch mehr Bescheid als der Mensch da unten. Also wenn schon, bestimmen wir dann, was da weitergeht. Obwohl sie dann eigentlich nicht mehr wirklich sich abkoppeln von der großen Schöpferquelle, aber sie haben genug Potenzial, noch einiges zu tun. Also sie haben viel mitbekommen. Und es würde ihnen sozusagen genügen – das wäre ihr Ideal –, das, was jetzt ist, perfekt in dem Sinn zu machen, dass halt wirklich eine perfekte, aber nicht entwicklungsfähige Welt entsteht. Das würde ihnen reichen, das wäre das Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was jetzt sozusagen mit der Erdentwicklung erreicht ist, das könnten sie in Wahrheit nicht mehr höher entwickeln. Das Potenzial hätten sie nicht. Aber das wäre immerhin, wenn man jetzt die Fehlerhaftigkeit des Menschen ausmerzt – und das heißt ihm seine Freiheit nimmt, weil, ihr wisst noch, Ausspruch aus Goethes Faust: „Es irrt der Mensch, solang er strebt.“ Also das heißt, er macht Fehler um Fehler. Wenn man wenigstens diese Fehlerquelle ausschaltet, dann hätte man zumindest eine einigermaßen perfekte Schöpfung. Die kann sich zwar nicht weiterentwickeln, aber so wie sie ist, ist sie dann eigentlich prächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit könnten die soratischen Wesenheiten gut leben. Damit wollen sie leben im Grunde. Das ist eben nicht der Weg, der uns ermöglicht ist durch die Gottheit, der etwas viel, viel Größeres noch schaffen kann, was mehr ist als eine perfekte Welt, sondern wo letztlich der Weg bereitet ist, immer wieder neue Welten zu schaffen, die auf dem Wege zur Vollkommenheit sind, aber niemals in dem vollkommenen Zustand erstarren werden. Sondern wenn sie dort angelangt sind, sozusagen, wenn sie am Sprung zu dieser Vollkommenheit sind, dann lösen sie sich auf und es wird eine neue, noch höhere Welt geschaffen, die noch reicher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg ist den soratischen Wesenheiten verschlossen, aber sie würden sich begnügen sozusagen mit der einen, relativ vollkommenen Welt. Ich sage jetzt relativ vollkommen, weil sie ist in gewisser Weise vollkommen, aber sie sieht nicht, dass es immer wieder neue, andere, auch vollkommene Welten geben kann. Wieder als letzten Moment, und dann ist Zeit, es aufzulösen. Und ja, ihr seht, ich stottere jetzt herum, weil es ist einfach so groß, diese Dimension. Weil man sich – ich kann es nur noch einmal wiederholen – nicht vorstellen kann, wie reichhaltig schon die nächste Verkörperung unserer Erde, das neue Jerusalem, der neue Jupiter sein wird, verglichen mit dem, was heute ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prächtigste der Erde, was wir haben, ist nichts gegen das, was dann sein wird. Und das wird nichts gegenüber dem sein, was dann auf der neuen Venus sein wird. Und das ist nichts gegenüber dem, was auf dem Vulkan-Dasein dann ist. Und dann fängt es überhaupt erst richtig an. Und dann geht es überhaupt erst richtig los. Abseits davon, nicht danach, sondern abseits davon. Und dort ist der Mensch berufen oder hat dann dieselben Kräfte oder die vergleichbaren Kräfte – nur halt eben trotzdem ganz anders von der Art des Umgehens damit –, die einerseits die Geister der Form, die regulären, haben, die Elohim, die aber andererseits auch die soratischen Wesenheiten haben auf andere Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die stehen alle auf dem Niveau der Geister der Form. Und genau auf dem geistigen Niveau werden wir stehen, wenn wir die ganzen sieben Stufen durch sind. Und dann haben wir die Aufgabe, die während der Erdenschöpfung die Elohim hatten. Dann sind wir so weit, dass wir wirklich in kosmischen Dimensionen gestaltend wirken, und das wird dann noch ganz anders werden, als es jetzt ist. Das ist sinnlos, sich das vorstellen zu wollen, wie das sein könnte. Das ist also wirklich jenseits unseres Fassungsvermögens, es ist ja selbst das, was auf den zukünftigen Stufen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde nur insofern auch zu beschreiben und zu erfassen, insofern es karmische Folge im Grunde von dem ist, was in der Vergangenheit passiert ist. Man kann auf das neue Jerusalem deswegen vorblicken, weil da ist sehr viel drin, wird sich sehr viel an Karma erfüllen von dem, was auf dem alten Mond war. Dem ist die Erde vorangegangen, jetzt stehen wir in der Mitte, Erde, und das neue Jerusalem ist in gewisser Weise die karmische Erfüllung des Mondendaseins und hebt es auf eine höhere Ebene. Das wird drinnen sein dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=8947 Die zehnte Hierarchie: Todesüberwindung, Schöpferliebe und die kosmische Menschheitsverantwortung 02:29:07] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann in der nächsten Stufe wird die alte Sonne verwandelt zur neuen Venus, zum neuen Venuszustand. Und da wird erst recht dann der Name Venus – Planet der Liebe, Kosmos der Liebe –, das wird dort noch eine ganz andere Dimension. Dann wird es schon eine große Rolle spielen auf dem neuen Jupiter, auf dem neuen Jerusalem, aber dort noch mehr. Und erst recht dann auf dem Vulkanzustand. Und es wird immer mehr in dem bestehen, dass aus jedem Wesen, aus jedem Wesen diese schöpferische Liebe ausstrahlt, diese Lebenskraft ausstrahlt, die mit dem Ich verbunden ist, mit dem menschlichen Ich verbunden ist, weil das menschliche Ich mit dem Christus verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann strömt wirkliche Lebenskraft aus. Und die Lebenskraft ist eigentlich das ganz Wichtige, alles gestaltend wirkt, lebendig gestaltet. Jeder Kosmos, jede Welt entsteht aus dem Lebendigen heraus. Also im Grunde ist daher immer die Frage: die Entstehung des Lebens, wie ist es entstanden? Eigentlich ist es ein Absterbeprozess, paradoxerweise. Das Urlebendige stirbt hinein in immer zähere Formen. Und dann sehen wir auch immer komplexere Lebewesen entstehen, und das Leben sprießt auf, aber eigentlich ist das ein Todesprozess in Wahrheit, wenn man es so ganz genau nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je höher was entwickelt ist – sei es bei den Pflanzen, sei es bei den Tieren, sei es beim Menschen: der Mensch, die Menschen als alle, die tragen am meisten den Tod in sich, in ihrem Wesen. Darum können wir auch unser Ich-Bewusstsein entwickeln. Bei den Tieren streift es bei den höchsten Tieren so knapp heran irgendwo. Ich habe schon gesprochen über Delfine und dergleichen, da ist so ein Hauch davon. Aber beim Menschen ist es am meisten. Aber der Preis dafür ist, dass wir das höchstentwickelte Lebewesen sind. Das denkt man halt, oder hat man langsam gesagt: „die Krone der Schöpfung“. Ich meine, jedes Tier ist hochentwickelt in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Pflanzen sind hochentwickelt, das ist es nicht. Aber was uns besonders auszeichnet: Wir tragen den Tod am stärksten in uns. Der bringt uns das Bewusstsein. Das heißt, wir müssen dem Tod in uns sehr dankbar sein. Und der führt uns zur Freiheit hin. Und aus dem aber die Möglichkeit, dann Schritt für Schritt zu lernen, einmal an einer ganz großen Schöpfung mitzuarbeiten als Hauptverantwortliche mit der Gottheit zusammen, unmittelbar. Also das heißt, so etwas zu tun, was bei der Erdenschöpfung war in dem Zusammenwirken der Elohim mit dem Christus, der durch sie wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch nicht zufällig, dass da gerade der Christus durch die Elohim durchwirkt. So wird es dann sein, dass wir gemeinsam mit der Gottheit, mit dem Christus... Wir sind dann die Elohim – werden sie dann nicht heißen, man kann sie dann immer noch Geister der Form nennen, aber sie werden anders sein als die Elohim jetzt, weil eben die Elohim es nicht aus der Freiheit heraus tun. Und bei der Menschheit wird es einmal so sein, dass der Mensch in kosmisch schaffender Dimension mitverantwortlich ist für die Schöpfung. Mitverantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim, die die Erde geschaffen haben, haben im Grunde das ausgeführt, was sie von der Gottheit zugeströmt bekommen haben. Wir strömen dann, wenn es gut geht, etwas entgegen. Und damit sind Welten möglich, die wirklich absolut jenseits jedes Vorstellungsvermögens für uns heute sind, weil das gilt ja wirklich schon für das neue Jerusalem usw. Aber was dann ist, wo wir überhaupt noch nicht hinschauen können, weil dann ja auch so eine große Freiheit herrscht, dass da karmisch nichts mehr mitgeht. Alles Karma, alles Weltenkarma ist aufgelöst dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es wirklich ein kompletter Neuanfang. Aber mit den Erfahrungen, die wir gemacht haben, die die anderen geistigen Wesen gemacht haben, weil es wird auch noch jetzt während der Stufen, die wir irgendwie überblicken können, wird es auf den Weg kommen, dass andere Wesenheiten der Freiheit teilhaftig werden. Also erstens einmal die geistigen Wesenheiten, die uns folgen, die man daher tatsächlich auch als Menschen bezeichnen kann – und zwar in einer Kategorie, so wie man sagt Engel, sagt man, meint damit die Engel, die Erzengel, die Urengel –, so werden sich neue geistige Wesenheiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, auf dem neuen Jerusalem wird es neue Ich-Wesen geben, und die kann man als Menschen bezeichnen. Und wir werden eine Stufe weiter sein, aber wir werden auch Menschen sein, aber Menschen sozusagen dann schon einer höheren Stufe, die zu den neuen Menschen dort auf dem neuen Jerusalem im gleichen Verhältnis stehen wie jetzt unsere führenden Engel zu uns hier unten. Und wir werden tatsächlich dann auch solche Aufgaben haben in ähnlicher Weise. Nur die fangen schon gleich von Anfang an mit einer höheren Stufe der Freiheit an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind jetzt, wie wir hier auf der Erde sind, die Vorkämpfer dieses Prinzips. Und wie gut wir da jetzt vorarbeiten, wird entscheidend dafür sein, wie schnell und wie stark diese Menschen des neuen Jerusalems ihre Freiheit entwickeln können. Natürlich, wir werden weiter wachsen und trotzdem immer eine Stufe höher sein. Aber sie werden sich trotzdem ganz anders entwickeln können als wir jetzt auf der Erde. Und Rudolf Steiner spricht ja davon, dass in der Zukunft eine neue, ganz neue Hierarchiestufe entsteht, die mit uns Menschen beginnt und die umfassen wird drei Arten, drei Stufen des Menschseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es über uns gibt die Engel, die Erzengel und die Urengel, so wird es auf dem neuen Jerusalem, auf der neuen Venus und auf dem Vulkanzustand drei verschiedene Stufen von geistigen Menschenwesen geben. Also das heißt, die ganze Hierarchiewelt wird anders werden dadurch. Und es ist eben nicht so, dass wir einfach jetzt: Na ja, jetzt gehen wir die nächste Stufe, dann sind wir Engel. Wir sind vergleichbar, wir haben eine vergleichbare Stufe wie die Engelwesenheiten, aber wir werden in vielem ganz anders sein als sie, eben vor allem in dem, dass wir die Freiheit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann werden wir eine Stufe erreichen auf der neuen Venus, wo wir vergleichbar sind den Erzengelwesenheiten, aber von Haus aus, aus der Freiheit heraus. Von Anfang an. Und dann sogar wie die Urengel, aus der Freiheit heraus. Drei Stufen des Menschlichen. Das heißt, das, was wir heute sind, ist die Vorübung dazu im Grunde. Das heißt, dass wir uns wirklich in die Hierarchien eingliedern, als eine ganz neue Dreiergruppe fängt es an im neuen Jerusalem, neue Venus, Vulkanzustand. Das heißt, das ganze Gefüge der Hierarchie entwickelt sich auch weiter damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, das war genug für heute. Es ist ein bisschen eine Perspektive, wo wir hingehen, aber auch als eine Perspektive, was an Widerständen da ist. Ich weiß, jetzt habe ich noch immer nicht das alles erzählt, was ich erzählen wollte. Es macht aber gar nichts. Es sind eh nur äußere, trockene Fakten. Aber was wir heute wenigstens gesehen haben: Es ist die Herausforderung da mit den soratischen Kräften, die sind der Kern eigentlich, um den es geht, und die gehen in den Schritten von 666 Jahrenund da wird ihr Eingriff immer intensiver, die Herausforderung immer intensiver werden. Das müssen wir sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müssen wir durchaus bis zum Ende der Zeit, wo wir uns auf Erden inkarnieren, mit dem müssen wir rechnen, dass das da stärker wird. Aber es wird im gleichen Maße, und hoffentlich sogar ein bisschen stärker, auch sich die Kraft des Menschen entwickeln. Also wir können durch unsere Freiheit, indem wir uns mit der Christuskraft verbinden, und es geht gar nicht anders… Das freie Ich ist untrennbar mit dem Christus verbunden und er untrennbar mit uns. Es lebt ein Teil der Christuskraft in uns. Aber nicht so, dass er uns in der Freiheit behindert, sondern ganz im Gegenteil, indem er unsere Impulse aufnimmt und zu seinen eigenen macht, sie mitnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da kann einem schon fast schwindelig werden, wenn man denkt, welche Verantwortung man damit trägt. Das sollte jedem bewusst sein, der überhaupt bewusst geistig streben will, dass es darum geht. Es geht nicht darum: Ich will halt die geistige Welt kennenlernen, damit ich mich besser zurechtfinde oder so, oder ich will eh recht nett sein, sondern es ist wirklich Mitverantwortung für die Weltentwicklung. Und das heißt, alles, was wir im geistigen Streben tun, hat mit dieser Verantwortung zu tun. Deswegen sollte man jetzt nicht gleich wieder einknicken: O Gott, wer soll das tragen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können. Wir können. Wir müssen nur immer wieder halt geistig uns aufrichten. Dann sind wir die Achse, die durchgeht. Und wir sind zugleich das, was die soratischen Kräfte zurückhalten kann. Und was die Widersacherkräfte – also die nicht-soratischen kommen einmal nicht mehr heran, das heißt, die werden in jedem Fall ausscheiden, die gehen einen anderen Weg. Das heißt, sie werden ihren Kosmos bauen, wie auch immer er sein wird, der wird mit unserem dann nichts mehr zu tun haben, es trennt sich. Und er wird eben auch mit der Gottheit als solcher nicht mehr in Verbindung stehen. Es ist also wirklich wie eine, na ja, Separatwelt, die davonzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf der anderen Seite steht die Perspektive zu größeren, reicheren Welten, die unvorstellbar sind, aber die kommen werden, wenn wir nicht scheitern. Wenn wir scheitern, dann läuft es eher in die soratische Richtung und es läuft in das halt – die perfekte Schöpfung, und das ist es. Das ist zu wenig. Es ist zu wenig. Es ist so wie bei großen Meistern, die Bilder malen. Es sind sicher nicht alle gleich gut, aber es gibt ein paar, wo man nicht sagen könnte: Ist das jetzt das perfekte Bild oder dieses oder jenes? Sie sind alle großartig und trotzdem nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Reichtum, um den geht es. Und die soratischen Wesenheiten sind froh, wenn sie das eine Meisterwerk haben. Das verehren sie sozusagen, und das reicht ihnen. Das ist perfekt genug. Und perfekt heißt in dem Fall: Noch ein Strichlein – wenn ich jetzt bei dem Bild, vom Bild bleiben darf –, wenn ich noch ein Strichlein dazu mache, kann es eigentlich nur mehr schlechter werden. Bis irgendwann ist es fertig und so ist es perfekt. Selbst bei unvollendeten Bildern kann das der Fall sein. Wenn er jetzt nur das letzte weiße Fleckerl zugemalt hätte, wäre es das nicht… Es ist was freigeblieben, und das ist vielleicht dann das Perfekte. Und jeder Strich mehr würde es schon wieder kaputt machen. Ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir es gut sein für heute. Ich danke euch fürs Dabeisein. Ich danke euch im Livestream fürs Dabeisein. Ich hoffe und denke, es hat alles funktioniert. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_204._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=32546</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-08-31T20:51:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Einleitung und 49. Wochespruch 00:00:42 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:204.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ|thumb|204. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 12. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/u5ponwxovymbs5appq9zf/204.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=l3ef7tvim7yi0anr3eo6yudox&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 204. Vortrags vom 12. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=42 Einleitung und 49. Wochespruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 204. Folge zur Apokalypse und dazu zum Einstieg der 49. Wochenspruch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Gedankenklarheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkend eigenen Geistes Wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In finstern Winternächten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und neigt dem nahen Weltentage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Innern Hoffnungsstrahlen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Das war jetzt ein bisschen holprig, ich lese gleich noch einmal. Ich verstehe es aber nicht, wenn ich das so lese. Also, noch einmal.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Gedankenklarheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkend eigenen Geistes Wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In finstern Winternächten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und neigt dem nahen Weltentage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Innern Hoffnungsstrahlen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also, man fühlt selber oder kann fühlen, unser Ich fühlt, also Gedankenklarheit, und in dieser Gedankenklarheit fühlen wir das Weltensein. Dem wenden wir uns zu, wirklich der Welt draußen, und gedenkend unseres eigenen Geisteswachsens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gerade in der Weihnachtszeit, in der Winterzeit ganz besonders ausreifen kann. Natürlich sammeln wir es das ganze Jahr über, aber in der Winterzeit können wir ganz bei sich sein, bei uns selber sein. Und da vertieft sich dieses, also dieses bewusste Ergreifen auch des Geistigen. Und jetzt neigen wir uns also zu dem nahen Weltentag. Also eben, wenn jetzt wieder die Sinneswelt so ganz zu erstrahlen beginnt im Licht. Im Winter ist es halt ein bisschen gedämpfter. Die Lichtzeit ist kurz, die äußere Lichtzeit ist kurz, dafür sind die Nächte lang. Dafür sind wir gerade in den Nächten halt lang auch in der geistigen Welt irgendwo. Wir sind ja jede Nächte, auch wenn wir nichts wissen davon vielleicht oder nichts mitnehmen ins Tagesbewusstsein, aber wir sind es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spielt sich auch wirklich sehr viel in den Nächten ab, dann gerade. Also namentlich in den heiligen 13 Nächten spielt sich sehr viel in unserem Inneren diesbezüglich ab, auch wenn wir es nicht mitkriegen. Es spielt sich auch ab bei Menschen, die sich jetzt nicht so intensiv mit geistigen Dingen beschäftigen. So ganz entkommen sie dem Geistigen trotzdem nicht. Es ist da. Wir könnten ja ohne das gar nicht existieren. Und wir leben eben sehr stark in der Winterzeit da drinnen. Oder es lebt in uns besonders stark eigentlich da drinnen. Und jetzt können wir uns erhoffen, dass wir etwas aber von diesem Geistigen ins Bewusstsein mitnehmen und mit dem gegenübertreten, was uns jetzt von außen entgegenkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir müssen halt immer, auch wenn wir das Geistige der Welt um uns beobachten wollen oder erfühlen wollen, wie auch immer, müssen wir etwas aus unserem Inneren dem entgegenbringen. Wenn wir nichts oder wenig entgegenbringen, dann nehmen wir auch wenig mit aus der Welt draußen. Die ist voll geistig. Es brodelt, auf Wienerisch gesagt, es wurlt. Es bewegt sich sehr lebendig, sagen wir mal so, wurlt heißt so, lebendig sich bewegen. Das ist da, aber wenn wir nicht eine entsprechende Kraft entgegenschicken, gehen wir ziemlich achtlos an dem vorbei. Es wirkt natürlich trotzdem etwas in uns herein, aber wir können viel mehr davon erfahren und bewusst ergreifen, wenn wir gerade in der Winterzeit unser Bewusstsein geschult haben, gelernt haben aus dem wachen Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=301 Vom Traumbewusstsein zur aktiven Schau: Die moderne Imagination 00:05:01] ===&lt;br /&gt;
Also aus dem Bewusstsein, wo wir ganz bei uns sind. Da ist im Winter die beste Zeit dazu, ganz zu sich selbst zu kommen, während wir im Hochsommer eben ganz draußen sind. Und das kann dazu führen, dass wir eigentlich ganz wegkommen von uns, dass wir hinausscweben, wir liegen am Strand in der Sonne und sind irgendwo da draußen. Es plätschert um uns das Meer, es saust leise der Wind darüber und wir sind eigentlich ganz weg. Kann ja sein, durchaus. Also da werden wir hinausgezogen. Aber dann mehr in die sinnliche Welt. Und da kriegen wir aber dann nicht so viel mit von der geistigen Welt, die dahintersteckt. Da müssen wir wirklich auch mit unserem Ich dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kann im Sommer sehr leicht sein, dass das ziemlich davonzischt. Das Astralische ist noch irgendwo so halb verbunden, aber auch ein bisschen gelockert. Und das fühlt sich sehr wohl vielleicht, wenn da das Meer so rauscht. Es ist ja schön auch. Aber wenn wir erkennen wollen, was da für Kräfte drinnen leben, wenn wir die Anregung des Meeres auch haben wollen – also gerade das Meer kann unheimlich stark Imaginationen anregen, aber dazu müssen wir trotzdem etwas entgegenbringen. Also so auf die alte Art, dass wir im Traum verloren hinausgehen und dann in die Imaginationen kommen, das passiert heute eigentlich immer weniger. Und wäre auch nicht das Gesunde, wenn es so ganz von selber passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wenn wir mit unserem Ich dabei sein wollen, dann muss unser Ich tätig werden. Also das heißt, wir müssen die Imaginationen, die sich uns entgegenbewegen, müssen wir ergreifen, formen, selber eigentlich in unserem Bewusstsein dann malen. Aber wir malen nicht irgendwas, nicht irgendwas x-beliebiges, sondern wirklich das, was uns geistig entgegenkommt. Ich habe ja öfter schon mal die Frage gestellt, zum Beispiel, wie schaut ein Engel aus? Und man könnte genauso fragen, wie schaut ein Elementarwesen aus? Die schauen alle gar nicht aus, wenn man es ganz genau nimmt, weil es keine sinnlich erfahrbaren Wesen sind. Und in all unseren Vorstellungsbildern sind immer sinnliche Elemente drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn wir sie wahrnehmen wollen, ist immer zuerst die Berührung da, das Spüren. Das kann manchmal sehr deutlich sein. Man weiß, da ist etwas. Man hat sogar den Eindruck: Ich weiß, was das ist, aber ich kann es noch nicht sagen. Nicht einmal mir selber, aber ich weiß es eigentlich. Und habe es aber trotzdem noch nicht in meinem Oberbewusstsein. Und dann muss ich anfangen, selber zu malen, sozusagen. Das ist nämlich wirklich ein guter Weg, auch zu einer Imagination zu kommen, das im Bewusstsein in ein Bild zu verwandeln, in ein symbolisches Bild, wie auch immer. Man merkt dem Bild dann an, dass es nicht einfach eins zu eins etwas Äußeres abbildet, weil es das so in der äußeren Welt gar nicht gibt, aber man malt etwas trotzdem mit den Stilmitteln des Sinnlichen, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den alten Hellsehern war es eben so, dass das ganz automatisch so passierte, dass sich das umsetzte in ein traumartiges Bild, aber doch sehr detailliert, doch sehr wach. Ein Traumbild, das im Wachen erlebt wird, aber eben nicht ein willkürliches Traumbild ist. Wobei kein Traumbild wirklich ganz willkürlich ist, aber es ist immer die Frage, ob es sich auf die geistige Außenwelt bezieht oder ob es sich einfach auf das bezieht, was in unserem Organismus vorgeht. Also die meisten Traumbilder, die wir normalerweise haben, hängen damit zusammen, dass Bilder aufsteigen, die etwas wiedergeben, was sich in unserem Organismus tut. Das können die wunderschönsten Bilder sein. Manchmal können es auch schaurige Bilder sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Kopfschmerzen hat, glaubt man, man ist in einer finsteren, engen Höhle, mit Spinnweben verhangen, da krabbelt alles Mögliche herum. Und dann wacht man auf und hat Kopfschmerzen. Und das kleidet sich im Bild. Aber wenn ich mich wohlfühle, kann ich auch eine Kuppelhalle erleben, strahlend, sonnendurchflutet, mit den herrlichsten Gemälden, wo die Engel flattern. Kann auch sein, je nachdem. Aber das sind dann Bilder, die eben mit unserem Organismus zu tun haben. Und beim wirklichen Hellsehen geht es ja vor allem darum, auch die geistige Umwelt, die geistige Außenwelt, wenn man so will, zu sehen. Wobei Innen und Außen auch ein sehr relativer Begriff ist, weil die übersinnliche Welt ist nicht räumlich eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=620 Jenseits von Raum und Zeit: Gesetzmäßigkeit und Erkenntnisklarheit im Schauen 00:10:20] ===&lt;br /&gt;
Also alles, was wir ins Räumliche übersetzen – selbst wenn wir sagen, die Sphäre der Engel reicht bis zur Mondensphäre, da leben sie –, dann darf man sich aber nicht vorstellen, dass da jetzt irgendwelche menschenartigen Wesen mit Flügeln in dem Bereich im Raum herumflattern. Das darf man sich nicht so vorstellen, sondern es ist nur so, dass, wenn man sich auf die Mondensphäre konzentriert, also ausgehend vom Mond und von der Bewegung des Mondes vor allem, dann kann man sagen, dass das uns einen Eindruck geben kann oder einen Anstoß geben kann, uns mit dem Weltbereich der Engel zu verbinden. Aber Weltbereiche eben nicht in einem räumlichen, sondern in einem außerräumlichen Sinne in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das wirkliche Geistige, das höhere Geistige, ist jenseits von Raum und Zeit in gewisser Weise. Auch jenseits der Zeit in gewisser Weise. Das kann man sich so schwer vorstellen. Aber auch das kann man in sinnliche Bilder umwandeln in gewisser Weise. So wie es beim Parzival – wir haben vorher gerade gesprochen, im Vorgespräch irgendwo, wie wir uns unterhalten haben – da heißt es ja so schön: „Zum Raum wird hier die Zeit.“ Das heißt, wenn wir in eine Imagination gehen, egal in welche Imagination wir gehen, dann gehen wir auch dort hinein, wo wir uns in der Zeit bewegen können. Das heißt, wir sehen dort Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft zusammen, schauen wir zusammen in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders natürlich die Vergangenheit als die Zukunft. Die Zukunft ist das Feld der vielen, vielen Möglichkeiten. In der Vergangenheit das, was in gewisser Weise gestorben ist in Wahrheit. Und die Zukunft ist das, was möglich ist, wenn wir jetzt in der Gegenwart einen Entschluss fassen, tätig werden. Und natürlich die anderen geistigen Wesen auch tätig werden. Und Zeit hängt ja überhaupt zusammen mit der unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeit der geistigen Wesenheiten. Die gibt es in jedem Feld, schon bei uns Menschen fängt es an. Manche sind schon weiterentwickelt, sind schon voraus, andere sind nur ein bisschen hintennach, wobei das jetzt gar nichts Abwertendes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist für die ganze Menschheitsentwicklung notwendig, zum Beispiel, dass alte Fähigkeiten, die der Mensch, der schon weit voraus ist, alle schon verloren hat, in Wahrheit. Weil man kann das nicht so eins zu eins mitnehmen, man muss was Altes verlieren, um es vielleicht auf neue, höhere Art wiederzugewinnen. Aber es ist eben dann anders. Also zum Beispiel, wenn ich im modernen Sinn imaginativ schauen will, dann ist das nicht mehr wie ein altes Hellsehen. Das hat einen ganz anderen Charakter und wir müssen viel aktiver, viel bewusster dabei beteiligt sein. Und dann kann es auch dieselbe Klarheit bekommen, die wir im streng logischen Denken drinnen haben. Da wissen wir, wie das zusammenhängt. Da können wir logisch alles verfolgen, wie das zusammenhängt, und wir sind uns bei jedem Schritt bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=844 Das luziferische Erbe: Entwicklung des Ich-Bewusstseins und der Meditation 00:14:04] ===&lt;br /&gt;
Das alte Hellsehen war im Grunde so, dass wie ein Traumbild eben von selbst das Bild aufgestiegen ist. Und dann hat man unter Umständen zunächst gar nicht so genau sagen können, was es ist. Ja, es erscheint vielleicht eine engelartige Gestalt, es ist aber keineswegs klar, von wo der herkommt. Also ob das jetzt durchaus luziferische Engel sein können, waren es auch großteils. Also gerade beim alten Hellsehen waren es vielfach luziferische Engelwesenheiten, die erschienen sind. Und zwischendurch einmal eine reguläre auch, aber die überwiegende Zahl waren luziferische Engelwesenheiten und denen haben wir viel zu verdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Luzifer hat ja viel Gutes gebracht. Wir hätten unser ganzes Seelenleben, nämlich das spezifisch menschliche Seelenleben, das ja eben ganz anders ist als das der regulären Engel, das hätten wir nicht bekommen, wenn wir nicht in enger Verbindung gestanden wären mit den luziferischen Wesenheiten. Das ist eine Gabe Luzifers. Ja, es führt letztlich dazu, dass wir ein Ego entwickeln, ja, dass wir Egoisten werden, was wir aber als Menschen auch sein müssen bis zu einem gewissen Grad. Wir sollen es nur nicht einseitig sein, sondern es geht darum, dass wir das als Basis nehmen. Das brauchen wir. Wir hätten sonst unser ganzes reiches Innenleben eigentlich nicht. Das habe ich ja schon erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Engel haben dieses Innenleben in der Art, wie wir es haben, nicht. Wenn sie in sich hineinschauen – ist schon wieder ein räumlicher Begriff, der eigentlich nicht stimmt –, aber wenn sie sich selbst zuwenden, sagen wir es einmal so, dann kommt Geisterfüllung von oben. Und dann spüren sie alles, nur nicht sich selbst. Also ihr Ich-Bewusstsein ist dann eigentlich ganz ausgelöscht. Sondern es ist die Geisterfüllung von oben. Sie nehmen das wahr, was durch die ganze Kette der Hierarchien oder der ganzen Pyramide der Hierarchien, wie man es nennen will, zu ihnen herunterströmt von der Gottheit. Das nehmen sie wahr, und aus dem entwickeln sie Willensimpulse, etwas zu tun für die Welt, heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann erst, wenn sie ins Tun gehen, tätig werden, dann erleben sie an dem, wie sie die Welt verändern durch ihr Tun, an dem erleben sie sich selbst. Dort erleben sie ihr Ich-Bewusstsein. Aber ein Engel könnte nicht sagen: Ja, ich gehe jetzt meditieren. Da braucht er nur, wenn er etwas Vergleichbares machen würde, dann geht er ja in sich, aber dann kommt Geisterfüllung von oben und er ist nicht mehr selber dabei. Wenn wir heute im modernen Sinn meditieren wollen, sollen, können, dann müssen wir ganz bei uns sein. Ganz wach bei uns. Also Meditationen, die man halb verträumt, sind keine Meditationen. Das bringt nichts. Also da muss man ganz bei sich auch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=844 Der Weg zur Inspiration: Bildverwandlung, Farbensphäre und karge Symbole 00:17:19] ===&lt;br /&gt;
Das ist eben die Kunst des neuen imaginativen Sehens als nächste Entwicklungsstufe, die kommt. Und in der stehen wir drinnen jetzt in dieser Entwicklungsstufe, auch wenn man es noch nicht so deutlich merkt. Aber auf das gehen wir zu, dass eben ein imaginatives Denken, dass die geistigen Hintergründe des Weltgeschehens wahrnehmen kann, aber wahrnehmen kann dadurch, dass wir sie, wie soll ich sagen, schauend ergreifen, ertasten, malen. Da tut man nicht einfach nur einer willkürlichen Fantasie nachgehen, sondern dann ist es ganz konkret, dass wir die geistige Welt erfahren und diese Erfahrung aber selber in ein Bild bringen. Ganz wach. Ganz wach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es natürlich heute auch noch Hellseher vom alten Schlage gibt, die halt noch diese traumartigen, halbbewussten Schauungen haben. Aber das ist nicht der Weg in die Zukunft. Tatsächlich ist es so, und Rudolf Steiner selber ist dafür ein ganz schlagendes Bild: Wenn man ein neues Schauen entwickeln will, muss man das alte Schauen überwinden. Und Rudolf Steiner selber war als Kind schon hellsichtig, und das war noch ein altes Hellsehen. Und das spiegelt sich aber noch wider in Schilderungen, in Mysteriendramen, zum Beispiel das Märchen vom Quellwunder. Das ist ganz deutlich ein Erlebnis, das er selber hatte, auch in einer ähnlichen Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist natürlich künstlerisch jetzt aus- und umgestaltet, aber es hat einen biografischen Hintergrund. Ich meine, wie im Grunde alles geistige Schauen bis zu einem gewissen Grad einen biografischen Hintergrund hat, inklusive aller Vorleben, die man hatte. Man schaut das oder kann das schauen, was mit der eigenen Aufgabe zu tun hat. Nichts anderes. Das, was einen geistig nichts angeht – nämlich deswegen nicht angeht, weil man einfach nicht bereit dafür ist noch und die geistige Welt ist unheimlich reich –, gewisse Dinge haben eng oder weniger eng mit einem zu tun und manche Dinge zunächst noch gar nicht. Es wäre ein Irrtum zu glauben, der Geistesforscher, ein Hellseher, der kann alles schauen, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So einfach ist das nicht, sondern es hängt mit der ganz spezifischen Aufgabe zusammen, die er sich vorgenommen hat für dieses Leben. Es funktioniert nicht nur aus bloßer Neugierde oder aus bloßem Interesse, sondern man muss bereit dazu sein. Das ist ganz wichtig und es muss auch dann ein Impuls sein, der eine gewisse Wirkung in die Welt bringt. Es ist nicht mehr Selbstzweck. Also sozusagen schauen in die geistige Welt – ich sage es jetzt ganz bewusst – aus Neugierde, das funktioniert nicht. Da kann man durchaus auch was schauen, aber dann sind es luziferische Bilder, die dann heute völlig ungesund sind. Weil da gaukelt uns dann der Luzifer im Grunde halt vor, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er macht es uns schmackhaft mit den schönsten Bildern und leitet uns damit aber auf völlige Abwege. Aber wir fühlen uns unheimlich wohl, bis wir halt dann merken plötzlich: Ups, da ist jetzt der Abgrund. Aber da ist es dann schon sehr spät, das zu merken. Also darum ist heute wichtig der Schritt, bewusst dabei zu sein. Und dann is die Klarheit im imaginativen Schauen, im lebendig gestaltenden imaginativen Schauen, so klar, wie sie nur sonst sein kann in der Mathematik. Dass zwei und zwei vier ist, zumindest im normalen Zahlensystem, das kann man durchschauen. Ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kannst du nicht drübergehen, dass jemand sagt, zwei und zwei ist fünf, wäre mir lieber. Wenn es ums Geld geht, das man kriegt, ist das wahrscheinlich der Fall, aber das funktioniert nicht. Man ist an die Gesetzmäßigkeiten der Welt gebunden. Und die Gesetzmäßigkeiten der Welt sind nichts anderes als die Taten der geistigen Wesenheiten, die diese Welt beständig ordnen, geordnet haben, aber beständig auch weiter ordnen. Die drückt sich darin aus. Und diese Gesetzmäßigkeit, die ergreifen wir sozusagen mit unserem modernen, imaginativen Schauen. Und darum ist oft auch wirklich das Gefühl da: Ich spüre, da sind geistige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, das ist der nächste Schritt, ich weiß eigentlich sicher, dass sie da sind, ich weiß eigentlich auch, wie sie sind, aber ich kann es noch nicht sagen. Und mit der Zeit kommt dann aus dem Erleben, aus dem Nacherleben durchaus auch heraus, dass ich es in ein imaginatives Bild wirklich gestalten kann. Und dann wird es mir auf einmal klar. Indem ich das Bild gestalte, wird mir klar, was ich da eigentlich schon vorher wahrgenommen habe, ohne es noch zu schauen in Wahrheit, ohne es erst recht zu verstehen. Weil ich muss wirklich dann voll verstehen, was ich da schaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn ich es jetzt einmal malen kann, das Bild, habe ich natürlich schon einen gewissen Eindruck, aber ein volles Verständnis kommt erst, wenn ich die nächste Stufe erreiche, die Inspiration. Die Inspiration, dass ich die erreiche – also Inspiration heißt so viel wie: Das Bild, das ich gemalt habe, fängt mir an, wirklich etwas zu erzählen. Im übertragenen Sinn, nehmt irgendein Gemälde von einem großen Meister her, nehmt an, ihr kennt das jetzt noch gar nicht, das ist neu für euch. Man geht heran, man sieht einmal, was alles drauf ist, und dann fragt man sich: Was wollte der Maler eigentlich da sagen mit dem Bild? Weil er will etwas sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch hinter jedem Gemälde steckt eigentlich eine Inspiration, und die ist das noch tiefere. Und was muss ich tun? Ich muss das Bild eigentlich auslöschen. Also gerade beim imaginativen Schauen ist das Wichtige, dass ich das Bild, das ich mir jetzt endlich einmal mühsam geschaffen habe – und das ist für den modernen Menschen, wenn er auf moderne Art imaginativ schauend wird, mühsam, das Bild aufzubauen. Es ist eben nicht so schnipp einfach da. Bis es so weit ist, das dauert. Es kann Stunden dauern, es kann Tage dauern, es kann Jahre dauern, es kann sogar Jahrzehnte dauern. Es kann durchaus sein, dass man in jungen Jahren ein entscheidendes Erlebnis hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stehe vor einer Blumenwiese oder was. So wie dort der Eindruck ist, wie dort die Blumen stehen, das berührt mich einfach ganz tief. Und das ist etwas, was ich nicht vergesse, was mich begleitet. Oder eine Sonnenaufgangsstimmung zum Beispiel. Ich kann mich immer noch an plastische Details erinnern, da waren wir von einer Fahrt nach Kärnten herunter. Wir hatten dort ein Seminar, und das hat schon in der Früh begonnen. Das heißt, ich bin rechtzeitig in der Früh weggefahren, dass ich noch rechtzeitig dort bin. Ich bin nämlich nicht am Vortag schon gefahren, sondern am selben Tag in der Früh. Ich glaube, ich bin um vier Uhr oder was aufgestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann habe ich auf der Fahrt erlebt, allmählich den Sonnenaufgang. Die Fahrt geht Richtung Süden, ich bin richtig mitgefahren mit dem Sonnenaufgang. Das hat wirklich eine gute Stunde gedauert, bis dann wirklich die Sonne hervorgetreten ist. Und wie die gemalt hat dann an den Wolkenfetzen, dabei war es eigentlich fast ein strahlend blauer Himmel, aber ganz leichte Dinge, und da waren Farbpaletten, also die unmöglichsten, die undenkbarsten Farbkombinationen, die es da gegeben hat, und die haben sich ununterbrochen lebendig entwickelt. Und also ein Eintauchen in die Farbenwelt, das hat was zu tun, in Wahrheit, da steckt sehr viel dahinter, da steckt die astrale Welt sehr stark dahinter, gerade besonders hinter den Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben, auch wenn wir sie sinnlich erleben, ist zwar nur ein Abglanz natürlich durch unser Sinnessystem, aber was abgeglänzt wird, ist eigentlich die astralische Welt. Das heißt also, auch wenn man dann Imaginationen sehr bunt malt, dann ist sehr viel Astralisches drinnen. Wenn stärker das höhere geistige Element drinnen ist, dann können sie sehr farblos – will ich nicht sagen –, aber dann tritt das Farbelement zurück, dann tritt mehr ein Formelement hinein, das sich bis in ein symbolisches Bild verwandeln lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann dann durchaus sein, dass die Schauung so geht, dass ich eigentlich jetzt kein reiches Bild sehe, aber es kommt schon durch die Inspiration, und die Inspiration hilft mir dabei, das in ein sehr karges, einfaches Symbol, in ein Zeichen vielleicht nur hineinzuverwandeln. Also ihr könnt vielleicht von den Widersachermächten, kann das sein, oder sonst was, das sich in ein Symbol kleidet. Also zum Beispiel so Wesenheiten wie die soratischen Wesenheiten, die könnte man nie in ein treffendes, imaginatives Bild verwandeln, das jetzt farbig ist, auch nicht einmal in ein Bild, das wirklich in erfassbare Gestalten sich kleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da weiß ich nicht, dass man irgendwelche dunklen Gestalten sieht. Mit den ahrimanischen Wesenheiten geht das sehr gut, mit den asurischen geht es auch noch irgendwie. Aber die soratischen Wesenheiten lassen sich eigentlich nur durch ein Formprinzip ausdrücken: dieses grausliche Bild mit dem Widerhaken drinnen. Es ist ein ganz einfaches Symbol, das sind im Grund ein paar Striche. Ich will es jetzt gar nicht zeigen. Du brauchst nur nachschlagen, brauchst auf AnthroWiki gehen, Sorat eingeben, dann seht ihr irgendwo den scheußlichen Widerhaken, der da drinnen ist. Und der hat tatsächlich, wenn man sich wirklich darauf einlässt, eine sehr unangenehme Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist das Bild, das dann geschaffen wird aus dem Erlebnis: Ich begegne soratischen Wesenheiten. Sie sind ja da, sie wirken in der Welt. Ist nicht die angenehmste Erfahrung ist in der Regel auch nicht eine Erfahrung, die man sehr bald macht. Da muss man schon relativ gut entwickelt sein, dass man das wirklich herankommt, dass man dieses Formprinzip als Erlebnis hat. Aber das ist auch keineswegs willkürlich. So wie unsere Buchstaben nicht ganz willkürlich entstanden sind. Sie sind dann natürlich vielfach umgeformt worden. Und da war es dann schon die menschliche Willkür vielfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und klar, bei den vielen Druckschriftarten zum Beispiel gibt es 100.000 Formmöglichkeiten, aber trotzdem muss ein A irgendwo als A erkennbar sein und ein B als B, wenn es jetzt um die lateinische Schrift geht. Aber ich kann mit der Fantasie jetzt alles Mögliche gestalten. Aber gerade bei diesen wirklichen Symbolen, die sehr karg sind, da gibt es eigentlich gar nicht viele Variationsmöglichkeiten, interessanterweise. Also jetzt den soratischen Widerhaken künstlerisch auszugestalten, bringt uns dem Verständnis der soratischen Wesenheiten nicht näher. Da hat man das Treffendste und Sicherste also in diesem ganz kargen Symbol im Grunde drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=1039 Die 666-Jahre-Rhythmen: Templerorden, Weltökonomie und moderne Kontrollmechanismen 00:17:19] ===&lt;br /&gt;
Ja, also das sind mal ein bisschen ein paar Splitter dazu wieder, aber ich will heute nicht endlos über das sprechen, weil sonst kommen wir nie dazu, was ich euch erzählen wollte, schon lange ein bisschen ausführlicher erzählen wollte: eben wie dieses Zusammenströmen der Mondenreligionen und der Sonnenreligion des Christus, wie das ausschaut und wie sich das aber auch im Äußeren historisch entwickelt hat, welche Impulse dazu notwendig waren und welche Impulse dabei eine Rolle gespielt haben. Und da haben eben zum Beispiel sogar auch die soratischen Wesenheiten eine deutliche Rolle gespielt, eine sehr starke Widersacherrolle gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es hängt zusammen mit der Zahl des Tieres, die eines Menschen Zahl ist, die Zahl 666, die sich aber punktuell, könnte man sagen, verwirklicht hat um das Jahr 666 nach Christus. Also 666 nach Christus und das immer wieder in Abständen von 666 Jahren eine Verstärkung dieses Impulses kommt. Also ein starker Impuls war in der Zeit des Mittelalters dann. Das war etwa um die Zeit, wo der Templerorden vernichtet wurde. Das war also die gravierendste Folge dieses Impulses und hat zunächst einmal natürlich negative Wirkungen gehabt, aber es hat auch positive Seiten gebracht. Es hat also die Entwicklung neu gelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder man kann so sagen, es sind die soratischen Wesenheiten wieder gescheitert mit ihrem Impuls. Es ist ihnen zwar gelungen, den Templerorden zu vernichten im Grunde, das ist wirklich ein soratischer Impuls. Und in den Prinzipien des Templerordens war sehr viel drinnen. Es war die Anlage drinnen, namentlich auch bis hinein zu dem, ein neues Wirtschafts- und Geldsystem zu schaffen, das ganz anders gewesen wäre als das, was wir heute haben und was uns heute große Probleme macht. Da war dort schon der Keim drinnen, eine ganz neue Weltordnung zu machen, in wirtschaftlicher Hinsicht, also gerade in praktischen Dingen. Und das ist verhindert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Templer konnten umgehen mit Gold in Hülle und Fülle, weil sie haben es geschürft, sie haben es gefunden. Sie hatten Gold zur Verfügung. Das ist ja auch ein Thema in den Mysteriendramen, im zweiten Mysteriendrama sehr stark darin. Da geht es in einer zentralen Szene darum, dass die Kirche ein Grundstück wieder zurückhaben will, das sie den Tempelrittern verkauft hat, billig verkauft hat, weil sie eigentlich nichts angefangen hat mit diesem öden Landstück. Nur die Templer haben dort reiche Schätze gefunden und haben sie benutzt, aber um das Geistesleben zu fördern in Wahrheit, also um das Christliche eigentlich zu fördern, aber in einer freien Weise zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat der Kirche nicht so sehr gepasst, und es hat vor allem dem Philipp dem Schönen, dem französischen König, nicht gepasst, weil der wollte das Gold haben. Und das hat man sich halt dann so ziemlich aufgeteilt. Also die Kirche ist Konkurrenten losgeworden, und der Philipp der Schöne hat sein Gold bekommen. Aber viel Freude hatte er nicht lang, weil er dann wirklich kurz nachdem der letzte Großmeister hingerichtet wurde – weil er trotzdem zu seiner Aussage gestanden ist... Und wenn er sozusagen um Vergebung gebeten hätte, dann hätte er begnadigt werden können. Wäre sicher trotzdem im Kerker, in Haft geblieben, aber er hätte begnadigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn er sozusagen sein Geständnis bestätigt hätte, dann hätte es in eine wahrscheinlich lebenslange Kerkerhaft umgewandelt werden können. Das wollte er nicht und ist stattdessen halt dann in Paris am Scheiterhaufen verbrannt worden. Und es ist sehr interessant – eine kleine Nebenbemerkung –, dass es Vermutungen gibt, dass genau zu der Zeit Dante Alighieri, der damals ja auch schon in Verbannung war, auch in Paris war. Und Dante war vermutlich ein – na ja, nicht Mitglied des Templerordens, aber er war verbunden mit dem Templerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab also auch die Möglichkeit, dass Laien, die nicht in den Orden eintreten, dass die geistig sehr stark damit verbunden sein konnten. Und das dürfte bei Dante der Fall gewesen sein. Und vor allem hat er einiges mitbekommen vom wirklichen geistigen Hintergrund, vom esoterischen Hintergrund des Templerordens. Und davon ist viel auch in seine Göttliche Komödie eingeflossen in Wahrheit. Er hätte sie nie so schreiben können, wenn er nicht diesen hintergrund gehabt hätte. Ich meine, er hatte auch einen großen Lehrer, der jetzt auch nicht Mitglied des Templerordens war, aber er hat selber auch einiges mitbekommen, dadurch, dass er eben die Templer kannte, und die wirklich esoterische Lehre der Templer kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber alles einmal vernichtet worden durch den Impuls von 666. In der zweiten Stufe jetzt – das ist jetzt, glaube ich, 1332 ist das Jahr, kurz vorher wurde der Templerorden vernichtet. Man muss immer denken, wenn jetzt so ein Jahr ist, wo sich die Zahl 666 wiederholt, dann passiert nicht jetzt genau in dem Jahr, das Jahr geht an, 1. Jänner, und jetzt passiert es. Es wirft seine Schatten voraus und es wirkt auch nach. Und das ist so die Mitte, in der es wirkt, aber es wirkt also gut – gut, sage ich mal – ein Jahrhundert davor schon beginnt es zu wirken an in Wahrheit, und es wirkt mindestens noch ein Jahrhundert nach in der Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da passieren entscheidende Schritte. Wir stehen auch in einer solchen Zeit drinnen, weil die dritte Wiederholung der 666 war 1998. Es ist ja damals auch in anthroposophischen Zusammenhängen viel darüber gesprochen worden vor dem Jahr 1998, interessanterweise danach kaum mehr. Weil scheinbar hat sich äußerlich gar nicht so viel geändert. Es hat sich aber sehr viel geändert. Also die ganzen Dinge, die passiert sind am Anfang des neuen Jahrtausends, hängen sehr stark damit zusammen. Und eben auch die Sachen 9/11, was in Amerika passiert ist, nicht dass das so wichtig ist, aber wichtig sind die Folgen, die daraus gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben die Welt verändert. Die haben die Welt verändert in dem, was einfach verständlicherweise einerseits, aber katastrophal für die Welt ist, was immer mehr zu Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle geführt hat. Und was ein extrem starker Impuls ist gegen die Freiheit. Alles, was nicht der Regel entspricht, ist schonmal grundsätzlich verdächtig. Und wer nicht so denkt, ist überhaupt verdächtig. Das ist von dort ausgegangen, ist aber heute der Impuls, der überall ist. Man kann also nicht sagen: Jetzt sind nur die Amerikaner schuld oder was. Dort ist das halt passiert. Dort war halt eine gute Gelegenheit, dass der Knalleffekt einmal passieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Wirkung ist überall in jedem Staat der Welt heute vorhanden. Und im Grunde keiner der Staatslenker, der Regierenden kann dem entkommen in Wahrheit. Sie schaffen es nicht, sie stecken drinnen. Alle, alle zusammen. Und es ist dadurch eine immense Misstrauenswelle gekommen in die Welt und andererseits wieder ein blinder Glaube an das, was gerade als richtig erklärt wird, als Mittel dagegen. Das ist bei allen, man kann das verfolgen in der Corona-Krise. Das war der nächste große Schritt. Weltweit. Weltweit. Die Wirkungen weltweit, nicht lokal begrenzt. Das darf man nicht unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=2470 Kosmischer Ursprung der Sorat-Mächte: Die Gegenhierarchie seit dem Alten Saturn 00:41:10] ===&lt;br /&gt;
Da sind gewaltige Wirkungen da, und die erfordern aber auch ein gewaltiges Gegenarbeiten aus dem Geistigen. Und zum Beispiel, wenn wir jetzt wieder ein bisschen zurücksteigen: Der erste deutliche Einschlag ist ja auch interessant, dieser starke Einschlag, wo diese soratischen Wesenheiten wirklich erstmals ganz, ganz stark in Erscheinung treten. Vorher sind sie auch schon da, natürlich. Sie sind da schon seit Anfang der Weltentwicklung, unserer Weltentwicklung, die wir überschauen können. Seitdem sind sie da. Aber auch selbst auf den planetarischen Entwicklungsstufen, kosmischen Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen sind, auch da sind sie schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind da gewesen schon vom ersten Moment an, weil sie sind aus einer früheren oder – ihr wisst, ich sage immer – abseits davon gelegenen Entwicklung herausgegangen, ehe überhaupt unsere erste Entwicklungsstufe, der alte Saturn, begonnen hat. Ich sage abseits davon, weil Zeit in unserem Sinne bestenfalls bis zum Anfang des alten Saturn zurückzuverfolgen ist. Bei dem anderen kann man nicht sagen, es war vorher. Es war abseits. Man kann nur bemerken, dass am Anfang, als der alte Saturn beginnt, eine ganze Menge geistiger Wesenheiten schon da sind. Sonst hätte es ja auch die Schöpfung des alten Saturn nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt also nur allein an die Gottheit, natürlich sowieso, die Trinität als solche sowieso. Aber dann sind es ja wesentlich, zum Beispiel die Throne, die Geister des Willens, die ihre Willenskraft ausströmen, und aus der entsteht die Saturnwärme. Und der alte Saturn war nur reine Wärme, kann man sich halt gar nicht vorstellen. Reine Wärme. Nicht einmal ein Luftelement, nicht einmal das dünnste Luftelement. Und ganz am Anfang dieser alte Saturn, diese Saturnwärme, nicht einmal raumartig, sondern zeitartig nur. Kann man sich auch schon wieder nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nichts, was wir so eins zu eins in unsere sinnlichen Vorstellungsbilder übersetzen könnten. Das geht erst in späteren Phasen der alten Saturnentwicklung. Da fängt es an, einen gewissen Sinn zu machen. Das ist also sehr schwer zu sprechen darüber. Aber es sind jedenfalls geistige Wesenheiten von Anfang an da. Und dazu zählen auch die soratischen Wesenheiten, die damals noch relativ klein sind, aber immerhin schon Ich-Wesenheiten sind. Das heißt, fertige geistige Wesenheiten. Also die kommen hier herein bereits, damals. Und sie entwickeln sich auf ihre Art auch weiter natürlich, steigen auch auf, allerdings, man könnte sagen, sie steigen ab vielleicht eher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie werden stärker. Sie werden stärker. Das heißt, sie sind damit stärker als welche Wesenheiten? Auf dem alten Saturn entstehen als neue, als geistige Wesenheiten die heutigen Urengel, die Archai. Darum heißen sie Urengel, weil sie bis zum Uranfang zurückgehen, unsere Entwicklungskette, die über sieben Stufen geht. Dort machen sie sozusagen ihr – sehr unter Anführungszeichen – Menschentum durch. Nicht, dass sie irgendwie so ausgesehen hätten wie wir, aber sie werden dort eigenständige Ich-Wesenheiten. Allerdings nicht mit Freiheit begabt, aber sie bekommen ihr Ich. Der Ich-Funke wird gezündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den soratischen Wesenheiten ist das abseits davon, oder wenn ihr wollt, davor passiert. Aber davor passt halt eben nicht, weil die Zeit dann nicht mehr läuft. Aber sie waren jedenfalls schon im ersten Moment, wo der Saturn da ist, wie die Archaien nicht einmal noch wirklich entstanden waren – weil die sind auch nicht sofort am Anfang entstanden, sondern erst im Laufe der Zeit –, waren die soratischen Wesenheiten schon da. Und sie waren vollentwickelte Ich-Wesenheiten bereits damals. Sie hatten ihr Ich bereits, also abseits unserer ganzen Entwicklungskette entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher waren sie von Anfang an da und hatten dann die Entwicklungsstufe, eine vergleichbare Entwicklungsstufe, die wir als Menschen haben werden, wenn es mit uns zum neuen Jerusalem hinübergeht. Das ist vergleichbar der Entwicklungsstufe, die die soratischen Wesenheiten hatten im ersten Moment schon des alten Saturn. So werden wir mit einer vergleichbaren Konstitution, wenn man es so nennen will, werden wir auf den neuen Jupiter bzw. das neue Jerusalem hinübergehen. Nur die soratischen Wesenheiten haben sich dann weiterentwickelt. Zwar zur dunklen Seite hin weiterentwickelt, aber es gibt im Grunde eine ganze Gegenhierarchie, könnte man sagen, die in den dunklen Bereich hinuntergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=2835 Elohim, Archai und Asuras: Der Schöpfungskampf um die menschliche Freiheit 00:47:15] ===&lt;br /&gt;
Und die soratischen Wesenheiten waren also engelartig, könnte man sagen, auf dem alten Saturn. Sie waren erzengelartig, aber halt in die dunkle Richtung, auf der alten Sonne. Sie waren urengelartig auf dem alten Mond. Und sie sind negative, schwarze Geister der Form während unserer Erdentwicklung. Das heißt, sie sind absolut ein Gegenpart zu den Elohim, zu den Schöpfergeistern unserer Erde. Die Elohim – das andere Wort dafür ist Geister der Form. Elohim ist der hebräische Ausdruck, aber um näher ihre Kraft, ihre Aufgabe zu schildern, hat Rudolf Steiner sie Geister der Form genannt, weil sie es sind, die tätig die Formen unserer Erdenwelt, unseres ganzen damit verbundenen Kosmos hervorgebracht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben das geformt. Und mit Hilfe im Übrigen auch der Urengel dann, also der Archai, der jetzigen Archai. Die waren auch notwendig, die höchsten sieben Archai waren notwendig, damit sie gemeinsam mit den Geistern der Form unseren Kosmos, wie wir ihn heute haben, geschaffen haben. Das sind nämlich die sieben Schöpfungstage. Die sieben Schöpfungstage sind nicht irgendwelche definierten Zeitabschnitte in unserem modernen Sinn, die man mit einer Uhr stoppen könnte, sondern sie sind die wesenhafte Zeit in gewisser Weise. Und wesenhafte Zeit heißt, sie bringen die Schritte hervor, die zu all den Formen führen, die wir heute in der Natur haben, auch bis in unseren Organismus hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ausführende Organe sind diese Archai, diese Urengel, die Schöpfungstage. Daher ist ja später im Mittelalter öfter gesprochen von den sieben schöpferischen Geistern Gottes. Das sind genau die. Jakob Böhme zum Beispiel spricht ganz deutlich von den sieben Schöpfergeistern Gottes. Das sind genau die. Die stehen also eine Stufe unter den Elohim. Sie nehmen von den Elohim die Schöpfungsgedanken entgegen, aber sie haben die Aufgabe, das jetzt in die Tat umzusetzen, und bedienen sich dabei wieder unter ihnen stehender Wesenheiten. Aber sie gliedern das, sie schauen also, dass da ein richtiger Ablauf der Entwicklung stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die soratischen Wesenheiten haben im Prinzip, verfügen sie über dieselbe Kraft oder eine gleichartige Kraft wie die Geister der Form, wie die Elohim. Das heißt, man kann also durchaus in gewisser Weise sagen, dass sie ein absoluter Gegenpol zu dem sind, was in der Schöpfungsgeschichte in der Bibel beschrieben wird. Dort wird beschrieben, was die Geister der Form, die Elohim, mit Hilfe der Archai tun. Und es gibt aber das Gegenbild dazu, und das sind die soratischen Wesenheiten mit ihren Dienern, mit den dunklen Archai, mit den dunklen Urengeln – das sind die sogenannten Asuras, mit denen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, in jedem Schöpfungsprozess – die Schöpfung is ja nicht zu Ende, sie läuft ja noch. Es ist ja nicht so, dass das jetzt fertig ist, sondern es läuft. Wir sind drinnen in den Schöpfungstagen in gewisser Weise. Wäre auch ein riesiges Thema, über das einmal zu sprechen, wie das zusammenhängt. Aber es ist zugleich von Anfang an die Gegenkraft drinnen. Es wirken die soratischen Wesenheiten, die eben auch vom Range letztlich der Geister der Form sind, jedenfalls dieselben Kräfte haben, nämlich formend in die Welt einzugreifen. Das heißt, Gedankenformen zu bilden, nennen wir es einmal so, also geistige Formen zu bilden, die aber einen anderen Charakter haben als das, was von den guten Göttern gewollt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo= Das Mysterium des Knochensystems: Inkarnation Christi in die tiefste Physis 00:52:36] ===&lt;br /&gt;
Und da zum Beispiel ist ein ganz starker Impuls drinnen, zu verhindern, dass der Mensch auf Erden die Freiheit entwickeln kann. Daher ist ein ganz starker Angriff einmal, bis in den physischen Leib des Menschen zu verhindern, dass der physische Leib es hergibt, dass der Mensch mit dessen Hilfe die Freiheit entwickeln kann. Wir haben gerade die Möglichkeit zur Freiheit dadurch bekommen, dass wir uns bis in einen mineralisch-physischen Körper inkarniert haben. Das machen die Engelwesenheiten nicht, das machen die Erzengelwesenheiten nicht, das machen die Urengel schon gar nicht. Und der Mensch macht es. Er ist ein geistiges Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist das erste geistige Wesen, das bis in die feste Materie hinein absteigt, weil zumindest in Form unseres Knochengerüstes tragen wir das in uns. Obwohl die Knochen in Wahrheit nicht so tot sind, wie man glaubt. Das weiß man ja, dass Knochenbrüche in der Regel ganz gut heilen können. Der Knochen als Ganzes ist etwas sehr Lebendiges, aber er besteht aus Millionen, Milliarden von winzigen Kalkkristallen, also phosphorsaurer Kalk hauptsächlich, der drinnen ist, der eingelagert ist durchaus in bindegewebsartige Schichten. Es ist ein wunderbarer Verbundwerkstoff, könnte man sagen, wenn man es technisch ausdrücken will, wie unser Knochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, der noch viel genialer ist als die Verbundwerkstoffe, die wir heute entwickelt haben, nämlich in seiner Flexibilität, in seiner Vielseitigkeit und in seiner Regenerationsfähigkeit. Trotz allem, Knochen können sich heilen wieder. Also natürlich, wenn ich die Hälfte abschneide, kann es nicht mehr ganz regenerieren, aber Brüche oder dergleichen ohne Weiteres. Also da ist das Wunder des Knochensystems, dass da etwas ist, was in sich vereinigt etwas unglaublich Lebendiges mit dem absolut Tot-Mineralischen. Darum war das ganz Wichtige, dass der Christus, als er sich auf Erden verkörpert hat, sich bis in das Knochensystem hinein, bis in die feinsten Feinheiten des Knochensystems hinein inkarniert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sozusagen gerade dort eben den Kampf aufnimmt, aus seinen gewaltigen Lebenskräften, die er hat, mit dem Stoff, der unheimlich starke Todeskräfte in gewisser Weise in sich hat, trotzdem aber was Großartiges ist. Jeder Kristall ist eigentlich ein Wunder. Aber es ist zugleich aber auch in dem Stoff konzentrierteste Todeskraft in gewisser Weise. Weil dass es stofflich wird, da wirken die Widersacher mit, selbst in der Leibeshülle, in der sich der Christus verkörpert hat. Auch da sind diese Kräfte drinnen. Man dürfte zum Beispiel nicht glauben: Jetzt der Christus, jetzt hat er sich inkarniert, und wenn er nicht am Kreuz gestorben wäre... Das hätte erstens schon einmal nicht funktioniert, weil dann hätte seine ungeheure Lebenskraft, seine ungeheure geistige Kraft den Körper zersprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einmal das Erste. Dass wir leben können, ohne den Körper zu zersprengen – weil im Grunde in unserem Ich auch die Kraft drinnen liegt, den Körper zu zersprengen. Und wir tun es auch irgendwann einmal, nur es dauert halt, es dauert 70, 80, 90, 100, 110 Jahre vielleicht, dann wird es schon schwierig, aber dann zersprengen wir ihn auch. Weil die Ich-Kraft muss es zersprengen, sie muss es früher oder später zersprengen, genauso wie die makrokosmische Ich-Kraft irgendwann einmal unseren physischen Planeten zersprengen wird. Irgendwann ist es mit dem auch zu Ende. Er lebt zwar sehr viel länger als wir, aber ewig lebt er auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Erde wird einmal zerfallen. Selbst die Sonne wird einmal zerfallen. Die ist weniger betroffen von diesen Kräften, weil dort das Feinste materialisiert ist und die Sonne eigentlich in Wahrheit ein übersinnliches Gebilde wäre, wenn nicht die Widersacher trotzdem auch die Sonne angegriffen hätten. Und gerade die soratischen Kräfte spielen dabei durchaus eine wesentliche Rolle. Die soratischen Kräfte werden ja auch bezeichnet als der Sonnendämon, zugleich aber auch als der Erdendämon. Beides ist richtig. Beides ist richtig. Daher wird unsere Sonne auch sterben, genauso wie unsere Erde sterben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=3503 Der Durchgang durch die Gottverlassenheit: Standhaftigkeit und die Formel „Ich trage mich“ 00:58:23] ===&lt;br /&gt;
Da müssen wir uns jetzt noch nicht wirklich Sorgen machen, weil wenn das erfolgt und wir halbwegs unsere geistige Aufgabe erfüllen können, hier auf Erden sind wir längst nicht mehr in einem stofflichen Körper inkarniert. Ihr wisst ja, wir haben ja öfters darüber gesprochen, eigentlich hört es schon so im siebten oder achten Jahrtausend auf. Einzelne schon im sechsten Jahrtausend, die dann so weit sind, dass sie nicht mehr einer physisch-stofflichen Verkörperung bedürfen, sondern ihre weitere Entwicklung auf dem Weg zu immer mehr Freiheit auch in einem nicht mehr sinnlichen Bereich tun können, also an sich arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit wir überhaupt den Impuls der Freiheit entwickeln konnten, dazu mussten wir halt gerade in das Dichteste hineinkommen, eben um hier – und das ist die Notwendigkeit – zumindest für eine gewisse Zeit, für eine kurze Zeit, aber doch von allen guten Geistern verlassen zu sein. Bis auf den Funken unseres Ichs drinnen. Das ist das Wichtige. Daher ist ein wichtiger Impuls auf dem Weg zur Freiheit, dass jeder mensch, egal wer, ob er jetzt noch wenig entwickelt ist und seinen Weg weitergeht, oder ob er jetzt schon ein großer Eingeweihter ist, irgendwann muss er durch den Punkt durchgegangen sein oder muss in Zukunft durchgehen durch den Punkt, wo er von allen guten Geistern verlassen ist und es keine andere Stütze gibt als das Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings findet man dann heute das Göttliche in sich, den Christus nämlich in sich. Aber dazu gehört dieses Erleben der Verlassenheit. Das ist ein ganz großer Übergang dann auch in der Art, wie soll ich sagen, des religiösen Erlebens. Im Grunde bis heute und immer noch weitergehend ist noch sehr stark die Vorstellung: Ich wende mich der Gottheit zu, ich verehre die Gottheit und bitte darum, sie soll schauen, dass die Dinge hier für mich gut laufen. Nur das muss immer mehr übergehen in das Ding: Sie werden dann gut laufen, wenn ich aus meinem Ich, aus der Freiheit heraus gut handle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Gedanken habe, gute Gefühle entwickle, die mit der Welt im Einklang sind. Heißt nicht, dass ich immer nur sanft und friedlich sein muss, heißt es überhaupt nicht, weil manchmal ist durch zu viel Sanftheit und lieber nicht Eingreifen – ich bin ganz friedlich – sind die schlimmsten Dinge passiert, weil die anderen sich nicht aufhalten ließen dadurch. Es ist schon ein großer Sonderfall gewesen, das, was der Gandhi geleistet hat, dass er doch nicht so kleine Teile des Volkes dazu gebracht hat, wirklich einfach freiwillig auch in den Tod zu gehen oder das zumindest zu riskieren, ohne irgendwelche Hassgefühle, ohne Aggression, ohne sich zu wehren eigentlich gegen den Feind, sondern einfach, wenn die Panzer rollen, sich einfach auf die Straße davor hinzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis zu einem gewissen Grad dann auch das Glück hatten, dass die Engländer zumindest so weit zivilisierte Menschen waren, dass sie nicht einfach darübergefahren sind. Es gibt schon genug Regionen, wo das ohne Wimpernzucken passiert. Und da opfert man sich halt dann. Aber ein Zeichen muss man jedenfalls setzen, und da braucht man viel Energie und viel Kraft in sich. Das sind zum Beispiel Dinge, die verwandelter Zorn sind. Zorn über Ungerechtigkeiten zum Beispiel, die in der Welt passieren. Aber dieselbe Kraft, die jemand jetzt aus Zorn entwickelt, weil da etwas passiert, was einfach absolut ungerecht ist und wo er vielleicht als junger Mensch geradezu ausrastet oder was und dreinschlagen will, dieselbe Kraft brauche ich aber, um im Guten dann etwas daraus zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich die Kraftintensität. Sie wird dann anders angewendet. Und der, der sich vor den Panzer legt, der braucht die Kraft, um dort durchststehen, dann wirklich, bis der Panzer vielleicht so weit vor ihm stehen bleibt, wenn er Glück hat. Und wenn nicht, dann rollt er halt darüber. Und er bleibt trotzdem liegen. Ich meine, das sind jetzt sehr, sehr krasse Beispiele natürlich, aber wir brauchen diese starke Kraft in uns. Und da ist wirklich wichtig, dass das Ich aber die Kontrolle darüber hat. Weil die Astralkräfte in uns, in denen das Ego zunächst lebt, die haben einen ganz starken Instinkt, zum Beispiel das Leben in der Situation nicht aufs Spiel zu setzen oder sich zu opfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erzähle das mit Absicht mit einem drastischen Beispiel, dass es besonders markant wird. Aber in kleinen Abstufungen gibt es das tagtäglich irgendwo. Das heißt, da muss wirklich das Astralische in dem Moment ganz beherrscht sein vom Ich. Das heißt, ich muss mich in der Hand haben, komplett in der Hand haben in dem Moment. Ich muss meine Ängste überwinden, muss sogar vielleicht meinen Selbsterhaltungstrieb überwinden, alles das. Und standhaft bleiben. Selbst wenn ich liege vor dem Panzer, bin ich standhaft eigentlich, auch wenn ich in der Horizontalen bin. Das macht es im Übrigen noch schwieriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen auch so, dass, wenn man diese Kraft aufwendet, das sehr wohl eine starke Wirkung hat. Also es ist bekannt, gerade aus Kriegsszenarien oder so, Kriegsgefangene oder wie man mit ihnen umgeht: Die, die aufrecht stehen, sich aufrecht halten können – sei es also wirklich äußerlich aufrecht oder von der inneren Haltung her –, die haben die größte Chance, davonzukommen. Die sich ducken, ihr ganzes Inneres verkaufen, sagen: Wurscht, ja, jetzt mache ich auch mit, die trifft es am schnellsten. Es ist typisch. Das sieht man immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn jetzt Gefangene durchgetrieben werden und wo sie jetzt angeschoben werden von den anderen Soldaten: Tempo, Tempo, Tempo! Die, die den Kopf einziehen, die kriegen die Prügel drauf. Die, die nicht mit Überheblichkeit, aber aufrecht gehen, die haben die größte Chance, durchzukommen. Das ist so wie ein Schutzschild irgendwo. Kann trotzdem einmal passieren, aber die Chance is wesentlich größer. Das ist instinktiv. Also gerade die weniger entwickelten Menschen, die primitiveren Menschen, wie es oft unter dem Soldatenvolk ist – das ist vielleicht gar nicht der höhere Offizier –, und der haut mit dem Gewehr zu. Er zieht dir eine drüber, dass du vielleicht gleich einen Schädelbruch oder was hast, nur weil du zu langsam gehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das durchsteht, stehen bleibt, obwohl er eigentlich nicht mehr kann und trotzdem durch sein Ich kann, weil dann das wirklich schlagend wird, dass man Kräfte mobilisiert, die man normal nicht zur Verfügung hat, und dann das wahr wird, dass es heißt: Ich trage mich. Ist eigentlich geradezu ein wichtiger Meditationssatz: Ich trage mich. Die Affen zum Beispiel können sich selber nicht tragen, die hängen in ihrem Skelett drinnen. Ja, manche Menschen hängen auch mehr drinnen. Braucht man nur die Haltung beobachten. Aber der wirklich freie Mensch trägt sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=4105 Der Wärmeleib des Alten Saturn: Asuras und der Angriff auf die menschliche Physis 01:08:25] ===&lt;br /&gt;
Ich meine, es ist ja so, wenn wir bewusstlos werden, dann fallen wir um. Dann schaffen wir das in der Regel nicht mehr. Also so im Stehen schlafen, ohne sich noch irgendwo anzulehnen, das ist sehr, sehr schwer. Ich meine, es geht im Extremfall auch, dann muss das Ich aber wirklich sehr, sehr stark sein, dann kann man in den eigentlich schönen Theta-Zustand gehen. Das heißt, man geht schon in etwas Schlafartiges hinein und trotzdem ist das Ich noch wach genug, es geht nicht ganz raus und hält den Körper noch. Weil das Wir-uns-Halten ist nur das Ich. Wenn das Ich weg ist, dann kippt man um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werdet ihr sagen: Wie bei sogenannten ichlosen Menschen, die liegen auch nicht alle auf der Straße. Dann ist zumindest eine ichartige Wesenheit drinnen. Es ist dann nicht das Menschen-Ich drinnen, sondern es ist eine ichartige Elementarwesenheit drinnen. Ohne das geht es nicht. Also der Mensch in unserer körperlichen Statur, wie wir heute sind, mit dem Wesensgliedergefüge, das wir als Menschen haben, ist es nicht möglich, auch nur eine Sekunde ohne Ich zu existieren. Es muss halt nicht unbedingt das eigene Ich sein. Es kann eben ein Elementarwesen sein, das ein Ich hat. Es gibt Elementarwesen, die auch ein Ich haben. Die meisten haben keines, kein eigenes individuelles Ich, aber es gibt welche, die das haben. Das sitzt halt dann drinnen bei den sogenannten ichlosen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn Rudolf Steiner auch gesprochen hat, dass es irgendwann kommen wird, im dritten Jahrtausend, in dem wir drinnen stehen – aber das dauert noch ein ganzes Jahrtausend fast, wir haben es erst angekratzt –, dass da die Inkarnation Ahrimans kommen wird, dann ist eben auch kein Menschen-Ich drinnen, sondern dann ist wirklich dieses ahrimanische Ich drinnen. Und das ist in diesem Sinne dann auch ein ichloser Mensch, wenn man so will, nämlich ichlos bezüglich des Menschen-Ichs, das ist dann eben nicht drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt viele Spekulationen, wann das sein könnte oder was. Damit es geschehen kann, sind allerdings noch einige Veranstaltungen notwendig, dass sich ein wirklich höheres, ahrimanisches Ich darin verkörpern kann, und da muss noch einiges umgestaltet werden im physischen Leib des Menschen. In den Feinheiten, nicht, dass das jetzt gleich mal komplett anders ausschaut, aber in den Feinheiten, namentlich also in der Gehirnstruktur und diese Dinge, den Feinheiten, die da drinnen sind, sind Voraussetzungen notwendig, dass eine wirkliche Inkarnation Ahrimans möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also das sind aber eben alles Dinge, die unterstützt werden jetzt durch die soratischen Kräfte. Das sind die, die da von unten das anfeuern im Grunde und eben auch dann die Asuras dazu bringen. Die Asuras greifen auch bereits so deutlich in den physischen Leib ein. Das hängt damit zusammen, dass unser physischer Leib, man soll es nicht glauben, schon veranlagt wurde in seinem ersten Keim auf dem alten Saturn, auf der reinen Wärmewelt. Das Erste, was vom Menschen da ist, ist der physische Leib. Aber natürlich hat das noch überhaupt nichts zu tun mit dem, wie wir heute ausschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir ein bisschen einen Vergleich nehmen, könnte man sagen, es hat etwas zu tun mit unserer Blutwärme. Also stellt euch den Menschen vor, nehmt alles weg, die Haut, das Fleisch weg, sogar die Knochen weg. Lasst nur das Ader-System einmal, dann lasst die Adern auch noch weg und nehmt nur das Blut. Also abstrahiert alles andere, nehmt das Blut. Jetzt nehmt aber die Blutflüssigkeit auch noch weg und nehmt nur die Wärme, die durch die Adern durchströmt, weil eben gerade durch das Blut wird ja der Körper erwärmt. Jetzt nehmen wir nur mehr die Wärmeströmung. So war der physische Leib des Menschen auf dem alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der Gestalt, wie wir sie jetzt haben, aber ein in sich geschlossenes Wärmegebilde, das durchzogen ist von Wärmeströmungen, die sehr differenziert sind. Wie auch bei uns. Wir sprechen zwar von einer mittleren Bluttemperatur von 37 Grad im gesunden Zustand, aber in Wahrheit differenziert sich das. In den verschiedenen Organen ist es anders, abhängig von dem, was wir tun, variiert es, es ändert sich ununterbrochen. Es ist also unheimlich lebendig daher, die Wärme in uns. Wenn ein Ofen was ausstrahlt, das ist relativ unlebendig. Da strahlt halt die Wärme hinaus und je weiter wegs ist, desto mehr kühlt es sich halt wieder ab irgendwo, aber das ist relativ eintönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sich etwas verändert, dann weil eine Luftströmung ist, weil die Wärme mit der Luft mitgeht irgendwo im freien Raum, wo keine Luft ist und sonst auch nichts wirklich, also wo es leer ist, dann strahlt die Wärme nach allen Seiten aus, gleichmäßig nach allen Seiten und verliert sich. Das war auf diesem alten Saturn nicht der Fall, sondern diese erste Anlage zur Menschenform war ein rein wärmeartiges Gebilde. Das heißt, wenn man davon eine Imagination machen will, kann man das sowieso schon nicht sinnlich irgendwie darstellen. Das geht einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das war, ja, und damals eben waren besonders die Urengel, die heutigen Urengel, die damals aber erst ihre erste Entwicklungsstufe durchgemacht haben, die waren damals so weit, dass sie eben diese erste Anlage zum physischen Leib des Menschen – der jetzt eben nur ein reiner Wärmeleib war – den von außen her zu benutzen in gewisser Weise. Und sozusagen, indem sie an ihm arbeiten, die… [kurze Unterbrechung des Streams].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=4664 Die kosmische Hierarchien-Kette: Die Verantwortung des Menschen für Engel und Erzengel 01:17:44] ===&lt;br /&gt;
Also wir waren bei den Archai, bei den heutigen Urengeln, die damals den physischen Leib des Menschen benutzt haben, um sich daran zu spiegeln in gewisser Weise. Und die haben damals dadurch ihr Ich-Bewusstsein entwickelt. Weil Ich-Haben und Ich-Bewusstsein entwickeln sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Also wir haben ja oft schon darüber gesprochen, dass wir selbst als heutige Menschen zwar dauernd Ich sagen, aber herzlich wenig eigentlich davon wissen, was unser wirkliches Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ego kennen wir ein bisschen besser, aber das eigene Ich kennen wir weniger. Aber wir entwickeln jedenfalls gerade dieses Ich-Bewusstsein, dazu brauchen wir trotzdem unseren physischen Körper. Gerade dadurch entwickeln wir dieses wirkliche Ich-Bewusstsein. Auch wenn wir es jetzt noch nicht mitkriegen, aber dadurch bereiten wir es vor, und je mehr wir Freiheit entwickeln können – und das ist ja der ganze springende Punkt der ganzen Geschichte, die ich jetzt erzähle –, je mehr wir das dann erkennen werden und unserer Freiheit bewusst werden, desto mehr müssen wir zu dem kommen: Ich trage mich. Entschuldigt, kurz das Näschen putzen. Es ist irgendein anderes Teufelchen dabei, das mir in der Nase kitzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, damit hängt auch zusammen, dass die Asuras immer eine sehr starke Beziehung zum physischen Leib des Menschen haben, von Anfang an, und das zieht sich durch. Und daher, wenn wir heute in die Fänge der Asuras kommen, dann ist damit ein Angriff auf den physischen Leib verbunden. Eben ein Angriff, der in die Richtung geht, dass wir das freie Ich möglichst nicht entwickeln können. Schon unser Ich, aber eben ohne Freiheit. Und sie sitzen ja dann auf der Lauer, um uns dann weiterzureichen, letztlich an die soratischen Wesenheiten, dass die ihr Reich auffüllen. Also die soratischen Wesenheiten haben ein unheimliches Bestreben, gerade diesen Menschen, den Menschen hinüberzuziehen in ihr Reich, ihn einzugliedern. Und nur wenn es gelingt, den Menschen hinüberzuziehen, dann könnte es auch passieren, dass sie zum Beispiel die Widersacherwesenheiten hinüberziehen, und zwar aber auch Widersacherwesenheiten höherer Hierarchien. Weil im Grunde gibt es, wenn zwar auch zum Beispiel die luziferischen Wesenheiten eigentlich gefallene Engel, also gefallene Angeloi sind, aber es gibt auch luziferische Wesenheiten höherer Stufen. Es geht also durchaus weiter hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat zwar dort angefangen damit, dass die luziferischen Wesenheiten, die damals auf der Vorgängerstufe unserer Erde, also auf dem sogenannten alten Mond, ihre Ichheit entwickelt haben und damit dort geistige Wesenheiten geworden sind. Und dort haben sich eben manche weiterentwickelt, sind heute reguläre Engelwesenheiten, andere sind halt irreguläre Engelwesenheiten, also kleine luziferische Wesenheiten. Aber der Impuls geht weiter, geht hinauf, es zieht andere Wesenheiten mit hinunter. Und wir haben auch schon irgendwann einmal davon gesprochen, dass da der Mensch nicht so ganz unbeteiligt ist, dass auch Höhere hinuntergezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so eine gewisse, wie soll man das sagen, Staffelweitergabe. Wenn der Mensch sich nicht genügend entwickelt, zieht er seinen Engel herunter. Er hält ihn fest und der kommt nicht weiter. Wir hängen mittlerweile ziemlich wie ein Bleigewicht an unserem Engel. Das heißt, wir müssen aufpassen, unseren Engel nicht überzustrapazieren. Er ist ganz besonders wichtig, die Kinder zu begleiten, sicher später auch im Leben in bestimmten Situationen, aber ihn sozusagen tagtäglich zu bemühen, dass er etwas für uns tun soll, was wir eigentlich schon selber tun sollten, das hält ihn in seiner Entwicklung zurück. Und dann sind wir schuld daran, dass er absinkt und eigentlich, wenn man es jetzt nimmt, ein luziferischer Engel wird oder vielleicht sogar ein ahrimanischer Engel wird, je nachdem, was wir versäumen, weil wir unsere Aufgabe versäumen, weil wir nicht Mensch genug sind, nicht Ich-Mensch genug sind, die Verantwortung zu übernehmen, die wir nämlich auch für die höhere Welt haben. Und was ist die Folge davon? Jetzt wird un Engel hinuntergezogen, wird eigentlich geschwächt dadurch oder kommt nicht weiter, bleibt also stehen oder kann er langsamer aufsteigen, bis er so weit kommt, dass er jetzt eine luziferische oder ahrimanische Engelwesenheit wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das bedeutet etwas für die, die darüber stehen. Weil jetzt können die Aufgaben nicht erfüllen, die sie eigentlich schon erfüllen sollten, diese Engelwesenheiten, und die müssen jetzt die Erzengel erfüllen, die darüber stehen, obwohl sie eigentlich schon befreit sein sollten davon. Und so geht es weiter. So geht es weiter hinauf. Also geht hinauf, also zumindest bis zur Stufe der Elohim, der Geister der Form. Für alle, das sind also die Wesenheiten, die ganz eng mit unserer Erdentwicklung verbunden sind und mit unserer Menschheitsentwicklung verbunden sind. Bei denen, die darüber stehen, schaut es schon noch etwas anders aus, obwohl es auch dort Wirkungen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einen wesentlichen Einfluss hat darauf der Mensch. Wenn er seine Aufgabe nicht erfüllt, dann zieht er die anderen Wesenheiten, die höheren, hinunter. Und darum ist der Mensch so wertvoll, aber für die soratischen Wesenheiten, weil wenn es ihm gelingt, genügend Menschen hinüberzuziehen, dann kann er auch die mit ihm verbundenen Widersacherwesenheiten hinüberziehen, also asurische, ahrimanische, luziferische Wesenheiten hinüberziehen und auch unter Umständen welche höherer Hierarchiestufen. Das wird ermöglicht durch den Menschen. Darum ist der Mensch so wertvoll für die soratischen Wesenheiten, weil er damit also einen unendlichen Schaden im Grunde anrichten kann, was aber in seiner Sicht natürlich ein unendlicher Gewinn ist: eben eine ganz andere Weltschöpfung hervorzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=5161 Bewusstseinsseele im Alltag: Ich-Präsenz, Ego-Überwindung und soziale Kraft 01:26:01] ===&lt;br /&gt;
Also da geht es wirklich darum, um sehr unterschiedliche Weltprinzipien, die verwirklicht werden sollen. Da wir jetzt in der Zeit drinnen sind, wo wir eben immer mehr aus unserem Ich heraus und immer bewusster aus unserem Ich heraus aktiv werden sollen, das ist die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, dass wir wirklich im Laufe dieses Zeitalters erkennen lernen, was wirklich unser Ich ist, und dass wir aus dem heraus aus Freiheit tätig werden. Also die Freiheit zu entwickeln, geht nämlich auch nur, wenn wir ein entsprechendes waches Ich-Bewusstsein entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden so oft von frei, wir wollen frei sein, und jeder denkt, er will frei sein heute. Aber da merkt er nicht eigentlich, dass er haben will, dass sein Ego tun darf, was er will. Und da sind wir überhaupt nicht frei drinnen. Das geht seinen Wünschen, Begierden, Lüsten oder sonstigen nach. Die Widersacher haben es völlig leicht, uns dann damit irgendwo hinzusteuern, wo sie uns brauchen. Mit Freiheit hat das überhaupt nichts zu tun. Gar nicht. Die Freiheit, um wieder das Extrembeispiel zu nehmen, die Freiheit ist dort, wenn ich es wage, mich vor den Panzer zu legen. Um der Freiheit willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lustig ist das nicht. Aber ich weiß, ich verlange jetzt bitte von niemandem und würde niemandem übel nehmen, wenn er im letzten Moment doch sagt: Ich will mich lieber nicht davorlegen. Also hätte ich größtes Verständnis dafür. Es ist zwar das Ego, das das sagt, aber so stark ist unser Ich noch nicht. Also das muss man verstehen, dass man da sehr leicht scheitert. Ich kann euch nicht beschwören, was ich in so einer Situation täte. Ich meine, wissen tut man es dann, wenn man es einmal getan hat. Dann kann man sich sicher sein, vorher nicht. Da müssen wir schon realistisch genug sein, dass wir so weit noch nicht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn man es getan hat einmal, dann hat man schon mehr Sicherheit. Aber man kann schon natürlich einen gewissen Maßstab haben, wie weit man überhaupt im Leben standhaft ist. Oder nicht bei jeder kleinsten Schwierigkeit den bequemsten Weg geht. Da fängt es einmal an. Also dass man auch etwas auf sich nimmt, was vielleicht nicht so Spaß macht, sondern im Gegenteil eigentlich ungut ist. Aber trotzdem, wenn man sieht, es ist notwendig und ich kann das machen, dann mache ich es eben. Also das kann man auch in Kleinigkeiten schon üben und trainieren, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber halt die drastischen Beispiele sind vielleicht ein bisschen markanter, um es wirklich zu sehen, wo die Perspektive hingeht. Das größte Beispiel dafür ist der Christus, ich meine, der aus völliger Freiheit heraus seinen weg auf Erden geht, der ihn letztlich zum Kreuzestod hinführt. Das ist von Anfang an eigentlich drinnen. Er weiß es, dass er dorthin geht. Er weiß es von Anfang an, dass es so kommen muss. Das heißt nicht, dass jetzt jeder zum Kreuz von uns gehen muss in diesem großen Sinne. Das kann auch niemand, das konnte so nur der Christus. Aber im Kleinen kann man dem nachstreben irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das heißt jetzt bitte nicht, da müssen wir möglichst schnell das Leben opfern oder irgend sowas, weil der Christus hat drei Jahre in Wahrheit auf Erden gelebt, und dann war das. Das meine ich damit nicht. Es heißt zum Beispiel schon: Ich lebe mein Leben so, dass ich es bis zu einem gewissen Grad in den Dienst des Geistes stelle. Das heißt, mitarbeite an der geistigen Weiterentwicklung der Welt. Dann stelle ich mein Leben unter diese Aufgabe und dann gehe ich mit dieser Aufgabe, für diese Aufgabe durch den Tod. Und sei es mit 110 Jahren. Also ganz natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist un Unterschied, ob ich mich diese 110 Jahre einer auch geistigen Aufgabe gewidmet habe. Natürlich muss man vieles andere Äußere tun, und das widerspricht einander ja nicht. Man kann eigentlich im Idealfall das ganze Leben so führen, dass es zugleich dem Äußeren dient und zugleich dem Geistigen dient. Weil wir können die Erde so gestalten, unsere Welt, unsere Umwelt so gestalten, dass es geistgemäß ist, dann dienen wir dem Geistigen. Arbeiten mit und dienen in dem Sinne, dass wir wirklich aktiv, schöpferisch etwas beitragen dazu durch unsere Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man in allen Bereichen machen, in jedem Beruf kann man das machen. Es gibt nichts – ob es jetzt als Arzt ist, ob es als Erzieher ist, ob es als Lehrer ist, ob es als, weiß ich nicht, Autobuschauffeur ist. Es ist überall möglich. Es ist in der Art, wie ich umgehe zum Beispiel mit den Menschen. Ich kann auf eine menschliche Art umgehen oder ich kann muffig drin sein, das macht einen Unterschied schon. Oder ich kann dort sitzen und die Leute freuen sich, wenn sie einsteigen, dass sie den Busfahrer sehen. So etwas gibt es nämlich durchaus auch, gar nicht so selten im Übrigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo das kommt, es ist eh schon der ganze Bus voll, da draußen regnet es, drinnen stinkt es. Es ist also eh schon eine unangenehme Situation, aber es ist ein kleines Lächeln, das über das Gesicht von dem Buschauffeur geht, und es geht auch besser. Und du bist mehr motiviert, durch den Gestank und das Schwitzen und das Nasse durchzugehen und dich nicht zu ärgern, sondern es löst etwas davon. Dann ist da ein Impuls von Ich zu Ich eigentlich. Weil ob ich leide unter dem oder ob ich sage, ich tue jetzt nicht vor Freude hochhüpfen, aber ich gehe darüber hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist halt eben so, das kommt vom Ich. Das Ego sagt: Ich mag das nicht, ich leide. Das Ich hat die Kraft zu sagen: Mein Gott, so schlimm ist es auch nicht. Es gibt Schlimmeres. Und bleibe gut drauf und bin offen dann auch für die anderen Menschen, die drin sind. Nicht lauter unsympathische Gesichter, wenn ich das schon alles sehe. Ich meine, es ist ja manchmal wirklich eine Herausforderung in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Es ist ja nicht immer so, dass lauter durchgeistigte Menschen drinnen sitzen, die sagen: „Es ist eine Freude, mich hier mit euch zu versammeln.“ Das ist es ja nicht immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alle Menschen sind trotzdem auf einem geistigen Weg, auf einem Entwicklungsweg. Auch wenn sie halt vielleicht noch ein paar Schritte mehr zu tun hätten. Aber man muss sich da gar nicht immer so viel größer sehen. Aber ebenso, so Kleinigkeiten können aber was auslösen. Das sind wichtige Momente. Oft sind solche Sachen, wenn wir dann über die Schwelle des Todes gehen, das können die hellsten Stellen sein. Im Leben so hat man es gar nicht so besonders beachtet. Man hat so einen Moment gespürt, das ist schön, und man hat sich anders verhalten dann auf das hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man war nicht mehr so grantig wie vorher, aber man hat nicht gemerkt, dass das vielleicht einer der Schlüsselmomente des Lebens war. Weil da eine geistige Begegnung da war, ein Impuls, un geistiger Impuls. Also muss jetzt der Busfahrer auch nicht: Ich bin jetzt der große Eingeweihte, ich sende euch zu. Nein, aber er hat eine gewisse Entwicklung, denn er strahlt es aus, absichtslos geradezu. Nur dann wirkt es. Also wenn ich hingehe jetzt und sage, ich will jetzt den ganzen Bus bestrahlen, ihr fühlt euch alle gut, dann, wenn ich es gut suggerieren kann, dann ist da vielleicht eine Suggestion, aber das ist nichts Gesundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hilft ihnen nicht. Es ist wirklich ein Impuls von Ich zu Ich, der das andere Ich aufwachen lässt: Eigentlich geht es mir eh gut. Eigentlich passt eh alles. Das ist ja gar nicht wichtig. Das kann ich auch jetzt nicht ändern. Das ist aber nichts Dramatisches. Und das geht anders. Ich bin frei wieder für etwas Höheres auch letztlich. Sonst ärgere ich mich vielleicht noch den ganzen Abend darüber. Und diese vielen Kleinigkeiten, die machen es nämlich aus im Leben. Also die Welt wird nur durch diese Kleinigkeiten im Wesentlichen verändert. Die großen spektakulären Dinge sind es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass jetzt einer kommt wie: Ich sage euch, wie wir den Weltfrieden für die Zukunft schaffen. Erstens funktioniert es eh nicht. Es wird nämlich nicht funktionieren, wenn nicht die kleinen Schritte überall in der Welt getan werden. Der Friede auf der Welt wird nicht entstehen durch äußere politische Arrangements. Man kann vielleicht bessere Bedingungen schaffen dadurch, aber es muss letztlich dadurch entstehen, dass jeder einzelne Mensch oder möglichst viele Menschen aus sich heraus diesen Impuls entwickeln. Sonst wird das nicht funktionieren. Die Eingriffe von außen, die sicher heute notwendig sind irgendwo, aber meistens sind sie eine Verschlimmbesserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigsten Impulse sind so, dass sie die Probleme wirklich lösen, sondern oft schon in sich dann den Keim des nächsten Konfliktes bringen. Also das heißt, dieses Wirken in der nächsten Umgebung, mit den Menschen, mit denen ich einfach zusammenkomme. Und da hier und da mal aufzuwachen zu seinem Ich, und das heißt, dem Ego einmal zu sagen: Stopp, stopp, stopp, stopp, das machen wir anders. Wir zwei machen das anders, mein Ego und ich. Und ich bin der Boss. Aber ich sehe deine Bedürfnisse. Ich werde versuchen, sie auch zu erfüllen. Das muss das Ich im Übrigen lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Ich ist eigentlich so, wenn es über uns steht, schert sie sich um das gar nicht. Das interessiert sie überhaupt nicht, ob es uns jetzt gerade gut geht, ob wir wieder jammern oder nicht. Das ist: Bitte du, du bist dazu da, um was zu tun, also mach. Und am Ende zählt nicht, was du gejammert hast, sondern was du geistig weitergebracht hast, also tu was. Das ist auch der Einzige, der das darf. Wir dürfen mit uns selber unnachsichtig sein, dann können wir die Freiheit entwickeln. Ich meine, wenn wir das wirklich schon könnten, dann hätten wir viele Probleme nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann hätten wir uns selber im Griff und würden uns selber die Dinge verweigern, die einfach schädlich sind. Und würden stattdessen die fördern, die nicht nur uns gut tun, sondern die auch der Welt rundherum gut tun. Dann würde auch das ewige Jammern aufhören. Dann wäre es auch nicht mehr notwendig. Das ist ein langer Prozess, aber wir sollten es lernen jetzt während unseres Bewusstseinsseelenzeitalters und sollten es dann am Anfang der nächsten Kulturepoche – das dauert eh noch ein bisschen, deutlich ein bisschen noch, weil so eine Kulturepoche dauert 2160 Jahre, also im Schnitt ungefähr. Wir sind nicht einmal noch am Ende des ersten Drittels unserer gegenwärtigen Kulturepoche. Aber der Weg geht jedenfalls dorthin, dass wir mit unserem Ich so weit kommen, uns unserer Freiheit bewusst zu werden, uns bewusst zu werden, dass wir als Ich-Wesen ein geistiges Wesen sind, dass uns das ganz klar bewusst wird. Und das wird es dann halt auch in immer mehr Details erkennen. Und dann eben auch die anderen Menschen wirklich ganz bewusst als geistige Wesen, nicht nur als körperliche Wesen, sondern eben auch als geistige Wesen wahrzunehmen, wirklich zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6052 Das Mysterium der Reinkarnation: Wesensglieder, Vererbung und autonome Ich-Entwicklung 01:40:52] ===&lt;br /&gt;
Weil in Wahrheit ist das etwas, was dann ein ganz anderes soziales Miteinander bringen wird. Weil was wird damit verbunden sein? Es wird dabei sein das Erkennen der anderen geistigen Wesenheit, also eben nicht das äußerliche Erkennen, sondern wirklich mit der Zeit: Wo kommst du her, karmisch gesehen zum Beispiel? Und diese Karma-Erkenntnis haben wir jetzt ganz im christlichen Sinn aufgefasst. Ich glaube, ich weiß es, ich habe es in früheren Vorträgen geschildert: Es wird immer so viel gesprochen davon, na ja, die Reinkarnationsidee, das kommt alles aus dem Osten. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das, aber der wesentliche Kern fehlt dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich die Bedeutung des Ichs drinnen. In Wahrheit sind die ganzen östlichen Reinkarnationslehren Seelenwanderungslehren. Und da geht es darum, dass gewisse Seelenkräfte weitergehen. Da ist vieles, was als Reinkarnation geschildert wird, ist eigentlich der Durchgang durch die Seelenwelt und die untersten Bereiche der geistigen Welt. Oder dann schon auch wieder in einem Erdenmenschen, kann schon sein, aber dann geht es gar nicht ums Ich, das da durchgeht, sondern es geht um bestimmte Seeleneigenschaften, die sich wieder in einem anderen Menschen verkörpern oder einen starken Anteil haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir nehmen uns seelische Kräfte mit, und das ist ja auch nicht zufällig, was wir uns für die neue Inkarnation herunternehmen. Da knüpfen wir ja sehr wohl auch an die Seelenkonfiguration an, die wir eben im früheren Leben hatten. Es hat sich zwar was verändert drinnen, aber nach Auswahl dessen wählen wir uns unsere Seelenkräfte, unsere Astralkräfte, die hineinkommen. Das ist nicht zufällig. Und wir suchen uns eben auch eine entsprechende Vererbungsströmung, weil da auch durchaus Ätherkräfte mitgehen. Es sind ja nicht nur physische Vererbungen, sondern es gehen Ätherkräfte mit, da gehen auch Astralkräfte mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir holen uns selber schon auch einen großen Teil aus der Astralwelt direkt selber, aber es geht auch einiges über das, was die Eltern und ihre Vorfahren in ihren Ätherleibern, in ihren Astralleibern mitgebracht haben. Das sind Kräfte, die in der Ätherwelt, in der Astralwelt da sind, und die führen uns aber dann eben zu Eltern hin, die eben diese Qualitäten besonders entwickelt haben. Das liegt drinnen. Also ihr seht, die Inkarnation eines Menschen auf Erden ist ein unheimlich komplizierter Vorgang in Wahrheit. Weil da ist etwas, was wirklich auf der physischen Ebene passiert, da ist etwas, was auf der ätherischen Ebene ist, da ist etwas auf der astralischen Ebene. Das sind alles Dinge, die wir wirklich über die Vererbung zum Teil mitbekommen. Dann ist das Ich. Das Ich vererbt sich nur selber. Das ist das Einzige, das wirklich nur von sich selbst abstammt. Das hat mit den Eltern überhaupt nichts zu tun, mit der ganzen anderen Reihe als Ich gesehen gar nichts zu tun. Ja, außer dass wir halt vielleicht diesen Eltern schon in einer anderen Konstellation früher einmal begegnet sind, dass wir Karma offen haben mit ihnen in der einen oder anderen Form. Aber das ist da die Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die neue Verbindung auch mit den Eltern oder die Verbindung zwischen Eltern und Kindern wird irgendwann einmal so sein, dass das Wesentliche die Verbindung von Ich zu Ich sein wird. Und das ist nichts, was dann zwangsläufig durch Vererbung gegeben ist, sondern das, was Beziehung von freien Menschen zu freien Menschen letztlich ist. Und dann kann durchaus – und das kann auch heute unter Umständen schon sein – die Beziehung zum Beispiel eines Kindes, das die Eltern aus irgendwelchen Gründen weggelegt haben und das dann adoptiert wird, dass die Beziehung zu den nicht blutsverwandten Eltern ein sehr, sehr gutes sein kann und gerade übers Ich ein sehr gutes sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist vielleicht nichts drinnen über die Vererbungsströmung. Da ist natürlich ein gewisser Einfluss schon über das ätherische und astralische Umfeld, in dem man dort lebt, das hat natürlich einen gewissen Einfluss drauf. Aber doch nicht so stark, wie wenn es über die direkte physische Vererbung geht, weil da geht eben auf jeden Fall auch schon was Astralisches, was Ätherisches mit. Natürlich, ein Kind, wenn es auch adoptiert wird, wird dann von der astralisch-ätherischen Umgebung, in der es aufwächst, auch wenn das nicht seine leiblichen Eltern sind, ist ein Einfluss da, aber der ist immer noch schwächer, als das, was sozusagen unmittelbar durch die Vererbungsströmung durchgeht. Da geht eben auch was durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6433 Christliche Liebe als Lebenskraft: Kosmische Verbundenheit und schöpferische Ich-Tätigkeit 01:47:13] ===&lt;br /&gt;
Aber die Zukunft wird sein, dass egal, ob es jetzt leibliche Abstammung ist oder Adoptivkindschaft ist oder Elternschaft ist, ganz egal, die entscheidende Beziehung wird die sein von Ich zu Ich. Das wird das Eigentliche sein. Das führt dorthin, dass die Liebe zwischen den Menschen, auch eben zwischen den Eltern und den Kindern, egal ob Adoptivkinder oder leibliche Kinder, dann ist es dort die wirklich christliche Liebe, die wirkt. Aber jetzt nicht im Kirchensinn bitte genommen, man darf das nur nicht zu pathetisch so nehmen, sondern das muss ganz ehrlich sein durch das Verhältnis, das von Ich zu Ich herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gehen die Eltern mit dem Ich des Kindes um, wie kommen sie ihm entgegen, und wie umgekehrt das Kind den Eltern, wenn es dann halt größer wird. Das Kind ist ja noch weit entfernt davon, wir sind alle noch weit entfernt davon, das wirkliche Ich zu kennen, aber das Kind braucht natürlich lange, bis es überhaupt entdeckt, was sein Ich ist. Das ist ein sehr, sehr langer weg. Ich meine, es ist schon ein entscheidender Punkt, dieses erste Ich-Erlebnis, das bei jedem Menschen da ist, aber nicht immer erinnert wird. Manche erinnern sich daran, wenn sie sich das erste Mal als Ich gefühlt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt als Wesen, das etwas ganz anderes ist als der Rest der Welt. Dieses Staunen: Ich bin da, und alles andere und auch alle anderen Menschen sind dort. Und der nächste Schritt zum höheren Ich-Bewusstsein – also ich mache jetzt einen Sprung, weil es viele kleine Schritte dazwischen gibt, aber nehmen wir mal gleich drei Stufen auf einmal – ist der, dass ich zu der Erkenntnis komme: Ich bin mit allen verbunden. Mit allen. Mit einmal dem Menschen, wurscht wer er ist, selbst wenn er mein Gegner ist, trotzdem bin ich mit ihm verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genauso mit den geistigen Wesenheiten, die in der Natur tätig sind, die die Pflanzen schaffen, die in den Steinen oder um die Steine wirken, also den Elementarwesen, die da sind, die in den Tieren wirken, auch wenn es Gruppen-Ich ist, aber dem zu begegnen, das ist einmal irgendwann das Ziel. Und diese Wesenheiten zu lieben, mit denen verbunden zu sein. Wenn diese Liebesverbindung da ist, dann geht wirklich ein Impuls vom Ich aus, aber wenn Liebe da ist, geht etwas an Ätherkraft über. Über das haben wir schon mehrmals besprochen, dass wirkliche Liebe etwas damit zu tun hat, dass man wirklich Lebenskräfte schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschen, mit denen man zusammen ist, aber natürlich auch der Natur in der Art, wie ich mit der Natur umgehe. Es wird nicht genügen, dass ich nur in der Klause sitze und den ganzen Tag meditiere. Man muss schon praktisch in die Natur hinausgehen, und man muss den anderen Menschen in der Praxis auch helfen. Nicht nur zu Hause: „Ich meditiere für den Frieden der Welt.“ Das ist schon gut, das soll man durchaus machen. Aber das alleine wird auch nicht reichen. Also es geht auch darum, wirklich anzupacken in der Welt, anderen Menschen zu begegnen, etwas zu tun für sie, etwas für die Natur zu tun draußen, das gehört dazu. Es gehört halt beides dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation dient eigentlich dazu, dass wir uns geistig so festigen, so bewusst werden, dass wir bewusst diese geistige Kraft in uns handhaben können. Ich sage es einmal so: diese wirkliche christliche Liebe zu verschenken, das ist eben auch etwas, was aus dem Ich-Bewusstsein heraus passieren muss. Das ist mehr als: „Ich bin eh zu allen Menschen lieb.“ Manche sind wirklich sonnige Menschen, und das hängt natürlich schon im Hintergrund mit ihrem Ich zusammen, aber es ist ihnen nicht bewusst. Sie sind halt sonnig, und das wirkt, und die anderen fühlen sich gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist noch nicht diese wirkliche Liebes-Lebenskraft, die ich eigentlich nur ausstrahlen kann, wenn ich ganz in meinem Ich bin und spüre eben auch letztlich diese Verbindung mit dem Christus drinnen. Dass ich spüre – und das fängt an damit, dass ich spüre –, dass in der Ich-Kraft, dass die unerschöpflich ist. Sie kann sich nicht erschöpfen. Im Gegenteil, je mehr ich verschenke aus ihr heraus, desto mächtiger wird sie im guten Sinne, nämlich mächtig sich zu verschenken. Und je mehr ich das tue, desto mehr spüre ich aber auch, welche Kraft ich da zur Verfügung habe, nämlich die Christuskraft, die sich mit uns, mit unserem Ich verbindet, und eben gerade, wenn ich aus der Freiheit heraus tätig bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist kein Unterschied dann mehr zwischen dem menschlichen Willen und dem Willen des Christus, zwischen dem göttlichen Willen letztlich. Es unterscheidet sich nicht. Die Gottheit gibt uns den Raum, aus dem Ich heraus Willensimpulse zu entwickeln, die die Gottheit, die der Christus in sich aufnimmt und verstärkt. Ich meine, das ist einfach dieser große Weg, der für den Menschen angedacht ist: dass sein Wille sich vereinigt mit dem göttlichen Willen. Wenn es heißt: „Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe“, so bezieht sich das nicht auf unser wirkliches geistiges Ich, sondern es bezieht sich auf unser Ego in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, was mein Ego will, geschehe, sondern was ich will, und dadurch und damit auch die Gottheit will. Das kommt dann zusammen. Aber das ist ein weiterer Weg dorthin. Aber um dorthin zu kommen, darum geht es eigentlich bei jedem geistigen Entwicklungsweg. Um das geht es: also dass wir mit dem Christus, mit der Gottheit, mit dem Höchsten Geistigen zusammen die Welt weiterbringen. Aber eben als Mittätiger, wie klein auch immer. Ich meine, es ist klar, wir sind noch weit entfernt davon, gleich jetzt die ganze Welt aus dem Impuls heraus heilen, retten oder sonst was zu können oder zum Guten zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6937 Schöpfungsmacht im Stofflichen: Kristallkräfte, Knochensystem und der Ursprung des Lichts 01:55:37] ===&lt;br /&gt;
Aber wir können zunächst in unserer Umgebung was tun dazu. Wir geben es weiter an die anderen Menschen, die Impulse auch. Und das ist eines der wichtigsten Dinge, dass eben auch in den anderen Menschen dieser Ich-Impuls zum Bewusstsein geweckt wird. Und das sind solche Anstöße. Das kann drinnen liegen in dem freundlichen Blick von einem Buschauffeur. Und er ist sich dessen noch gar nicht ganz bewusst, und der andere, der sieht es auch nicht, und trotzdem geht es. Daher, um kennenzulernen, wo unser Ich wirklich tätig ist, ist einer der wichtigen Punkte, sich selbst sein Leben zu beobachten, wo solche Momente sind, wo mir so etwas zum Beispiel begegnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder auch wo ich gespürt habe: Da ist jetzt von mir etwas ausgegangen. Aber besser ist es, zuerst einmal kennenzulernen dadurch: Wo ist mir das durch einen anderen Menschen entgegengekommen? Wo waren so Schlüsselmomente, an denen mich – ja, wenn ich es dann wirklich genauer durchdenke –, also so ein weckender Impuls gekommen ist, also eigentlich un Ich-Impuls gekommen ist? Der kann im Übrigen auch kommen durch die Natur draußen, weil eben ja da auch geistige Wesenheiten durchwirken, und die schenken mir auch etwas. Und wenn ich es wahrnehme, dann spüre ich das jetzt im weitesten Sinn Göttliche mit all den geistigen Wesenheiten, die da dranhängen, das durch die Natur zum Beispiel kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich eine Pflanze betrachte, einem bestimmten Baum begegne oder einem Tier, wie auch immer, ja, selbst in einem Kristall, wo sehr viel drin ist. Also gerade Kristalle sind ja etwas sehr, sehr Wichtiges, weil die Kristalle – darüber haben wir auch schon auf jeden Fall gesprochen, aber vielleicht noch nicht so deutlich und ausführlich –, die Kräfte, die die Kristalle bilden, die sie formen, und zwar wirklich bis in die inneren Feinheiten hinein, die hängen ganz stark mit der Ich-Kraft zusammen. Die sind wesensgleicher Natur, sind die stärksten Kräfte. Ich-Kräfte sind Kräfte, die eben bis ins Mineralisch-Physische hinein formend tätig sein können. Und das auch tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn wir uns inkarnieren, tun wir genau das, weil wir inkarnieren uns wirklich bis hinein auch ins Knochensystem, nur wir erleben das noch nicht. Es ist unbewusst für uns. Der große Unterschied beim Christus ist ja der, dass er sich wirklich bis ins Knochensystem hinein bewusst inkarniert. Er kriegt das mit, sozusagen. Er erlebt das. Da tun wir uns noch schwer. Aber in Wahrheit tun wir es, weil wir sind bis in die feinsten Feinheiten, wie unser Knochensystem gebaut ist – das hängt alles mit dem zusammen, was wir uns als Ich mitbringen. Nur es helfen halt sehr, sehr viele geistige Wesenheiten mit, um das zustande zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum kriegen wir das alles noch nicht so mit in unserem Bewusstsein. Das Große beim Christus war, dass er sich bis ins Knochensystem in die kleinste Kleinigkeit inkarniert hat und das bewusst miterlebt hat. Es ist ein bewusstes Miterleben. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie dieses Erleben ist. Also ich könnte das jetzt nicht in ein imaginatives Bild so ad hoc fassen. Aber es ist jedenfalls wie ein Durchleuchten bis in die Knochen hinein, so dass selbst die Knochen leuchtend werden. Und zugleich zu spüren, dass das aber die Kraft ist, die letztlich unseren ganzen Kosmos auch geschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch die Elohim haben ihr Schöpfungswerk nur dadurch in der Art machen können, wie sie es eben getan haben, dass der Christus durch sie gewirkt hat. Ich glaube, ich habe das auch schon un paar Mal erwähnt, dass ab dem Moment, wo die Elohim sagen – und die Elohim sprachen: „Es werde Licht, und es ward Licht.“ In dem Moment, wo sie zu sprechen beginnen, da wirkt schon der Christus durch sie. Sie bringen zuerst etwas mit, da wirkt noch nicht der Christus, zumindest nicht unmittelbar drinnen. Sie bringen also das herauf, was das Alte noch war, aber dann, um den Menschen schaffen zu können, um dieses Werk zu beginnen, dazu muss der Christus durch sie sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann heißt es in der Bibel, und die Elohim sprachen: „Es werde Licht.“ Ihr wisst, im Deutschen ist es so schön, dass da das Wort „Ich“ drinnensteckt im Licht. Es ist das lebendige „L“, die Ätherkräfte drinnen, und es ist das abschließende „T“, das der Einschlag des höchsten Geistes in Wahrheit ist. Das T ist in der Sprache das, wo das Geistige einschlägt und bis ins Physische hinein wirksam werden kann. Im guten Sinne wirksam werden kann. Und darum, der größte Frevel ist, diese Kraft, die da einschlägt, zu missbrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7359 Das Mysterium der Schwarzmagie: Luziferische Blendung und die starre Gegenschöpfung 02:02:39] ===&lt;br /&gt;
Zu missbrauchen in dem Sinn, dass man Diener wird eigentlich damit, mit dem, was man aus diesem Impuls tut, Diener wird der Widersacherkräfte. Das fängt schon an, wenn man sich noch ganz unbewusst ist, eigentlich noch gar nichts dagegen tun kann, weil man es überhaupt nicht mitkriegt, was da passiert. Aber ganz schlimm wird es dann dort, wenn man ganz bewusst diesen geistigen Impuls, der bis ins Materielle hineingeht, wenn man den dann bewusst den Widersachern zuführt. Aber das wollen sie, das ist das, was letztlich der schwarzmagische weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarzmagische Weg beruht darauf, dass primär die soratischen Wesenheiten – von denen geht es aus –, aber es wirken dann natürlich die ahrimanischen, die asurischen kräftig mit. Und der Luzifer tut auch das Seinige, dass wir uns wohlfühlen dabei, wenn wir das tun. Und daher: Viele, die den schwarzmagischen Weg gehen, fühlen sich sehr wohl dabei. Die fühlen sich gar nicht schlecht dabei. Sehen das auch gar nicht als verwerflich an irgendwo, im Gegenteil. Es ist nicht so finster in ihnen, weil der Luzifer erleuchtet sie ganz stark dabei. Aber sie sind halt auf dem falschen Weg irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind auf dem Weg dorthin, und sie wissen es auch, aber sie halten das also für einen guten Weg. Sie sind geblendet eigentlich. Also der Luzifer blendet sie dann auch diesbezüglich. Das ist also sehr schwierig. Aber jedenfalls, wenn diese Kräfte, die aus dem Geistigen kommen, eben auf diesen schwarzen Weg geleitet werden, dann ist es eben die schwarze Magie. Und darum sind die Widersacher und namentlich die soratischen Mächte so darauf aus, den Menschen in die Hand zu bekommen. Weil nur durch den Menschen können sie das erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können nicht so ohne Weiteres hinaufreichen zu den Engelwesenheiten, zu den regulären Engelwesenheiten, die sich von dort holen. Sie können es nur dann, wenn der Mensch anfängt, bei seiner eigenen, ihn begleitenden Engelwesenheit anfängt, den herunterzuziehen oder festzuhalten. Dann fängt es an. Dann fängt es an, dass auch in letzter Konsequenz die soratischen Wesenheiten an diese Engelwesenheit herankönnen, irgendwann einmal. Und sie mitnehmen können hinüber. Aber da ist sozusagen der Mensch die Schlüsselstelle für das Ganze. An ihm entscheidet es sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da sieht man aber auch, welche Bedeutung der Mensch in der Gesamtentwicklung drinnen hat, nämlich die entscheidende Stelle, ob die Schöpfung gut ausgeht oder schlecht ausgeht. Oder in welchem Maße sie gut ausgeht und in welchem Maße sie schlecht ausgeht. Also wenn es gut läuft, dann wird es nur in geringem Maße schlecht ausgehen. Das heißt, ein Teil geistiger Wesenheiten – also an Menschen, aber auch an Engeln, Erzengeln, Urengeln vielleicht – wird dort hinübergehen. Und ein größerer Teil wird mit dem Menschen hinüber auf die lichte Seite gehen, also wirklich in das neue Jerusalem aufsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die soratischen Wesenheiten wollen, dass möglichst viele Menschen, und durch die Menschen möglichst viele Engel, Erzengelwesenheiten usw. auch dort hineingehen, weil dann entsteht dort einfach un gewaltiges Reich. Und das ist eben ganz anders geartet als dieses Reich, aber es ist in seiner Art natürlich auch was Großes oder kann was Großes werden. Und das ist die Verführung an die Menschen, die schwarzmagisch arbeiten: dass da sozusagen eine Art Gegenschöpfung entsteht, in der aber eben die Menschen, die daran mitwirken, eine sehr wesentliche Position haben drinnen, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so klar ist ihnen das halt natürlich noch nicht, dass sie damit dann auch die Freiheit ihres Ichs letztlich opfern. Das sehen sie aber oft nicht oder erst sehr, sehr spät, und wenn sie es dann sehen, ist es zu spät, weil dann ist die Freiheit weg. Aber trotzdem bleibt eine mächtige Position, weil gerade die Menschen, die an dem mitarbeiten, steigen in der Gegenhierarchie – auf kann ich jetzt nicht sagen, sondern weiter hinunter, aber weiter hinunter heißt, dass sie kräftiger werden, dass sie mehr Einfluss dort haben, zwar nicht aus der Freiheit heraus, aber doch also Kräfte entfalten können, die halt sonst nur höhere Wesenheiten als der Mensch entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Verführung eben für die Schwarzmagier. Und es steht ja hinter dieser Welt letztlich trotzdem das Bild, dass sie in gewisser Weise die absolut perfekte Welt ist, in der alles seinen geordneten Platz hat. Eben um den Preis der Freiheit, der Aufgabe der Freiheit. Es geht alles darum, um diese absolute Ordnung, die aber eben eine letztlich tote Ordnung ist. Tot nämlich in dem Sinn, dass schöpferisch Neues eigentlich nicht mehr entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7784 Das Wagnis der Freiheit: Der kosmische Schöpfungsplan und die Angst vor Fehlern 02:09:44] ===&lt;br /&gt;
Es ist also, wie soll ich sagen, dieser Impuls, der von den soratischen Wesenheiten sehr zentral damit zusammen hängt, dass sie sehen: Da is jetzt eigentlich eine großartige Schöpfung entstanden bis zur Erde hin, aber jetzt entsteht da plötzlich ein geistiges Wesen wie der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist zwar schon vorbereitet, aber auf den früheren Stufen war das noch nicht abzusehen für diese Wesenheiten jedenfalls. Aber da ist jetzt ein Wesen drinnen, das die Freiheit hat. Und die Freiheit zu entwickeln heißt ja einerseits, dass das Göttliche in ihm lebt, aber es heißt auch, wenn er das nicht erreicht – also was mit dem Menschen geplant ist von der Gottheit, ihm die Freiheit zu schenken –, wenn er scheitert, dann hat er auch eine ungemeine Zerstörungskraft auf die ganze Schöpfung. Weil ab unserer Erdenschöpfung ist der weitere Fortschritt der Schöpfung darauf ausgelegt, dass wir mitarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was jetzt auf Erden noch passieren wird, ist die Vorbereitung dazu, aber für das neue Jerusalem wird es dann schon einen entscheidenden Einfluss haben. Die wird reich oder armselig sein, je nachdem, wie wir Menschen tätig sind hier auf Erden, wie wir uns hier entwickeln, was wir in die Welt hineinbringen. Und wenn wir versagen, versagt im Grunde die ganze Schöpfung. Dann wird jedenfalls das Ziel der Gottheit nicht erreicht. Das Ziel ist eben, eine Schöpfung zu machen, die unendlich bereichert werden kann, dass freie Ich-Wesen da sind, wo nicht mehr nur eine Quelle da ist, sondern wo dieser einen Quelle etwas entgegenkommt aus weiß ich nicht wie vielen Millionen, Milliarden Ichen, die dem entgegenströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein völlig neues Prinzip eigentlich. Das aufhört mit dem: Aus der Quelle strömt alles, und unten wird es empfangen. Und jetzt strömt was entgegen. Und darum kann man sich das neue Jerusalem – auch wenn es viele Schilderungen von Steiner gibt – nur schwer vorstellen. Aber es sich wirklich vorzustellen, welcher Reichtum da drinnen sein wird, da ist unsere Erdenwelt noch armselig dagegen. Das ist nur Wüste im Grunde. Das ist nur trockene Wüste im Vergleich zu dem, was einmal sein wird. Und es wird sein, weil es werden Menschen es auf jeden Fall schaffen, da bin ich mir sicher. Die Frage ist nur, wie viele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon wird eben abhängen, wie reich oder doch weniger reich dieses neue Jerusalem sein wird. Also es hängt von dem ab, wirklich das neue Jerusalem, von dem, was von oben kommt. Es senkt sich von oben herab, aber es muss was von unten entgegenkommen, sonst ist es nicht. Und das sollte man aber eben auch sehen, dass das eigentlich einer der – oder die, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke – die Hauptmotivation dieser soratischen Kräfte ist, dass sie einfach fürchten, dass das ganze Kapitel schiefgeht. Und dass alles das, was jetzt nämlich durch die... In Wahrheit, das könnte im Extremfall passieren, dass alles das, was durch die Stufe des alten Saturns, der alten Sonne, des alten Mondes und jetzt durch die Erde entwickelt wurde, dass das im Grunde alles scheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls nicht das Ziel erreicht, das möglich war. Und es ist der Schlüsselpunkt jetzt wirklich mit der Erdentwicklung insofern, dass bis ins Physische hinunter die Voraussetzungen geschaffen worden sind für den freien Menschen. Das ist das Wichtige. Bis in die Physis hinein ist es geschaffen, und fester sozusagen kann es nicht mehr werden. Und die soratischen Wesenheiten haben, wenn man so will, die Sorge, dass das alles scheitert, dass das nicht weitergehen kann so, sondern dass der Mensch, weil er es eben nicht schafft, mit seiner Freiheit umzugehen, das zerstören wird und zwar nachhaltig zerstören wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist der ganze Schöpfungsplan, so wie er unsere Entwicklungskette – diese siebenstufige Entwicklungskette vom Alten Saturn, über die Alte Sonne, über den Alten Mond, über die Erde, dann weiter zum neuen Jerusalem, oder neuen Jupiter, wie es Steiner nennt, dann weiter zur Neuen Venus und dann zum Vulkanzustand – die ganze Kette ist darauf angelegt, ein freies geistiges Wesen, ein vollkommen freies geistiges Wesen zu schaffen. Und dadurch eine Reichhaltigkeit der Schöpfung in der Zukunft zu ermöglichen, die bis jetzt undenkbar war. Das liegt nicht daran, dass es die Gottheit nicht für sich könnte. Aber die Gottheit braucht trotzdem die ganzen Hierarchien als Mitwirkende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letztlich hängt von dem, wie gut oder wie schlecht sie die Vorgaben, nennen wir es einmal so, die von der Gottheit kommen, wie gut oder schlecht sie umsetzen, davon hängt die Qualität ab letztlich, die die Schöpfung unten hat. Und darum – noch einmal betont, ich wurde mehrmals schon darauf hingewiesen, aber: Die Schöpfung ist doch vollkommen? Sie ist es nicht. Sie ist es nicht. Sie ist es nicht deswegen, weil sie darauf angelegt ist, dass der Mensch hier die Freiheit entwickelt und dass er mitarbeitet. Aus Freiheit, jetzt schon. Und wenn er scheitert daran, wenn er nicht will, wenn er nicht aus sich heraus tätig wird, dann wird die Schöpfung unvollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie ist es auch jetzt noch. Weil sie ist noch nicht zu Ende, sie ist noch im Gang. Also die Schöpfung ist nicht fertig. Sie ist in beständiger Veränderung. Und auch die Natur wird sich ändern. Und sie wird sich noch gewaltig ändern, auch zu dem Zeitpunkt, wenn wir nicht mehr so inkarniert sind auf Erden. Dann werden wir, wenn es gut geht, erst richtig mitarbeiten, da noch was zu tun. Es ist nicht so, dass dann, wenn wir weg sind, das gleich Schutthalde ist, sozusagen, die Erde. Nein, nein. Und das wird nämlich, was sich dann noch sich auf Erden, wie sich die Tierwelt umgestaltet, die Pflanzenwelt umgestaltet, selbst die Mineralwelt umgestaltet, das wird einen entscheidenden Einfluss haben, wie das neue Jerusalem ist zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses wird vollkommener oder unvollkommener sein, je nachdem wie die Menschen mitarbeiten. Aber die soratischen Wesenheiten sind eben genau die, die sagen: Ja, aber die hat doch schon einen Vollkommenheitsgrad erreicht, der ist gigantisch. Mit Hilfe des Menschen werden wir das noch ein bisschen weiterentwickeln, aber wir werden nicht das Risiko auf uns nehmen, dass das alles zerstört werden kann im Grunde oder scheitern kann. Das heißt, sie haben Angst davor, dass außerhalb der Gottheit ein freies geistiges Wesen entstehen könnte, weil damit ist eben immer das Risiko des Scheiterns verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7941 Starre Perfektion gegen lebendige Weltenfolge: Der kosmische Rang der Formgeister 02:19:01] ===&lt;br /&gt;
Und darum haben sie die heftigste Opposition gegen die Gottheit selbst, die die Freiheit nicht nur zulässt, sondern alles in die Wege geleitet hat, dass sie zustande kommt. Und darum ist diese erbitterte Gegnerschaft dieser soratischen Wesenheiten, die sozusagen ja eigentlich diese Gottheit, die das zulässt, die Möglichkeit des Scheiterns, also für das Schlimmste und Böseste überhaupt halten, was es nur geben kann. Es ist einmal interessant, das aus der Perspektive zu betrachten. Das ist jetzt kein Relativieren des Guten und des Bösen, aber man sieht, wie unterschiedlich das Wesenheiten sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine, die hohe göttliche Quelle, die natürlich noch viel höher ist als die soratischen Wesenheiten. Sie sind ja vergleichsweise trotzdem kleine Würstchen, wenn ich das so sage. Sie sind ja nur Geister der Form, entartete Geister der Form im Grunde, das sind sie ihrem Wesen nach. Also kleine Schöpfergötter. Aber diese kleinen Schöpfergötter sagen jetzt, die müssen verrückt geworden sein da oben, die lassen das zu, dass der Wurm Mensch da jetzt im Grunde alles ruinieren kann, wenn er nicht aus Freiheit im Sinne des Göttlichen arbeitet. Und das heißt, dass Freiheit etwas dazu bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wollen sie nicht riskieren. Sie sagen, die Schöpfung ist eigentlich reich genug. Wir müssen schauen, dass wir möglichst schnell da wegkommen aus diesem Weg, den diese Gottheit da oben eingeschlagen hat. Die sind ja sozusagen verrückt geworden, das den Menschen in die Hand zu legen, welche Zukunft aus dem herauskommt. Das kann alles scheitern, und es ist schon so viel gelungen, und das wäre alles verloren. Im Grunde, wenn der Mensch scheitert, ist die ganze Entwicklungskette vom alten Saturn bis hin zum neuen Vulkanzustand – der sozusagen jetzt die höhere Metamorphose des alten Saturns ist – die ganze Entwicklung wäre gescheitert im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich, die Gottheit könnte von vorn wieder anfangen. Abseits davon es auf irgendeine Art wieder neu probieren. Aber das muss man sich einmal vorstellen. Und der Mensch ist da sozusagen das Zünglein an der Waage drinnen. Auch wenn es ganz klein ist, was wir noch tun können, aber wir sind entscheidend dafür, ob es im Sinne der Gottheit läuft oder ob es zerstört wird im Grunde. Und das ist es im Grunde, was diese soratischen Wesenheiten verhindern wollen. Und es kommt ja nicht in Frage, dass da unten ein freies geistiges Wesen entsteht, sondern: Wir wollen alles das, was jetzt erreicht ist, bewahren und dann weiterbauen an dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenigstens wir als Geister der Form wissen doch mehr Bescheid als der Mensch da unten. Also wenn schon, bestimmen wir dann, was da weitergeht. Obwohl sie dann eigentlich nicht mehr wirklich sich abkoppeln von der großen Schöpferquelle, aber sie haben genug Potenzial, noch einiges zu tun. Also sie haben viel mitbekommen. Und es würde ihnen sozusagen genügen – das wäre ihr Ideal –, das, was jetzt ist, perfekt in dem Sinn zu machen, dass halt wirklich eine perfekte, aber nicht entwicklungsfähige Welt entsteht. Das würde ihnen reichen, das wäre das Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was jetzt sozusagen mit der Erdentwicklung erreicht ist, das könnten sie in Wahrheit nicht mehr höher entwickeln. Das Potenzial hätten sie nicht. Aber das wäre immerhin, wenn man jetzt die Fehlerhaftigkeit des Menschen ausmerzt – und das heißt ihm seine Freiheit nimmt, weil, ihr wisst noch, Ausspruch aus Goethes Faust: „Es irrt der Mensch, solang er strebt.“ Also das heißt, er macht Fehler um Fehler. Wenn man wenigstens diese Fehlerquelle ausschaltet, dann hätte man zumindest eine einigermaßen perfekte Schöpfung. Die kann sich zwar nicht weiterentwickeln, aber so wie sie ist, ist sie dann eigentlich prächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit könnten die soratischen Wesenheiten gut leben. Damit wollen sie leben im Grunde. Das ist eben nicht der Weg, der uns ermöglicht ist durch die Gottheit, der etwas viel, viel Größeres noch schaffen kann, was mehr ist als eine perfekte Welt, sondern wo letztlich der Weg bereitet ist, immer wieder neue Welten zu schaffen, die auf dem Wege zur Vollkommenheit sind, aber niemals in dem vollkommenen Zustand erstarren werden. Sondern wenn sie dort angelangt sind, sozusagen, wenn sie am Sprung zu dieser Vollkommenheit sind, dann lösen sie sich auf und es wird eine neue, noch höhere Welt geschaffen, die noch reicher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg ist den soratischen Wesenheiten verschlossen, aber sie würden sich begnügen sozusagen mit der einen, relativ vollkommenen Welt. Ich sage jetzt relativ vollkommen, weil sie ist in gewisser Weise vollkommen, aber sie sieht nicht, dass es immer wieder neue, andere, auch vollkommene Welten geben kann. Wieder als letzten Moment, und dann ist Zeit, es aufzulösen. Und ja, ihr seht, ich stottere jetzt herum, weil es ist einfach so groß, diese Dimension. Weil man sich – ich kann es nur noch einmal wiederholen – nicht vorstellen kann, wie reichhaltig schon die nächste Verkörperung unserer Erde, das neue Jerusalem, der neue Jupiter sein wird, verglichen mit dem, was heute ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prächtigste der Erde, was wir haben, ist nichts gegen das, was dann sein wird. Und das wird nichts gegenüber dem sein, was dann auf der neuen Venus sein wird. Und das ist nichts gegenüber dem, was auf dem Vulkan-Dasein dann ist. Und dann fängt es überhaupt erst richtig an. Und dann geht es überhaupt erst richtig los. Abseits davon, nicht danach, sondern abseits davon. Und dort ist der Mensch berufen oder hat dann dieselben Kräfte oder die vergleichbaren Kräfte – nur halt eben trotzdem ganz anders von der Art des Umgehens damit –, die einerseits die Geister der Form, die regulären, haben, die Elohim, die aber andererseits auch die soratischen Wesenheiten haben auf andere Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die stehen alle auf dem Niveau der Geister der Form. Und genau auf dem geistigen Niveau werden wir stehen, wenn wir die ganzen sieben Stufen durch sind. Und dann haben wir die Aufgabe, die während der Erdenschöpfung die Elohim hatten. Dann sind wir so weit, dass wir wirklich in kosmischen Dimensionen gestaltend wirken, und das wird dann noch ganz anders werden, als es jetzt ist. Das ist sinnlos, sich das vorstellen zu wollen, wie das sein könnte. Das ist also wirklich jenseits unseres Fassungsvermögens, es ist ja selbst das, was auf den zukünftigen Stufen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde nur insofern auch zu beschreiben und zu erfassen, insofern es karmische Folge im Grunde von dem ist, was in der Vergangenheit passiert ist. Man kann auf das neue Jerusalem deswegen vorblicken, weil da ist sehr viel drin, wird sich sehr viel an Karma erfüllen von dem, was auf dem alten Mond war. Dem ist die Erde vorangegangen, jetzt stehen wir in der Mitte, Erde, und das neue Jerusalem ist in gewisser Weise die karmische Erfüllung des Mondendaseins und hebt es auf eine höhere Ebene. Das wird drinnen sein dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=8947 Die zehnte Hierarchie: Todesüberwindung, Schöpferliebe und die kosmische Menschheitsverantwortung 02:29:07] ===&lt;br /&gt;
Und dann in der nächsten Stufe wird die alte Sonne verwandelt zur neuen Venus, zum neuen Venuszustand. Und da wird erst recht dann der Name Venus – Planet der Liebe, Kosmos der Liebe –, das wird dort noch eine ganz andere Dimension. Dann wird es schon eine große Rolle spielen auf dem neuen Jupiter, auf dem neuen Jerusalem, aber dort noch mehr. Und erst recht dann auf dem Vulkanzustand. Und es wird immer mehr in dem bestehen, dass aus jedem Wesen, aus jedem Wesen diese schöpferische Liebe ausstrahlt, diese Lebenskraft ausstrahlt, die mit dem Ich verbunden ist, mit dem menschlichen Ich verbunden ist, weil das menschliche Ich mit dem Christus verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann strömt wirkliche Lebenskraft aus. Und die Lebenskraft ist eigentlich das ganz Wichtige, alles gestaltend wirkt, lebendig gestaltet. Jeder Kosmos, jede Welt entsteht aus dem Lebendigen heraus. Also im Grunde ist daher immer die Frage: die Entstehung des Lebens, wie ist es entstanden? Eigentlich ist es ein Absterbeprozess, paradoxerweise. Das Urlebendige stirbt hinein in immer zähere Formen. Und dann sehen wir auch immer komplexere Lebewesen entstehen, und das Leben sprießt auf, aber eigentlich ist das ein Todesprozess in Wahrheit, wenn man es so ganz genau nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je höher was entwickelt ist – sei es bei den Pflanzen, sei es bei den Tieren, sei es beim Menschen: der Mensch, die Menschen als alle, die tragen am meisten den Tod in sich, in ihrem Wesen. Darum können wir auch unser Ich-Bewusstsein entwickeln. Bei den Tieren streift es bei den höchsten Tieren so knapp heran irgendwo. Ich habe schon gesprochen über Delfine und dergleichen, da ist so ein Hauch davon. Aber beim Menschen ist es am meisten. Aber der Preis dafür ist, dass wir das höchstentwickelte Lebewesen sind. Das denkt man halt, oder hat man langsam gesagt: „die Krone der Schöpfung“. Ich meine, jedes Tier ist hochentwickelt in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Pflanzen sind hochentwickelt, das ist es nicht. Aber was uns besonders auszeichnet: Wir tragen den Tod am stärksten in uns. Der bringt uns das Bewusstsein. Das heißt, wir müssen dem Tod in uns sehr dankbar sein. Und der führt uns zur Freiheit hin. Und aus dem aber die Möglichkeit, dann Schritt für Schritt zu lernen, einmal an einer ganz großen Schöpfung mitzuarbeiten als Hauptverantwortliche mit der Gottheit zusammen, unmittelbar. Also das heißt, so etwas zu tun, was bei der Erdenschöpfung war in dem Zusammenwirken der Elohim mit dem Christus, der durch sie wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch nicht zufällig, dass da gerade der Christus durch die Elohim durchwirkt. So wird es dann sein, dass wir gemeinsam mit der Gottheit, mit dem Christus... Wir sind dann die Elohim – werden sie dann nicht heißen, man kann sie dann immer noch Geister der Form nennen, aber sie werden anders sein als die Elohim jetzt, weil eben die Elohim es nicht aus der Freiheit heraus tun. Und bei der Menschheit wird es einmal so sein, dass der Mensch in kosmisch schaffender Dimension mitverantwortlich ist für die Schöpfung. Mitverantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim, die die Erde geschaffen haben, haben im Grunde das ausgeführt, was sie von der Gottheit zugeströmt bekommen haben. Wir strömen dann, wenn es gut geht, etwas entgegen. Und damit sind Welten möglich, die wirklich absolut jenseits jedes Vorstellungsvermögens für uns heute sind, weil das gilt ja wirklich schon für das neue Jerusalem usw. Aber was dann ist, wo wir überhaupt noch nicht hinschauen können, weil dann ja auch so eine große Freiheit herrscht, dass da karmisch nichts mehr mitgeht. Alles Karma, alles Weltenkarma ist aufgelöst dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es wirklich ein kompletter Neuanfang. Aber mit den Erfahrungen, die wir gemacht haben, die die anderen geistigen Wesen gemacht haben, weil es wird auch noch jetzt während der Stufen, die wir irgendwie überblicken können, wird es auf den Weg kommen, dass andere Wesenheiten der Freiheit teilhaftig werden. Also erstens einmal die geistigen Wesenheiten, die uns folgen, die man daher tatsächlich auch als Menschen bezeichnen kann – und zwar in einer Kategorie, so wie man sagt Engel, sagt man, meint damit die Engel, die Erzengel, die Urengel –, so werden sich neue geistige Wesenheiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, auf dem neuen Jerusalem wird es neue Ich-Wesen geben, und die kann man als Menschen bezeichnen. Und wir werden eine Stufe weiter sein, aber wir werden auch Menschen sein, aber Menschen sozusagen dann schon einer höheren Stufe, die zu den neuen Menschen dort auf dem neuen Jerusalem im gleichen Verhältnis stehen wie jetzt unsere führenden Engel zu uns hier unten. Und wir werden tatsächlich dann auch solche Aufgaben haben in ähnlicher Weise. Nur die fangen schon gleich von Anfang an mit einer höheren Stufe der Freiheit an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind jetzt, wie wir hier auf der Erde sind, die Vorkämpfer dieses Prinzips. Und wie gut wir da jetzt vorarbeiten, wird entscheidend dafür sein, wie schnell und wie stark diese Menschen des neuen Jerusalems ihre Freiheit entwickeln können. Natürlich, wir werden weiter wachsen und trotzdem immer eine Stufe höher sein. Aber sie werden sich trotzdem ganz anders entwickeln können als wir jetzt auf der Erde. Und Rudolf Steiner spricht ja davon, dass in der Zukunft eine neue, ganz neue Hierarchiestufe entsteht, die mit uns Menschen beginnt und die umfassen wird drei Arten, drei Stufen des Menschseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es über uns gibt die Engel, die Erzengel und die Urengel, so wird es auf dem neuen Jerusalem, auf der neuen Venus und auf dem Vulkanzustand drei verschiedene Stufen von geistigen Menschenwesen geben. Also das heißt, die ganze Hierarchiewelt wird anders werden dadurch. Und es ist eben nicht so, dass wir einfach jetzt: Na ja, jetzt gehen wir die nächste Stufe, dann sind wir Engel. Wir sind vergleichbar, wir haben eine vergleichbare Stufe wie die Engelwesenheiten, aber wir werden in vielem ganz anders sein als sie, eben vor allem in dem, dass wir die Freiheit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann werden wir eine Stufe erreichen auf der neuen Venus, wo wir vergleichbar sind den Erzengelwesenheiten, aber von Haus aus, aus der Freiheit heraus. Von Anfang an. Und dann sogar wie die Urengel, aus der Freiheit heraus. Drei Stufen des Menschlichen. Das heißt, das, was wir heute sind, ist die Vorübung dazu im Grunde. Das heißt, dass wir uns wirklich in die Hierarchien eingliedern, als eine ganz neue Dreiergruppe fängt es an im neuen Jerusalem, neue Venus, Vulkanzustand. Das heißt, das ganze Gefüge der Hierarchie entwickelt sich auch weiter damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, das war genug für heute. Es ist ein bisschen eine Perspektive, wo wir hingehen, aber auch als eine Perspektive, was an Widerständen da ist. Ich weiß, jetzt habe ich noch immer nicht das alles erzählt, was ich erzählen wollte. Es macht aber gar nichts. Es sind eh nur äußere, trockene Fakten. Aber was wir heute wenigstens gesehen haben: Es ist die Herausforderung da mit den soratischen Kräften, die sind der Kern eigentlich, um den es geht, und die gehen in den Schritten von 666 Jahrenund da wird ihr Eingriff immer intensiver, die Herausforderung immer intensiver werden. Das müssen wir sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müssen wir durchaus bis zum Ende der Zeit, wo wir uns auf Erden inkarnieren, mit dem müssen wir rechnen, dass das da stärker wird. Aber es wird im gleichen Maße, und hoffentlich sogar ein bisschen stärker, auch sich die Kraft des Menschen entwickeln. Also wir können durch unsere Freiheit, indem wir uns mit der Christuskraft verbinden, und es geht gar nicht anders… Das freie Ich ist untrennbar mit dem Christus verbunden und er untrennbar mit uns. Es lebt ein Teil der Christuskraft in uns. Aber nicht so, dass er uns in der Freiheit behindert, sondern ganz im Gegenteil, indem er unsere Impulse aufnimmt und zu seinen eigenen macht, sie mitnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da kann einem schon fast schwindelig werden, wenn man denkt, welche Verantwortung man damit trägt. Das sollte jedem bewusst sein, der überhaupt bewusst geistig streben will, dass es darum geht. Es geht nicht darum: Ich will halt die geistige Welt kennenlernen, damit ich mich besser zurechtfinde oder so, oder ich will eh recht nett sein, sondern es ist wirklich Mitverantwortung für die Weltentwicklung. Und das heißt, alles, was wir im geistigen Streben tun, hat mit dieser Verantwortung zu tun. Deswegen sollte man jetzt nicht gleich wieder einknicken: O Gott, wer soll das tragen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können. Wir können. Wir müssen nur immer wieder halt geistig uns aufrichten. Dann sind wir die Achse, die durchgeht. Und wir sind zugleich das, was die soratischen Kräfte zurückhalten kann. Und was die Widersacherkräfte – also die nicht-soratischen kommen einmal nicht mehr heran, das heißt, die werden in jedem Fall ausscheiden, die gehen einen anderen Weg. Das heißt, sie werden ihren Kosmos bauen, wie auch immer er sein wird, der wird mit unserem dann nichts mehr zu tun haben, es trennt sich. Und er wird eben auch mit der Gottheit als solcher nicht mehr in Verbindung stehen. Es ist also wirklich wie eine, na ja, Separatwelt, die davonzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf der anderen Seite steht die Perspektive zu größeren, reicheren Welten, die unvorstellbar sind, aber die kommen werden, wenn wir nicht scheitern. Wenn wir scheitern, dann läuft es eher in die soratische Richtung und es läuft in das halt – die perfekte Schöpfung, und das ist es. Das ist zu wenig. Es ist zu wenig. Es ist so wie bei großen Meistern, die Bilder malen. Es sind sicher nicht alle gleich gut, aber es gibt ein paar, wo man nicht sagen könnte: Ist das jetzt das perfekte Bild oder dieses oder jenes? Sie sind alle großartig und trotzdem nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Reichtum, um den geht es. Und die soratischen Wesenheiten sind froh, wenn sie das eine Meisterwerk haben. Das verehren sie sozusagen, und das reicht ihnen. Das ist perfekt genug. Und perfekt heißt in dem Fall: Noch ein Strichlein – wenn ich jetzt bei dem Bild, vom Bild bleiben darf –, wenn ich noch ein Strichlein dazu mache, kann es eigentlich nur mehr schlechter werden. Bis irgendwann ist es fertig und so ist es perfekt. Selbst bei unvollendeten Bildern kann das der Fall sein. Wenn er jetzt nur das letzte weiße Fleckerl zugemalt hätte, wäre es das nicht… Es ist was freigeblieben, und das ist vielleicht dann das Perfekte. Und jeder Strich mehr würde es schon wieder kaputt machen. Ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir es gut sein für heute. Ich danke euch fürs Dabeisein. Ich danke euch im Livestream fürs Dabeisein. Ich hoffe und denke, es hat alles funktioniert. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
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{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_204._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=32545</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-08-31T20:50:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Einleitung und 49. Wochespruch 00:00:42 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:204.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ|thumb|204. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 12. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/u5ponwxovymbs5appq9zf/204.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=l3ef7tvim7yi0anr3eo6yudox&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 204. Vortrags vom 12. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ&amp;amp;t=42 Einleitung und 49. Wochespruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
So, meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 204. Folge zur Apokalypse und dazu zum Einstieg der 49. Wochenspruch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Gedankenklarheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkend eigenen Geistes Wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In finstern Winternächten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und neigt dem nahen Weltentage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Innern Hoffnungsstrahlen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Das war jetzt ein bisschen holprig, ich lese gleich noch einmal. Ich verstehe es aber nicht, wenn ich das so lese. Also, noch einmal.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Gedankenklarheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkend eigenen Geistes Wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In finstern Winternächten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und neigt dem nahen Weltentage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Innern Hoffnungsstrahlen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also, man fühlt selber oder kann fühlen, unser Ich fühlt, also Gedankenklarheit, und in dieser Gedankenklarheit fühlen wir das Weltensein. Dem wenden wir uns zu, wirklich der Welt draußen, und gedenkend unseres eigenen Geisteswachsens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gerade in der Weihnachtszeit, in der Winterzeit ganz besonders ausreifen kann. Natürlich sammeln wir es das ganze Jahr über, aber in der Winterzeit können wir ganz bei sich sein, bei uns selber sein. Und da vertieft sich dieses, also dieses bewusste Ergreifen auch des Geistigen. Und jetzt neigen wir uns also zu dem nahen Weltentag. Also eben, wenn jetzt wieder die Sinneswelt so ganz zu erstrahlen beginnt im Licht. Im Winter ist es halt ein bisschen gedämpfter. Die Lichtzeit ist kurz, die äußere Lichtzeit ist kurz, dafür sind die Nächte lang. Dafür sind wir gerade in den Nächten halt lang auch in der geistigen Welt irgendwo. Wir sind ja jede Nächte, auch wenn wir nichts wissen davon vielleicht oder nichts mitnehmen ins Tagesbewusstsein, aber wir sind es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spielt sich auch wirklich sehr viel in den Nächten ab, dann gerade. Also namentlich in den heiligen 13 Nächten spielt sich sehr viel in unserem Inneren diesbezüglich ab, auch wenn wir es nicht mitkriegen. Es spielt sich auch ab bei Menschen, die sich jetzt nicht so intensiv mit geistigen Dingen beschäftigen. So ganz entkommen sie dem Geistigen trotzdem nicht. Es ist da. Wir könnten ja ohne das gar nicht existieren. Und wir leben eben sehr stark in der Winterzeit da drinnen. Oder es lebt in uns besonders stark eigentlich da drinnen. Und jetzt können wir uns erhoffen, dass wir etwas aber von diesem Geistigen ins Bewusstsein mitnehmen und mit dem gegenübertreten, was uns jetzt von außen entgegenkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir müssen halt immer, auch wenn wir das Geistige der Welt um uns beobachten wollen oder erfühlen wollen, wie auch immer, müssen wir etwas aus unserem Inneren dem entgegenbringen. Wenn wir nichts oder wenig entgegenbringen, dann nehmen wir auch wenig mit aus der Welt draußen. Die ist voll geistig. Es brodelt, auf Wienerisch gesagt, es wurlt. Es bewegt sich sehr lebendig, sagen wir mal so, wurlt heißt so, lebendig sich bewegen. Das ist da, aber wenn wir nicht eine entsprechende Kraft entgegenschicken, gehen wir ziemlich achtlos an dem vorbei. Es wirkt natürlich trotzdem etwas in uns herein, aber wir können viel mehr davon erfahren und bewusst ergreifen, wenn wir gerade in der Winterzeit unser Bewusstsein geschult haben, gelernt haben aus dem wachen Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=301 Vom Traumbewusstsein zur aktiven Schau: Die moderne Imagination 00:05:01] ===&lt;br /&gt;
Also aus dem Bewusstsein, wo wir ganz bei uns sind. Da ist im Winter die beste Zeit dazu, ganz zu sich selbst zu kommen, während wir im Hochsommer eben ganz draußen sind. Und das kann dazu führen, dass wir eigentlich ganz wegkommen von uns, dass wir hinausscweben, wir liegen am Strand in der Sonne und sind irgendwo da draußen. Es plätschert um uns das Meer, es saust leise der Wind darüber und wir sind eigentlich ganz weg. Kann ja sein, durchaus. Also da werden wir hinausgezogen. Aber dann mehr in die sinnliche Welt. Und da kriegen wir aber dann nicht so viel mit von der geistigen Welt, die dahintersteckt. Da müssen wir wirklich auch mit unserem Ich dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kann im Sommer sehr leicht sein, dass das ziemlich davonzischt. Das Astralische ist noch irgendwo so halb verbunden, aber auch ein bisschen gelockert. Und das fühlt sich sehr wohl vielleicht, wenn da das Meer so rauscht. Es ist ja schön auch. Aber wenn wir erkennen wollen, was da für Kräfte drinnen leben, wenn wir die Anregung des Meeres auch haben wollen – also gerade das Meer kann unheimlich stark Imaginationen anregen, aber dazu müssen wir trotzdem etwas entgegenbringen. Also so auf die alte Art, dass wir im Traum verloren hinausgehen und dann in die Imaginationen kommen, das passiert heute eigentlich immer weniger. Und wäre auch nicht das Gesunde, wenn es so ganz von selber passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wenn wir mit unserem Ich dabei sein wollen, dann muss unser Ich tätig werden. Also das heißt, wir müssen die Imaginationen, die sich uns entgegenbewegen, müssen wir ergreifen, formen, selber eigentlich in unserem Bewusstsein dann malen. Aber wir malen nicht irgendwas, nicht irgendwas x-beliebiges, sondern wirklich das, was uns geistig entgegenkommt. Ich habe ja öfter schon mal die Frage gestellt, zum Beispiel, wie schaut ein Engel aus? Und man könnte genauso fragen, wie schaut ein Elementarwesen aus? Die schauen alle gar nicht aus, wenn man es ganz genau nimmt, weil es keine sinnlich erfahrbaren Wesen sind. Und in all unseren Vorstellungsbildern sind immer sinnliche Elemente drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn wir sie wahrnehmen wollen, ist immer zuerst die Berührung da, das Spüren. Das kann manchmal sehr deutlich sein. Man weiß, da ist etwas. Man hat sogar den Eindruck: Ich weiß, was das ist, aber ich kann es noch nicht sagen. Nicht einmal mir selber, aber ich weiß es eigentlich. Und habe es aber trotzdem noch nicht in meinem Oberbewusstsein. Und dann muss ich anfangen, selber zu malen, sozusagen. Das ist nämlich wirklich ein guter Weg, auch zu einer Imagination zu kommen, das im Bewusstsein in ein Bild zu verwandeln, in ein symbolisches Bild, wie auch immer. Man merkt dem Bild dann an, dass es nicht einfach eins zu eins etwas Äußeres abbildet, weil es das so in der äußeren Welt gar nicht gibt, aber man malt etwas trotzdem mit den Stilmitteln des Sinnlichen, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den alten Hellsehern war es eben so, dass das ganz automatisch so passierte, dass sich das umsetzte in ein traumartiges Bild, aber doch sehr detailliert, doch sehr wach. Ein Traumbild, das im Wachen erlebt wird, aber eben nicht ein willkürliches Traumbild ist. Wobei kein Traumbild wirklich ganz willkürlich ist, aber es ist immer die Frage, ob es sich auf die geistige Außenwelt bezieht oder ob es sich einfach auf das bezieht, was in unserem Organismus vorgeht. Also die meisten Traumbilder, die wir normalerweise haben, hängen damit zusammen, dass Bilder aufsteigen, die etwas wiedergeben, was sich in unserem Organismus tut. Das können die wunderschönsten Bilder sein. Manchmal können es auch schaurige Bilder sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Kopfschmerzen hat, glaubt man, man ist in einer finsteren, engen Höhle, mit Spinnweben verhangen, da krabbelt alles Mögliche herum. Und dann wacht man auf und hat Kopfschmerzen. Und das kleidet sich im Bild. Aber wenn ich mich wohlfühle, kann ich auch eine Kuppelhalle erleben, strahlend, sonnendurchflutet, mit den herrlichsten Gemälden, wo die Engel flattern. Kann auch sein, je nachdem. Aber das sind dann Bilder, die eben mit unserem Organismus zu tun haben. Und beim wirklichen Hellsehen geht es ja vor allem darum, auch die geistige Umwelt, die geistige Außenwelt, wenn man so will, zu sehen. Wobei Innen und Außen auch ein sehr relativer Begriff ist, weil die übersinnliche Welt ist nicht räumlich eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=620 Jenseits von Raum und Zeit: Gesetzmäßigkeit und Erkenntnisklarheit im Schauen 00:10:20] ===&lt;br /&gt;
Also alles, was wir ins Räumliche übersetzen – selbst wenn wir sagen, die Sphäre der Engel reicht bis zur Mondensphäre, da leben sie –, dann darf man sich aber nicht vorstellen, dass da jetzt irgendwelche menschenartigen Wesen mit Flügeln in dem Bereich im Raum herumflattern. Das darf man sich nicht so vorstellen, sondern es ist nur so, dass, wenn man sich auf die Mondensphäre konzentriert, also ausgehend vom Mond und von der Bewegung des Mondes vor allem, dann kann man sagen, dass das uns einen Eindruck geben kann oder einen Anstoß geben kann, uns mit dem Weltbereich der Engel zu verbinden. Aber Weltbereiche eben nicht in einem räumlichen, sondern in einem außerräumlichen Sinne in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das wirkliche Geistige, das höhere Geistige, ist jenseits von Raum und Zeit in gewisser Weise. Auch jenseits der Zeit in gewisser Weise. Das kann man sich so schwer vorstellen. Aber auch das kann man in sinnliche Bilder umwandeln in gewisser Weise. So wie es beim Parzival – wir haben vorher gerade gesprochen, im Vorgespräch irgendwo, wie wir uns unterhalten haben – da heißt es ja so schön: „Zum Raum wird hier die Zeit.“ Das heißt, wenn wir in eine Imagination gehen, egal in welche Imagination wir gehen, dann gehen wir auch dort hinein, wo wir uns in der Zeit bewegen können. Das heißt, wir sehen dort Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft zusammen, schauen wir zusammen in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders natürlich die Vergangenheit als die Zukunft. Die Zukunft ist das Feld der vielen, vielen Möglichkeiten. In der Vergangenheit das, was in gewisser Weise gestorben ist in Wahrheit. Und die Zukunft ist das, was möglich ist, wenn wir jetzt in der Gegenwart einen Entschluss fassen, tätig werden. Und natürlich die anderen geistigen Wesen auch tätig werden. Und Zeit hängt ja überhaupt zusammen mit der unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeit der geistigen Wesenheiten. Die gibt es in jedem Feld, schon bei uns Menschen fängt es an. Manche sind schon weiterentwickelt, sind schon voraus, andere sind nur ein bisschen hintennach, wobei das jetzt gar nichts Abwertendes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist für die ganze Menschheitsentwicklung notwendig, zum Beispiel, dass alte Fähigkeiten, die der Mensch, der schon weit voraus ist, alle schon verloren hat, in Wahrheit. Weil man kann das nicht so eins zu eins mitnehmen, man muss was Altes verlieren, um es vielleicht auf neue, höhere Art wiederzugewinnen. Aber es ist eben dann anders. Also zum Beispiel, wenn ich im modernen Sinn imaginativ schauen will, dann ist das nicht mehr wie ein altes Hellsehen. Das hat einen ganz anderen Charakter und wir müssen viel aktiver, viel bewusster dabei beteiligt sein. Und dann kann es auch dieselbe Klarheit bekommen, die wir im streng logischen Denken drinnen haben. Da wissen wir, wie das zusammenhängt. Da können wir logisch alles verfolgen, wie das zusammenhängt, und wir sind uns bei jedem Schritt bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=844 Das luziferische Erbe: Entwicklung des Ich-Bewusstseins und der Meditation 00:14:04] ===&lt;br /&gt;
Das alte Hellsehen war im Grunde so, dass wie ein Traumbild eben von selbst das Bild aufgestiegen ist. Und dann hat man unter Umständen zunächst gar nicht so genau sagen können, was es ist. Ja, es erscheint vielleicht eine engelartige Gestalt, es ist aber keineswegs klar, von wo der herkommt. Also ob das jetzt durchaus luziferische Engel sein können, waren es auch großteils. Also gerade beim alten Hellsehen waren es vielfach luziferische Engelwesenheiten, die erschienen sind. Und zwischendurch einmal eine reguläre auch, aber die überwiegende Zahl waren luziferische Engelwesenheiten und denen haben wir viel zu verdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Luzifer hat ja viel Gutes gebracht. Wir hätten unser ganzes Seelenleben, nämlich das spezifisch menschliche Seelenleben, das ja eben ganz anders ist als das der regulären Engel, das hätten wir nicht bekommen, wenn wir nicht in enger Verbindung gestanden wären mit den luziferischen Wesenheiten. Das ist eine Gabe Luzifers. Ja, es führt letztlich dazu, dass wir ein Ego entwickeln, ja, dass wir Egoisten werden, was wir aber als Menschen auch sein müssen bis zu einem gewissen Grad. Wir sollen es nur nicht einseitig sein, sondern es geht darum, dass wir das als Basis nehmen. Das brauchen wir. Wir hätten sonst unser ganzes reiches Innenleben eigentlich nicht. Das habe ich ja schon erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Engel haben dieses Innenleben in der Art, wie wir es haben, nicht. Wenn sie in sich hineinschauen – ist schon wieder ein räumlicher Begriff, der eigentlich nicht stimmt –, aber wenn sie sich selbst zuwenden, sagen wir es einmal so, dann kommt Geisterfüllung von oben. Und dann spüren sie alles, nur nicht sich selbst. Also ihr Ich-Bewusstsein ist dann eigentlich ganz ausgelöscht. Sondern es ist die Geisterfüllung von oben. Sie nehmen das wahr, was durch die ganze Kette der Hierarchien oder der ganzen Pyramide der Hierarchien, wie man es nennen will, zu ihnen herunterströmt von der Gottheit. Das nehmen sie wahr, und aus dem entwickeln sie Willensimpulse, etwas zu tun für die Welt, heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann erst, wenn sie ins Tun gehen, tätig werden, dann erleben sie an dem, wie sie die Welt verändern durch ihr Tun, an dem erleben sie sich selbst. Dort erleben sie ihr Ich-Bewusstsein. Aber ein Engel könnte nicht sagen: Ja, ich gehe jetzt meditieren. Da braucht er nur, wenn er etwas Vergleichbares machen würde, dann geht er ja in sich, aber dann kommt Geisterfüllung von oben und er ist nicht mehr selber dabei. Wenn wir heute im modernen Sinn meditieren wollen, sollen, können, dann müssen wir ganz bei uns sein. Ganz wach bei uns. Also Meditationen, die man halb verträumt, sind keine Meditationen. Das bringt nichts. Also da muss man ganz bei sich auch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=844 Der Weg zur Inspiration: Bildverwandlung, Farbensphäre und karge Symbole 00:17:19] ===&lt;br /&gt;
Das ist eben die Kunst des neuen imaginativen Sehens als nächste Entwicklungsstufe, die kommt. Und in der stehen wir drinnen jetzt in dieser Entwicklungsstufe, auch wenn man es noch nicht so deutlich merkt. Aber auf das gehen wir zu, dass eben ein imaginatives Denken, dass die geistigen Hintergründe des Weltgeschehens wahrnehmen kann, aber wahrnehmen kann dadurch, dass wir sie, wie soll ich sagen, schauend ergreifen, ertasten, malen. Da tut man nicht einfach nur einer willkürlichen Fantasie nachgehen, sondern dann ist es ganz konkret, dass wir die geistige Welt erfahren und diese Erfahrung aber selber in ein Bild bringen. Ganz wach. Ganz wach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es natürlich heute auch noch Hellseher vom alten Schlage gibt, die halt noch diese traumartigen, halbbewussten Schauungen haben. Aber das ist nicht der Weg in die Zukunft. Tatsächlich ist es so, und Rudolf Steiner selber ist dafür ein ganz schlagendes Bild: Wenn man ein neues Schauen entwickeln will, muss man das alte Schauen überwinden. Und Rudolf Steiner selber war als Kind schon hellsichtig, und das war noch ein altes Hellsehen. Und das spiegelt sich aber noch wider in Schilderungen, in Mysteriendramen, zum Beispiel das Märchen vom Quellwunder. Das ist ganz deutlich ein Erlebnis, das er selber hatte, auch in einer ähnlichen Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist natürlich künstlerisch jetzt aus- und umgestaltet, aber es hat einen biografischen Hintergrund. Ich meine, wie im Grunde alles geistige Schauen bis zu einem gewissen Grad einen biografischen Hintergrund hat, inklusive aller Vorleben, die man hatte. Man schaut das oder kann das schauen, was mit der eigenen Aufgabe zu tun hat. Nichts anderes. Das, was einen geistig nichts angeht – nämlich deswegen nicht angeht, weil man einfach nicht bereit dafür ist noch und die geistige Welt ist unheimlich reich –, gewisse Dinge haben eng oder weniger eng mit einem zu tun und manche Dinge zunächst noch gar nicht. Es wäre ein Irrtum zu glauben, der Geistesforscher, ein Hellseher, der kann alles schauen, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So einfach ist das nicht, sondern es hängt mit der ganz spezifischen Aufgabe zusammen, die er sich vorgenommen hat für dieses Leben. Es funktioniert nicht nur aus bloßer Neugierde oder aus bloßem Interesse, sondern man muss bereit dazu sein. Das ist ganz wichtig und es muss auch dann ein Impuls sein, der eine gewisse Wirkung in die Welt bringt. Es ist nicht mehr Selbstzweck. Also sozusagen schauen in die geistige Welt – ich sage es jetzt ganz bewusst – aus Neugierde, das funktioniert nicht. Da kann man durchaus auch was schauen, aber dann sind es luziferische Bilder, die dann heute völlig ungesund sind. Weil da gaukelt uns dann der Luzifer im Grunde halt vor, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er macht es uns schmackhaft mit den schönsten Bildern und leitet uns damit aber auf völlige Abwege. Aber wir fühlen uns unheimlich wohl, bis wir halt dann merken plötzlich: Ups, da ist jetzt der Abgrund. Aber da ist es dann schon sehr spät, das zu merken. Also darum ist heute wichtig der Schritt, bewusst dabei zu sein. Und dann is die Klarheit im imaginativen Schauen, im lebendig gestaltenden imaginativen Schauen, so klar, wie sie nur sonst sein kann in der Mathematik. Dass zwei und zwei vier ist, zumindest im normalen Zahlensystem, das kann man durchschauen. Ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kannst du nicht drübergehen, dass jemand sagt, zwei und zwei ist fünf, wäre mir lieber. Wenn es ums Geld geht, das man kriegt, ist das wahrscheinlich der Fall, aber das funktioniert nicht. Man ist an die Gesetzmäßigkeiten der Welt gebunden. Und die Gesetzmäßigkeiten der Welt sind nichts anderes als die Taten der geistigen Wesenheiten, die diese Welt beständig ordnen, geordnet haben, aber beständig auch weiter ordnen. Die drückt sich darin aus. Und diese Gesetzmäßigkeit, die ergreifen wir sozusagen mit unserem modernen, imaginativen Schauen. Und darum ist oft auch wirklich das Gefühl da: Ich spüre, da sind geistige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, das ist der nächste Schritt, ich weiß eigentlich sicher, dass sie da sind, ich weiß eigentlich auch, wie sie sind, aber ich kann es noch nicht sagen. Und mit der Zeit kommt dann aus dem Erleben, aus dem Nacherleben durchaus auch heraus, dass ich es in ein imaginatives Bild wirklich gestalten kann. Und dann wird es mir auf einmal klar. Indem ich das Bild gestalte, wird mir klar, was ich da eigentlich schon vorher wahrgenommen habe, ohne es noch zu schauen in Wahrheit, ohne es erst recht zu verstehen. Weil ich muss wirklich dann voll verstehen, was ich da schaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn ich es jetzt einmal malen kann, das Bild, habe ich natürlich schon einen gewissen Eindruck, aber ein volles Verständnis kommt erst, wenn ich die nächste Stufe erreiche, die Inspiration. Die Inspiration, dass ich die erreiche – also Inspiration heißt so viel wie: Das Bild, das ich gemalt habe, fängt mir an, wirklich etwas zu erzählen. Im übertragenen Sinn, nehmt irgendein Gemälde von einem großen Meister her, nehmt an, ihr kennt das jetzt noch gar nicht, das ist neu für euch. Man geht heran, man sieht einmal, was alles drauf ist, und dann fragt man sich: Was wollte der Maler eigentlich da sagen mit dem Bild? Weil er will etwas sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch hinter jedem Gemälde steckt eigentlich eine Inspiration, und die ist das noch tiefere. Und was muss ich tun? Ich muss das Bild eigentlich auslöschen. Also gerade beim imaginativen Schauen ist das Wichtige, dass ich das Bild, das ich mir jetzt endlich einmal mühsam geschaffen habe – und das ist für den modernen Menschen, wenn er auf moderne Art imaginativ schauend wird, mühsam, das Bild aufzubauen. Es ist eben nicht so schnipp einfach da. Bis es so weit ist, das dauert. Es kann Stunden dauern, es kann Tage dauern, es kann Jahre dauern, es kann sogar Jahrzehnte dauern. Es kann durchaus sein, dass man in jungen Jahren ein entscheidendes Erlebnis hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stehe vor einer Blumenwiese oder was. So wie dort der Eindruck ist, wie dort die Blumen stehen, das berührt mich einfach ganz tief. Und das ist etwas, was ich nicht vergesse, was mich begleitet. Oder eine Sonnenaufgangsstimmung zum Beispiel. Ich kann mich immer noch an plastische Details erinnern, da waren wir von einer Fahrt nach Kärnten herunter. Wir hatten dort ein Seminar, und das hat schon in der Früh begonnen. Das heißt, ich bin rechtzeitig in der Früh weggefahren, dass ich noch rechtzeitig dort bin. Ich bin nämlich nicht am Vortag schon gefahren, sondern am selben Tag in der Früh. Ich glaube, ich bin um vier Uhr oder was aufgestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann habe ich auf der Fahrt erlebt, allmählich den Sonnenaufgang. Die Fahrt geht Richtung Süden, ich bin richtig mitgefahren mit dem Sonnenaufgang. Das hat wirklich eine gute Stunde gedauert, bis dann wirklich die Sonne hervorgetreten ist. Und wie die gemalt hat dann an den Wolkenfetzen, dabei war es eigentlich fast ein strahlend blauer Himmel, aber ganz leichte Dinge, und da waren Farbpaletten, also die unmöglichsten, die undenkbarsten Farbkombinationen, die es da gegeben hat, und die haben sich ununterbrochen lebendig entwickelt. Und also ein Eintauchen in die Farbenwelt, das hat was zu tun, in Wahrheit, da steckt sehr viel dahinter, da steckt die astrale Welt sehr stark dahinter, gerade besonders hinter den Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben, auch wenn wir sie sinnlich erleben, ist zwar nur ein Abglanz natürlich durch unser Sinnessystem, aber was abgeglänzt wird, ist eigentlich die astralische Welt. Das heißt also, auch wenn man dann Imaginationen sehr bunt malt, dann ist sehr viel Astralisches drinnen. Wenn stärker das höhere geistige Element drinnen ist, dann können sie sehr farblos – will ich nicht sagen –, aber dann tritt das Farbelement zurück, dann tritt mehr ein Formelement hinein, das sich bis in ein symbolisches Bild verwandeln lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann dann durchaus sein, dass die Schauung so geht, dass ich eigentlich jetzt kein reiches Bild sehe, aber es kommt schon durch die Inspiration, und die Inspiration hilft mir dabei, das in ein sehr karges, einfaches Symbol, in ein Zeichen vielleicht nur hineinzuverwandeln. Also ihr könnt vielleicht von den Widersachermächten, kann das sein, oder sonst was, das sich in ein Symbol kleidet. Also zum Beispiel so Wesenheiten wie die soratischen Wesenheiten, die könnte man nie in ein treffendes, imaginatives Bild verwandeln, das jetzt farbig ist, auch nicht einmal in ein Bild, das wirklich in erfassbare Gestalten sich kleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da weiß ich nicht, dass man irgendwelche dunklen Gestalten sieht. Mit den ahrimanischen Wesenheiten geht das sehr gut, mit den asurischen geht es auch noch irgendwie. Aber die soratischen Wesenheiten lassen sich eigentlich nur durch ein Formprinzip ausdrücken: dieses grausliche Bild mit dem Widerhaken drinnen. Es ist ein ganz einfaches Symbol, das sind im Grund ein paar Striche. Ich will es jetzt gar nicht zeigen. Du brauchst nur nachschlagen, brauchst auf AnthroWiki gehen, Sorat eingeben, dann seht ihr irgendwo den scheußlichen Widerhaken, der da drinnen ist. Und der hat tatsächlich, wenn man sich wirklich darauf einlässt, eine sehr unangenehme Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist das Bild, das dann geschaffen wird aus dem Erlebnis: Ich begegne soratischen Wesenheiten. Sie sind ja da, sie wirken in der Welt. Ist nicht die angenehmste Erfahrung ist in der Regel auch nicht eine Erfahrung, die man sehr bald macht. Da muss man schon relativ gut entwickelt sein, dass man das wirklich herankommt, dass man dieses Formprinzip als Erlebnis hat. Aber das ist auch keineswegs willkürlich. So wie unsere Buchstaben nicht ganz willkürlich entstanden sind. Sie sind dann natürlich vielfach umgeformt worden. Und da war es dann schon die menschliche Willkür vielfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und klar, bei den vielen Druckschriftarten zum Beispiel gibt es 100.000 Formmöglichkeiten, aber trotzdem muss ein A irgendwo als A erkennbar sein und ein B als B, wenn es jetzt um die lateinische Schrift geht. Aber ich kann mit der Fantasie jetzt alles Mögliche gestalten. Aber gerade bei diesen wirklichen Symbolen, die sehr karg sind, da gibt es eigentlich gar nicht viele Variationsmöglichkeiten, interessanterweise. Also jetzt den soratischen Widerhaken künstlerisch auszugestalten, bringt uns dem Verständnis der soratischen Wesenheiten nicht näher. Da hat man das Treffendste und Sicherste also in diesem ganz kargen Symbol im Grunde drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=1039 Die 666-Jahre-Rhythmen: Templerorden, Weltökonomie und moderne Kontrollmechanismen 00:17:19] ===&lt;br /&gt;
Ja, also das sind mal ein bisschen ein paar Splitter dazu wieder, aber ich will heute nicht endlos über das sprechen, weil sonst kommen wir nie dazu, was ich euch erzählen wollte, schon lange ein bisschen ausführlicher erzählen wollte: eben wie dieses Zusammenströmen der Mondenreligionen und der Sonnenreligion des Christus, wie das ausschaut und wie sich das aber auch im Äußeren historisch entwickelt hat, welche Impulse dazu notwendig waren und welche Impulse dabei eine Rolle gespielt haben. Und da haben eben zum Beispiel sogar auch die soratischen Wesenheiten eine deutliche Rolle gespielt, eine sehr starke Widersacherrolle gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es hängt zusammen mit der Zahl des Tieres, die eines Menschen Zahl ist, die Zahl 666, die sich aber punktuell, könnte man sagen, verwirklicht hat um das Jahr 666 nach Christus. Also 666 nach Christus und das immer wieder in Abständen von 666 Jahren eine Verstärkung dieses Impulses kommt. Also ein starker Impuls war in der Zeit des Mittelalters dann. Das war etwa um die Zeit, wo der Templerorden vernichtet wurde. Das war also die gravierendste Folge dieses Impulses und hat zunächst einmal natürlich negative Wirkungen gehabt, aber es hat auch positive Seiten gebracht. Es hat also die Entwicklung neu gelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder man kann so sagen, es sind die soratischen Wesenheiten wieder gescheitert mit ihrem Impuls. Es ist ihnen zwar gelungen, den Templerorden zu vernichten im Grunde, das ist wirklich ein soratischer Impuls. Und in den Prinzipien des Templerordens war sehr viel drinnen. Es war die Anlage drinnen, namentlich auch bis hinein zu dem, ein neues Wirtschafts- und Geldsystem zu schaffen, das ganz anders gewesen wäre als das, was wir heute haben und was uns heute große Probleme macht. Da war dort schon der Keim drinnen, eine ganz neue Weltordnung zu machen, in wirtschaftlicher Hinsicht, also gerade in praktischen Dingen. Und das ist verhindert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Templer konnten umgehen mit Gold in Hülle und Fülle, weil sie haben es geschürft, sie haben es gefunden. Sie hatten Gold zur Verfügung. Das ist ja auch ein Thema in den Mysteriendramen, im zweiten Mysteriendrama sehr stark darin. Da geht es in einer zentralen Szene darum, dass die Kirche ein Grundstück wieder zurückhaben will, das sie den Tempelrittern verkauft hat, billig verkauft hat, weil sie eigentlich nichts angefangen hat mit diesem öden Landstück. Nur die Templer haben dort reiche Schätze gefunden und haben sie benutzt, aber um das Geistesleben zu fördern in Wahrheit, also um das Christliche eigentlich zu fördern, aber in einer freien Weise zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat der Kirche nicht so sehr gepasst, und es hat vor allem dem Philipp dem Schönen, dem französischen König, nicht gepasst, weil der wollte das Gold haben. Und das hat man sich halt dann so ziemlich aufgeteilt. Also die Kirche ist Konkurrenten losgeworden, und der Philipp der Schöne hat sein Gold bekommen. Aber viel Freude hatte er nicht lang, weil er dann wirklich kurz nachdem der letzte Großmeister hingerichtet wurde – weil er trotzdem zu seiner Aussage gestanden ist... Und wenn er sozusagen um Vergebung gebeten hätte, dann hätte er begnadigt werden können. Wäre sicher trotzdem im Kerker, in Haft geblieben, aber er hätte begnadigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn er sozusagen sein Geständnis bestätigt hätte, dann hätte es in eine wahrscheinlich lebenslange Kerkerhaft umgewandelt werden können. Das wollte er nicht und ist stattdessen halt dann in Paris am Scheiterhaufen verbrannt worden. Und es ist sehr interessant – eine kleine Nebenbemerkung –, dass es Vermutungen gibt, dass genau zu der Zeit Dante Alighieri, der damals ja auch schon in Verbannung war, auch in Paris war. Und Dante war vermutlich ein – na ja, nicht Mitglied des Templerordens, aber er war verbunden mit dem Templerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab also auch die Möglichkeit, dass Laien, die nicht in den Orden eintreten, dass die geistig sehr stark damit verbunden sein konnten. Und das dürfte bei Dante der Fall gewesen sein. Und vor allem hat er einiges mitbekommen vom wirklichen geistigen Hintergrund, vom esoterischen Hintergrund des Templerordens. Und davon ist viel auch in seine Göttliche Komödie eingeflossen in Wahrheit. Er hätte sie nie so schreiben können, wenn er nicht diesen hintergrund gehabt hätte. Ich meine, er hatte auch einen großen Lehrer, der jetzt auch nicht Mitglied des Templerordens war, aber er hat selber auch einiges mitbekommen, dadurch, dass er eben die Templer kannte, und die wirklich esoterische Lehre der Templer kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber alles einmal vernichtet worden durch den Impuls von 666. In der zweiten Stufe jetzt – das ist jetzt, glaube ich, 1332 ist das Jahr, kurz vorher wurde der Templerorden vernichtet. Man muss immer denken, wenn jetzt so ein Jahr ist, wo sich die Zahl 666 wiederholt, dann passiert nicht jetzt genau in dem Jahr, das Jahr geht an, 1. Jänner, und jetzt passiert es. Es wirft seine Schatten voraus und es wirkt auch nach. Und das ist so die Mitte, in der es wirkt, aber es wirkt also gut – gut, sage ich mal – ein Jahrhundert davor schon beginnt es zu wirken an in Wahrheit, und es wirkt mindestens noch ein Jahrhundert nach in der Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da passieren entscheidende Schritte. Wir stehen auch in einer solchen Zeit drinnen, weil die dritte Wiederholung der 666 war 1998. Es ist ja damals auch in anthroposophischen Zusammenhängen viel darüber gesprochen worden vor dem Jahr 1998, interessanterweise danach kaum mehr. Weil scheinbar hat sich äußerlich gar nicht so viel geändert. Es hat sich aber sehr viel geändert. Also die ganzen Dinge, die passiert sind am Anfang des neuen Jahrtausends, hängen sehr stark damit zusammen. Und eben auch die Sachen 9/11, was in Amerika passiert ist, nicht dass das so wichtig ist, aber wichtig sind die Folgen, die daraus gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben die Welt verändert. Die haben die Welt verändert in dem, was einfach verständlicherweise einerseits, aber katastrophal für die Welt ist, was immer mehr zu Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle geführt hat. Und was ein extrem starker Impuls ist gegen die Freiheit. Alles, was nicht der Regel entspricht, ist schonmal grundsätzlich verdächtig. Und wer nicht so denkt, ist überhaupt verdächtig. Das ist von dort ausgegangen, ist aber heute der Impuls, der überall ist. Man kann also nicht sagen: Jetzt sind nur die Amerikaner schuld oder was. Dort ist das halt passiert. Dort war halt eine gute Gelegenheit, dass der Knalleffekt einmal passieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Wirkung ist überall in jedem Staat der Welt heute vorhanden. Und im Grunde keiner der Staatslenker, der Regierenden kann dem entkommen in Wahrheit. Sie schaffen es nicht, sie stecken drinnen. Alle, alle zusammen. Und es ist dadurch eine immense Misstrauenswelle gekommen in die Welt und andererseits wieder ein blinder Glaube an das, was gerade als richtig erklärt wird, als Mittel dagegen. Das ist bei allen, man kann das verfolgen in der Corona-Krise. Das war der nächste große Schritt. Weltweit. Weltweit. Die Wirkungen weltweit, nicht lokal begrenzt. Das darf man nicht unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=2470 Kosmischer Ursprung der Sorat-Mächte: Die Gegenhierarchie seit dem Alten Saturn 00:41:10] ===&lt;br /&gt;
Da sind gewaltige Wirkungen da, und die erfordern aber auch ein gewaltiges Gegenarbeiten aus dem Geistigen. Und zum Beispiel, wenn wir jetzt wieder ein bisschen zurücksteigen: Der erste deutliche Einschlag ist ja auch interessant, dieser starke Einschlag, wo diese soratischen Wesenheiten wirklich erstmals ganz, ganz stark in Erscheinung treten. Vorher sind sie auch schon da, natürlich. Sie sind da schon seit Anfang der Weltentwicklung, unserer Weltentwicklung, die wir überschauen können. Seitdem sind sie da. Aber auch selbst auf den planetarischen Entwicklungsstufen, kosmischen Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen sind, auch da sind sie schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind da gewesen schon vom ersten Moment an, weil sie sind aus einer früheren oder – ihr wisst, ich sage immer – abseits davon gelegenen Entwicklung herausgegangen, ehe überhaupt unsere erste Entwicklungsstufe, der alte Saturn, begonnen hat. Ich sage abseits davon, weil Zeit in unserem Sinne bestenfalls bis zum Anfang des alten Saturn zurückzuverfolgen ist. Bei dem anderen kann man nicht sagen, es war vorher. Es war abseits. Man kann nur bemerken, dass am Anfang, als der alte Saturn beginnt, eine ganze Menge geistiger Wesenheiten schon da sind. Sonst hätte es ja auch die Schöpfung des alten Saturn nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt also nur allein an die Gottheit, natürlich sowieso, die Trinität als solche sowieso. Aber dann sind es ja wesentlich, zum Beispiel die Throne, die Geister des Willens, die ihre Willenskraft ausströmen, und aus der entsteht die Saturnwärme. Und der alte Saturn war nur reine Wärme, kann man sich halt gar nicht vorstellen. Reine Wärme. Nicht einmal ein Luftelement, nicht einmal das dünnste Luftelement. Und ganz am Anfang dieser alte Saturn, diese Saturnwärme, nicht einmal raumartig, sondern zeitartig nur. Kann man sich auch schon wieder nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nichts, was wir so eins zu eins in unsere sinnlichen Vorstellungsbilder übersetzen könnten. Das geht erst in späteren Phasen der alten Saturnentwicklung. Da fängt es an, einen gewissen Sinn zu machen. Das ist also sehr schwer zu sprechen darüber. Aber es sind jedenfalls geistige Wesenheiten von Anfang an da. Und dazu zählen auch die soratischen Wesenheiten, die damals noch relativ klein sind, aber immerhin schon Ich-Wesenheiten sind. Das heißt, fertige geistige Wesenheiten. Also die kommen hier herein bereits, damals. Und sie entwickeln sich auf ihre Art auch weiter natürlich, steigen auch auf, allerdings, man könnte sagen, sie steigen ab vielleicht eher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie werden stärker. Sie werden stärker. Das heißt, sie sind damit stärker als welche Wesenheiten? Auf dem alten Saturn entstehen als neue, als geistige Wesenheiten die heutigen Urengel, die Archai. Darum heißen sie Urengel, weil sie bis zum Uranfang zurückgehen, unsere Entwicklungskette, die über sieben Stufen geht. Dort machen sie sozusagen ihr – sehr unter Anführungszeichen – Menschentum durch. Nicht, dass sie irgendwie so ausgesehen hätten wie wir, aber sie werden dort eigenständige Ich-Wesenheiten. Allerdings nicht mit Freiheit begabt, aber sie bekommen ihr Ich. Der Ich-Funke wird gezündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den soratischen Wesenheiten ist das abseits davon, oder wenn ihr wollt, davor passiert. Aber davor passt halt eben nicht, weil die Zeit dann nicht mehr läuft. Aber sie waren jedenfalls schon im ersten Moment, wo der Saturn da ist, wie die Archaien nicht einmal noch wirklich entstanden waren – weil die sind auch nicht sofort am Anfang entstanden, sondern erst im Laufe der Zeit –, waren die soratischen Wesenheiten schon da. Und sie waren vollentwickelte Ich-Wesenheiten bereits damals. Sie hatten ihr Ich bereits, also abseits unserer ganzen Entwicklungskette entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher waren sie von Anfang an da und hatten dann die Entwicklungsstufe, eine vergleichbare Entwicklungsstufe, die wir als Menschen haben werden, wenn es mit uns zum neuen Jerusalem hinübergeht. Das ist vergleichbar der Entwicklungsstufe, die die soratischen Wesenheiten hatten im ersten Moment schon des alten Saturn. So werden wir mit einer vergleichbaren Konstitution, wenn man es so nennen will, werden wir auf den neuen Jupiter bzw. das neue Jerusalem hinübergehen. Nur die soratischen Wesenheiten haben sich dann weiterentwickelt. Zwar zur dunklen Seite hin weiterentwickelt, aber es gibt im Grunde eine ganze Gegenhierarchie, könnte man sagen, die in den dunklen Bereich hinuntergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=2835 Elohim, Archai und Asuras: Der Schöpfungskampf um die menschliche Freiheit 00:47:15] ===&lt;br /&gt;
Und die soratischen Wesenheiten waren also engelartig, könnte man sagen, auf dem alten Saturn. Sie waren erzengelartig, aber halt in die dunkle Richtung, auf der alten Sonne. Sie waren urengelartig auf dem alten Mond. Und sie sind negative, schwarze Geister der Form während unserer Erdentwicklung. Das heißt, sie sind absolut ein Gegenpart zu den Elohim, zu den Schöpfergeistern unserer Erde. Die Elohim – das andere Wort dafür ist Geister der Form. Elohim ist der hebräische Ausdruck, aber um näher ihre Kraft, ihre Aufgabe zu schildern, hat Rudolf Steiner sie Geister der Form genannt, weil sie es sind, die tätig die Formen unserer Erdenwelt, unseres ganzen damit verbundenen Kosmos hervorgebracht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben das geformt. Und mit Hilfe im Übrigen auch der Urengel dann, also der Archai, der jetzigen Archai. Die waren auch notwendig, die höchsten sieben Archai waren notwendig, damit sie gemeinsam mit den Geistern der Form unseren Kosmos, wie wir ihn heute haben, geschaffen haben. Das sind nämlich die sieben Schöpfungstage. Die sieben Schöpfungstage sind nicht irgendwelche definierten Zeitabschnitte in unserem modernen Sinn, die man mit einer Uhr stoppen könnte, sondern sie sind die wesenhafte Zeit in gewisser Weise. Und wesenhafte Zeit heißt, sie bringen die Schritte hervor, die zu all den Formen führen, die wir heute in der Natur haben, auch bis in unseren Organismus hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ausführende Organe sind diese Archai, diese Urengel, die Schöpfungstage. Daher ist ja später im Mittelalter öfter gesprochen von den sieben schöpferischen Geistern Gottes. Das sind genau die. Jakob Böhme zum Beispiel spricht ganz deutlich von den sieben Schöpfergeistern Gottes. Das sind genau die. Die stehen also eine Stufe unter den Elohim. Sie nehmen von den Elohim die Schöpfungsgedanken entgegen, aber sie haben die Aufgabe, das jetzt in die Tat umzusetzen, und bedienen sich dabei wieder unter ihnen stehender Wesenheiten. Aber sie gliedern das, sie schauen also, dass da ein richtiger Ablauf der Entwicklung stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die soratischen Wesenheiten haben im Prinzip, verfügen sie über dieselbe Kraft oder eine gleichartige Kraft wie die Geister der Form, wie die Elohim. Das heißt, man kann also durchaus in gewisser Weise sagen, dass sie ein absoluter Gegenpol zu dem sind, was in der Schöpfungsgeschichte in der Bibel beschrieben wird. Dort wird beschrieben, was die Geister der Form, die Elohim, mit Hilfe der Archai tun. Und es gibt aber das Gegenbild dazu, und das sind die soratischen Wesenheiten mit ihren Dienern, mit den dunklen Archai, mit den dunklen Urengeln – das sind die sogenannten Asuras, mit denen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, in jedem Schöpfungsprozess – die Schöpfung is ja nicht zu Ende, sie läuft ja noch. Es ist ja nicht so, dass das jetzt fertig ist, sondern es läuft. Wir sind drinnen in den Schöpfungstagen in gewisser Weise. Wäre auch ein riesiges Thema, über das einmal zu sprechen, wie das zusammenhängt. Aber es ist zugleich von Anfang an die Gegenkraft drinnen. Es wirken die soratischen Wesenheiten, die eben auch vom Range letztlich der Geister der Form sind, jedenfalls dieselben Kräfte haben, nämlich formend in die Welt einzugreifen. Das heißt, Gedankenformen zu bilden, nennen wir es einmal so, also geistige Formen zu bilden, die aber einen anderen Charakter haben als das, was von den guten Göttern gewollt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo= Das Mysterium des Knochensystems: Inkarnation Christi in die tiefste Physis 00:52:36] ===&lt;br /&gt;
Und da zum Beispiel ist ein ganz starker Impuls drinnen, zu verhindern, dass der Mensch auf Erden die Freiheit entwickeln kann. Daher ist ein ganz starker Angriff einmal, bis in den physischen Leib des Menschen zu verhindern, dass der physische Leib es hergibt, dass der Mensch mit dessen Hilfe die Freiheit entwickeln kann. Wir haben gerade die Möglichkeit zur Freiheit dadurch bekommen, dass wir uns bis in einen mineralisch-physischen Körper inkarniert haben. Das machen die Engelwesenheiten nicht, das machen die Erzengelwesenheiten nicht, das machen die Urengel schon gar nicht. Und der Mensch macht es. Er ist ein geistiges Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist das erste geistige Wesen, das bis in die feste Materie hinein absteigt, weil zumindest in Form unseres Knochengerüstes tragen wir das in uns. Obwohl die Knochen in Wahrheit nicht so tot sind, wie man glaubt. Das weiß man ja, dass Knochenbrüche in der Regel ganz gut heilen können. Der Knochen als Ganzes ist etwas sehr Lebendiges, aber er besteht aus Millionen, Milliarden von winzigen Kalkkristallen, also phosphorsaurer Kalk hauptsächlich, der drinnen ist, der eingelagert ist durchaus in bindegewebsartige Schichten. Es ist ein wunderbarer Verbundwerkstoff, könnte man sagen, wenn man es technisch ausdrücken will, wie unser Knochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, der noch viel genialer ist als die Verbundwerkstoffe, die wir heute entwickelt haben, nämlich in seiner Flexibilität, in seiner Vielseitigkeit und in seiner Regenerationsfähigkeit. Trotz allem, Knochen können sich heilen wieder. Also natürlich, wenn ich die Hälfte abschneide, kann es nicht mehr ganz regenerieren, aber Brüche oder dergleichen ohne Weiteres. Also da ist das Wunder des Knochensystems, dass da etwas ist, was in sich vereinigt etwas unglaublich Lebendiges mit dem absolut Tot-Mineralischen. Darum war das ganz Wichtige, dass der Christus, als er sich auf Erden verkörpert hat, sich bis in das Knochensystem hinein, bis in die feinsten Feinheiten des Knochensystems hinein inkarniert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sozusagen gerade dort eben den Kampf aufnimmt, aus seinen gewaltigen Lebenskräften, die er hat, mit dem Stoff, der unheimlich starke Todeskräfte in gewisser Weise in sich hat, trotzdem aber was Großartiges ist. Jeder Kristall ist eigentlich ein Wunder. Aber es ist zugleich aber auch in dem Stoff konzentrierteste Todeskraft in gewisser Weise. Weil dass es stofflich wird, da wirken die Widersacher mit, selbst in der Leibeshülle, in der sich der Christus verkörpert hat. Auch da sind diese Kräfte drinnen. Man dürfte zum Beispiel nicht glauben: Jetzt der Christus, jetzt hat er sich inkarniert, und wenn er nicht am Kreuz gestorben wäre... Das hätte erstens schon einmal nicht funktioniert, weil dann hätte seine ungeheure Lebenskraft, seine ungeheure geistige Kraft den Körper zersprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einmal das Erste. Dass wir leben können, ohne den Körper zu zersprengen – weil im Grunde in unserem Ich auch die Kraft drinnen liegt, den Körper zu zersprengen. Und wir tun es auch irgendwann einmal, nur es dauert halt, es dauert 70, 80, 90, 100, 110 Jahre vielleicht, dann wird es schon schwierig, aber dann zersprengen wir ihn auch. Weil die Ich-Kraft muss es zersprengen, sie muss es früher oder später zersprengen, genauso wie die makrokosmische Ich-Kraft irgendwann einmal unseren physischen Planeten zersprengen wird. Irgendwann ist es mit dem auch zu Ende. Er lebt zwar sehr viel länger als wir, aber ewig lebt er auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Erde wird einmal zerfallen. Selbst die Sonne wird einmal zerfallen. Die ist weniger betroffen von diesen Kräften, weil dort das Feinste materialisiert ist und die Sonne eigentlich in Wahrheit ein übersinnliches Gebilde wäre, wenn nicht die Widersacher trotzdem auch die Sonne angegriffen hätten. Und gerade die soratischen Kräfte spielen dabei durchaus eine wesentliche Rolle. Die soratischen Kräfte werden ja auch bezeichnet als der Sonnendämon, zugleich aber auch als der Erdendämon. Beides ist richtig. Beides ist richtig. Daher wird unsere Sonne auch sterben, genauso wie unsere Erde sterben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=3503 Der Durchgang durch die Gottverlassenheit: Standhaftigkeit und die Formel „Ich trage mich“ 00:58:23] ===&lt;br /&gt;
Da müssen wir uns jetzt noch nicht wirklich Sorgen machen, weil wenn das erfolgt und wir halbwegs unsere geistige Aufgabe erfüllen können, hier auf Erden sind wir längst nicht mehr in einem stofflichen Körper inkarniert. Ihr wisst ja, wir haben ja öfters darüber gesprochen, eigentlich hört es schon so im siebten oder achten Jahrtausend auf. Einzelne schon im sechsten Jahrtausend, die dann so weit sind, dass sie nicht mehr einer physisch-stofflichen Verkörperung bedürfen, sondern ihre weitere Entwicklung auf dem Weg zu immer mehr Freiheit auch in einem nicht mehr sinnlichen Bereich tun können, also an sich arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit wir überhaupt den Impuls der Freiheit entwickeln konnten, dazu mussten wir halt gerade in das Dichteste hineinkommen, eben um hier – und das ist die Notwendigkeit – zumindest für eine gewisse Zeit, für eine kurze Zeit, aber doch von allen guten Geistern verlassen zu sein. Bis auf den Funken unseres Ichs drinnen. Das ist das Wichtige. Daher ist ein wichtiger Impuls auf dem Weg zur Freiheit, dass jeder mensch, egal wer, ob er jetzt noch wenig entwickelt ist und seinen Weg weitergeht, oder ob er jetzt schon ein großer Eingeweihter ist, irgendwann muss er durch den Punkt durchgegangen sein oder muss in Zukunft durchgehen durch den Punkt, wo er von allen guten Geistern verlassen ist und es keine andere Stütze gibt als das Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings findet man dann heute das Göttliche in sich, den Christus nämlich in sich. Aber dazu gehört dieses Erleben der Verlassenheit. Das ist ein ganz großer Übergang dann auch in der Art, wie soll ich sagen, des religiösen Erlebens. Im Grunde bis heute und immer noch weitergehend ist noch sehr stark die Vorstellung: Ich wende mich der Gottheit zu, ich verehre die Gottheit und bitte darum, sie soll schauen, dass die Dinge hier für mich gut laufen. Nur das muss immer mehr übergehen in das Ding: Sie werden dann gut laufen, wenn ich aus meinem Ich, aus der Freiheit heraus gut handle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Gedanken habe, gute Gefühle entwickle, die mit der Welt im Einklang sind. Heißt nicht, dass ich immer nur sanft und friedlich sein muss, heißt es überhaupt nicht, weil manchmal ist durch zu viel Sanftheit und lieber nicht Eingreifen – ich bin ganz friedlich – sind die schlimmsten Dinge passiert, weil die anderen sich nicht aufhalten ließen dadurch. Es ist schon ein großer Sonderfall gewesen, das, was der Gandhi geleistet hat, dass er doch nicht so kleine Teile des Volkes dazu gebracht hat, wirklich einfach freiwillig auch in den Tod zu gehen oder das zumindest zu riskieren, ohne irgendwelche Hassgefühle, ohne Aggression, ohne sich zu wehren eigentlich gegen den Feind, sondern einfach, wenn die Panzer rollen, sich einfach auf die Straße davor hinzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis zu einem gewissen Grad dann auch das Glück hatten, dass die Engländer zumindest so weit zivilisierte Menschen waren, dass sie nicht einfach darübergefahren sind. Es gibt schon genug Regionen, wo das ohne Wimpernzucken passiert. Und da opfert man sich halt dann. Aber ein Zeichen muss man jedenfalls setzen, und da braucht man viel Energie und viel Kraft in sich. Das sind zum Beispiel Dinge, die verwandelter Zorn sind. Zorn über Ungerechtigkeiten zum Beispiel, die in der Welt passieren. Aber dieselbe Kraft, die jemand jetzt aus Zorn entwickelt, weil da etwas passiert, was einfach absolut ungerecht ist und wo er vielleicht als junger Mensch geradezu ausrastet oder was und dreinschlagen will, dieselbe Kraft brauche ich aber, um im Guten dann etwas daraus zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich die Kraftintensität. Sie wird dann anders angewendet. Und der, der sich vor den Panzer legt, der braucht die Kraft, um dort durchststehen, dann wirklich, bis der Panzer vielleicht so weit vor ihm stehen bleibt, wenn er Glück hat. Und wenn nicht, dann rollt er halt darüber. Und er bleibt trotzdem liegen. Ich meine, das sind jetzt sehr, sehr krasse Beispiele natürlich, aber wir brauchen diese starke Kraft in uns. Und da ist wirklich wichtig, dass das Ich aber die Kontrolle darüber hat. Weil die Astralkräfte in uns, in denen das Ego zunächst lebt, die haben einen ganz starken Instinkt, zum Beispiel das Leben in der Situation nicht aufs Spiel zu setzen oder sich zu opfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erzähle das mit Absicht mit einem drastischen Beispiel, dass es besonders markant wird. Aber in kleinen Abstufungen gibt es das tagtäglich irgendwo. Das heißt, da muss wirklich das Astralische in dem Moment ganz beherrscht sein vom Ich. Das heißt, ich muss mich in der Hand haben, komplett in der Hand haben in dem Moment. Ich muss meine Ängste überwinden, muss sogar vielleicht meinen Selbsterhaltungstrieb überwinden, alles das. Und standhaft bleiben. Selbst wenn ich liege vor dem Panzer, bin ich standhaft eigentlich, auch wenn ich in der Horizontalen bin. Das macht es im Übrigen noch schwieriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen auch so, dass, wenn man diese Kraft aufwendet, das sehr wohl eine starke Wirkung hat. Also es ist bekannt, gerade aus Kriegsszenarien oder so, Kriegsgefangene oder wie man mit ihnen umgeht: Die, die aufrecht stehen, sich aufrecht halten können – sei es also wirklich äußerlich aufrecht oder von der inneren Haltung her –, die haben die größte Chance, davonzukommen. Die sich ducken, ihr ganzes Inneres verkaufen, sagen: Wurscht, ja, jetzt mache ich auch mit, die trifft es am schnellsten. Es ist typisch. Das sieht man immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn jetzt Gefangene durchgetrieben werden und wo sie jetzt angeschoben werden von den anderen Soldaten: Tempo, Tempo, Tempo! Die, die den Kopf einziehen, die kriegen die Prügel drauf. Die, die nicht mit Überheblichkeit, aber aufrecht gehen, die haben die größte Chance, durchzukommen. Das ist so wie ein Schutzschild irgendwo. Kann trotzdem einmal passieren, aber die Chance is wesentlich größer. Das ist instinktiv. Also gerade die weniger entwickelten Menschen, die primitiveren Menschen, wie es oft unter dem Soldatenvolk ist – das ist vielleicht gar nicht der höhere Offizier –, und der haut mit dem Gewehr zu. Er zieht dir eine drüber, dass du vielleicht gleich einen Schädelbruch oder was hast, nur weil du zu langsam gehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das durchsteht, stehen bleibt, obwohl er eigentlich nicht mehr kann und trotzdem durch sein Ich kann, weil dann das wirklich schlagend wird, dass man Kräfte mobilisiert, die man normal nicht zur Verfügung hat, und dann das wahr wird, dass es heißt: Ich trage mich. Ist eigentlich geradezu ein wichtiger Meditationssatz: Ich trage mich. Die Affen zum Beispiel können sich selber nicht tragen, die hängen in ihrem Skelett drinnen. Ja, manche Menschen hängen auch mehr drinnen. Braucht man nur die Haltung beobachten. Aber der wirklich freie Mensch trägt sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=4105 Der Wärmeleib des Alten Saturn: Asuras und der Angriff auf die menschliche Physis 01:08:25] ===&lt;br /&gt;
Ich meine, es ist ja so, wenn wir bewusstlos werden, dann fallen wir um. Dann schaffen wir das in der Regel nicht mehr. Also so im Stehen schlafen, ohne sich noch irgendwo anzulehnen, das ist sehr, sehr schwer. Ich meine, es geht im Extremfall auch, dann muss das Ich aber wirklich sehr, sehr stark sein, dann kann man in den eigentlich schönen Theta-Zustand gehen. Das heißt, man geht schon in etwas Schlafartiges hinein und trotzdem ist das Ich noch wach genug, es geht nicht ganz raus und hält den Körper noch. Weil das Wir-uns-Halten ist nur das Ich. Wenn das Ich weg ist, dann kippt man um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werdet ihr sagen: Wie bei sogenannten ichlosen Menschen, die liegen auch nicht alle auf der Straße. Dann ist zumindest eine ichartige Wesenheit drinnen. Es ist dann nicht das Menschen-Ich drinnen, sondern es ist eine ichartige Elementarwesenheit drinnen. Ohne das geht es nicht. Also der Mensch in unserer körperlichen Statur, wie wir heute sind, mit dem Wesensgliedergefüge, das wir als Menschen haben, ist es nicht möglich, auch nur eine Sekunde ohne Ich zu existieren. Es muss halt nicht unbedingt das eigene Ich sein. Es kann eben ein Elementarwesen sein, das ein Ich hat. Es gibt Elementarwesen, die auch ein Ich haben. Die meisten haben keines, kein eigenes individuelles Ich, aber es gibt welche, die das haben. Das sitzt halt dann drinnen bei den sogenannten ichlosen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn Rudolf Steiner auch gesprochen hat, dass es irgendwann kommen wird, im dritten Jahrtausend, in dem wir drinnen stehen – aber das dauert noch ein ganzes Jahrtausend fast, wir haben es erst angekratzt –, dass da die Inkarnation Ahrimans kommen wird, dann ist eben auch kein Menschen-Ich drinnen, sondern dann ist wirklich dieses ahrimanische Ich drinnen. Und das ist in diesem Sinne dann auch ein ichloser Mensch, wenn man so will, nämlich ichlos bezüglich des Menschen-Ichs, das ist dann eben nicht drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt viele Spekulationen, wann das sein könnte oder was. Damit es geschehen kann, sind allerdings noch einige Veranstaltungen notwendig, dass sich ein wirklich höheres, ahrimanisches Ich darin verkörpern kann, und da muss noch einiges umgestaltet werden im physischen Leib des Menschen. In den Feinheiten, nicht, dass das jetzt gleich mal komplett anders ausschaut, aber in den Feinheiten, namentlich also in der Gehirnstruktur und diese Dinge, den Feinheiten, die da drinnen sind, sind Voraussetzungen notwendig, dass eine wirkliche Inkarnation Ahrimans möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also das sind aber eben alles Dinge, die unterstützt werden jetzt durch die soratischen Kräfte. Das sind die, die da von unten das anfeuern im Grunde und eben auch dann die Asuras dazu bringen. Die Asuras greifen auch bereits so deutlich in den physischen Leib ein. Das hängt damit zusammen, dass unser physischer Leib, man soll es nicht glauben, schon veranlagt wurde in seinem ersten Keim auf dem alten Saturn, auf der reinen Wärmewelt. Das Erste, was vom Menschen da ist, ist der physische Leib. Aber natürlich hat das noch überhaupt nichts zu tun mit dem, wie wir heute ausschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir ein bisschen einen Vergleich nehmen, könnte man sagen, es hat etwas zu tun mit unserer Blutwärme. Also stellt euch den Menschen vor, nehmt alles weg, die Haut, das Fleisch weg, sogar die Knochen weg. Lasst nur das Ader-System einmal, dann lasst die Adern auch noch weg und nehmt nur das Blut. Also abstrahiert alles andere, nehmt das Blut. Jetzt nehmt aber die Blutflüssigkeit auch noch weg und nehmt nur die Wärme, die durch die Adern durchströmt, weil eben gerade durch das Blut wird ja der Körper erwärmt. Jetzt nehmen wir nur mehr die Wärmeströmung. So war der physische Leib des Menschen auf dem alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der Gestalt, wie wir sie jetzt haben, aber ein in sich geschlossenes Wärmegebilde, das durchzogen ist von Wärmeströmungen, die sehr differenziert sind. Wie auch bei uns. Wir sprechen zwar von einer mittleren Bluttemperatur von 37 Grad im gesunden Zustand, aber in Wahrheit differenziert sich das. In den verschiedenen Organen ist es anders, abhängig von dem, was wir tun, variiert es, es ändert sich ununterbrochen. Es ist also unheimlich lebendig daher, die Wärme in uns. Wenn ein Ofen was ausstrahlt, das ist relativ unlebendig. Da strahlt halt die Wärme hinaus und je weiter wegs ist, desto mehr kühlt es sich halt wieder ab irgendwo, aber das ist relativ eintönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sich etwas verändert, dann weil eine Luftströmung ist, weil die Wärme mit der Luft mitgeht irgendwo im freien Raum, wo keine Luft ist und sonst auch nichts wirklich, also wo es leer ist, dann strahlt die Wärme nach allen Seiten aus, gleichmäßig nach allen Seiten und verliert sich. Das war auf diesem alten Saturn nicht der Fall, sondern diese erste Anlage zur Menschenform war ein rein wärmeartiges Gebilde. Das heißt, wenn man davon eine Imagination machen will, kann man das sowieso schon nicht sinnlich irgendwie darstellen. Das geht einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das war, ja, und damals eben waren besonders die Urengel, die heutigen Urengel, die damals aber erst ihre erste Entwicklungsstufe durchgemacht haben, die waren damals so weit, dass sie eben diese erste Anlage zum physischen Leib des Menschen – der jetzt eben nur ein reiner Wärmeleib war – den von außen her zu benutzen in gewisser Weise. Und sozusagen, indem sie an ihm arbeiten, die… [kurze Unterbrechung des Streams].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=4664 Die kosmische Hierarchien-Kette: Die Verantwortung des Menschen für Engel und Erzengel 01:17:44] ===&lt;br /&gt;
Also wir waren bei den Archai, bei den heutigen Urengeln, die damals den physischen Leib des Menschen benutzt haben, um sich daran zu spiegeln in gewisser Weise. Und die haben damals dadurch ihr Ich-Bewusstsein entwickelt. Weil Ich-Haben und Ich-Bewusstsein entwickeln sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Also wir haben ja oft schon darüber gesprochen, dass wir selbst als heutige Menschen zwar dauernd Ich sagen, aber herzlich wenig eigentlich davon wissen, was unser wirkliches Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ego kennen wir ein bisschen besser, aber das eigene Ich kennen wir weniger. Aber wir entwickeln jedenfalls gerade dieses Ich-Bewusstsein, dazu brauchen wir trotzdem unseren physischen Körper. Gerade dadurch entwickeln wir dieses wirkliche Ich-Bewusstsein. Auch wenn wir es jetzt noch nicht mitkriegen, aber dadurch bereiten wir es vor, und je mehr wir Freiheit entwickeln können – und das ist ja der ganze springende Punkt der ganzen Geschichte, die ich jetzt erzähle –, je mehr wir das dann erkennen werden und unserer Freiheit bewusst werden, desto mehr müssen wir zu dem kommen: Ich trage mich. Entschuldigt, kurz das Näschen putzen. Es ist irgendein anderes Teufelchen dabei, das mir in der Nase kitzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, damit hängt auch zusammen, dass die Asuras immer eine sehr starke Beziehung zum physischen Leib des Menschen haben, von Anfang an, und das zieht sich durch. Und daher, wenn wir heute in die Fänge der Asuras kommen, dann ist damit ein Angriff auf den physischen Leib verbunden. Eben ein Angriff, der in die Richtung geht, dass wir das freie Ich möglichst nicht entwickeln können. Schon unser Ich, aber eben ohne Freiheit. Und sie sitzen ja dann auf der Lauer, um uns dann weiterzureichen, letztlich an die soratischen Wesenheiten, dass die ihr Reich auffüllen. Also die soratischen Wesenheiten haben ein unheimliches Bestreben, gerade diesen Menschen, den Menschen hinüberzuziehen in ihr Reich, ihn einzugliedern. Und nur wenn es gelingt, den Menschen hinüberzuziehen, dann könnte es auch passieren, dass sie zum Beispiel die Widersacherwesenheiten hinüberziehen, und zwar aber auch Widersacherwesenheiten höherer Hierarchien. Weil im Grunde gibt es, wenn zwar auch zum Beispiel die luziferischen Wesenheiten eigentlich gefallene Engel, also gefallene Angeloi sind, aber es gibt auch luziferische Wesenheiten höherer Stufen. Es geht also durchaus weiter hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat zwar dort angefangen damit, dass die luziferischen Wesenheiten, die damals auf der Vorgängerstufe unserer Erde, also auf dem sogenannten alten Mond, ihre Ichheit entwickelt haben und damit dort geistige Wesenheiten geworden sind. Und dort haben sich eben manche weiterentwickelt, sind heute reguläre Engelwesenheiten, andere sind halt irreguläre Engelwesenheiten, also kleine luziferische Wesenheiten. Aber der Impuls geht weiter, geht hinauf, es zieht andere Wesenheiten mit hinunter. Und wir haben auch schon irgendwann einmal davon gesprochen, dass da der Mensch nicht so ganz unbeteiligt ist, dass auch Höhere hinuntergezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so eine gewisse, wie soll man das sagen, Staffelweitergabe. Wenn der Mensch sich nicht genügend entwickelt, zieht er seinen Engel herunter. Er hält ihn fest und der kommt nicht weiter. Wir hängen mittlerweile ziemlich wie ein Bleigewicht an unserem Engel. Das heißt, wir müssen aufpassen, unseren Engel nicht überzustrapazieren. Er ist ganz besonders wichtig, die Kinder zu begleiten, sicher später auch im Leben in bestimmten Situationen, aber ihn sozusagen tagtäglich zu bemühen, dass er etwas für uns tun soll, was wir eigentlich schon selber tun sollten, das hält ihn in seiner Entwicklung zurück. Und dann sind wir schuld daran, dass er absinkt und eigentlich, wenn man es jetzt nimmt, ein luziferischer Engel wird oder vielleicht sogar ein ahrimanischer Engel wird, je nachdem, was wir versäumen, weil wir unsere Aufgabe versäumen, weil wir nicht Mensch genug sind, nicht Ich-Mensch genug sind, die Verantwortung zu übernehmen, die wir nämlich auch für die höhere Welt haben. Und was ist die Folge davon? Jetzt wird un Engel hinuntergezogen, wird eigentlich geschwächt dadurch oder kommt nicht weiter, bleibt also stehen oder kann er langsamer aufsteigen, bis er so weit kommt, dass er jetzt eine luziferische oder ahrimanische Engelwesenheit wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das bedeutet etwas für die, die darüber stehen. Weil jetzt können die Aufgaben nicht erfüllen, die sie eigentlich schon erfüllen sollten, diese Engelwesenheiten, und die müssen jetzt die Erzengel erfüllen, die darüber stehen, obwohl sie eigentlich schon befreit sein sollten davon. Und so geht es weiter. So geht es weiter hinauf. Also geht hinauf, also zumindest bis zur Stufe der Elohim, der Geister der Form. Für alle, das sind also die Wesenheiten, die ganz eng mit unserer Erdentwicklung verbunden sind und mit unserer Menschheitsentwicklung verbunden sind. Bei denen, die darüber stehen, schaut es schon noch etwas anders aus, obwohl es auch dort Wirkungen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einen wesentlichen Einfluss hat darauf der Mensch. Wenn er seine Aufgabe nicht erfüllt, dann zieht er die anderen Wesenheiten, die höheren, hinunter. Und darum ist der Mensch so wertvoll, aber für die soratischen Wesenheiten, weil wenn es ihm gelingt, genügend Menschen hinüberzuziehen, dann kann er auch die mit ihm verbundenen Widersacherwesenheiten hinüberziehen, also asurische, ahrimanische, luziferische Wesenheiten hinüberziehen und auch unter Umständen welche höherer Hierarchiestufen. Das wird ermöglicht durch den Menschen. Darum ist der Mensch so wertvoll für die soratischen Wesenheiten, weil er damit also einen unendlichen Schaden im Grunde anrichten kann, was aber in seiner Sicht natürlich ein unendlicher Gewinn ist: eben eine ganz andere Weltschöpfung hervorzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=5161 Bewusstseinsseele im Alltag: Ich-Präsenz, Ego-Überwindung und soziale Kraft 01:26:01] ===&lt;br /&gt;
Also da geht es wirklich darum, um sehr unterschiedliche Weltprinzipien, die verwirklicht werden sollen. Da wir jetzt in der Zeit drinnen sind, wo wir eben immer mehr aus unserem Ich heraus und immer bewusster aus unserem Ich heraus aktiv werden sollen, das ist die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, dass wir wirklich im Laufe dieses Zeitalters erkennen lernen, was wirklich unser Ich ist, und dass wir aus dem heraus aus Freiheit tätig werden. Also die Freiheit zu entwickeln, geht nämlich auch nur, wenn wir ein entsprechendes waches Ich-Bewusstsein entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden so oft von frei, wir wollen frei sein, und jeder denkt, er will frei sein heute. Aber da merkt er nicht eigentlich, dass er haben will, dass sein Ego tun darf, was er will. Und da sind wir überhaupt nicht frei drinnen. Das geht seinen Wünschen, Begierden, Lüsten oder sonstigen nach. Die Widersacher haben es völlig leicht, uns dann damit irgendwo hinzusteuern, wo sie uns brauchen. Mit Freiheit hat das überhaupt nichts zu tun. Gar nicht. Die Freiheit, um wieder das Extrembeispiel zu nehmen, die Freiheit ist dort, wenn ich es wage, mich vor den Panzer zu legen. Um der Freiheit willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lustig ist das nicht. Aber ich weiß, ich verlange jetzt bitte von niemandem und würde niemandem übel nehmen, wenn er im letzten Moment doch sagt: Ich will mich lieber nicht davorlegen. Also hätte ich größtes Verständnis dafür. Es ist zwar das Ego, das das sagt, aber so stark ist unser Ich noch nicht. Also das muss man verstehen, dass man da sehr leicht scheitert. Ich kann euch nicht beschwören, was ich in so einer Situation täte. Ich meine, wissen tut man es dann, wenn man es einmal getan hat. Dann kann man sich sicher sein, vorher nicht. Da müssen wir schon realistisch genug sein, dass wir so weit noch nicht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn man es getan hat einmal, dann hat man schon mehr Sicherheit. Aber man kann schon natürlich einen gewissen Maßstab haben, wie weit man überhaupt im Leben standhaft ist. Oder nicht bei jeder kleinsten Schwierigkeit den bequemsten Weg geht. Da fängt es einmal an. Also dass man auch etwas auf sich nimmt, was vielleicht nicht so Spaß macht, sondern im Gegenteil eigentlich ungut ist. Aber trotzdem, wenn man sieht, es ist notwendig und ich kann das machen, dann mache ich es eben. Also das kann man auch in Kleinigkeiten schon üben und trainieren, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber halt die drastischen Beispiele sind vielleicht ein bisschen markanter, um es wirklich zu sehen, wo die Perspektive hingeht. Das größte Beispiel dafür ist der Christus, ich meine, der aus völliger Freiheit heraus seinen weg auf Erden geht, der ihn letztlich zum Kreuzestod hinführt. Das ist von Anfang an eigentlich drinnen. Er weiß es, dass er dorthin geht. Er weiß es von Anfang an, dass es so kommen muss. Das heißt nicht, dass jetzt jeder zum Kreuz von uns gehen muss in diesem großen Sinne. Das kann auch niemand, das konnte so nur der Christus. Aber im Kleinen kann man dem nachstreben irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das heißt jetzt bitte nicht, da müssen wir möglichst schnell das Leben opfern oder irgend sowas, weil der Christus hat drei Jahre in Wahrheit auf Erden gelebt, und dann war das. Das meine ich damit nicht. Es heißt zum Beispiel schon: Ich lebe mein Leben so, dass ich es bis zu einem gewissen Grad in den Dienst des Geistes stelle. Das heißt, mitarbeite an der geistigen Weiterentwicklung der Welt. Dann stelle ich mein Leben unter diese Aufgabe und dann gehe ich mit dieser Aufgabe, für diese Aufgabe durch den Tod. Und sei es mit 110 Jahren. Also ganz natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist un Unterschied, ob ich mich diese 110 Jahre einer auch geistigen Aufgabe gewidmet habe. Natürlich muss man vieles andere Äußere tun, und das widerspricht einander ja nicht. Man kann eigentlich im Idealfall das ganze Leben so führen, dass es zugleich dem Äußeren dient und zugleich dem Geistigen dient. Weil wir können die Erde so gestalten, unsere Welt, unsere Umwelt so gestalten, dass es geistgemäß ist, dann dienen wir dem Geistigen. Arbeiten mit und dienen in dem Sinne, dass wir wirklich aktiv, schöpferisch etwas beitragen dazu durch unsere Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man in allen Bereichen machen, in jedem Beruf kann man das machen. Es gibt nichts – ob es jetzt als Arzt ist, ob es als Erzieher ist, ob es als Lehrer ist, ob es als, weiß ich nicht, Autobuschauffeur ist. Es ist überall möglich. Es ist in der Art, wie ich umgehe zum Beispiel mit den Menschen. Ich kann auf eine menschliche Art umgehen oder ich kann muffig drin sein, das macht einen Unterschied schon. Oder ich kann dort sitzen und die Leute freuen sich, wenn sie einsteigen, dass sie den Busfahrer sehen. So etwas gibt es nämlich durchaus auch, gar nicht so selten im Übrigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo das kommt, es ist eh schon der ganze Bus voll, da draußen regnet es, drinnen stinkt es. Es ist also eh schon eine unangenehme Situation, aber es ist ein kleines Lächeln, das über das Gesicht von dem Buschauffeur geht, und es geht auch besser. Und du bist mehr motiviert, durch den Gestank und das Schwitzen und das Nasse durchzugehen und dich nicht zu ärgern, sondern es löst etwas davon. Dann ist da ein Impuls von Ich zu Ich eigentlich. Weil ob ich leide unter dem oder ob ich sage, ich tue jetzt nicht vor Freude hochhüpfen, aber ich gehe darüber hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist halt eben so, das kommt vom Ich. Das Ego sagt: Ich mag das nicht, ich leide. Das Ich hat die Kraft zu sagen: Mein Gott, so schlimm ist es auch nicht. Es gibt Schlimmeres. Und bleibe gut drauf und bin offen dann auch für die anderen Menschen, die drin sind. Nicht lauter unsympathische Gesichter, wenn ich das schon alles sehe. Ich meine, es ist ja manchmal wirklich eine Herausforderung in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Es ist ja nicht immer so, dass lauter durchgeistigte Menschen drinnen sitzen, die sagen: „Es ist eine Freude, mich hier mit euch zu versammeln.“ Das ist es ja nicht immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alle Menschen sind trotzdem auf einem geistigen Weg, auf einem Entwicklungsweg. Auch wenn sie halt vielleicht noch ein paar Schritte mehr zu tun hätten. Aber man muss sich da gar nicht immer so viel größer sehen. Aber ebenso, so Kleinigkeiten können aber was auslösen. Das sind wichtige Momente. Oft sind solche Sachen, wenn wir dann über die Schwelle des Todes gehen, das können die hellsten Stellen sein. Im Leben so hat man es gar nicht so besonders beachtet. Man hat so einen Moment gespürt, das ist schön, und man hat sich anders verhalten dann auf das hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man war nicht mehr so grantig wie vorher, aber man hat nicht gemerkt, dass das vielleicht einer der Schlüsselmomente des Lebens war. Weil da eine geistige Begegnung da war, ein Impuls, un geistiger Impuls. Also muss jetzt der Busfahrer auch nicht: Ich bin jetzt der große Eingeweihte, ich sende euch zu. Nein, aber er hat eine gewisse Entwicklung, denn er strahlt es aus, absichtslos geradezu. Nur dann wirkt es. Also wenn ich hingehe jetzt und sage, ich will jetzt den ganzen Bus bestrahlen, ihr fühlt euch alle gut, dann, wenn ich es gut suggerieren kann, dann ist da vielleicht eine Suggestion, aber das ist nichts Gesundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hilft ihnen nicht. Es ist wirklich ein Impuls von Ich zu Ich, der das andere Ich aufwachen lässt: Eigentlich geht es mir eh gut. Eigentlich passt eh alles. Das ist ja gar nicht wichtig. Das kann ich auch jetzt nicht ändern. Das ist aber nichts Dramatisches. Und das geht anders. Ich bin frei wieder für etwas Höheres auch letztlich. Sonst ärgere ich mich vielleicht noch den ganzen Abend darüber. Und diese vielen Kleinigkeiten, die machen es nämlich aus im Leben. Also die Welt wird nur durch diese Kleinigkeiten im Wesentlichen verändert. Die großen spektakulären Dinge sind es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass jetzt einer kommt wie: Ich sage euch, wie wir den Weltfrieden für die Zukunft schaffen. Erstens funktioniert es eh nicht. Es wird nämlich nicht funktionieren, wenn nicht die kleinen Schritte überall in der Welt getan werden. Der Friede auf der Welt wird nicht entstehen durch äußere politische Arrangements. Man kann vielleicht bessere Bedingungen schaffen dadurch, aber es muss letztlich dadurch entstehen, dass jeder einzelne Mensch oder möglichst viele Menschen aus sich heraus diesen Impuls entwickeln. Sonst wird das nicht funktionieren. Die Eingriffe von außen, die sicher heute notwendig sind irgendwo, aber meistens sind sie eine Verschlimmbesserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigsten Impulse sind so, dass sie die Probleme wirklich lösen, sondern oft schon in sich dann den Keim des nächsten Konfliktes bringen. Also das heißt, dieses Wirken in der nächsten Umgebung, mit den Menschen, mit denen ich einfach zusammenkomme. Und da hier und da mal aufzuwachen zu seinem Ich, und das heißt, dem Ego einmal zu sagen: Stopp, stopp, stopp, stopp, das machen wir anders. Wir zwei machen das anders, mein Ego und ich. Und ich bin der Boss. Aber ich sehe deine Bedürfnisse. Ich werde versuchen, sie auch zu erfüllen. Das muss das Ich im Übrigen lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Ich ist eigentlich so, wenn es über uns steht, schert sie sich um das gar nicht. Das interessiert sie überhaupt nicht, ob es uns jetzt gerade gut geht, ob wir wieder jammern oder nicht. Das ist: Bitte du, du bist dazu da, um was zu tun, also mach. Und am Ende zählt nicht, was du gejammert hast, sondern was du geistig weitergebracht hast, also tu was. Das ist auch der Einzige, der das darf. Wir dürfen mit uns selber unnachsichtig sein, dann können wir die Freiheit entwickeln. Ich meine, wenn wir das wirklich schon könnten, dann hätten wir viele Probleme nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann hätten wir uns selber im Griff und würden uns selber die Dinge verweigern, die einfach schädlich sind. Und würden stattdessen die fördern, die nicht nur uns gut tun, sondern die auch der Welt rundherum gut tun. Dann würde auch das ewige Jammern aufhören. Dann wäre es auch nicht mehr notwendig. Das ist ein langer Prozess, aber wir sollten es lernen jetzt während unseres Bewusstseinsseelenzeitalters und sollten es dann am Anfang der nächsten Kulturepoche – das dauert eh noch ein bisschen, deutlich ein bisschen noch, weil so eine Kulturepoche dauert 2160 Jahre, also im Schnitt ungefähr. Wir sind nicht einmal noch am Ende des ersten Drittels unserer gegenwärtigen Kulturepoche. Aber der Weg geht jedenfalls dorthin, dass wir mit unserem Ich so weit kommen, uns unserer Freiheit bewusst zu werden, uns bewusst zu werden, dass wir als Ich-Wesen ein geistiges Wesen sind, dass uns das ganz klar bewusst wird. Und das wird es dann halt auch in immer mehr Details erkennen. Und dann eben auch die anderen Menschen wirklich ganz bewusst als geistige Wesen, nicht nur als körperliche Wesen, sondern eben auch als geistige Wesen wahrzunehmen, wirklich zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6052 Das Mysterium der Reinkarnation: Wesensglieder, Vererbung und autonome Ich-Entwicklung 01:40:52] ===&lt;br /&gt;
Weil in Wahrheit ist das etwas, was dann ein ganz anderes soziales Miteinander bringen wird. Weil was wird damit verbunden sein? Es wird dabei sein das Erkennen der anderen geistigen Wesenheit, also eben nicht das äußerliche Erkennen, sondern wirklich mit der Zeit: Wo kommst du her, karmisch gesehen zum Beispiel? Und diese Karma-Erkenntnis haben wir jetzt ganz im christlichen Sinn aufgefasst. Ich glaube, ich weiß es, ich habe es in früheren Vorträgen geschildert: Es wird immer so viel gesprochen davon, na ja, die Reinkarnationsidee, das kommt alles aus dem Osten. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das, aber der wesentliche Kern fehlt dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich die Bedeutung des Ichs drinnen. In Wahrheit sind die ganzen östlichen Reinkarnationslehren Seelenwanderungslehren. Und da geht es darum, dass gewisse Seelenkräfte weitergehen. Da ist vieles, was als Reinkarnation geschildert wird, ist eigentlich der Durchgang durch die Seelenwelt und die untersten Bereiche der geistigen Welt. Oder dann schon auch wieder in einem Erdenmenschen, kann schon sein, aber dann geht es gar nicht ums Ich, das da durchgeht, sondern es geht um bestimmte Seeleneigenschaften, die sich wieder in einem anderen Menschen verkörpern oder einen starken Anteil haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir nehmen uns seelische Kräfte mit, und das ist ja auch nicht zufällig, was wir uns für die neue Inkarnation herunternehmen. Da knüpfen wir ja sehr wohl auch an die Seelenkonfiguration an, die wir eben im früheren Leben hatten. Es hat sich zwar was verändert drinnen, aber nach Auswahl dessen wählen wir uns unsere Seelenkräfte, unsere Astralkräfte, die hineinkommen. Das ist nicht zufällig. Und wir suchen uns eben auch eine entsprechende Vererbungsströmung, weil da auch durchaus Ätherkräfte mitgehen. Es sind ja nicht nur physische Vererbungen, sondern es gehen Ätherkräfte mit, da gehen auch Astralkräfte mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir holen uns selber schon auch einen großen Teil aus der Astralwelt direkt selber, aber es geht auch einiges über das, was die Eltern und ihre Vorfahren in ihren Ätherleibern, in ihren Astralleibern mitgebracht haben. Das sind Kräfte, die in der Ätherwelt, in der Astralwelt da sind, und die führen uns aber dann eben zu Eltern hin, die eben diese Qualitäten besonders entwickelt haben. Das liegt drinnen. Also ihr seht, die Inkarnation eines Menschen auf Erden ist ein unheimlich komplizierter Vorgang in Wahrheit. Weil da ist etwas, was wirklich auf der physischen Ebene passiert, da ist etwas, was auf der ätherischen Ebene ist, da ist etwas auf der astralischen Ebene. Das sind alles Dinge, die wir wirklich über die Vererbung zum Teil mitbekommen. Dann ist das Ich. Das Ich vererbt sich nur selber. Das ist das Einzige, das wirklich nur von sich selbst abstammt. Das hat mit den Eltern überhaupt nichts zu tun, mit der ganzen anderen Reihe als Ich gesehen gar nichts zu tun. Ja, außer dass wir halt vielleicht diesen Eltern schon in einer anderen Konstellation früher einmal begegnet sind, dass wir Karma offen haben mit ihnen in der einen oder anderen Form. Aber das ist da die Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die neue Verbindung auch mit den Eltern oder die Verbindung zwischen Eltern und Kindern wird irgendwann einmal so sein, dass das Wesentliche die Verbindung von Ich zu Ich sein wird. Und das ist nichts, was dann zwangsläufig durch Vererbung gegeben ist, sondern das, was Beziehung von freien Menschen zu freien Menschen letztlich ist. Und dann kann durchaus – und das kann auch heute unter Umständen schon sein – die Beziehung zum Beispiel eines Kindes, das die Eltern aus irgendwelchen Gründen weggelegt haben und das dann adoptiert wird, dass die Beziehung zu den nicht blutsverwandten Eltern ein sehr, sehr gutes sein kann und gerade übers Ich ein sehr gutes sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist vielleicht nichts drinnen über die Vererbungsströmung. Da ist natürlich ein gewisser Einfluss schon über das ätherische und astralische Umfeld, in dem man dort lebt, das hat natürlich einen gewissen Einfluss drauf. Aber doch nicht so stark, wie wenn es über die direkte physische Vererbung geht, weil da geht eben auf jeden Fall auch schon was Astralisches, was Ätherisches mit. Natürlich, ein Kind, wenn es auch adoptiert wird, wird dann von der astralisch-ätherischen Umgebung, in der es aufwächst, auch wenn das nicht seine leiblichen Eltern sind, ist ein Einfluss da, aber der ist immer noch schwächer, als das, was sozusagen unmittelbar durch die Vererbungsströmung durchgeht. Da geht eben auch was durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6433 Christliche Liebe als Lebenskraft: Kosmische Verbundenheit und schöpferische Ich-Tätigkeit 01:47:13] ===&lt;br /&gt;
Aber die Zukunft wird sein, dass egal, ob es jetzt leibliche Abstammung ist oder Adoptivkindschaft ist oder Elternschaft ist, ganz egal, die entscheidende Beziehung wird die sein von Ich zu Ich. Das wird das Eigentliche sein. Das führt dorthin, dass die Liebe zwischen den Menschen, auch eben zwischen den Eltern und den Kindern, egal ob Adoptivkinder oder leibliche Kinder, dann ist es dort die wirklich christliche Liebe, die wirkt. Aber jetzt nicht im Kirchensinn bitte genommen, man darf das nur nicht zu pathetisch so nehmen, sondern das muss ganz ehrlich sein durch das Verhältnis, das von Ich zu Ich herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gehen die Eltern mit dem Ich des Kindes um, wie kommen sie ihm entgegen, und wie umgekehrt das Kind den Eltern, wenn es dann halt größer wird. Das Kind ist ja noch weit entfernt davon, wir sind alle noch weit entfernt davon, das wirkliche Ich zu kennen, aber das Kind braucht natürlich lange, bis es überhaupt entdeckt, was sein Ich ist. Das ist ein sehr, sehr langer weg. Ich meine, es ist schon ein entscheidender Punkt, dieses erste Ich-Erlebnis, das bei jedem Menschen da ist, aber nicht immer erinnert wird. Manche erinnern sich daran, wenn sie sich das erste Mal als Ich gefühlt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt als Wesen, das etwas ganz anderes ist als der Rest der Welt. Dieses Staunen: Ich bin da, und alles andere und auch alle anderen Menschen sind dort. Und der nächste Schritt zum höheren Ich-Bewusstsein – also ich mache jetzt einen Sprung, weil es viele kleine Schritte dazwischen gibt, aber nehmen wir mal gleich drei Stufen auf einmal – ist der, dass ich zu der Erkenntnis komme: Ich bin mit allen verbunden. Mit allen. Mit einmal dem Menschen, wurscht wer er ist, selbst wenn er mein Gegner ist, trotzdem bin ich mit ihm verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genauso mit den geistigen Wesenheiten, die in der Natur tätig sind, die die Pflanzen schaffen, die in den Steinen oder um die Steine wirken, also den Elementarwesen, die da sind, die in den Tieren wirken, auch wenn es Gruppen-Ich ist, aber dem zu begegnen, das ist einmal irgendwann das Ziel. Und diese Wesenheiten zu lieben, mit denen verbunden zu sein. Wenn diese Liebesverbindung da ist, dann geht wirklich ein Impuls vom Ich aus, aber wenn Liebe da ist, geht etwas an Ätherkraft über. Über das haben wir schon mehrmals besprochen, dass wirkliche Liebe etwas damit zu tun hat, dass man wirklich Lebenskräfte schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschen, mit denen man zusammen ist, aber natürlich auch der Natur in der Art, wie ich mit der Natur umgehe. Es wird nicht genügen, dass ich nur in der Klause sitze und den ganzen Tag meditiere. Man muss schon praktisch in die Natur hinausgehen, und man muss den anderen Menschen in der Praxis auch helfen. Nicht nur zu Hause: „Ich meditiere für den Frieden der Welt.“ Das ist schon gut, das soll man durchaus machen. Aber das alleine wird auch nicht reichen. Also es geht auch darum, wirklich anzupacken in der Welt, anderen Menschen zu begegnen, etwas zu tun für sie, etwas für die Natur zu tun draußen, das gehört dazu. Es gehört halt beides dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation dient eigentlich dazu, dass wir uns geistig so festigen, so bewusst werden, dass wir bewusst diese geistige Kraft in uns handhaben können. Ich sage es einmal so: diese wirkliche christliche Liebe zu verschenken, das ist eben auch etwas, was aus dem Ich-Bewusstsein heraus passieren muss. Das ist mehr als: „Ich bin eh zu allen Menschen lieb.“ Manche sind wirklich sonnige Menschen, und das hängt natürlich schon im Hintergrund mit ihrem Ich zusammen, aber es ist ihnen nicht bewusst. Sie sind halt sonnig, und das wirkt, und die anderen fühlen sich gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist noch nicht diese wirkliche Liebes-Lebenskraft, die ich eigentlich nur ausstrahlen kann, wenn ich ganz in meinem Ich bin und spüre eben auch letztlich diese Verbindung mit dem Christus drinnen. Dass ich spüre – und das fängt an damit, dass ich spüre –, dass in der Ich-Kraft, dass die unerschöpflich ist. Sie kann sich nicht erschöpfen. Im Gegenteil, je mehr ich verschenke aus ihr heraus, desto mächtiger wird sie im guten Sinne, nämlich mächtig sich zu verschenken. Und je mehr ich das tue, desto mehr spüre ich aber auch, welche Kraft ich da zur Verfügung habe, nämlich die Christuskraft, die sich mit uns, mit unserem Ich verbindet, und eben gerade, wenn ich aus der Freiheit heraus tätig bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist kein Unterschied dann mehr zwischen dem menschlichen Willen und dem Willen des Christus, zwischen dem göttlichen Willen letztlich. Es unterscheidet sich nicht. Die Gottheit gibt uns den Raum, aus dem Ich heraus Willensimpulse zu entwickeln, die die Gottheit, die der Christus in sich aufnimmt und verstärkt. Ich meine, das ist einfach dieser große Weg, der für den Menschen angedacht ist: dass sein Wille sich vereinigt mit dem göttlichen Willen. Wenn es heißt: „Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe“, so bezieht sich das nicht auf unser wirkliches geistiges Ich, sondern es bezieht sich auf unser Ego in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, was mein Ego will, geschehe, sondern was ich will, und dadurch und damit auch die Gottheit will. Das kommt dann zusammen. Aber das ist ein weiterer Weg dorthin. Aber um dorthin zu kommen, darum geht es eigentlich bei jedem geistigen Entwicklungsweg. Um das geht es: also dass wir mit dem Christus, mit der Gottheit, mit dem Höchsten Geistigen zusammen die Welt weiterbringen. Aber eben als Mittätiger, wie klein auch immer. Ich meine, es ist klar, wir sind noch weit entfernt davon, gleich jetzt die ganze Welt aus dem Impuls heraus heilen, retten oder sonst was zu können oder zum Guten zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6937 Schöpfungsmacht im Stofflichen: Kristallkräfte, Knochensystem und der Ursprung des Lichts 01:55:37] ===&lt;br /&gt;
Aber wir können zunächst in unserer Umgebung was tun dazu. Wir geben es weiter an die anderen Menschen, die Impulse auch. Und das ist eines der wichtigsten Dinge, dass eben auch in den anderen Menschen dieser Ich-Impuls zum Bewusstsein geweckt wird. Und das sind solche Anstöße. Das kann drinnen liegen in dem freundlichen Blick von einem Buschauffeur. Und er ist sich dessen noch gar nicht ganz bewusst, und der andere, der sieht es auch nicht, und trotzdem geht es. Daher, um kennenzulernen, wo unser Ich wirklich tätig ist, ist einer der wichtigen Punkte, sich selbst sein Leben zu beobachten, wo solche Momente sind, wo mir so etwas zum Beispiel begegnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder auch wo ich gespürt habe: Da ist jetzt von mir etwas ausgegangen. Aber besser ist es, zuerst einmal kennenzulernen dadurch: Wo ist mir das durch einen anderen Menschen entgegengekommen? Wo waren so Schlüsselmomente, an denen mich – ja, wenn ich es dann wirklich genauer durchdenke –, also so ein weckender Impuls gekommen ist, also eigentlich un Ich-Impuls gekommen ist? Der kann im Übrigen auch kommen durch die Natur draußen, weil eben ja da auch geistige Wesenheiten durchwirken, und die schenken mir auch etwas. Und wenn ich es wahrnehme, dann spüre ich das jetzt im weitesten Sinn Göttliche mit all den geistigen Wesenheiten, die da dranhängen, das durch die Natur zum Beispiel kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich eine Pflanze betrachte, einem bestimmten Baum begegne oder einem Tier, wie auch immer, ja, selbst in einem Kristall, wo sehr viel drin ist. Also gerade Kristalle sind ja etwas sehr, sehr Wichtiges, weil die Kristalle – darüber haben wir auch schon auf jeden Fall gesprochen, aber vielleicht noch nicht so deutlich und ausführlich –, die Kräfte, die die Kristalle bilden, die sie formen, und zwar wirklich bis in die inneren Feinheiten hinein, die hängen ganz stark mit der Ich-Kraft zusammen. Die sind wesensgleicher Natur, sind die stärksten Kräfte. Ich-Kräfte sind Kräfte, die eben bis ins Mineralisch-Physische hinein formend tätig sein können. Und das auch tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn wir uns inkarnieren, tun wir genau das, weil wir inkarnieren uns wirklich bis hinein auch ins Knochensystem, nur wir erleben das noch nicht. Es ist unbewusst für uns. Der große Unterschied beim Christus ist ja der, dass er sich wirklich bis ins Knochensystem hinein bewusst inkarniert. Er kriegt das mit, sozusagen. Er erlebt das. Da tun wir uns noch schwer. Aber in Wahrheit tun wir es, weil wir sind bis in die feinsten Feinheiten, wie unser Knochensystem gebaut ist – das hängt alles mit dem zusammen, was wir uns als Ich mitbringen. Nur es helfen halt sehr, sehr viele geistige Wesenheiten mit, um das zustande zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum kriegen wir das alles noch nicht so mit in unserem Bewusstsein. Das Große beim Christus war, dass er sich bis ins Knochensystem in die kleinste Kleinigkeit inkarniert hat und das bewusst miterlebt hat. Es ist ein bewusstes Miterleben. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie dieses Erleben ist. Also ich könnte das jetzt nicht in ein imaginatives Bild so ad hoc fassen. Aber es ist jedenfalls wie ein Durchleuchten bis in die Knochen hinein, so dass selbst die Knochen leuchtend werden. Und zugleich zu spüren, dass das aber die Kraft ist, die letztlich unseren ganzen Kosmos auch geschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch die Elohim haben ihr Schöpfungswerk nur dadurch in der Art machen können, wie sie es eben getan haben, dass der Christus durch sie gewirkt hat. Ich glaube, ich habe das auch schon un paar Mal erwähnt, dass ab dem Moment, wo die Elohim sagen – und die Elohim sprachen: „Es werde Licht, und es ward Licht.“ In dem Moment, wo sie zu sprechen beginnen, da wirkt schon der Christus durch sie. Sie bringen zuerst etwas mit, da wirkt noch nicht der Christus, zumindest nicht unmittelbar drinnen. Sie bringen also das herauf, was das Alte noch war, aber dann, um den Menschen schaffen zu können, um dieses Werk zu beginnen, dazu muss der Christus durch sie sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann heißt es in der Bibel, und die Elohim sprachen: „Es werde Licht.“ Ihr wisst, im Deutschen ist es so schön, dass da das Wort „Ich“ drinnensteckt im Licht. Es ist das lebendige „L“, die Ätherkräfte drinnen, und es ist das abschließende „T“, das der Einschlag des höchsten Geistes in Wahrheit ist. Das T ist in der Sprache das, wo das Geistige einschlägt und bis ins Physische hinein wirksam werden kann. Im guten Sinne wirksam werden kann. Und darum, der größte Frevel ist, diese Kraft, die da einschlägt, zu missbrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7359 Das Mysterium der Schwarzmagie: Luziferische Blendung und die starre Gegenschöpfung 02:02:39] ===&lt;br /&gt;
Zu missbrauchen in dem Sinn, dass man Diener wird eigentlich damit, mit dem, was man aus diesem Impuls tut, Diener wird der Widersacherkräfte. Das fängt schon an, wenn man sich noch ganz unbewusst ist, eigentlich noch gar nichts dagegen tun kann, weil man es überhaupt nicht mitkriegt, was da passiert. Aber ganz schlimm wird es dann dort, wenn man ganz bewusst diesen geistigen Impuls, der bis ins Materielle hineingeht, wenn man den dann bewusst den Widersachern zuführt. Aber das wollen sie, das ist das, was letztlich der schwarzmagische weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarzmagische Weg beruht darauf, dass primär die soratischen Wesenheiten – von denen geht es aus –, aber es wirken dann natürlich die ahrimanischen, die asurischen kräftig mit. Und der Luzifer tut auch das Seinige, dass wir uns wohlfühlen dabei, wenn wir das tun. Und daher: Viele, die den schwarzmagischen Weg gehen, fühlen sich sehr wohl dabei. Die fühlen sich gar nicht schlecht dabei. Sehen das auch gar nicht als verwerflich an irgendwo, im Gegenteil. Es ist nicht so finster in ihnen, weil der Luzifer erleuchtet sie ganz stark dabei. Aber sie sind halt auf dem falschen Weg irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind auf dem Weg dorthin, und sie wissen es auch, aber sie halten das also für einen guten Weg. Sie sind geblendet eigentlich. Also der Luzifer blendet sie dann auch diesbezüglich. Das ist also sehr schwierig. Aber jedenfalls, wenn diese Kräfte, die aus dem Geistigen kommen, eben auf diesen schwarzen Weg geleitet werden, dann ist es eben die schwarze Magie. Und darum sind die Widersacher und namentlich die soratischen Mächte so darauf aus, den Menschen in die Hand zu bekommen. Weil nur durch den Menschen können sie das erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können nicht so ohne Weiteres hinaufreichen zu den Engelwesenheiten, zu den regulären Engelwesenheiten, die sich von dort holen. Sie können es nur dann, wenn der Mensch anfängt, bei seiner eigenen, ihn begleitenden Engelwesenheit anfängt, den herunterzuziehen oder festzuhalten. Dann fängt es an. Dann fängt es an, dass auch in letzter Konsequenz die soratischen Wesenheiten an diese Engelwesenheit herankönnen, irgendwann einmal. Und sie mitnehmen können hinüber. Aber da ist sozusagen der Mensch die Schlüsselstelle für das Ganze. An ihm entscheidet es sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da sieht man aber auch, welche Bedeutung der Mensch in der Gesamtentwicklung drinnen hat, nämlich die entscheidende Stelle, ob die Schöpfung gut ausgeht oder schlecht ausgeht. Oder in welchem Maße sie gut ausgeht und in welchem Maße sie schlecht ausgeht. Also wenn es gut läuft, dann wird es nur in geringem Maße schlecht ausgehen. Das heißt, ein Teil geistiger Wesenheiten – also an Menschen, aber auch an Engeln, Erzengeln, Urengeln vielleicht – wird dort hinübergehen. Und ein größerer Teil wird mit dem Menschen hinüber auf die lichte Seite gehen, also wirklich in das neue Jerusalem aufsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die soratischen Wesenheiten wollen, dass möglichst viele Menschen, und durch die Menschen möglichst viele Engel, Erzengelwesenheiten usw. auch dort hineingehen, weil dann entsteht dort einfach un gewaltiges Reich. Und das ist eben ganz anders geartet als dieses Reich, aber es ist in seiner Art natürlich auch was Großes oder kann was Großes werden. Und das ist die Verführung an die Menschen, die schwarzmagisch arbeiten: dass da sozusagen eine Art Gegenschöpfung entsteht, in der aber eben die Menschen, die daran mitwirken, eine sehr wesentliche Position haben drinnen, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so klar ist ihnen das halt natürlich noch nicht, dass sie damit dann auch die Freiheit ihres Ichs letztlich opfern. Das sehen sie aber oft nicht oder erst sehr, sehr spät, und wenn sie es dann sehen, ist es zu spät, weil dann ist die Freiheit weg. Aber trotzdem bleibt eine mächtige Position, weil gerade die Menschen, die an dem mitarbeiten, steigen in der Gegenhierarchie – auf kann ich jetzt nicht sagen, sondern weiter hinunter, aber weiter hinunter heißt, dass sie kräftiger werden, dass sie mehr Einfluss dort haben, zwar nicht aus der Freiheit heraus, aber doch also Kräfte entfalten können, die halt sonst nur höhere Wesenheiten als der Mensch entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Verführung eben für die Schwarzmagier. Und es steht ja hinter dieser Welt letztlich trotzdem das Bild, dass sie in gewisser Weise die absolut perfekte Welt ist, in der alles seinen geordneten Platz hat. Eben um den Preis der Freiheit, der Aufgabe der Freiheit. Es geht alles darum, um diese absolute Ordnung, die aber eben eine letztlich tote Ordnung ist. Tot nämlich in dem Sinn, dass schöpferisch Neues eigentlich nicht mehr entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7784 Das Wagnis der Freiheit: Der kosmische Schöpfungsplan und die Angst vor Fehlern 02:09:44] ===&lt;br /&gt;
Es ist also, wie soll ich sagen, dieser Impuls, der von den soratischen Wesenheiten sehr zentral damit zusammen hängt, dass sie sehen: Da is jetzt eigentlich eine großartige Schöpfung entstanden bis zur Erde hin, aber jetzt entsteht da plötzlich ein geistiges Wesen wie der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist zwar schon vorbereitet, aber auf den früheren Stufen war das noch nicht abzusehen für diese Wesenheiten jedenfalls. Aber da ist jetzt ein Wesen drinnen, das die Freiheit hat. Und die Freiheit zu entwickeln heißt ja einerseits, dass das Göttliche in ihm lebt, aber es heißt auch, wenn er das nicht erreicht – also was mit dem Menschen geplant ist von der Gottheit, ihm die Freiheit zu schenken –, wenn er scheitert, dann hat er auch eine ungemeine Zerstörungskraft auf die ganze Schöpfung. Weil ab unserer Erdenschöpfung ist der weitere Fortschritt der Schöpfung darauf ausgelegt, dass wir mitarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was jetzt auf Erden noch passieren wird, ist die Vorbereitung dazu, aber für das neue Jerusalem wird es dann schon einen entscheidenden Einfluss haben. Die wird reich oder armselig sein, je nachdem, wie wir Menschen tätig sind hier auf Erden, wie wir uns hier entwickeln, was wir in die Welt hineinbringen. Und wenn wir versagen, versagt im Grunde die ganze Schöpfung. Dann wird jedenfalls das Ziel der Gottheit nicht erreicht. Das Ziel ist eben, eine Schöpfung zu machen, die unendlich bereichert werden kann, dass freie Ich-Wesen da sind, wo nicht mehr nur eine Quelle da ist, sondern wo dieser einen Quelle etwas entgegenkommt aus weiß ich nicht wie vielen Millionen, Milliarden Ichen, die dem entgegenströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein völlig neues Prinzip eigentlich. Das aufhört mit dem: Aus der Quelle strömt alles, und unten wird es empfangen. Und jetzt strömt was entgegen. Und darum kann man sich das neue Jerusalem – auch wenn es viele Schilderungen von Steiner gibt – nur schwer vorstellen. Aber es sich wirklich vorzustellen, welcher Reichtum da drinnen sein wird, da ist unsere Erdenwelt noch armselig dagegen. Das ist nur Wüste im Grunde. Das ist nur trockene Wüste im Vergleich zu dem, was einmal sein wird. Und es wird sein, weil es werden Menschen es auf jeden Fall schaffen, da bin ich mir sicher. Die Frage ist nur, wie viele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon wird eben abhängen, wie reich oder doch weniger reich dieses neue Jerusalem sein wird. Also es hängt von dem ab, wirklich das neue Jerusalem, von dem, was von oben kommt. Es senkt sich von oben herab, aber es muss was von unten entgegenkommen, sonst ist es nicht. Und das sollte man aber eben auch sehen, dass das eigentlich einer der – oder die, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke – die Hauptmotivation dieser soratischen Kräfte ist, dass sie einfach fürchten, dass das ganze Kapitel schiefgeht. Und dass alles das, was jetzt nämlich durch die... In Wahrheit, das könnte im Extremfall passieren, dass alles das, was durch die Stufe des alten Saturns, der alten Sonne, des alten Mondes und jetzt durch die Erde entwickelt wurde, dass das im Grunde alles scheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls nicht das Ziel erreicht, das möglich war. Und es ist der Schlüsselpunkt jetzt wirklich mit der Erdentwicklung insofern, dass bis ins Physische hinunter die Voraussetzungen geschaffen worden sind für den freien Menschen. Das ist das Wichtige. Bis in die Physis hinein ist es geschaffen, und fester sozusagen kann es nicht mehr werden. Und die soratischen Wesenheiten haben, wenn man so will, die Sorge, dass das alles scheitert, dass das nicht weitergehen kann so, sondern dass der Mensch, weil er es eben nicht schafft, mit seiner Freiheit umzugehen, das zerstören wird und zwar nachhaltig zerstören wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist der ganze Schöpfungsplan, so wie er unsere Entwicklungskette – diese siebenstufige Entwicklungskette vom Alten Saturn, über die Alte Sonne, über den Alten Mond, über die Erde, dann weiter zum neuen Jerusalem, oder neuen Jupiter, wie es Steiner nennt, dann weiter zur Neuen Venus und dann zum Vulkanzustand – die ganze Kette ist darauf angelegt, ein freies geistiges Wesen, ein vollkommen freies geistiges Wesen zu schaffen. Und dadurch eine Reichhaltigkeit der Schöpfung in der Zukunft zu ermöglichen, die bis jetzt undenkbar war. Das liegt nicht daran, dass es die Gottheit nicht für sich könnte. Aber die Gottheit braucht trotzdem die ganzen Hierarchien als Mitwirkende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letztlich hängt von dem, wie gut oder wie schlecht sie die Vorgaben, nennen wir es einmal so, die von der Gottheit kommen, wie gut oder schlecht sie umsetzen, davon hängt die Qualität ab letztlich, die die Schöpfung unten hat. Und darum – noch einmal betont, ich wurde mehrmals schon darauf hingewiesen, aber: Die Schöpfung ist doch vollkommen? Sie ist es nicht. Sie ist es nicht. Sie ist es nicht deswegen, weil sie darauf angelegt ist, dass der Mensch hier die Freiheit entwickelt und dass er mitarbeitet. Aus Freiheit, jetzt schon. Und wenn er scheitert daran, wenn er nicht will, wenn er nicht aus sich heraus tätig wird, dann wird die Schöpfung unvollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie ist es auch jetzt noch. Weil sie ist noch nicht zu Ende, sie ist noch im Gang. Also die Schöpfung ist nicht fertig. Sie ist in beständiger Veränderung. Und auch die Natur wird sich ändern. Und sie wird sich noch gewaltig ändern, auch zu dem Zeitpunkt, wenn wir nicht mehr so inkarniert sind auf Erden. Dann werden wir, wenn es gut geht, erst richtig mitarbeiten, da noch was zu tun. Es ist nicht so, dass dann, wenn wir weg sind, das gleich Schutthalde ist, sozusagen, die Erde. Nein, nein. Und das wird nämlich, was sich dann noch sich auf Erden, wie sich die Tierwelt umgestaltet, die Pflanzenwelt umgestaltet, selbst die Mineralwelt umgestaltet, das wird einen entscheidenden Einfluss haben, wie das neue Jerusalem ist zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses wird vollkommener oder unvollkommener sein, je nachdem wie die Menschen mitarbeiten. Aber die soratischen Wesenheiten sind eben genau die, die sagen: Ja, aber die hat doch schon einen Vollkommenheitsgrad erreicht, der ist gigantisch. Mit Hilfe des Menschen werden wir das noch ein bisschen weiterentwickeln, aber wir werden nicht das Risiko auf uns nehmen, dass das alles zerstört werden kann im Grunde oder scheitern kann. Das heißt, sie haben Angst davor, dass außerhalb der Gottheit ein freies geistiges Wesen entstehen könnte, weil damit ist eben immer das Risiko des Scheiterns verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7941 Starre Perfektion gegen lebendige Weltenfolge: Der kosmische Rang der Formgeister 02:19:01] ===&lt;br /&gt;
Und darum haben sie die heftigste Opposition gegen die Gottheit selbst, die die Freiheit nicht nur zulässt, sondern alles in die Wege geleitet hat, dass sie zustande kommt. Und darum ist diese erbitterte Gegnerschaft dieser soratischen Wesenheiten, die sozusagen ja eigentlich diese Gottheit, die das zulässt, die Möglichkeit des Scheiterns, also für das Schlimmste und Böseste überhaupt halten, was es nur geben kann. Es ist einmal interessant, das aus der Perspektive zu betrachten. Das ist jetzt kein Relativieren des Guten und des Bösen, aber man sieht, wie unterschiedlich das Wesenheiten sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine, die hohe göttliche Quelle, die natürlich noch viel höher ist als die soratischen Wesenheiten. Sie sind ja vergleichsweise trotzdem kleine Würstchen, wenn ich das so sage. Sie sind ja nur Geister der Form, entartete Geister der Form im Grunde, das sind sie ihrem Wesen nach. Also kleine Schöpfergötter. Aber diese kleinen Schöpfergötter sagen jetzt, die müssen verrückt geworden sein da oben, die lassen das zu, dass der Wurm Mensch da jetzt im Grunde alles ruinieren kann, wenn er nicht aus Freiheit im Sinne des Göttlichen arbeitet. Und das heißt, dass Freiheit etwas dazu bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wollen sie nicht riskieren. Sie sagen, die Schöpfung ist eigentlich reich genug. Wir müssen schauen, dass wir möglichst schnell da wegkommen aus diesem Weg, den diese Gottheit da oben eingeschlagen hat. Die sind ja sozusagen verrückt geworden, das den Menschen in die Hand zu legen, welche Zukunft aus dem herauskommt. Das kann alles scheitern, und es ist schon so viel gelungen, und das wäre alles verloren. Im Grunde, wenn der Mensch scheitert, ist die ganze Entwicklungskette vom alten Saturn bis hin zum neuen Vulkanzustand – der sozusagen jetzt die höhere Metamorphose des alten Saturns ist – die ganze Entwicklung wäre gescheitert im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich, die Gottheit könnte von vorn wieder anfangen. Abseits davon es auf irgendeine Art wieder neu probieren. Aber das muss man sich einmal vorstellen. Und der Mensch ist da sozusagen das Zünglein an der Waage drinnen. Auch wenn es ganz klein ist, was wir noch tun können, aber wir sind entscheidend dafür, ob es im Sinne der Gottheit läuft oder ob es zerstört wird im Grunde. Und das ist es im Grunde, was diese soratischen Wesenheiten verhindern wollen. Und es kommt ja nicht in Frage, dass da unten ein freies geistiges Wesen entsteht, sondern: Wir wollen alles das, was jetzt erreicht ist, bewahren und dann weiterbauen an dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenigstens wir als Geister der Form wissen doch mehr Bescheid als der Mensch da unten. Also wenn schon, bestimmen wir dann, was da weitergeht. Obwohl sie dann eigentlich nicht mehr wirklich sich abkoppeln von der großen Schöpferquelle, aber sie haben genug Potenzial, noch einiges zu tun. Also sie haben viel mitbekommen. Und es würde ihnen sozusagen genügen – das wäre ihr Ideal –, das, was jetzt ist, perfekt in dem Sinn zu machen, dass halt wirklich eine perfekte, aber nicht entwicklungsfähige Welt entsteht. Das würde ihnen reichen, das wäre das Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was jetzt sozusagen mit der Erdentwicklung erreicht ist, das könnten sie in Wahrheit nicht mehr höher entwickeln. Das Potenzial hätten sie nicht. Aber das wäre immerhin, wenn man jetzt die Fehlerhaftigkeit des Menschen ausmerzt – und das heißt ihm seine Freiheit nimmt, weil, ihr wisst noch, Ausspruch aus Goethes Faust: „Es irrt der Mensch, solang er strebt.“ Also das heißt, er macht Fehler um Fehler. Wenn man wenigstens diese Fehlerquelle ausschaltet, dann hätte man zumindest eine einigermaßen perfekte Schöpfung. Die kann sich zwar nicht weiterentwickeln, aber so wie sie ist, ist sie dann eigentlich prächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit könnten die soratischen Wesenheiten gut leben. Damit wollen sie leben im Grunde. Das ist eben nicht der Weg, der uns ermöglicht ist durch die Gottheit, der etwas viel, viel Größeres noch schaffen kann, was mehr ist als eine perfekte Welt, sondern wo letztlich der Weg bereitet ist, immer wieder neue Welten zu schaffen, die auf dem Wege zur Vollkommenheit sind, aber niemals in dem vollkommenen Zustand erstarren werden. Sondern wenn sie dort angelangt sind, sozusagen, wenn sie am Sprung zu dieser Vollkommenheit sind, dann lösen sie sich auf und es wird eine neue, noch höhere Welt geschaffen, die noch reicher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg ist den soratischen Wesenheiten verschlossen, aber sie würden sich begnügen sozusagen mit der einen, relativ vollkommenen Welt. Ich sage jetzt relativ vollkommen, weil sie ist in gewisser Weise vollkommen, aber sie sieht nicht, dass es immer wieder neue, andere, auch vollkommene Welten geben kann. Wieder als letzten Moment, und dann ist Zeit, es aufzulösen. Und ja, ihr seht, ich stottere jetzt herum, weil es ist einfach so groß, diese Dimension. Weil man sich – ich kann es nur noch einmal wiederholen – nicht vorstellen kann, wie reichhaltig schon die nächste Verkörperung unserer Erde, das neue Jerusalem, der neue Jupiter sein wird, verglichen mit dem, was heute ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prächtigste der Erde, was wir haben, ist nichts gegen das, was dann sein wird. Und das wird nichts gegenüber dem sein, was dann auf der neuen Venus sein wird. Und das ist nichts gegenüber dem, was auf dem Vulkan-Dasein dann ist. Und dann fängt es überhaupt erst richtig an. Und dann geht es überhaupt erst richtig los. Abseits davon, nicht danach, sondern abseits davon. Und dort ist der Mensch berufen oder hat dann dieselben Kräfte oder die vergleichbaren Kräfte – nur halt eben trotzdem ganz anders von der Art des Umgehens damit –, die einerseits die Geister der Form, die regulären, haben, die Elohim, die aber andererseits auch die soratischen Wesenheiten haben auf andere Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die stehen alle auf dem Niveau der Geister der Form. Und genau auf dem geistigen Niveau werden wir stehen, wenn wir die ganzen sieben Stufen durch sind. Und dann haben wir die Aufgabe, die während der Erdenschöpfung die Elohim hatten. Dann sind wir so weit, dass wir wirklich in kosmischen Dimensionen gestaltend wirken, und das wird dann noch ganz anders werden, als es jetzt ist. Das ist sinnlos, sich das vorstellen zu wollen, wie das sein könnte. Das ist also wirklich jenseits unseres Fassungsvermögens, es ist ja selbst das, was auf den zukünftigen Stufen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde nur insofern auch zu beschreiben und zu erfassen, insofern es karmische Folge im Grunde von dem ist, was in der Vergangenheit passiert ist. Man kann auf das neue Jerusalem deswegen vorblicken, weil da ist sehr viel drin, wird sich sehr viel an Karma erfüllen von dem, was auf dem alten Mond war. Dem ist die Erde vorangegangen, jetzt stehen wir in der Mitte, Erde, und das neue Jerusalem ist in gewisser Weise die karmische Erfüllung des Mondendaseins und hebt es auf eine höhere Ebene. Das wird drinnen sein dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=8947 Die zehnte Hierarchie: Todesüberwindung, Schöpferliebe und die kosmische Menschheitsverantwortung 02:29:07] ===&lt;br /&gt;
Und dann in der nächsten Stufe wird die alte Sonne verwandelt zur neuen Venus, zum neuen Venuszustand. Und da wird erst recht dann der Name Venus – Planet der Liebe, Kosmos der Liebe –, das wird dort noch eine ganz andere Dimension. Dann wird es schon eine große Rolle spielen auf dem neuen Jupiter, auf dem neuen Jerusalem, aber dort noch mehr. Und erst recht dann auf dem Vulkanzustand. Und es wird immer mehr in dem bestehen, dass aus jedem Wesen, aus jedem Wesen diese schöpferische Liebe ausstrahlt, diese Lebenskraft ausstrahlt, die mit dem Ich verbunden ist, mit dem menschlichen Ich verbunden ist, weil das menschliche Ich mit dem Christus verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann strömt wirkliche Lebenskraft aus. Und die Lebenskraft ist eigentlich das ganz Wichtige, alles gestaltend wirkt, lebendig gestaltet. Jeder Kosmos, jede Welt entsteht aus dem Lebendigen heraus. Also im Grunde ist daher immer die Frage: die Entstehung des Lebens, wie ist es entstanden? Eigentlich ist es ein Absterbeprozess, paradoxerweise. Das Urlebendige stirbt hinein in immer zähere Formen. Und dann sehen wir auch immer komplexere Lebewesen entstehen, und das Leben sprießt auf, aber eigentlich ist das ein Todesprozess in Wahrheit, wenn man es so ganz genau nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je höher was entwickelt ist – sei es bei den Pflanzen, sei es bei den Tieren, sei es beim Menschen: der Mensch, die Menschen als alle, die tragen am meisten den Tod in sich, in ihrem Wesen. Darum können wir auch unser Ich-Bewusstsein entwickeln. Bei den Tieren streift es bei den höchsten Tieren so knapp heran irgendwo. Ich habe schon gesprochen über Delfine und dergleichen, da ist so ein Hauch davon. Aber beim Menschen ist es am meisten. Aber der Preis dafür ist, dass wir das höchstentwickelte Lebewesen sind. Das denkt man halt, oder hat man langsam gesagt: „die Krone der Schöpfung“. Ich meine, jedes Tier ist hochentwickelt in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Pflanzen sind hochentwickelt, das ist es nicht. Aber was uns besonders auszeichnet: Wir tragen den Tod am stärksten in uns. Der bringt uns das Bewusstsein. Das heißt, wir müssen dem Tod in uns sehr dankbar sein. Und der führt uns zur Freiheit hin. Und aus dem aber die Möglichkeit, dann Schritt für Schritt zu lernen, einmal an einer ganz großen Schöpfung mitzuarbeiten als Hauptverantwortliche mit der Gottheit zusammen, unmittelbar. Also das heißt, so etwas zu tun, was bei der Erdenschöpfung war in dem Zusammenwirken der Elohim mit dem Christus, der durch sie wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch nicht zufällig, dass da gerade der Christus durch die Elohim durchwirkt. So wird es dann sein, dass wir gemeinsam mit der Gottheit, mit dem Christus... Wir sind dann die Elohim – werden sie dann nicht heißen, man kann sie dann immer noch Geister der Form nennen, aber sie werden anders sein als die Elohim jetzt, weil eben die Elohim es nicht aus der Freiheit heraus tun. Und bei der Menschheit wird es einmal so sein, dass der Mensch in kosmisch schaffender Dimension mitverantwortlich ist für die Schöpfung. Mitverantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim, die die Erde geschaffen haben, haben im Grunde das ausgeführt, was sie von der Gottheit zugeströmt bekommen haben. Wir strömen dann, wenn es gut geht, etwas entgegen. Und damit sind Welten möglich, die wirklich absolut jenseits jedes Vorstellungsvermögens für uns heute sind, weil das gilt ja wirklich schon für das neue Jerusalem usw. Aber was dann ist, wo wir überhaupt noch nicht hinschauen können, weil dann ja auch so eine große Freiheit herrscht, dass da karmisch nichts mehr mitgeht. Alles Karma, alles Weltenkarma ist aufgelöst dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es wirklich ein kompletter Neuanfang. Aber mit den Erfahrungen, die wir gemacht haben, die die anderen geistigen Wesen gemacht haben, weil es wird auch noch jetzt während der Stufen, die wir irgendwie überblicken können, wird es auf den Weg kommen, dass andere Wesenheiten der Freiheit teilhaftig werden. Also erstens einmal die geistigen Wesenheiten, die uns folgen, die man daher tatsächlich auch als Menschen bezeichnen kann – und zwar in einer Kategorie, so wie man sagt Engel, sagt man, meint damit die Engel, die Erzengel, die Urengel –, so werden sich neue geistige Wesenheiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, auf dem neuen Jerusalem wird es neue Ich-Wesen geben, und die kann man als Menschen bezeichnen. Und wir werden eine Stufe weiter sein, aber wir werden auch Menschen sein, aber Menschen sozusagen dann schon einer höheren Stufe, die zu den neuen Menschen dort auf dem neuen Jerusalem im gleichen Verhältnis stehen wie jetzt unsere führenden Engel zu uns hier unten. Und wir werden tatsächlich dann auch solche Aufgaben haben in ähnlicher Weise. Nur die fangen schon gleich von Anfang an mit einer höheren Stufe der Freiheit an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind jetzt, wie wir hier auf der Erde sind, die Vorkämpfer dieses Prinzips. Und wie gut wir da jetzt vorarbeiten, wird entscheidend dafür sein, wie schnell und wie stark diese Menschen des neuen Jerusalems ihre Freiheit entwickeln können. Natürlich, wir werden weiter wachsen und trotzdem immer eine Stufe höher sein. Aber sie werden sich trotzdem ganz anders entwickeln können als wir jetzt auf der Erde. Und Rudolf Steiner spricht ja davon, dass in der Zukunft eine neue, ganz neue Hierarchiestufe entsteht, die mit uns Menschen beginnt und die umfassen wird drei Arten, drei Stufen des Menschseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es über uns gibt die Engel, die Erzengel und die Urengel, so wird es auf dem neuen Jerusalem, auf der neuen Venus und auf dem Vulkanzustand drei verschiedene Stufen von geistigen Menschenwesen geben. Also das heißt, die ganze Hierarchiewelt wird anders werden dadurch. Und es ist eben nicht so, dass wir einfach jetzt: Na ja, jetzt gehen wir die nächste Stufe, dann sind wir Engel. Wir sind vergleichbar, wir haben eine vergleichbare Stufe wie die Engelwesenheiten, aber wir werden in vielem ganz anders sein als sie, eben vor allem in dem, dass wir die Freiheit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann werden wir eine Stufe erreichen auf der neuen Venus, wo wir vergleichbar sind den Erzengelwesenheiten, aber von Haus aus, aus der Freiheit heraus. Von Anfang an. Und dann sogar wie die Urengel, aus der Freiheit heraus. Drei Stufen des Menschlichen. Das heißt, das, was wir heute sind, ist die Vorübung dazu im Grunde. Das heißt, dass wir uns wirklich in die Hierarchien eingliedern, als eine ganz neue Dreiergruppe fängt es an im neuen Jerusalem, neue Venus, Vulkanzustand. Das heißt, das ganze Gefüge der Hierarchie entwickelt sich auch weiter damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, das war genug für heute. Es ist ein bisschen eine Perspektive, wo wir hingehen, aber auch als eine Perspektive, was an Widerständen da ist. Ich weiß, jetzt habe ich noch immer nicht das alles erzählt, was ich erzählen wollte. Es macht aber gar nichts. Es sind eh nur äußere, trockene Fakten. Aber was wir heute wenigstens gesehen haben: Es ist die Herausforderung da mit den soratischen Kräften, die sind der Kern eigentlich, um den es geht, und die gehen in den Schritten von 666 Jahrenund da wird ihr Eingriff immer intensiver, die Herausforderung immer intensiver werden. Das müssen wir sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müssen wir durchaus bis zum Ende der Zeit, wo wir uns auf Erden inkarnieren, mit dem müssen wir rechnen, dass das da stärker wird. Aber es wird im gleichen Maße, und hoffentlich sogar ein bisschen stärker, auch sich die Kraft des Menschen entwickeln. Also wir können durch unsere Freiheit, indem wir uns mit der Christuskraft verbinden, und es geht gar nicht anders… Das freie Ich ist untrennbar mit dem Christus verbunden und er untrennbar mit uns. Es lebt ein Teil der Christuskraft in uns. Aber nicht so, dass er uns in der Freiheit behindert, sondern ganz im Gegenteil, indem er unsere Impulse aufnimmt und zu seinen eigenen macht, sie mitnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da kann einem schon fast schwindelig werden, wenn man denkt, welche Verantwortung man damit trägt. Das sollte jedem bewusst sein, der überhaupt bewusst geistig streben will, dass es darum geht. Es geht nicht darum: Ich will halt die geistige Welt kennenlernen, damit ich mich besser zurechtfinde oder so, oder ich will eh recht nett sein, sondern es ist wirklich Mitverantwortung für die Weltentwicklung. Und das heißt, alles, was wir im geistigen Streben tun, hat mit dieser Verantwortung zu tun. Deswegen sollte man jetzt nicht gleich wieder einknicken: O Gott, wer soll das tragen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können. Wir können. Wir müssen nur immer wieder halt geistig uns aufrichten. Dann sind wir die Achse, die durchgeht. Und wir sind zugleich das, was die soratischen Kräfte zurückhalten kann. Und was die Widersacherkräfte – also die nicht-soratischen kommen einmal nicht mehr heran, das heißt, die werden in jedem Fall ausscheiden, die gehen einen anderen Weg. Das heißt, sie werden ihren Kosmos bauen, wie auch immer er sein wird, der wird mit unserem dann nichts mehr zu tun haben, es trennt sich. Und er wird eben auch mit der Gottheit als solcher nicht mehr in Verbindung stehen. Es ist also wirklich wie eine, na ja, Separatwelt, die davonzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf der anderen Seite steht die Perspektive zu größeren, reicheren Welten, die unvorstellbar sind, aber die kommen werden, wenn wir nicht scheitern. Wenn wir scheitern, dann läuft es eher in die soratische Richtung und es läuft in das halt – die perfekte Schöpfung, und das ist es. Das ist zu wenig. Es ist zu wenig. Es ist so wie bei großen Meistern, die Bilder malen. Es sind sicher nicht alle gleich gut, aber es gibt ein paar, wo man nicht sagen könnte: Ist das jetzt das perfekte Bild oder dieses oder jenes? Sie sind alle großartig und trotzdem nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Reichtum, um den geht es. Und die soratischen Wesenheiten sind froh, wenn sie das eine Meisterwerk haben. Das verehren sie sozusagen, und das reicht ihnen. Das ist perfekt genug. Und perfekt heißt in dem Fall: Noch ein Strichlein – wenn ich jetzt bei dem Bild, vom Bild bleiben darf –, wenn ich noch ein Strichlein dazu mache, kann es eigentlich nur mehr schlechter werden. Bis irgendwann ist es fertig und so ist es perfekt. Selbst bei unvollendeten Bildern kann das der Fall sein. Wenn er jetzt nur das letzte weiße Fleckerl zugemalt hätte, wäre es das nicht… Es ist was freigeblieben, und das ist vielleicht dann das Perfekte. Und jeder Strich mehr würde es schon wieder kaputt machen. Ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir es gut sein für heute. Ich danke euch fürs Dabeisein. Ich danke euch im Livestream fürs Dabeisein. Ich hoffe und denke, es hat alles funktioniert. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
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{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_204._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=32544</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-08-31T20:33:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Vom Traumbewusstsein zur aktiven Schau: Die moderne Imagination 00:05:01 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:204.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ|thumb|204. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 12. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/u5ponwxovymbs5appq9zf/204.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=l3ef7tvim7yi0anr3eo6yudox&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 204. Vortrags vom 12. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=42 Einleitung und 49. Wochespruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
So, meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 204. Folge zur Apokalypse und dazu zum Einstieg der 49. Wochenspruch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Gedankenklarheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkend eigenen Geistes Wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In finstern Winternächten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und neigt dem nahen Weltentage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Innern Hoffnungsstrahlen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Das war jetzt ein bisschen holprig, ich lese gleich noch einmal. Ich verstehe es aber nicht, wenn ich das so lese. Also, noch einmal.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Gedankenklarheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkend eigenen Geistes Wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In finstern Winternächten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und neigt dem nahen Weltentage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Innern Hoffnungsstrahlen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also, man fühlt selber oder kann fühlen, unser Ich fühlt, also Gedankenklarheit, und in dieser Gedankenklarheit fühlen wir das Weltensein. Dem wenden wir uns zu, wirklich der Welt draußen, und gedenkend unseres eigenen Geisteswachsens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gerade in der Weihnachtszeit, in der Winterzeit ganz besonders ausreifen kann. Natürlich sammeln wir es das ganze Jahr über, aber in der Winterzeit können wir ganz bei sich sein, bei uns selber sein. Und da vertieft sich dieses, also dieses bewusste Ergreifen auch des Geistigen. Und jetzt neigen wir uns also zu dem nahen Weltentag. Also eben, wenn jetzt wieder die Sinneswelt so ganz zu erstrahlen beginnt im Licht. Im Winter ist es halt ein bisschen gedämpfter. Die Lichtzeit ist kurz, die äußere Lichtzeit ist kurz, dafür sind die Nächte lang. Dafür sind wir gerade in den Nächten halt lang auch in der geistigen Welt irgendwo. Wir sind ja jede Nächte, auch wenn wir nichts wissen davon vielleicht oder nichts mitnehmen ins Tagesbewusstsein, aber wir sind es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spielt sich auch wirklich sehr viel in den Nächten ab, dann gerade. Also namentlich in den heiligen 13 Nächten spielt sich sehr viel in unserem Inneren diesbezüglich ab, auch wenn wir es nicht mitkriegen. Es spielt sich auch ab bei Menschen, die sich jetzt nicht so intensiv mit geistigen Dingen beschäftigen. So ganz entkommen sie dem Geistigen trotzdem nicht. Es ist da. Wir könnten ja ohne das gar nicht existieren. Und wir leben eben sehr stark in der Winterzeit da drinnen. Oder es lebt in uns besonders stark eigentlich da drinnen. Und jetzt können wir uns erhoffen, dass wir etwas aber von diesem Geistigen ins Bewusstsein mitnehmen und mit dem gegenübertreten, was uns jetzt von außen entgegenkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir müssen halt immer, auch wenn wir das Geistige der Welt um uns beobachten wollen oder erfühlen wollen, wie auch immer, müssen wir etwas aus unserem Inneren dem entgegenbringen. Wenn wir nichts oder wenig entgegenbringen, dann nehmen wir auch wenig mit aus der Welt draußen. Die ist voll geistig. Es brodelt, auf Wienerisch gesagt, es wurlt. Es bewegt sich sehr lebendig, sagen wir mal so, wurlt heißt so, lebendig sich bewegen. Das ist da, aber wenn wir nicht eine entsprechende Kraft entgegenschicken, gehen wir ziemlich achtlos an dem vorbei. Es wirkt natürlich trotzdem etwas in uns herein, aber wir können viel mehr davon erfahren und bewusst ergreifen, wenn wir gerade in der Winterzeit unser Bewusstsein geschult haben, gelernt haben aus dem wachen Bewusstsein.&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=301 Vom Traumbewusstsein zur aktiven Schau: Die moderne Imagination 00:05:01] ===&lt;br /&gt;
Also aus dem Bewusstsein, wo wir ganz bei uns sind. Da ist im Winter die beste Zeit dazu, ganz zu sich selbst zu kommen, während wir im Hochsommer eben ganz draußen sind. Und das kann dazu führen, dass wir eigentlich ganz wegkommen von uns, dass wir hinausscweben, wir liegen am Strand in der Sonne und sind irgendwo da draußen. Es plätschert um uns das Meer, es saust leise der Wind darüber und wir sind eigentlich ganz weg. Kann ja sein, durchaus. Also da werden wir hinausgezogen. Aber dann mehr in die sinnliche Welt. Und da kriegen wir aber dann nicht so viel mit von der geistigen Welt, die dahintersteckt. Da müssen wir wirklich auch mit unserem Ich dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kann im Sommer sehr leicht sein, dass das ziemlich davonzischt. Das Astralische ist noch irgendwo so halb verbunden, aber auch ein bisschen gelockert. Und das fühlt sich sehr wohl vielleicht, wenn da das Meer so rauscht. Es ist ja schön auch. Aber wenn wir erkennen wollen, was da für Kräfte drinnen leben, wenn wir die Anregung des Meeres auch haben wollen – also gerade das Meer kann unheimlich stark Imaginationen anregen, aber dazu müssen wir trotzdem etwas entgegenbringen. Also so auf die alte Art, dass wir im Traum verloren hinausgehen und dann in die Imaginationen kommen, das passiert heute eigentlich immer weniger. Und wäre auch nicht das Gesunde, wenn es so ganz von selber passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wenn wir mit unserem Ich dabei sein wollen, dann muss unser Ich tätig werden. Also das heißt, wir müssen die Imaginationen, die sich uns entgegenbewegen, müssen wir ergreifen, formen, selber eigentlich in unserem Bewusstsein dann malen. Aber wir malen nicht irgendwas, nicht irgendwas x-beliebiges, sondern wirklich das, was uns geistig entgegenkommt. Ich habe ja öfter schon mal die Frage gestellt, zum Beispiel, wie schaut ein Engel aus? Und man könnte genauso fragen, wie schaut ein Elementarwesen aus? Die schauen alle gar nicht aus, wenn man es ganz genau nimmt, weil es keine sinnlich erfahrbaren Wesen sind. Und in all unseren Vorstellungsbildern sind immer sinnliche Elemente drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn wir sie wahrnehmen wollen, ist immer zuerst die Berührung da, das Spüren. Das kann manchmal sehr deutlich sein. Man weiß, da ist etwas. Man hat sogar den Eindruck: Ich weiß, was das ist, aber ich kann es noch nicht sagen. Nicht einmal mir selber, aber ich weiß es eigentlich. Und habe es aber trotzdem noch nicht in meinem Oberbewusstsein. Und dann muss ich anfangen, selber zu malen, sozusagen. Das ist nämlich wirklich ein guter Weg, auch zu einer Imagination zu kommen, das im Bewusstsein in ein Bild zu verwandeln, in ein symbolisches Bild, wie auch immer. Man merkt dem Bild dann an, dass es nicht einfach eins zu eins etwas Äußeres abbildet, weil es das so in der äußeren Welt gar nicht gibt, aber man malt etwas trotzdem mit den Stilmitteln des Sinnlichen, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den alten Hellsehern war es eben so, dass das ganz automatisch so passierte, dass sich das umsetzte in ein traumartiges Bild, aber doch sehr detailliert, doch sehr wach. Ein Traumbild, das im Wachen erlebt wird, aber eben nicht ein willkürliches Traumbild ist. Wobei kein Traumbild wirklich ganz willkürlich ist, aber es ist immer die Frage, ob es sich auf die geistige Außenwelt bezieht oder ob es sich einfach auf das bezieht, was in unserem Organismus vorgeht. Also die meisten Traumbilder, die wir normalerweise haben, hängen damit zusammen, dass Bilder aufsteigen, die etwas wiedergeben, was sich in unserem Organismus tut. Das können die wunderschönsten Bilder sein. Manchmal können es auch schaurige Bilder sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Kopfschmerzen hat, glaubt man, man ist in einer finsteren, engen Höhle, mit Spinnweben verhangen, da krabbelt alles Mögliche herum. Und dann wacht man auf und hat Kopfschmerzen. Und das kleidet sich im Bild. Aber wenn ich mich wohlfühle, kann ich auch eine Kuppelhalle erleben, strahlend, sonnendurchflutet, mit den herrlichsten Gemälden, wo die Engel flattern. Kann auch sein, je nachdem. Aber das sind dann Bilder, die eben mit unserem Organismus zu tun haben. Und beim wirklichen Hellsehen geht es ja vor allem darum, auch die geistige Umwelt, die geistige Außenwelt, wenn man so will, zu sehen. Wobei Innen und Außen auch ein sehr relativer Begriff ist, weil die übersinnliche Welt ist nicht räumlich eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=620 Jenseits von Raum und Zeit: Gesetzmäßigkeit und Erkenntnisklarheit im Schauen 00:10:20] ===&lt;br /&gt;
Also alles, was wir ins Räumliche übersetzen – selbst wenn wir sagen, die Sphäre der Engel reicht bis zur Mondensphäre, da leben sie –, dann darf man sich aber nicht vorstellen, dass da jetzt irgendwelche menschenartigen Wesen mit Flügeln in dem Bereich im Raum herumflattern. Das darf man sich nicht so vorstellen, sondern es ist nur so, dass, wenn man sich auf die Mondensphäre konzentriert, also ausgehend vom Mond und von der Bewegung des Mondes vor allem, dann kann man sagen, dass das uns einen Eindruck geben kann oder einen Anstoß geben kann, uns mit dem Weltbereich der Engel zu verbinden. Aber Weltbereiche eben nicht in einem räumlichen, sondern in einem außerräumlichen Sinne in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das wirkliche Geistige, das höhere Geistige, ist jenseits von Raum und Zeit in gewisser Weise. Auch jenseits der Zeit in gewisser Weise. Das kann man sich so schwer vorstellen. Aber auch das kann man in sinnliche Bilder umwandeln in gewisser Weise. So wie es beim Parzival – wir haben vorher gerade gesprochen, im Vorgespräch irgendwo, wie wir uns unterhalten haben – da heißt es ja so schön: „Zum Raum wird hier die Zeit.“ Das heißt, wenn wir in eine Imagination gehen, egal in welche Imagination wir gehen, dann gehen wir auch dort hinein, wo wir uns in der Zeit bewegen können. Das heißt, wir sehen dort Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft zusammen, schauen wir zusammen in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders natürlich die Vergangenheit als die Zukunft. Die Zukunft ist das Feld der vielen, vielen Möglichkeiten. In der Vergangenheit das, was in gewisser Weise gestorben ist in Wahrheit. Und die Zukunft ist das, was möglich ist, wenn wir jetzt in der Gegenwart einen Entschluss fassen, tätig werden. Und natürlich die anderen geistigen Wesen auch tätig werden. Und Zeit hängt ja überhaupt zusammen mit der unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeit der geistigen Wesenheiten. Die gibt es in jedem Feld, schon bei uns Menschen fängt es an. Manche sind schon weiterentwickelt, sind schon voraus, andere sind nur ein bisschen hintennach, wobei das jetzt gar nichts Abwertendes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist für die ganze Menschheitsentwicklung notwendig, zum Beispiel, dass alte Fähigkeiten, die der Mensch, der schon weit voraus ist, alle schon verloren hat, in Wahrheit. Weil man kann das nicht so eins zu eins mitnehmen, man muss was Altes verlieren, um es vielleicht auf neue, höhere Art wiederzugewinnen. Aber es ist eben dann anders. Also zum Beispiel, wenn ich im modernen Sinn imaginativ schauen will, dann ist das nicht mehr wie ein altes Hellsehen. Das hat einen ganz anderen Charakter und wir müssen viel aktiver, viel bewusster dabei beteiligt sein. Und dann kann es auch dieselbe Klarheit bekommen, die wir im streng logischen Denken drinnen haben. Da wissen wir, wie das zusammenhängt. Da können wir logisch alles verfolgen, wie das zusammenhängt, und wir sind uns bei jedem Schritt bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=844 Das luziferische Erbe: Entwicklung des Ich-Bewusstseins und der Meditation 00:14:04] ===&lt;br /&gt;
Das alte Hellsehen war im Grunde so, dass wie ein Traumbild eben von selbst das Bild aufgestiegen ist. Und dann hat man unter Umständen zunächst gar nicht so genau sagen können, was es ist. Ja, es erscheint vielleicht eine engelartige Gestalt, es ist aber keineswegs klar, von wo der herkommt. Also ob das jetzt durchaus luziferische Engel sein können, waren es auch großteils. Also gerade beim alten Hellsehen waren es vielfach luziferische Engelwesenheiten, die erschienen sind. Und zwischendurch einmal eine reguläre auch, aber die überwiegende Zahl waren luziferische Engelwesenheiten und denen haben wir viel zu verdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Luzifer hat ja viel Gutes gebracht. Wir hätten unser ganzes Seelenleben, nämlich das spezifisch menschliche Seelenleben, das ja eben ganz anders ist als das der regulären Engel, das hätten wir nicht bekommen, wenn wir nicht in enger Verbindung gestanden wären mit den luziferischen Wesenheiten. Das ist eine Gabe Luzifers. Ja, es führt letztlich dazu, dass wir ein Ego entwickeln, ja, dass wir Egoisten werden, was wir aber als Menschen auch sein müssen bis zu einem gewissen Grad. Wir sollen es nur nicht einseitig sein, sondern es geht darum, dass wir das als Basis nehmen. Das brauchen wir. Wir hätten sonst unser ganzes reiches Innenleben eigentlich nicht. Das habe ich ja schon erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Engel haben dieses Innenleben in der Art, wie wir es haben, nicht. Wenn sie in sich hineinschauen – ist schon wieder ein räumlicher Begriff, der eigentlich nicht stimmt –, aber wenn sie sich selbst zuwenden, sagen wir es einmal so, dann kommt Geisterfüllung von oben. Und dann spüren sie alles, nur nicht sich selbst. Also ihr Ich-Bewusstsein ist dann eigentlich ganz ausgelöscht. Sondern es ist die Geisterfüllung von oben. Sie nehmen das wahr, was durch die ganze Kette der Hierarchien oder der ganzen Pyramide der Hierarchien, wie man es nennen will, zu ihnen herunterströmt von der Gottheit. Das nehmen sie wahr, und aus dem entwickeln sie Willensimpulse, etwas zu tun für die Welt, heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann erst, wenn sie ins Tun gehen, tätig werden, dann erleben sie an dem, wie sie die Welt verändern durch ihr Tun, an dem erleben sie sich selbst. Dort erleben sie ihr Ich-Bewusstsein. Aber ein Engel könnte nicht sagen: Ja, ich gehe jetzt meditieren. Da braucht er nur, wenn er etwas Vergleichbares machen würde, dann geht er ja in sich, aber dann kommt Geisterfüllung von oben und er ist nicht mehr selber dabei. Wenn wir heute im modernen Sinn meditieren wollen, sollen, können, dann müssen wir ganz bei uns sein. Ganz wach bei uns. Also Meditationen, die man halb verträumt, sind keine Meditationen. Das bringt nichts. Also da muss man ganz bei sich auch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=844 Der Weg zur Inspiration: Bildverwandlung, Farbensphäre und karge Symbole 00:17:19] ===&lt;br /&gt;
Das ist eben die Kunst des neuen imaginativen Sehens als nächste Entwicklungsstufe, die kommt. Und in der stehen wir drinnen jetzt in dieser Entwicklungsstufe, auch wenn man es noch nicht so deutlich merkt. Aber auf das gehen wir zu, dass eben ein imaginatives Denken, dass die geistigen Hintergründe des Weltgeschehens wahrnehmen kann, aber wahrnehmen kann dadurch, dass wir sie, wie soll ich sagen, schauend ergreifen, ertasten, malen. Da tut man nicht einfach nur einer willkürlichen Fantasie nachgehen, sondern dann ist es ganz konkret, dass wir die geistige Welt erfahren und diese Erfahrung aber selber in ein Bild bringen. Ganz wach. Ganz wach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es natürlich heute auch noch Hellseher vom alten Schlage gibt, die halt noch diese traumartigen, halbbewussten Schauungen haben. Aber das ist nicht der Weg in die Zukunft. Tatsächlich ist es so, und Rudolf Steiner selber ist dafür ein ganz schlagendes Bild: Wenn man ein neues Schauen entwickeln will, muss man das alte Schauen überwinden. Und Rudolf Steiner selber war als Kind schon hellsichtig, und das war noch ein altes Hellsehen. Und das spiegelt sich aber noch wider in Schilderungen, in Mysteriendramen, zum Beispiel das Märchen vom Quellwunder. Das ist ganz deutlich ein Erlebnis, das er selber hatte, auch in einer ähnlichen Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist natürlich künstlerisch jetzt aus- und umgestaltet, aber es hat einen biografischen Hintergrund. Ich meine, wie im Grunde alles geistige Schauen bis zu einem gewissen Grad einen biografischen Hintergrund hat, inklusive aller Vorleben, die man hatte. Man schaut das oder kann das schauen, was mit der eigenen Aufgabe zu tun hat. Nichts anderes. Das, was einen geistig nichts angeht – nämlich deswegen nicht angeht, weil man einfach nicht bereit dafür ist noch und die geistige Welt ist unheimlich reich –, gewisse Dinge haben eng oder weniger eng mit einem zu tun und manche Dinge zunächst noch gar nicht. Es wäre ein Irrtum zu glauben, der Geistesforscher, ein Hellseher, der kann alles schauen, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So einfach ist das nicht, sondern es hängt mit der ganz spezifischen Aufgabe zusammen, die er sich vorgenommen hat für dieses Leben. Es funktioniert nicht nur aus bloßer Neugierde oder aus bloßem Interesse, sondern man muss bereit dazu sein. Das ist ganz wichtig und es muss auch dann ein Impuls sein, der eine gewisse Wirkung in die Welt bringt. Es ist nicht mehr Selbstzweck. Also sozusagen schauen in die geistige Welt – ich sage es jetzt ganz bewusst – aus Neugierde, das funktioniert nicht. Da kann man durchaus auch was schauen, aber dann sind es luziferische Bilder, die dann heute völlig ungesund sind. Weil da gaukelt uns dann der Luzifer im Grunde halt vor, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er macht es uns schmackhaft mit den schönsten Bildern und leitet uns damit aber auf völlige Abwege. Aber wir fühlen uns unheimlich wohl, bis wir halt dann merken plötzlich: Ups, da ist jetzt der Abgrund. Aber da ist es dann schon sehr spät, das zu merken. Also darum ist heute wichtig der Schritt, bewusst dabei zu sein. Und dann is die Klarheit im imaginativen Schauen, im lebendig gestaltenden imaginativen Schauen, so klar, wie sie nur sonst sein kann in der Mathematik. Dass zwei und zwei vier ist, zumindest im normalen Zahlensystem, das kann man durchschauen. Ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kannst du nicht drübergehen, dass jemand sagt, zwei und zwei ist fünf, wäre mir lieber. Wenn es ums Geld geht, das man kriegt, ist das wahrscheinlich der Fall, aber das funktioniert nicht. Man ist an die Gesetzmäßigkeiten der Welt gebunden. Und die Gesetzmäßigkeiten der Welt sind nichts anderes als die Taten der geistigen Wesenheiten, die diese Welt beständig ordnen, geordnet haben, aber beständig auch weiter ordnen. Die drückt sich darin aus. Und diese Gesetzmäßigkeit, die ergreifen wir sozusagen mit unserem modernen, imaginativen Schauen. Und darum ist oft auch wirklich das Gefühl da: Ich spüre, da sind geistige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, das ist der nächste Schritt, ich weiß eigentlich sicher, dass sie da sind, ich weiß eigentlich auch, wie sie sind, aber ich kann es noch nicht sagen. Und mit der Zeit kommt dann aus dem Erleben, aus dem Nacherleben durchaus auch heraus, dass ich es in ein imaginatives Bild wirklich gestalten kann. Und dann wird es mir auf einmal klar. Indem ich das Bild gestalte, wird mir klar, was ich da eigentlich schon vorher wahrgenommen habe, ohne es noch zu schauen in Wahrheit, ohne es erst recht zu verstehen. Weil ich muss wirklich dann voll verstehen, was ich da schaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn ich es jetzt einmal malen kann, das Bild, habe ich natürlich schon einen gewissen Eindruck, aber ein volles Verständnis kommt erst, wenn ich die nächste Stufe erreiche, die Inspiration. Die Inspiration, dass ich die erreiche – also Inspiration heißt so viel wie: Das Bild, das ich gemalt habe, fängt mir an, wirklich etwas zu erzählen. Im übertragenen Sinn, nehmt irgendein Gemälde von einem großen Meister her, nehmt an, ihr kennt das jetzt noch gar nicht, das ist neu für euch. Man geht heran, man sieht einmal, was alles drauf ist, und dann fragt man sich: Was wollte der Maler eigentlich da sagen mit dem Bild? Weil er will etwas sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch hinter jedem Gemälde steckt eigentlich eine Inspiration, und die ist das noch tiefere. Und was muss ich tun? Ich muss das Bild eigentlich auslöschen. Also gerade beim imaginativen Schauen ist das Wichtige, dass ich das Bild, das ich mir jetzt endlich einmal mühsam geschaffen habe – und das ist für den modernen Menschen, wenn er auf moderne Art imaginativ schauend wird, mühsam, das Bild aufzubauen. Es ist eben nicht so schnipp einfach da. Bis es so weit ist, das dauert. Es kann Stunden dauern, es kann Tage dauern, es kann Jahre dauern, es kann sogar Jahrzehnte dauern. Es kann durchaus sein, dass man in jungen Jahren ein entscheidendes Erlebnis hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stehe vor einer Blumenwiese oder was. So wie dort der Eindruck ist, wie dort die Blumen stehen, das berührt mich einfach ganz tief. Und das ist etwas, was ich nicht vergesse, was mich begleitet. Oder eine Sonnenaufgangsstimmung zum Beispiel. Ich kann mich immer noch an plastische Details erinnern, da waren wir von einer Fahrt nach Kärnten herunter. Wir hatten dort ein Seminar, und das hat schon in der Früh begonnen. Das heißt, ich bin rechtzeitig in der Früh weggefahren, dass ich noch rechtzeitig dort bin. Ich bin nämlich nicht am Vortag schon gefahren, sondern am selben Tag in der Früh. Ich glaube, ich bin um vier Uhr oder was aufgestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann habe ich auf der Fahrt erlebt, allmählich den Sonnenaufgang. Die Fahrt geht Richtung Süden, ich bin richtig mitgefahren mit dem Sonnenaufgang. Das hat wirklich eine gute Stunde gedauert, bis dann wirklich die Sonne hervorgetreten ist. Und wie die gemalt hat dann an den Wolkenfetzen, dabei war es eigentlich fast ein strahlend blauer Himmel, aber ganz leichte Dinge, und da waren Farbpaletten, also die unmöglichsten, die undenkbarsten Farbkombinationen, die es da gegeben hat, und die haben sich ununterbrochen lebendig entwickelt. Und also ein Eintauchen in die Farbenwelt, das hat was zu tun, in Wahrheit, da steckt sehr viel dahinter, da steckt die astrale Welt sehr stark dahinter, gerade besonders hinter den Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben, auch wenn wir sie sinnlich erleben, ist zwar nur ein Abglanz natürlich durch unser Sinnessystem, aber was abgeglänzt wird, ist eigentlich die astralische Welt. Das heißt also, auch wenn man dann Imaginationen sehr bunt malt, dann ist sehr viel Astralisches drinnen. Wenn stärker das höhere geistige Element drinnen ist, dann können sie sehr farblos – will ich nicht sagen –, aber dann tritt das Farbelement zurück, dann tritt mehr ein Formelement hinein, das sich bis in ein symbolisches Bild verwandeln lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann dann durchaus sein, dass die Schauung so geht, dass ich eigentlich jetzt kein reiches Bild sehe, aber es kommt schon durch die Inspiration, und die Inspiration hilft mir dabei, das in ein sehr karges, einfaches Symbol, in ein Zeichen vielleicht nur hineinzuverwandeln. Also ihr könnt vielleicht von den Widersachermächten, kann das sein, oder sonst was, das sich in ein Symbol kleidet. Also zum Beispiel so Wesenheiten wie die soratischen Wesenheiten, die könnte man nie in ein treffendes, imaginatives Bild verwandeln, das jetzt farbig ist, auch nicht einmal in ein Bild, das wirklich in erfassbare Gestalten sich kleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da weiß ich nicht, dass man irgendwelche dunklen Gestalten sieht. Mit den ahrimanischen Wesenheiten geht das sehr gut, mit den asurischen geht es auch noch irgendwie. Aber die soratischen Wesenheiten lassen sich eigentlich nur durch ein Formprinzip ausdrücken: dieses grausliche Bild mit dem Widerhaken drinnen. Es ist ein ganz einfaches Symbol, das sind im Grund ein paar Striche. Ich will es jetzt gar nicht zeigen. Du brauchst nur nachschlagen, brauchst auf AnthroWiki gehen, Sorat eingeben, dann seht ihr irgendwo den scheußlichen Widerhaken, der da drinnen ist. Und der hat tatsächlich, wenn man sich wirklich darauf einlässt, eine sehr unangenehme Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist das Bild, das dann geschaffen wird aus dem Erlebnis: Ich begegne soratischen Wesenheiten. Sie sind ja da, sie wirken in der Welt. Ist nicht die angenehmste Erfahrung ist in der Regel auch nicht eine Erfahrung, die man sehr bald macht. Da muss man schon relativ gut entwickelt sein, dass man das wirklich herankommt, dass man dieses Formprinzip als Erlebnis hat. Aber das ist auch keineswegs willkürlich. So wie unsere Buchstaben nicht ganz willkürlich entstanden sind. Sie sind dann natürlich vielfach umgeformt worden. Und da war es dann schon die menschliche Willkür vielfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und klar, bei den vielen Druckschriftarten zum Beispiel gibt es 100.000 Formmöglichkeiten, aber trotzdem muss ein A irgendwo als A erkennbar sein und ein B als B, wenn es jetzt um die lateinische Schrift geht. Aber ich kann mit der Fantasie jetzt alles Mögliche gestalten. Aber gerade bei diesen wirklichen Symbolen, die sehr karg sind, da gibt es eigentlich gar nicht viele Variationsmöglichkeiten, interessanterweise. Also jetzt den soratischen Widerhaken künstlerisch auszugestalten, bringt uns dem Verständnis der soratischen Wesenheiten nicht näher. Da hat man das Treffendste und Sicherste also in diesem ganz kargen Symbol im Grunde drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=1039 Die 666-Jahre-Rhythmen: Templerorden, Weltökonomie und moderne Kontrollmechanismen 00:17:19] ===&lt;br /&gt;
Ja, also das sind mal ein bisschen ein paar Splitter dazu wieder, aber ich will heute nicht endlos über das sprechen, weil sonst kommen wir nie dazu, was ich euch erzählen wollte, schon lange ein bisschen ausführlicher erzählen wollte: eben wie dieses Zusammenströmen der Mondenreligionen und der Sonnenreligion des Christus, wie das ausschaut und wie sich das aber auch im Äußeren historisch entwickelt hat, welche Impulse dazu notwendig waren und welche Impulse dabei eine Rolle gespielt haben. Und da haben eben zum Beispiel sogar auch die soratischen Wesenheiten eine deutliche Rolle gespielt, eine sehr starke Widersacherrolle gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es hängt zusammen mit der Zahl des Tieres, die eines Menschen Zahl ist, die Zahl 666, die sich aber punktuell, könnte man sagen, verwirklicht hat um das Jahr 666 nach Christus. Also 666 nach Christus und das immer wieder in Abständen von 666 Jahren eine Verstärkung dieses Impulses kommt. Also ein starker Impuls war in der Zeit des Mittelalters dann. Das war etwa um die Zeit, wo der Templerorden vernichtet wurde. Das war also die gravierendste Folge dieses Impulses und hat zunächst einmal natürlich negative Wirkungen gehabt, aber es hat auch positive Seiten gebracht. Es hat also die Entwicklung neu gelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder man kann so sagen, es sind die soratischen Wesenheiten wieder gescheitert mit ihrem Impuls. Es ist ihnen zwar gelungen, den Templerorden zu vernichten im Grunde, das ist wirklich ein soratischer Impuls. Und in den Prinzipien des Templerordens war sehr viel drinnen. Es war die Anlage drinnen, namentlich auch bis hinein zu dem, ein neues Wirtschafts- und Geldsystem zu schaffen, das ganz anders gewesen wäre als das, was wir heute haben und was uns heute große Probleme macht. Da war dort schon der Keim drinnen, eine ganz neue Weltordnung zu machen, in wirtschaftlicher Hinsicht, also gerade in praktischen Dingen. Und das ist verhindert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Templer konnten umgehen mit Gold in Hülle und Fülle, weil sie haben es geschürft, sie haben es gefunden. Sie hatten Gold zur Verfügung. Das ist ja auch ein Thema in den Mysteriendramen, im zweiten Mysteriendrama sehr stark darin. Da geht es in einer zentralen Szene darum, dass die Kirche ein Grundstück wieder zurückhaben will, das sie den Tempelrittern verkauft hat, billig verkauft hat, weil sie eigentlich nichts angefangen hat mit diesem öden Landstück. Nur die Templer haben dort reiche Schätze gefunden und haben sie benutzt, aber um das Geistesleben zu fördern in Wahrheit, also um das Christliche eigentlich zu fördern, aber in einer freien Weise zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat der Kirche nicht so sehr gepasst, und es hat vor allem dem Philipp dem Schönen, dem französischen König, nicht gepasst, weil der wollte das Gold haben. Und das hat man sich halt dann so ziemlich aufgeteilt. Also die Kirche ist Konkurrenten losgeworden, und der Philipp der Schöne hat sein Gold bekommen. Aber viel Freude hatte er nicht lang, weil er dann wirklich kurz nachdem der letzte Großmeister hingerichtet wurde – weil er trotzdem zu seiner Aussage gestanden ist... Und wenn er sozusagen um Vergebung gebeten hätte, dann hätte er begnadigt werden können. Wäre sicher trotzdem im Kerker, in Haft geblieben, aber er hätte begnadigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn er sozusagen sein Geständnis bestätigt hätte, dann hätte es in eine wahrscheinlich lebenslange Kerkerhaft umgewandelt werden können. Das wollte er nicht und ist stattdessen halt dann in Paris am Scheiterhaufen verbrannt worden. Und es ist sehr interessant – eine kleine Nebenbemerkung –, dass es Vermutungen gibt, dass genau zu der Zeit Dante Alighieri, der damals ja auch schon in Verbannung war, auch in Paris war. Und Dante war vermutlich ein – na ja, nicht Mitglied des Templerordens, aber er war verbunden mit dem Templerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab also auch die Möglichkeit, dass Laien, die nicht in den Orden eintreten, dass die geistig sehr stark damit verbunden sein konnten. Und das dürfte bei Dante der Fall gewesen sein. Und vor allem hat er einiges mitbekommen vom wirklichen geistigen Hintergrund, vom esoterischen Hintergrund des Templerordens. Und davon ist viel auch in seine Göttliche Komödie eingeflossen in Wahrheit. Er hätte sie nie so schreiben können, wenn er nicht diesen hintergrund gehabt hätte. Ich meine, er hatte auch einen großen Lehrer, der jetzt auch nicht Mitglied des Templerordens war, aber er hat selber auch einiges mitbekommen, dadurch, dass er eben die Templer kannte, und die wirklich esoterische Lehre der Templer kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber alles einmal vernichtet worden durch den Impuls von 666. In der zweiten Stufe jetzt – das ist jetzt, glaube ich, 1332 ist das Jahr, kurz vorher wurde der Templerorden vernichtet. Man muss immer denken, wenn jetzt so ein Jahr ist, wo sich die Zahl 666 wiederholt, dann passiert nicht jetzt genau in dem Jahr, das Jahr geht an, 1. Jänner, und jetzt passiert es. Es wirft seine Schatten voraus und es wirkt auch nach. Und das ist so die Mitte, in der es wirkt, aber es wirkt also gut – gut, sage ich mal – ein Jahrhundert davor schon beginnt es zu wirken an in Wahrheit, und es wirkt mindestens noch ein Jahrhundert nach in der Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da passieren entscheidende Schritte. Wir stehen auch in einer solchen Zeit drinnen, weil die dritte Wiederholung der 666 war 1998. Es ist ja damals auch in anthroposophischen Zusammenhängen viel darüber gesprochen worden vor dem Jahr 1998, interessanterweise danach kaum mehr. Weil scheinbar hat sich äußerlich gar nicht so viel geändert. Es hat sich aber sehr viel geändert. Also die ganzen Dinge, die passiert sind am Anfang des neuen Jahrtausends, hängen sehr stark damit zusammen. Und eben auch die Sachen 9/11, was in Amerika passiert ist, nicht dass das so wichtig ist, aber wichtig sind die Folgen, die daraus gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben die Welt verändert. Die haben die Welt verändert in dem, was einfach verständlicherweise einerseits, aber katastrophal für die Welt ist, was immer mehr zu Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle geführt hat. Und was ein extrem starker Impuls ist gegen die Freiheit. Alles, was nicht der Regel entspricht, ist schonmal grundsätzlich verdächtig. Und wer nicht so denkt, ist überhaupt verdächtig. Das ist von dort ausgegangen, ist aber heute der Impuls, der überall ist. Man kann also nicht sagen: Jetzt sind nur die Amerikaner schuld oder was. Dort ist das halt passiert. Dort war halt eine gute Gelegenheit, dass der Knalleffekt einmal passieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Wirkung ist überall in jedem Staat der Welt heute vorhanden. Und im Grunde keiner der Staatslenker, der Regierenden kann dem entkommen in Wahrheit. Sie schaffen es nicht, sie stecken drinnen. Alle, alle zusammen. Und es ist dadurch eine immense Misstrauenswelle gekommen in die Welt und andererseits wieder ein blinder Glaube an das, was gerade als richtig erklärt wird, als Mittel dagegen. Das ist bei allen, man kann das verfolgen in der Corona-Krise. Das war der nächste große Schritt. Weltweit. Weltweit. Die Wirkungen weltweit, nicht lokal begrenzt. Das darf man nicht unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=2470 Kosmischer Ursprung der Sorat-Mächte: Die Gegenhierarchie seit dem Alten Saturn 00:41:10] ===&lt;br /&gt;
Da sind gewaltige Wirkungen da, und die erfordern aber auch ein gewaltiges Gegenarbeiten aus dem Geistigen. Und zum Beispiel, wenn wir jetzt wieder ein bisschen zurücksteigen: Der erste deutliche Einschlag ist ja auch interessant, dieser starke Einschlag, wo diese soratischen Wesenheiten wirklich erstmals ganz, ganz stark in Erscheinung treten. Vorher sind sie auch schon da, natürlich. Sie sind da schon seit Anfang der Weltentwicklung, unserer Weltentwicklung, die wir überschauen können. Seitdem sind sie da. Aber auch selbst auf den planetarischen Entwicklungsstufen, kosmischen Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen sind, auch da sind sie schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind da gewesen schon vom ersten Moment an, weil sie sind aus einer früheren oder – ihr wisst, ich sage immer – abseits davon gelegenen Entwicklung herausgegangen, ehe überhaupt unsere erste Entwicklungsstufe, der alte Saturn, begonnen hat. Ich sage abseits davon, weil Zeit in unserem Sinne bestenfalls bis zum Anfang des alten Saturn zurückzuverfolgen ist. Bei dem anderen kann man nicht sagen, es war vorher. Es war abseits. Man kann nur bemerken, dass am Anfang, als der alte Saturn beginnt, eine ganze Menge geistiger Wesenheiten schon da sind. Sonst hätte es ja auch die Schöpfung des alten Saturn nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt also nur allein an die Gottheit, natürlich sowieso, die Trinität als solche sowieso. Aber dann sind es ja wesentlich, zum Beispiel die Throne, die Geister des Willens, die ihre Willenskraft ausströmen, und aus der entsteht die Saturnwärme. Und der alte Saturn war nur reine Wärme, kann man sich halt gar nicht vorstellen. Reine Wärme. Nicht einmal ein Luftelement, nicht einmal das dünnste Luftelement. Und ganz am Anfang dieser alte Saturn, diese Saturnwärme, nicht einmal raumartig, sondern zeitartig nur. Kann man sich auch schon wieder nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nichts, was wir so eins zu eins in unsere sinnlichen Vorstellungsbilder übersetzen könnten. Das geht erst in späteren Phasen der alten Saturnentwicklung. Da fängt es an, einen gewissen Sinn zu machen. Das ist also sehr schwer zu sprechen darüber. Aber es sind jedenfalls geistige Wesenheiten von Anfang an da. Und dazu zählen auch die soratischen Wesenheiten, die damals noch relativ klein sind, aber immerhin schon Ich-Wesenheiten sind. Das heißt, fertige geistige Wesenheiten. Also die kommen hier herein bereits, damals. Und sie entwickeln sich auf ihre Art auch weiter natürlich, steigen auch auf, allerdings, man könnte sagen, sie steigen ab vielleicht eher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie werden stärker. Sie werden stärker. Das heißt, sie sind damit stärker als welche Wesenheiten? Auf dem alten Saturn entstehen als neue, als geistige Wesenheiten die heutigen Urengel, die Archai. Darum heißen sie Urengel, weil sie bis zum Uranfang zurückgehen, unsere Entwicklungskette, die über sieben Stufen geht. Dort machen sie sozusagen ihr – sehr unter Anführungszeichen – Menschentum durch. Nicht, dass sie irgendwie so ausgesehen hätten wie wir, aber sie werden dort eigenständige Ich-Wesenheiten. Allerdings nicht mit Freiheit begabt, aber sie bekommen ihr Ich. Der Ich-Funke wird gezündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den soratischen Wesenheiten ist das abseits davon, oder wenn ihr wollt, davor passiert. Aber davor passt halt eben nicht, weil die Zeit dann nicht mehr läuft. Aber sie waren jedenfalls schon im ersten Moment, wo der Saturn da ist, wie die Archaien nicht einmal noch wirklich entstanden waren – weil die sind auch nicht sofort am Anfang entstanden, sondern erst im Laufe der Zeit –, waren die soratischen Wesenheiten schon da. Und sie waren vollentwickelte Ich-Wesenheiten bereits damals. Sie hatten ihr Ich bereits, also abseits unserer ganzen Entwicklungskette entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher waren sie von Anfang an da und hatten dann die Entwicklungsstufe, eine vergleichbare Entwicklungsstufe, die wir als Menschen haben werden, wenn es mit uns zum neuen Jerusalem hinübergeht. Das ist vergleichbar der Entwicklungsstufe, die die soratischen Wesenheiten hatten im ersten Moment schon des alten Saturn. So werden wir mit einer vergleichbaren Konstitution, wenn man es so nennen will, werden wir auf den neuen Jupiter bzw. das neue Jerusalem hinübergehen. Nur die soratischen Wesenheiten haben sich dann weiterentwickelt. Zwar zur dunklen Seite hin weiterentwickelt, aber es gibt im Grunde eine ganze Gegenhierarchie, könnte man sagen, die in den dunklen Bereich hinuntergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=2835 Elohim, Archai und Asuras: Der Schöpfungskampf um die menschliche Freiheit 00:47:15] ===&lt;br /&gt;
Und die soratischen Wesenheiten waren also engelartig, könnte man sagen, auf dem alten Saturn. Sie waren erzengelartig, aber halt in die dunkle Richtung, auf der alten Sonne. Sie waren urengelartig auf dem alten Mond. Und sie sind negative, schwarze Geister der Form während unserer Erdentwicklung. Das heißt, sie sind absolut ein Gegenpart zu den Elohim, zu den Schöpfergeistern unserer Erde. Die Elohim – das andere Wort dafür ist Geister der Form. Elohim ist der hebräische Ausdruck, aber um näher ihre Kraft, ihre Aufgabe zu schildern, hat Rudolf Steiner sie Geister der Form genannt, weil sie es sind, die tätig die Formen unserer Erdenwelt, unseres ganzen damit verbundenen Kosmos hervorgebracht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben das geformt. Und mit Hilfe im Übrigen auch der Urengel dann, also der Archai, der jetzigen Archai. Die waren auch notwendig, die höchsten sieben Archai waren notwendig, damit sie gemeinsam mit den Geistern der Form unseren Kosmos, wie wir ihn heute haben, geschaffen haben. Das sind nämlich die sieben Schöpfungstage. Die sieben Schöpfungstage sind nicht irgendwelche definierten Zeitabschnitte in unserem modernen Sinn, die man mit einer Uhr stoppen könnte, sondern sie sind die wesenhafte Zeit in gewisser Weise. Und wesenhafte Zeit heißt, sie bringen die Schritte hervor, die zu all den Formen führen, die wir heute in der Natur haben, auch bis in unseren Organismus hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ausführende Organe sind diese Archai, diese Urengel, die Schöpfungstage. Daher ist ja später im Mittelalter öfter gesprochen von den sieben schöpferischen Geistern Gottes. Das sind genau die. Jakob Böhme zum Beispiel spricht ganz deutlich von den sieben Schöpfergeistern Gottes. Das sind genau die. Die stehen also eine Stufe unter den Elohim. Sie nehmen von den Elohim die Schöpfungsgedanken entgegen, aber sie haben die Aufgabe, das jetzt in die Tat umzusetzen, und bedienen sich dabei wieder unter ihnen stehender Wesenheiten. Aber sie gliedern das, sie schauen also, dass da ein richtiger Ablauf der Entwicklung stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die soratischen Wesenheiten haben im Prinzip, verfügen sie über dieselbe Kraft oder eine gleichartige Kraft wie die Geister der Form, wie die Elohim. Das heißt, man kann also durchaus in gewisser Weise sagen, dass sie ein absoluter Gegenpol zu dem sind, was in der Schöpfungsgeschichte in der Bibel beschrieben wird. Dort wird beschrieben, was die Geister der Form, die Elohim, mit Hilfe der Archai tun. Und es gibt aber das Gegenbild dazu, und das sind die soratischen Wesenheiten mit ihren Dienern, mit den dunklen Archai, mit den dunklen Urengeln – das sind die sogenannten Asuras, mit denen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, in jedem Schöpfungsprozess – die Schöpfung is ja nicht zu Ende, sie läuft ja noch. Es ist ja nicht so, dass das jetzt fertig ist, sondern es läuft. Wir sind drinnen in den Schöpfungstagen in gewisser Weise. Wäre auch ein riesiges Thema, über das einmal zu sprechen, wie das zusammenhängt. Aber es ist zugleich von Anfang an die Gegenkraft drinnen. Es wirken die soratischen Wesenheiten, die eben auch vom Range letztlich der Geister der Form sind, jedenfalls dieselben Kräfte haben, nämlich formend in die Welt einzugreifen. Das heißt, Gedankenformen zu bilden, nennen wir es einmal so, also geistige Formen zu bilden, die aber einen anderen Charakter haben als das, was von den guten Göttern gewollt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo= Das Mysterium des Knochensystems: Inkarnation Christi in die tiefste Physis 00:52:36] ===&lt;br /&gt;
Und da zum Beispiel ist ein ganz starker Impuls drinnen, zu verhindern, dass der Mensch auf Erden die Freiheit entwickeln kann. Daher ist ein ganz starker Angriff einmal, bis in den physischen Leib des Menschen zu verhindern, dass der physische Leib es hergibt, dass der Mensch mit dessen Hilfe die Freiheit entwickeln kann. Wir haben gerade die Möglichkeit zur Freiheit dadurch bekommen, dass wir uns bis in einen mineralisch-physischen Körper inkarniert haben. Das machen die Engelwesenheiten nicht, das machen die Erzengelwesenheiten nicht, das machen die Urengel schon gar nicht. Und der Mensch macht es. Er ist ein geistiges Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist das erste geistige Wesen, das bis in die feste Materie hinein absteigt, weil zumindest in Form unseres Knochengerüstes tragen wir das in uns. Obwohl die Knochen in Wahrheit nicht so tot sind, wie man glaubt. Das weiß man ja, dass Knochenbrüche in der Regel ganz gut heilen können. Der Knochen als Ganzes ist etwas sehr Lebendiges, aber er besteht aus Millionen, Milliarden von winzigen Kalkkristallen, also phosphorsaurer Kalk hauptsächlich, der drinnen ist, der eingelagert ist durchaus in bindegewebsartige Schichten. Es ist ein wunderbarer Verbundwerkstoff, könnte man sagen, wenn man es technisch ausdrücken will, wie unser Knochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, der noch viel genialer ist als die Verbundwerkstoffe, die wir heute entwickelt haben, nämlich in seiner Flexibilität, in seiner Vielseitigkeit und in seiner Regenerationsfähigkeit. Trotz allem, Knochen können sich heilen wieder. Also natürlich, wenn ich die Hälfte abschneide, kann es nicht mehr ganz regenerieren, aber Brüche oder dergleichen ohne Weiteres. Also da ist das Wunder des Knochensystems, dass da etwas ist, was in sich vereinigt etwas unglaublich Lebendiges mit dem absolut Tot-Mineralischen. Darum war das ganz Wichtige, dass der Christus, als er sich auf Erden verkörpert hat, sich bis in das Knochensystem hinein, bis in die feinsten Feinheiten des Knochensystems hinein inkarniert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sozusagen gerade dort eben den Kampf aufnimmt, aus seinen gewaltigen Lebenskräften, die er hat, mit dem Stoff, der unheimlich starke Todeskräfte in gewisser Weise in sich hat, trotzdem aber was Großartiges ist. Jeder Kristall ist eigentlich ein Wunder. Aber es ist zugleich aber auch in dem Stoff konzentrierteste Todeskraft in gewisser Weise. Weil dass es stofflich wird, da wirken die Widersacher mit, selbst in der Leibeshülle, in der sich der Christus verkörpert hat. Auch da sind diese Kräfte drinnen. Man dürfte zum Beispiel nicht glauben: Jetzt der Christus, jetzt hat er sich inkarniert, und wenn er nicht am Kreuz gestorben wäre... Das hätte erstens schon einmal nicht funktioniert, weil dann hätte seine ungeheure Lebenskraft, seine ungeheure geistige Kraft den Körper zersprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einmal das Erste. Dass wir leben können, ohne den Körper zu zersprengen – weil im Grunde in unserem Ich auch die Kraft drinnen liegt, den Körper zu zersprengen. Und wir tun es auch irgendwann einmal, nur es dauert halt, es dauert 70, 80, 90, 100, 110 Jahre vielleicht, dann wird es schon schwierig, aber dann zersprengen wir ihn auch. Weil die Ich-Kraft muss es zersprengen, sie muss es früher oder später zersprengen, genauso wie die makrokosmische Ich-Kraft irgendwann einmal unseren physischen Planeten zersprengen wird. Irgendwann ist es mit dem auch zu Ende. Er lebt zwar sehr viel länger als wir, aber ewig lebt er auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Erde wird einmal zerfallen. Selbst die Sonne wird einmal zerfallen. Die ist weniger betroffen von diesen Kräften, weil dort das Feinste materialisiert ist und die Sonne eigentlich in Wahrheit ein übersinnliches Gebilde wäre, wenn nicht die Widersacher trotzdem auch die Sonne angegriffen hätten. Und gerade die soratischen Kräfte spielen dabei durchaus eine wesentliche Rolle. Die soratischen Kräfte werden ja auch bezeichnet als der Sonnendämon, zugleich aber auch als der Erdendämon. Beides ist richtig. Beides ist richtig. Daher wird unsere Sonne auch sterben, genauso wie unsere Erde sterben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=3503 Der Durchgang durch die Gottverlassenheit: Standhaftigkeit und die Formel „Ich trage mich“ 00:58:23] ===&lt;br /&gt;
Da müssen wir uns jetzt noch nicht wirklich Sorgen machen, weil wenn das erfolgt und wir halbwegs unsere geistige Aufgabe erfüllen können, hier auf Erden sind wir längst nicht mehr in einem stofflichen Körper inkarniert. Ihr wisst ja, wir haben ja öfters darüber gesprochen, eigentlich hört es schon so im siebten oder achten Jahrtausend auf. Einzelne schon im sechsten Jahrtausend, die dann so weit sind, dass sie nicht mehr einer physisch-stofflichen Verkörperung bedürfen, sondern ihre weitere Entwicklung auf dem Weg zu immer mehr Freiheit auch in einem nicht mehr sinnlichen Bereich tun können, also an sich arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit wir überhaupt den Impuls der Freiheit entwickeln konnten, dazu mussten wir halt gerade in das Dichteste hineinkommen, eben um hier – und das ist die Notwendigkeit – zumindest für eine gewisse Zeit, für eine kurze Zeit, aber doch von allen guten Geistern verlassen zu sein. Bis auf den Funken unseres Ichs drinnen. Das ist das Wichtige. Daher ist ein wichtiger Impuls auf dem Weg zur Freiheit, dass jeder mensch, egal wer, ob er jetzt noch wenig entwickelt ist und seinen Weg weitergeht, oder ob er jetzt schon ein großer Eingeweihter ist, irgendwann muss er durch den Punkt durchgegangen sein oder muss in Zukunft durchgehen durch den Punkt, wo er von allen guten Geistern verlassen ist und es keine andere Stütze gibt als das Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings findet man dann heute das Göttliche in sich, den Christus nämlich in sich. Aber dazu gehört dieses Erleben der Verlassenheit. Das ist ein ganz großer Übergang dann auch in der Art, wie soll ich sagen, des religiösen Erlebens. Im Grunde bis heute und immer noch weitergehend ist noch sehr stark die Vorstellung: Ich wende mich der Gottheit zu, ich verehre die Gottheit und bitte darum, sie soll schauen, dass die Dinge hier für mich gut laufen. Nur das muss immer mehr übergehen in das Ding: Sie werden dann gut laufen, wenn ich aus meinem Ich, aus der Freiheit heraus gut handle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Gedanken habe, gute Gefühle entwickle, die mit der Welt im Einklang sind. Heißt nicht, dass ich immer nur sanft und friedlich sein muss, heißt es überhaupt nicht, weil manchmal ist durch zu viel Sanftheit und lieber nicht Eingreifen – ich bin ganz friedlich – sind die schlimmsten Dinge passiert, weil die anderen sich nicht aufhalten ließen dadurch. Es ist schon ein großer Sonderfall gewesen, das, was der Gandhi geleistet hat, dass er doch nicht so kleine Teile des Volkes dazu gebracht hat, wirklich einfach freiwillig auch in den Tod zu gehen oder das zumindest zu riskieren, ohne irgendwelche Hassgefühle, ohne Aggression, ohne sich zu wehren eigentlich gegen den Feind, sondern einfach, wenn die Panzer rollen, sich einfach auf die Straße davor hinzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis zu einem gewissen Grad dann auch das Glück hatten, dass die Engländer zumindest so weit zivilisierte Menschen waren, dass sie nicht einfach darübergefahren sind. Es gibt schon genug Regionen, wo das ohne Wimpernzucken passiert. Und da opfert man sich halt dann. Aber ein Zeichen muss man jedenfalls setzen, und da braucht man viel Energie und viel Kraft in sich. Das sind zum Beispiel Dinge, die verwandelter Zorn sind. Zorn über Ungerechtigkeiten zum Beispiel, die in der Welt passieren. Aber dieselbe Kraft, die jemand jetzt aus Zorn entwickelt, weil da etwas passiert, was einfach absolut ungerecht ist und wo er vielleicht als junger Mensch geradezu ausrastet oder was und dreinschlagen will, dieselbe Kraft brauche ich aber, um im Guten dann etwas daraus zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich die Kraftintensität. Sie wird dann anders angewendet. Und der, der sich vor den Panzer legt, der braucht die Kraft, um dort durchststehen, dann wirklich, bis der Panzer vielleicht so weit vor ihm stehen bleibt, wenn er Glück hat. Und wenn nicht, dann rollt er halt darüber. Und er bleibt trotzdem liegen. Ich meine, das sind jetzt sehr, sehr krasse Beispiele natürlich, aber wir brauchen diese starke Kraft in uns. Und da ist wirklich wichtig, dass das Ich aber die Kontrolle darüber hat. Weil die Astralkräfte in uns, in denen das Ego zunächst lebt, die haben einen ganz starken Instinkt, zum Beispiel das Leben in der Situation nicht aufs Spiel zu setzen oder sich zu opfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erzähle das mit Absicht mit einem drastischen Beispiel, dass es besonders markant wird. Aber in kleinen Abstufungen gibt es das tagtäglich irgendwo. Das heißt, da muss wirklich das Astralische in dem Moment ganz beherrscht sein vom Ich. Das heißt, ich muss mich in der Hand haben, komplett in der Hand haben in dem Moment. Ich muss meine Ängste überwinden, muss sogar vielleicht meinen Selbsterhaltungstrieb überwinden, alles das. Und standhaft bleiben. Selbst wenn ich liege vor dem Panzer, bin ich standhaft eigentlich, auch wenn ich in der Horizontalen bin. Das macht es im Übrigen noch schwieriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen auch so, dass, wenn man diese Kraft aufwendet, das sehr wohl eine starke Wirkung hat. Also es ist bekannt, gerade aus Kriegsszenarien oder so, Kriegsgefangene oder wie man mit ihnen umgeht: Die, die aufrecht stehen, sich aufrecht halten können – sei es also wirklich äußerlich aufrecht oder von der inneren Haltung her –, die haben die größte Chance, davonzukommen. Die sich ducken, ihr ganzes Inneres verkaufen, sagen: Wurscht, ja, jetzt mache ich auch mit, die trifft es am schnellsten. Es ist typisch. Das sieht man immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn jetzt Gefangene durchgetrieben werden und wo sie jetzt angeschoben werden von den anderen Soldaten: Tempo, Tempo, Tempo! Die, die den Kopf einziehen, die kriegen die Prügel drauf. Die, die nicht mit Überheblichkeit, aber aufrecht gehen, die haben die größte Chance, durchzukommen. Das ist so wie ein Schutzschild irgendwo. Kann trotzdem einmal passieren, aber die Chance is wesentlich größer. Das ist instinktiv. Also gerade die weniger entwickelten Menschen, die primitiveren Menschen, wie es oft unter dem Soldatenvolk ist – das ist vielleicht gar nicht der höhere Offizier –, und der haut mit dem Gewehr zu. Er zieht dir eine drüber, dass du vielleicht gleich einen Schädelbruch oder was hast, nur weil du zu langsam gehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das durchsteht, stehen bleibt, obwohl er eigentlich nicht mehr kann und trotzdem durch sein Ich kann, weil dann das wirklich schlagend wird, dass man Kräfte mobilisiert, die man normal nicht zur Verfügung hat, und dann das wahr wird, dass es heißt: Ich trage mich. Ist eigentlich geradezu ein wichtiger Meditationssatz: Ich trage mich. Die Affen zum Beispiel können sich selber nicht tragen, die hängen in ihrem Skelett drinnen. Ja, manche Menschen hängen auch mehr drinnen. Braucht man nur die Haltung beobachten. Aber der wirklich freie Mensch trägt sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=4105 Der Wärmeleib des Alten Saturn: Asuras und der Angriff auf die menschliche Physis 01:08:25] ===&lt;br /&gt;
Ich meine, es ist ja so, wenn wir bewusstlos werden, dann fallen wir um. Dann schaffen wir das in der Regel nicht mehr. Also so im Stehen schlafen, ohne sich noch irgendwo anzulehnen, das ist sehr, sehr schwer. Ich meine, es geht im Extremfall auch, dann muss das Ich aber wirklich sehr, sehr stark sein, dann kann man in den eigentlich schönen Theta-Zustand gehen. Das heißt, man geht schon in etwas Schlafartiges hinein und trotzdem ist das Ich noch wach genug, es geht nicht ganz raus und hält den Körper noch. Weil das Wir-uns-Halten ist nur das Ich. Wenn das Ich weg ist, dann kippt man um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werdet ihr sagen: Wie bei sogenannten ichlosen Menschen, die liegen auch nicht alle auf der Straße. Dann ist zumindest eine ichartige Wesenheit drinnen. Es ist dann nicht das Menschen-Ich drinnen, sondern es ist eine ichartige Elementarwesenheit drinnen. Ohne das geht es nicht. Also der Mensch in unserer körperlichen Statur, wie wir heute sind, mit dem Wesensgliedergefüge, das wir als Menschen haben, ist es nicht möglich, auch nur eine Sekunde ohne Ich zu existieren. Es muss halt nicht unbedingt das eigene Ich sein. Es kann eben ein Elementarwesen sein, das ein Ich hat. Es gibt Elementarwesen, die auch ein Ich haben. Die meisten haben keines, kein eigenes individuelles Ich, aber es gibt welche, die das haben. Das sitzt halt dann drinnen bei den sogenannten ichlosen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn Rudolf Steiner auch gesprochen hat, dass es irgendwann kommen wird, im dritten Jahrtausend, in dem wir drinnen stehen – aber das dauert noch ein ganzes Jahrtausend fast, wir haben es erst angekratzt –, dass da die Inkarnation Ahrimans kommen wird, dann ist eben auch kein Menschen-Ich drinnen, sondern dann ist wirklich dieses ahrimanische Ich drinnen. Und das ist in diesem Sinne dann auch ein ichloser Mensch, wenn man so will, nämlich ichlos bezüglich des Menschen-Ichs, das ist dann eben nicht drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt viele Spekulationen, wann das sein könnte oder was. Damit es geschehen kann, sind allerdings noch einige Veranstaltungen notwendig, dass sich ein wirklich höheres, ahrimanisches Ich darin verkörpern kann, und da muss noch einiges umgestaltet werden im physischen Leib des Menschen. In den Feinheiten, nicht, dass das jetzt gleich mal komplett anders ausschaut, aber in den Feinheiten, namentlich also in der Gehirnstruktur und diese Dinge, den Feinheiten, die da drinnen sind, sind Voraussetzungen notwendig, dass eine wirkliche Inkarnation Ahrimans möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also das sind aber eben alles Dinge, die unterstützt werden jetzt durch die soratischen Kräfte. Das sind die, die da von unten das anfeuern im Grunde und eben auch dann die Asuras dazu bringen. Die Asuras greifen auch bereits so deutlich in den physischen Leib ein. Das hängt damit zusammen, dass unser physischer Leib, man soll es nicht glauben, schon veranlagt wurde in seinem ersten Keim auf dem alten Saturn, auf der reinen Wärmewelt. Das Erste, was vom Menschen da ist, ist der physische Leib. Aber natürlich hat das noch überhaupt nichts zu tun mit dem, wie wir heute ausschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir ein bisschen einen Vergleich nehmen, könnte man sagen, es hat etwas zu tun mit unserer Blutwärme. Also stellt euch den Menschen vor, nehmt alles weg, die Haut, das Fleisch weg, sogar die Knochen weg. Lasst nur das Ader-System einmal, dann lasst die Adern auch noch weg und nehmt nur das Blut. Also abstrahiert alles andere, nehmt das Blut. Jetzt nehmt aber die Blutflüssigkeit auch noch weg und nehmt nur die Wärme, die durch die Adern durchströmt, weil eben gerade durch das Blut wird ja der Körper erwärmt. Jetzt nehmen wir nur mehr die Wärmeströmung. So war der physische Leib des Menschen auf dem alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der Gestalt, wie wir sie jetzt haben, aber ein in sich geschlossenes Wärmegebilde, das durchzogen ist von Wärmeströmungen, die sehr differenziert sind. Wie auch bei uns. Wir sprechen zwar von einer mittleren Bluttemperatur von 37 Grad im gesunden Zustand, aber in Wahrheit differenziert sich das. In den verschiedenen Organen ist es anders, abhängig von dem, was wir tun, variiert es, es ändert sich ununterbrochen. Es ist also unheimlich lebendig daher, die Wärme in uns. Wenn ein Ofen was ausstrahlt, das ist relativ unlebendig. Da strahlt halt die Wärme hinaus und je weiter wegs ist, desto mehr kühlt es sich halt wieder ab irgendwo, aber das ist relativ eintönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sich etwas verändert, dann weil eine Luftströmung ist, weil die Wärme mit der Luft mitgeht irgendwo im freien Raum, wo keine Luft ist und sonst auch nichts wirklich, also wo es leer ist, dann strahlt die Wärme nach allen Seiten aus, gleichmäßig nach allen Seiten und verliert sich. Das war auf diesem alten Saturn nicht der Fall, sondern diese erste Anlage zur Menschenform war ein rein wärmeartiges Gebilde. Das heißt, wenn man davon eine Imagination machen will, kann man das sowieso schon nicht sinnlich irgendwie darstellen. Das geht einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das war, ja, und damals eben waren besonders die Urengel, die heutigen Urengel, die damals aber erst ihre erste Entwicklungsstufe durchgemacht haben, die waren damals so weit, dass sie eben diese erste Anlage zum physischen Leib des Menschen – der jetzt eben nur ein reiner Wärmeleib war – den von außen her zu benutzen in gewisser Weise. Und sozusagen, indem sie an ihm arbeiten, die… [kurze Unterbrechung des Streams].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=4664 Die kosmische Hierarchien-Kette: Die Verantwortung des Menschen für Engel und Erzengel 01:17:44] ===&lt;br /&gt;
Also wir waren bei den Archai, bei den heutigen Urengeln, die damals den physischen Leib des Menschen benutzt haben, um sich daran zu spiegeln in gewisser Weise. Und die haben damals dadurch ihr Ich-Bewusstsein entwickelt. Weil Ich-Haben und Ich-Bewusstsein entwickeln sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Also wir haben ja oft schon darüber gesprochen, dass wir selbst als heutige Menschen zwar dauernd Ich sagen, aber herzlich wenig eigentlich davon wissen, was unser wirkliches Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ego kennen wir ein bisschen besser, aber das eigene Ich kennen wir weniger. Aber wir entwickeln jedenfalls gerade dieses Ich-Bewusstsein, dazu brauchen wir trotzdem unseren physischen Körper. Gerade dadurch entwickeln wir dieses wirkliche Ich-Bewusstsein. Auch wenn wir es jetzt noch nicht mitkriegen, aber dadurch bereiten wir es vor, und je mehr wir Freiheit entwickeln können – und das ist ja der ganze springende Punkt der ganzen Geschichte, die ich jetzt erzähle –, je mehr wir das dann erkennen werden und unserer Freiheit bewusst werden, desto mehr müssen wir zu dem kommen: Ich trage mich. Entschuldigt, kurz das Näschen putzen. Es ist irgendein anderes Teufelchen dabei, das mir in der Nase kitzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, damit hängt auch zusammen, dass die Asuras immer eine sehr starke Beziehung zum physischen Leib des Menschen haben, von Anfang an, und das zieht sich durch. Und daher, wenn wir heute in die Fänge der Asuras kommen, dann ist damit ein Angriff auf den physischen Leib verbunden. Eben ein Angriff, der in die Richtung geht, dass wir das freie Ich möglichst nicht entwickeln können. Schon unser Ich, aber eben ohne Freiheit. Und sie sitzen ja dann auf der Lauer, um uns dann weiterzureichen, letztlich an die soratischen Wesenheiten, dass die ihr Reich auffüllen. Also die soratischen Wesenheiten haben ein unheimliches Bestreben, gerade diesen Menschen, den Menschen hinüberzuziehen in ihr Reich, ihn einzugliedern. Und nur wenn es gelingt, den Menschen hinüberzuziehen, dann könnte es auch passieren, dass sie zum Beispiel die Widersacherwesenheiten hinüberziehen, und zwar aber auch Widersacherwesenheiten höherer Hierarchien. Weil im Grunde gibt es, wenn zwar auch zum Beispiel die luziferischen Wesenheiten eigentlich gefallene Engel, also gefallene Angeloi sind, aber es gibt auch luziferische Wesenheiten höherer Stufen. Es geht also durchaus weiter hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat zwar dort angefangen damit, dass die luziferischen Wesenheiten, die damals auf der Vorgängerstufe unserer Erde, also auf dem sogenannten alten Mond, ihre Ichheit entwickelt haben und damit dort geistige Wesenheiten geworden sind. Und dort haben sich eben manche weiterentwickelt, sind heute reguläre Engelwesenheiten, andere sind halt irreguläre Engelwesenheiten, also kleine luziferische Wesenheiten. Aber der Impuls geht weiter, geht hinauf, es zieht andere Wesenheiten mit hinunter. Und wir haben auch schon irgendwann einmal davon gesprochen, dass da der Mensch nicht so ganz unbeteiligt ist, dass auch Höhere hinuntergezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so eine gewisse, wie soll man das sagen, Staffelweitergabe. Wenn der Mensch sich nicht genügend entwickelt, zieht er seinen Engel herunter. Er hält ihn fest und der kommt nicht weiter. Wir hängen mittlerweile ziemlich wie ein Bleigewicht an unserem Engel. Das heißt, wir müssen aufpassen, unseren Engel nicht überzustrapazieren. Er ist ganz besonders wichtig, die Kinder zu begleiten, sicher später auch im Leben in bestimmten Situationen, aber ihn sozusagen tagtäglich zu bemühen, dass er etwas für uns tun soll, was wir eigentlich schon selber tun sollten, das hält ihn in seiner Entwicklung zurück. Und dann sind wir schuld daran, dass er absinkt und eigentlich, wenn man es jetzt nimmt, ein luziferischer Engel wird oder vielleicht sogar ein ahrimanischer Engel wird, je nachdem, was wir versäumen, weil wir unsere Aufgabe versäumen, weil wir nicht Mensch genug sind, nicht Ich-Mensch genug sind, die Verantwortung zu übernehmen, die wir nämlich auch für die höhere Welt haben. Und was ist die Folge davon? Jetzt wird un Engel hinuntergezogen, wird eigentlich geschwächt dadurch oder kommt nicht weiter, bleibt also stehen oder kann er langsamer aufsteigen, bis er so weit kommt, dass er jetzt eine luziferische oder ahrimanische Engelwesenheit wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das bedeutet etwas für die, die darüber stehen. Weil jetzt können die Aufgaben nicht erfüllen, die sie eigentlich schon erfüllen sollten, diese Engelwesenheiten, und die müssen jetzt die Erzengel erfüllen, die darüber stehen, obwohl sie eigentlich schon befreit sein sollten davon. Und so geht es weiter. So geht es weiter hinauf. Also geht hinauf, also zumindest bis zur Stufe der Elohim, der Geister der Form. Für alle, das sind also die Wesenheiten, die ganz eng mit unserer Erdentwicklung verbunden sind und mit unserer Menschheitsentwicklung verbunden sind. Bei denen, die darüber stehen, schaut es schon noch etwas anders aus, obwohl es auch dort Wirkungen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einen wesentlichen Einfluss hat darauf der Mensch. Wenn er seine Aufgabe nicht erfüllt, dann zieht er die anderen Wesenheiten, die höheren, hinunter. Und darum ist der Mensch so wertvoll, aber für die soratischen Wesenheiten, weil wenn es ihm gelingt, genügend Menschen hinüberzuziehen, dann kann er auch die mit ihm verbundenen Widersacherwesenheiten hinüberziehen, also asurische, ahrimanische, luziferische Wesenheiten hinüberziehen und auch unter Umständen welche höherer Hierarchiestufen. Das wird ermöglicht durch den Menschen. Darum ist der Mensch so wertvoll für die soratischen Wesenheiten, weil er damit also einen unendlichen Schaden im Grunde anrichten kann, was aber in seiner Sicht natürlich ein unendlicher Gewinn ist: eben eine ganz andere Weltschöpfung hervorzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=5161 Bewusstseinsseele im Alltag: Ich-Präsenz, Ego-Überwindung und soziale Kraft 01:26:01] ===&lt;br /&gt;
Also da geht es wirklich darum, um sehr unterschiedliche Weltprinzipien, die verwirklicht werden sollen. Da wir jetzt in der Zeit drinnen sind, wo wir eben immer mehr aus unserem Ich heraus und immer bewusster aus unserem Ich heraus aktiv werden sollen, das ist die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, dass wir wirklich im Laufe dieses Zeitalters erkennen lernen, was wirklich unser Ich ist, und dass wir aus dem heraus aus Freiheit tätig werden. Also die Freiheit zu entwickeln, geht nämlich auch nur, wenn wir ein entsprechendes waches Ich-Bewusstsein entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden so oft von frei, wir wollen frei sein, und jeder denkt, er will frei sein heute. Aber da merkt er nicht eigentlich, dass er haben will, dass sein Ego tun darf, was er will. Und da sind wir überhaupt nicht frei drinnen. Das geht seinen Wünschen, Begierden, Lüsten oder sonstigen nach. Die Widersacher haben es völlig leicht, uns dann damit irgendwo hinzusteuern, wo sie uns brauchen. Mit Freiheit hat das überhaupt nichts zu tun. Gar nicht. Die Freiheit, um wieder das Extrembeispiel zu nehmen, die Freiheit ist dort, wenn ich es wage, mich vor den Panzer zu legen. Um der Freiheit willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lustig ist das nicht. Aber ich weiß, ich verlange jetzt bitte von niemandem und würde niemandem übel nehmen, wenn er im letzten Moment doch sagt: Ich will mich lieber nicht davorlegen. Also hätte ich größtes Verständnis dafür. Es ist zwar das Ego, das das sagt, aber so stark ist unser Ich noch nicht. Also das muss man verstehen, dass man da sehr leicht scheitert. Ich kann euch nicht beschwören, was ich in so einer Situation täte. Ich meine, wissen tut man es dann, wenn man es einmal getan hat. Dann kann man sich sicher sein, vorher nicht. Da müssen wir schon realistisch genug sein, dass wir so weit noch nicht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn man es getan hat einmal, dann hat man schon mehr Sicherheit. Aber man kann schon natürlich einen gewissen Maßstab haben, wie weit man überhaupt im Leben standhaft ist. Oder nicht bei jeder kleinsten Schwierigkeit den bequemsten Weg geht. Da fängt es einmal an. Also dass man auch etwas auf sich nimmt, was vielleicht nicht so Spaß macht, sondern im Gegenteil eigentlich ungut ist. Aber trotzdem, wenn man sieht, es ist notwendig und ich kann das machen, dann mache ich es eben. Also das kann man auch in Kleinigkeiten schon üben und trainieren, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber halt die drastischen Beispiele sind vielleicht ein bisschen markanter, um es wirklich zu sehen, wo die Perspektive hingeht. Das größte Beispiel dafür ist der Christus, ich meine, der aus völliger Freiheit heraus seinen weg auf Erden geht, der ihn letztlich zum Kreuzestod hinführt. Das ist von Anfang an eigentlich drinnen. Er weiß es, dass er dorthin geht. Er weiß es von Anfang an, dass es so kommen muss. Das heißt nicht, dass jetzt jeder zum Kreuz von uns gehen muss in diesem großen Sinne. Das kann auch niemand, das konnte so nur der Christus. Aber im Kleinen kann man dem nachstreben irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das heißt jetzt bitte nicht, da müssen wir möglichst schnell das Leben opfern oder irgend sowas, weil der Christus hat drei Jahre in Wahrheit auf Erden gelebt, und dann war das. Das meine ich damit nicht. Es heißt zum Beispiel schon: Ich lebe mein Leben so, dass ich es bis zu einem gewissen Grad in den Dienst des Geistes stelle. Das heißt, mitarbeite an der geistigen Weiterentwicklung der Welt. Dann stelle ich mein Leben unter diese Aufgabe und dann gehe ich mit dieser Aufgabe, für diese Aufgabe durch den Tod. Und sei es mit 110 Jahren. Also ganz natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist un Unterschied, ob ich mich diese 110 Jahre einer auch geistigen Aufgabe gewidmet habe. Natürlich muss man vieles andere Äußere tun, und das widerspricht einander ja nicht. Man kann eigentlich im Idealfall das ganze Leben so führen, dass es zugleich dem Äußeren dient und zugleich dem Geistigen dient. Weil wir können die Erde so gestalten, unsere Welt, unsere Umwelt so gestalten, dass es geistgemäß ist, dann dienen wir dem Geistigen. Arbeiten mit und dienen in dem Sinne, dass wir wirklich aktiv, schöpferisch etwas beitragen dazu durch unsere Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man in allen Bereichen machen, in jedem Beruf kann man das machen. Es gibt nichts – ob es jetzt als Arzt ist, ob es als Erzieher ist, ob es als Lehrer ist, ob es als, weiß ich nicht, Autobuschauffeur ist. Es ist überall möglich. Es ist in der Art, wie ich umgehe zum Beispiel mit den Menschen. Ich kann auf eine menschliche Art umgehen oder ich kann muffig drin sein, das macht einen Unterschied schon. Oder ich kann dort sitzen und die Leute freuen sich, wenn sie einsteigen, dass sie den Busfahrer sehen. So etwas gibt es nämlich durchaus auch, gar nicht so selten im Übrigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo das kommt, es ist eh schon der ganze Bus voll, da draußen regnet es, drinnen stinkt es. Es ist also eh schon eine unangenehme Situation, aber es ist ein kleines Lächeln, das über das Gesicht von dem Buschauffeur geht, und es geht auch besser. Und du bist mehr motiviert, durch den Gestank und das Schwitzen und das Nasse durchzugehen und dich nicht zu ärgern, sondern es löst etwas davon. Dann ist da ein Impuls von Ich zu Ich eigentlich. Weil ob ich leide unter dem oder ob ich sage, ich tue jetzt nicht vor Freude hochhüpfen, aber ich gehe darüber hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist halt eben so, das kommt vom Ich. Das Ego sagt: Ich mag das nicht, ich leide. Das Ich hat die Kraft zu sagen: Mein Gott, so schlimm ist es auch nicht. Es gibt Schlimmeres. Und bleibe gut drauf und bin offen dann auch für die anderen Menschen, die drin sind. Nicht lauter unsympathische Gesichter, wenn ich das schon alles sehe. Ich meine, es ist ja manchmal wirklich eine Herausforderung in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Es ist ja nicht immer so, dass lauter durchgeistigte Menschen drinnen sitzen, die sagen: „Es ist eine Freude, mich hier mit euch zu versammeln.“ Das ist es ja nicht immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alle Menschen sind trotzdem auf einem geistigen Weg, auf einem Entwicklungsweg. Auch wenn sie halt vielleicht noch ein paar Schritte mehr zu tun hätten. Aber man muss sich da gar nicht immer so viel größer sehen. Aber ebenso, so Kleinigkeiten können aber was auslösen. Das sind wichtige Momente. Oft sind solche Sachen, wenn wir dann über die Schwelle des Todes gehen, das können die hellsten Stellen sein. Im Leben so hat man es gar nicht so besonders beachtet. Man hat so einen Moment gespürt, das ist schön, und man hat sich anders verhalten dann auf das hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man war nicht mehr so grantig wie vorher, aber man hat nicht gemerkt, dass das vielleicht einer der Schlüsselmomente des Lebens war. Weil da eine geistige Begegnung da war, ein Impuls, un geistiger Impuls. Also muss jetzt der Busfahrer auch nicht: Ich bin jetzt der große Eingeweihte, ich sende euch zu. Nein, aber er hat eine gewisse Entwicklung, denn er strahlt es aus, absichtslos geradezu. Nur dann wirkt es. Also wenn ich hingehe jetzt und sage, ich will jetzt den ganzen Bus bestrahlen, ihr fühlt euch alle gut, dann, wenn ich es gut suggerieren kann, dann ist da vielleicht eine Suggestion, aber das ist nichts Gesundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hilft ihnen nicht. Es ist wirklich ein Impuls von Ich zu Ich, der das andere Ich aufwachen lässt: Eigentlich geht es mir eh gut. Eigentlich passt eh alles. Das ist ja gar nicht wichtig. Das kann ich auch jetzt nicht ändern. Das ist aber nichts Dramatisches. Und das geht anders. Ich bin frei wieder für etwas Höheres auch letztlich. Sonst ärgere ich mich vielleicht noch den ganzen Abend darüber. Und diese vielen Kleinigkeiten, die machen es nämlich aus im Leben. Also die Welt wird nur durch diese Kleinigkeiten im Wesentlichen verändert. Die großen spektakulären Dinge sind es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass jetzt einer kommt wie: Ich sage euch, wie wir den Weltfrieden für die Zukunft schaffen. Erstens funktioniert es eh nicht. Es wird nämlich nicht funktionieren, wenn nicht die kleinen Schritte überall in der Welt getan werden. Der Friede auf der Welt wird nicht entstehen durch äußere politische Arrangements. Man kann vielleicht bessere Bedingungen schaffen dadurch, aber es muss letztlich dadurch entstehen, dass jeder einzelne Mensch oder möglichst viele Menschen aus sich heraus diesen Impuls entwickeln. Sonst wird das nicht funktionieren. Die Eingriffe von außen, die sicher heute notwendig sind irgendwo, aber meistens sind sie eine Verschlimmbesserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigsten Impulse sind so, dass sie die Probleme wirklich lösen, sondern oft schon in sich dann den Keim des nächsten Konfliktes bringen. Also das heißt, dieses Wirken in der nächsten Umgebung, mit den Menschen, mit denen ich einfach zusammenkomme. Und da hier und da mal aufzuwachen zu seinem Ich, und das heißt, dem Ego einmal zu sagen: Stopp, stopp, stopp, stopp, das machen wir anders. Wir zwei machen das anders, mein Ego und ich. Und ich bin der Boss. Aber ich sehe deine Bedürfnisse. Ich werde versuchen, sie auch zu erfüllen. Das muss das Ich im Übrigen lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Ich ist eigentlich so, wenn es über uns steht, schert sie sich um das gar nicht. Das interessiert sie überhaupt nicht, ob es uns jetzt gerade gut geht, ob wir wieder jammern oder nicht. Das ist: Bitte du, du bist dazu da, um was zu tun, also mach. Und am Ende zählt nicht, was du gejammert hast, sondern was du geistig weitergebracht hast, also tu was. Das ist auch der Einzige, der das darf. Wir dürfen mit uns selber unnachsichtig sein, dann können wir die Freiheit entwickeln. Ich meine, wenn wir das wirklich schon könnten, dann hätten wir viele Probleme nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann hätten wir uns selber im Griff und würden uns selber die Dinge verweigern, die einfach schädlich sind. Und würden stattdessen die fördern, die nicht nur uns gut tun, sondern die auch der Welt rundherum gut tun. Dann würde auch das ewige Jammern aufhören. Dann wäre es auch nicht mehr notwendig. Das ist ein langer Prozess, aber wir sollten es lernen jetzt während unseres Bewusstseinsseelenzeitalters und sollten es dann am Anfang der nächsten Kulturepoche – das dauert eh noch ein bisschen, deutlich ein bisschen noch, weil so eine Kulturepoche dauert 2160 Jahre, also im Schnitt ungefähr. Wir sind nicht einmal noch am Ende des ersten Drittels unserer gegenwärtigen Kulturepoche. Aber der Weg geht jedenfalls dorthin, dass wir mit unserem Ich so weit kommen, uns unserer Freiheit bewusst zu werden, uns bewusst zu werden, dass wir als Ich-Wesen ein geistiges Wesen sind, dass uns das ganz klar bewusst wird. Und das wird es dann halt auch in immer mehr Details erkennen. Und dann eben auch die anderen Menschen wirklich ganz bewusst als geistige Wesen, nicht nur als körperliche Wesen, sondern eben auch als geistige Wesen wahrzunehmen, wirklich zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6052 Das Mysterium der Reinkarnation: Wesensglieder, Vererbung und autonome Ich-Entwicklung 01:40:52] ===&lt;br /&gt;
Weil in Wahrheit ist das etwas, was dann ein ganz anderes soziales Miteinander bringen wird. Weil was wird damit verbunden sein? Es wird dabei sein das Erkennen der anderen geistigen Wesenheit, also eben nicht das äußerliche Erkennen, sondern wirklich mit der Zeit: Wo kommst du her, karmisch gesehen zum Beispiel? Und diese Karma-Erkenntnis haben wir jetzt ganz im christlichen Sinn aufgefasst. Ich glaube, ich weiß es, ich habe es in früheren Vorträgen geschildert: Es wird immer so viel gesprochen davon, na ja, die Reinkarnationsidee, das kommt alles aus dem Osten. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das, aber der wesentliche Kern fehlt dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich die Bedeutung des Ichs drinnen. In Wahrheit sind die ganzen östlichen Reinkarnationslehren Seelenwanderungslehren. Und da geht es darum, dass gewisse Seelenkräfte weitergehen. Da ist vieles, was als Reinkarnation geschildert wird, ist eigentlich der Durchgang durch die Seelenwelt und die untersten Bereiche der geistigen Welt. Oder dann schon auch wieder in einem Erdenmenschen, kann schon sein, aber dann geht es gar nicht ums Ich, das da durchgeht, sondern es geht um bestimmte Seeleneigenschaften, die sich wieder in einem anderen Menschen verkörpern oder einen starken Anteil haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir nehmen uns seelische Kräfte mit, und das ist ja auch nicht zufällig, was wir uns für die neue Inkarnation herunternehmen. Da knüpfen wir ja sehr wohl auch an die Seelenkonfiguration an, die wir eben im früheren Leben hatten. Es hat sich zwar was verändert drinnen, aber nach Auswahl dessen wählen wir uns unsere Seelenkräfte, unsere Astralkräfte, die hineinkommen. Das ist nicht zufällig. Und wir suchen uns eben auch eine entsprechende Vererbungsströmung, weil da auch durchaus Ätherkräfte mitgehen. Es sind ja nicht nur physische Vererbungen, sondern es gehen Ätherkräfte mit, da gehen auch Astralkräfte mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir holen uns selber schon auch einen großen Teil aus der Astralwelt direkt selber, aber es geht auch einiges über das, was die Eltern und ihre Vorfahren in ihren Ätherleibern, in ihren Astralleibern mitgebracht haben. Das sind Kräfte, die in der Ätherwelt, in der Astralwelt da sind, und die führen uns aber dann eben zu Eltern hin, die eben diese Qualitäten besonders entwickelt haben. Das liegt drinnen. Also ihr seht, die Inkarnation eines Menschen auf Erden ist ein unheimlich komplizierter Vorgang in Wahrheit. Weil da ist etwas, was wirklich auf der physischen Ebene passiert, da ist etwas, was auf der ätherischen Ebene ist, da ist etwas auf der astralischen Ebene. Das sind alles Dinge, die wir wirklich über die Vererbung zum Teil mitbekommen. Dann ist das Ich. Das Ich vererbt sich nur selber. Das ist das Einzige, das wirklich nur von sich selbst abstammt. Das hat mit den Eltern überhaupt nichts zu tun, mit der ganzen anderen Reihe als Ich gesehen gar nichts zu tun. Ja, außer dass wir halt vielleicht diesen Eltern schon in einer anderen Konstellation früher einmal begegnet sind, dass wir Karma offen haben mit ihnen in der einen oder anderen Form. Aber das ist da die Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die neue Verbindung auch mit den Eltern oder die Verbindung zwischen Eltern und Kindern wird irgendwann einmal so sein, dass das Wesentliche die Verbindung von Ich zu Ich sein wird. Und das ist nichts, was dann zwangsläufig durch Vererbung gegeben ist, sondern das, was Beziehung von freien Menschen zu freien Menschen letztlich ist. Und dann kann durchaus – und das kann auch heute unter Umständen schon sein – die Beziehung zum Beispiel eines Kindes, das die Eltern aus irgendwelchen Gründen weggelegt haben und das dann adoptiert wird, dass die Beziehung zu den nicht blutsverwandten Eltern ein sehr, sehr gutes sein kann und gerade übers Ich ein sehr gutes sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist vielleicht nichts drinnen über die Vererbungsströmung. Da ist natürlich ein gewisser Einfluss schon über das ätherische und astralische Umfeld, in dem man dort lebt, das hat natürlich einen gewissen Einfluss drauf. Aber doch nicht so stark, wie wenn es über die direkte physische Vererbung geht, weil da geht eben auf jeden Fall auch schon was Astralisches, was Ätherisches mit. Natürlich, ein Kind, wenn es auch adoptiert wird, wird dann von der astralisch-ätherischen Umgebung, in der es aufwächst, auch wenn das nicht seine leiblichen Eltern sind, ist ein Einfluss da, aber der ist immer noch schwächer, als das, was sozusagen unmittelbar durch die Vererbungsströmung durchgeht. Da geht eben auch was durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6433 Christliche Liebe als Lebenskraft: Kosmische Verbundenheit und schöpferische Ich-Tätigkeit 01:47:13] ===&lt;br /&gt;
Aber die Zukunft wird sein, dass egal, ob es jetzt leibliche Abstammung ist oder Adoptivkindschaft ist oder Elternschaft ist, ganz egal, die entscheidende Beziehung wird die sein von Ich zu Ich. Das wird das Eigentliche sein. Das führt dorthin, dass die Liebe zwischen den Menschen, auch eben zwischen den Eltern und den Kindern, egal ob Adoptivkinder oder leibliche Kinder, dann ist es dort die wirklich christliche Liebe, die wirkt. Aber jetzt nicht im Kirchensinn bitte genommen, man darf das nur nicht zu pathetisch so nehmen, sondern das muss ganz ehrlich sein durch das Verhältnis, das von Ich zu Ich herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gehen die Eltern mit dem Ich des Kindes um, wie kommen sie ihm entgegen, und wie umgekehrt das Kind den Eltern, wenn es dann halt größer wird. Das Kind ist ja noch weit entfernt davon, wir sind alle noch weit entfernt davon, das wirkliche Ich zu kennen, aber das Kind braucht natürlich lange, bis es überhaupt entdeckt, was sein Ich ist. Das ist ein sehr, sehr langer weg. Ich meine, es ist schon ein entscheidender Punkt, dieses erste Ich-Erlebnis, das bei jedem Menschen da ist, aber nicht immer erinnert wird. Manche erinnern sich daran, wenn sie sich das erste Mal als Ich gefühlt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt als Wesen, das etwas ganz anderes ist als der Rest der Welt. Dieses Staunen: Ich bin da, und alles andere und auch alle anderen Menschen sind dort. Und der nächste Schritt zum höheren Ich-Bewusstsein – also ich mache jetzt einen Sprung, weil es viele kleine Schritte dazwischen gibt, aber nehmen wir mal gleich drei Stufen auf einmal – ist der, dass ich zu der Erkenntnis komme: Ich bin mit allen verbunden. Mit allen. Mit einmal dem Menschen, wurscht wer er ist, selbst wenn er mein Gegner ist, trotzdem bin ich mit ihm verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genauso mit den geistigen Wesenheiten, die in der Natur tätig sind, die die Pflanzen schaffen, die in den Steinen oder um die Steine wirken, also den Elementarwesen, die da sind, die in den Tieren wirken, auch wenn es Gruppen-Ich ist, aber dem zu begegnen, das ist einmal irgendwann das Ziel. Und diese Wesenheiten zu lieben, mit denen verbunden zu sein. Wenn diese Liebesverbindung da ist, dann geht wirklich ein Impuls vom Ich aus, aber wenn Liebe da ist, geht etwas an Ätherkraft über. Über das haben wir schon mehrmals besprochen, dass wirkliche Liebe etwas damit zu tun hat, dass man wirklich Lebenskräfte schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschen, mit denen man zusammen ist, aber natürlich auch der Natur in der Art, wie ich mit der Natur umgehe. Es wird nicht genügen, dass ich nur in der Klause sitze und den ganzen Tag meditiere. Man muss schon praktisch in die Natur hinausgehen, und man muss den anderen Menschen in der Praxis auch helfen. Nicht nur zu Hause: „Ich meditiere für den Frieden der Welt.“ Das ist schon gut, das soll man durchaus machen. Aber das alleine wird auch nicht reichen. Also es geht auch darum, wirklich anzupacken in der Welt, anderen Menschen zu begegnen, etwas zu tun für sie, etwas für die Natur zu tun draußen, das gehört dazu. Es gehört halt beides dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation dient eigentlich dazu, dass wir uns geistig so festigen, so bewusst werden, dass wir bewusst diese geistige Kraft in uns handhaben können. Ich sage es einmal so: diese wirkliche christliche Liebe zu verschenken, das ist eben auch etwas, was aus dem Ich-Bewusstsein heraus passieren muss. Das ist mehr als: „Ich bin eh zu allen Menschen lieb.“ Manche sind wirklich sonnige Menschen, und das hängt natürlich schon im Hintergrund mit ihrem Ich zusammen, aber es ist ihnen nicht bewusst. Sie sind halt sonnig, und das wirkt, und die anderen fühlen sich gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist noch nicht diese wirkliche Liebes-Lebenskraft, die ich eigentlich nur ausstrahlen kann, wenn ich ganz in meinem Ich bin und spüre eben auch letztlich diese Verbindung mit dem Christus drinnen. Dass ich spüre – und das fängt an damit, dass ich spüre –, dass in der Ich-Kraft, dass die unerschöpflich ist. Sie kann sich nicht erschöpfen. Im Gegenteil, je mehr ich verschenke aus ihr heraus, desto mächtiger wird sie im guten Sinne, nämlich mächtig sich zu verschenken. Und je mehr ich das tue, desto mehr spüre ich aber auch, welche Kraft ich da zur Verfügung habe, nämlich die Christuskraft, die sich mit uns, mit unserem Ich verbindet, und eben gerade, wenn ich aus der Freiheit heraus tätig bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist kein Unterschied dann mehr zwischen dem menschlichen Willen und dem Willen des Christus, zwischen dem göttlichen Willen letztlich. Es unterscheidet sich nicht. Die Gottheit gibt uns den Raum, aus dem Ich heraus Willensimpulse zu entwickeln, die die Gottheit, die der Christus in sich aufnimmt und verstärkt. Ich meine, das ist einfach dieser große Weg, der für den Menschen angedacht ist: dass sein Wille sich vereinigt mit dem göttlichen Willen. Wenn es heißt: „Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe“, so bezieht sich das nicht auf unser wirkliches geistiges Ich, sondern es bezieht sich auf unser Ego in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, was mein Ego will, geschehe, sondern was ich will, und dadurch und damit auch die Gottheit will. Das kommt dann zusammen. Aber das ist ein weiterer Weg dorthin. Aber um dorthin zu kommen, darum geht es eigentlich bei jedem geistigen Entwicklungsweg. Um das geht es: also dass wir mit dem Christus, mit der Gottheit, mit dem Höchsten Geistigen zusammen die Welt weiterbringen. Aber eben als Mittätiger, wie klein auch immer. Ich meine, es ist klar, wir sind noch weit entfernt davon, gleich jetzt die ganze Welt aus dem Impuls heraus heilen, retten oder sonst was zu können oder zum Guten zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6937 Schöpfungsmacht im Stofflichen: Kristallkräfte, Knochensystem und der Ursprung des Lichts 01:55:37] ===&lt;br /&gt;
Aber wir können zunächst in unserer Umgebung was tun dazu. Wir geben es weiter an die anderen Menschen, die Impulse auch. Und das ist eines der wichtigsten Dinge, dass eben auch in den anderen Menschen dieser Ich-Impuls zum Bewusstsein geweckt wird. Und das sind solche Anstöße. Das kann drinnen liegen in dem freundlichen Blick von einem Buschauffeur. Und er ist sich dessen noch gar nicht ganz bewusst, und der andere, der sieht es auch nicht, und trotzdem geht es. Daher, um kennenzulernen, wo unser Ich wirklich tätig ist, ist einer der wichtigen Punkte, sich selbst sein Leben zu beobachten, wo solche Momente sind, wo mir so etwas zum Beispiel begegnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder auch wo ich gespürt habe: Da ist jetzt von mir etwas ausgegangen. Aber besser ist es, zuerst einmal kennenzulernen dadurch: Wo ist mir das durch einen anderen Menschen entgegengekommen? Wo waren so Schlüsselmomente, an denen mich – ja, wenn ich es dann wirklich genauer durchdenke –, also so ein weckender Impuls gekommen ist, also eigentlich un Ich-Impuls gekommen ist? Der kann im Übrigen auch kommen durch die Natur draußen, weil eben ja da auch geistige Wesenheiten durchwirken, und die schenken mir auch etwas. Und wenn ich es wahrnehme, dann spüre ich das jetzt im weitesten Sinn Göttliche mit all den geistigen Wesenheiten, die da dranhängen, das durch die Natur zum Beispiel kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich eine Pflanze betrachte, einem bestimmten Baum begegne oder einem Tier, wie auch immer, ja, selbst in einem Kristall, wo sehr viel drin ist. Also gerade Kristalle sind ja etwas sehr, sehr Wichtiges, weil die Kristalle – darüber haben wir auch schon auf jeden Fall gesprochen, aber vielleicht noch nicht so deutlich und ausführlich –, die Kräfte, die die Kristalle bilden, die sie formen, und zwar wirklich bis in die inneren Feinheiten hinein, die hängen ganz stark mit der Ich-Kraft zusammen. Die sind wesensgleicher Natur, sind die stärksten Kräfte. Ich-Kräfte sind Kräfte, die eben bis ins Mineralisch-Physische hinein formend tätig sein können. Und das auch tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn wir uns inkarnieren, tun wir genau das, weil wir inkarnieren uns wirklich bis hinein auch ins Knochensystem, nur wir erleben das noch nicht. Es ist unbewusst für uns. Der große Unterschied beim Christus ist ja der, dass er sich wirklich bis ins Knochensystem hinein bewusst inkarniert. Er kriegt das mit, sozusagen. Er erlebt das. Da tun wir uns noch schwer. Aber in Wahrheit tun wir es, weil wir sind bis in die feinsten Feinheiten, wie unser Knochensystem gebaut ist – das hängt alles mit dem zusammen, was wir uns als Ich mitbringen. Nur es helfen halt sehr, sehr viele geistige Wesenheiten mit, um das zustande zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum kriegen wir das alles noch nicht so mit in unserem Bewusstsein. Das Große beim Christus war, dass er sich bis ins Knochensystem in die kleinste Kleinigkeit inkarniert hat und das bewusst miterlebt hat. Es ist ein bewusstes Miterleben. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie dieses Erleben ist. Also ich könnte das jetzt nicht in ein imaginatives Bild so ad hoc fassen. Aber es ist jedenfalls wie ein Durchleuchten bis in die Knochen hinein, so dass selbst die Knochen leuchtend werden. Und zugleich zu spüren, dass das aber die Kraft ist, die letztlich unseren ganzen Kosmos auch geschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch die Elohim haben ihr Schöpfungswerk nur dadurch in der Art machen können, wie sie es eben getan haben, dass der Christus durch sie gewirkt hat. Ich glaube, ich habe das auch schon un paar Mal erwähnt, dass ab dem Moment, wo die Elohim sagen – und die Elohim sprachen: „Es werde Licht, und es ward Licht.“ In dem Moment, wo sie zu sprechen beginnen, da wirkt schon der Christus durch sie. Sie bringen zuerst etwas mit, da wirkt noch nicht der Christus, zumindest nicht unmittelbar drinnen. Sie bringen also das herauf, was das Alte noch war, aber dann, um den Menschen schaffen zu können, um dieses Werk zu beginnen, dazu muss der Christus durch sie sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann heißt es in der Bibel, und die Elohim sprachen: „Es werde Licht.“ Ihr wisst, im Deutschen ist es so schön, dass da das Wort „Ich“ drinnensteckt im Licht. Es ist das lebendige „L“, die Ätherkräfte drinnen, und es ist das abschließende „T“, das der Einschlag des höchsten Geistes in Wahrheit ist. Das T ist in der Sprache das, wo das Geistige einschlägt und bis ins Physische hinein wirksam werden kann. Im guten Sinne wirksam werden kann. Und darum, der größte Frevel ist, diese Kraft, die da einschlägt, zu missbrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7359 Das Mysterium der Schwarzmagie: Luziferische Blendung und die starre Gegenschöpfung 02:02:39] ===&lt;br /&gt;
Zu missbrauchen in dem Sinn, dass man Diener wird eigentlich damit, mit dem, was man aus diesem Impuls tut, Diener wird der Widersacherkräfte. Das fängt schon an, wenn man sich noch ganz unbewusst ist, eigentlich noch gar nichts dagegen tun kann, weil man es überhaupt nicht mitkriegt, was da passiert. Aber ganz schlimm wird es dann dort, wenn man ganz bewusst diesen geistigen Impuls, der bis ins Materielle hineingeht, wenn man den dann bewusst den Widersachern zuführt. Aber das wollen sie, das ist das, was letztlich der schwarzmagische weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarzmagische Weg beruht darauf, dass primär die soratischen Wesenheiten – von denen geht es aus –, aber es wirken dann natürlich die ahrimanischen, die asurischen kräftig mit. Und der Luzifer tut auch das Seinige, dass wir uns wohlfühlen dabei, wenn wir das tun. Und daher: Viele, die den schwarzmagischen Weg gehen, fühlen sich sehr wohl dabei. Die fühlen sich gar nicht schlecht dabei. Sehen das auch gar nicht als verwerflich an irgendwo, im Gegenteil. Es ist nicht so finster in ihnen, weil der Luzifer erleuchtet sie ganz stark dabei. Aber sie sind halt auf dem falschen Weg irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind auf dem Weg dorthin, und sie wissen es auch, aber sie halten das also für einen guten Weg. Sie sind geblendet eigentlich. Also der Luzifer blendet sie dann auch diesbezüglich. Das ist also sehr schwierig. Aber jedenfalls, wenn diese Kräfte, die aus dem Geistigen kommen, eben auf diesen schwarzen Weg geleitet werden, dann ist es eben die schwarze Magie. Und darum sind die Widersacher und namentlich die soratischen Mächte so darauf aus, den Menschen in die Hand zu bekommen. Weil nur durch den Menschen können sie das erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können nicht so ohne Weiteres hinaufreichen zu den Engelwesenheiten, zu den regulären Engelwesenheiten, die sich von dort holen. Sie können es nur dann, wenn der Mensch anfängt, bei seiner eigenen, ihn begleitenden Engelwesenheit anfängt, den herunterzuziehen oder festzuhalten. Dann fängt es an. Dann fängt es an, dass auch in letzter Konsequenz die soratischen Wesenheiten an diese Engelwesenheit herankönnen, irgendwann einmal. Und sie mitnehmen können hinüber. Aber da ist sozusagen der Mensch die Schlüsselstelle für das Ganze. An ihm entscheidet es sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da sieht man aber auch, welche Bedeutung der Mensch in der Gesamtentwicklung drinnen hat, nämlich die entscheidende Stelle, ob die Schöpfung gut ausgeht oder schlecht ausgeht. Oder in welchem Maße sie gut ausgeht und in welchem Maße sie schlecht ausgeht. Also wenn es gut läuft, dann wird es nur in geringem Maße schlecht ausgehen. Das heißt, ein Teil geistiger Wesenheiten – also an Menschen, aber auch an Engeln, Erzengeln, Urengeln vielleicht – wird dort hinübergehen. Und ein größerer Teil wird mit dem Menschen hinüber auf die lichte Seite gehen, also wirklich in das neue Jerusalem aufsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die soratischen Wesenheiten wollen, dass möglichst viele Menschen, und durch die Menschen möglichst viele Engel, Erzengelwesenheiten usw. auch dort hineingehen, weil dann entsteht dort einfach un gewaltiges Reich. Und das ist eben ganz anders geartet als dieses Reich, aber es ist in seiner Art natürlich auch was Großes oder kann was Großes werden. Und das ist die Verführung an die Menschen, die schwarzmagisch arbeiten: dass da sozusagen eine Art Gegenschöpfung entsteht, in der aber eben die Menschen, die daran mitwirken, eine sehr wesentliche Position haben drinnen, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so klar ist ihnen das halt natürlich noch nicht, dass sie damit dann auch die Freiheit ihres Ichs letztlich opfern. Das sehen sie aber oft nicht oder erst sehr, sehr spät, und wenn sie es dann sehen, ist es zu spät, weil dann ist die Freiheit weg. Aber trotzdem bleibt eine mächtige Position, weil gerade die Menschen, die an dem mitarbeiten, steigen in der Gegenhierarchie – auf kann ich jetzt nicht sagen, sondern weiter hinunter, aber weiter hinunter heißt, dass sie kräftiger werden, dass sie mehr Einfluss dort haben, zwar nicht aus der Freiheit heraus, aber doch also Kräfte entfalten können, die halt sonst nur höhere Wesenheiten als der Mensch entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Verführung eben für die Schwarzmagier. Und es steht ja hinter dieser Welt letztlich trotzdem das Bild, dass sie in gewisser Weise die absolut perfekte Welt ist, in der alles seinen geordneten Platz hat. Eben um den Preis der Freiheit, der Aufgabe der Freiheit. Es geht alles darum, um diese absolute Ordnung, die aber eben eine letztlich tote Ordnung ist. Tot nämlich in dem Sinn, dass schöpferisch Neues eigentlich nicht mehr entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7784 Das Wagnis der Freiheit: Der kosmische Schöpfungsplan und die Angst vor Fehlern 02:09:44] ===&lt;br /&gt;
Es ist also, wie soll ich sagen, dieser Impuls, der von den soratischen Wesenheiten sehr zentral damit zusammen hängt, dass sie sehen: Da is jetzt eigentlich eine großartige Schöpfung entstanden bis zur Erde hin, aber jetzt entsteht da plötzlich ein geistiges Wesen wie der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist zwar schon vorbereitet, aber auf den früheren Stufen war das noch nicht abzusehen für diese Wesenheiten jedenfalls. Aber da ist jetzt ein Wesen drinnen, das die Freiheit hat. Und die Freiheit zu entwickeln heißt ja einerseits, dass das Göttliche in ihm lebt, aber es heißt auch, wenn er das nicht erreicht – also was mit dem Menschen geplant ist von der Gottheit, ihm die Freiheit zu schenken –, wenn er scheitert, dann hat er auch eine ungemeine Zerstörungskraft auf die ganze Schöpfung. Weil ab unserer Erdenschöpfung ist der weitere Fortschritt der Schöpfung darauf ausgelegt, dass wir mitarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was jetzt auf Erden noch passieren wird, ist die Vorbereitung dazu, aber für das neue Jerusalem wird es dann schon einen entscheidenden Einfluss haben. Die wird reich oder armselig sein, je nachdem, wie wir Menschen tätig sind hier auf Erden, wie wir uns hier entwickeln, was wir in die Welt hineinbringen. Und wenn wir versagen, versagt im Grunde die ganze Schöpfung. Dann wird jedenfalls das Ziel der Gottheit nicht erreicht. Das Ziel ist eben, eine Schöpfung zu machen, die unendlich bereichert werden kann, dass freie Ich-Wesen da sind, wo nicht mehr nur eine Quelle da ist, sondern wo dieser einen Quelle etwas entgegenkommt aus weiß ich nicht wie vielen Millionen, Milliarden Ichen, die dem entgegenströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein völlig neues Prinzip eigentlich. Das aufhört mit dem: Aus der Quelle strömt alles, und unten wird es empfangen. Und jetzt strömt was entgegen. Und darum kann man sich das neue Jerusalem – auch wenn es viele Schilderungen von Steiner gibt – nur schwer vorstellen. Aber es sich wirklich vorzustellen, welcher Reichtum da drinnen sein wird, da ist unsere Erdenwelt noch armselig dagegen. Das ist nur Wüste im Grunde. Das ist nur trockene Wüste im Vergleich zu dem, was einmal sein wird. Und es wird sein, weil es werden Menschen es auf jeden Fall schaffen, da bin ich mir sicher. Die Frage ist nur, wie viele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon wird eben abhängen, wie reich oder doch weniger reich dieses neue Jerusalem sein wird. Also es hängt von dem ab, wirklich das neue Jerusalem, von dem, was von oben kommt. Es senkt sich von oben herab, aber es muss was von unten entgegenkommen, sonst ist es nicht. Und das sollte man aber eben auch sehen, dass das eigentlich einer der – oder die, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke – die Hauptmotivation dieser soratischen Kräfte ist, dass sie einfach fürchten, dass das ganze Kapitel schiefgeht. Und dass alles das, was jetzt nämlich durch die... In Wahrheit, das könnte im Extremfall passieren, dass alles das, was durch die Stufe des alten Saturns, der alten Sonne, des alten Mondes und jetzt durch die Erde entwickelt wurde, dass das im Grunde alles scheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls nicht das Ziel erreicht, das möglich war. Und es ist der Schlüsselpunkt jetzt wirklich mit der Erdentwicklung insofern, dass bis ins Physische hinunter die Voraussetzungen geschaffen worden sind für den freien Menschen. Das ist das Wichtige. Bis in die Physis hinein ist es geschaffen, und fester sozusagen kann es nicht mehr werden. Und die soratischen Wesenheiten haben, wenn man so will, die Sorge, dass das alles scheitert, dass das nicht weitergehen kann so, sondern dass der Mensch, weil er es eben nicht schafft, mit seiner Freiheit umzugehen, das zerstören wird und zwar nachhaltig zerstören wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist der ganze Schöpfungsplan, so wie er unsere Entwicklungskette – diese siebenstufige Entwicklungskette vom Alten Saturn, über die Alte Sonne, über den Alten Mond, über die Erde, dann weiter zum neuen Jerusalem, oder neuen Jupiter, wie es Steiner nennt, dann weiter zur Neuen Venus und dann zum Vulkanzustand – die ganze Kette ist darauf angelegt, ein freies geistiges Wesen, ein vollkommen freies geistiges Wesen zu schaffen. Und dadurch eine Reichhaltigkeit der Schöpfung in der Zukunft zu ermöglichen, die bis jetzt undenkbar war. Das liegt nicht daran, dass es die Gottheit nicht für sich könnte. Aber die Gottheit braucht trotzdem die ganzen Hierarchien als Mitwirkende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letztlich hängt von dem, wie gut oder wie schlecht sie die Vorgaben, nennen wir es einmal so, die von der Gottheit kommen, wie gut oder schlecht sie umsetzen, davon hängt die Qualität ab letztlich, die die Schöpfung unten hat. Und darum – noch einmal betont, ich wurde mehrmals schon darauf hingewiesen, aber: Die Schöpfung ist doch vollkommen? Sie ist es nicht. Sie ist es nicht. Sie ist es nicht deswegen, weil sie darauf angelegt ist, dass der Mensch hier die Freiheit entwickelt und dass er mitarbeitet. Aus Freiheit, jetzt schon. Und wenn er scheitert daran, wenn er nicht will, wenn er nicht aus sich heraus tätig wird, dann wird die Schöpfung unvollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie ist es auch jetzt noch. Weil sie ist noch nicht zu Ende, sie ist noch im Gang. Also die Schöpfung ist nicht fertig. Sie ist in beständiger Veränderung. Und auch die Natur wird sich ändern. Und sie wird sich noch gewaltig ändern, auch zu dem Zeitpunkt, wenn wir nicht mehr so inkarniert sind auf Erden. Dann werden wir, wenn es gut geht, erst richtig mitarbeiten, da noch was zu tun. Es ist nicht so, dass dann, wenn wir weg sind, das gleich Schutthalde ist, sozusagen, die Erde. Nein, nein. Und das wird nämlich, was sich dann noch sich auf Erden, wie sich die Tierwelt umgestaltet, die Pflanzenwelt umgestaltet, selbst die Mineralwelt umgestaltet, das wird einen entscheidenden Einfluss haben, wie das neue Jerusalem ist zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses wird vollkommener oder unvollkommener sein, je nachdem wie die Menschen mitarbeiten. Aber die soratischen Wesenheiten sind eben genau die, die sagen: Ja, aber die hat doch schon einen Vollkommenheitsgrad erreicht, der ist gigantisch. Mit Hilfe des Menschen werden wir das noch ein bisschen weiterentwickeln, aber wir werden nicht das Risiko auf uns nehmen, dass das alles zerstört werden kann im Grunde oder scheitern kann. Das heißt, sie haben Angst davor, dass außerhalb der Gottheit ein freies geistiges Wesen entstehen könnte, weil damit ist eben immer das Risiko des Scheiterns verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7941 Starre Perfektion gegen lebendige Weltenfolge: Der kosmische Rang der Formgeister 02:19:01] ===&lt;br /&gt;
Und darum haben sie die heftigste Opposition gegen die Gottheit selbst, die die Freiheit nicht nur zulässt, sondern alles in die Wege geleitet hat, dass sie zustande kommt. Und darum ist diese erbitterte Gegnerschaft dieser soratischen Wesenheiten, die sozusagen ja eigentlich diese Gottheit, die das zulässt, die Möglichkeit des Scheiterns, also für das Schlimmste und Böseste überhaupt halten, was es nur geben kann. Es ist einmal interessant, das aus der Perspektive zu betrachten. Das ist jetzt kein Relativieren des Guten und des Bösen, aber man sieht, wie unterschiedlich das Wesenheiten sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine, die hohe göttliche Quelle, die natürlich noch viel höher ist als die soratischen Wesenheiten. Sie sind ja vergleichsweise trotzdem kleine Würstchen, wenn ich das so sage. Sie sind ja nur Geister der Form, entartete Geister der Form im Grunde, das sind sie ihrem Wesen nach. Also kleine Schöpfergötter. Aber diese kleinen Schöpfergötter sagen jetzt, die müssen verrückt geworden sein da oben, die lassen das zu, dass der Wurm Mensch da jetzt im Grunde alles ruinieren kann, wenn er nicht aus Freiheit im Sinne des Göttlichen arbeitet. Und das heißt, dass Freiheit etwas dazu bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wollen sie nicht riskieren. Sie sagen, die Schöpfung ist eigentlich reich genug. Wir müssen schauen, dass wir möglichst schnell da wegkommen aus diesem Weg, den diese Gottheit da oben eingeschlagen hat. Die sind ja sozusagen verrückt geworden, das den Menschen in die Hand zu legen, welche Zukunft aus dem herauskommt. Das kann alles scheitern, und es ist schon so viel gelungen, und das wäre alles verloren. Im Grunde, wenn der Mensch scheitert, ist die ganze Entwicklungskette vom alten Saturn bis hin zum neuen Vulkanzustand – der sozusagen jetzt die höhere Metamorphose des alten Saturns ist – die ganze Entwicklung wäre gescheitert im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich, die Gottheit könnte von vorn wieder anfangen. Abseits davon es auf irgendeine Art wieder neu probieren. Aber das muss man sich einmal vorstellen. Und der Mensch ist da sozusagen das Zünglein an der Waage drinnen. Auch wenn es ganz klein ist, was wir noch tun können, aber wir sind entscheidend dafür, ob es im Sinne der Gottheit läuft oder ob es zerstört wird im Grunde. Und das ist es im Grunde, was diese soratischen Wesenheiten verhindern wollen. Und es kommt ja nicht in Frage, dass da unten ein freies geistiges Wesen entsteht, sondern: Wir wollen alles das, was jetzt erreicht ist, bewahren und dann weiterbauen an dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenigstens wir als Geister der Form wissen doch mehr Bescheid als der Mensch da unten. Also wenn schon, bestimmen wir dann, was da weitergeht. Obwohl sie dann eigentlich nicht mehr wirklich sich abkoppeln von der großen Schöpferquelle, aber sie haben genug Potenzial, noch einiges zu tun. Also sie haben viel mitbekommen. Und es würde ihnen sozusagen genügen – das wäre ihr Ideal –, das, was jetzt ist, perfekt in dem Sinn zu machen, dass halt wirklich eine perfekte, aber nicht entwicklungsfähige Welt entsteht. Das würde ihnen reichen, das wäre das Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was jetzt sozusagen mit der Erdentwicklung erreicht ist, das könnten sie in Wahrheit nicht mehr höher entwickeln. Das Potenzial hätten sie nicht. Aber das wäre immerhin, wenn man jetzt die Fehlerhaftigkeit des Menschen ausmerzt – und das heißt ihm seine Freiheit nimmt, weil, ihr wisst noch, Ausspruch aus Goethes Faust: „Es irrt der Mensch, solang er strebt.“ Also das heißt, er macht Fehler um Fehler. Wenn man wenigstens diese Fehlerquelle ausschaltet, dann hätte man zumindest eine einigermaßen perfekte Schöpfung. Die kann sich zwar nicht weiterentwickeln, aber so wie sie ist, ist sie dann eigentlich prächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit könnten die soratischen Wesenheiten gut leben. Damit wollen sie leben im Grunde. Das ist eben nicht der Weg, der uns ermöglicht ist durch die Gottheit, der etwas viel, viel Größeres noch schaffen kann, was mehr ist als eine perfekte Welt, sondern wo letztlich der Weg bereitet ist, immer wieder neue Welten zu schaffen, die auf dem Wege zur Vollkommenheit sind, aber niemals in dem vollkommenen Zustand erstarren werden. Sondern wenn sie dort angelangt sind, sozusagen, wenn sie am Sprung zu dieser Vollkommenheit sind, dann lösen sie sich auf und es wird eine neue, noch höhere Welt geschaffen, die noch reicher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg ist den soratischen Wesenheiten verschlossen, aber sie würden sich begnügen sozusagen mit der einen, relativ vollkommenen Welt. Ich sage jetzt relativ vollkommen, weil sie ist in gewisser Weise vollkommen, aber sie sieht nicht, dass es immer wieder neue, andere, auch vollkommene Welten geben kann. Wieder als letzten Moment, und dann ist Zeit, es aufzulösen. Und ja, ihr seht, ich stottere jetzt herum, weil es ist einfach so groß, diese Dimension. Weil man sich – ich kann es nur noch einmal wiederholen – nicht vorstellen kann, wie reichhaltig schon die nächste Verkörperung unserer Erde, das neue Jerusalem, der neue Jupiter sein wird, verglichen mit dem, was heute ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prächtigste der Erde, was wir haben, ist nichts gegen das, was dann sein wird. Und das wird nichts gegenüber dem sein, was dann auf der neuen Venus sein wird. Und das ist nichts gegenüber dem, was auf dem Vulkan-Dasein dann ist. Und dann fängt es überhaupt erst richtig an. Und dann geht es überhaupt erst richtig los. Abseits davon, nicht danach, sondern abseits davon. Und dort ist der Mensch berufen oder hat dann dieselben Kräfte oder die vergleichbaren Kräfte – nur halt eben trotzdem ganz anders von der Art des Umgehens damit –, die einerseits die Geister der Form, die regulären, haben, die Elohim, die aber andererseits auch die soratischen Wesenheiten haben auf andere Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die stehen alle auf dem Niveau der Geister der Form. Und genau auf dem geistigen Niveau werden wir stehen, wenn wir die ganzen sieben Stufen durch sind. Und dann haben wir die Aufgabe, die während der Erdenschöpfung die Elohim hatten. Dann sind wir so weit, dass wir wirklich in kosmischen Dimensionen gestaltend wirken, und das wird dann noch ganz anders werden, als es jetzt ist. Das ist sinnlos, sich das vorstellen zu wollen, wie das sein könnte. Das ist also wirklich jenseits unseres Fassungsvermögens, es ist ja selbst das, was auf den zukünftigen Stufen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde nur insofern auch zu beschreiben und zu erfassen, insofern es karmische Folge im Grunde von dem ist, was in der Vergangenheit passiert ist. Man kann auf das neue Jerusalem deswegen vorblicken, weil da ist sehr viel drin, wird sich sehr viel an Karma erfüllen von dem, was auf dem alten Mond war. Dem ist die Erde vorangegangen, jetzt stehen wir in der Mitte, Erde, und das neue Jerusalem ist in gewisser Weise die karmische Erfüllung des Mondendaseins und hebt es auf eine höhere Ebene. Das wird drinnen sein dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=8947 Die zehnte Hierarchie: Todesüberwindung, Schöpferliebe und die kosmische Menschheitsverantwortung 02:29:07] ===&lt;br /&gt;
Und dann in der nächsten Stufe wird die alte Sonne verwandelt zur neuen Venus, zum neuen Venuszustand. Und da wird erst recht dann der Name Venus – Planet der Liebe, Kosmos der Liebe –, das wird dort noch eine ganz andere Dimension. Dann wird es schon eine große Rolle spielen auf dem neuen Jupiter, auf dem neuen Jerusalem, aber dort noch mehr. Und erst recht dann auf dem Vulkanzustand. Und es wird immer mehr in dem bestehen, dass aus jedem Wesen, aus jedem Wesen diese schöpferische Liebe ausstrahlt, diese Lebenskraft ausstrahlt, die mit dem Ich verbunden ist, mit dem menschlichen Ich verbunden ist, weil das menschliche Ich mit dem Christus verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann strömt wirkliche Lebenskraft aus. Und die Lebenskraft ist eigentlich das ganz Wichtige, alles gestaltend wirkt, lebendig gestaltet. Jeder Kosmos, jede Welt entsteht aus dem Lebendigen heraus. Also im Grunde ist daher immer die Frage: die Entstehung des Lebens, wie ist es entstanden? Eigentlich ist es ein Absterbeprozess, paradoxerweise. Das Urlebendige stirbt hinein in immer zähere Formen. Und dann sehen wir auch immer komplexere Lebewesen entstehen, und das Leben sprießt auf, aber eigentlich ist das ein Todesprozess in Wahrheit, wenn man es so ganz genau nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je höher was entwickelt ist – sei es bei den Pflanzen, sei es bei den Tieren, sei es beim Menschen: der Mensch, die Menschen als alle, die tragen am meisten den Tod in sich, in ihrem Wesen. Darum können wir auch unser Ich-Bewusstsein entwickeln. Bei den Tieren streift es bei den höchsten Tieren so knapp heran irgendwo. Ich habe schon gesprochen über Delfine und dergleichen, da ist so ein Hauch davon. Aber beim Menschen ist es am meisten. Aber der Preis dafür ist, dass wir das höchstentwickelte Lebewesen sind. Das denkt man halt, oder hat man langsam gesagt: „die Krone der Schöpfung“. Ich meine, jedes Tier ist hochentwickelt in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Pflanzen sind hochentwickelt, das ist es nicht. Aber was uns besonders auszeichnet: Wir tragen den Tod am stärksten in uns. Der bringt uns das Bewusstsein. Das heißt, wir müssen dem Tod in uns sehr dankbar sein. Und der führt uns zur Freiheit hin. Und aus dem aber die Möglichkeit, dann Schritt für Schritt zu lernen, einmal an einer ganz großen Schöpfung mitzuarbeiten als Hauptverantwortliche mit der Gottheit zusammen, unmittelbar. Also das heißt, so etwas zu tun, was bei der Erdenschöpfung war in dem Zusammenwirken der Elohim mit dem Christus, der durch sie wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch nicht zufällig, dass da gerade der Christus durch die Elohim durchwirkt. So wird es dann sein, dass wir gemeinsam mit der Gottheit, mit dem Christus... Wir sind dann die Elohim – werden sie dann nicht heißen, man kann sie dann immer noch Geister der Form nennen, aber sie werden anders sein als die Elohim jetzt, weil eben die Elohim es nicht aus der Freiheit heraus tun. Und bei der Menschheit wird es einmal so sein, dass der Mensch in kosmisch schaffender Dimension mitverantwortlich ist für die Schöpfung. Mitverantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim, die die Erde geschaffen haben, haben im Grunde das ausgeführt, was sie von der Gottheit zugeströmt bekommen haben. Wir strömen dann, wenn es gut geht, etwas entgegen. Und damit sind Welten möglich, die wirklich absolut jenseits jedes Vorstellungsvermögens für uns heute sind, weil das gilt ja wirklich schon für das neue Jerusalem usw. Aber was dann ist, wo wir überhaupt noch nicht hinschauen können, weil dann ja auch so eine große Freiheit herrscht, dass da karmisch nichts mehr mitgeht. Alles Karma, alles Weltenkarma ist aufgelöst dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es wirklich ein kompletter Neuanfang. Aber mit den Erfahrungen, die wir gemacht haben, die die anderen geistigen Wesen gemacht haben, weil es wird auch noch jetzt während der Stufen, die wir irgendwie überblicken können, wird es auf den Weg kommen, dass andere Wesenheiten der Freiheit teilhaftig werden. Also erstens einmal die geistigen Wesenheiten, die uns folgen, die man daher tatsächlich auch als Menschen bezeichnen kann – und zwar in einer Kategorie, so wie man sagt Engel, sagt man, meint damit die Engel, die Erzengel, die Urengel –, so werden sich neue geistige Wesenheiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, auf dem neuen Jerusalem wird es neue Ich-Wesen geben, und die kann man als Menschen bezeichnen. Und wir werden eine Stufe weiter sein, aber wir werden auch Menschen sein, aber Menschen sozusagen dann schon einer höheren Stufe, die zu den neuen Menschen dort auf dem neuen Jerusalem im gleichen Verhältnis stehen wie jetzt unsere führenden Engel zu uns hier unten. Und wir werden tatsächlich dann auch solche Aufgaben haben in ähnlicher Weise. Nur die fangen schon gleich von Anfang an mit einer höheren Stufe der Freiheit an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind jetzt, wie wir hier auf der Erde sind, die Vorkämpfer dieses Prinzips. Und wie gut wir da jetzt vorarbeiten, wird entscheidend dafür sein, wie schnell und wie stark diese Menschen des neuen Jerusalems ihre Freiheit entwickeln können. Natürlich, wir werden weiter wachsen und trotzdem immer eine Stufe höher sein. Aber sie werden sich trotzdem ganz anders entwickeln können als wir jetzt auf der Erde. Und Rudolf Steiner spricht ja davon, dass in der Zukunft eine neue, ganz neue Hierarchiestufe entsteht, die mit uns Menschen beginnt und die umfassen wird drei Arten, drei Stufen des Menschseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es über uns gibt die Engel, die Erzengel und die Urengel, so wird es auf dem neuen Jerusalem, auf der neuen Venus und auf dem Vulkanzustand drei verschiedene Stufen von geistigen Menschenwesen geben. Also das heißt, die ganze Hierarchiewelt wird anders werden dadurch. Und es ist eben nicht so, dass wir einfach jetzt: Na ja, jetzt gehen wir die nächste Stufe, dann sind wir Engel. Wir sind vergleichbar, wir haben eine vergleichbare Stufe wie die Engelwesenheiten, aber wir werden in vielem ganz anders sein als sie, eben vor allem in dem, dass wir die Freiheit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann werden wir eine Stufe erreichen auf der neuen Venus, wo wir vergleichbar sind den Erzengelwesenheiten, aber von Haus aus, aus der Freiheit heraus. Von Anfang an. Und dann sogar wie die Urengel, aus der Freiheit heraus. Drei Stufen des Menschlichen. Das heißt, das, was wir heute sind, ist die Vorübung dazu im Grunde. Das heißt, dass wir uns wirklich in die Hierarchien eingliedern, als eine ganz neue Dreiergruppe fängt es an im neuen Jerusalem, neue Venus, Vulkanzustand. Das heißt, das ganze Gefüge der Hierarchie entwickelt sich auch weiter damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, das war genug für heute. Es ist ein bisschen eine Perspektive, wo wir hingehen, aber auch als eine Perspektive, was an Widerständen da ist. Ich weiß, jetzt habe ich noch immer nicht das alles erzählt, was ich erzählen wollte. Es macht aber gar nichts. Es sind eh nur äußere, trockene Fakten. Aber was wir heute wenigstens gesehen haben: Es ist die Herausforderung da mit den soratischen Kräften, die sind der Kern eigentlich, um den es geht, und die gehen in den Schritten von 666 Jahrenund da wird ihr Eingriff immer intensiver, die Herausforderung immer intensiver werden. Das müssen wir sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müssen wir durchaus bis zum Ende der Zeit, wo wir uns auf Erden inkarnieren, mit dem müssen wir rechnen, dass das da stärker wird. Aber es wird im gleichen Maße, und hoffentlich sogar ein bisschen stärker, auch sich die Kraft des Menschen entwickeln. Also wir können durch unsere Freiheit, indem wir uns mit der Christuskraft verbinden, und es geht gar nicht anders… Das freie Ich ist untrennbar mit dem Christus verbunden und er untrennbar mit uns. Es lebt ein Teil der Christuskraft in uns. Aber nicht so, dass er uns in der Freiheit behindert, sondern ganz im Gegenteil, indem er unsere Impulse aufnimmt und zu seinen eigenen macht, sie mitnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da kann einem schon fast schwindelig werden, wenn man denkt, welche Verantwortung man damit trägt. Das sollte jedem bewusst sein, der überhaupt bewusst geistig streben will, dass es darum geht. Es geht nicht darum: Ich will halt die geistige Welt kennenlernen, damit ich mich besser zurechtfinde oder so, oder ich will eh recht nett sein, sondern es ist wirklich Mitverantwortung für die Weltentwicklung. Und das heißt, alles, was wir im geistigen Streben tun, hat mit dieser Verantwortung zu tun. Deswegen sollte man jetzt nicht gleich wieder einknicken: O Gott, wer soll das tragen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können. Wir können. Wir müssen nur immer wieder halt geistig uns aufrichten. Dann sind wir die Achse, die durchgeht. Und wir sind zugleich das, was die soratischen Kräfte zurückhalten kann. Und was die Widersacherkräfte – also die nicht-soratischen kommen einmal nicht mehr heran, das heißt, die werden in jedem Fall ausscheiden, die gehen einen anderen Weg. Das heißt, sie werden ihren Kosmos bauen, wie auch immer er sein wird, der wird mit unserem dann nichts mehr zu tun haben, es trennt sich. Und er wird eben auch mit der Gottheit als solcher nicht mehr in Verbindung stehen. Es ist also wirklich wie eine, na ja, Separatwelt, die davonzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf der anderen Seite steht die Perspektive zu größeren, reicheren Welten, die unvorstellbar sind, aber die kommen werden, wenn wir nicht scheitern. Wenn wir scheitern, dann läuft es eher in die soratische Richtung und es läuft in das halt – die perfekte Schöpfung, und das ist es. Das ist zu wenig. Es ist zu wenig. Es ist so wie bei großen Meistern, die Bilder malen. Es sind sicher nicht alle gleich gut, aber es gibt ein paar, wo man nicht sagen könnte: Ist das jetzt das perfekte Bild oder dieses oder jenes? Sie sind alle großartig und trotzdem nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Reichtum, um den geht es. Und die soratischen Wesenheiten sind froh, wenn sie das eine Meisterwerk haben. Das verehren sie sozusagen, und das reicht ihnen. Das ist perfekt genug. Und perfekt heißt in dem Fall: Noch ein Strichlein – wenn ich jetzt bei dem Bild, vom Bild bleiben darf –, wenn ich noch ein Strichlein dazu mache, kann es eigentlich nur mehr schlechter werden. Bis irgendwann ist es fertig und so ist es perfekt. Selbst bei unvollendeten Bildern kann das der Fall sein. Wenn er jetzt nur das letzte weiße Fleckerl zugemalt hätte, wäre es das nicht… Es ist was freigeblieben, und das ist vielleicht dann das Perfekte. Und jeder Strich mehr würde es schon wieder kaputt machen. Ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir es gut sein für heute. Ich danke euch fürs Dabeisein. Ich danke euch im Livestream fürs Dabeisein. Ich hoffe und denke, es hat alles funktioniert. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-08-31T20:19:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Vom Traumbewusstsein zur aktiven Schau: Die moderne Imagination 00:05:01 */&lt;/p&gt;
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{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
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[[Datei:204.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ|thumb|204. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 12. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/u5ponwxovymbs5appq9zf/204.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=l3ef7tvim7yi0anr3eo6yudox&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 204. Vortrags vom 12. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=42 Einleitung und 49. Wochespruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
So, meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 204. Folge zur Apokalypse und dazu zum Einstieg der 49. Wochenspruch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Gedankenklarheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkend eigenen Geistes Wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In finstern Winternächten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und neigt dem nahen Weltentage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Innern Hoffnungsstrahlen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Das war jetzt ein bisschen holprig, ich lese gleich noch einmal. Ich verstehe es aber nicht, wenn ich das so lese. Also, noch einmal.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Und neigt dem nahen Weltentage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Innern Hoffnungsstrahlen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also, man fühlt selber oder kann fühlen, unser Ich fühlt, also Gedankenklarheit, und in dieser Gedankenklarheit fühlen wir das Weltensein. Dem wenden wir uns zu, wirklich der Welt draußen, und gedenkend unseres eigenen Geisteswachsens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gerade in der Weihnachtszeit, in der Winterzeit ganz besonders ausreifen kann. Natürlich sammeln wir es das ganze Jahr über, aber in der Winterzeit können wir ganz bei sich sein, bei uns selber sein. Und da vertieft sich dieses, also dieses bewusste Ergreifen auch des Geistigen. Und jetzt neigen wir uns also zu dem nahen Weltentag. Also eben, wenn jetzt wieder die Sinneswelt so ganz zu erstrahlen beginnt im Licht. Im Winter ist es halt ein bisschen gedämpfter. Die Lichtzeit ist kurz, die äußere Lichtzeit ist kurz, dafür sind die Nächte lang. Dafür sind wir gerade in den Nächten halt lang auch in der geistigen Welt irgendwo. Wir sind ja jede Nächte, auch wenn wir nichts wissen davon vielleicht oder nichts mitnehmen ins Tagesbewusstsein, aber wir sind es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spielt sich auch wirklich sehr viel in den Nächten ab, dann gerade. Also namentlich in den heiligen 13 Nächten spielt sich sehr viel in unserem Inneren diesbezüglich ab, auch wenn wir es nicht mitkriegen. Es spielt sich auch ab bei Menschen, die sich jetzt nicht so intensiv mit geistigen Dingen beschäftigen. So ganz entkommen sie dem Geistigen trotzdem nicht. Es ist da. Wir könnten ja ohne das gar nicht existieren. Und wir leben eben sehr stark in der Winterzeit da drinnen. Oder es lebt in uns besonders stark eigentlich da drinnen. Und jetzt können wir uns erhoffen, dass wir etwas aber von diesem Geistigen ins Bewusstsein mitnehmen und mit dem gegenübertreten, was uns jetzt von außen entgegenkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir müssen halt immer, auch wenn wir das Geistige der Welt um uns beobachten wollen oder erfühlen wollen, wie auch immer, müssen wir etwas aus unserem Inneren dem entgegenbringen. Wenn wir nichts oder wenig entgegenbringen, dann nehmen wir auch wenig mit aus der Welt draußen. Die ist voll geistig. Es brodelt, auf Wienerisch gesagt, es wurlt. Es bewegt sich sehr lebendig, sagen wir mal so, wurlt heißt so, lebendig sich bewegen. Das ist da, aber wenn wir nicht eine entsprechende Kraft entgegenschicken, gehen wir ziemlich achtlos an dem vorbei. Es wirkt natürlich trotzdem etwas in uns herein, aber wir können viel mehr davon erfahren und bewusst ergreifen, wenn wir gerade in der Winterzeit unser Bewusstsein geschult haben, gelernt haben aus dem wachen Bewusstsein.&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=301 Vom Traumbewusstsein zur aktiven Schau: Die moderne Imagination 00:05:01] ===&lt;br /&gt;
Also aus dem Bewusstsein, wo wir ganz bei uns sind. Da ist im Winter die beste Zeit dazu, ganz zu sich selbst zu kommen, während wir im Hochsommer eben ganz draußen sind. Und das kann dazu führen, dass wir eigentlich ganz wegkommen von uns, dass wir hinausscweben, wir liegen am Strand in der Sonne und sind irgendwo da draußen. Es plätschert um uns das Meer, es saust leise der Wind darüber und wir sind eigentlich ganz weg. Kann ja sein, durchaus. Also da werden wir hinausgezogen. Aber dann mehr in die sinnliche Welt. Und da kriegen wir aber dann nicht so viel mit von der geistigen Welt, die dahintersteckt. Da müssen wir wirklich auch mit unserem Ich dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kann im Sommer sehr leicht sein, dass das ziemlich davonzischt. Das Astralische ist noch irgendwo so halb verbunden, aber auch ein bisschen gelockert. Und das fühlt sich sehr wohl vielleicht, wenn da das Meer so rauscht. Es ist ja schön auch. Aber wenn wir erkennen wollen, was da für Kräfte drinnen leben, wenn wir die Anregung des Meeres auch haben wollen – also gerade das Meer kann unheimlich stark Imaginationen anregen, aber dazu müssen wir trotzdem etwas entgegenbringen. Also so auf die alte Art, dass wir im Traum verloren hinausgehen und dann in die Imaginationen kommen, das passiert heute eigentlich immer weniger. Und wäre auch nicht das Gesunde, wenn es so ganz von selber passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wenn wir mit unserem Ich dabei sein wollen, dann muss unser Ich tätig werden. Also das heißt, wir müssen die Imaginationen, die sich uns entgegenbewegen, müssen wir ergreifen, formen, selber eigentlich in unserem Bewusstsein dann malen. Aber wir malen nicht irgendwas, nicht irgendwas x-beliebiges, sondern wirklich das, was uns geistig entgegenkommt. Ich habe ja öfter schon mal die Frage gestellt, zum Beispiel, wie schaut ein Engel aus? Und man könnte genauso fragen, wie schaut ein Elementarwesen aus? Die schauen alle gar nicht aus, wenn man es ganz genau nimmt, weil es keine sinnlich erfahrbaren Wesen sind. Und in all unseren Vorstellungsbildern sind immer sinnliche Elemente drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn wir sie wahrnehmen wollen, ist immer zuerst die Berührung da, das Spüren. Das kann manchmal sehr deutlich sein. Man weiß, da ist etwas. Man hat sogar den Eindruck: Ich weiß, was das ist, aber ich kann es noch nicht sagen. Nicht einmal mir selber, aber ich weiß es eigentlich. Und habe es aber trotzdem noch nicht in meinem Oberbewusstsein. Und dann muss ich anfangen, selber zu malen, sozusagen. Das ist nämlich wirklich ein guter Weg, auch zu einer Imagination zu kommen, das im Bewusstsein in ein Bild zu verwandeln, in ein symbolisches Bild, wie auch immer. Man merkt dem Bild dann an, dass es nicht einfach eins zu eins etwas Äußeres abbildet, weil es das so in der äußeren Welt gar nicht gibt, aber man malt etwas trotzdem mit den Stilmitteln des Sinnlichen, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den alten Hellsehern war es eben so, dass das ganz automatisch so passierte, dass sich das umsetzte in ein traumartiges Bild, aber doch sehr detailliert, doch sehr wach. Ein Traumbild, das im Wachen erlebt wird, aber eben nicht ein willkürliches Traumbild ist. Wobei kein Traumbild wirklich ganz willkürlich ist, aber es ist immer die Frage, ob es sich auf die geistige Außenwelt bezieht oder ob es sich einfach auf das bezieht, was in unserem Organismus vorgeht. Also die meisten Traumbilder, die wir normalerweise haben, hängen damit zusammen, dass Bilder aufsteigen, die etwas wiedergeben, was sich in unserem Organismus tut. Das können die wunderschönsten Bilder sein. Manchmal können es auch schaurige Bilder sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Kopfschmerzen hat, glaubt man, man ist in einer finsteren, engen Höhle, mit Spinnweben verhangen, da krabbelt alles Mögliche herum. Und dann wacht man auf und hat Kopfschmerzen. Und das kleidet sich im Bild. Aber wenn ich mich wohlfühle, kann ich auch eine Kuppelhalle erleben, strahlend, sonnendurchflutet, mit den herrlichsten Gemälden, wo die Engel flattern. Kann auch sein, je nachdem. Aber das sind dann Bilder, die eben mit unserem Organismus zu tun haben. Und beim wirklichen Hellsehen geht es ja vor allem darum, auch die geistige Umwelt, die geistige Außenwelt, wenn man so will, zu sehen. Wobei Innen und Außen auch ein sehr relativer Begriff ist, weil die übersinnliche Welt ist nicht räumlich eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=620 Jenseits von Raum und Zeit: Gesetzmäßigkeit und Erkenntnisklarheit im Schauen 00:10:20] ===&lt;br /&gt;
Also alles, was wir ins Räumliche übersetzen – selbst wenn wir sagen, die Sphäre der Engel reicht bis zur Mondensphäre, da leben sie –, dann darf man sich aber nicht vorstellen, dass da jetzt irgendwelche menschenartigen Wesen mit Flügeln in dem Bereich im Raum herumflattern. Das darf man sich nicht so vorstellen, sondern es ist nur so, dass, wenn man sich auf die Mondensphäre konzentriert, also ausgehend vom Mond und von der Bewegung des Mondes vor allem, dann kann man sagen, dass das uns einen Eindruck geben kann oder einen Anstoß geben kann, uns mit dem Weltbereich der Engel zu verbinden. Aber Weltbereiche eben nicht in einem räumlichen, sondern in einem außerräumlichen Sinne in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das wirkliche Geistige, das höhere Geistige, ist jenseits von Raum und Zeit in gewisser Weise. Auch jenseits der Zeit in gewisser Weise. Das kann man sich so schwer vorstellen. Aber auch das kann man in sinnliche Bilder umwandeln in gewisser Weise. So wie es beim Parzival – wir haben vorher gerade gesprochen, im Vorgespräch irgendwo, wie wir uns unterhalten haben – da heißt es ja so schön: „Zum Raum wird hier die Zeit.“ Das heißt, wenn wir in eine Imagination gehen, egal in welche Imagination wir gehen, dann gehen wir auch dort hinein, wo wir uns in der Zeit bewegen können. Das heißt, wir sehen dort Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft zusammen, schauen wir zusammen in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders natürlich die Vergangenheit als die Zukunft. Die Zukunft ist das Feld der vielen, vielen Möglichkeiten. In der Vergangenheit das, was in gewisser Weise gestorben ist in Wahrheit. Und die Zukunft ist das, was möglich ist, wenn wir jetzt in der Gegenwart einen Entschluss fassen, tätig werden. Und natürlich die anderen geistigen Wesen auch tätig werden. Und Zeit hängt ja überhaupt zusammen mit der unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeit der geistigen Wesenheiten. Die gibt es in jedem Feld, schon bei uns Menschen fängt es an. Manche sind schon weiterentwickelt, sind schon voraus, andere sind nur ein bisschen hintennach, wobei das jetzt gar nichts Abwertendes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist für die ganze Menschheitsentwicklung notwendig, zum Beispiel, dass alte Fähigkeiten, die der Mensch, der schon weit voraus ist, alle schon verloren hat, in Wahrheit. Weil man kann das nicht so eins zu eins mitnehmen, man muss was Altes verlieren, um es vielleicht auf neue, höhere Art wiederzugewinnen. Aber es ist eben dann anders. Also zum Beispiel, wenn ich im modernen Sinn imaginativ schauen will, dann ist das nicht mehr wie ein altes Hellsehen. Das hat einen ganz anderen Charakter und wir müssen viel aktiver, viel bewusster dabei beteiligt sein. Und dann kann es auch dieselbe Klarheit bekommen, die wir im streng logischen Denken drinnen haben. Da wissen wir, wie das zusammenhängt. Da können wir logisch alles verfolgen, wie das zusammenhängt, und wir sind uns bei jedem Schritt bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=844 Das luziferische Erbe: Entwicklung des Ich-Bewusstseins und der Meditation 00:14:04] ===&lt;br /&gt;
Das alte Hellsehen war im Grunde so, dass wie ein Traumbild eben von selbst das Bild aufgestiegen ist. Und dann hat man unter Umständen zunächst gar nicht so genau sagen können, was es ist. Ja, es erscheint vielleicht eine engelartige Gestalt, es ist aber keineswegs klar, von wo der herkommt. Also ob das jetzt durchaus luziferische Engel sein können, waren es auch großteils. Also gerade beim alten Hellsehen waren es vielfach luziferische Engelwesenheiten, die erschienen sind. Und zwischendurch einmal eine reguläre auch, aber die überwiegende Zahl waren luziferische Engelwesenheiten und denen haben wir viel zu verdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Luzifer hat ja viel Gutes gebracht. Wir hätten unser ganzes Seelenleben, nämlich das spezifisch menschliche Seelenleben, das ja eben ganz anders ist als das der regulären Engel, das hätten wir nicht bekommen, wenn wir nicht in enger Verbindung gestanden wären mit den luziferischen Wesenheiten. Das ist eine Gabe Luzifers. Ja, es führt letztlich dazu, dass wir ein Ego entwickeln, ja, dass wir Egoisten werden, was wir aber als Menschen auch sein müssen bis zu einem gewissen Grad. Wir sollen es nur nicht einseitig sein, sondern es geht darum, dass wir das als Basis nehmen. Das brauchen wir. Wir hätten sonst unser ganzes reiches Innenleben eigentlich nicht. Das habe ich ja schon erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Engel haben dieses Innenleben in der Art, wie wir es haben, nicht. Wenn sie in sich hineinschauen – ist schon wieder ein räumlicher Begriff, der eigentlich nicht stimmt –, aber wenn sie sich selbst zuwenden, sagen wir es einmal so, dann kommt Geisterfüllung von oben. Und dann spüren sie alles, nur nicht sich selbst. Also ihr Ich-Bewusstsein ist dann eigentlich ganz ausgelöscht. Sondern es ist die Geisterfüllung von oben. Sie nehmen das wahr, was durch die ganze Kette der Hierarchien oder der ganzen Pyramide der Hierarchien, wie man es nennen will, zu ihnen herunterströmt von der Gottheit. Das nehmen sie wahr, und aus dem entwickeln sie Willensimpulse, etwas zu tun für die Welt, heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann erst, wenn sie ins Tun gehen, tätig werden, dann erleben sie an dem, wie sie die Welt verändern durch ihr Tun, an dem erleben sie sich selbst. Dort erleben sie ihr Ich-Bewusstsein. Aber ein Engel könnte nicht sagen: Ja, ich gehe jetzt meditieren. Da braucht er nur, wenn er etwas Vergleichbares machen würde, dann geht er ja in sich, aber dann kommt Geisterfüllung von oben und er ist nicht mehr selber dabei. Wenn wir heute im modernen Sinn meditieren wollen, sollen, können, dann müssen wir ganz bei uns sein. Ganz wach bei uns. Also Meditationen, die man halb verträumt, sind keine Meditationen. Das bringt nichts. Also da muss man ganz bei sich auch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=844 Der Weg zur Inspiration: Bildverwandlung, Farbensphäre und karge Symbole 00:17:19] ===&lt;br /&gt;
Das ist eben die Kunst des neuen imaginativen Sehens als nächste Entwicklungsstufe, die kommt. Und in der stehen wir drinnen jetzt in dieser Entwicklungsstufe, auch wenn man es noch nicht so deutlich merkt. Aber auf das gehen wir zu, dass eben ein imaginatives Denken, dass die geistigen Hintergründe des Weltgeschehens wahrnehmen kann, aber wahrnehmen kann dadurch, dass wir sie, wie soll ich sagen, schauend ergreifen, ertasten, malen. Da tut man nicht einfach nur einer willkürlichen Fantasie nachgehen, sondern dann ist es ganz konkret, dass wir die geistige Welt erfahren und diese Erfahrung aber selber in ein Bild bringen. Ganz wach. Ganz wach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es natürlich heute auch noch Hellseher vom alten Schlage gibt, die halt noch diese traumartigen, halbbewussten Schauungen haben. Aber das ist nicht der Weg in die Zukunft. Tatsächlich ist es so, und Rudolf Steiner selber ist dafür ein ganz schlagendes Bild: Wenn man ein neues Schauen entwickeln will, muss man das alte Schauen überwinden. Und Rudolf Steiner selber war als Kind schon hellsichtig, und das war noch ein altes Hellsehen. Und das spiegelt sich aber noch wider in Schilderungen, in Mysteriendramen, zum Beispiel das Märchen vom Quellwunder. Das ist ganz deutlich ein Erlebnis, das er selber hatte, auch in einer ähnlichen Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist natürlich künstlerisch jetzt aus- und umgestaltet, aber es hat einen biografischen Hintergrund. Ich meine, wie im Grunde alles geistige Schauen bis zu einem gewissen Grad einen biografischen Hintergrund hat, inklusive aller Vorleben, die man hatte. Man schaut das oder kann das schauen, was mit der eigenen Aufgabe zu tun hat. Nichts anderes. Das, was einen geistig nichts angeht – nämlich deswegen nicht angeht, weil man einfach nicht bereit dafür ist noch und die geistige Welt ist unheimlich reich –, gewisse Dinge haben eng oder weniger eng mit einem zu tun und manche Dinge zunächst noch gar nicht. Es wäre ein Irrtum zu glauben, der Geistesforscher, ein Hellseher, der kann alles schauen, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So einfach ist das nicht, sondern es hängt mit der ganz spezifischen Aufgabe zusammen, die er sich vorgenommen hat für dieses Leben. Es funktioniert nicht nur aus bloßer Neugierde oder aus bloßem Interesse, sondern man muss bereit dazu sein. Das ist ganz wichtig und es muss auch dann ein Impuls sein, der eine gewisse Wirkung in die Welt bringt. Es ist nicht mehr Selbstzweck. Also sozusagen schauen in die geistige Welt – ich sage es jetzt ganz bewusst – aus Neugierde, das funktioniert nicht. Da kann man durchaus auch was schauen, aber dann sind es luziferische Bilder, die dann heute völlig ungesund sind. Weil da gaukelt uns dann der Luzifer im Grunde halt vor, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er macht es uns schmackhaft mit den schönsten Bildern und leitet uns damit aber auf völlige Abwege. Aber wir fühlen uns unheimlich wohl, bis wir halt dann merken plötzlich: Ups, da ist jetzt der Abgrund. Aber da ist es dann schon sehr spät, das zu merken. Also darum ist heute wichtig der Schritt, bewusst dabei zu sein. Und dann is die Klarheit im imaginativen Schauen, im lebendig gestaltenden imaginativen Schauen, so klar, wie sie nur sonst sein kann in der Mathematik. Dass zwei und zwei vier ist, zumindest im normalen Zahlensystem, das kann man durchschauen. Ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kannst du nicht drübergehen, dass jemand sagt, zwei und zwei ist fünf, wäre mir lieber. Wenn es ums Geld geht, das man kriegt, ist das wahrscheinlich der Fall, aber das funktioniert nicht. Man ist an die Gesetzmäßigkeiten der Welt gebunden. Und die Gesetzmäßigkeiten der Welt sind nichts anderes als die Taten der geistigen Wesenheiten, die diese Welt beständig ordnen, geordnet haben, aber beständig auch weiter ordnen. Die drückt sich darin aus. Und diese Gesetzmäßigkeit, die ergreifen wir sozusagen mit unserem modernen, imaginativen Schauen. Und darum ist oft auch wirklich das Gefühl da: Ich spüre, da sind geistige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, das ist der nächste Schritt, ich weiß eigentlich sicher, dass sie da sind, ich weiß eigentlich auch, wie sie sind, aber ich kann es noch nicht sagen. Und mit der Zeit kommt dann aus dem Erleben, aus dem Nacherleben durchaus auch heraus, dass ich es in ein imaginatives Bild wirklich gestalten kann. Und dann wird es mir auf einmal klar. Indem ich das Bild gestalte, wird mir klar, was ich da eigentlich schon vorher wahrgenommen habe, ohne es noch zu schauen in Wahrheit, ohne es erst recht zu verstehen. Weil ich muss wirklich dann voll verstehen, was ich da schaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn ich es jetzt einmal malen kann, das Bild, habe ich natürlich schon einen gewissen Eindruck, aber ein volles Verständnis kommt erst, wenn ich die nächste Stufe erreiche, die Inspiration. Die Inspiration, dass ich die erreiche – also Inspiration heißt so viel wie: Das Bild, das ich gemalt habe, fängt mir an, wirklich etwas zu erzählen. Im übertragenen Sinn, nehmt irgendein Gemälde von einem großen Meister her, nehmt an, ihr kennt das jetzt noch gar nicht, das ist neu für euch. Man geht heran, man sieht einmal, was alles drauf ist, und dann fragt man sich: Was wollte der Maler eigentlich da sagen mit dem Bild? Weil er will etwas sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch hinter jedem Gemälde steckt eigentlich eine Inspiration, und die ist das noch tiefere. Und was muss ich tun? Ich muss das Bild eigentlich auslöschen. Also gerade beim imaginativen Schauen ist das Wichtige, dass ich das Bild, das ich mir jetzt endlich einmal mühsam geschaffen habe – und das ist für den modernen Menschen, wenn er auf moderne Art imaginativ schauend wird, mühsam, das Bild aufzubauen. Es ist eben nicht so schnipp einfach da. Bis es so weit ist, das dauert. Es kann Stunden dauern, es kann Tage dauern, es kann Jahre dauern, es kann sogar Jahrzehnte dauern. Es kann durchaus sein, dass man in jungen Jahren ein entscheidendes Erlebnis hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stehe vor einer Blumenwiese oder was. So wie dort der Eindruck ist, wie dort die Blumen stehen, das berührt mich einfach ganz tief. Und das ist etwas, was ich nicht vergesse, was mich begleitet. Oder eine Sonnenaufgangsstimmung zum Beispiel. Ich kann mich immer noch an plastische Details erinnern, da waren wir von einer Fahrt nach Kärnten herunter. Wir hatten dort ein Seminar, und das hat schon in der Früh begonnen. Das heißt, ich bin rechtzeitig in der Früh weggefahren, dass ich noch rechtzeitig dort bin. Ich bin nämlich nicht am Vortag schon gefahren, sondern am selben Tag in der Früh. Ich glaube, ich bin um vier Uhr oder was aufgestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann habe ich auf der Fahrt erlebt, allmählich den Sonnenaufgang. Die Fahrt geht Richtung Süden, ich bin richtig mitgefahren mit dem Sonnenaufgang. Das hat wirklich eine gute Stunde gedauert, bis dann wirklich die Sonne hervorgetreten ist. Und wie die gemalt hat dann an den Wolkenfetzen, dabei war es eigentlich fast ein strahlend blauer Himmel, aber ganz leichte Dinge, und da waren Farbpaletten, also die unmöglichsten, die undenkbarsten Farbkombinationen, die es da gegeben hat, und die haben sich ununterbrochen lebendig entwickelt. Und also ein Eintauchen in die Farbenwelt, das hat was zu tun, in Wahrheit, da steckt sehr viel dahinter, da steckt die astrale Welt sehr stark dahinter, gerade besonders hinter den Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben, auch wenn wir sie sinnlich erleben, ist zwar nur ein Abglanz natürlich durch unser Sinnessystem, aber was abgeglänzt wird, ist eigentlich die astralische Welt. Das heißt also, auch wenn man dann Imaginationen sehr bunt malt, dann ist sehr viel Astralisches drinnen. Wenn stärker das höhere geistige Element drinnen ist, dann können sie sehr farblos – will ich nicht sagen –, aber dann tritt das Farbelement zurück, dann tritt mehr ein Formelement hinein, das sich bis in ein symbolisches Bild verwandeln lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann dann durchaus sein, dass die Schauung so geht, dass ich eigentlich jetzt kein reiches Bild sehe, aber es kommt schon durch die Inspiration, und die Inspiration hilft mir dabei, das in ein sehr karges, einfaches Symbol, in ein Zeichen vielleicht nur hineinzuverwandeln. Also ihr könnt vielleicht von den Widersachermächten, kann das sein, oder sonst was, das sich in ein Symbol kleidet. Also zum Beispiel so Wesenheiten wie die soratischen Wesenheiten, die könnte man nie in ein treffendes, imaginatives Bild verwandeln, das jetzt farbig ist, auch nicht einmal in ein Bild, das wirklich in erfassbare Gestalten sich kleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da weiß ich nicht, dass man irgendwelche dunklen Gestalten sieht. Mit den ahrimanischen Wesenheiten geht das sehr gut, mit den asurischen geht es auch noch irgendwie. Aber die soratischen Wesenheiten lassen sich eigentlich nur durch ein Formprinzip ausdrücken: dieses grausliche Bild mit dem Widerhaken drinnen. Es ist ein ganz einfaches Symbol, das sind im Grund ein paar Striche. Ich will es jetzt gar nicht zeigen. Du brauchst nur nachschlagen, brauchst auf AnthroWiki gehen, Sorat eingeben, dann seht ihr irgendwo den scheußlichen Widerhaken, der da drinnen ist. Und der hat tatsächlich, wenn man sich wirklich darauf einlässt, eine sehr unangenehme Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist das Bild, das dann geschaffen wird aus dem Erlebnis: Ich begegne soratischen Wesenheiten. Sie sind ja da, sie wirken in der Welt. Ist nicht die angenehmste Erfahrung ist in der Regel auch nicht eine Erfahrung, die man sehr bald macht. Da muss man schon relativ gut entwickelt sein, dass man das wirklich herankommt, dass man dieses Formprinzip als Erlebnis hat. Aber das ist auch keineswegs willkürlich. So wie unsere Buchstaben nicht ganz willkürlich entstanden sind. Sie sind dann natürlich vielfach umgeformt worden. Und da war es dann schon die menschliche Willkür vielfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und klar, bei den vielen Druckschriftarten zum Beispiel gibt es 100.000 Formmöglichkeiten, aber trotzdem muss ein A irgendwo als A erkennbar sein und ein B als B, wenn es jetzt um die lateinische Schrift geht. Aber ich kann mit der Fantasie jetzt alles Mögliche gestalten. Aber gerade bei diesen wirklichen Symbolen, die sehr karg sind, da gibt es eigentlich gar nicht viele Variationsmöglichkeiten, interessanterweise. Also jetzt den soratischen Widerhaken künstlerisch auszugestalten, bringt uns dem Verständnis der soratischen Wesenheiten nicht näher. Da hat man das Treffendste und Sicherste also in diesem ganz kargen Symbol im Grunde drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=1039 Die 666-Jahre-Rhythmen: Templerorden, Weltökonomie und moderne Kontrollmechanismen 00:17:19] ===&lt;br /&gt;
Ja, also das sind mal ein bisschen ein paar Splitter dazu wieder, aber ich will heute nicht endlos über das sprechen, weil sonst kommen wir nie dazu, was ich euch erzählen wollte, schon lange ein bisschen ausführlicher erzählen wollte: eben wie dieses Zusammenströmen der Mondenreligionen und der Sonnenreligion des Christus, wie das ausschaut und wie sich das aber auch im Äußeren historisch entwickelt hat, welche Impulse dazu notwendig waren und welche Impulse dabei eine Rolle gespielt haben. Und da haben eben zum Beispiel sogar auch die soratischen Wesenheiten eine deutliche Rolle gespielt, eine sehr starke Widersacherrolle gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es hängt zusammen mit der Zahl des Tieres, die eines Menschen Zahl ist, die Zahl 666, die sich aber punktuell, könnte man sagen, verwirklicht hat um das Jahr 666 nach Christus. Also 666 nach Christus und das immer wieder in Abständen von 666 Jahren eine Verstärkung dieses Impulses kommt. Also ein starker Impuls war in der Zeit des Mittelalters dann. Das war etwa um die Zeit, wo der Templerorden vernichtet wurde. Das war also die gravierendste Folge dieses Impulses und hat zunächst einmal natürlich negative Wirkungen gehabt, aber es hat auch positive Seiten gebracht. Es hat also die Entwicklung neu gelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder man kann so sagen, es sind die soratischen Wesenheiten wieder gescheitert mit ihrem Impuls. Es ist ihnen zwar gelungen, den Templerorden zu vernichten im Grunde, das ist wirklich ein soratischer Impuls. Und in den Prinzipien des Templerordens war sehr viel drinnen. Es war die Anlage drinnen, namentlich auch bis hinein zu dem, ein neues Wirtschafts- und Geldsystem zu schaffen, das ganz anders gewesen wäre als das, was wir heute haben und was uns heute große Probleme macht. Da war dort schon der Keim drinnen, eine ganz neue Weltordnung zu machen, in wirtschaftlicher Hinsicht, also gerade in praktischen Dingen. Und das ist verhindert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Templer konnten umgehen mit Gold in Hülle und Fülle, weil sie haben es geschürft, sie haben es gefunden. Sie hatten Gold zur Verfügung. Das ist ja auch ein Thema in den Mysteriendramen, im zweiten Mysteriendrama sehr stark darin. Da geht es in einer zentralen Szene darum, dass die Kirche ein Grundstück wieder zurückhaben will, das sie den Tempelrittern verkauft hat, billig verkauft hat, weil sie eigentlich nichts angefangen hat mit diesem öden Landstück. Nur die Templer haben dort reiche Schätze gefunden und haben sie benutzt, aber um das Geistesleben zu fördern in Wahrheit, also um das Christliche eigentlich zu fördern, aber in einer freien Weise zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat der Kirche nicht so sehr gepasst, und es hat vor allem dem Philipp dem Schönen, dem französischen König, nicht gepasst, weil der wollte das Gold haben. Und das hat man sich halt dann so ziemlich aufgeteilt. Also die Kirche ist Konkurrenten losgeworden, und der Philipp der Schöne hat sein Gold bekommen. Aber viel Freude hatte er nicht lang, weil er dann wirklich kurz nachdem der letzte Großmeister hingerichtet wurde – weil er trotzdem zu seiner Aussage gestanden ist... Und wenn er sozusagen um Vergebung gebeten hätte, dann hätte er begnadigt werden können. Wäre sicher trotzdem im Kerker, in Haft geblieben, aber er hätte begnadigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn er sozusagen sein Geständnis bestätigt hätte, dann hätte es in eine wahrscheinlich lebenslange Kerkerhaft umgewandelt werden können. Das wollte er nicht und ist stattdessen halt dann in Paris am Scheiterhaufen verbrannt worden. Und es ist sehr interessant – eine kleine Nebenbemerkung –, dass es Vermutungen gibt, dass genau zu der Zeit Dante Alighieri, der damals ja auch schon in Verbannung war, auch in Paris war. Und Dante war vermutlich ein – na ja, nicht Mitglied des Templerordens, aber er war verbunden mit dem Templerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab also auch die Möglichkeit, dass Laien, die nicht in den Orden eintreten, dass die geistig sehr stark damit verbunden sein konnten. Und das dürfte bei Dante der Fall gewesen sein. Und vor allem hat er einiges mitbekommen vom wirklichen geistigen Hintergrund, vom esoterischen Hintergrund des Templerordens. Und davon ist viel auch in seine Göttliche Komödie eingeflossen in Wahrheit. Er hätte sie nie so schreiben können, wenn er nicht diesen hintergrund gehabt hätte. Ich meine, er hatte auch einen großen Lehrer, der jetzt auch nicht Mitglied des Templerordens war, aber er hat selber auch einiges mitbekommen, dadurch, dass er eben die Templer kannte, und die wirklich esoterische Lehre der Templer kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber alles einmal vernichtet worden durch den Impuls von 666. In der zweiten Stufe jetzt – das ist jetzt, glaube ich, 1332 ist das Jahr, kurz vorher wurde der Templerorden vernichtet. Man muss immer denken, wenn jetzt so ein Jahr ist, wo sich die Zahl 666 wiederholt, dann passiert nicht jetzt genau in dem Jahr, das Jahr geht an, 1. Jänner, und jetzt passiert es. Es wirft seine Schatten voraus und es wirkt auch nach. Und das ist so die Mitte, in der es wirkt, aber es wirkt also gut – gut, sage ich mal – ein Jahrhundert davor schon beginnt es zu wirken an in Wahrheit, und es wirkt mindestens noch ein Jahrhundert nach in der Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da passieren entscheidende Schritte. Wir stehen auch in einer solchen Zeit drinnen, weil die dritte Wiederholung der 666 war 1998. Es ist ja damals auch in anthroposophischen Zusammenhängen viel darüber gesprochen worden vor dem Jahr 1998, interessanterweise danach kaum mehr. Weil scheinbar hat sich äußerlich gar nicht so viel geändert. Es hat sich aber sehr viel geändert. Also die ganzen Dinge, die passiert sind am Anfang des neuen Jahrtausends, hängen sehr stark damit zusammen. Und eben auch die Sachen 9/11, was in Amerika passiert ist, nicht dass das so wichtig ist, aber wichtig sind die Folgen, die daraus gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben die Welt verändert. Die haben die Welt verändert in dem, was einfach verständlicherweise einerseits, aber katastrophal für die Welt ist, was immer mehr zu Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle geführt hat. Und was ein extrem starker Impuls ist gegen die Freiheit. Alles, was nicht der Regel entspricht, ist schonmal grundsätzlich verdächtig. Und wer nicht so denkt, ist überhaupt verdächtig. Das ist von dort ausgegangen, ist aber heute der Impuls, der überall ist. Man kann also nicht sagen: Jetzt sind nur die Amerikaner schuld oder was. Dort ist das halt passiert. Dort war halt eine gute Gelegenheit, dass der Knalleffekt einmal passieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Wirkung ist überall in jedem Staat der Welt heute vorhanden. Und im Grunde keiner der Staatslenker, der Regierenden kann dem entkommen in Wahrheit. Sie schaffen es nicht, sie stecken drinnen. Alle, alle zusammen. Und es ist dadurch eine immense Misstrauenswelle gekommen in die Welt und andererseits wieder ein blinder Glaube an das, was gerade als richtig erklärt wird, als Mittel dagegen. Das ist bei allen, man kann das verfolgen in der Corona-Krise. Das war der nächste große Schritt. Weltweit. Weltweit. Die Wirkungen weltweit, nicht lokal begrenzt. Das darf man nicht unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=2470 Kosmischer Ursprung der Sorat-Mächte: Die Gegenhierarchie seit dem Alten Saturn 00:41:10] ===&lt;br /&gt;
Da sind gewaltige Wirkungen da, und die erfordern aber auch ein gewaltiges Gegenarbeiten aus dem Geistigen. Und zum Beispiel, wenn wir jetzt wieder ein bisschen zurücksteigen: Der erste deutliche Einschlag ist ja auch interessant, dieser starke Einschlag, wo diese soratischen Wesenheiten wirklich erstmals ganz, ganz stark in Erscheinung treten. Vorher sind sie auch schon da, natürlich. Sie sind da schon seit Anfang der Weltentwicklung, unserer Weltentwicklung, die wir überschauen können. Seitdem sind sie da. Aber auch selbst auf den planetarischen Entwicklungsstufen, kosmischen Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen sind, auch da sind sie schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind da gewesen schon vom ersten Moment an, weil sie sind aus einer früheren oder – ihr wisst, ich sage immer – abseits davon gelegenen Entwicklung herausgegangen, ehe überhaupt unsere erste Entwicklungsstufe, der alte Saturn, begonnen hat. Ich sage abseits davon, weil Zeit in unserem Sinne bestenfalls bis zum Anfang des alten Saturn zurückzuverfolgen ist. Bei dem anderen kann man nicht sagen, es war vorher. Es war abseits. Man kann nur bemerken, dass am Anfang, als der alte Saturn beginnt, eine ganze Menge geistiger Wesenheiten schon da sind. Sonst hätte es ja auch die Schöpfung des alten Saturn nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt also nur allein an die Gottheit, natürlich sowieso, die Trinität als solche sowieso. Aber dann sind es ja wesentlich, zum Beispiel die Throne, die Geister des Willens, die ihre Willenskraft ausströmen, und aus der entsteht die Saturnwärme. Und der alte Saturn war nur reine Wärme, kann man sich halt gar nicht vorstellen. Reine Wärme. Nicht einmal ein Luftelement, nicht einmal das dünnste Luftelement. Und ganz am Anfang dieser alte Saturn, diese Saturnwärme, nicht einmal raumartig, sondern zeitartig nur. Kann man sich auch schon wieder nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nichts, was wir so eins zu eins in unsere sinnlichen Vorstellungsbilder übersetzen könnten. Das geht erst in späteren Phasen der alten Saturnentwicklung. Da fängt es an, einen gewissen Sinn zu machen. Das ist also sehr schwer zu sprechen darüber. Aber es sind jedenfalls geistige Wesenheiten von Anfang an da. Und dazu zählen auch die soratischen Wesenheiten, die damals noch relativ klein sind, aber immerhin schon Ich-Wesenheiten sind. Das heißt, fertige geistige Wesenheiten. Also die kommen hier herein bereits, damals. Und sie entwickeln sich auf ihre Art auch weiter natürlich, steigen auch auf, allerdings, man könnte sagen, sie steigen ab vielleicht eher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie werden stärker. Sie werden stärker. Das heißt, sie sind damit stärker als welche Wesenheiten? Auf dem alten Saturn entstehen als neue, als geistige Wesenheiten die heutigen Urengel, die Archai. Darum heißen sie Urengel, weil sie bis zum Uranfang zurückgehen, unsere Entwicklungskette, die über sieben Stufen geht. Dort machen sie sozusagen ihr – sehr unter Anführungszeichen – Menschentum durch. Nicht, dass sie irgendwie so ausgesehen hätten wie wir, aber sie werden dort eigenständige Ich-Wesenheiten. Allerdings nicht mit Freiheit begabt, aber sie bekommen ihr Ich. Der Ich-Funke wird gezündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den soratischen Wesenheiten ist das abseits davon, oder wenn ihr wollt, davor passiert. Aber davor passt halt eben nicht, weil die Zeit dann nicht mehr läuft. Aber sie waren jedenfalls schon im ersten Moment, wo der Saturn da ist, wie die Archaien nicht einmal noch wirklich entstanden waren – weil die sind auch nicht sofort am Anfang entstanden, sondern erst im Laufe der Zeit –, waren die soratischen Wesenheiten schon da. Und sie waren vollentwickelte Ich-Wesenheiten bereits damals. Sie hatten ihr Ich bereits, also abseits unserer ganzen Entwicklungskette entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher waren sie von Anfang an da und hatten dann die Entwicklungsstufe, eine vergleichbare Entwicklungsstufe, die wir als Menschen haben werden, wenn es mit uns zum neuen Jerusalem hinübergeht. Das ist vergleichbar der Entwicklungsstufe, die die soratischen Wesenheiten hatten im ersten Moment schon des alten Saturn. So werden wir mit einer vergleichbaren Konstitution, wenn man es so nennen will, werden wir auf den neuen Jupiter bzw. das neue Jerusalem hinübergehen. Nur die soratischen Wesenheiten haben sich dann weiterentwickelt. Zwar zur dunklen Seite hin weiterentwickelt, aber es gibt im Grunde eine ganze Gegenhierarchie, könnte man sagen, die in den dunklen Bereich hinuntergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=2835 Elohim, Archai und Asuras: Der Schöpfungskampf um die menschliche Freiheit 00:47:15] ===&lt;br /&gt;
Und die soratischen Wesenheiten waren also engelartig, könnte man sagen, auf dem alten Saturn. Sie waren erzengelartig, aber halt in die dunkle Richtung, auf der alten Sonne. Sie waren urengelartig auf dem alten Mond. Und sie sind negative, schwarze Geister der Form während unserer Erdentwicklung. Das heißt, sie sind absolut ein Gegenpart zu den Elohim, zu den Schöpfergeistern unserer Erde. Die Elohim – das andere Wort dafür ist Geister der Form. Elohim ist der hebräische Ausdruck, aber um näher ihre Kraft, ihre Aufgabe zu schildern, hat Rudolf Steiner sie Geister der Form genannt, weil sie es sind, die tätig die Formen unserer Erdenwelt, unseres ganzen damit verbundenen Kosmos hervorgebracht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben das geformt. Und mit Hilfe im Übrigen auch der Urengel dann, also der Archai, der jetzigen Archai. Die waren auch notwendig, die höchsten sieben Archai waren notwendig, damit sie gemeinsam mit den Geistern der Form unseren Kosmos, wie wir ihn heute haben, geschaffen haben. Das sind nämlich die sieben Schöpfungstage. Die sieben Schöpfungstage sind nicht irgendwelche definierten Zeitabschnitte in unserem modernen Sinn, die man mit einer Uhr stoppen könnte, sondern sie sind die wesenhafte Zeit in gewisser Weise. Und wesenhafte Zeit heißt, sie bringen die Schritte hervor, die zu all den Formen führen, die wir heute in der Natur haben, auch bis in unseren Organismus hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ausführende Organe sind diese Archai, diese Urengel, die Schöpfungstage. Daher ist ja später im Mittelalter öfter gesprochen von den sieben schöpferischen Geistern Gottes. Das sind genau die. Jakob Böhme zum Beispiel spricht ganz deutlich von den sieben Schöpfergeistern Gottes. Das sind genau die. Die stehen also eine Stufe unter den Elohim. Sie nehmen von den Elohim die Schöpfungsgedanken entgegen, aber sie haben die Aufgabe, das jetzt in die Tat umzusetzen, und bedienen sich dabei wieder unter ihnen stehender Wesenheiten. Aber sie gliedern das, sie schauen also, dass da ein richtiger Ablauf der Entwicklung stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die soratischen Wesenheiten haben im Prinzip, verfügen sie über dieselbe Kraft oder eine gleichartige Kraft wie die Geister der Form, wie die Elohim. Das heißt, man kann also durchaus in gewisser Weise sagen, dass sie ein absoluter Gegenpol zu dem sind, was in der Schöpfungsgeschichte in der Bibel beschrieben wird. Dort wird beschrieben, was die Geister der Form, die Elohim, mit Hilfe der Archai tun. Und es gibt aber das Gegenbild dazu, und das sind die soratischen Wesenheiten mit ihren Dienern, mit den dunklen Archai, mit den dunklen Urengeln – das sind die sogenannten Asuras, mit denen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, in jedem Schöpfungsprozess – die Schöpfung is ja nicht zu Ende, sie läuft ja noch. Es ist ja nicht so, dass das jetzt fertig ist, sondern es läuft. Wir sind drinnen in den Schöpfungstagen in gewisser Weise. Wäre auch ein riesiges Thema, über das einmal zu sprechen, wie das zusammenhängt. Aber es ist zugleich von Anfang an die Gegenkraft drinnen. Es wirken die soratischen Wesenheiten, die eben auch vom Range letztlich der Geister der Form sind, jedenfalls dieselben Kräfte haben, nämlich formend in die Welt einzugreifen. Das heißt, Gedankenformen zu bilden, nennen wir es einmal so, also geistige Formen zu bilden, die aber einen anderen Charakter haben als das, was von den guten Göttern gewollt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo= Das Mysterium des Knochensystems: Inkarnation Christi in die tiefste Physis 00:52:36] ===&lt;br /&gt;
Und da zum Beispiel ist ein ganz starker Impuls drinnen, zu verhindern, dass der Mensch auf Erden die Freiheit entwickeln kann. Daher ist ein ganz starker Angriff einmal, bis in den physischen Leib des Menschen zu verhindern, dass der physische Leib es hergibt, dass der Mensch mit dessen Hilfe die Freiheit entwickeln kann. Wir haben gerade die Möglichkeit zur Freiheit dadurch bekommen, dass wir uns bis in einen mineralisch-physischen Körper inkarniert haben. Das machen die Engelwesenheiten nicht, das machen die Erzengelwesenheiten nicht, das machen die Urengel schon gar nicht. Und der Mensch macht es. Er ist ein geistiges Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist das erste geistige Wesen, das bis in die feste Materie hinein absteigt, weil zumindest in Form unseres Knochengerüstes tragen wir das in uns. Obwohl die Knochen in Wahrheit nicht so tot sind, wie man glaubt. Das weiß man ja, dass Knochenbrüche in der Regel ganz gut heilen können. Der Knochen als Ganzes ist etwas sehr Lebendiges, aber er besteht aus Millionen, Milliarden von winzigen Kalkkristallen, also phosphorsaurer Kalk hauptsächlich, der drinnen ist, der eingelagert ist durchaus in bindegewebsartige Schichten. Es ist ein wunderbarer Verbundwerkstoff, könnte man sagen, wenn man es technisch ausdrücken will, wie unser Knochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, der noch viel genialer ist als die Verbundwerkstoffe, die wir heute entwickelt haben, nämlich in seiner Flexibilität, in seiner Vielseitigkeit und in seiner Regenerationsfähigkeit. Trotz allem, Knochen können sich heilen wieder. Also natürlich, wenn ich die Hälfte abschneide, kann es nicht mehr ganz regenerieren, aber Brüche oder dergleichen ohne Weiteres. Also da ist das Wunder des Knochensystems, dass da etwas ist, was in sich vereinigt etwas unglaublich Lebendiges mit dem absolut Tot-Mineralischen. Darum war das ganz Wichtige, dass der Christus, als er sich auf Erden verkörpert hat, sich bis in das Knochensystem hinein, bis in die feinsten Feinheiten des Knochensystems hinein inkarniert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sozusagen gerade dort eben den Kampf aufnimmt, aus seinen gewaltigen Lebenskräften, die er hat, mit dem Stoff, der unheimlich starke Todeskräfte in gewisser Weise in sich hat, trotzdem aber was Großartiges ist. Jeder Kristall ist eigentlich ein Wunder. Aber es ist zugleich aber auch in dem Stoff konzentrierteste Todeskraft in gewisser Weise. Weil dass es stofflich wird, da wirken die Widersacher mit, selbst in der Leibeshülle, in der sich der Christus verkörpert hat. Auch da sind diese Kräfte drinnen. Man dürfte zum Beispiel nicht glauben: Jetzt der Christus, jetzt hat er sich inkarniert, und wenn er nicht am Kreuz gestorben wäre... Das hätte erstens schon einmal nicht funktioniert, weil dann hätte seine ungeheure Lebenskraft, seine ungeheure geistige Kraft den Körper zersprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einmal das Erste. Dass wir leben können, ohne den Körper zu zersprengen – weil im Grunde in unserem Ich auch die Kraft drinnen liegt, den Körper zu zersprengen. Und wir tun es auch irgendwann einmal, nur es dauert halt, es dauert 70, 80, 90, 100, 110 Jahre vielleicht, dann wird es schon schwierig, aber dann zersprengen wir ihn auch. Weil die Ich-Kraft muss es zersprengen, sie muss es früher oder später zersprengen, genauso wie die makrokosmische Ich-Kraft irgendwann einmal unseren physischen Planeten zersprengen wird. Irgendwann ist es mit dem auch zu Ende. Er lebt zwar sehr viel länger als wir, aber ewig lebt er auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Erde wird einmal zerfallen. Selbst die Sonne wird einmal zerfallen. Die ist weniger betroffen von diesen Kräften, weil dort das Feinste materialisiert ist und die Sonne eigentlich in Wahrheit ein übersinnliches Gebilde wäre, wenn nicht die Widersacher trotzdem auch die Sonne angegriffen hätten. Und gerade die soratischen Kräfte spielen dabei durchaus eine wesentliche Rolle. Die soratischen Kräfte werden ja auch bezeichnet als der Sonnendämon, zugleich aber auch als der Erdendämon. Beides ist richtig. Beides ist richtig. Daher wird unsere Sonne auch sterben, genauso wie unsere Erde sterben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=3503 Der Durchgang durch die Gottverlassenheit: Standhaftigkeit und die Formel „Ich trage mich“ 00:58:23] ===&lt;br /&gt;
Da müssen wir uns jetzt noch nicht wirklich Sorgen machen, weil wenn das erfolgt und wir halbwegs unsere geistige Aufgabe erfüllen können, hier auf Erden sind wir längst nicht mehr in einem stofflichen Körper inkarniert. Ihr wisst ja, wir haben ja öfters darüber gesprochen, eigentlich hört es schon so im siebten oder achten Jahrtausend auf. Einzelne schon im sechsten Jahrtausend, die dann so weit sind, dass sie nicht mehr einer physisch-stofflichen Verkörperung bedürfen, sondern ihre weitere Entwicklung auf dem Weg zu immer mehr Freiheit auch in einem nicht mehr sinnlichen Bereich tun können, also an sich arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit wir überhaupt den Impuls der Freiheit entwickeln konnten, dazu mussten wir halt gerade in das Dichteste hineinkommen, eben um hier – und das ist die Notwendigkeit – zumindest für eine gewisse Zeit, für eine kurze Zeit, aber doch von allen guten Geistern verlassen zu sein. Bis auf den Funken unseres Ichs drinnen. Das ist das Wichtige. Daher ist ein wichtiger Impuls auf dem Weg zur Freiheit, dass jeder mensch, egal wer, ob er jetzt noch wenig entwickelt ist und seinen Weg weitergeht, oder ob er jetzt schon ein großer Eingeweihter ist, irgendwann muss er durch den Punkt durchgegangen sein oder muss in Zukunft durchgehen durch den Punkt, wo er von allen guten Geistern verlassen ist und es keine andere Stütze gibt als das Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings findet man dann heute das Göttliche in sich, den Christus nämlich in sich. Aber dazu gehört dieses Erleben der Verlassenheit. Das ist ein ganz großer Übergang dann auch in der Art, wie soll ich sagen, des religiösen Erlebens. Im Grunde bis heute und immer noch weitergehend ist noch sehr stark die Vorstellung: Ich wende mich der Gottheit zu, ich verehre die Gottheit und bitte darum, sie soll schauen, dass die Dinge hier für mich gut laufen. Nur das muss immer mehr übergehen in das Ding: Sie werden dann gut laufen, wenn ich aus meinem Ich, aus der Freiheit heraus gut handle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Gedanken habe, gute Gefühle entwickle, die mit der Welt im Einklang sind. Heißt nicht, dass ich immer nur sanft und friedlich sein muss, heißt es überhaupt nicht, weil manchmal ist durch zu viel Sanftheit und lieber nicht Eingreifen – ich bin ganz friedlich – sind die schlimmsten Dinge passiert, weil die anderen sich nicht aufhalten ließen dadurch. Es ist schon ein großer Sonderfall gewesen, das, was der Gandhi geleistet hat, dass er doch nicht so kleine Teile des Volkes dazu gebracht hat, wirklich einfach freiwillig auch in den Tod zu gehen oder das zumindest zu riskieren, ohne irgendwelche Hassgefühle, ohne Aggression, ohne sich zu wehren eigentlich gegen den Feind, sondern einfach, wenn die Panzer rollen, sich einfach auf die Straße davor hinzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis zu einem gewissen Grad dann auch das Glück hatten, dass die Engländer zumindest so weit zivilisierte Menschen waren, dass sie nicht einfach darübergefahren sind. Es gibt schon genug Regionen, wo das ohne Wimpernzucken passiert. Und da opfert man sich halt dann. Aber ein Zeichen muss man jedenfalls setzen, und da braucht man viel Energie und viel Kraft in sich. Das sind zum Beispiel Dinge, die verwandelter Zorn sind. Zorn über Ungerechtigkeiten zum Beispiel, die in der Welt passieren. Aber dieselbe Kraft, die jemand jetzt aus Zorn entwickelt, weil da etwas passiert, was einfach absolut ungerecht ist und wo er vielleicht als junger Mensch geradezu ausrastet oder was und dreinschlagen will, dieselbe Kraft brauche ich aber, um im Guten dann etwas daraus zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich die Kraftintensität. Sie wird dann anders angewendet. Und der, der sich vor den Panzer legt, der braucht die Kraft, um dort durchststehen, dann wirklich, bis der Panzer vielleicht so weit vor ihm stehen bleibt, wenn er Glück hat. Und wenn nicht, dann rollt er halt darüber. Und er bleibt trotzdem liegen. Ich meine, das sind jetzt sehr, sehr krasse Beispiele natürlich, aber wir brauchen diese starke Kraft in uns. Und da ist wirklich wichtig, dass das Ich aber die Kontrolle darüber hat. Weil die Astralkräfte in uns, in denen das Ego zunächst lebt, die haben einen ganz starken Instinkt, zum Beispiel das Leben in der Situation nicht aufs Spiel zu setzen oder sich zu opfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erzähle das mit Absicht mit einem drastischen Beispiel, dass es besonders markant wird. Aber in kleinen Abstufungen gibt es das tagtäglich irgendwo. Das heißt, da muss wirklich das Astralische in dem Moment ganz beherrscht sein vom Ich. Das heißt, ich muss mich in der Hand haben, komplett in der Hand haben in dem Moment. Ich muss meine Ängste überwinden, muss sogar vielleicht meinen Selbsterhaltungstrieb überwinden, alles das. Und standhaft bleiben. Selbst wenn ich liege vor dem Panzer, bin ich standhaft eigentlich, auch wenn ich in der Horizontalen bin. Das macht es im Übrigen noch schwieriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen auch so, dass, wenn man diese Kraft aufwendet, das sehr wohl eine starke Wirkung hat. Also es ist bekannt, gerade aus Kriegsszenarien oder so, Kriegsgefangene oder wie man mit ihnen umgeht: Die, die aufrecht stehen, sich aufrecht halten können – sei es also wirklich äußerlich aufrecht oder von der inneren Haltung her –, die haben die größte Chance, davonzukommen. Die sich ducken, ihr ganzes Inneres verkaufen, sagen: Wurscht, ja, jetzt mache ich auch mit, die trifft es am schnellsten. Es ist typisch. Das sieht man immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn jetzt Gefangene durchgetrieben werden und wo sie jetzt angeschoben werden von den anderen Soldaten: Tempo, Tempo, Tempo! Die, die den Kopf einziehen, die kriegen die Prügel drauf. Die, die nicht mit Überheblichkeit, aber aufrecht gehen, die haben die größte Chance, durchzukommen. Das ist so wie ein Schutzschild irgendwo. Kann trotzdem einmal passieren, aber die Chance is wesentlich größer. Das ist instinktiv. Also gerade die weniger entwickelten Menschen, die primitiveren Menschen, wie es oft unter dem Soldatenvolk ist – das ist vielleicht gar nicht der höhere Offizier –, und der haut mit dem Gewehr zu. Er zieht dir eine drüber, dass du vielleicht gleich einen Schädelbruch oder was hast, nur weil du zu langsam gehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das durchsteht, stehen bleibt, obwohl er eigentlich nicht mehr kann und trotzdem durch sein Ich kann, weil dann das wirklich schlagend wird, dass man Kräfte mobilisiert, die man normal nicht zur Verfügung hat, und dann das wahr wird, dass es heißt: Ich trage mich. Ist eigentlich geradezu ein wichtiger Meditationssatz: Ich trage mich. Die Affen zum Beispiel können sich selber nicht tragen, die hängen in ihrem Skelett drinnen. Ja, manche Menschen hängen auch mehr drinnen. Braucht man nur die Haltung beobachten. Aber der wirklich freie Mensch trägt sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=4105 Der Wärmeleib des Alten Saturn: Asuras und der Angriff auf die menschliche Physis 01:08:25] ===&lt;br /&gt;
Ich meine, es ist ja so, wenn wir bewusstlos werden, dann fallen wir um. Dann schaffen wir das in der Regel nicht mehr. Also so im Stehen schlafen, ohne sich noch irgendwo anzulehnen, das ist sehr, sehr schwer. Ich meine, es geht im Extremfall auch, dann muss das Ich aber wirklich sehr, sehr stark sein, dann kann man in den eigentlich schönen Theta-Zustand gehen. Das heißt, man geht schon in etwas Schlafartiges hinein und trotzdem ist das Ich noch wach genug, es geht nicht ganz raus und hält den Körper noch. Weil das Wir-uns-Halten ist nur das Ich. Wenn das Ich weg ist, dann kippt man um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werdet ihr sagen: Wie bei sogenannten ichlosen Menschen, die liegen auch nicht alle auf der Straße. Dann ist zumindest eine ichartige Wesenheit drinnen. Es ist dann nicht das Menschen-Ich drinnen, sondern es ist eine ichartige Elementarwesenheit drinnen. Ohne das geht es nicht. Also der Mensch in unserer körperlichen Statur, wie wir heute sind, mit dem Wesensgliedergefüge, das wir als Menschen haben, ist es nicht möglich, auch nur eine Sekunde ohne Ich zu existieren. Es muss halt nicht unbedingt das eigene Ich sein. Es kann eben ein Elementarwesen sein, das ein Ich hat. Es gibt Elementarwesen, die auch ein Ich haben. Die meisten haben keines, kein eigenes individuelles Ich, aber es gibt welche, die das haben. Das sitzt halt dann drinnen bei den sogenannten ichlosen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn Rudolf Steiner auch gesprochen hat, dass es irgendwann kommen wird, im dritten Jahrtausend, in dem wir drinnen stehen – aber das dauert noch ein ganzes Jahrtausend fast, wir haben es erst angekratzt –, dass da die Inkarnation Ahrimans kommen wird, dann ist eben auch kein Menschen-Ich drinnen, sondern dann ist wirklich dieses ahrimanische Ich drinnen. Und das ist in diesem Sinne dann auch ein ichloser Mensch, wenn man so will, nämlich ichlos bezüglich des Menschen-Ichs, das ist dann eben nicht drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt viele Spekulationen, wann das sein könnte oder was. Damit es geschehen kann, sind allerdings noch einige Veranstaltungen notwendig, dass sich ein wirklich höheres, ahrimanisches Ich darin verkörpern kann, und da muss noch einiges umgestaltet werden im physischen Leib des Menschen. In den Feinheiten, nicht, dass das jetzt gleich mal komplett anders ausschaut, aber in den Feinheiten, namentlich also in der Gehirnstruktur und diese Dinge, den Feinheiten, die da drinnen sind, sind Voraussetzungen notwendig, dass eine wirkliche Inkarnation Ahrimans möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also das sind aber eben alles Dinge, die unterstützt werden jetzt durch die soratischen Kräfte. Das sind die, die da von unten das anfeuern im Grunde und eben auch dann die Asuras dazu bringen. Die Asuras greifen auch bereits so deutlich in den physischen Leib ein. Das hängt damit zusammen, dass unser physischer Leib, man soll es nicht glauben, schon veranlagt wurde in seinem ersten Keim auf dem alten Saturn, auf der reinen Wärmewelt. Das Erste, was vom Menschen da ist, ist der physische Leib. Aber natürlich hat das noch überhaupt nichts zu tun mit dem, wie wir heute ausschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir ein bisschen einen Vergleich nehmen, könnte man sagen, es hat etwas zu tun mit unserer Blutwärme. Also stellt euch den Menschen vor, nehmt alles weg, die Haut, das Fleisch weg, sogar die Knochen weg. Lasst nur das Ader-System einmal, dann lasst die Adern auch noch weg und nehmt nur das Blut. Also abstrahiert alles andere, nehmt das Blut. Jetzt nehmt aber die Blutflüssigkeit auch noch weg und nehmt nur die Wärme, die durch die Adern durchströmt, weil eben gerade durch das Blut wird ja der Körper erwärmt. Jetzt nehmen wir nur mehr die Wärmeströmung. So war der physische Leib des Menschen auf dem alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der Gestalt, wie wir sie jetzt haben, aber ein in sich geschlossenes Wärmegebilde, das durchzogen ist von Wärmeströmungen, die sehr differenziert sind. Wie auch bei uns. Wir sprechen zwar von einer mittleren Bluttemperatur von 37 Grad im gesunden Zustand, aber in Wahrheit differenziert sich das. In den verschiedenen Organen ist es anders, abhängig von dem, was wir tun, variiert es, es ändert sich ununterbrochen. Es ist also unheimlich lebendig daher, die Wärme in uns. Wenn ein Ofen was ausstrahlt, das ist relativ unlebendig. Da strahlt halt die Wärme hinaus und je weiter wegs ist, desto mehr kühlt es sich halt wieder ab irgendwo, aber das ist relativ eintönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sich etwas verändert, dann weil eine Luftströmung ist, weil die Wärme mit der Luft mitgeht irgendwo im freien Raum, wo keine Luft ist und sonst auch nichts wirklich, also wo es leer ist, dann strahlt die Wärme nach allen Seiten aus, gleichmäßig nach allen Seiten und verliert sich. Das war auf diesem alten Saturn nicht der Fall, sondern diese erste Anlage zur Menschenform war ein rein wärmeartiges Gebilde. Das heißt, wenn man davon eine Imagination machen will, kann man das sowieso schon nicht sinnlich irgendwie darstellen. Das geht einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das war, ja, und damals eben waren besonders die Urengel, die heutigen Urengel, die damals aber erst ihre erste Entwicklungsstufe durchgemacht haben, die waren damals so weit, dass sie eben diese erste Anlage zum physischen Leib des Menschen – der jetzt eben nur ein reiner Wärmeleib war – den von außen her zu benutzen in gewisser Weise. Und sozusagen, indem sie an ihm arbeiten, die… [kurze Unterbrechung des Streams].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=4664 Die kosmische Hierarchien-Kette: Die Verantwortung des Menschen für Engel und Erzengel 01:17:44] ===&lt;br /&gt;
Also wir waren bei den Archai, bei den heutigen Urengeln, die damals den physischen Leib des Menschen benutzt haben, um sich daran zu spiegeln in gewisser Weise. Und die haben damals dadurch ihr Ich-Bewusstsein entwickelt. Weil Ich-Haben und Ich-Bewusstsein entwickeln sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Also wir haben ja oft schon darüber gesprochen, dass wir selbst als heutige Menschen zwar dauernd Ich sagen, aber herzlich wenig eigentlich davon wissen, was unser wirkliches Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ego kennen wir ein bisschen besser, aber das eigene Ich kennen wir weniger. Aber wir entwickeln jedenfalls gerade dieses Ich-Bewusstsein, dazu brauchen wir trotzdem unseren physischen Körper. Gerade dadurch entwickeln wir dieses wirkliche Ich-Bewusstsein. Auch wenn wir es jetzt noch nicht mitkriegen, aber dadurch bereiten wir es vor, und je mehr wir Freiheit entwickeln können – und das ist ja der ganze springende Punkt der ganzen Geschichte, die ich jetzt erzähle –, je mehr wir das dann erkennen werden und unserer Freiheit bewusst werden, desto mehr müssen wir zu dem kommen: Ich trage mich. Entschuldigt, kurz das Näschen putzen. Es ist irgendein anderes Teufelchen dabei, das mir in der Nase kitzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, damit hängt auch zusammen, dass die Asuras immer eine sehr starke Beziehung zum physischen Leib des Menschen haben, von Anfang an, und das zieht sich durch. Und daher, wenn wir heute in die Fänge der Asuras kommen, dann ist damit ein Angriff auf den physischen Leib verbunden. Eben ein Angriff, der in die Richtung geht, dass wir das freie Ich möglichst nicht entwickeln können. Schon unser Ich, aber eben ohne Freiheit. Und sie sitzen ja dann auf der Lauer, um uns dann weiterzureichen, letztlich an die soratischen Wesenheiten, dass die ihr Reich auffüllen. Also die soratischen Wesenheiten haben ein unheimliches Bestreben, gerade diesen Menschen, den Menschen hinüberzuziehen in ihr Reich, ihn einzugliedern. Und nur wenn es gelingt, den Menschen hinüberzuziehen, dann könnte es auch passieren, dass sie zum Beispiel die Widersacherwesenheiten hinüberziehen, und zwar aber auch Widersacherwesenheiten höherer Hierarchien. Weil im Grunde gibt es, wenn zwar auch zum Beispiel die luziferischen Wesenheiten eigentlich gefallene Engel, also gefallene Angeloi sind, aber es gibt auch luziferische Wesenheiten höherer Stufen. Es geht also durchaus weiter hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat zwar dort angefangen damit, dass die luziferischen Wesenheiten, die damals auf der Vorgängerstufe unserer Erde, also auf dem sogenannten alten Mond, ihre Ichheit entwickelt haben und damit dort geistige Wesenheiten geworden sind. Und dort haben sich eben manche weiterentwickelt, sind heute reguläre Engelwesenheiten, andere sind halt irreguläre Engelwesenheiten, also kleine luziferische Wesenheiten. Aber der Impuls geht weiter, geht hinauf, es zieht andere Wesenheiten mit hinunter. Und wir haben auch schon irgendwann einmal davon gesprochen, dass da der Mensch nicht so ganz unbeteiligt ist, dass auch Höhere hinuntergezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so eine gewisse, wie soll man das sagen, Staffelweitergabe. Wenn der Mensch sich nicht genügend entwickelt, zieht er seinen Engel herunter. Er hält ihn fest und der kommt nicht weiter. Wir hängen mittlerweile ziemlich wie ein Bleigewicht an unserem Engel. Das heißt, wir müssen aufpassen, unseren Engel nicht überzustrapazieren. Er ist ganz besonders wichtig, die Kinder zu begleiten, sicher später auch im Leben in bestimmten Situationen, aber ihn sozusagen tagtäglich zu bemühen, dass er etwas für uns tun soll, was wir eigentlich schon selber tun sollten, das hält ihn in seiner Entwicklung zurück. Und dann sind wir schuld daran, dass er absinkt und eigentlich, wenn man es jetzt nimmt, ein luziferischer Engel wird oder vielleicht sogar ein ahrimanischer Engel wird, je nachdem, was wir versäumen, weil wir unsere Aufgabe versäumen, weil wir nicht Mensch genug sind, nicht Ich-Mensch genug sind, die Verantwortung zu übernehmen, die wir nämlich auch für die höhere Welt haben. Und was ist die Folge davon? Jetzt wird un Engel hinuntergezogen, wird eigentlich geschwächt dadurch oder kommt nicht weiter, bleibt also stehen oder kann er langsamer aufsteigen, bis er so weit kommt, dass er jetzt eine luziferische oder ahrimanische Engelwesenheit wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das bedeutet etwas für die, die darüber stehen. Weil jetzt können die Aufgaben nicht erfüllen, die sie eigentlich schon erfüllen sollten, diese Engelwesenheiten, und die müssen jetzt die Erzengel erfüllen, die darüber stehen, obwohl sie eigentlich schon befreit sein sollten davon. Und so geht es weiter. So geht es weiter hinauf. Also geht hinauf, also zumindest bis zur Stufe der Elohim, der Geister der Form. Für alle, das sind also die Wesenheiten, die ganz eng mit unserer Erdentwicklung verbunden sind und mit unserer Menschheitsentwicklung verbunden sind. Bei denen, die darüber stehen, schaut es schon noch etwas anders aus, obwohl es auch dort Wirkungen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einen wesentlichen Einfluss hat darauf der Mensch. Wenn er seine Aufgabe nicht erfüllt, dann zieht er die anderen Wesenheiten, die höheren, hinunter. Und darum ist der Mensch so wertvoll, aber für die soratischen Wesenheiten, weil wenn es ihm gelingt, genügend Menschen hinüberzuziehen, dann kann er auch die mit ihm verbundenen Widersacherwesenheiten hinüberziehen, also asurische, ahrimanische, luziferische Wesenheiten hinüberziehen und auch unter Umständen welche höherer Hierarchiestufen. Das wird ermöglicht durch den Menschen. Darum ist der Mensch so wertvoll für die soratischen Wesenheiten, weil er damit also einen unendlichen Schaden im Grunde anrichten kann, was aber in seiner Sicht natürlich ein unendlicher Gewinn ist: eben eine ganz andere Weltschöpfung hervorzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=5161 Bewusstseinsseele im Alltag: Ich-Präsenz, Ego-Überwindung und soziale Kraft 01:26:01] ===&lt;br /&gt;
Also da geht es wirklich darum, um sehr unterschiedliche Weltprinzipien, die verwirklicht werden sollen. Da wir jetzt in der Zeit drinnen sind, wo wir eben immer mehr aus unserem Ich heraus und immer bewusster aus unserem Ich heraus aktiv werden sollen, das ist die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, dass wir wirklich im Laufe dieses Zeitalters erkennen lernen, was wirklich unser Ich ist, und dass wir aus dem heraus aus Freiheit tätig werden. Also die Freiheit zu entwickeln, geht nämlich auch nur, wenn wir ein entsprechendes waches Ich-Bewusstsein entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden so oft von frei, wir wollen frei sein, und jeder denkt, er will frei sein heute. Aber da merkt er nicht eigentlich, dass er haben will, dass sein Ego tun darf, was er will. Und da sind wir überhaupt nicht frei drinnen. Das geht seinen Wünschen, Begierden, Lüsten oder sonstigen nach. Die Widersacher haben es völlig leicht, uns dann damit irgendwo hinzusteuern, wo sie uns brauchen. Mit Freiheit hat das überhaupt nichts zu tun. Gar nicht. Die Freiheit, um wieder das Extrembeispiel zu nehmen, die Freiheit ist dort, wenn ich es wage, mich vor den Panzer zu legen. Um der Freiheit willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lustig ist das nicht. Aber ich weiß, ich verlange jetzt bitte von niemandem und würde niemandem übel nehmen, wenn er im letzten Moment doch sagt: Ich will mich lieber nicht davorlegen. Also hätte ich größtes Verständnis dafür. Es ist zwar das Ego, das das sagt, aber so stark ist unser Ich noch nicht. Also das muss man verstehen, dass man da sehr leicht scheitert. Ich kann euch nicht beschwören, was ich in so einer Situation täte. Ich meine, wissen tut man es dann, wenn man es einmal getan hat. Dann kann man sich sicher sein, vorher nicht. Da müssen wir schon realistisch genug sein, dass wir so weit noch nicht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn man es getan hat einmal, dann hat man schon mehr Sicherheit. Aber man kann schon natürlich einen gewissen Maßstab haben, wie weit man überhaupt im Leben standhaft ist. Oder nicht bei jeder kleinsten Schwierigkeit den bequemsten Weg geht. Da fängt es einmal an. Also dass man auch etwas auf sich nimmt, was vielleicht nicht so Spaß macht, sondern im Gegenteil eigentlich ungut ist. Aber trotzdem, wenn man sieht, es ist notwendig und ich kann das machen, dann mache ich es eben. Also das kann man auch in Kleinigkeiten schon üben und trainieren, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber halt die drastischen Beispiele sind vielleicht ein bisschen markanter, um es wirklich zu sehen, wo die Perspektive hingeht. Das größte Beispiel dafür ist der Christus, ich meine, der aus völliger Freiheit heraus seinen weg auf Erden geht, der ihn letztlich zum Kreuzestod hinführt. Das ist von Anfang an eigentlich drinnen. Er weiß es, dass er dorthin geht. Er weiß es von Anfang an, dass es so kommen muss. Das heißt nicht, dass jetzt jeder zum Kreuz von uns gehen muss in diesem großen Sinne. Das kann auch niemand, das konnte so nur der Christus. Aber im Kleinen kann man dem nachstreben irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das heißt jetzt bitte nicht, da müssen wir möglichst schnell das Leben opfern oder irgend sowas, weil der Christus hat drei Jahre in Wahrheit auf Erden gelebt, und dann war das. Das meine ich damit nicht. Es heißt zum Beispiel schon: Ich lebe mein Leben so, dass ich es bis zu einem gewissen Grad in den Dienst des Geistes stelle. Das heißt, mitarbeite an der geistigen Weiterentwicklung der Welt. Dann stelle ich mein Leben unter diese Aufgabe und dann gehe ich mit dieser Aufgabe, für diese Aufgabe durch den Tod. Und sei es mit 110 Jahren. Also ganz natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist un Unterschied, ob ich mich diese 110 Jahre einer auch geistigen Aufgabe gewidmet habe. Natürlich muss man vieles andere Äußere tun, und das widerspricht einander ja nicht. Man kann eigentlich im Idealfall das ganze Leben so führen, dass es zugleich dem Äußeren dient und zugleich dem Geistigen dient. Weil wir können die Erde so gestalten, unsere Welt, unsere Umwelt so gestalten, dass es geistgemäß ist, dann dienen wir dem Geistigen. Arbeiten mit und dienen in dem Sinne, dass wir wirklich aktiv, schöpferisch etwas beitragen dazu durch unsere Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man in allen Bereichen machen, in jedem Beruf kann man das machen. Es gibt nichts – ob es jetzt als Arzt ist, ob es als Erzieher ist, ob es als Lehrer ist, ob es als, weiß ich nicht, Autobuschauffeur ist. Es ist überall möglich. Es ist in der Art, wie ich umgehe zum Beispiel mit den Menschen. Ich kann auf eine menschliche Art umgehen oder ich kann muffig drin sein, das macht einen Unterschied schon. Oder ich kann dort sitzen und die Leute freuen sich, wenn sie einsteigen, dass sie den Busfahrer sehen. So etwas gibt es nämlich durchaus auch, gar nicht so selten im Übrigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo das kommt, es ist eh schon der ganze Bus voll, da draußen regnet es, drinnen stinkt es. Es ist also eh schon eine unangenehme Situation, aber es ist ein kleines Lächeln, das über das Gesicht von dem Buschauffeur geht, und es geht auch besser. Und du bist mehr motiviert, durch den Gestank und das Schwitzen und das Nasse durchzugehen und dich nicht zu ärgern, sondern es löst etwas davon. Dann ist da ein Impuls von Ich zu Ich eigentlich. Weil ob ich leide unter dem oder ob ich sage, ich tue jetzt nicht vor Freude hochhüpfen, aber ich gehe darüber hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist halt eben so, das kommt vom Ich. Das Ego sagt: Ich mag das nicht, ich leide. Das Ich hat die Kraft zu sagen: Mein Gott, so schlimm ist es auch nicht. Es gibt Schlimmeres. Und bleibe gut drauf und bin offen dann auch für die anderen Menschen, die drin sind. Nicht lauter unsympathische Gesichter, wenn ich das schon alles sehe. Ich meine, es ist ja manchmal wirklich eine Herausforderung in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Es ist ja nicht immer so, dass lauter durchgeistigte Menschen drinnen sitzen, die sagen: „Es ist eine Freude, mich hier mit euch zu versammeln.“ Das ist es ja nicht immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alle Menschen sind trotzdem auf einem geistigen Weg, auf einem Entwicklungsweg. Auch wenn sie halt vielleicht noch ein paar Schritte mehr zu tun hätten. Aber man muss sich da gar nicht immer so viel größer sehen. Aber ebenso, so Kleinigkeiten können aber was auslösen. Das sind wichtige Momente. Oft sind solche Sachen, wenn wir dann über die Schwelle des Todes gehen, das können die hellsten Stellen sein. Im Leben so hat man es gar nicht so besonders beachtet. Man hat so einen Moment gespürt, das ist schön, und man hat sich anders verhalten dann auf das hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man war nicht mehr so grantig wie vorher, aber man hat nicht gemerkt, dass das vielleicht einer der Schlüsselmomente des Lebens war. Weil da eine geistige Begegnung da war, ein Impuls, un geistiger Impuls. Also muss jetzt der Busfahrer auch nicht: Ich bin jetzt der große Eingeweihte, ich sende euch zu. Nein, aber er hat eine gewisse Entwicklung, denn er strahlt es aus, absichtslos geradezu. Nur dann wirkt es. Also wenn ich hingehe jetzt und sage, ich will jetzt den ganzen Bus bestrahlen, ihr fühlt euch alle gut, dann, wenn ich es gut suggerieren kann, dann ist da vielleicht eine Suggestion, aber das ist nichts Gesundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hilft ihnen nicht. Es ist wirklich ein Impuls von Ich zu Ich, der das andere Ich aufwachen lässt: Eigentlich geht es mir eh gut. Eigentlich passt eh alles. Das ist ja gar nicht wichtig. Das kann ich auch jetzt nicht ändern. Das ist aber nichts Dramatisches. Und das geht anders. Ich bin frei wieder für etwas Höheres auch letztlich. Sonst ärgere ich mich vielleicht noch den ganzen Abend darüber. Und diese vielen Kleinigkeiten, die machen es nämlich aus im Leben. Also die Welt wird nur durch diese Kleinigkeiten im Wesentlichen verändert. Die großen spektakulären Dinge sind es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass jetzt einer kommt wie: Ich sage euch, wie wir den Weltfrieden für die Zukunft schaffen. Erstens funktioniert es eh nicht. Es wird nämlich nicht funktionieren, wenn nicht die kleinen Schritte überall in der Welt getan werden. Der Friede auf der Welt wird nicht entstehen durch äußere politische Arrangements. Man kann vielleicht bessere Bedingungen schaffen dadurch, aber es muss letztlich dadurch entstehen, dass jeder einzelne Mensch oder möglichst viele Menschen aus sich heraus diesen Impuls entwickeln. Sonst wird das nicht funktionieren. Die Eingriffe von außen, die sicher heute notwendig sind irgendwo, aber meistens sind sie eine Verschlimmbesserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigsten Impulse sind so, dass sie die Probleme wirklich lösen, sondern oft schon in sich dann den Keim des nächsten Konfliktes bringen. Also das heißt, dieses Wirken in der nächsten Umgebung, mit den Menschen, mit denen ich einfach zusammenkomme. Und da hier und da mal aufzuwachen zu seinem Ich, und das heißt, dem Ego einmal zu sagen: Stopp, stopp, stopp, stopp, das machen wir anders. Wir zwei machen das anders, mein Ego und ich. Und ich bin der Boss. Aber ich sehe deine Bedürfnisse. Ich werde versuchen, sie auch zu erfüllen. Das muss das Ich im Übrigen lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Ich ist eigentlich so, wenn es über uns steht, schert sie sich um das gar nicht. Das interessiert sie überhaupt nicht, ob es uns jetzt gerade gut geht, ob wir wieder jammern oder nicht. Das ist: Bitte du, du bist dazu da, um was zu tun, also mach. Und am Ende zählt nicht, was du gejammert hast, sondern was du geistig weitergebracht hast, also tu was. Das ist auch der Einzige, der das darf. Wir dürfen mit uns selber unnachsichtig sein, dann können wir die Freiheit entwickeln. Ich meine, wenn wir das wirklich schon könnten, dann hätten wir viele Probleme nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann hätten wir uns selber im Griff und würden uns selber die Dinge verweigern, die einfach schädlich sind. Und würden stattdessen die fördern, die nicht nur uns gut tun, sondern die auch der Welt rundherum gut tun. Dann würde auch das ewige Jammern aufhören. Dann wäre es auch nicht mehr notwendig. Das ist ein langer Prozess, aber wir sollten es lernen jetzt während unseres Bewusstseinsseelenzeitalters und sollten es dann am Anfang der nächsten Kulturepoche – das dauert eh noch ein bisschen, deutlich ein bisschen noch, weil so eine Kulturepoche dauert 2160 Jahre, also im Schnitt ungefähr. Wir sind nicht einmal noch am Ende des ersten Drittels unserer gegenwärtigen Kulturepoche. Aber der Weg geht jedenfalls dorthin, dass wir mit unserem Ich so weit kommen, uns unserer Freiheit bewusst zu werden, uns bewusst zu werden, dass wir als Ich-Wesen ein geistiges Wesen sind, dass uns das ganz klar bewusst wird. Und das wird es dann halt auch in immer mehr Details erkennen. Und dann eben auch die anderen Menschen wirklich ganz bewusst als geistige Wesen, nicht nur als körperliche Wesen, sondern eben auch als geistige Wesen wahrzunehmen, wirklich zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6052 Das Mysterium der Reinkarnation: Wesensglieder, Vererbung und autonome Ich-Entwicklung 01:40:52] ===&lt;br /&gt;
Weil in Wahrheit ist das etwas, was dann ein ganz anderes soziales Miteinander bringen wird. Weil was wird damit verbunden sein? Es wird dabei sein das Erkennen der anderen geistigen Wesenheit, also eben nicht das äußerliche Erkennen, sondern wirklich mit der Zeit: Wo kommst du her, karmisch gesehen zum Beispiel? Und diese Karma-Erkenntnis haben wir jetzt ganz im christlichen Sinn aufgefasst. Ich glaube, ich weiß es, ich habe es in früheren Vorträgen geschildert: Es wird immer so viel gesprochen davon, na ja, die Reinkarnationsidee, das kommt alles aus dem Osten. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das, aber der wesentliche Kern fehlt dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich die Bedeutung des Ichs drinnen. In Wahrheit sind die ganzen östlichen Reinkarnationslehren Seelenwanderungslehren. Und da geht es darum, dass gewisse Seelenkräfte weitergehen. Da ist vieles, was als Reinkarnation geschildert wird, ist eigentlich der Durchgang durch die Seelenwelt und die untersten Bereiche der geistigen Welt. Oder dann schon auch wieder in einem Erdenmenschen, kann schon sein, aber dann geht es gar nicht ums Ich, das da durchgeht, sondern es geht um bestimmte Seeleneigenschaften, die sich wieder in einem anderen Menschen verkörpern oder einen starken Anteil haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir nehmen uns seelische Kräfte mit, und das ist ja auch nicht zufällig, was wir uns für die neue Inkarnation herunternehmen. Da knüpfen wir ja sehr wohl auch an die Seelenkonfiguration an, die wir eben im früheren Leben hatten. Es hat sich zwar was verändert drinnen, aber nach Auswahl dessen wählen wir uns unsere Seelenkräfte, unsere Astralkräfte, die hineinkommen. Das ist nicht zufällig. Und wir suchen uns eben auch eine entsprechende Vererbungsströmung, weil da auch durchaus Ätherkräfte mitgehen. Es sind ja nicht nur physische Vererbungen, sondern es gehen Ätherkräfte mit, da gehen auch Astralkräfte mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir holen uns selber schon auch einen großen Teil aus der Astralwelt direkt selber, aber es geht auch einiges über das, was die Eltern und ihre Vorfahren in ihren Ätherleibern, in ihren Astralleibern mitgebracht haben. Das sind Kräfte, die in der Ätherwelt, in der Astralwelt da sind, und die führen uns aber dann eben zu Eltern hin, die eben diese Qualitäten besonders entwickelt haben. Das liegt drinnen. Also ihr seht, die Inkarnation eines Menschen auf Erden ist ein unheimlich komplizierter Vorgang in Wahrheit. Weil da ist etwas, was wirklich auf der physischen Ebene passiert, da ist etwas, was auf der ätherischen Ebene ist, da ist etwas auf der astralischen Ebene. Das sind alles Dinge, die wir wirklich über die Vererbung zum Teil mitbekommen. Dann ist das Ich. Das Ich vererbt sich nur selber. Das ist das Einzige, das wirklich nur von sich selbst abstammt. Das hat mit den Eltern überhaupt nichts zu tun, mit der ganzen anderen Reihe als Ich gesehen gar nichts zu tun. Ja, außer dass wir halt vielleicht diesen Eltern schon in einer anderen Konstellation früher einmal begegnet sind, dass wir Karma offen haben mit ihnen in der einen oder anderen Form. Aber das ist da die Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die neue Verbindung auch mit den Eltern oder die Verbindung zwischen Eltern und Kindern wird irgendwann einmal so sein, dass das Wesentliche die Verbindung von Ich zu Ich sein wird. Und das ist nichts, was dann zwangsläufig durch Vererbung gegeben ist, sondern das, was Beziehung von freien Menschen zu freien Menschen letztlich ist. Und dann kann durchaus – und das kann auch heute unter Umständen schon sein – die Beziehung zum Beispiel eines Kindes, das die Eltern aus irgendwelchen Gründen weggelegt haben und das dann adoptiert wird, dass die Beziehung zu den nicht blutsverwandten Eltern ein sehr, sehr gutes sein kann und gerade übers Ich ein sehr gutes sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist vielleicht nichts drinnen über die Vererbungsströmung. Da ist natürlich ein gewisser Einfluss schon über das ätherische und astralische Umfeld, in dem man dort lebt, das hat natürlich einen gewissen Einfluss drauf. Aber doch nicht so stark, wie wenn es über die direkte physische Vererbung geht, weil da geht eben auf jeden Fall auch schon was Astralisches, was Ätherisches mit. Natürlich, ein Kind, wenn es auch adoptiert wird, wird dann von der astralisch-ätherischen Umgebung, in der es aufwächst, auch wenn das nicht seine leiblichen Eltern sind, ist ein Einfluss da, aber der ist immer noch schwächer, als das, was sozusagen unmittelbar durch die Vererbungsströmung durchgeht. Da geht eben auch was durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6433 Christliche Liebe als Lebenskraft: Kosmische Verbundenheit und schöpferische Ich-Tätigkeit 01:47:13] ===&lt;br /&gt;
Aber die Zukunft wird sein, dass egal, ob es jetzt leibliche Abstammung ist oder Adoptivkindschaft ist oder Elternschaft ist, ganz egal, die entscheidende Beziehung wird die sein von Ich zu Ich. Das wird das Eigentliche sein. Das führt dorthin, dass die Liebe zwischen den Menschen, auch eben zwischen den Eltern und den Kindern, egal ob Adoptivkinder oder leibliche Kinder, dann ist es dort die wirklich christliche Liebe, die wirkt. Aber jetzt nicht im Kirchensinn bitte genommen, man darf das nur nicht zu pathetisch so nehmen, sondern das muss ganz ehrlich sein durch das Verhältnis, das von Ich zu Ich herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gehen die Eltern mit dem Ich des Kindes um, wie kommen sie ihm entgegen, und wie umgekehrt das Kind den Eltern, wenn es dann halt größer wird. Das Kind ist ja noch weit entfernt davon, wir sind alle noch weit entfernt davon, das wirkliche Ich zu kennen, aber das Kind braucht natürlich lange, bis es überhaupt entdeckt, was sein Ich ist. Das ist ein sehr, sehr langer weg. Ich meine, es ist schon ein entscheidender Punkt, dieses erste Ich-Erlebnis, das bei jedem Menschen da ist, aber nicht immer erinnert wird. Manche erinnern sich daran, wenn sie sich das erste Mal als Ich gefühlt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt als Wesen, das etwas ganz anderes ist als der Rest der Welt. Dieses Staunen: Ich bin da, und alles andere und auch alle anderen Menschen sind dort. Und der nächste Schritt zum höheren Ich-Bewusstsein – also ich mache jetzt einen Sprung, weil es viele kleine Schritte dazwischen gibt, aber nehmen wir mal gleich drei Stufen auf einmal – ist der, dass ich zu der Erkenntnis komme: Ich bin mit allen verbunden. Mit allen. Mit einmal dem Menschen, wurscht wer er ist, selbst wenn er mein Gegner ist, trotzdem bin ich mit ihm verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genauso mit den geistigen Wesenheiten, die in der Natur tätig sind, die die Pflanzen schaffen, die in den Steinen oder um die Steine wirken, also den Elementarwesen, die da sind, die in den Tieren wirken, auch wenn es Gruppen-Ich ist, aber dem zu begegnen, das ist einmal irgendwann das Ziel. Und diese Wesenheiten zu lieben, mit denen verbunden zu sein. Wenn diese Liebesverbindung da ist, dann geht wirklich ein Impuls vom Ich aus, aber wenn Liebe da ist, geht etwas an Ätherkraft über. Über das haben wir schon mehrmals besprochen, dass wirkliche Liebe etwas damit zu tun hat, dass man wirklich Lebenskräfte schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschen, mit denen man zusammen ist, aber natürlich auch der Natur in der Art, wie ich mit der Natur umgehe. Es wird nicht genügen, dass ich nur in der Klause sitze und den ganzen Tag meditiere. Man muss schon praktisch in die Natur hinausgehen, und man muss den anderen Menschen in der Praxis auch helfen. Nicht nur zu Hause: „Ich meditiere für den Frieden der Welt.“ Das ist schon gut, das soll man durchaus machen. Aber das alleine wird auch nicht reichen. Also es geht auch darum, wirklich anzupacken in der Welt, anderen Menschen zu begegnen, etwas zu tun für sie, etwas für die Natur zu tun draußen, das gehört dazu. Es gehört halt beides dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation dient eigentlich dazu, dass wir uns geistig so festigen, so bewusst werden, dass wir bewusst diese geistige Kraft in uns handhaben können. Ich sage es einmal so: diese wirkliche christliche Liebe zu verschenken, das ist eben auch etwas, was aus dem Ich-Bewusstsein heraus passieren muss. Das ist mehr als: „Ich bin eh zu allen Menschen lieb.“ Manche sind wirklich sonnige Menschen, und das hängt natürlich schon im Hintergrund mit ihrem Ich zusammen, aber es ist ihnen nicht bewusst. Sie sind halt sonnig, und das wirkt, und die anderen fühlen sich gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist noch nicht diese wirkliche Liebes-Lebenskraft, die ich eigentlich nur ausstrahlen kann, wenn ich ganz in meinem Ich bin und spüre eben auch letztlich diese Verbindung mit dem Christus drinnen. Dass ich spüre – und das fängt an damit, dass ich spüre –, dass in der Ich-Kraft, dass die unerschöpflich ist. Sie kann sich nicht erschöpfen. Im Gegenteil, je mehr ich verschenke aus ihr heraus, desto mächtiger wird sie im guten Sinne, nämlich mächtig sich zu verschenken. Und je mehr ich das tue, desto mehr spüre ich aber auch, welche Kraft ich da zur Verfügung habe, nämlich die Christuskraft, die sich mit uns, mit unserem Ich verbindet, und eben gerade, wenn ich aus der Freiheit heraus tätig bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist kein Unterschied dann mehr zwischen dem menschlichen Willen und dem Willen des Christus, zwischen dem göttlichen Willen letztlich. Es unterscheidet sich nicht. Die Gottheit gibt uns den Raum, aus dem Ich heraus Willensimpulse zu entwickeln, die die Gottheit, die der Christus in sich aufnimmt und verstärkt. Ich meine, das ist einfach dieser große Weg, der für den Menschen angedacht ist: dass sein Wille sich vereinigt mit dem göttlichen Willen. Wenn es heißt: „Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe“, so bezieht sich das nicht auf unser wirkliches geistiges Ich, sondern es bezieht sich auf unser Ego in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, was mein Ego will, geschehe, sondern was ich will, und dadurch und damit auch die Gottheit will. Das kommt dann zusammen. Aber das ist ein weiterer Weg dorthin. Aber um dorthin zu kommen, darum geht es eigentlich bei jedem geistigen Entwicklungsweg. Um das geht es: also dass wir mit dem Christus, mit der Gottheit, mit dem Höchsten Geistigen zusammen die Welt weiterbringen. Aber eben als Mittätiger, wie klein auch immer. Ich meine, es ist klar, wir sind noch weit entfernt davon, gleich jetzt die ganze Welt aus dem Impuls heraus heilen, retten oder sonst was zu können oder zum Guten zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6937 Schöpfungsmacht im Stofflichen: Kristallkräfte, Knochensystem und der Ursprung des Lichts 01:55:37] ===&lt;br /&gt;
Aber wir können zunächst in unserer Umgebung was tun dazu. Wir geben es weiter an die anderen Menschen, die Impulse auch. Und das ist eines der wichtigsten Dinge, dass eben auch in den anderen Menschen dieser Ich-Impuls zum Bewusstsein geweckt wird. Und das sind solche Anstöße. Das kann drinnen liegen in dem freundlichen Blick von einem Buschauffeur. Und er ist sich dessen noch gar nicht ganz bewusst, und der andere, der sieht es auch nicht, und trotzdem geht es. Daher, um kennenzulernen, wo unser Ich wirklich tätig ist, ist einer der wichtigen Punkte, sich selbst sein Leben zu beobachten, wo solche Momente sind, wo mir so etwas zum Beispiel begegnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder auch wo ich gespürt habe: Da ist jetzt von mir etwas ausgegangen. Aber besser ist es, zuerst einmal kennenzulernen dadurch: Wo ist mir das durch einen anderen Menschen entgegengekommen? Wo waren so Schlüsselmomente, an denen mich – ja, wenn ich es dann wirklich genauer durchdenke –, also so ein weckender Impuls gekommen ist, also eigentlich un Ich-Impuls gekommen ist? Der kann im Übrigen auch kommen durch die Natur draußen, weil eben ja da auch geistige Wesenheiten durchwirken, und die schenken mir auch etwas. Und wenn ich es wahrnehme, dann spüre ich das jetzt im weitesten Sinn Göttliche mit all den geistigen Wesenheiten, die da dranhängen, das durch die Natur zum Beispiel kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich eine Pflanze betrachte, einem bestimmten Baum begegne oder einem Tier, wie auch immer, ja, selbst in einem Kristall, wo sehr viel drin ist. Also gerade Kristalle sind ja etwas sehr, sehr Wichtiges, weil die Kristalle – darüber haben wir auch schon auf jeden Fall gesprochen, aber vielleicht noch nicht so deutlich und ausführlich –, die Kräfte, die die Kristalle bilden, die sie formen, und zwar wirklich bis in die inneren Feinheiten hinein, die hängen ganz stark mit der Ich-Kraft zusammen. Die sind wesensgleicher Natur, sind die stärksten Kräfte. Ich-Kräfte sind Kräfte, die eben bis ins Mineralisch-Physische hinein formend tätig sein können. Und das auch tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn wir uns inkarnieren, tun wir genau das, weil wir inkarnieren uns wirklich bis hinein auch ins Knochensystem, nur wir erleben das noch nicht. Es ist unbewusst für uns. Der große Unterschied beim Christus ist ja der, dass er sich wirklich bis ins Knochensystem hinein bewusst inkarniert. Er kriegt das mit, sozusagen. Er erlebt das. Da tun wir uns noch schwer. Aber in Wahrheit tun wir es, weil wir sind bis in die feinsten Feinheiten, wie unser Knochensystem gebaut ist – das hängt alles mit dem zusammen, was wir uns als Ich mitbringen. Nur es helfen halt sehr, sehr viele geistige Wesenheiten mit, um das zustande zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum kriegen wir das alles noch nicht so mit in unserem Bewusstsein. Das Große beim Christus war, dass er sich bis ins Knochensystem in die kleinste Kleinigkeit inkarniert hat und das bewusst miterlebt hat. Es ist ein bewusstes Miterleben. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie dieses Erleben ist. Also ich könnte das jetzt nicht in ein imaginatives Bild so ad hoc fassen. Aber es ist jedenfalls wie ein Durchleuchten bis in die Knochen hinein, so dass selbst die Knochen leuchtend werden. Und zugleich zu spüren, dass das aber die Kraft ist, die letztlich unseren ganzen Kosmos auch geschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch die Elohim haben ihr Schöpfungswerk nur dadurch in der Art machen können, wie sie es eben getan haben, dass der Christus durch sie gewirkt hat. Ich glaube, ich habe das auch schon un paar Mal erwähnt, dass ab dem Moment, wo die Elohim sagen – und die Elohim sprachen: „Es werde Licht, und es ward Licht.“ In dem Moment, wo sie zu sprechen beginnen, da wirkt schon der Christus durch sie. Sie bringen zuerst etwas mit, da wirkt noch nicht der Christus, zumindest nicht unmittelbar drinnen. Sie bringen also das herauf, was das Alte noch war, aber dann, um den Menschen schaffen zu können, um dieses Werk zu beginnen, dazu muss der Christus durch sie sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann heißt es in der Bibel, und die Elohim sprachen: „Es werde Licht.“ Ihr wisst, im Deutschen ist es so schön, dass da das Wort „Ich“ drinnensteckt im Licht. Es ist das lebendige „L“, die Ätherkräfte drinnen, und es ist das abschließende „T“, das der Einschlag des höchsten Geistes in Wahrheit ist. Das T ist in der Sprache das, wo das Geistige einschlägt und bis ins Physische hinein wirksam werden kann. Im guten Sinne wirksam werden kann. Und darum, der größte Frevel ist, diese Kraft, die da einschlägt, zu missbrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7359 Das Mysterium der Schwarzmagie: Luziferische Blendung und die starre Gegenschöpfung 02:02:39] ===&lt;br /&gt;
Zu missbrauchen in dem Sinn, dass man Diener wird eigentlich damit, mit dem, was man aus diesem Impuls tut, Diener wird der Widersacherkräfte. Das fängt schon an, wenn man sich noch ganz unbewusst ist, eigentlich noch gar nichts dagegen tun kann, weil man es überhaupt nicht mitkriegt, was da passiert. Aber ganz schlimm wird es dann dort, wenn man ganz bewusst diesen geistigen Impuls, der bis ins Materielle hineingeht, wenn man den dann bewusst den Widersachern zuführt. Aber das wollen sie, das ist das, was letztlich der schwarzmagische weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarzmagische Weg beruht darauf, dass primär die soratischen Wesenheiten – von denen geht es aus –, aber es wirken dann natürlich die ahrimanischen, die asurischen kräftig mit. Und der Luzifer tut auch das Seinige, dass wir uns wohlfühlen dabei, wenn wir das tun. Und daher: Viele, die den schwarzmagischen Weg gehen, fühlen sich sehr wohl dabei. Die fühlen sich gar nicht schlecht dabei. Sehen das auch gar nicht als verwerflich an irgendwo, im Gegenteil. Es ist nicht so finster in ihnen, weil der Luzifer erleuchtet sie ganz stark dabei. Aber sie sind halt auf dem falschen Weg irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind auf dem Weg dorthin, und sie wissen es auch, aber sie halten das also für einen guten Weg. Sie sind geblendet eigentlich. Also der Luzifer blendet sie dann auch diesbezüglich. Das ist also sehr schwierig. Aber jedenfalls, wenn diese Kräfte, die aus dem Geistigen kommen, eben auf diesen schwarzen Weg geleitet werden, dann ist es eben die schwarze Magie. Und darum sind die Widersacher und namentlich die soratischen Mächte so darauf aus, den Menschen in die Hand zu bekommen. Weil nur durch den Menschen können sie das erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können nicht so ohne Weiteres hinaufreichen zu den Engelwesenheiten, zu den regulären Engelwesenheiten, die sich von dort holen. Sie können es nur dann, wenn der Mensch anfängt, bei seiner eigenen, ihn begleitenden Engelwesenheit anfängt, den herunterzuziehen oder festzuhalten. Dann fängt es an. Dann fängt es an, dass auch in letzter Konsequenz die soratischen Wesenheiten an diese Engelwesenheit herankönnen, irgendwann einmal. Und sie mitnehmen können hinüber. Aber da ist sozusagen der Mensch die Schlüsselstelle für das Ganze. An ihm entscheidet es sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da sieht man aber auch, welche Bedeutung der Mensch in der Gesamtentwicklung drinnen hat, nämlich die entscheidende Stelle, ob die Schöpfung gut ausgeht oder schlecht ausgeht. Oder in welchem Maße sie gut ausgeht und in welchem Maße sie schlecht ausgeht. Also wenn es gut läuft, dann wird es nur in geringem Maße schlecht ausgehen. Das heißt, ein Teil geistiger Wesenheiten – also an Menschen, aber auch an Engeln, Erzengeln, Urengeln vielleicht – wird dort hinübergehen. Und ein größerer Teil wird mit dem Menschen hinüber auf die lichte Seite gehen, also wirklich in das neue Jerusalem aufsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die soratischen Wesenheiten wollen, dass möglichst viele Menschen, und durch die Menschen möglichst viele Engel, Erzengelwesenheiten usw. auch dort hineingehen, weil dann entsteht dort einfach un gewaltiges Reich. Und das ist eben ganz anders geartet als dieses Reich, aber es ist in seiner Art natürlich auch was Großes oder kann was Großes werden. Und das ist die Verführung an die Menschen, die schwarzmagisch arbeiten: dass da sozusagen eine Art Gegenschöpfung entsteht, in der aber eben die Menschen, die daran mitwirken, eine sehr wesentliche Position haben drinnen, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so klar ist ihnen das halt natürlich noch nicht, dass sie damit dann auch die Freiheit ihres Ichs letztlich opfern. Das sehen sie aber oft nicht oder erst sehr, sehr spät, und wenn sie es dann sehen, ist es zu spät, weil dann ist die Freiheit weg. Aber trotzdem bleibt eine mächtige Position, weil gerade die Menschen, die an dem mitarbeiten, steigen in der Gegenhierarchie – auf kann ich jetzt nicht sagen, sondern weiter hinunter, aber weiter hinunter heißt, dass sie kräftiger werden, dass sie mehr Einfluss dort haben, zwar nicht aus der Freiheit heraus, aber doch also Kräfte entfalten können, die halt sonst nur höhere Wesenheiten als der Mensch entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Verführung eben für die Schwarzmagier. Und es steht ja hinter dieser Welt letztlich trotzdem das Bild, dass sie in gewisser Weise die absolut perfekte Welt ist, in der alles seinen geordneten Platz hat. Eben um den Preis der Freiheit, der Aufgabe der Freiheit. Es geht alles darum, um diese absolute Ordnung, die aber eben eine letztlich tote Ordnung ist. Tot nämlich in dem Sinn, dass schöpferisch Neues eigentlich nicht mehr entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7784 Das Wagnis der Freiheit: Der kosmische Schöpfungsplan und die Angst vor Fehlern 02:09:44] ===&lt;br /&gt;
Es ist also, wie soll ich sagen, dieser Impuls, der von den soratischen Wesenheiten sehr zentral damit zusammen hängt, dass sie sehen: Da is jetzt eigentlich eine großartige Schöpfung entstanden bis zur Erde hin, aber jetzt entsteht da plötzlich ein geistiges Wesen wie der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist zwar schon vorbereitet, aber auf den früheren Stufen war das noch nicht abzusehen für diese Wesenheiten jedenfalls. Aber da ist jetzt ein Wesen drinnen, das die Freiheit hat. Und die Freiheit zu entwickeln heißt ja einerseits, dass das Göttliche in ihm lebt, aber es heißt auch, wenn er das nicht erreicht – also was mit dem Menschen geplant ist von der Gottheit, ihm die Freiheit zu schenken –, wenn er scheitert, dann hat er auch eine ungemeine Zerstörungskraft auf die ganze Schöpfung. Weil ab unserer Erdenschöpfung ist der weitere Fortschritt der Schöpfung darauf ausgelegt, dass wir mitarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was jetzt auf Erden noch passieren wird, ist die Vorbereitung dazu, aber für das neue Jerusalem wird es dann schon einen entscheidenden Einfluss haben. Die wird reich oder armselig sein, je nachdem, wie wir Menschen tätig sind hier auf Erden, wie wir uns hier entwickeln, was wir in die Welt hineinbringen. Und wenn wir versagen, versagt im Grunde die ganze Schöpfung. Dann wird jedenfalls das Ziel der Gottheit nicht erreicht. Das Ziel ist eben, eine Schöpfung zu machen, die unendlich bereichert werden kann, dass freie Ich-Wesen da sind, wo nicht mehr nur eine Quelle da ist, sondern wo dieser einen Quelle etwas entgegenkommt aus weiß ich nicht wie vielen Millionen, Milliarden Ichen, die dem entgegenströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein völlig neues Prinzip eigentlich. Das aufhört mit dem: Aus der Quelle strömt alles, und unten wird es empfangen. Und jetzt strömt was entgegen. Und darum kann man sich das neue Jerusalem – auch wenn es viele Schilderungen von Steiner gibt – nur schwer vorstellen. Aber es sich wirklich vorzustellen, welcher Reichtum da drinnen sein wird, da ist unsere Erdenwelt noch armselig dagegen. Das ist nur Wüste im Grunde. Das ist nur trockene Wüste im Vergleich zu dem, was einmal sein wird. Und es wird sein, weil es werden Menschen es auf jeden Fall schaffen, da bin ich mir sicher. Die Frage ist nur, wie viele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon wird eben abhängen, wie reich oder doch weniger reich dieses neue Jerusalem sein wird. Also es hängt von dem ab, wirklich das neue Jerusalem, von dem, was von oben kommt. Es senkt sich von oben herab, aber es muss was von unten entgegenkommen, sonst ist es nicht. Und das sollte man aber eben auch sehen, dass das eigentlich einer der – oder die, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke – die Hauptmotivation dieser soratischen Kräfte ist, dass sie einfach fürchten, dass das ganze Kapitel schiefgeht. Und dass alles das, was jetzt nämlich durch die... In Wahrheit, das könnte im Extremfall passieren, dass alles das, was durch die Stufe des alten Saturns, der alten Sonne, des alten Mondes und jetzt durch die Erde entwickelt wurde, dass das im Grunde alles scheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls nicht das Ziel erreicht, das möglich war. Und es ist der Schlüsselpunkt jetzt wirklich mit der Erdentwicklung insofern, dass bis ins Physische hinunter die Voraussetzungen geschaffen worden sind für den freien Menschen. Das ist das Wichtige. Bis in die Physis hinein ist es geschaffen, und fester sozusagen kann es nicht mehr werden. Und die soratischen Wesenheiten haben, wenn man so will, die Sorge, dass das alles scheitert, dass das nicht weitergehen kann so, sondern dass der Mensch, weil er es eben nicht schafft, mit seiner Freiheit umzugehen, das zerstören wird und zwar nachhaltig zerstören wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist der ganze Schöpfungsplan, so wie er unsere Entwicklungskette – diese siebenstufige Entwicklungskette vom Alten Saturn, über die Alte Sonne, über den Alten Mond, über die Erde, dann weiter zum neuen Jerusalem, oder neuen Jupiter, wie es Steiner nennt, dann weiter zur Neuen Venus und dann zum Vulkanzustand – die ganze Kette ist darauf angelegt, ein freies geistiges Wesen, ein vollkommen freies geistiges Wesen zu schaffen. Und dadurch eine Reichhaltigkeit der Schöpfung in der Zukunft zu ermöglichen, die bis jetzt undenkbar war. Das liegt nicht daran, dass es die Gottheit nicht für sich könnte. Aber die Gottheit braucht trotzdem die ganzen Hierarchien als Mitwirkende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letztlich hängt von dem, wie gut oder wie schlecht sie die Vorgaben, nennen wir es einmal so, die von der Gottheit kommen, wie gut oder schlecht sie umsetzen, davon hängt die Qualität ab letztlich, die die Schöpfung unten hat. Und darum – noch einmal betont, ich wurde mehrmals schon darauf hingewiesen, aber: Die Schöpfung ist doch vollkommen? Sie ist es nicht. Sie ist es nicht. Sie ist es nicht deswegen, weil sie darauf angelegt ist, dass der Mensch hier die Freiheit entwickelt und dass er mitarbeitet. Aus Freiheit, jetzt schon. Und wenn er scheitert daran, wenn er nicht will, wenn er nicht aus sich heraus tätig wird, dann wird die Schöpfung unvollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie ist es auch jetzt noch. Weil sie ist noch nicht zu Ende, sie ist noch im Gang. Also die Schöpfung ist nicht fertig. Sie ist in beständiger Veränderung. Und auch die Natur wird sich ändern. Und sie wird sich noch gewaltig ändern, auch zu dem Zeitpunkt, wenn wir nicht mehr so inkarniert sind auf Erden. Dann werden wir, wenn es gut geht, erst richtig mitarbeiten, da noch was zu tun. Es ist nicht so, dass dann, wenn wir weg sind, das gleich Schutthalde ist, sozusagen, die Erde. Nein, nein. Und das wird nämlich, was sich dann noch sich auf Erden, wie sich die Tierwelt umgestaltet, die Pflanzenwelt umgestaltet, selbst die Mineralwelt umgestaltet, das wird einen entscheidenden Einfluss haben, wie das neue Jerusalem ist zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses wird vollkommener oder unvollkommener sein, je nachdem wie die Menschen mitarbeiten. Aber die soratischen Wesenheiten sind eben genau die, die sagen: Ja, aber die hat doch schon einen Vollkommenheitsgrad erreicht, der ist gigantisch. Mit Hilfe des Menschen werden wir das noch ein bisschen weiterentwickeln, aber wir werden nicht das Risiko auf uns nehmen, dass das alles zerstört werden kann im Grunde oder scheitern kann. Das heißt, sie haben Angst davor, dass außerhalb der Gottheit ein freies geistiges Wesen entstehen könnte, weil damit ist eben immer das Risiko des Scheiterns verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7941 Starre Perfektion gegen lebendige Weltenfolge: Der kosmische Rang der Formgeister 02:19:01] ===&lt;br /&gt;
Und darum haben sie die heftigste Opposition gegen die Gottheit selbst, die die Freiheit nicht nur zulässt, sondern alles in die Wege geleitet hat, dass sie zustande kommt. Und darum ist diese erbitterte Gegnerschaft dieser soratischen Wesenheiten, die sozusagen ja eigentlich diese Gottheit, die das zulässt, die Möglichkeit des Scheiterns, also für das Schlimmste und Böseste überhaupt halten, was es nur geben kann. Es ist einmal interessant, das aus der Perspektive zu betrachten. Das ist jetzt kein Relativieren des Guten und des Bösen, aber man sieht, wie unterschiedlich das Wesenheiten sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine, die hohe göttliche Quelle, die natürlich noch viel höher ist als die soratischen Wesenheiten. Sie sind ja vergleichsweise trotzdem kleine Würstchen, wenn ich das so sage. Sie sind ja nur Geister der Form, entartete Geister der Form im Grunde, das sind sie ihrem Wesen nach. Also kleine Schöpfergötter. Aber diese kleinen Schöpfergötter sagen jetzt, die müssen verrückt geworden sein da oben, die lassen das zu, dass der Wurm Mensch da jetzt im Grunde alles ruinieren kann, wenn er nicht aus Freiheit im Sinne des Göttlichen arbeitet. Und das heißt, dass Freiheit etwas dazu bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wollen sie nicht riskieren. Sie sagen, die Schöpfung ist eigentlich reich genug. Wir müssen schauen, dass wir möglichst schnell da wegkommen aus diesem Weg, den diese Gottheit da oben eingeschlagen hat. Die sind ja sozusagen verrückt geworden, das den Menschen in die Hand zu legen, welche Zukunft aus dem herauskommt. Das kann alles scheitern, und es ist schon so viel gelungen, und das wäre alles verloren. Im Grunde, wenn der Mensch scheitert, ist die ganze Entwicklungskette vom alten Saturn bis hin zum neuen Vulkanzustand – der sozusagen jetzt die höhere Metamorphose des alten Saturns ist – die ganze Entwicklung wäre gescheitert im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich, die Gottheit könnte von vorn wieder anfangen. Abseits davon es auf irgendeine Art wieder neu probieren. Aber das muss man sich einmal vorstellen. Und der Mensch ist da sozusagen das Zünglein an der Waage drinnen. Auch wenn es ganz klein ist, was wir noch tun können, aber wir sind entscheidend dafür, ob es im Sinne der Gottheit läuft oder ob es zerstört wird im Grunde. Und das ist es im Grunde, was diese soratischen Wesenheiten verhindern wollen. Und es kommt ja nicht in Frage, dass da unten ein freies geistiges Wesen entsteht, sondern: Wir wollen alles das, was jetzt erreicht ist, bewahren und dann weiterbauen an dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenigstens wir als Geister der Form wissen doch mehr Bescheid als der Mensch da unten. Also wenn schon, bestimmen wir dann, was da weitergeht. Obwohl sie dann eigentlich nicht mehr wirklich sich abkoppeln von der großen Schöpferquelle, aber sie haben genug Potenzial, noch einiges zu tun. Also sie haben viel mitbekommen. Und es würde ihnen sozusagen genügen – das wäre ihr Ideal –, das, was jetzt ist, perfekt in dem Sinn zu machen, dass halt wirklich eine perfekte, aber nicht entwicklungsfähige Welt entsteht. Das würde ihnen reichen, das wäre das Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was jetzt sozusagen mit der Erdentwicklung erreicht ist, das könnten sie in Wahrheit nicht mehr höher entwickeln. Das Potenzial hätten sie nicht. Aber das wäre immerhin, wenn man jetzt die Fehlerhaftigkeit des Menschen ausmerzt – und das heißt ihm seine Freiheit nimmt, weil, ihr wisst noch, Ausspruch aus Goethes Faust: „Es irrt der Mensch, solang er strebt.“ Also das heißt, er macht Fehler um Fehler. Wenn man wenigstens diese Fehlerquelle ausschaltet, dann hätte man zumindest eine einigermaßen perfekte Schöpfung. Die kann sich zwar nicht weiterentwickeln, aber so wie sie ist, ist sie dann eigentlich prächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit könnten die soratischen Wesenheiten gut leben. Damit wollen sie leben im Grunde. Das ist eben nicht der Weg, der uns ermöglicht ist durch die Gottheit, der etwas viel, viel Größeres noch schaffen kann, was mehr ist als eine perfekte Welt, sondern wo letztlich der Weg bereitet ist, immer wieder neue Welten zu schaffen, die auf dem Wege zur Vollkommenheit sind, aber niemals in dem vollkommenen Zustand erstarren werden. Sondern wenn sie dort angelangt sind, sozusagen, wenn sie am Sprung zu dieser Vollkommenheit sind, dann lösen sie sich auf und es wird eine neue, noch höhere Welt geschaffen, die noch reicher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg ist den soratischen Wesenheiten verschlossen, aber sie würden sich begnügen sozusagen mit der einen, relativ vollkommenen Welt. Ich sage jetzt relativ vollkommen, weil sie ist in gewisser Weise vollkommen, aber sie sieht nicht, dass es immer wieder neue, andere, auch vollkommene Welten geben kann. Wieder als letzten Moment, und dann ist Zeit, es aufzulösen. Und ja, ihr seht, ich stottere jetzt herum, weil es ist einfach so groß, diese Dimension. Weil man sich – ich kann es nur noch einmal wiederholen – nicht vorstellen kann, wie reichhaltig schon die nächste Verkörperung unserer Erde, das neue Jerusalem, der neue Jupiter sein wird, verglichen mit dem, was heute ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prächtigste der Erde, was wir haben, ist nichts gegen das, was dann sein wird. Und das wird nichts gegenüber dem sein, was dann auf der neuen Venus sein wird. Und das ist nichts gegenüber dem, was auf dem Vulkan-Dasein dann ist. Und dann fängt es überhaupt erst richtig an. Und dann geht es überhaupt erst richtig los. Abseits davon, nicht danach, sondern abseits davon. Und dort ist der Mensch berufen oder hat dann dieselben Kräfte oder die vergleichbaren Kräfte – nur halt eben trotzdem ganz anders von der Art des Umgehens damit –, die einerseits die Geister der Form, die regulären, haben, die Elohim, die aber andererseits auch die soratischen Wesenheiten haben auf andere Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die stehen alle auf dem Niveau der Geister der Form. Und genau auf dem geistigen Niveau werden wir stehen, wenn wir die ganzen sieben Stufen durch sind. Und dann haben wir die Aufgabe, die während der Erdenschöpfung die Elohim hatten. Dann sind wir so weit, dass wir wirklich in kosmischen Dimensionen gestaltend wirken, und das wird dann noch ganz anders werden, als es jetzt ist. Das ist sinnlos, sich das vorstellen zu wollen, wie das sein könnte. Das ist also wirklich jenseits unseres Fassungsvermögens, es ist ja selbst das, was auf den zukünftigen Stufen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde nur insofern auch zu beschreiben und zu erfassen, insofern es karmische Folge im Grunde von dem ist, was in der Vergangenheit passiert ist. Man kann auf das neue Jerusalem deswegen vorblicken, weil da ist sehr viel drin, wird sich sehr viel an Karma erfüllen von dem, was auf dem alten Mond war. Dem ist die Erde vorangegangen, jetzt stehen wir in der Mitte, Erde, und das neue Jerusalem ist in gewisser Weise die karmische Erfüllung des Mondendaseins und hebt es auf eine höhere Ebene. Das wird drinnen sein dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=8947 Die zehnte Hierarchie: Todesüberwindung, Schöpferliebe und die kosmische Menschheitsverantwortung 02:29:07] ===&lt;br /&gt;
Und dann in der nächsten Stufe wird die alte Sonne verwandelt zur neuen Venus, zum neuen Venuszustand. Und da wird erst recht dann der Name Venus – Planet der Liebe, Kosmos der Liebe –, das wird dort noch eine ganz andere Dimension. Dann wird es schon eine große Rolle spielen auf dem neuen Jupiter, auf dem neuen Jerusalem, aber dort noch mehr. Und erst recht dann auf dem Vulkanzustand. Und es wird immer mehr in dem bestehen, dass aus jedem Wesen, aus jedem Wesen diese schöpferische Liebe ausstrahlt, diese Lebenskraft ausstrahlt, die mit dem Ich verbunden ist, mit dem menschlichen Ich verbunden ist, weil das menschliche Ich mit dem Christus verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann strömt wirkliche Lebenskraft aus. Und die Lebenskraft ist eigentlich das ganz Wichtige, alles gestaltend wirkt, lebendig gestaltet. Jeder Kosmos, jede Welt entsteht aus dem Lebendigen heraus. Also im Grunde ist daher immer die Frage: die Entstehung des Lebens, wie ist es entstanden? Eigentlich ist es ein Absterbeprozess, paradoxerweise. Das Urlebendige stirbt hinein in immer zähere Formen. Und dann sehen wir auch immer komplexere Lebewesen entstehen, und das Leben sprießt auf, aber eigentlich ist das ein Todesprozess in Wahrheit, wenn man es so ganz genau nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je höher was entwickelt ist – sei es bei den Pflanzen, sei es bei den Tieren, sei es beim Menschen: der Mensch, die Menschen als alle, die tragen am meisten den Tod in sich, in ihrem Wesen. Darum können wir auch unser Ich-Bewusstsein entwickeln. Bei den Tieren streift es bei den höchsten Tieren so knapp heran irgendwo. Ich habe schon gesprochen über Delfine und dergleichen, da ist so ein Hauch davon. Aber beim Menschen ist es am meisten. Aber der Preis dafür ist, dass wir das höchstentwickelte Lebewesen sind. Das denkt man halt, oder hat man langsam gesagt: „die Krone der Schöpfung“. Ich meine, jedes Tier ist hochentwickelt in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Pflanzen sind hochentwickelt, das ist es nicht. Aber was uns besonders auszeichnet: Wir tragen den Tod am stärksten in uns. Der bringt uns das Bewusstsein. Das heißt, wir müssen dem Tod in uns sehr dankbar sein. Und der führt uns zur Freiheit hin. Und aus dem aber die Möglichkeit, dann Schritt für Schritt zu lernen, einmal an einer ganz großen Schöpfung mitzuarbeiten als Hauptverantwortliche mit der Gottheit zusammen, unmittelbar. Also das heißt, so etwas zu tun, was bei der Erdenschöpfung war in dem Zusammenwirken der Elohim mit dem Christus, der durch sie wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch nicht zufällig, dass da gerade der Christus durch die Elohim durchwirkt. So wird es dann sein, dass wir gemeinsam mit der Gottheit, mit dem Christus... Wir sind dann die Elohim – werden sie dann nicht heißen, man kann sie dann immer noch Geister der Form nennen, aber sie werden anders sein als die Elohim jetzt, weil eben die Elohim es nicht aus der Freiheit heraus tun. Und bei der Menschheit wird es einmal so sein, dass der Mensch in kosmisch schaffender Dimension mitverantwortlich ist für die Schöpfung. Mitverantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim, die die Erde geschaffen haben, haben im Grunde das ausgeführt, was sie von der Gottheit zugeströmt bekommen haben. Wir strömen dann, wenn es gut geht, etwas entgegen. Und damit sind Welten möglich, die wirklich absolut jenseits jedes Vorstellungsvermögens für uns heute sind, weil das gilt ja wirklich schon für das neue Jerusalem usw. Aber was dann ist, wo wir überhaupt noch nicht hinschauen können, weil dann ja auch so eine große Freiheit herrscht, dass da karmisch nichts mehr mitgeht. Alles Karma, alles Weltenkarma ist aufgelöst dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es wirklich ein kompletter Neuanfang. Aber mit den Erfahrungen, die wir gemacht haben, die die anderen geistigen Wesen gemacht haben, weil es wird auch noch jetzt während der Stufen, die wir irgendwie überblicken können, wird es auf den Weg kommen, dass andere Wesenheiten der Freiheit teilhaftig werden. Also erstens einmal die geistigen Wesenheiten, die uns folgen, die man daher tatsächlich auch als Menschen bezeichnen kann – und zwar in einer Kategorie, so wie man sagt Engel, sagt man, meint damit die Engel, die Erzengel, die Urengel –, so werden sich neue geistige Wesenheiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, auf dem neuen Jerusalem wird es neue Ich-Wesen geben, und die kann man als Menschen bezeichnen. Und wir werden eine Stufe weiter sein, aber wir werden auch Menschen sein, aber Menschen sozusagen dann schon einer höheren Stufe, die zu den neuen Menschen dort auf dem neuen Jerusalem im gleichen Verhältnis stehen wie jetzt unsere führenden Engel zu uns hier unten. Und wir werden tatsächlich dann auch solche Aufgaben haben in ähnlicher Weise. Nur die fangen schon gleich von Anfang an mit einer höheren Stufe der Freiheit an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind jetzt, wie wir hier auf der Erde sind, die Vorkämpfer dieses Prinzips. Und wie gut wir da jetzt vorarbeiten, wird entscheidend dafür sein, wie schnell und wie stark diese Menschen des neuen Jerusalems ihre Freiheit entwickeln können. Natürlich, wir werden weiter wachsen und trotzdem immer eine Stufe höher sein. Aber sie werden sich trotzdem ganz anders entwickeln können als wir jetzt auf der Erde. Und Rudolf Steiner spricht ja davon, dass in der Zukunft eine neue, ganz neue Hierarchiestufe entsteht, die mit uns Menschen beginnt und die umfassen wird drei Arten, drei Stufen des Menschseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es über uns gibt die Engel, die Erzengel und die Urengel, so wird es auf dem neuen Jerusalem, auf der neuen Venus und auf dem Vulkanzustand drei verschiedene Stufen von geistigen Menschenwesen geben. Also das heißt, die ganze Hierarchiewelt wird anders werden dadurch. Und es ist eben nicht so, dass wir einfach jetzt: Na ja, jetzt gehen wir die nächste Stufe, dann sind wir Engel. Wir sind vergleichbar, wir haben eine vergleichbare Stufe wie die Engelwesenheiten, aber wir werden in vielem ganz anders sein als sie, eben vor allem in dem, dass wir die Freiheit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann werden wir eine Stufe erreichen auf der neuen Venus, wo wir vergleichbar sind den Erzengelwesenheiten, aber von Haus aus, aus der Freiheit heraus. Von Anfang an. Und dann sogar wie die Urengel, aus der Freiheit heraus. Drei Stufen des Menschlichen. Das heißt, das, was wir heute sind, ist die Vorübung dazu im Grunde. Das heißt, dass wir uns wirklich in die Hierarchien eingliedern, als eine ganz neue Dreiergruppe fängt es an im neuen Jerusalem, neue Venus, Vulkanzustand. Das heißt, das ganze Gefüge der Hierarchie entwickelt sich auch weiter damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, das war genug für heute. Es ist ein bisschen eine Perspektive, wo wir hingehen, aber auch als eine Perspektive, was an Widerständen da ist. Ich weiß, jetzt habe ich noch immer nicht das alles erzählt, was ich erzählen wollte. Es macht aber gar nichts. Es sind eh nur äußere, trockene Fakten. Aber was wir heute wenigstens gesehen haben: Es ist die Herausforderung da mit den soratischen Kräften, die sind der Kern eigentlich, um den es geht, und die gehen in den Schritten von 666 Jahrenund da wird ihr Eingriff immer intensiver, die Herausforderung immer intensiver werden. Das müssen wir sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müssen wir durchaus bis zum Ende der Zeit, wo wir uns auf Erden inkarnieren, mit dem müssen wir rechnen, dass das da stärker wird. Aber es wird im gleichen Maße, und hoffentlich sogar ein bisschen stärker, auch sich die Kraft des Menschen entwickeln. Also wir können durch unsere Freiheit, indem wir uns mit der Christuskraft verbinden, und es geht gar nicht anders… Das freie Ich ist untrennbar mit dem Christus verbunden und er untrennbar mit uns. Es lebt ein Teil der Christuskraft in uns. Aber nicht so, dass er uns in der Freiheit behindert, sondern ganz im Gegenteil, indem er unsere Impulse aufnimmt und zu seinen eigenen macht, sie mitnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da kann einem schon fast schwindelig werden, wenn man denkt, welche Verantwortung man damit trägt. Das sollte jedem bewusst sein, der überhaupt bewusst geistig streben will, dass es darum geht. Es geht nicht darum: Ich will halt die geistige Welt kennenlernen, damit ich mich besser zurechtfinde oder so, oder ich will eh recht nett sein, sondern es ist wirklich Mitverantwortung für die Weltentwicklung. Und das heißt, alles, was wir im geistigen Streben tun, hat mit dieser Verantwortung zu tun. Deswegen sollte man jetzt nicht gleich wieder einknicken: O Gott, wer soll das tragen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können. Wir können. Wir müssen nur immer wieder halt geistig uns aufrichten. Dann sind wir die Achse, die durchgeht. Und wir sind zugleich das, was die soratischen Kräfte zurückhalten kann. Und was die Widersacherkräfte – also die nicht-soratischen kommen einmal nicht mehr heran, das heißt, die werden in jedem Fall ausscheiden, die gehen einen anderen Weg. Das heißt, sie werden ihren Kosmos bauen, wie auch immer er sein wird, der wird mit unserem dann nichts mehr zu tun haben, es trennt sich. Und er wird eben auch mit der Gottheit als solcher nicht mehr in Verbindung stehen. Es ist also wirklich wie eine, na ja, Separatwelt, die davonzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf der anderen Seite steht die Perspektive zu größeren, reicheren Welten, die unvorstellbar sind, aber die kommen werden, wenn wir nicht scheitern. Wenn wir scheitern, dann läuft es eher in die soratische Richtung und es läuft in das halt – die perfekte Schöpfung, und das ist es. Das ist zu wenig. Es ist zu wenig. Es ist so wie bei großen Meistern, die Bilder malen. Es sind sicher nicht alle gleich gut, aber es gibt ein paar, wo man nicht sagen könnte: Ist das jetzt das perfekte Bild oder dieses oder jenes? Sie sind alle großartig und trotzdem nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Reichtum, um den geht es. Und die soratischen Wesenheiten sind froh, wenn sie das eine Meisterwerk haben. Das verehren sie sozusagen, und das reicht ihnen. Das ist perfekt genug. Und perfekt heißt in dem Fall: Noch ein Strichlein – wenn ich jetzt bei dem Bild, vom Bild bleiben darf –, wenn ich noch ein Strichlein dazu mache, kann es eigentlich nur mehr schlechter werden. Bis irgendwann ist es fertig und so ist es perfekt. Selbst bei unvollendeten Bildern kann das der Fall sein. Wenn er jetzt nur das letzte weiße Fleckerl zugemalt hätte, wäre es das nicht… Es ist was freigeblieben, und das ist vielleicht dann das Perfekte. Und jeder Strich mehr würde es schon wieder kaputt machen. Ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir es gut sein für heute. Ich danke euch fürs Dabeisein. Ich danke euch im Livestream fürs Dabeisein. Ich hoffe und denke, es hat alles funktioniert. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<updated>2026-08-31T20:17:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: &lt;/p&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 203. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:204.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ|thumb|204. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 12. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/u5ponwxovymbs5appq9zf/204.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=l3ef7tvim7yi0anr3eo6yudox&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 204. Vortrags vom 12. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=42 Einleitung und 49. Wochespruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
So, meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 204. Folge zur Apokalypse und dazu zum Einstieg der 49. Wochenspruch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Gedankenklarheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkend eigenen Geistes Wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In finstern Winternächten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und neigt dem nahen Weltentage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Innern Hoffnungsstrahlen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Das war jetzt ein bisschen holprig, ich lese gleich noch einmal. Ich verstehe es aber nicht, wenn ich das so lese. Also, noch einmal.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Gedankenklarheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkend eigenen Geistes Wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In finstern Winternächten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und neigt dem nahen Weltentage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Innern Hoffnungsstrahlen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also, man fühlt selber oder kann fühlen, unser Ich fühlt, also Gedankenklarheit, und in dieser Gedankenklarheit fühlen wir das Weltensein. Dem wenden wir uns zu, wirklich der Welt draußen, und gedenkend unseres eigenen Geisteswachsens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gerade in der Weihnachtszeit, in der Winterzeit ganz besonders ausreifen kann. Natürlich sammeln wir es das ganze Jahr über, aber in der Winterzeit können wir ganz bei sich sein, bei uns selber sein. Und da vertieft sich dieses, also dieses bewusste Ergreifen auch des Geistigen. Und jetzt neigen wir uns also zu dem nahen Weltentag. Also eben, wenn jetzt wieder die Sinneswelt so ganz zu erstrahlen beginnt im Licht. Im Winter ist es halt ein bisschen gedämpfter. Die Lichtzeit ist kurz, die äußere Lichtzeit ist kurz, dafür sind die Nächte lang. Dafür sind wir gerade in den Nächten halt lang auch in der geistigen Welt irgendwo. Wir sind ja jede Nächte, auch wenn wir nichts wissen davon vielleicht oder nichts mitnehmen ins Tagesbewusstsein, aber wir sind es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spielt sich auch wirklich sehr viel in den Nächten ab, dann gerade. Also namentlich in den heiligen 13 Nächten spielt sich sehr viel in unserem Inneren diesbezüglich ab, auch wenn wir es nicht mitkriegen. Es spielt sich auch ab bei Menschen, die sich jetzt nicht so intensiv mit geistigen Dingen beschäftigen. So ganz entkommen sie dem Geistigen trotzdem nicht. Es ist da. Wir könnten ja ohne das gar nicht existieren. Und wir leben eben sehr stark in der Winterzeit da drinnen. Oder es lebt in uns besonders stark eigentlich da drinnen. Und jetzt können wir uns erhoffen, dass wir etwas aber von diesem Geistigen ins Bewusstsein mitnehmen und mit dem gegenübertreten, was uns jetzt von außen entgegenkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir müssen halt immer, auch wenn wir das Geistige der Welt um uns beobachten wollen oder erfühlen wollen, wie auch immer, müssen wir etwas aus unserem Inneren dem entgegenbringen. Wenn wir nichts oder wenig entgegenbringen, dann nehmen wir auch wenig mit aus der Welt draußen. Die ist voll geistig. Es brodelt, auf Wienerisch gesagt, es wurlt. Es bewegt sich sehr lebendig, sagen wir mal so, wurlt heißt so, lebendig sich bewegen. Das ist da, aber wenn wir nicht eine entsprechende Kraft entgegenschicken, gehen wir ziemlich achtlos an dem vorbei. Es wirkt natürlich trotzdem etwas in uns herein, aber wir können viel mehr davon erfahren und bewusst ergreifen, wenn wir gerade in der Winterzeit unser Bewusstsein geschult haben, gelernt haben aus dem wachen Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=301 Vom Traumbewusstsein zur aktiven Schau: Die moderne Imagination 00:05:01] ===&lt;br /&gt;
Also aus dem Bewusstsein, wo wir ganz bei uns sind. Da ist im Winter die beste Zeit dazu, ganz zu sich selbst zu kommen, während wir im Hochsommer eben ganz draußen sind. Und das kann dazu führen, dass wir eigentlich ganz wegkommen von uns, dass wir hinausscweben, wir liegen am Strand in der Sonne und sind irgendwo da draußen. Es plätschert um uns das Meer, es saust leise der Wind darüber und wir sind eigentlich ganz weg. Kann ja sein, durchaus. Also da werden wir hinausgezogen. Aber dann mehr in die sinnliche Welt. Und da kriegen wir aber dann nicht so viel mit von der geistigen Welt, die dahintersteckt. Da müssen wir wirklich auch mit unserem Ich dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kann im Sommer sehr leicht sein, dass das ziemlich davonzischt. Das Astralische ist noch irgendwo so halb verbunden, aber auch ein bisschen gelockert. Und das fühlt sich sehr wohl vielleicht, wenn da das Meer so rauscht. Es ist ja schön auch. Aber wenn wir erkennen wollen, was da für Kräfte drinnen leben, wenn wir die Anregung des Meeres auch haben wollen – also gerade das Meer kann unheimlich stark Imaginationen anregen, aber dazu müssen wir trotzdem etwas entgegenbringen. Also so auf die alte Art, dass wir im Traum verloren hinausgehen und dann in die Imaginationen kommen, das passiert heute eigentlich immer weniger. Und wäre auch nicht das Gesunde, wenn es so ganz von selber passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wenn wir mit unserem Ich dabei sein wollen, dann muss unser Ich tätig werden. Also das heißt, wir müssen die Imaginationen, die sich uns entgegenbewegen, müssen wir ergreifen, formen, selber eigentlich in unserem Bewusstsein dann malen. Aber wir malen nicht irgendwas, nicht irgendwas x-beliebiges, sondern wirklich das, was uns geistig entgegenkommt. Ich habe ja öfter schon mal die Frage gestellt, zum Beispiel, wie schaut ein Engel aus? Und man könnte genauso fragen, wie schaut ein Elementarwesen aus? Die schauen alle gar nicht aus, wenn man es ganz genau nimmt, weil es keine sinnlich erfahrbaren Wesen sind. Und in all unseren Vorstellungsbildern sind immer sinnliche Elemente drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn wir sie wahrnehmen wollen, ist immer zuerst die Berührung da, das Spüren. Das kann manchmal sehr deutlich sein. Man weiß, da ist etwas. Man hat sogar den Eindruck: Ich weiß, was das ist, aber ich kann es noch nicht sagen. Nicht einmal mir selber, aber ich weiß es eigentlich. Und habe es aber trotzdem noch nicht in meinem Oberbewusstsein. Und dann muss ich anfangen, selber zu malen, sozusagen. Das ist nämlich wirklich ein guter Weg, auch zu einer Imagination zu kommen, das im Bewusstsein in ein Bild zu verwandeln, in ein symbolisches Bild, wie auch immer. Man merkt dem Bild dann an, dass es nicht einfach eins zu eins etwas Äußeres abbildet, weil es das so in der äußeren Welt gar nicht gibt, aber man malt etwas trotzdem mit den Stilmitteln des Sinnlichen, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den alten Hellsehern war es eben so, dass das ganz automatisch so passierte, dass sich das umsetzte in ein traumartiges Bild, aber doch sehr detailliert, doch sehr wach. Ein Traumbild, das im Wachen erlebt wird, aber eben nicht ein willkürliches Traumbild ist. Wobei kein Traumbild wirklich ganz willkürlich ist, aber es ist immer die Frage, ob es sich auf die geistige Außenwelt bezieht oder ob es sich einfach auf das bezieht, was in unserem Organismus vorgeht. Also die meisten Traumbilder, die wir normalerweise haben, hängen damit zusammen, dass Bilder aufsteigen, die etwas wiedergeben, was sich in unserem Organismus tut. Das können die wunderschönsten Bilder sein. Manchmal können es auch schaurige Bilder sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Kopfschmerzen hat, glaubt man, man ist in einer finsteren, engen Höhle, mit Spinnweben verhangen, da krabbelt alles Mögliche herum. Und dann wacht man auf und hat Kopfschmerzen. Und das kleidet sich im Bild. Aber wenn ich mich wohlfühle, kann ich auch eine Kuppelhalle erleben, strahlend, sonnendurchflutet, mit den herrlichsten Gemälden, wo die Engel flattern. Kann auch sein, je nachdem. Aber das sind dann Bilder, die eben mit unserem Organismus zu tun haben. Und beim wirklichen Hellsehen geht es ja vor allem darum, auch die geistige Umwelt, die geistige Außenwelt, wenn man so will, zu sehen. Wobei Innen und Außen auch ein sehr relativer Begriff ist, weil die übersinnliche Welt ist nicht räumlich eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=620 Jenseits von Raum und Zeit: Gesetzmäßigkeit und Erkenntnisklarheit im Schauen 00:10:20] ===&lt;br /&gt;
Also alles, was wir ins Räumliche übersetzen – selbst wenn wir sagen, die Sphäre der Engel reicht bis zur Mondensphäre, da leben sie –, dann darf man sich aber nicht vorstellen, dass da jetzt irgendwelche menschenartigen Wesen mit Flügeln in dem Bereich im Raum herumflattern. Das darf man sich nicht so vorstellen, sondern es ist nur so, dass, wenn man sich auf die Mondensphäre konzentriert, also ausgehend vom Mond und von der Bewegung des Mondes vor allem, dann kann man sagen, dass das uns einen Eindruck geben kann oder einen Anstoß geben kann, uns mit dem Weltbereich der Engel zu verbinden. Aber Weltbereiche eben nicht in einem räumlichen, sondern in einem außerräumlichen Sinne in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das wirkliche Geistige, das höhere Geistige, ist jenseits von Raum und Zeit in gewisser Weise. Auch jenseits der Zeit in gewisser Weise. Das kann man sich so schwer vorstellen. Aber auch das kann man in sinnliche Bilder umwandeln in gewisser Weise. So wie es beim Parzival – wir haben vorher gerade gesprochen, im Vorgespräch irgendwo, wie wir uns unterhalten haben – da heißt es ja so schön: „Zum Raum wird hier die Zeit.“ Das heißt, wenn wir in eine Imagination gehen, egal in welche Imagination wir gehen, dann gehen wir auch dort hinein, wo wir uns in der Zeit bewegen können. Das heißt, wir sehen dort Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft zusammen, schauen wir zusammen in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders natürlich die Vergangenheit als die Zukunft. Die Zukunft ist das Feld der vielen, vielen Möglichkeiten. In der Vergangenheit das, was in gewisser Weise gestorben ist in Wahrheit. Und die Zukunft ist das, was möglich ist, wenn wir jetzt in der Gegenwart einen Entschluss fassen, tätig werden. Und natürlich die anderen geistigen Wesen auch tätig werden. Und Zeit hängt ja überhaupt zusammen mit der unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeit der geistigen Wesenheiten. Die gibt es in jedem Feld, schon bei uns Menschen fängt es an. Manche sind schon weiterentwickelt, sind schon voraus, andere sind nur ein bisschen hintennach, wobei das jetzt gar nichts Abwertendes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist für die ganze Menschheitsentwicklung notwendig, zum Beispiel, dass alte Fähigkeiten, die der Mensch, der schon weit voraus ist, alle schon verloren hat, in Wahrheit. Weil man kann das nicht so eins zu eins mitnehmen, man muss was Altes verlieren, um es vielleicht auf neue, höhere Art wiederzugewinnen. Aber es ist eben dann anders. Also zum Beispiel, wenn ich im modernen Sinn imaginativ schauen will, dann ist das nicht mehr wie ein altes Hellsehen. Das hat einen ganz anderen Charakter und wir müssen viel aktiver, viel bewusster dabei beteiligt sein. Und dann kann es auch dieselbe Klarheit bekommen, die wir im streng logischen Denken drinnen haben. Da wissen wir, wie das zusammenhängt. Da können wir logisch alles verfolgen, wie das zusammenhängt, und wir sind uns bei jedem Schritt bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=844 Das luziferische Erbe: Entwicklung des Ich-Bewusstseins und der Meditation 00:14:04] ===&lt;br /&gt;
Das alte Hellsehen war im Grunde so, dass wie ein Traumbild eben von selbst das Bild aufgestiegen ist. Und dann hat man unter Umständen zunächst gar nicht so genau sagen können, was es ist. Ja, es erscheint vielleicht eine engelartige Gestalt, es ist aber keineswegs klar, von wo der herkommt. Also ob das jetzt durchaus luziferische Engel sein können, waren es auch großteils. Also gerade beim alten Hellsehen waren es vielfach luziferische Engelwesenheiten, die erschienen sind. Und zwischendurch einmal eine reguläre auch, aber die überwiegende Zahl waren luziferische Engelwesenheiten und denen haben wir viel zu verdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Luzifer hat ja viel Gutes gebracht. Wir hätten unser ganzes Seelenleben, nämlich das spezifisch menschliche Seelenleben, das ja eben ganz anders ist als das der regulären Engel, das hätten wir nicht bekommen, wenn wir nicht in enger Verbindung gestanden wären mit den luziferischen Wesenheiten. Das ist eine Gabe Luzifers. Ja, es führt letztlich dazu, dass wir ein Ego entwickeln, ja, dass wir Egoisten werden, was wir aber als Menschen auch sein müssen bis zu einem gewissen Grad. Wir sollen es nur nicht einseitig sein, sondern es geht darum, dass wir das als Basis nehmen. Das brauchen wir. Wir hätten sonst unser ganzes reiches Innenleben eigentlich nicht. Das habe ich ja schon erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Engel haben dieses Innenleben in der Art, wie wir es haben, nicht. Wenn sie in sich hineinschauen – ist schon wieder ein räumlicher Begriff, der eigentlich nicht stimmt –, aber wenn sie sich selbst zuwenden, sagen wir es einmal so, dann kommt Geisterfüllung von oben. Und dann spüren sie alles, nur nicht sich selbst. Also ihr Ich-Bewusstsein ist dann eigentlich ganz ausgelöscht. Sondern es ist die Geisterfüllung von oben. Sie nehmen das wahr, was durch die ganze Kette der Hierarchien oder der ganzen Pyramide der Hierarchien, wie man es nennen will, zu ihnen herunterströmt von der Gottheit. Das nehmen sie wahr, und aus dem entwickeln sie Willensimpulse, etwas zu tun für die Welt, heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann erst, wenn sie ins Tun gehen, tätig werden, dann erleben sie an dem, wie sie die Welt verändern durch ihr Tun, an dem erleben sie sich selbst. Dort erleben sie ihr Ich-Bewusstsein. Aber ein Engel könnte nicht sagen: Ja, ich gehe jetzt meditieren. Da braucht er nur, wenn er etwas Vergleichbares machen würde, dann geht er ja in sich, aber dann kommt Geisterfüllung von oben und er ist nicht mehr selber dabei. Wenn wir heute im modernen Sinn meditieren wollen, sollen, können, dann müssen wir ganz bei uns sein. Ganz wach bei uns. Also Meditationen, die man halb verträumt, sind keine Meditationen. Das bringt nichts. Also da muss man ganz bei sich auch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=844 Der Weg zur Inspiration: Bildverwandlung, Farbensphäre und karge Symbole 00:17:19] ===&lt;br /&gt;
Das ist eben die Kunst des neuen imaginativen Sehens als nächste Entwicklungsstufe, die kommt. Und in der stehen wir drinnen jetzt in dieser Entwicklungsstufe, auch wenn man es noch nicht so deutlich merkt. Aber auf das gehen wir zu, dass eben ein imaginatives Denken, dass die geistigen Hintergründe des Weltgeschehens wahrnehmen kann, aber wahrnehmen kann dadurch, dass wir sie, wie soll ich sagen, schauend ergreifen, ertasten, malen. Da tut man nicht einfach nur einer willkürlichen Fantasie nachgehen, sondern dann ist es ganz konkret, dass wir die geistige Welt erfahren und diese Erfahrung aber selber in ein Bild bringen. Ganz wach. Ganz wach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es natürlich heute auch noch Hellseher vom alten Schlage gibt, die halt noch diese traumartigen, halbbewussten Schauungen haben. Aber das ist nicht der Weg in die Zukunft. Tatsächlich ist es so, und Rudolf Steiner selber ist dafür ein ganz schlagendes Bild: Wenn man ein neues Schauen entwickeln will, muss man das alte Schauen überwinden. Und Rudolf Steiner selber war als Kind schon hellsichtig, und das war noch ein altes Hellsehen. Und das spiegelt sich aber noch wider in Schilderungen, in Mysteriendramen, zum Beispiel das Märchen vom Quellwunder. Das ist ganz deutlich ein Erlebnis, das er selber hatte, auch in einer ähnlichen Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist natürlich künstlerisch jetzt aus- und umgestaltet, aber es hat einen biografischen Hintergrund. Ich meine, wie im Grunde alles geistige Schauen bis zu einem gewissen Grad einen biografischen Hintergrund hat, inklusive aller Vorleben, die man hatte. Man schaut das oder kann das schauen, was mit der eigenen Aufgabe zu tun hat. Nichts anderes. Das, was einen geistig nichts angeht – nämlich deswegen nicht angeht, weil man einfach nicht bereit dafür ist noch und die geistige Welt ist unheimlich reich –, gewisse Dinge haben eng oder weniger eng mit einem zu tun und manche Dinge zunächst noch gar nicht. Es wäre ein Irrtum zu glauben, der Geistesforscher, ein Hellseher, der kann alles schauen, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So einfach ist das nicht, sondern es hängt mit der ganz spezifischen Aufgabe zusammen, die er sich vorgenommen hat für dieses Leben. Es funktioniert nicht nur aus bloßer Neugierde oder aus bloßem Interesse, sondern man muss bereit dazu sein. Das ist ganz wichtig und es muss auch dann ein Impuls sein, der eine gewisse Wirkung in die Welt bringt. Es ist nicht mehr Selbstzweck. Also sozusagen schauen in die geistige Welt – ich sage es jetzt ganz bewusst – aus Neugierde, das funktioniert nicht. Da kann man durchaus auch was schauen, aber dann sind es luziferische Bilder, die dann heute völlig ungesund sind. Weil da gaukelt uns dann der Luzifer im Grunde halt vor, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er macht es uns schmackhaft mit den schönsten Bildern und leitet uns damit aber auf völlige Abwege. Aber wir fühlen uns unheimlich wohl, bis wir halt dann merken plötzlich: Ups, da ist jetzt der Abgrund. Aber da ist es dann schon sehr spät, das zu merken. Also darum ist heute wichtig der Schritt, bewusst dabei zu sein. Und dann is die Klarheit im imaginativen Schauen, im lebendig gestaltenden imaginativen Schauen, so klar, wie sie nur sonst sein kann in der Mathematik. Dass zwei und zwei vier ist, zumindest im normalen Zahlensystem, das kann man durchschauen. Ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kannst du nicht drübergehen, dass jemand sagt, zwei und zwei ist fünf, wäre mir lieber. Wenn es ums Geld geht, das man kriegt, ist das wahrscheinlich der Fall, aber das funktioniert nicht. Man ist an die Gesetzmäßigkeiten der Welt gebunden. Und die Gesetzmäßigkeiten der Welt sind nichts anderes als die Taten der geistigen Wesenheiten, die diese Welt beständig ordnen, geordnet haben, aber beständig auch weiter ordnen. Die drückt sich darin aus. Und diese Gesetzmäßigkeit, die ergreifen wir sozusagen mit unserem modernen, imaginativen Schauen. Und darum ist oft auch wirklich das Gefühl da: Ich spüre, da sind geistige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, das ist der nächste Schritt, ich weiß eigentlich sicher, dass sie da sind, ich weiß eigentlich auch, wie sie sind, aber ich kann es noch nicht sagen. Und mit der Zeit kommt dann aus dem Erleben, aus dem Nacherleben durchaus auch heraus, dass ich es in ein imaginatives Bild wirklich gestalten kann. Und dann wird es mir auf einmal klar. Indem ich das Bild gestalte, wird mir klar, was ich da eigentlich schon vorher wahrgenommen habe, ohne es noch zu schauen in Wahrheit, ohne es erst recht zu verstehen. Weil ich muss wirklich dann voll verstehen, was ich da schaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn ich es jetzt einmal malen kann, das Bild, habe ich natürlich schon einen gewissen Eindruck, aber ein volles Verständnis kommt erst, wenn ich die nächste Stufe erreiche, die Inspiration. Die Inspiration, dass ich die erreiche – also Inspiration heißt so viel wie: Das Bild, das ich gemalt habe, fängt mir an, wirklich etwas zu erzählen. Im übertragenen Sinn, nehmt irgendein Gemälde von einem großen Meister her, nehmt an, ihr kennt das jetzt noch gar nicht, das ist neu für euch. Man geht heran, man sieht einmal, was alles drauf ist, und dann fragt man sich: Was wollte der Maler eigentlich da sagen mit dem Bild? Weil er will etwas sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch hinter jedem Gemälde steckt eigentlich eine Inspiration, und die ist das noch tiefere. Und was muss ich tun? Ich muss das Bild eigentlich auslöschen. Also gerade beim imaginativen Schauen ist das Wichtige, dass ich das Bild, das ich mir jetzt endlich einmal mühsam geschaffen habe – und das ist für den modernen Menschen, wenn er auf moderne Art imaginativ schauend wird, mühsam, das Bild aufzubauen. Es ist eben nicht so schnipp einfach da. Bis es so weit ist, das dauert. Es kann Stunden dauern, es kann Tage dauern, es kann Jahre dauern, es kann sogar Jahrzehnte dauern. Es kann durchaus sein, dass man in jungen Jahren ein entscheidendes Erlebnis hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stehe vor einer Blumenwiese oder was. So wie dort der Eindruck ist, wie dort die Blumen stehen, das berührt mich einfach ganz tief. Und das ist etwas, was ich nicht vergesse, was mich begleitet. Oder eine Sonnenaufgangsstimmung zum Beispiel. Ich kann mich immer noch an plastische Details erinnern, da waren wir von einer Fahrt nach Kärnten herunter. Wir hatten dort ein Seminar, und das hat schon in der Früh begonnen. Das heißt, ich bin rechtzeitig in der Früh weggefahren, dass ich noch rechtzeitig dort bin. Ich bin nämlich nicht am Vortag schon gefahren, sondern am selben Tag in der Früh. Ich glaube, ich bin um vier Uhr oder was aufgestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann habe ich auf der Fahrt erlebt, allmählich den Sonnenaufgang. Die Fahrt geht Richtung Süden, ich bin richtig mitgefahren mit dem Sonnenaufgang. Das hat wirklich eine gute Stunde gedauert, bis dann wirklich die Sonne hervorgetreten ist. Und wie die gemalt hat dann an den Wolkenfetzen, dabei war es eigentlich fast ein strahlend blauer Himmel, aber ganz leichte Dinge, und da waren Farbpaletten, also die unmöglichsten, die undenkbarsten Farbkombinationen, die es da gegeben hat, und die haben sich ununterbrochen lebendig entwickelt. Und also ein Eintauchen in die Farbenwelt, das hat was zu tun, in Wahrheit, da steckt sehr viel dahinter, da steckt die astrale Welt sehr stark dahinter, gerade besonders hinter den Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben, auch wenn wir sie sinnlich erleben, ist zwar nur ein Abglanz natürlich durch unser Sinnessystem, aber was abgeglänzt wird, ist eigentlich die astralische Welt. Das heißt also, auch wenn man dann Imaginationen sehr bunt malt, dann ist sehr viel Astralisches drinnen. Wenn stärker das höhere geistige Element drinnen ist, dann können sie sehr farblos – will ich nicht sagen –, aber dann tritt das Farbelement zurück, dann tritt mehr ein Formelement hinein, das sich bis in ein symbolisches Bild verwandeln lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann dann durchaus sein, dass die Schauung so geht, dass ich eigentlich jetzt kein reiches Bild sehe, aber es kommt schon durch die Inspiration, und die Inspiration hilft mir dabei, das in ein sehr karges, einfaches Symbol, in ein Zeichen vielleicht nur hineinzuverwandeln. Also ihr könnt vielleicht von den Widersachermächten, kann das sein, oder sonst was, das sich in ein Symbol kleidet. Also zum Beispiel so Wesenheiten wie die soratischen Wesenheiten, die könnte man nie in ein treffendes, imaginatives Bild verwandeln, das jetzt farbig ist, auch nicht einmal in ein Bild, das wirklich in erfassbare Gestalten sich kleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da weiß ich nicht, dass man irgendwelche dunklen Gestalten sieht. Mit den ahrimanischen Wesenheiten geht das sehr gut, mit den asurischen geht es auch noch irgendwie. Aber die soratischen Wesenheiten lassen sich eigentlich nur durch ein Formprinzip ausdrücken: dieses grausliche Bild mit dem Widerhaken drinnen. Es ist ein ganz einfaches Symbol, das sind im Grund ein paar Striche. Ich will es jetzt gar nicht zeigen. Du brauchst nur nachschlagen, brauchst auf AnthroWiki gehen, Sorat eingeben, dann seht ihr irgendwo den scheußlichen Widerhaken, der da drinnen ist. Und der hat tatsächlich, wenn man sich wirklich darauf einlässt, eine sehr unangenehme Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist das Bild, das dann geschaffen wird aus dem Erlebnis: Ich begegne soratischen Wesenheiten. Sie sind ja da, sie wirken in der Welt. Ist nicht die angenehmste Erfahrung ist in der Regel auch nicht eine Erfahrung, die man sehr bald macht. Da muss man schon relativ gut entwickelt sein, dass man das wirklich herankommt, dass man dieses Formprinzip als Erlebnis hat. Aber das ist auch keineswegs willkürlich. So wie unsere Buchstaben nicht ganz willkürlich entstanden sind. Sie sind dann natürlich vielfach umgeformt worden. Und da war es dann schon die menschliche Willkür vielfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und klar, bei den vielen Druckschriftarten zum Beispiel gibt es 100.000 Formmöglichkeiten, aber trotzdem muss ein A irgendwo als A erkennbar sein und ein B als B, wenn es jetzt um die lateinische Schrift geht. Aber ich kann mit der Fantasie jetzt alles Mögliche gestalten. Aber gerade bei diesen wirklichen Symbolen, die sehr karg sind, da gibt es eigentlich gar nicht viele Variationsmöglichkeiten, interessanterweise. Also jetzt den soratischen Widerhaken künstlerisch auszugestalten, bringt uns dem Verständnis der soratischen Wesenheiten nicht näher. Da hat man das Treffendste und Sicherste also in diesem ganz kargen Symbol im Grunde drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=1039 Die 666-Jahre-Rhythmen: Templerorden, Weltökonomie und moderne Kontrollmechanismen 00:17:19] ===&lt;br /&gt;
Ja, also das sind mal ein bisschen ein paar Splitter dazu wieder, aber ich will heute nicht endlos über das sprechen, weil sonst kommen wir nie dazu, was ich euch erzählen wollte, schon lange ein bisschen ausführlicher erzählen wollte: eben wie dieses Zusammenströmen der Mondenreligionen und der Sonnenreligion des Christus, wie das ausschaut und wie sich das aber auch im Äußeren historisch entwickelt hat, welche Impulse dazu notwendig waren und welche Impulse dabei eine Rolle gespielt haben. Und da haben eben zum Beispiel sogar auch die soratischen Wesenheiten eine deutliche Rolle gespielt, eine sehr starke Widersacherrolle gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es hängt zusammen mit der Zahl des Tieres, die eines Menschen Zahl ist, die Zahl 666, die sich aber punktuell, könnte man sagen, verwirklicht hat um das Jahr 666 nach Christus. Also 666 nach Christus und das immer wieder in Abständen von 666 Jahren eine Verstärkung dieses Impulses kommt. Also ein starker Impuls war in der Zeit des Mittelalters dann. Das war etwa um die Zeit, wo der Templerorden vernichtet wurde. Das war also die gravierendste Folge dieses Impulses und hat zunächst einmal natürlich negative Wirkungen gehabt, aber es hat auch positive Seiten gebracht. Es hat also die Entwicklung neu gelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder man kann so sagen, es sind die soratischen Wesenheiten wieder gescheitert mit ihrem Impuls. Es ist ihnen zwar gelungen, den Templerorden zu vernichten im Grunde, das ist wirklich ein soratischer Impuls. Und in den Prinzipien des Templerordens war sehr viel drinnen. Es war die Anlage drinnen, namentlich auch bis hinein zu dem, ein neues Wirtschafts- und Geldsystem zu schaffen, das ganz anders gewesen wäre als das, was wir heute haben und was uns heute große Probleme macht. Da war dort schon der Keim drinnen, eine ganz neue Weltordnung zu machen, in wirtschaftlicher Hinsicht, also gerade in praktischen Dingen. Und das ist verhindert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Templer konnten umgehen mit Gold in Hülle und Fülle, weil sie haben es geschürft, sie haben es gefunden. Sie hatten Gold zur Verfügung. Das ist ja auch ein Thema in den Mysteriendramen, im zweiten Mysteriendrama sehr stark darin. Da geht es in einer zentralen Szene darum, dass die Kirche ein Grundstück wieder zurückhaben will, das sie den Tempelrittern verkauft hat, billig verkauft hat, weil sie eigentlich nichts angefangen hat mit diesem öden Landstück. Nur die Templer haben dort reiche Schätze gefunden und haben sie benutzt, aber um das Geistesleben zu fördern in Wahrheit, also um das Christliche eigentlich zu fördern, aber in einer freien Weise zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat der Kirche nicht so sehr gepasst, und es hat vor allem dem Philipp dem Schönen, dem französischen König, nicht gepasst, weil der wollte das Gold haben. Und das hat man sich halt dann so ziemlich aufgeteilt. Also die Kirche ist Konkurrenten losgeworden, und der Philipp der Schöne hat sein Gold bekommen. Aber viel Freude hatte er nicht lang, weil er dann wirklich kurz nachdem der letzte Großmeister hingerichtet wurde – weil er trotzdem zu seiner Aussage gestanden ist... Und wenn er sozusagen um Vergebung gebeten hätte, dann hätte er begnadigt werden können. Wäre sicher trotzdem im Kerker, in Haft geblieben, aber er hätte begnadigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn er sozusagen sein Geständnis bestätigt hätte, dann hätte es in eine wahrscheinlich lebenslange Kerkerhaft umgewandelt werden können. Das wollte er nicht und ist stattdessen halt dann in Paris am Scheiterhaufen verbrannt worden. Und es ist sehr interessant – eine kleine Nebenbemerkung –, dass es Vermutungen gibt, dass genau zu der Zeit Dante Alighieri, der damals ja auch schon in Verbannung war, auch in Paris war. Und Dante war vermutlich ein – na ja, nicht Mitglied des Templerordens, aber er war verbunden mit dem Templerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab also auch die Möglichkeit, dass Laien, die nicht in den Orden eintreten, dass die geistig sehr stark damit verbunden sein konnten. Und das dürfte bei Dante der Fall gewesen sein. Und vor allem hat er einiges mitbekommen vom wirklichen geistigen Hintergrund, vom esoterischen Hintergrund des Templerordens. Und davon ist viel auch in seine Göttliche Komödie eingeflossen in Wahrheit. Er hätte sie nie so schreiben können, wenn er nicht diesen hintergrund gehabt hätte. Ich meine, er hatte auch einen großen Lehrer, der jetzt auch nicht Mitglied des Templerordens war, aber er hat selber auch einiges mitbekommen, dadurch, dass er eben die Templer kannte, und die wirklich esoterische Lehre der Templer kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber alles einmal vernichtet worden durch den Impuls von 666. In der zweiten Stufe jetzt – das ist jetzt, glaube ich, 1332 ist das Jahr, kurz vorher wurde der Templerorden vernichtet. Man muss immer denken, wenn jetzt so ein Jahr ist, wo sich die Zahl 666 wiederholt, dann passiert nicht jetzt genau in dem Jahr, das Jahr geht an, 1. Jänner, und jetzt passiert es. Es wirft seine Schatten voraus und es wirkt auch nach. Und das ist so die Mitte, in der es wirkt, aber es wirkt also gut – gut, sage ich mal – ein Jahrhundert davor schon beginnt es zu wirken an in Wahrheit, und es wirkt mindestens noch ein Jahrhundert nach in der Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da passieren entscheidende Schritte. Wir stehen auch in einer solchen Zeit drinnen, weil die dritte Wiederholung der 666 war 1998. Es ist ja damals auch in anthroposophischen Zusammenhängen viel darüber gesprochen worden vor dem Jahr 1998, interessanterweise danach kaum mehr. Weil scheinbar hat sich äußerlich gar nicht so viel geändert. Es hat sich aber sehr viel geändert. Also die ganzen Dinge, die passiert sind am Anfang des neuen Jahrtausends, hängen sehr stark damit zusammen. Und eben auch die Sachen 9/11, was in Amerika passiert ist, nicht dass das so wichtig ist, aber wichtig sind die Folgen, die daraus gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben die Welt verändert. Die haben die Welt verändert in dem, was einfach verständlicherweise einerseits, aber katastrophal für die Welt ist, was immer mehr zu Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle geführt hat. Und was ein extrem starker Impuls ist gegen die Freiheit. Alles, was nicht der Regel entspricht, ist schonmal grundsätzlich verdächtig. Und wer nicht so denkt, ist überhaupt verdächtig. Das ist von dort ausgegangen, ist aber heute der Impuls, der überall ist. Man kann also nicht sagen: Jetzt sind nur die Amerikaner schuld oder was. Dort ist das halt passiert. Dort war halt eine gute Gelegenheit, dass der Knalleffekt einmal passieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Wirkung ist überall in jedem Staat der Welt heute vorhanden. Und im Grunde keiner der Staatslenker, der Regierenden kann dem entkommen in Wahrheit. Sie schaffen es nicht, sie stecken drinnen. Alle, alle zusammen. Und es ist dadurch eine immense Misstrauenswelle gekommen in die Welt und andererseits wieder ein blinder Glaube an das, was gerade als richtig erklärt wird, als Mittel dagegen. Das ist bei allen, man kann das verfolgen in der Corona-Krise. Das war der nächste große Schritt. Weltweit. Weltweit. Die Wirkungen weltweit, nicht lokal begrenzt. Das darf man nicht unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=2470 Kosmischer Ursprung der Sorat-Mächte: Die Gegenhierarchie seit dem Alten Saturn 00:41:10] ===&lt;br /&gt;
Da sind gewaltige Wirkungen da, und die erfordern aber auch ein gewaltiges Gegenarbeiten aus dem Geistigen. Und zum Beispiel, wenn wir jetzt wieder ein bisschen zurücksteigen: Der erste deutliche Einschlag ist ja auch interessant, dieser starke Einschlag, wo diese soratischen Wesenheiten wirklich erstmals ganz, ganz stark in Erscheinung treten. Vorher sind sie auch schon da, natürlich. Sie sind da schon seit Anfang der Weltentwicklung, unserer Weltentwicklung, die wir überschauen können. Seitdem sind sie da. Aber auch selbst auf den planetarischen Entwicklungsstufen, kosmischen Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen sind, auch da sind sie schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind da gewesen schon vom ersten Moment an, weil sie sind aus einer früheren oder – ihr wisst, ich sage immer – abseits davon gelegenen Entwicklung herausgegangen, ehe überhaupt unsere erste Entwicklungsstufe, der alte Saturn, begonnen hat. Ich sage abseits davon, weil Zeit in unserem Sinne bestenfalls bis zum Anfang des alten Saturn zurückzuverfolgen ist. Bei dem anderen kann man nicht sagen, es war vorher. Es war abseits. Man kann nur bemerken, dass am Anfang, als der alte Saturn beginnt, eine ganze Menge geistiger Wesenheiten schon da sind. Sonst hätte es ja auch die Schöpfung des alten Saturn nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt also nur allein an die Gottheit, natürlich sowieso, die Trinität als solche sowieso. Aber dann sind es ja wesentlich, zum Beispiel die Throne, die Geister des Willens, die ihre Willenskraft ausströmen, und aus der entsteht die Saturnwärme. Und der alte Saturn war nur reine Wärme, kann man sich halt gar nicht vorstellen. Reine Wärme. Nicht einmal ein Luftelement, nicht einmal das dünnste Luftelement. Und ganz am Anfang dieser alte Saturn, diese Saturnwärme, nicht einmal raumartig, sondern zeitartig nur. Kann man sich auch schon wieder nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nichts, was wir so eins zu eins in unsere sinnlichen Vorstellungsbilder übersetzen könnten. Das geht erst in späteren Phasen der alten Saturnentwicklung. Da fängt es an, einen gewissen Sinn zu machen. Das ist also sehr schwer zu sprechen darüber. Aber es sind jedenfalls geistige Wesenheiten von Anfang an da. Und dazu zählen auch die soratischen Wesenheiten, die damals noch relativ klein sind, aber immerhin schon Ich-Wesenheiten sind. Das heißt, fertige geistige Wesenheiten. Also die kommen hier herein bereits, damals. Und sie entwickeln sich auf ihre Art auch weiter natürlich, steigen auch auf, allerdings, man könnte sagen, sie steigen ab vielleicht eher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie werden stärker. Sie werden stärker. Das heißt, sie sind damit stärker als welche Wesenheiten? Auf dem alten Saturn entstehen als neue, als geistige Wesenheiten die heutigen Urengel, die Archai. Darum heißen sie Urengel, weil sie bis zum Uranfang zurückgehen, unsere Entwicklungskette, die über sieben Stufen geht. Dort machen sie sozusagen ihr – sehr unter Anführungszeichen – Menschentum durch. Nicht, dass sie irgendwie so ausgesehen hätten wie wir, aber sie werden dort eigenständige Ich-Wesenheiten. Allerdings nicht mit Freiheit begabt, aber sie bekommen ihr Ich. Der Ich-Funke wird gezündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den soratischen Wesenheiten ist das abseits davon, oder wenn ihr wollt, davor passiert. Aber davor passt halt eben nicht, weil die Zeit dann nicht mehr läuft. Aber sie waren jedenfalls schon im ersten Moment, wo der Saturn da ist, wie die Archaien nicht einmal noch wirklich entstanden waren – weil die sind auch nicht sofort am Anfang entstanden, sondern erst im Laufe der Zeit –, waren die soratischen Wesenheiten schon da. Und sie waren vollentwickelte Ich-Wesenheiten bereits damals. Sie hatten ihr Ich bereits, also abseits unserer ganzen Entwicklungskette entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher waren sie von Anfang an da und hatten dann die Entwicklungsstufe, eine vergleichbare Entwicklungsstufe, die wir als Menschen haben werden, wenn es mit uns zum neuen Jerusalem hinübergeht. Das ist vergleichbar der Entwicklungsstufe, die die soratischen Wesenheiten hatten im ersten Moment schon des alten Saturn. So werden wir mit einer vergleichbaren Konstitution, wenn man es so nennen will, werden wir auf den neuen Jupiter bzw. das neue Jerusalem hinübergehen. Nur die soratischen Wesenheiten haben sich dann weiterentwickelt. Zwar zur dunklen Seite hin weiterentwickelt, aber es gibt im Grunde eine ganze Gegenhierarchie, könnte man sagen, die in den dunklen Bereich hinuntergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=2835 Elohim, Archai und Asuras: Der Schöpfungskampf um die menschliche Freiheit 00:47:15] ===&lt;br /&gt;
Und die soratischen Wesenheiten waren also engelartig, könnte man sagen, auf dem alten Saturn. Sie waren erzengelartig, aber halt in die dunkle Richtung, auf der alten Sonne. Sie waren urengelartig auf dem alten Mond. Und sie sind negative, schwarze Geister der Form während unserer Erdentwicklung. Das heißt, sie sind absolut ein Gegenpart zu den Elohim, zu den Schöpfergeistern unserer Erde. Die Elohim – das andere Wort dafür ist Geister der Form. Elohim ist der hebräische Ausdruck, aber um näher ihre Kraft, ihre Aufgabe zu schildern, hat Rudolf Steiner sie Geister der Form genannt, weil sie es sind, die tätig die Formen unserer Erdenwelt, unseres ganzen damit verbundenen Kosmos hervorgebracht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben das geformt. Und mit Hilfe im Übrigen auch der Urengel dann, also der Archai, der jetzigen Archai. Die waren auch notwendig, die höchsten sieben Archai waren notwendig, damit sie gemeinsam mit den Geistern der Form unseren Kosmos, wie wir ihn heute haben, geschaffen haben. Das sind nämlich die sieben Schöpfungstage. Die sieben Schöpfungstage sind nicht irgendwelche definierten Zeitabschnitte in unserem modernen Sinn, die man mit einer Uhr stoppen könnte, sondern sie sind die wesenhafte Zeit in gewisser Weise. Und wesenhafte Zeit heißt, sie bringen die Schritte hervor, die zu all den Formen führen, die wir heute in der Natur haben, auch bis in unseren Organismus hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ausführende Organe sind diese Archai, diese Urengel, die Schöpfungstage. Daher ist ja später im Mittelalter öfter gesprochen von den sieben schöpferischen Geistern Gottes. Das sind genau die. Jakob Böhme zum Beispiel spricht ganz deutlich von den sieben Schöpfergeistern Gottes. Das sind genau die. Die stehen also eine Stufe unter den Elohim. Sie nehmen von den Elohim die Schöpfungsgedanken entgegen, aber sie haben die Aufgabe, das jetzt in die Tat umzusetzen, und bedienen sich dabei wieder unter ihnen stehender Wesenheiten. Aber sie gliedern das, sie schauen also, dass da ein richtiger Ablauf der Entwicklung stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die soratischen Wesenheiten haben im Prinzip, verfügen sie über dieselbe Kraft oder eine gleichartige Kraft wie die Geister der Form, wie die Elohim. Das heißt, man kann also durchaus in gewisser Weise sagen, dass sie ein absoluter Gegenpol zu dem sind, was in der Schöpfungsgeschichte in der Bibel beschrieben wird. Dort wird beschrieben, was die Geister der Form, die Elohim, mit Hilfe der Archai tun. Und es gibt aber das Gegenbild dazu, und das sind die soratischen Wesenheiten mit ihren Dienern, mit den dunklen Archai, mit den dunklen Urengeln – das sind die sogenannten Asuras, mit denen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, in jedem Schöpfungsprozess – die Schöpfung is ja nicht zu Ende, sie läuft ja noch. Es ist ja nicht so, dass das jetzt fertig ist, sondern es läuft. Wir sind drinnen in den Schöpfungstagen in gewisser Weise. Wäre auch ein riesiges Thema, über das einmal zu sprechen, wie das zusammenhängt. Aber es ist zugleich von Anfang an die Gegenkraft drinnen. Es wirken die soratischen Wesenheiten, die eben auch vom Range letztlich der Geister der Form sind, jedenfalls dieselben Kräfte haben, nämlich formend in die Welt einzugreifen. Das heißt, Gedankenformen zu bilden, nennen wir es einmal so, also geistige Formen zu bilden, die aber einen anderen Charakter haben als das, was von den guten Göttern gewollt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo= Das Mysterium des Knochensystems: Inkarnation Christi in die tiefste Physis 00:52:36] ===&lt;br /&gt;
Und da zum Beispiel ist ein ganz starker Impuls drinnen, zu verhindern, dass der Mensch auf Erden die Freiheit entwickeln kann. Daher ist ein ganz starker Angriff einmal, bis in den physischen Leib des Menschen zu verhindern, dass der physische Leib es hergibt, dass der Mensch mit dessen Hilfe die Freiheit entwickeln kann. Wir haben gerade die Möglichkeit zur Freiheit dadurch bekommen, dass wir uns bis in einen mineralisch-physischen Körper inkarniert haben. Das machen die Engelwesenheiten nicht, das machen die Erzengelwesenheiten nicht, das machen die Urengel schon gar nicht. Und der Mensch macht es. Er ist ein geistiges Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist das erste geistige Wesen, das bis in die feste Materie hinein absteigt, weil zumindest in Form unseres Knochengerüstes tragen wir das in uns. Obwohl die Knochen in Wahrheit nicht so tot sind, wie man glaubt. Das weiß man ja, dass Knochenbrüche in der Regel ganz gut heilen können. Der Knochen als Ganzes ist etwas sehr Lebendiges, aber er besteht aus Millionen, Milliarden von winzigen Kalkkristallen, also phosphorsaurer Kalk hauptsächlich, der drinnen ist, der eingelagert ist durchaus in bindegewebsartige Schichten. Es ist ein wunderbarer Verbundwerkstoff, könnte man sagen, wenn man es technisch ausdrücken will, wie unser Knochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, der noch viel genialer ist als die Verbundwerkstoffe, die wir heute entwickelt haben, nämlich in seiner Flexibilität, in seiner Vielseitigkeit und in seiner Regenerationsfähigkeit. Trotz allem, Knochen können sich heilen wieder. Also natürlich, wenn ich die Hälfte abschneide, kann es nicht mehr ganz regenerieren, aber Brüche oder dergleichen ohne Weiteres. Also da ist das Wunder des Knochensystems, dass da etwas ist, was in sich vereinigt etwas unglaublich Lebendiges mit dem absolut Tot-Mineralischen. Darum war das ganz Wichtige, dass der Christus, als er sich auf Erden verkörpert hat, sich bis in das Knochensystem hinein, bis in die feinsten Feinheiten des Knochensystems hinein inkarniert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sozusagen gerade dort eben den Kampf aufnimmt, aus seinen gewaltigen Lebenskräften, die er hat, mit dem Stoff, der unheimlich starke Todeskräfte in gewisser Weise in sich hat, trotzdem aber was Großartiges ist. Jeder Kristall ist eigentlich ein Wunder. Aber es ist zugleich aber auch in dem Stoff konzentrierteste Todeskraft in gewisser Weise. Weil dass es stofflich wird, da wirken die Widersacher mit, selbst in der Leibeshülle, in der sich der Christus verkörpert hat. Auch da sind diese Kräfte drinnen. Man dürfte zum Beispiel nicht glauben: Jetzt der Christus, jetzt hat er sich inkarniert, und wenn er nicht am Kreuz gestorben wäre... Das hätte erstens schon einmal nicht funktioniert, weil dann hätte seine ungeheure Lebenskraft, seine ungeheure geistige Kraft den Körper zersprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einmal das Erste. Dass wir leben können, ohne den Körper zu zersprengen – weil im Grunde in unserem Ich auch die Kraft drinnen liegt, den Körper zu zersprengen. Und wir tun es auch irgendwann einmal, nur es dauert halt, es dauert 70, 80, 90, 100, 110 Jahre vielleicht, dann wird es schon schwierig, aber dann zersprengen wir ihn auch. Weil die Ich-Kraft muss es zersprengen, sie muss es früher oder später zersprengen, genauso wie die makrokosmische Ich-Kraft irgendwann einmal unseren physischen Planeten zersprengen wird. Irgendwann ist es mit dem auch zu Ende. Er lebt zwar sehr viel länger als wir, aber ewig lebt er auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Erde wird einmal zerfallen. Selbst die Sonne wird einmal zerfallen. Die ist weniger betroffen von diesen Kräften, weil dort das Feinste materialisiert ist und die Sonne eigentlich in Wahrheit ein übersinnliches Gebilde wäre, wenn nicht die Widersacher trotzdem auch die Sonne angegriffen hätten. Und gerade die soratischen Kräfte spielen dabei durchaus eine wesentliche Rolle. Die soratischen Kräfte werden ja auch bezeichnet als der Sonnendämon, zugleich aber auch als der Erdendämon. Beides ist richtig. Beides ist richtig. Daher wird unsere Sonne auch sterben, genauso wie unsere Erde sterben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=3503 Der Durchgang durch die Gottverlassenheit: Standhaftigkeit und die Formel „Ich trage mich“ 00:58:23] ===&lt;br /&gt;
Da müssen wir uns jetzt noch nicht wirklich Sorgen machen, weil wenn das erfolgt und wir halbwegs unsere geistige Aufgabe erfüllen können, hier auf Erden sind wir längst nicht mehr in einem stofflichen Körper inkarniert. Ihr wisst ja, wir haben ja öfters darüber gesprochen, eigentlich hört es schon so im siebten oder achten Jahrtausend auf. Einzelne schon im sechsten Jahrtausend, die dann so weit sind, dass sie nicht mehr einer physisch-stofflichen Verkörperung bedürfen, sondern ihre weitere Entwicklung auf dem Weg zu immer mehr Freiheit auch in einem nicht mehr sinnlichen Bereich tun können, also an sich arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit wir überhaupt den Impuls der Freiheit entwickeln konnten, dazu mussten wir halt gerade in das Dichteste hineinkommen, eben um hier – und das ist die Notwendigkeit – zumindest für eine gewisse Zeit, für eine kurze Zeit, aber doch von allen guten Geistern verlassen zu sein. Bis auf den Funken unseres Ichs drinnen. Das ist das Wichtige. Daher ist ein wichtiger Impuls auf dem Weg zur Freiheit, dass jeder mensch, egal wer, ob er jetzt noch wenig entwickelt ist und seinen Weg weitergeht, oder ob er jetzt schon ein großer Eingeweihter ist, irgendwann muss er durch den Punkt durchgegangen sein oder muss in Zukunft durchgehen durch den Punkt, wo er von allen guten Geistern verlassen ist und es keine andere Stütze gibt als das Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings findet man dann heute das Göttliche in sich, den Christus nämlich in sich. Aber dazu gehört dieses Erleben der Verlassenheit. Das ist ein ganz großer Übergang dann auch in der Art, wie soll ich sagen, des religiösen Erlebens. Im Grunde bis heute und immer noch weitergehend ist noch sehr stark die Vorstellung: Ich wende mich der Gottheit zu, ich verehre die Gottheit und bitte darum, sie soll schauen, dass die Dinge hier für mich gut laufen. Nur das muss immer mehr übergehen in das Ding: Sie werden dann gut laufen, wenn ich aus meinem Ich, aus der Freiheit heraus gut handle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Gedanken habe, gute Gefühle entwickle, die mit der Welt im Einklang sind. Heißt nicht, dass ich immer nur sanft und friedlich sein muss, heißt es überhaupt nicht, weil manchmal ist durch zu viel Sanftheit und lieber nicht Eingreifen – ich bin ganz friedlich – sind die schlimmsten Dinge passiert, weil die anderen sich nicht aufhalten ließen dadurch. Es ist schon ein großer Sonderfall gewesen, das, was der Gandhi geleistet hat, dass er doch nicht so kleine Teile des Volkes dazu gebracht hat, wirklich einfach freiwillig auch in den Tod zu gehen oder das zumindest zu riskieren, ohne irgendwelche Hassgefühle, ohne Aggression, ohne sich zu wehren eigentlich gegen den Feind, sondern einfach, wenn die Panzer rollen, sich einfach auf die Straße davor hinzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis zu einem gewissen Grad dann auch das Glück hatten, dass die Engländer zumindest so weit zivilisierte Menschen waren, dass sie nicht einfach darübergefahren sind. Es gibt schon genug Regionen, wo das ohne Wimpernzucken passiert. Und da opfert man sich halt dann. Aber ein Zeichen muss man jedenfalls setzen, und da braucht man viel Energie und viel Kraft in sich. Das sind zum Beispiel Dinge, die verwandelter Zorn sind. Zorn über Ungerechtigkeiten zum Beispiel, die in der Welt passieren. Aber dieselbe Kraft, die jemand jetzt aus Zorn entwickelt, weil da etwas passiert, was einfach absolut ungerecht ist und wo er vielleicht als junger Mensch geradezu ausrastet oder was und dreinschlagen will, dieselbe Kraft brauche ich aber, um im Guten dann etwas daraus zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich die Kraftintensität. Sie wird dann anders angewendet. Und der, der sich vor den Panzer legt, der braucht die Kraft, um dort durchststehen, dann wirklich, bis der Panzer vielleicht so weit vor ihm stehen bleibt, wenn er Glück hat. Und wenn nicht, dann rollt er halt darüber. Und er bleibt trotzdem liegen. Ich meine, das sind jetzt sehr, sehr krasse Beispiele natürlich, aber wir brauchen diese starke Kraft in uns. Und da ist wirklich wichtig, dass das Ich aber die Kontrolle darüber hat. Weil die Astralkräfte in uns, in denen das Ego zunächst lebt, die haben einen ganz starken Instinkt, zum Beispiel das Leben in der Situation nicht aufs Spiel zu setzen oder sich zu opfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erzähle das mit Absicht mit einem drastischen Beispiel, dass es besonders markant wird. Aber in kleinen Abstufungen gibt es das tagtäglich irgendwo. Das heißt, da muss wirklich das Astralische in dem Moment ganz beherrscht sein vom Ich. Das heißt, ich muss mich in der Hand haben, komplett in der Hand haben in dem Moment. Ich muss meine Ängste überwinden, muss sogar vielleicht meinen Selbsterhaltungstrieb überwinden, alles das. Und standhaft bleiben. Selbst wenn ich liege vor dem Panzer, bin ich standhaft eigentlich, auch wenn ich in der Horizontalen bin. Das macht es im Übrigen noch schwieriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen auch so, dass, wenn man diese Kraft aufwendet, das sehr wohl eine starke Wirkung hat. Also es ist bekannt, gerade aus Kriegsszenarien oder so, Kriegsgefangene oder wie man mit ihnen umgeht: Die, die aufrecht stehen, sich aufrecht halten können – sei es also wirklich äußerlich aufrecht oder von der inneren Haltung her –, die haben die größte Chance, davonzukommen. Die sich ducken, ihr ganzes Inneres verkaufen, sagen: Wurscht, ja, jetzt mache ich auch mit, die trifft es am schnellsten. Es ist typisch. Das sieht man immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn jetzt Gefangene durchgetrieben werden und wo sie jetzt angeschoben werden von den anderen Soldaten: Tempo, Tempo, Tempo! Die, die den Kopf einziehen, die kriegen die Prügel drauf. Die, die nicht mit Überheblichkeit, aber aufrecht gehen, die haben die größte Chance, durchzukommen. Das ist so wie ein Schutzschild irgendwo. Kann trotzdem einmal passieren, aber die Chance is wesentlich größer. Das ist instinktiv. Also gerade die weniger entwickelten Menschen, die primitiveren Menschen, wie es oft unter dem Soldatenvolk ist – das ist vielleicht gar nicht der höhere Offizier –, und der haut mit dem Gewehr zu. Er zieht dir eine drüber, dass du vielleicht gleich einen Schädelbruch oder was hast, nur weil du zu langsam gehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das durchsteht, stehen bleibt, obwohl er eigentlich nicht mehr kann und trotzdem durch sein Ich kann, weil dann das wirklich schlagend wird, dass man Kräfte mobilisiert, die man normal nicht zur Verfügung hat, und dann das wahr wird, dass es heißt: Ich trage mich. Ist eigentlich geradezu ein wichtiger Meditationssatz: Ich trage mich. Die Affen zum Beispiel können sich selber nicht tragen, die hängen in ihrem Skelett drinnen. Ja, manche Menschen hängen auch mehr drinnen. Braucht man nur die Haltung beobachten. Aber der wirklich freie Mensch trägt sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=4105 Der Wärmeleib des Alten Saturn: Asuras und der Angriff auf die menschliche Physis 01:08:25] ===&lt;br /&gt;
Ich meine, es ist ja so, wenn wir bewusstlos werden, dann fallen wir um. Dann schaffen wir das in der Regel nicht mehr. Also so im Stehen schlafen, ohne sich noch irgendwo anzulehnen, das ist sehr, sehr schwer. Ich meine, es geht im Extremfall auch, dann muss das Ich aber wirklich sehr, sehr stark sein, dann kann man in den eigentlich schönen Theta-Zustand gehen. Das heißt, man geht schon in etwas Schlafartiges hinein und trotzdem ist das Ich noch wach genug, es geht nicht ganz raus und hält den Körper noch. Weil das Wir-uns-Halten ist nur das Ich. Wenn das Ich weg ist, dann kippt man um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werdet ihr sagen: Wie bei sogenannten ichlosen Menschen, die liegen auch nicht alle auf der Straße. Dann ist zumindest eine ichartige Wesenheit drinnen. Es ist dann nicht das Menschen-Ich drinnen, sondern es ist eine ichartige Elementarwesenheit drinnen. Ohne das geht es nicht. Also der Mensch in unserer körperlichen Statur, wie wir heute sind, mit dem Wesensgliedergefüge, das wir als Menschen haben, ist es nicht möglich, auch nur eine Sekunde ohne Ich zu existieren. Es muss halt nicht unbedingt das eigene Ich sein. Es kann eben ein Elementarwesen sein, das ein Ich hat. Es gibt Elementarwesen, die auch ein Ich haben. Die meisten haben keines, kein eigenes individuelles Ich, aber es gibt welche, die das haben. Das sitzt halt dann drinnen bei den sogenannten ichlosen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn Rudolf Steiner auch gesprochen hat, dass es irgendwann kommen wird, im dritten Jahrtausend, in dem wir drinnen stehen – aber das dauert noch ein ganzes Jahrtausend fast, wir haben es erst angekratzt –, dass da die Inkarnation Ahrimans kommen wird, dann ist eben auch kein Menschen-Ich drinnen, sondern dann ist wirklich dieses ahrimanische Ich drinnen. Und das ist in diesem Sinne dann auch ein ichloser Mensch, wenn man so will, nämlich ichlos bezüglich des Menschen-Ichs, das ist dann eben nicht drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt viele Spekulationen, wann das sein könnte oder was. Damit es geschehen kann, sind allerdings noch einige Veranstaltungen notwendig, dass sich ein wirklich höheres, ahrimanisches Ich darin verkörpern kann, und da muss noch einiges umgestaltet werden im physischen Leib des Menschen. In den Feinheiten, nicht, dass das jetzt gleich mal komplett anders ausschaut, aber in den Feinheiten, namentlich also in der Gehirnstruktur und diese Dinge, den Feinheiten, die da drinnen sind, sind Voraussetzungen notwendig, dass eine wirkliche Inkarnation Ahrimans möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also das sind aber eben alles Dinge, die unterstützt werden jetzt durch die soratischen Kräfte. Das sind die, die da von unten das anfeuern im Grunde und eben auch dann die Asuras dazu bringen. Die Asuras greifen auch bereits so deutlich in den physischen Leib ein. Das hängt damit zusammen, dass unser physischer Leib, man soll es nicht glauben, schon veranlagt wurde in seinem ersten Keim auf dem alten Saturn, auf der reinen Wärmewelt. Das Erste, was vom Menschen da ist, ist der physische Leib. Aber natürlich hat das noch überhaupt nichts zu tun mit dem, wie wir heute ausschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir ein bisschen einen Vergleich nehmen, könnte man sagen, es hat etwas zu tun mit unserer Blutwärme. Also stellt euch den Menschen vor, nehmt alles weg, die Haut, das Fleisch weg, sogar die Knochen weg. Lasst nur das Ader-System einmal, dann lasst die Adern auch noch weg und nehmt nur das Blut. Also abstrahiert alles andere, nehmt das Blut. Jetzt nehmt aber die Blutflüssigkeit auch noch weg und nehmt nur die Wärme, die durch die Adern durchströmt, weil eben gerade durch das Blut wird ja der Körper erwärmt. Jetzt nehmen wir nur mehr die Wärmeströmung. So war der physische Leib des Menschen auf dem alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der Gestalt, wie wir sie jetzt haben, aber ein in sich geschlossenes Wärmegebilde, das durchzogen ist von Wärmeströmungen, die sehr differenziert sind. Wie auch bei uns. Wir sprechen zwar von einer mittleren Bluttemperatur von 37 Grad im gesunden Zustand, aber in Wahrheit differenziert sich das. In den verschiedenen Organen ist es anders, abhängig von dem, was wir tun, variiert es, es ändert sich ununterbrochen. Es ist also unheimlich lebendig daher, die Wärme in uns. Wenn ein Ofen was ausstrahlt, das ist relativ unlebendig. Da strahlt halt die Wärme hinaus und je weiter wegs ist, desto mehr kühlt es sich halt wieder ab irgendwo, aber das ist relativ eintönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sich etwas verändert, dann weil eine Luftströmung ist, weil die Wärme mit der Luft mitgeht irgendwo im freien Raum, wo keine Luft ist und sonst auch nichts wirklich, also wo es leer ist, dann strahlt die Wärme nach allen Seiten aus, gleichmäßig nach allen Seiten und verliert sich. Das war auf diesem alten Saturn nicht der Fall, sondern diese erste Anlage zur Menschenform war ein rein wärmeartiges Gebilde. Das heißt, wenn man davon eine Imagination machen will, kann man das sowieso schon nicht sinnlich irgendwie darstellen. Das geht einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das war, ja, und damals eben waren besonders die Urengel, die heutigen Urengel, die damals aber erst ihre erste Entwicklungsstufe durchgemacht haben, die waren damals so weit, dass sie eben diese erste Anlage zum physischen Leib des Menschen – der jetzt eben nur ein reiner Wärmeleib war – den von außen her zu benutzen in gewisser Weise. Und sozusagen, indem sie an ihm arbeiten, die… [kurze Unterbrechung des Streams].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=4664 Die kosmische Hierarchien-Kette: Die Verantwortung des Menschen für Engel und Erzengel 01:17:44] ===&lt;br /&gt;
Also wir waren bei den Archai, bei den heutigen Urengeln, die damals den physischen Leib des Menschen benutzt haben, um sich daran zu spiegeln in gewisser Weise. Und die haben damals dadurch ihr Ich-Bewusstsein entwickelt. Weil Ich-Haben und Ich-Bewusstsein entwickeln sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Also wir haben ja oft schon darüber gesprochen, dass wir selbst als heutige Menschen zwar dauernd Ich sagen, aber herzlich wenig eigentlich davon wissen, was unser wirkliches Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ego kennen wir ein bisschen besser, aber das eigene Ich kennen wir weniger. Aber wir entwickeln jedenfalls gerade dieses Ich-Bewusstsein, dazu brauchen wir trotzdem unseren physischen Körper. Gerade dadurch entwickeln wir dieses wirkliche Ich-Bewusstsein. Auch wenn wir es jetzt noch nicht mitkriegen, aber dadurch bereiten wir es vor, und je mehr wir Freiheit entwickeln können – und das ist ja der ganze springende Punkt der ganzen Geschichte, die ich jetzt erzähle –, je mehr wir das dann erkennen werden und unserer Freiheit bewusst werden, desto mehr müssen wir zu dem kommen: Ich trage mich. Entschuldigt, kurz das Näschen putzen. Es ist irgendein anderes Teufelchen dabei, das mir in der Nase kitzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, damit hängt auch zusammen, dass die Asuras immer eine sehr starke Beziehung zum physischen Leib des Menschen haben, von Anfang an, und das zieht sich durch. Und daher, wenn wir heute in die Fänge der Asuras kommen, dann ist damit ein Angriff auf den physischen Leib verbunden. Eben ein Angriff, der in die Richtung geht, dass wir das freie Ich möglichst nicht entwickeln können. Schon unser Ich, aber eben ohne Freiheit. Und sie sitzen ja dann auf der Lauer, um uns dann weiterzureichen, letztlich an die soratischen Wesenheiten, dass die ihr Reich auffüllen. Also die soratischen Wesenheiten haben ein unheimliches Bestreben, gerade diesen Menschen, den Menschen hinüberzuziehen in ihr Reich, ihn einzugliedern. Und nur wenn es gelingt, den Menschen hinüberzuziehen, dann könnte es auch passieren, dass sie zum Beispiel die Widersacherwesenheiten hinüberziehen, und zwar aber auch Widersacherwesenheiten höherer Hierarchien. Weil im Grunde gibt es, wenn zwar auch zum Beispiel die luziferischen Wesenheiten eigentlich gefallene Engel, also gefallene Angeloi sind, aber es gibt auch luziferische Wesenheiten höherer Stufen. Es geht also durchaus weiter hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat zwar dort angefangen damit, dass die luziferischen Wesenheiten, die damals auf der Vorgängerstufe unserer Erde, also auf dem sogenannten alten Mond, ihre Ichheit entwickelt haben und damit dort geistige Wesenheiten geworden sind. Und dort haben sich eben manche weiterentwickelt, sind heute reguläre Engelwesenheiten, andere sind halt irreguläre Engelwesenheiten, also kleine luziferische Wesenheiten. Aber der Impuls geht weiter, geht hinauf, es zieht andere Wesenheiten mit hinunter. Und wir haben auch schon irgendwann einmal davon gesprochen, dass da der Mensch nicht so ganz unbeteiligt ist, dass auch Höhere hinuntergezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so eine gewisse, wie soll man das sagen, Staffelweitergabe. Wenn der Mensch sich nicht genügend entwickelt, zieht er seinen Engel herunter. Er hält ihn fest und der kommt nicht weiter. Wir hängen mittlerweile ziemlich wie ein Bleigewicht an unserem Engel. Das heißt, wir müssen aufpassen, unseren Engel nicht überzustrapazieren. Er ist ganz besonders wichtig, die Kinder zu begleiten, sicher später auch im Leben in bestimmten Situationen, aber ihn sozusagen tagtäglich zu bemühen, dass er etwas für uns tun soll, was wir eigentlich schon selber tun sollten, das hält ihn in seiner Entwicklung zurück. Und dann sind wir schuld daran, dass er absinkt und eigentlich, wenn man es jetzt nimmt, ein luziferischer Engel wird oder vielleicht sogar ein ahrimanischer Engel wird, je nachdem, was wir versäumen, weil wir unsere Aufgabe versäumen, weil wir nicht Mensch genug sind, nicht Ich-Mensch genug sind, die Verantwortung zu übernehmen, die wir nämlich auch für die höhere Welt haben. Und was ist die Folge davon? Jetzt wird un Engel hinuntergezogen, wird eigentlich geschwächt dadurch oder kommt nicht weiter, bleibt also stehen oder kann er langsamer aufsteigen, bis er so weit kommt, dass er jetzt eine luziferische oder ahrimanische Engelwesenheit wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das bedeutet etwas für die, die darüber stehen. Weil jetzt können die Aufgaben nicht erfüllen, die sie eigentlich schon erfüllen sollten, diese Engelwesenheiten, und die müssen jetzt die Erzengel erfüllen, die darüber stehen, obwohl sie eigentlich schon befreit sein sollten davon. Und so geht es weiter. So geht es weiter hinauf. Also geht hinauf, also zumindest bis zur Stufe der Elohim, der Geister der Form. Für alle, das sind also die Wesenheiten, die ganz eng mit unserer Erdentwicklung verbunden sind und mit unserer Menschheitsentwicklung verbunden sind. Bei denen, die darüber stehen, schaut es schon noch etwas anders aus, obwohl es auch dort Wirkungen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einen wesentlichen Einfluss hat darauf der Mensch. Wenn er seine Aufgabe nicht erfüllt, dann zieht er die anderen Wesenheiten, die höheren, hinunter. Und darum ist der Mensch so wertvoll, aber für die soratischen Wesenheiten, weil wenn es ihm gelingt, genügend Menschen hinüberzuziehen, dann kann er auch die mit ihm verbundenen Widersacherwesenheiten hinüberziehen, also asurische, ahrimanische, luziferische Wesenheiten hinüberziehen und auch unter Umständen welche höherer Hierarchiestufen. Das wird ermöglicht durch den Menschen. Darum ist der Mensch so wertvoll für die soratischen Wesenheiten, weil er damit also einen unendlichen Schaden im Grunde anrichten kann, was aber in seiner Sicht natürlich ein unendlicher Gewinn ist: eben eine ganz andere Weltschöpfung hervorzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=5161 Bewusstseinsseele im Alltag: Ich-Präsenz, Ego-Überwindung und soziale Kraft 01:26:01] ===&lt;br /&gt;
Also da geht es wirklich darum, um sehr unterschiedliche Weltprinzipien, die verwirklicht werden sollen. Da wir jetzt in der Zeit drinnen sind, wo wir eben immer mehr aus unserem Ich heraus und immer bewusster aus unserem Ich heraus aktiv werden sollen, das ist die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, dass wir wirklich im Laufe dieses Zeitalters erkennen lernen, was wirklich unser Ich ist, und dass wir aus dem heraus aus Freiheit tätig werden. Also die Freiheit zu entwickeln, geht nämlich auch nur, wenn wir ein entsprechendes waches Ich-Bewusstsein entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden so oft von frei, wir wollen frei sein, und jeder denkt, er will frei sein heute. Aber da merkt er nicht eigentlich, dass er haben will, dass sein Ego tun darf, was er will. Und da sind wir überhaupt nicht frei drinnen. Das geht seinen Wünschen, Begierden, Lüsten oder sonstigen nach. Die Widersacher haben es völlig leicht, uns dann damit irgendwo hinzusteuern, wo sie uns brauchen. Mit Freiheit hat das überhaupt nichts zu tun. Gar nicht. Die Freiheit, um wieder das Extrembeispiel zu nehmen, die Freiheit ist dort, wenn ich es wage, mich vor den Panzer zu legen. Um der Freiheit willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lustig ist das nicht. Aber ich weiß, ich verlange jetzt bitte von niemandem und würde niemandem übel nehmen, wenn er im letzten Moment doch sagt: Ich will mich lieber nicht davorlegen. Also hätte ich größtes Verständnis dafür. Es ist zwar das Ego, das das sagt, aber so stark ist unser Ich noch nicht. Also das muss man verstehen, dass man da sehr leicht scheitert. Ich kann euch nicht beschwören, was ich in so einer Situation täte. Ich meine, wissen tut man es dann, wenn man es einmal getan hat. Dann kann man sich sicher sein, vorher nicht. Da müssen wir schon realistisch genug sein, dass wir so weit noch nicht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn man es getan hat einmal, dann hat man schon mehr Sicherheit. Aber man kann schon natürlich einen gewissen Maßstab haben, wie weit man überhaupt im Leben standhaft ist. Oder nicht bei jeder kleinsten Schwierigkeit den bequemsten Weg geht. Da fängt es einmal an. Also dass man auch etwas auf sich nimmt, was vielleicht nicht so Spaß macht, sondern im Gegenteil eigentlich ungut ist. Aber trotzdem, wenn man sieht, es ist notwendig und ich kann das machen, dann mache ich es eben. Also das kann man auch in Kleinigkeiten schon üben und trainieren, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber halt die drastischen Beispiele sind vielleicht ein bisschen markanter, um es wirklich zu sehen, wo die Perspektive hingeht. Das größte Beispiel dafür ist der Christus, ich meine, der aus völliger Freiheit heraus seinen weg auf Erden geht, der ihn letztlich zum Kreuzestod hinführt. Das ist von Anfang an eigentlich drinnen. Er weiß es, dass er dorthin geht. Er weiß es von Anfang an, dass es so kommen muss. Das heißt nicht, dass jetzt jeder zum Kreuz von uns gehen muss in diesem großen Sinne. Das kann auch niemand, das konnte so nur der Christus. Aber im Kleinen kann man dem nachstreben irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das heißt jetzt bitte nicht, da müssen wir möglichst schnell das Leben opfern oder irgend sowas, weil der Christus hat drei Jahre in Wahrheit auf Erden gelebt, und dann war das. Das meine ich damit nicht. Es heißt zum Beispiel schon: Ich lebe mein Leben so, dass ich es bis zu einem gewissen Grad in den Dienst des Geistes stelle. Das heißt, mitarbeite an der geistigen Weiterentwicklung der Welt. Dann stelle ich mein Leben unter diese Aufgabe und dann gehe ich mit dieser Aufgabe, für diese Aufgabe durch den Tod. Und sei es mit 110 Jahren. Also ganz natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist un Unterschied, ob ich mich diese 110 Jahre einer auch geistigen Aufgabe gewidmet habe. Natürlich muss man vieles andere Äußere tun, und das widerspricht einander ja nicht. Man kann eigentlich im Idealfall das ganze Leben so führen, dass es zugleich dem Äußeren dient und zugleich dem Geistigen dient. Weil wir können die Erde so gestalten, unsere Welt, unsere Umwelt so gestalten, dass es geistgemäß ist, dann dienen wir dem Geistigen. Arbeiten mit und dienen in dem Sinne, dass wir wirklich aktiv, schöpferisch etwas beitragen dazu durch unsere Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man in allen Bereichen machen, in jedem Beruf kann man das machen. Es gibt nichts – ob es jetzt als Arzt ist, ob es als Erzieher ist, ob es als Lehrer ist, ob es als, weiß ich nicht, Autobuschauffeur ist. Es ist überall möglich. Es ist in der Art, wie ich umgehe zum Beispiel mit den Menschen. Ich kann auf eine menschliche Art umgehen oder ich kann muffig drin sein, das macht einen Unterschied schon. Oder ich kann dort sitzen und die Leute freuen sich, wenn sie einsteigen, dass sie den Busfahrer sehen. So etwas gibt es nämlich durchaus auch, gar nicht so selten im Übrigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo das kommt, es ist eh schon der ganze Bus voll, da draußen regnet es, drinnen stinkt es. Es ist also eh schon eine unangenehme Situation, aber es ist ein kleines Lächeln, das über das Gesicht von dem Buschauffeur geht, und es geht auch besser. Und du bist mehr motiviert, durch den Gestank und das Schwitzen und das Nasse durchzugehen und dich nicht zu ärgern, sondern es löst etwas davon. Dann ist da ein Impuls von Ich zu Ich eigentlich. Weil ob ich leide unter dem oder ob ich sage, ich tue jetzt nicht vor Freude hochhüpfen, aber ich gehe darüber hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist halt eben so, das kommt vom Ich. Das Ego sagt: Ich mag das nicht, ich leide. Das Ich hat die Kraft zu sagen: Mein Gott, so schlimm ist es auch nicht. Es gibt Schlimmeres. Und bleibe gut drauf und bin offen dann auch für die anderen Menschen, die drin sind. Nicht lauter unsympathische Gesichter, wenn ich das schon alles sehe. Ich meine, es ist ja manchmal wirklich eine Herausforderung in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Es ist ja nicht immer so, dass lauter durchgeistigte Menschen drinnen sitzen, die sagen: „Es ist eine Freude, mich hier mit euch zu versammeln.“ Das ist es ja nicht immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alle Menschen sind trotzdem auf einem geistigen Weg, auf einem Entwicklungsweg. Auch wenn sie halt vielleicht noch ein paar Schritte mehr zu tun hätten. Aber man muss sich da gar nicht immer so viel größer sehen. Aber ebenso, so Kleinigkeiten können aber was auslösen. Das sind wichtige Momente. Oft sind solche Sachen, wenn wir dann über die Schwelle des Todes gehen, das können die hellsten Stellen sein. Im Leben so hat man es gar nicht so besonders beachtet. Man hat so einen Moment gespürt, das ist schön, und man hat sich anders verhalten dann auf das hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man war nicht mehr so grantig wie vorher, aber man hat nicht gemerkt, dass das vielleicht einer der Schlüsselmomente des Lebens war. Weil da eine geistige Begegnung da war, ein Impuls, un geistiger Impuls. Also muss jetzt der Busfahrer auch nicht: Ich bin jetzt der große Eingeweihte, ich sende euch zu. Nein, aber er hat eine gewisse Entwicklung, denn er strahlt es aus, absichtslos geradezu. Nur dann wirkt es. Also wenn ich hingehe jetzt und sage, ich will jetzt den ganzen Bus bestrahlen, ihr fühlt euch alle gut, dann, wenn ich es gut suggerieren kann, dann ist da vielleicht eine Suggestion, aber das ist nichts Gesundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hilft ihnen nicht. Es ist wirklich ein Impuls von Ich zu Ich, der das andere Ich aufwachen lässt: Eigentlich geht es mir eh gut. Eigentlich passt eh alles. Das ist ja gar nicht wichtig. Das kann ich auch jetzt nicht ändern. Das ist aber nichts Dramatisches. Und das geht anders. Ich bin frei wieder für etwas Höheres auch letztlich. Sonst ärgere ich mich vielleicht noch den ganzen Abend darüber. Und diese vielen Kleinigkeiten, die machen es nämlich aus im Leben. Also die Welt wird nur durch diese Kleinigkeiten im Wesentlichen verändert. Die großen spektakulären Dinge sind es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass jetzt einer kommt wie: Ich sage euch, wie wir den Weltfrieden für die Zukunft schaffen. Erstens funktioniert es eh nicht. Es wird nämlich nicht funktionieren, wenn nicht die kleinen Schritte überall in der Welt getan werden. Der Friede auf der Welt wird nicht entstehen durch äußere politische Arrangements. Man kann vielleicht bessere Bedingungen schaffen dadurch, aber es muss letztlich dadurch entstehen, dass jeder einzelne Mensch oder möglichst viele Menschen aus sich heraus diesen Impuls entwickeln. Sonst wird das nicht funktionieren. Die Eingriffe von außen, die sicher heute notwendig sind irgendwo, aber meistens sind sie eine Verschlimmbesserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigsten Impulse sind so, dass sie die Probleme wirklich lösen, sondern oft schon in sich dann den Keim des nächsten Konfliktes bringen. Also das heißt, dieses Wirken in der nächsten Umgebung, mit den Menschen, mit denen ich einfach zusammenkomme. Und da hier und da mal aufzuwachen zu seinem Ich, und das heißt, dem Ego einmal zu sagen: Stopp, stopp, stopp, stopp, das machen wir anders. Wir zwei machen das anders, mein Ego und ich. Und ich bin der Boss. Aber ich sehe deine Bedürfnisse. Ich werde versuchen, sie auch zu erfüllen. Das muss das Ich im Übrigen lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Ich ist eigentlich so, wenn es über uns steht, schert sie sich um das gar nicht. Das interessiert sie überhaupt nicht, ob es uns jetzt gerade gut geht, ob wir wieder jammern oder nicht. Das ist: Bitte du, du bist dazu da, um was zu tun, also mach. Und am Ende zählt nicht, was du gejammert hast, sondern was du geistig weitergebracht hast, also tu was. Das ist auch der Einzige, der das darf. Wir dürfen mit uns selber unnachsichtig sein, dann können wir die Freiheit entwickeln. Ich meine, wenn wir das wirklich schon könnten, dann hätten wir viele Probleme nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann hätten wir uns selber im Griff und würden uns selber die Dinge verweigern, die einfach schädlich sind. Und würden stattdessen die fördern, die nicht nur uns gut tun, sondern die auch der Welt rundherum gut tun. Dann würde auch das ewige Jammern aufhören. Dann wäre es auch nicht mehr notwendig. Das ist ein langer Prozess, aber wir sollten es lernen jetzt während unseres Bewusstseinsseelenzeitalters und sollten es dann am Anfang der nächsten Kulturepoche – das dauert eh noch ein bisschen, deutlich ein bisschen noch, weil so eine Kulturepoche dauert 2160 Jahre, also im Schnitt ungefähr. Wir sind nicht einmal noch am Ende des ersten Drittels unserer gegenwärtigen Kulturepoche. Aber der Weg geht jedenfalls dorthin, dass wir mit unserem Ich so weit kommen, uns unserer Freiheit bewusst zu werden, uns bewusst zu werden, dass wir als Ich-Wesen ein geistiges Wesen sind, dass uns das ganz klar bewusst wird. Und das wird es dann halt auch in immer mehr Details erkennen. Und dann eben auch die anderen Menschen wirklich ganz bewusst als geistige Wesen, nicht nur als körperliche Wesen, sondern eben auch als geistige Wesen wahrzunehmen, wirklich zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6052 Das Mysterium der Reinkarnation: Wesensglieder, Vererbung und autonome Ich-Entwicklung 01:40:52] ===&lt;br /&gt;
Weil in Wahrheit ist das etwas, was dann ein ganz anderes soziales Miteinander bringen wird. Weil was wird damit verbunden sein? Es wird dabei sein das Erkennen der anderen geistigen Wesenheit, also eben nicht das äußerliche Erkennen, sondern wirklich mit der Zeit: Wo kommst du her, karmisch gesehen zum Beispiel? Und diese Karma-Erkenntnis haben wir jetzt ganz im christlichen Sinn aufgefasst. Ich glaube, ich weiß es, ich habe es in früheren Vorträgen geschildert: Es wird immer so viel gesprochen davon, na ja, die Reinkarnationsidee, das kommt alles aus dem Osten. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das, aber der wesentliche Kern fehlt dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich die Bedeutung des Ichs drinnen. In Wahrheit sind die ganzen östlichen Reinkarnationslehren Seelenwanderungslehren. Und da geht es darum, dass gewisse Seelenkräfte weitergehen. Da ist vieles, was als Reinkarnation geschildert wird, ist eigentlich der Durchgang durch die Seelenwelt und die untersten Bereiche der geistigen Welt. Oder dann schon auch wieder in einem Erdenmenschen, kann schon sein, aber dann geht es gar nicht ums Ich, das da durchgeht, sondern es geht um bestimmte Seeleneigenschaften, die sich wieder in einem anderen Menschen verkörpern oder einen starken Anteil haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir nehmen uns seelische Kräfte mit, und das ist ja auch nicht zufällig, was wir uns für die neue Inkarnation herunternehmen. Da knüpfen wir ja sehr wohl auch an die Seelenkonfiguration an, die wir eben im früheren Leben hatten. Es hat sich zwar was verändert drinnen, aber nach Auswahl dessen wählen wir uns unsere Seelenkräfte, unsere Astralkräfte, die hineinkommen. Das ist nicht zufällig. Und wir suchen uns eben auch eine entsprechende Vererbungsströmung, weil da auch durchaus Ätherkräfte mitgehen. Es sind ja nicht nur physische Vererbungen, sondern es gehen Ätherkräfte mit, da gehen auch Astralkräfte mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir holen uns selber schon auch einen großen Teil aus der Astralwelt direkt selber, aber es geht auch einiges über das, was die Eltern und ihre Vorfahren in ihren Ätherleibern, in ihren Astralleibern mitgebracht haben. Das sind Kräfte, die in der Ätherwelt, in der Astralwelt da sind, und die führen uns aber dann eben zu Eltern hin, die eben diese Qualitäten besonders entwickelt haben. Das liegt drinnen. Also ihr seht, die Inkarnation eines Menschen auf Erden ist ein unheimlich komplizierter Vorgang in Wahrheit. Weil da ist etwas, was wirklich auf der physischen Ebene passiert, da ist etwas, was auf der ätherischen Ebene ist, da ist etwas auf der astralischen Ebene. Das sind alles Dinge, die wir wirklich über die Vererbung zum Teil mitbekommen. Dann ist das Ich. Das Ich vererbt sich nur selber. Das ist das Einzige, das wirklich nur von sich selbst abstammt. Das hat mit den Eltern überhaupt nichts zu tun, mit der ganzen anderen Reihe als Ich gesehen gar nichts zu tun. Ja, außer dass wir halt vielleicht diesen Eltern schon in einer anderen Konstellation früher einmal begegnet sind, dass wir Karma offen haben mit ihnen in der einen oder anderen Form. Aber das ist da die Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die neue Verbindung auch mit den Eltern oder die Verbindung zwischen Eltern und Kindern wird irgendwann einmal so sein, dass das Wesentliche die Verbindung von Ich zu Ich sein wird. Und das ist nichts, was dann zwangsläufig durch Vererbung gegeben ist, sondern das, was Beziehung von freien Menschen zu freien Menschen letztlich ist. Und dann kann durchaus – und das kann auch heute unter Umständen schon sein – die Beziehung zum Beispiel eines Kindes, das die Eltern aus irgendwelchen Gründen weggelegt haben und das dann adoptiert wird, dass die Beziehung zu den nicht blutsverwandten Eltern ein sehr, sehr gutes sein kann und gerade übers Ich ein sehr gutes sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist vielleicht nichts drinnen über die Vererbungsströmung. Da ist natürlich ein gewisser Einfluss schon über das ätherische und astralische Umfeld, in dem man dort lebt, das hat natürlich einen gewissen Einfluss drauf. Aber doch nicht so stark, wie wenn es über die direkte physische Vererbung geht, weil da geht eben auf jeden Fall auch schon was Astralisches, was Ätherisches mit. Natürlich, ein Kind, wenn es auch adoptiert wird, wird dann von der astralisch-ätherischen Umgebung, in der es aufwächst, auch wenn das nicht seine leiblichen Eltern sind, ist ein Einfluss da, aber der ist immer noch schwächer, als das, was sozusagen unmittelbar durch die Vererbungsströmung durchgeht. Da geht eben auch was durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6433 Christliche Liebe als Lebenskraft: Kosmische Verbundenheit und schöpferische Ich-Tätigkeit 01:47:13] ===&lt;br /&gt;
Aber die Zukunft wird sein, dass egal, ob es jetzt leibliche Abstammung ist oder Adoptivkindschaft ist oder Elternschaft ist, ganz egal, die entscheidende Beziehung wird die sein von Ich zu Ich. Das wird das Eigentliche sein. Das führt dorthin, dass die Liebe zwischen den Menschen, auch eben zwischen den Eltern und den Kindern, egal ob Adoptivkinder oder leibliche Kinder, dann ist es dort die wirklich christliche Liebe, die wirkt. Aber jetzt nicht im Kirchensinn bitte genommen, man darf das nur nicht zu pathetisch so nehmen, sondern das muss ganz ehrlich sein durch das Verhältnis, das von Ich zu Ich herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gehen die Eltern mit dem Ich des Kindes um, wie kommen sie ihm entgegen, und wie umgekehrt das Kind den Eltern, wenn es dann halt größer wird. Das Kind ist ja noch weit entfernt davon, wir sind alle noch weit entfernt davon, das wirkliche Ich zu kennen, aber das Kind braucht natürlich lange, bis es überhaupt entdeckt, was sein Ich ist. Das ist ein sehr, sehr langer weg. Ich meine, es ist schon ein entscheidender Punkt, dieses erste Ich-Erlebnis, das bei jedem Menschen da ist, aber nicht immer erinnert wird. Manche erinnern sich daran, wenn sie sich das erste Mal als Ich gefühlt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt als Wesen, das etwas ganz anderes ist als der Rest der Welt. Dieses Staunen: Ich bin da, und alles andere und auch alle anderen Menschen sind dort. Und der nächste Schritt zum höheren Ich-Bewusstsein – also ich mache jetzt einen Sprung, weil es viele kleine Schritte dazwischen gibt, aber nehmen wir mal gleich drei Stufen auf einmal – ist der, dass ich zu der Erkenntnis komme: Ich bin mit allen verbunden. Mit allen. Mit einmal dem Menschen, wurscht wer er ist, selbst wenn er mein Gegner ist, trotzdem bin ich mit ihm verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genauso mit den geistigen Wesenheiten, die in der Natur tätig sind, die die Pflanzen schaffen, die in den Steinen oder um die Steine wirken, also den Elementarwesen, die da sind, die in den Tieren wirken, auch wenn es Gruppen-Ich ist, aber dem zu begegnen, das ist einmal irgendwann das Ziel. Und diese Wesenheiten zu lieben, mit denen verbunden zu sein. Wenn diese Liebesverbindung da ist, dann geht wirklich ein Impuls vom Ich aus, aber wenn Liebe da ist, geht etwas an Ätherkraft über. Über das haben wir schon mehrmals besprochen, dass wirkliche Liebe etwas damit zu tun hat, dass man wirklich Lebenskräfte schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschen, mit denen man zusammen ist, aber natürlich auch der Natur in der Art, wie ich mit der Natur umgehe. Es wird nicht genügen, dass ich nur in der Klause sitze und den ganzen Tag meditiere. Man muss schon praktisch in die Natur hinausgehen, und man muss den anderen Menschen in der Praxis auch helfen. Nicht nur zu Hause: „Ich meditiere für den Frieden der Welt.“ Das ist schon gut, das soll man durchaus machen. Aber das alleine wird auch nicht reichen. Also es geht auch darum, wirklich anzupacken in der Welt, anderen Menschen zu begegnen, etwas zu tun für sie, etwas für die Natur zu tun draußen, das gehört dazu. Es gehört halt beides dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation dient eigentlich dazu, dass wir uns geistig so festigen, so bewusst werden, dass wir bewusst diese geistige Kraft in uns handhaben können. Ich sage es einmal so: diese wirkliche christliche Liebe zu verschenken, das ist eben auch etwas, was aus dem Ich-Bewusstsein heraus passieren muss. Das ist mehr als: „Ich bin eh zu allen Menschen lieb.“ Manche sind wirklich sonnige Menschen, und das hängt natürlich schon im Hintergrund mit ihrem Ich zusammen, aber es ist ihnen nicht bewusst. Sie sind halt sonnig, und das wirkt, und die anderen fühlen sich gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist noch nicht diese wirkliche Liebes-Lebenskraft, die ich eigentlich nur ausstrahlen kann, wenn ich ganz in meinem Ich bin und spüre eben auch letztlich diese Verbindung mit dem Christus drinnen. Dass ich spüre – und das fängt an damit, dass ich spüre –, dass in der Ich-Kraft, dass die unerschöpflich ist. Sie kann sich nicht erschöpfen. Im Gegenteil, je mehr ich verschenke aus ihr heraus, desto mächtiger wird sie im guten Sinne, nämlich mächtig sich zu verschenken. Und je mehr ich das tue, desto mehr spüre ich aber auch, welche Kraft ich da zur Verfügung habe, nämlich die Christuskraft, die sich mit uns, mit unserem Ich verbindet, und eben gerade, wenn ich aus der Freiheit heraus tätig bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist kein Unterschied dann mehr zwischen dem menschlichen Willen und dem Willen des Christus, zwischen dem göttlichen Willen letztlich. Es unterscheidet sich nicht. Die Gottheit gibt uns den Raum, aus dem Ich heraus Willensimpulse zu entwickeln, die die Gottheit, die der Christus in sich aufnimmt und verstärkt. Ich meine, das ist einfach dieser große Weg, der für den Menschen angedacht ist: dass sein Wille sich vereinigt mit dem göttlichen Willen. Wenn es heißt: „Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe“, so bezieht sich das nicht auf unser wirkliches geistiges Ich, sondern es bezieht sich auf unser Ego in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, was mein Ego will, geschehe, sondern was ich will, und dadurch und damit auch die Gottheit will. Das kommt dann zusammen. Aber das ist ein weiterer Weg dorthin. Aber um dorthin zu kommen, darum geht es eigentlich bei jedem geistigen Entwicklungsweg. Um das geht es: also dass wir mit dem Christus, mit der Gottheit, mit dem Höchsten Geistigen zusammen die Welt weiterbringen. Aber eben als Mittätiger, wie klein auch immer. Ich meine, es ist klar, wir sind noch weit entfernt davon, gleich jetzt die ganze Welt aus dem Impuls heraus heilen, retten oder sonst was zu können oder zum Guten zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6937 Schöpfungsmacht im Stofflichen: Kristallkräfte, Knochensystem und der Ursprung des Lichts 01:55:37] ===&lt;br /&gt;
Aber wir können zunächst in unserer Umgebung was tun dazu. Wir geben es weiter an die anderen Menschen, die Impulse auch. Und das ist eines der wichtigsten Dinge, dass eben auch in den anderen Menschen dieser Ich-Impuls zum Bewusstsein geweckt wird. Und das sind solche Anstöße. Das kann drinnen liegen in dem freundlichen Blick von einem Buschauffeur. Und er ist sich dessen noch gar nicht ganz bewusst, und der andere, der sieht es auch nicht, und trotzdem geht es. Daher, um kennenzulernen, wo unser Ich wirklich tätig ist, ist einer der wichtigen Punkte, sich selbst sein Leben zu beobachten, wo solche Momente sind, wo mir so etwas zum Beispiel begegnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder auch wo ich gespürt habe: Da ist jetzt von mir etwas ausgegangen. Aber besser ist es, zuerst einmal kennenzulernen dadurch: Wo ist mir das durch einen anderen Menschen entgegengekommen? Wo waren so Schlüsselmomente, an denen mich – ja, wenn ich es dann wirklich genauer durchdenke –, also so ein weckender Impuls gekommen ist, also eigentlich un Ich-Impuls gekommen ist? Der kann im Übrigen auch kommen durch die Natur draußen, weil eben ja da auch geistige Wesenheiten durchwirken, und die schenken mir auch etwas. Und wenn ich es wahrnehme, dann spüre ich das jetzt im weitesten Sinn Göttliche mit all den geistigen Wesenheiten, die da dranhängen, das durch die Natur zum Beispiel kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich eine Pflanze betrachte, einem bestimmten Baum begegne oder einem Tier, wie auch immer, ja, selbst in einem Kristall, wo sehr viel drin ist. Also gerade Kristalle sind ja etwas sehr, sehr Wichtiges, weil die Kristalle – darüber haben wir auch schon auf jeden Fall gesprochen, aber vielleicht noch nicht so deutlich und ausführlich –, die Kräfte, die die Kristalle bilden, die sie formen, und zwar wirklich bis in die inneren Feinheiten hinein, die hängen ganz stark mit der Ich-Kraft zusammen. Die sind wesensgleicher Natur, sind die stärksten Kräfte. Ich-Kräfte sind Kräfte, die eben bis ins Mineralisch-Physische hinein formend tätig sein können. Und das auch tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn wir uns inkarnieren, tun wir genau das, weil wir inkarnieren uns wirklich bis hinein auch ins Knochensystem, nur wir erleben das noch nicht. Es ist unbewusst für uns. Der große Unterschied beim Christus ist ja der, dass er sich wirklich bis ins Knochensystem hinein bewusst inkarniert. Er kriegt das mit, sozusagen. Er erlebt das. Da tun wir uns noch schwer. Aber in Wahrheit tun wir es, weil wir sind bis in die feinsten Feinheiten, wie unser Knochensystem gebaut ist – das hängt alles mit dem zusammen, was wir uns als Ich mitbringen. Nur es helfen halt sehr, sehr viele geistige Wesenheiten mit, um das zustande zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum kriegen wir das alles noch nicht so mit in unserem Bewusstsein. Das Große beim Christus war, dass er sich bis ins Knochensystem in die kleinste Kleinigkeit inkarniert hat und das bewusst miterlebt hat. Es ist ein bewusstes Miterleben. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie dieses Erleben ist. Also ich könnte das jetzt nicht in ein imaginatives Bild so ad hoc fassen. Aber es ist jedenfalls wie ein Durchleuchten bis in die Knochen hinein, so dass selbst die Knochen leuchtend werden. Und zugleich zu spüren, dass das aber die Kraft ist, die letztlich unseren ganzen Kosmos auch geschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch die Elohim haben ihr Schöpfungswerk nur dadurch in der Art machen können, wie sie es eben getan haben, dass der Christus durch sie gewirkt hat. Ich glaube, ich habe das auch schon un paar Mal erwähnt, dass ab dem Moment, wo die Elohim sagen – und die Elohim sprachen: „Es werde Licht, und es ward Licht.“ In dem Moment, wo sie zu sprechen beginnen, da wirkt schon der Christus durch sie. Sie bringen zuerst etwas mit, da wirkt noch nicht der Christus, zumindest nicht unmittelbar drinnen. Sie bringen also das herauf, was das Alte noch war, aber dann, um den Menschen schaffen zu können, um dieses Werk zu beginnen, dazu muss der Christus durch sie sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann heißt es in der Bibel, und die Elohim sprachen: „Es werde Licht.“ Ihr wisst, im Deutschen ist es so schön, dass da das Wort „Ich“ drinnensteckt im Licht. Es ist das lebendige „L“, die Ätherkräfte drinnen, und es ist das abschließende „T“, das der Einschlag des höchsten Geistes in Wahrheit ist. Das T ist in der Sprache das, wo das Geistige einschlägt und bis ins Physische hinein wirksam werden kann. Im guten Sinne wirksam werden kann. Und darum, der größte Frevel ist, diese Kraft, die da einschlägt, zu missbrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7359 Das Mysterium der Schwarzmagie: Luziferische Blendung und die starre Gegenschöpfung 02:02:39] ===&lt;br /&gt;
Zu missbrauchen in dem Sinn, dass man Diener wird eigentlich damit, mit dem, was man aus diesem Impuls tut, Diener wird der Widersacherkräfte. Das fängt schon an, wenn man sich noch ganz unbewusst ist, eigentlich noch gar nichts dagegen tun kann, weil man es überhaupt nicht mitkriegt, was da passiert. Aber ganz schlimm wird es dann dort, wenn man ganz bewusst diesen geistigen Impuls, der bis ins Materielle hineingeht, wenn man den dann bewusst den Widersachern zuführt. Aber das wollen sie, das ist das, was letztlich der schwarzmagische weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarzmagische Weg beruht darauf, dass primär die soratischen Wesenheiten – von denen geht es aus –, aber es wirken dann natürlich die ahrimanischen, die asurischen kräftig mit. Und der Luzifer tut auch das Seinige, dass wir uns wohlfühlen dabei, wenn wir das tun. Und daher: Viele, die den schwarzmagischen Weg gehen, fühlen sich sehr wohl dabei. Die fühlen sich gar nicht schlecht dabei. Sehen das auch gar nicht als verwerflich an irgendwo, im Gegenteil. Es ist nicht so finster in ihnen, weil der Luzifer erleuchtet sie ganz stark dabei. Aber sie sind halt auf dem falschen Weg irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind auf dem Weg dorthin, und sie wissen es auch, aber sie halten das also für einen guten Weg. Sie sind geblendet eigentlich. Also der Luzifer blendet sie dann auch diesbezüglich. Das ist also sehr schwierig. Aber jedenfalls, wenn diese Kräfte, die aus dem Geistigen kommen, eben auf diesen schwarzen Weg geleitet werden, dann ist es eben die schwarze Magie. Und darum sind die Widersacher und namentlich die soratischen Mächte so darauf aus, den Menschen in die Hand zu bekommen. Weil nur durch den Menschen können sie das erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können nicht so ohne Weiteres hinaufreichen zu den Engelwesenheiten, zu den regulären Engelwesenheiten, die sich von dort holen. Sie können es nur dann, wenn der Mensch anfängt, bei seiner eigenen, ihn begleitenden Engelwesenheit anfängt, den herunterzuziehen oder festzuhalten. Dann fängt es an. Dann fängt es an, dass auch in letzter Konsequenz die soratischen Wesenheiten an diese Engelwesenheit herankönnen, irgendwann einmal. Und sie mitnehmen können hinüber. Aber da ist sozusagen der Mensch die Schlüsselstelle für das Ganze. An ihm entscheidet es sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da sieht man aber auch, welche Bedeutung der Mensch in der Gesamtentwicklung drinnen hat, nämlich die entscheidende Stelle, ob die Schöpfung gut ausgeht oder schlecht ausgeht. Oder in welchem Maße sie gut ausgeht und in welchem Maße sie schlecht ausgeht. Also wenn es gut läuft, dann wird es nur in geringem Maße schlecht ausgehen. Das heißt, ein Teil geistiger Wesenheiten – also an Menschen, aber auch an Engeln, Erzengeln, Urengeln vielleicht – wird dort hinübergehen. Und ein größerer Teil wird mit dem Menschen hinüber auf die lichte Seite gehen, also wirklich in das neue Jerusalem aufsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die soratischen Wesenheiten wollen, dass möglichst viele Menschen, und durch die Menschen möglichst viele Engel, Erzengelwesenheiten usw. auch dort hineingehen, weil dann entsteht dort einfach un gewaltiges Reich. Und das ist eben ganz anders geartet als dieses Reich, aber es ist in seiner Art natürlich auch was Großes oder kann was Großes werden. Und das ist die Verführung an die Menschen, die schwarzmagisch arbeiten: dass da sozusagen eine Art Gegenschöpfung entsteht, in der aber eben die Menschen, die daran mitwirken, eine sehr wesentliche Position haben drinnen, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so klar ist ihnen das halt natürlich noch nicht, dass sie damit dann auch die Freiheit ihres Ichs letztlich opfern. Das sehen sie aber oft nicht oder erst sehr, sehr spät, und wenn sie es dann sehen, ist es zu spät, weil dann ist die Freiheit weg. Aber trotzdem bleibt eine mächtige Position, weil gerade die Menschen, die an dem mitarbeiten, steigen in der Gegenhierarchie – auf kann ich jetzt nicht sagen, sondern weiter hinunter, aber weiter hinunter heißt, dass sie kräftiger werden, dass sie mehr Einfluss dort haben, zwar nicht aus der Freiheit heraus, aber doch also Kräfte entfalten können, die halt sonst nur höhere Wesenheiten als der Mensch entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Verführung eben für die Schwarzmagier. Und es steht ja hinter dieser Welt letztlich trotzdem das Bild, dass sie in gewisser Weise die absolut perfekte Welt ist, in der alles seinen geordneten Platz hat. Eben um den Preis der Freiheit, der Aufgabe der Freiheit. Es geht alles darum, um diese absolute Ordnung, die aber eben eine letztlich tote Ordnung ist. Tot nämlich in dem Sinn, dass schöpferisch Neues eigentlich nicht mehr entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7784 Das Wagnis der Freiheit: Der kosmische Schöpfungsplan und die Angst vor Fehlern 02:09:44] ===&lt;br /&gt;
Es ist also, wie soll ich sagen, dieser Impuls, der von den soratischen Wesenheiten sehr zentral damit zusammen hängt, dass sie sehen: Da is jetzt eigentlich eine großartige Schöpfung entstanden bis zur Erde hin, aber jetzt entsteht da plötzlich ein geistiges Wesen wie der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist zwar schon vorbereitet, aber auf den früheren Stufen war das noch nicht abzusehen für diese Wesenheiten jedenfalls. Aber da ist jetzt ein Wesen drinnen, das die Freiheit hat. Und die Freiheit zu entwickeln heißt ja einerseits, dass das Göttliche in ihm lebt, aber es heißt auch, wenn er das nicht erreicht – also was mit dem Menschen geplant ist von der Gottheit, ihm die Freiheit zu schenken –, wenn er scheitert, dann hat er auch eine ungemeine Zerstörungskraft auf die ganze Schöpfung. Weil ab unserer Erdenschöpfung ist der weitere Fortschritt der Schöpfung darauf ausgelegt, dass wir mitarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was jetzt auf Erden noch passieren wird, ist die Vorbereitung dazu, aber für das neue Jerusalem wird es dann schon einen entscheidenden Einfluss haben. Die wird reich oder armselig sein, je nachdem, wie wir Menschen tätig sind hier auf Erden, wie wir uns hier entwickeln, was wir in die Welt hineinbringen. Und wenn wir versagen, versagt im Grunde die ganze Schöpfung. Dann wird jedenfalls das Ziel der Gottheit nicht erreicht. Das Ziel ist eben, eine Schöpfung zu machen, die unendlich bereichert werden kann, dass freie Ich-Wesen da sind, wo nicht mehr nur eine Quelle da ist, sondern wo dieser einen Quelle etwas entgegenkommt aus weiß ich nicht wie vielen Millionen, Milliarden Ichen, die dem entgegenströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein völlig neues Prinzip eigentlich. Das aufhört mit dem: Aus der Quelle strömt alles, und unten wird es empfangen. Und jetzt strömt was entgegen. Und darum kann man sich das neue Jerusalem – auch wenn es viele Schilderungen von Steiner gibt – nur schwer vorstellen. Aber es sich wirklich vorzustellen, welcher Reichtum da drinnen sein wird, da ist unsere Erdenwelt noch armselig dagegen. Das ist nur Wüste im Grunde. Das ist nur trockene Wüste im Vergleich zu dem, was einmal sein wird. Und es wird sein, weil es werden Menschen es auf jeden Fall schaffen, da bin ich mir sicher. Die Frage ist nur, wie viele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon wird eben abhängen, wie reich oder doch weniger reich dieses neue Jerusalem sein wird. Also es hängt von dem ab, wirklich das neue Jerusalem, von dem, was von oben kommt. Es senkt sich von oben herab, aber es muss was von unten entgegenkommen, sonst ist es nicht. Und das sollte man aber eben auch sehen, dass das eigentlich einer der – oder die, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke – die Hauptmotivation dieser soratischen Kräfte ist, dass sie einfach fürchten, dass das ganze Kapitel schiefgeht. Und dass alles das, was jetzt nämlich durch die... In Wahrheit, das könnte im Extremfall passieren, dass alles das, was durch die Stufe des alten Saturns, der alten Sonne, des alten Mondes und jetzt durch die Erde entwickelt wurde, dass das im Grunde alles scheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls nicht das Ziel erreicht, das möglich war. Und es ist der Schlüsselpunkt jetzt wirklich mit der Erdentwicklung insofern, dass bis ins Physische hinunter die Voraussetzungen geschaffen worden sind für den freien Menschen. Das ist das Wichtige. Bis in die Physis hinein ist es geschaffen, und fester sozusagen kann es nicht mehr werden. Und die soratischen Wesenheiten haben, wenn man so will, die Sorge, dass das alles scheitert, dass das nicht weitergehen kann so, sondern dass der Mensch, weil er es eben nicht schafft, mit seiner Freiheit umzugehen, das zerstören wird und zwar nachhaltig zerstören wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist der ganze Schöpfungsplan, so wie er unsere Entwicklungskette – diese siebenstufige Entwicklungskette vom Alten Saturn, über die Alte Sonne, über den Alten Mond, über die Erde, dann weiter zum neuen Jerusalem, oder neuen Jupiter, wie es Steiner nennt, dann weiter zur Neuen Venus und dann zum Vulkanzustand – die ganze Kette ist darauf angelegt, ein freies geistiges Wesen, ein vollkommen freies geistiges Wesen zu schaffen. Und dadurch eine Reichhaltigkeit der Schöpfung in der Zukunft zu ermöglichen, die bis jetzt undenkbar war. Das liegt nicht daran, dass es die Gottheit nicht für sich könnte. Aber die Gottheit braucht trotzdem die ganzen Hierarchien als Mitwirkende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letztlich hängt von dem, wie gut oder wie schlecht sie die Vorgaben, nennen wir es einmal so, die von der Gottheit kommen, wie gut oder schlecht sie umsetzen, davon hängt die Qualität ab letztlich, die die Schöpfung unten hat. Und darum – noch einmal betont, ich wurde mehrmals schon darauf hingewiesen, aber: Die Schöpfung ist doch vollkommen? Sie ist es nicht. Sie ist es nicht. Sie ist es nicht deswegen, weil sie darauf angelegt ist, dass der Mensch hier die Freiheit entwickelt und dass er mitarbeitet. Aus Freiheit, jetzt schon. Und wenn er scheitert daran, wenn er nicht will, wenn er nicht aus sich heraus tätig wird, dann wird die Schöpfung unvollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie ist es auch jetzt noch. Weil sie ist noch nicht zu Ende, sie ist noch im Gang. Also die Schöpfung ist nicht fertig. Sie ist in beständiger Veränderung. Und auch die Natur wird sich ändern. Und sie wird sich noch gewaltig ändern, auch zu dem Zeitpunkt, wenn wir nicht mehr so inkarniert sind auf Erden. Dann werden wir, wenn es gut geht, erst richtig mitarbeiten, da noch was zu tun. Es ist nicht so, dass dann, wenn wir weg sind, das gleich Schutthalde ist, sozusagen, die Erde. Nein, nein. Und das wird nämlich, was sich dann noch sich auf Erden, wie sich die Tierwelt umgestaltet, die Pflanzenwelt umgestaltet, selbst die Mineralwelt umgestaltet, das wird einen entscheidenden Einfluss haben, wie das neue Jerusalem ist zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses wird vollkommener oder unvollkommener sein, je nachdem wie die Menschen mitarbeiten. Aber die soratischen Wesenheiten sind eben genau die, die sagen: Ja, aber die hat doch schon einen Vollkommenheitsgrad erreicht, der ist gigantisch. Mit Hilfe des Menschen werden wir das noch ein bisschen weiterentwickeln, aber wir werden nicht das Risiko auf uns nehmen, dass das alles zerstört werden kann im Grunde oder scheitern kann. Das heißt, sie haben Angst davor, dass außerhalb der Gottheit ein freies geistiges Wesen entstehen könnte, weil damit ist eben immer das Risiko des Scheiterns verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7941 Starre Perfektion gegen lebendige Weltenfolge: Der kosmische Rang der Formgeister 02:19:01] ===&lt;br /&gt;
Und darum haben sie die heftigste Opposition gegen die Gottheit selbst, die die Freiheit nicht nur zulässt, sondern alles in die Wege geleitet hat, dass sie zustande kommt. Und darum ist diese erbitterte Gegnerschaft dieser soratischen Wesenheiten, die sozusagen ja eigentlich diese Gottheit, die das zulässt, die Möglichkeit des Scheiterns, also für das Schlimmste und Böseste überhaupt halten, was es nur geben kann. Es ist einmal interessant, das aus der Perspektive zu betrachten. Das ist jetzt kein Relativieren des Guten und des Bösen, aber man sieht, wie unterschiedlich das Wesenheiten sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine, die hohe göttliche Quelle, die natürlich noch viel höher ist als die soratischen Wesenheiten. Sie sind ja vergleichsweise trotzdem kleine Würstchen, wenn ich das so sage. Sie sind ja nur Geister der Form, entartete Geister der Form im Grunde, das sind sie ihrem Wesen nach. Also kleine Schöpfergötter. Aber diese kleinen Schöpfergötter sagen jetzt, die müssen verrückt geworden sein da oben, die lassen das zu, dass der Wurm Mensch da jetzt im Grunde alles ruinieren kann, wenn er nicht aus Freiheit im Sinne des Göttlichen arbeitet. Und das heißt, dass Freiheit etwas dazu bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wollen sie nicht riskieren. Sie sagen, die Schöpfung ist eigentlich reich genug. Wir müssen schauen, dass wir möglichst schnell da wegkommen aus diesem Weg, den diese Gottheit da oben eingeschlagen hat. Die sind ja sozusagen verrückt geworden, das den Menschen in die Hand zu legen, welche Zukunft aus dem herauskommt. Das kann alles scheitern, und es ist schon so viel gelungen, und das wäre alles verloren. Im Grunde, wenn der Mensch scheitert, ist die ganze Entwicklungskette vom alten Saturn bis hin zum neuen Vulkanzustand – der sozusagen jetzt die höhere Metamorphose des alten Saturns ist – die ganze Entwicklung wäre gescheitert im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich, die Gottheit könnte von vorn wieder anfangen. Abseits davon es auf irgendeine Art wieder neu probieren. Aber das muss man sich einmal vorstellen. Und der Mensch ist da sozusagen das Zünglein an der Waage drinnen. Auch wenn es ganz klein ist, was wir noch tun können, aber wir sind entscheidend dafür, ob es im Sinne der Gottheit läuft oder ob es zerstört wird im Grunde. Und das ist es im Grunde, was diese soratischen Wesenheiten verhindern wollen. Und es kommt ja nicht in Frage, dass da unten ein freies geistiges Wesen entsteht, sondern: Wir wollen alles das, was jetzt erreicht ist, bewahren und dann weiterbauen an dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenigstens wir als Geister der Form wissen doch mehr Bescheid als der Mensch da unten. Also wenn schon, bestimmen wir dann, was da weitergeht. Obwohl sie dann eigentlich nicht mehr wirklich sich abkoppeln von der großen Schöpferquelle, aber sie haben genug Potenzial, noch einiges zu tun. Also sie haben viel mitbekommen. Und es würde ihnen sozusagen genügen – das wäre ihr Ideal –, das, was jetzt ist, perfekt in dem Sinn zu machen, dass halt wirklich eine perfekte, aber nicht entwicklungsfähige Welt entsteht. Das würde ihnen reichen, das wäre das Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was jetzt sozusagen mit der Erdentwicklung erreicht ist, das könnten sie in Wahrheit nicht mehr höher entwickeln. Das Potenzial hätten sie nicht. Aber das wäre immerhin, wenn man jetzt die Fehlerhaftigkeit des Menschen ausmerzt – und das heißt ihm seine Freiheit nimmt, weil, ihr wisst noch, Ausspruch aus Goethes Faust: „Es irrt der Mensch, solang er strebt.“ Also das heißt, er macht Fehler um Fehler. Wenn man wenigstens diese Fehlerquelle ausschaltet, dann hätte man zumindest eine einigermaßen perfekte Schöpfung. Die kann sich zwar nicht weiterentwickeln, aber so wie sie ist, ist sie dann eigentlich prächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit könnten die soratischen Wesenheiten gut leben. Damit wollen sie leben im Grunde. Das ist eben nicht der Weg, der uns ermöglicht ist durch die Gottheit, der etwas viel, viel Größeres noch schaffen kann, was mehr ist als eine perfekte Welt, sondern wo letztlich der Weg bereitet ist, immer wieder neue Welten zu schaffen, die auf dem Wege zur Vollkommenheit sind, aber niemals in dem vollkommenen Zustand erstarren werden. Sondern wenn sie dort angelangt sind, sozusagen, wenn sie am Sprung zu dieser Vollkommenheit sind, dann lösen sie sich auf und es wird eine neue, noch höhere Welt geschaffen, die noch reicher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg ist den soratischen Wesenheiten verschlossen, aber sie würden sich begnügen sozusagen mit der einen, relativ vollkommenen Welt. Ich sage jetzt relativ vollkommen, weil sie ist in gewisser Weise vollkommen, aber sie sieht nicht, dass es immer wieder neue, andere, auch vollkommene Welten geben kann. Wieder als letzten Moment, und dann ist Zeit, es aufzulösen. Und ja, ihr seht, ich stottere jetzt herum, weil es ist einfach so groß, diese Dimension. Weil man sich – ich kann es nur noch einmal wiederholen – nicht vorstellen kann, wie reichhaltig schon die nächste Verkörperung unserer Erde, das neue Jerusalem, der neue Jupiter sein wird, verglichen mit dem, was heute ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prächtigste der Erde, was wir haben, ist nichts gegen das, was dann sein wird. Und das wird nichts gegenüber dem sein, was dann auf der neuen Venus sein wird. Und das ist nichts gegenüber dem, was auf dem Vulkan-Dasein dann ist. Und dann fängt es überhaupt erst richtig an. Und dann geht es überhaupt erst richtig los. Abseits davon, nicht danach, sondern abseits davon. Und dort ist der Mensch berufen oder hat dann dieselben Kräfte oder die vergleichbaren Kräfte – nur halt eben trotzdem ganz anders von der Art des Umgehens damit –, die einerseits die Geister der Form, die regulären, haben, die Elohim, die aber andererseits auch die soratischen Wesenheiten haben auf andere Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die stehen alle auf dem Niveau der Geister der Form. Und genau auf dem geistigen Niveau werden wir stehen, wenn wir die ganzen sieben Stufen durch sind. Und dann haben wir die Aufgabe, die während der Erdenschöpfung die Elohim hatten. Dann sind wir so weit, dass wir wirklich in kosmischen Dimensionen gestaltend wirken, und das wird dann noch ganz anders werden, als es jetzt ist. Das ist sinnlos, sich das vorstellen zu wollen, wie das sein könnte. Das ist also wirklich jenseits unseres Fassungsvermögens, es ist ja selbst das, was auf den zukünftigen Stufen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde nur insofern auch zu beschreiben und zu erfassen, insofern es karmische Folge im Grunde von dem ist, was in der Vergangenheit passiert ist. Man kann auf das neue Jerusalem deswegen vorblicken, weil da ist sehr viel drin, wird sich sehr viel an Karma erfüllen von dem, was auf dem alten Mond war. Dem ist die Erde vorangegangen, jetzt stehen wir in der Mitte, Erde, und das neue Jerusalem ist in gewisser Weise die karmische Erfüllung des Mondendaseins und hebt es auf eine höhere Ebene. Das wird drinnen sein dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=8947 Die zehnte Hierarchie: Todesüberwindung, Schöpferliebe und die kosmische Menschheitsverantwortung 02:29:07] ===&lt;br /&gt;
Und dann in der nächsten Stufe wird die alte Sonne verwandelt zur neuen Venus, zum neuen Venuszustand. Und da wird erst recht dann der Name Venus – Planet der Liebe, Kosmos der Liebe –, das wird dort noch eine ganz andere Dimension. Dann wird es schon eine große Rolle spielen auf dem neuen Jupiter, auf dem neuen Jerusalem, aber dort noch mehr. Und erst recht dann auf dem Vulkanzustand. Und es wird immer mehr in dem bestehen, dass aus jedem Wesen, aus jedem Wesen diese schöpferische Liebe ausstrahlt, diese Lebenskraft ausstrahlt, die mit dem Ich verbunden ist, mit dem menschlichen Ich verbunden ist, weil das menschliche Ich mit dem Christus verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann strömt wirkliche Lebenskraft aus. Und die Lebenskraft ist eigentlich das ganz Wichtige, alles gestaltend wirkt, lebendig gestaltet. Jeder Kosmos, jede Welt entsteht aus dem Lebendigen heraus. Also im Grunde ist daher immer die Frage: die Entstehung des Lebens, wie ist es entstanden? Eigentlich ist es ein Absterbeprozess, paradoxerweise. Das Urlebendige stirbt hinein in immer zähere Formen. Und dann sehen wir auch immer komplexere Lebewesen entstehen, und das Leben sprießt auf, aber eigentlich ist das ein Todesprozess in Wahrheit, wenn man es so ganz genau nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je höher was entwickelt ist – sei es bei den Pflanzen, sei es bei den Tieren, sei es beim Menschen: der Mensch, die Menschen als alle, die tragen am meisten den Tod in sich, in ihrem Wesen. Darum können wir auch unser Ich-Bewusstsein entwickeln. Bei den Tieren streift es bei den höchsten Tieren so knapp heran irgendwo. Ich habe schon gesprochen über Delfine und dergleichen, da ist so ein Hauch davon. Aber beim Menschen ist es am meisten. Aber der Preis dafür ist, dass wir das höchstentwickelte Lebewesen sind. Das denkt man halt, oder hat man langsam gesagt: „die Krone der Schöpfung“. Ich meine, jedes Tier ist hochentwickelt in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Pflanzen sind hochentwickelt, das ist es nicht. Aber was uns besonders auszeichnet: Wir tragen den Tod am stärksten in uns. Der bringt uns das Bewusstsein. Das heißt, wir müssen dem Tod in uns sehr dankbar sein. Und der führt uns zur Freiheit hin. Und aus dem aber die Möglichkeit, dann Schritt für Schritt zu lernen, einmal an einer ganz großen Schöpfung mitzuarbeiten als Hauptverantwortliche mit der Gottheit zusammen, unmittelbar. Also das heißt, so etwas zu tun, was bei der Erdenschöpfung war in dem Zusammenwirken der Elohim mit dem Christus, der durch sie wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch nicht zufällig, dass da gerade der Christus durch die Elohim durchwirkt. So wird es dann sein, dass wir gemeinsam mit der Gottheit, mit dem Christus... Wir sind dann die Elohim – werden sie dann nicht heißen, man kann sie dann immer noch Geister der Form nennen, aber sie werden anders sein als die Elohim jetzt, weil eben die Elohim es nicht aus der Freiheit heraus tun. Und bei der Menschheit wird es einmal so sein, dass der Mensch in kosmisch schaffender Dimension mitverantwortlich ist für die Schöpfung. Mitverantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim, die die Erde geschaffen haben, haben im Grunde das ausgeführt, was sie von der Gottheit zugeströmt bekommen haben. Wir strömen dann, wenn es gut geht, etwas entgegen. Und damit sind Welten möglich, die wirklich absolut jenseits jedes Vorstellungsvermögens für uns heute sind, weil das gilt ja wirklich schon für das neue Jerusalem usw. Aber was dann ist, wo wir überhaupt noch nicht hinschauen können, weil dann ja auch so eine große Freiheit herrscht, dass da karmisch nichts mehr mitgeht. Alles Karma, alles Weltenkarma ist aufgelöst dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es wirklich ein kompletter Neuanfang. Aber mit den Erfahrungen, die wir gemacht haben, die die anderen geistigen Wesen gemacht haben, weil es wird auch noch jetzt während der Stufen, die wir irgendwie überblicken können, wird es auf den Weg kommen, dass andere Wesenheiten der Freiheit teilhaftig werden. Also erstens einmal die geistigen Wesenheiten, die uns folgen, die man daher tatsächlich auch als Menschen bezeichnen kann – und zwar in einer Kategorie, so wie man sagt Engel, sagt man, meint damit die Engel, die Erzengel, die Urengel –, so werden sich neue geistige Wesenheiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, auf dem neuen Jerusalem wird es neue Ich-Wesen geben, und die kann man als Menschen bezeichnen. Und wir werden eine Stufe weiter sein, aber wir werden auch Menschen sein, aber Menschen sozusagen dann schon einer höheren Stufe, die zu den neuen Menschen dort auf dem neuen Jerusalem im gleichen Verhältnis stehen wie jetzt unsere führenden Engel zu uns hier unten. Und wir werden tatsächlich dann auch solche Aufgaben haben in ähnlicher Weise. Nur die fangen schon gleich von Anfang an mit einer höheren Stufe der Freiheit an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind jetzt, wie wir hier auf der Erde sind, die Vorkämpfer dieses Prinzips. Und wie gut wir da jetzt vorarbeiten, wird entscheidend dafür sein, wie schnell und wie stark diese Menschen des neuen Jerusalems ihre Freiheit entwickeln können. Natürlich, wir werden weiter wachsen und trotzdem immer eine Stufe höher sein. Aber sie werden sich trotzdem ganz anders entwickeln können als wir jetzt auf der Erde. Und Rudolf Steiner spricht ja davon, dass in der Zukunft eine neue, ganz neue Hierarchiestufe entsteht, die mit uns Menschen beginnt und die umfassen wird drei Arten, drei Stufen des Menschseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es über uns gibt die Engel, die Erzengel und die Urengel, so wird es auf dem neuen Jerusalem, auf der neuen Venus und auf dem Vulkanzustand drei verschiedene Stufen von geistigen Menschenwesen geben. Also das heißt, die ganze Hierarchiewelt wird anders werden dadurch. Und es ist eben nicht so, dass wir einfach jetzt: Na ja, jetzt gehen wir die nächste Stufe, dann sind wir Engel. Wir sind vergleichbar, wir haben eine vergleichbare Stufe wie die Engelwesenheiten, aber wir werden in vielem ganz anders sein als sie, eben vor allem in dem, dass wir die Freiheit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann werden wir eine Stufe erreichen auf der neuen Venus, wo wir vergleichbar sind den Erzengelwesenheiten, aber von Haus aus, aus der Freiheit heraus. Von Anfang an. Und dann sogar wie die Urengel, aus der Freiheit heraus. Drei Stufen des Menschlichen. Das heißt, das, was wir heute sind, ist die Vorübung dazu im Grunde. Das heißt, dass wir uns wirklich in die Hierarchien eingliedern, als eine ganz neue Dreiergruppe fängt es an im neuen Jerusalem, neue Venus, Vulkanzustand. Das heißt, das ganze Gefüge der Hierarchie entwickelt sich auch weiter damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, das war genug für heute. Es ist ein bisschen eine Perspektive, wo wir hingehen, aber auch als eine Perspektive, was an Widerständen da ist. Ich weiß, jetzt habe ich noch immer nicht das alles erzählt, was ich erzählen wollte. Es macht aber gar nichts. Es sind eh nur äußere, trockene Fakten. Aber was wir heute wenigstens gesehen haben: Es ist die Herausforderung da mit den soratischen Kräften, die sind der Kern eigentlich, um den es geht, und die gehen in den Schritten von 666 Jahrenund da wird ihr Eingriff immer intensiver, die Herausforderung immer intensiver werden. Das müssen wir sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müssen wir durchaus bis zum Ende der Zeit, wo wir uns auf Erden inkarnieren, mit dem müssen wir rechnen, dass das da stärker wird. Aber es wird im gleichen Maße, und hoffentlich sogar ein bisschen stärker, auch sich die Kraft des Menschen entwickeln. Also wir können durch unsere Freiheit, indem wir uns mit der Christuskraft verbinden, und es geht gar nicht anders… Das freie Ich ist untrennbar mit dem Christus verbunden und er untrennbar mit uns. Es lebt ein Teil der Christuskraft in uns. Aber nicht so, dass er uns in der Freiheit behindert, sondern ganz im Gegenteil, indem er unsere Impulse aufnimmt und zu seinen eigenen macht, sie mitnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da kann einem schon fast schwindelig werden, wenn man denkt, welche Verantwortung man damit trägt. Das sollte jedem bewusst sein, der überhaupt bewusst geistig streben will, dass es darum geht. Es geht nicht darum: Ich will halt die geistige Welt kennenlernen, damit ich mich besser zurechtfinde oder so, oder ich will eh recht nett sein, sondern es ist wirklich Mitverantwortung für die Weltentwicklung. Und das heißt, alles, was wir im geistigen Streben tun, hat mit dieser Verantwortung zu tun. Deswegen sollte man jetzt nicht gleich wieder einknicken: O Gott, wer soll das tragen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können. Wir können. Wir müssen nur immer wieder halt geistig uns aufrichten. Dann sind wir die Achse, die durchgeht. Und wir sind zugleich das, was die soratischen Kräfte zurückhalten kann. Und was die Widersacherkräfte – also die nicht-soratischen kommen einmal nicht mehr heran, das heißt, die werden in jedem Fall ausscheiden, die gehen einen anderen Weg. Das heißt, sie werden ihren Kosmos bauen, wie auch immer er sein wird, der wird mit unserem dann nichts mehr zu tun haben, es trennt sich. Und er wird eben auch mit der Gottheit als solcher nicht mehr in Verbindung stehen. Es ist also wirklich wie eine, na ja, Separatwelt, die davonzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf der anderen Seite steht die Perspektive zu größeren, reicheren Welten, die unvorstellbar sind, aber die kommen werden, wenn wir nicht scheitern. Wenn wir scheitern, dann läuft es eher in die soratische Richtung und es läuft in das halt – die perfekte Schöpfung, und das ist es. Das ist zu wenig. Es ist zu wenig. Es ist so wie bei großen Meistern, die Bilder malen. Es sind sicher nicht alle gleich gut, aber es gibt ein paar, wo man nicht sagen könnte: Ist das jetzt das perfekte Bild oder dieses oder jenes? Sie sind alle großartig und trotzdem nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Reichtum, um den geht es. Und die soratischen Wesenheiten sind froh, wenn sie das eine Meisterwerk haben. Das verehren sie sozusagen, und das reicht ihnen. Das ist perfekt genug. Und perfekt heißt in dem Fall: Noch ein Strichlein – wenn ich jetzt bei dem Bild, vom Bild bleiben darf –, wenn ich noch ein Strichlein dazu mache, kann es eigentlich nur mehr schlechter werden. Bis irgendwann ist es fertig und so ist es perfekt. Selbst bei unvollendeten Bildern kann das der Fall sein. Wenn er jetzt nur das letzte weiße Fleckerl zugemalt hätte, wäre es das nicht… Es ist was freigeblieben, und das ist vielleicht dann das Perfekte. Und jeder Strich mehr würde es schon wieder kaputt machen. Ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir es gut sein für heute. Ich danke euch fürs Dabeisein. Ich danke euch im Livestream fürs Dabeisein. Ich hoffe und denke, es hat alles funktioniert. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-08-31T20:14:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Einleitung und 49. Wochespruch 00:00:42 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:204.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ|thumb|204. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 12. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/u5ponwxovymbs5appq9zf/204.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=l3ef7tvim7yi0anr3eo6yudox&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 204. Vortrags vom 12. März 2024 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=42 Einleitung und 49. Wochespruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
So, meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 204. Folge zur Apokalypse und dazu zum Einstieg der 49. Wochenspruch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Gedankenklarheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkend eigenen Geistes Wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In finstern Winternächten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und neigt dem nahen Weltentage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Innern Hoffnungsstrahlen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Das war jetzt ein bisschen holprig, ich lese gleich noch einmal. Ich verstehe es aber nicht, wenn ich das so lese. Also, noch einmal.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Gedankenklarheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkend eigenen Geistes Wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In finstern Winternächten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und neigt dem nahen Weltentage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Innern Hoffnungsstrahlen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also, man fühlt selber oder kann fühlen, unser Ich fühlt, also Gedankenklarheit, und in dieser Gedankenklarheit fühlen wir das Weltensein. Dem wenden wir uns zu, wirklich der Welt draußen, und gedenkend unseres eigenen Geisteswachsens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gerade in der Weihnachtszeit, in der Winterzeit ganz besonders ausreifen kann. Natürlich sammeln wir es das ganze Jahr über, aber in der Winterzeit können wir ganz bei sich sein, bei uns selber sein. Und da vertieft sich dieses, also dieses bewusste Ergreifen auch des Geistigen. Und jetzt neigen wir uns also zu dem nahen Weltentag. Also eben, wenn jetzt wieder die Sinneswelt so ganz zu erstrahlen beginnt im Licht. Im Winter ist es halt ein bisschen gedämpfter. Die Lichtzeit ist kurz, die äußere Lichtzeit ist kurz, dafür sind die Nächte lang. Dafür sind wir gerade in den Nächten halt lang auch in der geistigen Welt irgendwo. Wir sind ja jede Nächte, auch wenn wir nichts wissen davon vielleicht oder nichts mitnehmen ins Tagesbewusstsein, aber wir sind es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spielt sich auch wirklich sehr viel in den Nächten ab, dann gerade. Also namentlich in den heiligen 13 Nächten spielt sich sehr viel in unserem Inneren diesbezüglich ab, auch wenn wir es nicht mitkriegen. Es spielt sich auch ab bei Menschen, die sich jetzt nicht so intensiv mit geistigen Dingen beschäftigen. So ganz entkommen sie dem Geistigen trotzdem nicht. Es ist da. Wir könnten ja ohne das gar nicht existieren. Und wir leben eben sehr stark in der Winterzeit da drinnen. Oder es lebt in uns besonders stark eigentlich da drinnen. Und jetzt können wir uns erhoffen, dass wir etwas aber von diesem Geistigen ins Bewusstsein mitnehmen und mit dem gegenübertreten, was uns jetzt von außen entgegenkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir müssen halt immer, auch wenn wir das Geistige der Welt um uns beobachten wollen oder erfühlen wollen, wie auch immer, müssen wir etwas aus unserem Inneren dem entgegenbringen. Wenn wir nichts oder wenig entgegenbringen, dann nehmen wir auch wenig mit aus der Welt draußen. Die ist voll geistig. Es brodelt, auf Wienerisch gesagt, es wurlt. Es bewegt sich sehr lebendig, sagen wir mal so, wurlt heißt so, lebendig sich bewegen. Das ist da, aber wenn wir nicht eine entsprechende Kraft entgegenschicken, gehen wir ziemlich achtlos an dem vorbei. Es wirkt natürlich trotzdem etwas in uns herein, aber wir können viel mehr davon erfahren und bewusst ergreifen, wenn wir gerade in der Winterzeit unser Bewusstsein geschult haben, gelernt haben aus dem wachen Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=301 Vom Traumbewusstsein zur aktiven Schau: Die moderne Imagination 00:05:01] ===&lt;br /&gt;
Also aus dem Bewusstsein, wo wir ganz bei uns sind. Da ist im Winter die beste Zeit dazu, ganz zu sich selbst zu kommen, während wir im Hochsommer eben ganz draußen sind. Und das kann dazu führen, dass wir eigentlich ganz wegkommen von uns, dass wir hinausscweben, wir liegen am Strand in der Sonne und sind irgendwo da draußen. Es plätschert um uns das Meer, es saust leise der Wind darüber und wir sind eigentlich ganz weg. Kann ja sein, durchaus. Also da werden wir hinausgezogen. Aber dann mehr in die sinnliche Welt. Und da kriegen wir aber dann nicht so viel mit von der geistigen Welt, die dahintersteckt. Da müssen wir wirklich auch mit unserem Ich dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kann im Sommer sehr leicht sein, dass das ziemlich davonzischt. Das Astralische ist noch irgendwo so halb verbunden, aber auch ein bisschen gelockert. Und das fühlt sich sehr wohl vielleicht, wenn da das Meer so rauscht. Es ist ja schön auch. Aber wenn wir erkennen wollen, was da für Kräfte drinnen leben, wenn wir die Anregung des Meeres auch haben wollen – also gerade das Meer kann unheimlich stark Imaginationen anregen, aber dazu müssen wir trotzdem etwas entgegenbringen. Also so auf die alte Art, dass wir im Traum verloren hinausgehen und dann in die Imaginationen kommen, das passiert heute eigentlich immer weniger. Und wäre auch nicht das Gesunde, wenn es so ganz von selber passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wenn wir mit unserem Ich dabei sein wollen, dann muss unser Ich tätig werden. Also das heißt, wir müssen die Imaginationen, die sich uns entgegenbewegen, müssen wir ergreifen, formen, selber eigentlich in unserem Bewusstsein dann malen. Aber wir malen nicht irgendwas, nicht irgendwas x-beliebiges, sondern wirklich das, was uns geistig entgegenkommt. Ich habe ja öfter schon mal die Frage gestellt, zum Beispiel, wie schaut ein Engel aus? Und man könnte genauso fragen, wie schaut ein Elementarwesen aus? Die schauen alle gar nicht aus, wenn man es ganz genau nimmt, weil es keine sinnlich erfahrbaren Wesen sind. Und in all unseren Vorstellungsbildern sind immer sinnliche Elemente drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn wir sie wahrnehmen wollen, ist immer zuerst die Berührung da, das Spüren. Das kann manchmal sehr deutlich sein. Man weiß, da ist etwas. Man hat sogar den Eindruck: Ich weiß, was das ist, aber ich kann es noch nicht sagen. Nicht einmal mir selber, aber ich weiß es eigentlich. Und habe es aber trotzdem noch nicht in meinem Oberbewusstsein. Und dann muss ich anfangen, selber zu malen, sozusagen. Das ist nämlich wirklich ein guter Weg, auch zu einer Imagination zu kommen, das im Bewusstsein in ein Bild zu verwandeln, in ein symbolisches Bild, wie auch immer. Man merkt dem Bild dann an, dass es nicht einfach eins zu eins etwas Äußeres abbildet, weil es das so in der äußeren Welt gar nicht gibt, aber man malt etwas trotzdem mit den Stilmitteln des Sinnlichen, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den alten Hellsehern war es eben so, dass das ganz automatisch so passierte, dass sich das umsetzte in ein traumartiges Bild, aber doch sehr detailliert, doch sehr wach. Ein Traumbild, das im Wachen erlebt wird, aber eben nicht ein willkürliches Traumbild ist. Wobei kein Traumbild wirklich ganz willkürlich ist, aber es ist immer die Frage, ob es sich auf die geistige Außenwelt bezieht oder ob es sich einfach auf das bezieht, was in unserem Organismus vorgeht. Also die meisten Traumbilder, die wir normalerweise haben, hängen damit zusammen, dass Bilder aufsteigen, die etwas wiedergeben, was sich in unserem Organismus tut. Das können die wunderschönsten Bilder sein. Manchmal können es auch schaurige Bilder sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Kopfschmerzen hat, glaubt man, man ist in einer finsteren, engen Höhle, mit Spinnweben verhangen, da krabbelt alles Mögliche herum. Und dann wacht man auf und hat Kopfschmerzen. Und das kleidet sich im Bild. Aber wenn ich mich wohlfühle, kann ich auch eine Kuppelhalle erleben, strahlend, sonnendurchflutet, mit den herrlichsten Gemälden, wo die Engel flattern. Kann auch sein, je nachdem. Aber das sind dann Bilder, die eben mit unserem Organismus zu tun haben. Und beim wirklichen Hellsehen geht es ja vor allem darum, auch die geistige Umwelt, die geistige Außenwelt, wenn man so will, zu sehen. Wobei Innen und Außen auch ein sehr relativer Begriff ist, weil die übersinnliche Welt ist nicht räumlich eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=620 Jenseits von Raum und Zeit: Gesetzmäßigkeit und Erkenntnisklarheit im Schauen 00:10:20] ===&lt;br /&gt;
Also alles, was wir ins Räumliche übersetzen – selbst wenn wir sagen, die Sphäre der Engel reicht bis zur Mondensphäre, da leben sie –, dann darf man sich aber nicht vorstellen, dass da jetzt irgendwelche menschenartigen Wesen mit Flügeln in dem Bereich im Raum herumflattern. Das darf man sich nicht so vorstellen, sondern es ist nur so, dass, wenn man sich auf die Mondensphäre konzentriert, also ausgehend vom Mond und von der Bewegung des Mondes vor allem, dann kann man sagen, dass das uns einen Eindruck geben kann oder einen Anstoß geben kann, uns mit dem Weltbereich der Engel zu verbinden. Aber Weltbereiche eben nicht in einem räumlichen, sondern in einem außerräumlichen Sinne in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das wirkliche Geistige, das höhere Geistige, ist jenseits von Raum und Zeit in gewisser Weise. Auch jenseits der Zeit in gewisser Weise. Das kann man sich so schwer vorstellen. Aber auch das kann man in sinnliche Bilder umwandeln in gewisser Weise. So wie es beim Parzival – wir haben vorher gerade gesprochen, im Vorgespräch irgendwo, wie wir uns unterhalten haben – da heißt es ja so schön: „Zum Raum wird hier die Zeit.“ Das heißt, wenn wir in eine Imagination gehen, egal in welche Imagination wir gehen, dann gehen wir auch dort hinein, wo wir uns in der Zeit bewegen können. Das heißt, wir sehen dort Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft zusammen, schauen wir zusammen in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders natürlich die Vergangenheit als die Zukunft. Die Zukunft ist das Feld der vielen, vielen Möglichkeiten. In der Vergangenheit das, was in gewisser Weise gestorben ist in Wahrheit. Und die Zukunft ist das, was möglich ist, wenn wir jetzt in der Gegenwart einen Entschluss fassen, tätig werden. Und natürlich die anderen geistigen Wesen auch tätig werden. Und Zeit hängt ja überhaupt zusammen mit der unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeit der geistigen Wesenheiten. Die gibt es in jedem Feld, schon bei uns Menschen fängt es an. Manche sind schon weiterentwickelt, sind schon voraus, andere sind nur ein bisschen hintennach, wobei das jetzt gar nichts Abwertendes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist für die ganze Menschheitsentwicklung notwendig, zum Beispiel, dass alte Fähigkeiten, die der Mensch, der schon weit voraus ist, alle schon verloren hat, in Wahrheit. Weil man kann das nicht so eins zu eins mitnehmen, man muss was Altes verlieren, um es vielleicht auf neue, höhere Art wiederzugewinnen. Aber es ist eben dann anders. Also zum Beispiel, wenn ich im modernen Sinn imaginativ schauen will, dann ist das nicht mehr wie ein altes Hellsehen. Das hat einen ganz anderen Charakter und wir müssen viel aktiver, viel bewusster dabei beteiligt sein. Und dann kann es auch dieselbe Klarheit bekommen, die wir im streng logischen Denken drinnen haben. Da wissen wir, wie das zusammenhängt. Da können wir logisch alles verfolgen, wie das zusammenhängt, und wir sind uns bei jedem Schritt bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=844 Das luziferische Erbe: Entwicklung des Ich-Bewusstseins und der Meditation 00:14:04] ===&lt;br /&gt;
Das alte Hellsehen war im Grunde so, dass wie ein Traumbild eben von selbst das Bild aufgestiegen ist. Und dann hat man unter Umständen zunächst gar nicht so genau sagen können, was es ist. Ja, es erscheint vielleicht eine engelartige Gestalt, es ist aber keineswegs klar, von wo der herkommt. Also ob das jetzt durchaus luziferische Engel sein können, waren es auch großteils. Also gerade beim alten Hellsehen waren es vielfach luziferische Engelwesenheiten, die erschienen sind. Und zwischendurch einmal eine reguläre auch, aber die überwiegende Zahl waren luziferische Engelwesenheiten und denen haben wir viel zu verdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Luzifer hat ja viel Gutes gebracht. Wir hätten unser ganzes Seelenleben, nämlich das spezifisch menschliche Seelenleben, das ja eben ganz anders ist als das der regulären Engel, das hätten wir nicht bekommen, wenn wir nicht in enger Verbindung gestanden wären mit den luziferischen Wesenheiten. Das ist eine Gabe Luzifers. Ja, es führt letztlich dazu, dass wir ein Ego entwickeln, ja, dass wir Egoisten werden, was wir aber als Menschen auch sein müssen bis zu einem gewissen Grad. Wir sollen es nur nicht einseitig sein, sondern es geht darum, dass wir das als Basis nehmen. Das brauchen wir. Wir hätten sonst unser ganzes reiches Innenleben eigentlich nicht. Das habe ich ja schon erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Engel haben dieses Innenleben in der Art, wie wir es haben, nicht. Wenn sie in sich hineinschauen – ist schon wieder ein räumlicher Begriff, der eigentlich nicht stimmt –, aber wenn sie sich selbst zuwenden, sagen wir es einmal so, dann kommt Geisterfüllung von oben. Und dann spüren sie alles, nur nicht sich selbst. Also ihr Ich-Bewusstsein ist dann eigentlich ganz ausgelöscht. Sondern es ist die Geisterfüllung von oben. Sie nehmen das wahr, was durch die ganze Kette der Hierarchien oder der ganzen Pyramide der Hierarchien, wie man es nennen will, zu ihnen herunterströmt von der Gottheit. Das nehmen sie wahr, und aus dem entwickeln sie Willensimpulse, etwas zu tun für die Welt, heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann erst, wenn sie ins Tun gehen, tätig werden, dann erleben sie an dem, wie sie die Welt verändern durch ihr Tun, an dem erleben sie sich selbst. Dort erleben sie ihr Ich-Bewusstsein. Aber ein Engel könnte nicht sagen: Ja, ich gehe jetzt meditieren. Da braucht er nur, wenn er etwas Vergleichbares machen würde, dann geht er ja in sich, aber dann kommt Geisterfüllung von oben und er ist nicht mehr selber dabei. Wenn wir heute im modernen Sinn meditieren wollen, sollen, können, dann müssen wir ganz bei uns sein. Ganz wach bei uns. Also Meditationen, die man halb verträumt, sind keine Meditationen. Das bringt nichts. Also da muss man ganz bei sich auch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=844 Der Weg zur Inspiration: Bildverwandlung, Farbensphäre und karge Symbole 00:17:19] ===&lt;br /&gt;
Das ist eben die Kunst des neuen imaginativen Sehens als nächste Entwicklungsstufe, die kommt. Und in der stehen wir drinnen jetzt in dieser Entwicklungsstufe, auch wenn man es noch nicht so deutlich merkt. Aber auf das gehen wir zu, dass eben ein imaginatives Denken, dass die geistigen Hintergründe des Weltgeschehens wahrnehmen kann, aber wahrnehmen kann dadurch, dass wir sie, wie soll ich sagen, schauend ergreifen, ertasten, malen. Da tut man nicht einfach nur einer willkürlichen Fantasie nachgehen, sondern dann ist es ganz konkret, dass wir die geistige Welt erfahren und diese Erfahrung aber selber in ein Bild bringen. Ganz wach. Ganz wach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es natürlich heute auch noch Hellseher vom alten Schlage gibt, die halt noch diese traumartigen, halbbewussten Schauungen haben. Aber das ist nicht der Weg in die Zukunft. Tatsächlich ist es so, und Rudolf Steiner selber ist dafür ein ganz schlagendes Bild: Wenn man ein neues Schauen entwickeln will, muss man das alte Schauen überwinden. Und Rudolf Steiner selber war als Kind schon hellsichtig, und das war noch ein altes Hellsehen. Und das spiegelt sich aber noch wider in Schilderungen, in Mysteriendramen, zum Beispiel das Märchen vom Quellwunder. Das ist ganz deutlich ein Erlebnis, das er selber hatte, auch in einer ähnlichen Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist natürlich künstlerisch jetzt aus- und umgestaltet, aber es hat einen biografischen Hintergrund. Ich meine, wie im Grunde alles geistige Schauen bis zu einem gewissen Grad einen biografischen Hintergrund hat, inklusive aller Vorleben, die man hatte. Man schaut das oder kann das schauen, was mit der eigenen Aufgabe zu tun hat. Nichts anderes. Das, was einen geistig nichts angeht – nämlich deswegen nicht angeht, weil man einfach nicht bereit dafür ist noch und die geistige Welt ist unheimlich reich –, gewisse Dinge haben eng oder weniger eng mit einem zu tun und manche Dinge zunächst noch gar nicht. Es wäre ein Irrtum zu glauben, der Geistesforscher, ein Hellseher, der kann alles schauen, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So einfach ist das nicht, sondern es hängt mit der ganz spezifischen Aufgabe zusammen, die er sich vorgenommen hat für dieses Leben. Es funktioniert nicht nur aus bloßer Neugierde oder aus bloßem Interesse, sondern man muss bereit dazu sein. Das ist ganz wichtig und es muss auch dann ein Impuls sein, der eine gewisse Wirkung in die Welt bringt. Es ist nicht mehr Selbstzweck. Also sozusagen schauen in die geistige Welt – ich sage es jetzt ganz bewusst – aus Neugierde, das funktioniert nicht. Da kann man durchaus auch was schauen, aber dann sind es luziferische Bilder, die dann heute völlig ungesund sind. Weil da gaukelt uns dann der Luzifer im Grunde halt vor, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er macht es uns schmackhaft mit den schönsten Bildern und leitet uns damit aber auf völlige Abwege. Aber wir fühlen uns unheimlich wohl, bis wir halt dann merken plötzlich: Ups, da ist jetzt der Abgrund. Aber da ist es dann schon sehr spät, das zu merken. Also darum ist heute wichtig der Schritt, bewusst dabei zu sein. Und dann is die Klarheit im imaginativen Schauen, im lebendig gestaltenden imaginativen Schauen, so klar, wie sie nur sonst sein kann in der Mathematik. Dass zwei und zwei vier ist, zumindest im normalen Zahlensystem, das kann man durchschauen. Ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kannst du nicht drübergehen, dass jemand sagt, zwei und zwei ist fünf, wäre mir lieber. Wenn es ums Geld geht, das man kriegt, ist das wahrscheinlich der Fall, aber das funktioniert nicht. Man ist an die Gesetzmäßigkeiten der Welt gebunden. Und die Gesetzmäßigkeiten der Welt sind nichts anderes als die Taten der geistigen Wesenheiten, die diese Welt beständig ordnen, geordnet haben, aber beständig auch weiter ordnen. Die drückt sich darin aus. Und diese Gesetzmäßigkeit, die ergreifen wir sozusagen mit unserem modernen, imaginativen Schauen. Und darum ist oft auch wirklich das Gefühl da: Ich spüre, da sind geistige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, das ist der nächste Schritt, ich weiß eigentlich sicher, dass sie da sind, ich weiß eigentlich auch, wie sie sind, aber ich kann es noch nicht sagen. Und mit der Zeit kommt dann aus dem Erleben, aus dem Nacherleben durchaus auch heraus, dass ich es in ein imaginatives Bild wirklich gestalten kann. Und dann wird es mir auf einmal klar. Indem ich das Bild gestalte, wird mir klar, was ich da eigentlich schon vorher wahrgenommen habe, ohne es noch zu schauen in Wahrheit, ohne es erst recht zu verstehen. Weil ich muss wirklich dann voll verstehen, was ich da schaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn ich es jetzt einmal malen kann, das Bild, habe ich natürlich schon einen gewissen Eindruck, aber ein volles Verständnis kommt erst, wenn ich die nächste Stufe erreiche, die Inspiration. Die Inspiration, dass ich die erreiche – also Inspiration heißt so viel wie: Das Bild, das ich gemalt habe, fängt mir an, wirklich etwas zu erzählen. Im übertragenen Sinn, nehmt irgendein Gemälde von einem großen Meister her, nehmt an, ihr kennt das jetzt noch gar nicht, das ist neu für euch. Man geht heran, man sieht einmal, was alles drauf ist, und dann fragt man sich: Was wollte der Maler eigentlich da sagen mit dem Bild? Weil er will etwas sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch hinter jedem Gemälde steckt eigentlich eine Inspiration, und die ist das noch tiefere. Und was muss ich tun? Ich muss das Bild eigentlich auslöschen. Also gerade beim imaginativen Schauen ist das Wichtige, dass ich das Bild, das ich mir jetzt endlich einmal mühsam geschaffen habe – und das ist für den modernen Menschen, wenn er auf moderne Art imaginativ schauend wird, mühsam, das Bild aufzubauen. Es ist eben nicht so schnipp einfach da. Bis es so weit ist, das dauert. Es kann Stunden dauern, es kann Tage dauern, es kann Jahre dauern, es kann sogar Jahrzehnte dauern. Es kann durchaus sein, dass man in jungen Jahren ein entscheidendes Erlebnis hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stehe vor einer Blumenwiese oder was. So wie dort der Eindruck ist, wie dort die Blumen stehen, das berührt mich einfach ganz tief. Und das ist etwas, was ich nicht vergesse, was mich begleitet. Oder eine Sonnenaufgangsstimmung zum Beispiel. Ich kann mich immer noch an plastische Details erinnern, da waren wir von einer Fahrt nach Kärnten herunter. Wir hatten dort ein Seminar, und das hat schon in der Früh begonnen. Das heißt, ich bin rechtzeitig in der Früh weggefahren, dass ich noch rechtzeitig dort bin. Ich bin nämlich nicht am Vortag schon gefahren, sondern am selben Tag in der Früh. Ich glaube, ich bin um vier Uhr oder was aufgestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann habe ich auf der Fahrt erlebt, allmählich den Sonnenaufgang. Die Fahrt geht Richtung Süden, ich bin richtig mitgefahren mit dem Sonnenaufgang. Das hat wirklich eine gute Stunde gedauert, bis dann wirklich die Sonne hervorgetreten ist. Und wie die gemalt hat dann an den Wolkenfetzen, dabei war es eigentlich fast ein strahlend blauer Himmel, aber ganz leichte Dinge, und da waren Farbpaletten, also die unmöglichsten, die undenkbarsten Farbkombinationen, die es da gegeben hat, und die haben sich ununterbrochen lebendig entwickelt. Und also ein Eintauchen in die Farbenwelt, das hat was zu tun, in Wahrheit, da steckt sehr viel dahinter, da steckt die astrale Welt sehr stark dahinter, gerade besonders hinter den Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben, auch wenn wir sie sinnlich erleben, ist zwar nur ein Abglanz natürlich durch unser Sinnessystem, aber was abgeglänzt wird, ist eigentlich die astralische Welt. Das heißt also, auch wenn man dann Imaginationen sehr bunt malt, dann ist sehr viel Astralisches drinnen. Wenn stärker das höhere geistige Element drinnen ist, dann können sie sehr farblos – will ich nicht sagen –, aber dann tritt das Farbelement zurück, dann tritt mehr ein Formelement hinein, das sich bis in ein symbolisches Bild verwandeln lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann dann durchaus sein, dass die Schauung so geht, dass ich eigentlich jetzt kein reiches Bild sehe, aber es kommt schon durch die Inspiration, und die Inspiration hilft mir dabei, das in ein sehr karges, einfaches Symbol, in ein Zeichen vielleicht nur hineinzuverwandeln. Also ihr könnt vielleicht von den Widersachermächten, kann das sein, oder sonst was, das sich in ein Symbol kleidet. Also zum Beispiel so Wesenheiten wie die soratischen Wesenheiten, die könnte man nie in ein treffendes, imaginatives Bild verwandeln, das jetzt farbig ist, auch nicht einmal in ein Bild, das wirklich in erfassbare Gestalten sich kleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da weiß ich nicht, dass man irgendwelche dunklen Gestalten sieht. Mit den ahrimanischen Wesenheiten geht das sehr gut, mit den asurischen geht es auch noch irgendwie. Aber die soratischen Wesenheiten lassen sich eigentlich nur durch ein Formprinzip ausdrücken: dieses grausliche Bild mit dem Widerhaken drinnen. Es ist ein ganz einfaches Symbol, das sind im Grund ein paar Striche. Ich will es jetzt gar nicht zeigen. Du brauchst nur nachschlagen, brauchst auf AnthroWiki gehen, Sorat eingeben, dann seht ihr irgendwo den scheußlichen Widerhaken, der da drinnen ist. Und der hat tatsächlich, wenn man sich wirklich darauf einlässt, eine sehr unangenehme Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist das Bild, das dann geschaffen wird aus dem Erlebnis: Ich begegne soratischen Wesenheiten. Sie sind ja da, sie wirken in der Welt. Ist nicht die angenehmste Erfahrung ist in der Regel auch nicht eine Erfahrung, die man sehr bald macht. Da muss man schon relativ gut entwickelt sein, dass man das wirklich herankommt, dass man dieses Formprinzip als Erlebnis hat. Aber das ist auch keineswegs willkürlich. So wie unsere Buchstaben nicht ganz willkürlich entstanden sind. Sie sind dann natürlich vielfach umgeformt worden. Und da war es dann schon die menschliche Willkür vielfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und klar, bei den vielen Druckschriftarten zum Beispiel gibt es 100.000 Formmöglichkeiten, aber trotzdem muss ein A irgendwo als A erkennbar sein und ein B als B, wenn es jetzt um die lateinische Schrift geht. Aber ich kann mit der Fantasie jetzt alles Mögliche gestalten. Aber gerade bei diesen wirklichen Symbolen, die sehr karg sind, da gibt es eigentlich gar nicht viele Variationsmöglichkeiten, interessanterweise. Also jetzt den soratischen Widerhaken künstlerisch auszugestalten, bringt uns dem Verständnis der soratischen Wesenheiten nicht näher. Da hat man das Treffendste und Sicherste also in diesem ganz kargen Symbol im Grunde drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=1039 Die 666-Jahre-Rhythmen: Templerorden, Weltökonomie und moderne Kontrollmechanismen 00:17:19] ===&lt;br /&gt;
Ja, also das sind mal ein bisschen ein paar Splitter dazu wieder, aber ich will heute nicht endlos über das sprechen, weil sonst kommen wir nie dazu, was ich euch erzählen wollte, schon lange ein bisschen ausführlicher erzählen wollte: eben wie dieses Zusammenströmen der Mondenreligionen und der Sonnenreligion des Christus, wie das ausschaut und wie sich das aber auch im Äußeren historisch entwickelt hat, welche Impulse dazu notwendig waren und welche Impulse dabei eine Rolle gespielt haben. Und da haben eben zum Beispiel sogar auch die soratischen Wesenheiten eine deutliche Rolle gespielt, eine sehr starke Widersacherrolle gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es hängt zusammen mit der Zahl des Tieres, die eines Menschen Zahl ist, die Zahl 666, die sich aber punktuell, könnte man sagen, verwirklicht hat um das Jahr 666 nach Christus. Also 666 nach Christus und das immer wieder in Abständen von 666 Jahren eine Verstärkung dieses Impulses kommt. Also ein starker Impuls war in der Zeit des Mittelalters dann. Das war etwa um die Zeit, wo der Templerorden vernichtet wurde. Das war also die gravierendste Folge dieses Impulses und hat zunächst einmal natürlich negative Wirkungen gehabt, aber es hat auch positive Seiten gebracht. Es hat also die Entwicklung neu gelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder man kann so sagen, es sind die soratischen Wesenheiten wieder gescheitert mit ihrem Impuls. Es ist ihnen zwar gelungen, den Templerorden zu vernichten im Grunde, das ist wirklich ein soratischer Impuls. Und in den Prinzipien des Templerordens war sehr viel drinnen. Es war die Anlage drinnen, namentlich auch bis hinein zu dem, ein neues Wirtschafts- und Geldsystem zu schaffen, das ganz anders gewesen wäre als das, was wir heute haben und was uns heute große Probleme macht. Da war dort schon der Keim drinnen, eine ganz neue Weltordnung zu machen, in wirtschaftlicher Hinsicht, also gerade in praktischen Dingen. Und das ist verhindert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Templer konnten umgehen mit Gold in Hülle und Fülle, weil sie haben es geschürft, sie haben es gefunden. Sie hatten Gold zur Verfügung. Das ist ja auch ein Thema in den Mysteriendramen, im zweiten Mysteriendrama sehr stark darin. Da geht es in einer zentralen Szene darum, dass die Kirche ein Grundstück wieder zurückhaben will, das sie den Tempelrittern verkauft hat, billig verkauft hat, weil sie eigentlich nichts angefangen hat mit diesem öden Landstück. Nur die Templer haben dort reiche Schätze gefunden und haben sie benutzt, aber um das Geistesleben zu fördern in Wahrheit, also um das Christliche eigentlich zu fördern, aber in einer freien Weise zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat der Kirche nicht so sehr gepasst, und es hat vor allem dem Philipp dem Schönen, dem französischen König, nicht gepasst, weil der wollte das Gold haben. Und das hat man sich halt dann so ziemlich aufgeteilt. Also die Kirche ist Konkurrenten losgeworden, und der Philipp der Schöne hat sein Gold bekommen. Aber viel Freude hatte er nicht lang, weil er dann wirklich kurz nachdem der letzte Großmeister hingerichtet wurde – weil er trotzdem zu seiner Aussage gestanden ist... Und wenn er sozusagen um Vergebung gebeten hätte, dann hätte er begnadigt werden können. Wäre sicher trotzdem im Kerker, in Haft geblieben, aber er hätte begnadigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn er sozusagen sein Geständnis bestätigt hätte, dann hätte es in eine wahrscheinlich lebenslange Kerkerhaft umgewandelt werden können. Das wollte er nicht und ist stattdessen halt dann in Paris am Scheiterhaufen verbrannt worden. Und es ist sehr interessant – eine kleine Nebenbemerkung –, dass es Vermutungen gibt, dass genau zu der Zeit Dante Alighieri, der damals ja auch schon in Verbannung war, auch in Paris war. Und Dante war vermutlich ein – na ja, nicht Mitglied des Templerordens, aber er war verbunden mit dem Templerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab also auch die Möglichkeit, dass Laien, die nicht in den Orden eintreten, dass die geistig sehr stark damit verbunden sein konnten. Und das dürfte bei Dante der Fall gewesen sein. Und vor allem hat er einiges mitbekommen vom wirklichen geistigen Hintergrund, vom esoterischen Hintergrund des Templerordens. Und davon ist viel auch in seine Göttliche Komödie eingeflossen in Wahrheit. Er hätte sie nie so schreiben können, wenn er nicht diesen hintergrund gehabt hätte. Ich meine, er hatte auch einen großen Lehrer, der jetzt auch nicht Mitglied des Templerordens war, aber er hat selber auch einiges mitbekommen, dadurch, dass er eben die Templer kannte, und die wirklich esoterische Lehre der Templer kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber alles einmal vernichtet worden durch den Impuls von 666. In der zweiten Stufe jetzt – das ist jetzt, glaube ich, 1332 ist das Jahr, kurz vorher wurde der Templerorden vernichtet. Man muss immer denken, wenn jetzt so ein Jahr ist, wo sich die Zahl 666 wiederholt, dann passiert nicht jetzt genau in dem Jahr, das Jahr geht an, 1. Jänner, und jetzt passiert es. Es wirft seine Schatten voraus und es wirkt auch nach. Und das ist so die Mitte, in der es wirkt, aber es wirkt also gut – gut, sage ich mal – ein Jahrhundert davor schon beginnt es zu wirken an in Wahrheit, und es wirkt mindestens noch ein Jahrhundert nach in der Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da passieren entscheidende Schritte. Wir stehen auch in einer solchen Zeit drinnen, weil die dritte Wiederholung der 666 war 1998. Es ist ja damals auch in anthroposophischen Zusammenhängen viel darüber gesprochen worden vor dem Jahr 1998, interessanterweise danach kaum mehr. Weil scheinbar hat sich äußerlich gar nicht so viel geändert. Es hat sich aber sehr viel geändert. Also die ganzen Dinge, die passiert sind am Anfang des neuen Jahrtausends, hängen sehr stark damit zusammen. Und eben auch die Sachen 9/11, was in Amerika passiert ist, nicht dass das so wichtig ist, aber wichtig sind die Folgen, die daraus gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben die Welt verändert. Die haben die Welt verändert in dem, was einfach verständlicherweise einerseits, aber katastrophal für die Welt ist, was immer mehr zu Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle geführt hat. Und was ein extrem starker Impuls ist gegen die Freiheit. Alles, was nicht der Regel entspricht, ist schonmal grundsätzlich verdächtig. Und wer nicht so denkt, ist überhaupt verdächtig. Das ist von dort ausgegangen, ist aber heute der Impuls, der überall ist. Man kann also nicht sagen: Jetzt sind nur die Amerikaner schuld oder was. Dort ist das halt passiert. Dort war halt eine gute Gelegenheit, dass der Knalleffekt einmal passieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Wirkung ist überall in jedem Staat der Welt heute vorhanden. Und im Grunde keiner der Staatslenker, der Regierenden kann dem entkommen in Wahrheit. Sie schaffen es nicht, sie stecken drinnen. Alle, alle zusammen. Und es ist dadurch eine immense Misstrauenswelle gekommen in die Welt und andererseits wieder ein blinder Glaube an das, was gerade als richtig erklärt wird, als Mittel dagegen. Das ist bei allen, man kann das verfolgen in der Corona-Krise. Das war der nächste große Schritt. Weltweit. Weltweit. Die Wirkungen weltweit, nicht lokal begrenzt. Das darf man nicht unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=2470 Kosmischer Ursprung der Sorat-Mächte: Die Gegenhierarchie seit dem Alten Saturn 00:41:10] ===&lt;br /&gt;
Da sind gewaltige Wirkungen da, und die erfordern aber auch ein gewaltiges Gegenarbeiten aus dem Geistigen. Und zum Beispiel, wenn wir jetzt wieder ein bisschen zurücksteigen: Der erste deutliche Einschlag ist ja auch interessant, dieser starke Einschlag, wo diese soratischen Wesenheiten wirklich erstmals ganz, ganz stark in Erscheinung treten. Vorher sind sie auch schon da, natürlich. Sie sind da schon seit Anfang der Weltentwicklung, unserer Weltentwicklung, die wir überschauen können. Seitdem sind sie da. Aber auch selbst auf den planetarischen Entwicklungsstufen, kosmischen Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen sind, auch da sind sie schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind da gewesen schon vom ersten Moment an, weil sie sind aus einer früheren oder – ihr wisst, ich sage immer – abseits davon gelegenen Entwicklung herausgegangen, ehe überhaupt unsere erste Entwicklungsstufe, der alte Saturn, begonnen hat. Ich sage abseits davon, weil Zeit in unserem Sinne bestenfalls bis zum Anfang des alten Saturn zurückzuverfolgen ist. Bei dem anderen kann man nicht sagen, es war vorher. Es war abseits. Man kann nur bemerken, dass am Anfang, als der alte Saturn beginnt, eine ganze Menge geistiger Wesenheiten schon da sind. Sonst hätte es ja auch die Schöpfung des alten Saturn nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt also nur allein an die Gottheit, natürlich sowieso, die Trinität als solche sowieso. Aber dann sind es ja wesentlich, zum Beispiel die Throne, die Geister des Willens, die ihre Willenskraft ausströmen, und aus der entsteht die Saturnwärme. Und der alte Saturn war nur reine Wärme, kann man sich halt gar nicht vorstellen. Reine Wärme. Nicht einmal ein Luftelement, nicht einmal das dünnste Luftelement. Und ganz am Anfang dieser alte Saturn, diese Saturnwärme, nicht einmal raumartig, sondern zeitartig nur. Kann man sich auch schon wieder nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nichts, was wir so eins zu eins in unsere sinnlichen Vorstellungsbilder übersetzen könnten. Das geht erst in späteren Phasen der alten Saturnentwicklung. Da fängt es an, einen gewissen Sinn zu machen. Das ist also sehr schwer zu sprechen darüber. Aber es sind jedenfalls geistige Wesenheiten von Anfang an da. Und dazu zählen auch die soratischen Wesenheiten, die damals noch relativ klein sind, aber immerhin schon Ich-Wesenheiten sind. Das heißt, fertige geistige Wesenheiten. Also die kommen hier herein bereits, damals. Und sie entwickeln sich auf ihre Art auch weiter natürlich, steigen auch auf, allerdings, man könnte sagen, sie steigen ab vielleicht eher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie werden stärker. Sie werden stärker. Das heißt, sie sind damit stärker als welche Wesenheiten? Auf dem alten Saturn entstehen als neue, als geistige Wesenheiten die heutigen Urengel, die Archai. Darum heißen sie Urengel, weil sie bis zum Uranfang zurückgehen, unsere Entwicklungskette, die über sieben Stufen geht. Dort machen sie sozusagen ihr – sehr unter Anführungszeichen – Menschentum durch. Nicht, dass sie irgendwie so ausgesehen hätten wie wir, aber sie werden dort eigenständige Ich-Wesenheiten. Allerdings nicht mit Freiheit begabt, aber sie bekommen ihr Ich. Der Ich-Funke wird gezündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den soratischen Wesenheiten ist das abseits davon, oder wenn ihr wollt, davor passiert. Aber davor passt halt eben nicht, weil die Zeit dann nicht mehr läuft. Aber sie waren jedenfalls schon im ersten Moment, wo der Saturn da ist, wie die Archaien nicht einmal noch wirklich entstanden waren – weil die sind auch nicht sofort am Anfang entstanden, sondern erst im Laufe der Zeit –, waren die soratischen Wesenheiten schon da. Und sie waren vollentwickelte Ich-Wesenheiten bereits damals. Sie hatten ihr Ich bereits, also abseits unserer ganzen Entwicklungskette entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher waren sie von Anfang an da und hatten dann die Entwicklungsstufe, eine vergleichbare Entwicklungsstufe, die wir als Menschen haben werden, wenn es mit uns zum neuen Jerusalem hinübergeht. Das ist vergleichbar der Entwicklungsstufe, die die soratischen Wesenheiten hatten im ersten Moment schon des alten Saturn. So werden wir mit einer vergleichbaren Konstitution, wenn man es so nennen will, werden wir auf den neuen Jupiter bzw. das neue Jerusalem hinübergehen. Nur die soratischen Wesenheiten haben sich dann weiterentwickelt. Zwar zur dunklen Seite hin weiterentwickelt, aber es gibt im Grunde eine ganze Gegenhierarchie, könnte man sagen, die in den dunklen Bereich hinuntergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=2835 Elohim, Archai und Asuras: Der Schöpfungskampf um die menschliche Freiheit 00:47:15] ===&lt;br /&gt;
Und die soratischen Wesenheiten waren also engelartig, könnte man sagen, auf dem alten Saturn. Sie waren erzengelartig, aber halt in die dunkle Richtung, auf der alten Sonne. Sie waren urengelartig auf dem alten Mond. Und sie sind negative, schwarze Geister der Form während unserer Erdentwicklung. Das heißt, sie sind absolut ein Gegenpart zu den Elohim, zu den Schöpfergeistern unserer Erde. Die Elohim – das andere Wort dafür ist Geister der Form. Elohim ist der hebräische Ausdruck, aber um näher ihre Kraft, ihre Aufgabe zu schildern, hat Rudolf Steiner sie Geister der Form genannt, weil sie es sind, die tätig die Formen unserer Erdenwelt, unseres ganzen damit verbundenen Kosmos hervorgebracht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben das geformt. Und mit Hilfe im Übrigen auch der Urengel dann, also der Archai, der jetzigen Archai. Die waren auch notwendig, die höchsten sieben Archai waren notwendig, damit sie gemeinsam mit den Geistern der Form unseren Kosmos, wie wir ihn heute haben, geschaffen haben. Das sind nämlich die sieben Schöpfungstage. Die sieben Schöpfungstage sind nicht irgendwelche definierten Zeitabschnitte in unserem modernen Sinn, die man mit einer Uhr stoppen könnte, sondern sie sind die wesenhafte Zeit in gewisser Weise. Und wesenhafte Zeit heißt, sie bringen die Schritte hervor, die zu all den Formen führen, die wir heute in der Natur haben, auch bis in unseren Organismus hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ausführende Organe sind diese Archai, diese Urengel, die Schöpfungstage. Daher ist ja später im Mittelalter öfter gesprochen von den sieben schöpferischen Geistern Gottes. Das sind genau die. Jakob Böhme zum Beispiel spricht ganz deutlich von den sieben Schöpfergeistern Gottes. Das sind genau die. Die stehen also eine Stufe unter den Elohim. Sie nehmen von den Elohim die Schöpfungsgedanken entgegen, aber sie haben die Aufgabe, das jetzt in die Tat umzusetzen, und bedienen sich dabei wieder unter ihnen stehender Wesenheiten. Aber sie gliedern das, sie schauen also, dass da ein richtiger Ablauf der Entwicklung stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die soratischen Wesenheiten haben im Prinzip, verfügen sie über dieselbe Kraft oder eine gleichartige Kraft wie die Geister der Form, wie die Elohim. Das heißt, man kann also durchaus in gewisser Weise sagen, dass sie ein absoluter Gegenpol zu dem sind, was in der Schöpfungsgeschichte in der Bibel beschrieben wird. Dort wird beschrieben, was die Geister der Form, die Elohim, mit Hilfe der Archai tun. Und es gibt aber das Gegenbild dazu, und das sind die soratischen Wesenheiten mit ihren Dienern, mit den dunklen Archai, mit den dunklen Urengeln – das sind die sogenannten Asuras, mit denen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, in jedem Schöpfungsprozess – die Schöpfung is ja nicht zu Ende, sie läuft ja noch. Es ist ja nicht so, dass das jetzt fertig ist, sondern es läuft. Wir sind drinnen in den Schöpfungstagen in gewisser Weise. Wäre auch ein riesiges Thema, über das einmal zu sprechen, wie das zusammenhängt. Aber es ist zugleich von Anfang an die Gegenkraft drinnen. Es wirken die soratischen Wesenheiten, die eben auch vom Range letztlich der Geister der Form sind, jedenfalls dieselben Kräfte haben, nämlich formend in die Welt einzugreifen. Das heißt, Gedankenformen zu bilden, nennen wir es einmal so, also geistige Formen zu bilden, die aber einen anderen Charakter haben als das, was von den guten Göttern gewollt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo= Das Mysterium des Knochensystems: Inkarnation Christi in die tiefste Physis 00:52:36] ===&lt;br /&gt;
Und da zum Beispiel ist ein ganz starker Impuls drinnen, zu verhindern, dass der Mensch auf Erden die Freiheit entwickeln kann. Daher ist ein ganz starker Angriff einmal, bis in den physischen Leib des Menschen zu verhindern, dass der physische Leib es hergibt, dass der Mensch mit dessen Hilfe die Freiheit entwickeln kann. Wir haben gerade die Möglichkeit zur Freiheit dadurch bekommen, dass wir uns bis in einen mineralisch-physischen Körper inkarniert haben. Das machen die Engelwesenheiten nicht, das machen die Erzengelwesenheiten nicht, das machen die Urengel schon gar nicht. Und der Mensch macht es. Er ist ein geistiges Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist das erste geistige Wesen, das bis in die feste Materie hinein absteigt, weil zumindest in Form unseres Knochengerüstes tragen wir das in uns. Obwohl die Knochen in Wahrheit nicht so tot sind, wie man glaubt. Das weiß man ja, dass Knochenbrüche in der Regel ganz gut heilen können. Der Knochen als Ganzes ist etwas sehr Lebendiges, aber er besteht aus Millionen, Milliarden von winzigen Kalkkristallen, also phosphorsaurer Kalk hauptsächlich, der drinnen ist, der eingelagert ist durchaus in bindegewebsartige Schichten. Es ist ein wunderbarer Verbundwerkstoff, könnte man sagen, wenn man es technisch ausdrücken will, wie unser Knochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, der noch viel genialer ist als die Verbundwerkstoffe, die wir heute entwickelt haben, nämlich in seiner Flexibilität, in seiner Vielseitigkeit und in seiner Regenerationsfähigkeit. Trotz allem, Knochen können sich heilen wieder. Also natürlich, wenn ich die Hälfte abschneide, kann es nicht mehr ganz regenerieren, aber Brüche oder dergleichen ohne Weiteres. Also da ist das Wunder des Knochensystems, dass da etwas ist, was in sich vereinigt etwas unglaublich Lebendiges mit dem absolut Tot-Mineralischen. Darum war das ganz Wichtige, dass der Christus, als er sich auf Erden verkörpert hat, sich bis in das Knochensystem hinein, bis in die feinsten Feinheiten des Knochensystems hinein inkarniert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sozusagen gerade dort eben den Kampf aufnimmt, aus seinen gewaltigen Lebenskräften, die er hat, mit dem Stoff, der unheimlich starke Todeskräfte in gewisser Weise in sich hat, trotzdem aber was Großartiges ist. Jeder Kristall ist eigentlich ein Wunder. Aber es ist zugleich aber auch in dem Stoff konzentrierteste Todeskraft in gewisser Weise. Weil dass es stofflich wird, da wirken die Widersacher mit, selbst in der Leibeshülle, in der sich der Christus verkörpert hat. Auch da sind diese Kräfte drinnen. Man dürfte zum Beispiel nicht glauben: Jetzt der Christus, jetzt hat er sich inkarniert, und wenn er nicht am Kreuz gestorben wäre... Das hätte erstens schon einmal nicht funktioniert, weil dann hätte seine ungeheure Lebenskraft, seine ungeheure geistige Kraft den Körper zersprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einmal das Erste. Dass wir leben können, ohne den Körper zu zersprengen – weil im Grunde in unserem Ich auch die Kraft drinnen liegt, den Körper zu zersprengen. Und wir tun es auch irgendwann einmal, nur es dauert halt, es dauert 70, 80, 90, 100, 110 Jahre vielleicht, dann wird es schon schwierig, aber dann zersprengen wir ihn auch. Weil die Ich-Kraft muss es zersprengen, sie muss es früher oder später zersprengen, genauso wie die makrokosmische Ich-Kraft irgendwann einmal unseren physischen Planeten zersprengen wird. Irgendwann ist es mit dem auch zu Ende. Er lebt zwar sehr viel länger als wir, aber ewig lebt er auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Erde wird einmal zerfallen. Selbst die Sonne wird einmal zerfallen. Die ist weniger betroffen von diesen Kräften, weil dort das Feinste materialisiert ist und die Sonne eigentlich in Wahrheit ein übersinnliches Gebilde wäre, wenn nicht die Widersacher trotzdem auch die Sonne angegriffen hätten. Und gerade die soratischen Kräfte spielen dabei durchaus eine wesentliche Rolle. Die soratischen Kräfte werden ja auch bezeichnet als der Sonnendämon, zugleich aber auch als der Erdendämon. Beides ist richtig. Beides ist richtig. Daher wird unsere Sonne auch sterben, genauso wie unsere Erde sterben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=3503 Der Durchgang durch die Gottverlassenheit: Standhaftigkeit und die Formel „Ich trage mich“ 00:58:23] ===&lt;br /&gt;
Da müssen wir uns jetzt noch nicht wirklich Sorgen machen, weil wenn das erfolgt und wir halbwegs unsere geistige Aufgabe erfüllen können, hier auf Erden sind wir längst nicht mehr in einem stofflichen Körper inkarniert. Ihr wisst ja, wir haben ja öfters darüber gesprochen, eigentlich hört es schon so im siebten oder achten Jahrtausend auf. Einzelne schon im sechsten Jahrtausend, die dann so weit sind, dass sie nicht mehr einer physisch-stofflichen Verkörperung bedürfen, sondern ihre weitere Entwicklung auf dem Weg zu immer mehr Freiheit auch in einem nicht mehr sinnlichen Bereich tun können, also an sich arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit wir überhaupt den Impuls der Freiheit entwickeln konnten, dazu mussten wir halt gerade in das Dichteste hineinkommen, eben um hier – und das ist die Notwendigkeit – zumindest für eine gewisse Zeit, für eine kurze Zeit, aber doch von allen guten Geistern verlassen zu sein. Bis auf den Funken unseres Ichs drinnen. Das ist das Wichtige. Daher ist ein wichtiger Impuls auf dem Weg zur Freiheit, dass jeder mensch, egal wer, ob er jetzt noch wenig entwickelt ist und seinen Weg weitergeht, oder ob er jetzt schon ein großer Eingeweihter ist, irgendwann muss er durch den Punkt durchgegangen sein oder muss in Zukunft durchgehen durch den Punkt, wo er von allen guten Geistern verlassen ist und es keine andere Stütze gibt als das Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings findet man dann heute das Göttliche in sich, den Christus nämlich in sich. Aber dazu gehört dieses Erleben der Verlassenheit. Das ist ein ganz großer Übergang dann auch in der Art, wie soll ich sagen, des religiösen Erlebens. Im Grunde bis heute und immer noch weitergehend ist noch sehr stark die Vorstellung: Ich wende mich der Gottheit zu, ich verehre die Gottheit und bitte darum, sie soll schauen, dass die Dinge hier für mich gut laufen. Nur das muss immer mehr übergehen in das Ding: Sie werden dann gut laufen, wenn ich aus meinem Ich, aus der Freiheit heraus gut handle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Gedanken habe, gute Gefühle entwickle, die mit der Welt im Einklang sind. Heißt nicht, dass ich immer nur sanft und friedlich sein muss, heißt es überhaupt nicht, weil manchmal ist durch zu viel Sanftheit und lieber nicht Eingreifen – ich bin ganz friedlich – sind die schlimmsten Dinge passiert, weil die anderen sich nicht aufhalten ließen dadurch. Es ist schon ein großer Sonderfall gewesen, das, was der Gandhi geleistet hat, dass er doch nicht so kleine Teile des Volkes dazu gebracht hat, wirklich einfach freiwillig auch in den Tod zu gehen oder das zumindest zu riskieren, ohne irgendwelche Hassgefühle, ohne Aggression, ohne sich zu wehren eigentlich gegen den Feind, sondern einfach, wenn die Panzer rollen, sich einfach auf die Straße davor hinzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis zu einem gewissen Grad dann auch das Glück hatten, dass die Engländer zumindest so weit zivilisierte Menschen waren, dass sie nicht einfach darübergefahren sind. Es gibt schon genug Regionen, wo das ohne Wimpernzucken passiert. Und da opfert man sich halt dann. Aber ein Zeichen muss man jedenfalls setzen, und da braucht man viel Energie und viel Kraft in sich. Das sind zum Beispiel Dinge, die verwandelter Zorn sind. Zorn über Ungerechtigkeiten zum Beispiel, die in der Welt passieren. Aber dieselbe Kraft, die jemand jetzt aus Zorn entwickelt, weil da etwas passiert, was einfach absolut ungerecht ist und wo er vielleicht als junger Mensch geradezu ausrastet oder was und dreinschlagen will, dieselbe Kraft brauche ich aber, um im Guten dann etwas daraus zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich die Kraftintensität. Sie wird dann anders angewendet. Und der, der sich vor den Panzer legt, der braucht die Kraft, um dort durchststehen, dann wirklich, bis der Panzer vielleicht so weit vor ihm stehen bleibt, wenn er Glück hat. Und wenn nicht, dann rollt er halt darüber. Und er bleibt trotzdem liegen. Ich meine, das sind jetzt sehr, sehr krasse Beispiele natürlich, aber wir brauchen diese starke Kraft in uns. Und da ist wirklich wichtig, dass das Ich aber die Kontrolle darüber hat. Weil die Astralkräfte in uns, in denen das Ego zunächst lebt, die haben einen ganz starken Instinkt, zum Beispiel das Leben in der Situation nicht aufs Spiel zu setzen oder sich zu opfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erzähle das mit Absicht mit einem drastischen Beispiel, dass es besonders markant wird. Aber in kleinen Abstufungen gibt es das tagtäglich irgendwo. Das heißt, da muss wirklich das Astralische in dem Moment ganz beherrscht sein vom Ich. Das heißt, ich muss mich in der Hand haben, komplett in der Hand haben in dem Moment. Ich muss meine Ängste überwinden, muss sogar vielleicht meinen Selbsterhaltungstrieb überwinden, alles das. Und standhaft bleiben. Selbst wenn ich liege vor dem Panzer, bin ich standhaft eigentlich, auch wenn ich in der Horizontalen bin. Das macht es im Übrigen noch schwieriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen auch so, dass, wenn man diese Kraft aufwendet, das sehr wohl eine starke Wirkung hat. Also es ist bekannt, gerade aus Kriegsszenarien oder so, Kriegsgefangene oder wie man mit ihnen umgeht: Die, die aufrecht stehen, sich aufrecht halten können – sei es also wirklich äußerlich aufrecht oder von der inneren Haltung her –, die haben die größte Chance, davonzukommen. Die sich ducken, ihr ganzes Inneres verkaufen, sagen: Wurscht, ja, jetzt mache ich auch mit, die trifft es am schnellsten. Es ist typisch. Das sieht man immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn jetzt Gefangene durchgetrieben werden und wo sie jetzt angeschoben werden von den anderen Soldaten: Tempo, Tempo, Tempo! Die, die den Kopf einziehen, die kriegen die Prügel drauf. Die, die nicht mit Überheblichkeit, aber aufrecht gehen, die haben die größte Chance, durchzukommen. Das ist so wie ein Schutzschild irgendwo. Kann trotzdem einmal passieren, aber die Chance is wesentlich größer. Das ist instinktiv. Also gerade die weniger entwickelten Menschen, die primitiveren Menschen, wie es oft unter dem Soldatenvolk ist – das ist vielleicht gar nicht der höhere Offizier –, und der haut mit dem Gewehr zu. Er zieht dir eine drüber, dass du vielleicht gleich einen Schädelbruch oder was hast, nur weil du zu langsam gehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das durchsteht, stehen bleibt, obwohl er eigentlich nicht mehr kann und trotzdem durch sein Ich kann, weil dann das wirklich schlagend wird, dass man Kräfte mobilisiert, die man normal nicht zur Verfügung hat, und dann das wahr wird, dass es heißt: Ich trage mich. Ist eigentlich geradezu ein wichtiger Meditationssatz: Ich trage mich. Die Affen zum Beispiel können sich selber nicht tragen, die hängen in ihrem Skelett drinnen. Ja, manche Menschen hängen auch mehr drinnen. Braucht man nur die Haltung beobachten. Aber der wirklich freie Mensch trägt sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=4105 Der Wärmeleib des Alten Saturn: Asuras und der Angriff auf die menschliche Physis 01:08:25] ===&lt;br /&gt;
Ich meine, es ist ja so, wenn wir bewusstlos werden, dann fallen wir um. Dann schaffen wir das in der Regel nicht mehr. Also so im Stehen schlafen, ohne sich noch irgendwo anzulehnen, das ist sehr, sehr schwer. Ich meine, es geht im Extremfall auch, dann muss das Ich aber wirklich sehr, sehr stark sein, dann kann man in den eigentlich schönen Theta-Zustand gehen. Das heißt, man geht schon in etwas Schlafartiges hinein und trotzdem ist das Ich noch wach genug, es geht nicht ganz raus und hält den Körper noch. Weil das Wir-uns-Halten ist nur das Ich. Wenn das Ich weg ist, dann kippt man um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werdet ihr sagen: Wie bei sogenannten ichlosen Menschen, die liegen auch nicht alle auf der Straße. Dann ist zumindest eine ichartige Wesenheit drinnen. Es ist dann nicht das Menschen-Ich drinnen, sondern es ist eine ichartige Elementarwesenheit drinnen. Ohne das geht es nicht. Also der Mensch in unserer körperlichen Statur, wie wir heute sind, mit dem Wesensgliedergefüge, das wir als Menschen haben, ist es nicht möglich, auch nur eine Sekunde ohne Ich zu existieren. Es muss halt nicht unbedingt das eigene Ich sein. Es kann eben ein Elementarwesen sein, das ein Ich hat. Es gibt Elementarwesen, die auch ein Ich haben. Die meisten haben keines, kein eigenes individuelles Ich, aber es gibt welche, die das haben. Das sitzt halt dann drinnen bei den sogenannten ichlosen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn Rudolf Steiner auch gesprochen hat, dass es irgendwann kommen wird, im dritten Jahrtausend, in dem wir drinnen stehen – aber das dauert noch ein ganzes Jahrtausend fast, wir haben es erst angekratzt –, dass da die Inkarnation Ahrimans kommen wird, dann ist eben auch kein Menschen-Ich drinnen, sondern dann ist wirklich dieses ahrimanische Ich drinnen. Und das ist in diesem Sinne dann auch ein ichloser Mensch, wenn man so will, nämlich ichlos bezüglich des Menschen-Ichs, das ist dann eben nicht drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt viele Spekulationen, wann das sein könnte oder was. Damit es geschehen kann, sind allerdings noch einige Veranstaltungen notwendig, dass sich ein wirklich höheres, ahrimanisches Ich darin verkörpern kann, und da muss noch einiges umgestaltet werden im physischen Leib des Menschen. In den Feinheiten, nicht, dass das jetzt gleich mal komplett anders ausschaut, aber in den Feinheiten, namentlich also in der Gehirnstruktur und diese Dinge, den Feinheiten, die da drinnen sind, sind Voraussetzungen notwendig, dass eine wirkliche Inkarnation Ahrimans möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also das sind aber eben alles Dinge, die unterstützt werden jetzt durch die soratischen Kräfte. Das sind die, die da von unten das anfeuern im Grunde und eben auch dann die Asuras dazu bringen. Die Asuras greifen auch bereits so deutlich in den physischen Leib ein. Das hängt damit zusammen, dass unser physischer Leib, man soll es nicht glauben, schon veranlagt wurde in seinem ersten Keim auf dem alten Saturn, auf der reinen Wärmewelt. Das Erste, was vom Menschen da ist, ist der physische Leib. Aber natürlich hat das noch überhaupt nichts zu tun mit dem, wie wir heute ausschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir ein bisschen einen Vergleich nehmen, könnte man sagen, es hat etwas zu tun mit unserer Blutwärme. Also stellt euch den Menschen vor, nehmt alles weg, die Haut, das Fleisch weg, sogar die Knochen weg. Lasst nur das Ader-System einmal, dann lasst die Adern auch noch weg und nehmt nur das Blut. Also abstrahiert alles andere, nehmt das Blut. Jetzt nehmt aber die Blutflüssigkeit auch noch weg und nehmt nur die Wärme, die durch die Adern durchströmt, weil eben gerade durch das Blut wird ja der Körper erwärmt. Jetzt nehmen wir nur mehr die Wärmeströmung. So war der physische Leib des Menschen auf dem alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der Gestalt, wie wir sie jetzt haben, aber ein in sich geschlossenes Wärmegebilde, das durchzogen ist von Wärmeströmungen, die sehr differenziert sind. Wie auch bei uns. Wir sprechen zwar von einer mittleren Bluttemperatur von 37 Grad im gesunden Zustand, aber in Wahrheit differenziert sich das. In den verschiedenen Organen ist es anders, abhängig von dem, was wir tun, variiert es, es ändert sich ununterbrochen. Es ist also unheimlich lebendig daher, die Wärme in uns. Wenn ein Ofen was ausstrahlt, das ist relativ unlebendig. Da strahlt halt die Wärme hinaus und je weiter wegs ist, desto mehr kühlt es sich halt wieder ab irgendwo, aber das ist relativ eintönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sich etwas verändert, dann weil eine Luftströmung ist, weil die Wärme mit der Luft mitgeht irgendwo im freien Raum, wo keine Luft ist und sonst auch nichts wirklich, also wo es leer ist, dann strahlt die Wärme nach allen Seiten aus, gleichmäßig nach allen Seiten und verliert sich. Das war auf diesem alten Saturn nicht der Fall, sondern diese erste Anlage zur Menschenform war ein rein wärmeartiges Gebilde. Das heißt, wenn man davon eine Imagination machen will, kann man das sowieso schon nicht sinnlich irgendwie darstellen. Das geht einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das war, ja, und damals eben waren besonders die Urengel, die heutigen Urengel, die damals aber erst ihre erste Entwicklungsstufe durchgemacht haben, die waren damals so weit, dass sie eben diese erste Anlage zum physischen Leib des Menschen – der jetzt eben nur ein reiner Wärmeleib war – den von außen her zu benutzen in gewisser Weise. Und sozusagen, indem sie an ihm arbeiten, die… [kurze Unterbrechung des Streams].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=4664 Die kosmische Hierarchien-Kette: Die Verantwortung des Menschen für Engel und Erzengel 01:17:44] ===&lt;br /&gt;
Also wir waren bei den Archai, bei den heutigen Urengeln, die damals den physischen Leib des Menschen benutzt haben, um sich daran zu spiegeln in gewisser Weise. Und die haben damals dadurch ihr Ich-Bewusstsein entwickelt. Weil Ich-Haben und Ich-Bewusstsein entwickeln sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Also wir haben ja oft schon darüber gesprochen, dass wir selbst als heutige Menschen zwar dauernd Ich sagen, aber herzlich wenig eigentlich davon wissen, was unser wirkliches Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ego kennen wir ein bisschen besser, aber das eigene Ich kennen wir weniger. Aber wir entwickeln jedenfalls gerade dieses Ich-Bewusstsein, dazu brauchen wir trotzdem unseren physischen Körper. Gerade dadurch entwickeln wir dieses wirkliche Ich-Bewusstsein. Auch wenn wir es jetzt noch nicht mitkriegen, aber dadurch bereiten wir es vor, und je mehr wir Freiheit entwickeln können – und das ist ja der ganze springende Punkt der ganzen Geschichte, die ich jetzt erzähle –, je mehr wir das dann erkennen werden und unserer Freiheit bewusst werden, desto mehr müssen wir zu dem kommen: Ich trage mich. Entschuldigt, kurz das Näschen putzen. Es ist irgendein anderes Teufelchen dabei, das mir in der Nase kitzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, damit hängt auch zusammen, dass die Asuras immer eine sehr starke Beziehung zum physischen Leib des Menschen haben, von Anfang an, und das zieht sich durch. Und daher, wenn wir heute in die Fänge der Asuras kommen, dann ist damit ein Angriff auf den physischen Leib verbunden. Eben ein Angriff, der in die Richtung geht, dass wir das freie Ich möglichst nicht entwickeln können. Schon unser Ich, aber eben ohne Freiheit. Und sie sitzen ja dann auf der Lauer, um uns dann weiterzureichen, letztlich an die soratischen Wesenheiten, dass die ihr Reich auffüllen. Also die soratischen Wesenheiten haben ein unheimliches Bestreben, gerade diesen Menschen, den Menschen hinüberzuziehen in ihr Reich, ihn einzugliedern. Und nur wenn es gelingt, den Menschen hinüberzuziehen, dann könnte es auch passieren, dass sie zum Beispiel die Widersacherwesenheiten hinüberziehen, und zwar aber auch Widersacherwesenheiten höherer Hierarchien. Weil im Grunde gibt es, wenn zwar auch zum Beispiel die luziferischen Wesenheiten eigentlich gefallene Engel, also gefallene Angeloi sind, aber es gibt auch luziferische Wesenheiten höherer Stufen. Es geht also durchaus weiter hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat zwar dort angefangen damit, dass die luziferischen Wesenheiten, die damals auf der Vorgängerstufe unserer Erde, also auf dem sogenannten alten Mond, ihre Ichheit entwickelt haben und damit dort geistige Wesenheiten geworden sind. Und dort haben sich eben manche weiterentwickelt, sind heute reguläre Engelwesenheiten, andere sind halt irreguläre Engelwesenheiten, also kleine luziferische Wesenheiten. Aber der Impuls geht weiter, geht hinauf, es zieht andere Wesenheiten mit hinunter. Und wir haben auch schon irgendwann einmal davon gesprochen, dass da der Mensch nicht so ganz unbeteiligt ist, dass auch Höhere hinuntergezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so eine gewisse, wie soll man das sagen, Staffelweitergabe. Wenn der Mensch sich nicht genügend entwickelt, zieht er seinen Engel herunter. Er hält ihn fest und der kommt nicht weiter. Wir hängen mittlerweile ziemlich wie ein Bleigewicht an unserem Engel. Das heißt, wir müssen aufpassen, unseren Engel nicht überzustrapazieren. Er ist ganz besonders wichtig, die Kinder zu begleiten, sicher später auch im Leben in bestimmten Situationen, aber ihn sozusagen tagtäglich zu bemühen, dass er etwas für uns tun soll, was wir eigentlich schon selber tun sollten, das hält ihn in seiner Entwicklung zurück. Und dann sind wir schuld daran, dass er absinkt und eigentlich, wenn man es jetzt nimmt, ein luziferischer Engel wird oder vielleicht sogar ein ahrimanischer Engel wird, je nachdem, was wir versäumen, weil wir unsere Aufgabe versäumen, weil wir nicht Mensch genug sind, nicht Ich-Mensch genug sind, die Verantwortung zu übernehmen, die wir nämlich auch für die höhere Welt haben. Und was ist die Folge davon? Jetzt wird un Engel hinuntergezogen, wird eigentlich geschwächt dadurch oder kommt nicht weiter, bleibt also stehen oder kann er langsamer aufsteigen, bis er so weit kommt, dass er jetzt eine luziferische oder ahrimanische Engelwesenheit wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das bedeutet etwas für die, die darüber stehen. Weil jetzt können die Aufgaben nicht erfüllen, die sie eigentlich schon erfüllen sollten, diese Engelwesenheiten, und die müssen jetzt die Erzengel erfüllen, die darüber stehen, obwohl sie eigentlich schon befreit sein sollten davon. Und so geht es weiter. So geht es weiter hinauf. Also geht hinauf, also zumindest bis zur Stufe der Elohim, der Geister der Form. Für alle, das sind also die Wesenheiten, die ganz eng mit unserer Erdentwicklung verbunden sind und mit unserer Menschheitsentwicklung verbunden sind. Bei denen, die darüber stehen, schaut es schon noch etwas anders aus, obwohl es auch dort Wirkungen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einen wesentlichen Einfluss hat darauf der Mensch. Wenn er seine Aufgabe nicht erfüllt, dann zieht er die anderen Wesenheiten, die höheren, hinunter. Und darum ist der Mensch so wertvoll, aber für die soratischen Wesenheiten, weil wenn es ihm gelingt, genügend Menschen hinüberzuziehen, dann kann er auch die mit ihm verbundenen Widersacherwesenheiten hinüberziehen, also asurische, ahrimanische, luziferische Wesenheiten hinüberziehen und auch unter Umständen welche höherer Hierarchiestufen. Das wird ermöglicht durch den Menschen. Darum ist der Mensch so wertvoll für die soratischen Wesenheiten, weil er damit also einen unendlichen Schaden im Grunde anrichten kann, was aber in seiner Sicht natürlich ein unendlicher Gewinn ist: eben eine ganz andere Weltschöpfung hervorzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=5161 Bewusstseinsseele im Alltag: Ich-Präsenz, Ego-Überwindung und soziale Kraft 01:26:01] ===&lt;br /&gt;
Also da geht es wirklich darum, um sehr unterschiedliche Weltprinzipien, die verwirklicht werden sollen. Da wir jetzt in der Zeit drinnen sind, wo wir eben immer mehr aus unserem Ich heraus und immer bewusster aus unserem Ich heraus aktiv werden sollen, das ist die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, dass wir wirklich im Laufe dieses Zeitalters erkennen lernen, was wirklich unser Ich ist, und dass wir aus dem heraus aus Freiheit tätig werden. Also die Freiheit zu entwickeln, geht nämlich auch nur, wenn wir ein entsprechendes waches Ich-Bewusstsein entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden so oft von frei, wir wollen frei sein, und jeder denkt, er will frei sein heute. Aber da merkt er nicht eigentlich, dass er haben will, dass sein Ego tun darf, was er will. Und da sind wir überhaupt nicht frei drinnen. Das geht seinen Wünschen, Begierden, Lüsten oder sonstigen nach. Die Widersacher haben es völlig leicht, uns dann damit irgendwo hinzusteuern, wo sie uns brauchen. Mit Freiheit hat das überhaupt nichts zu tun. Gar nicht. Die Freiheit, um wieder das Extrembeispiel zu nehmen, die Freiheit ist dort, wenn ich es wage, mich vor den Panzer zu legen. Um der Freiheit willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lustig ist das nicht. Aber ich weiß, ich verlange jetzt bitte von niemandem und würde niemandem übel nehmen, wenn er im letzten Moment doch sagt: Ich will mich lieber nicht davorlegen. Also hätte ich größtes Verständnis dafür. Es ist zwar das Ego, das das sagt, aber so stark ist unser Ich noch nicht. Also das muss man verstehen, dass man da sehr leicht scheitert. Ich kann euch nicht beschwören, was ich in so einer Situation täte. Ich meine, wissen tut man es dann, wenn man es einmal getan hat. Dann kann man sich sicher sein, vorher nicht. Da müssen wir schon realistisch genug sein, dass wir so weit noch nicht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn man es getan hat einmal, dann hat man schon mehr Sicherheit. Aber man kann schon natürlich einen gewissen Maßstab haben, wie weit man überhaupt im Leben standhaft ist. Oder nicht bei jeder kleinsten Schwierigkeit den bequemsten Weg geht. Da fängt es einmal an. Also dass man auch etwas auf sich nimmt, was vielleicht nicht so Spaß macht, sondern im Gegenteil eigentlich ungut ist. Aber trotzdem, wenn man sieht, es ist notwendig und ich kann das machen, dann mache ich es eben. Also das kann man auch in Kleinigkeiten schon üben und trainieren, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber halt die drastischen Beispiele sind vielleicht ein bisschen markanter, um es wirklich zu sehen, wo die Perspektive hingeht. Das größte Beispiel dafür ist der Christus, ich meine, der aus völliger Freiheit heraus seinen weg auf Erden geht, der ihn letztlich zum Kreuzestod hinführt. Das ist von Anfang an eigentlich drinnen. Er weiß es, dass er dorthin geht. Er weiß es von Anfang an, dass es so kommen muss. Das heißt nicht, dass jetzt jeder zum Kreuz von uns gehen muss in diesem großen Sinne. Das kann auch niemand, das konnte so nur der Christus. Aber im Kleinen kann man dem nachstreben irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das heißt jetzt bitte nicht, da müssen wir möglichst schnell das Leben opfern oder irgend sowas, weil der Christus hat drei Jahre in Wahrheit auf Erden gelebt, und dann war das. Das meine ich damit nicht. Es heißt zum Beispiel schon: Ich lebe mein Leben so, dass ich es bis zu einem gewissen Grad in den Dienst des Geistes stelle. Das heißt, mitarbeite an der geistigen Weiterentwicklung der Welt. Dann stelle ich mein Leben unter diese Aufgabe und dann gehe ich mit dieser Aufgabe, für diese Aufgabe durch den Tod. Und sei es mit 110 Jahren. Also ganz natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist un Unterschied, ob ich mich diese 110 Jahre einer auch geistigen Aufgabe gewidmet habe. Natürlich muss man vieles andere Äußere tun, und das widerspricht einander ja nicht. Man kann eigentlich im Idealfall das ganze Leben so führen, dass es zugleich dem Äußeren dient und zugleich dem Geistigen dient. Weil wir können die Erde so gestalten, unsere Welt, unsere Umwelt so gestalten, dass es geistgemäß ist, dann dienen wir dem Geistigen. Arbeiten mit und dienen in dem Sinne, dass wir wirklich aktiv, schöpferisch etwas beitragen dazu durch unsere Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man in allen Bereichen machen, in jedem Beruf kann man das machen. Es gibt nichts – ob es jetzt als Arzt ist, ob es als Erzieher ist, ob es als Lehrer ist, ob es als, weiß ich nicht, Autobuschauffeur ist. Es ist überall möglich. Es ist in der Art, wie ich umgehe zum Beispiel mit den Menschen. Ich kann auf eine menschliche Art umgehen oder ich kann muffig drin sein, das macht einen Unterschied schon. Oder ich kann dort sitzen und die Leute freuen sich, wenn sie einsteigen, dass sie den Busfahrer sehen. So etwas gibt es nämlich durchaus auch, gar nicht so selten im Übrigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo das kommt, es ist eh schon der ganze Bus voll, da draußen regnet es, drinnen stinkt es. Es ist also eh schon eine unangenehme Situation, aber es ist ein kleines Lächeln, das über das Gesicht von dem Buschauffeur geht, und es geht auch besser. Und du bist mehr motiviert, durch den Gestank und das Schwitzen und das Nasse durchzugehen und dich nicht zu ärgern, sondern es löst etwas davon. Dann ist da ein Impuls von Ich zu Ich eigentlich. Weil ob ich leide unter dem oder ob ich sage, ich tue jetzt nicht vor Freude hochhüpfen, aber ich gehe darüber hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist halt eben so, das kommt vom Ich. Das Ego sagt: Ich mag das nicht, ich leide. Das Ich hat die Kraft zu sagen: Mein Gott, so schlimm ist es auch nicht. Es gibt Schlimmeres. Und bleibe gut drauf und bin offen dann auch für die anderen Menschen, die drin sind. Nicht lauter unsympathische Gesichter, wenn ich das schon alles sehe. Ich meine, es ist ja manchmal wirklich eine Herausforderung in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Es ist ja nicht immer so, dass lauter durchgeistigte Menschen drinnen sitzen, die sagen: „Es ist eine Freude, mich hier mit euch zu versammeln.“ Das ist es ja nicht immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alle Menschen sind trotzdem auf einem geistigen Weg, auf einem Entwicklungsweg. Auch wenn sie halt vielleicht noch ein paar Schritte mehr zu tun hätten. Aber man muss sich da gar nicht immer so viel größer sehen. Aber ebenso, so Kleinigkeiten können aber was auslösen. Das sind wichtige Momente. Oft sind solche Sachen, wenn wir dann über die Schwelle des Todes gehen, das können die hellsten Stellen sein. Im Leben so hat man es gar nicht so besonders beachtet. Man hat so einen Moment gespürt, das ist schön, und man hat sich anders verhalten dann auf das hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man war nicht mehr so grantig wie vorher, aber man hat nicht gemerkt, dass das vielleicht einer der Schlüsselmomente des Lebens war. Weil da eine geistige Begegnung da war, ein Impuls, un geistiger Impuls. Also muss jetzt der Busfahrer auch nicht: Ich bin jetzt der große Eingeweihte, ich sende euch zu. Nein, aber er hat eine gewisse Entwicklung, denn er strahlt es aus, absichtslos geradezu. Nur dann wirkt es. Also wenn ich hingehe jetzt und sage, ich will jetzt den ganzen Bus bestrahlen, ihr fühlt euch alle gut, dann, wenn ich es gut suggerieren kann, dann ist da vielleicht eine Suggestion, aber das ist nichts Gesundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hilft ihnen nicht. Es ist wirklich ein Impuls von Ich zu Ich, der das andere Ich aufwachen lässt: Eigentlich geht es mir eh gut. Eigentlich passt eh alles. Das ist ja gar nicht wichtig. Das kann ich auch jetzt nicht ändern. Das ist aber nichts Dramatisches. Und das geht anders. Ich bin frei wieder für etwas Höheres auch letztlich. Sonst ärgere ich mich vielleicht noch den ganzen Abend darüber. Und diese vielen Kleinigkeiten, die machen es nämlich aus im Leben. Also die Welt wird nur durch diese Kleinigkeiten im Wesentlichen verändert. Die großen spektakulären Dinge sind es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass jetzt einer kommt wie: Ich sage euch, wie wir den Weltfrieden für die Zukunft schaffen. Erstens funktioniert es eh nicht. Es wird nämlich nicht funktionieren, wenn nicht die kleinen Schritte überall in der Welt getan werden. Der Friede auf der Welt wird nicht entstehen durch äußere politische Arrangements. Man kann vielleicht bessere Bedingungen schaffen dadurch, aber es muss letztlich dadurch entstehen, dass jeder einzelne Mensch oder möglichst viele Menschen aus sich heraus diesen Impuls entwickeln. Sonst wird das nicht funktionieren. Die Eingriffe von außen, die sicher heute notwendig sind irgendwo, aber meistens sind sie eine Verschlimmbesserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigsten Impulse sind so, dass sie die Probleme wirklich lösen, sondern oft schon in sich dann den Keim des nächsten Konfliktes bringen. Also das heißt, dieses Wirken in der nächsten Umgebung, mit den Menschen, mit denen ich einfach zusammenkomme. Und da hier und da mal aufzuwachen zu seinem Ich, und das heißt, dem Ego einmal zu sagen: Stopp, stopp, stopp, stopp, das machen wir anders. Wir zwei machen das anders, mein Ego und ich. Und ich bin der Boss. Aber ich sehe deine Bedürfnisse. Ich werde versuchen, sie auch zu erfüllen. Das muss das Ich im Übrigen lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Ich ist eigentlich so, wenn es über uns steht, schert sie sich um das gar nicht. Das interessiert sie überhaupt nicht, ob es uns jetzt gerade gut geht, ob wir wieder jammern oder nicht. Das ist: Bitte du, du bist dazu da, um was zu tun, also mach. Und am Ende zählt nicht, was du gejammert hast, sondern was du geistig weitergebracht hast, also tu was. Das ist auch der Einzige, der das darf. Wir dürfen mit uns selber unnachsichtig sein, dann können wir die Freiheit entwickeln. Ich meine, wenn wir das wirklich schon könnten, dann hätten wir viele Probleme nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann hätten wir uns selber im Griff und würden uns selber die Dinge verweigern, die einfach schädlich sind. Und würden stattdessen die fördern, die nicht nur uns gut tun, sondern die auch der Welt rundherum gut tun. Dann würde auch das ewige Jammern aufhören. Dann wäre es auch nicht mehr notwendig. Das ist ein langer Prozess, aber wir sollten es lernen jetzt während unseres Bewusstseinsseelenzeitalters und sollten es dann am Anfang der nächsten Kulturepoche – das dauert eh noch ein bisschen, deutlich ein bisschen noch, weil so eine Kulturepoche dauert 2160 Jahre, also im Schnitt ungefähr. Wir sind nicht einmal noch am Ende des ersten Drittels unserer gegenwärtigen Kulturepoche. Aber der Weg geht jedenfalls dorthin, dass wir mit unserem Ich so weit kommen, uns unserer Freiheit bewusst zu werden, uns bewusst zu werden, dass wir als Ich-Wesen ein geistiges Wesen sind, dass uns das ganz klar bewusst wird. Und das wird es dann halt auch in immer mehr Details erkennen. Und dann eben auch die anderen Menschen wirklich ganz bewusst als geistige Wesen, nicht nur als körperliche Wesen, sondern eben auch als geistige Wesen wahrzunehmen, wirklich zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6052 Das Mysterium der Reinkarnation: Wesensglieder, Vererbung und autonome Ich-Entwicklung 01:40:52] ===&lt;br /&gt;
Weil in Wahrheit ist das etwas, was dann ein ganz anderes soziales Miteinander bringen wird. Weil was wird damit verbunden sein? Es wird dabei sein das Erkennen der anderen geistigen Wesenheit, also eben nicht das äußerliche Erkennen, sondern wirklich mit der Zeit: Wo kommst du her, karmisch gesehen zum Beispiel? Und diese Karma-Erkenntnis haben wir jetzt ganz im christlichen Sinn aufgefasst. Ich glaube, ich weiß es, ich habe es in früheren Vorträgen geschildert: Es wird immer so viel gesprochen davon, na ja, die Reinkarnationsidee, das kommt alles aus dem Osten. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das, aber der wesentliche Kern fehlt dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich die Bedeutung des Ichs drinnen. In Wahrheit sind die ganzen östlichen Reinkarnationslehren Seelenwanderungslehren. Und da geht es darum, dass gewisse Seelenkräfte weitergehen. Da ist vieles, was als Reinkarnation geschildert wird, ist eigentlich der Durchgang durch die Seelenwelt und die untersten Bereiche der geistigen Welt. Oder dann schon auch wieder in einem Erdenmenschen, kann schon sein, aber dann geht es gar nicht ums Ich, das da durchgeht, sondern es geht um bestimmte Seeleneigenschaften, die sich wieder in einem anderen Menschen verkörpern oder einen starken Anteil haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir nehmen uns seelische Kräfte mit, und das ist ja auch nicht zufällig, was wir uns für die neue Inkarnation herunternehmen. Da knüpfen wir ja sehr wohl auch an die Seelenkonfiguration an, die wir eben im früheren Leben hatten. Es hat sich zwar was verändert drinnen, aber nach Auswahl dessen wählen wir uns unsere Seelenkräfte, unsere Astralkräfte, die hineinkommen. Das ist nicht zufällig. Und wir suchen uns eben auch eine entsprechende Vererbungsströmung, weil da auch durchaus Ätherkräfte mitgehen. Es sind ja nicht nur physische Vererbungen, sondern es gehen Ätherkräfte mit, da gehen auch Astralkräfte mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir holen uns selber schon auch einen großen Teil aus der Astralwelt direkt selber, aber es geht auch einiges über das, was die Eltern und ihre Vorfahren in ihren Ätherleibern, in ihren Astralleibern mitgebracht haben. Das sind Kräfte, die in der Ätherwelt, in der Astralwelt da sind, und die führen uns aber dann eben zu Eltern hin, die eben diese Qualitäten besonders entwickelt haben. Das liegt drinnen. Also ihr seht, die Inkarnation eines Menschen auf Erden ist ein unheimlich komplizierter Vorgang in Wahrheit. Weil da ist etwas, was wirklich auf der physischen Ebene passiert, da ist etwas, was auf der ätherischen Ebene ist, da ist etwas auf der astralischen Ebene. Das sind alles Dinge, die wir wirklich über die Vererbung zum Teil mitbekommen. Dann ist das Ich. Das Ich vererbt sich nur selber. Das ist das Einzige, das wirklich nur von sich selbst abstammt. Das hat mit den Eltern überhaupt nichts zu tun, mit der ganzen anderen Reihe als Ich gesehen gar nichts zu tun. Ja, außer dass wir halt vielleicht diesen Eltern schon in einer anderen Konstellation früher einmal begegnet sind, dass wir Karma offen haben mit ihnen in der einen oder anderen Form. Aber das ist da die Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die neue Verbindung auch mit den Eltern oder die Verbindung zwischen Eltern und Kindern wird irgendwann einmal so sein, dass das Wesentliche die Verbindung von Ich zu Ich sein wird. Und das ist nichts, was dann zwangsläufig durch Vererbung gegeben ist, sondern das, was Beziehung von freien Menschen zu freien Menschen letztlich ist. Und dann kann durchaus – und das kann auch heute unter Umständen schon sein – die Beziehung zum Beispiel eines Kindes, das die Eltern aus irgendwelchen Gründen weggelegt haben und das dann adoptiert wird, dass die Beziehung zu den nicht blutsverwandten Eltern ein sehr, sehr gutes sein kann und gerade übers Ich ein sehr gutes sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist vielleicht nichts drinnen über die Vererbungsströmung. Da ist natürlich ein gewisser Einfluss schon über das ätherische und astralische Umfeld, in dem man dort lebt, das hat natürlich einen gewissen Einfluss drauf. Aber doch nicht so stark, wie wenn es über die direkte physische Vererbung geht, weil da geht eben auf jeden Fall auch schon was Astralisches, was Ätherisches mit. Natürlich, ein Kind, wenn es auch adoptiert wird, wird dann von der astralisch-ätherischen Umgebung, in der es aufwächst, auch wenn das nicht seine leiblichen Eltern sind, ist ein Einfluss da, aber der ist immer noch schwächer, als das, was sozusagen unmittelbar durch die Vererbungsströmung durchgeht. Da geht eben auch was durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6433 Christliche Liebe als Lebenskraft: Kosmische Verbundenheit und schöpferische Ich-Tätigkeit 01:47:13] ===&lt;br /&gt;
Aber die Zukunft wird sein, dass egal, ob es jetzt leibliche Abstammung ist oder Adoptivkindschaft ist oder Elternschaft ist, ganz egal, die entscheidende Beziehung wird die sein von Ich zu Ich. Das wird das Eigentliche sein. Das führt dorthin, dass die Liebe zwischen den Menschen, auch eben zwischen den Eltern und den Kindern, egal ob Adoptivkinder oder leibliche Kinder, dann ist es dort die wirklich christliche Liebe, die wirkt. Aber jetzt nicht im Kirchensinn bitte genommen, man darf das nur nicht zu pathetisch so nehmen, sondern das muss ganz ehrlich sein durch das Verhältnis, das von Ich zu Ich herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gehen die Eltern mit dem Ich des Kindes um, wie kommen sie ihm entgegen, und wie umgekehrt das Kind den Eltern, wenn es dann halt größer wird. Das Kind ist ja noch weit entfernt davon, wir sind alle noch weit entfernt davon, das wirkliche Ich zu kennen, aber das Kind braucht natürlich lange, bis es überhaupt entdeckt, was sein Ich ist. Das ist ein sehr, sehr langer weg. Ich meine, es ist schon ein entscheidender Punkt, dieses erste Ich-Erlebnis, das bei jedem Menschen da ist, aber nicht immer erinnert wird. Manche erinnern sich daran, wenn sie sich das erste Mal als Ich gefühlt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt als Wesen, das etwas ganz anderes ist als der Rest der Welt. Dieses Staunen: Ich bin da, und alles andere und auch alle anderen Menschen sind dort. Und der nächste Schritt zum höheren Ich-Bewusstsein – also ich mache jetzt einen Sprung, weil es viele kleine Schritte dazwischen gibt, aber nehmen wir mal gleich drei Stufen auf einmal – ist der, dass ich zu der Erkenntnis komme: Ich bin mit allen verbunden. Mit allen. Mit einmal dem Menschen, wurscht wer er ist, selbst wenn er mein Gegner ist, trotzdem bin ich mit ihm verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genauso mit den geistigen Wesenheiten, die in der Natur tätig sind, die die Pflanzen schaffen, die in den Steinen oder um die Steine wirken, also den Elementarwesen, die da sind, die in den Tieren wirken, auch wenn es Gruppen-Ich ist, aber dem zu begegnen, das ist einmal irgendwann das Ziel. Und diese Wesenheiten zu lieben, mit denen verbunden zu sein. Wenn diese Liebesverbindung da ist, dann geht wirklich ein Impuls vom Ich aus, aber wenn Liebe da ist, geht etwas an Ätherkraft über. Über das haben wir schon mehrmals besprochen, dass wirkliche Liebe etwas damit zu tun hat, dass man wirklich Lebenskräfte schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschen, mit denen man zusammen ist, aber natürlich auch der Natur in der Art, wie ich mit der Natur umgehe. Es wird nicht genügen, dass ich nur in der Klause sitze und den ganzen Tag meditiere. Man muss schon praktisch in die Natur hinausgehen, und man muss den anderen Menschen in der Praxis auch helfen. Nicht nur zu Hause: „Ich meditiere für den Frieden der Welt.“ Das ist schon gut, das soll man durchaus machen. Aber das alleine wird auch nicht reichen. Also es geht auch darum, wirklich anzupacken in der Welt, anderen Menschen zu begegnen, etwas zu tun für sie, etwas für die Natur zu tun draußen, das gehört dazu. Es gehört halt beides dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation dient eigentlich dazu, dass wir uns geistig so festigen, so bewusst werden, dass wir bewusst diese geistige Kraft in uns handhaben können. Ich sage es einmal so: diese wirkliche christliche Liebe zu verschenken, das ist eben auch etwas, was aus dem Ich-Bewusstsein heraus passieren muss. Das ist mehr als: „Ich bin eh zu allen Menschen lieb.“ Manche sind wirklich sonnige Menschen, und das hängt natürlich schon im Hintergrund mit ihrem Ich zusammen, aber es ist ihnen nicht bewusst. Sie sind halt sonnig, und das wirkt, und die anderen fühlen sich gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist noch nicht diese wirkliche Liebes-Lebenskraft, die ich eigentlich nur ausstrahlen kann, wenn ich ganz in meinem Ich bin und spüre eben auch letztlich diese Verbindung mit dem Christus drinnen. Dass ich spüre – und das fängt an damit, dass ich spüre –, dass in der Ich-Kraft, dass die unerschöpflich ist. Sie kann sich nicht erschöpfen. Im Gegenteil, je mehr ich verschenke aus ihr heraus, desto mächtiger wird sie im guten Sinne, nämlich mächtig sich zu verschenken. Und je mehr ich das tue, desto mehr spüre ich aber auch, welche Kraft ich da zur Verfügung habe, nämlich die Christuskraft, die sich mit uns, mit unserem Ich verbindet, und eben gerade, wenn ich aus der Freiheit heraus tätig bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist kein Unterschied dann mehr zwischen dem menschlichen Willen und dem Willen des Christus, zwischen dem göttlichen Willen letztlich. Es unterscheidet sich nicht. Die Gottheit gibt uns den Raum, aus dem Ich heraus Willensimpulse zu entwickeln, die die Gottheit, die der Christus in sich aufnimmt und verstärkt. Ich meine, das ist einfach dieser große Weg, der für den Menschen angedacht ist: dass sein Wille sich vereinigt mit dem göttlichen Willen. Wenn es heißt: „Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe“, so bezieht sich das nicht auf unser wirkliches geistiges Ich, sondern es bezieht sich auf unser Ego in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, was mein Ego will, geschehe, sondern was ich will, und dadurch und damit auch die Gottheit will. Das kommt dann zusammen. Aber das ist ein weiterer Weg dorthin. Aber um dorthin zu kommen, darum geht es eigentlich bei jedem geistigen Entwicklungsweg. Um das geht es: also dass wir mit dem Christus, mit der Gottheit, mit dem Höchsten Geistigen zusammen die Welt weiterbringen. Aber eben als Mittätiger, wie klein auch immer. Ich meine, es ist klar, wir sind noch weit entfernt davon, gleich jetzt die ganze Welt aus dem Impuls heraus heilen, retten oder sonst was zu können oder zum Guten zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6937 Schöpfungsmacht im Stofflichen: Kristallkräfte, Knochensystem und der Ursprung des Lichts 01:55:37] ===&lt;br /&gt;
Aber wir können zunächst in unserer Umgebung was tun dazu. Wir geben es weiter an die anderen Menschen, die Impulse auch. Und das ist eines der wichtigsten Dinge, dass eben auch in den anderen Menschen dieser Ich-Impuls zum Bewusstsein geweckt wird. Und das sind solche Anstöße. Das kann drinnen liegen in dem freundlichen Blick von einem Buschauffeur. Und er ist sich dessen noch gar nicht ganz bewusst, und der andere, der sieht es auch nicht, und trotzdem geht es. Daher, um kennenzulernen, wo unser Ich wirklich tätig ist, ist einer der wichtigen Punkte, sich selbst sein Leben zu beobachten, wo solche Momente sind, wo mir so etwas zum Beispiel begegnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder auch wo ich gespürt habe: Da ist jetzt von mir etwas ausgegangen. Aber besser ist es, zuerst einmal kennenzulernen dadurch: Wo ist mir das durch einen anderen Menschen entgegengekommen? Wo waren so Schlüsselmomente, an denen mich – ja, wenn ich es dann wirklich genauer durchdenke –, also so ein weckender Impuls gekommen ist, also eigentlich un Ich-Impuls gekommen ist? Der kann im Übrigen auch kommen durch die Natur draußen, weil eben ja da auch geistige Wesenheiten durchwirken, und die schenken mir auch etwas. Und wenn ich es wahrnehme, dann spüre ich das jetzt im weitesten Sinn Göttliche mit all den geistigen Wesenheiten, die da dranhängen, das durch die Natur zum Beispiel kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich eine Pflanze betrachte, einem bestimmten Baum begegne oder einem Tier, wie auch immer, ja, selbst in einem Kristall, wo sehr viel drin ist. Also gerade Kristalle sind ja etwas sehr, sehr Wichtiges, weil die Kristalle – darüber haben wir auch schon auf jeden Fall gesprochen, aber vielleicht noch nicht so deutlich und ausführlich –, die Kräfte, die die Kristalle bilden, die sie formen, und zwar wirklich bis in die inneren Feinheiten hinein, die hängen ganz stark mit der Ich-Kraft zusammen. Die sind wesensgleicher Natur, sind die stärksten Kräfte. Ich-Kräfte sind Kräfte, die eben bis ins Mineralisch-Physische hinein formend tätig sein können. Und das auch tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn wir uns inkarnieren, tun wir genau das, weil wir inkarnieren uns wirklich bis hinein auch ins Knochensystem, nur wir erleben das noch nicht. Es ist unbewusst für uns. Der große Unterschied beim Christus ist ja der, dass er sich wirklich bis ins Knochensystem hinein bewusst inkarniert. Er kriegt das mit, sozusagen. Er erlebt das. Da tun wir uns noch schwer. Aber in Wahrheit tun wir es, weil wir sind bis in die feinsten Feinheiten, wie unser Knochensystem gebaut ist – das hängt alles mit dem zusammen, was wir uns als Ich mitbringen. Nur es helfen halt sehr, sehr viele geistige Wesenheiten mit, um das zustande zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum kriegen wir das alles noch nicht so mit in unserem Bewusstsein. Das Große beim Christus war, dass er sich bis ins Knochensystem in die kleinste Kleinigkeit inkarniert hat und das bewusst miterlebt hat. Es ist ein bewusstes Miterleben. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie dieses Erleben ist. Also ich könnte das jetzt nicht in ein imaginatives Bild so ad hoc fassen. Aber es ist jedenfalls wie ein Durchleuchten bis in die Knochen hinein, so dass selbst die Knochen leuchtend werden. Und zugleich zu spüren, dass das aber die Kraft ist, die letztlich unseren ganzen Kosmos auch geschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch die Elohim haben ihr Schöpfungswerk nur dadurch in der Art machen können, wie sie es eben getan haben, dass der Christus durch sie gewirkt hat. Ich glaube, ich habe das auch schon un paar Mal erwähnt, dass ab dem Moment, wo die Elohim sagen – und die Elohim sprachen: „Es werde Licht, und es ward Licht.“ In dem Moment, wo sie zu sprechen beginnen, da wirkt schon der Christus durch sie. Sie bringen zuerst etwas mit, da wirkt noch nicht der Christus, zumindest nicht unmittelbar drinnen. Sie bringen also das herauf, was das Alte noch war, aber dann, um den Menschen schaffen zu können, um dieses Werk zu beginnen, dazu muss der Christus durch sie sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann heißt es in der Bibel, und die Elohim sprachen: „Es werde Licht.“ Ihr wisst, im Deutschen ist es so schön, dass da das Wort „Ich“ drinnensteckt im Licht. Es ist das lebendige „L“, die Ätherkräfte drinnen, und es ist das abschließende „T“, das der Einschlag des höchsten Geistes in Wahrheit ist. Das T ist in der Sprache das, wo das Geistige einschlägt und bis ins Physische hinein wirksam werden kann. Im guten Sinne wirksam werden kann. Und darum, der größte Frevel ist, diese Kraft, die da einschlägt, zu missbrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7359 Das Mysterium der Schwarzmagie: Luziferische Blendung und die starre Gegenschöpfung 02:02:39] ===&lt;br /&gt;
Zu missbrauchen in dem Sinn, dass man Diener wird eigentlich damit, mit dem, was man aus diesem Impuls tut, Diener wird der Widersacherkräfte. Das fängt schon an, wenn man sich noch ganz unbewusst ist, eigentlich noch gar nichts dagegen tun kann, weil man es überhaupt nicht mitkriegt, was da passiert. Aber ganz schlimm wird es dann dort, wenn man ganz bewusst diesen geistigen Impuls, der bis ins Materielle hineingeht, wenn man den dann bewusst den Widersachern zuführt. Aber das wollen sie, das ist das, was letztlich der schwarzmagische weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarzmagische Weg beruht darauf, dass primär die soratischen Wesenheiten – von denen geht es aus –, aber es wirken dann natürlich die ahrimanischen, die asurischen kräftig mit. Und der Luzifer tut auch das Seinige, dass wir uns wohlfühlen dabei, wenn wir das tun. Und daher: Viele, die den schwarzmagischen Weg gehen, fühlen sich sehr wohl dabei. Die fühlen sich gar nicht schlecht dabei. Sehen das auch gar nicht als verwerflich an irgendwo, im Gegenteil. Es ist nicht so finster in ihnen, weil der Luzifer erleuchtet sie ganz stark dabei. Aber sie sind halt auf dem falschen Weg irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind auf dem Weg dorthin, und sie wissen es auch, aber sie halten das also für einen guten Weg. Sie sind geblendet eigentlich. Also der Luzifer blendet sie dann auch diesbezüglich. Das ist also sehr schwierig. Aber jedenfalls, wenn diese Kräfte, die aus dem Geistigen kommen, eben auf diesen schwarzen Weg geleitet werden, dann ist es eben die schwarze Magie. Und darum sind die Widersacher und namentlich die soratischen Mächte so darauf aus, den Menschen in die Hand zu bekommen. Weil nur durch den Menschen können sie das erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können nicht so ohne Weiteres hinaufreichen zu den Engelwesenheiten, zu den regulären Engelwesenheiten, die sich von dort holen. Sie können es nur dann, wenn der Mensch anfängt, bei seiner eigenen, ihn begleitenden Engelwesenheit anfängt, den herunterzuziehen oder festzuhalten. Dann fängt es an. Dann fängt es an, dass auch in letzter Konsequenz die soratischen Wesenheiten an diese Engelwesenheit herankönnen, irgendwann einmal. Und sie mitnehmen können hinüber. Aber da ist sozusagen der Mensch die Schlüsselstelle für das Ganze. An ihm entscheidet es sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da sieht man aber auch, welche Bedeutung der Mensch in der Gesamtentwicklung drinnen hat, nämlich die entscheidende Stelle, ob die Schöpfung gut ausgeht oder schlecht ausgeht. Oder in welchem Maße sie gut ausgeht und in welchem Maße sie schlecht ausgeht. Also wenn es gut läuft, dann wird es nur in geringem Maße schlecht ausgehen. Das heißt, ein Teil geistiger Wesenheiten – also an Menschen, aber auch an Engeln, Erzengeln, Urengeln vielleicht – wird dort hinübergehen. Und ein größerer Teil wird mit dem Menschen hinüber auf die lichte Seite gehen, also wirklich in das neue Jerusalem aufsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die soratischen Wesenheiten wollen, dass möglichst viele Menschen, und durch die Menschen möglichst viele Engel, Erzengelwesenheiten usw. auch dort hineingehen, weil dann entsteht dort einfach un gewaltiges Reich. Und das ist eben ganz anders geartet als dieses Reich, aber es ist in seiner Art natürlich auch was Großes oder kann was Großes werden. Und das ist die Verführung an die Menschen, die schwarzmagisch arbeiten: dass da sozusagen eine Art Gegenschöpfung entsteht, in der aber eben die Menschen, die daran mitwirken, eine sehr wesentliche Position haben drinnen, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so klar ist ihnen das halt natürlich noch nicht, dass sie damit dann auch die Freiheit ihres Ichs letztlich opfern. Das sehen sie aber oft nicht oder erst sehr, sehr spät, und wenn sie es dann sehen, ist es zu spät, weil dann ist die Freiheit weg. Aber trotzdem bleibt eine mächtige Position, weil gerade die Menschen, die an dem mitarbeiten, steigen in der Gegenhierarchie – auf kann ich jetzt nicht sagen, sondern weiter hinunter, aber weiter hinunter heißt, dass sie kräftiger werden, dass sie mehr Einfluss dort haben, zwar nicht aus der Freiheit heraus, aber doch also Kräfte entfalten können, die halt sonst nur höhere Wesenheiten als der Mensch entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Verführung eben für die Schwarzmagier. Und es steht ja hinter dieser Welt letztlich trotzdem das Bild, dass sie in gewisser Weise die absolut perfekte Welt ist, in der alles seinen geordneten Platz hat. Eben um den Preis der Freiheit, der Aufgabe der Freiheit. Es geht alles darum, um diese absolute Ordnung, die aber eben eine letztlich tote Ordnung ist. Tot nämlich in dem Sinn, dass schöpferisch Neues eigentlich nicht mehr entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7784 Das Wagnis der Freiheit: Der kosmische Schöpfungsplan und die Angst vor Fehlern 02:09:44] ===&lt;br /&gt;
Es ist also, wie soll ich sagen, dieser Impuls, der von den soratischen Wesenheiten sehr zentral damit zusammen hängt, dass sie sehen: Da is jetzt eigentlich eine großartige Schöpfung entstanden bis zur Erde hin, aber jetzt entsteht da plötzlich ein geistiges Wesen wie der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist zwar schon vorbereitet, aber auf den früheren Stufen war das noch nicht abzusehen für diese Wesenheiten jedenfalls. Aber da ist jetzt ein Wesen drinnen, das die Freiheit hat. Und die Freiheit zu entwickeln heißt ja einerseits, dass das Göttliche in ihm lebt, aber es heißt auch, wenn er das nicht erreicht – also was mit dem Menschen geplant ist von der Gottheit, ihm die Freiheit zu schenken –, wenn er scheitert, dann hat er auch eine ungemeine Zerstörungskraft auf die ganze Schöpfung. Weil ab unserer Erdenschöpfung ist der weitere Fortschritt der Schöpfung darauf ausgelegt, dass wir mitarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was jetzt auf Erden noch passieren wird, ist die Vorbereitung dazu, aber für das neue Jerusalem wird es dann schon einen entscheidenden Einfluss haben. Die wird reich oder armselig sein, je nachdem, wie wir Menschen tätig sind hier auf Erden, wie wir uns hier entwickeln, was wir in die Welt hineinbringen. Und wenn wir versagen, versagt im Grunde die ganze Schöpfung. Dann wird jedenfalls das Ziel der Gottheit nicht erreicht. Das Ziel ist eben, eine Schöpfung zu machen, die unendlich bereichert werden kann, dass freie Ich-Wesen da sind, wo nicht mehr nur eine Quelle da ist, sondern wo dieser einen Quelle etwas entgegenkommt aus weiß ich nicht wie vielen Millionen, Milliarden Ichen, die dem entgegenströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein völlig neues Prinzip eigentlich. Das aufhört mit dem: Aus der Quelle strömt alles, und unten wird es empfangen. Und jetzt strömt was entgegen. Und darum kann man sich das neue Jerusalem – auch wenn es viele Schilderungen von Steiner gibt – nur schwer vorstellen. Aber es sich wirklich vorzustellen, welcher Reichtum da drinnen sein wird, da ist unsere Erdenwelt noch armselig dagegen. Das ist nur Wüste im Grunde. Das ist nur trockene Wüste im Vergleich zu dem, was einmal sein wird. Und es wird sein, weil es werden Menschen es auf jeden Fall schaffen, da bin ich mir sicher. Die Frage ist nur, wie viele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon wird eben abhängen, wie reich oder doch weniger reich dieses neue Jerusalem sein wird. Also es hängt von dem ab, wirklich das neue Jerusalem, von dem, was von oben kommt. Es senkt sich von oben herab, aber es muss was von unten entgegenkommen, sonst ist es nicht. Und das sollte man aber eben auch sehen, dass das eigentlich einer der – oder die, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke – die Hauptmotivation dieser soratischen Kräfte ist, dass sie einfach fürchten, dass das ganze Kapitel schiefgeht. Und dass alles das, was jetzt nämlich durch die... In Wahrheit, das könnte im Extremfall passieren, dass alles das, was durch die Stufe des alten Saturns, der alten Sonne, des alten Mondes und jetzt durch die Erde entwickelt wurde, dass das im Grunde alles scheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls nicht das Ziel erreicht, das möglich war. Und es ist der Schlüsselpunkt jetzt wirklich mit der Erdentwicklung insofern, dass bis ins Physische hinunter die Voraussetzungen geschaffen worden sind für den freien Menschen. Das ist das Wichtige. Bis in die Physis hinein ist es geschaffen, und fester sozusagen kann es nicht mehr werden. Und die soratischen Wesenheiten haben, wenn man so will, die Sorge, dass das alles scheitert, dass das nicht weitergehen kann so, sondern dass der Mensch, weil er es eben nicht schafft, mit seiner Freiheit umzugehen, das zerstören wird und zwar nachhaltig zerstören wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist der ganze Schöpfungsplan, so wie er unsere Entwicklungskette – diese siebenstufige Entwicklungskette vom Alten Saturn, über die Alte Sonne, über den Alten Mond, über die Erde, dann weiter zum neuen Jerusalem, oder neuen Jupiter, wie es Steiner nennt, dann weiter zur Neuen Venus und dann zum Vulkanzustand – die ganze Kette ist darauf angelegt, ein freies geistiges Wesen, ein vollkommen freies geistiges Wesen zu schaffen. Und dadurch eine Reichhaltigkeit der Schöpfung in der Zukunft zu ermöglichen, die bis jetzt undenkbar war. Das liegt nicht daran, dass es die Gottheit nicht für sich könnte. Aber die Gottheit braucht trotzdem die ganzen Hierarchien als Mitwirkende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letztlich hängt von dem, wie gut oder wie schlecht sie die Vorgaben, nennen wir es einmal so, die von der Gottheit kommen, wie gut oder schlecht sie umsetzen, davon hängt die Qualität ab letztlich, die die Schöpfung unten hat. Und darum – noch einmal betont, ich wurde mehrmals schon darauf hingewiesen, aber: Die Schöpfung ist doch vollkommen? Sie ist es nicht. Sie ist es nicht. Sie ist es nicht deswegen, weil sie darauf angelegt ist, dass der Mensch hier die Freiheit entwickelt und dass er mitarbeitet. Aus Freiheit, jetzt schon. Und wenn er scheitert daran, wenn er nicht will, wenn er nicht aus sich heraus tätig wird, dann wird die Schöpfung unvollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie ist es auch jetzt noch. Weil sie ist noch nicht zu Ende, sie ist noch im Gang. Also die Schöpfung ist nicht fertig. Sie ist in beständiger Veränderung. Und auch die Natur wird sich ändern. Und sie wird sich noch gewaltig ändern, auch zu dem Zeitpunkt, wenn wir nicht mehr so inkarniert sind auf Erden. Dann werden wir, wenn es gut geht, erst richtig mitarbeiten, da noch was zu tun. Es ist nicht so, dass dann, wenn wir weg sind, das gleich Schutthalde ist, sozusagen, die Erde. Nein, nein. Und das wird nämlich, was sich dann noch sich auf Erden, wie sich die Tierwelt umgestaltet, die Pflanzenwelt umgestaltet, selbst die Mineralwelt umgestaltet, das wird einen entscheidenden Einfluss haben, wie das neue Jerusalem ist zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses wird vollkommener oder unvollkommener sein, je nachdem wie die Menschen mitarbeiten. Aber die soratischen Wesenheiten sind eben genau die, die sagen: Ja, aber die hat doch schon einen Vollkommenheitsgrad erreicht, der ist gigantisch. Mit Hilfe des Menschen werden wir das noch ein bisschen weiterentwickeln, aber wir werden nicht das Risiko auf uns nehmen, dass das alles zerstört werden kann im Grunde oder scheitern kann. Das heißt, sie haben Angst davor, dass außerhalb der Gottheit ein freies geistiges Wesen entstehen könnte, weil damit ist eben immer das Risiko des Scheiterns verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7941 Starre Perfektion gegen lebendige Weltenfolge: Der kosmische Rang der Formgeister 02:19:01] ===&lt;br /&gt;
Und darum haben sie die heftigste Opposition gegen die Gottheit selbst, die die Freiheit nicht nur zulässt, sondern alles in die Wege geleitet hat, dass sie zustande kommt. Und darum ist diese erbitterte Gegnerschaft dieser soratischen Wesenheiten, die sozusagen ja eigentlich diese Gottheit, die das zulässt, die Möglichkeit des Scheiterns, also für das Schlimmste und Böseste überhaupt halten, was es nur geben kann. Es ist einmal interessant, das aus der Perspektive zu betrachten. Das ist jetzt kein Relativieren des Guten und des Bösen, aber man sieht, wie unterschiedlich das Wesenheiten sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine, die hohe göttliche Quelle, die natürlich noch viel höher ist als die soratischen Wesenheiten. Sie sind ja vergleichsweise trotzdem kleine Würstchen, wenn ich das so sage. Sie sind ja nur Geister der Form, entartete Geister der Form im Grunde, das sind sie ihrem Wesen nach. Also kleine Schöpfergötter. Aber diese kleinen Schöpfergötter sagen jetzt, die müssen verrückt geworden sein da oben, die lassen das zu, dass der Wurm Mensch da jetzt im Grunde alles ruinieren kann, wenn er nicht aus Freiheit im Sinne des Göttlichen arbeitet. Und das heißt, dass Freiheit etwas dazu bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wollen sie nicht riskieren. Sie sagen, die Schöpfung ist eigentlich reich genug. Wir müssen schauen, dass wir möglichst schnell da wegkommen aus diesem Weg, den diese Gottheit da oben eingeschlagen hat. Die sind ja sozusagen verrückt geworden, das den Menschen in die Hand zu legen, welche Zukunft aus dem herauskommt. Das kann alles scheitern, und es ist schon so viel gelungen, und das wäre alles verloren. Im Grunde, wenn der Mensch scheitert, ist die ganze Entwicklungskette vom alten Saturn bis hin zum neuen Vulkanzustand – der sozusagen jetzt die höhere Metamorphose des alten Saturns ist – die ganze Entwicklung wäre gescheitert im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich, die Gottheit könnte von vorn wieder anfangen. Abseits davon es auf irgendeine Art wieder neu probieren. Aber das muss man sich einmal vorstellen. Und der Mensch ist da sozusagen das Zünglein an der Waage drinnen. Auch wenn es ganz klein ist, was wir noch tun können, aber wir sind entscheidend dafür, ob es im Sinne der Gottheit läuft oder ob es zerstört wird im Grunde. Und das ist es im Grunde, was diese soratischen Wesenheiten verhindern wollen. Und es kommt ja nicht in Frage, dass da unten ein freies geistiges Wesen entsteht, sondern: Wir wollen alles das, was jetzt erreicht ist, bewahren und dann weiterbauen an dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenigstens wir als Geister der Form wissen doch mehr Bescheid als der Mensch da unten. Also wenn schon, bestimmen wir dann, was da weitergeht. Obwohl sie dann eigentlich nicht mehr wirklich sich abkoppeln von der großen Schöpferquelle, aber sie haben genug Potenzial, noch einiges zu tun. Also sie haben viel mitbekommen. Und es würde ihnen sozusagen genügen – das wäre ihr Ideal –, das, was jetzt ist, perfekt in dem Sinn zu machen, dass halt wirklich eine perfekte, aber nicht entwicklungsfähige Welt entsteht. Das würde ihnen reichen, das wäre das Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was jetzt sozusagen mit der Erdentwicklung erreicht ist, das könnten sie in Wahrheit nicht mehr höher entwickeln. Das Potenzial hätten sie nicht. Aber das wäre immerhin, wenn man jetzt die Fehlerhaftigkeit des Menschen ausmerzt – und das heißt ihm seine Freiheit nimmt, weil, ihr wisst noch, Ausspruch aus Goethes Faust: „Es irrt der Mensch, solang er strebt.“ Also das heißt, er macht Fehler um Fehler. Wenn man wenigstens diese Fehlerquelle ausschaltet, dann hätte man zumindest eine einigermaßen perfekte Schöpfung. Die kann sich zwar nicht weiterentwickeln, aber so wie sie ist, ist sie dann eigentlich prächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit könnten die soratischen Wesenheiten gut leben. Damit wollen sie leben im Grunde. Das ist eben nicht der Weg, der uns ermöglicht ist durch die Gottheit, der etwas viel, viel Größeres noch schaffen kann, was mehr ist als eine perfekte Welt, sondern wo letztlich der Weg bereitet ist, immer wieder neue Welten zu schaffen, die auf dem Wege zur Vollkommenheit sind, aber niemals in dem vollkommenen Zustand erstarren werden. Sondern wenn sie dort angelangt sind, sozusagen, wenn sie am Sprung zu dieser Vollkommenheit sind, dann lösen sie sich auf und es wird eine neue, noch höhere Welt geschaffen, die noch reicher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg ist den soratischen Wesenheiten verschlossen, aber sie würden sich begnügen sozusagen mit der einen, relativ vollkommenen Welt. Ich sage jetzt relativ vollkommen, weil sie ist in gewisser Weise vollkommen, aber sie sieht nicht, dass es immer wieder neue, andere, auch vollkommene Welten geben kann. Wieder als letzten Moment, und dann ist Zeit, es aufzulösen. Und ja, ihr seht, ich stottere jetzt herum, weil es ist einfach so groß, diese Dimension. Weil man sich – ich kann es nur noch einmal wiederholen – nicht vorstellen kann, wie reichhaltig schon die nächste Verkörperung unserer Erde, das neue Jerusalem, der neue Jupiter sein wird, verglichen mit dem, was heute ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prächtigste der Erde, was wir haben, ist nichts gegen das, was dann sein wird. Und das wird nichts gegenüber dem sein, was dann auf der neuen Venus sein wird. Und das ist nichts gegenüber dem, was auf dem Vulkan-Dasein dann ist. Und dann fängt es überhaupt erst richtig an. Und dann geht es überhaupt erst richtig los. Abseits davon, nicht danach, sondern abseits davon. Und dort ist der Mensch berufen oder hat dann dieselben Kräfte oder die vergleichbaren Kräfte – nur halt eben trotzdem ganz anders von der Art des Umgehens damit –, die einerseits die Geister der Form, die regulären, haben, die Elohim, die aber andererseits auch die soratischen Wesenheiten haben auf andere Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die stehen alle auf dem Niveau der Geister der Form. Und genau auf dem geistigen Niveau werden wir stehen, wenn wir die ganzen sieben Stufen durch sind. Und dann haben wir die Aufgabe, die während der Erdenschöpfung die Elohim hatten. Dann sind wir so weit, dass wir wirklich in kosmischen Dimensionen gestaltend wirken, und das wird dann noch ganz anders werden, als es jetzt ist. Das ist sinnlos, sich das vorstellen zu wollen, wie das sein könnte. Das ist also wirklich jenseits unseres Fassungsvermögens, es ist ja selbst das, was auf den zukünftigen Stufen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde nur insofern auch zu beschreiben und zu erfassen, insofern es karmische Folge im Grunde von dem ist, was in der Vergangenheit passiert ist. Man kann auf das neue Jerusalem deswegen vorblicken, weil da ist sehr viel drin, wird sich sehr viel an Karma erfüllen von dem, was auf dem alten Mond war. Dem ist die Erde vorangegangen, jetzt stehen wir in der Mitte, Erde, und das neue Jerusalem ist in gewisser Weise die karmische Erfüllung des Mondendaseins und hebt es auf eine höhere Ebene. Das wird drinnen sein dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=8947 Die zehnte Hierarchie: Todesüberwindung, Schöpferliebe und die kosmische Menschheitsverantwortung 02:29:07] ===&lt;br /&gt;
Und dann in der nächsten Stufe wird die alte Sonne verwandelt zur neuen Venus, zum neuen Venuszustand. Und da wird erst recht dann der Name Venus – Planet der Liebe, Kosmos der Liebe –, das wird dort noch eine ganz andere Dimension. Dann wird es schon eine große Rolle spielen auf dem neuen Jupiter, auf dem neuen Jerusalem, aber dort noch mehr. Und erst recht dann auf dem Vulkanzustand. Und es wird immer mehr in dem bestehen, dass aus jedem Wesen, aus jedem Wesen diese schöpferische Liebe ausstrahlt, diese Lebenskraft ausstrahlt, die mit dem Ich verbunden ist, mit dem menschlichen Ich verbunden ist, weil das menschliche Ich mit dem Christus verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann strömt wirkliche Lebenskraft aus. Und die Lebenskraft ist eigentlich das ganz Wichtige, alles gestaltend wirkt, lebendig gestaltet. Jeder Kosmos, jede Welt entsteht aus dem Lebendigen heraus. Also im Grunde ist daher immer die Frage: die Entstehung des Lebens, wie ist es entstanden? Eigentlich ist es ein Absterbeprozess, paradoxerweise. Das Urlebendige stirbt hinein in immer zähere Formen. Und dann sehen wir auch immer komplexere Lebewesen entstehen, und das Leben sprießt auf, aber eigentlich ist das ein Todesprozess in Wahrheit, wenn man es so ganz genau nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je höher was entwickelt ist – sei es bei den Pflanzen, sei es bei den Tieren, sei es beim Menschen: der Mensch, die Menschen als alle, die tragen am meisten den Tod in sich, in ihrem Wesen. Darum können wir auch unser Ich-Bewusstsein entwickeln. Bei den Tieren streift es bei den höchsten Tieren so knapp heran irgendwo. Ich habe schon gesprochen über Delfine und dergleichen, da ist so ein Hauch davon. Aber beim Menschen ist es am meisten. Aber der Preis dafür ist, dass wir das höchstentwickelte Lebewesen sind. Das denkt man halt, oder hat man langsam gesagt: „die Krone der Schöpfung“. Ich meine, jedes Tier ist hochentwickelt in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Pflanzen sind hochentwickelt, das ist es nicht. Aber was uns besonders auszeichnet: Wir tragen den Tod am stärksten in uns. Der bringt uns das Bewusstsein. Das heißt, wir müssen dem Tod in uns sehr dankbar sein. Und der führt uns zur Freiheit hin. Und aus dem aber die Möglichkeit, dann Schritt für Schritt zu lernen, einmal an einer ganz großen Schöpfung mitzuarbeiten als Hauptverantwortliche mit der Gottheit zusammen, unmittelbar. Also das heißt, so etwas zu tun, was bei der Erdenschöpfung war in dem Zusammenwirken der Elohim mit dem Christus, der durch sie wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch nicht zufällig, dass da gerade der Christus durch die Elohim durchwirkt. So wird es dann sein, dass wir gemeinsam mit der Gottheit, mit dem Christus... Wir sind dann die Elohim – werden sie dann nicht heißen, man kann sie dann immer noch Geister der Form nennen, aber sie werden anders sein als die Elohim jetzt, weil eben die Elohim es nicht aus der Freiheit heraus tun. Und bei der Menschheit wird es einmal so sein, dass der Mensch in kosmisch schaffender Dimension mitverantwortlich ist für die Schöpfung. Mitverantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim, die die Erde geschaffen haben, haben im Grunde das ausgeführt, was sie von der Gottheit zugeströmt bekommen haben. Wir strömen dann, wenn es gut geht, etwas entgegen. Und damit sind Welten möglich, die wirklich absolut jenseits jedes Vorstellungsvermögens für uns heute sind, weil das gilt ja wirklich schon für das neue Jerusalem usw. Aber was dann ist, wo wir überhaupt noch nicht hinschauen können, weil dann ja auch so eine große Freiheit herrscht, dass da karmisch nichts mehr mitgeht. Alles Karma, alles Weltenkarma ist aufgelöst dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es wirklich ein kompletter Neuanfang. Aber mit den Erfahrungen, die wir gemacht haben, die die anderen geistigen Wesen gemacht haben, weil es wird auch noch jetzt während der Stufen, die wir irgendwie überblicken können, wird es auf den Weg kommen, dass andere Wesenheiten der Freiheit teilhaftig werden. Also erstens einmal die geistigen Wesenheiten, die uns folgen, die man daher tatsächlich auch als Menschen bezeichnen kann – und zwar in einer Kategorie, so wie man sagt Engel, sagt man, meint damit die Engel, die Erzengel, die Urengel –, so werden sich neue geistige Wesenheiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, auf dem neuen Jerusalem wird es neue Ich-Wesen geben, und die kann man als Menschen bezeichnen. Und wir werden eine Stufe weiter sein, aber wir werden auch Menschen sein, aber Menschen sozusagen dann schon einer höheren Stufe, die zu den neuen Menschen dort auf dem neuen Jerusalem im gleichen Verhältnis stehen wie jetzt unsere führenden Engel zu uns hier unten. Und wir werden tatsächlich dann auch solche Aufgaben haben in ähnlicher Weise. Nur die fangen schon gleich von Anfang an mit einer höheren Stufe der Freiheit an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind jetzt, wie wir hier auf der Erde sind, die Vorkämpfer dieses Prinzips. Und wie gut wir da jetzt vorarbeiten, wird entscheidend dafür sein, wie schnell und wie stark diese Menschen des neuen Jerusalems ihre Freiheit entwickeln können. Natürlich, wir werden weiter wachsen und trotzdem immer eine Stufe höher sein. Aber sie werden sich trotzdem ganz anders entwickeln können als wir jetzt auf der Erde. Und Rudolf Steiner spricht ja davon, dass in der Zukunft eine neue, ganz neue Hierarchiestufe entsteht, die mit uns Menschen beginnt und die umfassen wird drei Arten, drei Stufen des Menschseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es über uns gibt die Engel, die Erzengel und die Urengel, so wird es auf dem neuen Jerusalem, auf der neuen Venus und auf dem Vulkanzustand drei verschiedene Stufen von geistigen Menschenwesen geben. Also das heißt, die ganze Hierarchiewelt wird anders werden dadurch. Und es ist eben nicht so, dass wir einfach jetzt: Na ja, jetzt gehen wir die nächste Stufe, dann sind wir Engel. Wir sind vergleichbar, wir haben eine vergleichbare Stufe wie die Engelwesenheiten, aber wir werden in vielem ganz anders sein als sie, eben vor allem in dem, dass wir die Freiheit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann werden wir eine Stufe erreichen auf der neuen Venus, wo wir vergleichbar sind den Erzengelwesenheiten, aber von Haus aus, aus der Freiheit heraus. Von Anfang an. Und dann sogar wie die Urengel, aus der Freiheit heraus. Drei Stufen des Menschlichen. Das heißt, das, was wir heute sind, ist die Vorübung dazu im Grunde. Das heißt, dass wir uns wirklich in die Hierarchien eingliedern, als eine ganz neue Dreiergruppe fängt es an im neuen Jerusalem, neue Venus, Vulkanzustand. Das heißt, das ganze Gefüge der Hierarchie entwickelt sich auch weiter damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, das war genug für heute. Es ist ein bisschen eine Perspektive, wo wir hingehen, aber auch als eine Perspektive, was an Widerständen da ist. Ich weiß, jetzt habe ich noch immer nicht das alles erzählt, was ich erzählen wollte. Es macht aber gar nichts. Es sind eh nur äußere, trockene Fakten. Aber was wir heute wenigstens gesehen haben: Es ist die Herausforderung da mit den soratischen Kräften, die sind der Kern eigentlich, um den es geht, und die gehen in den Schritten von 666 Jahrenund da wird ihr Eingriff immer intensiver, die Herausforderung immer intensiver werden. Das müssen wir sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müssen wir durchaus bis zum Ende der Zeit, wo wir uns auf Erden inkarnieren, mit dem müssen wir rechnen, dass das da stärker wird. Aber es wird im gleichen Maße, und hoffentlich sogar ein bisschen stärker, auch sich die Kraft des Menschen entwickeln. Also wir können durch unsere Freiheit, indem wir uns mit der Christuskraft verbinden, und es geht gar nicht anders… Das freie Ich ist untrennbar mit dem Christus verbunden und er untrennbar mit uns. Es lebt ein Teil der Christuskraft in uns. Aber nicht so, dass er uns in der Freiheit behindert, sondern ganz im Gegenteil, indem er unsere Impulse aufnimmt und zu seinen eigenen macht, sie mitnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da kann einem schon fast schwindelig werden, wenn man denkt, welche Verantwortung man damit trägt. Das sollte jedem bewusst sein, der überhaupt bewusst geistig streben will, dass es darum geht. Es geht nicht darum: Ich will halt die geistige Welt kennenlernen, damit ich mich besser zurechtfinde oder so, oder ich will eh recht nett sein, sondern es ist wirklich Mitverantwortung für die Weltentwicklung. Und das heißt, alles, was wir im geistigen Streben tun, hat mit dieser Verantwortung zu tun. Deswegen sollte man jetzt nicht gleich wieder einknicken: O Gott, wer soll das tragen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können. Wir können. Wir müssen nur immer wieder halt geistig uns aufrichten. Dann sind wir die Achse, die durchgeht. Und wir sind zugleich das, was die soratischen Kräfte zurückhalten kann. Und was die Widersacherkräfte – also die nicht-soratischen kommen einmal nicht mehr heran, das heißt, die werden in jedem Fall ausscheiden, die gehen einen anderen Weg. Das heißt, sie werden ihren Kosmos bauen, wie auch immer er sein wird, der wird mit unserem dann nichts mehr zu tun haben, es trennt sich. Und er wird eben auch mit der Gottheit als solcher nicht mehr in Verbindung stehen. Es ist also wirklich wie eine, na ja, Separatwelt, die davonzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf der anderen Seite steht die Perspektive zu größeren, reicheren Welten, die unvorstellbar sind, aber die kommen werden, wenn wir nicht scheitern. Wenn wir scheitern, dann läuft es eher in die soratische Richtung und es läuft in das halt – die perfekte Schöpfung, und das ist es. Das ist zu wenig. Es ist zu wenig. Es ist so wie bei großen Meistern, die Bilder malen. Es sind sicher nicht alle gleich gut, aber es gibt ein paar, wo man nicht sagen könnte: Ist das jetzt das perfekte Bild oder dieses oder jenes? Sie sind alle großartig und trotzdem nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Reichtum, um den geht es. Und die soratischen Wesenheiten sind froh, wenn sie das eine Meisterwerk haben. Das verehren sie sozusagen, und das reicht ihnen. Das ist perfekt genug. Und perfekt heißt in dem Fall: Noch ein Strichlein – wenn ich jetzt bei dem Bild, vom Bild bleiben darf –, wenn ich noch ein Strichlein dazu mache, kann es eigentlich nur mehr schlechter werden. Bis irgendwann ist es fertig und so ist es perfekt. Selbst bei unvollendeten Bildern kann das der Fall sein. Wenn er jetzt nur das letzte weiße Fleckerl zugemalt hätte, wäre es das nicht… Es ist was freigeblieben, und das ist vielleicht dann das Perfekte. Und jeder Strich mehr würde es schon wieder kaputt machen. Ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir es gut sein für heute. Ich danke euch fürs Dabeisein. Ich danke euch im Livestream fürs Dabeisein. Ich hoffe und denke, es hat alles funktioniert. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 203. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 203. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_204._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=32540</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-08-31T20:13:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Transkription des 204. Vortrags vom 12. März 2024 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 203. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:204.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ|thumb|204. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 12. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=I5I2p6GrxaQ Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/u5ponwxovymbs5appq9zf/204.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=l3ef7tvim7yi0anr3eo6yudox&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 204. Vortrags vom 12. März 2024 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=42 Einleitung und 49. Wochespruch 00:00:42] = ===&lt;br /&gt;
So, meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 204. Folge zur Apokalypse und dazu zum Einstieg der 49. Wochenspruch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Gedankenklarheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkend eigenen Geistes Wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In finstern Winternächten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und neigt dem nahen Weltentage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Innern Hoffnungsstrahlen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Das war jetzt ein bisschen holprig, ich lese gleich noch einmal. Ich verstehe es aber nicht, wenn ich das so lese. Also, noch einmal.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So spricht Gedankenklarheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkend eigenen Geistes Wachsen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In finstern Winternächten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und neigt dem nahen Weltentage&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Innern Hoffnungsstrahlen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also, man fühlt selber oder kann fühlen, unser Ich fühlt, also Gedankenklarheit, und in dieser Gedankenklarheit fühlen wir das Weltensein. Dem wenden wir uns zu, wirklich der Welt draußen, und gedenkend unseres eigenen Geisteswachsens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gerade in der Weihnachtszeit, in der Winterzeit ganz besonders ausreifen kann. Natürlich sammeln wir es das ganze Jahr über, aber in der Winterzeit können wir ganz bei sich sein, bei uns selber sein. Und da vertieft sich dieses, also dieses bewusste Ergreifen auch des Geistigen. Und jetzt neigen wir uns also zu dem nahen Weltentag. Also eben, wenn jetzt wieder die Sinneswelt so ganz zu erstrahlen beginnt im Licht. Im Winter ist es halt ein bisschen gedämpfter. Die Lichtzeit ist kurz, die äußere Lichtzeit ist kurz, dafür sind die Nächte lang. Dafür sind wir gerade in den Nächten halt lang auch in der geistigen Welt irgendwo. Wir sind ja jede Nächte, auch wenn wir nichts wissen davon vielleicht oder nichts mitnehmen ins Tagesbewusstsein, aber wir sind es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spielt sich auch wirklich sehr viel in den Nächten ab, dann gerade. Also namentlich in den heiligen 13 Nächten spielt sich sehr viel in unserem Inneren diesbezüglich ab, auch wenn wir es nicht mitkriegen. Es spielt sich auch ab bei Menschen, die sich jetzt nicht so intensiv mit geistigen Dingen beschäftigen. So ganz entkommen sie dem Geistigen trotzdem nicht. Es ist da. Wir könnten ja ohne das gar nicht existieren. Und wir leben eben sehr stark in der Winterzeit da drinnen. Oder es lebt in uns besonders stark eigentlich da drinnen. Und jetzt können wir uns erhoffen, dass wir etwas aber von diesem Geistigen ins Bewusstsein mitnehmen und mit dem gegenübertreten, was uns jetzt von außen entgegenkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir müssen halt immer, auch wenn wir das Geistige der Welt um uns beobachten wollen oder erfühlen wollen, wie auch immer, müssen wir etwas aus unserem Inneren dem entgegenbringen. Wenn wir nichts oder wenig entgegenbringen, dann nehmen wir auch wenig mit aus der Welt draußen. Die ist voll geistig. Es brodelt, auf Wienerisch gesagt, es wurlt. Es bewegt sich sehr lebendig, sagen wir mal so, wurlt heißt so, lebendig sich bewegen. Das ist da, aber wenn wir nicht eine entsprechende Kraft entgegenschicken, gehen wir ziemlich achtlos an dem vorbei. Es wirkt natürlich trotzdem etwas in uns herein, aber wir können viel mehr davon erfahren und bewusst ergreifen, wenn wir gerade in der Winterzeit unser Bewusstsein geschult haben, gelernt haben aus dem wachen Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=301 Vom Traumbewusstsein zur aktiven Schau: Die moderne Imagination 00:05:01] ===&lt;br /&gt;
Also aus dem Bewusstsein, wo wir ganz bei uns sind. Da ist im Winter die beste Zeit dazu, ganz zu sich selbst zu kommen, während wir im Hochsommer eben ganz draußen sind. Und das kann dazu führen, dass wir eigentlich ganz wegkommen von uns, dass wir hinausscweben, wir liegen am Strand in der Sonne und sind irgendwo da draußen. Es plätschert um uns das Meer, es saust leise der Wind darüber und wir sind eigentlich ganz weg. Kann ja sein, durchaus. Also da werden wir hinausgezogen. Aber dann mehr in die sinnliche Welt. Und da kriegen wir aber dann nicht so viel mit von der geistigen Welt, die dahintersteckt. Da müssen wir wirklich auch mit unserem Ich dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kann im Sommer sehr leicht sein, dass das ziemlich davonzischt. Das Astralische ist noch irgendwo so halb verbunden, aber auch ein bisschen gelockert. Und das fühlt sich sehr wohl vielleicht, wenn da das Meer so rauscht. Es ist ja schön auch. Aber wenn wir erkennen wollen, was da für Kräfte drinnen leben, wenn wir die Anregung des Meeres auch haben wollen – also gerade das Meer kann unheimlich stark Imaginationen anregen, aber dazu müssen wir trotzdem etwas entgegenbringen. Also so auf die alte Art, dass wir im Traum verloren hinausgehen und dann in die Imaginationen kommen, das passiert heute eigentlich immer weniger. Und wäre auch nicht das Gesunde, wenn es so ganz von selber passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wenn wir mit unserem Ich dabei sein wollen, dann muss unser Ich tätig werden. Also das heißt, wir müssen die Imaginationen, die sich uns entgegenbewegen, müssen wir ergreifen, formen, selber eigentlich in unserem Bewusstsein dann malen. Aber wir malen nicht irgendwas, nicht irgendwas x-beliebiges, sondern wirklich das, was uns geistig entgegenkommt. Ich habe ja öfter schon mal die Frage gestellt, zum Beispiel, wie schaut ein Engel aus? Und man könnte genauso fragen, wie schaut ein Elementarwesen aus? Die schauen alle gar nicht aus, wenn man es ganz genau nimmt, weil es keine sinnlich erfahrbaren Wesen sind. Und in all unseren Vorstellungsbildern sind immer sinnliche Elemente drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn wir sie wahrnehmen wollen, ist immer zuerst die Berührung da, das Spüren. Das kann manchmal sehr deutlich sein. Man weiß, da ist etwas. Man hat sogar den Eindruck: Ich weiß, was das ist, aber ich kann es noch nicht sagen. Nicht einmal mir selber, aber ich weiß es eigentlich. Und habe es aber trotzdem noch nicht in meinem Oberbewusstsein. Und dann muss ich anfangen, selber zu malen, sozusagen. Das ist nämlich wirklich ein guter Weg, auch zu einer Imagination zu kommen, das im Bewusstsein in ein Bild zu verwandeln, in ein symbolisches Bild, wie auch immer. Man merkt dem Bild dann an, dass es nicht einfach eins zu eins etwas Äußeres abbildet, weil es das so in der äußeren Welt gar nicht gibt, aber man malt etwas trotzdem mit den Stilmitteln des Sinnlichen, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den alten Hellsehern war es eben so, dass das ganz automatisch so passierte, dass sich das umsetzte in ein traumartiges Bild, aber doch sehr detailliert, doch sehr wach. Ein Traumbild, das im Wachen erlebt wird, aber eben nicht ein willkürliches Traumbild ist. Wobei kein Traumbild wirklich ganz willkürlich ist, aber es ist immer die Frage, ob es sich auf die geistige Außenwelt bezieht oder ob es sich einfach auf das bezieht, was in unserem Organismus vorgeht. Also die meisten Traumbilder, die wir normalerweise haben, hängen damit zusammen, dass Bilder aufsteigen, die etwas wiedergeben, was sich in unserem Organismus tut. Das können die wunderschönsten Bilder sein. Manchmal können es auch schaurige Bilder sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Kopfschmerzen hat, glaubt man, man ist in einer finsteren, engen Höhle, mit Spinnweben verhangen, da krabbelt alles Mögliche herum. Und dann wacht man auf und hat Kopfschmerzen. Und das kleidet sich im Bild. Aber wenn ich mich wohlfühle, kann ich auch eine Kuppelhalle erleben, strahlend, sonnendurchflutet, mit den herrlichsten Gemälden, wo die Engel flattern. Kann auch sein, je nachdem. Aber das sind dann Bilder, die eben mit unserem Organismus zu tun haben. Und beim wirklichen Hellsehen geht es ja vor allem darum, auch die geistige Umwelt, die geistige Außenwelt, wenn man so will, zu sehen. Wobei Innen und Außen auch ein sehr relativer Begriff ist, weil die übersinnliche Welt ist nicht räumlich eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=620 Jenseits von Raum und Zeit: Gesetzmäßigkeit und Erkenntnisklarheit im Schauen 00:10:20] ===&lt;br /&gt;
Also alles, was wir ins Räumliche übersetzen – selbst wenn wir sagen, die Sphäre der Engel reicht bis zur Mondensphäre, da leben sie –, dann darf man sich aber nicht vorstellen, dass da jetzt irgendwelche menschenartigen Wesen mit Flügeln in dem Bereich im Raum herumflattern. Das darf man sich nicht so vorstellen, sondern es ist nur so, dass, wenn man sich auf die Mondensphäre konzentriert, also ausgehend vom Mond und von der Bewegung des Mondes vor allem, dann kann man sagen, dass das uns einen Eindruck geben kann oder einen Anstoß geben kann, uns mit dem Weltbereich der Engel zu verbinden. Aber Weltbereiche eben nicht in einem räumlichen, sondern in einem außerräumlichen Sinne in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das wirkliche Geistige, das höhere Geistige, ist jenseits von Raum und Zeit in gewisser Weise. Auch jenseits der Zeit in gewisser Weise. Das kann man sich so schwer vorstellen. Aber auch das kann man in sinnliche Bilder umwandeln in gewisser Weise. So wie es beim Parzival – wir haben vorher gerade gesprochen, im Vorgespräch irgendwo, wie wir uns unterhalten haben – da heißt es ja so schön: „Zum Raum wird hier die Zeit.“ Das heißt, wenn wir in eine Imagination gehen, egal in welche Imagination wir gehen, dann gehen wir auch dort hinein, wo wir uns in der Zeit bewegen können. Das heißt, wir sehen dort Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft zusammen, schauen wir zusammen in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders natürlich die Vergangenheit als die Zukunft. Die Zukunft ist das Feld der vielen, vielen Möglichkeiten. In der Vergangenheit das, was in gewisser Weise gestorben ist in Wahrheit. Und die Zukunft ist das, was möglich ist, wenn wir jetzt in der Gegenwart einen Entschluss fassen, tätig werden. Und natürlich die anderen geistigen Wesen auch tätig werden. Und Zeit hängt ja überhaupt zusammen mit der unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeit der geistigen Wesenheiten. Die gibt es in jedem Feld, schon bei uns Menschen fängt es an. Manche sind schon weiterentwickelt, sind schon voraus, andere sind nur ein bisschen hintennach, wobei das jetzt gar nichts Abwertendes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist für die ganze Menschheitsentwicklung notwendig, zum Beispiel, dass alte Fähigkeiten, die der Mensch, der schon weit voraus ist, alle schon verloren hat, in Wahrheit. Weil man kann das nicht so eins zu eins mitnehmen, man muss was Altes verlieren, um es vielleicht auf neue, höhere Art wiederzugewinnen. Aber es ist eben dann anders. Also zum Beispiel, wenn ich im modernen Sinn imaginativ schauen will, dann ist das nicht mehr wie ein altes Hellsehen. Das hat einen ganz anderen Charakter und wir müssen viel aktiver, viel bewusster dabei beteiligt sein. Und dann kann es auch dieselbe Klarheit bekommen, die wir im streng logischen Denken drinnen haben. Da wissen wir, wie das zusammenhängt. Da können wir logisch alles verfolgen, wie das zusammenhängt, und wir sind uns bei jedem Schritt bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=844 Das luziferische Erbe: Entwicklung des Ich-Bewusstseins und der Meditation 00:14:04] ===&lt;br /&gt;
Das alte Hellsehen war im Grunde so, dass wie ein Traumbild eben von selbst das Bild aufgestiegen ist. Und dann hat man unter Umständen zunächst gar nicht so genau sagen können, was es ist. Ja, es erscheint vielleicht eine engelartige Gestalt, es ist aber keineswegs klar, von wo der herkommt. Also ob das jetzt durchaus luziferische Engel sein können, waren es auch großteils. Also gerade beim alten Hellsehen waren es vielfach luziferische Engelwesenheiten, die erschienen sind. Und zwischendurch einmal eine reguläre auch, aber die überwiegende Zahl waren luziferische Engelwesenheiten und denen haben wir viel zu verdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Luzifer hat ja viel Gutes gebracht. Wir hätten unser ganzes Seelenleben, nämlich das spezifisch menschliche Seelenleben, das ja eben ganz anders ist als das der regulären Engel, das hätten wir nicht bekommen, wenn wir nicht in enger Verbindung gestanden wären mit den luziferischen Wesenheiten. Das ist eine Gabe Luzifers. Ja, es führt letztlich dazu, dass wir ein Ego entwickeln, ja, dass wir Egoisten werden, was wir aber als Menschen auch sein müssen bis zu einem gewissen Grad. Wir sollen es nur nicht einseitig sein, sondern es geht darum, dass wir das als Basis nehmen. Das brauchen wir. Wir hätten sonst unser ganzes reiches Innenleben eigentlich nicht. Das habe ich ja schon erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Engel haben dieses Innenleben in der Art, wie wir es haben, nicht. Wenn sie in sich hineinschauen – ist schon wieder ein räumlicher Begriff, der eigentlich nicht stimmt –, aber wenn sie sich selbst zuwenden, sagen wir es einmal so, dann kommt Geisterfüllung von oben. Und dann spüren sie alles, nur nicht sich selbst. Also ihr Ich-Bewusstsein ist dann eigentlich ganz ausgelöscht. Sondern es ist die Geisterfüllung von oben. Sie nehmen das wahr, was durch die ganze Kette der Hierarchien oder der ganzen Pyramide der Hierarchien, wie man es nennen will, zu ihnen herunterströmt von der Gottheit. Das nehmen sie wahr, und aus dem entwickeln sie Willensimpulse, etwas zu tun für die Welt, heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann erst, wenn sie ins Tun gehen, tätig werden, dann erleben sie an dem, wie sie die Welt verändern durch ihr Tun, an dem erleben sie sich selbst. Dort erleben sie ihr Ich-Bewusstsein. Aber ein Engel könnte nicht sagen: Ja, ich gehe jetzt meditieren. Da braucht er nur, wenn er etwas Vergleichbares machen würde, dann geht er ja in sich, aber dann kommt Geisterfüllung von oben und er ist nicht mehr selber dabei. Wenn wir heute im modernen Sinn meditieren wollen, sollen, können, dann müssen wir ganz bei uns sein. Ganz wach bei uns. Also Meditationen, die man halb verträumt, sind keine Meditationen. Das bringt nichts. Also da muss man ganz bei sich auch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=844 Der Weg zur Inspiration: Bildverwandlung, Farbensphäre und karge Symbole 00:17:19] ===&lt;br /&gt;
Das ist eben die Kunst des neuen imaginativen Sehens als nächste Entwicklungsstufe, die kommt. Und in der stehen wir drinnen jetzt in dieser Entwicklungsstufe, auch wenn man es noch nicht so deutlich merkt. Aber auf das gehen wir zu, dass eben ein imaginatives Denken, dass die geistigen Hintergründe des Weltgeschehens wahrnehmen kann, aber wahrnehmen kann dadurch, dass wir sie, wie soll ich sagen, schauend ergreifen, ertasten, malen. Da tut man nicht einfach nur einer willkürlichen Fantasie nachgehen, sondern dann ist es ganz konkret, dass wir die geistige Welt erfahren und diese Erfahrung aber selber in ein Bild bringen. Ganz wach. Ganz wach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es natürlich heute auch noch Hellseher vom alten Schlage gibt, die halt noch diese traumartigen, halbbewussten Schauungen haben. Aber das ist nicht der Weg in die Zukunft. Tatsächlich ist es so, und Rudolf Steiner selber ist dafür ein ganz schlagendes Bild: Wenn man ein neues Schauen entwickeln will, muss man das alte Schauen überwinden. Und Rudolf Steiner selber war als Kind schon hellsichtig, und das war noch ein altes Hellsehen. Und das spiegelt sich aber noch wider in Schilderungen, in Mysteriendramen, zum Beispiel das Märchen vom Quellwunder. Das ist ganz deutlich ein Erlebnis, das er selber hatte, auch in einer ähnlichen Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist natürlich künstlerisch jetzt aus- und umgestaltet, aber es hat einen biografischen Hintergrund. Ich meine, wie im Grunde alles geistige Schauen bis zu einem gewissen Grad einen biografischen Hintergrund hat, inklusive aller Vorleben, die man hatte. Man schaut das oder kann das schauen, was mit der eigenen Aufgabe zu tun hat. Nichts anderes. Das, was einen geistig nichts angeht – nämlich deswegen nicht angeht, weil man einfach nicht bereit dafür ist noch und die geistige Welt ist unheimlich reich –, gewisse Dinge haben eng oder weniger eng mit einem zu tun und manche Dinge zunächst noch gar nicht. Es wäre ein Irrtum zu glauben, der Geistesforscher, ein Hellseher, der kann alles schauen, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So einfach ist das nicht, sondern es hängt mit der ganz spezifischen Aufgabe zusammen, die er sich vorgenommen hat für dieses Leben. Es funktioniert nicht nur aus bloßer Neugierde oder aus bloßem Interesse, sondern man muss bereit dazu sein. Das ist ganz wichtig und es muss auch dann ein Impuls sein, der eine gewisse Wirkung in die Welt bringt. Es ist nicht mehr Selbstzweck. Also sozusagen schauen in die geistige Welt – ich sage es jetzt ganz bewusst – aus Neugierde, das funktioniert nicht. Da kann man durchaus auch was schauen, aber dann sind es luziferische Bilder, die dann heute völlig ungesund sind. Weil da gaukelt uns dann der Luzifer im Grunde halt vor, was er will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er macht es uns schmackhaft mit den schönsten Bildern und leitet uns damit aber auf völlige Abwege. Aber wir fühlen uns unheimlich wohl, bis wir halt dann merken plötzlich: Ups, da ist jetzt der Abgrund. Aber da ist es dann schon sehr spät, das zu merken. Also darum ist heute wichtig der Schritt, bewusst dabei zu sein. Und dann is die Klarheit im imaginativen Schauen, im lebendig gestaltenden imaginativen Schauen, so klar, wie sie nur sonst sein kann in der Mathematik. Dass zwei und zwei vier ist, zumindest im normalen Zahlensystem, das kann man durchschauen. Ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kannst du nicht drübergehen, dass jemand sagt, zwei und zwei ist fünf, wäre mir lieber. Wenn es ums Geld geht, das man kriegt, ist das wahrscheinlich der Fall, aber das funktioniert nicht. Man ist an die Gesetzmäßigkeiten der Welt gebunden. Und die Gesetzmäßigkeiten der Welt sind nichts anderes als die Taten der geistigen Wesenheiten, die diese Welt beständig ordnen, geordnet haben, aber beständig auch weiter ordnen. Die drückt sich darin aus. Und diese Gesetzmäßigkeit, die ergreifen wir sozusagen mit unserem modernen, imaginativen Schauen. Und darum ist oft auch wirklich das Gefühl da: Ich spüre, da sind geistige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, das ist der nächste Schritt, ich weiß eigentlich sicher, dass sie da sind, ich weiß eigentlich auch, wie sie sind, aber ich kann es noch nicht sagen. Und mit der Zeit kommt dann aus dem Erleben, aus dem Nacherleben durchaus auch heraus, dass ich es in ein imaginatives Bild wirklich gestalten kann. Und dann wird es mir auf einmal klar. Indem ich das Bild gestalte, wird mir klar, was ich da eigentlich schon vorher wahrgenommen habe, ohne es noch zu schauen in Wahrheit, ohne es erst recht zu verstehen. Weil ich muss wirklich dann voll verstehen, was ich da schaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn ich es jetzt einmal malen kann, das Bild, habe ich natürlich schon einen gewissen Eindruck, aber ein volles Verständnis kommt erst, wenn ich die nächste Stufe erreiche, die Inspiration. Die Inspiration, dass ich die erreiche – also Inspiration heißt so viel wie: Das Bild, das ich gemalt habe, fängt mir an, wirklich etwas zu erzählen. Im übertragenen Sinn, nehmt irgendein Gemälde von einem großen Meister her, nehmt an, ihr kennt das jetzt noch gar nicht, das ist neu für euch. Man geht heran, man sieht einmal, was alles drauf ist, und dann fragt man sich: Was wollte der Maler eigentlich da sagen mit dem Bild? Weil er will etwas sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch hinter jedem Gemälde steckt eigentlich eine Inspiration, und die ist das noch tiefere. Und was muss ich tun? Ich muss das Bild eigentlich auslöschen. Also gerade beim imaginativen Schauen ist das Wichtige, dass ich das Bild, das ich mir jetzt endlich einmal mühsam geschaffen habe – und das ist für den modernen Menschen, wenn er auf moderne Art imaginativ schauend wird, mühsam, das Bild aufzubauen. Es ist eben nicht so schnipp einfach da. Bis es so weit ist, das dauert. Es kann Stunden dauern, es kann Tage dauern, es kann Jahre dauern, es kann sogar Jahrzehnte dauern. Es kann durchaus sein, dass man in jungen Jahren ein entscheidendes Erlebnis hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stehe vor einer Blumenwiese oder was. So wie dort der Eindruck ist, wie dort die Blumen stehen, das berührt mich einfach ganz tief. Und das ist etwas, was ich nicht vergesse, was mich begleitet. Oder eine Sonnenaufgangsstimmung zum Beispiel. Ich kann mich immer noch an plastische Details erinnern, da waren wir von einer Fahrt nach Kärnten herunter. Wir hatten dort ein Seminar, und das hat schon in der Früh begonnen. Das heißt, ich bin rechtzeitig in der Früh weggefahren, dass ich noch rechtzeitig dort bin. Ich bin nämlich nicht am Vortag schon gefahren, sondern am selben Tag in der Früh. Ich glaube, ich bin um vier Uhr oder was aufgestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann habe ich auf der Fahrt erlebt, allmählich den Sonnenaufgang. Die Fahrt geht Richtung Süden, ich bin richtig mitgefahren mit dem Sonnenaufgang. Das hat wirklich eine gute Stunde gedauert, bis dann wirklich die Sonne hervorgetreten ist. Und wie die gemalt hat dann an den Wolkenfetzen, dabei war es eigentlich fast ein strahlend blauer Himmel, aber ganz leichte Dinge, und da waren Farbpaletten, also die unmöglichsten, die undenkbarsten Farbkombinationen, die es da gegeben hat, und die haben sich ununterbrochen lebendig entwickelt. Und also ein Eintauchen in die Farbenwelt, das hat was zu tun, in Wahrheit, da steckt sehr viel dahinter, da steckt die astrale Welt sehr stark dahinter, gerade besonders hinter den Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben, auch wenn wir sie sinnlich erleben, ist zwar nur ein Abglanz natürlich durch unser Sinnessystem, aber was abgeglänzt wird, ist eigentlich die astralische Welt. Das heißt also, auch wenn man dann Imaginationen sehr bunt malt, dann ist sehr viel Astralisches drinnen. Wenn stärker das höhere geistige Element drinnen ist, dann können sie sehr farblos – will ich nicht sagen –, aber dann tritt das Farbelement zurück, dann tritt mehr ein Formelement hinein, das sich bis in ein symbolisches Bild verwandeln lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann dann durchaus sein, dass die Schauung so geht, dass ich eigentlich jetzt kein reiches Bild sehe, aber es kommt schon durch die Inspiration, und die Inspiration hilft mir dabei, das in ein sehr karges, einfaches Symbol, in ein Zeichen vielleicht nur hineinzuverwandeln. Also ihr könnt vielleicht von den Widersachermächten, kann das sein, oder sonst was, das sich in ein Symbol kleidet. Also zum Beispiel so Wesenheiten wie die soratischen Wesenheiten, die könnte man nie in ein treffendes, imaginatives Bild verwandeln, das jetzt farbig ist, auch nicht einmal in ein Bild, das wirklich in erfassbare Gestalten sich kleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da weiß ich nicht, dass man irgendwelche dunklen Gestalten sieht. Mit den ahrimanischen Wesenheiten geht das sehr gut, mit den asurischen geht es auch noch irgendwie. Aber die soratischen Wesenheiten lassen sich eigentlich nur durch ein Formprinzip ausdrücken: dieses grausliche Bild mit dem Widerhaken drinnen. Es ist ein ganz einfaches Symbol, das sind im Grund ein paar Striche. Ich will es jetzt gar nicht zeigen. Du brauchst nur nachschlagen, brauchst auf AnthroWiki gehen, Sorat eingeben, dann seht ihr irgendwo den scheußlichen Widerhaken, der da drinnen ist. Und der hat tatsächlich, wenn man sich wirklich darauf einlässt, eine sehr unangenehme Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist das Bild, das dann geschaffen wird aus dem Erlebnis: Ich begegne soratischen Wesenheiten. Sie sind ja da, sie wirken in der Welt. Ist nicht die angenehmste Erfahrung ist in der Regel auch nicht eine Erfahrung, die man sehr bald macht. Da muss man schon relativ gut entwickelt sein, dass man das wirklich herankommt, dass man dieses Formprinzip als Erlebnis hat. Aber das ist auch keineswegs willkürlich. So wie unsere Buchstaben nicht ganz willkürlich entstanden sind. Sie sind dann natürlich vielfach umgeformt worden. Und da war es dann schon die menschliche Willkür vielfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und klar, bei den vielen Druckschriftarten zum Beispiel gibt es 100.000 Formmöglichkeiten, aber trotzdem muss ein A irgendwo als A erkennbar sein und ein B als B, wenn es jetzt um die lateinische Schrift geht. Aber ich kann mit der Fantasie jetzt alles Mögliche gestalten. Aber gerade bei diesen wirklichen Symbolen, die sehr karg sind, da gibt es eigentlich gar nicht viele Variationsmöglichkeiten, interessanterweise. Also jetzt den soratischen Widerhaken künstlerisch auszugestalten, bringt uns dem Verständnis der soratischen Wesenheiten nicht näher. Da hat man das Treffendste und Sicherste also in diesem ganz kargen Symbol im Grunde drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=1039 Die 666-Jahre-Rhythmen: Templerorden, Weltökonomie und moderne Kontrollmechanismen 00:17:19] ===&lt;br /&gt;
Ja, also das sind mal ein bisschen ein paar Splitter dazu wieder, aber ich will heute nicht endlos über das sprechen, weil sonst kommen wir nie dazu, was ich euch erzählen wollte, schon lange ein bisschen ausführlicher erzählen wollte: eben wie dieses Zusammenströmen der Mondenreligionen und der Sonnenreligion des Christus, wie das ausschaut und wie sich das aber auch im Äußeren historisch entwickelt hat, welche Impulse dazu notwendig waren und welche Impulse dabei eine Rolle gespielt haben. Und da haben eben zum Beispiel sogar auch die soratischen Wesenheiten eine deutliche Rolle gespielt, eine sehr starke Widersacherrolle gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es hängt zusammen mit der Zahl des Tieres, die eines Menschen Zahl ist, die Zahl 666, die sich aber punktuell, könnte man sagen, verwirklicht hat um das Jahr 666 nach Christus. Also 666 nach Christus und das immer wieder in Abständen von 666 Jahren eine Verstärkung dieses Impulses kommt. Also ein starker Impuls war in der Zeit des Mittelalters dann. Das war etwa um die Zeit, wo der Templerorden vernichtet wurde. Das war also die gravierendste Folge dieses Impulses und hat zunächst einmal natürlich negative Wirkungen gehabt, aber es hat auch positive Seiten gebracht. Es hat also die Entwicklung neu gelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder man kann so sagen, es sind die soratischen Wesenheiten wieder gescheitert mit ihrem Impuls. Es ist ihnen zwar gelungen, den Templerorden zu vernichten im Grunde, das ist wirklich ein soratischer Impuls. Und in den Prinzipien des Templerordens war sehr viel drinnen. Es war die Anlage drinnen, namentlich auch bis hinein zu dem, ein neues Wirtschafts- und Geldsystem zu schaffen, das ganz anders gewesen wäre als das, was wir heute haben und was uns heute große Probleme macht. Da war dort schon der Keim drinnen, eine ganz neue Weltordnung zu machen, in wirtschaftlicher Hinsicht, also gerade in praktischen Dingen. Und das ist verhindert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Templer konnten umgehen mit Gold in Hülle und Fülle, weil sie haben es geschürft, sie haben es gefunden. Sie hatten Gold zur Verfügung. Das ist ja auch ein Thema in den Mysteriendramen, im zweiten Mysteriendrama sehr stark darin. Da geht es in einer zentralen Szene darum, dass die Kirche ein Grundstück wieder zurückhaben will, das sie den Tempelrittern verkauft hat, billig verkauft hat, weil sie eigentlich nichts angefangen hat mit diesem öden Landstück. Nur die Templer haben dort reiche Schätze gefunden und haben sie benutzt, aber um das Geistesleben zu fördern in Wahrheit, also um das Christliche eigentlich zu fördern, aber in einer freien Weise zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat der Kirche nicht so sehr gepasst, und es hat vor allem dem Philipp dem Schönen, dem französischen König, nicht gepasst, weil der wollte das Gold haben. Und das hat man sich halt dann so ziemlich aufgeteilt. Also die Kirche ist Konkurrenten losgeworden, und der Philipp der Schöne hat sein Gold bekommen. Aber viel Freude hatte er nicht lang, weil er dann wirklich kurz nachdem der letzte Großmeister hingerichtet wurde – weil er trotzdem zu seiner Aussage gestanden ist... Und wenn er sozusagen um Vergebung gebeten hätte, dann hätte er begnadigt werden können. Wäre sicher trotzdem im Kerker, in Haft geblieben, aber er hätte begnadigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn er sozusagen sein Geständnis bestätigt hätte, dann hätte es in eine wahrscheinlich lebenslange Kerkerhaft umgewandelt werden können. Das wollte er nicht und ist stattdessen halt dann in Paris am Scheiterhaufen verbrannt worden. Und es ist sehr interessant – eine kleine Nebenbemerkung –, dass es Vermutungen gibt, dass genau zu der Zeit Dante Alighieri, der damals ja auch schon in Verbannung war, auch in Paris war. Und Dante war vermutlich ein – na ja, nicht Mitglied des Templerordens, aber er war verbunden mit dem Templerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab also auch die Möglichkeit, dass Laien, die nicht in den Orden eintreten, dass die geistig sehr stark damit verbunden sein konnten. Und das dürfte bei Dante der Fall gewesen sein. Und vor allem hat er einiges mitbekommen vom wirklichen geistigen Hintergrund, vom esoterischen Hintergrund des Templerordens. Und davon ist viel auch in seine Göttliche Komödie eingeflossen in Wahrheit. Er hätte sie nie so schreiben können, wenn er nicht diesen hintergrund gehabt hätte. Ich meine, er hatte auch einen großen Lehrer, der jetzt auch nicht Mitglied des Templerordens war, aber er hat selber auch einiges mitbekommen, dadurch, dass er eben die Templer kannte, und die wirklich esoterische Lehre der Templer kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber alles einmal vernichtet worden durch den Impuls von 666. In der zweiten Stufe jetzt – das ist jetzt, glaube ich, 1332 ist das Jahr, kurz vorher wurde der Templerorden vernichtet. Man muss immer denken, wenn jetzt so ein Jahr ist, wo sich die Zahl 666 wiederholt, dann passiert nicht jetzt genau in dem Jahr, das Jahr geht an, 1. Jänner, und jetzt passiert es. Es wirft seine Schatten voraus und es wirkt auch nach. Und das ist so die Mitte, in der es wirkt, aber es wirkt also gut – gut, sage ich mal – ein Jahrhundert davor schon beginnt es zu wirken an in Wahrheit, und es wirkt mindestens noch ein Jahrhundert nach in der Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da passieren entscheidende Schritte. Wir stehen auch in einer solchen Zeit drinnen, weil die dritte Wiederholung der 666 war 1998. Es ist ja damals auch in anthroposophischen Zusammenhängen viel darüber gesprochen worden vor dem Jahr 1998, interessanterweise danach kaum mehr. Weil scheinbar hat sich äußerlich gar nicht so viel geändert. Es hat sich aber sehr viel geändert. Also die ganzen Dinge, die passiert sind am Anfang des neuen Jahrtausends, hängen sehr stark damit zusammen. Und eben auch die Sachen 9/11, was in Amerika passiert ist, nicht dass das so wichtig ist, aber wichtig sind die Folgen, die daraus gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben die Welt verändert. Die haben die Welt verändert in dem, was einfach verständlicherweise einerseits, aber katastrophal für die Welt ist, was immer mehr zu Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle geführt hat. Und was ein extrem starker Impuls ist gegen die Freiheit. Alles, was nicht der Regel entspricht, ist schonmal grundsätzlich verdächtig. Und wer nicht so denkt, ist überhaupt verdächtig. Das ist von dort ausgegangen, ist aber heute der Impuls, der überall ist. Man kann also nicht sagen: Jetzt sind nur die Amerikaner schuld oder was. Dort ist das halt passiert. Dort war halt eine gute Gelegenheit, dass der Knalleffekt einmal passieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Wirkung ist überall in jedem Staat der Welt heute vorhanden. Und im Grunde keiner der Staatslenker, der Regierenden kann dem entkommen in Wahrheit. Sie schaffen es nicht, sie stecken drinnen. Alle, alle zusammen. Und es ist dadurch eine immense Misstrauenswelle gekommen in die Welt und andererseits wieder ein blinder Glaube an das, was gerade als richtig erklärt wird, als Mittel dagegen. Das ist bei allen, man kann das verfolgen in der Corona-Krise. Das war der nächste große Schritt. Weltweit. Weltweit. Die Wirkungen weltweit, nicht lokal begrenzt. Das darf man nicht unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=2470 Kosmischer Ursprung der Sorat-Mächte: Die Gegenhierarchie seit dem Alten Saturn 00:41:10] ===&lt;br /&gt;
Da sind gewaltige Wirkungen da, und die erfordern aber auch ein gewaltiges Gegenarbeiten aus dem Geistigen. Und zum Beispiel, wenn wir jetzt wieder ein bisschen zurücksteigen: Der erste deutliche Einschlag ist ja auch interessant, dieser starke Einschlag, wo diese soratischen Wesenheiten wirklich erstmals ganz, ganz stark in Erscheinung treten. Vorher sind sie auch schon da, natürlich. Sie sind da schon seit Anfang der Weltentwicklung, unserer Weltentwicklung, die wir überschauen können. Seitdem sind sie da. Aber auch selbst auf den planetarischen Entwicklungsstufen, kosmischen Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen sind, auch da sind sie schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind da gewesen schon vom ersten Moment an, weil sie sind aus einer früheren oder – ihr wisst, ich sage immer – abseits davon gelegenen Entwicklung herausgegangen, ehe überhaupt unsere erste Entwicklungsstufe, der alte Saturn, begonnen hat. Ich sage abseits davon, weil Zeit in unserem Sinne bestenfalls bis zum Anfang des alten Saturn zurückzuverfolgen ist. Bei dem anderen kann man nicht sagen, es war vorher. Es war abseits. Man kann nur bemerken, dass am Anfang, als der alte Saturn beginnt, eine ganze Menge geistiger Wesenheiten schon da sind. Sonst hätte es ja auch die Schöpfung des alten Saturn nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt also nur allein an die Gottheit, natürlich sowieso, die Trinität als solche sowieso. Aber dann sind es ja wesentlich, zum Beispiel die Throne, die Geister des Willens, die ihre Willenskraft ausströmen, und aus der entsteht die Saturnwärme. Und der alte Saturn war nur reine Wärme, kann man sich halt gar nicht vorstellen. Reine Wärme. Nicht einmal ein Luftelement, nicht einmal das dünnste Luftelement. Und ganz am Anfang dieser alte Saturn, diese Saturnwärme, nicht einmal raumartig, sondern zeitartig nur. Kann man sich auch schon wieder nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nichts, was wir so eins zu eins in unsere sinnlichen Vorstellungsbilder übersetzen könnten. Das geht erst in späteren Phasen der alten Saturnentwicklung. Da fängt es an, einen gewissen Sinn zu machen. Das ist also sehr schwer zu sprechen darüber. Aber es sind jedenfalls geistige Wesenheiten von Anfang an da. Und dazu zählen auch die soratischen Wesenheiten, die damals noch relativ klein sind, aber immerhin schon Ich-Wesenheiten sind. Das heißt, fertige geistige Wesenheiten. Also die kommen hier herein bereits, damals. Und sie entwickeln sich auf ihre Art auch weiter natürlich, steigen auch auf, allerdings, man könnte sagen, sie steigen ab vielleicht eher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie werden stärker. Sie werden stärker. Das heißt, sie sind damit stärker als welche Wesenheiten? Auf dem alten Saturn entstehen als neue, als geistige Wesenheiten die heutigen Urengel, die Archai. Darum heißen sie Urengel, weil sie bis zum Uranfang zurückgehen, unsere Entwicklungskette, die über sieben Stufen geht. Dort machen sie sozusagen ihr – sehr unter Anführungszeichen – Menschentum durch. Nicht, dass sie irgendwie so ausgesehen hätten wie wir, aber sie werden dort eigenständige Ich-Wesenheiten. Allerdings nicht mit Freiheit begabt, aber sie bekommen ihr Ich. Der Ich-Funke wird gezündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den soratischen Wesenheiten ist das abseits davon, oder wenn ihr wollt, davor passiert. Aber davor passt halt eben nicht, weil die Zeit dann nicht mehr läuft. Aber sie waren jedenfalls schon im ersten Moment, wo der Saturn da ist, wie die Archaien nicht einmal noch wirklich entstanden waren – weil die sind auch nicht sofort am Anfang entstanden, sondern erst im Laufe der Zeit –, waren die soratischen Wesenheiten schon da. Und sie waren vollentwickelte Ich-Wesenheiten bereits damals. Sie hatten ihr Ich bereits, also abseits unserer ganzen Entwicklungskette entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher waren sie von Anfang an da und hatten dann die Entwicklungsstufe, eine vergleichbare Entwicklungsstufe, die wir als Menschen haben werden, wenn es mit uns zum neuen Jerusalem hinübergeht. Das ist vergleichbar der Entwicklungsstufe, die die soratischen Wesenheiten hatten im ersten Moment schon des alten Saturn. So werden wir mit einer vergleichbaren Konstitution, wenn man es so nennen will, werden wir auf den neuen Jupiter bzw. das neue Jerusalem hinübergehen. Nur die soratischen Wesenheiten haben sich dann weiterentwickelt. Zwar zur dunklen Seite hin weiterentwickelt, aber es gibt im Grunde eine ganze Gegenhierarchie, könnte man sagen, die in den dunklen Bereich hinuntergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=2835 Elohim, Archai und Asuras: Der Schöpfungskampf um die menschliche Freiheit 00:47:15] ===&lt;br /&gt;
Und die soratischen Wesenheiten waren also engelartig, könnte man sagen, auf dem alten Saturn. Sie waren erzengelartig, aber halt in die dunkle Richtung, auf der alten Sonne. Sie waren urengelartig auf dem alten Mond. Und sie sind negative, schwarze Geister der Form während unserer Erdentwicklung. Das heißt, sie sind absolut ein Gegenpart zu den Elohim, zu den Schöpfergeistern unserer Erde. Die Elohim – das andere Wort dafür ist Geister der Form. Elohim ist der hebräische Ausdruck, aber um näher ihre Kraft, ihre Aufgabe zu schildern, hat Rudolf Steiner sie Geister der Form genannt, weil sie es sind, die tätig die Formen unserer Erdenwelt, unseres ganzen damit verbundenen Kosmos hervorgebracht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben das geformt. Und mit Hilfe im Übrigen auch der Urengel dann, also der Archai, der jetzigen Archai. Die waren auch notwendig, die höchsten sieben Archai waren notwendig, damit sie gemeinsam mit den Geistern der Form unseren Kosmos, wie wir ihn heute haben, geschaffen haben. Das sind nämlich die sieben Schöpfungstage. Die sieben Schöpfungstage sind nicht irgendwelche definierten Zeitabschnitte in unserem modernen Sinn, die man mit einer Uhr stoppen könnte, sondern sie sind die wesenhafte Zeit in gewisser Weise. Und wesenhafte Zeit heißt, sie bringen die Schritte hervor, die zu all den Formen führen, die wir heute in der Natur haben, auch bis in unseren Organismus hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ausführende Organe sind diese Archai, diese Urengel, die Schöpfungstage. Daher ist ja später im Mittelalter öfter gesprochen von den sieben schöpferischen Geistern Gottes. Das sind genau die. Jakob Böhme zum Beispiel spricht ganz deutlich von den sieben Schöpfergeistern Gottes. Das sind genau die. Die stehen also eine Stufe unter den Elohim. Sie nehmen von den Elohim die Schöpfungsgedanken entgegen, aber sie haben die Aufgabe, das jetzt in die Tat umzusetzen, und bedienen sich dabei wieder unter ihnen stehender Wesenheiten. Aber sie gliedern das, sie schauen also, dass da ein richtiger Ablauf der Entwicklung stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die soratischen Wesenheiten haben im Prinzip, verfügen sie über dieselbe Kraft oder eine gleichartige Kraft wie die Geister der Form, wie die Elohim. Das heißt, man kann also durchaus in gewisser Weise sagen, dass sie ein absoluter Gegenpol zu dem sind, was in der Schöpfungsgeschichte in der Bibel beschrieben wird. Dort wird beschrieben, was die Geister der Form, die Elohim, mit Hilfe der Archai tun. Und es gibt aber das Gegenbild dazu, und das sind die soratischen Wesenheiten mit ihren Dienern, mit den dunklen Archai, mit den dunklen Urengeln – das sind die sogenannten Asuras, mit denen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, in jedem Schöpfungsprozess – die Schöpfung is ja nicht zu Ende, sie läuft ja noch. Es ist ja nicht so, dass das jetzt fertig ist, sondern es läuft. Wir sind drinnen in den Schöpfungstagen in gewisser Weise. Wäre auch ein riesiges Thema, über das einmal zu sprechen, wie das zusammenhängt. Aber es ist zugleich von Anfang an die Gegenkraft drinnen. Es wirken die soratischen Wesenheiten, die eben auch vom Range letztlich der Geister der Form sind, jedenfalls dieselben Kräfte haben, nämlich formend in die Welt einzugreifen. Das heißt, Gedankenformen zu bilden, nennen wir es einmal so, also geistige Formen zu bilden, die aber einen anderen Charakter haben als das, was von den guten Göttern gewollt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo= Das Mysterium des Knochensystems: Inkarnation Christi in die tiefste Physis 00:52:36] ===&lt;br /&gt;
Und da zum Beispiel ist ein ganz starker Impuls drinnen, zu verhindern, dass der Mensch auf Erden die Freiheit entwickeln kann. Daher ist ein ganz starker Angriff einmal, bis in den physischen Leib des Menschen zu verhindern, dass der physische Leib es hergibt, dass der Mensch mit dessen Hilfe die Freiheit entwickeln kann. Wir haben gerade die Möglichkeit zur Freiheit dadurch bekommen, dass wir uns bis in einen mineralisch-physischen Körper inkarniert haben. Das machen die Engelwesenheiten nicht, das machen die Erzengelwesenheiten nicht, das machen die Urengel schon gar nicht. Und der Mensch macht es. Er ist ein geistiges Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist das erste geistige Wesen, das bis in die feste Materie hinein absteigt, weil zumindest in Form unseres Knochengerüstes tragen wir das in uns. Obwohl die Knochen in Wahrheit nicht so tot sind, wie man glaubt. Das weiß man ja, dass Knochenbrüche in der Regel ganz gut heilen können. Der Knochen als Ganzes ist etwas sehr Lebendiges, aber er besteht aus Millionen, Milliarden von winzigen Kalkkristallen, also phosphorsaurer Kalk hauptsächlich, der drinnen ist, der eingelagert ist durchaus in bindegewebsartige Schichten. Es ist ein wunderbarer Verbundwerkstoff, könnte man sagen, wenn man es technisch ausdrücken will, wie unser Knochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, der noch viel genialer ist als die Verbundwerkstoffe, die wir heute entwickelt haben, nämlich in seiner Flexibilität, in seiner Vielseitigkeit und in seiner Regenerationsfähigkeit. Trotz allem, Knochen können sich heilen wieder. Also natürlich, wenn ich die Hälfte abschneide, kann es nicht mehr ganz regenerieren, aber Brüche oder dergleichen ohne Weiteres. Also da ist das Wunder des Knochensystems, dass da etwas ist, was in sich vereinigt etwas unglaublich Lebendiges mit dem absolut Tot-Mineralischen. Darum war das ganz Wichtige, dass der Christus, als er sich auf Erden verkörpert hat, sich bis in das Knochensystem hinein, bis in die feinsten Feinheiten des Knochensystems hinein inkarniert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sozusagen gerade dort eben den Kampf aufnimmt, aus seinen gewaltigen Lebenskräften, die er hat, mit dem Stoff, der unheimlich starke Todeskräfte in gewisser Weise in sich hat, trotzdem aber was Großartiges ist. Jeder Kristall ist eigentlich ein Wunder. Aber es ist zugleich aber auch in dem Stoff konzentrierteste Todeskraft in gewisser Weise. Weil dass es stofflich wird, da wirken die Widersacher mit, selbst in der Leibeshülle, in der sich der Christus verkörpert hat. Auch da sind diese Kräfte drinnen. Man dürfte zum Beispiel nicht glauben: Jetzt der Christus, jetzt hat er sich inkarniert, und wenn er nicht am Kreuz gestorben wäre... Das hätte erstens schon einmal nicht funktioniert, weil dann hätte seine ungeheure Lebenskraft, seine ungeheure geistige Kraft den Körper zersprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einmal das Erste. Dass wir leben können, ohne den Körper zu zersprengen – weil im Grunde in unserem Ich auch die Kraft drinnen liegt, den Körper zu zersprengen. Und wir tun es auch irgendwann einmal, nur es dauert halt, es dauert 70, 80, 90, 100, 110 Jahre vielleicht, dann wird es schon schwierig, aber dann zersprengen wir ihn auch. Weil die Ich-Kraft muss es zersprengen, sie muss es früher oder später zersprengen, genauso wie die makrokosmische Ich-Kraft irgendwann einmal unseren physischen Planeten zersprengen wird. Irgendwann ist es mit dem auch zu Ende. Er lebt zwar sehr viel länger als wir, aber ewig lebt er auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Erde wird einmal zerfallen. Selbst die Sonne wird einmal zerfallen. Die ist weniger betroffen von diesen Kräften, weil dort das Feinste materialisiert ist und die Sonne eigentlich in Wahrheit ein übersinnliches Gebilde wäre, wenn nicht die Widersacher trotzdem auch die Sonne angegriffen hätten. Und gerade die soratischen Kräfte spielen dabei durchaus eine wesentliche Rolle. Die soratischen Kräfte werden ja auch bezeichnet als der Sonnendämon, zugleich aber auch als der Erdendämon. Beides ist richtig. Beides ist richtig. Daher wird unsere Sonne auch sterben, genauso wie unsere Erde sterben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=3503 Der Durchgang durch die Gottverlassenheit: Standhaftigkeit und die Formel „Ich trage mich“ 00:58:23] ===&lt;br /&gt;
Da müssen wir uns jetzt noch nicht wirklich Sorgen machen, weil wenn das erfolgt und wir halbwegs unsere geistige Aufgabe erfüllen können, hier auf Erden sind wir längst nicht mehr in einem stofflichen Körper inkarniert. Ihr wisst ja, wir haben ja öfters darüber gesprochen, eigentlich hört es schon so im siebten oder achten Jahrtausend auf. Einzelne schon im sechsten Jahrtausend, die dann so weit sind, dass sie nicht mehr einer physisch-stofflichen Verkörperung bedürfen, sondern ihre weitere Entwicklung auf dem Weg zu immer mehr Freiheit auch in einem nicht mehr sinnlichen Bereich tun können, also an sich arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit wir überhaupt den Impuls der Freiheit entwickeln konnten, dazu mussten wir halt gerade in das Dichteste hineinkommen, eben um hier – und das ist die Notwendigkeit – zumindest für eine gewisse Zeit, für eine kurze Zeit, aber doch von allen guten Geistern verlassen zu sein. Bis auf den Funken unseres Ichs drinnen. Das ist das Wichtige. Daher ist ein wichtiger Impuls auf dem Weg zur Freiheit, dass jeder mensch, egal wer, ob er jetzt noch wenig entwickelt ist und seinen Weg weitergeht, oder ob er jetzt schon ein großer Eingeweihter ist, irgendwann muss er durch den Punkt durchgegangen sein oder muss in Zukunft durchgehen durch den Punkt, wo er von allen guten Geistern verlassen ist und es keine andere Stütze gibt als das Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings findet man dann heute das Göttliche in sich, den Christus nämlich in sich. Aber dazu gehört dieses Erleben der Verlassenheit. Das ist ein ganz großer Übergang dann auch in der Art, wie soll ich sagen, des religiösen Erlebens. Im Grunde bis heute und immer noch weitergehend ist noch sehr stark die Vorstellung: Ich wende mich der Gottheit zu, ich verehre die Gottheit und bitte darum, sie soll schauen, dass die Dinge hier für mich gut laufen. Nur das muss immer mehr übergehen in das Ding: Sie werden dann gut laufen, wenn ich aus meinem Ich, aus der Freiheit heraus gut handle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Gedanken habe, gute Gefühle entwickle, die mit der Welt im Einklang sind. Heißt nicht, dass ich immer nur sanft und friedlich sein muss, heißt es überhaupt nicht, weil manchmal ist durch zu viel Sanftheit und lieber nicht Eingreifen – ich bin ganz friedlich – sind die schlimmsten Dinge passiert, weil die anderen sich nicht aufhalten ließen dadurch. Es ist schon ein großer Sonderfall gewesen, das, was der Gandhi geleistet hat, dass er doch nicht so kleine Teile des Volkes dazu gebracht hat, wirklich einfach freiwillig auch in den Tod zu gehen oder das zumindest zu riskieren, ohne irgendwelche Hassgefühle, ohne Aggression, ohne sich zu wehren eigentlich gegen den Feind, sondern einfach, wenn die Panzer rollen, sich einfach auf die Straße davor hinzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis zu einem gewissen Grad dann auch das Glück hatten, dass die Engländer zumindest so weit zivilisierte Menschen waren, dass sie nicht einfach darübergefahren sind. Es gibt schon genug Regionen, wo das ohne Wimpernzucken passiert. Und da opfert man sich halt dann. Aber ein Zeichen muss man jedenfalls setzen, und da braucht man viel Energie und viel Kraft in sich. Das sind zum Beispiel Dinge, die verwandelter Zorn sind. Zorn über Ungerechtigkeiten zum Beispiel, die in der Welt passieren. Aber dieselbe Kraft, die jemand jetzt aus Zorn entwickelt, weil da etwas passiert, was einfach absolut ungerecht ist und wo er vielleicht als junger Mensch geradezu ausrastet oder was und dreinschlagen will, dieselbe Kraft brauche ich aber, um im Guten dann etwas daraus zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich die Kraftintensität. Sie wird dann anders angewendet. Und der, der sich vor den Panzer legt, der braucht die Kraft, um dort durchststehen, dann wirklich, bis der Panzer vielleicht so weit vor ihm stehen bleibt, wenn er Glück hat. Und wenn nicht, dann rollt er halt darüber. Und er bleibt trotzdem liegen. Ich meine, das sind jetzt sehr, sehr krasse Beispiele natürlich, aber wir brauchen diese starke Kraft in uns. Und da ist wirklich wichtig, dass das Ich aber die Kontrolle darüber hat. Weil die Astralkräfte in uns, in denen das Ego zunächst lebt, die haben einen ganz starken Instinkt, zum Beispiel das Leben in der Situation nicht aufs Spiel zu setzen oder sich zu opfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erzähle das mit Absicht mit einem drastischen Beispiel, dass es besonders markant wird. Aber in kleinen Abstufungen gibt es das tagtäglich irgendwo. Das heißt, da muss wirklich das Astralische in dem Moment ganz beherrscht sein vom Ich. Das heißt, ich muss mich in der Hand haben, komplett in der Hand haben in dem Moment. Ich muss meine Ängste überwinden, muss sogar vielleicht meinen Selbsterhaltungstrieb überwinden, alles das. Und standhaft bleiben. Selbst wenn ich liege vor dem Panzer, bin ich standhaft eigentlich, auch wenn ich in der Horizontalen bin. Das macht es im Übrigen noch schwieriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen auch so, dass, wenn man diese Kraft aufwendet, das sehr wohl eine starke Wirkung hat. Also es ist bekannt, gerade aus Kriegsszenarien oder so, Kriegsgefangene oder wie man mit ihnen umgeht: Die, die aufrecht stehen, sich aufrecht halten können – sei es also wirklich äußerlich aufrecht oder von der inneren Haltung her –, die haben die größte Chance, davonzukommen. Die sich ducken, ihr ganzes Inneres verkaufen, sagen: Wurscht, ja, jetzt mache ich auch mit, die trifft es am schnellsten. Es ist typisch. Das sieht man immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn jetzt Gefangene durchgetrieben werden und wo sie jetzt angeschoben werden von den anderen Soldaten: Tempo, Tempo, Tempo! Die, die den Kopf einziehen, die kriegen die Prügel drauf. Die, die nicht mit Überheblichkeit, aber aufrecht gehen, die haben die größte Chance, durchzukommen. Das ist so wie ein Schutzschild irgendwo. Kann trotzdem einmal passieren, aber die Chance is wesentlich größer. Das ist instinktiv. Also gerade die weniger entwickelten Menschen, die primitiveren Menschen, wie es oft unter dem Soldatenvolk ist – das ist vielleicht gar nicht der höhere Offizier –, und der haut mit dem Gewehr zu. Er zieht dir eine drüber, dass du vielleicht gleich einen Schädelbruch oder was hast, nur weil du zu langsam gehst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das durchsteht, stehen bleibt, obwohl er eigentlich nicht mehr kann und trotzdem durch sein Ich kann, weil dann das wirklich schlagend wird, dass man Kräfte mobilisiert, die man normal nicht zur Verfügung hat, und dann das wahr wird, dass es heißt: Ich trage mich. Ist eigentlich geradezu ein wichtiger Meditationssatz: Ich trage mich. Die Affen zum Beispiel können sich selber nicht tragen, die hängen in ihrem Skelett drinnen. Ja, manche Menschen hängen auch mehr drinnen. Braucht man nur die Haltung beobachten. Aber der wirklich freie Mensch trägt sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=4105 Der Wärmeleib des Alten Saturn: Asuras und der Angriff auf die menschliche Physis 01:08:25] ===&lt;br /&gt;
Ich meine, es ist ja so, wenn wir bewusstlos werden, dann fallen wir um. Dann schaffen wir das in der Regel nicht mehr. Also so im Stehen schlafen, ohne sich noch irgendwo anzulehnen, das ist sehr, sehr schwer. Ich meine, es geht im Extremfall auch, dann muss das Ich aber wirklich sehr, sehr stark sein, dann kann man in den eigentlich schönen Theta-Zustand gehen. Das heißt, man geht schon in etwas Schlafartiges hinein und trotzdem ist das Ich noch wach genug, es geht nicht ganz raus und hält den Körper noch. Weil das Wir-uns-Halten ist nur das Ich. Wenn das Ich weg ist, dann kippt man um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werdet ihr sagen: Wie bei sogenannten ichlosen Menschen, die liegen auch nicht alle auf der Straße. Dann ist zumindest eine ichartige Wesenheit drinnen. Es ist dann nicht das Menschen-Ich drinnen, sondern es ist eine ichartige Elementarwesenheit drinnen. Ohne das geht es nicht. Also der Mensch in unserer körperlichen Statur, wie wir heute sind, mit dem Wesensgliedergefüge, das wir als Menschen haben, ist es nicht möglich, auch nur eine Sekunde ohne Ich zu existieren. Es muss halt nicht unbedingt das eigene Ich sein. Es kann eben ein Elementarwesen sein, das ein Ich hat. Es gibt Elementarwesen, die auch ein Ich haben. Die meisten haben keines, kein eigenes individuelles Ich, aber es gibt welche, die das haben. Das sitzt halt dann drinnen bei den sogenannten ichlosen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn Rudolf Steiner auch gesprochen hat, dass es irgendwann kommen wird, im dritten Jahrtausend, in dem wir drinnen stehen – aber das dauert noch ein ganzes Jahrtausend fast, wir haben es erst angekratzt –, dass da die Inkarnation Ahrimans kommen wird, dann ist eben auch kein Menschen-Ich drinnen, sondern dann ist wirklich dieses ahrimanische Ich drinnen. Und das ist in diesem Sinne dann auch ein ichloser Mensch, wenn man so will, nämlich ichlos bezüglich des Menschen-Ichs, das ist dann eben nicht drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt viele Spekulationen, wann das sein könnte oder was. Damit es geschehen kann, sind allerdings noch einige Veranstaltungen notwendig, dass sich ein wirklich höheres, ahrimanisches Ich darin verkörpern kann, und da muss noch einiges umgestaltet werden im physischen Leib des Menschen. In den Feinheiten, nicht, dass das jetzt gleich mal komplett anders ausschaut, aber in den Feinheiten, namentlich also in der Gehirnstruktur und diese Dinge, den Feinheiten, die da drinnen sind, sind Voraussetzungen notwendig, dass eine wirkliche Inkarnation Ahrimans möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also das sind aber eben alles Dinge, die unterstützt werden jetzt durch die soratischen Kräfte. Das sind die, die da von unten das anfeuern im Grunde und eben auch dann die Asuras dazu bringen. Die Asuras greifen auch bereits so deutlich in den physischen Leib ein. Das hängt damit zusammen, dass unser physischer Leib, man soll es nicht glauben, schon veranlagt wurde in seinem ersten Keim auf dem alten Saturn, auf der reinen Wärmewelt. Das Erste, was vom Menschen da ist, ist der physische Leib. Aber natürlich hat das noch überhaupt nichts zu tun mit dem, wie wir heute ausschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir ein bisschen einen Vergleich nehmen, könnte man sagen, es hat etwas zu tun mit unserer Blutwärme. Also stellt euch den Menschen vor, nehmt alles weg, die Haut, das Fleisch weg, sogar die Knochen weg. Lasst nur das Ader-System einmal, dann lasst die Adern auch noch weg und nehmt nur das Blut. Also abstrahiert alles andere, nehmt das Blut. Jetzt nehmt aber die Blutflüssigkeit auch noch weg und nehmt nur die Wärme, die durch die Adern durchströmt, weil eben gerade durch das Blut wird ja der Körper erwärmt. Jetzt nehmen wir nur mehr die Wärmeströmung. So war der physische Leib des Menschen auf dem alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in der Gestalt, wie wir sie jetzt haben, aber ein in sich geschlossenes Wärmegebilde, das durchzogen ist von Wärmeströmungen, die sehr differenziert sind. Wie auch bei uns. Wir sprechen zwar von einer mittleren Bluttemperatur von 37 Grad im gesunden Zustand, aber in Wahrheit differenziert sich das. In den verschiedenen Organen ist es anders, abhängig von dem, was wir tun, variiert es, es ändert sich ununterbrochen. Es ist also unheimlich lebendig daher, die Wärme in uns. Wenn ein Ofen was ausstrahlt, das ist relativ unlebendig. Da strahlt halt die Wärme hinaus und je weiter wegs ist, desto mehr kühlt es sich halt wieder ab irgendwo, aber das ist relativ eintönig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sich etwas verändert, dann weil eine Luftströmung ist, weil die Wärme mit der Luft mitgeht irgendwo im freien Raum, wo keine Luft ist und sonst auch nichts wirklich, also wo es leer ist, dann strahlt die Wärme nach allen Seiten aus, gleichmäßig nach allen Seiten und verliert sich. Das war auf diesem alten Saturn nicht der Fall, sondern diese erste Anlage zur Menschenform war ein rein wärmeartiges Gebilde. Das heißt, wenn man davon eine Imagination machen will, kann man das sowieso schon nicht sinnlich irgendwie darstellen. Das geht einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das war, ja, und damals eben waren besonders die Urengel, die heutigen Urengel, die damals aber erst ihre erste Entwicklungsstufe durchgemacht haben, die waren damals so weit, dass sie eben diese erste Anlage zum physischen Leib des Menschen – der jetzt eben nur ein reiner Wärmeleib war – den von außen her zu benutzen in gewisser Weise. Und sozusagen, indem sie an ihm arbeiten, die… [kurze Unterbrechung des Streams].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=4664 Die kosmische Hierarchien-Kette: Die Verantwortung des Menschen für Engel und Erzengel 01:17:44] ===&lt;br /&gt;
Also wir waren bei den Archai, bei den heutigen Urengeln, die damals den physischen Leib des Menschen benutzt haben, um sich daran zu spiegeln in gewisser Weise. Und die haben damals dadurch ihr Ich-Bewusstsein entwickelt. Weil Ich-Haben und Ich-Bewusstsein entwickeln sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Also wir haben ja oft schon darüber gesprochen, dass wir selbst als heutige Menschen zwar dauernd Ich sagen, aber herzlich wenig eigentlich davon wissen, was unser wirkliches Ich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ego kennen wir ein bisschen besser, aber das eigene Ich kennen wir weniger. Aber wir entwickeln jedenfalls gerade dieses Ich-Bewusstsein, dazu brauchen wir trotzdem unseren physischen Körper. Gerade dadurch entwickeln wir dieses wirkliche Ich-Bewusstsein. Auch wenn wir es jetzt noch nicht mitkriegen, aber dadurch bereiten wir es vor, und je mehr wir Freiheit entwickeln können – und das ist ja der ganze springende Punkt der ganzen Geschichte, die ich jetzt erzähle –, je mehr wir das dann erkennen werden und unserer Freiheit bewusst werden, desto mehr müssen wir zu dem kommen: Ich trage mich. Entschuldigt, kurz das Näschen putzen. Es ist irgendein anderes Teufelchen dabei, das mir in der Nase kitzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, damit hängt auch zusammen, dass die Asuras immer eine sehr starke Beziehung zum physischen Leib des Menschen haben, von Anfang an, und das zieht sich durch. Und daher, wenn wir heute in die Fänge der Asuras kommen, dann ist damit ein Angriff auf den physischen Leib verbunden. Eben ein Angriff, der in die Richtung geht, dass wir das freie Ich möglichst nicht entwickeln können. Schon unser Ich, aber eben ohne Freiheit. Und sie sitzen ja dann auf der Lauer, um uns dann weiterzureichen, letztlich an die soratischen Wesenheiten, dass die ihr Reich auffüllen. Also die soratischen Wesenheiten haben ein unheimliches Bestreben, gerade diesen Menschen, den Menschen hinüberzuziehen in ihr Reich, ihn einzugliedern. Und nur wenn es gelingt, den Menschen hinüberzuziehen, dann könnte es auch passieren, dass sie zum Beispiel die Widersacherwesenheiten hinüberziehen, und zwar aber auch Widersacherwesenheiten höherer Hierarchien. Weil im Grunde gibt es, wenn zwar auch zum Beispiel die luziferischen Wesenheiten eigentlich gefallene Engel, also gefallene Angeloi sind, aber es gibt auch luziferische Wesenheiten höherer Stufen. Es geht also durchaus weiter hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat zwar dort angefangen damit, dass die luziferischen Wesenheiten, die damals auf der Vorgängerstufe unserer Erde, also auf dem sogenannten alten Mond, ihre Ichheit entwickelt haben und damit dort geistige Wesenheiten geworden sind. Und dort haben sich eben manche weiterentwickelt, sind heute reguläre Engelwesenheiten, andere sind halt irreguläre Engelwesenheiten, also kleine luziferische Wesenheiten. Aber der Impuls geht weiter, geht hinauf, es zieht andere Wesenheiten mit hinunter. Und wir haben auch schon irgendwann einmal davon gesprochen, dass da der Mensch nicht so ganz unbeteiligt ist, dass auch Höhere hinuntergezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so eine gewisse, wie soll man das sagen, Staffelweitergabe. Wenn der Mensch sich nicht genügend entwickelt, zieht er seinen Engel herunter. Er hält ihn fest und der kommt nicht weiter. Wir hängen mittlerweile ziemlich wie ein Bleigewicht an unserem Engel. Das heißt, wir müssen aufpassen, unseren Engel nicht überzustrapazieren. Er ist ganz besonders wichtig, die Kinder zu begleiten, sicher später auch im Leben in bestimmten Situationen, aber ihn sozusagen tagtäglich zu bemühen, dass er etwas für uns tun soll, was wir eigentlich schon selber tun sollten, das hält ihn in seiner Entwicklung zurück. Und dann sind wir schuld daran, dass er absinkt und eigentlich, wenn man es jetzt nimmt, ein luziferischer Engel wird oder vielleicht sogar ein ahrimanischer Engel wird, je nachdem, was wir versäumen, weil wir unsere Aufgabe versäumen, weil wir nicht Mensch genug sind, nicht Ich-Mensch genug sind, die Verantwortung zu übernehmen, die wir nämlich auch für die höhere Welt haben. Und was ist die Folge davon? Jetzt wird un Engel hinuntergezogen, wird eigentlich geschwächt dadurch oder kommt nicht weiter, bleibt also stehen oder kann er langsamer aufsteigen, bis er so weit kommt, dass er jetzt eine luziferische oder ahrimanische Engelwesenheit wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das bedeutet etwas für die, die darüber stehen. Weil jetzt können die Aufgaben nicht erfüllen, die sie eigentlich schon erfüllen sollten, diese Engelwesenheiten, und die müssen jetzt die Erzengel erfüllen, die darüber stehen, obwohl sie eigentlich schon befreit sein sollten davon. Und so geht es weiter. So geht es weiter hinauf. Also geht hinauf, also zumindest bis zur Stufe der Elohim, der Geister der Form. Für alle, das sind also die Wesenheiten, die ganz eng mit unserer Erdentwicklung verbunden sind und mit unserer Menschheitsentwicklung verbunden sind. Bei denen, die darüber stehen, schaut es schon noch etwas anders aus, obwohl es auch dort Wirkungen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einen wesentlichen Einfluss hat darauf der Mensch. Wenn er seine Aufgabe nicht erfüllt, dann zieht er die anderen Wesenheiten, die höheren, hinunter. Und darum ist der Mensch so wertvoll, aber für die soratischen Wesenheiten, weil wenn es ihm gelingt, genügend Menschen hinüberzuziehen, dann kann er auch die mit ihm verbundenen Widersacherwesenheiten hinüberziehen, also asurische, ahrimanische, luziferische Wesenheiten hinüberziehen und auch unter Umständen welche höherer Hierarchiestufen. Das wird ermöglicht durch den Menschen. Darum ist der Mensch so wertvoll für die soratischen Wesenheiten, weil er damit also einen unendlichen Schaden im Grunde anrichten kann, was aber in seiner Sicht natürlich ein unendlicher Gewinn ist: eben eine ganz andere Weltschöpfung hervorzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=5161 Bewusstseinsseele im Alltag: Ich-Präsenz, Ego-Überwindung und soziale Kraft 01:26:01] ===&lt;br /&gt;
Also da geht es wirklich darum, um sehr unterschiedliche Weltprinzipien, die verwirklicht werden sollen. Da wir jetzt in der Zeit drinnen sind, wo wir eben immer mehr aus unserem Ich heraus und immer bewusster aus unserem Ich heraus aktiv werden sollen, das ist die große Aufgabe unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, dass wir wirklich im Laufe dieses Zeitalters erkennen lernen, was wirklich unser Ich ist, und dass wir aus dem heraus aus Freiheit tätig werden. Also die Freiheit zu entwickeln, geht nämlich auch nur, wenn wir ein entsprechendes waches Ich-Bewusstsein entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden so oft von frei, wir wollen frei sein, und jeder denkt, er will frei sein heute. Aber da merkt er nicht eigentlich, dass er haben will, dass sein Ego tun darf, was er will. Und da sind wir überhaupt nicht frei drinnen. Das geht seinen Wünschen, Begierden, Lüsten oder sonstigen nach. Die Widersacher haben es völlig leicht, uns dann damit irgendwo hinzusteuern, wo sie uns brauchen. Mit Freiheit hat das überhaupt nichts zu tun. Gar nicht. Die Freiheit, um wieder das Extrembeispiel zu nehmen, die Freiheit ist dort, wenn ich es wage, mich vor den Panzer zu legen. Um der Freiheit willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lustig ist das nicht. Aber ich weiß, ich verlange jetzt bitte von niemandem und würde niemandem übel nehmen, wenn er im letzten Moment doch sagt: Ich will mich lieber nicht davorlegen. Also hätte ich größtes Verständnis dafür. Es ist zwar das Ego, das das sagt, aber so stark ist unser Ich noch nicht. Also das muss man verstehen, dass man da sehr leicht scheitert. Ich kann euch nicht beschwören, was ich in so einer Situation täte. Ich meine, wissen tut man es dann, wenn man es einmal getan hat. Dann kann man sich sicher sein, vorher nicht. Da müssen wir schon realistisch genug sein, dass wir so weit noch nicht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn man es getan hat einmal, dann hat man schon mehr Sicherheit. Aber man kann schon natürlich einen gewissen Maßstab haben, wie weit man überhaupt im Leben standhaft ist. Oder nicht bei jeder kleinsten Schwierigkeit den bequemsten Weg geht. Da fängt es einmal an. Also dass man auch etwas auf sich nimmt, was vielleicht nicht so Spaß macht, sondern im Gegenteil eigentlich ungut ist. Aber trotzdem, wenn man sieht, es ist notwendig und ich kann das machen, dann mache ich es eben. Also das kann man auch in Kleinigkeiten schon üben und trainieren, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber halt die drastischen Beispiele sind vielleicht ein bisschen markanter, um es wirklich zu sehen, wo die Perspektive hingeht. Das größte Beispiel dafür ist der Christus, ich meine, der aus völliger Freiheit heraus seinen weg auf Erden geht, der ihn letztlich zum Kreuzestod hinführt. Das ist von Anfang an eigentlich drinnen. Er weiß es, dass er dorthin geht. Er weiß es von Anfang an, dass es so kommen muss. Das heißt nicht, dass jetzt jeder zum Kreuz von uns gehen muss in diesem großen Sinne. Das kann auch niemand, das konnte so nur der Christus. Aber im Kleinen kann man dem nachstreben irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das heißt jetzt bitte nicht, da müssen wir möglichst schnell das Leben opfern oder irgend sowas, weil der Christus hat drei Jahre in Wahrheit auf Erden gelebt, und dann war das. Das meine ich damit nicht. Es heißt zum Beispiel schon: Ich lebe mein Leben so, dass ich es bis zu einem gewissen Grad in den Dienst des Geistes stelle. Das heißt, mitarbeite an der geistigen Weiterentwicklung der Welt. Dann stelle ich mein Leben unter diese Aufgabe und dann gehe ich mit dieser Aufgabe, für diese Aufgabe durch den Tod. Und sei es mit 110 Jahren. Also ganz natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist un Unterschied, ob ich mich diese 110 Jahre einer auch geistigen Aufgabe gewidmet habe. Natürlich muss man vieles andere Äußere tun, und das widerspricht einander ja nicht. Man kann eigentlich im Idealfall das ganze Leben so führen, dass es zugleich dem Äußeren dient und zugleich dem Geistigen dient. Weil wir können die Erde so gestalten, unsere Welt, unsere Umwelt so gestalten, dass es geistgemäß ist, dann dienen wir dem Geistigen. Arbeiten mit und dienen in dem Sinne, dass wir wirklich aktiv, schöpferisch etwas beitragen dazu durch unsere Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann man in allen Bereichen machen, in jedem Beruf kann man das machen. Es gibt nichts – ob es jetzt als Arzt ist, ob es als Erzieher ist, ob es als Lehrer ist, ob es als, weiß ich nicht, Autobuschauffeur ist. Es ist überall möglich. Es ist in der Art, wie ich umgehe zum Beispiel mit den Menschen. Ich kann auf eine menschliche Art umgehen oder ich kann muffig drin sein, das macht einen Unterschied schon. Oder ich kann dort sitzen und die Leute freuen sich, wenn sie einsteigen, dass sie den Busfahrer sehen. So etwas gibt es nämlich durchaus auch, gar nicht so selten im Übrigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo das kommt, es ist eh schon der ganze Bus voll, da draußen regnet es, drinnen stinkt es. Es ist also eh schon eine unangenehme Situation, aber es ist ein kleines Lächeln, das über das Gesicht von dem Buschauffeur geht, und es geht auch besser. Und du bist mehr motiviert, durch den Gestank und das Schwitzen und das Nasse durchzugehen und dich nicht zu ärgern, sondern es löst etwas davon. Dann ist da ein Impuls von Ich zu Ich eigentlich. Weil ob ich leide unter dem oder ob ich sage, ich tue jetzt nicht vor Freude hochhüpfen, aber ich gehe darüber hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist halt eben so, das kommt vom Ich. Das Ego sagt: Ich mag das nicht, ich leide. Das Ich hat die Kraft zu sagen: Mein Gott, so schlimm ist es auch nicht. Es gibt Schlimmeres. Und bleibe gut drauf und bin offen dann auch für die anderen Menschen, die drin sind. Nicht lauter unsympathische Gesichter, wenn ich das schon alles sehe. Ich meine, es ist ja manchmal wirklich eine Herausforderung in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Es ist ja nicht immer so, dass lauter durchgeistigte Menschen drinnen sitzen, die sagen: „Es ist eine Freude, mich hier mit euch zu versammeln.“ Das ist es ja nicht immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alle Menschen sind trotzdem auf einem geistigen Weg, auf einem Entwicklungsweg. Auch wenn sie halt vielleicht noch ein paar Schritte mehr zu tun hätten. Aber man muss sich da gar nicht immer so viel größer sehen. Aber ebenso, so Kleinigkeiten können aber was auslösen. Das sind wichtige Momente. Oft sind solche Sachen, wenn wir dann über die Schwelle des Todes gehen, das können die hellsten Stellen sein. Im Leben so hat man es gar nicht so besonders beachtet. Man hat so einen Moment gespürt, das ist schön, und man hat sich anders verhalten dann auf das hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man war nicht mehr so grantig wie vorher, aber man hat nicht gemerkt, dass das vielleicht einer der Schlüsselmomente des Lebens war. Weil da eine geistige Begegnung da war, ein Impuls, un geistiger Impuls. Also muss jetzt der Busfahrer auch nicht: Ich bin jetzt der große Eingeweihte, ich sende euch zu. Nein, aber er hat eine gewisse Entwicklung, denn er strahlt es aus, absichtslos geradezu. Nur dann wirkt es. Also wenn ich hingehe jetzt und sage, ich will jetzt den ganzen Bus bestrahlen, ihr fühlt euch alle gut, dann, wenn ich es gut suggerieren kann, dann ist da vielleicht eine Suggestion, aber das ist nichts Gesundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hilft ihnen nicht. Es ist wirklich ein Impuls von Ich zu Ich, der das andere Ich aufwachen lässt: Eigentlich geht es mir eh gut. Eigentlich passt eh alles. Das ist ja gar nicht wichtig. Das kann ich auch jetzt nicht ändern. Das ist aber nichts Dramatisches. Und das geht anders. Ich bin frei wieder für etwas Höheres auch letztlich. Sonst ärgere ich mich vielleicht noch den ganzen Abend darüber. Und diese vielen Kleinigkeiten, die machen es nämlich aus im Leben. Also die Welt wird nur durch diese Kleinigkeiten im Wesentlichen verändert. Die großen spektakulären Dinge sind es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass jetzt einer kommt wie: Ich sage euch, wie wir den Weltfrieden für die Zukunft schaffen. Erstens funktioniert es eh nicht. Es wird nämlich nicht funktionieren, wenn nicht die kleinen Schritte überall in der Welt getan werden. Der Friede auf der Welt wird nicht entstehen durch äußere politische Arrangements. Man kann vielleicht bessere Bedingungen schaffen dadurch, aber es muss letztlich dadurch entstehen, dass jeder einzelne Mensch oder möglichst viele Menschen aus sich heraus diesen Impuls entwickeln. Sonst wird das nicht funktionieren. Die Eingriffe von außen, die sicher heute notwendig sind irgendwo, aber meistens sind sie eine Verschlimmbesserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigsten Impulse sind so, dass sie die Probleme wirklich lösen, sondern oft schon in sich dann den Keim des nächsten Konfliktes bringen. Also das heißt, dieses Wirken in der nächsten Umgebung, mit den Menschen, mit denen ich einfach zusammenkomme. Und da hier und da mal aufzuwachen zu seinem Ich, und das heißt, dem Ego einmal zu sagen: Stopp, stopp, stopp, stopp, das machen wir anders. Wir zwei machen das anders, mein Ego und ich. Und ich bin der Boss. Aber ich sehe deine Bedürfnisse. Ich werde versuchen, sie auch zu erfüllen. Das muss das Ich im Übrigen lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Ich ist eigentlich so, wenn es über uns steht, schert sie sich um das gar nicht. Das interessiert sie überhaupt nicht, ob es uns jetzt gerade gut geht, ob wir wieder jammern oder nicht. Das ist: Bitte du, du bist dazu da, um was zu tun, also mach. Und am Ende zählt nicht, was du gejammert hast, sondern was du geistig weitergebracht hast, also tu was. Das ist auch der Einzige, der das darf. Wir dürfen mit uns selber unnachsichtig sein, dann können wir die Freiheit entwickeln. Ich meine, wenn wir das wirklich schon könnten, dann hätten wir viele Probleme nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dann hätten wir uns selber im Griff und würden uns selber die Dinge verweigern, die einfach schädlich sind. Und würden stattdessen die fördern, die nicht nur uns gut tun, sondern die auch der Welt rundherum gut tun. Dann würde auch das ewige Jammern aufhören. Dann wäre es auch nicht mehr notwendig. Das ist ein langer Prozess, aber wir sollten es lernen jetzt während unseres Bewusstseinsseelenzeitalters und sollten es dann am Anfang der nächsten Kulturepoche – das dauert eh noch ein bisschen, deutlich ein bisschen noch, weil so eine Kulturepoche dauert 2160 Jahre, also im Schnitt ungefähr. Wir sind nicht einmal noch am Ende des ersten Drittels unserer gegenwärtigen Kulturepoche. Aber der Weg geht jedenfalls dorthin, dass wir mit unserem Ich so weit kommen, uns unserer Freiheit bewusst zu werden, uns bewusst zu werden, dass wir als Ich-Wesen ein geistiges Wesen sind, dass uns das ganz klar bewusst wird. Und das wird es dann halt auch in immer mehr Details erkennen. Und dann eben auch die anderen Menschen wirklich ganz bewusst als geistige Wesen, nicht nur als körperliche Wesen, sondern eben auch als geistige Wesen wahrzunehmen, wirklich zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6052 Das Mysterium der Reinkarnation: Wesensglieder, Vererbung und autonome Ich-Entwicklung 01:40:52] ===&lt;br /&gt;
Weil in Wahrheit ist das etwas, was dann ein ganz anderes soziales Miteinander bringen wird. Weil was wird damit verbunden sein? Es wird dabei sein das Erkennen der anderen geistigen Wesenheit, also eben nicht das äußerliche Erkennen, sondern wirklich mit der Zeit: Wo kommst du her, karmisch gesehen zum Beispiel? Und diese Karma-Erkenntnis haben wir jetzt ganz im christlichen Sinn aufgefasst. Ich glaube, ich weiß es, ich habe es in früheren Vorträgen geschildert: Es wird immer so viel gesprochen davon, na ja, die Reinkarnationsidee, das kommt alles aus dem Osten. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das, aber der wesentliche Kern fehlt dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich die Bedeutung des Ichs drinnen. In Wahrheit sind die ganzen östlichen Reinkarnationslehren Seelenwanderungslehren. Und da geht es darum, dass gewisse Seelenkräfte weitergehen. Da ist vieles, was als Reinkarnation geschildert wird, ist eigentlich der Durchgang durch die Seelenwelt und die untersten Bereiche der geistigen Welt. Oder dann schon auch wieder in einem Erdenmenschen, kann schon sein, aber dann geht es gar nicht ums Ich, das da durchgeht, sondern es geht um bestimmte Seeleneigenschaften, die sich wieder in einem anderen Menschen verkörpern oder einen starken Anteil haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir nehmen uns seelische Kräfte mit, und das ist ja auch nicht zufällig, was wir uns für die neue Inkarnation herunternehmen. Da knüpfen wir ja sehr wohl auch an die Seelenkonfiguration an, die wir eben im früheren Leben hatten. Es hat sich zwar was verändert drinnen, aber nach Auswahl dessen wählen wir uns unsere Seelenkräfte, unsere Astralkräfte, die hineinkommen. Das ist nicht zufällig. Und wir suchen uns eben auch eine entsprechende Vererbungsströmung, weil da auch durchaus Ätherkräfte mitgehen. Es sind ja nicht nur physische Vererbungen, sondern es gehen Ätherkräfte mit, da gehen auch Astralkräfte mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir holen uns selber schon auch einen großen Teil aus der Astralwelt direkt selber, aber es geht auch einiges über das, was die Eltern und ihre Vorfahren in ihren Ätherleibern, in ihren Astralleibern mitgebracht haben. Das sind Kräfte, die in der Ätherwelt, in der Astralwelt da sind, und die führen uns aber dann eben zu Eltern hin, die eben diese Qualitäten besonders entwickelt haben. Das liegt drinnen. Also ihr seht, die Inkarnation eines Menschen auf Erden ist ein unheimlich komplizierter Vorgang in Wahrheit. Weil da ist etwas, was wirklich auf der physischen Ebene passiert, da ist etwas, was auf der ätherischen Ebene ist, da ist etwas auf der astralischen Ebene. Das sind alles Dinge, die wir wirklich über die Vererbung zum Teil mitbekommen. Dann ist das Ich. Das Ich vererbt sich nur selber. Das ist das Einzige, das wirklich nur von sich selbst abstammt. Das hat mit den Eltern überhaupt nichts zu tun, mit der ganzen anderen Reihe als Ich gesehen gar nichts zu tun. Ja, außer dass wir halt vielleicht diesen Eltern schon in einer anderen Konstellation früher einmal begegnet sind, dass wir Karma offen haben mit ihnen in der einen oder anderen Form. Aber das ist da die Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die neue Verbindung auch mit den Eltern oder die Verbindung zwischen Eltern und Kindern wird irgendwann einmal so sein, dass das Wesentliche die Verbindung von Ich zu Ich sein wird. Und das ist nichts, was dann zwangsläufig durch Vererbung gegeben ist, sondern das, was Beziehung von freien Menschen zu freien Menschen letztlich ist. Und dann kann durchaus – und das kann auch heute unter Umständen schon sein – die Beziehung zum Beispiel eines Kindes, das die Eltern aus irgendwelchen Gründen weggelegt haben und das dann adoptiert wird, dass die Beziehung zu den nicht blutsverwandten Eltern ein sehr, sehr gutes sein kann und gerade übers Ich ein sehr gutes sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist vielleicht nichts drinnen über die Vererbungsströmung. Da ist natürlich ein gewisser Einfluss schon über das ätherische und astralische Umfeld, in dem man dort lebt, das hat natürlich einen gewissen Einfluss drauf. Aber doch nicht so stark, wie wenn es über die direkte physische Vererbung geht, weil da geht eben auf jeden Fall auch schon was Astralisches, was Ätherisches mit. Natürlich, ein Kind, wenn es auch adoptiert wird, wird dann von der astralisch-ätherischen Umgebung, in der es aufwächst, auch wenn das nicht seine leiblichen Eltern sind, ist ein Einfluss da, aber der ist immer noch schwächer, als das, was sozusagen unmittelbar durch die Vererbungsströmung durchgeht. Da geht eben auch was durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6433 Christliche Liebe als Lebenskraft: Kosmische Verbundenheit und schöpferische Ich-Tätigkeit 01:47:13] ===&lt;br /&gt;
Aber die Zukunft wird sein, dass egal, ob es jetzt leibliche Abstammung ist oder Adoptivkindschaft ist oder Elternschaft ist, ganz egal, die entscheidende Beziehung wird die sein von Ich zu Ich. Das wird das Eigentliche sein. Das führt dorthin, dass die Liebe zwischen den Menschen, auch eben zwischen den Eltern und den Kindern, egal ob Adoptivkinder oder leibliche Kinder, dann ist es dort die wirklich christliche Liebe, die wirkt. Aber jetzt nicht im Kirchensinn bitte genommen, man darf das nur nicht zu pathetisch so nehmen, sondern das muss ganz ehrlich sein durch das Verhältnis, das von Ich zu Ich herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gehen die Eltern mit dem Ich des Kindes um, wie kommen sie ihm entgegen, und wie umgekehrt das Kind den Eltern, wenn es dann halt größer wird. Das Kind ist ja noch weit entfernt davon, wir sind alle noch weit entfernt davon, das wirkliche Ich zu kennen, aber das Kind braucht natürlich lange, bis es überhaupt entdeckt, was sein Ich ist. Das ist ein sehr, sehr langer weg. Ich meine, es ist schon ein entscheidender Punkt, dieses erste Ich-Erlebnis, das bei jedem Menschen da ist, aber nicht immer erinnert wird. Manche erinnern sich daran, wenn sie sich das erste Mal als Ich gefühlt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt als Wesen, das etwas ganz anderes ist als der Rest der Welt. Dieses Staunen: Ich bin da, und alles andere und auch alle anderen Menschen sind dort. Und der nächste Schritt zum höheren Ich-Bewusstsein – also ich mache jetzt einen Sprung, weil es viele kleine Schritte dazwischen gibt, aber nehmen wir mal gleich drei Stufen auf einmal – ist der, dass ich zu der Erkenntnis komme: Ich bin mit allen verbunden. Mit allen. Mit einmal dem Menschen, wurscht wer er ist, selbst wenn er mein Gegner ist, trotzdem bin ich mit ihm verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genauso mit den geistigen Wesenheiten, die in der Natur tätig sind, die die Pflanzen schaffen, die in den Steinen oder um die Steine wirken, also den Elementarwesen, die da sind, die in den Tieren wirken, auch wenn es Gruppen-Ich ist, aber dem zu begegnen, das ist einmal irgendwann das Ziel. Und diese Wesenheiten zu lieben, mit denen verbunden zu sein. Wenn diese Liebesverbindung da ist, dann geht wirklich ein Impuls vom Ich aus, aber wenn Liebe da ist, geht etwas an Ätherkraft über. Über das haben wir schon mehrmals besprochen, dass wirkliche Liebe etwas damit zu tun hat, dass man wirklich Lebenskräfte schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschen, mit denen man zusammen ist, aber natürlich auch der Natur in der Art, wie ich mit der Natur umgehe. Es wird nicht genügen, dass ich nur in der Klause sitze und den ganzen Tag meditiere. Man muss schon praktisch in die Natur hinausgehen, und man muss den anderen Menschen in der Praxis auch helfen. Nicht nur zu Hause: „Ich meditiere für den Frieden der Welt.“ Das ist schon gut, das soll man durchaus machen. Aber das alleine wird auch nicht reichen. Also es geht auch darum, wirklich anzupacken in der Welt, anderen Menschen zu begegnen, etwas zu tun für sie, etwas für die Natur zu tun draußen, das gehört dazu. Es gehört halt beides dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation dient eigentlich dazu, dass wir uns geistig so festigen, so bewusst werden, dass wir bewusst diese geistige Kraft in uns handhaben können. Ich sage es einmal so: diese wirkliche christliche Liebe zu verschenken, das ist eben auch etwas, was aus dem Ich-Bewusstsein heraus passieren muss. Das ist mehr als: „Ich bin eh zu allen Menschen lieb.“ Manche sind wirklich sonnige Menschen, und das hängt natürlich schon im Hintergrund mit ihrem Ich zusammen, aber es ist ihnen nicht bewusst. Sie sind halt sonnig, und das wirkt, und die anderen fühlen sich gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist noch nicht diese wirkliche Liebes-Lebenskraft, die ich eigentlich nur ausstrahlen kann, wenn ich ganz in meinem Ich bin und spüre eben auch letztlich diese Verbindung mit dem Christus drinnen. Dass ich spüre – und das fängt an damit, dass ich spüre –, dass in der Ich-Kraft, dass die unerschöpflich ist. Sie kann sich nicht erschöpfen. Im Gegenteil, je mehr ich verschenke aus ihr heraus, desto mächtiger wird sie im guten Sinne, nämlich mächtig sich zu verschenken. Und je mehr ich das tue, desto mehr spüre ich aber auch, welche Kraft ich da zur Verfügung habe, nämlich die Christuskraft, die sich mit uns, mit unserem Ich verbindet, und eben gerade, wenn ich aus der Freiheit heraus tätig bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist kein Unterschied dann mehr zwischen dem menschlichen Willen und dem Willen des Christus, zwischen dem göttlichen Willen letztlich. Es unterscheidet sich nicht. Die Gottheit gibt uns den Raum, aus dem Ich heraus Willensimpulse zu entwickeln, die die Gottheit, die der Christus in sich aufnimmt und verstärkt. Ich meine, das ist einfach dieser große Weg, der für den Menschen angedacht ist: dass sein Wille sich vereinigt mit dem göttlichen Willen. Wenn es heißt: „Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe“, so bezieht sich das nicht auf unser wirkliches geistiges Ich, sondern es bezieht sich auf unser Ego in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, was mein Ego will, geschehe, sondern was ich will, und dadurch und damit auch die Gottheit will. Das kommt dann zusammen. Aber das ist ein weiterer Weg dorthin. Aber um dorthin zu kommen, darum geht es eigentlich bei jedem geistigen Entwicklungsweg. Um das geht es: also dass wir mit dem Christus, mit der Gottheit, mit dem Höchsten Geistigen zusammen die Welt weiterbringen. Aber eben als Mittätiger, wie klein auch immer. Ich meine, es ist klar, wir sind noch weit entfernt davon, gleich jetzt die ganze Welt aus dem Impuls heraus heilen, retten oder sonst was zu können oder zum Guten zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=6937 Schöpfungsmacht im Stofflichen: Kristallkräfte, Knochensystem und der Ursprung des Lichts 01:55:37] ===&lt;br /&gt;
Aber wir können zunächst in unserer Umgebung was tun dazu. Wir geben es weiter an die anderen Menschen, die Impulse auch. Und das ist eines der wichtigsten Dinge, dass eben auch in den anderen Menschen dieser Ich-Impuls zum Bewusstsein geweckt wird. Und das sind solche Anstöße. Das kann drinnen liegen in dem freundlichen Blick von einem Buschauffeur. Und er ist sich dessen noch gar nicht ganz bewusst, und der andere, der sieht es auch nicht, und trotzdem geht es. Daher, um kennenzulernen, wo unser Ich wirklich tätig ist, ist einer der wichtigen Punkte, sich selbst sein Leben zu beobachten, wo solche Momente sind, wo mir so etwas zum Beispiel begegnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder auch wo ich gespürt habe: Da ist jetzt von mir etwas ausgegangen. Aber besser ist es, zuerst einmal kennenzulernen dadurch: Wo ist mir das durch einen anderen Menschen entgegengekommen? Wo waren so Schlüsselmomente, an denen mich – ja, wenn ich es dann wirklich genauer durchdenke –, also so ein weckender Impuls gekommen ist, also eigentlich un Ich-Impuls gekommen ist? Der kann im Übrigen auch kommen durch die Natur draußen, weil eben ja da auch geistige Wesenheiten durchwirken, und die schenken mir auch etwas. Und wenn ich es wahrnehme, dann spüre ich das jetzt im weitesten Sinn Göttliche mit all den geistigen Wesenheiten, die da dranhängen, das durch die Natur zum Beispiel kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich eine Pflanze betrachte, einem bestimmten Baum begegne oder einem Tier, wie auch immer, ja, selbst in einem Kristall, wo sehr viel drin ist. Also gerade Kristalle sind ja etwas sehr, sehr Wichtiges, weil die Kristalle – darüber haben wir auch schon auf jeden Fall gesprochen, aber vielleicht noch nicht so deutlich und ausführlich –, die Kräfte, die die Kristalle bilden, die sie formen, und zwar wirklich bis in die inneren Feinheiten hinein, die hängen ganz stark mit der Ich-Kraft zusammen. Die sind wesensgleicher Natur, sind die stärksten Kräfte. Ich-Kräfte sind Kräfte, die eben bis ins Mineralisch-Physische hinein formend tätig sein können. Und das auch tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn wir uns inkarnieren, tun wir genau das, weil wir inkarnieren uns wirklich bis hinein auch ins Knochensystem, nur wir erleben das noch nicht. Es ist unbewusst für uns. Der große Unterschied beim Christus ist ja der, dass er sich wirklich bis ins Knochensystem hinein bewusst inkarniert. Er kriegt das mit, sozusagen. Er erlebt das. Da tun wir uns noch schwer. Aber in Wahrheit tun wir es, weil wir sind bis in die feinsten Feinheiten, wie unser Knochensystem gebaut ist – das hängt alles mit dem zusammen, was wir uns als Ich mitbringen. Nur es helfen halt sehr, sehr viele geistige Wesenheiten mit, um das zustande zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum kriegen wir das alles noch nicht so mit in unserem Bewusstsein. Das Große beim Christus war, dass er sich bis ins Knochensystem in die kleinste Kleinigkeit inkarniert hat und das bewusst miterlebt hat. Es ist ein bewusstes Miterleben. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie dieses Erleben ist. Also ich könnte das jetzt nicht in ein imaginatives Bild so ad hoc fassen. Aber es ist jedenfalls wie ein Durchleuchten bis in die Knochen hinein, so dass selbst die Knochen leuchtend werden. Und zugleich zu spüren, dass das aber die Kraft ist, die letztlich unseren ganzen Kosmos auch geschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch die Elohim haben ihr Schöpfungswerk nur dadurch in der Art machen können, wie sie es eben getan haben, dass der Christus durch sie gewirkt hat. Ich glaube, ich habe das auch schon un paar Mal erwähnt, dass ab dem Moment, wo die Elohim sagen – und die Elohim sprachen: „Es werde Licht, und es ward Licht.“ In dem Moment, wo sie zu sprechen beginnen, da wirkt schon der Christus durch sie. Sie bringen zuerst etwas mit, da wirkt noch nicht der Christus, zumindest nicht unmittelbar drinnen. Sie bringen also das herauf, was das Alte noch war, aber dann, um den Menschen schaffen zu können, um dieses Werk zu beginnen, dazu muss der Christus durch sie sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann heißt es in der Bibel, und die Elohim sprachen: „Es werde Licht.“ Ihr wisst, im Deutschen ist es so schön, dass da das Wort „Ich“ drinnensteckt im Licht. Es ist das lebendige „L“, die Ätherkräfte drinnen, und es ist das abschließende „T“, das der Einschlag des höchsten Geistes in Wahrheit ist. Das T ist in der Sprache das, wo das Geistige einschlägt und bis ins Physische hinein wirksam werden kann. Im guten Sinne wirksam werden kann. Und darum, der größte Frevel ist, diese Kraft, die da einschlägt, zu missbrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7359 Das Mysterium der Schwarzmagie: Luziferische Blendung und die starre Gegenschöpfung 02:02:39] ===&lt;br /&gt;
Zu missbrauchen in dem Sinn, dass man Diener wird eigentlich damit, mit dem, was man aus diesem Impuls tut, Diener wird der Widersacherkräfte. Das fängt schon an, wenn man sich noch ganz unbewusst ist, eigentlich noch gar nichts dagegen tun kann, weil man es überhaupt nicht mitkriegt, was da passiert. Aber ganz schlimm wird es dann dort, wenn man ganz bewusst diesen geistigen Impuls, der bis ins Materielle hineingeht, wenn man den dann bewusst den Widersachern zuführt. Aber das wollen sie, das ist das, was letztlich der schwarzmagische weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarzmagische Weg beruht darauf, dass primär die soratischen Wesenheiten – von denen geht es aus –, aber es wirken dann natürlich die ahrimanischen, die asurischen kräftig mit. Und der Luzifer tut auch das Seinige, dass wir uns wohlfühlen dabei, wenn wir das tun. Und daher: Viele, die den schwarzmagischen Weg gehen, fühlen sich sehr wohl dabei. Die fühlen sich gar nicht schlecht dabei. Sehen das auch gar nicht als verwerflich an irgendwo, im Gegenteil. Es ist nicht so finster in ihnen, weil der Luzifer erleuchtet sie ganz stark dabei. Aber sie sind halt auf dem falschen Weg irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind auf dem Weg dorthin, und sie wissen es auch, aber sie halten das also für einen guten Weg. Sie sind geblendet eigentlich. Also der Luzifer blendet sie dann auch diesbezüglich. Das ist also sehr schwierig. Aber jedenfalls, wenn diese Kräfte, die aus dem Geistigen kommen, eben auf diesen schwarzen Weg geleitet werden, dann ist es eben die schwarze Magie. Und darum sind die Widersacher und namentlich die soratischen Mächte so darauf aus, den Menschen in die Hand zu bekommen. Weil nur durch den Menschen können sie das erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können nicht so ohne Weiteres hinaufreichen zu den Engelwesenheiten, zu den regulären Engelwesenheiten, die sich von dort holen. Sie können es nur dann, wenn der Mensch anfängt, bei seiner eigenen, ihn begleitenden Engelwesenheit anfängt, den herunterzuziehen oder festzuhalten. Dann fängt es an. Dann fängt es an, dass auch in letzter Konsequenz die soratischen Wesenheiten an diese Engelwesenheit herankönnen, irgendwann einmal. Und sie mitnehmen können hinüber. Aber da ist sozusagen der Mensch die Schlüsselstelle für das Ganze. An ihm entscheidet es sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da sieht man aber auch, welche Bedeutung der Mensch in der Gesamtentwicklung drinnen hat, nämlich die entscheidende Stelle, ob die Schöpfung gut ausgeht oder schlecht ausgeht. Oder in welchem Maße sie gut ausgeht und in welchem Maße sie schlecht ausgeht. Also wenn es gut läuft, dann wird es nur in geringem Maße schlecht ausgehen. Das heißt, ein Teil geistiger Wesenheiten – also an Menschen, aber auch an Engeln, Erzengeln, Urengeln vielleicht – wird dort hinübergehen. Und ein größerer Teil wird mit dem Menschen hinüber auf die lichte Seite gehen, also wirklich in das neue Jerusalem aufsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die soratischen Wesenheiten wollen, dass möglichst viele Menschen, und durch die Menschen möglichst viele Engel, Erzengelwesenheiten usw. auch dort hineingehen, weil dann entsteht dort einfach un gewaltiges Reich. Und das ist eben ganz anders geartet als dieses Reich, aber es ist in seiner Art natürlich auch was Großes oder kann was Großes werden. Und das ist die Verführung an die Menschen, die schwarzmagisch arbeiten: dass da sozusagen eine Art Gegenschöpfung entsteht, in der aber eben die Menschen, die daran mitwirken, eine sehr wesentliche Position haben drinnen, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so klar ist ihnen das halt natürlich noch nicht, dass sie damit dann auch die Freiheit ihres Ichs letztlich opfern. Das sehen sie aber oft nicht oder erst sehr, sehr spät, und wenn sie es dann sehen, ist es zu spät, weil dann ist die Freiheit weg. Aber trotzdem bleibt eine mächtige Position, weil gerade die Menschen, die an dem mitarbeiten, steigen in der Gegenhierarchie – auf kann ich jetzt nicht sagen, sondern weiter hinunter, aber weiter hinunter heißt, dass sie kräftiger werden, dass sie mehr Einfluss dort haben, zwar nicht aus der Freiheit heraus, aber doch also Kräfte entfalten können, die halt sonst nur höhere Wesenheiten als der Mensch entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Verführung eben für die Schwarzmagier. Und es steht ja hinter dieser Welt letztlich trotzdem das Bild, dass sie in gewisser Weise die absolut perfekte Welt ist, in der alles seinen geordneten Platz hat. Eben um den Preis der Freiheit, der Aufgabe der Freiheit. Es geht alles darum, um diese absolute Ordnung, die aber eben eine letztlich tote Ordnung ist. Tot nämlich in dem Sinn, dass schöpferisch Neues eigentlich nicht mehr entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7784 Das Wagnis der Freiheit: Der kosmische Schöpfungsplan und die Angst vor Fehlern 02:09:44] ===&lt;br /&gt;
Es ist also, wie soll ich sagen, dieser Impuls, der von den soratischen Wesenheiten sehr zentral damit zusammen hängt, dass sie sehen: Da is jetzt eigentlich eine großartige Schöpfung entstanden bis zur Erde hin, aber jetzt entsteht da plötzlich ein geistiges Wesen wie der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist zwar schon vorbereitet, aber auf den früheren Stufen war das noch nicht abzusehen für diese Wesenheiten jedenfalls. Aber da ist jetzt ein Wesen drinnen, das die Freiheit hat. Und die Freiheit zu entwickeln heißt ja einerseits, dass das Göttliche in ihm lebt, aber es heißt auch, wenn er das nicht erreicht – also was mit dem Menschen geplant ist von der Gottheit, ihm die Freiheit zu schenken –, wenn er scheitert, dann hat er auch eine ungemeine Zerstörungskraft auf die ganze Schöpfung. Weil ab unserer Erdenschöpfung ist der weitere Fortschritt der Schöpfung darauf ausgelegt, dass wir mitarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was jetzt auf Erden noch passieren wird, ist die Vorbereitung dazu, aber für das neue Jerusalem wird es dann schon einen entscheidenden Einfluss haben. Die wird reich oder armselig sein, je nachdem, wie wir Menschen tätig sind hier auf Erden, wie wir uns hier entwickeln, was wir in die Welt hineinbringen. Und wenn wir versagen, versagt im Grunde die ganze Schöpfung. Dann wird jedenfalls das Ziel der Gottheit nicht erreicht. Das Ziel ist eben, eine Schöpfung zu machen, die unendlich bereichert werden kann, dass freie Ich-Wesen da sind, wo nicht mehr nur eine Quelle da ist, sondern wo dieser einen Quelle etwas entgegenkommt aus weiß ich nicht wie vielen Millionen, Milliarden Ichen, die dem entgegenströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein völlig neues Prinzip eigentlich. Das aufhört mit dem: Aus der Quelle strömt alles, und unten wird es empfangen. Und jetzt strömt was entgegen. Und darum kann man sich das neue Jerusalem – auch wenn es viele Schilderungen von Steiner gibt – nur schwer vorstellen. Aber es sich wirklich vorzustellen, welcher Reichtum da drinnen sein wird, da ist unsere Erdenwelt noch armselig dagegen. Das ist nur Wüste im Grunde. Das ist nur trockene Wüste im Vergleich zu dem, was einmal sein wird. Und es wird sein, weil es werden Menschen es auf jeden Fall schaffen, da bin ich mir sicher. Die Frage ist nur, wie viele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davon wird eben abhängen, wie reich oder doch weniger reich dieses neue Jerusalem sein wird. Also es hängt von dem ab, wirklich das neue Jerusalem, von dem, was von oben kommt. Es senkt sich von oben herab, aber es muss was von unten entgegenkommen, sonst ist es nicht. Und das sollte man aber eben auch sehen, dass das eigentlich einer der – oder die, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke – die Hauptmotivation dieser soratischen Kräfte ist, dass sie einfach fürchten, dass das ganze Kapitel schiefgeht. Und dass alles das, was jetzt nämlich durch die... In Wahrheit, das könnte im Extremfall passieren, dass alles das, was durch die Stufe des alten Saturns, der alten Sonne, des alten Mondes und jetzt durch die Erde entwickelt wurde, dass das im Grunde alles scheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls nicht das Ziel erreicht, das möglich war. Und es ist der Schlüsselpunkt jetzt wirklich mit der Erdentwicklung insofern, dass bis ins Physische hinunter die Voraussetzungen geschaffen worden sind für den freien Menschen. Das ist das Wichtige. Bis in die Physis hinein ist es geschaffen, und fester sozusagen kann es nicht mehr werden. Und die soratischen Wesenheiten haben, wenn man so will, die Sorge, dass das alles scheitert, dass das nicht weitergehen kann so, sondern dass der Mensch, weil er es eben nicht schafft, mit seiner Freiheit umzugehen, das zerstören wird und zwar nachhaltig zerstören wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist der ganze Schöpfungsplan, so wie er unsere Entwicklungskette – diese siebenstufige Entwicklungskette vom Alten Saturn, über die Alte Sonne, über den Alten Mond, über die Erde, dann weiter zum neuen Jerusalem, oder neuen Jupiter, wie es Steiner nennt, dann weiter zur Neuen Venus und dann zum Vulkanzustand – die ganze Kette ist darauf angelegt, ein freies geistiges Wesen, ein vollkommen freies geistiges Wesen zu schaffen. Und dadurch eine Reichhaltigkeit der Schöpfung in der Zukunft zu ermöglichen, die bis jetzt undenkbar war. Das liegt nicht daran, dass es die Gottheit nicht für sich könnte. Aber die Gottheit braucht trotzdem die ganzen Hierarchien als Mitwirkende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und letztlich hängt von dem, wie gut oder wie schlecht sie die Vorgaben, nennen wir es einmal so, die von der Gottheit kommen, wie gut oder schlecht sie umsetzen, davon hängt die Qualität ab letztlich, die die Schöpfung unten hat. Und darum – noch einmal betont, ich wurde mehrmals schon darauf hingewiesen, aber: Die Schöpfung ist doch vollkommen? Sie ist es nicht. Sie ist es nicht. Sie ist es nicht deswegen, weil sie darauf angelegt ist, dass der Mensch hier die Freiheit entwickelt und dass er mitarbeitet. Aus Freiheit, jetzt schon. Und wenn er scheitert daran, wenn er nicht will, wenn er nicht aus sich heraus tätig wird, dann wird die Schöpfung unvollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie ist es auch jetzt noch. Weil sie ist noch nicht zu Ende, sie ist noch im Gang. Also die Schöpfung ist nicht fertig. Sie ist in beständiger Veränderung. Und auch die Natur wird sich ändern. Und sie wird sich noch gewaltig ändern, auch zu dem Zeitpunkt, wenn wir nicht mehr so inkarniert sind auf Erden. Dann werden wir, wenn es gut geht, erst richtig mitarbeiten, da noch was zu tun. Es ist nicht so, dass dann, wenn wir weg sind, das gleich Schutthalde ist, sozusagen, die Erde. Nein, nein. Und das wird nämlich, was sich dann noch sich auf Erden, wie sich die Tierwelt umgestaltet, die Pflanzenwelt umgestaltet, selbst die Mineralwelt umgestaltet, das wird einen entscheidenden Einfluss haben, wie das neue Jerusalem ist zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses wird vollkommener oder unvollkommener sein, je nachdem wie die Menschen mitarbeiten. Aber die soratischen Wesenheiten sind eben genau die, die sagen: Ja, aber die hat doch schon einen Vollkommenheitsgrad erreicht, der ist gigantisch. Mit Hilfe des Menschen werden wir das noch ein bisschen weiterentwickeln, aber wir werden nicht das Risiko auf uns nehmen, dass das alles zerstört werden kann im Grunde oder scheitern kann. Das heißt, sie haben Angst davor, dass außerhalb der Gottheit ein freies geistiges Wesen entstehen könnte, weil damit ist eben immer das Risiko des Scheiterns verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=7941 Starre Perfektion gegen lebendige Weltenfolge: Der kosmische Rang der Formgeister 02:19:01] ===&lt;br /&gt;
Und darum haben sie die heftigste Opposition gegen die Gottheit selbst, die die Freiheit nicht nur zulässt, sondern alles in die Wege geleitet hat, dass sie zustande kommt. Und darum ist diese erbitterte Gegnerschaft dieser soratischen Wesenheiten, die sozusagen ja eigentlich diese Gottheit, die das zulässt, die Möglichkeit des Scheiterns, also für das Schlimmste und Böseste überhaupt halten, was es nur geben kann. Es ist einmal interessant, das aus der Perspektive zu betrachten. Das ist jetzt kein Relativieren des Guten und des Bösen, aber man sieht, wie unterschiedlich das Wesenheiten sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine, die hohe göttliche Quelle, die natürlich noch viel höher ist als die soratischen Wesenheiten. Sie sind ja vergleichsweise trotzdem kleine Würstchen, wenn ich das so sage. Sie sind ja nur Geister der Form, entartete Geister der Form im Grunde, das sind sie ihrem Wesen nach. Also kleine Schöpfergötter. Aber diese kleinen Schöpfergötter sagen jetzt, die müssen verrückt geworden sein da oben, die lassen das zu, dass der Wurm Mensch da jetzt im Grunde alles ruinieren kann, wenn er nicht aus Freiheit im Sinne des Göttlichen arbeitet. Und das heißt, dass Freiheit etwas dazu bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wollen sie nicht riskieren. Sie sagen, die Schöpfung ist eigentlich reich genug. Wir müssen schauen, dass wir möglichst schnell da wegkommen aus diesem Weg, den diese Gottheit da oben eingeschlagen hat. Die sind ja sozusagen verrückt geworden, das den Menschen in die Hand zu legen, welche Zukunft aus dem herauskommt. Das kann alles scheitern, und es ist schon so viel gelungen, und das wäre alles verloren. Im Grunde, wenn der Mensch scheitert, ist die ganze Entwicklungskette vom alten Saturn bis hin zum neuen Vulkanzustand – der sozusagen jetzt die höhere Metamorphose des alten Saturns ist – die ganze Entwicklung wäre gescheitert im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich, die Gottheit könnte von vorn wieder anfangen. Abseits davon es auf irgendeine Art wieder neu probieren. Aber das muss man sich einmal vorstellen. Und der Mensch ist da sozusagen das Zünglein an der Waage drinnen. Auch wenn es ganz klein ist, was wir noch tun können, aber wir sind entscheidend dafür, ob es im Sinne der Gottheit läuft oder ob es zerstört wird im Grunde. Und das ist es im Grunde, was diese soratischen Wesenheiten verhindern wollen. Und es kommt ja nicht in Frage, dass da unten ein freies geistiges Wesen entsteht, sondern: Wir wollen alles das, was jetzt erreicht ist, bewahren und dann weiterbauen an dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenigstens wir als Geister der Form wissen doch mehr Bescheid als der Mensch da unten. Also wenn schon, bestimmen wir dann, was da weitergeht. Obwohl sie dann eigentlich nicht mehr wirklich sich abkoppeln von der großen Schöpferquelle, aber sie haben genug Potenzial, noch einiges zu tun. Also sie haben viel mitbekommen. Und es würde ihnen sozusagen genügen – das wäre ihr Ideal –, das, was jetzt ist, perfekt in dem Sinn zu machen, dass halt wirklich eine perfekte, aber nicht entwicklungsfähige Welt entsteht. Das würde ihnen reichen, das wäre das Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das, was jetzt sozusagen mit der Erdentwicklung erreicht ist, das könnten sie in Wahrheit nicht mehr höher entwickeln. Das Potenzial hätten sie nicht. Aber das wäre immerhin, wenn man jetzt die Fehlerhaftigkeit des Menschen ausmerzt – und das heißt ihm seine Freiheit nimmt, weil, ihr wisst noch, Ausspruch aus Goethes Faust: „Es irrt der Mensch, solang er strebt.“ Also das heißt, er macht Fehler um Fehler. Wenn man wenigstens diese Fehlerquelle ausschaltet, dann hätte man zumindest eine einigermaßen perfekte Schöpfung. Die kann sich zwar nicht weiterentwickeln, aber so wie sie ist, ist sie dann eigentlich prächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit könnten die soratischen Wesenheiten gut leben. Damit wollen sie leben im Grunde. Das ist eben nicht der Weg, der uns ermöglicht ist durch die Gottheit, der etwas viel, viel Größeres noch schaffen kann, was mehr ist als eine perfekte Welt, sondern wo letztlich der Weg bereitet ist, immer wieder neue Welten zu schaffen, die auf dem Wege zur Vollkommenheit sind, aber niemals in dem vollkommenen Zustand erstarren werden. Sondern wenn sie dort angelangt sind, sozusagen, wenn sie am Sprung zu dieser Vollkommenheit sind, dann lösen sie sich auf und es wird eine neue, noch höhere Welt geschaffen, die noch reicher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg ist den soratischen Wesenheiten verschlossen, aber sie würden sich begnügen sozusagen mit der einen, relativ vollkommenen Welt. Ich sage jetzt relativ vollkommen, weil sie ist in gewisser Weise vollkommen, aber sie sieht nicht, dass es immer wieder neue, andere, auch vollkommene Welten geben kann. Wieder als letzten Moment, und dann ist Zeit, es aufzulösen. Und ja, ihr seht, ich stottere jetzt herum, weil es ist einfach so groß, diese Dimension. Weil man sich – ich kann es nur noch einmal wiederholen – nicht vorstellen kann, wie reichhaltig schon die nächste Verkörperung unserer Erde, das neue Jerusalem, der neue Jupiter sein wird, verglichen mit dem, was heute ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prächtigste der Erde, was wir haben, ist nichts gegen das, was dann sein wird. Und das wird nichts gegenüber dem sein, was dann auf der neuen Venus sein wird. Und das ist nichts gegenüber dem, was auf dem Vulkan-Dasein dann ist. Und dann fängt es überhaupt erst richtig an. Und dann geht es überhaupt erst richtig los. Abseits davon, nicht danach, sondern abseits davon. Und dort ist der Mensch berufen oder hat dann dieselben Kräfte oder die vergleichbaren Kräfte – nur halt eben trotzdem ganz anders von der Art des Umgehens damit –, die einerseits die Geister der Form, die regulären, haben, die Elohim, die aber andererseits auch die soratischen Wesenheiten haben auf andere Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die stehen alle auf dem Niveau der Geister der Form. Und genau auf dem geistigen Niveau werden wir stehen, wenn wir die ganzen sieben Stufen durch sind. Und dann haben wir die Aufgabe, die während der Erdenschöpfung die Elohim hatten. Dann sind wir so weit, dass wir wirklich in kosmischen Dimensionen gestaltend wirken, und das wird dann noch ganz anders werden, als es jetzt ist. Das ist sinnlos, sich das vorstellen zu wollen, wie das sein könnte. Das ist also wirklich jenseits unseres Fassungsvermögens, es ist ja selbst das, was auf den zukünftigen Stufen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde nur insofern auch zu beschreiben und zu erfassen, insofern es karmische Folge im Grunde von dem ist, was in der Vergangenheit passiert ist. Man kann auf das neue Jerusalem deswegen vorblicken, weil da ist sehr viel drin, wird sich sehr viel an Karma erfüllen von dem, was auf dem alten Mond war. Dem ist die Erde vorangegangen, jetzt stehen wir in der Mitte, Erde, und das neue Jerusalem ist in gewisser Weise die karmische Erfüllung des Mondendaseins und hebt es auf eine höhere Ebene. Das wird drinnen sein dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo=8947 Die zehnte Hierarchie: Todesüberwindung, Schöpferliebe und die kosmische Menschheitsverantwortung 02:29:07] ===&lt;br /&gt;
Und dann in der nächsten Stufe wird die alte Sonne verwandelt zur neuen Venus, zum neuen Venuszustand. Und da wird erst recht dann der Name Venus – Planet der Liebe, Kosmos der Liebe –, das wird dort noch eine ganz andere Dimension. Dann wird es schon eine große Rolle spielen auf dem neuen Jupiter, auf dem neuen Jerusalem, aber dort noch mehr. Und erst recht dann auf dem Vulkanzustand. Und es wird immer mehr in dem bestehen, dass aus jedem Wesen, aus jedem Wesen diese schöpferische Liebe ausstrahlt, diese Lebenskraft ausstrahlt, die mit dem Ich verbunden ist, mit dem menschlichen Ich verbunden ist, weil das menschliche Ich mit dem Christus verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann strömt wirkliche Lebenskraft aus. Und die Lebenskraft ist eigentlich das ganz Wichtige, alles gestaltend wirkt, lebendig gestaltet. Jeder Kosmos, jede Welt entsteht aus dem Lebendigen heraus. Also im Grunde ist daher immer die Frage: die Entstehung des Lebens, wie ist es entstanden? Eigentlich ist es ein Absterbeprozess, paradoxerweise. Das Urlebendige stirbt hinein in immer zähere Formen. Und dann sehen wir auch immer komplexere Lebewesen entstehen, und das Leben sprießt auf, aber eigentlich ist das ein Todesprozess in Wahrheit, wenn man es so ganz genau nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je höher was entwickelt ist – sei es bei den Pflanzen, sei es bei den Tieren, sei es beim Menschen: der Mensch, die Menschen als alle, die tragen am meisten den Tod in sich, in ihrem Wesen. Darum können wir auch unser Ich-Bewusstsein entwickeln. Bei den Tieren streift es bei den höchsten Tieren so knapp heran irgendwo. Ich habe schon gesprochen über Delfine und dergleichen, da ist so ein Hauch davon. Aber beim Menschen ist es am meisten. Aber der Preis dafür ist, dass wir das höchstentwickelte Lebewesen sind. Das denkt man halt, oder hat man langsam gesagt: „die Krone der Schöpfung“. Ich meine, jedes Tier ist hochentwickelt in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Pflanzen sind hochentwickelt, das ist es nicht. Aber was uns besonders auszeichnet: Wir tragen den Tod am stärksten in uns. Der bringt uns das Bewusstsein. Das heißt, wir müssen dem Tod in uns sehr dankbar sein. Und der führt uns zur Freiheit hin. Und aus dem aber die Möglichkeit, dann Schritt für Schritt zu lernen, einmal an einer ganz großen Schöpfung mitzuarbeiten als Hauptverantwortliche mit der Gottheit zusammen, unmittelbar. Also das heißt, so etwas zu tun, was bei der Erdenschöpfung war in dem Zusammenwirken der Elohim mit dem Christus, der durch sie wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch nicht zufällig, dass da gerade der Christus durch die Elohim durchwirkt. So wird es dann sein, dass wir gemeinsam mit der Gottheit, mit dem Christus... Wir sind dann die Elohim – werden sie dann nicht heißen, man kann sie dann immer noch Geister der Form nennen, aber sie werden anders sein als die Elohim jetzt, weil eben die Elohim es nicht aus der Freiheit heraus tun. Und bei der Menschheit wird es einmal so sein, dass der Mensch in kosmisch schaffender Dimension mitverantwortlich ist für die Schöpfung. Mitverantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elohim, die die Erde geschaffen haben, haben im Grunde das ausgeführt, was sie von der Gottheit zugeströmt bekommen haben. Wir strömen dann, wenn es gut geht, etwas entgegen. Und damit sind Welten möglich, die wirklich absolut jenseits jedes Vorstellungsvermögens für uns heute sind, weil das gilt ja wirklich schon für das neue Jerusalem usw. Aber was dann ist, wo wir überhaupt noch nicht hinschauen können, weil dann ja auch so eine große Freiheit herrscht, dass da karmisch nichts mehr mitgeht. Alles Karma, alles Weltenkarma ist aufgelöst dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es wirklich ein kompletter Neuanfang. Aber mit den Erfahrungen, die wir gemacht haben, die die anderen geistigen Wesen gemacht haben, weil es wird auch noch jetzt während der Stufen, die wir irgendwie überblicken können, wird es auf den Weg kommen, dass andere Wesenheiten der Freiheit teilhaftig werden. Also erstens einmal die geistigen Wesenheiten, die uns folgen, die man daher tatsächlich auch als Menschen bezeichnen kann – und zwar in einer Kategorie, so wie man sagt Engel, sagt man, meint damit die Engel, die Erzengel, die Urengel –, so werden sich neue geistige Wesenheiten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, auf dem neuen Jerusalem wird es neue Ich-Wesen geben, und die kann man als Menschen bezeichnen. Und wir werden eine Stufe weiter sein, aber wir werden auch Menschen sein, aber Menschen sozusagen dann schon einer höheren Stufe, die zu den neuen Menschen dort auf dem neuen Jerusalem im gleichen Verhältnis stehen wie jetzt unsere führenden Engel zu uns hier unten. Und wir werden tatsächlich dann auch solche Aufgaben haben in ähnlicher Weise. Nur die fangen schon gleich von Anfang an mit einer höheren Stufe der Freiheit an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind jetzt, wie wir hier auf der Erde sind, die Vorkämpfer dieses Prinzips. Und wie gut wir da jetzt vorarbeiten, wird entscheidend dafür sein, wie schnell und wie stark diese Menschen des neuen Jerusalems ihre Freiheit entwickeln können. Natürlich, wir werden weiter wachsen und trotzdem immer eine Stufe höher sein. Aber sie werden sich trotzdem ganz anders entwickeln können als wir jetzt auf der Erde. Und Rudolf Steiner spricht ja davon, dass in der Zukunft eine neue, ganz neue Hierarchiestufe entsteht, die mit uns Menschen beginnt und die umfassen wird drei Arten, drei Stufen des Menschseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie es über uns gibt die Engel, die Erzengel und die Urengel, so wird es auf dem neuen Jerusalem, auf der neuen Venus und auf dem Vulkanzustand drei verschiedene Stufen von geistigen Menschenwesen geben. Also das heißt, die ganze Hierarchiewelt wird anders werden dadurch. Und es ist eben nicht so, dass wir einfach jetzt: Na ja, jetzt gehen wir die nächste Stufe, dann sind wir Engel. Wir sind vergleichbar, wir haben eine vergleichbare Stufe wie die Engelwesenheiten, aber wir werden in vielem ganz anders sein als sie, eben vor allem in dem, dass wir die Freiheit haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann werden wir eine Stufe erreichen auf der neuen Venus, wo wir vergleichbar sind den Erzengelwesenheiten, aber von Haus aus, aus der Freiheit heraus. Von Anfang an. Und dann sogar wie die Urengel, aus der Freiheit heraus. Drei Stufen des Menschlichen. Das heißt, das, was wir heute sind, ist die Vorübung dazu im Grunde. Das heißt, dass wir uns wirklich in die Hierarchien eingliedern, als eine ganz neue Dreiergruppe fängt es an im neuen Jerusalem, neue Venus, Vulkanzustand. Das heißt, das ganze Gefüge der Hierarchie entwickelt sich auch weiter damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, das war genug für heute. Es ist ein bisschen eine Perspektive, wo wir hingehen, aber auch als eine Perspektive, was an Widerständen da ist. Ich weiß, jetzt habe ich noch immer nicht das alles erzählt, was ich erzählen wollte. Es macht aber gar nichts. Es sind eh nur äußere, trockene Fakten. Aber was wir heute wenigstens gesehen haben: Es ist die Herausforderung da mit den soratischen Kräften, die sind der Kern eigentlich, um den es geht, und die gehen in den Schritten von 666 Jahrenund da wird ihr Eingriff immer intensiver, die Herausforderung immer intensiver werden. Das müssen wir sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müssen wir durchaus bis zum Ende der Zeit, wo wir uns auf Erden inkarnieren, mit dem müssen wir rechnen, dass das da stärker wird. Aber es wird im gleichen Maße, und hoffentlich sogar ein bisschen stärker, auch sich die Kraft des Menschen entwickeln. Also wir können durch unsere Freiheit, indem wir uns mit der Christuskraft verbinden, und es geht gar nicht anders… Das freie Ich ist untrennbar mit dem Christus verbunden und er untrennbar mit uns. Es lebt ein Teil der Christuskraft in uns. Aber nicht so, dass er uns in der Freiheit behindert, sondern ganz im Gegenteil, indem er unsere Impulse aufnimmt und zu seinen eigenen macht, sie mitnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da kann einem schon fast schwindelig werden, wenn man denkt, welche Verantwortung man damit trägt. Das sollte jedem bewusst sein, der überhaupt bewusst geistig streben will, dass es darum geht. Es geht nicht darum: Ich will halt die geistige Welt kennenlernen, damit ich mich besser zurechtfinde oder so, oder ich will eh recht nett sein, sondern es ist wirklich Mitverantwortung für die Weltentwicklung. Und das heißt, alles, was wir im geistigen Streben tun, hat mit dieser Verantwortung zu tun. Deswegen sollte man jetzt nicht gleich wieder einknicken: O Gott, wer soll das tragen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können. Wir können. Wir müssen nur immer wieder halt geistig uns aufrichten. Dann sind wir die Achse, die durchgeht. Und wir sind zugleich das, was die soratischen Kräfte zurückhalten kann. Und was die Widersacherkräfte – also die nicht-soratischen kommen einmal nicht mehr heran, das heißt, die werden in jedem Fall ausscheiden, die gehen einen anderen Weg. Das heißt, sie werden ihren Kosmos bauen, wie auch immer er sein wird, der wird mit unserem dann nichts mehr zu tun haben, es trennt sich. Und er wird eben auch mit der Gottheit als solcher nicht mehr in Verbindung stehen. Es ist also wirklich wie eine, na ja, Separatwelt, die davonzieht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auf der anderen Seite steht die Perspektive zu größeren, reicheren Welten, die unvorstellbar sind, aber die kommen werden, wenn wir nicht scheitern. Wenn wir scheitern, dann läuft es eher in die soratische Richtung und es läuft in das halt – die perfekte Schöpfung, und das ist es. Das ist zu wenig. Es ist zu wenig. Es ist so wie bei großen Meistern, die Bilder malen. Es sind sicher nicht alle gleich gut, aber es gibt ein paar, wo man nicht sagen könnte: Ist das jetzt das perfekte Bild oder dieses oder jenes? Sie sind alle großartig und trotzdem nicht ganz fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Reichtum, um den geht es. Und die soratischen Wesenheiten sind froh, wenn sie das eine Meisterwerk haben. Das verehren sie sozusagen, und das reicht ihnen. Das ist perfekt genug. Und perfekt heißt in dem Fall: Noch ein Strichlein – wenn ich jetzt bei dem Bild, vom Bild bleiben darf –, wenn ich noch ein Strichlein dazu mache, kann es eigentlich nur mehr schlechter werden. Bis irgendwann ist es fertig und so ist es perfekt. Selbst bei unvollendeten Bildern kann das der Fall sein. Wenn er jetzt nur das letzte weiße Fleckerl zugemalt hätte, wäre es das nicht… Es ist was freigeblieben, und das ist vielleicht dann das Perfekte. Und jeder Strich mehr würde es schon wieder kaputt machen. Ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir es gut sein für heute. Ich danke euch fürs Dabeisein. Ich danke euch im Livestream fürs Dabeisein. Ich hoffe und denke, es hat alles funktioniert. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=32515</id>
		<title>MitTun bei Anthro.World</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=32515"/>
		<updated>2026-08-29T10:46:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* samt GGApokalypse Vorträge als volle Transkriptionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== samt GGApokalypse Vorträge als volle Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 14. Januar 2026 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wöchentlichen Vorträge von Dr. Wolfgang Peter für Die Apokalypse des Johannes wird von ehrenamtlich tätigen Menschen transkribiert. Zunächst erfolgt eine maschinelle Rohtranskription, und Vorgenannte muss von Hand überarbeitet werden. Der Zeitaufwand für eine volle Transkription (die Vorträge haben i.d.R. eine Länge von 2h) lag mit der älteren Transkriptionssoftware bei ca. 20-30h, aber mit der aktuellen Software &amp;quot;nur noch&amp;quot; bei ca. 10-18h. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transkription ist &amp;quot;eine Kunst für sich&amp;quot;, weil der transkribierende Mensch entscheiden muss, wo er Absätze macht, wo Interpunktionen entstehen sollen, und mit welchen Überschriften die Absätze versehen werden. Mit Stand November 2024 haben begonnen Richtlinien für eine gewisse Einheitlichkeit zu erstellen (siehe weiter unten).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|1]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|2]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|3]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|4]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|5]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|6]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|7]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|8]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|9]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 11. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|11]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 12. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|12]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 13. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|13]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 14. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|14]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 15. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|15]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 16. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|16]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 17. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|17]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 18. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|18]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|19]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|20]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 21. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|21]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 22. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|22]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (nur noch die Großschreibung im Glossar nachbessern)&lt;br /&gt;
Überschriften mit yt verlinken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 23. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|23]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 24. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|24]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|25]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 26. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|26]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 27. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|27]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Start Sept. 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 28. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|28]]&lt;br /&gt;
|Bernhard&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 29. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|29]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|30]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 31. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|31]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|32]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|33]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 34. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|34]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 35. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|35]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 36. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|36]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 37. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|37]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 38. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|38]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 39. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|39]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 40. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|40]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 41. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|41]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 42. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|42]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 43. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|43]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 44. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|44]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|45]]&lt;br /&gt;
|Marie M., [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 46. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|46]]&lt;br /&gt;
|Marie M., [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|48&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|53&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian B.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|Luzia, Weiterbearbeitung Damian 9/2024&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 55. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|55]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 56. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|56]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 57. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|57]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|Susanne S./ Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 59. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|59]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|62&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|63&lt;br /&gt;
|Marion S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|64&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 65. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|65]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 66. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|66]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 67. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|67]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 68. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|68]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 69. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|69]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 70. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|70]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|72&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|73&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|75&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|77&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|78&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Beginn Juni 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|80]]&lt;br /&gt;
|Dieter E., Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/ Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81&lt;br /&gt;
|Dieter E./ Thomas B. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|82&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|83&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|84&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|85&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|87&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text 40%, in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|89&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|90&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|91&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|92&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|93&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|94&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|97&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|99&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100]]&lt;br /&gt;
|Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|Thomas B.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|prüfe den Status!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#footer-places|102]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 103. Vortrag von Wolfgang Peter|103]]&lt;br /&gt;
|Ellen W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|104]]&lt;br /&gt;
|Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|105&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|106&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|107&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|109&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|110&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|113&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|122]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|123]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter|124]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter|125]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter|126]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 127. Vortrag von Wolfgang Peter|127]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine/[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|129&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|130&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 131. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#top|131]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 132. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|132]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 133. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|133]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 134. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|134]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|135&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 136. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|136]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 137. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|137]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 138. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|138]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 139. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|139]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 140. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|140]]&lt;br /&gt;
|Stefan M.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|141]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|142&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|143&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|145&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|149&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 150. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|150]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 151. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|151]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 152. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|152]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|153&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|155&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|156&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|157&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|158&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|159&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|160&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|161&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|162&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|163&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|165&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|166&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|167]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|168&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|169&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 170. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|170]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|171&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|172&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|173&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|174&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|175&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|176&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|177&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|178&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|179&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|180&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|181&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|183&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|185&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|186&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|187&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|188&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|189&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|190&lt;br /&gt;
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|Rohtext&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|198&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|199&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|200&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|201&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|202&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|203&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|204&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit ab Juli 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|205&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|206&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|207&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 208. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|208]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|209]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|210&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|211&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fettdruck und Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 213. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|213]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|214]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|215&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit, Juli 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|216]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 217. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|217]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 218. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|218]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 219. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|219]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 220. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|220]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig August 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|221]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|222]]&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|223]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig Oktober 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 224. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|224]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 225. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|225]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per September 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 226. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|226]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per Oktober 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|227&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (muss noch von Word in aw übertragen werden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|228&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung Nov/Dez 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 229. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|229]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig im März 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 230. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|230]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 231. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|231]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 7. Juli 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 232. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|232]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit Gemeni 2.5, Stand Ende Juni 2025. Heidi startet Ende Juni 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 233. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|233]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 16. September 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|234&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 13. November 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 235. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|235]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 6. Januar 2026/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 236. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|236]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung, Stand 7. Januar 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 237. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|237]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 238. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|238]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 239. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|239]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 240. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|240]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 241. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|241]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|242&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|243&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|244&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|245&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|246&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|247&lt;br /&gt;
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|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|248&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|249&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|250&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|251&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 252. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|252]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 253. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|253]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 254. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|254]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 255. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|255]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 256. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|256]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|257&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|258&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|259&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|260&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 261. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|261]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 262. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|262]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 263. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|263]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 264. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|264]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 265. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|265]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 266. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|266]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 267. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|267]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 268. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|268]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 269. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|269]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 270. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|270]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Heidi startet im Juli 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 271. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|271]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 272. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|272]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 273. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|273]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 274. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|274]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 275. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|275]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 276. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|276]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 277. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|277]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 278. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|278]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 279. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|279]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 280. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|280]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 281. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|281]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 282. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|282]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 283. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|283]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|284&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|285&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|286&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|287&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|288&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|289&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|290&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|291&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|292&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|293&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|294&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|295&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|296&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|297&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|298&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|299&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|300&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|301&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|302&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|303&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|304&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|305&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 306. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|306]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|307&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Andere Vorträge von Wolfgang Peter:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Was ist Anthroposophie - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|W.P./Was ist Anthroposophie, 2010]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Anregungen für ein Lebendiges Denken|W.P./Anregungen für ein lebendiges Denken, 2019]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|W.P./Transhumanismus, 2021]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Die Prüfung der Seele, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Faust spricht über Faust - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Faust spricht über Faust, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Der Hüter der Schwelle, 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Wie tot sind die Toten - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2024|W.P./Wie tot sind unsere Toten? 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Möglichkeiten der Kunst - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Möglichkeiten der Kunst/Sprachgestaltung, 2024]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Vom rettenden Wesen der Schönheit mit praktischen Sprachübungen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|W.P./Vom rettenden Wesen der Schönheit/Sprachgestaltung, 2025]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner zum 100. Todestag - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Sprachgestaltung mit Wolfgang Peter - Einführung in Grundübungen, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christus und das dreifache Johannes-Geheimnis - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Zunehmende Gewalt als Zeitphänomen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[(R)Evolution des Bewusstseins - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Leben in apokalyptischen Zeiten - ein Gespräch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner und die Welt der Farben - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Christoph Bolleßen ==&lt;br /&gt;
(Stand 15. Januar 2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Vortragsbezeichung&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Grundlagen Anthroposophie Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|26&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|27&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Der spirituelle Weg und das Denken - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Herbsterwachen - Michael-Zeit - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Toten und die Lebenden - Vergangenheit und Zukunft - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|1]]&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Im Geiste sich finden heißt Menschen verbinden - ein Vortrag von Christoph Bolleßen|Im Geist sich f.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 2 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 3 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 4 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 5 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 6 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 7 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 8 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 9 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christi Himmelfahrt 2024 - Ein Vortrag von Chrisoph Bolleßen|Christi Himmelf.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.5.2024 in Köln - Grundgedanken der sozialen Dreigl. Teil 1&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
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|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
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|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
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|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
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|Vom Eise befreit ...&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 20.7.2024 in Kempen - Braucht der moderne Mensch die Anthroposophie?&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.8.2024 in Aachen - Die Aufgabe Mitteleuropas - Gegenwart und Zukunft&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 16.9.2024 in Wangen (Allgäu) - Die Zukunft Mitteleuropas und aktuelles Zeitgeschehen&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 1&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 2&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Die Karwoche&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Michael Rheinheimer ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vortrag                                                                                   !! Bearbeiter                              &lt;br /&gt;
!Status!! Glossar  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2025]]                                                           || [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig|| fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]|| [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig|| fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]|| [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
| fertig||fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit. Ein Interview von Michael Birnthaler mit Michael Rheinheimer, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Lawrence von Arabien - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grad der Fertigstellung erkennen ==&lt;br /&gt;
+++ Wir haben für die Transkriptionsstufen [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|50%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]] und [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]] eingeführt. Daran siehst du was schon geschafft ist, oder wo&#039;s noch fehlt. +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile unserer Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 8. Feb 2025 +++&lt;br /&gt;
# Die &#039;&#039;&#039;Wort zu Schrift Transkription&#039;&#039;&#039; ist mit Software nur begrenzt gut. Die menschliche Nachbearbeitung ist unbedingt notwendig. Ziel ist eine Genauigkeit von ca. 99%&lt;br /&gt;
# Nicht jedes &amp;quot;äh&amp;quot; muss geschrieben werden - ansonsten wird aber nur das verschriftlicht, was original gesprochen wurde: Keine Glättung. Charakteristische &#039;&#039;&#039;umgangssprachliche Ausdrücke&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;Sprechart&#039;&#039;&#039;, sollen erhalten bleiben. Wenn die charakteristischen Ausdrücke zu &#039;&#039;&#039;fremd&#039;&#039;&#039; erscheinen, als dass sie in Zukunft nicht sinnvoll automatisch übersetzt werden können (z.B. sagt Dr. Wolfgang Peter in seinen Vorträgen schon mal &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; und meint damit &amp;quot;Gehirn&amp;quot; oder &amp;quot;Kopf&amp;quot; oder &amp;quot;Denkapparat&amp;quot;, dann bietet sich folgende Schreibweise an: &#039;&#039;&#039;Hirnkastel [Gehirn/ Kopf/ Denkapparat]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gestiken&#039;&#039;&#039; werden nicht verschriftlicht&lt;br /&gt;
# Manche Sätze gehen partout nicht auf und können mit dem Ellipse Zeichen (das sind 3 Punkte als ein Zeichen) [ … ] gekennzeichnet werden&lt;br /&gt;
# Anmerkungen des Autors bzw. des Transkriptors können mit eckigen Klammern vorgenommen werden [Anmerkung]&lt;br /&gt;
# Bildung von individuellen &#039;&#039;&#039;Sinn-Abschnitten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Überschriften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Links erstellen mit der Taste Strg + k um mit einem kleinen a: einen Link zu Artikeln im [https://Anthrowiki.at anthrowiki.at] zu setzen. Unterscheide dabei interne und externe Links&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erzeugung von Einzelglossaren&#039;&#039;&#039;. Wie viele Begriffe für das Glossar sind &amp;quot;angemessen&amp;quot;? Das muss diskutiert werden. Mit welchen Worten wird das Glossar geschrieben? Nur mit den Worten des Sprechers. Es können aber zahlreiche Auslassungen mit drei Punkten … gemacht werden oder wenn Absätze übersprungen werden dann [ … ]&lt;br /&gt;
# Aus den Einzelglossaren wachsen &#039;&#039;&#039;[https://anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter#Gesamtglossar_%C2%ABDie_Apokalypse_des_Johannes_von_Wolfgang_Peter%C2%BB Gesamtglossare]&#039;&#039;&#039; (die Summe von Einzelglossaren)&lt;br /&gt;
# Sonstige auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 11. Juni 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend entstehen Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung. Jeder darf Vorschläge machen, dafür bitte mit eigenem Namen und Datum kennzeichnen. Falls unbrauchbare Vorschläge gemacht werden, egal von wem, bitte nicht einfach hinnehmen, sondern diskutieren, siehe Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung (unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUTOREN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wer substanziell an einer Transkription arbeitet, dessen Namen soll erscheinen in Form von &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkribiert von Vorname Nachname&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Eintragung im Quelltext ganz unten bei den Kategorien machen. Wer unsicher ist, was substanziell ist oder nicht, bitte im Einzelfall mit François besprechen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANMERKUNGEN&lt;br /&gt;
* Anmerkungen in &#039;&#039;&#039;eckigen Klammern&#039;&#039;&#039; [ ]. Ohne in die eckigen Klammern Anm. zu schreiben | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kursiv bedeutet Hervorhebung | 17.09.2024 Anmerkung François: wenn&#039;s geht &#039;&#039;&#039;Kursiv&#039;&#039;&#039; wenig bis gar nicht benutzen | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUFZÄHLUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Werden bei einer Aufzählung, z. B. 1., 2., 3. usw. die einzelnen Punkte mit einem Punkt beendet?&#039;&#039; In einer nummerierten Aufzählung ist es im Deutschen üblich, die einzelnen Punkte wie folgt zu gestalten: 1. Wenn die einzelnen Punkte vollständige Sätze sind, dann enden sie jeweils mit einem Punkt. 2. Sind die Aufzählungspunkte hingegen nur Wörter oder unvollständige Sätze, wird meist kein Punkt am Ende gesetzt | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUSLASSUNGEN&lt;br /&gt;
* Bei &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; anstelle von drei Punkten das Zeichen für die Auslassungspunkte (&#039;&#039;&#039;Ellipse&#039;&#039;&#039;) &#039;&#039;&#039;verwenden&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;…&#039;&#039;&#039; Merke, es sind nicht drei einzelne Punkte, sondern die 3 Punkte sind tatsächlich ein Zeichen (der Tipp kam von Tobias) | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Windows: &lt;br /&gt;
*** Alt + 0133 (auf dem Ziffernblock) – hältst du die Alt-Taste gedrückt und tippst 0133 auf dem Ziffernblock ein&lt;br /&gt;
*** oder Alt + 123 (bei Damian aus der Schweiz klappt nur das)&lt;br /&gt;
*** oder Alt+Strg+. (alle 3 Tasten gleichzeitig drücken: Alt plus Strg plus .) auf einem Laptop ohne Nummernblock (Elke)&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Mac Option (⌥) + ; – einfach die Option-Taste und das Semikolon (;) gleichzeitig drücken&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Linux Strg + Shift + U, dann 2026, dann Enter – drücke Strg + Shift + U, gib 2026 ein, und bestätige mit Enter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leerzeichen vor und hinter der Ellipse machen, also z.B. so: Wort … Wort. Und NICHT so: Wort…Wort | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wenn bei Weglassung &#039;&#039;&#039;Abschnitte übersprungen&#039;&#039;&#039; werden, dann das Ellipsezeichen in eckige Kammern setzen &#039;&#039;&#039;[…]&#039;&#039;&#039;. Und zwar &#039;&#039;&#039;ohne Leerzeichen&#039;&#039;&#039; vor oder nach der Ellipse | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Bei Absatzanfängen, die mit einem Ellipse-Zeichen beginnen keine Leerzeichen vor die Ellipse. Das gilt vor allem für die Glossare, wo oft mit einer Auslassung begonnen wird | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FORMATIERUNG der Überschriften und Unterüberschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Hierarchie &amp;quot;Überschrift&amp;quot; nicht für gewöhnliche Textüberschriften nehmen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Gewöhnliche Textüberschriften bekommen die Hierarchie &amp;quot;Unterüberschrift 1&amp;quot; und wenn man feingliedriger arbeiten will dann kommen noch &amp;quot;Uü2&amp;quot; und &amp;quot;Uü3&amp;quot; hinzu | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GLOSSAR&lt;br /&gt;
* Hier findest du die &#039;&#039;&#039;Glossarvorlage&#039;&#039;&#039;: [[Vorlage:Glossarvorlage «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»]] Bitte im Quelltext kopieren und in deiner Transkription &#039;&#039;&#039;im Quelltextmodus&#039;&#039;&#039; einfügen. Falls du versehentlich die Glossarvorlage im Editormodus einfügst, könnten Verknüpfungen futsch sein  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Nur die &#039;&#039;&#039;original Worte&#039;&#039;&#039; aus dem Text verwenden, sprich keine eigene Interpretation (eigene Interpretationen hatten wir vormals, aber wir sind davon abgewichen, damit 100% Treue zum Vortragstext gewahrt bleibt) | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zitat Anführungsstriche so setzen: „“ (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).&lt;br /&gt;
* Glossarbeschreibungen &#039;&#039;&#039;nicht zu lang werden lassen&#039;&#039;&#039;. Ideal 1 bis max 3 Zeilen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Durch &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; den Inhalt des Begriffs &amp;quot;auf den Punkt bringen&amp;quot;. Dafür bitte nicht wie bisher drei Punkte verwenden ... , sondern nur noch das Ellipse Zeichen (siehe Auslassungen) … | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Fettschreibung im Glossar: Nur den Begriff fett markieren. 1x reicht, man muss den Betriff nicht öfters fett markieren | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Keine Verlinkung im Glossar mit externen Links oder mit anthrowiki.at | François | 10.11.2024LINKS MIT ANTHROWIKI.AT&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schlüsselwörter&#039;&#039;&#039; im Text mit Anthro.wiki verlinken: Befehl strg + k und dann den link intern setzten mit einem kleinen &amp;quot;a:&amp;quot; vor dem Begriff des anthrowiki.at. Denn a: erzeugt einen internen Link zum Wolfgangs anthrowiki.at | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wiederholungen in Glossaren bzw. Gesamtglossaren: Es darf Wiederholungen bzw. Ähnlichkeiten in Glossaren bzw. im Gesamtglossar geben. Weil Wolfgang die Begriffe tendenziell in jedem Vortrag mit leichter Nuance anders &amp;quot;umgibt&amp;quot;. Auf den ersten Blick sind die Begriffe ggf. identisch- aber die Ausführungen von Wolfgang sind jedes mal ein Stück weit anders, bzw. in einem neuen Kontext stehend | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Elke hat mit Stand 10.11.2024 ein alphabetisches Stichwortverzeichnis zur Schnellorientierung im Gesamtglossar erstellt: [[Gesamtglossar Die Apokalypse des Johannes - alphabetische Orientierungshilfe]] | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTSCHREIBUNG, fremdsprachliche Begriffe u Namen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schreibung fremdsprachlicher Namen und Begriffe mit Anthrowiki.at gegenchecken | 17.09.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SATZZEICHEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anführungsstriche bei Zitaten so&#039;&#039;&#039;  „“, nicht so &amp;quot;&amp;quot;, und nicht so »«  (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).| 11.06.2025&lt;br /&gt;
SCHRÄGSTRICH /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wird &#039;&#039;&#039;vor oder nach einem /&#039;&#039;&#039;, wenn es als entweder/oder verwendet wird, ein &#039;&#039;&#039;Leerzeichen&#039;&#039;&#039; eingefügt?&#039;&#039; Wenn ein Schrägstrich (/) als entweder/oder-Zeichen verwendet wird, wird in der deutschen Rechtschreibung in der Regel kein Leerzeichen davor oder danach gesetzt. Beispiele: Lehrer/innen, An-/Abreise, Ja/Nein-Frage. In speziellen Fällen, zum Beispiel bei besonders langen oder unübersichtlichen Begriffen, kann ein Leerzeichen eingefügt werden, um die Lesbarkeit zu verbessern. Das ist jedoch eine Stilfrage und keine festgelegte Regel | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TRANSKRIPTION&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bitte den &#039;&#039;&#039;Fortschritt&#039;&#039;&#039; eurer Transkription im Quelltext grob in den Kategorien wie folgt kennzeichnen mit &lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|Transkriptionsstufe 100%]] - Für Transkriptionen mit Absätzen, Überschriften, Zeitstempeln, Fettdruck und Links zu anthrowiki.at/ oder auch externen Links. ABER: Wenn das Glossar fehlt, aber sonst alles erfüllt ist, sprechen wir von 100%&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|Transkriptionsstufe 0%]] - Für Transkriptionen, wo nichts oder nur der unüberarbeitete Rohtext vorhanden ist&lt;br /&gt;
* Den Status der eigenen Transkription bitte stets auch bei &#039;&#039;&#039;MitTun&#039;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&#039;aktuellen Stand&#039;&#039;&#039; bringen, weil nur bei MitTun ein Gesamtüberblick für alle möglich ist | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zu Anfang der Transkription bitte das &#039;&#039;&#039;Datum&#039;&#039;&#039; des Vortrags ergänzen. Mit einer einheitlichen Schreibweise wie folgt am Beispiel der 226. Folge: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Hierarchie bei der Formatierung ist &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, sprich nicht &amp;quot;Unterüberschrift o.ä.&amp;quot; | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zur Diskussion im Bewusstsein, dass wir hier ggf. eine Fettnäpfchen für Egoismen provozieren könnten: Unter der Überschrift mit z.B. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot; könnt noch mal mit der Hierarchie &amp;quot;Text&amp;quot;, sprich nicht Unterüberschrift o.ä. der Name des Transkriptors geschrieben werden, und das Datum der Fertigstellung. Wenn mehrere Menschen maßgeblich transkribiert haben, dann stehen da mehrere Menschen. Aber wir sollten es mit der Genauigkeit nicht übertreiben, und keinen Nebenschauplatz aufmachen wer wann genau was gemacht hat. Es geht nur um die grobe Orientierung. An selbiger Stelle kann geschrieben werden, wer das Glossar erstellt hat | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÜBERSCHRIFTEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; der Überschriften ideal bei ca. 25-35 | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kürzere&#039;&#039;&#039; Überschriften | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kein &#039;&#039;&#039;Punkt&#039;&#039;&#039; nach der &#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039; | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zeitstempel&#039;&#039;&#039; in den Überschriften so: xx:xx:xx nicht x:xx:xx | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung. ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Können/ sollten wir nicht besser kursiv bei neuen Transkriptionen weitgehend weglassen? | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Frage an Tobias: Ist das Ellipse Zeichen mit den drei Punkten IT-mäßig auch in anderen Sprachen ein Standard, oder könnte es künftig bei Übersetzungen Probleme geben?  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel für eine Methode für beste Transkriptionsergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teamarbeit von Ghislaine (Insel Martinique) und Susanne (Berlin) entstehen derzeit Transkriptionsergebnisse von ausgesprochen hoher Güte. Die Arbeit bei Ghislaine und Susanne erfolgt arbeitsteilig. Man kann an der Entwicklung der letzten Wochen sehen, wie sich die Ergebnisse verändert haben. Man erkennt, dass es tendenziell mehr Schlüsselworte gibt (sehr wertvoll für die Verwendung in künftigen Artikeln und im Newsletter) und man erkennt auch, dass die Schlüsselworte mit den Hervorhebungen im Text in fett 1:1 einhergehen. Sozusagen sind die Schlüsselworte ein Spiegel vom Inhalt des verschriftlichten Vortrags. Für künftige Transkriptionen ist es wünschenswert sich an diesem neuen, hohen Qualitätsstandard zu orientieren. Die Frage ist: Nach welcher Methode geht Susanne vor? Ich habe sie gebeten mir das in einer Mail darzulegen, hier die Antwort:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ich habe mich wirklich sehr, sehr über deine anerkennenden Worte zur Transkription des 120. Vortrags gefreut!!!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;Ja, seit ich verstanden habe, wie du die Schlüsselwörter &amp;quot;verstehst&amp;quot; und verlinken möchtest, übe ich mich daran, möglichst &amp;quot;passgenau&amp;quot; zu arbeiten. Es könnte noch besser (vielleicht kürzer) sein, aber dann bräuchte ich sicher so einige Tage länger.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Hier, wie vorhin besprochen, eine etwas ausführlichere Darstellung, in welchen Schritten ich mich inzwischen durch die Vorträge &amp;quot;durchtaste&amp;quot;; ich bekomme ja von Ghislaine einen ganz wunderbar bearbeiteten Trint als Fließtext.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text lesen und &amp;quot;frei&amp;quot; korrigieren. Vom 2. Durchgang an brauche ich zwei &amp;quot;Geräte&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text nochmals lesen und zur Überprüfung das Video mitlaufen lassen (und immer wieder stoppen); dabei gegebenenfalls auch noch besondere Betonungen und Pausen kenntlich machen.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder durchlesen und versuchen, über den Fettdruck die Aussagen im Fluss &amp;quot;lesbar&amp;quot; hervorzuheben (komplexe Sätze in &amp;quot;einfache&amp;quot; Aussagen bringen, die sich z.T. durch den Absatz &amp;quot;durchschlängeln&amp;quot;). Dabei füge ich dann auch die für mich bereits offensichtlichen Absätze ein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&amp;lt;s&amp;gt;Durchgang: wieder alles durchgehen, um die Schlüsselwörter (Anmerkung: mit Stand Juli 2023 fallen die Schlüsselworte raus, dafür gibt es jetzt das Glossar) herauszufiltern, auf die ich &amp;quot;systembedingt&amp;quot; durch den Fettdruck stoße. Dabei versuche ich dann, nicht zu &amp;quot;springen&amp;quot; und nicht übergeordnet zusammenzufassen (wie ich es bei den ersten Transkriptionen gemacht habe, um die Anzahl zu reduzieren...), sondern &amp;quot;absatzkonform&amp;quot; oder zumindest &amp;quot;untertitelkonform&amp;quot; zu bleiben.&amp;lt;/s&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: die schon gefügten Absätze in Unterkapitel gliedern, dabei gegebenenfalls Absätze zusammenführen und Formulierungen für die Unterkapitel finden. Dabei achte ich auch darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden. Also: gegebenenfalls noch wieder neue Absätze einfügen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: erneuter &amp;quot;optischer Screen&amp;quot;, um vor mir selbst die sehr unterschiedliche Länge von Unterkapiteln zu rechtfertigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang erst nach einer offenbar absolut notwendigen längeren Pause: Die Zeit brauche ich, um herauszufinden, was denn für mich der rote Faden, die Essenz, ist. Da sitze ich dann manchmal für Stunden vor einer total leeren &amp;quot;Leinwand&amp;quot;. (Bis jetzt ist es gelungen, die Leere irgendwann zu füllen - irgendwie. Mal bin ich zufrieden, mal überhaupt nicht.) Nachdem diese sieben Stufen durchlaufen sind, schicke ich den Text möglichst schnell ab, um nicht der Versuchung zu erliegen, mich in immer wieder neuen Korrekturschleifen zu verfangen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das soll&#039;s als kleiner Erfahrungsbericht (mitten im 20. Vortrag, der der 122. ist) mal gewesen sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Liebe Grüße und ein schönes Wochenende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Susanne&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 19. August 2022)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lose Liste von offenen Punkten ==&lt;br /&gt;
Stand 3. Juni 2025&lt;br /&gt;
# Fehler bei der Verlinkung von [[Autismus]] &lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;mp3s bei Folge 1-13 ausgetauscht. Und alles aus dem Jahr 2024 und 2025. Offen: Jahr 2021 ...&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Hinter jedem Vortragstitel muss hinten die Jahreszahl stehen, siehe die Apokalypsevorträge&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Nur als Rohtext: [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]]&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Bei allen 19 Videotutorialfolgen die Kategorien eintragen, siehe Musterbeispiel hier: https://anthro.world/Die_Philosophie_der_Freiheit_-_1._Folge_Videokurs_von_Jac_Hielema&lt;br /&gt;
# Stand 15. September 2023: Die Volltexte von &amp;quot;Die Philosophie der Freiheit&amp;quot; im anthro.worl löschen (Die Volltexte findet man jetzt auf steiner.wiki)&lt;br /&gt;
# Verlinkung Überschriften in Herbsterwachen von Christoph Bolleßen&lt;br /&gt;
# mp3&#039;s gegen m4a&#039;s austauschen (betrifft die Jahrgänge 2025 und teilweise 2024). Und die Jahrgänge 2020 müssen überprüft werden (Links haben sich geändert) &lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Überschriften mit youtube verlinken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Glossar erstellen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Übertrag ins Gesamtglossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_206._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=32045</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_206._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=32045"/>
		<updated>2026-06-25T21:15:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 207. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:206.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc|thumb|206. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 26. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/z7ehrwq9sz8mtcgbqg2we/206.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=vt77yh29fsz8twqfwq8yv2w89&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 206. Vortrags vom 26. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=42 Begrüßung und 51. Wochenspruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch in der Karwoche zur 206. Folge der Apokalypse und allem was mit der Apokalypse zu tun hat. Die Apokalypse ist ja eigentlich das Thema unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, ganz besonders der Zeit, in der wir drinnen stehen. Und es hat in Wahrheit, auch wenn viel Dramatisches drinnen ist, ja die ganz positive Bedeutung, es ist die Enthüllung des Wesens Jesu Christi. Das ist ja der eigentliche Titel, Apokalypsis Jesu Christi. Das heißt, das Wesen des Christus soll enthüllt werden in dieser Zeit und damit aber auch zugleich das Wesen des menschlichen Ichs. Weil das hängt eben ganz eng miteinander zusammen. Aber bevor wir uns ins Thema stürzen, stürzen wir uns in den Wochenspruch hinein. Es ist der 51. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ins Innere des Menschenwesens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergießt der Sinne Reichtum sich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es findet sich der Weltengeist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Spiegelbild des Menschenauges,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das seine Kraft aus ihm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich neu erschaffen muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, das ist gewaltig. Denn es geht also darum, dass der Weltengeist sich findet im Spiegelbild des Menschenauges. Das heißt also genauer gesprochen in dem, was der Mensch sinnlich erlebt. Das Spiegelbild ist das sinnliche Erleben. Und aus dem muss sich die Kraft des Weltengeistes, aus ihm, also aus dem Spiegelbild des Menschenauges, muss sich die Kraft des Weltengeistes neu erschaffen. Indem wir die Welt wahrnehmen, muss sich der ganze Weltengeist neu erschaffen. Oder wird etwas Neues. Also das heißt, dass wir die Welt wahrnehmen. Es geht jetzt hier ganz besonders um das Wahrnehmen. Wobei das Menschenauge, das Auge für alle Sinnesorgane letztlich steht irgendwo. Aber dadurch, dass wir die Welt bewusst wahrnehmen, die Sinneswelt bewusst wahrnehmen, dadurch wird dem Weltengeist der Anstoß gegeben, sich neu zu erschaffen. Es gewinnt eine ganz neue Dimension dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=206 Menschliches Sehen als geistige Schöpfungstat. Kein Engel schaut durch physische Augen. Die Sinneswelt als Beitrag zur Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien 00:03:26] ===&lt;br /&gt;
Ja, wieso eigentlich? Na ja, fragen wir denn einmal, gibt es andere Wesen, die die Welt sinnlich erfahren, und zwar ganz bewusst sinnlich erfahren, außer uns? Wie schaut es denn aus bei den Engelwesenheiten? Na, die Engelwesenheiten haben keine sinnlichen Augen und auch keine sinnlichen Ohren. Auch wenn sie gemalt werden in Menschengestalt und da Augen und Ohren haben, aber das ist ja nur eine Übersetzung. Durchaus eine sinnvolle Übersetzung, aber wie ich es schon jetzt öfter gesagt habe, oder die Frage gestellt habe, wie sieht ein Engel aus, ja gar nicht. Weil er eben keine sinnliche Erscheinung ist. Und daher ist jede sinnliche Abbildung nur ein Symbol im Grunde für das eigentliche Wesen des Engels. Und das gilt also für alle geistigen Wesenheiten. Gilt auch gegenüber den Naturwesen, also den Naturgeistern sozusagen, den Elementarwesen. Auch die sehe ich ja nicht sinnlich wirklich. Ich meine, ich sehe ihre Spuren vielleicht im Sinnlichen. Kann man ja durchaus sehen manchmal, wenn man in den Bäumen, im Stamm der Bäume oder wo so Gesichter drinnen sind, sieht man schon so irgendwie, als hätte es dort ein Porträt hinterlassen. Aber die Elementarwesen selber sind trotzdem nicht sinnlich sichtbar. Es ist immer ein übersinnliches Wahrnehmen, das sich aber in ein sinnliches Bild gleitet für unser Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat man es im Hellsehen auch ursprünglich wahrgenommen, obwohl natürlich es ein Bild war, dem man aber schon auch ansieht, dass es nicht eine äußere Wirklichkeit ist, aber trotzdem die Stilmittel, wenn ich das so sagen darf, sind die Stilmittel der sinnlichen Welt. Also Farben, Formen, vielleicht auch Geräusche, Klänge und dergleichen. Aber in der eigentlichen übersinnlichen Welt kann man das alles nur vergleichsweise gebrauchen, diese Ausdrücke. Es wird auch einmal die Zeit kommen und sie wird, wenn alles gut läuft, relativ bald kommen, dass auch die Sprachen sich so weiterentwickeln werden, dass sie Worte für das Übersinnliche haben, so dass wir es auch in Worte kleiden können unmittelbar. Das können wir jetzt so im Durchschnitt noch nicht, sondern wir entwickeln unsere Begriffe und die Begriffe sind notwendig, damit wir die Welt ergreifen können, damit wir überhaupt erkennen, was wir da sehen. Wir wissen, das ist ein langer Prozess fürs Kind schon einmal, bis es einmal überhaupt Formen wahrnehmen kann und mit der Zeit dann differenziert wahrnehmen kann, ah, das ist das Gesicht des Opas, aha, dort ist irgendwas Großes, das ist vielleicht die Sonne oder irgendwas und das tut weh, wenn es in die Augen scheint. Also dann fängt auch das Kind schon langsam an, ohne sich noch dessen bewusst zu werden, Begriffe zu bilden. Begriffe bilden heißt eigentlich, ich greife etwas in Wahrheit aus dem ganzen Panorama heraus und sehe es als etwas relativ Eigenständiges. Also eben das Gesicht des Opas und seine rote Nase oder wie auch immer sie ist und die Sonne oder der Mond vielleicht, gut, da soll das Kind eigentlich schon schlafen, wenn der Mond scheint, aber doch, also es beginnt dann langsam Formen wahrzunehmen und das ist ein aktiver Prozess, das zu lernen, das wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich auch schon in den letzten Malen darüber gesprochen, dass wir ja wirklich zum Beispiel mit den Blicken zeichnen, wir zeichnen die Formen, sonst würden wir sie nicht sehen. Und sehr präzise, also das kann man heute ja wissenschaftlich zeigen, also dass man einfach die Augenbewegungen verfolgt. Das kann man machen, da wird ein kleines Spiegelchen, winzig kleines, befestigt am Auge und mit einem Lichtzeiger zeichnet es dann auf einer Tafel oder was genau die Bewegungen des Auges nach und dann sieht man, aha, der schaut jetzt ein Gesicht an, der zeichnet es. Wenn wir es nicht zeichnen würden, würden wir das Gesicht nicht als Gesicht erleben. Wir würden es nicht einmal als irgendeinen hellen Fleck erleben, wenn wir nicht zumindest die Umrissform irgendwo grob nachzeichnen würden. Genau so macht es das Kind. Wir können uns später nicht mehr erinnern an das, darum denken wir, ja, ich brauche ja nur die Augen aufmachen und ich sehe, was um mich ist, es ist fertig da. Es ist aber nicht fertig, sondern wenn wir nicht zeichnen würden, würden wir es gar nicht wahrnehmen, dann wäre es etwas ganz Verwaschenes. Ja, und das ist etwas, was die anderen geistigen Wesen außer dem Menschen und außer dem Christus, der Mensch geworden ist, keiner kann. Ja, ein paar luziferische Engel konnten es, die sich zumindest in der Frühzeit der Menschheit in Menschenleibern verkörpern konnten noch, die noch ein bisschen anders waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der atlantischen Zeit waren es noch irgendwo zurückgebliebene Engelwesenheiten, also das heißt eigentlich, luziferische konnten sich eine Zeit lang inkarnieren in diesen Leibern, die also noch relativ weich und bildsam waren zu dieser Zeit. Aber die sind also schon sehr nah am Menschen dran. Aber sonst gibt es keine geistigen Wesenheiten, die eine sinnliche Welt erleben können. Das ist etwas Neues. Und indem wir es erleben, gewinnt die Gemeinschaft der geistigen Wesen etwas dadurch, weil sie mit uns, mit unserem Geistigen sich durchaus verbinden. Sie können ja unser Geistiges erleben, sagen wir mal. Sehen ist eben vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber sie können es erleben, sie können teilhaben daran und damit wird ihnen etwas offenbart, was sie aus sich alleine heraus nicht haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht aber in das Bewusstsein der höheren geistigen Wesenheiten durchaus ein und das hat eine Bedeutung daher. Das heißt also, wenn wir die Welt beobachten, durchaus sinnlich beobachten, dann hat es eine Bedeutung für die geistige Welt. Also sie gewinnt durch uns eine neue Dimension dazu in gewisser Weise. Und sie gewinnen auch etwas dazu durch das, was wir an den sinnlichen Erfahrungen erleben. Also wie wir mit unserem Gefühl vielleicht es begleiten, wie wir es mit unserem Denken begleiten. Auch das gibt etwas Neues. Weil natürlich haben auch die Engelwesenheiten eine Art des Denkens, eine Art des Erkennens auf jeden Fall, eines schauenden Erkennens allerdings. Also es ist anders als unser Denken. Aber eben gerade dadurch lernen sie eine neue Dimension kennen. Also dass wir gerade das begriffliche Denken an der Sinneswelt entwickeln. Weil für die geistigen Wesenheiten über uns ist eigentlich die Welt, in der wir leben, in der wir wahrnehmend leben, schon ein Mysterium im Grunde. Das ist das Jenseits für sie, könnte man sagen. Das ist das, wo sie nicht hinein sehen. Und noch weniger sehen sie halt dann auch das, darüber haben wir auch schon gesprochen, das ist jetzt dann allerdings nicht mehr ein sinnliches Erleben, sondern ein bereits übersinnliches, aber eines, das jetzt eben zu tun hat mit den dunkleren Bereichen, mit den Bereichen der Widersacherkräfte. Das können die Wesenheiten über uns auch nicht erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=754 Christus als Erfahrer der Sinneswelt. Mensch zwischen Himmel und Unterwelt. Gehirndenken und ahrimanisches Technikzeitalter 00:12:34] ===&lt;br /&gt;
Der Christus hat diese Erfahrung gemacht. Der Christus ist der Einzige, weil er Mensch geworden ist. Und damit eben auch den Zugriff hatte auf diese menschlichen Fähigkeiten. Aber bevor er sich auf Erden inkarniert hatte, war ihm diese Welt auch nicht zugänglich. Weder die Sinneswelt, noch die Welt der Widersacher in Wahrheit. Also namentlich eben nicht der ahrimanischen, asurischen und so weiter, oder soratischen Kräfte, die da im Dunklen sind. Eine gewisse Verbindung ist möglich, eine gewisse Wahrnehmung ist möglich für die luziferischen Bereiche, aber für die richtig ahrimanischen Bereiche und alles, was da eben im Dunklen unten ist, sieht selbst die Gottheit nicht hinein. Darüber hatten wir auch schon gesprochen. Das ist auch eine der Voraussetzungen für die Freiheit des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Mensch steht in der Mitte zwischen Himmel und Erde, oder wenn ich es jetzt noch drastischer sage, zwischen Himmel und Gegenhimmel, Unterwelt. Da stehen wir genau dazwischen. Und wir erhalten Impulse von beiden Seiten. Zunächst einmal. In der Vergangenheit standen wir dem noch unfrei gegenüber, das heißt, es haben uns die höheren Hierarchien geführt in unserem Leben. Namentlich unser begleitender Engel, aber der ja wieder in Kontakt steht mit Erzengeln und so weiter. Das ist ja eine ganze soziale Gemeinschaft von Engeln, die es da gibt. Aber sie haben keinen Zugang zu dem, was von der anderen Seite kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das Privileg, in deren Reich hineinzuschauen. Natürlich, sie können ihre Wirkungen sehen, wenn sie hineingreifen in die geistige Welt. So ein Erzengel Michael, der die Geister der Finsternis stürzt, sieht zumindest ihre Wirkungen. Man muss sich das wirklich so vorstellen, wie dass die ahrimanischen Mächte aus der Tiefe der Erde hinaufgreifen. Daher kommt Michael in Auseinandersetzung mit diesen Kräften. Es bestand ja die große Gefahr, dass es diesen ahrimanischen Kräften gelingt, wirklich nach der geistigen Welt zu greifen, sich von dort etwas zu erbeuten und gewisse Bereiche zumindest der geistigen Welt für ihre Ziele einzuspannen. Diese Gefahr hat insbesondere der Erzengel Michael erkannt. Der ist der große Kämpfer, der sie gestürzt hat aus der geistigen Welt heraus. Und jetzt haben es wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Privileg. Das hat sehr weiterweichende Folgen gehabt. Es hat zum Beispiel die Folgen gehabt, Rudolf Steiner schildert das sehr deutlich, und das ist durchaus bemerkbar, es hatte einen großen Einfluss auf unsere Art des Denkens. Und auch auf die Ausbildung unseres Gehirns als Werkzeug des Denkens. Weil der Höhepunkt der Entwicklung ist, dass unser Gehirn Werkzeug des Denkens ist. Und dazu muss man sagen, wenn wir in den übersinnlichen Bereich gehen, lösen wir uns von diesem Werkzeug. Aber wenn wir das gehirngebundene Denken zu seiner höchsten Blüte entwickeln, oder entwickelt haben, und zwar wann? Im 19. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert erst. Und zwar in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Also da beginnt es wirklich auszureifen und wir sind jetzt schon drüber, über diese Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch sehr interessant, dass jetzt in unserem Jahrhundert diese ganze Sache mit der künstlichen Intelligenz, mit der sozusagen, ja, die Denktätigkeit des Menschen soll also maschinell erweitert werden im Grunde, einer der Gründe dafür ist, obwohl das den Leuten vielleicht nicht so bewusst ist, dass tatsächlich das, was unser Gehirn als Denkinstrument leisten kann, dass das bereits auf einem absteigenden Weg wieder ist. Wir sind bereits im absteigenden Bereich drinnen. Und das heißt unser wirkliches Denken […], nämlich das, was aus dem Geistigen herauskommt, was eben mehr ist als bloße, ich sage es ein bisschen abfällig, Gehirnakrobatik, aber die mussten wir halt auch lernen. Was hat uns diese Gehirnakrobatik gebracht? Sie hat uns gebracht, ja, den Beginn des technischen Zeitalters im Grunde, im großen Stil, weil das fängt im 19. Jahrhundert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt schon an, also ein bisschen vor der Mitte, also so 1840 herum oder so, ein bisschen früher sogar fängt es schon richtig und geht ja dann rasend schnell, schon damals, schon im 19. Jahrhundert rasend schnell. Also wenn man denkt, 1828 herum, glaube ich, fährt die erste Eisenbahn. Eine ganz kurze Strecke, weiß ich nicht, ein paar Kilometer waren das vielleicht. Und ein paar Jahre später, sagen wir jetzt einmal zehn Jahre später, gibt es bereits ein dichtes Eisenbahnnetz in ganz Europa. Also wenn wir heute sagen, puh, das geht so schnell alles mit der Technik, es ist schon damals sehr zügig gegangen. Also da ist voll wirksam die ahrimanische Kraft. Und jetzt ganz wertneutral gesagt, weil auch Rudolf Steiner sagt, das betont er ja immer wieder, also dass er kein Feind der Technik ist, kein Grundsätzlicher, nur es verlangt an eine spezielle geistige Entwicklung, um ein Gegengewicht zu schaffen. Aber dagegen ist nichts zu sagen, dass die Technik entwickelt wird und wir stehen trotzdem immer noch erst am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben auch da noch keine Vorstellung, was da noch alles kommen wird. Da ist, was heute uns als das technisch Perfekteste erscheint, wird in wenigen Jahren oft und spätestens in wenigen Jahrzehnten lächerlich veraltet sein. Also da kommt noch massiv etwas dazu. Bis sich das realisieren wird, was Rudolf Steiner sagt, was eben ein Aspekt ist und was schrecklich wäre, wenn es der einzige wäre, aber wo er sagt, die ganze Erde wird ein autonom, also selbsttätig funktionierender elektrischer Apparat werden. Die ganze Erde. Ein anderes ist, die ganze Erde wird durchchristet. Und da ist zum Beispiel die Landwirtschaft sehr gefragt. Aber sie wird auch zugleich ein […] durch und durch, und zwar durch und durch, bis in die Tiefen der Erde hinein. Also der Mensch wird bauen an der Erde bis in den Kern hinein. Vor allem auch dann, wenn wir nicht mehr so in einem körperlichen Werkzeug da sind, weil der Weg geht weiter. Aber unsere Aufgabe ist es, die Erde umzuarbeiten. Komplett umzuarbeiten. Und wie wir sie umarbeiten, das wird passieren in diesem Wechselspiel mit den Mächten der Finsternis und den Mächten des Lichtes. Und zwar des wirklichen Lichtes, nicht des luziferischen Lichtes. Ja, mit dem werden wir uns auseinandersetzen müssen. Aber das, was eben von oben kommt, beziehungsweise was aus unserem Ich kommt. Und das tragen wir entgegen der Welt oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit uns trägt es der Christus mit. Also was hier steht in dem Wochenspruch, dass der Weltengeist sich wiederfindet im Spiegelbild des Menschenauges und dass sich seine Kraft eben aus dieser Erfahrung heraus neu erschaffen muss, das liegt eben an unserem Menschen-Ich in Verbindung mit dem Christus. Und damit lernt die ganze geistige Welt etwas, kriegt eine neue Dimension.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird sich eben abspielen, aber in dem Wechselspiel, dass einerseits diese belebende Christuskraft, die auch im Ich drinnen wirkt, dass aus dieser Kraft schöpferisch die Welt erneuert wird, umgeschaffen wird. Aber auch durch den Menschen werden aber auch die ahrimanischen und so weiter Kräfte wirken. Es wird beides wirken. Es muss auch beides wirken. Weil es ist ja so, dass die Erde eben als stoffliches Gebilde irgendwann einmal auch zerfallen muss. Irgendwann wird sie sich auflösen. Da haben wir noch einige Zeit. Also das wird lange nach der Zeit sein, wo wir schon nicht mehr in so einem Körper inkarniert sind auf Erden. Also dann wird sich irgendwann einmal die Erde auflösen. Muss ja, der ganze Kosmos [wird sich] irgendwann einmal auflösen. Weil dann überhaupt erst der Schritt in die nächste Stufe, in das sogenannte neue Jerusalem, möglich ist. Dazu muss das alles verschwinden, es entsteht ein neuer Kosmos im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im größten Stil dessen, was der Christus sagt, ich mache alles neu. Das neue Jerusalem, der sogenannte neue Jupiter ist etwas völlig Neues. Und es sind die Erfahrungen drinnen. Die ahrimanischen Kräfte, die dunklen Kräfte, versuchen aber halt alles im Materiellen zu halten und das Geistige hineinzuziehen und da eigentlich irgendwie zu konservieren in gewisser Weise. Das ist genau das, was so im Ansatz zum Beispiel die künstliche Intelligenz macht. Im Grunde sind es die konservierten Gedanken, die der Mensch gedacht hat und die jetzt aber diese Maschine auf durchaus sehr intelligente Art manipulieren kann. Aber sie kann überhaupt nicht geistig-schöpferisch tätig sein, nicht wirklich. Sie kann aber sehr wohl den Anschein dessen erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es gibt heute schon zum Beispiel Malprogramme, die kannst mittlerweile heute so machen. Du beschreibst als Text ungefähr, wie du dir das Bild vorstellst. Mal mir ein Bild eines weiblichen Wesens im Stile von Picasso. Dann [hat] man jetzt ein Bild. Und das ist nicht ein Bild, das jemals Picasso so gemalt hat, aber es ist vom Stil her ähnlich. Einen neuen Stil, einen wirklich kreativen neuen Stil kann sie nicht entwickeln. Also wenn man weglässt, dass alle möglichen Stile, die es schon gegeben hat, zusammengemischt werden, dann kann man sehr wohl den Schein als etwas wirklich Neuem erwecken, aber es ist es nicht. Aber das heißt, da ist alles das, was an menschlicher Schaffenskraft, kreativer Schaffenskraft drinnen ist, was dann in fertige Gedanken oder in Bilder von mir, also in Kunstwerke und so weiter, geflossen ist, mit dem kann die künstliche Intelligenz umgehen. Sie denkt selber eigentlich überhaupt nicht, aber sie kann die Gedanken, die die Menschen geschaffen haben, konservieren in gewisser Weise und manipulieren, also umgehen damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann sie in neuen Anordnungen bringen, sie kann was zusammensuchen und mittlerweile so gut, dass das teilweise, wenn sie jetzt irgendeinen Text schreibt oder was, man schon gewisse Schwierigkeiten hat zu sagen, hat das jetzt ein Mensch geschrieben oder hat das eine Maschine geschrieben. Also wenn man ein bisschen genauer schaut, merkt man noch, dass es ein bisschen eintönig ist, aber das wird auch bald weg sein. Also der Zeitpunkt ist ja jetzt vielfach, ja schon seit Jahren wird das prophezeit, also etwa spätestens bis 2030 oder so wird ein Computer, also eine künstliche Intelligenz, den sogenannten Turing-Test schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Turing-Test? Der Turing-Test ist, also über einen Computer oder was unterhältst du dich, also mit dem anderen Computer, stellst halt Fragen, alles mögliche und du sollst jetzt entscheiden, wer dir da antwortet, ist es ein Mensch oder ist es eine Maschine. Und wenn, weiß ich nicht, 50 Prozent der Menschen nicht mehr sagen können, ja eindeutig, das ist die Maschine und das andere kommt von einem Menschen, der mir antwortet, das werden wir bald erreicht haben. Da sind wir bald dort. Das heißt deswegen trotzdem nicht, dass die Maschine wirklich denken kann. Aber sie kann aus dem ganzen Reservoir dessen, was die Menschheit gedacht hat und was irgendwo festgehalten wurde in Schriften, das kann sie zur Basis ihrer Manipulationen, ihrer Textmanipulationen machen und sie kann aus dem allen sinnvolle neue Texte zusammenstellen. Aber es ist kein einziger neuer Gedanke drinnen. Kein einziger neuer Gedanke. Wirft im Übrigen auch wieder ein Bild darauf, wie viele Schriften, die von Menschen verfasst sind, gibt es nicht auch, wo auch nicht sehr viele neue Gedanken drinnen sind. Sondern die im Grunde ein Sammelsurium sind von dem, was man sich angelesen hat, was man studiert hat und jetzt, wie sagt man, in eigenen Worten ausdrückt, aber es ist eigentlich kein wirklich neuer Gedanke drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibliotheken in den Universitäten, wo die Dissertationen drinnen stehen, sind voll davon. Sind in Wahrheit voll davon. Es sind vielleicht, ich schätze, gut 80 Prozent die, wo praktisch keine neuen Gedanken drinnen sind. Teilweise ist das auch gar nicht erwünscht. Ich kann mich erinnern, der Dr. Rössel-Majdan, durch den ich die Anthroposophie kennenlernte, hat schon aus seiner Studienzeit, und bitte das ist schon jetzt lange her, schon damals gesagt, seine Erfahrungen mit seinem Doktorvater, er hatte mehrere, weil er drei Doktorate gemacht hat gleich, aber er hat halt gedacht, er soll eigene Gedanken entwickeln. Und dann hat ihm der Professor gesagt, sie sollen nicht denken, sondern sie sollen das zusammenstellen, was bereits da ist, was belegt ist. Aber sparen Sie sich die eigenen Gedanken. Das gehört hier nicht hinein. Und in gewisser Weise hat sich das heute verschärft. Ich meine, es gibt trotzdem immer wieder Menschen, die sich trotzdem das Denken nicht abgewöhnen lassen. Aber in Wahrheit ist das heutige Erziehungswesen, Bildungswesen vom Kindergarten bis hinauf zu den Hochschulen darauf angelegt, den Menschen das Denken abzugewöhnen. Das ist ihnen nicht bewusst. Aber das ist ein Zug in unserer Zeit, der drinnen ist. Und daher ist es aber ganz konsequent, dass auch wieder nicht bewusst oder den wenigsten bewusst, dass eben sowas wie künstliche Intelligenz oder was kommt, da kann man wenigstens sicher sein, der verarbeitet nur das, was schon da war. Da bin ich nicht belästigt durch das Element der Freiheit, der schöpferischen Freiheit. Und wie gesagt, das ist oft auf den ersten, zweiten, dritten Blick, schaut es trotzdem so aus, als wäre es kreativ. Ist es aber überhaupt nicht. Das ist genau dieses ahrimanische Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=1894 Ahrimanische Intelligenz ohne schöpferischen Geist. Technische Weltentwicklung als Prüfungsfeld. Gleichgewicht zwischen Durchchristung und Ahrimanisierung der Erde. Gentechnik 00:31:34] ===&lt;br /&gt;
Etwas anderes können diese Wesen der dunklen Seite nicht. Aber sie können mit einer gewaltigen Intelligenz umgehen, sie können z. B. das gesamte Wissen, d. h. alles, was die Menschheit bereits gedacht hat, sofern es irgendwo festgehalten ist, und der Ahriman kann das, was nicht schriftlich festgehalten ist, sondern was gedacht wurde von den Menschen, das kann er sich greifen. Und aus dem seine Zauberwelt sozusagen machen. Und es gilt heute also den Blick immer mehr zu schärfen dafür, wo ist wirkliches Denken da, wo ist wirklicher Geist dahinter, und wo ist es bloß ein kaum mehr wiederzuerkennendes, aber bereits Gedachtes, das halt so verändert ist, dass man es in der Form sicher noch nirgends findet, aber die Gedanken, die drinnen stecken, sind eigentlich nur aus der alten Fundgrube heraus. Und die künstliche Intelligenz tut im Grunde nichts anderes, als das zusammenzusuchen. Und das kann sie, und da kann sie den Menschen entlasten. Ich verteufle es jetzt gar nicht. Würde mir auch nichts nützen, weil wir wären dem nicht entkommen. Das wird innerhalb kürzester Zeit, sprich in den nächsten 5, 6 Jahren oder was, wird das allgegenwärtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja jetzt schon, ich meine, es gibt kaum Computerprogramme, wo nicht schon künstliche Intelligenz drinnen ist und die was tut. Und die daher Dinge können, wo man ja eigentlich zunächst einmal nur erstaunen kann. Weil diese künstliche Intelligenz halt auf das Wissen der gesamten Menschheit zurückgreift. Und wir greifen zurück auf das bisschen, was wir uns halt gemerkt haben. Was wir gelernt haben. Nur wir können denken. Hoffentlich noch. Und darum geht eben jetzt in der Zeit, in der wir stehen, und darum ist diese apokalyptische Zeit trotzdem eben auch eine dramatische, weil die Widersacher jetzt alles daran setzen, uns auf ihre Schiene zu bringen. Das heißt eigentlich auch zu einer künstlichen Intelligenz zu werden im Grunde. Das ist der Sinn dieser ganzen Bewegung. Und das steckt hinter dem, dass der Mensch eben immer mehr, und auch das wird kommen, auch das drückt Steiner ganz dezidiert aus, die Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen. Und eben insbesondere auch in der Form mit der technischen künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch anderes. Das wird kommen und es ist deswegen nicht alles böse. Ist gar keine Frage. Es wird vieles kommen, wo selbst die fantastischsten, utopischen Romane heute noch ein müder Abglanz sind von dem, was wirklich kommen wird. Es sind manchmal ein bisschen vorausgenommen Ideen, aber die werden jetzt immer schneller kommen und sich umsetzen. Und in diese Welt gehen wir hinein. Und wir werden schauen müssen, dass da ein vernünftiges Gleichgewicht passiert. Und das heißt insbesondere auch eben, wie wir mit der Natur umgehen, die aber auch in zunehmendem Maße einerseits durch die Christuskraft belebt wird, wenn wir das aufgreifen, die aber auf der anderen Seite ahrimanisiert, das heißt technisiert wird. Wir gehen in eine neue Welt hinein, die ganz anders ist, als die Vergangenheit war. Das heißt, das wird auch die Natur betreffen. Ganz klar. Ist ja heute schon sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass überall ein äußerlich gesehener Maschine stehen muss. Ich meine, es ist schon die ganze Erde unter dem Einfluss der Handystrahlung, wenn man so will, also der Funkwellen, die da sind, der Ausstrahlung der elektrischen Leitungen, allein das schon, jede elektrische Leitung. Also wenn du das Licht aufdrehst und Strom fließt durch die Leitung, ist das ein Sender. Kein sehr starker natürlich, aber trotzdem, er strahlt. Und das hat einen Einfluss auf die Natur, das hat einen Einfluss auf uns und es kann keine Rede davon sein, dass wir dem entfliehen könnten. Wir müssen lernen, es auszuhalten und wir müssen uns bemühen, die Natur so zu pflegen, dass sie das auch aushält. Also es ist keine Chance, dass wir das wegschaffen. Es wäre für die geistige Entwicklung des Menschen nicht wünschenswert. Wir werden jetzt die stärksten geistigen Kräfte gerade daran entwickeln, dass wir dem ein Gegengewicht setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird gerade das das Gesunde sein. Aber wir dürfen auch nicht in einer gewissen Sentimentalität uns sozusagen zurückversetzen wollen in eine Urwelt, in eine unberührte Natur, wie es sie in der Frühzeit gegeben hat. Die wird es nicht geben. Es wird eine Kulturwelt werden. Und eine Kulturwelt, in der eben alle diese Kräfte harmonisch zusammenwirken. Ja, wo auch die ahrimanischen Kräfte ihren Platz haben, weil sie werden da sein. Sie gehen nicht weg. Also wir werden sie integrieren müssen. Aber es liegt an uns, wo und wie wir sie integrieren. Also zum Beispiel so wie man heute Landwirtschaft betreibt im Großen und Ganzen, die voll ahrimanisiert ist heute, die Landwirtschaft. Also nicht nur von den Maschinen, die über die Felder fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist noch das Heimloseste, aber von den ganzen Düngemitteln, von den ganzen Spritzmitteln und was Gott was. Gentechnik, die hineinkommt. Und es ist eben ganz was anderes, wenn ich durch Gentechnik nach ahrimanischen Gedanken Pflanzen zum Beispiel verwandle, so dass sie halt einfach meinen Zwecken, meinen Wünschen entsprechen. Um das geht es ja in der Gentechnik. Dann wird immer gesagt, naja, die Natur macht ja letztlich auch nichts anderes. Sie manipuliert ja letztlich auch die Gene. Und dann glaubt man sogar, das ist nur bloß ein Zufall, was sich da abspielt. Nein, ist es nicht. Es ist in gewisser Weise tatsächlich so, dass wir mit der Gentechnik auch verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist nur, aus welcher Gesinnung heraus und mit welchem Naturverständnis. Ich meine, ein Züchter zum Beispiel, der neue Pflanzensorten züchtet, das geht ja nicht von heute auf morgen. Gentechnik geht praktisch von heute auf morgen. Ich verändere das und dann setze ich es ein und dann habe ich es im Grunde. Kann manchmal schiefgehen, aber im Prinzip geht das relativ ruckzuck. Wenn ich ganz neue Sorten züchten will, dann muss ich mich vielleicht jahrelang damit auseinandersetzen und eben selektieren, welche werde ich weiter einsetzen, welche nehme ich aus dem Fortpflanzungsprozess heraus. Da ist das wachsame Auge des Züchters dabei, der Verständnis dafür hat. Das Ahrimanische, Technische, was in der Gentechnik eben drinnen steckt, da wird aus dem abstrakten ahrimanischen Verstand heraus ausgewählt, welche Eigenschaften will ich haben, wie muss ich die Gene dazu verändern. Mit ein bisschen dem schadenfrohen Nachsatz, dass das so hundertprozentig eben auch nicht immer funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei komplexeren Pflanzen oder gar bei Tieren dann, bei Tieren ist das ja ziemlich kapital gescheitert. Nicht, dass man nicht schon gentechnisch veränderte Tiere erzeugen konnte, wo man wirklich eingegriffen hat, nur es sind in den wenigsten Fällen wirklich die Ergebnisse herausgekommen, die man sich erwartet hat. Weil eben die Fortpflanzung und die Weitergabe der Gene nur ein Teil der ganzen Sache ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, ich habe die Geschichte eh schon x-mal erzählt, da gab es sogar Firmen, wir klonen ihren Hund, der gestorben ist, und sie kriegen genau dasselbe Exemplar. Dann hat man das wirklich geklont und leider Gottes, der Hund war schon dieselbe Rasse, aber hat ganz anders ausgeschaut, er hat sich ganz anders verhalten, weil es eben nicht nur an den Genen liegt. Es sind andere Faktoren auch drinnen. Aber wenn wir trotzdem fortfahren würden mit dem, also aus diesen ahrimanischen Gedanken heraus Gentechnik zu betreiben, dann ahrimanisieren wir die ganze Natur. Also da ist jetzt schon der Zug ziemlich stark unterwegs. Und das braucht aber wirklich ein Gegengewicht. Und das sind also Sachen, die ins Ungesunde hineinlaufen. Und es gibt ja seit langem schon den Plan, eben da auch bei Menschen nicht Halt zu machen, und es ist eben die Fantasterei da, naja, dann, wenn ich gentechnisch, da sind vielleicht Defekte drinnen, Erbschäden drinnen, also ja, eigentlich die Erbsünde, wenn man es jetzt von der anderen Seite betrachten würde, und man könnte sie auf gentechnischem Wege sozusagen ausscheiden. Das wird nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es wirklich gemacht würde und konsequent nur das gemacht würde, ja, dann freut sich nur der Ahriman. Der würde sich freuen. Weil dann nehmen wir dem Menschen immer mehr alles das, was ihn wirklich ausmacht. Die Gene machen ihn eben nicht wirklich aus. Das ist der geringste Teil eigentlich dran. Es spielt eine gewisse Rolle, aber da drinnen ist zunächst einmal nur verankert ein Grundgerüst, das den Menschen ausmacht. Das wird durch die Vererbungsströmung weitergegeben, und da sind die Gene einer der Faktoren. Einer der Faktoren. Weiß man ja mittlerweile auch bereits. Es gibt neben der Genetik daher bereits eine Epigenetik. Epi heißt außerhalb oder an der Peripherie. Also das heißt, es gibt etwas, was vererbt wird, was über die Genanlage hinausgeht. Und was zum Beispiel, war lange verpönt, dass also Eigenschaften, die sich ein Wesen erwirbt in seinem Leben, dass die vererbt werden könnten. Es ist bis heute noch, aber jetzt eigentlich nicht mehr haltbar, das Dogma, also das Vererbt-Eigenschaften, die man im Leben entwickelt hat, dass die nicht vererbt werden können. Doch, bis zu einem gewissen Grad können sie es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Gene eben nicht alles sind. Sondern wie die Gene überhaupt ausgelesen werden und was mit ihnen gemacht wird, das bestimmen andere Faktoren. Und dazu gibt es ein sogenanntes epigenetisches Gedächtnis drinnen, das eine ganz große Rolle spielt. Und da stecken sehr wohl Erfahrungen drinnen, die der Mensch im Leben gemacht hat. Die stecken drinnen. Und das ist auch noch erst die Spitze des Eisberges in Wahrheit, weil da sind wir noch sehr auf der materiellen Ebene drinnen. Aber es spielt also alles eine Rolle. Und die Auseinandersetzung mit den im weitesten Sinne ahrimanischen Mächten bis hinunter, letztlich zu den soratischen Wesenheiten, die ist notwendig für uns heute. Darum werden diese Dinge alle kommen, aber in unserem Ich liegt auch die Kraft, dem entgegenzutreten. Und das heißt, es wird in gewisser Weise beides passieren. Es wird passieren, die Durchchristung der Welt, unserer Erde, die natürlich durch den Christus in die Wege geleitet wurde, aber wo wir jetzt aufgerufen sind, mitzuarbeiten dabei. In der Art, wie wir mit der Erde umgehen. Wie wir mit unserer Welt umgehen. Und die andere Schiene ist die Ahrimanisierung der Welt. Auch die wird stattfinden. Und es geht jetzt darum, in welchem Verhältnis wird das zueinander stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem, was bekommt die führende Rolle? Wenn die ahrimanischen Kräfte die führende Rolle bekämen, dann würde es für die Erdentwicklung schlecht ausschauen. Dann würden auf der Erde immer weniger die Bedingungen da sein, dass sich der Mensch in seiner Freiheit entfalten kann. Weil gegen das stürmen sie eigentlich an. Gegen das stürmen sie an. Und das Interessante ist ja, dass gerade diese Geister der Finsternis, also damit sind die ahrimanischen, asurischen Kräfte vor allem gemeint, also ahrimanisch im weitesten Sinne, alles was mit den dunklen unterirdischen Kräften zu tun hat. Ja, warum stürzt der Michael sie auf die Erde? Weil sie für die geistige Welt sie fatal wären. Es würde wirklich eine Schädigung sein, die bis ins Geistige hinauf geht. Und die auch Engel, Erzengel und so weiter ergreifen würde. Das ist die eine Seite. Das ist die eine Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=2856 Michaels Sturz der Geister der Finsternis. Menschliche Begegnung mit den ahrimanischen Mächten. Beginn des bewussten geistigen Erkenntnisweges 00:47:36] ===&lt;br /&gt;
Das heißt, was musste aber Michael jetzt machen? Er musste sie aus der geistigen Welt, nach der sie greifen konnten noch, wirklich hinaus verbannen. Das ist ihm gelungen. Er stürzt diese Geister der Finsternis auf die Erde, sprich also zu uns. Und wann passiert das? Das passiert genau zur Zeit der Hochblüte der Gehirnentwicklung, nämlich der Gehirnentwicklung in der Hinsicht, dass das Gehirn Werkzeug des Denkens sei. Aber es ist eben nur Werkzeug dieses ahrimanischen Denkens in Wahrheit. Das brauchen wir, um zu spiegeln das wirkliche Denken, aber es ist nicht wirkliches Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wann passiert das jetzt? Wir haben gesagt, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist der Höhepunkt eigentlich dieser Entwicklung da. Und genau zu dem Zeitpunkt stürzt der Michael diese ahrimanischen Geister im weitesten Sinn auf die Erde, sprich in unserem Bereich. Aus zwei Gründen. Erstens, weil damit verhindert wird, dass die geistige Welt selbst vergiftet wird. Die zweite Folge oder die zweite Wirkung ist aber die, dass wir uns eben jetzt mit diesen Geistern der Finsternis in einem ungeheuer größeren Maße auseinandersetzen müssen, als es jemals vorher der Fall war. Das heißt, der Sturz der Geister der Finsternis heißt, wir haben sie jetzt da. Und wir haben sie also voll und ganz da. Und wir sind letztlich aufgerufen, mit ihnen umzugehen. Man würde falsch lesen diesen Sturz der Geister der Finsternis, man könnte sagen, der Michael hat gesiegt über sie. Hat er. Aber das heißt nicht, dass wir sie los sind. Ganz im Gegenteil. Es heißt, dass wir sie jetzt haben. Es ist kein Sieg in dem Sinne, dass sie uns jetzt nichts mehr tun könnten oder so. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz im Gegenteil. Es ist aber zugleich auch der größte Ansporn, in die geistige Entwicklung hineinzugehen. Es gibt für die Menschen jetzt in der Zukunft zwei Wege. Der eine Weg geht in die Ahrimanisierung hinein. Das heißt, dann werden wir selber letztlich eine künstliche Intelligenz. Dann werden wir das, was die Transhumanisten sich vorstellen, das Mensch und Maschine wirklich ganz verschmilzt miteinander, dass damit eine Art relativer Unsterblichkeit sogar kommt oder Langlebigkeit, weil wenn was kaputt ist, wird es halt ausgetauscht. Da sind wir auch noch ein bisschen entfernt davon, aber immerhin. Und wo auch unser Gehirn, unser irdisches Gehirndenken, verlängert wird durch die künstliche Intelligenz, die draußen ist. Und so, dass das eins in eins fließt. Das wird in nicht so ferner Zukunft kommen. Ich meine, jetzt müssen wir es noch über das Handy, können wir es abrufen oder über den Computer oder irgendwann kriegt man ein Funkchip unter die Haut implantiert und das verbindet sich direkt mit dem Gehirnnetzwerk. Das heißt, es wird direkt eingespielt. Funktioniert ja beides auf der gleichen Basis, nämlich auf elektrischer Basis im Grunde. Aber die Nerventätigkeit beruht auf elektrischen Vorgängen und elektromagnetischen Vorgängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da wird einiges kommen, wenn man sich so die Zukunft vorstellt. Ich meine, was wir heute haben, die Kommunikation über Handys oder so, das wird bald überholt und lächerlich sein. Also spätestens im nächsten Jahrhundert, aber sicher viel früher wird es direkt gehen. Irgendein kleiner Chip, der wirkt und der sendet von Hirnkastel zu Hirnkastel. Das heißt, es wird so eine Art telepathische Verbindung zwischen den Menschen da sein, aber auf künstliche, ahrimanische Art erzeugt. Das wird ganz was anderes sein, als wenn der Mensch aus seiner Geistigkeit heraus die geistige Verbindung zu den anderen Menschen findet. Da, wo er nämlich wirklich sich mit dem Geistigen des anderen Menschen verbindet. Weil das, was da oben sich abspielt, wo das Hirnkastel die Basis ist und eigentlich nur der Spiegelungsapparat ist. Da war vom Spiegelbild die Rede im Wochenspruch. Da war es bezogen auf die Sinnestätigkeit, das ist die erste Seite. Aber die Gedanken, die sich daran anknüpfen, dass wir sie ins Bewusstsein spiegeln können, da spielt das auch, dieses Hirnkastel, durchaus eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist jetzt die Aufgabe, die wir uns stellen können, und darum ist ja Rudolf Steiner mit der Anthroposophie in die Welt getreten. Und vorher schon die Theosophische Gesellschaft, Frau Blavatsky und einige, das waren halt Anfänge, und da hat Steiner ja angeknüpft daran. Zur selben Zeit. Die Begründung der Theosophischen Gesellschaft fällt in etwa in die Zeit hinein, wo genau dieser Sturz der Geister der Finsternis ist. Das ist nicht zufällig. Auch wenn das dort noch nicht alles so ausgegoren ist und vieles aus alten östlichen Traditionen kommt, vieles noch so einen mediumistischen Charakter irgendwo drin hat, weil eben auch die Frau Blavatsky eigentlich eher medial begabt war und eben noch nicht so das ganz vollbewusste Hellsehen hatte. Aber gerade in dem Zeitpunkt, wo im Grunde der Höhepunkt des gehirngebundenen Denkens da ist, also wo man eigentlich ganz aus der geistigen Welt komplett herausfällt in Wahrheit damit, entsteht als Gegenimpuls so etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Steiner dann aufgegriffen. Und das ist alles nicht zufällig. Das musste genau zu dem Zeitpunkt kommen. Und dann hat es Steiner aufgegriffen. Und das war ja der nächste Zeitpunkt, der auch wieder nicht zufällig ist. Wenn man so aus der Lebensgeschichte kommt, sagt man, ja, jetzt ist er halt von Weimar weggegangen und war fertig dort mit der Herausgabe von Goethes Schriften und dergleichen. Und dann ist er nach Berlin gegangen und hat eigentlich noch nicht so die richtige Aufgabe dort nach außen gefunden. Und dann plötzlich [brach?] das auf. Aber das ist nicht äußerlich, das ist ganz was Innerliches und nicht nur in der Biografie Steiners verankert, sondern in der Weltbiografie, wenn man so will. Weil eben mit 1900 das finstere Zeitalter endet. Das finstere Zeitalter, wo die Mehrheit der Menschen nicht in die geistige Welt hineinschauen können. Und im Prinzip sind wir heute im lichten Zeitalter drinnen und jeder Mensch heute, und das galt eben für das finstere Zeitalter durchaus nicht so ohne weiteres, daher waren also alle Einweihungswege oder so wirklich nur für eine Handvoll Menschen da in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die meisten hatten es nicht, es hatten namentlich also im Großen und Ganzen am wenigsten die Leute, die zum Beispiel in den verschiedenen Kirchen und Religionsströmungen drinnen waren. Und das war sehr frühzeitig auch im Christentum, aber auch in anderen Religionen bekannt, das wird nicht funktionieren, indem wir es aufs Hellsehen stützen, aufs eigene Geistige schauen, weil wir haben es einfach nicht. Und die Reste, die noch da sind von all dem Schauen, die sind fragwürdig, da die Widersacher schon sehr stark drinnen wirken und denen können wir nicht vertrauen. Und daher hat dann wirklich im Grunde ja zum Beispiel die Kirche selber versucht, alles, was in die Richtung gehen könnte, auszumerzen. Hundertprozentig ist es nicht gelungen, es war immer ein bisschen zwiespältig, weil natürlich das Volk, wenn irgendwo so Schauungen oder so sind, waren es doch zu gewinnen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hat man es oft als Mittel eingesetzt, oder ihr wisst, Wunder und Zeichen und dergleichen, es ist immer ein gutes Mittel, die Menschen zu halten. Also war man ein bisschen tolerant diesbezüglich, aber man war sehr, sehr vorsichtig, dass da ja auch nicht wirklich große geistige Offenbarungen hereinkommen, durch einzelne Menschen, die das noch auf alte Art hatten. Und mit einer der Gründe, und man muss es aber durchaus verstehen, weil die Sorge, dass hier die obskursten geistigen Sachen hereinkommen, die eben auch von den Widersachern sind, und dass man es aber als Mensch, der nicht sehen kann, einfach nicht unterscheiden kann, sondern ich bin angewiesen darauf es zu nehmen, ich glaube es vielleicht oder glaube es nicht, aber beurteilen kann ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war die große Angst. Und daraus begründet sich, es ist einer der vielen Gründe, warum alle Kirchen im Grunde, alle, also wenn man jetzt absieht im Östlichen, also Buddhismus, Hinduismus und so, da ist es anders. Die sind bei einem alten Schauen irgendwo geblieben, bei einem alten Wegen, haben sich auch irgendwo weiterentwickelt, aber die haben sich dadurch nicht irritieren lassen. Aber im Westen ist das alles verloren gegangen. Ist dieses Schauen im Großen und Ganzen verloren gegangen, und es war also wirklich die Angst da, dass dieses Schauen, also wenn es kommt, dass es in die falsche Richtung führt. Und das ist eine der Wurzeln zum Beispiel, dass dann wirklich eben 869 dieses Dogma entstanden ist, wo Steiner immer sagt, da wurde der Geist abgeschafft. Also wo dem Menschen wirklich der Geist abgesprochen wurde. Und das ist bis heute im Grunde nicht korrigiert. Es ist nicht korrigiert bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind aber alles Dinge, die mitgeholfen haben, dann äußerlich immer mehr in ein materialistisches Denken hineinzukommen. Also der Materialismus kommt von Menschen, die eigentlich ursprünglich aus dem Geistigen kommen, aus dem Religiösen kommen, aber nicht mehr schauen können, nicht mehr verstehen, Angst davor haben und berechtigte Angst davor haben, dass da immer mehr Eingebungen von Widersachern kommen. Weil vieles tatsächlich vom Hellsehen, was noch da war, Naturhellsehen, war entweder sehr niederes Hellsehen, das durchaus brauchbar war, also eben gerade Erkenntnis von Heilpflanzen und dergleichen, das war noch teilweise sehr gesund da. Aber das sagt natürlich nichts über die höheren geistigen Dinge aus. Gar nichts. Aber wenn was über höhere geistige Dinge, an Schauungen hereinkam, war eigentlich die Gefahr riesengroß, dass das eben von der anderen Seite kommt. Nicht von der richtigen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was war die Konsequenz davon, dass letztlich das Ganze an einem rein äußerlichen, nur an der sinnlichen Welt orientierten, nur an der äußeren sinnlichen Welt orientierten Denken, materialistischen Denken entstanden ist. Es ist gerade eigentlich durch die geistigen Strömungen, die es noch gab, durch die Kirchen hereingekommen. Das wird oft nicht gesehen. Man denkt sich, die waren die Gegner, sind gegeneinander. Und zeitweise hat es ja dann so ausgeschaut. Irgendwann ist es ja dann, auch der Kirche, unheimlich geworden. Aber sie haben das alles vorbereitet. Sie haben das vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Dogma um 869, für das Papst Nikolaus I. federführend war, der damals schon zwei Jahre tot war, als dieses Konzil stattfand, war eben die Sorge durchaus ganz stark spürbar. Es gab nämlich damals aus dem Osten heraus, also vertreten vor allem durch den Patriarch von Konstantinopel, Photius hieß der, da ist das Wort Phos, Licht, drinnen im Übrigen, der sprach davon, dass der Mensch so etwas wie zwei Seelen hat. Seine Alltagsseele, aber auch eine geistige Seele. Also vom Geist hat er auch nicht direkt gesprochen, aber eine Geistseele zumindest hat er. Das ist ja interessant, dass das Bewusstsein für das eigentlich Geistige da schon längst verschwunden war. Schon längst verschwunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gab eigentlich nur mehr Leib und Seele im Grunde, aber dieser Photius hat sich erfrecht zu sagen, aber der Mensch hat eine Geistseele zu seiner Alltagsseele noch dazu. Und das heißt, er hat sogar so etwas wie zwei Seelen und die eine ist unsterblich und so weiter. Ich meine, er war sich wahrscheinlich selber nicht über alle Konsequenzen davon bewusst, weil da wäre sofort etwas drinnen von Reinkarnation und dergleichen, müsste man in das Ganze hinein denken. Also das hätte natürlich das ganze Kirchengebäude erschüttert, zutiefst erschüttert. Da haben ja sehr stark die Kirchen mitgearbeitet, also die Reinkarnationslehre durchaus zumindest bei uns nicht aufkommen zu lassen. Obwohl sie eben gerade das Christlichste ist, was es nur geben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe euch das eh schon erzählt in den letzten Malen oder wiederholt erzählt, was im Osten drüben, also in Asien, die Reinkarnationslehre ist. Die ist, jetzt drücke ich es wienerisch aus, ein bisschen eine verhatschte Reinkarnationslehre. Was heißt verhatscht? Also eine etwa, fällt jemand was ein, wie man das übersetzen kann in Hochdeutsch? Schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Eine Zuhörerin:] Nicht geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht geradlinig, ja irgendwie genau. Also es geht nicht den rechten Gang. Hatschen sagt man bei uns in Wien, ist so ein schlurfendes Gehen, so ein schlampiges, nicht schönes Gehen. Also das heißt, etwas ist verhatscht, es geht nicht so richtig seinen Weg irgendwo. Also diese Reinkarnationslehre im Osten kann man nicht vergleichen mit der, die eigentlich durch Rudolf Steiner hier so ins Bewusstsein gerufen wurde, aber auf Basis zum Beispiel auch dessen, was vorher schon ansatzweise etwa Lessing erkannt hat. Was auch in einem Goethe gelebt hat. Ganz stark Schiller, in Schiller sowieso. Also gerade da zur Goethezeit waren die meisten der großen Denker damals und Künstler, waren davon ganz fest überzeugt. Für die war das ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind sie aber auch der Kirche eher fern gestanden, weil mit der war das halt überhaupt nicht vereinbar. Und was im Osten war, war eigentlich wirklich mehr eine Seelenwanderungslehre. Das heißt, es ging eben eigentlich darum, wie gewisse Seeleneigenschaften des Menschen nach dem Tod weitergehen, in irgendeiner Form. Und in welchen teilweise wirklich jenseitigen Reichen sie halt weiter existieren. Und das heißt, eine Reinkarnation heißt dort nicht unbedingt immer auf die Erde zurückkommen. Das ist sogar namentlich, ja, selbst im Buddhismus wird das als positiv angesehen, weil da ist zumindest die Chance, die buddhistische Lehre aufzunehmen und dann die Reinkarnationen zu überwinden und dann eben ins Nirwana zu gehen. Aber es war im Osten immer so, das ist nämlich im Hinduismus ähnlich, es wird von sechs Daseinsbereichen gesprochen und da gibt es halt Unterweltgeister, also da ist man halt wirklich bei den Teufeln dann oder bei den Hungergeistern, das sind die, die nach an der äußeren Welt kleben irgendwo, aber halt leider nicht mehr die Organe dazu haben. Also folglich hungern und dürsten sie nach der äußeren Welt, sind aber im Jenseits. Also das heißt, in der Seelenwelt bewegen sie sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird alles als Inkarnation gerechnet und so geht das weiter. Dann kommt eben das Menschenreich, ja, der kann auch auf Erden wieder da sein, das wird aber gar nicht so klar unterschieden dort. Das muss man sich als westlicher Mensch jetzt dazudenken. Aha, ja, der ist ja dann auf Erden auch wieder, aber weil die Hungergeister sind im Kamaloka im Grunde, die inkarnieren sich nicht auf Erden. Aber für die damalige Zeit war dieses in der äußeren Welt und in der jenseitigen Welt sein, das hat man noch nicht so als Gegensatz empfunden. Diese scharfe Trennung gab es noch nicht. Ja, der stirbt, der geht jetzt dorthin oder er inkarniert sich auf Erden wieder. Und so gibt es halt mehrere Bereiche da. Bis hinauf zu den Reichen der Devas, das sind so in etwa Erzengelbereich irgendwo. Viel höher geht es dann eh nicht hinauf. Aber dass da ein Ich durchgeht, das ist ihnen überhaupt nicht klar, weil es den Ich-Begriff in unserem Sinne noch gar nicht gibt dort. Selbst wenn es Worte gibt, die man jetzt als Ich übersetzen könnte, aber dann ist immer das Ego gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ego ist ein durchaus individuell geformtes Seelisches. Aber das ist noch nicht das Ich. Das ist was anderes. Und das, ja, von dem haben sie angenommen, dass das in irgendeiner Form der Kern davon zumindest erhalten bleibt. Und die Frage ist halt, wo siedelt er sich an? Eben in den verschiedensten Bereichen. Und einer davon ist, dass er halt wieder als Mensch auf Erden herunterkommt. Dass ein Ich durchgeht und wirklich immer wieder als Mensch sich inkarniert auf Erden und nicht als Hungergeist und so weiter, das ist erst jetzt. Und in dieser Klarheit, wie es ausgesprochen wird überhaupt erst bei Rudolf Steiner, das ist bei den Theosophen noch nicht so klar ausgesprochen. Also das ist was durch und durch Christliches, weil tatsächlich auch die Unsterblichkeit der Seele, das Ich ist sowieso unzerstörbar, das Ich kann nicht wirklich zerstört werden. Aber wie schaut es mit der Seele aus des Menschen? Und das ist ja durchaus was sehr Wichtiges, weil wenn wir nur ein Ich wären, wüssten wir von unserem Ich nichts. Weil wir brauchen es, dass unser Ich sich zumindest im Seelischen spiegelt, beziehungsweise das Seelische weiter im Ätherischen und so fort. Erst dadurch entsteht das Bewusstsein davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=4295 Wie das Ich die Seele zum Geist wandelt. Der Kampf zwischen christlichem Fühlen und arabischem Denken. Kultus gegen Intellekt in der europäischen Geistesgeschichte 01:11:35] ===&lt;br /&gt;
Also Ich zu sein heißt noch nicht, etwas zu wissen vom Ich, von sich selbst, sondern das Ich entwickelt sich dadurch, also jetzt bei uns namentlich dadurch, dass es das Seelische verändert, bearbeitet. Ihr wisst, dann entsteht aus dem Astralischen, aus dem Astralleib, mit der Zeit das sogenannte Geistselbst, der Heilige Geist, der Geheilte Geist, wenn man so will, entsteht durch die Tätigkeit des Ichs. Also dass dann ein Seelisches entsteht, das wir gemacht haben. Wir gemacht haben. Indem wir ein bereits vorhandenes, aber uns verliehenes Seelisches umgearbeitet haben. Und umarbeiten heißt immer, darüber haben wir auch schon gesprochen, dass in letzter Konsequenz etwas von altem, vielleicht verdorbenem Seelischen wirklich ins Nichts geworfen wird, das heißt aufgelöst wird, es ist weg. Und ein Neues aus dem Nichts heraus geschaffen wird. Na, dass uns das nicht voll und ganz gelingt, das wissen wir, da werden wir noch eine Zeit brauchen. Sonst hätten wir alle schon unseren Astralleib vollkommen umgewandelt zu einem Geistselbst. Aber was ist von der Seele wirklich unsterblich? Genau nur der Teil, den wir durch unser Ich umgewandelt haben. Der Teil ist der wirklich Unsterbliche. Und daher ist die Unsterblichkeit der Seele durchaus nicht eine Selbstverständlichkeit. Auch das ist eben etwas, was auch als eine Folge dieses Dogmas von 1869, dass zwischen Seele und Geist nur vage unterschieden wird, jedenfalls dem Menschen der Geist nicht zugesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit meint man halt dann, das ist die höchste Gottheit. Stimmt auch, im Ich wirkt die höchste Kraft drinnen. Das ist halt so ein Fünkchen da draußen, aber doch, es hat die gleiche Qualität. Und wenn ich das dem Menschen abspreche, dann spreche ich ihm aber in Wahrheit die unsterbliche Seele auch ab. Weil dann kann er zu der nicht kommen. Dazu brauche ich das Ich, den Geist, der an der Seele arbeitet. Und nur das, was ich mir selber erarbeitet habe, ist unsterblich. Das war der große Streit im Mittelalter zwischen den arabischen Denkern, und das waren Denker erster Güte, darüber haben wir schon gesprochen, weil sie erstens eine gewisse Naturbegabung dazu haben, und weil sie eben gerade auch die griechischen Philosophen intensiv studiert haben. Es ist zwar dann mit der Zeit namentlich die Logik des Aristoteles auch nach Europa gekommen, aber große Teile von Aristoteles Werk waren nur den Arabern zugänglich, und die sind zu uns nicht gekommen, jedenfalls nicht so bald gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch bis ins 8., 9. Jahrhundert hinein geht das schon, waren die braven Mönche, die Christlichen, von der Logik her, von der Intelligenz her, wenn man so will, armselig gegenüber dem, was die Araber hatten. Die waren top drauf, die Europäer hatten es nicht. Man muss denken, die Europäer, das waren ja vielfach die Stämme mehr aus dem Norden heraus, die im Zuge der Völkerwanderung auch bis weit heruntergekommen sind. Die haben einen starken Willen gehabt und das hat sie für das Christentum sehr offen gemacht, weil sie in ihrer Kultur bereits Erlebnisse hatten, die in die Richtung hindeuten. Also zum Beispiel dieses Schauen des Mysteriums von Golgatha, natürlich nicht in der Form, wie wir es beschreiben, aber auch schon die Christgeburt zu Weihnachten, oder eigentlich die Jesusgeburt zu Weihnachten, das haben sie miterlebt. Dort gab es noch Schauende, die haben das miterlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Druiden und dergleichen, die haben das miterlebt. Daher natürlich auch ein Riesenkonflikt zwischen denen, die jetzt aus dem Süden kommen, die römisch gebildeten Priester, die kommen, und denen jetzt da noch vielfach hellsichtige Leute entgegenkommen, die hellsichtig deswegen waren, weil es halt da vom Denken her [kommen]. Das Denken diskutieren [die aus dem Süden kommen] mehr mit dem Schwert irgendwo. Das ist aber sehr dezidiert. Und Mut, Willenskraft, Stärke drinnen. Starke Ich-Kraft eigentlich drinnen. Also wenn man denkt, so Wikinger, Normannen und die, ein Mann zieht aus und erobert ein Reich, irgendwo am Ende der Welt. Und was er sonst braucht dann, Leute dazu, die sucht er sich dazu. Aber er zieht aus. Aus dem Ich heraus. Ich setze eine Tat. Ja, auch mit dem Schwert. Aber da war Ich-Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da von Norden kamen Völker, wo stark die Ich-Kraft drinnen ist. Aber was heißt das? Auch die Christuskraft ist stark drinnen, obwohl sie noch gar nichts davon wissen. Außer sie haben miterlebt. Und das haben die Druiden, die Priester und teilweise auch das Volk miterlebt. Also dieses Licht aufgehend zur Zeitenwende. Das konnten sie hellsichtig noch sehen. Da ist etwas passiert in der geistigen Welt. Dabei ist ja da noch gar nicht einmal wirklich der Christus auf Erden geboren worden. Aber es scheint das Licht des Christus durch. Namentlich, wenn also dieser natanische Jesusknabe geboren wird. Es scheint durch. Durch das Ganze. Es ist im Umfeld da. Und das konnte man miterleben. Aber von unten kamen die römisch gebildeten Pfarrer und Prediger oder was, die das alles nicht hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben brav in der Bibel halt dann gelesen, im Neuen Testament gelesen. Aber haben selber nichts gesehen. Nichts. Nichts. Sondern sie haben eigentlich eine Heidenangst davor gehabt. Im Großen und Ganzen. Ja, mit Recht. Mit Recht in gewisser Weise. Sie haben damit zwar immer mehr das wirklich Geistige ausgetrieben aus dem Christentum. Es ist immer mehr äußerlich geworden. Und bis auf eines. Und das war das Gegengewicht. Und das war sehr bewusst von dem Papst Nikolaus, der im 9. Jahrhundert da führend war. Sie haben gesetzt auf den Kultus. Sie haben gewusst, sie haben gespürt, in dem kultischen Geschehen, da wirkt eine geistige Kraft drinnen. Die verstehen sie zwar selber nicht, aber da wirkt etwas drinnen. Und auf das haben sie gesetzt. Und verstehen braucht man nichts. Es war ja auch so, dass man auf die Gemeinde am liebsten so gewirkt hat, dass man dem Kultus wirken lässt, der zum Gemüt spricht. Und das Denken im Grunde weglässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil darum gab es die lateinische Messe. Die lateinische Messe. Kein Mensch hat Latein gesprochen außer den Priestern. Es waren ganz wenige. Das müssen schon sehr hohe Adelige gewesen sein, oder eben eh Leute im Kloster erzogen wurden. Aber sonst im Volk hat niemand die Messe verstanden. Und trotzdem waren die Kirchen voll. Sie waren voll, sie haben etwas gesehen, was sie im Grunde nicht verstanden haben. Sie haben etwas gehört, was sie nicht verstanden haben. Aber es hat gewirkt. Und es ist in dem Messgeschehen etwas drinnen. Aber es ist eigentlich verbaut der Weg, aus eigenem jetzt einen bewussten Zugang zu dem Inhalt zu kriegen. Es wirkt dann nämlich unbewusst im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Gegensatz dazu, war das bei den Arabern viel bewusster alles. Und das ist in gewisser Weise bis heute so. Die, die dann eben auch den Islam angenommen haben, haben das großteils, jedenfalls die gehobeneren Schichten aber doch viel mehr, sehr gedankenklar erfasst, was da drinnen ist. Auch im Koran drinnen. Das darf man nicht unterschätzen. Und es entstand eben dann wirklich aber die große Schwierigkeit, dass ja dann doch eben die Begegnung zwischen Christentum und Islam gab und es da halt Schwierigkeiten schon damals gab und heute noch gibt. Ja, aber wie argumentiere ich? Unsere Leute hier in Europa, im nördlicheren Europa, namentlich oben, haben den Arabern zunächst einmal nichts entgegenzusetzen gehabt. Außer ihre tiefe Überzeugung. Aber begründen konnten sie es nicht. Jedenfalls nicht mit der Klarheit, die die Araber mitgebracht haben. Und es ging immer um so entscheidende Fragen, ja, wie ist es denn mit der Unsterblichkeit der Seele? Und wie ist es namentlich also mit dem, was der Mensch hier sich entwickelt durch sein Denken? Geht es verloren einfach? Oder ist es weg? Oder wie ist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war interessanterweise die Haltung der islamischen Denker, also, weiß ich nicht, Avicenna, Averroes und dergleichen, wie die großen Denker hießen, die teilweise schon ein, zwei Jahrhunderte vorher auch geschrieben hatten, für die war das nur eine Gabe, die uns verliehen wurde, die aber dann mit dem Tod wieder zurückfällt an die geistige Welt. Und ein starkes war eben gerade aber bei den Christen, die, ja, aus dem nördlichen Bereich, sagen wir mal, kommen, durchaus auch aus unserem Bereich hier, dass da doch dieses Spüren, da ist etwas, eben das Ich, ist. Auch wenn sie nicht genau wissen, was das ist. Aber dass sie gesagt haben, nein, was der Mensch herein holt aus dem Geistigen, durch das Denken jetzt aber zunächst einmal, das geht nicht verloren. Das fällt nicht wieder einfach zurück an die geistige Welt und löst sich dort auf, sondern da geht etwas weiter davon. Das war der große Streit, also namentlich eben Thomas von Aquin war da federführend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=5110 Der Reinkarnationsgedanke als Konsequenz der Unsterblichkeit. Die Erschaffung der unsterblichen Seele durch Geistesarbeit. Die starke Denkschulung im alten arabischen Raum. Der Koran als mächtiges Werkzeug der Einprägung. Der innere Dschihad als notwendige geisteswissenschaftliche Disziplin 01:25:10] ===&lt;br /&gt;
Ging aber allerdings noch nicht so weit, dass man jetzt das nächste, das wäre die größte Ketzerei gewesen, ist es ja heute noch, eben den Reinkarnationsgedanken auszusprechen. Weil das wäre eigentlich die nächste Konsequenz. Man kann sagen, jetzt steigt es ins Geistige auf, aber man müsste dann sofort die Frage stellen, ja bin ich denn wirklich schon fertig? Oder gäbe es nicht noch vieles, was ich auf Erden erwerben müsste, um geistig weiterzukommen? Wie ist denn das? Also vor allem eben auch die Frage sich stellen, wie ist das bei den armen Menschen, die leider Gottes vor Christus gestorben sind, für die wäre es ja ganz verloren irgendwo. Die könnten an dem nicht teilnehmen. Aber es gab jedenfalls diese große Auseinandersetzung, ist das, was also durch die menschliche Intelligenz im Seelischen getan wird, damit meine ich nicht, dass man einfach jetzt alle Gedankengänge mitnimmt, um das geht es gar nicht. Sondern durch die Arbeit des Geistigen an der Seele, im Denken, durch die Intelligenz, passiert ja was. Es entwickelt sich weiter. Und die Araber waren eben der Auffassung, es ist nur geborgt, es ist die göttliche Intelligenz, aber es ist geborgt. Und mit dem Tod ist sie wieder weg. Und die christlichen Denker, namentlich ein Thomas von Aquin, hat gesagt, nein, es wird uns etwas gegeben, aber es wird eben von uns ergriffen auch. Und es wird weiter bearbeitet, und das geht nicht verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit erst in Wahrheit kann man von einer Unsterblichkeit der Seele sprechen. Was vorher, wenn es jetzt sehr überspitzt sagt, wirklich unsterblich am seelischen auch war, sind die seelischen Verfehlungen, die Kammerpäckchen. Die sind tatsächlich geblieben. Aber dann der Rest geht auf, großteils in der Seelenwelt löst sich das auf. Das Ich geht natürlich schon weiter, weil das Ich hat der Mensch von Anfang an gehabt. Aber Ich ohne Seele, an der das Ich gearbeitet hat, ist halt eine sehr halbe Sache. Das heißt, das sind zwei Dinge, die man deutlich auseinander halten muss. Unsterblichkeit des Geistes, die ist von Haus aus gegeben, weil Geistiges eben unmittelbar aus dem Nichts heraus schaffen, schöpfen kann. Aber Seele ist erst dann unsterblich, wenn sie wirklich vom Menschen selbst geschaffen wird. Der Teil ist unsterblich. Geschaffen im Sinne von umgeschaffen, gearbeitet daran. Das heißt, es hängt sehr viel davon ab, wie wir auf Erden an unserem Geistigen arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon hängt ab, wie viel wirklich unsterblich ist, wie viel wir mitnehmen. Und das heißt de facto, wie viel wir im Zuge unserer Inkarnationen letztlich am Geistselbst entwickeln, weil das Geistselbst ist das verwandelte Seelische. Und das ist es eben genau, was nicht verloren geht. Aber wenn wir nicht geistig arbeiten, sondern halt nur die Intelligenz fürs Äußere verwenden und überhaupt alles, was wir tun, fürs Äußere verwenden,[dann sind zumindest, dass wir es gar nicht tun], das wird kaum vorkommen. Darum gibt es auch bei jedem die Unsterblichkeit irgendwo seit der Zeit. Seit der Zeit eigentlich, seit der Christus da ist. Vorher ist das Seelische zum größten Teil aufgegangen in der Welt. Was durchgeht, ist das Ich, das inkarniert sich wieder, es nimmt bei der Inkarnation wieder die Seelenkräfte auf, die verdorben worden sind, weil die sind die Aufgabe, die bleiben nämlich peinlicherweise erhalten. Nein, Gott sei Dank bleiben sie erhalten, weil das ist die Chance was zu machen. Aber wenn man es ganz präzise ausdrücken will, in der Vergangenheit war das Unsterbliche das Seele unserer karmischen Aufgaben. Das heißt unser verpfuschtes Seelisches. Weil das können wir tatsächlich nur selber auflösen. Das ist die Gnade und Gabe der Götter, dass sie ein Seelisches aufbewahren, das bearbeitungsbedürftig ist. Aber alles das, was aus dem freien Gestalten herauskommt, kommt eben auch nur zustande und ist auch nur dann unsterblich, wenn wir es wirklich tun. Wenn wir es bewusst tun, schaffend aus dem Geistigen. Alles andere wird kassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir stehen jetzt in dem Zeitalter drinnen, wo wir das können und wo wir auch ein Bewusstsein dafür entwickeln können. Natürlich, es war schon zu der Zeit von Thomas von Aquin so, weil es ist seit der Zeit des Erdenlebens des Christus im Prinzip so. Und dann vor allem das Jahr 333, wo jetzt anfängt das Bewusstsein dafür aufzuleuchten. Da ist ein ganz starker Schub noch drinnen. Aber bei wie vielen Menschen war das der Fall? Das heißt, die Araber, mit ihrer Anschauung, dass sie das auflöst, hatten nicht so ganz Unrecht. Weil es de facto bei vielen Menschen genauso noch war. Und in ihrem Umfeld eben auch so war. Das konnten sie noch nicht miterleben. Dabei haben gerade viele von ihnen dann, gerade weil sie geistig sehr stark gearbeitet haben und durchaus auch sich des Gehirndenkens dabei bedient haben, doch eine starke Geistigkeit zugleich mitentwickelt. Nur war ihnen das noch nicht so bewusst, haben viele von ihnen tatsächlich für die Wiederverkörperung dann auch noch einiges mehr mitgebracht als bloß die Kammerpäckchen. Und das waren gerade also die Denker, die dann unsere äußere Wissenschaft, die Technik und das sehr stark befruchtet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind viele Reinkarnationen von Menschen, die früher dort im arabischen Raum drinnen waren, die immens starke Denkschulung drin hatten, die die Araber hatten, allein auch durch das Auswendiglernen des Koran zum Beispiel, war in einer anderen Weise im Judentum ja auch genauso, dass man das gelernt hat, gelernt hat, gelernt hat und damit eigentlich den Geist trainiert hat. Das waren noch keine eigenständigen Gedanken. Diese hat man sich noch nicht getraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Arabern war es dann schon ein bisschen anders, sicher später bei den Juden auch das Eigenständige dazu gekommen ist. Das waren aber gerade die, die dann eben vom streng Religiösen auch schon ein bisschen abgegangen sind und die eben zum Beispiel dann in der Akademie von Gondischapur als Ärzte gearbeitet haben und im Grunde komplett materialistisch gearbeitet haben. Komplett materialistisch. Die haben zwar noch nicht jetzt alle Erkenntnisse natürlich, wie wir sie heute haben, aber schon sehr viele, aber das Bild war eigentlich ein total materialistisches. Trotzdem hatten sie daneben den Glauben an Allah, an das Göttliche, das hineinwirkt, dass eben wenn es in ihnen lebt, während der Erdeninkarnation ihnen die Fähigkeit gibt, all das zu machen, eben auch auf die Art die Heilmittel zu entwickeln oder Operationen sogar zu machen. Das gab es dort auch schon anfänglicherweise. Und sie haben sich geschult eben einerseits an den griechischen Philosophen, sie haben sich geschult, aber auch indem sie wirklich mit, ja, ich sag mit großem Ernst eben auch studiert haben den Koran, zum Beispiel ihn auswendig gelernt haben. Dazu mussten sie nicht einmal unbedingt lesen können, sondern sie haben ihn immer wieder in der Koranschule oder wie es damals war, gelernt einfach. Durchs Hören, durchs wiederholte Hören konnten sie, und der Text lebte in ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage jetzt einmal, in wie vielen Menschen der christlichen Welt lebt, ich will jetzt bescheiden sein, das Neue Testament. Wortwörtlich, wortwörtlich drinnen. Es werden nicht so viele sein, habe ich das Gefühl. Im muslimischen Raum ist es viel mehr verbreitet, dass Menschen vielleicht nicht alles, aber doch große Teile wirklich können. Und durch die ganze Kultur, wie es gemacht wird, es wird ja durch den Muezzin immer wieder ausgerufen. Man hört es, man hört es immer wieder, man hört es immer wieder. Und es lebt dort drinnen. Also ein stärkerer Art der Meditation oder des Mantrams gibt es eigentlich gar nicht. Das heißt, das prägt sich ein, das verwandelt die Menschen. Und an dem kann man etwas lernen, nur wir müssen es anders machen. Wir müssen es heute halt wirklich ganz aus der Freiheit heraus machen. Das ist dort vielleicht nicht immer ganz so gewesen, obwohl das ja heute auch der große Schritt im Islam ist, drinnen aus eigener Entscheidung, vielleicht sogar als Nicht-Muslim beizutreten. Nicht weil ich hineingeboren bin und es eh von Haus aus habe, sondern aus freier Entscheidung hineinzugehen. Und dann diese Schulung zu unternehmen. Es gibt natürlich im Koran verschiedenste Perspektiven drin, sagen wir es einmal vorsichtig so. Und es gibt genug Perspektiven, die problematisch werden können. Da wollen wir jetzt gar nicht weiter diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kennt das, die ganzen Sachen mit dem sogenannten Schwertvers [Sure 9, Vers 5 des Koran] und so weiter, wo halt aufgefordert wird, die Ungläubigen zu töten und dergleichen. Das kann man alles verschieden auslegen. Religionen lassen sich immer missbrauchen. Und es sind aber da halt sehr viel starke Hinweise auch drinnen, die man so auslegen kann. Ihr wisst ja vielleicht, es wird im Islam gesprochen vom sogenannten großen Dschihad. Das ist also der äußere Krieg. Und vom kleinen Dschihad. Das ist also sich selbst zu reinigen, den Feind in sich selbst zu bekämpfen. Manche sagen auch genau, es ist umgekehrt. Der große Dschihad ist eigentlich der Kampf im Inneren. Das ist nämlich der Schwierigere und der Größere. Und da ist ein immenses Potenzial drinnen. Es ist immer die Frage, was man daraus macht. Wenn ein Mensch aus dem islamischen Bereich da in diesem Glauben drinnen steht, in dieser Geistesschulung, die auch da drinnen steht, drinnen ist und es im richtigen Sinne nimmt, den großen Dschihad zu sehen als Arbeit an sich selbst, dann ist da ein immenses Potenzial drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen heute nur, namentlich hier im Westen, die problematische andere Seite, dass es nach außen getragen wird. Es ist ja immer schwer zu interpretieren, was hat denn der Mohammed wirklich gemeint oder was hat er wirklich durch den Erzengel Gabriel offenbart bekommen. Es ist nur eine andere Frage dazu. Und vor allem, was hat er gelebt? Gelebt hat er in einem Kampfzustand. Als er von Mekka nach Medina ging, war es ein Kampfzustand und da hat er erstmals die Oberhand gehabt, weil Kämpfe unter den Stämmen da waren. Gewaltige Kämpfe. Und es sind viele Stämme verschwunden, auch im Zuge des Ganzen. Es war einfach eine immens kriegerische Zeit drinnen. Man kann natürlich sofort belegen, der hat ja selber gekämpft. Der war sicher mit dem Schwert unterwegs, auch nicht nur mit dem Wort unterwegs. Gar keine Frage. Und es blieb ihm auch gar nichts anderes übrig in der Welt, in der er dort drinnen stand. Aber man kann es als Geisteskampf eben auch leben und das wird die Zukunft sein. Und da sieht man die große Disziplin, die dort herrscht und viel mehr Bereitschaft, diese Disziplin zu üben. Die geht uns ziemlich stark ab. Weil der Weg zum Geistigen, zum Göttlichen letztlich, der Weg also uns weiterzubringen auf diesem Weg, Schritt für Schritt, der erfordert sehr viel Konsequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=6108 Die Überwindung der vererbten alten Kräfte. Der Unterschied von Bauchhellsehen und Kopfhellsehen. Das bewusste Malen der neuen Geisteswelt 01:41:47] ===&lt;br /&gt;
Es reicht eben nicht, am Sonntag in die Kirche zu gehen und zu sagen, jetzt passt es schon. Sondern es muss eigentlich das ganze Leben durchziehen, ohne dass jetzt irgendeine Frömmelei oder irgendetwas kommt. Um das geht es eben überhaupt nicht, sondern dass man das erkennt, dass der geistige Funke in uns ist. Und dass wir aus dem heraus tätig werden können. Und dann gehen wir natürlich über die Interpretation hinaus, die diese islamischen Denker noch im 7., 8., 9. Jahrhundert hatten, die sagen, das Seelische löst sich auf, geht weg. Sondern dann kommt schon das hinein, dass wir aus dem Ich heraus ja an dem Geistselbst arbeiten können. Das ist etwas, was zumindest zu dem damaligen Zeitpunkt die islamischen Denker noch nicht erfassen konnten. Das aber eben gerade durch den Ich-Impuls. Und womit hängt das zusammen? Das hängt zusammen, dass im Süden überhaupt, ja auch in anderen Gegenden, aber jedenfalls weniger bei uns in Europa, da ist es schon zurückgegangen, dass dort noch sehr viel mehr auf die Abstammung, auf die ist ja im Judentum auch, und das ist im Grunde im Islam auch, dass sehr viel die Abstammung, die Blutsverwandtschaft, eine ganz große, zentrale Rolle spielt. Da ist ja einer, wo ihr wahrscheinlich es eh wisst, mit der Blutsverwandtschaft zusammenhängen, aber auch zum Beispiel die Kräfte des alten Hellsehens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Kräfte zu überwinden, sagt ja der Christus zum Beispiel, wer nicht Vater und Mutter lasse, dass er letztlich die ganze Blutsverwandtschaft hinter sich lässt, kann nicht mein Jünger sein. Damit sagt er aber nicht, es wäre eine Fehlinterpretation, bitte schau, dass du schnellstmöglich von der Familie verschwindest und nichts mehr mit ihr zu tun haben willst. Nein, es heißt nur, werde ein eigener Mensch und baue nicht auf die Kräfte, die dir einfach vererbt worden sind, alleine, und wenn es die besten sind, sondern entscheidend ist, was du als Individuum daraus machst. Das ist damit gemeint. Also baue nicht auf die Kräfte der Blutsverwandtschaft, sondern baue auf die Kräfte, die du aus deiner Individualität entwickelst und durch Inkarnationen weiterentwickelst. Das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen aber trotzdem immer noch, das habe ich auch im letzten oder vorletzten Vortrag betont, wir brauchen trotzdem aber auch noch ein gewisses Maß an alten Kräften, die zum Beispiel gerade an die Vererbung gebunden sind, an die Blutsverwandtschaft, weil damit auch gewisse geistige Fähigkeiten verbunden sind, an die wir von der anderen Seite noch nicht herankommen. Wir kommen nämlich von der anderen Seite. In den alten Zeiten ist das Naturhellsehen überhaupt durch die körperliche Anlage bestimmt gewesen, weil einfach das Geistige, das den Menschen geschaffen hat, legt es hinein, einfach in die Körperlichkeit. Das heißt, das alte Hellsehen ist stärker an den Leib gebunden, zum Beispiel als unser normales Alltagsbewusstsein. Es wird zwar schon natürlich beim Hellsehen dann ein Teil freigesetzt, aber dafür ein anderer Teil sehr, sehr stark an den Organismus gebunden. Das moderne Hellsehen ist ganz anders, indem es wirklich sich löst vom Körper, indem es wirklich ein leibfreies Denken wird. Ein leibfreies Denken. Das ist der große Unterschied zum Beispiel zwischen dem, was Rudolf Steiner nennt das Kopfhellsehen und das Bauchhellsehen. Das Bauchhellsehen beruht auf den Kräften, auf denselben Kräften, die bei uns in der Nacht, wenn wir schlafen, tätig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir schlafen, was passiert denn da? Also erstens, wenn wir nicht gerade träumen, wissen wir nichts davon, es ist ein sehr dumpfer Bewusstseinszustand. Aber was passiert da? Das Seelische, das Astralische ist gerade im Schlafzustand, im unteren Bereich unseres Leibes, sehr viel fester verbunden als im Wachzustand. Man sagt doch immer, im Schlaf geht ich und Astralleib heraus, heißt es so oft. Das stimmt aber nur für die oberen Partien. Das Ich, das geht heraus, das ist eigentlich eh immer draus, in Wahrheit, aber das Astralische, die Astralkräfte, verbinden sich gerade in der Nacht mit dem unteren Bereich, also das heißt, der Bereich Sonnengeflecht und alles, was darunter ist, viel intensiver. Und auf das baut das Bauchhellsehen, auf diese Kräfte baut das Bauchhellsehen. Das heißt, der Bauchhellseher sieht eigentlich in einem Zustand, der mit unserem Tiefschlaf vergleichbar ist. Und trotzdem erlebt er halt was dabei. Aber die Kräfte steigen aus dem Bereich auf und darum kann er auch nicht wirklich durchschauen, was da los ist. Es steigt zwar beim alten Hellseher etwas aus diesem Bereich bis in sein Wachbewusstsein auf, also das heißt, er schläft eigentlich da unten. Das heißt, da tritt wirklich bis zu einem gewissen Grad ein Zustand ein, wie wir es sonst nur im Nachtschlaf haben, also eine festere Verbindung des Astralischen mit dem Leib. Aber davon kommt etwas bis ins Wachbewusstsein hinein, oder Traumbewusstsein besser gesagt hinein, sodass es dann als Vision vor ihm steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim modernen, imaginativen Schauen, das heißt, von lebendigem, imaginativen Denken ausgehend, was Rudolf Steiner auch als Kopfhellsehen bezeichnet, da ist diese festere Bindung unten nicht da. Im Gegenteil, es wird eher sogar ein bisschen gelöst. Und wir arbeiten mit den oberen Kräften. Es werden astralische Kräfte, zum Beispiel da in der Herzebene konzentriert, sehr stark überhaupt in den oberen astralischen Sinnesorganen, also in den Chakren, Stirnchakra, Halschakra, Herzchakra. Man kann auch dann noch bis zum Sonnengeflecht gehen, aber da wird es schon heikel. Also die unteren Chakren spielen daher im modernen Hellsehen eine untergeordnete Rolle. Sie tragen schon etwas bei, aber beim alten Hellsehen sind die ganz intensiv tätig dabei. Und die geben auch diesen traumbildartigen Charakter der Schauungen. Das heißt erstens, man wird überfallen davon, man weiß nicht, was man da eigentlich wirklich sieht zunächst einmal. Und sie sind sehr intensiv und sie werden erlebt, also ähnlich eben Traumbildern. Und Traumbilder haben aber eigentlich in Wahrheit einen sinnlichen Charakter. Nur sind halt die Erlebnisse anders zusammengestellt als im äußeren sinnlichen Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was erlebt man denn in einem Traum? Wenn man Bilder erlebt, sind es Bilder wie aus der sinnlichen Welt, nur halt verändert irgendwo. Also wenn jetzt da drin ein Engel erscheint, das ist eigentlich ein Mensch mit Flügeln. Das ist ein sinnliches Bild. Und das kann sehr intensiv sein, dieses Erlebnis, kann auch sehr mit starker Emotion begleitet sein. Aber das kommt alles aus den unteren Kräften heraus. Und wir haben schon gesprochen davon, das ist aber für gewisse Erkenntnisse notwendig. Ist es eben gerade namentlich für teilweise Heilmittelerkenntnisse und so für tiefere Sachen, was wirklich konkret bei einem einzelnen Menschen los ist, da ist das Hinuntersteigen in diese Kräfte notwendig. Bis zu einem gewissen Grad. Und da kommen wir heute noch nicht an alles heran mit dem neuen geistigen Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dafür ist da die Freiheit und Bewusstheit drinnen. Die volle Bewusstheit. Weil es nützt dem alten Hellseher auch nicht so wirklich viel, dass er sagt, im Alltagsleben bin ich eher ein normal, bewusster, vernünftiger Mensch. Er kann trotzdem seine Schauungen in der Regel nicht deuten. Das ist schwierig. Oder es können sehr leicht Fehldeutungen entstehen. Weil es eigentlich im Grunde zwei verschiedene Tätigkeiten sind. Es steigt etwas auf als Bild, an dessen Zustande komme ich nicht bewusst beteiligt bin. Und dann schaue ich halt mit meinem modernen Denken, versuche mir einen Reim darauf zu machen, was erlebe ich denn da. Das ist ja vielfach auch das, was die Tiefenpsychologen oder so machen. Ja, jetzt schaut man, dass man die Träume mehr ins Bewusstsein hebt und dann versucht man zu analysieren, ja was spricht sich denn da drinnen aus, in diesen Bildern, was bedeutet denn das. Aber da tue ich sie eigentlich von außen betrachten und versuche zu erraten im besseren Sinn, was bedeutet das eigentlich oder was könnte das bedeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beim modernen, imaginativen Schauen, bei der modernen geistigen Erkenntnis überhaupt, bin ich bei jedem, was ich schaue, aktiv dabei. Ich mache also etwas Ähnliches, das habe ich ja das letzte Mal schon gesagt, wie das Kind, wenn es sehen lernt, unbewusst, haben wir gesagt, es muss erst lernen. Wir müssen das moderne Schauen lernen. Wie wir gelernt haben, mit den sinnlichen Augen zu sehen, das wissen wir nicht mehr. Das passiert als Kind eben, wo wir noch nicht bewusst sind. Später, wenn man dann ein entsprechendes geistiges Schauen entwickelt, hat man unter Umständen einzelne Fetzen aus dem Bereich, auch aus der Zeit vor dem dritten Lebensjahr. Aber das ist trotzdem schwierig. Aber alle Bilder, die ich dann aufbaue, bin ich mir, sollte ich mir bewusst sein, ich zeichne sie, ich male sie. Das ist jetzt das Kernthema, was sich schon ein paar Vorträge durchzieht. Also das heißt, ich erlebe bewusst das für die geistige Welt, was das Kind zum Beispiel unbewusst für die sinnliche Welt sich erarbeitet, nämlich sehen lernen, schauen lernen. Dazu muss ich die Welt zeichnen mit den Augen. So müssen wir mit unseren Geistesaugen malen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst aber jetzt malen, die geistige Welt, sonst sehe ich sie nicht in ihrer wahren Gestalt und sehen ist dann nur ein Hilfsausdruck dafür, weil es primär nicht in sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen erscheint, sondern ich muss es eigentlich erst bewusst auch übersetzen. Der Malprozess ist gerade das, dass ich es in diese Bilder übersetze. Das heißt, ich stehe einer geistigen Erfahrung gegenüber. Die Chance dazu habe ich jederzeit, nur dass ich mich konzentrieren darf, dass ich auch wahrnehme, was geistig um mich ist. Dann ist diese Berührung da, dann ist diese Erfahrung eigentlich da, aber um sie mir zu Bewusstsein zu bringen, muss ich sie ins Bild schaffen. Bilder im weitesten Sinn, das kann eben in verschiedensten Weisen gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann auch von mir aus in ein Engelbild, so wie man es sich vorstellt, mit den Flügeln gehen, das ist durchaus ein sehr passendes Bild. Wenn ich das nicht könnte oder nicht in solche Bilder malen würde, dann könnte ich zumindest nicht darüber sprechen, weil wie sage ich es dann wem? Unsere ganzen Begriffe, die wir heute in der Sprache haben, sind im Großen und Ganzen sinnliche Begriffe. Selbst dort, wo es Begriffe sind, die eigentlich irgendwas mit unserem Seelenleben zu tun haben. Die sind entsprechend zumindest verwaschen. Wobei, das wirkliche Erlebnis des seelisch-geistigen geht eher in die Richtung hinein. Im Australischen sind es immer Sachen mit Sympathie, Antipathie, Schmerz, Freude, aber trotzdem anders, wenn es losgelöst ist vom körperlichen Werkzeug. Bei vielen unserer Gefühlsempfindungen spielt der Körper durchaus eine ganz starke Rolle. Also Angstgefühle, kaum ist die Atmung beklemmt aus irgendeinem Grund, entstehen sofort Angstgefühle. Und umgekehrt, wenn ich jetzt zum Beispiel rein geistig was erlebe, ich nehme jetzt was Banales, ich fürchte mich vor, morgen muss ich zum Arzt gehen und das wird unangenehm, was wird sein, was wird der sagen, was wird der tun? Dann ist es ja ein seelisches Erlebnis. Mit dem Körper hat das zunächst nichts zu tun, aber die Angst davor kann sehr wohl dann in den Körper eingreifen. Dann geht es mir schlecht und ich spüre es bis ins Körperliche hinein. Die Atmung geht anders, also es hat eine Rückwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Seelisches, unser Geistiges steht in einer sehr starken Wechselwirkung damit. Das heißt, es ist aber auch dann an den Angstgefühlen, an den Atem oder sonst was, hat es halt körperliche Auswirkungen. Aber das ist eben körperlich und nicht das Seelische. Wir tun uns im Seelischen sehr schwer, das auseinanderzuhalten. Was hat mit dem Körper zu tun, was hat mit dem Seelischen zu tun? Die reine Imagination ist ja zunächst ein Bild im Astralischen, das uns durch unseren lebendigen Ätherleib zurückgespiegelt wird und durch den Ätherleib geformt wird, dieses Bild. Aber dann sind es solche rein seelischen Erlebnisse, Erfahrungen, aber eben wo der Körper nicht beteiligt ist dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=7154 Die Übersetzung geistiger Berührung in Bilder. Goethes Urpflanze als sinnlich-übersinnliches Schauen. Die Überwindung des korrumpierten alten Hellsehens. Das Gleichgewicht zwischen Luzifer und Ahriman. Die Tempellegende und das Erleben des Hiram Abiff 01:59:14] ===&lt;br /&gt;
Es geht also heute darum, dass wir dort, wo eine geistige Begegnung da ist, und die kann ich eigentlich überall haben, mit anderen Menschen sowieso, in der Natur draußen, mit Steinen, Pflanzen, Tieren, mit allen kann man es haben, dass ich erstens diese Berührung spüre, die ist da. Wir haben eigentlich die Wahrnehmungsorgane, nur wir müssen sie gebrauchen lernen dafür. Und diese Wahrnehmungsorgane, die Lotusblumen, die Chakren, wie man sie nennt, das ist ja nicht jetzt irgendein Hinterradl, das sich da dreht, das wird ja oft so, die 2-blätterige und die 16-blätterige und so weiter, die 12-blätterige. Also wenn man sich jetzt vorstellt, da ist ein Ding und dann sagt der Steiner so schön, es fängt sich zu drehen an, also jetzt haben wir da ein Hinterradl da drinnen. Das ist ja auch wieder nur ein Bild, aber wenn ich das Bild nicht habe, weiß ich schon wieder nicht, wie ich es ausdrücken soll, weil es besteht in ganz bestimmten Seelentätigkeiten, organisierten Seelentätigkeiten. Es ist eben ein Seelenorgan und das ist tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sinnliche Bild dafür ist eine Übersetzung schon wieder. Ich kann, wenn ich es entwickelt habe, dieses Organ, kann ich etwas wahrnehmen dadurch, dann weiß ich, wie das ist. Aber sagen kann ich&#039;s dann niemand, weil wir haben einfach in unserer Sprache keine Worte dafür. Und in der Sinneswelt finde ich auch kein Beispiel dafür. Ich kann nicht einmal wohin zeigen und sagen, so musst du dir das vorstellen. Also ich kann es weder sagen noch zeigen, dann muss ich verstummen. Also um es auszudrücken, muss ich es in ein sinnliches Bild schaffen. Und eine große Hilfe bei dem Ganzen, auch um sich selbst dessen, was ich da erlebe, bewusst zu werden, um es wirklich ganz ins Bewusstsein zu heben, ist eben dieses Bild, durch das ich dieses Erlebnis, das ich spüre, ausdrücke, dass ich das wirklich selber male. Auf dem beruht die moderne Art der geistigen Wahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dabei wird mir als Wahrnehmenden aber jetzt das eigentliche seelische oder geistige Erleben selber immer klarer und bewusster. Weil es ist zuerst nichts anderes als eine geistige, seelische Berührung, die da ist, ich spüre, da ist etwas. Da ist ein geistiges Wesen. Wenn es andere Menschen betrifft, habe ich noch den Vorteil, dass die vielleicht eh vor mir sitzen oder stehen. Dann kann ich zumindest schon davon ausgehen, dass da ein geistiges Wesen sitzt. Aber ich kann auch welche wahrnehmen, die nicht da sitzen, jedenfalls nicht äußerlich. Dann ist die Berührung eben da. Aber die Berührung gibt noch kein Bild. Aber indem ich das, was ich da erlebe, was ich weder in Worten schildern kann zunächst, daher überhaupt nicht ausdrücken kann, indem ich es sozusagen in ein Bild male, das eigentlich immer nur im Grunde letztlich symbolisch ist, also eine Übersetzung ist. Aber indem ich das male in meiner Seele, werde ich mir dessen, was ich da eigentlich erlebe, immer bewusster. Weil sonst bleibt es eigentlich nur das Spüren, da ist was. Und ich komme eigentlich nicht darauf, was es wirklich ist. Erst indem ich selber tätig werde, bewusst. Das heißt, wir machen dort bewusst das bei der geistigen Wahrnehmung, was das Kind unbewusst bei der sinnlichen Wahrnehmung macht. Und das ist trotzdem nicht willkürlich drinnen. Ich merke im Malen, wenn ich das übersetze in dieses Bild, spüre ich sofort, wenn sich das spießt, nein, das stimmt nicht. Da wird man schon geleitet, dass das Bild entspricht dem, was mich da berührt hat. Das merkt man dann sehr deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht darum, ganz bewusst dabei zu sein. Und dann hat man darin aber auch schon die ganz klare Bestätigung, weil ich es selber übersetzt habe, ob da was dran ist oder nicht. Da gibt es keine Möglichkeit mehr, dass ich mir was einbilde einfach. Weil ich setze das, was ich unbewusst erlebe, in die Gestaltung um. Und ich erlebe dann die ganzen Zusammenhänge und Harmonien, die da sind. Es ist also so klar, als wäre Gedankengang. Eigentlich noch klarer. Es ist das, was schon der Kant genannt hat, die intellektuelle Anschauung. Das heißt, spricht letztlich die geistige Anschauung, wo aber gesagt wird, der Mensch kann das nicht. Und der Goethe hat das bestritten, weil er ja zum Beispiel seine Urpflanze oder was erlebt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ist keine Fantasterei, sondern die ist gebildet an der Wahrnehmung der äußeren Pflanzen, aber eben der Wahrnehmung zugleich des Geistigen, was dahintersteckt. Und was Goethe jetzt, namentlich der Pflanzenwelt, auch der Tierwelt gegenüber, als sinnlich-übersinnliches Schauen entwickelt hat, das kann man aber auch weiterführen, dass man auch etwas wahrnimmt, was sinnlich gar nicht in Erscheinung tritt, sondern nur übersinnlich da ist. Nicht im Raum eigentlich, aber wirksam als [Graf?], dann fange ich an zum Beispiel die Elementarwesen zu sehen, die mit dem Wachstum der Pflanze verbunden sind. Weil die sind auch da. Und gerade wenn ich mich beschäftige mit den Pflanzen, wenn ich mich ihnen zuwende, dann fange ich irgendwann mit der Zeit an, auch die Urpflanze zu sehen drinnen, das heißt die Pflanze schlechthin in den verschiedensten Pflanzensorten, aber ich sehe ja die Elementarwesen, weil ich sie male. Und weil ich mit der Zeit merke, die gehören untrennbar dazu, ohne die gäbe es die ganze Pflanze nicht. Es würde nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip kann heute jeder an das herankommen. Also es geht eben gerade nicht um eine Fähigkeit, die irgendwo vererbt ist oder wo die Anlage da ist. Es mag helfen, dass man seiner frühen Inkarnation sich was mitbringt, es kann aber auch genauso stören, weil man sich aus alten Inkarnationen meistens alte Fähigkeiten mitbringt. Und die muss man eigentlich erst loswerden, um sich die neue, aber jetzt vollbewusste zu erwerben. Das ist ganz wichtig. Weil sonst besteht immer die Gefahr, dass es letztlich in ein Phantasterei reinkommt, weil das ist eben schon vor der Zeitenwende so gewesen, dass das alte Hellsehen eigentlich korrumpiert wurde durch die Widersacher. Und der Mensch es aber, weil er nicht vollbewusst mit seinem Ich dabei war, nicht beurteilen konnte, was er da wirklich seht. Dass ich eine wunderschön strahlende, leuchtende Engelgestalt sehe, die ich als sehr wohltuend empfinde, vielleicht heißt es noch lange nicht, ob das jetzt der Engel von der richtigen Seite ist oder ob es nicht vielmehr ein luziferischer Engel ist. Darum eben in der Bibel eigentlich eher immer dieses »Fürchtet euch nicht« oder »Fürchtet dich nicht«, weil es eigentlich eine niederschmetternde Erscheinung ist. Wo man am liebsten eigentlich sagt, »Weg, weg von da, hätte ich dieses Erlebnis nicht.« Und wie soll ich sagen, auch beim modernen, imaginativen Schauen ist es so, dass man am sichersten unterwegs ist und ein klares Bild nur dann malen kann, wenn man eben auch die andere Seite, die dunkle Seite, die Widersacherseite zum Beispiel sieht. Weil sie spielen einfach überall mit. Sie spielen eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss eigentlich sehen, wie wir als Menschen immer zwischen die luziferische und ahrimanische Seite im weitesten Sinn gestellt sind. Also die Osterimagination eigentlich, wie sie Rudolf Steiner gegeben hat. Die ganze Statue des Menschheitsrepräsentanten ist das eigentlich. Der Mensch zwischen Luzifer und Ahriman und jetzt Luzifer und Ahriman wirklich im weitesten Sinne. Weil zur Ahriman gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die soratischen Kräfte dazu. Das ist die eine Seite, die untere Seite und die andere. Und dazwischen und darüber die regulären Engelwesenheiten und was weiß Gott da ist. Und die Gefahr ist also dann gegeben, ein einseitiges Bild zu kriegen, wenn ich halt die Widersacherseite ausblenden will. Das geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, die ganze Karwoche, in der wir jetzt drinnen stehen, ist eine Auseinandersetzung mit diesen Kräften. Und es ist dort, dass die Auferstehung des Christus hängt ganz zusammen mit dem Abstieg in die Unterwelt. Das hängt beides miteinander zusammen. Nicht, dass jetzt die Auferstehungskräfte von unten kommen, aber dass überhaupt die Auferstehung möglich ist, ist einerseits die Verbindung mit dem höchsten Göttlichen notwendig, andererseits aber auch das Durchgehen durch die finsterste Seite. Genau das hat der Christus als erstes in der Stärke gemacht. Und ja, ich meine, es haben teilweise Eingeweihte früher das gemacht. Einer zum Beispiel ist der, der in der Tempellegende beschrieben wird, der Hiram Abiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich will jetzt nicht die ganze Tempellegende erzählen, sonst wird es zu lange heute. Ich sehe, die Uhr ist schon wieder ein bisschen fortgeschritten. Aber jedenfalls, dieser Hiram Abiff ist der Tempelbaumeister des Salomonischen Tempels. Und es gibt also drei Gehilfen von ihm, Gesellen von ihm, die eigentlich aufsteigen wollen zu Meistern und er findet halt, sie sind noch nicht so weit und lässt sie nicht aufsteigen zu Meistern, und jetzt arbeiten sie gegen ihn. Also zum Schluss bringen sie ihn sogar um. Aber vorher verhindern sie den Guss des ehernen Meeres. Das war also ein ganz wesentlicher Schritt, dass da vor dem Tempel so ein Becken stehen sollte, getragen von Stieren, von zwölf Stieren, das hängt mit den Tierkreiskräften zusammen. Und da soll das Meer dargestellt werden, aber gegossen, in Bronze gegossen. Und das kommt auf die richtige Mischung an, dass das zustande kommt, wirklich dieses bewegte Meer, ein Bild für das Astralische in Wahrheit, für die Astralkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese drei Gesellen schauen, dass da eine schlechte Mischung zustande kommt, dass sie wollen, dass er scheitert, der Hiram Abiff. Und dass sogar die Gefahr dann besteht, dass, weil das jetzt wild aufschäumt und das Feuer spritzt nach allen Seiten, dass sogar der Tempel, der schon halb fertig ist, oder drei Viertel fertig ist, dass der auch noch leidet. Das ist halt die Legende, man darf das jetzt nicht so direkt als äußeres historisches Ereignis nehmen, weil es schildert, es ist schon ein historisches Ereignis, aber es schildert die geistige Seite in sinnlichen Bildern, muss man dazunehmen. Und jedenfalls dann stürzt sich aber dieser Hiram Abiff in das Feuer hinein. Es ist schon klar, dass das nicht äußerlich sein kann. Und steigt hinunter bis zum Erdmittelpunkt, bis zu seinem Urvater hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer ist der Urvater des Hiram Abiff? Das ist der Kain. Er steigt aber nicht ganz bis zum Kain hinunter, sondern zu einem seiner Nachkommen, dem Tubal Kain, weil der ist der Gott der Schmiede und so weiter. Und ja, aber er geht dann trotzdem weiter, er geht sogar wirklich doch dann hinunter, bis ganz hinunter. Also er steigt in den tiefsten Grund der Hölle hinunter im Grunde, weil dort ist er nämlich verbannt. Das heißt aber nichts anderes, er lernt die dunkelsten Kräfte kennen und wird ja dann später wiedergeboren. Na, ich lasse euch das erst denken. Sportaufgabe als wer wiedergeboren wird, aber es hängt mit unserem Thema Apokalypse sehr intensiv zusammen. Das gebe ich euch mit als Osterrätsel. Wer ist dieser Hiram Abiff, als welcher wird er wiedergeboren und wie hängt es intensiv mit der ganzen Apokalypse zusammen? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, den 51., der eben so deutlich macht, welche Bedeutung unser Tun für die geistige Welt hat:&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ins Innere des Menschenwesens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergießt der Sinne Reichtum sich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es findet sich der Weltengeist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Spiegelbild des Menschenauges,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das seine Kraft aus ihm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich neu erschaffen muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Der Weltgeist findet sich in uns. In diesem Sinne, danke fürs Dabeisein. Vielleicht noch als Erwähnung oder Erinnerung, am Freitag haben wir die Lesung, das gemeinsame Lesen der Osterimagination.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 207. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-06-25T21:12:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:205.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo|thumb|205. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 19. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/7hvg88pzbw2czrkv62zt9/205.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=kiq0zhkjpinjtnun7ptjhytmg&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=40 Begrüßung und 50. Wochenspruch 00:00:40] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 205. Folge zur Apokalypse. Und der Fünfer spielt weiter eine Rolle, weil wir sind jetzt beim 50. Wochenspruch. Der ist sehr interessant und sehr schön auch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Menschen Ich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich machtvoll offenbarend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Wesens Kräfte lösend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendaseins Werdelust:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dich, mein Leben tragend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus seinem Zauberbanne,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erreiche ich mein wahres Ziel.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also das heißt, es spricht zu uns die Werdelust draußen. Ein interessantes Wort, Werdelust. Und sie trägt ihr Leben in uns hinein. Also sie erreicht ihr wahres Ziel, wenn sie ihre Lebenskraft, die Kraft des Lebens in uns hineinträgt, in unser Menschenwesen hineinträgt. Also wir empfangen jetzt bereits auch etwas von draußen und das ist etwas sehr kraftvolles. Werdelust, die aber auch von uns dann aufgegriffen wird in einem lebendigen Denken, in einem schöpferischen Denken zum Beispiel, dass man bis zum Imaginativen steigern kann und dann, wenn man dort einmal ist, geht es weiter zur Inspiration, Intuition. Aber das ist die Grundlage eigentlich. Also gerade in der Begegnung mit der Natur ist immer auch so eine Begegnung mit der Werdelust drinnen. Im Herbst dann halt mehr auch mit Sterbelust, kann ich jetzt nicht gut sagen, habe ich noch nicht gehört zumindest, aber da ist es halt dann mehr mit den abbauenden Prozessen verbunden. Aber jetzt ist es ganz mit diesem Aufwachenden, mit diesem Gestaltenden drinnen. Also im Tun aufwachend sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schenkt uns die Natur, die Welt draußen eigentlich. Und wir können es ja aus dem Zauberbann erlösen. Im Zauberbann ist es, solange es uns eigentlich unbekannt bleibt und wir uns gar nicht verbinden können damit. Es ist verborgen in der Natur. Es wirkt zwar drinnen, aber es ist versteckt drinnen sozusagen. Wir können es herauslösen, indem wir uns diese Kraft zu Bewusstsein bringen. Also in allem, was da jetzt so langsam heraussprießt aus der Natur, in dem allen, auch wie der Tag sich ändert. Wir stehen ja jetzt genau vor Frühlingsbeginn, also in ein paar Stunden fängt er an, also am 20. morgen, aber in der Nacht, ich glaube so um vier Uhr ungefähr herum, ist wirklich der Frühlingsbeginn und also alles brodelt da schon und wartet auch sich in uns zu ergießen. Aber wir müssen es auch annehmen können. Das ist ganz wichtig, also offen zu sein dafür. Wir gehen oft einfach vorbei. Und da steckt schon so unheimlich viel drinnen. Das sind schon geistige Begegnungen. Wir haben überall die Chance, ununterbrochen. Das ist nicht so fern. In jedem Blumerl, in jedem Grashalm, der da herauskommt, in dem Gras, das jetzt grün wieder frisch zu leuchten beginnt, ist etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=262 Das bewusste Zeichnen der geistigen Wirklichkeit. Die Abweisung durch mächtige Elementarwesen im Wald. Die Bedeutung alter Fähigkeiten heutiger Naturvölker. Der radikale Umbruch im Leben Rudolf Steiners. Die Farbgesetzmäßigkeiten der berühmten Samenkorn-Meditation 00:04:22] ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Berührung spüren, dass diese Kraft da drinnen ist, dann wird uns aber zugleich die Möglichkeit gegeben, mit der Kraft wirklich gestaltend zu werden. Im Künstlerischen, im Leben gestaltend, aber eben auch im geistigen Wahrnehmen gestaltend. Weil da ist es noch viel deutlicher, ich habe es eh schon öfters erzählt, auch in der Sinneswahrnehmung. Wie viel wir sehen, hängt sehr davon ab, wie aktiv wir im Sehen sind. Wir müssen aktiv gestaltend mit dabei sein. Also zum Beispiel Gesichter sehen wir wirklich dadurch, dass wir die Gesichter zeichnen, mit unseren Blicken. Und manche können besser zeichnen, aufmerksamer, manche huschen mehr darüber. Weil Ununterbrochenes wird uns nur nicht bewusst. Aber das ist alles das, was wir als Kind lernen. Und dann irgendwann, aha, erkennt man das Gesicht vom Opa und das ist nicht nur der Mond, sondern es ist wirklich der Opa jetzt. Aber dann hat das Kind gelernt, mit den Blicken den Opa zu zeichnen. In Wahrheit schon. Mit den Blicken. Ob wir es dann später mit der Hand erkennen, ist eine andere Frage. Aber dass wir es überhaupt sehen, dass wir es wahrnehmen, als Gesicht und nicht als irgendein verwaschener Farbfleck. Dass wir also wirklich Konturen, Formen wahrnehmen, weil wir sie zeichnen. Und trotzdem tun wir nicht willkürlich was zeichnen. Wir malen nicht irgendwas, sondern wir versuchen halt wirklich das, was uns entgegentritt, der Mensch, der uns entgegentritt, oder die Blume, das Tier, der Stein, der Kristall, was auch immer, wir zeichnen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erst nehmen wir es wahr in seiner räumlichen Gestalt. Dazu müssen wir malen. Zeichnen, besser gesagt. Die Farben nehmen wir leichter wahr, aber auch da sind wir in Wahrheit aktiv drinnen. Nur das ist alles unterbewusst. Im geistigen Wahrnehmen, im seelischen Wahrnehmen sollten wir als moderne Menschen, als Menschen unserer Zeit, selber tätig sein. Bewusst tätig sein. Das heißt, das was wir im normalen, im sinnlichen Sehen mehr oder weniger unbewusst machen und was beim alten Hellsehen auch praktisch unbewusst war, weil es ein traumartiges Hellsehen war, die Bilder waren halt einfach da, die überschwemmen mich, ergreifen mich, bewegen mich, sie kommen, wenn sie wollen, sie gehen, wenn sie wollen, ich habe eigentlich keinen Einfluss darauf. Aber das moderne, imaginative, lebendige Schauen besteht darin, dass wir ganz aktiv die geistige Wirklichkeit, ich sage einmal zu malen beginnen, zu zeichnen beginnen, zu malen vor allem zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im imaginativen sind es eher normalerweise nicht so scharfe Kanten oder was drinnen, es sind fließende Übergänge. Und man darf sich aber auch nicht vorstellen, dass es notwendigerweise so ist, dass es jetzt wie ein Traumbild ist, wo wirklich die Farben fluten. Es kann zuerst so sein, dass ich zwar weiß, es ist da, ich spüre auch die Zusammenhänge, aber ich sehe es nicht wie ein Traumbild. Es ist eigentlich noch, ich kann mich orientieren und trotzdem sehe ich es eigentlich nicht wirklich. Aber ich spüre es, ich spüre, ah jetzt wende ich den geistigen Blick sozusagen da, aha, da ist etwas, das ist mit dem in Beziehung, und so arbeite ich mich langsam hinein. Es ist eine Fortsetzung ja eigentlich des Denkens, das wir haben, aber wir fangen jetzt an nicht Zusammenhänge zu konstruieren, sondern wir lernen sie sehen, geistige Zusammenhänge sehen. Also spüren kann man auch sagen, wie auch immer, es ist so schwer, weil da fehlen uns die Worte, es ist immer Übersetzung. Ich meine, man kann es natürlich steigern dazu, dass es dann auch sinnesartige Qualitäten bekommt, weil die Sinnesqualitäten sind ja eigentlich was Seelisches irgendwo, allerdings ein Seelisches, das jetzt abgeschattet wird durch das Sinnliche, durch die Sinnesorgane, wenn ich die Farben nehme, das Rot, das Gelb, Blau, die ganzen Farbtöne, im rein seelischen Erleben sind sie noch ganz was anderes. Und man kann es eigentlich gar nicht mit den Äußeren vergleichen, also so wie wir sie äußerlich sehen, ist es die Abschattung. Selbst wenn es das stahlendste Gelb oder das blendendste Weiß ist, ist es eine Abschattung in Wahrheit. Abschattung heißt, es wird uns vieles nicht bewusst, was da drinnen wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um an dieses imaginative Schauen, ich nenne es bewusst so, ich will eigentlich gar nicht mehr so viel verwenden, den Begriff Hellsehen, weil der so vielfach missbraucht und missverstanden wird, auch heute bei nicht so wenigen Menschen, die eine gewisse Hellsichtigkeit, aber halt noch alter Art haben, wo es eben wirklich wie eine Traumvision dasteht, in total sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen und das ist einfach so da. Aber das ist nicht der Weg, auf dem ich erkenne, was das wirklich ist. Wo ich es in der gleichen Klarheit erkenne, die ich sonst nur im streng logischen Denken habe, ist dort, wenn ich die Bilder selber aufbaue. Aber nicht einfach aus der Fantasie irgendetwas, sondern es fängt an, dass ich die geistige Berührung mit der Wesenheit, worauf ich mein geistiges Auge oder mein geistiges Bewusstsein richte, das bringt mir Empfindungen entgegen. Es spielt sich sehr viel auf der Gefühlsebene ab auch durchaus. Man fühlt sich berührt und da liegt eine ganz gewisse, bestimmte, ganz charakteristische Stimmung drinnen und die fängt an zu mir zu sprechen, sagen wir es einmal so, es regt meinen schaffenden Willen an und aus dem male ich sozusagen, aber wirklich jetzt sehr unter Anführungszeichen, weil ich male es nicht unbedingt in sinnlichen Farben, das wäre der letzte Punkt, sondern ich male es so, dass ich wirklich ein ganzes Panorama von mir habe und jetzt diese Wesenheit, die mir begegnet, hat zu dem, zu dem, zu jenem Beziehungen. Und das macht ihr Wesen aus, dass sie diese vielfältigen Beziehungen hat, dass sie zu anderen Wesen in Beziehung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann geistige Wesen eigentlich am besten dadurch verstehen, dass man sie versteht aus ihrer Beziehung zu anderen geistigen Wesen. Das ist nicht so, dass ich sage, jetzt nehme ich den heraus und fange den sozusagen geistig zu sezieren an, sondern ich erlebe diese Wesenheit, indem sie jetzt einer anderen begegnet und da tut sie etwas. Aber das ist zunächst einfach ein Spüren. Aber es ist auch nicht nur ein dumpfes, unbewusstes Gefühl, sondern es ist ein sehr waches Spüren. Es ist ein sehr konkretes eigentlich. Und es ist so ein bisschen, ja, wie wenn ich es geistig abtasten würde, könnte man sagen. Ich spüre diese Berührung mit der Wesenheit und ich gehe auf sie zu und berühre sie sozusagen geistig. Und aus dem heraus formt sich langsam das Erlebnis heraus. Dann kriegt man einen sehr, sehr großen Überblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Typische in diesen imaginativen Erlebnissen ist, dass man immer die großen Zusammenhänge mitsieht. Wären die nicht da, würde man gar nichts merken. Ich kann nicht einfach unter das Mikroskop oder unter die Lupe etwas legen und mir das Detail anschauen. Das Detail tritt erst hervor für mich, für mein Bewusstsein, wenn ich den Zusammenhang mit dem Ganzen herum erlebe. Und das kann bis ins Größte hineingehen, weil es auch wirklich damit zusammenhängt. Geistige Wesenheiten, auch wir, hängen in irgendeiner Form immer mit dem Ganzen des Kosmos zusammen. Und konkret ist damit gemeint, mit den ganzen geistigen Wesenheiten, die dort sind. Also nicht mit den äußeren Dingen, nicht einmal mit den äußeren Sternen, aber mit den Wesenheiten, die damit zu tun haben. Und das kristallisiert sich mit der Zeit halt heraus. Aber um es fassen zu können, muss ich tätig werden, in Wahrheit. Die Berührung kann kommen. Ich begegne irgendwelchen Elementarwesen oder größeren, mächtigen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sowas einmal erlebt, wir sind in einem Wald gegangen, in der Nähe von Wien. Eigentlich schön, es war Sonntag oder was, die Eltern sind mit den Kindern spaziergegangen, alles war fröhlich. Und irgendwann denkt man sich, es ist eine total ungute Stimmung eigentlich. Man will uns hier nicht. Es war ganz stark, also so richtig so, bitte verzieht euch von da, ihr gehört da nicht her. Die anderen haben sich alle wohlgefühlt. Und da waren tatsächlich gewisse Elementarwesen, mächtigere Elementarwesen, dahinter, die einfach uns nicht dort wollten. Uns nicht dort wollten. Wir passen da nicht her. Stört uns nicht? Und wirklich ganz stark die Empfindung, ihr beschäftigt euch mit Geistigen, ich übersetze es jetzt in Menschenworte, aber es ist das Feeling. Ihr glaubt, ihr tut damit schon irgendwas, dass ihr euch mit dem Geistigen beschäftigt. Und glaubt noch, ihr könnt das hineintragen in die Welt und das würde was verbessern. Ihr wisst ja überhaupt nicht, welches Chaos ihr anrichtet, allein dadurch, dass ihr da seid. Ihr stört unsere Arbeit empfindlich, raus mit euch. Geht dorthin, wo ihr geeignet seid, was zu machen, aber nicht in unser Revier. Wir haben da eine Aufgabe und ihr seid nur störend. Die, die das vielleicht gar nicht so geistig arbeiten, die dürfen ruhig durchgehen. Die stören uns nicht. Aber ihr seid wirklich nicht reif und bereit, schon dafür da euch reinzumischen in das, was wir da tun. Das übersteigt eure Kräfte so gewaltig, bitte haltet euch fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben mit unserem geistigen Tun, mit unserer geistigen Entwicklung, die wir auch wirklich anstreben sollen, aber das heißt nicht, dass wir damit überall immer gleich Wohlwollen erzeugen. Sondern, dass wir dann sehr oft durchaus entgegengespiegelt bekommen, ist ja nicht das Anfangs, aber bitte nicht da bei uns. Das, was ihr einzubringen habt, stört mehr als was es hilft. Also das kann durchaus sein. Gerade in der Begegnung mit der Natur, da sind sehr, sehr, sehr starke Kräfte drinnen. Das heißt, auf sowas kann man zum Beispiel auch achten, aufmerksam sein. Es ist nicht immer so, dass man willkommen ist dort. Man denkt sich, ich gehe in der Natur, in Wälder, ich spaziere schön, ich verbinde mich mit der Natur und das ist ja für die Elementarwesen toll und ist es ja auch, wenn sie erkannt werden. Aber nicht immer und nicht für alle. Und manchmal durchaus berechtigterweise. Es gibt auch was, wo manche Elementarwesen kochen auch ihr eigenes Süppchen. Aber manche haben Aufgaben, die sind zu groß, dass wir stören, wenn wir uns da hinein mischen. Gerade wenn wir irgendwo was Geistiges in uns tragen, was aber noch viel zu groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch tatsächlich so, Rudolf Steiner hat das sehr deutlich beschrieben, es gibt auch Aufgaben, zum Beispiel gerade in Bezug auf die Natur, an die wir mit unserer modernen geistigen Form der Entwicklung, mit unserem modernen geistig imaginativ lebendigen Schauen und den daraus folgenden Taten noch nicht herankommen. Wo Kräfte da sind, wo ganz wichtig für die Menschheitsentwicklung ist, dass Naturvölker, die diese Fähigkeit noch aus dem Alten heraus haben, dass die ja nicht zu früh aussterben dürfen. Aussterben heißt ja nicht unbedingt, dass die ausgerottet werden, sondern einfach, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen oder sonst was. Jedenfalls, dass sie verschwinden. Also, wo Fähigkeiten drinnen sind, die noch ganz im Körperlichen durchaus verankert sind. Also, die geistig sehr tief hineingehen. Gerade beim modernen geistigen Weg schauen wir ja eher, dass es sich vom Körper löst. Das ist bei den alten Fähigkeiten durchaus nicht der Fall. Da ist sogar stärkere Verbindung da als normal. Mit einem Teil des Wesens. Und dadurch können solche Menschen aber erstens Zugang, Erkenntniszugang in gewisser Weise, aber halt auf alte Art kriegen zu Kräften, die wir heute noch lange nicht schaffen auf dem modernen Weg. Und die vor allem auch in eine Zusammenarbeit mit diesen geistigen Wesenheiten kommen können, an die wir heute in gesunder Weise noch nicht herankommen. Das heißt, die Erfahrungen, die Naturvölker heute noch haben, sind wichtig für die Zukunft. Es wird irgendwann auch ins Neue übergehen, aber es ist noch nicht so weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Thema in den Mysteriendramen ganz stark drinnen. Zwei wesentliche Figuren sind die Familie Baldi, also Felix Baldi und seine Frau Felicia, die beide eine geistige Naturbegabung haben. Die sind also nicht in dem Sinn Geistesschüler, die jetzt dem großen Lehrer Benediktus in den Dramen folgen, obwohl sie mit ihm verbunden sind, aber sie haben ganz eigene Erfahrungen. Und die haben sie aus Anlage heraus. Hat sich natürlich auch mit früheren Inkarnationen zu tun, aber sie haben sich durch ihre früheren Inkarnationen diese alten Fähigkeiten bewahrt. Das heißt, sie haben sich auch Verkörperungen, Inkarnationen gesucht, wo der Körper das auch hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die jetzt ins neue, imaginative Schauen hineingehen, ist es eine Erleichterung, wenn der Körper das gerade nicht hergibt. Dann tun sie sich leichter. Weil zum Beispiel so Menschen wie etwa Rudolf Steiner selber, der hatte alte Fähigkeiten auch, aber damit er die neuen entwickeln und dann auch weitergeben kann, musste er die alten ja eigentlich loswerden. Und das auf ganz neue Art wiedergewinnen. Das hängt sehr stark zusammen mit der sehr turbulenten Phase in seinem Leben, also geistig sehr turbulenten Phase. Die liegt zwischen seiner Kindheit, Jugend, Studium, dann die ganze Beschäftigung mit Goethe, Goethe-Herausgabe und dann, nachdem er in Weimar fertig war, dann 1900 im Anfang in der Theosophischen Gesellschaft. Aber da ist so eine Zwischenphase, wo ein ganz starker Umbruch drinnen ist. Der ist vielen aufgefallen. Das ist ja eigentlich nicht verständlich, jetzt ist er eigentlich fast total ein Atheist im Grunde und gegen die Kirche und gegen das Christentum wettert er und gegen alles eigentlich. Ist ganz stark drinnen. Das war aber notwendig. Dann erst kommt dieses, was er in seinem Lebensgang schreibt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Ein inneres Erlebnis, auf eine ganz neue Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Impuls, der ihn dann offen macht dafür, dass er eben dann anfangen kann in der Theosophischen Gesellschaft auch zu wirken. Natürlich kommt dann von außen der Auftrag an ihn heran, aber dann war er auch erst bereit dafür. Sonst hätte es nicht funktioniert. Dazu musste er das Alte loswerden und neue Kräfte entwickeln. Sie umwandeln auf jeden Fall. Das heißt, es ist auch eine Aufgabe für jeden heute, der sich mit Anthroposophie beschäftigt, aber vielleicht auch noch alte Fähigkeiten hat. Das Wichtige ist, dass man es umwandelt, weil nur wenn ich es umwandle, dringe ich wirklich mit dem eigenen Ich erkenntnismäßig in das ein, was da wirklich abläuft, was sich da abspielt. Da bin ich in jedem Detail drinnen dabei und es ist mindestens so trittsicher dann der Weg, als wie in den Naturwissenschaften, wo man äußerlich an den Phänomenen, an den Beobachtungen sich entlang arbeitet und nicht anfängt, irgendwas hineinzuspintisieren, sondern wo man einfach von Beobachtung zu Beobachtung schreitet und sieht, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Also so wie es Goethe zum Beispiel in seiner Farbenlehre gemacht hat. Wirklich zu schauen, wie kann ich das verfolgen, wo entstehen die verschiedenen Farben, wie hält sich das Dunkle auf langsam zum Violetten, zum Blauen, dann wird es immer heller bis zum Hellblauen und so fort oder wie ist es, wenn das Licht verdunkelt wird. Dann kann ich Schritt für Schritt das verfolgen. Dann sehe ich, wie aus dem Zusammenspiel von Licht und Finsternis, je nachdem welches die Überhand hat, entstehen die verschiedenen Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann ich jedes Schritt für Schritt beobachtend nachvollziehen, sehe wie eins mit dem anderen zusammenhängt. Und das kann man sehr viel weiter führen dann noch. Es ist nicht umsonst, dass sich Steiner viel mit der Farbenlehre Goethes beschäftigt hat. Das ist ein genialer Schicksalszug, dass er zu dem gekommen ist, sich mit dem zu beschäftigen. Da ist sehr wichtig auch dieses Erlebnis zum Beispiel mit den Farben, weil wenn ich jetzt anfange im modernen geistigen Schauen, Farben zu sehen oder etwas in Farbbegriffen auszudrücken, sagen wir es einmal vorsichtig so, weil das Unwichtigste ist, dass es wie ein Fantasiebild vorweg vor mir steht. Das ist fast das Unwichtigste. Aber ich muss es genau spüren, welche Farben da sind. Also sozusagen sehen, ohne es sinnlich zu sehen. Das ist die Kunst. Und dann muss ich aber ganz in diese Farbgesetzmäßigkeiten hineinkriechen. Und dann kann ich diese Dinge erleben. Dann funktioniert unter Umständen auch so etwas, was erfahrungsgemäß, ich weiß nicht, wie es euch geht, die ihr zuhört und das schon probiert habt, die berühmte Samenkorn-Meditation in »Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten«. Also man legt ein Samenkorn vor sich hin und konzentriert sich auf dieses Samenkorn. Und dann sieht man eine gewisse flammenartige kleine Farbgestalt rundherum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=1589 Der Weg von der Imagination zur Intuition. Die seelisch-geistige Berührung des modernen Schauens. Vom Verwandeln des Bildes zur reinen Inspiration. Das Erwachen der Werdelust im eigenen Ich. Die stufenweise Entzauberung der inneren Bilderwelt. 00:26:29] ===&lt;br /&gt;
Und das ist schwierig. Das ist wirklich schwierig, dass das funktioniert. Aber helfen tut das sehr, zum Beispiel diese Übungen mit den Farben, mit der Farbenlehre, aber jetzt sie geistig aufzufassen, zu sehen, was geistig dahintersteckt. Dann merkt man nämlich, dass ich zu dem Farberlebnis an dem Samenkorn auch nur dadurch kommen kann, auf neue Art dazu kommen kann, wenn ich die seelisch-geistige Berührung spüre. Und diese Berührung gibt zunächst einmal ein immer konkreter werdendes Gefühl, Gefühlsstimmung, eine Berührung, eine Anmutung kann man im Deutschen auch sagen. Also ich fühle mich angemutet sozusagen von dem, also eben wirklich berührt von dem. Und wenn diese Stimmung da ist, wenn ich die jetzt immer bewusster fassen kann, das dauert unter Umständen, ich spüre vielleicht sehr schnell, die Berührung ist da, aber sie ist noch sehr undifferenziert. Sie wird aber differenzierter. Und wenn sie differenzierter da ist, dann beginnt sie sich in Farben umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder, nicht notwendigerweise, dass ich es jetzt so sehe wie in einem lebendigen Traumbild. Es ist im Übrigen bei Traumbildern auch sehr unterschiedlich, wie farbig Träume sind. Viele Menschen erleben Träume auch nur in Grautönen, in Schwarz-Weiß-Tönen, in Schattierungen. Es ist nicht gesagt, dass es bei allen farbig ist. Es gibt Menschen, wie Lessing zum Beispiel, der von sich gesagt hat, ich habe in meinem Leben noch nie geträumt. Natürlich hat er immer geträumt in Wahrheit, aber es war kein Bild da. Kein Bild, was man normal in einem vielleicht wilderen Traum erlebt. Trotzdem hat er in solchen Dingen gelebt. Aus solchen Dingen sind ihm die Inspirationen gekommen zu der Idee der wiederholten Erdenleben, die er eigentlich ganz selbstständig ergriffen hat und sie eigentlich begründet hat, damit nur, wenn es die wiederholten Erdenleben gibt, ist überhaupt die Menschheitsentwicklung erklärbar in irgendeiner Form. Wenn es die nicht gibt, dann ist es für ihn jedenfalls nicht erklärbar, sondern die Menschen entwickeln sich, die gehen durch. Und wenn da nichts durchgehen würde, müsste jeder von vorne wieder anfangen im Grunde. Also ein sehr tiefer Gedanke, weil im Grunde das ist die Zusammenfassung von einem relativ großen Werk, wo er die ganze Menschheitsgeschichte schildert in den wichtigen Phasen und dann kommt er zu dem Resümee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben, weil er das erlebt in Wahrheit. Er ist durchaus im Ansatz da bei dem Neuen schauen, aber ohne es in irgendeiner Form zu visualisieren noch. Das ist wichtig, dass einem bewusst ist, dass man durch diese Phase heute früher oder später durchgehen sollte, selbst dann, wenn man alte Fähigkeiten hat. Sonst bleibt immer eine gewisse Unsicherheit drinnen. Weil es ist in dem alten Hellsehen nicht so leicht klar, was trage ich selbst hinein. Das heißt nämlich durchaus aus meinem Organismus, aus meinen unterbewussten Kräften, das gibt nämlich, wie soll ich sagen, die dicken kräftigen Farben in dem Bild. Und die muss ich einmal sozusagen weglassen. Ich muss das so ganz zart haben. Ich stehe vor der leeren Leinwand eigentlich und erlebe jetzt nur, da muss was hin, dort muss was da, also wirklich vor der leeren Leinwand zu stehen, das ist die Herausforderung drinnen. Und dann kann man sich da hineinarbeiten. Und da ist dann eben drinnen genau auch diese Werdelust der Natur zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt der Ausgangspunkt, warum ich so lange gesprochen habe darüber. Das ist es nämlich genau. Ich beginne zu erleben, zum Beispiel auch bei der Samenkornmeditation oder so, die Lebenskräfte, der Lebenswille, der da drinnen steckt in dem Samenkorn. Der aber schläft drinnen, total schläft. Unter Umständen über Jahrtausende auch schlafen kann. Es sind ja viele Samen in den ägyptischen Gräbern oder so gefunden worden, die noch keimfähig sind. Also wenn die auf fruchtbaren Boden kommen und genügend Wasser, entwickeln sie sich immer noch und liegen aber Jahrtausende drinnen, wie ein fast toter Stoff, der hart, kristallin ausschaut, fast geradezu und trotzdem schlummert das Leben drinnen. Und diese Werdelust, die will aber zu uns hin. Die will zu uns hin. Also sie spricht zu uns, zu unserem Menschen-Ich. Und aus dem heraus wird sie entzaubert, wenn ich aus der Freiheit heraus bewusst, aktiv anfange, das jetzt ins Bild zu gestalten, ins imaginative Bild zu gestalten. Dann wird sie wirklich erlöst. Dann erfüllt sie ihr Ziel, dann findet sie ihr Ziel, wie es da drinnen steht im Wochenspruch. Also erreiche ich mein wahres Ziel. Weil es ist erst fertig, ganz große Perspektive, das Tun der geistigen Welt ist erst fertig, wenn sie sich im Menschen erleben kann. Indem der Mensch es erlebt, ergreift und gestaltend ins imaginative Bild bringt, die Zusammenhänge, die Zusammenklänge der Wesen, auch die Dissonanzen zu spüren bekommt, dann ist er schon in der Stufe der Inspiration drin. Das ist auch interessant, jetzt bin ich in der Stufe der Imagination. Als moderner Schauender, imaginativ Schauender, gestaltend Schauender, habe ich eh schon Mühe, das Bild zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich es endlich einmal, habe ich die Zusammenhänge, jetzt soll ich das ganze Bild wegschaffen. Das ist der nächste Schritt. Ich muss es komplett auslöschen. Komplett weg. Und indem ich es komplett auslösche, weil es ja eigentlich trotzdem immer noch aus meiner Tätigkeit hervorgegangen ist. Das ist schon gut, ich bin mir bewusst geworden, was ich da tue, aber damit habe ich schon einmal meine Einseitigkeiten trotzdem drinnen, meine Perspektive. Um jetzt loszukommen von nur meiner Perspektive, um das wirklich noch klarer zu sehen, dass ich jetzt diese geistigen Wesen selber sprechen lasse, dazu muss ich mein Bild auslöschen, wegbringen aus dem Bewusstsein. Jetzt bin ich froh, dass ich das endlich habe und jetzt sitzt es sehr hartnäckig. Das ist nämlich ganz interessant, also wenn ich es dann ins Bild geschafft habe, dann wäre ich das ziemlich schwer los. Es ist zwar mühsam, es zu kriegen, aber dann werde ich es schwer los. Und das ist gerade die Übung, dann in die Inspiration hineinzugehen, das wirklich loszuwerden. Und dann kommt die Inspiration und aus der Inspiration heraus, die führt mich weiter zur Intuition, dass ich wirklich jetzt ganz bewusst eintauche in die geistigen Wesen, die dabei beteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ist es nämlich, wenn diese Berührung da ist, aus der dann irgendwann das imaginative Bild herauskommt, ist es noch so eine halbbewusste oder viertelbewusste Berührung mit dem geistigen Wesen, aber ich lebe noch nicht in dem geistigen Wesen wirklich drinnen. Weil Intuition heißt, ich tauche wirklich voll und ganz in das andere geistige Wesen ein. Das ist es zunächst. Es berührt mich sozusagen. Ich spüre, es ist da, aber ich bin noch nicht wirklich drinnen in dem Wesen. Also das heißt, das Bild, was ich mir zunächst in der Imagination dann mühsam gemalt habe, da steckt sehr viel von mir drinnen, trotz allem. Das heißt, es ist noch nicht wirklich ein objektives Schauen. Es beruht zwar auf etwas Objektivem, es wird nicht ganz falsch sein, aber hundertprozentig sagen kann ich es noch nicht. Ich kann es eigentlich erst sagen, wenn ich das Bild weggeschaffen habe, dann komme ich dadurch in die Inspiration. Jetzt spricht wirklich die geistige Welt, also die geistigen Wesen sprechen zu mir und führen mich dazu, wirklich in sie einzutauchen. Dann bin ich in der Intuition. Und wenn ich jetzt aus der Intuition wieder herauskomme, dann kann ich das Bild von mir aus wieder neu malen, aber dann wird es neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es erst wirklich das Bild, was ich gewonnen habe, dadurch, dass ich mich intuitiv mit diesem Wesen bewusst verbunden habe. Vorher ist es noch unbewusste Berührung. Das heißt, es ist zwar nicht räumlich, aber eine äußere Berührung, könnte man sagen. Also ich bin noch nicht in die Wesen eingetaucht, sondern sie berühren mich, das sagt mir irgendwas und das versuche ich festzuhalten. Aber in der Intuition erst bin ich ganz in sie eingetaucht. Ich bin diese Wesen geworden, im Grunde. Vom Bewusstsein her. Das heißt, ich habe mein Bewusstsein ganz ausgeschaltet, bin eingetaucht und wenn ich jetzt zu mir komme, dann nehme ich wirklich das mit, was das Wesen ausdrückt. Und aus dem kann ich dann wirklich die objektive geistige Welt gestalten. Also dann kann ich wieder in ein imaginatives Bild von mir aus hineingehen, aber es ist anders. Und den Prozess kann man öfter durchlaufen. Damit wird die Imagination immer reicher. Auch wenn man sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Wenn ich mich das nächste Mal wieder damit beschäftige, mich geistig verbinde, versuche es imaginativ zu malen, werden wieder neue Facetten herauskommen. Aber da hilft mir schon, wenn ich beim letzten Mal schon bis durch diese Intuitionsstufe durchgegangen bin, dann ist beim nächsten Mal schon wieder mehr drinnen und mehr Objektives drinnen. Anfangen tut es damit, dass ich eigentlich spüre, wie wirkt es auf mich. Das ist nichts Schlechtes, aber ich muss wissen, dass ich es dann nach meiner Eigenart wahrnehme und noch nicht so, wie es wirklich für sich ist. Also da muss man diesen Kreislauf immer wieder durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=2370 Das lebendige Wiederholen der geistigen Schau. Warum echte Imagination kein Gedächtnis braucht. Der Weg zum objektiven Schaffen im Willen. Das ständige Reifen der inneren Bilderwelt. Vom Trugbild des Wochenendseminars zur Trittsicherheit. 00:39:30] ===&lt;br /&gt;
Und bei den interessanten Sachen entdeckt man immer wieder neue Facetten. Und lernt auch, noch genauer die Dinge zu fassen. Darum ist es nie verfehlt, sich immer wieder mit bestimmten Themen zu beschäftigen. Nicht sagen, das weiß ich jetzt, abgehakt habe ich. Das wird man in einem modernen Bildungssystem sagen. Abgehakt, den Kurs habe ich, habe ich meinen Schein gekriegt, Stempel drauf, das war es. Nein, eigentlich immer wieder von vorne es holen und gerade dadurch dann immer wieder neue Facetten zu sehen, zu erfassen, sich im Durchgang durch Inspiration, Intuition wirklich zu objektivieren, indem ich eben eintauche, wirklich voll in die geistigen Wesenheiten und dann wieder neu zu malen. Und das ganze Bild ändert sich, es wird aber zugleich auch weiter und reicher dabei. Aber ich sehe es beim nächsten Mal schon noch mit mehr Zusammenhängen, noch klarer, objektiver, dass ich wirklich das erlebe, was die geistige Wesenheit ausdrückt. Aber das geht alles nicht auf einen Schlag, das sind also Durchgänge, die notwendig sind. Und Steiner, wenn er über seine Themen gesprochen hat, spricht er natürlich dann an den entscheidenden Punkten aus dem unmittelbaren Erleben. Wenn er spricht, hat er das Bild vor sich, anders geht das gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht etwas, was jetzt aus dem Gedächtnis kommt. Aus dem Gedächtnis muss man sich vielleicht merken, wenn ich jetzt auf irgendeinen Philosophen verweise, der hat dort und dort das gesagt, dann sind die Zitate meistens ein bisschen unscharf oder so. Da brauche ich wirklich das normale Gedächtnis. Aber für das imaginative brauche ich das normale Gedächtnis überhaupt nicht. In dem kann ich es nicht halten. Es ist weg. Und trotzdem geht die Imagination nicht verloren. Nur ich muss sie wiederholen. Ich kann sie überhaupt nicht im normalen Gedächtnis erinnern. Das, was man erinnern kann, ist der Ausgangspunkt, dass ich begonnen habe, in die Imagination hineinzuarbeiten. Was habe ich dazu gemacht? Von welchen Gesichtspunkten bin ich ausgegangen? Das kann man sich alles merken. Aber die Imagination selber muss ich mir wiederholen. Und dann hat sie sich aber bereits weiterentwickelt, verändert. Hat eine andere Perspektive, eine andere Facette.  Das muss man auch denken, wenn wir jetzt zum Beispiel am Freitag die Osterimagination lesen werden. Dann darf man sich nicht vorstellen, dass […] die Grundzüge bleiben sicher drinnen. Aber dass es ganz konkret wird, das ist in jedem Jahr anders. Es kriegt andere Nuancen noch dazu. [Und man muss denken, die Schilderung,]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner schildert ja, da wird es sehr deutlich eben, wie man modern an Imaginationen herankommt. Er baut sie auf, Schritt für Schritt. Da hat man nicht den Eindruck, die so BING, Kapitel Osterimagination, zwei Zeilen und BING, die steht da. Sondern er bereitet es vor, Schritt für Schritt, baut er es auf. Und auch wenn er es jetzt im nächsten Jahr wieder aufbaut, kommen aber wieder neue Facetten dazu. Und sie kommen auch dazu, wenn man es jetzt jedes Jahr selber liest, mitgeht diesen Weg des Aufbauens, sie kriegt, obwohl eigentlich immer derselbe Text da ist, kriegt sie aber neue Nuancen. Und es gehen einem Dinge auf, die man vorher überhaupt nicht mitbekommen hat. Das heißt, sie wird tiefer. Und wenn man so 20, 30, 40 Jahre mit der lebt, mit diesen Imaginationen, werden sie immer reicher. Also es ist keineswegs mit einmal erschöpft, weil das ist ja heute in unserem intellektuellen Zeitalter, ah, habe ich eh schon gelesen, kenne ich, weiß ich, habe ich in meinem Wissen. Wirkliche Imaginationen kann man nicht im Wissen behalten. Das ist weg, ich muss es wieder schauen. Das heißt, wieder aufbauen in Wahrheit, das ist nämlich die Vorbereitung dazu. Also diese Jahreszeiten-Imaginationen sind unheimlich gute Beispiele, an denen man selber auch lernen kann, wie entsteht eine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu spüren, ich bin mitbeteiligt dabei und ich muss trittsicher gehen in dem Ganzen. Es ist nicht einfach … und die große Vision steht vor mir und ich bin platt und die höhere Welt hat mich berührt und jetzt berichte ich darüber. Nein, sondern es ist keine Knochenarbeit, das ist es nicht. Das ist ein lebendiges Schaffen. Die Knochenarbeit ist das äußere, logisch exakte Denken. Das kann auch noch dazukommen, dass ich es auch wirklich in klare äußere Begriffe fassen kann. Aber das brauche ich auch dazu. Es ist ein ganz deutlicher Unterschied zwischen dem eigentlichen imaginativen Erleben oder dem imaginativen Denken und dann es in trockene, logische Wortfolgen umzusetzen. Das muss man auch denken. Also selbst bei den Schilderungen von Steiner muss man schauen, dass man das wieder in Bewegung bringt. Das heißt, selber anfangen gestalten zu werden. Im Grunde habe ich was von der ganzen Imagination, wenn ich sie wirklich selber gestalte. Ich muss das tun. Ja, ich habe den Leitfaden irgendwo drin, aber ich muss es selber tun. Wenn man das über die Jahre tut, merkt man, dass man dazulernt dabei. Es wird reicher. Es wird reicher und man hängt mit der Zeit gar nicht mehr so sehr an dem Text, der drinnen steht, sondern man hat an dem gelernt und dann kann man es bis zu einem gewissen Grad auch selber aufbauen, wie sie kommt. Und man kann auch eine andere Perspektive hereinholen. Es ist auch nicht so, dass es nur eine Perspektive gäbe. Es ist auch, wie immer, ein Ausschnitt aus dem Ganzen, weil im imaginativen Erleben ist es so, wie es in halt der geistigen Welt eben ist. Es hängt alles, aber halt in ganz konkreter Weise mit allem zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man eben nicht als allgemeinen Ausspruch nehmen. Ja, es ist alles eine Ganzheit, alles ist verwoben. Das klingt wunderschön, aber es kommt darauf an, dass ich konkret erlebe, was wo besonders mit wem verbunden ist und von dort geht es vielleicht jetzt auch dorthin weiter, aber das muss ich genau verfolgen können. Das kann immer konkreter werden. Wenn man mit dem herangeht, an diese Jahreszeitenimaginationen zum Beispiel, sieht man, ja, die Schilderung, das ist der Weg dorthin, das ist die Perspektive, aber da kann man noch unheimlich viel mehr herausholen, weil es mehr drinnen steckt. Noch viel mehr. Es erschöpft sich nicht in dem. Das ist einfach nur mal so ein Anstoß in die Richtung hinzugehen. Aber also durchaus Mut zu machen, selber weiterzugestalten. Das wird nicht jetzt komplett anders werden. Die Grundzüge werden drinnen bleiben, aber es wird noch inhaltsvoller, noch gehaltvoller. Es ist ja so, wenn wir diesen Kreis durchmachen, also mal gestaltend anfangen, da ist schon der Wille drinnen. In allem Gestalten ist auch mit der Wille drinnen. Aber der wird jetzt verstärkt, wenn man mit diesem ganzen Kreis, Imagination, Inspiration, Intuition, da sehe ich ja, die Intuition hängt ganz mit dem Wollen zusammen. Das ist Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht, ich brauche ein Rezept, wie tue ich denn, sondern intuitiv tun. Aus dem heraus gestalten und im Beobachten des Gestaltens erlebe ich jetzt, welche Kraft mache ich da, was stelle ich dadurch dar. Das heißt, dann bin ich ganz in meinem Willen, aber wach im schaffenden Wollen verbunden mit den Wesenheiten, die ich betrachte und aus dem heraus gestalte. Und das gibt dann mit der Zeit so wirklich eine gewisse Trittsicherheit, dass ich mir sicher bin, dass das nicht nur meine, also nur meine sind sicher nicht, aber dass ich es nicht zu sehr verfälsche durch meinen Bezug dazu. Dass ich nur das heraushebe, was mich so anspricht besonders. Sondern wo ich eben drinnen habe das inspirative und intuitive Element, wo ich wirklich immer wieder durchgegangen bin, indem ich eins geworden bin mit dieser Wesenheit. Und sozusagen sie selber malt sich dann, aber durch mich. Das ist so schwierig. Also in der Intuition bin ich einerseits, da bin ich ganz in der Wesenheit drinnen, das heißt, ich halte mich ganz heraus und gerade dadurch kann ich aber dann immer objektiver dieses Bild gestalten. Ohne jetzt meine persönliche Perspektive drauf, meine Lieblingsperspektive sozusagen zu sehr in den Grund zu rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht einfach in das hineinzugehen. Und es ist unheimlich wichtig, dass man sich als moderner Mensch bewusst ist, dass es nicht einfach ist und dass das aber gerade gut ist. Dass man erst dadurch die Sicherheit gewinnt in dem Ganzen drinnen. Ich meine es gibt heute so viele Geistesschulungen oder Seherschulungen oder was, wo man in einem Wochenendseminar locker zu Imaginationen kommt, die noch dazu bunt und turbulent und sonstiges sind. Also so fast wie ein Wachträumen drinnen und man geht raus und denkt, boah, toll, super, was ich da erlebt habe, Wahnsinn. Ja, Wahnsinn. Im Grunde erlebe ich nur mich selber drinnen. Ja, vielleicht bezieht es sich auf irgendeine geistige Wesenheit, aber ich kriege mit Sicherheit nicht mit, was es wirklich ist. Und da kann man sich komplett verirren drinnen. In den Mysteriendramen thematisiert es der Steiner auch so oft drinnen. Und da zeigt er wirklich, gerade an dem Johannes Thomasius zeigt er, was man alles falsch machen kann. Wo man wirklich völlig überzeugt ist davon, ja, das ist es. Und das ist aber ganz völlig anders, weil halt der Luzifer reinwirkt zum Beispiel, oder dann kommt noch der Ahriman auch dazu. Und diese Kräfte, die muss ich alle ausschalten können in dem Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=3146 Der schmerzhafte Verlust alter seherischer Fähigkeiten. Die Krise des Traumlebens als Neubeginn. Wie Körperlichkeit den modernen Geisteszugang begrenzt. Die Bedeutung von Kogutskis alter Naturkraft. Das Reifen des Leibes für zukünftiges Schauen. 00:52:26] ===&lt;br /&gt;
Das ist wahnsinnig schwer, aber das ist auch der Grund, warum wir [mit Recht, und das ist gut, sonst hätten wir es] uns so schwer tun, in dieses neue geistige Erleben hineinzukommen. Es wird ja immer wieder gesagt, ja, der Steiner hat das alles gegeben, aber wie viele andere können das jetzt auch so wirklich? Und vor allem, wie viele können es auf die neue Art? Weil es sind natürlich unter den Anthroposophen, oder denen die Steiner studieren, auch genug Leute, die noch alte Fähigkeiten mitbringen. Und das weckt irgendwas auf in ihnen, und jetzt sehen sie auch irgendwas und können noch ein bisschen was dazu schildern. Ja, aber das ist nicht der neue Weg der Anthroposophie in Wahrheit. Also mit dem völlig Neuen, wo ich wieder lese, nicht einmal Träume oder was, ist es durchaus gut, auf dem Weg zu einem neuen geistigen Erleben einmal durch eine Lebensphase zumindest durchzugehen, wo auch die Träume weg sind. Ich sehe nichts in der Nacht. Weg. Wo das häufig kommt, das ist ein Zeichen, dass man was Altes loswerden muss. Kann auch durchaus sein, dass wenn man alte Kräfte mitgebracht hat, dass gerade das Traumleben sehr intensiv war, von klein auf vielleicht schon, und dass man dann gerade durch die geistigen Übungen es verliert, das Traumbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Steiner ja oft davon spricht, dass wenn man entsprechend geistig übt, gibt es dann die Kontinuität des Bewusstseins. Also das heißt, man ist Tag und Nacht wach, einmal für die Außenwelt, einmal für die geistige Welt. Aber das ist wirklich ein fernes Ziel. Wenn man in der Vorstufe dazu ist, dass zum Beispiel auch einmal in der Nacht nichts ist, und eine gewisse Zeit konsequent nichts ist, dann ist das, man nimmt es nicht zu streng, aber es sind so Symptome, die mir auffallen, die zeigen, dass es ein Übergang ist zu etwas Neuem. Es kann dann wieder kommen in der Nacht, die Traumphase, sie kann dann wieder sehr intensiv kommen, aber es ist unter Umständen recht gut, um Altes loszuwerden, dass man eine Phase durchgeht, wo gar nichts ist, wo man totale Schwierigkeiten damit hat oder glaubt, Schwierigkeiten zu haben, aber es ist einfach gut, das hinzunehmen. Also das in Bezug auf den Lessing. Es stimmt, dass der durch so eine Phase durchgegangen ist, das war gut und notwendig für ihn. Und das heißt nicht, dass er jetzt so ganz ausgeschlossen ist von der geistigen Welt, ganz und gar nicht. Er hat sich sehr intensiv damit beschäftigt und hat gelebt darin, aber es war notwendig, dass alte Kräfte einmal ausgeschieden werden, dass man sie los wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt zu dem Ganzen heute noch dazu, weil unsere Welt bedarf eines bewussten Zugangs zum Geistigen in Wahrheit, auch wenn das vielleicht der Mehrheit noch nicht so wirklich bewusst ist, aber wenn das zu wenig kommt, wird halt die Zukunft nicht so rosig ausschauen, schon die nähere Zukunft nicht und die fernere erst recht wird armselig sein. Aber man muss auch sehen, dass man eben durchgehen muss, durch die Phase Altes zu verlieren und Neues zu gewinnen. Und dass im Grunde und in der Zukunft noch mehr alles schädlich wird, wenn es Altes ist, das nicht verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum richtigen Zeitpunkt, ich habe euch vorhin gesprochen von den Naturvölkern, die zum Beispiel Kräfte haben, wo der Steiner ganz deutlich sagt, mit unserem modernen Schauen kommen wir an das noch nicht heran. Können wir nicht. Das ist dort also wirklich bei erstens natürlich Individualitäten, die entsprechende Voreinkarnationen haben, aber vor allem eben auch durch die Vererbungsströmung die körperliche Basis dafür haben, mit denen man gewisse Naturkräfte herankommt, an die man sonst nicht herankommt. Schauend nicht herankommt. Auch Steiner selber. Für ihn war daher durchaus fruchtbar und notwendig zum Beispiel diese Begegnung mit dem Kräutersammler Felix Kogutski, mit dem er immer nach Wien gefahren ist mit der Bahn und mit dem er oft gesprochen hat, der auch alte Fähigkeiten hatte. Und diese Begegnung war sehr, sehr wichtig für den Steiner. Und man kann nicht einfach so sagen, was hat er denn gebraucht, er braucht ja nur selber geistig hinschauen. Dass er es wirklich entdecken konnte, dazu braucht er die Anregung von dem. Weil der ihm mit gewissen Naturkräften, namentlich durch seine körperliche Anlage, natürlich aber auch durch frühere Inkarnationen, über Kräfte verfügt hat, die man auf dem modernen Weg nicht kriegt. Jedenfalls auch der Steiner so nicht hätte ergreifen können, wenn er nicht die Anregung durch ihn gehabt hätte. Ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur, es werden diese alten Fähigkeiten irgendwann, also spätestens in der nächsten oder Ende der nächsten Kulturepoche, also da haben wir schon eine Weile Zeit, wird es so sein, dass dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man auch diese Dinge, die man heute nur mit alten Kräften schauen kann, durch neue erkennen kann. Aber dazu muss sich noch einiges ändern in uns, bis in die Körperlichkeit hinein. Weil es ist eben heute so, dass der Grund, warum man an gewisse Kräfte, an gewisse Wesenheiten, auch geistige, schauend nicht herankommt, dadurch, dass eigentlich die Körperlichkeit ein Hindernis ist. Oder nicht die Voraussetzung bietet, um das schauen zu können. Und mit den alten Kräften, wo es eben die Körperlichkeit noch hergibt, geht es noch. Aber auch das muss bis in die Körperlichkeit hinein in der Zukunft verhandelt werden. Das heißt, die geistige Entwicklung erfordert auch etwas, was sich bis in die Körperlichkeit hinein ändert. Was uns dann die Möglichkeit gibt, wenn wir uns also in eine nächste Inkarnation begeben, wo wir ja sehr wohl eben auch den Geistkeim des physischen Leibes trotz Vererbungsströmung aufbauen, dass wir genügend Kraft drinnen haben, eben die alten Kräfte, die nicht mehr da sind, dass wir jetzt aber es neu greifen können, ohne dass wir diese alte Körperanlage dazu brauchen. Dass wir es wirklich ganz im Geistigen ergreifen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=3658 Denken als Sterbeprozess: Die Evolution des Bewusstseins und die Architektur des Schädels in der Anthrophosophie 01:00:58] ===&lt;br /&gt;
Aber da sind wir vielfach eben noch nicht so weit. Aber das wird sein sicher in der nächsten Kulturepoche, also spätestens gegen Ende zu. Nicht bei allen Menschen, aber es wird dann genügend Menschen auch geben, die Dinge, die man heute nur durch diese Naturanlage schauen kann, dass man das auf neue Weise ergreifen kann. Das ist ein weiter Weg noch, das Ganze. Und wir stehen jetzt im Grunde am Anfang. Wir stehen zwar eigentlich sehr, sehr dicht schon dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip könnte jeder schon dieses neue, imaginativ, lebendig, denkende Schauen entwickeln. Aber man muss es üben, man muss es wollen. Und wollen heißt es wirklich tun, das ist schwierig. Das ist schwierig, es ist, ja natürlich, es gibt genug Übungen, die dazu angegeben werden, aber das heißt nicht, dass man gleich morgen, dass das herauskommt. Und vor allem ein großes Hindernis, also gerade bei Meditationen namentlich, also wenn es Texte sind, die man meditiert. Wir sind heute so intellektuelle Menschen, dass es uns schwerfällt wirklich zu leben in dem und nicht nur es in konventioneller Weise immer wieder zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist noch zu wenig. Oder gar, dass ich jetzt in etwas philosophisch Spekulatives hineingehe. Ich sage, aha, i Lichte strahlt Weisheit. Ja, was bedeutet das? Und jetzt grübeln drüber, was das bedeutet. Ich meine, da komme ich nicht ins wirklich geistige Schauen hinein, sondern da bin ich im äußeren philosophischen Denken in Wahrheit. Und das philosophische Denken hat gerade auch die Aufgabe gehabt, im Grunde zu schließen den unmittelbaren Zugang zur geistigen Welt. Das ist nämlich ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in dem Moment, wo das immer stärker anfängt, verliert sich das alte Schauen. Das ist der beste Weg, um das los zu werden. Also sich sehr intensiv philosophisch zu betätigen, ist auch ein Weg, alte Kräfte los zu werden, alte schauende Kräfte los zu werden. Das verträgt sich nicht miteinander. Das ist auch interessant, auf der Basis des Werkes Steiners, der ja auch philosophisch gearbeitet hat. Aber eben wie, das ist eben der Unterschied, wie er gerade, also durchaus auch in seiner Philosophie der Freiheit, also in dem zentralen Werk Steiners eigentlich im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte wirklich sagen, dass das das zentrale Werk Steiners ist. So logisch und klar er formuliert drinnen, so sehr sind aber diese Gedanken zugleich auch imaginativ geschaut. Das heißt, sie sind erlebt. Das heißt, er erlebt etwas. Ich nehme nicht nur einen logischen Schluss zur Erkenntnis und sage, ja, logisch, so ist es. Sondern mit jedem Schritt, mit jedem Glied da drinnen verbindet sich ein intensives Erlebnis. So muss man auch die Philosophie der Freiheit lesen, wenn man immer tiefer eindringen will. Weil aber trotzdem auch das rein philosophische Denken drinnen ist. Dann kommt was sehr Interessantes. Rudolf Steiner schildert, das kann man aber wirklich auch erleben – dann fängt man an zu erleben Skelette. Skelette. Klingt jetzt sehr, sehr überraschend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist genau, es ist ganz charakteristisch, also gerade für die Philosophie der Freiheit insbesondere. Sie ist aus einem erlebten, lebendigen Denken heraus, das aber ganz hinein kristallisiert ist, auch in unsere äußere Logik hinein. Also es stirbt dort hinein. Und das ist genau dieses aus dem Erlebten Denken, das bildschaffend wird, aber sich bezieht eigentlich auf dieses logische Knochensystem, das da drinnen ist. Das taucht in der Imagination auf. Weil es ist eben gerade die Philosophie der Freiheit nicht so, da geht es jetzt von einem Bild zum anderen und ich schwebe da und sieben Engel mindestens oder Erzengel schweben durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, gar nicht. Gar nicht. Es wird immer ganz klar, so dass jeder Philosoph sagt, ach ja, es ist logisch. Also es muss bis zu dem hinein kristallisieren. Aber es ist aus einem lebendigen Prozess heraus geboren und dann sehe ich aber, dass es kristallisiert und was gibt dem Ganzen die Stütze? Das Skelett, das drinnen ist. Das muss da sein. Wenn es das nicht wäre, dann würde nämlich genau das passieren, dass das Ganze zusammenrinnt in eine vielleicht sehr hübsche Sache und ich fühle mich frei und sonst irgendwas, aber es ist irgendso eine Sauce, wo alles durcheinander rinnt. Nein, es hat eine ganz klare Struktur drinnen, so wie wir uns unsere Gestalt geben, schon durch unser Skelett. Das ist gerade das, was wir uns mitbringen. Die ganz besondere Art, wie wir gebaut sind in unserem Skelett, namentlich dann oben im Schädelskelett ganz besonders. Da lebt ja die ganze frühere Inkarnation drinnen. In der früheren Inkarnation, was wir getan haben, was wir mit unserer Tätigkeit gemacht haben, das kristallisiert in der nächsten Inkarnation in der Form unseres Schädels. Gibt ihm die ganze individuelle Formgestalt, unsere Taten im früheren Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bereiten wir im Geistigen vor. Das heißt, wenn daher interessant ist, im Nachtodlichen, es dauert ja Zeit, da kann man imaginativ den Menschen noch irgendwie in seiner Gestalt erleben, aber das, was am schnellsten verblasst ist, der Kopf oben. Der ist weg. Weil der war eigentlich schon die vorvorige Inkarnation, die man hereingebracht hat. Das hat dann seine Bedeutung völlig verloren. Aber es entsteht, wenn man wieder zur neuen Inkarnation herunterkommt, entsteht langsam vor allem einmal das Bild des Schädels, der das repräsentiert, was aus der vergangenen Inkarnation kommt. Und was aber ins Gliedmaßensystem hineingeht, das ist die Zukunft. Da bahnt sich erst etwas an, was in die Zukunft geht. Aber auch da gibt es Feinheiten, wo sich mehr das Kopfprinzip zum Ausdruck bringt, sprich die alte Inkarnation spielt hinein. In den Fingerknochen vorne oder so, da ist durchaus noch was von da. Da ist ein weites Thema, das zu verfolgen. Aber das spielt hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=4186 Wem gehört der Gral? Warum die moderne Geistesschulung Gefahr läuft, das Gefäß des Christus an die Widersacher zu verlieren 01:09:46] ===&lt;br /&gt;
Aber um jetzt zu einem großen wichtigen Punkt zu kommen, dass wir da mal ein bisschen einen Schnitt machen, der jetzt wirklich sehr angeregt war durch den Wochenspruch, immer noch. Wir wollten ja auch beobachten den Weg, wie ist es gekommen? Also erstens dieses Bild Sonne-Mond, also die Gralschale mit der Hostie drinnen sozusagen, das ist das Bild. Und mit dem Ganzen ist verbunden, wie ist aber auch der Weg, sagen wir von der Zeitenwende in etwa, bis in unsere Zeit hinein. Wir haben jetzt einmal immens viel Mondenschalenartiges, das ist mächtig, die Mondenschale. Und die Sonne drinnen, die Hostie sozusagen, die ist noch sehr klein. Und wir kommen zum Beispiel dem Gralsprinzip oder auch dem Schauen, dem Erleben des ätherischen Christus, um dem näher zu kommen, muss in dieser Gralschale, aber die ist wichtig, die brauchen wir, muss sozusagen diese Sonnenleuchtekraft, die aber jetzt als Lichtkraft von uns ausstrahlt, die muss stärker werden. Und wir brauchen aber die Schale genauso dazu. Und die Schale ist aber massiv entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wichtige wäre zu sehen, welche Strömungen waren da drinnen, wir haben ja schon ein paar Mal ein bisschen darüber gesprochen, welche Gefahren sind drinnen, dass man verhärtet in dem mondenhaften, also nur mehr die Schale überbleibt. Die Gefahr ist sehr groß. Die andere Gefahr ist, dass wir sagen, wir wollen die Schale los sein, wir wollen nur die sonnenleichte Kraft haben. Aber dann ist es eben auch nicht das Ganze. Dann würden wir damit auch nicht unsere Erdenaufgabe erfüllen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unsere Erdenaufgabe ist es ganz wichtig, dass wir genau das machen, was der Christus gemacht hat, sich zuerst von der Sonnenkraft her kommend, diese Sonnenkraft herunterzutragen, sich zu spiegeln einmal, also durch die Mondenkräfte, das ist das, was sich im Judentum eigentlich widerspiegelt, also Jahwe, Elohim, dort ist das Prinzip ganz stark, da ist genau vom ersten Kapitel zum zweiten Kapitel der Genesis, habe ich glaube ich schon öfter gesagt, also im ersten Kapitel ist zum Beispiel, wenn die Elohim sprachen, es werde Licht und es ward Licht, ab dem Moment wirkt durch die sieben Sonnen-Elohim der Christus hindurch und er spricht durch sie. Und dadurch ist überhaupt erst die Erschaffung, ja letztlich des Menschen, aber auch der ganzen Schöpfung, die auf den Menschen hin orientiert ist, auf den freien Menschen, möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im zweiten Kapitel ist es was ganz anderes. Jetzt ist die Rede von Jahwe-Elohim. Und das ist der Christus, der zwar noch von der Sonne aus wirkt, aber durch die Mondenkräfte hindurch wirkt, also durch den Abglanz, der da ist. Und da gibt es eben jetzt auch diese Zweiheit drinnen, also das Sonnenlicht, das durch den Mond hindurchgeht, ist was anderes als das Sonnenlicht, das sich am Mond spiegelt. Also zum Beispiel, wenn wir die Mondsichel sehen, dann ist es das gespiegelte Licht. Das gespiegelte Licht, ist immer das luziferische Licht, das was ins äußere Sinnliche hineingeht. Und drinnen, was durchgeht, die Sonnenkraft, die durchgeht durch den Mond, aber eben nicht äußerlich, aber als Kraft durchgeht, das ist die eigentliche geistige Sonnenkraft. Also in der Gralsschale haben wir wirklich diese äußere Schale in dem Bild halt, wirklich der Mondsichel. Da haben wir ja gesprochen drüber, Ganganda greida, die hinwandelnde Wegzerrung, wo der Steiner auf der Spur war, das ist also die Mondsichel mit dem dunklen Teil drinnen, den man manchmal sehen kann auch, obwohl er nicht wirklich durch die Sonne beleuchtet ist, aber er wird aufgehellt durch das Streulicht der Erde, dann kann man das drinnen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da geht das Sonnenlicht durch, das geistige Sonnenlicht, nicht das Äußere. Weil in Wahrheit scheint von da irgendwo die Sonne, dann sehe ich halt die Sichel da, aber das andere Licht, das geht geistig gesehen durch, nicht äußerlich, nicht das äußere Licht, aber das geistige Licht geht durch und das ist gerade die Sonnenkraft, die aber sichtbar wird. Und das Interessante genau mit dem Licht, dass aber die Erde zurückwirft. Das ist nämlich auch durchaus wichtig für das Ganze, weil der Christus ist ja eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden. Also es ist Sonnenkraft, aber der Christus lebt eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist tatsächlich, in dem was die Erde auch ausstrahlt, ist eben die Christuskraft drinnen. Und das was von der Sonne kommt und durchgeht jetzt, durch den Mond, wird ergriffen durch die Christuskraft, die von der Erde ausstrahlt. Dann habe ich es erst, weil es ist nicht einfach nur die Sonnenkraft der sechs verbliebenen Sonnen-Elohim, weil es sind ja nur sechs dort geblieben, der siebente hat sich dann mit dem Mond verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist gerade dann die Aufgabe eben im Judentum gewesen, also mit dieser Kraft sich zu verbinden. Also wo dann tatsächlich der Christus auf seinem Wege zur Erde eben sehr stark auch wirklich mit der Mondensphäre sich verbunden hat zu dem Zeitpunkt. Aber jetzt ist er mit der Erde verbunden. Und das heißt, was wir jetzt brauchen, ist die Verbindung der Sonnenkraft, durchaus auch der Sonnen-Elohim, aber mit der Christuskraft, die dem entgegenkommt, die aber aus der Erde jetzt herauswirkt und wir mitwirken. Wir tragen eigentlich da was entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt ein großes Geheimnis sozusagen drinnen, oder was wichtig ist zu entdecken, das in diesem Zusammenwirken von den Sonnenkräften, den Mondenkräften und den Erdenkräften. Und Erde eben verbunden mit dem Christus, aber auch mit uns. Weil da sind wir auch beteiligt dabei. Das ist eben auch etwas, an dem wir mitarbeiten für die Zukunft, indem wir uns hier mit dem Christus verbinden. Und diese Mondenkräfte sind zugleich etwas zweischneidiger als auch Mondenkräfte, die in der Erde verblieben sind. Der Mond hat sich gelöst schon, weil er aus der Erde herausgegangen ist und es haben sich die Wesenheiten, die damit verbunden sind, gelöst von der Erde. Aber es ist ein Teil der Mondenkräfte auch in der Erde zurückgeblieben. Und dieser Teil ist zunächst einmal unter dem Einfluss der Widersacher. Das ist das Problem. Wir haben jetzt in dem Mondenhaften ein Wichtiges und Gutes und wir haben aber auch die Gefahr drinnen, dass sich da zu sehr die Widersacher hineinmischen. Und wir müssen aufpassen und schauen, dass unser Gralsgefäß sozusagen, dass da nicht plötzlich die Widersacher mitarbeiten drinnen, dass die hineinwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=4750 Das Siegel der 666: Kosmische Rhythmen von Sorat, der Untergang der Templer und die Zukunft des spirituellen Geldes. Die Äthersphäre zwischen Himmel und Erde: Das Geheimnis des Tengrismus, das Mysterium der Mondentrennung und die Einflüsse der Widersacher. 01:19:10] ===&lt;br /&gt;
Und da war eben ein großer Einschlag oder eine große Gefahr dieses Jahr 666 nach Christus, wo dieser große, bedeutsame Einschlag der soratischen Kräfte da war. Und wo wir auch das letzte Mal dafür gesprochen haben, also das steigert sich jetzt und wird sich auch weiter steigern in weiteren 666 Jahresperioden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die nächste war dann 1332, das habe ich das letzte Mal geschildert, das war die Problematik dann, der Untergang des Templerordens, hat wieder etwas Zweischneidiges in sich. Man kann einerseits sagen, da wurde ein Impuls abgewürgt und wenn der Templerimpuls also ohne diesen Einfluss sich entwickeln hätte können, dann hätten wir zum Beispiel heute ein wirklich geistgemäßes Finanzleben. Der Umgang mit dem Geld, das war eine der ganz großen Sachen, die die Templer konnten: das Geld in den Dienst des Geistes zu stellen und für jeden geistig strebenden Menschen, im christlichen Sinn habe ich damals gemeint, aber christlich ist ja allgemein menschlich, jedem die Mittel zur Verfügung zu stellen, um für dieses Geistige wirken zu können. Das war das Große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss etwas Zweites dazu sagen, weil der Templerorden hängt ja auch zusammen mit den Kreuzzügen, dazu ist er ja eigentlich gegründet worden, um das heilige Land zu befreien, wobei das von Haus aus ein bisschen eine äußerliche Missdeutung war, weil Christus findet man nicht in Jerusalem, sondern überall. Aber äußerlich war halt das Problem da, dass zum damaligen Zeitpunkt die islamische Strömung, dass das zu den Kreuzzügen geführt hat, war ja eigentlich erst dadurch, dass die Türken drinnen überhand genommen haben. Also der Islam war ganz anders, also aus den Reihen, damit will ich jetzt bitte nichts gegen die Türken sagen, aber es ist ein anderer Zug drinnen, also ein viel strafferer Zug drinnen, weil die Türken so im 8., 9., 10. Jahrhundert eben den Islam angenommen haben, hereingezogen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stammen ja eigentlich aus den östlichsten Teilen Asiens irgendwo, also eben von den Turkvölkern, dorther kommt es, also es ist eigentlich was Mongolisches in der Art, also im weitesten Sinn aus dem kommt es her, bringt es eine sehr, sehr, sehr strenge, sehr, ja man könnte sagen sehr, sehr abstrakte geistige Beziehung, andererseits aber auch eine sehr, sehr interessante geistige Beziehung, weil gerade die mongolischen Völker im weitesten Sinne verehrten Tengri als den Himmelsgott. Darum wird die Lehre oder die Religion dieser Völker heute auch als Tengrismus bezeichnet. Früher hat man Schamanismus gesagt, gehört dazu, aber heute ist der Fachbegriff Tengrismus, weil sie den Himmelsgott Tengri verehrt haben, im Prinzip ist es der blaue Himmel, das Himmelsgewölbe. Und es ist völlig abstrakt, er ist völlig unpersönlich, es ist kein personifizierter Gott in irgendeiner Form. Sie verehren diese geistige Naturkraft, das ist das Göttliche, der Himmel selbst eigentlich. Wenn man es jetzt noch konkreter aus dem Anthroposophischen fasst, hängt es zusammen mit den Ätherkräften, die von dort kommen. Weil das, was die Griechen auch mit Recht eben den Äther, den Aether genannt haben, das ist der blaue Himmel. Das heißt, es ist die Äthersphäre unserer Erde im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wirkt natürlich das Kosmische hinein, aber es ist die Äthersphäre, die unsere Erde umgibt und von der die Erde lebt. Auch die Sonnenkräfte werden uns dadurch vermittelt, dass sie zum Beispiel durch die Erdatmosphäre durchgehen. Und dadurch kriegen sie ihre spezielle Qualität auch. Also sie müssen auf die Erde kommen. Die Ätherkräfte bestehen im Wesentlichen in den ganzen Rhythmen zum Beispiel oder auch in dem Licht, das unser Sonnensystem durchströmt, da geht was von der Sonne aus. Aber das erzeugt auch eben die Sphärenharmonie im Ding. Es gibt also auch den Klangäther, der drinnen ist, und der Lebensäther geht dann noch über das sogar hinaus. Das alles wirkt drinnen, aber es spiegelt sich das alles auf die Erde herunter und es lebt als erstes im Luftelement auch. Es ist ja sehr interessant, selbst dort, wo in der Bibel spielt es sich wieder, in der zweiten Schöpfungsgeschichte, im zweiten Kapitel, wo Jahwe-Elohim den Adam aus einem Erdenkloß, oder wie es heißt, also Ha-Adama heißt es ihm, also Adama ist die Ackererde, aber das ist die Erdenmondensphäre. Und aus dem wird es geschaffen und das ist aber auch der Bereich, in dem bewegt sich auch heute noch der Mond innerhalb der Erdatmosphäre, wenn man es ganz streng nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinsten Ausläufer nämlich der Erdatmosphäre, das ist schon sehr dünn, also atmen kennt man dort nicht, aber die gehen weit über die Mondbahn sogar noch hinaus, also ganz schön Stück noch hinaus. Also etwa schätzungsweise die doppelte Entfernung des Mondes von der Erde sind noch Spuren wirklich der Erdatmosphäre nachweisbar und erst dort geht es in das allgemeine interplanetare Medium über. Das ist halt das Äußerliche, aber dieses Äußerliche sagt auch etwas, also das heißt der Bereich Erde-Mond bildet in gewisser Weise immer noch ein System. Wir sprechen von der Mondentrennung, aber die ist nie ganz vollzogen worden und sie wird auch wieder stärker werden, die Verbindung in der Zukunft. Also das ist ein Bereich. Und es sind eben Mondenkräfte auch in der Erde verblieben und die sind eigentlich gehalten worden, gerade durch die Widersacherkräfte, also durch die ahrimanischen Kräfte, durch die asurischen und durch die soratischen. Denn diese Mondentrennung war eigentlich ein Heilmittel, ein Abwehrmittel dagegen, dass die Widersacher zu stark werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=5275 Die Evolution durch die Finsternis: Warum die Erden-Sonnentrennung durch Sorat die Bedingung unserer Freiheit war. Das kosmische Uhrwerk gegen das Ich: Der gigantische Kampf der soratischen Mächte um die Entrechtung des menschlichen Willens. Schenkt uns keine Erlösung! Warum das menschliche Scheitern der einzige Weg zur wahren göttlichen Freiheit ist 01:27:55] ===&lt;br /&gt;
Also wie hat denn das begonnen? Durchaus auch äußerlich kann man das in den äußeren Tatsachen sehen, aber man muss eben sehen, was sie geistig bedeuten. Also zuerst einmal war das unser ganzes Sonnensystem und namentlich eben auch Sonne, Erde, Mond, ein Gebilde, ein sehr dünnes Gebilde noch. Dann beginnen sich aber langsam verhärtete Teile herauszulösen, dadurch entstehen die verschiedenen Planeten dann und nur die Sonne kann dann wirklich der Lichtträger sein, die Lichtquelle, also die eigentliche belebende Quelle, da ist wirklich die Quelle der ganzen Ätherkräfte für unser Sonnensystem drinnen. Und wer hat aber die Trennung der Sonne von der Erde jetzt im Speziellen genommen, wer hat die impulsiert? Die soratischen Wesenheiten, die waren es. Und daran sieht man aber auch deutlich, dass diese Wesenheiten eine wichtige Rolle in unserer Entwicklung spielen, auch eine sehr gefährliche Rolle, aber auch eine wichtige, weil ohne diese Trennung hätten wir uns nicht zu freien Wesen entwickeln können, wäre unmöglich gewesen. Solange die Erde mit der Sonne verbunden wäre, hätten wir dieses Entwicklungstempo nicht mithalten können, wir hätten es nicht geschafft, dazu freien Wesen zu werden. Wir waren ja geistige Wesenheiten, aber wir wären völlig unfrei gewesen, wir wären Teil dieser ganzen Sonnenhierarchie gewesen als unterste Wesenheit, aber völlig unfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um frei zu werden, musste sich die Erde von der Sonne trennen und die anderen Planeten im Übrigen auch. Natürlich gibt es äußere physikalische Erklärungen dafür, aber wenn man die Kräfte sucht, die dahinterstecken, dann sind das eben genau soratischen Kräfte, ahrimanischen Kräfte, die dabei eine große Rolle spielen. Aber das eigentlich Führende haben die soratischen Wesenheiten, weil sie unter den Widersachern die höchste, oder nein, sagen wir besser, die tiefste Rangordnung haben. Also die höchste Rangordnung im negativen, im dunklen Sinne. Weil sie haben Qualitäten der Geister der Form. Der Elohim. Diese Mächtigkeit haben sie. Und diese Mächtigkeit bedeutet, dass sie formgebend zumindest einmal sind für unser ganzes Sonnensystem, in Wahrheit formgebend letztlich im ganzen Kosmos. Aber dort gibt es halt andere Geister der Form auch. Also speziell die soratischen Wesenheiten hängen sehr speziell mit uns im engeren Sinn zusammen. Mit unserer Erde, mit unserer Sonne, mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur diese soratischen Wesenheiten sind daher aber stark genug gewesen, um diese Trennung überhaupt herbeizuführen. Die kleineren ahrimanischen Wesenheiten sozusagen, also die zurückgebliebenen Erzengel im Grunde sind, die können das nicht. Die können das nicht. Und auch selbst zurückgebliebene Urengel, also zurückgeblieben im Sinne, dass sie Widersacherkräfte geworden sind, also dass sie aus den Urengeln halt so Asuras geworden sind, auch die können das nicht. Die können durchaus sehr intensiv hineinarbeiten im seelischen Bereich des Menschen, in der Astralwelt, in einiges hineinarbeiten. Aber bis ins Physische hinein, das schaffen sie nicht. Die höchsten, oder sagen wir besser, tiefsten asurischen Kräfte haben so viel von den soratischen Wesenheiten gelernt, dass sie sehr wohl auch zumindest ein bisschen ins Physische hineinarbeiten können, ins Physische des Menschen nämlich. Und sie haben die Voraussetzung dafür, weil sie ja, als sie auf dem sogenannten alten Saturn, über den haben wir schon so oft gesprochen, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dort haben sie bereits gearbeitet am physischen Leib des Menschen. Allerdings als reiner Wärmeleib, kann man sich heute gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Wärme, was ist das? Nicht einmal Luft, also keine Wärmeströmung, sondern gestaltete Wärmestrahlung oder irgendsowas. Aber da waren sie schon mit den Menschen verbunden und haben daran gearbeitet. Sie haben ihr Bewusstsein entwickelt, indem sie eben an diesem dünnsten Physischen, eben in Form der Wärme, gearbeitet haben. Also die können zumindest im Menschenleib bis ins Physische hineinarbeiten, aber sie hätten nie das schaffen können, dass sie eben die Erde zum Beispiel von der Sonne trennen. Das hätten sie nicht machen können. Das konnten aber die soratischen Wesenheiten. Weil die sind im Grunde so mächtig wie die Elohim, die eben unser System im guten Sinne geschaffen haben, die es durchformt haben. So mächtig sind sie im Grunde. Also das sind schon große Wesenheiten. Und wir sind dadurch jetzt, also die Sonne, die Trennung der Erde von der Sonne war aber notwendig, dass wir also genügend Zeit bekommen, um uns zur Freiheit entwickeln zu können. Sonst hätten wir uns nicht aus eigener Kraft entwickeln können. Die Chance hätten wir nicht. Das würde noch gehen, wenn wir entwickelt werden sozusagen von oben, aber dann wären wir völlig unfreie Wesenheiten. Aber indem wir uns selber entwickeln, indem wir selber auf einen Fortschritt zehn Fehler machen mindestens, ins Bild gesetzt, oder hundert vielleicht. Ja, das ist der Mensch. Es irrt der Mensch, solange er strebt, wie es im Faust heißt. Und wirklich kräftig. Das heißt, auf einen Fortschritt fallen zehn oder hunderte Fehler sogar, die wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sind wir so langsam. Höhere Wesenheiten schaffen das halt schneller, die schon weiter sind. Aber sie haben es auch vielleicht bis zu einem gewissen Grad leichter, weil sie halt unmittelbar von oben die Kräfte bekommen. Und wir müssen alles aus Freiheit wollen. Selber wollen. Und das macht den menschlichen Weg so schwierig. Ja, aber das gibt uns die besondere Qualität als Mensch. Ich meine, das können wir. Dazu sind wir da. Und darum dürfen wir uns von dem überhaupt nicht schrecken. Und wir dürften uns eigentlich nie wünschen, dass das alles schon hinter mir ist. Bitte schenkt mir das von oben. Dann gehen wir ins Widersacherreich im Grunde. Die täten uns alles schenken und uns einspannen. Aber sie würden uns vollkommen unfrei machen. Dann kriegen wir halt unseren Platz zugewiesen und sind ein Rädchen im ganzen System. Und auch wenn wir vielleicht ein mächtiges Rädchen drinnen sind, ein großes Rädchen: Freiheit null. Mitgestaltung null. Gibt&#039;s nicht dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber darüber haben wir eh das letzte Mal ja gesprochen. Das ist halt die Perspektive, die gerade diese soratischen Wesenheiten haben. Sie wollen diesen perfekten, geradezu uhrwerksartigen Kosmos, in dem alles aus der zentralen Quelle vorherbestimmt ist. Und ihrer Meinung nach, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke, die einzige Chance ist, dass der Kosmos nicht im Chaos endet. Und der Weg, der aber mit dem Menschen eröffnet wurde, für das die Gottheit selber den Christus eben auch auf die Erde geschickt hat, wenn man so will, oder er auf die Erde gegangen ist und sich mit diesen Menschen verbunden hat, das höchste Göttliche, das heißt aber, dass damit in uns die Freiheit ermöglicht wird. Sozusagen die göttliche Kraft, aus dem Ich aber auf individuelle Weise tätig werden kann. Also aus voller Freiheit und trotzdem aber die gleiche Qualität hat, von der Art her zumindest, wie die höchste göttliche Quelle. Nur um diese Kraft wirklich aus dem Ich tätig werden zu lassen, der Weg geht halt nicht so einfach, es strahlt heraus und funktioniert gleich, sondern wir probieren, wir probieren und wir machen eben die zehn, die hundert, die tausend Fehler, bis es einmal dann wirklich funktioniert, bis es einmal wirklich in die richtige Richtung geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=5910 Die Anatomie des Bewusstseins: Warum das Gehirn ein Werkzeug des Todes ist, um den Menschen für die Freiheit Spiegelbilder zu schenken. Die Falle  von 666: Der kosmische Plan zur Erweckung einer blinden Bewusstseinsseele im Reich der Widersacher-Götter. Das Erbe der Elementarwesen: Warum unsere Geistesschulung entscheidet, ob die Geister der Erde erlöst oder verdammt werden 01:38:30] ===&lt;br /&gt;
Und ich glaube, ich habe euch ja schon gezeigt, im Grunde tun wir so etwas schon mit jedem Atemzug, den wir machen. Schon das ist ein Tun. Also man darf sich nicht immer jetzt vorstellen, riesige Werke, was mache ich denn da? Schon mit jedem Atemzug. Ich kann eben einen freien, menschlichen Atemzug machen oder einen, der nicht so frei ist. Ich will jetzt gar nicht, dass wir jetzt anfangen, bitte belauert jetzt den dauernden Atem oder was. Das ist eher mit Vorsicht zu genießen. Wir können nämlich anders, oder wenn anders arbeiten, als man früher gearbeitet hat. Nämlich nicht durch irgendein Atemtraining oder was, das von außen kommt, sondern indem wir uns geistig entwickeln, geistig an uns arbeiten, wird der Atem anders. Und was durchaus einen Einfluss letztlich auf die ganze Erde hat und auf die Menschen rundherum. Aber dazu möchten wir uns nicht jetzt irgendwie hinsetzen und irgendwelche Atemübungen machen. Das ist eher Gefährlichkeit heute. Bei manchen Meditationen kann man es auch machen, aber auch da sind sie anders als in alten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also das heißt, wir haben die Problematik mit der Mondenschale, wo auch ganz stark die Widersacher dabei sind, aber wir brauchen sie auf der anderen Seite. Es sind also gute Kräfte, es sind aber Kräfte, die auch sehr leicht von den Widersachern benutzt werden können, um uns vom Weg abzubringen. Und da war eben dieser Impuls von 666 sehr stark. Und der hätte dazu geführt, dass wir, wenn das wirklich funktioniert hätte und wenn nicht in der Geschichte auch genügend passiert ist, um einen Gegenimpuls zu machen, dann würde der Mensch zwar die Bewusstseinsseele…, also wir stehen ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter und das ist ein sehr entscheidendes Zeitalter. Die Frage des Bewusstseins ist daher heute ein sehr großes Thema in den Wissenschaften irgendwo. Und sie haben noch überhaupt im Grunde keine wirkliche Antwort darauf. Nämlich eben auch die Rätselfrage damit, wie hängt unser Bewusstsein mit unserer Mondenschale, mit unserem mondenhaften droben, nämlich mit unserem Gehirn zusammen. Weil das ist auch so eine Schale und da ist auch was drin, das ist halt dann der volle Mond da drinnen, aber wie kommt da das Bewusstsein zustande? da hat die äußere Naturwissenschaft null Ahnung noch. Ein Rätsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können zwar die Gehirntätigkeit, können eine ganze Menge schon erklären und was wo zugeordnet ist und man sieht auch, wie sich das in bestimmten Seelentätigkeiten widerspiegelt, gewisse Zusammenhänge da oben, aber dass das bewusst wird, dass es der Mensch erleben kann und dass er nicht nur ein Gehirnautomat ist: völliges Rätsel, völlig ungelöst von der äußeren Wissenschaft. Und tatsächlich ist das Hirnkastl ein wichtiges Werkzeug für unser Bewusstsein, aber indem es gerade das eigentlich Geistige abtötet, bis abblasst, bis zu einem bloßen Bild. Das heißt, wir haben das Hirnkastl eigentlich, wenn wir es benutzen, im Grunde dadurch, dass die geistige Wahrnehmung ausgelöscht wird. Dadurch können wir unsere abstrakt-logischen Gedanken auch denken, weil sie können sich spiegeln drinnen, aber ich erlebe nicht den geistigen Hintergrund. Das heißt, die geistigen Wesen, die wirklich dahinterstecken. Das ist ausgeblendet. Ich erlebe nur die Widerspiegelung in logischen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musste kommen, ist notwendig für die Freiheit, weil gerade dadurch, dass wir zunächst einmal nicht die Wesenheiten als solche wahrnehmen und merken, was die eigentlich wollen, sondern dass wir halt einfach nur die Widerspiegelung, nur das Bildhafte haben, gerade das lässt uns frei. Wir können das Bild anschauen und sagen, ja, will ich, will ich nicht. Ich bleibe frei in meiner Entscheidung. Wenn diese Wesenheiten wirklich so eingreifen würden, dann wären wir unfrei. So sehen wir sie nur in der Spiegelung. Sie können auch nicht eingreifen. Das wollten aber letztlich die soratischen Kräfte erzwingen. Sie hätten es also geschafft, eine sehr starke Bewusstseinsseele zu entwickeln, die aber ausschließlich aufs Äußere gerichtet ist und auf die niedere Naturgeistigkeit, die aber dann immer mehr unter dem Einfluss, auch bis in die Natur hinein, dieser soratischen Wesenheiten, unter anderem Widersacherkräfte, stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde also auch bedeuten für die Entwicklung der Erde ganz was anderes. Weil das heißt, dass die ganzen Elementarwesen, die in der Erde sind und so weiter, dass die eine andere Richtung kriegen. Das liegt also auch an uns, jetzt wie wir uns entwickeln, wo die ganzen Elementarwesen hingehen, ob die eine Erlösung finden können oder einen weiteren Aufstieg finden können. Es gibt nämlich absteigende und aufsteigende Elementarwesen und es ist auf jeden Fall eine ganz große Gefahr drinnen, dass eben die Elementarwesen der Erde, dass die auch in den Widersacherbereich ganz hineingezogen werden. Und wieder sind wir ein Schlüssel dafür, in welche Richtung es geht. Und da ist etwas Entscheidendes, sind die Mondenkräfte, die in der Erde geblieben sind, weil die sind verbunden mit den soratischen Kräften, mit den ahrimanischen Kräften, mit den asurischen Kräften, die wirken da drinnen. Und da ist also die Auseinandersetzung jetzt da mit diesen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben der Impuls von 666 und dann Steigerung wieder 1332 und jetzt von mir aus 1998 die Steigerung, wäre das, also die Bewusstseinsseele so zu entwickeln, dass der Mensch voll schon damals 666 erwacht wäre zur Bewusstseinsseele nach außen und zum Bewusstsein der niederen Naturgeistigkeit. Also das heißt, das eigentliche Ziel war, den Menschen an die Erde zu binden, volles sinnliches Bewusstsein für die äußere Welt und Wahrnehmung der ganzen geistigen Wesenheiten, die aus dem Widersacherbereich kommen, und alles andere abgeschnitten. Das heißt, wenn das wirklich funktioniert hätte, es ist durchaus nicht so, dass der Mensch jetzt nur äußerer Materialist wäre. Keineswegs. Er würde geistige Wesenheiten schauen, aber nur die, die aus dem Widersacherbereich kommen. Für alles andere blind, komplett blind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=6450 Gondischapur und die Genese des Materialismus: Der Islam als kosmischer Gegenimpuls zur soratischen Verhärtung des Abendlandes. Das Gehirn als Spiegelburg: Harun al-Raschids Erbe, die Mondenfestung der Urweisheit und die Auslagerung des Denkens. Denkt die Künstliche Intelligenz oder spiegelt sie nur unseren Tod? Warum wir an Maschinen lernen müssen, was der Mensch nicht ist 01:47:30] ===&lt;br /&gt;
Und dagegen, dass dieser Impuls nicht sich zumindest in dem Maße in der Menschheit breitmachen konnte, war ein wesentliches Element eben tatsächlich die Entstehung des Islam. Gerade dass dort, da waren nämlich Menschen da, die noch dazu eine starke Bereitschaft eigentlich innerlich hatten, diese Kräfte aufzunehmen, aber genau dagegen ist der Islam als Gegenimpuls gekommen. Weil er dort also eine sehr strenge Ordnung von oben hereingebracht hat, die aber jetzt in Wahrheit entgegenwirkt den Impulsen, die da von unten kommen. Und wenn der Impuls nicht gekommen wäre, obwohl er eigentlich, Rudolf Steiner sagt ja, dass das durchaus ein ahrimanischer Impuls ist, der da drinnen lebt im Islam, aber in dem Fall ein notwendiger Impuls, der nämlich die schlimmeren Kräfte, die von der asurischen Seite, einfach zurückgedrängt hat. Das ist ganz interessant. Es ist eine schwierige Sache drinnen. Und es ist in abgeschwächter Form dann dieser Impuls, der in den arabischen Völkern überhaupt drinnen lag. Da liegt nämlich die große Anlage drinnen. Da liegt nämlich eine unheimlich starke Anlage, ja, sogar für die Bewusstseinsseele drinnen, eine starke Anlage drinnen für ein Denken, das zumindest ein unbewusstes Schauen ist. Es hat eine gewisse Gemeinsamkeit mit dem jüdischen Volk, auch da ist es drinnen. Dort wurde es ja ganz speziell gepflegt, auch durch die Vererbungsströmung, also durch die Blutströmung wurde das alte Hellsehen gepflegt. Und das ist aber auch in den arabischen Völkern sehr stark drinnen. Und da ist eine große Anlage aber zugleich dabei, also in die Bewusstseinsseele hinauszugehen, sich der Natur gegenüberzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Araber hatten auch, nämlich im positiven Sinn, die alte arabische Religion ist eigentlich eine sehr auf die Natur bezogene auch. Und eben auch ein sehr starkes Umgehen mit den Naturgeistern draußen, die da sind. Da kommt interessanterweise dann, als die türkische Strömung das übernimmt, wo jetzt mehr dieser abstrakte Himmelgott Tengri drinnen ist, also die Lebenskraft, die da von oben kommt. Aber so einen konkreten Zugang zu den Naturelementarwesen haben sie nicht. Kein Bezug dazu. Es ist also viel abstrakter, viel strenger auch. Und das hat im Übrigen auch erst dann die weitere Ausbreitung des Islams so viel kriegerischer gemacht. Also die Probleme mit den Pilgern und die im Palästina halt dann dort gefährdet sind, das kam erst also durch die Türkenströmung drinnen. Die hatten also diese Unerbittlichkeit auch drinnen, die halt von den mongolischen Völkern, von den Türkvölkern hereinkommt. Da ist einfach diese Unerbittlichkeit drinnen. Die haben die Araber gar nicht drinnen gehabt. Die Araber haben, aber bitte nicht, dass man das jetzt irgendwie versteht als Türken schlecht oder Araber gut oder sonst. Das hat damit nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss einmal die Dinge charakterisieren, wo sie herkommen. Also jeder heutige Mensch, ob er jetzt Türke oder Araber ist, kann sich aus dem herauslösen und ist auch letztlich heute schon viel herausgelöst und hat dann wichtige Aufgaben zu erfüllen. Aber man muss die Dinge einmal charakterisieren, dass es Unterschiede gibt, auch was sie unterschiedliche Völker mitbringen. Und da ist es eben was anderes, was die jüdischen Völker, also das Semitentum im engeren Sinn herausbringen, was die Araber herausbringen, die ja auch zu den semitischen Völkern gehören, aber wieder andere Qualitäten haben, und was zum Beispiel die mongolischen Völker hereinbringen, das ist wieder eine andere Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort ist es, weil in dem zum Beispiel dieser Himmelsgott so überpersönlich zu sehen ist, ist zugleich ein Weg, eine Möglichkeit in ein sehr klares, Reingeistiges hineinzukommen. Ist auch etwas. Also wir stellen uns gerne den lieben Gott lieber mit weißem Haar und langem Bart vor. Wir wollen es sehr konkret nehmen und fassen sehr schnell in ein sinnliches Bild. Das würde im Tengrismus niemandem einfallen. Da gibt es einfach kein Bild. Das Bild ist da: das Himmelszelt, das ist es. Der Himmel über mir, der Taghimmel, der Nachthimmel. Und mein mongolisches Zelt, meine Jurte, ist die Abbildung davon im Kleinen im Grunde. Das ist das Bild. Aber das ist das einzige äußere Bild. Also von mir aus ist es das Zelt. Aber ich stelle ihn mir nicht in menschlicher Gestalt vor. Das ist etwas viel Größeres, viel Nichtsinnliches eben und gibt halt ein anderes Verhältnis dazu. Und auch interessanterweise die Erde unten. Das ist auch das Gegenbild: die Erdgöttin, die im Gegensatz steht, und der Mensch dazwischen. Also oben ist der Tengri, unten ist die Erde. Auch die ist aber absolut nicht personifiziert in irgendeiner Form. Es wäre ihnen nicht eingefallen, dass die Göttin Erde oder Persephone oder Gea oder irgendetwas so zu nennen, das wäre ihnen überhaupt nicht eingefallen. Es hat kein Bild drinnen, das irgendwie aus unserer gewohnten Sphäre kommt, es ist völlig bildlos. Und dazwischen steht der Mensch mit seinem Windpferd, mit seiner Seele drinnen, und zwischen diesen zwei Polen bewegt er sich irgendwo und zieht darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade durch die Araber ist ja dann begründet worden die Akademie von Gondischapur in Persien eigentlich. Also unter dem arabischen Einfluss aber war das dort. Und es waren viele arabische Gelehrte dort auf jeden Fall. Damals war das ja viel offener als heute, der Austausch. Dort haben Araber gewirkt, haben Perser gewirkt, haben Griechen gewirkt. Während im Rom der damaligen Zeit haben sie die griechischen Gelehrten vertrieben, und die sind dann alle brav dorthin gegangen, entweder in die Akademie von Gondischapur oder Akademie von Edessa oder so in Anatolien unten. Das ist so ganz an der syrischen Grenze unten. Da gab es dann immer ein paar Mal die Verschiebung hin und her. Weil diese Akademie von Edessa, also auch fast so ein kleines Bild von der Akademie von Gondischapur, das war die große, also die Wissenschaftszentrale könnte man sagen, wo wirklich schon Wissenschaft wie heute gepflegt wurde. Noch nicht mit den technischen Mitteln, die hatte man damals noch nicht, aber das Denken, die Art, experimentell empirisch heranzugehen, ist dort geboren worden im Grunde. Und von dort ist es dann erst nach Europa gekommen. Eben auch verbreitet mit durch den Islam im äußeren Sinne, gerade durch die Araber, weil das ist ja reingegangen bis nach Spanien. Der größte Teil von Spanien war islamisch bis zur Zeit von Kolumbus. Im selben Jahr im Grunde fällt das erst. Und dadurch kam ja ungeheuer vor allem ein wissenschaftliches Wissen nach Europa herein äußerlich. Das zweite war, dass sich etliche von diesen Gelehrten, also arabischen Gelehrten oder auch überhaupt geistigen Führern, dann später in Europa inkarniert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es einige Beispiele davon, die Rudolf Steiner nennt. Zum Beispiel der bekannte Sultan Harun al-Raschid, spätere Francis Bacon. Francis Bacon war einer der Väter der englischen Wissenschaft, kann man sagen, zur Zeit von Elisabeth I., wo dort auch sehr viel in Gang gekommen ist und wo vor allem wirklich die äußere empirische Wissenschaft in Europa Fuß gefasst hat. Aber das hatten im Grunde die Araber schon längst. Wir sind hinten nachgehinkt. Und wir haben es erst geschafft dadurch, dass erstens der Islam sich ausgebreitet hat, es direkt hineingebracht hat, hat viel in Spanien gelebt dort bereits, aber dann auch auf dem Weg neuer Inkarnationen, dass es dort hineingekommen ist. Zugleich ist damit aber auch natürlich eine Anlage gekommen, die Welt nur äußerlich, sinnlich zu betrachten und zu verhärten. Aber der Impuls wäre viel stärker gewesen, wenn nicht der Islam entstanden wäre, wenn nicht die Araber so weit gekommen wären, dass sie das als eine Strömung in die ganze Welt ergossen hätten. Das ist etwas ganz Wichtiges, das auch zu bedenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, wir haben heute immer wieder doch die große Frage, wie geht das Christentum oder wie gehen wir in Europa mit dem Islam um und dergleichen. Und da gibt es genug offene Probleme noch. Probleme, die vor allem natürlich dadurch hineinkommen, dass andere Machtinteressen hineinspielen und gewisse ungute Seiten wecken auch, die von der Widersacherseite kommen. Das muss man überhaupt sehen, dass die Religionen überhaupt, und da darf man das Christentum auch gar nicht ausnehmen, nämlich das, was durch die Kirchen passiert ist. Da ist viel Gutes passiert, aber es sind auch schlimme Dinge passiert, bis in nicht so ferne Vergangenheit hinein. Genauso passiert aber etwas durch Menschen, die den Islam sich als Werkzeug dafür nehmen, genauso wie das Christentum auch zum Werkzeug für sehr unchristliche Sachen genommen wurde. Aber es waren beides natürlich, sowohl das Christentum als auch sehr stark der Islam etwas, was diesen Impuls von 666 zumindest gedämpft hat. Wenn der Impuls wirklich voll durchgeschlagen wäre, dann hätten wir schon längst, dann wären Religionen alle weg. Die einzige Religion wäre eine materialistische, wie es in der Wissenschaft zwar als Bild lebt, aber durch eine Praxis, Lebenspraxis, noch nicht überall ist. Aber dann würde es dorthin gekommen sein, und es würde dahin gehen, dass der Mensch immer mehr wirklich zu dem wird, als was er heute beschrieben wird, nämlich ein reiner Gehirnautomat irgendwo, und dass er eine wirkliche Freiheit nicht hat. Das ist das, was jetzt in erster Linie einmal die soratischen Wesenheiten und Asuras als wesentliches Hilfsmittel, weil die bis ins Physische arbeiten können, also das Gehirn so verhärten können, dass wir wirklich dann nimmer als Geistige herankommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das eben nicht in dem Maße gekommen ist, dazu musste also diese besondere Qualität, die aus dem Arabismus herausgekommen ist und eben auch mit dem Islam aber verbunden wurde und dadurch diesen soratischen Impuls im Arabismus gedämpft hat, das musste in die Welt hinaus. Das ist ganz wichtig. Das ist ganz wichtig. Wir haben dem zu verdanken einerseits unsere Wissenschaft, aber wir haben dem auch zu verdanken, dass sie nicht schon so schlimm geworden ist, so einseitig materialistisch geworden ist, dass kein Rückweg mehr möglich wäre. Es ist jetzt eigentlich so viel da, dass wir daran lernen können, was wir als Menschen nicht sind und auch nicht werden sollen. Das müsste man eigentlich an der Naturwissenschaft lernen, so wie sie heute gerade das Bild vom Menschen zeichnet. Wir werden genauso lernen aber auch zum Beispiel jetzt Thema künstliche Intelligenz oder so, was der Mensch nicht ist. Dass eben das Denken der künstlichen Intelligenz, wir sollen es durchaus gebrauchen, wir müssen es sogar gebrauchen, um zu lernen, was der Unterschied ist. Wir werden es gerade daran lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist übrigens ein sehr interessantes Phänomen, Rudolf Steiner schildert es sehr deutlich und das kann man, wenn man die äußere Entwicklung des Geisteslebens anschaut, deutlich sehen. Die höchste Entwicklung, die reifste Entwicklung gerade des Gehirns, also des Denkens mit dem Gehirn, war im 19. Jahrhundert. Wir sind über den Punkt eigentlich schon darüber. Wir fangen an, etwas von dem, was wir eigentlich früher durch die Gehirntätigkeit gemacht haben, aus uns herauszusetzen, in Form der künstlichen Intelligenz. Die ist ja wirklich sehr stark orientiert daran, wie unser Gehirn funktioniert. Man spricht von künstlichen neuronalen Netzen sogar. Also es ist ganz dem nachempfunden, wie das Gehirn funktioniert. Nur unser menschliches Denken ist mehr als bloßes Gehirndenken. Wir brauchen das als Spiegelungsorgan, wir können Gedanken spiegeln damit, im äußeren abstrakten Sinn, aber wirklich denken, wirklich denken, also aus dem Geistigen heraus denken, tut man nicht mit dem Gehirn. Das ist nur der Spiegelapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, und das werden wir lernen an der künstlichen Intelligenz, sie kann uns sehr wohl, auch wenn sie ausgelagert ist, unser Denken widerspiegeln. Nichts anderes tut sie nämlich. Man darf nicht glauben, dass sie wirklich denkt, die künstliche Intelligenz. Sie spiegelt uns unsere Gedanken wider, kann sie in allen möglichen Kombinationen uns anbieten, aber es ist nichts drinnen, was die künstliche Intelligenz wirklich gedacht hätte, jemals. Sie verbindet damit auch überhaupt nichts. Aber sie kann uns unser Denken widerspiegeln in verschiedensten Facetten und das zusammenstellen, aber beim Menschen ist noch viel mehr dabei. Und das werden wir daran lernen. Darum stehen wir jetzt drinnen und es ist notwendig, sich damit auseinanderzusetzen. Und wir werden gerade daran lernen, dass wir doch anders sind. Das ist ganz wichtig. Aber eben diese Auseinandersetzung, das ist alles, was letztlich auch eine Auseinandersetzung mit dem Mondenhaften irgendwo ist. Und da müssen wir durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Mondenhaften hängt so viel zusammen. Es hängt unheimliche Weisheit damit zusammen. Aber darüber will ich jetzt nicht anfangen, sonst werden es wieder 45 Minuten Überzug wie das letzte Mal. Das ist zu lang. Aber nur als Andeutung: Es gibt diese große, die Urmondenlehre der Menschheit. Die haben sich zurückgezogen, wie Rudolf Steiner das sehr schön ausdrückt, ein wunderschönes Bild, in die Mondenfestung. Um ja den Menschen nicht in seiner Freiheit zu beeinflussen, haben sie sich zurückgezogen dort. Und das waren aber eigentlich, man könnte sagen, im Grunde luziferische Wesenheiten. Das sind die, die der Menschheit ihre Urweisheit gegeben haben, sich teilweise selber inkarniert haben auf Erden, aber sich jetzt dann zurückgezogen haben. Und denen haben wir viel zu verdanken, auch wenn ein luziferischer Zug durchaus auch drinnen ist dabei. Aber sie haben sich zurückgezogen. Also das heißt, da stecken ganz wichtige Kräfte auch drin, die aber nicht so aufdringlich rauskommen.&lt;br /&gt;
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Aber ich würde sagen, lassen wir es einmal sein für heute. Es ist noch sehr vieles offen in dem ganzen Thema. Ich weiß nicht, wie viele Vorträge wir noch brauchen, dass nichts offen bleibt. Ich glaube, es wird immer was offen bleiben. Und das ist ja das Interessante, dass es immer irgendwo weitergehen kann. Schauen wir, was uns hinführt das nächste Mal. Ich danke euch fürs Dabeisein, meine Lieben. Herzlichen Dank bei allen im Livestream. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=32043</id>
		<title>MitTun bei Anthro.World</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=32043"/>
		<updated>2026-06-25T20:35:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Apokalypse Vorträge als volle Transkriptionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Apokalypse Vorträge als volle Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 14. Januar 2026 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wöchentlichen Vorträge von Dr. Wolfgang Peter für Die Apokalypse des Johannes wird von ehrenamtlich tätigen Menschen transkribiert. Zunächst erfolgt eine maschinelle Rohtranskription, und Vorgenannte muss von Hand überarbeitet werden. Der Zeitaufwand für eine volle Transkription (die Vorträge haben i.d.R. eine Länge von 2h) lag mit der älteren Transkriptionssoftware bei ca. 20-30h, aber mit der aktuellen Software &amp;quot;nur noch&amp;quot; bei ca. 10-18h. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transkription ist &amp;quot;eine Kunst für sich&amp;quot;, weil der transkribierende Mensch entscheiden muss, wo er Absätze macht, wo Interpunktionen entstehen sollen, und mit welchen Überschriften die Absätze versehen werden. Mit Stand November 2024 haben begonnen Richtlinien für eine gewisse Einheitlichkeit zu erstellen (siehe weiter unten).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|1]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|2]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|3]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|4]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|5]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|6]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|7]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|8]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|9]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 11. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|11]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 12. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|12]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 13. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|13]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 14. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|14]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 15. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|15]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 16. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|16]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 17. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|17]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 18. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|18]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|19]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|20]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 21. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|21]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 22. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|22]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (nur noch die Großschreibung im Glossar nachbessern)&lt;br /&gt;
Überschriften mit yt verlinken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 23. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|23]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 24. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|24]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|25]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 26. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|26]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 27. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|27]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Start Sept. 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 28. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|28]]&lt;br /&gt;
|Bernhard&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 29. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|29]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|30]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 31. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|31]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|32]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|33]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 34. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|34]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 35. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|35]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
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|[[Die Apokalypse des Johannes - 36. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|36]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 37. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|37]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 38. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|38]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 39. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|39]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 40. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|40]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 41. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|41]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 42. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|42]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 43. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|43]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 44. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|44]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|45]]&lt;br /&gt;
|Marie M., [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 46. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|46]]&lt;br /&gt;
|Marie M., [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|48&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|53&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian B.]]&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|Luzia, Weiterbearbeitung Damian 9/2024&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig/Übertrag ins  GG fehlt&lt;br /&gt;
in Bearbeitung, Elke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 55. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|55]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 56. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|56]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 57. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|57]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|Susanne S./ Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 59. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|59]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|62&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|63&lt;br /&gt;
|Marion S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|64&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 65. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|65]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 66. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|66]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 67. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|67]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 68. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|68]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 69. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|69]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 70. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|70]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|72&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|73&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|75&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|77&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|78&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Beginn Juni 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|80]]&lt;br /&gt;
|Dieter E., Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/ Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81&lt;br /&gt;
|Dieter E./ Thomas B. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|82&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|83&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|84&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|85&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|87&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text 40%, in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|89&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|90&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|91&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|92&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|93&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|94&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|97&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|99&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100]]&lt;br /&gt;
|Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|Thomas B.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|prüfe den Status!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#footer-places|102]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 103. Vortrag von Wolfgang Peter|103]]&lt;br /&gt;
|Ellen W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|104]]&lt;br /&gt;
|Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|105&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|106&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|107&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|109&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|110&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|113&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|122]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|123]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter|124]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter|125]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter|126]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 127. Vortrag von Wolfgang Peter|127]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine/[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|129&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|130&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 131. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#top|131]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 132. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|132]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 133. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|133]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 134. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|134]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|135&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 136. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|136]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 137. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|137]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 138. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|138]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 139. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|139]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 140. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|140]]&lt;br /&gt;
|Stefan M.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|141]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|142&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|143&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|145&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|149&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 150. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|150]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 151. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|151]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 152. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|152]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|153&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|155&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|156&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|157&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|158&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|159&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|160&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|161&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|162&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|163&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|165&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|166&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|167]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|168&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|169&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 170. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|170]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|171&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|172&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|173&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|174&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|175&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|176&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|177&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|178&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|179&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|180&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|181&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|183&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|185&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|186&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|187&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|188&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|189&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|190&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|191&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|192&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|193&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|194&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|195&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|196&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|197&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|198&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|199&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|200&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|201&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|202&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|203&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|204&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit ab Juli 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|205&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|206&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|207&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 208. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|208]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|209]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|210&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|211&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fettdruck und Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 213. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|213]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|214]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|215&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit, Juli 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|216]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 217. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|217]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 218. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|218]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 219. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|219]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 220. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|220]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig August 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|221]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|222]]&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|223]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig Oktober 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 224. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|224]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 225. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|225]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per September 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 226. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|226]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per Oktober 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|227&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (muss noch von Word in aw übertragen werden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|228&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung Nov/Dez 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 229. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|229]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig im März 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 230. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|230]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 231. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|231]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 7. Juli 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 232. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|232]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit Gemeni 2.5, Stand Ende Juni 2025. Heidi startet Ende Juni 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 233. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|233]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 16. September 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|234&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 13. November 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 235. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|235]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 6. Januar 2026/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 236. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|236]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung, Stand 7. Januar 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 237. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|237]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 238. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|238]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 239. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|239]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 240. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|240]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 241. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|241]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|242&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|243&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|244&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|245&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|246&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|247&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|248&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|249&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|250&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|251&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 252. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|252]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 253. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|253]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 254. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|254]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 255. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|255]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 256. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|256]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|257&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|258&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|259&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|260&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 261. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|261]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 262. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|262]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 263. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|263]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 264. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|264]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 265. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|265]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 266. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|266]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 267. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|267]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 268. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|268]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 269. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|269]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 270. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|270]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Heidi startet im Juli 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 271. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|271]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 272. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|272]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 273. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|273]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 274. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|274]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 275. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|275]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 276. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|276]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 277. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|277]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 278. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|278]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 279. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|279]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 280. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|280]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 281. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|281]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 282. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|282]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 283. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|283]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|284&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|285&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|286&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|287&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|288&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|289&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|290&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|291&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|292&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|293&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|294&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|295&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|296&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|297&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|298&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|299&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|300&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|301&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|302&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|303&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|304&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|305&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 306. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|306]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|307&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Andere Vorträge von Wolfgang Peter:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Was ist Anthroposophie - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|W.P./Was ist Anthroposophie, 2010]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Anregungen für ein Lebendiges Denken|W.P./Anregungen für ein lebendiges Denken, 2019]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|W.P./Transhumanismus, 2021]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Die Prüfung der Seele, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Faust spricht über Faust - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Faust spricht über Faust, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Der Hüter der Schwelle, 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Wie tot sind die Toten - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2024|W.P./Wie tot sind unsere Toten? 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Möglichkeiten der Kunst - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Möglichkeiten der Kunst/Sprachgestaltung, 2024]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Vom rettenden Wesen der Schönheit mit praktischen Sprachübungen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|W.P./Vom rettenden Wesen der Schönheit/Sprachgestaltung, 2025]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner zum 100. Todestag - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Sprachgestaltung mit Wolfgang Peter - Einführung in Grundübungen, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christus und das dreifache Johannes-Geheimnis - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Zunehmende Gewalt als Zeitphänomen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[(R)Evolution des Bewusstseins - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Leben in apokalyptischen Zeiten - ein Gespräch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner und die Welt der Farben - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Christoph Bolleßen ==&lt;br /&gt;
(Stand 15. Januar 2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Vortragsbezeichung&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Grundlagen Anthroposophie Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|26&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|27&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Der spirituelle Weg und das Denken - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Herbsterwachen - Michael-Zeit - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Toten und die Lebenden - Vergangenheit und Zukunft - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|1]]&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Im Geiste sich finden heißt Menschen verbinden - ein Vortrag von Christoph Bolleßen|Im Geist sich f.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 2 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 3 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 4 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 5 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 6 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 7 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 8 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 9 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christi Himmelfahrt 2024 - Ein Vortrag von Chrisoph Bolleßen|Christi Himmelf.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.5.2024 in Köln - Grundgedanken der sozialen Dreigl. Teil 1&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vom Eise befreit ...&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 20.7.2024 in Kempen - Braucht der moderne Mensch die Anthroposophie?&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.8.2024 in Aachen - Die Aufgabe Mitteleuropas - Gegenwart und Zukunft&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 16.9.2024 in Wangen (Allgäu) - Die Zukunft Mitteleuropas und aktuelles Zeitgeschehen&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 1&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 2&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Die Karwoche&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Michael Rheinheimer ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vortrag                                                                                   !! Bearbeiter                              &lt;br /&gt;
!Status!! Glossar  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2025]]                                                           || [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig|| fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]|| [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig|| fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
| ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grad der Fertigstellung erkennen ==&lt;br /&gt;
+++ Wir haben für die Transkriptionsstufen [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|50%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]] und [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]] eingeführt. Daran siehst du was schon geschafft ist, oder wo&#039;s noch fehlt. +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile unserer Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 8. Feb 2025 +++&lt;br /&gt;
# Die &#039;&#039;&#039;Wort zu Schrift Transkription&#039;&#039;&#039; ist mit Software nur begrenzt gut. Die menschliche Nachbearbeitung ist unbedingt notwendig. Ziel ist eine Genauigkeit von ca. 99%&lt;br /&gt;
# Nicht jedes &amp;quot;äh&amp;quot; muss geschrieben werden - ansonsten wird aber nur das verschriftlicht, was original gesprochen wurde: Keine Glättung. Charakteristische &#039;&#039;&#039;umgangssprachliche Ausdrücke&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;Sprechart&#039;&#039;&#039;, sollen erhalten bleiben. Wenn die charakteristischen Ausdrücke zu &#039;&#039;&#039;fremd&#039;&#039;&#039; erscheinen, als dass sie in Zukunft nicht sinnvoll automatisch übersetzt werden können (z.B. sagt Dr. Wolfgang Peter in seinen Vorträgen schon mal &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; und meint damit &amp;quot;Gehirn&amp;quot; oder &amp;quot;Kopf&amp;quot; oder &amp;quot;Denkapparat&amp;quot;, dann bietet sich folgende Schreibweise an: &#039;&#039;&#039;Hirnkastel [Gehirn/ Kopf/ Denkapparat]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gestiken&#039;&#039;&#039; werden nicht verschriftlicht&lt;br /&gt;
# Manche Sätze gehen partout nicht auf und können mit dem Ellipse Zeichen (das sind 3 Punkte als ein Zeichen) [ … ] gekennzeichnet werden&lt;br /&gt;
# Anmerkungen des Autors bzw. des Transkriptors können mit eckigen Klammern vorgenommen werden [Anmerkung]&lt;br /&gt;
# Bildung von individuellen &#039;&#039;&#039;Sinn-Abschnitten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Überschriften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Links erstellen mit der Taste Strg + k um mit einem kleinen a: einen Link zu Artikeln im [https://Anthrowiki.at anthrowiki.at] zu setzen. Unterscheide dabei interne und externe Links&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erzeugung von Einzelglossaren&#039;&#039;&#039;. Wie viele Begriffe für das Glossar sind &amp;quot;angemessen&amp;quot;? Das muss diskutiert werden. Mit welchen Worten wird das Glossar geschrieben? Nur mit den Worten des Sprechers. Es können aber zahlreiche Auslassungen mit drei Punkten … gemacht werden oder wenn Absätze übersprungen werden dann [ … ]&lt;br /&gt;
# Aus den Einzelglossaren wachsen &#039;&#039;&#039;[https://anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter#Gesamtglossar_%C2%ABDie_Apokalypse_des_Johannes_von_Wolfgang_Peter%C2%BB Gesamtglossare]&#039;&#039;&#039; (die Summe von Einzelglossaren)&lt;br /&gt;
# Sonstige auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 11. Juni 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend entstehen Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung. Jeder darf Vorschläge machen, dafür bitte mit eigenem Namen und Datum kennzeichnen. Falls unbrauchbare Vorschläge gemacht werden, egal von wem, bitte nicht einfach hinnehmen, sondern diskutieren, siehe Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung (unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUTOREN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wer substanziell an einer Transkription arbeitet, dessen Namen soll erscheinen in Form von &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkribiert von Vorname Nachname&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Eintragung im Quelltext ganz unten bei den Kategorien machen. Wer unsicher ist, was substanziell ist oder nicht, bitte im Einzelfall mit François besprechen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANMERKUNGEN&lt;br /&gt;
* Anmerkungen in &#039;&#039;&#039;eckigen Klammern&#039;&#039;&#039; [ ]. Ohne in die eckigen Klammern Anm. zu schreiben | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kursiv bedeutet Hervorhebung | 17.09.2024 Anmerkung François: wenn&#039;s geht &#039;&#039;&#039;Kursiv&#039;&#039;&#039; wenig bis gar nicht benutzen | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUFZÄHLUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Werden bei einer Aufzählung, z. B. 1., 2., 3. usw. die einzelnen Punkte mit einem Punkt beendet?&#039;&#039; In einer nummerierten Aufzählung ist es im Deutschen üblich, die einzelnen Punkte wie folgt zu gestalten: 1. Wenn die einzelnen Punkte vollständige Sätze sind, dann enden sie jeweils mit einem Punkt. 2. Sind die Aufzählungspunkte hingegen nur Wörter oder unvollständige Sätze, wird meist kein Punkt am Ende gesetzt | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUSLASSUNGEN&lt;br /&gt;
* Bei &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; anstelle von drei Punkten das Zeichen für die Auslassungspunkte (&#039;&#039;&#039;Ellipse&#039;&#039;&#039;) &#039;&#039;&#039;verwenden&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;…&#039;&#039;&#039; Merke, es sind nicht drei einzelne Punkte, sondern die 3 Punkte sind tatsächlich ein Zeichen (der Tipp kam von Tobias) | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Windows: &lt;br /&gt;
*** Alt + 0133 (auf dem Ziffernblock) – hältst du die Alt-Taste gedrückt und tippst 0133 auf dem Ziffernblock ein&lt;br /&gt;
*** oder Alt + 123 (bei Damian aus der Schweiz klappt nur das)&lt;br /&gt;
*** oder Alt+Strg+. (alle 3 Tasten gleichzeitig drücken: Alt plus Strg plus .) auf einem Laptop ohne Nummernblock (Elke)&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Mac Option (⌥) + ; – einfach die Option-Taste und das Semikolon (;) gleichzeitig drücken&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Linux Strg + Shift + U, dann 2026, dann Enter – drücke Strg + Shift + U, gib 2026 ein, und bestätige mit Enter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leerzeichen vor und hinter der Ellipse machen, also z.B. so: Wort … Wort. Und NICHT so: Wort…Wort | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wenn bei Weglassung &#039;&#039;&#039;Abschnitte übersprungen&#039;&#039;&#039; werden, dann das Ellipsezeichen in eckige Kammern setzen &#039;&#039;&#039;[…]&#039;&#039;&#039;. Und zwar &#039;&#039;&#039;ohne Leerzeichen&#039;&#039;&#039; vor oder nach der Ellipse | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Bei Absatzanfängen, die mit einem Ellipse-Zeichen beginnen keine Leerzeichen vor die Ellipse. Das gilt vor allem für die Glossare, wo oft mit einer Auslassung begonnen wird | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FORMATIERUNG der Überschriften und Unterüberschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Hierarchie &amp;quot;Überschrift&amp;quot; nicht für gewöhnliche Textüberschriften nehmen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Gewöhnliche Textüberschriften bekommen die Hierarchie &amp;quot;Unterüberschrift 1&amp;quot; und wenn man feingliedriger arbeiten will dann kommen noch &amp;quot;Uü2&amp;quot; und &amp;quot;Uü3&amp;quot; hinzu | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GLOSSAR&lt;br /&gt;
* Hier findest du die &#039;&#039;&#039;Glossarvorlage&#039;&#039;&#039;: [[Vorlage:Glossarvorlage «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»]] Bitte im Quelltext kopieren und in deiner Transkription &#039;&#039;&#039;im Quelltextmodus&#039;&#039;&#039; einfügen. Falls du versehentlich die Glossarvorlage im Editormodus einfügst, könnten Verknüpfungen futsch sein  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Nur die &#039;&#039;&#039;original Worte&#039;&#039;&#039; aus dem Text verwenden, sprich keine eigene Interpretation (eigene Interpretationen hatten wir vormals, aber wir sind davon abgewichen, damit 100% Treue zum Vortragstext gewahrt bleibt) | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zitat Anführungsstriche so setzen: „“ (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).&lt;br /&gt;
* Glossarbeschreibungen &#039;&#039;&#039;nicht zu lang werden lassen&#039;&#039;&#039;. Ideal 1 bis max 3 Zeilen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Durch &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; den Inhalt des Begriffs &amp;quot;auf den Punkt bringen&amp;quot;. Dafür bitte nicht wie bisher drei Punkte verwenden ... , sondern nur noch das Ellipse Zeichen (siehe Auslassungen) … | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Fettschreibung im Glossar: Nur den Begriff fett markieren. 1x reicht, man muss den Betriff nicht öfters fett markieren | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Keine Verlinkung im Glossar mit externen Links oder mit anthrowiki.at | François | 10.11.2024LINKS MIT ANTHROWIKI.AT&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schlüsselwörter&#039;&#039;&#039; im Text mit Anthro.wiki verlinken: Befehl strg + k und dann den link intern setzten mit einem kleinen &amp;quot;a:&amp;quot; vor dem Begriff des anthrowiki.at. Denn a: erzeugt einen internen Link zum Wolfgangs anthrowiki.at | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wiederholungen in Glossaren bzw. Gesamtglossaren: Es darf Wiederholungen bzw. Ähnlichkeiten in Glossaren bzw. im Gesamtglossar geben. Weil Wolfgang die Begriffe tendenziell in jedem Vortrag mit leichter Nuance anders &amp;quot;umgibt&amp;quot;. Auf den ersten Blick sind die Begriffe ggf. identisch- aber die Ausführungen von Wolfgang sind jedes mal ein Stück weit anders, bzw. in einem neuen Kontext stehend | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Elke hat mit Stand 10.11.2024 ein alphabetisches Stichwortverzeichnis zur Schnellorientierung im Gesamtglossar erstellt: [[Gesamtglossar Die Apokalypse des Johannes - alphabetische Orientierungshilfe]] | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTSCHREIBUNG, fremdsprachliche Begriffe u Namen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schreibung fremdsprachlicher Namen und Begriffe mit Anthrowiki.at gegenchecken | 17.09.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SATZZEICHEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anführungsstriche bei Zitaten so&#039;&#039;&#039;  „“, nicht so &amp;quot;&amp;quot;, und nicht so »«  (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).| 11.06.2025&lt;br /&gt;
SCHRÄGSTRICH /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wird &#039;&#039;&#039;vor oder nach einem /&#039;&#039;&#039;, wenn es als entweder/oder verwendet wird, ein &#039;&#039;&#039;Leerzeichen&#039;&#039;&#039; eingefügt?&#039;&#039; Wenn ein Schrägstrich (/) als entweder/oder-Zeichen verwendet wird, wird in der deutschen Rechtschreibung in der Regel kein Leerzeichen davor oder danach gesetzt. Beispiele: Lehrer/innen, An-/Abreise, Ja/Nein-Frage. In speziellen Fällen, zum Beispiel bei besonders langen oder unübersichtlichen Begriffen, kann ein Leerzeichen eingefügt werden, um die Lesbarkeit zu verbessern. Das ist jedoch eine Stilfrage und keine festgelegte Regel | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TRANSKRIPTION&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bitte den &#039;&#039;&#039;Fortschritt&#039;&#039;&#039; eurer Transkription im Quelltext grob in den Kategorien wie folgt kennzeichnen mit &lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|Transkriptionsstufe 100%]] - Für Transkriptionen mit Absätzen, Überschriften, Zeitstempeln, Fettdruck und Links zu anthrowiki.at/ oder auch externen Links. ABER: Wenn das Glossar fehlt, aber sonst alles erfüllt ist, sprechen wir von 100%&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|Transkriptionsstufe 0%]] - Für Transkriptionen, wo nichts oder nur der unüberarbeitete Rohtext vorhanden ist&lt;br /&gt;
* Den Status der eigenen Transkription bitte stets auch bei &#039;&#039;&#039;MitTun&#039;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&#039;aktuellen Stand&#039;&#039;&#039; bringen, weil nur bei MitTun ein Gesamtüberblick für alle möglich ist | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zu Anfang der Transkription bitte das &#039;&#039;&#039;Datum&#039;&#039;&#039; des Vortrags ergänzen. Mit einer einheitlichen Schreibweise wie folgt am Beispiel der 226. Folge: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Hierarchie bei der Formatierung ist &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, sprich nicht &amp;quot;Unterüberschrift o.ä.&amp;quot; | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zur Diskussion im Bewusstsein, dass wir hier ggf. eine Fettnäpfchen für Egoismen provozieren könnten: Unter der Überschrift mit z.B. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot; könnt noch mal mit der Hierarchie &amp;quot;Text&amp;quot;, sprich nicht Unterüberschrift o.ä. der Name des Transkriptors geschrieben werden, und das Datum der Fertigstellung. Wenn mehrere Menschen maßgeblich transkribiert haben, dann stehen da mehrere Menschen. Aber wir sollten es mit der Genauigkeit nicht übertreiben, und keinen Nebenschauplatz aufmachen wer wann genau was gemacht hat. Es geht nur um die grobe Orientierung. An selbiger Stelle kann geschrieben werden, wer das Glossar erstellt hat | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÜBERSCHRIFTEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; der Überschriften ideal bei ca. 25-35 | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kürzere&#039;&#039;&#039; Überschriften | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kein &#039;&#039;&#039;Punkt&#039;&#039;&#039; nach der &#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039; | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zeitstempel&#039;&#039;&#039; in den Überschriften so: xx:xx:xx nicht x:xx:xx | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung. ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Können/ sollten wir nicht besser kursiv bei neuen Transkriptionen weitgehend weglassen? | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Frage an Tobias: Ist das Ellipse Zeichen mit den drei Punkten IT-mäßig auch in anderen Sprachen ein Standard, oder könnte es künftig bei Übersetzungen Probleme geben?  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel für eine Methode für beste Transkriptionsergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teamarbeit von Ghislaine (Insel Martinique) und Susanne (Berlin) entstehen derzeit Transkriptionsergebnisse von ausgesprochen hoher Güte. Die Arbeit bei Ghislaine und Susanne erfolgt arbeitsteilig. Man kann an der Entwicklung der letzten Wochen sehen, wie sich die Ergebnisse verändert haben. Man erkennt, dass es tendenziell mehr Schlüsselworte gibt (sehr wertvoll für die Verwendung in künftigen Artikeln und im Newsletter) und man erkennt auch, dass die Schlüsselworte mit den Hervorhebungen im Text in fett 1:1 einhergehen. Sozusagen sind die Schlüsselworte ein Spiegel vom Inhalt des verschriftlichten Vortrags. Für künftige Transkriptionen ist es wünschenswert sich an diesem neuen, hohen Qualitätsstandard zu orientieren. Die Frage ist: Nach welcher Methode geht Susanne vor? Ich habe sie gebeten mir das in einer Mail darzulegen, hier die Antwort:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ich habe mich wirklich sehr, sehr über deine anerkennenden Worte zur Transkription des 120. Vortrags gefreut!!!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;Ja, seit ich verstanden habe, wie du die Schlüsselwörter &amp;quot;verstehst&amp;quot; und verlinken möchtest, übe ich mich daran, möglichst &amp;quot;passgenau&amp;quot; zu arbeiten. Es könnte noch besser (vielleicht kürzer) sein, aber dann bräuchte ich sicher so einige Tage länger.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Hier, wie vorhin besprochen, eine etwas ausführlichere Darstellung, in welchen Schritten ich mich inzwischen durch die Vorträge &amp;quot;durchtaste&amp;quot;; ich bekomme ja von Ghislaine einen ganz wunderbar bearbeiteten Trint als Fließtext.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text lesen und &amp;quot;frei&amp;quot; korrigieren. Vom 2. Durchgang an brauche ich zwei &amp;quot;Geräte&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text nochmals lesen und zur Überprüfung das Video mitlaufen lassen (und immer wieder stoppen); dabei gegebenenfalls auch noch besondere Betonungen und Pausen kenntlich machen.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder durchlesen und versuchen, über den Fettdruck die Aussagen im Fluss &amp;quot;lesbar&amp;quot; hervorzuheben (komplexe Sätze in &amp;quot;einfache&amp;quot; Aussagen bringen, die sich z.T. durch den Absatz &amp;quot;durchschlängeln&amp;quot;). Dabei füge ich dann auch die für mich bereits offensichtlichen Absätze ein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&amp;lt;s&amp;gt;Durchgang: wieder alles durchgehen, um die Schlüsselwörter (Anmerkung: mit Stand Juli 2023 fallen die Schlüsselworte raus, dafür gibt es jetzt das Glossar) herauszufiltern, auf die ich &amp;quot;systembedingt&amp;quot; durch den Fettdruck stoße. Dabei versuche ich dann, nicht zu &amp;quot;springen&amp;quot; und nicht übergeordnet zusammenzufassen (wie ich es bei den ersten Transkriptionen gemacht habe, um die Anzahl zu reduzieren...), sondern &amp;quot;absatzkonform&amp;quot; oder zumindest &amp;quot;untertitelkonform&amp;quot; zu bleiben.&amp;lt;/s&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: die schon gefügten Absätze in Unterkapitel gliedern, dabei gegebenenfalls Absätze zusammenführen und Formulierungen für die Unterkapitel finden. Dabei achte ich auch darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden. Also: gegebenenfalls noch wieder neue Absätze einfügen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: erneuter &amp;quot;optischer Screen&amp;quot;, um vor mir selbst die sehr unterschiedliche Länge von Unterkapiteln zu rechtfertigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang erst nach einer offenbar absolut notwendigen längeren Pause: Die Zeit brauche ich, um herauszufinden, was denn für mich der rote Faden, die Essenz, ist. Da sitze ich dann manchmal für Stunden vor einer total leeren &amp;quot;Leinwand&amp;quot;. (Bis jetzt ist es gelungen, die Leere irgendwann zu füllen - irgendwie. Mal bin ich zufrieden, mal überhaupt nicht.) Nachdem diese sieben Stufen durchlaufen sind, schicke ich den Text möglichst schnell ab, um nicht der Versuchung zu erliegen, mich in immer wieder neuen Korrekturschleifen zu verfangen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das soll&#039;s als kleiner Erfahrungsbericht (mitten im 20. Vortrag, der der 122. ist) mal gewesen sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Liebe Grüße und ein schönes Wochenende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Susanne&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 19. August 2022)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lose Liste von offenen Punkten ==&lt;br /&gt;
Stand 3. Juni 2025&lt;br /&gt;
# Fehler bei der Verlinkung von [[Autismus]] &lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;mp3s bei Folge 1-13 ausgetauscht. Und alles aus dem Jahr 2024 und 2025. Offen: Jahr 2021 ...&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Hinter jedem Vortragstitel muss hinten die Jahreszahl stehen, siehe die Apokalypsevorträge&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Nur als Rohtext: [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]]&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Bei allen 19 Videotutorialfolgen die Kategorien eintragen, siehe Musterbeispiel hier: https://anthro.world/Die_Philosophie_der_Freiheit_-_1._Folge_Videokurs_von_Jac_Hielema&lt;br /&gt;
# Stand 15. September 2023: Die Volltexte von &amp;quot;Die Philosophie der Freiheit&amp;quot; im anthro.worl löschen (Die Volltexte findet man jetzt auf steiner.wiki)&lt;br /&gt;
# Verlinkung Überschriften in Herbsterwachen von Christoph Bolleßen&lt;br /&gt;
# mp3&#039;s gegen m4a&#039;s austauschen (betrifft die Jahrgänge 2025 und teilweise 2024). Und die Jahrgänge 2020 müssen überprüft werden (Links haben sich geändert) &lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Überschriften mit youtube verlinken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Glossar erstellen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Übertrag ins Gesamtglossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_205._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=32042</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_205._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=32042"/>
		<updated>2026-06-25T20:29:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Die Anatomie des Bewusstseins: Warum das Gehirn ein Werkzeug des Todes ist, um den Menschen für die Freiheit Spiegelbilder zu schenken. Die Falle  von 666: Der kosmische Plan zur Erweckung einer blinden Bewusstseinsseele im Reich der Widersache */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:205.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo|thumb|205. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 19. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/7hvg88pzbw2czrkv62zt9/205.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=kiq0zhkjpinjtnun7ptjhytmg&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=40 Begrüßung und 50. Wochenspruch 00:00:40] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 205. Folge zur Apokalypse. Und der Fünfer spielt weiter eine Rolle, weil wir sind jetzt beim 50. Wochenspruch. Der ist sehr interessant und sehr schön auch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Menschen Ich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich machtvoll offenbarend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Wesens Kräfte lösend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendaseins Werdelust:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dich, mein Leben tragend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus seinem Zauberbanne,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erreiche ich mein wahres Ziel.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also das heißt, es spricht zu uns die Werdelust draußen. Ein interessantes Wort, Werdelust. Und sie trägt ihr Leben in uns hinein. Also sie erreicht ihr wahres Ziel, wenn sie ihre Lebenskraft, die Kraft des Lebens in uns hineinträgt, in unser Menschenwesen hineinträgt. Also wir empfangen jetzt bereits auch etwas von draußen und das ist etwas sehr kraftvolles. Werdelust, die aber auch von uns dann aufgegriffen wird in einem lebendigen Denken, in einem schöpferischen Denken zum Beispiel, dass man bis zum Imaginativen steigern kann und dann, wenn man dort einmal ist, geht es weiter zur Inspiration, Intuition. Aber das ist die Grundlage eigentlich. Also gerade in der Begegnung mit der Natur ist immer auch so eine Begegnung mit der Werdelust drinnen. Im Herbst dann halt mehr auch mit Sterbelust, kann ich jetzt nicht gut sagen, habe ich noch nicht gehört zumindest, aber da ist es halt dann mehr mit den abbauenden Prozessen verbunden. Aber jetzt ist es ganz mit diesem Aufwachenden, mit diesem Gestaltenden drinnen. Also im Tun aufwachend sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schenkt uns die Natur, die Welt draußen eigentlich. Und wir können es ja aus dem Zauberbann erlösen. Im Zauberbann ist es, solange es uns eigentlich unbekannt bleibt und wir uns gar nicht verbinden können damit. Es ist verborgen in der Natur. Es wirkt zwar drinnen, aber es ist versteckt drinnen sozusagen. Wir können es herauslösen, indem wir uns diese Kraft zu Bewusstsein bringen. Also in allem, was da jetzt so langsam heraussprießt aus der Natur, in dem allen, auch wie der Tag sich ändert. Wir stehen ja jetzt genau vor Frühlingsbeginn, also in ein paar Stunden fängt er an, also am 20. morgen, aber in der Nacht, ich glaube so um vier Uhr ungefähr herum, ist wirklich der Frühlingsbeginn und also alles brodelt da schon und wartet auch sich in uns zu ergießen. Aber wir müssen es auch annehmen können. Das ist ganz wichtig, also offen zu sein dafür. Wir gehen oft einfach vorbei. Und da steckt schon so unheimlich viel drinnen. Das sind schon geistige Begegnungen. Wir haben überall die Chance, ununterbrochen. Das ist nicht so fern. In jedem Blumerl, in jedem Grashalm, der da herauskommt, in dem Gras, das jetzt grün wieder frisch zu leuchten beginnt, ist etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=262 Das bewusste Zeichnen der geistigen Wirklichkeit. Die Abweisung durch mächtige Elementarwesen im Wald. Die Bedeutung alter Fähigkeiten heutiger Naturvölker. Der radikale Umbruch im Leben Rudolf Steiners. Die Farbgesetzmäßigkeiten der berühmten Samenkorn-Meditation 00:04:22] ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Berührung spüren, dass diese Kraft da drinnen ist, dann wird uns aber zugleich die Möglichkeit gegeben, mit der Kraft wirklich gestaltend zu werden. Im Künstlerischen, im Leben gestaltend, aber eben auch im geistigen Wahrnehmen gestaltend. Weil da ist es noch viel deutlicher, ich habe es eh schon öfters erzählt, auch in der Sinneswahrnehmung. Wie viel wir sehen, hängt sehr davon ab, wie aktiv wir im Sehen sind. Wir müssen aktiv gestaltend mit dabei sein. Also zum Beispiel Gesichter sehen wir wirklich dadurch, dass wir die Gesichter zeichnen, mit unseren Blicken. Und manche können besser zeichnen, aufmerksamer, manche huschen mehr darüber. Weil Ununterbrochenes wird uns nur nicht bewusst. Aber das ist alles das, was wir als Kind lernen. Und dann irgendwann, aha, erkennt man das Gesicht vom Opa und das ist nicht nur der Mond, sondern es ist wirklich der Opa jetzt. Aber dann hat das Kind gelernt, mit den Blicken den Opa zu zeichnen. In Wahrheit schon. Mit den Blicken. Ob wir es dann später mit der Hand erkennen, ist eine andere Frage. Aber dass wir es überhaupt sehen, dass wir es wahrnehmen, als Gesicht und nicht als irgendein verwaschener Farbfleck. Dass wir also wirklich Konturen, Formen wahrnehmen, weil wir sie zeichnen. Und trotzdem tun wir nicht willkürlich was zeichnen. Wir malen nicht irgendwas, sondern wir versuchen halt wirklich das, was uns entgegentritt, der Mensch, der uns entgegentritt, oder die Blume, das Tier, der Stein, der Kristall, was auch immer, wir zeichnen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erst nehmen wir es wahr in seiner räumlichen Gestalt. Dazu müssen wir malen. Zeichnen, besser gesagt. Die Farben nehmen wir leichter wahr, aber auch da sind wir in Wahrheit aktiv drinnen. Nur das ist alles unterbewusst. Im geistigen Wahrnehmen, im seelischen Wahrnehmen sollten wir als moderne Menschen, als Menschen unserer Zeit, selber tätig sein. Bewusst tätig sein. Das heißt, das was wir im normalen, im sinnlichen Sehen mehr oder weniger unbewusst machen und was beim alten Hellsehen auch praktisch unbewusst war, weil es ein traumartiges Hellsehen war, die Bilder waren halt einfach da, die überschwemmen mich, ergreifen mich, bewegen mich, sie kommen, wenn sie wollen, sie gehen, wenn sie wollen, ich habe eigentlich keinen Einfluss darauf. Aber das moderne, imaginative, lebendige Schauen besteht darin, dass wir ganz aktiv die geistige Wirklichkeit, ich sage einmal zu malen beginnen, zu zeichnen beginnen, zu malen vor allem zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im imaginativen sind es eher normalerweise nicht so scharfe Kanten oder was drinnen, es sind fließende Übergänge. Und man darf sich aber auch nicht vorstellen, dass es notwendigerweise so ist, dass es jetzt wie ein Traumbild ist, wo wirklich die Farben fluten. Es kann zuerst so sein, dass ich zwar weiß, es ist da, ich spüre auch die Zusammenhänge, aber ich sehe es nicht wie ein Traumbild. Es ist eigentlich noch, ich kann mich orientieren und trotzdem sehe ich es eigentlich nicht wirklich. Aber ich spüre es, ich spüre, ah jetzt wende ich den geistigen Blick sozusagen da, aha, da ist etwas, das ist mit dem in Beziehung, und so arbeite ich mich langsam hinein. Es ist eine Fortsetzung ja eigentlich des Denkens, das wir haben, aber wir fangen jetzt an nicht Zusammenhänge zu konstruieren, sondern wir lernen sie sehen, geistige Zusammenhänge sehen. Also spüren kann man auch sagen, wie auch immer, es ist so schwer, weil da fehlen uns die Worte, es ist immer Übersetzung. Ich meine, man kann es natürlich steigern dazu, dass es dann auch sinnesartige Qualitäten bekommt, weil die Sinnesqualitäten sind ja eigentlich was Seelisches irgendwo, allerdings ein Seelisches, das jetzt abgeschattet wird durch das Sinnliche, durch die Sinnesorgane, wenn ich die Farben nehme, das Rot, das Gelb, Blau, die ganzen Farbtöne, im rein seelischen Erleben sind sie noch ganz was anderes. Und man kann es eigentlich gar nicht mit den Äußeren vergleichen, also so wie wir sie äußerlich sehen, ist es die Abschattung. Selbst wenn es das stahlendste Gelb oder das blendendste Weiß ist, ist es eine Abschattung in Wahrheit. Abschattung heißt, es wird uns vieles nicht bewusst, was da drinnen wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um an dieses imaginative Schauen, ich nenne es bewusst so, ich will eigentlich gar nicht mehr so viel verwenden, den Begriff Hellsehen, weil der so vielfach missbraucht und missverstanden wird, auch heute bei nicht so wenigen Menschen, die eine gewisse Hellsichtigkeit, aber halt noch alter Art haben, wo es eben wirklich wie eine Traumvision dasteht, in total sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen und das ist einfach so da. Aber das ist nicht der Weg, auf dem ich erkenne, was das wirklich ist. Wo ich es in der gleichen Klarheit erkenne, die ich sonst nur im streng logischen Denken habe, ist dort, wenn ich die Bilder selber aufbaue. Aber nicht einfach aus der Fantasie irgendetwas, sondern es fängt an, dass ich die geistige Berührung mit der Wesenheit, worauf ich mein geistiges Auge oder mein geistiges Bewusstsein richte, das bringt mir Empfindungen entgegen. Es spielt sich sehr viel auf der Gefühlsebene ab auch durchaus. Man fühlt sich berührt und da liegt eine ganz gewisse, bestimmte, ganz charakteristische Stimmung drinnen und die fängt an zu mir zu sprechen, sagen wir es einmal so, es regt meinen schaffenden Willen an und aus dem male ich sozusagen, aber wirklich jetzt sehr unter Anführungszeichen, weil ich male es nicht unbedingt in sinnlichen Farben, das wäre der letzte Punkt, sondern ich male es so, dass ich wirklich ein ganzes Panorama von mir habe und jetzt diese Wesenheit, die mir begegnet, hat zu dem, zu dem, zu jenem Beziehungen. Und das macht ihr Wesen aus, dass sie diese vielfältigen Beziehungen hat, dass sie zu anderen Wesen in Beziehung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann geistige Wesen eigentlich am besten dadurch verstehen, dass man sie versteht aus ihrer Beziehung zu anderen geistigen Wesen. Das ist nicht so, dass ich sage, jetzt nehme ich den heraus und fange den sozusagen geistig zu sezieren an, sondern ich erlebe diese Wesenheit, indem sie jetzt einer anderen begegnet und da tut sie etwas. Aber das ist zunächst einfach ein Spüren. Aber es ist auch nicht nur ein dumpfes, unbewusstes Gefühl, sondern es ist ein sehr waches Spüren. Es ist ein sehr konkretes eigentlich. Und es ist so ein bisschen, ja, wie wenn ich es geistig abtasten würde, könnte man sagen. Ich spüre diese Berührung mit der Wesenheit und ich gehe auf sie zu und berühre sie sozusagen geistig. Und aus dem heraus formt sich langsam das Erlebnis heraus. Dann kriegt man einen sehr, sehr großen Überblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Typische in diesen imaginativen Erlebnissen ist, dass man immer die großen Zusammenhänge mitsieht. Wären die nicht da, würde man gar nichts merken. Ich kann nicht einfach unter das Mikroskop oder unter die Lupe etwas legen und mir das Detail anschauen. Das Detail tritt erst hervor für mich, für mein Bewusstsein, wenn ich den Zusammenhang mit dem Ganzen herum erlebe. Und das kann bis ins Größte hineingehen, weil es auch wirklich damit zusammenhängt. Geistige Wesenheiten, auch wir, hängen in irgendeiner Form immer mit dem Ganzen des Kosmos zusammen. Und konkret ist damit gemeint, mit den ganzen geistigen Wesenheiten, die dort sind. Also nicht mit den äußeren Dingen, nicht einmal mit den äußeren Sternen, aber mit den Wesenheiten, die damit zu tun haben. Und das kristallisiert sich mit der Zeit halt heraus. Aber um es fassen zu können, muss ich tätig werden, in Wahrheit. Die Berührung kann kommen. Ich begegne irgendwelchen Elementarwesen oder größeren, mächtigen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sowas einmal erlebt, wir sind in einem Wald gegangen, in der Nähe von Wien. Eigentlich schön, es war Sonntag oder was, die Eltern sind mit den Kindern spaziergegangen, alles war fröhlich. Und irgendwann denkt man sich, es ist eine total ungute Stimmung eigentlich. Man will uns hier nicht. Es war ganz stark, also so richtig so, bitte verzieht euch von da, ihr gehört da nicht her. Die anderen haben sich alle wohlgefühlt. Und da waren tatsächlich gewisse Elementarwesen, mächtigere Elementarwesen, dahinter, die einfach uns nicht dort wollten. Uns nicht dort wollten. Wir passen da nicht her. Stört uns nicht? Und wirklich ganz stark die Empfindung, ihr beschäftigt euch mit Geistigen, ich übersetze es jetzt in Menschenworte, aber es ist das Feeling. Ihr glaubt, ihr tut damit schon irgendwas, dass ihr euch mit dem Geistigen beschäftigt. Und glaubt noch, ihr könnt das hineintragen in die Welt und das würde was verbessern. Ihr wisst ja überhaupt nicht, welches Chaos ihr anrichtet, allein dadurch, dass ihr da seid. Ihr stört unsere Arbeit empfindlich, raus mit euch. Geht dorthin, wo ihr geeignet seid, was zu machen, aber nicht in unser Revier. Wir haben da eine Aufgabe und ihr seid nur störend. Die, die das vielleicht gar nicht so geistig arbeiten, die dürfen ruhig durchgehen. Die stören uns nicht. Aber ihr seid wirklich nicht reif und bereit, schon dafür da euch reinzumischen in das, was wir da tun. Das übersteigt eure Kräfte so gewaltig, bitte haltet euch fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben mit unserem geistigen Tun, mit unserer geistigen Entwicklung, die wir auch wirklich anstreben sollen, aber das heißt nicht, dass wir damit überall immer gleich Wohlwollen erzeugen. Sondern, dass wir dann sehr oft durchaus entgegengespiegelt bekommen, ist ja nicht das Anfangs, aber bitte nicht da bei uns. Das, was ihr einzubringen habt, stört mehr als was es hilft. Also das kann durchaus sein. Gerade in der Begegnung mit der Natur, da sind sehr, sehr, sehr starke Kräfte drinnen. Das heißt, auf sowas kann man zum Beispiel auch achten, aufmerksam sein. Es ist nicht immer so, dass man willkommen ist dort. Man denkt sich, ich gehe in der Natur, in Wälder, ich spaziere schön, ich verbinde mich mit der Natur und das ist ja für die Elementarwesen toll und ist es ja auch, wenn sie erkannt werden. Aber nicht immer und nicht für alle. Und manchmal durchaus berechtigterweise. Es gibt auch was, wo manche Elementarwesen kochen auch ihr eigenes Süppchen. Aber manche haben Aufgaben, die sind zu groß, dass wir stören, wenn wir uns da hinein mischen. Gerade wenn wir irgendwo was Geistiges in uns tragen, was aber noch viel zu groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch tatsächlich so, Rudolf Steiner hat das sehr deutlich beschrieben, es gibt auch Aufgaben, zum Beispiel gerade in Bezug auf die Natur, an die wir mit unserer modernen geistigen Form der Entwicklung, mit unserem modernen geistig imaginativ lebendigen Schauen und den daraus folgenden Taten noch nicht herankommen. Wo Kräfte da sind, wo ganz wichtig für die Menschheitsentwicklung ist, dass Naturvölker, die diese Fähigkeit noch aus dem Alten heraus haben, dass die ja nicht zu früh aussterben dürfen. Aussterben heißt ja nicht unbedingt, dass die ausgerottet werden, sondern einfach, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen oder sonst was. Jedenfalls, dass sie verschwinden. Also, wo Fähigkeiten drinnen sind, die noch ganz im Körperlichen durchaus verankert sind. Also, die geistig sehr tief hineingehen. Gerade beim modernen geistigen Weg schauen wir ja eher, dass es sich vom Körper löst. Das ist bei den alten Fähigkeiten durchaus nicht der Fall. Da ist sogar stärkere Verbindung da als normal. Mit einem Teil des Wesens. Und dadurch können solche Menschen aber erstens Zugang, Erkenntniszugang in gewisser Weise, aber halt auf alte Art kriegen zu Kräften, die wir heute noch lange nicht schaffen auf dem modernen Weg. Und die vor allem auch in eine Zusammenarbeit mit diesen geistigen Wesenheiten kommen können, an die wir heute in gesunder Weise noch nicht herankommen. Das heißt, die Erfahrungen, die Naturvölker heute noch haben, sind wichtig für die Zukunft. Es wird irgendwann auch ins Neue übergehen, aber es ist noch nicht so weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Thema in den Mysteriendramen ganz stark drinnen. Zwei wesentliche Figuren sind die Familie Baldi, also Felix Baldi und seine Frau Felicia, die beide eine geistige Naturbegabung haben. Die sind also nicht in dem Sinn Geistesschüler, die jetzt dem großen Lehrer Benediktus in den Dramen folgen, obwohl sie mit ihm verbunden sind, aber sie haben ganz eigene Erfahrungen. Und die haben sie aus Anlage heraus. Hat sich natürlich auch mit früheren Inkarnationen zu tun, aber sie haben sich durch ihre früheren Inkarnationen diese alten Fähigkeiten bewahrt. Das heißt, sie haben sich auch Verkörperungen, Inkarnationen gesucht, wo der Körper das auch hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die jetzt ins neue, imaginative Schauen hineingehen, ist es eine Erleichterung, wenn der Körper das gerade nicht hergibt. Dann tun sie sich leichter. Weil zum Beispiel so Menschen wie etwa Rudolf Steiner selber, der hatte alte Fähigkeiten auch, aber damit er die neuen entwickeln und dann auch weitergeben kann, musste er die alten ja eigentlich loswerden. Und das auf ganz neue Art wiedergewinnen. Das hängt sehr stark zusammen mit der sehr turbulenten Phase in seinem Leben, also geistig sehr turbulenten Phase. Die liegt zwischen seiner Kindheit, Jugend, Studium, dann die ganze Beschäftigung mit Goethe, Goethe-Herausgabe und dann, nachdem er in Weimar fertig war, dann 1900 im Anfang in der Theosophischen Gesellschaft. Aber da ist so eine Zwischenphase, wo ein ganz starker Umbruch drinnen ist. Der ist vielen aufgefallen. Das ist ja eigentlich nicht verständlich, jetzt ist er eigentlich fast total ein Atheist im Grunde und gegen die Kirche und gegen das Christentum wettert er und gegen alles eigentlich. Ist ganz stark drinnen. Das war aber notwendig. Dann erst kommt dieses, was er in seinem Lebensgang schreibt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Ein inneres Erlebnis, auf eine ganz neue Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Impuls, der ihn dann offen macht dafür, dass er eben dann anfangen kann in der Theosophischen Gesellschaft auch zu wirken. Natürlich kommt dann von außen der Auftrag an ihn heran, aber dann war er auch erst bereit dafür. Sonst hätte es nicht funktioniert. Dazu musste er das Alte loswerden und neue Kräfte entwickeln. Sie umwandeln auf jeden Fall. Das heißt, es ist auch eine Aufgabe für jeden heute, der sich mit Anthroposophie beschäftigt, aber vielleicht auch noch alte Fähigkeiten hat. Das Wichtige ist, dass man es umwandelt, weil nur wenn ich es umwandle, dringe ich wirklich mit dem eigenen Ich erkenntnismäßig in das ein, was da wirklich abläuft, was sich da abspielt. Da bin ich in jedem Detail drinnen dabei und es ist mindestens so trittsicher dann der Weg, als wie in den Naturwissenschaften, wo man äußerlich an den Phänomenen, an den Beobachtungen sich entlang arbeitet und nicht anfängt, irgendwas hineinzuspintisieren, sondern wo man einfach von Beobachtung zu Beobachtung schreitet und sieht, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Also so wie es Goethe zum Beispiel in seiner Farbenlehre gemacht hat. Wirklich zu schauen, wie kann ich das verfolgen, wo entstehen die verschiedenen Farben, wie hält sich das Dunkle auf langsam zum Violetten, zum Blauen, dann wird es immer heller bis zum Hellblauen und so fort oder wie ist es, wenn das Licht verdunkelt wird. Dann kann ich Schritt für Schritt das verfolgen. Dann sehe ich, wie aus dem Zusammenspiel von Licht und Finsternis, je nachdem welches die Überhand hat, entstehen die verschiedenen Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann ich jedes Schritt für Schritt beobachtend nachvollziehen, sehe wie eins mit dem anderen zusammenhängt. Und das kann man sehr viel weiter führen dann noch. Es ist nicht umsonst, dass sich Steiner viel mit der Farbenlehre Goethes beschäftigt hat. Das ist ein genialer Schicksalszug, dass er zu dem gekommen ist, sich mit dem zu beschäftigen. Da ist sehr wichtig auch dieses Erlebnis zum Beispiel mit den Farben, weil wenn ich jetzt anfange im modernen geistigen Schauen, Farben zu sehen oder etwas in Farbbegriffen auszudrücken, sagen wir es einmal vorsichtig so, weil das Unwichtigste ist, dass es wie ein Fantasiebild vorweg vor mir steht. Das ist fast das Unwichtigste. Aber ich muss es genau spüren, welche Farben da sind. Also sozusagen sehen, ohne es sinnlich zu sehen. Das ist die Kunst. Und dann muss ich aber ganz in diese Farbgesetzmäßigkeiten hineinkriechen. Und dann kann ich diese Dinge erleben. Dann funktioniert unter Umständen auch so etwas, was erfahrungsgemäß, ich weiß nicht, wie es euch geht, die ihr zuhört und das schon probiert habt, die berühmte Samenkorn-Meditation in »Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten«. Also man legt ein Samenkorn vor sich hin und konzentriert sich auf dieses Samenkorn. Und dann sieht man eine gewisse flammenartige kleine Farbgestalt rundherum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=1589 Der Weg von der Imagination zur Intuition. Die seelisch-geistige Berührung des modernen Schauens. Vom Verwandeln des Bildes zur reinen Inspiration. Das Erwachen der Werdelust im eigenen Ich. Die stufenweise Entzauberung der inneren Bilderwelt. 00:26:29] ===&lt;br /&gt;
Und das ist schwierig. Das ist wirklich schwierig, dass das funktioniert. Aber helfen tut das sehr, zum Beispiel diese Übungen mit den Farben, mit der Farbenlehre, aber jetzt sie geistig aufzufassen, zu sehen, was geistig dahintersteckt. Dann merkt man nämlich, dass ich zu dem Farberlebnis an dem Samenkorn auch nur dadurch kommen kann, auf neue Art dazu kommen kann, wenn ich die seelisch-geistige Berührung spüre. Und diese Berührung gibt zunächst einmal ein immer konkreter werdendes Gefühl, Gefühlsstimmung, eine Berührung, eine Anmutung kann man im Deutschen auch sagen. Also ich fühle mich angemutet sozusagen von dem, also eben wirklich berührt von dem. Und wenn diese Stimmung da ist, wenn ich die jetzt immer bewusster fassen kann, das dauert unter Umständen, ich spüre vielleicht sehr schnell, die Berührung ist da, aber sie ist noch sehr undifferenziert. Sie wird aber differenzierter. Und wenn sie differenzierter da ist, dann beginnt sie sich in Farben umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder, nicht notwendigerweise, dass ich es jetzt so sehe wie in einem lebendigen Traumbild. Es ist im Übrigen bei Traumbildern auch sehr unterschiedlich, wie farbig Träume sind. Viele Menschen erleben Träume auch nur in Grautönen, in Schwarz-Weiß-Tönen, in Schattierungen. Es ist nicht gesagt, dass es bei allen farbig ist. Es gibt Menschen, wie Lessing zum Beispiel, der von sich gesagt hat, ich habe in meinem Leben noch nie geträumt. Natürlich hat er immer geträumt in Wahrheit, aber es war kein Bild da. Kein Bild, was man normal in einem vielleicht wilderen Traum erlebt. Trotzdem hat er in solchen Dingen gelebt. Aus solchen Dingen sind ihm die Inspirationen gekommen zu der Idee der wiederholten Erdenleben, die er eigentlich ganz selbstständig ergriffen hat und sie eigentlich begründet hat, damit nur, wenn es die wiederholten Erdenleben gibt, ist überhaupt die Menschheitsentwicklung erklärbar in irgendeiner Form. Wenn es die nicht gibt, dann ist es für ihn jedenfalls nicht erklärbar, sondern die Menschen entwickeln sich, die gehen durch. Und wenn da nichts durchgehen würde, müsste jeder von vorne wieder anfangen im Grunde. Also ein sehr tiefer Gedanke, weil im Grunde das ist die Zusammenfassung von einem relativ großen Werk, wo er die ganze Menschheitsgeschichte schildert in den wichtigen Phasen und dann kommt er zu dem Resümee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben, weil er das erlebt in Wahrheit. Er ist durchaus im Ansatz da bei dem Neuen schauen, aber ohne es in irgendeiner Form zu visualisieren noch. Das ist wichtig, dass einem bewusst ist, dass man durch diese Phase heute früher oder später durchgehen sollte, selbst dann, wenn man alte Fähigkeiten hat. Sonst bleibt immer eine gewisse Unsicherheit drinnen. Weil es ist in dem alten Hellsehen nicht so leicht klar, was trage ich selbst hinein. Das heißt nämlich durchaus aus meinem Organismus, aus meinen unterbewussten Kräften, das gibt nämlich, wie soll ich sagen, die dicken kräftigen Farben in dem Bild. Und die muss ich einmal sozusagen weglassen. Ich muss das so ganz zart haben. Ich stehe vor der leeren Leinwand eigentlich und erlebe jetzt nur, da muss was hin, dort muss was da, also wirklich vor der leeren Leinwand zu stehen, das ist die Herausforderung drinnen. Und dann kann man sich da hineinarbeiten. Und da ist dann eben drinnen genau auch diese Werdelust der Natur zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt der Ausgangspunkt, warum ich so lange gesprochen habe darüber. Das ist es nämlich genau. Ich beginne zu erleben, zum Beispiel auch bei der Samenkornmeditation oder so, die Lebenskräfte, der Lebenswille, der da drinnen steckt in dem Samenkorn. Der aber schläft drinnen, total schläft. Unter Umständen über Jahrtausende auch schlafen kann. Es sind ja viele Samen in den ägyptischen Gräbern oder so gefunden worden, die noch keimfähig sind. Also wenn die auf fruchtbaren Boden kommen und genügend Wasser, entwickeln sie sich immer noch und liegen aber Jahrtausende drinnen, wie ein fast toter Stoff, der hart, kristallin ausschaut, fast geradezu und trotzdem schlummert das Leben drinnen. Und diese Werdelust, die will aber zu uns hin. Die will zu uns hin. Also sie spricht zu uns, zu unserem Menschen-Ich. Und aus dem heraus wird sie entzaubert, wenn ich aus der Freiheit heraus bewusst, aktiv anfange, das jetzt ins Bild zu gestalten, ins imaginative Bild zu gestalten. Dann wird sie wirklich erlöst. Dann erfüllt sie ihr Ziel, dann findet sie ihr Ziel, wie es da drinnen steht im Wochenspruch. Also erreiche ich mein wahres Ziel. Weil es ist erst fertig, ganz große Perspektive, das Tun der geistigen Welt ist erst fertig, wenn sie sich im Menschen erleben kann. Indem der Mensch es erlebt, ergreift und gestaltend ins imaginative Bild bringt, die Zusammenhänge, die Zusammenklänge der Wesen, auch die Dissonanzen zu spüren bekommt, dann ist er schon in der Stufe der Inspiration drin. Das ist auch interessant, jetzt bin ich in der Stufe der Imagination. Als moderner Schauender, imaginativ Schauender, gestaltend Schauender, habe ich eh schon Mühe, das Bild zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich es endlich einmal, habe ich die Zusammenhänge, jetzt soll ich das ganze Bild wegschaffen. Das ist der nächste Schritt. Ich muss es komplett auslöschen. Komplett weg. Und indem ich es komplett auslösche, weil es ja eigentlich trotzdem immer noch aus meiner Tätigkeit hervorgegangen ist. Das ist schon gut, ich bin mir bewusst geworden, was ich da tue, aber damit habe ich schon einmal meine Einseitigkeiten trotzdem drinnen, meine Perspektive. Um jetzt loszukommen von nur meiner Perspektive, um das wirklich noch klarer zu sehen, dass ich jetzt diese geistigen Wesen selber sprechen lasse, dazu muss ich mein Bild auslöschen, wegbringen aus dem Bewusstsein. Jetzt bin ich froh, dass ich das endlich habe und jetzt sitzt es sehr hartnäckig. Das ist nämlich ganz interessant, also wenn ich es dann ins Bild geschafft habe, dann wäre ich das ziemlich schwer los. Es ist zwar mühsam, es zu kriegen, aber dann werde ich es schwer los. Und das ist gerade die Übung, dann in die Inspiration hineinzugehen, das wirklich loszuwerden. Und dann kommt die Inspiration und aus der Inspiration heraus, die führt mich weiter zur Intuition, dass ich wirklich jetzt ganz bewusst eintauche in die geistigen Wesen, die dabei beteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ist es nämlich, wenn diese Berührung da ist, aus der dann irgendwann das imaginative Bild herauskommt, ist es noch so eine halbbewusste oder viertelbewusste Berührung mit dem geistigen Wesen, aber ich lebe noch nicht in dem geistigen Wesen wirklich drinnen. Weil Intuition heißt, ich tauche wirklich voll und ganz in das andere geistige Wesen ein. Das ist es zunächst. Es berührt mich sozusagen. Ich spüre, es ist da, aber ich bin noch nicht wirklich drinnen in dem Wesen. Also das heißt, das Bild, was ich mir zunächst in der Imagination dann mühsam gemalt habe, da steckt sehr viel von mir drinnen, trotz allem. Das heißt, es ist noch nicht wirklich ein objektives Schauen. Es beruht zwar auf etwas Objektivem, es wird nicht ganz falsch sein, aber hundertprozentig sagen kann ich es noch nicht. Ich kann es eigentlich erst sagen, wenn ich das Bild weggeschaffen habe, dann komme ich dadurch in die Inspiration. Jetzt spricht wirklich die geistige Welt, also die geistigen Wesen sprechen zu mir und führen mich dazu, wirklich in sie einzutauchen. Dann bin ich in der Intuition. Und wenn ich jetzt aus der Intuition wieder herauskomme, dann kann ich das Bild von mir aus wieder neu malen, aber dann wird es neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es erst wirklich das Bild, was ich gewonnen habe, dadurch, dass ich mich intuitiv mit diesem Wesen bewusst verbunden habe. Vorher ist es noch unbewusste Berührung. Das heißt, es ist zwar nicht räumlich, aber eine äußere Berührung, könnte man sagen. Also ich bin noch nicht in die Wesen eingetaucht, sondern sie berühren mich, das sagt mir irgendwas und das versuche ich festzuhalten. Aber in der Intuition erst bin ich ganz in sie eingetaucht. Ich bin diese Wesen geworden, im Grunde. Vom Bewusstsein her. Das heißt, ich habe mein Bewusstsein ganz ausgeschaltet, bin eingetaucht und wenn ich jetzt zu mir komme, dann nehme ich wirklich das mit, was das Wesen ausdrückt. Und aus dem kann ich dann wirklich die objektive geistige Welt gestalten. Also dann kann ich wieder in ein imaginatives Bild von mir aus hineingehen, aber es ist anders. Und den Prozess kann man öfter durchlaufen. Damit wird die Imagination immer reicher. Auch wenn man sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Wenn ich mich das nächste Mal wieder damit beschäftige, mich geistig verbinde, versuche es imaginativ zu malen, werden wieder neue Facetten herauskommen. Aber da hilft mir schon, wenn ich beim letzten Mal schon bis durch diese Intuitionsstufe durchgegangen bin, dann ist beim nächsten Mal schon wieder mehr drinnen und mehr Objektives drinnen. Anfangen tut es damit, dass ich eigentlich spüre, wie wirkt es auf mich. Das ist nichts Schlechtes, aber ich muss wissen, dass ich es dann nach meiner Eigenart wahrnehme und noch nicht so, wie es wirklich für sich ist. Also da muss man diesen Kreislauf immer wieder durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=2370 Das lebendige Wiederholen der geistigen Schau. Warum echte Imagination kein Gedächtnis braucht. Der Weg zum objektiven Schaffen im Willen. Das ständige Reifen der inneren Bilderwelt. Vom Trugbild des Wochenendseminars zur Trittsicherheit. 00:39:30] ===&lt;br /&gt;
Und bei den interessanten Sachen entdeckt man immer wieder neue Facetten. Und lernt auch, noch genauer die Dinge zu fassen. Darum ist es nie verfehlt, sich immer wieder mit bestimmten Themen zu beschäftigen. Nicht sagen, das weiß ich jetzt, abgehakt habe ich. Das wird man in einem modernen Bildungssystem sagen. Abgehakt, den Kurs habe ich, habe ich meinen Schein gekriegt, Stempel drauf, das war es. Nein, eigentlich immer wieder von vorne es holen und gerade dadurch dann immer wieder neue Facetten zu sehen, zu erfassen, sich im Durchgang durch Inspiration, Intuition wirklich zu objektivieren, indem ich eben eintauche, wirklich voll in die geistigen Wesenheiten und dann wieder neu zu malen. Und das ganze Bild ändert sich, es wird aber zugleich auch weiter und reicher dabei. Aber ich sehe es beim nächsten Mal schon noch mit mehr Zusammenhängen, noch klarer, objektiver, dass ich wirklich das erlebe, was die geistige Wesenheit ausdrückt. Aber das geht alles nicht auf einen Schlag, das sind also Durchgänge, die notwendig sind. Und Steiner, wenn er über seine Themen gesprochen hat, spricht er natürlich dann an den entscheidenden Punkten aus dem unmittelbaren Erleben. Wenn er spricht, hat er das Bild vor sich, anders geht das gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht etwas, was jetzt aus dem Gedächtnis kommt. Aus dem Gedächtnis muss man sich vielleicht merken, wenn ich jetzt auf irgendeinen Philosophen verweise, der hat dort und dort das gesagt, dann sind die Zitate meistens ein bisschen unscharf oder so. Da brauche ich wirklich das normale Gedächtnis. Aber für das imaginative brauche ich das normale Gedächtnis überhaupt nicht. In dem kann ich es nicht halten. Es ist weg. Und trotzdem geht die Imagination nicht verloren. Nur ich muss sie wiederholen. Ich kann sie überhaupt nicht im normalen Gedächtnis erinnern. Das, was man erinnern kann, ist der Ausgangspunkt, dass ich begonnen habe, in die Imagination hineinzuarbeiten. Was habe ich dazu gemacht? Von welchen Gesichtspunkten bin ich ausgegangen? Das kann man sich alles merken. Aber die Imagination selber muss ich mir wiederholen. Und dann hat sie sich aber bereits weiterentwickelt, verändert. Hat eine andere Perspektive, eine andere Facette.  Das muss man auch denken, wenn wir jetzt zum Beispiel am Freitag die Osterimagination lesen werden. Dann darf man sich nicht vorstellen, dass […] die Grundzüge bleiben sicher drinnen. Aber dass es ganz konkret wird, das ist in jedem Jahr anders. Es kriegt andere Nuancen noch dazu. [Und man muss denken, die Schilderung,]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner schildert ja, da wird es sehr deutlich eben, wie man modern an Imaginationen herankommt. Er baut sie auf, Schritt für Schritt. Da hat man nicht den Eindruck, die so BING, Kapitel Osterimagination, zwei Zeilen und BING, die steht da. Sondern er bereitet es vor, Schritt für Schritt, baut er es auf. Und auch wenn er es jetzt im nächsten Jahr wieder aufbaut, kommen aber wieder neue Facetten dazu. Und sie kommen auch dazu, wenn man es jetzt jedes Jahr selber liest, mitgeht diesen Weg des Aufbauens, sie kriegt, obwohl eigentlich immer derselbe Text da ist, kriegt sie aber neue Nuancen. Und es gehen einem Dinge auf, die man vorher überhaupt nicht mitbekommen hat. Das heißt, sie wird tiefer. Und wenn man so 20, 30, 40 Jahre mit der lebt, mit diesen Imaginationen, werden sie immer reicher. Also es ist keineswegs mit einmal erschöpft, weil das ist ja heute in unserem intellektuellen Zeitalter, ah, habe ich eh schon gelesen, kenne ich, weiß ich, habe ich in meinem Wissen. Wirkliche Imaginationen kann man nicht im Wissen behalten. Das ist weg, ich muss es wieder schauen. Das heißt, wieder aufbauen in Wahrheit, das ist nämlich die Vorbereitung dazu. Also diese Jahreszeiten-Imaginationen sind unheimlich gute Beispiele, an denen man selber auch lernen kann, wie entsteht eine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu spüren, ich bin mitbeteiligt dabei und ich muss trittsicher gehen in dem Ganzen. Es ist nicht einfach … und die große Vision steht vor mir und ich bin platt und die höhere Welt hat mich berührt und jetzt berichte ich darüber. Nein, sondern es ist keine Knochenarbeit, das ist es nicht. Das ist ein lebendiges Schaffen. Die Knochenarbeit ist das äußere, logisch exakte Denken. Das kann auch noch dazukommen, dass ich es auch wirklich in klare äußere Begriffe fassen kann. Aber das brauche ich auch dazu. Es ist ein ganz deutlicher Unterschied zwischen dem eigentlichen imaginativen Erleben oder dem imaginativen Denken und dann es in trockene, logische Wortfolgen umzusetzen. Das muss man auch denken. Also selbst bei den Schilderungen von Steiner muss man schauen, dass man das wieder in Bewegung bringt. Das heißt, selber anfangen gestalten zu werden. Im Grunde habe ich was von der ganzen Imagination, wenn ich sie wirklich selber gestalte. Ich muss das tun. Ja, ich habe den Leitfaden irgendwo drin, aber ich muss es selber tun. Wenn man das über die Jahre tut, merkt man, dass man dazulernt dabei. Es wird reicher. Es wird reicher und man hängt mit der Zeit gar nicht mehr so sehr an dem Text, der drinnen steht, sondern man hat an dem gelernt und dann kann man es bis zu einem gewissen Grad auch selber aufbauen, wie sie kommt. Und man kann auch eine andere Perspektive hereinholen. Es ist auch nicht so, dass es nur eine Perspektive gäbe. Es ist auch, wie immer, ein Ausschnitt aus dem Ganzen, weil im imaginativen Erleben ist es so, wie es in halt der geistigen Welt eben ist. Es hängt alles, aber halt in ganz konkreter Weise mit allem zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man eben nicht als allgemeinen Ausspruch nehmen. Ja, es ist alles eine Ganzheit, alles ist verwoben. Das klingt wunderschön, aber es kommt darauf an, dass ich konkret erlebe, was wo besonders mit wem verbunden ist und von dort geht es vielleicht jetzt auch dorthin weiter, aber das muss ich genau verfolgen können. Das kann immer konkreter werden. Wenn man mit dem herangeht, an diese Jahreszeitenimaginationen zum Beispiel, sieht man, ja, die Schilderung, das ist der Weg dorthin, das ist die Perspektive, aber da kann man noch unheimlich viel mehr herausholen, weil es mehr drinnen steckt. Noch viel mehr. Es erschöpft sich nicht in dem. Das ist einfach nur mal so ein Anstoß in die Richtung hinzugehen. Aber also durchaus Mut zu machen, selber weiterzugestalten. Das wird nicht jetzt komplett anders werden. Die Grundzüge werden drinnen bleiben, aber es wird noch inhaltsvoller, noch gehaltvoller. Es ist ja so, wenn wir diesen Kreis durchmachen, also mal gestaltend anfangen, da ist schon der Wille drinnen. In allem Gestalten ist auch mit der Wille drinnen. Aber der wird jetzt verstärkt, wenn man mit diesem ganzen Kreis, Imagination, Inspiration, Intuition, da sehe ich ja, die Intuition hängt ganz mit dem Wollen zusammen. Das ist Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht, ich brauche ein Rezept, wie tue ich denn, sondern intuitiv tun. Aus dem heraus gestalten und im Beobachten des Gestaltens erlebe ich jetzt, welche Kraft mache ich da, was stelle ich dadurch dar. Das heißt, dann bin ich ganz in meinem Willen, aber wach im schaffenden Wollen verbunden mit den Wesenheiten, die ich betrachte und aus dem heraus gestalte. Und das gibt dann mit der Zeit so wirklich eine gewisse Trittsicherheit, dass ich mir sicher bin, dass das nicht nur meine, also nur meine sind sicher nicht, aber dass ich es nicht zu sehr verfälsche durch meinen Bezug dazu. Dass ich nur das heraushebe, was mich so anspricht besonders. Sondern wo ich eben drinnen habe das inspirative und intuitive Element, wo ich wirklich immer wieder durchgegangen bin, indem ich eins geworden bin mit dieser Wesenheit. Und sozusagen sie selber malt sich dann, aber durch mich. Das ist so schwierig. Also in der Intuition bin ich einerseits, da bin ich ganz in der Wesenheit drinnen, das heißt, ich halte mich ganz heraus und gerade dadurch kann ich aber dann immer objektiver dieses Bild gestalten. Ohne jetzt meine persönliche Perspektive drauf, meine Lieblingsperspektive sozusagen zu sehr in den Grund zu rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht einfach in das hineinzugehen. Und es ist unheimlich wichtig, dass man sich als moderner Mensch bewusst ist, dass es nicht einfach ist und dass das aber gerade gut ist. Dass man erst dadurch die Sicherheit gewinnt in dem Ganzen drinnen. Ich meine es gibt heute so viele Geistesschulungen oder Seherschulungen oder was, wo man in einem Wochenendseminar locker zu Imaginationen kommt, die noch dazu bunt und turbulent und sonstiges sind. Also so fast wie ein Wachträumen drinnen und man geht raus und denkt, boah, toll, super, was ich da erlebt habe, Wahnsinn. Ja, Wahnsinn. Im Grunde erlebe ich nur mich selber drinnen. Ja, vielleicht bezieht es sich auf irgendeine geistige Wesenheit, aber ich kriege mit Sicherheit nicht mit, was es wirklich ist. Und da kann man sich komplett verirren drinnen. In den Mysteriendramen thematisiert es der Steiner auch so oft drinnen. Und da zeigt er wirklich, gerade an dem Johannes Thomasius zeigt er, was man alles falsch machen kann. Wo man wirklich völlig überzeugt ist davon, ja, das ist es. Und das ist aber ganz völlig anders, weil halt der Luzifer reinwirkt zum Beispiel, oder dann kommt noch der Ahriman auch dazu. Und diese Kräfte, die muss ich alle ausschalten können in dem Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=3146 Der schmerzhafte Verlust alter seherischer Fähigkeiten. Die Krise des Traumlebens als Neubeginn. Wie Körperlichkeit den modernen Geisteszugang begrenzt. Die Bedeutung von Kogutskis alter Naturkraft. Das Reifen des Leibes für zukünftiges Schauen. 00:52:26] ===&lt;br /&gt;
Das ist wahnsinnig schwer, aber das ist auch der Grund, warum wir [mit Recht, und das ist gut, sonst hätten wir es] uns so schwer tun, in dieses neue geistige Erleben hineinzukommen. Es wird ja immer wieder gesagt, ja, der Steiner hat das alles gegeben, aber wie viele andere können das jetzt auch so wirklich? Und vor allem, wie viele können es auf die neue Art? Weil es sind natürlich unter den Anthroposophen, oder denen die Steiner studieren, auch genug Leute, die noch alte Fähigkeiten mitbringen. Und das weckt irgendwas auf in ihnen, und jetzt sehen sie auch irgendwas und können noch ein bisschen was dazu schildern. Ja, aber das ist nicht der neue Weg der Anthroposophie in Wahrheit. Also mit dem völlig Neuen, wo ich wieder lese, nicht einmal Träume oder was, ist es durchaus gut, auf dem Weg zu einem neuen geistigen Erleben einmal durch eine Lebensphase zumindest durchzugehen, wo auch die Träume weg sind. Ich sehe nichts in der Nacht. Weg. Wo das häufig kommt, das ist ein Zeichen, dass man was Altes loswerden muss. Kann auch durchaus sein, dass wenn man alte Kräfte mitgebracht hat, dass gerade das Traumleben sehr intensiv war, von klein auf vielleicht schon, und dass man dann gerade durch die geistigen Übungen es verliert, das Traumbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Steiner ja oft davon spricht, dass wenn man entsprechend geistig übt, gibt es dann die Kontinuität des Bewusstseins. Also das heißt, man ist Tag und Nacht wach, einmal für die Außenwelt, einmal für die geistige Welt. Aber das ist wirklich ein fernes Ziel. Wenn man in der Vorstufe dazu ist, dass zum Beispiel auch einmal in der Nacht nichts ist, und eine gewisse Zeit konsequent nichts ist, dann ist das, man nimmt es nicht zu streng, aber es sind so Symptome, die mir auffallen, die zeigen, dass es ein Übergang ist zu etwas Neuem. Es kann dann wieder kommen in der Nacht, die Traumphase, sie kann dann wieder sehr intensiv kommen, aber es ist unter Umständen recht gut, um Altes loszuwerden, dass man eine Phase durchgeht, wo gar nichts ist, wo man totale Schwierigkeiten damit hat oder glaubt, Schwierigkeiten zu haben, aber es ist einfach gut, das hinzunehmen. Also das in Bezug auf den Lessing. Es stimmt, dass der durch so eine Phase durchgegangen ist, das war gut und notwendig für ihn. Und das heißt nicht, dass er jetzt so ganz ausgeschlossen ist von der geistigen Welt, ganz und gar nicht. Er hat sich sehr intensiv damit beschäftigt und hat gelebt darin, aber es war notwendig, dass alte Kräfte einmal ausgeschieden werden, dass man sie los wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt zu dem Ganzen heute noch dazu, weil unsere Welt bedarf eines bewussten Zugangs zum Geistigen in Wahrheit, auch wenn das vielleicht der Mehrheit noch nicht so wirklich bewusst ist, aber wenn das zu wenig kommt, wird halt die Zukunft nicht so rosig ausschauen, schon die nähere Zukunft nicht und die fernere erst recht wird armselig sein. Aber man muss auch sehen, dass man eben durchgehen muss, durch die Phase Altes zu verlieren und Neues zu gewinnen. Und dass im Grunde und in der Zukunft noch mehr alles schädlich wird, wenn es Altes ist, das nicht verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum richtigen Zeitpunkt, ich habe euch vorhin gesprochen von den Naturvölkern, die zum Beispiel Kräfte haben, wo der Steiner ganz deutlich sagt, mit unserem modernen Schauen kommen wir an das noch nicht heran. Können wir nicht. Das ist dort also wirklich bei erstens natürlich Individualitäten, die entsprechende Voreinkarnationen haben, aber vor allem eben auch durch die Vererbungsströmung die körperliche Basis dafür haben, mit denen man gewisse Naturkräfte herankommt, an die man sonst nicht herankommt. Schauend nicht herankommt. Auch Steiner selber. Für ihn war daher durchaus fruchtbar und notwendig zum Beispiel diese Begegnung mit dem Kräutersammler Felix Kogutski, mit dem er immer nach Wien gefahren ist mit der Bahn und mit dem er oft gesprochen hat, der auch alte Fähigkeiten hatte. Und diese Begegnung war sehr, sehr wichtig für den Steiner. Und man kann nicht einfach so sagen, was hat er denn gebraucht, er braucht ja nur selber geistig hinschauen. Dass er es wirklich entdecken konnte, dazu braucht er die Anregung von dem. Weil der ihm mit gewissen Naturkräften, namentlich durch seine körperliche Anlage, natürlich aber auch durch frühere Inkarnationen, über Kräfte verfügt hat, die man auf dem modernen Weg nicht kriegt. Jedenfalls auch der Steiner so nicht hätte ergreifen können, wenn er nicht die Anregung durch ihn gehabt hätte. Ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur, es werden diese alten Fähigkeiten irgendwann, also spätestens in der nächsten oder Ende der nächsten Kulturepoche, also da haben wir schon eine Weile Zeit, wird es so sein, dass dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man auch diese Dinge, die man heute nur mit alten Kräften schauen kann, durch neue erkennen kann. Aber dazu muss sich noch einiges ändern in uns, bis in die Körperlichkeit hinein. Weil es ist eben heute so, dass der Grund, warum man an gewisse Kräfte, an gewisse Wesenheiten, auch geistige, schauend nicht herankommt, dadurch, dass eigentlich die Körperlichkeit ein Hindernis ist. Oder nicht die Voraussetzung bietet, um das schauen zu können. Und mit den alten Kräften, wo es eben die Körperlichkeit noch hergibt, geht es noch. Aber auch das muss bis in die Körperlichkeit hinein in der Zukunft verhandelt werden. Das heißt, die geistige Entwicklung erfordert auch etwas, was sich bis in die Körperlichkeit hinein ändert. Was uns dann die Möglichkeit gibt, wenn wir uns also in eine nächste Inkarnation begeben, wo wir ja sehr wohl eben auch den Geistkeim des physischen Leibes trotz Vererbungsströmung aufbauen, dass wir genügend Kraft drinnen haben, eben die alten Kräfte, die nicht mehr da sind, dass wir jetzt aber es neu greifen können, ohne dass wir diese alte Körperanlage dazu brauchen. Dass wir es wirklich ganz im Geistigen ergreifen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=3658 Denken als Sterbeprozess: Die Evolution des Bewusstseins und die Architektur des Schädels in der Anthrophosophie 01:00:58] ===&lt;br /&gt;
Aber da sind wir vielfach eben noch nicht so weit. Aber das wird sein sicher in der nächsten Kulturepoche, also spätestens gegen Ende zu. Nicht bei allen Menschen, aber es wird dann genügend Menschen auch geben, die Dinge, die man heute nur durch diese Naturanlage schauen kann, dass man das auf neue Weise ergreifen kann. Das ist ein weiter Weg noch, das Ganze. Und wir stehen jetzt im Grunde am Anfang. Wir stehen zwar eigentlich sehr, sehr dicht schon dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip könnte jeder schon dieses neue, imaginativ, lebendig, denkende Schauen entwickeln. Aber man muss es üben, man muss es wollen. Und wollen heißt es wirklich tun, das ist schwierig. Das ist schwierig, es ist, ja natürlich, es gibt genug Übungen, die dazu angegeben werden, aber das heißt nicht, dass man gleich morgen, dass das herauskommt. Und vor allem ein großes Hindernis, also gerade bei Meditationen namentlich, also wenn es Texte sind, die man meditiert. Wir sind heute so intellektuelle Menschen, dass es uns schwerfällt wirklich zu leben in dem und nicht nur es in konventioneller Weise immer wieder zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist noch zu wenig. Oder gar, dass ich jetzt in etwas philosophisch Spekulatives hineingehe. Ich sage, aha, i Lichte strahlt Weisheit. Ja, was bedeutet das? Und jetzt grübeln drüber, was das bedeutet. Ich meine, da komme ich nicht ins wirklich geistige Schauen hinein, sondern da bin ich im äußeren philosophischen Denken in Wahrheit. Und das philosophische Denken hat gerade auch die Aufgabe gehabt, im Grunde zu schließen den unmittelbaren Zugang zur geistigen Welt. Das ist nämlich ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in dem Moment, wo das immer stärker anfängt, verliert sich das alte Schauen. Das ist der beste Weg, um das los zu werden. Also sich sehr intensiv philosophisch zu betätigen, ist auch ein Weg, alte Kräfte los zu werden, alte schauende Kräfte los zu werden. Das verträgt sich nicht miteinander. Das ist auch interessant, auf der Basis des Werkes Steiners, der ja auch philosophisch gearbeitet hat. Aber eben wie, das ist eben der Unterschied, wie er gerade, also durchaus auch in seiner Philosophie der Freiheit, also in dem zentralen Werk Steiners eigentlich im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte wirklich sagen, dass das das zentrale Werk Steiners ist. So logisch und klar er formuliert drinnen, so sehr sind aber diese Gedanken zugleich auch imaginativ geschaut. Das heißt, sie sind erlebt. Das heißt, er erlebt etwas. Ich nehme nicht nur einen logischen Schluss zur Erkenntnis und sage, ja, logisch, so ist es. Sondern mit jedem Schritt, mit jedem Glied da drinnen verbindet sich ein intensives Erlebnis. So muss man auch die Philosophie der Freiheit lesen, wenn man immer tiefer eindringen will. Weil aber trotzdem auch das rein philosophische Denken drinnen ist. Dann kommt was sehr Interessantes. Rudolf Steiner schildert, das kann man aber wirklich auch erleben – dann fängt man an zu erleben Skelette. Skelette. Klingt jetzt sehr, sehr überraschend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist genau, es ist ganz charakteristisch, also gerade für die Philosophie der Freiheit insbesondere. Sie ist aus einem erlebten, lebendigen Denken heraus, das aber ganz hinein kristallisiert ist, auch in unsere äußere Logik hinein. Also es stirbt dort hinein. Und das ist genau dieses aus dem Erlebten Denken, das bildschaffend wird, aber sich bezieht eigentlich auf dieses logische Knochensystem, das da drinnen ist. Das taucht in der Imagination auf. Weil es ist eben gerade die Philosophie der Freiheit nicht so, da geht es jetzt von einem Bild zum anderen und ich schwebe da und sieben Engel mindestens oder Erzengel schweben durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, gar nicht. Gar nicht. Es wird immer ganz klar, so dass jeder Philosoph sagt, ach ja, es ist logisch. Also es muss bis zu dem hinein kristallisieren. Aber es ist aus einem lebendigen Prozess heraus geboren und dann sehe ich aber, dass es kristallisiert und was gibt dem Ganzen die Stütze? Das Skelett, das drinnen ist. Das muss da sein. Wenn es das nicht wäre, dann würde nämlich genau das passieren, dass das Ganze zusammenrinnt in eine vielleicht sehr hübsche Sache und ich fühle mich frei und sonst irgendwas, aber es ist irgendso eine Sauce, wo alles durcheinander rinnt. Nein, es hat eine ganz klare Struktur drinnen, so wie wir uns unsere Gestalt geben, schon durch unser Skelett. Das ist gerade das, was wir uns mitbringen. Die ganz besondere Art, wie wir gebaut sind in unserem Skelett, namentlich dann oben im Schädelskelett ganz besonders. Da lebt ja die ganze frühere Inkarnation drinnen. In der früheren Inkarnation, was wir getan haben, was wir mit unserer Tätigkeit gemacht haben, das kristallisiert in der nächsten Inkarnation in der Form unseres Schädels. Gibt ihm die ganze individuelle Formgestalt, unsere Taten im früheren Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bereiten wir im Geistigen vor. Das heißt, wenn daher interessant ist, im Nachtodlichen, es dauert ja Zeit, da kann man imaginativ den Menschen noch irgendwie in seiner Gestalt erleben, aber das, was am schnellsten verblasst ist, der Kopf oben. Der ist weg. Weil der war eigentlich schon die vorvorige Inkarnation, die man hereingebracht hat. Das hat dann seine Bedeutung völlig verloren. Aber es entsteht, wenn man wieder zur neuen Inkarnation herunterkommt, entsteht langsam vor allem einmal das Bild des Schädels, der das repräsentiert, was aus der vergangenen Inkarnation kommt. Und was aber ins Gliedmaßensystem hineingeht, das ist die Zukunft. Da bahnt sich erst etwas an, was in die Zukunft geht. Aber auch da gibt es Feinheiten, wo sich mehr das Kopfprinzip zum Ausdruck bringt, sprich die alte Inkarnation spielt hinein. In den Fingerknochen vorne oder so, da ist durchaus noch was von da. Da ist ein weites Thema, das zu verfolgen. Aber das spielt hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=4186 Wem gehört der Gral? Warum die moderne Geistesschulung Gefahr läuft, das Gefäß des Christus an die Widersacher zu verlieren 01:09:46] ===&lt;br /&gt;
Aber um jetzt zu einem großen wichtigen Punkt zu kommen, dass wir da mal ein bisschen einen Schnitt machen, der jetzt wirklich sehr angeregt war durch den Wochenspruch, immer noch. Wir wollten ja auch beobachten den Weg, wie ist es gekommen? Also erstens dieses Bild Sonne-Mond, also die Gralschale mit der Hostie drinnen sozusagen, das ist das Bild. Und mit dem Ganzen ist verbunden, wie ist aber auch der Weg, sagen wir von der Zeitenwende in etwa, bis in unsere Zeit hinein. Wir haben jetzt einmal immens viel Mondenschalenartiges, das ist mächtig, die Mondenschale. Und die Sonne drinnen, die Hostie sozusagen, die ist noch sehr klein. Und wir kommen zum Beispiel dem Gralsprinzip oder auch dem Schauen, dem Erleben des ätherischen Christus, um dem näher zu kommen, muss in dieser Gralschale, aber die ist wichtig, die brauchen wir, muss sozusagen diese Sonnenleuchtekraft, die aber jetzt als Lichtkraft von uns ausstrahlt, die muss stärker werden. Und wir brauchen aber die Schale genauso dazu. Und die Schale ist aber massiv entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wichtige wäre zu sehen, welche Strömungen waren da drinnen, wir haben ja schon ein paar Mal ein bisschen darüber gesprochen, welche Gefahren sind drinnen, dass man verhärtet in dem mondenhaften, also nur mehr die Schale überbleibt. Die Gefahr ist sehr groß. Die andere Gefahr ist, dass wir sagen, wir wollen die Schale los sein, wir wollen nur die sonnenleichte Kraft haben. Aber dann ist es eben auch nicht das Ganze. Dann würden wir damit auch nicht unsere Erdenaufgabe erfüllen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unsere Erdenaufgabe ist es ganz wichtig, dass wir genau das machen, was der Christus gemacht hat, sich zuerst von der Sonnenkraft her kommend, diese Sonnenkraft herunterzutragen, sich zu spiegeln einmal, also durch die Mondenkräfte, das ist das, was sich im Judentum eigentlich widerspiegelt, also Jahwe, Elohim, dort ist das Prinzip ganz stark, da ist genau vom ersten Kapitel zum zweiten Kapitel der Genesis, habe ich glaube ich schon öfter gesagt, also im ersten Kapitel ist zum Beispiel, wenn die Elohim sprachen, es werde Licht und es ward Licht, ab dem Moment wirkt durch die sieben Sonnen-Elohim der Christus hindurch und er spricht durch sie. Und dadurch ist überhaupt erst die Erschaffung, ja letztlich des Menschen, aber auch der ganzen Schöpfung, die auf den Menschen hin orientiert ist, auf den freien Menschen, möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im zweiten Kapitel ist es was ganz anderes. Jetzt ist die Rede von Jahwe-Elohim. Und das ist der Christus, der zwar noch von der Sonne aus wirkt, aber durch die Mondenkräfte hindurch wirkt, also durch den Abglanz, der da ist. Und da gibt es eben jetzt auch diese Zweiheit drinnen, also das Sonnenlicht, das durch den Mond hindurchgeht, ist was anderes als das Sonnenlicht, das sich am Mond spiegelt. Also zum Beispiel, wenn wir die Mondsichel sehen, dann ist es das gespiegelte Licht. Das gespiegelte Licht, ist immer das luziferische Licht, das was ins äußere Sinnliche hineingeht. Und drinnen, was durchgeht, die Sonnenkraft, die durchgeht durch den Mond, aber eben nicht äußerlich, aber als Kraft durchgeht, das ist die eigentliche geistige Sonnenkraft. Also in der Gralsschale haben wir wirklich diese äußere Schale in dem Bild halt, wirklich der Mondsichel. Da haben wir ja gesprochen drüber, Ganganda greida, die hinwandelnde Wegzerrung, wo der Steiner auf der Spur war, das ist also die Mondsichel mit dem dunklen Teil drinnen, den man manchmal sehen kann auch, obwohl er nicht wirklich durch die Sonne beleuchtet ist, aber er wird aufgehellt durch das Streulicht der Erde, dann kann man das drinnen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da geht das Sonnenlicht durch, das geistige Sonnenlicht, nicht das Äußere. Weil in Wahrheit scheint von da irgendwo die Sonne, dann sehe ich halt die Sichel da, aber das andere Licht, das geht geistig gesehen durch, nicht äußerlich, nicht das äußere Licht, aber das geistige Licht geht durch und das ist gerade die Sonnenkraft, die aber sichtbar wird. Und das Interessante genau mit dem Licht, dass aber die Erde zurückwirft. Das ist nämlich auch durchaus wichtig für das Ganze, weil der Christus ist ja eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden. Also es ist Sonnenkraft, aber der Christus lebt eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist tatsächlich, in dem was die Erde auch ausstrahlt, ist eben die Christuskraft drinnen. Und das was von der Sonne kommt und durchgeht jetzt, durch den Mond, wird ergriffen durch die Christuskraft, die von der Erde ausstrahlt. Dann habe ich es erst, weil es ist nicht einfach nur die Sonnenkraft der sechs verbliebenen Sonnen-Elohim, weil es sind ja nur sechs dort geblieben, der siebente hat sich dann mit dem Mond verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist gerade dann die Aufgabe eben im Judentum gewesen, also mit dieser Kraft sich zu verbinden. Also wo dann tatsächlich der Christus auf seinem Wege zur Erde eben sehr stark auch wirklich mit der Mondensphäre sich verbunden hat zu dem Zeitpunkt. Aber jetzt ist er mit der Erde verbunden. Und das heißt, was wir jetzt brauchen, ist die Verbindung der Sonnenkraft, durchaus auch der Sonnen-Elohim, aber mit der Christuskraft, die dem entgegenkommt, die aber aus der Erde jetzt herauswirkt und wir mitwirken. Wir tragen eigentlich da was entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt ein großes Geheimnis sozusagen drinnen, oder was wichtig ist zu entdecken, das in diesem Zusammenwirken von den Sonnenkräften, den Mondenkräften und den Erdenkräften. Und Erde eben verbunden mit dem Christus, aber auch mit uns. Weil da sind wir auch beteiligt dabei. Das ist eben auch etwas, an dem wir mitarbeiten für die Zukunft, indem wir uns hier mit dem Christus verbinden. Und diese Mondenkräfte sind zugleich etwas zweischneidiger als auch Mondenkräfte, die in der Erde verblieben sind. Der Mond hat sich gelöst schon, weil er aus der Erde herausgegangen ist und es haben sich die Wesenheiten, die damit verbunden sind, gelöst von der Erde. Aber es ist ein Teil der Mondenkräfte auch in der Erde zurückgeblieben. Und dieser Teil ist zunächst einmal unter dem Einfluss der Widersacher. Das ist das Problem. Wir haben jetzt in dem Mondenhaften ein Wichtiges und Gutes und wir haben aber auch die Gefahr drinnen, dass sich da zu sehr die Widersacher hineinmischen. Und wir müssen aufpassen und schauen, dass unser Gralsgefäß sozusagen, dass da nicht plötzlich die Widersacher mitarbeiten drinnen, dass die hineinwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=4750 Das Siegel der 666: Kosmische Rhythmen von Sorat, der Untergang der Templer und die Zukunft des spirituellen Geldes. Die Äthersphäre zwischen Himmel und Erde: Das Geheimnis des Tengrismus, das Mysterium der Mondentrennung und die Einflüsse der Widersacher. 01:19:10] ===&lt;br /&gt;
Und da war eben ein großer Einschlag oder eine große Gefahr dieses Jahr 666 nach Christus, wo dieser große, bedeutsame Einschlag der soratischen Kräfte da war. Und wo wir auch das letzte Mal dafür gesprochen haben, also das steigert sich jetzt und wird sich auch weiter steigern in weiteren 666 Jahresperioden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die nächste war dann 1332, das habe ich das letzte Mal geschildert, das war die Problematik dann, der Untergang des Templerordens, hat wieder etwas Zweischneidiges in sich. Man kann einerseits sagen, da wurde ein Impuls abgewürgt und wenn der Templerimpuls also ohne diesen Einfluss sich entwickeln hätte können, dann hätten wir zum Beispiel heute ein wirklich geistgemäßes Finanzleben. Der Umgang mit dem Geld, das war eine der ganz großen Sachen, die die Templer konnten: das Geld in den Dienst des Geistes zu stellen und für jeden geistig strebenden Menschen, im christlichen Sinn habe ich damals gemeint, aber christlich ist ja allgemein menschlich, jedem die Mittel zur Verfügung zu stellen, um für dieses Geistige wirken zu können. Das war das Große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss etwas Zweites dazu sagen, weil der Templerorden hängt ja auch zusammen mit den Kreuzzügen, dazu ist er ja eigentlich gegründet worden, um das heilige Land zu befreien, wobei das von Haus aus ein bisschen eine äußerliche Missdeutung war, weil Christus findet man nicht in Jerusalem, sondern überall. Aber äußerlich war halt das Problem da, dass zum damaligen Zeitpunkt die islamische Strömung, dass das zu den Kreuzzügen geführt hat, war ja eigentlich erst dadurch, dass die Türken drinnen überhand genommen haben. Also der Islam war ganz anders, also aus den Reihen, damit will ich jetzt bitte nichts gegen die Türken sagen, aber es ist ein anderer Zug drinnen, also ein viel strafferer Zug drinnen, weil die Türken so im 8., 9., 10. Jahrhundert eben den Islam angenommen haben, hereingezogen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stammen ja eigentlich aus den östlichsten Teilen Asiens irgendwo, also eben von den Turkvölkern, dorther kommt es, also es ist eigentlich was Mongolisches in der Art, also im weitesten Sinn aus dem kommt es her, bringt es eine sehr, sehr, sehr strenge, sehr, ja man könnte sagen sehr, sehr abstrakte geistige Beziehung, andererseits aber auch eine sehr, sehr interessante geistige Beziehung, weil gerade die mongolischen Völker im weitesten Sinne verehrten Tengri als den Himmelsgott. Darum wird die Lehre oder die Religion dieser Völker heute auch als Tengrismus bezeichnet. Früher hat man Schamanismus gesagt, gehört dazu, aber heute ist der Fachbegriff Tengrismus, weil sie den Himmelsgott Tengri verehrt haben, im Prinzip ist es der blaue Himmel, das Himmelsgewölbe. Und es ist völlig abstrakt, er ist völlig unpersönlich, es ist kein personifizierter Gott in irgendeiner Form. Sie verehren diese geistige Naturkraft, das ist das Göttliche, der Himmel selbst eigentlich. Wenn man es jetzt noch konkreter aus dem Anthroposophischen fasst, hängt es zusammen mit den Ätherkräften, die von dort kommen. Weil das, was die Griechen auch mit Recht eben den Äther, den Aether genannt haben, das ist der blaue Himmel. Das heißt, es ist die Äthersphäre unserer Erde im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wirkt natürlich das Kosmische hinein, aber es ist die Äthersphäre, die unsere Erde umgibt und von der die Erde lebt. Auch die Sonnenkräfte werden uns dadurch vermittelt, dass sie zum Beispiel durch die Erdatmosphäre durchgehen. Und dadurch kriegen sie ihre spezielle Qualität auch. Also sie müssen auf die Erde kommen. Die Ätherkräfte bestehen im Wesentlichen in den ganzen Rhythmen zum Beispiel oder auch in dem Licht, das unser Sonnensystem durchströmt, da geht was von der Sonne aus. Aber das erzeugt auch eben die Sphärenharmonie im Ding. Es gibt also auch den Klangäther, der drinnen ist, und der Lebensäther geht dann noch über das sogar hinaus. Das alles wirkt drinnen, aber es spiegelt sich das alles auf die Erde herunter und es lebt als erstes im Luftelement auch. Es ist ja sehr interessant, selbst dort, wo in der Bibel spielt es sich wieder, in der zweiten Schöpfungsgeschichte, im zweiten Kapitel, wo Jahwe-Elohim den Adam aus einem Erdenkloß, oder wie es heißt, also Ha-Adama heißt es ihm, also Adama ist die Ackererde, aber das ist die Erdenmondensphäre. Und aus dem wird es geschaffen und das ist aber auch der Bereich, in dem bewegt sich auch heute noch der Mond innerhalb der Erdatmosphäre, wenn man es ganz streng nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinsten Ausläufer nämlich der Erdatmosphäre, das ist schon sehr dünn, also atmen kennt man dort nicht, aber die gehen weit über die Mondbahn sogar noch hinaus, also ganz schön Stück noch hinaus. Also etwa schätzungsweise die doppelte Entfernung des Mondes von der Erde sind noch Spuren wirklich der Erdatmosphäre nachweisbar und erst dort geht es in das allgemeine interplanetare Medium über. Das ist halt das Äußerliche, aber dieses Äußerliche sagt auch etwas, also das heißt der Bereich Erde-Mond bildet in gewisser Weise immer noch ein System. Wir sprechen von der Mondentrennung, aber die ist nie ganz vollzogen worden und sie wird auch wieder stärker werden, die Verbindung in der Zukunft. Also das ist ein Bereich. Und es sind eben Mondenkräfte auch in der Erde verblieben und die sind eigentlich gehalten worden, gerade durch die Widersacherkräfte, also durch die ahrimanischen Kräfte, durch die asurischen und durch die soratischen. Denn diese Mondentrennung war eigentlich ein Heilmittel, ein Abwehrmittel dagegen, dass die Widersacher zu stark werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=5275 Die Evolution durch die Finsternis: Warum die Erden-Sonnentrennung durch Sorat die Bedingung unserer Freiheit war. Das kosmische Uhrwerk gegen das Ich: Der gigantische Kampf der soratischen Mächte um die Entrechtung des menschlichen Willens. Schenkt uns keine Erlösung! Warum das menschliche Scheitern der einzige Weg zur wahren göttlichen Freiheit ist 01:27:55] ===&lt;br /&gt;
Also wie hat denn das begonnen? Durchaus auch äußerlich kann man das in den äußeren Tatsachen sehen, aber man muss eben sehen, was sie geistig bedeuten. Also zuerst einmal war das unser ganzes Sonnensystem und namentlich eben auch Sonne, Erde, Mond, ein Gebilde, ein sehr dünnes Gebilde noch. Dann beginnen sich aber langsam verhärtete Teile herauszulösen, dadurch entstehen die verschiedenen Planeten dann und nur die Sonne kann dann wirklich der Lichtträger sein, die Lichtquelle, also die eigentliche belebende Quelle, da ist wirklich die Quelle der ganzen Ätherkräfte für unser Sonnensystem drinnen. Und wer hat aber die Trennung der Sonne von der Erde jetzt im Speziellen genommen, wer hat die impulsiert? Die soratischen Wesenheiten, die waren es. Und daran sieht man aber auch deutlich, dass diese Wesenheiten eine wichtige Rolle in unserer Entwicklung spielen, auch eine sehr gefährliche Rolle, aber auch eine wichtige, weil ohne diese Trennung hätten wir uns nicht zu freien Wesen entwickeln können, wäre unmöglich gewesen. Solange die Erde mit der Sonne verbunden wäre, hätten wir dieses Entwicklungstempo nicht mithalten können, wir hätten es nicht geschafft, dazu freien Wesen zu werden. Wir waren ja geistige Wesenheiten, aber wir wären völlig unfrei gewesen, wir wären Teil dieser ganzen Sonnenhierarchie gewesen als unterste Wesenheit, aber völlig unfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um frei zu werden, musste sich die Erde von der Sonne trennen und die anderen Planeten im Übrigen auch. Natürlich gibt es äußere physikalische Erklärungen dafür, aber wenn man die Kräfte sucht, die dahinterstecken, dann sind das eben genau soratischen Kräfte, ahrimanischen Kräfte, die dabei eine große Rolle spielen. Aber das eigentlich Führende haben die soratischen Wesenheiten, weil sie unter den Widersachern die höchste, oder nein, sagen wir besser, die tiefste Rangordnung haben. Also die höchste Rangordnung im negativen, im dunklen Sinne. Weil sie haben Qualitäten der Geister der Form. Der Elohim. Diese Mächtigkeit haben sie. Und diese Mächtigkeit bedeutet, dass sie formgebend zumindest einmal sind für unser ganzes Sonnensystem, in Wahrheit formgebend letztlich im ganzen Kosmos. Aber dort gibt es halt andere Geister der Form auch. Also speziell die soratischen Wesenheiten hängen sehr speziell mit uns im engeren Sinn zusammen. Mit unserer Erde, mit unserer Sonne, mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur diese soratischen Wesenheiten sind daher aber stark genug gewesen, um diese Trennung überhaupt herbeizuführen. Die kleineren ahrimanischen Wesenheiten sozusagen, also die zurückgebliebenen Erzengel im Grunde sind, die können das nicht. Die können das nicht. Und auch selbst zurückgebliebene Urengel, also zurückgeblieben im Sinne, dass sie Widersacherkräfte geworden sind, also dass sie aus den Urengeln halt so Asuras geworden sind, auch die können das nicht. Die können durchaus sehr intensiv hineinarbeiten im seelischen Bereich des Menschen, in der Astralwelt, in einiges hineinarbeiten. Aber bis ins Physische hinein, das schaffen sie nicht. Die höchsten, oder sagen wir besser, tiefsten asurischen Kräfte haben so viel von den soratischen Wesenheiten gelernt, dass sie sehr wohl auch zumindest ein bisschen ins Physische hineinarbeiten können, ins Physische des Menschen nämlich. Und sie haben die Voraussetzung dafür, weil sie ja, als sie auf dem sogenannten alten Saturn, über den haben wir schon so oft gesprochen, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dort haben sie bereits gearbeitet am physischen Leib des Menschen. Allerdings als reiner Wärmeleib, kann man sich heute gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Wärme, was ist das? Nicht einmal Luft, also keine Wärmeströmung, sondern gestaltete Wärmestrahlung oder irgendsowas. Aber da waren sie schon mit den Menschen verbunden und haben daran gearbeitet. Sie haben ihr Bewusstsein entwickelt, indem sie eben an diesem dünnsten Physischen, eben in Form der Wärme, gearbeitet haben. Also die können zumindest im Menschenleib bis ins Physische hineinarbeiten, aber sie hätten nie das schaffen können, dass sie eben die Erde zum Beispiel von der Sonne trennen. Das hätten sie nicht machen können. Das konnten aber die soratischen Wesenheiten. Weil die sind im Grunde so mächtig wie die Elohim, die eben unser System im guten Sinne geschaffen haben, die es durchformt haben. So mächtig sind sie im Grunde. Also das sind schon große Wesenheiten. Und wir sind dadurch jetzt, also die Sonne, die Trennung der Erde von der Sonne war aber notwendig, dass wir also genügend Zeit bekommen, um uns zur Freiheit entwickeln zu können. Sonst hätten wir uns nicht aus eigener Kraft entwickeln können. Die Chance hätten wir nicht. Das würde noch gehen, wenn wir entwickelt werden sozusagen von oben, aber dann wären wir völlig unfreie Wesenheiten. Aber indem wir uns selber entwickeln, indem wir selber auf einen Fortschritt zehn Fehler machen mindestens, ins Bild gesetzt, oder hundert vielleicht. Ja, das ist der Mensch. Es irrt der Mensch, solange er strebt, wie es im Faust heißt. Und wirklich kräftig. Das heißt, auf einen Fortschritt fallen zehn oder hunderte Fehler sogar, die wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sind wir so langsam. Höhere Wesenheiten schaffen das halt schneller, die schon weiter sind. Aber sie haben es auch vielleicht bis zu einem gewissen Grad leichter, weil sie halt unmittelbar von oben die Kräfte bekommen. Und wir müssen alles aus Freiheit wollen. Selber wollen. Und das macht den menschlichen Weg so schwierig. Ja, aber das gibt uns die besondere Qualität als Mensch. Ich meine, das können wir. Dazu sind wir da. Und darum dürfen wir uns von dem überhaupt nicht schrecken. Und wir dürften uns eigentlich nie wünschen, dass das alles schon hinter mir ist. Bitte schenkt mir das von oben. Dann gehen wir ins Widersacherreich im Grunde. Die täten uns alles schenken und uns einspannen. Aber sie würden uns vollkommen unfrei machen. Dann kriegen wir halt unseren Platz zugewiesen und sind ein Rädchen im ganzen System. Und auch wenn wir vielleicht ein mächtiges Rädchen drinnen sind, ein großes Rädchen: Freiheit null. Mitgestaltung null. Gibt&#039;s nicht dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber darüber haben wir eh das letzte Mal ja gesprochen. Das ist halt die Perspektive, die gerade diese soratischen Wesenheiten haben. Sie wollen diesen perfekten, geradezu uhrwerksartigen Kosmos, in dem alles aus der zentralen Quelle vorherbestimmt ist. Und ihrer Meinung nach, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke, die einzige Chance ist, dass der Kosmos nicht im Chaos endet. Und der Weg, der aber mit dem Menschen eröffnet wurde, für das die Gottheit selber den Christus eben auch auf die Erde geschickt hat, wenn man so will, oder er auf die Erde gegangen ist und sich mit diesen Menschen verbunden hat, das höchste Göttliche, das heißt aber, dass damit in uns die Freiheit ermöglicht wird. Sozusagen die göttliche Kraft, aus dem Ich aber auf individuelle Weise tätig werden kann. Also aus voller Freiheit und trotzdem aber die gleiche Qualität hat, von der Art her zumindest, wie die höchste göttliche Quelle. Nur um diese Kraft wirklich aus dem Ich tätig werden zu lassen, der Weg geht halt nicht so einfach, es strahlt heraus und funktioniert gleich, sondern wir probieren, wir probieren und wir machen eben die zehn, die hundert, die tausend Fehler, bis es einmal dann wirklich funktioniert, bis es einmal wirklich in die richtige Richtung geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=5910 Die Anatomie des Bewusstseins: Warum das Gehirn ein Werkzeug des Todes ist, um den Menschen für die Freiheit Spiegelbilder zu schenken. Die Falle  von 666: Der kosmische Plan zur Erweckung einer blinden Bewusstseinsseele im Reich der Widersacher-Götter. Das Erbe der Elementarwesen: Warum unsere Geistesschulung entscheidet, ob die Geister der Erde erlöst oder verdammt werden 01:38:30] ===&lt;br /&gt;
Und ich glaube, ich habe euch ja schon gezeigt, im Grunde tun wir so etwas schon mit jedem Atemzug, den wir machen. Schon das ist ein Tun. Also man darf sich nicht immer jetzt vorstellen, riesige Werke, was mache ich denn da? Schon mit jedem Atemzug. Ich kann eben einen freien, menschlichen Atemzug machen oder einen, der nicht so frei ist. Ich will jetzt gar nicht, dass wir jetzt anfangen, bitte belauert jetzt den dauernden Atem oder was. Das ist eher mit Vorsicht zu genießen. Wir können nämlich anders, oder wenn anders arbeiten, als man früher gearbeitet hat. Nämlich nicht durch irgendein Atemtraining oder was, das von außen kommt, sondern indem wir uns geistig entwickeln, geistig an uns arbeiten, wird der Atem anders. Und was durchaus einen Einfluss letztlich auf die ganze Erde hat und auf die Menschen rundherum. Aber dazu möchten wir uns nicht jetzt irgendwie hinsetzen und irgendwelche Atemübungen machen. Das ist eher Gefährlichkeit heute. Bei manchen Meditationen kann man es auch machen, aber auch da sind sie anders als in alten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also das heißt, wir haben die Problematik mit der Mondenschale, wo auch ganz stark die Widersacher dabei sind, aber wir brauchen sie auf der anderen Seite. Es sind also gute Kräfte, es sind aber Kräfte, die auch sehr leicht von den Widersachern benutzt werden können, um uns vom Weg abzubringen. Und da war eben dieser Impuls von 666 sehr stark. Und der hätte dazu geführt, dass wir, wenn das wirklich funktioniert hätte und wenn nicht in der Geschichte auch genügend passiert ist, um einen Gegenimpuls zu machen, dann würde der Mensch zwar die Bewusstseinsseele…, also wir stehen ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter und das ist ein sehr entscheidendes Zeitalter. Die Frage des Bewusstseins ist daher heute ein sehr großes Thema in den Wissenschaften irgendwo. Und sie haben noch überhaupt im Grunde keine wirkliche Antwort darauf. Nämlich eben auch die Rätselfrage damit, wie hängt unser Bewusstsein mit unserer Mondenschale, mit unserem mondenhaften droben, nämlich mit unserem Gehirn zusammen. Weil das ist auch so eine Schale und da ist auch was drin, das ist halt dann der volle Mond da drinnen, aber wie kommt da das Bewusstsein zustande? da hat die äußere Naturwissenschaft null Ahnung noch. Ein Rätsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können zwar die Gehirntätigkeit, können eine ganze Menge schon erklären und was wo zugeordnet ist und man sieht auch, wie sich das in bestimmten Seelentätigkeiten widerspiegelt, gewisse Zusammenhänge da oben, aber dass das bewusst wird, dass es der Mensch erleben kann und dass er nicht nur ein Gehirnautomat ist: völliges Rätsel, völlig ungelöst von der äußeren Wissenschaft. Und tatsächlich ist das Hirnkastl ein wichtiges Werkzeug für unser Bewusstsein, aber indem es gerade das eigentlich Geistige abtötet, bis abblasst, bis zu einem bloßen Bild. Das heißt, wir haben das Hirnkastl eigentlich, wenn wir es benutzen, im Grunde dadurch, dass die geistige Wahrnehmung ausgelöscht wird. Dadurch können wir unsere abstrakt-logischen Gedanken auch denken, weil sie können sich spiegeln drinnen, aber ich erlebe nicht den geistigen Hintergrund. Das heißt, die geistigen Wesen, die wirklich dahinterstecken. Das ist ausgeblendet. Ich erlebe nur die Widerspiegelung in logischen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musste kommen, ist notwendig für die Freiheit, weil gerade dadurch, dass wir zunächst einmal nicht die Wesenheiten als solche wahrnehmen und merken, was die eigentlich wollen, sondern dass wir halt einfach nur die Widerspiegelung, nur das Bildhafte haben, gerade das lässt uns frei. Wir können das Bild anschauen und sagen, ja, will ich, will ich nicht. Ich bleibe frei in meiner Entscheidung. Wenn diese Wesenheiten wirklich so eingreifen würden, dann wären wir unfrei. So sehen wir sie nur in der Spiegelung. Sie können auch nicht eingreifen. Das wollten aber letztlich die soratischen Kräfte erzwingen. Sie hätten es also geschafft, eine sehr starke Bewusstseinsseele zu entwickeln, die aber ausschließlich aufs Äußere gerichtet ist und auf die niedere Naturgeistigkeit, die aber dann immer mehr unter dem Einfluss, auch bis in die Natur hinein, dieser soratischen Wesenheiten, unter anderem Widersacherkräfte, stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde also auch bedeuten für die Entwicklung der Erde ganz was anderes. Weil das heißt, dass die ganzen Elementarwesen, die in der Erde sind und so weiter, dass die eine andere Richtung kriegen. Das liegt also auch an uns, jetzt wie wir uns entwickeln, wo die ganzen Elementarwesen hingehen, ob die eine Erlösung finden können oder einen weiteren Aufstieg finden können. Es gibt nämlich absteigende und aufsteigende Elementarwesen und es ist auf jeden Fall eine ganz große Gefahr drinnen, dass eben die Elementarwesen der Erde, dass die auch in den Widersacherbereich ganz hineingezogen werden. Und wieder sind wir ein Schlüssel dafür, in welche Richtung es geht. Und da ist etwas Entscheidendes, sind die Mondenkräfte, die in der Erde geblieben sind, weil die sind verbunden mit den soratischen Kräften, mit den ahrimanischen Kräften, mit den asurischen Kräften, die wirken da drinnen. Und da ist also die Auseinandersetzung jetzt da mit diesen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben der Impuls von 666 und dann Steigerung wieder 1332 und jetzt von mir aus 1998 die Steigerung, wäre das, also die Bewusstseinsseele so zu entwickeln, dass der Mensch voll schon damals 666 erwacht wäre zur Bewusstseinsseele nach außen und zum Bewusstsein der niederen Naturgeistigkeit. Also das heißt, das eigentliche Ziel war, den Menschen an die Erde zu binden, volles sinnliches Bewusstsein für die äußere Welt und Wahrnehmung der ganzen geistigen Wesenheiten, die aus dem Widersacherbereich kommen, und alles andere abgeschnitten. Das heißt, wenn das wirklich funktioniert hätte, es ist durchaus nicht so, dass der Mensch jetzt nur äußerer Materialist wäre. Keineswegs. Er würde geistige Wesenheiten schauen, aber nur die, die aus dem Widersacherbereich kommen. Für alles andere blind, komplett blind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=6450 Gondischapur und die Genese des Materialismus: Der Islam als kosmischer Gegenimpuls zur soratischen Verhärtung des Abendlandes. Das Gehirn als Spiegelburg: Harun al-Raschids Erbe, die Mondenfestung der Urweisheit und die Auslagerung des Denkens. Denkt die Künstliche Intelligenz oder spiegelt sie nur unseren Tod? Warum wir an Maschinen lernen müssen, was der Mensch nicht ist 01:47:30] ===&lt;br /&gt;
Und dagegen, dass dieser Impuls nicht sich zumindest in dem Maße in der Menschheit breitmachen konnte, war ein wesentliches Element eben tatsächlich die Entstehung des Islam. Gerade dass dort, da waren nämlich Menschen da, die noch dazu eine starke Bereitschaft eigentlich innerlich hatten, diese Kräfte aufzunehmen, aber genau dagegen ist der Islam als Gegenimpuls gekommen. Weil er dort also eine sehr strenge Ordnung von oben hereingebracht hat, die aber jetzt in Wahrheit entgegenwirkt den Impulsen, die da von unten kommen. Und wenn der Impuls nicht gekommen wäre, obwohl er eigentlich, Rudolf Steiner sagt ja, dass das durchaus ein ahrimanischer Impuls ist, der da drinnen lebt im Islam, aber in dem Fall ein notwendiger Impuls, der nämlich die schlimmeren Kräfte, die von der asurischen Seite, einfach zurückgedrängt hat. Das ist ganz interessant. Es ist eine schwierige Sache drinnen. Und es ist in abgeschwächter Form dann dieser Impuls, der in den arabischen Völkern überhaupt drinnen lag. Da liegt nämlich die große Anlage drinnen. Da liegt nämlich eine unheimlich starke Anlage, ja, sogar für die Bewusstseinsseele drinnen, eine starke Anlage drinnen für ein Denken, das zumindest ein unbewusstes Schauen ist. Es hat eine gewisse Gemeinsamkeit mit dem jüdischen Volk, auch da ist es drinnen. Dort wurde es ja ganz speziell gepflegt, auch durch die Vererbungsströmung, also durch die Blutströmung wurde das alte Hellsehen gepflegt. Und das ist aber auch in den arabischen Völkern sehr stark drinnen. Und da ist eine große Anlage aber zugleich dabei, also in die Bewusstseinsseele hinauszugehen, sich der Natur gegenüberzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Araber hatten auch, nämlich im positiven Sinn, die alte arabische Religion ist eigentlich eine sehr auf die Natur bezogene auch. Und eben auch ein sehr starkes Umgehen mit den Naturgeistern draußen, die da sind. Da kommt interessanterweise dann, als die türkische Strömung das übernimmt, wo jetzt mehr dieser abstrakte Himmelgott Tengri drinnen ist, also die Lebenskraft, die da von oben kommt. Aber so einen konkreten Zugang zu den Naturelementarwesen haben sie nicht. Kein Bezug dazu. Es ist also viel abstrakter, viel strenger auch. Und das hat im Übrigen auch erst dann die weitere Ausbreitung des Islams so viel kriegerischer gemacht. Also die Probleme mit den Pilgern und die im Palästina halt dann dort gefährdet sind, das kam erst also durch die Türkenströmung drinnen. Die hatten also diese Unerbittlichkeit auch drinnen, die halt von den mongolischen Völkern, von den Türkvölkern hereinkommt. Da ist einfach diese Unerbittlichkeit drinnen. Die haben die Araber gar nicht drinnen gehabt. Die Araber haben, aber bitte nicht, dass man das jetzt irgendwie versteht als Türken schlecht oder Araber gut oder sonst. Das hat damit nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss einmal die Dinge charakterisieren, wo sie herkommen. Also jeder heutige Mensch, ob er jetzt Türke oder Araber ist, kann sich aus dem herauslösen und ist auch letztlich heute schon viel herausgelöst und hat dann wichtige Aufgaben zu erfüllen. Aber man muss die Dinge einmal charakterisieren, dass es Unterschiede gibt, auch was sie unterschiedliche Völker mitbringen. Und da ist es eben was anderes, was die jüdischen Völker, also das Semitentum im engeren Sinn herausbringen, was die Araber herausbringen, die ja auch zu den semitischen Völkern gehören, aber wieder andere Qualitäten haben, und was zum Beispiel die mongolischen Völker hereinbringen, das ist wieder eine andere Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort ist es, weil in dem zum Beispiel dieser Himmelsgott so überpersönlich zu sehen ist, ist zugleich ein Weg, eine Möglichkeit in ein sehr klares, Reingeistiges hineinzukommen. Ist auch etwas. Also wir stellen uns gerne den lieben Gott lieber mit weißem Haar und langem Bart vor. Wir wollen es sehr konkret nehmen und fassen sehr schnell in ein sinnliches Bild. Das würde im Tengrismus niemandem einfallen. Da gibt es einfach kein Bild. Das Bild ist da: das Himmelszelt, das ist es. Der Himmel über mir, der Taghimmel, der Nachthimmel. Und mein mongolisches Zelt, meine Jurte, ist die Abbildung davon im Kleinen im Grunde. Das ist das Bild. Aber das ist das einzige äußere Bild. Also von mir aus ist es das Zelt. Aber ich stelle ihn mir nicht in menschlicher Gestalt vor. Das ist etwas viel Größeres, viel Nichtsinnliches eben und gibt halt ein anderes Verhältnis dazu. Und auch interessanterweise die Erde unten. Das ist auch das Gegenbild: die Erdgöttin, die im Gegensatz steht, und der Mensch dazwischen. Also oben ist der Tengri, unten ist die Erde. Auch die ist aber absolut nicht personifiziert in irgendeiner Form. Es wäre ihnen nicht eingefallen, dass die Göttin Erde oder Persephone oder Gea oder irgendetwas so zu nennen, das wäre ihnen überhaupt nicht eingefallen. Es hat kein Bild drinnen, das irgendwie aus unserer gewohnten Sphäre kommt, es ist völlig bildlos. Und dazwischen steht der Mensch mit seinem Windpferd, mit seiner Seele drinnen, und zwischen diesen zwei Polen bewegt er sich irgendwo und zieht darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade durch die Araber ist ja dann begründet worden die Akademie von Gondischapur in Persien eigentlich. Also unter dem arabischen Einfluss aber war das dort. Und es waren viele arabische Gelehrte dort auf jeden Fall. Damals war das ja viel offener als heute, der Austausch. Dort haben Araber gewirkt, haben Perser gewirkt, haben Griechen gewirkt. Während im Rom der damaligen Zeit haben sie die griechischen Gelehrten vertrieben, und die sind dann alle brav dorthin gegangen, entweder in die Akademie von Gondischapur oder Akademie von Edessa oder so in Anatolien unten. Das ist so ganz an der syrischen Grenze unten. Da gab es dann immer ein paar Mal die Verschiebung hin und her. Weil diese Akademie von Edessa, also auch fast so ein kleines Bild von der Akademie von Gondischapur, das war die große, also die Wissenschaftszentrale könnte man sagen, wo wirklich schon Wissenschaft wie heute gepflegt wurde. Noch nicht mit den technischen Mitteln, die hatte man damals noch nicht, aber das Denken, die Art, experimentell empirisch heranzugehen, ist dort geboren worden im Grunde. Und von dort ist es dann erst nach Europa gekommen. Eben auch verbreitet mit durch den Islam im äußeren Sinne, gerade durch die Araber, weil das ist ja reingegangen bis nach Spanien. Der größte Teil von Spanien war islamisch bis zur Zeit von Kolumbus. Im selben Jahr im Grunde fällt das erst. Und dadurch kam ja ungeheuer vor allem ein wissenschaftliches Wissen nach Europa herein äußerlich. Das zweite war, dass sich etliche von diesen Gelehrten, also arabischen Gelehrten oder auch überhaupt geistigen Führern, dann später in Europa inkarniert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es einige Beispiele davon, die Rudolf Steiner nennt. Zum Beispiel der bekannte Sultan Harun al-Raschid, spätere Francis Bacon. Francis Bacon war einer der Väter der englischen Wissenschaft, kann man sagen, zur Zeit von Elisabeth I., wo dort auch sehr viel in Gang gekommen ist und wo vor allem wirklich die äußere empirische Wissenschaft in Europa Fuß gefasst hat. Aber das hatten im Grunde die Araber schon längst. Wir sind hinten nachgehinkt. Und wir haben es erst geschafft dadurch, dass erstens der Islam sich ausgebreitet hat, es direkt hineingebracht hat, hat viel in Spanien gelebt dort bereits, aber dann auch auf dem Weg neuer Inkarnationen, dass es dort hineingekommen ist. Zugleich ist damit aber auch natürlich eine Anlage gekommen, die Welt nur äußerlich, sinnlich zu betrachten und zu verhärten. Aber der Impuls wäre viel stärker gewesen, wenn nicht der Islam entstanden wäre, wenn nicht die Araber so weit gekommen wären, dass sie das als eine Strömung in die ganze Welt ergossen hätten. Das ist etwas ganz Wichtiges, das auch zu bedenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, wir haben heute immer wieder doch die große Frage, wie geht das Christentum oder wie gehen wir in Europa mit dem Islam um und dergleichen. Und da gibt es genug offene Probleme noch. Probleme, die vor allem natürlich dadurch hineinkommen, dass andere Machtinteressen hineinspielen und gewisse ungute Seiten wecken auch, die von der Widersacherseite kommen. Das muss man überhaupt sehen, dass die Religionen überhaupt, und da darf man das Christentum auch gar nicht ausnehmen, nämlich das, was durch die Kirchen passiert ist. Da ist viel Gutes passiert, aber es sind auch schlimme Dinge passiert, bis in nicht so ferne Vergangenheit hinein. Genauso passiert aber etwas durch Menschen, die den Islam sich als Werkzeug dafür nehmen, genauso wie das Christentum auch zum Werkzeug für sehr unchristliche Sachen genommen wurde. Aber es waren beides natürlich, sowohl das Christentum als auch sehr stark der Islam etwas, was diesen Impuls von 666 zumindest gedämpft hat. Wenn der Impuls wirklich voll durchgeschlagen wäre, dann hätten wir schon längst, dann wären Religionen alle weg. Die einzige Religion wäre eine materialistische, wie es in der Wissenschaft zwar als Bild lebt, aber durch eine Praxis, Lebenspraxis, noch nicht überall ist. Aber dann würde es dorthin gekommen sein, und es würde dahin gehen, dass der Mensch immer mehr wirklich zu dem wird, als was er heute beschrieben wird, nämlich ein reiner Gehirnautomat irgendwo, und dass er eine wirkliche Freiheit nicht hat. Das ist das, was jetzt in erster Linie einmal die soratischen Wesenheiten und Asuras als wesentliches Hilfsmittel, weil die bis ins Physische arbeiten können, also das Gehirn so verhärten können, dass wir wirklich dann nimmer als Geistige herankommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das eben nicht in dem Maße gekommen ist, dazu musste also diese besondere Qualität, die aus dem Arabismus herausgekommen ist und eben auch mit dem Islam aber verbunden wurde und dadurch diesen soratischen Impuls im Arabismus gedämpft hat, das musste in die Welt hinaus. Das ist ganz wichtig. Das ist ganz wichtig. Wir haben dem zu verdanken einerseits unsere Wissenschaft, aber wir haben dem auch zu verdanken, dass sie nicht schon so schlimm geworden ist, so einseitig materialistisch geworden ist, dass kein Rückweg mehr möglich wäre. Es ist jetzt eigentlich so viel da, dass wir daran lernen können, was wir als Menschen nicht sind und auch nicht werden sollen. Das müsste man eigentlich an der Naturwissenschaft lernen, so wie sie heute gerade das Bild vom Menschen zeichnet. Wir werden genauso lernen aber auch zum Beispiel jetzt Thema künstliche Intelligenz oder so, was der Mensch nicht ist. Dass eben das Denken der künstlichen Intelligenz, wir sollen es durchaus gebrauchen, wir müssen es sogar gebrauchen, um zu lernen, was der Unterschied ist. Wir werden es gerade daran lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist übrigens ein sehr interessantes Phänomen, Rudolf Steiner schildert es sehr deutlich und das kann man, wenn man die äußere Entwicklung des Geisteslebens anschaut, deutlich sehen. Die höchste Entwicklung, die reifste Entwicklung gerade des Gehirns, also des Denkens mit dem Gehirn, war im 19. Jahrhundert. Wir sind über den Punkt eigentlich schon darüber. Wir fangen an, etwas von dem, was wir eigentlich früher durch die Gehirntätigkeit gemacht haben, aus uns herauszusetzen, in Form der künstlichen Intelligenz. Die ist ja wirklich sehr stark orientiert daran, wie unser Gehirn funktioniert. Man spricht von künstlichen neuronalen Netzen sogar. Also es ist ganz dem nachempfunden, wie das Gehirn funktioniert. Nur unser menschliches Denken ist mehr als bloßes Gehirndenken. Wir brauchen das als Spiegelungsorgan, wir können Gedanken spiegeln damit, im äußeren abstrakten Sinn, aber wirklich denken, wirklich denken, also aus dem Geistigen heraus denken, tut man nicht mit dem Gehirn. Das ist nur der Spiegelapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, und das werden wir lernen an der künstlichen Intelligenz, sie kann uns sehr wohl, auch wenn sie ausgelagert ist, unser Denken widerspiegeln. Nichts anderes tut sie nämlich. Man darf nicht glauben, dass sie wirklich denkt, die künstliche Intelligenz. Sie spiegelt uns unsere Gedanken wider, kann sie in allen möglichen Kombinationen uns anbieten, aber es ist nichts drinnen, was die künstliche Intelligenz wirklich gedacht hätte, jemals. Sie verbindet damit auch überhaupt nichts. Aber sie kann uns unser Denken widerspiegeln in verschiedensten Facetten und das zusammenstellen, aber beim Menschen ist noch viel mehr dabei. Und das werden wir daran lernen. Darum stehen wir jetzt drinnen und es ist notwendig, sich damit auseinanderzusetzen. Und wir werden gerade daran lernen, dass wir doch anders sind. Das ist ganz wichtig. Aber eben diese Auseinandersetzung, das ist alles, was letztlich auch eine Auseinandersetzung mit dem Mondenhaften irgendwo ist. Und da müssen wir durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Mondenhaften hängt so viel zusammen. Es hängt unheimliche Weisheit damit zusammen. Aber darüber will ich jetzt nicht anfangen, sonst werden es wieder 45 Minuten Überzug wie das letzte Mal. Das ist zu lang. Aber nur als Andeutung: Es gibt diese große, die Urmondenlehre der Menschheit. Die haben sich zurückgezogen, wie Rudolf Steiner das sehr schön ausdrückt, ein wunderschönes Bild, in die Mondenfestung. Um ja den Menschen nicht in seiner Freiheit zu beeinflussen, haben sie sich zurückgezogen dort. Und das waren aber eigentlich, man könnte sagen, im Grunde luziferische Wesenheiten. Das sind die, die der Menschheit ihre Urweisheit gegeben haben, sich teilweise selber inkarniert haben auf Erden, aber sich jetzt dann zurückgezogen haben. Und denen haben wir viel zu verdanken, auch wenn ein luziferischer Zug durchaus auch drinnen ist dabei. Aber sie haben sich zurückgezogen. Also das heißt, da stecken ganz wichtige Kräfte auch drin, die aber nicht so aufdringlich rauskommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich würde sagen, lassen wir es einmal sein für heute. Es ist noch sehr vieles offen in dem ganzen Thema. Ich weiß nicht, wie viele Vorträge wir noch brauchen, dass nichts offen bleibt. Ich glaube, es wird immer was offen bleiben. Und das ist ja das Interessante, dass es immer irgendwo weitergehen kann. Schauen wir, was uns hinführt das nächste Mal. Ich danke euch fürs Dabeisein, meine Lieben. Herzlichen Dank bei allen im Livestream. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-06-25T20:14:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Die Evolution durch die Finsternis: Warum die Erden-Sonnentrennung durch Sorat die Bedingung unserer Freiheit war. Das kosmische Uhrwerk gegen das Ich: Der gigantische Kampf der soratischen Mächte um die Entrechtung des menschlichen Willens. Sc */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:205.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo|thumb|205. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 19. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/7hvg88pzbw2czrkv62zt9/205.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=kiq0zhkjpinjtnun7ptjhytmg&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=40 Begrüßung und 50. Wochenspruch 00:00:40] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 205. Folge zur Apokalypse. Und der Fünfer spielt weiter eine Rolle, weil wir sind jetzt beim 50. Wochenspruch. Der ist sehr interessant und sehr schön auch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Menschen Ich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich machtvoll offenbarend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Wesens Kräfte lösend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendaseins Werdelust:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dich, mein Leben tragend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus seinem Zauberbanne,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erreiche ich mein wahres Ziel.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also das heißt, es spricht zu uns die Werdelust draußen. Ein interessantes Wort, Werdelust. Und sie trägt ihr Leben in uns hinein. Also sie erreicht ihr wahres Ziel, wenn sie ihre Lebenskraft, die Kraft des Lebens in uns hineinträgt, in unser Menschenwesen hineinträgt. Also wir empfangen jetzt bereits auch etwas von draußen und das ist etwas sehr kraftvolles. Werdelust, die aber auch von uns dann aufgegriffen wird in einem lebendigen Denken, in einem schöpferischen Denken zum Beispiel, dass man bis zum Imaginativen steigern kann und dann, wenn man dort einmal ist, geht es weiter zur Inspiration, Intuition. Aber das ist die Grundlage eigentlich. Also gerade in der Begegnung mit der Natur ist immer auch so eine Begegnung mit der Werdelust drinnen. Im Herbst dann halt mehr auch mit Sterbelust, kann ich jetzt nicht gut sagen, habe ich noch nicht gehört zumindest, aber da ist es halt dann mehr mit den abbauenden Prozessen verbunden. Aber jetzt ist es ganz mit diesem Aufwachenden, mit diesem Gestaltenden drinnen. Also im Tun aufwachend sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schenkt uns die Natur, die Welt draußen eigentlich. Und wir können es ja aus dem Zauberbann erlösen. Im Zauberbann ist es, solange es uns eigentlich unbekannt bleibt und wir uns gar nicht verbinden können damit. Es ist verborgen in der Natur. Es wirkt zwar drinnen, aber es ist versteckt drinnen sozusagen. Wir können es herauslösen, indem wir uns diese Kraft zu Bewusstsein bringen. Also in allem, was da jetzt so langsam heraussprießt aus der Natur, in dem allen, auch wie der Tag sich ändert. Wir stehen ja jetzt genau vor Frühlingsbeginn, also in ein paar Stunden fängt er an, also am 20. morgen, aber in der Nacht, ich glaube so um vier Uhr ungefähr herum, ist wirklich der Frühlingsbeginn und also alles brodelt da schon und wartet auch sich in uns zu ergießen. Aber wir müssen es auch annehmen können. Das ist ganz wichtig, also offen zu sein dafür. Wir gehen oft einfach vorbei. Und da steckt schon so unheimlich viel drinnen. Das sind schon geistige Begegnungen. Wir haben überall die Chance, ununterbrochen. Das ist nicht so fern. In jedem Blumerl, in jedem Grashalm, der da herauskommt, in dem Gras, das jetzt grün wieder frisch zu leuchten beginnt, ist etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=262 Das bewusste Zeichnen der geistigen Wirklichkeit. Die Abweisung durch mächtige Elementarwesen im Wald. Die Bedeutung alter Fähigkeiten heutiger Naturvölker. Der radikale Umbruch im Leben Rudolf Steiners. Die Farbgesetzmäßigkeiten der berühmten Samenkorn-Meditation 00:04:22] ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Berührung spüren, dass diese Kraft da drinnen ist, dann wird uns aber zugleich die Möglichkeit gegeben, mit der Kraft wirklich gestaltend zu werden. Im Künstlerischen, im Leben gestaltend, aber eben auch im geistigen Wahrnehmen gestaltend. Weil da ist es noch viel deutlicher, ich habe es eh schon öfters erzählt, auch in der Sinneswahrnehmung. Wie viel wir sehen, hängt sehr davon ab, wie aktiv wir im Sehen sind. Wir müssen aktiv gestaltend mit dabei sein. Also zum Beispiel Gesichter sehen wir wirklich dadurch, dass wir die Gesichter zeichnen, mit unseren Blicken. Und manche können besser zeichnen, aufmerksamer, manche huschen mehr darüber. Weil Ununterbrochenes wird uns nur nicht bewusst. Aber das ist alles das, was wir als Kind lernen. Und dann irgendwann, aha, erkennt man das Gesicht vom Opa und das ist nicht nur der Mond, sondern es ist wirklich der Opa jetzt. Aber dann hat das Kind gelernt, mit den Blicken den Opa zu zeichnen. In Wahrheit schon. Mit den Blicken. Ob wir es dann später mit der Hand erkennen, ist eine andere Frage. Aber dass wir es überhaupt sehen, dass wir es wahrnehmen, als Gesicht und nicht als irgendein verwaschener Farbfleck. Dass wir also wirklich Konturen, Formen wahrnehmen, weil wir sie zeichnen. Und trotzdem tun wir nicht willkürlich was zeichnen. Wir malen nicht irgendwas, sondern wir versuchen halt wirklich das, was uns entgegentritt, der Mensch, der uns entgegentritt, oder die Blume, das Tier, der Stein, der Kristall, was auch immer, wir zeichnen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erst nehmen wir es wahr in seiner räumlichen Gestalt. Dazu müssen wir malen. Zeichnen, besser gesagt. Die Farben nehmen wir leichter wahr, aber auch da sind wir in Wahrheit aktiv drinnen. Nur das ist alles unterbewusst. Im geistigen Wahrnehmen, im seelischen Wahrnehmen sollten wir als moderne Menschen, als Menschen unserer Zeit, selber tätig sein. Bewusst tätig sein. Das heißt, das was wir im normalen, im sinnlichen Sehen mehr oder weniger unbewusst machen und was beim alten Hellsehen auch praktisch unbewusst war, weil es ein traumartiges Hellsehen war, die Bilder waren halt einfach da, die überschwemmen mich, ergreifen mich, bewegen mich, sie kommen, wenn sie wollen, sie gehen, wenn sie wollen, ich habe eigentlich keinen Einfluss darauf. Aber das moderne, imaginative, lebendige Schauen besteht darin, dass wir ganz aktiv die geistige Wirklichkeit, ich sage einmal zu malen beginnen, zu zeichnen beginnen, zu malen vor allem zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im imaginativen sind es eher normalerweise nicht so scharfe Kanten oder was drinnen, es sind fließende Übergänge. Und man darf sich aber auch nicht vorstellen, dass es notwendigerweise so ist, dass es jetzt wie ein Traumbild ist, wo wirklich die Farben fluten. Es kann zuerst so sein, dass ich zwar weiß, es ist da, ich spüre auch die Zusammenhänge, aber ich sehe es nicht wie ein Traumbild. Es ist eigentlich noch, ich kann mich orientieren und trotzdem sehe ich es eigentlich nicht wirklich. Aber ich spüre es, ich spüre, ah jetzt wende ich den geistigen Blick sozusagen da, aha, da ist etwas, das ist mit dem in Beziehung, und so arbeite ich mich langsam hinein. Es ist eine Fortsetzung ja eigentlich des Denkens, das wir haben, aber wir fangen jetzt an nicht Zusammenhänge zu konstruieren, sondern wir lernen sie sehen, geistige Zusammenhänge sehen. Also spüren kann man auch sagen, wie auch immer, es ist so schwer, weil da fehlen uns die Worte, es ist immer Übersetzung. Ich meine, man kann es natürlich steigern dazu, dass es dann auch sinnesartige Qualitäten bekommt, weil die Sinnesqualitäten sind ja eigentlich was Seelisches irgendwo, allerdings ein Seelisches, das jetzt abgeschattet wird durch das Sinnliche, durch die Sinnesorgane, wenn ich die Farben nehme, das Rot, das Gelb, Blau, die ganzen Farbtöne, im rein seelischen Erleben sind sie noch ganz was anderes. Und man kann es eigentlich gar nicht mit den Äußeren vergleichen, also so wie wir sie äußerlich sehen, ist es die Abschattung. Selbst wenn es das stahlendste Gelb oder das blendendste Weiß ist, ist es eine Abschattung in Wahrheit. Abschattung heißt, es wird uns vieles nicht bewusst, was da drinnen wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um an dieses imaginative Schauen, ich nenne es bewusst so, ich will eigentlich gar nicht mehr so viel verwenden, den Begriff Hellsehen, weil der so vielfach missbraucht und missverstanden wird, auch heute bei nicht so wenigen Menschen, die eine gewisse Hellsichtigkeit, aber halt noch alter Art haben, wo es eben wirklich wie eine Traumvision dasteht, in total sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen und das ist einfach so da. Aber das ist nicht der Weg, auf dem ich erkenne, was das wirklich ist. Wo ich es in der gleichen Klarheit erkenne, die ich sonst nur im streng logischen Denken habe, ist dort, wenn ich die Bilder selber aufbaue. Aber nicht einfach aus der Fantasie irgendetwas, sondern es fängt an, dass ich die geistige Berührung mit der Wesenheit, worauf ich mein geistiges Auge oder mein geistiges Bewusstsein richte, das bringt mir Empfindungen entgegen. Es spielt sich sehr viel auf der Gefühlsebene ab auch durchaus. Man fühlt sich berührt und da liegt eine ganz gewisse, bestimmte, ganz charakteristische Stimmung drinnen und die fängt an zu mir zu sprechen, sagen wir es einmal so, es regt meinen schaffenden Willen an und aus dem male ich sozusagen, aber wirklich jetzt sehr unter Anführungszeichen, weil ich male es nicht unbedingt in sinnlichen Farben, das wäre der letzte Punkt, sondern ich male es so, dass ich wirklich ein ganzes Panorama von mir habe und jetzt diese Wesenheit, die mir begegnet, hat zu dem, zu dem, zu jenem Beziehungen. Und das macht ihr Wesen aus, dass sie diese vielfältigen Beziehungen hat, dass sie zu anderen Wesen in Beziehung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann geistige Wesen eigentlich am besten dadurch verstehen, dass man sie versteht aus ihrer Beziehung zu anderen geistigen Wesen. Das ist nicht so, dass ich sage, jetzt nehme ich den heraus und fange den sozusagen geistig zu sezieren an, sondern ich erlebe diese Wesenheit, indem sie jetzt einer anderen begegnet und da tut sie etwas. Aber das ist zunächst einfach ein Spüren. Aber es ist auch nicht nur ein dumpfes, unbewusstes Gefühl, sondern es ist ein sehr waches Spüren. Es ist ein sehr konkretes eigentlich. Und es ist so ein bisschen, ja, wie wenn ich es geistig abtasten würde, könnte man sagen. Ich spüre diese Berührung mit der Wesenheit und ich gehe auf sie zu und berühre sie sozusagen geistig. Und aus dem heraus formt sich langsam das Erlebnis heraus. Dann kriegt man einen sehr, sehr großen Überblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Typische in diesen imaginativen Erlebnissen ist, dass man immer die großen Zusammenhänge mitsieht. Wären die nicht da, würde man gar nichts merken. Ich kann nicht einfach unter das Mikroskop oder unter die Lupe etwas legen und mir das Detail anschauen. Das Detail tritt erst hervor für mich, für mein Bewusstsein, wenn ich den Zusammenhang mit dem Ganzen herum erlebe. Und das kann bis ins Größte hineingehen, weil es auch wirklich damit zusammenhängt. Geistige Wesenheiten, auch wir, hängen in irgendeiner Form immer mit dem Ganzen des Kosmos zusammen. Und konkret ist damit gemeint, mit den ganzen geistigen Wesenheiten, die dort sind. Also nicht mit den äußeren Dingen, nicht einmal mit den äußeren Sternen, aber mit den Wesenheiten, die damit zu tun haben. Und das kristallisiert sich mit der Zeit halt heraus. Aber um es fassen zu können, muss ich tätig werden, in Wahrheit. Die Berührung kann kommen. Ich begegne irgendwelchen Elementarwesen oder größeren, mächtigen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sowas einmal erlebt, wir sind in einem Wald gegangen, in der Nähe von Wien. Eigentlich schön, es war Sonntag oder was, die Eltern sind mit den Kindern spaziergegangen, alles war fröhlich. Und irgendwann denkt man sich, es ist eine total ungute Stimmung eigentlich. Man will uns hier nicht. Es war ganz stark, also so richtig so, bitte verzieht euch von da, ihr gehört da nicht her. Die anderen haben sich alle wohlgefühlt. Und da waren tatsächlich gewisse Elementarwesen, mächtigere Elementarwesen, dahinter, die einfach uns nicht dort wollten. Uns nicht dort wollten. Wir passen da nicht her. Stört uns nicht? Und wirklich ganz stark die Empfindung, ihr beschäftigt euch mit Geistigen, ich übersetze es jetzt in Menschenworte, aber es ist das Feeling. Ihr glaubt, ihr tut damit schon irgendwas, dass ihr euch mit dem Geistigen beschäftigt. Und glaubt noch, ihr könnt das hineintragen in die Welt und das würde was verbessern. Ihr wisst ja überhaupt nicht, welches Chaos ihr anrichtet, allein dadurch, dass ihr da seid. Ihr stört unsere Arbeit empfindlich, raus mit euch. Geht dorthin, wo ihr geeignet seid, was zu machen, aber nicht in unser Revier. Wir haben da eine Aufgabe und ihr seid nur störend. Die, die das vielleicht gar nicht so geistig arbeiten, die dürfen ruhig durchgehen. Die stören uns nicht. Aber ihr seid wirklich nicht reif und bereit, schon dafür da euch reinzumischen in das, was wir da tun. Das übersteigt eure Kräfte so gewaltig, bitte haltet euch fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben mit unserem geistigen Tun, mit unserer geistigen Entwicklung, die wir auch wirklich anstreben sollen, aber das heißt nicht, dass wir damit überall immer gleich Wohlwollen erzeugen. Sondern, dass wir dann sehr oft durchaus entgegengespiegelt bekommen, ist ja nicht das Anfangs, aber bitte nicht da bei uns. Das, was ihr einzubringen habt, stört mehr als was es hilft. Also das kann durchaus sein. Gerade in der Begegnung mit der Natur, da sind sehr, sehr, sehr starke Kräfte drinnen. Das heißt, auf sowas kann man zum Beispiel auch achten, aufmerksam sein. Es ist nicht immer so, dass man willkommen ist dort. Man denkt sich, ich gehe in der Natur, in Wälder, ich spaziere schön, ich verbinde mich mit der Natur und das ist ja für die Elementarwesen toll und ist es ja auch, wenn sie erkannt werden. Aber nicht immer und nicht für alle. Und manchmal durchaus berechtigterweise. Es gibt auch was, wo manche Elementarwesen kochen auch ihr eigenes Süppchen. Aber manche haben Aufgaben, die sind zu groß, dass wir stören, wenn wir uns da hinein mischen. Gerade wenn wir irgendwo was Geistiges in uns tragen, was aber noch viel zu groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch tatsächlich so, Rudolf Steiner hat das sehr deutlich beschrieben, es gibt auch Aufgaben, zum Beispiel gerade in Bezug auf die Natur, an die wir mit unserer modernen geistigen Form der Entwicklung, mit unserem modernen geistig imaginativ lebendigen Schauen und den daraus folgenden Taten noch nicht herankommen. Wo Kräfte da sind, wo ganz wichtig für die Menschheitsentwicklung ist, dass Naturvölker, die diese Fähigkeit noch aus dem Alten heraus haben, dass die ja nicht zu früh aussterben dürfen. Aussterben heißt ja nicht unbedingt, dass die ausgerottet werden, sondern einfach, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen oder sonst was. Jedenfalls, dass sie verschwinden. Also, wo Fähigkeiten drinnen sind, die noch ganz im Körperlichen durchaus verankert sind. Also, die geistig sehr tief hineingehen. Gerade beim modernen geistigen Weg schauen wir ja eher, dass es sich vom Körper löst. Das ist bei den alten Fähigkeiten durchaus nicht der Fall. Da ist sogar stärkere Verbindung da als normal. Mit einem Teil des Wesens. Und dadurch können solche Menschen aber erstens Zugang, Erkenntniszugang in gewisser Weise, aber halt auf alte Art kriegen zu Kräften, die wir heute noch lange nicht schaffen auf dem modernen Weg. Und die vor allem auch in eine Zusammenarbeit mit diesen geistigen Wesenheiten kommen können, an die wir heute in gesunder Weise noch nicht herankommen. Das heißt, die Erfahrungen, die Naturvölker heute noch haben, sind wichtig für die Zukunft. Es wird irgendwann auch ins Neue übergehen, aber es ist noch nicht so weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Thema in den Mysteriendramen ganz stark drinnen. Zwei wesentliche Figuren sind die Familie Baldi, also Felix Baldi und seine Frau Felicia, die beide eine geistige Naturbegabung haben. Die sind also nicht in dem Sinn Geistesschüler, die jetzt dem großen Lehrer Benediktus in den Dramen folgen, obwohl sie mit ihm verbunden sind, aber sie haben ganz eigene Erfahrungen. Und die haben sie aus Anlage heraus. Hat sich natürlich auch mit früheren Inkarnationen zu tun, aber sie haben sich durch ihre früheren Inkarnationen diese alten Fähigkeiten bewahrt. Das heißt, sie haben sich auch Verkörperungen, Inkarnationen gesucht, wo der Körper das auch hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die jetzt ins neue, imaginative Schauen hineingehen, ist es eine Erleichterung, wenn der Körper das gerade nicht hergibt. Dann tun sie sich leichter. Weil zum Beispiel so Menschen wie etwa Rudolf Steiner selber, der hatte alte Fähigkeiten auch, aber damit er die neuen entwickeln und dann auch weitergeben kann, musste er die alten ja eigentlich loswerden. Und das auf ganz neue Art wiedergewinnen. Das hängt sehr stark zusammen mit der sehr turbulenten Phase in seinem Leben, also geistig sehr turbulenten Phase. Die liegt zwischen seiner Kindheit, Jugend, Studium, dann die ganze Beschäftigung mit Goethe, Goethe-Herausgabe und dann, nachdem er in Weimar fertig war, dann 1900 im Anfang in der Theosophischen Gesellschaft. Aber da ist so eine Zwischenphase, wo ein ganz starker Umbruch drinnen ist. Der ist vielen aufgefallen. Das ist ja eigentlich nicht verständlich, jetzt ist er eigentlich fast total ein Atheist im Grunde und gegen die Kirche und gegen das Christentum wettert er und gegen alles eigentlich. Ist ganz stark drinnen. Das war aber notwendig. Dann erst kommt dieses, was er in seinem Lebensgang schreibt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Ein inneres Erlebnis, auf eine ganz neue Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Impuls, der ihn dann offen macht dafür, dass er eben dann anfangen kann in der Theosophischen Gesellschaft auch zu wirken. Natürlich kommt dann von außen der Auftrag an ihn heran, aber dann war er auch erst bereit dafür. Sonst hätte es nicht funktioniert. Dazu musste er das Alte loswerden und neue Kräfte entwickeln. Sie umwandeln auf jeden Fall. Das heißt, es ist auch eine Aufgabe für jeden heute, der sich mit Anthroposophie beschäftigt, aber vielleicht auch noch alte Fähigkeiten hat. Das Wichtige ist, dass man es umwandelt, weil nur wenn ich es umwandle, dringe ich wirklich mit dem eigenen Ich erkenntnismäßig in das ein, was da wirklich abläuft, was sich da abspielt. Da bin ich in jedem Detail drinnen dabei und es ist mindestens so trittsicher dann der Weg, als wie in den Naturwissenschaften, wo man äußerlich an den Phänomenen, an den Beobachtungen sich entlang arbeitet und nicht anfängt, irgendwas hineinzuspintisieren, sondern wo man einfach von Beobachtung zu Beobachtung schreitet und sieht, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Also so wie es Goethe zum Beispiel in seiner Farbenlehre gemacht hat. Wirklich zu schauen, wie kann ich das verfolgen, wo entstehen die verschiedenen Farben, wie hält sich das Dunkle auf langsam zum Violetten, zum Blauen, dann wird es immer heller bis zum Hellblauen und so fort oder wie ist es, wenn das Licht verdunkelt wird. Dann kann ich Schritt für Schritt das verfolgen. Dann sehe ich, wie aus dem Zusammenspiel von Licht und Finsternis, je nachdem welches die Überhand hat, entstehen die verschiedenen Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann ich jedes Schritt für Schritt beobachtend nachvollziehen, sehe wie eins mit dem anderen zusammenhängt. Und das kann man sehr viel weiter führen dann noch. Es ist nicht umsonst, dass sich Steiner viel mit der Farbenlehre Goethes beschäftigt hat. Das ist ein genialer Schicksalszug, dass er zu dem gekommen ist, sich mit dem zu beschäftigen. Da ist sehr wichtig auch dieses Erlebnis zum Beispiel mit den Farben, weil wenn ich jetzt anfange im modernen geistigen Schauen, Farben zu sehen oder etwas in Farbbegriffen auszudrücken, sagen wir es einmal vorsichtig so, weil das Unwichtigste ist, dass es wie ein Fantasiebild vorweg vor mir steht. Das ist fast das Unwichtigste. Aber ich muss es genau spüren, welche Farben da sind. Also sozusagen sehen, ohne es sinnlich zu sehen. Das ist die Kunst. Und dann muss ich aber ganz in diese Farbgesetzmäßigkeiten hineinkriechen. Und dann kann ich diese Dinge erleben. Dann funktioniert unter Umständen auch so etwas, was erfahrungsgemäß, ich weiß nicht, wie es euch geht, die ihr zuhört und das schon probiert habt, die berühmte Samenkorn-Meditation in »Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten«. Also man legt ein Samenkorn vor sich hin und konzentriert sich auf dieses Samenkorn. Und dann sieht man eine gewisse flammenartige kleine Farbgestalt rundherum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=1589 Der Weg von der Imagination zur Intuition. Die seelisch-geistige Berührung des modernen Schauens. Vom Verwandeln des Bildes zur reinen Inspiration. Das Erwachen der Werdelust im eigenen Ich. Die stufenweise Entzauberung der inneren Bilderwelt. 00:26:29] ===&lt;br /&gt;
Und das ist schwierig. Das ist wirklich schwierig, dass das funktioniert. Aber helfen tut das sehr, zum Beispiel diese Übungen mit den Farben, mit der Farbenlehre, aber jetzt sie geistig aufzufassen, zu sehen, was geistig dahintersteckt. Dann merkt man nämlich, dass ich zu dem Farberlebnis an dem Samenkorn auch nur dadurch kommen kann, auf neue Art dazu kommen kann, wenn ich die seelisch-geistige Berührung spüre. Und diese Berührung gibt zunächst einmal ein immer konkreter werdendes Gefühl, Gefühlsstimmung, eine Berührung, eine Anmutung kann man im Deutschen auch sagen. Also ich fühle mich angemutet sozusagen von dem, also eben wirklich berührt von dem. Und wenn diese Stimmung da ist, wenn ich die jetzt immer bewusster fassen kann, das dauert unter Umständen, ich spüre vielleicht sehr schnell, die Berührung ist da, aber sie ist noch sehr undifferenziert. Sie wird aber differenzierter. Und wenn sie differenzierter da ist, dann beginnt sie sich in Farben umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder, nicht notwendigerweise, dass ich es jetzt so sehe wie in einem lebendigen Traumbild. Es ist im Übrigen bei Traumbildern auch sehr unterschiedlich, wie farbig Träume sind. Viele Menschen erleben Träume auch nur in Grautönen, in Schwarz-Weiß-Tönen, in Schattierungen. Es ist nicht gesagt, dass es bei allen farbig ist. Es gibt Menschen, wie Lessing zum Beispiel, der von sich gesagt hat, ich habe in meinem Leben noch nie geträumt. Natürlich hat er immer geträumt in Wahrheit, aber es war kein Bild da. Kein Bild, was man normal in einem vielleicht wilderen Traum erlebt. Trotzdem hat er in solchen Dingen gelebt. Aus solchen Dingen sind ihm die Inspirationen gekommen zu der Idee der wiederholten Erdenleben, die er eigentlich ganz selbstständig ergriffen hat und sie eigentlich begründet hat, damit nur, wenn es die wiederholten Erdenleben gibt, ist überhaupt die Menschheitsentwicklung erklärbar in irgendeiner Form. Wenn es die nicht gibt, dann ist es für ihn jedenfalls nicht erklärbar, sondern die Menschen entwickeln sich, die gehen durch. Und wenn da nichts durchgehen würde, müsste jeder von vorne wieder anfangen im Grunde. Also ein sehr tiefer Gedanke, weil im Grunde das ist die Zusammenfassung von einem relativ großen Werk, wo er die ganze Menschheitsgeschichte schildert in den wichtigen Phasen und dann kommt er zu dem Resümee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben, weil er das erlebt in Wahrheit. Er ist durchaus im Ansatz da bei dem Neuen schauen, aber ohne es in irgendeiner Form zu visualisieren noch. Das ist wichtig, dass einem bewusst ist, dass man durch diese Phase heute früher oder später durchgehen sollte, selbst dann, wenn man alte Fähigkeiten hat. Sonst bleibt immer eine gewisse Unsicherheit drinnen. Weil es ist in dem alten Hellsehen nicht so leicht klar, was trage ich selbst hinein. Das heißt nämlich durchaus aus meinem Organismus, aus meinen unterbewussten Kräften, das gibt nämlich, wie soll ich sagen, die dicken kräftigen Farben in dem Bild. Und die muss ich einmal sozusagen weglassen. Ich muss das so ganz zart haben. Ich stehe vor der leeren Leinwand eigentlich und erlebe jetzt nur, da muss was hin, dort muss was da, also wirklich vor der leeren Leinwand zu stehen, das ist die Herausforderung drinnen. Und dann kann man sich da hineinarbeiten. Und da ist dann eben drinnen genau auch diese Werdelust der Natur zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt der Ausgangspunkt, warum ich so lange gesprochen habe darüber. Das ist es nämlich genau. Ich beginne zu erleben, zum Beispiel auch bei der Samenkornmeditation oder so, die Lebenskräfte, der Lebenswille, der da drinnen steckt in dem Samenkorn. Der aber schläft drinnen, total schläft. Unter Umständen über Jahrtausende auch schlafen kann. Es sind ja viele Samen in den ägyptischen Gräbern oder so gefunden worden, die noch keimfähig sind. Also wenn die auf fruchtbaren Boden kommen und genügend Wasser, entwickeln sie sich immer noch und liegen aber Jahrtausende drinnen, wie ein fast toter Stoff, der hart, kristallin ausschaut, fast geradezu und trotzdem schlummert das Leben drinnen. Und diese Werdelust, die will aber zu uns hin. Die will zu uns hin. Also sie spricht zu uns, zu unserem Menschen-Ich. Und aus dem heraus wird sie entzaubert, wenn ich aus der Freiheit heraus bewusst, aktiv anfange, das jetzt ins Bild zu gestalten, ins imaginative Bild zu gestalten. Dann wird sie wirklich erlöst. Dann erfüllt sie ihr Ziel, dann findet sie ihr Ziel, wie es da drinnen steht im Wochenspruch. Also erreiche ich mein wahres Ziel. Weil es ist erst fertig, ganz große Perspektive, das Tun der geistigen Welt ist erst fertig, wenn sie sich im Menschen erleben kann. Indem der Mensch es erlebt, ergreift und gestaltend ins imaginative Bild bringt, die Zusammenhänge, die Zusammenklänge der Wesen, auch die Dissonanzen zu spüren bekommt, dann ist er schon in der Stufe der Inspiration drin. Das ist auch interessant, jetzt bin ich in der Stufe der Imagination. Als moderner Schauender, imaginativ Schauender, gestaltend Schauender, habe ich eh schon Mühe, das Bild zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich es endlich einmal, habe ich die Zusammenhänge, jetzt soll ich das ganze Bild wegschaffen. Das ist der nächste Schritt. Ich muss es komplett auslöschen. Komplett weg. Und indem ich es komplett auslösche, weil es ja eigentlich trotzdem immer noch aus meiner Tätigkeit hervorgegangen ist. Das ist schon gut, ich bin mir bewusst geworden, was ich da tue, aber damit habe ich schon einmal meine Einseitigkeiten trotzdem drinnen, meine Perspektive. Um jetzt loszukommen von nur meiner Perspektive, um das wirklich noch klarer zu sehen, dass ich jetzt diese geistigen Wesen selber sprechen lasse, dazu muss ich mein Bild auslöschen, wegbringen aus dem Bewusstsein. Jetzt bin ich froh, dass ich das endlich habe und jetzt sitzt es sehr hartnäckig. Das ist nämlich ganz interessant, also wenn ich es dann ins Bild geschafft habe, dann wäre ich das ziemlich schwer los. Es ist zwar mühsam, es zu kriegen, aber dann werde ich es schwer los. Und das ist gerade die Übung, dann in die Inspiration hineinzugehen, das wirklich loszuwerden. Und dann kommt die Inspiration und aus der Inspiration heraus, die führt mich weiter zur Intuition, dass ich wirklich jetzt ganz bewusst eintauche in die geistigen Wesen, die dabei beteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ist es nämlich, wenn diese Berührung da ist, aus der dann irgendwann das imaginative Bild herauskommt, ist es noch so eine halbbewusste oder viertelbewusste Berührung mit dem geistigen Wesen, aber ich lebe noch nicht in dem geistigen Wesen wirklich drinnen. Weil Intuition heißt, ich tauche wirklich voll und ganz in das andere geistige Wesen ein. Das ist es zunächst. Es berührt mich sozusagen. Ich spüre, es ist da, aber ich bin noch nicht wirklich drinnen in dem Wesen. Also das heißt, das Bild, was ich mir zunächst in der Imagination dann mühsam gemalt habe, da steckt sehr viel von mir drinnen, trotz allem. Das heißt, es ist noch nicht wirklich ein objektives Schauen. Es beruht zwar auf etwas Objektivem, es wird nicht ganz falsch sein, aber hundertprozentig sagen kann ich es noch nicht. Ich kann es eigentlich erst sagen, wenn ich das Bild weggeschaffen habe, dann komme ich dadurch in die Inspiration. Jetzt spricht wirklich die geistige Welt, also die geistigen Wesen sprechen zu mir und führen mich dazu, wirklich in sie einzutauchen. Dann bin ich in der Intuition. Und wenn ich jetzt aus der Intuition wieder herauskomme, dann kann ich das Bild von mir aus wieder neu malen, aber dann wird es neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es erst wirklich das Bild, was ich gewonnen habe, dadurch, dass ich mich intuitiv mit diesem Wesen bewusst verbunden habe. Vorher ist es noch unbewusste Berührung. Das heißt, es ist zwar nicht räumlich, aber eine äußere Berührung, könnte man sagen. Also ich bin noch nicht in die Wesen eingetaucht, sondern sie berühren mich, das sagt mir irgendwas und das versuche ich festzuhalten. Aber in der Intuition erst bin ich ganz in sie eingetaucht. Ich bin diese Wesen geworden, im Grunde. Vom Bewusstsein her. Das heißt, ich habe mein Bewusstsein ganz ausgeschaltet, bin eingetaucht und wenn ich jetzt zu mir komme, dann nehme ich wirklich das mit, was das Wesen ausdrückt. Und aus dem kann ich dann wirklich die objektive geistige Welt gestalten. Also dann kann ich wieder in ein imaginatives Bild von mir aus hineingehen, aber es ist anders. Und den Prozess kann man öfter durchlaufen. Damit wird die Imagination immer reicher. Auch wenn man sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Wenn ich mich das nächste Mal wieder damit beschäftige, mich geistig verbinde, versuche es imaginativ zu malen, werden wieder neue Facetten herauskommen. Aber da hilft mir schon, wenn ich beim letzten Mal schon bis durch diese Intuitionsstufe durchgegangen bin, dann ist beim nächsten Mal schon wieder mehr drinnen und mehr Objektives drinnen. Anfangen tut es damit, dass ich eigentlich spüre, wie wirkt es auf mich. Das ist nichts Schlechtes, aber ich muss wissen, dass ich es dann nach meiner Eigenart wahrnehme und noch nicht so, wie es wirklich für sich ist. Also da muss man diesen Kreislauf immer wieder durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=2370 Das lebendige Wiederholen der geistigen Schau. Warum echte Imagination kein Gedächtnis braucht. Der Weg zum objektiven Schaffen im Willen. Das ständige Reifen der inneren Bilderwelt. Vom Trugbild des Wochenendseminars zur Trittsicherheit. 00:39:30] ===&lt;br /&gt;
Und bei den interessanten Sachen entdeckt man immer wieder neue Facetten. Und lernt auch, noch genauer die Dinge zu fassen. Darum ist es nie verfehlt, sich immer wieder mit bestimmten Themen zu beschäftigen. Nicht sagen, das weiß ich jetzt, abgehakt habe ich. Das wird man in einem modernen Bildungssystem sagen. Abgehakt, den Kurs habe ich, habe ich meinen Schein gekriegt, Stempel drauf, das war es. Nein, eigentlich immer wieder von vorne es holen und gerade dadurch dann immer wieder neue Facetten zu sehen, zu erfassen, sich im Durchgang durch Inspiration, Intuition wirklich zu objektivieren, indem ich eben eintauche, wirklich voll in die geistigen Wesenheiten und dann wieder neu zu malen. Und das ganze Bild ändert sich, es wird aber zugleich auch weiter und reicher dabei. Aber ich sehe es beim nächsten Mal schon noch mit mehr Zusammenhängen, noch klarer, objektiver, dass ich wirklich das erlebe, was die geistige Wesenheit ausdrückt. Aber das geht alles nicht auf einen Schlag, das sind also Durchgänge, die notwendig sind. Und Steiner, wenn er über seine Themen gesprochen hat, spricht er natürlich dann an den entscheidenden Punkten aus dem unmittelbaren Erleben. Wenn er spricht, hat er das Bild vor sich, anders geht das gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht etwas, was jetzt aus dem Gedächtnis kommt. Aus dem Gedächtnis muss man sich vielleicht merken, wenn ich jetzt auf irgendeinen Philosophen verweise, der hat dort und dort das gesagt, dann sind die Zitate meistens ein bisschen unscharf oder so. Da brauche ich wirklich das normale Gedächtnis. Aber für das imaginative brauche ich das normale Gedächtnis überhaupt nicht. In dem kann ich es nicht halten. Es ist weg. Und trotzdem geht die Imagination nicht verloren. Nur ich muss sie wiederholen. Ich kann sie überhaupt nicht im normalen Gedächtnis erinnern. Das, was man erinnern kann, ist der Ausgangspunkt, dass ich begonnen habe, in die Imagination hineinzuarbeiten. Was habe ich dazu gemacht? Von welchen Gesichtspunkten bin ich ausgegangen? Das kann man sich alles merken. Aber die Imagination selber muss ich mir wiederholen. Und dann hat sie sich aber bereits weiterentwickelt, verändert. Hat eine andere Perspektive, eine andere Facette.  Das muss man auch denken, wenn wir jetzt zum Beispiel am Freitag die Osterimagination lesen werden. Dann darf man sich nicht vorstellen, dass […] die Grundzüge bleiben sicher drinnen. Aber dass es ganz konkret wird, das ist in jedem Jahr anders. Es kriegt andere Nuancen noch dazu. [Und man muss denken, die Schilderung,]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner schildert ja, da wird es sehr deutlich eben, wie man modern an Imaginationen herankommt. Er baut sie auf, Schritt für Schritt. Da hat man nicht den Eindruck, die so BING, Kapitel Osterimagination, zwei Zeilen und BING, die steht da. Sondern er bereitet es vor, Schritt für Schritt, baut er es auf. Und auch wenn er es jetzt im nächsten Jahr wieder aufbaut, kommen aber wieder neue Facetten dazu. Und sie kommen auch dazu, wenn man es jetzt jedes Jahr selber liest, mitgeht diesen Weg des Aufbauens, sie kriegt, obwohl eigentlich immer derselbe Text da ist, kriegt sie aber neue Nuancen. Und es gehen einem Dinge auf, die man vorher überhaupt nicht mitbekommen hat. Das heißt, sie wird tiefer. Und wenn man so 20, 30, 40 Jahre mit der lebt, mit diesen Imaginationen, werden sie immer reicher. Also es ist keineswegs mit einmal erschöpft, weil das ist ja heute in unserem intellektuellen Zeitalter, ah, habe ich eh schon gelesen, kenne ich, weiß ich, habe ich in meinem Wissen. Wirkliche Imaginationen kann man nicht im Wissen behalten. Das ist weg, ich muss es wieder schauen. Das heißt, wieder aufbauen in Wahrheit, das ist nämlich die Vorbereitung dazu. Also diese Jahreszeiten-Imaginationen sind unheimlich gute Beispiele, an denen man selber auch lernen kann, wie entsteht eine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu spüren, ich bin mitbeteiligt dabei und ich muss trittsicher gehen in dem Ganzen. Es ist nicht einfach … und die große Vision steht vor mir und ich bin platt und die höhere Welt hat mich berührt und jetzt berichte ich darüber. Nein, sondern es ist keine Knochenarbeit, das ist es nicht. Das ist ein lebendiges Schaffen. Die Knochenarbeit ist das äußere, logisch exakte Denken. Das kann auch noch dazukommen, dass ich es auch wirklich in klare äußere Begriffe fassen kann. Aber das brauche ich auch dazu. Es ist ein ganz deutlicher Unterschied zwischen dem eigentlichen imaginativen Erleben oder dem imaginativen Denken und dann es in trockene, logische Wortfolgen umzusetzen. Das muss man auch denken. Also selbst bei den Schilderungen von Steiner muss man schauen, dass man das wieder in Bewegung bringt. Das heißt, selber anfangen gestalten zu werden. Im Grunde habe ich was von der ganzen Imagination, wenn ich sie wirklich selber gestalte. Ich muss das tun. Ja, ich habe den Leitfaden irgendwo drin, aber ich muss es selber tun. Wenn man das über die Jahre tut, merkt man, dass man dazulernt dabei. Es wird reicher. Es wird reicher und man hängt mit der Zeit gar nicht mehr so sehr an dem Text, der drinnen steht, sondern man hat an dem gelernt und dann kann man es bis zu einem gewissen Grad auch selber aufbauen, wie sie kommt. Und man kann auch eine andere Perspektive hereinholen. Es ist auch nicht so, dass es nur eine Perspektive gäbe. Es ist auch, wie immer, ein Ausschnitt aus dem Ganzen, weil im imaginativen Erleben ist es so, wie es in halt der geistigen Welt eben ist. Es hängt alles, aber halt in ganz konkreter Weise mit allem zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man eben nicht als allgemeinen Ausspruch nehmen. Ja, es ist alles eine Ganzheit, alles ist verwoben. Das klingt wunderschön, aber es kommt darauf an, dass ich konkret erlebe, was wo besonders mit wem verbunden ist und von dort geht es vielleicht jetzt auch dorthin weiter, aber das muss ich genau verfolgen können. Das kann immer konkreter werden. Wenn man mit dem herangeht, an diese Jahreszeitenimaginationen zum Beispiel, sieht man, ja, die Schilderung, das ist der Weg dorthin, das ist die Perspektive, aber da kann man noch unheimlich viel mehr herausholen, weil es mehr drinnen steckt. Noch viel mehr. Es erschöpft sich nicht in dem. Das ist einfach nur mal so ein Anstoß in die Richtung hinzugehen. Aber also durchaus Mut zu machen, selber weiterzugestalten. Das wird nicht jetzt komplett anders werden. Die Grundzüge werden drinnen bleiben, aber es wird noch inhaltsvoller, noch gehaltvoller. Es ist ja so, wenn wir diesen Kreis durchmachen, also mal gestaltend anfangen, da ist schon der Wille drinnen. In allem Gestalten ist auch mit der Wille drinnen. Aber der wird jetzt verstärkt, wenn man mit diesem ganzen Kreis, Imagination, Inspiration, Intuition, da sehe ich ja, die Intuition hängt ganz mit dem Wollen zusammen. Das ist Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht, ich brauche ein Rezept, wie tue ich denn, sondern intuitiv tun. Aus dem heraus gestalten und im Beobachten des Gestaltens erlebe ich jetzt, welche Kraft mache ich da, was stelle ich dadurch dar. Das heißt, dann bin ich ganz in meinem Willen, aber wach im schaffenden Wollen verbunden mit den Wesenheiten, die ich betrachte und aus dem heraus gestalte. Und das gibt dann mit der Zeit so wirklich eine gewisse Trittsicherheit, dass ich mir sicher bin, dass das nicht nur meine, also nur meine sind sicher nicht, aber dass ich es nicht zu sehr verfälsche durch meinen Bezug dazu. Dass ich nur das heraushebe, was mich so anspricht besonders. Sondern wo ich eben drinnen habe das inspirative und intuitive Element, wo ich wirklich immer wieder durchgegangen bin, indem ich eins geworden bin mit dieser Wesenheit. Und sozusagen sie selber malt sich dann, aber durch mich. Das ist so schwierig. Also in der Intuition bin ich einerseits, da bin ich ganz in der Wesenheit drinnen, das heißt, ich halte mich ganz heraus und gerade dadurch kann ich aber dann immer objektiver dieses Bild gestalten. Ohne jetzt meine persönliche Perspektive drauf, meine Lieblingsperspektive sozusagen zu sehr in den Grund zu rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht einfach in das hineinzugehen. Und es ist unheimlich wichtig, dass man sich als moderner Mensch bewusst ist, dass es nicht einfach ist und dass das aber gerade gut ist. Dass man erst dadurch die Sicherheit gewinnt in dem Ganzen drinnen. Ich meine es gibt heute so viele Geistesschulungen oder Seherschulungen oder was, wo man in einem Wochenendseminar locker zu Imaginationen kommt, die noch dazu bunt und turbulent und sonstiges sind. Also so fast wie ein Wachträumen drinnen und man geht raus und denkt, boah, toll, super, was ich da erlebt habe, Wahnsinn. Ja, Wahnsinn. Im Grunde erlebe ich nur mich selber drinnen. Ja, vielleicht bezieht es sich auf irgendeine geistige Wesenheit, aber ich kriege mit Sicherheit nicht mit, was es wirklich ist. Und da kann man sich komplett verirren drinnen. In den Mysteriendramen thematisiert es der Steiner auch so oft drinnen. Und da zeigt er wirklich, gerade an dem Johannes Thomasius zeigt er, was man alles falsch machen kann. Wo man wirklich völlig überzeugt ist davon, ja, das ist es. Und das ist aber ganz völlig anders, weil halt der Luzifer reinwirkt zum Beispiel, oder dann kommt noch der Ahriman auch dazu. Und diese Kräfte, die muss ich alle ausschalten können in dem Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=3146 Der schmerzhafte Verlust alter seherischer Fähigkeiten. Die Krise des Traumlebens als Neubeginn. Wie Körperlichkeit den modernen Geisteszugang begrenzt. Die Bedeutung von Kogutskis alter Naturkraft. Das Reifen des Leibes für zukünftiges Schauen. 00:52:26] ===&lt;br /&gt;
Das ist wahnsinnig schwer, aber das ist auch der Grund, warum wir [mit Recht, und das ist gut, sonst hätten wir es] uns so schwer tun, in dieses neue geistige Erleben hineinzukommen. Es wird ja immer wieder gesagt, ja, der Steiner hat das alles gegeben, aber wie viele andere können das jetzt auch so wirklich? Und vor allem, wie viele können es auf die neue Art? Weil es sind natürlich unter den Anthroposophen, oder denen die Steiner studieren, auch genug Leute, die noch alte Fähigkeiten mitbringen. Und das weckt irgendwas auf in ihnen, und jetzt sehen sie auch irgendwas und können noch ein bisschen was dazu schildern. Ja, aber das ist nicht der neue Weg der Anthroposophie in Wahrheit. Also mit dem völlig Neuen, wo ich wieder lese, nicht einmal Träume oder was, ist es durchaus gut, auf dem Weg zu einem neuen geistigen Erleben einmal durch eine Lebensphase zumindest durchzugehen, wo auch die Träume weg sind. Ich sehe nichts in der Nacht. Weg. Wo das häufig kommt, das ist ein Zeichen, dass man was Altes loswerden muss. Kann auch durchaus sein, dass wenn man alte Kräfte mitgebracht hat, dass gerade das Traumleben sehr intensiv war, von klein auf vielleicht schon, und dass man dann gerade durch die geistigen Übungen es verliert, das Traumbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Steiner ja oft davon spricht, dass wenn man entsprechend geistig übt, gibt es dann die Kontinuität des Bewusstseins. Also das heißt, man ist Tag und Nacht wach, einmal für die Außenwelt, einmal für die geistige Welt. Aber das ist wirklich ein fernes Ziel. Wenn man in der Vorstufe dazu ist, dass zum Beispiel auch einmal in der Nacht nichts ist, und eine gewisse Zeit konsequent nichts ist, dann ist das, man nimmt es nicht zu streng, aber es sind so Symptome, die mir auffallen, die zeigen, dass es ein Übergang ist zu etwas Neuem. Es kann dann wieder kommen in der Nacht, die Traumphase, sie kann dann wieder sehr intensiv kommen, aber es ist unter Umständen recht gut, um Altes loszuwerden, dass man eine Phase durchgeht, wo gar nichts ist, wo man totale Schwierigkeiten damit hat oder glaubt, Schwierigkeiten zu haben, aber es ist einfach gut, das hinzunehmen. Also das in Bezug auf den Lessing. Es stimmt, dass der durch so eine Phase durchgegangen ist, das war gut und notwendig für ihn. Und das heißt nicht, dass er jetzt so ganz ausgeschlossen ist von der geistigen Welt, ganz und gar nicht. Er hat sich sehr intensiv damit beschäftigt und hat gelebt darin, aber es war notwendig, dass alte Kräfte einmal ausgeschieden werden, dass man sie los wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt zu dem Ganzen heute noch dazu, weil unsere Welt bedarf eines bewussten Zugangs zum Geistigen in Wahrheit, auch wenn das vielleicht der Mehrheit noch nicht so wirklich bewusst ist, aber wenn das zu wenig kommt, wird halt die Zukunft nicht so rosig ausschauen, schon die nähere Zukunft nicht und die fernere erst recht wird armselig sein. Aber man muss auch sehen, dass man eben durchgehen muss, durch die Phase Altes zu verlieren und Neues zu gewinnen. Und dass im Grunde und in der Zukunft noch mehr alles schädlich wird, wenn es Altes ist, das nicht verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum richtigen Zeitpunkt, ich habe euch vorhin gesprochen von den Naturvölkern, die zum Beispiel Kräfte haben, wo der Steiner ganz deutlich sagt, mit unserem modernen Schauen kommen wir an das noch nicht heran. Können wir nicht. Das ist dort also wirklich bei erstens natürlich Individualitäten, die entsprechende Voreinkarnationen haben, aber vor allem eben auch durch die Vererbungsströmung die körperliche Basis dafür haben, mit denen man gewisse Naturkräfte herankommt, an die man sonst nicht herankommt. Schauend nicht herankommt. Auch Steiner selber. Für ihn war daher durchaus fruchtbar und notwendig zum Beispiel diese Begegnung mit dem Kräutersammler Felix Kogutski, mit dem er immer nach Wien gefahren ist mit der Bahn und mit dem er oft gesprochen hat, der auch alte Fähigkeiten hatte. Und diese Begegnung war sehr, sehr wichtig für den Steiner. Und man kann nicht einfach so sagen, was hat er denn gebraucht, er braucht ja nur selber geistig hinschauen. Dass er es wirklich entdecken konnte, dazu braucht er die Anregung von dem. Weil der ihm mit gewissen Naturkräften, namentlich durch seine körperliche Anlage, natürlich aber auch durch frühere Inkarnationen, über Kräfte verfügt hat, die man auf dem modernen Weg nicht kriegt. Jedenfalls auch der Steiner so nicht hätte ergreifen können, wenn er nicht die Anregung durch ihn gehabt hätte. Ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur, es werden diese alten Fähigkeiten irgendwann, also spätestens in der nächsten oder Ende der nächsten Kulturepoche, also da haben wir schon eine Weile Zeit, wird es so sein, dass dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man auch diese Dinge, die man heute nur mit alten Kräften schauen kann, durch neue erkennen kann. Aber dazu muss sich noch einiges ändern in uns, bis in die Körperlichkeit hinein. Weil es ist eben heute so, dass der Grund, warum man an gewisse Kräfte, an gewisse Wesenheiten, auch geistige, schauend nicht herankommt, dadurch, dass eigentlich die Körperlichkeit ein Hindernis ist. Oder nicht die Voraussetzung bietet, um das schauen zu können. Und mit den alten Kräften, wo es eben die Körperlichkeit noch hergibt, geht es noch. Aber auch das muss bis in die Körperlichkeit hinein in der Zukunft verhandelt werden. Das heißt, die geistige Entwicklung erfordert auch etwas, was sich bis in die Körperlichkeit hinein ändert. Was uns dann die Möglichkeit gibt, wenn wir uns also in eine nächste Inkarnation begeben, wo wir ja sehr wohl eben auch den Geistkeim des physischen Leibes trotz Vererbungsströmung aufbauen, dass wir genügend Kraft drinnen haben, eben die alten Kräfte, die nicht mehr da sind, dass wir jetzt aber es neu greifen können, ohne dass wir diese alte Körperanlage dazu brauchen. Dass wir es wirklich ganz im Geistigen ergreifen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=3658 Denken als Sterbeprozess: Die Evolution des Bewusstseins und die Architektur des Schädels in der Anthrophosophie 01:00:58] ===&lt;br /&gt;
Aber da sind wir vielfach eben noch nicht so weit. Aber das wird sein sicher in der nächsten Kulturepoche, also spätestens gegen Ende zu. Nicht bei allen Menschen, aber es wird dann genügend Menschen auch geben, die Dinge, die man heute nur durch diese Naturanlage schauen kann, dass man das auf neue Weise ergreifen kann. Das ist ein weiter Weg noch, das Ganze. Und wir stehen jetzt im Grunde am Anfang. Wir stehen zwar eigentlich sehr, sehr dicht schon dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip könnte jeder schon dieses neue, imaginativ, lebendig, denkende Schauen entwickeln. Aber man muss es üben, man muss es wollen. Und wollen heißt es wirklich tun, das ist schwierig. Das ist schwierig, es ist, ja natürlich, es gibt genug Übungen, die dazu angegeben werden, aber das heißt nicht, dass man gleich morgen, dass das herauskommt. Und vor allem ein großes Hindernis, also gerade bei Meditationen namentlich, also wenn es Texte sind, die man meditiert. Wir sind heute so intellektuelle Menschen, dass es uns schwerfällt wirklich zu leben in dem und nicht nur es in konventioneller Weise immer wieder zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist noch zu wenig. Oder gar, dass ich jetzt in etwas philosophisch Spekulatives hineingehe. Ich sage, aha, i Lichte strahlt Weisheit. Ja, was bedeutet das? Und jetzt grübeln drüber, was das bedeutet. Ich meine, da komme ich nicht ins wirklich geistige Schauen hinein, sondern da bin ich im äußeren philosophischen Denken in Wahrheit. Und das philosophische Denken hat gerade auch die Aufgabe gehabt, im Grunde zu schließen den unmittelbaren Zugang zur geistigen Welt. Das ist nämlich ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in dem Moment, wo das immer stärker anfängt, verliert sich das alte Schauen. Das ist der beste Weg, um das los zu werden. Also sich sehr intensiv philosophisch zu betätigen, ist auch ein Weg, alte Kräfte los zu werden, alte schauende Kräfte los zu werden. Das verträgt sich nicht miteinander. Das ist auch interessant, auf der Basis des Werkes Steiners, der ja auch philosophisch gearbeitet hat. Aber eben wie, das ist eben der Unterschied, wie er gerade, also durchaus auch in seiner Philosophie der Freiheit, also in dem zentralen Werk Steiners eigentlich im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte wirklich sagen, dass das das zentrale Werk Steiners ist. So logisch und klar er formuliert drinnen, so sehr sind aber diese Gedanken zugleich auch imaginativ geschaut. Das heißt, sie sind erlebt. Das heißt, er erlebt etwas. Ich nehme nicht nur einen logischen Schluss zur Erkenntnis und sage, ja, logisch, so ist es. Sondern mit jedem Schritt, mit jedem Glied da drinnen verbindet sich ein intensives Erlebnis. So muss man auch die Philosophie der Freiheit lesen, wenn man immer tiefer eindringen will. Weil aber trotzdem auch das rein philosophische Denken drinnen ist. Dann kommt was sehr Interessantes. Rudolf Steiner schildert, das kann man aber wirklich auch erleben – dann fängt man an zu erleben Skelette. Skelette. Klingt jetzt sehr, sehr überraschend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist genau, es ist ganz charakteristisch, also gerade für die Philosophie der Freiheit insbesondere. Sie ist aus einem erlebten, lebendigen Denken heraus, das aber ganz hinein kristallisiert ist, auch in unsere äußere Logik hinein. Also es stirbt dort hinein. Und das ist genau dieses aus dem Erlebten Denken, das bildschaffend wird, aber sich bezieht eigentlich auf dieses logische Knochensystem, das da drinnen ist. Das taucht in der Imagination auf. Weil es ist eben gerade die Philosophie der Freiheit nicht so, da geht es jetzt von einem Bild zum anderen und ich schwebe da und sieben Engel mindestens oder Erzengel schweben durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, gar nicht. Gar nicht. Es wird immer ganz klar, so dass jeder Philosoph sagt, ach ja, es ist logisch. Also es muss bis zu dem hinein kristallisieren. Aber es ist aus einem lebendigen Prozess heraus geboren und dann sehe ich aber, dass es kristallisiert und was gibt dem Ganzen die Stütze? Das Skelett, das drinnen ist. Das muss da sein. Wenn es das nicht wäre, dann würde nämlich genau das passieren, dass das Ganze zusammenrinnt in eine vielleicht sehr hübsche Sache und ich fühle mich frei und sonst irgendwas, aber es ist irgendso eine Sauce, wo alles durcheinander rinnt. Nein, es hat eine ganz klare Struktur drinnen, so wie wir uns unsere Gestalt geben, schon durch unser Skelett. Das ist gerade das, was wir uns mitbringen. Die ganz besondere Art, wie wir gebaut sind in unserem Skelett, namentlich dann oben im Schädelskelett ganz besonders. Da lebt ja die ganze frühere Inkarnation drinnen. In der früheren Inkarnation, was wir getan haben, was wir mit unserer Tätigkeit gemacht haben, das kristallisiert in der nächsten Inkarnation in der Form unseres Schädels. Gibt ihm die ganze individuelle Formgestalt, unsere Taten im früheren Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bereiten wir im Geistigen vor. Das heißt, wenn daher interessant ist, im Nachtodlichen, es dauert ja Zeit, da kann man imaginativ den Menschen noch irgendwie in seiner Gestalt erleben, aber das, was am schnellsten verblasst ist, der Kopf oben. Der ist weg. Weil der war eigentlich schon die vorvorige Inkarnation, die man hereingebracht hat. Das hat dann seine Bedeutung völlig verloren. Aber es entsteht, wenn man wieder zur neuen Inkarnation herunterkommt, entsteht langsam vor allem einmal das Bild des Schädels, der das repräsentiert, was aus der vergangenen Inkarnation kommt. Und was aber ins Gliedmaßensystem hineingeht, das ist die Zukunft. Da bahnt sich erst etwas an, was in die Zukunft geht. Aber auch da gibt es Feinheiten, wo sich mehr das Kopfprinzip zum Ausdruck bringt, sprich die alte Inkarnation spielt hinein. In den Fingerknochen vorne oder so, da ist durchaus noch was von da. Da ist ein weites Thema, das zu verfolgen. Aber das spielt hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=4186 Wem gehört der Gral? Warum die moderne Geistesschulung Gefahr läuft, das Gefäß des Christus an die Widersacher zu verlieren 01:09:46] ===&lt;br /&gt;
Aber um jetzt zu einem großen wichtigen Punkt zu kommen, dass wir da mal ein bisschen einen Schnitt machen, der jetzt wirklich sehr angeregt war durch den Wochenspruch, immer noch. Wir wollten ja auch beobachten den Weg, wie ist es gekommen? Also erstens dieses Bild Sonne-Mond, also die Gralschale mit der Hostie drinnen sozusagen, das ist das Bild. Und mit dem Ganzen ist verbunden, wie ist aber auch der Weg, sagen wir von der Zeitenwende in etwa, bis in unsere Zeit hinein. Wir haben jetzt einmal immens viel Mondenschalenartiges, das ist mächtig, die Mondenschale. Und die Sonne drinnen, die Hostie sozusagen, die ist noch sehr klein. Und wir kommen zum Beispiel dem Gralsprinzip oder auch dem Schauen, dem Erleben des ätherischen Christus, um dem näher zu kommen, muss in dieser Gralschale, aber die ist wichtig, die brauchen wir, muss sozusagen diese Sonnenleuchtekraft, die aber jetzt als Lichtkraft von uns ausstrahlt, die muss stärker werden. Und wir brauchen aber die Schale genauso dazu. Und die Schale ist aber massiv entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wichtige wäre zu sehen, welche Strömungen waren da drinnen, wir haben ja schon ein paar Mal ein bisschen darüber gesprochen, welche Gefahren sind drinnen, dass man verhärtet in dem mondenhaften, also nur mehr die Schale überbleibt. Die Gefahr ist sehr groß. Die andere Gefahr ist, dass wir sagen, wir wollen die Schale los sein, wir wollen nur die sonnenleichte Kraft haben. Aber dann ist es eben auch nicht das Ganze. Dann würden wir damit auch nicht unsere Erdenaufgabe erfüllen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unsere Erdenaufgabe ist es ganz wichtig, dass wir genau das machen, was der Christus gemacht hat, sich zuerst von der Sonnenkraft her kommend, diese Sonnenkraft herunterzutragen, sich zu spiegeln einmal, also durch die Mondenkräfte, das ist das, was sich im Judentum eigentlich widerspiegelt, also Jahwe, Elohim, dort ist das Prinzip ganz stark, da ist genau vom ersten Kapitel zum zweiten Kapitel der Genesis, habe ich glaube ich schon öfter gesagt, also im ersten Kapitel ist zum Beispiel, wenn die Elohim sprachen, es werde Licht und es ward Licht, ab dem Moment wirkt durch die sieben Sonnen-Elohim der Christus hindurch und er spricht durch sie. Und dadurch ist überhaupt erst die Erschaffung, ja letztlich des Menschen, aber auch der ganzen Schöpfung, die auf den Menschen hin orientiert ist, auf den freien Menschen, möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im zweiten Kapitel ist es was ganz anderes. Jetzt ist die Rede von Jahwe-Elohim. Und das ist der Christus, der zwar noch von der Sonne aus wirkt, aber durch die Mondenkräfte hindurch wirkt, also durch den Abglanz, der da ist. Und da gibt es eben jetzt auch diese Zweiheit drinnen, also das Sonnenlicht, das durch den Mond hindurchgeht, ist was anderes als das Sonnenlicht, das sich am Mond spiegelt. Also zum Beispiel, wenn wir die Mondsichel sehen, dann ist es das gespiegelte Licht. Das gespiegelte Licht, ist immer das luziferische Licht, das was ins äußere Sinnliche hineingeht. Und drinnen, was durchgeht, die Sonnenkraft, die durchgeht durch den Mond, aber eben nicht äußerlich, aber als Kraft durchgeht, das ist die eigentliche geistige Sonnenkraft. Also in der Gralsschale haben wir wirklich diese äußere Schale in dem Bild halt, wirklich der Mondsichel. Da haben wir ja gesprochen drüber, Ganganda greida, die hinwandelnde Wegzerrung, wo der Steiner auf der Spur war, das ist also die Mondsichel mit dem dunklen Teil drinnen, den man manchmal sehen kann auch, obwohl er nicht wirklich durch die Sonne beleuchtet ist, aber er wird aufgehellt durch das Streulicht der Erde, dann kann man das drinnen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da geht das Sonnenlicht durch, das geistige Sonnenlicht, nicht das Äußere. Weil in Wahrheit scheint von da irgendwo die Sonne, dann sehe ich halt die Sichel da, aber das andere Licht, das geht geistig gesehen durch, nicht äußerlich, nicht das äußere Licht, aber das geistige Licht geht durch und das ist gerade die Sonnenkraft, die aber sichtbar wird. Und das Interessante genau mit dem Licht, dass aber die Erde zurückwirft. Das ist nämlich auch durchaus wichtig für das Ganze, weil der Christus ist ja eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden. Also es ist Sonnenkraft, aber der Christus lebt eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist tatsächlich, in dem was die Erde auch ausstrahlt, ist eben die Christuskraft drinnen. Und das was von der Sonne kommt und durchgeht jetzt, durch den Mond, wird ergriffen durch die Christuskraft, die von der Erde ausstrahlt. Dann habe ich es erst, weil es ist nicht einfach nur die Sonnenkraft der sechs verbliebenen Sonnen-Elohim, weil es sind ja nur sechs dort geblieben, der siebente hat sich dann mit dem Mond verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist gerade dann die Aufgabe eben im Judentum gewesen, also mit dieser Kraft sich zu verbinden. Also wo dann tatsächlich der Christus auf seinem Wege zur Erde eben sehr stark auch wirklich mit der Mondensphäre sich verbunden hat zu dem Zeitpunkt. Aber jetzt ist er mit der Erde verbunden. Und das heißt, was wir jetzt brauchen, ist die Verbindung der Sonnenkraft, durchaus auch der Sonnen-Elohim, aber mit der Christuskraft, die dem entgegenkommt, die aber aus der Erde jetzt herauswirkt und wir mitwirken. Wir tragen eigentlich da was entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt ein großes Geheimnis sozusagen drinnen, oder was wichtig ist zu entdecken, das in diesem Zusammenwirken von den Sonnenkräften, den Mondenkräften und den Erdenkräften. Und Erde eben verbunden mit dem Christus, aber auch mit uns. Weil da sind wir auch beteiligt dabei. Das ist eben auch etwas, an dem wir mitarbeiten für die Zukunft, indem wir uns hier mit dem Christus verbinden. Und diese Mondenkräfte sind zugleich etwas zweischneidiger als auch Mondenkräfte, die in der Erde verblieben sind. Der Mond hat sich gelöst schon, weil er aus der Erde herausgegangen ist und es haben sich die Wesenheiten, die damit verbunden sind, gelöst von der Erde. Aber es ist ein Teil der Mondenkräfte auch in der Erde zurückgeblieben. Und dieser Teil ist zunächst einmal unter dem Einfluss der Widersacher. Das ist das Problem. Wir haben jetzt in dem Mondenhaften ein Wichtiges und Gutes und wir haben aber auch die Gefahr drinnen, dass sich da zu sehr die Widersacher hineinmischen. Und wir müssen aufpassen und schauen, dass unser Gralsgefäß sozusagen, dass da nicht plötzlich die Widersacher mitarbeiten drinnen, dass die hineinwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=4750 Das Siegel der 666: Kosmische Rhythmen von Sorat, der Untergang der Templer und die Zukunft des spirituellen Geldes. Die Äthersphäre zwischen Himmel und Erde: Das Geheimnis des Tengrismus, das Mysterium der Mondentrennung und die Einflüsse der Widersacher. 01:19:10] ===&lt;br /&gt;
Und da war eben ein großer Einschlag oder eine große Gefahr dieses Jahr 666 nach Christus, wo dieser große, bedeutsame Einschlag der soratischen Kräfte da war. Und wo wir auch das letzte Mal dafür gesprochen haben, also das steigert sich jetzt und wird sich auch weiter steigern in weiteren 666 Jahresperioden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die nächste war dann 1332, das habe ich das letzte Mal geschildert, das war die Problematik dann, der Untergang des Templerordens, hat wieder etwas Zweischneidiges in sich. Man kann einerseits sagen, da wurde ein Impuls abgewürgt und wenn der Templerimpuls also ohne diesen Einfluss sich entwickeln hätte können, dann hätten wir zum Beispiel heute ein wirklich geistgemäßes Finanzleben. Der Umgang mit dem Geld, das war eine der ganz großen Sachen, die die Templer konnten: das Geld in den Dienst des Geistes zu stellen und für jeden geistig strebenden Menschen, im christlichen Sinn habe ich damals gemeint, aber christlich ist ja allgemein menschlich, jedem die Mittel zur Verfügung zu stellen, um für dieses Geistige wirken zu können. Das war das Große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss etwas Zweites dazu sagen, weil der Templerorden hängt ja auch zusammen mit den Kreuzzügen, dazu ist er ja eigentlich gegründet worden, um das heilige Land zu befreien, wobei das von Haus aus ein bisschen eine äußerliche Missdeutung war, weil Christus findet man nicht in Jerusalem, sondern überall. Aber äußerlich war halt das Problem da, dass zum damaligen Zeitpunkt die islamische Strömung, dass das zu den Kreuzzügen geführt hat, war ja eigentlich erst dadurch, dass die Türken drinnen überhand genommen haben. Also der Islam war ganz anders, also aus den Reihen, damit will ich jetzt bitte nichts gegen die Türken sagen, aber es ist ein anderer Zug drinnen, also ein viel strafferer Zug drinnen, weil die Türken so im 8., 9., 10. Jahrhundert eben den Islam angenommen haben, hereingezogen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stammen ja eigentlich aus den östlichsten Teilen Asiens irgendwo, also eben von den Turkvölkern, dorther kommt es, also es ist eigentlich was Mongolisches in der Art, also im weitesten Sinn aus dem kommt es her, bringt es eine sehr, sehr, sehr strenge, sehr, ja man könnte sagen sehr, sehr abstrakte geistige Beziehung, andererseits aber auch eine sehr, sehr interessante geistige Beziehung, weil gerade die mongolischen Völker im weitesten Sinne verehrten Tengri als den Himmelsgott. Darum wird die Lehre oder die Religion dieser Völker heute auch als Tengrismus bezeichnet. Früher hat man Schamanismus gesagt, gehört dazu, aber heute ist der Fachbegriff Tengrismus, weil sie den Himmelsgott Tengri verehrt haben, im Prinzip ist es der blaue Himmel, das Himmelsgewölbe. Und es ist völlig abstrakt, er ist völlig unpersönlich, es ist kein personifizierter Gott in irgendeiner Form. Sie verehren diese geistige Naturkraft, das ist das Göttliche, der Himmel selbst eigentlich. Wenn man es jetzt noch konkreter aus dem Anthroposophischen fasst, hängt es zusammen mit den Ätherkräften, die von dort kommen. Weil das, was die Griechen auch mit Recht eben den Äther, den Aether genannt haben, das ist der blaue Himmel. Das heißt, es ist die Äthersphäre unserer Erde im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wirkt natürlich das Kosmische hinein, aber es ist die Äthersphäre, die unsere Erde umgibt und von der die Erde lebt. Auch die Sonnenkräfte werden uns dadurch vermittelt, dass sie zum Beispiel durch die Erdatmosphäre durchgehen. Und dadurch kriegen sie ihre spezielle Qualität auch. Also sie müssen auf die Erde kommen. Die Ätherkräfte bestehen im Wesentlichen in den ganzen Rhythmen zum Beispiel oder auch in dem Licht, das unser Sonnensystem durchströmt, da geht was von der Sonne aus. Aber das erzeugt auch eben die Sphärenharmonie im Ding. Es gibt also auch den Klangäther, der drinnen ist, und der Lebensäther geht dann noch über das sogar hinaus. Das alles wirkt drinnen, aber es spiegelt sich das alles auf die Erde herunter und es lebt als erstes im Luftelement auch. Es ist ja sehr interessant, selbst dort, wo in der Bibel spielt es sich wieder, in der zweiten Schöpfungsgeschichte, im zweiten Kapitel, wo Jahwe-Elohim den Adam aus einem Erdenkloß, oder wie es heißt, also Ha-Adama heißt es ihm, also Adama ist die Ackererde, aber das ist die Erdenmondensphäre. Und aus dem wird es geschaffen und das ist aber auch der Bereich, in dem bewegt sich auch heute noch der Mond innerhalb der Erdatmosphäre, wenn man es ganz streng nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinsten Ausläufer nämlich der Erdatmosphäre, das ist schon sehr dünn, also atmen kennt man dort nicht, aber die gehen weit über die Mondbahn sogar noch hinaus, also ganz schön Stück noch hinaus. Also etwa schätzungsweise die doppelte Entfernung des Mondes von der Erde sind noch Spuren wirklich der Erdatmosphäre nachweisbar und erst dort geht es in das allgemeine interplanetare Medium über. Das ist halt das Äußerliche, aber dieses Äußerliche sagt auch etwas, also das heißt der Bereich Erde-Mond bildet in gewisser Weise immer noch ein System. Wir sprechen von der Mondentrennung, aber die ist nie ganz vollzogen worden und sie wird auch wieder stärker werden, die Verbindung in der Zukunft. Also das ist ein Bereich. Und es sind eben Mondenkräfte auch in der Erde verblieben und die sind eigentlich gehalten worden, gerade durch die Widersacherkräfte, also durch die ahrimanischen Kräfte, durch die asurischen und durch die soratischen. Denn diese Mondentrennung war eigentlich ein Heilmittel, ein Abwehrmittel dagegen, dass die Widersacher zu stark werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=5275 Die Evolution durch die Finsternis: Warum die Erden-Sonnentrennung durch Sorat die Bedingung unserer Freiheit war. Das kosmische Uhrwerk gegen das Ich: Der gigantische Kampf der soratischen Mächte um die Entrechtung des menschlichen Willens. Schenkt uns keine Erlösung! Warum das menschliche Scheitern der einzige Weg zur wahren göttlichen Freiheit ist 01:27:55] ===&lt;br /&gt;
Also wie hat denn das begonnen? Durchaus auch äußerlich kann man das in den äußeren Tatsachen sehen, aber man muss eben sehen, was sie geistig bedeuten. Also zuerst einmal war das unser ganzes Sonnensystem und namentlich eben auch Sonne, Erde, Mond, ein Gebilde, ein sehr dünnes Gebilde noch. Dann beginnen sich aber langsam verhärtete Teile herauszulösen, dadurch entstehen die verschiedenen Planeten dann und nur die Sonne kann dann wirklich der Lichtträger sein, die Lichtquelle, also die eigentliche belebende Quelle, da ist wirklich die Quelle der ganzen Ätherkräfte für unser Sonnensystem drinnen. Und wer hat aber die Trennung der Sonne von der Erde jetzt im Speziellen genommen, wer hat die impulsiert? Die soratischen Wesenheiten, die waren es. Und daran sieht man aber auch deutlich, dass diese Wesenheiten eine wichtige Rolle in unserer Entwicklung spielen, auch eine sehr gefährliche Rolle, aber auch eine wichtige, weil ohne diese Trennung hätten wir uns nicht zu freien Wesen entwickeln können, wäre unmöglich gewesen. Solange die Erde mit der Sonne verbunden wäre, hätten wir dieses Entwicklungstempo nicht mithalten können, wir hätten es nicht geschafft, dazu freien Wesen zu werden. Wir waren ja geistige Wesenheiten, aber wir wären völlig unfrei gewesen, wir wären Teil dieser ganzen Sonnenhierarchie gewesen als unterste Wesenheit, aber völlig unfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um frei zu werden, musste sich die Erde von der Sonne trennen und die anderen Planeten im Übrigen auch. Natürlich gibt es äußere physikalische Erklärungen dafür, aber wenn man die Kräfte sucht, die dahinterstecken, dann sind das eben genau soratischen Kräfte, ahrimanischen Kräfte, die dabei eine große Rolle spielen. Aber das eigentlich Führende haben die soratischen Wesenheiten, weil sie unter den Widersachern die höchste, oder nein, sagen wir besser, die tiefste Rangordnung haben. Also die höchste Rangordnung im negativen, im dunklen Sinne. Weil sie haben Qualitäten der Geister der Form. Der Elohim. Diese Mächtigkeit haben sie. Und diese Mächtigkeit bedeutet, dass sie formgebend zumindest einmal sind für unser ganzes Sonnensystem, in Wahrheit formgebend letztlich im ganzen Kosmos. Aber dort gibt es halt andere Geister der Form auch. Also speziell die soratischen Wesenheiten hängen sehr speziell mit uns im engeren Sinn zusammen. Mit unserer Erde, mit unserer Sonne, mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur diese soratischen Wesenheiten sind daher aber stark genug gewesen, um diese Trennung überhaupt herbeizuführen. Die kleineren ahrimanischen Wesenheiten sozusagen, also die zurückgebliebenen Erzengel im Grunde sind, die können das nicht. Die können das nicht. Und auch selbst zurückgebliebene Urengel, also zurückgeblieben im Sinne, dass sie Widersacherkräfte geworden sind, also dass sie aus den Urengeln halt so Asuras geworden sind, auch die können das nicht. Die können durchaus sehr intensiv hineinarbeiten im seelischen Bereich des Menschen, in der Astralwelt, in einiges hineinarbeiten. Aber bis ins Physische hinein, das schaffen sie nicht. Die höchsten, oder sagen wir besser, tiefsten asurischen Kräfte haben so viel von den soratischen Wesenheiten gelernt, dass sie sehr wohl auch zumindest ein bisschen ins Physische hineinarbeiten können, ins Physische des Menschen nämlich. Und sie haben die Voraussetzung dafür, weil sie ja, als sie auf dem sogenannten alten Saturn, über den haben wir schon so oft gesprochen, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dort haben sie bereits gearbeitet am physischen Leib des Menschen. Allerdings als reiner Wärmeleib, kann man sich heute gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Wärme, was ist das? Nicht einmal Luft, also keine Wärmeströmung, sondern gestaltete Wärmestrahlung oder irgendsowas. Aber da waren sie schon mit den Menschen verbunden und haben daran gearbeitet. Sie haben ihr Bewusstsein entwickelt, indem sie eben an diesem dünnsten Physischen, eben in Form der Wärme, gearbeitet haben. Also die können zumindest im Menschenleib bis ins Physische hineinarbeiten, aber sie hätten nie das schaffen können, dass sie eben die Erde zum Beispiel von der Sonne trennen. Das hätten sie nicht machen können. Das konnten aber die soratischen Wesenheiten. Weil die sind im Grunde so mächtig wie die Elohim, die eben unser System im guten Sinne geschaffen haben, die es durchformt haben. So mächtig sind sie im Grunde. Also das sind schon große Wesenheiten. Und wir sind dadurch jetzt, also die Sonne, die Trennung der Erde von der Sonne war aber notwendig, dass wir also genügend Zeit bekommen, um uns zur Freiheit entwickeln zu können. Sonst hätten wir uns nicht aus eigener Kraft entwickeln können. Die Chance hätten wir nicht. Das würde noch gehen, wenn wir entwickelt werden sozusagen von oben, aber dann wären wir völlig unfreie Wesenheiten. Aber indem wir uns selber entwickeln, indem wir selber auf einen Fortschritt zehn Fehler machen mindestens, ins Bild gesetzt, oder hundert vielleicht. Ja, das ist der Mensch. Es irrt der Mensch, solange er strebt, wie es im Faust heißt. Und wirklich kräftig. Das heißt, auf einen Fortschritt fallen zehn oder hunderte Fehler sogar, die wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sind wir so langsam. Höhere Wesenheiten schaffen das halt schneller, die schon weiter sind. Aber sie haben es auch vielleicht bis zu einem gewissen Grad leichter, weil sie halt unmittelbar von oben die Kräfte bekommen. Und wir müssen alles aus Freiheit wollen. Selber wollen. Und das macht den menschlichen Weg so schwierig. Ja, aber das gibt uns die besondere Qualität als Mensch. Ich meine, das können wir. Dazu sind wir da. Und darum dürfen wir uns von dem überhaupt nicht schrecken. Und wir dürften uns eigentlich nie wünschen, dass das alles schon hinter mir ist. Bitte schenkt mir das von oben. Dann gehen wir ins Widersacherreich im Grunde. Die täten uns alles schenken und uns einspannen. Aber sie würden uns vollkommen unfrei machen. Dann kriegen wir halt unseren Platz zugewiesen und sind ein Rädchen im ganzen System. Und auch wenn wir vielleicht ein mächtiges Rädchen drinnen sind, ein großes Rädchen: Freiheit null. Mitgestaltung null. Gibt&#039;s nicht dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber darüber haben wir eh das letzte Mal ja gesprochen. Das ist halt die Perspektive, die gerade diese soratischen Wesenheiten haben. Sie wollen diesen perfekten, geradezu uhrwerksartigen Kosmos, in dem alles aus der zentralen Quelle vorherbestimmt ist. Und ihrer Meinung nach, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke, die einzige Chance ist, dass der Kosmos nicht im Chaos endet. Und der Weg, der aber mit dem Menschen eröffnet wurde, für das die Gottheit selber den Christus eben auch auf die Erde geschickt hat, wenn man so will, oder er auf die Erde gegangen ist und sich mit diesen Menschen verbunden hat, das höchste Göttliche, das heißt aber, dass damit in uns die Freiheit ermöglicht wird. Sozusagen die göttliche Kraft, aus dem Ich aber auf individuelle Weise tätig werden kann. Also aus voller Freiheit und trotzdem aber die gleiche Qualität hat, von der Art her zumindest, wie die höchste göttliche Quelle. Nur um diese Kraft wirklich aus dem Ich tätig werden zu lassen, der Weg geht halt nicht so einfach, es strahlt heraus und funktioniert gleich, sondern wir probieren, wir probieren und wir machen eben die zehn, die hundert, die tausend Fehler, bis es einmal dann wirklich funktioniert, bis es einmal wirklich in die richtige Richtung geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=5910 Die Anatomie des Bewusstseins: Warum das Gehirn ein Werkzeug des Todes ist, um den Menschen für die Freiheit Spiegelbilder zu schenken. Die Falle  von 666: Der kosmische Plan zur Erweckung einer blinden Bewusstseinsseele im Reich der Widersacher-Götter. Das Erbe der Elementarwesen: Warum unsere Geistesschulung entscheidet, ob die Geister der Erde erlöst oder verdammt werden 01:38:30] ===&lt;br /&gt;
Und ich glaube, ich habe euch ja schon gezeigt, im Grunde tun wir so etwas schon mit jedem Atemzug, den wir machen. Schon das ist ein Tun. Also man darf sich nicht immer jetzt vorstellen, riesige Werke, was mache ich denn da? Schon mit jedem Atemzug. Ich kann eben einen freien, menschlichen Atemzug machen oder einen, der nicht so frei ist. Ich will jetzt gar nicht, dass wir jetzt anfangen, bitte belauert jetzt den dauernden Atem oder was. Das ist eher mit Vorsicht zu genießen. Wir können nämlich anders, oder wenn anders arbeiten, als man früher gearbeitet hat. Nämlich nicht durch irgendein Atemtraining oder was, das von außen kommt, sondern indem wir uns geistig entwickeln, geistig an uns arbeiten, wird der Atem anders. Und was durchaus einen Einfluss letztlich auf die ganze Erde hat und auf die Menschen rundherum. Aber dazu möchten wir uns nicht jetzt irgendwie hinsetzen und irgendwelche Atemübungen machen. Das ist eher Gefährlichkeit heute. Bei manchen Meditationen kann man es auch machen, aber auch da sind sie anders als in alten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also das heißt, wir haben die Problematik mit der Mondenschale, wo auch ganz stark die Widersacher dabei sind, aber wir brauchen sie auf der anderen Seite. Es sind also gute Kräfte, es sind aber Kräfte, die auch sehr leicht von den Widersachern benutzt werden können, um uns vom Weg abzubringen. Und da war eben dieser Impuls von 666 sehr stark. Und der hätte dazu geführt, dass wir, wenn das wirklich funktioniert hätte und wenn nicht in der Geschichte auch genügend passiert ist, um einen Gegenimpuls zu machen, dann würde der Mensch zwar die Bewusstseinsseele…, also wir stehen ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter und das ist ein sehr entscheidendes Zeitalter. Die Frage des Bewusstseins ist daher heute ein sehr großes Thema in den Wissenschaften irgendwo. Und sie haben noch überhaupt im Grunde keine wirkliche Antwort darauf. Nämlich eben auch die Rätselfrage damit, wie hängt unser Bewusstsein mit unserer Mondenschale, mit unserem mondenhaften droben, nämlich mit unserem Gehirn zusammen. Weil das ist auch so eine Schale und da ist auch was drin, das ist halt dann der volle Mond da drinnen, aber wie kommt da das Bewusstsein zustande? da hat die äußere Naturwissenschaft null Ahnung noch. Ein Rätsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können zwar die Gehirntätigkeit, können eine ganze Menge schon erklären und was wo zugeordnet ist und man sieht auch, wie sich das in bestimmten Seelentätigkeiten widerspiegelt, gewisse Zusammenhänge da oben, aber dass das bewusst wird, dass es der Mensch erleben kann und dass er nicht nur ein Gehirnautomat ist: völliges Rätsel, völlig ungelöst von der äußeren Wissenschaft. Und tatsächlich ist das Hirnkastl ein wichtiges Werkzeug für unser Bewusstsein, aber indem es gerade das eigentlich Geistige abtötet, bis abblasst, bis zu einem bloßen Bild. Das heißt, wir haben das Hirnkastl eigentlich, wenn wir es benutzen, im Grunde dadurch, dass die geistige Wahrnehmung ausgelöscht wird. Dadurch können wir unsere abstrakt-logischen Gedanken auch denken, weil sie können sich spiegeln drinnen, aber ich erlebe nicht den geistigen Hintergrund. Das heißt, die geistigen Wesen, die wirklich dahinterstecken. Das ist ausgeblendet. Ich erlebe nur die Widerspiegelung in logischen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musste kommen, ist notwendig für die Freiheit, weil gerade dadurch, dass wir zunächst einmal nicht die Wesenheiten als solche wahrnehmen und merken, was die eigentlich wollen, sondern dass wir halt einfach nur die Widerspiegelung, nur das Bildhafte haben, gerade das lässt uns frei. Wir können das Bild anschauen und sagen, ja, will ich, will ich nicht. Ich bleibe frei in meiner Entscheidung. Wenn diese Wesenheiten wirklich so eingreifen würden, dann wären wir unfrei. So sehen wir sie nur in der Spiegelung. Sie können auch nicht eingreifen. Das wollten aber letztlich die soratischen Kräfte erzwingen. Sie hätten es also geschafft, eine sehr starke Bewusstseinsseele zu entwickeln, die aber ausschließlich aufs Äußere gerichtet ist und auf die niedere Naturgeistigkeit, die aber dann immer mehr unter dem Einfluss, auch bis in die Natur hinein, dieser soratischen Wesenheiten, unter anderem Widersacherkräfte, stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde also auch bedeuten für die Entwicklung der Erde ganz was anderes. Weil das heißt, dass die ganzen Elementarwesen, die in der Erde sind und so weiter, dass die eine andere Richtung kriegen. Das liegt also auch an uns, jetzt wie wir uns entwickeln, wo die ganzen Elementarwesen hingehen, ob die eine Erlösung finden können oder einen weiteren Aufstieg finden können. Es gibt nämlich absteigende und aufsteigende Elementarwesen und es ist auf jeden Fall eine ganz große Gefahr drinnen, dass eben die Elementarwesen der Erde, dass die auch in den Widersacherbereich ganz hineingezogen werden. Und wieder sind wir ein Schlüssel dafür, in welche Richtung es geht. Und da ist etwas Entscheidendes, sind die Mondenkräfte, die in der Erde geblieben sind, weil die sind verbunden mit den soratischen Kräften, mit den ahrimanischen Kräften, mit den asurischen Kräften, die wirken da drinnen. Und da ist also die Auseinandersetzung jetzt da mit diesen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben der Impuls von 666 und dann Steigerung wieder 1332 und jetzt von mir aus 1998 die Steigerung, wäre das, also die Bewusstseinsseele so zu entwickeln, dass der Mensch voll schon damals 666 erwacht wäre zur Bewusstseinsseele nach außen und zum Bewusstsein der niederen Naturgeistigkeit. Also das heißt, das eigentliche Ziel war, den Menschen an die Erde zu binden, volles sinnliches Bewusstsein für die äußere Welt und Wahrnehmung der ganzen geistigen Wesenheiten, die aus dem Widersacherbereich kommen, und alles andere abgeschnitten. Das heißt, wenn das wirklich funktioniert hätte, es ist durchaus nicht so, dass der Mensch jetzt nur äußerer Materialist wäre. Keineswegs. Er würde geistige Wesenheiten schauen, aber nur die, die aus dem Widersacherbereich kommen. Für alles andere blind, komplett blind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dagegen, dass dieser Impuls nicht sich zumindest in dem Maße in der Menschheit breit machen konnte, war ein wesentliches Element eben tatsächlich die Entstehung des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade dass dort, da waren nämlich Menschen da, die noch dazu eine starke Bereitschaft eigentlich innerlich hatten, diese Kräfte aufzunehmen. Aber genau dagegen ist der Islam als Gegenimpuls gekommen. Weil er dort also eine sehr strenge Ordnung von oben hereingebracht hat, die aber jetzt in Wahrheit entgegenwirkt den Impulsen, die da von unten kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der Impuls nicht gekommen wäre, obwohl er eigentlich, Herr Rudolf Steiner sagt ja, dass das durchaus ein awimanischer Impuls ist, der da drinnen lebt im Islam. Aber in dem Fall ein notwendiger Impuls, der nämlich die schlimmeren Kräfte, die von der asyrischen Seite einfach zurückgedrängt hat. Das ist ganz Interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schwierige Sache drinnen. Und es ist in abgeschwächter Form dann dieser Impuls, der in den arabischen Völkern überhaupt drinnen lag. Da liegt nämlich die große Anlage drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da liegt nämlich eine unheimlich starke Anlage, ja sogar für die Bewusstseinsseele drinnen. Eine starke Anlage drinnen für ein Denken, das zumindest ein unbewusstes Schauen ist. Er hat eine gewisse Gemeinsamkeit mit dem jüdischen Volk, auch da ist es drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde es ja ganz speziell gepflegt, auch durch die Vererbungsströmung, also durch die Blutströmung wurde das alte Hellsehen gepflegt. Und das ist aber auch in den arabischen Völkern sehr stark drinnen. Und da ist eine große Anlage aber zugleich dabei, also in die Bewusstseinsseele hinauszugehen, sich der Natur gegenüberzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Araber hatten auch, nämlich im positiven Sinn, die alte arabische Religion ist eigentlich eine sehr auf die Natur bezogene auch. Und eben auch ein sehr starkes Umgehen mit den Naturgeistern draußen, die da sind. Da kommt interessanterweise dann, als die türkische Strömung das übernimmt, wo jetzt mehr dieser abstrakte Himmelgott Tengri drinnen ist, also die Lebenskraft, die da von oben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so einen konkreten Zugang zu den Naturelementarwesen haben sie nicht. Kein Bezug dazu. Es ist also viel abstrakter, viel strenger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat im Übrigen auch erst dann die weitere Ausbreitung des Islams so viel kriegerischer gemacht. Also die Probleme mit den Pilgern und die im Palästina halt dann dort gefährdet sind, das kam erst also durch die Türkenströmung drinnen. Die hatten also diese Unerbittlichkeit auch drinnen, die halt von den mongolischen Völkern, von den Türkvölkern hereinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist einfach diese Unerbittlichkeit drinnen. Die haben die Araber gar nicht drinnen gehabt. Die Araber haben, aber bitte nicht, dass man das jetzt irgendwie versteht als Türkengeschlecht oder Arabergut oder sonst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat damit nichts zu tun. Man muss einmal die Dinge charakterisieren, wo sie herkommen. Also jeder heutige Mensch, ob er jetzt Türke oder Araber ist, kann sich aus dem herauslösen und ist auch letztlich heute schon viel herausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hat dann wichtige Aufgaben zu erfüllen. Aber man muss die Dinge einmal charakterisieren, dass es Unterschiede gibt. Auch was sie unterschiedliche Völker mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist es eben was anderes, was die jüdischen Völker, also das Semitentum im engeren Sinn herausbringen, was die Araber herausbringen, die ja auch zu den semitischen Völkern gehören, aber wieder andere Qualitäten haben. Und was zum Beispiel die mongolischen Völker hereinbringen, das ist wieder eine andere Sache. Also dort ist es, weil in dem zum Beispiel diesen Himmelsgott so überpersönlich zu sehen, ist zugleich ein Weg, eine Möglichkeit in ein sehr klares, reingeistiges hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch etwas. Also wir stellen uns gerne den lieben Gott lieber mit weißem Haar und langem Bart vor. Wir wollen es sehr konkret nehmen und fassen sehr schnell in ein sinnliches Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde in den Charismus niemand einfallen. Da gibt es einfach kein Bild. Das Bild ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Himmelszelt. Das ist es. Der Himmel über mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taghimmel, der Nachthimmel. Und mein mongolisches Zelt, meine Jurte, ist die Abbildung davon im Kleinen im Grunde. Das ist das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist das einzige äußere Bild. Also von mir aus ist das Zelt. Aber ich stelle ihn mir nicht in menschlicher Gestalt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas viel Größeres, viel Nichtsinnliches. Und gibt halt ein anderes Verhältnis dazu. Und auch interessanterweise die Erde unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch das Gegenbild. Die Erdgöttin, die im Gegensatz steht, und der Mensch dazwischen. Also oben ist der Tengri, unten ist die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ist aber absolut nicht personifiziert in irgendeiner Form. Es wäre nicht eingefallen, dass die Göttin Erde oder Persephone oder Gea oder irgendetwas, das wäre mir überhaupt nicht eingefallen. Sie hat kein Bild drinnen, das irgendwie aus unserer gewohnten Sphäre kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist völlig bildlos. Und dazwischen steht der Mensch mit seinem Windpferd, mit seiner Seele drinnen. Und zwischen diesen zwei Polen bewegt er sich irgendwo und zieht drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade durch die Araber ist ja dann begründet worden die Akademie von Gondi Schapor in Persien eigentlich. Also unter dem arabischen Einfluss aber war das dort. Und es waren viele arabische Gelehrte dort auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das ja viel offener als heute. Der Austausch. Dort haben Araber gewirkt, haben Perser gewirkt, haben Griechen gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Rom der damaligen Zeit haben es die griechischen Gelehrten vertrieben. Und die sind dann alle brav dort hingegangen. Entweder in der Akademie von Gondi Schapor oder Akademie von Edessa oder so in Anatolien unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ganz an der syrischen Grenze unten. Da gab es dann immer ein paar mal die Verschiebung hin und her. Weil diese Akademie von Edessa, also auch fast so ein kleines Bild von der Akademie von Gondi Schapor, das war die große, also die Wissenschaftszentrale könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wirklich schon Wissenschaft wie heute gepflegt wurde. Noch nicht mit den technischen Mitteln, die hatte man damals noch nicht. Aber das Denken, die Art experimentell empirisch heranzugehen ist dort geboren worden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von dort ist es dann erst nach Europa gekommen. Eben, auch verbreitet mit durch den Islam im äußeren Sinne. Gerade durch die Awaba, weil das ist ja reingegangen bis nach Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil von Spanien war islamisch bis zur Zeit von Kolumbus. Im selben Jahr im Grunde fällt das erst. Und dadurch kam es ja ungeheuer vor allem ein wissenschaftliches Wissen nach Europa herein äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite war, dass sich etliche von diesen Gelehrten, also arabischen Gelehrten oder auch überhaupt geistigen Führern, dann später in Europa inkarniert haben. Da gibt es einige Beispiele davon, die Rudolf Steiner nennt. Zum Beispiel der bekannte Sultan Harun al-Rashid wurde später als Francis Bacon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francis Bacon war einer der Väter der englischen Wissenschaft, kann man sagen. Zur Zeit von Elisabeth I., wo dort auch sehr viel in Gang gekommen ist und wo vor allem wirklich die äußere empirische Wissenschaft in Europa Fuß gefasst hat. Aber das hatten im Grunde die Awaba schon längst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind hinten nachgehinkt. Und wir haben es erst geschafft dadurch, dass erstens der Islam sich ausgebreitet hat, es direkt hineingebracht hat, hat viel in Spanien gelebt dort bereits. Aber dann auch auf dem Weg neuer Inkarnationen, dass es dort hineingekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist damit aber auch natürlich eine Anlage gekommen, die Welt nur äußerlich, sinnlich zu betrachten und zu verhärten. Aber der Impuls wäre viel stärker gewesen, wenn nicht der Islam entstanden wäre, wenn nicht die Awaba so weit gekommen wären, dass sie das als eine Strömung in die ganze Welt ergossen hätten. Das ist etwas ganz Wichtiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auch zu bedenken. Ich weiß, wir haben heute immer wieder doch die große Frage, wie geht das Christentum oder wie gehen wir in Europa mit dem Islam um und dergleichen. Und da gibt es genug offene Probleme noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme, die vor allem natürlich dadurch hineinkommen, dass andere Machtinteressen hineinspielen und gewisse ungute Seiten wecken auch, die von der Widersacherseite kommen. Das muss man überhaupt sehen, dass die Religionen überhaupt, und da darf man das Christentum auch gar nicht ausnehmen, nämlich das, was durch die Kirchen passiert ist. Da ist viel Gutes passiert, aber es ist auch schlimme Dinge passiert, bis in nicht so ferne Vergangenheit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso passiert aber etwas durch Menschen, die den Islam sich als Werkzeug dafür nehmen, genauso wie das Christentum auch zum Werkzeug für sehr unchristliche Sachen genommen wurde. Aber es waren beides natürlich, sowohl das Christentum als auch sehr stark der Islam etwas, was diesen Impuls von 666 zumindest gedämpft hat. Wenn der Impuls wirklich voll durchgeschlagen wäre, dann hätten wir schon längst, dann wären Religionen alle weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Religion wäre eine materialistische, wie es in der Wissenschaft zwar als Bild lebt, aber durch eine Praxis, Lebenspraxis, noch nicht überall ist. Aber dann würde es dort hingekommen sein, und es würde dahin gehen, dass der Mensch immer mehr wirklich zu dem wird, als was er heute beschrieben wird, nämlich ein reiner Gehirnautomat irgendwo. Und dass er eine wirkliche Freiheit nicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was jetzt in erster Linie einmal die sorbatischen Wesenheiten und Asuras als wesentliches Hilfsmittel, weil die bis ins Physische arbeiten können, also das Gehirn so verhärten können, dass wir wirklich dann nimmer als Geistige herankommen können. Dass das eben nicht in dem Maße gekommen ist, dazu musste also diese besondere Qualität, die aus dem Awabismus herausgekommen ist und eben auch mit dem Islam aber verbunden wurde und dadurch diesen sorbatischen Impuls im Awabismus gedämpft hat, das musste in die Welt hinaus. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Wir haben dem zu verdanken einerseits unsere Wissenschaft, aber wir haben dem auch zu verdanken, dass sie nicht schon so schlimm geworden ist, so einseitig materialistisch geworden ist, dass kein Rückweg mehr möglich wäre. Es ist jetzt eigentlich so viel da, dass wir daran lernen können, was wir als Menschen nicht sind und auch nicht werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müsste man eigentlich an der Naturwissenschaft lernen, so wie sie heute gerade das Bild von Menschen zeichnet. Wir werden genauso lernen, aber auch zum Beispiel jetzt Thema künstliche Intelligenz oder so, was der Mensch nicht ist. Dass eben das Denken der künstlichen Intelligenz, wir sollen es durchaus gebrauchen, wir müssen es sogar gebrauchen, um zu lernen, was der Unterschied ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es gerade daran lernen. Es ist übrigens ein sehr interessantes Phänomen, Herr Steiner schildert es sehr deutlich und das kann man, wenn man die äußere Entwicklung des Geisteslebens anschaut, deutlich sehen. Die höchste Entwicklung, die reifste Entwicklung gerade des Gehirns, also des Denkens mit dem Gehirn, war im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert. Wir sind über den Punkt eigentlich schon darüber. Wir fangen an, etwas von dem, was wir eigentlich früher durch die Gehirntätigkeit gemacht haben, aus uns herauszusetzen, in Form der künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist ja wirklich sehr stark orientiert daran, wie unser Gehirn funktioniert. Man spricht von künstlichen neuronalen Netzen sogar. Also es ist ganz dem nachempfunden, wie das Gehirn funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur unser menschliches Denken ist mehr als bloßes Gehirndenken. Wir brauchen das als Spiegelungsorgan, wir können Gedanken spiegeln damit, im äußeren abstrakten Sinn, aber wirklich denken, wirklich denken, also aus dem Geistigen heraus denken, tut man nicht mit dem Gehirn. Das ist nur das Spiegelapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, und das werden wir lernen an der künstlichen Intelligenz, sie kann uns sehr wohl, auch wenn sie ausgelagert ist, unser Denken widerspiegeln. Nichts anderes tut sie nämlich. Man braucht nicht glauben, dass sie wirklich denkt, die künstliche Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spiegelt uns unsere Gedanken wider, kann sie in allen möglichen Kombinationen uns anbieten, aber es ist nichts drinnen, was die künstliche Intelligenz wirklich gedacht hätte, jemals. Sie verbindet damit auch überhaupt nichts. Aber sie kann uns unser Denken widerspiegeln in verschiedensten Facetten und das zusammenstellen, aber bei Menschen ist noch viel mehr dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das werden wir daran lernen. Darum stehen wir jetzt drinnen und es ist notwendig, sich damit auseinanderzusetzen. Und wir werden gerade daran lernen, dass wir doch anders sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Aber eben diese Auseinandersetzung, das ist alles, was letztlich auch eine Auseinandersetzung mit den Mondenhaften irgendwo ist. Und da müssen wir durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Mondenhaften hängt so viel zusammen. Es hängt unheimliche Weisheit damit zusammen. Aber darüber will ich jetzt nicht anfangen, sonst werden es wieder 45 Minuten Überzug, wie das letzte Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zu lang. Aber nur als Andeutung. Es gibt diese große, die Urmondenlehre der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben sich zurückgezogen, wie Rudolf Steiner das sehr schön ausdrückt, ein wunderschönes Bild, in die Mondenfestung. Um ja den Menschen nicht in seiner Freiheit zu beeinflussen, haben sie sich zurückgezogen dort. Und das waren aber eigentlich, man könnte sagen, im Grunde luziferische Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die der Menschheit ihre Urweisheit gegeben haben, sich teilweise selber inkarniert haben auf Erden, aber sich jetzt dann zurückgezogen haben. Und denen haben wir viel zu verdanken. Auch wenn ein luziferischer Zug durchaus auch drinnen ist dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie haben sich zurückgezogen. Also das heißt, da stecken ganz wichtige Kräfte auch drin, die aber nicht so aufdringlich rauskommen. Aber ich würde sagen, lassen wir es einmal sein für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch sehr vieles offen in dem ganzen Thema. Ich weiß nicht, wie viele Vorträge wir noch brauchen, dass nichts offen bleibt. Ich glaube, es wird immer was offen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ja das Interessante, dass es immer irgendwo weitergehen kann. Schauen wir, was uns hinführt das nächste Mal. Ich danke euch fürs Dabeisein, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank bei allen im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Vielen, vielen Dank, Wolfgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war wieder sehr spannend. Gerne. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Wolfgang. Gerne. Dankeschön.&lt;br /&gt;
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Danke. Baba. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-06-25T19:54:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Das Siegel der 666: Kosmische Rhythmen von Sorat, der Untergang der Templer und die Zukunft des spirituellen Geldes. Die Äthersphäre zwischen Himmel und Erde: Das Geheimnis des Tengrismus, das Mysterium der Mondentrennung und die Einflüsse der  */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:205.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo|thumb|205. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 19. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/7hvg88pzbw2czrkv62zt9/205.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=kiq0zhkjpinjtnun7ptjhytmg&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=40 Begrüßung und 50. Wochenspruch 00:00:40] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 205. Folge zur Apokalypse. Und der Fünfer spielt weiter eine Rolle, weil wir sind jetzt beim 50. Wochenspruch. Der ist sehr interessant und sehr schön auch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Menschen Ich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich machtvoll offenbarend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Wesens Kräfte lösend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendaseins Werdelust:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dich, mein Leben tragend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus seinem Zauberbanne,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erreiche ich mein wahres Ziel.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also das heißt, es spricht zu uns die Werdelust draußen. Ein interessantes Wort, Werdelust. Und sie trägt ihr Leben in uns hinein. Also sie erreicht ihr wahres Ziel, wenn sie ihre Lebenskraft, die Kraft des Lebens in uns hineinträgt, in unser Menschenwesen hineinträgt. Also wir empfangen jetzt bereits auch etwas von draußen und das ist etwas sehr kraftvolles. Werdelust, die aber auch von uns dann aufgegriffen wird in einem lebendigen Denken, in einem schöpferischen Denken zum Beispiel, dass man bis zum Imaginativen steigern kann und dann, wenn man dort einmal ist, geht es weiter zur Inspiration, Intuition. Aber das ist die Grundlage eigentlich. Also gerade in der Begegnung mit der Natur ist immer auch so eine Begegnung mit der Werdelust drinnen. Im Herbst dann halt mehr auch mit Sterbelust, kann ich jetzt nicht gut sagen, habe ich noch nicht gehört zumindest, aber da ist es halt dann mehr mit den abbauenden Prozessen verbunden. Aber jetzt ist es ganz mit diesem Aufwachenden, mit diesem Gestaltenden drinnen. Also im Tun aufwachend sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schenkt uns die Natur, die Welt draußen eigentlich. Und wir können es ja aus dem Zauberbann erlösen. Im Zauberbann ist es, solange es uns eigentlich unbekannt bleibt und wir uns gar nicht verbinden können damit. Es ist verborgen in der Natur. Es wirkt zwar drinnen, aber es ist versteckt drinnen sozusagen. Wir können es herauslösen, indem wir uns diese Kraft zu Bewusstsein bringen. Also in allem, was da jetzt so langsam heraussprießt aus der Natur, in dem allen, auch wie der Tag sich ändert. Wir stehen ja jetzt genau vor Frühlingsbeginn, also in ein paar Stunden fängt er an, also am 20. morgen, aber in der Nacht, ich glaube so um vier Uhr ungefähr herum, ist wirklich der Frühlingsbeginn und also alles brodelt da schon und wartet auch sich in uns zu ergießen. Aber wir müssen es auch annehmen können. Das ist ganz wichtig, also offen zu sein dafür. Wir gehen oft einfach vorbei. Und da steckt schon so unheimlich viel drinnen. Das sind schon geistige Begegnungen. Wir haben überall die Chance, ununterbrochen. Das ist nicht so fern. In jedem Blumerl, in jedem Grashalm, der da herauskommt, in dem Gras, das jetzt grün wieder frisch zu leuchten beginnt, ist etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=262 Das bewusste Zeichnen der geistigen Wirklichkeit. Die Abweisung durch mächtige Elementarwesen im Wald. Die Bedeutung alter Fähigkeiten heutiger Naturvölker. Der radikale Umbruch im Leben Rudolf Steiners. Die Farbgesetzmäßigkeiten der berühmten Samenkorn-Meditation 00:04:22] ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Berührung spüren, dass diese Kraft da drinnen ist, dann wird uns aber zugleich die Möglichkeit gegeben, mit der Kraft wirklich gestaltend zu werden. Im Künstlerischen, im Leben gestaltend, aber eben auch im geistigen Wahrnehmen gestaltend. Weil da ist es noch viel deutlicher, ich habe es eh schon öfters erzählt, auch in der Sinneswahrnehmung. Wie viel wir sehen, hängt sehr davon ab, wie aktiv wir im Sehen sind. Wir müssen aktiv gestaltend mit dabei sein. Also zum Beispiel Gesichter sehen wir wirklich dadurch, dass wir die Gesichter zeichnen, mit unseren Blicken. Und manche können besser zeichnen, aufmerksamer, manche huschen mehr darüber. Weil Ununterbrochenes wird uns nur nicht bewusst. Aber das ist alles das, was wir als Kind lernen. Und dann irgendwann, aha, erkennt man das Gesicht vom Opa und das ist nicht nur der Mond, sondern es ist wirklich der Opa jetzt. Aber dann hat das Kind gelernt, mit den Blicken den Opa zu zeichnen. In Wahrheit schon. Mit den Blicken. Ob wir es dann später mit der Hand erkennen, ist eine andere Frage. Aber dass wir es überhaupt sehen, dass wir es wahrnehmen, als Gesicht und nicht als irgendein verwaschener Farbfleck. Dass wir also wirklich Konturen, Formen wahrnehmen, weil wir sie zeichnen. Und trotzdem tun wir nicht willkürlich was zeichnen. Wir malen nicht irgendwas, sondern wir versuchen halt wirklich das, was uns entgegentritt, der Mensch, der uns entgegentritt, oder die Blume, das Tier, der Stein, der Kristall, was auch immer, wir zeichnen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erst nehmen wir es wahr in seiner räumlichen Gestalt. Dazu müssen wir malen. Zeichnen, besser gesagt. Die Farben nehmen wir leichter wahr, aber auch da sind wir in Wahrheit aktiv drinnen. Nur das ist alles unterbewusst. Im geistigen Wahrnehmen, im seelischen Wahrnehmen sollten wir als moderne Menschen, als Menschen unserer Zeit, selber tätig sein. Bewusst tätig sein. Das heißt, das was wir im normalen, im sinnlichen Sehen mehr oder weniger unbewusst machen und was beim alten Hellsehen auch praktisch unbewusst war, weil es ein traumartiges Hellsehen war, die Bilder waren halt einfach da, die überschwemmen mich, ergreifen mich, bewegen mich, sie kommen, wenn sie wollen, sie gehen, wenn sie wollen, ich habe eigentlich keinen Einfluss darauf. Aber das moderne, imaginative, lebendige Schauen besteht darin, dass wir ganz aktiv die geistige Wirklichkeit, ich sage einmal zu malen beginnen, zu zeichnen beginnen, zu malen vor allem zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im imaginativen sind es eher normalerweise nicht so scharfe Kanten oder was drinnen, es sind fließende Übergänge. Und man darf sich aber auch nicht vorstellen, dass es notwendigerweise so ist, dass es jetzt wie ein Traumbild ist, wo wirklich die Farben fluten. Es kann zuerst so sein, dass ich zwar weiß, es ist da, ich spüre auch die Zusammenhänge, aber ich sehe es nicht wie ein Traumbild. Es ist eigentlich noch, ich kann mich orientieren und trotzdem sehe ich es eigentlich nicht wirklich. Aber ich spüre es, ich spüre, ah jetzt wende ich den geistigen Blick sozusagen da, aha, da ist etwas, das ist mit dem in Beziehung, und so arbeite ich mich langsam hinein. Es ist eine Fortsetzung ja eigentlich des Denkens, das wir haben, aber wir fangen jetzt an nicht Zusammenhänge zu konstruieren, sondern wir lernen sie sehen, geistige Zusammenhänge sehen. Also spüren kann man auch sagen, wie auch immer, es ist so schwer, weil da fehlen uns die Worte, es ist immer Übersetzung. Ich meine, man kann es natürlich steigern dazu, dass es dann auch sinnesartige Qualitäten bekommt, weil die Sinnesqualitäten sind ja eigentlich was Seelisches irgendwo, allerdings ein Seelisches, das jetzt abgeschattet wird durch das Sinnliche, durch die Sinnesorgane, wenn ich die Farben nehme, das Rot, das Gelb, Blau, die ganzen Farbtöne, im rein seelischen Erleben sind sie noch ganz was anderes. Und man kann es eigentlich gar nicht mit den Äußeren vergleichen, also so wie wir sie äußerlich sehen, ist es die Abschattung. Selbst wenn es das stahlendste Gelb oder das blendendste Weiß ist, ist es eine Abschattung in Wahrheit. Abschattung heißt, es wird uns vieles nicht bewusst, was da drinnen wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um an dieses imaginative Schauen, ich nenne es bewusst so, ich will eigentlich gar nicht mehr so viel verwenden, den Begriff Hellsehen, weil der so vielfach missbraucht und missverstanden wird, auch heute bei nicht so wenigen Menschen, die eine gewisse Hellsichtigkeit, aber halt noch alter Art haben, wo es eben wirklich wie eine Traumvision dasteht, in total sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen und das ist einfach so da. Aber das ist nicht der Weg, auf dem ich erkenne, was das wirklich ist. Wo ich es in der gleichen Klarheit erkenne, die ich sonst nur im streng logischen Denken habe, ist dort, wenn ich die Bilder selber aufbaue. Aber nicht einfach aus der Fantasie irgendetwas, sondern es fängt an, dass ich die geistige Berührung mit der Wesenheit, worauf ich mein geistiges Auge oder mein geistiges Bewusstsein richte, das bringt mir Empfindungen entgegen. Es spielt sich sehr viel auf der Gefühlsebene ab auch durchaus. Man fühlt sich berührt und da liegt eine ganz gewisse, bestimmte, ganz charakteristische Stimmung drinnen und die fängt an zu mir zu sprechen, sagen wir es einmal so, es regt meinen schaffenden Willen an und aus dem male ich sozusagen, aber wirklich jetzt sehr unter Anführungszeichen, weil ich male es nicht unbedingt in sinnlichen Farben, das wäre der letzte Punkt, sondern ich male es so, dass ich wirklich ein ganzes Panorama von mir habe und jetzt diese Wesenheit, die mir begegnet, hat zu dem, zu dem, zu jenem Beziehungen. Und das macht ihr Wesen aus, dass sie diese vielfältigen Beziehungen hat, dass sie zu anderen Wesen in Beziehung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann geistige Wesen eigentlich am besten dadurch verstehen, dass man sie versteht aus ihrer Beziehung zu anderen geistigen Wesen. Das ist nicht so, dass ich sage, jetzt nehme ich den heraus und fange den sozusagen geistig zu sezieren an, sondern ich erlebe diese Wesenheit, indem sie jetzt einer anderen begegnet und da tut sie etwas. Aber das ist zunächst einfach ein Spüren. Aber es ist auch nicht nur ein dumpfes, unbewusstes Gefühl, sondern es ist ein sehr waches Spüren. Es ist ein sehr konkretes eigentlich. Und es ist so ein bisschen, ja, wie wenn ich es geistig abtasten würde, könnte man sagen. Ich spüre diese Berührung mit der Wesenheit und ich gehe auf sie zu und berühre sie sozusagen geistig. Und aus dem heraus formt sich langsam das Erlebnis heraus. Dann kriegt man einen sehr, sehr großen Überblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Typische in diesen imaginativen Erlebnissen ist, dass man immer die großen Zusammenhänge mitsieht. Wären die nicht da, würde man gar nichts merken. Ich kann nicht einfach unter das Mikroskop oder unter die Lupe etwas legen und mir das Detail anschauen. Das Detail tritt erst hervor für mich, für mein Bewusstsein, wenn ich den Zusammenhang mit dem Ganzen herum erlebe. Und das kann bis ins Größte hineingehen, weil es auch wirklich damit zusammenhängt. Geistige Wesenheiten, auch wir, hängen in irgendeiner Form immer mit dem Ganzen des Kosmos zusammen. Und konkret ist damit gemeint, mit den ganzen geistigen Wesenheiten, die dort sind. Also nicht mit den äußeren Dingen, nicht einmal mit den äußeren Sternen, aber mit den Wesenheiten, die damit zu tun haben. Und das kristallisiert sich mit der Zeit halt heraus. Aber um es fassen zu können, muss ich tätig werden, in Wahrheit. Die Berührung kann kommen. Ich begegne irgendwelchen Elementarwesen oder größeren, mächtigen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sowas einmal erlebt, wir sind in einem Wald gegangen, in der Nähe von Wien. Eigentlich schön, es war Sonntag oder was, die Eltern sind mit den Kindern spaziergegangen, alles war fröhlich. Und irgendwann denkt man sich, es ist eine total ungute Stimmung eigentlich. Man will uns hier nicht. Es war ganz stark, also so richtig so, bitte verzieht euch von da, ihr gehört da nicht her. Die anderen haben sich alle wohlgefühlt. Und da waren tatsächlich gewisse Elementarwesen, mächtigere Elementarwesen, dahinter, die einfach uns nicht dort wollten. Uns nicht dort wollten. Wir passen da nicht her. Stört uns nicht? Und wirklich ganz stark die Empfindung, ihr beschäftigt euch mit Geistigen, ich übersetze es jetzt in Menschenworte, aber es ist das Feeling. Ihr glaubt, ihr tut damit schon irgendwas, dass ihr euch mit dem Geistigen beschäftigt. Und glaubt noch, ihr könnt das hineintragen in die Welt und das würde was verbessern. Ihr wisst ja überhaupt nicht, welches Chaos ihr anrichtet, allein dadurch, dass ihr da seid. Ihr stört unsere Arbeit empfindlich, raus mit euch. Geht dorthin, wo ihr geeignet seid, was zu machen, aber nicht in unser Revier. Wir haben da eine Aufgabe und ihr seid nur störend. Die, die das vielleicht gar nicht so geistig arbeiten, die dürfen ruhig durchgehen. Die stören uns nicht. Aber ihr seid wirklich nicht reif und bereit, schon dafür da euch reinzumischen in das, was wir da tun. Das übersteigt eure Kräfte so gewaltig, bitte haltet euch fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben mit unserem geistigen Tun, mit unserer geistigen Entwicklung, die wir auch wirklich anstreben sollen, aber das heißt nicht, dass wir damit überall immer gleich Wohlwollen erzeugen. Sondern, dass wir dann sehr oft durchaus entgegengespiegelt bekommen, ist ja nicht das Anfangs, aber bitte nicht da bei uns. Das, was ihr einzubringen habt, stört mehr als was es hilft. Also das kann durchaus sein. Gerade in der Begegnung mit der Natur, da sind sehr, sehr, sehr starke Kräfte drinnen. Das heißt, auf sowas kann man zum Beispiel auch achten, aufmerksam sein. Es ist nicht immer so, dass man willkommen ist dort. Man denkt sich, ich gehe in der Natur, in Wälder, ich spaziere schön, ich verbinde mich mit der Natur und das ist ja für die Elementarwesen toll und ist es ja auch, wenn sie erkannt werden. Aber nicht immer und nicht für alle. Und manchmal durchaus berechtigterweise. Es gibt auch was, wo manche Elementarwesen kochen auch ihr eigenes Süppchen. Aber manche haben Aufgaben, die sind zu groß, dass wir stören, wenn wir uns da hinein mischen. Gerade wenn wir irgendwo was Geistiges in uns tragen, was aber noch viel zu groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch tatsächlich so, Rudolf Steiner hat das sehr deutlich beschrieben, es gibt auch Aufgaben, zum Beispiel gerade in Bezug auf die Natur, an die wir mit unserer modernen geistigen Form der Entwicklung, mit unserem modernen geistig imaginativ lebendigen Schauen und den daraus folgenden Taten noch nicht herankommen. Wo Kräfte da sind, wo ganz wichtig für die Menschheitsentwicklung ist, dass Naturvölker, die diese Fähigkeit noch aus dem Alten heraus haben, dass die ja nicht zu früh aussterben dürfen. Aussterben heißt ja nicht unbedingt, dass die ausgerottet werden, sondern einfach, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen oder sonst was. Jedenfalls, dass sie verschwinden. Also, wo Fähigkeiten drinnen sind, die noch ganz im Körperlichen durchaus verankert sind. Also, die geistig sehr tief hineingehen. Gerade beim modernen geistigen Weg schauen wir ja eher, dass es sich vom Körper löst. Das ist bei den alten Fähigkeiten durchaus nicht der Fall. Da ist sogar stärkere Verbindung da als normal. Mit einem Teil des Wesens. Und dadurch können solche Menschen aber erstens Zugang, Erkenntniszugang in gewisser Weise, aber halt auf alte Art kriegen zu Kräften, die wir heute noch lange nicht schaffen auf dem modernen Weg. Und die vor allem auch in eine Zusammenarbeit mit diesen geistigen Wesenheiten kommen können, an die wir heute in gesunder Weise noch nicht herankommen. Das heißt, die Erfahrungen, die Naturvölker heute noch haben, sind wichtig für die Zukunft. Es wird irgendwann auch ins Neue übergehen, aber es ist noch nicht so weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Thema in den Mysteriendramen ganz stark drinnen. Zwei wesentliche Figuren sind die Familie Baldi, also Felix Baldi und seine Frau Felicia, die beide eine geistige Naturbegabung haben. Die sind also nicht in dem Sinn Geistesschüler, die jetzt dem großen Lehrer Benediktus in den Dramen folgen, obwohl sie mit ihm verbunden sind, aber sie haben ganz eigene Erfahrungen. Und die haben sie aus Anlage heraus. Hat sich natürlich auch mit früheren Inkarnationen zu tun, aber sie haben sich durch ihre früheren Inkarnationen diese alten Fähigkeiten bewahrt. Das heißt, sie haben sich auch Verkörperungen, Inkarnationen gesucht, wo der Körper das auch hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die jetzt ins neue, imaginative Schauen hineingehen, ist es eine Erleichterung, wenn der Körper das gerade nicht hergibt. Dann tun sie sich leichter. Weil zum Beispiel so Menschen wie etwa Rudolf Steiner selber, der hatte alte Fähigkeiten auch, aber damit er die neuen entwickeln und dann auch weitergeben kann, musste er die alten ja eigentlich loswerden. Und das auf ganz neue Art wiedergewinnen. Das hängt sehr stark zusammen mit der sehr turbulenten Phase in seinem Leben, also geistig sehr turbulenten Phase. Die liegt zwischen seiner Kindheit, Jugend, Studium, dann die ganze Beschäftigung mit Goethe, Goethe-Herausgabe und dann, nachdem er in Weimar fertig war, dann 1900 im Anfang in der Theosophischen Gesellschaft. Aber da ist so eine Zwischenphase, wo ein ganz starker Umbruch drinnen ist. Der ist vielen aufgefallen. Das ist ja eigentlich nicht verständlich, jetzt ist er eigentlich fast total ein Atheist im Grunde und gegen die Kirche und gegen das Christentum wettert er und gegen alles eigentlich. Ist ganz stark drinnen. Das war aber notwendig. Dann erst kommt dieses, was er in seinem Lebensgang schreibt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Ein inneres Erlebnis, auf eine ganz neue Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Impuls, der ihn dann offen macht dafür, dass er eben dann anfangen kann in der Theosophischen Gesellschaft auch zu wirken. Natürlich kommt dann von außen der Auftrag an ihn heran, aber dann war er auch erst bereit dafür. Sonst hätte es nicht funktioniert. Dazu musste er das Alte loswerden und neue Kräfte entwickeln. Sie umwandeln auf jeden Fall. Das heißt, es ist auch eine Aufgabe für jeden heute, der sich mit Anthroposophie beschäftigt, aber vielleicht auch noch alte Fähigkeiten hat. Das Wichtige ist, dass man es umwandelt, weil nur wenn ich es umwandle, dringe ich wirklich mit dem eigenen Ich erkenntnismäßig in das ein, was da wirklich abläuft, was sich da abspielt. Da bin ich in jedem Detail drinnen dabei und es ist mindestens so trittsicher dann der Weg, als wie in den Naturwissenschaften, wo man äußerlich an den Phänomenen, an den Beobachtungen sich entlang arbeitet und nicht anfängt, irgendwas hineinzuspintisieren, sondern wo man einfach von Beobachtung zu Beobachtung schreitet und sieht, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Also so wie es Goethe zum Beispiel in seiner Farbenlehre gemacht hat. Wirklich zu schauen, wie kann ich das verfolgen, wo entstehen die verschiedenen Farben, wie hält sich das Dunkle auf langsam zum Violetten, zum Blauen, dann wird es immer heller bis zum Hellblauen und so fort oder wie ist es, wenn das Licht verdunkelt wird. Dann kann ich Schritt für Schritt das verfolgen. Dann sehe ich, wie aus dem Zusammenspiel von Licht und Finsternis, je nachdem welches die Überhand hat, entstehen die verschiedenen Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann ich jedes Schritt für Schritt beobachtend nachvollziehen, sehe wie eins mit dem anderen zusammenhängt. Und das kann man sehr viel weiter führen dann noch. Es ist nicht umsonst, dass sich Steiner viel mit der Farbenlehre Goethes beschäftigt hat. Das ist ein genialer Schicksalszug, dass er zu dem gekommen ist, sich mit dem zu beschäftigen. Da ist sehr wichtig auch dieses Erlebnis zum Beispiel mit den Farben, weil wenn ich jetzt anfange im modernen geistigen Schauen, Farben zu sehen oder etwas in Farbbegriffen auszudrücken, sagen wir es einmal vorsichtig so, weil das Unwichtigste ist, dass es wie ein Fantasiebild vorweg vor mir steht. Das ist fast das Unwichtigste. Aber ich muss es genau spüren, welche Farben da sind. Also sozusagen sehen, ohne es sinnlich zu sehen. Das ist die Kunst. Und dann muss ich aber ganz in diese Farbgesetzmäßigkeiten hineinkriechen. Und dann kann ich diese Dinge erleben. Dann funktioniert unter Umständen auch so etwas, was erfahrungsgemäß, ich weiß nicht, wie es euch geht, die ihr zuhört und das schon probiert habt, die berühmte Samenkorn-Meditation in »Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten«. Also man legt ein Samenkorn vor sich hin und konzentriert sich auf dieses Samenkorn. Und dann sieht man eine gewisse flammenartige kleine Farbgestalt rundherum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=1589 Der Weg von der Imagination zur Intuition. Die seelisch-geistige Berührung des modernen Schauens. Vom Verwandeln des Bildes zur reinen Inspiration. Das Erwachen der Werdelust im eigenen Ich. Die stufenweise Entzauberung der inneren Bilderwelt. 00:26:29] ===&lt;br /&gt;
Und das ist schwierig. Das ist wirklich schwierig, dass das funktioniert. Aber helfen tut das sehr, zum Beispiel diese Übungen mit den Farben, mit der Farbenlehre, aber jetzt sie geistig aufzufassen, zu sehen, was geistig dahintersteckt. Dann merkt man nämlich, dass ich zu dem Farberlebnis an dem Samenkorn auch nur dadurch kommen kann, auf neue Art dazu kommen kann, wenn ich die seelisch-geistige Berührung spüre. Und diese Berührung gibt zunächst einmal ein immer konkreter werdendes Gefühl, Gefühlsstimmung, eine Berührung, eine Anmutung kann man im Deutschen auch sagen. Also ich fühle mich angemutet sozusagen von dem, also eben wirklich berührt von dem. Und wenn diese Stimmung da ist, wenn ich die jetzt immer bewusster fassen kann, das dauert unter Umständen, ich spüre vielleicht sehr schnell, die Berührung ist da, aber sie ist noch sehr undifferenziert. Sie wird aber differenzierter. Und wenn sie differenzierter da ist, dann beginnt sie sich in Farben umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder, nicht notwendigerweise, dass ich es jetzt so sehe wie in einem lebendigen Traumbild. Es ist im Übrigen bei Traumbildern auch sehr unterschiedlich, wie farbig Träume sind. Viele Menschen erleben Träume auch nur in Grautönen, in Schwarz-Weiß-Tönen, in Schattierungen. Es ist nicht gesagt, dass es bei allen farbig ist. Es gibt Menschen, wie Lessing zum Beispiel, der von sich gesagt hat, ich habe in meinem Leben noch nie geträumt. Natürlich hat er immer geträumt in Wahrheit, aber es war kein Bild da. Kein Bild, was man normal in einem vielleicht wilderen Traum erlebt. Trotzdem hat er in solchen Dingen gelebt. Aus solchen Dingen sind ihm die Inspirationen gekommen zu der Idee der wiederholten Erdenleben, die er eigentlich ganz selbstständig ergriffen hat und sie eigentlich begründet hat, damit nur, wenn es die wiederholten Erdenleben gibt, ist überhaupt die Menschheitsentwicklung erklärbar in irgendeiner Form. Wenn es die nicht gibt, dann ist es für ihn jedenfalls nicht erklärbar, sondern die Menschen entwickeln sich, die gehen durch. Und wenn da nichts durchgehen würde, müsste jeder von vorne wieder anfangen im Grunde. Also ein sehr tiefer Gedanke, weil im Grunde das ist die Zusammenfassung von einem relativ großen Werk, wo er die ganze Menschheitsgeschichte schildert in den wichtigen Phasen und dann kommt er zu dem Resümee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben, weil er das erlebt in Wahrheit. Er ist durchaus im Ansatz da bei dem Neuen schauen, aber ohne es in irgendeiner Form zu visualisieren noch. Das ist wichtig, dass einem bewusst ist, dass man durch diese Phase heute früher oder später durchgehen sollte, selbst dann, wenn man alte Fähigkeiten hat. Sonst bleibt immer eine gewisse Unsicherheit drinnen. Weil es ist in dem alten Hellsehen nicht so leicht klar, was trage ich selbst hinein. Das heißt nämlich durchaus aus meinem Organismus, aus meinen unterbewussten Kräften, das gibt nämlich, wie soll ich sagen, die dicken kräftigen Farben in dem Bild. Und die muss ich einmal sozusagen weglassen. Ich muss das so ganz zart haben. Ich stehe vor der leeren Leinwand eigentlich und erlebe jetzt nur, da muss was hin, dort muss was da, also wirklich vor der leeren Leinwand zu stehen, das ist die Herausforderung drinnen. Und dann kann man sich da hineinarbeiten. Und da ist dann eben drinnen genau auch diese Werdelust der Natur zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt der Ausgangspunkt, warum ich so lange gesprochen habe darüber. Das ist es nämlich genau. Ich beginne zu erleben, zum Beispiel auch bei der Samenkornmeditation oder so, die Lebenskräfte, der Lebenswille, der da drinnen steckt in dem Samenkorn. Der aber schläft drinnen, total schläft. Unter Umständen über Jahrtausende auch schlafen kann. Es sind ja viele Samen in den ägyptischen Gräbern oder so gefunden worden, die noch keimfähig sind. Also wenn die auf fruchtbaren Boden kommen und genügend Wasser, entwickeln sie sich immer noch und liegen aber Jahrtausende drinnen, wie ein fast toter Stoff, der hart, kristallin ausschaut, fast geradezu und trotzdem schlummert das Leben drinnen. Und diese Werdelust, die will aber zu uns hin. Die will zu uns hin. Also sie spricht zu uns, zu unserem Menschen-Ich. Und aus dem heraus wird sie entzaubert, wenn ich aus der Freiheit heraus bewusst, aktiv anfange, das jetzt ins Bild zu gestalten, ins imaginative Bild zu gestalten. Dann wird sie wirklich erlöst. Dann erfüllt sie ihr Ziel, dann findet sie ihr Ziel, wie es da drinnen steht im Wochenspruch. Also erreiche ich mein wahres Ziel. Weil es ist erst fertig, ganz große Perspektive, das Tun der geistigen Welt ist erst fertig, wenn sie sich im Menschen erleben kann. Indem der Mensch es erlebt, ergreift und gestaltend ins imaginative Bild bringt, die Zusammenhänge, die Zusammenklänge der Wesen, auch die Dissonanzen zu spüren bekommt, dann ist er schon in der Stufe der Inspiration drin. Das ist auch interessant, jetzt bin ich in der Stufe der Imagination. Als moderner Schauender, imaginativ Schauender, gestaltend Schauender, habe ich eh schon Mühe, das Bild zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich es endlich einmal, habe ich die Zusammenhänge, jetzt soll ich das ganze Bild wegschaffen. Das ist der nächste Schritt. Ich muss es komplett auslöschen. Komplett weg. Und indem ich es komplett auslösche, weil es ja eigentlich trotzdem immer noch aus meiner Tätigkeit hervorgegangen ist. Das ist schon gut, ich bin mir bewusst geworden, was ich da tue, aber damit habe ich schon einmal meine Einseitigkeiten trotzdem drinnen, meine Perspektive. Um jetzt loszukommen von nur meiner Perspektive, um das wirklich noch klarer zu sehen, dass ich jetzt diese geistigen Wesen selber sprechen lasse, dazu muss ich mein Bild auslöschen, wegbringen aus dem Bewusstsein. Jetzt bin ich froh, dass ich das endlich habe und jetzt sitzt es sehr hartnäckig. Das ist nämlich ganz interessant, also wenn ich es dann ins Bild geschafft habe, dann wäre ich das ziemlich schwer los. Es ist zwar mühsam, es zu kriegen, aber dann werde ich es schwer los. Und das ist gerade die Übung, dann in die Inspiration hineinzugehen, das wirklich loszuwerden. Und dann kommt die Inspiration und aus der Inspiration heraus, die führt mich weiter zur Intuition, dass ich wirklich jetzt ganz bewusst eintauche in die geistigen Wesen, die dabei beteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ist es nämlich, wenn diese Berührung da ist, aus der dann irgendwann das imaginative Bild herauskommt, ist es noch so eine halbbewusste oder viertelbewusste Berührung mit dem geistigen Wesen, aber ich lebe noch nicht in dem geistigen Wesen wirklich drinnen. Weil Intuition heißt, ich tauche wirklich voll und ganz in das andere geistige Wesen ein. Das ist es zunächst. Es berührt mich sozusagen. Ich spüre, es ist da, aber ich bin noch nicht wirklich drinnen in dem Wesen. Also das heißt, das Bild, was ich mir zunächst in der Imagination dann mühsam gemalt habe, da steckt sehr viel von mir drinnen, trotz allem. Das heißt, es ist noch nicht wirklich ein objektives Schauen. Es beruht zwar auf etwas Objektivem, es wird nicht ganz falsch sein, aber hundertprozentig sagen kann ich es noch nicht. Ich kann es eigentlich erst sagen, wenn ich das Bild weggeschaffen habe, dann komme ich dadurch in die Inspiration. Jetzt spricht wirklich die geistige Welt, also die geistigen Wesen sprechen zu mir und führen mich dazu, wirklich in sie einzutauchen. Dann bin ich in der Intuition. Und wenn ich jetzt aus der Intuition wieder herauskomme, dann kann ich das Bild von mir aus wieder neu malen, aber dann wird es neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es erst wirklich das Bild, was ich gewonnen habe, dadurch, dass ich mich intuitiv mit diesem Wesen bewusst verbunden habe. Vorher ist es noch unbewusste Berührung. Das heißt, es ist zwar nicht räumlich, aber eine äußere Berührung, könnte man sagen. Also ich bin noch nicht in die Wesen eingetaucht, sondern sie berühren mich, das sagt mir irgendwas und das versuche ich festzuhalten. Aber in der Intuition erst bin ich ganz in sie eingetaucht. Ich bin diese Wesen geworden, im Grunde. Vom Bewusstsein her. Das heißt, ich habe mein Bewusstsein ganz ausgeschaltet, bin eingetaucht und wenn ich jetzt zu mir komme, dann nehme ich wirklich das mit, was das Wesen ausdrückt. Und aus dem kann ich dann wirklich die objektive geistige Welt gestalten. Also dann kann ich wieder in ein imaginatives Bild von mir aus hineingehen, aber es ist anders. Und den Prozess kann man öfter durchlaufen. Damit wird die Imagination immer reicher. Auch wenn man sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Wenn ich mich das nächste Mal wieder damit beschäftige, mich geistig verbinde, versuche es imaginativ zu malen, werden wieder neue Facetten herauskommen. Aber da hilft mir schon, wenn ich beim letzten Mal schon bis durch diese Intuitionsstufe durchgegangen bin, dann ist beim nächsten Mal schon wieder mehr drinnen und mehr Objektives drinnen. Anfangen tut es damit, dass ich eigentlich spüre, wie wirkt es auf mich. Das ist nichts Schlechtes, aber ich muss wissen, dass ich es dann nach meiner Eigenart wahrnehme und noch nicht so, wie es wirklich für sich ist. Also da muss man diesen Kreislauf immer wieder durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=2370 Das lebendige Wiederholen der geistigen Schau. Warum echte Imagination kein Gedächtnis braucht. Der Weg zum objektiven Schaffen im Willen. Das ständige Reifen der inneren Bilderwelt. Vom Trugbild des Wochenendseminars zur Trittsicherheit. 00:39:30] ===&lt;br /&gt;
Und bei den interessanten Sachen entdeckt man immer wieder neue Facetten. Und lernt auch, noch genauer die Dinge zu fassen. Darum ist es nie verfehlt, sich immer wieder mit bestimmten Themen zu beschäftigen. Nicht sagen, das weiß ich jetzt, abgehakt habe ich. Das wird man in einem modernen Bildungssystem sagen. Abgehakt, den Kurs habe ich, habe ich meinen Schein gekriegt, Stempel drauf, das war es. Nein, eigentlich immer wieder von vorne es holen und gerade dadurch dann immer wieder neue Facetten zu sehen, zu erfassen, sich im Durchgang durch Inspiration, Intuition wirklich zu objektivieren, indem ich eben eintauche, wirklich voll in die geistigen Wesenheiten und dann wieder neu zu malen. Und das ganze Bild ändert sich, es wird aber zugleich auch weiter und reicher dabei. Aber ich sehe es beim nächsten Mal schon noch mit mehr Zusammenhängen, noch klarer, objektiver, dass ich wirklich das erlebe, was die geistige Wesenheit ausdrückt. Aber das geht alles nicht auf einen Schlag, das sind also Durchgänge, die notwendig sind. Und Steiner, wenn er über seine Themen gesprochen hat, spricht er natürlich dann an den entscheidenden Punkten aus dem unmittelbaren Erleben. Wenn er spricht, hat er das Bild vor sich, anders geht das gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht etwas, was jetzt aus dem Gedächtnis kommt. Aus dem Gedächtnis muss man sich vielleicht merken, wenn ich jetzt auf irgendeinen Philosophen verweise, der hat dort und dort das gesagt, dann sind die Zitate meistens ein bisschen unscharf oder so. Da brauche ich wirklich das normale Gedächtnis. Aber für das imaginative brauche ich das normale Gedächtnis überhaupt nicht. In dem kann ich es nicht halten. Es ist weg. Und trotzdem geht die Imagination nicht verloren. Nur ich muss sie wiederholen. Ich kann sie überhaupt nicht im normalen Gedächtnis erinnern. Das, was man erinnern kann, ist der Ausgangspunkt, dass ich begonnen habe, in die Imagination hineinzuarbeiten. Was habe ich dazu gemacht? Von welchen Gesichtspunkten bin ich ausgegangen? Das kann man sich alles merken. Aber die Imagination selber muss ich mir wiederholen. Und dann hat sie sich aber bereits weiterentwickelt, verändert. Hat eine andere Perspektive, eine andere Facette.  Das muss man auch denken, wenn wir jetzt zum Beispiel am Freitag die Osterimagination lesen werden. Dann darf man sich nicht vorstellen, dass […] die Grundzüge bleiben sicher drinnen. Aber dass es ganz konkret wird, das ist in jedem Jahr anders. Es kriegt andere Nuancen noch dazu. [Und man muss denken, die Schilderung,]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner schildert ja, da wird es sehr deutlich eben, wie man modern an Imaginationen herankommt. Er baut sie auf, Schritt für Schritt. Da hat man nicht den Eindruck, die so BING, Kapitel Osterimagination, zwei Zeilen und BING, die steht da. Sondern er bereitet es vor, Schritt für Schritt, baut er es auf. Und auch wenn er es jetzt im nächsten Jahr wieder aufbaut, kommen aber wieder neue Facetten dazu. Und sie kommen auch dazu, wenn man es jetzt jedes Jahr selber liest, mitgeht diesen Weg des Aufbauens, sie kriegt, obwohl eigentlich immer derselbe Text da ist, kriegt sie aber neue Nuancen. Und es gehen einem Dinge auf, die man vorher überhaupt nicht mitbekommen hat. Das heißt, sie wird tiefer. Und wenn man so 20, 30, 40 Jahre mit der lebt, mit diesen Imaginationen, werden sie immer reicher. Also es ist keineswegs mit einmal erschöpft, weil das ist ja heute in unserem intellektuellen Zeitalter, ah, habe ich eh schon gelesen, kenne ich, weiß ich, habe ich in meinem Wissen. Wirkliche Imaginationen kann man nicht im Wissen behalten. Das ist weg, ich muss es wieder schauen. Das heißt, wieder aufbauen in Wahrheit, das ist nämlich die Vorbereitung dazu. Also diese Jahreszeiten-Imaginationen sind unheimlich gute Beispiele, an denen man selber auch lernen kann, wie entsteht eine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu spüren, ich bin mitbeteiligt dabei und ich muss trittsicher gehen in dem Ganzen. Es ist nicht einfach … und die große Vision steht vor mir und ich bin platt und die höhere Welt hat mich berührt und jetzt berichte ich darüber. Nein, sondern es ist keine Knochenarbeit, das ist es nicht. Das ist ein lebendiges Schaffen. Die Knochenarbeit ist das äußere, logisch exakte Denken. Das kann auch noch dazukommen, dass ich es auch wirklich in klare äußere Begriffe fassen kann. Aber das brauche ich auch dazu. Es ist ein ganz deutlicher Unterschied zwischen dem eigentlichen imaginativen Erleben oder dem imaginativen Denken und dann es in trockene, logische Wortfolgen umzusetzen. Das muss man auch denken. Also selbst bei den Schilderungen von Steiner muss man schauen, dass man das wieder in Bewegung bringt. Das heißt, selber anfangen gestalten zu werden. Im Grunde habe ich was von der ganzen Imagination, wenn ich sie wirklich selber gestalte. Ich muss das tun. Ja, ich habe den Leitfaden irgendwo drin, aber ich muss es selber tun. Wenn man das über die Jahre tut, merkt man, dass man dazulernt dabei. Es wird reicher. Es wird reicher und man hängt mit der Zeit gar nicht mehr so sehr an dem Text, der drinnen steht, sondern man hat an dem gelernt und dann kann man es bis zu einem gewissen Grad auch selber aufbauen, wie sie kommt. Und man kann auch eine andere Perspektive hereinholen. Es ist auch nicht so, dass es nur eine Perspektive gäbe. Es ist auch, wie immer, ein Ausschnitt aus dem Ganzen, weil im imaginativen Erleben ist es so, wie es in halt der geistigen Welt eben ist. Es hängt alles, aber halt in ganz konkreter Weise mit allem zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man eben nicht als allgemeinen Ausspruch nehmen. Ja, es ist alles eine Ganzheit, alles ist verwoben. Das klingt wunderschön, aber es kommt darauf an, dass ich konkret erlebe, was wo besonders mit wem verbunden ist und von dort geht es vielleicht jetzt auch dorthin weiter, aber das muss ich genau verfolgen können. Das kann immer konkreter werden. Wenn man mit dem herangeht, an diese Jahreszeitenimaginationen zum Beispiel, sieht man, ja, die Schilderung, das ist der Weg dorthin, das ist die Perspektive, aber da kann man noch unheimlich viel mehr herausholen, weil es mehr drinnen steckt. Noch viel mehr. Es erschöpft sich nicht in dem. Das ist einfach nur mal so ein Anstoß in die Richtung hinzugehen. Aber also durchaus Mut zu machen, selber weiterzugestalten. Das wird nicht jetzt komplett anders werden. Die Grundzüge werden drinnen bleiben, aber es wird noch inhaltsvoller, noch gehaltvoller. Es ist ja so, wenn wir diesen Kreis durchmachen, also mal gestaltend anfangen, da ist schon der Wille drinnen. In allem Gestalten ist auch mit der Wille drinnen. Aber der wird jetzt verstärkt, wenn man mit diesem ganzen Kreis, Imagination, Inspiration, Intuition, da sehe ich ja, die Intuition hängt ganz mit dem Wollen zusammen. Das ist Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht, ich brauche ein Rezept, wie tue ich denn, sondern intuitiv tun. Aus dem heraus gestalten und im Beobachten des Gestaltens erlebe ich jetzt, welche Kraft mache ich da, was stelle ich dadurch dar. Das heißt, dann bin ich ganz in meinem Willen, aber wach im schaffenden Wollen verbunden mit den Wesenheiten, die ich betrachte und aus dem heraus gestalte. Und das gibt dann mit der Zeit so wirklich eine gewisse Trittsicherheit, dass ich mir sicher bin, dass das nicht nur meine, also nur meine sind sicher nicht, aber dass ich es nicht zu sehr verfälsche durch meinen Bezug dazu. Dass ich nur das heraushebe, was mich so anspricht besonders. Sondern wo ich eben drinnen habe das inspirative und intuitive Element, wo ich wirklich immer wieder durchgegangen bin, indem ich eins geworden bin mit dieser Wesenheit. Und sozusagen sie selber malt sich dann, aber durch mich. Das ist so schwierig. Also in der Intuition bin ich einerseits, da bin ich ganz in der Wesenheit drinnen, das heißt, ich halte mich ganz heraus und gerade dadurch kann ich aber dann immer objektiver dieses Bild gestalten. Ohne jetzt meine persönliche Perspektive drauf, meine Lieblingsperspektive sozusagen zu sehr in den Grund zu rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht einfach in das hineinzugehen. Und es ist unheimlich wichtig, dass man sich als moderner Mensch bewusst ist, dass es nicht einfach ist und dass das aber gerade gut ist. Dass man erst dadurch die Sicherheit gewinnt in dem Ganzen drinnen. Ich meine es gibt heute so viele Geistesschulungen oder Seherschulungen oder was, wo man in einem Wochenendseminar locker zu Imaginationen kommt, die noch dazu bunt und turbulent und sonstiges sind. Also so fast wie ein Wachträumen drinnen und man geht raus und denkt, boah, toll, super, was ich da erlebt habe, Wahnsinn. Ja, Wahnsinn. Im Grunde erlebe ich nur mich selber drinnen. Ja, vielleicht bezieht es sich auf irgendeine geistige Wesenheit, aber ich kriege mit Sicherheit nicht mit, was es wirklich ist. Und da kann man sich komplett verirren drinnen. In den Mysteriendramen thematisiert es der Steiner auch so oft drinnen. Und da zeigt er wirklich, gerade an dem Johannes Thomasius zeigt er, was man alles falsch machen kann. Wo man wirklich völlig überzeugt ist davon, ja, das ist es. Und das ist aber ganz völlig anders, weil halt der Luzifer reinwirkt zum Beispiel, oder dann kommt noch der Ahriman auch dazu. Und diese Kräfte, die muss ich alle ausschalten können in dem Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=3146 Der schmerzhafte Verlust alter seherischer Fähigkeiten. Die Krise des Traumlebens als Neubeginn. Wie Körperlichkeit den modernen Geisteszugang begrenzt. Die Bedeutung von Kogutskis alter Naturkraft. Das Reifen des Leibes für zukünftiges Schauen. 00:52:26] ===&lt;br /&gt;
Das ist wahnsinnig schwer, aber das ist auch der Grund, warum wir [mit Recht, und das ist gut, sonst hätten wir es] uns so schwer tun, in dieses neue geistige Erleben hineinzukommen. Es wird ja immer wieder gesagt, ja, der Steiner hat das alles gegeben, aber wie viele andere können das jetzt auch so wirklich? Und vor allem, wie viele können es auf die neue Art? Weil es sind natürlich unter den Anthroposophen, oder denen die Steiner studieren, auch genug Leute, die noch alte Fähigkeiten mitbringen. Und das weckt irgendwas auf in ihnen, und jetzt sehen sie auch irgendwas und können noch ein bisschen was dazu schildern. Ja, aber das ist nicht der neue Weg der Anthroposophie in Wahrheit. Also mit dem völlig Neuen, wo ich wieder lese, nicht einmal Träume oder was, ist es durchaus gut, auf dem Weg zu einem neuen geistigen Erleben einmal durch eine Lebensphase zumindest durchzugehen, wo auch die Träume weg sind. Ich sehe nichts in der Nacht. Weg. Wo das häufig kommt, das ist ein Zeichen, dass man was Altes loswerden muss. Kann auch durchaus sein, dass wenn man alte Kräfte mitgebracht hat, dass gerade das Traumleben sehr intensiv war, von klein auf vielleicht schon, und dass man dann gerade durch die geistigen Übungen es verliert, das Traumbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Steiner ja oft davon spricht, dass wenn man entsprechend geistig übt, gibt es dann die Kontinuität des Bewusstseins. Also das heißt, man ist Tag und Nacht wach, einmal für die Außenwelt, einmal für die geistige Welt. Aber das ist wirklich ein fernes Ziel. Wenn man in der Vorstufe dazu ist, dass zum Beispiel auch einmal in der Nacht nichts ist, und eine gewisse Zeit konsequent nichts ist, dann ist das, man nimmt es nicht zu streng, aber es sind so Symptome, die mir auffallen, die zeigen, dass es ein Übergang ist zu etwas Neuem. Es kann dann wieder kommen in der Nacht, die Traumphase, sie kann dann wieder sehr intensiv kommen, aber es ist unter Umständen recht gut, um Altes loszuwerden, dass man eine Phase durchgeht, wo gar nichts ist, wo man totale Schwierigkeiten damit hat oder glaubt, Schwierigkeiten zu haben, aber es ist einfach gut, das hinzunehmen. Also das in Bezug auf den Lessing. Es stimmt, dass der durch so eine Phase durchgegangen ist, das war gut und notwendig für ihn. Und das heißt nicht, dass er jetzt so ganz ausgeschlossen ist von der geistigen Welt, ganz und gar nicht. Er hat sich sehr intensiv damit beschäftigt und hat gelebt darin, aber es war notwendig, dass alte Kräfte einmal ausgeschieden werden, dass man sie los wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt zu dem Ganzen heute noch dazu, weil unsere Welt bedarf eines bewussten Zugangs zum Geistigen in Wahrheit, auch wenn das vielleicht der Mehrheit noch nicht so wirklich bewusst ist, aber wenn das zu wenig kommt, wird halt die Zukunft nicht so rosig ausschauen, schon die nähere Zukunft nicht und die fernere erst recht wird armselig sein. Aber man muss auch sehen, dass man eben durchgehen muss, durch die Phase Altes zu verlieren und Neues zu gewinnen. Und dass im Grunde und in der Zukunft noch mehr alles schädlich wird, wenn es Altes ist, das nicht verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum richtigen Zeitpunkt, ich habe euch vorhin gesprochen von den Naturvölkern, die zum Beispiel Kräfte haben, wo der Steiner ganz deutlich sagt, mit unserem modernen Schauen kommen wir an das noch nicht heran. Können wir nicht. Das ist dort also wirklich bei erstens natürlich Individualitäten, die entsprechende Voreinkarnationen haben, aber vor allem eben auch durch die Vererbungsströmung die körperliche Basis dafür haben, mit denen man gewisse Naturkräfte herankommt, an die man sonst nicht herankommt. Schauend nicht herankommt. Auch Steiner selber. Für ihn war daher durchaus fruchtbar und notwendig zum Beispiel diese Begegnung mit dem Kräutersammler Felix Kogutski, mit dem er immer nach Wien gefahren ist mit der Bahn und mit dem er oft gesprochen hat, der auch alte Fähigkeiten hatte. Und diese Begegnung war sehr, sehr wichtig für den Steiner. Und man kann nicht einfach so sagen, was hat er denn gebraucht, er braucht ja nur selber geistig hinschauen. Dass er es wirklich entdecken konnte, dazu braucht er die Anregung von dem. Weil der ihm mit gewissen Naturkräften, namentlich durch seine körperliche Anlage, natürlich aber auch durch frühere Inkarnationen, über Kräfte verfügt hat, die man auf dem modernen Weg nicht kriegt. Jedenfalls auch der Steiner so nicht hätte ergreifen können, wenn er nicht die Anregung durch ihn gehabt hätte. Ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur, es werden diese alten Fähigkeiten irgendwann, also spätestens in der nächsten oder Ende der nächsten Kulturepoche, also da haben wir schon eine Weile Zeit, wird es so sein, dass dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man auch diese Dinge, die man heute nur mit alten Kräften schauen kann, durch neue erkennen kann. Aber dazu muss sich noch einiges ändern in uns, bis in die Körperlichkeit hinein. Weil es ist eben heute so, dass der Grund, warum man an gewisse Kräfte, an gewisse Wesenheiten, auch geistige, schauend nicht herankommt, dadurch, dass eigentlich die Körperlichkeit ein Hindernis ist. Oder nicht die Voraussetzung bietet, um das schauen zu können. Und mit den alten Kräften, wo es eben die Körperlichkeit noch hergibt, geht es noch. Aber auch das muss bis in die Körperlichkeit hinein in der Zukunft verhandelt werden. Das heißt, die geistige Entwicklung erfordert auch etwas, was sich bis in die Körperlichkeit hinein ändert. Was uns dann die Möglichkeit gibt, wenn wir uns also in eine nächste Inkarnation begeben, wo wir ja sehr wohl eben auch den Geistkeim des physischen Leibes trotz Vererbungsströmung aufbauen, dass wir genügend Kraft drinnen haben, eben die alten Kräfte, die nicht mehr da sind, dass wir jetzt aber es neu greifen können, ohne dass wir diese alte Körperanlage dazu brauchen. Dass wir es wirklich ganz im Geistigen ergreifen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=3658 Denken als Sterbeprozess: Die Evolution des Bewusstseins und die Architektur des Schädels in der Anthrophosophie 01:00:58] ===&lt;br /&gt;
Aber da sind wir vielfach eben noch nicht so weit. Aber das wird sein sicher in der nächsten Kulturepoche, also spätestens gegen Ende zu. Nicht bei allen Menschen, aber es wird dann genügend Menschen auch geben, die Dinge, die man heute nur durch diese Naturanlage schauen kann, dass man das auf neue Weise ergreifen kann. Das ist ein weiter Weg noch, das Ganze. Und wir stehen jetzt im Grunde am Anfang. Wir stehen zwar eigentlich sehr, sehr dicht schon dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip könnte jeder schon dieses neue, imaginativ, lebendig, denkende Schauen entwickeln. Aber man muss es üben, man muss es wollen. Und wollen heißt es wirklich tun, das ist schwierig. Das ist schwierig, es ist, ja natürlich, es gibt genug Übungen, die dazu angegeben werden, aber das heißt nicht, dass man gleich morgen, dass das herauskommt. Und vor allem ein großes Hindernis, also gerade bei Meditationen namentlich, also wenn es Texte sind, die man meditiert. Wir sind heute so intellektuelle Menschen, dass es uns schwerfällt wirklich zu leben in dem und nicht nur es in konventioneller Weise immer wieder zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist noch zu wenig. Oder gar, dass ich jetzt in etwas philosophisch Spekulatives hineingehe. Ich sage, aha, i Lichte strahlt Weisheit. Ja, was bedeutet das? Und jetzt grübeln drüber, was das bedeutet. Ich meine, da komme ich nicht ins wirklich geistige Schauen hinein, sondern da bin ich im äußeren philosophischen Denken in Wahrheit. Und das philosophische Denken hat gerade auch die Aufgabe gehabt, im Grunde zu schließen den unmittelbaren Zugang zur geistigen Welt. Das ist nämlich ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in dem Moment, wo das immer stärker anfängt, verliert sich das alte Schauen. Das ist der beste Weg, um das los zu werden. Also sich sehr intensiv philosophisch zu betätigen, ist auch ein Weg, alte Kräfte los zu werden, alte schauende Kräfte los zu werden. Das verträgt sich nicht miteinander. Das ist auch interessant, auf der Basis des Werkes Steiners, der ja auch philosophisch gearbeitet hat. Aber eben wie, das ist eben der Unterschied, wie er gerade, also durchaus auch in seiner Philosophie der Freiheit, also in dem zentralen Werk Steiners eigentlich im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte wirklich sagen, dass das das zentrale Werk Steiners ist. So logisch und klar er formuliert drinnen, so sehr sind aber diese Gedanken zugleich auch imaginativ geschaut. Das heißt, sie sind erlebt. Das heißt, er erlebt etwas. Ich nehme nicht nur einen logischen Schluss zur Erkenntnis und sage, ja, logisch, so ist es. Sondern mit jedem Schritt, mit jedem Glied da drinnen verbindet sich ein intensives Erlebnis. So muss man auch die Philosophie der Freiheit lesen, wenn man immer tiefer eindringen will. Weil aber trotzdem auch das rein philosophische Denken drinnen ist. Dann kommt was sehr Interessantes. Rudolf Steiner schildert, das kann man aber wirklich auch erleben – dann fängt man an zu erleben Skelette. Skelette. Klingt jetzt sehr, sehr überraschend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist genau, es ist ganz charakteristisch, also gerade für die Philosophie der Freiheit insbesondere. Sie ist aus einem erlebten, lebendigen Denken heraus, das aber ganz hinein kristallisiert ist, auch in unsere äußere Logik hinein. Also es stirbt dort hinein. Und das ist genau dieses aus dem Erlebten Denken, das bildschaffend wird, aber sich bezieht eigentlich auf dieses logische Knochensystem, das da drinnen ist. Das taucht in der Imagination auf. Weil es ist eben gerade die Philosophie der Freiheit nicht so, da geht es jetzt von einem Bild zum anderen und ich schwebe da und sieben Engel mindestens oder Erzengel schweben durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, gar nicht. Gar nicht. Es wird immer ganz klar, so dass jeder Philosoph sagt, ach ja, es ist logisch. Also es muss bis zu dem hinein kristallisieren. Aber es ist aus einem lebendigen Prozess heraus geboren und dann sehe ich aber, dass es kristallisiert und was gibt dem Ganzen die Stütze? Das Skelett, das drinnen ist. Das muss da sein. Wenn es das nicht wäre, dann würde nämlich genau das passieren, dass das Ganze zusammenrinnt in eine vielleicht sehr hübsche Sache und ich fühle mich frei und sonst irgendwas, aber es ist irgendso eine Sauce, wo alles durcheinander rinnt. Nein, es hat eine ganz klare Struktur drinnen, so wie wir uns unsere Gestalt geben, schon durch unser Skelett. Das ist gerade das, was wir uns mitbringen. Die ganz besondere Art, wie wir gebaut sind in unserem Skelett, namentlich dann oben im Schädelskelett ganz besonders. Da lebt ja die ganze frühere Inkarnation drinnen. In der früheren Inkarnation, was wir getan haben, was wir mit unserer Tätigkeit gemacht haben, das kristallisiert in der nächsten Inkarnation in der Form unseres Schädels. Gibt ihm die ganze individuelle Formgestalt, unsere Taten im früheren Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bereiten wir im Geistigen vor. Das heißt, wenn daher interessant ist, im Nachtodlichen, es dauert ja Zeit, da kann man imaginativ den Menschen noch irgendwie in seiner Gestalt erleben, aber das, was am schnellsten verblasst ist, der Kopf oben. Der ist weg. Weil der war eigentlich schon die vorvorige Inkarnation, die man hereingebracht hat. Das hat dann seine Bedeutung völlig verloren. Aber es entsteht, wenn man wieder zur neuen Inkarnation herunterkommt, entsteht langsam vor allem einmal das Bild des Schädels, der das repräsentiert, was aus der vergangenen Inkarnation kommt. Und was aber ins Gliedmaßensystem hineingeht, das ist die Zukunft. Da bahnt sich erst etwas an, was in die Zukunft geht. Aber auch da gibt es Feinheiten, wo sich mehr das Kopfprinzip zum Ausdruck bringt, sprich die alte Inkarnation spielt hinein. In den Fingerknochen vorne oder so, da ist durchaus noch was von da. Da ist ein weites Thema, das zu verfolgen. Aber das spielt hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=4186 Wem gehört der Gral? Warum die moderne Geistesschulung Gefahr läuft, das Gefäß des Christus an die Widersacher zu verlieren 01:09:46] ===&lt;br /&gt;
Aber um jetzt zu einem großen wichtigen Punkt zu kommen, dass wir da mal ein bisschen einen Schnitt machen, der jetzt wirklich sehr angeregt war durch den Wochenspruch, immer noch. Wir wollten ja auch beobachten den Weg, wie ist es gekommen? Also erstens dieses Bild Sonne-Mond, also die Gralschale mit der Hostie drinnen sozusagen, das ist das Bild. Und mit dem Ganzen ist verbunden, wie ist aber auch der Weg, sagen wir von der Zeitenwende in etwa, bis in unsere Zeit hinein. Wir haben jetzt einmal immens viel Mondenschalenartiges, das ist mächtig, die Mondenschale. Und die Sonne drinnen, die Hostie sozusagen, die ist noch sehr klein. Und wir kommen zum Beispiel dem Gralsprinzip oder auch dem Schauen, dem Erleben des ätherischen Christus, um dem näher zu kommen, muss in dieser Gralschale, aber die ist wichtig, die brauchen wir, muss sozusagen diese Sonnenleuchtekraft, die aber jetzt als Lichtkraft von uns ausstrahlt, die muss stärker werden. Und wir brauchen aber die Schale genauso dazu. Und die Schale ist aber massiv entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wichtige wäre zu sehen, welche Strömungen waren da drinnen, wir haben ja schon ein paar Mal ein bisschen darüber gesprochen, welche Gefahren sind drinnen, dass man verhärtet in dem mondenhaften, also nur mehr die Schale überbleibt. Die Gefahr ist sehr groß. Die andere Gefahr ist, dass wir sagen, wir wollen die Schale los sein, wir wollen nur die sonnenleichte Kraft haben. Aber dann ist es eben auch nicht das Ganze. Dann würden wir damit auch nicht unsere Erdenaufgabe erfüllen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unsere Erdenaufgabe ist es ganz wichtig, dass wir genau das machen, was der Christus gemacht hat, sich zuerst von der Sonnenkraft her kommend, diese Sonnenkraft herunterzutragen, sich zu spiegeln einmal, also durch die Mondenkräfte, das ist das, was sich im Judentum eigentlich widerspiegelt, also Jahwe, Elohim, dort ist das Prinzip ganz stark, da ist genau vom ersten Kapitel zum zweiten Kapitel der Genesis, habe ich glaube ich schon öfter gesagt, also im ersten Kapitel ist zum Beispiel, wenn die Elohim sprachen, es werde Licht und es ward Licht, ab dem Moment wirkt durch die sieben Sonnen-Elohim der Christus hindurch und er spricht durch sie. Und dadurch ist überhaupt erst die Erschaffung, ja letztlich des Menschen, aber auch der ganzen Schöpfung, die auf den Menschen hin orientiert ist, auf den freien Menschen, möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im zweiten Kapitel ist es was ganz anderes. Jetzt ist die Rede von Jahwe-Elohim. Und das ist der Christus, der zwar noch von der Sonne aus wirkt, aber durch die Mondenkräfte hindurch wirkt, also durch den Abglanz, der da ist. Und da gibt es eben jetzt auch diese Zweiheit drinnen, also das Sonnenlicht, das durch den Mond hindurchgeht, ist was anderes als das Sonnenlicht, das sich am Mond spiegelt. Also zum Beispiel, wenn wir die Mondsichel sehen, dann ist es das gespiegelte Licht. Das gespiegelte Licht, ist immer das luziferische Licht, das was ins äußere Sinnliche hineingeht. Und drinnen, was durchgeht, die Sonnenkraft, die durchgeht durch den Mond, aber eben nicht äußerlich, aber als Kraft durchgeht, das ist die eigentliche geistige Sonnenkraft. Also in der Gralsschale haben wir wirklich diese äußere Schale in dem Bild halt, wirklich der Mondsichel. Da haben wir ja gesprochen drüber, Ganganda greida, die hinwandelnde Wegzerrung, wo der Steiner auf der Spur war, das ist also die Mondsichel mit dem dunklen Teil drinnen, den man manchmal sehen kann auch, obwohl er nicht wirklich durch die Sonne beleuchtet ist, aber er wird aufgehellt durch das Streulicht der Erde, dann kann man das drinnen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da geht das Sonnenlicht durch, das geistige Sonnenlicht, nicht das Äußere. Weil in Wahrheit scheint von da irgendwo die Sonne, dann sehe ich halt die Sichel da, aber das andere Licht, das geht geistig gesehen durch, nicht äußerlich, nicht das äußere Licht, aber das geistige Licht geht durch und das ist gerade die Sonnenkraft, die aber sichtbar wird. Und das Interessante genau mit dem Licht, dass aber die Erde zurückwirft. Das ist nämlich auch durchaus wichtig für das Ganze, weil der Christus ist ja eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden. Also es ist Sonnenkraft, aber der Christus lebt eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist tatsächlich, in dem was die Erde auch ausstrahlt, ist eben die Christuskraft drinnen. Und das was von der Sonne kommt und durchgeht jetzt, durch den Mond, wird ergriffen durch die Christuskraft, die von der Erde ausstrahlt. Dann habe ich es erst, weil es ist nicht einfach nur die Sonnenkraft der sechs verbliebenen Sonnen-Elohim, weil es sind ja nur sechs dort geblieben, der siebente hat sich dann mit dem Mond verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist gerade dann die Aufgabe eben im Judentum gewesen, also mit dieser Kraft sich zu verbinden. Also wo dann tatsächlich der Christus auf seinem Wege zur Erde eben sehr stark auch wirklich mit der Mondensphäre sich verbunden hat zu dem Zeitpunkt. Aber jetzt ist er mit der Erde verbunden. Und das heißt, was wir jetzt brauchen, ist die Verbindung der Sonnenkraft, durchaus auch der Sonnen-Elohim, aber mit der Christuskraft, die dem entgegenkommt, die aber aus der Erde jetzt herauswirkt und wir mitwirken. Wir tragen eigentlich da was entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt ein großes Geheimnis sozusagen drinnen, oder was wichtig ist zu entdecken, das in diesem Zusammenwirken von den Sonnenkräften, den Mondenkräften und den Erdenkräften. Und Erde eben verbunden mit dem Christus, aber auch mit uns. Weil da sind wir auch beteiligt dabei. Das ist eben auch etwas, an dem wir mitarbeiten für die Zukunft, indem wir uns hier mit dem Christus verbinden. Und diese Mondenkräfte sind zugleich etwas zweischneidiger als auch Mondenkräfte, die in der Erde verblieben sind. Der Mond hat sich gelöst schon, weil er aus der Erde herausgegangen ist und es haben sich die Wesenheiten, die damit verbunden sind, gelöst von der Erde. Aber es ist ein Teil der Mondenkräfte auch in der Erde zurückgeblieben. Und dieser Teil ist zunächst einmal unter dem Einfluss der Widersacher. Das ist das Problem. Wir haben jetzt in dem Mondenhaften ein Wichtiges und Gutes und wir haben aber auch die Gefahr drinnen, dass sich da zu sehr die Widersacher hineinmischen. Und wir müssen aufpassen und schauen, dass unser Gralsgefäß sozusagen, dass da nicht plötzlich die Widersacher mitarbeiten drinnen, dass die hineinwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=4750 Das Siegel der 666: Kosmische Rhythmen von Sorat, der Untergang der Templer und die Zukunft des spirituellen Geldes. Die Äthersphäre zwischen Himmel und Erde: Das Geheimnis des Tengrismus, das Mysterium der Mondentrennung und die Einflüsse der Widersacher. 01:19:10] ===&lt;br /&gt;
Und da war eben ein großer Einschlag oder eine große Gefahr dieses Jahr 666 nach Christus, wo dieser große, bedeutsame Einschlag der soratischen Kräfte da war. Und wo wir auch das letzte Mal dafür gesprochen haben, also das steigert sich jetzt und wird sich auch weiter steigern in weiteren 666 Jahresperioden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die nächste war dann 1332, das habe ich das letzte Mal geschildert, das war die Problematik dann, der Untergang des Templerordens, hat wieder etwas Zweischneidiges in sich. Man kann einerseits sagen, da wurde ein Impuls abgewürgt und wenn der Templerimpuls also ohne diesen Einfluss sich entwickeln hätte können, dann hätten wir zum Beispiel heute ein wirklich geistgemäßes Finanzleben. Der Umgang mit dem Geld, das war eine der ganz großen Sachen, die die Templer konnten: das Geld in den Dienst des Geistes zu stellen und für jeden geistig strebenden Menschen, im christlichen Sinn habe ich damals gemeint, aber christlich ist ja allgemein menschlich, jedem die Mittel zur Verfügung zu stellen, um für dieses Geistige wirken zu können. Das war das Große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss etwas Zweites dazu sagen, weil der Templerorden hängt ja auch zusammen mit den Kreuzzügen, dazu ist er ja eigentlich gegründet worden, um das heilige Land zu befreien, wobei das von Haus aus ein bisschen eine äußerliche Missdeutung war, weil Christus findet man nicht in Jerusalem, sondern überall. Aber äußerlich war halt das Problem da, dass zum damaligen Zeitpunkt die islamische Strömung, dass das zu den Kreuzzügen geführt hat, war ja eigentlich erst dadurch, dass die Türken drinnen überhand genommen haben. Also der Islam war ganz anders, also aus den Reihen, damit will ich jetzt bitte nichts gegen die Türken sagen, aber es ist ein anderer Zug drinnen, also ein viel strafferer Zug drinnen, weil die Türken so im 8., 9., 10. Jahrhundert eben den Islam angenommen haben, hereingezogen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stammen ja eigentlich aus den östlichsten Teilen Asiens irgendwo, also eben von den Turkvölkern, dorther kommt es, also es ist eigentlich was Mongolisches in der Art, also im weitesten Sinn aus dem kommt es her, bringt es eine sehr, sehr, sehr strenge, sehr, ja man könnte sagen sehr, sehr abstrakte geistige Beziehung, andererseits aber auch eine sehr, sehr interessante geistige Beziehung, weil gerade die mongolischen Völker im weitesten Sinne verehrten Tengri als den Himmelsgott. Darum wird die Lehre oder die Religion dieser Völker heute auch als Tengrismus bezeichnet. Früher hat man Schamanismus gesagt, gehört dazu, aber heute ist der Fachbegriff Tengrismus, weil sie den Himmelsgott Tengri verehrt haben, im Prinzip ist es der blaue Himmel, das Himmelsgewölbe. Und es ist völlig abstrakt, er ist völlig unpersönlich, es ist kein personifizierter Gott in irgendeiner Form. Sie verehren diese geistige Naturkraft, das ist das Göttliche, der Himmel selbst eigentlich. Wenn man es jetzt noch konkreter aus dem Anthroposophischen fasst, hängt es zusammen mit den Ätherkräften, die von dort kommen. Weil das, was die Griechen auch mit Recht eben den Äther, den Aether genannt haben, das ist der blaue Himmel. Das heißt, es ist die Äthersphäre unserer Erde im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wirkt natürlich das Kosmische hinein, aber es ist die Äthersphäre, die unsere Erde umgibt und von der die Erde lebt. Auch die Sonnenkräfte werden uns dadurch vermittelt, dass sie zum Beispiel durch die Erdatmosphäre durchgehen. Und dadurch kriegen sie ihre spezielle Qualität auch. Also sie müssen auf die Erde kommen. Die Ätherkräfte bestehen im Wesentlichen in den ganzen Rhythmen zum Beispiel oder auch in dem Licht, das unser Sonnensystem durchströmt, da geht was von der Sonne aus. Aber das erzeugt auch eben die Sphärenharmonie im Ding. Es gibt also auch den Klangäther, der drinnen ist, und der Lebensäther geht dann noch über das sogar hinaus. Das alles wirkt drinnen, aber es spiegelt sich das alles auf die Erde herunter und es lebt als erstes im Luftelement auch. Es ist ja sehr interessant, selbst dort, wo in der Bibel spielt es sich wieder, in der zweiten Schöpfungsgeschichte, im zweiten Kapitel, wo Jahwe-Elohim den Adam aus einem Erdenkloß, oder wie es heißt, also Ha-Adama heißt es ihm, also Adama ist die Ackererde, aber das ist die Erdenmondensphäre. Und aus dem wird es geschaffen und das ist aber auch der Bereich, in dem bewegt sich auch heute noch der Mond innerhalb der Erdatmosphäre, wenn man es ganz streng nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinsten Ausläufer nämlich der Erdatmosphäre, das ist schon sehr dünn, also atmen kennt man dort nicht, aber die gehen weit über die Mondbahn sogar noch hinaus, also ganz schön Stück noch hinaus. Also etwa schätzungsweise die doppelte Entfernung des Mondes von der Erde sind noch Spuren wirklich der Erdatmosphäre nachweisbar und erst dort geht es in das allgemeine interplanetare Medium über. Das ist halt das Äußerliche, aber dieses Äußerliche sagt auch etwas, also das heißt der Bereich Erde-Mond bildet in gewisser Weise immer noch ein System. Wir sprechen von der Mondentrennung, aber die ist nie ganz vollzogen worden und sie wird auch wieder stärker werden, die Verbindung in der Zukunft. Also das ist ein Bereich. Und es sind eben Mondenkräfte auch in der Erde verblieben und die sind eigentlich gehalten worden, gerade durch die Widersacherkräfte, also durch die ahrimanischen Kräfte, durch die asurischen und durch die soratischen. Denn diese Mondentrennung war eigentlich ein Heilmittel, ein Abwehrmittel dagegen, dass die Widersacher zu stark werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=5275 Die Evolution durch die Finsternis: Warum die Erden-Sonnentrennung durch Sorat die Bedingung unserer Freiheit war. Das kosmische Uhrwerk gegen das Ich: Der gigantische Kampf der soratischen Mächte um die Entrechtung des menschlichen Willens. Schenkt uns keine Erlösung! Warum das menschliche Scheitern der einzige Weg zur wahren göttlichen Freiheit ist 01:27:55] ===&lt;br /&gt;
Also wie hat denn das begonnen? Durchaus auch äußerlich kann man das in den äußeren Tatsachen sehen, aber man muss eben sehen, was sie geistig bedeuten. Also zuerst einmal war das unser ganzes Sonnensystem und namentlich eben auch Sonne, Erde, Mond, ein Gebilde, ein sehr dünnes Gebilde noch. Dann beginnen sich aber langsam verhärtete Teile herauszulösen, dadurch entstehen die verschiedenen Planeten dann und nur die Sonne kann dann wirklich der Lichtträger sein, die Lichtquelle, also die eigentliche belebende Quelle, da ist wirklich die Quelle der ganzen Ätherkräfte für unser Sonnensystem drinnen. Und wer hat aber die Trennung der Sonne von der Erde jetzt im Speziellen genommen, wer hat die impulsiert? Die soratischen Wesenheiten, die waren es. Und daran sieht man aber auch deutlich, dass diese Wesenheiten eine wichtige Rolle in unserer Entwicklung spielen, auch eine sehr gefährliche Rolle, aber auch eine wichtige, weil ohne diese Trennung hätten wir uns nicht zu freien Wesen entwickeln können, wäre unmöglich gewesen. Solange die Erde mit der Sonne verbunden wäre, hätten wir dieses Entwicklungstempo nicht mithalten können, wir hätten es nicht geschafft, dazu freien Wesen zu werden. Wir waren ja geistige Wesenheiten, aber wir wären völlig unfrei gewesen, wir wären Teil dieser ganzen Sonnenhierarchie gewesen als unterste Wesenheit, aber völlig unfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um frei zu werden, musste sich die Erde von der Sonne trennen und die anderen Planeten im Übrigen auch. Natürlich gibt es äußere physikalische Erklärungen dafür, aber wenn man die Kräfte sucht, die dahinterstecken, dann sind das eben genau soratischen Kräfte, ahrimanischen Kräfte, die dabei eine große Rolle spielen. Aber das eigentlich Führende haben die soratischen Wesenheiten, weil sie unter den Widersachern die höchste, oder nein, sagen wir besser, die tiefste Rangordnung haben. Also die höchste Rangordnung im negativen, im dunklen Sinne. Weil sie haben Qualitäten der Geister der Form. Der Elohim. Diese Mächtigkeit haben sie. Und diese Mächtigkeit bedeutet, dass sie formgebend zumindest einmal sind für unser ganzes Sonnensystem, in Wahrheit formgebend letztlich im ganzen Kosmos. Aber dort gibt es halt andere Geister der Form auch. Also speziell die soratischen Wesenheiten hängen sehr speziell mit uns im engeren Sinn zusammen. Mit unserer Erde, mit unserer Sonne, mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur diese soratischen Wesenheiten sind daher aber stark genug gewesen, um diese Trennung überhaupt herbeizuführen. Die kleineren ahrimanischen Wesenheiten sozusagen, also die zurückgebliebenen Erzengel im Grunde sind, die können das nicht. Die können das nicht. Und auch selbst zurückgebliebene Urengel, also zurückgeblieben im Sinne, dass sie Widersacherkräfte geworden sind, also dass sie aus den Urengeln halt so Asuras geworden sind, auch die können das nicht. Die können durchaus sehr intensiv hineinarbeiten im seelischen Bereich des Menschen, in der Astralwelt, in einiges hineinarbeiten. Aber bis ins Physische hinein, das schaffen sie nicht. Die höchsten, oder sagen wir besser, tiefsten asurischen Kräfte haben so viel von den soratischen Wesenheiten gelernt, dass sie sehr wohl auch zumindest ein bisschen ins Physische hineinarbeiten können, ins Physische des Menschen nämlich. Und sie haben die Voraussetzung dafür, weil sie ja, als sie auf dem sogenannten alten Saturn, über den haben wir schon so oft gesprochen, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dort haben sie bereits gearbeitet am physischen Leib des Menschen. Allerdings als reiner Wärmeleib, kann man sich heute gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Wärme, was ist das? Nicht einmal Luft, also keine Wärmeströmung, sondern gestaltete Wärmestrahlung oder irgendsowas. Aber da waren sie schon mit den Menschen verbunden und haben daran gearbeitet. Sie haben ihr Bewusstsein entwickelt, indem sie eben an diesem dünnsten Physischen, eben in Form der Wärme, gearbeitet haben. Also die können zumindest im Menschenleib bis ins Physische hineinarbeiten, aber sie hätten nie das schaffen können, dass sie eben die Erde zum Beispiel von der Sonne trennen. Das hätten sie nicht machen können. Das konnten aber die soratischen Wesenheiten. Weil die sind im Grunde so mächtig wie die Elohim, die eben unser System im guten Sinne geschaffen haben, die es durchformt haben. So mächtig sind sie im Grunde. Also das sind schon große Wesenheiten. Und wir sind dadurch jetzt, also die Sonne, die Trennung der Erde von der Sonne war aber notwendig, dass wir also genügend Zeit bekommen, um uns zur Freiheit entwickeln zu können. Sonst hätten wir uns nicht aus eigener Kraft entwickeln können. Die Chance hätten wir nicht. Das würde noch gehen, wenn wir entwickelt werden sozusagen von oben, aber dann wären wir völlig unfreie Wesenheiten. Aber indem wir uns selber entwickeln, indem wir selber auf einen Fortschritt zehn Fehler machen mindestens, ins Bild gesetzt, oder hundert vielleicht. Ja, das ist der Mensch. Es irrt der Mensch, solange er strebt, wie es im Faust heißt. Und wirklich kräftig. Das heißt, auf einen Fortschritt fallen zehn oder hunderte Fehler sogar, die wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sind wir so langsam. Höhere Wesenheiten schaffen das halt schneller, die schon weiter sind. Aber sie haben es auch vielleicht bis zu einem gewissen Grad leichter, weil sie halt unmittelbar von oben die Kräfte bekommen. Und wir müssen alles aus Freiheit wollen. Selber wollen. Und das macht den menschlichen Weg so schwierig. Ja, aber das gibt uns die besondere Qualität als Mensch. Ich meine, das können wir. Dazu sind wir da. Und darum dürfen wir uns von dem überhaupt nicht schrecken. Und wir dürften uns eigentlich nie wünschen, dass das alles schon hinter mir ist. Bitte schenkt mir das von oben. Dann gehen wir ins Widersacherreich im Grunde. Die täten uns alles schenken und uns einspannen. Aber sie würden uns vollkommen unfrei machen. Dann kriegen wir halt unseren Platz zugewiesen und sind ein Rädchen im ganzen System. Und auch wenn wir vielleicht ein mächtiges Rädchen drinnen sind, ein großes Rädchen: Freiheit null. Mitgestaltung null. Gibt&#039;s nicht dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber darüber haben wir eh das letzte Mal ja gesprochen. Das ist halt die Perspektive, die gerade diese soratischen Wesenheiten haben. Sie wollen diesen perfekten, geradezu uhrwerksartigen Kosmos, in dem alles aus der zentralen Quelle vorherbestimmt ist. Und ihrer Meinung nach, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke, die einzige Chance ist, dass der Kosmos nicht im Chaos endet. Und der Weg, der aber mit dem Menschen eröffnet wurde, für das die Gottheit selber den Christus eben auch auf die Erde geschickt hat, wenn man so will, oder er auf die Erde gegangen ist und sich mit diesen Menschen verbunden hat, das höchste Göttliche, das heißt aber, dass damit in uns die Freiheit ermöglicht wird. Sozusagen die göttliche Kraft, aus dem Ich aber auf individuelle Weise tätig werden kann. Also aus voller Freiheit und trotzdem aber die gleiche Qualität hat, von der Art her zumindest, wie die höchste göttliche Quelle. Nur um diese Kraft wirklich aus dem Ich tätig werden zu lassen, der Weg geht halt nicht so einfach, es strahlt heraus und funktioniert gleich, sondern wir probieren, wir probieren und wir machen eben die zehn, die hundert, die tausend Fehler, bis es einmal dann wirklich funktioniert, bis es einmal wirklich in die richtige Richtung geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich glaube, ich habe euch ja schon eine Zeit im Grunde, tun wir so etwas schon mit jedem Atemzug, den wir machen. Schon das ist ein Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf sich nicht immer jetzt vorstellen, riesige Werke, was mache ich denn da? Schon mit jedem Atemzug. Ich kann eben einen freien, menschlichen Atemzug machen oder einen, der nicht so frei ist. Ich will jetzt gar nicht, dass wir jetzt anfangen, bitte belauert jetzt den dauernden Atem oder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eher mit Vorsicht zu genießen. Wir können nämlich anders, oder wenn anders arbeiten, als man früher gearbeitet hat. Nämlich nicht durch irgendein Atemtraining oder was, das von außen kommt, sondern indem wir uns geistig entwickeln, geistig an uns arbeiten, wird der Atem anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was durchaus einen Einfluss letztlich auf die ganze Erde hat und auf die Menschen rundherum. Aber dazu möchten wir uns nicht jetzt irgendwie hinsetzen und irgendwelche Atemübungen machen. Das ist eher Gefährlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Meditationen kann man es auch machen, aber auch da sind sie anders, als in alten Zeiten. Ja, also das heißt, wir haben die Problematik mit der Mondenschale, wo auch ganz stark die Widersacher dabei sind, aber wir brauchen sie auf der anderen Seite. Es sind also gute Kräfte, es sind aber Kräfte, die auch sehr leicht von den Widersachern benutzt werden können, um uns vom Weg abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eben dieser Impuls von 666 sehr stark. Und er hätte dazu geführt, dass wir, wenn das wirklich funktioniert hätte und wenn nicht in der Geschichte auch genügend passiert ist, um einen Gegenimpuls zu machen, dann würde der Mensch zwar die Bewusstseinsseele, also wir stehen ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter und das ist ein sehr entscheidendes Zeitalter. Also die Frage des Bewusstseins ist daher heute ein sehr großes Thema in den Wissenschaften irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben noch überhaupt im Grunde keine wirkliche Antwort darauf. Nämlich eben auch die Rätselfrage damit, wie hängt unser Bewusstsein mit unserer Mondenschale, mit unserem mondenhaften Tropen, nämlich mit unserem Gehirn zusammen. Weil das ist auch so eine Schale und da ist auch was drin, das ist halt dann der volle Mond da drinnen, aber wie kommt da das Bewusstsein zustande? Hat die äußere Naturwissenschaft null Ahnung noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rätsel. Sie können zwar die Gehirntätigkeit, können es eine ganze Menge schon erklären und was wo zugeordnet ist und man sieht auch, wie sich das in bestimmten Seelentätigkeiten widerspiegelt, gewisse Zusammenhänge da oben, aber dass das bewusst wird, dass es der Mensch erleben kann und dass er nicht nur ein Gehirnautomat ist, völliges Rätsel. Völlig umgelöst von der äußeren Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das Hirnkastle ein wichtiges Werkzeug für unser Bewusstsein, aber indem es gerade das eigentlich Geistige abtötet, bis abblast, bis zu einem bloßen Bild. Das heißt, wir haben das Hirnkastle eigentlich, wenn wir es benutzen, im Grunde dadurch, dass die geistige Wahrnehmung ausgelöscht wird. Dadurch können wir unsere abstrakt-logischen Gedanken auch denken, weil sie können sich spiegeln drinnen, aber ich erlebe nicht den geistigen Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistigen Wesen, die wirklich dahinterstecken. Das ist ausgeblendet. Ich erlebe nur die Widerspiegelung in logischen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musste kommen. Ist notwendig für die Freiheit, weil gerade dadurch, dass wir zunächst einmal nette Wesenheiten als solche wahrnehmen und merken, was die eigentlich wollen, sondern dass wir halt einfach nur die Widerspiegelung, nur das Bildhafte haben, gerade das lässt uns frei. Wir können das Bild anschauen und sagen, ja, will ich, will ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bleibe frei in meiner Entscheidung. Wenn diese Wesenheiten wirklich so eingreifen würden, dann wären wir unfrei. So sehen wir sie nur in der Spiegelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können auch nicht eingreifen. Das wollten aber letztlich die soratischen Kräfte erzwingen. Sie hätten es also geschafft, eine sehr starke Bewusstseinsseele zu entwickeln, die aber ausschließlich aufs Äußere gerichtet ist und auf die niedere Naturgeistigkeit, die aber dann immer mehr unter dem Einfluss, auch bis in die Natur hinein, dieser soratischen Wesenheiten, unter anderem Widersacherkräfte, stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde also auch bedeuten für die Entwicklung der Erde ganz was anderes. Weil das heißt, dass die ganzen Elementarwesen, die in der Erde sind und so weiter, dass die eine andere Richtung kriegen. Das liegt also auch an uns, jetzt wie wir uns entwickeln, wo die ganzen Elementarwesen hingehen, ob die eine Erlösung finden können oder einen weiteren Aufstieg finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nämlich absteigende und aufsteigende Elementarwesen und es ist auf jeden Fall eine ganz große Gefahr drinnen, dass eben die Elementarwesen der Erde, dass die auch in den Widersacherbereich ganz hineingezogen werden. Und wieder sind wir ein Schlüssel dafür, in welche Richtung es geht. Und da ist etwas Entscheidendes, sind die Mondenkräfte, die in der Erde geblieben sind, weil die sind verbunden mit den soratischen Kräften, mit den alemannischen Kräften, mit den asurischen Kräften, die wirken da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist also die Auseinandersetzung jetzt da mit diesen Kräften. Und eben der Impuls von 666 und dann Steigerung wieder 1332 und jetzt von mir aus 1998 die Steigerung, wäre das, also die Bewusstseinsseele so zu entwickeln, dass der Mensch voll schon damals 666 erwacht wäre zur Bewusstseinsseele nach außen. Und zum Bewusstsein der niederen Naturgeistigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, das eigentliche Ziel war den Menschen an die Erde zu binden, volles sinnliches Bewusstsein für die äußere Welt und Wahrnehmung der ganzen geistigen Wesenheiten, die aus dem Widersacherbereich kommen. Und alles andere abgeschnitten. Das heißt, wenn das wirklich funktioniert hätte, ist es durchaus nicht so, dass der Mensch jetzt nur äußerer Materialist wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keineswegs. Er würde geistige Wesenheiten schauen. Aber nur die, die aus dem Widersacherbereich kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alles andere blind. Komplett blind. Und dagegen, dass dieser Impuls nicht sich zumindest in dem Maße in der Menschheit breit machen konnte, war ein wesentliches Element eben tatsächlich die Entstehung des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade dass dort, da waren nämlich Menschen da, die noch dazu eine starke Bereitschaft eigentlich innerlich hatten, diese Kräfte aufzunehmen. Aber genau dagegen ist der Islam als Gegenimpuls gekommen. Weil er dort also eine sehr strenge Ordnung von oben hereingebracht hat, die aber jetzt in Wahrheit entgegenwirkt den Impulsen, die da von unten kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der Impuls nicht gekommen wäre, obwohl er eigentlich, Herr Rudolf Steiner sagt ja, dass das durchaus ein awimanischer Impuls ist, der da drinnen lebt im Islam. Aber in dem Fall ein notwendiger Impuls, der nämlich die schlimmeren Kräfte, die von der asyrischen Seite einfach zurückgedrängt hat. Das ist ganz Interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schwierige Sache drinnen. Und es ist in abgeschwächter Form dann dieser Impuls, der in den arabischen Völkern überhaupt drinnen lag. Da liegt nämlich die große Anlage drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da liegt nämlich eine unheimlich starke Anlage, ja sogar für die Bewusstseinsseele drinnen. Eine starke Anlage drinnen für ein Denken, das zumindest ein unbewusstes Schauen ist. Er hat eine gewisse Gemeinsamkeit mit dem jüdischen Volk, auch da ist es drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde es ja ganz speziell gepflegt, auch durch die Vererbungsströmung, also durch die Blutströmung wurde das alte Hellsehen gepflegt. Und das ist aber auch in den arabischen Völkern sehr stark drinnen. Und da ist eine große Anlage aber zugleich dabei, also in die Bewusstseinsseele hinauszugehen, sich der Natur gegenüberzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Araber hatten auch, nämlich im positiven Sinn, die alte arabische Religion ist eigentlich eine sehr auf die Natur bezogene auch. Und eben auch ein sehr starkes Umgehen mit den Naturgeistern draußen, die da sind. Da kommt interessanterweise dann, als die türkische Strömung das übernimmt, wo jetzt mehr dieser abstrakte Himmelgott Tengri drinnen ist, also die Lebenskraft, die da von oben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so einen konkreten Zugang zu den Naturelementarwesen haben sie nicht. Kein Bezug dazu. Es ist also viel abstrakter, viel strenger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat im Übrigen auch erst dann die weitere Ausbreitung des Islams so viel kriegerischer gemacht. Also die Probleme mit den Pilgern und die im Palästina halt dann dort gefährdet sind, das kam erst also durch die Türkenströmung drinnen. Die hatten also diese Unerbittlichkeit auch drinnen, die halt von den mongolischen Völkern, von den Türkvölkern hereinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist einfach diese Unerbittlichkeit drinnen. Die haben die Araber gar nicht drinnen gehabt. Die Araber haben, aber bitte nicht, dass man das jetzt irgendwie versteht als Türkengeschlecht oder Arabergut oder sonst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat damit nichts zu tun. Man muss einmal die Dinge charakterisieren, wo sie herkommen. Also jeder heutige Mensch, ob er jetzt Türke oder Araber ist, kann sich aus dem herauslösen und ist auch letztlich heute schon viel herausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hat dann wichtige Aufgaben zu erfüllen. Aber man muss die Dinge einmal charakterisieren, dass es Unterschiede gibt. Auch was sie unterschiedliche Völker mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist es eben was anderes, was die jüdischen Völker, also das Semitentum im engeren Sinn herausbringen, was die Araber herausbringen, die ja auch zu den semitischen Völkern gehören, aber wieder andere Qualitäten haben. Und was zum Beispiel die mongolischen Völker hereinbringen, das ist wieder eine andere Sache. Also dort ist es, weil in dem zum Beispiel diesen Himmelsgott so überpersönlich zu sehen, ist zugleich ein Weg, eine Möglichkeit in ein sehr klares, reingeistiges hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch etwas. Also wir stellen uns gerne den lieben Gott lieber mit weißem Haar und langem Bart vor. Wir wollen es sehr konkret nehmen und fassen sehr schnell in ein sinnliches Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde in den Charismus niemand einfallen. Da gibt es einfach kein Bild. Das Bild ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Himmelszelt. Das ist es. Der Himmel über mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taghimmel, der Nachthimmel. Und mein mongolisches Zelt, meine Jurte, ist die Abbildung davon im Kleinen im Grunde. Das ist das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist das einzige äußere Bild. Also von mir aus ist das Zelt. Aber ich stelle ihn mir nicht in menschlicher Gestalt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas viel Größeres, viel Nichtsinnliches. Und gibt halt ein anderes Verhältnis dazu. Und auch interessanterweise die Erde unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch das Gegenbild. Die Erdgöttin, die im Gegensatz steht, und der Mensch dazwischen. Also oben ist der Tengri, unten ist die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ist aber absolut nicht personifiziert in irgendeiner Form. Es wäre nicht eingefallen, dass die Göttin Erde oder Persephone oder Gea oder irgendetwas, das wäre mir überhaupt nicht eingefallen. Sie hat kein Bild drinnen, das irgendwie aus unserer gewohnten Sphäre kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist völlig bildlos. Und dazwischen steht der Mensch mit seinem Windpferd, mit seiner Seele drinnen. Und zwischen diesen zwei Polen bewegt er sich irgendwo und zieht drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade durch die Araber ist ja dann begründet worden die Akademie von Gondi Schapor in Persien eigentlich. Also unter dem arabischen Einfluss aber war das dort. Und es waren viele arabische Gelehrte dort auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das ja viel offener als heute. Der Austausch. Dort haben Araber gewirkt, haben Perser gewirkt, haben Griechen gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Rom der damaligen Zeit haben es die griechischen Gelehrten vertrieben. Und die sind dann alle brav dort hingegangen. Entweder in der Akademie von Gondi Schapor oder Akademie von Edessa oder so in Anatolien unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ganz an der syrischen Grenze unten. Da gab es dann immer ein paar mal die Verschiebung hin und her. Weil diese Akademie von Edessa, also auch fast so ein kleines Bild von der Akademie von Gondi Schapor, das war die große, also die Wissenschaftszentrale könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wirklich schon Wissenschaft wie heute gepflegt wurde. Noch nicht mit den technischen Mitteln, die hatte man damals noch nicht. Aber das Denken, die Art experimentell empirisch heranzugehen ist dort geboren worden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von dort ist es dann erst nach Europa gekommen. Eben, auch verbreitet mit durch den Islam im äußeren Sinne. Gerade durch die Awaba, weil das ist ja reingegangen bis nach Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil von Spanien war islamisch bis zur Zeit von Kolumbus. Im selben Jahr im Grunde fällt das erst. Und dadurch kam es ja ungeheuer vor allem ein wissenschaftliches Wissen nach Europa herein äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite war, dass sich etliche von diesen Gelehrten, also arabischen Gelehrten oder auch überhaupt geistigen Führern, dann später in Europa inkarniert haben. Da gibt es einige Beispiele davon, die Rudolf Steiner nennt. Zum Beispiel der bekannte Sultan Harun al-Rashid wurde später als Francis Bacon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francis Bacon war einer der Väter der englischen Wissenschaft, kann man sagen. Zur Zeit von Elisabeth I., wo dort auch sehr viel in Gang gekommen ist und wo vor allem wirklich die äußere empirische Wissenschaft in Europa Fuß gefasst hat. Aber das hatten im Grunde die Awaba schon längst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind hinten nachgehinkt. Und wir haben es erst geschafft dadurch, dass erstens der Islam sich ausgebreitet hat, es direkt hineingebracht hat, hat viel in Spanien gelebt dort bereits. Aber dann auch auf dem Weg neuer Inkarnationen, dass es dort hineingekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist damit aber auch natürlich eine Anlage gekommen, die Welt nur äußerlich, sinnlich zu betrachten und zu verhärten. Aber der Impuls wäre viel stärker gewesen, wenn nicht der Islam entstanden wäre, wenn nicht die Awaba so weit gekommen wären, dass sie das als eine Strömung in die ganze Welt ergossen hätten. Das ist etwas ganz Wichtiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auch zu bedenken. Ich weiß, wir haben heute immer wieder doch die große Frage, wie geht das Christentum oder wie gehen wir in Europa mit dem Islam um und dergleichen. Und da gibt es genug offene Probleme noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme, die vor allem natürlich dadurch hineinkommen, dass andere Machtinteressen hineinspielen und gewisse ungute Seiten wecken auch, die von der Widersacherseite kommen. Das muss man überhaupt sehen, dass die Religionen überhaupt, und da darf man das Christentum auch gar nicht ausnehmen, nämlich das, was durch die Kirchen passiert ist. Da ist viel Gutes passiert, aber es ist auch schlimme Dinge passiert, bis in nicht so ferne Vergangenheit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso passiert aber etwas durch Menschen, die den Islam sich als Werkzeug dafür nehmen, genauso wie das Christentum auch zum Werkzeug für sehr unchristliche Sachen genommen wurde. Aber es waren beides natürlich, sowohl das Christentum als auch sehr stark der Islam etwas, was diesen Impuls von 666 zumindest gedämpft hat. Wenn der Impuls wirklich voll durchgeschlagen wäre, dann hätten wir schon längst, dann wären Religionen alle weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Religion wäre eine materialistische, wie es in der Wissenschaft zwar als Bild lebt, aber durch eine Praxis, Lebenspraxis, noch nicht überall ist. Aber dann würde es dort hingekommen sein, und es würde dahin gehen, dass der Mensch immer mehr wirklich zu dem wird, als was er heute beschrieben wird, nämlich ein reiner Gehirnautomat irgendwo. Und dass er eine wirkliche Freiheit nicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was jetzt in erster Linie einmal die sorbatischen Wesenheiten und Asuras als wesentliches Hilfsmittel, weil die bis ins Physische arbeiten können, also das Gehirn so verhärten können, dass wir wirklich dann nimmer als Geistige herankommen können. Dass das eben nicht in dem Maße gekommen ist, dazu musste also diese besondere Qualität, die aus dem Awabismus herausgekommen ist und eben auch mit dem Islam aber verbunden wurde und dadurch diesen sorbatischen Impuls im Awabismus gedämpft hat, das musste in die Welt hinaus. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Wir haben dem zu verdanken einerseits unsere Wissenschaft, aber wir haben dem auch zu verdanken, dass sie nicht schon so schlimm geworden ist, so einseitig materialistisch geworden ist, dass kein Rückweg mehr möglich wäre. Es ist jetzt eigentlich so viel da, dass wir daran lernen können, was wir als Menschen nicht sind und auch nicht werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müsste man eigentlich an der Naturwissenschaft lernen, so wie sie heute gerade das Bild von Menschen zeichnet. Wir werden genauso lernen, aber auch zum Beispiel jetzt Thema künstliche Intelligenz oder so, was der Mensch nicht ist. Dass eben das Denken der künstlichen Intelligenz, wir sollen es durchaus gebrauchen, wir müssen es sogar gebrauchen, um zu lernen, was der Unterschied ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es gerade daran lernen. Es ist übrigens ein sehr interessantes Phänomen, Herr Steiner schildert es sehr deutlich und das kann man, wenn man die äußere Entwicklung des Geisteslebens anschaut, deutlich sehen. Die höchste Entwicklung, die reifste Entwicklung gerade des Gehirns, also des Denkens mit dem Gehirn, war im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert. Wir sind über den Punkt eigentlich schon darüber. Wir fangen an, etwas von dem, was wir eigentlich früher durch die Gehirntätigkeit gemacht haben, aus uns herauszusetzen, in Form der künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist ja wirklich sehr stark orientiert daran, wie unser Gehirn funktioniert. Man spricht von künstlichen neuronalen Netzen sogar. Also es ist ganz dem nachempfunden, wie das Gehirn funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur unser menschliches Denken ist mehr als bloßes Gehirndenken. Wir brauchen das als Spiegelungsorgan, wir können Gedanken spiegeln damit, im äußeren abstrakten Sinn, aber wirklich denken, wirklich denken, also aus dem Geistigen heraus denken, tut man nicht mit dem Gehirn. Das ist nur das Spiegelapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, und das werden wir lernen an der künstlichen Intelligenz, sie kann uns sehr wohl, auch wenn sie ausgelagert ist, unser Denken widerspiegeln. Nichts anderes tut sie nämlich. Man braucht nicht glauben, dass sie wirklich denkt, die künstliche Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spiegelt uns unsere Gedanken wider, kann sie in allen möglichen Kombinationen uns anbieten, aber es ist nichts drinnen, was die künstliche Intelligenz wirklich gedacht hätte, jemals. Sie verbindet damit auch überhaupt nichts. Aber sie kann uns unser Denken widerspiegeln in verschiedensten Facetten und das zusammenstellen, aber bei Menschen ist noch viel mehr dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das werden wir daran lernen. Darum stehen wir jetzt drinnen und es ist notwendig, sich damit auseinanderzusetzen. Und wir werden gerade daran lernen, dass wir doch anders sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Aber eben diese Auseinandersetzung, das ist alles, was letztlich auch eine Auseinandersetzung mit den Mondenhaften irgendwo ist. Und da müssen wir durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Mondenhaften hängt so viel zusammen. Es hängt unheimliche Weisheit damit zusammen. Aber darüber will ich jetzt nicht anfangen, sonst werden es wieder 45 Minuten Überzug, wie das letzte Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zu lang. Aber nur als Andeutung. Es gibt diese große, die Urmondenlehre der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben sich zurückgezogen, wie Rudolf Steiner das sehr schön ausdrückt, ein wunderschönes Bild, in die Mondenfestung. Um ja den Menschen nicht in seiner Freiheit zu beeinflussen, haben sie sich zurückgezogen dort. Und das waren aber eigentlich, man könnte sagen, im Grunde luziferische Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die der Menschheit ihre Urweisheit gegeben haben, sich teilweise selber inkarniert haben auf Erden, aber sich jetzt dann zurückgezogen haben. Und denen haben wir viel zu verdanken. Auch wenn ein luziferischer Zug durchaus auch drinnen ist dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie haben sich zurückgezogen. Also das heißt, da stecken ganz wichtige Kräfte auch drin, die aber nicht so aufdringlich rauskommen. Aber ich würde sagen, lassen wir es einmal sein für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch sehr vieles offen in dem ganzen Thema. Ich weiß nicht, wie viele Vorträge wir noch brauchen, dass nichts offen bleibt. Ich glaube, es wird immer was offen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ja das Interessante, dass es immer irgendwo weitergehen kann. Schauen wir, was uns hinführt das nächste Mal. Ich danke euch fürs Dabeisein, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank bei allen im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Vielen, vielen Dank, Wolfgang.&lt;br /&gt;
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Es war wieder sehr spannend. Gerne. Danke.&lt;br /&gt;
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Danke. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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Danke, Wolfgang. Gerne. Dankeschön.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-06-25T18:43:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Wem gehört der Gral? Warum die moderne Geistesschulung Gefahr läuft, das Gefäß des Christus an die Widersacher zu verlieren 01:09:46 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Datei:205.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo|thumb|205. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 19. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/7hvg88pzbw2czrkv62zt9/205.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=kiq0zhkjpinjtnun7ptjhytmg&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=40 Begrüßung und 50. Wochenspruch 00:00:40] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 205. Folge zur Apokalypse. Und der Fünfer spielt weiter eine Rolle, weil wir sind jetzt beim 50. Wochenspruch. Der ist sehr interessant und sehr schön auch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Menschen Ich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich machtvoll offenbarend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Wesens Kräfte lösend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendaseins Werdelust:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dich, mein Leben tragend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus seinem Zauberbanne,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erreiche ich mein wahres Ziel.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also das heißt, es spricht zu uns die Werdelust draußen. Ein interessantes Wort, Werdelust. Und sie trägt ihr Leben in uns hinein. Also sie erreicht ihr wahres Ziel, wenn sie ihre Lebenskraft, die Kraft des Lebens in uns hineinträgt, in unser Menschenwesen hineinträgt. Also wir empfangen jetzt bereits auch etwas von draußen und das ist etwas sehr kraftvolles. Werdelust, die aber auch von uns dann aufgegriffen wird in einem lebendigen Denken, in einem schöpferischen Denken zum Beispiel, dass man bis zum Imaginativen steigern kann und dann, wenn man dort einmal ist, geht es weiter zur Inspiration, Intuition. Aber das ist die Grundlage eigentlich. Also gerade in der Begegnung mit der Natur ist immer auch so eine Begegnung mit der Werdelust drinnen. Im Herbst dann halt mehr auch mit Sterbelust, kann ich jetzt nicht gut sagen, habe ich noch nicht gehört zumindest, aber da ist es halt dann mehr mit den abbauenden Prozessen verbunden. Aber jetzt ist es ganz mit diesem Aufwachenden, mit diesem Gestaltenden drinnen. Also im Tun aufwachend sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schenkt uns die Natur, die Welt draußen eigentlich. Und wir können es ja aus dem Zauberbann erlösen. Im Zauberbann ist es, solange es uns eigentlich unbekannt bleibt und wir uns gar nicht verbinden können damit. Es ist verborgen in der Natur. Es wirkt zwar drinnen, aber es ist versteckt drinnen sozusagen. Wir können es herauslösen, indem wir uns diese Kraft zu Bewusstsein bringen. Also in allem, was da jetzt so langsam heraussprießt aus der Natur, in dem allen, auch wie der Tag sich ändert. Wir stehen ja jetzt genau vor Frühlingsbeginn, also in ein paar Stunden fängt er an, also am 20. morgen, aber in der Nacht, ich glaube so um vier Uhr ungefähr herum, ist wirklich der Frühlingsbeginn und also alles brodelt da schon und wartet auch sich in uns zu ergießen. Aber wir müssen es auch annehmen können. Das ist ganz wichtig, also offen zu sein dafür. Wir gehen oft einfach vorbei. Und da steckt schon so unheimlich viel drinnen. Das sind schon geistige Begegnungen. Wir haben überall die Chance, ununterbrochen. Das ist nicht so fern. In jedem Blumerl, in jedem Grashalm, der da herauskommt, in dem Gras, das jetzt grün wieder frisch zu leuchten beginnt, ist etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=262 Das bewusste Zeichnen der geistigen Wirklichkeit. Die Abweisung durch mächtige Elementarwesen im Wald. Die Bedeutung alter Fähigkeiten heutiger Naturvölker. Der radikale Umbruch im Leben Rudolf Steiners. Die Farbgesetzmäßigkeiten der berühmten Samenkorn-Meditation 00:04:22] ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Berührung spüren, dass diese Kraft da drinnen ist, dann wird uns aber zugleich die Möglichkeit gegeben, mit der Kraft wirklich gestaltend zu werden. Im Künstlerischen, im Leben gestaltend, aber eben auch im geistigen Wahrnehmen gestaltend. Weil da ist es noch viel deutlicher, ich habe es eh schon öfters erzählt, auch in der Sinneswahrnehmung. Wie viel wir sehen, hängt sehr davon ab, wie aktiv wir im Sehen sind. Wir müssen aktiv gestaltend mit dabei sein. Also zum Beispiel Gesichter sehen wir wirklich dadurch, dass wir die Gesichter zeichnen, mit unseren Blicken. Und manche können besser zeichnen, aufmerksamer, manche huschen mehr darüber. Weil Ununterbrochenes wird uns nur nicht bewusst. Aber das ist alles das, was wir als Kind lernen. Und dann irgendwann, aha, erkennt man das Gesicht vom Opa und das ist nicht nur der Mond, sondern es ist wirklich der Opa jetzt. Aber dann hat das Kind gelernt, mit den Blicken den Opa zu zeichnen. In Wahrheit schon. Mit den Blicken. Ob wir es dann später mit der Hand erkennen, ist eine andere Frage. Aber dass wir es überhaupt sehen, dass wir es wahrnehmen, als Gesicht und nicht als irgendein verwaschener Farbfleck. Dass wir also wirklich Konturen, Formen wahrnehmen, weil wir sie zeichnen. Und trotzdem tun wir nicht willkürlich was zeichnen. Wir malen nicht irgendwas, sondern wir versuchen halt wirklich das, was uns entgegentritt, der Mensch, der uns entgegentritt, oder die Blume, das Tier, der Stein, der Kristall, was auch immer, wir zeichnen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erst nehmen wir es wahr in seiner räumlichen Gestalt. Dazu müssen wir malen. Zeichnen, besser gesagt. Die Farben nehmen wir leichter wahr, aber auch da sind wir in Wahrheit aktiv drinnen. Nur das ist alles unterbewusst. Im geistigen Wahrnehmen, im seelischen Wahrnehmen sollten wir als moderne Menschen, als Menschen unserer Zeit, selber tätig sein. Bewusst tätig sein. Das heißt, das was wir im normalen, im sinnlichen Sehen mehr oder weniger unbewusst machen und was beim alten Hellsehen auch praktisch unbewusst war, weil es ein traumartiges Hellsehen war, die Bilder waren halt einfach da, die überschwemmen mich, ergreifen mich, bewegen mich, sie kommen, wenn sie wollen, sie gehen, wenn sie wollen, ich habe eigentlich keinen Einfluss darauf. Aber das moderne, imaginative, lebendige Schauen besteht darin, dass wir ganz aktiv die geistige Wirklichkeit, ich sage einmal zu malen beginnen, zu zeichnen beginnen, zu malen vor allem zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im imaginativen sind es eher normalerweise nicht so scharfe Kanten oder was drinnen, es sind fließende Übergänge. Und man darf sich aber auch nicht vorstellen, dass es notwendigerweise so ist, dass es jetzt wie ein Traumbild ist, wo wirklich die Farben fluten. Es kann zuerst so sein, dass ich zwar weiß, es ist da, ich spüre auch die Zusammenhänge, aber ich sehe es nicht wie ein Traumbild. Es ist eigentlich noch, ich kann mich orientieren und trotzdem sehe ich es eigentlich nicht wirklich. Aber ich spüre es, ich spüre, ah jetzt wende ich den geistigen Blick sozusagen da, aha, da ist etwas, das ist mit dem in Beziehung, und so arbeite ich mich langsam hinein. Es ist eine Fortsetzung ja eigentlich des Denkens, das wir haben, aber wir fangen jetzt an nicht Zusammenhänge zu konstruieren, sondern wir lernen sie sehen, geistige Zusammenhänge sehen. Also spüren kann man auch sagen, wie auch immer, es ist so schwer, weil da fehlen uns die Worte, es ist immer Übersetzung. Ich meine, man kann es natürlich steigern dazu, dass es dann auch sinnesartige Qualitäten bekommt, weil die Sinnesqualitäten sind ja eigentlich was Seelisches irgendwo, allerdings ein Seelisches, das jetzt abgeschattet wird durch das Sinnliche, durch die Sinnesorgane, wenn ich die Farben nehme, das Rot, das Gelb, Blau, die ganzen Farbtöne, im rein seelischen Erleben sind sie noch ganz was anderes. Und man kann es eigentlich gar nicht mit den Äußeren vergleichen, also so wie wir sie äußerlich sehen, ist es die Abschattung. Selbst wenn es das stahlendste Gelb oder das blendendste Weiß ist, ist es eine Abschattung in Wahrheit. Abschattung heißt, es wird uns vieles nicht bewusst, was da drinnen wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um an dieses imaginative Schauen, ich nenne es bewusst so, ich will eigentlich gar nicht mehr so viel verwenden, den Begriff Hellsehen, weil der so vielfach missbraucht und missverstanden wird, auch heute bei nicht so wenigen Menschen, die eine gewisse Hellsichtigkeit, aber halt noch alter Art haben, wo es eben wirklich wie eine Traumvision dasteht, in total sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen und das ist einfach so da. Aber das ist nicht der Weg, auf dem ich erkenne, was das wirklich ist. Wo ich es in der gleichen Klarheit erkenne, die ich sonst nur im streng logischen Denken habe, ist dort, wenn ich die Bilder selber aufbaue. Aber nicht einfach aus der Fantasie irgendetwas, sondern es fängt an, dass ich die geistige Berührung mit der Wesenheit, worauf ich mein geistiges Auge oder mein geistiges Bewusstsein richte, das bringt mir Empfindungen entgegen. Es spielt sich sehr viel auf der Gefühlsebene ab auch durchaus. Man fühlt sich berührt und da liegt eine ganz gewisse, bestimmte, ganz charakteristische Stimmung drinnen und die fängt an zu mir zu sprechen, sagen wir es einmal so, es regt meinen schaffenden Willen an und aus dem male ich sozusagen, aber wirklich jetzt sehr unter Anführungszeichen, weil ich male es nicht unbedingt in sinnlichen Farben, das wäre der letzte Punkt, sondern ich male es so, dass ich wirklich ein ganzes Panorama von mir habe und jetzt diese Wesenheit, die mir begegnet, hat zu dem, zu dem, zu jenem Beziehungen. Und das macht ihr Wesen aus, dass sie diese vielfältigen Beziehungen hat, dass sie zu anderen Wesen in Beziehung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann geistige Wesen eigentlich am besten dadurch verstehen, dass man sie versteht aus ihrer Beziehung zu anderen geistigen Wesen. Das ist nicht so, dass ich sage, jetzt nehme ich den heraus und fange den sozusagen geistig zu sezieren an, sondern ich erlebe diese Wesenheit, indem sie jetzt einer anderen begegnet und da tut sie etwas. Aber das ist zunächst einfach ein Spüren. Aber es ist auch nicht nur ein dumpfes, unbewusstes Gefühl, sondern es ist ein sehr waches Spüren. Es ist ein sehr konkretes eigentlich. Und es ist so ein bisschen, ja, wie wenn ich es geistig abtasten würde, könnte man sagen. Ich spüre diese Berührung mit der Wesenheit und ich gehe auf sie zu und berühre sie sozusagen geistig. Und aus dem heraus formt sich langsam das Erlebnis heraus. Dann kriegt man einen sehr, sehr großen Überblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Typische in diesen imaginativen Erlebnissen ist, dass man immer die großen Zusammenhänge mitsieht. Wären die nicht da, würde man gar nichts merken. Ich kann nicht einfach unter das Mikroskop oder unter die Lupe etwas legen und mir das Detail anschauen. Das Detail tritt erst hervor für mich, für mein Bewusstsein, wenn ich den Zusammenhang mit dem Ganzen herum erlebe. Und das kann bis ins Größte hineingehen, weil es auch wirklich damit zusammenhängt. Geistige Wesenheiten, auch wir, hängen in irgendeiner Form immer mit dem Ganzen des Kosmos zusammen. Und konkret ist damit gemeint, mit den ganzen geistigen Wesenheiten, die dort sind. Also nicht mit den äußeren Dingen, nicht einmal mit den äußeren Sternen, aber mit den Wesenheiten, die damit zu tun haben. Und das kristallisiert sich mit der Zeit halt heraus. Aber um es fassen zu können, muss ich tätig werden, in Wahrheit. Die Berührung kann kommen. Ich begegne irgendwelchen Elementarwesen oder größeren, mächtigen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sowas einmal erlebt, wir sind in einem Wald gegangen, in der Nähe von Wien. Eigentlich schön, es war Sonntag oder was, die Eltern sind mit den Kindern spaziergegangen, alles war fröhlich. Und irgendwann denkt man sich, es ist eine total ungute Stimmung eigentlich. Man will uns hier nicht. Es war ganz stark, also so richtig so, bitte verzieht euch von da, ihr gehört da nicht her. Die anderen haben sich alle wohlgefühlt. Und da waren tatsächlich gewisse Elementarwesen, mächtigere Elementarwesen, dahinter, die einfach uns nicht dort wollten. Uns nicht dort wollten. Wir passen da nicht her. Stört uns nicht? Und wirklich ganz stark die Empfindung, ihr beschäftigt euch mit Geistigen, ich übersetze es jetzt in Menschenworte, aber es ist das Feeling. Ihr glaubt, ihr tut damit schon irgendwas, dass ihr euch mit dem Geistigen beschäftigt. Und glaubt noch, ihr könnt das hineintragen in die Welt und das würde was verbessern. Ihr wisst ja überhaupt nicht, welches Chaos ihr anrichtet, allein dadurch, dass ihr da seid. Ihr stört unsere Arbeit empfindlich, raus mit euch. Geht dorthin, wo ihr geeignet seid, was zu machen, aber nicht in unser Revier. Wir haben da eine Aufgabe und ihr seid nur störend. Die, die das vielleicht gar nicht so geistig arbeiten, die dürfen ruhig durchgehen. Die stören uns nicht. Aber ihr seid wirklich nicht reif und bereit, schon dafür da euch reinzumischen in das, was wir da tun. Das übersteigt eure Kräfte so gewaltig, bitte haltet euch fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben mit unserem geistigen Tun, mit unserer geistigen Entwicklung, die wir auch wirklich anstreben sollen, aber das heißt nicht, dass wir damit überall immer gleich Wohlwollen erzeugen. Sondern, dass wir dann sehr oft durchaus entgegengespiegelt bekommen, ist ja nicht das Anfangs, aber bitte nicht da bei uns. Das, was ihr einzubringen habt, stört mehr als was es hilft. Also das kann durchaus sein. Gerade in der Begegnung mit der Natur, da sind sehr, sehr, sehr starke Kräfte drinnen. Das heißt, auf sowas kann man zum Beispiel auch achten, aufmerksam sein. Es ist nicht immer so, dass man willkommen ist dort. Man denkt sich, ich gehe in der Natur, in Wälder, ich spaziere schön, ich verbinde mich mit der Natur und das ist ja für die Elementarwesen toll und ist es ja auch, wenn sie erkannt werden. Aber nicht immer und nicht für alle. Und manchmal durchaus berechtigterweise. Es gibt auch was, wo manche Elementarwesen kochen auch ihr eigenes Süppchen. Aber manche haben Aufgaben, die sind zu groß, dass wir stören, wenn wir uns da hinein mischen. Gerade wenn wir irgendwo was Geistiges in uns tragen, was aber noch viel zu groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch tatsächlich so, Rudolf Steiner hat das sehr deutlich beschrieben, es gibt auch Aufgaben, zum Beispiel gerade in Bezug auf die Natur, an die wir mit unserer modernen geistigen Form der Entwicklung, mit unserem modernen geistig imaginativ lebendigen Schauen und den daraus folgenden Taten noch nicht herankommen. Wo Kräfte da sind, wo ganz wichtig für die Menschheitsentwicklung ist, dass Naturvölker, die diese Fähigkeit noch aus dem Alten heraus haben, dass die ja nicht zu früh aussterben dürfen. Aussterben heißt ja nicht unbedingt, dass die ausgerottet werden, sondern einfach, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen oder sonst was. Jedenfalls, dass sie verschwinden. Also, wo Fähigkeiten drinnen sind, die noch ganz im Körperlichen durchaus verankert sind. Also, die geistig sehr tief hineingehen. Gerade beim modernen geistigen Weg schauen wir ja eher, dass es sich vom Körper löst. Das ist bei den alten Fähigkeiten durchaus nicht der Fall. Da ist sogar stärkere Verbindung da als normal. Mit einem Teil des Wesens. Und dadurch können solche Menschen aber erstens Zugang, Erkenntniszugang in gewisser Weise, aber halt auf alte Art kriegen zu Kräften, die wir heute noch lange nicht schaffen auf dem modernen Weg. Und die vor allem auch in eine Zusammenarbeit mit diesen geistigen Wesenheiten kommen können, an die wir heute in gesunder Weise noch nicht herankommen. Das heißt, die Erfahrungen, die Naturvölker heute noch haben, sind wichtig für die Zukunft. Es wird irgendwann auch ins Neue übergehen, aber es ist noch nicht so weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Thema in den Mysteriendramen ganz stark drinnen. Zwei wesentliche Figuren sind die Familie Baldi, also Felix Baldi und seine Frau Felicia, die beide eine geistige Naturbegabung haben. Die sind also nicht in dem Sinn Geistesschüler, die jetzt dem großen Lehrer Benediktus in den Dramen folgen, obwohl sie mit ihm verbunden sind, aber sie haben ganz eigene Erfahrungen. Und die haben sie aus Anlage heraus. Hat sich natürlich auch mit früheren Inkarnationen zu tun, aber sie haben sich durch ihre früheren Inkarnationen diese alten Fähigkeiten bewahrt. Das heißt, sie haben sich auch Verkörperungen, Inkarnationen gesucht, wo der Körper das auch hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die jetzt ins neue, imaginative Schauen hineingehen, ist es eine Erleichterung, wenn der Körper das gerade nicht hergibt. Dann tun sie sich leichter. Weil zum Beispiel so Menschen wie etwa Rudolf Steiner selber, der hatte alte Fähigkeiten auch, aber damit er die neuen entwickeln und dann auch weitergeben kann, musste er die alten ja eigentlich loswerden. Und das auf ganz neue Art wiedergewinnen. Das hängt sehr stark zusammen mit der sehr turbulenten Phase in seinem Leben, also geistig sehr turbulenten Phase. Die liegt zwischen seiner Kindheit, Jugend, Studium, dann die ganze Beschäftigung mit Goethe, Goethe-Herausgabe und dann, nachdem er in Weimar fertig war, dann 1900 im Anfang in der Theosophischen Gesellschaft. Aber da ist so eine Zwischenphase, wo ein ganz starker Umbruch drinnen ist. Der ist vielen aufgefallen. Das ist ja eigentlich nicht verständlich, jetzt ist er eigentlich fast total ein Atheist im Grunde und gegen die Kirche und gegen das Christentum wettert er und gegen alles eigentlich. Ist ganz stark drinnen. Das war aber notwendig. Dann erst kommt dieses, was er in seinem Lebensgang schreibt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Ein inneres Erlebnis, auf eine ganz neue Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Impuls, der ihn dann offen macht dafür, dass er eben dann anfangen kann in der Theosophischen Gesellschaft auch zu wirken. Natürlich kommt dann von außen der Auftrag an ihn heran, aber dann war er auch erst bereit dafür. Sonst hätte es nicht funktioniert. Dazu musste er das Alte loswerden und neue Kräfte entwickeln. Sie umwandeln auf jeden Fall. Das heißt, es ist auch eine Aufgabe für jeden heute, der sich mit Anthroposophie beschäftigt, aber vielleicht auch noch alte Fähigkeiten hat. Das Wichtige ist, dass man es umwandelt, weil nur wenn ich es umwandle, dringe ich wirklich mit dem eigenen Ich erkenntnismäßig in das ein, was da wirklich abläuft, was sich da abspielt. Da bin ich in jedem Detail drinnen dabei und es ist mindestens so trittsicher dann der Weg, als wie in den Naturwissenschaften, wo man äußerlich an den Phänomenen, an den Beobachtungen sich entlang arbeitet und nicht anfängt, irgendwas hineinzuspintisieren, sondern wo man einfach von Beobachtung zu Beobachtung schreitet und sieht, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Also so wie es Goethe zum Beispiel in seiner Farbenlehre gemacht hat. Wirklich zu schauen, wie kann ich das verfolgen, wo entstehen die verschiedenen Farben, wie hält sich das Dunkle auf langsam zum Violetten, zum Blauen, dann wird es immer heller bis zum Hellblauen und so fort oder wie ist es, wenn das Licht verdunkelt wird. Dann kann ich Schritt für Schritt das verfolgen. Dann sehe ich, wie aus dem Zusammenspiel von Licht und Finsternis, je nachdem welches die Überhand hat, entstehen die verschiedenen Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann ich jedes Schritt für Schritt beobachtend nachvollziehen, sehe wie eins mit dem anderen zusammenhängt. Und das kann man sehr viel weiter führen dann noch. Es ist nicht umsonst, dass sich Steiner viel mit der Farbenlehre Goethes beschäftigt hat. Das ist ein genialer Schicksalszug, dass er zu dem gekommen ist, sich mit dem zu beschäftigen. Da ist sehr wichtig auch dieses Erlebnis zum Beispiel mit den Farben, weil wenn ich jetzt anfange im modernen geistigen Schauen, Farben zu sehen oder etwas in Farbbegriffen auszudrücken, sagen wir es einmal vorsichtig so, weil das Unwichtigste ist, dass es wie ein Fantasiebild vorweg vor mir steht. Das ist fast das Unwichtigste. Aber ich muss es genau spüren, welche Farben da sind. Also sozusagen sehen, ohne es sinnlich zu sehen. Das ist die Kunst. Und dann muss ich aber ganz in diese Farbgesetzmäßigkeiten hineinkriechen. Und dann kann ich diese Dinge erleben. Dann funktioniert unter Umständen auch so etwas, was erfahrungsgemäß, ich weiß nicht, wie es euch geht, die ihr zuhört und das schon probiert habt, die berühmte Samenkorn-Meditation in »Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten«. Also man legt ein Samenkorn vor sich hin und konzentriert sich auf dieses Samenkorn. Und dann sieht man eine gewisse flammenartige kleine Farbgestalt rundherum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=1589 Der Weg von der Imagination zur Intuition. Die seelisch-geistige Berührung des modernen Schauens. Vom Verwandeln des Bildes zur reinen Inspiration. Das Erwachen der Werdelust im eigenen Ich. Die stufenweise Entzauberung der inneren Bilderwelt. 00:26:29] ===&lt;br /&gt;
Und das ist schwierig. Das ist wirklich schwierig, dass das funktioniert. Aber helfen tut das sehr, zum Beispiel diese Übungen mit den Farben, mit der Farbenlehre, aber jetzt sie geistig aufzufassen, zu sehen, was geistig dahintersteckt. Dann merkt man nämlich, dass ich zu dem Farberlebnis an dem Samenkorn auch nur dadurch kommen kann, auf neue Art dazu kommen kann, wenn ich die seelisch-geistige Berührung spüre. Und diese Berührung gibt zunächst einmal ein immer konkreter werdendes Gefühl, Gefühlsstimmung, eine Berührung, eine Anmutung kann man im Deutschen auch sagen. Also ich fühle mich angemutet sozusagen von dem, also eben wirklich berührt von dem. Und wenn diese Stimmung da ist, wenn ich die jetzt immer bewusster fassen kann, das dauert unter Umständen, ich spüre vielleicht sehr schnell, die Berührung ist da, aber sie ist noch sehr undifferenziert. Sie wird aber differenzierter. Und wenn sie differenzierter da ist, dann beginnt sie sich in Farben umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder, nicht notwendigerweise, dass ich es jetzt so sehe wie in einem lebendigen Traumbild. Es ist im Übrigen bei Traumbildern auch sehr unterschiedlich, wie farbig Träume sind. Viele Menschen erleben Träume auch nur in Grautönen, in Schwarz-Weiß-Tönen, in Schattierungen. Es ist nicht gesagt, dass es bei allen farbig ist. Es gibt Menschen, wie Lessing zum Beispiel, der von sich gesagt hat, ich habe in meinem Leben noch nie geträumt. Natürlich hat er immer geträumt in Wahrheit, aber es war kein Bild da. Kein Bild, was man normal in einem vielleicht wilderen Traum erlebt. Trotzdem hat er in solchen Dingen gelebt. Aus solchen Dingen sind ihm die Inspirationen gekommen zu der Idee der wiederholten Erdenleben, die er eigentlich ganz selbstständig ergriffen hat und sie eigentlich begründet hat, damit nur, wenn es die wiederholten Erdenleben gibt, ist überhaupt die Menschheitsentwicklung erklärbar in irgendeiner Form. Wenn es die nicht gibt, dann ist es für ihn jedenfalls nicht erklärbar, sondern die Menschen entwickeln sich, die gehen durch. Und wenn da nichts durchgehen würde, müsste jeder von vorne wieder anfangen im Grunde. Also ein sehr tiefer Gedanke, weil im Grunde das ist die Zusammenfassung von einem relativ großen Werk, wo er die ganze Menschheitsgeschichte schildert in den wichtigen Phasen und dann kommt er zu dem Resümee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben, weil er das erlebt in Wahrheit. Er ist durchaus im Ansatz da bei dem Neuen schauen, aber ohne es in irgendeiner Form zu visualisieren noch. Das ist wichtig, dass einem bewusst ist, dass man durch diese Phase heute früher oder später durchgehen sollte, selbst dann, wenn man alte Fähigkeiten hat. Sonst bleibt immer eine gewisse Unsicherheit drinnen. Weil es ist in dem alten Hellsehen nicht so leicht klar, was trage ich selbst hinein. Das heißt nämlich durchaus aus meinem Organismus, aus meinen unterbewussten Kräften, das gibt nämlich, wie soll ich sagen, die dicken kräftigen Farben in dem Bild. Und die muss ich einmal sozusagen weglassen. Ich muss das so ganz zart haben. Ich stehe vor der leeren Leinwand eigentlich und erlebe jetzt nur, da muss was hin, dort muss was da, also wirklich vor der leeren Leinwand zu stehen, das ist die Herausforderung drinnen. Und dann kann man sich da hineinarbeiten. Und da ist dann eben drinnen genau auch diese Werdelust der Natur zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt der Ausgangspunkt, warum ich so lange gesprochen habe darüber. Das ist es nämlich genau. Ich beginne zu erleben, zum Beispiel auch bei der Samenkornmeditation oder so, die Lebenskräfte, der Lebenswille, der da drinnen steckt in dem Samenkorn. Der aber schläft drinnen, total schläft. Unter Umständen über Jahrtausende auch schlafen kann. Es sind ja viele Samen in den ägyptischen Gräbern oder so gefunden worden, die noch keimfähig sind. Also wenn die auf fruchtbaren Boden kommen und genügend Wasser, entwickeln sie sich immer noch und liegen aber Jahrtausende drinnen, wie ein fast toter Stoff, der hart, kristallin ausschaut, fast geradezu und trotzdem schlummert das Leben drinnen. Und diese Werdelust, die will aber zu uns hin. Die will zu uns hin. Also sie spricht zu uns, zu unserem Menschen-Ich. Und aus dem heraus wird sie entzaubert, wenn ich aus der Freiheit heraus bewusst, aktiv anfange, das jetzt ins Bild zu gestalten, ins imaginative Bild zu gestalten. Dann wird sie wirklich erlöst. Dann erfüllt sie ihr Ziel, dann findet sie ihr Ziel, wie es da drinnen steht im Wochenspruch. Also erreiche ich mein wahres Ziel. Weil es ist erst fertig, ganz große Perspektive, das Tun der geistigen Welt ist erst fertig, wenn sie sich im Menschen erleben kann. Indem der Mensch es erlebt, ergreift und gestaltend ins imaginative Bild bringt, die Zusammenhänge, die Zusammenklänge der Wesen, auch die Dissonanzen zu spüren bekommt, dann ist er schon in der Stufe der Inspiration drin. Das ist auch interessant, jetzt bin ich in der Stufe der Imagination. Als moderner Schauender, imaginativ Schauender, gestaltend Schauender, habe ich eh schon Mühe, das Bild zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich es endlich einmal, habe ich die Zusammenhänge, jetzt soll ich das ganze Bild wegschaffen. Das ist der nächste Schritt. Ich muss es komplett auslöschen. Komplett weg. Und indem ich es komplett auslösche, weil es ja eigentlich trotzdem immer noch aus meiner Tätigkeit hervorgegangen ist. Das ist schon gut, ich bin mir bewusst geworden, was ich da tue, aber damit habe ich schon einmal meine Einseitigkeiten trotzdem drinnen, meine Perspektive. Um jetzt loszukommen von nur meiner Perspektive, um das wirklich noch klarer zu sehen, dass ich jetzt diese geistigen Wesen selber sprechen lasse, dazu muss ich mein Bild auslöschen, wegbringen aus dem Bewusstsein. Jetzt bin ich froh, dass ich das endlich habe und jetzt sitzt es sehr hartnäckig. Das ist nämlich ganz interessant, also wenn ich es dann ins Bild geschafft habe, dann wäre ich das ziemlich schwer los. Es ist zwar mühsam, es zu kriegen, aber dann werde ich es schwer los. Und das ist gerade die Übung, dann in die Inspiration hineinzugehen, das wirklich loszuwerden. Und dann kommt die Inspiration und aus der Inspiration heraus, die führt mich weiter zur Intuition, dass ich wirklich jetzt ganz bewusst eintauche in die geistigen Wesen, die dabei beteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ist es nämlich, wenn diese Berührung da ist, aus der dann irgendwann das imaginative Bild herauskommt, ist es noch so eine halbbewusste oder viertelbewusste Berührung mit dem geistigen Wesen, aber ich lebe noch nicht in dem geistigen Wesen wirklich drinnen. Weil Intuition heißt, ich tauche wirklich voll und ganz in das andere geistige Wesen ein. Das ist es zunächst. Es berührt mich sozusagen. Ich spüre, es ist da, aber ich bin noch nicht wirklich drinnen in dem Wesen. Also das heißt, das Bild, was ich mir zunächst in der Imagination dann mühsam gemalt habe, da steckt sehr viel von mir drinnen, trotz allem. Das heißt, es ist noch nicht wirklich ein objektives Schauen. Es beruht zwar auf etwas Objektivem, es wird nicht ganz falsch sein, aber hundertprozentig sagen kann ich es noch nicht. Ich kann es eigentlich erst sagen, wenn ich das Bild weggeschaffen habe, dann komme ich dadurch in die Inspiration. Jetzt spricht wirklich die geistige Welt, also die geistigen Wesen sprechen zu mir und führen mich dazu, wirklich in sie einzutauchen. Dann bin ich in der Intuition. Und wenn ich jetzt aus der Intuition wieder herauskomme, dann kann ich das Bild von mir aus wieder neu malen, aber dann wird es neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es erst wirklich das Bild, was ich gewonnen habe, dadurch, dass ich mich intuitiv mit diesem Wesen bewusst verbunden habe. Vorher ist es noch unbewusste Berührung. Das heißt, es ist zwar nicht räumlich, aber eine äußere Berührung, könnte man sagen. Also ich bin noch nicht in die Wesen eingetaucht, sondern sie berühren mich, das sagt mir irgendwas und das versuche ich festzuhalten. Aber in der Intuition erst bin ich ganz in sie eingetaucht. Ich bin diese Wesen geworden, im Grunde. Vom Bewusstsein her. Das heißt, ich habe mein Bewusstsein ganz ausgeschaltet, bin eingetaucht und wenn ich jetzt zu mir komme, dann nehme ich wirklich das mit, was das Wesen ausdrückt. Und aus dem kann ich dann wirklich die objektive geistige Welt gestalten. Also dann kann ich wieder in ein imaginatives Bild von mir aus hineingehen, aber es ist anders. Und den Prozess kann man öfter durchlaufen. Damit wird die Imagination immer reicher. Auch wenn man sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Wenn ich mich das nächste Mal wieder damit beschäftige, mich geistig verbinde, versuche es imaginativ zu malen, werden wieder neue Facetten herauskommen. Aber da hilft mir schon, wenn ich beim letzten Mal schon bis durch diese Intuitionsstufe durchgegangen bin, dann ist beim nächsten Mal schon wieder mehr drinnen und mehr Objektives drinnen. Anfangen tut es damit, dass ich eigentlich spüre, wie wirkt es auf mich. Das ist nichts Schlechtes, aber ich muss wissen, dass ich es dann nach meiner Eigenart wahrnehme und noch nicht so, wie es wirklich für sich ist. Also da muss man diesen Kreislauf immer wieder durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=2370 Das lebendige Wiederholen der geistigen Schau. Warum echte Imagination kein Gedächtnis braucht. Der Weg zum objektiven Schaffen im Willen. Das ständige Reifen der inneren Bilderwelt. Vom Trugbild des Wochenendseminars zur Trittsicherheit. 00:39:30] ===&lt;br /&gt;
Und bei den interessanten Sachen entdeckt man immer wieder neue Facetten. Und lernt auch, noch genauer die Dinge zu fassen. Darum ist es nie verfehlt, sich immer wieder mit bestimmten Themen zu beschäftigen. Nicht sagen, das weiß ich jetzt, abgehakt habe ich. Das wird man in einem modernen Bildungssystem sagen. Abgehakt, den Kurs habe ich, habe ich meinen Schein gekriegt, Stempel drauf, das war es. Nein, eigentlich immer wieder von vorne es holen und gerade dadurch dann immer wieder neue Facetten zu sehen, zu erfassen, sich im Durchgang durch Inspiration, Intuition wirklich zu objektivieren, indem ich eben eintauche, wirklich voll in die geistigen Wesenheiten und dann wieder neu zu malen. Und das ganze Bild ändert sich, es wird aber zugleich auch weiter und reicher dabei. Aber ich sehe es beim nächsten Mal schon noch mit mehr Zusammenhängen, noch klarer, objektiver, dass ich wirklich das erlebe, was die geistige Wesenheit ausdrückt. Aber das geht alles nicht auf einen Schlag, das sind also Durchgänge, die notwendig sind. Und Steiner, wenn er über seine Themen gesprochen hat, spricht er natürlich dann an den entscheidenden Punkten aus dem unmittelbaren Erleben. Wenn er spricht, hat er das Bild vor sich, anders geht das gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht etwas, was jetzt aus dem Gedächtnis kommt. Aus dem Gedächtnis muss man sich vielleicht merken, wenn ich jetzt auf irgendeinen Philosophen verweise, der hat dort und dort das gesagt, dann sind die Zitate meistens ein bisschen unscharf oder so. Da brauche ich wirklich das normale Gedächtnis. Aber für das imaginative brauche ich das normale Gedächtnis überhaupt nicht. In dem kann ich es nicht halten. Es ist weg. Und trotzdem geht die Imagination nicht verloren. Nur ich muss sie wiederholen. Ich kann sie überhaupt nicht im normalen Gedächtnis erinnern. Das, was man erinnern kann, ist der Ausgangspunkt, dass ich begonnen habe, in die Imagination hineinzuarbeiten. Was habe ich dazu gemacht? Von welchen Gesichtspunkten bin ich ausgegangen? Das kann man sich alles merken. Aber die Imagination selber muss ich mir wiederholen. Und dann hat sie sich aber bereits weiterentwickelt, verändert. Hat eine andere Perspektive, eine andere Facette.  Das muss man auch denken, wenn wir jetzt zum Beispiel am Freitag die Osterimagination lesen werden. Dann darf man sich nicht vorstellen, dass […] die Grundzüge bleiben sicher drinnen. Aber dass es ganz konkret wird, das ist in jedem Jahr anders. Es kriegt andere Nuancen noch dazu. [Und man muss denken, die Schilderung,]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner schildert ja, da wird es sehr deutlich eben, wie man modern an Imaginationen herankommt. Er baut sie auf, Schritt für Schritt. Da hat man nicht den Eindruck, die so BING, Kapitel Osterimagination, zwei Zeilen und BING, die steht da. Sondern er bereitet es vor, Schritt für Schritt, baut er es auf. Und auch wenn er es jetzt im nächsten Jahr wieder aufbaut, kommen aber wieder neue Facetten dazu. Und sie kommen auch dazu, wenn man es jetzt jedes Jahr selber liest, mitgeht diesen Weg des Aufbauens, sie kriegt, obwohl eigentlich immer derselbe Text da ist, kriegt sie aber neue Nuancen. Und es gehen einem Dinge auf, die man vorher überhaupt nicht mitbekommen hat. Das heißt, sie wird tiefer. Und wenn man so 20, 30, 40 Jahre mit der lebt, mit diesen Imaginationen, werden sie immer reicher. Also es ist keineswegs mit einmal erschöpft, weil das ist ja heute in unserem intellektuellen Zeitalter, ah, habe ich eh schon gelesen, kenne ich, weiß ich, habe ich in meinem Wissen. Wirkliche Imaginationen kann man nicht im Wissen behalten. Das ist weg, ich muss es wieder schauen. Das heißt, wieder aufbauen in Wahrheit, das ist nämlich die Vorbereitung dazu. Also diese Jahreszeiten-Imaginationen sind unheimlich gute Beispiele, an denen man selber auch lernen kann, wie entsteht eine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu spüren, ich bin mitbeteiligt dabei und ich muss trittsicher gehen in dem Ganzen. Es ist nicht einfach … und die große Vision steht vor mir und ich bin platt und die höhere Welt hat mich berührt und jetzt berichte ich darüber. Nein, sondern es ist keine Knochenarbeit, das ist es nicht. Das ist ein lebendiges Schaffen. Die Knochenarbeit ist das äußere, logisch exakte Denken. Das kann auch noch dazukommen, dass ich es auch wirklich in klare äußere Begriffe fassen kann. Aber das brauche ich auch dazu. Es ist ein ganz deutlicher Unterschied zwischen dem eigentlichen imaginativen Erleben oder dem imaginativen Denken und dann es in trockene, logische Wortfolgen umzusetzen. Das muss man auch denken. Also selbst bei den Schilderungen von Steiner muss man schauen, dass man das wieder in Bewegung bringt. Das heißt, selber anfangen gestalten zu werden. Im Grunde habe ich was von der ganzen Imagination, wenn ich sie wirklich selber gestalte. Ich muss das tun. Ja, ich habe den Leitfaden irgendwo drin, aber ich muss es selber tun. Wenn man das über die Jahre tut, merkt man, dass man dazulernt dabei. Es wird reicher. Es wird reicher und man hängt mit der Zeit gar nicht mehr so sehr an dem Text, der drinnen steht, sondern man hat an dem gelernt und dann kann man es bis zu einem gewissen Grad auch selber aufbauen, wie sie kommt. Und man kann auch eine andere Perspektive hereinholen. Es ist auch nicht so, dass es nur eine Perspektive gäbe. Es ist auch, wie immer, ein Ausschnitt aus dem Ganzen, weil im imaginativen Erleben ist es so, wie es in halt der geistigen Welt eben ist. Es hängt alles, aber halt in ganz konkreter Weise mit allem zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man eben nicht als allgemeinen Ausspruch nehmen. Ja, es ist alles eine Ganzheit, alles ist verwoben. Das klingt wunderschön, aber es kommt darauf an, dass ich konkret erlebe, was wo besonders mit wem verbunden ist und von dort geht es vielleicht jetzt auch dorthin weiter, aber das muss ich genau verfolgen können. Das kann immer konkreter werden. Wenn man mit dem herangeht, an diese Jahreszeitenimaginationen zum Beispiel, sieht man, ja, die Schilderung, das ist der Weg dorthin, das ist die Perspektive, aber da kann man noch unheimlich viel mehr herausholen, weil es mehr drinnen steckt. Noch viel mehr. Es erschöpft sich nicht in dem. Das ist einfach nur mal so ein Anstoß in die Richtung hinzugehen. Aber also durchaus Mut zu machen, selber weiterzugestalten. Das wird nicht jetzt komplett anders werden. Die Grundzüge werden drinnen bleiben, aber es wird noch inhaltsvoller, noch gehaltvoller. Es ist ja so, wenn wir diesen Kreis durchmachen, also mal gestaltend anfangen, da ist schon der Wille drinnen. In allem Gestalten ist auch mit der Wille drinnen. Aber der wird jetzt verstärkt, wenn man mit diesem ganzen Kreis, Imagination, Inspiration, Intuition, da sehe ich ja, die Intuition hängt ganz mit dem Wollen zusammen. Das ist Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht, ich brauche ein Rezept, wie tue ich denn, sondern intuitiv tun. Aus dem heraus gestalten und im Beobachten des Gestaltens erlebe ich jetzt, welche Kraft mache ich da, was stelle ich dadurch dar. Das heißt, dann bin ich ganz in meinem Willen, aber wach im schaffenden Wollen verbunden mit den Wesenheiten, die ich betrachte und aus dem heraus gestalte. Und das gibt dann mit der Zeit so wirklich eine gewisse Trittsicherheit, dass ich mir sicher bin, dass das nicht nur meine, also nur meine sind sicher nicht, aber dass ich es nicht zu sehr verfälsche durch meinen Bezug dazu. Dass ich nur das heraushebe, was mich so anspricht besonders. Sondern wo ich eben drinnen habe das inspirative und intuitive Element, wo ich wirklich immer wieder durchgegangen bin, indem ich eins geworden bin mit dieser Wesenheit. Und sozusagen sie selber malt sich dann, aber durch mich. Das ist so schwierig. Also in der Intuition bin ich einerseits, da bin ich ganz in der Wesenheit drinnen, das heißt, ich halte mich ganz heraus und gerade dadurch kann ich aber dann immer objektiver dieses Bild gestalten. Ohne jetzt meine persönliche Perspektive drauf, meine Lieblingsperspektive sozusagen zu sehr in den Grund zu rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht einfach in das hineinzugehen. Und es ist unheimlich wichtig, dass man sich als moderner Mensch bewusst ist, dass es nicht einfach ist und dass das aber gerade gut ist. Dass man erst dadurch die Sicherheit gewinnt in dem Ganzen drinnen. Ich meine es gibt heute so viele Geistesschulungen oder Seherschulungen oder was, wo man in einem Wochenendseminar locker zu Imaginationen kommt, die noch dazu bunt und turbulent und sonstiges sind. Also so fast wie ein Wachträumen drinnen und man geht raus und denkt, boah, toll, super, was ich da erlebt habe, Wahnsinn. Ja, Wahnsinn. Im Grunde erlebe ich nur mich selber drinnen. Ja, vielleicht bezieht es sich auf irgendeine geistige Wesenheit, aber ich kriege mit Sicherheit nicht mit, was es wirklich ist. Und da kann man sich komplett verirren drinnen. In den Mysteriendramen thematisiert es der Steiner auch so oft drinnen. Und da zeigt er wirklich, gerade an dem Johannes Thomasius zeigt er, was man alles falsch machen kann. Wo man wirklich völlig überzeugt ist davon, ja, das ist es. Und das ist aber ganz völlig anders, weil halt der Luzifer reinwirkt zum Beispiel, oder dann kommt noch der Ahriman auch dazu. Und diese Kräfte, die muss ich alle ausschalten können in dem Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=3146 Der schmerzhafte Verlust alter seherischer Fähigkeiten. Die Krise des Traumlebens als Neubeginn. Wie Körperlichkeit den modernen Geisteszugang begrenzt. Die Bedeutung von Kogutskis alter Naturkraft. Das Reifen des Leibes für zukünftiges Schauen. 00:52:26] ===&lt;br /&gt;
Das ist wahnsinnig schwer, aber das ist auch der Grund, warum wir [mit Recht, und das ist gut, sonst hätten wir es] uns so schwer tun, in dieses neue geistige Erleben hineinzukommen. Es wird ja immer wieder gesagt, ja, der Steiner hat das alles gegeben, aber wie viele andere können das jetzt auch so wirklich? Und vor allem, wie viele können es auf die neue Art? Weil es sind natürlich unter den Anthroposophen, oder denen die Steiner studieren, auch genug Leute, die noch alte Fähigkeiten mitbringen. Und das weckt irgendwas auf in ihnen, und jetzt sehen sie auch irgendwas und können noch ein bisschen was dazu schildern. Ja, aber das ist nicht der neue Weg der Anthroposophie in Wahrheit. Also mit dem völlig Neuen, wo ich wieder lese, nicht einmal Träume oder was, ist es durchaus gut, auf dem Weg zu einem neuen geistigen Erleben einmal durch eine Lebensphase zumindest durchzugehen, wo auch die Träume weg sind. Ich sehe nichts in der Nacht. Weg. Wo das häufig kommt, das ist ein Zeichen, dass man was Altes loswerden muss. Kann auch durchaus sein, dass wenn man alte Kräfte mitgebracht hat, dass gerade das Traumleben sehr intensiv war, von klein auf vielleicht schon, und dass man dann gerade durch die geistigen Übungen es verliert, das Traumbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Steiner ja oft davon spricht, dass wenn man entsprechend geistig übt, gibt es dann die Kontinuität des Bewusstseins. Also das heißt, man ist Tag und Nacht wach, einmal für die Außenwelt, einmal für die geistige Welt. Aber das ist wirklich ein fernes Ziel. Wenn man in der Vorstufe dazu ist, dass zum Beispiel auch einmal in der Nacht nichts ist, und eine gewisse Zeit konsequent nichts ist, dann ist das, man nimmt es nicht zu streng, aber es sind so Symptome, die mir auffallen, die zeigen, dass es ein Übergang ist zu etwas Neuem. Es kann dann wieder kommen in der Nacht, die Traumphase, sie kann dann wieder sehr intensiv kommen, aber es ist unter Umständen recht gut, um Altes loszuwerden, dass man eine Phase durchgeht, wo gar nichts ist, wo man totale Schwierigkeiten damit hat oder glaubt, Schwierigkeiten zu haben, aber es ist einfach gut, das hinzunehmen. Also das in Bezug auf den Lessing. Es stimmt, dass der durch so eine Phase durchgegangen ist, das war gut und notwendig für ihn. Und das heißt nicht, dass er jetzt so ganz ausgeschlossen ist von der geistigen Welt, ganz und gar nicht. Er hat sich sehr intensiv damit beschäftigt und hat gelebt darin, aber es war notwendig, dass alte Kräfte einmal ausgeschieden werden, dass man sie los wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt zu dem Ganzen heute noch dazu, weil unsere Welt bedarf eines bewussten Zugangs zum Geistigen in Wahrheit, auch wenn das vielleicht der Mehrheit noch nicht so wirklich bewusst ist, aber wenn das zu wenig kommt, wird halt die Zukunft nicht so rosig ausschauen, schon die nähere Zukunft nicht und die fernere erst recht wird armselig sein. Aber man muss auch sehen, dass man eben durchgehen muss, durch die Phase Altes zu verlieren und Neues zu gewinnen. Und dass im Grunde und in der Zukunft noch mehr alles schädlich wird, wenn es Altes ist, das nicht verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum richtigen Zeitpunkt, ich habe euch vorhin gesprochen von den Naturvölkern, die zum Beispiel Kräfte haben, wo der Steiner ganz deutlich sagt, mit unserem modernen Schauen kommen wir an das noch nicht heran. Können wir nicht. Das ist dort also wirklich bei erstens natürlich Individualitäten, die entsprechende Voreinkarnationen haben, aber vor allem eben auch durch die Vererbungsströmung die körperliche Basis dafür haben, mit denen man gewisse Naturkräfte herankommt, an die man sonst nicht herankommt. Schauend nicht herankommt. Auch Steiner selber. Für ihn war daher durchaus fruchtbar und notwendig zum Beispiel diese Begegnung mit dem Kräutersammler Felix Kogutski, mit dem er immer nach Wien gefahren ist mit der Bahn und mit dem er oft gesprochen hat, der auch alte Fähigkeiten hatte. Und diese Begegnung war sehr, sehr wichtig für den Steiner. Und man kann nicht einfach so sagen, was hat er denn gebraucht, er braucht ja nur selber geistig hinschauen. Dass er es wirklich entdecken konnte, dazu braucht er die Anregung von dem. Weil der ihm mit gewissen Naturkräften, namentlich durch seine körperliche Anlage, natürlich aber auch durch frühere Inkarnationen, über Kräfte verfügt hat, die man auf dem modernen Weg nicht kriegt. Jedenfalls auch der Steiner so nicht hätte ergreifen können, wenn er nicht die Anregung durch ihn gehabt hätte. Ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur, es werden diese alten Fähigkeiten irgendwann, also spätestens in der nächsten oder Ende der nächsten Kulturepoche, also da haben wir schon eine Weile Zeit, wird es so sein, dass dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man auch diese Dinge, die man heute nur mit alten Kräften schauen kann, durch neue erkennen kann. Aber dazu muss sich noch einiges ändern in uns, bis in die Körperlichkeit hinein. Weil es ist eben heute so, dass der Grund, warum man an gewisse Kräfte, an gewisse Wesenheiten, auch geistige, schauend nicht herankommt, dadurch, dass eigentlich die Körperlichkeit ein Hindernis ist. Oder nicht die Voraussetzung bietet, um das schauen zu können. Und mit den alten Kräften, wo es eben die Körperlichkeit noch hergibt, geht es noch. Aber auch das muss bis in die Körperlichkeit hinein in der Zukunft verhandelt werden. Das heißt, die geistige Entwicklung erfordert auch etwas, was sich bis in die Körperlichkeit hinein ändert. Was uns dann die Möglichkeit gibt, wenn wir uns also in eine nächste Inkarnation begeben, wo wir ja sehr wohl eben auch den Geistkeim des physischen Leibes trotz Vererbungsströmung aufbauen, dass wir genügend Kraft drinnen haben, eben die alten Kräfte, die nicht mehr da sind, dass wir jetzt aber es neu greifen können, ohne dass wir diese alte Körperanlage dazu brauchen. Dass wir es wirklich ganz im Geistigen ergreifen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=3658 Denken als Sterbeprozess: Die Evolution des Bewusstseins und die Architektur des Schädels in der Anthrophosophie 01:00:58] ===&lt;br /&gt;
Aber da sind wir vielfach eben noch nicht so weit. Aber das wird sein sicher in der nächsten Kulturepoche, also spätestens gegen Ende zu. Nicht bei allen Menschen, aber es wird dann genügend Menschen auch geben, die Dinge, die man heute nur durch diese Naturanlage schauen kann, dass man das auf neue Weise ergreifen kann. Das ist ein weiter Weg noch, das Ganze. Und wir stehen jetzt im Grunde am Anfang. Wir stehen zwar eigentlich sehr, sehr dicht schon dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip könnte jeder schon dieses neue, imaginativ, lebendig, denkende Schauen entwickeln. Aber man muss es üben, man muss es wollen. Und wollen heißt es wirklich tun, das ist schwierig. Das ist schwierig, es ist, ja natürlich, es gibt genug Übungen, die dazu angegeben werden, aber das heißt nicht, dass man gleich morgen, dass das herauskommt. Und vor allem ein großes Hindernis, also gerade bei Meditationen namentlich, also wenn es Texte sind, die man meditiert. Wir sind heute so intellektuelle Menschen, dass es uns schwerfällt wirklich zu leben in dem und nicht nur es in konventioneller Weise immer wieder zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist noch zu wenig. Oder gar, dass ich jetzt in etwas philosophisch Spekulatives hineingehe. Ich sage, aha, i Lichte strahlt Weisheit. Ja, was bedeutet das? Und jetzt grübeln drüber, was das bedeutet. Ich meine, da komme ich nicht ins wirklich geistige Schauen hinein, sondern da bin ich im äußeren philosophischen Denken in Wahrheit. Und das philosophische Denken hat gerade auch die Aufgabe gehabt, im Grunde zu schließen den unmittelbaren Zugang zur geistigen Welt. Das ist nämlich ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in dem Moment, wo das immer stärker anfängt, verliert sich das alte Schauen. Das ist der beste Weg, um das los zu werden. Also sich sehr intensiv philosophisch zu betätigen, ist auch ein Weg, alte Kräfte los zu werden, alte schauende Kräfte los zu werden. Das verträgt sich nicht miteinander. Das ist auch interessant, auf der Basis des Werkes Steiners, der ja auch philosophisch gearbeitet hat. Aber eben wie, das ist eben der Unterschied, wie er gerade, also durchaus auch in seiner Philosophie der Freiheit, also in dem zentralen Werk Steiners eigentlich im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte wirklich sagen, dass das das zentrale Werk Steiners ist. So logisch und klar er formuliert drinnen, so sehr sind aber diese Gedanken zugleich auch imaginativ geschaut. Das heißt, sie sind erlebt. Das heißt, er erlebt etwas. Ich nehme nicht nur einen logischen Schluss zur Erkenntnis und sage, ja, logisch, so ist es. Sondern mit jedem Schritt, mit jedem Glied da drinnen verbindet sich ein intensives Erlebnis. So muss man auch die Philosophie der Freiheit lesen, wenn man immer tiefer eindringen will. Weil aber trotzdem auch das rein philosophische Denken drinnen ist. Dann kommt was sehr Interessantes. Rudolf Steiner schildert, das kann man aber wirklich auch erleben – dann fängt man an zu erleben Skelette. Skelette. Klingt jetzt sehr, sehr überraschend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist genau, es ist ganz charakteristisch, also gerade für die Philosophie der Freiheit insbesondere. Sie ist aus einem erlebten, lebendigen Denken heraus, das aber ganz hinein kristallisiert ist, auch in unsere äußere Logik hinein. Also es stirbt dort hinein. Und das ist genau dieses aus dem Erlebten Denken, das bildschaffend wird, aber sich bezieht eigentlich auf dieses logische Knochensystem, das da drinnen ist. Das taucht in der Imagination auf. Weil es ist eben gerade die Philosophie der Freiheit nicht so, da geht es jetzt von einem Bild zum anderen und ich schwebe da und sieben Engel mindestens oder Erzengel schweben durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, gar nicht. Gar nicht. Es wird immer ganz klar, so dass jeder Philosoph sagt, ach ja, es ist logisch. Also es muss bis zu dem hinein kristallisieren. Aber es ist aus einem lebendigen Prozess heraus geboren und dann sehe ich aber, dass es kristallisiert und was gibt dem Ganzen die Stütze? Das Skelett, das drinnen ist. Das muss da sein. Wenn es das nicht wäre, dann würde nämlich genau das passieren, dass das Ganze zusammenrinnt in eine vielleicht sehr hübsche Sache und ich fühle mich frei und sonst irgendwas, aber es ist irgendso eine Sauce, wo alles durcheinander rinnt. Nein, es hat eine ganz klare Struktur drinnen, so wie wir uns unsere Gestalt geben, schon durch unser Skelett. Das ist gerade das, was wir uns mitbringen. Die ganz besondere Art, wie wir gebaut sind in unserem Skelett, namentlich dann oben im Schädelskelett ganz besonders. Da lebt ja die ganze frühere Inkarnation drinnen. In der früheren Inkarnation, was wir getan haben, was wir mit unserer Tätigkeit gemacht haben, das kristallisiert in der nächsten Inkarnation in der Form unseres Schädels. Gibt ihm die ganze individuelle Formgestalt, unsere Taten im früheren Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bereiten wir im Geistigen vor. Das heißt, wenn daher interessant ist, im Nachtodlichen, es dauert ja Zeit, da kann man imaginativ den Menschen noch irgendwie in seiner Gestalt erleben, aber das, was am schnellsten verblasst ist, der Kopf oben. Der ist weg. Weil der war eigentlich schon die vorvorige Inkarnation, die man hereingebracht hat. Das hat dann seine Bedeutung völlig verloren. Aber es entsteht, wenn man wieder zur neuen Inkarnation herunterkommt, entsteht langsam vor allem einmal das Bild des Schädels, der das repräsentiert, was aus der vergangenen Inkarnation kommt. Und was aber ins Gliedmaßensystem hineingeht, das ist die Zukunft. Da bahnt sich erst etwas an, was in die Zukunft geht. Aber auch da gibt es Feinheiten, wo sich mehr das Kopfprinzip zum Ausdruck bringt, sprich die alte Inkarnation spielt hinein. In den Fingerknochen vorne oder so, da ist durchaus noch was von da. Da ist ein weites Thema, das zu verfolgen. Aber das spielt hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=4186 Wem gehört der Gral? Warum die moderne Geistesschulung Gefahr läuft, das Gefäß des Christus an die Widersacher zu verlieren 01:09:46] ===&lt;br /&gt;
Aber um jetzt zu einem großen wichtigen Punkt zu kommen, dass wir da mal ein bisschen einen Schnitt machen, der jetzt wirklich sehr angeregt war durch den Wochenspruch, immer noch. Wir wollten ja auch beobachten den Weg, wie ist es gekommen? Also erstens dieses Bild Sonne-Mond, also die Gralschale mit der Hostie drinnen sozusagen, das ist das Bild. Und mit dem Ganzen ist verbunden, wie ist aber auch der Weg, sagen wir von der Zeitenwende in etwa, bis in unsere Zeit hinein. Wir haben jetzt einmal immens viel Mondenschalenartiges, das ist mächtig, die Mondenschale. Und die Sonne drinnen, die Hostie sozusagen, die ist noch sehr klein. Und wir kommen zum Beispiel dem Gralsprinzip oder auch dem Schauen, dem Erleben des ätherischen Christus, um dem näher zu kommen, muss in dieser Gralschale, aber die ist wichtig, die brauchen wir, muss sozusagen diese Sonnenleuchtekraft, die aber jetzt als Lichtkraft von uns ausstrahlt, die muss stärker werden. Und wir brauchen aber die Schale genauso dazu. Und die Schale ist aber massiv entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wichtige wäre zu sehen, welche Strömungen waren da drinnen, wir haben ja schon ein paar Mal ein bisschen darüber gesprochen, welche Gefahren sind drinnen, dass man verhärtet in dem mondenhaften, also nur mehr die Schale überbleibt. Die Gefahr ist sehr groß. Die andere Gefahr ist, dass wir sagen, wir wollen die Schale los sein, wir wollen nur die sonnenleichte Kraft haben. Aber dann ist es eben auch nicht das Ganze. Dann würden wir damit auch nicht unsere Erdenaufgabe erfüllen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unsere Erdenaufgabe ist es ganz wichtig, dass wir genau das machen, was der Christus gemacht hat, sich zuerst von der Sonnenkraft her kommend, diese Sonnenkraft herunterzutragen, sich zu spiegeln einmal, also durch die Mondenkräfte, das ist das, was sich im Judentum eigentlich widerspiegelt, also Jahwe, Elohim, dort ist das Prinzip ganz stark, da ist genau vom ersten Kapitel zum zweiten Kapitel der Genesis, habe ich glaube ich schon öfter gesagt, also im ersten Kapitel ist zum Beispiel, wenn die Elohim sprachen, es werde Licht und es ward Licht, ab dem Moment wirkt durch die sieben Sonnen-Elohim der Christus hindurch und er spricht durch sie. Und dadurch ist überhaupt erst die Erschaffung, ja letztlich des Menschen, aber auch der ganzen Schöpfung, die auf den Menschen hin orientiert ist, auf den freien Menschen, möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im zweiten Kapitel ist es was ganz anderes. Jetzt ist die Rede von Jahwe-Elohim. Und das ist der Christus, der zwar noch von der Sonne aus wirkt, aber durch die Mondenkräfte hindurch wirkt, also durch den Abglanz, der da ist. Und da gibt es eben jetzt auch diese Zweiheit drinnen, also das Sonnenlicht, das durch den Mond hindurchgeht, ist was anderes als das Sonnenlicht, das sich am Mond spiegelt. Also zum Beispiel, wenn wir die Mondsichel sehen, dann ist es das gespiegelte Licht. Das gespiegelte Licht, ist immer das luziferische Licht, das was ins äußere Sinnliche hineingeht. Und drinnen, was durchgeht, die Sonnenkraft, die durchgeht durch den Mond, aber eben nicht äußerlich, aber als Kraft durchgeht, das ist die eigentliche geistige Sonnenkraft. Also in der Gralsschale haben wir wirklich diese äußere Schale in dem Bild halt, wirklich der Mondsichel. Da haben wir ja gesprochen drüber, Ganganda greida, die hinwandelnde Wegzerrung, wo der Steiner auf der Spur war, das ist also die Mondsichel mit dem dunklen Teil drinnen, den man manchmal sehen kann auch, obwohl er nicht wirklich durch die Sonne beleuchtet ist, aber er wird aufgehellt durch das Streulicht der Erde, dann kann man das drinnen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da geht das Sonnenlicht durch, das geistige Sonnenlicht, nicht das Äußere. Weil in Wahrheit scheint von da irgendwo die Sonne, dann sehe ich halt die Sichel da, aber das andere Licht, das geht geistig gesehen durch, nicht äußerlich, nicht das äußere Licht, aber das geistige Licht geht durch und das ist gerade die Sonnenkraft, die aber sichtbar wird. Und das Interessante genau mit dem Licht, dass aber die Erde zurückwirft. Das ist nämlich auch durchaus wichtig für das Ganze, weil der Christus ist ja eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden. Also es ist Sonnenkraft, aber der Christus lebt eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist tatsächlich, in dem was die Erde auch ausstrahlt, ist eben die Christuskraft drinnen. Und das was von der Sonne kommt und durchgeht jetzt, durch den Mond, wird ergriffen durch die Christuskraft, die von der Erde ausstrahlt. Dann habe ich es erst, weil es ist nicht einfach nur die Sonnenkraft der sechs verbliebenen Sonnen-Elohim, weil es sind ja nur sechs dort geblieben, der siebente hat sich dann mit dem Mond verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist gerade dann die Aufgabe eben im Judentum gewesen, also mit dieser Kraft sich zu verbinden. Also wo dann tatsächlich der Christus auf seinem Wege zur Erde eben sehr stark auch wirklich mit der Mondensphäre sich verbunden hat zu dem Zeitpunkt. Aber jetzt ist er mit der Erde verbunden. Und das heißt, was wir jetzt brauchen, ist die Verbindung der Sonnenkraft, durchaus auch der Sonnen-Elohim, aber mit der Christuskraft, die dem entgegenkommt, die aber aus der Erde jetzt herauswirkt und wir mitwirken. Wir tragen eigentlich da was entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt ein großes Geheimnis sozusagen drinnen, oder was wichtig ist zu entdecken, das in diesem Zusammenwirken von den Sonnenkräften, den Mondenkräften und den Erdenkräften. Und Erde eben verbunden mit dem Christus, aber auch mit uns. Weil da sind wir auch beteiligt dabei. Das ist eben auch etwas, an dem wir mitarbeiten für die Zukunft, indem wir uns hier mit dem Christus verbinden. Und diese Mondenkräfte sind zugleich etwas zweischneidiger als auch Mondenkräfte, die in der Erde verblieben sind. Der Mond hat sich gelöst schon, weil er aus der Erde herausgegangen ist und es haben sich die Wesenheiten, die damit verbunden sind, gelöst von der Erde. Aber es ist ein Teil der Mondenkräfte auch in der Erde zurückgeblieben. Und dieser Teil ist zunächst einmal unter dem Einfluss der Widersacher. Das ist das Problem. Wir haben jetzt in dem Mondenhaften ein Wichtiges und Gutes und wir haben aber auch die Gefahr drinnen, dass sich da zu sehr die Widersacher hineinmischen. Und wir müssen aufpassen und schauen, dass unser Gralsgefäß sozusagen, dass da nicht plötzlich die Widersacher mitarbeiten drinnen, dass die hineinwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=4750 Das Siegel der 666: Kosmische Rhythmen von Sorat, der Untergang der Templer und die Zukunft des spirituellen Geldes. Die Äthersphäre zwischen Himmel und Erde: Das Geheimnis des Tengrismus, das Mysterium der Mondentrennung und die Einflüsse der Widersacher. 01:19:10] ===&lt;br /&gt;
Und da war eben ein großer Einschlag oder eine große Gefahr dieses Jahr 666 nach Christus, wo dieser große, bedeutsame Einschlag der soratischen Kräfte da war. Und wo wir auch das letzte Mal dafür gesprochen haben, also das steigert sich jetzt und wird sich auch weiter steigern in weiteren 666 Jahresperioden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die nächste war dann 1332, das habe ich das letzte Mal geschildert, das war die Problematik dann, der Untergang des Templerordens, hat wieder etwas Zweischneidiges in sich. Man kann einerseits sagen, da wurde ein Impuls abgewürgt und wenn der Templerimpuls also ohne diesen Einfluss sich entwickeln hätte können, dann hätten wir zum Beispiel heute ein wirklich geistgemäßes Finanzleben. Der Umgang mit dem Geld, das war eine der ganz großen Sachen, die die Templer konnten: das Geld in den Dienst des Geistes zu stellen und für jeden geistig strebenden Menschen, im christlichen Sinn habe ich damals gemeint, aber christlich ist ja allgemein menschlich, jedem die Mittel zur Verfügung zu stellen, um für dieses Geistige wirken zu können. Das war das Große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss etwas Zweites dazu sagen, weil der Templerorden hängt ja auch zusammen mit den Kreuzzügen, dazu ist er ja eigentlich gegründet worden, um das heilige Land zu befreien, wobei das von Haus aus ein bisschen eine äußerliche Missdeutung war, weil Christus findet man nicht in Jerusalem, sondern überall. Aber äußerlich war halt das Problem da, dass zum damaligen Zeitpunkt die islamische Strömung, dass das zu den Kreuzzügen geführt hat, war ja eigentlich erst dadurch, dass die Türken drinnen überhand genommen haben. Also der Islam war ganz anders, also aus den Reihen, damit will ich jetzt bitte nichts gegen die Türken sagen, aber es ist ein anderer Zug drinnen, also ein viel strafferer Zug drinnen, weil die Türken so im 8., 9., 10. Jahrhundert eben den Islam angenommen haben, hereingezogen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stammen ja eigentlich aus den östlichsten Teilen Asiens irgendwo, also eben von den Turkvölkern, dorther kommt es, also es ist eigentlich was Mongolisches in der Art, also im weitesten Sinn aus dem kommt es her, bringt es eine sehr, sehr, sehr strenge, sehr, ja man könnte sagen sehr, sehr abstrakte geistige Beziehung, andererseits aber auch eine sehr, sehr interessante geistige Beziehung, weil gerade die mongolischen Völker im weitesten Sinne verehrten Tengri als den Himmelsgott. Darum wird die Lehre oder die Religion dieser Völker heute auch als Tengrismus bezeichnet. Früher hat man Schamanismus gesagt, gehört dazu, aber heute ist der Fachbegriff Tengrismus, weil sie den Himmelsgott Tengri verehrt haben, im Prinzip ist es der blaue Himmel, das Himmelsgewölbe. Und es ist völlig abstrakt, er ist völlig unpersönlich, es ist kein personifizierter Gott in irgendeiner Form. Sie verehren diese geistige Naturkraft, das ist das Göttliche, der Himmel selbst eigentlich. Wenn man es jetzt noch konkreter aus dem Anthroposophischen fasst, hängt es zusammen mit den Ätherkräften, die von dort kommen. Weil das, was die Griechen auch mit Recht eben den Äther, den Aether genannt haben, das ist der blaue Himmel. Das heißt, es ist die Äthersphäre unserer Erde im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wirkt natürlich das Kosmische hinein, aber es ist die Äthersphäre, die unsere Erde umgibt und von der die Erde lebt. Auch die Sonnenkräfte werden uns dadurch vermittelt, dass sie zum Beispiel durch die Erdatmosphäre durchgehen. Und dadurch kriegen sie ihre spezielle Qualität auch. Also sie müssen auf die Erde kommen. Die Ätherkräfte bestehen im Wesentlichen in den ganzen Rhythmen zum Beispiel oder auch in dem Licht, das unser Sonnensystem durchströmt, da geht was von der Sonne aus. Aber das erzeugt auch eben die Sphärenharmonie im Ding. Es gibt also auch den Klangäther, der drinnen ist, und der Lebensäther geht dann noch über das sogar hinaus. Das alles wirkt drinnen, aber es spiegelt sich das alles auf die Erde herunter und es lebt als erstes im Luftelement auch. Es ist ja sehr interessant, selbst dort, wo in der Bibel spielt es sich wieder, in der zweiten Schöpfungsgeschichte, im zweiten Kapitel, wo Jahwe-Elohim den Adam aus einem Erdenkloß, oder wie es heißt, also Ha-Adama heißt es ihm, also Adama ist die Ackererde, aber das ist die Erdenmondensphäre. Und aus dem wird es geschaffen und das ist aber auch der Bereich, in dem bewegt sich auch heute noch der Mond innerhalb der Erdatmosphäre, wenn man es ganz streng nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinsten Ausläufer nämlich der Erdatmosphäre, das ist schon sehr dünn, also atmen kennt man dort nicht, aber die gehen weit über die Mondbahn sogar noch hinaus, also ganz schön Stück noch hinaus. Also etwa schätzungsweise die doppelte Entfernung des Mondes von der Erde sind noch Spuren wirklich der Erdatmosphäre nachweisbar und erst dort geht es in das allgemeine interplanetare Medium über. Das ist halt das Äußerliche, aber dieses Äußerliche sagt auch etwas, also das heißt der Bereich Erde-Mond bildet in gewisser Weise immer noch ein System. Wir sprechen von der Mondentrennung, aber die ist nie ganz vollzogen worden und sie wird auch wieder stärker werden, die Verbindung in der Zukunft. Also das ist ein Bereich. Und es sind eben Mondenkräfte auch in der Erde verblieben und die sind eigentlich gehalten worden, gerade durch die Widersacherkräfte, also durch die ahrimanischen Kräfte, durch die asurischen und durch die soratischen. Denn diese Mondentrennung war eigentlich ein Heilmittel, ein Abwehrmittel dagegen, dass die Widersacher zu stark werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie hat denn das begonnen? Durchaus auch äußerlich kann man das in den äußeren Tatsachen sehen, aber man muss eben sehen, was sie geistig bedeuten. Also zuerst einmal war das unser ganzes Sonnensystem und namentlich eben auch Sonne, Erde, Mond, ein Gebilde, ein sehr dünnes Gebilde noch. Dann beginnen sich aber langsam verhärtete Teile herauszulösen, dadurch entstehen die verschiedenen Planeten dann und nur die Sonne kann dann wirklich der Lichtträger sein, die Lichtquelle, also die eigentliche belebende Quelle, da ist wirklich die Quelle der ganzen Ätherkräfte für unser Sonnensystem drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer hat aber die Trennung der Sonne von der Erde jetzt im Spezium genommen, wer hat die impulsiert? Die saratischen Wesenheiten, die waren es. Und daran sieht man aber auch deutlich, dass diese Wesenheiten eine wichtige Rolle in unserer Entwicklung spielen, auch eine sehr gefährliche Rolle, aber auch eine wichtige, weil ohne diese Trennung hätten wir uns nicht zu freien Wesen entwickeln können, wäre unmöglich gewesen. Solange die Erde mit der Sonne verbunden wäre, hätten wir dieses Entwicklungstempo nicht mithalten können, wir hätten es nicht geschafft dazu freien Wesen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren ja geistige Wesenheiten, aber wir wären völlig unfrei gewesen, wir wären Teil dieser ganzen Sonnenhierarchie gewesen als unterste Wesenheit, aber völlig unfrei. Um frei zu werden, musste sich die Erde von der Sonne trennen und die anderen Planeten im Übrigen auch. Natürlich gibt es äußere physikalische Erklärungen dafür, aber wenn man die Kräfte sucht, die dahinter stecken, dann sind das eben genau soratischen Kräfte, arämanischen Kräfte, die dabei eine große Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentlich Führende haben die soratischen Wesenheiten, weil sie unter den Widersachern die höchste, oder nein, sagen wir besser, die tiefste Erwärmgeordnung haben. Also die höchste Erwärmgeordnung im negativen, im dunklen Sinne. Weil sie haben Qualitäten der Geister der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elohim. Diese Mächtigkeit haben sie. Und diese Mächtigkeit bedeutet, dass sie formgebend, zumindest einmal sind für unser ganzes Sonnensystem, in Wahrheit formgebend letztlich im ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dort gibt es halt andere Geister der Form auch. Also speziell die soratischen Wesenheiten hängen sehr speziell mit uns im engeren Sinn zusammen. Mit unserer Erde, mit unserer Sonne, mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur diese soratischen Wesenheiten sind daher aber stark genug gewesen, um diese Trennung überhaupt herbeizuführen. Die kleineren arämanischen Wesenheiten sozusagen, also die zurückgebliebene Erzengel im Grunde sind, die können das nicht. Die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch selbst zurückgebliebene Urengel, also zurückgeblieben im Sinne, dass sie Widersacherkräfte geworden sind, also dass sie aus den Urengeln halt so Asuras geworden sind, auch die können das nicht. Die können durchaus sehr intensiv hineinarbeiten im seelischen Bereich des Menschen, in der Astralwelt, in einiges hineinarbeiten. Aber bis ins physische hinein, das schaffen sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten, oder sagen wir besser, tiefsten asurischen Kräfte haben so viel von den soratischen Wesenheiten gelernt, dass sie sehr wohl auch zumindest ein bisschen ins physische hineinarbeiten können, ins physische des Menschen nämlich. Und sie haben die Voraussetzung dafür, weil sie ja, als sie auf dem Alt, sogenannten alten Saturn, über den haben wir schon so oft gesprochen, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dort haben sie bereits gearbeitet am physischen Leib des Menschen. Allerdings als reiner Wärmeleib, kann man sich heute gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Wärme, was ist das? Nicht einmal Luft, also keine Wärmeströmung, sondern gestaltete Wärmestrahlung oder irgend sowas. Aber da waren sie schon mit den Menschen verbunden und haben daran gearbeitet. Sie haben ihr Bewusstsein entwickelt, indem sie eben an diesem dünnsten physischen, eben in Form der Wärme, gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die können zumindest im Menschenleib bis ins physische hineinarbeiten, aber sie hätten nie das schaffen können, dass sie eben die Erde zum Beispiel von der Sonne drinnen. Das hätten sie nicht machen können. Das konnten aber die soratischen Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die sind es im Grunde so mächtig wie die Elohim, die eben unser System im guten Sinne geschaffen haben, die es durchformt haben. So mächtig sind sie im Grunde. Also das sind schon große Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dadurch jetzt, also die Sonne, die Trennung der Erde von der Sonne war aber notwendig, dass wir also genügend Zeit bekommen, um uns zur Freiheit entwickeln zu können. Sonst hätten wir uns nicht aus eigener Kraft entwickeln können. Die Chance haben wir nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde noch gehen, wenn wir entwickelt werden sozusagen von oben, aber dann wären wir völlig unfreie Wesenheiten. Aber indem wir uns selber entwickeln, indem wir selber auf einen Fortschritt zehn Fehler machen, mindestens, ins Bild gesetzt, oder hundert vielleicht. Ja, das ist der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es irrt der Mensch, solange er strebt, wie es im Faust heißt. Und wirklich kräftig. Das heißt, auf einen Fortschritt fallen zehn oder hunderte Fehler sogar, die wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sind wir so langsam. Höhere Wesenheiten schaffen das halt schneller, die schon weiter sind. Aber sie haben es auch vielleicht bis zu einem gewissen Grad leichter, weil sie halt unmittelbar von oben die Kräfte bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alles aus Freiheit wollen. Selber wollen. Und das macht den menschlichen Weg so schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das gibt uns die besondere Qualität als Mensch. Ich meine, das können wir. Dazu sind wir da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum dürfen wir uns von dem überhaupt nicht schrecken. Und wir dürften uns eigentlich nie wünschen, dass das alles schon hinter mir ist. Bitte schenkt mir das von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehen wir ins Widersacherreich im Grunde. Die täten uns alles schenken. Und uns einspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie würden uns vollkommen unfrei machen. Dann kriegen wir halt unseren Platz zugewiesen und sind ein Rädchen im ganzen System. Und auch wenn wir vielleicht ein mächtiges Rädchen drinnen sind, ein großes Rädchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit null. Mitgestaltung null. Gibt&#039;s nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort. Aber darüber haben wir eh das letzte Mal ja gesprochen. Das ist halt die Perspektive, die gerade diese soratischen Wesenheiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen diesen perfekten, geradezu urwerksartigen Kosmos, in dem alles aus der zentralen Quelle vorherbestimmt ist. Und ihrer Meinung nach, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke, die einzige Chance ist, dass der Kosmos nicht im Chaos endet. Und der Weg, der aber mit dem Menschen eröffnet wurde, für das die Gottheit selber den Christus eben auch auf die Erde geschickt hat, wenn man so will, oder er auf die Erde gegangen ist und sich mit diesen Menschen verbunden hat, das höchste göttliche, das heißt aber, dass damit in uns die Freiheit ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sozusagen die göttliche Kraft, aus dem Ich aber auf individuelle Weise tätig werden kann. Also aus voller Freiheit und trotzdem aber die gleiche Qualität hat, von der Art her zumindest, wie die höchste göttliche Quelle. Nur um diese Kraft wirklich aus dem Ich tätig werden zu lassen, der Weg geht halt nicht so einfach, es strahlt heraus und funktioniert gleich, sondern wir probieren, wir probieren und wir machen eben die Zehn, die Hundert, die Tausend Fehler, bis es einmal dann wirklich funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis es einmal wirklich in die richtige Richtung geht. Und ich glaube, ich habe euch ja schon eine Zeit im Grunde, tun wir so etwas schon mit jedem Atemzug, den wir machen. Schon das ist ein Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf sich nicht immer jetzt vorstellen, riesige Werke, was mache ich denn da? Schon mit jedem Atemzug. Ich kann eben einen freien, menschlichen Atemzug machen oder einen, der nicht so frei ist. Ich will jetzt gar nicht, dass wir jetzt anfangen, bitte belauert jetzt den dauernden Atem oder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eher mit Vorsicht zu genießen. Wir können nämlich anders, oder wenn anders arbeiten, als man früher gearbeitet hat. Nämlich nicht durch irgendein Atemtraining oder was, das von außen kommt, sondern indem wir uns geistig entwickeln, geistig an uns arbeiten, wird der Atem anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was durchaus einen Einfluss letztlich auf die ganze Erde hat und auf die Menschen rundherum. Aber dazu möchten wir uns nicht jetzt irgendwie hinsetzen und irgendwelche Atemübungen machen. Das ist eher Gefährlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Meditationen kann man es auch machen, aber auch da sind sie anders, als in alten Zeiten. Ja, also das heißt, wir haben die Problematik mit der Mondenschale, wo auch ganz stark die Widersacher dabei sind, aber wir brauchen sie auf der anderen Seite. Es sind also gute Kräfte, es sind aber Kräfte, die auch sehr leicht von den Widersachern benutzt werden können, um uns vom Weg abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eben dieser Impuls von 666 sehr stark. Und er hätte dazu geführt, dass wir, wenn das wirklich funktioniert hätte und wenn nicht in der Geschichte auch genügend passiert ist, um einen Gegenimpuls zu machen, dann würde der Mensch zwar die Bewusstseinsseele, also wir stehen ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter und das ist ein sehr entscheidendes Zeitalter. Also die Frage des Bewusstseins ist daher heute ein sehr großes Thema in den Wissenschaften irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben noch überhaupt im Grunde keine wirkliche Antwort darauf. Nämlich eben auch die Rätselfrage damit, wie hängt unser Bewusstsein mit unserer Mondenschale, mit unserem mondenhaften Tropen, nämlich mit unserem Gehirn zusammen. Weil das ist auch so eine Schale und da ist auch was drin, das ist halt dann der volle Mond da drinnen, aber wie kommt da das Bewusstsein zustande? Hat die äußere Naturwissenschaft null Ahnung noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rätsel. Sie können zwar die Gehirntätigkeit, können es eine ganze Menge schon erklären und was wo zugeordnet ist und man sieht auch, wie sich das in bestimmten Seelentätigkeiten widerspiegelt, gewisse Zusammenhänge da oben, aber dass das bewusst wird, dass es der Mensch erleben kann und dass er nicht nur ein Gehirnautomat ist, völliges Rätsel. Völlig umgelöst von der äußeren Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das Hirnkastle ein wichtiges Werkzeug für unser Bewusstsein, aber indem es gerade das eigentlich Geistige abtötet, bis abblast, bis zu einem bloßen Bild. Das heißt, wir haben das Hirnkastle eigentlich, wenn wir es benutzen, im Grunde dadurch, dass die geistige Wahrnehmung ausgelöscht wird. Dadurch können wir unsere abstrakt-logischen Gedanken auch denken, weil sie können sich spiegeln drinnen, aber ich erlebe nicht den geistigen Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistigen Wesen, die wirklich dahinterstecken. Das ist ausgeblendet. Ich erlebe nur die Widerspiegelung in logischen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musste kommen. Ist notwendig für die Freiheit, weil gerade dadurch, dass wir zunächst einmal nette Wesenheiten als solche wahrnehmen und merken, was die eigentlich wollen, sondern dass wir halt einfach nur die Widerspiegelung, nur das Bildhafte haben, gerade das lässt uns frei. Wir können das Bild anschauen und sagen, ja, will ich, will ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bleibe frei in meiner Entscheidung. Wenn diese Wesenheiten wirklich so eingreifen würden, dann wären wir unfrei. So sehen wir sie nur in der Spiegelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können auch nicht eingreifen. Das wollten aber letztlich die soratischen Kräfte erzwingen. Sie hätten es also geschafft, eine sehr starke Bewusstseinsseele zu entwickeln, die aber ausschließlich aufs Äußere gerichtet ist und auf die niedere Naturgeistigkeit, die aber dann immer mehr unter dem Einfluss, auch bis in die Natur hinein, dieser soratischen Wesenheiten, unter anderem Widersacherkräfte, stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde also auch bedeuten für die Entwicklung der Erde ganz was anderes. Weil das heißt, dass die ganzen Elementarwesen, die in der Erde sind und so weiter, dass die eine andere Richtung kriegen. Das liegt also auch an uns, jetzt wie wir uns entwickeln, wo die ganzen Elementarwesen hingehen, ob die eine Erlösung finden können oder einen weiteren Aufstieg finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nämlich absteigende und aufsteigende Elementarwesen und es ist auf jeden Fall eine ganz große Gefahr drinnen, dass eben die Elementarwesen der Erde, dass die auch in den Widersacherbereich ganz hineingezogen werden. Und wieder sind wir ein Schlüssel dafür, in welche Richtung es geht. Und da ist etwas Entscheidendes, sind die Mondenkräfte, die in der Erde geblieben sind, weil die sind verbunden mit den soratischen Kräften, mit den alemannischen Kräften, mit den asurischen Kräften, die wirken da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist also die Auseinandersetzung jetzt da mit diesen Kräften. Und eben der Impuls von 666 und dann Steigerung wieder 1332 und jetzt von mir aus 1998 die Steigerung, wäre das, also die Bewusstseinsseele so zu entwickeln, dass der Mensch voll schon damals 666 erwacht wäre zur Bewusstseinsseele nach außen. Und zum Bewusstsein der niederen Naturgeistigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, das eigentliche Ziel war den Menschen an die Erde zu binden, volles sinnliches Bewusstsein für die äußere Welt und Wahrnehmung der ganzen geistigen Wesenheiten, die aus dem Widersacherbereich kommen. Und alles andere abgeschnitten. Das heißt, wenn das wirklich funktioniert hätte, ist es durchaus nicht so, dass der Mensch jetzt nur äußerer Materialist wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keineswegs. Er würde geistige Wesenheiten schauen. Aber nur die, die aus dem Widersacherbereich kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alles andere blind. Komplett blind. Und dagegen, dass dieser Impuls nicht sich zumindest in dem Maße in der Menschheit breit machen konnte, war ein wesentliches Element eben tatsächlich die Entstehung des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade dass dort, da waren nämlich Menschen da, die noch dazu eine starke Bereitschaft eigentlich innerlich hatten, diese Kräfte aufzunehmen. Aber genau dagegen ist der Islam als Gegenimpuls gekommen. Weil er dort also eine sehr strenge Ordnung von oben hereingebracht hat, die aber jetzt in Wahrheit entgegenwirkt den Impulsen, die da von unten kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der Impuls nicht gekommen wäre, obwohl er eigentlich, Herr Rudolf Steiner sagt ja, dass das durchaus ein awimanischer Impuls ist, der da drinnen lebt im Islam. Aber in dem Fall ein notwendiger Impuls, der nämlich die schlimmeren Kräfte, die von der asyrischen Seite einfach zurückgedrängt hat. Das ist ganz Interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schwierige Sache drinnen. Und es ist in abgeschwächter Form dann dieser Impuls, der in den arabischen Völkern überhaupt drinnen lag. Da liegt nämlich die große Anlage drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da liegt nämlich eine unheimlich starke Anlage, ja sogar für die Bewusstseinsseele drinnen. Eine starke Anlage drinnen für ein Denken, das zumindest ein unbewusstes Schauen ist. Er hat eine gewisse Gemeinsamkeit mit dem jüdischen Volk, auch da ist es drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde es ja ganz speziell gepflegt, auch durch die Vererbungsströmung, also durch die Blutströmung wurde das alte Hellsehen gepflegt. Und das ist aber auch in den arabischen Völkern sehr stark drinnen. Und da ist eine große Anlage aber zugleich dabei, also in die Bewusstseinsseele hinauszugehen, sich der Natur gegenüberzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Araber hatten auch, nämlich im positiven Sinn, die alte arabische Religion ist eigentlich eine sehr auf die Natur bezogene auch. Und eben auch ein sehr starkes Umgehen mit den Naturgeistern draußen, die da sind. Da kommt interessanterweise dann, als die türkische Strömung das übernimmt, wo jetzt mehr dieser abstrakte Himmelgott Tengri drinnen ist, also die Lebenskraft, die da von oben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so einen konkreten Zugang zu den Naturelementarwesen haben sie nicht. Kein Bezug dazu. Es ist also viel abstrakter, viel strenger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat im Übrigen auch erst dann die weitere Ausbreitung des Islams so viel kriegerischer gemacht. Also die Probleme mit den Pilgern und die im Palästina halt dann dort gefährdet sind, das kam erst also durch die Türkenströmung drinnen. Die hatten also diese Unerbittlichkeit auch drinnen, die halt von den mongolischen Völkern, von den Türkvölkern hereinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist einfach diese Unerbittlichkeit drinnen. Die haben die Araber gar nicht drinnen gehabt. Die Araber haben, aber bitte nicht, dass man das jetzt irgendwie versteht als Türkengeschlecht oder Arabergut oder sonst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat damit nichts zu tun. Man muss einmal die Dinge charakterisieren, wo sie herkommen. Also jeder heutige Mensch, ob er jetzt Türke oder Araber ist, kann sich aus dem herauslösen und ist auch letztlich heute schon viel herausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hat dann wichtige Aufgaben zu erfüllen. Aber man muss die Dinge einmal charakterisieren, dass es Unterschiede gibt. Auch was sie unterschiedliche Völker mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist es eben was anderes, was die jüdischen Völker, also das Semitentum im engeren Sinn herausbringen, was die Araber herausbringen, die ja auch zu den semitischen Völkern gehören, aber wieder andere Qualitäten haben. Und was zum Beispiel die mongolischen Völker hereinbringen, das ist wieder eine andere Sache. Also dort ist es, weil in dem zum Beispiel diesen Himmelsgott so überpersönlich zu sehen, ist zugleich ein Weg, eine Möglichkeit in ein sehr klares, reingeistiges hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch etwas. Also wir stellen uns gerne den lieben Gott lieber mit weißem Haar und langem Bart vor. Wir wollen es sehr konkret nehmen und fassen sehr schnell in ein sinnliches Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde in den Charismus niemand einfallen. Da gibt es einfach kein Bild. Das Bild ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Himmelszelt. Das ist es. Der Himmel über mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taghimmel, der Nachthimmel. Und mein mongolisches Zelt, meine Jurte, ist die Abbildung davon im Kleinen im Grunde. Das ist das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist das einzige äußere Bild. Also von mir aus ist das Zelt. Aber ich stelle ihn mir nicht in menschlicher Gestalt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas viel Größeres, viel Nichtsinnliches. Und gibt halt ein anderes Verhältnis dazu. Und auch interessanterweise die Erde unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch das Gegenbild. Die Erdgöttin, die im Gegensatz steht, und der Mensch dazwischen. Also oben ist der Tengri, unten ist die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ist aber absolut nicht personifiziert in irgendeiner Form. Es wäre nicht eingefallen, dass die Göttin Erde oder Persephone oder Gea oder irgendetwas, das wäre mir überhaupt nicht eingefallen. Sie hat kein Bild drinnen, das irgendwie aus unserer gewohnten Sphäre kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist völlig bildlos. Und dazwischen steht der Mensch mit seinem Windpferd, mit seiner Seele drinnen. Und zwischen diesen zwei Polen bewegt er sich irgendwo und zieht drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade durch die Araber ist ja dann begründet worden die Akademie von Gondi Schapor in Persien eigentlich. Also unter dem arabischen Einfluss aber war das dort. Und es waren viele arabische Gelehrte dort auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das ja viel offener als heute. Der Austausch. Dort haben Araber gewirkt, haben Perser gewirkt, haben Griechen gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Rom der damaligen Zeit haben es die griechischen Gelehrten vertrieben. Und die sind dann alle brav dort hingegangen. Entweder in der Akademie von Gondi Schapor oder Akademie von Edessa oder so in Anatolien unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ganz an der syrischen Grenze unten. Da gab es dann immer ein paar mal die Verschiebung hin und her. Weil diese Akademie von Edessa, also auch fast so ein kleines Bild von der Akademie von Gondi Schapor, das war die große, also die Wissenschaftszentrale könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wirklich schon Wissenschaft wie heute gepflegt wurde. Noch nicht mit den technischen Mitteln, die hatte man damals noch nicht. Aber das Denken, die Art experimentell empirisch heranzugehen ist dort geboren worden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von dort ist es dann erst nach Europa gekommen. Eben, auch verbreitet mit durch den Islam im äußeren Sinne. Gerade durch die Awaba, weil das ist ja reingegangen bis nach Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil von Spanien war islamisch bis zur Zeit von Kolumbus. Im selben Jahr im Grunde fällt das erst. Und dadurch kam es ja ungeheuer vor allem ein wissenschaftliches Wissen nach Europa herein äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite war, dass sich etliche von diesen Gelehrten, also arabischen Gelehrten oder auch überhaupt geistigen Führern, dann später in Europa inkarniert haben. Da gibt es einige Beispiele davon, die Rudolf Steiner nennt. Zum Beispiel der bekannte Sultan Harun al-Rashid wurde später als Francis Bacon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francis Bacon war einer der Väter der englischen Wissenschaft, kann man sagen. Zur Zeit von Elisabeth I., wo dort auch sehr viel in Gang gekommen ist und wo vor allem wirklich die äußere empirische Wissenschaft in Europa Fuß gefasst hat. Aber das hatten im Grunde die Awaba schon längst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind hinten nachgehinkt. Und wir haben es erst geschafft dadurch, dass erstens der Islam sich ausgebreitet hat, es direkt hineingebracht hat, hat viel in Spanien gelebt dort bereits. Aber dann auch auf dem Weg neuer Inkarnationen, dass es dort hineingekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist damit aber auch natürlich eine Anlage gekommen, die Welt nur äußerlich, sinnlich zu betrachten und zu verhärten. Aber der Impuls wäre viel stärker gewesen, wenn nicht der Islam entstanden wäre, wenn nicht die Awaba so weit gekommen wären, dass sie das als eine Strömung in die ganze Welt ergossen hätten. Das ist etwas ganz Wichtiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auch zu bedenken. Ich weiß, wir haben heute immer wieder doch die große Frage, wie geht das Christentum oder wie gehen wir in Europa mit dem Islam um und dergleichen. Und da gibt es genug offene Probleme noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme, die vor allem natürlich dadurch hineinkommen, dass andere Machtinteressen hineinspielen und gewisse ungute Seiten wecken auch, die von der Widersacherseite kommen. Das muss man überhaupt sehen, dass die Religionen überhaupt, und da darf man das Christentum auch gar nicht ausnehmen, nämlich das, was durch die Kirchen passiert ist. Da ist viel Gutes passiert, aber es ist auch schlimme Dinge passiert, bis in nicht so ferne Vergangenheit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso passiert aber etwas durch Menschen, die den Islam sich als Werkzeug dafür nehmen, genauso wie das Christentum auch zum Werkzeug für sehr unchristliche Sachen genommen wurde. Aber es waren beides natürlich, sowohl das Christentum als auch sehr stark der Islam etwas, was diesen Impuls von 666 zumindest gedämpft hat. Wenn der Impuls wirklich voll durchgeschlagen wäre, dann hätten wir schon längst, dann wären Religionen alle weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Religion wäre eine materialistische, wie es in der Wissenschaft zwar als Bild lebt, aber durch eine Praxis, Lebenspraxis, noch nicht überall ist. Aber dann würde es dort hingekommen sein, und es würde dahin gehen, dass der Mensch immer mehr wirklich zu dem wird, als was er heute beschrieben wird, nämlich ein reiner Gehirnautomat irgendwo. Und dass er eine wirkliche Freiheit nicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was jetzt in erster Linie einmal die sorbatischen Wesenheiten und Asuras als wesentliches Hilfsmittel, weil die bis ins Physische arbeiten können, also das Gehirn so verhärten können, dass wir wirklich dann nimmer als Geistige herankommen können. Dass das eben nicht in dem Maße gekommen ist, dazu musste also diese besondere Qualität, die aus dem Awabismus herausgekommen ist und eben auch mit dem Islam aber verbunden wurde und dadurch diesen sorbatischen Impuls im Awabismus gedämpft hat, das musste in die Welt hinaus. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Wir haben dem zu verdanken einerseits unsere Wissenschaft, aber wir haben dem auch zu verdanken, dass sie nicht schon so schlimm geworden ist, so einseitig materialistisch geworden ist, dass kein Rückweg mehr möglich wäre. Es ist jetzt eigentlich so viel da, dass wir daran lernen können, was wir als Menschen nicht sind und auch nicht werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müsste man eigentlich an der Naturwissenschaft lernen, so wie sie heute gerade das Bild von Menschen zeichnet. Wir werden genauso lernen, aber auch zum Beispiel jetzt Thema künstliche Intelligenz oder so, was der Mensch nicht ist. Dass eben das Denken der künstlichen Intelligenz, wir sollen es durchaus gebrauchen, wir müssen es sogar gebrauchen, um zu lernen, was der Unterschied ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es gerade daran lernen. Es ist übrigens ein sehr interessantes Phänomen, Herr Steiner schildert es sehr deutlich und das kann man, wenn man die äußere Entwicklung des Geisteslebens anschaut, deutlich sehen. Die höchste Entwicklung, die reifste Entwicklung gerade des Gehirns, also des Denkens mit dem Gehirn, war im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert. Wir sind über den Punkt eigentlich schon darüber. Wir fangen an, etwas von dem, was wir eigentlich früher durch die Gehirntätigkeit gemacht haben, aus uns herauszusetzen, in Form der künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist ja wirklich sehr stark orientiert daran, wie unser Gehirn funktioniert. Man spricht von künstlichen neuronalen Netzen sogar. Also es ist ganz dem nachempfunden, wie das Gehirn funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur unser menschliches Denken ist mehr als bloßes Gehirndenken. Wir brauchen das als Spiegelungsorgan, wir können Gedanken spiegeln damit, im äußeren abstrakten Sinn, aber wirklich denken, wirklich denken, also aus dem Geistigen heraus denken, tut man nicht mit dem Gehirn. Das ist nur das Spiegelapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, und das werden wir lernen an der künstlichen Intelligenz, sie kann uns sehr wohl, auch wenn sie ausgelagert ist, unser Denken widerspiegeln. Nichts anderes tut sie nämlich. Man braucht nicht glauben, dass sie wirklich denkt, die künstliche Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spiegelt uns unsere Gedanken wider, kann sie in allen möglichen Kombinationen uns anbieten, aber es ist nichts drinnen, was die künstliche Intelligenz wirklich gedacht hätte, jemals. Sie verbindet damit auch überhaupt nichts. Aber sie kann uns unser Denken widerspiegeln in verschiedensten Facetten und das zusammenstellen, aber bei Menschen ist noch viel mehr dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das werden wir daran lernen. Darum stehen wir jetzt drinnen und es ist notwendig, sich damit auseinanderzusetzen. Und wir werden gerade daran lernen, dass wir doch anders sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Aber eben diese Auseinandersetzung, das ist alles, was letztlich auch eine Auseinandersetzung mit den Mondenhaften irgendwo ist. Und da müssen wir durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Mondenhaften hängt so viel zusammen. Es hängt unheimliche Weisheit damit zusammen. Aber darüber will ich jetzt nicht anfangen, sonst werden es wieder 45 Minuten Überzug, wie das letzte Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zu lang. Aber nur als Andeutung. Es gibt diese große, die Urmondenlehre der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben sich zurückgezogen, wie Rudolf Steiner das sehr schön ausdrückt, ein wunderschönes Bild, in die Mondenfestung. Um ja den Menschen nicht in seiner Freiheit zu beeinflussen, haben sie sich zurückgezogen dort. Und das waren aber eigentlich, man könnte sagen, im Grunde luziferische Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die der Menschheit ihre Urweisheit gegeben haben, sich teilweise selber inkarniert haben auf Erden, aber sich jetzt dann zurückgezogen haben. Und denen haben wir viel zu verdanken. Auch wenn ein luziferischer Zug durchaus auch drinnen ist dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie haben sich zurückgezogen. Also das heißt, da stecken ganz wichtige Kräfte auch drin, die aber nicht so aufdringlich rauskommen. Aber ich würde sagen, lassen wir es einmal sein für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch sehr vieles offen in dem ganzen Thema. Ich weiß nicht, wie viele Vorträge wir noch brauchen, dass nichts offen bleibt. Ich glaube, es wird immer was offen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ja das Interessante, dass es immer irgendwo weitergehen kann. Schauen wir, was uns hinführt das nächste Mal. Ich danke euch fürs Dabeisein, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank bei allen im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Vielen, vielen Dank, Wolfgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war wieder sehr spannend. Gerne. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Wolfgang. Gerne. Dankeschön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Baba. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-06-25T18:31:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Denken als Sterbeprozess: Die Evolution des Bewusstseins und die Architektur des Schädels in der Anthrophosophie 01:00:58 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:205.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo|thumb|205. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 19. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/7hvg88pzbw2czrkv62zt9/205.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=kiq0zhkjpinjtnun7ptjhytmg&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=40 Begrüßung und 50. Wochenspruch 00:00:40] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 205. Folge zur Apokalypse. Und der Fünfer spielt weiter eine Rolle, weil wir sind jetzt beim 50. Wochenspruch. Der ist sehr interessant und sehr schön auch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Menschen Ich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich machtvoll offenbarend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Wesens Kräfte lösend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendaseins Werdelust:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dich, mein Leben tragend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus seinem Zauberbanne,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erreiche ich mein wahres Ziel.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also das heißt, es spricht zu uns die Werdelust draußen. Ein interessantes Wort, Werdelust. Und sie trägt ihr Leben in uns hinein. Also sie erreicht ihr wahres Ziel, wenn sie ihre Lebenskraft, die Kraft des Lebens in uns hineinträgt, in unser Menschenwesen hineinträgt. Also wir empfangen jetzt bereits auch etwas von draußen und das ist etwas sehr kraftvolles. Werdelust, die aber auch von uns dann aufgegriffen wird in einem lebendigen Denken, in einem schöpferischen Denken zum Beispiel, dass man bis zum Imaginativen steigern kann und dann, wenn man dort einmal ist, geht es weiter zur Inspiration, Intuition. Aber das ist die Grundlage eigentlich. Also gerade in der Begegnung mit der Natur ist immer auch so eine Begegnung mit der Werdelust drinnen. Im Herbst dann halt mehr auch mit Sterbelust, kann ich jetzt nicht gut sagen, habe ich noch nicht gehört zumindest, aber da ist es halt dann mehr mit den abbauenden Prozessen verbunden. Aber jetzt ist es ganz mit diesem Aufwachenden, mit diesem Gestaltenden drinnen. Also im Tun aufwachend sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schenkt uns die Natur, die Welt draußen eigentlich. Und wir können es ja aus dem Zauberbann erlösen. Im Zauberbann ist es, solange es uns eigentlich unbekannt bleibt und wir uns gar nicht verbinden können damit. Es ist verborgen in der Natur. Es wirkt zwar drinnen, aber es ist versteckt drinnen sozusagen. Wir können es herauslösen, indem wir uns diese Kraft zu Bewusstsein bringen. Also in allem, was da jetzt so langsam heraussprießt aus der Natur, in dem allen, auch wie der Tag sich ändert. Wir stehen ja jetzt genau vor Frühlingsbeginn, also in ein paar Stunden fängt er an, also am 20. morgen, aber in der Nacht, ich glaube so um vier Uhr ungefähr herum, ist wirklich der Frühlingsbeginn und also alles brodelt da schon und wartet auch sich in uns zu ergießen. Aber wir müssen es auch annehmen können. Das ist ganz wichtig, also offen zu sein dafür. Wir gehen oft einfach vorbei. Und da steckt schon so unheimlich viel drinnen. Das sind schon geistige Begegnungen. Wir haben überall die Chance, ununterbrochen. Das ist nicht so fern. In jedem Blumerl, in jedem Grashalm, der da herauskommt, in dem Gras, das jetzt grün wieder frisch zu leuchten beginnt, ist etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=262 Das bewusste Zeichnen der geistigen Wirklichkeit. Die Abweisung durch mächtige Elementarwesen im Wald. Die Bedeutung alter Fähigkeiten heutiger Naturvölker. Der radikale Umbruch im Leben Rudolf Steiners. Die Farbgesetzmäßigkeiten der berühmten Samenkorn-Meditation 00:04:22] ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Berührung spüren, dass diese Kraft da drinnen ist, dann wird uns aber zugleich die Möglichkeit gegeben, mit der Kraft wirklich gestaltend zu werden. Im Künstlerischen, im Leben gestaltend, aber eben auch im geistigen Wahrnehmen gestaltend. Weil da ist es noch viel deutlicher, ich habe es eh schon öfters erzählt, auch in der Sinneswahrnehmung. Wie viel wir sehen, hängt sehr davon ab, wie aktiv wir im Sehen sind. Wir müssen aktiv gestaltend mit dabei sein. Also zum Beispiel Gesichter sehen wir wirklich dadurch, dass wir die Gesichter zeichnen, mit unseren Blicken. Und manche können besser zeichnen, aufmerksamer, manche huschen mehr darüber. Weil Ununterbrochenes wird uns nur nicht bewusst. Aber das ist alles das, was wir als Kind lernen. Und dann irgendwann, aha, erkennt man das Gesicht vom Opa und das ist nicht nur der Mond, sondern es ist wirklich der Opa jetzt. Aber dann hat das Kind gelernt, mit den Blicken den Opa zu zeichnen. In Wahrheit schon. Mit den Blicken. Ob wir es dann später mit der Hand erkennen, ist eine andere Frage. Aber dass wir es überhaupt sehen, dass wir es wahrnehmen, als Gesicht und nicht als irgendein verwaschener Farbfleck. Dass wir also wirklich Konturen, Formen wahrnehmen, weil wir sie zeichnen. Und trotzdem tun wir nicht willkürlich was zeichnen. Wir malen nicht irgendwas, sondern wir versuchen halt wirklich das, was uns entgegentritt, der Mensch, der uns entgegentritt, oder die Blume, das Tier, der Stein, der Kristall, was auch immer, wir zeichnen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erst nehmen wir es wahr in seiner räumlichen Gestalt. Dazu müssen wir malen. Zeichnen, besser gesagt. Die Farben nehmen wir leichter wahr, aber auch da sind wir in Wahrheit aktiv drinnen. Nur das ist alles unterbewusst. Im geistigen Wahrnehmen, im seelischen Wahrnehmen sollten wir als moderne Menschen, als Menschen unserer Zeit, selber tätig sein. Bewusst tätig sein. Das heißt, das was wir im normalen, im sinnlichen Sehen mehr oder weniger unbewusst machen und was beim alten Hellsehen auch praktisch unbewusst war, weil es ein traumartiges Hellsehen war, die Bilder waren halt einfach da, die überschwemmen mich, ergreifen mich, bewegen mich, sie kommen, wenn sie wollen, sie gehen, wenn sie wollen, ich habe eigentlich keinen Einfluss darauf. Aber das moderne, imaginative, lebendige Schauen besteht darin, dass wir ganz aktiv die geistige Wirklichkeit, ich sage einmal zu malen beginnen, zu zeichnen beginnen, zu malen vor allem zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im imaginativen sind es eher normalerweise nicht so scharfe Kanten oder was drinnen, es sind fließende Übergänge. Und man darf sich aber auch nicht vorstellen, dass es notwendigerweise so ist, dass es jetzt wie ein Traumbild ist, wo wirklich die Farben fluten. Es kann zuerst so sein, dass ich zwar weiß, es ist da, ich spüre auch die Zusammenhänge, aber ich sehe es nicht wie ein Traumbild. Es ist eigentlich noch, ich kann mich orientieren und trotzdem sehe ich es eigentlich nicht wirklich. Aber ich spüre es, ich spüre, ah jetzt wende ich den geistigen Blick sozusagen da, aha, da ist etwas, das ist mit dem in Beziehung, und so arbeite ich mich langsam hinein. Es ist eine Fortsetzung ja eigentlich des Denkens, das wir haben, aber wir fangen jetzt an nicht Zusammenhänge zu konstruieren, sondern wir lernen sie sehen, geistige Zusammenhänge sehen. Also spüren kann man auch sagen, wie auch immer, es ist so schwer, weil da fehlen uns die Worte, es ist immer Übersetzung. Ich meine, man kann es natürlich steigern dazu, dass es dann auch sinnesartige Qualitäten bekommt, weil die Sinnesqualitäten sind ja eigentlich was Seelisches irgendwo, allerdings ein Seelisches, das jetzt abgeschattet wird durch das Sinnliche, durch die Sinnesorgane, wenn ich die Farben nehme, das Rot, das Gelb, Blau, die ganzen Farbtöne, im rein seelischen Erleben sind sie noch ganz was anderes. Und man kann es eigentlich gar nicht mit den Äußeren vergleichen, also so wie wir sie äußerlich sehen, ist es die Abschattung. Selbst wenn es das stahlendste Gelb oder das blendendste Weiß ist, ist es eine Abschattung in Wahrheit. Abschattung heißt, es wird uns vieles nicht bewusst, was da drinnen wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um an dieses imaginative Schauen, ich nenne es bewusst so, ich will eigentlich gar nicht mehr so viel verwenden, den Begriff Hellsehen, weil der so vielfach missbraucht und missverstanden wird, auch heute bei nicht so wenigen Menschen, die eine gewisse Hellsichtigkeit, aber halt noch alter Art haben, wo es eben wirklich wie eine Traumvision dasteht, in total sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen und das ist einfach so da. Aber das ist nicht der Weg, auf dem ich erkenne, was das wirklich ist. Wo ich es in der gleichen Klarheit erkenne, die ich sonst nur im streng logischen Denken habe, ist dort, wenn ich die Bilder selber aufbaue. Aber nicht einfach aus der Fantasie irgendetwas, sondern es fängt an, dass ich die geistige Berührung mit der Wesenheit, worauf ich mein geistiges Auge oder mein geistiges Bewusstsein richte, das bringt mir Empfindungen entgegen. Es spielt sich sehr viel auf der Gefühlsebene ab auch durchaus. Man fühlt sich berührt und da liegt eine ganz gewisse, bestimmte, ganz charakteristische Stimmung drinnen und die fängt an zu mir zu sprechen, sagen wir es einmal so, es regt meinen schaffenden Willen an und aus dem male ich sozusagen, aber wirklich jetzt sehr unter Anführungszeichen, weil ich male es nicht unbedingt in sinnlichen Farben, das wäre der letzte Punkt, sondern ich male es so, dass ich wirklich ein ganzes Panorama von mir habe und jetzt diese Wesenheit, die mir begegnet, hat zu dem, zu dem, zu jenem Beziehungen. Und das macht ihr Wesen aus, dass sie diese vielfältigen Beziehungen hat, dass sie zu anderen Wesen in Beziehung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann geistige Wesen eigentlich am besten dadurch verstehen, dass man sie versteht aus ihrer Beziehung zu anderen geistigen Wesen. Das ist nicht so, dass ich sage, jetzt nehme ich den heraus und fange den sozusagen geistig zu sezieren an, sondern ich erlebe diese Wesenheit, indem sie jetzt einer anderen begegnet und da tut sie etwas. Aber das ist zunächst einfach ein Spüren. Aber es ist auch nicht nur ein dumpfes, unbewusstes Gefühl, sondern es ist ein sehr waches Spüren. Es ist ein sehr konkretes eigentlich. Und es ist so ein bisschen, ja, wie wenn ich es geistig abtasten würde, könnte man sagen. Ich spüre diese Berührung mit der Wesenheit und ich gehe auf sie zu und berühre sie sozusagen geistig. Und aus dem heraus formt sich langsam das Erlebnis heraus. Dann kriegt man einen sehr, sehr großen Überblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Typische in diesen imaginativen Erlebnissen ist, dass man immer die großen Zusammenhänge mitsieht. Wären die nicht da, würde man gar nichts merken. Ich kann nicht einfach unter das Mikroskop oder unter die Lupe etwas legen und mir das Detail anschauen. Das Detail tritt erst hervor für mich, für mein Bewusstsein, wenn ich den Zusammenhang mit dem Ganzen herum erlebe. Und das kann bis ins Größte hineingehen, weil es auch wirklich damit zusammenhängt. Geistige Wesenheiten, auch wir, hängen in irgendeiner Form immer mit dem Ganzen des Kosmos zusammen. Und konkret ist damit gemeint, mit den ganzen geistigen Wesenheiten, die dort sind. Also nicht mit den äußeren Dingen, nicht einmal mit den äußeren Sternen, aber mit den Wesenheiten, die damit zu tun haben. Und das kristallisiert sich mit der Zeit halt heraus. Aber um es fassen zu können, muss ich tätig werden, in Wahrheit. Die Berührung kann kommen. Ich begegne irgendwelchen Elementarwesen oder größeren, mächtigen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sowas einmal erlebt, wir sind in einem Wald gegangen, in der Nähe von Wien. Eigentlich schön, es war Sonntag oder was, die Eltern sind mit den Kindern spaziergegangen, alles war fröhlich. Und irgendwann denkt man sich, es ist eine total ungute Stimmung eigentlich. Man will uns hier nicht. Es war ganz stark, also so richtig so, bitte verzieht euch von da, ihr gehört da nicht her. Die anderen haben sich alle wohlgefühlt. Und da waren tatsächlich gewisse Elementarwesen, mächtigere Elementarwesen, dahinter, die einfach uns nicht dort wollten. Uns nicht dort wollten. Wir passen da nicht her. Stört uns nicht? Und wirklich ganz stark die Empfindung, ihr beschäftigt euch mit Geistigen, ich übersetze es jetzt in Menschenworte, aber es ist das Feeling. Ihr glaubt, ihr tut damit schon irgendwas, dass ihr euch mit dem Geistigen beschäftigt. Und glaubt noch, ihr könnt das hineintragen in die Welt und das würde was verbessern. Ihr wisst ja überhaupt nicht, welches Chaos ihr anrichtet, allein dadurch, dass ihr da seid. Ihr stört unsere Arbeit empfindlich, raus mit euch. Geht dorthin, wo ihr geeignet seid, was zu machen, aber nicht in unser Revier. Wir haben da eine Aufgabe und ihr seid nur störend. Die, die das vielleicht gar nicht so geistig arbeiten, die dürfen ruhig durchgehen. Die stören uns nicht. Aber ihr seid wirklich nicht reif und bereit, schon dafür da euch reinzumischen in das, was wir da tun. Das übersteigt eure Kräfte so gewaltig, bitte haltet euch fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben mit unserem geistigen Tun, mit unserer geistigen Entwicklung, die wir auch wirklich anstreben sollen, aber das heißt nicht, dass wir damit überall immer gleich Wohlwollen erzeugen. Sondern, dass wir dann sehr oft durchaus entgegengespiegelt bekommen, ist ja nicht das Anfangs, aber bitte nicht da bei uns. Das, was ihr einzubringen habt, stört mehr als was es hilft. Also das kann durchaus sein. Gerade in der Begegnung mit der Natur, da sind sehr, sehr, sehr starke Kräfte drinnen. Das heißt, auf sowas kann man zum Beispiel auch achten, aufmerksam sein. Es ist nicht immer so, dass man willkommen ist dort. Man denkt sich, ich gehe in der Natur, in Wälder, ich spaziere schön, ich verbinde mich mit der Natur und das ist ja für die Elementarwesen toll und ist es ja auch, wenn sie erkannt werden. Aber nicht immer und nicht für alle. Und manchmal durchaus berechtigterweise. Es gibt auch was, wo manche Elementarwesen kochen auch ihr eigenes Süppchen. Aber manche haben Aufgaben, die sind zu groß, dass wir stören, wenn wir uns da hinein mischen. Gerade wenn wir irgendwo was Geistiges in uns tragen, was aber noch viel zu groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch tatsächlich so, Rudolf Steiner hat das sehr deutlich beschrieben, es gibt auch Aufgaben, zum Beispiel gerade in Bezug auf die Natur, an die wir mit unserer modernen geistigen Form der Entwicklung, mit unserem modernen geistig imaginativ lebendigen Schauen und den daraus folgenden Taten noch nicht herankommen. Wo Kräfte da sind, wo ganz wichtig für die Menschheitsentwicklung ist, dass Naturvölker, die diese Fähigkeit noch aus dem Alten heraus haben, dass die ja nicht zu früh aussterben dürfen. Aussterben heißt ja nicht unbedingt, dass die ausgerottet werden, sondern einfach, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen oder sonst was. Jedenfalls, dass sie verschwinden. Also, wo Fähigkeiten drinnen sind, die noch ganz im Körperlichen durchaus verankert sind. Also, die geistig sehr tief hineingehen. Gerade beim modernen geistigen Weg schauen wir ja eher, dass es sich vom Körper löst. Das ist bei den alten Fähigkeiten durchaus nicht der Fall. Da ist sogar stärkere Verbindung da als normal. Mit einem Teil des Wesens. Und dadurch können solche Menschen aber erstens Zugang, Erkenntniszugang in gewisser Weise, aber halt auf alte Art kriegen zu Kräften, die wir heute noch lange nicht schaffen auf dem modernen Weg. Und die vor allem auch in eine Zusammenarbeit mit diesen geistigen Wesenheiten kommen können, an die wir heute in gesunder Weise noch nicht herankommen. Das heißt, die Erfahrungen, die Naturvölker heute noch haben, sind wichtig für die Zukunft. Es wird irgendwann auch ins Neue übergehen, aber es ist noch nicht so weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Thema in den Mysteriendramen ganz stark drinnen. Zwei wesentliche Figuren sind die Familie Baldi, also Felix Baldi und seine Frau Felicia, die beide eine geistige Naturbegabung haben. Die sind also nicht in dem Sinn Geistesschüler, die jetzt dem großen Lehrer Benediktus in den Dramen folgen, obwohl sie mit ihm verbunden sind, aber sie haben ganz eigene Erfahrungen. Und die haben sie aus Anlage heraus. Hat sich natürlich auch mit früheren Inkarnationen zu tun, aber sie haben sich durch ihre früheren Inkarnationen diese alten Fähigkeiten bewahrt. Das heißt, sie haben sich auch Verkörperungen, Inkarnationen gesucht, wo der Körper das auch hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die jetzt ins neue, imaginative Schauen hineingehen, ist es eine Erleichterung, wenn der Körper das gerade nicht hergibt. Dann tun sie sich leichter. Weil zum Beispiel so Menschen wie etwa Rudolf Steiner selber, der hatte alte Fähigkeiten auch, aber damit er die neuen entwickeln und dann auch weitergeben kann, musste er die alten ja eigentlich loswerden. Und das auf ganz neue Art wiedergewinnen. Das hängt sehr stark zusammen mit der sehr turbulenten Phase in seinem Leben, also geistig sehr turbulenten Phase. Die liegt zwischen seiner Kindheit, Jugend, Studium, dann die ganze Beschäftigung mit Goethe, Goethe-Herausgabe und dann, nachdem er in Weimar fertig war, dann 1900 im Anfang in der Theosophischen Gesellschaft. Aber da ist so eine Zwischenphase, wo ein ganz starker Umbruch drinnen ist. Der ist vielen aufgefallen. Das ist ja eigentlich nicht verständlich, jetzt ist er eigentlich fast total ein Atheist im Grunde und gegen die Kirche und gegen das Christentum wettert er und gegen alles eigentlich. Ist ganz stark drinnen. Das war aber notwendig. Dann erst kommt dieses, was er in seinem Lebensgang schreibt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Ein inneres Erlebnis, auf eine ganz neue Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Impuls, der ihn dann offen macht dafür, dass er eben dann anfangen kann in der Theosophischen Gesellschaft auch zu wirken. Natürlich kommt dann von außen der Auftrag an ihn heran, aber dann war er auch erst bereit dafür. Sonst hätte es nicht funktioniert. Dazu musste er das Alte loswerden und neue Kräfte entwickeln. Sie umwandeln auf jeden Fall. Das heißt, es ist auch eine Aufgabe für jeden heute, der sich mit Anthroposophie beschäftigt, aber vielleicht auch noch alte Fähigkeiten hat. Das Wichtige ist, dass man es umwandelt, weil nur wenn ich es umwandle, dringe ich wirklich mit dem eigenen Ich erkenntnismäßig in das ein, was da wirklich abläuft, was sich da abspielt. Da bin ich in jedem Detail drinnen dabei und es ist mindestens so trittsicher dann der Weg, als wie in den Naturwissenschaften, wo man äußerlich an den Phänomenen, an den Beobachtungen sich entlang arbeitet und nicht anfängt, irgendwas hineinzuspintisieren, sondern wo man einfach von Beobachtung zu Beobachtung schreitet und sieht, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Also so wie es Goethe zum Beispiel in seiner Farbenlehre gemacht hat. Wirklich zu schauen, wie kann ich das verfolgen, wo entstehen die verschiedenen Farben, wie hält sich das Dunkle auf langsam zum Violetten, zum Blauen, dann wird es immer heller bis zum Hellblauen und so fort oder wie ist es, wenn das Licht verdunkelt wird. Dann kann ich Schritt für Schritt das verfolgen. Dann sehe ich, wie aus dem Zusammenspiel von Licht und Finsternis, je nachdem welches die Überhand hat, entstehen die verschiedenen Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann ich jedes Schritt für Schritt beobachtend nachvollziehen, sehe wie eins mit dem anderen zusammenhängt. Und das kann man sehr viel weiter führen dann noch. Es ist nicht umsonst, dass sich Steiner viel mit der Farbenlehre Goethes beschäftigt hat. Das ist ein genialer Schicksalszug, dass er zu dem gekommen ist, sich mit dem zu beschäftigen. Da ist sehr wichtig auch dieses Erlebnis zum Beispiel mit den Farben, weil wenn ich jetzt anfange im modernen geistigen Schauen, Farben zu sehen oder etwas in Farbbegriffen auszudrücken, sagen wir es einmal vorsichtig so, weil das Unwichtigste ist, dass es wie ein Fantasiebild vorweg vor mir steht. Das ist fast das Unwichtigste. Aber ich muss es genau spüren, welche Farben da sind. Also sozusagen sehen, ohne es sinnlich zu sehen. Das ist die Kunst. Und dann muss ich aber ganz in diese Farbgesetzmäßigkeiten hineinkriechen. Und dann kann ich diese Dinge erleben. Dann funktioniert unter Umständen auch so etwas, was erfahrungsgemäß, ich weiß nicht, wie es euch geht, die ihr zuhört und das schon probiert habt, die berühmte Samenkorn-Meditation in »Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten«. Also man legt ein Samenkorn vor sich hin und konzentriert sich auf dieses Samenkorn. Und dann sieht man eine gewisse flammenartige kleine Farbgestalt rundherum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=1589 Der Weg von der Imagination zur Intuition. Die seelisch-geistige Berührung des modernen Schauens. Vom Verwandeln des Bildes zur reinen Inspiration. Das Erwachen der Werdelust im eigenen Ich. Die stufenweise Entzauberung der inneren Bilderwelt. 00:26:29] ===&lt;br /&gt;
Und das ist schwierig. Das ist wirklich schwierig, dass das funktioniert. Aber helfen tut das sehr, zum Beispiel diese Übungen mit den Farben, mit der Farbenlehre, aber jetzt sie geistig aufzufassen, zu sehen, was geistig dahintersteckt. Dann merkt man nämlich, dass ich zu dem Farberlebnis an dem Samenkorn auch nur dadurch kommen kann, auf neue Art dazu kommen kann, wenn ich die seelisch-geistige Berührung spüre. Und diese Berührung gibt zunächst einmal ein immer konkreter werdendes Gefühl, Gefühlsstimmung, eine Berührung, eine Anmutung kann man im Deutschen auch sagen. Also ich fühle mich angemutet sozusagen von dem, also eben wirklich berührt von dem. Und wenn diese Stimmung da ist, wenn ich die jetzt immer bewusster fassen kann, das dauert unter Umständen, ich spüre vielleicht sehr schnell, die Berührung ist da, aber sie ist noch sehr undifferenziert. Sie wird aber differenzierter. Und wenn sie differenzierter da ist, dann beginnt sie sich in Farben umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder, nicht notwendigerweise, dass ich es jetzt so sehe wie in einem lebendigen Traumbild. Es ist im Übrigen bei Traumbildern auch sehr unterschiedlich, wie farbig Träume sind. Viele Menschen erleben Träume auch nur in Grautönen, in Schwarz-Weiß-Tönen, in Schattierungen. Es ist nicht gesagt, dass es bei allen farbig ist. Es gibt Menschen, wie Lessing zum Beispiel, der von sich gesagt hat, ich habe in meinem Leben noch nie geträumt. Natürlich hat er immer geträumt in Wahrheit, aber es war kein Bild da. Kein Bild, was man normal in einem vielleicht wilderen Traum erlebt. Trotzdem hat er in solchen Dingen gelebt. Aus solchen Dingen sind ihm die Inspirationen gekommen zu der Idee der wiederholten Erdenleben, die er eigentlich ganz selbstständig ergriffen hat und sie eigentlich begründet hat, damit nur, wenn es die wiederholten Erdenleben gibt, ist überhaupt die Menschheitsentwicklung erklärbar in irgendeiner Form. Wenn es die nicht gibt, dann ist es für ihn jedenfalls nicht erklärbar, sondern die Menschen entwickeln sich, die gehen durch. Und wenn da nichts durchgehen würde, müsste jeder von vorne wieder anfangen im Grunde. Also ein sehr tiefer Gedanke, weil im Grunde das ist die Zusammenfassung von einem relativ großen Werk, wo er die ganze Menschheitsgeschichte schildert in den wichtigen Phasen und dann kommt er zu dem Resümee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben, weil er das erlebt in Wahrheit. Er ist durchaus im Ansatz da bei dem Neuen schauen, aber ohne es in irgendeiner Form zu visualisieren noch. Das ist wichtig, dass einem bewusst ist, dass man durch diese Phase heute früher oder später durchgehen sollte, selbst dann, wenn man alte Fähigkeiten hat. Sonst bleibt immer eine gewisse Unsicherheit drinnen. Weil es ist in dem alten Hellsehen nicht so leicht klar, was trage ich selbst hinein. Das heißt nämlich durchaus aus meinem Organismus, aus meinen unterbewussten Kräften, das gibt nämlich, wie soll ich sagen, die dicken kräftigen Farben in dem Bild. Und die muss ich einmal sozusagen weglassen. Ich muss das so ganz zart haben. Ich stehe vor der leeren Leinwand eigentlich und erlebe jetzt nur, da muss was hin, dort muss was da, also wirklich vor der leeren Leinwand zu stehen, das ist die Herausforderung drinnen. Und dann kann man sich da hineinarbeiten. Und da ist dann eben drinnen genau auch diese Werdelust der Natur zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt der Ausgangspunkt, warum ich so lange gesprochen habe darüber. Das ist es nämlich genau. Ich beginne zu erleben, zum Beispiel auch bei der Samenkornmeditation oder so, die Lebenskräfte, der Lebenswille, der da drinnen steckt in dem Samenkorn. Der aber schläft drinnen, total schläft. Unter Umständen über Jahrtausende auch schlafen kann. Es sind ja viele Samen in den ägyptischen Gräbern oder so gefunden worden, die noch keimfähig sind. Also wenn die auf fruchtbaren Boden kommen und genügend Wasser, entwickeln sie sich immer noch und liegen aber Jahrtausende drinnen, wie ein fast toter Stoff, der hart, kristallin ausschaut, fast geradezu und trotzdem schlummert das Leben drinnen. Und diese Werdelust, die will aber zu uns hin. Die will zu uns hin. Also sie spricht zu uns, zu unserem Menschen-Ich. Und aus dem heraus wird sie entzaubert, wenn ich aus der Freiheit heraus bewusst, aktiv anfange, das jetzt ins Bild zu gestalten, ins imaginative Bild zu gestalten. Dann wird sie wirklich erlöst. Dann erfüllt sie ihr Ziel, dann findet sie ihr Ziel, wie es da drinnen steht im Wochenspruch. Also erreiche ich mein wahres Ziel. Weil es ist erst fertig, ganz große Perspektive, das Tun der geistigen Welt ist erst fertig, wenn sie sich im Menschen erleben kann. Indem der Mensch es erlebt, ergreift und gestaltend ins imaginative Bild bringt, die Zusammenhänge, die Zusammenklänge der Wesen, auch die Dissonanzen zu spüren bekommt, dann ist er schon in der Stufe der Inspiration drin. Das ist auch interessant, jetzt bin ich in der Stufe der Imagination. Als moderner Schauender, imaginativ Schauender, gestaltend Schauender, habe ich eh schon Mühe, das Bild zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich es endlich einmal, habe ich die Zusammenhänge, jetzt soll ich das ganze Bild wegschaffen. Das ist der nächste Schritt. Ich muss es komplett auslöschen. Komplett weg. Und indem ich es komplett auslösche, weil es ja eigentlich trotzdem immer noch aus meiner Tätigkeit hervorgegangen ist. Das ist schon gut, ich bin mir bewusst geworden, was ich da tue, aber damit habe ich schon einmal meine Einseitigkeiten trotzdem drinnen, meine Perspektive. Um jetzt loszukommen von nur meiner Perspektive, um das wirklich noch klarer zu sehen, dass ich jetzt diese geistigen Wesen selber sprechen lasse, dazu muss ich mein Bild auslöschen, wegbringen aus dem Bewusstsein. Jetzt bin ich froh, dass ich das endlich habe und jetzt sitzt es sehr hartnäckig. Das ist nämlich ganz interessant, also wenn ich es dann ins Bild geschafft habe, dann wäre ich das ziemlich schwer los. Es ist zwar mühsam, es zu kriegen, aber dann werde ich es schwer los. Und das ist gerade die Übung, dann in die Inspiration hineinzugehen, das wirklich loszuwerden. Und dann kommt die Inspiration und aus der Inspiration heraus, die führt mich weiter zur Intuition, dass ich wirklich jetzt ganz bewusst eintauche in die geistigen Wesen, die dabei beteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ist es nämlich, wenn diese Berührung da ist, aus der dann irgendwann das imaginative Bild herauskommt, ist es noch so eine halbbewusste oder viertelbewusste Berührung mit dem geistigen Wesen, aber ich lebe noch nicht in dem geistigen Wesen wirklich drinnen. Weil Intuition heißt, ich tauche wirklich voll und ganz in das andere geistige Wesen ein. Das ist es zunächst. Es berührt mich sozusagen. Ich spüre, es ist da, aber ich bin noch nicht wirklich drinnen in dem Wesen. Also das heißt, das Bild, was ich mir zunächst in der Imagination dann mühsam gemalt habe, da steckt sehr viel von mir drinnen, trotz allem. Das heißt, es ist noch nicht wirklich ein objektives Schauen. Es beruht zwar auf etwas Objektivem, es wird nicht ganz falsch sein, aber hundertprozentig sagen kann ich es noch nicht. Ich kann es eigentlich erst sagen, wenn ich das Bild weggeschaffen habe, dann komme ich dadurch in die Inspiration. Jetzt spricht wirklich die geistige Welt, also die geistigen Wesen sprechen zu mir und führen mich dazu, wirklich in sie einzutauchen. Dann bin ich in der Intuition. Und wenn ich jetzt aus der Intuition wieder herauskomme, dann kann ich das Bild von mir aus wieder neu malen, aber dann wird es neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es erst wirklich das Bild, was ich gewonnen habe, dadurch, dass ich mich intuitiv mit diesem Wesen bewusst verbunden habe. Vorher ist es noch unbewusste Berührung. Das heißt, es ist zwar nicht räumlich, aber eine äußere Berührung, könnte man sagen. Also ich bin noch nicht in die Wesen eingetaucht, sondern sie berühren mich, das sagt mir irgendwas und das versuche ich festzuhalten. Aber in der Intuition erst bin ich ganz in sie eingetaucht. Ich bin diese Wesen geworden, im Grunde. Vom Bewusstsein her. Das heißt, ich habe mein Bewusstsein ganz ausgeschaltet, bin eingetaucht und wenn ich jetzt zu mir komme, dann nehme ich wirklich das mit, was das Wesen ausdrückt. Und aus dem kann ich dann wirklich die objektive geistige Welt gestalten. Also dann kann ich wieder in ein imaginatives Bild von mir aus hineingehen, aber es ist anders. Und den Prozess kann man öfter durchlaufen. Damit wird die Imagination immer reicher. Auch wenn man sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Wenn ich mich das nächste Mal wieder damit beschäftige, mich geistig verbinde, versuche es imaginativ zu malen, werden wieder neue Facetten herauskommen. Aber da hilft mir schon, wenn ich beim letzten Mal schon bis durch diese Intuitionsstufe durchgegangen bin, dann ist beim nächsten Mal schon wieder mehr drinnen und mehr Objektives drinnen. Anfangen tut es damit, dass ich eigentlich spüre, wie wirkt es auf mich. Das ist nichts Schlechtes, aber ich muss wissen, dass ich es dann nach meiner Eigenart wahrnehme und noch nicht so, wie es wirklich für sich ist. Also da muss man diesen Kreislauf immer wieder durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=2370 Das lebendige Wiederholen der geistigen Schau. Warum echte Imagination kein Gedächtnis braucht. Der Weg zum objektiven Schaffen im Willen. Das ständige Reifen der inneren Bilderwelt. Vom Trugbild des Wochenendseminars zur Trittsicherheit. 00:39:30] ===&lt;br /&gt;
Und bei den interessanten Sachen entdeckt man immer wieder neue Facetten. Und lernt auch, noch genauer die Dinge zu fassen. Darum ist es nie verfehlt, sich immer wieder mit bestimmten Themen zu beschäftigen. Nicht sagen, das weiß ich jetzt, abgehakt habe ich. Das wird man in einem modernen Bildungssystem sagen. Abgehakt, den Kurs habe ich, habe ich meinen Schein gekriegt, Stempel drauf, das war es. Nein, eigentlich immer wieder von vorne es holen und gerade dadurch dann immer wieder neue Facetten zu sehen, zu erfassen, sich im Durchgang durch Inspiration, Intuition wirklich zu objektivieren, indem ich eben eintauche, wirklich voll in die geistigen Wesenheiten und dann wieder neu zu malen. Und das ganze Bild ändert sich, es wird aber zugleich auch weiter und reicher dabei. Aber ich sehe es beim nächsten Mal schon noch mit mehr Zusammenhängen, noch klarer, objektiver, dass ich wirklich das erlebe, was die geistige Wesenheit ausdrückt. Aber das geht alles nicht auf einen Schlag, das sind also Durchgänge, die notwendig sind. Und Steiner, wenn er über seine Themen gesprochen hat, spricht er natürlich dann an den entscheidenden Punkten aus dem unmittelbaren Erleben. Wenn er spricht, hat er das Bild vor sich, anders geht das gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht etwas, was jetzt aus dem Gedächtnis kommt. Aus dem Gedächtnis muss man sich vielleicht merken, wenn ich jetzt auf irgendeinen Philosophen verweise, der hat dort und dort das gesagt, dann sind die Zitate meistens ein bisschen unscharf oder so. Da brauche ich wirklich das normale Gedächtnis. Aber für das imaginative brauche ich das normale Gedächtnis überhaupt nicht. In dem kann ich es nicht halten. Es ist weg. Und trotzdem geht die Imagination nicht verloren. Nur ich muss sie wiederholen. Ich kann sie überhaupt nicht im normalen Gedächtnis erinnern. Das, was man erinnern kann, ist der Ausgangspunkt, dass ich begonnen habe, in die Imagination hineinzuarbeiten. Was habe ich dazu gemacht? Von welchen Gesichtspunkten bin ich ausgegangen? Das kann man sich alles merken. Aber die Imagination selber muss ich mir wiederholen. Und dann hat sie sich aber bereits weiterentwickelt, verändert. Hat eine andere Perspektive, eine andere Facette.  Das muss man auch denken, wenn wir jetzt zum Beispiel am Freitag die Osterimagination lesen werden. Dann darf man sich nicht vorstellen, dass […] die Grundzüge bleiben sicher drinnen. Aber dass es ganz konkret wird, das ist in jedem Jahr anders. Es kriegt andere Nuancen noch dazu. [Und man muss denken, die Schilderung,]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner schildert ja, da wird es sehr deutlich eben, wie man modern an Imaginationen herankommt. Er baut sie auf, Schritt für Schritt. Da hat man nicht den Eindruck, die so BING, Kapitel Osterimagination, zwei Zeilen und BING, die steht da. Sondern er bereitet es vor, Schritt für Schritt, baut er es auf. Und auch wenn er es jetzt im nächsten Jahr wieder aufbaut, kommen aber wieder neue Facetten dazu. Und sie kommen auch dazu, wenn man es jetzt jedes Jahr selber liest, mitgeht diesen Weg des Aufbauens, sie kriegt, obwohl eigentlich immer derselbe Text da ist, kriegt sie aber neue Nuancen. Und es gehen einem Dinge auf, die man vorher überhaupt nicht mitbekommen hat. Das heißt, sie wird tiefer. Und wenn man so 20, 30, 40 Jahre mit der lebt, mit diesen Imaginationen, werden sie immer reicher. Also es ist keineswegs mit einmal erschöpft, weil das ist ja heute in unserem intellektuellen Zeitalter, ah, habe ich eh schon gelesen, kenne ich, weiß ich, habe ich in meinem Wissen. Wirkliche Imaginationen kann man nicht im Wissen behalten. Das ist weg, ich muss es wieder schauen. Das heißt, wieder aufbauen in Wahrheit, das ist nämlich die Vorbereitung dazu. Also diese Jahreszeiten-Imaginationen sind unheimlich gute Beispiele, an denen man selber auch lernen kann, wie entsteht eine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu spüren, ich bin mitbeteiligt dabei und ich muss trittsicher gehen in dem Ganzen. Es ist nicht einfach … und die große Vision steht vor mir und ich bin platt und die höhere Welt hat mich berührt und jetzt berichte ich darüber. Nein, sondern es ist keine Knochenarbeit, das ist es nicht. Das ist ein lebendiges Schaffen. Die Knochenarbeit ist das äußere, logisch exakte Denken. Das kann auch noch dazukommen, dass ich es auch wirklich in klare äußere Begriffe fassen kann. Aber das brauche ich auch dazu. Es ist ein ganz deutlicher Unterschied zwischen dem eigentlichen imaginativen Erleben oder dem imaginativen Denken und dann es in trockene, logische Wortfolgen umzusetzen. Das muss man auch denken. Also selbst bei den Schilderungen von Steiner muss man schauen, dass man das wieder in Bewegung bringt. Das heißt, selber anfangen gestalten zu werden. Im Grunde habe ich was von der ganzen Imagination, wenn ich sie wirklich selber gestalte. Ich muss das tun. Ja, ich habe den Leitfaden irgendwo drin, aber ich muss es selber tun. Wenn man das über die Jahre tut, merkt man, dass man dazulernt dabei. Es wird reicher. Es wird reicher und man hängt mit der Zeit gar nicht mehr so sehr an dem Text, der drinnen steht, sondern man hat an dem gelernt und dann kann man es bis zu einem gewissen Grad auch selber aufbauen, wie sie kommt. Und man kann auch eine andere Perspektive hereinholen. Es ist auch nicht so, dass es nur eine Perspektive gäbe. Es ist auch, wie immer, ein Ausschnitt aus dem Ganzen, weil im imaginativen Erleben ist es so, wie es in halt der geistigen Welt eben ist. Es hängt alles, aber halt in ganz konkreter Weise mit allem zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man eben nicht als allgemeinen Ausspruch nehmen. Ja, es ist alles eine Ganzheit, alles ist verwoben. Das klingt wunderschön, aber es kommt darauf an, dass ich konkret erlebe, was wo besonders mit wem verbunden ist und von dort geht es vielleicht jetzt auch dorthin weiter, aber das muss ich genau verfolgen können. Das kann immer konkreter werden. Wenn man mit dem herangeht, an diese Jahreszeitenimaginationen zum Beispiel, sieht man, ja, die Schilderung, das ist der Weg dorthin, das ist die Perspektive, aber da kann man noch unheimlich viel mehr herausholen, weil es mehr drinnen steckt. Noch viel mehr. Es erschöpft sich nicht in dem. Das ist einfach nur mal so ein Anstoß in die Richtung hinzugehen. Aber also durchaus Mut zu machen, selber weiterzugestalten. Das wird nicht jetzt komplett anders werden. Die Grundzüge werden drinnen bleiben, aber es wird noch inhaltsvoller, noch gehaltvoller. Es ist ja so, wenn wir diesen Kreis durchmachen, also mal gestaltend anfangen, da ist schon der Wille drinnen. In allem Gestalten ist auch mit der Wille drinnen. Aber der wird jetzt verstärkt, wenn man mit diesem ganzen Kreis, Imagination, Inspiration, Intuition, da sehe ich ja, die Intuition hängt ganz mit dem Wollen zusammen. Das ist Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht, ich brauche ein Rezept, wie tue ich denn, sondern intuitiv tun. Aus dem heraus gestalten und im Beobachten des Gestaltens erlebe ich jetzt, welche Kraft mache ich da, was stelle ich dadurch dar. Das heißt, dann bin ich ganz in meinem Willen, aber wach im schaffenden Wollen verbunden mit den Wesenheiten, die ich betrachte und aus dem heraus gestalte. Und das gibt dann mit der Zeit so wirklich eine gewisse Trittsicherheit, dass ich mir sicher bin, dass das nicht nur meine, also nur meine sind sicher nicht, aber dass ich es nicht zu sehr verfälsche durch meinen Bezug dazu. Dass ich nur das heraushebe, was mich so anspricht besonders. Sondern wo ich eben drinnen habe das inspirative und intuitive Element, wo ich wirklich immer wieder durchgegangen bin, indem ich eins geworden bin mit dieser Wesenheit. Und sozusagen sie selber malt sich dann, aber durch mich. Das ist so schwierig. Also in der Intuition bin ich einerseits, da bin ich ganz in der Wesenheit drinnen, das heißt, ich halte mich ganz heraus und gerade dadurch kann ich aber dann immer objektiver dieses Bild gestalten. Ohne jetzt meine persönliche Perspektive drauf, meine Lieblingsperspektive sozusagen zu sehr in den Grund zu rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht einfach in das hineinzugehen. Und es ist unheimlich wichtig, dass man sich als moderner Mensch bewusst ist, dass es nicht einfach ist und dass das aber gerade gut ist. Dass man erst dadurch die Sicherheit gewinnt in dem Ganzen drinnen. Ich meine es gibt heute so viele Geistesschulungen oder Seherschulungen oder was, wo man in einem Wochenendseminar locker zu Imaginationen kommt, die noch dazu bunt und turbulent und sonstiges sind. Also so fast wie ein Wachträumen drinnen und man geht raus und denkt, boah, toll, super, was ich da erlebt habe, Wahnsinn. Ja, Wahnsinn. Im Grunde erlebe ich nur mich selber drinnen. Ja, vielleicht bezieht es sich auf irgendeine geistige Wesenheit, aber ich kriege mit Sicherheit nicht mit, was es wirklich ist. Und da kann man sich komplett verirren drinnen. In den Mysteriendramen thematisiert es der Steiner auch so oft drinnen. Und da zeigt er wirklich, gerade an dem Johannes Thomasius zeigt er, was man alles falsch machen kann. Wo man wirklich völlig überzeugt ist davon, ja, das ist es. Und das ist aber ganz völlig anders, weil halt der Luzifer reinwirkt zum Beispiel, oder dann kommt noch der Ahriman auch dazu. Und diese Kräfte, die muss ich alle ausschalten können in dem Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=3146 Der schmerzhafte Verlust alter seherischer Fähigkeiten. Die Krise des Traumlebens als Neubeginn. Wie Körperlichkeit den modernen Geisteszugang begrenzt. Die Bedeutung von Kogutskis alter Naturkraft. Das Reifen des Leibes für zukünftiges Schauen. 00:52:26] ===&lt;br /&gt;
Das ist wahnsinnig schwer, aber das ist auch der Grund, warum wir [mit Recht, und das ist gut, sonst hätten wir es] uns so schwer tun, in dieses neue geistige Erleben hineinzukommen. Es wird ja immer wieder gesagt, ja, der Steiner hat das alles gegeben, aber wie viele andere können das jetzt auch so wirklich? Und vor allem, wie viele können es auf die neue Art? Weil es sind natürlich unter den Anthroposophen, oder denen die Steiner studieren, auch genug Leute, die noch alte Fähigkeiten mitbringen. Und das weckt irgendwas auf in ihnen, und jetzt sehen sie auch irgendwas und können noch ein bisschen was dazu schildern. Ja, aber das ist nicht der neue Weg der Anthroposophie in Wahrheit. Also mit dem völlig Neuen, wo ich wieder lese, nicht einmal Träume oder was, ist es durchaus gut, auf dem Weg zu einem neuen geistigen Erleben einmal durch eine Lebensphase zumindest durchzugehen, wo auch die Träume weg sind. Ich sehe nichts in der Nacht. Weg. Wo das häufig kommt, das ist ein Zeichen, dass man was Altes loswerden muss. Kann auch durchaus sein, dass wenn man alte Kräfte mitgebracht hat, dass gerade das Traumleben sehr intensiv war, von klein auf vielleicht schon, und dass man dann gerade durch die geistigen Übungen es verliert, das Traumbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Steiner ja oft davon spricht, dass wenn man entsprechend geistig übt, gibt es dann die Kontinuität des Bewusstseins. Also das heißt, man ist Tag und Nacht wach, einmal für die Außenwelt, einmal für die geistige Welt. Aber das ist wirklich ein fernes Ziel. Wenn man in der Vorstufe dazu ist, dass zum Beispiel auch einmal in der Nacht nichts ist, und eine gewisse Zeit konsequent nichts ist, dann ist das, man nimmt es nicht zu streng, aber es sind so Symptome, die mir auffallen, die zeigen, dass es ein Übergang ist zu etwas Neuem. Es kann dann wieder kommen in der Nacht, die Traumphase, sie kann dann wieder sehr intensiv kommen, aber es ist unter Umständen recht gut, um Altes loszuwerden, dass man eine Phase durchgeht, wo gar nichts ist, wo man totale Schwierigkeiten damit hat oder glaubt, Schwierigkeiten zu haben, aber es ist einfach gut, das hinzunehmen. Also das in Bezug auf den Lessing. Es stimmt, dass der durch so eine Phase durchgegangen ist, das war gut und notwendig für ihn. Und das heißt nicht, dass er jetzt so ganz ausgeschlossen ist von der geistigen Welt, ganz und gar nicht. Er hat sich sehr intensiv damit beschäftigt und hat gelebt darin, aber es war notwendig, dass alte Kräfte einmal ausgeschieden werden, dass man sie los wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt zu dem Ganzen heute noch dazu, weil unsere Welt bedarf eines bewussten Zugangs zum Geistigen in Wahrheit, auch wenn das vielleicht der Mehrheit noch nicht so wirklich bewusst ist, aber wenn das zu wenig kommt, wird halt die Zukunft nicht so rosig ausschauen, schon die nähere Zukunft nicht und die fernere erst recht wird armselig sein. Aber man muss auch sehen, dass man eben durchgehen muss, durch die Phase Altes zu verlieren und Neues zu gewinnen. Und dass im Grunde und in der Zukunft noch mehr alles schädlich wird, wenn es Altes ist, das nicht verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum richtigen Zeitpunkt, ich habe euch vorhin gesprochen von den Naturvölkern, die zum Beispiel Kräfte haben, wo der Steiner ganz deutlich sagt, mit unserem modernen Schauen kommen wir an das noch nicht heran. Können wir nicht. Das ist dort also wirklich bei erstens natürlich Individualitäten, die entsprechende Voreinkarnationen haben, aber vor allem eben auch durch die Vererbungsströmung die körperliche Basis dafür haben, mit denen man gewisse Naturkräfte herankommt, an die man sonst nicht herankommt. Schauend nicht herankommt. Auch Steiner selber. Für ihn war daher durchaus fruchtbar und notwendig zum Beispiel diese Begegnung mit dem Kräutersammler Felix Kogutski, mit dem er immer nach Wien gefahren ist mit der Bahn und mit dem er oft gesprochen hat, der auch alte Fähigkeiten hatte. Und diese Begegnung war sehr, sehr wichtig für den Steiner. Und man kann nicht einfach so sagen, was hat er denn gebraucht, er braucht ja nur selber geistig hinschauen. Dass er es wirklich entdecken konnte, dazu braucht er die Anregung von dem. Weil der ihm mit gewissen Naturkräften, namentlich durch seine körperliche Anlage, natürlich aber auch durch frühere Inkarnationen, über Kräfte verfügt hat, die man auf dem modernen Weg nicht kriegt. Jedenfalls auch der Steiner so nicht hätte ergreifen können, wenn er nicht die Anregung durch ihn gehabt hätte. Ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur, es werden diese alten Fähigkeiten irgendwann, also spätestens in der nächsten oder Ende der nächsten Kulturepoche, also da haben wir schon eine Weile Zeit, wird es so sein, dass dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man auch diese Dinge, die man heute nur mit alten Kräften schauen kann, durch neue erkennen kann. Aber dazu muss sich noch einiges ändern in uns, bis in die Körperlichkeit hinein. Weil es ist eben heute so, dass der Grund, warum man an gewisse Kräfte, an gewisse Wesenheiten, auch geistige, schauend nicht herankommt, dadurch, dass eigentlich die Körperlichkeit ein Hindernis ist. Oder nicht die Voraussetzung bietet, um das schauen zu können. Und mit den alten Kräften, wo es eben die Körperlichkeit noch hergibt, geht es noch. Aber auch das muss bis in die Körperlichkeit hinein in der Zukunft verhandelt werden. Das heißt, die geistige Entwicklung erfordert auch etwas, was sich bis in die Körperlichkeit hinein ändert. Was uns dann die Möglichkeit gibt, wenn wir uns also in eine nächste Inkarnation begeben, wo wir ja sehr wohl eben auch den Geistkeim des physischen Leibes trotz Vererbungsströmung aufbauen, dass wir genügend Kraft drinnen haben, eben die alten Kräfte, die nicht mehr da sind, dass wir jetzt aber es neu greifen können, ohne dass wir diese alte Körperanlage dazu brauchen. Dass wir es wirklich ganz im Geistigen ergreifen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=3658 Denken als Sterbeprozess: Die Evolution des Bewusstseins und die Architektur des Schädels in der Anthrophosophie 01:00:58] ===&lt;br /&gt;
Aber da sind wir vielfach eben noch nicht so weit. Aber das wird sein sicher in der nächsten Kulturepoche, also spätestens gegen Ende zu. Nicht bei allen Menschen, aber es wird dann genügend Menschen auch geben, die Dinge, die man heute nur durch diese Naturanlage schauen kann, dass man das auf neue Weise ergreifen kann. Das ist ein weiter Weg noch, das Ganze. Und wir stehen jetzt im Grunde am Anfang. Wir stehen zwar eigentlich sehr, sehr dicht schon dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip könnte jeder schon dieses neue, imaginativ, lebendig, denkende Schauen entwickeln. Aber man muss es üben, man muss es wollen. Und wollen heißt es wirklich tun, das ist schwierig. Das ist schwierig, es ist, ja natürlich, es gibt genug Übungen, die dazu angegeben werden, aber das heißt nicht, dass man gleich morgen, dass das herauskommt. Und vor allem ein großes Hindernis, also gerade bei Meditationen namentlich, also wenn es Texte sind, die man meditiert. Wir sind heute so intellektuelle Menschen, dass es uns schwerfällt wirklich zu leben in dem und nicht nur es in konventioneller Weise immer wieder zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist noch zu wenig. Oder gar, dass ich jetzt in etwas philosophisch Spekulatives hineingehe. Ich sage, aha, i Lichte strahlt Weisheit. Ja, was bedeutet das? Und jetzt grübeln drüber, was das bedeutet. Ich meine, da komme ich nicht ins wirklich geistige Schauen hinein, sondern da bin ich im äußeren philosophischen Denken in Wahrheit. Und das philosophische Denken hat gerade auch die Aufgabe gehabt, im Grunde zu schließen den unmittelbaren Zugang zur geistigen Welt. Das ist nämlich ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in dem Moment, wo das immer stärker anfängt, verliert sich das alte Schauen. Das ist der beste Weg, um das los zu werden. Also sich sehr intensiv philosophisch zu betätigen, ist auch ein Weg, alte Kräfte los zu werden, alte schauende Kräfte los zu werden. Das verträgt sich nicht miteinander. Das ist auch interessant, auf der Basis des Werkes Steiners, der ja auch philosophisch gearbeitet hat. Aber eben wie, das ist eben der Unterschied, wie er gerade, also durchaus auch in seiner Philosophie der Freiheit, also in dem zentralen Werk Steiners eigentlich im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte wirklich sagen, dass das das zentrale Werk Steiners ist. So logisch und klar er formuliert drinnen, so sehr sind aber diese Gedanken zugleich auch imaginativ geschaut. Das heißt, sie sind erlebt. Das heißt, er erlebt etwas. Ich nehme nicht nur einen logischen Schluss zur Erkenntnis und sage, ja, logisch, so ist es. Sondern mit jedem Schritt, mit jedem Glied da drinnen verbindet sich ein intensives Erlebnis. So muss man auch die Philosophie der Freiheit lesen, wenn man immer tiefer eindringen will. Weil aber trotzdem auch das rein philosophische Denken drinnen ist. Dann kommt was sehr Interessantes. Rudolf Steiner schildert, das kann man aber wirklich auch erleben – dann fängt man an zu erleben Skelette. Skelette. Klingt jetzt sehr, sehr überraschend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist genau, es ist ganz charakteristisch, also gerade für die Philosophie der Freiheit insbesondere. Sie ist aus einem erlebten, lebendigen Denken heraus, das aber ganz hinein kristallisiert ist, auch in unsere äußere Logik hinein. Also es stirbt dort hinein. Und das ist genau dieses aus dem Erlebten Denken, das bildschaffend wird, aber sich bezieht eigentlich auf dieses logische Knochensystem, das da drinnen ist. Das taucht in der Imagination auf. Weil es ist eben gerade die Philosophie der Freiheit nicht so, da geht es jetzt von einem Bild zum anderen und ich schwebe da und sieben Engel mindestens oder Erzengel schweben durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, gar nicht. Gar nicht. Es wird immer ganz klar, so dass jeder Philosoph sagt, ach ja, es ist logisch. Also es muss bis zu dem hinein kristallisieren. Aber es ist aus einem lebendigen Prozess heraus geboren und dann sehe ich aber, dass es kristallisiert und was gibt dem Ganzen die Stütze? Das Skelett, das drinnen ist. Das muss da sein. Wenn es das nicht wäre, dann würde nämlich genau das passieren, dass das Ganze zusammenrinnt in eine vielleicht sehr hübsche Sache und ich fühle mich frei und sonst irgendwas, aber es ist irgendso eine Sauce, wo alles durcheinander rinnt. Nein, es hat eine ganz klare Struktur drinnen, so wie wir uns unsere Gestalt geben, schon durch unser Skelett. Das ist gerade das, was wir uns mitbringen. Die ganz besondere Art, wie wir gebaut sind in unserem Skelett, namentlich dann oben im Schädelskelett ganz besonders. Da lebt ja die ganze frühere Inkarnation drinnen. In der früheren Inkarnation, was wir getan haben, was wir mit unserer Tätigkeit gemacht haben, das kristallisiert in der nächsten Inkarnation in der Form unseres Schädels. Gibt ihm die ganze individuelle Formgestalt, unsere Taten im früheren Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bereiten wir im Geistigen vor. Das heißt, wenn daher interessant ist, im Nachtodlichen, es dauert ja Zeit, da kann man imaginativ den Menschen noch irgendwie in seiner Gestalt erleben, aber das, was am schnellsten verblasst ist, der Kopf oben. Der ist weg. Weil der war eigentlich schon die vorvorige Inkarnation, die man hereingebracht hat. Das hat dann seine Bedeutung völlig verloren. Aber es entsteht, wenn man wieder zur neuen Inkarnation herunterkommt, entsteht langsam vor allem einmal das Bild des Schädels, der das repräsentiert, was aus der vergangenen Inkarnation kommt. Und was aber ins Gliedmaßensystem hineingeht, das ist die Zukunft. Da bahnt sich erst etwas an, was in die Zukunft geht. Aber auch da gibt es Feinheiten, wo sich mehr das Kopfprinzip zum Ausdruck bringt, sprich die alte Inkarnation spielt hinein. In den Fingerknochen vorne oder so, da ist durchaus noch was von da. Da ist ein weites Thema, das zu verfolgen. Aber das spielt hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=4186 Wem gehört der Gral? Warum die moderne Geistesschulung Gefahr läuft, das Gefäß des Christus an die Widersacher zu verlieren 01:09:46] ===&lt;br /&gt;
Aber um jetzt zu einem großen wichtigen Punkt zu kommen, dass wir da mal ein bisschen einen Schnitt machen, der jetzt wirklich sehr angeregt war durch den Wochenspruch, immer noch. Wir wollten ja auch beobachten den Weg, wie ist es gekommen? Also erstens dieses Bild Sonne-Mond, also die Gralschale mit der Hostie drinnen sozusagen, das ist das Bild. Und mit dem Ganzen ist verbunden, wie ist aber auch der Weg, sagen wir von der Zeitenwende in etwa, bis in unsere Zeit hinein. Wir haben jetzt einmal immens viel Mondenschalenartiges, das ist mächtig, die Mondenschale. Und die Sonne drinnen, die Hostie sozusagen, die ist noch sehr klein. Und wir kommen zum Beispiel dem Gralsprinzip oder auch dem Schauen, dem Erleben des ätherischen Christus, um dem näher zu kommen, muss in dieser Gralschale, aber die ist wichtig, die brauchen wir, muss sozusagen diese Sonnenleuchtekraft, die aber jetzt als Lichtkraft von uns ausstrahlt, die muss stärker werden. Und wir brauchen aber die Schale genauso dazu. Und die Schale ist aber massiv entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wichtige wäre zu sehen, welche Strömungen waren da drinnen, wir haben ja schon ein paar Mal ein bisschen darüber gesprochen, welche Gefahren sind drinnen, dass man verhärtet in dem mondenhaften, also nur mehr die Schale überbleibt. Die Gefahr ist sehr groß. Die andere Gefahr ist, dass wir sagen, wir wollen die Schale los sein, wir wollen nur die sonnenleichte Kraft haben. Aber dann ist es eben auch nicht das Ganze. Dann würden wir damit auch nicht unsere Erdenaufgabe erfüllen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unsere Erdenaufgabe ist es ganz wichtig, dass wir genau das machen, was der Christus gemacht hat, sich zuerst von der Sonnenkraft her kommend, diese Sonnenkraft herunterzutragen, sich zu spiegeln einmal, also durch die Mondenkräfte, das ist das, was sich im Judentum eigentlich widerspiegelt, also Jahwe, Elohim, dort ist das Prinzip ganz stark, da ist genau vom ersten Kapitel zum zweiten Kapitel der Genesis, habe ich glaube ich schon öfter gesagt, also im ersten Kapitel ist zum Beispiel, wenn die Elohim sprachen, es werde Licht und es ward Licht, ab dem Moment wirkt durch die sieben Sonnen-Elohim der Christus hindurch und er spricht durch sie. Und dadurch ist überhaupt erst die Erschaffung, ja letztlich des Menschen, aber auch der ganzen Schöpfung, die auf den Menschen hin orientiert ist, auf den freien Menschen, möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im zweiten Kapitel ist es was ganz anderes. Jetzt ist die Rede von Jahwe-Elohim. Und das ist der Christus, der zwar noch von der Sonne aus wirkt, aber durch die Mondenkräfte hindurch wirkt, also durch den Abglanz, der da ist. Und da gibt es eben jetzt auch diese Zweiheit drinnen, also das Sonnenlicht, das durch den Mond hindurchgeht, ist was anderes als das Sonnenlicht, das sich am Mond spiegelt. Also zum Beispiel, wenn wir die Mondsichel sehen, dann ist es das gespiegelte Licht. Das gespiegelte Licht, ist immer das luziferische Licht, das was ins äußere Sinnliche hineingeht. Und drinnen, was durchgeht, die Sonnenkraft, die durchgeht durch den Mond, aber eben nicht äußerlich, aber als Kraft durchgeht, das ist die eigentliche geistige Sonnenkraft. Also in der Gralsschale haben wir wirklich diese äußere Schale in dem Bild halt, wirklich der Mondsichel. Da haben wir ja gesprochen drüber, Ganganda greida, die hinwandelnde Wegzerrung, wo der Steiner auf der Spur war, das ist also die Mondsichel mit dem dunklen Teil drinnen, den man manchmal sehen kann auch, obwohl er nicht wirklich durch die Sonne beleuchtet ist, aber er wird aufgehellt durch das Streulicht der Erde, dann kann man das drinnen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da geht das Sonnenlicht durch, das geistige Sonnenlicht, nicht das Äußere. Weil in Wahrheit scheint von da irgendwo die Sonne, dann sehe ich halt die Sichel da, aber das andere Licht, das geht geistig gesehen durch, nicht äußerlich, nicht das äußere Licht, aber das geistige Licht geht durch und das ist gerade die Sonnenkraft, die aber sichtbar wird. Und das Interessante genau mit dem Licht, dass aber die Erde zurückwirft. Das ist nämlich auch durchaus wichtig für das Ganze, weil der Christus ist ja eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden. Also es ist Sonnenkraft, aber der Christus lebt eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist tatsächlich, in dem was die Erde auch ausstrahlt, ist eben die Christuskraft drinnen. Und das was von der Sonne kommt und durchgeht jetzt, durch den Mond, wird ergriffen durch die Christuskraft, die von der Erde ausstrahlt. Dann habe ich es erst, weil es ist nicht einfach nur die Sonnenkraft der sechs verbliebenen Sonnen-Elohim, weil es sind ja nur sechs dort geblieben, der siebente hat sich dann mit dem Mond verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist gerade dann die Aufgabe eben im Judentum gewesen, also mit dieser Kraft sich zu verbinden. Also wo dann tatsächlich der Christus auf seinem Wege zur Erde eben sehr stark auch wirklich mit der Mondensphäre sich verbunden hat zu dem Zeitpunkt. Aber jetzt ist er mit der Erde verbunden. Und das heißt, was wir jetzt brauchen, ist die Verbindung der Sonnenkraft, durchaus auch der Sonnen-Elohim, aber mit der Christuskraft, die dem entgegenkommt, die aber aus der Erde jetzt herauswirkt und wir mitwirken. Wir tragen eigentlich da was entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da steckt ein großes Geheimnis sozusagen drinnen, oder was wichtig ist zu entdecken, das in diesem Zusammenwirken von den Sonnenkräften, den Mondenkräften und den Erdenkräften. Und Erde eben verbunden mit dem Christus, aber auch mit uns. Weil da sind wir auch beteiligt dabei. Das ist eben auch etwas, an dem wir mitarbeiten für die Zukunft, indem wir uns hier mit dem Christus verbinden. Und diese Mondenkräfte sind zugleich etwas zweischneidiger als auch Mondenkräfte, die in der Erde verblieben sind. Der Mond hat sich gelöst schon, weil er aus der Erde herausgegangen ist und es haben sich die Wesenheiten, die damit verbunden sind, gelöst von der Erde. Aber es ist ein Teil der Mondenkräfte auch in der Erde zurückgeblieben. Und dieser Teil ist zunächst einmal unter dem Einfluss der Widersacher. Das ist das Problem. Wir haben jetzt in dem Mondenhaften ein Wichtiges und Gutes und wir haben aber auch die Gefahr drinnen, dass sich da zu sehr die Widersacher hineinmischen. Und wir müssen aufpassen und schauen, dass unser Gralsgefäß sozusagen, dass da nicht plötzlich die Widersacher mitarbeiten drinnen, dass die hineinwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eben ein großer Einschlag oder eine große Gefahr dieses Jahr 666 nach Christus, wo dieser große, bedeutsame Einschlag der soratischen Kräfte da war. Und wo wir auch das letzte Mal dafür gesprochen haben, also das steigert sich jetzt und wird sich auch weiter steigern in weiteren 666 Jahresperioden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die nächste war dann 1332, das habe ich das letzte Mal geschildert, das war die Problematik, dann Untergang des Templerordens, hat wieder etwas Zweischneidiges in sich. Man kann einerseits sagen, da wurde ein Impuls abgewürgt und wenn der Templerimpuls also ohne diesen Einfluss sich entwickeln hätte können, dann hätten wir zum Beispiel heute ein wirklich geistgemäßes Finanzleben. Der Umgang mit dem Geld, das war eine der ganz großen Sachen, die die Templer konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geld in den Dienst des Geistes zu stellen und für jeden geistig strebenden Menschen, im christlichen Sinn habe ich damals gemeint, aber christlich ist ja allgemein menschlich, jedem die Mittel zur Verfügung zu stellen, um für dieses Geistige wirken zu können. Das war das Große. Und man muss etwas Zweites dazu sagen, weil der Templerorden hängt ja auch zusammen mit den Kreuzzügen, dazu ist er ja eigentlich gegründet worden, um das heilige Land zu befreien, wobei das von Haus aus ein bisschen eine äußerliche Missteitung war, weil Christus findet man nicht in Jerusalem, sondern überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber äußerlich war halt das Problem da, dass zum damaligen Zeitpunkt die islamische Strömung, dass das zu den Kreuzzügen geführt hat, war ja eigentlich erst dadurch, dass die Türken drinnen überhand genommen haben. Also der Islam war ganz anders, also aus den Reihen, damit will ich jetzt bitte nichts gegen die Türken sagen, aber es ist ein anderer Zug drinnen, also ein viel strafferer Zug drinnen, weil die Türken so im 8., 9., 10. Jahrhundert eben den Islam angenommen haben, hereingezogen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stammen ja eigentlich aus den östlichsten Teilen Asiens irgendwo, also eben von den Turkvölkern dorther kommt es, also es ist eigentlich was Mongolisches in der Art, also im weitesten Sinn aus dem kommt es her, bringt es eine sehr, sehr, sehr strenge, sehr, ja man könnte sagen sehr, sehr abstrakte geistige Beziehung, andererseits aber auch eine sehr, sehr interessante geistige Beziehung, weil gerade die mongolischen Völker im weitesten Sinne verehrten Tengri als den Himmelsgott. Darum wird die Lehre oder die Religion dieser Völker heute auch als Tengrismus bezeichnet. Früher hat man Schamanismus gesagt, gehört dazu, aber heute ist der Fachbegriff Tengrismus, weil sie den Himmelsgott Tengri verehrt haben, im Prinzip ist es der blaue Himmel, das Himmelsgewölbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist völlig abstrakt, er ist völlig a-persönlich, es ist kein personifizierter Gott in irgendeiner Form. Sie verehren diese geistige Naturkraft, das ist das Göttliche, der Himmel selbst eigentlich. Wenn man es jetzt noch konkreter aus dem anthroposophischen fasst, hängt es zusammen mit den Ätherkräften, die von dort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was die Griechen auch mit Recht eben den Äther, den Aether genannt haben, das ist der blaue Himmel. Das heißt, es ist die Äthersphäre unserer Erde im Grunde. Da wirkt natürlich das Kosmische hinein, aber es ist die Äthersphäre, die unsere Erde umgibt und von der die Erde lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Sonnenkräfte wird uns dadurch vermittelt, dass sie zum Beispiel durch die Erdatmosphäre durchgehen. Und dadurch kriegen sie ihre spezielle Qualität auch. Also sie müssen auf die Erde kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ätherkräfte bestehen im Wesentlichen in den ganzen Rhythmen zum Beispiel oder auch in dem Licht, das unser Sonnensystem durchströmt, da geht was von der Sonne aus. Aber das erzeugt auch eben die Sphärenharmonie im Ding. Es gibt also auch den Klangäther, der drinnen ist und der Lebensäther geht dann noch über das sogar hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles wirkt drinnen, aber es spiegelt sich das alles auf die Erde herunter und es lebt als erstes im Luftelement auch. Es ist ja sehr interessant, selbst dort, wo in der Bibel spielt es sich wieder, in der zweiten Schöpfungsgeschichte, im zweiten Kapitel, wo im Jahwe Elohim den Adam aus einem Erdenkloß, oder wie es heißt, also Ha-Adama heißt es ihm, also Adama ist die Ackererde, aber das ist die Erdenmondensphäre. Und aus dem wird es geschaffen und das ist aber auch der Bereich, in dem sich eigentlich bewegt sich auch heute noch der Mond innerhalb der Erdatmosphäre, wenn man es ganz streng nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinsten Ausläufer nämlich der Erdatmosphäre, das ist schon sehr dünn, also atmen kennt man dort nicht, aber die gehen weit über die Mondbahn sogar noch hinaus, also ganz schön Stiegl noch hinaus. Also etwa gut schätzungsweise die doppelte Entfernung des Mondes von der Erde sind noch Spuren wirklich der Erdatmosphäre nachweisbar und erst dort geht es in das allgemeine interplanetare Medium über. Das ist halt das Äußerliche, aber dieses Äußerliche sagt auch etwas, also das heißt der Bereich Erde-Mond bildet in gewisser Weise immer noch ein System, wir sprechen von der Mondentrennung, aber die ist nie ganz vollzogen worden und sie wird auch wieder stärker werden, die Verbindung in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Bereich. Und es sind eben Mondenkräfte auch in der Erde verblieben und die sind eigentlich gehalten worden, gerade durch die Widersacherkräfte, also durch die Alemannischen Kräfte, durch die Asurischen und durch die Saratischen. Denn diese Mondentrennung war eigentlich ein Heilmittel, ein Abwehrmittel dagegen, dass die Widersacher zu stark werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie hat denn das begonnen? Durchaus auch äußerlich kann man das in den äußeren Tatsachen sehen, aber man muss eben sehen, was sie geistig bedeuten. Also zuerst einmal war das unser ganzes Sonnensystem und namentlich eben auch Sonne, Erde, Mond, ein Gebilde, ein sehr dünnes Gebilde noch. Dann beginnen sich aber langsam verhärtete Teile herauszulösen, dadurch entstehen die verschiedenen Planeten dann und nur die Sonne kann dann wirklich der Lichtträger sein, die Lichtquelle, also die eigentliche belebende Quelle, da ist wirklich die Quelle der ganzen Ätherkräfte für unser Sonnensystem drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer hat aber die Trennung der Sonne von der Erde jetzt im Spezium genommen, wer hat die impulsiert? Die saratischen Wesenheiten, die waren es. Und daran sieht man aber auch deutlich, dass diese Wesenheiten eine wichtige Rolle in unserer Entwicklung spielen, auch eine sehr gefährliche Rolle, aber auch eine wichtige, weil ohne diese Trennung hätten wir uns nicht zu freien Wesen entwickeln können, wäre unmöglich gewesen. Solange die Erde mit der Sonne verbunden wäre, hätten wir dieses Entwicklungstempo nicht mithalten können, wir hätten es nicht geschafft dazu freien Wesen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren ja geistige Wesenheiten, aber wir wären völlig unfrei gewesen, wir wären Teil dieser ganzen Sonnenhierarchie gewesen als unterste Wesenheit, aber völlig unfrei. Um frei zu werden, musste sich die Erde von der Sonne trennen und die anderen Planeten im Übrigen auch. Natürlich gibt es äußere physikalische Erklärungen dafür, aber wenn man die Kräfte sucht, die dahinter stecken, dann sind das eben genau soratischen Kräfte, arämanischen Kräfte, die dabei eine große Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentlich Führende haben die soratischen Wesenheiten, weil sie unter den Widersachern die höchste, oder nein, sagen wir besser, die tiefste Erwärmgeordnung haben. Also die höchste Erwärmgeordnung im negativen, im dunklen Sinne. Weil sie haben Qualitäten der Geister der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elohim. Diese Mächtigkeit haben sie. Und diese Mächtigkeit bedeutet, dass sie formgebend, zumindest einmal sind für unser ganzes Sonnensystem, in Wahrheit formgebend letztlich im ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dort gibt es halt andere Geister der Form auch. Also speziell die soratischen Wesenheiten hängen sehr speziell mit uns im engeren Sinn zusammen. Mit unserer Erde, mit unserer Sonne, mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur diese soratischen Wesenheiten sind daher aber stark genug gewesen, um diese Trennung überhaupt herbeizuführen. Die kleineren arämanischen Wesenheiten sozusagen, also die zurückgebliebene Erzengel im Grunde sind, die können das nicht. Die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch selbst zurückgebliebene Urengel, also zurückgeblieben im Sinne, dass sie Widersacherkräfte geworden sind, also dass sie aus den Urengeln halt so Asuras geworden sind, auch die können das nicht. Die können durchaus sehr intensiv hineinarbeiten im seelischen Bereich des Menschen, in der Astralwelt, in einiges hineinarbeiten. Aber bis ins physische hinein, das schaffen sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten, oder sagen wir besser, tiefsten asurischen Kräfte haben so viel von den soratischen Wesenheiten gelernt, dass sie sehr wohl auch zumindest ein bisschen ins physische hineinarbeiten können, ins physische des Menschen nämlich. Und sie haben die Voraussetzung dafür, weil sie ja, als sie auf dem Alt, sogenannten alten Saturn, über den haben wir schon so oft gesprochen, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dort haben sie bereits gearbeitet am physischen Leib des Menschen. Allerdings als reiner Wärmeleib, kann man sich heute gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Wärme, was ist das? Nicht einmal Luft, also keine Wärmeströmung, sondern gestaltete Wärmestrahlung oder irgend sowas. Aber da waren sie schon mit den Menschen verbunden und haben daran gearbeitet. Sie haben ihr Bewusstsein entwickelt, indem sie eben an diesem dünnsten physischen, eben in Form der Wärme, gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die können zumindest im Menschenleib bis ins physische hineinarbeiten, aber sie hätten nie das schaffen können, dass sie eben die Erde zum Beispiel von der Sonne drinnen. Das hätten sie nicht machen können. Das konnten aber die soratischen Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die sind es im Grunde so mächtig wie die Elohim, die eben unser System im guten Sinne geschaffen haben, die es durchformt haben. So mächtig sind sie im Grunde. Also das sind schon große Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dadurch jetzt, also die Sonne, die Trennung der Erde von der Sonne war aber notwendig, dass wir also genügend Zeit bekommen, um uns zur Freiheit entwickeln zu können. Sonst hätten wir uns nicht aus eigener Kraft entwickeln können. Die Chance haben wir nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde noch gehen, wenn wir entwickelt werden sozusagen von oben, aber dann wären wir völlig unfreie Wesenheiten. Aber indem wir uns selber entwickeln, indem wir selber auf einen Fortschritt zehn Fehler machen, mindestens, ins Bild gesetzt, oder hundert vielleicht. Ja, das ist der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es irrt der Mensch, solange er strebt, wie es im Faust heißt. Und wirklich kräftig. Das heißt, auf einen Fortschritt fallen zehn oder hunderte Fehler sogar, die wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sind wir so langsam. Höhere Wesenheiten schaffen das halt schneller, die schon weiter sind. Aber sie haben es auch vielleicht bis zu einem gewissen Grad leichter, weil sie halt unmittelbar von oben die Kräfte bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alles aus Freiheit wollen. Selber wollen. Und das macht den menschlichen Weg so schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das gibt uns die besondere Qualität als Mensch. Ich meine, das können wir. Dazu sind wir da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum dürfen wir uns von dem überhaupt nicht schrecken. Und wir dürften uns eigentlich nie wünschen, dass das alles schon hinter mir ist. Bitte schenkt mir das von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehen wir ins Widersacherreich im Grunde. Die täten uns alles schenken. Und uns einspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie würden uns vollkommen unfrei machen. Dann kriegen wir halt unseren Platz zugewiesen und sind ein Rädchen im ganzen System. Und auch wenn wir vielleicht ein mächtiges Rädchen drinnen sind, ein großes Rädchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit null. Mitgestaltung null. Gibt&#039;s nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort. Aber darüber haben wir eh das letzte Mal ja gesprochen. Das ist halt die Perspektive, die gerade diese soratischen Wesenheiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen diesen perfekten, geradezu urwerksartigen Kosmos, in dem alles aus der zentralen Quelle vorherbestimmt ist. Und ihrer Meinung nach, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke, die einzige Chance ist, dass der Kosmos nicht im Chaos endet. Und der Weg, der aber mit dem Menschen eröffnet wurde, für das die Gottheit selber den Christus eben auch auf die Erde geschickt hat, wenn man so will, oder er auf die Erde gegangen ist und sich mit diesen Menschen verbunden hat, das höchste göttliche, das heißt aber, dass damit in uns die Freiheit ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sozusagen die göttliche Kraft, aus dem Ich aber auf individuelle Weise tätig werden kann. Also aus voller Freiheit und trotzdem aber die gleiche Qualität hat, von der Art her zumindest, wie die höchste göttliche Quelle. Nur um diese Kraft wirklich aus dem Ich tätig werden zu lassen, der Weg geht halt nicht so einfach, es strahlt heraus und funktioniert gleich, sondern wir probieren, wir probieren und wir machen eben die Zehn, die Hundert, die Tausend Fehler, bis es einmal dann wirklich funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis es einmal wirklich in die richtige Richtung geht. Und ich glaube, ich habe euch ja schon eine Zeit im Grunde, tun wir so etwas schon mit jedem Atemzug, den wir machen. Schon das ist ein Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf sich nicht immer jetzt vorstellen, riesige Werke, was mache ich denn da? Schon mit jedem Atemzug. Ich kann eben einen freien, menschlichen Atemzug machen oder einen, der nicht so frei ist. Ich will jetzt gar nicht, dass wir jetzt anfangen, bitte belauert jetzt den dauernden Atem oder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eher mit Vorsicht zu genießen. Wir können nämlich anders, oder wenn anders arbeiten, als man früher gearbeitet hat. Nämlich nicht durch irgendein Atemtraining oder was, das von außen kommt, sondern indem wir uns geistig entwickeln, geistig an uns arbeiten, wird der Atem anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was durchaus einen Einfluss letztlich auf die ganze Erde hat und auf die Menschen rundherum. Aber dazu möchten wir uns nicht jetzt irgendwie hinsetzen und irgendwelche Atemübungen machen. Das ist eher Gefährlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Meditationen kann man es auch machen, aber auch da sind sie anders, als in alten Zeiten. Ja, also das heißt, wir haben die Problematik mit der Mondenschale, wo auch ganz stark die Widersacher dabei sind, aber wir brauchen sie auf der anderen Seite. Es sind also gute Kräfte, es sind aber Kräfte, die auch sehr leicht von den Widersachern benutzt werden können, um uns vom Weg abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eben dieser Impuls von 666 sehr stark. Und er hätte dazu geführt, dass wir, wenn das wirklich funktioniert hätte und wenn nicht in der Geschichte auch genügend passiert ist, um einen Gegenimpuls zu machen, dann würde der Mensch zwar die Bewusstseinsseele, also wir stehen ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter und das ist ein sehr entscheidendes Zeitalter. Also die Frage des Bewusstseins ist daher heute ein sehr großes Thema in den Wissenschaften irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben noch überhaupt im Grunde keine wirkliche Antwort darauf. Nämlich eben auch die Rätselfrage damit, wie hängt unser Bewusstsein mit unserer Mondenschale, mit unserem mondenhaften Tropen, nämlich mit unserem Gehirn zusammen. Weil das ist auch so eine Schale und da ist auch was drin, das ist halt dann der volle Mond da drinnen, aber wie kommt da das Bewusstsein zustande? Hat die äußere Naturwissenschaft null Ahnung noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rätsel. Sie können zwar die Gehirntätigkeit, können es eine ganze Menge schon erklären und was wo zugeordnet ist und man sieht auch, wie sich das in bestimmten Seelentätigkeiten widerspiegelt, gewisse Zusammenhänge da oben, aber dass das bewusst wird, dass es der Mensch erleben kann und dass er nicht nur ein Gehirnautomat ist, völliges Rätsel. Völlig umgelöst von der äußeren Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das Hirnkastle ein wichtiges Werkzeug für unser Bewusstsein, aber indem es gerade das eigentlich Geistige abtötet, bis abblast, bis zu einem bloßen Bild. Das heißt, wir haben das Hirnkastle eigentlich, wenn wir es benutzen, im Grunde dadurch, dass die geistige Wahrnehmung ausgelöscht wird. Dadurch können wir unsere abstrakt-logischen Gedanken auch denken, weil sie können sich spiegeln drinnen, aber ich erlebe nicht den geistigen Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistigen Wesen, die wirklich dahinterstecken. Das ist ausgeblendet. Ich erlebe nur die Widerspiegelung in logischen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musste kommen. Ist notwendig für die Freiheit, weil gerade dadurch, dass wir zunächst einmal nette Wesenheiten als solche wahrnehmen und merken, was die eigentlich wollen, sondern dass wir halt einfach nur die Widerspiegelung, nur das Bildhafte haben, gerade das lässt uns frei. Wir können das Bild anschauen und sagen, ja, will ich, will ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bleibe frei in meiner Entscheidung. Wenn diese Wesenheiten wirklich so eingreifen würden, dann wären wir unfrei. So sehen wir sie nur in der Spiegelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können auch nicht eingreifen. Das wollten aber letztlich die soratischen Kräfte erzwingen. Sie hätten es also geschafft, eine sehr starke Bewusstseinsseele zu entwickeln, die aber ausschließlich aufs Äußere gerichtet ist und auf die niedere Naturgeistigkeit, die aber dann immer mehr unter dem Einfluss, auch bis in die Natur hinein, dieser soratischen Wesenheiten, unter anderem Widersacherkräfte, stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde also auch bedeuten für die Entwicklung der Erde ganz was anderes. Weil das heißt, dass die ganzen Elementarwesen, die in der Erde sind und so weiter, dass die eine andere Richtung kriegen. Das liegt also auch an uns, jetzt wie wir uns entwickeln, wo die ganzen Elementarwesen hingehen, ob die eine Erlösung finden können oder einen weiteren Aufstieg finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nämlich absteigende und aufsteigende Elementarwesen und es ist auf jeden Fall eine ganz große Gefahr drinnen, dass eben die Elementarwesen der Erde, dass die auch in den Widersacherbereich ganz hineingezogen werden. Und wieder sind wir ein Schlüssel dafür, in welche Richtung es geht. Und da ist etwas Entscheidendes, sind die Mondenkräfte, die in der Erde geblieben sind, weil die sind verbunden mit den soratischen Kräften, mit den alemannischen Kräften, mit den asurischen Kräften, die wirken da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist also die Auseinandersetzung jetzt da mit diesen Kräften. Und eben der Impuls von 666 und dann Steigerung wieder 1332 und jetzt von mir aus 1998 die Steigerung, wäre das, also die Bewusstseinsseele so zu entwickeln, dass der Mensch voll schon damals 666 erwacht wäre zur Bewusstseinsseele nach außen. Und zum Bewusstsein der niederen Naturgeistigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, das eigentliche Ziel war den Menschen an die Erde zu binden, volles sinnliches Bewusstsein für die äußere Welt und Wahrnehmung der ganzen geistigen Wesenheiten, die aus dem Widersacherbereich kommen. Und alles andere abgeschnitten. Das heißt, wenn das wirklich funktioniert hätte, ist es durchaus nicht so, dass der Mensch jetzt nur äußerer Materialist wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keineswegs. Er würde geistige Wesenheiten schauen. Aber nur die, die aus dem Widersacherbereich kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alles andere blind. Komplett blind. Und dagegen, dass dieser Impuls nicht sich zumindest in dem Maße in der Menschheit breit machen konnte, war ein wesentliches Element eben tatsächlich die Entstehung des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade dass dort, da waren nämlich Menschen da, die noch dazu eine starke Bereitschaft eigentlich innerlich hatten, diese Kräfte aufzunehmen. Aber genau dagegen ist der Islam als Gegenimpuls gekommen. Weil er dort also eine sehr strenge Ordnung von oben hereingebracht hat, die aber jetzt in Wahrheit entgegenwirkt den Impulsen, die da von unten kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der Impuls nicht gekommen wäre, obwohl er eigentlich, Herr Rudolf Steiner sagt ja, dass das durchaus ein awimanischer Impuls ist, der da drinnen lebt im Islam. Aber in dem Fall ein notwendiger Impuls, der nämlich die schlimmeren Kräfte, die von der asyrischen Seite einfach zurückgedrängt hat. Das ist ganz Interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schwierige Sache drinnen. Und es ist in abgeschwächter Form dann dieser Impuls, der in den arabischen Völkern überhaupt drinnen lag. Da liegt nämlich die große Anlage drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da liegt nämlich eine unheimlich starke Anlage, ja sogar für die Bewusstseinsseele drinnen. Eine starke Anlage drinnen für ein Denken, das zumindest ein unbewusstes Schauen ist. Er hat eine gewisse Gemeinsamkeit mit dem jüdischen Volk, auch da ist es drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde es ja ganz speziell gepflegt, auch durch die Vererbungsströmung, also durch die Blutströmung wurde das alte Hellsehen gepflegt. Und das ist aber auch in den arabischen Völkern sehr stark drinnen. Und da ist eine große Anlage aber zugleich dabei, also in die Bewusstseinsseele hinauszugehen, sich der Natur gegenüberzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Araber hatten auch, nämlich im positiven Sinn, die alte arabische Religion ist eigentlich eine sehr auf die Natur bezogene auch. Und eben auch ein sehr starkes Umgehen mit den Naturgeistern draußen, die da sind. Da kommt interessanterweise dann, als die türkische Strömung das übernimmt, wo jetzt mehr dieser abstrakte Himmelgott Tengri drinnen ist, also die Lebenskraft, die da von oben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so einen konkreten Zugang zu den Naturelementarwesen haben sie nicht. Kein Bezug dazu. Es ist also viel abstrakter, viel strenger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat im Übrigen auch erst dann die weitere Ausbreitung des Islams so viel kriegerischer gemacht. Also die Probleme mit den Pilgern und die im Palästina halt dann dort gefährdet sind, das kam erst also durch die Türkenströmung drinnen. Die hatten also diese Unerbittlichkeit auch drinnen, die halt von den mongolischen Völkern, von den Türkvölkern hereinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist einfach diese Unerbittlichkeit drinnen. Die haben die Araber gar nicht drinnen gehabt. Die Araber haben, aber bitte nicht, dass man das jetzt irgendwie versteht als Türkengeschlecht oder Arabergut oder sonst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat damit nichts zu tun. Man muss einmal die Dinge charakterisieren, wo sie herkommen. Also jeder heutige Mensch, ob er jetzt Türke oder Araber ist, kann sich aus dem herauslösen und ist auch letztlich heute schon viel herausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hat dann wichtige Aufgaben zu erfüllen. Aber man muss die Dinge einmal charakterisieren, dass es Unterschiede gibt. Auch was sie unterschiedliche Völker mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist es eben was anderes, was die jüdischen Völker, also das Semitentum im engeren Sinn herausbringen, was die Araber herausbringen, die ja auch zu den semitischen Völkern gehören, aber wieder andere Qualitäten haben. Und was zum Beispiel die mongolischen Völker hereinbringen, das ist wieder eine andere Sache. Also dort ist es, weil in dem zum Beispiel diesen Himmelsgott so überpersönlich zu sehen, ist zugleich ein Weg, eine Möglichkeit in ein sehr klares, reingeistiges hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch etwas. Also wir stellen uns gerne den lieben Gott lieber mit weißem Haar und langem Bart vor. Wir wollen es sehr konkret nehmen und fassen sehr schnell in ein sinnliches Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde in den Charismus niemand einfallen. Da gibt es einfach kein Bild. Das Bild ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Himmelszelt. Das ist es. Der Himmel über mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taghimmel, der Nachthimmel. Und mein mongolisches Zelt, meine Jurte, ist die Abbildung davon im Kleinen im Grunde. Das ist das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist das einzige äußere Bild. Also von mir aus ist das Zelt. Aber ich stelle ihn mir nicht in menschlicher Gestalt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas viel Größeres, viel Nichtsinnliches. Und gibt halt ein anderes Verhältnis dazu. Und auch interessanterweise die Erde unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch das Gegenbild. Die Erdgöttin, die im Gegensatz steht, und der Mensch dazwischen. Also oben ist der Tengri, unten ist die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ist aber absolut nicht personifiziert in irgendeiner Form. Es wäre nicht eingefallen, dass die Göttin Erde oder Persephone oder Gea oder irgendetwas, das wäre mir überhaupt nicht eingefallen. Sie hat kein Bild drinnen, das irgendwie aus unserer gewohnten Sphäre kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist völlig bildlos. Und dazwischen steht der Mensch mit seinem Windpferd, mit seiner Seele drinnen. Und zwischen diesen zwei Polen bewegt er sich irgendwo und zieht drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade durch die Araber ist ja dann begründet worden die Akademie von Gondi Schapor in Persien eigentlich. Also unter dem arabischen Einfluss aber war das dort. Und es waren viele arabische Gelehrte dort auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das ja viel offener als heute. Der Austausch. Dort haben Araber gewirkt, haben Perser gewirkt, haben Griechen gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Rom der damaligen Zeit haben es die griechischen Gelehrten vertrieben. Und die sind dann alle brav dort hingegangen. Entweder in der Akademie von Gondi Schapor oder Akademie von Edessa oder so in Anatolien unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ganz an der syrischen Grenze unten. Da gab es dann immer ein paar mal die Verschiebung hin und her. Weil diese Akademie von Edessa, also auch fast so ein kleines Bild von der Akademie von Gondi Schapor, das war die große, also die Wissenschaftszentrale könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wirklich schon Wissenschaft wie heute gepflegt wurde. Noch nicht mit den technischen Mitteln, die hatte man damals noch nicht. Aber das Denken, die Art experimentell empirisch heranzugehen ist dort geboren worden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von dort ist es dann erst nach Europa gekommen. Eben, auch verbreitet mit durch den Islam im äußeren Sinne. Gerade durch die Awaba, weil das ist ja reingegangen bis nach Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil von Spanien war islamisch bis zur Zeit von Kolumbus. Im selben Jahr im Grunde fällt das erst. Und dadurch kam es ja ungeheuer vor allem ein wissenschaftliches Wissen nach Europa herein äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite war, dass sich etliche von diesen Gelehrten, also arabischen Gelehrten oder auch überhaupt geistigen Führern, dann später in Europa inkarniert haben. Da gibt es einige Beispiele davon, die Rudolf Steiner nennt. Zum Beispiel der bekannte Sultan Harun al-Rashid wurde später als Francis Bacon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francis Bacon war einer der Väter der englischen Wissenschaft, kann man sagen. Zur Zeit von Elisabeth I., wo dort auch sehr viel in Gang gekommen ist und wo vor allem wirklich die äußere empirische Wissenschaft in Europa Fuß gefasst hat. Aber das hatten im Grunde die Awaba schon längst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind hinten nachgehinkt. Und wir haben es erst geschafft dadurch, dass erstens der Islam sich ausgebreitet hat, es direkt hineingebracht hat, hat viel in Spanien gelebt dort bereits. Aber dann auch auf dem Weg neuer Inkarnationen, dass es dort hineingekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist damit aber auch natürlich eine Anlage gekommen, die Welt nur äußerlich, sinnlich zu betrachten und zu verhärten. Aber der Impuls wäre viel stärker gewesen, wenn nicht der Islam entstanden wäre, wenn nicht die Awaba so weit gekommen wären, dass sie das als eine Strömung in die ganze Welt ergossen hätten. Das ist etwas ganz Wichtiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auch zu bedenken. Ich weiß, wir haben heute immer wieder doch die große Frage, wie geht das Christentum oder wie gehen wir in Europa mit dem Islam um und dergleichen. Und da gibt es genug offene Probleme noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme, die vor allem natürlich dadurch hineinkommen, dass andere Machtinteressen hineinspielen und gewisse ungute Seiten wecken auch, die von der Widersacherseite kommen. Das muss man überhaupt sehen, dass die Religionen überhaupt, und da darf man das Christentum auch gar nicht ausnehmen, nämlich das, was durch die Kirchen passiert ist. Da ist viel Gutes passiert, aber es ist auch schlimme Dinge passiert, bis in nicht so ferne Vergangenheit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso passiert aber etwas durch Menschen, die den Islam sich als Werkzeug dafür nehmen, genauso wie das Christentum auch zum Werkzeug für sehr unchristliche Sachen genommen wurde. Aber es waren beides natürlich, sowohl das Christentum als auch sehr stark der Islam etwas, was diesen Impuls von 666 zumindest gedämpft hat. Wenn der Impuls wirklich voll durchgeschlagen wäre, dann hätten wir schon längst, dann wären Religionen alle weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Religion wäre eine materialistische, wie es in der Wissenschaft zwar als Bild lebt, aber durch eine Praxis, Lebenspraxis, noch nicht überall ist. Aber dann würde es dort hingekommen sein, und es würde dahin gehen, dass der Mensch immer mehr wirklich zu dem wird, als was er heute beschrieben wird, nämlich ein reiner Gehirnautomat irgendwo. Und dass er eine wirkliche Freiheit nicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was jetzt in erster Linie einmal die sorbatischen Wesenheiten und Asuras als wesentliches Hilfsmittel, weil die bis ins Physische arbeiten können, also das Gehirn so verhärten können, dass wir wirklich dann nimmer als Geistige herankommen können. Dass das eben nicht in dem Maße gekommen ist, dazu musste also diese besondere Qualität, die aus dem Awabismus herausgekommen ist und eben auch mit dem Islam aber verbunden wurde und dadurch diesen sorbatischen Impuls im Awabismus gedämpft hat, das musste in die Welt hinaus. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Wir haben dem zu verdanken einerseits unsere Wissenschaft, aber wir haben dem auch zu verdanken, dass sie nicht schon so schlimm geworden ist, so einseitig materialistisch geworden ist, dass kein Rückweg mehr möglich wäre. Es ist jetzt eigentlich so viel da, dass wir daran lernen können, was wir als Menschen nicht sind und auch nicht werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müsste man eigentlich an der Naturwissenschaft lernen, so wie sie heute gerade das Bild von Menschen zeichnet. Wir werden genauso lernen, aber auch zum Beispiel jetzt Thema künstliche Intelligenz oder so, was der Mensch nicht ist. Dass eben das Denken der künstlichen Intelligenz, wir sollen es durchaus gebrauchen, wir müssen es sogar gebrauchen, um zu lernen, was der Unterschied ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es gerade daran lernen. Es ist übrigens ein sehr interessantes Phänomen, Herr Steiner schildert es sehr deutlich und das kann man, wenn man die äußere Entwicklung des Geisteslebens anschaut, deutlich sehen. Die höchste Entwicklung, die reifste Entwicklung gerade des Gehirns, also des Denkens mit dem Gehirn, war im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert. Wir sind über den Punkt eigentlich schon darüber. Wir fangen an, etwas von dem, was wir eigentlich früher durch die Gehirntätigkeit gemacht haben, aus uns herauszusetzen, in Form der künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist ja wirklich sehr stark orientiert daran, wie unser Gehirn funktioniert. Man spricht von künstlichen neuronalen Netzen sogar. Also es ist ganz dem nachempfunden, wie das Gehirn funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur unser menschliches Denken ist mehr als bloßes Gehirndenken. Wir brauchen das als Spiegelungsorgan, wir können Gedanken spiegeln damit, im äußeren abstrakten Sinn, aber wirklich denken, wirklich denken, also aus dem Geistigen heraus denken, tut man nicht mit dem Gehirn. Das ist nur das Spiegelapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, und das werden wir lernen an der künstlichen Intelligenz, sie kann uns sehr wohl, auch wenn sie ausgelagert ist, unser Denken widerspiegeln. Nichts anderes tut sie nämlich. Man braucht nicht glauben, dass sie wirklich denkt, die künstliche Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spiegelt uns unsere Gedanken wider, kann sie in allen möglichen Kombinationen uns anbieten, aber es ist nichts drinnen, was die künstliche Intelligenz wirklich gedacht hätte, jemals. Sie verbindet damit auch überhaupt nichts. Aber sie kann uns unser Denken widerspiegeln in verschiedensten Facetten und das zusammenstellen, aber bei Menschen ist noch viel mehr dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das werden wir daran lernen. Darum stehen wir jetzt drinnen und es ist notwendig, sich damit auseinanderzusetzen. Und wir werden gerade daran lernen, dass wir doch anders sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Aber eben diese Auseinandersetzung, das ist alles, was letztlich auch eine Auseinandersetzung mit den Mondenhaften irgendwo ist. Und da müssen wir durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Mondenhaften hängt so viel zusammen. Es hängt unheimliche Weisheit damit zusammen. Aber darüber will ich jetzt nicht anfangen, sonst werden es wieder 45 Minuten Überzug, wie das letzte Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zu lang. Aber nur als Andeutung. Es gibt diese große, die Urmondenlehre der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben sich zurückgezogen, wie Rudolf Steiner das sehr schön ausdrückt, ein wunderschönes Bild, in die Mondenfestung. Um ja den Menschen nicht in seiner Freiheit zu beeinflussen, haben sie sich zurückgezogen dort. Und das waren aber eigentlich, man könnte sagen, im Grunde luziferische Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die der Menschheit ihre Urweisheit gegeben haben, sich teilweise selber inkarniert haben auf Erden, aber sich jetzt dann zurückgezogen haben. Und denen haben wir viel zu verdanken. Auch wenn ein luziferischer Zug durchaus auch drinnen ist dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie haben sich zurückgezogen. Also das heißt, da stecken ganz wichtige Kräfte auch drin, die aber nicht so aufdringlich rauskommen. Aber ich würde sagen, lassen wir es einmal sein für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch sehr vieles offen in dem ganzen Thema. Ich weiß nicht, wie viele Vorträge wir noch brauchen, dass nichts offen bleibt. Ich glaube, es wird immer was offen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ja das Interessante, dass es immer irgendwo weitergehen kann. Schauen wir, was uns hinführt das nächste Mal. Ich danke euch fürs Dabeisein, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank bei allen im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Vielen, vielen Dank, Wolfgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war wieder sehr spannend. Gerne. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Wolfgang. Gerne. Dankeschön.&lt;br /&gt;
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Danke. Baba. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_205._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=32037</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-06-25T18:12:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Der schmerzhafte Verlust alter seherischer Fähigkeiten. Die Krise des Traumlebens als Neubeginn. Wie Körperlichkeit den modernen Geisteszugang begrenzt. Die Bedeutung von Kogutskis alter Naturkraft. Das Reifen des Leibes für zukünftiges Schauen */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:205.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo|thumb|205. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 19. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/7hvg88pzbw2czrkv62zt9/205.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=kiq0zhkjpinjtnun7ptjhytmg&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=40 Begrüßung und 50. Wochenspruch 00:00:40] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 205. Folge zur Apokalypse. Und der Fünfer spielt weiter eine Rolle, weil wir sind jetzt beim 50. Wochenspruch. Der ist sehr interessant und sehr schön auch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Menschen Ich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich machtvoll offenbarend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Wesens Kräfte lösend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendaseins Werdelust:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dich, mein Leben tragend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus seinem Zauberbanne,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erreiche ich mein wahres Ziel.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also das heißt, es spricht zu uns die Werdelust draußen. Ein interessantes Wort, Werdelust. Und sie trägt ihr Leben in uns hinein. Also sie erreicht ihr wahres Ziel, wenn sie ihre Lebenskraft, die Kraft des Lebens in uns hineinträgt, in unser Menschenwesen hineinträgt. Also wir empfangen jetzt bereits auch etwas von draußen und das ist etwas sehr kraftvolles. Werdelust, die aber auch von uns dann aufgegriffen wird in einem lebendigen Denken, in einem schöpferischen Denken zum Beispiel, dass man bis zum Imaginativen steigern kann und dann, wenn man dort einmal ist, geht es weiter zur Inspiration, Intuition. Aber das ist die Grundlage eigentlich. Also gerade in der Begegnung mit der Natur ist immer auch so eine Begegnung mit der Werdelust drinnen. Im Herbst dann halt mehr auch mit Sterbelust, kann ich jetzt nicht gut sagen, habe ich noch nicht gehört zumindest, aber da ist es halt dann mehr mit den abbauenden Prozessen verbunden. Aber jetzt ist es ganz mit diesem Aufwachenden, mit diesem Gestaltenden drinnen. Also im Tun aufwachend sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schenkt uns die Natur, die Welt draußen eigentlich. Und wir können es ja aus dem Zauberbann erlösen. Im Zauberbann ist es, solange es uns eigentlich unbekannt bleibt und wir uns gar nicht verbinden können damit. Es ist verborgen in der Natur. Es wirkt zwar drinnen, aber es ist versteckt drinnen sozusagen. Wir können es herauslösen, indem wir uns diese Kraft zu Bewusstsein bringen. Also in allem, was da jetzt so langsam heraussprießt aus der Natur, in dem allen, auch wie der Tag sich ändert. Wir stehen ja jetzt genau vor Frühlingsbeginn, also in ein paar Stunden fängt er an, also am 20. morgen, aber in der Nacht, ich glaube so um vier Uhr ungefähr herum, ist wirklich der Frühlingsbeginn und also alles brodelt da schon und wartet auch sich in uns zu ergießen. Aber wir müssen es auch annehmen können. Das ist ganz wichtig, also offen zu sein dafür. Wir gehen oft einfach vorbei. Und da steckt schon so unheimlich viel drinnen. Das sind schon geistige Begegnungen. Wir haben überall die Chance, ununterbrochen. Das ist nicht so fern. In jedem Blumerl, in jedem Grashalm, der da herauskommt, in dem Gras, das jetzt grün wieder frisch zu leuchten beginnt, ist etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=262 Das bewusste Zeichnen der geistigen Wirklichkeit. Die Abweisung durch mächtige Elementarwesen im Wald. Die Bedeutung alter Fähigkeiten heutiger Naturvölker. Der radikale Umbruch im Leben Rudolf Steiners. Die Farbgesetzmäßigkeiten der berühmten Samenkorn-Meditation 00:04:22] ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Berührung spüren, dass diese Kraft da drinnen ist, dann wird uns aber zugleich die Möglichkeit gegeben, mit der Kraft wirklich gestaltend zu werden. Im Künstlerischen, im Leben gestaltend, aber eben auch im geistigen Wahrnehmen gestaltend. Weil da ist es noch viel deutlicher, ich habe es eh schon öfters erzählt, auch in der Sinneswahrnehmung. Wie viel wir sehen, hängt sehr davon ab, wie aktiv wir im Sehen sind. Wir müssen aktiv gestaltend mit dabei sein. Also zum Beispiel Gesichter sehen wir wirklich dadurch, dass wir die Gesichter zeichnen, mit unseren Blicken. Und manche können besser zeichnen, aufmerksamer, manche huschen mehr darüber. Weil Ununterbrochenes wird uns nur nicht bewusst. Aber das ist alles das, was wir als Kind lernen. Und dann irgendwann, aha, erkennt man das Gesicht vom Opa und das ist nicht nur der Mond, sondern es ist wirklich der Opa jetzt. Aber dann hat das Kind gelernt, mit den Blicken den Opa zu zeichnen. In Wahrheit schon. Mit den Blicken. Ob wir es dann später mit der Hand erkennen, ist eine andere Frage. Aber dass wir es überhaupt sehen, dass wir es wahrnehmen, als Gesicht und nicht als irgendein verwaschener Farbfleck. Dass wir also wirklich Konturen, Formen wahrnehmen, weil wir sie zeichnen. Und trotzdem tun wir nicht willkürlich was zeichnen. Wir malen nicht irgendwas, sondern wir versuchen halt wirklich das, was uns entgegentritt, der Mensch, der uns entgegentritt, oder die Blume, das Tier, der Stein, der Kristall, was auch immer, wir zeichnen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erst nehmen wir es wahr in seiner räumlichen Gestalt. Dazu müssen wir malen. Zeichnen, besser gesagt. Die Farben nehmen wir leichter wahr, aber auch da sind wir in Wahrheit aktiv drinnen. Nur das ist alles unterbewusst. Im geistigen Wahrnehmen, im seelischen Wahrnehmen sollten wir als moderne Menschen, als Menschen unserer Zeit, selber tätig sein. Bewusst tätig sein. Das heißt, das was wir im normalen, im sinnlichen Sehen mehr oder weniger unbewusst machen und was beim alten Hellsehen auch praktisch unbewusst war, weil es ein traumartiges Hellsehen war, die Bilder waren halt einfach da, die überschwemmen mich, ergreifen mich, bewegen mich, sie kommen, wenn sie wollen, sie gehen, wenn sie wollen, ich habe eigentlich keinen Einfluss darauf. Aber das moderne, imaginative, lebendige Schauen besteht darin, dass wir ganz aktiv die geistige Wirklichkeit, ich sage einmal zu malen beginnen, zu zeichnen beginnen, zu malen vor allem zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im imaginativen sind es eher normalerweise nicht so scharfe Kanten oder was drinnen, es sind fließende Übergänge. Und man darf sich aber auch nicht vorstellen, dass es notwendigerweise so ist, dass es jetzt wie ein Traumbild ist, wo wirklich die Farben fluten. Es kann zuerst so sein, dass ich zwar weiß, es ist da, ich spüre auch die Zusammenhänge, aber ich sehe es nicht wie ein Traumbild. Es ist eigentlich noch, ich kann mich orientieren und trotzdem sehe ich es eigentlich nicht wirklich. Aber ich spüre es, ich spüre, ah jetzt wende ich den geistigen Blick sozusagen da, aha, da ist etwas, das ist mit dem in Beziehung, und so arbeite ich mich langsam hinein. Es ist eine Fortsetzung ja eigentlich des Denkens, das wir haben, aber wir fangen jetzt an nicht Zusammenhänge zu konstruieren, sondern wir lernen sie sehen, geistige Zusammenhänge sehen. Also spüren kann man auch sagen, wie auch immer, es ist so schwer, weil da fehlen uns die Worte, es ist immer Übersetzung. Ich meine, man kann es natürlich steigern dazu, dass es dann auch sinnesartige Qualitäten bekommt, weil die Sinnesqualitäten sind ja eigentlich was Seelisches irgendwo, allerdings ein Seelisches, das jetzt abgeschattet wird durch das Sinnliche, durch die Sinnesorgane, wenn ich die Farben nehme, das Rot, das Gelb, Blau, die ganzen Farbtöne, im rein seelischen Erleben sind sie noch ganz was anderes. Und man kann es eigentlich gar nicht mit den Äußeren vergleichen, also so wie wir sie äußerlich sehen, ist es die Abschattung. Selbst wenn es das stahlendste Gelb oder das blendendste Weiß ist, ist es eine Abschattung in Wahrheit. Abschattung heißt, es wird uns vieles nicht bewusst, was da drinnen wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um an dieses imaginative Schauen, ich nenne es bewusst so, ich will eigentlich gar nicht mehr so viel verwenden, den Begriff Hellsehen, weil der so vielfach missbraucht und missverstanden wird, auch heute bei nicht so wenigen Menschen, die eine gewisse Hellsichtigkeit, aber halt noch alter Art haben, wo es eben wirklich wie eine Traumvision dasteht, in total sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen und das ist einfach so da. Aber das ist nicht der Weg, auf dem ich erkenne, was das wirklich ist. Wo ich es in der gleichen Klarheit erkenne, die ich sonst nur im streng logischen Denken habe, ist dort, wenn ich die Bilder selber aufbaue. Aber nicht einfach aus der Fantasie irgendetwas, sondern es fängt an, dass ich die geistige Berührung mit der Wesenheit, worauf ich mein geistiges Auge oder mein geistiges Bewusstsein richte, das bringt mir Empfindungen entgegen. Es spielt sich sehr viel auf der Gefühlsebene ab auch durchaus. Man fühlt sich berührt und da liegt eine ganz gewisse, bestimmte, ganz charakteristische Stimmung drinnen und die fängt an zu mir zu sprechen, sagen wir es einmal so, es regt meinen schaffenden Willen an und aus dem male ich sozusagen, aber wirklich jetzt sehr unter Anführungszeichen, weil ich male es nicht unbedingt in sinnlichen Farben, das wäre der letzte Punkt, sondern ich male es so, dass ich wirklich ein ganzes Panorama von mir habe und jetzt diese Wesenheit, die mir begegnet, hat zu dem, zu dem, zu jenem Beziehungen. Und das macht ihr Wesen aus, dass sie diese vielfältigen Beziehungen hat, dass sie zu anderen Wesen in Beziehung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann geistige Wesen eigentlich am besten dadurch verstehen, dass man sie versteht aus ihrer Beziehung zu anderen geistigen Wesen. Das ist nicht so, dass ich sage, jetzt nehme ich den heraus und fange den sozusagen geistig zu sezieren an, sondern ich erlebe diese Wesenheit, indem sie jetzt einer anderen begegnet und da tut sie etwas. Aber das ist zunächst einfach ein Spüren. Aber es ist auch nicht nur ein dumpfes, unbewusstes Gefühl, sondern es ist ein sehr waches Spüren. Es ist ein sehr konkretes eigentlich. Und es ist so ein bisschen, ja, wie wenn ich es geistig abtasten würde, könnte man sagen. Ich spüre diese Berührung mit der Wesenheit und ich gehe auf sie zu und berühre sie sozusagen geistig. Und aus dem heraus formt sich langsam das Erlebnis heraus. Dann kriegt man einen sehr, sehr großen Überblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Typische in diesen imaginativen Erlebnissen ist, dass man immer die großen Zusammenhänge mitsieht. Wären die nicht da, würde man gar nichts merken. Ich kann nicht einfach unter das Mikroskop oder unter die Lupe etwas legen und mir das Detail anschauen. Das Detail tritt erst hervor für mich, für mein Bewusstsein, wenn ich den Zusammenhang mit dem Ganzen herum erlebe. Und das kann bis ins Größte hineingehen, weil es auch wirklich damit zusammenhängt. Geistige Wesenheiten, auch wir, hängen in irgendeiner Form immer mit dem Ganzen des Kosmos zusammen. Und konkret ist damit gemeint, mit den ganzen geistigen Wesenheiten, die dort sind. Also nicht mit den äußeren Dingen, nicht einmal mit den äußeren Sternen, aber mit den Wesenheiten, die damit zu tun haben. Und das kristallisiert sich mit der Zeit halt heraus. Aber um es fassen zu können, muss ich tätig werden, in Wahrheit. Die Berührung kann kommen. Ich begegne irgendwelchen Elementarwesen oder größeren, mächtigen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sowas einmal erlebt, wir sind in einem Wald gegangen, in der Nähe von Wien. Eigentlich schön, es war Sonntag oder was, die Eltern sind mit den Kindern spaziergegangen, alles war fröhlich. Und irgendwann denkt man sich, es ist eine total ungute Stimmung eigentlich. Man will uns hier nicht. Es war ganz stark, also so richtig so, bitte verzieht euch von da, ihr gehört da nicht her. Die anderen haben sich alle wohlgefühlt. Und da waren tatsächlich gewisse Elementarwesen, mächtigere Elementarwesen, dahinter, die einfach uns nicht dort wollten. Uns nicht dort wollten. Wir passen da nicht her. Stört uns nicht? Und wirklich ganz stark die Empfindung, ihr beschäftigt euch mit Geistigen, ich übersetze es jetzt in Menschenworte, aber es ist das Feeling. Ihr glaubt, ihr tut damit schon irgendwas, dass ihr euch mit dem Geistigen beschäftigt. Und glaubt noch, ihr könnt das hineintragen in die Welt und das würde was verbessern. Ihr wisst ja überhaupt nicht, welches Chaos ihr anrichtet, allein dadurch, dass ihr da seid. Ihr stört unsere Arbeit empfindlich, raus mit euch. Geht dorthin, wo ihr geeignet seid, was zu machen, aber nicht in unser Revier. Wir haben da eine Aufgabe und ihr seid nur störend. Die, die das vielleicht gar nicht so geistig arbeiten, die dürfen ruhig durchgehen. Die stören uns nicht. Aber ihr seid wirklich nicht reif und bereit, schon dafür da euch reinzumischen in das, was wir da tun. Das übersteigt eure Kräfte so gewaltig, bitte haltet euch fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben mit unserem geistigen Tun, mit unserer geistigen Entwicklung, die wir auch wirklich anstreben sollen, aber das heißt nicht, dass wir damit überall immer gleich Wohlwollen erzeugen. Sondern, dass wir dann sehr oft durchaus entgegengespiegelt bekommen, ist ja nicht das Anfangs, aber bitte nicht da bei uns. Das, was ihr einzubringen habt, stört mehr als was es hilft. Also das kann durchaus sein. Gerade in der Begegnung mit der Natur, da sind sehr, sehr, sehr starke Kräfte drinnen. Das heißt, auf sowas kann man zum Beispiel auch achten, aufmerksam sein. Es ist nicht immer so, dass man willkommen ist dort. Man denkt sich, ich gehe in der Natur, in Wälder, ich spaziere schön, ich verbinde mich mit der Natur und das ist ja für die Elementarwesen toll und ist es ja auch, wenn sie erkannt werden. Aber nicht immer und nicht für alle. Und manchmal durchaus berechtigterweise. Es gibt auch was, wo manche Elementarwesen kochen auch ihr eigenes Süppchen. Aber manche haben Aufgaben, die sind zu groß, dass wir stören, wenn wir uns da hinein mischen. Gerade wenn wir irgendwo was Geistiges in uns tragen, was aber noch viel zu groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch tatsächlich so, Rudolf Steiner hat das sehr deutlich beschrieben, es gibt auch Aufgaben, zum Beispiel gerade in Bezug auf die Natur, an die wir mit unserer modernen geistigen Form der Entwicklung, mit unserem modernen geistig imaginativ lebendigen Schauen und den daraus folgenden Taten noch nicht herankommen. Wo Kräfte da sind, wo ganz wichtig für die Menschheitsentwicklung ist, dass Naturvölker, die diese Fähigkeit noch aus dem Alten heraus haben, dass die ja nicht zu früh aussterben dürfen. Aussterben heißt ja nicht unbedingt, dass die ausgerottet werden, sondern einfach, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen oder sonst was. Jedenfalls, dass sie verschwinden. Also, wo Fähigkeiten drinnen sind, die noch ganz im Körperlichen durchaus verankert sind. Also, die geistig sehr tief hineingehen. Gerade beim modernen geistigen Weg schauen wir ja eher, dass es sich vom Körper löst. Das ist bei den alten Fähigkeiten durchaus nicht der Fall. Da ist sogar stärkere Verbindung da als normal. Mit einem Teil des Wesens. Und dadurch können solche Menschen aber erstens Zugang, Erkenntniszugang in gewisser Weise, aber halt auf alte Art kriegen zu Kräften, die wir heute noch lange nicht schaffen auf dem modernen Weg. Und die vor allem auch in eine Zusammenarbeit mit diesen geistigen Wesenheiten kommen können, an die wir heute in gesunder Weise noch nicht herankommen. Das heißt, die Erfahrungen, die Naturvölker heute noch haben, sind wichtig für die Zukunft. Es wird irgendwann auch ins Neue übergehen, aber es ist noch nicht so weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Thema in den Mysteriendramen ganz stark drinnen. Zwei wesentliche Figuren sind die Familie Baldi, also Felix Baldi und seine Frau Felicia, die beide eine geistige Naturbegabung haben. Die sind also nicht in dem Sinn Geistesschüler, die jetzt dem großen Lehrer Benediktus in den Dramen folgen, obwohl sie mit ihm verbunden sind, aber sie haben ganz eigene Erfahrungen. Und die haben sie aus Anlage heraus. Hat sich natürlich auch mit früheren Inkarnationen zu tun, aber sie haben sich durch ihre früheren Inkarnationen diese alten Fähigkeiten bewahrt. Das heißt, sie haben sich auch Verkörperungen, Inkarnationen gesucht, wo der Körper das auch hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die jetzt ins neue, imaginative Schauen hineingehen, ist es eine Erleichterung, wenn der Körper das gerade nicht hergibt. Dann tun sie sich leichter. Weil zum Beispiel so Menschen wie etwa Rudolf Steiner selber, der hatte alte Fähigkeiten auch, aber damit er die neuen entwickeln und dann auch weitergeben kann, musste er die alten ja eigentlich loswerden. Und das auf ganz neue Art wiedergewinnen. Das hängt sehr stark zusammen mit der sehr turbulenten Phase in seinem Leben, also geistig sehr turbulenten Phase. Die liegt zwischen seiner Kindheit, Jugend, Studium, dann die ganze Beschäftigung mit Goethe, Goethe-Herausgabe und dann, nachdem er in Weimar fertig war, dann 1900 im Anfang in der Theosophischen Gesellschaft. Aber da ist so eine Zwischenphase, wo ein ganz starker Umbruch drinnen ist. Der ist vielen aufgefallen. Das ist ja eigentlich nicht verständlich, jetzt ist er eigentlich fast total ein Atheist im Grunde und gegen die Kirche und gegen das Christentum wettert er und gegen alles eigentlich. Ist ganz stark drinnen. Das war aber notwendig. Dann erst kommt dieses, was er in seinem Lebensgang schreibt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Ein inneres Erlebnis, auf eine ganz neue Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Impuls, der ihn dann offen macht dafür, dass er eben dann anfangen kann in der Theosophischen Gesellschaft auch zu wirken. Natürlich kommt dann von außen der Auftrag an ihn heran, aber dann war er auch erst bereit dafür. Sonst hätte es nicht funktioniert. Dazu musste er das Alte loswerden und neue Kräfte entwickeln. Sie umwandeln auf jeden Fall. Das heißt, es ist auch eine Aufgabe für jeden heute, der sich mit Anthroposophie beschäftigt, aber vielleicht auch noch alte Fähigkeiten hat. Das Wichtige ist, dass man es umwandelt, weil nur wenn ich es umwandle, dringe ich wirklich mit dem eigenen Ich erkenntnismäßig in das ein, was da wirklich abläuft, was sich da abspielt. Da bin ich in jedem Detail drinnen dabei und es ist mindestens so trittsicher dann der Weg, als wie in den Naturwissenschaften, wo man äußerlich an den Phänomenen, an den Beobachtungen sich entlang arbeitet und nicht anfängt, irgendwas hineinzuspintisieren, sondern wo man einfach von Beobachtung zu Beobachtung schreitet und sieht, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Also so wie es Goethe zum Beispiel in seiner Farbenlehre gemacht hat. Wirklich zu schauen, wie kann ich das verfolgen, wo entstehen die verschiedenen Farben, wie hält sich das Dunkle auf langsam zum Violetten, zum Blauen, dann wird es immer heller bis zum Hellblauen und so fort oder wie ist es, wenn das Licht verdunkelt wird. Dann kann ich Schritt für Schritt das verfolgen. Dann sehe ich, wie aus dem Zusammenspiel von Licht und Finsternis, je nachdem welches die Überhand hat, entstehen die verschiedenen Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann ich jedes Schritt für Schritt beobachtend nachvollziehen, sehe wie eins mit dem anderen zusammenhängt. Und das kann man sehr viel weiter führen dann noch. Es ist nicht umsonst, dass sich Steiner viel mit der Farbenlehre Goethes beschäftigt hat. Das ist ein genialer Schicksalszug, dass er zu dem gekommen ist, sich mit dem zu beschäftigen. Da ist sehr wichtig auch dieses Erlebnis zum Beispiel mit den Farben, weil wenn ich jetzt anfange im modernen geistigen Schauen, Farben zu sehen oder etwas in Farbbegriffen auszudrücken, sagen wir es einmal vorsichtig so, weil das Unwichtigste ist, dass es wie ein Fantasiebild vorweg vor mir steht. Das ist fast das Unwichtigste. Aber ich muss es genau spüren, welche Farben da sind. Also sozusagen sehen, ohne es sinnlich zu sehen. Das ist die Kunst. Und dann muss ich aber ganz in diese Farbgesetzmäßigkeiten hineinkriechen. Und dann kann ich diese Dinge erleben. Dann funktioniert unter Umständen auch so etwas, was erfahrungsgemäß, ich weiß nicht, wie es euch geht, die ihr zuhört und das schon probiert habt, die berühmte Samenkorn-Meditation in »Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten«. Also man legt ein Samenkorn vor sich hin und konzentriert sich auf dieses Samenkorn. Und dann sieht man eine gewisse flammenartige kleine Farbgestalt rundherum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=1589 Der Weg von der Imagination zur Intuition. Die seelisch-geistige Berührung des modernen Schauens. Vom Verwandeln des Bildes zur reinen Inspiration. Das Erwachen der Werdelust im eigenen Ich. Die stufenweise Entzauberung der inneren Bilderwelt. 00:26:29] ===&lt;br /&gt;
Und das ist schwierig. Das ist wirklich schwierig, dass das funktioniert. Aber helfen tut das sehr, zum Beispiel diese Übungen mit den Farben, mit der Farbenlehre, aber jetzt sie geistig aufzufassen, zu sehen, was geistig dahintersteckt. Dann merkt man nämlich, dass ich zu dem Farberlebnis an dem Samenkorn auch nur dadurch kommen kann, auf neue Art dazu kommen kann, wenn ich die seelisch-geistige Berührung spüre. Und diese Berührung gibt zunächst einmal ein immer konkreter werdendes Gefühl, Gefühlsstimmung, eine Berührung, eine Anmutung kann man im Deutschen auch sagen. Also ich fühle mich angemutet sozusagen von dem, also eben wirklich berührt von dem. Und wenn diese Stimmung da ist, wenn ich die jetzt immer bewusster fassen kann, das dauert unter Umständen, ich spüre vielleicht sehr schnell, die Berührung ist da, aber sie ist noch sehr undifferenziert. Sie wird aber differenzierter. Und wenn sie differenzierter da ist, dann beginnt sie sich in Farben umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder, nicht notwendigerweise, dass ich es jetzt so sehe wie in einem lebendigen Traumbild. Es ist im Übrigen bei Traumbildern auch sehr unterschiedlich, wie farbig Träume sind. Viele Menschen erleben Träume auch nur in Grautönen, in Schwarz-Weiß-Tönen, in Schattierungen. Es ist nicht gesagt, dass es bei allen farbig ist. Es gibt Menschen, wie Lessing zum Beispiel, der von sich gesagt hat, ich habe in meinem Leben noch nie geträumt. Natürlich hat er immer geträumt in Wahrheit, aber es war kein Bild da. Kein Bild, was man normal in einem vielleicht wilderen Traum erlebt. Trotzdem hat er in solchen Dingen gelebt. Aus solchen Dingen sind ihm die Inspirationen gekommen zu der Idee der wiederholten Erdenleben, die er eigentlich ganz selbstständig ergriffen hat und sie eigentlich begründet hat, damit nur, wenn es die wiederholten Erdenleben gibt, ist überhaupt die Menschheitsentwicklung erklärbar in irgendeiner Form. Wenn es die nicht gibt, dann ist es für ihn jedenfalls nicht erklärbar, sondern die Menschen entwickeln sich, die gehen durch. Und wenn da nichts durchgehen würde, müsste jeder von vorne wieder anfangen im Grunde. Also ein sehr tiefer Gedanke, weil im Grunde das ist die Zusammenfassung von einem relativ großen Werk, wo er die ganze Menschheitsgeschichte schildert in den wichtigen Phasen und dann kommt er zu dem Resümee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben, weil er das erlebt in Wahrheit. Er ist durchaus im Ansatz da bei dem Neuen schauen, aber ohne es in irgendeiner Form zu visualisieren noch. Das ist wichtig, dass einem bewusst ist, dass man durch diese Phase heute früher oder später durchgehen sollte, selbst dann, wenn man alte Fähigkeiten hat. Sonst bleibt immer eine gewisse Unsicherheit drinnen. Weil es ist in dem alten Hellsehen nicht so leicht klar, was trage ich selbst hinein. Das heißt nämlich durchaus aus meinem Organismus, aus meinen unterbewussten Kräften, das gibt nämlich, wie soll ich sagen, die dicken kräftigen Farben in dem Bild. Und die muss ich einmal sozusagen weglassen. Ich muss das so ganz zart haben. Ich stehe vor der leeren Leinwand eigentlich und erlebe jetzt nur, da muss was hin, dort muss was da, also wirklich vor der leeren Leinwand zu stehen, das ist die Herausforderung drinnen. Und dann kann man sich da hineinarbeiten. Und da ist dann eben drinnen genau auch diese Werdelust der Natur zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt der Ausgangspunkt, warum ich so lange gesprochen habe darüber. Das ist es nämlich genau. Ich beginne zu erleben, zum Beispiel auch bei der Samenkornmeditation oder so, die Lebenskräfte, der Lebenswille, der da drinnen steckt in dem Samenkorn. Der aber schläft drinnen, total schläft. Unter Umständen über Jahrtausende auch schlafen kann. Es sind ja viele Samen in den ägyptischen Gräbern oder so gefunden worden, die noch keimfähig sind. Also wenn die auf fruchtbaren Boden kommen und genügend Wasser, entwickeln sie sich immer noch und liegen aber Jahrtausende drinnen, wie ein fast toter Stoff, der hart, kristallin ausschaut, fast geradezu und trotzdem schlummert das Leben drinnen. Und diese Werdelust, die will aber zu uns hin. Die will zu uns hin. Also sie spricht zu uns, zu unserem Menschen-Ich. Und aus dem heraus wird sie entzaubert, wenn ich aus der Freiheit heraus bewusst, aktiv anfange, das jetzt ins Bild zu gestalten, ins imaginative Bild zu gestalten. Dann wird sie wirklich erlöst. Dann erfüllt sie ihr Ziel, dann findet sie ihr Ziel, wie es da drinnen steht im Wochenspruch. Also erreiche ich mein wahres Ziel. Weil es ist erst fertig, ganz große Perspektive, das Tun der geistigen Welt ist erst fertig, wenn sie sich im Menschen erleben kann. Indem der Mensch es erlebt, ergreift und gestaltend ins imaginative Bild bringt, die Zusammenhänge, die Zusammenklänge der Wesen, auch die Dissonanzen zu spüren bekommt, dann ist er schon in der Stufe der Inspiration drin. Das ist auch interessant, jetzt bin ich in der Stufe der Imagination. Als moderner Schauender, imaginativ Schauender, gestaltend Schauender, habe ich eh schon Mühe, das Bild zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich es endlich einmal, habe ich die Zusammenhänge, jetzt soll ich das ganze Bild wegschaffen. Das ist der nächste Schritt. Ich muss es komplett auslöschen. Komplett weg. Und indem ich es komplett auslösche, weil es ja eigentlich trotzdem immer noch aus meiner Tätigkeit hervorgegangen ist. Das ist schon gut, ich bin mir bewusst geworden, was ich da tue, aber damit habe ich schon einmal meine Einseitigkeiten trotzdem drinnen, meine Perspektive. Um jetzt loszukommen von nur meiner Perspektive, um das wirklich noch klarer zu sehen, dass ich jetzt diese geistigen Wesen selber sprechen lasse, dazu muss ich mein Bild auslöschen, wegbringen aus dem Bewusstsein. Jetzt bin ich froh, dass ich das endlich habe und jetzt sitzt es sehr hartnäckig. Das ist nämlich ganz interessant, also wenn ich es dann ins Bild geschafft habe, dann wäre ich das ziemlich schwer los. Es ist zwar mühsam, es zu kriegen, aber dann werde ich es schwer los. Und das ist gerade die Übung, dann in die Inspiration hineinzugehen, das wirklich loszuwerden. Und dann kommt die Inspiration und aus der Inspiration heraus, die führt mich weiter zur Intuition, dass ich wirklich jetzt ganz bewusst eintauche in die geistigen Wesen, die dabei beteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ist es nämlich, wenn diese Berührung da ist, aus der dann irgendwann das imaginative Bild herauskommt, ist es noch so eine halbbewusste oder viertelbewusste Berührung mit dem geistigen Wesen, aber ich lebe noch nicht in dem geistigen Wesen wirklich drinnen. Weil Intuition heißt, ich tauche wirklich voll und ganz in das andere geistige Wesen ein. Das ist es zunächst. Es berührt mich sozusagen. Ich spüre, es ist da, aber ich bin noch nicht wirklich drinnen in dem Wesen. Also das heißt, das Bild, was ich mir zunächst in der Imagination dann mühsam gemalt habe, da steckt sehr viel von mir drinnen, trotz allem. Das heißt, es ist noch nicht wirklich ein objektives Schauen. Es beruht zwar auf etwas Objektivem, es wird nicht ganz falsch sein, aber hundertprozentig sagen kann ich es noch nicht. Ich kann es eigentlich erst sagen, wenn ich das Bild weggeschaffen habe, dann komme ich dadurch in die Inspiration. Jetzt spricht wirklich die geistige Welt, also die geistigen Wesen sprechen zu mir und führen mich dazu, wirklich in sie einzutauchen. Dann bin ich in der Intuition. Und wenn ich jetzt aus der Intuition wieder herauskomme, dann kann ich das Bild von mir aus wieder neu malen, aber dann wird es neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es erst wirklich das Bild, was ich gewonnen habe, dadurch, dass ich mich intuitiv mit diesem Wesen bewusst verbunden habe. Vorher ist es noch unbewusste Berührung. Das heißt, es ist zwar nicht räumlich, aber eine äußere Berührung, könnte man sagen. Also ich bin noch nicht in die Wesen eingetaucht, sondern sie berühren mich, das sagt mir irgendwas und das versuche ich festzuhalten. Aber in der Intuition erst bin ich ganz in sie eingetaucht. Ich bin diese Wesen geworden, im Grunde. Vom Bewusstsein her. Das heißt, ich habe mein Bewusstsein ganz ausgeschaltet, bin eingetaucht und wenn ich jetzt zu mir komme, dann nehme ich wirklich das mit, was das Wesen ausdrückt. Und aus dem kann ich dann wirklich die objektive geistige Welt gestalten. Also dann kann ich wieder in ein imaginatives Bild von mir aus hineingehen, aber es ist anders. Und den Prozess kann man öfter durchlaufen. Damit wird die Imagination immer reicher. Auch wenn man sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Wenn ich mich das nächste Mal wieder damit beschäftige, mich geistig verbinde, versuche es imaginativ zu malen, werden wieder neue Facetten herauskommen. Aber da hilft mir schon, wenn ich beim letzten Mal schon bis durch diese Intuitionsstufe durchgegangen bin, dann ist beim nächsten Mal schon wieder mehr drinnen und mehr Objektives drinnen. Anfangen tut es damit, dass ich eigentlich spüre, wie wirkt es auf mich. Das ist nichts Schlechtes, aber ich muss wissen, dass ich es dann nach meiner Eigenart wahrnehme und noch nicht so, wie es wirklich für sich ist. Also da muss man diesen Kreislauf immer wieder durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=2370 Das lebendige Wiederholen der geistigen Schau. Warum echte Imagination kein Gedächtnis braucht. Der Weg zum objektiven Schaffen im Willen. Das ständige Reifen der inneren Bilderwelt. Vom Trugbild des Wochenendseminars zur Trittsicherheit. 00:39:30] ===&lt;br /&gt;
Und bei den interessanten Sachen entdeckt man immer wieder neue Facetten. Und lernt auch, noch genauer die Dinge zu fassen. Darum ist es nie verfehlt, sich immer wieder mit bestimmten Themen zu beschäftigen. Nicht sagen, das weiß ich jetzt, abgehakt habe ich. Das wird man in einem modernen Bildungssystem sagen. Abgehakt, den Kurs habe ich, habe ich meinen Schein gekriegt, Stempel drauf, das war es. Nein, eigentlich immer wieder von vorne es holen und gerade dadurch dann immer wieder neue Facetten zu sehen, zu erfassen, sich im Durchgang durch Inspiration, Intuition wirklich zu objektivieren, indem ich eben eintauche, wirklich voll in die geistigen Wesenheiten und dann wieder neu zu malen. Und das ganze Bild ändert sich, es wird aber zugleich auch weiter und reicher dabei. Aber ich sehe es beim nächsten Mal schon noch mit mehr Zusammenhängen, noch klarer, objektiver, dass ich wirklich das erlebe, was die geistige Wesenheit ausdrückt. Aber das geht alles nicht auf einen Schlag, das sind also Durchgänge, die notwendig sind. Und Steiner, wenn er über seine Themen gesprochen hat, spricht er natürlich dann an den entscheidenden Punkten aus dem unmittelbaren Erleben. Wenn er spricht, hat er das Bild vor sich, anders geht das gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht etwas, was jetzt aus dem Gedächtnis kommt. Aus dem Gedächtnis muss man sich vielleicht merken, wenn ich jetzt auf irgendeinen Philosophen verweise, der hat dort und dort das gesagt, dann sind die Zitate meistens ein bisschen unscharf oder so. Da brauche ich wirklich das normale Gedächtnis. Aber für das imaginative brauche ich das normale Gedächtnis überhaupt nicht. In dem kann ich es nicht halten. Es ist weg. Und trotzdem geht die Imagination nicht verloren. Nur ich muss sie wiederholen. Ich kann sie überhaupt nicht im normalen Gedächtnis erinnern. Das, was man erinnern kann, ist der Ausgangspunkt, dass ich begonnen habe, in die Imagination hineinzuarbeiten. Was habe ich dazu gemacht? Von welchen Gesichtspunkten bin ich ausgegangen? Das kann man sich alles merken. Aber die Imagination selber muss ich mir wiederholen. Und dann hat sie sich aber bereits weiterentwickelt, verändert. Hat eine andere Perspektive, eine andere Facette.  Das muss man auch denken, wenn wir jetzt zum Beispiel am Freitag die Osterimagination lesen werden. Dann darf man sich nicht vorstellen, dass […] die Grundzüge bleiben sicher drinnen. Aber dass es ganz konkret wird, das ist in jedem Jahr anders. Es kriegt andere Nuancen noch dazu. [Und man muss denken, die Schilderung,]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner schildert ja, da wird es sehr deutlich eben, wie man modern an Imaginationen herankommt. Er baut sie auf, Schritt für Schritt. Da hat man nicht den Eindruck, die so BING, Kapitel Osterimagination, zwei Zeilen und BING, die steht da. Sondern er bereitet es vor, Schritt für Schritt, baut er es auf. Und auch wenn er es jetzt im nächsten Jahr wieder aufbaut, kommen aber wieder neue Facetten dazu. Und sie kommen auch dazu, wenn man es jetzt jedes Jahr selber liest, mitgeht diesen Weg des Aufbauens, sie kriegt, obwohl eigentlich immer derselbe Text da ist, kriegt sie aber neue Nuancen. Und es gehen einem Dinge auf, die man vorher überhaupt nicht mitbekommen hat. Das heißt, sie wird tiefer. Und wenn man so 20, 30, 40 Jahre mit der lebt, mit diesen Imaginationen, werden sie immer reicher. Also es ist keineswegs mit einmal erschöpft, weil das ist ja heute in unserem intellektuellen Zeitalter, ah, habe ich eh schon gelesen, kenne ich, weiß ich, habe ich in meinem Wissen. Wirkliche Imaginationen kann man nicht im Wissen behalten. Das ist weg, ich muss es wieder schauen. Das heißt, wieder aufbauen in Wahrheit, das ist nämlich die Vorbereitung dazu. Also diese Jahreszeiten-Imaginationen sind unheimlich gute Beispiele, an denen man selber auch lernen kann, wie entsteht eine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu spüren, ich bin mitbeteiligt dabei und ich muss trittsicher gehen in dem Ganzen. Es ist nicht einfach … und die große Vision steht vor mir und ich bin platt und die höhere Welt hat mich berührt und jetzt berichte ich darüber. Nein, sondern es ist keine Knochenarbeit, das ist es nicht. Das ist ein lebendiges Schaffen. Die Knochenarbeit ist das äußere, logisch exakte Denken. Das kann auch noch dazukommen, dass ich es auch wirklich in klare äußere Begriffe fassen kann. Aber das brauche ich auch dazu. Es ist ein ganz deutlicher Unterschied zwischen dem eigentlichen imaginativen Erleben oder dem imaginativen Denken und dann es in trockene, logische Wortfolgen umzusetzen. Das muss man auch denken. Also selbst bei den Schilderungen von Steiner muss man schauen, dass man das wieder in Bewegung bringt. Das heißt, selber anfangen gestalten zu werden. Im Grunde habe ich was von der ganzen Imagination, wenn ich sie wirklich selber gestalte. Ich muss das tun. Ja, ich habe den Leitfaden irgendwo drin, aber ich muss es selber tun. Wenn man das über die Jahre tut, merkt man, dass man dazulernt dabei. Es wird reicher. Es wird reicher und man hängt mit der Zeit gar nicht mehr so sehr an dem Text, der drinnen steht, sondern man hat an dem gelernt und dann kann man es bis zu einem gewissen Grad auch selber aufbauen, wie sie kommt. Und man kann auch eine andere Perspektive hereinholen. Es ist auch nicht so, dass es nur eine Perspektive gäbe. Es ist auch, wie immer, ein Ausschnitt aus dem Ganzen, weil im imaginativen Erleben ist es so, wie es in halt der geistigen Welt eben ist. Es hängt alles, aber halt in ganz konkreter Weise mit allem zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man eben nicht als allgemeinen Ausspruch nehmen. Ja, es ist alles eine Ganzheit, alles ist verwoben. Das klingt wunderschön, aber es kommt darauf an, dass ich konkret erlebe, was wo besonders mit wem verbunden ist und von dort geht es vielleicht jetzt auch dorthin weiter, aber das muss ich genau verfolgen können. Das kann immer konkreter werden. Wenn man mit dem herangeht, an diese Jahreszeitenimaginationen zum Beispiel, sieht man, ja, die Schilderung, das ist der Weg dorthin, das ist die Perspektive, aber da kann man noch unheimlich viel mehr herausholen, weil es mehr drinnen steckt. Noch viel mehr. Es erschöpft sich nicht in dem. Das ist einfach nur mal so ein Anstoß in die Richtung hinzugehen. Aber also durchaus Mut zu machen, selber weiterzugestalten. Das wird nicht jetzt komplett anders werden. Die Grundzüge werden drinnen bleiben, aber es wird noch inhaltsvoller, noch gehaltvoller. Es ist ja so, wenn wir diesen Kreis durchmachen, also mal gestaltend anfangen, da ist schon der Wille drinnen. In allem Gestalten ist auch mit der Wille drinnen. Aber der wird jetzt verstärkt, wenn man mit diesem ganzen Kreis, Imagination, Inspiration, Intuition, da sehe ich ja, die Intuition hängt ganz mit dem Wollen zusammen. Das ist Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht, ich brauche ein Rezept, wie tue ich denn, sondern intuitiv tun. Aus dem heraus gestalten und im Beobachten des Gestaltens erlebe ich jetzt, welche Kraft mache ich da, was stelle ich dadurch dar. Das heißt, dann bin ich ganz in meinem Willen, aber wach im schaffenden Wollen verbunden mit den Wesenheiten, die ich betrachte und aus dem heraus gestalte. Und das gibt dann mit der Zeit so wirklich eine gewisse Trittsicherheit, dass ich mir sicher bin, dass das nicht nur meine, also nur meine sind sicher nicht, aber dass ich es nicht zu sehr verfälsche durch meinen Bezug dazu. Dass ich nur das heraushebe, was mich so anspricht besonders. Sondern wo ich eben drinnen habe das inspirative und intuitive Element, wo ich wirklich immer wieder durchgegangen bin, indem ich eins geworden bin mit dieser Wesenheit. Und sozusagen sie selber malt sich dann, aber durch mich. Das ist so schwierig. Also in der Intuition bin ich einerseits, da bin ich ganz in der Wesenheit drinnen, das heißt, ich halte mich ganz heraus und gerade dadurch kann ich aber dann immer objektiver dieses Bild gestalten. Ohne jetzt meine persönliche Perspektive drauf, meine Lieblingsperspektive sozusagen zu sehr in den Grund zu rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht einfach in das hineinzugehen. Und es ist unheimlich wichtig, dass man sich als moderner Mensch bewusst ist, dass es nicht einfach ist und dass das aber gerade gut ist. Dass man erst dadurch die Sicherheit gewinnt in dem Ganzen drinnen. Ich meine es gibt heute so viele Geistesschulungen oder Seherschulungen oder was, wo man in einem Wochenendseminar locker zu Imaginationen kommt, die noch dazu bunt und turbulent und sonstiges sind. Also so fast wie ein Wachträumen drinnen und man geht raus und denkt, boah, toll, super, was ich da erlebt habe, Wahnsinn. Ja, Wahnsinn. Im Grunde erlebe ich nur mich selber drinnen. Ja, vielleicht bezieht es sich auf irgendeine geistige Wesenheit, aber ich kriege mit Sicherheit nicht mit, was es wirklich ist. Und da kann man sich komplett verirren drinnen. In den Mysteriendramen thematisiert es der Steiner auch so oft drinnen. Und da zeigt er wirklich, gerade an dem Johannes Thomasius zeigt er, was man alles falsch machen kann. Wo man wirklich völlig überzeugt ist davon, ja, das ist es. Und das ist aber ganz völlig anders, weil halt der Luzifer reinwirkt zum Beispiel, oder dann kommt noch der Ahriman auch dazu. Und diese Kräfte, die muss ich alle ausschalten können in dem Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=3146 Der schmerzhafte Verlust alter seherischer Fähigkeiten. Die Krise des Traumlebens als Neubeginn. Wie Körperlichkeit den modernen Geisteszugang begrenzt. Die Bedeutung von Kogutskis alter Naturkraft. Das Reifen des Leibes für zukünftiges Schauen. 00:52:26] ===&lt;br /&gt;
Das ist wahnsinnig schwer, aber das ist auch der Grund, warum wir [mit Recht, und das ist gut, sonst hätten wir es] uns so schwer tun, in dieses neue geistige Erleben hineinzukommen. Es wird ja immer wieder gesagt, ja, der Steiner hat das alles gegeben, aber wie viele andere können das jetzt auch so wirklich? Und vor allem, wie viele können es auf die neue Art? Weil es sind natürlich unter den Anthroposophen, oder denen die Steiner studieren, auch genug Leute, die noch alte Fähigkeiten mitbringen. Und das weckt irgendwas auf in ihnen, und jetzt sehen sie auch irgendwas und können noch ein bisschen was dazu schildern. Ja, aber das ist nicht der neue Weg der Anthroposophie in Wahrheit. Also mit dem völlig Neuen, wo ich wieder lese, nicht einmal Träume oder was, ist es durchaus gut, auf dem Weg zu einem neuen geistigen Erleben einmal durch eine Lebensphase zumindest durchzugehen, wo auch die Träume weg sind. Ich sehe nichts in der Nacht. Weg. Wo das häufig kommt, das ist ein Zeichen, dass man was Altes loswerden muss. Kann auch durchaus sein, dass wenn man alte Kräfte mitgebracht hat, dass gerade das Traumleben sehr intensiv war, von klein auf vielleicht schon, und dass man dann gerade durch die geistigen Übungen es verliert, das Traumbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Steiner ja oft davon spricht, dass wenn man entsprechend geistig übt, gibt es dann die Kontinuität des Bewusstseins. Also das heißt, man ist Tag und Nacht wach, einmal für die Außenwelt, einmal für die geistige Welt. Aber das ist wirklich ein fernes Ziel. Wenn man in der Vorstufe dazu ist, dass zum Beispiel auch einmal in der Nacht nichts ist, und eine gewisse Zeit konsequent nichts ist, dann ist das, man nimmt es nicht zu streng, aber es sind so Symptome, die mir auffallen, die zeigen, dass es ein Übergang ist zu etwas Neuem. Es kann dann wieder kommen in der Nacht, die Traumphase, sie kann dann wieder sehr intensiv kommen, aber es ist unter Umständen recht gut, um Altes loszuwerden, dass man eine Phase durchgeht, wo gar nichts ist, wo man totale Schwierigkeiten damit hat oder glaubt, Schwierigkeiten zu haben, aber es ist einfach gut, das hinzunehmen. Also das in Bezug auf den Lessing. Es stimmt, dass der durch so eine Phase durchgegangen ist, das war gut und notwendig für ihn. Und das heißt nicht, dass er jetzt so ganz ausgeschlossen ist von der geistigen Welt, ganz und gar nicht. Er hat sich sehr intensiv damit beschäftigt und hat gelebt darin, aber es war notwendig, dass alte Kräfte einmal ausgeschieden werden, dass man sie los wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt zu dem Ganzen heute noch dazu, weil unsere Welt bedarf eines bewussten Zugangs zum Geistigen in Wahrheit, auch wenn das vielleicht der Mehrheit noch nicht so wirklich bewusst ist, aber wenn das zu wenig kommt, wird halt die Zukunft nicht so rosig ausschauen, schon die nähere Zukunft nicht und die fernere erst recht wird armselig sein. Aber man muss auch sehen, dass man eben durchgehen muss, durch die Phase Altes zu verlieren und Neues zu gewinnen. Und dass im Grunde und in der Zukunft noch mehr alles schädlich wird, wenn es Altes ist, das nicht verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum richtigen Zeitpunkt, ich habe euch vorhin gesprochen von den Naturvölkern, die zum Beispiel Kräfte haben, wo der Steiner ganz deutlich sagt, mit unserem modernen Schauen kommen wir an das noch nicht heran. Können wir nicht. Das ist dort also wirklich bei erstens natürlich Individualitäten, die entsprechende Voreinkarnationen haben, aber vor allem eben auch durch die Vererbungsströmung die körperliche Basis dafür haben, mit denen man gewisse Naturkräfte herankommt, an die man sonst nicht herankommt. Schauend nicht herankommt. Auch Steiner selber. Für ihn war daher durchaus fruchtbar und notwendig zum Beispiel diese Begegnung mit dem Kräutersammler Felix Kogutski, mit dem er immer nach Wien gefahren ist mit der Bahn und mit dem er oft gesprochen hat, der auch alte Fähigkeiten hatte. Und diese Begegnung war sehr, sehr wichtig für den Steiner. Und man kann nicht einfach so sagen, was hat er denn gebraucht, er braucht ja nur selber geistig hinschauen. Dass er es wirklich entdecken konnte, dazu braucht er die Anregung von dem. Weil der ihm mit gewissen Naturkräften, namentlich durch seine körperliche Anlage, natürlich aber auch durch frühere Inkarnationen, über Kräfte verfügt hat, die man auf dem modernen Weg nicht kriegt. Jedenfalls auch der Steiner so nicht hätte ergreifen können, wenn er nicht die Anregung durch ihn gehabt hätte. Ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur, es werden diese alten Fähigkeiten irgendwann, also spätestens in der nächsten oder Ende der nächsten Kulturepoche, also da haben wir schon eine Weile Zeit, wird es so sein, dass dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man auch diese Dinge, die man heute nur mit alten Kräften schauen kann, durch neue erkennen kann. Aber dazu muss sich noch einiges ändern in uns, bis in die Körperlichkeit hinein. Weil es ist eben heute so, dass der Grund, warum man an gewisse Kräfte, an gewisse Wesenheiten, auch geistige, schauend nicht herankommt, dadurch, dass eigentlich die Körperlichkeit ein Hindernis ist. Oder nicht die Voraussetzung bietet, um das schauen zu können. Und mit den alten Kräften, wo es eben die Körperlichkeit noch hergibt, geht es noch. Aber auch das muss bis in die Körperlichkeit hinein in der Zukunft verhandelt werden. Das heißt, die geistige Entwicklung erfordert auch etwas, was sich bis in die Körperlichkeit hinein ändert. Was uns dann die Möglichkeit gibt, wenn wir uns also in eine nächste Inkarnation begeben, wo wir ja sehr wohl eben auch den Geistkeim des physischen Leibes trotz Vererbungsströmung aufbauen, dass wir genügend Kraft drinnen haben, eben die alten Kräfte, die nicht mehr da sind, dass wir jetzt aber es neu greifen können, ohne dass wir diese alte Körperanlage dazu brauchen. Dass wir es wirklich ganz im Geistigen ergreifen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=3658 Denken als Sterbeprozess: Die Evolution des Bewusstseins und die Architektur des Schädels in der Anthrophosophie 01:00:58] ===&lt;br /&gt;
Aber da sind wir vielfach eben noch nicht so weit. Aber das wird sein sicher in der nächsten Kulturepoche, also spätestens gegen Ende zu. Nicht bei allen Menschen, aber es wird dann genügend Menschen auch geben, die Dinge, die man heute nur durch diese Naturanlage schauen kann, dass man das auf neue Weise ergreifen kann. Das ist ein weiter Weg noch, das Ganze. Und wir stehen jetzt im Grunde am Anfang. Wir stehen zwar eigentlich sehr, sehr dicht schon dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip könnte jeder schon dieses neue, imaginativ, lebendig, denkende Schauen entwickeln. Aber man muss es üben, man muss es wollen. Und wollen heißt es wirklich tun, das ist schwierig. Das ist schwierig, es ist, ja natürlich, es gibt genug Übungen, die dazu angegeben werden, aber das heißt nicht, dass man gleich morgen, dass das herauskommt. Und vor allem ein großes Hindernis, also gerade bei Meditationen namentlich, also wenn es Texte sind, die man meditiert. Wir sind heute so intellektuelle Menschen, dass es uns schwerfällt wirklich zu leben in dem und nicht nur es in konventioneller Weise immer wieder zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist noch zu wenig. Oder gar, dass ich jetzt in etwas philosophisch Spekulatives hineingehe. Ich sage, aha, i Lichte strahlt Weisheit. Ja, was bedeutet das? Und jetzt grübeln drüber, was das bedeutet. Ich meine, da komme ich nicht ins wirklich geistige Schauen hinein, sondern da bin ich im äußeren philosophischen Denken in Wahrheit. Und das philosophische Denken hat gerade auch die Aufgabe gehabt, im Grunde zu schließen den unmittelbaren Zugang zur geistigen Welt. Das ist nämlich ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil in dem Moment, wo das immer stärker anfängt, verliert sich das alte Schauen. Das ist der beste Weg, um das los zu werden. Also sich sehr intensiv philosophisch zu betätigen, ist auch ein Weg, alte Kräfte los zu werden, alte schauende Kräfte los zu werden. Das verträgt sich nicht miteinander. Das ist auch interessant, auf der Basis des Werkes Steiners, der ja auch philosophisch gearbeitet hat. Aber eben wie, das ist eben der Unterschied, wie er gerade, also durchaus auch in seiner Philosophie der Freiheit, also in dem zentralen Werk Steiners eigentlich im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte wirklich sagen, dass das das zentrale Werk Steiners ist. So logisch und klar er formuliert drinnen, so sehr sind aber diese Gedanken zugleich auch imaginativ geschaut. Das heißt, sie sind erlebt. Das heißt, er erlebt etwas. Ich nehme nicht nur einen logischen Schluss zur Erkenntnis und sage, ja, logisch, so ist es. Sondern mit jedem Schritt, mit jedem Glied da drinnen verbindet sich ein intensives Erlebnis. So muss man auch die Philosophie der Freiheit lesen, wenn man immer tiefer eindringen will. Weil aber trotzdem auch das rein philosophische Denken drinnen ist. Dann kommt was sehr Interessantes. Rudolf Steiner schildert, das kann man aber wirklich auch erleben – dann fängt man an zu erleben Skelette. Skelette. Klingt jetzt sehr, sehr überraschend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist genau, es ist ganz charakteristisch, also gerade für die Philosophie der Freiheit insbesondere. Sie ist aus einem erlebten, lebendigen Denken heraus, das aber ganz hinein kristallisiert ist, auch in unsere äußere Logik hinein. Also es stirbt dort hinein. Und das ist genau dieses aus dem Erlebten Denken, das bildschaffend wird, aber sich bezieht eigentlich auf dieses logische Knochensystem, das da drinnen ist. Das taucht in der Imagination auf. Weil es ist eben gerade die Philosophie der Freiheit nicht so, da geht es jetzt von einem Bild zum anderen und ich schwebe da und sieben Engel mindestens oder Erzengel schweben durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, gar nicht. Gar nicht. Es wird immer ganz klar, so dass jeder Philosoph sagt, ach ja, es ist logisch. Also es muss bis zu dem hinein kristallisieren. Aber es ist aus einem lebendigen Prozess heraus geboren und dann sehe ich aber, dass es kristallisiert und was gibt dem Ganzen die Stütze? Das Skelett, das drinnen ist. Das muss da sein. Wenn es das nicht wäre, dann würde nämlich genau das passieren, dass das Ganze zusammenrinnt in eine vielleicht sehr hübsche Sache und ich fühle mich frei und sonst irgendwas, aber es ist irgendso eine Sauce, wo alles durcheinander rinnt. Nein, es hat eine ganz klare Struktur drinnen, so wie wir uns unsere Gestalt geben, schon durch unser Skelett. Das ist gerade das, was wir uns mitbringen. Die ganz besondere Art, wie wir gebaut sind in unserem Skelett, namentlich dann oben im Schädelskelett ganz besonders. Da lebt ja die ganze frühere Inkarnation drinnen. In der früheren Inkarnation, was wir getan haben, was wir mit unserer Tätigkeit gemacht haben, das kristallisiert in der nächsten Inkarnation in der Form unseres Schädels. Gibt ihm die ganze individuelle Formgestalt, unsere Taten im früheren Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bereiten wir im Geistigen vor. Das heißt, wenn daher interessant ist, im Nachtodlichen, es dauert ja Zeit, da kann man imaginativ den Menschen noch irgendwie in seiner Gestalt erleben, aber das, was am schnellsten verblasst ist, der Kopf oben. Der ist weg. Weil der war eigentlich schon die vorvorige Inkarnation, die man hereingebracht hat. Das hat dann seine Bedeutung völlig verloren. Aber es entsteht, wenn man wieder zur neuen Inkarnation herunterkommt, entsteht langsam vor allem einmal das Bild des Schädels, der das repräsentiert, was aus der vergangenen Inkarnation kommt. Und was aber ins Gliedmaßensystem hineingeht, das ist die Zukunft. Da bahnt sich erst etwas an, was in die Zukunft geht. Aber auch da gibt es Feinheiten, wo sich mehr das Kopfprinzip zum Ausdruck bringt, sprich die alte Inkarnation spielt hinein. In den Fingerknochen vorne oder so, da ist durchaus noch was von da. Da ist ein weites Thema, das zu verfolgen. Aber das spielt hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber um jetzt zu einem großen wichtigen Punkt zu kommen, dass wir da mal ein bisschen einen Schnitt machen, der jetzt wirklich sehr angeregt war durch den Wochenspruch, immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollten ja auch beobachten den Weg, wie ist es gekommen? Also erstens dieses Bild Sonne-Mond, also die Gralschale mit der Hostie drinnen sozusagen, das ist das Bild. Und mit dem Ganzen ist verbunden, wie ist aber auch der Weg, sagen wir von der Zeitenwende in etwa, bis in unsere Zeit hinein. Wir haben jetzt einmal immens viel Mondenschalenartiges, das ist mächtig, die Mondenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Sonne drinnen, die Hostie sozusagen, die ist noch sehr klein. Und wir kommen zum Beispiel dem Gralsprinzip oder auch dem Schauen, dem Erleben des ätherischen Christus, um dem näher zu kommen, muss in dieser Gralschale, aber die ist wichtig, die brauchen wir, muss sozusagen diese sonnenleichte Kraft, die aber jetzt als Lichtkraft von uns ausstrahlt, die muss stärker werden. Und wir brauchen aber die Schale genauso dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Schale ist aber massiv entwickelt. Und das Wichtige wäre zu sehen, welche Strömungen waren da drinnen, wir haben ja schon ein paar mal ein bisschen darüber gesprochen, welche Gefahren sind drinnen, dass man verhärtet in dem mondenhaften, also nur mehr die Schale überbleibt. Die Gefahr ist sehr groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Gefahr ist, dass wir sagen, wir wollen die Schale los sein, wir wollen nur die sonnenleichte Kraft haben. Aber dann ist es eben auch nicht das Ganze. Dann würden wir damit auch nicht unsere Erdenaufgabe erfüllen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unsere Erdenaufgabe ist es ganz wichtig, dass wir genau das machen, was der Christus gemacht hat, sich zuerst von der Sonnenkraft her kommen, diese Sonnenkraft herunterzutragen, sich zu spiegeln einmal, also durch die Mondenkräfte, das ist das, was sich im Judentum eigentlich widerspiegelt, also Jahwe, Elohim, dort ist das Prinzip ganz stark, da ist genau vom ersten Kapitel zum zweiten Kapitel der Genesis, habe ich glaube ich schon öfter gesagt, also im ersten Kapitel ist zum Beispiel, wenn die Elohim sprachen, es werde Licht und es wird Licht, ab dem Moment wirkt durch die sieben Sonnen Elohim der Christus hindurch und er spricht durch sie. Und dadurch ist überhaupt erst die Erschaffung, ja letztlich des Menschen, aber auch der ganzen Schöpfung, die auf den Menschen hin orientiert ist, auf den freien Menschen, möglich. Aber im zweiten Kapitel ist es was ganz anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist die Rede von Jahwe, Elohim. Und das ist der Christus, der zwar noch von der Sonne aus wirkt, aber durch die Mondenkräfte hindurch wirkt, also durch den Abglanz, der da ist. Und da gibt es eben jetzt auch diese Zweiheit drinnen, also das Sonnenlicht, das durch den Mond hindurch geht, ist was anderes als das Sonnenlicht, das sich am Mond spiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel, wenn wir die Mondsichel sehen, dann ist es das gespiegelte Licht. Dann ist es das gespiegelte Licht, ist immer das luziferische Licht, das was ins äußere Sinnliche hineingeht. Und drinnen, was durchgeht, die Sonnenkraft, die durchgeht durch den Mond, aber eben nicht äußerlich, aber als Kraft durchgeht, das ist die eigentliche geistige Sonnenkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Gralschale haben wir wirklich diese äußere Schale in dem Bild halt, wirklich der Mondsichel. Da haben wir ja gesprochen drüber, Ganganga, der Kreider, die hinwandelnde Wegzerrung, wo der Steiner auf der Spur war, das ist also die Mondsichel mit dem dunklen Teil drinnen, den man manchmal sehen kann auch. Obwohl er nicht wirklich durch die Sonne beleuchtet ist, aber er wird aufgehellt durch das Streulicht der Erde, dann kann man das drinnen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da geht das Sonnenlicht durch, das geistige Sonnenlicht, nicht das Äußere. Weil in Wahrheit scheint von da irgendwo die Sonne, dann sehe ich halt die Sichel da, aber das andere Licht, das geht geistig gesehen durch, nicht äußerlich, nicht das äußere Licht, aber das geistige Licht geht durch und das ist gerade die Sonnenkraft, die aber sichtbar wird. Und das Interessante genau mit dem Licht, dass aber die Erde zurückwirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch durchaus wichtig für das Ganze, weil der Christus ist ja eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden. Also es ist Sonnenkraft, aber der Christus lebt eigentlich auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat sich mit der Erde verbunden. Und es ist tatsächlich, in dem was die Erde auch ausstrahlt, ist eben die Christuskraft drinnen. Und das was von der Sonne kommt und durchgeht jetzt, durch den Mond, wird ergriffen durch die Christuskraft, die von der Erde ausstrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich es erst, weil es ist nicht einfach nur die Sonnenkraft der sechs verbliebenen Sonnen-Elohim, weil es sind ja nur sechs dort geblieben, der siebente hat sich dann mit dem Mond verbunden. Und das ist gerade dann die Aufgabe eben im Judentum gewesen, also mit dieser Kraft sich zu verbinden. Also wo dann tatsächlich der Christus auf seinem Wege zur Erde eben sehr stark auch wirklich mit der Mondensphäre sich verbunden hat zu dem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist er mit der Erde verbunden. Und das heißt, was wir jetzt brauchen, ist die Verbindung der Sonnenkraft, durchaus auch der Sonnen-Elohim, aber mit der Christuskraft, die dem entgegenkommt, die aber aus der Erde jetzt herauswirkt. Und wir mitwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen eigentlich da was entgegen. Also da steckt ein großes Geheimnis sozusagen drinnen, oder was wichtig ist zu entdecken, das in diesem Zusammenwirken von den Sonnenkräften, den Mondenkräften und den Erdenkräften. Und Erde eben verbunden mit dem Christus, aber auch mit uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da sind wir auch beteiligt dabei. Das ist eben auch etwas, an dem wir mitarbeiten für die Zukunft. In dem wir uns hier mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Mondenkräfte sind zugleich etwas zweischneidiger als auch, es gibt auch Mondenkräfte, die in der Erde verblieben sind. Der Mond hat sich gelöst schon, weil er aus der Erde herausgegangen ist und es haben sich die Wesenheiten, die damit verbunden sind, gelöst von der Erde. Aber es ist ein Teil der Mondenkräfte in der Erde zurückgeblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Teil ist zunächst einmal unter dem Einfluss der Widersacher. Das ist das Problem. Wir haben jetzt in den Mondenhaften ein Wichtiges und Gutes und wir haben aber auch die Gefahr drinnen, dass sich da zu sehr die Widersacher hineinmischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen aufpassen und schauen, dass unser Grasgefäß sozusagen, dass da nicht plötzlich die Widersacher mitarbeiten drinnen, dass die hineinwirken. Und da war eben ein großer Einschlag oder eine große Gefahr dieses Jahr 666 nach Christus, wo dieser große, bedeutsame Einschlag der soratischen Kräfte da war. Und wo wir auch das letzte Mal dafür gesprochen haben, also das steigert sich jetzt und wird sich auch weiter steigern in weiteren 666 Jahresperioden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die nächste war dann 1332, das habe ich das letzte Mal geschildert, das war die Problematik, dann Untergang des Templerordens, hat wieder etwas Zweischneidiges in sich. Man kann einerseits sagen, da wurde ein Impuls abgewürgt und wenn der Templerimpuls also ohne diesen Einfluss sich entwickeln hätte können, dann hätten wir zum Beispiel heute ein wirklich geistgemäßes Finanzleben. Der Umgang mit dem Geld, das war eine der ganz großen Sachen, die die Templer konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geld in den Dienst des Geistes zu stellen und für jeden geistig strebenden Menschen, im christlichen Sinn habe ich damals gemeint, aber christlich ist ja allgemein menschlich, jedem die Mittel zur Verfügung zu stellen, um für dieses Geistige wirken zu können. Das war das Große. Und man muss etwas Zweites dazu sagen, weil der Templerorden hängt ja auch zusammen mit den Kreuzzügen, dazu ist er ja eigentlich gegründet worden, um das heilige Land zu befreien, wobei das von Haus aus ein bisschen eine äußerliche Missteitung war, weil Christus findet man nicht in Jerusalem, sondern überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber äußerlich war halt das Problem da, dass zum damaligen Zeitpunkt die islamische Strömung, dass das zu den Kreuzzügen geführt hat, war ja eigentlich erst dadurch, dass die Türken drinnen überhand genommen haben. Also der Islam war ganz anders, also aus den Reihen, damit will ich jetzt bitte nichts gegen die Türken sagen, aber es ist ein anderer Zug drinnen, also ein viel strafferer Zug drinnen, weil die Türken so im 8., 9., 10. Jahrhundert eben den Islam angenommen haben, hereingezogen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stammen ja eigentlich aus den östlichsten Teilen Asiens irgendwo, also eben von den Turkvölkern dorther kommt es, also es ist eigentlich was Mongolisches in der Art, also im weitesten Sinn aus dem kommt es her, bringt es eine sehr, sehr, sehr strenge, sehr, ja man könnte sagen sehr, sehr abstrakte geistige Beziehung, andererseits aber auch eine sehr, sehr interessante geistige Beziehung, weil gerade die mongolischen Völker im weitesten Sinne verehrten Tengri als den Himmelsgott. Darum wird die Lehre oder die Religion dieser Völker heute auch als Tengrismus bezeichnet. Früher hat man Schamanismus gesagt, gehört dazu, aber heute ist der Fachbegriff Tengrismus, weil sie den Himmelsgott Tengri verehrt haben, im Prinzip ist es der blaue Himmel, das Himmelsgewölbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist völlig abstrakt, er ist völlig a-persönlich, es ist kein personifizierter Gott in irgendeiner Form. Sie verehren diese geistige Naturkraft, das ist das Göttliche, der Himmel selbst eigentlich. Wenn man es jetzt noch konkreter aus dem anthroposophischen fasst, hängt es zusammen mit den Ätherkräften, die von dort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was die Griechen auch mit Recht eben den Äther, den Aether genannt haben, das ist der blaue Himmel. Das heißt, es ist die Äthersphäre unserer Erde im Grunde. Da wirkt natürlich das Kosmische hinein, aber es ist die Äthersphäre, die unsere Erde umgibt und von der die Erde lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Sonnenkräfte wird uns dadurch vermittelt, dass sie zum Beispiel durch die Erdatmosphäre durchgehen. Und dadurch kriegen sie ihre spezielle Qualität auch. Also sie müssen auf die Erde kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ätherkräfte bestehen im Wesentlichen in den ganzen Rhythmen zum Beispiel oder auch in dem Licht, das unser Sonnensystem durchströmt, da geht was von der Sonne aus. Aber das erzeugt auch eben die Sphärenharmonie im Ding. Es gibt also auch den Klangäther, der drinnen ist und der Lebensäther geht dann noch über das sogar hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles wirkt drinnen, aber es spiegelt sich das alles auf die Erde herunter und es lebt als erstes im Luftelement auch. Es ist ja sehr interessant, selbst dort, wo in der Bibel spielt es sich wieder, in der zweiten Schöpfungsgeschichte, im zweiten Kapitel, wo im Jahwe Elohim den Adam aus einem Erdenkloß, oder wie es heißt, also Ha-Adama heißt es ihm, also Adama ist die Ackererde, aber das ist die Erdenmondensphäre. Und aus dem wird es geschaffen und das ist aber auch der Bereich, in dem sich eigentlich bewegt sich auch heute noch der Mond innerhalb der Erdatmosphäre, wenn man es ganz streng nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinsten Ausläufer nämlich der Erdatmosphäre, das ist schon sehr dünn, also atmen kennt man dort nicht, aber die gehen weit über die Mondbahn sogar noch hinaus, also ganz schön Stiegl noch hinaus. Also etwa gut schätzungsweise die doppelte Entfernung des Mondes von der Erde sind noch Spuren wirklich der Erdatmosphäre nachweisbar und erst dort geht es in das allgemeine interplanetare Medium über. Das ist halt das Äußerliche, aber dieses Äußerliche sagt auch etwas, also das heißt der Bereich Erde-Mond bildet in gewisser Weise immer noch ein System, wir sprechen von der Mondentrennung, aber die ist nie ganz vollzogen worden und sie wird auch wieder stärker werden, die Verbindung in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Bereich. Und es sind eben Mondenkräfte auch in der Erde verblieben und die sind eigentlich gehalten worden, gerade durch die Widersacherkräfte, also durch die Alemannischen Kräfte, durch die Asurischen und durch die Saratischen. Denn diese Mondentrennung war eigentlich ein Heilmittel, ein Abwehrmittel dagegen, dass die Widersacher zu stark werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie hat denn das begonnen? Durchaus auch äußerlich kann man das in den äußeren Tatsachen sehen, aber man muss eben sehen, was sie geistig bedeuten. Also zuerst einmal war das unser ganzes Sonnensystem und namentlich eben auch Sonne, Erde, Mond, ein Gebilde, ein sehr dünnes Gebilde noch. Dann beginnen sich aber langsam verhärtete Teile herauszulösen, dadurch entstehen die verschiedenen Planeten dann und nur die Sonne kann dann wirklich der Lichtträger sein, die Lichtquelle, also die eigentliche belebende Quelle, da ist wirklich die Quelle der ganzen Ätherkräfte für unser Sonnensystem drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer hat aber die Trennung der Sonne von der Erde jetzt im Spezium genommen, wer hat die impulsiert? Die saratischen Wesenheiten, die waren es. Und daran sieht man aber auch deutlich, dass diese Wesenheiten eine wichtige Rolle in unserer Entwicklung spielen, auch eine sehr gefährliche Rolle, aber auch eine wichtige, weil ohne diese Trennung hätten wir uns nicht zu freien Wesen entwickeln können, wäre unmöglich gewesen. Solange die Erde mit der Sonne verbunden wäre, hätten wir dieses Entwicklungstempo nicht mithalten können, wir hätten es nicht geschafft dazu freien Wesen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren ja geistige Wesenheiten, aber wir wären völlig unfrei gewesen, wir wären Teil dieser ganzen Sonnenhierarchie gewesen als unterste Wesenheit, aber völlig unfrei. Um frei zu werden, musste sich die Erde von der Sonne trennen und die anderen Planeten im Übrigen auch. Natürlich gibt es äußere physikalische Erklärungen dafür, aber wenn man die Kräfte sucht, die dahinter stecken, dann sind das eben genau soratischen Kräfte, arämanischen Kräfte, die dabei eine große Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentlich Führende haben die soratischen Wesenheiten, weil sie unter den Widersachern die höchste, oder nein, sagen wir besser, die tiefste Erwärmgeordnung haben. Also die höchste Erwärmgeordnung im negativen, im dunklen Sinne. Weil sie haben Qualitäten der Geister der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elohim. Diese Mächtigkeit haben sie. Und diese Mächtigkeit bedeutet, dass sie formgebend, zumindest einmal sind für unser ganzes Sonnensystem, in Wahrheit formgebend letztlich im ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dort gibt es halt andere Geister der Form auch. Also speziell die soratischen Wesenheiten hängen sehr speziell mit uns im engeren Sinn zusammen. Mit unserer Erde, mit unserer Sonne, mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur diese soratischen Wesenheiten sind daher aber stark genug gewesen, um diese Trennung überhaupt herbeizuführen. Die kleineren arämanischen Wesenheiten sozusagen, also die zurückgebliebene Erzengel im Grunde sind, die können das nicht. Die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch selbst zurückgebliebene Urengel, also zurückgeblieben im Sinne, dass sie Widersacherkräfte geworden sind, also dass sie aus den Urengeln halt so Asuras geworden sind, auch die können das nicht. Die können durchaus sehr intensiv hineinarbeiten im seelischen Bereich des Menschen, in der Astralwelt, in einiges hineinarbeiten. Aber bis ins physische hinein, das schaffen sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten, oder sagen wir besser, tiefsten asurischen Kräfte haben so viel von den soratischen Wesenheiten gelernt, dass sie sehr wohl auch zumindest ein bisschen ins physische hineinarbeiten können, ins physische des Menschen nämlich. Und sie haben die Voraussetzung dafür, weil sie ja, als sie auf dem Alt, sogenannten alten Saturn, über den haben wir schon so oft gesprochen, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dort haben sie bereits gearbeitet am physischen Leib des Menschen. Allerdings als reiner Wärmeleib, kann man sich heute gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Wärme, was ist das? Nicht einmal Luft, also keine Wärmeströmung, sondern gestaltete Wärmestrahlung oder irgend sowas. Aber da waren sie schon mit den Menschen verbunden und haben daran gearbeitet. Sie haben ihr Bewusstsein entwickelt, indem sie eben an diesem dünnsten physischen, eben in Form der Wärme, gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die können zumindest im Menschenleib bis ins physische hineinarbeiten, aber sie hätten nie das schaffen können, dass sie eben die Erde zum Beispiel von der Sonne drinnen. Das hätten sie nicht machen können. Das konnten aber die soratischen Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die sind es im Grunde so mächtig wie die Elohim, die eben unser System im guten Sinne geschaffen haben, die es durchformt haben. So mächtig sind sie im Grunde. Also das sind schon große Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dadurch jetzt, also die Sonne, die Trennung der Erde von der Sonne war aber notwendig, dass wir also genügend Zeit bekommen, um uns zur Freiheit entwickeln zu können. Sonst hätten wir uns nicht aus eigener Kraft entwickeln können. Die Chance haben wir nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde noch gehen, wenn wir entwickelt werden sozusagen von oben, aber dann wären wir völlig unfreie Wesenheiten. Aber indem wir uns selber entwickeln, indem wir selber auf einen Fortschritt zehn Fehler machen, mindestens, ins Bild gesetzt, oder hundert vielleicht. Ja, das ist der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es irrt der Mensch, solange er strebt, wie es im Faust heißt. Und wirklich kräftig. Das heißt, auf einen Fortschritt fallen zehn oder hunderte Fehler sogar, die wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sind wir so langsam. Höhere Wesenheiten schaffen das halt schneller, die schon weiter sind. Aber sie haben es auch vielleicht bis zu einem gewissen Grad leichter, weil sie halt unmittelbar von oben die Kräfte bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alles aus Freiheit wollen. Selber wollen. Und das macht den menschlichen Weg so schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das gibt uns die besondere Qualität als Mensch. Ich meine, das können wir. Dazu sind wir da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum dürfen wir uns von dem überhaupt nicht schrecken. Und wir dürften uns eigentlich nie wünschen, dass das alles schon hinter mir ist. Bitte schenkt mir das von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehen wir ins Widersacherreich im Grunde. Die täten uns alles schenken. Und uns einspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie würden uns vollkommen unfrei machen. Dann kriegen wir halt unseren Platz zugewiesen und sind ein Rädchen im ganzen System. Und auch wenn wir vielleicht ein mächtiges Rädchen drinnen sind, ein großes Rädchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit null. Mitgestaltung null. Gibt&#039;s nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort. Aber darüber haben wir eh das letzte Mal ja gesprochen. Das ist halt die Perspektive, die gerade diese soratischen Wesenheiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen diesen perfekten, geradezu urwerksartigen Kosmos, in dem alles aus der zentralen Quelle vorherbestimmt ist. Und ihrer Meinung nach, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke, die einzige Chance ist, dass der Kosmos nicht im Chaos endet. Und der Weg, der aber mit dem Menschen eröffnet wurde, für das die Gottheit selber den Christus eben auch auf die Erde geschickt hat, wenn man so will, oder er auf die Erde gegangen ist und sich mit diesen Menschen verbunden hat, das höchste göttliche, das heißt aber, dass damit in uns die Freiheit ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sozusagen die göttliche Kraft, aus dem Ich aber auf individuelle Weise tätig werden kann. Also aus voller Freiheit und trotzdem aber die gleiche Qualität hat, von der Art her zumindest, wie die höchste göttliche Quelle. Nur um diese Kraft wirklich aus dem Ich tätig werden zu lassen, der Weg geht halt nicht so einfach, es strahlt heraus und funktioniert gleich, sondern wir probieren, wir probieren und wir machen eben die Zehn, die Hundert, die Tausend Fehler, bis es einmal dann wirklich funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis es einmal wirklich in die richtige Richtung geht. Und ich glaube, ich habe euch ja schon eine Zeit im Grunde, tun wir so etwas schon mit jedem Atemzug, den wir machen. Schon das ist ein Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf sich nicht immer jetzt vorstellen, riesige Werke, was mache ich denn da? Schon mit jedem Atemzug. Ich kann eben einen freien, menschlichen Atemzug machen oder einen, der nicht so frei ist. Ich will jetzt gar nicht, dass wir jetzt anfangen, bitte belauert jetzt den dauernden Atem oder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eher mit Vorsicht zu genießen. Wir können nämlich anders, oder wenn anders arbeiten, als man früher gearbeitet hat. Nämlich nicht durch irgendein Atemtraining oder was, das von außen kommt, sondern indem wir uns geistig entwickeln, geistig an uns arbeiten, wird der Atem anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was durchaus einen Einfluss letztlich auf die ganze Erde hat und auf die Menschen rundherum. Aber dazu möchten wir uns nicht jetzt irgendwie hinsetzen und irgendwelche Atemübungen machen. Das ist eher Gefährlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Meditationen kann man es auch machen, aber auch da sind sie anders, als in alten Zeiten. Ja, also das heißt, wir haben die Problematik mit der Mondenschale, wo auch ganz stark die Widersacher dabei sind, aber wir brauchen sie auf der anderen Seite. Es sind also gute Kräfte, es sind aber Kräfte, die auch sehr leicht von den Widersachern benutzt werden können, um uns vom Weg abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eben dieser Impuls von 666 sehr stark. Und er hätte dazu geführt, dass wir, wenn das wirklich funktioniert hätte und wenn nicht in der Geschichte auch genügend passiert ist, um einen Gegenimpuls zu machen, dann würde der Mensch zwar die Bewusstseinsseele, also wir stehen ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter und das ist ein sehr entscheidendes Zeitalter. Also die Frage des Bewusstseins ist daher heute ein sehr großes Thema in den Wissenschaften irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben noch überhaupt im Grunde keine wirkliche Antwort darauf. Nämlich eben auch die Rätselfrage damit, wie hängt unser Bewusstsein mit unserer Mondenschale, mit unserem mondenhaften Tropen, nämlich mit unserem Gehirn zusammen. Weil das ist auch so eine Schale und da ist auch was drin, das ist halt dann der volle Mond da drinnen, aber wie kommt da das Bewusstsein zustande? Hat die äußere Naturwissenschaft null Ahnung noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rätsel. Sie können zwar die Gehirntätigkeit, können es eine ganze Menge schon erklären und was wo zugeordnet ist und man sieht auch, wie sich das in bestimmten Seelentätigkeiten widerspiegelt, gewisse Zusammenhänge da oben, aber dass das bewusst wird, dass es der Mensch erleben kann und dass er nicht nur ein Gehirnautomat ist, völliges Rätsel. Völlig umgelöst von der äußeren Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das Hirnkastle ein wichtiges Werkzeug für unser Bewusstsein, aber indem es gerade das eigentlich Geistige abtötet, bis abblast, bis zu einem bloßen Bild. Das heißt, wir haben das Hirnkastle eigentlich, wenn wir es benutzen, im Grunde dadurch, dass die geistige Wahrnehmung ausgelöscht wird. Dadurch können wir unsere abstrakt-logischen Gedanken auch denken, weil sie können sich spiegeln drinnen, aber ich erlebe nicht den geistigen Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistigen Wesen, die wirklich dahinterstecken. Das ist ausgeblendet. Ich erlebe nur die Widerspiegelung in logischen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musste kommen. Ist notwendig für die Freiheit, weil gerade dadurch, dass wir zunächst einmal nette Wesenheiten als solche wahrnehmen und merken, was die eigentlich wollen, sondern dass wir halt einfach nur die Widerspiegelung, nur das Bildhafte haben, gerade das lässt uns frei. Wir können das Bild anschauen und sagen, ja, will ich, will ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bleibe frei in meiner Entscheidung. Wenn diese Wesenheiten wirklich so eingreifen würden, dann wären wir unfrei. So sehen wir sie nur in der Spiegelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können auch nicht eingreifen. Das wollten aber letztlich die soratischen Kräfte erzwingen. Sie hätten es also geschafft, eine sehr starke Bewusstseinsseele zu entwickeln, die aber ausschließlich aufs Äußere gerichtet ist und auf die niedere Naturgeistigkeit, die aber dann immer mehr unter dem Einfluss, auch bis in die Natur hinein, dieser soratischen Wesenheiten, unter anderem Widersacherkräfte, stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde also auch bedeuten für die Entwicklung der Erde ganz was anderes. Weil das heißt, dass die ganzen Elementarwesen, die in der Erde sind und so weiter, dass die eine andere Richtung kriegen. Das liegt also auch an uns, jetzt wie wir uns entwickeln, wo die ganzen Elementarwesen hingehen, ob die eine Erlösung finden können oder einen weiteren Aufstieg finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nämlich absteigende und aufsteigende Elementarwesen und es ist auf jeden Fall eine ganz große Gefahr drinnen, dass eben die Elementarwesen der Erde, dass die auch in den Widersacherbereich ganz hineingezogen werden. Und wieder sind wir ein Schlüssel dafür, in welche Richtung es geht. Und da ist etwas Entscheidendes, sind die Mondenkräfte, die in der Erde geblieben sind, weil die sind verbunden mit den soratischen Kräften, mit den alemannischen Kräften, mit den asurischen Kräften, die wirken da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist also die Auseinandersetzung jetzt da mit diesen Kräften. Und eben der Impuls von 666 und dann Steigerung wieder 1332 und jetzt von mir aus 1998 die Steigerung, wäre das, also die Bewusstseinsseele so zu entwickeln, dass der Mensch voll schon damals 666 erwacht wäre zur Bewusstseinsseele nach außen. Und zum Bewusstsein der niederen Naturgeistigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, das eigentliche Ziel war den Menschen an die Erde zu binden, volles sinnliches Bewusstsein für die äußere Welt und Wahrnehmung der ganzen geistigen Wesenheiten, die aus dem Widersacherbereich kommen. Und alles andere abgeschnitten. Das heißt, wenn das wirklich funktioniert hätte, ist es durchaus nicht so, dass der Mensch jetzt nur äußerer Materialist wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keineswegs. Er würde geistige Wesenheiten schauen. Aber nur die, die aus dem Widersacherbereich kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alles andere blind. Komplett blind. Und dagegen, dass dieser Impuls nicht sich zumindest in dem Maße in der Menschheit breit machen konnte, war ein wesentliches Element eben tatsächlich die Entstehung des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade dass dort, da waren nämlich Menschen da, die noch dazu eine starke Bereitschaft eigentlich innerlich hatten, diese Kräfte aufzunehmen. Aber genau dagegen ist der Islam als Gegenimpuls gekommen. Weil er dort also eine sehr strenge Ordnung von oben hereingebracht hat, die aber jetzt in Wahrheit entgegenwirkt den Impulsen, die da von unten kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der Impuls nicht gekommen wäre, obwohl er eigentlich, Herr Rudolf Steiner sagt ja, dass das durchaus ein awimanischer Impuls ist, der da drinnen lebt im Islam. Aber in dem Fall ein notwendiger Impuls, der nämlich die schlimmeren Kräfte, die von der asyrischen Seite einfach zurückgedrängt hat. Das ist ganz Interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schwierige Sache drinnen. Und es ist in abgeschwächter Form dann dieser Impuls, der in den arabischen Völkern überhaupt drinnen lag. Da liegt nämlich die große Anlage drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da liegt nämlich eine unheimlich starke Anlage, ja sogar für die Bewusstseinsseele drinnen. Eine starke Anlage drinnen für ein Denken, das zumindest ein unbewusstes Schauen ist. Er hat eine gewisse Gemeinsamkeit mit dem jüdischen Volk, auch da ist es drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde es ja ganz speziell gepflegt, auch durch die Vererbungsströmung, also durch die Blutströmung wurde das alte Hellsehen gepflegt. Und das ist aber auch in den arabischen Völkern sehr stark drinnen. Und da ist eine große Anlage aber zugleich dabei, also in die Bewusstseinsseele hinauszugehen, sich der Natur gegenüberzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Araber hatten auch, nämlich im positiven Sinn, die alte arabische Religion ist eigentlich eine sehr auf die Natur bezogene auch. Und eben auch ein sehr starkes Umgehen mit den Naturgeistern draußen, die da sind. Da kommt interessanterweise dann, als die türkische Strömung das übernimmt, wo jetzt mehr dieser abstrakte Himmelgott Tengri drinnen ist, also die Lebenskraft, die da von oben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so einen konkreten Zugang zu den Naturelementarwesen haben sie nicht. Kein Bezug dazu. Es ist also viel abstrakter, viel strenger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat im Übrigen auch erst dann die weitere Ausbreitung des Islams so viel kriegerischer gemacht. Also die Probleme mit den Pilgern und die im Palästina halt dann dort gefährdet sind, das kam erst also durch die Türkenströmung drinnen. Die hatten also diese Unerbittlichkeit auch drinnen, die halt von den mongolischen Völkern, von den Türkvölkern hereinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist einfach diese Unerbittlichkeit drinnen. Die haben die Araber gar nicht drinnen gehabt. Die Araber haben, aber bitte nicht, dass man das jetzt irgendwie versteht als Türkengeschlecht oder Arabergut oder sonst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat damit nichts zu tun. Man muss einmal die Dinge charakterisieren, wo sie herkommen. Also jeder heutige Mensch, ob er jetzt Türke oder Araber ist, kann sich aus dem herauslösen und ist auch letztlich heute schon viel herausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hat dann wichtige Aufgaben zu erfüllen. Aber man muss die Dinge einmal charakterisieren, dass es Unterschiede gibt. Auch was sie unterschiedliche Völker mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist es eben was anderes, was die jüdischen Völker, also das Semitentum im engeren Sinn herausbringen, was die Araber herausbringen, die ja auch zu den semitischen Völkern gehören, aber wieder andere Qualitäten haben. Und was zum Beispiel die mongolischen Völker hereinbringen, das ist wieder eine andere Sache. Also dort ist es, weil in dem zum Beispiel diesen Himmelsgott so überpersönlich zu sehen, ist zugleich ein Weg, eine Möglichkeit in ein sehr klares, reingeistiges hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch etwas. Also wir stellen uns gerne den lieben Gott lieber mit weißem Haar und langem Bart vor. Wir wollen es sehr konkret nehmen und fassen sehr schnell in ein sinnliches Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde in den Charismus niemand einfallen. Da gibt es einfach kein Bild. Das Bild ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Himmelszelt. Das ist es. Der Himmel über mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taghimmel, der Nachthimmel. Und mein mongolisches Zelt, meine Jurte, ist die Abbildung davon im Kleinen im Grunde. Das ist das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist das einzige äußere Bild. Also von mir aus ist das Zelt. Aber ich stelle ihn mir nicht in menschlicher Gestalt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas viel Größeres, viel Nichtsinnliches. Und gibt halt ein anderes Verhältnis dazu. Und auch interessanterweise die Erde unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch das Gegenbild. Die Erdgöttin, die im Gegensatz steht, und der Mensch dazwischen. Also oben ist der Tengri, unten ist die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ist aber absolut nicht personifiziert in irgendeiner Form. Es wäre nicht eingefallen, dass die Göttin Erde oder Persephone oder Gea oder irgendetwas, das wäre mir überhaupt nicht eingefallen. Sie hat kein Bild drinnen, das irgendwie aus unserer gewohnten Sphäre kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist völlig bildlos. Und dazwischen steht der Mensch mit seinem Windpferd, mit seiner Seele drinnen. Und zwischen diesen zwei Polen bewegt er sich irgendwo und zieht drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade durch die Araber ist ja dann begründet worden die Akademie von Gondi Schapor in Persien eigentlich. Also unter dem arabischen Einfluss aber war das dort. Und es waren viele arabische Gelehrte dort auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das ja viel offener als heute. Der Austausch. Dort haben Araber gewirkt, haben Perser gewirkt, haben Griechen gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Rom der damaligen Zeit haben es die griechischen Gelehrten vertrieben. Und die sind dann alle brav dort hingegangen. Entweder in der Akademie von Gondi Schapor oder Akademie von Edessa oder so in Anatolien unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ganz an der syrischen Grenze unten. Da gab es dann immer ein paar mal die Verschiebung hin und her. Weil diese Akademie von Edessa, also auch fast so ein kleines Bild von der Akademie von Gondi Schapor, das war die große, also die Wissenschaftszentrale könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wirklich schon Wissenschaft wie heute gepflegt wurde. Noch nicht mit den technischen Mitteln, die hatte man damals noch nicht. Aber das Denken, die Art experimentell empirisch heranzugehen ist dort geboren worden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von dort ist es dann erst nach Europa gekommen. Eben, auch verbreitet mit durch den Islam im äußeren Sinne. Gerade durch die Awaba, weil das ist ja reingegangen bis nach Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil von Spanien war islamisch bis zur Zeit von Kolumbus. Im selben Jahr im Grunde fällt das erst. Und dadurch kam es ja ungeheuer vor allem ein wissenschaftliches Wissen nach Europa herein äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite war, dass sich etliche von diesen Gelehrten, also arabischen Gelehrten oder auch überhaupt geistigen Führern, dann später in Europa inkarniert haben. Da gibt es einige Beispiele davon, die Rudolf Steiner nennt. Zum Beispiel der bekannte Sultan Harun al-Rashid wurde später als Francis Bacon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francis Bacon war einer der Väter der englischen Wissenschaft, kann man sagen. Zur Zeit von Elisabeth I., wo dort auch sehr viel in Gang gekommen ist und wo vor allem wirklich die äußere empirische Wissenschaft in Europa Fuß gefasst hat. Aber das hatten im Grunde die Awaba schon längst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind hinten nachgehinkt. Und wir haben es erst geschafft dadurch, dass erstens der Islam sich ausgebreitet hat, es direkt hineingebracht hat, hat viel in Spanien gelebt dort bereits. Aber dann auch auf dem Weg neuer Inkarnationen, dass es dort hineingekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist damit aber auch natürlich eine Anlage gekommen, die Welt nur äußerlich, sinnlich zu betrachten und zu verhärten. Aber der Impuls wäre viel stärker gewesen, wenn nicht der Islam entstanden wäre, wenn nicht die Awaba so weit gekommen wären, dass sie das als eine Strömung in die ganze Welt ergossen hätten. Das ist etwas ganz Wichtiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auch zu bedenken. Ich weiß, wir haben heute immer wieder doch die große Frage, wie geht das Christentum oder wie gehen wir in Europa mit dem Islam um und dergleichen. Und da gibt es genug offene Probleme noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme, die vor allem natürlich dadurch hineinkommen, dass andere Machtinteressen hineinspielen und gewisse ungute Seiten wecken auch, die von der Widersacherseite kommen. Das muss man überhaupt sehen, dass die Religionen überhaupt, und da darf man das Christentum auch gar nicht ausnehmen, nämlich das, was durch die Kirchen passiert ist. Da ist viel Gutes passiert, aber es ist auch schlimme Dinge passiert, bis in nicht so ferne Vergangenheit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso passiert aber etwas durch Menschen, die den Islam sich als Werkzeug dafür nehmen, genauso wie das Christentum auch zum Werkzeug für sehr unchristliche Sachen genommen wurde. Aber es waren beides natürlich, sowohl das Christentum als auch sehr stark der Islam etwas, was diesen Impuls von 666 zumindest gedämpft hat. Wenn der Impuls wirklich voll durchgeschlagen wäre, dann hätten wir schon längst, dann wären Religionen alle weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Religion wäre eine materialistische, wie es in der Wissenschaft zwar als Bild lebt, aber durch eine Praxis, Lebenspraxis, noch nicht überall ist. Aber dann würde es dort hingekommen sein, und es würde dahin gehen, dass der Mensch immer mehr wirklich zu dem wird, als was er heute beschrieben wird, nämlich ein reiner Gehirnautomat irgendwo. Und dass er eine wirkliche Freiheit nicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was jetzt in erster Linie einmal die sorbatischen Wesenheiten und Asuras als wesentliches Hilfsmittel, weil die bis ins Physische arbeiten können, also das Gehirn so verhärten können, dass wir wirklich dann nimmer als Geistige herankommen können. Dass das eben nicht in dem Maße gekommen ist, dazu musste also diese besondere Qualität, die aus dem Awabismus herausgekommen ist und eben auch mit dem Islam aber verbunden wurde und dadurch diesen sorbatischen Impuls im Awabismus gedämpft hat, das musste in die Welt hinaus. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Wir haben dem zu verdanken einerseits unsere Wissenschaft, aber wir haben dem auch zu verdanken, dass sie nicht schon so schlimm geworden ist, so einseitig materialistisch geworden ist, dass kein Rückweg mehr möglich wäre. Es ist jetzt eigentlich so viel da, dass wir daran lernen können, was wir als Menschen nicht sind und auch nicht werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müsste man eigentlich an der Naturwissenschaft lernen, so wie sie heute gerade das Bild von Menschen zeichnet. Wir werden genauso lernen, aber auch zum Beispiel jetzt Thema künstliche Intelligenz oder so, was der Mensch nicht ist. Dass eben das Denken der künstlichen Intelligenz, wir sollen es durchaus gebrauchen, wir müssen es sogar gebrauchen, um zu lernen, was der Unterschied ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es gerade daran lernen. Es ist übrigens ein sehr interessantes Phänomen, Herr Steiner schildert es sehr deutlich und das kann man, wenn man die äußere Entwicklung des Geisteslebens anschaut, deutlich sehen. Die höchste Entwicklung, die reifste Entwicklung gerade des Gehirns, also des Denkens mit dem Gehirn, war im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert. Wir sind über den Punkt eigentlich schon darüber. Wir fangen an, etwas von dem, was wir eigentlich früher durch die Gehirntätigkeit gemacht haben, aus uns herauszusetzen, in Form der künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist ja wirklich sehr stark orientiert daran, wie unser Gehirn funktioniert. Man spricht von künstlichen neuronalen Netzen sogar. Also es ist ganz dem nachempfunden, wie das Gehirn funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur unser menschliches Denken ist mehr als bloßes Gehirndenken. Wir brauchen das als Spiegelungsorgan, wir können Gedanken spiegeln damit, im äußeren abstrakten Sinn, aber wirklich denken, wirklich denken, also aus dem Geistigen heraus denken, tut man nicht mit dem Gehirn. Das ist nur das Spiegelapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, und das werden wir lernen an der künstlichen Intelligenz, sie kann uns sehr wohl, auch wenn sie ausgelagert ist, unser Denken widerspiegeln. Nichts anderes tut sie nämlich. Man braucht nicht glauben, dass sie wirklich denkt, die künstliche Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spiegelt uns unsere Gedanken wider, kann sie in allen möglichen Kombinationen uns anbieten, aber es ist nichts drinnen, was die künstliche Intelligenz wirklich gedacht hätte, jemals. Sie verbindet damit auch überhaupt nichts. Aber sie kann uns unser Denken widerspiegeln in verschiedensten Facetten und das zusammenstellen, aber bei Menschen ist noch viel mehr dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das werden wir daran lernen. Darum stehen wir jetzt drinnen und es ist notwendig, sich damit auseinanderzusetzen. Und wir werden gerade daran lernen, dass wir doch anders sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Aber eben diese Auseinandersetzung, das ist alles, was letztlich auch eine Auseinandersetzung mit den Mondenhaften irgendwo ist. Und da müssen wir durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Mondenhaften hängt so viel zusammen. Es hängt unheimliche Weisheit damit zusammen. Aber darüber will ich jetzt nicht anfangen, sonst werden es wieder 45 Minuten Überzug, wie das letzte Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zu lang. Aber nur als Andeutung. Es gibt diese große, die Urmondenlehre der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben sich zurückgezogen, wie Rudolf Steiner das sehr schön ausdrückt, ein wunderschönes Bild, in die Mondenfestung. Um ja den Menschen nicht in seiner Freiheit zu beeinflussen, haben sie sich zurückgezogen dort. Und das waren aber eigentlich, man könnte sagen, im Grunde luziferische Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die der Menschheit ihre Urweisheit gegeben haben, sich teilweise selber inkarniert haben auf Erden, aber sich jetzt dann zurückgezogen haben. Und denen haben wir viel zu verdanken. Auch wenn ein luziferischer Zug durchaus auch drinnen ist dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie haben sich zurückgezogen. Also das heißt, da stecken ganz wichtige Kräfte auch drin, die aber nicht so aufdringlich rauskommen. Aber ich würde sagen, lassen wir es einmal sein für heute.&lt;br /&gt;
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Es ist noch sehr vieles offen in dem ganzen Thema. Ich weiß nicht, wie viele Vorträge wir noch brauchen, dass nichts offen bleibt. Ich glaube, es wird immer was offen bleiben.&lt;br /&gt;
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Und das ist ja das Interessante, dass es immer irgendwo weitergehen kann. Schauen wir, was uns hinführt das nächste Mal. Ich danke euch fürs Dabeisein, meine Lieben.&lt;br /&gt;
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Herzlichen Dank bei allen im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Vielen, vielen Dank, Wolfgang.&lt;br /&gt;
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Es war wieder sehr spannend. Gerne. Danke.&lt;br /&gt;
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Danke. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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Danke, Wolfgang. Gerne. Dankeschön.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-06-13T21:32:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Das lebendige Wiederholen der geistigen Schau. Warum echte Imagination kein Gedächtnis braucht. Der Weg zum objektiven Schaffen im Willen. Das ständige Reifen der inneren Bilderwelt. Vom Trugbild des Wochenendseminars zur Trittsicherheit. 00:39 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:205.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo|thumb|205. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 19. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/7hvg88pzbw2czrkv62zt9/205.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=kiq0zhkjpinjtnun7ptjhytmg&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=40 Begrüßung und 50. Wochenspruch 00:00:40] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 205. Folge zur Apokalypse. Und der Fünfer spielt weiter eine Rolle, weil wir sind jetzt beim 50. Wochenspruch. Der ist sehr interessant und sehr schön auch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Menschen Ich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich machtvoll offenbarend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Wesens Kräfte lösend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendaseins Werdelust:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dich, mein Leben tragend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus seinem Zauberbanne,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erreiche ich mein wahres Ziel.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also das heißt, es spricht zu uns die Werdelust draußen. Ein interessantes Wort, Werdelust. Und sie trägt ihr Leben in uns hinein. Also sie erreicht ihr wahres Ziel, wenn sie ihre Lebenskraft, die Kraft des Lebens in uns hineinträgt, in unser Menschenwesen hineinträgt. Also wir empfangen jetzt bereits auch etwas von draußen und das ist etwas sehr kraftvolles. Werdelust, die aber auch von uns dann aufgegriffen wird in einem lebendigen Denken, in einem schöpferischen Denken zum Beispiel, dass man bis zum Imaginativen steigern kann und dann, wenn man dort einmal ist, geht es weiter zur Inspiration, Intuition. Aber das ist die Grundlage eigentlich. Also gerade in der Begegnung mit der Natur ist immer auch so eine Begegnung mit der Werdelust drinnen. Im Herbst dann halt mehr auch mit Sterbelust, kann ich jetzt nicht gut sagen, habe ich noch nicht gehört zumindest, aber da ist es halt dann mehr mit den abbauenden Prozessen verbunden. Aber jetzt ist es ganz mit diesem Aufwachenden, mit diesem Gestaltenden drinnen. Also im Tun aufwachend sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schenkt uns die Natur, die Welt draußen eigentlich. Und wir können es ja aus dem Zauberbann erlösen. Im Zauberbann ist es, solange es uns eigentlich unbekannt bleibt und wir uns gar nicht verbinden können damit. Es ist verborgen in der Natur. Es wirkt zwar drinnen, aber es ist versteckt drinnen sozusagen. Wir können es herauslösen, indem wir uns diese Kraft zu Bewusstsein bringen. Also in allem, was da jetzt so langsam heraussprießt aus der Natur, in dem allen, auch wie der Tag sich ändert. Wir stehen ja jetzt genau vor Frühlingsbeginn, also in ein paar Stunden fängt er an, also am 20. morgen, aber in der Nacht, ich glaube so um vier Uhr ungefähr herum, ist wirklich der Frühlingsbeginn und also alles brodelt da schon und wartet auch sich in uns zu ergießen. Aber wir müssen es auch annehmen können. Das ist ganz wichtig, also offen zu sein dafür. Wir gehen oft einfach vorbei. Und da steckt schon so unheimlich viel drinnen. Das sind schon geistige Begegnungen. Wir haben überall die Chance, ununterbrochen. Das ist nicht so fern. In jedem Blumerl, in jedem Grashalm, der da herauskommt, in dem Gras, das jetzt grün wieder frisch zu leuchten beginnt, ist etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=262 Das bewusste Zeichnen der geistigen Wirklichkeit. Die Abweisung durch mächtige Elementarwesen im Wald. Die Bedeutung alter Fähigkeiten heutiger Naturvölker. Der radikale Umbruch im Leben Rudolf Steiners. Die Farbgesetzmäßigkeiten der berühmten Samenkorn-Meditation 00:04:22] ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Berührung spüren, dass diese Kraft da drinnen ist, dann wird uns aber zugleich die Möglichkeit gegeben, mit der Kraft wirklich gestaltend zu werden. Im Künstlerischen, im Leben gestaltend, aber eben auch im geistigen Wahrnehmen gestaltend. Weil da ist es noch viel deutlicher, ich habe es eh schon öfters erzählt, auch in der Sinneswahrnehmung. Wie viel wir sehen, hängt sehr davon ab, wie aktiv wir im Sehen sind. Wir müssen aktiv gestaltend mit dabei sein. Also zum Beispiel Gesichter sehen wir wirklich dadurch, dass wir die Gesichter zeichnen, mit unseren Blicken. Und manche können besser zeichnen, aufmerksamer, manche huschen mehr darüber. Weil Ununterbrochenes wird uns nur nicht bewusst. Aber das ist alles das, was wir als Kind lernen. Und dann irgendwann, aha, erkennt man das Gesicht vom Opa und das ist nicht nur der Mond, sondern es ist wirklich der Opa jetzt. Aber dann hat das Kind gelernt, mit den Blicken den Opa zu zeichnen. In Wahrheit schon. Mit den Blicken. Ob wir es dann später mit der Hand erkennen, ist eine andere Frage. Aber dass wir es überhaupt sehen, dass wir es wahrnehmen, als Gesicht und nicht als irgendein verwaschener Farbfleck. Dass wir also wirklich Konturen, Formen wahrnehmen, weil wir sie zeichnen. Und trotzdem tun wir nicht willkürlich was zeichnen. Wir malen nicht irgendwas, sondern wir versuchen halt wirklich das, was uns entgegentritt, der Mensch, der uns entgegentritt, oder die Blume, das Tier, der Stein, der Kristall, was auch immer, wir zeichnen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erst nehmen wir es wahr in seiner räumlichen Gestalt. Dazu müssen wir malen. Zeichnen, besser gesagt. Die Farben nehmen wir leichter wahr, aber auch da sind wir in Wahrheit aktiv drinnen. Nur das ist alles unterbewusst. Im geistigen Wahrnehmen, im seelischen Wahrnehmen sollten wir als moderne Menschen, als Menschen unserer Zeit, selber tätig sein. Bewusst tätig sein. Das heißt, das was wir im normalen, im sinnlichen Sehen mehr oder weniger unbewusst machen und was beim alten Hellsehen auch praktisch unbewusst war, weil es ein traumartiges Hellsehen war, die Bilder waren halt einfach da, die überschwemmen mich, ergreifen mich, bewegen mich, sie kommen, wenn sie wollen, sie gehen, wenn sie wollen, ich habe eigentlich keinen Einfluss darauf. Aber das moderne, imaginative, lebendige Schauen besteht darin, dass wir ganz aktiv die geistige Wirklichkeit, ich sage einmal zu malen beginnen, zu zeichnen beginnen, zu malen vor allem zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im imaginativen sind es eher normalerweise nicht so scharfe Kanten oder was drinnen, es sind fließende Übergänge. Und man darf sich aber auch nicht vorstellen, dass es notwendigerweise so ist, dass es jetzt wie ein Traumbild ist, wo wirklich die Farben fluten. Es kann zuerst so sein, dass ich zwar weiß, es ist da, ich spüre auch die Zusammenhänge, aber ich sehe es nicht wie ein Traumbild. Es ist eigentlich noch, ich kann mich orientieren und trotzdem sehe ich es eigentlich nicht wirklich. Aber ich spüre es, ich spüre, ah jetzt wende ich den geistigen Blick sozusagen da, aha, da ist etwas, das ist mit dem in Beziehung, und so arbeite ich mich langsam hinein. Es ist eine Fortsetzung ja eigentlich des Denkens, das wir haben, aber wir fangen jetzt an nicht Zusammenhänge zu konstruieren, sondern wir lernen sie sehen, geistige Zusammenhänge sehen. Also spüren kann man auch sagen, wie auch immer, es ist so schwer, weil da fehlen uns die Worte, es ist immer Übersetzung. Ich meine, man kann es natürlich steigern dazu, dass es dann auch sinnesartige Qualitäten bekommt, weil die Sinnesqualitäten sind ja eigentlich was Seelisches irgendwo, allerdings ein Seelisches, das jetzt abgeschattet wird durch das Sinnliche, durch die Sinnesorgane, wenn ich die Farben nehme, das Rot, das Gelb, Blau, die ganzen Farbtöne, im rein seelischen Erleben sind sie noch ganz was anderes. Und man kann es eigentlich gar nicht mit den Äußeren vergleichen, also so wie wir sie äußerlich sehen, ist es die Abschattung. Selbst wenn es das stahlendste Gelb oder das blendendste Weiß ist, ist es eine Abschattung in Wahrheit. Abschattung heißt, es wird uns vieles nicht bewusst, was da drinnen wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um an dieses imaginative Schauen, ich nenne es bewusst so, ich will eigentlich gar nicht mehr so viel verwenden, den Begriff Hellsehen, weil der so vielfach missbraucht und missverstanden wird, auch heute bei nicht so wenigen Menschen, die eine gewisse Hellsichtigkeit, aber halt noch alter Art haben, wo es eben wirklich wie eine Traumvision dasteht, in total sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen und das ist einfach so da. Aber das ist nicht der Weg, auf dem ich erkenne, was das wirklich ist. Wo ich es in der gleichen Klarheit erkenne, die ich sonst nur im streng logischen Denken habe, ist dort, wenn ich die Bilder selber aufbaue. Aber nicht einfach aus der Fantasie irgendetwas, sondern es fängt an, dass ich die geistige Berührung mit der Wesenheit, worauf ich mein geistiges Auge oder mein geistiges Bewusstsein richte, das bringt mir Empfindungen entgegen. Es spielt sich sehr viel auf der Gefühlsebene ab auch durchaus. Man fühlt sich berührt und da liegt eine ganz gewisse, bestimmte, ganz charakteristische Stimmung drinnen und die fängt an zu mir zu sprechen, sagen wir es einmal so, es regt meinen schaffenden Willen an und aus dem male ich sozusagen, aber wirklich jetzt sehr unter Anführungszeichen, weil ich male es nicht unbedingt in sinnlichen Farben, das wäre der letzte Punkt, sondern ich male es so, dass ich wirklich ein ganzes Panorama von mir habe und jetzt diese Wesenheit, die mir begegnet, hat zu dem, zu dem, zu jenem Beziehungen. Und das macht ihr Wesen aus, dass sie diese vielfältigen Beziehungen hat, dass sie zu anderen Wesen in Beziehung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann geistige Wesen eigentlich am besten dadurch verstehen, dass man sie versteht aus ihrer Beziehung zu anderen geistigen Wesen. Das ist nicht so, dass ich sage, jetzt nehme ich den heraus und fange den sozusagen geistig zu sezieren an, sondern ich erlebe diese Wesenheit, indem sie jetzt einer anderen begegnet und da tut sie etwas. Aber das ist zunächst einfach ein Spüren. Aber es ist auch nicht nur ein dumpfes, unbewusstes Gefühl, sondern es ist ein sehr waches Spüren. Es ist ein sehr konkretes eigentlich. Und es ist so ein bisschen, ja, wie wenn ich es geistig abtasten würde, könnte man sagen. Ich spüre diese Berührung mit der Wesenheit und ich gehe auf sie zu und berühre sie sozusagen geistig. Und aus dem heraus formt sich langsam das Erlebnis heraus. Dann kriegt man einen sehr, sehr großen Überblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Typische in diesen imaginativen Erlebnissen ist, dass man immer die großen Zusammenhänge mitsieht. Wären die nicht da, würde man gar nichts merken. Ich kann nicht einfach unter das Mikroskop oder unter die Lupe etwas legen und mir das Detail anschauen. Das Detail tritt erst hervor für mich, für mein Bewusstsein, wenn ich den Zusammenhang mit dem Ganzen herum erlebe. Und das kann bis ins Größte hineingehen, weil es auch wirklich damit zusammenhängt. Geistige Wesenheiten, auch wir, hängen in irgendeiner Form immer mit dem Ganzen des Kosmos zusammen. Und konkret ist damit gemeint, mit den ganzen geistigen Wesenheiten, die dort sind. Also nicht mit den äußeren Dingen, nicht einmal mit den äußeren Sternen, aber mit den Wesenheiten, die damit zu tun haben. Und das kristallisiert sich mit der Zeit halt heraus. Aber um es fassen zu können, muss ich tätig werden, in Wahrheit. Die Berührung kann kommen. Ich begegne irgendwelchen Elementarwesen oder größeren, mächtigen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sowas einmal erlebt, wir sind in einem Wald gegangen, in der Nähe von Wien. Eigentlich schön, es war Sonntag oder was, die Eltern sind mit den Kindern spaziergegangen, alles war fröhlich. Und irgendwann denkt man sich, es ist eine total ungute Stimmung eigentlich. Man will uns hier nicht. Es war ganz stark, also so richtig so, bitte verzieht euch von da, ihr gehört da nicht her. Die anderen haben sich alle wohlgefühlt. Und da waren tatsächlich gewisse Elementarwesen, mächtigere Elementarwesen, dahinter, die einfach uns nicht dort wollten. Uns nicht dort wollten. Wir passen da nicht her. Stört uns nicht? Und wirklich ganz stark die Empfindung, ihr beschäftigt euch mit Geistigen, ich übersetze es jetzt in Menschenworte, aber es ist das Feeling. Ihr glaubt, ihr tut damit schon irgendwas, dass ihr euch mit dem Geistigen beschäftigt. Und glaubt noch, ihr könnt das hineintragen in die Welt und das würde was verbessern. Ihr wisst ja überhaupt nicht, welches Chaos ihr anrichtet, allein dadurch, dass ihr da seid. Ihr stört unsere Arbeit empfindlich, raus mit euch. Geht dorthin, wo ihr geeignet seid, was zu machen, aber nicht in unser Revier. Wir haben da eine Aufgabe und ihr seid nur störend. Die, die das vielleicht gar nicht so geistig arbeiten, die dürfen ruhig durchgehen. Die stören uns nicht. Aber ihr seid wirklich nicht reif und bereit, schon dafür da euch reinzumischen in das, was wir da tun. Das übersteigt eure Kräfte so gewaltig, bitte haltet euch fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben mit unserem geistigen Tun, mit unserer geistigen Entwicklung, die wir auch wirklich anstreben sollen, aber das heißt nicht, dass wir damit überall immer gleich Wohlwollen erzeugen. Sondern, dass wir dann sehr oft durchaus entgegengespiegelt bekommen, ist ja nicht das Anfangs, aber bitte nicht da bei uns. Das, was ihr einzubringen habt, stört mehr als was es hilft. Also das kann durchaus sein. Gerade in der Begegnung mit der Natur, da sind sehr, sehr, sehr starke Kräfte drinnen. Das heißt, auf sowas kann man zum Beispiel auch achten, aufmerksam sein. Es ist nicht immer so, dass man willkommen ist dort. Man denkt sich, ich gehe in der Natur, in Wälder, ich spaziere schön, ich verbinde mich mit der Natur und das ist ja für die Elementarwesen toll und ist es ja auch, wenn sie erkannt werden. Aber nicht immer und nicht für alle. Und manchmal durchaus berechtigterweise. Es gibt auch was, wo manche Elementarwesen kochen auch ihr eigenes Süppchen. Aber manche haben Aufgaben, die sind zu groß, dass wir stören, wenn wir uns da hinein mischen. Gerade wenn wir irgendwo was Geistiges in uns tragen, was aber noch viel zu groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch tatsächlich so, Rudolf Steiner hat das sehr deutlich beschrieben, es gibt auch Aufgaben, zum Beispiel gerade in Bezug auf die Natur, an die wir mit unserer modernen geistigen Form der Entwicklung, mit unserem modernen geistig imaginativ lebendigen Schauen und den daraus folgenden Taten noch nicht herankommen. Wo Kräfte da sind, wo ganz wichtig für die Menschheitsentwicklung ist, dass Naturvölker, die diese Fähigkeit noch aus dem Alten heraus haben, dass die ja nicht zu früh aussterben dürfen. Aussterben heißt ja nicht unbedingt, dass die ausgerottet werden, sondern einfach, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen oder sonst was. Jedenfalls, dass sie verschwinden. Also, wo Fähigkeiten drinnen sind, die noch ganz im Körperlichen durchaus verankert sind. Also, die geistig sehr tief hineingehen. Gerade beim modernen geistigen Weg schauen wir ja eher, dass es sich vom Körper löst. Das ist bei den alten Fähigkeiten durchaus nicht der Fall. Da ist sogar stärkere Verbindung da als normal. Mit einem Teil des Wesens. Und dadurch können solche Menschen aber erstens Zugang, Erkenntniszugang in gewisser Weise, aber halt auf alte Art kriegen zu Kräften, die wir heute noch lange nicht schaffen auf dem modernen Weg. Und die vor allem auch in eine Zusammenarbeit mit diesen geistigen Wesenheiten kommen können, an die wir heute in gesunder Weise noch nicht herankommen. Das heißt, die Erfahrungen, die Naturvölker heute noch haben, sind wichtig für die Zukunft. Es wird irgendwann auch ins Neue übergehen, aber es ist noch nicht so weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Thema in den Mysteriendramen ganz stark drinnen. Zwei wesentliche Figuren sind die Familie Baldi, also Felix Baldi und seine Frau Felicia, die beide eine geistige Naturbegabung haben. Die sind also nicht in dem Sinn Geistesschüler, die jetzt dem großen Lehrer Benediktus in den Dramen folgen, obwohl sie mit ihm verbunden sind, aber sie haben ganz eigene Erfahrungen. Und die haben sie aus Anlage heraus. Hat sich natürlich auch mit früheren Inkarnationen zu tun, aber sie haben sich durch ihre früheren Inkarnationen diese alten Fähigkeiten bewahrt. Das heißt, sie haben sich auch Verkörperungen, Inkarnationen gesucht, wo der Körper das auch hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die jetzt ins neue, imaginative Schauen hineingehen, ist es eine Erleichterung, wenn der Körper das gerade nicht hergibt. Dann tun sie sich leichter. Weil zum Beispiel so Menschen wie etwa Rudolf Steiner selber, der hatte alte Fähigkeiten auch, aber damit er die neuen entwickeln und dann auch weitergeben kann, musste er die alten ja eigentlich loswerden. Und das auf ganz neue Art wiedergewinnen. Das hängt sehr stark zusammen mit der sehr turbulenten Phase in seinem Leben, also geistig sehr turbulenten Phase. Die liegt zwischen seiner Kindheit, Jugend, Studium, dann die ganze Beschäftigung mit Goethe, Goethe-Herausgabe und dann, nachdem er in Weimar fertig war, dann 1900 im Anfang in der Theosophischen Gesellschaft. Aber da ist so eine Zwischenphase, wo ein ganz starker Umbruch drinnen ist. Der ist vielen aufgefallen. Das ist ja eigentlich nicht verständlich, jetzt ist er eigentlich fast total ein Atheist im Grunde und gegen die Kirche und gegen das Christentum wettert er und gegen alles eigentlich. Ist ganz stark drinnen. Das war aber notwendig. Dann erst kommt dieses, was er in seinem Lebensgang schreibt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Ein inneres Erlebnis, auf eine ganz neue Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Impuls, der ihn dann offen macht dafür, dass er eben dann anfangen kann in der Theosophischen Gesellschaft auch zu wirken. Natürlich kommt dann von außen der Auftrag an ihn heran, aber dann war er auch erst bereit dafür. Sonst hätte es nicht funktioniert. Dazu musste er das Alte loswerden und neue Kräfte entwickeln. Sie umwandeln auf jeden Fall. Das heißt, es ist auch eine Aufgabe für jeden heute, der sich mit Anthroposophie beschäftigt, aber vielleicht auch noch alte Fähigkeiten hat. Das Wichtige ist, dass man es umwandelt, weil nur wenn ich es umwandle, dringe ich wirklich mit dem eigenen Ich erkenntnismäßig in das ein, was da wirklich abläuft, was sich da abspielt. Da bin ich in jedem Detail drinnen dabei und es ist mindestens so trittsicher dann der Weg, als wie in den Naturwissenschaften, wo man äußerlich an den Phänomenen, an den Beobachtungen sich entlang arbeitet und nicht anfängt, irgendwas hineinzuspintisieren, sondern wo man einfach von Beobachtung zu Beobachtung schreitet und sieht, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Also so wie es Goethe zum Beispiel in seiner Farbenlehre gemacht hat. Wirklich zu schauen, wie kann ich das verfolgen, wo entstehen die verschiedenen Farben, wie hält sich das Dunkle auf langsam zum Violetten, zum Blauen, dann wird es immer heller bis zum Hellblauen und so fort oder wie ist es, wenn das Licht verdunkelt wird. Dann kann ich Schritt für Schritt das verfolgen. Dann sehe ich, wie aus dem Zusammenspiel von Licht und Finsternis, je nachdem welches die Überhand hat, entstehen die verschiedenen Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann ich jedes Schritt für Schritt beobachtend nachvollziehen, sehe wie eins mit dem anderen zusammenhängt. Und das kann man sehr viel weiter führen dann noch. Es ist nicht umsonst, dass sich Steiner viel mit der Farbenlehre Goethes beschäftigt hat. Das ist ein genialer Schicksalszug, dass er zu dem gekommen ist, sich mit dem zu beschäftigen. Da ist sehr wichtig auch dieses Erlebnis zum Beispiel mit den Farben, weil wenn ich jetzt anfange im modernen geistigen Schauen, Farben zu sehen oder etwas in Farbbegriffen auszudrücken, sagen wir es einmal vorsichtig so, weil das Unwichtigste ist, dass es wie ein Fantasiebild vorweg vor mir steht. Das ist fast das Unwichtigste. Aber ich muss es genau spüren, welche Farben da sind. Also sozusagen sehen, ohne es sinnlich zu sehen. Das ist die Kunst. Und dann muss ich aber ganz in diese Farbgesetzmäßigkeiten hineinkriechen. Und dann kann ich diese Dinge erleben. Dann funktioniert unter Umständen auch so etwas, was erfahrungsgemäß, ich weiß nicht, wie es euch geht, die ihr zuhört und das schon probiert habt, die berühmte Samenkorn-Meditation in »Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten«. Also man legt ein Samenkorn vor sich hin und konzentriert sich auf dieses Samenkorn. Und dann sieht man eine gewisse flammenartige kleine Farbgestalt rundherum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=1589 Der Weg von der Imagination zur Intuition. Die seelisch-geistige Berührung des modernen Schauens. Vom Verwandeln des Bildes zur reinen Inspiration. Das Erwachen der Werdelust im eigenen Ich. Die stufenweise Entzauberung der inneren Bilderwelt. 00:26:29] ===&lt;br /&gt;
Und das ist schwierig. Das ist wirklich schwierig, dass das funktioniert. Aber helfen tut das sehr, zum Beispiel diese Übungen mit den Farben, mit der Farbenlehre, aber jetzt sie geistig aufzufassen, zu sehen, was geistig dahintersteckt. Dann merkt man nämlich, dass ich zu dem Farberlebnis an dem Samenkorn auch nur dadurch kommen kann, auf neue Art dazu kommen kann, wenn ich die seelisch-geistige Berührung spüre. Und diese Berührung gibt zunächst einmal ein immer konkreter werdendes Gefühl, Gefühlsstimmung, eine Berührung, eine Anmutung kann man im Deutschen auch sagen. Also ich fühle mich angemutet sozusagen von dem, also eben wirklich berührt von dem. Und wenn diese Stimmung da ist, wenn ich die jetzt immer bewusster fassen kann, das dauert unter Umständen, ich spüre vielleicht sehr schnell, die Berührung ist da, aber sie ist noch sehr undifferenziert. Sie wird aber differenzierter. Und wenn sie differenzierter da ist, dann beginnt sie sich in Farben umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder, nicht notwendigerweise, dass ich es jetzt so sehe wie in einem lebendigen Traumbild. Es ist im Übrigen bei Traumbildern auch sehr unterschiedlich, wie farbig Träume sind. Viele Menschen erleben Träume auch nur in Grautönen, in Schwarz-Weiß-Tönen, in Schattierungen. Es ist nicht gesagt, dass es bei allen farbig ist. Es gibt Menschen, wie Lessing zum Beispiel, der von sich gesagt hat, ich habe in meinem Leben noch nie geträumt. Natürlich hat er immer geträumt in Wahrheit, aber es war kein Bild da. Kein Bild, was man normal in einem vielleicht wilderen Traum erlebt. Trotzdem hat er in solchen Dingen gelebt. Aus solchen Dingen sind ihm die Inspirationen gekommen zu der Idee der wiederholten Erdenleben, die er eigentlich ganz selbstständig ergriffen hat und sie eigentlich begründet hat, damit nur, wenn es die wiederholten Erdenleben gibt, ist überhaupt die Menschheitsentwicklung erklärbar in irgendeiner Form. Wenn es die nicht gibt, dann ist es für ihn jedenfalls nicht erklärbar, sondern die Menschen entwickeln sich, die gehen durch. Und wenn da nichts durchgehen würde, müsste jeder von vorne wieder anfangen im Grunde. Also ein sehr tiefer Gedanke, weil im Grunde das ist die Zusammenfassung von einem relativ großen Werk, wo er die ganze Menschheitsgeschichte schildert in den wichtigen Phasen und dann kommt er zu dem Resümee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben, weil er das erlebt in Wahrheit. Er ist durchaus im Ansatz da bei dem Neuen schauen, aber ohne es in irgendeiner Form zu visualisieren noch. Das ist wichtig, dass einem bewusst ist, dass man durch diese Phase heute früher oder später durchgehen sollte, selbst dann, wenn man alte Fähigkeiten hat. Sonst bleibt immer eine gewisse Unsicherheit drinnen. Weil es ist in dem alten Hellsehen nicht so leicht klar, was trage ich selbst hinein. Das heißt nämlich durchaus aus meinem Organismus, aus meinen unterbewussten Kräften, das gibt nämlich, wie soll ich sagen, die dicken kräftigen Farben in dem Bild. Und die muss ich einmal sozusagen weglassen. Ich muss das so ganz zart haben. Ich stehe vor der leeren Leinwand eigentlich und erlebe jetzt nur, da muss was hin, dort muss was da, also wirklich vor der leeren Leinwand zu stehen, das ist die Herausforderung drinnen. Und dann kann man sich da hineinarbeiten. Und da ist dann eben drinnen genau auch diese Werdelust der Natur zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt der Ausgangspunkt, warum ich so lange gesprochen habe darüber. Das ist es nämlich genau. Ich beginne zu erleben, zum Beispiel auch bei der Samenkornmeditation oder so, die Lebenskräfte, der Lebenswille, der da drinnen steckt in dem Samenkorn. Der aber schläft drinnen, total schläft. Unter Umständen über Jahrtausende auch schlafen kann. Es sind ja viele Samen in den ägyptischen Gräbern oder so gefunden worden, die noch keimfähig sind. Also wenn die auf fruchtbaren Boden kommen und genügend Wasser, entwickeln sie sich immer noch und liegen aber Jahrtausende drinnen, wie ein fast toter Stoff, der hart, kristallin ausschaut, fast geradezu und trotzdem schlummert das Leben drinnen. Und diese Werdelust, die will aber zu uns hin. Die will zu uns hin. Also sie spricht zu uns, zu unserem Menschen-Ich. Und aus dem heraus wird sie entzaubert, wenn ich aus der Freiheit heraus bewusst, aktiv anfange, das jetzt ins Bild zu gestalten, ins imaginative Bild zu gestalten. Dann wird sie wirklich erlöst. Dann erfüllt sie ihr Ziel, dann findet sie ihr Ziel, wie es da drinnen steht im Wochenspruch. Also erreiche ich mein wahres Ziel. Weil es ist erst fertig, ganz große Perspektive, das Tun der geistigen Welt ist erst fertig, wenn sie sich im Menschen erleben kann. Indem der Mensch es erlebt, ergreift und gestaltend ins imaginative Bild bringt, die Zusammenhänge, die Zusammenklänge der Wesen, auch die Dissonanzen zu spüren bekommt, dann ist er schon in der Stufe der Inspiration drin. Das ist auch interessant, jetzt bin ich in der Stufe der Imagination. Als moderner Schauender, imaginativ Schauender, gestaltend Schauender, habe ich eh schon Mühe, das Bild zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich es endlich einmal, habe ich die Zusammenhänge, jetzt soll ich das ganze Bild wegschaffen. Das ist der nächste Schritt. Ich muss es komplett auslöschen. Komplett weg. Und indem ich es komplett auslösche, weil es ja eigentlich trotzdem immer noch aus meiner Tätigkeit hervorgegangen ist. Das ist schon gut, ich bin mir bewusst geworden, was ich da tue, aber damit habe ich schon einmal meine Einseitigkeiten trotzdem drinnen, meine Perspektive. Um jetzt loszukommen von nur meiner Perspektive, um das wirklich noch klarer zu sehen, dass ich jetzt diese geistigen Wesen selber sprechen lasse, dazu muss ich mein Bild auslöschen, wegbringen aus dem Bewusstsein. Jetzt bin ich froh, dass ich das endlich habe und jetzt sitzt es sehr hartnäckig. Das ist nämlich ganz interessant, also wenn ich es dann ins Bild geschafft habe, dann wäre ich das ziemlich schwer los. Es ist zwar mühsam, es zu kriegen, aber dann werde ich es schwer los. Und das ist gerade die Übung, dann in die Inspiration hineinzugehen, das wirklich loszuwerden. Und dann kommt die Inspiration und aus der Inspiration heraus, die führt mich weiter zur Intuition, dass ich wirklich jetzt ganz bewusst eintauche in die geistigen Wesen, die dabei beteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ist es nämlich, wenn diese Berührung da ist, aus der dann irgendwann das imaginative Bild herauskommt, ist es noch so eine halbbewusste oder viertelbewusste Berührung mit dem geistigen Wesen, aber ich lebe noch nicht in dem geistigen Wesen wirklich drinnen. Weil Intuition heißt, ich tauche wirklich voll und ganz in das andere geistige Wesen ein. Das ist es zunächst. Es berührt mich sozusagen. Ich spüre, es ist da, aber ich bin noch nicht wirklich drinnen in dem Wesen. Also das heißt, das Bild, was ich mir zunächst in der Imagination dann mühsam gemalt habe, da steckt sehr viel von mir drinnen, trotz allem. Das heißt, es ist noch nicht wirklich ein objektives Schauen. Es beruht zwar auf etwas Objektivem, es wird nicht ganz falsch sein, aber hundertprozentig sagen kann ich es noch nicht. Ich kann es eigentlich erst sagen, wenn ich das Bild weggeschaffen habe, dann komme ich dadurch in die Inspiration. Jetzt spricht wirklich die geistige Welt, also die geistigen Wesen sprechen zu mir und führen mich dazu, wirklich in sie einzutauchen. Dann bin ich in der Intuition. Und wenn ich jetzt aus der Intuition wieder herauskomme, dann kann ich das Bild von mir aus wieder neu malen, aber dann wird es neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es erst wirklich das Bild, was ich gewonnen habe, dadurch, dass ich mich intuitiv mit diesem Wesen bewusst verbunden habe. Vorher ist es noch unbewusste Berührung. Das heißt, es ist zwar nicht räumlich, aber eine äußere Berührung, könnte man sagen. Also ich bin noch nicht in die Wesen eingetaucht, sondern sie berühren mich, das sagt mir irgendwas und das versuche ich festzuhalten. Aber in der Intuition erst bin ich ganz in sie eingetaucht. Ich bin diese Wesen geworden, im Grunde. Vom Bewusstsein her. Das heißt, ich habe mein Bewusstsein ganz ausgeschaltet, bin eingetaucht und wenn ich jetzt zu mir komme, dann nehme ich wirklich das mit, was das Wesen ausdrückt. Und aus dem kann ich dann wirklich die objektive geistige Welt gestalten. Also dann kann ich wieder in ein imaginatives Bild von mir aus hineingehen, aber es ist anders. Und den Prozess kann man öfter durchlaufen. Damit wird die Imagination immer reicher. Auch wenn man sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Wenn ich mich das nächste Mal wieder damit beschäftige, mich geistig verbinde, versuche es imaginativ zu malen, werden wieder neue Facetten herauskommen. Aber da hilft mir schon, wenn ich beim letzten Mal schon bis durch diese Intuitionsstufe durchgegangen bin, dann ist beim nächsten Mal schon wieder mehr drinnen und mehr Objektives drinnen. Anfangen tut es damit, dass ich eigentlich spüre, wie wirkt es auf mich. Das ist nichts Schlechtes, aber ich muss wissen, dass ich es dann nach meiner Eigenart wahrnehme und noch nicht so, wie es wirklich für sich ist. Also da muss man diesen Kreislauf immer wieder durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=2370 Das lebendige Wiederholen der geistigen Schau. Warum echte Imagination kein Gedächtnis braucht. Der Weg zum objektiven Schaffen im Willen. Das ständige Reifen der inneren Bilderwelt. Vom Trugbild des Wochenendseminars zur Trittsicherheit. 00:39:30] ===&lt;br /&gt;
Und bei den interessanten Sachen entdeckt man immer wieder neue Facetten. Und lernt auch, noch genauer die Dinge zu fassen. Darum ist es nie verfehlt, sich immer wieder mit bestimmten Themen zu beschäftigen. Nicht sagen, das weiß ich jetzt, abgehakt habe ich. Das wird man in einem modernen Bildungssystem sagen. Abgehakt, den Kurs habe ich, habe ich meinen Schein gekriegt, Stempel drauf, das war es. Nein, eigentlich immer wieder von vorne es holen und gerade dadurch dann immer wieder neue Facetten zu sehen, zu erfassen, sich im Durchgang durch Inspiration, Intuition wirklich zu objektivieren, indem ich eben eintauche, wirklich voll in die geistigen Wesenheiten und dann wieder neu zu malen. Und das ganze Bild ändert sich, es wird aber zugleich auch weiter und reicher dabei. Aber ich sehe es beim nächsten Mal schon noch mit mehr Zusammenhängen, noch klarer, objektiver, dass ich wirklich das erlebe, was die geistige Wesenheit ausdrückt. Aber das geht alles nicht auf einen Schlag, das sind also Durchgänge, die notwendig sind. Und Steiner, wenn er über seine Themen gesprochen hat, spricht er natürlich dann an den entscheidenden Punkten aus dem unmittelbaren Erleben. Wenn er spricht, hat er das Bild vor sich, anders geht das gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht etwas, was jetzt aus dem Gedächtnis kommt. Aus dem Gedächtnis muss man sich vielleicht merken, wenn ich jetzt auf irgendeinen Philosophen verweise, der hat dort und dort das gesagt, dann sind die Zitate meistens ein bisschen unscharf oder so. Da brauche ich wirklich das normale Gedächtnis. Aber für das imaginative brauche ich das normale Gedächtnis überhaupt nicht. In dem kann ich es nicht halten. Es ist weg. Und trotzdem geht die Imagination nicht verloren. Nur ich muss sie wiederholen. Ich kann sie überhaupt nicht im normalen Gedächtnis erinnern. Das, was man erinnern kann, ist der Ausgangspunkt, dass ich begonnen habe, in die Imagination hineinzuarbeiten. Was habe ich dazu gemacht? Von welchen Gesichtspunkten bin ich ausgegangen? Das kann man sich alles merken. Aber die Imagination selber muss ich mir wiederholen. Und dann hat sie sich aber bereits weiterentwickelt, verändert. Hat eine andere Perspektive, eine andere Facette.  Das muss man auch denken, wenn wir jetzt zum Beispiel am Freitag die Osterimagination lesen werden. Dann darf man sich nicht vorstellen, dass […] die Grundzüge bleiben sicher drinnen. Aber dass es ganz konkret wird, das ist in jedem Jahr anders. Es kriegt andere Nuancen noch dazu. [Und man muss denken, die Schilderung,]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner schildert ja, da wird es sehr deutlich eben, wie man modern an Imaginationen herankommt. Er baut sie auf, Schritt für Schritt. Da hat man nicht den Eindruck, die so BING, Kapitel Osterimagination, zwei Zeilen und BING, die steht da. Sondern er bereitet es vor, Schritt für Schritt, baut er es auf. Und auch wenn er es jetzt im nächsten Jahr wieder aufbaut, kommen aber wieder neue Facetten dazu. Und sie kommen auch dazu, wenn man es jetzt jedes Jahr selber liest, mitgeht diesen Weg des Aufbauens, sie kriegt, obwohl eigentlich immer derselbe Text da ist, kriegt sie aber neue Nuancen. Und es gehen einem Dinge auf, die man vorher überhaupt nicht mitbekommen hat. Das heißt, sie wird tiefer. Und wenn man so 20, 30, 40 Jahre mit der lebt, mit diesen Imaginationen, werden sie immer reicher. Also es ist keineswegs mit einmal erschöpft, weil das ist ja heute in unserem intellektuellen Zeitalter, ah, habe ich eh schon gelesen, kenne ich, weiß ich, habe ich in meinem Wissen. Wirkliche Imaginationen kann man nicht im Wissen behalten. Das ist weg, ich muss es wieder schauen. Das heißt, wieder aufbauen in Wahrheit, das ist nämlich die Vorbereitung dazu. Also diese Jahreszeiten-Imaginationen sind unheimlich gute Beispiele, an denen man selber auch lernen kann, wie entsteht eine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu spüren, ich bin mitbeteiligt dabei und ich muss trittsicher gehen in dem Ganzen. Es ist nicht einfach … und die große Vision steht vor mir und ich bin platt und die höhere Welt hat mich berührt und jetzt berichte ich darüber. Nein, sondern es ist keine Knochenarbeit, das ist es nicht. Das ist ein lebendiges Schaffen. Die Knochenarbeit ist das äußere, logisch exakte Denken. Das kann auch noch dazukommen, dass ich es auch wirklich in klare äußere Begriffe fassen kann. Aber das brauche ich auch dazu. Es ist ein ganz deutlicher Unterschied zwischen dem eigentlichen imaginativen Erleben oder dem imaginativen Denken und dann es in trockene, logische Wortfolgen umzusetzen. Das muss man auch denken. Also selbst bei den Schilderungen von Steiner muss man schauen, dass man das wieder in Bewegung bringt. Das heißt, selber anfangen gestalten zu werden. Im Grunde habe ich was von der ganzen Imagination, wenn ich sie wirklich selber gestalte. Ich muss das tun. Ja, ich habe den Leitfaden irgendwo drin, aber ich muss es selber tun. Wenn man das über die Jahre tut, merkt man, dass man dazulernt dabei. Es wird reicher. Es wird reicher und man hängt mit der Zeit gar nicht mehr so sehr an dem Text, der drinnen steht, sondern man hat an dem gelernt und dann kann man es bis zu einem gewissen Grad auch selber aufbauen, wie sie kommt. Und man kann auch eine andere Perspektive hereinholen. Es ist auch nicht so, dass es nur eine Perspektive gäbe. Es ist auch, wie immer, ein Ausschnitt aus dem Ganzen, weil im imaginativen Erleben ist es so, wie es in halt der geistigen Welt eben ist. Es hängt alles, aber halt in ganz konkreter Weise mit allem zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man eben nicht als allgemeinen Ausspruch nehmen. Ja, es ist alles eine Ganzheit, alles ist verwoben. Das klingt wunderschön, aber es kommt darauf an, dass ich konkret erlebe, was wo besonders mit wem verbunden ist und von dort geht es vielleicht jetzt auch dorthin weiter, aber das muss ich genau verfolgen können. Das kann immer konkreter werden. Wenn man mit dem herangeht, an diese Jahreszeitenimaginationen zum Beispiel, sieht man, ja, die Schilderung, das ist der Weg dorthin, das ist die Perspektive, aber da kann man noch unheimlich viel mehr herausholen, weil es mehr drinnen steckt. Noch viel mehr. Es erschöpft sich nicht in dem. Das ist einfach nur mal so ein Anstoß in die Richtung hinzugehen. Aber also durchaus Mut zu machen, selber weiterzugestalten. Das wird nicht jetzt komplett anders werden. Die Grundzüge werden drinnen bleiben, aber es wird noch inhaltsvoller, noch gehaltvoller. Es ist ja so, wenn wir diesen Kreis durchmachen, also mal gestaltend anfangen, da ist schon der Wille drinnen. In allem Gestalten ist auch mit der Wille drinnen. Aber der wird jetzt verstärkt, wenn man mit diesem ganzen Kreis, Imagination, Inspiration, Intuition, da sehe ich ja, die Intuition hängt ganz mit dem Wollen zusammen. Das ist Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht, ich brauche ein Rezept, wie tue ich denn, sondern intuitiv tun. Aus dem heraus gestalten und im Beobachten des Gestaltens erlebe ich jetzt, welche Kraft mache ich da, was stelle ich dadurch dar. Das heißt, dann bin ich ganz in meinem Willen, aber wach im schaffenden Wollen verbunden mit den Wesenheiten, die ich betrachte und aus dem heraus gestalte. Und das gibt dann mit der Zeit so wirklich eine gewisse Trittsicherheit, dass ich mir sicher bin, dass das nicht nur meine, also nur meine sind sicher nicht, aber dass ich es nicht zu sehr verfälsche durch meinen Bezug dazu. Dass ich nur das heraushebe, was mich so anspricht besonders. Sondern wo ich eben drinnen habe das inspirative und intuitive Element, wo ich wirklich immer wieder durchgegangen bin, indem ich eins geworden bin mit dieser Wesenheit. Und sozusagen sie selber malt sich dann, aber durch mich. Das ist so schwierig. Also in der Intuition bin ich einerseits, da bin ich ganz in der Wesenheit drinnen, das heißt, ich halte mich ganz heraus und gerade dadurch kann ich aber dann immer objektiver dieses Bild gestalten. Ohne jetzt meine persönliche Perspektive drauf, meine Lieblingsperspektive sozusagen zu sehr in den Grund zu rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht einfach in das hineinzugehen. Und es ist unheimlich wichtig, dass man sich als moderner Mensch bewusst ist, dass es nicht einfach ist und dass das aber gerade gut ist. Dass man erst dadurch die Sicherheit gewinnt in dem Ganzen drinnen. Ich meine es gibt heute so viele Geistesschulungen oder Seherschulungen oder was, wo man in einem Wochenendseminar locker zu Imaginationen kommt, die noch dazu bunt und turbulent und sonstiges sind. Also so fast wie ein Wachträumen drinnen und man geht raus und denkt, boah, toll, super, was ich da erlebt habe, Wahnsinn. Ja, Wahnsinn. Im Grunde erlebe ich nur mich selber drinnen. Ja, vielleicht bezieht es sich auf irgendeine geistige Wesenheit, aber ich kriege mit Sicherheit nicht mit, was es wirklich ist. Und da kann man sich komplett verirren drinnen. In den Mysteriendramen thematisiert es der Steiner auch so oft drinnen. Und da zeigt er wirklich, gerade an dem Johannes Thomasius zeigt er, was man alles falsch machen kann. Wo man wirklich völlig überzeugt ist davon, ja, das ist es. Und das ist aber ganz völlig anders, weil halt der Luzifer reinwirkt zum Beispiel, oder dann kommt noch der Ahriman auch dazu. Und diese Kräfte, die muss ich alle ausschalten können in dem Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=3146 Der schmerzhafte Verlust alter seherischer Fähigkeiten. Die Krise des Traumlebens als Neubeginn. Wie Körperlichkeit den modernen Geisteszugang begrenzt. Die Bedeutung von Kogutskis alter Naturkraft. Das Reifen des Leibes für zukünftiges Schauen. 00:52:26] ===&lt;br /&gt;
Das ist wahnsinnig schwer, aber das ist auch der Grund, warum wir [mit Recht, und das ist gut, sonst hätten wir es] uns so schwer tun, in dieses neue geistige Erleben hineinzukommen. Es wird ja immer wieder gesagt, ja, der Steiner hat das alles gegeben, aber wie viele andere können das jetzt auch so wirklich? Und vor allem, wie viele können es auf die neue Art? Weil es sind natürlich unter den Anthroposophen, oder denen die Steiner studieren, auch genug Leute, die noch alte Fähigkeiten mitbringen. Und das weckt irgendwas auf in ihnen, und jetzt sehen sie auch irgendwas und können noch ein bisschen was dazu schildern. Ja, aber das ist nicht der neue Weg der Anthroposophie in Wahrheit. Also mit dem völlig Neuen, wo ich wieder lese, nicht einmal Träume oder was, ist es durchaus gut, auf dem Weg zu einem neuen geistigen Erleben einmal durch eine Lebensphase zumindest durchzugehen, wo auch die Träume weg sind. Ich sehe nichts in der Nacht. Weg. Wo das häufig kommt, das ist ein Zeichen, dass man was Altes loswerden muss. Kann auch durchaus sein, dass wenn man alte Kräfte mitgebracht hat, dass gerade das Traumleben sehr intensiv war, von klein auf vielleicht schon, und dass man dann gerade durch die geistigen Übungen es verliert, das Traumbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Steiner ja oft davon spricht, dass wenn man entsprechend geistig übt, gibt es dann die Kontinuität des Bewusstseins. Also das heißt, man ist Tag und Nacht wach, einmal für die Außenwelt, einmal für die geistige Welt. Aber das ist wirklich ein fernes Ziel. Wenn man in der Vorstufe dazu ist, dass zum Beispiel auch einmal in der Nacht nichts ist, und eine gewisse Zeit konsequent nichts ist, dann ist das, man nimmt es nicht zu streng, aber es sind so Symptome, die mir auffallen, die zeigen, dass es ein Übergang ist zu etwas Neuem. Es kann dann wieder kommen in der Nacht, die Traumphase, sie kann dann wieder sehr intensiv kommen, aber es ist unter Umständen recht gut, um Altes loszuwerden, dass man eine Phase durchgeht, wo gar nichts ist, wo man totale Schwierigkeiten damit hat oder glaubt, Schwierigkeiten zu haben, aber es ist einfach gut, das hinzunehmen. Also das in Bezug auf den Lessing. Es stimmt, dass der durch so eine Phase durchgegangen ist, das war gut und notwendig für ihn. Und das heißt nicht, dass er jetzt so ganz ausgeschlossen ist von der geistigen Welt, ganz und gar nicht. Er hat sich sehr intensiv damit beschäftigt und hat gelebt darin, aber es war notwendig, dass alte Kräfte einmal ausgeschieden werden, dass man sie los wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt zu dem Ganzen heute noch dazu, weil unsere Welt bedarf eines bewussten Zugangs zum Geistigen in Wahrheit, auch wenn das vielleicht der Mehrheit noch nicht so wirklich bewusst ist, aber wenn das zu wenig kommt, wird halt die Zukunft nicht so rosig ausschauen, schon die nähere Zukunft nicht und die fernere erst recht wird armselig sein. Aber man muss auch sehen, dass man eben durchgehen muss, durch die Phase Altes zu verlieren und Neues zu gewinnen. Und dass im Grunde und in der Zukunft noch mehr alles schädlich wird, wenn es Altes ist, das nicht verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum richtigen Zeitpunkt, ich habe euch vorhin gesprochen von den Naturvölkern, die zum Beispiel Kräfte haben, wo der Steiner ganz deutlich sagt, mit unserem modernen Schauen kommen wir an das noch nicht heran. Können wir nicht. Das ist dort also wirklich bei erstens natürlich Individualitäten, die entsprechende Voreinkarnationen haben, aber vor allem eben auch durch die Vererbungsströmung die körperliche Basis dafür haben, mit denen man gewisse Naturkräfte herankommt, an die man sonst nicht herankommt. Schauend nicht herankommt. Auch Steiner selber. Für ihn war daher durchaus fruchtbar und notwendig zum Beispiel diese Begegnung mit dem Kräutersammler Felix Kogutski, mit dem er immer nach Wien gefahren ist mit der Bahn und mit dem er oft gesprochen hat, der auch alte Fähigkeiten hatte. Und diese Begegnung war sehr, sehr wichtig für den Steiner. Und man kann nicht einfach so sagen, was hat er denn gebraucht, er braucht ja nur selber geistig hinschauen. Dass er es wirklich entdecken konnte, dazu braucht er die Anregung von dem. Weil der ihm mit gewissen Naturkräften, namentlich durch seine körperliche Anlage, natürlich aber auch durch frühere Inkarnationen, über Kräfte verfügt hat, die man auf dem modernen Weg nicht kriegt. Jedenfalls auch der Steiner so nicht hätte ergreifen können, wenn er nicht die Anregung durch ihn gehabt hätte. Ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur, es werden diese alten Fähigkeiten irgendwann, also spätestens in der nächsten oder Ende der nächsten Kulturepoche, also da haben wir schon eine Weile Zeit, wird es so sein, dass dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man auch diese Dinge, die man heute nur mit alten Kräften schauen kann, durch neue erkennen kann. Aber dazu muss sich noch einiges ändern in uns, bis in die Körperlichkeit hinein. Weil es ist eben heute so, dass der Grund, warum man an gewisse Kräfte, an gewisse Wesenheiten, auch geistige, schauend nicht herankommt, dadurch, dass eigentlich die Körperlichkeit ein Hindernis ist. Oder nicht die Voraussetzung bietet, um das schauen zu können. Und mit den alten Kräften, wo es eben die Körperlichkeit noch hergibt, geht es noch. Aber auch das muss bis in die Körperlichkeit hinein in der Zukunft verhandelt werden. Das heißt, die geistige Entwicklung erfordert auch etwas, was sich bis in die Körperlichkeit hinein ändert. Was uns dann die Möglichkeit gibt, wenn wir uns also in eine nächste Inkarnation begeben, wo wir ja sehr wohl eben auch den Geistkeim des physischen Leibes trotz Vererbungsströmung aufbauen, dass wir genügend Kraft drinnen haben, eben die alten Kräfte, die nicht mehr da sind, dass wir jetzt aber es neu greifen können, ohne dass wir diese alte Körperanlage dazu brauchen. Dass wir es wirklich ganz im Geistigen ergreifen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da sind wir vielfach eben noch nicht so weit. Aber das wird sein sicher in der nächsten Kulturepoche, also spätestens gegen Ende zu. Nicht bei allen Menschen, aber es wird dann genügend Menschen auch geben, die Dinge, die man heute nur durch diese Naturanlage schauen kann, dass man das auf neue Weise ergreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein weiter Weg noch, das Ganze. Und wir stehen jetzt im Grunde am Anfang. Wir stehen zwar eigentlich sehr, sehr dicht schon dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip könnte jeder schon dieses neue, imaginativ, lebendig, denkende Schauen entwickeln. Aber man muss es üben, man muss es wollen. Und wollen heißt es wirklich tun, das ist schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schwierig, es ist, ja natürlich, es gibt genug Übungen, die dazu angegeben werden, aber das heißt nicht, dass man gleich morgen, dass das herauskommt. Und vor allem ein großes Hindernis, also gerade bei Meditationen namentlich, also wenn es Texte sind, die man meditiert. Wir sind heute so intellektuelle Menschen, dass es uns schwerfällt wirklich zu leben in dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur es in konventioneller Weise immer wieder zu denken. Das ist noch zu wenig. Oder gar, dass ich jetzt in etwas philosophisch Spekulatives hineingehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage, aha, in Lichte strahlt Weisheit. Ja, was bedeutet das? Und jetzt grübeln drüber, was das bedeutet. Ich meine, da komme ich nicht ins wirklich geistige Schauen hinein, sondern da bin ich im äußeren philosophischen Denken in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das philosophische Denken hat gerade auch die Aufgabe gehabt, im Grunde zu schließen den unmittelbaren Zugang zur geistigen Welt. Das ist nämlich ganz interessant. Weil in dem Moment, wo das immer stärker anfängt, verliert sich das alte Schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der beste Weg, um das los zu werden. Also sich sehr intensiv philosophisch zu betätigen, ist auch ein Weg, alte Kräfte los zu werden. Alte schauende Kräfte los zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verträgt sich nicht miteinander. Das ist auch interessant, auf der Basis des Werksteiners, der ja auch philosophisch gearbeitet hat. Aber eben wie, das ist eben der Unterschied, wie er gerade, also durchaus auch in seiner Philosophie der Freiheit, also in dem zentralen Werksteiners eigentlich im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte wirklich sagen, dass das das zentrale Werksteiners ist. So logisch und klar er formuliert drinnen, so sehr sind aber diese Gedanken zugleich auch imaginativ geschaut. Das heißt, sie sind erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, er erlebt etwas. Ich nehme nicht nur einen logischen Schluss zur Erkenntnis und sage, ja, logisch, so ist es. Sondern mit jedem Schritt, mit jedem Glied da drinnen verbindet sich ein intensives Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So muss man auch die Philosophie der Freiheit lesen, wenn man immer tiefer eindringen will. Weil aber trotzdem auch das rein philosophische Denken drinnen ist. Dann kommt was sehr Interessantes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schildert Rudolf Steiner meint, das kann man aber wirklich auch erleben. Dann fängt man an zu erleben Skelette. Skelette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt jetzt sehr, sehr überraschend. Aber es ist genau, es ist ganz charakteristisch, also gerade für die Philosophie der Freiheit insbesondere. Sie ist aus einem erlebten, lebendigen Denken heraus, das aber ganz hinein kristallisiert ist, auch in unsere äußere Logik hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es stirbt dort hinein. Und das ist genau dieses aus dem Erlebten Denken, das bildschaffend wird, aber sich bezieht eigentlich auf dieses logische Knochensystem, das da drinnen ist. Das taucht in der Imagination auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist eben gerade die Philosophie der Freiheit nicht so, da geht es jetzt von einem Bild zum anderen und ich schwebe da und sieben Engel mindestens oder Erzengel schweben durch. Nein, gar nicht. Gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer ganz klar, sodass jeder Philosoph sagt, ach ja, es ist logisch. Also es muss bis zu dem hinein kristallisieren. Aber es ist aus einem lebendigen Prozess heraus geboren und dann sehe ich aber, dass es kristallisiert und was gibt dem Ganzen die Stütze? Das Skelett, das drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss da sein. Wenn es das nicht wäre, dann würde nämlich genau das passieren, dass das Ganze zusammen rinnt in eine vielleicht sehr hübsche Sache und ich fühle mich frei und sonst irgendwas, aber es ist irgend so eine Sauce, wo alles durcheinander rinnt. Nein, es hat eine ganz klare Struktur drinnen, so wie wir uns unsere Gestalt geben, schon durch unser Skelett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist gerade das, was wir uns mitbringen. Die ganz besondere Art, wie wir gebaut sind in unserem Skelett, namentlich dann oben im Schädelskelett ganz besonders. Da lebt ja die ganze frühere Inkarnation drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der früheren Inkarnation, was wir getan haben, was wir mit unserer Tätigkeit gemacht haben, das kristallisiert in der nächsten Inkarnation in der Form unseres Schädels. Gibt ihm die ganze individuelle Formgestalt, unsere Taten im früheren Leben. Und das bereiten wir im Geistigen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn der Herr interessant ist, im Nachttotlichen, es dauert ja Zeit, da kann man imaginativ den Menschen noch irgendwie in seiner Gestalt erleben, aber das, was am schnellsten verblasst ist, der Kopf oben. Der ist weg. Weil der war eigentlich schon die vorvorige Inkarnation, die man hereingebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat dann seine Bedeutung völlig verloren. Aber es entsteht, wenn man wieder zur neuen Inkarnation herunterkommt, entsteht langsam vor allem einmal das Bild des Schädels, der das repräsentiert, was aus der vergangenen Inkarnation kommt. Und was aber ins Gliedmaßensystem hineingeht, das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bahnt sich erst etwas an, was in die Zukunft geht. Aber auch da gibt es Feinheiten, wo sich mehr das Kopfprinzip zum Ausdruck bringt, sprich die alte Inkarnation spielt hinein. In den Fingerknochen vorne oder so, da ist durchaus noch was von da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist was weites Thema, das zu verfolgen. Aber das spielt hinein. Aber um jetzt zu einem großen wichtigen Punkt zu kommen, dass wir da mal ein bisschen einen Schnitt machen, der jetzt wirklich sehr angeregt war durch den Wochenspruch, immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollten ja auch beobachten den Weg, wie ist es gekommen? Also erstens dieses Bild Sonne-Mond, also die Gralschale mit der Hostie drinnen sozusagen, das ist das Bild. Und mit dem Ganzen ist verbunden, wie ist aber auch der Weg, sagen wir von der Zeitenwende in etwa, bis in unsere Zeit hinein. Wir haben jetzt einmal immens viel Mondenschalenartiges, das ist mächtig, die Mondenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Sonne drinnen, die Hostie sozusagen, die ist noch sehr klein. Und wir kommen zum Beispiel dem Gralsprinzip oder auch dem Schauen, dem Erleben des ätherischen Christus, um dem näher zu kommen, muss in dieser Gralschale, aber die ist wichtig, die brauchen wir, muss sozusagen diese sonnenleichte Kraft, die aber jetzt als Lichtkraft von uns ausstrahlt, die muss stärker werden. Und wir brauchen aber die Schale genauso dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Schale ist aber massiv entwickelt. Und das Wichtige wäre zu sehen, welche Strömungen waren da drinnen, wir haben ja schon ein paar mal ein bisschen darüber gesprochen, welche Gefahren sind drinnen, dass man verhärtet in dem mondenhaften, also nur mehr die Schale überbleibt. Die Gefahr ist sehr groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Gefahr ist, dass wir sagen, wir wollen die Schale los sein, wir wollen nur die sonnenleichte Kraft haben. Aber dann ist es eben auch nicht das Ganze. Dann würden wir damit auch nicht unsere Erdenaufgabe erfüllen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unsere Erdenaufgabe ist es ganz wichtig, dass wir genau das machen, was der Christus gemacht hat, sich zuerst von der Sonnenkraft her kommen, diese Sonnenkraft herunterzutragen, sich zu spiegeln einmal, also durch die Mondenkräfte, das ist das, was sich im Judentum eigentlich widerspiegelt, also Jahwe, Elohim, dort ist das Prinzip ganz stark, da ist genau vom ersten Kapitel zum zweiten Kapitel der Genesis, habe ich glaube ich schon öfter gesagt, also im ersten Kapitel ist zum Beispiel, wenn die Elohim sprachen, es werde Licht und es wird Licht, ab dem Moment wirkt durch die sieben Sonnen Elohim der Christus hindurch und er spricht durch sie. Und dadurch ist überhaupt erst die Erschaffung, ja letztlich des Menschen, aber auch der ganzen Schöpfung, die auf den Menschen hin orientiert ist, auf den freien Menschen, möglich. Aber im zweiten Kapitel ist es was ganz anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist die Rede von Jahwe, Elohim. Und das ist der Christus, der zwar noch von der Sonne aus wirkt, aber durch die Mondenkräfte hindurch wirkt, also durch den Abglanz, der da ist. Und da gibt es eben jetzt auch diese Zweiheit drinnen, also das Sonnenlicht, das durch den Mond hindurch geht, ist was anderes als das Sonnenlicht, das sich am Mond spiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel, wenn wir die Mondsichel sehen, dann ist es das gespiegelte Licht. Dann ist es das gespiegelte Licht, ist immer das luziferische Licht, das was ins äußere Sinnliche hineingeht. Und drinnen, was durchgeht, die Sonnenkraft, die durchgeht durch den Mond, aber eben nicht äußerlich, aber als Kraft durchgeht, das ist die eigentliche geistige Sonnenkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Gralschale haben wir wirklich diese äußere Schale in dem Bild halt, wirklich der Mondsichel. Da haben wir ja gesprochen drüber, Ganganga, der Kreider, die hinwandelnde Wegzerrung, wo der Steiner auf der Spur war, das ist also die Mondsichel mit dem dunklen Teil drinnen, den man manchmal sehen kann auch. Obwohl er nicht wirklich durch die Sonne beleuchtet ist, aber er wird aufgehellt durch das Streulicht der Erde, dann kann man das drinnen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da geht das Sonnenlicht durch, das geistige Sonnenlicht, nicht das Äußere. Weil in Wahrheit scheint von da irgendwo die Sonne, dann sehe ich halt die Sichel da, aber das andere Licht, das geht geistig gesehen durch, nicht äußerlich, nicht das äußere Licht, aber das geistige Licht geht durch und das ist gerade die Sonnenkraft, die aber sichtbar wird. Und das Interessante genau mit dem Licht, dass aber die Erde zurückwirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch durchaus wichtig für das Ganze, weil der Christus ist ja eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden. Also es ist Sonnenkraft, aber der Christus lebt eigentlich auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat sich mit der Erde verbunden. Und es ist tatsächlich, in dem was die Erde auch ausstrahlt, ist eben die Christuskraft drinnen. Und das was von der Sonne kommt und durchgeht jetzt, durch den Mond, wird ergriffen durch die Christuskraft, die von der Erde ausstrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich es erst, weil es ist nicht einfach nur die Sonnenkraft der sechs verbliebenen Sonnen-Elohim, weil es sind ja nur sechs dort geblieben, der siebente hat sich dann mit dem Mond verbunden. Und das ist gerade dann die Aufgabe eben im Judentum gewesen, also mit dieser Kraft sich zu verbinden. Also wo dann tatsächlich der Christus auf seinem Wege zur Erde eben sehr stark auch wirklich mit der Mondensphäre sich verbunden hat zu dem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist er mit der Erde verbunden. Und das heißt, was wir jetzt brauchen, ist die Verbindung der Sonnenkraft, durchaus auch der Sonnen-Elohim, aber mit der Christuskraft, die dem entgegenkommt, die aber aus der Erde jetzt herauswirkt. Und wir mitwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen eigentlich da was entgegen. Also da steckt ein großes Geheimnis sozusagen drinnen, oder was wichtig ist zu entdecken, das in diesem Zusammenwirken von den Sonnenkräften, den Mondenkräften und den Erdenkräften. Und Erde eben verbunden mit dem Christus, aber auch mit uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da sind wir auch beteiligt dabei. Das ist eben auch etwas, an dem wir mitarbeiten für die Zukunft. In dem wir uns hier mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Mondenkräfte sind zugleich etwas zweischneidiger als auch, es gibt auch Mondenkräfte, die in der Erde verblieben sind. Der Mond hat sich gelöst schon, weil er aus der Erde herausgegangen ist und es haben sich die Wesenheiten, die damit verbunden sind, gelöst von der Erde. Aber es ist ein Teil der Mondenkräfte in der Erde zurückgeblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Teil ist zunächst einmal unter dem Einfluss der Widersacher. Das ist das Problem. Wir haben jetzt in den Mondenhaften ein Wichtiges und Gutes und wir haben aber auch die Gefahr drinnen, dass sich da zu sehr die Widersacher hineinmischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen aufpassen und schauen, dass unser Grasgefäß sozusagen, dass da nicht plötzlich die Widersacher mitarbeiten drinnen, dass die hineinwirken. Und da war eben ein großer Einschlag oder eine große Gefahr dieses Jahr 666 nach Christus, wo dieser große, bedeutsame Einschlag der soratischen Kräfte da war. Und wo wir auch das letzte Mal dafür gesprochen haben, also das steigert sich jetzt und wird sich auch weiter steigern in weiteren 666 Jahresperioden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die nächste war dann 1332, das habe ich das letzte Mal geschildert, das war die Problematik, dann Untergang des Templerordens, hat wieder etwas Zweischneidiges in sich. Man kann einerseits sagen, da wurde ein Impuls abgewürgt und wenn der Templerimpuls also ohne diesen Einfluss sich entwickeln hätte können, dann hätten wir zum Beispiel heute ein wirklich geistgemäßes Finanzleben. Der Umgang mit dem Geld, das war eine der ganz großen Sachen, die die Templer konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geld in den Dienst des Geistes zu stellen und für jeden geistig strebenden Menschen, im christlichen Sinn habe ich damals gemeint, aber christlich ist ja allgemein menschlich, jedem die Mittel zur Verfügung zu stellen, um für dieses Geistige wirken zu können. Das war das Große. Und man muss etwas Zweites dazu sagen, weil der Templerorden hängt ja auch zusammen mit den Kreuzzügen, dazu ist er ja eigentlich gegründet worden, um das heilige Land zu befreien, wobei das von Haus aus ein bisschen eine äußerliche Missteitung war, weil Christus findet man nicht in Jerusalem, sondern überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber äußerlich war halt das Problem da, dass zum damaligen Zeitpunkt die islamische Strömung, dass das zu den Kreuzzügen geführt hat, war ja eigentlich erst dadurch, dass die Türken drinnen überhand genommen haben. Also der Islam war ganz anders, also aus den Reihen, damit will ich jetzt bitte nichts gegen die Türken sagen, aber es ist ein anderer Zug drinnen, also ein viel strafferer Zug drinnen, weil die Türken so im 8., 9., 10. Jahrhundert eben den Islam angenommen haben, hereingezogen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stammen ja eigentlich aus den östlichsten Teilen Asiens irgendwo, also eben von den Turkvölkern dorther kommt es, also es ist eigentlich was Mongolisches in der Art, also im weitesten Sinn aus dem kommt es her, bringt es eine sehr, sehr, sehr strenge, sehr, ja man könnte sagen sehr, sehr abstrakte geistige Beziehung, andererseits aber auch eine sehr, sehr interessante geistige Beziehung, weil gerade die mongolischen Völker im weitesten Sinne verehrten Tengri als den Himmelsgott. Darum wird die Lehre oder die Religion dieser Völker heute auch als Tengrismus bezeichnet. Früher hat man Schamanismus gesagt, gehört dazu, aber heute ist der Fachbegriff Tengrismus, weil sie den Himmelsgott Tengri verehrt haben, im Prinzip ist es der blaue Himmel, das Himmelsgewölbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist völlig abstrakt, er ist völlig a-persönlich, es ist kein personifizierter Gott in irgendeiner Form. Sie verehren diese geistige Naturkraft, das ist das Göttliche, der Himmel selbst eigentlich. Wenn man es jetzt noch konkreter aus dem anthroposophischen fasst, hängt es zusammen mit den Ätherkräften, die von dort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was die Griechen auch mit Recht eben den Äther, den Aether genannt haben, das ist der blaue Himmel. Das heißt, es ist die Äthersphäre unserer Erde im Grunde. Da wirkt natürlich das Kosmische hinein, aber es ist die Äthersphäre, die unsere Erde umgibt und von der die Erde lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Sonnenkräfte wird uns dadurch vermittelt, dass sie zum Beispiel durch die Erdatmosphäre durchgehen. Und dadurch kriegen sie ihre spezielle Qualität auch. Also sie müssen auf die Erde kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ätherkräfte bestehen im Wesentlichen in den ganzen Rhythmen zum Beispiel oder auch in dem Licht, das unser Sonnensystem durchströmt, da geht was von der Sonne aus. Aber das erzeugt auch eben die Sphärenharmonie im Ding. Es gibt also auch den Klangäther, der drinnen ist und der Lebensäther geht dann noch über das sogar hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles wirkt drinnen, aber es spiegelt sich das alles auf die Erde herunter und es lebt als erstes im Luftelement auch. Es ist ja sehr interessant, selbst dort, wo in der Bibel spielt es sich wieder, in der zweiten Schöpfungsgeschichte, im zweiten Kapitel, wo im Jahwe Elohim den Adam aus einem Erdenkloß, oder wie es heißt, also Ha-Adama heißt es ihm, also Adama ist die Ackererde, aber das ist die Erdenmondensphäre. Und aus dem wird es geschaffen und das ist aber auch der Bereich, in dem sich eigentlich bewegt sich auch heute noch der Mond innerhalb der Erdatmosphäre, wenn man es ganz streng nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinsten Ausläufer nämlich der Erdatmosphäre, das ist schon sehr dünn, also atmen kennt man dort nicht, aber die gehen weit über die Mondbahn sogar noch hinaus, also ganz schön Stiegl noch hinaus. Also etwa gut schätzungsweise die doppelte Entfernung des Mondes von der Erde sind noch Spuren wirklich der Erdatmosphäre nachweisbar und erst dort geht es in das allgemeine interplanetare Medium über. Das ist halt das Äußerliche, aber dieses Äußerliche sagt auch etwas, also das heißt der Bereich Erde-Mond bildet in gewisser Weise immer noch ein System, wir sprechen von der Mondentrennung, aber die ist nie ganz vollzogen worden und sie wird auch wieder stärker werden, die Verbindung in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Bereich. Und es sind eben Mondenkräfte auch in der Erde verblieben und die sind eigentlich gehalten worden, gerade durch die Widersacherkräfte, also durch die Alemannischen Kräfte, durch die Asurischen und durch die Saratischen. Denn diese Mondentrennung war eigentlich ein Heilmittel, ein Abwehrmittel dagegen, dass die Widersacher zu stark werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie hat denn das begonnen? Durchaus auch äußerlich kann man das in den äußeren Tatsachen sehen, aber man muss eben sehen, was sie geistig bedeuten. Also zuerst einmal war das unser ganzes Sonnensystem und namentlich eben auch Sonne, Erde, Mond, ein Gebilde, ein sehr dünnes Gebilde noch. Dann beginnen sich aber langsam verhärtete Teile herauszulösen, dadurch entstehen die verschiedenen Planeten dann und nur die Sonne kann dann wirklich der Lichtträger sein, die Lichtquelle, also die eigentliche belebende Quelle, da ist wirklich die Quelle der ganzen Ätherkräfte für unser Sonnensystem drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer hat aber die Trennung der Sonne von der Erde jetzt im Spezium genommen, wer hat die impulsiert? Die saratischen Wesenheiten, die waren es. Und daran sieht man aber auch deutlich, dass diese Wesenheiten eine wichtige Rolle in unserer Entwicklung spielen, auch eine sehr gefährliche Rolle, aber auch eine wichtige, weil ohne diese Trennung hätten wir uns nicht zu freien Wesen entwickeln können, wäre unmöglich gewesen. Solange die Erde mit der Sonne verbunden wäre, hätten wir dieses Entwicklungstempo nicht mithalten können, wir hätten es nicht geschafft dazu freien Wesen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren ja geistige Wesenheiten, aber wir wären völlig unfrei gewesen, wir wären Teil dieser ganzen Sonnenhierarchie gewesen als unterste Wesenheit, aber völlig unfrei. Um frei zu werden, musste sich die Erde von der Sonne trennen und die anderen Planeten im Übrigen auch. Natürlich gibt es äußere physikalische Erklärungen dafür, aber wenn man die Kräfte sucht, die dahinter stecken, dann sind das eben genau soratischen Kräfte, arämanischen Kräfte, die dabei eine große Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentlich Führende haben die soratischen Wesenheiten, weil sie unter den Widersachern die höchste, oder nein, sagen wir besser, die tiefste Erwärmgeordnung haben. Also die höchste Erwärmgeordnung im negativen, im dunklen Sinne. Weil sie haben Qualitäten der Geister der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elohim. Diese Mächtigkeit haben sie. Und diese Mächtigkeit bedeutet, dass sie formgebend, zumindest einmal sind für unser ganzes Sonnensystem, in Wahrheit formgebend letztlich im ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dort gibt es halt andere Geister der Form auch. Also speziell die soratischen Wesenheiten hängen sehr speziell mit uns im engeren Sinn zusammen. Mit unserer Erde, mit unserer Sonne, mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur diese soratischen Wesenheiten sind daher aber stark genug gewesen, um diese Trennung überhaupt herbeizuführen. Die kleineren arämanischen Wesenheiten sozusagen, also die zurückgebliebene Erzengel im Grunde sind, die können das nicht. Die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch selbst zurückgebliebene Urengel, also zurückgeblieben im Sinne, dass sie Widersacherkräfte geworden sind, also dass sie aus den Urengeln halt so Asuras geworden sind, auch die können das nicht. Die können durchaus sehr intensiv hineinarbeiten im seelischen Bereich des Menschen, in der Astralwelt, in einiges hineinarbeiten. Aber bis ins physische hinein, das schaffen sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten, oder sagen wir besser, tiefsten asurischen Kräfte haben so viel von den soratischen Wesenheiten gelernt, dass sie sehr wohl auch zumindest ein bisschen ins physische hineinarbeiten können, ins physische des Menschen nämlich. Und sie haben die Voraussetzung dafür, weil sie ja, als sie auf dem Alt, sogenannten alten Saturn, über den haben wir schon so oft gesprochen, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dort haben sie bereits gearbeitet am physischen Leib des Menschen. Allerdings als reiner Wärmeleib, kann man sich heute gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Wärme, was ist das? Nicht einmal Luft, also keine Wärmeströmung, sondern gestaltete Wärmestrahlung oder irgend sowas. Aber da waren sie schon mit den Menschen verbunden und haben daran gearbeitet. Sie haben ihr Bewusstsein entwickelt, indem sie eben an diesem dünnsten physischen, eben in Form der Wärme, gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die können zumindest im Menschenleib bis ins physische hineinarbeiten, aber sie hätten nie das schaffen können, dass sie eben die Erde zum Beispiel von der Sonne drinnen. Das hätten sie nicht machen können. Das konnten aber die soratischen Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die sind es im Grunde so mächtig wie die Elohim, die eben unser System im guten Sinne geschaffen haben, die es durchformt haben. So mächtig sind sie im Grunde. Also das sind schon große Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dadurch jetzt, also die Sonne, die Trennung der Erde von der Sonne war aber notwendig, dass wir also genügend Zeit bekommen, um uns zur Freiheit entwickeln zu können. Sonst hätten wir uns nicht aus eigener Kraft entwickeln können. Die Chance haben wir nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde noch gehen, wenn wir entwickelt werden sozusagen von oben, aber dann wären wir völlig unfreie Wesenheiten. Aber indem wir uns selber entwickeln, indem wir selber auf einen Fortschritt zehn Fehler machen, mindestens, ins Bild gesetzt, oder hundert vielleicht. Ja, das ist der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es irrt der Mensch, solange er strebt, wie es im Faust heißt. Und wirklich kräftig. Das heißt, auf einen Fortschritt fallen zehn oder hunderte Fehler sogar, die wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sind wir so langsam. Höhere Wesenheiten schaffen das halt schneller, die schon weiter sind. Aber sie haben es auch vielleicht bis zu einem gewissen Grad leichter, weil sie halt unmittelbar von oben die Kräfte bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alles aus Freiheit wollen. Selber wollen. Und das macht den menschlichen Weg so schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das gibt uns die besondere Qualität als Mensch. Ich meine, das können wir. Dazu sind wir da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum dürfen wir uns von dem überhaupt nicht schrecken. Und wir dürften uns eigentlich nie wünschen, dass das alles schon hinter mir ist. Bitte schenkt mir das von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehen wir ins Widersacherreich im Grunde. Die täten uns alles schenken. Und uns einspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie würden uns vollkommen unfrei machen. Dann kriegen wir halt unseren Platz zugewiesen und sind ein Rädchen im ganzen System. Und auch wenn wir vielleicht ein mächtiges Rädchen drinnen sind, ein großes Rädchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit null. Mitgestaltung null. Gibt&#039;s nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort. Aber darüber haben wir eh das letzte Mal ja gesprochen. Das ist halt die Perspektive, die gerade diese soratischen Wesenheiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen diesen perfekten, geradezu urwerksartigen Kosmos, in dem alles aus der zentralen Quelle vorherbestimmt ist. Und ihrer Meinung nach, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke, die einzige Chance ist, dass der Kosmos nicht im Chaos endet. Und der Weg, der aber mit dem Menschen eröffnet wurde, für das die Gottheit selber den Christus eben auch auf die Erde geschickt hat, wenn man so will, oder er auf die Erde gegangen ist und sich mit diesen Menschen verbunden hat, das höchste göttliche, das heißt aber, dass damit in uns die Freiheit ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sozusagen die göttliche Kraft, aus dem Ich aber auf individuelle Weise tätig werden kann. Also aus voller Freiheit und trotzdem aber die gleiche Qualität hat, von der Art her zumindest, wie die höchste göttliche Quelle. Nur um diese Kraft wirklich aus dem Ich tätig werden zu lassen, der Weg geht halt nicht so einfach, es strahlt heraus und funktioniert gleich, sondern wir probieren, wir probieren und wir machen eben die Zehn, die Hundert, die Tausend Fehler, bis es einmal dann wirklich funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis es einmal wirklich in die richtige Richtung geht. Und ich glaube, ich habe euch ja schon eine Zeit im Grunde, tun wir so etwas schon mit jedem Atemzug, den wir machen. Schon das ist ein Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf sich nicht immer jetzt vorstellen, riesige Werke, was mache ich denn da? Schon mit jedem Atemzug. Ich kann eben einen freien, menschlichen Atemzug machen oder einen, der nicht so frei ist. Ich will jetzt gar nicht, dass wir jetzt anfangen, bitte belauert jetzt den dauernden Atem oder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eher mit Vorsicht zu genießen. Wir können nämlich anders, oder wenn anders arbeiten, als man früher gearbeitet hat. Nämlich nicht durch irgendein Atemtraining oder was, das von außen kommt, sondern indem wir uns geistig entwickeln, geistig an uns arbeiten, wird der Atem anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was durchaus einen Einfluss letztlich auf die ganze Erde hat und auf die Menschen rundherum. Aber dazu möchten wir uns nicht jetzt irgendwie hinsetzen und irgendwelche Atemübungen machen. Das ist eher Gefährlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Meditationen kann man es auch machen, aber auch da sind sie anders, als in alten Zeiten. Ja, also das heißt, wir haben die Problematik mit der Mondenschale, wo auch ganz stark die Widersacher dabei sind, aber wir brauchen sie auf der anderen Seite. Es sind also gute Kräfte, es sind aber Kräfte, die auch sehr leicht von den Widersachern benutzt werden können, um uns vom Weg abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eben dieser Impuls von 666 sehr stark. Und er hätte dazu geführt, dass wir, wenn das wirklich funktioniert hätte und wenn nicht in der Geschichte auch genügend passiert ist, um einen Gegenimpuls zu machen, dann würde der Mensch zwar die Bewusstseinsseele, also wir stehen ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter und das ist ein sehr entscheidendes Zeitalter. Also die Frage des Bewusstseins ist daher heute ein sehr großes Thema in den Wissenschaften irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben noch überhaupt im Grunde keine wirkliche Antwort darauf. Nämlich eben auch die Rätselfrage damit, wie hängt unser Bewusstsein mit unserer Mondenschale, mit unserem mondenhaften Tropen, nämlich mit unserem Gehirn zusammen. Weil das ist auch so eine Schale und da ist auch was drin, das ist halt dann der volle Mond da drinnen, aber wie kommt da das Bewusstsein zustande? Hat die äußere Naturwissenschaft null Ahnung noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rätsel. Sie können zwar die Gehirntätigkeit, können es eine ganze Menge schon erklären und was wo zugeordnet ist und man sieht auch, wie sich das in bestimmten Seelentätigkeiten widerspiegelt, gewisse Zusammenhänge da oben, aber dass das bewusst wird, dass es der Mensch erleben kann und dass er nicht nur ein Gehirnautomat ist, völliges Rätsel. Völlig umgelöst von der äußeren Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das Hirnkastle ein wichtiges Werkzeug für unser Bewusstsein, aber indem es gerade das eigentlich Geistige abtötet, bis abblast, bis zu einem bloßen Bild. Das heißt, wir haben das Hirnkastle eigentlich, wenn wir es benutzen, im Grunde dadurch, dass die geistige Wahrnehmung ausgelöscht wird. Dadurch können wir unsere abstrakt-logischen Gedanken auch denken, weil sie können sich spiegeln drinnen, aber ich erlebe nicht den geistigen Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistigen Wesen, die wirklich dahinterstecken. Das ist ausgeblendet. Ich erlebe nur die Widerspiegelung in logischen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musste kommen. Ist notwendig für die Freiheit, weil gerade dadurch, dass wir zunächst einmal nette Wesenheiten als solche wahrnehmen und merken, was die eigentlich wollen, sondern dass wir halt einfach nur die Widerspiegelung, nur das Bildhafte haben, gerade das lässt uns frei. Wir können das Bild anschauen und sagen, ja, will ich, will ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bleibe frei in meiner Entscheidung. Wenn diese Wesenheiten wirklich so eingreifen würden, dann wären wir unfrei. So sehen wir sie nur in der Spiegelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können auch nicht eingreifen. Das wollten aber letztlich die soratischen Kräfte erzwingen. Sie hätten es also geschafft, eine sehr starke Bewusstseinsseele zu entwickeln, die aber ausschließlich aufs Äußere gerichtet ist und auf die niedere Naturgeistigkeit, die aber dann immer mehr unter dem Einfluss, auch bis in die Natur hinein, dieser soratischen Wesenheiten, unter anderem Widersacherkräfte, stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde also auch bedeuten für die Entwicklung der Erde ganz was anderes. Weil das heißt, dass die ganzen Elementarwesen, die in der Erde sind und so weiter, dass die eine andere Richtung kriegen. Das liegt also auch an uns, jetzt wie wir uns entwickeln, wo die ganzen Elementarwesen hingehen, ob die eine Erlösung finden können oder einen weiteren Aufstieg finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nämlich absteigende und aufsteigende Elementarwesen und es ist auf jeden Fall eine ganz große Gefahr drinnen, dass eben die Elementarwesen der Erde, dass die auch in den Widersacherbereich ganz hineingezogen werden. Und wieder sind wir ein Schlüssel dafür, in welche Richtung es geht. Und da ist etwas Entscheidendes, sind die Mondenkräfte, die in der Erde geblieben sind, weil die sind verbunden mit den soratischen Kräften, mit den alemannischen Kräften, mit den asurischen Kräften, die wirken da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist also die Auseinandersetzung jetzt da mit diesen Kräften. Und eben der Impuls von 666 und dann Steigerung wieder 1332 und jetzt von mir aus 1998 die Steigerung, wäre das, also die Bewusstseinsseele so zu entwickeln, dass der Mensch voll schon damals 666 erwacht wäre zur Bewusstseinsseele nach außen. Und zum Bewusstsein der niederen Naturgeistigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, das eigentliche Ziel war den Menschen an die Erde zu binden, volles sinnliches Bewusstsein für die äußere Welt und Wahrnehmung der ganzen geistigen Wesenheiten, die aus dem Widersacherbereich kommen. Und alles andere abgeschnitten. Das heißt, wenn das wirklich funktioniert hätte, ist es durchaus nicht so, dass der Mensch jetzt nur äußerer Materialist wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keineswegs. Er würde geistige Wesenheiten schauen. Aber nur die, die aus dem Widersacherbereich kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alles andere blind. Komplett blind. Und dagegen, dass dieser Impuls nicht sich zumindest in dem Maße in der Menschheit breit machen konnte, war ein wesentliches Element eben tatsächlich die Entstehung des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade dass dort, da waren nämlich Menschen da, die noch dazu eine starke Bereitschaft eigentlich innerlich hatten, diese Kräfte aufzunehmen. Aber genau dagegen ist der Islam als Gegenimpuls gekommen. Weil er dort also eine sehr strenge Ordnung von oben hereingebracht hat, die aber jetzt in Wahrheit entgegenwirkt den Impulsen, die da von unten kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der Impuls nicht gekommen wäre, obwohl er eigentlich, Herr Rudolf Steiner sagt ja, dass das durchaus ein awimanischer Impuls ist, der da drinnen lebt im Islam. Aber in dem Fall ein notwendiger Impuls, der nämlich die schlimmeren Kräfte, die von der asyrischen Seite einfach zurückgedrängt hat. Das ist ganz Interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schwierige Sache drinnen. Und es ist in abgeschwächter Form dann dieser Impuls, der in den arabischen Völkern überhaupt drinnen lag. Da liegt nämlich die große Anlage drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da liegt nämlich eine unheimlich starke Anlage, ja sogar für die Bewusstseinsseele drinnen. Eine starke Anlage drinnen für ein Denken, das zumindest ein unbewusstes Schauen ist. Er hat eine gewisse Gemeinsamkeit mit dem jüdischen Volk, auch da ist es drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde es ja ganz speziell gepflegt, auch durch die Vererbungsströmung, also durch die Blutströmung wurde das alte Hellsehen gepflegt. Und das ist aber auch in den arabischen Völkern sehr stark drinnen. Und da ist eine große Anlage aber zugleich dabei, also in die Bewusstseinsseele hinauszugehen, sich der Natur gegenüberzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Araber hatten auch, nämlich im positiven Sinn, die alte arabische Religion ist eigentlich eine sehr auf die Natur bezogene auch. Und eben auch ein sehr starkes Umgehen mit den Naturgeistern draußen, die da sind. Da kommt interessanterweise dann, als die türkische Strömung das übernimmt, wo jetzt mehr dieser abstrakte Himmelgott Tengri drinnen ist, also die Lebenskraft, die da von oben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so einen konkreten Zugang zu den Naturelementarwesen haben sie nicht. Kein Bezug dazu. Es ist also viel abstrakter, viel strenger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat im Übrigen auch erst dann die weitere Ausbreitung des Islams so viel kriegerischer gemacht. Also die Probleme mit den Pilgern und die im Palästina halt dann dort gefährdet sind, das kam erst also durch die Türkenströmung drinnen. Die hatten also diese Unerbittlichkeit auch drinnen, die halt von den mongolischen Völkern, von den Türkvölkern hereinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist einfach diese Unerbittlichkeit drinnen. Die haben die Araber gar nicht drinnen gehabt. Die Araber haben, aber bitte nicht, dass man das jetzt irgendwie versteht als Türkengeschlecht oder Arabergut oder sonst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat damit nichts zu tun. Man muss einmal die Dinge charakterisieren, wo sie herkommen. Also jeder heutige Mensch, ob er jetzt Türke oder Araber ist, kann sich aus dem herauslösen und ist auch letztlich heute schon viel herausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hat dann wichtige Aufgaben zu erfüllen. Aber man muss die Dinge einmal charakterisieren, dass es Unterschiede gibt. Auch was sie unterschiedliche Völker mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist es eben was anderes, was die jüdischen Völker, also das Semitentum im engeren Sinn herausbringen, was die Araber herausbringen, die ja auch zu den semitischen Völkern gehören, aber wieder andere Qualitäten haben. Und was zum Beispiel die mongolischen Völker hereinbringen, das ist wieder eine andere Sache. Also dort ist es, weil in dem zum Beispiel diesen Himmelsgott so überpersönlich zu sehen, ist zugleich ein Weg, eine Möglichkeit in ein sehr klares, reingeistiges hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch etwas. Also wir stellen uns gerne den lieben Gott lieber mit weißem Haar und langem Bart vor. Wir wollen es sehr konkret nehmen und fassen sehr schnell in ein sinnliches Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde in den Charismus niemand einfallen. Da gibt es einfach kein Bild. Das Bild ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Himmelszelt. Das ist es. Der Himmel über mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taghimmel, der Nachthimmel. Und mein mongolisches Zelt, meine Jurte, ist die Abbildung davon im Kleinen im Grunde. Das ist das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist das einzige äußere Bild. Also von mir aus ist das Zelt. Aber ich stelle ihn mir nicht in menschlicher Gestalt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas viel Größeres, viel Nichtsinnliches. Und gibt halt ein anderes Verhältnis dazu. Und auch interessanterweise die Erde unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch das Gegenbild. Die Erdgöttin, die im Gegensatz steht, und der Mensch dazwischen. Also oben ist der Tengri, unten ist die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ist aber absolut nicht personifiziert in irgendeiner Form. Es wäre nicht eingefallen, dass die Göttin Erde oder Persephone oder Gea oder irgendetwas, das wäre mir überhaupt nicht eingefallen. Sie hat kein Bild drinnen, das irgendwie aus unserer gewohnten Sphäre kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist völlig bildlos. Und dazwischen steht der Mensch mit seinem Windpferd, mit seiner Seele drinnen. Und zwischen diesen zwei Polen bewegt er sich irgendwo und zieht drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade durch die Araber ist ja dann begründet worden die Akademie von Gondi Schapor in Persien eigentlich. Also unter dem arabischen Einfluss aber war das dort. Und es waren viele arabische Gelehrte dort auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das ja viel offener als heute. Der Austausch. Dort haben Araber gewirkt, haben Perser gewirkt, haben Griechen gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Rom der damaligen Zeit haben es die griechischen Gelehrten vertrieben. Und die sind dann alle brav dort hingegangen. Entweder in der Akademie von Gondi Schapor oder Akademie von Edessa oder so in Anatolien unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ganz an der syrischen Grenze unten. Da gab es dann immer ein paar mal die Verschiebung hin und her. Weil diese Akademie von Edessa, also auch fast so ein kleines Bild von der Akademie von Gondi Schapor, das war die große, also die Wissenschaftszentrale könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wirklich schon Wissenschaft wie heute gepflegt wurde. Noch nicht mit den technischen Mitteln, die hatte man damals noch nicht. Aber das Denken, die Art experimentell empirisch heranzugehen ist dort geboren worden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von dort ist es dann erst nach Europa gekommen. Eben, auch verbreitet mit durch den Islam im äußeren Sinne. Gerade durch die Awaba, weil das ist ja reingegangen bis nach Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil von Spanien war islamisch bis zur Zeit von Kolumbus. Im selben Jahr im Grunde fällt das erst. Und dadurch kam es ja ungeheuer vor allem ein wissenschaftliches Wissen nach Europa herein äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite war, dass sich etliche von diesen Gelehrten, also arabischen Gelehrten oder auch überhaupt geistigen Führern, dann später in Europa inkarniert haben. Da gibt es einige Beispiele davon, die Rudolf Steiner nennt. Zum Beispiel der bekannte Sultan Harun al-Rashid wurde später als Francis Bacon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francis Bacon war einer der Väter der englischen Wissenschaft, kann man sagen. Zur Zeit von Elisabeth I., wo dort auch sehr viel in Gang gekommen ist und wo vor allem wirklich die äußere empirische Wissenschaft in Europa Fuß gefasst hat. Aber das hatten im Grunde die Awaba schon längst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind hinten nachgehinkt. Und wir haben es erst geschafft dadurch, dass erstens der Islam sich ausgebreitet hat, es direkt hineingebracht hat, hat viel in Spanien gelebt dort bereits. Aber dann auch auf dem Weg neuer Inkarnationen, dass es dort hineingekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist damit aber auch natürlich eine Anlage gekommen, die Welt nur äußerlich, sinnlich zu betrachten und zu verhärten. Aber der Impuls wäre viel stärker gewesen, wenn nicht der Islam entstanden wäre, wenn nicht die Awaba so weit gekommen wären, dass sie das als eine Strömung in die ganze Welt ergossen hätten. Das ist etwas ganz Wichtiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auch zu bedenken. Ich weiß, wir haben heute immer wieder doch die große Frage, wie geht das Christentum oder wie gehen wir in Europa mit dem Islam um und dergleichen. Und da gibt es genug offene Probleme noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme, die vor allem natürlich dadurch hineinkommen, dass andere Machtinteressen hineinspielen und gewisse ungute Seiten wecken auch, die von der Widersacherseite kommen. Das muss man überhaupt sehen, dass die Religionen überhaupt, und da darf man das Christentum auch gar nicht ausnehmen, nämlich das, was durch die Kirchen passiert ist. Da ist viel Gutes passiert, aber es ist auch schlimme Dinge passiert, bis in nicht so ferne Vergangenheit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso passiert aber etwas durch Menschen, die den Islam sich als Werkzeug dafür nehmen, genauso wie das Christentum auch zum Werkzeug für sehr unchristliche Sachen genommen wurde. Aber es waren beides natürlich, sowohl das Christentum als auch sehr stark der Islam etwas, was diesen Impuls von 666 zumindest gedämpft hat. Wenn der Impuls wirklich voll durchgeschlagen wäre, dann hätten wir schon längst, dann wären Religionen alle weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Religion wäre eine materialistische, wie es in der Wissenschaft zwar als Bild lebt, aber durch eine Praxis, Lebenspraxis, noch nicht überall ist. Aber dann würde es dort hingekommen sein, und es würde dahin gehen, dass der Mensch immer mehr wirklich zu dem wird, als was er heute beschrieben wird, nämlich ein reiner Gehirnautomat irgendwo. Und dass er eine wirkliche Freiheit nicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was jetzt in erster Linie einmal die sorbatischen Wesenheiten und Asuras als wesentliches Hilfsmittel, weil die bis ins Physische arbeiten können, also das Gehirn so verhärten können, dass wir wirklich dann nimmer als Geistige herankommen können. Dass das eben nicht in dem Maße gekommen ist, dazu musste also diese besondere Qualität, die aus dem Awabismus herausgekommen ist und eben auch mit dem Islam aber verbunden wurde und dadurch diesen sorbatischen Impuls im Awabismus gedämpft hat, das musste in die Welt hinaus. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Wir haben dem zu verdanken einerseits unsere Wissenschaft, aber wir haben dem auch zu verdanken, dass sie nicht schon so schlimm geworden ist, so einseitig materialistisch geworden ist, dass kein Rückweg mehr möglich wäre. Es ist jetzt eigentlich so viel da, dass wir daran lernen können, was wir als Menschen nicht sind und auch nicht werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müsste man eigentlich an der Naturwissenschaft lernen, so wie sie heute gerade das Bild von Menschen zeichnet. Wir werden genauso lernen, aber auch zum Beispiel jetzt Thema künstliche Intelligenz oder so, was der Mensch nicht ist. Dass eben das Denken der künstlichen Intelligenz, wir sollen es durchaus gebrauchen, wir müssen es sogar gebrauchen, um zu lernen, was der Unterschied ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es gerade daran lernen. Es ist übrigens ein sehr interessantes Phänomen, Herr Steiner schildert es sehr deutlich und das kann man, wenn man die äußere Entwicklung des Geisteslebens anschaut, deutlich sehen. Die höchste Entwicklung, die reifste Entwicklung gerade des Gehirns, also des Denkens mit dem Gehirn, war im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert. Wir sind über den Punkt eigentlich schon darüber. Wir fangen an, etwas von dem, was wir eigentlich früher durch die Gehirntätigkeit gemacht haben, aus uns herauszusetzen, in Form der künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist ja wirklich sehr stark orientiert daran, wie unser Gehirn funktioniert. Man spricht von künstlichen neuronalen Netzen sogar. Also es ist ganz dem nachempfunden, wie das Gehirn funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur unser menschliches Denken ist mehr als bloßes Gehirndenken. Wir brauchen das als Spiegelungsorgan, wir können Gedanken spiegeln damit, im äußeren abstrakten Sinn, aber wirklich denken, wirklich denken, also aus dem Geistigen heraus denken, tut man nicht mit dem Gehirn. Das ist nur das Spiegelapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, und das werden wir lernen an der künstlichen Intelligenz, sie kann uns sehr wohl, auch wenn sie ausgelagert ist, unser Denken widerspiegeln. Nichts anderes tut sie nämlich. Man braucht nicht glauben, dass sie wirklich denkt, die künstliche Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spiegelt uns unsere Gedanken wider, kann sie in allen möglichen Kombinationen uns anbieten, aber es ist nichts drinnen, was die künstliche Intelligenz wirklich gedacht hätte, jemals. Sie verbindet damit auch überhaupt nichts. Aber sie kann uns unser Denken widerspiegeln in verschiedensten Facetten und das zusammenstellen, aber bei Menschen ist noch viel mehr dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das werden wir daran lernen. Darum stehen wir jetzt drinnen und es ist notwendig, sich damit auseinanderzusetzen. Und wir werden gerade daran lernen, dass wir doch anders sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Aber eben diese Auseinandersetzung, das ist alles, was letztlich auch eine Auseinandersetzung mit den Mondenhaften irgendwo ist. Und da müssen wir durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Mondenhaften hängt so viel zusammen. Es hängt unheimliche Weisheit damit zusammen. Aber darüber will ich jetzt nicht anfangen, sonst werden es wieder 45 Minuten Überzug, wie das letzte Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zu lang. Aber nur als Andeutung. Es gibt diese große, die Urmondenlehre der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben sich zurückgezogen, wie Rudolf Steiner das sehr schön ausdrückt, ein wunderschönes Bild, in die Mondenfestung. Um ja den Menschen nicht in seiner Freiheit zu beeinflussen, haben sie sich zurückgezogen dort. Und das waren aber eigentlich, man könnte sagen, im Grunde luziferische Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die der Menschheit ihre Urweisheit gegeben haben, sich teilweise selber inkarniert haben auf Erden, aber sich jetzt dann zurückgezogen haben. Und denen haben wir viel zu verdanken. Auch wenn ein luziferischer Zug durchaus auch drinnen ist dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie haben sich zurückgezogen. Also das heißt, da stecken ganz wichtige Kräfte auch drin, die aber nicht so aufdringlich rauskommen. Aber ich würde sagen, lassen wir es einmal sein für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch sehr vieles offen in dem ganzen Thema. Ich weiß nicht, wie viele Vorträge wir noch brauchen, dass nichts offen bleibt. Ich glaube, es wird immer was offen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ja das Interessante, dass es immer irgendwo weitergehen kann. Schauen wir, was uns hinführt das nächste Mal. Ich danke euch fürs Dabeisein, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank bei allen im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Vielen, vielen Dank, Wolfgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war wieder sehr spannend. Gerne. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Wolfgang. Gerne. Dankeschön.&lt;br /&gt;
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Danke. Baba. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_205._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31983</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-06-13T21:22:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Das lebendige Wiederholen der geistigen Schau. Warum echte Imagination kein Gedächtnis braucht. Der Weg zum objektiven Schaffen im Willen. Das ständige Reifen der inneren Bilderwelt. Vom Trugbild des Wochenendseminars zur Trittsicherheit. 00:39 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:205.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo|thumb|205. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 19. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/7hvg88pzbw2czrkv62zt9/205.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=kiq0zhkjpinjtnun7ptjhytmg&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=40 Begrüßung und 50. Wochenspruch 00:00:40] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 205. Folge zur Apokalypse. Und der Fünfer spielt weiter eine Rolle, weil wir sind jetzt beim 50. Wochenspruch. Der ist sehr interessant und sehr schön auch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Menschen Ich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich machtvoll offenbarend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Wesens Kräfte lösend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendaseins Werdelust:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dich, mein Leben tragend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus seinem Zauberbanne,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erreiche ich mein wahres Ziel.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also das heißt, es spricht zu uns die Werdelust draußen. Ein interessantes Wort, Werdelust. Und sie trägt ihr Leben in uns hinein. Also sie erreicht ihr wahres Ziel, wenn sie ihre Lebenskraft, die Kraft des Lebens in uns hineinträgt, in unser Menschenwesen hineinträgt. Also wir empfangen jetzt bereits auch etwas von draußen und das ist etwas sehr kraftvolles. Werdelust, die aber auch von uns dann aufgegriffen wird in einem lebendigen Denken, in einem schöpferischen Denken zum Beispiel, dass man bis zum Imaginativen steigern kann und dann, wenn man dort einmal ist, geht es weiter zur Inspiration, Intuition. Aber das ist die Grundlage eigentlich. Also gerade in der Begegnung mit der Natur ist immer auch so eine Begegnung mit der Werdelust drinnen. Im Herbst dann halt mehr auch mit Sterbelust, kann ich jetzt nicht gut sagen, habe ich noch nicht gehört zumindest, aber da ist es halt dann mehr mit den abbauenden Prozessen verbunden. Aber jetzt ist es ganz mit diesem Aufwachenden, mit diesem Gestaltenden drinnen. Also im Tun aufwachend sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schenkt uns die Natur, die Welt draußen eigentlich. Und wir können es ja aus dem Zauberbann erlösen. Im Zauberbann ist es, solange es uns eigentlich unbekannt bleibt und wir uns gar nicht verbinden können damit. Es ist verborgen in der Natur. Es wirkt zwar drinnen, aber es ist versteckt drinnen sozusagen. Wir können es herauslösen, indem wir uns diese Kraft zu Bewusstsein bringen. Also in allem, was da jetzt so langsam heraussprießt aus der Natur, in dem allen, auch wie der Tag sich ändert. Wir stehen ja jetzt genau vor Frühlingsbeginn, also in ein paar Stunden fängt er an, also am 20. morgen, aber in der Nacht, ich glaube so um vier Uhr ungefähr herum, ist wirklich der Frühlingsbeginn und also alles brodelt da schon und wartet auch sich in uns zu ergießen. Aber wir müssen es auch annehmen können. Das ist ganz wichtig, also offen zu sein dafür. Wir gehen oft einfach vorbei. Und da steckt schon so unheimlich viel drinnen. Das sind schon geistige Begegnungen. Wir haben überall die Chance, ununterbrochen. Das ist nicht so fern. In jedem Blumerl, in jedem Grashalm, der da herauskommt, in dem Gras, das jetzt grün wieder frisch zu leuchten beginnt, ist etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=262 Das bewusste Zeichnen der geistigen Wirklichkeit. Die Abweisung durch mächtige Elementarwesen im Wald. Die Bedeutung alter Fähigkeiten heutiger Naturvölker. Der radikale Umbruch im Leben Rudolf Steiners. Die Farbgesetzmäßigkeiten der berühmten Samenkorn-Meditation 00:04:22] ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Berührung spüren, dass diese Kraft da drinnen ist, dann wird uns aber zugleich die Möglichkeit gegeben, mit der Kraft wirklich gestaltend zu werden. Im Künstlerischen, im Leben gestaltend, aber eben auch im geistigen Wahrnehmen gestaltend. Weil da ist es noch viel deutlicher, ich habe es eh schon öfters erzählt, auch in der Sinneswahrnehmung. Wie viel wir sehen, hängt sehr davon ab, wie aktiv wir im Sehen sind. Wir müssen aktiv gestaltend mit dabei sein. Also zum Beispiel Gesichter sehen wir wirklich dadurch, dass wir die Gesichter zeichnen, mit unseren Blicken. Und manche können besser zeichnen, aufmerksamer, manche huschen mehr darüber. Weil Ununterbrochenes wird uns nur nicht bewusst. Aber das ist alles das, was wir als Kind lernen. Und dann irgendwann, aha, erkennt man das Gesicht vom Opa und das ist nicht nur der Mond, sondern es ist wirklich der Opa jetzt. Aber dann hat das Kind gelernt, mit den Blicken den Opa zu zeichnen. In Wahrheit schon. Mit den Blicken. Ob wir es dann später mit der Hand erkennen, ist eine andere Frage. Aber dass wir es überhaupt sehen, dass wir es wahrnehmen, als Gesicht und nicht als irgendein verwaschener Farbfleck. Dass wir also wirklich Konturen, Formen wahrnehmen, weil wir sie zeichnen. Und trotzdem tun wir nicht willkürlich was zeichnen. Wir malen nicht irgendwas, sondern wir versuchen halt wirklich das, was uns entgegentritt, der Mensch, der uns entgegentritt, oder die Blume, das Tier, der Stein, der Kristall, was auch immer, wir zeichnen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erst nehmen wir es wahr in seiner räumlichen Gestalt. Dazu müssen wir malen. Zeichnen, besser gesagt. Die Farben nehmen wir leichter wahr, aber auch da sind wir in Wahrheit aktiv drinnen. Nur das ist alles unterbewusst. Im geistigen Wahrnehmen, im seelischen Wahrnehmen sollten wir als moderne Menschen, als Menschen unserer Zeit, selber tätig sein. Bewusst tätig sein. Das heißt, das was wir im normalen, im sinnlichen Sehen mehr oder weniger unbewusst machen und was beim alten Hellsehen auch praktisch unbewusst war, weil es ein traumartiges Hellsehen war, die Bilder waren halt einfach da, die überschwemmen mich, ergreifen mich, bewegen mich, sie kommen, wenn sie wollen, sie gehen, wenn sie wollen, ich habe eigentlich keinen Einfluss darauf. Aber das moderne, imaginative, lebendige Schauen besteht darin, dass wir ganz aktiv die geistige Wirklichkeit, ich sage einmal zu malen beginnen, zu zeichnen beginnen, zu malen vor allem zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im imaginativen sind es eher normalerweise nicht so scharfe Kanten oder was drinnen, es sind fließende Übergänge. Und man darf sich aber auch nicht vorstellen, dass es notwendigerweise so ist, dass es jetzt wie ein Traumbild ist, wo wirklich die Farben fluten. Es kann zuerst so sein, dass ich zwar weiß, es ist da, ich spüre auch die Zusammenhänge, aber ich sehe es nicht wie ein Traumbild. Es ist eigentlich noch, ich kann mich orientieren und trotzdem sehe ich es eigentlich nicht wirklich. Aber ich spüre es, ich spüre, ah jetzt wende ich den geistigen Blick sozusagen da, aha, da ist etwas, das ist mit dem in Beziehung, und so arbeite ich mich langsam hinein. Es ist eine Fortsetzung ja eigentlich des Denkens, das wir haben, aber wir fangen jetzt an nicht Zusammenhänge zu konstruieren, sondern wir lernen sie sehen, geistige Zusammenhänge sehen. Also spüren kann man auch sagen, wie auch immer, es ist so schwer, weil da fehlen uns die Worte, es ist immer Übersetzung. Ich meine, man kann es natürlich steigern dazu, dass es dann auch sinnesartige Qualitäten bekommt, weil die Sinnesqualitäten sind ja eigentlich was Seelisches irgendwo, allerdings ein Seelisches, das jetzt abgeschattet wird durch das Sinnliche, durch die Sinnesorgane, wenn ich die Farben nehme, das Rot, das Gelb, Blau, die ganzen Farbtöne, im rein seelischen Erleben sind sie noch ganz was anderes. Und man kann es eigentlich gar nicht mit den Äußeren vergleichen, also so wie wir sie äußerlich sehen, ist es die Abschattung. Selbst wenn es das stahlendste Gelb oder das blendendste Weiß ist, ist es eine Abschattung in Wahrheit. Abschattung heißt, es wird uns vieles nicht bewusst, was da drinnen wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um an dieses imaginative Schauen, ich nenne es bewusst so, ich will eigentlich gar nicht mehr so viel verwenden, den Begriff Hellsehen, weil der so vielfach missbraucht und missverstanden wird, auch heute bei nicht so wenigen Menschen, die eine gewisse Hellsichtigkeit, aber halt noch alter Art haben, wo es eben wirklich wie eine Traumvision dasteht, in total sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen und das ist einfach so da. Aber das ist nicht der Weg, auf dem ich erkenne, was das wirklich ist. Wo ich es in der gleichen Klarheit erkenne, die ich sonst nur im streng logischen Denken habe, ist dort, wenn ich die Bilder selber aufbaue. Aber nicht einfach aus der Fantasie irgendetwas, sondern es fängt an, dass ich die geistige Berührung mit der Wesenheit, worauf ich mein geistiges Auge oder mein geistiges Bewusstsein richte, das bringt mir Empfindungen entgegen. Es spielt sich sehr viel auf der Gefühlsebene ab auch durchaus. Man fühlt sich berührt und da liegt eine ganz gewisse, bestimmte, ganz charakteristische Stimmung drinnen und die fängt an zu mir zu sprechen, sagen wir es einmal so, es regt meinen schaffenden Willen an und aus dem male ich sozusagen, aber wirklich jetzt sehr unter Anführungszeichen, weil ich male es nicht unbedingt in sinnlichen Farben, das wäre der letzte Punkt, sondern ich male es so, dass ich wirklich ein ganzes Panorama von mir habe und jetzt diese Wesenheit, die mir begegnet, hat zu dem, zu dem, zu jenem Beziehungen. Und das macht ihr Wesen aus, dass sie diese vielfältigen Beziehungen hat, dass sie zu anderen Wesen in Beziehung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann geistige Wesen eigentlich am besten dadurch verstehen, dass man sie versteht aus ihrer Beziehung zu anderen geistigen Wesen. Das ist nicht so, dass ich sage, jetzt nehme ich den heraus und fange den sozusagen geistig zu sezieren an, sondern ich erlebe diese Wesenheit, indem sie jetzt einer anderen begegnet und da tut sie etwas. Aber das ist zunächst einfach ein Spüren. Aber es ist auch nicht nur ein dumpfes, unbewusstes Gefühl, sondern es ist ein sehr waches Spüren. Es ist ein sehr konkretes eigentlich. Und es ist so ein bisschen, ja, wie wenn ich es geistig abtasten würde, könnte man sagen. Ich spüre diese Berührung mit der Wesenheit und ich gehe auf sie zu und berühre sie sozusagen geistig. Und aus dem heraus formt sich langsam das Erlebnis heraus. Dann kriegt man einen sehr, sehr großen Überblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Typische in diesen imaginativen Erlebnissen ist, dass man immer die großen Zusammenhänge mitsieht. Wären die nicht da, würde man gar nichts merken. Ich kann nicht einfach unter das Mikroskop oder unter die Lupe etwas legen und mir das Detail anschauen. Das Detail tritt erst hervor für mich, für mein Bewusstsein, wenn ich den Zusammenhang mit dem Ganzen herum erlebe. Und das kann bis ins Größte hineingehen, weil es auch wirklich damit zusammenhängt. Geistige Wesenheiten, auch wir, hängen in irgendeiner Form immer mit dem Ganzen des Kosmos zusammen. Und konkret ist damit gemeint, mit den ganzen geistigen Wesenheiten, die dort sind. Also nicht mit den äußeren Dingen, nicht einmal mit den äußeren Sternen, aber mit den Wesenheiten, die damit zu tun haben. Und das kristallisiert sich mit der Zeit halt heraus. Aber um es fassen zu können, muss ich tätig werden, in Wahrheit. Die Berührung kann kommen. Ich begegne irgendwelchen Elementarwesen oder größeren, mächtigen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sowas einmal erlebt, wir sind in einem Wald gegangen, in der Nähe von Wien. Eigentlich schön, es war Sonntag oder was, die Eltern sind mit den Kindern spaziergegangen, alles war fröhlich. Und irgendwann denkt man sich, es ist eine total ungute Stimmung eigentlich. Man will uns hier nicht. Es war ganz stark, also so richtig so, bitte verzieht euch von da, ihr gehört da nicht her. Die anderen haben sich alle wohlgefühlt. Und da waren tatsächlich gewisse Elementarwesen, mächtigere Elementarwesen, dahinter, die einfach uns nicht dort wollten. Uns nicht dort wollten. Wir passen da nicht her. Stört uns nicht? Und wirklich ganz stark die Empfindung, ihr beschäftigt euch mit Geistigen, ich übersetze es jetzt in Menschenworte, aber es ist das Feeling. Ihr glaubt, ihr tut damit schon irgendwas, dass ihr euch mit dem Geistigen beschäftigt. Und glaubt noch, ihr könnt das hineintragen in die Welt und das würde was verbessern. Ihr wisst ja überhaupt nicht, welches Chaos ihr anrichtet, allein dadurch, dass ihr da seid. Ihr stört unsere Arbeit empfindlich, raus mit euch. Geht dorthin, wo ihr geeignet seid, was zu machen, aber nicht in unser Revier. Wir haben da eine Aufgabe und ihr seid nur störend. Die, die das vielleicht gar nicht so geistig arbeiten, die dürfen ruhig durchgehen. Die stören uns nicht. Aber ihr seid wirklich nicht reif und bereit, schon dafür da euch reinzumischen in das, was wir da tun. Das übersteigt eure Kräfte so gewaltig, bitte haltet euch fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben mit unserem geistigen Tun, mit unserer geistigen Entwicklung, die wir auch wirklich anstreben sollen, aber das heißt nicht, dass wir damit überall immer gleich Wohlwollen erzeugen. Sondern, dass wir dann sehr oft durchaus entgegengespiegelt bekommen, ist ja nicht das Anfangs, aber bitte nicht da bei uns. Das, was ihr einzubringen habt, stört mehr als was es hilft. Also das kann durchaus sein. Gerade in der Begegnung mit der Natur, da sind sehr, sehr, sehr starke Kräfte drinnen. Das heißt, auf sowas kann man zum Beispiel auch achten, aufmerksam sein. Es ist nicht immer so, dass man willkommen ist dort. Man denkt sich, ich gehe in der Natur, in Wälder, ich spaziere schön, ich verbinde mich mit der Natur und das ist ja für die Elementarwesen toll und ist es ja auch, wenn sie erkannt werden. Aber nicht immer und nicht für alle. Und manchmal durchaus berechtigterweise. Es gibt auch was, wo manche Elementarwesen kochen auch ihr eigenes Süppchen. Aber manche haben Aufgaben, die sind zu groß, dass wir stören, wenn wir uns da hinein mischen. Gerade wenn wir irgendwo was Geistiges in uns tragen, was aber noch viel zu groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch tatsächlich so, Rudolf Steiner hat das sehr deutlich beschrieben, es gibt auch Aufgaben, zum Beispiel gerade in Bezug auf die Natur, an die wir mit unserer modernen geistigen Form der Entwicklung, mit unserem modernen geistig imaginativ lebendigen Schauen und den daraus folgenden Taten noch nicht herankommen. Wo Kräfte da sind, wo ganz wichtig für die Menschheitsentwicklung ist, dass Naturvölker, die diese Fähigkeit noch aus dem Alten heraus haben, dass die ja nicht zu früh aussterben dürfen. Aussterben heißt ja nicht unbedingt, dass die ausgerottet werden, sondern einfach, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen oder sonst was. Jedenfalls, dass sie verschwinden. Also, wo Fähigkeiten drinnen sind, die noch ganz im Körperlichen durchaus verankert sind. Also, die geistig sehr tief hineingehen. Gerade beim modernen geistigen Weg schauen wir ja eher, dass es sich vom Körper löst. Das ist bei den alten Fähigkeiten durchaus nicht der Fall. Da ist sogar stärkere Verbindung da als normal. Mit einem Teil des Wesens. Und dadurch können solche Menschen aber erstens Zugang, Erkenntniszugang in gewisser Weise, aber halt auf alte Art kriegen zu Kräften, die wir heute noch lange nicht schaffen auf dem modernen Weg. Und die vor allem auch in eine Zusammenarbeit mit diesen geistigen Wesenheiten kommen können, an die wir heute in gesunder Weise noch nicht herankommen. Das heißt, die Erfahrungen, die Naturvölker heute noch haben, sind wichtig für die Zukunft. Es wird irgendwann auch ins Neue übergehen, aber es ist noch nicht so weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Thema in den Mysteriendramen ganz stark drinnen. Zwei wesentliche Figuren sind die Familie Baldi, also Felix Baldi und seine Frau Felicia, die beide eine geistige Naturbegabung haben. Die sind also nicht in dem Sinn Geistesschüler, die jetzt dem großen Lehrer Benediktus in den Dramen folgen, obwohl sie mit ihm verbunden sind, aber sie haben ganz eigene Erfahrungen. Und die haben sie aus Anlage heraus. Hat sich natürlich auch mit früheren Inkarnationen zu tun, aber sie haben sich durch ihre früheren Inkarnationen diese alten Fähigkeiten bewahrt. Das heißt, sie haben sich auch Verkörperungen, Inkarnationen gesucht, wo der Körper das auch hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die jetzt ins neue, imaginative Schauen hineingehen, ist es eine Erleichterung, wenn der Körper das gerade nicht hergibt. Dann tun sie sich leichter. Weil zum Beispiel so Menschen wie etwa Rudolf Steiner selber, der hatte alte Fähigkeiten auch, aber damit er die neuen entwickeln und dann auch weitergeben kann, musste er die alten ja eigentlich loswerden. Und das auf ganz neue Art wiedergewinnen. Das hängt sehr stark zusammen mit der sehr turbulenten Phase in seinem Leben, also geistig sehr turbulenten Phase. Die liegt zwischen seiner Kindheit, Jugend, Studium, dann die ganze Beschäftigung mit Goethe, Goethe-Herausgabe und dann, nachdem er in Weimar fertig war, dann 1900 im Anfang in der Theosophischen Gesellschaft. Aber da ist so eine Zwischenphase, wo ein ganz starker Umbruch drinnen ist. Der ist vielen aufgefallen. Das ist ja eigentlich nicht verständlich, jetzt ist er eigentlich fast total ein Atheist im Grunde und gegen die Kirche und gegen das Christentum wettert er und gegen alles eigentlich. Ist ganz stark drinnen. Das war aber notwendig. Dann erst kommt dieses, was er in seinem Lebensgang schreibt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Ein inneres Erlebnis, auf eine ganz neue Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Impuls, der ihn dann offen macht dafür, dass er eben dann anfangen kann in der Theosophischen Gesellschaft auch zu wirken. Natürlich kommt dann von außen der Auftrag an ihn heran, aber dann war er auch erst bereit dafür. Sonst hätte es nicht funktioniert. Dazu musste er das Alte loswerden und neue Kräfte entwickeln. Sie umwandeln auf jeden Fall. Das heißt, es ist auch eine Aufgabe für jeden heute, der sich mit Anthroposophie beschäftigt, aber vielleicht auch noch alte Fähigkeiten hat. Das Wichtige ist, dass man es umwandelt, weil nur wenn ich es umwandle, dringe ich wirklich mit dem eigenen Ich erkenntnismäßig in das ein, was da wirklich abläuft, was sich da abspielt. Da bin ich in jedem Detail drinnen dabei und es ist mindestens so trittsicher dann der Weg, als wie in den Naturwissenschaften, wo man äußerlich an den Phänomenen, an den Beobachtungen sich entlang arbeitet und nicht anfängt, irgendwas hineinzuspintisieren, sondern wo man einfach von Beobachtung zu Beobachtung schreitet und sieht, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Also so wie es Goethe zum Beispiel in seiner Farbenlehre gemacht hat. Wirklich zu schauen, wie kann ich das verfolgen, wo entstehen die verschiedenen Farben, wie hält sich das Dunkle auf langsam zum Violetten, zum Blauen, dann wird es immer heller bis zum Hellblauen und so fort oder wie ist es, wenn das Licht verdunkelt wird. Dann kann ich Schritt für Schritt das verfolgen. Dann sehe ich, wie aus dem Zusammenspiel von Licht und Finsternis, je nachdem welches die Überhand hat, entstehen die verschiedenen Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann ich jedes Schritt für Schritt beobachtend nachvollziehen, sehe wie eins mit dem anderen zusammenhängt. Und das kann man sehr viel weiter führen dann noch. Es ist nicht umsonst, dass sich Steiner viel mit der Farbenlehre Goethes beschäftigt hat. Das ist ein genialer Schicksalszug, dass er zu dem gekommen ist, sich mit dem zu beschäftigen. Da ist sehr wichtig auch dieses Erlebnis zum Beispiel mit den Farben, weil wenn ich jetzt anfange im modernen geistigen Schauen, Farben zu sehen oder etwas in Farbbegriffen auszudrücken, sagen wir es einmal vorsichtig so, weil das Unwichtigste ist, dass es wie ein Fantasiebild vorweg vor mir steht. Das ist fast das Unwichtigste. Aber ich muss es genau spüren, welche Farben da sind. Also sozusagen sehen, ohne es sinnlich zu sehen. Das ist die Kunst. Und dann muss ich aber ganz in diese Farbgesetzmäßigkeiten hineinkriechen. Und dann kann ich diese Dinge erleben. Dann funktioniert unter Umständen auch so etwas, was erfahrungsgemäß, ich weiß nicht, wie es euch geht, die ihr zuhört und das schon probiert habt, die berühmte Samenkorn-Meditation in »Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten«. Also man legt ein Samenkorn vor sich hin und konzentriert sich auf dieses Samenkorn. Und dann sieht man eine gewisse flammenartige kleine Farbgestalt rundherum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=1589 Der Weg von der Imagination zur Intuition. Die seelisch-geistige Berührung des modernen Schauens. Vom Verwandeln des Bildes zur reinen Inspiration. Das Erwachen der Werdelust im eigenen Ich. Die stufenweise Entzauberung der inneren Bilderwelt. 00:26:29] ===&lt;br /&gt;
Und das ist schwierig. Das ist wirklich schwierig, dass das funktioniert. Aber helfen tut das sehr, zum Beispiel diese Übungen mit den Farben, mit der Farbenlehre, aber jetzt sie geistig aufzufassen, zu sehen, was geistig dahintersteckt. Dann merkt man nämlich, dass ich zu dem Farberlebnis an dem Samenkorn auch nur dadurch kommen kann, auf neue Art dazu kommen kann, wenn ich die seelisch-geistige Berührung spüre. Und diese Berührung gibt zunächst einmal ein immer konkreter werdendes Gefühl, Gefühlsstimmung, eine Berührung, eine Anmutung kann man im Deutschen auch sagen. Also ich fühle mich angemutet sozusagen von dem, also eben wirklich berührt von dem. Und wenn diese Stimmung da ist, wenn ich die jetzt immer bewusster fassen kann, das dauert unter Umständen, ich spüre vielleicht sehr schnell, die Berührung ist da, aber sie ist noch sehr undifferenziert. Sie wird aber differenzierter. Und wenn sie differenzierter da ist, dann beginnt sie sich in Farben umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder, nicht notwendigerweise, dass ich es jetzt so sehe wie in einem lebendigen Traumbild. Es ist im Übrigen bei Traumbildern auch sehr unterschiedlich, wie farbig Träume sind. Viele Menschen erleben Träume auch nur in Grautönen, in Schwarz-Weiß-Tönen, in Schattierungen. Es ist nicht gesagt, dass es bei allen farbig ist. Es gibt Menschen, wie Lessing zum Beispiel, der von sich gesagt hat, ich habe in meinem Leben noch nie geträumt. Natürlich hat er immer geträumt in Wahrheit, aber es war kein Bild da. Kein Bild, was man normal in einem vielleicht wilderen Traum erlebt. Trotzdem hat er in solchen Dingen gelebt. Aus solchen Dingen sind ihm die Inspirationen gekommen zu der Idee der wiederholten Erdenleben, die er eigentlich ganz selbstständig ergriffen hat und sie eigentlich begründet hat, damit nur, wenn es die wiederholten Erdenleben gibt, ist überhaupt die Menschheitsentwicklung erklärbar in irgendeiner Form. Wenn es die nicht gibt, dann ist es für ihn jedenfalls nicht erklärbar, sondern die Menschen entwickeln sich, die gehen durch. Und wenn da nichts durchgehen würde, müsste jeder von vorne wieder anfangen im Grunde. Also ein sehr tiefer Gedanke, weil im Grunde das ist die Zusammenfassung von einem relativ großen Werk, wo er die ganze Menschheitsgeschichte schildert in den wichtigen Phasen und dann kommt er zu dem Resümee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben, weil er das erlebt in Wahrheit. Er ist durchaus im Ansatz da bei dem Neuen schauen, aber ohne es in irgendeiner Form zu visualisieren noch. Das ist wichtig, dass einem bewusst ist, dass man durch diese Phase heute früher oder später durchgehen sollte, selbst dann, wenn man alte Fähigkeiten hat. Sonst bleibt immer eine gewisse Unsicherheit drinnen. Weil es ist in dem alten Hellsehen nicht so leicht klar, was trage ich selbst hinein. Das heißt nämlich durchaus aus meinem Organismus, aus meinen unterbewussten Kräften, das gibt nämlich, wie soll ich sagen, die dicken kräftigen Farben in dem Bild. Und die muss ich einmal sozusagen weglassen. Ich muss das so ganz zart haben. Ich stehe vor der leeren Leinwand eigentlich und erlebe jetzt nur, da muss was hin, dort muss was da, also wirklich vor der leeren Leinwand zu stehen, das ist die Herausforderung drinnen. Und dann kann man sich da hineinarbeiten. Und da ist dann eben drinnen genau auch diese Werdelust der Natur zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt der Ausgangspunkt, warum ich so lange gesprochen habe darüber. Das ist es nämlich genau. Ich beginne zu erleben, zum Beispiel auch bei der Samenkornmeditation oder so, die Lebenskräfte, der Lebenswille, der da drinnen steckt in dem Samenkorn. Der aber schläft drinnen, total schläft. Unter Umständen über Jahrtausende auch schlafen kann. Es sind ja viele Samen in den ägyptischen Gräbern oder so gefunden worden, die noch keimfähig sind. Also wenn die auf fruchtbaren Boden kommen und genügend Wasser, entwickeln sie sich immer noch und liegen aber Jahrtausende drinnen, wie ein fast toter Stoff, der hart, kristallin ausschaut, fast geradezu und trotzdem schlummert das Leben drinnen. Und diese Werdelust, die will aber zu uns hin. Die will zu uns hin. Also sie spricht zu uns, zu unserem Menschen-Ich. Und aus dem heraus wird sie entzaubert, wenn ich aus der Freiheit heraus bewusst, aktiv anfange, das jetzt ins Bild zu gestalten, ins imaginative Bild zu gestalten. Dann wird sie wirklich erlöst. Dann erfüllt sie ihr Ziel, dann findet sie ihr Ziel, wie es da drinnen steht im Wochenspruch. Also erreiche ich mein wahres Ziel. Weil es ist erst fertig, ganz große Perspektive, das Tun der geistigen Welt ist erst fertig, wenn sie sich im Menschen erleben kann. Indem der Mensch es erlebt, ergreift und gestaltend ins imaginative Bild bringt, die Zusammenhänge, die Zusammenklänge der Wesen, auch die Dissonanzen zu spüren bekommt, dann ist er schon in der Stufe der Inspiration drin. Das ist auch interessant, jetzt bin ich in der Stufe der Imagination. Als moderner Schauender, imaginativ Schauender, gestaltend Schauender, habe ich eh schon Mühe, das Bild zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich es endlich einmal, habe ich die Zusammenhänge, jetzt soll ich das ganze Bild wegschaffen. Das ist der nächste Schritt. Ich muss es komplett auslöschen. Komplett weg. Und indem ich es komplett auslösche, weil es ja eigentlich trotzdem immer noch aus meiner Tätigkeit hervorgegangen ist. Das ist schon gut, ich bin mir bewusst geworden, was ich da tue, aber damit habe ich schon einmal meine Einseitigkeiten trotzdem drinnen, meine Perspektive. Um jetzt loszukommen von nur meiner Perspektive, um das wirklich noch klarer zu sehen, dass ich jetzt diese geistigen Wesen selber sprechen lasse, dazu muss ich mein Bild auslöschen, wegbringen aus dem Bewusstsein. Jetzt bin ich froh, dass ich das endlich habe und jetzt sitzt es sehr hartnäckig. Das ist nämlich ganz interessant, also wenn ich es dann ins Bild geschafft habe, dann wäre ich das ziemlich schwer los. Es ist zwar mühsam, es zu kriegen, aber dann werde ich es schwer los. Und das ist gerade die Übung, dann in die Inspiration hineinzugehen, das wirklich loszuwerden. Und dann kommt die Inspiration und aus der Inspiration heraus, die führt mich weiter zur Intuition, dass ich wirklich jetzt ganz bewusst eintauche in die geistigen Wesen, die dabei beteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ist es nämlich, wenn diese Berührung da ist, aus der dann irgendwann das imaginative Bild herauskommt, ist es noch so eine halbbewusste oder viertelbewusste Berührung mit dem geistigen Wesen, aber ich lebe noch nicht in dem geistigen Wesen wirklich drinnen. Weil Intuition heißt, ich tauche wirklich voll und ganz in das andere geistige Wesen ein. Das ist es zunächst. Es berührt mich sozusagen. Ich spüre, es ist da, aber ich bin noch nicht wirklich drinnen in dem Wesen. Also das heißt, das Bild, was ich mir zunächst in der Imagination dann mühsam gemalt habe, da steckt sehr viel von mir drinnen, trotz allem. Das heißt, es ist noch nicht wirklich ein objektives Schauen. Es beruht zwar auf etwas Objektivem, es wird nicht ganz falsch sein, aber hundertprozentig sagen kann ich es noch nicht. Ich kann es eigentlich erst sagen, wenn ich das Bild weggeschaffen habe, dann komme ich dadurch in die Inspiration. Jetzt spricht wirklich die geistige Welt, also die geistigen Wesen sprechen zu mir und führen mich dazu, wirklich in sie einzutauchen. Dann bin ich in der Intuition. Und wenn ich jetzt aus der Intuition wieder herauskomme, dann kann ich das Bild von mir aus wieder neu malen, aber dann wird es neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es erst wirklich das Bild, was ich gewonnen habe, dadurch, dass ich mich intuitiv mit diesem Wesen bewusst verbunden habe. Vorher ist es noch unbewusste Berührung. Das heißt, es ist zwar nicht räumlich, aber eine äußere Berührung, könnte man sagen. Also ich bin noch nicht in die Wesen eingetaucht, sondern sie berühren mich, das sagt mir irgendwas und das versuche ich festzuhalten. Aber in der Intuition erst bin ich ganz in sie eingetaucht. Ich bin diese Wesen geworden, im Grunde. Vom Bewusstsein her. Das heißt, ich habe mein Bewusstsein ganz ausgeschaltet, bin eingetaucht und wenn ich jetzt zu mir komme, dann nehme ich wirklich das mit, was das Wesen ausdrückt. Und aus dem kann ich dann wirklich die objektive geistige Welt gestalten. Also dann kann ich wieder in ein imaginatives Bild von mir aus hineingehen, aber es ist anders. Und den Prozess kann man öfter durchlaufen. Damit wird die Imagination immer reicher. Auch wenn man sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Wenn ich mich das nächste Mal wieder damit beschäftige, mich geistig verbinde, versuche es imaginativ zu malen, werden wieder neue Facetten herauskommen. Aber da hilft mir schon, wenn ich beim letzten Mal schon bis durch diese Intuitionsstufe durchgegangen bin, dann ist beim nächsten Mal schon wieder mehr drinnen und mehr Objektives drinnen. Anfangen tut es damit, dass ich eigentlich spüre, wie wirkt es auf mich. Das ist nichts Schlechtes, aber ich muss wissen, dass ich es dann nach meiner Eigenart wahrnehme und noch nicht so, wie es wirklich für sich ist. Also da muss man diesen Kreislauf immer wieder durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=2370 Das lebendige Wiederholen der geistigen Schau. Warum echte Imagination kein Gedächtnis braucht. Der Weg zum objektiven Schaffen im Willen. Das ständige Reifen der inneren Bilderwelt. Vom Trugbild des Wochenendseminars zur Trittsicherheit. 00:39:30] ===&lt;br /&gt;
Und bei den interessanten Sachen entdeckt man immer wieder neue Facetten. Und lernt auch, noch genauer die Dinge zu fassen. Darum ist es nie verfehlt, sich immer wieder mit bestimmten Themen zu beschäftigen. Nicht sagen, das weiß ich jetzt, abgehakt habe ich. Das wird man in einem modernen Bildungssystem sagen. Abgehakt, den Kurs habe ich, habe ich meinen Schein gekriegt, Stempel drauf, das war es. Nein, eigentlich immer wieder von vorne es holen und gerade dadurch dann immer wieder neue Facetten zu sehen, zu erfassen, sich im Durchgang durch Inspiration, Intuition wirklich zu objektivieren, indem ich eben eintauche, wirklich voll in die geistigen Wesenheiten und dann wieder neu zu malen. Und das ganze Bild ändert sich, es wird aber zugleich auch weiter und reicher dabei. Aber ich sehe es beim nächsten Mal schon noch mit mehr Zusammenhängen, noch klarer, objektiver, dass ich wirklich das erlebe, was die geistige Wesenheit ausdrückt. Aber das geht alles nicht auf einen Schlag, das sind also Durchgänge, die notwendig sind. Und Steiner, wenn er über seine Themen gesprochen hat, spricht er natürlich dann an den entscheidenden Punkten aus dem unmittelbaren Erleben. Wenn er spricht, hat er das Bild vor sich, anders geht das gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht etwas, was jetzt aus dem Gedächtnis kommt. Aus dem Gedächtnis muss man sich vielleicht merken, wenn ich jetzt auf irgendeinen Philosophen verweise, der hat dort und dort das gesagt, dann sind die Zitate meistens ein bisschen unscharf oder so. Da brauche ich wirklich das normale Gedächtnis. Aber für das imaginative brauche ich das normale Gedächtnis überhaupt nicht. In dem kann ich es nicht halten. Es ist weg. Und trotzdem geht die Imagination nicht verloren. Nur ich muss sie wiederholen. Ich kann sie überhaupt nicht im normalen Gedächtnis erinnern. Das, was man erinnern kann, ist der Ausgangspunkt, dass ich begonnen habe, in die Imagination hineinzuarbeiten. Was habe ich dazu gemacht? Von welchen Gesichtspunkten bin ich ausgegangen? Das kann man sich alles merken. Aber die Imagination selber muss ich mir wiederholen. Und dann hat sie sich aber bereits weiterentwickelt, verändert. Hat eine andere Perspektive, eine andere Facette.  Das muss man auch denken, wenn wir jetzt zum Beispiel am Freitag die Osterimagination lesen werden. Dann darf man sich nicht vorstellen, dass […] die Grundzüge bleiben sicher drinnen. Aber dass es ganz konkret wird, das ist in jedem Jahr anders. Es kriegt andere Nuancen noch dazu. [Und man muss denken, die Schilderung,]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner schildert ja, da wird es sehr deutlich eben, wie man modern an Imaginationen herankommt. Er baut sie auf, Schritt für Schritt. Da hat man nicht den Eindruck, die so BING, Kapitel Osterimagination, zwei Zeilen und BING, die steht da. Sondern er bereitet es vor, Schritt für Schritt, baut er es auf. Und auch wenn er es jetzt im nächsten Jahr wieder aufbaut, kommen aber wieder neue Facetten dazu. Und sie kommen auch dazu, wenn man es jetzt jedes Jahr selber liest, mitgeht diesen Weg des Aufbauens, sie kriegt, obwohl eigentlich immer derselbe Text da ist, kriegt sie aber neue Nuancen. Und es gehen einem Dinge auf, die man vorher überhaupt nicht mitbekommen hat. Das heißt, sie wird tiefer. Und wenn man so 20, 30, 40 Jahre mit der lebt, mit diesen Imaginationen, werden sie immer reicher. Also es ist keineswegs mit einmal erschöpft, weil das ist ja heute in unserem intellektuellen Zeitalter, ah, habe ich eh schon gelesen, kenne ich, weiß ich, habe ich in meinem Wissen. Wirkliche Imaginationen kann man nicht im Wissen behalten. Das ist weg, ich muss es wieder schauen. Das heißt, wieder aufbauen in Wahrheit, das ist nämlich die Vorbereitung dazu. Also diese Jahreszeiten-Imaginationen sind unheimlich gute Beispiele, an denen man selber auch lernen kann, wie entsteht eine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu spüren, ich bin mitbeteiligt dabei und ich muss trittsicher gehen in dem Ganzen. Es ist nicht einfach … und die große Vision steht vor mir und ich bin platt und die höhere Welt hat mich berührt und jetzt berichte ich darüber. Nein, sondern es ist keine Knochenarbeit, das ist es nicht. Das ist ein lebendiges Schaffen. Die Knochenarbeit ist das äußere, logisch exakte Denken. Das kann auch noch dazukommen, dass ich es auch wirklich in klare äußere Begriffe fassen kann. Aber das brauche ich auch dazu. Es ist ein ganz deutlicher Unterschied zwischen dem eigentlichen imaginativen Erleben oder dem imaginativen Denken und dann es in trockene, logische Wortfolgen umzusetzen. Das muss man auch denken. Also selbst bei den Schilderungen von Steiner muss man schauen, dass man das wieder in Bewegung bringt. Das heißt, selber anfangen gestalten zu werden. Im Grunde habe ich was von der ganzen Imagination, wenn ich sie wirklich selber gestalte. Ich muss das tun. Ja, ich habe den Leitfaden irgendwo drin, aber ich muss es selber tun. Wenn man das über die Jahre tut, merkt man, dass man dazulernt dabei. Es wird reicher. Es wird reicher und man hängt mit der Zeit gar nicht mehr so sehr an dem Text, der drinnen steht, sondern man hat an dem gelernt und dann kann man es bis zu einem gewissen Grad auch selber aufbauen, wie sie kommt. Und man kann auch eine andere Perspektive hereinholen. Es ist auch nicht so, dass es nur eine Perspektive gäbe. Es ist auch, wie immer, ein Ausschnitt aus dem Ganzen, weil im imaginativen Erleben ist es so, wie es in halt der geistigen Welt eben ist. Es hängt alles, aber halt in ganz konkreter Weise mit allem zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man eben nicht als allgemeinen Ausspruch nehmen. Ja, es ist alles eine Ganzheit, alles ist verwoben. Das klingt wunderschön, aber es kommt darauf an, dass ich konkret erlebe, was wo besonders mit wem verbunden ist und von dort geht es vielleicht jetzt auch dorthin weiter, aber das muss ich genau verfolgen können. Das kann immer konkreter werden. Wenn man mit dem herangeht, an diese Jahreszeitenimaginationen zum Beispiel, sieht man, ja, die Schilderung, das ist der Weg dorthin, das ist die Perspektive, aber da kann man noch unheimlich viel mehr herausholen, weil es mehr drinnen steckt. Noch viel mehr. Es erschöpft sich nicht in dem. Das ist einfach nur mal so ein Anstoß in die Richtung hinzugehen. Aber also durchaus Mut zu machen, selber weiterzugestalten. Das wird nicht jetzt komplett anders werden. Die Grundzüge werden drinnen bleiben, aber es wird noch inhaltsvoller, noch gehaltvoller. Es ist ja so, wenn wir diesen Kreis durchmachen, also mal gestaltend anfangen, da ist schon der Wille drinnen. In allem Gestalten ist auch mit der Wille drinnen. Aber der wird jetzt verstärkt, wenn man mit diesem ganzen Kreis, Imagination, Inspiration, Intuition, da sehe ich ja, die Intuition hängt ganz mit dem Wollen zusammen. Das ist Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht, ich brauche ein Rezept, wie tue ich denn, sondern intuitiv tun. Aus dem heraus gestalten und im Beobachten des Gestaltens erlebe ich jetzt, welche Kraft mache ich da, was stelle ich dadurch dar. Das heißt, dann bin ich ganz in meinem Willen, aber wach im schaffenden Wollen verbunden mit den Wesenheiten, die ich betrachte und aus dem heraus gestalte. Und das gibt dann mit der Zeit so wirklich eine gewisse Trittsicherheit, dass ich mir sicher bin, dass das nicht nur meine, also nur meine sind sicher nicht, aber dass ich es nicht zu sehr verfälsche durch meinen Bezug dazu. Dass ich nur das heraushebe, was mich so anspricht besonders. Sondern wo ich eben drinnen habe das inspirative und intuitive Element, wo ich wirklich immer wieder durchgegangen bin, indem ich eins geworden bin mit dieser Wesenheit. Und sozusagen sie selber malt sich dann, aber durch mich. Das ist so schwierig. Also in der Intuition bin ich einerseits, da bin ich ganz in der Wesenheit drinnen, das heißt, ich halte mich ganz heraus und gerade dadurch kann ich aber dann immer objektiver dieses Bild gestalten. Ohne jetzt meine persönliche Perspektive drauf, meine Lieblingsperspektive sozusagen zu sehr in den Grund zu rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht einfach in das hineinzugehen. Und es ist unheimlich wichtig, dass man sich als moderner Mensch bewusst ist, dass es nicht einfach ist und dass das aber gerade gut ist. Dass man erst dadurch die Sicherheit gewinnt in dem Ganzen drinnen. Ich meine es gibt heute so viele Geistesschulungen oder Seherschulungen oder was, wo man in einem Wochenendseminar locker zu Imaginationen kommt, die noch dazu bunt und turbulent und sonstiges sind. Also so fast wie ein Wachträumen drinnen und man geht raus und denkt, boah, toll, super, was ich da erlebt habe, Wahnsinn. Ja, Wahnsinn. Im Grunde erlebe ich nur mich selber drinnen. Ja, vielleicht bezieht es sich auf irgendeine geistige Wesenheit, aber ich kriege mit Sicherheit nicht mit, was es wirklich ist. Und da kann man sich komplett verirren drinnen. In den Mysteriendramen thematisiert es der Steiner auch so oft drinnen. Und da zeigt er wirklich, gerade an dem Johannes Thomasius zeigt er, was man alles falsch machen kann. Wo man wirklich völlig überzeugt ist davon, ja, das ist es. Und das ist aber ganz völlig anders, weil halt der Luzifer reinwirkt zum Beispiel, oder dann kommt noch der Ahriman auch dazu. Und diese Kräfte, die muss ich alle ausschalten können in dem Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wahnsinnig schwer, aber das ist auch der Grund, warum wir mit Recht, und das ist gut, sonst hätten wir es so schwer tun, in dieses neue geistige Erleben hineinzukommen. Es wird ja immer wieder gesagt, ja, der Steiner hat das alles gegeben, aber wie viele andere können das jetzt auch so wirklich? Und vor allem, wie viele können es auf die neue Art? Weil es sind natürlich unter den Anthroposophen, oder denen die Steiner studieren, auch genug Leute, die noch alte Fähigkeiten mitbringen. Und das weckt irgendwas auf in ihnen, und jetzt sehen sie auch irgendwas und können noch ein bisschen was dazu schildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist nicht der neue Weg der Anthroposophie in Wahrheit. Also mit dem völlig Neuen, wo ich wieder lese, nicht einmal Träume oder was, ist es durchaus gut, auf dem Weg zu einem neuen geistigen Erleben einmal durch eine Lebensphase zumindest durchzugehen, wo auch die Träume weg sind. Ich sehe nichts in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weg. Wo das häufig kommt, das ist ein Zeichen, dass man was Altes loswerden muss. Kann auch durchaus sein, dass wenn man alte Kräfte mitgebracht hat, dass gerade das Traumleben sehr intensiv war, von klein auf vielleicht schon, und dass man dann gerade durch die geistigen Übungen es verliert, das Traumbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Steiner ja oft davon spricht, dass wenn man entsprechend geistig übt, gibt es dann die Kontinuität des Bewusstseins. Also das heißt, man ist Tag und Nacht wach, einmal für die Außenwelt, einmal für die geistige Welt. Aber das ist wirklich ein fernes Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Vorstufe dazu ist, dass zum Beispiel auch einmal in der Nacht nichts ist, und eine gewisse Zeit konsequent nichts ist, dann ist das, man nimmt es nicht zu streng, aber es sind so Symptome, die mir auffallen, die zeigen, dass es ein Übergang ist zu etwas Neuem. Es kann dann wieder kommen in der Nacht, die Traumphase, sie kann dann wieder sehr intensiv kommen, aber es ist unter Umständen recht gut, um Altes loszuwerden, dass man eine Phase durchgeht, wo gar nichts ist, wo man totale Schwierigkeiten damit hat oder glaubt, Schwierigkeiten zu haben, aber es ist einfach gut, das hinzunehmen. Also das in Bezug auf den Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stimmt, dass der durch so eine Phase durchgegangen ist, das war gut und notwendig für ihn. Und das heißt nicht, dass er jetzt so ganz ausgeschlossen ist von der geistigen Welt, ganz und gar nicht. Er hat sich sehr intensiv damit beschäftigt und hat gelebt darin, aber es war notwendig, dass alte Kräfte einmal ausgeschieden werden, dass man sie los wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt zu dem Ganzen heute noch dazu, weil unsere Welt bedarf eines bewussten Zugangs zum Geistigen in Wahrheit, auch wenn das vielleicht der Mehrheit noch nicht so wirklich bewusst ist, aber wenn das zu wenig kommt, wird heute die Zukunft nicht so rosig ausschauen, schon die nähere Zukunft nicht und die fernere erst recht wird armselig sein. Aber man muss auch sehen, dass man eben durchgehen muss, durch die Phase Altes zu verlieren und Neues zu gewinnen. Und dass im Grunde und in der Zukunft noch mehr alles schädlich wird, wenn es Altes ist, das nicht verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum richtigen Zeitpunkt, ich habe euch vorhin gesprochen von den Naturvölkern, die zum Beispiel Kräfte haben, wo der Steiner ganz deutlich sagt, mit unserem modernen Schauen kommen wir an das noch nicht heran. Können wir nicht. Das ist dort also wirklich, erstens natürlich Individualitäten, die entsprechende Voreinkarnationen haben, aber vor allem eben auch durch die Vererbungsströmung die körperliche Basis dafür haben, mit denen man gewisse Naturkräfte herankommt, an die man sonst nicht herankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauend nicht herankommt. Auch Steiner selber. Für ihn war daher durchaus fruchtbar und notwendig zum Beispiel diese Begegnung mit dem Kräutersammler Felix Kogutski, mit dem er immer nach Wien gefahren ist mit der Bahn und mit dem er oft gesprochen hat, der auch alte Fähigkeiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Begegnung war sehr, sehr wichtig für den Steiner. Und man kann nicht einfach so sagen, was hat er denn gebraucht, er braucht ja nur selber geistig hinschauen. Dass er es wirklich entdecken konnte, dazu braucht er die Anregung von dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der ihm mit gewissen Naturkräften, namentlich durch seine körperliche Anlage, natürlich aber auch durch frühere Inkarnationen, über Kräfte verfügt hat, die man auf dem modernen Weg nicht kriegt. Jedenfalls auch der Steiner so nicht hätte ergreifen können, wenn er nicht die Anregung durch ihn gehabt hätte. Ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur, es werden diese alten Fähigkeiten, es wird irgendwann, also spätestens in der nächsten oder Ende der nächsten Kulturepoche, also da haben wir schon eine Weile Zeit, wird es so sein, dass dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man auch diese Dinge, die man heute nur mit alten Kräften schauen kann, durch neue erkennen kann. Aber dazu muss sich noch einiges ändern in uns, bis in die Körperlichkeit hinein. Weil es ist eben heute so, dass der Grund, warum man an gewisse Kräfte, an gewisse Wesenheiten, auch geistige, schauend nicht herankommt, dadurch, dass eigentlich die Körperlichkeit ein Hindernis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder nicht die Voraussetzung bietet, um das schauen zu können. Und mit den alten Kräften, wo es eben die Körperlichkeit noch hergibt, geht es noch. Aber auch das muss bis in die Körperlichkeit hinein in der Zukunft verhandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistige Entwicklung erfordert auch etwas, was sich bis in die Körperlichkeit hinein ändert. Was uns dann die Möglichkeit gibt, wenn wir uns also in eine nächste Inkarnation begeben, wo wir ja sehr wohl eben auch den Geistkeim des physischen Leibes trotz Vererbungsströmung aufbauen, dass wir genügend Kraft drinnen haben, eben die alten Kräfte, die nicht mehr da sind, dass wir jetzt aber es neu greifen können, ohne dass wir diese alte Körperanlage dazu brauchen. Dass wir es wirklich ganz im Geistigen ergreifen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da sind wir vielfach eben noch nicht so weit. Aber das wird sein sicher in der nächsten Kulturepoche, also spätestens gegen Ende zu. Nicht bei allen Menschen, aber es wird dann genügend Menschen auch geben, die Dinge, die man heute nur durch diese Naturanlage schauen kann, dass man das auf neue Weise ergreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein weiter Weg noch, das Ganze. Und wir stehen jetzt im Grunde am Anfang. Wir stehen zwar eigentlich sehr, sehr dicht schon dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip könnte jeder schon dieses neue, imaginativ, lebendig, denkende Schauen entwickeln. Aber man muss es üben, man muss es wollen. Und wollen heißt es wirklich tun, das ist schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schwierig, es ist, ja natürlich, es gibt genug Übungen, die dazu angegeben werden, aber das heißt nicht, dass man gleich morgen, dass das herauskommt. Und vor allem ein großes Hindernis, also gerade bei Meditationen namentlich, also wenn es Texte sind, die man meditiert. Wir sind heute so intellektuelle Menschen, dass es uns schwerfällt wirklich zu leben in dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur es in konventioneller Weise immer wieder zu denken. Das ist noch zu wenig. Oder gar, dass ich jetzt in etwas philosophisch Spekulatives hineingehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage, aha, in Lichte strahlt Weisheit. Ja, was bedeutet das? Und jetzt grübeln drüber, was das bedeutet. Ich meine, da komme ich nicht ins wirklich geistige Schauen hinein, sondern da bin ich im äußeren philosophischen Denken in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das philosophische Denken hat gerade auch die Aufgabe gehabt, im Grunde zu schließen den unmittelbaren Zugang zur geistigen Welt. Das ist nämlich ganz interessant. Weil in dem Moment, wo das immer stärker anfängt, verliert sich das alte Schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der beste Weg, um das los zu werden. Also sich sehr intensiv philosophisch zu betätigen, ist auch ein Weg, alte Kräfte los zu werden. Alte schauende Kräfte los zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verträgt sich nicht miteinander. Das ist auch interessant, auf der Basis des Werksteiners, der ja auch philosophisch gearbeitet hat. Aber eben wie, das ist eben der Unterschied, wie er gerade, also durchaus auch in seiner Philosophie der Freiheit, also in dem zentralen Werksteiners eigentlich im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte wirklich sagen, dass das das zentrale Werksteiners ist. So logisch und klar er formuliert drinnen, so sehr sind aber diese Gedanken zugleich auch imaginativ geschaut. Das heißt, sie sind erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, er erlebt etwas. Ich nehme nicht nur einen logischen Schluss zur Erkenntnis und sage, ja, logisch, so ist es. Sondern mit jedem Schritt, mit jedem Glied da drinnen verbindet sich ein intensives Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So muss man auch die Philosophie der Freiheit lesen, wenn man immer tiefer eindringen will. Weil aber trotzdem auch das rein philosophische Denken drinnen ist. Dann kommt was sehr Interessantes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schildert Rudolf Steiner meint, das kann man aber wirklich auch erleben. Dann fängt man an zu erleben Skelette. Skelette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt jetzt sehr, sehr überraschend. Aber es ist genau, es ist ganz charakteristisch, also gerade für die Philosophie der Freiheit insbesondere. Sie ist aus einem erlebten, lebendigen Denken heraus, das aber ganz hinein kristallisiert ist, auch in unsere äußere Logik hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es stirbt dort hinein. Und das ist genau dieses aus dem Erlebten Denken, das bildschaffend wird, aber sich bezieht eigentlich auf dieses logische Knochensystem, das da drinnen ist. Das taucht in der Imagination auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist eben gerade die Philosophie der Freiheit nicht so, da geht es jetzt von einem Bild zum anderen und ich schwebe da und sieben Engel mindestens oder Erzengel schweben durch. Nein, gar nicht. Gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer ganz klar, sodass jeder Philosoph sagt, ach ja, es ist logisch. Also es muss bis zu dem hinein kristallisieren. Aber es ist aus einem lebendigen Prozess heraus geboren und dann sehe ich aber, dass es kristallisiert und was gibt dem Ganzen die Stütze? Das Skelett, das drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss da sein. Wenn es das nicht wäre, dann würde nämlich genau das passieren, dass das Ganze zusammen rinnt in eine vielleicht sehr hübsche Sache und ich fühle mich frei und sonst irgendwas, aber es ist irgend so eine Sauce, wo alles durcheinander rinnt. Nein, es hat eine ganz klare Struktur drinnen, so wie wir uns unsere Gestalt geben, schon durch unser Skelett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist gerade das, was wir uns mitbringen. Die ganz besondere Art, wie wir gebaut sind in unserem Skelett, namentlich dann oben im Schädelskelett ganz besonders. Da lebt ja die ganze frühere Inkarnation drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der früheren Inkarnation, was wir getan haben, was wir mit unserer Tätigkeit gemacht haben, das kristallisiert in der nächsten Inkarnation in der Form unseres Schädels. Gibt ihm die ganze individuelle Formgestalt, unsere Taten im früheren Leben. Und das bereiten wir im Geistigen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn der Herr interessant ist, im Nachttotlichen, es dauert ja Zeit, da kann man imaginativ den Menschen noch irgendwie in seiner Gestalt erleben, aber das, was am schnellsten verblasst ist, der Kopf oben. Der ist weg. Weil der war eigentlich schon die vorvorige Inkarnation, die man hereingebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat dann seine Bedeutung völlig verloren. Aber es entsteht, wenn man wieder zur neuen Inkarnation herunterkommt, entsteht langsam vor allem einmal das Bild des Schädels, der das repräsentiert, was aus der vergangenen Inkarnation kommt. Und was aber ins Gliedmaßensystem hineingeht, das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bahnt sich erst etwas an, was in die Zukunft geht. Aber auch da gibt es Feinheiten, wo sich mehr das Kopfprinzip zum Ausdruck bringt, sprich die alte Inkarnation spielt hinein. In den Fingerknochen vorne oder so, da ist durchaus noch was von da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist was weites Thema, das zu verfolgen. Aber das spielt hinein. Aber um jetzt zu einem großen wichtigen Punkt zu kommen, dass wir da mal ein bisschen einen Schnitt machen, der jetzt wirklich sehr angeregt war durch den Wochenspruch, immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollten ja auch beobachten den Weg, wie ist es gekommen? Also erstens dieses Bild Sonne-Mond, also die Gralschale mit der Hostie drinnen sozusagen, das ist das Bild. Und mit dem Ganzen ist verbunden, wie ist aber auch der Weg, sagen wir von der Zeitenwende in etwa, bis in unsere Zeit hinein. Wir haben jetzt einmal immens viel Mondenschalenartiges, das ist mächtig, die Mondenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Sonne drinnen, die Hostie sozusagen, die ist noch sehr klein. Und wir kommen zum Beispiel dem Gralsprinzip oder auch dem Schauen, dem Erleben des ätherischen Christus, um dem näher zu kommen, muss in dieser Gralschale, aber die ist wichtig, die brauchen wir, muss sozusagen diese sonnenleichte Kraft, die aber jetzt als Lichtkraft von uns ausstrahlt, die muss stärker werden. Und wir brauchen aber die Schale genauso dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Schale ist aber massiv entwickelt. Und das Wichtige wäre zu sehen, welche Strömungen waren da drinnen, wir haben ja schon ein paar mal ein bisschen darüber gesprochen, welche Gefahren sind drinnen, dass man verhärtet in dem mondenhaften, also nur mehr die Schale überbleibt. Die Gefahr ist sehr groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Gefahr ist, dass wir sagen, wir wollen die Schale los sein, wir wollen nur die sonnenleichte Kraft haben. Aber dann ist es eben auch nicht das Ganze. Dann würden wir damit auch nicht unsere Erdenaufgabe erfüllen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unsere Erdenaufgabe ist es ganz wichtig, dass wir genau das machen, was der Christus gemacht hat, sich zuerst von der Sonnenkraft her kommen, diese Sonnenkraft herunterzutragen, sich zu spiegeln einmal, also durch die Mondenkräfte, das ist das, was sich im Judentum eigentlich widerspiegelt, also Jahwe, Elohim, dort ist das Prinzip ganz stark, da ist genau vom ersten Kapitel zum zweiten Kapitel der Genesis, habe ich glaube ich schon öfter gesagt, also im ersten Kapitel ist zum Beispiel, wenn die Elohim sprachen, es werde Licht und es wird Licht, ab dem Moment wirkt durch die sieben Sonnen Elohim der Christus hindurch und er spricht durch sie. Und dadurch ist überhaupt erst die Erschaffung, ja letztlich des Menschen, aber auch der ganzen Schöpfung, die auf den Menschen hin orientiert ist, auf den freien Menschen, möglich. Aber im zweiten Kapitel ist es was ganz anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist die Rede von Jahwe, Elohim. Und das ist der Christus, der zwar noch von der Sonne aus wirkt, aber durch die Mondenkräfte hindurch wirkt, also durch den Abglanz, der da ist. Und da gibt es eben jetzt auch diese Zweiheit drinnen, also das Sonnenlicht, das durch den Mond hindurch geht, ist was anderes als das Sonnenlicht, das sich am Mond spiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel, wenn wir die Mondsichel sehen, dann ist es das gespiegelte Licht. Dann ist es das gespiegelte Licht, ist immer das luziferische Licht, das was ins äußere Sinnliche hineingeht. Und drinnen, was durchgeht, die Sonnenkraft, die durchgeht durch den Mond, aber eben nicht äußerlich, aber als Kraft durchgeht, das ist die eigentliche geistige Sonnenkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Gralschale haben wir wirklich diese äußere Schale in dem Bild halt, wirklich der Mondsichel. Da haben wir ja gesprochen drüber, Ganganga, der Kreider, die hinwandelnde Wegzerrung, wo der Steiner auf der Spur war, das ist also die Mondsichel mit dem dunklen Teil drinnen, den man manchmal sehen kann auch. Obwohl er nicht wirklich durch die Sonne beleuchtet ist, aber er wird aufgehellt durch das Streulicht der Erde, dann kann man das drinnen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da geht das Sonnenlicht durch, das geistige Sonnenlicht, nicht das Äußere. Weil in Wahrheit scheint von da irgendwo die Sonne, dann sehe ich halt die Sichel da, aber das andere Licht, das geht geistig gesehen durch, nicht äußerlich, nicht das äußere Licht, aber das geistige Licht geht durch und das ist gerade die Sonnenkraft, die aber sichtbar wird. Und das Interessante genau mit dem Licht, dass aber die Erde zurückwirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch durchaus wichtig für das Ganze, weil der Christus ist ja eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden. Also es ist Sonnenkraft, aber der Christus lebt eigentlich auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat sich mit der Erde verbunden. Und es ist tatsächlich, in dem was die Erde auch ausstrahlt, ist eben die Christuskraft drinnen. Und das was von der Sonne kommt und durchgeht jetzt, durch den Mond, wird ergriffen durch die Christuskraft, die von der Erde ausstrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich es erst, weil es ist nicht einfach nur die Sonnenkraft der sechs verbliebenen Sonnen-Elohim, weil es sind ja nur sechs dort geblieben, der siebente hat sich dann mit dem Mond verbunden. Und das ist gerade dann die Aufgabe eben im Judentum gewesen, also mit dieser Kraft sich zu verbinden. Also wo dann tatsächlich der Christus auf seinem Wege zur Erde eben sehr stark auch wirklich mit der Mondensphäre sich verbunden hat zu dem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist er mit der Erde verbunden. Und das heißt, was wir jetzt brauchen, ist die Verbindung der Sonnenkraft, durchaus auch der Sonnen-Elohim, aber mit der Christuskraft, die dem entgegenkommt, die aber aus der Erde jetzt herauswirkt. Und wir mitwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen eigentlich da was entgegen. Also da steckt ein großes Geheimnis sozusagen drinnen, oder was wichtig ist zu entdecken, das in diesem Zusammenwirken von den Sonnenkräften, den Mondenkräften und den Erdenkräften. Und Erde eben verbunden mit dem Christus, aber auch mit uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da sind wir auch beteiligt dabei. Das ist eben auch etwas, an dem wir mitarbeiten für die Zukunft. In dem wir uns hier mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Mondenkräfte sind zugleich etwas zweischneidiger als auch, es gibt auch Mondenkräfte, die in der Erde verblieben sind. Der Mond hat sich gelöst schon, weil er aus der Erde herausgegangen ist und es haben sich die Wesenheiten, die damit verbunden sind, gelöst von der Erde. Aber es ist ein Teil der Mondenkräfte in der Erde zurückgeblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Teil ist zunächst einmal unter dem Einfluss der Widersacher. Das ist das Problem. Wir haben jetzt in den Mondenhaften ein Wichtiges und Gutes und wir haben aber auch die Gefahr drinnen, dass sich da zu sehr die Widersacher hineinmischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen aufpassen und schauen, dass unser Grasgefäß sozusagen, dass da nicht plötzlich die Widersacher mitarbeiten drinnen, dass die hineinwirken. Und da war eben ein großer Einschlag oder eine große Gefahr dieses Jahr 666 nach Christus, wo dieser große, bedeutsame Einschlag der soratischen Kräfte da war. Und wo wir auch das letzte Mal dafür gesprochen haben, also das steigert sich jetzt und wird sich auch weiter steigern in weiteren 666 Jahresperioden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die nächste war dann 1332, das habe ich das letzte Mal geschildert, das war die Problematik, dann Untergang des Templerordens, hat wieder etwas Zweischneidiges in sich. Man kann einerseits sagen, da wurde ein Impuls abgewürgt und wenn der Templerimpuls also ohne diesen Einfluss sich entwickeln hätte können, dann hätten wir zum Beispiel heute ein wirklich geistgemäßes Finanzleben. Der Umgang mit dem Geld, das war eine der ganz großen Sachen, die die Templer konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geld in den Dienst des Geistes zu stellen und für jeden geistig strebenden Menschen, im christlichen Sinn habe ich damals gemeint, aber christlich ist ja allgemein menschlich, jedem die Mittel zur Verfügung zu stellen, um für dieses Geistige wirken zu können. Das war das Große. Und man muss etwas Zweites dazu sagen, weil der Templerorden hängt ja auch zusammen mit den Kreuzzügen, dazu ist er ja eigentlich gegründet worden, um das heilige Land zu befreien, wobei das von Haus aus ein bisschen eine äußerliche Missteitung war, weil Christus findet man nicht in Jerusalem, sondern überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber äußerlich war halt das Problem da, dass zum damaligen Zeitpunkt die islamische Strömung, dass das zu den Kreuzzügen geführt hat, war ja eigentlich erst dadurch, dass die Türken drinnen überhand genommen haben. Also der Islam war ganz anders, also aus den Reihen, damit will ich jetzt bitte nichts gegen die Türken sagen, aber es ist ein anderer Zug drinnen, also ein viel strafferer Zug drinnen, weil die Türken so im 8., 9., 10. Jahrhundert eben den Islam angenommen haben, hereingezogen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stammen ja eigentlich aus den östlichsten Teilen Asiens irgendwo, also eben von den Turkvölkern dorther kommt es, also es ist eigentlich was Mongolisches in der Art, also im weitesten Sinn aus dem kommt es her, bringt es eine sehr, sehr, sehr strenge, sehr, ja man könnte sagen sehr, sehr abstrakte geistige Beziehung, andererseits aber auch eine sehr, sehr interessante geistige Beziehung, weil gerade die mongolischen Völker im weitesten Sinne verehrten Tengri als den Himmelsgott. Darum wird die Lehre oder die Religion dieser Völker heute auch als Tengrismus bezeichnet. Früher hat man Schamanismus gesagt, gehört dazu, aber heute ist der Fachbegriff Tengrismus, weil sie den Himmelsgott Tengri verehrt haben, im Prinzip ist es der blaue Himmel, das Himmelsgewölbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist völlig abstrakt, er ist völlig a-persönlich, es ist kein personifizierter Gott in irgendeiner Form. Sie verehren diese geistige Naturkraft, das ist das Göttliche, der Himmel selbst eigentlich. Wenn man es jetzt noch konkreter aus dem anthroposophischen fasst, hängt es zusammen mit den Ätherkräften, die von dort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was die Griechen auch mit Recht eben den Äther, den Aether genannt haben, das ist der blaue Himmel. Das heißt, es ist die Äthersphäre unserer Erde im Grunde. Da wirkt natürlich das Kosmische hinein, aber es ist die Äthersphäre, die unsere Erde umgibt und von der die Erde lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Sonnenkräfte wird uns dadurch vermittelt, dass sie zum Beispiel durch die Erdatmosphäre durchgehen. Und dadurch kriegen sie ihre spezielle Qualität auch. Also sie müssen auf die Erde kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ätherkräfte bestehen im Wesentlichen in den ganzen Rhythmen zum Beispiel oder auch in dem Licht, das unser Sonnensystem durchströmt, da geht was von der Sonne aus. Aber das erzeugt auch eben die Sphärenharmonie im Ding. Es gibt also auch den Klangäther, der drinnen ist und der Lebensäther geht dann noch über das sogar hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles wirkt drinnen, aber es spiegelt sich das alles auf die Erde herunter und es lebt als erstes im Luftelement auch. Es ist ja sehr interessant, selbst dort, wo in der Bibel spielt es sich wieder, in der zweiten Schöpfungsgeschichte, im zweiten Kapitel, wo im Jahwe Elohim den Adam aus einem Erdenkloß, oder wie es heißt, also Ha-Adama heißt es ihm, also Adama ist die Ackererde, aber das ist die Erdenmondensphäre. Und aus dem wird es geschaffen und das ist aber auch der Bereich, in dem sich eigentlich bewegt sich auch heute noch der Mond innerhalb der Erdatmosphäre, wenn man es ganz streng nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinsten Ausläufer nämlich der Erdatmosphäre, das ist schon sehr dünn, also atmen kennt man dort nicht, aber die gehen weit über die Mondbahn sogar noch hinaus, also ganz schön Stiegl noch hinaus. Also etwa gut schätzungsweise die doppelte Entfernung des Mondes von der Erde sind noch Spuren wirklich der Erdatmosphäre nachweisbar und erst dort geht es in das allgemeine interplanetare Medium über. Das ist halt das Äußerliche, aber dieses Äußerliche sagt auch etwas, also das heißt der Bereich Erde-Mond bildet in gewisser Weise immer noch ein System, wir sprechen von der Mondentrennung, aber die ist nie ganz vollzogen worden und sie wird auch wieder stärker werden, die Verbindung in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Bereich. Und es sind eben Mondenkräfte auch in der Erde verblieben und die sind eigentlich gehalten worden, gerade durch die Widersacherkräfte, also durch die Alemannischen Kräfte, durch die Asurischen und durch die Saratischen. Denn diese Mondentrennung war eigentlich ein Heilmittel, ein Abwehrmittel dagegen, dass die Widersacher zu stark werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie hat denn das begonnen? Durchaus auch äußerlich kann man das in den äußeren Tatsachen sehen, aber man muss eben sehen, was sie geistig bedeuten. Also zuerst einmal war das unser ganzes Sonnensystem und namentlich eben auch Sonne, Erde, Mond, ein Gebilde, ein sehr dünnes Gebilde noch. Dann beginnen sich aber langsam verhärtete Teile herauszulösen, dadurch entstehen die verschiedenen Planeten dann und nur die Sonne kann dann wirklich der Lichtträger sein, die Lichtquelle, also die eigentliche belebende Quelle, da ist wirklich die Quelle der ganzen Ätherkräfte für unser Sonnensystem drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer hat aber die Trennung der Sonne von der Erde jetzt im Spezium genommen, wer hat die impulsiert? Die saratischen Wesenheiten, die waren es. Und daran sieht man aber auch deutlich, dass diese Wesenheiten eine wichtige Rolle in unserer Entwicklung spielen, auch eine sehr gefährliche Rolle, aber auch eine wichtige, weil ohne diese Trennung hätten wir uns nicht zu freien Wesen entwickeln können, wäre unmöglich gewesen. Solange die Erde mit der Sonne verbunden wäre, hätten wir dieses Entwicklungstempo nicht mithalten können, wir hätten es nicht geschafft dazu freien Wesen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren ja geistige Wesenheiten, aber wir wären völlig unfrei gewesen, wir wären Teil dieser ganzen Sonnenhierarchie gewesen als unterste Wesenheit, aber völlig unfrei. Um frei zu werden, musste sich die Erde von der Sonne trennen und die anderen Planeten im Übrigen auch. Natürlich gibt es äußere physikalische Erklärungen dafür, aber wenn man die Kräfte sucht, die dahinter stecken, dann sind das eben genau soratischen Kräfte, arämanischen Kräfte, die dabei eine große Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentlich Führende haben die soratischen Wesenheiten, weil sie unter den Widersachern die höchste, oder nein, sagen wir besser, die tiefste Erwärmgeordnung haben. Also die höchste Erwärmgeordnung im negativen, im dunklen Sinne. Weil sie haben Qualitäten der Geister der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elohim. Diese Mächtigkeit haben sie. Und diese Mächtigkeit bedeutet, dass sie formgebend, zumindest einmal sind für unser ganzes Sonnensystem, in Wahrheit formgebend letztlich im ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dort gibt es halt andere Geister der Form auch. Also speziell die soratischen Wesenheiten hängen sehr speziell mit uns im engeren Sinn zusammen. Mit unserer Erde, mit unserer Sonne, mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur diese soratischen Wesenheiten sind daher aber stark genug gewesen, um diese Trennung überhaupt herbeizuführen. Die kleineren arämanischen Wesenheiten sozusagen, also die zurückgebliebene Erzengel im Grunde sind, die können das nicht. Die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch selbst zurückgebliebene Urengel, also zurückgeblieben im Sinne, dass sie Widersacherkräfte geworden sind, also dass sie aus den Urengeln halt so Asuras geworden sind, auch die können das nicht. Die können durchaus sehr intensiv hineinarbeiten im seelischen Bereich des Menschen, in der Astralwelt, in einiges hineinarbeiten. Aber bis ins physische hinein, das schaffen sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten, oder sagen wir besser, tiefsten asurischen Kräfte haben so viel von den soratischen Wesenheiten gelernt, dass sie sehr wohl auch zumindest ein bisschen ins physische hineinarbeiten können, ins physische des Menschen nämlich. Und sie haben die Voraussetzung dafür, weil sie ja, als sie auf dem Alt, sogenannten alten Saturn, über den haben wir schon so oft gesprochen, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dort haben sie bereits gearbeitet am physischen Leib des Menschen. Allerdings als reiner Wärmeleib, kann man sich heute gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Wärme, was ist das? Nicht einmal Luft, also keine Wärmeströmung, sondern gestaltete Wärmestrahlung oder irgend sowas. Aber da waren sie schon mit den Menschen verbunden und haben daran gearbeitet. Sie haben ihr Bewusstsein entwickelt, indem sie eben an diesem dünnsten physischen, eben in Form der Wärme, gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die können zumindest im Menschenleib bis ins physische hineinarbeiten, aber sie hätten nie das schaffen können, dass sie eben die Erde zum Beispiel von der Sonne drinnen. Das hätten sie nicht machen können. Das konnten aber die soratischen Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die sind es im Grunde so mächtig wie die Elohim, die eben unser System im guten Sinne geschaffen haben, die es durchformt haben. So mächtig sind sie im Grunde. Also das sind schon große Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dadurch jetzt, also die Sonne, die Trennung der Erde von der Sonne war aber notwendig, dass wir also genügend Zeit bekommen, um uns zur Freiheit entwickeln zu können. Sonst hätten wir uns nicht aus eigener Kraft entwickeln können. Die Chance haben wir nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde noch gehen, wenn wir entwickelt werden sozusagen von oben, aber dann wären wir völlig unfreie Wesenheiten. Aber indem wir uns selber entwickeln, indem wir selber auf einen Fortschritt zehn Fehler machen, mindestens, ins Bild gesetzt, oder hundert vielleicht. Ja, das ist der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es irrt der Mensch, solange er strebt, wie es im Faust heißt. Und wirklich kräftig. Das heißt, auf einen Fortschritt fallen zehn oder hunderte Fehler sogar, die wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sind wir so langsam. Höhere Wesenheiten schaffen das halt schneller, die schon weiter sind. Aber sie haben es auch vielleicht bis zu einem gewissen Grad leichter, weil sie halt unmittelbar von oben die Kräfte bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alles aus Freiheit wollen. Selber wollen. Und das macht den menschlichen Weg so schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das gibt uns die besondere Qualität als Mensch. Ich meine, das können wir. Dazu sind wir da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum dürfen wir uns von dem überhaupt nicht schrecken. Und wir dürften uns eigentlich nie wünschen, dass das alles schon hinter mir ist. Bitte schenkt mir das von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehen wir ins Widersacherreich im Grunde. Die täten uns alles schenken. Und uns einspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie würden uns vollkommen unfrei machen. Dann kriegen wir halt unseren Platz zugewiesen und sind ein Rädchen im ganzen System. Und auch wenn wir vielleicht ein mächtiges Rädchen drinnen sind, ein großes Rädchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit null. Mitgestaltung null. Gibt&#039;s nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort. Aber darüber haben wir eh das letzte Mal ja gesprochen. Das ist halt die Perspektive, die gerade diese soratischen Wesenheiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen diesen perfekten, geradezu urwerksartigen Kosmos, in dem alles aus der zentralen Quelle vorherbestimmt ist. Und ihrer Meinung nach, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke, die einzige Chance ist, dass der Kosmos nicht im Chaos endet. Und der Weg, der aber mit dem Menschen eröffnet wurde, für das die Gottheit selber den Christus eben auch auf die Erde geschickt hat, wenn man so will, oder er auf die Erde gegangen ist und sich mit diesen Menschen verbunden hat, das höchste göttliche, das heißt aber, dass damit in uns die Freiheit ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sozusagen die göttliche Kraft, aus dem Ich aber auf individuelle Weise tätig werden kann. Also aus voller Freiheit und trotzdem aber die gleiche Qualität hat, von der Art her zumindest, wie die höchste göttliche Quelle. Nur um diese Kraft wirklich aus dem Ich tätig werden zu lassen, der Weg geht halt nicht so einfach, es strahlt heraus und funktioniert gleich, sondern wir probieren, wir probieren und wir machen eben die Zehn, die Hundert, die Tausend Fehler, bis es einmal dann wirklich funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis es einmal wirklich in die richtige Richtung geht. Und ich glaube, ich habe euch ja schon eine Zeit im Grunde, tun wir so etwas schon mit jedem Atemzug, den wir machen. Schon das ist ein Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf sich nicht immer jetzt vorstellen, riesige Werke, was mache ich denn da? Schon mit jedem Atemzug. Ich kann eben einen freien, menschlichen Atemzug machen oder einen, der nicht so frei ist. Ich will jetzt gar nicht, dass wir jetzt anfangen, bitte belauert jetzt den dauernden Atem oder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eher mit Vorsicht zu genießen. Wir können nämlich anders, oder wenn anders arbeiten, als man früher gearbeitet hat. Nämlich nicht durch irgendein Atemtraining oder was, das von außen kommt, sondern indem wir uns geistig entwickeln, geistig an uns arbeiten, wird der Atem anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was durchaus einen Einfluss letztlich auf die ganze Erde hat und auf die Menschen rundherum. Aber dazu möchten wir uns nicht jetzt irgendwie hinsetzen und irgendwelche Atemübungen machen. Das ist eher Gefährlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Meditationen kann man es auch machen, aber auch da sind sie anders, als in alten Zeiten. Ja, also das heißt, wir haben die Problematik mit der Mondenschale, wo auch ganz stark die Widersacher dabei sind, aber wir brauchen sie auf der anderen Seite. Es sind also gute Kräfte, es sind aber Kräfte, die auch sehr leicht von den Widersachern benutzt werden können, um uns vom Weg abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eben dieser Impuls von 666 sehr stark. Und er hätte dazu geführt, dass wir, wenn das wirklich funktioniert hätte und wenn nicht in der Geschichte auch genügend passiert ist, um einen Gegenimpuls zu machen, dann würde der Mensch zwar die Bewusstseinsseele, also wir stehen ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter und das ist ein sehr entscheidendes Zeitalter. Also die Frage des Bewusstseins ist daher heute ein sehr großes Thema in den Wissenschaften irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben noch überhaupt im Grunde keine wirkliche Antwort darauf. Nämlich eben auch die Rätselfrage damit, wie hängt unser Bewusstsein mit unserer Mondenschale, mit unserem mondenhaften Tropen, nämlich mit unserem Gehirn zusammen. Weil das ist auch so eine Schale und da ist auch was drin, das ist halt dann der volle Mond da drinnen, aber wie kommt da das Bewusstsein zustande? Hat die äußere Naturwissenschaft null Ahnung noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rätsel. Sie können zwar die Gehirntätigkeit, können es eine ganze Menge schon erklären und was wo zugeordnet ist und man sieht auch, wie sich das in bestimmten Seelentätigkeiten widerspiegelt, gewisse Zusammenhänge da oben, aber dass das bewusst wird, dass es der Mensch erleben kann und dass er nicht nur ein Gehirnautomat ist, völliges Rätsel. Völlig umgelöst von der äußeren Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das Hirnkastle ein wichtiges Werkzeug für unser Bewusstsein, aber indem es gerade das eigentlich Geistige abtötet, bis abblast, bis zu einem bloßen Bild. Das heißt, wir haben das Hirnkastle eigentlich, wenn wir es benutzen, im Grunde dadurch, dass die geistige Wahrnehmung ausgelöscht wird. Dadurch können wir unsere abstrakt-logischen Gedanken auch denken, weil sie können sich spiegeln drinnen, aber ich erlebe nicht den geistigen Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistigen Wesen, die wirklich dahinterstecken. Das ist ausgeblendet. Ich erlebe nur die Widerspiegelung in logischen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musste kommen. Ist notwendig für die Freiheit, weil gerade dadurch, dass wir zunächst einmal nette Wesenheiten als solche wahrnehmen und merken, was die eigentlich wollen, sondern dass wir halt einfach nur die Widerspiegelung, nur das Bildhafte haben, gerade das lässt uns frei. Wir können das Bild anschauen und sagen, ja, will ich, will ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bleibe frei in meiner Entscheidung. Wenn diese Wesenheiten wirklich so eingreifen würden, dann wären wir unfrei. So sehen wir sie nur in der Spiegelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können auch nicht eingreifen. Das wollten aber letztlich die soratischen Kräfte erzwingen. Sie hätten es also geschafft, eine sehr starke Bewusstseinsseele zu entwickeln, die aber ausschließlich aufs Äußere gerichtet ist und auf die niedere Naturgeistigkeit, die aber dann immer mehr unter dem Einfluss, auch bis in die Natur hinein, dieser soratischen Wesenheiten, unter anderem Widersacherkräfte, stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde also auch bedeuten für die Entwicklung der Erde ganz was anderes. Weil das heißt, dass die ganzen Elementarwesen, die in der Erde sind und so weiter, dass die eine andere Richtung kriegen. Das liegt also auch an uns, jetzt wie wir uns entwickeln, wo die ganzen Elementarwesen hingehen, ob die eine Erlösung finden können oder einen weiteren Aufstieg finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nämlich absteigende und aufsteigende Elementarwesen und es ist auf jeden Fall eine ganz große Gefahr drinnen, dass eben die Elementarwesen der Erde, dass die auch in den Widersacherbereich ganz hineingezogen werden. Und wieder sind wir ein Schlüssel dafür, in welche Richtung es geht. Und da ist etwas Entscheidendes, sind die Mondenkräfte, die in der Erde geblieben sind, weil die sind verbunden mit den soratischen Kräften, mit den alemannischen Kräften, mit den asurischen Kräften, die wirken da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist also die Auseinandersetzung jetzt da mit diesen Kräften. Und eben der Impuls von 666 und dann Steigerung wieder 1332 und jetzt von mir aus 1998 die Steigerung, wäre das, also die Bewusstseinsseele so zu entwickeln, dass der Mensch voll schon damals 666 erwacht wäre zur Bewusstseinsseele nach außen. Und zum Bewusstsein der niederen Naturgeistigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, das eigentliche Ziel war den Menschen an die Erde zu binden, volles sinnliches Bewusstsein für die äußere Welt und Wahrnehmung der ganzen geistigen Wesenheiten, die aus dem Widersacherbereich kommen. Und alles andere abgeschnitten. Das heißt, wenn das wirklich funktioniert hätte, ist es durchaus nicht so, dass der Mensch jetzt nur äußerer Materialist wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keineswegs. Er würde geistige Wesenheiten schauen. Aber nur die, die aus dem Widersacherbereich kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alles andere blind. Komplett blind. Und dagegen, dass dieser Impuls nicht sich zumindest in dem Maße in der Menschheit breit machen konnte, war ein wesentliches Element eben tatsächlich die Entstehung des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade dass dort, da waren nämlich Menschen da, die noch dazu eine starke Bereitschaft eigentlich innerlich hatten, diese Kräfte aufzunehmen. Aber genau dagegen ist der Islam als Gegenimpuls gekommen. Weil er dort also eine sehr strenge Ordnung von oben hereingebracht hat, die aber jetzt in Wahrheit entgegenwirkt den Impulsen, die da von unten kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der Impuls nicht gekommen wäre, obwohl er eigentlich, Herr Rudolf Steiner sagt ja, dass das durchaus ein awimanischer Impuls ist, der da drinnen lebt im Islam. Aber in dem Fall ein notwendiger Impuls, der nämlich die schlimmeren Kräfte, die von der asyrischen Seite einfach zurückgedrängt hat. Das ist ganz Interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schwierige Sache drinnen. Und es ist in abgeschwächter Form dann dieser Impuls, der in den arabischen Völkern überhaupt drinnen lag. Da liegt nämlich die große Anlage drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da liegt nämlich eine unheimlich starke Anlage, ja sogar für die Bewusstseinsseele drinnen. Eine starke Anlage drinnen für ein Denken, das zumindest ein unbewusstes Schauen ist. Er hat eine gewisse Gemeinsamkeit mit dem jüdischen Volk, auch da ist es drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde es ja ganz speziell gepflegt, auch durch die Vererbungsströmung, also durch die Blutströmung wurde das alte Hellsehen gepflegt. Und das ist aber auch in den arabischen Völkern sehr stark drinnen. Und da ist eine große Anlage aber zugleich dabei, also in die Bewusstseinsseele hinauszugehen, sich der Natur gegenüberzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Araber hatten auch, nämlich im positiven Sinn, die alte arabische Religion ist eigentlich eine sehr auf die Natur bezogene auch. Und eben auch ein sehr starkes Umgehen mit den Naturgeistern draußen, die da sind. Da kommt interessanterweise dann, als die türkische Strömung das übernimmt, wo jetzt mehr dieser abstrakte Himmelgott Tengri drinnen ist, also die Lebenskraft, die da von oben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so einen konkreten Zugang zu den Naturelementarwesen haben sie nicht. Kein Bezug dazu. Es ist also viel abstrakter, viel strenger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat im Übrigen auch erst dann die weitere Ausbreitung des Islams so viel kriegerischer gemacht. Also die Probleme mit den Pilgern und die im Palästina halt dann dort gefährdet sind, das kam erst also durch die Türkenströmung drinnen. Die hatten also diese Unerbittlichkeit auch drinnen, die halt von den mongolischen Völkern, von den Türkvölkern hereinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist einfach diese Unerbittlichkeit drinnen. Die haben die Araber gar nicht drinnen gehabt. Die Araber haben, aber bitte nicht, dass man das jetzt irgendwie versteht als Türkengeschlecht oder Arabergut oder sonst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat damit nichts zu tun. Man muss einmal die Dinge charakterisieren, wo sie herkommen. Also jeder heutige Mensch, ob er jetzt Türke oder Araber ist, kann sich aus dem herauslösen und ist auch letztlich heute schon viel herausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hat dann wichtige Aufgaben zu erfüllen. Aber man muss die Dinge einmal charakterisieren, dass es Unterschiede gibt. Auch was sie unterschiedliche Völker mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist es eben was anderes, was die jüdischen Völker, also das Semitentum im engeren Sinn herausbringen, was die Araber herausbringen, die ja auch zu den semitischen Völkern gehören, aber wieder andere Qualitäten haben. Und was zum Beispiel die mongolischen Völker hereinbringen, das ist wieder eine andere Sache. Also dort ist es, weil in dem zum Beispiel diesen Himmelsgott so überpersönlich zu sehen, ist zugleich ein Weg, eine Möglichkeit in ein sehr klares, reingeistiges hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch etwas. Also wir stellen uns gerne den lieben Gott lieber mit weißem Haar und langem Bart vor. Wir wollen es sehr konkret nehmen und fassen sehr schnell in ein sinnliches Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde in den Charismus niemand einfallen. Da gibt es einfach kein Bild. Das Bild ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Himmelszelt. Das ist es. Der Himmel über mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taghimmel, der Nachthimmel. Und mein mongolisches Zelt, meine Jurte, ist die Abbildung davon im Kleinen im Grunde. Das ist das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist das einzige äußere Bild. Also von mir aus ist das Zelt. Aber ich stelle ihn mir nicht in menschlicher Gestalt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas viel Größeres, viel Nichtsinnliches. Und gibt halt ein anderes Verhältnis dazu. Und auch interessanterweise die Erde unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch das Gegenbild. Die Erdgöttin, die im Gegensatz steht, und der Mensch dazwischen. Also oben ist der Tengri, unten ist die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ist aber absolut nicht personifiziert in irgendeiner Form. Es wäre nicht eingefallen, dass die Göttin Erde oder Persephone oder Gea oder irgendetwas, das wäre mir überhaupt nicht eingefallen. Sie hat kein Bild drinnen, das irgendwie aus unserer gewohnten Sphäre kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist völlig bildlos. Und dazwischen steht der Mensch mit seinem Windpferd, mit seiner Seele drinnen. Und zwischen diesen zwei Polen bewegt er sich irgendwo und zieht drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade durch die Araber ist ja dann begründet worden die Akademie von Gondi Schapor in Persien eigentlich. Also unter dem arabischen Einfluss aber war das dort. Und es waren viele arabische Gelehrte dort auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das ja viel offener als heute. Der Austausch. Dort haben Araber gewirkt, haben Perser gewirkt, haben Griechen gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Rom der damaligen Zeit haben es die griechischen Gelehrten vertrieben. Und die sind dann alle brav dort hingegangen. Entweder in der Akademie von Gondi Schapor oder Akademie von Edessa oder so in Anatolien unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ganz an der syrischen Grenze unten. Da gab es dann immer ein paar mal die Verschiebung hin und her. Weil diese Akademie von Edessa, also auch fast so ein kleines Bild von der Akademie von Gondi Schapor, das war die große, also die Wissenschaftszentrale könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wirklich schon Wissenschaft wie heute gepflegt wurde. Noch nicht mit den technischen Mitteln, die hatte man damals noch nicht. Aber das Denken, die Art experimentell empirisch heranzugehen ist dort geboren worden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von dort ist es dann erst nach Europa gekommen. Eben, auch verbreitet mit durch den Islam im äußeren Sinne. Gerade durch die Awaba, weil das ist ja reingegangen bis nach Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil von Spanien war islamisch bis zur Zeit von Kolumbus. Im selben Jahr im Grunde fällt das erst. Und dadurch kam es ja ungeheuer vor allem ein wissenschaftliches Wissen nach Europa herein äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite war, dass sich etliche von diesen Gelehrten, also arabischen Gelehrten oder auch überhaupt geistigen Führern, dann später in Europa inkarniert haben. Da gibt es einige Beispiele davon, die Rudolf Steiner nennt. Zum Beispiel der bekannte Sultan Harun al-Rashid wurde später als Francis Bacon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francis Bacon war einer der Väter der englischen Wissenschaft, kann man sagen. Zur Zeit von Elisabeth I., wo dort auch sehr viel in Gang gekommen ist und wo vor allem wirklich die äußere empirische Wissenschaft in Europa Fuß gefasst hat. Aber das hatten im Grunde die Awaba schon längst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind hinten nachgehinkt. Und wir haben es erst geschafft dadurch, dass erstens der Islam sich ausgebreitet hat, es direkt hineingebracht hat, hat viel in Spanien gelebt dort bereits. Aber dann auch auf dem Weg neuer Inkarnationen, dass es dort hineingekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist damit aber auch natürlich eine Anlage gekommen, die Welt nur äußerlich, sinnlich zu betrachten und zu verhärten. Aber der Impuls wäre viel stärker gewesen, wenn nicht der Islam entstanden wäre, wenn nicht die Awaba so weit gekommen wären, dass sie das als eine Strömung in die ganze Welt ergossen hätten. Das ist etwas ganz Wichtiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auch zu bedenken. Ich weiß, wir haben heute immer wieder doch die große Frage, wie geht das Christentum oder wie gehen wir in Europa mit dem Islam um und dergleichen. Und da gibt es genug offene Probleme noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme, die vor allem natürlich dadurch hineinkommen, dass andere Machtinteressen hineinspielen und gewisse ungute Seiten wecken auch, die von der Widersacherseite kommen. Das muss man überhaupt sehen, dass die Religionen überhaupt, und da darf man das Christentum auch gar nicht ausnehmen, nämlich das, was durch die Kirchen passiert ist. Da ist viel Gutes passiert, aber es ist auch schlimme Dinge passiert, bis in nicht so ferne Vergangenheit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso passiert aber etwas durch Menschen, die den Islam sich als Werkzeug dafür nehmen, genauso wie das Christentum auch zum Werkzeug für sehr unchristliche Sachen genommen wurde. Aber es waren beides natürlich, sowohl das Christentum als auch sehr stark der Islam etwas, was diesen Impuls von 666 zumindest gedämpft hat. Wenn der Impuls wirklich voll durchgeschlagen wäre, dann hätten wir schon längst, dann wären Religionen alle weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Religion wäre eine materialistische, wie es in der Wissenschaft zwar als Bild lebt, aber durch eine Praxis, Lebenspraxis, noch nicht überall ist. Aber dann würde es dort hingekommen sein, und es würde dahin gehen, dass der Mensch immer mehr wirklich zu dem wird, als was er heute beschrieben wird, nämlich ein reiner Gehirnautomat irgendwo. Und dass er eine wirkliche Freiheit nicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was jetzt in erster Linie einmal die sorbatischen Wesenheiten und Asuras als wesentliches Hilfsmittel, weil die bis ins Physische arbeiten können, also das Gehirn so verhärten können, dass wir wirklich dann nimmer als Geistige herankommen können. Dass das eben nicht in dem Maße gekommen ist, dazu musste also diese besondere Qualität, die aus dem Awabismus herausgekommen ist und eben auch mit dem Islam aber verbunden wurde und dadurch diesen sorbatischen Impuls im Awabismus gedämpft hat, das musste in die Welt hinaus. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Wir haben dem zu verdanken einerseits unsere Wissenschaft, aber wir haben dem auch zu verdanken, dass sie nicht schon so schlimm geworden ist, so einseitig materialistisch geworden ist, dass kein Rückweg mehr möglich wäre. Es ist jetzt eigentlich so viel da, dass wir daran lernen können, was wir als Menschen nicht sind und auch nicht werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müsste man eigentlich an der Naturwissenschaft lernen, so wie sie heute gerade das Bild von Menschen zeichnet. Wir werden genauso lernen, aber auch zum Beispiel jetzt Thema künstliche Intelligenz oder so, was der Mensch nicht ist. Dass eben das Denken der künstlichen Intelligenz, wir sollen es durchaus gebrauchen, wir müssen es sogar gebrauchen, um zu lernen, was der Unterschied ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es gerade daran lernen. Es ist übrigens ein sehr interessantes Phänomen, Herr Steiner schildert es sehr deutlich und das kann man, wenn man die äußere Entwicklung des Geisteslebens anschaut, deutlich sehen. Die höchste Entwicklung, die reifste Entwicklung gerade des Gehirns, also des Denkens mit dem Gehirn, war im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert. Wir sind über den Punkt eigentlich schon darüber. Wir fangen an, etwas von dem, was wir eigentlich früher durch die Gehirntätigkeit gemacht haben, aus uns herauszusetzen, in Form der künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist ja wirklich sehr stark orientiert daran, wie unser Gehirn funktioniert. Man spricht von künstlichen neuronalen Netzen sogar. Also es ist ganz dem nachempfunden, wie das Gehirn funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur unser menschliches Denken ist mehr als bloßes Gehirndenken. Wir brauchen das als Spiegelungsorgan, wir können Gedanken spiegeln damit, im äußeren abstrakten Sinn, aber wirklich denken, wirklich denken, also aus dem Geistigen heraus denken, tut man nicht mit dem Gehirn. Das ist nur das Spiegelapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, und das werden wir lernen an der künstlichen Intelligenz, sie kann uns sehr wohl, auch wenn sie ausgelagert ist, unser Denken widerspiegeln. Nichts anderes tut sie nämlich. Man braucht nicht glauben, dass sie wirklich denkt, die künstliche Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spiegelt uns unsere Gedanken wider, kann sie in allen möglichen Kombinationen uns anbieten, aber es ist nichts drinnen, was die künstliche Intelligenz wirklich gedacht hätte, jemals. Sie verbindet damit auch überhaupt nichts. Aber sie kann uns unser Denken widerspiegeln in verschiedensten Facetten und das zusammenstellen, aber bei Menschen ist noch viel mehr dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das werden wir daran lernen. Darum stehen wir jetzt drinnen und es ist notwendig, sich damit auseinanderzusetzen. Und wir werden gerade daran lernen, dass wir doch anders sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Aber eben diese Auseinandersetzung, das ist alles, was letztlich auch eine Auseinandersetzung mit den Mondenhaften irgendwo ist. Und da müssen wir durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Mondenhaften hängt so viel zusammen. Es hängt unheimliche Weisheit damit zusammen. Aber darüber will ich jetzt nicht anfangen, sonst werden es wieder 45 Minuten Überzug, wie das letzte Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zu lang. Aber nur als Andeutung. Es gibt diese große, die Urmondenlehre der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben sich zurückgezogen, wie Rudolf Steiner das sehr schön ausdrückt, ein wunderschönes Bild, in die Mondenfestung. Um ja den Menschen nicht in seiner Freiheit zu beeinflussen, haben sie sich zurückgezogen dort. Und das waren aber eigentlich, man könnte sagen, im Grunde luziferische Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die der Menschheit ihre Urweisheit gegeben haben, sich teilweise selber inkarniert haben auf Erden, aber sich jetzt dann zurückgezogen haben. Und denen haben wir viel zu verdanken. Auch wenn ein luziferischer Zug durchaus auch drinnen ist dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie haben sich zurückgezogen. Also das heißt, da stecken ganz wichtige Kräfte auch drin, die aber nicht so aufdringlich rauskommen. Aber ich würde sagen, lassen wir es einmal sein für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch sehr vieles offen in dem ganzen Thema. Ich weiß nicht, wie viele Vorträge wir noch brauchen, dass nichts offen bleibt. Ich glaube, es wird immer was offen bleiben.&lt;br /&gt;
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Und das ist ja das Interessante, dass es immer irgendwo weitergehen kann. Schauen wir, was uns hinführt das nächste Mal. Ich danke euch fürs Dabeisein, meine Lieben.&lt;br /&gt;
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Herzlichen Dank bei allen im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Vielen, vielen Dank, Wolfgang.&lt;br /&gt;
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Es war wieder sehr spannend. Gerne. Danke.&lt;br /&gt;
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Danke. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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Danke, Wolfgang. Gerne. Dankeschön.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_205._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31982</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-06-13T21:21:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Der Weg von der Imagination zur Intuition. Die seelisch-geistige Berührung des modernen Schauens. Vom Verwandeln des Bildes zur reinen Inspiration. Das Erwachen der Werdelust im eigenen Ich. Die stufenweise Entzauberung der inneren Bilderwelt.  */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Datei:205.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo|thumb|205. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 19. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/7hvg88pzbw2czrkv62zt9/205.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=kiq0zhkjpinjtnun7ptjhytmg&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=40 Begrüßung und 50. Wochenspruch 00:00:40] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 205. Folge zur Apokalypse. Und der Fünfer spielt weiter eine Rolle, weil wir sind jetzt beim 50. Wochenspruch. Der ist sehr interessant und sehr schön auch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Menschen Ich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich machtvoll offenbarend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Wesens Kräfte lösend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendaseins Werdelust:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dich, mein Leben tragend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus seinem Zauberbanne,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erreiche ich mein wahres Ziel.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also das heißt, es spricht zu uns die Werdelust draußen. Ein interessantes Wort, Werdelust. Und sie trägt ihr Leben in uns hinein. Also sie erreicht ihr wahres Ziel, wenn sie ihre Lebenskraft, die Kraft des Lebens in uns hineinträgt, in unser Menschenwesen hineinträgt. Also wir empfangen jetzt bereits auch etwas von draußen und das ist etwas sehr kraftvolles. Werdelust, die aber auch von uns dann aufgegriffen wird in einem lebendigen Denken, in einem schöpferischen Denken zum Beispiel, dass man bis zum Imaginativen steigern kann und dann, wenn man dort einmal ist, geht es weiter zur Inspiration, Intuition. Aber das ist die Grundlage eigentlich. Also gerade in der Begegnung mit der Natur ist immer auch so eine Begegnung mit der Werdelust drinnen. Im Herbst dann halt mehr auch mit Sterbelust, kann ich jetzt nicht gut sagen, habe ich noch nicht gehört zumindest, aber da ist es halt dann mehr mit den abbauenden Prozessen verbunden. Aber jetzt ist es ganz mit diesem Aufwachenden, mit diesem Gestaltenden drinnen. Also im Tun aufwachend sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schenkt uns die Natur, die Welt draußen eigentlich. Und wir können es ja aus dem Zauberbann erlösen. Im Zauberbann ist es, solange es uns eigentlich unbekannt bleibt und wir uns gar nicht verbinden können damit. Es ist verborgen in der Natur. Es wirkt zwar drinnen, aber es ist versteckt drinnen sozusagen. Wir können es herauslösen, indem wir uns diese Kraft zu Bewusstsein bringen. Also in allem, was da jetzt so langsam heraussprießt aus der Natur, in dem allen, auch wie der Tag sich ändert. Wir stehen ja jetzt genau vor Frühlingsbeginn, also in ein paar Stunden fängt er an, also am 20. morgen, aber in der Nacht, ich glaube so um vier Uhr ungefähr herum, ist wirklich der Frühlingsbeginn und also alles brodelt da schon und wartet auch sich in uns zu ergießen. Aber wir müssen es auch annehmen können. Das ist ganz wichtig, also offen zu sein dafür. Wir gehen oft einfach vorbei. Und da steckt schon so unheimlich viel drinnen. Das sind schon geistige Begegnungen. Wir haben überall die Chance, ununterbrochen. Das ist nicht so fern. In jedem Blumerl, in jedem Grashalm, der da herauskommt, in dem Gras, das jetzt grün wieder frisch zu leuchten beginnt, ist etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=262 Das bewusste Zeichnen der geistigen Wirklichkeit. Die Abweisung durch mächtige Elementarwesen im Wald. Die Bedeutung alter Fähigkeiten heutiger Naturvölker. Der radikale Umbruch im Leben Rudolf Steiners. Die Farbgesetzmäßigkeiten der berühmten Samenkorn-Meditation 00:04:22] ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Berührung spüren, dass diese Kraft da drinnen ist, dann wird uns aber zugleich die Möglichkeit gegeben, mit der Kraft wirklich gestaltend zu werden. Im Künstlerischen, im Leben gestaltend, aber eben auch im geistigen Wahrnehmen gestaltend. Weil da ist es noch viel deutlicher, ich habe es eh schon öfters erzählt, auch in der Sinneswahrnehmung. Wie viel wir sehen, hängt sehr davon ab, wie aktiv wir im Sehen sind. Wir müssen aktiv gestaltend mit dabei sein. Also zum Beispiel Gesichter sehen wir wirklich dadurch, dass wir die Gesichter zeichnen, mit unseren Blicken. Und manche können besser zeichnen, aufmerksamer, manche huschen mehr darüber. Weil Ununterbrochenes wird uns nur nicht bewusst. Aber das ist alles das, was wir als Kind lernen. Und dann irgendwann, aha, erkennt man das Gesicht vom Opa und das ist nicht nur der Mond, sondern es ist wirklich der Opa jetzt. Aber dann hat das Kind gelernt, mit den Blicken den Opa zu zeichnen. In Wahrheit schon. Mit den Blicken. Ob wir es dann später mit der Hand erkennen, ist eine andere Frage. Aber dass wir es überhaupt sehen, dass wir es wahrnehmen, als Gesicht und nicht als irgendein verwaschener Farbfleck. Dass wir also wirklich Konturen, Formen wahrnehmen, weil wir sie zeichnen. Und trotzdem tun wir nicht willkürlich was zeichnen. Wir malen nicht irgendwas, sondern wir versuchen halt wirklich das, was uns entgegentritt, der Mensch, der uns entgegentritt, oder die Blume, das Tier, der Stein, der Kristall, was auch immer, wir zeichnen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erst nehmen wir es wahr in seiner räumlichen Gestalt. Dazu müssen wir malen. Zeichnen, besser gesagt. Die Farben nehmen wir leichter wahr, aber auch da sind wir in Wahrheit aktiv drinnen. Nur das ist alles unterbewusst. Im geistigen Wahrnehmen, im seelischen Wahrnehmen sollten wir als moderne Menschen, als Menschen unserer Zeit, selber tätig sein. Bewusst tätig sein. Das heißt, das was wir im normalen, im sinnlichen Sehen mehr oder weniger unbewusst machen und was beim alten Hellsehen auch praktisch unbewusst war, weil es ein traumartiges Hellsehen war, die Bilder waren halt einfach da, die überschwemmen mich, ergreifen mich, bewegen mich, sie kommen, wenn sie wollen, sie gehen, wenn sie wollen, ich habe eigentlich keinen Einfluss darauf. Aber das moderne, imaginative, lebendige Schauen besteht darin, dass wir ganz aktiv die geistige Wirklichkeit, ich sage einmal zu malen beginnen, zu zeichnen beginnen, zu malen vor allem zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im imaginativen sind es eher normalerweise nicht so scharfe Kanten oder was drinnen, es sind fließende Übergänge. Und man darf sich aber auch nicht vorstellen, dass es notwendigerweise so ist, dass es jetzt wie ein Traumbild ist, wo wirklich die Farben fluten. Es kann zuerst so sein, dass ich zwar weiß, es ist da, ich spüre auch die Zusammenhänge, aber ich sehe es nicht wie ein Traumbild. Es ist eigentlich noch, ich kann mich orientieren und trotzdem sehe ich es eigentlich nicht wirklich. Aber ich spüre es, ich spüre, ah jetzt wende ich den geistigen Blick sozusagen da, aha, da ist etwas, das ist mit dem in Beziehung, und so arbeite ich mich langsam hinein. Es ist eine Fortsetzung ja eigentlich des Denkens, das wir haben, aber wir fangen jetzt an nicht Zusammenhänge zu konstruieren, sondern wir lernen sie sehen, geistige Zusammenhänge sehen. Also spüren kann man auch sagen, wie auch immer, es ist so schwer, weil da fehlen uns die Worte, es ist immer Übersetzung. Ich meine, man kann es natürlich steigern dazu, dass es dann auch sinnesartige Qualitäten bekommt, weil die Sinnesqualitäten sind ja eigentlich was Seelisches irgendwo, allerdings ein Seelisches, das jetzt abgeschattet wird durch das Sinnliche, durch die Sinnesorgane, wenn ich die Farben nehme, das Rot, das Gelb, Blau, die ganzen Farbtöne, im rein seelischen Erleben sind sie noch ganz was anderes. Und man kann es eigentlich gar nicht mit den Äußeren vergleichen, also so wie wir sie äußerlich sehen, ist es die Abschattung. Selbst wenn es das stahlendste Gelb oder das blendendste Weiß ist, ist es eine Abschattung in Wahrheit. Abschattung heißt, es wird uns vieles nicht bewusst, was da drinnen wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um an dieses imaginative Schauen, ich nenne es bewusst so, ich will eigentlich gar nicht mehr so viel verwenden, den Begriff Hellsehen, weil der so vielfach missbraucht und missverstanden wird, auch heute bei nicht so wenigen Menschen, die eine gewisse Hellsichtigkeit, aber halt noch alter Art haben, wo es eben wirklich wie eine Traumvision dasteht, in total sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen und das ist einfach so da. Aber das ist nicht der Weg, auf dem ich erkenne, was das wirklich ist. Wo ich es in der gleichen Klarheit erkenne, die ich sonst nur im streng logischen Denken habe, ist dort, wenn ich die Bilder selber aufbaue. Aber nicht einfach aus der Fantasie irgendetwas, sondern es fängt an, dass ich die geistige Berührung mit der Wesenheit, worauf ich mein geistiges Auge oder mein geistiges Bewusstsein richte, das bringt mir Empfindungen entgegen. Es spielt sich sehr viel auf der Gefühlsebene ab auch durchaus. Man fühlt sich berührt und da liegt eine ganz gewisse, bestimmte, ganz charakteristische Stimmung drinnen und die fängt an zu mir zu sprechen, sagen wir es einmal so, es regt meinen schaffenden Willen an und aus dem male ich sozusagen, aber wirklich jetzt sehr unter Anführungszeichen, weil ich male es nicht unbedingt in sinnlichen Farben, das wäre der letzte Punkt, sondern ich male es so, dass ich wirklich ein ganzes Panorama von mir habe und jetzt diese Wesenheit, die mir begegnet, hat zu dem, zu dem, zu jenem Beziehungen. Und das macht ihr Wesen aus, dass sie diese vielfältigen Beziehungen hat, dass sie zu anderen Wesen in Beziehung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann geistige Wesen eigentlich am besten dadurch verstehen, dass man sie versteht aus ihrer Beziehung zu anderen geistigen Wesen. Das ist nicht so, dass ich sage, jetzt nehme ich den heraus und fange den sozusagen geistig zu sezieren an, sondern ich erlebe diese Wesenheit, indem sie jetzt einer anderen begegnet und da tut sie etwas. Aber das ist zunächst einfach ein Spüren. Aber es ist auch nicht nur ein dumpfes, unbewusstes Gefühl, sondern es ist ein sehr waches Spüren. Es ist ein sehr konkretes eigentlich. Und es ist so ein bisschen, ja, wie wenn ich es geistig abtasten würde, könnte man sagen. Ich spüre diese Berührung mit der Wesenheit und ich gehe auf sie zu und berühre sie sozusagen geistig. Und aus dem heraus formt sich langsam das Erlebnis heraus. Dann kriegt man einen sehr, sehr großen Überblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Typische in diesen imaginativen Erlebnissen ist, dass man immer die großen Zusammenhänge mitsieht. Wären die nicht da, würde man gar nichts merken. Ich kann nicht einfach unter das Mikroskop oder unter die Lupe etwas legen und mir das Detail anschauen. Das Detail tritt erst hervor für mich, für mein Bewusstsein, wenn ich den Zusammenhang mit dem Ganzen herum erlebe. Und das kann bis ins Größte hineingehen, weil es auch wirklich damit zusammenhängt. Geistige Wesenheiten, auch wir, hängen in irgendeiner Form immer mit dem Ganzen des Kosmos zusammen. Und konkret ist damit gemeint, mit den ganzen geistigen Wesenheiten, die dort sind. Also nicht mit den äußeren Dingen, nicht einmal mit den äußeren Sternen, aber mit den Wesenheiten, die damit zu tun haben. Und das kristallisiert sich mit der Zeit halt heraus. Aber um es fassen zu können, muss ich tätig werden, in Wahrheit. Die Berührung kann kommen. Ich begegne irgendwelchen Elementarwesen oder größeren, mächtigen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sowas einmal erlebt, wir sind in einem Wald gegangen, in der Nähe von Wien. Eigentlich schön, es war Sonntag oder was, die Eltern sind mit den Kindern spaziergegangen, alles war fröhlich. Und irgendwann denkt man sich, es ist eine total ungute Stimmung eigentlich. Man will uns hier nicht. Es war ganz stark, also so richtig so, bitte verzieht euch von da, ihr gehört da nicht her. Die anderen haben sich alle wohlgefühlt. Und da waren tatsächlich gewisse Elementarwesen, mächtigere Elementarwesen, dahinter, die einfach uns nicht dort wollten. Uns nicht dort wollten. Wir passen da nicht her. Stört uns nicht? Und wirklich ganz stark die Empfindung, ihr beschäftigt euch mit Geistigen, ich übersetze es jetzt in Menschenworte, aber es ist das Feeling. Ihr glaubt, ihr tut damit schon irgendwas, dass ihr euch mit dem Geistigen beschäftigt. Und glaubt noch, ihr könnt das hineintragen in die Welt und das würde was verbessern. Ihr wisst ja überhaupt nicht, welches Chaos ihr anrichtet, allein dadurch, dass ihr da seid. Ihr stört unsere Arbeit empfindlich, raus mit euch. Geht dorthin, wo ihr geeignet seid, was zu machen, aber nicht in unser Revier. Wir haben da eine Aufgabe und ihr seid nur störend. Die, die das vielleicht gar nicht so geistig arbeiten, die dürfen ruhig durchgehen. Die stören uns nicht. Aber ihr seid wirklich nicht reif und bereit, schon dafür da euch reinzumischen in das, was wir da tun. Das übersteigt eure Kräfte so gewaltig, bitte haltet euch fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben mit unserem geistigen Tun, mit unserer geistigen Entwicklung, die wir auch wirklich anstreben sollen, aber das heißt nicht, dass wir damit überall immer gleich Wohlwollen erzeugen. Sondern, dass wir dann sehr oft durchaus entgegengespiegelt bekommen, ist ja nicht das Anfangs, aber bitte nicht da bei uns. Das, was ihr einzubringen habt, stört mehr als was es hilft. Also das kann durchaus sein. Gerade in der Begegnung mit der Natur, da sind sehr, sehr, sehr starke Kräfte drinnen. Das heißt, auf sowas kann man zum Beispiel auch achten, aufmerksam sein. Es ist nicht immer so, dass man willkommen ist dort. Man denkt sich, ich gehe in der Natur, in Wälder, ich spaziere schön, ich verbinde mich mit der Natur und das ist ja für die Elementarwesen toll und ist es ja auch, wenn sie erkannt werden. Aber nicht immer und nicht für alle. Und manchmal durchaus berechtigterweise. Es gibt auch was, wo manche Elementarwesen kochen auch ihr eigenes Süppchen. Aber manche haben Aufgaben, die sind zu groß, dass wir stören, wenn wir uns da hinein mischen. Gerade wenn wir irgendwo was Geistiges in uns tragen, was aber noch viel zu groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch tatsächlich so, Rudolf Steiner hat das sehr deutlich beschrieben, es gibt auch Aufgaben, zum Beispiel gerade in Bezug auf die Natur, an die wir mit unserer modernen geistigen Form der Entwicklung, mit unserem modernen geistig imaginativ lebendigen Schauen und den daraus folgenden Taten noch nicht herankommen. Wo Kräfte da sind, wo ganz wichtig für die Menschheitsentwicklung ist, dass Naturvölker, die diese Fähigkeit noch aus dem Alten heraus haben, dass die ja nicht zu früh aussterben dürfen. Aussterben heißt ja nicht unbedingt, dass die ausgerottet werden, sondern einfach, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen oder sonst was. Jedenfalls, dass sie verschwinden. Also, wo Fähigkeiten drinnen sind, die noch ganz im Körperlichen durchaus verankert sind. Also, die geistig sehr tief hineingehen. Gerade beim modernen geistigen Weg schauen wir ja eher, dass es sich vom Körper löst. Das ist bei den alten Fähigkeiten durchaus nicht der Fall. Da ist sogar stärkere Verbindung da als normal. Mit einem Teil des Wesens. Und dadurch können solche Menschen aber erstens Zugang, Erkenntniszugang in gewisser Weise, aber halt auf alte Art kriegen zu Kräften, die wir heute noch lange nicht schaffen auf dem modernen Weg. Und die vor allem auch in eine Zusammenarbeit mit diesen geistigen Wesenheiten kommen können, an die wir heute in gesunder Weise noch nicht herankommen. Das heißt, die Erfahrungen, die Naturvölker heute noch haben, sind wichtig für die Zukunft. Es wird irgendwann auch ins Neue übergehen, aber es ist noch nicht so weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Thema in den Mysteriendramen ganz stark drinnen. Zwei wesentliche Figuren sind die Familie Baldi, also Felix Baldi und seine Frau Felicia, die beide eine geistige Naturbegabung haben. Die sind also nicht in dem Sinn Geistesschüler, die jetzt dem großen Lehrer Benediktus in den Dramen folgen, obwohl sie mit ihm verbunden sind, aber sie haben ganz eigene Erfahrungen. Und die haben sie aus Anlage heraus. Hat sich natürlich auch mit früheren Inkarnationen zu tun, aber sie haben sich durch ihre früheren Inkarnationen diese alten Fähigkeiten bewahrt. Das heißt, sie haben sich auch Verkörperungen, Inkarnationen gesucht, wo der Körper das auch hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die jetzt ins neue, imaginative Schauen hineingehen, ist es eine Erleichterung, wenn der Körper das gerade nicht hergibt. Dann tun sie sich leichter. Weil zum Beispiel so Menschen wie etwa Rudolf Steiner selber, der hatte alte Fähigkeiten auch, aber damit er die neuen entwickeln und dann auch weitergeben kann, musste er die alten ja eigentlich loswerden. Und das auf ganz neue Art wiedergewinnen. Das hängt sehr stark zusammen mit der sehr turbulenten Phase in seinem Leben, also geistig sehr turbulenten Phase. Die liegt zwischen seiner Kindheit, Jugend, Studium, dann die ganze Beschäftigung mit Goethe, Goethe-Herausgabe und dann, nachdem er in Weimar fertig war, dann 1900 im Anfang in der Theosophischen Gesellschaft. Aber da ist so eine Zwischenphase, wo ein ganz starker Umbruch drinnen ist. Der ist vielen aufgefallen. Das ist ja eigentlich nicht verständlich, jetzt ist er eigentlich fast total ein Atheist im Grunde und gegen die Kirche und gegen das Christentum wettert er und gegen alles eigentlich. Ist ganz stark drinnen. Das war aber notwendig. Dann erst kommt dieses, was er in seinem Lebensgang schreibt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Ein inneres Erlebnis, auf eine ganz neue Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Impuls, der ihn dann offen macht dafür, dass er eben dann anfangen kann in der Theosophischen Gesellschaft auch zu wirken. Natürlich kommt dann von außen der Auftrag an ihn heran, aber dann war er auch erst bereit dafür. Sonst hätte es nicht funktioniert. Dazu musste er das Alte loswerden und neue Kräfte entwickeln. Sie umwandeln auf jeden Fall. Das heißt, es ist auch eine Aufgabe für jeden heute, der sich mit Anthroposophie beschäftigt, aber vielleicht auch noch alte Fähigkeiten hat. Das Wichtige ist, dass man es umwandelt, weil nur wenn ich es umwandle, dringe ich wirklich mit dem eigenen Ich erkenntnismäßig in das ein, was da wirklich abläuft, was sich da abspielt. Da bin ich in jedem Detail drinnen dabei und es ist mindestens so trittsicher dann der Weg, als wie in den Naturwissenschaften, wo man äußerlich an den Phänomenen, an den Beobachtungen sich entlang arbeitet und nicht anfängt, irgendwas hineinzuspintisieren, sondern wo man einfach von Beobachtung zu Beobachtung schreitet und sieht, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Also so wie es Goethe zum Beispiel in seiner Farbenlehre gemacht hat. Wirklich zu schauen, wie kann ich das verfolgen, wo entstehen die verschiedenen Farben, wie hält sich das Dunkle auf langsam zum Violetten, zum Blauen, dann wird es immer heller bis zum Hellblauen und so fort oder wie ist es, wenn das Licht verdunkelt wird. Dann kann ich Schritt für Schritt das verfolgen. Dann sehe ich, wie aus dem Zusammenspiel von Licht und Finsternis, je nachdem welches die Überhand hat, entstehen die verschiedenen Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann ich jedes Schritt für Schritt beobachtend nachvollziehen, sehe wie eins mit dem anderen zusammenhängt. Und das kann man sehr viel weiter führen dann noch. Es ist nicht umsonst, dass sich Steiner viel mit der Farbenlehre Goethes beschäftigt hat. Das ist ein genialer Schicksalszug, dass er zu dem gekommen ist, sich mit dem zu beschäftigen. Da ist sehr wichtig auch dieses Erlebnis zum Beispiel mit den Farben, weil wenn ich jetzt anfange im modernen geistigen Schauen, Farben zu sehen oder etwas in Farbbegriffen auszudrücken, sagen wir es einmal vorsichtig so, weil das Unwichtigste ist, dass es wie ein Fantasiebild vorweg vor mir steht. Das ist fast das Unwichtigste. Aber ich muss es genau spüren, welche Farben da sind. Also sozusagen sehen, ohne es sinnlich zu sehen. Das ist die Kunst. Und dann muss ich aber ganz in diese Farbgesetzmäßigkeiten hineinkriechen. Und dann kann ich diese Dinge erleben. Dann funktioniert unter Umständen auch so etwas, was erfahrungsgemäß, ich weiß nicht, wie es euch geht, die ihr zuhört und das schon probiert habt, die berühmte Samenkorn-Meditation in »Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten«. Also man legt ein Samenkorn vor sich hin und konzentriert sich auf dieses Samenkorn. Und dann sieht man eine gewisse flammenartige kleine Farbgestalt rundherum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=1589 Der Weg von der Imagination zur Intuition. Die seelisch-geistige Berührung des modernen Schauens. Vom Verwandeln des Bildes zur reinen Inspiration. Das Erwachen der Werdelust im eigenen Ich. Die stufenweise Entzauberung der inneren Bilderwelt. 00:26:29] ===&lt;br /&gt;
Und das ist schwierig. Das ist wirklich schwierig, dass das funktioniert. Aber helfen tut das sehr, zum Beispiel diese Übungen mit den Farben, mit der Farbenlehre, aber jetzt sie geistig aufzufassen, zu sehen, was geistig dahintersteckt. Dann merkt man nämlich, dass ich zu dem Farberlebnis an dem Samenkorn auch nur dadurch kommen kann, auf neue Art dazu kommen kann, wenn ich die seelisch-geistige Berührung spüre. Und diese Berührung gibt zunächst einmal ein immer konkreter werdendes Gefühl, Gefühlsstimmung, eine Berührung, eine Anmutung kann man im Deutschen auch sagen. Also ich fühle mich angemutet sozusagen von dem, also eben wirklich berührt von dem. Und wenn diese Stimmung da ist, wenn ich die jetzt immer bewusster fassen kann, das dauert unter Umständen, ich spüre vielleicht sehr schnell, die Berührung ist da, aber sie ist noch sehr undifferenziert. Sie wird aber differenzierter. Und wenn sie differenzierter da ist, dann beginnt sie sich in Farben umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder, nicht notwendigerweise, dass ich es jetzt so sehe wie in einem lebendigen Traumbild. Es ist im Übrigen bei Traumbildern auch sehr unterschiedlich, wie farbig Träume sind. Viele Menschen erleben Träume auch nur in Grautönen, in Schwarz-Weiß-Tönen, in Schattierungen. Es ist nicht gesagt, dass es bei allen farbig ist. Es gibt Menschen, wie Lessing zum Beispiel, der von sich gesagt hat, ich habe in meinem Leben noch nie geträumt. Natürlich hat er immer geträumt in Wahrheit, aber es war kein Bild da. Kein Bild, was man normal in einem vielleicht wilderen Traum erlebt. Trotzdem hat er in solchen Dingen gelebt. Aus solchen Dingen sind ihm die Inspirationen gekommen zu der Idee der wiederholten Erdenleben, die er eigentlich ganz selbstständig ergriffen hat und sie eigentlich begründet hat, damit nur, wenn es die wiederholten Erdenleben gibt, ist überhaupt die Menschheitsentwicklung erklärbar in irgendeiner Form. Wenn es die nicht gibt, dann ist es für ihn jedenfalls nicht erklärbar, sondern die Menschen entwickeln sich, die gehen durch. Und wenn da nichts durchgehen würde, müsste jeder von vorne wieder anfangen im Grunde. Also ein sehr tiefer Gedanke, weil im Grunde das ist die Zusammenfassung von einem relativ großen Werk, wo er die ganze Menschheitsgeschichte schildert in den wichtigen Phasen und dann kommt er zu dem Resümee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben, weil er das erlebt in Wahrheit. Er ist durchaus im Ansatz da bei dem Neuen schauen, aber ohne es in irgendeiner Form zu visualisieren noch. Das ist wichtig, dass einem bewusst ist, dass man durch diese Phase heute früher oder später durchgehen sollte, selbst dann, wenn man alte Fähigkeiten hat. Sonst bleibt immer eine gewisse Unsicherheit drinnen. Weil es ist in dem alten Hellsehen nicht so leicht klar, was trage ich selbst hinein. Das heißt nämlich durchaus aus meinem Organismus, aus meinen unterbewussten Kräften, das gibt nämlich, wie soll ich sagen, die dicken kräftigen Farben in dem Bild. Und die muss ich einmal sozusagen weglassen. Ich muss das so ganz zart haben. Ich stehe vor der leeren Leinwand eigentlich und erlebe jetzt nur, da muss was hin, dort muss was da, also wirklich vor der leeren Leinwand zu stehen, das ist die Herausforderung drinnen. Und dann kann man sich da hineinarbeiten. Und da ist dann eben drinnen genau auch diese Werdelust der Natur zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt der Ausgangspunkt, warum ich so lange gesprochen habe darüber. Das ist es nämlich genau. Ich beginne zu erleben, zum Beispiel auch bei der Samenkornmeditation oder so, die Lebenskräfte, der Lebenswille, der da drinnen steckt in dem Samenkorn. Der aber schläft drinnen, total schläft. Unter Umständen über Jahrtausende auch schlafen kann. Es sind ja viele Samen in den ägyptischen Gräbern oder so gefunden worden, die noch keimfähig sind. Also wenn die auf fruchtbaren Boden kommen und genügend Wasser, entwickeln sie sich immer noch und liegen aber Jahrtausende drinnen, wie ein fast toter Stoff, der hart, kristallin ausschaut, fast geradezu und trotzdem schlummert das Leben drinnen. Und diese Werdelust, die will aber zu uns hin. Die will zu uns hin. Also sie spricht zu uns, zu unserem Menschen-Ich. Und aus dem heraus wird sie entzaubert, wenn ich aus der Freiheit heraus bewusst, aktiv anfange, das jetzt ins Bild zu gestalten, ins imaginative Bild zu gestalten. Dann wird sie wirklich erlöst. Dann erfüllt sie ihr Ziel, dann findet sie ihr Ziel, wie es da drinnen steht im Wochenspruch. Also erreiche ich mein wahres Ziel. Weil es ist erst fertig, ganz große Perspektive, das Tun der geistigen Welt ist erst fertig, wenn sie sich im Menschen erleben kann. Indem der Mensch es erlebt, ergreift und gestaltend ins imaginative Bild bringt, die Zusammenhänge, die Zusammenklänge der Wesen, auch die Dissonanzen zu spüren bekommt, dann ist er schon in der Stufe der Inspiration drin. Das ist auch interessant, jetzt bin ich in der Stufe der Imagination. Als moderner Schauender, imaginativ Schauender, gestaltend Schauender, habe ich eh schon Mühe, das Bild zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich es endlich einmal, habe ich die Zusammenhänge, jetzt soll ich das ganze Bild wegschaffen. Das ist der nächste Schritt. Ich muss es komplett auslöschen. Komplett weg. Und indem ich es komplett auslösche, weil es ja eigentlich trotzdem immer noch aus meiner Tätigkeit hervorgegangen ist. Das ist schon gut, ich bin mir bewusst geworden, was ich da tue, aber damit habe ich schon einmal meine Einseitigkeiten trotzdem drinnen, meine Perspektive. Um jetzt loszukommen von nur meiner Perspektive, um das wirklich noch klarer zu sehen, dass ich jetzt diese geistigen Wesen selber sprechen lasse, dazu muss ich mein Bild auslöschen, wegbringen aus dem Bewusstsein. Jetzt bin ich froh, dass ich das endlich habe und jetzt sitzt es sehr hartnäckig. Das ist nämlich ganz interessant, also wenn ich es dann ins Bild geschafft habe, dann wäre ich das ziemlich schwer los. Es ist zwar mühsam, es zu kriegen, aber dann werde ich es schwer los. Und das ist gerade die Übung, dann in die Inspiration hineinzugehen, das wirklich loszuwerden. Und dann kommt die Inspiration und aus der Inspiration heraus, die führt mich weiter zur Intuition, dass ich wirklich jetzt ganz bewusst eintauche in die geistigen Wesen, die dabei beteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ist es nämlich, wenn diese Berührung da ist, aus der dann irgendwann das imaginative Bild herauskommt, ist es noch so eine halbbewusste oder viertelbewusste Berührung mit dem geistigen Wesen, aber ich lebe noch nicht in dem geistigen Wesen wirklich drinnen. Weil Intuition heißt, ich tauche wirklich voll und ganz in das andere geistige Wesen ein. Das ist es zunächst. Es berührt mich sozusagen. Ich spüre, es ist da, aber ich bin noch nicht wirklich drinnen in dem Wesen. Also das heißt, das Bild, was ich mir zunächst in der Imagination dann mühsam gemalt habe, da steckt sehr viel von mir drinnen, trotz allem. Das heißt, es ist noch nicht wirklich ein objektives Schauen. Es beruht zwar auf etwas Objektivem, es wird nicht ganz falsch sein, aber hundertprozentig sagen kann ich es noch nicht. Ich kann es eigentlich erst sagen, wenn ich das Bild weggeschaffen habe, dann komme ich dadurch in die Inspiration. Jetzt spricht wirklich die geistige Welt, also die geistigen Wesen sprechen zu mir und führen mich dazu, wirklich in sie einzutauchen. Dann bin ich in der Intuition. Und wenn ich jetzt aus der Intuition wieder herauskomme, dann kann ich das Bild von mir aus wieder neu malen, aber dann wird es neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es erst wirklich das Bild, was ich gewonnen habe, dadurch, dass ich mich intuitiv mit diesem Wesen bewusst verbunden habe. Vorher ist es noch unbewusste Berührung. Das heißt, es ist zwar nicht räumlich, aber eine äußere Berührung, könnte man sagen. Also ich bin noch nicht in die Wesen eingetaucht, sondern sie berühren mich, das sagt mir irgendwas und das versuche ich festzuhalten. Aber in der Intuition erst bin ich ganz in sie eingetaucht. Ich bin diese Wesen geworden, im Grunde. Vom Bewusstsein her. Das heißt, ich habe mein Bewusstsein ganz ausgeschaltet, bin eingetaucht und wenn ich jetzt zu mir komme, dann nehme ich wirklich das mit, was das Wesen ausdrückt. Und aus dem kann ich dann wirklich die objektive geistige Welt gestalten. Also dann kann ich wieder in ein imaginatives Bild von mir aus hineingehen, aber es ist anders. Und den Prozess kann man öfter durchlaufen. Damit wird die Imagination immer reicher. Auch wenn man sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Wenn ich mich das nächste Mal wieder damit beschäftige, mich geistig verbinde, versuche es imaginativ zu malen, werden wieder neue Facetten herauskommen. Aber da hilft mir schon, wenn ich beim letzten Mal schon bis durch diese Intuitionsstufe durchgegangen bin, dann ist beim nächsten Mal schon wieder mehr drinnen und mehr Objektives drinnen. Anfangen tut es damit, dass ich eigentlich spüre, wie wirkt es auf mich. Das ist nichts Schlechtes, aber ich muss wissen, dass ich es dann nach meiner Eigenart wahrnehme und noch nicht so, wie es wirklich für sich ist. Also da muss man diesen Kreislauf immer wieder durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== /// ===&lt;br /&gt;
Und bei den interessanten Sachen entdeckt man immer wieder neue Facetten. Und lernt auch, noch genauer die Dinge zu fassen. Darum ist es nie verfehlt, sich immer wieder mit bestimmten Themen zu beschäftigen. Nicht sagen, das weiß ich jetzt, abgehakt habe ich. Das wird man in einem modernen Bildungssystem sagen. Abgehakt, den Kurs habe ich, habe ich meinen Schein gekriegt, Stempel drauf, das war es. Nein, eigentlich immer wieder von vorne es holen und gerade dadurch dann immer wieder neue Facetten zu sehen, zu erfassen, sich im Durchgang durch Inspiration, Intuition wirklich zu objektivieren, indem ich eben eintauche, wirklich voll in die geistigen Wesenheiten und dann wieder neu zu malen. Und das ganze Bild ändert sich, es wird aber zugleich auch weiter und reicher dabei. Aber ich sehe es beim nächsten Mal schon noch mit mehr Zusammenhängen, noch klarer, objektiver, dass ich wirklich das erlebe, was die geistige Wesenheit ausdrückt. Aber das geht alles nicht auf einen Schlag, das sind also Durchgänge, die notwendig sind. Und Steiner, wenn er über seine Themen gesprochen hat, spricht er natürlich dann an den entscheidenden Punkten aus dem unmittelbaren Erleben. Wenn er spricht, hat er das Bild vor sich, anders geht das gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht etwas, was jetzt aus dem Gedächtnis kommt. Aus dem Gedächtnis muss man sich vielleicht merken, wenn ich jetzt auf irgendeinen Philosophen verweise, der hat dort und dort das gesagt, dann sind die Zitate meistens ein bisschen unscharf oder so. Da brauche ich wirklich das normale Gedächtnis. Aber für das imaginative brauche ich das normale Gedächtnis überhaupt nicht. In dem kann ich es nicht halten. Es ist weg. Und trotzdem geht die Imagination nicht verloren. Nur ich muss sie wiederholen. Ich kann sie überhaupt nicht im normalen Gedächtnis erinnern. Das, was man erinnern kann, ist der Ausgangspunkt, dass ich begonnen habe, in die Imagination hineinzuarbeiten. Was habe ich dazu gemacht? Von welchen Gesichtspunkten bin ich ausgegangen? Das kann man sich alles merken. Aber die Imagination selber muss ich mir wiederholen. Und dann hat sie sich aber bereits weiterentwickelt, verändert. Hat eine andere Perspektive, eine andere Facette.  Das muss man auch denken, wenn wir jetzt zum Beispiel am Freitag die Osterimagination lesen werden. Dann darf man sich nicht vorstellen, dass […] die Grundzüge bleiben sicher drinnen. Aber dass es ganz konkret wird, das ist in jedem Jahr anders. Es kriegt andere Nuancen noch dazu. [Und man muss denken, die Schilderung,]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner schildert ja, da wird es sehr deutlich eben, wie man modern an Imaginationen herankommt. Er baut sie auf, Schritt für Schritt. Da hat man nicht den Eindruck, die so BING, Kapitel Osterimagination, zwei Zeilen und BING, die steht da. Sondern er bereitet es vor, Schritt für Schritt, baut er es auf. Und auch wenn er es jetzt im nächsten Jahr wieder aufbaut, kommen aber wieder neue Facetten dazu. Und sie kommen auch dazu, wenn man es jetzt jedes Jahr selber liest, mitgeht diesen Weg des Aufbauens, sie kriegt, obwohl eigentlich immer derselbe Text da ist, kriegt sie aber neue Nuancen. Und es gehen einem Dinge auf, die man vorher überhaupt nicht mitbekommen hat. Das heißt, sie wird tiefer. Und wenn man so 20, 30, 40 Jahre mit der lebt, mit diesen Imaginationen, werden sie immer reicher. Also es ist keineswegs mit einmal erschöpft, weil das ist ja heute in unserem intellektuellen Zeitalter, ah, habe ich eh schon gelesen, kenne ich, weiß ich, habe ich in meinem Wissen. Wirkliche Imaginationen kann man nicht im Wissen behalten. Das ist weg, ich muss es wieder schauen. Das heißt, wieder aufbauen in Wahrheit, das ist nämlich die Vorbereitung dazu. Also diese Jahreszeiten-Imaginationen sind unheimlich gute Beispiele, an denen man selber auch lernen kann, wie entsteht eine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu spüren, ich bin mitbeteiligt dabei und ich muss trittsicher gehen in dem Ganzen. Es ist nicht einfach … und die große Vision steht vor mir und ich bin platt und die höhere Welt hat mich berührt und jetzt berichte ich darüber. Nein, sondern es ist keine Knochenarbeit, das ist es nicht. Das ist ein lebendiges Schaffen. Die Knochenarbeit ist das äußere, logisch exakte Denken. Das kann auch noch dazukommen, dass ich es auch wirklich in klare äußere Begriffe fassen kann. Aber das brauche ich auch dazu. Es ist ein ganz deutlicher Unterschied zwischen dem eigentlichen imaginativen Erleben oder dem imaginativen Denken und dann es in trockene, logische Wortfolgen umzusetzen. Das muss man auch denken. Also selbst bei den Schilderungen von Steiner muss man schauen, dass man das wieder in Bewegung bringt. Das heißt, selber anfangen gestalten zu werden. Im Grunde habe ich was von der ganzen Imagination, wenn ich sie wirklich selber gestalte. Ich muss das tun. Ja, ich habe den Leitfaden irgendwo drin, aber ich muss es selber tun. Wenn man das über die Jahre tut, merkt man, dass man dazulernt dabei. Es wird reicher. Es wird reicher und man hängt mit der Zeit gar nicht mehr so sehr an dem Text, der drinnen steht, sondern man hat an dem gelernt und dann kann man es bis zu einem gewissen Grad auch selber aufbauen, wie sie kommt. Und man kann auch eine andere Perspektive hereinholen. Es ist auch nicht so, dass es nur eine Perspektive gäbe. Es ist auch, wie immer, ein Ausschnitt aus dem Ganzen, weil im imaginativen Erleben ist es so, wie es in halt der geistigen Welt eben ist. Es hängt alles, aber halt in ganz konkreter Weise mit allem zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man eben nicht als allgemeinen Ausspruch nehmen. Ja, es ist alles eine Ganzheit, alles ist verwoben. Das klingt wunderschön, aber es kommt darauf an, dass ich konkret erlebe, was wo besonders mit wem verbunden ist und von dort geht es vielleicht jetzt auch dorthin weiter, aber das muss ich genau verfolgen können. Das kann immer konkreter werden. Wenn man mit dem herangeht, an diese Jahreszeitenimaginationen zum Beispiel, sieht man, ja, die Schilderung, das ist der Weg dorthin, das ist die Perspektive, aber da kann man noch unheimlich viel mehr herausholen, weil es mehr drinnen steckt. Noch viel mehr. Es erschöpft sich nicht in dem. Das ist einfach nur mal so ein Anstoß in die Richtung hinzugehen. Aber also durchaus Mut zu machen, selber weiterzugestalten. Das wird nicht jetzt komplett anders werden. Die Grundzüge werden drinnen bleiben, aber es wird noch inhaltsvoller, noch gehaltvoller. Es ist ja so, wenn wir diesen Kreis durchmachen, also mal gestaltend anfangen, da ist schon der Wille drinnen. In allem Gestalten ist auch mit der Wille drinnen. Aber der wird jetzt verstärkt, wenn man mit diesem ganzen Kreis, Imagination, Inspiration, Intuition, da sehe ich ja, die Intuition hängt ganz mit dem Wollen zusammen. Das ist Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht, ich brauche ein Rezept, wie tue ich denn, sondern intuitiv tun. Aus dem heraus gestalten und im Beobachten des Gestaltens erlebe ich jetzt, welche Kraft mache ich da, was stelle ich dadurch dar. Das heißt, dann bin ich ganz in meinem Willen, aber wach im schaffenden Wollen verbunden mit den Wesenheiten, die ich betrachte und aus dem heraus gestalte. Und das gibt dann mit der Zeit so wirklich eine gewisse Trittsicherheit, dass ich mir sicher bin, dass das nicht nur meine, also nur meine sind sicher nicht, aber dass ich es nicht zu sehr verfälsche durch meinen Bezug dazu. Dass ich nur das heraushebe, was mich so anspricht besonders. Sondern wo ich eben drinnen habe das inspirative und intuitive Element, wo ich wirklich immer wieder durchgegangen bin, indem ich eins geworden bin mit dieser Wesenheit. Und sozusagen sie selber malt sich dann, aber durch mich. Das ist so schwierig. Also in der Intuition bin ich einerseits, da bin ich ganz in der Wesenheit drinnen, das heißt, ich halte mich ganz heraus und gerade dadurch kann ich aber dann immer objektiver dieses Bild gestalten. Ohne jetzt meine persönliche Perspektive drauf, meine Lieblingsperspektive sozusagen zu sehr in den Grund zu rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht einfach in das hineinzugehen. Und es ist unheimlich wichtig, dass man sich als moderner Mensch bewusst ist, dass es nicht einfach ist und dass das aber gerade gut ist. Dass man erst dadurch die Sicherheit gewinnt in dem Ganzen drinnen. Ich meine es gibt heute so viele Geistesschulungen oder Seherschulungen oder was, wo man in einem Wochenendseminar locker zu Imaginationen kommt, die noch dazu bunt und turbulent und sonstiges sind. Also so fast wie ein Wachträumen drinnen und man geht raus und denkt, boah, toll, super, was ich da erlebt habe, Wahnsinn. Ja, Wahnsinn. Im Grunde erlebe ich nur mich selber drinnen. Ja, vielleicht bezieht es sich auf irgendeine geistige Wesenheit, aber ich kriege mit Sicherheit nicht mit, was es wirklich ist. Und da kann man sich komplett verirren drinnen. In den Mysteriendramen thematisiert es der Steiner auch so oft drinnen. Und da zeigt er wirklich, gerade an dem Johannes Thomasius zeigt er, was man alles falsch machen kann. Wo man wirklich völlig überzeugt ist davon, ja, das ist es. Und das ist aber ganz völlig anders, weil halt der Luzifer reinwirkt zum Beispiel, oder dann kommt noch der Ahriman auch dazu. Und diese Kräfte, die muss ich alle ausschalten können in dem Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wahnsinnig schwer, aber das ist auch der Grund, warum wir mit Recht, und das ist gut, sonst hätten wir es so schwer tun, in dieses neue geistige Erleben hineinzukommen. Es wird ja immer wieder gesagt, ja, der Steiner hat das alles gegeben, aber wie viele andere können das jetzt auch so wirklich? Und vor allem, wie viele können es auf die neue Art? Weil es sind natürlich unter den Anthroposophen, oder denen die Steiner studieren, auch genug Leute, die noch alte Fähigkeiten mitbringen. Und das weckt irgendwas auf in ihnen, und jetzt sehen sie auch irgendwas und können noch ein bisschen was dazu schildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist nicht der neue Weg der Anthroposophie in Wahrheit. Also mit dem völlig Neuen, wo ich wieder lese, nicht einmal Träume oder was, ist es durchaus gut, auf dem Weg zu einem neuen geistigen Erleben einmal durch eine Lebensphase zumindest durchzugehen, wo auch die Träume weg sind. Ich sehe nichts in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weg. Wo das häufig kommt, das ist ein Zeichen, dass man was Altes loswerden muss. Kann auch durchaus sein, dass wenn man alte Kräfte mitgebracht hat, dass gerade das Traumleben sehr intensiv war, von klein auf vielleicht schon, und dass man dann gerade durch die geistigen Übungen es verliert, das Traumbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Steiner ja oft davon spricht, dass wenn man entsprechend geistig übt, gibt es dann die Kontinuität des Bewusstseins. Also das heißt, man ist Tag und Nacht wach, einmal für die Außenwelt, einmal für die geistige Welt. Aber das ist wirklich ein fernes Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Vorstufe dazu ist, dass zum Beispiel auch einmal in der Nacht nichts ist, und eine gewisse Zeit konsequent nichts ist, dann ist das, man nimmt es nicht zu streng, aber es sind so Symptome, die mir auffallen, die zeigen, dass es ein Übergang ist zu etwas Neuem. Es kann dann wieder kommen in der Nacht, die Traumphase, sie kann dann wieder sehr intensiv kommen, aber es ist unter Umständen recht gut, um Altes loszuwerden, dass man eine Phase durchgeht, wo gar nichts ist, wo man totale Schwierigkeiten damit hat oder glaubt, Schwierigkeiten zu haben, aber es ist einfach gut, das hinzunehmen. Also das in Bezug auf den Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stimmt, dass der durch so eine Phase durchgegangen ist, das war gut und notwendig für ihn. Und das heißt nicht, dass er jetzt so ganz ausgeschlossen ist von der geistigen Welt, ganz und gar nicht. Er hat sich sehr intensiv damit beschäftigt und hat gelebt darin, aber es war notwendig, dass alte Kräfte einmal ausgeschieden werden, dass man sie los wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt zu dem Ganzen heute noch dazu, weil unsere Welt bedarf eines bewussten Zugangs zum Geistigen in Wahrheit, auch wenn das vielleicht der Mehrheit noch nicht so wirklich bewusst ist, aber wenn das zu wenig kommt, wird heute die Zukunft nicht so rosig ausschauen, schon die nähere Zukunft nicht und die fernere erst recht wird armselig sein. Aber man muss auch sehen, dass man eben durchgehen muss, durch die Phase Altes zu verlieren und Neues zu gewinnen. Und dass im Grunde und in der Zukunft noch mehr alles schädlich wird, wenn es Altes ist, das nicht verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum richtigen Zeitpunkt, ich habe euch vorhin gesprochen von den Naturvölkern, die zum Beispiel Kräfte haben, wo der Steiner ganz deutlich sagt, mit unserem modernen Schauen kommen wir an das noch nicht heran. Können wir nicht. Das ist dort also wirklich, erstens natürlich Individualitäten, die entsprechende Voreinkarnationen haben, aber vor allem eben auch durch die Vererbungsströmung die körperliche Basis dafür haben, mit denen man gewisse Naturkräfte herankommt, an die man sonst nicht herankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauend nicht herankommt. Auch Steiner selber. Für ihn war daher durchaus fruchtbar und notwendig zum Beispiel diese Begegnung mit dem Kräutersammler Felix Kogutski, mit dem er immer nach Wien gefahren ist mit der Bahn und mit dem er oft gesprochen hat, der auch alte Fähigkeiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Begegnung war sehr, sehr wichtig für den Steiner. Und man kann nicht einfach so sagen, was hat er denn gebraucht, er braucht ja nur selber geistig hinschauen. Dass er es wirklich entdecken konnte, dazu braucht er die Anregung von dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der ihm mit gewissen Naturkräften, namentlich durch seine körperliche Anlage, natürlich aber auch durch frühere Inkarnationen, über Kräfte verfügt hat, die man auf dem modernen Weg nicht kriegt. Jedenfalls auch der Steiner so nicht hätte ergreifen können, wenn er nicht die Anregung durch ihn gehabt hätte. Ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur, es werden diese alten Fähigkeiten, es wird irgendwann, also spätestens in der nächsten oder Ende der nächsten Kulturepoche, also da haben wir schon eine Weile Zeit, wird es so sein, dass dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man auch diese Dinge, die man heute nur mit alten Kräften schauen kann, durch neue erkennen kann. Aber dazu muss sich noch einiges ändern in uns, bis in die Körperlichkeit hinein. Weil es ist eben heute so, dass der Grund, warum man an gewisse Kräfte, an gewisse Wesenheiten, auch geistige, schauend nicht herankommt, dadurch, dass eigentlich die Körperlichkeit ein Hindernis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder nicht die Voraussetzung bietet, um das schauen zu können. Und mit den alten Kräften, wo es eben die Körperlichkeit noch hergibt, geht es noch. Aber auch das muss bis in die Körperlichkeit hinein in der Zukunft verhandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistige Entwicklung erfordert auch etwas, was sich bis in die Körperlichkeit hinein ändert. Was uns dann die Möglichkeit gibt, wenn wir uns also in eine nächste Inkarnation begeben, wo wir ja sehr wohl eben auch den Geistkeim des physischen Leibes trotz Vererbungsströmung aufbauen, dass wir genügend Kraft drinnen haben, eben die alten Kräfte, die nicht mehr da sind, dass wir jetzt aber es neu greifen können, ohne dass wir diese alte Körperanlage dazu brauchen. Dass wir es wirklich ganz im Geistigen ergreifen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da sind wir vielfach eben noch nicht so weit. Aber das wird sein sicher in der nächsten Kulturepoche, also spätestens gegen Ende zu. Nicht bei allen Menschen, aber es wird dann genügend Menschen auch geben, die Dinge, die man heute nur durch diese Naturanlage schauen kann, dass man das auf neue Weise ergreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein weiter Weg noch, das Ganze. Und wir stehen jetzt im Grunde am Anfang. Wir stehen zwar eigentlich sehr, sehr dicht schon dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip könnte jeder schon dieses neue, imaginativ, lebendig, denkende Schauen entwickeln. Aber man muss es üben, man muss es wollen. Und wollen heißt es wirklich tun, das ist schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schwierig, es ist, ja natürlich, es gibt genug Übungen, die dazu angegeben werden, aber das heißt nicht, dass man gleich morgen, dass das herauskommt. Und vor allem ein großes Hindernis, also gerade bei Meditationen namentlich, also wenn es Texte sind, die man meditiert. Wir sind heute so intellektuelle Menschen, dass es uns schwerfällt wirklich zu leben in dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur es in konventioneller Weise immer wieder zu denken. Das ist noch zu wenig. Oder gar, dass ich jetzt in etwas philosophisch Spekulatives hineingehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage, aha, in Lichte strahlt Weisheit. Ja, was bedeutet das? Und jetzt grübeln drüber, was das bedeutet. Ich meine, da komme ich nicht ins wirklich geistige Schauen hinein, sondern da bin ich im äußeren philosophischen Denken in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das philosophische Denken hat gerade auch die Aufgabe gehabt, im Grunde zu schließen den unmittelbaren Zugang zur geistigen Welt. Das ist nämlich ganz interessant. Weil in dem Moment, wo das immer stärker anfängt, verliert sich das alte Schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der beste Weg, um das los zu werden. Also sich sehr intensiv philosophisch zu betätigen, ist auch ein Weg, alte Kräfte los zu werden. Alte schauende Kräfte los zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verträgt sich nicht miteinander. Das ist auch interessant, auf der Basis des Werksteiners, der ja auch philosophisch gearbeitet hat. Aber eben wie, das ist eben der Unterschied, wie er gerade, also durchaus auch in seiner Philosophie der Freiheit, also in dem zentralen Werksteiners eigentlich im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte wirklich sagen, dass das das zentrale Werksteiners ist. So logisch und klar er formuliert drinnen, so sehr sind aber diese Gedanken zugleich auch imaginativ geschaut. Das heißt, sie sind erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, er erlebt etwas. Ich nehme nicht nur einen logischen Schluss zur Erkenntnis und sage, ja, logisch, so ist es. Sondern mit jedem Schritt, mit jedem Glied da drinnen verbindet sich ein intensives Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So muss man auch die Philosophie der Freiheit lesen, wenn man immer tiefer eindringen will. Weil aber trotzdem auch das rein philosophische Denken drinnen ist. Dann kommt was sehr Interessantes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schildert Rudolf Steiner meint, das kann man aber wirklich auch erleben. Dann fängt man an zu erleben Skelette. Skelette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt jetzt sehr, sehr überraschend. Aber es ist genau, es ist ganz charakteristisch, also gerade für die Philosophie der Freiheit insbesondere. Sie ist aus einem erlebten, lebendigen Denken heraus, das aber ganz hinein kristallisiert ist, auch in unsere äußere Logik hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es stirbt dort hinein. Und das ist genau dieses aus dem Erlebten Denken, das bildschaffend wird, aber sich bezieht eigentlich auf dieses logische Knochensystem, das da drinnen ist. Das taucht in der Imagination auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist eben gerade die Philosophie der Freiheit nicht so, da geht es jetzt von einem Bild zum anderen und ich schwebe da und sieben Engel mindestens oder Erzengel schweben durch. Nein, gar nicht. Gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer ganz klar, sodass jeder Philosoph sagt, ach ja, es ist logisch. Also es muss bis zu dem hinein kristallisieren. Aber es ist aus einem lebendigen Prozess heraus geboren und dann sehe ich aber, dass es kristallisiert und was gibt dem Ganzen die Stütze? Das Skelett, das drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss da sein. Wenn es das nicht wäre, dann würde nämlich genau das passieren, dass das Ganze zusammen rinnt in eine vielleicht sehr hübsche Sache und ich fühle mich frei und sonst irgendwas, aber es ist irgend so eine Sauce, wo alles durcheinander rinnt. Nein, es hat eine ganz klare Struktur drinnen, so wie wir uns unsere Gestalt geben, schon durch unser Skelett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist gerade das, was wir uns mitbringen. Die ganz besondere Art, wie wir gebaut sind in unserem Skelett, namentlich dann oben im Schädelskelett ganz besonders. Da lebt ja die ganze frühere Inkarnation drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der früheren Inkarnation, was wir getan haben, was wir mit unserer Tätigkeit gemacht haben, das kristallisiert in der nächsten Inkarnation in der Form unseres Schädels. Gibt ihm die ganze individuelle Formgestalt, unsere Taten im früheren Leben. Und das bereiten wir im Geistigen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn der Herr interessant ist, im Nachttotlichen, es dauert ja Zeit, da kann man imaginativ den Menschen noch irgendwie in seiner Gestalt erleben, aber das, was am schnellsten verblasst ist, der Kopf oben. Der ist weg. Weil der war eigentlich schon die vorvorige Inkarnation, die man hereingebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat dann seine Bedeutung völlig verloren. Aber es entsteht, wenn man wieder zur neuen Inkarnation herunterkommt, entsteht langsam vor allem einmal das Bild des Schädels, der das repräsentiert, was aus der vergangenen Inkarnation kommt. Und was aber ins Gliedmaßensystem hineingeht, das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bahnt sich erst etwas an, was in die Zukunft geht. Aber auch da gibt es Feinheiten, wo sich mehr das Kopfprinzip zum Ausdruck bringt, sprich die alte Inkarnation spielt hinein. In den Fingerknochen vorne oder so, da ist durchaus noch was von da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist was weites Thema, das zu verfolgen. Aber das spielt hinein. Aber um jetzt zu einem großen wichtigen Punkt zu kommen, dass wir da mal ein bisschen einen Schnitt machen, der jetzt wirklich sehr angeregt war durch den Wochenspruch, immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollten ja auch beobachten den Weg, wie ist es gekommen? Also erstens dieses Bild Sonne-Mond, also die Gralschale mit der Hostie drinnen sozusagen, das ist das Bild. Und mit dem Ganzen ist verbunden, wie ist aber auch der Weg, sagen wir von der Zeitenwende in etwa, bis in unsere Zeit hinein. Wir haben jetzt einmal immens viel Mondenschalenartiges, das ist mächtig, die Mondenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Sonne drinnen, die Hostie sozusagen, die ist noch sehr klein. Und wir kommen zum Beispiel dem Gralsprinzip oder auch dem Schauen, dem Erleben des ätherischen Christus, um dem näher zu kommen, muss in dieser Gralschale, aber die ist wichtig, die brauchen wir, muss sozusagen diese sonnenleichte Kraft, die aber jetzt als Lichtkraft von uns ausstrahlt, die muss stärker werden. Und wir brauchen aber die Schale genauso dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Schale ist aber massiv entwickelt. Und das Wichtige wäre zu sehen, welche Strömungen waren da drinnen, wir haben ja schon ein paar mal ein bisschen darüber gesprochen, welche Gefahren sind drinnen, dass man verhärtet in dem mondenhaften, also nur mehr die Schale überbleibt. Die Gefahr ist sehr groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Gefahr ist, dass wir sagen, wir wollen die Schale los sein, wir wollen nur die sonnenleichte Kraft haben. Aber dann ist es eben auch nicht das Ganze. Dann würden wir damit auch nicht unsere Erdenaufgabe erfüllen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unsere Erdenaufgabe ist es ganz wichtig, dass wir genau das machen, was der Christus gemacht hat, sich zuerst von der Sonnenkraft her kommen, diese Sonnenkraft herunterzutragen, sich zu spiegeln einmal, also durch die Mondenkräfte, das ist das, was sich im Judentum eigentlich widerspiegelt, also Jahwe, Elohim, dort ist das Prinzip ganz stark, da ist genau vom ersten Kapitel zum zweiten Kapitel der Genesis, habe ich glaube ich schon öfter gesagt, also im ersten Kapitel ist zum Beispiel, wenn die Elohim sprachen, es werde Licht und es wird Licht, ab dem Moment wirkt durch die sieben Sonnen Elohim der Christus hindurch und er spricht durch sie. Und dadurch ist überhaupt erst die Erschaffung, ja letztlich des Menschen, aber auch der ganzen Schöpfung, die auf den Menschen hin orientiert ist, auf den freien Menschen, möglich. Aber im zweiten Kapitel ist es was ganz anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist die Rede von Jahwe, Elohim. Und das ist der Christus, der zwar noch von der Sonne aus wirkt, aber durch die Mondenkräfte hindurch wirkt, also durch den Abglanz, der da ist. Und da gibt es eben jetzt auch diese Zweiheit drinnen, also das Sonnenlicht, das durch den Mond hindurch geht, ist was anderes als das Sonnenlicht, das sich am Mond spiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel, wenn wir die Mondsichel sehen, dann ist es das gespiegelte Licht. Dann ist es das gespiegelte Licht, ist immer das luziferische Licht, das was ins äußere Sinnliche hineingeht. Und drinnen, was durchgeht, die Sonnenkraft, die durchgeht durch den Mond, aber eben nicht äußerlich, aber als Kraft durchgeht, das ist die eigentliche geistige Sonnenkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Gralschale haben wir wirklich diese äußere Schale in dem Bild halt, wirklich der Mondsichel. Da haben wir ja gesprochen drüber, Ganganga, der Kreider, die hinwandelnde Wegzerrung, wo der Steiner auf der Spur war, das ist also die Mondsichel mit dem dunklen Teil drinnen, den man manchmal sehen kann auch. Obwohl er nicht wirklich durch die Sonne beleuchtet ist, aber er wird aufgehellt durch das Streulicht der Erde, dann kann man das drinnen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da geht das Sonnenlicht durch, das geistige Sonnenlicht, nicht das Äußere. Weil in Wahrheit scheint von da irgendwo die Sonne, dann sehe ich halt die Sichel da, aber das andere Licht, das geht geistig gesehen durch, nicht äußerlich, nicht das äußere Licht, aber das geistige Licht geht durch und das ist gerade die Sonnenkraft, die aber sichtbar wird. Und das Interessante genau mit dem Licht, dass aber die Erde zurückwirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch durchaus wichtig für das Ganze, weil der Christus ist ja eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden. Also es ist Sonnenkraft, aber der Christus lebt eigentlich auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat sich mit der Erde verbunden. Und es ist tatsächlich, in dem was die Erde auch ausstrahlt, ist eben die Christuskraft drinnen. Und das was von der Sonne kommt und durchgeht jetzt, durch den Mond, wird ergriffen durch die Christuskraft, die von der Erde ausstrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich es erst, weil es ist nicht einfach nur die Sonnenkraft der sechs verbliebenen Sonnen-Elohim, weil es sind ja nur sechs dort geblieben, der siebente hat sich dann mit dem Mond verbunden. Und das ist gerade dann die Aufgabe eben im Judentum gewesen, also mit dieser Kraft sich zu verbinden. Also wo dann tatsächlich der Christus auf seinem Wege zur Erde eben sehr stark auch wirklich mit der Mondensphäre sich verbunden hat zu dem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist er mit der Erde verbunden. Und das heißt, was wir jetzt brauchen, ist die Verbindung der Sonnenkraft, durchaus auch der Sonnen-Elohim, aber mit der Christuskraft, die dem entgegenkommt, die aber aus der Erde jetzt herauswirkt. Und wir mitwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen eigentlich da was entgegen. Also da steckt ein großes Geheimnis sozusagen drinnen, oder was wichtig ist zu entdecken, das in diesem Zusammenwirken von den Sonnenkräften, den Mondenkräften und den Erdenkräften. Und Erde eben verbunden mit dem Christus, aber auch mit uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da sind wir auch beteiligt dabei. Das ist eben auch etwas, an dem wir mitarbeiten für die Zukunft. In dem wir uns hier mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Mondenkräfte sind zugleich etwas zweischneidiger als auch, es gibt auch Mondenkräfte, die in der Erde verblieben sind. Der Mond hat sich gelöst schon, weil er aus der Erde herausgegangen ist und es haben sich die Wesenheiten, die damit verbunden sind, gelöst von der Erde. Aber es ist ein Teil der Mondenkräfte in der Erde zurückgeblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Teil ist zunächst einmal unter dem Einfluss der Widersacher. Das ist das Problem. Wir haben jetzt in den Mondenhaften ein Wichtiges und Gutes und wir haben aber auch die Gefahr drinnen, dass sich da zu sehr die Widersacher hineinmischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen aufpassen und schauen, dass unser Grasgefäß sozusagen, dass da nicht plötzlich die Widersacher mitarbeiten drinnen, dass die hineinwirken. Und da war eben ein großer Einschlag oder eine große Gefahr dieses Jahr 666 nach Christus, wo dieser große, bedeutsame Einschlag der soratischen Kräfte da war. Und wo wir auch das letzte Mal dafür gesprochen haben, also das steigert sich jetzt und wird sich auch weiter steigern in weiteren 666 Jahresperioden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die nächste war dann 1332, das habe ich das letzte Mal geschildert, das war die Problematik, dann Untergang des Templerordens, hat wieder etwas Zweischneidiges in sich. Man kann einerseits sagen, da wurde ein Impuls abgewürgt und wenn der Templerimpuls also ohne diesen Einfluss sich entwickeln hätte können, dann hätten wir zum Beispiel heute ein wirklich geistgemäßes Finanzleben. Der Umgang mit dem Geld, das war eine der ganz großen Sachen, die die Templer konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geld in den Dienst des Geistes zu stellen und für jeden geistig strebenden Menschen, im christlichen Sinn habe ich damals gemeint, aber christlich ist ja allgemein menschlich, jedem die Mittel zur Verfügung zu stellen, um für dieses Geistige wirken zu können. Das war das Große. Und man muss etwas Zweites dazu sagen, weil der Templerorden hängt ja auch zusammen mit den Kreuzzügen, dazu ist er ja eigentlich gegründet worden, um das heilige Land zu befreien, wobei das von Haus aus ein bisschen eine äußerliche Missteitung war, weil Christus findet man nicht in Jerusalem, sondern überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber äußerlich war halt das Problem da, dass zum damaligen Zeitpunkt die islamische Strömung, dass das zu den Kreuzzügen geführt hat, war ja eigentlich erst dadurch, dass die Türken drinnen überhand genommen haben. Also der Islam war ganz anders, also aus den Reihen, damit will ich jetzt bitte nichts gegen die Türken sagen, aber es ist ein anderer Zug drinnen, also ein viel strafferer Zug drinnen, weil die Türken so im 8., 9., 10. Jahrhundert eben den Islam angenommen haben, hereingezogen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stammen ja eigentlich aus den östlichsten Teilen Asiens irgendwo, also eben von den Turkvölkern dorther kommt es, also es ist eigentlich was Mongolisches in der Art, also im weitesten Sinn aus dem kommt es her, bringt es eine sehr, sehr, sehr strenge, sehr, ja man könnte sagen sehr, sehr abstrakte geistige Beziehung, andererseits aber auch eine sehr, sehr interessante geistige Beziehung, weil gerade die mongolischen Völker im weitesten Sinne verehrten Tengri als den Himmelsgott. Darum wird die Lehre oder die Religion dieser Völker heute auch als Tengrismus bezeichnet. Früher hat man Schamanismus gesagt, gehört dazu, aber heute ist der Fachbegriff Tengrismus, weil sie den Himmelsgott Tengri verehrt haben, im Prinzip ist es der blaue Himmel, das Himmelsgewölbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist völlig abstrakt, er ist völlig a-persönlich, es ist kein personifizierter Gott in irgendeiner Form. Sie verehren diese geistige Naturkraft, das ist das Göttliche, der Himmel selbst eigentlich. Wenn man es jetzt noch konkreter aus dem anthroposophischen fasst, hängt es zusammen mit den Ätherkräften, die von dort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was die Griechen auch mit Recht eben den Äther, den Aether genannt haben, das ist der blaue Himmel. Das heißt, es ist die Äthersphäre unserer Erde im Grunde. Da wirkt natürlich das Kosmische hinein, aber es ist die Äthersphäre, die unsere Erde umgibt und von der die Erde lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Sonnenkräfte wird uns dadurch vermittelt, dass sie zum Beispiel durch die Erdatmosphäre durchgehen. Und dadurch kriegen sie ihre spezielle Qualität auch. Also sie müssen auf die Erde kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ätherkräfte bestehen im Wesentlichen in den ganzen Rhythmen zum Beispiel oder auch in dem Licht, das unser Sonnensystem durchströmt, da geht was von der Sonne aus. Aber das erzeugt auch eben die Sphärenharmonie im Ding. Es gibt also auch den Klangäther, der drinnen ist und der Lebensäther geht dann noch über das sogar hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles wirkt drinnen, aber es spiegelt sich das alles auf die Erde herunter und es lebt als erstes im Luftelement auch. Es ist ja sehr interessant, selbst dort, wo in der Bibel spielt es sich wieder, in der zweiten Schöpfungsgeschichte, im zweiten Kapitel, wo im Jahwe Elohim den Adam aus einem Erdenkloß, oder wie es heißt, also Ha-Adama heißt es ihm, also Adama ist die Ackererde, aber das ist die Erdenmondensphäre. Und aus dem wird es geschaffen und das ist aber auch der Bereich, in dem sich eigentlich bewegt sich auch heute noch der Mond innerhalb der Erdatmosphäre, wenn man es ganz streng nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinsten Ausläufer nämlich der Erdatmosphäre, das ist schon sehr dünn, also atmen kennt man dort nicht, aber die gehen weit über die Mondbahn sogar noch hinaus, also ganz schön Stiegl noch hinaus. Also etwa gut schätzungsweise die doppelte Entfernung des Mondes von der Erde sind noch Spuren wirklich der Erdatmosphäre nachweisbar und erst dort geht es in das allgemeine interplanetare Medium über. Das ist halt das Äußerliche, aber dieses Äußerliche sagt auch etwas, also das heißt der Bereich Erde-Mond bildet in gewisser Weise immer noch ein System, wir sprechen von der Mondentrennung, aber die ist nie ganz vollzogen worden und sie wird auch wieder stärker werden, die Verbindung in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Bereich. Und es sind eben Mondenkräfte auch in der Erde verblieben und die sind eigentlich gehalten worden, gerade durch die Widersacherkräfte, also durch die Alemannischen Kräfte, durch die Asurischen und durch die Saratischen. Denn diese Mondentrennung war eigentlich ein Heilmittel, ein Abwehrmittel dagegen, dass die Widersacher zu stark werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie hat denn das begonnen? Durchaus auch äußerlich kann man das in den äußeren Tatsachen sehen, aber man muss eben sehen, was sie geistig bedeuten. Also zuerst einmal war das unser ganzes Sonnensystem und namentlich eben auch Sonne, Erde, Mond, ein Gebilde, ein sehr dünnes Gebilde noch. Dann beginnen sich aber langsam verhärtete Teile herauszulösen, dadurch entstehen die verschiedenen Planeten dann und nur die Sonne kann dann wirklich der Lichtträger sein, die Lichtquelle, also die eigentliche belebende Quelle, da ist wirklich die Quelle der ganzen Ätherkräfte für unser Sonnensystem drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer hat aber die Trennung der Sonne von der Erde jetzt im Spezium genommen, wer hat die impulsiert? Die saratischen Wesenheiten, die waren es. Und daran sieht man aber auch deutlich, dass diese Wesenheiten eine wichtige Rolle in unserer Entwicklung spielen, auch eine sehr gefährliche Rolle, aber auch eine wichtige, weil ohne diese Trennung hätten wir uns nicht zu freien Wesen entwickeln können, wäre unmöglich gewesen. Solange die Erde mit der Sonne verbunden wäre, hätten wir dieses Entwicklungstempo nicht mithalten können, wir hätten es nicht geschafft dazu freien Wesen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren ja geistige Wesenheiten, aber wir wären völlig unfrei gewesen, wir wären Teil dieser ganzen Sonnenhierarchie gewesen als unterste Wesenheit, aber völlig unfrei. Um frei zu werden, musste sich die Erde von der Sonne trennen und die anderen Planeten im Übrigen auch. Natürlich gibt es äußere physikalische Erklärungen dafür, aber wenn man die Kräfte sucht, die dahinter stecken, dann sind das eben genau soratischen Kräfte, arämanischen Kräfte, die dabei eine große Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentlich Führende haben die soratischen Wesenheiten, weil sie unter den Widersachern die höchste, oder nein, sagen wir besser, die tiefste Erwärmgeordnung haben. Also die höchste Erwärmgeordnung im negativen, im dunklen Sinne. Weil sie haben Qualitäten der Geister der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elohim. Diese Mächtigkeit haben sie. Und diese Mächtigkeit bedeutet, dass sie formgebend, zumindest einmal sind für unser ganzes Sonnensystem, in Wahrheit formgebend letztlich im ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dort gibt es halt andere Geister der Form auch. Also speziell die soratischen Wesenheiten hängen sehr speziell mit uns im engeren Sinn zusammen. Mit unserer Erde, mit unserer Sonne, mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur diese soratischen Wesenheiten sind daher aber stark genug gewesen, um diese Trennung überhaupt herbeizuführen. Die kleineren arämanischen Wesenheiten sozusagen, also die zurückgebliebene Erzengel im Grunde sind, die können das nicht. Die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch selbst zurückgebliebene Urengel, also zurückgeblieben im Sinne, dass sie Widersacherkräfte geworden sind, also dass sie aus den Urengeln halt so Asuras geworden sind, auch die können das nicht. Die können durchaus sehr intensiv hineinarbeiten im seelischen Bereich des Menschen, in der Astralwelt, in einiges hineinarbeiten. Aber bis ins physische hinein, das schaffen sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten, oder sagen wir besser, tiefsten asurischen Kräfte haben so viel von den soratischen Wesenheiten gelernt, dass sie sehr wohl auch zumindest ein bisschen ins physische hineinarbeiten können, ins physische des Menschen nämlich. Und sie haben die Voraussetzung dafür, weil sie ja, als sie auf dem Alt, sogenannten alten Saturn, über den haben wir schon so oft gesprochen, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dort haben sie bereits gearbeitet am physischen Leib des Menschen. Allerdings als reiner Wärmeleib, kann man sich heute gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Wärme, was ist das? Nicht einmal Luft, also keine Wärmeströmung, sondern gestaltete Wärmestrahlung oder irgend sowas. Aber da waren sie schon mit den Menschen verbunden und haben daran gearbeitet. Sie haben ihr Bewusstsein entwickelt, indem sie eben an diesem dünnsten physischen, eben in Form der Wärme, gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die können zumindest im Menschenleib bis ins physische hineinarbeiten, aber sie hätten nie das schaffen können, dass sie eben die Erde zum Beispiel von der Sonne drinnen. Das hätten sie nicht machen können. Das konnten aber die soratischen Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die sind es im Grunde so mächtig wie die Elohim, die eben unser System im guten Sinne geschaffen haben, die es durchformt haben. So mächtig sind sie im Grunde. Also das sind schon große Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dadurch jetzt, also die Sonne, die Trennung der Erde von der Sonne war aber notwendig, dass wir also genügend Zeit bekommen, um uns zur Freiheit entwickeln zu können. Sonst hätten wir uns nicht aus eigener Kraft entwickeln können. Die Chance haben wir nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde noch gehen, wenn wir entwickelt werden sozusagen von oben, aber dann wären wir völlig unfreie Wesenheiten. Aber indem wir uns selber entwickeln, indem wir selber auf einen Fortschritt zehn Fehler machen, mindestens, ins Bild gesetzt, oder hundert vielleicht. Ja, das ist der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es irrt der Mensch, solange er strebt, wie es im Faust heißt. Und wirklich kräftig. Das heißt, auf einen Fortschritt fallen zehn oder hunderte Fehler sogar, die wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sind wir so langsam. Höhere Wesenheiten schaffen das halt schneller, die schon weiter sind. Aber sie haben es auch vielleicht bis zu einem gewissen Grad leichter, weil sie halt unmittelbar von oben die Kräfte bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alles aus Freiheit wollen. Selber wollen. Und das macht den menschlichen Weg so schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das gibt uns die besondere Qualität als Mensch. Ich meine, das können wir. Dazu sind wir da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum dürfen wir uns von dem überhaupt nicht schrecken. Und wir dürften uns eigentlich nie wünschen, dass das alles schon hinter mir ist. Bitte schenkt mir das von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehen wir ins Widersacherreich im Grunde. Die täten uns alles schenken. Und uns einspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie würden uns vollkommen unfrei machen. Dann kriegen wir halt unseren Platz zugewiesen und sind ein Rädchen im ganzen System. Und auch wenn wir vielleicht ein mächtiges Rädchen drinnen sind, ein großes Rädchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit null. Mitgestaltung null. Gibt&#039;s nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort. Aber darüber haben wir eh das letzte Mal ja gesprochen. Das ist halt die Perspektive, die gerade diese soratischen Wesenheiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen diesen perfekten, geradezu urwerksartigen Kosmos, in dem alles aus der zentralen Quelle vorherbestimmt ist. Und ihrer Meinung nach, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke, die einzige Chance ist, dass der Kosmos nicht im Chaos endet. Und der Weg, der aber mit dem Menschen eröffnet wurde, für das die Gottheit selber den Christus eben auch auf die Erde geschickt hat, wenn man so will, oder er auf die Erde gegangen ist und sich mit diesen Menschen verbunden hat, das höchste göttliche, das heißt aber, dass damit in uns die Freiheit ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sozusagen die göttliche Kraft, aus dem Ich aber auf individuelle Weise tätig werden kann. Also aus voller Freiheit und trotzdem aber die gleiche Qualität hat, von der Art her zumindest, wie die höchste göttliche Quelle. Nur um diese Kraft wirklich aus dem Ich tätig werden zu lassen, der Weg geht halt nicht so einfach, es strahlt heraus und funktioniert gleich, sondern wir probieren, wir probieren und wir machen eben die Zehn, die Hundert, die Tausend Fehler, bis es einmal dann wirklich funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis es einmal wirklich in die richtige Richtung geht. Und ich glaube, ich habe euch ja schon eine Zeit im Grunde, tun wir so etwas schon mit jedem Atemzug, den wir machen. Schon das ist ein Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf sich nicht immer jetzt vorstellen, riesige Werke, was mache ich denn da? Schon mit jedem Atemzug. Ich kann eben einen freien, menschlichen Atemzug machen oder einen, der nicht so frei ist. Ich will jetzt gar nicht, dass wir jetzt anfangen, bitte belauert jetzt den dauernden Atem oder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eher mit Vorsicht zu genießen. Wir können nämlich anders, oder wenn anders arbeiten, als man früher gearbeitet hat. Nämlich nicht durch irgendein Atemtraining oder was, das von außen kommt, sondern indem wir uns geistig entwickeln, geistig an uns arbeiten, wird der Atem anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was durchaus einen Einfluss letztlich auf die ganze Erde hat und auf die Menschen rundherum. Aber dazu möchten wir uns nicht jetzt irgendwie hinsetzen und irgendwelche Atemübungen machen. Das ist eher Gefährlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Meditationen kann man es auch machen, aber auch da sind sie anders, als in alten Zeiten. Ja, also das heißt, wir haben die Problematik mit der Mondenschale, wo auch ganz stark die Widersacher dabei sind, aber wir brauchen sie auf der anderen Seite. Es sind also gute Kräfte, es sind aber Kräfte, die auch sehr leicht von den Widersachern benutzt werden können, um uns vom Weg abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eben dieser Impuls von 666 sehr stark. Und er hätte dazu geführt, dass wir, wenn das wirklich funktioniert hätte und wenn nicht in der Geschichte auch genügend passiert ist, um einen Gegenimpuls zu machen, dann würde der Mensch zwar die Bewusstseinsseele, also wir stehen ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter und das ist ein sehr entscheidendes Zeitalter. Also die Frage des Bewusstseins ist daher heute ein sehr großes Thema in den Wissenschaften irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben noch überhaupt im Grunde keine wirkliche Antwort darauf. Nämlich eben auch die Rätselfrage damit, wie hängt unser Bewusstsein mit unserer Mondenschale, mit unserem mondenhaften Tropen, nämlich mit unserem Gehirn zusammen. Weil das ist auch so eine Schale und da ist auch was drin, das ist halt dann der volle Mond da drinnen, aber wie kommt da das Bewusstsein zustande? Hat die äußere Naturwissenschaft null Ahnung noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rätsel. Sie können zwar die Gehirntätigkeit, können es eine ganze Menge schon erklären und was wo zugeordnet ist und man sieht auch, wie sich das in bestimmten Seelentätigkeiten widerspiegelt, gewisse Zusammenhänge da oben, aber dass das bewusst wird, dass es der Mensch erleben kann und dass er nicht nur ein Gehirnautomat ist, völliges Rätsel. Völlig umgelöst von der äußeren Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das Hirnkastle ein wichtiges Werkzeug für unser Bewusstsein, aber indem es gerade das eigentlich Geistige abtötet, bis abblast, bis zu einem bloßen Bild. Das heißt, wir haben das Hirnkastle eigentlich, wenn wir es benutzen, im Grunde dadurch, dass die geistige Wahrnehmung ausgelöscht wird. Dadurch können wir unsere abstrakt-logischen Gedanken auch denken, weil sie können sich spiegeln drinnen, aber ich erlebe nicht den geistigen Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistigen Wesen, die wirklich dahinterstecken. Das ist ausgeblendet. Ich erlebe nur die Widerspiegelung in logischen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musste kommen. Ist notwendig für die Freiheit, weil gerade dadurch, dass wir zunächst einmal nette Wesenheiten als solche wahrnehmen und merken, was die eigentlich wollen, sondern dass wir halt einfach nur die Widerspiegelung, nur das Bildhafte haben, gerade das lässt uns frei. Wir können das Bild anschauen und sagen, ja, will ich, will ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bleibe frei in meiner Entscheidung. Wenn diese Wesenheiten wirklich so eingreifen würden, dann wären wir unfrei. So sehen wir sie nur in der Spiegelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können auch nicht eingreifen. Das wollten aber letztlich die soratischen Kräfte erzwingen. Sie hätten es also geschafft, eine sehr starke Bewusstseinsseele zu entwickeln, die aber ausschließlich aufs Äußere gerichtet ist und auf die niedere Naturgeistigkeit, die aber dann immer mehr unter dem Einfluss, auch bis in die Natur hinein, dieser soratischen Wesenheiten, unter anderem Widersacherkräfte, stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde also auch bedeuten für die Entwicklung der Erde ganz was anderes. Weil das heißt, dass die ganzen Elementarwesen, die in der Erde sind und so weiter, dass die eine andere Richtung kriegen. Das liegt also auch an uns, jetzt wie wir uns entwickeln, wo die ganzen Elementarwesen hingehen, ob die eine Erlösung finden können oder einen weiteren Aufstieg finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nämlich absteigende und aufsteigende Elementarwesen und es ist auf jeden Fall eine ganz große Gefahr drinnen, dass eben die Elementarwesen der Erde, dass die auch in den Widersacherbereich ganz hineingezogen werden. Und wieder sind wir ein Schlüssel dafür, in welche Richtung es geht. Und da ist etwas Entscheidendes, sind die Mondenkräfte, die in der Erde geblieben sind, weil die sind verbunden mit den soratischen Kräften, mit den alemannischen Kräften, mit den asurischen Kräften, die wirken da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist also die Auseinandersetzung jetzt da mit diesen Kräften. Und eben der Impuls von 666 und dann Steigerung wieder 1332 und jetzt von mir aus 1998 die Steigerung, wäre das, also die Bewusstseinsseele so zu entwickeln, dass der Mensch voll schon damals 666 erwacht wäre zur Bewusstseinsseele nach außen. Und zum Bewusstsein der niederen Naturgeistigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, das eigentliche Ziel war den Menschen an die Erde zu binden, volles sinnliches Bewusstsein für die äußere Welt und Wahrnehmung der ganzen geistigen Wesenheiten, die aus dem Widersacherbereich kommen. Und alles andere abgeschnitten. Das heißt, wenn das wirklich funktioniert hätte, ist es durchaus nicht so, dass der Mensch jetzt nur äußerer Materialist wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keineswegs. Er würde geistige Wesenheiten schauen. Aber nur die, die aus dem Widersacherbereich kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alles andere blind. Komplett blind. Und dagegen, dass dieser Impuls nicht sich zumindest in dem Maße in der Menschheit breit machen konnte, war ein wesentliches Element eben tatsächlich die Entstehung des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade dass dort, da waren nämlich Menschen da, die noch dazu eine starke Bereitschaft eigentlich innerlich hatten, diese Kräfte aufzunehmen. Aber genau dagegen ist der Islam als Gegenimpuls gekommen. Weil er dort also eine sehr strenge Ordnung von oben hereingebracht hat, die aber jetzt in Wahrheit entgegenwirkt den Impulsen, die da von unten kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der Impuls nicht gekommen wäre, obwohl er eigentlich, Herr Rudolf Steiner sagt ja, dass das durchaus ein awimanischer Impuls ist, der da drinnen lebt im Islam. Aber in dem Fall ein notwendiger Impuls, der nämlich die schlimmeren Kräfte, die von der asyrischen Seite einfach zurückgedrängt hat. Das ist ganz Interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schwierige Sache drinnen. Und es ist in abgeschwächter Form dann dieser Impuls, der in den arabischen Völkern überhaupt drinnen lag. Da liegt nämlich die große Anlage drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da liegt nämlich eine unheimlich starke Anlage, ja sogar für die Bewusstseinsseele drinnen. Eine starke Anlage drinnen für ein Denken, das zumindest ein unbewusstes Schauen ist. Er hat eine gewisse Gemeinsamkeit mit dem jüdischen Volk, auch da ist es drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde es ja ganz speziell gepflegt, auch durch die Vererbungsströmung, also durch die Blutströmung wurde das alte Hellsehen gepflegt. Und das ist aber auch in den arabischen Völkern sehr stark drinnen. Und da ist eine große Anlage aber zugleich dabei, also in die Bewusstseinsseele hinauszugehen, sich der Natur gegenüberzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Araber hatten auch, nämlich im positiven Sinn, die alte arabische Religion ist eigentlich eine sehr auf die Natur bezogene auch. Und eben auch ein sehr starkes Umgehen mit den Naturgeistern draußen, die da sind. Da kommt interessanterweise dann, als die türkische Strömung das übernimmt, wo jetzt mehr dieser abstrakte Himmelgott Tengri drinnen ist, also die Lebenskraft, die da von oben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so einen konkreten Zugang zu den Naturelementarwesen haben sie nicht. Kein Bezug dazu. Es ist also viel abstrakter, viel strenger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat im Übrigen auch erst dann die weitere Ausbreitung des Islams so viel kriegerischer gemacht. Also die Probleme mit den Pilgern und die im Palästina halt dann dort gefährdet sind, das kam erst also durch die Türkenströmung drinnen. Die hatten also diese Unerbittlichkeit auch drinnen, die halt von den mongolischen Völkern, von den Türkvölkern hereinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist einfach diese Unerbittlichkeit drinnen. Die haben die Araber gar nicht drinnen gehabt. Die Araber haben, aber bitte nicht, dass man das jetzt irgendwie versteht als Türkengeschlecht oder Arabergut oder sonst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat damit nichts zu tun. Man muss einmal die Dinge charakterisieren, wo sie herkommen. Also jeder heutige Mensch, ob er jetzt Türke oder Araber ist, kann sich aus dem herauslösen und ist auch letztlich heute schon viel herausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hat dann wichtige Aufgaben zu erfüllen. Aber man muss die Dinge einmal charakterisieren, dass es Unterschiede gibt. Auch was sie unterschiedliche Völker mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist es eben was anderes, was die jüdischen Völker, also das Semitentum im engeren Sinn herausbringen, was die Araber herausbringen, die ja auch zu den semitischen Völkern gehören, aber wieder andere Qualitäten haben. Und was zum Beispiel die mongolischen Völker hereinbringen, das ist wieder eine andere Sache. Also dort ist es, weil in dem zum Beispiel diesen Himmelsgott so überpersönlich zu sehen, ist zugleich ein Weg, eine Möglichkeit in ein sehr klares, reingeistiges hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch etwas. Also wir stellen uns gerne den lieben Gott lieber mit weißem Haar und langem Bart vor. Wir wollen es sehr konkret nehmen und fassen sehr schnell in ein sinnliches Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde in den Charismus niemand einfallen. Da gibt es einfach kein Bild. Das Bild ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Himmelszelt. Das ist es. Der Himmel über mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taghimmel, der Nachthimmel. Und mein mongolisches Zelt, meine Jurte, ist die Abbildung davon im Kleinen im Grunde. Das ist das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist das einzige äußere Bild. Also von mir aus ist das Zelt. Aber ich stelle ihn mir nicht in menschlicher Gestalt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas viel Größeres, viel Nichtsinnliches. Und gibt halt ein anderes Verhältnis dazu. Und auch interessanterweise die Erde unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch das Gegenbild. Die Erdgöttin, die im Gegensatz steht, und der Mensch dazwischen. Also oben ist der Tengri, unten ist die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ist aber absolut nicht personifiziert in irgendeiner Form. Es wäre nicht eingefallen, dass die Göttin Erde oder Persephone oder Gea oder irgendetwas, das wäre mir überhaupt nicht eingefallen. Sie hat kein Bild drinnen, das irgendwie aus unserer gewohnten Sphäre kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist völlig bildlos. Und dazwischen steht der Mensch mit seinem Windpferd, mit seiner Seele drinnen. Und zwischen diesen zwei Polen bewegt er sich irgendwo und zieht drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade durch die Araber ist ja dann begründet worden die Akademie von Gondi Schapor in Persien eigentlich. Also unter dem arabischen Einfluss aber war das dort. Und es waren viele arabische Gelehrte dort auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das ja viel offener als heute. Der Austausch. Dort haben Araber gewirkt, haben Perser gewirkt, haben Griechen gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Rom der damaligen Zeit haben es die griechischen Gelehrten vertrieben. Und die sind dann alle brav dort hingegangen. Entweder in der Akademie von Gondi Schapor oder Akademie von Edessa oder so in Anatolien unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ganz an der syrischen Grenze unten. Da gab es dann immer ein paar mal die Verschiebung hin und her. Weil diese Akademie von Edessa, also auch fast so ein kleines Bild von der Akademie von Gondi Schapor, das war die große, also die Wissenschaftszentrale könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wirklich schon Wissenschaft wie heute gepflegt wurde. Noch nicht mit den technischen Mitteln, die hatte man damals noch nicht. Aber das Denken, die Art experimentell empirisch heranzugehen ist dort geboren worden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von dort ist es dann erst nach Europa gekommen. Eben, auch verbreitet mit durch den Islam im äußeren Sinne. Gerade durch die Awaba, weil das ist ja reingegangen bis nach Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil von Spanien war islamisch bis zur Zeit von Kolumbus. Im selben Jahr im Grunde fällt das erst. Und dadurch kam es ja ungeheuer vor allem ein wissenschaftliches Wissen nach Europa herein äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite war, dass sich etliche von diesen Gelehrten, also arabischen Gelehrten oder auch überhaupt geistigen Führern, dann später in Europa inkarniert haben. Da gibt es einige Beispiele davon, die Rudolf Steiner nennt. Zum Beispiel der bekannte Sultan Harun al-Rashid wurde später als Francis Bacon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francis Bacon war einer der Väter der englischen Wissenschaft, kann man sagen. Zur Zeit von Elisabeth I., wo dort auch sehr viel in Gang gekommen ist und wo vor allem wirklich die äußere empirische Wissenschaft in Europa Fuß gefasst hat. Aber das hatten im Grunde die Awaba schon längst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind hinten nachgehinkt. Und wir haben es erst geschafft dadurch, dass erstens der Islam sich ausgebreitet hat, es direkt hineingebracht hat, hat viel in Spanien gelebt dort bereits. Aber dann auch auf dem Weg neuer Inkarnationen, dass es dort hineingekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist damit aber auch natürlich eine Anlage gekommen, die Welt nur äußerlich, sinnlich zu betrachten und zu verhärten. Aber der Impuls wäre viel stärker gewesen, wenn nicht der Islam entstanden wäre, wenn nicht die Awaba so weit gekommen wären, dass sie das als eine Strömung in die ganze Welt ergossen hätten. Das ist etwas ganz Wichtiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auch zu bedenken. Ich weiß, wir haben heute immer wieder doch die große Frage, wie geht das Christentum oder wie gehen wir in Europa mit dem Islam um und dergleichen. Und da gibt es genug offene Probleme noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme, die vor allem natürlich dadurch hineinkommen, dass andere Machtinteressen hineinspielen und gewisse ungute Seiten wecken auch, die von der Widersacherseite kommen. Das muss man überhaupt sehen, dass die Religionen überhaupt, und da darf man das Christentum auch gar nicht ausnehmen, nämlich das, was durch die Kirchen passiert ist. Da ist viel Gutes passiert, aber es ist auch schlimme Dinge passiert, bis in nicht so ferne Vergangenheit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso passiert aber etwas durch Menschen, die den Islam sich als Werkzeug dafür nehmen, genauso wie das Christentum auch zum Werkzeug für sehr unchristliche Sachen genommen wurde. Aber es waren beides natürlich, sowohl das Christentum als auch sehr stark der Islam etwas, was diesen Impuls von 666 zumindest gedämpft hat. Wenn der Impuls wirklich voll durchgeschlagen wäre, dann hätten wir schon längst, dann wären Religionen alle weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Religion wäre eine materialistische, wie es in der Wissenschaft zwar als Bild lebt, aber durch eine Praxis, Lebenspraxis, noch nicht überall ist. Aber dann würde es dort hingekommen sein, und es würde dahin gehen, dass der Mensch immer mehr wirklich zu dem wird, als was er heute beschrieben wird, nämlich ein reiner Gehirnautomat irgendwo. Und dass er eine wirkliche Freiheit nicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was jetzt in erster Linie einmal die sorbatischen Wesenheiten und Asuras als wesentliches Hilfsmittel, weil die bis ins Physische arbeiten können, also das Gehirn so verhärten können, dass wir wirklich dann nimmer als Geistige herankommen können. Dass das eben nicht in dem Maße gekommen ist, dazu musste also diese besondere Qualität, die aus dem Awabismus herausgekommen ist und eben auch mit dem Islam aber verbunden wurde und dadurch diesen sorbatischen Impuls im Awabismus gedämpft hat, das musste in die Welt hinaus. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Wir haben dem zu verdanken einerseits unsere Wissenschaft, aber wir haben dem auch zu verdanken, dass sie nicht schon so schlimm geworden ist, so einseitig materialistisch geworden ist, dass kein Rückweg mehr möglich wäre. Es ist jetzt eigentlich so viel da, dass wir daran lernen können, was wir als Menschen nicht sind und auch nicht werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müsste man eigentlich an der Naturwissenschaft lernen, so wie sie heute gerade das Bild von Menschen zeichnet. Wir werden genauso lernen, aber auch zum Beispiel jetzt Thema künstliche Intelligenz oder so, was der Mensch nicht ist. Dass eben das Denken der künstlichen Intelligenz, wir sollen es durchaus gebrauchen, wir müssen es sogar gebrauchen, um zu lernen, was der Unterschied ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es gerade daran lernen. Es ist übrigens ein sehr interessantes Phänomen, Herr Steiner schildert es sehr deutlich und das kann man, wenn man die äußere Entwicklung des Geisteslebens anschaut, deutlich sehen. Die höchste Entwicklung, die reifste Entwicklung gerade des Gehirns, also des Denkens mit dem Gehirn, war im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert. Wir sind über den Punkt eigentlich schon darüber. Wir fangen an, etwas von dem, was wir eigentlich früher durch die Gehirntätigkeit gemacht haben, aus uns herauszusetzen, in Form der künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist ja wirklich sehr stark orientiert daran, wie unser Gehirn funktioniert. Man spricht von künstlichen neuronalen Netzen sogar. Also es ist ganz dem nachempfunden, wie das Gehirn funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur unser menschliches Denken ist mehr als bloßes Gehirndenken. Wir brauchen das als Spiegelungsorgan, wir können Gedanken spiegeln damit, im äußeren abstrakten Sinn, aber wirklich denken, wirklich denken, also aus dem Geistigen heraus denken, tut man nicht mit dem Gehirn. Das ist nur das Spiegelapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, und das werden wir lernen an der künstlichen Intelligenz, sie kann uns sehr wohl, auch wenn sie ausgelagert ist, unser Denken widerspiegeln. Nichts anderes tut sie nämlich. Man braucht nicht glauben, dass sie wirklich denkt, die künstliche Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spiegelt uns unsere Gedanken wider, kann sie in allen möglichen Kombinationen uns anbieten, aber es ist nichts drinnen, was die künstliche Intelligenz wirklich gedacht hätte, jemals. Sie verbindet damit auch überhaupt nichts. Aber sie kann uns unser Denken widerspiegeln in verschiedensten Facetten und das zusammenstellen, aber bei Menschen ist noch viel mehr dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das werden wir daran lernen. Darum stehen wir jetzt drinnen und es ist notwendig, sich damit auseinanderzusetzen. Und wir werden gerade daran lernen, dass wir doch anders sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Aber eben diese Auseinandersetzung, das ist alles, was letztlich auch eine Auseinandersetzung mit den Mondenhaften irgendwo ist. Und da müssen wir durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Mondenhaften hängt so viel zusammen. Es hängt unheimliche Weisheit damit zusammen. Aber darüber will ich jetzt nicht anfangen, sonst werden es wieder 45 Minuten Überzug, wie das letzte Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zu lang. Aber nur als Andeutung. Es gibt diese große, die Urmondenlehre der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben sich zurückgezogen, wie Rudolf Steiner das sehr schön ausdrückt, ein wunderschönes Bild, in die Mondenfestung. Um ja den Menschen nicht in seiner Freiheit zu beeinflussen, haben sie sich zurückgezogen dort. Und das waren aber eigentlich, man könnte sagen, im Grunde luziferische Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die der Menschheit ihre Urweisheit gegeben haben, sich teilweise selber inkarniert haben auf Erden, aber sich jetzt dann zurückgezogen haben. Und denen haben wir viel zu verdanken. Auch wenn ein luziferischer Zug durchaus auch drinnen ist dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie haben sich zurückgezogen. Also das heißt, da stecken ganz wichtige Kräfte auch drin, die aber nicht so aufdringlich rauskommen. Aber ich würde sagen, lassen wir es einmal sein für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch sehr vieles offen in dem ganzen Thema. Ich weiß nicht, wie viele Vorträge wir noch brauchen, dass nichts offen bleibt. Ich glaube, es wird immer was offen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ja das Interessante, dass es immer irgendwo weitergehen kann. Schauen wir, was uns hinführt das nächste Mal. Ich danke euch fürs Dabeisein, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank bei allen im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Vielen, vielen Dank, Wolfgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war wieder sehr spannend. Gerne. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Wolfgang. Gerne. Dankeschön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Baba. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-06-13T21:08:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Das bewusste Zeichnen der geistigen Wirklichkeit. Die Abweisung durch mächtige Elementarwesen im Wald. Die Bedeutung alter Fähigkeiten heutiger Naturvölker. Der radikale Umbruch im Leben Rudolf Steiners. Die Farbgesetzmäßigkeiten der berühmten  */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:205.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo|thumb|205. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 19. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/7hvg88pzbw2czrkv62zt9/205.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=kiq0zhkjpinjtnun7ptjhytmg&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=40 Begrüßung und 50. Wochenspruch 00:00:40] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 205. Folge zur Apokalypse. Und der Fünfer spielt weiter eine Rolle, weil wir sind jetzt beim 50. Wochenspruch. Der ist sehr interessant und sehr schön auch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Menschen Ich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich machtvoll offenbarend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Wesens Kräfte lösend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendaseins Werdelust:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dich, mein Leben tragend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus seinem Zauberbanne,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erreiche ich mein wahres Ziel.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also das heißt, es spricht zu uns die Werdelust draußen. Ein interessantes Wort, Werdelust. Und sie trägt ihr Leben in uns hinein. Also sie erreicht ihr wahres Ziel, wenn sie ihre Lebenskraft, die Kraft des Lebens in uns hineinträgt, in unser Menschenwesen hineinträgt. Also wir empfangen jetzt bereits auch etwas von draußen und das ist etwas sehr kraftvolles. Werdelust, die aber auch von uns dann aufgegriffen wird in einem lebendigen Denken, in einem schöpferischen Denken zum Beispiel, dass man bis zum Imaginativen steigern kann und dann, wenn man dort einmal ist, geht es weiter zur Inspiration, Intuition. Aber das ist die Grundlage eigentlich. Also gerade in der Begegnung mit der Natur ist immer auch so eine Begegnung mit der Werdelust drinnen. Im Herbst dann halt mehr auch mit Sterbelust, kann ich jetzt nicht gut sagen, habe ich noch nicht gehört zumindest, aber da ist es halt dann mehr mit den abbauenden Prozessen verbunden. Aber jetzt ist es ganz mit diesem Aufwachenden, mit diesem Gestaltenden drinnen. Also im Tun aufwachend sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schenkt uns die Natur, die Welt draußen eigentlich. Und wir können es ja aus dem Zauberbann erlösen. Im Zauberbann ist es, solange es uns eigentlich unbekannt bleibt und wir uns gar nicht verbinden können damit. Es ist verborgen in der Natur. Es wirkt zwar drinnen, aber es ist versteckt drinnen sozusagen. Wir können es herauslösen, indem wir uns diese Kraft zu Bewusstsein bringen. Also in allem, was da jetzt so langsam heraussprießt aus der Natur, in dem allen, auch wie der Tag sich ändert. Wir stehen ja jetzt genau vor Frühlingsbeginn, also in ein paar Stunden fängt er an, also am 20. morgen, aber in der Nacht, ich glaube so um vier Uhr ungefähr herum, ist wirklich der Frühlingsbeginn und also alles brodelt da schon und wartet auch sich in uns zu ergießen. Aber wir müssen es auch annehmen können. Das ist ganz wichtig, also offen zu sein dafür. Wir gehen oft einfach vorbei. Und da steckt schon so unheimlich viel drinnen. Das sind schon geistige Begegnungen. Wir haben überall die Chance, ununterbrochen. Das ist nicht so fern. In jedem Blumerl, in jedem Grashalm, der da herauskommt, in dem Gras, das jetzt grün wieder frisch zu leuchten beginnt, ist etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=262 Das bewusste Zeichnen der geistigen Wirklichkeit. Die Abweisung durch mächtige Elementarwesen im Wald. Die Bedeutung alter Fähigkeiten heutiger Naturvölker. Der radikale Umbruch im Leben Rudolf Steiners. Die Farbgesetzmäßigkeiten der berühmten Samenkorn-Meditation 00:04:22] ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Berührung spüren, dass diese Kraft da drinnen ist, dann wird uns aber zugleich die Möglichkeit gegeben, mit der Kraft wirklich gestaltend zu werden. Im Künstlerischen, im Leben gestaltend, aber eben auch im geistigen Wahrnehmen gestaltend. Weil da ist es noch viel deutlicher, ich habe es eh schon öfters erzählt, auch in der Sinneswahrnehmung. Wie viel wir sehen, hängt sehr davon ab, wie aktiv wir im Sehen sind. Wir müssen aktiv gestaltend mit dabei sein. Also zum Beispiel Gesichter sehen wir wirklich dadurch, dass wir die Gesichter zeichnen, mit unseren Blicken. Und manche können besser zeichnen, aufmerksamer, manche huschen mehr darüber. Weil Ununterbrochenes wird uns nur nicht bewusst. Aber das ist alles das, was wir als Kind lernen. Und dann irgendwann, aha, erkennt man das Gesicht vom Opa und das ist nicht nur der Mond, sondern es ist wirklich der Opa jetzt. Aber dann hat das Kind gelernt, mit den Blicken den Opa zu zeichnen. In Wahrheit schon. Mit den Blicken. Ob wir es dann später mit der Hand erkennen, ist eine andere Frage. Aber dass wir es überhaupt sehen, dass wir es wahrnehmen, als Gesicht und nicht als irgendein verwaschener Farbfleck. Dass wir also wirklich Konturen, Formen wahrnehmen, weil wir sie zeichnen. Und trotzdem tun wir nicht willkürlich was zeichnen. Wir malen nicht irgendwas, sondern wir versuchen halt wirklich das, was uns entgegentritt, der Mensch, der uns entgegentritt, oder die Blume, das Tier, der Stein, der Kristall, was auch immer, wir zeichnen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erst nehmen wir es wahr in seiner räumlichen Gestalt. Dazu müssen wir malen. Zeichnen, besser gesagt. Die Farben nehmen wir leichter wahr, aber auch da sind wir in Wahrheit aktiv drinnen. Nur das ist alles unterbewusst. Im geistigen Wahrnehmen, im seelischen Wahrnehmen sollten wir als moderne Menschen, als Menschen unserer Zeit, selber tätig sein. Bewusst tätig sein. Das heißt, das was wir im normalen, im sinnlichen Sehen mehr oder weniger unbewusst machen und was beim alten Hellsehen auch praktisch unbewusst war, weil es ein traumartiges Hellsehen war, die Bilder waren halt einfach da, die überschwemmen mich, ergreifen mich, bewegen mich, sie kommen, wenn sie wollen, sie gehen, wenn sie wollen, ich habe eigentlich keinen Einfluss darauf. Aber das moderne, imaginative, lebendige Schauen besteht darin, dass wir ganz aktiv die geistige Wirklichkeit, ich sage einmal zu malen beginnen, zu zeichnen beginnen, zu malen vor allem zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im imaginativen sind es eher normalerweise nicht so scharfe Kanten oder was drinnen, es sind fließende Übergänge. Und man darf sich aber auch nicht vorstellen, dass es notwendigerweise so ist, dass es jetzt wie ein Traumbild ist, wo wirklich die Farben fluten. Es kann zuerst so sein, dass ich zwar weiß, es ist da, ich spüre auch die Zusammenhänge, aber ich sehe es nicht wie ein Traumbild. Es ist eigentlich noch, ich kann mich orientieren und trotzdem sehe ich es eigentlich nicht wirklich. Aber ich spüre es, ich spüre, ah jetzt wende ich den geistigen Blick sozusagen da, aha, da ist etwas, das ist mit dem in Beziehung, und so arbeite ich mich langsam hinein. Es ist eine Fortsetzung ja eigentlich des Denkens, das wir haben, aber wir fangen jetzt an nicht Zusammenhänge zu konstruieren, sondern wir lernen sie sehen, geistige Zusammenhänge sehen. Also spüren kann man auch sagen, wie auch immer, es ist so schwer, weil da fehlen uns die Worte, es ist immer Übersetzung. Ich meine, man kann es natürlich steigern dazu, dass es dann auch sinnesartige Qualitäten bekommt, weil die Sinnesqualitäten sind ja eigentlich was Seelisches irgendwo, allerdings ein Seelisches, das jetzt abgeschattet wird durch das Sinnliche, durch die Sinnesorgane, wenn ich die Farben nehme, das Rot, das Gelb, Blau, die ganzen Farbtöne, im rein seelischen Erleben sind sie noch ganz was anderes. Und man kann es eigentlich gar nicht mit den Äußeren vergleichen, also so wie wir sie äußerlich sehen, ist es die Abschattung. Selbst wenn es das stahlendste Gelb oder das blendendste Weiß ist, ist es eine Abschattung in Wahrheit. Abschattung heißt, es wird uns vieles nicht bewusst, was da drinnen wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um an dieses imaginative Schauen, ich nenne es bewusst so, ich will eigentlich gar nicht mehr so viel verwenden, den Begriff Hellsehen, weil der so vielfach missbraucht und missverstanden wird, auch heute bei nicht so wenigen Menschen, die eine gewisse Hellsichtigkeit, aber halt noch alter Art haben, wo es eben wirklich wie eine Traumvision dasteht, in total sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen und das ist einfach so da. Aber das ist nicht der Weg, auf dem ich erkenne, was das wirklich ist. Wo ich es in der gleichen Klarheit erkenne, die ich sonst nur im streng logischen Denken habe, ist dort, wenn ich die Bilder selber aufbaue. Aber nicht einfach aus der Fantasie irgendetwas, sondern es fängt an, dass ich die geistige Berührung mit der Wesenheit, worauf ich mein geistiges Auge oder mein geistiges Bewusstsein richte, das bringt mir Empfindungen entgegen. Es spielt sich sehr viel auf der Gefühlsebene ab auch durchaus. Man fühlt sich berührt und da liegt eine ganz gewisse, bestimmte, ganz charakteristische Stimmung drinnen und die fängt an zu mir zu sprechen, sagen wir es einmal so, es regt meinen schaffenden Willen an und aus dem male ich sozusagen, aber wirklich jetzt sehr unter Anführungszeichen, weil ich male es nicht unbedingt in sinnlichen Farben, das wäre der letzte Punkt, sondern ich male es so, dass ich wirklich ein ganzes Panorama von mir habe und jetzt diese Wesenheit, die mir begegnet, hat zu dem, zu dem, zu jenem Beziehungen. Und das macht ihr Wesen aus, dass sie diese vielfältigen Beziehungen hat, dass sie zu anderen Wesen in Beziehung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann geistige Wesen eigentlich am besten dadurch verstehen, dass man sie versteht aus ihrer Beziehung zu anderen geistigen Wesen. Das ist nicht so, dass ich sage, jetzt nehme ich den heraus und fange den sozusagen geistig zu sezieren an, sondern ich erlebe diese Wesenheit, indem sie jetzt einer anderen begegnet und da tut sie etwas. Aber das ist zunächst einfach ein Spüren. Aber es ist auch nicht nur ein dumpfes, unbewusstes Gefühl, sondern es ist ein sehr waches Spüren. Es ist ein sehr konkretes eigentlich. Und es ist so ein bisschen, ja, wie wenn ich es geistig abtasten würde, könnte man sagen. Ich spüre diese Berührung mit der Wesenheit und ich gehe auf sie zu und berühre sie sozusagen geistig. Und aus dem heraus formt sich langsam das Erlebnis heraus. Dann kriegt man einen sehr, sehr großen Überblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Typische in diesen imaginativen Erlebnissen ist, dass man immer die großen Zusammenhänge mitsieht. Wären die nicht da, würde man gar nichts merken. Ich kann nicht einfach unter das Mikroskop oder unter die Lupe etwas legen und mir das Detail anschauen. Das Detail tritt erst hervor für mich, für mein Bewusstsein, wenn ich den Zusammenhang mit dem Ganzen herum erlebe. Und das kann bis ins Größte hineingehen, weil es auch wirklich damit zusammenhängt. Geistige Wesenheiten, auch wir, hängen in irgendeiner Form immer mit dem Ganzen des Kosmos zusammen. Und konkret ist damit gemeint, mit den ganzen geistigen Wesenheiten, die dort sind. Also nicht mit den äußeren Dingen, nicht einmal mit den äußeren Sternen, aber mit den Wesenheiten, die damit zu tun haben. Und das kristallisiert sich mit der Zeit halt heraus. Aber um es fassen zu können, muss ich tätig werden, in Wahrheit. Die Berührung kann kommen. Ich begegne irgendwelchen Elementarwesen oder größeren, mächtigen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sowas einmal erlebt, wir sind in einem Wald gegangen, in der Nähe von Wien. Eigentlich schön, es war Sonntag oder was, die Eltern sind mit den Kindern spaziergegangen, alles war fröhlich. Und irgendwann denkt man sich, es ist eine total ungute Stimmung eigentlich. Man will uns hier nicht. Es war ganz stark, also so richtig so, bitte verzieht euch von da, ihr gehört da nicht her. Die anderen haben sich alle wohlgefühlt. Und da waren tatsächlich gewisse Elementarwesen, mächtigere Elementarwesen, dahinter, die einfach uns nicht dort wollten. Uns nicht dort wollten. Wir passen da nicht her. Stört uns nicht? Und wirklich ganz stark die Empfindung, ihr beschäftigt euch mit Geistigen, ich übersetze es jetzt in Menschenworte, aber es ist das Feeling. Ihr glaubt, ihr tut damit schon irgendwas, dass ihr euch mit dem Geistigen beschäftigt. Und glaubt noch, ihr könnt das hineintragen in die Welt und das würde was verbessern. Ihr wisst ja überhaupt nicht, welches Chaos ihr anrichtet, allein dadurch, dass ihr da seid. Ihr stört unsere Arbeit empfindlich, raus mit euch. Geht dorthin, wo ihr geeignet seid, was zu machen, aber nicht in unser Revier. Wir haben da eine Aufgabe und ihr seid nur störend. Die, die das vielleicht gar nicht so geistig arbeiten, die dürfen ruhig durchgehen. Die stören uns nicht. Aber ihr seid wirklich nicht reif und bereit, schon dafür da euch reinzumischen in das, was wir da tun. Das übersteigt eure Kräfte so gewaltig, bitte haltet euch fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben mit unserem geistigen Tun, mit unserer geistigen Entwicklung, die wir auch wirklich anstreben sollen, aber das heißt nicht, dass wir damit überall immer gleich Wohlwollen erzeugen. Sondern, dass wir dann sehr oft durchaus entgegengespiegelt bekommen, ist ja nicht das Anfangs, aber bitte nicht da bei uns. Das, was ihr einzubringen habt, stört mehr als was es hilft. Also das kann durchaus sein. Gerade in der Begegnung mit der Natur, da sind sehr, sehr, sehr starke Kräfte drinnen. Das heißt, auf sowas kann man zum Beispiel auch achten, aufmerksam sein. Es ist nicht immer so, dass man willkommen ist dort. Man denkt sich, ich gehe in der Natur, in Wälder, ich spaziere schön, ich verbinde mich mit der Natur und das ist ja für die Elementarwesen toll und ist es ja auch, wenn sie erkannt werden. Aber nicht immer und nicht für alle. Und manchmal durchaus berechtigterweise. Es gibt auch was, wo manche Elementarwesen kochen auch ihr eigenes Süppchen. Aber manche haben Aufgaben, die sind zu groß, dass wir stören, wenn wir uns da hinein mischen. Gerade wenn wir irgendwo was Geistiges in uns tragen, was aber noch viel zu groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch tatsächlich so, Rudolf Steiner hat das sehr deutlich beschrieben, es gibt auch Aufgaben, zum Beispiel gerade in Bezug auf die Natur, an die wir mit unserer modernen geistigen Form der Entwicklung, mit unserem modernen geistig imaginativ lebendigen Schauen und den daraus folgenden Taten noch nicht herankommen. Wo Kräfte da sind, wo ganz wichtig für die Menschheitsentwicklung ist, dass Naturvölker, die diese Fähigkeit noch aus dem Alten heraus haben, dass die ja nicht zu früh aussterben dürfen. Aussterben heißt ja nicht unbedingt, dass die ausgerottet werden, sondern einfach, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen oder sonst was. Jedenfalls, dass sie verschwinden. Also, wo Fähigkeiten drinnen sind, die noch ganz im Körperlichen durchaus verankert sind. Also, die geistig sehr tief hineingehen. Gerade beim modernen geistigen Weg schauen wir ja eher, dass es sich vom Körper löst. Das ist bei den alten Fähigkeiten durchaus nicht der Fall. Da ist sogar stärkere Verbindung da als normal. Mit einem Teil des Wesens. Und dadurch können solche Menschen aber erstens Zugang, Erkenntniszugang in gewisser Weise, aber halt auf alte Art kriegen zu Kräften, die wir heute noch lange nicht schaffen auf dem modernen Weg. Und die vor allem auch in eine Zusammenarbeit mit diesen geistigen Wesenheiten kommen können, an die wir heute in gesunder Weise noch nicht herankommen. Das heißt, die Erfahrungen, die Naturvölker heute noch haben, sind wichtig für die Zukunft. Es wird irgendwann auch ins Neue übergehen, aber es ist noch nicht so weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Thema in den Mysteriendramen ganz stark drinnen. Zwei wesentliche Figuren sind die Familie Baldi, also Felix Baldi und seine Frau Felicia, die beide eine geistige Naturbegabung haben. Die sind also nicht in dem Sinn Geistesschüler, die jetzt dem großen Lehrer Benediktus in den Dramen folgen, obwohl sie mit ihm verbunden sind, aber sie haben ganz eigene Erfahrungen. Und die haben sie aus Anlage heraus. Hat sich natürlich auch mit früheren Inkarnationen zu tun, aber sie haben sich durch ihre früheren Inkarnationen diese alten Fähigkeiten bewahrt. Das heißt, sie haben sich auch Verkörperungen, Inkarnationen gesucht, wo der Körper das auch hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die jetzt ins neue, imaginative Schauen hineingehen, ist es eine Erleichterung, wenn der Körper das gerade nicht hergibt. Dann tun sie sich leichter. Weil zum Beispiel so Menschen wie etwa Rudolf Steiner selber, der hatte alte Fähigkeiten auch, aber damit er die neuen entwickeln und dann auch weitergeben kann, musste er die alten ja eigentlich loswerden. Und das auf ganz neue Art wiedergewinnen. Das hängt sehr stark zusammen mit der sehr turbulenten Phase in seinem Leben, also geistig sehr turbulenten Phase. Die liegt zwischen seiner Kindheit, Jugend, Studium, dann die ganze Beschäftigung mit Goethe, Goethe-Herausgabe und dann, nachdem er in Weimar fertig war, dann 1900 im Anfang in der Theosophischen Gesellschaft. Aber da ist so eine Zwischenphase, wo ein ganz starker Umbruch drinnen ist. Der ist vielen aufgefallen. Das ist ja eigentlich nicht verständlich, jetzt ist er eigentlich fast total ein Atheist im Grunde und gegen die Kirche und gegen das Christentum wettert er und gegen alles eigentlich. Ist ganz stark drinnen. Das war aber notwendig. Dann erst kommt dieses, was er in seinem Lebensgang schreibt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Ein inneres Erlebnis, auf eine ganz neue Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Impuls, der ihn dann offen macht dafür, dass er eben dann anfangen kann in der Theosophischen Gesellschaft auch zu wirken. Natürlich kommt dann von außen der Auftrag an ihn heran, aber dann war er auch erst bereit dafür. Sonst hätte es nicht funktioniert. Dazu musste er das Alte loswerden und neue Kräfte entwickeln. Sie umwandeln auf jeden Fall. Das heißt, es ist auch eine Aufgabe für jeden heute, der sich mit Anthroposophie beschäftigt, aber vielleicht auch noch alte Fähigkeiten hat. Das Wichtige ist, dass man es umwandelt, weil nur wenn ich es umwandle, dringe ich wirklich mit dem eigenen Ich erkenntnismäßig in das ein, was da wirklich abläuft, was sich da abspielt. Da bin ich in jedem Detail drinnen dabei und es ist mindestens so trittsicher dann der Weg, als wie in den Naturwissenschaften, wo man äußerlich an den Phänomenen, an den Beobachtungen sich entlang arbeitet und nicht anfängt, irgendwas hineinzuspintisieren, sondern wo man einfach von Beobachtung zu Beobachtung schreitet und sieht, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Also so wie es Goethe zum Beispiel in seiner Farbenlehre gemacht hat. Wirklich zu schauen, wie kann ich das verfolgen, wo entstehen die verschiedenen Farben, wie hält sich das Dunkle auf langsam zum Violetten, zum Blauen, dann wird es immer heller bis zum Hellblauen und so fort oder wie ist es, wenn das Licht verdunkelt wird. Dann kann ich Schritt für Schritt das verfolgen. Dann sehe ich, wie aus dem Zusammenspiel von Licht und Finsternis, je nachdem welches die Überhand hat, entstehen die verschiedenen Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann ich jedes Schritt für Schritt beobachtend nachvollziehen, sehe wie eins mit dem anderen zusammenhängt. Und das kann man sehr viel weiter führen dann noch. Es ist nicht umsonst, dass sich Steiner viel mit der Farbenlehre Goethes beschäftigt hat. Das ist ein genialer Schicksalszug, dass er zu dem gekommen ist, sich mit dem zu beschäftigen. Da ist sehr wichtig auch dieses Erlebnis zum Beispiel mit den Farben, weil wenn ich jetzt anfange im modernen geistigen Schauen, Farben zu sehen oder etwas in Farbbegriffen auszudrücken, sagen wir es einmal vorsichtig so, weil das Unwichtigste ist, dass es wie ein Fantasiebild vorweg vor mir steht. Das ist fast das Unwichtigste. Aber ich muss es genau spüren, welche Farben da sind. Also sozusagen sehen, ohne es sinnlich zu sehen. Das ist die Kunst. Und dann muss ich aber ganz in diese Farbgesetzmäßigkeiten hineinkriechen. Und dann kann ich diese Dinge erleben. Dann funktioniert unter Umständen auch so etwas, was erfahrungsgemäß, ich weiß nicht, wie es euch geht, die ihr zuhört und das schon probiert habt, die berühmte Samenkorn-Meditation in »Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten«. Also man legt ein Samenkorn vor sich hin und konzentriert sich auf dieses Samenkorn. Und dann sieht man eine gewisse flammenartige kleine Farbgestalt rundherum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=1589 Der Weg von der Imagination zur Intuition. Die seelisch-geistige Berührung des modernen Schauens. Vom Verwandeln des Bildes zur reinen Inspiration. Das Erwachen der Werdelust im eigenen Ich. Die stufenweise Entzauberung der inneren Bilderwelt. 00:26:29] ===&lt;br /&gt;
Und das ist schwierig. Das ist wirklich schwierig, dass das funktioniert. Aber helfen tut das sehr, zum Beispiel diese Übungen mit den Farben, mit der Farbenlehre, aber jetzt sie geistig aufzufassen, zu sehen, was geistig dahintersteckt. Dann merkt man nämlich, dass ich zu dem Farberlebnis an dem Samenkorn auch nur dadurch kommen kann, auf neue Art dazu kommen kann, wenn ich die seelisch-geistige Berührung spüre. Und diese Berührung gibt zunächst einmal ein immer konkreter werdendes Gefühl, Gefühlsstimmung, eine Berührung, eine Anmutung kann man im Deutschen auch sagen. Also ich fühle mich angemutet sozusagen von dem, also eben wirklich berührt von dem. Und wenn diese Stimmung da ist, wenn ich die jetzt immer bewusster fassen kann, das dauert unter Umständen, ich spüre vielleicht sehr schnell, die Berührung ist da, aber sie ist noch sehr undifferenziert. Sie wird aber differenzierter. Und wenn sie differenzierter da ist, dann beginnt sie sich in Farben umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder, nicht notwendigerweise, dass ich es jetzt so sehe wie in einem lebendigen Traumbild. Es ist im Übrigen bei Traumbildern auch sehr unterschiedlich, wie farbig Träume sind. Viele Menschen erleben Träume auch nur in Grautönen, in Schwarz-Weiß-Tönen, in Schattierungen. Es ist nicht gesagt, dass es bei allen farbig ist. Es gibt Menschen, wie Lessing zum Beispiel, der von sich gesagt hat, ich habe in meinem Leben noch nie geträumt. Natürlich hat er immer geträumt in Wahrheit, aber es war kein Bild da. Kein Bild, was man normal in einem vielleicht wilderen Traum erlebt. Trotzdem hat er in solchen Dingen gelebt. Aus solchen Dingen sind ihm die Inspirationen gekommen zu der Idee der wiederholten Erdenleben, die er eigentlich ganz selbstständig ergriffen hat und sie eigentlich begründet hat, damit nur, wenn es die wiederholten Erdenleben gibt, ist überhaupt die Menschheitsentwicklung erklärbar in irgendeiner Form. Wenn es die nicht gibt, dann ist es für ihn jedenfalls nicht erklärbar, sondern die Menschen entwickeln sich, die gehen durch. Und wenn da nichts durchgehen würde, müsste jeder von vorne wieder anfangen im Grunde. Also ein sehr tiefer Gedanke, weil im Grunde das ist die Zusammenfassung von einem relativ großen Werk, wo er die ganze Menschheitsgeschichte schildert in den wichtigen Phasen und dann kommt er zu dem Resümee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben, weil er das erlebt in Wahrheit. Er ist durchaus im Ansatz da bei dem Neuen schauen, aber ohne es in irgendeiner Form zu visualisieren noch. Das ist wichtig, dass einem bewusst ist, dass man durch diese Phase heute früher oder später durchgehen sollte, selbst dann, wenn man alte Fähigkeiten hat. Sonst bleibt immer eine gewisse Unsicherheit drinnen. Weil es ist in dem alten Hellsehen nicht so leicht klar, was trage ich selbst hinein. Das heißt nämlich durchaus aus meinem Organismus, aus meinen unterbewussten Kräften, das gibt nämlich, wie soll ich sagen, die dicken kräftigen Farben in dem Bild. Und die muss ich einmal sozusagen weglassen. Ich muss das so ganz zart haben. Ich stehe vor der leeren Leinwand eigentlich und erlebe jetzt nur, da muss was hin, dort muss was da, also wirklich vor der leeren Leinwand zu stehen, das ist die Herausforderung drinnen. Und dann kann man sich da hineinarbeiten. Und da ist dann eben drinnen genau auch diese Werdelust der Natur zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt der Ausgangspunkt, warum ich so lange gesprochen habe darüber. Das ist es nämlich genau. Ich beginne zu erleben, zum Beispiel auch bei der Samenkornmeditation oder so, die Lebenskräfte, der Lebenswille, der da drinnen steckt in dem Samenkorn. Der aber schläft drinnen, total schläft. Unter Umständen über Jahrtausende auch schlafen kann. Es sind ja viele Samen in den ägyptischen Gräbern oder so gefunden worden, die noch keimfähig sind. Also wenn die auf fruchtbaren Boden kommen und genügend Wasser, entwickeln sie sich immer noch und liegen aber Jahrtausende drinnen, wie ein fast toter Stoff, der hart, kristallin ausschaut, fast geradezu und trotzdem schlummert das Leben drinnen. Und diese Werdelust, die will aber zu uns hin. Die will zu uns hin. Also sie spricht zu uns, zu unserem Menschen-Ich. Und aus dem heraus wird sie entzaubert, wenn ich aus der Freiheit heraus bewusst, aktiv anfange, das jetzt ins Bild zu gestalten, ins imaginative Bild zu gestalten. Dann wird sie wirklich erlöst. Dann erfüllt sie ihr Ziel, dann findet sie ihr Ziel, wie es da drinnen steht im Wochenspruch. Also erreiche ich mein wahres Ziel. Weil es ist erst fertig, ganz große Perspektive, das Tun der geistigen Welt ist erst fertig, wenn sie sich im Menschen erleben kann. Indem der Mensch es erlebt, ergreift und gestaltend ins imaginative Bild bringt, die Zusammenhänge, die Zusammenklänge der Wesen, auch die Dissonanzen zu spüren bekommt, dann ist er schon in der Stufe der Inspiration drin. Das ist auch interessant, jetzt bin ich in der Stufe der Imagination. Als moderner Schauender, imaginativ Schauender, gestaltend Schauender, habe ich eh schon Mühe, das Bild zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich es endlich einmal, habe ich die Zusammenhänge, jetzt soll ich das ganze Bild wegschaffen. Das ist der nächste Schritt. Ich muss es komplett auslöschen. Komplett weg. Und indem ich es komplett auslösche, weil es ja eigentlich trotzdem immer noch aus meiner Tätigkeit hervorgegangen ist. Das ist schon gut, ich bin mir bewusst geworden, was ich da tue, aber damit habe ich schon einmal meine Einseitigkeiten trotzdem drinnen, meine Perspektive. Um jetzt loszukommen von nur meiner Perspektive, um das wirklich noch klarer zu sehen, dass ich jetzt diese geistigen Wesen selber sprechen lasse, dazu muss ich mein Bild auslöschen, wegbringen aus dem Bewusstsein. Jetzt bin ich froh, dass ich das endlich habe und jetzt sitzt es sehr hartnäckig. Das ist nämlich ganz interessant, also wenn ich es dann ins Bild geschafft habe, dann wäre ich das ziemlich schwer los. Es ist zwar mühsam, es zu kriegen, aber dann werde ich es schwer los. Und das ist gerade die Übung, dann in die Inspiration hineinzugehen, das wirklich loszuwerden. Und dann kommt die Inspiration und aus der Inspiration heraus, die führt mich weiter zur Intuition, dass ich wirklich jetzt ganz bewusst eintauche in die geistigen Wesen, die dabei beteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ist es nämlich, wenn diese Berührung da ist, aus der dann irgendwann das imaginative Bild herauskommt, ist es noch so eine halbbewusste oder viertelbewusste Berührung mit dem geistigen Wesen, aber ich lebe noch nicht in dem geistigen Wesen wirklich drinnen. Weil Intuition heißt, ich tauche wirklich voll und ganz in das andere geistige Wesen ein. Das ist es zunächst. Es berührt mich sozusagen. Ich spüre, es ist da, aber ich bin noch nicht wirklich drinnen in dem Wesen. Also das heißt, das Bild, was ich mir zunächst in der Imagination dann mühsam gemalt habe, da steckt sehr viel von mir drinnen, trotz allem. Das heißt, es ist noch nicht wirklich ein objektives Schauen. Es beruht zwar auf etwas Objektivem, es wird nicht ganz falsch sein, aber hundertprozentig sagen kann ich es noch nicht. Ich kann es eigentlich erst sagen, wenn ich das Bild weggeschaffen habe, dann komme ich dadurch in die Inspiration. Jetzt spricht wirklich die geistige Welt, also die geistigen Wesen sprechen zu mir und führen mich dazu, wirklich in sie einzutauchen. Dann bin ich in der Intuition. Und wenn ich jetzt aus der Intuition wieder herauskomme, dann kann ich das Bild von mir aus wieder neu malen, aber dann wird es neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es erst wirklich das Bild, was ich gewonnen habe, dadurch, dass ich mich intuitiv mit diesem Wesen bewusst verbunden habe. Vorher ist es noch unbewusste Berührung. Das heißt, es ist zwar nicht räumlich, aber eine äußere Berührung, könnte man sagen. Also ich bin noch nicht in die Wesen eingetaucht, sondern sie berühren mich, das sagt mir irgendwas und das versuche ich festzuhalten. Aber in der Intuition erst bin ich ganz in sie eingetaucht. Ich bin diese Wesen geworden, im Grunde. Vom Bewusstsein her. Das heißt, ich habe mein Bewusstsein ganz ausgeschaltet, bin eingetaucht und wenn ich jetzt zu mir komme, dann nehme ich wirklich das mit, was das Wesen ausdrückt. Und aus dem kann ich dann wirklich die objektive geistige Welt gestalten. Also dann kann ich wieder in ein imaginatives Bild von mir aus hineingehen, aber es ist anders. Und den Prozess kann man öfter durchlaufen. Damit wird die Imagination immer reicher. Auch wenn man sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Wenn ich mich das nächste Mal wieder damit beschäftige, mich geistig verbinde, versuche es imaginativ zu malen, werden wieder neue Facetten herauskommen. Aber da hilft mir schon, wenn ich beim letzten Mal schon bis durch diese Intuitionsstufe durchgegangen bin, dann ist beim nächsten Mal schon wieder mehr drinnen und mehr Objektives drinnen. Anfangen tut es damit, dass ich eigentlich spüre, wie wirkt es auf mich. Das ist nichts Schlechtes, aber ich muss wissen, dass ich es dann nach meiner Eigenart wahrnehme und noch nicht so, wie es wirklich für sich ist. Also da muss man diesen Kreislauf immer wieder durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den interessanten Sachen entdeckt man immer wieder neue Facetten. Und lernt auch, noch genauer die Dinge zu fassen. Darum ist es nie verfehlt, sich immer wieder mit bestimmten Themen zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht sagen, das weiß ich jetzt, abgehakt habe ich. Das wird man in einem modernen Bildungssystem sagen. Abgehakt, den Kurs habe ich, habe ich meinen Schein gekriegt, Stempel drauf, das war es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, eigentlich immer wieder von vorne es holen und gerade dadurch dann immer wieder neue Facetten zu sehen, zu erfassen, sich im Durchgang durch Inspiration, Intuition wirklich zu objektivieren, indem ich eben eintauche, wirklich voll in die geistigen Wesenheiten und dann wieder neu zu malen. Und das ganze Bild ändert sich, es wird aber zugleich auch weiter und reicher dabei. Aber ich sehe es beim nächsten Mal schon noch mit mehr Zusammenhängen, noch klarer, objektiver, dass ich wirklich das erlebe, was die geistige Wesenheit ausdrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das geht alles nicht auf einen Schlag, das sind also Durchgänge, die notwendig sind. Und als Steiner, wenn er über seine Themen gesprochen hat, er spricht natürlich dann an den entscheidenden Punkten aus dem unmittelbaren Erleben. Wenn er spricht, hat er das Bild vor sich, anders geht das gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht etwas, was jetzt aus dem Gedächtnis kommt. Aus dem Gedächtnis muss man sich vielleicht merken, wenn ich jetzt auf irgendeinen Philosophen verweise, der hat dort und dort das gesagt, dann sind die Zitate meistens ein bisschen unscharf oder so. Da brauche ich wirklich das normale Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für das imaginative brauche ich das normale Gedächtnis überhaupt nicht. In dem kann ich es nicht halten. Es ist weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem geht die Imagination nicht verloren. Nur ich muss sie wiederholen. Ich kann sie überhaupt nicht im normalen Gedächtnis erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was man erinnern kann, ist der Ausgangspunkt, dass ich begonnen habe, in die Imagination hineinzuarbeiten. Was habe ich dazu gemacht? Von welchen Gesichtspunkten bin ich ausgegangen? Das kann man sich alles merken. Aber die Imagination selber muss ich mir wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat sie sich aber bereits weiterentwickelt, verändert. Hat eine andere Perspektive, eine andere Facette. Das muss man auch denken, wenn wir jetzt zum Beispiel am Freitag die Osterimagination lesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann darf man sich nicht vorstellen, dass die Grundzüge bleiben sicher drinnen. Aber dass es ganz konkret wird, das ist in jedem Jahr anders. Es kriegt andere Nuancen noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss denken, die Schilderung, Rudolf Steiner schildert ja, da wird es sehr deutlich, wie man modern an Imaginationen herankommt. Er baut sie auf, Schritt für Schritt. Da hat man nicht den Eindruck, die so BING, Kapitel Osterimagination, zwei Zeilen und BING, die steht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er bereitet es vor, Schritt für Schritt, baut er es auf. Und auch wenn er es jetzt im nächsten Jahr wieder aufbaut, kommen aber wieder neue Facetten dazu. Und sie kommen auch dazu, wenn man es jetzt jedes Jahr selber liest, mitgeht diesen Weg des Aufbauens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kriegt, obwohl eigentlich immer derselbe Text da ist, kriegt sie aber neue Nuancen. Und es gehen einem Dinge auf, die man vorher überhaupt nicht mitbekommen hat. Das heißt, sie wird tiefer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man so 20, 30, 40 Jahre mit der lebt, mit diesen Imaginationen, werden sie immer reicher. Also es ist keineswegs mit einmal erschöpft, weil das ist ja heute in unserem intellektuellen Zeitalter, ah, habe ich eh schon gelesen, kenne ich, weiß ich, habe ich in meinem Wissen. Wirkliche Imaginationen kann man nicht im Wissen behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist weg, ich muss es wieder schauen. Das heißt, wieder aufbauen in Wahrheit, das ist nämlich die Vorbereitung dazu. Also diese Jahreszeiten-Imaginationen sind unheimlich gute Beispiele, an denen man selber auch lernen kann, wie entsteht eine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu spüren, ich bin mitbeteiligt dabei und ich muss trittsicher gehen in dem Ganzen. Es ist nicht einfach und die große Vision steht vor mir und ich bin platt und die höhere Welt hat mich berührt und jetzt berichte ich darüber. Nein, sondern es ist keine Knochenarbeit, das ist es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein lebendiges Schaffen. Die Knochenarbeit ist das äußere, logisch exakte Denken. Das kann auch noch dazukommen, dass ich es auch wirklich in klare äußere Begriffe fassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das brauche ich auch dazu. Es ist ein ganz deutlicher Unterschied zwischen dem eigentlichen imaginativen Erleben oder dem imaginativen Denken und dann dem es in trockene, logische Wortfolgen umzusetzen. Das muss man auch denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst bei den Schilderungen von Steiner muss man schauen, dass man das wieder in Bewegung bringt. Das heißt, selber anfangen gestalten zu werden. Im Grunde habe ich was von der ganzen Imagination, wenn ich sie wirklich selber gestalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss das tun. Ich habe den Leitfaden irgendwo drin, aber ich muss es selber tun. Wenn man das über die Jahre tut, merkt man, dass man dazulernt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird reicher. Es wird reicher und man hängt mit der Zeit gar nicht mehr so sehr an dem Text, der drinnen steht, sondern man hat an dem gelernt und dann kann man es bis zu einem gewissen Grad auch selber aufbauen, wie sie kommt. Und man kann auch andere Perspektive hereinholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht so, dass es nur eine Perspektive gäbe. Es ist auch wie immer ein Ausschnitt aus dem Ganzen, weil im imaginativen Erleben ist es so, wie es in der geistigen Welt ist. Es hängt alles, aber halt in ganz konkreter Weise mit allem zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man eben nicht als allgemeinen Ausspruch nehmen. Ja, es ist alles eine Ganzheit, alles ist verwoben. Das klingt wunderschön, aber es kommt darauf an, dass ich konkret erlebe, wo besonders mit wem verbunden ist und von dort geht es vielleicht jetzt auch dorthin weiter, aber das muss ich genau verfolgen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann immer konkreter werden. Wenn man mit dem herangeht, an diese Jahreszeitenimaginationen zum Beispiel, sieht man, ja, die Schilderung, das ist der Weg dorthin, das ist die Perspektive, aber da kann man noch unheimlich viel mehr herausholen, weil es mehr drinnen steckt. Noch viel mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erschöpft sich nicht in dem. Das ist einfach nur mal so ein Anstoß in die Richtung hinzugehen. Aber also durchaus Mut zu machen, selber weiterzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nicht jetzt komplett anders werden. Die Grundzüge werden drinnen bleiben, aber es wird noch inholzvoller, noch gehaltvoller drinnen. Es ist ja so, wenn wir diesen Kreis durchmachen, also mal gestaltend anfangen, da ist schon der Wille drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allem Gestalten ist auch mit der Wille drinnen. Aber der wird jetzt verstärkt, wenn man mit diesem ganzen Kreis, Imagination, Inspiration, Intuition, da bin ja Ihre Intuition hängt ganz mit dem Wollen zusammen. Das ist Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht, ich brauche ein Rezept, wie tue ich denn, sondern intuitiv tun. Aus dem heraus gestalten und im Beobachten des Gestaltens erlebe ich jetzt, welche Kraft mache ich da, was stelle ich dadurch dar. Das heißt, dann bin ich ganz in meinem Willen, aber wach im schaffenden Wollen verbunden mit den Wesenheiten, die ich betrachte und aus dem heraus gestalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gibt dann mit der Zeit so wirklich eine gewisse Trittsicherheit, dass ich mir sicher bin, dass das nicht nur meine, also nur meine sind sicher nicht, aber dass ich es nicht zu sehr verfälsche durch meinen Bezug dazu. Dass ich nur das heraushebe, was mich so anspricht besonders. Sondern wo ich eben drinnen habe das inspirative und intuitive Element, wo ich wirklich immer wieder durchgegangen bin, indem ich eins geworden bin mit dieser Wesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sozusagen sie selber malt sich dann, aber durch mich. Das ist so schwierig. Also in der Intuition bin ich einerseits, da bin ich ganz in der Wesenheit drinnen, das heißt, ich halte mich ganz heraus und gerade dadurch kann ich aber dann immer objektiver dieses Bild gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne jetzt meine persönliche Perspektive drauf, meine Lieblingsperspektive sozusagen zu sehr in den Grund zu rücken. Also es ist nicht einfach in das hineinzugehen. Und es ist unheimlich wichtig, dass man sich als moderner Mensch bewusst ist, dass es nicht einfach ist und dass das aber gerade gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man erst dadurch die Sicherheit gewinnt in dem Ganzen drinnen. Ich meine es gibt heute so viele Geistesschulungen oder Seherschulungen oder was, wo man in einem Wochenendseminar locker zu Imaginationen kommt, die noch dazu bunt und turbulent und sonstiges sind. Also so fast wie ein Wachträumen drinnen und man geht raus und denkt, boah, toll, super, was ich da erlebt habe, Wahnsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Wahnsinn. Im Grunde erlebe ich nur mich selber drinnen. Ja, vielleicht bezieht es sich auf irgendeine geistige Wesenheit, aber ich kriege mit Sicherheit nicht mit, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man sich komplett verirren drinnen. In den Mysterientramen thematisiert es der Steiner auch so oft drinnen. Und da zeigt er wirklich, gerade an dem Johannes Thomasius zeigt er, was man alles falsch machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man wirklich völlig überzeugt ist davon, ja, das ist es. Und das ist aber ganz völlig anders, weil halt der Lucifer reinwirkt zum Beispiel, oder dann kommt noch der Ahrimann auch dazu. Und diese Kräfte, die muss ich alle ausschalten können in dem Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wahnsinnig schwer, aber das ist auch der Grund, warum wir mit Recht, und das ist gut, sonst hätten wir es so schwer tun, in dieses neue geistige Erleben hineinzukommen. Es wird ja immer wieder gesagt, ja, der Steiner hat das alles gegeben, aber wie viele andere können das jetzt auch so wirklich? Und vor allem, wie viele können es auf die neue Art? Weil es sind natürlich unter den Anthroposophen, oder denen die Steiner studieren, auch genug Leute, die noch alte Fähigkeiten mitbringen. Und das weckt irgendwas auf in ihnen, und jetzt sehen sie auch irgendwas und können noch ein bisschen was dazu schildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist nicht der neue Weg der Anthroposophie in Wahrheit. Also mit dem völlig Neuen, wo ich wieder lese, nicht einmal Träume oder was, ist es durchaus gut, auf dem Weg zu einem neuen geistigen Erleben einmal durch eine Lebensphase zumindest durchzugehen, wo auch die Träume weg sind. Ich sehe nichts in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weg. Wo das häufig kommt, das ist ein Zeichen, dass man was Altes loswerden muss. Kann auch durchaus sein, dass wenn man alte Kräfte mitgebracht hat, dass gerade das Traumleben sehr intensiv war, von klein auf vielleicht schon, und dass man dann gerade durch die geistigen Übungen es verliert, das Traumbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Steiner ja oft davon spricht, dass wenn man entsprechend geistig übt, gibt es dann die Kontinuität des Bewusstseins. Also das heißt, man ist Tag und Nacht wach, einmal für die Außenwelt, einmal für die geistige Welt. Aber das ist wirklich ein fernes Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Vorstufe dazu ist, dass zum Beispiel auch einmal in der Nacht nichts ist, und eine gewisse Zeit konsequent nichts ist, dann ist das, man nimmt es nicht zu streng, aber es sind so Symptome, die mir auffallen, die zeigen, dass es ein Übergang ist zu etwas Neuem. Es kann dann wieder kommen in der Nacht, die Traumphase, sie kann dann wieder sehr intensiv kommen, aber es ist unter Umständen recht gut, um Altes loszuwerden, dass man eine Phase durchgeht, wo gar nichts ist, wo man totale Schwierigkeiten damit hat oder glaubt, Schwierigkeiten zu haben, aber es ist einfach gut, das hinzunehmen. Also das in Bezug auf den Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stimmt, dass der durch so eine Phase durchgegangen ist, das war gut und notwendig für ihn. Und das heißt nicht, dass er jetzt so ganz ausgeschlossen ist von der geistigen Welt, ganz und gar nicht. Er hat sich sehr intensiv damit beschäftigt und hat gelebt darin, aber es war notwendig, dass alte Kräfte einmal ausgeschieden werden, dass man sie los wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt zu dem Ganzen heute noch dazu, weil unsere Welt bedarf eines bewussten Zugangs zum Geistigen in Wahrheit, auch wenn das vielleicht der Mehrheit noch nicht so wirklich bewusst ist, aber wenn das zu wenig kommt, wird heute die Zukunft nicht so rosig ausschauen, schon die nähere Zukunft nicht und die fernere erst recht wird armselig sein. Aber man muss auch sehen, dass man eben durchgehen muss, durch die Phase Altes zu verlieren und Neues zu gewinnen. Und dass im Grunde und in der Zukunft noch mehr alles schädlich wird, wenn es Altes ist, das nicht verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum richtigen Zeitpunkt, ich habe euch vorhin gesprochen von den Naturvölkern, die zum Beispiel Kräfte haben, wo der Steiner ganz deutlich sagt, mit unserem modernen Schauen kommen wir an das noch nicht heran. Können wir nicht. Das ist dort also wirklich, erstens natürlich Individualitäten, die entsprechende Voreinkarnationen haben, aber vor allem eben auch durch die Vererbungsströmung die körperliche Basis dafür haben, mit denen man gewisse Naturkräfte herankommt, an die man sonst nicht herankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauend nicht herankommt. Auch Steiner selber. Für ihn war daher durchaus fruchtbar und notwendig zum Beispiel diese Begegnung mit dem Kräutersammler Felix Kogutski, mit dem er immer nach Wien gefahren ist mit der Bahn und mit dem er oft gesprochen hat, der auch alte Fähigkeiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Begegnung war sehr, sehr wichtig für den Steiner. Und man kann nicht einfach so sagen, was hat er denn gebraucht, er braucht ja nur selber geistig hinschauen. Dass er es wirklich entdecken konnte, dazu braucht er die Anregung von dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der ihm mit gewissen Naturkräften, namentlich durch seine körperliche Anlage, natürlich aber auch durch frühere Inkarnationen, über Kräfte verfügt hat, die man auf dem modernen Weg nicht kriegt. Jedenfalls auch der Steiner so nicht hätte ergreifen können, wenn er nicht die Anregung durch ihn gehabt hätte. Ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur, es werden diese alten Fähigkeiten, es wird irgendwann, also spätestens in der nächsten oder Ende der nächsten Kulturepoche, also da haben wir schon eine Weile Zeit, wird es so sein, dass dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man auch diese Dinge, die man heute nur mit alten Kräften schauen kann, durch neue erkennen kann. Aber dazu muss sich noch einiges ändern in uns, bis in die Körperlichkeit hinein. Weil es ist eben heute so, dass der Grund, warum man an gewisse Kräfte, an gewisse Wesenheiten, auch geistige, schauend nicht herankommt, dadurch, dass eigentlich die Körperlichkeit ein Hindernis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder nicht die Voraussetzung bietet, um das schauen zu können. Und mit den alten Kräften, wo es eben die Körperlichkeit noch hergibt, geht es noch. Aber auch das muss bis in die Körperlichkeit hinein in der Zukunft verhandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistige Entwicklung erfordert auch etwas, was sich bis in die Körperlichkeit hinein ändert. Was uns dann die Möglichkeit gibt, wenn wir uns also in eine nächste Inkarnation begeben, wo wir ja sehr wohl eben auch den Geistkeim des physischen Leibes trotz Vererbungsströmung aufbauen, dass wir genügend Kraft drinnen haben, eben die alten Kräfte, die nicht mehr da sind, dass wir jetzt aber es neu greifen können, ohne dass wir diese alte Körperanlage dazu brauchen. Dass wir es wirklich ganz im Geistigen ergreifen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da sind wir vielfach eben noch nicht so weit. Aber das wird sein sicher in der nächsten Kulturepoche, also spätestens gegen Ende zu. Nicht bei allen Menschen, aber es wird dann genügend Menschen auch geben, die Dinge, die man heute nur durch diese Naturanlage schauen kann, dass man das auf neue Weise ergreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein weiter Weg noch, das Ganze. Und wir stehen jetzt im Grunde am Anfang. Wir stehen zwar eigentlich sehr, sehr dicht schon dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip könnte jeder schon dieses neue, imaginativ, lebendig, denkende Schauen entwickeln. Aber man muss es üben, man muss es wollen. Und wollen heißt es wirklich tun, das ist schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schwierig, es ist, ja natürlich, es gibt genug Übungen, die dazu angegeben werden, aber das heißt nicht, dass man gleich morgen, dass das herauskommt. Und vor allem ein großes Hindernis, also gerade bei Meditationen namentlich, also wenn es Texte sind, die man meditiert. Wir sind heute so intellektuelle Menschen, dass es uns schwerfällt wirklich zu leben in dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur es in konventioneller Weise immer wieder zu denken. Das ist noch zu wenig. Oder gar, dass ich jetzt in etwas philosophisch Spekulatives hineingehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage, aha, in Lichte strahlt Weisheit. Ja, was bedeutet das? Und jetzt grübeln drüber, was das bedeutet. Ich meine, da komme ich nicht ins wirklich geistige Schauen hinein, sondern da bin ich im äußeren philosophischen Denken in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das philosophische Denken hat gerade auch die Aufgabe gehabt, im Grunde zu schließen den unmittelbaren Zugang zur geistigen Welt. Das ist nämlich ganz interessant. Weil in dem Moment, wo das immer stärker anfängt, verliert sich das alte Schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der beste Weg, um das los zu werden. Also sich sehr intensiv philosophisch zu betätigen, ist auch ein Weg, alte Kräfte los zu werden. Alte schauende Kräfte los zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verträgt sich nicht miteinander. Das ist auch interessant, auf der Basis des Werksteiners, der ja auch philosophisch gearbeitet hat. Aber eben wie, das ist eben der Unterschied, wie er gerade, also durchaus auch in seiner Philosophie der Freiheit, also in dem zentralen Werksteiners eigentlich im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte wirklich sagen, dass das das zentrale Werksteiners ist. So logisch und klar er formuliert drinnen, so sehr sind aber diese Gedanken zugleich auch imaginativ geschaut. Das heißt, sie sind erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, er erlebt etwas. Ich nehme nicht nur einen logischen Schluss zur Erkenntnis und sage, ja, logisch, so ist es. Sondern mit jedem Schritt, mit jedem Glied da drinnen verbindet sich ein intensives Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So muss man auch die Philosophie der Freiheit lesen, wenn man immer tiefer eindringen will. Weil aber trotzdem auch das rein philosophische Denken drinnen ist. Dann kommt was sehr Interessantes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schildert Rudolf Steiner meint, das kann man aber wirklich auch erleben. Dann fängt man an zu erleben Skelette. Skelette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt jetzt sehr, sehr überraschend. Aber es ist genau, es ist ganz charakteristisch, also gerade für die Philosophie der Freiheit insbesondere. Sie ist aus einem erlebten, lebendigen Denken heraus, das aber ganz hinein kristallisiert ist, auch in unsere äußere Logik hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es stirbt dort hinein. Und das ist genau dieses aus dem Erlebten Denken, das bildschaffend wird, aber sich bezieht eigentlich auf dieses logische Knochensystem, das da drinnen ist. Das taucht in der Imagination auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist eben gerade die Philosophie der Freiheit nicht so, da geht es jetzt von einem Bild zum anderen und ich schwebe da und sieben Engel mindestens oder Erzengel schweben durch. Nein, gar nicht. Gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer ganz klar, sodass jeder Philosoph sagt, ach ja, es ist logisch. Also es muss bis zu dem hinein kristallisieren. Aber es ist aus einem lebendigen Prozess heraus geboren und dann sehe ich aber, dass es kristallisiert und was gibt dem Ganzen die Stütze? Das Skelett, das drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss da sein. Wenn es das nicht wäre, dann würde nämlich genau das passieren, dass das Ganze zusammen rinnt in eine vielleicht sehr hübsche Sache und ich fühle mich frei und sonst irgendwas, aber es ist irgend so eine Sauce, wo alles durcheinander rinnt. Nein, es hat eine ganz klare Struktur drinnen, so wie wir uns unsere Gestalt geben, schon durch unser Skelett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist gerade das, was wir uns mitbringen. Die ganz besondere Art, wie wir gebaut sind in unserem Skelett, namentlich dann oben im Schädelskelett ganz besonders. Da lebt ja die ganze frühere Inkarnation drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der früheren Inkarnation, was wir getan haben, was wir mit unserer Tätigkeit gemacht haben, das kristallisiert in der nächsten Inkarnation in der Form unseres Schädels. Gibt ihm die ganze individuelle Formgestalt, unsere Taten im früheren Leben. Und das bereiten wir im Geistigen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn der Herr interessant ist, im Nachttotlichen, es dauert ja Zeit, da kann man imaginativ den Menschen noch irgendwie in seiner Gestalt erleben, aber das, was am schnellsten verblasst ist, der Kopf oben. Der ist weg. Weil der war eigentlich schon die vorvorige Inkarnation, die man hereingebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat dann seine Bedeutung völlig verloren. Aber es entsteht, wenn man wieder zur neuen Inkarnation herunterkommt, entsteht langsam vor allem einmal das Bild des Schädels, der das repräsentiert, was aus der vergangenen Inkarnation kommt. Und was aber ins Gliedmaßensystem hineingeht, das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bahnt sich erst etwas an, was in die Zukunft geht. Aber auch da gibt es Feinheiten, wo sich mehr das Kopfprinzip zum Ausdruck bringt, sprich die alte Inkarnation spielt hinein. In den Fingerknochen vorne oder so, da ist durchaus noch was von da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist was weites Thema, das zu verfolgen. Aber das spielt hinein. Aber um jetzt zu einem großen wichtigen Punkt zu kommen, dass wir da mal ein bisschen einen Schnitt machen, der jetzt wirklich sehr angeregt war durch den Wochenspruch, immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollten ja auch beobachten den Weg, wie ist es gekommen? Also erstens dieses Bild Sonne-Mond, also die Gralschale mit der Hostie drinnen sozusagen, das ist das Bild. Und mit dem Ganzen ist verbunden, wie ist aber auch der Weg, sagen wir von der Zeitenwende in etwa, bis in unsere Zeit hinein. Wir haben jetzt einmal immens viel Mondenschalenartiges, das ist mächtig, die Mondenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Sonne drinnen, die Hostie sozusagen, die ist noch sehr klein. Und wir kommen zum Beispiel dem Gralsprinzip oder auch dem Schauen, dem Erleben des ätherischen Christus, um dem näher zu kommen, muss in dieser Gralschale, aber die ist wichtig, die brauchen wir, muss sozusagen diese sonnenleichte Kraft, die aber jetzt als Lichtkraft von uns ausstrahlt, die muss stärker werden. Und wir brauchen aber die Schale genauso dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Schale ist aber massiv entwickelt. Und das Wichtige wäre zu sehen, welche Strömungen waren da drinnen, wir haben ja schon ein paar mal ein bisschen darüber gesprochen, welche Gefahren sind drinnen, dass man verhärtet in dem mondenhaften, also nur mehr die Schale überbleibt. Die Gefahr ist sehr groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Gefahr ist, dass wir sagen, wir wollen die Schale los sein, wir wollen nur die sonnenleichte Kraft haben. Aber dann ist es eben auch nicht das Ganze. Dann würden wir damit auch nicht unsere Erdenaufgabe erfüllen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unsere Erdenaufgabe ist es ganz wichtig, dass wir genau das machen, was der Christus gemacht hat, sich zuerst von der Sonnenkraft her kommen, diese Sonnenkraft herunterzutragen, sich zu spiegeln einmal, also durch die Mondenkräfte, das ist das, was sich im Judentum eigentlich widerspiegelt, also Jahwe, Elohim, dort ist das Prinzip ganz stark, da ist genau vom ersten Kapitel zum zweiten Kapitel der Genesis, habe ich glaube ich schon öfter gesagt, also im ersten Kapitel ist zum Beispiel, wenn die Elohim sprachen, es werde Licht und es wird Licht, ab dem Moment wirkt durch die sieben Sonnen Elohim der Christus hindurch und er spricht durch sie. Und dadurch ist überhaupt erst die Erschaffung, ja letztlich des Menschen, aber auch der ganzen Schöpfung, die auf den Menschen hin orientiert ist, auf den freien Menschen, möglich. Aber im zweiten Kapitel ist es was ganz anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist die Rede von Jahwe, Elohim. Und das ist der Christus, der zwar noch von der Sonne aus wirkt, aber durch die Mondenkräfte hindurch wirkt, also durch den Abglanz, der da ist. Und da gibt es eben jetzt auch diese Zweiheit drinnen, also das Sonnenlicht, das durch den Mond hindurch geht, ist was anderes als das Sonnenlicht, das sich am Mond spiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel, wenn wir die Mondsichel sehen, dann ist es das gespiegelte Licht. Dann ist es das gespiegelte Licht, ist immer das luziferische Licht, das was ins äußere Sinnliche hineingeht. Und drinnen, was durchgeht, die Sonnenkraft, die durchgeht durch den Mond, aber eben nicht äußerlich, aber als Kraft durchgeht, das ist die eigentliche geistige Sonnenkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Gralschale haben wir wirklich diese äußere Schale in dem Bild halt, wirklich der Mondsichel. Da haben wir ja gesprochen drüber, Ganganga, der Kreider, die hinwandelnde Wegzerrung, wo der Steiner auf der Spur war, das ist also die Mondsichel mit dem dunklen Teil drinnen, den man manchmal sehen kann auch. Obwohl er nicht wirklich durch die Sonne beleuchtet ist, aber er wird aufgehellt durch das Streulicht der Erde, dann kann man das drinnen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da geht das Sonnenlicht durch, das geistige Sonnenlicht, nicht das Äußere. Weil in Wahrheit scheint von da irgendwo die Sonne, dann sehe ich halt die Sichel da, aber das andere Licht, das geht geistig gesehen durch, nicht äußerlich, nicht das äußere Licht, aber das geistige Licht geht durch und das ist gerade die Sonnenkraft, die aber sichtbar wird. Und das Interessante genau mit dem Licht, dass aber die Erde zurückwirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch durchaus wichtig für das Ganze, weil der Christus ist ja eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden. Also es ist Sonnenkraft, aber der Christus lebt eigentlich auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat sich mit der Erde verbunden. Und es ist tatsächlich, in dem was die Erde auch ausstrahlt, ist eben die Christuskraft drinnen. Und das was von der Sonne kommt und durchgeht jetzt, durch den Mond, wird ergriffen durch die Christuskraft, die von der Erde ausstrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich es erst, weil es ist nicht einfach nur die Sonnenkraft der sechs verbliebenen Sonnen-Elohim, weil es sind ja nur sechs dort geblieben, der siebente hat sich dann mit dem Mond verbunden. Und das ist gerade dann die Aufgabe eben im Judentum gewesen, also mit dieser Kraft sich zu verbinden. Also wo dann tatsächlich der Christus auf seinem Wege zur Erde eben sehr stark auch wirklich mit der Mondensphäre sich verbunden hat zu dem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist er mit der Erde verbunden. Und das heißt, was wir jetzt brauchen, ist die Verbindung der Sonnenkraft, durchaus auch der Sonnen-Elohim, aber mit der Christuskraft, die dem entgegenkommt, die aber aus der Erde jetzt herauswirkt. Und wir mitwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen eigentlich da was entgegen. Also da steckt ein großes Geheimnis sozusagen drinnen, oder was wichtig ist zu entdecken, das in diesem Zusammenwirken von den Sonnenkräften, den Mondenkräften und den Erdenkräften. Und Erde eben verbunden mit dem Christus, aber auch mit uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da sind wir auch beteiligt dabei. Das ist eben auch etwas, an dem wir mitarbeiten für die Zukunft. In dem wir uns hier mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Mondenkräfte sind zugleich etwas zweischneidiger als auch, es gibt auch Mondenkräfte, die in der Erde verblieben sind. Der Mond hat sich gelöst schon, weil er aus der Erde herausgegangen ist und es haben sich die Wesenheiten, die damit verbunden sind, gelöst von der Erde. Aber es ist ein Teil der Mondenkräfte in der Erde zurückgeblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Teil ist zunächst einmal unter dem Einfluss der Widersacher. Das ist das Problem. Wir haben jetzt in den Mondenhaften ein Wichtiges und Gutes und wir haben aber auch die Gefahr drinnen, dass sich da zu sehr die Widersacher hineinmischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen aufpassen und schauen, dass unser Grasgefäß sozusagen, dass da nicht plötzlich die Widersacher mitarbeiten drinnen, dass die hineinwirken. Und da war eben ein großer Einschlag oder eine große Gefahr dieses Jahr 666 nach Christus, wo dieser große, bedeutsame Einschlag der soratischen Kräfte da war. Und wo wir auch das letzte Mal dafür gesprochen haben, also das steigert sich jetzt und wird sich auch weiter steigern in weiteren 666 Jahresperioden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die nächste war dann 1332, das habe ich das letzte Mal geschildert, das war die Problematik, dann Untergang des Templerordens, hat wieder etwas Zweischneidiges in sich. Man kann einerseits sagen, da wurde ein Impuls abgewürgt und wenn der Templerimpuls also ohne diesen Einfluss sich entwickeln hätte können, dann hätten wir zum Beispiel heute ein wirklich geistgemäßes Finanzleben. Der Umgang mit dem Geld, das war eine der ganz großen Sachen, die die Templer konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geld in den Dienst des Geistes zu stellen und für jeden geistig strebenden Menschen, im christlichen Sinn habe ich damals gemeint, aber christlich ist ja allgemein menschlich, jedem die Mittel zur Verfügung zu stellen, um für dieses Geistige wirken zu können. Das war das Große. Und man muss etwas Zweites dazu sagen, weil der Templerorden hängt ja auch zusammen mit den Kreuzzügen, dazu ist er ja eigentlich gegründet worden, um das heilige Land zu befreien, wobei das von Haus aus ein bisschen eine äußerliche Missteitung war, weil Christus findet man nicht in Jerusalem, sondern überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber äußerlich war halt das Problem da, dass zum damaligen Zeitpunkt die islamische Strömung, dass das zu den Kreuzzügen geführt hat, war ja eigentlich erst dadurch, dass die Türken drinnen überhand genommen haben. Also der Islam war ganz anders, also aus den Reihen, damit will ich jetzt bitte nichts gegen die Türken sagen, aber es ist ein anderer Zug drinnen, also ein viel strafferer Zug drinnen, weil die Türken so im 8., 9., 10. Jahrhundert eben den Islam angenommen haben, hereingezogen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stammen ja eigentlich aus den östlichsten Teilen Asiens irgendwo, also eben von den Turkvölkern dorther kommt es, also es ist eigentlich was Mongolisches in der Art, also im weitesten Sinn aus dem kommt es her, bringt es eine sehr, sehr, sehr strenge, sehr, ja man könnte sagen sehr, sehr abstrakte geistige Beziehung, andererseits aber auch eine sehr, sehr interessante geistige Beziehung, weil gerade die mongolischen Völker im weitesten Sinne verehrten Tengri als den Himmelsgott. Darum wird die Lehre oder die Religion dieser Völker heute auch als Tengrismus bezeichnet. Früher hat man Schamanismus gesagt, gehört dazu, aber heute ist der Fachbegriff Tengrismus, weil sie den Himmelsgott Tengri verehrt haben, im Prinzip ist es der blaue Himmel, das Himmelsgewölbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist völlig abstrakt, er ist völlig a-persönlich, es ist kein personifizierter Gott in irgendeiner Form. Sie verehren diese geistige Naturkraft, das ist das Göttliche, der Himmel selbst eigentlich. Wenn man es jetzt noch konkreter aus dem anthroposophischen fasst, hängt es zusammen mit den Ätherkräften, die von dort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was die Griechen auch mit Recht eben den Äther, den Aether genannt haben, das ist der blaue Himmel. Das heißt, es ist die Äthersphäre unserer Erde im Grunde. Da wirkt natürlich das Kosmische hinein, aber es ist die Äthersphäre, die unsere Erde umgibt und von der die Erde lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Sonnenkräfte wird uns dadurch vermittelt, dass sie zum Beispiel durch die Erdatmosphäre durchgehen. Und dadurch kriegen sie ihre spezielle Qualität auch. Also sie müssen auf die Erde kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ätherkräfte bestehen im Wesentlichen in den ganzen Rhythmen zum Beispiel oder auch in dem Licht, das unser Sonnensystem durchströmt, da geht was von der Sonne aus. Aber das erzeugt auch eben die Sphärenharmonie im Ding. Es gibt also auch den Klangäther, der drinnen ist und der Lebensäther geht dann noch über das sogar hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles wirkt drinnen, aber es spiegelt sich das alles auf die Erde herunter und es lebt als erstes im Luftelement auch. Es ist ja sehr interessant, selbst dort, wo in der Bibel spielt es sich wieder, in der zweiten Schöpfungsgeschichte, im zweiten Kapitel, wo im Jahwe Elohim den Adam aus einem Erdenkloß, oder wie es heißt, also Ha-Adama heißt es ihm, also Adama ist die Ackererde, aber das ist die Erdenmondensphäre. Und aus dem wird es geschaffen und das ist aber auch der Bereich, in dem sich eigentlich bewegt sich auch heute noch der Mond innerhalb der Erdatmosphäre, wenn man es ganz streng nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinsten Ausläufer nämlich der Erdatmosphäre, das ist schon sehr dünn, also atmen kennt man dort nicht, aber die gehen weit über die Mondbahn sogar noch hinaus, also ganz schön Stiegl noch hinaus. Also etwa gut schätzungsweise die doppelte Entfernung des Mondes von der Erde sind noch Spuren wirklich der Erdatmosphäre nachweisbar und erst dort geht es in das allgemeine interplanetare Medium über. Das ist halt das Äußerliche, aber dieses Äußerliche sagt auch etwas, also das heißt der Bereich Erde-Mond bildet in gewisser Weise immer noch ein System, wir sprechen von der Mondentrennung, aber die ist nie ganz vollzogen worden und sie wird auch wieder stärker werden, die Verbindung in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Bereich. Und es sind eben Mondenkräfte auch in der Erde verblieben und die sind eigentlich gehalten worden, gerade durch die Widersacherkräfte, also durch die Alemannischen Kräfte, durch die Asurischen und durch die Saratischen. Denn diese Mondentrennung war eigentlich ein Heilmittel, ein Abwehrmittel dagegen, dass die Widersacher zu stark werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie hat denn das begonnen? Durchaus auch äußerlich kann man das in den äußeren Tatsachen sehen, aber man muss eben sehen, was sie geistig bedeuten. Also zuerst einmal war das unser ganzes Sonnensystem und namentlich eben auch Sonne, Erde, Mond, ein Gebilde, ein sehr dünnes Gebilde noch. Dann beginnen sich aber langsam verhärtete Teile herauszulösen, dadurch entstehen die verschiedenen Planeten dann und nur die Sonne kann dann wirklich der Lichtträger sein, die Lichtquelle, also die eigentliche belebende Quelle, da ist wirklich die Quelle der ganzen Ätherkräfte für unser Sonnensystem drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer hat aber die Trennung der Sonne von der Erde jetzt im Spezium genommen, wer hat die impulsiert? Die saratischen Wesenheiten, die waren es. Und daran sieht man aber auch deutlich, dass diese Wesenheiten eine wichtige Rolle in unserer Entwicklung spielen, auch eine sehr gefährliche Rolle, aber auch eine wichtige, weil ohne diese Trennung hätten wir uns nicht zu freien Wesen entwickeln können, wäre unmöglich gewesen. Solange die Erde mit der Sonne verbunden wäre, hätten wir dieses Entwicklungstempo nicht mithalten können, wir hätten es nicht geschafft dazu freien Wesen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren ja geistige Wesenheiten, aber wir wären völlig unfrei gewesen, wir wären Teil dieser ganzen Sonnenhierarchie gewesen als unterste Wesenheit, aber völlig unfrei. Um frei zu werden, musste sich die Erde von der Sonne trennen und die anderen Planeten im Übrigen auch. Natürlich gibt es äußere physikalische Erklärungen dafür, aber wenn man die Kräfte sucht, die dahinter stecken, dann sind das eben genau soratischen Kräfte, arämanischen Kräfte, die dabei eine große Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentlich Führende haben die soratischen Wesenheiten, weil sie unter den Widersachern die höchste, oder nein, sagen wir besser, die tiefste Erwärmgeordnung haben. Also die höchste Erwärmgeordnung im negativen, im dunklen Sinne. Weil sie haben Qualitäten der Geister der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elohim. Diese Mächtigkeit haben sie. Und diese Mächtigkeit bedeutet, dass sie formgebend, zumindest einmal sind für unser ganzes Sonnensystem, in Wahrheit formgebend letztlich im ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dort gibt es halt andere Geister der Form auch. Also speziell die soratischen Wesenheiten hängen sehr speziell mit uns im engeren Sinn zusammen. Mit unserer Erde, mit unserer Sonne, mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur diese soratischen Wesenheiten sind daher aber stark genug gewesen, um diese Trennung überhaupt herbeizuführen. Die kleineren arämanischen Wesenheiten sozusagen, also die zurückgebliebene Erzengel im Grunde sind, die können das nicht. Die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch selbst zurückgebliebene Urengel, also zurückgeblieben im Sinne, dass sie Widersacherkräfte geworden sind, also dass sie aus den Urengeln halt so Asuras geworden sind, auch die können das nicht. Die können durchaus sehr intensiv hineinarbeiten im seelischen Bereich des Menschen, in der Astralwelt, in einiges hineinarbeiten. Aber bis ins physische hinein, das schaffen sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten, oder sagen wir besser, tiefsten asurischen Kräfte haben so viel von den soratischen Wesenheiten gelernt, dass sie sehr wohl auch zumindest ein bisschen ins physische hineinarbeiten können, ins physische des Menschen nämlich. Und sie haben die Voraussetzung dafür, weil sie ja, als sie auf dem Alt, sogenannten alten Saturn, über den haben wir schon so oft gesprochen, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dort haben sie bereits gearbeitet am physischen Leib des Menschen. Allerdings als reiner Wärmeleib, kann man sich heute gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Wärme, was ist das? Nicht einmal Luft, also keine Wärmeströmung, sondern gestaltete Wärmestrahlung oder irgend sowas. Aber da waren sie schon mit den Menschen verbunden und haben daran gearbeitet. Sie haben ihr Bewusstsein entwickelt, indem sie eben an diesem dünnsten physischen, eben in Form der Wärme, gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die können zumindest im Menschenleib bis ins physische hineinarbeiten, aber sie hätten nie das schaffen können, dass sie eben die Erde zum Beispiel von der Sonne drinnen. Das hätten sie nicht machen können. Das konnten aber die soratischen Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die sind es im Grunde so mächtig wie die Elohim, die eben unser System im guten Sinne geschaffen haben, die es durchformt haben. So mächtig sind sie im Grunde. Also das sind schon große Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dadurch jetzt, also die Sonne, die Trennung der Erde von der Sonne war aber notwendig, dass wir also genügend Zeit bekommen, um uns zur Freiheit entwickeln zu können. Sonst hätten wir uns nicht aus eigener Kraft entwickeln können. Die Chance haben wir nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde noch gehen, wenn wir entwickelt werden sozusagen von oben, aber dann wären wir völlig unfreie Wesenheiten. Aber indem wir uns selber entwickeln, indem wir selber auf einen Fortschritt zehn Fehler machen, mindestens, ins Bild gesetzt, oder hundert vielleicht. Ja, das ist der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es irrt der Mensch, solange er strebt, wie es im Faust heißt. Und wirklich kräftig. Das heißt, auf einen Fortschritt fallen zehn oder hunderte Fehler sogar, die wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sind wir so langsam. Höhere Wesenheiten schaffen das halt schneller, die schon weiter sind. Aber sie haben es auch vielleicht bis zu einem gewissen Grad leichter, weil sie halt unmittelbar von oben die Kräfte bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alles aus Freiheit wollen. Selber wollen. Und das macht den menschlichen Weg so schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das gibt uns die besondere Qualität als Mensch. Ich meine, das können wir. Dazu sind wir da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum dürfen wir uns von dem überhaupt nicht schrecken. Und wir dürften uns eigentlich nie wünschen, dass das alles schon hinter mir ist. Bitte schenkt mir das von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehen wir ins Widersacherreich im Grunde. Die täten uns alles schenken. Und uns einspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie würden uns vollkommen unfrei machen. Dann kriegen wir halt unseren Platz zugewiesen und sind ein Rädchen im ganzen System. Und auch wenn wir vielleicht ein mächtiges Rädchen drinnen sind, ein großes Rädchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit null. Mitgestaltung null. Gibt&#039;s nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort. Aber darüber haben wir eh das letzte Mal ja gesprochen. Das ist halt die Perspektive, die gerade diese soratischen Wesenheiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen diesen perfekten, geradezu urwerksartigen Kosmos, in dem alles aus der zentralen Quelle vorherbestimmt ist. Und ihrer Meinung nach, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke, die einzige Chance ist, dass der Kosmos nicht im Chaos endet. Und der Weg, der aber mit dem Menschen eröffnet wurde, für das die Gottheit selber den Christus eben auch auf die Erde geschickt hat, wenn man so will, oder er auf die Erde gegangen ist und sich mit diesen Menschen verbunden hat, das höchste göttliche, das heißt aber, dass damit in uns die Freiheit ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sozusagen die göttliche Kraft, aus dem Ich aber auf individuelle Weise tätig werden kann. Also aus voller Freiheit und trotzdem aber die gleiche Qualität hat, von der Art her zumindest, wie die höchste göttliche Quelle. Nur um diese Kraft wirklich aus dem Ich tätig werden zu lassen, der Weg geht halt nicht so einfach, es strahlt heraus und funktioniert gleich, sondern wir probieren, wir probieren und wir machen eben die Zehn, die Hundert, die Tausend Fehler, bis es einmal dann wirklich funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis es einmal wirklich in die richtige Richtung geht. Und ich glaube, ich habe euch ja schon eine Zeit im Grunde, tun wir so etwas schon mit jedem Atemzug, den wir machen. Schon das ist ein Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf sich nicht immer jetzt vorstellen, riesige Werke, was mache ich denn da? Schon mit jedem Atemzug. Ich kann eben einen freien, menschlichen Atemzug machen oder einen, der nicht so frei ist. Ich will jetzt gar nicht, dass wir jetzt anfangen, bitte belauert jetzt den dauernden Atem oder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eher mit Vorsicht zu genießen. Wir können nämlich anders, oder wenn anders arbeiten, als man früher gearbeitet hat. Nämlich nicht durch irgendein Atemtraining oder was, das von außen kommt, sondern indem wir uns geistig entwickeln, geistig an uns arbeiten, wird der Atem anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was durchaus einen Einfluss letztlich auf die ganze Erde hat und auf die Menschen rundherum. Aber dazu möchten wir uns nicht jetzt irgendwie hinsetzen und irgendwelche Atemübungen machen. Das ist eher Gefährlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Meditationen kann man es auch machen, aber auch da sind sie anders, als in alten Zeiten. Ja, also das heißt, wir haben die Problematik mit der Mondenschale, wo auch ganz stark die Widersacher dabei sind, aber wir brauchen sie auf der anderen Seite. Es sind also gute Kräfte, es sind aber Kräfte, die auch sehr leicht von den Widersachern benutzt werden können, um uns vom Weg abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eben dieser Impuls von 666 sehr stark. Und er hätte dazu geführt, dass wir, wenn das wirklich funktioniert hätte und wenn nicht in der Geschichte auch genügend passiert ist, um einen Gegenimpuls zu machen, dann würde der Mensch zwar die Bewusstseinsseele, also wir stehen ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter und das ist ein sehr entscheidendes Zeitalter. Also die Frage des Bewusstseins ist daher heute ein sehr großes Thema in den Wissenschaften irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben noch überhaupt im Grunde keine wirkliche Antwort darauf. Nämlich eben auch die Rätselfrage damit, wie hängt unser Bewusstsein mit unserer Mondenschale, mit unserem mondenhaften Tropen, nämlich mit unserem Gehirn zusammen. Weil das ist auch so eine Schale und da ist auch was drin, das ist halt dann der volle Mond da drinnen, aber wie kommt da das Bewusstsein zustande? Hat die äußere Naturwissenschaft null Ahnung noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rätsel. Sie können zwar die Gehirntätigkeit, können es eine ganze Menge schon erklären und was wo zugeordnet ist und man sieht auch, wie sich das in bestimmten Seelentätigkeiten widerspiegelt, gewisse Zusammenhänge da oben, aber dass das bewusst wird, dass es der Mensch erleben kann und dass er nicht nur ein Gehirnautomat ist, völliges Rätsel. Völlig umgelöst von der äußeren Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das Hirnkastle ein wichtiges Werkzeug für unser Bewusstsein, aber indem es gerade das eigentlich Geistige abtötet, bis abblast, bis zu einem bloßen Bild. Das heißt, wir haben das Hirnkastle eigentlich, wenn wir es benutzen, im Grunde dadurch, dass die geistige Wahrnehmung ausgelöscht wird. Dadurch können wir unsere abstrakt-logischen Gedanken auch denken, weil sie können sich spiegeln drinnen, aber ich erlebe nicht den geistigen Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistigen Wesen, die wirklich dahinterstecken. Das ist ausgeblendet. Ich erlebe nur die Widerspiegelung in logischen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musste kommen. Ist notwendig für die Freiheit, weil gerade dadurch, dass wir zunächst einmal nette Wesenheiten als solche wahrnehmen und merken, was die eigentlich wollen, sondern dass wir halt einfach nur die Widerspiegelung, nur das Bildhafte haben, gerade das lässt uns frei. Wir können das Bild anschauen und sagen, ja, will ich, will ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bleibe frei in meiner Entscheidung. Wenn diese Wesenheiten wirklich so eingreifen würden, dann wären wir unfrei. So sehen wir sie nur in der Spiegelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können auch nicht eingreifen. Das wollten aber letztlich die soratischen Kräfte erzwingen. Sie hätten es also geschafft, eine sehr starke Bewusstseinsseele zu entwickeln, die aber ausschließlich aufs Äußere gerichtet ist und auf die niedere Naturgeistigkeit, die aber dann immer mehr unter dem Einfluss, auch bis in die Natur hinein, dieser soratischen Wesenheiten, unter anderem Widersacherkräfte, stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde also auch bedeuten für die Entwicklung der Erde ganz was anderes. Weil das heißt, dass die ganzen Elementarwesen, die in der Erde sind und so weiter, dass die eine andere Richtung kriegen. Das liegt also auch an uns, jetzt wie wir uns entwickeln, wo die ganzen Elementarwesen hingehen, ob die eine Erlösung finden können oder einen weiteren Aufstieg finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nämlich absteigende und aufsteigende Elementarwesen und es ist auf jeden Fall eine ganz große Gefahr drinnen, dass eben die Elementarwesen der Erde, dass die auch in den Widersacherbereich ganz hineingezogen werden. Und wieder sind wir ein Schlüssel dafür, in welche Richtung es geht. Und da ist etwas Entscheidendes, sind die Mondenkräfte, die in der Erde geblieben sind, weil die sind verbunden mit den soratischen Kräften, mit den alemannischen Kräften, mit den asurischen Kräften, die wirken da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist also die Auseinandersetzung jetzt da mit diesen Kräften. Und eben der Impuls von 666 und dann Steigerung wieder 1332 und jetzt von mir aus 1998 die Steigerung, wäre das, also die Bewusstseinsseele so zu entwickeln, dass der Mensch voll schon damals 666 erwacht wäre zur Bewusstseinsseele nach außen. Und zum Bewusstsein der niederen Naturgeistigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, das eigentliche Ziel war den Menschen an die Erde zu binden, volles sinnliches Bewusstsein für die äußere Welt und Wahrnehmung der ganzen geistigen Wesenheiten, die aus dem Widersacherbereich kommen. Und alles andere abgeschnitten. Das heißt, wenn das wirklich funktioniert hätte, ist es durchaus nicht so, dass der Mensch jetzt nur äußerer Materialist wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keineswegs. Er würde geistige Wesenheiten schauen. Aber nur die, die aus dem Widersacherbereich kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alles andere blind. Komplett blind. Und dagegen, dass dieser Impuls nicht sich zumindest in dem Maße in der Menschheit breit machen konnte, war ein wesentliches Element eben tatsächlich die Entstehung des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade dass dort, da waren nämlich Menschen da, die noch dazu eine starke Bereitschaft eigentlich innerlich hatten, diese Kräfte aufzunehmen. Aber genau dagegen ist der Islam als Gegenimpuls gekommen. Weil er dort also eine sehr strenge Ordnung von oben hereingebracht hat, die aber jetzt in Wahrheit entgegenwirkt den Impulsen, die da von unten kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der Impuls nicht gekommen wäre, obwohl er eigentlich, Herr Rudolf Steiner sagt ja, dass das durchaus ein awimanischer Impuls ist, der da drinnen lebt im Islam. Aber in dem Fall ein notwendiger Impuls, der nämlich die schlimmeren Kräfte, die von der asyrischen Seite einfach zurückgedrängt hat. Das ist ganz Interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schwierige Sache drinnen. Und es ist in abgeschwächter Form dann dieser Impuls, der in den arabischen Völkern überhaupt drinnen lag. Da liegt nämlich die große Anlage drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da liegt nämlich eine unheimlich starke Anlage, ja sogar für die Bewusstseinsseele drinnen. Eine starke Anlage drinnen für ein Denken, das zumindest ein unbewusstes Schauen ist. Er hat eine gewisse Gemeinsamkeit mit dem jüdischen Volk, auch da ist es drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde es ja ganz speziell gepflegt, auch durch die Vererbungsströmung, also durch die Blutströmung wurde das alte Hellsehen gepflegt. Und das ist aber auch in den arabischen Völkern sehr stark drinnen. Und da ist eine große Anlage aber zugleich dabei, also in die Bewusstseinsseele hinauszugehen, sich der Natur gegenüberzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Araber hatten auch, nämlich im positiven Sinn, die alte arabische Religion ist eigentlich eine sehr auf die Natur bezogene auch. Und eben auch ein sehr starkes Umgehen mit den Naturgeistern draußen, die da sind. Da kommt interessanterweise dann, als die türkische Strömung das übernimmt, wo jetzt mehr dieser abstrakte Himmelgott Tengri drinnen ist, also die Lebenskraft, die da von oben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so einen konkreten Zugang zu den Naturelementarwesen haben sie nicht. Kein Bezug dazu. Es ist also viel abstrakter, viel strenger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat im Übrigen auch erst dann die weitere Ausbreitung des Islams so viel kriegerischer gemacht. Also die Probleme mit den Pilgern und die im Palästina halt dann dort gefährdet sind, das kam erst also durch die Türkenströmung drinnen. Die hatten also diese Unerbittlichkeit auch drinnen, die halt von den mongolischen Völkern, von den Türkvölkern hereinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist einfach diese Unerbittlichkeit drinnen. Die haben die Araber gar nicht drinnen gehabt. Die Araber haben, aber bitte nicht, dass man das jetzt irgendwie versteht als Türkengeschlecht oder Arabergut oder sonst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat damit nichts zu tun. Man muss einmal die Dinge charakterisieren, wo sie herkommen. Also jeder heutige Mensch, ob er jetzt Türke oder Araber ist, kann sich aus dem herauslösen und ist auch letztlich heute schon viel herausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hat dann wichtige Aufgaben zu erfüllen. Aber man muss die Dinge einmal charakterisieren, dass es Unterschiede gibt. Auch was sie unterschiedliche Völker mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist es eben was anderes, was die jüdischen Völker, also das Semitentum im engeren Sinn herausbringen, was die Araber herausbringen, die ja auch zu den semitischen Völkern gehören, aber wieder andere Qualitäten haben. Und was zum Beispiel die mongolischen Völker hereinbringen, das ist wieder eine andere Sache. Also dort ist es, weil in dem zum Beispiel diesen Himmelsgott so überpersönlich zu sehen, ist zugleich ein Weg, eine Möglichkeit in ein sehr klares, reingeistiges hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch etwas. Also wir stellen uns gerne den lieben Gott lieber mit weißem Haar und langem Bart vor. Wir wollen es sehr konkret nehmen und fassen sehr schnell in ein sinnliches Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde in den Charismus niemand einfallen. Da gibt es einfach kein Bild. Das Bild ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Himmelszelt. Das ist es. Der Himmel über mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taghimmel, der Nachthimmel. Und mein mongolisches Zelt, meine Jurte, ist die Abbildung davon im Kleinen im Grunde. Das ist das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist das einzige äußere Bild. Also von mir aus ist das Zelt. Aber ich stelle ihn mir nicht in menschlicher Gestalt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas viel Größeres, viel Nichtsinnliches. Und gibt halt ein anderes Verhältnis dazu. Und auch interessanterweise die Erde unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch das Gegenbild. Die Erdgöttin, die im Gegensatz steht, und der Mensch dazwischen. Also oben ist der Tengri, unten ist die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ist aber absolut nicht personifiziert in irgendeiner Form. Es wäre nicht eingefallen, dass die Göttin Erde oder Persephone oder Gea oder irgendetwas, das wäre mir überhaupt nicht eingefallen. Sie hat kein Bild drinnen, das irgendwie aus unserer gewohnten Sphäre kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist völlig bildlos. Und dazwischen steht der Mensch mit seinem Windpferd, mit seiner Seele drinnen. Und zwischen diesen zwei Polen bewegt er sich irgendwo und zieht drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade durch die Araber ist ja dann begründet worden die Akademie von Gondi Schapor in Persien eigentlich. Also unter dem arabischen Einfluss aber war das dort. Und es waren viele arabische Gelehrte dort auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das ja viel offener als heute. Der Austausch. Dort haben Araber gewirkt, haben Perser gewirkt, haben Griechen gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Rom der damaligen Zeit haben es die griechischen Gelehrten vertrieben. Und die sind dann alle brav dort hingegangen. Entweder in der Akademie von Gondi Schapor oder Akademie von Edessa oder so in Anatolien unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ganz an der syrischen Grenze unten. Da gab es dann immer ein paar mal die Verschiebung hin und her. Weil diese Akademie von Edessa, also auch fast so ein kleines Bild von der Akademie von Gondi Schapor, das war die große, also die Wissenschaftszentrale könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wirklich schon Wissenschaft wie heute gepflegt wurde. Noch nicht mit den technischen Mitteln, die hatte man damals noch nicht. Aber das Denken, die Art experimentell empirisch heranzugehen ist dort geboren worden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von dort ist es dann erst nach Europa gekommen. Eben, auch verbreitet mit durch den Islam im äußeren Sinne. Gerade durch die Awaba, weil das ist ja reingegangen bis nach Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil von Spanien war islamisch bis zur Zeit von Kolumbus. Im selben Jahr im Grunde fällt das erst. Und dadurch kam es ja ungeheuer vor allem ein wissenschaftliches Wissen nach Europa herein äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite war, dass sich etliche von diesen Gelehrten, also arabischen Gelehrten oder auch überhaupt geistigen Führern, dann später in Europa inkarniert haben. Da gibt es einige Beispiele davon, die Rudolf Steiner nennt. Zum Beispiel der bekannte Sultan Harun al-Rashid wurde später als Francis Bacon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francis Bacon war einer der Väter der englischen Wissenschaft, kann man sagen. Zur Zeit von Elisabeth I., wo dort auch sehr viel in Gang gekommen ist und wo vor allem wirklich die äußere empirische Wissenschaft in Europa Fuß gefasst hat. Aber das hatten im Grunde die Awaba schon längst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind hinten nachgehinkt. Und wir haben es erst geschafft dadurch, dass erstens der Islam sich ausgebreitet hat, es direkt hineingebracht hat, hat viel in Spanien gelebt dort bereits. Aber dann auch auf dem Weg neuer Inkarnationen, dass es dort hineingekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist damit aber auch natürlich eine Anlage gekommen, die Welt nur äußerlich, sinnlich zu betrachten und zu verhärten. Aber der Impuls wäre viel stärker gewesen, wenn nicht der Islam entstanden wäre, wenn nicht die Awaba so weit gekommen wären, dass sie das als eine Strömung in die ganze Welt ergossen hätten. Das ist etwas ganz Wichtiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auch zu bedenken. Ich weiß, wir haben heute immer wieder doch die große Frage, wie geht das Christentum oder wie gehen wir in Europa mit dem Islam um und dergleichen. Und da gibt es genug offene Probleme noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme, die vor allem natürlich dadurch hineinkommen, dass andere Machtinteressen hineinspielen und gewisse ungute Seiten wecken auch, die von der Widersacherseite kommen. Das muss man überhaupt sehen, dass die Religionen überhaupt, und da darf man das Christentum auch gar nicht ausnehmen, nämlich das, was durch die Kirchen passiert ist. Da ist viel Gutes passiert, aber es ist auch schlimme Dinge passiert, bis in nicht so ferne Vergangenheit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso passiert aber etwas durch Menschen, die den Islam sich als Werkzeug dafür nehmen, genauso wie das Christentum auch zum Werkzeug für sehr unchristliche Sachen genommen wurde. Aber es waren beides natürlich, sowohl das Christentum als auch sehr stark der Islam etwas, was diesen Impuls von 666 zumindest gedämpft hat. Wenn der Impuls wirklich voll durchgeschlagen wäre, dann hätten wir schon längst, dann wären Religionen alle weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Religion wäre eine materialistische, wie es in der Wissenschaft zwar als Bild lebt, aber durch eine Praxis, Lebenspraxis, noch nicht überall ist. Aber dann würde es dort hingekommen sein, und es würde dahin gehen, dass der Mensch immer mehr wirklich zu dem wird, als was er heute beschrieben wird, nämlich ein reiner Gehirnautomat irgendwo. Und dass er eine wirkliche Freiheit nicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was jetzt in erster Linie einmal die sorbatischen Wesenheiten und Asuras als wesentliches Hilfsmittel, weil die bis ins Physische arbeiten können, also das Gehirn so verhärten können, dass wir wirklich dann nimmer als Geistige herankommen können. Dass das eben nicht in dem Maße gekommen ist, dazu musste also diese besondere Qualität, die aus dem Awabismus herausgekommen ist und eben auch mit dem Islam aber verbunden wurde und dadurch diesen sorbatischen Impuls im Awabismus gedämpft hat, das musste in die Welt hinaus. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Wir haben dem zu verdanken einerseits unsere Wissenschaft, aber wir haben dem auch zu verdanken, dass sie nicht schon so schlimm geworden ist, so einseitig materialistisch geworden ist, dass kein Rückweg mehr möglich wäre. Es ist jetzt eigentlich so viel da, dass wir daran lernen können, was wir als Menschen nicht sind und auch nicht werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müsste man eigentlich an der Naturwissenschaft lernen, so wie sie heute gerade das Bild von Menschen zeichnet. Wir werden genauso lernen, aber auch zum Beispiel jetzt Thema künstliche Intelligenz oder so, was der Mensch nicht ist. Dass eben das Denken der künstlichen Intelligenz, wir sollen es durchaus gebrauchen, wir müssen es sogar gebrauchen, um zu lernen, was der Unterschied ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es gerade daran lernen. Es ist übrigens ein sehr interessantes Phänomen, Herr Steiner schildert es sehr deutlich und das kann man, wenn man die äußere Entwicklung des Geisteslebens anschaut, deutlich sehen. Die höchste Entwicklung, die reifste Entwicklung gerade des Gehirns, also des Denkens mit dem Gehirn, war im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert. Wir sind über den Punkt eigentlich schon darüber. Wir fangen an, etwas von dem, was wir eigentlich früher durch die Gehirntätigkeit gemacht haben, aus uns herauszusetzen, in Form der künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist ja wirklich sehr stark orientiert daran, wie unser Gehirn funktioniert. Man spricht von künstlichen neuronalen Netzen sogar. Also es ist ganz dem nachempfunden, wie das Gehirn funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur unser menschliches Denken ist mehr als bloßes Gehirndenken. Wir brauchen das als Spiegelungsorgan, wir können Gedanken spiegeln damit, im äußeren abstrakten Sinn, aber wirklich denken, wirklich denken, also aus dem Geistigen heraus denken, tut man nicht mit dem Gehirn. Das ist nur das Spiegelapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, und das werden wir lernen an der künstlichen Intelligenz, sie kann uns sehr wohl, auch wenn sie ausgelagert ist, unser Denken widerspiegeln. Nichts anderes tut sie nämlich. Man braucht nicht glauben, dass sie wirklich denkt, die künstliche Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spiegelt uns unsere Gedanken wider, kann sie in allen möglichen Kombinationen uns anbieten, aber es ist nichts drinnen, was die künstliche Intelligenz wirklich gedacht hätte, jemals. Sie verbindet damit auch überhaupt nichts. Aber sie kann uns unser Denken widerspiegeln in verschiedensten Facetten und das zusammenstellen, aber bei Menschen ist noch viel mehr dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das werden wir daran lernen. Darum stehen wir jetzt drinnen und es ist notwendig, sich damit auseinanderzusetzen. Und wir werden gerade daran lernen, dass wir doch anders sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Aber eben diese Auseinandersetzung, das ist alles, was letztlich auch eine Auseinandersetzung mit den Mondenhaften irgendwo ist. Und da müssen wir durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Mondenhaften hängt so viel zusammen. Es hängt unheimliche Weisheit damit zusammen. Aber darüber will ich jetzt nicht anfangen, sonst werden es wieder 45 Minuten Überzug, wie das letzte Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zu lang. Aber nur als Andeutung. Es gibt diese große, die Urmondenlehre der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben sich zurückgezogen, wie Rudolf Steiner das sehr schön ausdrückt, ein wunderschönes Bild, in die Mondenfestung. Um ja den Menschen nicht in seiner Freiheit zu beeinflussen, haben sie sich zurückgezogen dort. Und das waren aber eigentlich, man könnte sagen, im Grunde luziferische Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die der Menschheit ihre Urweisheit gegeben haben, sich teilweise selber inkarniert haben auf Erden, aber sich jetzt dann zurückgezogen haben. Und denen haben wir viel zu verdanken. Auch wenn ein luziferischer Zug durchaus auch drinnen ist dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie haben sich zurückgezogen. Also das heißt, da stecken ganz wichtige Kräfte auch drin, die aber nicht so aufdringlich rauskommen. Aber ich würde sagen, lassen wir es einmal sein für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch sehr vieles offen in dem ganzen Thema. Ich weiß nicht, wie viele Vorträge wir noch brauchen, dass nichts offen bleibt. Ich glaube, es wird immer was offen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ja das Interessante, dass es immer irgendwo weitergehen kann. Schauen wir, was uns hinführt das nächste Mal. Ich danke euch fürs Dabeisein, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank bei allen im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Vielen, vielen Dank, Wolfgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war wieder sehr spannend. Gerne. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Wolfgang. Gerne. Dankeschön.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-05-22T11:45:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Das bewusste Zeichnen der geistigen Wirklichkeit. Die Abweisung durch mächtige Elementarwesen im Wald. Die Bedeutung alter Fähigkeiten heutiger Naturvölker. Der radikale Umbruch im Leben Rudolf Steiners. Die Farbgesetzmäßigkeiten der berühmten  */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:205.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo|thumb|205. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 19. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/7hvg88pzbw2czrkv62zt9/205.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=kiq0zhkjpinjtnun7ptjhytmg&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=40 Begrüßung und 50. Wochenspruch 00:00:40] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 205. Folge zur Apokalypse. Und der Fünfer spielt weiter eine Rolle, weil wir sind jetzt beim 50. Wochenspruch. Der ist sehr interessant und sehr schön auch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Menschen Ich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich machtvoll offenbarend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Wesens Kräfte lösend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendaseins Werdelust:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dich, mein Leben tragend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus seinem Zauberbanne,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erreiche ich mein wahres Ziel.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also das heißt, es spricht zu uns die Werdelust draußen. Ein interessantes Wort, Werdelust. Und sie trägt ihr Leben in uns hinein. Also sie erreicht ihr wahres Ziel, wenn sie ihre Lebenskraft, die Kraft des Lebens in uns hineinträgt, in unser Menschenwesen hineinträgt. Also wir empfangen jetzt bereits auch etwas von draußen und das ist etwas sehr kraftvolles. Werdelust, die aber auch von uns dann aufgegriffen wird in einem lebendigen Denken, in einem schöpferischen Denken zum Beispiel, dass man bis zum Imaginativen steigern kann und dann, wenn man dort einmal ist, geht es weiter zur Inspiration, Intuition. Aber das ist die Grundlage eigentlich. Also gerade in der Begegnung mit der Natur ist immer auch so eine Begegnung mit der Werdelust drinnen. Im Herbst dann halt mehr auch mit Sterbelust, kann ich jetzt nicht gut sagen, habe ich noch nicht gehört zumindest, aber da ist es halt dann mehr mit den abbauenden Prozessen verbunden. Aber jetzt ist es ganz mit diesem Aufwachenden, mit diesem Gestaltenden drinnen. Also im Tun aufwachend sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schenkt uns die Natur, die Welt draußen eigentlich. Und wir können es ja aus dem Zauberbann erlösen. Im Zauberbann ist es, solange es uns eigentlich unbekannt bleibt und wir uns gar nicht verbinden können damit. Es ist verborgen in der Natur. Es wirkt zwar drinnen, aber es ist versteckt drinnen sozusagen. Wir können es herauslösen, indem wir uns diese Kraft zu Bewusstsein bringen. Also in allem, was da jetzt so langsam heraussprießt aus der Natur, in dem allen, auch wie der Tag sich ändert. Wir stehen ja jetzt genau vor Frühlingsbeginn, also in ein paar Stunden fängt er an, also am 20. morgen, aber in der Nacht, ich glaube so um vier Uhr ungefähr herum, ist wirklich der Frühlingsbeginn und also alles brodelt da schon und wartet auch sich in uns zu ergießen. Aber wir müssen es auch annehmen können. Das ist ganz wichtig, also offen zu sein dafür. Wir gehen oft einfach vorbei. Und da steckt schon so unheimlich viel drinnen. Das sind schon geistige Begegnungen. Wir haben überall die Chance, ununterbrochen. Das ist nicht so fern. In jedem Blumerl, in jedem Grashalm, der da herauskommt, in dem Gras, das jetzt grün wieder frisch zu leuchten beginnt, ist etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=262 Das bewusste Zeichnen der geistigen Wirklichkeit. Die Abweisung durch mächtige Elementarwesen im Wald. Die Bedeutung alter Fähigkeiten heutiger Naturvölker. Der radikale Umbruch im Leben Rudolf Steiners. Die Farbgesetzmäßigkeiten der berühmten Samenkorn-Meditation 00:04:22] ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Berührung spüren, dass diese Kraft da drinnen ist, dann wird uns aber zugleich die Möglichkeit gegeben, mit der Kraft wirklich gestaltend zu werden. Im Künstlerischen, im Leben gestaltend, aber eben auch im geistigen Wahrnehmen gestaltend. Weil da ist es noch viel deutlicher, ich habe es eh schon öfters erzählt, auch in der Sinneswahrnehmung. Wie viel wir sehen, hängt sehr davon ab, wie aktiv wir im Sehen sind. Wir müssen aktiv gestaltend mit dabei sein. Also zum Beispiel Gesichter sehen wir wirklich dadurch, dass wir die Gesichter zeichnen, mit unseren Blicken. Und manche können besser zeichnen, aufmerksamer, manche huschen mehr darüber. Weil Ununterbrochenes wird uns nur nicht bewusst. Aber das ist alles das, was wir als Kind lernen. Und dann irgendwann, aha, erkennt man das Gesicht vom Opa und das ist nicht nur der Mond, sondern es ist wirklich der Opa jetzt. Aber dann hat das Kind gelernt, mit den Blicken den Opa zu zeichnen. In Wahrheit schon. Mit den Blicken. Ob wir es dann später mit der Hand erkennen, ist eine andere Frage. Aber dass wir es überhaupt sehen, dass wir es wahrnehmen, als Gesicht und nicht als irgendein verwaschener Farbfleck. Dass wir also wirklich Konturen, Formen wahrnehmen, weil wir sie zeichnen. Und trotzdem tun wir nicht willkürlich was zeichnen. Wir malen nicht irgendwas, sondern wir versuchen halt wirklich das, was uns entgegentritt, der Mensch, der uns entgegentritt, oder die Blume, das Tier, der Stein, der Kristall, was auch immer, wir zeichnen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erst nehmen wir es wahr in seiner räumlichen Gestalt. Dazu müssen wir malen. Zeichnen, besser gesagt. Die Farben nehmen wir leichter wahr, aber auch da sind wir in Wahrheit aktiv drinnen. Nur das ist alles unterbewusst. Im geistigen Wahrnehmen, im seelischen Wahrnehmen sollten wir als moderne Menschen, als Menschen unserer Zeit, selber tätig sein. Bewusst tätig sein. Das heißt, das was wir im normalen, im sinnlichen Sehen mehr oder weniger unbewusst machen und was beim alten Hellsehen auch praktisch unbewusst war, weil es ein traumartiges Hellsehen war, die Bilder waren halt einfach da, die überschwemmen mich, ergreifen mich, bewegen mich, sie kommen, wenn sie wollen, sie gehen, wenn sie wollen, ich habe eigentlich keinen Einfluss darauf. Aber das moderne, imaginative, lebendige Schauen besteht darin, dass wir ganz aktiv die geistige Wirklichkeit, ich sage einmal zu malen beginnen, zu zeichnen beginnen, zu malen vor allem zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im imaginativen sind es eher normalerweise nicht so scharfe Kanten oder was drinnen, es sind fließende Übergänge. Und man darf sich aber auch nicht vorstellen, dass es notwendigerweise so ist, dass es jetzt wie ein Traumbild ist, wo wirklich die Farben fluten. Es kann zuerst so sein, dass ich zwar weiß, es ist da, ich spüre auch die Zusammenhänge, aber ich sehe es nicht wie ein Traumbild. Es ist eigentlich noch, ich kann mich orientieren und trotzdem sehe ich es eigentlich nicht wirklich. Aber ich spüre es, ich spüre, ah jetzt wende ich den geistigen Blick sozusagen da, aha, da ist etwas, das ist mit dem in Beziehung, und so arbeite ich mich langsam hinein. Es ist eine Fortsetzung ja eigentlich des Denkens, das wir haben, aber wir fangen jetzt an nicht Zusammenhänge zu konstruieren, sondern wir lernen sie sehen, geistige Zusammenhänge sehen. Also spüren kann man auch sagen, wie auch immer, es ist so schwer, weil da fehlen uns die Worte, es ist immer Übersetzung. Ich meine, man kann es natürlich steigern dazu, dass es dann auch sinnesartige Qualitäten bekommt, weil die Sinnesqualitäten sind ja eigentlich was Seelisches irgendwo, allerdings ein Seelisches, das jetzt abgeschattet wird durch das Sinnliche, durch die Sinnesorgane, wenn ich die Farben nehme, das Rot, das Gelb, Blau, die ganzen Farbtöne, im rein seelischen Erleben sind sie noch ganz was anderes. Und man kann es eigentlich gar nicht mit den Äußeren vergleichen, also so wie wir sie äußerlich sehen, ist es die Abschattung. Selbst wenn es das stahlendste Gelb oder das blendendste Weiß ist, ist es eine Abschattung in Wahrheit. Abschattung heißt, es wird uns vieles nicht bewusst, was da drinnen wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um an dieses imaginative Schauen, ich nenne es bewusst so, ich will eigentlich gar nicht mehr so viel verwenden, den Begriff Hellsehen, weil der so vielfach missbraucht und missverstanden wird, auch heute bei nicht so wenigen Menschen, die eine gewisse Hellsichtigkeit, aber halt noch alter Art haben, wo es eben wirklich wie eine Traumvision dasteht, in total sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen und das ist einfach so da. Aber das ist nicht der Weg, auf dem ich erkenne, was das wirklich ist. Wo ich es in der gleichen Klarheit erkenne, die ich sonst nur im streng logischen Denken habe, ist dort, wenn ich die Bilder selber aufbaue. Aber nicht einfach aus der Fantasie irgendetwas, sondern es fängt an, dass ich die geistige Berührung mit der Wesenheit, worauf ich mein geistiges Auge oder mein geistiges Bewusstsein richte, das bringt mir Empfindungen entgegen. Es spielt sich sehr viel auf der Gefühlsebene ab auch durchaus. Man fühlt sich berührt und da liegt eine ganz gewisse, bestimmte, ganz charakteristische Stimmung drinnen und die fängt an zu mir zu sprechen, sagen wir es einmal so, es regt meinen schaffenden Willen an und aus dem male ich sozusagen, aber wirklich jetzt sehr unter Anführungszeichen, weil ich male es nicht unbedingt in sinnlichen Farben, das wäre der letzte Punkt, sondern ich male es so, dass ich wirklich ein ganzes Panorama von mir habe und jetzt diese Wesenheit, die mir begegnet, hat zu dem, zu dem, zu jenem Beziehungen. Und das macht ihr Wesen aus, dass sie diese vielfältigen Beziehungen hat, dass sie zu anderen Wesen in Beziehung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann geistige Wesen eigentlich am besten dadurch verstehen, dass man sie versteht aus ihrer Beziehung zu anderen geistigen Wesen. Das ist nicht so, dass ich sage, jetzt nehme ich den heraus und fange den sozusagen geistig zu sezieren an, sondern ich erlebe diese Wesenheit, indem sie jetzt einer anderen begegnet und da tut sie etwas. Aber das ist zunächst einfach ein Spüren. Aber es ist auch nicht nur ein dumpfes, unbewusstes Gefühl, sondern es ist ein sehr waches Spüren. Es ist ein sehr konkretes eigentlich. Und es ist so ein bisschen, ja, wie wenn ich es geistig abtasten würde, könnte man sagen. Ich spüre diese Berührung mit der Wesenheit und ich gehe auf sie zu und berühre sie sozusagen geistig. Und aus dem heraus formt sich langsam das Erlebnis heraus. Dann kriegt man einen sehr, sehr großen Überblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Typische in diesen imaginativen Erlebnissen ist, dass man immer die großen Zusammenhänge mitsieht. Wären die nicht da, würde man gar nichts merken. Ich kann nicht einfach unter das Mikroskop oder unter die Lupe etwas legen und mir das Detail anschauen. Das Detail tritt erst hervor für mich, für mein Bewusstsein, wenn ich den Zusammenhang mit dem Ganzen herum erlebe. Und das kann bis ins Größte hineingehen, weil es auch wirklich damit zusammenhängt. Geistige Wesenheiten, auch wir, hängen in irgendeiner Form immer mit dem Ganzen des Kosmos zusammen. Und konkret ist damit gemeint, mit den ganzen geistigen Wesenheiten, die dort sind. Also nicht mit den äußeren Dingen, nicht einmal mit den äußeren Sternen, aber mit den Wesenheiten, die damit zu tun haben. Und das kristallisiert sich mit der Zeit halt heraus. Aber um es fassen zu können, muss ich tätig werden, in Wahrheit. Die Berührung kann kommen. Ich begegne irgendwelchen Elementarwesen oder größeren, mächtigen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sowas einmal erlebt, wir sind in einem Wald gegangen, in der Nähe von Wien. Eigentlich schön, es war Sonntag oder was, die Eltern sind mit den Kindern spaziergegangen, alles war fröhlich. Und irgendwann denkt man sich, es ist eine total ungute Stimmung eigentlich. Man will uns hier nicht. Es war ganz stark, also so richtig so, bitte verzieht euch von da, ihr gehört da nicht her. Die anderen haben sich alle wohlgefühlt. Und da waren tatsächlich gewisse Elementarwesen, mächtigere Elementarwesen, dahinter, die einfach uns nicht dort wollten. Uns nicht dort wollten. Wir passen da nicht her. Stört uns nicht? Und wirklich ganz stark die Empfindung, ihr beschäftigt euch mit Geistigen, ich übersetze es jetzt in Menschenworte, aber es ist das Feeling. Ihr glaubt, ihr tut damit schon irgendwas, dass ihr euch mit dem Geistigen beschäftigt. Und glaubt noch, ihr könnt das hineintragen in die Welt und das würde was verbessern. Ihr wisst ja überhaupt nicht, welches Chaos ihr anrichtet, allein dadurch, dass ihr da seid. Ihr stört unsere Arbeit empfindlich, raus mit euch. Geht dorthin, wo ihr geeignet seid, was zu machen, aber nicht in unser Revier. Wir haben da eine Aufgabe und ihr seid nur störend. Die, die das vielleicht gar nicht so geistig arbeiten, die dürfen ruhig durchgehen. Die stören uns nicht. Aber ihr seid wirklich nicht reif und bereit, schon dafür da euch reinzumischen in das, was wir da tun. Das übersteigt eure Kräfte so gewaltig, bitte haltet euch fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben mit unserem geistigen Tun, mit unserer geistigen Entwicklung, die wir auch wirklich anstreben sollen, aber das heißt nicht, dass wir damit überall immer gleich Wohlwollen erzeugen. Sondern, dass wir dann sehr oft durchaus entgegengespiegelt bekommen, ist ja nicht das Anfangs, aber bitte nicht da bei uns. Das, was ihr einzubringen habt, stört mehr als was es hilft. Also das kann durchaus sein. Gerade in der Begegnung mit der Natur, da sind sehr, sehr, sehr starke Kräfte drinnen. Das heißt, auf sowas kann man zum Beispiel auch achten, aufmerksam sein. Es ist nicht immer so, dass man willkommen ist dort. Man denkt sich, ich gehe in der Natur, in Wälder, ich spaziere schön, ich verbinde mich mit der Natur und das ist ja für die Elementarwesen toll und ist es ja auch, wenn sie erkannt werden. Aber nicht immer und nicht für alle. Und manchmal durchaus berechtigterweise. Es gibt auch was, wo manche Elementarwesen kochen auch ihr eigenes Süppchen. Aber manche haben Aufgaben, die sind zu groß, dass wir stören, wenn wir uns da hinein mischen. Gerade wenn wir irgendwo was Geistiges in uns tragen, was aber noch viel zu groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch tatsächlich so, Rudolf Steiner hat das sehr deutlich beschrieben, es gibt auch Aufgaben, zum Beispiel gerade in Bezug auf die Natur, an die wir mit unserer modernen geistigen Form der Entwicklung, mit unserem modernen geistig imaginativ lebendigen Schauen und den daraus folgenden Taten noch nicht herankommen. Wo Kräfte da sind, wo ganz wichtig für die Menschheitsentwicklung ist, dass Naturvölker, die diese Fähigkeit noch aus dem Alten heraus haben, dass die ja nicht zu früh aussterben dürfen. Aussterben heißt ja nicht unbedingt, dass die ausgerottet werden, sondern einfach, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen oder sonst was. Jedenfalls, dass sie verschwinden. Also, wo Fähigkeiten drinnen sind, die noch ganz im Körperlichen durchaus verankert sind. Also, die geistig sehr tief hineingehen. Gerade beim modernen geistigen Weg schauen wir ja eher, dass es sich vom Körper löst. Das ist bei den alten Fähigkeiten durchaus nicht der Fall. Da ist sogar stärkere Verbindung da als normal. Mit einem Teil des Wesens. Und dadurch können solche Menschen aber erstens Zugang, Erkenntniszugang in gewisser Weise, aber halt auf alte Art kriegen zu Kräften, die wir heute noch lange nicht schaffen auf dem modernen Weg. Und die vor allem auch in eine Zusammenarbeit mit diesen geistigen Wesenheiten kommen können, an die wir heute in gesunder Weise noch nicht herankommen. Das heißt, die Erfahrungen, die Naturvölker heute noch haben, sind wichtig für die Zukunft. Es wird irgendwann auch ins Neue übergehen, aber es ist noch nicht so weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Thema in den Mysteriendramen ganz stark drinnen. Zwei wesentliche Figuren sind die Familie Baldi, also Felix Baldi und seine Frau Felicia, die beide eine geistige Naturbegabung haben. Die sind also nicht in dem Sinn Geistesschüler, die jetzt dem großen Lehrer Benediktus in den Dramen folgen, obwohl sie mit ihm verbunden sind, aber sie haben ganz eigene Erfahrungen. Und die haben sie aus Anlage heraus. Hat sich natürlich auch mit früheren Inkarnationen zu tun, aber sie haben sich durch ihre früheren Inkarnationen diese alten Fähigkeiten bewahrt. Das heißt, sie haben sich auch Verkörperungen, Inkarnationen gesucht, wo der Körper das auch hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die jetzt ins neue, imaginative Schauen hineingehen, ist es eine Erleichterung, wenn der Körper das gerade nicht hergibt. Dann tun sie sich leichter. Weil zum Beispiel so Menschen wie etwa Rudolf Steiner selber, der hatte alte Fähigkeiten auch, aber damit er die neuen entwickeln und dann auch weitergeben kann, musste er die alten ja eigentlich loswerden. Und das auf ganz neue Art wiedergewinnen. Das hängt sehr stark zusammen mit der sehr turbulenten Phase in seinem Leben, also geistig sehr turbulenten Phase. Die liegt zwischen seiner Kindheit, Jugend, Studium, dann die ganze Beschäftigung mit Goethe, Goethe-Herausgabe und dann, nachdem er in Weimar fertig war, dann 1900 im Anfang in der Theosophischen Gesellschaft. Aber da ist so eine Zwischenphase, wo ein ganz starker Umbruch drinnen ist. Der ist vielen aufgefallen. Das ist ja eigentlich nicht verständlich, jetzt ist er eigentlich fast total ein Atheist im Grunde und gegen die Kirche und gegen das Christentum wettert er und gegen alles eigentlich. Ist ganz stark drinnen. Das war aber notwendig. Dann erst kommt dieses, was er in seinem Lebensgang schreibt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Ein inneres Erlebnis, auf eine ganz neue Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Impuls, der ihn dann offen macht dafür, dass er eben dann anfangen kann in der Theosophischen Gesellschaft auch zu wirken. Natürlich kommt dann von außen der Auftrag an ihn heran, aber dann war er auch erst bereit dafür. Sonst hätte es nicht funktioniert. Dazu musste er das Alte loswerden und neue Kräfte entwickeln. Sie umwandeln auf jeden Fall. Das heißt, es ist auch eine Aufgabe für jeden heute, der sich mit Anthroposophie beschäftigt, aber vielleicht auch noch alte Fähigkeiten hat. Das Wichtige ist, dass man es umwandelt, weil nur wenn ich es umwandle, dringe ich wirklich mit dem eigenen Ich erkenntnismäßig in das ein, was da wirklich abläuft, was sich da abspielt. Da bin ich in jedem Detail drinnen dabei und es ist mindestens so trittsicher dann der Weg, als wie in den Naturwissenschaften, wo man äußerlich an den Phänomenen, an den Beobachtungen sich entlang arbeitet und nicht anfängt, irgendwas hineinzuspintisieren, sondern wo man einfach von Beobachtung zu Beobachtung schreitet und sieht, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Also so wie es Goethe zum Beispiel in seiner Farbenlehre gemacht hat. Wirklich zu schauen, wie kann ich das verfolgen, wo entstehen die verschiedenen Farben, wie hält sich das Dunkle auf langsam zum Violetten, zum Blauen, dann wird es immer heller bis zum Hellblauen und so fort oder wie ist es, wenn das Licht verdunkelt wird. Dann kann ich Schritt für Schritt das verfolgen. Dann sehe ich, wie aus dem Zusammenspiel von Licht und Finsternis, je nachdem welches die Überhand hat, entstehen die verschiedenen Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann ich jedes Schritt für Schritt beobachtend nachvollziehen, sehe wie eins mit dem anderen zusammenhängt. Und das kann man sehr viel weiter führen dann noch. Es ist nicht umsonst, dass sich Steiner viel mit der Farbenlehre Goethes beschäftigt hat. Das ist ein genialer Schicksalszug, dass er zu dem gekommen ist, sich mit dem zu beschäftigen. Da ist sehr wichtig auch dieses Erlebnis zum Beispiel mit den Farben, weil wenn ich jetzt anfange im modernen geistigen Schauen, Farben zu sehen oder etwas in Farbbegriffen auszudrücken, sagen wir es einmal vorsichtig so, weil das Unwichtigste ist, dass es wie ein Fantasiebild vorweg vor mir steht. Das ist fast das Unwichtigste. Aber ich muss es genau spüren, welche Farben da sind. Also sozusagen sehen, ohne es sinnlich zu sehen. Das ist die Kunst. Und dann muss ich aber ganz in diese Farbgesetzmäßigkeiten hineinkriechen. Und dann kann ich diese Dinge erleben. Dann funktioniert unter Umständen auch so etwas, was erfahrungsgemäß, ich weiß nicht, wie es euch geht, die ihr zuhört und das schon probiert habt, die berühmte Samenkorn-Meditation in »Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten«. Also man legt ein Samenkorn vor sich hin und konzentriert sich auf dieses Samenkorn. Und dann sieht man eine gewisse flammenartige kleine Farbgestalt rundherum. &lt;br /&gt;
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Und das ist schwierig. Das ist wirklich schwierig, dass das funktioniert. Aber helfen tut das sehr, zum Beispiel diese Übungen mit den Farben, mit der Farbenlehre, aber jetzt sie geistig aufzufassen, zu sehen, was geistig dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann merkt man nämlich, dass ich zu dem Farberlebnis an dem Samenkorn auch nur dadurch kommen kann, auf neue Art dazu kommen kann, wenn ich die seelisch-geistige Berührung spüre. Und diese Berührung gibt zunächst einmal ein immer konkreter werdendes Gefühl, Gefühlsstimmung, eine Berührung, eine Anmutung kann man im Deutschen auch sagen. Also ich fühle mich angemutet sozusagen von dem, also eben wirklich berührt von dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn diese Stimmung da ist, wenn ich die jetzt immer bewusster fassen kann, das dauert unter Umständen, ich spüre vielleicht sehr schnell, die Berührung ist da, aber sie ist noch sehr undifferenziert. Sie wird aber differenzierter. Und wenn sie differenzierter da ist, dann beginnt sie sich in Farben umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder, nicht notwendigerweise, dass ich es jetzt so sehe wie in einem lebendigen Traumbild. Es ist im Übrigen bei Traumbildern auch sehr unterschiedlich, wie farbig Träume sind. Viele Menschen erleben Träume auch nur in Grautönen, in Schwarz-Weiß-Tönen, in Schattierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht gesagt, dass es bei allen farbig ist. Es gibt Menschen, wie Lessing zum Beispiel, der von sich gesagt hat, ich habe in meinem Leben noch nie geträumt. Natürlich hat er immer geträumt in Wahrheit, aber es war kein Bild da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Bild, was man normal in einem vielleicht wilderen Traum erlebt. Trotzdem hat er in solchen Dingen gelebt. Aus solchen Dingen sind ihm die Inspirationen gekommen zu der Idee der wiederholten Erdenleben, die er eigentlich ganz selbstständig ergriffen hat und sie eigentlich begründet hat, damit nur, wenn es die wiederholten Erdenleben gibt, ist überhaupt die Menschheitsentwicklung erklärbar in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es die nicht gibt, dann ist es für ihn jedenfalls nicht erklärbar, sondern die Menschen entwickeln sich, die gehen durch. Und wenn da nichts durchgehen würde, müsste jeder von vorne wieder anfangen im Grunde. Also ein sehr tiefer Gedanke, weil im Grunde das ist die Zusammenfassung von einem relativ großen Werk, wo er die ganze Menschheitsgeschichte schildert in den wichtigen Phasen und dann kommt er zu dem Resümee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben, weil er das erlebt in Wahrheit. Er ist durchaus im Ansatz da bei dem Neuen schauen, aber ohne es in irgendeiner Form zu visualisieren noch. Das ist wichtig, dass einem bewusst ist, dass man durch diese Phase heute früher oder später durchgehen sollte, selbst dann, wenn man alte Fähigkeiten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst bleibt immer eine gewisse Unsicherheit drinnen. Weil es ist in dem alten Hellsehen nicht so leicht klar, was trage ich selbst hinein. Das heißt nämlich durchaus aus meinem Organismus, aus meinen unterbewussten Kräften, das gibt nämlich, wie soll ich sagen, die dicken kräftigen Farben in dem Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die muss ich einmal sozusagen weglassen. Ich muss das so ganz zart haben. Ich stehe vor der leeren Leinwand eigentlich und erlebe jetzt nur, da muss was hin, dort muss was da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wirklich vor der leeren Leinwand zu stehen, das ist die Herausforderung drinnen. Und dann kann man sich da hineinarbeiten. Und da ist dann eben drinnen genau auch diese Werdelust der Natur zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt der Ausgangspunkt, warum ich so lange gesprochen habe darüber. Das ist es genau. Ich beginne zu erleben, zum Beispiel auch bei der Samenkornmeditation oder so, die Lebenskräfte, der Lebenswille, der da drinnen steckt in dem Samenkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aber schläft drinnen, total schläft. Unter Umständen über Jahrtausende auch schlafen kann. Es sind ja viele Samen in den ägyptischen Gräbern oder so gefunden worden, die noch keimfähig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die auf fruchtbaren Boden kommen und genügend Wasser, entwickeln sie sich immer noch und liegen aber Jahrtausende drinnen, wie ein fast toter Stoff, der hart, kristallin ausschaut, fast geradezu und trotzdem schlummert das Leben drinnen. Und diese Werdelust, die will aber zu uns hin. Die will zu uns hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie spricht zu uns, zu unserem Menschen, ich. Und aus dem heraus, sie wird entzaubert, wenn ich aus der Freiheit heraus bewusst, aktiv anfange, das jetzt ins Bild zu gestalten, ins imaginative Bild zu gestalten. Dann wird sie wirklich erlöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erfüllt sie ihr Ziel, dann findet sie ihr Ziel, wie es da drinnen steht im Wochenspruch. Also erreiche ich mein wahres Ziel. Weil es ist erst fertig, ganz große Perspektive das Tun der geistigen Welt ist erst fertig, wenn sie sich im Menschen erleben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem der Mensch es erlebt, ergreift und gestaltend ins imaginative Bild bringt, die Zusammenhänge, die Zusammenklänge der Wesen, auch die Dissonanzen zu spüren bekommt, dann ist er schon in der Stufe der Inspiration drin. Das ist auch interessant, jetzt bin ich in der Stufe der Imagination. Als moderner Schauender, imaginativ Schauender, gestaltend Schauender, habe ich eh schon Mühe, das Bild zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich es endlich einmal, habe ich die Zusammenhänge, jetzt soll ich das ganze Bild wegschaffen. Das ist der nächste Schritt. Ich muss es komplett auslöschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett weg. Und indem ich es komplett auslösche, weil es ja eigentlich trotzdem immer noch, es ist aus meiner Tätigkeit hervorgegangen. Das ist schon gut, ich bin mir bewusst geworden, was ich da tue, aber damit habe ich schon einmal meine Einseitigkeiten trotzdem drinnen, meine Perspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um jetzt loszukommen von nur meiner Perspektive, um das wirklich noch klarer zu sehen, dass ich jetzt diese geistigen Wesen selber sprechen lasse, dazu muss ich mein Bild auslöschen, wegbringen aus dem Bewusstsein. Jetzt bin ich froh, dass ich das endlich habe und jetzt sitzt es sehr hartnäckig. Das ist nämlich ganz interessant, also wenn ich es dann ins Bild geschafft habe, dann wäre ich das ziemlich schwer los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar mühsam es zu kriegen, aber dann werde ich es schwer los. Und das ist gerade die Übung, dann in die Inspiration hineinzugehen, das wirklich loszuwerden. Und dann kommt die Inspiration und aus der Inspiration heraus, die führt mich weiter zur Intuition, dass ich wirklich jetzt ganz bewusst eintauche in die geistigen Wesen, die dabei beteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ist es nämlich, wenn diese Berührung da ist, aus der dann irgendwann das imaginative Bild herauskommt, ist es noch so eine halbbewusste oder viertelbewusste Berührung mit dem geistigen Wesen, aber ich lebe noch nicht in dem geistigen Wesen wirklich drinnen. Weil Intuition heißt, ich tauche wirklich voll und ganz in das andere geistige Wesen ein. Das ist es zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es berührt mich sozusagen. Ich spüre, es ist da, aber ich bin noch nicht wirklich drinnen in dem Wesen. Also das heißt, das Bild, was ich mir zunächst in der Imagination dann mühsam gemalt habe, da steckt sehr viel von mir drinnen, trotz allem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ist noch nicht wirklich ein objektives Schauen. Es beruht zwar auf etwas Objektivem, es wird nicht ganz falsch sein, aber hundertprozentig sagen kann ich es noch nicht. Ich kann es eigentlich erst sagen, wenn ich das Bild weggeschaffen habe, dann komme ich dadurch in die Inspiration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt spricht wirklich die geistige Welt, also die geistigen Wesen sprechen zu mir und führen mich dazu, wirklich in sie einzutauchen. Dann bin ich in der Intuition. Und wenn ich jetzt aus der Intuition wieder herauskomme, dann kann ich das Bild von mir wieder neu malen, aber dann wird es neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es erst wirklich das Bild, was ich gewonnen habe, dadurch, dass ich mich intuitiv mit diesem Wesen bewusst verbunden habe. Vorher ist es noch unbewusste Berührung. Das heißt, es ist zwar nicht eräumlich, aber eine äußere Berührung, könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich bin noch nicht in die Wesen eingetaucht, sondern sie berühren mich, das sagt mir irgendwas und das versuche ich festzuhalten. Aber in der Intuition erst bin ich ganz in sie eingetaucht. Ich bin diese Wesen geworden, im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Bewusstsein her. Das heißt, ich habe mein Bewusstsein ganz ausgeschaltet, bin eingetaucht und wenn ich jetzt zu mir komme, dann nehme ich wirklich das mit, was das Wesen ausdrückt. Und aus dem kann ich dann wirklich die objektive geistige Welt gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dann kann ich wieder in ein imaginatives Bild von mir hineingehen, aber es ist anders. Und den Prozess kann man öfter durchlaufen. Damit wird die Imagination immer reicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn man sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Wenn ich mich das nächste Mal wieder damit beschäftige, mich geistig verbinde, versuche es imaginativ zu malen, werden wieder neue Facetten herauskommen. Aber da hilft mir schon, wenn ich beim letzten Mal schon bis durch diese Intuitionsstufe durchgegangen bin, dann ist beim nächsten Mal schon wieder mehr drinnen und mehr Objektives drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangen tut es damit, dass ich eigentlich spüre, wie wirkt es auf mich. Das ist nichts Schlechtes, aber ich muss wissen, dass ich es dann nach meiner Eigenart wahrnehme und noch nicht so, wie es wirklich für sich ist. Also da muss man diesen Kreislauf immer wieder durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den interessanten Sachen entdeckt man immer wieder neue Facetten. Und lernt auch, noch genauer die Dinge zu fassen. Darum ist es nie verfehlt, sich immer wieder mit bestimmten Themen zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht sagen, das weiß ich jetzt, abgehakt habe ich. Das wird man in einem modernen Bildungssystem sagen. Abgehakt, den Kurs habe ich, habe ich meinen Schein gekriegt, Stempel drauf, das war es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, eigentlich immer wieder von vorne es holen und gerade dadurch dann immer wieder neue Facetten zu sehen, zu erfassen, sich im Durchgang durch Inspiration, Intuition wirklich zu objektivieren, indem ich eben eintauche, wirklich voll in die geistigen Wesenheiten und dann wieder neu zu malen. Und das ganze Bild ändert sich, es wird aber zugleich auch weiter und reicher dabei. Aber ich sehe es beim nächsten Mal schon noch mit mehr Zusammenhängen, noch klarer, objektiver, dass ich wirklich das erlebe, was die geistige Wesenheit ausdrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das geht alles nicht auf einen Schlag, das sind also Durchgänge, die notwendig sind. Und als Steiner, wenn er über seine Themen gesprochen hat, er spricht natürlich dann an den entscheidenden Punkten aus dem unmittelbaren Erleben. Wenn er spricht, hat er das Bild vor sich, anders geht das gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht etwas, was jetzt aus dem Gedächtnis kommt. Aus dem Gedächtnis muss man sich vielleicht merken, wenn ich jetzt auf irgendeinen Philosophen verweise, der hat dort und dort das gesagt, dann sind die Zitate meistens ein bisschen unscharf oder so. Da brauche ich wirklich das normale Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für das imaginative brauche ich das normale Gedächtnis überhaupt nicht. In dem kann ich es nicht halten. Es ist weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem geht die Imagination nicht verloren. Nur ich muss sie wiederholen. Ich kann sie überhaupt nicht im normalen Gedächtnis erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was man erinnern kann, ist der Ausgangspunkt, dass ich begonnen habe, in die Imagination hineinzuarbeiten. Was habe ich dazu gemacht? Von welchen Gesichtspunkten bin ich ausgegangen? Das kann man sich alles merken. Aber die Imagination selber muss ich mir wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat sie sich aber bereits weiterentwickelt, verändert. Hat eine andere Perspektive, eine andere Facette. Das muss man auch denken, wenn wir jetzt zum Beispiel am Freitag die Osterimagination lesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann darf man sich nicht vorstellen, dass die Grundzüge bleiben sicher drinnen. Aber dass es ganz konkret wird, das ist in jedem Jahr anders. Es kriegt andere Nuancen noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss denken, die Schilderung, Rudolf Steiner schildert ja, da wird es sehr deutlich, wie man modern an Imaginationen herankommt. Er baut sie auf, Schritt für Schritt. Da hat man nicht den Eindruck, die so BING, Kapitel Osterimagination, zwei Zeilen und BING, die steht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er bereitet es vor, Schritt für Schritt, baut er es auf. Und auch wenn er es jetzt im nächsten Jahr wieder aufbaut, kommen aber wieder neue Facetten dazu. Und sie kommen auch dazu, wenn man es jetzt jedes Jahr selber liest, mitgeht diesen Weg des Aufbauens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kriegt, obwohl eigentlich immer derselbe Text da ist, kriegt sie aber neue Nuancen. Und es gehen einem Dinge auf, die man vorher überhaupt nicht mitbekommen hat. Das heißt, sie wird tiefer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man so 20, 30, 40 Jahre mit der lebt, mit diesen Imaginationen, werden sie immer reicher. Also es ist keineswegs mit einmal erschöpft, weil das ist ja heute in unserem intellektuellen Zeitalter, ah, habe ich eh schon gelesen, kenne ich, weiß ich, habe ich in meinem Wissen. Wirkliche Imaginationen kann man nicht im Wissen behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist weg, ich muss es wieder schauen. Das heißt, wieder aufbauen in Wahrheit, das ist nämlich die Vorbereitung dazu. Also diese Jahreszeiten-Imaginationen sind unheimlich gute Beispiele, an denen man selber auch lernen kann, wie entsteht eine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu spüren, ich bin mitbeteiligt dabei und ich muss trittsicher gehen in dem Ganzen. Es ist nicht einfach und die große Vision steht vor mir und ich bin platt und die höhere Welt hat mich berührt und jetzt berichte ich darüber. Nein, sondern es ist keine Knochenarbeit, das ist es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein lebendiges Schaffen. Die Knochenarbeit ist das äußere, logisch exakte Denken. Das kann auch noch dazukommen, dass ich es auch wirklich in klare äußere Begriffe fassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das brauche ich auch dazu. Es ist ein ganz deutlicher Unterschied zwischen dem eigentlichen imaginativen Erleben oder dem imaginativen Denken und dann dem es in trockene, logische Wortfolgen umzusetzen. Das muss man auch denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst bei den Schilderungen von Steiner muss man schauen, dass man das wieder in Bewegung bringt. Das heißt, selber anfangen gestalten zu werden. Im Grunde habe ich was von der ganzen Imagination, wenn ich sie wirklich selber gestalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss das tun. Ich habe den Leitfaden irgendwo drin, aber ich muss es selber tun. Wenn man das über die Jahre tut, merkt man, dass man dazulernt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird reicher. Es wird reicher und man hängt mit der Zeit gar nicht mehr so sehr an dem Text, der drinnen steht, sondern man hat an dem gelernt und dann kann man es bis zu einem gewissen Grad auch selber aufbauen, wie sie kommt. Und man kann auch andere Perspektive hereinholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht so, dass es nur eine Perspektive gäbe. Es ist auch wie immer ein Ausschnitt aus dem Ganzen, weil im imaginativen Erleben ist es so, wie es in der geistigen Welt ist. Es hängt alles, aber halt in ganz konkreter Weise mit allem zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man eben nicht als allgemeinen Ausspruch nehmen. Ja, es ist alles eine Ganzheit, alles ist verwoben. Das klingt wunderschön, aber es kommt darauf an, dass ich konkret erlebe, wo besonders mit wem verbunden ist und von dort geht es vielleicht jetzt auch dorthin weiter, aber das muss ich genau verfolgen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann immer konkreter werden. Wenn man mit dem herangeht, an diese Jahreszeitenimaginationen zum Beispiel, sieht man, ja, die Schilderung, das ist der Weg dorthin, das ist die Perspektive, aber da kann man noch unheimlich viel mehr herausholen, weil es mehr drinnen steckt. Noch viel mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erschöpft sich nicht in dem. Das ist einfach nur mal so ein Anstoß in die Richtung hinzugehen. Aber also durchaus Mut zu machen, selber weiterzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nicht jetzt komplett anders werden. Die Grundzüge werden drinnen bleiben, aber es wird noch inholzvoller, noch gehaltvoller drinnen. Es ist ja so, wenn wir diesen Kreis durchmachen, also mal gestaltend anfangen, da ist schon der Wille drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allem Gestalten ist auch mit der Wille drinnen. Aber der wird jetzt verstärkt, wenn man mit diesem ganzen Kreis, Imagination, Inspiration, Intuition, da bin ja Ihre Intuition hängt ganz mit dem Wollen zusammen. Das ist Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht, ich brauche ein Rezept, wie tue ich denn, sondern intuitiv tun. Aus dem heraus gestalten und im Beobachten des Gestaltens erlebe ich jetzt, welche Kraft mache ich da, was stelle ich dadurch dar. Das heißt, dann bin ich ganz in meinem Willen, aber wach im schaffenden Wollen verbunden mit den Wesenheiten, die ich betrachte und aus dem heraus gestalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gibt dann mit der Zeit so wirklich eine gewisse Trittsicherheit, dass ich mir sicher bin, dass das nicht nur meine, also nur meine sind sicher nicht, aber dass ich es nicht zu sehr verfälsche durch meinen Bezug dazu. Dass ich nur das heraushebe, was mich so anspricht besonders. Sondern wo ich eben drinnen habe das inspirative und intuitive Element, wo ich wirklich immer wieder durchgegangen bin, indem ich eins geworden bin mit dieser Wesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sozusagen sie selber malt sich dann, aber durch mich. Das ist so schwierig. Also in der Intuition bin ich einerseits, da bin ich ganz in der Wesenheit drinnen, das heißt, ich halte mich ganz heraus und gerade dadurch kann ich aber dann immer objektiver dieses Bild gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne jetzt meine persönliche Perspektive drauf, meine Lieblingsperspektive sozusagen zu sehr in den Grund zu rücken. Also es ist nicht einfach in das hineinzugehen. Und es ist unheimlich wichtig, dass man sich als moderner Mensch bewusst ist, dass es nicht einfach ist und dass das aber gerade gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man erst dadurch die Sicherheit gewinnt in dem Ganzen drinnen. Ich meine es gibt heute so viele Geistesschulungen oder Seherschulungen oder was, wo man in einem Wochenendseminar locker zu Imaginationen kommt, die noch dazu bunt und turbulent und sonstiges sind. Also so fast wie ein Wachträumen drinnen und man geht raus und denkt, boah, toll, super, was ich da erlebt habe, Wahnsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Wahnsinn. Im Grunde erlebe ich nur mich selber drinnen. Ja, vielleicht bezieht es sich auf irgendeine geistige Wesenheit, aber ich kriege mit Sicherheit nicht mit, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man sich komplett verirren drinnen. In den Mysterientramen thematisiert es der Steiner auch so oft drinnen. Und da zeigt er wirklich, gerade an dem Johannes Thomasius zeigt er, was man alles falsch machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man wirklich völlig überzeugt ist davon, ja, das ist es. Und das ist aber ganz völlig anders, weil halt der Lucifer reinwirkt zum Beispiel, oder dann kommt noch der Ahrimann auch dazu. Und diese Kräfte, die muss ich alle ausschalten können in dem Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wahnsinnig schwer, aber das ist auch der Grund, warum wir mit Recht, und das ist gut, sonst hätten wir es so schwer tun, in dieses neue geistige Erleben hineinzukommen. Es wird ja immer wieder gesagt, ja, der Steiner hat das alles gegeben, aber wie viele andere können das jetzt auch so wirklich? Und vor allem, wie viele können es auf die neue Art? Weil es sind natürlich unter den Anthroposophen, oder denen die Steiner studieren, auch genug Leute, die noch alte Fähigkeiten mitbringen. Und das weckt irgendwas auf in ihnen, und jetzt sehen sie auch irgendwas und können noch ein bisschen was dazu schildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist nicht der neue Weg der Anthroposophie in Wahrheit. Also mit dem völlig Neuen, wo ich wieder lese, nicht einmal Träume oder was, ist es durchaus gut, auf dem Weg zu einem neuen geistigen Erleben einmal durch eine Lebensphase zumindest durchzugehen, wo auch die Träume weg sind. Ich sehe nichts in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weg. Wo das häufig kommt, das ist ein Zeichen, dass man was Altes loswerden muss. Kann auch durchaus sein, dass wenn man alte Kräfte mitgebracht hat, dass gerade das Traumleben sehr intensiv war, von klein auf vielleicht schon, und dass man dann gerade durch die geistigen Übungen es verliert, das Traumbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Steiner ja oft davon spricht, dass wenn man entsprechend geistig übt, gibt es dann die Kontinuität des Bewusstseins. Also das heißt, man ist Tag und Nacht wach, einmal für die Außenwelt, einmal für die geistige Welt. Aber das ist wirklich ein fernes Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Vorstufe dazu ist, dass zum Beispiel auch einmal in der Nacht nichts ist, und eine gewisse Zeit konsequent nichts ist, dann ist das, man nimmt es nicht zu streng, aber es sind so Symptome, die mir auffallen, die zeigen, dass es ein Übergang ist zu etwas Neuem. Es kann dann wieder kommen in der Nacht, die Traumphase, sie kann dann wieder sehr intensiv kommen, aber es ist unter Umständen recht gut, um Altes loszuwerden, dass man eine Phase durchgeht, wo gar nichts ist, wo man totale Schwierigkeiten damit hat oder glaubt, Schwierigkeiten zu haben, aber es ist einfach gut, das hinzunehmen. Also das in Bezug auf den Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stimmt, dass der durch so eine Phase durchgegangen ist, das war gut und notwendig für ihn. Und das heißt nicht, dass er jetzt so ganz ausgeschlossen ist von der geistigen Welt, ganz und gar nicht. Er hat sich sehr intensiv damit beschäftigt und hat gelebt darin, aber es war notwendig, dass alte Kräfte einmal ausgeschieden werden, dass man sie los wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt zu dem Ganzen heute noch dazu, weil unsere Welt bedarf eines bewussten Zugangs zum Geistigen in Wahrheit, auch wenn das vielleicht der Mehrheit noch nicht so wirklich bewusst ist, aber wenn das zu wenig kommt, wird heute die Zukunft nicht so rosig ausschauen, schon die nähere Zukunft nicht und die fernere erst recht wird armselig sein. Aber man muss auch sehen, dass man eben durchgehen muss, durch die Phase Altes zu verlieren und Neues zu gewinnen. Und dass im Grunde und in der Zukunft noch mehr alles schädlich wird, wenn es Altes ist, das nicht verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum richtigen Zeitpunkt, ich habe euch vorhin gesprochen von den Naturvölkern, die zum Beispiel Kräfte haben, wo der Steiner ganz deutlich sagt, mit unserem modernen Schauen kommen wir an das noch nicht heran. Können wir nicht. Das ist dort also wirklich, erstens natürlich Individualitäten, die entsprechende Voreinkarnationen haben, aber vor allem eben auch durch die Vererbungsströmung die körperliche Basis dafür haben, mit denen man gewisse Naturkräfte herankommt, an die man sonst nicht herankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauend nicht herankommt. Auch Steiner selber. Für ihn war daher durchaus fruchtbar und notwendig zum Beispiel diese Begegnung mit dem Kräutersammler Felix Kogutski, mit dem er immer nach Wien gefahren ist mit der Bahn und mit dem er oft gesprochen hat, der auch alte Fähigkeiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Begegnung war sehr, sehr wichtig für den Steiner. Und man kann nicht einfach so sagen, was hat er denn gebraucht, er braucht ja nur selber geistig hinschauen. Dass er es wirklich entdecken konnte, dazu braucht er die Anregung von dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der ihm mit gewissen Naturkräften, namentlich durch seine körperliche Anlage, natürlich aber auch durch frühere Inkarnationen, über Kräfte verfügt hat, die man auf dem modernen Weg nicht kriegt. Jedenfalls auch der Steiner so nicht hätte ergreifen können, wenn er nicht die Anregung durch ihn gehabt hätte. Ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur, es werden diese alten Fähigkeiten, es wird irgendwann, also spätestens in der nächsten oder Ende der nächsten Kulturepoche, also da haben wir schon eine Weile Zeit, wird es so sein, dass dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man auch diese Dinge, die man heute nur mit alten Kräften schauen kann, durch neue erkennen kann. Aber dazu muss sich noch einiges ändern in uns, bis in die Körperlichkeit hinein. Weil es ist eben heute so, dass der Grund, warum man an gewisse Kräfte, an gewisse Wesenheiten, auch geistige, schauend nicht herankommt, dadurch, dass eigentlich die Körperlichkeit ein Hindernis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder nicht die Voraussetzung bietet, um das schauen zu können. Und mit den alten Kräften, wo es eben die Körperlichkeit noch hergibt, geht es noch. Aber auch das muss bis in die Körperlichkeit hinein in der Zukunft verhandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistige Entwicklung erfordert auch etwas, was sich bis in die Körperlichkeit hinein ändert. Was uns dann die Möglichkeit gibt, wenn wir uns also in eine nächste Inkarnation begeben, wo wir ja sehr wohl eben auch den Geistkeim des physischen Leibes trotz Vererbungsströmung aufbauen, dass wir genügend Kraft drinnen haben, eben die alten Kräfte, die nicht mehr da sind, dass wir jetzt aber es neu greifen können, ohne dass wir diese alte Körperanlage dazu brauchen. Dass wir es wirklich ganz im Geistigen ergreifen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da sind wir vielfach eben noch nicht so weit. Aber das wird sein sicher in der nächsten Kulturepoche, also spätestens gegen Ende zu. Nicht bei allen Menschen, aber es wird dann genügend Menschen auch geben, die Dinge, die man heute nur durch diese Naturanlage schauen kann, dass man das auf neue Weise ergreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein weiter Weg noch, das Ganze. Und wir stehen jetzt im Grunde am Anfang. Wir stehen zwar eigentlich sehr, sehr dicht schon dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip könnte jeder schon dieses neue, imaginativ, lebendig, denkende Schauen entwickeln. Aber man muss es üben, man muss es wollen. Und wollen heißt es wirklich tun, das ist schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schwierig, es ist, ja natürlich, es gibt genug Übungen, die dazu angegeben werden, aber das heißt nicht, dass man gleich morgen, dass das herauskommt. Und vor allem ein großes Hindernis, also gerade bei Meditationen namentlich, also wenn es Texte sind, die man meditiert. Wir sind heute so intellektuelle Menschen, dass es uns schwerfällt wirklich zu leben in dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur es in konventioneller Weise immer wieder zu denken. Das ist noch zu wenig. Oder gar, dass ich jetzt in etwas philosophisch Spekulatives hineingehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage, aha, in Lichte strahlt Weisheit. Ja, was bedeutet das? Und jetzt grübeln drüber, was das bedeutet. Ich meine, da komme ich nicht ins wirklich geistige Schauen hinein, sondern da bin ich im äußeren philosophischen Denken in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das philosophische Denken hat gerade auch die Aufgabe gehabt, im Grunde zu schließen den unmittelbaren Zugang zur geistigen Welt. Das ist nämlich ganz interessant. Weil in dem Moment, wo das immer stärker anfängt, verliert sich das alte Schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der beste Weg, um das los zu werden. Also sich sehr intensiv philosophisch zu betätigen, ist auch ein Weg, alte Kräfte los zu werden. Alte schauende Kräfte los zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verträgt sich nicht miteinander. Das ist auch interessant, auf der Basis des Werksteiners, der ja auch philosophisch gearbeitet hat. Aber eben wie, das ist eben der Unterschied, wie er gerade, also durchaus auch in seiner Philosophie der Freiheit, also in dem zentralen Werksteiners eigentlich im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte wirklich sagen, dass das das zentrale Werksteiners ist. So logisch und klar er formuliert drinnen, so sehr sind aber diese Gedanken zugleich auch imaginativ geschaut. Das heißt, sie sind erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, er erlebt etwas. Ich nehme nicht nur einen logischen Schluss zur Erkenntnis und sage, ja, logisch, so ist es. Sondern mit jedem Schritt, mit jedem Glied da drinnen verbindet sich ein intensives Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So muss man auch die Philosophie der Freiheit lesen, wenn man immer tiefer eindringen will. Weil aber trotzdem auch das rein philosophische Denken drinnen ist. Dann kommt was sehr Interessantes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schildert Rudolf Steiner meint, das kann man aber wirklich auch erleben. Dann fängt man an zu erleben Skelette. Skelette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt jetzt sehr, sehr überraschend. Aber es ist genau, es ist ganz charakteristisch, also gerade für die Philosophie der Freiheit insbesondere. Sie ist aus einem erlebten, lebendigen Denken heraus, das aber ganz hinein kristallisiert ist, auch in unsere äußere Logik hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es stirbt dort hinein. Und das ist genau dieses aus dem Erlebten Denken, das bildschaffend wird, aber sich bezieht eigentlich auf dieses logische Knochensystem, das da drinnen ist. Das taucht in der Imagination auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist eben gerade die Philosophie der Freiheit nicht so, da geht es jetzt von einem Bild zum anderen und ich schwebe da und sieben Engel mindestens oder Erzengel schweben durch. Nein, gar nicht. Gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer ganz klar, sodass jeder Philosoph sagt, ach ja, es ist logisch. Also es muss bis zu dem hinein kristallisieren. Aber es ist aus einem lebendigen Prozess heraus geboren und dann sehe ich aber, dass es kristallisiert und was gibt dem Ganzen die Stütze? Das Skelett, das drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss da sein. Wenn es das nicht wäre, dann würde nämlich genau das passieren, dass das Ganze zusammen rinnt in eine vielleicht sehr hübsche Sache und ich fühle mich frei und sonst irgendwas, aber es ist irgend so eine Sauce, wo alles durcheinander rinnt. Nein, es hat eine ganz klare Struktur drinnen, so wie wir uns unsere Gestalt geben, schon durch unser Skelett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist gerade das, was wir uns mitbringen. Die ganz besondere Art, wie wir gebaut sind in unserem Skelett, namentlich dann oben im Schädelskelett ganz besonders. Da lebt ja die ganze frühere Inkarnation drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der früheren Inkarnation, was wir getan haben, was wir mit unserer Tätigkeit gemacht haben, das kristallisiert in der nächsten Inkarnation in der Form unseres Schädels. Gibt ihm die ganze individuelle Formgestalt, unsere Taten im früheren Leben. Und das bereiten wir im Geistigen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn der Herr interessant ist, im Nachttotlichen, es dauert ja Zeit, da kann man imaginativ den Menschen noch irgendwie in seiner Gestalt erleben, aber das, was am schnellsten verblasst ist, der Kopf oben. Der ist weg. Weil der war eigentlich schon die vorvorige Inkarnation, die man hereingebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat dann seine Bedeutung völlig verloren. Aber es entsteht, wenn man wieder zur neuen Inkarnation herunterkommt, entsteht langsam vor allem einmal das Bild des Schädels, der das repräsentiert, was aus der vergangenen Inkarnation kommt. Und was aber ins Gliedmaßensystem hineingeht, das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bahnt sich erst etwas an, was in die Zukunft geht. Aber auch da gibt es Feinheiten, wo sich mehr das Kopfprinzip zum Ausdruck bringt, sprich die alte Inkarnation spielt hinein. In den Fingerknochen vorne oder so, da ist durchaus noch was von da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist was weites Thema, das zu verfolgen. Aber das spielt hinein. Aber um jetzt zu einem großen wichtigen Punkt zu kommen, dass wir da mal ein bisschen einen Schnitt machen, der jetzt wirklich sehr angeregt war durch den Wochenspruch, immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollten ja auch beobachten den Weg, wie ist es gekommen? Also erstens dieses Bild Sonne-Mond, also die Gralschale mit der Hostie drinnen sozusagen, das ist das Bild. Und mit dem Ganzen ist verbunden, wie ist aber auch der Weg, sagen wir von der Zeitenwende in etwa, bis in unsere Zeit hinein. Wir haben jetzt einmal immens viel Mondenschalenartiges, das ist mächtig, die Mondenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Sonne drinnen, die Hostie sozusagen, die ist noch sehr klein. Und wir kommen zum Beispiel dem Gralsprinzip oder auch dem Schauen, dem Erleben des ätherischen Christus, um dem näher zu kommen, muss in dieser Gralschale, aber die ist wichtig, die brauchen wir, muss sozusagen diese sonnenleichte Kraft, die aber jetzt als Lichtkraft von uns ausstrahlt, die muss stärker werden. Und wir brauchen aber die Schale genauso dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Schale ist aber massiv entwickelt. Und das Wichtige wäre zu sehen, welche Strömungen waren da drinnen, wir haben ja schon ein paar mal ein bisschen darüber gesprochen, welche Gefahren sind drinnen, dass man verhärtet in dem mondenhaften, also nur mehr die Schale überbleibt. Die Gefahr ist sehr groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Gefahr ist, dass wir sagen, wir wollen die Schale los sein, wir wollen nur die sonnenleichte Kraft haben. Aber dann ist es eben auch nicht das Ganze. Dann würden wir damit auch nicht unsere Erdenaufgabe erfüllen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unsere Erdenaufgabe ist es ganz wichtig, dass wir genau das machen, was der Christus gemacht hat, sich zuerst von der Sonnenkraft her kommen, diese Sonnenkraft herunterzutragen, sich zu spiegeln einmal, also durch die Mondenkräfte, das ist das, was sich im Judentum eigentlich widerspiegelt, also Jahwe, Elohim, dort ist das Prinzip ganz stark, da ist genau vom ersten Kapitel zum zweiten Kapitel der Genesis, habe ich glaube ich schon öfter gesagt, also im ersten Kapitel ist zum Beispiel, wenn die Elohim sprachen, es werde Licht und es wird Licht, ab dem Moment wirkt durch die sieben Sonnen Elohim der Christus hindurch und er spricht durch sie. Und dadurch ist überhaupt erst die Erschaffung, ja letztlich des Menschen, aber auch der ganzen Schöpfung, die auf den Menschen hin orientiert ist, auf den freien Menschen, möglich. Aber im zweiten Kapitel ist es was ganz anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist die Rede von Jahwe, Elohim. Und das ist der Christus, der zwar noch von der Sonne aus wirkt, aber durch die Mondenkräfte hindurch wirkt, also durch den Abglanz, der da ist. Und da gibt es eben jetzt auch diese Zweiheit drinnen, also das Sonnenlicht, das durch den Mond hindurch geht, ist was anderes als das Sonnenlicht, das sich am Mond spiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel, wenn wir die Mondsichel sehen, dann ist es das gespiegelte Licht. Dann ist es das gespiegelte Licht, ist immer das luziferische Licht, das was ins äußere Sinnliche hineingeht. Und drinnen, was durchgeht, die Sonnenkraft, die durchgeht durch den Mond, aber eben nicht äußerlich, aber als Kraft durchgeht, das ist die eigentliche geistige Sonnenkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Gralschale haben wir wirklich diese äußere Schale in dem Bild halt, wirklich der Mondsichel. Da haben wir ja gesprochen drüber, Ganganga, der Kreider, die hinwandelnde Wegzerrung, wo der Steiner auf der Spur war, das ist also die Mondsichel mit dem dunklen Teil drinnen, den man manchmal sehen kann auch. Obwohl er nicht wirklich durch die Sonne beleuchtet ist, aber er wird aufgehellt durch das Streulicht der Erde, dann kann man das drinnen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da geht das Sonnenlicht durch, das geistige Sonnenlicht, nicht das Äußere. Weil in Wahrheit scheint von da irgendwo die Sonne, dann sehe ich halt die Sichel da, aber das andere Licht, das geht geistig gesehen durch, nicht äußerlich, nicht das äußere Licht, aber das geistige Licht geht durch und das ist gerade die Sonnenkraft, die aber sichtbar wird. Und das Interessante genau mit dem Licht, dass aber die Erde zurückwirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch durchaus wichtig für das Ganze, weil der Christus ist ja eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden. Also es ist Sonnenkraft, aber der Christus lebt eigentlich auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat sich mit der Erde verbunden. Und es ist tatsächlich, in dem was die Erde auch ausstrahlt, ist eben die Christuskraft drinnen. Und das was von der Sonne kommt und durchgeht jetzt, durch den Mond, wird ergriffen durch die Christuskraft, die von der Erde ausstrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich es erst, weil es ist nicht einfach nur die Sonnenkraft der sechs verbliebenen Sonnen-Elohim, weil es sind ja nur sechs dort geblieben, der siebente hat sich dann mit dem Mond verbunden. Und das ist gerade dann die Aufgabe eben im Judentum gewesen, also mit dieser Kraft sich zu verbinden. Also wo dann tatsächlich der Christus auf seinem Wege zur Erde eben sehr stark auch wirklich mit der Mondensphäre sich verbunden hat zu dem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist er mit der Erde verbunden. Und das heißt, was wir jetzt brauchen, ist die Verbindung der Sonnenkraft, durchaus auch der Sonnen-Elohim, aber mit der Christuskraft, die dem entgegenkommt, die aber aus der Erde jetzt herauswirkt. Und wir mitwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen eigentlich da was entgegen. Also da steckt ein großes Geheimnis sozusagen drinnen, oder was wichtig ist zu entdecken, das in diesem Zusammenwirken von den Sonnenkräften, den Mondenkräften und den Erdenkräften. Und Erde eben verbunden mit dem Christus, aber auch mit uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da sind wir auch beteiligt dabei. Das ist eben auch etwas, an dem wir mitarbeiten für die Zukunft. In dem wir uns hier mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Mondenkräfte sind zugleich etwas zweischneidiger als auch, es gibt auch Mondenkräfte, die in der Erde verblieben sind. Der Mond hat sich gelöst schon, weil er aus der Erde herausgegangen ist und es haben sich die Wesenheiten, die damit verbunden sind, gelöst von der Erde. Aber es ist ein Teil der Mondenkräfte in der Erde zurückgeblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Teil ist zunächst einmal unter dem Einfluss der Widersacher. Das ist das Problem. Wir haben jetzt in den Mondenhaften ein Wichtiges und Gutes und wir haben aber auch die Gefahr drinnen, dass sich da zu sehr die Widersacher hineinmischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen aufpassen und schauen, dass unser Grasgefäß sozusagen, dass da nicht plötzlich die Widersacher mitarbeiten drinnen, dass die hineinwirken. Und da war eben ein großer Einschlag oder eine große Gefahr dieses Jahr 666 nach Christus, wo dieser große, bedeutsame Einschlag der soratischen Kräfte da war. Und wo wir auch das letzte Mal dafür gesprochen haben, also das steigert sich jetzt und wird sich auch weiter steigern in weiteren 666 Jahresperioden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die nächste war dann 1332, das habe ich das letzte Mal geschildert, das war die Problematik, dann Untergang des Templerordens, hat wieder etwas Zweischneidiges in sich. Man kann einerseits sagen, da wurde ein Impuls abgewürgt und wenn der Templerimpuls also ohne diesen Einfluss sich entwickeln hätte können, dann hätten wir zum Beispiel heute ein wirklich geistgemäßes Finanzleben. Der Umgang mit dem Geld, das war eine der ganz großen Sachen, die die Templer konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geld in den Dienst des Geistes zu stellen und für jeden geistig strebenden Menschen, im christlichen Sinn habe ich damals gemeint, aber christlich ist ja allgemein menschlich, jedem die Mittel zur Verfügung zu stellen, um für dieses Geistige wirken zu können. Das war das Große. Und man muss etwas Zweites dazu sagen, weil der Templerorden hängt ja auch zusammen mit den Kreuzzügen, dazu ist er ja eigentlich gegründet worden, um das heilige Land zu befreien, wobei das von Haus aus ein bisschen eine äußerliche Missteitung war, weil Christus findet man nicht in Jerusalem, sondern überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber äußerlich war halt das Problem da, dass zum damaligen Zeitpunkt die islamische Strömung, dass das zu den Kreuzzügen geführt hat, war ja eigentlich erst dadurch, dass die Türken drinnen überhand genommen haben. Also der Islam war ganz anders, also aus den Reihen, damit will ich jetzt bitte nichts gegen die Türken sagen, aber es ist ein anderer Zug drinnen, also ein viel strafferer Zug drinnen, weil die Türken so im 8., 9., 10. Jahrhundert eben den Islam angenommen haben, hereingezogen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stammen ja eigentlich aus den östlichsten Teilen Asiens irgendwo, also eben von den Turkvölkern dorther kommt es, also es ist eigentlich was Mongolisches in der Art, also im weitesten Sinn aus dem kommt es her, bringt es eine sehr, sehr, sehr strenge, sehr, ja man könnte sagen sehr, sehr abstrakte geistige Beziehung, andererseits aber auch eine sehr, sehr interessante geistige Beziehung, weil gerade die mongolischen Völker im weitesten Sinne verehrten Tengri als den Himmelsgott. Darum wird die Lehre oder die Religion dieser Völker heute auch als Tengrismus bezeichnet. Früher hat man Schamanismus gesagt, gehört dazu, aber heute ist der Fachbegriff Tengrismus, weil sie den Himmelsgott Tengri verehrt haben, im Prinzip ist es der blaue Himmel, das Himmelsgewölbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist völlig abstrakt, er ist völlig a-persönlich, es ist kein personifizierter Gott in irgendeiner Form. Sie verehren diese geistige Naturkraft, das ist das Göttliche, der Himmel selbst eigentlich. Wenn man es jetzt noch konkreter aus dem anthroposophischen fasst, hängt es zusammen mit den Ätherkräften, die von dort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was die Griechen auch mit Recht eben den Äther, den Aether genannt haben, das ist der blaue Himmel. Das heißt, es ist die Äthersphäre unserer Erde im Grunde. Da wirkt natürlich das Kosmische hinein, aber es ist die Äthersphäre, die unsere Erde umgibt und von der die Erde lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Sonnenkräfte wird uns dadurch vermittelt, dass sie zum Beispiel durch die Erdatmosphäre durchgehen. Und dadurch kriegen sie ihre spezielle Qualität auch. Also sie müssen auf die Erde kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ätherkräfte bestehen im Wesentlichen in den ganzen Rhythmen zum Beispiel oder auch in dem Licht, das unser Sonnensystem durchströmt, da geht was von der Sonne aus. Aber das erzeugt auch eben die Sphärenharmonie im Ding. Es gibt also auch den Klangäther, der drinnen ist und der Lebensäther geht dann noch über das sogar hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles wirkt drinnen, aber es spiegelt sich das alles auf die Erde herunter und es lebt als erstes im Luftelement auch. Es ist ja sehr interessant, selbst dort, wo in der Bibel spielt es sich wieder, in der zweiten Schöpfungsgeschichte, im zweiten Kapitel, wo im Jahwe Elohim den Adam aus einem Erdenkloß, oder wie es heißt, also Ha-Adama heißt es ihm, also Adama ist die Ackererde, aber das ist die Erdenmondensphäre. Und aus dem wird es geschaffen und das ist aber auch der Bereich, in dem sich eigentlich bewegt sich auch heute noch der Mond innerhalb der Erdatmosphäre, wenn man es ganz streng nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinsten Ausläufer nämlich der Erdatmosphäre, das ist schon sehr dünn, also atmen kennt man dort nicht, aber die gehen weit über die Mondbahn sogar noch hinaus, also ganz schön Stiegl noch hinaus. Also etwa gut schätzungsweise die doppelte Entfernung des Mondes von der Erde sind noch Spuren wirklich der Erdatmosphäre nachweisbar und erst dort geht es in das allgemeine interplanetare Medium über. Das ist halt das Äußerliche, aber dieses Äußerliche sagt auch etwas, also das heißt der Bereich Erde-Mond bildet in gewisser Weise immer noch ein System, wir sprechen von der Mondentrennung, aber die ist nie ganz vollzogen worden und sie wird auch wieder stärker werden, die Verbindung in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Bereich. Und es sind eben Mondenkräfte auch in der Erde verblieben und die sind eigentlich gehalten worden, gerade durch die Widersacherkräfte, also durch die Alemannischen Kräfte, durch die Asurischen und durch die Saratischen. Denn diese Mondentrennung war eigentlich ein Heilmittel, ein Abwehrmittel dagegen, dass die Widersacher zu stark werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie hat denn das begonnen? Durchaus auch äußerlich kann man das in den äußeren Tatsachen sehen, aber man muss eben sehen, was sie geistig bedeuten. Also zuerst einmal war das unser ganzes Sonnensystem und namentlich eben auch Sonne, Erde, Mond, ein Gebilde, ein sehr dünnes Gebilde noch. Dann beginnen sich aber langsam verhärtete Teile herauszulösen, dadurch entstehen die verschiedenen Planeten dann und nur die Sonne kann dann wirklich der Lichtträger sein, die Lichtquelle, also die eigentliche belebende Quelle, da ist wirklich die Quelle der ganzen Ätherkräfte für unser Sonnensystem drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer hat aber die Trennung der Sonne von der Erde jetzt im Spezium genommen, wer hat die impulsiert? Die saratischen Wesenheiten, die waren es. Und daran sieht man aber auch deutlich, dass diese Wesenheiten eine wichtige Rolle in unserer Entwicklung spielen, auch eine sehr gefährliche Rolle, aber auch eine wichtige, weil ohne diese Trennung hätten wir uns nicht zu freien Wesen entwickeln können, wäre unmöglich gewesen. Solange die Erde mit der Sonne verbunden wäre, hätten wir dieses Entwicklungstempo nicht mithalten können, wir hätten es nicht geschafft dazu freien Wesen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren ja geistige Wesenheiten, aber wir wären völlig unfrei gewesen, wir wären Teil dieser ganzen Sonnenhierarchie gewesen als unterste Wesenheit, aber völlig unfrei. Um frei zu werden, musste sich die Erde von der Sonne trennen und die anderen Planeten im Übrigen auch. Natürlich gibt es äußere physikalische Erklärungen dafür, aber wenn man die Kräfte sucht, die dahinter stecken, dann sind das eben genau soratischen Kräfte, arämanischen Kräfte, die dabei eine große Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentlich Führende haben die soratischen Wesenheiten, weil sie unter den Widersachern die höchste, oder nein, sagen wir besser, die tiefste Erwärmgeordnung haben. Also die höchste Erwärmgeordnung im negativen, im dunklen Sinne. Weil sie haben Qualitäten der Geister der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elohim. Diese Mächtigkeit haben sie. Und diese Mächtigkeit bedeutet, dass sie formgebend, zumindest einmal sind für unser ganzes Sonnensystem, in Wahrheit formgebend letztlich im ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dort gibt es halt andere Geister der Form auch. Also speziell die soratischen Wesenheiten hängen sehr speziell mit uns im engeren Sinn zusammen. Mit unserer Erde, mit unserer Sonne, mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur diese soratischen Wesenheiten sind daher aber stark genug gewesen, um diese Trennung überhaupt herbeizuführen. Die kleineren arämanischen Wesenheiten sozusagen, also die zurückgebliebene Erzengel im Grunde sind, die können das nicht. Die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch selbst zurückgebliebene Urengel, also zurückgeblieben im Sinne, dass sie Widersacherkräfte geworden sind, also dass sie aus den Urengeln halt so Asuras geworden sind, auch die können das nicht. Die können durchaus sehr intensiv hineinarbeiten im seelischen Bereich des Menschen, in der Astralwelt, in einiges hineinarbeiten. Aber bis ins physische hinein, das schaffen sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten, oder sagen wir besser, tiefsten asurischen Kräfte haben so viel von den soratischen Wesenheiten gelernt, dass sie sehr wohl auch zumindest ein bisschen ins physische hineinarbeiten können, ins physische des Menschen nämlich. Und sie haben die Voraussetzung dafür, weil sie ja, als sie auf dem Alt, sogenannten alten Saturn, über den haben wir schon so oft gesprochen, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dort haben sie bereits gearbeitet am physischen Leib des Menschen. Allerdings als reiner Wärmeleib, kann man sich heute gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Wärme, was ist das? Nicht einmal Luft, also keine Wärmeströmung, sondern gestaltete Wärmestrahlung oder irgend sowas. Aber da waren sie schon mit den Menschen verbunden und haben daran gearbeitet. Sie haben ihr Bewusstsein entwickelt, indem sie eben an diesem dünnsten physischen, eben in Form der Wärme, gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die können zumindest im Menschenleib bis ins physische hineinarbeiten, aber sie hätten nie das schaffen können, dass sie eben die Erde zum Beispiel von der Sonne drinnen. Das hätten sie nicht machen können. Das konnten aber die soratischen Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die sind es im Grunde so mächtig wie die Elohim, die eben unser System im guten Sinne geschaffen haben, die es durchformt haben. So mächtig sind sie im Grunde. Also das sind schon große Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dadurch jetzt, also die Sonne, die Trennung der Erde von der Sonne war aber notwendig, dass wir also genügend Zeit bekommen, um uns zur Freiheit entwickeln zu können. Sonst hätten wir uns nicht aus eigener Kraft entwickeln können. Die Chance haben wir nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde noch gehen, wenn wir entwickelt werden sozusagen von oben, aber dann wären wir völlig unfreie Wesenheiten. Aber indem wir uns selber entwickeln, indem wir selber auf einen Fortschritt zehn Fehler machen, mindestens, ins Bild gesetzt, oder hundert vielleicht. Ja, das ist der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es irrt der Mensch, solange er strebt, wie es im Faust heißt. Und wirklich kräftig. Das heißt, auf einen Fortschritt fallen zehn oder hunderte Fehler sogar, die wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sind wir so langsam. Höhere Wesenheiten schaffen das halt schneller, die schon weiter sind. Aber sie haben es auch vielleicht bis zu einem gewissen Grad leichter, weil sie halt unmittelbar von oben die Kräfte bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alles aus Freiheit wollen. Selber wollen. Und das macht den menschlichen Weg so schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das gibt uns die besondere Qualität als Mensch. Ich meine, das können wir. Dazu sind wir da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum dürfen wir uns von dem überhaupt nicht schrecken. Und wir dürften uns eigentlich nie wünschen, dass das alles schon hinter mir ist. Bitte schenkt mir das von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehen wir ins Widersacherreich im Grunde. Die täten uns alles schenken. Und uns einspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie würden uns vollkommen unfrei machen. Dann kriegen wir halt unseren Platz zugewiesen und sind ein Rädchen im ganzen System. Und auch wenn wir vielleicht ein mächtiges Rädchen drinnen sind, ein großes Rädchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit null. Mitgestaltung null. Gibt&#039;s nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort. Aber darüber haben wir eh das letzte Mal ja gesprochen. Das ist halt die Perspektive, die gerade diese soratischen Wesenheiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen diesen perfekten, geradezu urwerksartigen Kosmos, in dem alles aus der zentralen Quelle vorherbestimmt ist. Und ihrer Meinung nach, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke, die einzige Chance ist, dass der Kosmos nicht im Chaos endet. Und der Weg, der aber mit dem Menschen eröffnet wurde, für das die Gottheit selber den Christus eben auch auf die Erde geschickt hat, wenn man so will, oder er auf die Erde gegangen ist und sich mit diesen Menschen verbunden hat, das höchste göttliche, das heißt aber, dass damit in uns die Freiheit ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sozusagen die göttliche Kraft, aus dem Ich aber auf individuelle Weise tätig werden kann. Also aus voller Freiheit und trotzdem aber die gleiche Qualität hat, von der Art her zumindest, wie die höchste göttliche Quelle. Nur um diese Kraft wirklich aus dem Ich tätig werden zu lassen, der Weg geht halt nicht so einfach, es strahlt heraus und funktioniert gleich, sondern wir probieren, wir probieren und wir machen eben die Zehn, die Hundert, die Tausend Fehler, bis es einmal dann wirklich funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis es einmal wirklich in die richtige Richtung geht. Und ich glaube, ich habe euch ja schon eine Zeit im Grunde, tun wir so etwas schon mit jedem Atemzug, den wir machen. Schon das ist ein Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf sich nicht immer jetzt vorstellen, riesige Werke, was mache ich denn da? Schon mit jedem Atemzug. Ich kann eben einen freien, menschlichen Atemzug machen oder einen, der nicht so frei ist. Ich will jetzt gar nicht, dass wir jetzt anfangen, bitte belauert jetzt den dauernden Atem oder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eher mit Vorsicht zu genießen. Wir können nämlich anders, oder wenn anders arbeiten, als man früher gearbeitet hat. Nämlich nicht durch irgendein Atemtraining oder was, das von außen kommt, sondern indem wir uns geistig entwickeln, geistig an uns arbeiten, wird der Atem anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was durchaus einen Einfluss letztlich auf die ganze Erde hat und auf die Menschen rundherum. Aber dazu möchten wir uns nicht jetzt irgendwie hinsetzen und irgendwelche Atemübungen machen. Das ist eher Gefährlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Meditationen kann man es auch machen, aber auch da sind sie anders, als in alten Zeiten. Ja, also das heißt, wir haben die Problematik mit der Mondenschale, wo auch ganz stark die Widersacher dabei sind, aber wir brauchen sie auf der anderen Seite. Es sind also gute Kräfte, es sind aber Kräfte, die auch sehr leicht von den Widersachern benutzt werden können, um uns vom Weg abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eben dieser Impuls von 666 sehr stark. Und er hätte dazu geführt, dass wir, wenn das wirklich funktioniert hätte und wenn nicht in der Geschichte auch genügend passiert ist, um einen Gegenimpuls zu machen, dann würde der Mensch zwar die Bewusstseinsseele, also wir stehen ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter und das ist ein sehr entscheidendes Zeitalter. Also die Frage des Bewusstseins ist daher heute ein sehr großes Thema in den Wissenschaften irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben noch überhaupt im Grunde keine wirkliche Antwort darauf. Nämlich eben auch die Rätselfrage damit, wie hängt unser Bewusstsein mit unserer Mondenschale, mit unserem mondenhaften Tropen, nämlich mit unserem Gehirn zusammen. Weil das ist auch so eine Schale und da ist auch was drin, das ist halt dann der volle Mond da drinnen, aber wie kommt da das Bewusstsein zustande? Hat die äußere Naturwissenschaft null Ahnung noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rätsel. Sie können zwar die Gehirntätigkeit, können es eine ganze Menge schon erklären und was wo zugeordnet ist und man sieht auch, wie sich das in bestimmten Seelentätigkeiten widerspiegelt, gewisse Zusammenhänge da oben, aber dass das bewusst wird, dass es der Mensch erleben kann und dass er nicht nur ein Gehirnautomat ist, völliges Rätsel. Völlig umgelöst von der äußeren Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das Hirnkastle ein wichtiges Werkzeug für unser Bewusstsein, aber indem es gerade das eigentlich Geistige abtötet, bis abblast, bis zu einem bloßen Bild. Das heißt, wir haben das Hirnkastle eigentlich, wenn wir es benutzen, im Grunde dadurch, dass die geistige Wahrnehmung ausgelöscht wird. Dadurch können wir unsere abstrakt-logischen Gedanken auch denken, weil sie können sich spiegeln drinnen, aber ich erlebe nicht den geistigen Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistigen Wesen, die wirklich dahinterstecken. Das ist ausgeblendet. Ich erlebe nur die Widerspiegelung in logischen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musste kommen. Ist notwendig für die Freiheit, weil gerade dadurch, dass wir zunächst einmal nette Wesenheiten als solche wahrnehmen und merken, was die eigentlich wollen, sondern dass wir halt einfach nur die Widerspiegelung, nur das Bildhafte haben, gerade das lässt uns frei. Wir können das Bild anschauen und sagen, ja, will ich, will ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bleibe frei in meiner Entscheidung. Wenn diese Wesenheiten wirklich so eingreifen würden, dann wären wir unfrei. So sehen wir sie nur in der Spiegelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können auch nicht eingreifen. Das wollten aber letztlich die soratischen Kräfte erzwingen. Sie hätten es also geschafft, eine sehr starke Bewusstseinsseele zu entwickeln, die aber ausschließlich aufs Äußere gerichtet ist und auf die niedere Naturgeistigkeit, die aber dann immer mehr unter dem Einfluss, auch bis in die Natur hinein, dieser soratischen Wesenheiten, unter anderem Widersacherkräfte, stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde also auch bedeuten für die Entwicklung der Erde ganz was anderes. Weil das heißt, dass die ganzen Elementarwesen, die in der Erde sind und so weiter, dass die eine andere Richtung kriegen. Das liegt also auch an uns, jetzt wie wir uns entwickeln, wo die ganzen Elementarwesen hingehen, ob die eine Erlösung finden können oder einen weiteren Aufstieg finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nämlich absteigende und aufsteigende Elementarwesen und es ist auf jeden Fall eine ganz große Gefahr drinnen, dass eben die Elementarwesen der Erde, dass die auch in den Widersacherbereich ganz hineingezogen werden. Und wieder sind wir ein Schlüssel dafür, in welche Richtung es geht. Und da ist etwas Entscheidendes, sind die Mondenkräfte, die in der Erde geblieben sind, weil die sind verbunden mit den soratischen Kräften, mit den alemannischen Kräften, mit den asurischen Kräften, die wirken da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist also die Auseinandersetzung jetzt da mit diesen Kräften. Und eben der Impuls von 666 und dann Steigerung wieder 1332 und jetzt von mir aus 1998 die Steigerung, wäre das, also die Bewusstseinsseele so zu entwickeln, dass der Mensch voll schon damals 666 erwacht wäre zur Bewusstseinsseele nach außen. Und zum Bewusstsein der niederen Naturgeistigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, das eigentliche Ziel war den Menschen an die Erde zu binden, volles sinnliches Bewusstsein für die äußere Welt und Wahrnehmung der ganzen geistigen Wesenheiten, die aus dem Widersacherbereich kommen. Und alles andere abgeschnitten. Das heißt, wenn das wirklich funktioniert hätte, ist es durchaus nicht so, dass der Mensch jetzt nur äußerer Materialist wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keineswegs. Er würde geistige Wesenheiten schauen. Aber nur die, die aus dem Widersacherbereich kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alles andere blind. Komplett blind. Und dagegen, dass dieser Impuls nicht sich zumindest in dem Maße in der Menschheit breit machen konnte, war ein wesentliches Element eben tatsächlich die Entstehung des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade dass dort, da waren nämlich Menschen da, die noch dazu eine starke Bereitschaft eigentlich innerlich hatten, diese Kräfte aufzunehmen. Aber genau dagegen ist der Islam als Gegenimpuls gekommen. Weil er dort also eine sehr strenge Ordnung von oben hereingebracht hat, die aber jetzt in Wahrheit entgegenwirkt den Impulsen, die da von unten kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der Impuls nicht gekommen wäre, obwohl er eigentlich, Herr Rudolf Steiner sagt ja, dass das durchaus ein awimanischer Impuls ist, der da drinnen lebt im Islam. Aber in dem Fall ein notwendiger Impuls, der nämlich die schlimmeren Kräfte, die von der asyrischen Seite einfach zurückgedrängt hat. Das ist ganz Interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schwierige Sache drinnen. Und es ist in abgeschwächter Form dann dieser Impuls, der in den arabischen Völkern überhaupt drinnen lag. Da liegt nämlich die große Anlage drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da liegt nämlich eine unheimlich starke Anlage, ja sogar für die Bewusstseinsseele drinnen. Eine starke Anlage drinnen für ein Denken, das zumindest ein unbewusstes Schauen ist. Er hat eine gewisse Gemeinsamkeit mit dem jüdischen Volk, auch da ist es drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde es ja ganz speziell gepflegt, auch durch die Vererbungsströmung, also durch die Blutströmung wurde das alte Hellsehen gepflegt. Und das ist aber auch in den arabischen Völkern sehr stark drinnen. Und da ist eine große Anlage aber zugleich dabei, also in die Bewusstseinsseele hinauszugehen, sich der Natur gegenüberzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Araber hatten auch, nämlich im positiven Sinn, die alte arabische Religion ist eigentlich eine sehr auf die Natur bezogene auch. Und eben auch ein sehr starkes Umgehen mit den Naturgeistern draußen, die da sind. Da kommt interessanterweise dann, als die türkische Strömung das übernimmt, wo jetzt mehr dieser abstrakte Himmelgott Tengri drinnen ist, also die Lebenskraft, die da von oben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so einen konkreten Zugang zu den Naturelementarwesen haben sie nicht. Kein Bezug dazu. Es ist also viel abstrakter, viel strenger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat im Übrigen auch erst dann die weitere Ausbreitung des Islams so viel kriegerischer gemacht. Also die Probleme mit den Pilgern und die im Palästina halt dann dort gefährdet sind, das kam erst also durch die Türkenströmung drinnen. Die hatten also diese Unerbittlichkeit auch drinnen, die halt von den mongolischen Völkern, von den Türkvölkern hereinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist einfach diese Unerbittlichkeit drinnen. Die haben die Araber gar nicht drinnen gehabt. Die Araber haben, aber bitte nicht, dass man das jetzt irgendwie versteht als Türkengeschlecht oder Arabergut oder sonst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat damit nichts zu tun. Man muss einmal die Dinge charakterisieren, wo sie herkommen. Also jeder heutige Mensch, ob er jetzt Türke oder Araber ist, kann sich aus dem herauslösen und ist auch letztlich heute schon viel herausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hat dann wichtige Aufgaben zu erfüllen. Aber man muss die Dinge einmal charakterisieren, dass es Unterschiede gibt. Auch was sie unterschiedliche Völker mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist es eben was anderes, was die jüdischen Völker, also das Semitentum im engeren Sinn herausbringen, was die Araber herausbringen, die ja auch zu den semitischen Völkern gehören, aber wieder andere Qualitäten haben. Und was zum Beispiel die mongolischen Völker hereinbringen, das ist wieder eine andere Sache. Also dort ist es, weil in dem zum Beispiel diesen Himmelsgott so überpersönlich zu sehen, ist zugleich ein Weg, eine Möglichkeit in ein sehr klares, reingeistiges hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch etwas. Also wir stellen uns gerne den lieben Gott lieber mit weißem Haar und langem Bart vor. Wir wollen es sehr konkret nehmen und fassen sehr schnell in ein sinnliches Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde in den Charismus niemand einfallen. Da gibt es einfach kein Bild. Das Bild ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Himmelszelt. Das ist es. Der Himmel über mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taghimmel, der Nachthimmel. Und mein mongolisches Zelt, meine Jurte, ist die Abbildung davon im Kleinen im Grunde. Das ist das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist das einzige äußere Bild. Also von mir aus ist das Zelt. Aber ich stelle ihn mir nicht in menschlicher Gestalt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas viel Größeres, viel Nichtsinnliches. Und gibt halt ein anderes Verhältnis dazu. Und auch interessanterweise die Erde unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch das Gegenbild. Die Erdgöttin, die im Gegensatz steht, und der Mensch dazwischen. Also oben ist der Tengri, unten ist die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ist aber absolut nicht personifiziert in irgendeiner Form. Es wäre nicht eingefallen, dass die Göttin Erde oder Persephone oder Gea oder irgendetwas, das wäre mir überhaupt nicht eingefallen. Sie hat kein Bild drinnen, das irgendwie aus unserer gewohnten Sphäre kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist völlig bildlos. Und dazwischen steht der Mensch mit seinem Windpferd, mit seiner Seele drinnen. Und zwischen diesen zwei Polen bewegt er sich irgendwo und zieht drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade durch die Araber ist ja dann begründet worden die Akademie von Gondi Schapor in Persien eigentlich. Also unter dem arabischen Einfluss aber war das dort. Und es waren viele arabische Gelehrte dort auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das ja viel offener als heute. Der Austausch. Dort haben Araber gewirkt, haben Perser gewirkt, haben Griechen gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Rom der damaligen Zeit haben es die griechischen Gelehrten vertrieben. Und die sind dann alle brav dort hingegangen. Entweder in der Akademie von Gondi Schapor oder Akademie von Edessa oder so in Anatolien unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ganz an der syrischen Grenze unten. Da gab es dann immer ein paar mal die Verschiebung hin und her. Weil diese Akademie von Edessa, also auch fast so ein kleines Bild von der Akademie von Gondi Schapor, das war die große, also die Wissenschaftszentrale könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wirklich schon Wissenschaft wie heute gepflegt wurde. Noch nicht mit den technischen Mitteln, die hatte man damals noch nicht. Aber das Denken, die Art experimentell empirisch heranzugehen ist dort geboren worden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von dort ist es dann erst nach Europa gekommen. Eben, auch verbreitet mit durch den Islam im äußeren Sinne. Gerade durch die Awaba, weil das ist ja reingegangen bis nach Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil von Spanien war islamisch bis zur Zeit von Kolumbus. Im selben Jahr im Grunde fällt das erst. Und dadurch kam es ja ungeheuer vor allem ein wissenschaftliches Wissen nach Europa herein äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite war, dass sich etliche von diesen Gelehrten, also arabischen Gelehrten oder auch überhaupt geistigen Führern, dann später in Europa inkarniert haben. Da gibt es einige Beispiele davon, die Rudolf Steiner nennt. Zum Beispiel der bekannte Sultan Harun al-Rashid wurde später als Francis Bacon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francis Bacon war einer der Väter der englischen Wissenschaft, kann man sagen. Zur Zeit von Elisabeth I., wo dort auch sehr viel in Gang gekommen ist und wo vor allem wirklich die äußere empirische Wissenschaft in Europa Fuß gefasst hat. Aber das hatten im Grunde die Awaba schon längst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind hinten nachgehinkt. Und wir haben es erst geschafft dadurch, dass erstens der Islam sich ausgebreitet hat, es direkt hineingebracht hat, hat viel in Spanien gelebt dort bereits. Aber dann auch auf dem Weg neuer Inkarnationen, dass es dort hineingekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist damit aber auch natürlich eine Anlage gekommen, die Welt nur äußerlich, sinnlich zu betrachten und zu verhärten. Aber der Impuls wäre viel stärker gewesen, wenn nicht der Islam entstanden wäre, wenn nicht die Awaba so weit gekommen wären, dass sie das als eine Strömung in die ganze Welt ergossen hätten. Das ist etwas ganz Wichtiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auch zu bedenken. Ich weiß, wir haben heute immer wieder doch die große Frage, wie geht das Christentum oder wie gehen wir in Europa mit dem Islam um und dergleichen. Und da gibt es genug offene Probleme noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme, die vor allem natürlich dadurch hineinkommen, dass andere Machtinteressen hineinspielen und gewisse ungute Seiten wecken auch, die von der Widersacherseite kommen. Das muss man überhaupt sehen, dass die Religionen überhaupt, und da darf man das Christentum auch gar nicht ausnehmen, nämlich das, was durch die Kirchen passiert ist. Da ist viel Gutes passiert, aber es ist auch schlimme Dinge passiert, bis in nicht so ferne Vergangenheit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso passiert aber etwas durch Menschen, die den Islam sich als Werkzeug dafür nehmen, genauso wie das Christentum auch zum Werkzeug für sehr unchristliche Sachen genommen wurde. Aber es waren beides natürlich, sowohl das Christentum als auch sehr stark der Islam etwas, was diesen Impuls von 666 zumindest gedämpft hat. Wenn der Impuls wirklich voll durchgeschlagen wäre, dann hätten wir schon längst, dann wären Religionen alle weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Religion wäre eine materialistische, wie es in der Wissenschaft zwar als Bild lebt, aber durch eine Praxis, Lebenspraxis, noch nicht überall ist. Aber dann würde es dort hingekommen sein, und es würde dahin gehen, dass der Mensch immer mehr wirklich zu dem wird, als was er heute beschrieben wird, nämlich ein reiner Gehirnautomat irgendwo. Und dass er eine wirkliche Freiheit nicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was jetzt in erster Linie einmal die sorbatischen Wesenheiten und Asuras als wesentliches Hilfsmittel, weil die bis ins Physische arbeiten können, also das Gehirn so verhärten können, dass wir wirklich dann nimmer als Geistige herankommen können. Dass das eben nicht in dem Maße gekommen ist, dazu musste also diese besondere Qualität, die aus dem Awabismus herausgekommen ist und eben auch mit dem Islam aber verbunden wurde und dadurch diesen sorbatischen Impuls im Awabismus gedämpft hat, das musste in die Welt hinaus. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Wir haben dem zu verdanken einerseits unsere Wissenschaft, aber wir haben dem auch zu verdanken, dass sie nicht schon so schlimm geworden ist, so einseitig materialistisch geworden ist, dass kein Rückweg mehr möglich wäre. Es ist jetzt eigentlich so viel da, dass wir daran lernen können, was wir als Menschen nicht sind und auch nicht werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müsste man eigentlich an der Naturwissenschaft lernen, so wie sie heute gerade das Bild von Menschen zeichnet. Wir werden genauso lernen, aber auch zum Beispiel jetzt Thema künstliche Intelligenz oder so, was der Mensch nicht ist. Dass eben das Denken der künstlichen Intelligenz, wir sollen es durchaus gebrauchen, wir müssen es sogar gebrauchen, um zu lernen, was der Unterschied ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es gerade daran lernen. Es ist übrigens ein sehr interessantes Phänomen, Herr Steiner schildert es sehr deutlich und das kann man, wenn man die äußere Entwicklung des Geisteslebens anschaut, deutlich sehen. Die höchste Entwicklung, die reifste Entwicklung gerade des Gehirns, also des Denkens mit dem Gehirn, war im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert. Wir sind über den Punkt eigentlich schon darüber. Wir fangen an, etwas von dem, was wir eigentlich früher durch die Gehirntätigkeit gemacht haben, aus uns herauszusetzen, in Form der künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist ja wirklich sehr stark orientiert daran, wie unser Gehirn funktioniert. Man spricht von künstlichen neuronalen Netzen sogar. Also es ist ganz dem nachempfunden, wie das Gehirn funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur unser menschliches Denken ist mehr als bloßes Gehirndenken. Wir brauchen das als Spiegelungsorgan, wir können Gedanken spiegeln damit, im äußeren abstrakten Sinn, aber wirklich denken, wirklich denken, also aus dem Geistigen heraus denken, tut man nicht mit dem Gehirn. Das ist nur das Spiegelapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, und das werden wir lernen an der künstlichen Intelligenz, sie kann uns sehr wohl, auch wenn sie ausgelagert ist, unser Denken widerspiegeln. Nichts anderes tut sie nämlich. Man braucht nicht glauben, dass sie wirklich denkt, die künstliche Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spiegelt uns unsere Gedanken wider, kann sie in allen möglichen Kombinationen uns anbieten, aber es ist nichts drinnen, was die künstliche Intelligenz wirklich gedacht hätte, jemals. Sie verbindet damit auch überhaupt nichts. Aber sie kann uns unser Denken widerspiegeln in verschiedensten Facetten und das zusammenstellen, aber bei Menschen ist noch viel mehr dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das werden wir daran lernen. Darum stehen wir jetzt drinnen und es ist notwendig, sich damit auseinanderzusetzen. Und wir werden gerade daran lernen, dass wir doch anders sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Aber eben diese Auseinandersetzung, das ist alles, was letztlich auch eine Auseinandersetzung mit den Mondenhaften irgendwo ist. Und da müssen wir durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Mondenhaften hängt so viel zusammen. Es hängt unheimliche Weisheit damit zusammen. Aber darüber will ich jetzt nicht anfangen, sonst werden es wieder 45 Minuten Überzug, wie das letzte Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zu lang. Aber nur als Andeutung. Es gibt diese große, die Urmondenlehre der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben sich zurückgezogen, wie Rudolf Steiner das sehr schön ausdrückt, ein wunderschönes Bild, in die Mondenfestung. Um ja den Menschen nicht in seiner Freiheit zu beeinflussen, haben sie sich zurückgezogen dort. Und das waren aber eigentlich, man könnte sagen, im Grunde luziferische Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die der Menschheit ihre Urweisheit gegeben haben, sich teilweise selber inkarniert haben auf Erden, aber sich jetzt dann zurückgezogen haben. Und denen haben wir viel zu verdanken. Auch wenn ein luziferischer Zug durchaus auch drinnen ist dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie haben sich zurückgezogen. Also das heißt, da stecken ganz wichtige Kräfte auch drin, die aber nicht so aufdringlich rauskommen. Aber ich würde sagen, lassen wir es einmal sein für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch sehr vieles offen in dem ganzen Thema. Ich weiß nicht, wie viele Vorträge wir noch brauchen, dass nichts offen bleibt. Ich glaube, es wird immer was offen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ja das Interessante, dass es immer irgendwo weitergehen kann. Schauen wir, was uns hinführt das nächste Mal. Ich danke euch fürs Dabeisein, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank bei allen im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Vielen, vielen Dank, Wolfgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war wieder sehr spannend. Gerne. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Wolfgang. Gerne. Dankeschön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Baba. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-05-22T11:33:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Begrüßung und 50. Wochenspruch 00:00:40 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:205.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo|thumb|205. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 19. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/7hvg88pzbw2czrkv62zt9/205.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=kiq0zhkjpinjtnun7ptjhytmg&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=40 Begrüßung und 50. Wochenspruch 00:00:40] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 205. Folge zur Apokalypse. Und der Fünfer spielt weiter eine Rolle, weil wir sind jetzt beim 50. Wochenspruch. Der ist sehr interessant und sehr schön auch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Menschen Ich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich machtvoll offenbarend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Wesens Kräfte lösend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendaseins Werdelust:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dich, mein Leben tragend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus seinem Zauberbanne,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erreiche ich mein wahres Ziel.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also das heißt, es spricht zu uns die Werdelust draußen. Ein interessantes Wort, Werdelust. Und sie trägt ihr Leben in uns hinein. Also sie erreicht ihr wahres Ziel, wenn sie ihre Lebenskraft, die Kraft des Lebens in uns hineinträgt, in unser Menschenwesen hineinträgt. Also wir empfangen jetzt bereits auch etwas von draußen und das ist etwas sehr kraftvolles. Werdelust, die aber auch von uns dann aufgegriffen wird in einem lebendigen Denken, in einem schöpferischen Denken zum Beispiel, dass man bis zum Imaginativen steigern kann und dann, wenn man dort einmal ist, geht es weiter zur Inspiration, Intuition. Aber das ist die Grundlage eigentlich. Also gerade in der Begegnung mit der Natur ist immer auch so eine Begegnung mit der Werdelust drinnen. Im Herbst dann halt mehr auch mit Sterbelust, kann ich jetzt nicht gut sagen, habe ich noch nicht gehört zumindest, aber da ist es halt dann mehr mit den abbauenden Prozessen verbunden. Aber jetzt ist es ganz mit diesem Aufwachenden, mit diesem Gestaltenden drinnen. Also im Tun aufwachend sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schenkt uns die Natur, die Welt draußen eigentlich. Und wir können es ja aus dem Zauberbann erlösen. Im Zauberbann ist es, solange es uns eigentlich unbekannt bleibt und wir uns gar nicht verbinden können damit. Es ist verborgen in der Natur. Es wirkt zwar drinnen, aber es ist versteckt drinnen sozusagen. Wir können es herauslösen, indem wir uns diese Kraft zu Bewusstsein bringen. Also in allem, was da jetzt so langsam heraussprießt aus der Natur, in dem allen, auch wie der Tag sich ändert. Wir stehen ja jetzt genau vor Frühlingsbeginn, also in ein paar Stunden fängt er an, also am 20. morgen, aber in der Nacht, ich glaube so um vier Uhr ungefähr herum, ist wirklich der Frühlingsbeginn und also alles brodelt da schon und wartet auch sich in uns zu ergießen. Aber wir müssen es auch annehmen können. Das ist ganz wichtig, also offen zu sein dafür. Wir gehen oft einfach vorbei. Und da steckt schon so unheimlich viel drinnen. Das sind schon geistige Begegnungen. Wir haben überall die Chance, ununterbrochen. Das ist nicht so fern. In jedem Blumerl, in jedem Grashalm, der da herauskommt, in dem Gras, das jetzt grün wieder frisch zu leuchten beginnt, ist etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=262 Das bewusste Zeichnen der geistigen Wirklichkeit. Die Abweisung durch mächtige Elementarwesen im Wald. Die Bedeutung alter Fähigkeiten heutiger Naturvölker. Der radikale Umbruch im Leben Rudolf Steiners. Die Farbgesetzmäßigkeiten der berühmten Samenkorn-Meditation 00:04:22] ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Berührung spüren, dass diese Kraft da drinnen ist, dann wird uns aber zugleich die Möglichkeit gegeben, mit der Kraft wirklich gestaltend zu werden. Im Künstlerischen, im Leben gestaltend, aber eben auch im geistigen Wahrnehmen gestaltend. Weil da ist es noch viel deutlicher, ich habe es eh schon öfters erzählt, auch in der Sinneswahrnehmung. Wie viel wir sehen, hängt sehr davon ab, wie aktiv wir im Sehen sind. Wir müssen aktiv gestaltend mit dabei sein. Also zum Beispiel Gesichter sehen wir wirklich dadurch, dass wir die Gesichter zeichnen, mit unseren Blicken. Und manche können besser zeichnen, aufmerksamer, manche huschen mehr darüber. Weil Ununterbrochenes wird uns nur nicht bewusst. Aber das ist alles das, was wir als Kind lernen. Und dann irgendwann, aha, erkennt man das Gesicht vom Opa und das ist nicht nur der Mond, sondern es ist wirklich der Opa jetzt. Aber dann hat das Kind gelernt, mit den Blicken den Opa zu zeichnen. In Wahrheit schon. Mit den Blicken. Ob wir es dann später mit der Hand erkennen, ist eine andere Frage. Aber dass wir es überhaupt sehen, dass wir es wahrnehmen, als Gesicht und nicht als irgendein verwaschener Farbfleck. Dass wir also wirklich Konturen, Formen wahrnehmen, weil wir sie zeichnen. Und trotzdem tun wir nicht willkürlich was zeichnen. Wir malen nicht irgendwas, sondern wir versuchen halt wirklich das, was uns entgegentritt, der Mensch, der uns entgegentritt, oder die Blume, das Tier, der Stein, der Kristall, was auch immer, wir zeichnen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erst nehmen wir es wahr in seiner räumlichen Gestalt. Dazu müssen wir malen. Zeichnen, besser gesagt. Die Farben nehmen wir leichter wahr, aber auch da sind wir in Wahrheit aktiv drinnen. Nur das ist alles unterbewusst. Im geistigen Wahrnehmen, im seelischen Wahrnehmen sollten wir als moderne Menschen, als Menschen unserer Zeit, selber tätig sein. Bewusst tätig sein. Das heißt, das was wir im normalen, im sinnlichen Sehen mehr oder weniger unbewusst machen und was beim alten Hellsehen auch praktisch unbewusst war, weil es ein traumartiges Hellsehen war, die Bilder waren halt einfach da, die überschwemmen mich, ergreifen mich, bewegen mich, sie kommen, wenn sie wollen, sie gehen, wenn sie wollen, ich habe eigentlich keinen Einfluss darauf. Aber das moderne, imaginative, lebendige Schauen besteht darin, dass wir ganz aktiv die geistige Wirklichkeit, ich sage einmal zu malen beginnen, zu zeichnen beginnen, zu malen vor allem zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im imaginativen sind es eher normalerweise nicht so scharfe Kanten oder was drinnen, es sind fließende Übergänge. Und man darf sich aber auch nicht vorstellen, dass es notwendigerweise so ist, dass es jetzt wie ein Traumbild ist, wo wirklich die Farben fluten. Es kann zuerst so sein, dass ich zwar weiß, es ist da, ich spüre auch die Zusammenhänge, aber ich sehe es nicht wie ein Traumbild. Es ist eigentlich noch, ich kann mich orientieren und trotzdem sehe ich es eigentlich nicht wirklich. Aber ich spüre es, ich spüre, ah jetzt wende ich den geistigen Blick sozusagen da, aha, da ist etwas, das ist mit dem in Beziehung, und so arbeite ich mich langsam hinein. Es ist eine Fortsetzung ja eigentlich des Denkens, das wir haben, aber wir fangen jetzt an nicht Zusammenhänge zu konstruieren, sondern wir lernen sie sehen, geistige Zusammenhänge sehen. Also spüren kann man auch sagen, wie auch immer, es ist so schwer, weil da fehlen uns die Worte, es ist immer Übersetzung. Ich meine, man kann es natürlich steigern dazu, dass es dann auch sinnesartige Qualitäten bekommt, weil die Sinnesqualitäten sind ja eigentlich was Seelisches irgendwo, allerdings ein Seelisches, das jetzt abgeschattet wird durch das Sinnliche, durch die Sinnesorgane, wenn ich die Farben nehme, das Rot, das Gelb, Blau, die ganzen Farbtöne, im rein seelischen Erleben sind sie noch ganz was anderes. Und man kann es eigentlich gar nicht mit den Äußeren vergleichen, also so wie wir sie äußerlich sehen, ist es die Abschattung. Selbst wenn es das stahlendste Gelb oder das blendendste Weiß ist, ist es eine Abschattung in Wahrheit. Abschattung heißt, es wird uns vieles nicht bewusst, was da drinnen wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um an dieses imaginative Schauen, ich nenne es bewusst so, ich will eigentlich gar nicht mehr so viel verwenden, den Begriff Hellsehen, weil der so vielfach missbraucht und missverstanden wird, auch heute bei nicht so wenigen Menschen, die eine gewisse Hellsichtigkeit, aber halt noch alter Art haben, wo es eben wirklich wie eine Traumvision dasteht, in total sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen und das ist einfach so da. Aber das ist nicht der Weg, auf dem ich erkenne, was das wirklich ist. Wo ich es in der gleichen Klarheit erkenne, die ich sonst nur im streng logischen Denken habe, ist dort, wenn ich die Bilder selber aufbaue. Aber nicht einfach aus der Fantasie irgendetwas, sondern es fängt an, dass ich die geistige Berührung mit der Wesenheit, worauf ich mein geistiges Auge oder mein geistiges Bewusstsein richte, das bringt mir Empfindungen entgegen. Es spielt sich sehr viel auf der Gefühlsebene ab auch durchaus. Man fühlt sich berührt und da liegt eine ganz gewisse, bestimmte, ganz charakteristische Stimmung drinnen und die fängt an zu mir zu sprechen, sagen wir es einmal so, es regt meinen schaffenden Willen an und aus dem male ich sozusagen, aber wirklich jetzt sehr unter Anführungszeichen, weil ich male es nicht unbedingt in sinnlichen Farben, das wäre der letzte Punkt, sondern ich male es so, dass ich wirklich ein ganzes Panorama von mir habe und jetzt diese Wesenheit, die mir begegnet, hat zu dem, zu dem, zu jenem Beziehungen. Und das macht ihr Wesen aus, dass sie diese vielfältigen Beziehungen hat, dass sie zu anderen Wesen in Beziehung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann geistige Wesen eigentlich am besten dadurch verstehen, dass man sie versteht aus ihrer Beziehung zu anderen geistigen Wesen. Das ist nicht so, dass ich sage, jetzt nehme ich den heraus und fange den sozusagen geistig zu sezieren an, sondern ich erlebe diese Wesenheit, indem sie jetzt einer anderen begegnet und da tut sie etwas. Aber das ist zunächst einfach ein Spüren. Aber es ist auch nicht nur ein dumpfes, unbewusstes Gefühl, sondern es ist ein sehr waches Spüren. Es ist ein sehr konkretes eigentlich. Und es ist so ein bisschen, ja, wie wenn ich es geistig abtasten würde, könnte man sagen. Ich spüre diese Berührung mit der Wesenheit und ich gehe auf sie zu und berühre sie sozusagen geistig. Und aus dem heraus formt sich langsam das Erlebnis heraus. Dann kriegt man einen sehr, sehr großen Überblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Typische in diesen imaginativen Erlebnissen ist, dass man immer die großen Zusammenhänge mitsieht. Wären die nicht da, würde man gar nichts merken. Ich kann nicht einfach unter das Mikroskop oder unter die Lupe etwas legen und mir das Detail anschauen. Das Detail tritt erst hervor für mich, für mein Bewusstsein, wenn ich den Zusammenhang mit dem Ganzen herum erlebe. Und das kann bis ins Größte hineingehen, weil es auch wirklich damit zusammenhängt. Geistige Wesenheiten, auch wir, hängen in irgendeiner Form immer mit dem Ganzen des Kosmos zusammen. Und konkret ist damit gemeint, mit den ganzen geistigen Wesenheiten, die dort sind. Also nicht mit den äußeren Dingen, nicht einmal mit den äußeren Sternen, aber mit den Wesenheiten, die damit zu tun haben. Und das kristallisiert sich mit der Zeit halt heraus. Aber um es fassen zu können, muss ich tätig werden, in Wahrheit. Die Berührung kann kommen. Ich begegne irgendwelchen Elementarwesen oder größeren, mächtigen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sowas einmal erlebt, wir sind in einem Wald gegangen, in der Nähe von Wien. Eigentlich schön, es war Sonntag oder was, die Eltern sind mit den Kindern spaziergegangen, alles war fröhlich. Und irgendwann denkt man sich, es ist eine total ungute Stimmung eigentlich. Man will uns hier nicht. Es war ganz stark, also so richtig so, bitte verzieht euch von da, ihr gehört da nicht her. Die anderen haben sich alle wohlgefühlt. Und da waren tatsächlich gewisse Elementarwesen, mächtigere Elementarwesen, dahinter, die einfach uns nicht dort wollten. Uns nicht dort wollten. Wir passen da nicht her. Stört uns nicht? Und wirklich ganz stark die Empfindung, ihr beschäftigt euch mit Geistigen, ich übersetze es jetzt in Menschenworte, aber es ist das Feeling. Ihr glaubt, ihr tut damit schon irgendwas, dass ihr euch mit dem Geistigen beschäftigt. Und glaubt noch, ihr könnt das hineintragen in die Welt und das würde was verbessern. Ihr wisst ja überhaupt nicht, welches Chaos ihr anrichtet, allein dadurch, dass ihr da seid. Ihr stört unsere Arbeit empfindlich, raus mit euch. Geht dorthin, wo ihr geeignet seid, was zu machen, aber nicht in unser Revier. Wir haben da eine Aufgabe und ihr seid nur störend. Die, die das vielleicht gar nicht so geistig arbeiten, die dürfen ruhig durchgehen. Die stören uns nicht. Aber ihr seid wirklich nicht reif und bereit, schon dafür da euch reinzumischen in das, was wir da tun. Das übersteigt eure Kräfte so gewaltig, bitte haltet euch fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben mit unserem geistigen Tun, mit unserer geistigen Entwicklung, die wir auch wirklich anstreben sollen, aber das heißt nicht, dass wir damit überall immer gleich Wohlwollen erzeugen. Sondern, dass wir dann sehr oft durchaus entgegengespiegelt bekommen, ist ja nicht das Anfangs, aber bitte nicht da bei uns. Das, was ihr einzubringen habt, stört mehr als was es hilft. Also das kann durchaus sein. Gerade in der Begegnung mit der Natur, da sind sehr, sehr, sehr starke Kräfte drinnen. Das heißt, auf sowas kann man zum Beispiel auch achten, aufmerksam sein. Es ist nicht immer so, dass man willkommen ist dort. Man denkt sich, ich gehe in der Natur, in Wälder, ich spaziere schön, ich verbinde mich mit der Natur und das ist ja für die Elementarwesen toll und ist es ja auch, wenn sie erkannt werden. Aber nicht immer und nicht für alle. Und manchmal durchaus berechtigterweise. Es gibt auch was, wo manche Elementarwesen kochen auch ihr eigenes Süppchen. Aber manche haben Aufgaben, die sind zu groß, dass wir stören, wenn wir uns da hinein mischen. Gerade wenn wir irgendwo was Geistiges in uns tragen, was aber noch viel zu groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch tatsächlich so, Rudolf Steiner hat das sehr deutlich beschrieben, es gibt auch Aufgaben, zum Beispiel gerade in Bezug auf die Natur, an die wir mit unserer modernen geistigen Form der Entwicklung, mit unserem modernen geistig imaginativ lebendigen Schauen und den daraus folgenden Taten noch nicht herankommen. Wo Kräfte da sind, wo ganz wichtig für die Menschheitsentwicklung ist, dass Naturvölker, die diese Fähigkeit noch aus dem Alten heraus haben, dass die ja nicht zu früh aussterben dürfen. Aussterben heißt ja nicht unbedingt, dass die ausgerottet werden, sondern einfach, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen oder sonst was. Jedenfalls, dass sie verschwinden. Also, wo Fähigkeiten drinnen sind, die noch ganz im Körperlichen durchaus verankert sind. Also, die geistig sehr tief hineingehen. Gerade beim modernen geistigen Weg schauen wir ja eher, dass es sich vom Körper löst. Das ist bei den alten Fähigkeiten durchaus nicht der Fall. Da ist sogar stärkere Verbindung da als normal. Mit einem Teil des Wesens. Und dadurch können solche Menschen aber erstens Zugang, Erkenntniszugang in gewisser Weise, aber halt auf alte Art kriegen zu Kräften, die wir heute noch lange nicht schaffen auf dem modernen Weg. Und die vor allem auch in eine Zusammenarbeit mit diesen geistigen Wesenheiten kommen können, an die wir heute in gesunder Weise noch nicht herankommen. Das heißt, die Erfahrungen, die Naturvölker heute noch haben, sind wichtig für die Zukunft. Es wird irgendwann auch ins Neue übergehen, aber es ist noch nicht so weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Thema in den Mysteriendramen ganz stark drinnen. Zwei wesentliche Figuren sind die Familie Baldi, also Felix Baldi und seine Frau Felicia, die beide eine geistige Naturbegabung haben. Die sind also nicht in dem Sinn Geistesschüler, die jetzt dem großen Lehrer Benediktus in den Dramen folgen, obwohl sie mit ihm verbunden sind, aber sie haben ganz eigene Erfahrungen. Und die haben sie aus Anlage heraus. Hat sich natürlich auch mit früheren Inkarnationen zu tun, aber sie haben sich durch ihre früheren Inkarnationen diese alten Fähigkeiten bewahrt. Das heißt, sie haben sich auch Verkörperungen, Inkarnationen gesucht, wo der Körper das auch hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die jetzt ins neue, imaginative Schauen hineingehen, ist es eine Erleichterung, wenn der Körper das gerade nicht hergibt. Dann tun sie sich leichter. Weil zum Beispiel so Menschen wie etwa Rudolf Steiner selber, der hatte alte Fähigkeiten auch, aber damit er die neuen entwickeln und dann auch weitergeben kann, musste er die alten ja eigentlich loswerden. Und das auf ganz neue Art wiedergewinnen. Das hängt sehr stark zusammen mit der sehr turbulenten Phase in seinem Leben, also geistig sehr turbulenten Phase. Die liegt zwischen seiner Kindheit, Jugend, Studium, dann die ganze Beschäftigung mit Goethe, Goethe-Herausgabe und dann, nachdem er in Weimar fertig war, dann 1900 im Anfang in der Theosophischen Gesellschaft. Aber da ist so eine Zwischenphase, wo ein ganz starker Umbruch drinnen ist. Der ist vielen aufgefallen. Das ist ja eigentlich nicht verständlich, jetzt ist er eigentlich fast total ein Atheist im Grunde und gegen die Kirche und gegen das Christentum wettert er und gegen alles eigentlich. Ist ganz stark drinnen. Das war aber notwendig. Dann erst kommt dieses, was er in seinem Lebensgang schreibt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Ein inneres Erlebnis, auf eine ganz neue Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Impuls, der ihn dann offen macht dafür, dass er eben dann anfangen kann in der Theosophischen Gesellschaft auch zu wirken. Natürlich kommt dann von außen der Auftrag an ihn heran, aber dann war er auch erst bereit dafür. Sonst hätte es nicht funktioniert. Dazu musste er das Alte loswerden und neue Kräfte entwickeln. Sie umwandeln auf jeden Fall. Das heißt, es ist auch eine Aufgabe für jeden heute, der sich mit Anthroposophie beschäftigt, aber vielleicht auch noch alte Fähigkeiten hat. Das Wichtige ist, dass man es umwandelt, weil nur wenn ich es umwandle, dringe ich wirklich mit dem eigenen Ich erkenntnismäßig in das ein, was da wirklich abläuft, was sich da abspielt. Da bin ich in jedem Detail drinnen dabei und es ist mindestens so trittsicher dann der Weg, als wie in den Naturwissenschaften, wo man äußerlich an den Phänomenen, an den Beobachtungen sich entlang arbeitet und nicht anfängt, irgendwas hineinzuspintisieren, sondern wo man einfach von Beobachtung zu Beobachtung schreitet und sieht, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Also so wie es Goethe zum Beispiel in seiner Farbenlehre gemacht hat. Wirklich zu schauen, wie kann ich das verfolgen, wo entstehen die verschiedenen Farben, wie hält sich das Dunkle auf langsam zum Violetten, zum Blauen, dann wird es immer heller bis zum Hellblauen und so fort oder wie ist es, wenn das Licht verdunkelt wird. Dann kann ich Schritt für Schritt das verfolgen. Dann sehe ich, wie aus dem Zusammenspiel von Licht und Finsternis, je nachdem welches die Überhand hat, entstehen die verschiedenen Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann ich jedes Schritt für Schritt beobachtend nachvollziehen, sehe wie eins mit dem anderen zusammenhängt. Und das kann man sehr viel weiter führen dann noch. Es ist nicht umsonst, dass sich Steiner viel mit der Farbenlehre Goethes beschäftigt hat. Das ist ein genialer Schicksalszug, dass er zu dem gekommen ist, sich mit dem zu beschäftigen. Da ist sehr wichtig auch dieses Erlebnis zum Beispiel mit den Farben, weil wenn ich jetzt anfange im modernen geistigen Schauen, Farben zu sehen oder etwas in Farbbegriffen auszudrücken, sagen wir es einmal vorsichtig so, weil das Unwichtigste ist, dass es wie ein Fantasiebild vorweg vor mir steht. Das ist fast das Unwichtigste. Aber ich muss es genau spüren, welche Farben da sind. Also sozusagen sehen, ohne es sinnlich zu sehen. Das ist die Kunst. Und dann muss ich aber ganz in diese Farbgesetzmäßigkeiten hineinkriechen. Und dann kann ich diese Dinge erleben. Dann funktioniert unter Umständen auch so etwas, was erfahrungsgemäß, ich weiß nicht, wie es euch geht, die zuhört und das schon probiert hat, die berühmte Samenkorn-Meditation in »Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten«. Also man legt ein Samenkorn vor sich hin und konzentriert sich auf dieses Samenkorn. Und dann sieht man eine gewisse flammenartige kleine Farbgestalt rundherum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schwierig. Das ist wirklich schwierig, dass das funktioniert. Aber helfen tut das sehr, zum Beispiel diese Übungen mit den Farben, mit der Farbenlehre, aber jetzt sie geistig aufzufassen, zu sehen, was geistig dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann merkt man nämlich, dass ich zu dem Farberlebnis an dem Samenkorn auch nur dadurch kommen kann, auf neue Art dazu kommen kann, wenn ich die seelisch-geistige Berührung spüre. Und diese Berührung gibt zunächst einmal ein immer konkreter werdendes Gefühl, Gefühlsstimmung, eine Berührung, eine Anmutung kann man im Deutschen auch sagen. Also ich fühle mich angemutet sozusagen von dem, also eben wirklich berührt von dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn diese Stimmung da ist, wenn ich die jetzt immer bewusster fassen kann, das dauert unter Umständen, ich spüre vielleicht sehr schnell, die Berührung ist da, aber sie ist noch sehr undifferenziert. Sie wird aber differenzierter. Und wenn sie differenzierter da ist, dann beginnt sie sich in Farben umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder, nicht notwendigerweise, dass ich es jetzt so sehe wie in einem lebendigen Traumbild. Es ist im Übrigen bei Traumbildern auch sehr unterschiedlich, wie farbig Träume sind. Viele Menschen erleben Träume auch nur in Grautönen, in Schwarz-Weiß-Tönen, in Schattierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht gesagt, dass es bei allen farbig ist. Es gibt Menschen, wie Lessing zum Beispiel, der von sich gesagt hat, ich habe in meinem Leben noch nie geträumt. Natürlich hat er immer geträumt in Wahrheit, aber es war kein Bild da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Bild, was man normal in einem vielleicht wilderen Traum erlebt. Trotzdem hat er in solchen Dingen gelebt. Aus solchen Dingen sind ihm die Inspirationen gekommen zu der Idee der wiederholten Erdenleben, die er eigentlich ganz selbstständig ergriffen hat und sie eigentlich begründet hat, damit nur, wenn es die wiederholten Erdenleben gibt, ist überhaupt die Menschheitsentwicklung erklärbar in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es die nicht gibt, dann ist es für ihn jedenfalls nicht erklärbar, sondern die Menschen entwickeln sich, die gehen durch. Und wenn da nichts durchgehen würde, müsste jeder von vorne wieder anfangen im Grunde. Also ein sehr tiefer Gedanke, weil im Grunde das ist die Zusammenfassung von einem relativ großen Werk, wo er die ganze Menschheitsgeschichte schildert in den wichtigen Phasen und dann kommt er zu dem Resümee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben, weil er das erlebt in Wahrheit. Er ist durchaus im Ansatz da bei dem Neuen schauen, aber ohne es in irgendeiner Form zu visualisieren noch. Das ist wichtig, dass einem bewusst ist, dass man durch diese Phase heute früher oder später durchgehen sollte, selbst dann, wenn man alte Fähigkeiten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst bleibt immer eine gewisse Unsicherheit drinnen. Weil es ist in dem alten Hellsehen nicht so leicht klar, was trage ich selbst hinein. Das heißt nämlich durchaus aus meinem Organismus, aus meinen unterbewussten Kräften, das gibt nämlich, wie soll ich sagen, die dicken kräftigen Farben in dem Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die muss ich einmal sozusagen weglassen. Ich muss das so ganz zart haben. Ich stehe vor der leeren Leinwand eigentlich und erlebe jetzt nur, da muss was hin, dort muss was da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wirklich vor der leeren Leinwand zu stehen, das ist die Herausforderung drinnen. Und dann kann man sich da hineinarbeiten. Und da ist dann eben drinnen genau auch diese Werdelust der Natur zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt der Ausgangspunkt, warum ich so lange gesprochen habe darüber. Das ist es genau. Ich beginne zu erleben, zum Beispiel auch bei der Samenkornmeditation oder so, die Lebenskräfte, der Lebenswille, der da drinnen steckt in dem Samenkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aber schläft drinnen, total schläft. Unter Umständen über Jahrtausende auch schlafen kann. Es sind ja viele Samen in den ägyptischen Gräbern oder so gefunden worden, die noch keimfähig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die auf fruchtbaren Boden kommen und genügend Wasser, entwickeln sie sich immer noch und liegen aber Jahrtausende drinnen, wie ein fast toter Stoff, der hart, kristallin ausschaut, fast geradezu und trotzdem schlummert das Leben drinnen. Und diese Werdelust, die will aber zu uns hin. Die will zu uns hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie spricht zu uns, zu unserem Menschen, ich. Und aus dem heraus, sie wird entzaubert, wenn ich aus der Freiheit heraus bewusst, aktiv anfange, das jetzt ins Bild zu gestalten, ins imaginative Bild zu gestalten. Dann wird sie wirklich erlöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erfüllt sie ihr Ziel, dann findet sie ihr Ziel, wie es da drinnen steht im Wochenspruch. Also erreiche ich mein wahres Ziel. Weil es ist erst fertig, ganz große Perspektive das Tun der geistigen Welt ist erst fertig, wenn sie sich im Menschen erleben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem der Mensch es erlebt, ergreift und gestaltend ins imaginative Bild bringt, die Zusammenhänge, die Zusammenklänge der Wesen, auch die Dissonanzen zu spüren bekommt, dann ist er schon in der Stufe der Inspiration drin. Das ist auch interessant, jetzt bin ich in der Stufe der Imagination. Als moderner Schauender, imaginativ Schauender, gestaltend Schauender, habe ich eh schon Mühe, das Bild zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich es endlich einmal, habe ich die Zusammenhänge, jetzt soll ich das ganze Bild wegschaffen. Das ist der nächste Schritt. Ich muss es komplett auslöschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett weg. Und indem ich es komplett auslösche, weil es ja eigentlich trotzdem immer noch, es ist aus meiner Tätigkeit hervorgegangen. Das ist schon gut, ich bin mir bewusst geworden, was ich da tue, aber damit habe ich schon einmal meine Einseitigkeiten trotzdem drinnen, meine Perspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um jetzt loszukommen von nur meiner Perspektive, um das wirklich noch klarer zu sehen, dass ich jetzt diese geistigen Wesen selber sprechen lasse, dazu muss ich mein Bild auslöschen, wegbringen aus dem Bewusstsein. Jetzt bin ich froh, dass ich das endlich habe und jetzt sitzt es sehr hartnäckig. Das ist nämlich ganz interessant, also wenn ich es dann ins Bild geschafft habe, dann wäre ich das ziemlich schwer los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar mühsam es zu kriegen, aber dann werde ich es schwer los. Und das ist gerade die Übung, dann in die Inspiration hineinzugehen, das wirklich loszuwerden. Und dann kommt die Inspiration und aus der Inspiration heraus, die führt mich weiter zur Intuition, dass ich wirklich jetzt ganz bewusst eintauche in die geistigen Wesen, die dabei beteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ist es nämlich, wenn diese Berührung da ist, aus der dann irgendwann das imaginative Bild herauskommt, ist es noch so eine halbbewusste oder viertelbewusste Berührung mit dem geistigen Wesen, aber ich lebe noch nicht in dem geistigen Wesen wirklich drinnen. Weil Intuition heißt, ich tauche wirklich voll und ganz in das andere geistige Wesen ein. Das ist es zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es berührt mich sozusagen. Ich spüre, es ist da, aber ich bin noch nicht wirklich drinnen in dem Wesen. Also das heißt, das Bild, was ich mir zunächst in der Imagination dann mühsam gemalt habe, da steckt sehr viel von mir drinnen, trotz allem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ist noch nicht wirklich ein objektives Schauen. Es beruht zwar auf etwas Objektivem, es wird nicht ganz falsch sein, aber hundertprozentig sagen kann ich es noch nicht. Ich kann es eigentlich erst sagen, wenn ich das Bild weggeschaffen habe, dann komme ich dadurch in die Inspiration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt spricht wirklich die geistige Welt, also die geistigen Wesen sprechen zu mir und führen mich dazu, wirklich in sie einzutauchen. Dann bin ich in der Intuition. Und wenn ich jetzt aus der Intuition wieder herauskomme, dann kann ich das Bild von mir wieder neu malen, aber dann wird es neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es erst wirklich das Bild, was ich gewonnen habe, dadurch, dass ich mich intuitiv mit diesem Wesen bewusst verbunden habe. Vorher ist es noch unbewusste Berührung. Das heißt, es ist zwar nicht eräumlich, aber eine äußere Berührung, könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich bin noch nicht in die Wesen eingetaucht, sondern sie berühren mich, das sagt mir irgendwas und das versuche ich festzuhalten. Aber in der Intuition erst bin ich ganz in sie eingetaucht. Ich bin diese Wesen geworden, im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Bewusstsein her. Das heißt, ich habe mein Bewusstsein ganz ausgeschaltet, bin eingetaucht und wenn ich jetzt zu mir komme, dann nehme ich wirklich das mit, was das Wesen ausdrückt. Und aus dem kann ich dann wirklich die objektive geistige Welt gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dann kann ich wieder in ein imaginatives Bild von mir hineingehen, aber es ist anders. Und den Prozess kann man öfter durchlaufen. Damit wird die Imagination immer reicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn man sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Wenn ich mich das nächste Mal wieder damit beschäftige, mich geistig verbinde, versuche es imaginativ zu malen, werden wieder neue Facetten herauskommen. Aber da hilft mir schon, wenn ich beim letzten Mal schon bis durch diese Intuitionsstufe durchgegangen bin, dann ist beim nächsten Mal schon wieder mehr drinnen und mehr Objektives drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangen tut es damit, dass ich eigentlich spüre, wie wirkt es auf mich. Das ist nichts Schlechtes, aber ich muss wissen, dass ich es dann nach meiner Eigenart wahrnehme und noch nicht so, wie es wirklich für sich ist. Also da muss man diesen Kreislauf immer wieder durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den interessanten Sachen entdeckt man immer wieder neue Facetten. Und lernt auch, noch genauer die Dinge zu fassen. Darum ist es nie verfehlt, sich immer wieder mit bestimmten Themen zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht sagen, das weiß ich jetzt, abgehakt habe ich. Das wird man in einem modernen Bildungssystem sagen. Abgehakt, den Kurs habe ich, habe ich meinen Schein gekriegt, Stempel drauf, das war es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, eigentlich immer wieder von vorne es holen und gerade dadurch dann immer wieder neue Facetten zu sehen, zu erfassen, sich im Durchgang durch Inspiration, Intuition wirklich zu objektivieren, indem ich eben eintauche, wirklich voll in die geistigen Wesenheiten und dann wieder neu zu malen. Und das ganze Bild ändert sich, es wird aber zugleich auch weiter und reicher dabei. Aber ich sehe es beim nächsten Mal schon noch mit mehr Zusammenhängen, noch klarer, objektiver, dass ich wirklich das erlebe, was die geistige Wesenheit ausdrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das geht alles nicht auf einen Schlag, das sind also Durchgänge, die notwendig sind. Und als Steiner, wenn er über seine Themen gesprochen hat, er spricht natürlich dann an den entscheidenden Punkten aus dem unmittelbaren Erleben. Wenn er spricht, hat er das Bild vor sich, anders geht das gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht etwas, was jetzt aus dem Gedächtnis kommt. Aus dem Gedächtnis muss man sich vielleicht merken, wenn ich jetzt auf irgendeinen Philosophen verweise, der hat dort und dort das gesagt, dann sind die Zitate meistens ein bisschen unscharf oder so. Da brauche ich wirklich das normale Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für das imaginative brauche ich das normale Gedächtnis überhaupt nicht. In dem kann ich es nicht halten. Es ist weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem geht die Imagination nicht verloren. Nur ich muss sie wiederholen. Ich kann sie überhaupt nicht im normalen Gedächtnis erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was man erinnern kann, ist der Ausgangspunkt, dass ich begonnen habe, in die Imagination hineinzuarbeiten. Was habe ich dazu gemacht? Von welchen Gesichtspunkten bin ich ausgegangen? Das kann man sich alles merken. Aber die Imagination selber muss ich mir wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat sie sich aber bereits weiterentwickelt, verändert. Hat eine andere Perspektive, eine andere Facette. Das muss man auch denken, wenn wir jetzt zum Beispiel am Freitag die Osterimagination lesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann darf man sich nicht vorstellen, dass die Grundzüge bleiben sicher drinnen. Aber dass es ganz konkret wird, das ist in jedem Jahr anders. Es kriegt andere Nuancen noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss denken, die Schilderung, Rudolf Steiner schildert ja, da wird es sehr deutlich, wie man modern an Imaginationen herankommt. Er baut sie auf, Schritt für Schritt. Da hat man nicht den Eindruck, die so BING, Kapitel Osterimagination, zwei Zeilen und BING, die steht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er bereitet es vor, Schritt für Schritt, baut er es auf. Und auch wenn er es jetzt im nächsten Jahr wieder aufbaut, kommen aber wieder neue Facetten dazu. Und sie kommen auch dazu, wenn man es jetzt jedes Jahr selber liest, mitgeht diesen Weg des Aufbauens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kriegt, obwohl eigentlich immer derselbe Text da ist, kriegt sie aber neue Nuancen. Und es gehen einem Dinge auf, die man vorher überhaupt nicht mitbekommen hat. Das heißt, sie wird tiefer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man so 20, 30, 40 Jahre mit der lebt, mit diesen Imaginationen, werden sie immer reicher. Also es ist keineswegs mit einmal erschöpft, weil das ist ja heute in unserem intellektuellen Zeitalter, ah, habe ich eh schon gelesen, kenne ich, weiß ich, habe ich in meinem Wissen. Wirkliche Imaginationen kann man nicht im Wissen behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist weg, ich muss es wieder schauen. Das heißt, wieder aufbauen in Wahrheit, das ist nämlich die Vorbereitung dazu. Also diese Jahreszeiten-Imaginationen sind unheimlich gute Beispiele, an denen man selber auch lernen kann, wie entsteht eine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu spüren, ich bin mitbeteiligt dabei und ich muss trittsicher gehen in dem Ganzen. Es ist nicht einfach und die große Vision steht vor mir und ich bin platt und die höhere Welt hat mich berührt und jetzt berichte ich darüber. Nein, sondern es ist keine Knochenarbeit, das ist es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein lebendiges Schaffen. Die Knochenarbeit ist das äußere, logisch exakte Denken. Das kann auch noch dazukommen, dass ich es auch wirklich in klare äußere Begriffe fassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das brauche ich auch dazu. Es ist ein ganz deutlicher Unterschied zwischen dem eigentlichen imaginativen Erleben oder dem imaginativen Denken und dann dem es in trockene, logische Wortfolgen umzusetzen. Das muss man auch denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst bei den Schilderungen von Steiner muss man schauen, dass man das wieder in Bewegung bringt. Das heißt, selber anfangen gestalten zu werden. Im Grunde habe ich was von der ganzen Imagination, wenn ich sie wirklich selber gestalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss das tun. Ich habe den Leitfaden irgendwo drin, aber ich muss es selber tun. Wenn man das über die Jahre tut, merkt man, dass man dazulernt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird reicher. Es wird reicher und man hängt mit der Zeit gar nicht mehr so sehr an dem Text, der drinnen steht, sondern man hat an dem gelernt und dann kann man es bis zu einem gewissen Grad auch selber aufbauen, wie sie kommt. Und man kann auch andere Perspektive hereinholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht so, dass es nur eine Perspektive gäbe. Es ist auch wie immer ein Ausschnitt aus dem Ganzen, weil im imaginativen Erleben ist es so, wie es in der geistigen Welt ist. Es hängt alles, aber halt in ganz konkreter Weise mit allem zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man eben nicht als allgemeinen Ausspruch nehmen. Ja, es ist alles eine Ganzheit, alles ist verwoben. Das klingt wunderschön, aber es kommt darauf an, dass ich konkret erlebe, wo besonders mit wem verbunden ist und von dort geht es vielleicht jetzt auch dorthin weiter, aber das muss ich genau verfolgen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann immer konkreter werden. Wenn man mit dem herangeht, an diese Jahreszeitenimaginationen zum Beispiel, sieht man, ja, die Schilderung, das ist der Weg dorthin, das ist die Perspektive, aber da kann man noch unheimlich viel mehr herausholen, weil es mehr drinnen steckt. Noch viel mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erschöpft sich nicht in dem. Das ist einfach nur mal so ein Anstoß in die Richtung hinzugehen. Aber also durchaus Mut zu machen, selber weiterzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nicht jetzt komplett anders werden. Die Grundzüge werden drinnen bleiben, aber es wird noch inholzvoller, noch gehaltvoller drinnen. Es ist ja so, wenn wir diesen Kreis durchmachen, also mal gestaltend anfangen, da ist schon der Wille drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allem Gestalten ist auch mit der Wille drinnen. Aber der wird jetzt verstärkt, wenn man mit diesem ganzen Kreis, Imagination, Inspiration, Intuition, da bin ja Ihre Intuition hängt ganz mit dem Wollen zusammen. Das ist Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht, ich brauche ein Rezept, wie tue ich denn, sondern intuitiv tun. Aus dem heraus gestalten und im Beobachten des Gestaltens erlebe ich jetzt, welche Kraft mache ich da, was stelle ich dadurch dar. Das heißt, dann bin ich ganz in meinem Willen, aber wach im schaffenden Wollen verbunden mit den Wesenheiten, die ich betrachte und aus dem heraus gestalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gibt dann mit der Zeit so wirklich eine gewisse Trittsicherheit, dass ich mir sicher bin, dass das nicht nur meine, also nur meine sind sicher nicht, aber dass ich es nicht zu sehr verfälsche durch meinen Bezug dazu. Dass ich nur das heraushebe, was mich so anspricht besonders. Sondern wo ich eben drinnen habe das inspirative und intuitive Element, wo ich wirklich immer wieder durchgegangen bin, indem ich eins geworden bin mit dieser Wesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sozusagen sie selber malt sich dann, aber durch mich. Das ist so schwierig. Also in der Intuition bin ich einerseits, da bin ich ganz in der Wesenheit drinnen, das heißt, ich halte mich ganz heraus und gerade dadurch kann ich aber dann immer objektiver dieses Bild gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne jetzt meine persönliche Perspektive drauf, meine Lieblingsperspektive sozusagen zu sehr in den Grund zu rücken. Also es ist nicht einfach in das hineinzugehen. Und es ist unheimlich wichtig, dass man sich als moderner Mensch bewusst ist, dass es nicht einfach ist und dass das aber gerade gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man erst dadurch die Sicherheit gewinnt in dem Ganzen drinnen. Ich meine es gibt heute so viele Geistesschulungen oder Seherschulungen oder was, wo man in einem Wochenendseminar locker zu Imaginationen kommt, die noch dazu bunt und turbulent und sonstiges sind. Also so fast wie ein Wachträumen drinnen und man geht raus und denkt, boah, toll, super, was ich da erlebt habe, Wahnsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Wahnsinn. Im Grunde erlebe ich nur mich selber drinnen. Ja, vielleicht bezieht es sich auf irgendeine geistige Wesenheit, aber ich kriege mit Sicherheit nicht mit, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man sich komplett verirren drinnen. In den Mysterientramen thematisiert es der Steiner auch so oft drinnen. Und da zeigt er wirklich, gerade an dem Johannes Thomasius zeigt er, was man alles falsch machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man wirklich völlig überzeugt ist davon, ja, das ist es. Und das ist aber ganz völlig anders, weil halt der Lucifer reinwirkt zum Beispiel, oder dann kommt noch der Ahrimann auch dazu. Und diese Kräfte, die muss ich alle ausschalten können in dem Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wahnsinnig schwer, aber das ist auch der Grund, warum wir mit Recht, und das ist gut, sonst hätten wir es so schwer tun, in dieses neue geistige Erleben hineinzukommen. Es wird ja immer wieder gesagt, ja, der Steiner hat das alles gegeben, aber wie viele andere können das jetzt auch so wirklich? Und vor allem, wie viele können es auf die neue Art? Weil es sind natürlich unter den Anthroposophen, oder denen die Steiner studieren, auch genug Leute, die noch alte Fähigkeiten mitbringen. Und das weckt irgendwas auf in ihnen, und jetzt sehen sie auch irgendwas und können noch ein bisschen was dazu schildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist nicht der neue Weg der Anthroposophie in Wahrheit. Also mit dem völlig Neuen, wo ich wieder lese, nicht einmal Träume oder was, ist es durchaus gut, auf dem Weg zu einem neuen geistigen Erleben einmal durch eine Lebensphase zumindest durchzugehen, wo auch die Träume weg sind. Ich sehe nichts in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weg. Wo das häufig kommt, das ist ein Zeichen, dass man was Altes loswerden muss. Kann auch durchaus sein, dass wenn man alte Kräfte mitgebracht hat, dass gerade das Traumleben sehr intensiv war, von klein auf vielleicht schon, und dass man dann gerade durch die geistigen Übungen es verliert, das Traumbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Steiner ja oft davon spricht, dass wenn man entsprechend geistig übt, gibt es dann die Kontinuität des Bewusstseins. Also das heißt, man ist Tag und Nacht wach, einmal für die Außenwelt, einmal für die geistige Welt. Aber das ist wirklich ein fernes Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Vorstufe dazu ist, dass zum Beispiel auch einmal in der Nacht nichts ist, und eine gewisse Zeit konsequent nichts ist, dann ist das, man nimmt es nicht zu streng, aber es sind so Symptome, die mir auffallen, die zeigen, dass es ein Übergang ist zu etwas Neuem. Es kann dann wieder kommen in der Nacht, die Traumphase, sie kann dann wieder sehr intensiv kommen, aber es ist unter Umständen recht gut, um Altes loszuwerden, dass man eine Phase durchgeht, wo gar nichts ist, wo man totale Schwierigkeiten damit hat oder glaubt, Schwierigkeiten zu haben, aber es ist einfach gut, das hinzunehmen. Also das in Bezug auf den Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stimmt, dass der durch so eine Phase durchgegangen ist, das war gut und notwendig für ihn. Und das heißt nicht, dass er jetzt so ganz ausgeschlossen ist von der geistigen Welt, ganz und gar nicht. Er hat sich sehr intensiv damit beschäftigt und hat gelebt darin, aber es war notwendig, dass alte Kräfte einmal ausgeschieden werden, dass man sie los wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt zu dem Ganzen heute noch dazu, weil unsere Welt bedarf eines bewussten Zugangs zum Geistigen in Wahrheit, auch wenn das vielleicht der Mehrheit noch nicht so wirklich bewusst ist, aber wenn das zu wenig kommt, wird heute die Zukunft nicht so rosig ausschauen, schon die nähere Zukunft nicht und die fernere erst recht wird armselig sein. Aber man muss auch sehen, dass man eben durchgehen muss, durch die Phase Altes zu verlieren und Neues zu gewinnen. Und dass im Grunde und in der Zukunft noch mehr alles schädlich wird, wenn es Altes ist, das nicht verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum richtigen Zeitpunkt, ich habe euch vorhin gesprochen von den Naturvölkern, die zum Beispiel Kräfte haben, wo der Steiner ganz deutlich sagt, mit unserem modernen Schauen kommen wir an das noch nicht heran. Können wir nicht. Das ist dort also wirklich, erstens natürlich Individualitäten, die entsprechende Voreinkarnationen haben, aber vor allem eben auch durch die Vererbungsströmung die körperliche Basis dafür haben, mit denen man gewisse Naturkräfte herankommt, an die man sonst nicht herankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauend nicht herankommt. Auch Steiner selber. Für ihn war daher durchaus fruchtbar und notwendig zum Beispiel diese Begegnung mit dem Kräutersammler Felix Kogutski, mit dem er immer nach Wien gefahren ist mit der Bahn und mit dem er oft gesprochen hat, der auch alte Fähigkeiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Begegnung war sehr, sehr wichtig für den Steiner. Und man kann nicht einfach so sagen, was hat er denn gebraucht, er braucht ja nur selber geistig hinschauen. Dass er es wirklich entdecken konnte, dazu braucht er die Anregung von dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der ihm mit gewissen Naturkräften, namentlich durch seine körperliche Anlage, natürlich aber auch durch frühere Inkarnationen, über Kräfte verfügt hat, die man auf dem modernen Weg nicht kriegt. Jedenfalls auch der Steiner so nicht hätte ergreifen können, wenn er nicht die Anregung durch ihn gehabt hätte. Ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur, es werden diese alten Fähigkeiten, es wird irgendwann, also spätestens in der nächsten oder Ende der nächsten Kulturepoche, also da haben wir schon eine Weile Zeit, wird es so sein, dass dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man auch diese Dinge, die man heute nur mit alten Kräften schauen kann, durch neue erkennen kann. Aber dazu muss sich noch einiges ändern in uns, bis in die Körperlichkeit hinein. Weil es ist eben heute so, dass der Grund, warum man an gewisse Kräfte, an gewisse Wesenheiten, auch geistige, schauend nicht herankommt, dadurch, dass eigentlich die Körperlichkeit ein Hindernis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder nicht die Voraussetzung bietet, um das schauen zu können. Und mit den alten Kräften, wo es eben die Körperlichkeit noch hergibt, geht es noch. Aber auch das muss bis in die Körperlichkeit hinein in der Zukunft verhandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistige Entwicklung erfordert auch etwas, was sich bis in die Körperlichkeit hinein ändert. Was uns dann die Möglichkeit gibt, wenn wir uns also in eine nächste Inkarnation begeben, wo wir ja sehr wohl eben auch den Geistkeim des physischen Leibes trotz Vererbungsströmung aufbauen, dass wir genügend Kraft drinnen haben, eben die alten Kräfte, die nicht mehr da sind, dass wir jetzt aber es neu greifen können, ohne dass wir diese alte Körperanlage dazu brauchen. Dass wir es wirklich ganz im Geistigen ergreifen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da sind wir vielfach eben noch nicht so weit. Aber das wird sein sicher in der nächsten Kulturepoche, also spätestens gegen Ende zu. Nicht bei allen Menschen, aber es wird dann genügend Menschen auch geben, die Dinge, die man heute nur durch diese Naturanlage schauen kann, dass man das auf neue Weise ergreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein weiter Weg noch, das Ganze. Und wir stehen jetzt im Grunde am Anfang. Wir stehen zwar eigentlich sehr, sehr dicht schon dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip könnte jeder schon dieses neue, imaginativ, lebendig, denkende Schauen entwickeln. Aber man muss es üben, man muss es wollen. Und wollen heißt es wirklich tun, das ist schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schwierig, es ist, ja natürlich, es gibt genug Übungen, die dazu angegeben werden, aber das heißt nicht, dass man gleich morgen, dass das herauskommt. Und vor allem ein großes Hindernis, also gerade bei Meditationen namentlich, also wenn es Texte sind, die man meditiert. Wir sind heute so intellektuelle Menschen, dass es uns schwerfällt wirklich zu leben in dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur es in konventioneller Weise immer wieder zu denken. Das ist noch zu wenig. Oder gar, dass ich jetzt in etwas philosophisch Spekulatives hineingehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage, aha, in Lichte strahlt Weisheit. Ja, was bedeutet das? Und jetzt grübeln drüber, was das bedeutet. Ich meine, da komme ich nicht ins wirklich geistige Schauen hinein, sondern da bin ich im äußeren philosophischen Denken in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das philosophische Denken hat gerade auch die Aufgabe gehabt, im Grunde zu schließen den unmittelbaren Zugang zur geistigen Welt. Das ist nämlich ganz interessant. Weil in dem Moment, wo das immer stärker anfängt, verliert sich das alte Schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der beste Weg, um das los zu werden. Also sich sehr intensiv philosophisch zu betätigen, ist auch ein Weg, alte Kräfte los zu werden. Alte schauende Kräfte los zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verträgt sich nicht miteinander. Das ist auch interessant, auf der Basis des Werksteiners, der ja auch philosophisch gearbeitet hat. Aber eben wie, das ist eben der Unterschied, wie er gerade, also durchaus auch in seiner Philosophie der Freiheit, also in dem zentralen Werksteiners eigentlich im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte wirklich sagen, dass das das zentrale Werksteiners ist. So logisch und klar er formuliert drinnen, so sehr sind aber diese Gedanken zugleich auch imaginativ geschaut. Das heißt, sie sind erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, er erlebt etwas. Ich nehme nicht nur einen logischen Schluss zur Erkenntnis und sage, ja, logisch, so ist es. Sondern mit jedem Schritt, mit jedem Glied da drinnen verbindet sich ein intensives Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So muss man auch die Philosophie der Freiheit lesen, wenn man immer tiefer eindringen will. Weil aber trotzdem auch das rein philosophische Denken drinnen ist. Dann kommt was sehr Interessantes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schildert Rudolf Steiner meint, das kann man aber wirklich auch erleben. Dann fängt man an zu erleben Skelette. Skelette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt jetzt sehr, sehr überraschend. Aber es ist genau, es ist ganz charakteristisch, also gerade für die Philosophie der Freiheit insbesondere. Sie ist aus einem erlebten, lebendigen Denken heraus, das aber ganz hinein kristallisiert ist, auch in unsere äußere Logik hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es stirbt dort hinein. Und das ist genau dieses aus dem Erlebten Denken, das bildschaffend wird, aber sich bezieht eigentlich auf dieses logische Knochensystem, das da drinnen ist. Das taucht in der Imagination auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist eben gerade die Philosophie der Freiheit nicht so, da geht es jetzt von einem Bild zum anderen und ich schwebe da und sieben Engel mindestens oder Erzengel schweben durch. Nein, gar nicht. Gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer ganz klar, sodass jeder Philosoph sagt, ach ja, es ist logisch. Also es muss bis zu dem hinein kristallisieren. Aber es ist aus einem lebendigen Prozess heraus geboren und dann sehe ich aber, dass es kristallisiert und was gibt dem Ganzen die Stütze? Das Skelett, das drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss da sein. Wenn es das nicht wäre, dann würde nämlich genau das passieren, dass das Ganze zusammen rinnt in eine vielleicht sehr hübsche Sache und ich fühle mich frei und sonst irgendwas, aber es ist irgend so eine Sauce, wo alles durcheinander rinnt. Nein, es hat eine ganz klare Struktur drinnen, so wie wir uns unsere Gestalt geben, schon durch unser Skelett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist gerade das, was wir uns mitbringen. Die ganz besondere Art, wie wir gebaut sind in unserem Skelett, namentlich dann oben im Schädelskelett ganz besonders. Da lebt ja die ganze frühere Inkarnation drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der früheren Inkarnation, was wir getan haben, was wir mit unserer Tätigkeit gemacht haben, das kristallisiert in der nächsten Inkarnation in der Form unseres Schädels. Gibt ihm die ganze individuelle Formgestalt, unsere Taten im früheren Leben. Und das bereiten wir im Geistigen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn der Herr interessant ist, im Nachttotlichen, es dauert ja Zeit, da kann man imaginativ den Menschen noch irgendwie in seiner Gestalt erleben, aber das, was am schnellsten verblasst ist, der Kopf oben. Der ist weg. Weil der war eigentlich schon die vorvorige Inkarnation, die man hereingebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat dann seine Bedeutung völlig verloren. Aber es entsteht, wenn man wieder zur neuen Inkarnation herunterkommt, entsteht langsam vor allem einmal das Bild des Schädels, der das repräsentiert, was aus der vergangenen Inkarnation kommt. Und was aber ins Gliedmaßensystem hineingeht, das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bahnt sich erst etwas an, was in die Zukunft geht. Aber auch da gibt es Feinheiten, wo sich mehr das Kopfprinzip zum Ausdruck bringt, sprich die alte Inkarnation spielt hinein. In den Fingerknochen vorne oder so, da ist durchaus noch was von da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist was weites Thema, das zu verfolgen. Aber das spielt hinein. Aber um jetzt zu einem großen wichtigen Punkt zu kommen, dass wir da mal ein bisschen einen Schnitt machen, der jetzt wirklich sehr angeregt war durch den Wochenspruch, immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollten ja auch beobachten den Weg, wie ist es gekommen? Also erstens dieses Bild Sonne-Mond, also die Gralschale mit der Hostie drinnen sozusagen, das ist das Bild. Und mit dem Ganzen ist verbunden, wie ist aber auch der Weg, sagen wir von der Zeitenwende in etwa, bis in unsere Zeit hinein. Wir haben jetzt einmal immens viel Mondenschalenartiges, das ist mächtig, die Mondenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Sonne drinnen, die Hostie sozusagen, die ist noch sehr klein. Und wir kommen zum Beispiel dem Gralsprinzip oder auch dem Schauen, dem Erleben des ätherischen Christus, um dem näher zu kommen, muss in dieser Gralschale, aber die ist wichtig, die brauchen wir, muss sozusagen diese sonnenleichte Kraft, die aber jetzt als Lichtkraft von uns ausstrahlt, die muss stärker werden. Und wir brauchen aber die Schale genauso dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Schale ist aber massiv entwickelt. Und das Wichtige wäre zu sehen, welche Strömungen waren da drinnen, wir haben ja schon ein paar mal ein bisschen darüber gesprochen, welche Gefahren sind drinnen, dass man verhärtet in dem mondenhaften, also nur mehr die Schale überbleibt. Die Gefahr ist sehr groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Gefahr ist, dass wir sagen, wir wollen die Schale los sein, wir wollen nur die sonnenleichte Kraft haben. Aber dann ist es eben auch nicht das Ganze. Dann würden wir damit auch nicht unsere Erdenaufgabe erfüllen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unsere Erdenaufgabe ist es ganz wichtig, dass wir genau das machen, was der Christus gemacht hat, sich zuerst von der Sonnenkraft her kommen, diese Sonnenkraft herunterzutragen, sich zu spiegeln einmal, also durch die Mondenkräfte, das ist das, was sich im Judentum eigentlich widerspiegelt, also Jahwe, Elohim, dort ist das Prinzip ganz stark, da ist genau vom ersten Kapitel zum zweiten Kapitel der Genesis, habe ich glaube ich schon öfter gesagt, also im ersten Kapitel ist zum Beispiel, wenn die Elohim sprachen, es werde Licht und es wird Licht, ab dem Moment wirkt durch die sieben Sonnen Elohim der Christus hindurch und er spricht durch sie. Und dadurch ist überhaupt erst die Erschaffung, ja letztlich des Menschen, aber auch der ganzen Schöpfung, die auf den Menschen hin orientiert ist, auf den freien Menschen, möglich. Aber im zweiten Kapitel ist es was ganz anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist die Rede von Jahwe, Elohim. Und das ist der Christus, der zwar noch von der Sonne aus wirkt, aber durch die Mondenkräfte hindurch wirkt, also durch den Abglanz, der da ist. Und da gibt es eben jetzt auch diese Zweiheit drinnen, also das Sonnenlicht, das durch den Mond hindurch geht, ist was anderes als das Sonnenlicht, das sich am Mond spiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel, wenn wir die Mondsichel sehen, dann ist es das gespiegelte Licht. Dann ist es das gespiegelte Licht, ist immer das luziferische Licht, das was ins äußere Sinnliche hineingeht. Und drinnen, was durchgeht, die Sonnenkraft, die durchgeht durch den Mond, aber eben nicht äußerlich, aber als Kraft durchgeht, das ist die eigentliche geistige Sonnenkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Gralschale haben wir wirklich diese äußere Schale in dem Bild halt, wirklich der Mondsichel. Da haben wir ja gesprochen drüber, Ganganga, der Kreider, die hinwandelnde Wegzerrung, wo der Steiner auf der Spur war, das ist also die Mondsichel mit dem dunklen Teil drinnen, den man manchmal sehen kann auch. Obwohl er nicht wirklich durch die Sonne beleuchtet ist, aber er wird aufgehellt durch das Streulicht der Erde, dann kann man das drinnen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da geht das Sonnenlicht durch, das geistige Sonnenlicht, nicht das Äußere. Weil in Wahrheit scheint von da irgendwo die Sonne, dann sehe ich halt die Sichel da, aber das andere Licht, das geht geistig gesehen durch, nicht äußerlich, nicht das äußere Licht, aber das geistige Licht geht durch und das ist gerade die Sonnenkraft, die aber sichtbar wird. Und das Interessante genau mit dem Licht, dass aber die Erde zurückwirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch durchaus wichtig für das Ganze, weil der Christus ist ja eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden. Also es ist Sonnenkraft, aber der Christus lebt eigentlich auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat sich mit der Erde verbunden. Und es ist tatsächlich, in dem was die Erde auch ausstrahlt, ist eben die Christuskraft drinnen. Und das was von der Sonne kommt und durchgeht jetzt, durch den Mond, wird ergriffen durch die Christuskraft, die von der Erde ausstrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich es erst, weil es ist nicht einfach nur die Sonnenkraft der sechs verbliebenen Sonnen-Elohim, weil es sind ja nur sechs dort geblieben, der siebente hat sich dann mit dem Mond verbunden. Und das ist gerade dann die Aufgabe eben im Judentum gewesen, also mit dieser Kraft sich zu verbinden. Also wo dann tatsächlich der Christus auf seinem Wege zur Erde eben sehr stark auch wirklich mit der Mondensphäre sich verbunden hat zu dem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist er mit der Erde verbunden. Und das heißt, was wir jetzt brauchen, ist die Verbindung der Sonnenkraft, durchaus auch der Sonnen-Elohim, aber mit der Christuskraft, die dem entgegenkommt, die aber aus der Erde jetzt herauswirkt. Und wir mitwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen eigentlich da was entgegen. Also da steckt ein großes Geheimnis sozusagen drinnen, oder was wichtig ist zu entdecken, das in diesem Zusammenwirken von den Sonnenkräften, den Mondenkräften und den Erdenkräften. Und Erde eben verbunden mit dem Christus, aber auch mit uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da sind wir auch beteiligt dabei. Das ist eben auch etwas, an dem wir mitarbeiten für die Zukunft. In dem wir uns hier mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Mondenkräfte sind zugleich etwas zweischneidiger als auch, es gibt auch Mondenkräfte, die in der Erde verblieben sind. Der Mond hat sich gelöst schon, weil er aus der Erde herausgegangen ist und es haben sich die Wesenheiten, die damit verbunden sind, gelöst von der Erde. Aber es ist ein Teil der Mondenkräfte in der Erde zurückgeblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Teil ist zunächst einmal unter dem Einfluss der Widersacher. Das ist das Problem. Wir haben jetzt in den Mondenhaften ein Wichtiges und Gutes und wir haben aber auch die Gefahr drinnen, dass sich da zu sehr die Widersacher hineinmischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen aufpassen und schauen, dass unser Grasgefäß sozusagen, dass da nicht plötzlich die Widersacher mitarbeiten drinnen, dass die hineinwirken. Und da war eben ein großer Einschlag oder eine große Gefahr dieses Jahr 666 nach Christus, wo dieser große, bedeutsame Einschlag der soratischen Kräfte da war. Und wo wir auch das letzte Mal dafür gesprochen haben, also das steigert sich jetzt und wird sich auch weiter steigern in weiteren 666 Jahresperioden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die nächste war dann 1332, das habe ich das letzte Mal geschildert, das war die Problematik, dann Untergang des Templerordens, hat wieder etwas Zweischneidiges in sich. Man kann einerseits sagen, da wurde ein Impuls abgewürgt und wenn der Templerimpuls also ohne diesen Einfluss sich entwickeln hätte können, dann hätten wir zum Beispiel heute ein wirklich geistgemäßes Finanzleben. Der Umgang mit dem Geld, das war eine der ganz großen Sachen, die die Templer konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geld in den Dienst des Geistes zu stellen und für jeden geistig strebenden Menschen, im christlichen Sinn habe ich damals gemeint, aber christlich ist ja allgemein menschlich, jedem die Mittel zur Verfügung zu stellen, um für dieses Geistige wirken zu können. Das war das Große. Und man muss etwas Zweites dazu sagen, weil der Templerorden hängt ja auch zusammen mit den Kreuzzügen, dazu ist er ja eigentlich gegründet worden, um das heilige Land zu befreien, wobei das von Haus aus ein bisschen eine äußerliche Missteitung war, weil Christus findet man nicht in Jerusalem, sondern überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber äußerlich war halt das Problem da, dass zum damaligen Zeitpunkt die islamische Strömung, dass das zu den Kreuzzügen geführt hat, war ja eigentlich erst dadurch, dass die Türken drinnen überhand genommen haben. Also der Islam war ganz anders, also aus den Reihen, damit will ich jetzt bitte nichts gegen die Türken sagen, aber es ist ein anderer Zug drinnen, also ein viel strafferer Zug drinnen, weil die Türken so im 8., 9., 10. Jahrhundert eben den Islam angenommen haben, hereingezogen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stammen ja eigentlich aus den östlichsten Teilen Asiens irgendwo, also eben von den Turkvölkern dorther kommt es, also es ist eigentlich was Mongolisches in der Art, also im weitesten Sinn aus dem kommt es her, bringt es eine sehr, sehr, sehr strenge, sehr, ja man könnte sagen sehr, sehr abstrakte geistige Beziehung, andererseits aber auch eine sehr, sehr interessante geistige Beziehung, weil gerade die mongolischen Völker im weitesten Sinne verehrten Tengri als den Himmelsgott. Darum wird die Lehre oder die Religion dieser Völker heute auch als Tengrismus bezeichnet. Früher hat man Schamanismus gesagt, gehört dazu, aber heute ist der Fachbegriff Tengrismus, weil sie den Himmelsgott Tengri verehrt haben, im Prinzip ist es der blaue Himmel, das Himmelsgewölbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist völlig abstrakt, er ist völlig a-persönlich, es ist kein personifizierter Gott in irgendeiner Form. Sie verehren diese geistige Naturkraft, das ist das Göttliche, der Himmel selbst eigentlich. Wenn man es jetzt noch konkreter aus dem anthroposophischen fasst, hängt es zusammen mit den Ätherkräften, die von dort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was die Griechen auch mit Recht eben den Äther, den Aether genannt haben, das ist der blaue Himmel. Das heißt, es ist die Äthersphäre unserer Erde im Grunde. Da wirkt natürlich das Kosmische hinein, aber es ist die Äthersphäre, die unsere Erde umgibt und von der die Erde lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Sonnenkräfte wird uns dadurch vermittelt, dass sie zum Beispiel durch die Erdatmosphäre durchgehen. Und dadurch kriegen sie ihre spezielle Qualität auch. Also sie müssen auf die Erde kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ätherkräfte bestehen im Wesentlichen in den ganzen Rhythmen zum Beispiel oder auch in dem Licht, das unser Sonnensystem durchströmt, da geht was von der Sonne aus. Aber das erzeugt auch eben die Sphärenharmonie im Ding. Es gibt also auch den Klangäther, der drinnen ist und der Lebensäther geht dann noch über das sogar hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles wirkt drinnen, aber es spiegelt sich das alles auf die Erde herunter und es lebt als erstes im Luftelement auch. Es ist ja sehr interessant, selbst dort, wo in der Bibel spielt es sich wieder, in der zweiten Schöpfungsgeschichte, im zweiten Kapitel, wo im Jahwe Elohim den Adam aus einem Erdenkloß, oder wie es heißt, also Ha-Adama heißt es ihm, also Adama ist die Ackererde, aber das ist die Erdenmondensphäre. Und aus dem wird es geschaffen und das ist aber auch der Bereich, in dem sich eigentlich bewegt sich auch heute noch der Mond innerhalb der Erdatmosphäre, wenn man es ganz streng nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinsten Ausläufer nämlich der Erdatmosphäre, das ist schon sehr dünn, also atmen kennt man dort nicht, aber die gehen weit über die Mondbahn sogar noch hinaus, also ganz schön Stiegl noch hinaus. Also etwa gut schätzungsweise die doppelte Entfernung des Mondes von der Erde sind noch Spuren wirklich der Erdatmosphäre nachweisbar und erst dort geht es in das allgemeine interplanetare Medium über. Das ist halt das Äußerliche, aber dieses Äußerliche sagt auch etwas, also das heißt der Bereich Erde-Mond bildet in gewisser Weise immer noch ein System, wir sprechen von der Mondentrennung, aber die ist nie ganz vollzogen worden und sie wird auch wieder stärker werden, die Verbindung in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Bereich. Und es sind eben Mondenkräfte auch in der Erde verblieben und die sind eigentlich gehalten worden, gerade durch die Widersacherkräfte, also durch die Alemannischen Kräfte, durch die Asurischen und durch die Saratischen. Denn diese Mondentrennung war eigentlich ein Heilmittel, ein Abwehrmittel dagegen, dass die Widersacher zu stark werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie hat denn das begonnen? Durchaus auch äußerlich kann man das in den äußeren Tatsachen sehen, aber man muss eben sehen, was sie geistig bedeuten. Also zuerst einmal war das unser ganzes Sonnensystem und namentlich eben auch Sonne, Erde, Mond, ein Gebilde, ein sehr dünnes Gebilde noch. Dann beginnen sich aber langsam verhärtete Teile herauszulösen, dadurch entstehen die verschiedenen Planeten dann und nur die Sonne kann dann wirklich der Lichtträger sein, die Lichtquelle, also die eigentliche belebende Quelle, da ist wirklich die Quelle der ganzen Ätherkräfte für unser Sonnensystem drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer hat aber die Trennung der Sonne von der Erde jetzt im Spezium genommen, wer hat die impulsiert? Die saratischen Wesenheiten, die waren es. Und daran sieht man aber auch deutlich, dass diese Wesenheiten eine wichtige Rolle in unserer Entwicklung spielen, auch eine sehr gefährliche Rolle, aber auch eine wichtige, weil ohne diese Trennung hätten wir uns nicht zu freien Wesen entwickeln können, wäre unmöglich gewesen. Solange die Erde mit der Sonne verbunden wäre, hätten wir dieses Entwicklungstempo nicht mithalten können, wir hätten es nicht geschafft dazu freien Wesen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren ja geistige Wesenheiten, aber wir wären völlig unfrei gewesen, wir wären Teil dieser ganzen Sonnenhierarchie gewesen als unterste Wesenheit, aber völlig unfrei. Um frei zu werden, musste sich die Erde von der Sonne trennen und die anderen Planeten im Übrigen auch. Natürlich gibt es äußere physikalische Erklärungen dafür, aber wenn man die Kräfte sucht, die dahinter stecken, dann sind das eben genau soratischen Kräfte, arämanischen Kräfte, die dabei eine große Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentlich Führende haben die soratischen Wesenheiten, weil sie unter den Widersachern die höchste, oder nein, sagen wir besser, die tiefste Erwärmgeordnung haben. Also die höchste Erwärmgeordnung im negativen, im dunklen Sinne. Weil sie haben Qualitäten der Geister der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elohim. Diese Mächtigkeit haben sie. Und diese Mächtigkeit bedeutet, dass sie formgebend, zumindest einmal sind für unser ganzes Sonnensystem, in Wahrheit formgebend letztlich im ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dort gibt es halt andere Geister der Form auch. Also speziell die soratischen Wesenheiten hängen sehr speziell mit uns im engeren Sinn zusammen. Mit unserer Erde, mit unserer Sonne, mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur diese soratischen Wesenheiten sind daher aber stark genug gewesen, um diese Trennung überhaupt herbeizuführen. Die kleineren arämanischen Wesenheiten sozusagen, also die zurückgebliebene Erzengel im Grunde sind, die können das nicht. Die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch selbst zurückgebliebene Urengel, also zurückgeblieben im Sinne, dass sie Widersacherkräfte geworden sind, also dass sie aus den Urengeln halt so Asuras geworden sind, auch die können das nicht. Die können durchaus sehr intensiv hineinarbeiten im seelischen Bereich des Menschen, in der Astralwelt, in einiges hineinarbeiten. Aber bis ins physische hinein, das schaffen sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten, oder sagen wir besser, tiefsten asurischen Kräfte haben so viel von den soratischen Wesenheiten gelernt, dass sie sehr wohl auch zumindest ein bisschen ins physische hineinarbeiten können, ins physische des Menschen nämlich. Und sie haben die Voraussetzung dafür, weil sie ja, als sie auf dem Alt, sogenannten alten Saturn, über den haben wir schon so oft gesprochen, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dort haben sie bereits gearbeitet am physischen Leib des Menschen. Allerdings als reiner Wärmeleib, kann man sich heute gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Wärme, was ist das? Nicht einmal Luft, also keine Wärmeströmung, sondern gestaltete Wärmestrahlung oder irgend sowas. Aber da waren sie schon mit den Menschen verbunden und haben daran gearbeitet. Sie haben ihr Bewusstsein entwickelt, indem sie eben an diesem dünnsten physischen, eben in Form der Wärme, gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die können zumindest im Menschenleib bis ins physische hineinarbeiten, aber sie hätten nie das schaffen können, dass sie eben die Erde zum Beispiel von der Sonne drinnen. Das hätten sie nicht machen können. Das konnten aber die soratischen Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die sind es im Grunde so mächtig wie die Elohim, die eben unser System im guten Sinne geschaffen haben, die es durchformt haben. So mächtig sind sie im Grunde. Also das sind schon große Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dadurch jetzt, also die Sonne, die Trennung der Erde von der Sonne war aber notwendig, dass wir also genügend Zeit bekommen, um uns zur Freiheit entwickeln zu können. Sonst hätten wir uns nicht aus eigener Kraft entwickeln können. Die Chance haben wir nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde noch gehen, wenn wir entwickelt werden sozusagen von oben, aber dann wären wir völlig unfreie Wesenheiten. Aber indem wir uns selber entwickeln, indem wir selber auf einen Fortschritt zehn Fehler machen, mindestens, ins Bild gesetzt, oder hundert vielleicht. Ja, das ist der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es irrt der Mensch, solange er strebt, wie es im Faust heißt. Und wirklich kräftig. Das heißt, auf einen Fortschritt fallen zehn oder hunderte Fehler sogar, die wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sind wir so langsam. Höhere Wesenheiten schaffen das halt schneller, die schon weiter sind. Aber sie haben es auch vielleicht bis zu einem gewissen Grad leichter, weil sie halt unmittelbar von oben die Kräfte bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alles aus Freiheit wollen. Selber wollen. Und das macht den menschlichen Weg so schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das gibt uns die besondere Qualität als Mensch. Ich meine, das können wir. Dazu sind wir da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum dürfen wir uns von dem überhaupt nicht schrecken. Und wir dürften uns eigentlich nie wünschen, dass das alles schon hinter mir ist. Bitte schenkt mir das von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehen wir ins Widersacherreich im Grunde. Die täten uns alles schenken. Und uns einspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie würden uns vollkommen unfrei machen. Dann kriegen wir halt unseren Platz zugewiesen und sind ein Rädchen im ganzen System. Und auch wenn wir vielleicht ein mächtiges Rädchen drinnen sind, ein großes Rädchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit null. Mitgestaltung null. Gibt&#039;s nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort. Aber darüber haben wir eh das letzte Mal ja gesprochen. Das ist halt die Perspektive, die gerade diese soratischen Wesenheiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen diesen perfekten, geradezu urwerksartigen Kosmos, in dem alles aus der zentralen Quelle vorherbestimmt ist. Und ihrer Meinung nach, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke, die einzige Chance ist, dass der Kosmos nicht im Chaos endet. Und der Weg, der aber mit dem Menschen eröffnet wurde, für das die Gottheit selber den Christus eben auch auf die Erde geschickt hat, wenn man so will, oder er auf die Erde gegangen ist und sich mit diesen Menschen verbunden hat, das höchste göttliche, das heißt aber, dass damit in uns die Freiheit ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sozusagen die göttliche Kraft, aus dem Ich aber auf individuelle Weise tätig werden kann. Also aus voller Freiheit und trotzdem aber die gleiche Qualität hat, von der Art her zumindest, wie die höchste göttliche Quelle. Nur um diese Kraft wirklich aus dem Ich tätig werden zu lassen, der Weg geht halt nicht so einfach, es strahlt heraus und funktioniert gleich, sondern wir probieren, wir probieren und wir machen eben die Zehn, die Hundert, die Tausend Fehler, bis es einmal dann wirklich funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis es einmal wirklich in die richtige Richtung geht. Und ich glaube, ich habe euch ja schon eine Zeit im Grunde, tun wir so etwas schon mit jedem Atemzug, den wir machen. Schon das ist ein Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf sich nicht immer jetzt vorstellen, riesige Werke, was mache ich denn da? Schon mit jedem Atemzug. Ich kann eben einen freien, menschlichen Atemzug machen oder einen, der nicht so frei ist. Ich will jetzt gar nicht, dass wir jetzt anfangen, bitte belauert jetzt den dauernden Atem oder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eher mit Vorsicht zu genießen. Wir können nämlich anders, oder wenn anders arbeiten, als man früher gearbeitet hat. Nämlich nicht durch irgendein Atemtraining oder was, das von außen kommt, sondern indem wir uns geistig entwickeln, geistig an uns arbeiten, wird der Atem anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was durchaus einen Einfluss letztlich auf die ganze Erde hat und auf die Menschen rundherum. Aber dazu möchten wir uns nicht jetzt irgendwie hinsetzen und irgendwelche Atemübungen machen. Das ist eher Gefährlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Meditationen kann man es auch machen, aber auch da sind sie anders, als in alten Zeiten. Ja, also das heißt, wir haben die Problematik mit der Mondenschale, wo auch ganz stark die Widersacher dabei sind, aber wir brauchen sie auf der anderen Seite. Es sind also gute Kräfte, es sind aber Kräfte, die auch sehr leicht von den Widersachern benutzt werden können, um uns vom Weg abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eben dieser Impuls von 666 sehr stark. Und er hätte dazu geführt, dass wir, wenn das wirklich funktioniert hätte und wenn nicht in der Geschichte auch genügend passiert ist, um einen Gegenimpuls zu machen, dann würde der Mensch zwar die Bewusstseinsseele, also wir stehen ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter und das ist ein sehr entscheidendes Zeitalter. Also die Frage des Bewusstseins ist daher heute ein sehr großes Thema in den Wissenschaften irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben noch überhaupt im Grunde keine wirkliche Antwort darauf. Nämlich eben auch die Rätselfrage damit, wie hängt unser Bewusstsein mit unserer Mondenschale, mit unserem mondenhaften Tropen, nämlich mit unserem Gehirn zusammen. Weil das ist auch so eine Schale und da ist auch was drin, das ist halt dann der volle Mond da drinnen, aber wie kommt da das Bewusstsein zustande? Hat die äußere Naturwissenschaft null Ahnung noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rätsel. Sie können zwar die Gehirntätigkeit, können es eine ganze Menge schon erklären und was wo zugeordnet ist und man sieht auch, wie sich das in bestimmten Seelentätigkeiten widerspiegelt, gewisse Zusammenhänge da oben, aber dass das bewusst wird, dass es der Mensch erleben kann und dass er nicht nur ein Gehirnautomat ist, völliges Rätsel. Völlig umgelöst von der äußeren Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das Hirnkastle ein wichtiges Werkzeug für unser Bewusstsein, aber indem es gerade das eigentlich Geistige abtötet, bis abblast, bis zu einem bloßen Bild. Das heißt, wir haben das Hirnkastle eigentlich, wenn wir es benutzen, im Grunde dadurch, dass die geistige Wahrnehmung ausgelöscht wird. Dadurch können wir unsere abstrakt-logischen Gedanken auch denken, weil sie können sich spiegeln drinnen, aber ich erlebe nicht den geistigen Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistigen Wesen, die wirklich dahinterstecken. Das ist ausgeblendet. Ich erlebe nur die Widerspiegelung in logischen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musste kommen. Ist notwendig für die Freiheit, weil gerade dadurch, dass wir zunächst einmal nette Wesenheiten als solche wahrnehmen und merken, was die eigentlich wollen, sondern dass wir halt einfach nur die Widerspiegelung, nur das Bildhafte haben, gerade das lässt uns frei. Wir können das Bild anschauen und sagen, ja, will ich, will ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bleibe frei in meiner Entscheidung. Wenn diese Wesenheiten wirklich so eingreifen würden, dann wären wir unfrei. So sehen wir sie nur in der Spiegelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können auch nicht eingreifen. Das wollten aber letztlich die soratischen Kräfte erzwingen. Sie hätten es also geschafft, eine sehr starke Bewusstseinsseele zu entwickeln, die aber ausschließlich aufs Äußere gerichtet ist und auf die niedere Naturgeistigkeit, die aber dann immer mehr unter dem Einfluss, auch bis in die Natur hinein, dieser soratischen Wesenheiten, unter anderem Widersacherkräfte, stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde also auch bedeuten für die Entwicklung der Erde ganz was anderes. Weil das heißt, dass die ganzen Elementarwesen, die in der Erde sind und so weiter, dass die eine andere Richtung kriegen. Das liegt also auch an uns, jetzt wie wir uns entwickeln, wo die ganzen Elementarwesen hingehen, ob die eine Erlösung finden können oder einen weiteren Aufstieg finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nämlich absteigende und aufsteigende Elementarwesen und es ist auf jeden Fall eine ganz große Gefahr drinnen, dass eben die Elementarwesen der Erde, dass die auch in den Widersacherbereich ganz hineingezogen werden. Und wieder sind wir ein Schlüssel dafür, in welche Richtung es geht. Und da ist etwas Entscheidendes, sind die Mondenkräfte, die in der Erde geblieben sind, weil die sind verbunden mit den soratischen Kräften, mit den alemannischen Kräften, mit den asurischen Kräften, die wirken da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist also die Auseinandersetzung jetzt da mit diesen Kräften. Und eben der Impuls von 666 und dann Steigerung wieder 1332 und jetzt von mir aus 1998 die Steigerung, wäre das, also die Bewusstseinsseele so zu entwickeln, dass der Mensch voll schon damals 666 erwacht wäre zur Bewusstseinsseele nach außen. Und zum Bewusstsein der niederen Naturgeistigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, das eigentliche Ziel war den Menschen an die Erde zu binden, volles sinnliches Bewusstsein für die äußere Welt und Wahrnehmung der ganzen geistigen Wesenheiten, die aus dem Widersacherbereich kommen. Und alles andere abgeschnitten. Das heißt, wenn das wirklich funktioniert hätte, ist es durchaus nicht so, dass der Mensch jetzt nur äußerer Materialist wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keineswegs. Er würde geistige Wesenheiten schauen. Aber nur die, die aus dem Widersacherbereich kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alles andere blind. Komplett blind. Und dagegen, dass dieser Impuls nicht sich zumindest in dem Maße in der Menschheit breit machen konnte, war ein wesentliches Element eben tatsächlich die Entstehung des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade dass dort, da waren nämlich Menschen da, die noch dazu eine starke Bereitschaft eigentlich innerlich hatten, diese Kräfte aufzunehmen. Aber genau dagegen ist der Islam als Gegenimpuls gekommen. Weil er dort also eine sehr strenge Ordnung von oben hereingebracht hat, die aber jetzt in Wahrheit entgegenwirkt den Impulsen, die da von unten kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der Impuls nicht gekommen wäre, obwohl er eigentlich, Herr Rudolf Steiner sagt ja, dass das durchaus ein awimanischer Impuls ist, der da drinnen lebt im Islam. Aber in dem Fall ein notwendiger Impuls, der nämlich die schlimmeren Kräfte, die von der asyrischen Seite einfach zurückgedrängt hat. Das ist ganz Interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schwierige Sache drinnen. Und es ist in abgeschwächter Form dann dieser Impuls, der in den arabischen Völkern überhaupt drinnen lag. Da liegt nämlich die große Anlage drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da liegt nämlich eine unheimlich starke Anlage, ja sogar für die Bewusstseinsseele drinnen. Eine starke Anlage drinnen für ein Denken, das zumindest ein unbewusstes Schauen ist. Er hat eine gewisse Gemeinsamkeit mit dem jüdischen Volk, auch da ist es drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde es ja ganz speziell gepflegt, auch durch die Vererbungsströmung, also durch die Blutströmung wurde das alte Hellsehen gepflegt. Und das ist aber auch in den arabischen Völkern sehr stark drinnen. Und da ist eine große Anlage aber zugleich dabei, also in die Bewusstseinsseele hinauszugehen, sich der Natur gegenüberzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Araber hatten auch, nämlich im positiven Sinn, die alte arabische Religion ist eigentlich eine sehr auf die Natur bezogene auch. Und eben auch ein sehr starkes Umgehen mit den Naturgeistern draußen, die da sind. Da kommt interessanterweise dann, als die türkische Strömung das übernimmt, wo jetzt mehr dieser abstrakte Himmelgott Tengri drinnen ist, also die Lebenskraft, die da von oben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so einen konkreten Zugang zu den Naturelementarwesen haben sie nicht. Kein Bezug dazu. Es ist also viel abstrakter, viel strenger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat im Übrigen auch erst dann die weitere Ausbreitung des Islams so viel kriegerischer gemacht. Also die Probleme mit den Pilgern und die im Palästina halt dann dort gefährdet sind, das kam erst also durch die Türkenströmung drinnen. Die hatten also diese Unerbittlichkeit auch drinnen, die halt von den mongolischen Völkern, von den Türkvölkern hereinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist einfach diese Unerbittlichkeit drinnen. Die haben die Araber gar nicht drinnen gehabt. Die Araber haben, aber bitte nicht, dass man das jetzt irgendwie versteht als Türkengeschlecht oder Arabergut oder sonst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat damit nichts zu tun. Man muss einmal die Dinge charakterisieren, wo sie herkommen. Also jeder heutige Mensch, ob er jetzt Türke oder Araber ist, kann sich aus dem herauslösen und ist auch letztlich heute schon viel herausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hat dann wichtige Aufgaben zu erfüllen. Aber man muss die Dinge einmal charakterisieren, dass es Unterschiede gibt. Auch was sie unterschiedliche Völker mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist es eben was anderes, was die jüdischen Völker, also das Semitentum im engeren Sinn herausbringen, was die Araber herausbringen, die ja auch zu den semitischen Völkern gehören, aber wieder andere Qualitäten haben. Und was zum Beispiel die mongolischen Völker hereinbringen, das ist wieder eine andere Sache. Also dort ist es, weil in dem zum Beispiel diesen Himmelsgott so überpersönlich zu sehen, ist zugleich ein Weg, eine Möglichkeit in ein sehr klares, reingeistiges hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch etwas. Also wir stellen uns gerne den lieben Gott lieber mit weißem Haar und langem Bart vor. Wir wollen es sehr konkret nehmen und fassen sehr schnell in ein sinnliches Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde in den Charismus niemand einfallen. Da gibt es einfach kein Bild. Das Bild ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Himmelszelt. Das ist es. Der Himmel über mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taghimmel, der Nachthimmel. Und mein mongolisches Zelt, meine Jurte, ist die Abbildung davon im Kleinen im Grunde. Das ist das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist das einzige äußere Bild. Also von mir aus ist das Zelt. Aber ich stelle ihn mir nicht in menschlicher Gestalt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas viel Größeres, viel Nichtsinnliches. Und gibt halt ein anderes Verhältnis dazu. Und auch interessanterweise die Erde unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch das Gegenbild. Die Erdgöttin, die im Gegensatz steht, und der Mensch dazwischen. Also oben ist der Tengri, unten ist die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ist aber absolut nicht personifiziert in irgendeiner Form. Es wäre nicht eingefallen, dass die Göttin Erde oder Persephone oder Gea oder irgendetwas, das wäre mir überhaupt nicht eingefallen. Sie hat kein Bild drinnen, das irgendwie aus unserer gewohnten Sphäre kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist völlig bildlos. Und dazwischen steht der Mensch mit seinem Windpferd, mit seiner Seele drinnen. Und zwischen diesen zwei Polen bewegt er sich irgendwo und zieht drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade durch die Araber ist ja dann begründet worden die Akademie von Gondi Schapor in Persien eigentlich. Also unter dem arabischen Einfluss aber war das dort. Und es waren viele arabische Gelehrte dort auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das ja viel offener als heute. Der Austausch. Dort haben Araber gewirkt, haben Perser gewirkt, haben Griechen gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Rom der damaligen Zeit haben es die griechischen Gelehrten vertrieben. Und die sind dann alle brav dort hingegangen. Entweder in der Akademie von Gondi Schapor oder Akademie von Edessa oder so in Anatolien unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ganz an der syrischen Grenze unten. Da gab es dann immer ein paar mal die Verschiebung hin und her. Weil diese Akademie von Edessa, also auch fast so ein kleines Bild von der Akademie von Gondi Schapor, das war die große, also die Wissenschaftszentrale könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wirklich schon Wissenschaft wie heute gepflegt wurde. Noch nicht mit den technischen Mitteln, die hatte man damals noch nicht. Aber das Denken, die Art experimentell empirisch heranzugehen ist dort geboren worden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von dort ist es dann erst nach Europa gekommen. Eben, auch verbreitet mit durch den Islam im äußeren Sinne. Gerade durch die Awaba, weil das ist ja reingegangen bis nach Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil von Spanien war islamisch bis zur Zeit von Kolumbus. Im selben Jahr im Grunde fällt das erst. Und dadurch kam es ja ungeheuer vor allem ein wissenschaftliches Wissen nach Europa herein äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite war, dass sich etliche von diesen Gelehrten, also arabischen Gelehrten oder auch überhaupt geistigen Führern, dann später in Europa inkarniert haben. Da gibt es einige Beispiele davon, die Rudolf Steiner nennt. Zum Beispiel der bekannte Sultan Harun al-Rashid wurde später als Francis Bacon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francis Bacon war einer der Väter der englischen Wissenschaft, kann man sagen. Zur Zeit von Elisabeth I., wo dort auch sehr viel in Gang gekommen ist und wo vor allem wirklich die äußere empirische Wissenschaft in Europa Fuß gefasst hat. Aber das hatten im Grunde die Awaba schon längst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind hinten nachgehinkt. Und wir haben es erst geschafft dadurch, dass erstens der Islam sich ausgebreitet hat, es direkt hineingebracht hat, hat viel in Spanien gelebt dort bereits. Aber dann auch auf dem Weg neuer Inkarnationen, dass es dort hineingekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist damit aber auch natürlich eine Anlage gekommen, die Welt nur äußerlich, sinnlich zu betrachten und zu verhärten. Aber der Impuls wäre viel stärker gewesen, wenn nicht der Islam entstanden wäre, wenn nicht die Awaba so weit gekommen wären, dass sie das als eine Strömung in die ganze Welt ergossen hätten. Das ist etwas ganz Wichtiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auch zu bedenken. Ich weiß, wir haben heute immer wieder doch die große Frage, wie geht das Christentum oder wie gehen wir in Europa mit dem Islam um und dergleichen. Und da gibt es genug offene Probleme noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme, die vor allem natürlich dadurch hineinkommen, dass andere Machtinteressen hineinspielen und gewisse ungute Seiten wecken auch, die von der Widersacherseite kommen. Das muss man überhaupt sehen, dass die Religionen überhaupt, und da darf man das Christentum auch gar nicht ausnehmen, nämlich das, was durch die Kirchen passiert ist. Da ist viel Gutes passiert, aber es ist auch schlimme Dinge passiert, bis in nicht so ferne Vergangenheit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso passiert aber etwas durch Menschen, die den Islam sich als Werkzeug dafür nehmen, genauso wie das Christentum auch zum Werkzeug für sehr unchristliche Sachen genommen wurde. Aber es waren beides natürlich, sowohl das Christentum als auch sehr stark der Islam etwas, was diesen Impuls von 666 zumindest gedämpft hat. Wenn der Impuls wirklich voll durchgeschlagen wäre, dann hätten wir schon längst, dann wären Religionen alle weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Religion wäre eine materialistische, wie es in der Wissenschaft zwar als Bild lebt, aber durch eine Praxis, Lebenspraxis, noch nicht überall ist. Aber dann würde es dort hingekommen sein, und es würde dahin gehen, dass der Mensch immer mehr wirklich zu dem wird, als was er heute beschrieben wird, nämlich ein reiner Gehirnautomat irgendwo. Und dass er eine wirkliche Freiheit nicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was jetzt in erster Linie einmal die sorbatischen Wesenheiten und Asuras als wesentliches Hilfsmittel, weil die bis ins Physische arbeiten können, also das Gehirn so verhärten können, dass wir wirklich dann nimmer als Geistige herankommen können. Dass das eben nicht in dem Maße gekommen ist, dazu musste also diese besondere Qualität, die aus dem Awabismus herausgekommen ist und eben auch mit dem Islam aber verbunden wurde und dadurch diesen sorbatischen Impuls im Awabismus gedämpft hat, das musste in die Welt hinaus. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Wir haben dem zu verdanken einerseits unsere Wissenschaft, aber wir haben dem auch zu verdanken, dass sie nicht schon so schlimm geworden ist, so einseitig materialistisch geworden ist, dass kein Rückweg mehr möglich wäre. Es ist jetzt eigentlich so viel da, dass wir daran lernen können, was wir als Menschen nicht sind und auch nicht werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müsste man eigentlich an der Naturwissenschaft lernen, so wie sie heute gerade das Bild von Menschen zeichnet. Wir werden genauso lernen, aber auch zum Beispiel jetzt Thema künstliche Intelligenz oder so, was der Mensch nicht ist. Dass eben das Denken der künstlichen Intelligenz, wir sollen es durchaus gebrauchen, wir müssen es sogar gebrauchen, um zu lernen, was der Unterschied ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es gerade daran lernen. Es ist übrigens ein sehr interessantes Phänomen, Herr Steiner schildert es sehr deutlich und das kann man, wenn man die äußere Entwicklung des Geisteslebens anschaut, deutlich sehen. Die höchste Entwicklung, die reifste Entwicklung gerade des Gehirns, also des Denkens mit dem Gehirn, war im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert. Wir sind über den Punkt eigentlich schon darüber. Wir fangen an, etwas von dem, was wir eigentlich früher durch die Gehirntätigkeit gemacht haben, aus uns herauszusetzen, in Form der künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist ja wirklich sehr stark orientiert daran, wie unser Gehirn funktioniert. Man spricht von künstlichen neuronalen Netzen sogar. Also es ist ganz dem nachempfunden, wie das Gehirn funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur unser menschliches Denken ist mehr als bloßes Gehirndenken. Wir brauchen das als Spiegelungsorgan, wir können Gedanken spiegeln damit, im äußeren abstrakten Sinn, aber wirklich denken, wirklich denken, also aus dem Geistigen heraus denken, tut man nicht mit dem Gehirn. Das ist nur das Spiegelapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, und das werden wir lernen an der künstlichen Intelligenz, sie kann uns sehr wohl, auch wenn sie ausgelagert ist, unser Denken widerspiegeln. Nichts anderes tut sie nämlich. Man braucht nicht glauben, dass sie wirklich denkt, die künstliche Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spiegelt uns unsere Gedanken wider, kann sie in allen möglichen Kombinationen uns anbieten, aber es ist nichts drinnen, was die künstliche Intelligenz wirklich gedacht hätte, jemals. Sie verbindet damit auch überhaupt nichts. Aber sie kann uns unser Denken widerspiegeln in verschiedensten Facetten und das zusammenstellen, aber bei Menschen ist noch viel mehr dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das werden wir daran lernen. Darum stehen wir jetzt drinnen und es ist notwendig, sich damit auseinanderzusetzen. Und wir werden gerade daran lernen, dass wir doch anders sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Aber eben diese Auseinandersetzung, das ist alles, was letztlich auch eine Auseinandersetzung mit den Mondenhaften irgendwo ist. Und da müssen wir durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Mondenhaften hängt so viel zusammen. Es hängt unheimliche Weisheit damit zusammen. Aber darüber will ich jetzt nicht anfangen, sonst werden es wieder 45 Minuten Überzug, wie das letzte Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zu lang. Aber nur als Andeutung. Es gibt diese große, die Urmondenlehre der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben sich zurückgezogen, wie Rudolf Steiner das sehr schön ausdrückt, ein wunderschönes Bild, in die Mondenfestung. Um ja den Menschen nicht in seiner Freiheit zu beeinflussen, haben sie sich zurückgezogen dort. Und das waren aber eigentlich, man könnte sagen, im Grunde luziferische Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die der Menschheit ihre Urweisheit gegeben haben, sich teilweise selber inkarniert haben auf Erden, aber sich jetzt dann zurückgezogen haben. Und denen haben wir viel zu verdanken. Auch wenn ein luziferischer Zug durchaus auch drinnen ist dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie haben sich zurückgezogen. Also das heißt, da stecken ganz wichtige Kräfte auch drin, die aber nicht so aufdringlich rauskommen. Aber ich würde sagen, lassen wir es einmal sein für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch sehr vieles offen in dem ganzen Thema. Ich weiß nicht, wie viele Vorträge wir noch brauchen, dass nichts offen bleibt. Ich glaube, es wird immer was offen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ja das Interessante, dass es immer irgendwo weitergehen kann. Schauen wir, was uns hinführt das nächste Mal. Ich danke euch fürs Dabeisein, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank bei allen im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Vielen, vielen Dank, Wolfgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war wieder sehr spannend. Gerne. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Wolfgang. Gerne. Dankeschön.&lt;br /&gt;
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Danke. Baba. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-05-22T11:32:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Begrüßung und 50. Wochenspruch 00:00:40 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:205.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo|thumb|205. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 19. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/7hvg88pzbw2czrkv62zt9/205.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=kiq0zhkjpinjtnun7ptjhytmg&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=40 Begrüßung und 50. Wochenspruch 00:00:40] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 205. Folge zur Apokalypse. Und der Fünfer spielt weiter eine Rolle, weil wir sind jetzt beim 50. Wochenspruch. Der ist sehr interessant und sehr schön auch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Menschen Ich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich machtvoll offenbarend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Wesens Kräfte lösend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendaseins Werdelust:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dich, mein Leben tragend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus seinem Zauberbanne,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erreiche ich mein wahres Ziel.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also das heißt, es spricht zu uns die Werdelust draußen. Ein interessantes Wort, Werdelust. Und sie trägt ihr Leben in uns hinein. Also sie erreicht ihr wahres Ziel, wenn sie ihre Lebenskraft, die Kraft des Lebens in uns hineinträgt, in unser Menschenwesen hineinträgt. Also wir empfangen jetzt bereits auch etwas von draußen und das ist etwas sehr kraftvolles. Werdelust, die aber auch von uns dann aufgegriffen wird in einem lebendigen Denken, in einem schöpferischen Denken zum Beispiel, dass man bis zum Imaginativen steigern kann und dann, wenn man dort einmal ist, geht es weiter zur Inspiration, Intuition. Aber das ist die Grundlage eigentlich. Also gerade in der Begegnung mit der Natur ist immer auch so eine Begegnung mit der Werdelust drinnen. Im Herbst dann halt mehr auch mit Sterbelust, kann ich jetzt nicht gut sagen, habe ich noch nicht gehört zumindest, aber da ist es halt dann mehr mit den abbauenden Prozessen verbunden. Aber jetzt ist es ganz mit diesem Aufwachenden, mit diesem Gestaltenden drinnen. Also im Tun aufwachend sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schenkt uns die Natur, die Welt draußen eigentlich. Und wir können es ja aus dem Zauberbann erlösen. Im Zauberbann ist es, solange es uns eigentlich unbekannt bleibt und wir uns gar nicht verbinden können damit. Es ist verborgen in der Natur. Es wirkt zwar drinnen, aber es ist versteckt drinnen sozusagen. Wir können es herauslösen, indem wir uns diese Kraft zu Bewusstsein bringen. Also in allem, was da jetzt so langsam heraussprießt aus der Natur, in dem allen, auch wie der Tag sich ändert. Wir stehen ja jetzt genau vor Frühlingsbeginn, also in ein paar Stunden fängt er an, also am 20. morgen, aber in der Nacht, ich glaube so um vier Uhr ungefähr herum, ist wirklich der Frühlingsbeginn und also alles brodelt da schon und wartet auch sich in uns zu ergießen. Aber wir müssen es auch annehmen können. Das ist ganz wichtig, also offen zu sein dafür. Wir gehen oft einfach vorbei. Und da steckt schon so unheimlich viel drinnen. Das sind schon geistige Begegnungen. Wir haben überall die Chance, ununterbrochen. Das ist nicht so fern. In jedem Blumerl, in jedem Grashalm, der da herauskommt, in dem Gras, das jetzt grün wieder frisch zu leuchten beginnt, ist etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=262 Das bewusste Zeichnen der geistigen Wirklichkeit. Die Abweisung durch mächtige Elementarwesen im Wald. Die Bedeutung alter Fähigkeiten heutiger Naturvölker. Der radikale Umbruch im Leben Rudolf Steiners. Die Farbgesetzmäßigkeiten der berühmten Samenkorn-Meditation.&lt;br /&gt;
 00:04:22] ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Berührung spüren, dass diese Kraft da drinnen ist, dann wird uns aber zugleich die Möglichkeit gegeben, mit der Kraft wirklich gestaltend zu werden. Im Künstlerischen, im Leben gestaltend, aber eben auch im geistigen Wahrnehmen gestaltend. Weil da ist es noch viel deutlicher, ich habe es eh schon öfters erzählt, auch in der Sinneswahrnehmung. Wie viel wir sehen, hängt sehr davon ab, wie aktiv wir im Sehen sind. Wir müssen aktiv gestaltend mit dabei sein. Also zum Beispiel Gesichter sehen wir wirklich dadurch, dass wir die Gesichter zeichnen, mit unseren Blicken. Und manche können besser zeichnen, aufmerksamer, manche huschen mehr darüber. Weil Ununterbrochenes wird uns nur nicht bewusst. Aber das ist alles das, was wir als Kind lernen. Und dann irgendwann, aha, erkennt man das Gesicht vom Opa und das ist nicht nur der Mond, sondern es ist wirklich der Opa jetzt. Aber dann hat das Kind gelernt, mit den Blicken den Opa zu zeichnen. In Wahrheit schon. Mit den Blicken. Ob wir es dann später mit der Hand erkennen, ist eine andere Frage. Aber dass wir es überhaupt sehen, dass wir es wahrnehmen, als Gesicht und nicht als irgendein verwaschener Farbfleck. Dass wir also wirklich Konturen, Formen wahrnehmen, weil wir sie zeichnen. Und trotzdem tun wir nicht willkürlich was zeichnen. Wir malen nicht irgendwas, sondern wir versuchen halt wirklich das, was uns entgegentritt, der Mensch, der uns entgegentritt, oder die Blume, das Tier, der Stein, der Kristall, was auch immer, wir zeichnen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erst nehmen wir es wahr in seiner räumlichen Gestalt. Dazu müssen wir malen. Zeichnen, besser gesagt. Die Farben nehmen wir leichter wahr, aber auch da sind wir in Wahrheit aktiv drinnen. Nur das ist alles unterbewusst. Im geistigen Wahrnehmen, im seelischen Wahrnehmen sollten wir als moderne Menschen, als Menschen unserer Zeit, selber tätig sein. Bewusst tätig sein. Das heißt, das was wir im normalen, im sinnlichen Sehen mehr oder weniger unbewusst machen und was beim alten Hellsehen auch praktisch unbewusst war, weil es ein traumartiges Hellsehen war, die Bilder waren halt einfach da, die überschwemmen mich, ergreifen mich, bewegen mich, sie kommen, wenn sie wollen, sie gehen, wenn sie wollen, ich habe eigentlich keinen Einfluss darauf. Aber das moderne, imaginative, lebendige Schauen besteht darin, dass wir ganz aktiv die geistige Wirklichkeit, ich sage einmal zu malen beginnen, zu zeichnen beginnen, zu malen vor allem zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im imaginativen sind es eher normalerweise nicht so scharfe Kanten oder was drinnen, es sind fließende Übergänge. Und man darf sich aber auch nicht vorstellen, dass es notwendigerweise so ist, dass es jetzt wie ein Traumbild ist, wo wirklich die Farben fluten. Es kann zuerst so sein, dass ich zwar weiß, es ist da, ich spüre auch die Zusammenhänge, aber ich sehe es nicht wie ein Traumbild. Es ist eigentlich noch, ich kann mich orientieren und trotzdem sehe ich es eigentlich nicht wirklich. Aber ich spüre es, ich spüre, ah jetzt wende ich den geistigen Blick sozusagen da, aha, da ist etwas, das ist mit dem in Beziehung, und so arbeite ich mich langsam hinein. Es ist eine Fortsetzung ja eigentlich des Denkens, das wir haben, aber wir fangen jetzt an nicht Zusammenhänge zu konstruieren, sondern wir lernen sie sehen, geistige Zusammenhänge sehen. Also spüren kann man auch sagen, wie auch immer, es ist so schwer, weil da fehlen uns die Worte, es ist immer Übersetzung. Ich meine, man kann es natürlich steigern dazu, dass es dann auch sinnesartige Qualitäten bekommt, weil die Sinnesqualitäten sind ja eigentlich was Seelisches irgendwo, allerdings ein Seelisches, das jetzt abgeschattet wird durch das Sinnliche, durch die Sinnesorgane, wenn ich die Farben nehme, das Rot, das Gelb, Blau, die ganzen Farbtöne, im rein seelischen Erleben sind sie noch ganz was anderes. Und man kann es eigentlich gar nicht mit den Äußeren vergleichen, also so wie wir sie äußerlich sehen, ist es die Abschattung. Selbst wenn es das stahlendste Gelb oder das blendendste Weiß ist, ist es eine Abschattung in Wahrheit. Abschattung heißt, es wird uns vieles nicht bewusst, was da drinnen wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um an dieses imaginative Schauen, ich nenne es bewusst so, ich will eigentlich gar nicht mehr so viel verwenden, den Begriff Hellsehen, weil der so vielfach missbraucht und missverstanden wird, auch heute bei nicht so wenigen Menschen, die eine gewisse Hellsichtigkeit, aber halt noch alter Art haben, wo es eben wirklich wie eine Traumvision dasteht, in total sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen und das ist einfach so da. Aber das ist nicht der Weg, auf dem ich erkenne, was das wirklich ist. Wo ich es in der gleichen Klarheit erkenne, die ich sonst nur im streng logischen Denken habe, ist dort, wenn ich die Bilder selber aufbaue. Aber nicht einfach aus der Fantasie irgendetwas, sondern es fängt an, dass ich die geistige Berührung mit der Wesenheit, worauf ich mein geistiges Auge oder mein geistiges Bewusstsein richte, das bringt mir Empfindungen entgegen. Es spielt sich sehr viel auf der Gefühlsebene ab auch durchaus. Man fühlt sich berührt und da liegt eine ganz gewisse, bestimmte, ganz charakteristische Stimmung drinnen und die fängt an zu mir zu sprechen, sagen wir es einmal so, es regt meinen schaffenden Willen an und aus dem male ich sozusagen, aber wirklich jetzt sehr unter Anführungszeichen, weil ich male es nicht unbedingt in sinnlichen Farben, das wäre der letzte Punkt, sondern ich male es so, dass ich wirklich ein ganzes Panorama von mir habe und jetzt diese Wesenheit, die mir begegnet, hat zu dem, zu dem, zu jenem Beziehungen. Und das macht ihr Wesen aus, dass sie diese vielfältigen Beziehungen hat, dass sie zu anderen Wesen in Beziehung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann geistige Wesen eigentlich am besten dadurch verstehen, dass man sie versteht aus ihrer Beziehung zu anderen geistigen Wesen. Das ist nicht so, dass ich sage, jetzt nehme ich den heraus und fange den sozusagen geistig zu sezieren an, sondern ich erlebe diese Wesenheit, indem sie jetzt einer anderen begegnet und da tut sie etwas. Aber das ist zunächst einfach ein Spüren. Aber es ist auch nicht nur ein dumpfes, unbewusstes Gefühl, sondern es ist ein sehr waches Spüren. Es ist ein sehr konkretes eigentlich. Und es ist so ein bisschen, ja, wie wenn ich es geistig abtasten würde, könnte man sagen. Ich spüre diese Berührung mit der Wesenheit und ich gehe auf sie zu und berühre sie sozusagen geistig. Und aus dem heraus formt sich langsam das Erlebnis heraus. Dann kriegt man einen sehr, sehr großen Überblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Typische in diesen imaginativen Erlebnissen ist, dass man immer die großen Zusammenhänge mitsieht. Wären die nicht da, würde man gar nichts merken. Ich kann nicht einfach unter das Mikroskop oder unter die Lupe etwas legen und mir das Detail anschauen. Das Detail tritt erst hervor für mich, für mein Bewusstsein, wenn ich den Zusammenhang mit dem Ganzen herum erlebe. Und das kann bis ins Größte hineingehen, weil es auch wirklich damit zusammenhängt. Geistige Wesenheiten, auch wir, hängen in irgendeiner Form immer mit dem Ganzen des Kosmos zusammen. Und konkret ist damit gemeint, mit den ganzen geistigen Wesenheiten, die dort sind. Also nicht mit den äußeren Dingen, nicht einmal mit den äußeren Sternen, aber mit den Wesenheiten, die damit zu tun haben. Und das kristallisiert sich mit der Zeit halt heraus. Aber um es fassen zu können, muss ich tätig werden, in Wahrheit. Die Berührung kann kommen. Ich begegne irgendwelchen Elementarwesen oder größeren, mächtigen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sowas einmal erlebt, wir sind in einem Wald gegangen, in der Nähe von Wien. Eigentlich schön, es war Sonntag oder was, die Eltern sind mit den Kindern spaziergegangen, alles war fröhlich. Und irgendwann denkt man sich, es ist eine total ungute Stimmung eigentlich. Man will uns hier nicht. Es war ganz stark, also so richtig so, bitte verzieht euch von da, ihr gehört da nicht her. Die anderen haben sich alle wohlgefühlt. Und da waren tatsächlich gewisse Elementarwesen, mächtigere Elementarwesen, dahinter, die einfach uns nicht dort wollten. Uns nicht dort wollten. Wir passen da nicht her. Stört uns nicht? Und wirklich ganz stark die Empfindung, ihr beschäftigt euch mit Geistigen, ich übersetze es jetzt in Menschenworte, aber es ist das Feeling. Ihr glaubt, ihr tut damit schon irgendwas, dass ihr euch mit dem Geistigen beschäftigt. Und glaubt noch, ihr könnt das hineintragen in die Welt und das würde was verbessern. Ihr wisst ja überhaupt nicht, welches Chaos ihr anrichtet, allein dadurch, dass ihr da seid. Ihr stört unsere Arbeit empfindlich, raus mit euch. Geht dorthin, wo ihr geeignet seid, was zu machen, aber nicht in unser Revier. Wir haben da eine Aufgabe und ihr seid nur störend. Die, die das vielleicht gar nicht so geistig arbeiten, die dürfen ruhig durchgehen. Die stören uns nicht. Aber ihr seid wirklich nicht reif und bereit, schon dafür da euch reinzumischen in das, was wir da tun. Das übersteigt eure Kräfte so gewaltig, bitte haltet euch fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben mit unserem geistigen Tun, mit unserer geistigen Entwicklung, die wir auch wirklich anstreben sollen, aber das heißt nicht, dass wir damit überall immer gleich Wohlwollen erzeugen. Sondern, dass wir dann sehr oft durchaus entgegengespiegelt bekommen, ist ja nicht das Anfangs, aber bitte nicht da bei uns. Das, was ihr einzubringen habt, stört mehr als was es hilft. Also das kann durchaus sein. Gerade in der Begegnung mit der Natur, da sind sehr, sehr, sehr starke Kräfte drinnen. Das heißt, auf sowas kann man zum Beispiel auch achten, aufmerksam sein. Es ist nicht immer so, dass man willkommen ist dort. Man denkt sich, ich gehe in der Natur, in Wälder, ich spaziere schön, ich verbinde mich mit der Natur und das ist ja für die Elementarwesen toll und ist es ja auch, wenn sie erkannt werden. Aber nicht immer und nicht für alle. Und manchmal durchaus berechtigterweise. Es gibt auch was, wo manche Elementarwesen kochen auch ihr eigenes Süppchen. Aber manche haben Aufgaben, die sind zu groß, dass wir stören, wenn wir uns da hinein mischen. Gerade wenn wir irgendwo was Geistiges in uns tragen, was aber noch viel zu groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch tatsächlich so, Rudolf Steiner hat das sehr deutlich beschrieben, es gibt auch Aufgaben, zum Beispiel gerade in Bezug auf die Natur, an die wir mit unserer modernen geistigen Form der Entwicklung, mit unserem modernen geistig imaginativ lebendigen Schauen und den daraus folgenden Taten noch nicht herankommen. Wo Kräfte da sind, wo ganz wichtig für die Menschheitsentwicklung ist, dass Naturvölker, die diese Fähigkeit noch aus dem Alten heraus haben, dass die ja nicht zu früh aussterben dürfen. Aussterben heißt ja nicht unbedingt, dass die ausgerottet werden, sondern einfach, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen oder sonst was. Jedenfalls, dass sie verschwinden. Also, wo Fähigkeiten drinnen sind, die noch ganz im Körperlichen durchaus verankert sind. Also, die geistig sehr tief hineingehen. Gerade beim modernen geistigen Weg schauen wir ja eher, dass es sich vom Körper löst. Das ist bei den alten Fähigkeiten durchaus nicht der Fall. Da ist sogar stärkere Verbindung da als normal. Mit einem Teil des Wesens. Und dadurch können solche Menschen aber erstens Zugang, Erkenntniszugang in gewisser Weise, aber halt auf alte Art kriegen zu Kräften, die wir heute noch lange nicht schaffen auf dem modernen Weg. Und die vor allem auch in eine Zusammenarbeit mit diesen geistigen Wesenheiten kommen können, an die wir heute in gesunder Weise noch nicht herankommen. Das heißt, die Erfahrungen, die Naturvölker heute noch haben, sind wichtig für die Zukunft. Es wird irgendwann auch ins Neue übergehen, aber es ist noch nicht so weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Thema in den Mysteriendramen ganz stark drinnen. Zwei wesentliche Figuren sind die Familie Baldi, also Felix Baldi und seine Frau Felicia, die beide eine geistige Naturbegabung haben. Die sind also nicht in dem Sinn Geistesschüler, die jetzt dem großen Lehrer Benediktus in den Dramen folgen, obwohl sie mit ihm verbunden sind, aber sie haben ganz eigene Erfahrungen. Und die haben sie aus Anlage heraus. Hat sich natürlich auch mit früheren Inkarnationen zu tun, aber sie haben sich durch ihre früheren Inkarnationen diese alten Fähigkeiten bewahrt. Das heißt, sie haben sich auch Verkörperungen, Inkarnationen gesucht, wo der Körper das auch hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen, die jetzt ins neue, imaginative Schauen hineingehen, ist es eine Erleichterung, wenn der Körper das gerade nicht hergibt. Dann tun sie sich leichter. Weil zum Beispiel so Menschen wie etwa Rudolf Steiner selber, der hatte alte Fähigkeiten auch, aber damit er die neuen entwickeln und dann auch weitergeben kann, musste er die alten ja eigentlich loswerden. Und das auf ganz neue Art wiedergewinnen. Das hängt sehr stark zusammen mit der sehr turbulenten Phase in seinem Leben, also geistig sehr turbulenten Phase. Die liegt zwischen seiner Kindheit, Jugend, Studium, dann die ganze Beschäftigung mit Goethe, Goethe-Herausgabe und dann, nachdem er in Weimar fertig war, dann 1900 im Anfang in der Theosophischen Gesellschaft. Aber da ist so eine Zwischenphase, wo ein ganz starker Umbruch drinnen ist. Der ist vielen aufgefallen. Das ist ja eigentlich nicht verständlich, jetzt ist er eigentlich fast total ein Atheist im Grunde und gegen die Kirche und gegen das Christentum wettert er und gegen alles eigentlich. Ist ganz stark drinnen. Das war aber notwendig. Dann erst kommt dieses, was er in seinem Lebensgang schreibt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgatha. Ein inneres Erlebnis, auf eine ganz neue Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Impuls, der ihn dann offen macht dafür, dass er eben dann anfangen kann in der Theosophischen Gesellschaft auch zu wirken. Natürlich kommt dann von außen der Auftrag an ihn heran, aber dann war er auch erst bereit dafür. Sonst hätte es nicht funktioniert. Dazu musste er das Alte loswerden und neue Kräfte entwickeln. Sie umwandeln auf jeden Fall. Das heißt, es ist auch eine Aufgabe für jeden heute, der sich mit Anthroposophie beschäftigt, aber vielleicht auch noch alte Fähigkeiten hat. Das Wichtige ist, dass man es umwandelt, weil nur wenn ich es umwandle, dringe ich wirklich mit dem eigenen Ich erkenntnismäßig in das ein, was da wirklich abläuft, was sich da abspielt. Da bin ich in jedem Detail drinnen dabei und es ist mindestens so trittsicher dann der Weg, als wie in den Naturwissenschaften, wo man äußerlich an den Phänomenen, an den Beobachtungen sich entlang arbeitet und nicht anfängt, irgendwas hineinzuspintisieren, sondern wo man einfach von Beobachtung zu Beobachtung schreitet und sieht, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Also so wie es Goethe zum Beispiel in seiner Farbenlehre gemacht hat. Wirklich zu schauen, wie kann ich das verfolgen, wo entstehen die verschiedenen Farben, wie hält sich das Dunkle auf langsam zum Violetten, zum Blauen, dann wird es immer heller bis zum Hellblauen und so fort oder wie ist es, wenn das Licht verdunkelt wird. Dann kann ich Schritt für Schritt das verfolgen. Dann sehe ich, wie aus dem Zusammenspiel von Licht und Finsternis, je nachdem welches die Überhand hat, entstehen die verschiedenen Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann ich jedes Schritt für Schritt beobachtend nachvollziehen, sehe wie eins mit dem anderen zusammenhängt. Und das kann man sehr viel weiter führen dann noch. Es ist nicht umsonst, dass sich Steiner viel mit der Farbenlehre Goethes beschäftigt hat. Das ist ein genialer Schicksalszug, dass er zu dem gekommen ist, sich mit dem zu beschäftigen. Da ist sehr wichtig auch dieses Erlebnis zum Beispiel mit den Farben, weil wenn ich jetzt anfange im modernen geistigen Schauen, Farben zu sehen oder etwas in Farbbegriffen auszudrücken, sagen wir es einmal vorsichtig so, weil das Unwichtigste ist, dass es wie ein Fantasiebild vorweg vor mir steht. Das ist fast das Unwichtigste. Aber ich muss es genau spüren, welche Farben da sind. Also sozusagen sehen, ohne es sinnlich zu sehen. Das ist die Kunst. Und dann muss ich aber ganz in diese Farbgesetzmäßigkeiten hineinkriechen. Und dann kann ich diese Dinge erleben. Dann funktioniert unter Umständen auch so etwas, was erfahrungsgemäß, ich weiß nicht, wie es euch geht, die zuhört und das schon probiert hat, die berühmte Samenkorn-Meditation in »Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten«. Also man legt ein Samenkorn vor sich hin und konzentriert sich auf dieses Samenkorn. Und dann sieht man eine gewisse flammenartige kleine Farbgestalt rundherum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schwierig. Das ist wirklich schwierig, dass das funktioniert. Aber helfen tut das sehr, zum Beispiel diese Übungen mit den Farben, mit der Farbenlehre, aber jetzt sie geistig aufzufassen, zu sehen, was geistig dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann merkt man nämlich, dass ich zu dem Farberlebnis an dem Samenkorn auch nur dadurch kommen kann, auf neue Art dazu kommen kann, wenn ich die seelisch-geistige Berührung spüre. Und diese Berührung gibt zunächst einmal ein immer konkreter werdendes Gefühl, Gefühlsstimmung, eine Berührung, eine Anmutung kann man im Deutschen auch sagen. Also ich fühle mich angemutet sozusagen von dem, also eben wirklich berührt von dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn diese Stimmung da ist, wenn ich die jetzt immer bewusster fassen kann, das dauert unter Umständen, ich spüre vielleicht sehr schnell, die Berührung ist da, aber sie ist noch sehr undifferenziert. Sie wird aber differenzierter. Und wenn sie differenzierter da ist, dann beginnt sie sich in Farben umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder, nicht notwendigerweise, dass ich es jetzt so sehe wie in einem lebendigen Traumbild. Es ist im Übrigen bei Traumbildern auch sehr unterschiedlich, wie farbig Träume sind. Viele Menschen erleben Träume auch nur in Grautönen, in Schwarz-Weiß-Tönen, in Schattierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht gesagt, dass es bei allen farbig ist. Es gibt Menschen, wie Lessing zum Beispiel, der von sich gesagt hat, ich habe in meinem Leben noch nie geträumt. Natürlich hat er immer geträumt in Wahrheit, aber es war kein Bild da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Bild, was man normal in einem vielleicht wilderen Traum erlebt. Trotzdem hat er in solchen Dingen gelebt. Aus solchen Dingen sind ihm die Inspirationen gekommen zu der Idee der wiederholten Erdenleben, die er eigentlich ganz selbstständig ergriffen hat und sie eigentlich begründet hat, damit nur, wenn es die wiederholten Erdenleben gibt, ist überhaupt die Menschheitsentwicklung erklärbar in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es die nicht gibt, dann ist es für ihn jedenfalls nicht erklärbar, sondern die Menschen entwickeln sich, die gehen durch. Und wenn da nichts durchgehen würde, müsste jeder von vorne wieder anfangen im Grunde. Also ein sehr tiefer Gedanke, weil im Grunde das ist die Zusammenfassung von einem relativ großen Werk, wo er die ganze Menschheitsgeschichte schildert in den wichtigen Phasen und dann kommt er zu dem Resümee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben, weil er das erlebt in Wahrheit. Er ist durchaus im Ansatz da bei dem Neuen schauen, aber ohne es in irgendeiner Form zu visualisieren noch. Das ist wichtig, dass einem bewusst ist, dass man durch diese Phase heute früher oder später durchgehen sollte, selbst dann, wenn man alte Fähigkeiten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst bleibt immer eine gewisse Unsicherheit drinnen. Weil es ist in dem alten Hellsehen nicht so leicht klar, was trage ich selbst hinein. Das heißt nämlich durchaus aus meinem Organismus, aus meinen unterbewussten Kräften, das gibt nämlich, wie soll ich sagen, die dicken kräftigen Farben in dem Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die muss ich einmal sozusagen weglassen. Ich muss das so ganz zart haben. Ich stehe vor der leeren Leinwand eigentlich und erlebe jetzt nur, da muss was hin, dort muss was da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wirklich vor der leeren Leinwand zu stehen, das ist die Herausforderung drinnen. Und dann kann man sich da hineinarbeiten. Und da ist dann eben drinnen genau auch diese Werdelust der Natur zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt der Ausgangspunkt, warum ich so lange gesprochen habe darüber. Das ist es genau. Ich beginne zu erleben, zum Beispiel auch bei der Samenkornmeditation oder so, die Lebenskräfte, der Lebenswille, der da drinnen steckt in dem Samenkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aber schläft drinnen, total schläft. Unter Umständen über Jahrtausende auch schlafen kann. Es sind ja viele Samen in den ägyptischen Gräbern oder so gefunden worden, die noch keimfähig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die auf fruchtbaren Boden kommen und genügend Wasser, entwickeln sie sich immer noch und liegen aber Jahrtausende drinnen, wie ein fast toter Stoff, der hart, kristallin ausschaut, fast geradezu und trotzdem schlummert das Leben drinnen. Und diese Werdelust, die will aber zu uns hin. Die will zu uns hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie spricht zu uns, zu unserem Menschen, ich. Und aus dem heraus, sie wird entzaubert, wenn ich aus der Freiheit heraus bewusst, aktiv anfange, das jetzt ins Bild zu gestalten, ins imaginative Bild zu gestalten. Dann wird sie wirklich erlöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erfüllt sie ihr Ziel, dann findet sie ihr Ziel, wie es da drinnen steht im Wochenspruch. Also erreiche ich mein wahres Ziel. Weil es ist erst fertig, ganz große Perspektive das Tun der geistigen Welt ist erst fertig, wenn sie sich im Menschen erleben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem der Mensch es erlebt, ergreift und gestaltend ins imaginative Bild bringt, die Zusammenhänge, die Zusammenklänge der Wesen, auch die Dissonanzen zu spüren bekommt, dann ist er schon in der Stufe der Inspiration drin. Das ist auch interessant, jetzt bin ich in der Stufe der Imagination. Als moderner Schauender, imaginativ Schauender, gestaltend Schauender, habe ich eh schon Mühe, das Bild zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich es endlich einmal, habe ich die Zusammenhänge, jetzt soll ich das ganze Bild wegschaffen. Das ist der nächste Schritt. Ich muss es komplett auslöschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett weg. Und indem ich es komplett auslösche, weil es ja eigentlich trotzdem immer noch, es ist aus meiner Tätigkeit hervorgegangen. Das ist schon gut, ich bin mir bewusst geworden, was ich da tue, aber damit habe ich schon einmal meine Einseitigkeiten trotzdem drinnen, meine Perspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um jetzt loszukommen von nur meiner Perspektive, um das wirklich noch klarer zu sehen, dass ich jetzt diese geistigen Wesen selber sprechen lasse, dazu muss ich mein Bild auslöschen, wegbringen aus dem Bewusstsein. Jetzt bin ich froh, dass ich das endlich habe und jetzt sitzt es sehr hartnäckig. Das ist nämlich ganz interessant, also wenn ich es dann ins Bild geschafft habe, dann wäre ich das ziemlich schwer los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar mühsam es zu kriegen, aber dann werde ich es schwer los. Und das ist gerade die Übung, dann in die Inspiration hineinzugehen, das wirklich loszuwerden. Und dann kommt die Inspiration und aus der Inspiration heraus, die führt mich weiter zur Intuition, dass ich wirklich jetzt ganz bewusst eintauche in die geistigen Wesen, die dabei beteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ist es nämlich, wenn diese Berührung da ist, aus der dann irgendwann das imaginative Bild herauskommt, ist es noch so eine halbbewusste oder viertelbewusste Berührung mit dem geistigen Wesen, aber ich lebe noch nicht in dem geistigen Wesen wirklich drinnen. Weil Intuition heißt, ich tauche wirklich voll und ganz in das andere geistige Wesen ein. Das ist es zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es berührt mich sozusagen. Ich spüre, es ist da, aber ich bin noch nicht wirklich drinnen in dem Wesen. Also das heißt, das Bild, was ich mir zunächst in der Imagination dann mühsam gemalt habe, da steckt sehr viel von mir drinnen, trotz allem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ist noch nicht wirklich ein objektives Schauen. Es beruht zwar auf etwas Objektivem, es wird nicht ganz falsch sein, aber hundertprozentig sagen kann ich es noch nicht. Ich kann es eigentlich erst sagen, wenn ich das Bild weggeschaffen habe, dann komme ich dadurch in die Inspiration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt spricht wirklich die geistige Welt, also die geistigen Wesen sprechen zu mir und führen mich dazu, wirklich in sie einzutauchen. Dann bin ich in der Intuition. Und wenn ich jetzt aus der Intuition wieder herauskomme, dann kann ich das Bild von mir wieder neu malen, aber dann wird es neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es erst wirklich das Bild, was ich gewonnen habe, dadurch, dass ich mich intuitiv mit diesem Wesen bewusst verbunden habe. Vorher ist es noch unbewusste Berührung. Das heißt, es ist zwar nicht eräumlich, aber eine äußere Berührung, könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich bin noch nicht in die Wesen eingetaucht, sondern sie berühren mich, das sagt mir irgendwas und das versuche ich festzuhalten. Aber in der Intuition erst bin ich ganz in sie eingetaucht. Ich bin diese Wesen geworden, im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Bewusstsein her. Das heißt, ich habe mein Bewusstsein ganz ausgeschaltet, bin eingetaucht und wenn ich jetzt zu mir komme, dann nehme ich wirklich das mit, was das Wesen ausdrückt. Und aus dem kann ich dann wirklich die objektive geistige Welt gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dann kann ich wieder in ein imaginatives Bild von mir hineingehen, aber es ist anders. Und den Prozess kann man öfter durchlaufen. Damit wird die Imagination immer reicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn man sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Wenn ich mich das nächste Mal wieder damit beschäftige, mich geistig verbinde, versuche es imaginativ zu malen, werden wieder neue Facetten herauskommen. Aber da hilft mir schon, wenn ich beim letzten Mal schon bis durch diese Intuitionsstufe durchgegangen bin, dann ist beim nächsten Mal schon wieder mehr drinnen und mehr Objektives drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangen tut es damit, dass ich eigentlich spüre, wie wirkt es auf mich. Das ist nichts Schlechtes, aber ich muss wissen, dass ich es dann nach meiner Eigenart wahrnehme und noch nicht so, wie es wirklich für sich ist. Also da muss man diesen Kreislauf immer wieder durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den interessanten Sachen entdeckt man immer wieder neue Facetten. Und lernt auch, noch genauer die Dinge zu fassen. Darum ist es nie verfehlt, sich immer wieder mit bestimmten Themen zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht sagen, das weiß ich jetzt, abgehakt habe ich. Das wird man in einem modernen Bildungssystem sagen. Abgehakt, den Kurs habe ich, habe ich meinen Schein gekriegt, Stempel drauf, das war es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, eigentlich immer wieder von vorne es holen und gerade dadurch dann immer wieder neue Facetten zu sehen, zu erfassen, sich im Durchgang durch Inspiration, Intuition wirklich zu objektivieren, indem ich eben eintauche, wirklich voll in die geistigen Wesenheiten und dann wieder neu zu malen. Und das ganze Bild ändert sich, es wird aber zugleich auch weiter und reicher dabei. Aber ich sehe es beim nächsten Mal schon noch mit mehr Zusammenhängen, noch klarer, objektiver, dass ich wirklich das erlebe, was die geistige Wesenheit ausdrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das geht alles nicht auf einen Schlag, das sind also Durchgänge, die notwendig sind. Und als Steiner, wenn er über seine Themen gesprochen hat, er spricht natürlich dann an den entscheidenden Punkten aus dem unmittelbaren Erleben. Wenn er spricht, hat er das Bild vor sich, anders geht das gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht etwas, was jetzt aus dem Gedächtnis kommt. Aus dem Gedächtnis muss man sich vielleicht merken, wenn ich jetzt auf irgendeinen Philosophen verweise, der hat dort und dort das gesagt, dann sind die Zitate meistens ein bisschen unscharf oder so. Da brauche ich wirklich das normale Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für das imaginative brauche ich das normale Gedächtnis überhaupt nicht. In dem kann ich es nicht halten. Es ist weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem geht die Imagination nicht verloren. Nur ich muss sie wiederholen. Ich kann sie überhaupt nicht im normalen Gedächtnis erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was man erinnern kann, ist der Ausgangspunkt, dass ich begonnen habe, in die Imagination hineinzuarbeiten. Was habe ich dazu gemacht? Von welchen Gesichtspunkten bin ich ausgegangen? Das kann man sich alles merken. Aber die Imagination selber muss ich mir wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat sie sich aber bereits weiterentwickelt, verändert. Hat eine andere Perspektive, eine andere Facette. Das muss man auch denken, wenn wir jetzt zum Beispiel am Freitag die Osterimagination lesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann darf man sich nicht vorstellen, dass die Grundzüge bleiben sicher drinnen. Aber dass es ganz konkret wird, das ist in jedem Jahr anders. Es kriegt andere Nuancen noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss denken, die Schilderung, Rudolf Steiner schildert ja, da wird es sehr deutlich, wie man modern an Imaginationen herankommt. Er baut sie auf, Schritt für Schritt. Da hat man nicht den Eindruck, die so BING, Kapitel Osterimagination, zwei Zeilen und BING, die steht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er bereitet es vor, Schritt für Schritt, baut er es auf. Und auch wenn er es jetzt im nächsten Jahr wieder aufbaut, kommen aber wieder neue Facetten dazu. Und sie kommen auch dazu, wenn man es jetzt jedes Jahr selber liest, mitgeht diesen Weg des Aufbauens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kriegt, obwohl eigentlich immer derselbe Text da ist, kriegt sie aber neue Nuancen. Und es gehen einem Dinge auf, die man vorher überhaupt nicht mitbekommen hat. Das heißt, sie wird tiefer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man so 20, 30, 40 Jahre mit der lebt, mit diesen Imaginationen, werden sie immer reicher. Also es ist keineswegs mit einmal erschöpft, weil das ist ja heute in unserem intellektuellen Zeitalter, ah, habe ich eh schon gelesen, kenne ich, weiß ich, habe ich in meinem Wissen. Wirkliche Imaginationen kann man nicht im Wissen behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist weg, ich muss es wieder schauen. Das heißt, wieder aufbauen in Wahrheit, das ist nämlich die Vorbereitung dazu. Also diese Jahreszeiten-Imaginationen sind unheimlich gute Beispiele, an denen man selber auch lernen kann, wie entsteht eine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu spüren, ich bin mitbeteiligt dabei und ich muss trittsicher gehen in dem Ganzen. Es ist nicht einfach und die große Vision steht vor mir und ich bin platt und die höhere Welt hat mich berührt und jetzt berichte ich darüber. Nein, sondern es ist keine Knochenarbeit, das ist es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein lebendiges Schaffen. Die Knochenarbeit ist das äußere, logisch exakte Denken. Das kann auch noch dazukommen, dass ich es auch wirklich in klare äußere Begriffe fassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das brauche ich auch dazu. Es ist ein ganz deutlicher Unterschied zwischen dem eigentlichen imaginativen Erleben oder dem imaginativen Denken und dann dem es in trockene, logische Wortfolgen umzusetzen. Das muss man auch denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst bei den Schilderungen von Steiner muss man schauen, dass man das wieder in Bewegung bringt. Das heißt, selber anfangen gestalten zu werden. Im Grunde habe ich was von der ganzen Imagination, wenn ich sie wirklich selber gestalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss das tun. Ich habe den Leitfaden irgendwo drin, aber ich muss es selber tun. Wenn man das über die Jahre tut, merkt man, dass man dazulernt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird reicher. Es wird reicher und man hängt mit der Zeit gar nicht mehr so sehr an dem Text, der drinnen steht, sondern man hat an dem gelernt und dann kann man es bis zu einem gewissen Grad auch selber aufbauen, wie sie kommt. Und man kann auch andere Perspektive hereinholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht so, dass es nur eine Perspektive gäbe. Es ist auch wie immer ein Ausschnitt aus dem Ganzen, weil im imaginativen Erleben ist es so, wie es in der geistigen Welt ist. Es hängt alles, aber halt in ganz konkreter Weise mit allem zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man eben nicht als allgemeinen Ausspruch nehmen. Ja, es ist alles eine Ganzheit, alles ist verwoben. Das klingt wunderschön, aber es kommt darauf an, dass ich konkret erlebe, wo besonders mit wem verbunden ist und von dort geht es vielleicht jetzt auch dorthin weiter, aber das muss ich genau verfolgen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann immer konkreter werden. Wenn man mit dem herangeht, an diese Jahreszeitenimaginationen zum Beispiel, sieht man, ja, die Schilderung, das ist der Weg dorthin, das ist die Perspektive, aber da kann man noch unheimlich viel mehr herausholen, weil es mehr drinnen steckt. Noch viel mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erschöpft sich nicht in dem. Das ist einfach nur mal so ein Anstoß in die Richtung hinzugehen. Aber also durchaus Mut zu machen, selber weiterzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nicht jetzt komplett anders werden. Die Grundzüge werden drinnen bleiben, aber es wird noch inholzvoller, noch gehaltvoller drinnen. Es ist ja so, wenn wir diesen Kreis durchmachen, also mal gestaltend anfangen, da ist schon der Wille drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allem Gestalten ist auch mit der Wille drinnen. Aber der wird jetzt verstärkt, wenn man mit diesem ganzen Kreis, Imagination, Inspiration, Intuition, da bin ja Ihre Intuition hängt ganz mit dem Wollen zusammen. Das ist Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht, ich brauche ein Rezept, wie tue ich denn, sondern intuitiv tun. Aus dem heraus gestalten und im Beobachten des Gestaltens erlebe ich jetzt, welche Kraft mache ich da, was stelle ich dadurch dar. Das heißt, dann bin ich ganz in meinem Willen, aber wach im schaffenden Wollen verbunden mit den Wesenheiten, die ich betrachte und aus dem heraus gestalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gibt dann mit der Zeit so wirklich eine gewisse Trittsicherheit, dass ich mir sicher bin, dass das nicht nur meine, also nur meine sind sicher nicht, aber dass ich es nicht zu sehr verfälsche durch meinen Bezug dazu. Dass ich nur das heraushebe, was mich so anspricht besonders. Sondern wo ich eben drinnen habe das inspirative und intuitive Element, wo ich wirklich immer wieder durchgegangen bin, indem ich eins geworden bin mit dieser Wesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sozusagen sie selber malt sich dann, aber durch mich. Das ist so schwierig. Also in der Intuition bin ich einerseits, da bin ich ganz in der Wesenheit drinnen, das heißt, ich halte mich ganz heraus und gerade dadurch kann ich aber dann immer objektiver dieses Bild gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne jetzt meine persönliche Perspektive drauf, meine Lieblingsperspektive sozusagen zu sehr in den Grund zu rücken. Also es ist nicht einfach in das hineinzugehen. Und es ist unheimlich wichtig, dass man sich als moderner Mensch bewusst ist, dass es nicht einfach ist und dass das aber gerade gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man erst dadurch die Sicherheit gewinnt in dem Ganzen drinnen. Ich meine es gibt heute so viele Geistesschulungen oder Seherschulungen oder was, wo man in einem Wochenendseminar locker zu Imaginationen kommt, die noch dazu bunt und turbulent und sonstiges sind. Also so fast wie ein Wachträumen drinnen und man geht raus und denkt, boah, toll, super, was ich da erlebt habe, Wahnsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Wahnsinn. Im Grunde erlebe ich nur mich selber drinnen. Ja, vielleicht bezieht es sich auf irgendeine geistige Wesenheit, aber ich kriege mit Sicherheit nicht mit, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man sich komplett verirren drinnen. In den Mysterientramen thematisiert es der Steiner auch so oft drinnen. Und da zeigt er wirklich, gerade an dem Johannes Thomasius zeigt er, was man alles falsch machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man wirklich völlig überzeugt ist davon, ja, das ist es. Und das ist aber ganz völlig anders, weil halt der Lucifer reinwirkt zum Beispiel, oder dann kommt noch der Ahrimann auch dazu. Und diese Kräfte, die muss ich alle ausschalten können in dem Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wahnsinnig schwer, aber das ist auch der Grund, warum wir mit Recht, und das ist gut, sonst hätten wir es so schwer tun, in dieses neue geistige Erleben hineinzukommen. Es wird ja immer wieder gesagt, ja, der Steiner hat das alles gegeben, aber wie viele andere können das jetzt auch so wirklich? Und vor allem, wie viele können es auf die neue Art? Weil es sind natürlich unter den Anthroposophen, oder denen die Steiner studieren, auch genug Leute, die noch alte Fähigkeiten mitbringen. Und das weckt irgendwas auf in ihnen, und jetzt sehen sie auch irgendwas und können noch ein bisschen was dazu schildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist nicht der neue Weg der Anthroposophie in Wahrheit. Also mit dem völlig Neuen, wo ich wieder lese, nicht einmal Träume oder was, ist es durchaus gut, auf dem Weg zu einem neuen geistigen Erleben einmal durch eine Lebensphase zumindest durchzugehen, wo auch die Träume weg sind. Ich sehe nichts in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weg. Wo das häufig kommt, das ist ein Zeichen, dass man was Altes loswerden muss. Kann auch durchaus sein, dass wenn man alte Kräfte mitgebracht hat, dass gerade das Traumleben sehr intensiv war, von klein auf vielleicht schon, und dass man dann gerade durch die geistigen Übungen es verliert, das Traumbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Steiner ja oft davon spricht, dass wenn man entsprechend geistig übt, gibt es dann die Kontinuität des Bewusstseins. Also das heißt, man ist Tag und Nacht wach, einmal für die Außenwelt, einmal für die geistige Welt. Aber das ist wirklich ein fernes Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Vorstufe dazu ist, dass zum Beispiel auch einmal in der Nacht nichts ist, und eine gewisse Zeit konsequent nichts ist, dann ist das, man nimmt es nicht zu streng, aber es sind so Symptome, die mir auffallen, die zeigen, dass es ein Übergang ist zu etwas Neuem. Es kann dann wieder kommen in der Nacht, die Traumphase, sie kann dann wieder sehr intensiv kommen, aber es ist unter Umständen recht gut, um Altes loszuwerden, dass man eine Phase durchgeht, wo gar nichts ist, wo man totale Schwierigkeiten damit hat oder glaubt, Schwierigkeiten zu haben, aber es ist einfach gut, das hinzunehmen. Also das in Bezug auf den Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stimmt, dass der durch so eine Phase durchgegangen ist, das war gut und notwendig für ihn. Und das heißt nicht, dass er jetzt so ganz ausgeschlossen ist von der geistigen Welt, ganz und gar nicht. Er hat sich sehr intensiv damit beschäftigt und hat gelebt darin, aber es war notwendig, dass alte Kräfte einmal ausgeschieden werden, dass man sie los wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt zu dem Ganzen heute noch dazu, weil unsere Welt bedarf eines bewussten Zugangs zum Geistigen in Wahrheit, auch wenn das vielleicht der Mehrheit noch nicht so wirklich bewusst ist, aber wenn das zu wenig kommt, wird heute die Zukunft nicht so rosig ausschauen, schon die nähere Zukunft nicht und die fernere erst recht wird armselig sein. Aber man muss auch sehen, dass man eben durchgehen muss, durch die Phase Altes zu verlieren und Neues zu gewinnen. Und dass im Grunde und in der Zukunft noch mehr alles schädlich wird, wenn es Altes ist, das nicht verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum richtigen Zeitpunkt, ich habe euch vorhin gesprochen von den Naturvölkern, die zum Beispiel Kräfte haben, wo der Steiner ganz deutlich sagt, mit unserem modernen Schauen kommen wir an das noch nicht heran. Können wir nicht. Das ist dort also wirklich, erstens natürlich Individualitäten, die entsprechende Voreinkarnationen haben, aber vor allem eben auch durch die Vererbungsströmung die körperliche Basis dafür haben, mit denen man gewisse Naturkräfte herankommt, an die man sonst nicht herankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauend nicht herankommt. Auch Steiner selber. Für ihn war daher durchaus fruchtbar und notwendig zum Beispiel diese Begegnung mit dem Kräutersammler Felix Kogutski, mit dem er immer nach Wien gefahren ist mit der Bahn und mit dem er oft gesprochen hat, der auch alte Fähigkeiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Begegnung war sehr, sehr wichtig für den Steiner. Und man kann nicht einfach so sagen, was hat er denn gebraucht, er braucht ja nur selber geistig hinschauen. Dass er es wirklich entdecken konnte, dazu braucht er die Anregung von dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der ihm mit gewissen Naturkräften, namentlich durch seine körperliche Anlage, natürlich aber auch durch frühere Inkarnationen, über Kräfte verfügt hat, die man auf dem modernen Weg nicht kriegt. Jedenfalls auch der Steiner so nicht hätte ergreifen können, wenn er nicht die Anregung durch ihn gehabt hätte. Ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur, es werden diese alten Fähigkeiten, es wird irgendwann, also spätestens in der nächsten oder Ende der nächsten Kulturepoche, also da haben wir schon eine Weile Zeit, wird es so sein, dass dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man auch diese Dinge, die man heute nur mit alten Kräften schauen kann, durch neue erkennen kann. Aber dazu muss sich noch einiges ändern in uns, bis in die Körperlichkeit hinein. Weil es ist eben heute so, dass der Grund, warum man an gewisse Kräfte, an gewisse Wesenheiten, auch geistige, schauend nicht herankommt, dadurch, dass eigentlich die Körperlichkeit ein Hindernis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder nicht die Voraussetzung bietet, um das schauen zu können. Und mit den alten Kräften, wo es eben die Körperlichkeit noch hergibt, geht es noch. Aber auch das muss bis in die Körperlichkeit hinein in der Zukunft verhandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistige Entwicklung erfordert auch etwas, was sich bis in die Körperlichkeit hinein ändert. Was uns dann die Möglichkeit gibt, wenn wir uns also in eine nächste Inkarnation begeben, wo wir ja sehr wohl eben auch den Geistkeim des physischen Leibes trotz Vererbungsströmung aufbauen, dass wir genügend Kraft drinnen haben, eben die alten Kräfte, die nicht mehr da sind, dass wir jetzt aber es neu greifen können, ohne dass wir diese alte Körperanlage dazu brauchen. Dass wir es wirklich ganz im Geistigen ergreifen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da sind wir vielfach eben noch nicht so weit. Aber das wird sein sicher in der nächsten Kulturepoche, also spätestens gegen Ende zu. Nicht bei allen Menschen, aber es wird dann genügend Menschen auch geben, die Dinge, die man heute nur durch diese Naturanlage schauen kann, dass man das auf neue Weise ergreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein weiter Weg noch, das Ganze. Und wir stehen jetzt im Grunde am Anfang. Wir stehen zwar eigentlich sehr, sehr dicht schon dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip könnte jeder schon dieses neue, imaginativ, lebendig, denkende Schauen entwickeln. Aber man muss es üben, man muss es wollen. Und wollen heißt es wirklich tun, das ist schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schwierig, es ist, ja natürlich, es gibt genug Übungen, die dazu angegeben werden, aber das heißt nicht, dass man gleich morgen, dass das herauskommt. Und vor allem ein großes Hindernis, also gerade bei Meditationen namentlich, also wenn es Texte sind, die man meditiert. Wir sind heute so intellektuelle Menschen, dass es uns schwerfällt wirklich zu leben in dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur es in konventioneller Weise immer wieder zu denken. Das ist noch zu wenig. Oder gar, dass ich jetzt in etwas philosophisch Spekulatives hineingehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage, aha, in Lichte strahlt Weisheit. Ja, was bedeutet das? Und jetzt grübeln drüber, was das bedeutet. Ich meine, da komme ich nicht ins wirklich geistige Schauen hinein, sondern da bin ich im äußeren philosophischen Denken in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das philosophische Denken hat gerade auch die Aufgabe gehabt, im Grunde zu schließen den unmittelbaren Zugang zur geistigen Welt. Das ist nämlich ganz interessant. Weil in dem Moment, wo das immer stärker anfängt, verliert sich das alte Schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der beste Weg, um das los zu werden. Also sich sehr intensiv philosophisch zu betätigen, ist auch ein Weg, alte Kräfte los zu werden. Alte schauende Kräfte los zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verträgt sich nicht miteinander. Das ist auch interessant, auf der Basis des Werksteiners, der ja auch philosophisch gearbeitet hat. Aber eben wie, das ist eben der Unterschied, wie er gerade, also durchaus auch in seiner Philosophie der Freiheit, also in dem zentralen Werksteiners eigentlich im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte wirklich sagen, dass das das zentrale Werksteiners ist. So logisch und klar er formuliert drinnen, so sehr sind aber diese Gedanken zugleich auch imaginativ geschaut. Das heißt, sie sind erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, er erlebt etwas. Ich nehme nicht nur einen logischen Schluss zur Erkenntnis und sage, ja, logisch, so ist es. Sondern mit jedem Schritt, mit jedem Glied da drinnen verbindet sich ein intensives Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So muss man auch die Philosophie der Freiheit lesen, wenn man immer tiefer eindringen will. Weil aber trotzdem auch das rein philosophische Denken drinnen ist. Dann kommt was sehr Interessantes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schildert Rudolf Steiner meint, das kann man aber wirklich auch erleben. Dann fängt man an zu erleben Skelette. Skelette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt jetzt sehr, sehr überraschend. Aber es ist genau, es ist ganz charakteristisch, also gerade für die Philosophie der Freiheit insbesondere. Sie ist aus einem erlebten, lebendigen Denken heraus, das aber ganz hinein kristallisiert ist, auch in unsere äußere Logik hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es stirbt dort hinein. Und das ist genau dieses aus dem Erlebten Denken, das bildschaffend wird, aber sich bezieht eigentlich auf dieses logische Knochensystem, das da drinnen ist. Das taucht in der Imagination auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist eben gerade die Philosophie der Freiheit nicht so, da geht es jetzt von einem Bild zum anderen und ich schwebe da und sieben Engel mindestens oder Erzengel schweben durch. Nein, gar nicht. Gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer ganz klar, sodass jeder Philosoph sagt, ach ja, es ist logisch. Also es muss bis zu dem hinein kristallisieren. Aber es ist aus einem lebendigen Prozess heraus geboren und dann sehe ich aber, dass es kristallisiert und was gibt dem Ganzen die Stütze? Das Skelett, das drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss da sein. Wenn es das nicht wäre, dann würde nämlich genau das passieren, dass das Ganze zusammen rinnt in eine vielleicht sehr hübsche Sache und ich fühle mich frei und sonst irgendwas, aber es ist irgend so eine Sauce, wo alles durcheinander rinnt. Nein, es hat eine ganz klare Struktur drinnen, so wie wir uns unsere Gestalt geben, schon durch unser Skelett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist gerade das, was wir uns mitbringen. Die ganz besondere Art, wie wir gebaut sind in unserem Skelett, namentlich dann oben im Schädelskelett ganz besonders. Da lebt ja die ganze frühere Inkarnation drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der früheren Inkarnation, was wir getan haben, was wir mit unserer Tätigkeit gemacht haben, das kristallisiert in der nächsten Inkarnation in der Form unseres Schädels. Gibt ihm die ganze individuelle Formgestalt, unsere Taten im früheren Leben. Und das bereiten wir im Geistigen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn der Herr interessant ist, im Nachttotlichen, es dauert ja Zeit, da kann man imaginativ den Menschen noch irgendwie in seiner Gestalt erleben, aber das, was am schnellsten verblasst ist, der Kopf oben. Der ist weg. Weil der war eigentlich schon die vorvorige Inkarnation, die man hereingebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat dann seine Bedeutung völlig verloren. Aber es entsteht, wenn man wieder zur neuen Inkarnation herunterkommt, entsteht langsam vor allem einmal das Bild des Schädels, der das repräsentiert, was aus der vergangenen Inkarnation kommt. Und was aber ins Gliedmaßensystem hineingeht, das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bahnt sich erst etwas an, was in die Zukunft geht. Aber auch da gibt es Feinheiten, wo sich mehr das Kopfprinzip zum Ausdruck bringt, sprich die alte Inkarnation spielt hinein. In den Fingerknochen vorne oder so, da ist durchaus noch was von da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist was weites Thema, das zu verfolgen. Aber das spielt hinein. Aber um jetzt zu einem großen wichtigen Punkt zu kommen, dass wir da mal ein bisschen einen Schnitt machen, der jetzt wirklich sehr angeregt war durch den Wochenspruch, immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollten ja auch beobachten den Weg, wie ist es gekommen? Also erstens dieses Bild Sonne-Mond, also die Gralschale mit der Hostie drinnen sozusagen, das ist das Bild. Und mit dem Ganzen ist verbunden, wie ist aber auch der Weg, sagen wir von der Zeitenwende in etwa, bis in unsere Zeit hinein. Wir haben jetzt einmal immens viel Mondenschalenartiges, das ist mächtig, die Mondenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Sonne drinnen, die Hostie sozusagen, die ist noch sehr klein. Und wir kommen zum Beispiel dem Gralsprinzip oder auch dem Schauen, dem Erleben des ätherischen Christus, um dem näher zu kommen, muss in dieser Gralschale, aber die ist wichtig, die brauchen wir, muss sozusagen diese sonnenleichte Kraft, die aber jetzt als Lichtkraft von uns ausstrahlt, die muss stärker werden. Und wir brauchen aber die Schale genauso dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Schale ist aber massiv entwickelt. Und das Wichtige wäre zu sehen, welche Strömungen waren da drinnen, wir haben ja schon ein paar mal ein bisschen darüber gesprochen, welche Gefahren sind drinnen, dass man verhärtet in dem mondenhaften, also nur mehr die Schale überbleibt. Die Gefahr ist sehr groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Gefahr ist, dass wir sagen, wir wollen die Schale los sein, wir wollen nur die sonnenleichte Kraft haben. Aber dann ist es eben auch nicht das Ganze. Dann würden wir damit auch nicht unsere Erdenaufgabe erfüllen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unsere Erdenaufgabe ist es ganz wichtig, dass wir genau das machen, was der Christus gemacht hat, sich zuerst von der Sonnenkraft her kommen, diese Sonnenkraft herunterzutragen, sich zu spiegeln einmal, also durch die Mondenkräfte, das ist das, was sich im Judentum eigentlich widerspiegelt, also Jahwe, Elohim, dort ist das Prinzip ganz stark, da ist genau vom ersten Kapitel zum zweiten Kapitel der Genesis, habe ich glaube ich schon öfter gesagt, also im ersten Kapitel ist zum Beispiel, wenn die Elohim sprachen, es werde Licht und es wird Licht, ab dem Moment wirkt durch die sieben Sonnen Elohim der Christus hindurch und er spricht durch sie. Und dadurch ist überhaupt erst die Erschaffung, ja letztlich des Menschen, aber auch der ganzen Schöpfung, die auf den Menschen hin orientiert ist, auf den freien Menschen, möglich. Aber im zweiten Kapitel ist es was ganz anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist die Rede von Jahwe, Elohim. Und das ist der Christus, der zwar noch von der Sonne aus wirkt, aber durch die Mondenkräfte hindurch wirkt, also durch den Abglanz, der da ist. Und da gibt es eben jetzt auch diese Zweiheit drinnen, also das Sonnenlicht, das durch den Mond hindurch geht, ist was anderes als das Sonnenlicht, das sich am Mond spiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel, wenn wir die Mondsichel sehen, dann ist es das gespiegelte Licht. Dann ist es das gespiegelte Licht, ist immer das luziferische Licht, das was ins äußere Sinnliche hineingeht. Und drinnen, was durchgeht, die Sonnenkraft, die durchgeht durch den Mond, aber eben nicht äußerlich, aber als Kraft durchgeht, das ist die eigentliche geistige Sonnenkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Gralschale haben wir wirklich diese äußere Schale in dem Bild halt, wirklich der Mondsichel. Da haben wir ja gesprochen drüber, Ganganga, der Kreider, die hinwandelnde Wegzerrung, wo der Steiner auf der Spur war, das ist also die Mondsichel mit dem dunklen Teil drinnen, den man manchmal sehen kann auch. Obwohl er nicht wirklich durch die Sonne beleuchtet ist, aber er wird aufgehellt durch das Streulicht der Erde, dann kann man das drinnen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da geht das Sonnenlicht durch, das geistige Sonnenlicht, nicht das Äußere. Weil in Wahrheit scheint von da irgendwo die Sonne, dann sehe ich halt die Sichel da, aber das andere Licht, das geht geistig gesehen durch, nicht äußerlich, nicht das äußere Licht, aber das geistige Licht geht durch und das ist gerade die Sonnenkraft, die aber sichtbar wird. Und das Interessante genau mit dem Licht, dass aber die Erde zurückwirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch durchaus wichtig für das Ganze, weil der Christus ist ja eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden. Also es ist Sonnenkraft, aber der Christus lebt eigentlich auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat sich mit der Erde verbunden. Und es ist tatsächlich, in dem was die Erde auch ausstrahlt, ist eben die Christuskraft drinnen. Und das was von der Sonne kommt und durchgeht jetzt, durch den Mond, wird ergriffen durch die Christuskraft, die von der Erde ausstrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich es erst, weil es ist nicht einfach nur die Sonnenkraft der sechs verbliebenen Sonnen-Elohim, weil es sind ja nur sechs dort geblieben, der siebente hat sich dann mit dem Mond verbunden. Und das ist gerade dann die Aufgabe eben im Judentum gewesen, also mit dieser Kraft sich zu verbinden. Also wo dann tatsächlich der Christus auf seinem Wege zur Erde eben sehr stark auch wirklich mit der Mondensphäre sich verbunden hat zu dem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist er mit der Erde verbunden. Und das heißt, was wir jetzt brauchen, ist die Verbindung der Sonnenkraft, durchaus auch der Sonnen-Elohim, aber mit der Christuskraft, die dem entgegenkommt, die aber aus der Erde jetzt herauswirkt. Und wir mitwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen eigentlich da was entgegen. Also da steckt ein großes Geheimnis sozusagen drinnen, oder was wichtig ist zu entdecken, das in diesem Zusammenwirken von den Sonnenkräften, den Mondenkräften und den Erdenkräften. Und Erde eben verbunden mit dem Christus, aber auch mit uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da sind wir auch beteiligt dabei. Das ist eben auch etwas, an dem wir mitarbeiten für die Zukunft. In dem wir uns hier mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Mondenkräfte sind zugleich etwas zweischneidiger als auch, es gibt auch Mondenkräfte, die in der Erde verblieben sind. Der Mond hat sich gelöst schon, weil er aus der Erde herausgegangen ist und es haben sich die Wesenheiten, die damit verbunden sind, gelöst von der Erde. Aber es ist ein Teil der Mondenkräfte in der Erde zurückgeblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Teil ist zunächst einmal unter dem Einfluss der Widersacher. Das ist das Problem. Wir haben jetzt in den Mondenhaften ein Wichtiges und Gutes und wir haben aber auch die Gefahr drinnen, dass sich da zu sehr die Widersacher hineinmischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen aufpassen und schauen, dass unser Grasgefäß sozusagen, dass da nicht plötzlich die Widersacher mitarbeiten drinnen, dass die hineinwirken. Und da war eben ein großer Einschlag oder eine große Gefahr dieses Jahr 666 nach Christus, wo dieser große, bedeutsame Einschlag der soratischen Kräfte da war. Und wo wir auch das letzte Mal dafür gesprochen haben, also das steigert sich jetzt und wird sich auch weiter steigern in weiteren 666 Jahresperioden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die nächste war dann 1332, das habe ich das letzte Mal geschildert, das war die Problematik, dann Untergang des Templerordens, hat wieder etwas Zweischneidiges in sich. Man kann einerseits sagen, da wurde ein Impuls abgewürgt und wenn der Templerimpuls also ohne diesen Einfluss sich entwickeln hätte können, dann hätten wir zum Beispiel heute ein wirklich geistgemäßes Finanzleben. Der Umgang mit dem Geld, das war eine der ganz großen Sachen, die die Templer konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geld in den Dienst des Geistes zu stellen und für jeden geistig strebenden Menschen, im christlichen Sinn habe ich damals gemeint, aber christlich ist ja allgemein menschlich, jedem die Mittel zur Verfügung zu stellen, um für dieses Geistige wirken zu können. Das war das Große. Und man muss etwas Zweites dazu sagen, weil der Templerorden hängt ja auch zusammen mit den Kreuzzügen, dazu ist er ja eigentlich gegründet worden, um das heilige Land zu befreien, wobei das von Haus aus ein bisschen eine äußerliche Missteitung war, weil Christus findet man nicht in Jerusalem, sondern überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber äußerlich war halt das Problem da, dass zum damaligen Zeitpunkt die islamische Strömung, dass das zu den Kreuzzügen geführt hat, war ja eigentlich erst dadurch, dass die Türken drinnen überhand genommen haben. Also der Islam war ganz anders, also aus den Reihen, damit will ich jetzt bitte nichts gegen die Türken sagen, aber es ist ein anderer Zug drinnen, also ein viel strafferer Zug drinnen, weil die Türken so im 8., 9., 10. Jahrhundert eben den Islam angenommen haben, hereingezogen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stammen ja eigentlich aus den östlichsten Teilen Asiens irgendwo, also eben von den Turkvölkern dorther kommt es, also es ist eigentlich was Mongolisches in der Art, also im weitesten Sinn aus dem kommt es her, bringt es eine sehr, sehr, sehr strenge, sehr, ja man könnte sagen sehr, sehr abstrakte geistige Beziehung, andererseits aber auch eine sehr, sehr interessante geistige Beziehung, weil gerade die mongolischen Völker im weitesten Sinne verehrten Tengri als den Himmelsgott. Darum wird die Lehre oder die Religion dieser Völker heute auch als Tengrismus bezeichnet. Früher hat man Schamanismus gesagt, gehört dazu, aber heute ist der Fachbegriff Tengrismus, weil sie den Himmelsgott Tengri verehrt haben, im Prinzip ist es der blaue Himmel, das Himmelsgewölbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist völlig abstrakt, er ist völlig a-persönlich, es ist kein personifizierter Gott in irgendeiner Form. Sie verehren diese geistige Naturkraft, das ist das Göttliche, der Himmel selbst eigentlich. Wenn man es jetzt noch konkreter aus dem anthroposophischen fasst, hängt es zusammen mit den Ätherkräften, die von dort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was die Griechen auch mit Recht eben den Äther, den Aether genannt haben, das ist der blaue Himmel. Das heißt, es ist die Äthersphäre unserer Erde im Grunde. Da wirkt natürlich das Kosmische hinein, aber es ist die Äthersphäre, die unsere Erde umgibt und von der die Erde lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Sonnenkräfte wird uns dadurch vermittelt, dass sie zum Beispiel durch die Erdatmosphäre durchgehen. Und dadurch kriegen sie ihre spezielle Qualität auch. Also sie müssen auf die Erde kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ätherkräfte bestehen im Wesentlichen in den ganzen Rhythmen zum Beispiel oder auch in dem Licht, das unser Sonnensystem durchströmt, da geht was von der Sonne aus. Aber das erzeugt auch eben die Sphärenharmonie im Ding. Es gibt also auch den Klangäther, der drinnen ist und der Lebensäther geht dann noch über das sogar hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles wirkt drinnen, aber es spiegelt sich das alles auf die Erde herunter und es lebt als erstes im Luftelement auch. Es ist ja sehr interessant, selbst dort, wo in der Bibel spielt es sich wieder, in der zweiten Schöpfungsgeschichte, im zweiten Kapitel, wo im Jahwe Elohim den Adam aus einem Erdenkloß, oder wie es heißt, also Ha-Adama heißt es ihm, also Adama ist die Ackererde, aber das ist die Erdenmondensphäre. Und aus dem wird es geschaffen und das ist aber auch der Bereich, in dem sich eigentlich bewegt sich auch heute noch der Mond innerhalb der Erdatmosphäre, wenn man es ganz streng nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinsten Ausläufer nämlich der Erdatmosphäre, das ist schon sehr dünn, also atmen kennt man dort nicht, aber die gehen weit über die Mondbahn sogar noch hinaus, also ganz schön Stiegl noch hinaus. Also etwa gut schätzungsweise die doppelte Entfernung des Mondes von der Erde sind noch Spuren wirklich der Erdatmosphäre nachweisbar und erst dort geht es in das allgemeine interplanetare Medium über. Das ist halt das Äußerliche, aber dieses Äußerliche sagt auch etwas, also das heißt der Bereich Erde-Mond bildet in gewisser Weise immer noch ein System, wir sprechen von der Mondentrennung, aber die ist nie ganz vollzogen worden und sie wird auch wieder stärker werden, die Verbindung in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Bereich. Und es sind eben Mondenkräfte auch in der Erde verblieben und die sind eigentlich gehalten worden, gerade durch die Widersacherkräfte, also durch die Alemannischen Kräfte, durch die Asurischen und durch die Saratischen. Denn diese Mondentrennung war eigentlich ein Heilmittel, ein Abwehrmittel dagegen, dass die Widersacher zu stark werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie hat denn das begonnen? Durchaus auch äußerlich kann man das in den äußeren Tatsachen sehen, aber man muss eben sehen, was sie geistig bedeuten. Also zuerst einmal war das unser ganzes Sonnensystem und namentlich eben auch Sonne, Erde, Mond, ein Gebilde, ein sehr dünnes Gebilde noch. Dann beginnen sich aber langsam verhärtete Teile herauszulösen, dadurch entstehen die verschiedenen Planeten dann und nur die Sonne kann dann wirklich der Lichtträger sein, die Lichtquelle, also die eigentliche belebende Quelle, da ist wirklich die Quelle der ganzen Ätherkräfte für unser Sonnensystem drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer hat aber die Trennung der Sonne von der Erde jetzt im Spezium genommen, wer hat die impulsiert? Die saratischen Wesenheiten, die waren es. Und daran sieht man aber auch deutlich, dass diese Wesenheiten eine wichtige Rolle in unserer Entwicklung spielen, auch eine sehr gefährliche Rolle, aber auch eine wichtige, weil ohne diese Trennung hätten wir uns nicht zu freien Wesen entwickeln können, wäre unmöglich gewesen. Solange die Erde mit der Sonne verbunden wäre, hätten wir dieses Entwicklungstempo nicht mithalten können, wir hätten es nicht geschafft dazu freien Wesen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren ja geistige Wesenheiten, aber wir wären völlig unfrei gewesen, wir wären Teil dieser ganzen Sonnenhierarchie gewesen als unterste Wesenheit, aber völlig unfrei. Um frei zu werden, musste sich die Erde von der Sonne trennen und die anderen Planeten im Übrigen auch. Natürlich gibt es äußere physikalische Erklärungen dafür, aber wenn man die Kräfte sucht, die dahinter stecken, dann sind das eben genau soratischen Kräfte, arämanischen Kräfte, die dabei eine große Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentlich Führende haben die soratischen Wesenheiten, weil sie unter den Widersachern die höchste, oder nein, sagen wir besser, die tiefste Erwärmgeordnung haben. Also die höchste Erwärmgeordnung im negativen, im dunklen Sinne. Weil sie haben Qualitäten der Geister der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elohim. Diese Mächtigkeit haben sie. Und diese Mächtigkeit bedeutet, dass sie formgebend, zumindest einmal sind für unser ganzes Sonnensystem, in Wahrheit formgebend letztlich im ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dort gibt es halt andere Geister der Form auch. Also speziell die soratischen Wesenheiten hängen sehr speziell mit uns im engeren Sinn zusammen. Mit unserer Erde, mit unserer Sonne, mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur diese soratischen Wesenheiten sind daher aber stark genug gewesen, um diese Trennung überhaupt herbeizuführen. Die kleineren arämanischen Wesenheiten sozusagen, also die zurückgebliebene Erzengel im Grunde sind, die können das nicht. Die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch selbst zurückgebliebene Urengel, also zurückgeblieben im Sinne, dass sie Widersacherkräfte geworden sind, also dass sie aus den Urengeln halt so Asuras geworden sind, auch die können das nicht. Die können durchaus sehr intensiv hineinarbeiten im seelischen Bereich des Menschen, in der Astralwelt, in einiges hineinarbeiten. Aber bis ins physische hinein, das schaffen sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten, oder sagen wir besser, tiefsten asurischen Kräfte haben so viel von den soratischen Wesenheiten gelernt, dass sie sehr wohl auch zumindest ein bisschen ins physische hineinarbeiten können, ins physische des Menschen nämlich. Und sie haben die Voraussetzung dafür, weil sie ja, als sie auf dem Alt, sogenannten alten Saturn, über den haben wir schon so oft gesprochen, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dort haben sie bereits gearbeitet am physischen Leib des Menschen. Allerdings als reiner Wärmeleib, kann man sich heute gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Wärme, was ist das? Nicht einmal Luft, also keine Wärmeströmung, sondern gestaltete Wärmestrahlung oder irgend sowas. Aber da waren sie schon mit den Menschen verbunden und haben daran gearbeitet. Sie haben ihr Bewusstsein entwickelt, indem sie eben an diesem dünnsten physischen, eben in Form der Wärme, gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die können zumindest im Menschenleib bis ins physische hineinarbeiten, aber sie hätten nie das schaffen können, dass sie eben die Erde zum Beispiel von der Sonne drinnen. Das hätten sie nicht machen können. Das konnten aber die soratischen Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die sind es im Grunde so mächtig wie die Elohim, die eben unser System im guten Sinne geschaffen haben, die es durchformt haben. So mächtig sind sie im Grunde. Also das sind schon große Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dadurch jetzt, also die Sonne, die Trennung der Erde von der Sonne war aber notwendig, dass wir also genügend Zeit bekommen, um uns zur Freiheit entwickeln zu können. Sonst hätten wir uns nicht aus eigener Kraft entwickeln können. Die Chance haben wir nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde noch gehen, wenn wir entwickelt werden sozusagen von oben, aber dann wären wir völlig unfreie Wesenheiten. Aber indem wir uns selber entwickeln, indem wir selber auf einen Fortschritt zehn Fehler machen, mindestens, ins Bild gesetzt, oder hundert vielleicht. Ja, das ist der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es irrt der Mensch, solange er strebt, wie es im Faust heißt. Und wirklich kräftig. Das heißt, auf einen Fortschritt fallen zehn oder hunderte Fehler sogar, die wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sind wir so langsam. Höhere Wesenheiten schaffen das halt schneller, die schon weiter sind. Aber sie haben es auch vielleicht bis zu einem gewissen Grad leichter, weil sie halt unmittelbar von oben die Kräfte bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alles aus Freiheit wollen. Selber wollen. Und das macht den menschlichen Weg so schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das gibt uns die besondere Qualität als Mensch. Ich meine, das können wir. Dazu sind wir da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum dürfen wir uns von dem überhaupt nicht schrecken. Und wir dürften uns eigentlich nie wünschen, dass das alles schon hinter mir ist. Bitte schenkt mir das von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehen wir ins Widersacherreich im Grunde. Die täten uns alles schenken. Und uns einspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie würden uns vollkommen unfrei machen. Dann kriegen wir halt unseren Platz zugewiesen und sind ein Rädchen im ganzen System. Und auch wenn wir vielleicht ein mächtiges Rädchen drinnen sind, ein großes Rädchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit null. Mitgestaltung null. Gibt&#039;s nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort. Aber darüber haben wir eh das letzte Mal ja gesprochen. Das ist halt die Perspektive, die gerade diese soratischen Wesenheiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen diesen perfekten, geradezu urwerksartigen Kosmos, in dem alles aus der zentralen Quelle vorherbestimmt ist. Und ihrer Meinung nach, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke, die einzige Chance ist, dass der Kosmos nicht im Chaos endet. Und der Weg, der aber mit dem Menschen eröffnet wurde, für das die Gottheit selber den Christus eben auch auf die Erde geschickt hat, wenn man so will, oder er auf die Erde gegangen ist und sich mit diesen Menschen verbunden hat, das höchste göttliche, das heißt aber, dass damit in uns die Freiheit ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sozusagen die göttliche Kraft, aus dem Ich aber auf individuelle Weise tätig werden kann. Also aus voller Freiheit und trotzdem aber die gleiche Qualität hat, von der Art her zumindest, wie die höchste göttliche Quelle. Nur um diese Kraft wirklich aus dem Ich tätig werden zu lassen, der Weg geht halt nicht so einfach, es strahlt heraus und funktioniert gleich, sondern wir probieren, wir probieren und wir machen eben die Zehn, die Hundert, die Tausend Fehler, bis es einmal dann wirklich funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis es einmal wirklich in die richtige Richtung geht. Und ich glaube, ich habe euch ja schon eine Zeit im Grunde, tun wir so etwas schon mit jedem Atemzug, den wir machen. Schon das ist ein Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf sich nicht immer jetzt vorstellen, riesige Werke, was mache ich denn da? Schon mit jedem Atemzug. Ich kann eben einen freien, menschlichen Atemzug machen oder einen, der nicht so frei ist. Ich will jetzt gar nicht, dass wir jetzt anfangen, bitte belauert jetzt den dauernden Atem oder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eher mit Vorsicht zu genießen. Wir können nämlich anders, oder wenn anders arbeiten, als man früher gearbeitet hat. Nämlich nicht durch irgendein Atemtraining oder was, das von außen kommt, sondern indem wir uns geistig entwickeln, geistig an uns arbeiten, wird der Atem anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was durchaus einen Einfluss letztlich auf die ganze Erde hat und auf die Menschen rundherum. Aber dazu möchten wir uns nicht jetzt irgendwie hinsetzen und irgendwelche Atemübungen machen. Das ist eher Gefährlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Meditationen kann man es auch machen, aber auch da sind sie anders, als in alten Zeiten. Ja, also das heißt, wir haben die Problematik mit der Mondenschale, wo auch ganz stark die Widersacher dabei sind, aber wir brauchen sie auf der anderen Seite. Es sind also gute Kräfte, es sind aber Kräfte, die auch sehr leicht von den Widersachern benutzt werden können, um uns vom Weg abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eben dieser Impuls von 666 sehr stark. Und er hätte dazu geführt, dass wir, wenn das wirklich funktioniert hätte und wenn nicht in der Geschichte auch genügend passiert ist, um einen Gegenimpuls zu machen, dann würde der Mensch zwar die Bewusstseinsseele, also wir stehen ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter und das ist ein sehr entscheidendes Zeitalter. Also die Frage des Bewusstseins ist daher heute ein sehr großes Thema in den Wissenschaften irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben noch überhaupt im Grunde keine wirkliche Antwort darauf. Nämlich eben auch die Rätselfrage damit, wie hängt unser Bewusstsein mit unserer Mondenschale, mit unserem mondenhaften Tropen, nämlich mit unserem Gehirn zusammen. Weil das ist auch so eine Schale und da ist auch was drin, das ist halt dann der volle Mond da drinnen, aber wie kommt da das Bewusstsein zustande? Hat die äußere Naturwissenschaft null Ahnung noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rätsel. Sie können zwar die Gehirntätigkeit, können es eine ganze Menge schon erklären und was wo zugeordnet ist und man sieht auch, wie sich das in bestimmten Seelentätigkeiten widerspiegelt, gewisse Zusammenhänge da oben, aber dass das bewusst wird, dass es der Mensch erleben kann und dass er nicht nur ein Gehirnautomat ist, völliges Rätsel. Völlig umgelöst von der äußeren Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das Hirnkastle ein wichtiges Werkzeug für unser Bewusstsein, aber indem es gerade das eigentlich Geistige abtötet, bis abblast, bis zu einem bloßen Bild. Das heißt, wir haben das Hirnkastle eigentlich, wenn wir es benutzen, im Grunde dadurch, dass die geistige Wahrnehmung ausgelöscht wird. Dadurch können wir unsere abstrakt-logischen Gedanken auch denken, weil sie können sich spiegeln drinnen, aber ich erlebe nicht den geistigen Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistigen Wesen, die wirklich dahinterstecken. Das ist ausgeblendet. Ich erlebe nur die Widerspiegelung in logischen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musste kommen. Ist notwendig für die Freiheit, weil gerade dadurch, dass wir zunächst einmal nette Wesenheiten als solche wahrnehmen und merken, was die eigentlich wollen, sondern dass wir halt einfach nur die Widerspiegelung, nur das Bildhafte haben, gerade das lässt uns frei. Wir können das Bild anschauen und sagen, ja, will ich, will ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bleibe frei in meiner Entscheidung. Wenn diese Wesenheiten wirklich so eingreifen würden, dann wären wir unfrei. So sehen wir sie nur in der Spiegelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können auch nicht eingreifen. Das wollten aber letztlich die soratischen Kräfte erzwingen. Sie hätten es also geschafft, eine sehr starke Bewusstseinsseele zu entwickeln, die aber ausschließlich aufs Äußere gerichtet ist und auf die niedere Naturgeistigkeit, die aber dann immer mehr unter dem Einfluss, auch bis in die Natur hinein, dieser soratischen Wesenheiten, unter anderem Widersacherkräfte, stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde also auch bedeuten für die Entwicklung der Erde ganz was anderes. Weil das heißt, dass die ganzen Elementarwesen, die in der Erde sind und so weiter, dass die eine andere Richtung kriegen. Das liegt also auch an uns, jetzt wie wir uns entwickeln, wo die ganzen Elementarwesen hingehen, ob die eine Erlösung finden können oder einen weiteren Aufstieg finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nämlich absteigende und aufsteigende Elementarwesen und es ist auf jeden Fall eine ganz große Gefahr drinnen, dass eben die Elementarwesen der Erde, dass die auch in den Widersacherbereich ganz hineingezogen werden. Und wieder sind wir ein Schlüssel dafür, in welche Richtung es geht. Und da ist etwas Entscheidendes, sind die Mondenkräfte, die in der Erde geblieben sind, weil die sind verbunden mit den soratischen Kräften, mit den alemannischen Kräften, mit den asurischen Kräften, die wirken da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist also die Auseinandersetzung jetzt da mit diesen Kräften. Und eben der Impuls von 666 und dann Steigerung wieder 1332 und jetzt von mir aus 1998 die Steigerung, wäre das, also die Bewusstseinsseele so zu entwickeln, dass der Mensch voll schon damals 666 erwacht wäre zur Bewusstseinsseele nach außen. Und zum Bewusstsein der niederen Naturgeistigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, das eigentliche Ziel war den Menschen an die Erde zu binden, volles sinnliches Bewusstsein für die äußere Welt und Wahrnehmung der ganzen geistigen Wesenheiten, die aus dem Widersacherbereich kommen. Und alles andere abgeschnitten. Das heißt, wenn das wirklich funktioniert hätte, ist es durchaus nicht so, dass der Mensch jetzt nur äußerer Materialist wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keineswegs. Er würde geistige Wesenheiten schauen. Aber nur die, die aus dem Widersacherbereich kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alles andere blind. Komplett blind. Und dagegen, dass dieser Impuls nicht sich zumindest in dem Maße in der Menschheit breit machen konnte, war ein wesentliches Element eben tatsächlich die Entstehung des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade dass dort, da waren nämlich Menschen da, die noch dazu eine starke Bereitschaft eigentlich innerlich hatten, diese Kräfte aufzunehmen. Aber genau dagegen ist der Islam als Gegenimpuls gekommen. Weil er dort also eine sehr strenge Ordnung von oben hereingebracht hat, die aber jetzt in Wahrheit entgegenwirkt den Impulsen, die da von unten kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der Impuls nicht gekommen wäre, obwohl er eigentlich, Herr Rudolf Steiner sagt ja, dass das durchaus ein awimanischer Impuls ist, der da drinnen lebt im Islam. Aber in dem Fall ein notwendiger Impuls, der nämlich die schlimmeren Kräfte, die von der asyrischen Seite einfach zurückgedrängt hat. Das ist ganz Interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schwierige Sache drinnen. Und es ist in abgeschwächter Form dann dieser Impuls, der in den arabischen Völkern überhaupt drinnen lag. Da liegt nämlich die große Anlage drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da liegt nämlich eine unheimlich starke Anlage, ja sogar für die Bewusstseinsseele drinnen. Eine starke Anlage drinnen für ein Denken, das zumindest ein unbewusstes Schauen ist. Er hat eine gewisse Gemeinsamkeit mit dem jüdischen Volk, auch da ist es drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde es ja ganz speziell gepflegt, auch durch die Vererbungsströmung, also durch die Blutströmung wurde das alte Hellsehen gepflegt. Und das ist aber auch in den arabischen Völkern sehr stark drinnen. Und da ist eine große Anlage aber zugleich dabei, also in die Bewusstseinsseele hinauszugehen, sich der Natur gegenüberzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Araber hatten auch, nämlich im positiven Sinn, die alte arabische Religion ist eigentlich eine sehr auf die Natur bezogene auch. Und eben auch ein sehr starkes Umgehen mit den Naturgeistern draußen, die da sind. Da kommt interessanterweise dann, als die türkische Strömung das übernimmt, wo jetzt mehr dieser abstrakte Himmelgott Tengri drinnen ist, also die Lebenskraft, die da von oben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so einen konkreten Zugang zu den Naturelementarwesen haben sie nicht. Kein Bezug dazu. Es ist also viel abstrakter, viel strenger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat im Übrigen auch erst dann die weitere Ausbreitung des Islams so viel kriegerischer gemacht. Also die Probleme mit den Pilgern und die im Palästina halt dann dort gefährdet sind, das kam erst also durch die Türkenströmung drinnen. Die hatten also diese Unerbittlichkeit auch drinnen, die halt von den mongolischen Völkern, von den Türkvölkern hereinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist einfach diese Unerbittlichkeit drinnen. Die haben die Araber gar nicht drinnen gehabt. Die Araber haben, aber bitte nicht, dass man das jetzt irgendwie versteht als Türkengeschlecht oder Arabergut oder sonst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat damit nichts zu tun. Man muss einmal die Dinge charakterisieren, wo sie herkommen. Also jeder heutige Mensch, ob er jetzt Türke oder Araber ist, kann sich aus dem herauslösen und ist auch letztlich heute schon viel herausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hat dann wichtige Aufgaben zu erfüllen. Aber man muss die Dinge einmal charakterisieren, dass es Unterschiede gibt. Auch was sie unterschiedliche Völker mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist es eben was anderes, was die jüdischen Völker, also das Semitentum im engeren Sinn herausbringen, was die Araber herausbringen, die ja auch zu den semitischen Völkern gehören, aber wieder andere Qualitäten haben. Und was zum Beispiel die mongolischen Völker hereinbringen, das ist wieder eine andere Sache. Also dort ist es, weil in dem zum Beispiel diesen Himmelsgott so überpersönlich zu sehen, ist zugleich ein Weg, eine Möglichkeit in ein sehr klares, reingeistiges hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch etwas. Also wir stellen uns gerne den lieben Gott lieber mit weißem Haar und langem Bart vor. Wir wollen es sehr konkret nehmen und fassen sehr schnell in ein sinnliches Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde in den Charismus niemand einfallen. Da gibt es einfach kein Bild. Das Bild ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Himmelszelt. Das ist es. Der Himmel über mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taghimmel, der Nachthimmel. Und mein mongolisches Zelt, meine Jurte, ist die Abbildung davon im Kleinen im Grunde. Das ist das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist das einzige äußere Bild. Also von mir aus ist das Zelt. Aber ich stelle ihn mir nicht in menschlicher Gestalt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas viel Größeres, viel Nichtsinnliches. Und gibt halt ein anderes Verhältnis dazu. Und auch interessanterweise die Erde unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch das Gegenbild. Die Erdgöttin, die im Gegensatz steht, und der Mensch dazwischen. Also oben ist der Tengri, unten ist die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ist aber absolut nicht personifiziert in irgendeiner Form. Es wäre nicht eingefallen, dass die Göttin Erde oder Persephone oder Gea oder irgendetwas, das wäre mir überhaupt nicht eingefallen. Sie hat kein Bild drinnen, das irgendwie aus unserer gewohnten Sphäre kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist völlig bildlos. Und dazwischen steht der Mensch mit seinem Windpferd, mit seiner Seele drinnen. Und zwischen diesen zwei Polen bewegt er sich irgendwo und zieht drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade durch die Araber ist ja dann begründet worden die Akademie von Gondi Schapor in Persien eigentlich. Also unter dem arabischen Einfluss aber war das dort. Und es waren viele arabische Gelehrte dort auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das ja viel offener als heute. Der Austausch. Dort haben Araber gewirkt, haben Perser gewirkt, haben Griechen gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Rom der damaligen Zeit haben es die griechischen Gelehrten vertrieben. Und die sind dann alle brav dort hingegangen. Entweder in der Akademie von Gondi Schapor oder Akademie von Edessa oder so in Anatolien unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ganz an der syrischen Grenze unten. Da gab es dann immer ein paar mal die Verschiebung hin und her. Weil diese Akademie von Edessa, also auch fast so ein kleines Bild von der Akademie von Gondi Schapor, das war die große, also die Wissenschaftszentrale könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wirklich schon Wissenschaft wie heute gepflegt wurde. Noch nicht mit den technischen Mitteln, die hatte man damals noch nicht. Aber das Denken, die Art experimentell empirisch heranzugehen ist dort geboren worden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von dort ist es dann erst nach Europa gekommen. Eben, auch verbreitet mit durch den Islam im äußeren Sinne. Gerade durch die Awaba, weil das ist ja reingegangen bis nach Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil von Spanien war islamisch bis zur Zeit von Kolumbus. Im selben Jahr im Grunde fällt das erst. Und dadurch kam es ja ungeheuer vor allem ein wissenschaftliches Wissen nach Europa herein äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite war, dass sich etliche von diesen Gelehrten, also arabischen Gelehrten oder auch überhaupt geistigen Führern, dann später in Europa inkarniert haben. Da gibt es einige Beispiele davon, die Rudolf Steiner nennt. Zum Beispiel der bekannte Sultan Harun al-Rashid wurde später als Francis Bacon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francis Bacon war einer der Väter der englischen Wissenschaft, kann man sagen. Zur Zeit von Elisabeth I., wo dort auch sehr viel in Gang gekommen ist und wo vor allem wirklich die äußere empirische Wissenschaft in Europa Fuß gefasst hat. Aber das hatten im Grunde die Awaba schon längst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind hinten nachgehinkt. Und wir haben es erst geschafft dadurch, dass erstens der Islam sich ausgebreitet hat, es direkt hineingebracht hat, hat viel in Spanien gelebt dort bereits. Aber dann auch auf dem Weg neuer Inkarnationen, dass es dort hineingekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist damit aber auch natürlich eine Anlage gekommen, die Welt nur äußerlich, sinnlich zu betrachten und zu verhärten. Aber der Impuls wäre viel stärker gewesen, wenn nicht der Islam entstanden wäre, wenn nicht die Awaba so weit gekommen wären, dass sie das als eine Strömung in die ganze Welt ergossen hätten. Das ist etwas ganz Wichtiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auch zu bedenken. Ich weiß, wir haben heute immer wieder doch die große Frage, wie geht das Christentum oder wie gehen wir in Europa mit dem Islam um und dergleichen. Und da gibt es genug offene Probleme noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme, die vor allem natürlich dadurch hineinkommen, dass andere Machtinteressen hineinspielen und gewisse ungute Seiten wecken auch, die von der Widersacherseite kommen. Das muss man überhaupt sehen, dass die Religionen überhaupt, und da darf man das Christentum auch gar nicht ausnehmen, nämlich das, was durch die Kirchen passiert ist. Da ist viel Gutes passiert, aber es ist auch schlimme Dinge passiert, bis in nicht so ferne Vergangenheit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso passiert aber etwas durch Menschen, die den Islam sich als Werkzeug dafür nehmen, genauso wie das Christentum auch zum Werkzeug für sehr unchristliche Sachen genommen wurde. Aber es waren beides natürlich, sowohl das Christentum als auch sehr stark der Islam etwas, was diesen Impuls von 666 zumindest gedämpft hat. Wenn der Impuls wirklich voll durchgeschlagen wäre, dann hätten wir schon längst, dann wären Religionen alle weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Religion wäre eine materialistische, wie es in der Wissenschaft zwar als Bild lebt, aber durch eine Praxis, Lebenspraxis, noch nicht überall ist. Aber dann würde es dort hingekommen sein, und es würde dahin gehen, dass der Mensch immer mehr wirklich zu dem wird, als was er heute beschrieben wird, nämlich ein reiner Gehirnautomat irgendwo. Und dass er eine wirkliche Freiheit nicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was jetzt in erster Linie einmal die sorbatischen Wesenheiten und Asuras als wesentliches Hilfsmittel, weil die bis ins Physische arbeiten können, also das Gehirn so verhärten können, dass wir wirklich dann nimmer als Geistige herankommen können. Dass das eben nicht in dem Maße gekommen ist, dazu musste also diese besondere Qualität, die aus dem Awabismus herausgekommen ist und eben auch mit dem Islam aber verbunden wurde und dadurch diesen sorbatischen Impuls im Awabismus gedämpft hat, das musste in die Welt hinaus. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Wir haben dem zu verdanken einerseits unsere Wissenschaft, aber wir haben dem auch zu verdanken, dass sie nicht schon so schlimm geworden ist, so einseitig materialistisch geworden ist, dass kein Rückweg mehr möglich wäre. Es ist jetzt eigentlich so viel da, dass wir daran lernen können, was wir als Menschen nicht sind und auch nicht werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müsste man eigentlich an der Naturwissenschaft lernen, so wie sie heute gerade das Bild von Menschen zeichnet. Wir werden genauso lernen, aber auch zum Beispiel jetzt Thema künstliche Intelligenz oder so, was der Mensch nicht ist. Dass eben das Denken der künstlichen Intelligenz, wir sollen es durchaus gebrauchen, wir müssen es sogar gebrauchen, um zu lernen, was der Unterschied ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es gerade daran lernen. Es ist übrigens ein sehr interessantes Phänomen, Herr Steiner schildert es sehr deutlich und das kann man, wenn man die äußere Entwicklung des Geisteslebens anschaut, deutlich sehen. Die höchste Entwicklung, die reifste Entwicklung gerade des Gehirns, also des Denkens mit dem Gehirn, war im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert. Wir sind über den Punkt eigentlich schon darüber. Wir fangen an, etwas von dem, was wir eigentlich früher durch die Gehirntätigkeit gemacht haben, aus uns herauszusetzen, in Form der künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist ja wirklich sehr stark orientiert daran, wie unser Gehirn funktioniert. Man spricht von künstlichen neuronalen Netzen sogar. Also es ist ganz dem nachempfunden, wie das Gehirn funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur unser menschliches Denken ist mehr als bloßes Gehirndenken. Wir brauchen das als Spiegelungsorgan, wir können Gedanken spiegeln damit, im äußeren abstrakten Sinn, aber wirklich denken, wirklich denken, also aus dem Geistigen heraus denken, tut man nicht mit dem Gehirn. Das ist nur das Spiegelapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, und das werden wir lernen an der künstlichen Intelligenz, sie kann uns sehr wohl, auch wenn sie ausgelagert ist, unser Denken widerspiegeln. Nichts anderes tut sie nämlich. Man braucht nicht glauben, dass sie wirklich denkt, die künstliche Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spiegelt uns unsere Gedanken wider, kann sie in allen möglichen Kombinationen uns anbieten, aber es ist nichts drinnen, was die künstliche Intelligenz wirklich gedacht hätte, jemals. Sie verbindet damit auch überhaupt nichts. Aber sie kann uns unser Denken widerspiegeln in verschiedensten Facetten und das zusammenstellen, aber bei Menschen ist noch viel mehr dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das werden wir daran lernen. Darum stehen wir jetzt drinnen und es ist notwendig, sich damit auseinanderzusetzen. Und wir werden gerade daran lernen, dass wir doch anders sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Aber eben diese Auseinandersetzung, das ist alles, was letztlich auch eine Auseinandersetzung mit den Mondenhaften irgendwo ist. Und da müssen wir durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Mondenhaften hängt so viel zusammen. Es hängt unheimliche Weisheit damit zusammen. Aber darüber will ich jetzt nicht anfangen, sonst werden es wieder 45 Minuten Überzug, wie das letzte Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zu lang. Aber nur als Andeutung. Es gibt diese große, die Urmondenlehre der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben sich zurückgezogen, wie Rudolf Steiner das sehr schön ausdrückt, ein wunderschönes Bild, in die Mondenfestung. Um ja den Menschen nicht in seiner Freiheit zu beeinflussen, haben sie sich zurückgezogen dort. Und das waren aber eigentlich, man könnte sagen, im Grunde luziferische Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die der Menschheit ihre Urweisheit gegeben haben, sich teilweise selber inkarniert haben auf Erden, aber sich jetzt dann zurückgezogen haben. Und denen haben wir viel zu verdanken. Auch wenn ein luziferischer Zug durchaus auch drinnen ist dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie haben sich zurückgezogen. Also das heißt, da stecken ganz wichtige Kräfte auch drin, die aber nicht so aufdringlich rauskommen. Aber ich würde sagen, lassen wir es einmal sein für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch sehr vieles offen in dem ganzen Thema. Ich weiß nicht, wie viele Vorträge wir noch brauchen, dass nichts offen bleibt. Ich glaube, es wird immer was offen bleiben.&lt;br /&gt;
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Und das ist ja das Interessante, dass es immer irgendwo weitergehen kann. Schauen wir, was uns hinführt das nächste Mal. Ich danke euch fürs Dabeisein, meine Lieben.&lt;br /&gt;
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Herzlichen Dank bei allen im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Vielen, vielen Dank, Wolfgang.&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
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	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_205._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31770</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-05-22T11:13:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:205.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo|thumb|205. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 19. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/7hvg88pzbw2czrkv62zt9/205.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=kiq0zhkjpinjtnun7ptjhytmg&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=40 Begrüßung und 50. Wochenspruch 00:00:40] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 205. Folge zur Apokalypse. Und der Fünfer spielt weiter eine Rolle, weil wir sind jetzt beim 50. Wochenspruch. Der ist sehr interessant und sehr schön auch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Menschen Ich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich machtvoll offenbarend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Wesens Kräfte lösend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendaseins Werdelust:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dich, mein Leben tragend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus seinem Zauberbanne,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erreiche ich mein wahres Ziel.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also das heißt, es spricht zu uns die Werdelust draußen. Ein interessantes Wort, Werdelust. Und sie trägt ihr Leben in uns hinein. Also sie erreicht ihr wahres Ziel, wenn sie ihre Lebenskraft, die Kraft des Lebens in uns hineinträgt, in unser Menschenwesen hineinträgt. Also wir empfangen jetzt bereits auch etwas von draußen und das ist etwas sehr kraftvolles. Werdelust, die aber auch von uns dann aufgegriffen wird in einem lebendigen Denken, in einem schöpferischen Denken zum Beispiel, dass man bis zum Imaginativen steigern kann und dann, wenn man dort einmal ist, geht es weiter zur Inspiration, Intuition. Aber das ist die Grundlage eigentlich. Also gerade in der Begegnung mit der Natur ist immer auch so eine Begegnung mit der Werdelust drinnen. Im Herbst dann halt mehr auch mit Sterbelust, kann ich jetzt nicht gut sagen, habe ich noch nicht gehört zumindest, aber da ist es halt dann mehr mit den abbauenden Prozessen verbunden. Aber jetzt ist es ganz mit diesem Aufwachenden, mit diesem Gestaltenden drinnen. Also im Tun aufwachend sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schenkt uns die Natur, die Welt draußen eigentlich. Und wir können es ja aus dem Zauberbann erlösen. Im Zauberbann ist es, solange es uns eigentlich unbekannt bleibt und wir uns gar nicht verbinden können damit. Es ist verborgen in der Natur. Es wirkt zwar drinnen, aber es ist versteckt drinnen sozusagen. Wir können es herauslösen, indem wir uns diese Kraft zu Bewusstsein bringen. Also in allem, was da jetzt so langsam heraussprießt aus der Natur, in dem allen, auch wie der Tag sich ändert. Wir stehen ja jetzt genau vor Frühlingsbeginn, also in ein paar Stunden fängt er an, also am 20. morgen, aber in der Nacht, ich glaube so um vier Uhr ungefähr herum, ist wirklich der Frühlingsbeginn und also alles brodelt da schon und wartet auch sich in uns zu ergießen. Aber wir müssen es auch annehmen können. Das ist ganz wichtig, also offen zu sein dafür. Wir gehen oft einfach vorbei. Und da steckt schon so unheimlich viel drinnen. Das sind schon geistige Begegnungen. Wir haben überall die Chance, ununterbrochen. Das ist nicht so fern. In jedem Blumerl, in jedem Grashalm, der da herauskommt, in dem Gras, das jetzt grün wieder frisch zu leuchten beginnt, ist etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Berührung spüren, dass diese Kraft da drinnen ist, dann wird uns aber zugleich die Möglichkeit gegeben, mit der Kraft wirklich gestaltend zu werden. Im Künstlerischen, im Leben gestaltend, aber eben auch im geistigen Wahrnehmen gestaltend. Weil da ist es noch viel deutlicher, ich habe es eh schon öfters erzählt, auch in der Sinneswahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viel wir sehen, hängt sehr davon ab, wie aktiv wir im Sehen sind. Wir müssen aktiv gestaltend mit dabei sein. Also zum Beispiel Gesichter sehen wir wirklich dadurch, dass wir die Gesichter zeichnen, mit unseren Blicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und manche können besser zeichnen, aufmerksamer, manche huschen mehr darüber. Weil Ununterbrochenes wird uns nur nicht bewusst. Aber das ist alles das, was wir als Kind lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann irgendwann, aha, erkennt man das Gesicht vom Opa und das ist nicht nur der Mond, sondern es ist wirklich der Opa jetzt. Aber dann hat das Kind gelernt, mit den Blicken den Opa zu zeichnen. In Wahrheit schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Blicken. Ob wir es dann später mit der Hand erkennen, ist eine andere Frage. Aber dass wir es überhaupt sehen, dass wir es wahrnehmen, als Gesicht und nicht als irgendein verwaschener Farbfleck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir also wirklich Konturen, Formen wahrnehmen, weil wir sie zeichnen. Und trotzdem tun wir nicht willkürlich was zeichnen. Wir malen nicht irgendwas, sondern wir versuchen halt wirklich das, was uns entgegentritt, der Mensch, der uns entgegentritt, oder die Blume, das Tier, der Stein, der Kristall, was auch immer, wir zeichnen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erst nehmen wir es wahr in seiner räumlichen Gestalt. Dazu müssen wir malen. Zeichnen, besser gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben nehmen wir leichter wahr, aber auch da sind wir in Wahrheit aktiv drinnen. Nur das ist alles unterbewusst. Im geistigen Wahrnehmen, im seelischen Wahrnehmen sollten wir als moderne Menschen, als Menschen unserer Zeit, selber tätig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst tätig sein. Das heißt, das was wir im normalen, im sinnlichen Sehen mehr oder weniger unbewusst machen und was beim alten Hellsehen auch praktisch unbewusst war, weil es ein traumartiges Hellsehen war, die Bilder waren halt einfach da, die überschwemmen mich, ergreifen mich, bewegen mich, sie kommen, wenn sie wollen, sie gehen, wenn sie wollen, ich habe eigentlich keinen Einfluss darauf. Aber das moderne, imaginative, lebendige Schauen besteht darin, dass wir ganz aktiv die geistige Wirklichkeit, ich sage einmal zu malen beginnen, zu zeichnen beginnen, zu malen vor allem zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im imaginativen sind es eher normalerweise nicht so scharfe Kanten oder was drinnen, es sind fließende Übergänge. Und man darf sich aber auch nicht vorstellen, dass es notwendigerweise so ist, dass es jetzt wie ein Traumbild ist, wo wirklich die Farben fluten. Es kann zuerst so sein, dass ich zwar weiß, es ist da, ich spüre auch die Zusammenhänge, aber ich sehe es nicht wie ein Traumbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich noch, ich kann mich orientieren und trotzdem sehe ich es eigentlich nicht wirklich. Aber ich spüre es, ich spüre, ah jetzt wende ich den geistigen Blick sozusagen da, da ist etwas, das ist mit dem in Beziehung, und so arbeite ich mich langsam hinein. Es ist eine Fortsetzung ja eigentlich des Denkens, das wir haben, aber wir fangen jetzt an nicht Zusammenhänge zu konstruieren, sondern wir lernen sie sehen, geistige Zusammenhänge sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also spüren kann man auch sagen, wie auch immer, es ist so schwer, weil da fehlen uns die Worte, es ist immer Übersetzung. Ich meine, man kann es natürlich steigern dazu, dass es dann auch sinnesartige Qualitäten bekommt, weil die Sinnesqualitäten sind ja eigentlich was Seelisches irgendwo, allerdings ein Seelisches, das jetzt abgeschattet wird durch das Sinnliche, durch die Sinnesorgane, wenn ich die Farben nehme, das Rot, das Gelb, Blau, die ganzen Farbtöne, im rein seelischen Erleben sind sie noch ganz was anderes. Und man kann es eigentlich gar nicht mit den Äußeren vergleichen, also so wie wir sie äußerlich sehen, ist es die Abschattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn es das stahlendste Gelb oder das blendendste Weiß ist, ist es eine Abschattung in Wahrheit. Abschattung heißt, es wird uns vieles nicht bewusst, was da drinnen wirkt. Um an dieses imaginative Schauen, ich nenne es bewusst, ich will eigentlich gar nicht mehr so viel verwenden, den Begriff hell sehen, weil der so vielfach missbraucht und missverstanden wird, auch heute bei nicht so wenigen Menschen, die eine gewisse Hellsichtigkeit, aber halt noch alter Art haben, wo es eben wirklich wie eine Traumvision dasteht, in total sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen und das ist einfach so da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht der Weg, auf dem ich erkenne, was das wirklich ist. Wo ich es in der gleichen Klarheit erkenne, die ich sonst nur im streng logischen Denken habe, ist dort, wenn ich die Bilder selber aufbaue. Aber nicht einfach aus der Fantasie irgendetwas, sondern es fängt an, dass ich die geistige Berührung mit der Wesenheit, worauf ich mein geistiges Auge oder mein geistiges Bewusstsein errichte, das bringt mir Empfindungen entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spielt sich sehr viel auf der Gefühlsebene ab, auch durchaus. Man fühlt sich berührt und da liegt eine ganz gewisse, bestimmte, ganz charakteristische Stimmung drinnen und die fängt an zu mir zu sprechen, sagen wir es einmal so, es regt meinen schaffenden Willen an und aus dem male ich sozusagen, aber wirklich jetzt sehr unter Anführungszeichen, weil ich male es nicht unbedingt in sinnlichen Farben, das wäre der letzte Punkt, sondern ich male es so, dass ich wirklich ein ganzes Panorama von mir habe und jetzt diese Wesenheit, die mir begegnet, hat zu dem, zu dem, zu jenem Beziehungen. Und das macht ihr Wesen aus, dass sie diese vielfältigen Beziehungen hat, dass sie zu anderen Wesen in Beziehung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann geistige Wesen eigentlich am besten dadurch verstehen, dass man sie versteht aus ihrer Beziehung zu anderen geistigen Wesen. Das ist nicht so, dass ich sage, jetzt nehme ich den heraus und fange den sozusagen geistig zu sezieren an, sondern ich erlebe diese Wesenheit, indem sie jetzt einer anderen begegnet und da tut sie etwas. Aber das ist zunächst einfach ein Spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist auch nicht nur ein dumpfes, unbewusstes Gefühl, sondern es ist ein sehr waches Spüren. Es ist ein sehr konkretes eigentlich. Und es ist so ein bisschen, wie wenn ich es geistig abtasten würde, könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre diese Berührung mit der Wesenheit und ich gehe auf sie zu und berühre sie sozusagen geistig. Und aus dem heraus formt sich langsam das Erlebnis heraus. Dann kriegt man einen sehr, sehr großen Überblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Typische in diesen imaginativen Erlebnissen ist, dass man immer die großen Zusammenhänge mitsieht. Wären die nicht da, würde man gar nichts merken. Ich kann nicht einfach unter das Mikroskop oder unter die Lupe etwas legen und mir das Detail anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Detail tritt erst hervor für mich, für mein Bewusstsein, wenn ich den Zusammenhang mit dem Ganzen herum erlebe. Und das kann bis ins Größte hineingehen, weil es auch wirklich damit zusammenhängt. Geistige Wesenheiten, auch wir, hängen in irgendeiner Form immer mit dem Ganzen des Kosmos zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und konkret ist damit gemeint, mit den ganzen geistigen Wesenheiten, die dort sind. Also nicht mit den äußeren Dingen, nicht einmal mit den äußeren Sternen, aber mit den Wesenheiten, die damit zu tun haben. Und das kristallisiert sich mit der Zeit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber um es fassen zu können, muss ich tätig werden, in Wahrheit. Die Berührung kann kommen. Ich begegne irgendwelchen Elementarwesen oder größeren, mächtigen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sowas einmal erlebt, wir sind in einem Wald gegangen, in der Nähe von Wien. Eigentlich schön, es war Sonntag oder was, die Eltern sind mit den Kindern spaziergegangen, alles war fröhlich. Und irgendwann denkt man sich, es ist eine total ungute Stimmung eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man will uns hier nicht. Es war ganz stark, also so richtig so, bitte verzieht euch von da, ihr gehört da nicht her. Die anderen haben sich alle wohlgefühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da waren tatsächlich gewisse Elementarwesen, mächtigere Elementarwesen, dahinter, die einfach uns nicht dort wollten. Uns nicht dort wollten. Wir passen da nicht her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stört es uns nicht? Und wirklich ganz stark die Empfindung, ihr beschäftigt euch mit Geistigen, ich übersetze es jetzt in Menschenworte, aber es ist das Feeling. Ihr glaubt, ihr tut damit schon irgendwas, dass ihr euch mit dem Geistigen beschäftigt. Und glaubt noch, ihr könnt das hineintragen in die Welt und das würde was verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst ja überhaupt nicht, welches Chaos ihr anrichtet, allein dadurch, dass ihr da seid. Ihr stört unsere Arbeit empfindlich, raus mit euch. Geht dorthin, wo ihr geeignet seid, was zu machen, aber nicht in unser Revier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben da eine Aufgabe und ihr seid nur störend. Die, die das vielleicht gar nicht so geistig arbeiten, die dürfen ruhig durchgehen. Die stören uns nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ihr seid wirklich nicht reif und bereit, schon dafür da, euch reinzumischen in das, was wir da tun. Das übersteigt eure Kräfte so gewaltig, bitte haltet es euch fern. Das heißt, wir haben mit unserem geistigen Tun, mit unserer geistigen Entwicklung, die wir auch wirklich anstreben sollen, aber das heißt nicht, dass wir damit überall immer gleich Wohlwollen erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern, dass wir dann sehr oft durchaus entgegengespiegelt bekommen, ist ja nicht das Anfangs, aber bitte nicht da bei uns. Das, was ihr einzubringen habt, stört mehr als was es hilft. Das kann durchaus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade in der Begegnung mit der Natur, da sind sehr, sehr, sehr starke Kräfte drinnen. Das heißt, auf sowas kann man zum Beispiel auch achten, aufmerksam sein. Es ist nicht immer so, dass man willkommen ist dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt sich, ich gehe in der Natur, in Wälder, ich spaziere schön, ich verbinde mich mit der Natur und das ist ja für die Elementarwesen toll und ist es ja auch, wenn sie erkannt werden. Aber nicht immer und nicht für alle. Und manchmal durchaus berechtigterweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch was, wo manche Elementarwesen kochen auch ihr eigenes Süppchen. Aber manche haben Aufgaben, die sind so groß, dass wir stören, wenn wir uns da hinein mischen. Gerade wenn wir irgendwo was Geistiges in uns tragen, was aber noch viel zu groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch tatsächlich so, Rudolf Steiner hat das sehr deutlich beschrieben, es gibt auch Aufgaben, zum Beispiel gerade in Bezug auf die Natur, an die wir mit unserer modernen geistigen Form der Entwicklung, mit unserem modernen geistig imaginativ Lebendigen schauen und den daraus folgenden Taten noch nicht herankommen. Wo Kräfte da sind, wo ganz wichtig für die Menschheitsentwicklung ist, dass Naturvölker, die diese Fähigkeit noch aus dem Alten heraus haben, dass die ja nicht zu früh aussterben dürfen. Aussterben heißt ja nicht unbedingt, dass die ausgerottet werden, sondern einfach, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls, dass sie verschwinden. Also, wo Fähigkeiten drinnen sind, die noch ganz im Körperlichen durchaus verankert sind. Also, die geistig sehr tief hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade beim modernen geistigen Weg schauen wir ja eher, dass es sich vom Körper löst. Das ist bei den alten Fähigkeiten durchaus nicht der Fall. Da ist sogar stärkere Verbindung da als normal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Teil des Wesens. Und dadurch können solche Menschen aber erstens Zugang, Erkenntniszugang in gewisser Weise, aber halt auf alte Art kriegen zu Kräften, die wir heute noch lange nicht schaffen auf dem modernen Weg. Und die vor allem auch in eine Zusammenarbeit mit diesen geistigen Wesenheiten kommen können, an die wir heute in gesunder Weise noch nicht herankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Erfahrungen, die Naturvölker heute noch haben, sind wichtig für die Zukunft. Es wird irgendwann auch ins Neue übergehen, aber es ist noch nicht so weit. Es ist ein Thema in den Mysterientramen ganz stark drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei wesentliche Figuren sind die Familie Baldi, also Felix Baldi und seine Frau Felicia, die beide eine geistige Naturbegabung haben. Die sind also nicht in dem Sinn Geistesschüler, die jetzt dem großen Lehrer Benediktus in den Tramen folgen, obwohl sie mit ihm verbunden sind, aber sie haben ganz eigene Erfahrungen. Und die haben sie aus Anlage heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat sich natürlich auch mit früheren Inkarnationen zu tun, aber sie haben sich durch ihre früheren Inkarnationen diese alten Fähigkeiten bewahrt. Das heißt, sie haben sich auch Verkörperungen, Inkarnationen gesucht, wo der Körper das auch hergibt. Für die Menschen, die jetzt ins neue, imaginative Schauen hineingehen, ist es eine Erleichterung, wenn der Körper das gerade nicht hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann tun sie es leichter. Weil zum Beispiel so Menschen wie etwa Rudolf Steiner selber, der hatte alte Fähigkeiten auch, aber damit er die neuen entwickeln und dann auch weitergeben kann, musste er die alten ja eigentlich loswerden. Und das auf ganz neue Art wiedergewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hängt sehr stark zusammen mit der sehr turbulenten Phase in seinem Leben, also geistig sehr turbulenten Phase. Die liegt zwischen seiner Kindheit, Jugend, Studium, dann die ganze Beschäftigung mit Göte, Göte-Herausgabe und dann, nachdem er im Weimar fertig war, dann 1900 im Anfang in der Theosophischen Gesellschaft. Aber da ist so eine Zwischenphase, wo ein ganz starker Umbruch drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist vielen aufgefallen. Das ist ja eigentlich nicht verständlich, jetzt ist er eigentlich fast total ein Atheist im Grunde und gegen die Kirche und gegen das Christentum wettert er und gegen alles eigentlich. Ist ganz stark drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war aber notwendig. Dann erst kommt dieses, was er in seinem Lebensgang schreibt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgotha. Ein inneres Erlebnis, auf eine ganz neue Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Impuls, der ihn dann offen macht dafür, dass er eben dann anfangen kann in der Theosophischen Gesellschaft auch zu wirken. Natürlich kommt dann von außen der Auftrag an ihn heran, aber dann war er auch erst bereit dafür. Sonst hätte es funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu musste er das Alte loswerden und neue Kräfte entwickeln. Sie umwandeln auf jeden Fall. Das heißt, es ist auch eine Aufgabe für jeden heute, der sich mit Anthroposophie beschäftigt, aber vielleicht auch noch alte Fähigkeiten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wichtige ist, dass man es umwandelt, weil nur wenn ich es umwandle, dringe ich wirklich mit dem eigenen Ich erkenntnismäßig in das ein, was da wirklich abläuft, was sich da abspielt. Da bin ich in jedem Detail drinnen dabei und es ist mindestens so trittsicher dann der Weg, als wie in den Naturwissenschaften, wo man äußerlich an den Phänomenen, an den Beobachtungen sich entlang arbeitet und nicht anfängt, irgendwas hineinzuspintisieren, sondern wo man einfach von Beobachtung zu Beobachtung schreitet und sieht, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Also so wie es Goethe zum Beispiel in seiner Farbenlehre gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich zu schauen, wie kann ich das verfolgen, wo entstehen die verschiedenen Farben, wie hält sich das Dunkle auf langsam zum Violetten, zum Blauen, dann wird es immer heller bis zum Hellblauen und so fort oder wie ist es, wenn das Licht verdunkelt wird. Dann kann ich Schritt für Schritt das verfolgen. Dann sehe ich, wie aus dem Zusammenspiel von Licht und Finsternis, je nachdem welches die Überhand hat, entstehen die verschiedenen Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann ich jedes Schritt für Schritt beobachtend nachvollziehen, sehe wie eins mit dem anderen zusammenhängt. Und das kann man sehr viel weiter führen dann noch. Es ist nicht umsonst, dass sich Steiner viel mit der Farbenlehre Goethes beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein genialer Schicksalszug, dass er zu dem gekommen ist, sich mit dem zu beschäftigen. Da ist sehr wichtig auch dieses Erlebnis zum Beispiel mit den Farben, weil wenn ich jetzt anfange im modernen Geistigen schauen, Farben zu sehen oder etwas in Farbbegriffen auszudrücken, sagen wir es einmal vorsichtig so, weil das Unwichtigste ist, dass es wie ein Fantasiebild vorweg vor mir steht. Das ist fast das Unwichtigste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich muss es genau spüren, welche Farben da sind. Also sozusagen sehen, ohne es sinnlich zu sehen. Das ist die Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann muss ich aber ganz in diese Farbgesetzmäßigkeiten hineingriechen. Und dann kann ich diese Dinge erleben. Dann funktioniert unter Umständen auch so etwas, was erfahrungsgemäß, ich weiß nicht, wie es euch geht, die zuhört und das schon probiert hat, die berühmte Samenkorn-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten. Also man legt ein Samenkorn vor sich hin und konzentriert sich auf dieses Samenkorn. Und dann sieht man eine gewisse flammenartige kleine Farbgestalt rundherum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schwierig. Das ist wirklich schwierig, dass das funktioniert. Aber helfen tut das sehr, zum Beispiel diese Übungen mit den Farben, mit der Farbenlehre, aber jetzt sie geistig aufzufassen, zu sehen, was geistig dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann merkt man nämlich, dass ich zu dem Farberlebnis an dem Samenkorn auch nur dadurch kommen kann, auf neue Art dazu kommen kann, wenn ich die seelisch-geistige Berührung spüre. Und diese Berührung gibt zunächst einmal ein immer konkreter werdendes Gefühl, Gefühlsstimmung, eine Berührung, eine Anmutung kann man im Deutschen auch sagen. Also ich fühle mich angemutet sozusagen von dem, also eben wirklich berührt von dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn diese Stimmung da ist, wenn ich die jetzt immer bewusster fassen kann, das dauert unter Umständen, ich spüre vielleicht sehr schnell, die Berührung ist da, aber sie ist noch sehr undifferenziert. Sie wird aber differenzierter. Und wenn sie differenzierter da ist, dann beginnt sie sich in Farben umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder, nicht notwendigerweise, dass ich es jetzt so sehe wie in einem lebendigen Traumbild. Es ist im Übrigen bei Traumbildern auch sehr unterschiedlich, wie farbig Träume sind. Viele Menschen erleben Träume auch nur in Grautönen, in Schwarz-Weiß-Tönen, in Schattierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht gesagt, dass es bei allen farbig ist. Es gibt Menschen, wie Lessing zum Beispiel, der von sich gesagt hat, ich habe in meinem Leben noch nie geträumt. Natürlich hat er immer geträumt in Wahrheit, aber es war kein Bild da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Bild, was man normal in einem vielleicht wilderen Traum erlebt. Trotzdem hat er in solchen Dingen gelebt. Aus solchen Dingen sind ihm die Inspirationen gekommen zu der Idee der wiederholten Erdenleben, die er eigentlich ganz selbstständig ergriffen hat und sie eigentlich begründet hat, damit nur, wenn es die wiederholten Erdenleben gibt, ist überhaupt die Menschheitsentwicklung erklärbar in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es die nicht gibt, dann ist es für ihn jedenfalls nicht erklärbar, sondern die Menschen entwickeln sich, die gehen durch. Und wenn da nichts durchgehen würde, müsste jeder von vorne wieder anfangen im Grunde. Also ein sehr tiefer Gedanke, weil im Grunde das ist die Zusammenfassung von einem relativ großen Werk, wo er die ganze Menschheitsgeschichte schildert in den wichtigen Phasen und dann kommt er zu dem Resümee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben, weil er das erlebt in Wahrheit. Er ist durchaus im Ansatz da bei dem Neuen schauen, aber ohne es in irgendeiner Form zu visualisieren noch. Das ist wichtig, dass einem bewusst ist, dass man durch diese Phase heute früher oder später durchgehen sollte, selbst dann, wenn man alte Fähigkeiten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst bleibt immer eine gewisse Unsicherheit drinnen. Weil es ist in dem alten Hellsehen nicht so leicht klar, was trage ich selbst hinein. Das heißt nämlich durchaus aus meinem Organismus, aus meinen unterbewussten Kräften, das gibt nämlich, wie soll ich sagen, die dicken kräftigen Farben in dem Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die muss ich einmal sozusagen weglassen. Ich muss das so ganz zart haben. Ich stehe vor der leeren Leinwand eigentlich und erlebe jetzt nur, da muss was hin, dort muss was da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wirklich vor der leeren Leinwand zu stehen, das ist die Herausforderung drinnen. Und dann kann man sich da hineinarbeiten. Und da ist dann eben drinnen genau auch diese Werdelust der Natur zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt der Ausgangspunkt, warum ich so lange gesprochen habe darüber. Das ist es genau. Ich beginne zu erleben, zum Beispiel auch bei der Samenkornmeditation oder so, die Lebenskräfte, der Lebenswille, der da drinnen steckt in dem Samenkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aber schläft drinnen, total schläft. Unter Umständen über Jahrtausende auch schlafen kann. Es sind ja viele Samen in den ägyptischen Gräbern oder so gefunden worden, die noch keimfähig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die auf fruchtbaren Boden kommen und genügend Wasser, entwickeln sie sich immer noch und liegen aber Jahrtausende drinnen, wie ein fast toter Stoff, der hart, kristallin ausschaut, fast geradezu und trotzdem schlummert das Leben drinnen. Und diese Werdelust, die will aber zu uns hin. Die will zu uns hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie spricht zu uns, zu unserem Menschen, ich. Und aus dem heraus, sie wird entzaubert, wenn ich aus der Freiheit heraus bewusst, aktiv anfange, das jetzt ins Bild zu gestalten, ins imaginative Bild zu gestalten. Dann wird sie wirklich erlöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erfüllt sie ihr Ziel, dann findet sie ihr Ziel, wie es da drinnen steht im Wochenspruch. Also erreiche ich mein wahres Ziel. Weil es ist erst fertig, ganz große Perspektive das Tun der geistigen Welt ist erst fertig, wenn sie sich im Menschen erleben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem der Mensch es erlebt, ergreift und gestaltend ins imaginative Bild bringt, die Zusammenhänge, die Zusammenklänge der Wesen, auch die Dissonanzen zu spüren bekommt, dann ist er schon in der Stufe der Inspiration drin. Das ist auch interessant, jetzt bin ich in der Stufe der Imagination. Als moderner Schauender, imaginativ Schauender, gestaltend Schauender, habe ich eh schon Mühe, das Bild zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich es endlich einmal, habe ich die Zusammenhänge, jetzt soll ich das ganze Bild wegschaffen. Das ist der nächste Schritt. Ich muss es komplett auslöschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett weg. Und indem ich es komplett auslösche, weil es ja eigentlich trotzdem immer noch, es ist aus meiner Tätigkeit hervorgegangen. Das ist schon gut, ich bin mir bewusst geworden, was ich da tue, aber damit habe ich schon einmal meine Einseitigkeiten trotzdem drinnen, meine Perspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um jetzt loszukommen von nur meiner Perspektive, um das wirklich noch klarer zu sehen, dass ich jetzt diese geistigen Wesen selber sprechen lasse, dazu muss ich mein Bild auslöschen, wegbringen aus dem Bewusstsein. Jetzt bin ich froh, dass ich das endlich habe und jetzt sitzt es sehr hartnäckig. Das ist nämlich ganz interessant, also wenn ich es dann ins Bild geschafft habe, dann wäre ich das ziemlich schwer los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar mühsam es zu kriegen, aber dann werde ich es schwer los. Und das ist gerade die Übung, dann in die Inspiration hineinzugehen, das wirklich loszuwerden. Und dann kommt die Inspiration und aus der Inspiration heraus, die führt mich weiter zur Intuition, dass ich wirklich jetzt ganz bewusst eintauche in die geistigen Wesen, die dabei beteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ist es nämlich, wenn diese Berührung da ist, aus der dann irgendwann das imaginative Bild herauskommt, ist es noch so eine halbbewusste oder viertelbewusste Berührung mit dem geistigen Wesen, aber ich lebe noch nicht in dem geistigen Wesen wirklich drinnen. Weil Intuition heißt, ich tauche wirklich voll und ganz in das andere geistige Wesen ein. Das ist es zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es berührt mich sozusagen. Ich spüre, es ist da, aber ich bin noch nicht wirklich drinnen in dem Wesen. Also das heißt, das Bild, was ich mir zunächst in der Imagination dann mühsam gemalt habe, da steckt sehr viel von mir drinnen, trotz allem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ist noch nicht wirklich ein objektives Schauen. Es beruht zwar auf etwas Objektivem, es wird nicht ganz falsch sein, aber hundertprozentig sagen kann ich es noch nicht. Ich kann es eigentlich erst sagen, wenn ich das Bild weggeschaffen habe, dann komme ich dadurch in die Inspiration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt spricht wirklich die geistige Welt, also die geistigen Wesen sprechen zu mir und führen mich dazu, wirklich in sie einzutauchen. Dann bin ich in der Intuition. Und wenn ich jetzt aus der Intuition wieder herauskomme, dann kann ich das Bild von mir wieder neu malen, aber dann wird es neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es erst wirklich das Bild, was ich gewonnen habe, dadurch, dass ich mich intuitiv mit diesem Wesen bewusst verbunden habe. Vorher ist es noch unbewusste Berührung. Das heißt, es ist zwar nicht eräumlich, aber eine äußere Berührung, könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich bin noch nicht in die Wesen eingetaucht, sondern sie berühren mich, das sagt mir irgendwas und das versuche ich festzuhalten. Aber in der Intuition erst bin ich ganz in sie eingetaucht. Ich bin diese Wesen geworden, im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Bewusstsein her. Das heißt, ich habe mein Bewusstsein ganz ausgeschaltet, bin eingetaucht und wenn ich jetzt zu mir komme, dann nehme ich wirklich das mit, was das Wesen ausdrückt. Und aus dem kann ich dann wirklich die objektive geistige Welt gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dann kann ich wieder in ein imaginatives Bild von mir hineingehen, aber es ist anders. Und den Prozess kann man öfter durchlaufen. Damit wird die Imagination immer reicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn man sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Wenn ich mich das nächste Mal wieder damit beschäftige, mich geistig verbinde, versuche es imaginativ zu malen, werden wieder neue Facetten herauskommen. Aber da hilft mir schon, wenn ich beim letzten Mal schon bis durch diese Intuitionsstufe durchgegangen bin, dann ist beim nächsten Mal schon wieder mehr drinnen und mehr Objektives drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangen tut es damit, dass ich eigentlich spüre, wie wirkt es auf mich. Das ist nichts Schlechtes, aber ich muss wissen, dass ich es dann nach meiner Eigenart wahrnehme und noch nicht so, wie es wirklich für sich ist. Also da muss man diesen Kreislauf immer wieder durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den interessanten Sachen entdeckt man immer wieder neue Facetten. Und lernt auch, noch genauer die Dinge zu fassen. Darum ist es nie verfehlt, sich immer wieder mit bestimmten Themen zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht sagen, das weiß ich jetzt, abgehakt habe ich. Das wird man in einem modernen Bildungssystem sagen. Abgehakt, den Kurs habe ich, habe ich meinen Schein gekriegt, Stempel drauf, das war es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, eigentlich immer wieder von vorne es holen und gerade dadurch dann immer wieder neue Facetten zu sehen, zu erfassen, sich im Durchgang durch Inspiration, Intuition wirklich zu objektivieren, indem ich eben eintauche, wirklich voll in die geistigen Wesenheiten und dann wieder neu zu malen. Und das ganze Bild ändert sich, es wird aber zugleich auch weiter und reicher dabei. Aber ich sehe es beim nächsten Mal schon noch mit mehr Zusammenhängen, noch klarer, objektiver, dass ich wirklich das erlebe, was die geistige Wesenheit ausdrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das geht alles nicht auf einen Schlag, das sind also Durchgänge, die notwendig sind. Und als Steiner, wenn er über seine Themen gesprochen hat, er spricht natürlich dann an den entscheidenden Punkten aus dem unmittelbaren Erleben. Wenn er spricht, hat er das Bild vor sich, anders geht das gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht etwas, was jetzt aus dem Gedächtnis kommt. Aus dem Gedächtnis muss man sich vielleicht merken, wenn ich jetzt auf irgendeinen Philosophen verweise, der hat dort und dort das gesagt, dann sind die Zitate meistens ein bisschen unscharf oder so. Da brauche ich wirklich das normale Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für das imaginative brauche ich das normale Gedächtnis überhaupt nicht. In dem kann ich es nicht halten. Es ist weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem geht die Imagination nicht verloren. Nur ich muss sie wiederholen. Ich kann sie überhaupt nicht im normalen Gedächtnis erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was man erinnern kann, ist der Ausgangspunkt, dass ich begonnen habe, in die Imagination hineinzuarbeiten. Was habe ich dazu gemacht? Von welchen Gesichtspunkten bin ich ausgegangen? Das kann man sich alles merken. Aber die Imagination selber muss ich mir wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat sie sich aber bereits weiterentwickelt, verändert. Hat eine andere Perspektive, eine andere Facette. Das muss man auch denken, wenn wir jetzt zum Beispiel am Freitag die Osterimagination lesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann darf man sich nicht vorstellen, dass die Grundzüge bleiben sicher drinnen. Aber dass es ganz konkret wird, das ist in jedem Jahr anders. Es kriegt andere Nuancen noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss denken, die Schilderung, Rudolf Steiner schildert ja, da wird es sehr deutlich, wie man modern an Imaginationen herankommt. Er baut sie auf, Schritt für Schritt. Da hat man nicht den Eindruck, die so BING, Kapitel Osterimagination, zwei Zeilen und BING, die steht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er bereitet es vor, Schritt für Schritt, baut er es auf. Und auch wenn er es jetzt im nächsten Jahr wieder aufbaut, kommen aber wieder neue Facetten dazu. Und sie kommen auch dazu, wenn man es jetzt jedes Jahr selber liest, mitgeht diesen Weg des Aufbauens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kriegt, obwohl eigentlich immer derselbe Text da ist, kriegt sie aber neue Nuancen. Und es gehen einem Dinge auf, die man vorher überhaupt nicht mitbekommen hat. Das heißt, sie wird tiefer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man so 20, 30, 40 Jahre mit der lebt, mit diesen Imaginationen, werden sie immer reicher. Also es ist keineswegs mit einmal erschöpft, weil das ist ja heute in unserem intellektuellen Zeitalter, ah, habe ich eh schon gelesen, kenne ich, weiß ich, habe ich in meinem Wissen. Wirkliche Imaginationen kann man nicht im Wissen behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist weg, ich muss es wieder schauen. Das heißt, wieder aufbauen in Wahrheit, das ist nämlich die Vorbereitung dazu. Also diese Jahreszeiten-Imaginationen sind unheimlich gute Beispiele, an denen man selber auch lernen kann, wie entsteht eine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu spüren, ich bin mitbeteiligt dabei und ich muss trittsicher gehen in dem Ganzen. Es ist nicht einfach und die große Vision steht vor mir und ich bin platt und die höhere Welt hat mich berührt und jetzt berichte ich darüber. Nein, sondern es ist keine Knochenarbeit, das ist es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein lebendiges Schaffen. Die Knochenarbeit ist das äußere, logisch exakte Denken. Das kann auch noch dazukommen, dass ich es auch wirklich in klare äußere Begriffe fassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das brauche ich auch dazu. Es ist ein ganz deutlicher Unterschied zwischen dem eigentlichen imaginativen Erleben oder dem imaginativen Denken und dann dem es in trockene, logische Wortfolgen umzusetzen. Das muss man auch denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst bei den Schilderungen von Steiner muss man schauen, dass man das wieder in Bewegung bringt. Das heißt, selber anfangen gestalten zu werden. Im Grunde habe ich was von der ganzen Imagination, wenn ich sie wirklich selber gestalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss das tun. Ich habe den Leitfaden irgendwo drin, aber ich muss es selber tun. Wenn man das über die Jahre tut, merkt man, dass man dazulernt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird reicher. Es wird reicher und man hängt mit der Zeit gar nicht mehr so sehr an dem Text, der drinnen steht, sondern man hat an dem gelernt und dann kann man es bis zu einem gewissen Grad auch selber aufbauen, wie sie kommt. Und man kann auch andere Perspektive hereinholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht so, dass es nur eine Perspektive gäbe. Es ist auch wie immer ein Ausschnitt aus dem Ganzen, weil im imaginativen Erleben ist es so, wie es in der geistigen Welt ist. Es hängt alles, aber halt in ganz konkreter Weise mit allem zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man eben nicht als allgemeinen Ausspruch nehmen. Ja, es ist alles eine Ganzheit, alles ist verwoben. Das klingt wunderschön, aber es kommt darauf an, dass ich konkret erlebe, wo besonders mit wem verbunden ist und von dort geht es vielleicht jetzt auch dorthin weiter, aber das muss ich genau verfolgen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann immer konkreter werden. Wenn man mit dem herangeht, an diese Jahreszeitenimaginationen zum Beispiel, sieht man, ja, die Schilderung, das ist der Weg dorthin, das ist die Perspektive, aber da kann man noch unheimlich viel mehr herausholen, weil es mehr drinnen steckt. Noch viel mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erschöpft sich nicht in dem. Das ist einfach nur mal so ein Anstoß in die Richtung hinzugehen. Aber also durchaus Mut zu machen, selber weiterzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nicht jetzt komplett anders werden. Die Grundzüge werden drinnen bleiben, aber es wird noch inholzvoller, noch gehaltvoller drinnen. Es ist ja so, wenn wir diesen Kreis durchmachen, also mal gestaltend anfangen, da ist schon der Wille drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allem Gestalten ist auch mit der Wille drinnen. Aber der wird jetzt verstärkt, wenn man mit diesem ganzen Kreis, Imagination, Inspiration, Intuition, da bin ja Ihre Intuition hängt ganz mit dem Wollen zusammen. Das ist Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht, ich brauche ein Rezept, wie tue ich denn, sondern intuitiv tun. Aus dem heraus gestalten und im Beobachten des Gestaltens erlebe ich jetzt, welche Kraft mache ich da, was stelle ich dadurch dar. Das heißt, dann bin ich ganz in meinem Willen, aber wach im schaffenden Wollen verbunden mit den Wesenheiten, die ich betrachte und aus dem heraus gestalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gibt dann mit der Zeit so wirklich eine gewisse Trittsicherheit, dass ich mir sicher bin, dass das nicht nur meine, also nur meine sind sicher nicht, aber dass ich es nicht zu sehr verfälsche durch meinen Bezug dazu. Dass ich nur das heraushebe, was mich so anspricht besonders. Sondern wo ich eben drinnen habe das inspirative und intuitive Element, wo ich wirklich immer wieder durchgegangen bin, indem ich eins geworden bin mit dieser Wesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sozusagen sie selber malt sich dann, aber durch mich. Das ist so schwierig. Also in der Intuition bin ich einerseits, da bin ich ganz in der Wesenheit drinnen, das heißt, ich halte mich ganz heraus und gerade dadurch kann ich aber dann immer objektiver dieses Bild gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne jetzt meine persönliche Perspektive drauf, meine Lieblingsperspektive sozusagen zu sehr in den Grund zu rücken. Also es ist nicht einfach in das hineinzugehen. Und es ist unheimlich wichtig, dass man sich als moderner Mensch bewusst ist, dass es nicht einfach ist und dass das aber gerade gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man erst dadurch die Sicherheit gewinnt in dem Ganzen drinnen. Ich meine es gibt heute so viele Geistesschulungen oder Seherschulungen oder was, wo man in einem Wochenendseminar locker zu Imaginationen kommt, die noch dazu bunt und turbulent und sonstiges sind. Also so fast wie ein Wachträumen drinnen und man geht raus und denkt, boah, toll, super, was ich da erlebt habe, Wahnsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Wahnsinn. Im Grunde erlebe ich nur mich selber drinnen. Ja, vielleicht bezieht es sich auf irgendeine geistige Wesenheit, aber ich kriege mit Sicherheit nicht mit, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man sich komplett verirren drinnen. In den Mysterientramen thematisiert es der Steiner auch so oft drinnen. Und da zeigt er wirklich, gerade an dem Johannes Thomasius zeigt er, was man alles falsch machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man wirklich völlig überzeugt ist davon, ja, das ist es. Und das ist aber ganz völlig anders, weil halt der Lucifer reinwirkt zum Beispiel, oder dann kommt noch der Ahrimann auch dazu. Und diese Kräfte, die muss ich alle ausschalten können in dem Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wahnsinnig schwer, aber das ist auch der Grund, warum wir mit Recht, und das ist gut, sonst hätten wir es so schwer tun, in dieses neue geistige Erleben hineinzukommen. Es wird ja immer wieder gesagt, ja, der Steiner hat das alles gegeben, aber wie viele andere können das jetzt auch so wirklich? Und vor allem, wie viele können es auf die neue Art? Weil es sind natürlich unter den Anthroposophen, oder denen die Steiner studieren, auch genug Leute, die noch alte Fähigkeiten mitbringen. Und das weckt irgendwas auf in ihnen, und jetzt sehen sie auch irgendwas und können noch ein bisschen was dazu schildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist nicht der neue Weg der Anthroposophie in Wahrheit. Also mit dem völlig Neuen, wo ich wieder lese, nicht einmal Träume oder was, ist es durchaus gut, auf dem Weg zu einem neuen geistigen Erleben einmal durch eine Lebensphase zumindest durchzugehen, wo auch die Träume weg sind. Ich sehe nichts in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weg. Wo das häufig kommt, das ist ein Zeichen, dass man was Altes loswerden muss. Kann auch durchaus sein, dass wenn man alte Kräfte mitgebracht hat, dass gerade das Traumleben sehr intensiv war, von klein auf vielleicht schon, und dass man dann gerade durch die geistigen Übungen es verliert, das Traumbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Steiner ja oft davon spricht, dass wenn man entsprechend geistig übt, gibt es dann die Kontinuität des Bewusstseins. Also das heißt, man ist Tag und Nacht wach, einmal für die Außenwelt, einmal für die geistige Welt. Aber das ist wirklich ein fernes Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Vorstufe dazu ist, dass zum Beispiel auch einmal in der Nacht nichts ist, und eine gewisse Zeit konsequent nichts ist, dann ist das, man nimmt es nicht zu streng, aber es sind so Symptome, die mir auffallen, die zeigen, dass es ein Übergang ist zu etwas Neuem. Es kann dann wieder kommen in der Nacht, die Traumphase, sie kann dann wieder sehr intensiv kommen, aber es ist unter Umständen recht gut, um Altes loszuwerden, dass man eine Phase durchgeht, wo gar nichts ist, wo man totale Schwierigkeiten damit hat oder glaubt, Schwierigkeiten zu haben, aber es ist einfach gut, das hinzunehmen. Also das in Bezug auf den Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stimmt, dass der durch so eine Phase durchgegangen ist, das war gut und notwendig für ihn. Und das heißt nicht, dass er jetzt so ganz ausgeschlossen ist von der geistigen Welt, ganz und gar nicht. Er hat sich sehr intensiv damit beschäftigt und hat gelebt darin, aber es war notwendig, dass alte Kräfte einmal ausgeschieden werden, dass man sie los wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt zu dem Ganzen heute noch dazu, weil unsere Welt bedarf eines bewussten Zugangs zum Geistigen in Wahrheit, auch wenn das vielleicht der Mehrheit noch nicht so wirklich bewusst ist, aber wenn das zu wenig kommt, wird heute die Zukunft nicht so rosig ausschauen, schon die nähere Zukunft nicht und die fernere erst recht wird armselig sein. Aber man muss auch sehen, dass man eben durchgehen muss, durch die Phase Altes zu verlieren und Neues zu gewinnen. Und dass im Grunde und in der Zukunft noch mehr alles schädlich wird, wenn es Altes ist, das nicht verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum richtigen Zeitpunkt, ich habe euch vorhin gesprochen von den Naturvölkern, die zum Beispiel Kräfte haben, wo der Steiner ganz deutlich sagt, mit unserem modernen Schauen kommen wir an das noch nicht heran. Können wir nicht. Das ist dort also wirklich, erstens natürlich Individualitäten, die entsprechende Voreinkarnationen haben, aber vor allem eben auch durch die Vererbungsströmung die körperliche Basis dafür haben, mit denen man gewisse Naturkräfte herankommt, an die man sonst nicht herankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauend nicht herankommt. Auch Steiner selber. Für ihn war daher durchaus fruchtbar und notwendig zum Beispiel diese Begegnung mit dem Kräutersammler Felix Kogutski, mit dem er immer nach Wien gefahren ist mit der Bahn und mit dem er oft gesprochen hat, der auch alte Fähigkeiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Begegnung war sehr, sehr wichtig für den Steiner. Und man kann nicht einfach so sagen, was hat er denn gebraucht, er braucht ja nur selber geistig hinschauen. Dass er es wirklich entdecken konnte, dazu braucht er die Anregung von dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der ihm mit gewissen Naturkräften, namentlich durch seine körperliche Anlage, natürlich aber auch durch frühere Inkarnationen, über Kräfte verfügt hat, die man auf dem modernen Weg nicht kriegt. Jedenfalls auch der Steiner so nicht hätte ergreifen können, wenn er nicht die Anregung durch ihn gehabt hätte. Ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur, es werden diese alten Fähigkeiten, es wird irgendwann, also spätestens in der nächsten oder Ende der nächsten Kulturepoche, also da haben wir schon eine Weile Zeit, wird es so sein, dass dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man auch diese Dinge, die man heute nur mit alten Kräften schauen kann, durch neue erkennen kann. Aber dazu muss sich noch einiges ändern in uns, bis in die Körperlichkeit hinein. Weil es ist eben heute so, dass der Grund, warum man an gewisse Kräfte, an gewisse Wesenheiten, auch geistige, schauend nicht herankommt, dadurch, dass eigentlich die Körperlichkeit ein Hindernis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder nicht die Voraussetzung bietet, um das schauen zu können. Und mit den alten Kräften, wo es eben die Körperlichkeit noch hergibt, geht es noch. Aber auch das muss bis in die Körperlichkeit hinein in der Zukunft verhandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistige Entwicklung erfordert auch etwas, was sich bis in die Körperlichkeit hinein ändert. Was uns dann die Möglichkeit gibt, wenn wir uns also in eine nächste Inkarnation begeben, wo wir ja sehr wohl eben auch den Geistkeim des physischen Leibes trotz Vererbungsströmung aufbauen, dass wir genügend Kraft drinnen haben, eben die alten Kräfte, die nicht mehr da sind, dass wir jetzt aber es neu greifen können, ohne dass wir diese alte Körperanlage dazu brauchen. Dass wir es wirklich ganz im Geistigen ergreifen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da sind wir vielfach eben noch nicht so weit. Aber das wird sein sicher in der nächsten Kulturepoche, also spätestens gegen Ende zu. Nicht bei allen Menschen, aber es wird dann genügend Menschen auch geben, die Dinge, die man heute nur durch diese Naturanlage schauen kann, dass man das auf neue Weise ergreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein weiter Weg noch, das Ganze. Und wir stehen jetzt im Grunde am Anfang. Wir stehen zwar eigentlich sehr, sehr dicht schon dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip könnte jeder schon dieses neue, imaginativ, lebendig, denkende Schauen entwickeln. Aber man muss es üben, man muss es wollen. Und wollen heißt es wirklich tun, das ist schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schwierig, es ist, ja natürlich, es gibt genug Übungen, die dazu angegeben werden, aber das heißt nicht, dass man gleich morgen, dass das herauskommt. Und vor allem ein großes Hindernis, also gerade bei Meditationen namentlich, also wenn es Texte sind, die man meditiert. Wir sind heute so intellektuelle Menschen, dass es uns schwerfällt wirklich zu leben in dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur es in konventioneller Weise immer wieder zu denken. Das ist noch zu wenig. Oder gar, dass ich jetzt in etwas philosophisch Spekulatives hineingehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage, aha, in Lichte strahlt Weisheit. Ja, was bedeutet das? Und jetzt grübeln drüber, was das bedeutet. Ich meine, da komme ich nicht ins wirklich geistige Schauen hinein, sondern da bin ich im äußeren philosophischen Denken in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das philosophische Denken hat gerade auch die Aufgabe gehabt, im Grunde zu schließen den unmittelbaren Zugang zur geistigen Welt. Das ist nämlich ganz interessant. Weil in dem Moment, wo das immer stärker anfängt, verliert sich das alte Schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der beste Weg, um das los zu werden. Also sich sehr intensiv philosophisch zu betätigen, ist auch ein Weg, alte Kräfte los zu werden. Alte schauende Kräfte los zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verträgt sich nicht miteinander. Das ist auch interessant, auf der Basis des Werksteiners, der ja auch philosophisch gearbeitet hat. Aber eben wie, das ist eben der Unterschied, wie er gerade, also durchaus auch in seiner Philosophie der Freiheit, also in dem zentralen Werksteiners eigentlich im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte wirklich sagen, dass das das zentrale Werksteiners ist. So logisch und klar er formuliert drinnen, so sehr sind aber diese Gedanken zugleich auch imaginativ geschaut. Das heißt, sie sind erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, er erlebt etwas. Ich nehme nicht nur einen logischen Schluss zur Erkenntnis und sage, ja, logisch, so ist es. Sondern mit jedem Schritt, mit jedem Glied da drinnen verbindet sich ein intensives Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So muss man auch die Philosophie der Freiheit lesen, wenn man immer tiefer eindringen will. Weil aber trotzdem auch das rein philosophische Denken drinnen ist. Dann kommt was sehr Interessantes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schildert Rudolf Steiner meint, das kann man aber wirklich auch erleben. Dann fängt man an zu erleben Skelette. Skelette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt jetzt sehr, sehr überraschend. Aber es ist genau, es ist ganz charakteristisch, also gerade für die Philosophie der Freiheit insbesondere. Sie ist aus einem erlebten, lebendigen Denken heraus, das aber ganz hinein kristallisiert ist, auch in unsere äußere Logik hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es stirbt dort hinein. Und das ist genau dieses aus dem Erlebten Denken, das bildschaffend wird, aber sich bezieht eigentlich auf dieses logische Knochensystem, das da drinnen ist. Das taucht in der Imagination auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist eben gerade die Philosophie der Freiheit nicht so, da geht es jetzt von einem Bild zum anderen und ich schwebe da und sieben Engel mindestens oder Erzengel schweben durch. Nein, gar nicht. Gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer ganz klar, sodass jeder Philosoph sagt, ach ja, es ist logisch. Also es muss bis zu dem hinein kristallisieren. Aber es ist aus einem lebendigen Prozess heraus geboren und dann sehe ich aber, dass es kristallisiert und was gibt dem Ganzen die Stütze? Das Skelett, das drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss da sein. Wenn es das nicht wäre, dann würde nämlich genau das passieren, dass das Ganze zusammen rinnt in eine vielleicht sehr hübsche Sache und ich fühle mich frei und sonst irgendwas, aber es ist irgend so eine Sauce, wo alles durcheinander rinnt. Nein, es hat eine ganz klare Struktur drinnen, so wie wir uns unsere Gestalt geben, schon durch unser Skelett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist gerade das, was wir uns mitbringen. Die ganz besondere Art, wie wir gebaut sind in unserem Skelett, namentlich dann oben im Schädelskelett ganz besonders. Da lebt ja die ganze frühere Inkarnation drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der früheren Inkarnation, was wir getan haben, was wir mit unserer Tätigkeit gemacht haben, das kristallisiert in der nächsten Inkarnation in der Form unseres Schädels. Gibt ihm die ganze individuelle Formgestalt, unsere Taten im früheren Leben. Und das bereiten wir im Geistigen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn der Herr interessant ist, im Nachttotlichen, es dauert ja Zeit, da kann man imaginativ den Menschen noch irgendwie in seiner Gestalt erleben, aber das, was am schnellsten verblasst ist, der Kopf oben. Der ist weg. Weil der war eigentlich schon die vorvorige Inkarnation, die man hereingebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat dann seine Bedeutung völlig verloren. Aber es entsteht, wenn man wieder zur neuen Inkarnation herunterkommt, entsteht langsam vor allem einmal das Bild des Schädels, der das repräsentiert, was aus der vergangenen Inkarnation kommt. Und was aber ins Gliedmaßensystem hineingeht, das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bahnt sich erst etwas an, was in die Zukunft geht. Aber auch da gibt es Feinheiten, wo sich mehr das Kopfprinzip zum Ausdruck bringt, sprich die alte Inkarnation spielt hinein. In den Fingerknochen vorne oder so, da ist durchaus noch was von da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist was weites Thema, das zu verfolgen. Aber das spielt hinein. Aber um jetzt zu einem großen wichtigen Punkt zu kommen, dass wir da mal ein bisschen einen Schnitt machen, der jetzt wirklich sehr angeregt war durch den Wochenspruch, immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollten ja auch beobachten den Weg, wie ist es gekommen? Also erstens dieses Bild Sonne-Mond, also die Gralschale mit der Hostie drinnen sozusagen, das ist das Bild. Und mit dem Ganzen ist verbunden, wie ist aber auch der Weg, sagen wir von der Zeitenwende in etwa, bis in unsere Zeit hinein. Wir haben jetzt einmal immens viel Mondenschalenartiges, das ist mächtig, die Mondenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Sonne drinnen, die Hostie sozusagen, die ist noch sehr klein. Und wir kommen zum Beispiel dem Gralsprinzip oder auch dem Schauen, dem Erleben des ätherischen Christus, um dem näher zu kommen, muss in dieser Gralschale, aber die ist wichtig, die brauchen wir, muss sozusagen diese sonnenleichte Kraft, die aber jetzt als Lichtkraft von uns ausstrahlt, die muss stärker werden. Und wir brauchen aber die Schale genauso dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Schale ist aber massiv entwickelt. Und das Wichtige wäre zu sehen, welche Strömungen waren da drinnen, wir haben ja schon ein paar mal ein bisschen darüber gesprochen, welche Gefahren sind drinnen, dass man verhärtet in dem mondenhaften, also nur mehr die Schale überbleibt. Die Gefahr ist sehr groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Gefahr ist, dass wir sagen, wir wollen die Schale los sein, wir wollen nur die sonnenleichte Kraft haben. Aber dann ist es eben auch nicht das Ganze. Dann würden wir damit auch nicht unsere Erdenaufgabe erfüllen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unsere Erdenaufgabe ist es ganz wichtig, dass wir genau das machen, was der Christus gemacht hat, sich zuerst von der Sonnenkraft her kommen, diese Sonnenkraft herunterzutragen, sich zu spiegeln einmal, also durch die Mondenkräfte, das ist das, was sich im Judentum eigentlich widerspiegelt, also Jahwe, Elohim, dort ist das Prinzip ganz stark, da ist genau vom ersten Kapitel zum zweiten Kapitel der Genesis, habe ich glaube ich schon öfter gesagt, also im ersten Kapitel ist zum Beispiel, wenn die Elohim sprachen, es werde Licht und es wird Licht, ab dem Moment wirkt durch die sieben Sonnen Elohim der Christus hindurch und er spricht durch sie. Und dadurch ist überhaupt erst die Erschaffung, ja letztlich des Menschen, aber auch der ganzen Schöpfung, die auf den Menschen hin orientiert ist, auf den freien Menschen, möglich. Aber im zweiten Kapitel ist es was ganz anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist die Rede von Jahwe, Elohim. Und das ist der Christus, der zwar noch von der Sonne aus wirkt, aber durch die Mondenkräfte hindurch wirkt, also durch den Abglanz, der da ist. Und da gibt es eben jetzt auch diese Zweiheit drinnen, also das Sonnenlicht, das durch den Mond hindurch geht, ist was anderes als das Sonnenlicht, das sich am Mond spiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel, wenn wir die Mondsichel sehen, dann ist es das gespiegelte Licht. Dann ist es das gespiegelte Licht, ist immer das luziferische Licht, das was ins äußere Sinnliche hineingeht. Und drinnen, was durchgeht, die Sonnenkraft, die durchgeht durch den Mond, aber eben nicht äußerlich, aber als Kraft durchgeht, das ist die eigentliche geistige Sonnenkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Gralschale haben wir wirklich diese äußere Schale in dem Bild halt, wirklich der Mondsichel. Da haben wir ja gesprochen drüber, Ganganga, der Kreider, die hinwandelnde Wegzerrung, wo der Steiner auf der Spur war, das ist also die Mondsichel mit dem dunklen Teil drinnen, den man manchmal sehen kann auch. Obwohl er nicht wirklich durch die Sonne beleuchtet ist, aber er wird aufgehellt durch das Streulicht der Erde, dann kann man das drinnen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da geht das Sonnenlicht durch, das geistige Sonnenlicht, nicht das Äußere. Weil in Wahrheit scheint von da irgendwo die Sonne, dann sehe ich halt die Sichel da, aber das andere Licht, das geht geistig gesehen durch, nicht äußerlich, nicht das äußere Licht, aber das geistige Licht geht durch und das ist gerade die Sonnenkraft, die aber sichtbar wird. Und das Interessante genau mit dem Licht, dass aber die Erde zurückwirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch durchaus wichtig für das Ganze, weil der Christus ist ja eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden. Also es ist Sonnenkraft, aber der Christus lebt eigentlich auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat sich mit der Erde verbunden. Und es ist tatsächlich, in dem was die Erde auch ausstrahlt, ist eben die Christuskraft drinnen. Und das was von der Sonne kommt und durchgeht jetzt, durch den Mond, wird ergriffen durch die Christuskraft, die von der Erde ausstrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich es erst, weil es ist nicht einfach nur die Sonnenkraft der sechs verbliebenen Sonnen-Elohim, weil es sind ja nur sechs dort geblieben, der siebente hat sich dann mit dem Mond verbunden. Und das ist gerade dann die Aufgabe eben im Judentum gewesen, also mit dieser Kraft sich zu verbinden. Also wo dann tatsächlich der Christus auf seinem Wege zur Erde eben sehr stark auch wirklich mit der Mondensphäre sich verbunden hat zu dem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist er mit der Erde verbunden. Und das heißt, was wir jetzt brauchen, ist die Verbindung der Sonnenkraft, durchaus auch der Sonnen-Elohim, aber mit der Christuskraft, die dem entgegenkommt, die aber aus der Erde jetzt herauswirkt. Und wir mitwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen eigentlich da was entgegen. Also da steckt ein großes Geheimnis sozusagen drinnen, oder was wichtig ist zu entdecken, das in diesem Zusammenwirken von den Sonnenkräften, den Mondenkräften und den Erdenkräften. Und Erde eben verbunden mit dem Christus, aber auch mit uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da sind wir auch beteiligt dabei. Das ist eben auch etwas, an dem wir mitarbeiten für die Zukunft. In dem wir uns hier mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Mondenkräfte sind zugleich etwas zweischneidiger als auch, es gibt auch Mondenkräfte, die in der Erde verblieben sind. Der Mond hat sich gelöst schon, weil er aus der Erde herausgegangen ist und es haben sich die Wesenheiten, die damit verbunden sind, gelöst von der Erde. Aber es ist ein Teil der Mondenkräfte in der Erde zurückgeblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Teil ist zunächst einmal unter dem Einfluss der Widersacher. Das ist das Problem. Wir haben jetzt in den Mondenhaften ein Wichtiges und Gutes und wir haben aber auch die Gefahr drinnen, dass sich da zu sehr die Widersacher hineinmischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen aufpassen und schauen, dass unser Grasgefäß sozusagen, dass da nicht plötzlich die Widersacher mitarbeiten drinnen, dass die hineinwirken. Und da war eben ein großer Einschlag oder eine große Gefahr dieses Jahr 666 nach Christus, wo dieser große, bedeutsame Einschlag der soratischen Kräfte da war. Und wo wir auch das letzte Mal dafür gesprochen haben, also das steigert sich jetzt und wird sich auch weiter steigern in weiteren 666 Jahresperioden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die nächste war dann 1332, das habe ich das letzte Mal geschildert, das war die Problematik, dann Untergang des Templerordens, hat wieder etwas Zweischneidiges in sich. Man kann einerseits sagen, da wurde ein Impuls abgewürgt und wenn der Templerimpuls also ohne diesen Einfluss sich entwickeln hätte können, dann hätten wir zum Beispiel heute ein wirklich geistgemäßes Finanzleben. Der Umgang mit dem Geld, das war eine der ganz großen Sachen, die die Templer konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geld in den Dienst des Geistes zu stellen und für jeden geistig strebenden Menschen, im christlichen Sinn habe ich damals gemeint, aber christlich ist ja allgemein menschlich, jedem die Mittel zur Verfügung zu stellen, um für dieses Geistige wirken zu können. Das war das Große. Und man muss etwas Zweites dazu sagen, weil der Templerorden hängt ja auch zusammen mit den Kreuzzügen, dazu ist er ja eigentlich gegründet worden, um das heilige Land zu befreien, wobei das von Haus aus ein bisschen eine äußerliche Missteitung war, weil Christus findet man nicht in Jerusalem, sondern überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber äußerlich war halt das Problem da, dass zum damaligen Zeitpunkt die islamische Strömung, dass das zu den Kreuzzügen geführt hat, war ja eigentlich erst dadurch, dass die Türken drinnen überhand genommen haben. Also der Islam war ganz anders, also aus den Reihen, damit will ich jetzt bitte nichts gegen die Türken sagen, aber es ist ein anderer Zug drinnen, also ein viel strafferer Zug drinnen, weil die Türken so im 8., 9., 10. Jahrhundert eben den Islam angenommen haben, hereingezogen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stammen ja eigentlich aus den östlichsten Teilen Asiens irgendwo, also eben von den Turkvölkern dorther kommt es, also es ist eigentlich was Mongolisches in der Art, also im weitesten Sinn aus dem kommt es her, bringt es eine sehr, sehr, sehr strenge, sehr, ja man könnte sagen sehr, sehr abstrakte geistige Beziehung, andererseits aber auch eine sehr, sehr interessante geistige Beziehung, weil gerade die mongolischen Völker im weitesten Sinne verehrten Tengri als den Himmelsgott. Darum wird die Lehre oder die Religion dieser Völker heute auch als Tengrismus bezeichnet. Früher hat man Schamanismus gesagt, gehört dazu, aber heute ist der Fachbegriff Tengrismus, weil sie den Himmelsgott Tengri verehrt haben, im Prinzip ist es der blaue Himmel, das Himmelsgewölbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist völlig abstrakt, er ist völlig a-persönlich, es ist kein personifizierter Gott in irgendeiner Form. Sie verehren diese geistige Naturkraft, das ist das Göttliche, der Himmel selbst eigentlich. Wenn man es jetzt noch konkreter aus dem anthroposophischen fasst, hängt es zusammen mit den Ätherkräften, die von dort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was die Griechen auch mit Recht eben den Äther, den Aether genannt haben, das ist der blaue Himmel. Das heißt, es ist die Äthersphäre unserer Erde im Grunde. Da wirkt natürlich das Kosmische hinein, aber es ist die Äthersphäre, die unsere Erde umgibt und von der die Erde lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Sonnenkräfte wird uns dadurch vermittelt, dass sie zum Beispiel durch die Erdatmosphäre durchgehen. Und dadurch kriegen sie ihre spezielle Qualität auch. Also sie müssen auf die Erde kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ätherkräfte bestehen im Wesentlichen in den ganzen Rhythmen zum Beispiel oder auch in dem Licht, das unser Sonnensystem durchströmt, da geht was von der Sonne aus. Aber das erzeugt auch eben die Sphärenharmonie im Ding. Es gibt also auch den Klangäther, der drinnen ist und der Lebensäther geht dann noch über das sogar hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles wirkt drinnen, aber es spiegelt sich das alles auf die Erde herunter und es lebt als erstes im Luftelement auch. Es ist ja sehr interessant, selbst dort, wo in der Bibel spielt es sich wieder, in der zweiten Schöpfungsgeschichte, im zweiten Kapitel, wo im Jahwe Elohim den Adam aus einem Erdenkloß, oder wie es heißt, also Ha-Adama heißt es ihm, also Adama ist die Ackererde, aber das ist die Erdenmondensphäre. Und aus dem wird es geschaffen und das ist aber auch der Bereich, in dem sich eigentlich bewegt sich auch heute noch der Mond innerhalb der Erdatmosphäre, wenn man es ganz streng nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinsten Ausläufer nämlich der Erdatmosphäre, das ist schon sehr dünn, also atmen kennt man dort nicht, aber die gehen weit über die Mondbahn sogar noch hinaus, also ganz schön Stiegl noch hinaus. Also etwa gut schätzungsweise die doppelte Entfernung des Mondes von der Erde sind noch Spuren wirklich der Erdatmosphäre nachweisbar und erst dort geht es in das allgemeine interplanetare Medium über. Das ist halt das Äußerliche, aber dieses Äußerliche sagt auch etwas, also das heißt der Bereich Erde-Mond bildet in gewisser Weise immer noch ein System, wir sprechen von der Mondentrennung, aber die ist nie ganz vollzogen worden und sie wird auch wieder stärker werden, die Verbindung in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Bereich. Und es sind eben Mondenkräfte auch in der Erde verblieben und die sind eigentlich gehalten worden, gerade durch die Widersacherkräfte, also durch die Alemannischen Kräfte, durch die Asurischen und durch die Saratischen. Denn diese Mondentrennung war eigentlich ein Heilmittel, ein Abwehrmittel dagegen, dass die Widersacher zu stark werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie hat denn das begonnen? Durchaus auch äußerlich kann man das in den äußeren Tatsachen sehen, aber man muss eben sehen, was sie geistig bedeuten. Also zuerst einmal war das unser ganzes Sonnensystem und namentlich eben auch Sonne, Erde, Mond, ein Gebilde, ein sehr dünnes Gebilde noch. Dann beginnen sich aber langsam verhärtete Teile herauszulösen, dadurch entstehen die verschiedenen Planeten dann und nur die Sonne kann dann wirklich der Lichtträger sein, die Lichtquelle, also die eigentliche belebende Quelle, da ist wirklich die Quelle der ganzen Ätherkräfte für unser Sonnensystem drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer hat aber die Trennung der Sonne von der Erde jetzt im Spezium genommen, wer hat die impulsiert? Die saratischen Wesenheiten, die waren es. Und daran sieht man aber auch deutlich, dass diese Wesenheiten eine wichtige Rolle in unserer Entwicklung spielen, auch eine sehr gefährliche Rolle, aber auch eine wichtige, weil ohne diese Trennung hätten wir uns nicht zu freien Wesen entwickeln können, wäre unmöglich gewesen. Solange die Erde mit der Sonne verbunden wäre, hätten wir dieses Entwicklungstempo nicht mithalten können, wir hätten es nicht geschafft dazu freien Wesen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren ja geistige Wesenheiten, aber wir wären völlig unfrei gewesen, wir wären Teil dieser ganzen Sonnenhierarchie gewesen als unterste Wesenheit, aber völlig unfrei. Um frei zu werden, musste sich die Erde von der Sonne trennen und die anderen Planeten im Übrigen auch. Natürlich gibt es äußere physikalische Erklärungen dafür, aber wenn man die Kräfte sucht, die dahinter stecken, dann sind das eben genau soratischen Kräfte, arämanischen Kräfte, die dabei eine große Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentlich Führende haben die soratischen Wesenheiten, weil sie unter den Widersachern die höchste, oder nein, sagen wir besser, die tiefste Erwärmgeordnung haben. Also die höchste Erwärmgeordnung im negativen, im dunklen Sinne. Weil sie haben Qualitäten der Geister der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elohim. Diese Mächtigkeit haben sie. Und diese Mächtigkeit bedeutet, dass sie formgebend, zumindest einmal sind für unser ganzes Sonnensystem, in Wahrheit formgebend letztlich im ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dort gibt es halt andere Geister der Form auch. Also speziell die soratischen Wesenheiten hängen sehr speziell mit uns im engeren Sinn zusammen. Mit unserer Erde, mit unserer Sonne, mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur diese soratischen Wesenheiten sind daher aber stark genug gewesen, um diese Trennung überhaupt herbeizuführen. Die kleineren arämanischen Wesenheiten sozusagen, also die zurückgebliebene Erzengel im Grunde sind, die können das nicht. Die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch selbst zurückgebliebene Urengel, also zurückgeblieben im Sinne, dass sie Widersacherkräfte geworden sind, also dass sie aus den Urengeln halt so Asuras geworden sind, auch die können das nicht. Die können durchaus sehr intensiv hineinarbeiten im seelischen Bereich des Menschen, in der Astralwelt, in einiges hineinarbeiten. Aber bis ins physische hinein, das schaffen sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten, oder sagen wir besser, tiefsten asurischen Kräfte haben so viel von den soratischen Wesenheiten gelernt, dass sie sehr wohl auch zumindest ein bisschen ins physische hineinarbeiten können, ins physische des Menschen nämlich. Und sie haben die Voraussetzung dafür, weil sie ja, als sie auf dem Alt, sogenannten alten Saturn, über den haben wir schon so oft gesprochen, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dort haben sie bereits gearbeitet am physischen Leib des Menschen. Allerdings als reiner Wärmeleib, kann man sich heute gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Wärme, was ist das? Nicht einmal Luft, also keine Wärmeströmung, sondern gestaltete Wärmestrahlung oder irgend sowas. Aber da waren sie schon mit den Menschen verbunden und haben daran gearbeitet. Sie haben ihr Bewusstsein entwickelt, indem sie eben an diesem dünnsten physischen, eben in Form der Wärme, gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die können zumindest im Menschenleib bis ins physische hineinarbeiten, aber sie hätten nie das schaffen können, dass sie eben die Erde zum Beispiel von der Sonne drinnen. Das hätten sie nicht machen können. Das konnten aber die soratischen Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die sind es im Grunde so mächtig wie die Elohim, die eben unser System im guten Sinne geschaffen haben, die es durchformt haben. So mächtig sind sie im Grunde. Also das sind schon große Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dadurch jetzt, also die Sonne, die Trennung der Erde von der Sonne war aber notwendig, dass wir also genügend Zeit bekommen, um uns zur Freiheit entwickeln zu können. Sonst hätten wir uns nicht aus eigener Kraft entwickeln können. Die Chance haben wir nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde noch gehen, wenn wir entwickelt werden sozusagen von oben, aber dann wären wir völlig unfreie Wesenheiten. Aber indem wir uns selber entwickeln, indem wir selber auf einen Fortschritt zehn Fehler machen, mindestens, ins Bild gesetzt, oder hundert vielleicht. Ja, das ist der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es irrt der Mensch, solange er strebt, wie es im Faust heißt. Und wirklich kräftig. Das heißt, auf einen Fortschritt fallen zehn oder hunderte Fehler sogar, die wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sind wir so langsam. Höhere Wesenheiten schaffen das halt schneller, die schon weiter sind. Aber sie haben es auch vielleicht bis zu einem gewissen Grad leichter, weil sie halt unmittelbar von oben die Kräfte bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alles aus Freiheit wollen. Selber wollen. Und das macht den menschlichen Weg so schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das gibt uns die besondere Qualität als Mensch. Ich meine, das können wir. Dazu sind wir da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum dürfen wir uns von dem überhaupt nicht schrecken. Und wir dürften uns eigentlich nie wünschen, dass das alles schon hinter mir ist. Bitte schenkt mir das von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehen wir ins Widersacherreich im Grunde. Die täten uns alles schenken. Und uns einspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie würden uns vollkommen unfrei machen. Dann kriegen wir halt unseren Platz zugewiesen und sind ein Rädchen im ganzen System. Und auch wenn wir vielleicht ein mächtiges Rädchen drinnen sind, ein großes Rädchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit null. Mitgestaltung null. Gibt&#039;s nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort. Aber darüber haben wir eh das letzte Mal ja gesprochen. Das ist halt die Perspektive, die gerade diese soratischen Wesenheiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen diesen perfekten, geradezu urwerksartigen Kosmos, in dem alles aus der zentralen Quelle vorherbestimmt ist. Und ihrer Meinung nach, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke, die einzige Chance ist, dass der Kosmos nicht im Chaos endet. Und der Weg, der aber mit dem Menschen eröffnet wurde, für das die Gottheit selber den Christus eben auch auf die Erde geschickt hat, wenn man so will, oder er auf die Erde gegangen ist und sich mit diesen Menschen verbunden hat, das höchste göttliche, das heißt aber, dass damit in uns die Freiheit ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sozusagen die göttliche Kraft, aus dem Ich aber auf individuelle Weise tätig werden kann. Also aus voller Freiheit und trotzdem aber die gleiche Qualität hat, von der Art her zumindest, wie die höchste göttliche Quelle. Nur um diese Kraft wirklich aus dem Ich tätig werden zu lassen, der Weg geht halt nicht so einfach, es strahlt heraus und funktioniert gleich, sondern wir probieren, wir probieren und wir machen eben die Zehn, die Hundert, die Tausend Fehler, bis es einmal dann wirklich funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis es einmal wirklich in die richtige Richtung geht. Und ich glaube, ich habe euch ja schon eine Zeit im Grunde, tun wir so etwas schon mit jedem Atemzug, den wir machen. Schon das ist ein Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf sich nicht immer jetzt vorstellen, riesige Werke, was mache ich denn da? Schon mit jedem Atemzug. Ich kann eben einen freien, menschlichen Atemzug machen oder einen, der nicht so frei ist. Ich will jetzt gar nicht, dass wir jetzt anfangen, bitte belauert jetzt den dauernden Atem oder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eher mit Vorsicht zu genießen. Wir können nämlich anders, oder wenn anders arbeiten, als man früher gearbeitet hat. Nämlich nicht durch irgendein Atemtraining oder was, das von außen kommt, sondern indem wir uns geistig entwickeln, geistig an uns arbeiten, wird der Atem anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was durchaus einen Einfluss letztlich auf die ganze Erde hat und auf die Menschen rundherum. Aber dazu möchten wir uns nicht jetzt irgendwie hinsetzen und irgendwelche Atemübungen machen. Das ist eher Gefährlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Meditationen kann man es auch machen, aber auch da sind sie anders, als in alten Zeiten. Ja, also das heißt, wir haben die Problematik mit der Mondenschale, wo auch ganz stark die Widersacher dabei sind, aber wir brauchen sie auf der anderen Seite. Es sind also gute Kräfte, es sind aber Kräfte, die auch sehr leicht von den Widersachern benutzt werden können, um uns vom Weg abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eben dieser Impuls von 666 sehr stark. Und er hätte dazu geführt, dass wir, wenn das wirklich funktioniert hätte und wenn nicht in der Geschichte auch genügend passiert ist, um einen Gegenimpuls zu machen, dann würde der Mensch zwar die Bewusstseinsseele, also wir stehen ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter und das ist ein sehr entscheidendes Zeitalter. Also die Frage des Bewusstseins ist daher heute ein sehr großes Thema in den Wissenschaften irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben noch überhaupt im Grunde keine wirkliche Antwort darauf. Nämlich eben auch die Rätselfrage damit, wie hängt unser Bewusstsein mit unserer Mondenschale, mit unserem mondenhaften Tropen, nämlich mit unserem Gehirn zusammen. Weil das ist auch so eine Schale und da ist auch was drin, das ist halt dann der volle Mond da drinnen, aber wie kommt da das Bewusstsein zustande? Hat die äußere Naturwissenschaft null Ahnung noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rätsel. Sie können zwar die Gehirntätigkeit, können es eine ganze Menge schon erklären und was wo zugeordnet ist und man sieht auch, wie sich das in bestimmten Seelentätigkeiten widerspiegelt, gewisse Zusammenhänge da oben, aber dass das bewusst wird, dass es der Mensch erleben kann und dass er nicht nur ein Gehirnautomat ist, völliges Rätsel. Völlig umgelöst von der äußeren Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das Hirnkastle ein wichtiges Werkzeug für unser Bewusstsein, aber indem es gerade das eigentlich Geistige abtötet, bis abblast, bis zu einem bloßen Bild. Das heißt, wir haben das Hirnkastle eigentlich, wenn wir es benutzen, im Grunde dadurch, dass die geistige Wahrnehmung ausgelöscht wird. Dadurch können wir unsere abstrakt-logischen Gedanken auch denken, weil sie können sich spiegeln drinnen, aber ich erlebe nicht den geistigen Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistigen Wesen, die wirklich dahinterstecken. Das ist ausgeblendet. Ich erlebe nur die Widerspiegelung in logischen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musste kommen. Ist notwendig für die Freiheit, weil gerade dadurch, dass wir zunächst einmal nette Wesenheiten als solche wahrnehmen und merken, was die eigentlich wollen, sondern dass wir halt einfach nur die Widerspiegelung, nur das Bildhafte haben, gerade das lässt uns frei. Wir können das Bild anschauen und sagen, ja, will ich, will ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bleibe frei in meiner Entscheidung. Wenn diese Wesenheiten wirklich so eingreifen würden, dann wären wir unfrei. So sehen wir sie nur in der Spiegelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können auch nicht eingreifen. Das wollten aber letztlich die soratischen Kräfte erzwingen. Sie hätten es also geschafft, eine sehr starke Bewusstseinsseele zu entwickeln, die aber ausschließlich aufs Äußere gerichtet ist und auf die niedere Naturgeistigkeit, die aber dann immer mehr unter dem Einfluss, auch bis in die Natur hinein, dieser soratischen Wesenheiten, unter anderem Widersacherkräfte, stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde also auch bedeuten für die Entwicklung der Erde ganz was anderes. Weil das heißt, dass die ganzen Elementarwesen, die in der Erde sind und so weiter, dass die eine andere Richtung kriegen. Das liegt also auch an uns, jetzt wie wir uns entwickeln, wo die ganzen Elementarwesen hingehen, ob die eine Erlösung finden können oder einen weiteren Aufstieg finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nämlich absteigende und aufsteigende Elementarwesen und es ist auf jeden Fall eine ganz große Gefahr drinnen, dass eben die Elementarwesen der Erde, dass die auch in den Widersacherbereich ganz hineingezogen werden. Und wieder sind wir ein Schlüssel dafür, in welche Richtung es geht. Und da ist etwas Entscheidendes, sind die Mondenkräfte, die in der Erde geblieben sind, weil die sind verbunden mit den soratischen Kräften, mit den alemannischen Kräften, mit den asurischen Kräften, die wirken da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist also die Auseinandersetzung jetzt da mit diesen Kräften. Und eben der Impuls von 666 und dann Steigerung wieder 1332 und jetzt von mir aus 1998 die Steigerung, wäre das, also die Bewusstseinsseele so zu entwickeln, dass der Mensch voll schon damals 666 erwacht wäre zur Bewusstseinsseele nach außen. Und zum Bewusstsein der niederen Naturgeistigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, das eigentliche Ziel war den Menschen an die Erde zu binden, volles sinnliches Bewusstsein für die äußere Welt und Wahrnehmung der ganzen geistigen Wesenheiten, die aus dem Widersacherbereich kommen. Und alles andere abgeschnitten. Das heißt, wenn das wirklich funktioniert hätte, ist es durchaus nicht so, dass der Mensch jetzt nur äußerer Materialist wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keineswegs. Er würde geistige Wesenheiten schauen. Aber nur die, die aus dem Widersacherbereich kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alles andere blind. Komplett blind. Und dagegen, dass dieser Impuls nicht sich zumindest in dem Maße in der Menschheit breit machen konnte, war ein wesentliches Element eben tatsächlich die Entstehung des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade dass dort, da waren nämlich Menschen da, die noch dazu eine starke Bereitschaft eigentlich innerlich hatten, diese Kräfte aufzunehmen. Aber genau dagegen ist der Islam als Gegenimpuls gekommen. Weil er dort also eine sehr strenge Ordnung von oben hereingebracht hat, die aber jetzt in Wahrheit entgegenwirkt den Impulsen, die da von unten kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der Impuls nicht gekommen wäre, obwohl er eigentlich, Herr Rudolf Steiner sagt ja, dass das durchaus ein awimanischer Impuls ist, der da drinnen lebt im Islam. Aber in dem Fall ein notwendiger Impuls, der nämlich die schlimmeren Kräfte, die von der asyrischen Seite einfach zurückgedrängt hat. Das ist ganz Interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schwierige Sache drinnen. Und es ist in abgeschwächter Form dann dieser Impuls, der in den arabischen Völkern überhaupt drinnen lag. Da liegt nämlich die große Anlage drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da liegt nämlich eine unheimlich starke Anlage, ja sogar für die Bewusstseinsseele drinnen. Eine starke Anlage drinnen für ein Denken, das zumindest ein unbewusstes Schauen ist. Er hat eine gewisse Gemeinsamkeit mit dem jüdischen Volk, auch da ist es drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde es ja ganz speziell gepflegt, auch durch die Vererbungsströmung, also durch die Blutströmung wurde das alte Hellsehen gepflegt. Und das ist aber auch in den arabischen Völkern sehr stark drinnen. Und da ist eine große Anlage aber zugleich dabei, also in die Bewusstseinsseele hinauszugehen, sich der Natur gegenüberzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Araber hatten auch, nämlich im positiven Sinn, die alte arabische Religion ist eigentlich eine sehr auf die Natur bezogene auch. Und eben auch ein sehr starkes Umgehen mit den Naturgeistern draußen, die da sind. Da kommt interessanterweise dann, als die türkische Strömung das übernimmt, wo jetzt mehr dieser abstrakte Himmelgott Tengri drinnen ist, also die Lebenskraft, die da von oben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so einen konkreten Zugang zu den Naturelementarwesen haben sie nicht. Kein Bezug dazu. Es ist also viel abstrakter, viel strenger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat im Übrigen auch erst dann die weitere Ausbreitung des Islams so viel kriegerischer gemacht. Also die Probleme mit den Pilgern und die im Palästina halt dann dort gefährdet sind, das kam erst also durch die Türkenströmung drinnen. Die hatten also diese Unerbittlichkeit auch drinnen, die halt von den mongolischen Völkern, von den Türkvölkern hereinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist einfach diese Unerbittlichkeit drinnen. Die haben die Araber gar nicht drinnen gehabt. Die Araber haben, aber bitte nicht, dass man das jetzt irgendwie versteht als Türkengeschlecht oder Arabergut oder sonst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat damit nichts zu tun. Man muss einmal die Dinge charakterisieren, wo sie herkommen. Also jeder heutige Mensch, ob er jetzt Türke oder Araber ist, kann sich aus dem herauslösen und ist auch letztlich heute schon viel herausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hat dann wichtige Aufgaben zu erfüllen. Aber man muss die Dinge einmal charakterisieren, dass es Unterschiede gibt. Auch was sie unterschiedliche Völker mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist es eben was anderes, was die jüdischen Völker, also das Semitentum im engeren Sinn herausbringen, was die Araber herausbringen, die ja auch zu den semitischen Völkern gehören, aber wieder andere Qualitäten haben. Und was zum Beispiel die mongolischen Völker hereinbringen, das ist wieder eine andere Sache. Also dort ist es, weil in dem zum Beispiel diesen Himmelsgott so überpersönlich zu sehen, ist zugleich ein Weg, eine Möglichkeit in ein sehr klares, reingeistiges hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch etwas. Also wir stellen uns gerne den lieben Gott lieber mit weißem Haar und langem Bart vor. Wir wollen es sehr konkret nehmen und fassen sehr schnell in ein sinnliches Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde in den Charismus niemand einfallen. Da gibt es einfach kein Bild. Das Bild ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Himmelszelt. Das ist es. Der Himmel über mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taghimmel, der Nachthimmel. Und mein mongolisches Zelt, meine Jurte, ist die Abbildung davon im Kleinen im Grunde. Das ist das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist das einzige äußere Bild. Also von mir aus ist das Zelt. Aber ich stelle ihn mir nicht in menschlicher Gestalt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas viel Größeres, viel Nichtsinnliches. Und gibt halt ein anderes Verhältnis dazu. Und auch interessanterweise die Erde unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch das Gegenbild. Die Erdgöttin, die im Gegensatz steht, und der Mensch dazwischen. Also oben ist der Tengri, unten ist die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ist aber absolut nicht personifiziert in irgendeiner Form. Es wäre nicht eingefallen, dass die Göttin Erde oder Persephone oder Gea oder irgendetwas, das wäre mir überhaupt nicht eingefallen. Sie hat kein Bild drinnen, das irgendwie aus unserer gewohnten Sphäre kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist völlig bildlos. Und dazwischen steht der Mensch mit seinem Windpferd, mit seiner Seele drinnen. Und zwischen diesen zwei Polen bewegt er sich irgendwo und zieht drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade durch die Araber ist ja dann begründet worden die Akademie von Gondi Schapor in Persien eigentlich. Also unter dem arabischen Einfluss aber war das dort. Und es waren viele arabische Gelehrte dort auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das ja viel offener als heute. Der Austausch. Dort haben Araber gewirkt, haben Perser gewirkt, haben Griechen gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Rom der damaligen Zeit haben es die griechischen Gelehrten vertrieben. Und die sind dann alle brav dort hingegangen. Entweder in der Akademie von Gondi Schapor oder Akademie von Edessa oder so in Anatolien unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ganz an der syrischen Grenze unten. Da gab es dann immer ein paar mal die Verschiebung hin und her. Weil diese Akademie von Edessa, also auch fast so ein kleines Bild von der Akademie von Gondi Schapor, das war die große, also die Wissenschaftszentrale könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wirklich schon Wissenschaft wie heute gepflegt wurde. Noch nicht mit den technischen Mitteln, die hatte man damals noch nicht. Aber das Denken, die Art experimentell empirisch heranzugehen ist dort geboren worden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von dort ist es dann erst nach Europa gekommen. Eben, auch verbreitet mit durch den Islam im äußeren Sinne. Gerade durch die Awaba, weil das ist ja reingegangen bis nach Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil von Spanien war islamisch bis zur Zeit von Kolumbus. Im selben Jahr im Grunde fällt das erst. Und dadurch kam es ja ungeheuer vor allem ein wissenschaftliches Wissen nach Europa herein äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite war, dass sich etliche von diesen Gelehrten, also arabischen Gelehrten oder auch überhaupt geistigen Führern, dann später in Europa inkarniert haben. Da gibt es einige Beispiele davon, die Rudolf Steiner nennt. Zum Beispiel der bekannte Sultan Harun al-Rashid wurde später als Francis Bacon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francis Bacon war einer der Väter der englischen Wissenschaft, kann man sagen. Zur Zeit von Elisabeth I., wo dort auch sehr viel in Gang gekommen ist und wo vor allem wirklich die äußere empirische Wissenschaft in Europa Fuß gefasst hat. Aber das hatten im Grunde die Awaba schon längst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind hinten nachgehinkt. Und wir haben es erst geschafft dadurch, dass erstens der Islam sich ausgebreitet hat, es direkt hineingebracht hat, hat viel in Spanien gelebt dort bereits. Aber dann auch auf dem Weg neuer Inkarnationen, dass es dort hineingekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist damit aber auch natürlich eine Anlage gekommen, die Welt nur äußerlich, sinnlich zu betrachten und zu verhärten. Aber der Impuls wäre viel stärker gewesen, wenn nicht der Islam entstanden wäre, wenn nicht die Awaba so weit gekommen wären, dass sie das als eine Strömung in die ganze Welt ergossen hätten. Das ist etwas ganz Wichtiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auch zu bedenken. Ich weiß, wir haben heute immer wieder doch die große Frage, wie geht das Christentum oder wie gehen wir in Europa mit dem Islam um und dergleichen. Und da gibt es genug offene Probleme noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme, die vor allem natürlich dadurch hineinkommen, dass andere Machtinteressen hineinspielen und gewisse ungute Seiten wecken auch, die von der Widersacherseite kommen. Das muss man überhaupt sehen, dass die Religionen überhaupt, und da darf man das Christentum auch gar nicht ausnehmen, nämlich das, was durch die Kirchen passiert ist. Da ist viel Gutes passiert, aber es ist auch schlimme Dinge passiert, bis in nicht so ferne Vergangenheit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso passiert aber etwas durch Menschen, die den Islam sich als Werkzeug dafür nehmen, genauso wie das Christentum auch zum Werkzeug für sehr unchristliche Sachen genommen wurde. Aber es waren beides natürlich, sowohl das Christentum als auch sehr stark der Islam etwas, was diesen Impuls von 666 zumindest gedämpft hat. Wenn der Impuls wirklich voll durchgeschlagen wäre, dann hätten wir schon längst, dann wären Religionen alle weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Religion wäre eine materialistische, wie es in der Wissenschaft zwar als Bild lebt, aber durch eine Praxis, Lebenspraxis, noch nicht überall ist. Aber dann würde es dort hingekommen sein, und es würde dahin gehen, dass der Mensch immer mehr wirklich zu dem wird, als was er heute beschrieben wird, nämlich ein reiner Gehirnautomat irgendwo. Und dass er eine wirkliche Freiheit nicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was jetzt in erster Linie einmal die sorbatischen Wesenheiten und Asuras als wesentliches Hilfsmittel, weil die bis ins Physische arbeiten können, also das Gehirn so verhärten können, dass wir wirklich dann nimmer als Geistige herankommen können. Dass das eben nicht in dem Maße gekommen ist, dazu musste also diese besondere Qualität, die aus dem Awabismus herausgekommen ist und eben auch mit dem Islam aber verbunden wurde und dadurch diesen sorbatischen Impuls im Awabismus gedämpft hat, das musste in die Welt hinaus. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Wir haben dem zu verdanken einerseits unsere Wissenschaft, aber wir haben dem auch zu verdanken, dass sie nicht schon so schlimm geworden ist, so einseitig materialistisch geworden ist, dass kein Rückweg mehr möglich wäre. Es ist jetzt eigentlich so viel da, dass wir daran lernen können, was wir als Menschen nicht sind und auch nicht werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müsste man eigentlich an der Naturwissenschaft lernen, so wie sie heute gerade das Bild von Menschen zeichnet. Wir werden genauso lernen, aber auch zum Beispiel jetzt Thema künstliche Intelligenz oder so, was der Mensch nicht ist. Dass eben das Denken der künstlichen Intelligenz, wir sollen es durchaus gebrauchen, wir müssen es sogar gebrauchen, um zu lernen, was der Unterschied ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es gerade daran lernen. Es ist übrigens ein sehr interessantes Phänomen, Herr Steiner schildert es sehr deutlich und das kann man, wenn man die äußere Entwicklung des Geisteslebens anschaut, deutlich sehen. Die höchste Entwicklung, die reifste Entwicklung gerade des Gehirns, also des Denkens mit dem Gehirn, war im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert. Wir sind über den Punkt eigentlich schon darüber. Wir fangen an, etwas von dem, was wir eigentlich früher durch die Gehirntätigkeit gemacht haben, aus uns herauszusetzen, in Form der künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist ja wirklich sehr stark orientiert daran, wie unser Gehirn funktioniert. Man spricht von künstlichen neuronalen Netzen sogar. Also es ist ganz dem nachempfunden, wie das Gehirn funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur unser menschliches Denken ist mehr als bloßes Gehirndenken. Wir brauchen das als Spiegelungsorgan, wir können Gedanken spiegeln damit, im äußeren abstrakten Sinn, aber wirklich denken, wirklich denken, also aus dem Geistigen heraus denken, tut man nicht mit dem Gehirn. Das ist nur das Spiegelapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, und das werden wir lernen an der künstlichen Intelligenz, sie kann uns sehr wohl, auch wenn sie ausgelagert ist, unser Denken widerspiegeln. Nichts anderes tut sie nämlich. Man braucht nicht glauben, dass sie wirklich denkt, die künstliche Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spiegelt uns unsere Gedanken wider, kann sie in allen möglichen Kombinationen uns anbieten, aber es ist nichts drinnen, was die künstliche Intelligenz wirklich gedacht hätte, jemals. Sie verbindet damit auch überhaupt nichts. Aber sie kann uns unser Denken widerspiegeln in verschiedensten Facetten und das zusammenstellen, aber bei Menschen ist noch viel mehr dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das werden wir daran lernen. Darum stehen wir jetzt drinnen und es ist notwendig, sich damit auseinanderzusetzen. Und wir werden gerade daran lernen, dass wir doch anders sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Aber eben diese Auseinandersetzung, das ist alles, was letztlich auch eine Auseinandersetzung mit den Mondenhaften irgendwo ist. Und da müssen wir durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Mondenhaften hängt so viel zusammen. Es hängt unheimliche Weisheit damit zusammen. Aber darüber will ich jetzt nicht anfangen, sonst werden es wieder 45 Minuten Überzug, wie das letzte Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zu lang. Aber nur als Andeutung. Es gibt diese große, die Urmondenlehre der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben sich zurückgezogen, wie Rudolf Steiner das sehr schön ausdrückt, ein wunderschönes Bild, in die Mondenfestung. Um ja den Menschen nicht in seiner Freiheit zu beeinflussen, haben sie sich zurückgezogen dort. Und das waren aber eigentlich, man könnte sagen, im Grunde luziferische Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die der Menschheit ihre Urweisheit gegeben haben, sich teilweise selber inkarniert haben auf Erden, aber sich jetzt dann zurückgezogen haben. Und denen haben wir viel zu verdanken. Auch wenn ein luziferischer Zug durchaus auch drinnen ist dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie haben sich zurückgezogen. Also das heißt, da stecken ganz wichtige Kräfte auch drin, die aber nicht so aufdringlich rauskommen. Aber ich würde sagen, lassen wir es einmal sein für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch sehr vieles offen in dem ganzen Thema. Ich weiß nicht, wie viele Vorträge wir noch brauchen, dass nichts offen bleibt. Ich glaube, es wird immer was offen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ja das Interessante, dass es immer irgendwo weitergehen kann. Schauen wir, was uns hinführt das nächste Mal. Ich danke euch fürs Dabeisein, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank bei allen im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Vielen, vielen Dank, Wolfgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war wieder sehr spannend. Gerne. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Wolfgang. Gerne. Dankeschön.&lt;br /&gt;
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Danke. Baba. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-05-22T11:10:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:205.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo|thumb|205. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 19. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/7hvg88pzbw2czrkv62zt9/205.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=kiq0zhkjpinjtnun7ptjhytmg&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=40  00:00:40] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 205. Folge zur Apokalypse. Und der Fünfer spielt weiter eine Rolle, weil wir sind jetzt beim 50. Wochenspruch. Der ist sehr interessant und sehr schön auch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Menschen Ich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich machtvoll offenbarend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Wesens Kräfte lösend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendaseins Werdelust:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dich, mein Leben tragend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus seinem Zauberbanne,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erreiche ich mein wahres Ziel.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also das heißt, es spricht zu uns die Werdelust draußen. Ein interessantes Wort, Werdelust. Und sie trägt ihr Leben in uns hinein. Also sie erreicht ihr wahres Ziel, wenn sie ihre Lebenskraft, die Kraft des Lebens in uns hineinträgt, in unser Menschenwesen hineinträgt. Also wir empfangen jetzt bereits auch etwas von draußen und das ist etwas sehr kraftvolles. Werdelust, die aber auch von uns dann aufgegriffen wird in einem lebendigen Denken, in einem schöpferischen Denken zum Beispiel, dass man bis zum Imaginativen steigern kann und dann, wenn man dort einmal ist, geht es weiter zur Inspiration, Intuition. Aber das ist die Grundlage eigentlich. Also gerade in der Begegnung mit der Natur ist immer auch so eine Begegnung mit der Werdelust drinnen. Im Herbst dann halt mehr auch mit Sterbelust, kann ich jetzt nicht gut sagen, habe ich noch nicht gehört zumindest, aber da ist es halt dann mehr mit den abbauenden Prozessen verbunden. Aber jetzt ist es ganz mit diesem Aufwachenden, mit diesem Gestaltenden drinnen. Also im Tun aufwachend sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schenkt uns die Natur, die Welt draußen eigentlich. Und wir können es ja aus dem Zauberbann erlösen. Im Zauberbann ist es, solange es uns eigentlich unbekannt bleibt und wir uns gar nicht verbinden können damit. Es ist verborgen in der Natur. Es wirkt zwar drinnen, aber es ist versteckt drinnen sozusagen. Wir können es herauslösen, indem wir uns diese Kraft zu Bewusstsein bringen. Also in allem, was da jetzt so langsam heraussprießt aus der Natur, in dem allen, auch wie der Tag sich ändert. Wir stehen ja jetzt genau vor Frühlingsbeginn, also in ein paar Stunden fängt er an, also am 20. morgen, aber in der Nacht, ich glaube so um vier Uhr ungefähr herum, ist wirklich der Frühlingsbeginn und also alles brodelt da schon und wartet auch sich in uns zu ergießen. Aber wir müssen es auch annehmen können. Das ist ganz wichtig, also offen zu sein dafür. Wir gehen oft einfach vorbei. Und da steckt schon so unheimlich viel drinnen. Das sind schon geistige Begegnungen. Wir haben überall die Chance, ununterbrochen. Das ist nicht so fern. In jedem Blumerl, in jedem Grashalm, der da herauskommt, in dem Gras, das jetzt grün wieder frisch zu leuchten beginnt, ist etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Berührung spüren, dass diese Kraft da drinnen ist, dann wird uns aber zugleich die Möglichkeit gegeben, mit der Kraft wirklich gestaltend zu werden. Im Künstlerischen, im Leben gestaltend, aber eben auch im geistigen Wahrnehmen gestaltend. Weil da ist es noch viel deutlicher, ich habe es eh schon öfters erzählt, auch in der Sinneswahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viel wir sehen, hängt sehr davon ab, wie aktiv wir im Sehen sind. Wir müssen aktiv gestaltend mit dabei sein. Also zum Beispiel Gesichter sehen wir wirklich dadurch, dass wir die Gesichter zeichnen, mit unseren Blicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und manche können besser zeichnen, aufmerksamer, manche huschen mehr darüber. Weil Ununterbrochenes wird uns nur nicht bewusst. Aber das ist alles das, was wir als Kind lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann irgendwann, aha, erkennt man das Gesicht vom Opa und das ist nicht nur der Mond, sondern es ist wirklich der Opa jetzt. Aber dann hat das Kind gelernt, mit den Blicken den Opa zu zeichnen. In Wahrheit schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Blicken. Ob wir es dann später mit der Hand erkennen, ist eine andere Frage. Aber dass wir es überhaupt sehen, dass wir es wahrnehmen, als Gesicht und nicht als irgendein verwaschener Farbfleck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir also wirklich Konturen, Formen wahrnehmen, weil wir sie zeichnen. Und trotzdem tun wir nicht willkürlich was zeichnen. Wir malen nicht irgendwas, sondern wir versuchen halt wirklich das, was uns entgegentritt, der Mensch, der uns entgegentritt, oder die Blume, das Tier, der Stein, der Kristall, was auch immer, wir zeichnen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erst nehmen wir es wahr in seiner räumlichen Gestalt. Dazu müssen wir malen. Zeichnen, besser gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben nehmen wir leichter wahr, aber auch da sind wir in Wahrheit aktiv drinnen. Nur das ist alles unterbewusst. Im geistigen Wahrnehmen, im seelischen Wahrnehmen sollten wir als moderne Menschen, als Menschen unserer Zeit, selber tätig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst tätig sein. Das heißt, das was wir im normalen, im sinnlichen Sehen mehr oder weniger unbewusst machen und was beim alten Hellsehen auch praktisch unbewusst war, weil es ein traumartiges Hellsehen war, die Bilder waren halt einfach da, die überschwemmen mich, ergreifen mich, bewegen mich, sie kommen, wenn sie wollen, sie gehen, wenn sie wollen, ich habe eigentlich keinen Einfluss darauf. Aber das moderne, imaginative, lebendige Schauen besteht darin, dass wir ganz aktiv die geistige Wirklichkeit, ich sage einmal zu malen beginnen, zu zeichnen beginnen, zu malen vor allem zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im imaginativen sind es eher normalerweise nicht so scharfe Kanten oder was drinnen, es sind fließende Übergänge. Und man darf sich aber auch nicht vorstellen, dass es notwendigerweise so ist, dass es jetzt wie ein Traumbild ist, wo wirklich die Farben fluten. Es kann zuerst so sein, dass ich zwar weiß, es ist da, ich spüre auch die Zusammenhänge, aber ich sehe es nicht wie ein Traumbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich noch, ich kann mich orientieren und trotzdem sehe ich es eigentlich nicht wirklich. Aber ich spüre es, ich spüre, ah jetzt wende ich den geistigen Blick sozusagen da, da ist etwas, das ist mit dem in Beziehung, und so arbeite ich mich langsam hinein. Es ist eine Fortsetzung ja eigentlich des Denkens, das wir haben, aber wir fangen jetzt an nicht Zusammenhänge zu konstruieren, sondern wir lernen sie sehen, geistige Zusammenhänge sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also spüren kann man auch sagen, wie auch immer, es ist so schwer, weil da fehlen uns die Worte, es ist immer Übersetzung. Ich meine, man kann es natürlich steigern dazu, dass es dann auch sinnesartige Qualitäten bekommt, weil die Sinnesqualitäten sind ja eigentlich was Seelisches irgendwo, allerdings ein Seelisches, das jetzt abgeschattet wird durch das Sinnliche, durch die Sinnesorgane, wenn ich die Farben nehme, das Rot, das Gelb, Blau, die ganzen Farbtöne, im rein seelischen Erleben sind sie noch ganz was anderes. Und man kann es eigentlich gar nicht mit den Äußeren vergleichen, also so wie wir sie äußerlich sehen, ist es die Abschattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn es das stahlendste Gelb oder das blendendste Weiß ist, ist es eine Abschattung in Wahrheit. Abschattung heißt, es wird uns vieles nicht bewusst, was da drinnen wirkt. Um an dieses imaginative Schauen, ich nenne es bewusst, ich will eigentlich gar nicht mehr so viel verwenden, den Begriff hell sehen, weil der so vielfach missbraucht und missverstanden wird, auch heute bei nicht so wenigen Menschen, die eine gewisse Hellsichtigkeit, aber halt noch alter Art haben, wo es eben wirklich wie eine Traumvision dasteht, in total sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen und das ist einfach so da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht der Weg, auf dem ich erkenne, was das wirklich ist. Wo ich es in der gleichen Klarheit erkenne, die ich sonst nur im streng logischen Denken habe, ist dort, wenn ich die Bilder selber aufbaue. Aber nicht einfach aus der Fantasie irgendetwas, sondern es fängt an, dass ich die geistige Berührung mit der Wesenheit, worauf ich mein geistiges Auge oder mein geistiges Bewusstsein errichte, das bringt mir Empfindungen entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spielt sich sehr viel auf der Gefühlsebene ab, auch durchaus. Man fühlt sich berührt und da liegt eine ganz gewisse, bestimmte, ganz charakteristische Stimmung drinnen und die fängt an zu mir zu sprechen, sagen wir es einmal so, es regt meinen schaffenden Willen an und aus dem male ich sozusagen, aber wirklich jetzt sehr unter Anführungszeichen, weil ich male es nicht unbedingt in sinnlichen Farben, das wäre der letzte Punkt, sondern ich male es so, dass ich wirklich ein ganzes Panorama von mir habe und jetzt diese Wesenheit, die mir begegnet, hat zu dem, zu dem, zu jenem Beziehungen. Und das macht ihr Wesen aus, dass sie diese vielfältigen Beziehungen hat, dass sie zu anderen Wesen in Beziehung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann geistige Wesen eigentlich am besten dadurch verstehen, dass man sie versteht aus ihrer Beziehung zu anderen geistigen Wesen. Das ist nicht so, dass ich sage, jetzt nehme ich den heraus und fange den sozusagen geistig zu sezieren an, sondern ich erlebe diese Wesenheit, indem sie jetzt einer anderen begegnet und da tut sie etwas. Aber das ist zunächst einfach ein Spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist auch nicht nur ein dumpfes, unbewusstes Gefühl, sondern es ist ein sehr waches Spüren. Es ist ein sehr konkretes eigentlich. Und es ist so ein bisschen, wie wenn ich es geistig abtasten würde, könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre diese Berührung mit der Wesenheit und ich gehe auf sie zu und berühre sie sozusagen geistig. Und aus dem heraus formt sich langsam das Erlebnis heraus. Dann kriegt man einen sehr, sehr großen Überblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Typische in diesen imaginativen Erlebnissen ist, dass man immer die großen Zusammenhänge mitsieht. Wären die nicht da, würde man gar nichts merken. Ich kann nicht einfach unter das Mikroskop oder unter die Lupe etwas legen und mir das Detail anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Detail tritt erst hervor für mich, für mein Bewusstsein, wenn ich den Zusammenhang mit dem Ganzen herum erlebe. Und das kann bis ins Größte hineingehen, weil es auch wirklich damit zusammenhängt. Geistige Wesenheiten, auch wir, hängen in irgendeiner Form immer mit dem Ganzen des Kosmos zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und konkret ist damit gemeint, mit den ganzen geistigen Wesenheiten, die dort sind. Also nicht mit den äußeren Dingen, nicht einmal mit den äußeren Sternen, aber mit den Wesenheiten, die damit zu tun haben. Und das kristallisiert sich mit der Zeit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber um es fassen zu können, muss ich tätig werden, in Wahrheit. Die Berührung kann kommen. Ich begegne irgendwelchen Elementarwesen oder größeren, mächtigen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sowas einmal erlebt, wir sind in einem Wald gegangen, in der Nähe von Wien. Eigentlich schön, es war Sonntag oder was, die Eltern sind mit den Kindern spaziergegangen, alles war fröhlich. Und irgendwann denkt man sich, es ist eine total ungute Stimmung eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man will uns hier nicht. Es war ganz stark, also so richtig so, bitte verzieht euch von da, ihr gehört da nicht her. Die anderen haben sich alle wohlgefühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da waren tatsächlich gewisse Elementarwesen, mächtigere Elementarwesen, dahinter, die einfach uns nicht dort wollten. Uns nicht dort wollten. Wir passen da nicht her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stört es uns nicht? Und wirklich ganz stark die Empfindung, ihr beschäftigt euch mit Geistigen, ich übersetze es jetzt in Menschenworte, aber es ist das Feeling. Ihr glaubt, ihr tut damit schon irgendwas, dass ihr euch mit dem Geistigen beschäftigt. Und glaubt noch, ihr könnt das hineintragen in die Welt und das würde was verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst ja überhaupt nicht, welches Chaos ihr anrichtet, allein dadurch, dass ihr da seid. Ihr stört unsere Arbeit empfindlich, raus mit euch. Geht dorthin, wo ihr geeignet seid, was zu machen, aber nicht in unser Revier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben da eine Aufgabe und ihr seid nur störend. Die, die das vielleicht gar nicht so geistig arbeiten, die dürfen ruhig durchgehen. Die stören uns nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ihr seid wirklich nicht reif und bereit, schon dafür da, euch reinzumischen in das, was wir da tun. Das übersteigt eure Kräfte so gewaltig, bitte haltet es euch fern. Das heißt, wir haben mit unserem geistigen Tun, mit unserer geistigen Entwicklung, die wir auch wirklich anstreben sollen, aber das heißt nicht, dass wir damit überall immer gleich Wohlwollen erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern, dass wir dann sehr oft durchaus entgegengespiegelt bekommen, ist ja nicht das Anfangs, aber bitte nicht da bei uns. Das, was ihr einzubringen habt, stört mehr als was es hilft. Das kann durchaus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade in der Begegnung mit der Natur, da sind sehr, sehr, sehr starke Kräfte drinnen. Das heißt, auf sowas kann man zum Beispiel auch achten, aufmerksam sein. Es ist nicht immer so, dass man willkommen ist dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt sich, ich gehe in der Natur, in Wälder, ich spaziere schön, ich verbinde mich mit der Natur und das ist ja für die Elementarwesen toll und ist es ja auch, wenn sie erkannt werden. Aber nicht immer und nicht für alle. Und manchmal durchaus berechtigterweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch was, wo manche Elementarwesen kochen auch ihr eigenes Süppchen. Aber manche haben Aufgaben, die sind so groß, dass wir stören, wenn wir uns da hinein mischen. Gerade wenn wir irgendwo was Geistiges in uns tragen, was aber noch viel zu groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch tatsächlich so, Rudolf Steiner hat das sehr deutlich beschrieben, es gibt auch Aufgaben, zum Beispiel gerade in Bezug auf die Natur, an die wir mit unserer modernen geistigen Form der Entwicklung, mit unserem modernen geistig imaginativ Lebendigen schauen und den daraus folgenden Taten noch nicht herankommen. Wo Kräfte da sind, wo ganz wichtig für die Menschheitsentwicklung ist, dass Naturvölker, die diese Fähigkeit noch aus dem Alten heraus haben, dass die ja nicht zu früh aussterben dürfen. Aussterben heißt ja nicht unbedingt, dass die ausgerottet werden, sondern einfach, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls, dass sie verschwinden. Also, wo Fähigkeiten drinnen sind, die noch ganz im Körperlichen durchaus verankert sind. Also, die geistig sehr tief hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade beim modernen geistigen Weg schauen wir ja eher, dass es sich vom Körper löst. Das ist bei den alten Fähigkeiten durchaus nicht der Fall. Da ist sogar stärkere Verbindung da als normal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Teil des Wesens. Und dadurch können solche Menschen aber erstens Zugang, Erkenntniszugang in gewisser Weise, aber halt auf alte Art kriegen zu Kräften, die wir heute noch lange nicht schaffen auf dem modernen Weg. Und die vor allem auch in eine Zusammenarbeit mit diesen geistigen Wesenheiten kommen können, an die wir heute in gesunder Weise noch nicht herankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Erfahrungen, die Naturvölker heute noch haben, sind wichtig für die Zukunft. Es wird irgendwann auch ins Neue übergehen, aber es ist noch nicht so weit. Es ist ein Thema in den Mysterientramen ganz stark drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei wesentliche Figuren sind die Familie Baldi, also Felix Baldi und seine Frau Felicia, die beide eine geistige Naturbegabung haben. Die sind also nicht in dem Sinn Geistesschüler, die jetzt dem großen Lehrer Benediktus in den Tramen folgen, obwohl sie mit ihm verbunden sind, aber sie haben ganz eigene Erfahrungen. Und die haben sie aus Anlage heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat sich natürlich auch mit früheren Inkarnationen zu tun, aber sie haben sich durch ihre früheren Inkarnationen diese alten Fähigkeiten bewahrt. Das heißt, sie haben sich auch Verkörperungen, Inkarnationen gesucht, wo der Körper das auch hergibt. Für die Menschen, die jetzt ins neue, imaginative Schauen hineingehen, ist es eine Erleichterung, wenn der Körper das gerade nicht hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann tun sie es leichter. Weil zum Beispiel so Menschen wie etwa Rudolf Steiner selber, der hatte alte Fähigkeiten auch, aber damit er die neuen entwickeln und dann auch weitergeben kann, musste er die alten ja eigentlich loswerden. Und das auf ganz neue Art wiedergewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hängt sehr stark zusammen mit der sehr turbulenten Phase in seinem Leben, also geistig sehr turbulenten Phase. Die liegt zwischen seiner Kindheit, Jugend, Studium, dann die ganze Beschäftigung mit Göte, Göte-Herausgabe und dann, nachdem er im Weimar fertig war, dann 1900 im Anfang in der Theosophischen Gesellschaft. Aber da ist so eine Zwischenphase, wo ein ganz starker Umbruch drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist vielen aufgefallen. Das ist ja eigentlich nicht verständlich, jetzt ist er eigentlich fast total ein Atheist im Grunde und gegen die Kirche und gegen das Christentum wettert er und gegen alles eigentlich. Ist ganz stark drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war aber notwendig. Dann erst kommt dieses, was er in seinem Lebensgang schreibt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgotha. Ein inneres Erlebnis, auf eine ganz neue Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Impuls, der ihn dann offen macht dafür, dass er eben dann anfangen kann in der Theosophischen Gesellschaft auch zu wirken. Natürlich kommt dann von außen der Auftrag an ihn heran, aber dann war er auch erst bereit dafür. Sonst hätte es funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu musste er das Alte loswerden und neue Kräfte entwickeln. Sie umwandeln auf jeden Fall. Das heißt, es ist auch eine Aufgabe für jeden heute, der sich mit Anthroposophie beschäftigt, aber vielleicht auch noch alte Fähigkeiten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wichtige ist, dass man es umwandelt, weil nur wenn ich es umwandle, dringe ich wirklich mit dem eigenen Ich erkenntnismäßig in das ein, was da wirklich abläuft, was sich da abspielt. Da bin ich in jedem Detail drinnen dabei und es ist mindestens so trittsicher dann der Weg, als wie in den Naturwissenschaften, wo man äußerlich an den Phänomenen, an den Beobachtungen sich entlang arbeitet und nicht anfängt, irgendwas hineinzuspintisieren, sondern wo man einfach von Beobachtung zu Beobachtung schreitet und sieht, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Also so wie es Goethe zum Beispiel in seiner Farbenlehre gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich zu schauen, wie kann ich das verfolgen, wo entstehen die verschiedenen Farben, wie hält sich das Dunkle auf langsam zum Violetten, zum Blauen, dann wird es immer heller bis zum Hellblauen und so fort oder wie ist es, wenn das Licht verdunkelt wird. Dann kann ich Schritt für Schritt das verfolgen. Dann sehe ich, wie aus dem Zusammenspiel von Licht und Finsternis, je nachdem welches die Überhand hat, entstehen die verschiedenen Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann ich jedes Schritt für Schritt beobachtend nachvollziehen, sehe wie eins mit dem anderen zusammenhängt. Und das kann man sehr viel weiter führen dann noch. Es ist nicht umsonst, dass sich Steiner viel mit der Farbenlehre Goethes beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein genialer Schicksalszug, dass er zu dem gekommen ist, sich mit dem zu beschäftigen. Da ist sehr wichtig auch dieses Erlebnis zum Beispiel mit den Farben, weil wenn ich jetzt anfange im modernen Geistigen schauen, Farben zu sehen oder etwas in Farbbegriffen auszudrücken, sagen wir es einmal vorsichtig so, weil das Unwichtigste ist, dass es wie ein Fantasiebild vorweg vor mir steht. Das ist fast das Unwichtigste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich muss es genau spüren, welche Farben da sind. Also sozusagen sehen, ohne es sinnlich zu sehen. Das ist die Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann muss ich aber ganz in diese Farbgesetzmäßigkeiten hineingriechen. Und dann kann ich diese Dinge erleben. Dann funktioniert unter Umständen auch so etwas, was erfahrungsgemäß, ich weiß nicht, wie es euch geht, die zuhört und das schon probiert hat, die berühmte Samenkorn-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten. Also man legt ein Samenkorn vor sich hin und konzentriert sich auf dieses Samenkorn. Und dann sieht man eine gewisse flammenartige kleine Farbgestalt rundherum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schwierig. Das ist wirklich schwierig, dass das funktioniert. Aber helfen tut das sehr, zum Beispiel diese Übungen mit den Farben, mit der Farbenlehre, aber jetzt sie geistig aufzufassen, zu sehen, was geistig dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann merkt man nämlich, dass ich zu dem Farberlebnis an dem Samenkorn auch nur dadurch kommen kann, auf neue Art dazu kommen kann, wenn ich die seelisch-geistige Berührung spüre. Und diese Berührung gibt zunächst einmal ein immer konkreter werdendes Gefühl, Gefühlsstimmung, eine Berührung, eine Anmutung kann man im Deutschen auch sagen. Also ich fühle mich angemutet sozusagen von dem, also eben wirklich berührt von dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn diese Stimmung da ist, wenn ich die jetzt immer bewusster fassen kann, das dauert unter Umständen, ich spüre vielleicht sehr schnell, die Berührung ist da, aber sie ist noch sehr undifferenziert. Sie wird aber differenzierter. Und wenn sie differenzierter da ist, dann beginnt sie sich in Farben umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder, nicht notwendigerweise, dass ich es jetzt so sehe wie in einem lebendigen Traumbild. Es ist im Übrigen bei Traumbildern auch sehr unterschiedlich, wie farbig Träume sind. Viele Menschen erleben Träume auch nur in Grautönen, in Schwarz-Weiß-Tönen, in Schattierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht gesagt, dass es bei allen farbig ist. Es gibt Menschen, wie Lessing zum Beispiel, der von sich gesagt hat, ich habe in meinem Leben noch nie geträumt. Natürlich hat er immer geträumt in Wahrheit, aber es war kein Bild da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Bild, was man normal in einem vielleicht wilderen Traum erlebt. Trotzdem hat er in solchen Dingen gelebt. Aus solchen Dingen sind ihm die Inspirationen gekommen zu der Idee der wiederholten Erdenleben, die er eigentlich ganz selbstständig ergriffen hat und sie eigentlich begründet hat, damit nur, wenn es die wiederholten Erdenleben gibt, ist überhaupt die Menschheitsentwicklung erklärbar in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es die nicht gibt, dann ist es für ihn jedenfalls nicht erklärbar, sondern die Menschen entwickeln sich, die gehen durch. Und wenn da nichts durchgehen würde, müsste jeder von vorne wieder anfangen im Grunde. Also ein sehr tiefer Gedanke, weil im Grunde das ist die Zusammenfassung von einem relativ großen Werk, wo er die ganze Menschheitsgeschichte schildert in den wichtigen Phasen und dann kommt er zu dem Resümee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben, weil er das erlebt in Wahrheit. Er ist durchaus im Ansatz da bei dem Neuen schauen, aber ohne es in irgendeiner Form zu visualisieren noch. Das ist wichtig, dass einem bewusst ist, dass man durch diese Phase heute früher oder später durchgehen sollte, selbst dann, wenn man alte Fähigkeiten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst bleibt immer eine gewisse Unsicherheit drinnen. Weil es ist in dem alten Hellsehen nicht so leicht klar, was trage ich selbst hinein. Das heißt nämlich durchaus aus meinem Organismus, aus meinen unterbewussten Kräften, das gibt nämlich, wie soll ich sagen, die dicken kräftigen Farben in dem Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die muss ich einmal sozusagen weglassen. Ich muss das so ganz zart haben. Ich stehe vor der leeren Leinwand eigentlich und erlebe jetzt nur, da muss was hin, dort muss was da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wirklich vor der leeren Leinwand zu stehen, das ist die Herausforderung drinnen. Und dann kann man sich da hineinarbeiten. Und da ist dann eben drinnen genau auch diese Werdelust der Natur zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt der Ausgangspunkt, warum ich so lange gesprochen habe darüber. Das ist es genau. Ich beginne zu erleben, zum Beispiel auch bei der Samenkornmeditation oder so, die Lebenskräfte, der Lebenswille, der da drinnen steckt in dem Samenkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aber schläft drinnen, total schläft. Unter Umständen über Jahrtausende auch schlafen kann. Es sind ja viele Samen in den ägyptischen Gräbern oder so gefunden worden, die noch keimfähig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die auf fruchtbaren Boden kommen und genügend Wasser, entwickeln sie sich immer noch und liegen aber Jahrtausende drinnen, wie ein fast toter Stoff, der hart, kristallin ausschaut, fast geradezu und trotzdem schlummert das Leben drinnen. Und diese Werdelust, die will aber zu uns hin. Die will zu uns hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie spricht zu uns, zu unserem Menschen, ich. Und aus dem heraus, sie wird entzaubert, wenn ich aus der Freiheit heraus bewusst, aktiv anfange, das jetzt ins Bild zu gestalten, ins imaginative Bild zu gestalten. Dann wird sie wirklich erlöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erfüllt sie ihr Ziel, dann findet sie ihr Ziel, wie es da drinnen steht im Wochenspruch. Also erreiche ich mein wahres Ziel. Weil es ist erst fertig, ganz große Perspektive das Tun der geistigen Welt ist erst fertig, wenn sie sich im Menschen erleben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem der Mensch es erlebt, ergreift und gestaltend ins imaginative Bild bringt, die Zusammenhänge, die Zusammenklänge der Wesen, auch die Dissonanzen zu spüren bekommt, dann ist er schon in der Stufe der Inspiration drin. Das ist auch interessant, jetzt bin ich in der Stufe der Imagination. Als moderner Schauender, imaginativ Schauender, gestaltend Schauender, habe ich eh schon Mühe, das Bild zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich es endlich einmal, habe ich die Zusammenhänge, jetzt soll ich das ganze Bild wegschaffen. Das ist der nächste Schritt. Ich muss es komplett auslöschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett weg. Und indem ich es komplett auslösche, weil es ja eigentlich trotzdem immer noch, es ist aus meiner Tätigkeit hervorgegangen. Das ist schon gut, ich bin mir bewusst geworden, was ich da tue, aber damit habe ich schon einmal meine Einseitigkeiten trotzdem drinnen, meine Perspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um jetzt loszukommen von nur meiner Perspektive, um das wirklich noch klarer zu sehen, dass ich jetzt diese geistigen Wesen selber sprechen lasse, dazu muss ich mein Bild auslöschen, wegbringen aus dem Bewusstsein. Jetzt bin ich froh, dass ich das endlich habe und jetzt sitzt es sehr hartnäckig. Das ist nämlich ganz interessant, also wenn ich es dann ins Bild geschafft habe, dann wäre ich das ziemlich schwer los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar mühsam es zu kriegen, aber dann werde ich es schwer los. Und das ist gerade die Übung, dann in die Inspiration hineinzugehen, das wirklich loszuwerden. Und dann kommt die Inspiration und aus der Inspiration heraus, die führt mich weiter zur Intuition, dass ich wirklich jetzt ganz bewusst eintauche in die geistigen Wesen, die dabei beteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ist es nämlich, wenn diese Berührung da ist, aus der dann irgendwann das imaginative Bild herauskommt, ist es noch so eine halbbewusste oder viertelbewusste Berührung mit dem geistigen Wesen, aber ich lebe noch nicht in dem geistigen Wesen wirklich drinnen. Weil Intuition heißt, ich tauche wirklich voll und ganz in das andere geistige Wesen ein. Das ist es zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es berührt mich sozusagen. Ich spüre, es ist da, aber ich bin noch nicht wirklich drinnen in dem Wesen. Also das heißt, das Bild, was ich mir zunächst in der Imagination dann mühsam gemalt habe, da steckt sehr viel von mir drinnen, trotz allem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ist noch nicht wirklich ein objektives Schauen. Es beruht zwar auf etwas Objektivem, es wird nicht ganz falsch sein, aber hundertprozentig sagen kann ich es noch nicht. Ich kann es eigentlich erst sagen, wenn ich das Bild weggeschaffen habe, dann komme ich dadurch in die Inspiration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt spricht wirklich die geistige Welt, also die geistigen Wesen sprechen zu mir und führen mich dazu, wirklich in sie einzutauchen. Dann bin ich in der Intuition. Und wenn ich jetzt aus der Intuition wieder herauskomme, dann kann ich das Bild von mir wieder neu malen, aber dann wird es neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es erst wirklich das Bild, was ich gewonnen habe, dadurch, dass ich mich intuitiv mit diesem Wesen bewusst verbunden habe. Vorher ist es noch unbewusste Berührung. Das heißt, es ist zwar nicht eräumlich, aber eine äußere Berührung, könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich bin noch nicht in die Wesen eingetaucht, sondern sie berühren mich, das sagt mir irgendwas und das versuche ich festzuhalten. Aber in der Intuition erst bin ich ganz in sie eingetaucht. Ich bin diese Wesen geworden, im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Bewusstsein her. Das heißt, ich habe mein Bewusstsein ganz ausgeschaltet, bin eingetaucht und wenn ich jetzt zu mir komme, dann nehme ich wirklich das mit, was das Wesen ausdrückt. Und aus dem kann ich dann wirklich die objektive geistige Welt gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dann kann ich wieder in ein imaginatives Bild von mir hineingehen, aber es ist anders. Und den Prozess kann man öfter durchlaufen. Damit wird die Imagination immer reicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn man sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Wenn ich mich das nächste Mal wieder damit beschäftige, mich geistig verbinde, versuche es imaginativ zu malen, werden wieder neue Facetten herauskommen. Aber da hilft mir schon, wenn ich beim letzten Mal schon bis durch diese Intuitionsstufe durchgegangen bin, dann ist beim nächsten Mal schon wieder mehr drinnen und mehr Objektives drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangen tut es damit, dass ich eigentlich spüre, wie wirkt es auf mich. Das ist nichts Schlechtes, aber ich muss wissen, dass ich es dann nach meiner Eigenart wahrnehme und noch nicht so, wie es wirklich für sich ist. Also da muss man diesen Kreislauf immer wieder durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den interessanten Sachen entdeckt man immer wieder neue Facetten. Und lernt auch, noch genauer die Dinge zu fassen. Darum ist es nie verfehlt, sich immer wieder mit bestimmten Themen zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht sagen, das weiß ich jetzt, abgehakt habe ich. Das wird man in einem modernen Bildungssystem sagen. Abgehakt, den Kurs habe ich, habe ich meinen Schein gekriegt, Stempel drauf, das war es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, eigentlich immer wieder von vorne es holen und gerade dadurch dann immer wieder neue Facetten zu sehen, zu erfassen, sich im Durchgang durch Inspiration, Intuition wirklich zu objektivieren, indem ich eben eintauche, wirklich voll in die geistigen Wesenheiten und dann wieder neu zu malen. Und das ganze Bild ändert sich, es wird aber zugleich auch weiter und reicher dabei. Aber ich sehe es beim nächsten Mal schon noch mit mehr Zusammenhängen, noch klarer, objektiver, dass ich wirklich das erlebe, was die geistige Wesenheit ausdrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das geht alles nicht auf einen Schlag, das sind also Durchgänge, die notwendig sind. Und als Steiner, wenn er über seine Themen gesprochen hat, er spricht natürlich dann an den entscheidenden Punkten aus dem unmittelbaren Erleben. Wenn er spricht, hat er das Bild vor sich, anders geht das gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht etwas, was jetzt aus dem Gedächtnis kommt. Aus dem Gedächtnis muss man sich vielleicht merken, wenn ich jetzt auf irgendeinen Philosophen verweise, der hat dort und dort das gesagt, dann sind die Zitate meistens ein bisschen unscharf oder so. Da brauche ich wirklich das normale Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für das imaginative brauche ich das normale Gedächtnis überhaupt nicht. In dem kann ich es nicht halten. Es ist weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem geht die Imagination nicht verloren. Nur ich muss sie wiederholen. Ich kann sie überhaupt nicht im normalen Gedächtnis erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was man erinnern kann, ist der Ausgangspunkt, dass ich begonnen habe, in die Imagination hineinzuarbeiten. Was habe ich dazu gemacht? Von welchen Gesichtspunkten bin ich ausgegangen? Das kann man sich alles merken. Aber die Imagination selber muss ich mir wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat sie sich aber bereits weiterentwickelt, verändert. Hat eine andere Perspektive, eine andere Facette. Das muss man auch denken, wenn wir jetzt zum Beispiel am Freitag die Osterimagination lesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann darf man sich nicht vorstellen, dass die Grundzüge bleiben sicher drinnen. Aber dass es ganz konkret wird, das ist in jedem Jahr anders. Es kriegt andere Nuancen noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss denken, die Schilderung, Rudolf Steiner schildert ja, da wird es sehr deutlich, wie man modern an Imaginationen herankommt. Er baut sie auf, Schritt für Schritt. Da hat man nicht den Eindruck, die so BING, Kapitel Osterimagination, zwei Zeilen und BING, die steht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er bereitet es vor, Schritt für Schritt, baut er es auf. Und auch wenn er es jetzt im nächsten Jahr wieder aufbaut, kommen aber wieder neue Facetten dazu. Und sie kommen auch dazu, wenn man es jetzt jedes Jahr selber liest, mitgeht diesen Weg des Aufbauens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kriegt, obwohl eigentlich immer derselbe Text da ist, kriegt sie aber neue Nuancen. Und es gehen einem Dinge auf, die man vorher überhaupt nicht mitbekommen hat. Das heißt, sie wird tiefer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man so 20, 30, 40 Jahre mit der lebt, mit diesen Imaginationen, werden sie immer reicher. Also es ist keineswegs mit einmal erschöpft, weil das ist ja heute in unserem intellektuellen Zeitalter, ah, habe ich eh schon gelesen, kenne ich, weiß ich, habe ich in meinem Wissen. Wirkliche Imaginationen kann man nicht im Wissen behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist weg, ich muss es wieder schauen. Das heißt, wieder aufbauen in Wahrheit, das ist nämlich die Vorbereitung dazu. Also diese Jahreszeiten-Imaginationen sind unheimlich gute Beispiele, an denen man selber auch lernen kann, wie entsteht eine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu spüren, ich bin mitbeteiligt dabei und ich muss trittsicher gehen in dem Ganzen. Es ist nicht einfach und die große Vision steht vor mir und ich bin platt und die höhere Welt hat mich berührt und jetzt berichte ich darüber. Nein, sondern es ist keine Knochenarbeit, das ist es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein lebendiges Schaffen. Die Knochenarbeit ist das äußere, logisch exakte Denken. Das kann auch noch dazukommen, dass ich es auch wirklich in klare äußere Begriffe fassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das brauche ich auch dazu. Es ist ein ganz deutlicher Unterschied zwischen dem eigentlichen imaginativen Erleben oder dem imaginativen Denken und dann dem es in trockene, logische Wortfolgen umzusetzen. Das muss man auch denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst bei den Schilderungen von Steiner muss man schauen, dass man das wieder in Bewegung bringt. Das heißt, selber anfangen gestalten zu werden. Im Grunde habe ich was von der ganzen Imagination, wenn ich sie wirklich selber gestalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss das tun. Ich habe den Leitfaden irgendwo drin, aber ich muss es selber tun. Wenn man das über die Jahre tut, merkt man, dass man dazulernt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird reicher. Es wird reicher und man hängt mit der Zeit gar nicht mehr so sehr an dem Text, der drinnen steht, sondern man hat an dem gelernt und dann kann man es bis zu einem gewissen Grad auch selber aufbauen, wie sie kommt. Und man kann auch andere Perspektive hereinholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht so, dass es nur eine Perspektive gäbe. Es ist auch wie immer ein Ausschnitt aus dem Ganzen, weil im imaginativen Erleben ist es so, wie es in der geistigen Welt ist. Es hängt alles, aber halt in ganz konkreter Weise mit allem zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man eben nicht als allgemeinen Ausspruch nehmen. Ja, es ist alles eine Ganzheit, alles ist verwoben. Das klingt wunderschön, aber es kommt darauf an, dass ich konkret erlebe, wo besonders mit wem verbunden ist und von dort geht es vielleicht jetzt auch dorthin weiter, aber das muss ich genau verfolgen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann immer konkreter werden. Wenn man mit dem herangeht, an diese Jahreszeitenimaginationen zum Beispiel, sieht man, ja, die Schilderung, das ist der Weg dorthin, das ist die Perspektive, aber da kann man noch unheimlich viel mehr herausholen, weil es mehr drinnen steckt. Noch viel mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erschöpft sich nicht in dem. Das ist einfach nur mal so ein Anstoß in die Richtung hinzugehen. Aber also durchaus Mut zu machen, selber weiterzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nicht jetzt komplett anders werden. Die Grundzüge werden drinnen bleiben, aber es wird noch inholzvoller, noch gehaltvoller drinnen. Es ist ja so, wenn wir diesen Kreis durchmachen, also mal gestaltend anfangen, da ist schon der Wille drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allem Gestalten ist auch mit der Wille drinnen. Aber der wird jetzt verstärkt, wenn man mit diesem ganzen Kreis, Imagination, Inspiration, Intuition, da bin ja Ihre Intuition hängt ganz mit dem Wollen zusammen. Das ist Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht, ich brauche ein Rezept, wie tue ich denn, sondern intuitiv tun. Aus dem heraus gestalten und im Beobachten des Gestaltens erlebe ich jetzt, welche Kraft mache ich da, was stelle ich dadurch dar. Das heißt, dann bin ich ganz in meinem Willen, aber wach im schaffenden Wollen verbunden mit den Wesenheiten, die ich betrachte und aus dem heraus gestalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gibt dann mit der Zeit so wirklich eine gewisse Trittsicherheit, dass ich mir sicher bin, dass das nicht nur meine, also nur meine sind sicher nicht, aber dass ich es nicht zu sehr verfälsche durch meinen Bezug dazu. Dass ich nur das heraushebe, was mich so anspricht besonders. Sondern wo ich eben drinnen habe das inspirative und intuitive Element, wo ich wirklich immer wieder durchgegangen bin, indem ich eins geworden bin mit dieser Wesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sozusagen sie selber malt sich dann, aber durch mich. Das ist so schwierig. Also in der Intuition bin ich einerseits, da bin ich ganz in der Wesenheit drinnen, das heißt, ich halte mich ganz heraus und gerade dadurch kann ich aber dann immer objektiver dieses Bild gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne jetzt meine persönliche Perspektive drauf, meine Lieblingsperspektive sozusagen zu sehr in den Grund zu rücken. Also es ist nicht einfach in das hineinzugehen. Und es ist unheimlich wichtig, dass man sich als moderner Mensch bewusst ist, dass es nicht einfach ist und dass das aber gerade gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man erst dadurch die Sicherheit gewinnt in dem Ganzen drinnen. Ich meine es gibt heute so viele Geistesschulungen oder Seherschulungen oder was, wo man in einem Wochenendseminar locker zu Imaginationen kommt, die noch dazu bunt und turbulent und sonstiges sind. Also so fast wie ein Wachträumen drinnen und man geht raus und denkt, boah, toll, super, was ich da erlebt habe, Wahnsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Wahnsinn. Im Grunde erlebe ich nur mich selber drinnen. Ja, vielleicht bezieht es sich auf irgendeine geistige Wesenheit, aber ich kriege mit Sicherheit nicht mit, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man sich komplett verirren drinnen. In den Mysterientramen thematisiert es der Steiner auch so oft drinnen. Und da zeigt er wirklich, gerade an dem Johannes Thomasius zeigt er, was man alles falsch machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man wirklich völlig überzeugt ist davon, ja, das ist es. Und das ist aber ganz völlig anders, weil halt der Lucifer reinwirkt zum Beispiel, oder dann kommt noch der Ahrimann auch dazu. Und diese Kräfte, die muss ich alle ausschalten können in dem Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wahnsinnig schwer, aber das ist auch der Grund, warum wir mit Recht, und das ist gut, sonst hätten wir es so schwer tun, in dieses neue geistige Erleben hineinzukommen. Es wird ja immer wieder gesagt, ja, der Steiner hat das alles gegeben, aber wie viele andere können das jetzt auch so wirklich? Und vor allem, wie viele können es auf die neue Art? Weil es sind natürlich unter den Anthroposophen, oder denen die Steiner studieren, auch genug Leute, die noch alte Fähigkeiten mitbringen. Und das weckt irgendwas auf in ihnen, und jetzt sehen sie auch irgendwas und können noch ein bisschen was dazu schildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist nicht der neue Weg der Anthroposophie in Wahrheit. Also mit dem völlig Neuen, wo ich wieder lese, nicht einmal Träume oder was, ist es durchaus gut, auf dem Weg zu einem neuen geistigen Erleben einmal durch eine Lebensphase zumindest durchzugehen, wo auch die Träume weg sind. Ich sehe nichts in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weg. Wo das häufig kommt, das ist ein Zeichen, dass man was Altes loswerden muss. Kann auch durchaus sein, dass wenn man alte Kräfte mitgebracht hat, dass gerade das Traumleben sehr intensiv war, von klein auf vielleicht schon, und dass man dann gerade durch die geistigen Übungen es verliert, das Traumbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Steiner ja oft davon spricht, dass wenn man entsprechend geistig übt, gibt es dann die Kontinuität des Bewusstseins. Also das heißt, man ist Tag und Nacht wach, einmal für die Außenwelt, einmal für die geistige Welt. Aber das ist wirklich ein fernes Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Vorstufe dazu ist, dass zum Beispiel auch einmal in der Nacht nichts ist, und eine gewisse Zeit konsequent nichts ist, dann ist das, man nimmt es nicht zu streng, aber es sind so Symptome, die mir auffallen, die zeigen, dass es ein Übergang ist zu etwas Neuem. Es kann dann wieder kommen in der Nacht, die Traumphase, sie kann dann wieder sehr intensiv kommen, aber es ist unter Umständen recht gut, um Altes loszuwerden, dass man eine Phase durchgeht, wo gar nichts ist, wo man totale Schwierigkeiten damit hat oder glaubt, Schwierigkeiten zu haben, aber es ist einfach gut, das hinzunehmen. Also das in Bezug auf den Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stimmt, dass der durch so eine Phase durchgegangen ist, das war gut und notwendig für ihn. Und das heißt nicht, dass er jetzt so ganz ausgeschlossen ist von der geistigen Welt, ganz und gar nicht. Er hat sich sehr intensiv damit beschäftigt und hat gelebt darin, aber es war notwendig, dass alte Kräfte einmal ausgeschieden werden, dass man sie los wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt zu dem Ganzen heute noch dazu, weil unsere Welt bedarf eines bewussten Zugangs zum Geistigen in Wahrheit, auch wenn das vielleicht der Mehrheit noch nicht so wirklich bewusst ist, aber wenn das zu wenig kommt, wird heute die Zukunft nicht so rosig ausschauen, schon die nähere Zukunft nicht und die fernere erst recht wird armselig sein. Aber man muss auch sehen, dass man eben durchgehen muss, durch die Phase Altes zu verlieren und Neues zu gewinnen. Und dass im Grunde und in der Zukunft noch mehr alles schädlich wird, wenn es Altes ist, das nicht verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum richtigen Zeitpunkt, ich habe euch vorhin gesprochen von den Naturvölkern, die zum Beispiel Kräfte haben, wo der Steiner ganz deutlich sagt, mit unserem modernen Schauen kommen wir an das noch nicht heran. Können wir nicht. Das ist dort also wirklich, erstens natürlich Individualitäten, die entsprechende Voreinkarnationen haben, aber vor allem eben auch durch die Vererbungsströmung die körperliche Basis dafür haben, mit denen man gewisse Naturkräfte herankommt, an die man sonst nicht herankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauend nicht herankommt. Auch Steiner selber. Für ihn war daher durchaus fruchtbar und notwendig zum Beispiel diese Begegnung mit dem Kräutersammler Felix Kogutski, mit dem er immer nach Wien gefahren ist mit der Bahn und mit dem er oft gesprochen hat, der auch alte Fähigkeiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Begegnung war sehr, sehr wichtig für den Steiner. Und man kann nicht einfach so sagen, was hat er denn gebraucht, er braucht ja nur selber geistig hinschauen. Dass er es wirklich entdecken konnte, dazu braucht er die Anregung von dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der ihm mit gewissen Naturkräften, namentlich durch seine körperliche Anlage, natürlich aber auch durch frühere Inkarnationen, über Kräfte verfügt hat, die man auf dem modernen Weg nicht kriegt. Jedenfalls auch der Steiner so nicht hätte ergreifen können, wenn er nicht die Anregung durch ihn gehabt hätte. Ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur, es werden diese alten Fähigkeiten, es wird irgendwann, also spätestens in der nächsten oder Ende der nächsten Kulturepoche, also da haben wir schon eine Weile Zeit, wird es so sein, dass dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man auch diese Dinge, die man heute nur mit alten Kräften schauen kann, durch neue erkennen kann. Aber dazu muss sich noch einiges ändern in uns, bis in die Körperlichkeit hinein. Weil es ist eben heute so, dass der Grund, warum man an gewisse Kräfte, an gewisse Wesenheiten, auch geistige, schauend nicht herankommt, dadurch, dass eigentlich die Körperlichkeit ein Hindernis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder nicht die Voraussetzung bietet, um das schauen zu können. Und mit den alten Kräften, wo es eben die Körperlichkeit noch hergibt, geht es noch. Aber auch das muss bis in die Körperlichkeit hinein in der Zukunft verhandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistige Entwicklung erfordert auch etwas, was sich bis in die Körperlichkeit hinein ändert. Was uns dann die Möglichkeit gibt, wenn wir uns also in eine nächste Inkarnation begeben, wo wir ja sehr wohl eben auch den Geistkeim des physischen Leibes trotz Vererbungsströmung aufbauen, dass wir genügend Kraft drinnen haben, eben die alten Kräfte, die nicht mehr da sind, dass wir jetzt aber es neu greifen können, ohne dass wir diese alte Körperanlage dazu brauchen. Dass wir es wirklich ganz im Geistigen ergreifen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da sind wir vielfach eben noch nicht so weit. Aber das wird sein sicher in der nächsten Kulturepoche, also spätestens gegen Ende zu. Nicht bei allen Menschen, aber es wird dann genügend Menschen auch geben, die Dinge, die man heute nur durch diese Naturanlage schauen kann, dass man das auf neue Weise ergreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein weiter Weg noch, das Ganze. Und wir stehen jetzt im Grunde am Anfang. Wir stehen zwar eigentlich sehr, sehr dicht schon dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip könnte jeder schon dieses neue, imaginativ, lebendig, denkende Schauen entwickeln. Aber man muss es üben, man muss es wollen. Und wollen heißt es wirklich tun, das ist schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schwierig, es ist, ja natürlich, es gibt genug Übungen, die dazu angegeben werden, aber das heißt nicht, dass man gleich morgen, dass das herauskommt. Und vor allem ein großes Hindernis, also gerade bei Meditationen namentlich, also wenn es Texte sind, die man meditiert. Wir sind heute so intellektuelle Menschen, dass es uns schwerfällt wirklich zu leben in dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur es in konventioneller Weise immer wieder zu denken. Das ist noch zu wenig. Oder gar, dass ich jetzt in etwas philosophisch Spekulatives hineingehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage, aha, in Lichte strahlt Weisheit. Ja, was bedeutet das? Und jetzt grübeln drüber, was das bedeutet. Ich meine, da komme ich nicht ins wirklich geistige Schauen hinein, sondern da bin ich im äußeren philosophischen Denken in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das philosophische Denken hat gerade auch die Aufgabe gehabt, im Grunde zu schließen den unmittelbaren Zugang zur geistigen Welt. Das ist nämlich ganz interessant. Weil in dem Moment, wo das immer stärker anfängt, verliert sich das alte Schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der beste Weg, um das los zu werden. Also sich sehr intensiv philosophisch zu betätigen, ist auch ein Weg, alte Kräfte los zu werden. Alte schauende Kräfte los zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verträgt sich nicht miteinander. Das ist auch interessant, auf der Basis des Werksteiners, der ja auch philosophisch gearbeitet hat. Aber eben wie, das ist eben der Unterschied, wie er gerade, also durchaus auch in seiner Philosophie der Freiheit, also in dem zentralen Werksteiners eigentlich im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte wirklich sagen, dass das das zentrale Werksteiners ist. So logisch und klar er formuliert drinnen, so sehr sind aber diese Gedanken zugleich auch imaginativ geschaut. Das heißt, sie sind erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, er erlebt etwas. Ich nehme nicht nur einen logischen Schluss zur Erkenntnis und sage, ja, logisch, so ist es. Sondern mit jedem Schritt, mit jedem Glied da drinnen verbindet sich ein intensives Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So muss man auch die Philosophie der Freiheit lesen, wenn man immer tiefer eindringen will. Weil aber trotzdem auch das rein philosophische Denken drinnen ist. Dann kommt was sehr Interessantes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schildert Rudolf Steiner meint, das kann man aber wirklich auch erleben. Dann fängt man an zu erleben Skelette. Skelette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt jetzt sehr, sehr überraschend. Aber es ist genau, es ist ganz charakteristisch, also gerade für die Philosophie der Freiheit insbesondere. Sie ist aus einem erlebten, lebendigen Denken heraus, das aber ganz hinein kristallisiert ist, auch in unsere äußere Logik hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es stirbt dort hinein. Und das ist genau dieses aus dem Erlebten Denken, das bildschaffend wird, aber sich bezieht eigentlich auf dieses logische Knochensystem, das da drinnen ist. Das taucht in der Imagination auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist eben gerade die Philosophie der Freiheit nicht so, da geht es jetzt von einem Bild zum anderen und ich schwebe da und sieben Engel mindestens oder Erzengel schweben durch. Nein, gar nicht. Gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer ganz klar, sodass jeder Philosoph sagt, ach ja, es ist logisch. Also es muss bis zu dem hinein kristallisieren. Aber es ist aus einem lebendigen Prozess heraus geboren und dann sehe ich aber, dass es kristallisiert und was gibt dem Ganzen die Stütze? Das Skelett, das drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss da sein. Wenn es das nicht wäre, dann würde nämlich genau das passieren, dass das Ganze zusammen rinnt in eine vielleicht sehr hübsche Sache und ich fühle mich frei und sonst irgendwas, aber es ist irgend so eine Sauce, wo alles durcheinander rinnt. Nein, es hat eine ganz klare Struktur drinnen, so wie wir uns unsere Gestalt geben, schon durch unser Skelett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist gerade das, was wir uns mitbringen. Die ganz besondere Art, wie wir gebaut sind in unserem Skelett, namentlich dann oben im Schädelskelett ganz besonders. Da lebt ja die ganze frühere Inkarnation drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der früheren Inkarnation, was wir getan haben, was wir mit unserer Tätigkeit gemacht haben, das kristallisiert in der nächsten Inkarnation in der Form unseres Schädels. Gibt ihm die ganze individuelle Formgestalt, unsere Taten im früheren Leben. Und das bereiten wir im Geistigen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn der Herr interessant ist, im Nachttotlichen, es dauert ja Zeit, da kann man imaginativ den Menschen noch irgendwie in seiner Gestalt erleben, aber das, was am schnellsten verblasst ist, der Kopf oben. Der ist weg. Weil der war eigentlich schon die vorvorige Inkarnation, die man hereingebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat dann seine Bedeutung völlig verloren. Aber es entsteht, wenn man wieder zur neuen Inkarnation herunterkommt, entsteht langsam vor allem einmal das Bild des Schädels, der das repräsentiert, was aus der vergangenen Inkarnation kommt. Und was aber ins Gliedmaßensystem hineingeht, das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bahnt sich erst etwas an, was in die Zukunft geht. Aber auch da gibt es Feinheiten, wo sich mehr das Kopfprinzip zum Ausdruck bringt, sprich die alte Inkarnation spielt hinein. In den Fingerknochen vorne oder so, da ist durchaus noch was von da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist was weites Thema, das zu verfolgen. Aber das spielt hinein. Aber um jetzt zu einem großen wichtigen Punkt zu kommen, dass wir da mal ein bisschen einen Schnitt machen, der jetzt wirklich sehr angeregt war durch den Wochenspruch, immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollten ja auch beobachten den Weg, wie ist es gekommen? Also erstens dieses Bild Sonne-Mond, also die Gralschale mit der Hostie drinnen sozusagen, das ist das Bild. Und mit dem Ganzen ist verbunden, wie ist aber auch der Weg, sagen wir von der Zeitenwende in etwa, bis in unsere Zeit hinein. Wir haben jetzt einmal immens viel Mondenschalenartiges, das ist mächtig, die Mondenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Sonne drinnen, die Hostie sozusagen, die ist noch sehr klein. Und wir kommen zum Beispiel dem Gralsprinzip oder auch dem Schauen, dem Erleben des ätherischen Christus, um dem näher zu kommen, muss in dieser Gralschale, aber die ist wichtig, die brauchen wir, muss sozusagen diese sonnenleichte Kraft, die aber jetzt als Lichtkraft von uns ausstrahlt, die muss stärker werden. Und wir brauchen aber die Schale genauso dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Schale ist aber massiv entwickelt. Und das Wichtige wäre zu sehen, welche Strömungen waren da drinnen, wir haben ja schon ein paar mal ein bisschen darüber gesprochen, welche Gefahren sind drinnen, dass man verhärtet in dem mondenhaften, also nur mehr die Schale überbleibt. Die Gefahr ist sehr groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Gefahr ist, dass wir sagen, wir wollen die Schale los sein, wir wollen nur die sonnenleichte Kraft haben. Aber dann ist es eben auch nicht das Ganze. Dann würden wir damit auch nicht unsere Erdenaufgabe erfüllen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unsere Erdenaufgabe ist es ganz wichtig, dass wir genau das machen, was der Christus gemacht hat, sich zuerst von der Sonnenkraft her kommen, diese Sonnenkraft herunterzutragen, sich zu spiegeln einmal, also durch die Mondenkräfte, das ist das, was sich im Judentum eigentlich widerspiegelt, also Jahwe, Elohim, dort ist das Prinzip ganz stark, da ist genau vom ersten Kapitel zum zweiten Kapitel der Genesis, habe ich glaube ich schon öfter gesagt, also im ersten Kapitel ist zum Beispiel, wenn die Elohim sprachen, es werde Licht und es wird Licht, ab dem Moment wirkt durch die sieben Sonnen Elohim der Christus hindurch und er spricht durch sie. Und dadurch ist überhaupt erst die Erschaffung, ja letztlich des Menschen, aber auch der ganzen Schöpfung, die auf den Menschen hin orientiert ist, auf den freien Menschen, möglich. Aber im zweiten Kapitel ist es was ganz anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist die Rede von Jahwe, Elohim. Und das ist der Christus, der zwar noch von der Sonne aus wirkt, aber durch die Mondenkräfte hindurch wirkt, also durch den Abglanz, der da ist. Und da gibt es eben jetzt auch diese Zweiheit drinnen, also das Sonnenlicht, das durch den Mond hindurch geht, ist was anderes als das Sonnenlicht, das sich am Mond spiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel, wenn wir die Mondsichel sehen, dann ist es das gespiegelte Licht. Dann ist es das gespiegelte Licht, ist immer das luziferische Licht, das was ins äußere Sinnliche hineingeht. Und drinnen, was durchgeht, die Sonnenkraft, die durchgeht durch den Mond, aber eben nicht äußerlich, aber als Kraft durchgeht, das ist die eigentliche geistige Sonnenkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Gralschale haben wir wirklich diese äußere Schale in dem Bild halt, wirklich der Mondsichel. Da haben wir ja gesprochen drüber, Ganganga, der Kreider, die hinwandelnde Wegzerrung, wo der Steiner auf der Spur war, das ist also die Mondsichel mit dem dunklen Teil drinnen, den man manchmal sehen kann auch. Obwohl er nicht wirklich durch die Sonne beleuchtet ist, aber er wird aufgehellt durch das Streulicht der Erde, dann kann man das drinnen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da geht das Sonnenlicht durch, das geistige Sonnenlicht, nicht das Äußere. Weil in Wahrheit scheint von da irgendwo die Sonne, dann sehe ich halt die Sichel da, aber das andere Licht, das geht geistig gesehen durch, nicht äußerlich, nicht das äußere Licht, aber das geistige Licht geht durch und das ist gerade die Sonnenkraft, die aber sichtbar wird. Und das Interessante genau mit dem Licht, dass aber die Erde zurückwirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch durchaus wichtig für das Ganze, weil der Christus ist ja eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden. Also es ist Sonnenkraft, aber der Christus lebt eigentlich auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat sich mit der Erde verbunden. Und es ist tatsächlich, in dem was die Erde auch ausstrahlt, ist eben die Christuskraft drinnen. Und das was von der Sonne kommt und durchgeht jetzt, durch den Mond, wird ergriffen durch die Christuskraft, die von der Erde ausstrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich es erst, weil es ist nicht einfach nur die Sonnenkraft der sechs verbliebenen Sonnen-Elohim, weil es sind ja nur sechs dort geblieben, der siebente hat sich dann mit dem Mond verbunden. Und das ist gerade dann die Aufgabe eben im Judentum gewesen, also mit dieser Kraft sich zu verbinden. Also wo dann tatsächlich der Christus auf seinem Wege zur Erde eben sehr stark auch wirklich mit der Mondensphäre sich verbunden hat zu dem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist er mit der Erde verbunden. Und das heißt, was wir jetzt brauchen, ist die Verbindung der Sonnenkraft, durchaus auch der Sonnen-Elohim, aber mit der Christuskraft, die dem entgegenkommt, die aber aus der Erde jetzt herauswirkt. Und wir mitwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen eigentlich da was entgegen. Also da steckt ein großes Geheimnis sozusagen drinnen, oder was wichtig ist zu entdecken, das in diesem Zusammenwirken von den Sonnenkräften, den Mondenkräften und den Erdenkräften. Und Erde eben verbunden mit dem Christus, aber auch mit uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da sind wir auch beteiligt dabei. Das ist eben auch etwas, an dem wir mitarbeiten für die Zukunft. In dem wir uns hier mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Mondenkräfte sind zugleich etwas zweischneidiger als auch, es gibt auch Mondenkräfte, die in der Erde verblieben sind. Der Mond hat sich gelöst schon, weil er aus der Erde herausgegangen ist und es haben sich die Wesenheiten, die damit verbunden sind, gelöst von der Erde. Aber es ist ein Teil der Mondenkräfte in der Erde zurückgeblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Teil ist zunächst einmal unter dem Einfluss der Widersacher. Das ist das Problem. Wir haben jetzt in den Mondenhaften ein Wichtiges und Gutes und wir haben aber auch die Gefahr drinnen, dass sich da zu sehr die Widersacher hineinmischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen aufpassen und schauen, dass unser Grasgefäß sozusagen, dass da nicht plötzlich die Widersacher mitarbeiten drinnen, dass die hineinwirken. Und da war eben ein großer Einschlag oder eine große Gefahr dieses Jahr 666 nach Christus, wo dieser große, bedeutsame Einschlag der soratischen Kräfte da war. Und wo wir auch das letzte Mal dafür gesprochen haben, also das steigert sich jetzt und wird sich auch weiter steigern in weiteren 666 Jahresperioden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die nächste war dann 1332, das habe ich das letzte Mal geschildert, das war die Problematik, dann Untergang des Templerordens, hat wieder etwas Zweischneidiges in sich. Man kann einerseits sagen, da wurde ein Impuls abgewürgt und wenn der Templerimpuls also ohne diesen Einfluss sich entwickeln hätte können, dann hätten wir zum Beispiel heute ein wirklich geistgemäßes Finanzleben. Der Umgang mit dem Geld, das war eine der ganz großen Sachen, die die Templer konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geld in den Dienst des Geistes zu stellen und für jeden geistig strebenden Menschen, im christlichen Sinn habe ich damals gemeint, aber christlich ist ja allgemein menschlich, jedem die Mittel zur Verfügung zu stellen, um für dieses Geistige wirken zu können. Das war das Große. Und man muss etwas Zweites dazu sagen, weil der Templerorden hängt ja auch zusammen mit den Kreuzzügen, dazu ist er ja eigentlich gegründet worden, um das heilige Land zu befreien, wobei das von Haus aus ein bisschen eine äußerliche Missteitung war, weil Christus findet man nicht in Jerusalem, sondern überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber äußerlich war halt das Problem da, dass zum damaligen Zeitpunkt die islamische Strömung, dass das zu den Kreuzzügen geführt hat, war ja eigentlich erst dadurch, dass die Türken drinnen überhand genommen haben. Also der Islam war ganz anders, also aus den Reihen, damit will ich jetzt bitte nichts gegen die Türken sagen, aber es ist ein anderer Zug drinnen, also ein viel strafferer Zug drinnen, weil die Türken so im 8., 9., 10. Jahrhundert eben den Islam angenommen haben, hereingezogen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stammen ja eigentlich aus den östlichsten Teilen Asiens irgendwo, also eben von den Turkvölkern dorther kommt es, also es ist eigentlich was Mongolisches in der Art, also im weitesten Sinn aus dem kommt es her, bringt es eine sehr, sehr, sehr strenge, sehr, ja man könnte sagen sehr, sehr abstrakte geistige Beziehung, andererseits aber auch eine sehr, sehr interessante geistige Beziehung, weil gerade die mongolischen Völker im weitesten Sinne verehrten Tengri als den Himmelsgott. Darum wird die Lehre oder die Religion dieser Völker heute auch als Tengrismus bezeichnet. Früher hat man Schamanismus gesagt, gehört dazu, aber heute ist der Fachbegriff Tengrismus, weil sie den Himmelsgott Tengri verehrt haben, im Prinzip ist es der blaue Himmel, das Himmelsgewölbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist völlig abstrakt, er ist völlig a-persönlich, es ist kein personifizierter Gott in irgendeiner Form. Sie verehren diese geistige Naturkraft, das ist das Göttliche, der Himmel selbst eigentlich. Wenn man es jetzt noch konkreter aus dem anthroposophischen fasst, hängt es zusammen mit den Ätherkräften, die von dort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was die Griechen auch mit Recht eben den Äther, den Aether genannt haben, das ist der blaue Himmel. Das heißt, es ist die Äthersphäre unserer Erde im Grunde. Da wirkt natürlich das Kosmische hinein, aber es ist die Äthersphäre, die unsere Erde umgibt und von der die Erde lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Sonnenkräfte wird uns dadurch vermittelt, dass sie zum Beispiel durch die Erdatmosphäre durchgehen. Und dadurch kriegen sie ihre spezielle Qualität auch. Also sie müssen auf die Erde kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ätherkräfte bestehen im Wesentlichen in den ganzen Rhythmen zum Beispiel oder auch in dem Licht, das unser Sonnensystem durchströmt, da geht was von der Sonne aus. Aber das erzeugt auch eben die Sphärenharmonie im Ding. Es gibt also auch den Klangäther, der drinnen ist und der Lebensäther geht dann noch über das sogar hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles wirkt drinnen, aber es spiegelt sich das alles auf die Erde herunter und es lebt als erstes im Luftelement auch. Es ist ja sehr interessant, selbst dort, wo in der Bibel spielt es sich wieder, in der zweiten Schöpfungsgeschichte, im zweiten Kapitel, wo im Jahwe Elohim den Adam aus einem Erdenkloß, oder wie es heißt, also Ha-Adama heißt es ihm, also Adama ist die Ackererde, aber das ist die Erdenmondensphäre. Und aus dem wird es geschaffen und das ist aber auch der Bereich, in dem sich eigentlich bewegt sich auch heute noch der Mond innerhalb der Erdatmosphäre, wenn man es ganz streng nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinsten Ausläufer nämlich der Erdatmosphäre, das ist schon sehr dünn, also atmen kennt man dort nicht, aber die gehen weit über die Mondbahn sogar noch hinaus, also ganz schön Stiegl noch hinaus. Also etwa gut schätzungsweise die doppelte Entfernung des Mondes von der Erde sind noch Spuren wirklich der Erdatmosphäre nachweisbar und erst dort geht es in das allgemeine interplanetare Medium über. Das ist halt das Äußerliche, aber dieses Äußerliche sagt auch etwas, also das heißt der Bereich Erde-Mond bildet in gewisser Weise immer noch ein System, wir sprechen von der Mondentrennung, aber die ist nie ganz vollzogen worden und sie wird auch wieder stärker werden, die Verbindung in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Bereich. Und es sind eben Mondenkräfte auch in der Erde verblieben und die sind eigentlich gehalten worden, gerade durch die Widersacherkräfte, also durch die Alemannischen Kräfte, durch die Asurischen und durch die Saratischen. Denn diese Mondentrennung war eigentlich ein Heilmittel, ein Abwehrmittel dagegen, dass die Widersacher zu stark werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie hat denn das begonnen? Durchaus auch äußerlich kann man das in den äußeren Tatsachen sehen, aber man muss eben sehen, was sie geistig bedeuten. Also zuerst einmal war das unser ganzes Sonnensystem und namentlich eben auch Sonne, Erde, Mond, ein Gebilde, ein sehr dünnes Gebilde noch. Dann beginnen sich aber langsam verhärtete Teile herauszulösen, dadurch entstehen die verschiedenen Planeten dann und nur die Sonne kann dann wirklich der Lichtträger sein, die Lichtquelle, also die eigentliche belebende Quelle, da ist wirklich die Quelle der ganzen Ätherkräfte für unser Sonnensystem drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer hat aber die Trennung der Sonne von der Erde jetzt im Spezium genommen, wer hat die impulsiert? Die saratischen Wesenheiten, die waren es. Und daran sieht man aber auch deutlich, dass diese Wesenheiten eine wichtige Rolle in unserer Entwicklung spielen, auch eine sehr gefährliche Rolle, aber auch eine wichtige, weil ohne diese Trennung hätten wir uns nicht zu freien Wesen entwickeln können, wäre unmöglich gewesen. Solange die Erde mit der Sonne verbunden wäre, hätten wir dieses Entwicklungstempo nicht mithalten können, wir hätten es nicht geschafft dazu freien Wesen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren ja geistige Wesenheiten, aber wir wären völlig unfrei gewesen, wir wären Teil dieser ganzen Sonnenhierarchie gewesen als unterste Wesenheit, aber völlig unfrei. Um frei zu werden, musste sich die Erde von der Sonne trennen und die anderen Planeten im Übrigen auch. Natürlich gibt es äußere physikalische Erklärungen dafür, aber wenn man die Kräfte sucht, die dahinter stecken, dann sind das eben genau soratischen Kräfte, arämanischen Kräfte, die dabei eine große Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentlich Führende haben die soratischen Wesenheiten, weil sie unter den Widersachern die höchste, oder nein, sagen wir besser, die tiefste Erwärmgeordnung haben. Also die höchste Erwärmgeordnung im negativen, im dunklen Sinne. Weil sie haben Qualitäten der Geister der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elohim. Diese Mächtigkeit haben sie. Und diese Mächtigkeit bedeutet, dass sie formgebend, zumindest einmal sind für unser ganzes Sonnensystem, in Wahrheit formgebend letztlich im ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dort gibt es halt andere Geister der Form auch. Also speziell die soratischen Wesenheiten hängen sehr speziell mit uns im engeren Sinn zusammen. Mit unserer Erde, mit unserer Sonne, mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur diese soratischen Wesenheiten sind daher aber stark genug gewesen, um diese Trennung überhaupt herbeizuführen. Die kleineren arämanischen Wesenheiten sozusagen, also die zurückgebliebene Erzengel im Grunde sind, die können das nicht. Die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch selbst zurückgebliebene Urengel, also zurückgeblieben im Sinne, dass sie Widersacherkräfte geworden sind, also dass sie aus den Urengeln halt so Asuras geworden sind, auch die können das nicht. Die können durchaus sehr intensiv hineinarbeiten im seelischen Bereich des Menschen, in der Astralwelt, in einiges hineinarbeiten. Aber bis ins physische hinein, das schaffen sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten, oder sagen wir besser, tiefsten asurischen Kräfte haben so viel von den soratischen Wesenheiten gelernt, dass sie sehr wohl auch zumindest ein bisschen ins physische hineinarbeiten können, ins physische des Menschen nämlich. Und sie haben die Voraussetzung dafür, weil sie ja, als sie auf dem Alt, sogenannten alten Saturn, über den haben wir schon so oft gesprochen, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dort haben sie bereits gearbeitet am physischen Leib des Menschen. Allerdings als reiner Wärmeleib, kann man sich heute gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Wärme, was ist das? Nicht einmal Luft, also keine Wärmeströmung, sondern gestaltete Wärmestrahlung oder irgend sowas. Aber da waren sie schon mit den Menschen verbunden und haben daran gearbeitet. Sie haben ihr Bewusstsein entwickelt, indem sie eben an diesem dünnsten physischen, eben in Form der Wärme, gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die können zumindest im Menschenleib bis ins physische hineinarbeiten, aber sie hätten nie das schaffen können, dass sie eben die Erde zum Beispiel von der Sonne drinnen. Das hätten sie nicht machen können. Das konnten aber die soratischen Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die sind es im Grunde so mächtig wie die Elohim, die eben unser System im guten Sinne geschaffen haben, die es durchformt haben. So mächtig sind sie im Grunde. Also das sind schon große Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dadurch jetzt, also die Sonne, die Trennung der Erde von der Sonne war aber notwendig, dass wir also genügend Zeit bekommen, um uns zur Freiheit entwickeln zu können. Sonst hätten wir uns nicht aus eigener Kraft entwickeln können. Die Chance haben wir nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde noch gehen, wenn wir entwickelt werden sozusagen von oben, aber dann wären wir völlig unfreie Wesenheiten. Aber indem wir uns selber entwickeln, indem wir selber auf einen Fortschritt zehn Fehler machen, mindestens, ins Bild gesetzt, oder hundert vielleicht. Ja, das ist der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es irrt der Mensch, solange er strebt, wie es im Faust heißt. Und wirklich kräftig. Das heißt, auf einen Fortschritt fallen zehn oder hunderte Fehler sogar, die wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sind wir so langsam. Höhere Wesenheiten schaffen das halt schneller, die schon weiter sind. Aber sie haben es auch vielleicht bis zu einem gewissen Grad leichter, weil sie halt unmittelbar von oben die Kräfte bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alles aus Freiheit wollen. Selber wollen. Und das macht den menschlichen Weg so schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das gibt uns die besondere Qualität als Mensch. Ich meine, das können wir. Dazu sind wir da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum dürfen wir uns von dem überhaupt nicht schrecken. Und wir dürften uns eigentlich nie wünschen, dass das alles schon hinter mir ist. Bitte schenkt mir das von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehen wir ins Widersacherreich im Grunde. Die täten uns alles schenken. Und uns einspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie würden uns vollkommen unfrei machen. Dann kriegen wir halt unseren Platz zugewiesen und sind ein Rädchen im ganzen System. Und auch wenn wir vielleicht ein mächtiges Rädchen drinnen sind, ein großes Rädchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit null. Mitgestaltung null. Gibt&#039;s nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort. Aber darüber haben wir eh das letzte Mal ja gesprochen. Das ist halt die Perspektive, die gerade diese soratischen Wesenheiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen diesen perfekten, geradezu urwerksartigen Kosmos, in dem alles aus der zentralen Quelle vorherbestimmt ist. Und ihrer Meinung nach, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke, die einzige Chance ist, dass der Kosmos nicht im Chaos endet. Und der Weg, der aber mit dem Menschen eröffnet wurde, für das die Gottheit selber den Christus eben auch auf die Erde geschickt hat, wenn man so will, oder er auf die Erde gegangen ist und sich mit diesen Menschen verbunden hat, das höchste göttliche, das heißt aber, dass damit in uns die Freiheit ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sozusagen die göttliche Kraft, aus dem Ich aber auf individuelle Weise tätig werden kann. Also aus voller Freiheit und trotzdem aber die gleiche Qualität hat, von der Art her zumindest, wie die höchste göttliche Quelle. Nur um diese Kraft wirklich aus dem Ich tätig werden zu lassen, der Weg geht halt nicht so einfach, es strahlt heraus und funktioniert gleich, sondern wir probieren, wir probieren und wir machen eben die Zehn, die Hundert, die Tausend Fehler, bis es einmal dann wirklich funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis es einmal wirklich in die richtige Richtung geht. Und ich glaube, ich habe euch ja schon eine Zeit im Grunde, tun wir so etwas schon mit jedem Atemzug, den wir machen. Schon das ist ein Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf sich nicht immer jetzt vorstellen, riesige Werke, was mache ich denn da? Schon mit jedem Atemzug. Ich kann eben einen freien, menschlichen Atemzug machen oder einen, der nicht so frei ist. Ich will jetzt gar nicht, dass wir jetzt anfangen, bitte belauert jetzt den dauernden Atem oder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eher mit Vorsicht zu genießen. Wir können nämlich anders, oder wenn anders arbeiten, als man früher gearbeitet hat. Nämlich nicht durch irgendein Atemtraining oder was, das von außen kommt, sondern indem wir uns geistig entwickeln, geistig an uns arbeiten, wird der Atem anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was durchaus einen Einfluss letztlich auf die ganze Erde hat und auf die Menschen rundherum. Aber dazu möchten wir uns nicht jetzt irgendwie hinsetzen und irgendwelche Atemübungen machen. Das ist eher Gefährlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Meditationen kann man es auch machen, aber auch da sind sie anders, als in alten Zeiten. Ja, also das heißt, wir haben die Problematik mit der Mondenschale, wo auch ganz stark die Widersacher dabei sind, aber wir brauchen sie auf der anderen Seite. Es sind also gute Kräfte, es sind aber Kräfte, die auch sehr leicht von den Widersachern benutzt werden können, um uns vom Weg abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eben dieser Impuls von 666 sehr stark. Und er hätte dazu geführt, dass wir, wenn das wirklich funktioniert hätte und wenn nicht in der Geschichte auch genügend passiert ist, um einen Gegenimpuls zu machen, dann würde der Mensch zwar die Bewusstseinsseele, also wir stehen ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter und das ist ein sehr entscheidendes Zeitalter. Also die Frage des Bewusstseins ist daher heute ein sehr großes Thema in den Wissenschaften irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben noch überhaupt im Grunde keine wirkliche Antwort darauf. Nämlich eben auch die Rätselfrage damit, wie hängt unser Bewusstsein mit unserer Mondenschale, mit unserem mondenhaften Tropen, nämlich mit unserem Gehirn zusammen. Weil das ist auch so eine Schale und da ist auch was drin, das ist halt dann der volle Mond da drinnen, aber wie kommt da das Bewusstsein zustande? Hat die äußere Naturwissenschaft null Ahnung noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rätsel. Sie können zwar die Gehirntätigkeit, können es eine ganze Menge schon erklären und was wo zugeordnet ist und man sieht auch, wie sich das in bestimmten Seelentätigkeiten widerspiegelt, gewisse Zusammenhänge da oben, aber dass das bewusst wird, dass es der Mensch erleben kann und dass er nicht nur ein Gehirnautomat ist, völliges Rätsel. Völlig umgelöst von der äußeren Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das Hirnkastle ein wichtiges Werkzeug für unser Bewusstsein, aber indem es gerade das eigentlich Geistige abtötet, bis abblast, bis zu einem bloßen Bild. Das heißt, wir haben das Hirnkastle eigentlich, wenn wir es benutzen, im Grunde dadurch, dass die geistige Wahrnehmung ausgelöscht wird. Dadurch können wir unsere abstrakt-logischen Gedanken auch denken, weil sie können sich spiegeln drinnen, aber ich erlebe nicht den geistigen Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistigen Wesen, die wirklich dahinterstecken. Das ist ausgeblendet. Ich erlebe nur die Widerspiegelung in logischen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musste kommen. Ist notwendig für die Freiheit, weil gerade dadurch, dass wir zunächst einmal nette Wesenheiten als solche wahrnehmen und merken, was die eigentlich wollen, sondern dass wir halt einfach nur die Widerspiegelung, nur das Bildhafte haben, gerade das lässt uns frei. Wir können das Bild anschauen und sagen, ja, will ich, will ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bleibe frei in meiner Entscheidung. Wenn diese Wesenheiten wirklich so eingreifen würden, dann wären wir unfrei. So sehen wir sie nur in der Spiegelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können auch nicht eingreifen. Das wollten aber letztlich die soratischen Kräfte erzwingen. Sie hätten es also geschafft, eine sehr starke Bewusstseinsseele zu entwickeln, die aber ausschließlich aufs Äußere gerichtet ist und auf die niedere Naturgeistigkeit, die aber dann immer mehr unter dem Einfluss, auch bis in die Natur hinein, dieser soratischen Wesenheiten, unter anderem Widersacherkräfte, stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde also auch bedeuten für die Entwicklung der Erde ganz was anderes. Weil das heißt, dass die ganzen Elementarwesen, die in der Erde sind und so weiter, dass die eine andere Richtung kriegen. Das liegt also auch an uns, jetzt wie wir uns entwickeln, wo die ganzen Elementarwesen hingehen, ob die eine Erlösung finden können oder einen weiteren Aufstieg finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nämlich absteigende und aufsteigende Elementarwesen und es ist auf jeden Fall eine ganz große Gefahr drinnen, dass eben die Elementarwesen der Erde, dass die auch in den Widersacherbereich ganz hineingezogen werden. Und wieder sind wir ein Schlüssel dafür, in welche Richtung es geht. Und da ist etwas Entscheidendes, sind die Mondenkräfte, die in der Erde geblieben sind, weil die sind verbunden mit den soratischen Kräften, mit den alemannischen Kräften, mit den asurischen Kräften, die wirken da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist also die Auseinandersetzung jetzt da mit diesen Kräften. Und eben der Impuls von 666 und dann Steigerung wieder 1332 und jetzt von mir aus 1998 die Steigerung, wäre das, also die Bewusstseinsseele so zu entwickeln, dass der Mensch voll schon damals 666 erwacht wäre zur Bewusstseinsseele nach außen. Und zum Bewusstsein der niederen Naturgeistigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, das eigentliche Ziel war den Menschen an die Erde zu binden, volles sinnliches Bewusstsein für die äußere Welt und Wahrnehmung der ganzen geistigen Wesenheiten, die aus dem Widersacherbereich kommen. Und alles andere abgeschnitten. Das heißt, wenn das wirklich funktioniert hätte, ist es durchaus nicht so, dass der Mensch jetzt nur äußerer Materialist wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keineswegs. Er würde geistige Wesenheiten schauen. Aber nur die, die aus dem Widersacherbereich kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alles andere blind. Komplett blind. Und dagegen, dass dieser Impuls nicht sich zumindest in dem Maße in der Menschheit breit machen konnte, war ein wesentliches Element eben tatsächlich die Entstehung des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade dass dort, da waren nämlich Menschen da, die noch dazu eine starke Bereitschaft eigentlich innerlich hatten, diese Kräfte aufzunehmen. Aber genau dagegen ist der Islam als Gegenimpuls gekommen. Weil er dort also eine sehr strenge Ordnung von oben hereingebracht hat, die aber jetzt in Wahrheit entgegenwirkt den Impulsen, die da von unten kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der Impuls nicht gekommen wäre, obwohl er eigentlich, Herr Rudolf Steiner sagt ja, dass das durchaus ein awimanischer Impuls ist, der da drinnen lebt im Islam. Aber in dem Fall ein notwendiger Impuls, der nämlich die schlimmeren Kräfte, die von der asyrischen Seite einfach zurückgedrängt hat. Das ist ganz Interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schwierige Sache drinnen. Und es ist in abgeschwächter Form dann dieser Impuls, der in den arabischen Völkern überhaupt drinnen lag. Da liegt nämlich die große Anlage drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da liegt nämlich eine unheimlich starke Anlage, ja sogar für die Bewusstseinsseele drinnen. Eine starke Anlage drinnen für ein Denken, das zumindest ein unbewusstes Schauen ist. Er hat eine gewisse Gemeinsamkeit mit dem jüdischen Volk, auch da ist es drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde es ja ganz speziell gepflegt, auch durch die Vererbungsströmung, also durch die Blutströmung wurde das alte Hellsehen gepflegt. Und das ist aber auch in den arabischen Völkern sehr stark drinnen. Und da ist eine große Anlage aber zugleich dabei, also in die Bewusstseinsseele hinauszugehen, sich der Natur gegenüberzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Araber hatten auch, nämlich im positiven Sinn, die alte arabische Religion ist eigentlich eine sehr auf die Natur bezogene auch. Und eben auch ein sehr starkes Umgehen mit den Naturgeistern draußen, die da sind. Da kommt interessanterweise dann, als die türkische Strömung das übernimmt, wo jetzt mehr dieser abstrakte Himmelgott Tengri drinnen ist, also die Lebenskraft, die da von oben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so einen konkreten Zugang zu den Naturelementarwesen haben sie nicht. Kein Bezug dazu. Es ist also viel abstrakter, viel strenger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat im Übrigen auch erst dann die weitere Ausbreitung des Islams so viel kriegerischer gemacht. Also die Probleme mit den Pilgern und die im Palästina halt dann dort gefährdet sind, das kam erst also durch die Türkenströmung drinnen. Die hatten also diese Unerbittlichkeit auch drinnen, die halt von den mongolischen Völkern, von den Türkvölkern hereinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist einfach diese Unerbittlichkeit drinnen. Die haben die Araber gar nicht drinnen gehabt. Die Araber haben, aber bitte nicht, dass man das jetzt irgendwie versteht als Türkengeschlecht oder Arabergut oder sonst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat damit nichts zu tun. Man muss einmal die Dinge charakterisieren, wo sie herkommen. Also jeder heutige Mensch, ob er jetzt Türke oder Araber ist, kann sich aus dem herauslösen und ist auch letztlich heute schon viel herausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hat dann wichtige Aufgaben zu erfüllen. Aber man muss die Dinge einmal charakterisieren, dass es Unterschiede gibt. Auch was sie unterschiedliche Völker mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist es eben was anderes, was die jüdischen Völker, also das Semitentum im engeren Sinn herausbringen, was die Araber herausbringen, die ja auch zu den semitischen Völkern gehören, aber wieder andere Qualitäten haben. Und was zum Beispiel die mongolischen Völker hereinbringen, das ist wieder eine andere Sache. Also dort ist es, weil in dem zum Beispiel diesen Himmelsgott so überpersönlich zu sehen, ist zugleich ein Weg, eine Möglichkeit in ein sehr klares, reingeistiges hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch etwas. Also wir stellen uns gerne den lieben Gott lieber mit weißem Haar und langem Bart vor. Wir wollen es sehr konkret nehmen und fassen sehr schnell in ein sinnliches Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde in den Charismus niemand einfallen. Da gibt es einfach kein Bild. Das Bild ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Himmelszelt. Das ist es. Der Himmel über mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taghimmel, der Nachthimmel. Und mein mongolisches Zelt, meine Jurte, ist die Abbildung davon im Kleinen im Grunde. Das ist das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist das einzige äußere Bild. Also von mir aus ist das Zelt. Aber ich stelle ihn mir nicht in menschlicher Gestalt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas viel Größeres, viel Nichtsinnliches. Und gibt halt ein anderes Verhältnis dazu. Und auch interessanterweise die Erde unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch das Gegenbild. Die Erdgöttin, die im Gegensatz steht, und der Mensch dazwischen. Also oben ist der Tengri, unten ist die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ist aber absolut nicht personifiziert in irgendeiner Form. Es wäre nicht eingefallen, dass die Göttin Erde oder Persephone oder Gea oder irgendetwas, das wäre mir überhaupt nicht eingefallen. Sie hat kein Bild drinnen, das irgendwie aus unserer gewohnten Sphäre kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist völlig bildlos. Und dazwischen steht der Mensch mit seinem Windpferd, mit seiner Seele drinnen. Und zwischen diesen zwei Polen bewegt er sich irgendwo und zieht drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade durch die Araber ist ja dann begründet worden die Akademie von Gondi Schapor in Persien eigentlich. Also unter dem arabischen Einfluss aber war das dort. Und es waren viele arabische Gelehrte dort auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das ja viel offener als heute. Der Austausch. Dort haben Araber gewirkt, haben Perser gewirkt, haben Griechen gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Rom der damaligen Zeit haben es die griechischen Gelehrten vertrieben. Und die sind dann alle brav dort hingegangen. Entweder in der Akademie von Gondi Schapor oder Akademie von Edessa oder so in Anatolien unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ganz an der syrischen Grenze unten. Da gab es dann immer ein paar mal die Verschiebung hin und her. Weil diese Akademie von Edessa, also auch fast so ein kleines Bild von der Akademie von Gondi Schapor, das war die große, also die Wissenschaftszentrale könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wirklich schon Wissenschaft wie heute gepflegt wurde. Noch nicht mit den technischen Mitteln, die hatte man damals noch nicht. Aber das Denken, die Art experimentell empirisch heranzugehen ist dort geboren worden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von dort ist es dann erst nach Europa gekommen. Eben, auch verbreitet mit durch den Islam im äußeren Sinne. Gerade durch die Awaba, weil das ist ja reingegangen bis nach Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil von Spanien war islamisch bis zur Zeit von Kolumbus. Im selben Jahr im Grunde fällt das erst. Und dadurch kam es ja ungeheuer vor allem ein wissenschaftliches Wissen nach Europa herein äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite war, dass sich etliche von diesen Gelehrten, also arabischen Gelehrten oder auch überhaupt geistigen Führern, dann später in Europa inkarniert haben. Da gibt es einige Beispiele davon, die Rudolf Steiner nennt. Zum Beispiel der bekannte Sultan Harun al-Rashid wurde später als Francis Bacon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francis Bacon war einer der Väter der englischen Wissenschaft, kann man sagen. Zur Zeit von Elisabeth I., wo dort auch sehr viel in Gang gekommen ist und wo vor allem wirklich die äußere empirische Wissenschaft in Europa Fuß gefasst hat. Aber das hatten im Grunde die Awaba schon längst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind hinten nachgehinkt. Und wir haben es erst geschafft dadurch, dass erstens der Islam sich ausgebreitet hat, es direkt hineingebracht hat, hat viel in Spanien gelebt dort bereits. Aber dann auch auf dem Weg neuer Inkarnationen, dass es dort hineingekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist damit aber auch natürlich eine Anlage gekommen, die Welt nur äußerlich, sinnlich zu betrachten und zu verhärten. Aber der Impuls wäre viel stärker gewesen, wenn nicht der Islam entstanden wäre, wenn nicht die Awaba so weit gekommen wären, dass sie das als eine Strömung in die ganze Welt ergossen hätten. Das ist etwas ganz Wichtiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auch zu bedenken. Ich weiß, wir haben heute immer wieder doch die große Frage, wie geht das Christentum oder wie gehen wir in Europa mit dem Islam um und dergleichen. Und da gibt es genug offene Probleme noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme, die vor allem natürlich dadurch hineinkommen, dass andere Machtinteressen hineinspielen und gewisse ungute Seiten wecken auch, die von der Widersacherseite kommen. Das muss man überhaupt sehen, dass die Religionen überhaupt, und da darf man das Christentum auch gar nicht ausnehmen, nämlich das, was durch die Kirchen passiert ist. Da ist viel Gutes passiert, aber es ist auch schlimme Dinge passiert, bis in nicht so ferne Vergangenheit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso passiert aber etwas durch Menschen, die den Islam sich als Werkzeug dafür nehmen, genauso wie das Christentum auch zum Werkzeug für sehr unchristliche Sachen genommen wurde. Aber es waren beides natürlich, sowohl das Christentum als auch sehr stark der Islam etwas, was diesen Impuls von 666 zumindest gedämpft hat. Wenn der Impuls wirklich voll durchgeschlagen wäre, dann hätten wir schon längst, dann wären Religionen alle weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Religion wäre eine materialistische, wie es in der Wissenschaft zwar als Bild lebt, aber durch eine Praxis, Lebenspraxis, noch nicht überall ist. Aber dann würde es dort hingekommen sein, und es würde dahin gehen, dass der Mensch immer mehr wirklich zu dem wird, als was er heute beschrieben wird, nämlich ein reiner Gehirnautomat irgendwo. Und dass er eine wirkliche Freiheit nicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was jetzt in erster Linie einmal die sorbatischen Wesenheiten und Asuras als wesentliches Hilfsmittel, weil die bis ins Physische arbeiten können, also das Gehirn so verhärten können, dass wir wirklich dann nimmer als Geistige herankommen können. Dass das eben nicht in dem Maße gekommen ist, dazu musste also diese besondere Qualität, die aus dem Awabismus herausgekommen ist und eben auch mit dem Islam aber verbunden wurde und dadurch diesen sorbatischen Impuls im Awabismus gedämpft hat, das musste in die Welt hinaus. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Wir haben dem zu verdanken einerseits unsere Wissenschaft, aber wir haben dem auch zu verdanken, dass sie nicht schon so schlimm geworden ist, so einseitig materialistisch geworden ist, dass kein Rückweg mehr möglich wäre. Es ist jetzt eigentlich so viel da, dass wir daran lernen können, was wir als Menschen nicht sind und auch nicht werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müsste man eigentlich an der Naturwissenschaft lernen, so wie sie heute gerade das Bild von Menschen zeichnet. Wir werden genauso lernen, aber auch zum Beispiel jetzt Thema künstliche Intelligenz oder so, was der Mensch nicht ist. Dass eben das Denken der künstlichen Intelligenz, wir sollen es durchaus gebrauchen, wir müssen es sogar gebrauchen, um zu lernen, was der Unterschied ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es gerade daran lernen. Es ist übrigens ein sehr interessantes Phänomen, Herr Steiner schildert es sehr deutlich und das kann man, wenn man die äußere Entwicklung des Geisteslebens anschaut, deutlich sehen. Die höchste Entwicklung, die reifste Entwicklung gerade des Gehirns, also des Denkens mit dem Gehirn, war im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert. Wir sind über den Punkt eigentlich schon darüber. Wir fangen an, etwas von dem, was wir eigentlich früher durch die Gehirntätigkeit gemacht haben, aus uns herauszusetzen, in Form der künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist ja wirklich sehr stark orientiert daran, wie unser Gehirn funktioniert. Man spricht von künstlichen neuronalen Netzen sogar. Also es ist ganz dem nachempfunden, wie das Gehirn funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur unser menschliches Denken ist mehr als bloßes Gehirndenken. Wir brauchen das als Spiegelungsorgan, wir können Gedanken spiegeln damit, im äußeren abstrakten Sinn, aber wirklich denken, wirklich denken, also aus dem Geistigen heraus denken, tut man nicht mit dem Gehirn. Das ist nur das Spiegelapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, und das werden wir lernen an der künstlichen Intelligenz, sie kann uns sehr wohl, auch wenn sie ausgelagert ist, unser Denken widerspiegeln. Nichts anderes tut sie nämlich. Man braucht nicht glauben, dass sie wirklich denkt, die künstliche Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spiegelt uns unsere Gedanken wider, kann sie in allen möglichen Kombinationen uns anbieten, aber es ist nichts drinnen, was die künstliche Intelligenz wirklich gedacht hätte, jemals. Sie verbindet damit auch überhaupt nichts. Aber sie kann uns unser Denken widerspiegeln in verschiedensten Facetten und das zusammenstellen, aber bei Menschen ist noch viel mehr dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das werden wir daran lernen. Darum stehen wir jetzt drinnen und es ist notwendig, sich damit auseinanderzusetzen. Und wir werden gerade daran lernen, dass wir doch anders sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Aber eben diese Auseinandersetzung, das ist alles, was letztlich auch eine Auseinandersetzung mit den Mondenhaften irgendwo ist. Und da müssen wir durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Mondenhaften hängt so viel zusammen. Es hängt unheimliche Weisheit damit zusammen. Aber darüber will ich jetzt nicht anfangen, sonst werden es wieder 45 Minuten Überzug, wie das letzte Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zu lang. Aber nur als Andeutung. Es gibt diese große, die Urmondenlehre der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben sich zurückgezogen, wie Rudolf Steiner das sehr schön ausdrückt, ein wunderschönes Bild, in die Mondenfestung. Um ja den Menschen nicht in seiner Freiheit zu beeinflussen, haben sie sich zurückgezogen dort. Und das waren aber eigentlich, man könnte sagen, im Grunde luziferische Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die der Menschheit ihre Urweisheit gegeben haben, sich teilweise selber inkarniert haben auf Erden, aber sich jetzt dann zurückgezogen haben. Und denen haben wir viel zu verdanken. Auch wenn ein luziferischer Zug durchaus auch drinnen ist dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie haben sich zurückgezogen. Also das heißt, da stecken ganz wichtige Kräfte auch drin, die aber nicht so aufdringlich rauskommen. Aber ich würde sagen, lassen wir es einmal sein für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch sehr vieles offen in dem ganzen Thema. Ich weiß nicht, wie viele Vorträge wir noch brauchen, dass nichts offen bleibt. Ich glaube, es wird immer was offen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ja das Interessante, dass es immer irgendwo weitergehen kann. Schauen wir, was uns hinführt das nächste Mal. Ich danke euch fürs Dabeisein, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank bei allen im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Vielen, vielen Dank, Wolfgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war wieder sehr spannend. Gerne. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Wolfgang. Gerne. Dankeschön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Baba. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-05-22T11:09:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 204. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:205.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo|thumb|205. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 19. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/7hvg88pzbw2czrkv62zt9/205.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=kiq0zhkjpinjtnun7ptjhytmg&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www. youtube.com/watch?v=annqET82bPo&amp;amp;t=40  00:00:40] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 205. Folge zur Apokalypse. Und der Fünfer spielt weiter eine Rolle, weil wir sind jetzt beim 50. Wochenspruch. Der ist sehr interessant und sehr schön auch.&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es spricht zum Menschen Ich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich machtvoll offenbarend&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und seines Wesens Kräfte lösend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Weltendaseins Werdelust:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dich, mein Leben tragend,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus seinem Zauberbanne,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erreiche ich mein wahres Ziel.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Also das heißt, es spricht zu uns die Werdelust draußen. Ein interessantes Wort, Werdelust. Und sie trägt ihr Leben in uns hinein. Also sie erreicht ihr wahres Ziel, wenn sie ihre Lebenskraft, die Kraft des Lebens in uns hineinträgt, in unser Menschenwesen hineinträgt. Also wir empfangen jetzt bereits auch etwas von draußen und das ist etwas sehr kraftvolles. Werdelust, die aber auch von uns dann aufgegriffen wird in einem lebendigen Denken, in einem schöpferischen Denken zum Beispiel, dass man bis zum Imaginativen steigern kann und dann, wenn man dort einmal ist, geht es weiter zur Inspiration, Intuition. Aber das ist die Grundlage eigentlich. Also gerade in der Begegnung mit der Natur ist immer auch so eine Begegnung mit der Werdelust drinnen. Im Herbst dann halt mehr auch mit Sterbelust, kann ich jetzt nicht gut sagen, habe ich noch nicht gehört zumindest, aber da ist es halt dann mehr mit den abbauenden Prozessen verbunden. Aber jetzt ist es ganz mit diesem Aufwachenden, mit diesem Gestaltenden drinnen. Also im Tun aufwachend sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schenkt uns die Natur, die Welt draußen eigentlich. Und wir können es ja aus dem Zauberbann erlösen. Im Zauberbann ist es, solange es uns eigentlich unbekannt bleibt und wir uns gar nicht verbinden können damit. Es ist verborgen in der Natur. Es wirkt zwar drinnen, aber es ist versteckt drinnen sozusagen. Wir können es herauslösen, indem wir uns diese Kraft zu Bewusstsein bringen. Also in allem, was da jetzt so langsam heraussprießt aus der Natur, in dem allen, auch wie der Tag sich ändert. Wir stehen ja jetzt genau vor Frühlingsbeginn, also in ein paar Stunden fängt er an, also am 20. morgen, aber in der Nacht, ich glaube so um vier Uhr ungefähr herum, ist wirklich der Frühlingsbeginn und also alles brodelt da schon und wartet auch sich in uns zu ergießen. Aber wir müssen es auch annehmen können. Das ist ganz wichtig, also offen zu sein dafür. Wir gehen oft einfach vorbei. Und da steckt schon so unheimlich viel drinnen. Das sind schon geistige Begegnungen. Wir haben überall die Chance, ununterbrochen. Das ist nicht so fern. In jedem Blumerl, in jedem Grashalm, der da herauskommt, in dem Gras, das jetzt grün wieder frisch zu leuchten beginnt, ist etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Berührung spüren, dass diese Kraft da drinnen ist, dann wird uns aber zugleich die Möglichkeit gegeben, mit der Kraft wirklich gestaltend zu werden. Im Künstlerischen, im Leben gestaltend, aber eben auch im geistigen Wahrnehmen gestaltend. Weil da ist es noch viel deutlicher, ich habe es eh schon öfters erzählt, auch in der Sinneswahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viel wir sehen, hängt sehr davon ab, wie aktiv wir im Sehen sind. Wir müssen aktiv gestaltend mit dabei sein. Also zum Beispiel Gesichter sehen wir wirklich dadurch, dass wir die Gesichter zeichnen, mit unseren Blicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und manche können besser zeichnen, aufmerksamer, manche huschen mehr darüber. Weil Ununterbrochenes wird uns nur nicht bewusst. Aber das ist alles das, was wir als Kind lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann irgendwann, aha, erkennt man das Gesicht vom Opa und das ist nicht nur der Mond, sondern es ist wirklich der Opa jetzt. Aber dann hat das Kind gelernt, mit den Blicken den Opa zu zeichnen. In Wahrheit schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Blicken. Ob wir es dann später mit der Hand erkennen, ist eine andere Frage. Aber dass wir es überhaupt sehen, dass wir es wahrnehmen, als Gesicht und nicht als irgendein verwaschener Farbfleck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir also wirklich Konturen, Formen wahrnehmen, weil wir sie zeichnen. Und trotzdem tun wir nicht willkürlich was zeichnen. Wir malen nicht irgendwas, sondern wir versuchen halt wirklich das, was uns entgegentritt, der Mensch, der uns entgegentritt, oder die Blume, das Tier, der Stein, der Kristall, was auch immer, wir zeichnen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erst nehmen wir es wahr in seiner räumlichen Gestalt. Dazu müssen wir malen. Zeichnen, besser gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben nehmen wir leichter wahr, aber auch da sind wir in Wahrheit aktiv drinnen. Nur das ist alles unterbewusst. Im geistigen Wahrnehmen, im seelischen Wahrnehmen sollten wir als moderne Menschen, als Menschen unserer Zeit, selber tätig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst tätig sein. Das heißt, das was wir im normalen, im sinnlichen Sehen mehr oder weniger unbewusst machen und was beim alten Hellsehen auch praktisch unbewusst war, weil es ein traumartiges Hellsehen war, die Bilder waren halt einfach da, die überschwemmen mich, ergreifen mich, bewegen mich, sie kommen, wenn sie wollen, sie gehen, wenn sie wollen, ich habe eigentlich keinen Einfluss darauf. Aber das moderne, imaginative, lebendige Schauen besteht darin, dass wir ganz aktiv die geistige Wirklichkeit, ich sage einmal zu malen beginnen, zu zeichnen beginnen, zu malen vor allem zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im imaginativen sind es eher normalerweise nicht so scharfe Kanten oder was drinnen, es sind fließende Übergänge. Und man darf sich aber auch nicht vorstellen, dass es notwendigerweise so ist, dass es jetzt wie ein Traumbild ist, wo wirklich die Farben fluten. Es kann zuerst so sein, dass ich zwar weiß, es ist da, ich spüre auch die Zusammenhänge, aber ich sehe es nicht wie ein Traumbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich noch, ich kann mich orientieren und trotzdem sehe ich es eigentlich nicht wirklich. Aber ich spüre es, ich spüre, ah jetzt wende ich den geistigen Blick sozusagen da, da ist etwas, das ist mit dem in Beziehung, und so arbeite ich mich langsam hinein. Es ist eine Fortsetzung ja eigentlich des Denkens, das wir haben, aber wir fangen jetzt an nicht Zusammenhänge zu konstruieren, sondern wir lernen sie sehen, geistige Zusammenhänge sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also spüren kann man auch sagen, wie auch immer, es ist so schwer, weil da fehlen uns die Worte, es ist immer Übersetzung. Ich meine, man kann es natürlich steigern dazu, dass es dann auch sinnesartige Qualitäten bekommt, weil die Sinnesqualitäten sind ja eigentlich was Seelisches irgendwo, allerdings ein Seelisches, das jetzt abgeschattet wird durch das Sinnliche, durch die Sinnesorgane, wenn ich die Farben nehme, das Rot, das Gelb, Blau, die ganzen Farbtöne, im rein seelischen Erleben sind sie noch ganz was anderes. Und man kann es eigentlich gar nicht mit den Äußeren vergleichen, also so wie wir sie äußerlich sehen, ist es die Abschattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn es das stahlendste Gelb oder das blendendste Weiß ist, ist es eine Abschattung in Wahrheit. Abschattung heißt, es wird uns vieles nicht bewusst, was da drinnen wirkt. Um an dieses imaginative Schauen, ich nenne es bewusst, ich will eigentlich gar nicht mehr so viel verwenden, den Begriff hell sehen, weil der so vielfach missbraucht und missverstanden wird, auch heute bei nicht so wenigen Menschen, die eine gewisse Hellsichtigkeit, aber halt noch alter Art haben, wo es eben wirklich wie eine Traumvision dasteht, in total sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen und das ist einfach so da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht der Weg, auf dem ich erkenne, was das wirklich ist. Wo ich es in der gleichen Klarheit erkenne, die ich sonst nur im streng logischen Denken habe, ist dort, wenn ich die Bilder selber aufbaue. Aber nicht einfach aus der Fantasie irgendetwas, sondern es fängt an, dass ich die geistige Berührung mit der Wesenheit, worauf ich mein geistiges Auge oder mein geistiges Bewusstsein errichte, das bringt mir Empfindungen entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spielt sich sehr viel auf der Gefühlsebene ab, auch durchaus. Man fühlt sich berührt und da liegt eine ganz gewisse, bestimmte, ganz charakteristische Stimmung drinnen und die fängt an zu mir zu sprechen, sagen wir es einmal so, es regt meinen schaffenden Willen an und aus dem male ich sozusagen, aber wirklich jetzt sehr unter Anführungszeichen, weil ich male es nicht unbedingt in sinnlichen Farben, das wäre der letzte Punkt, sondern ich male es so, dass ich wirklich ein ganzes Panorama von mir habe und jetzt diese Wesenheit, die mir begegnet, hat zu dem, zu dem, zu jenem Beziehungen. Und das macht ihr Wesen aus, dass sie diese vielfältigen Beziehungen hat, dass sie zu anderen Wesen in Beziehung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann geistige Wesen eigentlich am besten dadurch verstehen, dass man sie versteht aus ihrer Beziehung zu anderen geistigen Wesen. Das ist nicht so, dass ich sage, jetzt nehme ich den heraus und fange den sozusagen geistig zu sezieren an, sondern ich erlebe diese Wesenheit, indem sie jetzt einer anderen begegnet und da tut sie etwas. Aber das ist zunächst einfach ein Spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist auch nicht nur ein dumpfes, unbewusstes Gefühl, sondern es ist ein sehr waches Spüren. Es ist ein sehr konkretes eigentlich. Und es ist so ein bisschen, wie wenn ich es geistig abtasten würde, könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre diese Berührung mit der Wesenheit und ich gehe auf sie zu und berühre sie sozusagen geistig. Und aus dem heraus formt sich langsam das Erlebnis heraus. Dann kriegt man einen sehr, sehr großen Überblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Typische in diesen imaginativen Erlebnissen ist, dass man immer die großen Zusammenhänge mitsieht. Wären die nicht da, würde man gar nichts merken. Ich kann nicht einfach unter das Mikroskop oder unter die Lupe etwas legen und mir das Detail anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Detail tritt erst hervor für mich, für mein Bewusstsein, wenn ich den Zusammenhang mit dem Ganzen herum erlebe. Und das kann bis ins Größte hineingehen, weil es auch wirklich damit zusammenhängt. Geistige Wesenheiten, auch wir, hängen in irgendeiner Form immer mit dem Ganzen des Kosmos zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und konkret ist damit gemeint, mit den ganzen geistigen Wesenheiten, die dort sind. Also nicht mit den äußeren Dingen, nicht einmal mit den äußeren Sternen, aber mit den Wesenheiten, die damit zu tun haben. Und das kristallisiert sich mit der Zeit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber um es fassen zu können, muss ich tätig werden, in Wahrheit. Die Berührung kann kommen. Ich begegne irgendwelchen Elementarwesen oder größeren, mächtigen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sowas einmal erlebt, wir sind in einem Wald gegangen, in der Nähe von Wien. Eigentlich schön, es war Sonntag oder was, die Eltern sind mit den Kindern spaziergegangen, alles war fröhlich. Und irgendwann denkt man sich, es ist eine total ungute Stimmung eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man will uns hier nicht. Es war ganz stark, also so richtig so, bitte verzieht euch von da, ihr gehört da nicht her. Die anderen haben sich alle wohlgefühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da waren tatsächlich gewisse Elementarwesen, mächtigere Elementarwesen, dahinter, die einfach uns nicht dort wollten. Uns nicht dort wollten. Wir passen da nicht her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stört es uns nicht? Und wirklich ganz stark die Empfindung, ihr beschäftigt euch mit Geistigen, ich übersetze es jetzt in Menschenworte, aber es ist das Feeling. Ihr glaubt, ihr tut damit schon irgendwas, dass ihr euch mit dem Geistigen beschäftigt. Und glaubt noch, ihr könnt das hineintragen in die Welt und das würde was verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst ja überhaupt nicht, welches Chaos ihr anrichtet, allein dadurch, dass ihr da seid. Ihr stört unsere Arbeit empfindlich, raus mit euch. Geht dorthin, wo ihr geeignet seid, was zu machen, aber nicht in unser Revier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben da eine Aufgabe und ihr seid nur störend. Die, die das vielleicht gar nicht so geistig arbeiten, die dürfen ruhig durchgehen. Die stören uns nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ihr seid wirklich nicht reif und bereit, schon dafür da, euch reinzumischen in das, was wir da tun. Das übersteigt eure Kräfte so gewaltig, bitte haltet es euch fern. Das heißt, wir haben mit unserem geistigen Tun, mit unserer geistigen Entwicklung, die wir auch wirklich anstreben sollen, aber das heißt nicht, dass wir damit überall immer gleich Wohlwollen erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern, dass wir dann sehr oft durchaus entgegengespiegelt bekommen, ist ja nicht das Anfangs, aber bitte nicht da bei uns. Das, was ihr einzubringen habt, stört mehr als was es hilft. Das kann durchaus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade in der Begegnung mit der Natur, da sind sehr, sehr, sehr starke Kräfte drinnen. Das heißt, auf sowas kann man zum Beispiel auch achten, aufmerksam sein. Es ist nicht immer so, dass man willkommen ist dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt sich, ich gehe in der Natur, in Wälder, ich spaziere schön, ich verbinde mich mit der Natur und das ist ja für die Elementarwesen toll und ist es ja auch, wenn sie erkannt werden. Aber nicht immer und nicht für alle. Und manchmal durchaus berechtigterweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch was, wo manche Elementarwesen kochen auch ihr eigenes Süppchen. Aber manche haben Aufgaben, die sind so groß, dass wir stören, wenn wir uns da hinein mischen. Gerade wenn wir irgendwo was Geistiges in uns tragen, was aber noch viel zu groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch tatsächlich so, Rudolf Steiner hat das sehr deutlich beschrieben, es gibt auch Aufgaben, zum Beispiel gerade in Bezug auf die Natur, an die wir mit unserer modernen geistigen Form der Entwicklung, mit unserem modernen geistig imaginativ Lebendigen schauen und den daraus folgenden Taten noch nicht herankommen. Wo Kräfte da sind, wo ganz wichtig für die Menschheitsentwicklung ist, dass Naturvölker, die diese Fähigkeit noch aus dem Alten heraus haben, dass die ja nicht zu früh aussterben dürfen. Aussterben heißt ja nicht unbedingt, dass die ausgerottet werden, sondern einfach, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls, dass sie verschwinden. Also, wo Fähigkeiten drinnen sind, die noch ganz im Körperlichen durchaus verankert sind. Also, die geistig sehr tief hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade beim modernen geistigen Weg schauen wir ja eher, dass es sich vom Körper löst. Das ist bei den alten Fähigkeiten durchaus nicht der Fall. Da ist sogar stärkere Verbindung da als normal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Teil des Wesens. Und dadurch können solche Menschen aber erstens Zugang, Erkenntniszugang in gewisser Weise, aber halt auf alte Art kriegen zu Kräften, die wir heute noch lange nicht schaffen auf dem modernen Weg. Und die vor allem auch in eine Zusammenarbeit mit diesen geistigen Wesenheiten kommen können, an die wir heute in gesunder Weise noch nicht herankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Erfahrungen, die Naturvölker heute noch haben, sind wichtig für die Zukunft. Es wird irgendwann auch ins Neue übergehen, aber es ist noch nicht so weit. Es ist ein Thema in den Mysterientramen ganz stark drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei wesentliche Figuren sind die Familie Baldi, also Felix Baldi und seine Frau Felicia, die beide eine geistige Naturbegabung haben. Die sind also nicht in dem Sinn Geistesschüler, die jetzt dem großen Lehrer Benediktus in den Tramen folgen, obwohl sie mit ihm verbunden sind, aber sie haben ganz eigene Erfahrungen. Und die haben sie aus Anlage heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat sich natürlich auch mit früheren Inkarnationen zu tun, aber sie haben sich durch ihre früheren Inkarnationen diese alten Fähigkeiten bewahrt. Das heißt, sie haben sich auch Verkörperungen, Inkarnationen gesucht, wo der Körper das auch hergibt. Für die Menschen, die jetzt ins neue, imaginative Schauen hineingehen, ist es eine Erleichterung, wenn der Körper das gerade nicht hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann tun sie es leichter. Weil zum Beispiel so Menschen wie etwa Rudolf Steiner selber, der hatte alte Fähigkeiten auch, aber damit er die neuen entwickeln und dann auch weitergeben kann, musste er die alten ja eigentlich loswerden. Und das auf ganz neue Art wiedergewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hängt sehr stark zusammen mit der sehr turbulenten Phase in seinem Leben, also geistig sehr turbulenten Phase. Die liegt zwischen seiner Kindheit, Jugend, Studium, dann die ganze Beschäftigung mit Göte, Göte-Herausgabe und dann, nachdem er im Weimar fertig war, dann 1900 im Anfang in der Theosophischen Gesellschaft. Aber da ist so eine Zwischenphase, wo ein ganz starker Umbruch drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist vielen aufgefallen. Das ist ja eigentlich nicht verständlich, jetzt ist er eigentlich fast total ein Atheist im Grunde und gegen die Kirche und gegen das Christentum wettert er und gegen alles eigentlich. Ist ganz stark drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war aber notwendig. Dann erst kommt dieses, was er in seinem Lebensgang schreibt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgotha. Ein inneres Erlebnis, auf eine ganz neue Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Impuls, der ihn dann offen macht dafür, dass er eben dann anfangen kann in der Theosophischen Gesellschaft auch zu wirken. Natürlich kommt dann von außen der Auftrag an ihn heran, aber dann war er auch erst bereit dafür. Sonst hätte es funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu musste er das Alte loswerden und neue Kräfte entwickeln. Sie umwandeln auf jeden Fall. Das heißt, es ist auch eine Aufgabe für jeden heute, der sich mit Anthroposophie beschäftigt, aber vielleicht auch noch alte Fähigkeiten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wichtige ist, dass man es umwandelt, weil nur wenn ich es umwandle, dringe ich wirklich mit dem eigenen Ich erkenntnismäßig in das ein, was da wirklich abläuft, was sich da abspielt. Da bin ich in jedem Detail drinnen dabei und es ist mindestens so trittsicher dann der Weg, als wie in den Naturwissenschaften, wo man äußerlich an den Phänomenen, an den Beobachtungen sich entlang arbeitet und nicht anfängt, irgendwas hineinzuspintisieren, sondern wo man einfach von Beobachtung zu Beobachtung schreitet und sieht, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Also so wie es Goethe zum Beispiel in seiner Farbenlehre gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich zu schauen, wie kann ich das verfolgen, wo entstehen die verschiedenen Farben, wie hält sich das Dunkle auf langsam zum Violetten, zum Blauen, dann wird es immer heller bis zum Hellblauen und so fort oder wie ist es, wenn das Licht verdunkelt wird. Dann kann ich Schritt für Schritt das verfolgen. Dann sehe ich, wie aus dem Zusammenspiel von Licht und Finsternis, je nachdem welches die Überhand hat, entstehen die verschiedenen Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann ich jedes Schritt für Schritt beobachtend nachvollziehen, sehe wie eins mit dem anderen zusammenhängt. Und das kann man sehr viel weiter führen dann noch. Es ist nicht umsonst, dass sich Steiner viel mit der Farbenlehre Goethes beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein genialer Schicksalszug, dass er zu dem gekommen ist, sich mit dem zu beschäftigen. Da ist sehr wichtig auch dieses Erlebnis zum Beispiel mit den Farben, weil wenn ich jetzt anfange im modernen Geistigen schauen, Farben zu sehen oder etwas in Farbbegriffen auszudrücken, sagen wir es einmal vorsichtig so, weil das Unwichtigste ist, dass es wie ein Fantasiebild vorweg vor mir steht. Das ist fast das Unwichtigste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich muss es genau spüren, welche Farben da sind. Also sozusagen sehen, ohne es sinnlich zu sehen. Das ist die Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann muss ich aber ganz in diese Farbgesetzmäßigkeiten hineingriechen. Und dann kann ich diese Dinge erleben. Dann funktioniert unter Umständen auch so etwas, was erfahrungsgemäß, ich weiß nicht, wie es euch geht, die zuhört und das schon probiert hat, die berühmte Samenkorn-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten. Also man legt ein Samenkorn vor sich hin und konzentriert sich auf dieses Samenkorn. Und dann sieht man eine gewisse flammenartige kleine Farbgestalt rundherum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schwierig. Das ist wirklich schwierig, dass das funktioniert. Aber helfen tut das sehr, zum Beispiel diese Übungen mit den Farben, mit der Farbenlehre, aber jetzt sie geistig aufzufassen, zu sehen, was geistig dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann merkt man nämlich, dass ich zu dem Farberlebnis an dem Samenkorn auch nur dadurch kommen kann, auf neue Art dazu kommen kann, wenn ich die seelisch-geistige Berührung spüre. Und diese Berührung gibt zunächst einmal ein immer konkreter werdendes Gefühl, Gefühlsstimmung, eine Berührung, eine Anmutung kann man im Deutschen auch sagen. Also ich fühle mich angemutet sozusagen von dem, also eben wirklich berührt von dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn diese Stimmung da ist, wenn ich die jetzt immer bewusster fassen kann, das dauert unter Umständen, ich spüre vielleicht sehr schnell, die Berührung ist da, aber sie ist noch sehr undifferenziert. Sie wird aber differenzierter. Und wenn sie differenzierter da ist, dann beginnt sie sich in Farben umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder, nicht notwendigerweise, dass ich es jetzt so sehe wie in einem lebendigen Traumbild. Es ist im Übrigen bei Traumbildern auch sehr unterschiedlich, wie farbig Träume sind. Viele Menschen erleben Träume auch nur in Grautönen, in Schwarz-Weiß-Tönen, in Schattierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht gesagt, dass es bei allen farbig ist. Es gibt Menschen, wie Lessing zum Beispiel, der von sich gesagt hat, ich habe in meinem Leben noch nie geträumt. Natürlich hat er immer geträumt in Wahrheit, aber es war kein Bild da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Bild, was man normal in einem vielleicht wilderen Traum erlebt. Trotzdem hat er in solchen Dingen gelebt. Aus solchen Dingen sind ihm die Inspirationen gekommen zu der Idee der wiederholten Erdenleben, die er eigentlich ganz selbstständig ergriffen hat und sie eigentlich begründet hat, damit nur, wenn es die wiederholten Erdenleben gibt, ist überhaupt die Menschheitsentwicklung erklärbar in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es die nicht gibt, dann ist es für ihn jedenfalls nicht erklärbar, sondern die Menschen entwickeln sich, die gehen durch. Und wenn da nichts durchgehen würde, müsste jeder von vorne wieder anfangen im Grunde. Also ein sehr tiefer Gedanke, weil im Grunde das ist die Zusammenfassung von einem relativ großen Werk, wo er die ganze Menschheitsgeschichte schildert in den wichtigen Phasen und dann kommt er zu dem Resümee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben, weil er das erlebt in Wahrheit. Er ist durchaus im Ansatz da bei dem Neuen schauen, aber ohne es in irgendeiner Form zu visualisieren noch. Das ist wichtig, dass einem bewusst ist, dass man durch diese Phase heute früher oder später durchgehen sollte, selbst dann, wenn man alte Fähigkeiten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst bleibt immer eine gewisse Unsicherheit drinnen. Weil es ist in dem alten Hellsehen nicht so leicht klar, was trage ich selbst hinein. Das heißt nämlich durchaus aus meinem Organismus, aus meinen unterbewussten Kräften, das gibt nämlich, wie soll ich sagen, die dicken kräftigen Farben in dem Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die muss ich einmal sozusagen weglassen. Ich muss das so ganz zart haben. Ich stehe vor der leeren Leinwand eigentlich und erlebe jetzt nur, da muss was hin, dort muss was da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wirklich vor der leeren Leinwand zu stehen, das ist die Herausforderung drinnen. Und dann kann man sich da hineinarbeiten. Und da ist dann eben drinnen genau auch diese Werdelust der Natur zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt der Ausgangspunkt, warum ich so lange gesprochen habe darüber. Das ist es genau. Ich beginne zu erleben, zum Beispiel auch bei der Samenkornmeditation oder so, die Lebenskräfte, der Lebenswille, der da drinnen steckt in dem Samenkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aber schläft drinnen, total schläft. Unter Umständen über Jahrtausende auch schlafen kann. Es sind ja viele Samen in den ägyptischen Gräbern oder so gefunden worden, die noch keimfähig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die auf fruchtbaren Boden kommen und genügend Wasser, entwickeln sie sich immer noch und liegen aber Jahrtausende drinnen, wie ein fast toter Stoff, der hart, kristallin ausschaut, fast geradezu und trotzdem schlummert das Leben drinnen. Und diese Werdelust, die will aber zu uns hin. Die will zu uns hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie spricht zu uns, zu unserem Menschen, ich. Und aus dem heraus, sie wird entzaubert, wenn ich aus der Freiheit heraus bewusst, aktiv anfange, das jetzt ins Bild zu gestalten, ins imaginative Bild zu gestalten. Dann wird sie wirklich erlöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erfüllt sie ihr Ziel, dann findet sie ihr Ziel, wie es da drinnen steht im Wochenspruch. Also erreiche ich mein wahres Ziel. Weil es ist erst fertig, ganz große Perspektive das Tun der geistigen Welt ist erst fertig, wenn sie sich im Menschen erleben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem der Mensch es erlebt, ergreift und gestaltend ins imaginative Bild bringt, die Zusammenhänge, die Zusammenklänge der Wesen, auch die Dissonanzen zu spüren bekommt, dann ist er schon in der Stufe der Inspiration drin. Das ist auch interessant, jetzt bin ich in der Stufe der Imagination. Als moderner Schauender, imaginativ Schauender, gestaltend Schauender, habe ich eh schon Mühe, das Bild zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich es endlich einmal, habe ich die Zusammenhänge, jetzt soll ich das ganze Bild wegschaffen. Das ist der nächste Schritt. Ich muss es komplett auslöschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett weg. Und indem ich es komplett auslösche, weil es ja eigentlich trotzdem immer noch, es ist aus meiner Tätigkeit hervorgegangen. Das ist schon gut, ich bin mir bewusst geworden, was ich da tue, aber damit habe ich schon einmal meine Einseitigkeiten trotzdem drinnen, meine Perspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um jetzt loszukommen von nur meiner Perspektive, um das wirklich noch klarer zu sehen, dass ich jetzt diese geistigen Wesen selber sprechen lasse, dazu muss ich mein Bild auslöschen, wegbringen aus dem Bewusstsein. Jetzt bin ich froh, dass ich das endlich habe und jetzt sitzt es sehr hartnäckig. Das ist nämlich ganz interessant, also wenn ich es dann ins Bild geschafft habe, dann wäre ich das ziemlich schwer los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar mühsam es zu kriegen, aber dann werde ich es schwer los. Und das ist gerade die Übung, dann in die Inspiration hineinzugehen, das wirklich loszuwerden. Und dann kommt die Inspiration und aus der Inspiration heraus, die führt mich weiter zur Intuition, dass ich wirklich jetzt ganz bewusst eintauche in die geistigen Wesen, die dabei beteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ist es nämlich, wenn diese Berührung da ist, aus der dann irgendwann das imaginative Bild herauskommt, ist es noch so eine halbbewusste oder viertelbewusste Berührung mit dem geistigen Wesen, aber ich lebe noch nicht in dem geistigen Wesen wirklich drinnen. Weil Intuition heißt, ich tauche wirklich voll und ganz in das andere geistige Wesen ein. Das ist es zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es berührt mich sozusagen. Ich spüre, es ist da, aber ich bin noch nicht wirklich drinnen in dem Wesen. Also das heißt, das Bild, was ich mir zunächst in der Imagination dann mühsam gemalt habe, da steckt sehr viel von mir drinnen, trotz allem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ist noch nicht wirklich ein objektives Schauen. Es beruht zwar auf etwas Objektivem, es wird nicht ganz falsch sein, aber hundertprozentig sagen kann ich es noch nicht. Ich kann es eigentlich erst sagen, wenn ich das Bild weggeschaffen habe, dann komme ich dadurch in die Inspiration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt spricht wirklich die geistige Welt, also die geistigen Wesen sprechen zu mir und führen mich dazu, wirklich in sie einzutauchen. Dann bin ich in der Intuition. Und wenn ich jetzt aus der Intuition wieder herauskomme, dann kann ich das Bild von mir wieder neu malen, aber dann wird es neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es erst wirklich das Bild, was ich gewonnen habe, dadurch, dass ich mich intuitiv mit diesem Wesen bewusst verbunden habe. Vorher ist es noch unbewusste Berührung. Das heißt, es ist zwar nicht eräumlich, aber eine äußere Berührung, könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich bin noch nicht in die Wesen eingetaucht, sondern sie berühren mich, das sagt mir irgendwas und das versuche ich festzuhalten. Aber in der Intuition erst bin ich ganz in sie eingetaucht. Ich bin diese Wesen geworden, im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Bewusstsein her. Das heißt, ich habe mein Bewusstsein ganz ausgeschaltet, bin eingetaucht und wenn ich jetzt zu mir komme, dann nehme ich wirklich das mit, was das Wesen ausdrückt. Und aus dem kann ich dann wirklich die objektive geistige Welt gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dann kann ich wieder in ein imaginatives Bild von mir hineingehen, aber es ist anders. Und den Prozess kann man öfter durchlaufen. Damit wird die Imagination immer reicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn man sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Wenn ich mich das nächste Mal wieder damit beschäftige, mich geistig verbinde, versuche es imaginativ zu malen, werden wieder neue Facetten herauskommen. Aber da hilft mir schon, wenn ich beim letzten Mal schon bis durch diese Intuitionsstufe durchgegangen bin, dann ist beim nächsten Mal schon wieder mehr drinnen und mehr Objektives drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangen tut es damit, dass ich eigentlich spüre, wie wirkt es auf mich. Das ist nichts Schlechtes, aber ich muss wissen, dass ich es dann nach meiner Eigenart wahrnehme und noch nicht so, wie es wirklich für sich ist. Also da muss man diesen Kreislauf immer wieder durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den interessanten Sachen entdeckt man immer wieder neue Facetten. Und lernt auch, noch genauer die Dinge zu fassen. Darum ist es nie verfehlt, sich immer wieder mit bestimmten Themen zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht sagen, das weiß ich jetzt, abgehakt habe ich. Das wird man in einem modernen Bildungssystem sagen. Abgehakt, den Kurs habe ich, habe ich meinen Schein gekriegt, Stempel drauf, das war es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, eigentlich immer wieder von vorne es holen und gerade dadurch dann immer wieder neue Facetten zu sehen, zu erfassen, sich im Durchgang durch Inspiration, Intuition wirklich zu objektivieren, indem ich eben eintauche, wirklich voll in die geistigen Wesenheiten und dann wieder neu zu malen. Und das ganze Bild ändert sich, es wird aber zugleich auch weiter und reicher dabei. Aber ich sehe es beim nächsten Mal schon noch mit mehr Zusammenhängen, noch klarer, objektiver, dass ich wirklich das erlebe, was die geistige Wesenheit ausdrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das geht alles nicht auf einen Schlag, das sind also Durchgänge, die notwendig sind. Und als Steiner, wenn er über seine Themen gesprochen hat, er spricht natürlich dann an den entscheidenden Punkten aus dem unmittelbaren Erleben. Wenn er spricht, hat er das Bild vor sich, anders geht das gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht etwas, was jetzt aus dem Gedächtnis kommt. Aus dem Gedächtnis muss man sich vielleicht merken, wenn ich jetzt auf irgendeinen Philosophen verweise, der hat dort und dort das gesagt, dann sind die Zitate meistens ein bisschen unscharf oder so. Da brauche ich wirklich das normale Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für das imaginative brauche ich das normale Gedächtnis überhaupt nicht. In dem kann ich es nicht halten. Es ist weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem geht die Imagination nicht verloren. Nur ich muss sie wiederholen. Ich kann sie überhaupt nicht im normalen Gedächtnis erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was man erinnern kann, ist der Ausgangspunkt, dass ich begonnen habe, in die Imagination hineinzuarbeiten. Was habe ich dazu gemacht? Von welchen Gesichtspunkten bin ich ausgegangen? Das kann man sich alles merken. Aber die Imagination selber muss ich mir wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat sie sich aber bereits weiterentwickelt, verändert. Hat eine andere Perspektive, eine andere Facette. Das muss man auch denken, wenn wir jetzt zum Beispiel am Freitag die Osterimagination lesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann darf man sich nicht vorstellen, dass die Grundzüge bleiben sicher drinnen. Aber dass es ganz konkret wird, das ist in jedem Jahr anders. Es kriegt andere Nuancen noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss denken, die Schilderung, Rudolf Steiner schildert ja, da wird es sehr deutlich, wie man modern an Imaginationen herankommt. Er baut sie auf, Schritt für Schritt. Da hat man nicht den Eindruck, die so BING, Kapitel Osterimagination, zwei Zeilen und BING, die steht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er bereitet es vor, Schritt für Schritt, baut er es auf. Und auch wenn er es jetzt im nächsten Jahr wieder aufbaut, kommen aber wieder neue Facetten dazu. Und sie kommen auch dazu, wenn man es jetzt jedes Jahr selber liest, mitgeht diesen Weg des Aufbauens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kriegt, obwohl eigentlich immer derselbe Text da ist, kriegt sie aber neue Nuancen. Und es gehen einem Dinge auf, die man vorher überhaupt nicht mitbekommen hat. Das heißt, sie wird tiefer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man so 20, 30, 40 Jahre mit der lebt, mit diesen Imaginationen, werden sie immer reicher. Also es ist keineswegs mit einmal erschöpft, weil das ist ja heute in unserem intellektuellen Zeitalter, ah, habe ich eh schon gelesen, kenne ich, weiß ich, habe ich in meinem Wissen. Wirkliche Imaginationen kann man nicht im Wissen behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist weg, ich muss es wieder schauen. Das heißt, wieder aufbauen in Wahrheit, das ist nämlich die Vorbereitung dazu. Also diese Jahreszeiten-Imaginationen sind unheimlich gute Beispiele, an denen man selber auch lernen kann, wie entsteht eine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu spüren, ich bin mitbeteiligt dabei und ich muss trittsicher gehen in dem Ganzen. Es ist nicht einfach und die große Vision steht vor mir und ich bin platt und die höhere Welt hat mich berührt und jetzt berichte ich darüber. Nein, sondern es ist keine Knochenarbeit, das ist es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein lebendiges Schaffen. Die Knochenarbeit ist das äußere, logisch exakte Denken. Das kann auch noch dazukommen, dass ich es auch wirklich in klare äußere Begriffe fassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das brauche ich auch dazu. Es ist ein ganz deutlicher Unterschied zwischen dem eigentlichen imaginativen Erleben oder dem imaginativen Denken und dann dem es in trockene, logische Wortfolgen umzusetzen. Das muss man auch denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst bei den Schilderungen von Steiner muss man schauen, dass man das wieder in Bewegung bringt. Das heißt, selber anfangen gestalten zu werden. Im Grunde habe ich was von der ganzen Imagination, wenn ich sie wirklich selber gestalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss das tun. Ich habe den Leitfaden irgendwo drin, aber ich muss es selber tun. Wenn man das über die Jahre tut, merkt man, dass man dazulernt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird reicher. Es wird reicher und man hängt mit der Zeit gar nicht mehr so sehr an dem Text, der drinnen steht, sondern man hat an dem gelernt und dann kann man es bis zu einem gewissen Grad auch selber aufbauen, wie sie kommt. Und man kann auch andere Perspektive hereinholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht so, dass es nur eine Perspektive gäbe. Es ist auch wie immer ein Ausschnitt aus dem Ganzen, weil im imaginativen Erleben ist es so, wie es in der geistigen Welt ist. Es hängt alles, aber halt in ganz konkreter Weise mit allem zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man eben nicht als allgemeinen Ausspruch nehmen. Ja, es ist alles eine Ganzheit, alles ist verwoben. Das klingt wunderschön, aber es kommt darauf an, dass ich konkret erlebe, wo besonders mit wem verbunden ist und von dort geht es vielleicht jetzt auch dorthin weiter, aber das muss ich genau verfolgen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann immer konkreter werden. Wenn man mit dem herangeht, an diese Jahreszeitenimaginationen zum Beispiel, sieht man, ja, die Schilderung, das ist der Weg dorthin, das ist die Perspektive, aber da kann man noch unheimlich viel mehr herausholen, weil es mehr drinnen steckt. Noch viel mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erschöpft sich nicht in dem. Das ist einfach nur mal so ein Anstoß in die Richtung hinzugehen. Aber also durchaus Mut zu machen, selber weiterzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nicht jetzt komplett anders werden. Die Grundzüge werden drinnen bleiben, aber es wird noch inholzvoller, noch gehaltvoller drinnen. Es ist ja so, wenn wir diesen Kreis durchmachen, also mal gestaltend anfangen, da ist schon der Wille drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allem Gestalten ist auch mit der Wille drinnen. Aber der wird jetzt verstärkt, wenn man mit diesem ganzen Kreis, Imagination, Inspiration, Intuition, da bin ja Ihre Intuition hängt ganz mit dem Wollen zusammen. Das ist Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht, ich brauche ein Rezept, wie tue ich denn, sondern intuitiv tun. Aus dem heraus gestalten und im Beobachten des Gestaltens erlebe ich jetzt, welche Kraft mache ich da, was stelle ich dadurch dar. Das heißt, dann bin ich ganz in meinem Willen, aber wach im schaffenden Wollen verbunden mit den Wesenheiten, die ich betrachte und aus dem heraus gestalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gibt dann mit der Zeit so wirklich eine gewisse Trittsicherheit, dass ich mir sicher bin, dass das nicht nur meine, also nur meine sind sicher nicht, aber dass ich es nicht zu sehr verfälsche durch meinen Bezug dazu. Dass ich nur das heraushebe, was mich so anspricht besonders. Sondern wo ich eben drinnen habe das inspirative und intuitive Element, wo ich wirklich immer wieder durchgegangen bin, indem ich eins geworden bin mit dieser Wesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sozusagen sie selber malt sich dann, aber durch mich. Das ist so schwierig. Also in der Intuition bin ich einerseits, da bin ich ganz in der Wesenheit drinnen, das heißt, ich halte mich ganz heraus und gerade dadurch kann ich aber dann immer objektiver dieses Bild gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne jetzt meine persönliche Perspektive drauf, meine Lieblingsperspektive sozusagen zu sehr in den Grund zu rücken. Also es ist nicht einfach in das hineinzugehen. Und es ist unheimlich wichtig, dass man sich als moderner Mensch bewusst ist, dass es nicht einfach ist und dass das aber gerade gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man erst dadurch die Sicherheit gewinnt in dem Ganzen drinnen. Ich meine es gibt heute so viele Geistesschulungen oder Seherschulungen oder was, wo man in einem Wochenendseminar locker zu Imaginationen kommt, die noch dazu bunt und turbulent und sonstiges sind. Also so fast wie ein Wachträumen drinnen und man geht raus und denkt, boah, toll, super, was ich da erlebt habe, Wahnsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Wahnsinn. Im Grunde erlebe ich nur mich selber drinnen. Ja, vielleicht bezieht es sich auf irgendeine geistige Wesenheit, aber ich kriege mit Sicherheit nicht mit, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man sich komplett verirren drinnen. In den Mysterientramen thematisiert es der Steiner auch so oft drinnen. Und da zeigt er wirklich, gerade an dem Johannes Thomasius zeigt er, was man alles falsch machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man wirklich völlig überzeugt ist davon, ja, das ist es. Und das ist aber ganz völlig anders, weil halt der Lucifer reinwirkt zum Beispiel, oder dann kommt noch der Ahrimann auch dazu. Und diese Kräfte, die muss ich alle ausschalten können in dem Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wahnsinnig schwer, aber das ist auch der Grund, warum wir mit Recht, und das ist gut, sonst hätten wir es so schwer tun, in dieses neue geistige Erleben hineinzukommen. Es wird ja immer wieder gesagt, ja, der Steiner hat das alles gegeben, aber wie viele andere können das jetzt auch so wirklich? Und vor allem, wie viele können es auf die neue Art? Weil es sind natürlich unter den Anthroposophen, oder denen die Steiner studieren, auch genug Leute, die noch alte Fähigkeiten mitbringen. Und das weckt irgendwas auf in ihnen, und jetzt sehen sie auch irgendwas und können noch ein bisschen was dazu schildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist nicht der neue Weg der Anthroposophie in Wahrheit. Also mit dem völlig Neuen, wo ich wieder lese, nicht einmal Träume oder was, ist es durchaus gut, auf dem Weg zu einem neuen geistigen Erleben einmal durch eine Lebensphase zumindest durchzugehen, wo auch die Träume weg sind. Ich sehe nichts in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weg. Wo das häufig kommt, das ist ein Zeichen, dass man was Altes loswerden muss. Kann auch durchaus sein, dass wenn man alte Kräfte mitgebracht hat, dass gerade das Traumleben sehr intensiv war, von klein auf vielleicht schon, und dass man dann gerade durch die geistigen Übungen es verliert, das Traumbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Steiner ja oft davon spricht, dass wenn man entsprechend geistig übt, gibt es dann die Kontinuität des Bewusstseins. Also das heißt, man ist Tag und Nacht wach, einmal für die Außenwelt, einmal für die geistige Welt. Aber das ist wirklich ein fernes Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Vorstufe dazu ist, dass zum Beispiel auch einmal in der Nacht nichts ist, und eine gewisse Zeit konsequent nichts ist, dann ist das, man nimmt es nicht zu streng, aber es sind so Symptome, die mir auffallen, die zeigen, dass es ein Übergang ist zu etwas Neuem. Es kann dann wieder kommen in der Nacht, die Traumphase, sie kann dann wieder sehr intensiv kommen, aber es ist unter Umständen recht gut, um Altes loszuwerden, dass man eine Phase durchgeht, wo gar nichts ist, wo man totale Schwierigkeiten damit hat oder glaubt, Schwierigkeiten zu haben, aber es ist einfach gut, das hinzunehmen. Also das in Bezug auf den Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stimmt, dass der durch so eine Phase durchgegangen ist, das war gut und notwendig für ihn. Und das heißt nicht, dass er jetzt so ganz ausgeschlossen ist von der geistigen Welt, ganz und gar nicht. Er hat sich sehr intensiv damit beschäftigt und hat gelebt darin, aber es war notwendig, dass alte Kräfte einmal ausgeschieden werden, dass man sie los wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt zu dem Ganzen heute noch dazu, weil unsere Welt bedarf eines bewussten Zugangs zum Geistigen in Wahrheit, auch wenn das vielleicht der Mehrheit noch nicht so wirklich bewusst ist, aber wenn das zu wenig kommt, wird heute die Zukunft nicht so rosig ausschauen, schon die nähere Zukunft nicht und die fernere erst recht wird armselig sein. Aber man muss auch sehen, dass man eben durchgehen muss, durch die Phase Altes zu verlieren und Neues zu gewinnen. Und dass im Grunde und in der Zukunft noch mehr alles schädlich wird, wenn es Altes ist, das nicht verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum richtigen Zeitpunkt, ich habe euch vorhin gesprochen von den Naturvölkern, die zum Beispiel Kräfte haben, wo der Steiner ganz deutlich sagt, mit unserem modernen Schauen kommen wir an das noch nicht heran. Können wir nicht. Das ist dort also wirklich, erstens natürlich Individualitäten, die entsprechende Voreinkarnationen haben, aber vor allem eben auch durch die Vererbungsströmung die körperliche Basis dafür haben, mit denen man gewisse Naturkräfte herankommt, an die man sonst nicht herankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauend nicht herankommt. Auch Steiner selber. Für ihn war daher durchaus fruchtbar und notwendig zum Beispiel diese Begegnung mit dem Kräutersammler Felix Kogutski, mit dem er immer nach Wien gefahren ist mit der Bahn und mit dem er oft gesprochen hat, der auch alte Fähigkeiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Begegnung war sehr, sehr wichtig für den Steiner. Und man kann nicht einfach so sagen, was hat er denn gebraucht, er braucht ja nur selber geistig hinschauen. Dass er es wirklich entdecken konnte, dazu braucht er die Anregung von dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der ihm mit gewissen Naturkräften, namentlich durch seine körperliche Anlage, natürlich aber auch durch frühere Inkarnationen, über Kräfte verfügt hat, die man auf dem modernen Weg nicht kriegt. Jedenfalls auch der Steiner so nicht hätte ergreifen können, wenn er nicht die Anregung durch ihn gehabt hätte. Ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur, es werden diese alten Fähigkeiten, es wird irgendwann, also spätestens in der nächsten oder Ende der nächsten Kulturepoche, also da haben wir schon eine Weile Zeit, wird es so sein, dass dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man auch diese Dinge, die man heute nur mit alten Kräften schauen kann, durch neue erkennen kann. Aber dazu muss sich noch einiges ändern in uns, bis in die Körperlichkeit hinein. Weil es ist eben heute so, dass der Grund, warum man an gewisse Kräfte, an gewisse Wesenheiten, auch geistige, schauend nicht herankommt, dadurch, dass eigentlich die Körperlichkeit ein Hindernis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder nicht die Voraussetzung bietet, um das schauen zu können. Und mit den alten Kräften, wo es eben die Körperlichkeit noch hergibt, geht es noch. Aber auch das muss bis in die Körperlichkeit hinein in der Zukunft verhandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistige Entwicklung erfordert auch etwas, was sich bis in die Körperlichkeit hinein ändert. Was uns dann die Möglichkeit gibt, wenn wir uns also in eine nächste Inkarnation begeben, wo wir ja sehr wohl eben auch den Geistkeim des physischen Leibes trotz Vererbungsströmung aufbauen, dass wir genügend Kraft drinnen haben, eben die alten Kräfte, die nicht mehr da sind, dass wir jetzt aber es neu greifen können, ohne dass wir diese alte Körperanlage dazu brauchen. Dass wir es wirklich ganz im Geistigen ergreifen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da sind wir vielfach eben noch nicht so weit. Aber das wird sein sicher in der nächsten Kulturepoche, also spätestens gegen Ende zu. Nicht bei allen Menschen, aber es wird dann genügend Menschen auch geben, die Dinge, die man heute nur durch diese Naturanlage schauen kann, dass man das auf neue Weise ergreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein weiter Weg noch, das Ganze. Und wir stehen jetzt im Grunde am Anfang. Wir stehen zwar eigentlich sehr, sehr dicht schon dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip könnte jeder schon dieses neue, imaginativ, lebendig, denkende Schauen entwickeln. Aber man muss es üben, man muss es wollen. Und wollen heißt es wirklich tun, das ist schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schwierig, es ist, ja natürlich, es gibt genug Übungen, die dazu angegeben werden, aber das heißt nicht, dass man gleich morgen, dass das herauskommt. Und vor allem ein großes Hindernis, also gerade bei Meditationen namentlich, also wenn es Texte sind, die man meditiert. Wir sind heute so intellektuelle Menschen, dass es uns schwerfällt wirklich zu leben in dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur es in konventioneller Weise immer wieder zu denken. Das ist noch zu wenig. Oder gar, dass ich jetzt in etwas philosophisch Spekulatives hineingehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage, aha, in Lichte strahlt Weisheit. Ja, was bedeutet das? Und jetzt grübeln drüber, was das bedeutet. Ich meine, da komme ich nicht ins wirklich geistige Schauen hinein, sondern da bin ich im äußeren philosophischen Denken in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das philosophische Denken hat gerade auch die Aufgabe gehabt, im Grunde zu schließen den unmittelbaren Zugang zur geistigen Welt. Das ist nämlich ganz interessant. Weil in dem Moment, wo das immer stärker anfängt, verliert sich das alte Schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der beste Weg, um das los zu werden. Also sich sehr intensiv philosophisch zu betätigen, ist auch ein Weg, alte Kräfte los zu werden. Alte schauende Kräfte los zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verträgt sich nicht miteinander. Das ist auch interessant, auf der Basis des Werksteiners, der ja auch philosophisch gearbeitet hat. Aber eben wie, das ist eben der Unterschied, wie er gerade, also durchaus auch in seiner Philosophie der Freiheit, also in dem zentralen Werksteiners eigentlich im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte wirklich sagen, dass das das zentrale Werksteiners ist. So logisch und klar er formuliert drinnen, so sehr sind aber diese Gedanken zugleich auch imaginativ geschaut. Das heißt, sie sind erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, er erlebt etwas. Ich nehme nicht nur einen logischen Schluss zur Erkenntnis und sage, ja, logisch, so ist es. Sondern mit jedem Schritt, mit jedem Glied da drinnen verbindet sich ein intensives Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So muss man auch die Philosophie der Freiheit lesen, wenn man immer tiefer eindringen will. Weil aber trotzdem auch das rein philosophische Denken drinnen ist. Dann kommt was sehr Interessantes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schildert Rudolf Steiner meint, das kann man aber wirklich auch erleben. Dann fängt man an zu erleben Skelette. Skelette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt jetzt sehr, sehr überraschend. Aber es ist genau, es ist ganz charakteristisch, also gerade für die Philosophie der Freiheit insbesondere. Sie ist aus einem erlebten, lebendigen Denken heraus, das aber ganz hinein kristallisiert ist, auch in unsere äußere Logik hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es stirbt dort hinein. Und das ist genau dieses aus dem Erlebten Denken, das bildschaffend wird, aber sich bezieht eigentlich auf dieses logische Knochensystem, das da drinnen ist. Das taucht in der Imagination auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist eben gerade die Philosophie der Freiheit nicht so, da geht es jetzt von einem Bild zum anderen und ich schwebe da und sieben Engel mindestens oder Erzengel schweben durch. Nein, gar nicht. Gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer ganz klar, sodass jeder Philosoph sagt, ach ja, es ist logisch. Also es muss bis zu dem hinein kristallisieren. Aber es ist aus einem lebendigen Prozess heraus geboren und dann sehe ich aber, dass es kristallisiert und was gibt dem Ganzen die Stütze? Das Skelett, das drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss da sein. Wenn es das nicht wäre, dann würde nämlich genau das passieren, dass das Ganze zusammen rinnt in eine vielleicht sehr hübsche Sache und ich fühle mich frei und sonst irgendwas, aber es ist irgend so eine Sauce, wo alles durcheinander rinnt. Nein, es hat eine ganz klare Struktur drinnen, so wie wir uns unsere Gestalt geben, schon durch unser Skelett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist gerade das, was wir uns mitbringen. Die ganz besondere Art, wie wir gebaut sind in unserem Skelett, namentlich dann oben im Schädelskelett ganz besonders. Da lebt ja die ganze frühere Inkarnation drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der früheren Inkarnation, was wir getan haben, was wir mit unserer Tätigkeit gemacht haben, das kristallisiert in der nächsten Inkarnation in der Form unseres Schädels. Gibt ihm die ganze individuelle Formgestalt, unsere Taten im früheren Leben. Und das bereiten wir im Geistigen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn der Herr interessant ist, im Nachttotlichen, es dauert ja Zeit, da kann man imaginativ den Menschen noch irgendwie in seiner Gestalt erleben, aber das, was am schnellsten verblasst ist, der Kopf oben. Der ist weg. Weil der war eigentlich schon die vorvorige Inkarnation, die man hereingebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat dann seine Bedeutung völlig verloren. Aber es entsteht, wenn man wieder zur neuen Inkarnation herunterkommt, entsteht langsam vor allem einmal das Bild des Schädels, der das repräsentiert, was aus der vergangenen Inkarnation kommt. Und was aber ins Gliedmaßensystem hineingeht, das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bahnt sich erst etwas an, was in die Zukunft geht. Aber auch da gibt es Feinheiten, wo sich mehr das Kopfprinzip zum Ausdruck bringt, sprich die alte Inkarnation spielt hinein. In den Fingerknochen vorne oder so, da ist durchaus noch was von da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist was weites Thema, das zu verfolgen. Aber das spielt hinein. Aber um jetzt zu einem großen wichtigen Punkt zu kommen, dass wir da mal ein bisschen einen Schnitt machen, der jetzt wirklich sehr angeregt war durch den Wochenspruch, immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollten ja auch beobachten den Weg, wie ist es gekommen? Also erstens dieses Bild Sonne-Mond, also die Gralschale mit der Hostie drinnen sozusagen, das ist das Bild. Und mit dem Ganzen ist verbunden, wie ist aber auch der Weg, sagen wir von der Zeitenwende in etwa, bis in unsere Zeit hinein. Wir haben jetzt einmal immens viel Mondenschalenartiges, das ist mächtig, die Mondenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Sonne drinnen, die Hostie sozusagen, die ist noch sehr klein. Und wir kommen zum Beispiel dem Gralsprinzip oder auch dem Schauen, dem Erleben des ätherischen Christus, um dem näher zu kommen, muss in dieser Gralschale, aber die ist wichtig, die brauchen wir, muss sozusagen diese sonnenleichte Kraft, die aber jetzt als Lichtkraft von uns ausstrahlt, die muss stärker werden. Und wir brauchen aber die Schale genauso dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Schale ist aber massiv entwickelt. Und das Wichtige wäre zu sehen, welche Strömungen waren da drinnen, wir haben ja schon ein paar mal ein bisschen darüber gesprochen, welche Gefahren sind drinnen, dass man verhärtet in dem mondenhaften, also nur mehr die Schale überbleibt. Die Gefahr ist sehr groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Gefahr ist, dass wir sagen, wir wollen die Schale los sein, wir wollen nur die sonnenleichte Kraft haben. Aber dann ist es eben auch nicht das Ganze. Dann würden wir damit auch nicht unsere Erdenaufgabe erfüllen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unsere Erdenaufgabe ist es ganz wichtig, dass wir genau das machen, was der Christus gemacht hat, sich zuerst von der Sonnenkraft her kommen, diese Sonnenkraft herunterzutragen, sich zu spiegeln einmal, also durch die Mondenkräfte, das ist das, was sich im Judentum eigentlich widerspiegelt, also Jahwe, Elohim, dort ist das Prinzip ganz stark, da ist genau vom ersten Kapitel zum zweiten Kapitel der Genesis, habe ich glaube ich schon öfter gesagt, also im ersten Kapitel ist zum Beispiel, wenn die Elohim sprachen, es werde Licht und es wird Licht, ab dem Moment wirkt durch die sieben Sonnen Elohim der Christus hindurch und er spricht durch sie. Und dadurch ist überhaupt erst die Erschaffung, ja letztlich des Menschen, aber auch der ganzen Schöpfung, die auf den Menschen hin orientiert ist, auf den freien Menschen, möglich. Aber im zweiten Kapitel ist es was ganz anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist die Rede von Jahwe, Elohim. Und das ist der Christus, der zwar noch von der Sonne aus wirkt, aber durch die Mondenkräfte hindurch wirkt, also durch den Abglanz, der da ist. Und da gibt es eben jetzt auch diese Zweiheit drinnen, also das Sonnenlicht, das durch den Mond hindurch geht, ist was anderes als das Sonnenlicht, das sich am Mond spiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel, wenn wir die Mondsichel sehen, dann ist es das gespiegelte Licht. Dann ist es das gespiegelte Licht, ist immer das luziferische Licht, das was ins äußere Sinnliche hineingeht. Und drinnen, was durchgeht, die Sonnenkraft, die durchgeht durch den Mond, aber eben nicht äußerlich, aber als Kraft durchgeht, das ist die eigentliche geistige Sonnenkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Gralschale haben wir wirklich diese äußere Schale in dem Bild halt, wirklich der Mondsichel. Da haben wir ja gesprochen drüber, Ganganga, der Kreider, die hinwandelnde Wegzerrung, wo der Steiner auf der Spur war, das ist also die Mondsichel mit dem dunklen Teil drinnen, den man manchmal sehen kann auch. Obwohl er nicht wirklich durch die Sonne beleuchtet ist, aber er wird aufgehellt durch das Streulicht der Erde, dann kann man das drinnen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da geht das Sonnenlicht durch, das geistige Sonnenlicht, nicht das Äußere. Weil in Wahrheit scheint von da irgendwo die Sonne, dann sehe ich halt die Sichel da, aber das andere Licht, das geht geistig gesehen durch, nicht äußerlich, nicht das äußere Licht, aber das geistige Licht geht durch und das ist gerade die Sonnenkraft, die aber sichtbar wird. Und das Interessante genau mit dem Licht, dass aber die Erde zurückwirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch durchaus wichtig für das Ganze, weil der Christus ist ja eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden. Also es ist Sonnenkraft, aber der Christus lebt eigentlich auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat sich mit der Erde verbunden. Und es ist tatsächlich, in dem was die Erde auch ausstrahlt, ist eben die Christuskraft drinnen. Und das was von der Sonne kommt und durchgeht jetzt, durch den Mond, wird ergriffen durch die Christuskraft, die von der Erde ausstrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich es erst, weil es ist nicht einfach nur die Sonnenkraft der sechs verbliebenen Sonnen-Elohim, weil es sind ja nur sechs dort geblieben, der siebente hat sich dann mit dem Mond verbunden. Und das ist gerade dann die Aufgabe eben im Judentum gewesen, also mit dieser Kraft sich zu verbinden. Also wo dann tatsächlich der Christus auf seinem Wege zur Erde eben sehr stark auch wirklich mit der Mondensphäre sich verbunden hat zu dem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist er mit der Erde verbunden. Und das heißt, was wir jetzt brauchen, ist die Verbindung der Sonnenkraft, durchaus auch der Sonnen-Elohim, aber mit der Christuskraft, die dem entgegenkommt, die aber aus der Erde jetzt herauswirkt. Und wir mitwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen eigentlich da was entgegen. Also da steckt ein großes Geheimnis sozusagen drinnen, oder was wichtig ist zu entdecken, das in diesem Zusammenwirken von den Sonnenkräften, den Mondenkräften und den Erdenkräften. Und Erde eben verbunden mit dem Christus, aber auch mit uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da sind wir auch beteiligt dabei. Das ist eben auch etwas, an dem wir mitarbeiten für die Zukunft. In dem wir uns hier mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Mondenkräfte sind zugleich etwas zweischneidiger als auch, es gibt auch Mondenkräfte, die in der Erde verblieben sind. Der Mond hat sich gelöst schon, weil er aus der Erde herausgegangen ist und es haben sich die Wesenheiten, die damit verbunden sind, gelöst von der Erde. Aber es ist ein Teil der Mondenkräfte in der Erde zurückgeblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Teil ist zunächst einmal unter dem Einfluss der Widersacher. Das ist das Problem. Wir haben jetzt in den Mondenhaften ein Wichtiges und Gutes und wir haben aber auch die Gefahr drinnen, dass sich da zu sehr die Widersacher hineinmischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen aufpassen und schauen, dass unser Grasgefäß sozusagen, dass da nicht plötzlich die Widersacher mitarbeiten drinnen, dass die hineinwirken. Und da war eben ein großer Einschlag oder eine große Gefahr dieses Jahr 666 nach Christus, wo dieser große, bedeutsame Einschlag der soratischen Kräfte da war. Und wo wir auch das letzte Mal dafür gesprochen haben, also das steigert sich jetzt und wird sich auch weiter steigern in weiteren 666 Jahresperioden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die nächste war dann 1332, das habe ich das letzte Mal geschildert, das war die Problematik, dann Untergang des Templerordens, hat wieder etwas Zweischneidiges in sich. Man kann einerseits sagen, da wurde ein Impuls abgewürgt und wenn der Templerimpuls also ohne diesen Einfluss sich entwickeln hätte können, dann hätten wir zum Beispiel heute ein wirklich geistgemäßes Finanzleben. Der Umgang mit dem Geld, das war eine der ganz großen Sachen, die die Templer konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geld in den Dienst des Geistes zu stellen und für jeden geistig strebenden Menschen, im christlichen Sinn habe ich damals gemeint, aber christlich ist ja allgemein menschlich, jedem die Mittel zur Verfügung zu stellen, um für dieses Geistige wirken zu können. Das war das Große. Und man muss etwas Zweites dazu sagen, weil der Templerorden hängt ja auch zusammen mit den Kreuzzügen, dazu ist er ja eigentlich gegründet worden, um das heilige Land zu befreien, wobei das von Haus aus ein bisschen eine äußerliche Missteitung war, weil Christus findet man nicht in Jerusalem, sondern überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber äußerlich war halt das Problem da, dass zum damaligen Zeitpunkt die islamische Strömung, dass das zu den Kreuzzügen geführt hat, war ja eigentlich erst dadurch, dass die Türken drinnen überhand genommen haben. Also der Islam war ganz anders, also aus den Reihen, damit will ich jetzt bitte nichts gegen die Türken sagen, aber es ist ein anderer Zug drinnen, also ein viel strafferer Zug drinnen, weil die Türken so im 8., 9., 10. Jahrhundert eben den Islam angenommen haben, hereingezogen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stammen ja eigentlich aus den östlichsten Teilen Asiens irgendwo, also eben von den Turkvölkern dorther kommt es, also es ist eigentlich was Mongolisches in der Art, also im weitesten Sinn aus dem kommt es her, bringt es eine sehr, sehr, sehr strenge, sehr, ja man könnte sagen sehr, sehr abstrakte geistige Beziehung, andererseits aber auch eine sehr, sehr interessante geistige Beziehung, weil gerade die mongolischen Völker im weitesten Sinne verehrten Tengri als den Himmelsgott. Darum wird die Lehre oder die Religion dieser Völker heute auch als Tengrismus bezeichnet. Früher hat man Schamanismus gesagt, gehört dazu, aber heute ist der Fachbegriff Tengrismus, weil sie den Himmelsgott Tengri verehrt haben, im Prinzip ist es der blaue Himmel, das Himmelsgewölbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist völlig abstrakt, er ist völlig a-persönlich, es ist kein personifizierter Gott in irgendeiner Form. Sie verehren diese geistige Naturkraft, das ist das Göttliche, der Himmel selbst eigentlich. Wenn man es jetzt noch konkreter aus dem anthroposophischen fasst, hängt es zusammen mit den Ätherkräften, die von dort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was die Griechen auch mit Recht eben den Äther, den Aether genannt haben, das ist der blaue Himmel. Das heißt, es ist die Äthersphäre unserer Erde im Grunde. Da wirkt natürlich das Kosmische hinein, aber es ist die Äthersphäre, die unsere Erde umgibt und von der die Erde lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Sonnenkräfte wird uns dadurch vermittelt, dass sie zum Beispiel durch die Erdatmosphäre durchgehen. Und dadurch kriegen sie ihre spezielle Qualität auch. Also sie müssen auf die Erde kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ätherkräfte bestehen im Wesentlichen in den ganzen Rhythmen zum Beispiel oder auch in dem Licht, das unser Sonnensystem durchströmt, da geht was von der Sonne aus. Aber das erzeugt auch eben die Sphärenharmonie im Ding. Es gibt also auch den Klangäther, der drinnen ist und der Lebensäther geht dann noch über das sogar hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles wirkt drinnen, aber es spiegelt sich das alles auf die Erde herunter und es lebt als erstes im Luftelement auch. Es ist ja sehr interessant, selbst dort, wo in der Bibel spielt es sich wieder, in der zweiten Schöpfungsgeschichte, im zweiten Kapitel, wo im Jahwe Elohim den Adam aus einem Erdenkloß, oder wie es heißt, also Ha-Adama heißt es ihm, also Adama ist die Ackererde, aber das ist die Erdenmondensphäre. Und aus dem wird es geschaffen und das ist aber auch der Bereich, in dem sich eigentlich bewegt sich auch heute noch der Mond innerhalb der Erdatmosphäre, wenn man es ganz streng nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinsten Ausläufer nämlich der Erdatmosphäre, das ist schon sehr dünn, also atmen kennt man dort nicht, aber die gehen weit über die Mondbahn sogar noch hinaus, also ganz schön Stiegl noch hinaus. Also etwa gut schätzungsweise die doppelte Entfernung des Mondes von der Erde sind noch Spuren wirklich der Erdatmosphäre nachweisbar und erst dort geht es in das allgemeine interplanetare Medium über. Das ist halt das Äußerliche, aber dieses Äußerliche sagt auch etwas, also das heißt der Bereich Erde-Mond bildet in gewisser Weise immer noch ein System, wir sprechen von der Mondentrennung, aber die ist nie ganz vollzogen worden und sie wird auch wieder stärker werden, die Verbindung in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Bereich. Und es sind eben Mondenkräfte auch in der Erde verblieben und die sind eigentlich gehalten worden, gerade durch die Widersacherkräfte, also durch die Alemannischen Kräfte, durch die Asurischen und durch die Saratischen. Denn diese Mondentrennung war eigentlich ein Heilmittel, ein Abwehrmittel dagegen, dass die Widersacher zu stark werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie hat denn das begonnen? Durchaus auch äußerlich kann man das in den äußeren Tatsachen sehen, aber man muss eben sehen, was sie geistig bedeuten. Also zuerst einmal war das unser ganzes Sonnensystem und namentlich eben auch Sonne, Erde, Mond, ein Gebilde, ein sehr dünnes Gebilde noch. Dann beginnen sich aber langsam verhärtete Teile herauszulösen, dadurch entstehen die verschiedenen Planeten dann und nur die Sonne kann dann wirklich der Lichtträger sein, die Lichtquelle, also die eigentliche belebende Quelle, da ist wirklich die Quelle der ganzen Ätherkräfte für unser Sonnensystem drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer hat aber die Trennung der Sonne von der Erde jetzt im Spezium genommen, wer hat die impulsiert? Die saratischen Wesenheiten, die waren es. Und daran sieht man aber auch deutlich, dass diese Wesenheiten eine wichtige Rolle in unserer Entwicklung spielen, auch eine sehr gefährliche Rolle, aber auch eine wichtige, weil ohne diese Trennung hätten wir uns nicht zu freien Wesen entwickeln können, wäre unmöglich gewesen. Solange die Erde mit der Sonne verbunden wäre, hätten wir dieses Entwicklungstempo nicht mithalten können, wir hätten es nicht geschafft dazu freien Wesen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren ja geistige Wesenheiten, aber wir wären völlig unfrei gewesen, wir wären Teil dieser ganzen Sonnenhierarchie gewesen als unterste Wesenheit, aber völlig unfrei. Um frei zu werden, musste sich die Erde von der Sonne trennen und die anderen Planeten im Übrigen auch. Natürlich gibt es äußere physikalische Erklärungen dafür, aber wenn man die Kräfte sucht, die dahinter stecken, dann sind das eben genau soratischen Kräfte, arämanischen Kräfte, die dabei eine große Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentlich Führende haben die soratischen Wesenheiten, weil sie unter den Widersachern die höchste, oder nein, sagen wir besser, die tiefste Erwärmgeordnung haben. Also die höchste Erwärmgeordnung im negativen, im dunklen Sinne. Weil sie haben Qualitäten der Geister der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elohim. Diese Mächtigkeit haben sie. Und diese Mächtigkeit bedeutet, dass sie formgebend, zumindest einmal sind für unser ganzes Sonnensystem, in Wahrheit formgebend letztlich im ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dort gibt es halt andere Geister der Form auch. Also speziell die soratischen Wesenheiten hängen sehr speziell mit uns im engeren Sinn zusammen. Mit unserer Erde, mit unserer Sonne, mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur diese soratischen Wesenheiten sind daher aber stark genug gewesen, um diese Trennung überhaupt herbeizuführen. Die kleineren arämanischen Wesenheiten sozusagen, also die zurückgebliebene Erzengel im Grunde sind, die können das nicht. Die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch selbst zurückgebliebene Urengel, also zurückgeblieben im Sinne, dass sie Widersacherkräfte geworden sind, also dass sie aus den Urengeln halt so Asuras geworden sind, auch die können das nicht. Die können durchaus sehr intensiv hineinarbeiten im seelischen Bereich des Menschen, in der Astralwelt, in einiges hineinarbeiten. Aber bis ins physische hinein, das schaffen sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten, oder sagen wir besser, tiefsten asurischen Kräfte haben so viel von den soratischen Wesenheiten gelernt, dass sie sehr wohl auch zumindest ein bisschen ins physische hineinarbeiten können, ins physische des Menschen nämlich. Und sie haben die Voraussetzung dafür, weil sie ja, als sie auf dem Alt, sogenannten alten Saturn, über den haben wir schon so oft gesprochen, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dort haben sie bereits gearbeitet am physischen Leib des Menschen. Allerdings als reiner Wärmeleib, kann man sich heute gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Wärme, was ist das? Nicht einmal Luft, also keine Wärmeströmung, sondern gestaltete Wärmestrahlung oder irgend sowas. Aber da waren sie schon mit den Menschen verbunden und haben daran gearbeitet. Sie haben ihr Bewusstsein entwickelt, indem sie eben an diesem dünnsten physischen, eben in Form der Wärme, gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die können zumindest im Menschenleib bis ins physische hineinarbeiten, aber sie hätten nie das schaffen können, dass sie eben die Erde zum Beispiel von der Sonne drinnen. Das hätten sie nicht machen können. Das konnten aber die soratischen Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die sind es im Grunde so mächtig wie die Elohim, die eben unser System im guten Sinne geschaffen haben, die es durchformt haben. So mächtig sind sie im Grunde. Also das sind schon große Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dadurch jetzt, also die Sonne, die Trennung der Erde von der Sonne war aber notwendig, dass wir also genügend Zeit bekommen, um uns zur Freiheit entwickeln zu können. Sonst hätten wir uns nicht aus eigener Kraft entwickeln können. Die Chance haben wir nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde noch gehen, wenn wir entwickelt werden sozusagen von oben, aber dann wären wir völlig unfreie Wesenheiten. Aber indem wir uns selber entwickeln, indem wir selber auf einen Fortschritt zehn Fehler machen, mindestens, ins Bild gesetzt, oder hundert vielleicht. Ja, das ist der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es irrt der Mensch, solange er strebt, wie es im Faust heißt. Und wirklich kräftig. Das heißt, auf einen Fortschritt fallen zehn oder hunderte Fehler sogar, die wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sind wir so langsam. Höhere Wesenheiten schaffen das halt schneller, die schon weiter sind. Aber sie haben es auch vielleicht bis zu einem gewissen Grad leichter, weil sie halt unmittelbar von oben die Kräfte bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alles aus Freiheit wollen. Selber wollen. Und das macht den menschlichen Weg so schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das gibt uns die besondere Qualität als Mensch. Ich meine, das können wir. Dazu sind wir da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum dürfen wir uns von dem überhaupt nicht schrecken. Und wir dürften uns eigentlich nie wünschen, dass das alles schon hinter mir ist. Bitte schenkt mir das von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehen wir ins Widersacherreich im Grunde. Die täten uns alles schenken. Und uns einspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie würden uns vollkommen unfrei machen. Dann kriegen wir halt unseren Platz zugewiesen und sind ein Rädchen im ganzen System. Und auch wenn wir vielleicht ein mächtiges Rädchen drinnen sind, ein großes Rädchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit null. Mitgestaltung null. Gibt&#039;s nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort. Aber darüber haben wir eh das letzte Mal ja gesprochen. Das ist halt die Perspektive, die gerade diese soratischen Wesenheiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen diesen perfekten, geradezu urwerksartigen Kosmos, in dem alles aus der zentralen Quelle vorherbestimmt ist. Und ihrer Meinung nach, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke, die einzige Chance ist, dass der Kosmos nicht im Chaos endet. Und der Weg, der aber mit dem Menschen eröffnet wurde, für das die Gottheit selber den Christus eben auch auf die Erde geschickt hat, wenn man so will, oder er auf die Erde gegangen ist und sich mit diesen Menschen verbunden hat, das höchste göttliche, das heißt aber, dass damit in uns die Freiheit ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sozusagen die göttliche Kraft, aus dem Ich aber auf individuelle Weise tätig werden kann. Also aus voller Freiheit und trotzdem aber die gleiche Qualität hat, von der Art her zumindest, wie die höchste göttliche Quelle. Nur um diese Kraft wirklich aus dem Ich tätig werden zu lassen, der Weg geht halt nicht so einfach, es strahlt heraus und funktioniert gleich, sondern wir probieren, wir probieren und wir machen eben die Zehn, die Hundert, die Tausend Fehler, bis es einmal dann wirklich funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis es einmal wirklich in die richtige Richtung geht. Und ich glaube, ich habe euch ja schon eine Zeit im Grunde, tun wir so etwas schon mit jedem Atemzug, den wir machen. Schon das ist ein Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf sich nicht immer jetzt vorstellen, riesige Werke, was mache ich denn da? Schon mit jedem Atemzug. Ich kann eben einen freien, menschlichen Atemzug machen oder einen, der nicht so frei ist. Ich will jetzt gar nicht, dass wir jetzt anfangen, bitte belauert jetzt den dauernden Atem oder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eher mit Vorsicht zu genießen. Wir können nämlich anders, oder wenn anders arbeiten, als man früher gearbeitet hat. Nämlich nicht durch irgendein Atemtraining oder was, das von außen kommt, sondern indem wir uns geistig entwickeln, geistig an uns arbeiten, wird der Atem anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was durchaus einen Einfluss letztlich auf die ganze Erde hat und auf die Menschen rundherum. Aber dazu möchten wir uns nicht jetzt irgendwie hinsetzen und irgendwelche Atemübungen machen. Das ist eher Gefährlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Meditationen kann man es auch machen, aber auch da sind sie anders, als in alten Zeiten. Ja, also das heißt, wir haben die Problematik mit der Mondenschale, wo auch ganz stark die Widersacher dabei sind, aber wir brauchen sie auf der anderen Seite. Es sind also gute Kräfte, es sind aber Kräfte, die auch sehr leicht von den Widersachern benutzt werden können, um uns vom Weg abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eben dieser Impuls von 666 sehr stark. Und er hätte dazu geführt, dass wir, wenn das wirklich funktioniert hätte und wenn nicht in der Geschichte auch genügend passiert ist, um einen Gegenimpuls zu machen, dann würde der Mensch zwar die Bewusstseinsseele, also wir stehen ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter und das ist ein sehr entscheidendes Zeitalter. Also die Frage des Bewusstseins ist daher heute ein sehr großes Thema in den Wissenschaften irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben noch überhaupt im Grunde keine wirkliche Antwort darauf. Nämlich eben auch die Rätselfrage damit, wie hängt unser Bewusstsein mit unserer Mondenschale, mit unserem mondenhaften Tropen, nämlich mit unserem Gehirn zusammen. Weil das ist auch so eine Schale und da ist auch was drin, das ist halt dann der volle Mond da drinnen, aber wie kommt da das Bewusstsein zustande? Hat die äußere Naturwissenschaft null Ahnung noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rätsel. Sie können zwar die Gehirntätigkeit, können es eine ganze Menge schon erklären und was wo zugeordnet ist und man sieht auch, wie sich das in bestimmten Seelentätigkeiten widerspiegelt, gewisse Zusammenhänge da oben, aber dass das bewusst wird, dass es der Mensch erleben kann und dass er nicht nur ein Gehirnautomat ist, völliges Rätsel. Völlig umgelöst von der äußeren Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das Hirnkastle ein wichtiges Werkzeug für unser Bewusstsein, aber indem es gerade das eigentlich Geistige abtötet, bis abblast, bis zu einem bloßen Bild. Das heißt, wir haben das Hirnkastle eigentlich, wenn wir es benutzen, im Grunde dadurch, dass die geistige Wahrnehmung ausgelöscht wird. Dadurch können wir unsere abstrakt-logischen Gedanken auch denken, weil sie können sich spiegeln drinnen, aber ich erlebe nicht den geistigen Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistigen Wesen, die wirklich dahinterstecken. Das ist ausgeblendet. Ich erlebe nur die Widerspiegelung in logischen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musste kommen. Ist notwendig für die Freiheit, weil gerade dadurch, dass wir zunächst einmal nette Wesenheiten als solche wahrnehmen und merken, was die eigentlich wollen, sondern dass wir halt einfach nur die Widerspiegelung, nur das Bildhafte haben, gerade das lässt uns frei. Wir können das Bild anschauen und sagen, ja, will ich, will ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bleibe frei in meiner Entscheidung. Wenn diese Wesenheiten wirklich so eingreifen würden, dann wären wir unfrei. So sehen wir sie nur in der Spiegelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können auch nicht eingreifen. Das wollten aber letztlich die soratischen Kräfte erzwingen. Sie hätten es also geschafft, eine sehr starke Bewusstseinsseele zu entwickeln, die aber ausschließlich aufs Äußere gerichtet ist und auf die niedere Naturgeistigkeit, die aber dann immer mehr unter dem Einfluss, auch bis in die Natur hinein, dieser soratischen Wesenheiten, unter anderem Widersacherkräfte, stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde also auch bedeuten für die Entwicklung der Erde ganz was anderes. Weil das heißt, dass die ganzen Elementarwesen, die in der Erde sind und so weiter, dass die eine andere Richtung kriegen. Das liegt also auch an uns, jetzt wie wir uns entwickeln, wo die ganzen Elementarwesen hingehen, ob die eine Erlösung finden können oder einen weiteren Aufstieg finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nämlich absteigende und aufsteigende Elementarwesen und es ist auf jeden Fall eine ganz große Gefahr drinnen, dass eben die Elementarwesen der Erde, dass die auch in den Widersacherbereich ganz hineingezogen werden. Und wieder sind wir ein Schlüssel dafür, in welche Richtung es geht. Und da ist etwas Entscheidendes, sind die Mondenkräfte, die in der Erde geblieben sind, weil die sind verbunden mit den soratischen Kräften, mit den alemannischen Kräften, mit den asurischen Kräften, die wirken da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist also die Auseinandersetzung jetzt da mit diesen Kräften. Und eben der Impuls von 666 und dann Steigerung wieder 1332 und jetzt von mir aus 1998 die Steigerung, wäre das, also die Bewusstseinsseele so zu entwickeln, dass der Mensch voll schon damals 666 erwacht wäre zur Bewusstseinsseele nach außen. Und zum Bewusstsein der niederen Naturgeistigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, das eigentliche Ziel war den Menschen an die Erde zu binden, volles sinnliches Bewusstsein für die äußere Welt und Wahrnehmung der ganzen geistigen Wesenheiten, die aus dem Widersacherbereich kommen. Und alles andere abgeschnitten. Das heißt, wenn das wirklich funktioniert hätte, ist es durchaus nicht so, dass der Mensch jetzt nur äußerer Materialist wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keineswegs. Er würde geistige Wesenheiten schauen. Aber nur die, die aus dem Widersacherbereich kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alles andere blind. Komplett blind. Und dagegen, dass dieser Impuls nicht sich zumindest in dem Maße in der Menschheit breit machen konnte, war ein wesentliches Element eben tatsächlich die Entstehung des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade dass dort, da waren nämlich Menschen da, die noch dazu eine starke Bereitschaft eigentlich innerlich hatten, diese Kräfte aufzunehmen. Aber genau dagegen ist der Islam als Gegenimpuls gekommen. Weil er dort also eine sehr strenge Ordnung von oben hereingebracht hat, die aber jetzt in Wahrheit entgegenwirkt den Impulsen, die da von unten kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der Impuls nicht gekommen wäre, obwohl er eigentlich, Herr Rudolf Steiner sagt ja, dass das durchaus ein awimanischer Impuls ist, der da drinnen lebt im Islam. Aber in dem Fall ein notwendiger Impuls, der nämlich die schlimmeren Kräfte, die von der asyrischen Seite einfach zurückgedrängt hat. Das ist ganz Interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schwierige Sache drinnen. Und es ist in abgeschwächter Form dann dieser Impuls, der in den arabischen Völkern überhaupt drinnen lag. Da liegt nämlich die große Anlage drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da liegt nämlich eine unheimlich starke Anlage, ja sogar für die Bewusstseinsseele drinnen. Eine starke Anlage drinnen für ein Denken, das zumindest ein unbewusstes Schauen ist. Er hat eine gewisse Gemeinsamkeit mit dem jüdischen Volk, auch da ist es drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde es ja ganz speziell gepflegt, auch durch die Vererbungsströmung, also durch die Blutströmung wurde das alte Hellsehen gepflegt. Und das ist aber auch in den arabischen Völkern sehr stark drinnen. Und da ist eine große Anlage aber zugleich dabei, also in die Bewusstseinsseele hinauszugehen, sich der Natur gegenüberzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Araber hatten auch, nämlich im positiven Sinn, die alte arabische Religion ist eigentlich eine sehr auf die Natur bezogene auch. Und eben auch ein sehr starkes Umgehen mit den Naturgeistern draußen, die da sind. Da kommt interessanterweise dann, als die türkische Strömung das übernimmt, wo jetzt mehr dieser abstrakte Himmelgott Tengri drinnen ist, also die Lebenskraft, die da von oben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so einen konkreten Zugang zu den Naturelementarwesen haben sie nicht. Kein Bezug dazu. Es ist also viel abstrakter, viel strenger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat im Übrigen auch erst dann die weitere Ausbreitung des Islams so viel kriegerischer gemacht. Also die Probleme mit den Pilgern und die im Palästina halt dann dort gefährdet sind, das kam erst also durch die Türkenströmung drinnen. Die hatten also diese Unerbittlichkeit auch drinnen, die halt von den mongolischen Völkern, von den Türkvölkern hereinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist einfach diese Unerbittlichkeit drinnen. Die haben die Araber gar nicht drinnen gehabt. Die Araber haben, aber bitte nicht, dass man das jetzt irgendwie versteht als Türkengeschlecht oder Arabergut oder sonst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat damit nichts zu tun. Man muss einmal die Dinge charakterisieren, wo sie herkommen. Also jeder heutige Mensch, ob er jetzt Türke oder Araber ist, kann sich aus dem herauslösen und ist auch letztlich heute schon viel herausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hat dann wichtige Aufgaben zu erfüllen. Aber man muss die Dinge einmal charakterisieren, dass es Unterschiede gibt. Auch was sie unterschiedliche Völker mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist es eben was anderes, was die jüdischen Völker, also das Semitentum im engeren Sinn herausbringen, was die Araber herausbringen, die ja auch zu den semitischen Völkern gehören, aber wieder andere Qualitäten haben. Und was zum Beispiel die mongolischen Völker hereinbringen, das ist wieder eine andere Sache. Also dort ist es, weil in dem zum Beispiel diesen Himmelsgott so überpersönlich zu sehen, ist zugleich ein Weg, eine Möglichkeit in ein sehr klares, reingeistiges hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch etwas. Also wir stellen uns gerne den lieben Gott lieber mit weißem Haar und langem Bart vor. Wir wollen es sehr konkret nehmen und fassen sehr schnell in ein sinnliches Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde in den Charismus niemand einfallen. Da gibt es einfach kein Bild. Das Bild ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Himmelszelt. Das ist es. Der Himmel über mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taghimmel, der Nachthimmel. Und mein mongolisches Zelt, meine Jurte, ist die Abbildung davon im Kleinen im Grunde. Das ist das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist das einzige äußere Bild. Also von mir aus ist das Zelt. Aber ich stelle ihn mir nicht in menschlicher Gestalt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas viel Größeres, viel Nichtsinnliches. Und gibt halt ein anderes Verhältnis dazu. Und auch interessanterweise die Erde unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch das Gegenbild. Die Erdgöttin, die im Gegensatz steht, und der Mensch dazwischen. Also oben ist der Tengri, unten ist die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ist aber absolut nicht personifiziert in irgendeiner Form. Es wäre nicht eingefallen, dass die Göttin Erde oder Persephone oder Gea oder irgendetwas, das wäre mir überhaupt nicht eingefallen. Sie hat kein Bild drinnen, das irgendwie aus unserer gewohnten Sphäre kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist völlig bildlos. Und dazwischen steht der Mensch mit seinem Windpferd, mit seiner Seele drinnen. Und zwischen diesen zwei Polen bewegt er sich irgendwo und zieht drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade durch die Araber ist ja dann begründet worden die Akademie von Gondi Schapor in Persien eigentlich. Also unter dem arabischen Einfluss aber war das dort. Und es waren viele arabische Gelehrte dort auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das ja viel offener als heute. Der Austausch. Dort haben Araber gewirkt, haben Perser gewirkt, haben Griechen gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Rom der damaligen Zeit haben es die griechischen Gelehrten vertrieben. Und die sind dann alle brav dort hingegangen. Entweder in der Akademie von Gondi Schapor oder Akademie von Edessa oder so in Anatolien unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ganz an der syrischen Grenze unten. Da gab es dann immer ein paar mal die Verschiebung hin und her. Weil diese Akademie von Edessa, also auch fast so ein kleines Bild von der Akademie von Gondi Schapor, das war die große, also die Wissenschaftszentrale könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wirklich schon Wissenschaft wie heute gepflegt wurde. Noch nicht mit den technischen Mitteln, die hatte man damals noch nicht. Aber das Denken, die Art experimentell empirisch heranzugehen ist dort geboren worden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von dort ist es dann erst nach Europa gekommen. Eben, auch verbreitet mit durch den Islam im äußeren Sinne. Gerade durch die Awaba, weil das ist ja reingegangen bis nach Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil von Spanien war islamisch bis zur Zeit von Kolumbus. Im selben Jahr im Grunde fällt das erst. Und dadurch kam es ja ungeheuer vor allem ein wissenschaftliches Wissen nach Europa herein äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite war, dass sich etliche von diesen Gelehrten, also arabischen Gelehrten oder auch überhaupt geistigen Führern, dann später in Europa inkarniert haben. Da gibt es einige Beispiele davon, die Rudolf Steiner nennt. Zum Beispiel der bekannte Sultan Harun al-Rashid wurde später als Francis Bacon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francis Bacon war einer der Väter der englischen Wissenschaft, kann man sagen. Zur Zeit von Elisabeth I., wo dort auch sehr viel in Gang gekommen ist und wo vor allem wirklich die äußere empirische Wissenschaft in Europa Fuß gefasst hat. Aber das hatten im Grunde die Awaba schon längst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind hinten nachgehinkt. Und wir haben es erst geschafft dadurch, dass erstens der Islam sich ausgebreitet hat, es direkt hineingebracht hat, hat viel in Spanien gelebt dort bereits. Aber dann auch auf dem Weg neuer Inkarnationen, dass es dort hineingekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist damit aber auch natürlich eine Anlage gekommen, die Welt nur äußerlich, sinnlich zu betrachten und zu verhärten. Aber der Impuls wäre viel stärker gewesen, wenn nicht der Islam entstanden wäre, wenn nicht die Awaba so weit gekommen wären, dass sie das als eine Strömung in die ganze Welt ergossen hätten. Das ist etwas ganz Wichtiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auch zu bedenken. Ich weiß, wir haben heute immer wieder doch die große Frage, wie geht das Christentum oder wie gehen wir in Europa mit dem Islam um und dergleichen. Und da gibt es genug offene Probleme noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme, die vor allem natürlich dadurch hineinkommen, dass andere Machtinteressen hineinspielen und gewisse ungute Seiten wecken auch, die von der Widersacherseite kommen. Das muss man überhaupt sehen, dass die Religionen überhaupt, und da darf man das Christentum auch gar nicht ausnehmen, nämlich das, was durch die Kirchen passiert ist. Da ist viel Gutes passiert, aber es ist auch schlimme Dinge passiert, bis in nicht so ferne Vergangenheit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso passiert aber etwas durch Menschen, die den Islam sich als Werkzeug dafür nehmen, genauso wie das Christentum auch zum Werkzeug für sehr unchristliche Sachen genommen wurde. Aber es waren beides natürlich, sowohl das Christentum als auch sehr stark der Islam etwas, was diesen Impuls von 666 zumindest gedämpft hat. Wenn der Impuls wirklich voll durchgeschlagen wäre, dann hätten wir schon längst, dann wären Religionen alle weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Religion wäre eine materialistische, wie es in der Wissenschaft zwar als Bild lebt, aber durch eine Praxis, Lebenspraxis, noch nicht überall ist. Aber dann würde es dort hingekommen sein, und es würde dahin gehen, dass der Mensch immer mehr wirklich zu dem wird, als was er heute beschrieben wird, nämlich ein reiner Gehirnautomat irgendwo. Und dass er eine wirkliche Freiheit nicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was jetzt in erster Linie einmal die sorbatischen Wesenheiten und Asuras als wesentliches Hilfsmittel, weil die bis ins Physische arbeiten können, also das Gehirn so verhärten können, dass wir wirklich dann nimmer als Geistige herankommen können. Dass das eben nicht in dem Maße gekommen ist, dazu musste also diese besondere Qualität, die aus dem Awabismus herausgekommen ist und eben auch mit dem Islam aber verbunden wurde und dadurch diesen sorbatischen Impuls im Awabismus gedämpft hat, das musste in die Welt hinaus. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Wir haben dem zu verdanken einerseits unsere Wissenschaft, aber wir haben dem auch zu verdanken, dass sie nicht schon so schlimm geworden ist, so einseitig materialistisch geworden ist, dass kein Rückweg mehr möglich wäre. Es ist jetzt eigentlich so viel da, dass wir daran lernen können, was wir als Menschen nicht sind und auch nicht werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müsste man eigentlich an der Naturwissenschaft lernen, so wie sie heute gerade das Bild von Menschen zeichnet. Wir werden genauso lernen, aber auch zum Beispiel jetzt Thema künstliche Intelligenz oder so, was der Mensch nicht ist. Dass eben das Denken der künstlichen Intelligenz, wir sollen es durchaus gebrauchen, wir müssen es sogar gebrauchen, um zu lernen, was der Unterschied ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es gerade daran lernen. Es ist übrigens ein sehr interessantes Phänomen, Herr Steiner schildert es sehr deutlich und das kann man, wenn man die äußere Entwicklung des Geisteslebens anschaut, deutlich sehen. Die höchste Entwicklung, die reifste Entwicklung gerade des Gehirns, also des Denkens mit dem Gehirn, war im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert. Wir sind über den Punkt eigentlich schon darüber. Wir fangen an, etwas von dem, was wir eigentlich früher durch die Gehirntätigkeit gemacht haben, aus uns herauszusetzen, in Form der künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist ja wirklich sehr stark orientiert daran, wie unser Gehirn funktioniert. Man spricht von künstlichen neuronalen Netzen sogar. Also es ist ganz dem nachempfunden, wie das Gehirn funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur unser menschliches Denken ist mehr als bloßes Gehirndenken. Wir brauchen das als Spiegelungsorgan, wir können Gedanken spiegeln damit, im äußeren abstrakten Sinn, aber wirklich denken, wirklich denken, also aus dem Geistigen heraus denken, tut man nicht mit dem Gehirn. Das ist nur das Spiegelapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, und das werden wir lernen an der künstlichen Intelligenz, sie kann uns sehr wohl, auch wenn sie ausgelagert ist, unser Denken widerspiegeln. Nichts anderes tut sie nämlich. Man braucht nicht glauben, dass sie wirklich denkt, die künstliche Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spiegelt uns unsere Gedanken wider, kann sie in allen möglichen Kombinationen uns anbieten, aber es ist nichts drinnen, was die künstliche Intelligenz wirklich gedacht hätte, jemals. Sie verbindet damit auch überhaupt nichts. Aber sie kann uns unser Denken widerspiegeln in verschiedensten Facetten und das zusammenstellen, aber bei Menschen ist noch viel mehr dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das werden wir daran lernen. Darum stehen wir jetzt drinnen und es ist notwendig, sich damit auseinanderzusetzen. Und wir werden gerade daran lernen, dass wir doch anders sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Aber eben diese Auseinandersetzung, das ist alles, was letztlich auch eine Auseinandersetzung mit den Mondenhaften irgendwo ist. Und da müssen wir durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Mondenhaften hängt so viel zusammen. Es hängt unheimliche Weisheit damit zusammen. Aber darüber will ich jetzt nicht anfangen, sonst werden es wieder 45 Minuten Überzug, wie das letzte Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zu lang. Aber nur als Andeutung. Es gibt diese große, die Urmondenlehre der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben sich zurückgezogen, wie Rudolf Steiner das sehr schön ausdrückt, ein wunderschönes Bild, in die Mondenfestung. Um ja den Menschen nicht in seiner Freiheit zu beeinflussen, haben sie sich zurückgezogen dort. Und das waren aber eigentlich, man könnte sagen, im Grunde luziferische Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die der Menschheit ihre Urweisheit gegeben haben, sich teilweise selber inkarniert haben auf Erden, aber sich jetzt dann zurückgezogen haben. Und denen haben wir viel zu verdanken. Auch wenn ein luziferischer Zug durchaus auch drinnen ist dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie haben sich zurückgezogen. Also das heißt, da stecken ganz wichtige Kräfte auch drin, die aber nicht so aufdringlich rauskommen. Aber ich würde sagen, lassen wir es einmal sein für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch sehr vieles offen in dem ganzen Thema. Ich weiß nicht, wie viele Vorträge wir noch brauchen, dass nichts offen bleibt. Ich glaube, es wird immer was offen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ja das Interessante, dass es immer irgendwo weitergehen kann. Schauen wir, was uns hinführt das nächste Mal. Ich danke euch fürs Dabeisein, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank bei allen im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Vielen, vielen Dank, Wolfgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war wieder sehr spannend. Gerne. Danke.&lt;br /&gt;
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Danke. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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Danke, Wolfgang. Gerne. Dankeschön.&lt;br /&gt;
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==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_205._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31767</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-05-22T10:55:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:205.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo|thumb|205. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 19. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=annqET82bPo Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/7hvg88pzbw2czrkv62zt9/205.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=kiq0zhkjpinjtnun7ptjhytmg&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 205. Vortrags vom 19. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Zuschauer, ich begrüße euch ganz herzlich zur 205. Folge zur Apokalypse. Und der Fünfer spielt weiter eine Rolle, weil wir sind jetzt beim 50.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wochenspruch. Der ist sehr interessant und sehr schön auch. Es spricht zum Menschen Ich, sich machtvoll offenbarend und seines Wesens Kräfte lösend, des Weltendaseins Werdelust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich, mein Leben tragend, aus seinem Zauberbanne, erreiche ich mein wahres Ziel. Also das heißt, es spricht zu uns die Werdelust draußen. Ein interessantes Wort, Werdelust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie trägt ihr Leben in uns hinein. Also sie erreicht ihr wahres Ziel, wenn sie ihre Lebenskraft, die Kraft des Lebens in uns hineinträgt, in unser Menschenwesen hineinträgt. Also wir empfangen jetzt bereits auch etwas von draußen und das ist etwas sehr kraftvolles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werdelust, die aber auch von uns dann aufgegriffen wird in einem lebendigen Denken, in einem schöpferischen Denken zum Beispiel, dass man bis zum Imaginativen steigern kann und dann, wenn man dort einmal ist, geht es weiter zur Inspiration, Intuition. Aber das ist die Grundlage eigentlich. Also gerade in der Begegnung mit der Natur ist immer auch so eine Begegnung mit der Werdelust drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst dann halt mehr auch mit Sterbelust, kann ich jetzt nicht gut sagen, habe ich noch nicht gehört zumindest, aber da ist es halt dann mehr mit den abbauenden Prozessen verbunden. Aber jetzt ist es ganz mit diesem Aufwachenden, mit diesem Gestaltenden drinnen. Also im Tun aufwachend sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schenkt uns die Natur, die Welt draußen eigentlich. Und wir können es ja aus dem Zauberbann erlösen. Im Zauberbann ist es, solange es uns eigentlich unbekannt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir uns gar nicht verbinden können damit. Es verliert, weil sonst ist es verborgen in der Natur. Es wirkt zwar drinnen, aber es ist versteckt drinnen sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können es herauslösen, indem wir uns diese Kraft zu Bewusstsein bringen. Also in allem, was da jetzt so langsam heraussprießt aus der Natur, in dem allen, auch wie der Tag sich ändert. Wir stehen ja jetzt genau vor Frühlingsbeginn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in ein paar Stunden fängt er an, also am 20. Morgen. Aber in der Nacht, ich glaube so um vier Uhr ungefähr herum, ist wirklich der Frühlingsbeginn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und also alles brotet da schon und wartet auch sich in uns zu ergießen. Aber wir müssen es auch annehmen können. Das ist ganz wichtig, also offen zu sein dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gehen oft einfach vorbei. Und da steckt schon unheimlich viel drinnen. Das sind schon geistige Begegnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben überall die Chance, ununterbrochen. Das ist nicht so fern. In jedem Blumerl, in jedem Grashalm, der da herauskommt, in dem Gras, das jetzt grün wieder frisch zu leuchten beginnt, ist etwas drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir die Berührung spüren, dass diese Kraft da drinnen ist, dann wird uns aber zugleich die Möglichkeit gegeben, mit der Kraft wirklich gestaltend zu werden. Im Künstlerischen, im Leben gestaltend, aber eben auch im geistigen Wahrnehmen gestaltend. Weil da ist es noch viel deutlicher, ich habe es eh schon öfters erzählt, auch in der Sinneswahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viel wir sehen, hängt sehr davon ab, wie aktiv wir im Sehen sind. Wir müssen aktiv gestaltend mit dabei sein. Also zum Beispiel Gesichter sehen wir wirklich dadurch, dass wir die Gesichter zeichnen, mit unseren Blicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und manche können besser zeichnen, aufmerksamer, manche huschen mehr darüber. Weil Ununterbrochenes wird uns nur nicht bewusst. Aber das ist alles das, was wir als Kind lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann irgendwann, aha, erkennt man das Gesicht vom Opa und das ist nicht nur der Mond, sondern es ist wirklich der Opa jetzt. Aber dann hat das Kind gelernt, mit den Blicken den Opa zu zeichnen. In Wahrheit schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Blicken. Ob wir es dann später mit der Hand erkennen, ist eine andere Frage. Aber dass wir es überhaupt sehen, dass wir es wahrnehmen, als Gesicht und nicht als irgendein verwaschener Farbfleck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir also wirklich Konturen, Formen wahrnehmen, weil wir sie zeichnen. Und trotzdem tun wir nicht willkürlich was zeichnen. Wir malen nicht irgendwas, sondern wir versuchen halt wirklich das, was uns entgegentritt, der Mensch, der uns entgegentritt, oder die Blume, das Tier, der Stein, der Kristall, was auch immer, wir zeichnen es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erst nehmen wir es wahr in seiner räumlichen Gestalt. Dazu müssen wir malen. Zeichnen, besser gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben nehmen wir leichter wahr, aber auch da sind wir in Wahrheit aktiv drinnen. Nur das ist alles unterbewusst. Im geistigen Wahrnehmen, im seelischen Wahrnehmen sollten wir als moderne Menschen, als Menschen unserer Zeit, selber tätig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst tätig sein. Das heißt, das was wir im normalen, im sinnlichen Sehen mehr oder weniger unbewusst machen und was beim alten Hellsehen auch praktisch unbewusst war, weil es ein traumartiges Hellsehen war, die Bilder waren halt einfach da, die überschwemmen mich, ergreifen mich, bewegen mich, sie kommen, wenn sie wollen, sie gehen, wenn sie wollen, ich habe eigentlich keinen Einfluss darauf. Aber das moderne, imaginative, lebendige Schauen besteht darin, dass wir ganz aktiv die geistige Wirklichkeit, ich sage einmal zu malen beginnen, zu zeichnen beginnen, zu malen vor allem zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade im imaginativen sind es eher normalerweise nicht so scharfe Kanten oder was drinnen, es sind fließende Übergänge. Und man darf sich aber auch nicht vorstellen, dass es notwendigerweise so ist, dass es jetzt wie ein Traumbild ist, wo wirklich die Farben fluten. Es kann zuerst so sein, dass ich zwar weiß, es ist da, ich spüre auch die Zusammenhänge, aber ich sehe es nicht wie ein Traumbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich noch, ich kann mich orientieren und trotzdem sehe ich es eigentlich nicht wirklich. Aber ich spüre es, ich spüre, ah jetzt wende ich den geistigen Blick sozusagen da, da ist etwas, das ist mit dem in Beziehung, und so arbeite ich mich langsam hinein. Es ist eine Fortsetzung ja eigentlich des Denkens, das wir haben, aber wir fangen jetzt an nicht Zusammenhänge zu konstruieren, sondern wir lernen sie sehen, geistige Zusammenhänge sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also spüren kann man auch sagen, wie auch immer, es ist so schwer, weil da fehlen uns die Worte, es ist immer Übersetzung. Ich meine, man kann es natürlich steigern dazu, dass es dann auch sinnesartige Qualitäten bekommt, weil die Sinnesqualitäten sind ja eigentlich was Seelisches irgendwo, allerdings ein Seelisches, das jetzt abgeschattet wird durch das Sinnliche, durch die Sinnesorgane, wenn ich die Farben nehme, das Rot, das Gelb, Blau, die ganzen Farbtöne, im rein seelischen Erleben sind sie noch ganz was anderes. Und man kann es eigentlich gar nicht mit den Äußeren vergleichen, also so wie wir sie äußerlich sehen, ist es die Abschattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn es das stahlendste Gelb oder das blendendste Weiß ist, ist es eine Abschattung in Wahrheit. Abschattung heißt, es wird uns vieles nicht bewusst, was da drinnen wirkt. Um an dieses imaginative Schauen, ich nenne es bewusst, ich will eigentlich gar nicht mehr so viel verwenden, den Begriff hell sehen, weil der so vielfach missbraucht und missverstanden wird, auch heute bei nicht so wenigen Menschen, die eine gewisse Hellsichtigkeit, aber halt noch alter Art haben, wo es eben wirklich wie eine Traumvision dasteht, in total sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen und das ist einfach so da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht der Weg, auf dem ich erkenne, was das wirklich ist. Wo ich es in der gleichen Klarheit erkenne, die ich sonst nur im streng logischen Denken habe, ist dort, wenn ich die Bilder selber aufbaue. Aber nicht einfach aus der Fantasie irgendetwas, sondern es fängt an, dass ich die geistige Berührung mit der Wesenheit, worauf ich mein geistiges Auge oder mein geistiges Bewusstsein errichte, das bringt mir Empfindungen entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spielt sich sehr viel auf der Gefühlsebene ab, auch durchaus. Man fühlt sich berührt und da liegt eine ganz gewisse, bestimmte, ganz charakteristische Stimmung drinnen und die fängt an zu mir zu sprechen, sagen wir es einmal so, es regt meinen schaffenden Willen an und aus dem male ich sozusagen, aber wirklich jetzt sehr unter Anführungszeichen, weil ich male es nicht unbedingt in sinnlichen Farben, das wäre der letzte Punkt, sondern ich male es so, dass ich wirklich ein ganzes Panorama von mir habe und jetzt diese Wesenheit, die mir begegnet, hat zu dem, zu dem, zu jenem Beziehungen. Und das macht ihr Wesen aus, dass sie diese vielfältigen Beziehungen hat, dass sie zu anderen Wesen in Beziehung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann geistige Wesen eigentlich am besten dadurch verstehen, dass man sie versteht aus ihrer Beziehung zu anderen geistigen Wesen. Das ist nicht so, dass ich sage, jetzt nehme ich den heraus und fange den sozusagen geistig zu sezieren an, sondern ich erlebe diese Wesenheit, indem sie jetzt einer anderen begegnet und da tut sie etwas. Aber das ist zunächst einfach ein Spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist auch nicht nur ein dumpfes, unbewusstes Gefühl, sondern es ist ein sehr waches Spüren. Es ist ein sehr konkretes eigentlich. Und es ist so ein bisschen, wie wenn ich es geistig abtasten würde, könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre diese Berührung mit der Wesenheit und ich gehe auf sie zu und berühre sie sozusagen geistig. Und aus dem heraus formt sich langsam das Erlebnis heraus. Dann kriegt man einen sehr, sehr großen Überblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Typische in diesen imaginativen Erlebnissen ist, dass man immer die großen Zusammenhänge mitsieht. Wären die nicht da, würde man gar nichts merken. Ich kann nicht einfach unter das Mikroskop oder unter die Lupe etwas legen und mir das Detail anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Detail tritt erst hervor für mich, für mein Bewusstsein, wenn ich den Zusammenhang mit dem Ganzen herum erlebe. Und das kann bis ins Größte hineingehen, weil es auch wirklich damit zusammenhängt. Geistige Wesenheiten, auch wir, hängen in irgendeiner Form immer mit dem Ganzen des Kosmos zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und konkret ist damit gemeint, mit den ganzen geistigen Wesenheiten, die dort sind. Also nicht mit den äußeren Dingen, nicht einmal mit den äußeren Sternen, aber mit den Wesenheiten, die damit zu tun haben. Und das kristallisiert sich mit der Zeit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber um es fassen zu können, muss ich tätig werden, in Wahrheit. Die Berührung kann kommen. Ich begegne irgendwelchen Elementarwesen oder größeren, mächtigen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sowas einmal erlebt, wir sind in einem Wald gegangen, in der Nähe von Wien. Eigentlich schön, es war Sonntag oder was, die Eltern sind mit den Kindern spaziergegangen, alles war fröhlich. Und irgendwann denkt man sich, es ist eine total ungute Stimmung eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man will uns hier nicht. Es war ganz stark, also so richtig so, bitte verzieht euch von da, ihr gehört da nicht her. Die anderen haben sich alle wohlgefühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da waren tatsächlich gewisse Elementarwesen, mächtigere Elementarwesen, dahinter, die einfach uns nicht dort wollten. Uns nicht dort wollten. Wir passen da nicht her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stört es uns nicht? Und wirklich ganz stark die Empfindung, ihr beschäftigt euch mit Geistigen, ich übersetze es jetzt in Menschenworte, aber es ist das Feeling. Ihr glaubt, ihr tut damit schon irgendwas, dass ihr euch mit dem Geistigen beschäftigt. Und glaubt noch, ihr könnt das hineintragen in die Welt und das würde was verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst ja überhaupt nicht, welches Chaos ihr anrichtet, allein dadurch, dass ihr da seid. Ihr stört unsere Arbeit empfindlich, raus mit euch. Geht dorthin, wo ihr geeignet seid, was zu machen, aber nicht in unser Revier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben da eine Aufgabe und ihr seid nur störend. Die, die das vielleicht gar nicht so geistig arbeiten, die dürfen ruhig durchgehen. Die stören uns nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ihr seid wirklich nicht reif und bereit, schon dafür da, euch reinzumischen in das, was wir da tun. Das übersteigt eure Kräfte so gewaltig, bitte haltet es euch fern. Das heißt, wir haben mit unserem geistigen Tun, mit unserer geistigen Entwicklung, die wir auch wirklich anstreben sollen, aber das heißt nicht, dass wir damit überall immer gleich Wohlwollen erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern, dass wir dann sehr oft durchaus entgegengespiegelt bekommen, ist ja nicht das Anfangs, aber bitte nicht da bei uns. Das, was ihr einzubringen habt, stört mehr als was es hilft. Das kann durchaus sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade in der Begegnung mit der Natur, da sind sehr, sehr, sehr starke Kräfte drinnen. Das heißt, auf sowas kann man zum Beispiel auch achten, aufmerksam sein. Es ist nicht immer so, dass man willkommen ist dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt sich, ich gehe in der Natur, in Wälder, ich spaziere schön, ich verbinde mich mit der Natur und das ist ja für die Elementarwesen toll und ist es ja auch, wenn sie erkannt werden. Aber nicht immer und nicht für alle. Und manchmal durchaus berechtigterweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch was, wo manche Elementarwesen kochen auch ihr eigenes Süppchen. Aber manche haben Aufgaben, die sind so groß, dass wir stören, wenn wir uns da hinein mischen. Gerade wenn wir irgendwo was Geistiges in uns tragen, was aber noch viel zu groß ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch tatsächlich so, Rudolf Steiner hat das sehr deutlich beschrieben, es gibt auch Aufgaben, zum Beispiel gerade in Bezug auf die Natur, an die wir mit unserer modernen geistigen Form der Entwicklung, mit unserem modernen geistig imaginativ Lebendigen schauen und den daraus folgenden Taten noch nicht herankommen. Wo Kräfte da sind, wo ganz wichtig für die Menschheitsentwicklung ist, dass Naturvölker, die diese Fähigkeit noch aus dem Alten heraus haben, dass die ja nicht zu früh aussterben dürfen. Aussterben heißt ja nicht unbedingt, dass die ausgerottet werden, sondern einfach, dass sie sich nicht mehr fortpflanzen oder sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls, dass sie verschwinden. Also, wo Fähigkeiten drinnen sind, die noch ganz im Körperlichen durchaus verankert sind. Also, die geistig sehr tief hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade beim modernen geistigen Weg schauen wir ja eher, dass es sich vom Körper löst. Das ist bei den alten Fähigkeiten durchaus nicht der Fall. Da ist sogar stärkere Verbindung da als normal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Teil des Wesens. Und dadurch können solche Menschen aber erstens Zugang, Erkenntniszugang in gewisser Weise, aber halt auf alte Art kriegen zu Kräften, die wir heute noch lange nicht schaffen auf dem modernen Weg. Und die vor allem auch in eine Zusammenarbeit mit diesen geistigen Wesenheiten kommen können, an die wir heute in gesunder Weise noch nicht herankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Erfahrungen, die Naturvölker heute noch haben, sind wichtig für die Zukunft. Es wird irgendwann auch ins Neue übergehen, aber es ist noch nicht so weit. Es ist ein Thema in den Mysterientramen ganz stark drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei wesentliche Figuren sind die Familie Baldi, also Felix Baldi und seine Frau Felicia, die beide eine geistige Naturbegabung haben. Die sind also nicht in dem Sinn Geistesschüler, die jetzt dem großen Lehrer Benediktus in den Tramen folgen, obwohl sie mit ihm verbunden sind, aber sie haben ganz eigene Erfahrungen. Und die haben sie aus Anlage heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat sich natürlich auch mit früheren Inkarnationen zu tun, aber sie haben sich durch ihre früheren Inkarnationen diese alten Fähigkeiten bewahrt. Das heißt, sie haben sich auch Verkörperungen, Inkarnationen gesucht, wo der Körper das auch hergibt. Für die Menschen, die jetzt ins neue, imaginative Schauen hineingehen, ist es eine Erleichterung, wenn der Körper das gerade nicht hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann tun sie es leichter. Weil zum Beispiel so Menschen wie etwa Rudolf Steiner selber, der hatte alte Fähigkeiten auch, aber damit er die neuen entwickeln und dann auch weitergeben kann, musste er die alten ja eigentlich loswerden. Und das auf ganz neue Art wiedergewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hängt sehr stark zusammen mit der sehr turbulenten Phase in seinem Leben, also geistig sehr turbulenten Phase. Die liegt zwischen seiner Kindheit, Jugend, Studium, dann die ganze Beschäftigung mit Göte, Göte-Herausgabe und dann, nachdem er im Weimar fertig war, dann 1900 im Anfang in der Theosophischen Gesellschaft. Aber da ist so eine Zwischenphase, wo ein ganz starker Umbruch drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist vielen aufgefallen. Das ist ja eigentlich nicht verständlich, jetzt ist er eigentlich fast total ein Atheist im Grunde und gegen die Kirche und gegen das Christentum wettert er und gegen alles eigentlich. Ist ganz stark drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war aber notwendig. Dann erst kommt dieses, was er in seinem Lebensgang schreibt, dieses Gestandenhaben vor dem Mysterium von Golgotha. Ein inneres Erlebnis, auf eine ganz neue Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen der Impuls, der ihn dann offen macht dafür, dass er eben dann anfangen kann in der Theosophischen Gesellschaft auch zu wirken. Natürlich kommt dann von außen der Auftrag an ihn heran, aber dann war er auch erst bereit dafür. Sonst hätte es funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu musste er das Alte loswerden und neue Kräfte entwickeln. Sie umwandeln auf jeden Fall. Das heißt, es ist auch eine Aufgabe für jeden heute, der sich mit Anthroposophie beschäftigt, aber vielleicht auch noch alte Fähigkeiten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wichtige ist, dass man es umwandelt, weil nur wenn ich es umwandle, dringe ich wirklich mit dem eigenen Ich erkenntnismäßig in das ein, was da wirklich abläuft, was sich da abspielt. Da bin ich in jedem Detail drinnen dabei und es ist mindestens so trittsicher dann der Weg, als wie in den Naturwissenschaften, wo man äußerlich an den Phänomenen, an den Beobachtungen sich entlang arbeitet und nicht anfängt, irgendwas hineinzuspintisieren, sondern wo man einfach von Beobachtung zu Beobachtung schreitet und sieht, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Also so wie es Goethe zum Beispiel in seiner Farbenlehre gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich zu schauen, wie kann ich das verfolgen, wo entstehen die verschiedenen Farben, wie hält sich das Dunkle auf langsam zum Violetten, zum Blauen, dann wird es immer heller bis zum Hellblauen und so fort oder wie ist es, wenn das Licht verdunkelt wird. Dann kann ich Schritt für Schritt das verfolgen. Dann sehe ich, wie aus dem Zusammenspiel von Licht und Finsternis, je nachdem welches die Überhand hat, entstehen die verschiedenen Farben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann ich jedes Schritt für Schritt beobachtend nachvollziehen, sehe wie eins mit dem anderen zusammenhängt. Und das kann man sehr viel weiter führen dann noch. Es ist nicht umsonst, dass sich Steiner viel mit der Farbenlehre Goethes beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein genialer Schicksalszug, dass er zu dem gekommen ist, sich mit dem zu beschäftigen. Da ist sehr wichtig auch dieses Erlebnis zum Beispiel mit den Farben, weil wenn ich jetzt anfange im modernen Geistigen schauen, Farben zu sehen oder etwas in Farbbegriffen auszudrücken, sagen wir es einmal vorsichtig so, weil das Unwichtigste ist, dass es wie ein Fantasiebild vorweg vor mir steht. Das ist fast das Unwichtigste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich muss es genau spüren, welche Farben da sind. Also sozusagen sehen, ohne es sinnlich zu sehen. Das ist die Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann muss ich aber ganz in diese Farbgesetzmäßigkeiten hineingriechen. Und dann kann ich diese Dinge erleben. Dann funktioniert unter Umständen auch so etwas, was erfahrungsgemäß, ich weiß nicht, wie es euch geht, die zuhört und das schon probiert hat, die berühmte Samenkorn-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten. Also man legt ein Samenkorn vor sich hin und konzentriert sich auf dieses Samenkorn. Und dann sieht man eine gewisse flammenartige kleine Farbgestalt rundherum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schwierig. Das ist wirklich schwierig, dass das funktioniert. Aber helfen tut das sehr, zum Beispiel diese Übungen mit den Farben, mit der Farbenlehre, aber jetzt sie geistig aufzufassen, zu sehen, was geistig dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann merkt man nämlich, dass ich zu dem Farberlebnis an dem Samenkorn auch nur dadurch kommen kann, auf neue Art dazu kommen kann, wenn ich die seelisch-geistige Berührung spüre. Und diese Berührung gibt zunächst einmal ein immer konkreter werdendes Gefühl, Gefühlsstimmung, eine Berührung, eine Anmutung kann man im Deutschen auch sagen. Also ich fühle mich angemutet sozusagen von dem, also eben wirklich berührt von dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn diese Stimmung da ist, wenn ich die jetzt immer bewusster fassen kann, das dauert unter Umständen, ich spüre vielleicht sehr schnell, die Berührung ist da, aber sie ist noch sehr undifferenziert. Sie wird aber differenzierter. Und wenn sie differenzierter da ist, dann beginnt sie sich in Farben umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder, nicht notwendigerweise, dass ich es jetzt so sehe wie in einem lebendigen Traumbild. Es ist im Übrigen bei Traumbildern auch sehr unterschiedlich, wie farbig Träume sind. Viele Menschen erleben Träume auch nur in Grautönen, in Schwarz-Weiß-Tönen, in Schattierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht gesagt, dass es bei allen farbig ist. Es gibt Menschen, wie Lessing zum Beispiel, der von sich gesagt hat, ich habe in meinem Leben noch nie geträumt. Natürlich hat er immer geträumt in Wahrheit, aber es war kein Bild da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Bild, was man normal in einem vielleicht wilderen Traum erlebt. Trotzdem hat er in solchen Dingen gelebt. Aus solchen Dingen sind ihm die Inspirationen gekommen zu der Idee der wiederholten Erdenleben, die er eigentlich ganz selbstständig ergriffen hat und sie eigentlich begründet hat, damit nur, wenn es die wiederholten Erdenleben gibt, ist überhaupt die Menschheitsentwicklung erklärbar in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es die nicht gibt, dann ist es für ihn jedenfalls nicht erklärbar, sondern die Menschen entwickeln sich, die gehen durch. Und wenn da nichts durchgehen würde, müsste jeder von vorne wieder anfangen im Grunde. Also ein sehr tiefer Gedanke, weil im Grunde das ist die Zusammenfassung von einem relativ großen Werk, wo er die ganze Menschheitsgeschichte schildert in den wichtigen Phasen und dann kommt er zu dem Resümee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben, weil er das erlebt in Wahrheit. Er ist durchaus im Ansatz da bei dem Neuen schauen, aber ohne es in irgendeiner Form zu visualisieren noch. Das ist wichtig, dass einem bewusst ist, dass man durch diese Phase heute früher oder später durchgehen sollte, selbst dann, wenn man alte Fähigkeiten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst bleibt immer eine gewisse Unsicherheit drinnen. Weil es ist in dem alten Hellsehen nicht so leicht klar, was trage ich selbst hinein. Das heißt nämlich durchaus aus meinem Organismus, aus meinen unterbewussten Kräften, das gibt nämlich, wie soll ich sagen, die dicken kräftigen Farben in dem Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die muss ich einmal sozusagen weglassen. Ich muss das so ganz zart haben. Ich stehe vor der leeren Leinwand eigentlich und erlebe jetzt nur, da muss was hin, dort muss was da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wirklich vor der leeren Leinwand zu stehen, das ist die Herausforderung drinnen. Und dann kann man sich da hineinarbeiten. Und da ist dann eben drinnen genau auch diese Werdelust der Natur zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt der Ausgangspunkt, warum ich so lange gesprochen habe darüber. Das ist es genau. Ich beginne zu erleben, zum Beispiel auch bei der Samenkornmeditation oder so, die Lebenskräfte, der Lebenswille, der da drinnen steckt in dem Samenkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aber schläft drinnen, total schläft. Unter Umständen über Jahrtausende auch schlafen kann. Es sind ja viele Samen in den ägyptischen Gräbern oder so gefunden worden, die noch keimfähig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die auf fruchtbaren Boden kommen und genügend Wasser, entwickeln sie sich immer noch und liegen aber Jahrtausende drinnen, wie ein fast toter Stoff, der hart, kristallin ausschaut, fast geradezu und trotzdem schlummert das Leben drinnen. Und diese Werdelust, die will aber zu uns hin. Die will zu uns hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie spricht zu uns, zu unserem Menschen, ich. Und aus dem heraus, sie wird entzaubert, wenn ich aus der Freiheit heraus bewusst, aktiv anfange, das jetzt ins Bild zu gestalten, ins imaginative Bild zu gestalten. Dann wird sie wirklich erlöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erfüllt sie ihr Ziel, dann findet sie ihr Ziel, wie es da drinnen steht im Wochenspruch. Also erreiche ich mein wahres Ziel. Weil es ist erst fertig, ganz große Perspektive das Tun der geistigen Welt ist erst fertig, wenn sie sich im Menschen erleben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem der Mensch es erlebt, ergreift und gestaltend ins imaginative Bild bringt, die Zusammenhänge, die Zusammenklänge der Wesen, auch die Dissonanzen zu spüren bekommt, dann ist er schon in der Stufe der Inspiration drin. Das ist auch interessant, jetzt bin ich in der Stufe der Imagination. Als moderner Schauender, imaginativ Schauender, gestaltend Schauender, habe ich eh schon Mühe, das Bild zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich es endlich einmal, habe ich die Zusammenhänge, jetzt soll ich das ganze Bild wegschaffen. Das ist der nächste Schritt. Ich muss es komplett auslöschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett weg. Und indem ich es komplett auslösche, weil es ja eigentlich trotzdem immer noch, es ist aus meiner Tätigkeit hervorgegangen. Das ist schon gut, ich bin mir bewusst geworden, was ich da tue, aber damit habe ich schon einmal meine Einseitigkeiten trotzdem drinnen, meine Perspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um jetzt loszukommen von nur meiner Perspektive, um das wirklich noch klarer zu sehen, dass ich jetzt diese geistigen Wesen selber sprechen lasse, dazu muss ich mein Bild auslöschen, wegbringen aus dem Bewusstsein. Jetzt bin ich froh, dass ich das endlich habe und jetzt sitzt es sehr hartnäckig. Das ist nämlich ganz interessant, also wenn ich es dann ins Bild geschafft habe, dann wäre ich das ziemlich schwer los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar mühsam es zu kriegen, aber dann werde ich es schwer los. Und das ist gerade die Übung, dann in die Inspiration hineinzugehen, das wirklich loszuwerden. Und dann kommt die Inspiration und aus der Inspiration heraus, die führt mich weiter zur Intuition, dass ich wirklich jetzt ganz bewusst eintauche in die geistigen Wesen, die dabei beteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst ist es nämlich, wenn diese Berührung da ist, aus der dann irgendwann das imaginative Bild herauskommt, ist es noch so eine halbbewusste oder viertelbewusste Berührung mit dem geistigen Wesen, aber ich lebe noch nicht in dem geistigen Wesen wirklich drinnen. Weil Intuition heißt, ich tauche wirklich voll und ganz in das andere geistige Wesen ein. Das ist es zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es berührt mich sozusagen. Ich spüre, es ist da, aber ich bin noch nicht wirklich drinnen in dem Wesen. Also das heißt, das Bild, was ich mir zunächst in der Imagination dann mühsam gemalt habe, da steckt sehr viel von mir drinnen, trotz allem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ist noch nicht wirklich ein objektives Schauen. Es beruht zwar auf etwas Objektivem, es wird nicht ganz falsch sein, aber hundertprozentig sagen kann ich es noch nicht. Ich kann es eigentlich erst sagen, wenn ich das Bild weggeschaffen habe, dann komme ich dadurch in die Inspiration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt spricht wirklich die geistige Welt, also die geistigen Wesen sprechen zu mir und führen mich dazu, wirklich in sie einzutauchen. Dann bin ich in der Intuition. Und wenn ich jetzt aus der Intuition wieder herauskomme, dann kann ich das Bild von mir wieder neu malen, aber dann wird es neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es erst wirklich das Bild, was ich gewonnen habe, dadurch, dass ich mich intuitiv mit diesem Wesen bewusst verbunden habe. Vorher ist es noch unbewusste Berührung. Das heißt, es ist zwar nicht eräumlich, aber eine äußere Berührung, könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich bin noch nicht in die Wesen eingetaucht, sondern sie berühren mich, das sagt mir irgendwas und das versuche ich festzuhalten. Aber in der Intuition erst bin ich ganz in sie eingetaucht. Ich bin diese Wesen geworden, im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Bewusstsein her. Das heißt, ich habe mein Bewusstsein ganz ausgeschaltet, bin eingetaucht und wenn ich jetzt zu mir komme, dann nehme ich wirklich das mit, was das Wesen ausdrückt. Und aus dem kann ich dann wirklich die objektive geistige Welt gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dann kann ich wieder in ein imaginatives Bild von mir hineingehen, aber es ist anders. Und den Prozess kann man öfter durchlaufen. Damit wird die Imagination immer reicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn man sich mit einem bestimmten Thema beschäftigt. Wenn ich mich das nächste Mal wieder damit beschäftige, mich geistig verbinde, versuche es imaginativ zu malen, werden wieder neue Facetten herauskommen. Aber da hilft mir schon, wenn ich beim letzten Mal schon bis durch diese Intuitionsstufe durchgegangen bin, dann ist beim nächsten Mal schon wieder mehr drinnen und mehr Objektives drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangen tut es damit, dass ich eigentlich spüre, wie wirkt es auf mich. Das ist nichts Schlechtes, aber ich muss wissen, dass ich es dann nach meiner Eigenart wahrnehme und noch nicht so, wie es wirklich für sich ist. Also da muss man diesen Kreislauf immer wieder durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei den interessanten Sachen entdeckt man immer wieder neue Facetten. Und lernt auch, noch genauer die Dinge zu fassen. Darum ist es nie verfehlt, sich immer wieder mit bestimmten Themen zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht sagen, das weiß ich jetzt, abgehakt habe ich. Das wird man in einem modernen Bildungssystem sagen. Abgehakt, den Kurs habe ich, habe ich meinen Schein gekriegt, Stempel drauf, das war es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, eigentlich immer wieder von vorne es holen und gerade dadurch dann immer wieder neue Facetten zu sehen, zu erfassen, sich im Durchgang durch Inspiration, Intuition wirklich zu objektivieren, indem ich eben eintauche, wirklich voll in die geistigen Wesenheiten und dann wieder neu zu malen. Und das ganze Bild ändert sich, es wird aber zugleich auch weiter und reicher dabei. Aber ich sehe es beim nächsten Mal schon noch mit mehr Zusammenhängen, noch klarer, objektiver, dass ich wirklich das erlebe, was die geistige Wesenheit ausdrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das geht alles nicht auf einen Schlag, das sind also Durchgänge, die notwendig sind. Und als Steiner, wenn er über seine Themen gesprochen hat, er spricht natürlich dann an den entscheidenden Punkten aus dem unmittelbaren Erleben. Wenn er spricht, hat er das Bild vor sich, anders geht das gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht etwas, was jetzt aus dem Gedächtnis kommt. Aus dem Gedächtnis muss man sich vielleicht merken, wenn ich jetzt auf irgendeinen Philosophen verweise, der hat dort und dort das gesagt, dann sind die Zitate meistens ein bisschen unscharf oder so. Da brauche ich wirklich das normale Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für das imaginative brauche ich das normale Gedächtnis überhaupt nicht. In dem kann ich es nicht halten. Es ist weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem geht die Imagination nicht verloren. Nur ich muss sie wiederholen. Ich kann sie überhaupt nicht im normalen Gedächtnis erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was man erinnern kann, ist der Ausgangspunkt, dass ich begonnen habe, in die Imagination hineinzuarbeiten. Was habe ich dazu gemacht? Von welchen Gesichtspunkten bin ich ausgegangen? Das kann man sich alles merken. Aber die Imagination selber muss ich mir wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat sie sich aber bereits weiterentwickelt, verändert. Hat eine andere Perspektive, eine andere Facette. Das muss man auch denken, wenn wir jetzt zum Beispiel am Freitag die Osterimagination lesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann darf man sich nicht vorstellen, dass die Grundzüge bleiben sicher drinnen. Aber dass es ganz konkret wird, das ist in jedem Jahr anders. Es kriegt andere Nuancen noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss denken, die Schilderung, Rudolf Steiner schildert ja, da wird es sehr deutlich, wie man modern an Imaginationen herankommt. Er baut sie auf, Schritt für Schritt. Da hat man nicht den Eindruck, die so BING, Kapitel Osterimagination, zwei Zeilen und BING, die steht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er bereitet es vor, Schritt für Schritt, baut er es auf. Und auch wenn er es jetzt im nächsten Jahr wieder aufbaut, kommen aber wieder neue Facetten dazu. Und sie kommen auch dazu, wenn man es jetzt jedes Jahr selber liest, mitgeht diesen Weg des Aufbauens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kriegt, obwohl eigentlich immer derselbe Text da ist, kriegt sie aber neue Nuancen. Und es gehen einem Dinge auf, die man vorher überhaupt nicht mitbekommen hat. Das heißt, sie wird tiefer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man so 20, 30, 40 Jahre mit der lebt, mit diesen Imaginationen, werden sie immer reicher. Also es ist keineswegs mit einmal erschöpft, weil das ist ja heute in unserem intellektuellen Zeitalter, ah, habe ich eh schon gelesen, kenne ich, weiß ich, habe ich in meinem Wissen. Wirkliche Imaginationen kann man nicht im Wissen behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist weg, ich muss es wieder schauen. Das heißt, wieder aufbauen in Wahrheit, das ist nämlich die Vorbereitung dazu. Also diese Jahreszeiten-Imaginationen sind unheimlich gute Beispiele, an denen man selber auch lernen kann, wie entsteht eine Imagination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, zu spüren, ich bin mitbeteiligt dabei und ich muss trittsicher gehen in dem Ganzen. Es ist nicht einfach und die große Vision steht vor mir und ich bin platt und die höhere Welt hat mich berührt und jetzt berichte ich darüber. Nein, sondern es ist keine Knochenarbeit, das ist es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein lebendiges Schaffen. Die Knochenarbeit ist das äußere, logisch exakte Denken. Das kann auch noch dazukommen, dass ich es auch wirklich in klare äußere Begriffe fassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das brauche ich auch dazu. Es ist ein ganz deutlicher Unterschied zwischen dem eigentlichen imaginativen Erleben oder dem imaginativen Denken und dann dem es in trockene, logische Wortfolgen umzusetzen. Das muss man auch denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst bei den Schilderungen von Steiner muss man schauen, dass man das wieder in Bewegung bringt. Das heißt, selber anfangen gestalten zu werden. Im Grunde habe ich was von der ganzen Imagination, wenn ich sie wirklich selber gestalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss das tun. Ich habe den Leitfaden irgendwo drin, aber ich muss es selber tun. Wenn man das über die Jahre tut, merkt man, dass man dazulernt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird reicher. Es wird reicher und man hängt mit der Zeit gar nicht mehr so sehr an dem Text, der drinnen steht, sondern man hat an dem gelernt und dann kann man es bis zu einem gewissen Grad auch selber aufbauen, wie sie kommt. Und man kann auch andere Perspektive hereinholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht so, dass es nur eine Perspektive gäbe. Es ist auch wie immer ein Ausschnitt aus dem Ganzen, weil im imaginativen Erleben ist es so, wie es in der geistigen Welt ist. Es hängt alles, aber halt in ganz konkreter Weise mit allem zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man eben nicht als allgemeinen Ausspruch nehmen. Ja, es ist alles eine Ganzheit, alles ist verwoben. Das klingt wunderschön, aber es kommt darauf an, dass ich konkret erlebe, wo besonders mit wem verbunden ist und von dort geht es vielleicht jetzt auch dorthin weiter, aber das muss ich genau verfolgen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann immer konkreter werden. Wenn man mit dem herangeht, an diese Jahreszeitenimaginationen zum Beispiel, sieht man, ja, die Schilderung, das ist der Weg dorthin, das ist die Perspektive, aber da kann man noch unheimlich viel mehr herausholen, weil es mehr drinnen steckt. Noch viel mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erschöpft sich nicht in dem. Das ist einfach nur mal so ein Anstoß in die Richtung hinzugehen. Aber also durchaus Mut zu machen, selber weiterzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nicht jetzt komplett anders werden. Die Grundzüge werden drinnen bleiben, aber es wird noch inholzvoller, noch gehaltvoller drinnen. Es ist ja so, wenn wir diesen Kreis durchmachen, also mal gestaltend anfangen, da ist schon der Wille drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allem Gestalten ist auch mit der Wille drinnen. Aber der wird jetzt verstärkt, wenn man mit diesem ganzen Kreis, Imagination, Inspiration, Intuition, da bin ja Ihre Intuition hängt ganz mit dem Wollen zusammen. Das ist Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht, ich brauche ein Rezept, wie tue ich denn, sondern intuitiv tun. Aus dem heraus gestalten und im Beobachten des Gestaltens erlebe ich jetzt, welche Kraft mache ich da, was stelle ich dadurch dar. Das heißt, dann bin ich ganz in meinem Willen, aber wach im schaffenden Wollen verbunden mit den Wesenheiten, die ich betrachte und aus dem heraus gestalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das gibt dann mit der Zeit so wirklich eine gewisse Trittsicherheit, dass ich mir sicher bin, dass das nicht nur meine, also nur meine sind sicher nicht, aber dass ich es nicht zu sehr verfälsche durch meinen Bezug dazu. Dass ich nur das heraushebe, was mich so anspricht besonders. Sondern wo ich eben drinnen habe das inspirative und intuitive Element, wo ich wirklich immer wieder durchgegangen bin, indem ich eins geworden bin mit dieser Wesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sozusagen sie selber malt sich dann, aber durch mich. Das ist so schwierig. Also in der Intuition bin ich einerseits, da bin ich ganz in der Wesenheit drinnen, das heißt, ich halte mich ganz heraus und gerade dadurch kann ich aber dann immer objektiver dieses Bild gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne jetzt meine persönliche Perspektive drauf, meine Lieblingsperspektive sozusagen zu sehr in den Grund zu rücken. Also es ist nicht einfach in das hineinzugehen. Und es ist unheimlich wichtig, dass man sich als moderner Mensch bewusst ist, dass es nicht einfach ist und dass das aber gerade gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man erst dadurch die Sicherheit gewinnt in dem Ganzen drinnen. Ich meine es gibt heute so viele Geistesschulungen oder Seherschulungen oder was, wo man in einem Wochenendseminar locker zu Imaginationen kommt, die noch dazu bunt und turbulent und sonstiges sind. Also so fast wie ein Wachträumen drinnen und man geht raus und denkt, boah, toll, super, was ich da erlebt habe, Wahnsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Wahnsinn. Im Grunde erlebe ich nur mich selber drinnen. Ja, vielleicht bezieht es sich auf irgendeine geistige Wesenheit, aber ich kriege mit Sicherheit nicht mit, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da kann man sich komplett verirren drinnen. In den Mysterientramen thematisiert es der Steiner auch so oft drinnen. Und da zeigt er wirklich, gerade an dem Johannes Thomasius zeigt er, was man alles falsch machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man wirklich völlig überzeugt ist davon, ja, das ist es. Und das ist aber ganz völlig anders, weil halt der Lucifer reinwirkt zum Beispiel, oder dann kommt noch der Ahrimann auch dazu. Und diese Kräfte, die muss ich alle ausschalten können in dem Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist wahnsinnig schwer, aber das ist auch der Grund, warum wir mit Recht, und das ist gut, sonst hätten wir es so schwer tun, in dieses neue geistige Erleben hineinzukommen. Es wird ja immer wieder gesagt, ja, der Steiner hat das alles gegeben, aber wie viele andere können das jetzt auch so wirklich? Und vor allem, wie viele können es auf die neue Art? Weil es sind natürlich unter den Anthroposophen, oder denen die Steiner studieren, auch genug Leute, die noch alte Fähigkeiten mitbringen. Und das weckt irgendwas auf in ihnen, und jetzt sehen sie auch irgendwas und können noch ein bisschen was dazu schildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist nicht der neue Weg der Anthroposophie in Wahrheit. Also mit dem völlig Neuen, wo ich wieder lese, nicht einmal Träume oder was, ist es durchaus gut, auf dem Weg zu einem neuen geistigen Erleben einmal durch eine Lebensphase zumindest durchzugehen, wo auch die Träume weg sind. Ich sehe nichts in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weg. Wo das häufig kommt, das ist ein Zeichen, dass man was Altes loswerden muss. Kann auch durchaus sein, dass wenn man alte Kräfte mitgebracht hat, dass gerade das Traumleben sehr intensiv war, von klein auf vielleicht schon, und dass man dann gerade durch die geistigen Übungen es verliert, das Traumbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Steiner ja oft davon spricht, dass wenn man entsprechend geistig übt, gibt es dann die Kontinuität des Bewusstseins. Also das heißt, man ist Tag und Nacht wach, einmal für die Außenwelt, einmal für die geistige Welt. Aber das ist wirklich ein fernes Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Vorstufe dazu ist, dass zum Beispiel auch einmal in der Nacht nichts ist, und eine gewisse Zeit konsequent nichts ist, dann ist das, man nimmt es nicht zu streng, aber es sind so Symptome, die mir auffallen, die zeigen, dass es ein Übergang ist zu etwas Neuem. Es kann dann wieder kommen in der Nacht, die Traumphase, sie kann dann wieder sehr intensiv kommen, aber es ist unter Umständen recht gut, um Altes loszuwerden, dass man eine Phase durchgeht, wo gar nichts ist, wo man totale Schwierigkeiten damit hat oder glaubt, Schwierigkeiten zu haben, aber es ist einfach gut, das hinzunehmen. Also das in Bezug auf den Lessing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stimmt, dass der durch so eine Phase durchgegangen ist, das war gut und notwendig für ihn. Und das heißt nicht, dass er jetzt so ganz ausgeschlossen ist von der geistigen Welt, ganz und gar nicht. Er hat sich sehr intensiv damit beschäftigt und hat gelebt darin, aber es war notwendig, dass alte Kräfte einmal ausgeschieden werden, dass man sie los wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt zu dem Ganzen heute noch dazu, weil unsere Welt bedarf eines bewussten Zugangs zum Geistigen in Wahrheit, auch wenn das vielleicht der Mehrheit noch nicht so wirklich bewusst ist, aber wenn das zu wenig kommt, wird heute die Zukunft nicht so rosig ausschauen, schon die nähere Zukunft nicht und die fernere erst recht wird armselig sein. Aber man muss auch sehen, dass man eben durchgehen muss, durch die Phase Altes zu verlieren und Neues zu gewinnen. Und dass im Grunde und in der Zukunft noch mehr alles schädlich wird, wenn es Altes ist, das nicht verwandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum richtigen Zeitpunkt, ich habe euch vorhin gesprochen von den Naturvölkern, die zum Beispiel Kräfte haben, wo der Steiner ganz deutlich sagt, mit unserem modernen Schauen kommen wir an das noch nicht heran. Können wir nicht. Das ist dort also wirklich, erstens natürlich Individualitäten, die entsprechende Voreinkarnationen haben, aber vor allem eben auch durch die Vererbungsströmung die körperliche Basis dafür haben, mit denen man gewisse Naturkräfte herankommt, an die man sonst nicht herankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauend nicht herankommt. Auch Steiner selber. Für ihn war daher durchaus fruchtbar und notwendig zum Beispiel diese Begegnung mit dem Kräutersammler Felix Kogutski, mit dem er immer nach Wien gefahren ist mit der Bahn und mit dem er oft gesprochen hat, der auch alte Fähigkeiten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Begegnung war sehr, sehr wichtig für den Steiner. Und man kann nicht einfach so sagen, was hat er denn gebraucht, er braucht ja nur selber geistig hinschauen. Dass er es wirklich entdecken konnte, dazu braucht er die Anregung von dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der ihm mit gewissen Naturkräften, namentlich durch seine körperliche Anlage, natürlich aber auch durch frühere Inkarnationen, über Kräfte verfügt hat, die man auf dem modernen Weg nicht kriegt. Jedenfalls auch der Steiner so nicht hätte ergreifen können, wenn er nicht die Anregung durch ihn gehabt hätte. Ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur, es werden diese alten Fähigkeiten, es wird irgendwann, also spätestens in der nächsten oder Ende der nächsten Kulturepoche, also da haben wir schon eine Weile Zeit, wird es so sein, dass dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man auch diese Dinge, die man heute nur mit alten Kräften schauen kann, durch neue erkennen kann. Aber dazu muss sich noch einiges ändern in uns, bis in die Körperlichkeit hinein. Weil es ist eben heute so, dass der Grund, warum man an gewisse Kräfte, an gewisse Wesenheiten, auch geistige, schauend nicht herankommt, dadurch, dass eigentlich die Körperlichkeit ein Hindernis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder nicht die Voraussetzung bietet, um das schauen zu können. Und mit den alten Kräften, wo es eben die Körperlichkeit noch hergibt, geht es noch. Aber auch das muss bis in die Körperlichkeit hinein in der Zukunft verhandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistige Entwicklung erfordert auch etwas, was sich bis in die Körperlichkeit hinein ändert. Was uns dann die Möglichkeit gibt, wenn wir uns also in eine nächste Inkarnation begeben, wo wir ja sehr wohl eben auch den Geistkeim des physischen Leibes trotz Vererbungsströmung aufbauen, dass wir genügend Kraft drinnen haben, eben die alten Kräfte, die nicht mehr da sind, dass wir jetzt aber es neu greifen können, ohne dass wir diese alte Körperanlage dazu brauchen. Dass wir es wirklich ganz im Geistigen ergreifen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da sind wir vielfach eben noch nicht so weit. Aber das wird sein sicher in der nächsten Kulturepoche, also spätestens gegen Ende zu. Nicht bei allen Menschen, aber es wird dann genügend Menschen auch geben, die Dinge, die man heute nur durch diese Naturanlage schauen kann, dass man das auf neue Weise ergreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein weiter Weg noch, das Ganze. Und wir stehen jetzt im Grunde am Anfang. Wir stehen zwar eigentlich sehr, sehr dicht schon dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip könnte jeder schon dieses neue, imaginativ, lebendig, denkende Schauen entwickeln. Aber man muss es üben, man muss es wollen. Und wollen heißt es wirklich tun, das ist schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schwierig, es ist, ja natürlich, es gibt genug Übungen, die dazu angegeben werden, aber das heißt nicht, dass man gleich morgen, dass das herauskommt. Und vor allem ein großes Hindernis, also gerade bei Meditationen namentlich, also wenn es Texte sind, die man meditiert. Wir sind heute so intellektuelle Menschen, dass es uns schwerfällt wirklich zu leben in dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nicht nur es in konventioneller Weise immer wieder zu denken. Das ist noch zu wenig. Oder gar, dass ich jetzt in etwas philosophisch Spekulatives hineingehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage, aha, in Lichte strahlt Weisheit. Ja, was bedeutet das? Und jetzt grübeln drüber, was das bedeutet. Ich meine, da komme ich nicht ins wirklich geistige Schauen hinein, sondern da bin ich im äußeren philosophischen Denken in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das philosophische Denken hat gerade auch die Aufgabe gehabt, im Grunde zu schließen den unmittelbaren Zugang zur geistigen Welt. Das ist nämlich ganz interessant. Weil in dem Moment, wo das immer stärker anfängt, verliert sich das alte Schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der beste Weg, um das los zu werden. Also sich sehr intensiv philosophisch zu betätigen, ist auch ein Weg, alte Kräfte los zu werden. Alte schauende Kräfte los zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verträgt sich nicht miteinander. Das ist auch interessant, auf der Basis des Werksteiners, der ja auch philosophisch gearbeitet hat. Aber eben wie, das ist eben der Unterschied, wie er gerade, also durchaus auch in seiner Philosophie der Freiheit, also in dem zentralen Werksteiners eigentlich im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte wirklich sagen, dass das das zentrale Werksteiners ist. So logisch und klar er formuliert drinnen, so sehr sind aber diese Gedanken zugleich auch imaginativ geschaut. Das heißt, sie sind erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, er erlebt etwas. Ich nehme nicht nur einen logischen Schluss zur Erkenntnis und sage, ja, logisch, so ist es. Sondern mit jedem Schritt, mit jedem Glied da drinnen verbindet sich ein intensives Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So muss man auch die Philosophie der Freiheit lesen, wenn man immer tiefer eindringen will. Weil aber trotzdem auch das rein philosophische Denken drinnen ist. Dann kommt was sehr Interessantes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schildert Rudolf Steiner meint, das kann man aber wirklich auch erleben. Dann fängt man an zu erleben Skelette. Skelette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt jetzt sehr, sehr überraschend. Aber es ist genau, es ist ganz charakteristisch, also gerade für die Philosophie der Freiheit insbesondere. Sie ist aus einem erlebten, lebendigen Denken heraus, das aber ganz hinein kristallisiert ist, auch in unsere äußere Logik hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es stirbt dort hinein. Und das ist genau dieses aus dem Erlebten Denken, das bildschaffend wird, aber sich bezieht eigentlich auf dieses logische Knochensystem, das da drinnen ist. Das taucht in der Imagination auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ist eben gerade die Philosophie der Freiheit nicht so, da geht es jetzt von einem Bild zum anderen und ich schwebe da und sieben Engel mindestens oder Erzengel schweben durch. Nein, gar nicht. Gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer ganz klar, sodass jeder Philosoph sagt, ach ja, es ist logisch. Also es muss bis zu dem hinein kristallisieren. Aber es ist aus einem lebendigen Prozess heraus geboren und dann sehe ich aber, dass es kristallisiert und was gibt dem Ganzen die Stütze? Das Skelett, das drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss da sein. Wenn es das nicht wäre, dann würde nämlich genau das passieren, dass das Ganze zusammen rinnt in eine vielleicht sehr hübsche Sache und ich fühle mich frei und sonst irgendwas, aber es ist irgend so eine Sauce, wo alles durcheinander rinnt. Nein, es hat eine ganz klare Struktur drinnen, so wie wir uns unsere Gestalt geben, schon durch unser Skelett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist gerade das, was wir uns mitbringen. Die ganz besondere Art, wie wir gebaut sind in unserem Skelett, namentlich dann oben im Schädelskelett ganz besonders. Da lebt ja die ganze frühere Inkarnation drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der früheren Inkarnation, was wir getan haben, was wir mit unserer Tätigkeit gemacht haben, das kristallisiert in der nächsten Inkarnation in der Form unseres Schädels. Gibt ihm die ganze individuelle Formgestalt, unsere Taten im früheren Leben. Und das bereiten wir im Geistigen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn der Herr interessant ist, im Nachttotlichen, es dauert ja Zeit, da kann man imaginativ den Menschen noch irgendwie in seiner Gestalt erleben, aber das, was am schnellsten verblasst ist, der Kopf oben. Der ist weg. Weil der war eigentlich schon die vorvorige Inkarnation, die man hereingebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat dann seine Bedeutung völlig verloren. Aber es entsteht, wenn man wieder zur neuen Inkarnation herunterkommt, entsteht langsam vor allem einmal das Bild des Schädels, der das repräsentiert, was aus der vergangenen Inkarnation kommt. Und was aber ins Gliedmaßensystem hineingeht, das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bahnt sich erst etwas an, was in die Zukunft geht. Aber auch da gibt es Feinheiten, wo sich mehr das Kopfprinzip zum Ausdruck bringt, sprich die alte Inkarnation spielt hinein. In den Fingerknochen vorne oder so, da ist durchaus noch was von da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist was weites Thema, das zu verfolgen. Aber das spielt hinein. Aber um jetzt zu einem großen wichtigen Punkt zu kommen, dass wir da mal ein bisschen einen Schnitt machen, der jetzt wirklich sehr angeregt war durch den Wochenspruch, immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollten ja auch beobachten den Weg, wie ist es gekommen? Also erstens dieses Bild Sonne-Mond, also die Gralschale mit der Hostie drinnen sozusagen, das ist das Bild. Und mit dem Ganzen ist verbunden, wie ist aber auch der Weg, sagen wir von der Zeitenwende in etwa, bis in unsere Zeit hinein. Wir haben jetzt einmal immens viel Mondenschalenartiges, das ist mächtig, die Mondenschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Sonne drinnen, die Hostie sozusagen, die ist noch sehr klein. Und wir kommen zum Beispiel dem Gralsprinzip oder auch dem Schauen, dem Erleben des ätherischen Christus, um dem näher zu kommen, muss in dieser Gralschale, aber die ist wichtig, die brauchen wir, muss sozusagen diese sonnenleichte Kraft, die aber jetzt als Lichtkraft von uns ausstrahlt, die muss stärker werden. Und wir brauchen aber die Schale genauso dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Schale ist aber massiv entwickelt. Und das Wichtige wäre zu sehen, welche Strömungen waren da drinnen, wir haben ja schon ein paar mal ein bisschen darüber gesprochen, welche Gefahren sind drinnen, dass man verhärtet in dem mondenhaften, also nur mehr die Schale überbleibt. Die Gefahr ist sehr groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Gefahr ist, dass wir sagen, wir wollen die Schale los sein, wir wollen nur die sonnenleichte Kraft haben. Aber dann ist es eben auch nicht das Ganze. Dann würden wir damit auch nicht unsere Erdenaufgabe erfüllen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unsere Erdenaufgabe ist es ganz wichtig, dass wir genau das machen, was der Christus gemacht hat, sich zuerst von der Sonnenkraft her kommen, diese Sonnenkraft herunterzutragen, sich zu spiegeln einmal, also durch die Mondenkräfte, das ist das, was sich im Judentum eigentlich widerspiegelt, also Jahwe, Elohim, dort ist das Prinzip ganz stark, da ist genau vom ersten Kapitel zum zweiten Kapitel der Genesis, habe ich glaube ich schon öfter gesagt, also im ersten Kapitel ist zum Beispiel, wenn die Elohim sprachen, es werde Licht und es wird Licht, ab dem Moment wirkt durch die sieben Sonnen Elohim der Christus hindurch und er spricht durch sie. Und dadurch ist überhaupt erst die Erschaffung, ja letztlich des Menschen, aber auch der ganzen Schöpfung, die auf den Menschen hin orientiert ist, auf den freien Menschen, möglich. Aber im zweiten Kapitel ist es was ganz anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist die Rede von Jahwe, Elohim. Und das ist der Christus, der zwar noch von der Sonne aus wirkt, aber durch die Mondenkräfte hindurch wirkt, also durch den Abglanz, der da ist. Und da gibt es eben jetzt auch diese Zweiheit drinnen, also das Sonnenlicht, das durch den Mond hindurch geht, ist was anderes als das Sonnenlicht, das sich am Mond spiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel, wenn wir die Mondsichel sehen, dann ist es das gespiegelte Licht. Dann ist es das gespiegelte Licht, ist immer das luziferische Licht, das was ins äußere Sinnliche hineingeht. Und drinnen, was durchgeht, die Sonnenkraft, die durchgeht durch den Mond, aber eben nicht äußerlich, aber als Kraft durchgeht, das ist die eigentliche geistige Sonnenkraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Gralschale haben wir wirklich diese äußere Schale in dem Bild halt, wirklich der Mondsichel. Da haben wir ja gesprochen drüber, Ganganga, der Kreider, die hinwandelnde Wegzerrung, wo der Steiner auf der Spur war, das ist also die Mondsichel mit dem dunklen Teil drinnen, den man manchmal sehen kann auch. Obwohl er nicht wirklich durch die Sonne beleuchtet ist, aber er wird aufgehellt durch das Streulicht der Erde, dann kann man das drinnen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da geht das Sonnenlicht durch, das geistige Sonnenlicht, nicht das Äußere. Weil in Wahrheit scheint von da irgendwo die Sonne, dann sehe ich halt die Sichel da, aber das andere Licht, das geht geistig gesehen durch, nicht äußerlich, nicht das äußere Licht, aber das geistige Licht geht durch und das ist gerade die Sonnenkraft, die aber sichtbar wird. Und das Interessante genau mit dem Licht, dass aber die Erde zurückwirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch durchaus wichtig für das Ganze, weil der Christus ist ja eigentlich auf der Erde. Er hat sich mit der Erde verbunden. Also es ist Sonnenkraft, aber der Christus lebt eigentlich auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat sich mit der Erde verbunden. Und es ist tatsächlich, in dem was die Erde auch ausstrahlt, ist eben die Christuskraft drinnen. Und das was von der Sonne kommt und durchgeht jetzt, durch den Mond, wird ergriffen durch die Christuskraft, die von der Erde ausstrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich es erst, weil es ist nicht einfach nur die Sonnenkraft der sechs verbliebenen Sonnen-Elohim, weil es sind ja nur sechs dort geblieben, der siebente hat sich dann mit dem Mond verbunden. Und das ist gerade dann die Aufgabe eben im Judentum gewesen, also mit dieser Kraft sich zu verbinden. Also wo dann tatsächlich der Christus auf seinem Wege zur Erde eben sehr stark auch wirklich mit der Mondensphäre sich verbunden hat zu dem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt ist er mit der Erde verbunden. Und das heißt, was wir jetzt brauchen, ist die Verbindung der Sonnenkraft, durchaus auch der Sonnen-Elohim, aber mit der Christuskraft, die dem entgegenkommt, die aber aus der Erde jetzt herauswirkt. Und wir mitwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tragen eigentlich da was entgegen. Also da steckt ein großes Geheimnis sozusagen drinnen, oder was wichtig ist zu entdecken, das in diesem Zusammenwirken von den Sonnenkräften, den Mondenkräften und den Erdenkräften. Und Erde eben verbunden mit dem Christus, aber auch mit uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da sind wir auch beteiligt dabei. Das ist eben auch etwas, an dem wir mitarbeiten für die Zukunft. In dem wir uns hier mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Mondenkräfte sind zugleich etwas zweischneidiger als auch, es gibt auch Mondenkräfte, die in der Erde verblieben sind. Der Mond hat sich gelöst schon, weil er aus der Erde herausgegangen ist und es haben sich die Wesenheiten, die damit verbunden sind, gelöst von der Erde. Aber es ist ein Teil der Mondenkräfte in der Erde zurückgeblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Teil ist zunächst einmal unter dem Einfluss der Widersacher. Das ist das Problem. Wir haben jetzt in den Mondenhaften ein Wichtiges und Gutes und wir haben aber auch die Gefahr drinnen, dass sich da zu sehr die Widersacher hineinmischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen aufpassen und schauen, dass unser Grasgefäß sozusagen, dass da nicht plötzlich die Widersacher mitarbeiten drinnen, dass die hineinwirken. Und da war eben ein großer Einschlag oder eine große Gefahr dieses Jahr 666 nach Christus, wo dieser große, bedeutsame Einschlag der soratischen Kräfte da war. Und wo wir auch das letzte Mal dafür gesprochen haben, also das steigert sich jetzt und wird sich auch weiter steigern in weiteren 666 Jahresperioden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die nächste war dann 1332, das habe ich das letzte Mal geschildert, das war die Problematik, dann Untergang des Templerordens, hat wieder etwas Zweischneidiges in sich. Man kann einerseits sagen, da wurde ein Impuls abgewürgt und wenn der Templerimpuls also ohne diesen Einfluss sich entwickeln hätte können, dann hätten wir zum Beispiel heute ein wirklich geistgemäßes Finanzleben. Der Umgang mit dem Geld, das war eine der ganz großen Sachen, die die Templer konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geld in den Dienst des Geistes zu stellen und für jeden geistig strebenden Menschen, im christlichen Sinn habe ich damals gemeint, aber christlich ist ja allgemein menschlich, jedem die Mittel zur Verfügung zu stellen, um für dieses Geistige wirken zu können. Das war das Große. Und man muss etwas Zweites dazu sagen, weil der Templerorden hängt ja auch zusammen mit den Kreuzzügen, dazu ist er ja eigentlich gegründet worden, um das heilige Land zu befreien, wobei das von Haus aus ein bisschen eine äußerliche Missteitung war, weil Christus findet man nicht in Jerusalem, sondern überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber äußerlich war halt das Problem da, dass zum damaligen Zeitpunkt die islamische Strömung, dass das zu den Kreuzzügen geführt hat, war ja eigentlich erst dadurch, dass die Türken drinnen überhand genommen haben. Also der Islam war ganz anders, also aus den Reihen, damit will ich jetzt bitte nichts gegen die Türken sagen, aber es ist ein anderer Zug drinnen, also ein viel strafferer Zug drinnen, weil die Türken so im 8., 9., 10. Jahrhundert eben den Islam angenommen haben, hereingezogen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stammen ja eigentlich aus den östlichsten Teilen Asiens irgendwo, also eben von den Turkvölkern dorther kommt es, also es ist eigentlich was Mongolisches in der Art, also im weitesten Sinn aus dem kommt es her, bringt es eine sehr, sehr, sehr strenge, sehr, ja man könnte sagen sehr, sehr abstrakte geistige Beziehung, andererseits aber auch eine sehr, sehr interessante geistige Beziehung, weil gerade die mongolischen Völker im weitesten Sinne verehrten Tengri als den Himmelsgott. Darum wird die Lehre oder die Religion dieser Völker heute auch als Tengrismus bezeichnet. Früher hat man Schamanismus gesagt, gehört dazu, aber heute ist der Fachbegriff Tengrismus, weil sie den Himmelsgott Tengri verehrt haben, im Prinzip ist es der blaue Himmel, das Himmelsgewölbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist völlig abstrakt, er ist völlig a-persönlich, es ist kein personifizierter Gott in irgendeiner Form. Sie verehren diese geistige Naturkraft, das ist das Göttliche, der Himmel selbst eigentlich. Wenn man es jetzt noch konkreter aus dem anthroposophischen fasst, hängt es zusammen mit den Ätherkräften, die von dort kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das, was die Griechen auch mit Recht eben den Äther, den Aether genannt haben, das ist der blaue Himmel. Das heißt, es ist die Äthersphäre unserer Erde im Grunde. Da wirkt natürlich das Kosmische hinein, aber es ist die Äthersphäre, die unsere Erde umgibt und von der die Erde lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Sonnenkräfte wird uns dadurch vermittelt, dass sie zum Beispiel durch die Erdatmosphäre durchgehen. Und dadurch kriegen sie ihre spezielle Qualität auch. Also sie müssen auf die Erde kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ätherkräfte bestehen im Wesentlichen in den ganzen Rhythmen zum Beispiel oder auch in dem Licht, das unser Sonnensystem durchströmt, da geht was von der Sonne aus. Aber das erzeugt auch eben die Sphärenharmonie im Ding. Es gibt also auch den Klangäther, der drinnen ist und der Lebensäther geht dann noch über das sogar hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles wirkt drinnen, aber es spiegelt sich das alles auf die Erde herunter und es lebt als erstes im Luftelement auch. Es ist ja sehr interessant, selbst dort, wo in der Bibel spielt es sich wieder, in der zweiten Schöpfungsgeschichte, im zweiten Kapitel, wo im Jahwe Elohim den Adam aus einem Erdenkloß, oder wie es heißt, also Ha-Adama heißt es ihm, also Adama ist die Ackererde, aber das ist die Erdenmondensphäre. Und aus dem wird es geschaffen und das ist aber auch der Bereich, in dem sich eigentlich bewegt sich auch heute noch der Mond innerhalb der Erdatmosphäre, wenn man es ganz streng nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feinsten Ausläufer nämlich der Erdatmosphäre, das ist schon sehr dünn, also atmen kennt man dort nicht, aber die gehen weit über die Mondbahn sogar noch hinaus, also ganz schön Stiegl noch hinaus. Also etwa gut schätzungsweise die doppelte Entfernung des Mondes von der Erde sind noch Spuren wirklich der Erdatmosphäre nachweisbar und erst dort geht es in das allgemeine interplanetare Medium über. Das ist halt das Äußerliche, aber dieses Äußerliche sagt auch etwas, also das heißt der Bereich Erde-Mond bildet in gewisser Weise immer noch ein System, wir sprechen von der Mondentrennung, aber die ist nie ganz vollzogen worden und sie wird auch wieder stärker werden, die Verbindung in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Bereich. Und es sind eben Mondenkräfte auch in der Erde verblieben und die sind eigentlich gehalten worden, gerade durch die Widersacherkräfte, also durch die Alemannischen Kräfte, durch die Asurischen und durch die Saratischen. Denn diese Mondentrennung war eigentlich ein Heilmittel, ein Abwehrmittel dagegen, dass die Widersacher zu stark werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie hat denn das begonnen? Durchaus auch äußerlich kann man das in den äußeren Tatsachen sehen, aber man muss eben sehen, was sie geistig bedeuten. Also zuerst einmal war das unser ganzes Sonnensystem und namentlich eben auch Sonne, Erde, Mond, ein Gebilde, ein sehr dünnes Gebilde noch. Dann beginnen sich aber langsam verhärtete Teile herauszulösen, dadurch entstehen die verschiedenen Planeten dann und nur die Sonne kann dann wirklich der Lichtträger sein, die Lichtquelle, also die eigentliche belebende Quelle, da ist wirklich die Quelle der ganzen Ätherkräfte für unser Sonnensystem drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer hat aber die Trennung der Sonne von der Erde jetzt im Spezium genommen, wer hat die impulsiert? Die saratischen Wesenheiten, die waren es. Und daran sieht man aber auch deutlich, dass diese Wesenheiten eine wichtige Rolle in unserer Entwicklung spielen, auch eine sehr gefährliche Rolle, aber auch eine wichtige, weil ohne diese Trennung hätten wir uns nicht zu freien Wesen entwickeln können, wäre unmöglich gewesen. Solange die Erde mit der Sonne verbunden wäre, hätten wir dieses Entwicklungstempo nicht mithalten können, wir hätten es nicht geschafft dazu freien Wesen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren ja geistige Wesenheiten, aber wir wären völlig unfrei gewesen, wir wären Teil dieser ganzen Sonnenhierarchie gewesen als unterste Wesenheit, aber völlig unfrei. Um frei zu werden, musste sich die Erde von der Sonne trennen und die anderen Planeten im Übrigen auch. Natürlich gibt es äußere physikalische Erklärungen dafür, aber wenn man die Kräfte sucht, die dahinter stecken, dann sind das eben genau soratischen Kräfte, arämanischen Kräfte, die dabei eine große Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentlich Führende haben die soratischen Wesenheiten, weil sie unter den Widersachern die höchste, oder nein, sagen wir besser, die tiefste Erwärmgeordnung haben. Also die höchste Erwärmgeordnung im negativen, im dunklen Sinne. Weil sie haben Qualitäten der Geister der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elohim. Diese Mächtigkeit haben sie. Und diese Mächtigkeit bedeutet, dass sie formgebend, zumindest einmal sind für unser ganzes Sonnensystem, in Wahrheit formgebend letztlich im ganzen Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dort gibt es halt andere Geister der Form auch. Also speziell die soratischen Wesenheiten hängen sehr speziell mit uns im engeren Sinn zusammen. Mit unserer Erde, mit unserer Sonne, mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur diese soratischen Wesenheiten sind daher aber stark genug gewesen, um diese Trennung überhaupt herbeizuführen. Die kleineren arämanischen Wesenheiten sozusagen, also die zurückgebliebene Erzengel im Grunde sind, die können das nicht. Die können das nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch selbst zurückgebliebene Urengel, also zurückgeblieben im Sinne, dass sie Widersacherkräfte geworden sind, also dass sie aus den Urengeln halt so Asuras geworden sind, auch die können das nicht. Die können durchaus sehr intensiv hineinarbeiten im seelischen Bereich des Menschen, in der Astralwelt, in einiges hineinarbeiten. Aber bis ins physische hinein, das schaffen sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten, oder sagen wir besser, tiefsten asurischen Kräfte haben so viel von den soratischen Wesenheiten gelernt, dass sie sehr wohl auch zumindest ein bisschen ins physische hineinarbeiten können, ins physische des Menschen nämlich. Und sie haben die Voraussetzung dafür, weil sie ja, als sie auf dem Alt, sogenannten alten Saturn, über den haben wir schon so oft gesprochen, die erste kosmische Verkörperung unserer Erde, dort haben sie bereits gearbeitet am physischen Leib des Menschen. Allerdings als reiner Wärmeleib, kann man sich heute gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Wärme, was ist das? Nicht einmal Luft, also keine Wärmeströmung, sondern gestaltete Wärmestrahlung oder irgend sowas. Aber da waren sie schon mit den Menschen verbunden und haben daran gearbeitet. Sie haben ihr Bewusstsein entwickelt, indem sie eben an diesem dünnsten physischen, eben in Form der Wärme, gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die können zumindest im Menschenleib bis ins physische hineinarbeiten, aber sie hätten nie das schaffen können, dass sie eben die Erde zum Beispiel von der Sonne drinnen. Das hätten sie nicht machen können. Das konnten aber die soratischen Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die sind es im Grunde so mächtig wie die Elohim, die eben unser System im guten Sinne geschaffen haben, die es durchformt haben. So mächtig sind sie im Grunde. Also das sind schon große Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind dadurch jetzt, also die Sonne, die Trennung der Erde von der Sonne war aber notwendig, dass wir also genügend Zeit bekommen, um uns zur Freiheit entwickeln zu können. Sonst hätten wir uns nicht aus eigener Kraft entwickeln können. Die Chance haben wir nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde noch gehen, wenn wir entwickelt werden sozusagen von oben, aber dann wären wir völlig unfreie Wesenheiten. Aber indem wir uns selber entwickeln, indem wir selber auf einen Fortschritt zehn Fehler machen, mindestens, ins Bild gesetzt, oder hundert vielleicht. Ja, das ist der Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es irrt der Mensch, solange er strebt, wie es im Faust heißt. Und wirklich kräftig. Das heißt, auf einen Fortschritt fallen zehn oder hunderte Fehler sogar, die wir machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sind wir so langsam. Höhere Wesenheiten schaffen das halt schneller, die schon weiter sind. Aber sie haben es auch vielleicht bis zu einem gewissen Grad leichter, weil sie halt unmittelbar von oben die Kräfte bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alles aus Freiheit wollen. Selber wollen. Und das macht den menschlichen Weg so schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das gibt uns die besondere Qualität als Mensch. Ich meine, das können wir. Dazu sind wir da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum dürfen wir uns von dem überhaupt nicht schrecken. Und wir dürften uns eigentlich nie wünschen, dass das alles schon hinter mir ist. Bitte schenkt mir das von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehen wir ins Widersacherreich im Grunde. Die täten uns alles schenken. Und uns einspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie würden uns vollkommen unfrei machen. Dann kriegen wir halt unseren Platz zugewiesen und sind ein Rädchen im ganzen System. Und auch wenn wir vielleicht ein mächtiges Rädchen drinnen sind, ein großes Rädchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit null. Mitgestaltung null. Gibt&#039;s nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort. Aber darüber haben wir eh das letzte Mal ja gesprochen. Das ist halt die Perspektive, die gerade diese soratischen Wesenheiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen diesen perfekten, geradezu urwerksartigen Kosmos, in dem alles aus der zentralen Quelle vorherbestimmt ist. Und ihrer Meinung nach, wenn ich es jetzt menschlich ausdrücke, die einzige Chance ist, dass der Kosmos nicht im Chaos endet. Und der Weg, der aber mit dem Menschen eröffnet wurde, für das die Gottheit selber den Christus eben auch auf die Erde geschickt hat, wenn man so will, oder er auf die Erde gegangen ist und sich mit diesen Menschen verbunden hat, das höchste göttliche, das heißt aber, dass damit in uns die Freiheit ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sozusagen die göttliche Kraft, aus dem Ich aber auf individuelle Weise tätig werden kann. Also aus voller Freiheit und trotzdem aber die gleiche Qualität hat, von der Art her zumindest, wie die höchste göttliche Quelle. Nur um diese Kraft wirklich aus dem Ich tätig werden zu lassen, der Weg geht halt nicht so einfach, es strahlt heraus und funktioniert gleich, sondern wir probieren, wir probieren und wir machen eben die Zehn, die Hundert, die Tausend Fehler, bis es einmal dann wirklich funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis es einmal wirklich in die richtige Richtung geht. Und ich glaube, ich habe euch ja schon eine Zeit im Grunde, tun wir so etwas schon mit jedem Atemzug, den wir machen. Schon das ist ein Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man darf sich nicht immer jetzt vorstellen, riesige Werke, was mache ich denn da? Schon mit jedem Atemzug. Ich kann eben einen freien, menschlichen Atemzug machen oder einen, der nicht so frei ist. Ich will jetzt gar nicht, dass wir jetzt anfangen, bitte belauert jetzt den dauernden Atem oder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eher mit Vorsicht zu genießen. Wir können nämlich anders, oder wenn anders arbeiten, als man früher gearbeitet hat. Nämlich nicht durch irgendein Atemtraining oder was, das von außen kommt, sondern indem wir uns geistig entwickeln, geistig an uns arbeiten, wird der Atem anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was durchaus einen Einfluss letztlich auf die ganze Erde hat und auf die Menschen rundherum. Aber dazu möchten wir uns nicht jetzt irgendwie hinsetzen und irgendwelche Atemübungen machen. Das ist eher Gefährlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Meditationen kann man es auch machen, aber auch da sind sie anders, als in alten Zeiten. Ja, also das heißt, wir haben die Problematik mit der Mondenschale, wo auch ganz stark die Widersacher dabei sind, aber wir brauchen sie auf der anderen Seite. Es sind also gute Kräfte, es sind aber Kräfte, die auch sehr leicht von den Widersachern benutzt werden können, um uns vom Weg abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war eben dieser Impuls von 666 sehr stark. Und er hätte dazu geführt, dass wir, wenn das wirklich funktioniert hätte und wenn nicht in der Geschichte auch genügend passiert ist, um einen Gegenimpuls zu machen, dann würde der Mensch zwar die Bewusstseinsseele, also wir stehen ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter und das ist ein sehr entscheidendes Zeitalter. Also die Frage des Bewusstseins ist daher heute ein sehr großes Thema in den Wissenschaften irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben noch überhaupt im Grunde keine wirkliche Antwort darauf. Nämlich eben auch die Rätselfrage damit, wie hängt unser Bewusstsein mit unserer Mondenschale, mit unserem mondenhaften Tropen, nämlich mit unserem Gehirn zusammen. Weil das ist auch so eine Schale und da ist auch was drin, das ist halt dann der volle Mond da drinnen, aber wie kommt da das Bewusstsein zustande? Hat die äußere Naturwissenschaft null Ahnung noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rätsel. Sie können zwar die Gehirntätigkeit, können es eine ganze Menge schon erklären und was wo zugeordnet ist und man sieht auch, wie sich das in bestimmten Seelentätigkeiten widerspiegelt, gewisse Zusammenhänge da oben, aber dass das bewusst wird, dass es der Mensch erleben kann und dass er nicht nur ein Gehirnautomat ist, völliges Rätsel. Völlig umgelöst von der äußeren Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das Hirnkastle ein wichtiges Werkzeug für unser Bewusstsein, aber indem es gerade das eigentlich Geistige abtötet, bis abblast, bis zu einem bloßen Bild. Das heißt, wir haben das Hirnkastle eigentlich, wenn wir es benutzen, im Grunde dadurch, dass die geistige Wahrnehmung ausgelöscht wird. Dadurch können wir unsere abstrakt-logischen Gedanken auch denken, weil sie können sich spiegeln drinnen, aber ich erlebe nicht den geistigen Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die geistigen Wesen, die wirklich dahinterstecken. Das ist ausgeblendet. Ich erlebe nur die Widerspiegelung in logischen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musste kommen. Ist notwendig für die Freiheit, weil gerade dadurch, dass wir zunächst einmal nette Wesenheiten als solche wahrnehmen und merken, was die eigentlich wollen, sondern dass wir halt einfach nur die Widerspiegelung, nur das Bildhafte haben, gerade das lässt uns frei. Wir können das Bild anschauen und sagen, ja, will ich, will ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bleibe frei in meiner Entscheidung. Wenn diese Wesenheiten wirklich so eingreifen würden, dann wären wir unfrei. So sehen wir sie nur in der Spiegelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können auch nicht eingreifen. Das wollten aber letztlich die soratischen Kräfte erzwingen. Sie hätten es also geschafft, eine sehr starke Bewusstseinsseele zu entwickeln, die aber ausschließlich aufs Äußere gerichtet ist und auf die niedere Naturgeistigkeit, die aber dann immer mehr unter dem Einfluss, auch bis in die Natur hinein, dieser soratischen Wesenheiten, unter anderem Widersacherkräfte, stehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde also auch bedeuten für die Entwicklung der Erde ganz was anderes. Weil das heißt, dass die ganzen Elementarwesen, die in der Erde sind und so weiter, dass die eine andere Richtung kriegen. Das liegt also auch an uns, jetzt wie wir uns entwickeln, wo die ganzen Elementarwesen hingehen, ob die eine Erlösung finden können oder einen weiteren Aufstieg finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nämlich absteigende und aufsteigende Elementarwesen und es ist auf jeden Fall eine ganz große Gefahr drinnen, dass eben die Elementarwesen der Erde, dass die auch in den Widersacherbereich ganz hineingezogen werden. Und wieder sind wir ein Schlüssel dafür, in welche Richtung es geht. Und da ist etwas Entscheidendes, sind die Mondenkräfte, die in der Erde geblieben sind, weil die sind verbunden mit den soratischen Kräften, mit den alemannischen Kräften, mit den asurischen Kräften, die wirken da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist also die Auseinandersetzung jetzt da mit diesen Kräften. Und eben der Impuls von 666 und dann Steigerung wieder 1332 und jetzt von mir aus 1998 die Steigerung, wäre das, also die Bewusstseinsseele so zu entwickeln, dass der Mensch voll schon damals 666 erwacht wäre zur Bewusstseinsseele nach außen. Und zum Bewusstsein der niederen Naturgeistigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, das eigentliche Ziel war den Menschen an die Erde zu binden, volles sinnliches Bewusstsein für die äußere Welt und Wahrnehmung der ganzen geistigen Wesenheiten, die aus dem Widersacherbereich kommen. Und alles andere abgeschnitten. Das heißt, wenn das wirklich funktioniert hätte, ist es durchaus nicht so, dass der Mensch jetzt nur äußerer Materialist wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keineswegs. Er würde geistige Wesenheiten schauen. Aber nur die, die aus dem Widersacherbereich kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alles andere blind. Komplett blind. Und dagegen, dass dieser Impuls nicht sich zumindest in dem Maße in der Menschheit breit machen konnte, war ein wesentliches Element eben tatsächlich die Entstehung des Islam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade dass dort, da waren nämlich Menschen da, die noch dazu eine starke Bereitschaft eigentlich innerlich hatten, diese Kräfte aufzunehmen. Aber genau dagegen ist der Islam als Gegenimpuls gekommen. Weil er dort also eine sehr strenge Ordnung von oben hereingebracht hat, die aber jetzt in Wahrheit entgegenwirkt den Impulsen, die da von unten kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der Impuls nicht gekommen wäre, obwohl er eigentlich, Herr Rudolf Steiner sagt ja, dass das durchaus ein awimanischer Impuls ist, der da drinnen lebt im Islam. Aber in dem Fall ein notwendiger Impuls, der nämlich die schlimmeren Kräfte, die von der asyrischen Seite einfach zurückgedrängt hat. Das ist ganz Interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine schwierige Sache drinnen. Und es ist in abgeschwächter Form dann dieser Impuls, der in den arabischen Völkern überhaupt drinnen lag. Da liegt nämlich die große Anlage drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da liegt nämlich eine unheimlich starke Anlage, ja sogar für die Bewusstseinsseele drinnen. Eine starke Anlage drinnen für ein Denken, das zumindest ein unbewusstes Schauen ist. Er hat eine gewisse Gemeinsamkeit mit dem jüdischen Volk, auch da ist es drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde es ja ganz speziell gepflegt, auch durch die Vererbungsströmung, also durch die Blutströmung wurde das alte Hellsehen gepflegt. Und das ist aber auch in den arabischen Völkern sehr stark drinnen. Und da ist eine große Anlage aber zugleich dabei, also in die Bewusstseinsseele hinauszugehen, sich der Natur gegenüberzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Araber hatten auch, nämlich im positiven Sinn, die alte arabische Religion ist eigentlich eine sehr auf die Natur bezogene auch. Und eben auch ein sehr starkes Umgehen mit den Naturgeistern draußen, die da sind. Da kommt interessanterweise dann, als die türkische Strömung das übernimmt, wo jetzt mehr dieser abstrakte Himmelgott Tengri drinnen ist, also die Lebenskraft, die da von oben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so einen konkreten Zugang zu den Naturelementarwesen haben sie nicht. Kein Bezug dazu. Es ist also viel abstrakter, viel strenger auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat im Übrigen auch erst dann die weitere Ausbreitung des Islams so viel kriegerischer gemacht. Also die Probleme mit den Pilgern und die im Palästina halt dann dort gefährdet sind, das kam erst also durch die Türkenströmung drinnen. Die hatten also diese Unerbittlichkeit auch drinnen, die halt von den mongolischen Völkern, von den Türkvölkern hereinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist einfach diese Unerbittlichkeit drinnen. Die haben die Araber gar nicht drinnen gehabt. Die Araber haben, aber bitte nicht, dass man das jetzt irgendwie versteht als Türkengeschlecht oder Arabergut oder sonst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat damit nichts zu tun. Man muss einmal die Dinge charakterisieren, wo sie herkommen. Also jeder heutige Mensch, ob er jetzt Türke oder Araber ist, kann sich aus dem herauslösen und ist auch letztlich heute schon viel herausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hat dann wichtige Aufgaben zu erfüllen. Aber man muss die Dinge einmal charakterisieren, dass es Unterschiede gibt. Auch was sie unterschiedliche Völker mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist es eben was anderes, was die jüdischen Völker, also das Semitentum im engeren Sinn herausbringen, was die Araber herausbringen, die ja auch zu den semitischen Völkern gehören, aber wieder andere Qualitäten haben. Und was zum Beispiel die mongolischen Völker hereinbringen, das ist wieder eine andere Sache. Also dort ist es, weil in dem zum Beispiel diesen Himmelsgott so überpersönlich zu sehen, ist zugleich ein Weg, eine Möglichkeit in ein sehr klares, reingeistiges hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch etwas. Also wir stellen uns gerne den lieben Gott lieber mit weißem Haar und langem Bart vor. Wir wollen es sehr konkret nehmen und fassen sehr schnell in ein sinnliches Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das würde in den Charismus niemand einfallen. Da gibt es einfach kein Bild. Das Bild ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Himmelszelt. Das ist es. Der Himmel über mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taghimmel, der Nachthimmel. Und mein mongolisches Zelt, meine Jurte, ist die Abbildung davon im Kleinen im Grunde. Das ist das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist das einzige äußere Bild. Also von mir aus ist das Zelt. Aber ich stelle ihn mir nicht in menschlicher Gestalt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas viel Größeres, viel Nichtsinnliches. Und gibt halt ein anderes Verhältnis dazu. Und auch interessanterweise die Erde unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch das Gegenbild. Die Erdgöttin, die im Gegensatz steht, und der Mensch dazwischen. Also oben ist der Tengri, unten ist die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ist aber absolut nicht personifiziert in irgendeiner Form. Es wäre nicht eingefallen, dass die Göttin Erde oder Persephone oder Gea oder irgendetwas, das wäre mir überhaupt nicht eingefallen. Sie hat kein Bild drinnen, das irgendwie aus unserer gewohnten Sphäre kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist völlig bildlos. Und dazwischen steht der Mensch mit seinem Windpferd, mit seiner Seele drinnen. Und zwischen diesen zwei Polen bewegt er sich irgendwo und zieht drüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade durch die Araber ist ja dann begründet worden die Akademie von Gondi Schapor in Persien eigentlich. Also unter dem arabischen Einfluss aber war das dort. Und es waren viele arabische Gelehrte dort auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals war das ja viel offener als heute. Der Austausch. Dort haben Araber gewirkt, haben Perser gewirkt, haben Griechen gewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Rom der damaligen Zeit haben es die griechischen Gelehrten vertrieben. Und die sind dann alle brav dort hingegangen. Entweder in der Akademie von Gondi Schapor oder Akademie von Edessa oder so in Anatolien unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so ganz an der syrischen Grenze unten. Da gab es dann immer ein paar mal die Verschiebung hin und her. Weil diese Akademie von Edessa, also auch fast so ein kleines Bild von der Akademie von Gondi Schapor, das war die große, also die Wissenschaftszentrale könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wirklich schon Wissenschaft wie heute gepflegt wurde. Noch nicht mit den technischen Mitteln, die hatte man damals noch nicht. Aber das Denken, die Art experimentell empirisch heranzugehen ist dort geboren worden im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von dort ist es dann erst nach Europa gekommen. Eben, auch verbreitet mit durch den Islam im äußeren Sinne. Gerade durch die Awaba, weil das ist ja reingegangen bis nach Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil von Spanien war islamisch bis zur Zeit von Kolumbus. Im selben Jahr im Grunde fällt das erst. Und dadurch kam es ja ungeheuer vor allem ein wissenschaftliches Wissen nach Europa herein äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite war, dass sich etliche von diesen Gelehrten, also arabischen Gelehrten oder auch überhaupt geistigen Führern, dann später in Europa inkarniert haben. Da gibt es einige Beispiele davon, die Rudolf Steiner nennt. Zum Beispiel der bekannte Sultan Harun al-Rashid wurde später als Francis Bacon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francis Bacon war einer der Väter der englischen Wissenschaft, kann man sagen. Zur Zeit von Elisabeth I., wo dort auch sehr viel in Gang gekommen ist und wo vor allem wirklich die äußere empirische Wissenschaft in Europa Fuß gefasst hat. Aber das hatten im Grunde die Awaba schon längst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind hinten nachgehinkt. Und wir haben es erst geschafft dadurch, dass erstens der Islam sich ausgebreitet hat, es direkt hineingebracht hat, hat viel in Spanien gelebt dort bereits. Aber dann auch auf dem Weg neuer Inkarnationen, dass es dort hineingekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist damit aber auch natürlich eine Anlage gekommen, die Welt nur äußerlich, sinnlich zu betrachten und zu verhärten. Aber der Impuls wäre viel stärker gewesen, wenn nicht der Islam entstanden wäre, wenn nicht die Awaba so weit gekommen wären, dass sie das als eine Strömung in die ganze Welt ergossen hätten. Das ist etwas ganz Wichtiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auch zu bedenken. Ich weiß, wir haben heute immer wieder doch die große Frage, wie geht das Christentum oder wie gehen wir in Europa mit dem Islam um und dergleichen. Und da gibt es genug offene Probleme noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme, die vor allem natürlich dadurch hineinkommen, dass andere Machtinteressen hineinspielen und gewisse ungute Seiten wecken auch, die von der Widersacherseite kommen. Das muss man überhaupt sehen, dass die Religionen überhaupt, und da darf man das Christentum auch gar nicht ausnehmen, nämlich das, was durch die Kirchen passiert ist. Da ist viel Gutes passiert, aber es ist auch schlimme Dinge passiert, bis in nicht so ferne Vergangenheit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso passiert aber etwas durch Menschen, die den Islam sich als Werkzeug dafür nehmen, genauso wie das Christentum auch zum Werkzeug für sehr unchristliche Sachen genommen wurde. Aber es waren beides natürlich, sowohl das Christentum als auch sehr stark der Islam etwas, was diesen Impuls von 666 zumindest gedämpft hat. Wenn der Impuls wirklich voll durchgeschlagen wäre, dann hätten wir schon längst, dann wären Religionen alle weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Religion wäre eine materialistische, wie es in der Wissenschaft zwar als Bild lebt, aber durch eine Praxis, Lebenspraxis, noch nicht überall ist. Aber dann würde es dort hingekommen sein, und es würde dahin gehen, dass der Mensch immer mehr wirklich zu dem wird, als was er heute beschrieben wird, nämlich ein reiner Gehirnautomat irgendwo. Und dass er eine wirkliche Freiheit nicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was jetzt in erster Linie einmal die sorbatischen Wesenheiten und Asuras als wesentliches Hilfsmittel, weil die bis ins Physische arbeiten können, also das Gehirn so verhärten können, dass wir wirklich dann nimmer als Geistige herankommen können. Dass das eben nicht in dem Maße gekommen ist, dazu musste also diese besondere Qualität, die aus dem Awabismus herausgekommen ist und eben auch mit dem Islam aber verbunden wurde und dadurch diesen sorbatischen Impuls im Awabismus gedämpft hat, das musste in die Welt hinaus. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Wir haben dem zu verdanken einerseits unsere Wissenschaft, aber wir haben dem auch zu verdanken, dass sie nicht schon so schlimm geworden ist, so einseitig materialistisch geworden ist, dass kein Rückweg mehr möglich wäre. Es ist jetzt eigentlich so viel da, dass wir daran lernen können, was wir als Menschen nicht sind und auch nicht werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das müsste man eigentlich an der Naturwissenschaft lernen, so wie sie heute gerade das Bild von Menschen zeichnet. Wir werden genauso lernen, aber auch zum Beispiel jetzt Thema künstliche Intelligenz oder so, was der Mensch nicht ist. Dass eben das Denken der künstlichen Intelligenz, wir sollen es durchaus gebrauchen, wir müssen es sogar gebrauchen, um zu lernen, was der Unterschied ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es gerade daran lernen. Es ist übrigens ein sehr interessantes Phänomen, Herr Steiner schildert es sehr deutlich und das kann man, wenn man die äußere Entwicklung des Geisteslebens anschaut, deutlich sehen. Die höchste Entwicklung, die reifste Entwicklung gerade des Gehirns, also des Denkens mit dem Gehirn, war im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert. Wir sind über den Punkt eigentlich schon darüber. Wir fangen an, etwas von dem, was wir eigentlich früher durch die Gehirntätigkeit gemacht haben, aus uns herauszusetzen, in Form der künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist ja wirklich sehr stark orientiert daran, wie unser Gehirn funktioniert. Man spricht von künstlichen neuronalen Netzen sogar. Also es ist ganz dem nachempfunden, wie das Gehirn funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur unser menschliches Denken ist mehr als bloßes Gehirndenken. Wir brauchen das als Spiegelungsorgan, wir können Gedanken spiegeln damit, im äußeren abstrakten Sinn, aber wirklich denken, wirklich denken, also aus dem Geistigen heraus denken, tut man nicht mit dem Gehirn. Das ist nur das Spiegelapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, und das werden wir lernen an der künstlichen Intelligenz, sie kann uns sehr wohl, auch wenn sie ausgelagert ist, unser Denken widerspiegeln. Nichts anderes tut sie nämlich. Man braucht nicht glauben, dass sie wirklich denkt, die künstliche Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spiegelt uns unsere Gedanken wider, kann sie in allen möglichen Kombinationen uns anbieten, aber es ist nichts drinnen, was die künstliche Intelligenz wirklich gedacht hätte, jemals. Sie verbindet damit auch überhaupt nichts. Aber sie kann uns unser Denken widerspiegeln in verschiedensten Facetten und das zusammenstellen, aber bei Menschen ist noch viel mehr dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das werden wir daran lernen. Darum stehen wir jetzt drinnen und es ist notwendig, sich damit auseinanderzusetzen. Und wir werden gerade daran lernen, dass wir doch anders sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Aber eben diese Auseinandersetzung, das ist alles, was letztlich auch eine Auseinandersetzung mit den Mondenhaften irgendwo ist. Und da müssen wir durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Mondenhaften hängt so viel zusammen. Es hängt unheimliche Weisheit damit zusammen. Aber darüber will ich jetzt nicht anfangen, sonst werden es wieder 45 Minuten Überzug, wie das letzte Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zu lang. Aber nur als Andeutung. Es gibt diese große, die Urmondenlehre der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben sich zurückgezogen, wie Rudolf Steiner das sehr schön ausdrückt, ein wunderschönes Bild, in die Mondenfestung. Um ja den Menschen nicht in seiner Freiheit zu beeinflussen, haben sie sich zurückgezogen dort. Und das waren aber eigentlich, man könnte sagen, im Grunde luziferische Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die, die der Menschheit ihre Urweisheit gegeben haben, sich teilweise selber inkarniert haben auf Erden, aber sich jetzt dann zurückgezogen haben. Und denen haben wir viel zu verdanken. Auch wenn ein luziferischer Zug durchaus auch drinnen ist dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie haben sich zurückgezogen. Also das heißt, da stecken ganz wichtige Kräfte auch drin, die aber nicht so aufdringlich rauskommen. Aber ich würde sagen, lassen wir es einmal sein für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch sehr vieles offen in dem ganzen Thema. Ich weiß nicht, wie viele Vorträge wir noch brauchen, dass nichts offen bleibt. Ich glaube, es wird immer was offen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ja das Interessante, dass es immer irgendwo weitergehen kann. Schauen wir, was uns hinführt das nächste Mal. Ich danke euch fürs Dabeisein, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank bei allen im Livestream. Bis zum nächsten Mal. Vielen, vielen Dank, Wolfgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war wieder sehr spannend. Gerne. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Wolfgang. Gerne. Dankeschön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Baba. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_206._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31765</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_206._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31765"/>
		<updated>2026-05-20T20:39:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Die Überwindung der vererbten alten Kräfte. Der Unterschied von Bauchhellsehen und Kopfhellsehen. Das bewusste Malen der neuen Geisteswelt 01:41:47 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:206.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc|thumb|206. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 26. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/z7ehrwq9sz8mtcgbqg2we/206.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=vt77yh29fsz8twqfwq8yv2w89&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 206. Vortrags vom 26. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=42 Begrüßung und 51. Wochenspruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch in der Karwoche zur 206. Folge der Apokalypse und allem was mit der Apokalypse zu tun hat. Die Apokalypse ist ja eigentlich das Thema unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, ganz besonders der Zeit, in der wir drinnen stehen. Und es hat in Wahrheit, auch wenn viel Dramatisches drinnen ist, ja die ganz positive Bedeutung, es ist die Enthüllung des Wesens Jesu Christi. Das ist ja der eigentliche Titel, Apokalypsis Jesu Christi. Das heißt, das Wesen des Christus soll enthüllt werden in dieser Zeit und damit aber auch zugleich das Wesen des menschlichen Ichs. Weil das hängt eben ganz eng miteinander zusammen. Aber bevor wir uns ins Thema stürzen, stürzen wir uns in den Wochenspruch hinein. Es ist der 51. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ins Innere des Menschenwesens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergießt der Sinne Reichtum sich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es findet sich der Weltengeist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Spiegelbild des Menschenauges,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das seine Kraft aus ihm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich neu erschaffen muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, das ist gewaltig. Denn es geht also darum, dass der Weltengeist sich findet im Spiegelbild des Menschenauges. Das heißt also genauer gesprochen in dem, was der Mensch sinnlich erlebt. Das Spiegelbild ist das sinnliche Erleben. Und aus dem muss sich die Kraft des Weltengeistes, aus ihm, also aus dem Spiegelbild des Menschenauges, muss sich die Kraft des Weltengeistes neu erschaffen. Indem wir die Welt wahrnehmen, muss sich der ganze Weltengeist neu erschaffen. Oder wird etwas Neues. Also das heißt, dass wir die Welt wahrnehmen. Es geht jetzt hier ganz besonders um das Wahrnehmen. Wobei das Menschenauge, das Auge für alle Sinnesorgane letztlich steht irgendwo. Aber dadurch, dass wir die Welt bewusst wahrnehmen, die Sinneswelt bewusst wahrnehmen, dadurch wird dem Weltengeist der Anstoß gegeben, sich neu zu erschaffen. Es gewinnt eine ganz neue Dimension dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=206 Menschliches Sehen als geistige Schöpfungstat. Kein Engel schaut durch physische Augen. Die Sinneswelt als Beitrag zur Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien 00:03:26] ===&lt;br /&gt;
Ja, wieso eigentlich? Na ja, fragen wir denn einmal, gibt es andere Wesen, die die Welt sinnlich erfahren, und zwar ganz bewusst sinnlich erfahren, außer uns? Wie schaut es denn aus bei den Engelwesenheiten? Na, die Engelwesenheiten haben keine sinnlichen Augen und auch keine sinnlichen Ohren. Auch wenn sie gemalt werden in Menschengestalt und da Augen und Ohren haben, aber das ist ja nur eine Übersetzung. Durchaus eine sinnvolle Übersetzung, aber wie ich es schon jetzt öfter gesagt habe, oder die Frage gestellt habe, wie sieht ein Engel aus, ja gar nicht. Weil er eben keine sinnliche Erscheinung ist. Und daher ist jede sinnliche Abbildung nur ein Symbol im Grunde für das eigentliche Wesen des Engels. Und das gilt also für alle geistigen Wesenheiten. Gilt auch gegenüber den Naturwesen, also den Naturgeistern sozusagen, den Elementarwesen. Auch die sehe ich ja nicht sinnlich wirklich. Ich meine, ich sehe ihre Spuren vielleicht im Sinnlichen. Kann man ja durchaus sehen manchmal, wenn man in den Bäumen, im Stamm der Bäume oder wo so Gesichter drinnen sind, sieht man schon so irgendwie, als hätte es dort ein Porträt hinterlassen. Aber die Elementarwesen selber sind trotzdem nicht sinnlich sichtbar. Es ist immer ein übersinnliches Wahrnehmen, das sich aber in ein sinnliches Bild gleitet für unser Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat man es im Hellsehen auch ursprünglich wahrgenommen, obwohl natürlich es ein Bild war, dem man aber schon auch ansieht, dass es nicht eine äußere Wirklichkeit ist, aber trotzdem die Stilmittel, wenn ich das so sagen darf, sind die Stilmittel der sinnlichen Welt. Also Farben, Formen, vielleicht auch Geräusche, Klänge und dergleichen. Aber in der eigentlichen übersinnlichen Welt kann man das alles nur vergleichsweise gebrauchen, diese Ausdrücke. Es wird auch einmal die Zeit kommen und sie wird, wenn alles gut läuft, relativ bald kommen, dass auch die Sprachen sich so weiterentwickeln werden, dass sie Worte für das Übersinnliche haben, so dass wir es auch in Worte kleiden können unmittelbar. Das können wir jetzt so im Durchschnitt noch nicht, sondern wir entwickeln unsere Begriffe und die Begriffe sind notwendig, damit wir die Welt ergreifen können, damit wir überhaupt erkennen, was wir da sehen. Wir wissen, das ist ein langer Prozess fürs Kind schon einmal, bis es einmal überhaupt Formen wahrnehmen kann und mit der Zeit dann differenziert wahrnehmen kann, ah, das ist das Gesicht des Opas, aha, dort ist irgendwas Großes, das ist vielleicht die Sonne oder irgendwas und das tut weh, wenn es in die Augen scheint. Also dann fängt auch das Kind schon langsam an, ohne sich noch dessen bewusst zu werden, Begriffe zu bilden. Begriffe bilden heißt eigentlich, ich greife etwas in Wahrheit aus dem ganzen Panorama heraus und sehe es als etwas relativ Eigenständiges. Also eben das Gesicht des Opas und seine rote Nase oder wie auch immer sie ist und die Sonne oder der Mond vielleicht, gut, da soll das Kind eigentlich schon schlafen, wenn der Mond scheint, aber doch, also es beginnt dann langsam Formen wahrzunehmen und das ist ein aktiver Prozess, das zu lernen, das wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich auch schon in den letzten Malen darüber gesprochen, dass wir ja wirklich zum Beispiel mit den Blicken zeichnen, wir zeichnen die Formen, sonst würden wir sie nicht sehen. Und sehr präzise, also das kann man heute ja wissenschaftlich zeigen, also dass man einfach die Augenbewegungen verfolgt. Das kann man machen, da wird ein kleines Spiegelchen, winzig kleines, befestigt am Auge und mit einem Lichtzeiger zeichnet es dann auf einer Tafel oder was genau die Bewegungen des Auges nach und dann sieht man, aha, der schaut jetzt ein Gesicht an, der zeichnet es. Wenn wir es nicht zeichnen würden, würden wir das Gesicht nicht als Gesicht erleben. Wir würden es nicht einmal als irgendeinen hellen Fleck erleben, wenn wir nicht zumindest die Umrissform irgendwo grob nachzeichnen würden. Genau so macht es das Kind. Wir können uns später nicht mehr erinnern an das, darum denken wir, ja, ich brauche ja nur die Augen aufmachen und ich sehe, was um mich ist, es ist fertig da. Es ist aber nicht fertig, sondern wenn wir nicht zeichnen würden, würden wir es gar nicht wahrnehmen, dann wäre es etwas ganz Verwaschenes. Ja, und das ist etwas, was die anderen geistigen Wesen außer dem Menschen und außer dem Christus, der Mensch geworden ist, keiner kann. Ja, ein paar luziferische Engel konnten es, die sich zumindest in der Frühzeit der Menschheit in Menschenleibern verkörpern konnten noch, die noch ein bisschen anders waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der atlantischen Zeit waren es noch irgendwo zurückgebliebene Engelwesenheiten, also das heißt eigentlich, luziferische konnten sich eine Zeit lang inkarnieren in diesen Leibern, die also noch relativ weich und bildsam waren zu dieser Zeit. Aber die sind also schon sehr nah am Menschen dran. Aber sonst gibt es keine geistigen Wesenheiten, die eine sinnliche Welt erleben können. Das ist etwas Neues. Und indem wir es erleben, gewinnt die Gemeinschaft der geistigen Wesen etwas dadurch, weil sie mit uns, mit unserem Geistigen sich durchaus verbinden. Sie können ja unser Geistiges erleben, sagen wir mal. Sehen ist eben vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber sie können es erleben, sie können teilhaben daran und damit wird ihnen etwas offenbart, was sie aus sich alleine heraus nicht haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht aber in das Bewusstsein der höheren geistigen Wesenheiten durchaus ein und das hat eine Bedeutung daher. Das heißt also, wenn wir die Welt beobachten, durchaus sinnlich beobachten, dann hat es eine Bedeutung für die geistige Welt. Also sie gewinnt durch uns eine neue Dimension dazu in gewisser Weise. Und sie gewinnen auch etwas dazu durch das, was wir an den sinnlichen Erfahrungen erleben. Also wie wir mit unserem Gefühl vielleicht es begleiten, wie wir es mit unserem Denken begleiten. Auch das gibt etwas Neues. Weil natürlich haben auch die Engelwesenheiten eine Art des Denkens, eine Art des Erkennens auf jeden Fall, eines schauenden Erkennens allerdings. Also es ist anders als unser Denken. Aber eben gerade dadurch lernen sie eine neue Dimension kennen. Also dass wir gerade das begriffliche Denken an der Sinneswelt entwickeln. Weil für die geistigen Wesenheiten über uns ist eigentlich die Welt, in der wir leben, in der wir wahrnehmend leben, schon ein Mysterium im Grunde. Das ist das Jenseits für sie, könnte man sagen. Das ist das, wo sie nicht hinein sehen. Und noch weniger sehen sie halt dann auch das, darüber haben wir auch schon gesprochen, das ist jetzt dann allerdings nicht mehr ein sinnliches Erleben, sondern ein bereits übersinnliches, aber eines, das jetzt eben zu tun hat mit den dunkleren Bereichen, mit den Bereichen der Widersacherkräfte. Das können die Wesenheiten über uns auch nicht erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=754 Christus als Erfahrer der Sinneswelt. Mensch zwischen Himmel und Unterwelt. Gehirndenken und ahrimanisches Technikzeitalter 00:12:34] ===&lt;br /&gt;
Der Christus hat diese Erfahrung gemacht. Der Christus ist der Einzige, weil er Mensch geworden ist. Und damit eben auch den Zugriff hatte auf diese menschlichen Fähigkeiten. Aber bevor er sich auf Erden inkarniert hatte, war ihm diese Welt auch nicht zugänglich. Weder die Sinneswelt, noch die Welt der Widersacher in Wahrheit. Also namentlich eben nicht der ahrimanischen, asurischen und so weiter, oder soratischen Kräfte, die da im Dunklen sind. Eine gewisse Verbindung ist möglich, eine gewisse Wahrnehmung ist möglich für die luziferischen Bereiche, aber für die richtig ahrimanischen Bereiche und alles, was da eben im Dunklen unten ist, sieht selbst die Gottheit nicht hinein. Darüber hatten wir auch schon gesprochen. Das ist auch eine der Voraussetzungen für die Freiheit des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Mensch steht in der Mitte zwischen Himmel und Erde, oder wenn ich es jetzt noch drastischer sage, zwischen Himmel und Gegenhimmel, Unterwelt. Da stehen wir genau dazwischen. Und wir erhalten Impulse von beiden Seiten. Zunächst einmal. In der Vergangenheit standen wir dem noch unfrei gegenüber, das heißt, es haben uns die höheren Hierarchien geführt in unserem Leben. Namentlich unser begleitender Engel, aber der ja wieder in Kontakt steht mit Erzengeln und so weiter. Das ist ja eine ganze soziale Gemeinschaft von Engeln, die es da gibt. Aber sie haben keinen Zugang zu dem, was von der anderen Seite kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das Privileg, in deren Reich hineinzuschauen. Natürlich, sie können ihre Wirkungen sehen, wenn sie hineingreifen in die geistige Welt. So ein Erzengel Michael, der die Geister der Finsternis stürzt, sieht zumindest ihre Wirkungen. Man muss sich das wirklich so vorstellen, wie dass die ahrimanischen Mächte aus der Tiefe der Erde hinaufgreifen. Daher kommt Michael in Auseinandersetzung mit diesen Kräften. Es bestand ja die große Gefahr, dass es diesen ahrimanischen Kräften gelingt, wirklich nach der geistigen Welt zu greifen, sich von dort etwas zu erbeuten und gewisse Bereiche zumindest der geistigen Welt für ihre Ziele einzuspannen. Diese Gefahr hat insbesondere der Erzengel Michael erkannt. Der ist der große Kämpfer, der sie gestürzt hat aus der geistigen Welt heraus. Und jetzt haben es wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Privileg. Das hat sehr weiterweichende Folgen gehabt. Es hat zum Beispiel die Folgen gehabt, Rudolf Steiner schildert das sehr deutlich, und das ist durchaus bemerkbar, es hatte einen großen Einfluss auf unsere Art des Denkens. Und auch auf die Ausbildung unseres Gehirns als Werkzeug des Denkens. Weil der Höhepunkt der Entwicklung ist, dass unser Gehirn Werkzeug des Denkens ist. Und dazu muss man sagen, wenn wir in den übersinnlichen Bereich gehen, lösen wir uns von diesem Werkzeug. Aber wenn wir das gehirngebundene Denken zu seiner höchsten Blüte entwickeln, oder entwickelt haben, und zwar wann? Im 19. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert erst. Und zwar in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Also da beginnt es wirklich auszureifen und wir sind jetzt schon drüber, über diese Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch sehr interessant, dass jetzt in unserem Jahrhundert diese ganze Sache mit der künstlichen Intelligenz, mit der sozusagen, ja, die Denktätigkeit des Menschen soll also maschinell erweitert werden im Grunde, einer der Gründe dafür ist, obwohl das den Leuten vielleicht nicht so bewusst ist, dass tatsächlich das, was unser Gehirn als Denkinstrument leisten kann, dass das bereits auf einem absteigenden Weg wieder ist. Wir sind bereits im absteigenden Bereich drinnen. Und das heißt unser wirkliches Denken […], nämlich das, was aus dem Geistigen herauskommt, was eben mehr ist als bloße, ich sage es ein bisschen abfällig, Gehirnakrobatik, aber die mussten wir halt auch lernen. Was hat uns diese Gehirnakrobatik gebracht? Sie hat uns gebracht, ja, den Beginn des technischen Zeitalters im Grunde, im großen Stil, weil das fängt im 19. Jahrhundert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt schon an, also ein bisschen vor der Mitte, also so 1840 herum oder so, ein bisschen früher sogar fängt es schon richtig und geht ja dann rasend schnell, schon damals, schon im 19. Jahrhundert rasend schnell. Also wenn man denkt, 1828 herum, glaube ich, fährt die erste Eisenbahn. Eine ganz kurze Strecke, weiß ich nicht, ein paar Kilometer waren das vielleicht. Und ein paar Jahre später, sagen wir jetzt einmal zehn Jahre später, gibt es bereits ein dichtes Eisenbahnnetz in ganz Europa. Also wenn wir heute sagen, puh, das geht so schnell alles mit der Technik, es ist schon damals sehr zügig gegangen. Also da ist voll wirksam die ahrimanische Kraft. Und jetzt ganz wertneutral gesagt, weil auch Rudolf Steiner sagt, das betont er ja immer wieder, also dass er kein Feind der Technik ist, kein Grundsätzlicher, nur es verlangt an eine spezielle geistige Entwicklung, um ein Gegengewicht zu schaffen. Aber dagegen ist nichts zu sagen, dass die Technik entwickelt wird und wir stehen trotzdem immer noch erst am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben auch da noch keine Vorstellung, was da noch alles kommen wird. Da ist, was heute uns als das technisch Perfekteste erscheint, wird in wenigen Jahren oft und spätestens in wenigen Jahrzehnten lächerlich veraltet sein. Also da kommt noch massiv etwas dazu. Bis sich das realisieren wird, was Rudolf Steiner sagt, was eben ein Aspekt ist und was schrecklich wäre, wenn es der einzige wäre, aber wo er sagt, die ganze Erde wird ein autonom, also selbsttätig funktionierender elektrischer Apparat werden. Die ganze Erde. Ein anderes ist, die ganze Erde wird durchchristet. Und da ist zum Beispiel die Landwirtschaft sehr gefragt. Aber sie wird auch zugleich ein […] durch und durch, und zwar durch und durch, bis in die Tiefen der Erde hinein. Also der Mensch wird bauen an der Erde bis in den Kern hinein. Vor allem auch dann, wenn wir nicht mehr so in einem körperlichen Werkzeug da sind, weil der Weg geht weiter. Aber unsere Aufgabe ist es, die Erde umzuarbeiten. Komplett umzuarbeiten. Und wie wir sie umarbeiten, das wird passieren in diesem Wechselspiel mit den Mächten der Finsternis und den Mächten des Lichtes. Und zwar des wirklichen Lichtes, nicht des luziferischen Lichtes. Ja, mit dem werden wir uns auseinandersetzen müssen. Aber das, was eben von oben kommt, beziehungsweise was aus unserem Ich kommt. Und das tragen wir entgegen der Welt oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit uns trägt es der Christus mit. Also was hier steht in dem Wochenspruch, dass der Weltengeist sich wiederfindet im Spiegelbild des Menschenauges und dass sich seine Kraft eben aus dieser Erfahrung heraus neu erschaffen muss, das liegt eben an unserem Menschen-Ich in Verbindung mit dem Christus. Und damit lernt die ganze geistige Welt etwas, kriegt eine neue Dimension.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird sich eben abspielen, aber in dem Wechselspiel, dass einerseits diese belebende Christuskraft, die auch im Ich drinnen wirkt, dass aus dieser Kraft schöpferisch die Welt erneuert wird, umgeschaffen wird. Aber auch durch den Menschen werden aber auch die ahrimanischen und so weiter Kräfte wirken. Es wird beides wirken. Es muss auch beides wirken. Weil es ist ja so, dass die Erde eben als stoffliches Gebilde irgendwann einmal auch zerfallen muss. Irgendwann wird sie sich auflösen. Da haben wir noch einige Zeit. Also das wird lange nach der Zeit sein, wo wir schon nicht mehr in so einem Körper inkarniert sind auf Erden. Also dann wird sich irgendwann einmal die Erde auflösen. Muss ja, der ganze Kosmos [wird sich] irgendwann einmal auflösen. Weil dann überhaupt erst der Schritt in die nächste Stufe, in das sogenannte neue Jerusalem, möglich ist. Dazu muss das alles verschwinden, es entsteht ein neuer Kosmos im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im größten Stil dessen, was der Christus sagt, ich mache alles neu. Das neue Jerusalem, der sogenannte neue Jupiter ist etwas völlig Neues. Und es sind die Erfahrungen drinnen. Die ahrimanischen Kräfte, die dunklen Kräfte, versuchen aber halt alles im Materiellen zu halten und das Geistige hineinzuziehen und da eigentlich irgendwie zu konservieren in gewisser Weise. Das ist genau das, was so im Ansatz zum Beispiel die künstliche Intelligenz macht. Im Grunde sind es die konservierten Gedanken, die der Mensch gedacht hat und die jetzt aber diese Maschine auf durchaus sehr intelligente Art manipulieren kann. Aber sie kann überhaupt nicht geistig-schöpferisch tätig sein, nicht wirklich. Sie kann aber sehr wohl den Anschein dessen erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es gibt heute schon zum Beispiel Malprogramme, die kannst mittlerweile heute so machen. Du beschreibst als Text ungefähr, wie du dir das Bild vorstellst. Mal mir ein Bild eines weiblichen Wesens im Stile von Picasso. Dann [hat] man jetzt ein Bild. Und das ist nicht ein Bild, das jemals Picasso so gemalt hat, aber es ist vom Stil her ähnlich. Einen neuen Stil, einen wirklich kreativen neuen Stil kann sie nicht entwickeln. Also wenn man weglässt, dass alle möglichen Stile, die es schon gegeben hat, zusammengemischt werden, dann kann man sehr wohl den Schein als etwas wirklich Neuem erwecken, aber es ist es nicht. Aber das heißt, da ist alles das, was an menschlicher Schaffenskraft, kreativer Schaffenskraft drinnen ist, was dann in fertige Gedanken oder in Bilder von mir, also in Kunstwerke und so weiter, geflossen ist, mit dem kann die künstliche Intelligenz umgehen. Sie denkt selber eigentlich überhaupt nicht, aber sie kann die Gedanken, die die Menschen geschaffen haben, konservieren in gewisser Weise und manipulieren, also umgehen damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann sie in neuen Anordnungen bringen, sie kann was zusammensuchen und mittlerweile so gut, dass das teilweise, wenn sie jetzt irgendeinen Text schreibt oder was, man schon gewisse Schwierigkeiten hat zu sagen, hat das jetzt ein Mensch geschrieben oder hat das eine Maschine geschrieben. Also wenn man ein bisschen genauer schaut, merkt man noch, dass es ein bisschen eintönig ist, aber das wird auch bald weg sein. Also der Zeitpunkt ist ja jetzt vielfach, ja schon seit Jahren wird das prophezeit, also etwa spätestens bis 2030 oder so wird ein Computer, also eine künstliche Intelligenz, den sogenannten Turing-Test schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Turing-Test? Der Turing-Test ist, also über einen Computer oder was unterhältst du dich, also mit dem anderen Computer, stellst halt Fragen, alles mögliche und du sollst jetzt entscheiden, wer dir da antwortet, ist es ein Mensch oder ist es eine Maschine. Und wenn, weiß ich nicht, 50 Prozent der Menschen nicht mehr sagen können, ja eindeutig, das ist die Maschine und das andere kommt von einem Menschen, der mir antwortet, das werden wir bald erreicht haben. Da sind wir bald dort. Das heißt deswegen trotzdem nicht, dass die Maschine wirklich denken kann. Aber sie kann aus dem ganzen Reservoir dessen, was die Menschheit gedacht hat und was irgendwo festgehalten wurde in Schriften, das kann sie zur Basis ihrer Manipulationen, ihrer Textmanipulationen machen und sie kann aus dem allen sinnvolle neue Texte zusammenstellen. Aber es ist kein einziger neuer Gedanke drinnen. Kein einziger neuer Gedanke. Wirft im Übrigen auch wieder ein Bild darauf, wie viele Schriften, die von Menschen verfasst sind, gibt es nicht auch, wo auch nicht sehr viele neue Gedanken drinnen sind. Sondern die im Grunde ein Sammelsurium sind von dem, was man sich angelesen hat, was man studiert hat und jetzt, wie sagt man, in eigenen Worten ausdrückt, aber es ist eigentlich kein wirklich neuer Gedanke drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibliotheken in den Universitäten, wo die Dissertationen drinnen stehen, sind voll davon. Sind in Wahrheit voll davon. Es sind vielleicht, ich schätze, gut 80 Prozent die, wo praktisch keine neuen Gedanken drinnen sind. Teilweise ist das auch gar nicht erwünscht. Ich kann mich erinnern, der Dr. Rössel-Majdan, durch den ich die Anthroposophie kennenlernte, hat schon aus seiner Studienzeit, und bitte das ist schon jetzt lange her, schon damals gesagt, seine Erfahrungen mit seinem Doktorvater, er hatte mehrere, weil er drei Doktorate gemacht hat gleich, aber er hat halt gedacht, er soll eigene Gedanken entwickeln. Und dann hat ihm der Professor gesagt, sie sollen nicht denken, sondern sie sollen das zusammenstellen, was bereits da ist, was belegt ist. Aber sparen Sie sich die eigenen Gedanken. Das gehört hier nicht hinein. Und in gewisser Weise hat sich das heute verschärft. Ich meine, es gibt trotzdem immer wieder Menschen, die sich trotzdem das Denken nicht abgewöhnen lassen. Aber in Wahrheit ist das heutige Erziehungswesen, Bildungswesen vom Kindergarten bis hinauf zu den Hochschulen darauf angelegt, den Menschen das Denken abzugewöhnen. Das ist ihnen nicht bewusst. Aber das ist ein Zug in unserer Zeit, der drinnen ist. Und daher ist es aber ganz konsequent, dass auch wieder nicht bewusst oder den wenigsten bewusst, dass eben sowas wie künstliche Intelligenz oder was kommt, da kann man wenigstens sicher sein, der verarbeitet nur das, was schon da war. Da bin ich nicht belästigt durch das Element der Freiheit, der schöpferischen Freiheit. Und wie gesagt, das ist oft auf den ersten, zweiten, dritten Blick, schaut es trotzdem so aus, als wäre es kreativ. Ist es aber überhaupt nicht. Das ist genau dieses ahrimanische Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=1894 Ahrimanische Intelligenz ohne schöpferischen Geist. Technische Weltentwicklung als Prüfungsfeld. Gleichgewicht zwischen Durchchristung und Ahrimanisierung der Erde. Gentechnik 00:31:34] ===&lt;br /&gt;
Etwas anderes können diese Wesen der dunklen Seite nicht. Aber sie können mit einer gewaltigen Intelligenz umgehen, sie können z. B. das gesamte Wissen, d. h. alles, was die Menschheit bereits gedacht hat, sofern es irgendwo festgehalten ist, und der Ahriman kann das, was nicht schriftlich festgehalten ist, sondern was gedacht wurde von den Menschen, das kann er sich greifen. Und aus dem seine Zauberwelt sozusagen machen. Und es gilt heute also den Blick immer mehr zu schärfen dafür, wo ist wirkliches Denken da, wo ist wirklicher Geist dahinter, und wo ist es bloß ein kaum mehr wiederzuerkennendes, aber bereits Gedachtes, das halt so verändert ist, dass man es in der Form sicher noch nirgends findet, aber die Gedanken, die drinnen stecken, sind eigentlich nur aus der alten Fundgrube heraus. Und die künstliche Intelligenz tut im Grunde nichts anderes, als das zusammenzusuchen. Und das kann sie, und da kann sie den Menschen entlasten. Ich verteufle es jetzt gar nicht. Würde mir auch nichts nützen, weil wir wären dem nicht entkommen. Das wird innerhalb kürzester Zeit, sprich in den nächsten 5, 6 Jahren oder was, wird das allgegenwärtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja jetzt schon, ich meine, es gibt kaum Computerprogramme, wo nicht schon künstliche Intelligenz drinnen ist und die was tut. Und die daher Dinge können, wo man ja eigentlich zunächst einmal nur erstaunen kann. Weil diese künstliche Intelligenz halt auf das Wissen der gesamten Menschheit zurückgreift. Und wir greifen zurück auf das bisschen, was wir uns halt gemerkt haben. Was wir gelernt haben. Nur wir können denken. Hoffentlich noch. Und darum geht eben jetzt in der Zeit, in der wir stehen, und darum ist diese apokalyptische Zeit trotzdem eben auch eine dramatische, weil die Widersacher jetzt alles daran setzen, uns auf ihre Schiene zu bringen. Das heißt eigentlich auch zu einer künstlichen Intelligenz zu werden im Grunde. Das ist der Sinn dieser ganzen Bewegung. Und das steckt hinter dem, dass der Mensch eben immer mehr, und auch das wird kommen, auch das drückt Steiner ganz dezidiert aus, die Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen. Und eben insbesondere auch in der Form mit der technischen künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch anderes. Das wird kommen und es ist deswegen nicht alles böse. Ist gar keine Frage. Es wird vieles kommen, wo selbst die fantastischsten, utopischen Romane heute noch ein müder Abglanz sind von dem, was wirklich kommen wird. Es sind manchmal ein bisschen vorausgenommen Ideen, aber die werden jetzt immer schneller kommen und sich umsetzen. Und in diese Welt gehen wir hinein. Und wir werden schauen müssen, dass da ein vernünftiges Gleichgewicht passiert. Und das heißt insbesondere auch eben, wie wir mit der Natur umgehen, die aber auch in zunehmendem Maße einerseits durch die Christuskraft belebt wird, wenn wir das aufgreifen, die aber auf der anderen Seite ahrimanisiert, das heißt technisiert wird. Wir gehen in eine neue Welt hinein, die ganz anders ist, als die Vergangenheit war. Das heißt, das wird auch die Natur betreffen. Ganz klar. Ist ja heute schon sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass überall ein äußerlich gesehener Maschine stehen muss. Ich meine, es ist schon die ganze Erde unter dem Einfluss der Handystrahlung, wenn man so will, also der Funkwellen, die da sind, der Ausstrahlung der elektrischen Leitungen, allein das schon, jede elektrische Leitung. Also wenn du das Licht aufdrehst und Strom fließt durch die Leitung, ist das ein Sender. Kein sehr starker natürlich, aber trotzdem, er strahlt. Und das hat einen Einfluss auf die Natur, das hat einen Einfluss auf uns und es kann keine Rede davon sein, dass wir dem entfliehen könnten. Wir müssen lernen, es auszuhalten und wir müssen uns bemühen, die Natur so zu pflegen, dass sie das auch aushält. Also es ist keine Chance, dass wir das wegschaffen. Es wäre für die geistige Entwicklung des Menschen nicht wünschenswert. Wir werden jetzt die stärksten geistigen Kräfte gerade daran entwickeln, dass wir dem ein Gegengewicht setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird gerade das das Gesunde sein. Aber wir dürfen auch nicht in einer gewissen Sentimentalität uns sozusagen zurückversetzen wollen in eine Urwelt, in eine unberührte Natur, wie es sie in der Frühzeit gegeben hat. Die wird es nicht geben. Es wird eine Kulturwelt werden. Und eine Kulturwelt, in der eben alle diese Kräfte harmonisch zusammenwirken. Ja, wo auch die ahrimanischen Kräfte ihren Platz haben, weil sie werden da sein. Sie gehen nicht weg. Also wir werden sie integrieren müssen. Aber es liegt an uns, wo und wie wir sie integrieren. Also zum Beispiel so wie man heute Landwirtschaft betreibt im Großen und Ganzen, die voll ahrimanisiert ist heute, die Landwirtschaft. Also nicht nur von den Maschinen, die über die Felder fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist noch das Heimloseste, aber von den ganzen Düngemitteln, von den ganzen Spritzmitteln und was Gott was. Gentechnik, die hineinkommt. Und es ist eben ganz was anderes, wenn ich durch Gentechnik nach ahrimanischen Gedanken Pflanzen zum Beispiel verwandle, so dass sie halt einfach meinen Zwecken, meinen Wünschen entsprechen. Um das geht es ja in der Gentechnik. Dann wird immer gesagt, naja, die Natur macht ja letztlich auch nichts anderes. Sie manipuliert ja letztlich auch die Gene. Und dann glaubt man sogar, das ist nur bloß ein Zufall, was sich da abspielt. Nein, ist es nicht. Es ist in gewisser Weise tatsächlich so, dass wir mit der Gentechnik auch verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist nur, aus welcher Gesinnung heraus und mit welchem Naturverständnis. Ich meine, ein Züchter zum Beispiel, der neue Pflanzensorten züchtet, das geht ja nicht von heute auf morgen. Gentechnik geht praktisch von heute auf morgen. Ich verändere das und dann setze ich es ein und dann habe ich es im Grunde. Kann manchmal schiefgehen, aber im Prinzip geht das relativ ruckzuck. Wenn ich ganz neue Sorten züchten will, dann muss ich mich vielleicht jahrelang damit auseinandersetzen und eben selektieren, welche werde ich weiter einsetzen, welche nehme ich aus dem Fortpflanzungsprozess heraus. Da ist das wachsame Auge des Züchters dabei, der Verständnis dafür hat. Das Ahrimanische, Technische, was in der Gentechnik eben drinnen steckt, da wird aus dem abstrakten ahrimanischen Verstand heraus ausgewählt, welche Eigenschaften will ich haben, wie muss ich die Gene dazu verändern. Mit ein bisschen dem schadenfrohen Nachsatz, dass das so hundertprozentig eben auch nicht immer funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei komplexeren Pflanzen oder gar bei Tieren dann, bei Tieren ist das ja ziemlich kapital gescheitert. Nicht, dass man nicht schon gentechnisch veränderte Tiere erzeugen konnte, wo man wirklich eingegriffen hat, nur es sind in den wenigsten Fällen wirklich die Ergebnisse herausgekommen, die man sich erwartet hat. Weil eben die Fortpflanzung und die Weitergabe der Gene nur ein Teil der ganzen Sache ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, ich habe die Geschichte eh schon x-mal erzählt, da gab es sogar Firmen, wir klonen ihren Hund, der gestorben ist, und sie kriegen genau dasselbe Exemplar. Dann hat man das wirklich geklont und leider Gottes, der Hund war schon dieselbe Rasse, aber hat ganz anders ausgeschaut, er hat sich ganz anders verhalten, weil es eben nicht nur an den Genen liegt. Es sind andere Faktoren auch drinnen. Aber wenn wir trotzdem fortfahren würden mit dem, also aus diesen ahrimanischen Gedanken heraus Gentechnik zu betreiben, dann ahrimanisieren wir die ganze Natur. Also da ist jetzt schon der Zug ziemlich stark unterwegs. Und das braucht aber wirklich ein Gegengewicht. Und das sind also Sachen, die ins Ungesunde hineinlaufen. Und es gibt ja seit langem schon den Plan, eben da auch bei Menschen nicht Halt zu machen, und es ist eben die Fantasterei da, naja, dann, wenn ich gentechnisch, da sind vielleicht Defekte drinnen, Erbschäden drinnen, also ja, eigentlich die Erbsünde, wenn man es jetzt von der anderen Seite betrachten würde, und man könnte sie auf gentechnischem Wege sozusagen ausscheiden. Das wird nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es wirklich gemacht würde und konsequent nur das gemacht würde, ja, dann freut sich nur der Ahriman. Der würde sich freuen. Weil dann nehmen wir dem Menschen immer mehr alles das, was ihn wirklich ausmacht. Die Gene machen ihn eben nicht wirklich aus. Das ist der geringste Teil eigentlich dran. Es spielt eine gewisse Rolle, aber da drinnen ist zunächst einmal nur verankert ein Grundgerüst, das den Menschen ausmacht. Das wird durch die Vererbungsströmung weitergegeben, und da sind die Gene einer der Faktoren. Einer der Faktoren. Weiß man ja mittlerweile auch bereits. Es gibt neben der Genetik daher bereits eine Epigenetik. Epi heißt außerhalb oder an der Peripherie. Also das heißt, es gibt etwas, was vererbt wird, was über die Genanlage hinausgeht. Und was zum Beispiel, war lange verpönt, dass also Eigenschaften, die sich ein Wesen erwirbt in seinem Leben, dass die vererbt werden könnten. Es ist bis heute noch, aber jetzt eigentlich nicht mehr haltbar, das Dogma, also das Vererbt-Eigenschaften, die man im Leben entwickelt hat, dass die nicht vererbt werden können. Doch, bis zu einem gewissen Grad können sie es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Gene eben nicht alles sind. Sondern wie die Gene überhaupt ausgelesen werden und was mit ihnen gemacht wird, das bestimmen andere Faktoren. Und dazu gibt es ein sogenanntes epigenetisches Gedächtnis drinnen, das eine ganz große Rolle spielt. Und da stecken sehr wohl Erfahrungen drinnen, die der Mensch im Leben gemacht hat. Die stecken drinnen. Und das ist auch noch erst die Spitze des Eisberges in Wahrheit, weil da sind wir noch sehr auf der materiellen Ebene drinnen. Aber es spielt also alles eine Rolle. Und die Auseinandersetzung mit den im weitesten Sinne ahrimanischen Mächten bis hinunter, letztlich zu den soratischen Wesenheiten, die ist notwendig für uns heute. Darum werden diese Dinge alle kommen, aber in unserem Ich liegt auch die Kraft, dem entgegenzutreten. Und das heißt, es wird in gewisser Weise beides passieren. Es wird passieren, die Durchchristung der Welt, unserer Erde, die natürlich durch den Christus in die Wege geleitet wurde, aber wo wir jetzt aufgerufen sind, mitzuarbeiten dabei. In der Art, wie wir mit der Erde umgehen. Wie wir mit unserer Welt umgehen. Und die andere Schiene ist die Ahrimanisierung der Welt. Auch die wird stattfinden. Und es geht jetzt darum, in welchem Verhältnis wird das zueinander stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem, was bekommt die führende Rolle? Wenn die ahrimanischen Kräfte die führende Rolle bekämen, dann würde es für die Erdentwicklung schlecht ausschauen. Dann würden auf der Erde immer weniger die Bedingungen da sein, dass sich der Mensch in seiner Freiheit entfalten kann. Weil gegen das stürmen sie eigentlich an. Gegen das stürmen sie an. Und das Interessante ist ja, dass gerade diese Geister der Finsternis, also damit sind die ahrimanischen, asurischen Kräfte vor allem gemeint, also ahrimanisch im weitesten Sinne, alles was mit den dunklen unterirdischen Kräften zu tun hat. Ja, warum stürzt der Michael sie auf die Erde? Weil sie für die geistige Welt sie fatal wären. Es würde wirklich eine Schädigung sein, die bis ins Geistige hinauf geht. Und die auch Engel, Erzengel und so weiter ergreifen würde. Das ist die eine Seite. Das ist die eine Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=2856 Michaels Sturz der Geister der Finsternis. Menschliche Begegnung mit den ahrimanischen Mächten. Beginn des bewussten geistigen Erkenntnisweges 00:47:36] ===&lt;br /&gt;
Das heißt, was musste aber Michael jetzt machen? Er musste sie aus der geistigen Welt, nach der sie greifen konnten noch, wirklich hinaus verbannen. Das ist ihm gelungen. Er stürzt diese Geister der Finsternis auf die Erde, sprich also zu uns. Und wann passiert das? Das passiert genau zur Zeit der Hochblüte der Gehirnentwicklung, nämlich der Gehirnentwicklung in der Hinsicht, dass das Gehirn Werkzeug des Denkens sei. Aber es ist eben nur Werkzeug dieses ahrimanischen Denkens in Wahrheit. Das brauchen wir, um zu spiegeln das wirkliche Denken, aber es ist nicht wirkliches Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wann passiert das jetzt? Wir haben gesagt, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist der Höhepunkt eigentlich dieser Entwicklung da. Und genau zu dem Zeitpunkt stürzt der Michael diese ahrimanischen Geister im weitesten Sinn auf die Erde, sprich in unserem Bereich. Aus zwei Gründen. Erstens, weil damit verhindert wird, dass die geistige Welt selbst vergiftet wird. Die zweite Folge oder die zweite Wirkung ist aber die, dass wir uns eben jetzt mit diesen Geistern der Finsternis in einem ungeheuer größeren Maße auseinandersetzen müssen, als es jemals vorher der Fall war. Das heißt, der Sturz der Geister der Finsternis heißt, wir haben sie jetzt da. Und wir haben sie also voll und ganz da. Und wir sind letztlich aufgerufen, mit ihnen umzugehen. Man würde falsch lesen diesen Sturz der Geister der Finsternis, man könnte sagen, der Michael hat gesiegt über sie. Hat er. Aber das heißt nicht, dass wir sie los sind. Ganz im Gegenteil. Es heißt, dass wir sie jetzt haben. Es ist kein Sieg in dem Sinne, dass sie uns jetzt nichts mehr tun könnten oder so. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz im Gegenteil. Es ist aber zugleich auch der größte Ansporn, in die geistige Entwicklung hineinzugehen. Es gibt für die Menschen jetzt in der Zukunft zwei Wege. Der eine Weg geht in die Ahrimanisierung hinein. Das heißt, dann werden wir selber letztlich eine künstliche Intelligenz. Dann werden wir das, was die Transhumanisten sich vorstellen, das Mensch und Maschine wirklich ganz verschmilzt miteinander, dass damit eine Art relativer Unsterblichkeit sogar kommt oder Langlebigkeit, weil wenn was kaputt ist, wird es halt ausgetauscht. Da sind wir auch noch ein bisschen entfernt davon, aber immerhin. Und wo auch unser Gehirn, unser irdisches Gehirndenken, verlängert wird durch die künstliche Intelligenz, die draußen ist. Und so, dass das eins in eins fließt. Das wird in nicht so ferner Zukunft kommen. Ich meine, jetzt müssen wir es noch über das Handy, können wir es abrufen oder über den Computer oder irgendwann kriegt man ein Funkchip unter die Haut implantiert und das verbindet sich direkt mit dem Gehirnnetzwerk. Das heißt, es wird direkt eingespielt. Funktioniert ja beides auf der gleichen Basis, nämlich auf elektrischer Basis im Grunde. Aber die Nerventätigkeit beruht auf elektrischen Vorgängen und elektromagnetischen Vorgängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da wird einiges kommen, wenn man sich so die Zukunft vorstellt. Ich meine, was wir heute haben, die Kommunikation über Handys oder so, das wird bald überholt und lächerlich sein. Also spätestens im nächsten Jahrhundert, aber sicher viel früher wird es direkt gehen. Irgendein kleiner Chip, der wirkt und der sendet von Hirnkastel zu Hirnkastel. Das heißt, es wird so eine Art telepathische Verbindung zwischen den Menschen da sein, aber auf künstliche, ahrimanische Art erzeugt. Das wird ganz was anderes sein, als wenn der Mensch aus seiner Geistigkeit heraus die geistige Verbindung zu den anderen Menschen findet. Da, wo er nämlich wirklich sich mit dem Geistigen des anderen Menschen verbindet. Weil das, was da oben sich abspielt, wo das Hirnkastel die Basis ist und eigentlich nur der Spiegelungsapparat ist. Da war vom Spiegelbild die Rede im Wochenspruch. Da war es bezogen auf die Sinnestätigkeit, das ist die erste Seite. Aber die Gedanken, die sich daran anknüpfen, dass wir sie ins Bewusstsein spiegeln können, da spielt das auch, dieses Hirnkastel, durchaus eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist jetzt die Aufgabe, die wir uns stellen können, und darum ist ja Rudolf Steiner mit der Anthroposophie in die Welt getreten. Und vorher schon die Theosophische Gesellschaft, Frau Blavatsky und einige, das waren halt Anfänge, und da hat Steiner ja angeknüpft daran. Zur selben Zeit. Die Begründung der Theosophischen Gesellschaft fällt in etwa in die Zeit hinein, wo genau dieser Sturz der Geister der Finsternis ist. Das ist nicht zufällig. Auch wenn das dort noch nicht alles so ausgegoren ist und vieles aus alten östlichen Traditionen kommt, vieles noch so einen mediumistischen Charakter irgendwo drin hat, weil eben auch die Frau Blavatsky eigentlich eher medial begabt war und eben noch nicht so das ganz vollbewusste Hellsehen hatte. Aber gerade in dem Zeitpunkt, wo im Grunde der Höhepunkt des gehirngebundenen Denkens da ist, also wo man eigentlich ganz aus der geistigen Welt komplett herausfällt in Wahrheit damit, entsteht als Gegenimpuls so etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Steiner dann aufgegriffen. Und das ist alles nicht zufällig. Das musste genau zu dem Zeitpunkt kommen. Und dann hat es Steiner aufgegriffen. Und das war ja der nächste Zeitpunkt, der auch wieder nicht zufällig ist. Wenn man so aus der Lebensgeschichte kommt, sagt man, ja, jetzt ist er halt von Weimar weggegangen und war fertig dort mit der Herausgabe von Goethes Schriften und dergleichen. Und dann ist er nach Berlin gegangen und hat eigentlich noch nicht so die richtige Aufgabe dort nach außen gefunden. Und dann plötzlich [brach?] das auf. Aber das ist nicht äußerlich, das ist ganz was Innerliches und nicht nur in der Biografie Steiners verankert, sondern in der Weltbiografie, wenn man so will. Weil eben mit 1900 das finstere Zeitalter endet. Das finstere Zeitalter, wo die Mehrheit der Menschen nicht in die geistige Welt hineinschauen können. Und im Prinzip sind wir heute im lichten Zeitalter drinnen und jeder Mensch heute, und das galt eben für das finstere Zeitalter durchaus nicht so ohne weiteres, daher waren also alle Einweihungswege oder so wirklich nur für eine Handvoll Menschen da in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die meisten hatten es nicht, es hatten namentlich also im Großen und Ganzen am wenigsten die Leute, die zum Beispiel in den verschiedenen Kirchen und Religionsströmungen drinnen waren. Und das war sehr frühzeitig auch im Christentum, aber auch in anderen Religionen bekannt, das wird nicht funktionieren, indem wir es aufs Hellsehen stützen, aufs eigene Geistige schauen, weil wir haben es einfach nicht. Und die Reste, die noch da sind von all dem Schauen, die sind fragwürdig, da die Widersacher schon sehr stark drinnen wirken und denen können wir nicht vertrauen. Und daher hat dann wirklich im Grunde ja zum Beispiel die Kirche selber versucht, alles, was in die Richtung gehen könnte, auszumerzen. Hundertprozentig ist es nicht gelungen, es war immer ein bisschen zwiespältig, weil natürlich das Volk, wenn irgendwo so Schauungen oder so sind, waren es doch zu gewinnen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hat man es oft als Mittel eingesetzt, oder ihr wisst, Wunder und Zeichen und dergleichen, es ist immer ein gutes Mittel, die Menschen zu halten. Also war man ein bisschen tolerant diesbezüglich, aber man war sehr, sehr vorsichtig, dass da ja auch nicht wirklich große geistige Offenbarungen hereinkommen, durch einzelne Menschen, die das noch auf alte Art hatten. Und mit einer der Gründe, und man muss es aber durchaus verstehen, weil die Sorge, dass hier die obskursten geistigen Sachen hereinkommen, die eben auch von den Widersachern sind, und dass man es aber als Mensch, der nicht sehen kann, einfach nicht unterscheiden kann, sondern ich bin angewiesen darauf es zu nehmen, ich glaube es vielleicht oder glaube es nicht, aber beurteilen kann ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war die große Angst. Und daraus begründet sich, es ist einer der vielen Gründe, warum alle Kirchen im Grunde, alle, also wenn man jetzt absieht im Östlichen, also Buddhismus, Hinduismus und so, da ist es anders. Die sind bei einem alten Schauen irgendwo geblieben, bei einem alten Wegen, haben sich auch irgendwo weiterentwickelt, aber die haben sich dadurch nicht irritieren lassen. Aber im Westen ist das alles verloren gegangen. Ist dieses Schauen im Großen und Ganzen verloren gegangen, und es war also wirklich die Angst da, dass dieses Schauen, also wenn es kommt, dass es in die falsche Richtung führt. Und das ist eine der Wurzeln zum Beispiel, dass dann wirklich eben 869 dieses Dogma entstanden ist, wo Steiner immer sagt, da wurde der Geist abgeschafft. Also wo dem Menschen wirklich der Geist abgesprochen wurde. Und das ist bis heute im Grunde nicht korrigiert. Es ist nicht korrigiert bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind aber alles Dinge, die mitgeholfen haben, dann äußerlich immer mehr in ein materialistisches Denken hineinzukommen. Also der Materialismus kommt von Menschen, die eigentlich ursprünglich aus dem Geistigen kommen, aus dem Religiösen kommen, aber nicht mehr schauen können, nicht mehr verstehen, Angst davor haben und berechtigte Angst davor haben, dass da immer mehr Eingebungen von Widersachern kommen. Weil vieles tatsächlich vom Hellsehen, was noch da war, Naturhellsehen, war entweder sehr niederes Hellsehen, das durchaus brauchbar war, also eben gerade Erkenntnis von Heilpflanzen und dergleichen, das war noch teilweise sehr gesund da. Aber das sagt natürlich nichts über die höheren geistigen Dinge aus. Gar nichts. Aber wenn was über höhere geistige Dinge, an Schauungen hereinkam, war eigentlich die Gefahr riesengroß, dass das eben von der anderen Seite kommt. Nicht von der richtigen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was war die Konsequenz davon, dass letztlich das Ganze an einem rein äußerlichen, nur an der sinnlichen Welt orientierten, nur an der äußeren sinnlichen Welt orientierten Denken, materialistischen Denken entstanden ist. Es ist gerade eigentlich durch die geistigen Strömungen, die es noch gab, durch die Kirchen hereingekommen. Das wird oft nicht gesehen. Man denkt sich, die waren die Gegner, sind gegeneinander. Und zeitweise hat es ja dann so ausgeschaut. Irgendwann ist es ja dann, auch der Kirche, unheimlich geworden. Aber sie haben das alles vorbereitet. Sie haben das vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Dogma um 869, für das Papst Nikolaus I. federführend war, der damals schon zwei Jahre tot war, als dieses Konzil stattfand, war eben die Sorge durchaus ganz stark spürbar. Es gab nämlich damals aus dem Osten heraus, also vertreten vor allem durch den Patriarch von Konstantinopel, Photius hieß der, da ist das Wort Phos, Licht, drinnen im Übrigen, der sprach davon, dass der Mensch so etwas wie zwei Seelen hat. Seine Alltagsseele, aber auch eine geistige Seele. Also vom Geist hat er auch nicht direkt gesprochen, aber eine Geistseele zumindest hat er. Das ist ja interessant, dass das Bewusstsein für das eigentlich Geistige da schon längst verschwunden war. Schon längst verschwunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gab eigentlich nur mehr Leib und Seele im Grunde, aber dieser Photius hat sich erfrecht zu sagen, aber der Mensch hat eine Geistseele zu seiner Alltagsseele noch dazu. Und das heißt, er hat sogar so etwas wie zwei Seelen und die eine ist unsterblich und so weiter. Ich meine, er war sich wahrscheinlich selber nicht über alle Konsequenzen davon bewusst, weil da wäre sofort etwas drinnen von Reinkarnation und dergleichen, müsste man in das Ganze hinein denken. Also das hätte natürlich das ganze Kirchengebäude erschüttert, zutiefst erschüttert. Da haben ja sehr stark die Kirchen mitgearbeitet, also die Reinkarnationslehre durchaus zumindest bei uns nicht aufkommen zu lassen. Obwohl sie eben gerade das Christlichste ist, was es nur geben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe euch das eh schon erzählt in den letzten Malen oder wiederholt erzählt, was im Osten drüben, also in Asien, die Reinkarnationslehre ist. Die ist, jetzt drücke ich es wienerisch aus, ein bisschen eine verhatschte Reinkarnationslehre. Was heißt verhatscht? Also eine etwa, fällt jemand was ein, wie man das übersetzen kann in Hochdeutsch? Schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Eine Zuhörerin:] Nicht geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht geradlinig, ja irgendwie genau. Also es geht nicht den rechten Gang. Hatschen sagt man bei uns in Wien, ist so ein schlurfendes Gehen, so ein schlampiges, nicht schönes Gehen. Also das heißt, etwas ist verhatscht, es geht nicht so richtig seinen Weg irgendwo. Also diese Reinkarnationslehre im Osten kann man nicht vergleichen mit der, die eigentlich durch Rudolf Steiner hier so ins Bewusstsein gerufen wurde, aber auf Basis zum Beispiel auch dessen, was vorher schon ansatzweise etwa Lessing erkannt hat. Was auch in einem Goethe gelebt hat. Ganz stark Schiller, in Schiller sowieso. Also gerade da zur Goethezeit waren die meisten der großen Denker damals und Künstler, waren davon ganz fest überzeugt. Für die war das ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind sie aber auch der Kirche eher fern gestanden, weil mit der war das halt überhaupt nicht vereinbar. Und was im Osten war, war eigentlich wirklich mehr eine Seelenwanderungslehre. Das heißt, es ging eben eigentlich darum, wie gewisse Seeleneigenschaften des Menschen nach dem Tod weitergehen, in irgendeiner Form. Und in welchen teilweise wirklich jenseitigen Reichen sie halt weiter existieren. Und das heißt, eine Reinkarnation heißt dort nicht unbedingt immer auf die Erde zurückkommen. Das ist sogar namentlich, ja, selbst im Buddhismus wird das als positiv angesehen, weil da ist zumindest die Chance, die buddhistische Lehre aufzunehmen und dann die Reinkarnationen zu überwinden und dann eben ins Nirwana zu gehen. Aber es war im Osten immer so, das ist nämlich im Hinduismus ähnlich, es wird von sechs Daseinsbereichen gesprochen und da gibt es halt Unterweltgeister, also da ist man halt wirklich bei den Teufeln dann oder bei den Hungergeistern, das sind die, die nach an der äußeren Welt kleben irgendwo, aber halt leider nicht mehr die Organe dazu haben. Also folglich hungern und dürsten sie nach der äußeren Welt, sind aber im Jenseits. Also das heißt, in der Seelenwelt bewegen sie sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird alles als Inkarnation gerechnet und so geht das weiter. Dann kommt eben das Menschenreich, ja, der kann auch auf Erden wieder da sein, das wird aber gar nicht so klar unterschieden dort. Das muss man sich als westlicher Mensch jetzt dazudenken. Aha, ja, der ist ja dann auf Erden auch wieder, aber weil die Hungergeister sind im Kamaloka im Grunde, die inkarnieren sich nicht auf Erden. Aber für die damalige Zeit war dieses in der äußeren Welt und in der jenseitigen Welt sein, das hat man noch nicht so als Gegensatz empfunden. Diese scharfe Trennung gab es noch nicht. Ja, der stirbt, der geht jetzt dorthin oder er inkarniert sich auf Erden wieder. Und so gibt es halt mehrere Bereiche da. Bis hinauf zu den Reichen der Devas, das sind so in etwa Erzengelbereich irgendwo. Viel höher geht es dann eh nicht hinauf. Aber dass da ein Ich durchgeht, das ist ihnen überhaupt nicht klar, weil es den Ich-Begriff in unserem Sinne noch gar nicht gibt dort. Selbst wenn es Worte gibt, die man jetzt als Ich übersetzen könnte, aber dann ist immer das Ego gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ego ist ein durchaus individuell geformtes Seelisches. Aber das ist noch nicht das Ich. Das ist was anderes. Und das, ja, von dem haben sie angenommen, dass das in irgendeiner Form der Kern davon zumindest erhalten bleibt. Und die Frage ist halt, wo siedelt er sich an? Eben in den verschiedensten Bereichen. Und einer davon ist, dass er halt wieder als Mensch auf Erden herunterkommt. Dass ein Ich durchgeht und wirklich immer wieder als Mensch sich inkarniert auf Erden und nicht als Hungergeist und so weiter, das ist erst jetzt. Und in dieser Klarheit, wie es ausgesprochen wird überhaupt erst bei Rudolf Steiner, das ist bei den Theosophen noch nicht so klar ausgesprochen. Also das ist was durch und durch Christliches, weil tatsächlich auch die Unsterblichkeit der Seele, das Ich ist sowieso unzerstörbar, das Ich kann nicht wirklich zerstört werden. Aber wie schaut es mit der Seele aus des Menschen? Und das ist ja durchaus was sehr Wichtiges, weil wenn wir nur ein Ich wären, wüssten wir von unserem Ich nichts. Weil wir brauchen es, dass unser Ich sich zumindest im Seelischen spiegelt, beziehungsweise das Seelische weiter im Ätherischen und so fort. Erst dadurch entsteht das Bewusstsein davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=4295 Wie das Ich die Seele zum Geist wandelt. Der Kampf zwischen christlichem Fühlen und arabischem Denken. Kultus gegen Intellekt in der europäischen Geistesgeschichte 01:11:35] ===&lt;br /&gt;
Also Ich zu sein heißt noch nicht, etwas zu wissen vom Ich, von sich selbst, sondern das Ich entwickelt sich dadurch, also jetzt bei uns namentlich dadurch, dass es das Seelische verändert, bearbeitet. Ihr wisst, dann entsteht aus dem Astralischen, aus dem Astralleib, mit der Zeit das sogenannte Geistselbst, der Heilige Geist, der Geheilte Geist, wenn man so will, entsteht durch die Tätigkeit des Ichs. Also dass dann ein Seelisches entsteht, das wir gemacht haben. Wir gemacht haben. Indem wir ein bereits vorhandenes, aber uns verliehenes Seelisches umgearbeitet haben. Und umarbeiten heißt immer, darüber haben wir auch schon gesprochen, dass in letzter Konsequenz etwas von altem, vielleicht verdorbenem Seelischen wirklich ins Nichts geworfen wird, das heißt aufgelöst wird, es ist weg. Und ein Neues aus dem Nichts heraus geschaffen wird. Na, dass uns das nicht voll und ganz gelingt, das wissen wir, da werden wir noch eine Zeit brauchen. Sonst hätten wir alle schon unseren Astralleib vollkommen umgewandelt zu einem Geistselbst. Aber was ist von der Seele wirklich unsterblich? Genau nur der Teil, den wir durch unser Ich umgewandelt haben. Der Teil ist der wirklich Unsterbliche. Und daher ist die Unsterblichkeit der Seele durchaus nicht eine Selbstverständlichkeit. Auch das ist eben etwas, was auch als eine Folge dieses Dogmas von 1869, dass zwischen Seele und Geist nur vage unterschieden wird, jedenfalls dem Menschen der Geist nicht zugesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit meint man halt dann, das ist die höchste Gottheit. Stimmt auch, im Ich wirkt die höchste Kraft drinnen. Das ist halt so ein Fünkchen da draußen, aber doch, es hat die gleiche Qualität. Und wenn ich das dem Menschen abspreche, dann spreche ich ihm aber in Wahrheit die unsterbliche Seele auch ab. Weil dann kann er zu der nicht kommen. Dazu brauche ich das Ich, den Geist, der an der Seele arbeitet. Und nur das, was ich mir selber erarbeitet habe, ist unsterblich. Das war der große Streit im Mittelalter zwischen den arabischen Denkern, und das waren Denker erster Güte, darüber haben wir schon gesprochen, weil sie erstens eine gewisse Naturbegabung dazu haben, und weil sie eben gerade auch die griechischen Philosophen intensiv studiert haben. Es ist zwar dann mit der Zeit namentlich die Logik des Aristoteles auch nach Europa gekommen, aber große Teile von Aristoteles Werk waren nur den Arabern zugänglich, und die sind zu uns nicht gekommen, jedenfalls nicht so bald gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch bis ins 8., 9. Jahrhundert hinein geht das schon, waren die braven Mönche, die Christlichen, von der Logik her, von der Intelligenz her, wenn man so will, armselig gegenüber dem, was die Araber hatten. Die waren top drauf, die Europäer hatten es nicht. Man muss denken, die Europäer, das waren ja vielfach die Stämme mehr aus dem Norden heraus, die im Zuge der Völkerwanderung auch bis weit heruntergekommen sind. Die haben einen starken Willen gehabt und das hat sie für das Christentum sehr offen gemacht, weil sie in ihrer Kultur bereits Erlebnisse hatten, die in die Richtung hindeuten. Also zum Beispiel dieses Schauen des Mysteriums von Golgatha, natürlich nicht in der Form, wie wir es beschreiben, aber auch schon die Christgeburt zu Weihnachten, oder eigentlich die Jesusgeburt zu Weihnachten, das haben sie miterlebt. Dort gab es noch Schauende, die haben das miterlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Druiden und dergleichen, die haben das miterlebt. Daher natürlich auch ein Riesenkonflikt zwischen denen, die jetzt aus dem Süden kommen, die römisch gebildeten Priester, die kommen, und denen jetzt da noch vielfach hellsichtige Leute entgegenkommen, die hellsichtig deswegen waren, weil es halt da vom Denken her [kommen]. Das Denken diskutieren [die aus dem Süden kommen] mehr mit dem Schwert irgendwo. Das ist aber sehr dezidiert. Und Mut, Willenskraft, Stärke drinnen. Starke Ich-Kraft eigentlich drinnen. Also wenn man denkt, so Wikinger, Normannen und die, ein Mann zieht aus und erobert ein Reich, irgendwo am Ende der Welt. Und was er sonst braucht dann, Leute dazu, die sucht er sich dazu. Aber er zieht aus. Aus dem Ich heraus. Ich setze eine Tat. Ja, auch mit dem Schwert. Aber da war Ich-Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da von Norden kamen Völker, wo stark die Ich-Kraft drinnen ist. Aber was heißt das? Auch die Christuskraft ist stark drinnen, obwohl sie noch gar nichts davon wissen. Außer sie haben miterlebt. Und das haben die Druiden, die Priester und teilweise auch das Volk miterlebt. Also dieses Licht aufgehend zur Zeitenwende. Das konnten sie hellsichtig noch sehen. Da ist etwas passiert in der geistigen Welt. Dabei ist ja da noch gar nicht einmal wirklich der Christus auf Erden geboren worden. Aber es scheint das Licht des Christus durch. Namentlich, wenn also dieser natanische Jesusknabe geboren wird. Es scheint durch. Durch das Ganze. Es ist im Umfeld da. Und das konnte man miterleben. Aber von unten kamen die römisch gebildeten Pfarrer und Prediger oder was, die das alles nicht hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben brav in der Bibel halt dann gelesen, im Neuen Testament gelesen. Aber haben selber nichts gesehen. Nichts. Nichts. Sondern sie haben eigentlich eine Heidenangst davor gehabt. Im Großen und Ganzen. Ja, mit Recht. Mit Recht in gewisser Weise. Sie haben damit zwar immer mehr das wirklich Geistige ausgetrieben aus dem Christentum. Es ist immer mehr äußerlich geworden. Und bis auf eines. Und das war das Gegengewicht. Und das war sehr bewusst von dem Papst Nikolaus, der im 9. Jahrhundert da führend war. Sie haben gesetzt auf den Kultus. Sie haben gewusst, sie haben gespürt, in dem kultischen Geschehen, da wirkt eine geistige Kraft drinnen. Die verstehen sie zwar selber nicht, aber da wirkt etwas drinnen. Und auf das haben sie gesetzt. Und verstehen braucht man nichts. Es war ja auch so, dass man auf die Gemeinde am liebsten so gewirkt hat, dass man dem Kultus wirken lässt, der zum Gemüt spricht. Und das Denken im Grunde weglässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil darum gab es die lateinische Messe. Die lateinische Messe. Kein Mensch hat Latein gesprochen außer den Priestern. Es waren ganz wenige. Das müssen schon sehr hohe Adelige gewesen sein, oder eben eh Leute im Kloster erzogen wurden. Aber sonst im Volk hat niemand die Messe verstanden. Und trotzdem waren die Kirchen voll. Sie waren voll, sie haben etwas gesehen, was sie im Grunde nicht verstanden haben. Sie haben etwas gehört, was sie nicht verstanden haben. Aber es hat gewirkt. Und es ist in dem Messgeschehen etwas drinnen. Aber es ist eigentlich verbaut der Weg, aus eigenem jetzt einen bewussten Zugang zu dem Inhalt zu kriegen. Es wirkt dann nämlich unbewusst im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Gegensatz dazu, war das bei den Arabern viel bewusster alles. Und das ist in gewisser Weise bis heute so. Die, die dann eben auch den Islam angenommen haben, haben das großteils, jedenfalls die gehobeneren Schichten aber doch viel mehr, sehr gedankenklar erfasst, was da drinnen ist. Auch im Koran drinnen. Das darf man nicht unterschätzen. Und es entstand eben dann wirklich aber die große Schwierigkeit, dass ja dann doch eben die Begegnung zwischen Christentum und Islam gab und es da halt Schwierigkeiten schon damals gab und heute noch gibt. Ja, aber wie argumentiere ich? Unsere Leute hier in Europa, im nördlicheren Europa, namentlich oben, haben den Arabern zunächst einmal nichts entgegenzusetzen gehabt. Außer ihre tiefe Überzeugung. Aber begründen konnten sie es nicht. Jedenfalls nicht mit der Klarheit, die die Araber mitgebracht haben. Und es ging immer um so entscheidende Fragen, ja, wie ist es denn mit der Unsterblichkeit der Seele? Und wie ist es namentlich also mit dem, was der Mensch hier sich entwickelt durch sein Denken? Geht es verloren einfach? Oder ist es weg? Oder wie ist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war interessanterweise die Haltung der islamischen Denker, also, weiß ich nicht, Avicenna, Averroes und dergleichen, wie die großen Denker hießen, die teilweise schon ein, zwei Jahrhunderte vorher auch geschrieben hatten, für die war das nur eine Gabe, die uns verliehen wurde, die aber dann mit dem Tod wieder zurückfällt an die geistige Welt. Und ein starkes war eben gerade aber bei den Christen, die, ja, aus dem nördlichen Bereich, sagen wir mal, kommen, durchaus auch aus unserem Bereich hier, dass da doch dieses Spüren, da ist etwas, eben das Ich, ist. Auch wenn sie nicht genau wissen, was das ist. Aber dass sie gesagt haben, nein, was der Mensch herein holt aus dem Geistigen, durch das Denken jetzt aber zunächst einmal, das geht nicht verloren. Das fällt nicht wieder einfach zurück an die geistige Welt und löst sich dort auf, sondern da geht etwas weiter davon. Das war der große Streit, also namentlich eben Thomas von Aquin war da federführend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=5110 Der Reinkarnationsgedanke als Konsequenz der Unsterblichkeit. Die Erschaffung der unsterblichen Seele durch Geistesarbeit. Die starke Denkschulung im alten arabischen Raum. Der Koran als mächtiges Werkzeug der Einprägung. Der innere Dschihad als notwendige geisteswissenschaftliche Disziplin 01:25:10] ===&lt;br /&gt;
Ging aber allerdings noch nicht so weit, dass man jetzt das nächste, das wäre die größte Ketzerei gewesen, ist es ja heute noch, eben den Reinkarnationsgedanken auszusprechen. Weil das wäre eigentlich die nächste Konsequenz. Man kann sagen, jetzt steigt es ins Geistige auf, aber man müsste dann sofort die Frage stellen, ja bin ich denn wirklich schon fertig? Oder gäbe es nicht noch vieles, was ich auf Erden erwerben müsste, um geistig weiterzukommen? Wie ist denn das? Also vor allem eben auch die Frage sich stellen, wie ist das bei den armen Menschen, die leider Gottes vor Christus gestorben sind, für die wäre es ja ganz verloren irgendwo. Die könnten an dem nicht teilnehmen. Aber es gab jedenfalls diese große Auseinandersetzung, ist das, was also durch die menschliche Intelligenz im Seelischen getan wird, damit meine ich nicht, dass man einfach jetzt alle Gedankengänge mitnimmt, um das geht es gar nicht. Sondern durch die Arbeit des Geistigen an der Seele, im Denken, durch die Intelligenz, passiert ja was. Es entwickelt sich weiter. Und die Araber waren eben der Auffassung, es ist nur geborgt, es ist die göttliche Intelligenz, aber es ist geborgt. Und mit dem Tod ist sie wieder weg. Und die christlichen Denker, namentlich ein Thomas von Aquin, hat gesagt, nein, es wird uns etwas gegeben, aber es wird eben von uns ergriffen auch. Und es wird weiter bearbeitet, und das geht nicht verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit erst in Wahrheit kann man von einer Unsterblichkeit der Seele sprechen. Was vorher, wenn es jetzt sehr überspitzt sagt, wirklich unsterblich am seelischen auch war, sind die seelischen Verfehlungen, die Kammerpäckchen. Die sind tatsächlich geblieben. Aber dann der Rest geht auf, großteils in der Seelenwelt löst sich das auf. Das Ich geht natürlich schon weiter, weil das Ich hat der Mensch von Anfang an gehabt. Aber Ich ohne Seele, an der das Ich gearbeitet hat, ist halt eine sehr halbe Sache. Das heißt, das sind zwei Dinge, die man deutlich auseinander halten muss. Unsterblichkeit des Geistes, die ist von Haus aus gegeben, weil Geistiges eben unmittelbar aus dem Nichts heraus schaffen, schöpfen kann. Aber Seele ist erst dann unsterblich, wenn sie wirklich vom Menschen selbst geschaffen wird. Der Teil ist unsterblich. Geschaffen im Sinne von umgeschaffen, gearbeitet daran. Das heißt, es hängt sehr viel davon ab, wie wir auf Erden an unserem Geistigen arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon hängt ab, wie viel wirklich unsterblich ist, wie viel wir mitnehmen. Und das heißt de facto, wie viel wir im Zuge unserer Inkarnationen letztlich am Geistselbst entwickeln, weil das Geistselbst ist das verwandelte Seelische. Und das ist es eben genau, was nicht verloren geht. Aber wenn wir nicht geistig arbeiten, sondern halt nur die Intelligenz fürs Äußere verwenden und überhaupt alles, was wir tun, fürs Äußere verwenden,[dann sind zumindest, dass wir es gar nicht tun], das wird kaum vorkommen. Darum gibt es auch bei jedem die Unsterblichkeit irgendwo seit der Zeit. Seit der Zeit eigentlich, seit der Christus da ist. Vorher ist das Seelische zum größten Teil aufgegangen in der Welt. Was durchgeht, ist das Ich, das inkarniert sich wieder, es nimmt bei der Inkarnation wieder die Seelenkräfte auf, die verdorben worden sind, weil die sind die Aufgabe, die bleiben nämlich peinlicherweise erhalten. Nein, Gott sei Dank bleiben sie erhalten, weil das ist die Chance was zu machen. Aber wenn man es ganz präzise ausdrücken will, in der Vergangenheit war das Unsterbliche das Seele unserer karmischen Aufgaben. Das heißt unser verpfuschtes Seelisches. Weil das können wir tatsächlich nur selber auflösen. Das ist die Gnade und Gabe der Götter, dass sie ein Seelisches aufbewahren, das bearbeitungsbedürftig ist. Aber alles das, was aus dem freien Gestalten herauskommt, kommt eben auch nur zustande und ist auch nur dann unsterblich, wenn wir es wirklich tun. Wenn wir es bewusst tun, schaffend aus dem Geistigen. Alles andere wird kassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir stehen jetzt in dem Zeitalter drinnen, wo wir das können und wo wir auch ein Bewusstsein dafür entwickeln können. Natürlich, es war schon zu der Zeit von Thomas von Aquin so, weil es ist seit der Zeit des Erdenlebens des Christus im Prinzip so. Und dann vor allem das Jahr 333, wo jetzt anfängt das Bewusstsein dafür aufzuleuchten. Da ist ein ganz starker Schub noch drinnen. Aber bei wie vielen Menschen war das der Fall? Das heißt, die Araber, mit ihrer Anschauung, dass sie das auflöst, hatten nicht so ganz Unrecht. Weil es de facto bei vielen Menschen genauso noch war. Und in ihrem Umfeld eben auch so war. Das konnten sie noch nicht miterleben. Dabei haben gerade viele von ihnen dann, gerade weil sie geistig sehr stark gearbeitet haben und durchaus auch sich des Gehirndenkens dabei bedient haben, doch eine starke Geistigkeit zugleich mitentwickelt. Nur war ihnen das noch nicht so bewusst, haben viele von ihnen tatsächlich für die Wiederverkörperung dann auch noch einiges mehr mitgebracht als bloß die Kammerpäckchen. Und das waren gerade also die Denker, die dann unsere äußere Wissenschaft, die Technik und das sehr stark befruchtet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind viele Reinkarnationen von Menschen, die früher dort im arabischen Raum drinnen waren, die immens starke Denkschulung drin hatten, die die Araber hatten, allein auch durch das Auswendiglernen des Koran zum Beispiel, war in einer anderen Weise im Judentum ja auch genauso, dass man das gelernt hat, gelernt hat, gelernt hat und damit eigentlich den Geist trainiert hat. Das waren noch keine eigenständigen Gedanken. Diese hat man sich noch nicht getraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Arabern war es dann schon ein bisschen anders, sicher später bei den Juden auch das Eigenständige dazu gekommen ist. Das waren aber gerade die, die dann eben vom streng Religiösen auch schon ein bisschen abgegangen sind und die eben zum Beispiel dann in der Akademie von Gondischapur als Ärzte gearbeitet haben und im Grunde komplett materialistisch gearbeitet haben. Komplett materialistisch. Die haben zwar noch nicht jetzt alle Erkenntnisse natürlich, wie wir sie heute haben, aber schon sehr viele, aber das Bild war eigentlich ein total materialistisches. Trotzdem hatten sie daneben den Glauben an Allah, an das Göttliche, das hineinwirkt, dass eben wenn es in ihnen lebt, während der Erdeninkarnation ihnen die Fähigkeit gibt, all das zu machen, eben auch auf die Art die Heilmittel zu entwickeln oder Operationen sogar zu machen. Das gab es dort auch schon anfänglicherweise. Und sie haben sich geschult eben einerseits an den griechischen Philosophen, sie haben sich geschult, aber auch indem sie wirklich mit, ja, ich sag mit großem Ernst eben auch studiert haben den Koran, zum Beispiel ihn auswendig gelernt haben. Dazu mussten sie nicht einmal unbedingt lesen können, sondern sie haben ihn immer wieder in der Koranschule oder wie es damals war, gelernt einfach. Durchs Hören, durchs wiederholte Hören konnten sie, und der Text lebte in ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage jetzt einmal, in wie vielen Menschen der christlichen Welt lebt, ich will jetzt bescheiden sein, das Neue Testament. Wortwörtlich, wortwörtlich drinnen. Es werden nicht so viele sein, habe ich das Gefühl. Im muslimischen Raum ist es viel mehr verbreitet, dass Menschen vielleicht nicht alles, aber doch große Teile wirklich können. Und durch die ganze Kultur, wie es gemacht wird, es wird ja durch den Muezzin immer wieder ausgerufen. Man hört es, man hört es immer wieder, man hört es immer wieder. Und es lebt dort drinnen. Also ein stärkerer Art der Meditation oder des Mantrams gibt es eigentlich gar nicht. Das heißt, das prägt sich ein, das verwandelt die Menschen. Und an dem kann man etwas lernen, nur wir müssen es anders machen. Wir müssen es heute halt wirklich ganz aus der Freiheit heraus machen. Das ist dort vielleicht nicht immer ganz so gewesen, obwohl das ja heute auch der große Schritt im Islam ist, drinnen aus eigener Entscheidung, vielleicht sogar als Nicht-Muslim beizutreten. Nicht weil ich hineingeboren bin und es eh von Haus aus habe, sondern aus freier Entscheidung hineinzugehen. Und dann diese Schulung zu unternehmen. Es gibt natürlich im Koran verschiedenste Perspektiven drin, sagen wir es einmal vorsichtig so. Und es gibt genug Perspektiven, die problematisch werden können. Da wollen wir jetzt gar nicht weiter diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kennt das, die ganzen Sachen mit dem sogenannten Schwertvers [Sure 9, Vers 5 des Koran] und so weiter, wo halt aufgefordert wird, die Ungläubigen zu töten und dergleichen. Das kann man alles verschieden auslegen. Religionen lassen sich immer missbrauchen. Und es sind aber da halt sehr viel starke Hinweise auch drinnen, die man so auslegen kann. Ihr wisst ja vielleicht, es wird im Islam gesprochen vom sogenannten großen Dschihad. Das ist also der äußere Krieg. Und vom kleinen Dschihad. Das ist also sich selbst zu reinigen, den Feind in sich selbst zu bekämpfen. Manche sagen auch genau, es ist umgekehrt. Der große Dschihad ist eigentlich der Kampf im Inneren. Das ist nämlich der Schwierigere und der Größere. Und da ist ein immenses Potenzial drinnen. Es ist immer die Frage, was man daraus macht. Wenn ein Mensch aus dem islamischen Bereich da in diesem Glauben drinnen steht, in dieser Geistesschulung, die auch da drinnen steht, drinnen ist und es im richtigen Sinne nimmt, den großen Dschihad zu sehen als Arbeit an sich selbst, dann ist da ein immenses Potenzial drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen heute nur, namentlich hier im Westen, die problematische andere Seite, dass es nach außen getragen wird. Es ist ja immer schwer zu interpretieren, was hat denn der Mohammed wirklich gemeint oder was hat er wirklich durch den Erzengel Gabriel offenbart bekommen. Es ist nur eine andere Frage dazu. Und vor allem, was hat er gelebt? Gelebt hat er in einem Kampfzustand. Als er von Mekka nach Medina ging, war es ein Kampfzustand und da hat er erstmals die Oberhand gehabt, weil Kämpfe unter den Stämmen da waren. Gewaltige Kämpfe. Und es sind viele Stämme verschwunden, auch im Zuge des Ganzen. Es war einfach eine immens kriegerische Zeit drinnen. Man kann natürlich sofort belegen, der hat ja selber gekämpft. Der war sicher mit dem Schwert unterwegs, auch nicht nur mit dem Wort unterwegs. Gar keine Frage. Und es blieb ihm auch gar nichts anderes übrig in der Welt, in der er dort drinnen stand. Aber man kann es als Geisteskampf eben auch leben und das wird die Zukunft sein. Und da sieht man die große Disziplin, die dort herrscht und viel mehr Bereitschaft, diese Disziplin zu üben. Die geht uns ziemlich stark ab. Weil der Weg zum Geistigen, zum Göttlichen letztlich, der Weg also uns weiterzubringen auf diesem Weg, Schritt für Schritt, der erfordert sehr viel Konsequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=6108 Die Überwindung der vererbten alten Kräfte. Der Unterschied von Bauchhellsehen und Kopfhellsehen. Das bewusste Malen der neuen Geisteswelt 01:41:47] ===&lt;br /&gt;
Es reicht eben nicht, am Sonntag in die Kirche zu gehen und zu sagen, jetzt passt es schon. Sondern es muss eigentlich das ganze Leben durchziehen, ohne dass jetzt irgendeine Frömmelei oder irgendetwas kommt. Um das geht es eben überhaupt nicht, sondern dass man das erkennt, dass der geistige Funke in uns ist. Und dass wir aus dem heraus tätig werden können. Und dann gehen wir natürlich über die Interpretation hinaus, die diese islamischen Denker noch im 7., 8., 9. Jahrhundert hatten, die sagen, das Seelische löst sich auf, geht weg. Sondern dann kommt schon das hinein, dass wir aus dem Ich heraus ja an dem Geistselbst arbeiten können. Das ist etwas, was zumindest zu dem damaligen Zeitpunkt die islamischen Denker noch nicht erfassen konnten. Das aber eben gerade durch den Ich-Impuls. Und womit hängt das zusammen? Das hängt zusammen, dass im Süden überhaupt, ja auch in anderen Gegenden, aber jedenfalls weniger bei uns in Europa, da ist es schon zurückgegangen, dass dort noch sehr viel mehr auf die Abstammung, auf die ist ja im Judentum auch, und das ist im Grunde im Islam auch, dass sehr viel die Abstammung, die Blutsverwandtschaft, eine ganz große, zentrale Rolle spielt. Da ist ja einer, wo ihr wahrscheinlich es eh wisst, mit der Blutsverwandtschaft zusammenhängen, aber auch zum Beispiel die Kräfte des alten Hellsehens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Kräfte zu überwinden, sagt ja der Christus zum Beispiel, wer nicht Vater und Mutter lasse, dass er letztlich die ganze Blutsverwandtschaft hinter sich lässt, kann nicht mein Jünger sein. Damit sagt er aber nicht, es wäre eine Fehlinterpretation, bitte schau, dass du schnellstmöglich von der Familie verschwindest und nichts mehr mit ihr zu tun haben willst. Nein, es heißt nur, werde ein eigener Mensch und baue nicht auf die Kräfte, die dir einfach vererbt worden sind, alleine, und wenn es die besten sind, sondern entscheidend ist, was du als Individuum daraus machst. Das ist damit gemeint. Also baue nicht auf die Kräfte der Blutsverwandtschaft, sondern baue auf die Kräfte, die du aus deiner Individualität entwickelst und durch Inkarnationen weiterentwickelst. Das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen aber trotzdem immer noch, das habe ich auch im letzten oder vorletzten Vortrag betont, wir brauchen trotzdem aber auch noch ein gewisses Maß an alten Kräften, die zum Beispiel gerade an die Vererbung gebunden sind, an die Blutsverwandtschaft, weil damit auch gewisse geistige Fähigkeiten verbunden sind, an die wir von der anderen Seite noch nicht herankommen. Wir kommen nämlich von der anderen Seite. In den alten Zeiten ist das Naturhellsehen überhaupt durch die körperliche Anlage bestimmt gewesen, weil einfach das Geistige, das den Menschen geschaffen hat, legt es hinein, einfach in die Körperlichkeit. Das heißt, das alte Hellsehen ist stärker an den Leib gebunden, zum Beispiel als unser normales Alltagsbewusstsein. Es wird zwar schon natürlich beim Hellsehen dann ein Teil freigesetzt, aber dafür ein anderer Teil sehr, sehr stark an den Organismus gebunden. Das moderne Hellsehen ist ganz anders, indem es wirklich sich löst vom Körper, indem es wirklich ein leibfreies Denken wird. Ein leibfreies Denken. Das ist der große Unterschied zum Beispiel zwischen dem, was Rudolf Steiner nennt das Kopfhellsehen und das Bauchhellsehen. Das Bauchhellsehen beruht auf den Kräften, auf denselben Kräften, die bei uns in der Nacht, wenn wir schlafen, tätig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir schlafen, was passiert denn da? Also erstens, wenn wir nicht gerade träumen, wissen wir nichts davon, es ist ein sehr dumpfer Bewusstseinszustand. Aber was passiert da? Das Seelische, das Astralische ist gerade im Schlafzustand, im unteren Bereich unseres Leibes, sehr viel fester verbunden als im Wachzustand. Man sagt doch immer, im Schlaf geht ich und Astralleib heraus, heißt es so oft. Das stimmt aber nur für die oberen Partien. Das Ich, das geht heraus, das ist eigentlich eh immer draus, in Wahrheit, aber das Astralische, die Astralkräfte, verbinden sich gerade in der Nacht mit dem unteren Bereich, also das heißt, der Bereich Sonnengeflecht und alles, was darunter ist, viel intensiver. Und auf das baut das Bauchhellsehen, auf diese Kräfte baut das Bauchhellsehen. Das heißt, der Bauchhellseher sieht eigentlich in einem Zustand, der mit unserem Tiefschlaf vergleichbar ist. Und trotzdem erlebt er halt was dabei. Aber die Kräfte steigen aus dem Bereich auf und darum kann er auch nicht wirklich durchschauen, was da los ist. Es steigt zwar beim alten Hellseher etwas aus diesem Bereich bis in sein Wachbewusstsein auf, also das heißt, er schläft eigentlich da unten. Das heißt, da tritt wirklich bis zu einem gewissen Grad ein Zustand ein, wie wir es sonst nur im Nachtschlaf haben, also eine festere Verbindung des Astralischen mit dem Leib. Aber davon kommt etwas bis ins Wachbewusstsein hinein, oder Traumbewusstsein besser gesagt hinein, sodass es dann als Vision vor ihm steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim modernen, imaginativen Schauen, das heißt, von lebendigem, imaginativen Denken ausgehend, was Rudolf Steiner auch als Kopfhellsehen bezeichnet, da ist diese festere Bindung unten nicht da. Im Gegenteil, es wird eher sogar ein bisschen gelöst. Und wir arbeiten mit den oberen Kräften. Es werden astralische Kräfte, zum Beispiel da in der Herzebene konzentriert, sehr stark überhaupt in den oberen astralischen Sinnesorganen, also in den Chakren, Stirnchakra, Halschakra, Herzchakra. Man kann auch dann noch bis zum Sonnengeflecht gehen, aber da wird es schon heikel. Also die unteren Chakren spielen daher im modernen Hellsehen eine untergeordnete Rolle. Sie tragen schon etwas bei, aber beim alten Hellsehen sind die ganz intensiv tätig dabei. Und die geben auch diesen traumbildartigen Charakter der Schauungen. Das heißt erstens, man wird überfallen davon, man weiß nicht, was man da eigentlich wirklich sieht zunächst einmal. Und sie sind sehr intensiv und sie werden erlebt, also ähnlich eben Traumbildern. Und Traumbilder haben aber eigentlich in Wahrheit einen sinnlichen Charakter. Nur sind halt die Erlebnisse anders zusammengestellt als im äußeren sinnlichen Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was erlebt man denn in einem Traum? Wenn man Bilder erlebt, sind es Bilder wie aus der sinnlichen Welt, nur halt verändert irgendwo. Also wenn jetzt da drin ein Engel erscheint, das ist eigentlich ein Mensch mit Flügeln. Das ist ein sinnliches Bild. Und das kann sehr intensiv sein, dieses Erlebnis, kann auch sehr mit starker Emotion begleitet sein. Aber das kommt alles aus den unteren Kräften heraus. Und wir haben schon gesprochen davon, das ist aber für gewisse Erkenntnisse notwendig. Ist es eben gerade namentlich für teilweise Heilmittelerkenntnisse und so für tiefere Sachen, was wirklich konkret bei einem einzelnen Menschen los ist, da ist das Hinuntersteigen in diese Kräfte notwendig. Bis zu einem gewissen Grad. Und da kommen wir heute noch nicht an alles heran mit dem neuen geistigen Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dafür ist da die Freiheit und Bewusstheit drinnen. Die volle Bewusstheit. Weil es nützt dem alten Hellseher auch nicht so wirklich viel, dass er sagt, im Alltagsleben bin ich eher ein normal, bewusster, vernünftiger Mensch. Er kann trotzdem seine Schauungen in der Regel nicht deuten. Das ist schwierig. Oder es können sehr leicht Fehldeutungen entstehen. Weil es eigentlich im Grunde zwei verschiedene Tätigkeiten sind. Es steigt etwas auf als Bild, an dessen Zustande komme ich nicht bewusst beteiligt bin. Und dann schaue ich halt mit meinem modernen Denken, versuche mir einen Reim darauf zu machen, was erlebe ich denn da. Das ist ja vielfach auch das, was die Tiefenpsychologen oder so machen. Ja, jetzt schaut man, dass man die Träume mehr ins Bewusstsein hebt und dann versucht man zu analysieren, ja was spricht sich denn da drinnen aus, in diesen Bildern, was bedeutet denn das. Aber da tue ich sie eigentlich von außen betrachten und versuche zu erraten im besseren Sinn, was bedeutet das eigentlich oder was könnte das bedeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beim modernen, imaginativen Schauen, bei der modernen geistigen Erkenntnis überhaupt, bin ich bei jedem, was ich schaue, aktiv dabei. Ich mache also etwas Ähnliches, das habe ich ja das letzte Mal schon gesagt, wie das Kind, wenn es sehen lernt, unbewusst, haben wir gesagt, es muss erst lernen. Wir müssen das moderne Schauen lernen. Wie wir gelernt haben, mit den sinnlichen Augen zu sehen, das wissen wir nicht mehr. Das passiert als Kind eben, wo wir noch nicht bewusst sind. Später, wenn man dann ein entsprechendes geistiges Schauen entwickelt, hat man unter Umständen einzelne Fetzen aus dem Bereich, auch aus der Zeit vor dem dritten Lebensjahr. Aber das ist trotzdem schwierig. Aber alle Bilder, die ich dann aufbaue, bin ich mir, sollte ich mir bewusst sein, ich zeichne sie, ich male sie. Das ist jetzt das Kernthema, was sich schon ein paar Vorträge durchzieht. Also das heißt, ich erlebe bewusst das für die geistige Welt, was das Kind zum Beispiel unbewusst für die sinnliche Welt sich erarbeitet, nämlich sehen lernen, schauen lernen. Dazu muss ich die Welt zeichnen mit den Augen. So müssen wir mit unseren Geistesaugen malen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst aber jetzt malen, die geistige Welt, sonst sehe ich sie nicht in ihrer wahren Gestalt und sehen ist dann nur ein Hilfsausdruck dafür, weil es primär nicht in sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen erscheint, sondern ich muss es eigentlich erst bewusst auch übersetzen. Der Malprozess ist gerade das, dass ich es in diese Bilder übersetze. Das heißt, ich stehe einer geistigen Erfahrung gegenüber. Die Chance dazu habe ich jederzeit, nur dass ich mich konzentrieren darf, dass ich auch wahrnehme, was geistig um mich ist. Dann ist diese Berührung da, dann ist diese Erfahrung eigentlich da, aber um sie mir zu Bewusstsein zu bringen, muss ich sie ins Bild schaffen. Bilder im weitesten Sinn, das kann eben in verschiedensten Weisen gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann auch von mir aus in ein Engelbild, so wie man es sich vorstellt, mit den Flügeln gehen, das ist durchaus ein sehr passendes Bild. Wenn ich das nicht könnte oder nicht in solche Bilder malen würde, dann könnte ich zumindest nicht darüber sprechen, weil wie sage ich es dann wem? Unsere ganzen Begriffe, die wir heute in der Sprache haben, sind im Großen und Ganzen sinnliche Begriffe. Selbst dort, wo es Begriffe sind, die eigentlich irgendwas mit unserem Seelenleben zu tun haben. Die sind entsprechend zumindest verwaschen. Wobei, das wirkliche Erlebnis des seelisch-geistigen geht eher in die Richtung hinein. Im Australischen sind es immer Sachen mit Sympathie, Antipathie, Schmerz, Freude, aber trotzdem anders, wenn es losgelöst ist vom körperlichen Werkzeug. Bei vielen unserer Gefühlsempfindungen spielt der Körper durchaus eine ganz starke Rolle. Also Angstgefühle, kaum ist die Atmung beklemmt aus irgendeinem Grund, entstehen sofort Angstgefühle. Und umgekehrt, wenn ich jetzt zum Beispiel rein geistig was erlebe, ich nehme jetzt was Banales, ich fürchte mich vor, morgen muss ich zum Arzt gehen und das wird unangenehm, was wird sein, was wird der sagen, was wird der tun? Dann ist es ja ein seelisches Erlebnis. Mit dem Körper hat das zunächst nichts zu tun, aber die Angst davor kann sehr wohl dann in den Körper eingreifen. Dann geht es mir schlecht und ich spüre es bis ins Körperliche hinein. Die Atmung geht anders, also es hat eine Rückwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Seelisches, unser Geistiges steht in einer sehr starken Wechselwirkung damit. Das heißt, es ist aber auch dann an den Angstgefühlen, an den Atem oder sonst was, hat es halt körperliche Auswirkungen. Aber das ist eben körperlich und nicht das Seelische. Wir tun uns im Seelischen sehr schwer, das auseinanderzuhalten. Was hat mit dem Körper zu tun, was hat mit dem Seelischen zu tun? Die reine Imagination ist ja zunächst ein Bild im Astralischen, das uns durch unseren lebendigen Ätherleib zurückgespiegelt wird und durch den Ätherleib geformt wird, dieses Bild. Aber dann sind es solche rein seelischen Erlebnisse, Erfahrungen, aber eben wo der Körper nicht beteiligt ist dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=7154 Die Übersetzung geistiger Berührung in Bilder. Goethes Urpflanze als sinnlich-übersinnliches Schauen. Die Überwindung des korrumpierten alten Hellsehens. Das Gleichgewicht zwischen Luzifer und Ahriman. Die Tempellegende und das Erleben des Hiram Abiff 01:59:14] ===&lt;br /&gt;
Es geht also heute darum, dass wir dort, wo eine geistige Begegnung da ist, und die kann ich eigentlich überall haben, mit anderen Menschen sowieso, in der Natur draußen, mit Steinen, Pflanzen, Tieren, mit allen kann man es haben, dass ich erstens diese Berührung spüre, die ist da. Wir haben eigentlich die Wahrnehmungsorgane, nur wir müssen sie gebrauchen lernen dafür. Und diese Wahrnehmungsorgane, die Lotusblumen, die Chakren, wie man sie nennt, das ist ja nicht jetzt irgendein Hinterradl, das sich da dreht, das wird ja oft so, die 2-blätterige und die 16-blätterige und so weiter, die 12-blätterige. Also wenn man sich jetzt vorstellt, da ist ein Ding und dann sagt der Steiner so schön, es fängt sich zu drehen an, also jetzt haben wir da ein Hinterradl da drinnen. Das ist ja auch wieder nur ein Bild, aber wenn ich das Bild nicht habe, weiß ich schon wieder nicht, wie ich es ausdrücken soll, weil es besteht in ganz bestimmten Seelentätigkeiten, organisierten Seelentätigkeiten. Es ist eben ein Seelenorgan und das ist tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sinnliche Bild dafür ist eine Übersetzung schon wieder. Ich kann, wenn ich es entwickelt habe, dieses Organ, kann ich etwas wahrnehmen dadurch, dann weiß ich, wie das ist. Aber sagen kann ich&#039;s dann niemand, weil wir haben einfach in unserer Sprache keine Worte dafür. Und in der Sinneswelt finde ich auch kein Beispiel dafür. Ich kann nicht einmal wohin zeigen und sagen, so musst du dir das vorstellen. Also ich kann es weder sagen noch zeigen, dann muss ich verstummen. Also um es auszudrücken, muss ich es in ein sinnliches Bild schaffen. Und eine große Hilfe bei dem Ganzen, auch um sich selbst dessen, was ich da erlebe, bewusst zu werden, um es wirklich ganz ins Bewusstsein zu heben, ist eben dieses Bild, durch das ich dieses Erlebnis, das ich spüre, ausdrücke, dass ich das wirklich selber male. Auf dem beruht die moderne Art der geistigen Wahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dabei wird mir als Wahrnehmenden aber jetzt das eigentliche seelische oder geistige Erleben selber immer klarer und bewusster. Weil es ist zuerst nichts anderes als eine geistige, seelische Berührung, die da ist, ich spüre, da ist etwas. Da ist ein geistiges Wesen. Wenn es andere Menschen betrifft, habe ich noch den Vorteil, dass die vielleicht eh vor mir sitzen oder stehen. Dann kann ich zumindest schon davon ausgehen, dass da ein geistiges Wesen sitzt. Aber ich kann auch welche wahrnehmen, die nicht da sitzen, jedenfalls nicht äußerlich. Dann ist die Berührung eben da. Aber die Berührung gibt noch kein Bild. Aber indem ich das, was ich da erlebe, was ich weder in Worten schildern kann zunächst, daher überhaupt nicht ausdrücken kann, indem ich es sozusagen in ein Bild male, das eigentlich immer nur im Grunde letztlich symbolisch ist, also eine Übersetzung ist. Aber indem ich das male in meiner Seele, werde ich mir dessen, was ich da eigentlich erlebe, immer bewusster. Weil sonst bleibt es eigentlich nur das Spüren, da ist was. Und ich komme eigentlich nicht darauf, was es wirklich ist. Erst indem ich selber tätig werde, bewusst. Das heißt, wir machen dort bewusst das bei der geistigen Wahrnehmung, was das Kind unbewusst bei der sinnlichen Wahrnehmung macht. Und das ist trotzdem nicht willkürlich drinnen. Ich merke im Malen, wenn ich das übersetze in dieses Bild, spüre ich sofort, wenn sich das spießt, nein, das stimmt nicht. Da wird man schon geleitet, dass das Bild entspricht dem, was mich da berührt hat. Das merkt man dann sehr deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht darum, ganz bewusst dabei zu sein. Und dann hat man darin aber auch schon die ganz klare Bestätigung, weil ich es selber übersetzt habe, ob da was dran ist oder nicht. Da gibt es keine Möglichkeit mehr, dass ich mir was einbilde einfach. Weil ich setze das, was ich unbewusst erlebe, in die Gestaltung um. Und ich erlebe dann die ganzen Zusammenhänge und Harmonien, die da sind. Es ist also so klar, als wäre Gedankengang. Eigentlich noch klarer. Es ist das, was schon der Kant genannt hat, die intellektuelle Anschauung. Das heißt, spricht letztlich die geistige Anschauung, wo aber gesagt wird, der Mensch kann das nicht. Und der Goethe hat das bestritten, weil er ja zum Beispiel seine Urpflanze oder was erlebt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die ist keine Fantasterei, sondern die ist gebildet an der Wahrnehmung der äußeren Pflanzen, aber eben der Wahrnehmung zugleich des Geistigen, was dahintersteckt. Und was Goethe jetzt, namentlich der Pflanzenwelt, auch der Tierwelt gegenüber, als sinnlich-übersinnliches Schauen entwickelt hat, das kann man aber auch weiterführen, dass man auch etwas wahrnimmt, was sinnlich gar nicht in Erscheinung tritt, sondern nur übersinnlich da ist. Nicht im Raum eigentlich, aber wirksam als [Graf?], dann fange ich an zum Beispiel die Elementarwesen zu sehen, die mit dem Wachstum der Pflanze verbunden sind. Weil die sind auch da. Und gerade wenn ich mich beschäftige mit den Pflanzen, wenn ich mich ihnen zuwende, dann fange ich irgendwann mit der Zeit an, auch die Urpflanze zu sehen drinnen, das heißt die Pflanze schlechthin in den verschiedensten Pflanzensorten, aber ich sehe ja die Elementarwesen, weil ich sie male. Und weil ich mit der Zeit merke, die gehören untrennbar dazu, ohne die gäbe es die ganze Pflanze nicht. Es würde nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip kann heute jeder an das herankommen. Also es geht eben gerade nicht um eine Fähigkeit, die irgendwo vererbt ist oder wo die Anlage da ist. Es mag helfen, dass man seiner frühen Inkarnation sich was mitbringt, es kann aber auch genauso stören, weil man sich aus alten Inkarnationen meistens alte Fähigkeiten mitbringt. Und die muss man eigentlich erst loswerden, um sich die neue, aber jetzt vollbewusste zu erwerben. Das ist ganz wichtig. Weil sonst besteht immer die Gefahr, dass es letztlich in ein Phantasterei reinkommt, weil das ist eben schon vor der Zeitenwende so gewesen, dass das alte Hellsehen eigentlich korrumpiert wurde durch die Widersacher. Und der Mensch es aber, weil er nicht vollbewusst mit seinem Ich dabei war, nicht beurteilen konnte, was er da wirklich seht. Dass ich eine wunderschön strahlende, leuchtende Engelgestalt sehe, die ich als sehr wohltuend empfinde, vielleicht heißt es noch lange nicht, ob das jetzt der Engel von der richtigen Seite ist oder ob es nicht vielmehr ein luziferischer Engel ist. Darum eben in der Bibel eigentlich eher immer dieses »Fürchtet euch nicht« oder »Fürchtet dich nicht«, weil es eigentlich eine niederschmetternde Erscheinung ist. Wo man am liebsten eigentlich sagt, »Weg, weg von da, hätte ich dieses Erlebnis nicht.« Und wie soll ich sagen, auch beim modernen, imaginativen Schauen ist es so, dass man am sichersten unterwegs ist und ein klares Bild nur dann malen kann, wenn man eben auch die andere Seite, die dunkle Seite, die Widersacherseite zum Beispiel sieht. Weil sie spielen einfach überall mit. Sie spielen eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss eigentlich sehen, wie wir als Menschen immer zwischen die luziferische und ahrimanische Seite im weitesten Sinn gestellt sind. Also die Osterimagination eigentlich, wie sie Rudolf Steiner gegeben hat. Die ganze Statue des Menschheitsrepräsentanten ist das eigentlich. Der Mensch zwischen Luzifer und Ahriman und jetzt Luzifer und Ahriman wirklich im weitesten Sinne. Weil zur Ahriman gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die soratischen Kräfte dazu. Das ist die eine Seite, die untere Seite und die andere. Und dazwischen und darüber die regulären Engelwesenheiten und was weiß Gott da ist. Und die Gefahr ist also dann gegeben, ein einseitiges Bild zu kriegen, wenn ich halt die Widersacherseite ausblenden will. Das geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, die ganze Karwoche, in der wir jetzt drinnen stehen, ist eine Auseinandersetzung mit diesen Kräften. Und es ist dort, dass die Auferstehung des Christus hängt ganz zusammen mit dem Abstieg in die Unterwelt. Das hängt beides miteinander zusammen. Nicht, dass jetzt die Auferstehungskräfte von unten kommen, aber dass überhaupt die Auferstehung möglich ist, ist einerseits die Verbindung mit dem höchsten Göttlichen notwendig, andererseits aber auch das Durchgehen durch die finsterste Seite. Genau das hat der Christus als erstes in der Stärke gemacht. Und ja, ich meine, es haben teilweise Eingeweihte früher das gemacht. Einer zum Beispiel ist der, der in der Tempellegende beschrieben wird, der Hiram Abiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich will jetzt nicht die ganze Tempellegende erzählen, sonst wird es zu lange heute. Ich sehe, die Uhr ist schon wieder ein bisschen fortgeschritten. Aber jedenfalls, dieser Hiram Abiff ist der Tempelbaumeister des Salomonischen Tempels. Und es gibt also drei Gehilfen von ihm, Gesellen von ihm, die eigentlich aufsteigen wollen zu Meistern und er findet halt, sie sind noch nicht so weit und lässt sie nicht aufsteigen zu Meistern, und jetzt arbeiten sie gegen ihn. Also zum Schluss bringen sie ihn sogar um. Aber vorher verhindern sie den Guss des ehernen Meeres. Das war also ein ganz wesentlicher Schritt, dass da vor dem Tempel so ein Becken stehen sollte, getragen von Stieren, von zwölf Stieren, das hängt mit den Tierkreiskräften zusammen. Und da soll das Meer dargestellt werden, aber gegossen, in Bronze gegossen. Und das kommt auf die richtige Mischung an, dass das zustande kommt, wirklich dieses bewegte Meer, ein Bild für das Astralische in Wahrheit, für die Astralkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese drei Gesellen schauen, dass da eine schlechte Mischung zustande kommt, dass sie wollen, dass er scheitert, der Hiram Abiff. Und dass sogar die Gefahr dann besteht, dass, weil das jetzt wild aufschäumt und das Feuer spritzt nach allen Seiten, dass sogar der Tempel, der schon halb fertig ist, oder drei Viertel fertig ist, dass der auch noch leidet. Das ist halt die Legende, man darf das jetzt nicht so direkt als äußeres historisches Ereignis nehmen, weil es schildert, es ist schon ein historisches Ereignis, aber es schildert die geistige Seite in sinnlichen Bildern, muss man dazunehmen. Und jedenfalls dann stürzt sich aber dieser Hiram Abiff in das Feuer hinein. Es ist schon klar, dass das nicht äußerlich sein kann. Und steigt hinunter bis zum Erdmittelpunkt, bis zu seinem Urvater hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer ist der Urvater des Hiram Abiff? Das ist der Kain. Er steigt aber nicht ganz bis zum Kain hinunter, sondern zu einem seiner Nachkommen, dem Tubal Kain, weil der ist der Gott der Schmiede und so weiter. Und ja, aber er geht dann trotzdem weiter, er geht sogar wirklich doch dann hinunter, bis ganz hinunter. Also er steigt in den tiefsten Grund der Hölle hinunter im Grunde, weil dort ist er nämlich verbannt. Das heißt aber nichts anderes, er lernt die dunkelsten Kräfte kennen und wird ja dann später wiedergeboren. Na, ich lasse euch das erst denken. Sportaufgabe als wer wiedergeboren wird, aber es hängt mit unserem Thema Apokalypse sehr intensiv zusammen. Das gebe ich euch mit als Osterrätsel. Wer ist dieser Hiram Abiff, als welcher wird er wiedergeboren und wie hängt es intensiv mit der ganzen Apokalypse zusammen? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, den 51., der eben so deutlich macht, welche Bedeutung unser Tun für die geistige Welt hat:&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ins Innere des Menschenwesens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergießt der Sinne Reichtum sich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es findet sich der Weltengeist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Spiegelbild des Menschenauges,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das seine Kraft aus ihm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich neu erschaffen muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;Der Weltgeist findet sich in uns. In diesem Sinne, danke fürs Dabeisein. Vielleicht noch als Erwähnung oder Erinnerung, am Freitag haben wir die Lesung, das gemeinsame Lesen der Osterimagination.&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 205. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 207. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_206._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31762</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-05-20T18:10:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Der Reinkarnationsgedanke als Konsequenz der Unsterblichkeit. Die Erschaffung der unsterblichen Seele durch Geistesarbeit. Die starke Denkschulung im alten arabischen Raum. Der Koran als mächtiges Werkzeug der Einprägung. Der innere Dschihad al */ Absätze und Überschriften&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:206.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc|thumb|206. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 26. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/z7ehrwq9sz8mtcgbqg2we/206.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=vt77yh29fsz8twqfwq8yv2w89&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 206. Vortrags vom 26. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=42 Begrüßung und 51. Wochenspruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch in der Karwoche zur 206. Folge der Apokalypse und allem was mit der Apokalypse zu tun hat. Die Apokalypse ist ja eigentlich das Thema unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, ganz besonders der Zeit, in der wir drinnen stehen. Und es hat in Wahrheit, auch wenn viel Dramatisches drinnen ist, ja die ganz positive Bedeutung, es ist die Enthüllung des Wesens Jesu Christi. Das ist ja der eigentliche Titel, Apokalypsis Jesu Christi. Das heißt, das Wesen des Christus soll enthüllt werden in dieser Zeit und damit aber auch zugleich das Wesen des menschlichen Ichs. Weil das hängt eben ganz eng miteinander zusammen. Aber bevor wir uns ins Thema stürzen, stürzen wir uns in den Wochenspruch hinein. Es ist der 51. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ins Innere des Menschenwesens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergießt der Sinne Reichtum sich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es findet sich der Weltengeist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Spiegelbild des Menschenauges,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das seine Kraft aus ihm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich neu erschaffen muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, das ist gewaltig. Denn es geht also darum, dass der Weltengeist sich findet im Spiegelbild des Menschenauges. Das heißt also genauer gesprochen in dem, was der Mensch sinnlich erlebt. Das Spiegelbild ist das sinnliche Erleben. Und aus dem muss sich die Kraft des Weltengeistes, aus ihm, also aus dem Spiegelbild des Menschenauges, muss sich die Kraft des Weltengeistes neu erschaffen. Indem wir die Welt wahrnehmen, muss sich der ganze Weltengeist neu erschaffen. Oder wird etwas Neues. Also das heißt, dass wir die Welt wahrnehmen. Es geht jetzt hier ganz besonders um das Wahrnehmen. Wobei das Menschenauge, das Auge für alle Sinnesorgane letztlich steht irgendwo. Aber dadurch, dass wir die Welt bewusst wahrnehmen, die Sinneswelt bewusst wahrnehmen, dadurch wird dem Weltengeist der Anstoß gegeben, sich neu zu erschaffen. Es gewinnt eine ganz neue Dimension dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=206 Menschliches Sehen als geistige Schöpfungstat. Kein Engel schaut durch physische Augen. Die Sinneswelt als Beitrag zur Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien 00:03:26] ===&lt;br /&gt;
Ja, wieso eigentlich? Na ja, fragen wir denn einmal, gibt es andere Wesen, die die Welt sinnlich erfahren, und zwar ganz bewusst sinnlich erfahren, außer uns? Wie schaut es denn aus bei den Engelwesenheiten? Na, die Engelwesenheiten haben keine sinnlichen Augen und auch keine sinnlichen Ohren. Auch wenn sie gemalt werden in Menschengestalt und da Augen und Ohren haben, aber das ist ja nur eine Übersetzung. Durchaus eine sinnvolle Übersetzung, aber wie ich es schon jetzt öfter gesagt habe, oder die Frage gestellt habe, wie sieht ein Engel aus, ja gar nicht. Weil er eben keine sinnliche Erscheinung ist. Und daher ist jede sinnliche Abbildung nur ein Symbol im Grunde für das eigentliche Wesen des Engels. Und das gilt also für alle geistigen Wesenheiten. Gilt auch gegenüber den Naturwesen, also den Naturgeistern sozusagen, den Elementarwesen. Auch die sehe ich ja nicht sinnlich wirklich. Ich meine, ich sehe ihre Spuren vielleicht im Sinnlichen. Kann man ja durchaus sehen manchmal, wenn man in den Bäumen, im Stamm der Bäume oder wo so Gesichter drinnen sind, sieht man schon so irgendwie, als hätte es dort ein Porträt hinterlassen. Aber die Elementarwesen selber sind trotzdem nicht sinnlich sichtbar. Es ist immer ein übersinnliches Wahrnehmen, das sich aber in ein sinnliches Bild gleitet für unser Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat man es im Hellsehen auch ursprünglich wahrgenommen, obwohl natürlich es ein Bild war, dem man aber schon auch ansieht, dass es nicht eine äußere Wirklichkeit ist, aber trotzdem die Stilmittel, wenn ich das so sagen darf, sind die Stilmittel der sinnlichen Welt. Also Farben, Formen, vielleicht auch Geräusche, Klänge und dergleichen. Aber in der eigentlichen übersinnlichen Welt kann man das alles nur vergleichsweise gebrauchen, diese Ausdrücke. Es wird auch einmal die Zeit kommen und sie wird, wenn alles gut läuft, relativ bald kommen, dass auch die Sprachen sich so weiterentwickeln werden, dass sie Worte für das Übersinnliche haben, so dass wir es auch in Worte kleiden können unmittelbar. Das können wir jetzt so im Durchschnitt noch nicht, sondern wir entwickeln unsere Begriffe und die Begriffe sind notwendig, damit wir die Welt ergreifen können, damit wir überhaupt erkennen, was wir da sehen. Wir wissen, das ist ein langer Prozess fürs Kind schon einmal, bis es einmal überhaupt Formen wahrnehmen kann und mit der Zeit dann differenziert wahrnehmen kann, ah, das ist das Gesicht des Opas, aha, dort ist irgendwas Großes, das ist vielleicht die Sonne oder irgendwas und das tut weh, wenn es in die Augen scheint. Also dann fängt auch das Kind schon langsam an, ohne sich noch dessen bewusst zu werden, Begriffe zu bilden. Begriffe bilden heißt eigentlich, ich greife etwas in Wahrheit aus dem ganzen Panorama heraus und sehe es als etwas relativ Eigenständiges. Also eben das Gesicht des Opas und seine rote Nase oder wie auch immer sie ist und die Sonne oder der Mond vielleicht, gut, da soll das Kind eigentlich schon schlafen, wenn der Mond scheint, aber doch, also es beginnt dann langsam Formen wahrzunehmen und das ist ein aktiver Prozess, das zu lernen, das wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich auch schon in den letzten Malen darüber gesprochen, dass wir ja wirklich zum Beispiel mit den Blicken zeichnen, wir zeichnen die Formen, sonst würden wir sie nicht sehen. Und sehr präzise, also das kann man heute ja wissenschaftlich zeigen, also dass man einfach die Augenbewegungen verfolgt. Das kann man machen, da wird ein kleines Spiegelchen, winzig kleines, befestigt am Auge und mit einem Lichtzeiger zeichnet es dann auf einer Tafel oder was genau die Bewegungen des Auges nach und dann sieht man, aha, der schaut jetzt ein Gesicht an, der zeichnet es. Wenn wir es nicht zeichnen würden, würden wir das Gesicht nicht als Gesicht erleben. Wir würden es nicht einmal als irgendeinen hellen Fleck erleben, wenn wir nicht zumindest die Umrissform irgendwo grob nachzeichnen würden. Genau so macht es das Kind. Wir können uns später nicht mehr erinnern an das, darum denken wir, ja, ich brauche ja nur die Augen aufmachen und ich sehe, was um mich ist, es ist fertig da. Es ist aber nicht fertig, sondern wenn wir nicht zeichnen würden, würden wir es gar nicht wahrnehmen, dann wäre es etwas ganz Verwaschenes. Ja, und das ist etwas, was die anderen geistigen Wesen außer dem Menschen und außer dem Christus, der Mensch geworden ist, keiner kann. Ja, ein paar luziferische Engel konnten es, die sich zumindest in der Frühzeit der Menschheit in Menschenleibern verkörpern konnten noch, die noch ein bisschen anders waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der atlantischen Zeit waren es noch irgendwo zurückgebliebene Engelwesenheiten, also das heißt eigentlich, luziferische konnten sich eine Zeit lang inkarnieren in diesen Leibern, die also noch relativ weich und bildsam waren zu dieser Zeit. Aber die sind also schon sehr nah am Menschen dran. Aber sonst gibt es keine geistigen Wesenheiten, die eine sinnliche Welt erleben können. Das ist etwas Neues. Und indem wir es erleben, gewinnt die Gemeinschaft der geistigen Wesen etwas dadurch, weil sie mit uns, mit unserem Geistigen sich durchaus verbinden. Sie können ja unser Geistiges erleben, sagen wir mal. Sehen ist eben vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber sie können es erleben, sie können teilhaben daran und damit wird ihnen etwas offenbart, was sie aus sich alleine heraus nicht haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht aber in das Bewusstsein der höheren geistigen Wesenheiten durchaus ein und das hat eine Bedeutung daher. Das heißt also, wenn wir die Welt beobachten, durchaus sinnlich beobachten, dann hat es eine Bedeutung für die geistige Welt. Also sie gewinnt durch uns eine neue Dimension dazu in gewisser Weise. Und sie gewinnen auch etwas dazu durch das, was wir an den sinnlichen Erfahrungen erleben. Also wie wir mit unserem Gefühl vielleicht es begleiten, wie wir es mit unserem Denken begleiten. Auch das gibt etwas Neues. Weil natürlich haben auch die Engelwesenheiten eine Art des Denkens, eine Art des Erkennens auf jeden Fall, eines schauenden Erkennens allerdings. Also es ist anders als unser Denken. Aber eben gerade dadurch lernen sie eine neue Dimension kennen. Also dass wir gerade das begriffliche Denken an der Sinneswelt entwickeln. Weil für die geistigen Wesenheiten über uns ist eigentlich die Welt, in der wir leben, in der wir wahrnehmend leben, schon ein Mysterium im Grunde. Das ist das Jenseits für sie, könnte man sagen. Das ist das, wo sie nicht hinein sehen. Und noch weniger sehen sie halt dann auch das, darüber haben wir auch schon gesprochen, das ist jetzt dann allerdings nicht mehr ein sinnliches Erleben, sondern ein bereits übersinnliches, aber eines, das jetzt eben zu tun hat mit den dunkleren Bereichen, mit den Bereichen der Widersacherkräfte. Das können die Wesenheiten über uns auch nicht erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=754 Christus als Erfahrer der Sinneswelt. Mensch zwischen Himmel und Unterwelt. Gehirndenken und ahrimanisches Technikzeitalter 00:12:34] ===&lt;br /&gt;
Der Christus hat diese Erfahrung gemacht. Der Christus ist der Einzige, weil er Mensch geworden ist. Und damit eben auch den Zugriff hatte auf diese menschlichen Fähigkeiten. Aber bevor er sich auf Erden inkarniert hatte, war ihm diese Welt auch nicht zugänglich. Weder die Sinneswelt, noch die Welt der Widersacher in Wahrheit. Also namentlich eben nicht der ahrimanischen, asurischen und so weiter, oder soratischen Kräfte, die da im Dunklen sind. Eine gewisse Verbindung ist möglich, eine gewisse Wahrnehmung ist möglich für die luziferischen Bereiche, aber für die richtig ahrimanischen Bereiche und alles, was da eben im Dunklen unten ist, sieht selbst die Gottheit nicht hinein. Darüber hatten wir auch schon gesprochen. Das ist auch eine der Voraussetzungen für die Freiheit des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Mensch steht in der Mitte zwischen Himmel und Erde, oder wenn ich es jetzt noch drastischer sage, zwischen Himmel und Gegenhimmel, Unterwelt. Da stehen wir genau dazwischen. Und wir erhalten Impulse von beiden Seiten. Zunächst einmal. In der Vergangenheit standen wir dem noch unfrei gegenüber, das heißt, es haben uns die höheren Hierarchien geführt in unserem Leben. Namentlich unser begleitender Engel, aber der ja wieder in Kontakt steht mit Erzengeln und so weiter. Das ist ja eine ganze soziale Gemeinschaft von Engeln, die es da gibt. Aber sie haben keinen Zugang zu dem, was von der anderen Seite kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das Privileg, in deren Reich hineinzuschauen. Natürlich, sie können ihre Wirkungen sehen, wenn sie hineingreifen in die geistige Welt. So ein Erzengel Michael, der die Geister der Finsternis stürzt, sieht zumindest ihre Wirkungen. Man muss sich das wirklich so vorstellen, wie dass die ahrimanischen Mächte aus der Tiefe der Erde hinaufgreifen. Daher kommt Michael in Auseinandersetzung mit diesen Kräften. Es bestand ja die große Gefahr, dass es diesen ahrimanischen Kräften gelingt, wirklich nach der geistigen Welt zu greifen, sich von dort etwas zu erbeuten und gewisse Bereiche zumindest der geistigen Welt für ihre Ziele einzuspannen. Diese Gefahr hat insbesondere der Erzengel Michael erkannt. Der ist der große Kämpfer, der sie gestürzt hat aus der geistigen Welt heraus. Und jetzt haben es wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Privileg. Das hat sehr weiterweichende Folgen gehabt. Es hat zum Beispiel die Folgen gehabt, Rudolf Steiner schildert das sehr deutlich, und das ist durchaus bemerkbar, es hatte einen großen Einfluss auf unsere Art des Denkens. Und auch auf die Ausbildung unseres Gehirns als Werkzeug des Denkens. Weil der Höhepunkt der Entwicklung ist, dass unser Gehirn Werkzeug des Denkens ist. Und dazu muss man sagen, wenn wir in den übersinnlichen Bereich gehen, lösen wir uns von diesem Werkzeug. Aber wenn wir das gehirngebundene Denken zu seiner höchsten Blüte entwickeln, oder entwickelt haben, und zwar wann? Im 19. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert erst. Und zwar in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Also da beginnt es wirklich auszureifen und wir sind jetzt schon drüber, über diese Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch sehr interessant, dass jetzt in unserem Jahrhundert diese ganze Sache mit der künstlichen Intelligenz, mit der sozusagen, ja, die Denktätigkeit des Menschen soll also maschinell erweitert werden im Grunde, einer der Gründe dafür ist, obwohl das den Leuten vielleicht nicht so bewusst ist, dass tatsächlich das, was unser Gehirn als Denkinstrument leisten kann, dass das bereits auf einem absteigenden Weg wieder ist. Wir sind bereits im absteigenden Bereich drinnen. Und das heißt unser wirkliches Denken […], nämlich das, was aus dem Geistigen herauskommt, was eben mehr ist als bloße, ich sage es ein bisschen abfällig, Gehirnakrobatik, aber die mussten wir halt auch lernen. Was hat uns diese Gehirnakrobatik gebracht? Sie hat uns gebracht, ja, den Beginn des technischen Zeitalters im Grunde, im großen Stil, weil das fängt im 19. Jahrhundert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt schon an, also ein bisschen vor der Mitte, also so 1840 herum oder so, ein bisschen früher sogar fängt es schon richtig und geht ja dann rasend schnell, schon damals, schon im 19. Jahrhundert rasend schnell. Also wenn man denkt, 1828 herum, glaube ich, fährt die erste Eisenbahn. Eine ganz kurze Strecke, weiß ich nicht, ein paar Kilometer waren das vielleicht. Und ein paar Jahre später, sagen wir jetzt einmal zehn Jahre später, gibt es bereits ein dichtes Eisenbahnnetz in ganz Europa. Also wenn wir heute sagen, puh, das geht so schnell alles mit der Technik, es ist schon damals sehr zügig gegangen. Also da ist voll wirksam die ahrimanische Kraft. Und jetzt ganz wertneutral gesagt, weil auch Rudolf Steiner sagt, das betont er ja immer wieder, also dass er kein Feind der Technik ist, kein Grundsätzlicher, nur es verlangt an eine spezielle geistige Entwicklung, um ein Gegengewicht zu schaffen. Aber dagegen ist nichts zu sagen, dass die Technik entwickelt wird und wir stehen trotzdem immer noch erst am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben auch da noch keine Vorstellung, was da noch alles kommen wird. Da ist, was heute uns als das technisch Perfekteste erscheint, wird in wenigen Jahren oft und spätestens in wenigen Jahrzehnten lächerlich veraltet sein. Also da kommt noch massiv etwas dazu. Bis sich das realisieren wird, was Rudolf Steiner sagt, was eben ein Aspekt ist und was schrecklich wäre, wenn es der einzige wäre, aber wo er sagt, die ganze Erde wird ein autonom, also selbsttätig funktionierender elektrischer Apparat werden. Die ganze Erde. Ein anderes ist, die ganze Erde wird durchchristet. Und da ist zum Beispiel die Landwirtschaft sehr gefragt. Aber sie wird auch zugleich ein […] durch und durch, und zwar durch und durch, bis in die Tiefen der Erde hinein. Also der Mensch wird bauen an der Erde bis in den Kern hinein. Vor allem auch dann, wenn wir nicht mehr so in einem körperlichen Werkzeug da sind, weil der Weg geht weiter. Aber unsere Aufgabe ist es, die Erde umzuarbeiten. Komplett umzuarbeiten. Und wie wir sie umarbeiten, das wird passieren in diesem Wechselspiel mit den Mächten der Finsternis und den Mächten des Lichtes. Und zwar des wirklichen Lichtes, nicht des luziferischen Lichtes. Ja, mit dem werden wir uns auseinandersetzen müssen. Aber das, was eben von oben kommt, beziehungsweise was aus unserem Ich kommt. Und das tragen wir entgegen der Welt oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit uns trägt es der Christus mit. Also was hier steht in dem Wochenspruch, dass der Weltengeist sich wiederfindet im Spiegelbild des Menschenauges und dass sich seine Kraft eben aus dieser Erfahrung heraus neu erschaffen muss, das liegt eben an unserem Menschen-Ich in Verbindung mit dem Christus. Und damit lernt die ganze geistige Welt etwas, kriegt eine neue Dimension.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird sich eben abspielen, aber in dem Wechselspiel, dass einerseits diese belebende Christuskraft, die auch im Ich drinnen wirkt, dass aus dieser Kraft schöpferisch die Welt erneuert wird, umgeschaffen wird. Aber auch durch den Menschen werden aber auch die ahrimanischen und so weiter Kräfte wirken. Es wird beides wirken. Es muss auch beides wirken. Weil es ist ja so, dass die Erde eben als stoffliches Gebilde irgendwann einmal auch zerfallen muss. Irgendwann wird sie sich auflösen. Da haben wir noch einige Zeit. Also das wird lange nach der Zeit sein, wo wir schon nicht mehr in so einem Körper inkarniert sind auf Erden. Also dann wird sich irgendwann einmal die Erde auflösen. Muss ja, der ganze Kosmos [wird sich] irgendwann einmal auflösen. Weil dann überhaupt erst der Schritt in die nächste Stufe, in das sogenannte neue Jerusalem, möglich ist. Dazu muss das alles verschwinden, es entsteht ein neuer Kosmos im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im größten Stil dessen, was der Christus sagt, ich mache alles neu. Das neue Jerusalem, der sogenannte neue Jupiter ist etwas völlig Neues. Und es sind die Erfahrungen drinnen. Die ahrimanischen Kräfte, die dunklen Kräfte, versuchen aber halt alles im Materiellen zu halten und das Geistige hineinzuziehen und da eigentlich irgendwie zu konservieren in gewisser Weise. Das ist genau das, was so im Ansatz zum Beispiel die künstliche Intelligenz macht. Im Grunde sind es die konservierten Gedanken, die der Mensch gedacht hat und die jetzt aber diese Maschine auf durchaus sehr intelligente Art manipulieren kann. Aber sie kann überhaupt nicht geistig-schöpferisch tätig sein, nicht wirklich. Sie kann aber sehr wohl den Anschein dessen erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es gibt heute schon zum Beispiel Malprogramme, die kannst mittlerweile heute so machen. Du beschreibst als Text ungefähr, wie du dir das Bild vorstellst. Mal mir ein Bild eines weiblichen Wesens im Stile von Picasso. Dann [hat] man jetzt ein Bild. Und das ist nicht ein Bild, das jemals Picasso so gemalt hat, aber es ist vom Stil her ähnlich. Einen neuen Stil, einen wirklich kreativen neuen Stil kann sie nicht entwickeln. Also wenn man weglässt, dass alle möglichen Stile, die es schon gegeben hat, zusammengemischt werden, dann kann man sehr wohl den Schein als etwas wirklich Neuem erwecken, aber es ist es nicht. Aber das heißt, da ist alles das, was an menschlicher Schaffenskraft, kreativer Schaffenskraft drinnen ist, was dann in fertige Gedanken oder in Bilder von mir, also in Kunstwerke und so weiter, geflossen ist, mit dem kann die künstliche Intelligenz umgehen. Sie denkt selber eigentlich überhaupt nicht, aber sie kann die Gedanken, die die Menschen geschaffen haben, konservieren in gewisser Weise und manipulieren, also umgehen damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann sie in neuen Anordnungen bringen, sie kann was zusammensuchen und mittlerweile so gut, dass das teilweise, wenn sie jetzt irgendeinen Text schreibt oder was, man schon gewisse Schwierigkeiten hat zu sagen, hat das jetzt ein Mensch geschrieben oder hat das eine Maschine geschrieben. Also wenn man ein bisschen genauer schaut, merkt man noch, dass es ein bisschen eintönig ist, aber das wird auch bald weg sein. Also der Zeitpunkt ist ja jetzt vielfach, ja schon seit Jahren wird das prophezeit, also etwa spätestens bis 2030 oder so wird ein Computer, also eine künstliche Intelligenz, den sogenannten Turing-Test schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Turing-Test? Der Turing-Test ist, also über einen Computer oder was unterhältst du dich, also mit dem anderen Computer, stellst halt Fragen, alles mögliche und du sollst jetzt entscheiden, wer dir da antwortet, ist es ein Mensch oder ist es eine Maschine. Und wenn, weiß ich nicht, 50 Prozent der Menschen nicht mehr sagen können, ja eindeutig, das ist die Maschine und das andere kommt von einem Menschen, der mir antwortet, das werden wir bald erreicht haben. Da sind wir bald dort. Das heißt deswegen trotzdem nicht, dass die Maschine wirklich denken kann. Aber sie kann aus dem ganzen Reservoir dessen, was die Menschheit gedacht hat und was irgendwo festgehalten wurde in Schriften, das kann sie zur Basis ihrer Manipulationen, ihrer Textmanipulationen machen und sie kann aus dem allen sinnvolle neue Texte zusammenstellen. Aber es ist kein einziger neuer Gedanke drinnen. Kein einziger neuer Gedanke. Wirft im Übrigen auch wieder ein Bild darauf, wie viele Schriften, die von Menschen verfasst sind, gibt es nicht auch, wo auch nicht sehr viele neue Gedanken drinnen sind. Sondern die im Grunde ein Sammelsurium sind von dem, was man sich angelesen hat, was man studiert hat und jetzt, wie sagt man, in eigenen Worten ausdrückt, aber es ist eigentlich kein wirklich neuer Gedanke drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibliotheken in den Universitäten, wo die Dissertationen drinnen stehen, sind voll davon. Sind in Wahrheit voll davon. Es sind vielleicht, ich schätze, gut 80 Prozent die, wo praktisch keine neuen Gedanken drinnen sind. Teilweise ist das auch gar nicht erwünscht. Ich kann mich erinnern, der Dr. Rössel-Majdan, durch den ich die Anthroposophie kennenlernte, hat schon aus seiner Studienzeit, und bitte das ist schon jetzt lange her, schon damals gesagt, seine Erfahrungen mit seinem Doktorvater, er hatte mehrere, weil er drei Doktorate gemacht hat gleich, aber er hat halt gedacht, er soll eigene Gedanken entwickeln. Und dann hat ihm der Professor gesagt, sie sollen nicht denken, sondern sie sollen das zusammenstellen, was bereits da ist, was belegt ist. Aber sparen Sie sich die eigenen Gedanken. Das gehört hier nicht hinein. Und in gewisser Weise hat sich das heute verschärft. Ich meine, es gibt trotzdem immer wieder Menschen, die sich trotzdem das Denken nicht abgewöhnen lassen. Aber in Wahrheit ist das heutige Erziehungswesen, Bildungswesen vom Kindergarten bis hinauf zu den Hochschulen darauf angelegt, den Menschen das Denken abzugewöhnen. Das ist ihnen nicht bewusst. Aber das ist ein Zug in unserer Zeit, der drinnen ist. Und daher ist es aber ganz konsequent, dass auch wieder nicht bewusst oder den wenigsten bewusst, dass eben sowas wie künstliche Intelligenz oder was kommt, da kann man wenigstens sicher sein, der verarbeitet nur das, was schon da war. Da bin ich nicht belästigt durch das Element der Freiheit, der schöpferischen Freiheit. Und wie gesagt, das ist oft auf den ersten, zweiten, dritten Blick, schaut es trotzdem so aus, als wäre es kreativ. Ist es aber überhaupt nicht. Das ist genau dieses ahrimanische Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=1894 Ahrimanische Intelligenz ohne schöpferischen Geist. Technische Weltentwicklung als Prüfungsfeld. Gleichgewicht zwischen Durchchristung und Ahrimanisierung der Erde. Gentechnik 00:31:34] ===&lt;br /&gt;
Etwas anderes können diese Wesen der dunklen Seite nicht. Aber sie können mit einer gewaltigen Intelligenz umgehen, sie können z. B. das gesamte Wissen, d. h. alles, was die Menschheit bereits gedacht hat, sofern es irgendwo festgehalten ist, und der Ahriman kann das, was nicht schriftlich festgehalten ist, sondern was gedacht wurde von den Menschen, das kann er sich greifen. Und aus dem seine Zauberwelt sozusagen machen. Und es gilt heute also den Blick immer mehr zu schärfen dafür, wo ist wirkliches Denken da, wo ist wirklicher Geist dahinter, und wo ist es bloß ein kaum mehr wiederzuerkennendes, aber bereits Gedachtes, das halt so verändert ist, dass man es in der Form sicher noch nirgends findet, aber die Gedanken, die drinnen stecken, sind eigentlich nur aus der alten Fundgrube heraus. Und die künstliche Intelligenz tut im Grunde nichts anderes, als das zusammenzusuchen. Und das kann sie, und da kann sie den Menschen entlasten. Ich verteufle es jetzt gar nicht. Würde mir auch nichts nützen, weil wir wären dem nicht entkommen. Das wird innerhalb kürzester Zeit, sprich in den nächsten 5, 6 Jahren oder was, wird das allgegenwärtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja jetzt schon, ich meine, es gibt kaum Computerprogramme, wo nicht schon künstliche Intelligenz drinnen ist und die was tut. Und die daher Dinge können, wo man ja eigentlich zunächst einmal nur erstaunen kann. Weil diese künstliche Intelligenz halt auf das Wissen der gesamten Menschheit zurückgreift. Und wir greifen zurück auf das bisschen, was wir uns halt gemerkt haben. Was wir gelernt haben. Nur wir können denken. Hoffentlich noch. Und darum geht eben jetzt in der Zeit, in der wir stehen, und darum ist diese apokalyptische Zeit trotzdem eben auch eine dramatische, weil die Widersacher jetzt alles daran setzen, uns auf ihre Schiene zu bringen. Das heißt eigentlich auch zu einer künstlichen Intelligenz zu werden im Grunde. Das ist der Sinn dieser ganzen Bewegung. Und das steckt hinter dem, dass der Mensch eben immer mehr, und auch das wird kommen, auch das drückt Steiner ganz dezidiert aus, die Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen. Und eben insbesondere auch in der Form mit der technischen künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch anderes. Das wird kommen und es ist deswegen nicht alles böse. Ist gar keine Frage. Es wird vieles kommen, wo selbst die fantastischsten, utopischen Romane heute noch ein müder Abglanz sind von dem, was wirklich kommen wird. Es sind manchmal ein bisschen vorausgenommen Ideen, aber die werden jetzt immer schneller kommen und sich umsetzen. Und in diese Welt gehen wir hinein. Und wir werden schauen müssen, dass da ein vernünftiges Gleichgewicht passiert. Und das heißt insbesondere auch eben, wie wir mit der Natur umgehen, die aber auch in zunehmendem Maße einerseits durch die Christuskraft belebt wird, wenn wir das aufgreifen, die aber auf der anderen Seite ahrimanisiert, das heißt technisiert wird. Wir gehen in eine neue Welt hinein, die ganz anders ist, als die Vergangenheit war. Das heißt, das wird auch die Natur betreffen. Ganz klar. Ist ja heute schon sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass überall ein äußerlich gesehener Maschine stehen muss. Ich meine, es ist schon die ganze Erde unter dem Einfluss der Handystrahlung, wenn man so will, also der Funkwellen, die da sind, der Ausstrahlung der elektrischen Leitungen, allein das schon, jede elektrische Leitung. Also wenn du das Licht aufdrehst und Strom fließt durch die Leitung, ist das ein Sender. Kein sehr starker natürlich, aber trotzdem, er strahlt. Und das hat einen Einfluss auf die Natur, das hat einen Einfluss auf uns und es kann keine Rede davon sein, dass wir dem entfliehen könnten. Wir müssen lernen, es auszuhalten und wir müssen uns bemühen, die Natur so zu pflegen, dass sie das auch aushält. Also es ist keine Chance, dass wir das wegschaffen. Es wäre für die geistige Entwicklung des Menschen nicht wünschenswert. Wir werden jetzt die stärksten geistigen Kräfte gerade daran entwickeln, dass wir dem ein Gegengewicht setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird gerade das das Gesunde sein. Aber wir dürfen auch nicht in einer gewissen Sentimentalität uns sozusagen zurückversetzen wollen in eine Urwelt, in eine unberührte Natur, wie es sie in der Frühzeit gegeben hat. Die wird es nicht geben. Es wird eine Kulturwelt werden. Und eine Kulturwelt, in der eben alle diese Kräfte harmonisch zusammenwirken. Ja, wo auch die ahrimanischen Kräfte ihren Platz haben, weil sie werden da sein. Sie gehen nicht weg. Also wir werden sie integrieren müssen. Aber es liegt an uns, wo und wie wir sie integrieren. Also zum Beispiel so wie man heute Landwirtschaft betreibt im Großen und Ganzen, die voll ahrimanisiert ist heute, die Landwirtschaft. Also nicht nur von den Maschinen, die über die Felder fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist noch das Heimloseste, aber von den ganzen Düngemitteln, von den ganzen Spritzmitteln und was Gott was. Gentechnik, die hineinkommt. Und es ist eben ganz was anderes, wenn ich durch Gentechnik nach ahrimanischen Gedanken Pflanzen zum Beispiel verwandle, so dass sie halt einfach meinen Zwecken, meinen Wünschen entsprechen. Um das geht es ja in der Gentechnik. Dann wird immer gesagt, naja, die Natur macht ja letztlich auch nichts anderes. Sie manipuliert ja letztlich auch die Gene. Und dann glaubt man sogar, das ist nur bloß ein Zufall, was sich da abspielt. Nein, ist es nicht. Es ist in gewisser Weise tatsächlich so, dass wir mit der Gentechnik auch verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist nur, aus welcher Gesinnung heraus und mit welchem Naturverständnis. Ich meine, ein Züchter zum Beispiel, der neue Pflanzensorten züchtet, das geht ja nicht von heute auf morgen. Gentechnik geht praktisch von heute auf morgen. Ich verändere das und dann setze ich es ein und dann habe ich es im Grunde. Kann manchmal schiefgehen, aber im Prinzip geht das relativ ruckzuck. Wenn ich ganz neue Sorten züchten will, dann muss ich mich vielleicht jahrelang damit auseinandersetzen und eben selektieren, welche werde ich weiter einsetzen, welche nehme ich aus dem Fortpflanzungsprozess heraus. Da ist das wachsame Auge des Züchters dabei, der Verständnis dafür hat. Das Ahrimanische, Technische, was in der Gentechnik eben drinnen steckt, da wird aus dem abstrakten ahrimanischen Verstand heraus ausgewählt, welche Eigenschaften will ich haben, wie muss ich die Gene dazu verändern. Mit ein bisschen dem schadenfrohen Nachsatz, dass das so hundertprozentig eben auch nicht immer funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei komplexeren Pflanzen oder gar bei Tieren dann, bei Tieren ist das ja ziemlich kapital gescheitert. Nicht, dass man nicht schon gentechnisch veränderte Tiere erzeugen konnte, wo man wirklich eingegriffen hat, nur es sind in den wenigsten Fällen wirklich die Ergebnisse herausgekommen, die man sich erwartet hat. Weil eben die Fortpflanzung und die Weitergabe der Gene nur ein Teil der ganzen Sache ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, ich habe die Geschichte eh schon x-mal erzählt, da gab es sogar Firmen, wir klonen ihren Hund, der gestorben ist, und sie kriegen genau dasselbe Exemplar. Dann hat man das wirklich geklont und leider Gottes, der Hund war schon dieselbe Rasse, aber hat ganz anders ausgeschaut, er hat sich ganz anders verhalten, weil es eben nicht nur an den Genen liegt. Es sind andere Faktoren auch drinnen. Aber wenn wir trotzdem fortfahren würden mit dem, also aus diesen ahrimanischen Gedanken heraus Gentechnik zu betreiben, dann ahrimanisieren wir die ganze Natur. Also da ist jetzt schon der Zug ziemlich stark unterwegs. Und das braucht aber wirklich ein Gegengewicht. Und das sind also Sachen, die ins Ungesunde hineinlaufen. Und es gibt ja seit langem schon den Plan, eben da auch bei Menschen nicht Halt zu machen, und es ist eben die Fantasterei da, naja, dann, wenn ich gentechnisch, da sind vielleicht Defekte drinnen, Erbschäden drinnen, also ja, eigentlich die Erbsünde, wenn man es jetzt von der anderen Seite betrachten würde, und man könnte sie auf gentechnischem Wege sozusagen ausscheiden. Das wird nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es wirklich gemacht würde und konsequent nur das gemacht würde, ja, dann freut sich nur der Ahriman. Der würde sich freuen. Weil dann nehmen wir dem Menschen immer mehr alles das, was ihn wirklich ausmacht. Die Gene machen ihn eben nicht wirklich aus. Das ist der geringste Teil eigentlich dran. Es spielt eine gewisse Rolle, aber da drinnen ist zunächst einmal nur verankert ein Grundgerüst, das den Menschen ausmacht. Das wird durch die Vererbungsströmung weitergegeben, und da sind die Gene einer der Faktoren. Einer der Faktoren. Weiß man ja mittlerweile auch bereits. Es gibt neben der Genetik daher bereits eine Epigenetik. Epi heißt außerhalb oder an der Peripherie. Also das heißt, es gibt etwas, was vererbt wird, was über die Genanlage hinausgeht. Und was zum Beispiel, war lange verpönt, dass also Eigenschaften, die sich ein Wesen erwirbt in seinem Leben, dass die vererbt werden könnten. Es ist bis heute noch, aber jetzt eigentlich nicht mehr haltbar, das Dogma, also das Vererbt-Eigenschaften, die man im Leben entwickelt hat, dass die nicht vererbt werden können. Doch, bis zu einem gewissen Grad können sie es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Gene eben nicht alles sind. Sondern wie die Gene überhaupt ausgelesen werden und was mit ihnen gemacht wird, das bestimmen andere Faktoren. Und dazu gibt es ein sogenanntes epigenetisches Gedächtnis drinnen, das eine ganz große Rolle spielt. Und da stecken sehr wohl Erfahrungen drinnen, die der Mensch im Leben gemacht hat. Die stecken drinnen. Und das ist auch noch erst die Spitze des Eisberges in Wahrheit, weil da sind wir noch sehr auf der materiellen Ebene drinnen. Aber es spielt also alles eine Rolle. Und die Auseinandersetzung mit den im weitesten Sinne ahrimanischen Mächten bis hinunter, letztlich zu den soratischen Wesenheiten, die ist notwendig für uns heute. Darum werden diese Dinge alle kommen, aber in unserem Ich liegt auch die Kraft, dem entgegenzutreten. Und das heißt, es wird in gewisser Weise beides passieren. Es wird passieren, die Durchchristung der Welt, unserer Erde, die natürlich durch den Christus in die Wege geleitet wurde, aber wo wir jetzt aufgerufen sind, mitzuarbeiten dabei. In der Art, wie wir mit der Erde umgehen. Wie wir mit unserer Welt umgehen. Und die andere Schiene ist die Ahrimanisierung der Welt. Auch die wird stattfinden. Und es geht jetzt darum, in welchem Verhältnis wird das zueinander stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem, was bekommt die führende Rolle? Wenn die ahrimanischen Kräfte die führende Rolle bekämen, dann würde es für die Erdentwicklung schlecht ausschauen. Dann würden auf der Erde immer weniger die Bedingungen da sein, dass sich der Mensch in seiner Freiheit entfalten kann. Weil gegen das stürmen sie eigentlich an. Gegen das stürmen sie an. Und das Interessante ist ja, dass gerade diese Geister der Finsternis, also damit sind die ahrimanischen, asurischen Kräfte vor allem gemeint, also ahrimanisch im weitesten Sinne, alles was mit den dunklen unterirdischen Kräften zu tun hat. Ja, warum stürzt der Michael sie auf die Erde? Weil sie für die geistige Welt sie fatal wären. Es würde wirklich eine Schädigung sein, die bis ins Geistige hinauf geht. Und die auch Engel, Erzengel und so weiter ergreifen würde. Das ist die eine Seite. Das ist die eine Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=2856 Michaels Sturz der Geister der Finsternis. Menschliche Begegnung mit den ahrimanischen Mächten. Beginn des bewussten geistigen Erkenntnisweges 00:47:36] ===&lt;br /&gt;
Das heißt, was musste aber Michael jetzt machen? Er musste sie aus der geistigen Welt, nach der sie greifen konnten noch, wirklich hinaus verbannen. Das ist ihm gelungen. Er stürzt diese Geister der Finsternis auf die Erde, sprich also zu uns. Und wann passiert das? Das passiert genau zur Zeit der Hochblüte der Gehirnentwicklung, nämlich der Gehirnentwicklung in der Hinsicht, dass das Gehirn Werkzeug des Denkens sei. Aber es ist eben nur Werkzeug dieses ahrimanischen Denkens in Wahrheit. Das brauchen wir, um zu spiegeln das wirkliche Denken, aber es ist nicht wirkliches Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wann passiert das jetzt? Wir haben gesagt, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist der Höhepunkt eigentlich dieser Entwicklung da. Und genau zu dem Zeitpunkt stürzt der Michael diese ahrimanischen Geister im weitesten Sinn auf die Erde, sprich in unserem Bereich. Aus zwei Gründen. Erstens, weil damit verhindert wird, dass die geistige Welt selbst vergiftet wird. Die zweite Folge oder die zweite Wirkung ist aber die, dass wir uns eben jetzt mit diesen Geistern der Finsternis in einem ungeheuer größeren Maße auseinandersetzen müssen, als es jemals vorher der Fall war. Das heißt, der Sturz der Geister der Finsternis heißt, wir haben sie jetzt da. Und wir haben sie also voll und ganz da. Und wir sind letztlich aufgerufen, mit ihnen umzugehen. Man würde falsch lesen diesen Sturz der Geister der Finsternis, man könnte sagen, der Michael hat gesiegt über sie. Hat er. Aber das heißt nicht, dass wir sie los sind. Ganz im Gegenteil. Es heißt, dass wir sie jetzt haben. Es ist kein Sieg in dem Sinne, dass sie uns jetzt nichts mehr tun könnten oder so. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz im Gegenteil. Es ist aber zugleich auch der größte Ansporn, in die geistige Entwicklung hineinzugehen. Es gibt für die Menschen jetzt in der Zukunft zwei Wege. Der eine Weg geht in die Ahrimanisierung hinein. Das heißt, dann werden wir selber letztlich eine künstliche Intelligenz. Dann werden wir das, was die Transhumanisten sich vorstellen, das Mensch und Maschine wirklich ganz verschmilzt miteinander, dass damit eine Art relativer Unsterblichkeit sogar kommt oder Langlebigkeit, weil wenn was kaputt ist, wird es halt ausgetauscht. Da sind wir auch noch ein bisschen entfernt davon, aber immerhin. Und wo auch unser Gehirn, unser irdisches Gehirndenken, verlängert wird durch die künstliche Intelligenz, die draußen ist. Und so, dass das eins in eins fließt. Das wird in nicht so ferner Zukunft kommen. Ich meine, jetzt müssen wir es noch über das Handy, können wir es abrufen oder über den Computer oder irgendwann kriegt man ein Funkchip unter die Haut implantiert und das verbindet sich direkt mit dem Gehirnnetzwerk. Das heißt, es wird direkt eingespielt. Funktioniert ja beides auf der gleichen Basis, nämlich auf elektrischer Basis im Grunde. Aber die Nerventätigkeit beruht auf elektrischen Vorgängen und elektromagnetischen Vorgängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da wird einiges kommen, wenn man sich so die Zukunft vorstellt. Ich meine, was wir heute haben, die Kommunikation über Handys oder so, das wird bald überholt und lächerlich sein. Also spätestens im nächsten Jahrhundert, aber sicher viel früher wird es direkt gehen. Irgendein kleiner Chip, der wirkt und der sendet von Hirnkastel zu Hirnkastel. Das heißt, es wird so eine Art telepathische Verbindung zwischen den Menschen da sein, aber auf künstliche, ahrimanische Art erzeugt. Das wird ganz was anderes sein, als wenn der Mensch aus seiner Geistigkeit heraus die geistige Verbindung zu den anderen Menschen findet. Da, wo er nämlich wirklich sich mit dem Geistigen des anderen Menschen verbindet. Weil das, was da oben sich abspielt, wo das Hirnkastel die Basis ist und eigentlich nur der Spiegelungsapparat ist. Da war vom Spiegelbild die Rede im Wochenspruch. Da war es bezogen auf die Sinnestätigkeit, das ist die erste Seite. Aber die Gedanken, die sich daran anknüpfen, dass wir sie ins Bewusstsein spiegeln können, da spielt das auch, dieses Hirnkastel, durchaus eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist jetzt die Aufgabe, die wir uns stellen können, und darum ist ja Rudolf Steiner mit der Anthroposophie in die Welt getreten. Und vorher schon die Theosophische Gesellschaft, Frau Blavatsky und einige, das waren halt Anfänge, und da hat Steiner ja angeknüpft daran. Zur selben Zeit. Die Begründung der Theosophischen Gesellschaft fällt in etwa in die Zeit hinein, wo genau dieser Sturz der Geister der Finsternis ist. Das ist nicht zufällig. Auch wenn das dort noch nicht alles so ausgegoren ist und vieles aus alten östlichen Traditionen kommt, vieles noch so einen mediumistischen Charakter irgendwo drin hat, weil eben auch die Frau Blavatsky eigentlich eher medial begabt war und eben noch nicht so das ganz vollbewusste Hellsehen hatte. Aber gerade in dem Zeitpunkt, wo im Grunde der Höhepunkt des gehirngebundenen Denkens da ist, also wo man eigentlich ganz aus der geistigen Welt komplett herausfällt in Wahrheit damit, entsteht als Gegenimpuls so etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Steiner dann aufgegriffen. Und das ist alles nicht zufällig. Das musste genau zu dem Zeitpunkt kommen. Und dann hat es Steiner aufgegriffen. Und das war ja der nächste Zeitpunkt, der auch wieder nicht zufällig ist. Wenn man so aus der Lebensgeschichte kommt, sagt man, ja, jetzt ist er halt von Weimar weggegangen und war fertig dort mit der Herausgabe von Goethes Schriften und dergleichen. Und dann ist er nach Berlin gegangen und hat eigentlich noch nicht so die richtige Aufgabe dort nach außen gefunden. Und dann plötzlich [brach?] das auf. Aber das ist nicht äußerlich, das ist ganz was Innerliches und nicht nur in der Biografie Steiners verankert, sondern in der Weltbiografie, wenn man so will. Weil eben mit 1900 das finstere Zeitalter endet. Das finstere Zeitalter, wo die Mehrheit der Menschen nicht in die geistige Welt hineinschauen können. Und im Prinzip sind wir heute im lichten Zeitalter drinnen und jeder Mensch heute, und das galt eben für das finstere Zeitalter durchaus nicht so ohne weiteres, daher waren also alle Einweihungswege oder so wirklich nur für eine Handvoll Menschen da in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die meisten hatten es nicht, es hatten namentlich also im Großen und Ganzen am wenigsten die Leute, die zum Beispiel in den verschiedenen Kirchen und Religionsströmungen drinnen waren. Und das war sehr frühzeitig auch im Christentum, aber auch in anderen Religionen bekannt, das wird nicht funktionieren, indem wir es aufs Hellsehen stützen, aufs eigene Geistige schauen, weil wir haben es einfach nicht. Und die Reste, die noch da sind von all dem Schauen, die sind fragwürdig, da die Widersacher schon sehr stark drinnen wirken und denen können wir nicht vertrauen. Und daher hat dann wirklich im Grunde ja zum Beispiel die Kirche selber versucht, alles, was in die Richtung gehen könnte, auszumerzen. Hundertprozentig ist es nicht gelungen, es war immer ein bisschen zwiespältig, weil natürlich das Volk, wenn irgendwo so Schauungen oder so sind, waren es doch zu gewinnen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hat man es oft als Mittel eingesetzt, oder ihr wisst, Wunder und Zeichen und dergleichen, es ist immer ein gutes Mittel, die Menschen zu halten. Also war man ein bisschen tolerant diesbezüglich, aber man war sehr, sehr vorsichtig, dass da ja auch nicht wirklich große geistige Offenbarungen hereinkommen, durch einzelne Menschen, die das noch auf alte Art hatten. Und mit einer der Gründe, und man muss es aber durchaus verstehen, weil die Sorge, dass hier die obskursten geistigen Sachen hereinkommen, die eben auch von den Widersachern sind, und dass man es aber als Mensch, der nicht sehen kann, einfach nicht unterscheiden kann, sondern ich bin angewiesen darauf es zu nehmen, ich glaube es vielleicht oder glaube es nicht, aber beurteilen kann ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war die große Angst. Und daraus begründet sich, es ist einer der vielen Gründe, warum alle Kirchen im Grunde, alle, also wenn man jetzt absieht im Östlichen, also Buddhismus, Hinduismus und so, da ist es anders. Die sind bei einem alten Schauen irgendwo geblieben, bei einem alten Wegen, haben sich auch irgendwo weiterentwickelt, aber die haben sich dadurch nicht irritieren lassen. Aber im Westen ist das alles verloren gegangen. Ist dieses Schauen im Großen und Ganzen verloren gegangen, und es war also wirklich die Angst da, dass dieses Schauen, also wenn es kommt, dass es in die falsche Richtung führt. Und das ist eine der Wurzeln zum Beispiel, dass dann wirklich eben 869 dieses Dogma entstanden ist, wo Steiner immer sagt, da wurde der Geist abgeschafft. Also wo dem Menschen wirklich der Geist abgesprochen wurde. Und das ist bis heute im Grunde nicht korrigiert. Es ist nicht korrigiert bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind aber alles Dinge, die mitgeholfen haben, dann äußerlich immer mehr in ein materialistisches Denken hineinzukommen. Also der Materialismus kommt von Menschen, die eigentlich ursprünglich aus dem Geistigen kommen, aus dem Religiösen kommen, aber nicht mehr schauen können, nicht mehr verstehen, Angst davor haben und berechtigte Angst davor haben, dass da immer mehr Eingebungen von Widersachern kommen. Weil vieles tatsächlich vom Hellsehen, was noch da war, Naturhellsehen, war entweder sehr niederes Hellsehen, das durchaus brauchbar war, also eben gerade Erkenntnis von Heilpflanzen und dergleichen, das war noch teilweise sehr gesund da. Aber das sagt natürlich nichts über die höheren geistigen Dinge aus. Gar nichts. Aber wenn was über höhere geistige Dinge, an Schauungen hereinkam, war eigentlich die Gefahr riesengroß, dass das eben von der anderen Seite kommt. Nicht von der richtigen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was war die Konsequenz davon, dass letztlich das Ganze an einem rein äußerlichen, nur an der sinnlichen Welt orientierten, nur an der äußeren sinnlichen Welt orientierten Denken, materialistischen Denken entstanden ist. Es ist gerade eigentlich durch die geistigen Strömungen, die es noch gab, durch die Kirchen hereingekommen. Das wird oft nicht gesehen. Man denkt sich, die waren die Gegner, sind gegeneinander. Und zeitweise hat es ja dann so ausgeschaut. Irgendwann ist es ja dann, auch der Kirche, unheimlich geworden. Aber sie haben das alles vorbereitet. Sie haben das vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Dogma um 869, für das Papst Nikolaus I. federführend war, der damals schon zwei Jahre tot war, als dieses Konzil stattfand, war eben die Sorge durchaus ganz stark spürbar. Es gab nämlich damals aus dem Osten heraus, also vertreten vor allem durch den Patriarch von Konstantinopel, Photius hieß der, da ist das Wort Phos, Licht, drinnen im Übrigen, der sprach davon, dass der Mensch so etwas wie zwei Seelen hat. Seine Alltagsseele, aber auch eine geistige Seele. Also vom Geist hat er auch nicht direkt gesprochen, aber eine Geistseele zumindest hat er. Das ist ja interessant, dass das Bewusstsein für das eigentlich Geistige da schon längst verschwunden war. Schon längst verschwunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gab eigentlich nur mehr Leib und Seele im Grunde, aber dieser Photius hat sich erfrecht zu sagen, aber der Mensch hat eine Geistseele zu seiner Alltagsseele noch dazu. Und das heißt, er hat sogar so etwas wie zwei Seelen und die eine ist unsterblich und so weiter. Ich meine, er war sich wahrscheinlich selber nicht über alle Konsequenzen davon bewusst, weil da wäre sofort etwas drinnen von Reinkarnation und dergleichen, müsste man in das Ganze hinein denken. Also das hätte natürlich das ganze Kirchengebäude erschüttert, zutiefst erschüttert. Da haben ja sehr stark die Kirchen mitgearbeitet, also die Reinkarnationslehre durchaus zumindest bei uns nicht aufkommen zu lassen. Obwohl sie eben gerade das Christlichste ist, was es nur geben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe euch das eh schon erzählt in den letzten Malen oder wiederholt erzählt, was im Osten drüben, also in Asien, die Reinkarnationslehre ist. Die ist, jetzt drücke ich es wienerisch aus, ein bisschen eine verhatschte Reinkarnationslehre. Was heißt verhatscht? Also eine etwa, fällt jemand was ein, wie man das übersetzen kann in Hochdeutsch? Schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Eine Zuhörerin:] Nicht geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht geradlinig, ja irgendwie genau. Also es geht nicht den rechten Gang. Hatschen sagt man bei uns in Wien, ist so ein schlurfendes Gehen, so ein schlampiges, nicht schönes Gehen. Also das heißt, etwas ist verhatscht, es geht nicht so richtig seinen Weg irgendwo. Also diese Reinkarnationslehre im Osten kann man nicht vergleichen mit der, die eigentlich durch Rudolf Steiner hier so ins Bewusstsein gerufen wurde, aber auf Basis zum Beispiel auch dessen, was vorher schon ansatzweise etwa Lessing erkannt hat. Was auch in einem Goethe gelebt hat. Ganz stark Schiller, in Schiller sowieso. Also gerade da zur Goethezeit waren die meisten der großen Denker damals und Künstler, waren davon ganz fest überzeugt. Für die war das ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind sie aber auch der Kirche eher fern gestanden, weil mit der war das halt überhaupt nicht vereinbar. Und was im Osten war, war eigentlich wirklich mehr eine Seelenwanderungslehre. Das heißt, es ging eben eigentlich darum, wie gewisse Seeleneigenschaften des Menschen nach dem Tod weitergehen, in irgendeiner Form. Und in welchen teilweise wirklich jenseitigen Reichen sie halt weiter existieren. Und das heißt, eine Reinkarnation heißt dort nicht unbedingt immer auf die Erde zurückkommen. Das ist sogar namentlich, ja, selbst im Buddhismus wird das als positiv angesehen, weil da ist zumindest die Chance, die buddhistische Lehre aufzunehmen und dann die Reinkarnationen zu überwinden und dann eben ins Nirwana zu gehen. Aber es war im Osten immer so, das ist nämlich im Hinduismus ähnlich, es wird von sechs Daseinsbereichen gesprochen und da gibt es halt Unterweltgeister, also da ist man halt wirklich bei den Teufeln dann oder bei den Hungergeistern, das sind die, die nach an der äußeren Welt kleben irgendwo, aber halt leider nicht mehr die Organe dazu haben. Also folglich hungern und dürsten sie nach der äußeren Welt, sind aber im Jenseits. Also das heißt, in der Seelenwelt bewegen sie sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird alles als Inkarnation gerechnet und so geht das weiter. Dann kommt eben das Menschenreich, ja, der kann auch auf Erden wieder da sein, das wird aber gar nicht so klar unterschieden dort. Das muss man sich als westlicher Mensch jetzt dazudenken. Aha, ja, der ist ja dann auf Erden auch wieder, aber weil die Hungergeister sind im Kamaloka im Grunde, die inkarnieren sich nicht auf Erden. Aber für die damalige Zeit war dieses in der äußeren Welt und in der jenseitigen Welt sein, das hat man noch nicht so als Gegensatz empfunden. Diese scharfe Trennung gab es noch nicht. Ja, der stirbt, der geht jetzt dorthin oder er inkarniert sich auf Erden wieder. Und so gibt es halt mehrere Bereiche da. Bis hinauf zu den Reichen der Devas, das sind so in etwa Erzengelbereich irgendwo. Viel höher geht es dann eh nicht hinauf. Aber dass da ein Ich durchgeht, das ist ihnen überhaupt nicht klar, weil es den Ich-Begriff in unserem Sinne noch gar nicht gibt dort. Selbst wenn es Worte gibt, die man jetzt als Ich übersetzen könnte, aber dann ist immer das Ego gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ego ist ein durchaus individuell geformtes Seelisches. Aber das ist noch nicht das Ich. Das ist was anderes. Und das, ja, von dem haben sie angenommen, dass das in irgendeiner Form der Kern davon zumindest erhalten bleibt. Und die Frage ist halt, wo siedelt er sich an? Eben in den verschiedensten Bereichen. Und einer davon ist, dass er halt wieder als Mensch auf Erden herunterkommt. Dass ein Ich durchgeht und wirklich immer wieder als Mensch sich inkarniert auf Erden und nicht als Hungergeist und so weiter, das ist erst jetzt. Und in dieser Klarheit, wie es ausgesprochen wird überhaupt erst bei Rudolf Steiner, das ist bei den Theosophen noch nicht so klar ausgesprochen. Also das ist was durch und durch Christliches, weil tatsächlich auch die Unsterblichkeit der Seele, das Ich ist sowieso unzerstörbar, das Ich kann nicht wirklich zerstört werden. Aber wie schaut es mit der Seele aus des Menschen? Und das ist ja durchaus was sehr Wichtiges, weil wenn wir nur ein Ich wären, wüssten wir von unserem Ich nichts. Weil wir brauchen es, dass unser Ich sich zumindest im Seelischen spiegelt, beziehungsweise das Seelische weiter im Ätherischen und so fort. Erst dadurch entsteht das Bewusstsein davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=4295 Wie das Ich die Seele zum Geist wandelt. Der Kampf zwischen christlichem Fühlen und arabischem Denken. Kultus gegen Intellekt in der europäischen Geistesgeschichte 01:11:35] ===&lt;br /&gt;
Also Ich zu sein heißt noch nicht, etwas zu wissen vom Ich, von sich selbst, sondern das Ich entwickelt sich dadurch, also jetzt bei uns namentlich dadurch, dass es das Seelische verändert, bearbeitet. Ihr wisst, dann entsteht aus dem Astralischen, aus dem Astralleib, mit der Zeit das sogenannte Geistselbst, der Heilige Geist, der Geheilte Geist, wenn man so will, entsteht durch die Tätigkeit des Ichs. Also dass dann ein Seelisches entsteht, das wir gemacht haben. Wir gemacht haben. Indem wir ein bereits vorhandenes, aber uns verliehenes Seelisches umgearbeitet haben. Und umarbeiten heißt immer, darüber haben wir auch schon gesprochen, dass in letzter Konsequenz etwas von altem, vielleicht verdorbenem Seelischen wirklich ins Nichts geworfen wird, das heißt aufgelöst wird, es ist weg. Und ein Neues aus dem Nichts heraus geschaffen wird. Na, dass uns das nicht voll und ganz gelingt, das wissen wir, da werden wir noch eine Zeit brauchen. Sonst hätten wir alle schon unseren Astralleib vollkommen umgewandelt zu einem Geistselbst. Aber was ist von der Seele wirklich unsterblich? Genau nur der Teil, den wir durch unser Ich umgewandelt haben. Der Teil ist der wirklich Unsterbliche. Und daher ist die Unsterblichkeit der Seele durchaus nicht eine Selbstverständlichkeit. Auch das ist eben etwas, was auch als eine Folge dieses Dogmas von 1869, dass zwischen Seele und Geist nur vage unterschieden wird, jedenfalls dem Menschen der Geist nicht zugesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit meint man halt dann, das ist die höchste Gottheit. Stimmt auch, im Ich wirkt die höchste Kraft drinnen. Das ist halt so ein Fünkchen da draußen, aber doch, es hat die gleiche Qualität. Und wenn ich das dem Menschen abspreche, dann spreche ich ihm aber in Wahrheit die unsterbliche Seele auch ab. Weil dann kann er zu der nicht kommen. Dazu brauche ich das Ich, den Geist, der an der Seele arbeitet. Und nur das, was ich mir selber erarbeitet habe, ist unsterblich. Das war der große Streit im Mittelalter zwischen den arabischen Denkern, und das waren Denker erster Güte, darüber haben wir schon gesprochen, weil sie erstens eine gewisse Naturbegabung dazu haben, und weil sie eben gerade auch die griechischen Philosophen intensiv studiert haben. Es ist zwar dann mit der Zeit namentlich die Logik des Aristoteles auch nach Europa gekommen, aber große Teile von Aristoteles Werk waren nur den Arabern zugänglich, und die sind zu uns nicht gekommen, jedenfalls nicht so bald gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch bis ins 8., 9. Jahrhundert hinein geht das schon, waren die braven Mönche, die Christlichen, von der Logik her, von der Intelligenz her, wenn man so will, armselig gegenüber dem, was die Araber hatten. Die waren top drauf, die Europäer hatten es nicht. Man muss denken, die Europäer, das waren ja vielfach die Stämme mehr aus dem Norden heraus, die im Zuge der Völkerwanderung auch bis weit heruntergekommen sind. Die haben einen starken Willen gehabt und das hat sie für das Christentum sehr offen gemacht, weil sie in ihrer Kultur bereits Erlebnisse hatten, die in die Richtung hindeuten. Also zum Beispiel dieses Schauen des Mysteriums von Golgatha, natürlich nicht in der Form, wie wir es beschreiben, aber auch schon die Christgeburt zu Weihnachten, oder eigentlich die Jesusgeburt zu Weihnachten, das haben sie miterlebt. Dort gab es noch Schauende, die haben das miterlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Druiden und dergleichen, die haben das miterlebt. Daher natürlich auch ein Riesenkonflikt zwischen denen, die jetzt aus dem Süden kommen, die römisch gebildeten Priester, die kommen, und denen jetzt da noch vielfach hellsichtige Leute entgegenkommen, die hellsichtig deswegen waren, weil es halt da vom Denken her [kommen]. Das Denken diskutieren [die aus dem Süden kommen] mehr mit dem Schwert irgendwo. Das ist aber sehr dezidiert. Und Mut, Willenskraft, Stärke drinnen. Starke Ich-Kraft eigentlich drinnen. Also wenn man denkt, so Wikinger, Normannen und die, ein Mann zieht aus und erobert ein Reich, irgendwo am Ende der Welt. Und was er sonst braucht dann, Leute dazu, die sucht er sich dazu. Aber er zieht aus. Aus dem Ich heraus. Ich setze eine Tat. Ja, auch mit dem Schwert. Aber da war Ich-Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da von Norden kamen Völker, wo stark die Ich-Kraft drinnen ist. Aber was heißt das? Auch die Christuskraft ist stark drinnen, obwohl sie noch gar nichts davon wissen. Außer sie haben miterlebt. Und das haben die Druiden, die Priester und teilweise auch das Volk miterlebt. Also dieses Licht aufgehend zur Zeitenwende. Das konnten sie hellsichtig noch sehen. Da ist etwas passiert in der geistigen Welt. Dabei ist ja da noch gar nicht einmal wirklich der Christus auf Erden geboren worden. Aber es scheint das Licht des Christus durch. Namentlich, wenn also dieser natanische Jesusknabe geboren wird. Es scheint durch. Durch das Ganze. Es ist im Umfeld da. Und das konnte man miterleben. Aber von unten kamen die römisch gebildeten Pfarrer und Prediger oder was, die das alles nicht hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben brav in der Bibel halt dann gelesen, im Neuen Testament gelesen. Aber haben selber nichts gesehen. Nichts. Nichts. Sondern sie haben eigentlich eine Heidenangst davor gehabt. Im Großen und Ganzen. Ja, mit Recht. Mit Recht in gewisser Weise. Sie haben damit zwar immer mehr das wirklich Geistige ausgetrieben aus dem Christentum. Es ist immer mehr äußerlich geworden. Und bis auf eines. Und das war das Gegengewicht. Und das war sehr bewusst von dem Papst Nikolaus, der im 9. Jahrhundert da führend war. Sie haben gesetzt auf den Kultus. Sie haben gewusst, sie haben gespürt, in dem kultischen Geschehen, da wirkt eine geistige Kraft drinnen. Die verstehen sie zwar selber nicht, aber da wirkt etwas drinnen. Und auf das haben sie gesetzt. Und verstehen braucht man nichts. Es war ja auch so, dass man auf die Gemeinde am liebsten so gewirkt hat, dass man dem Kultus wirken lässt, der zum Gemüt spricht. Und das Denken im Grunde weglässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil darum gab es die lateinische Messe. Die lateinische Messe. Kein Mensch hat Latein gesprochen außer den Priestern. Es waren ganz wenige. Das müssen schon sehr hohe Adelige gewesen sein, oder eben eh Leute im Kloster erzogen wurden. Aber sonst im Volk hat niemand die Messe verstanden. Und trotzdem waren die Kirchen voll. Sie waren voll, sie haben etwas gesehen, was sie im Grunde nicht verstanden haben. Sie haben etwas gehört, was sie nicht verstanden haben. Aber es hat gewirkt. Und es ist in dem Messgeschehen etwas drinnen. Aber es ist eigentlich verbaut der Weg, aus eigenem jetzt einen bewussten Zugang zu dem Inhalt zu kriegen. Es wirkt dann nämlich unbewusst im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Gegensatz dazu, war das bei den Arabern viel bewusster alles. Und das ist in gewisser Weise bis heute so. Die, die dann eben auch den Islam angenommen haben, haben das großteils, jedenfalls die gehobeneren Schichten aber doch viel mehr, sehr gedankenklar erfasst, was da drinnen ist. Auch im Koran drinnen. Das darf man nicht unterschätzen. Und es entstand eben dann wirklich aber die große Schwierigkeit, dass ja dann doch eben die Begegnung zwischen Christentum und Islam gab und es da halt Schwierigkeiten schon damals gab und heute noch gibt. Ja, aber wie argumentiere ich? Unsere Leute hier in Europa, im nördlicheren Europa, namentlich oben, haben den Arabern zunächst einmal nichts entgegenzusetzen gehabt. Außer ihre tiefe Überzeugung. Aber begründen konnten sie es nicht. Jedenfalls nicht mit der Klarheit, die die Araber mitgebracht haben. Und es ging immer um so entscheidende Fragen, ja, wie ist es denn mit der Unsterblichkeit der Seele? Und wie ist es namentlich also mit dem, was der Mensch hier sich entwickelt durch sein Denken? Geht es verloren einfach? Oder ist es weg? Oder wie ist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war interessanterweise die Haltung der islamischen Denker, also, weiß ich nicht, Avicenna, Averroes und dergleichen, wie die großen Denker hießen, die teilweise schon ein, zwei Jahrhunderte vorher auch geschrieben hatten, für die war das nur eine Gabe, die uns verliehen wurde, die aber dann mit dem Tod wieder zurückfällt an die geistige Welt. Und ein starkes war eben gerade aber bei den Christen, die, ja, aus dem nördlichen Bereich, sagen wir mal, kommen, durchaus auch aus unserem Bereich hier, dass da doch dieses Spüren, da ist etwas, eben das Ich, ist. Auch wenn sie nicht genau wissen, was das ist. Aber dass sie gesagt haben, nein, was der Mensch herein holt aus dem Geistigen, durch das Denken jetzt aber zunächst einmal, das geht nicht verloren. Das fällt nicht wieder einfach zurück an die geistige Welt und löst sich dort auf, sondern da geht etwas weiter davon. Das war der große Streit, also namentlich eben Thomas von Aquin war da federführend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=5110 Der Reinkarnationsgedanke als Konsequenz der Unsterblichkeit. Die Erschaffung der unsterblichen Seele durch Geistesarbeit. Die starke Denkschulung im alten arabischen Raum. Der Koran als mächtiges Werkzeug der Einprägung. Der innere Dschihad als notwendige geisteswissenschaftliche Disziplin 01:25:10] ===&lt;br /&gt;
Ging aber allerdings noch nicht so weit, dass man jetzt das nächste, das wäre die größte Ketzerei gewesen, ist es ja heute noch, eben den Reinkarnationsgedanken auszusprechen. Weil das wäre eigentlich die nächste Konsequenz. Man kann sagen, jetzt steigt es ins Geistige auf, aber man müsste dann sofort die Frage stellen, ja bin ich denn wirklich schon fertig? Oder gäbe es nicht noch vieles, was ich auf Erden erwerben müsste, um geistig weiterzukommen? Wie ist denn das? Also vor allem eben auch die Frage sich stellen, wie ist das bei den armen Menschen, die leider Gottes vor Christus gestorben sind, für die wäre es ja ganz verloren irgendwo. Die könnten an dem nicht teilnehmen. Aber es gab jedenfalls diese große Auseinandersetzung, ist das, was also durch die menschliche Intelligenz im Seelischen getan wird, damit meine ich nicht, dass man einfach jetzt alle Gedankengänge mitnimmt, um das geht es gar nicht. Sondern durch die Arbeit des Geistigen an der Seele, im Denken, durch die Intelligenz, passiert ja was. Es entwickelt sich weiter. Und die Araber waren eben der Auffassung, es ist nur geborgt, es ist die göttliche Intelligenz, aber es ist geborgt. Und mit dem Tod ist sie wieder weg. Und die christlichen Denker, namentlich ein Thomas von Aquin, hat gesagt, nein, es wird uns etwas gegeben, aber es wird eben von uns ergriffen auch. Und es wird weiter bearbeitet, und das geht nicht verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit erst in Wahrheit kann man von einer Unsterblichkeit der Seele sprechen. Was vorher, wenn es jetzt sehr überspitzt sagt, wirklich unsterblich am seelischen auch war, sind die seelischen Verfehlungen, die Kammerpäckchen. Die sind tatsächlich geblieben. Aber dann der Rest geht auf, großteils in der Seelenwelt löst sich das auf. Das Ich geht natürlich schon weiter, weil das Ich hat der Mensch von Anfang an gehabt. Aber Ich ohne Seele, an der das Ich gearbeitet hat, ist halt eine sehr halbe Sache. Das heißt, das sind zwei Dinge, die man deutlich auseinander halten muss. Unsterblichkeit des Geistes, die ist von Haus aus gegeben, weil Geistiges eben unmittelbar aus dem Nichts heraus schaffen, schöpfen kann. Aber Seele ist erst dann unsterblich, wenn sie wirklich vom Menschen selbst geschaffen wird. Der Teil ist unsterblich. Geschaffen im Sinne von umgeschaffen, gearbeitet daran. Das heißt, es hängt sehr viel davon ab, wie wir auf Erden an unserem Geistigen arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon hängt ab, wie viel wirklich unsterblich ist, wie viel wir mitnehmen. Und das heißt de facto, wie viel wir im Zuge unserer Inkarnationen letztlich am Geistselbst entwickeln, weil das Geistselbst ist das verwandelte Seelische. Und das ist es eben genau, was nicht verloren geht. Aber wenn wir nicht geistig arbeiten, sondern halt nur die Intelligenz fürs Äußere verwenden und überhaupt alles, was wir tun, fürs Äußere verwenden,[dann sind zumindest, dass wir es gar nicht tun], das wird kaum vorkommen. Darum gibt es auch bei jedem die Unsterblichkeit irgendwo seit der Zeit. Seit der Zeit eigentlich, seit der Christus da ist. Vorher ist das Seelische zum größten Teil aufgegangen in der Welt. Was durchgeht, ist das Ich, das inkarniert sich wieder, es nimmt bei der Inkarnation wieder die Seelenkräfte auf, die verdorben worden sind, weil die sind die Aufgabe, die bleiben nämlich peinlicherweise erhalten. Nein, Gott sei Dank bleiben sie erhalten, weil das ist die Chance was zu machen. Aber wenn man es ganz präzise ausdrücken will, in der Vergangenheit war das Unsterbliche das Seele unserer karmischen Aufgaben. Das heißt unser verpfuschtes Seelisches. Weil das können wir tatsächlich nur selber auflösen. Das ist die Gnade und Gabe der Götter, dass sie ein Seelisches aufbewahren, das bearbeitungsbedürftig ist. Aber alles das, was aus dem freien Gestalten herauskommt, kommt eben auch nur zustande und ist auch nur dann unsterblich, wenn wir es wirklich tun. Wenn wir es bewusst tun, schaffend aus dem Geistigen. Alles andere wird kassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir stehen jetzt in dem Zeitalter drinnen, wo wir das können und wo wir auch ein Bewusstsein dafür entwickeln können. Natürlich, es war schon zu der Zeit von Thomas von Aquin so, weil es ist seit der Zeit des Erdenlebens des Christus im Prinzip so. Und dann vor allem das Jahr 333, wo jetzt anfängt das Bewusstsein dafür aufzuleuchten. Da ist ein ganz starker Schub noch drinnen. Aber bei wie vielen Menschen war das der Fall? Das heißt, die Araber, mit ihrer Anschauung, dass sie das auflöst, hatten nicht so ganz Unrecht. Weil es de facto bei vielen Menschen genauso noch war. Und in ihrem Umfeld eben auch so war. Das konnten sie noch nicht miterleben. Dabei haben gerade viele von ihnen dann, gerade weil sie geistig sehr stark gearbeitet haben und durchaus auch sich des Gehirndenkens dabei bedient haben, doch eine starke Geistigkeit zugleich mitentwickelt. Nur war ihnen das noch nicht so bewusst, haben viele von ihnen tatsächlich für die Wiederverkörperung dann auch noch einiges mehr mitgebracht als bloß die Kammerpäckchen. Und das waren gerade also die Denker, die dann unsere äußere Wissenschaft, die Technik und das sehr stark befruchtet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind viele Reinkarnationen von Menschen, die früher dort im arabischen Raum drinnen waren, die immens starke Denkschulung drin hatten, die die Araber hatten, allein auch durch das Auswendiglernen des Koran zum Beispiel, war in einer anderen Weise im Judentum ja auch genauso, dass man das gelernt hat, gelernt hat, gelernt hat und damit eigentlich den Geist trainiert hat. Das waren noch keine eigenständigen Gedanken. Diese hat man sich noch nicht getraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Arabern war es dann schon ein bisschen anders, sicher später bei den Juden auch das Eigenständige dazu gekommen ist. Das waren aber gerade die, die dann eben vom streng Religiösen auch schon ein bisschen abgegangen sind und die eben zum Beispiel dann in der Akademie von Gondischapur als Ärzte gearbeitet haben und im Grunde komplett materialistisch gearbeitet haben. Komplett materialistisch. Die haben zwar noch nicht jetzt alle Erkenntnisse natürlich, wie wir sie heute haben, aber schon sehr viele, aber das Bild war eigentlich ein total materialistisches. Trotzdem hatten sie daneben den Glauben an Allah, an das Göttliche, das hineinwirkt, dass eben wenn es in ihnen lebt, während der Erdeninkarnation ihnen die Fähigkeit gibt, all das zu machen, eben auch auf die Art die Heilmittel zu entwickeln oder Operationen sogar zu machen. Das gab es dort auch schon anfänglicherweise. Und sie haben sich geschult eben einerseits an den griechischen Philosophen, sie haben sich geschult, aber auch indem sie wirklich mit, ja, ich sag mit großem Ernst eben auch studiert haben den Koran, zum Beispiel ihn auswendig gelernt haben. Dazu mussten sie nicht einmal unbedingt lesen können, sondern sie haben ihn immer wieder in der Koranschule oder wie es damals war, gelernt einfach. Durchs Hören, durchs wiederholte Hören konnten sie, und der Text lebte in ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage jetzt einmal, in wie vielen Menschen der christlichen Welt lebt, ich will jetzt bescheiden sein, das Neue Testament. Wortwörtlich, wortwörtlich drinnen. Es werden nicht so viele sein, habe ich das Gefühl. Im muslimischen Raum ist es viel mehr verbreitet, dass Menschen vielleicht nicht alles, aber doch große Teile wirklich können. Und durch die ganze Kultur, wie es gemacht wird, es wird ja durch den Muezzin immer wieder ausgerufen. Man hört es, man hört es immer wieder, man hört es immer wieder. Und es lebt dort drinnen. Also ein stärkerer Art der Meditation oder des Mantrams gibt es eigentlich gar nicht. Das heißt, das prägt sich ein, das verwandelt die Menschen. Und an dem kann man etwas lernen, nur wir müssen es anders machen. Wir müssen es heute halt wirklich ganz aus der Freiheit heraus machen. Das ist dort vielleicht nicht immer ganz so gewesen, obwohl das ja heute auch der große Schritt im Islam ist, drinnen aus eigener Entscheidung, vielleicht sogar als Nicht-Muslim beizutreten. Nicht weil ich hineingeboren bin und es eh von Haus aus habe, sondern aus freier Entscheidung hineinzugehen. Und dann diese Schulung zu unternehmen. Es gibt natürlich im Koran verschiedenste Perspektiven drin, sagen wir es einmal vorsichtig so. Und es gibt genug Perspektiven, die problematisch werden können. Da wollen wir jetzt gar nicht weiter diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kennt das, die ganzen Sachen mit dem sogenannten Schwertvers [Sure 9, Vers 5 des Koran] und so weiter, wo halt aufgefordert wird, die Ungläubigen zu töten und dergleichen. Das kann man alles verschieden auslegen. Religionen lassen sich immer missbrauchen. Und es sind aber da halt sehr viel starke Hinweise auch drinnen, die man so auslegen kann. Ihr wisst ja vielleicht, es wird im Islam gesprochen vom sogenannten großen Dschihad. Das ist also der äußere Krieg. Und vom kleinen Dschihad. Das ist also sich selbst zu reinigen, den Feind in sich selbst zu bekämpfen. Manche sagen auch genau, es ist umgekehrt. Der große Dschihad ist eigentlich der Kampf im Inneren. Das ist nämlich der Schwierigere und der Größere. Und da ist ein immenses Potenzial drinnen. Es ist immer die Frage, was man daraus macht. Wenn ein Mensch aus dem islamischen Bereich da in diesem Glauben drinnen steht, in dieser Geistesschulung, die auch da drinnen steht, drinnen ist und es im richtigen Sinne nimmt, den großen Dschihad zu sehen als Arbeit an sich selbst, dann ist da ein immenses Potenzial drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen heute nur, namentlich hier im Westen, die problematische andere Seite, dass es nach außen getragen wird. Es ist ja immer schwer zu interpretieren, was hat denn der Mohammed wirklich gemeint oder was hat er wirklich durch den Erzengel Gabriel offenbart bekommen. Es ist nur eine andere Frage dazu. Und vor allem, was hat er gelebt? Gelebt hat er in einem Kampfzustand. Als er von Mekka nach Medina ging, war es ein Kampfzustand und da hat er erstmals die Oberhand gehabt, weil Kämpfe unter den Stämmen da waren. Gewaltige Kämpfe. Und es sind viele Stämme verschwunden, auch im Zuge des Ganzen. Es war einfach eine immens kriegerische Zeit drinnen. Man kann natürlich sofort belegen, der hat ja selber gekämpft. Der war sicher mit dem Schwert unterwegs, auch nicht nur mit dem Wort unterwegs. Gar keine Frage. Und es blieb ihm auch gar nichts anderes übrig in der Welt, in der er dort drinnen stand. Aber man kann es als Geisteskampf eben auch leben und das wird die Zukunft sein. Und da sieht man die große Disziplin, die dort herrscht und viel mehr Bereitschaft, diese Disziplin zu üben. Die geht uns ziemlich stark ab. Weil der Weg zum Geistigen, zum Göttlichen letztlich, der Weg also uns weiterzubringen auf diesem Weg, Schritt für Schritt, der erfordert sehr viel Konsequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=6108 Die Überwindung der vererbten alten Kräfte. Der Unterschied von Bauchhellsehen und Kopfhellsehen. Das bewusste Malen der neuen Geisteswelt 01:41:47] ===&lt;br /&gt;
Es reicht eben nicht, am Sonntag in die Kirche zu gehen und zu sagen, jetzt passt es schon. Sondern es muss eigentlich das ganze Leben durchziehen, ohne dass jetzt irgendeine Frömmelei oder irgendetwas kommt. Um das geht es eben überhaupt nicht, sondern dass man das erkennt, dass der geistige Funke in uns ist. Und dass wir aus dem heraus tätig werden können. Und dann gehen wir natürlich über die Interpretation hinaus, die diese islamischen Denker noch im 7., 8., 9. Jahrhundert hatten, die sagen, das Seelische löst sich auf, geht weg. Sondern dann kommt schon das hinein, dass wir aus dem Ich heraus ja an dem Geistselbst arbeiten können. Das ist etwas, was zumindest zu dem damaligen Zeitpunkt die islamischen Denker noch nicht erfassen konnten. Das aber eben gerade durch den Ich-Impuls. Und womit hängt das zusammen? Das hängt zusammen, dass im Süden überhaupt, ja auch in anderen Gegenden, aber jedenfalls weniger bei uns in Europa, da ist es schon zurückgegangen, dass dort noch sehr viel mehr auf die Abstammung, auf die ist ja im Judentum auch, und das ist im Grunde im Islam auch, dass sehr viel die Abstammung, die Blutsverwandtschaft, eine ganz große, zentrale Rolle spielt. Da ist ja einer, wo ihr wahrscheinlich es eh wisst, mit der Blutsverwandtschaft zusammenhängen, aber auch zum Beispiel die Kräfte des alten Hellsehens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Kräfte zu überwinden, sagt ja der Christus zum Beispiel, wer nicht Vater und Mutter lasse, dass er letztlich die ganze Blutsverwandtschaft hinter sich lässt, kann nicht mein Jünger sein. Damit sagt er aber nicht, es wäre eine Fehlinterpretation, bitte schau, dass du schnellstmöglich von der Familie verschwindest und nichts mehr mit ihr zu tun haben willst. Nein, es heißt nur, werde ein eigener Mensch und baue nicht auf die Kräfte, die dir einfach vererbt worden sind, alleine, und wenn es die besten sind, sondern entscheidend ist, was du als Individuum daraus machst. Das ist damit gemeint. Also baue nicht auf die Kräfte der Blutsverwandtschaft, sondern baue auf die Kräfte, die du aus deiner Individualität entwickelst und durch Inkarnationen weiterentwickelst. Das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen aber trotzdem immer noch, das habe ich auch im letzten oder vorletzten Vortrag betont, wir brauchen trotzdem aber auch noch ein gewisses Maß an alten Kräften, die zum Beispiel gerade an die Vererbung gebunden sind, an die Blutsverwandtschaft, weil damit auch gewisse geistige Fähigkeiten verbunden sind, an die wir von der anderen Seite noch nicht herankommen. Wir kommen nämlich von der anderen Seite. In den alten Zeiten ist das Naturhellsehen überhaupt durch die körperliche Anlage bestimmt gewesen, weil einfach das Geistige, das den Menschen geschaffen hat, legt es hinein, einfach in die Körperlichkeit. Das heißt, das alte Hellsehen ist stärker an den Leib gebunden, zum Beispiel als unser normales Alltagsbewusstsein. Es wird zwar schon natürlich beim Hellsehen dann ein Teil freigesetzt, aber dafür ein anderer Teil sehr, sehr stark an den Organismus gebunden. Das moderne Hellsehen ist ganz anders, indem es wirklich sich löst vom Körper, indem es wirklich ein leibfreies Denken wird. Ein leibfreies Denken. Das ist der große Unterschied zum Beispiel zwischen dem, was Rudolf Steiner nennt das Kopfhellsehen und das Bauchhellsehen. Das Bauchhellsehen beruht auf den Kräften, auf denselben Kräften, die bei uns in der Nacht, wenn wir schlafen, tätig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir schlafen, was passiert denn da? Also erstens, wenn wir nicht gerade träumen, wissen wir nichts davon, es ist ein sehr dumpfer Bewusstseinszustand. Aber was passiert da? Das Seelische, das Astralische ist gerade im Schlafzustand, im unteren Bereich unseres Leibes, sehr viel fester verbunden als im Wachzustand. Man sagt doch immer, im Schlaf geht ich und Astralleib heraus, heißt es so oft. Das stimmt aber nur für die oberen Partien. Das Ich, das geht heraus, das ist eigentlich eh immer draus, in Wahrheit, aber das Astralische, die Astralkräfte, verbinden sich gerade in der Nacht mit dem unteren Bereich, also das heißt, der Bereich Sonnengeflecht und alles, was darunter ist, viel intensiver. Und auf das baut das Bauchhellsehen, auf diese Kräfte baut das Bauchhellsehen. Das heißt, der Bauchhellseher sieht eigentlich in einem Zustand, der mit unserem Tiefschlaf vergleichbar ist. Und trotzdem erlebt er halt was dabei. Aber die Kräfte steigen aus dem Bereich auf und darum kann er auch nicht wirklich durchschauen, was da los ist. Es steigt zwar beim alten Hellseher etwas aus diesem Bereich bis in sein Wachbewusstsein auf, also das heißt, er schläft eigentlich da unten. Das heißt, da tritt wirklich bis zu einem gewissen Grad ein Zustand ein, wie wir es sonst nur im Nachtschlaf haben, also eine festere Verbindung des Astralischen mit dem Leib. Aber davon kommt etwas bis ins Wachbewusstsein hinein, oder Traumbewusstsein besser gesagt hinein, sodass es dann als Vision vor ihm steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim modernen, imaginativen Schauen, das heißt, von lebendigem, imaginativen Denken ausgehend, was Rudolf Steiner auch als Kopfhellsehen bezeichnet, da ist diese festere Bindung unten nicht da. Im Gegenteil, es wird eher sogar ein bisschen gelöst. Und wir arbeiten mit den oberen Kräften. Es werden astralische Kräfte, zum Beispiel da in der Herzebene konzentriert, sehr stark überhaupt in den oberen astralischen Sinnesorganen, also in den Chakren, Stirnchakra, Halschakra, Herzchakra. Man kann auch dann noch bis zum Sonnengeflecht gehen, aber da wird es schon heikel. Also die unteren Chakren spielen daher im modernen Hellsehen eine untergeordnete Rolle. Sie tragen schon etwas bei, aber beim alten Hellsehen sind die ganz intensiv tätig dabei. Und die geben auch diesen traumbildartigen Charakter der Schauungen. Das heißt erstens, man wird überfallen davon, man weiß nicht, was man da eigentlich wirklich sieht zunächst einmal. Und sie sind sehr intensiv und sie werden erlebt, also ähnlich eben Traumbildern. Und Traumbilder haben aber eigentlich in Wahrheit einen sinnlichen Charakter. Nur sind halt die Erlebnisse anders zusammengestellt als im äußeren sinnlichen Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was erlebt man denn in einem Traum? Wenn man Bilder erlebt, sind es Bilder wie aus der sinnlichen Welt, nur halt verändert irgendwo. Also wenn jetzt da drin ein Engel erscheint, das ist eigentlich ein Mensch mit Flügeln. Das ist ein sinnliches Bild. Und das kann sehr intensiv sein, dieses Erlebnis, kann auch sehr mit starker Emotion begleitet sein. Aber das kommt alles aus den unteren Kräften heraus. Und wir haben schon gesprochen davon, das ist aber für gewisse Erkenntnisse notwendig. Ist es eben gerade namentlich für teilweise Heilmittelerkenntnisse und so für tiefere Sachen, was wirklich konkret bei einem einzelnen Menschen los ist, da ist das Hinuntersteigen in diese Kräfte notwendig. Bis zu einem gewissen Grad. Und da kommen wir heute noch nicht an alles heran mit dem neuen geistigen Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dafür ist da die Freiheit und Bewusstheit drinnen. Die volle Bewusstheit. Weil es nützt dem alten Hellseher auch nicht so wirklich viel, dass er sagt, im Alltagsleben bin ich eher ein normal, bewusster, vernünftiger Mensch. Er kann trotzdem seine Schauungen in der Regel nicht deuten. Das ist schwierig. Oder es können sehr leicht Fehldeutungen entstehen. Weil es eigentlich im Grunde zwei verschiedene Tätigkeiten sind. Es steigt etwas auf als Bild, an dessen Zustande komme ich nicht bewusst beteiligt bin. Und dann schaue ich halt mit meinem modernen Denken, versuche mir einen Reim darauf zu machen, was erlebe ich denn da. Das ist ja vielfach auch das, was die Tiefenpsychologen oder so machen. Ja, jetzt schaut man, dass man die Träume mehr ins Bewusstsein hebt und dann versucht man zu analysieren, ja was spricht sich denn da drinnen aus, in diesen Bildern, was bedeutet denn das. Aber da tue ich sie eigentlich von außen betrachten und versuche zu erraten im besseren Sinn, was bedeutet das eigentlich oder was könnte das bedeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beim modernen, imaginativen Schauen, bei der modernen geistigen Erkenntnis überhaupt, bin ich bei jedem, was ich schaue, aktiv dabei. Ich mache also etwas Ähnliches, das habe ich ja das letzte Mal schon gesagt, wie das Kind, wenn es sehen lernt, unbewusst, haben wir gesagt, es muss erst lernen. Wir müssen das moderne Schauen lernen. Wie wir gelernt haben, mit den sinnlichen Augen zu sehen, das wissen wir nicht mehr. Das passiert als Kind eben, wo wir noch nicht bewusst sind. Später, wenn man dann ein entsprechendes geistiges Schauen entwickelt, hat man unter Umständen einzelne Fetzen aus dem Bereich, auch aus der Zeit vor dem dritten Lebensjahr. Aber das ist trotzdem schwierig. Aber alle Bilder, die ich dann aufbaue, bin ich mir, sollte ich mir bewusst sein, ich zeichne sie, ich male sie. Das ist jetzt das Kernthema, was sich schon ein paar Vorträge durchzieht. Also das heißt, ich erlebe bewusst das für die geistige Welt, was das Kind zum Beispiel unbewusst für die sinnliche Welt sich erarbeitet, nämlich sehen lernen, schauen lernen. Dazu muss ich die Welt zeichnen mit den Augen. So müssen wir mit unseren Geistesaugen malen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst aber jetzt malen, die geistige Welt, sonst sehe ich sie nicht in ihrer wahren Gestalt. Und sehen ist dann eben nur ein Hilfsausdruck dafür, weil es eben primär nicht in sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen erscheint, sondern ich muss es eigentlich erst bewusst auch übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Malprozess ist gerade das, dass ich es in diese Bilder übersetze. Das heißt, ich stehe einer geistigen Erfahrung gegenüber, die Chance dazu habe ich jederzeit, nur ich muss mich halt konzentrieren darauf, dass ich auch wahrnehme, was geistig um mich ist. Dann ist diese Berührung da, dann ist diese Erfahrung eigentlich da, aber um sie mir zu Bewusstsein zu bringen, muss ich sie ins Bild schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder im weitesten Sinne. Das kann eben in verschiedensten Weisen gehen. Das kann auch von mir aus in ein Engelbild, so wie ich mir das jetzt vorstelle, mit den Flügeln gehen, das ist durchaus ein sehr passendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich das nicht könnte, oder nicht in solche Bilder malen würde, dann könnte ich zumindest nicht sprechen drüber, weil wie sage ich es dann wem? Unsere ganzen Begriffe, die wir heute in der Sprache haben, sind im Großen und Ganzen sinnliche Begriffe. Selbst dort, wo es Begriffe sind, die eigentlich irgendwas mit unserem Seelenleben zu tun haben. Die sind entsprechend zumindest verwaschen, wobei das wirkliche Erlebnis des seelisch Geistigen geht eher in die Richtung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Australischen sind es immer Sachen mit Sympathie, Antipathie, Schmerz, Freude, aber trotzdem anders, wenn es losgelöst ist vom körperlichen Werkzeug. Bei vielen unserer Gefühlsempfindungen spielt der Körper durchaus eine ganz starke Rolle. Also Angstgefühle, kaum ist die Atmung beklemmt aus irgendeinem Grund, entstehen sofort Angstgefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt, wenn ich zum Beispiel allein geistig was erlebe, ich nehme jetzt was Banales, ich fürchte mich vor, morgen muss ich zum Arzt gehen und das wird unangenehm, was wird sein, was wird der sagen, was wird der tun? Dann ist es ja ein seelisches Erlebnis. Mit dem Körper hat das zunächst nichts zu tun, aber die Angst davor kann sehr wohl dann in den Körper eingreifen. Dann geht es mir schlecht und ich spüre es bis ins Körperliche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmung geht anders, es hat eine Rückwirkung. Es ist unser Seelisches, unser Geistiges, es steht in einer sehr starken Wechselwirkung damit. Das heißt, es ist aber auch dann an den Angstgefühlen, an den Atem oder sonst was, hat es körperliche Auswirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben körperlich und nicht das Seelische. Wir tun uns im Seelischen sehr schwer, das auseinanderzuhalten. Was hat mit dem Körper zu tun, was hat mit dem Seelischen zu tun? Die reine Imagination zunächst, das ist ja zunächst ein Bild im Astralischen, das uns durch unseren lebendigen Ätherleib zurückgespiegelt wird und durch den Ätherleib geformt wird, dieses Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann sind es solche rein seelischen Erlebnisse, Erfahrungen, aber eben wo der Körper nicht beteiligt ist daran. Es geht also heute darum, dass wir dort wo eine geistige Begegnung da ist, und die kann ich eigentlich überall haben, mit anderen Menschen sowieso, in der Natur draußen, mit Steinen, Pflanzen, Tieren, mit allen kann man es haben, dass ich erstens diese Berührung spüre, die ist da. Wir haben eigentlich die Wahrnehmungsorgane, nur wir müssen sie gebrauchen lernen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wahrnehmungsorgane, die Lotusblumen, die Chakren, wie man sie nennt, das ist ja nicht jetzt irgendein Windradl, das sich da dreht, das wird ja oft so, die 2 Blätterige und die 16 Blätterige und so weiter, die 12 Blätterige, also wenn man sich jetzt vorstellt, da ist ein Ding und dann sagt der Steiner noch so schöner, es fängt sich zu drehen an, also jetzt haben wir da ein Windradl da drinnen, das ist ja auch wieder nur ein Bild, aber wenn ich das Bild nicht habe, weiß ich schon wieder nicht, wie ich es ausdrücken soll, weil es besteht in ganz bestimmten Seelentätigkeiten, organisierten Seelentätigkeiten, es ist eben ein Seelenorgan und das ist tätig. Aber das sinnliche Bild dafür ist eine Übersetzung schon wieder. Ich kann, wenn ich es entwickelt habe, dieses Organ, kann ich etwas wahrnehmen dadurch, dann weiß ich, wie das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sagen kann es dann niemand, weil wir haben einfach in unserer Sprache keine Worte dafür. Und in der Sinneswelt finde ich auch kein Beispiel dafür. Ich kann nicht einmal wohin zeigen und sagen, so müsst ihr das vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann es weder sagen noch zeigen, dann muss ich was stummern. Also um es auszudrücken, muss ich es in ein sinnliches Bild schaffen. Und eine große Hilfe bei dem Ganzen, auch um sich selbst dessen, was ich da erlebe, bewusst zu werden, um es wirklich ganz ins Bewusstsein zu heben, ist eben dieses Bild, durch das ich dieses Erlebnis, das ich spüre, ausdrücke, dass ich das wirklich selber male.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem beruht die moderne Art der geistigen Wahrnehmung. Und dabei wird mir als Wahrnehmenden aber jetzt das eigentliche seelische oder geistige Erleben selber immer klarer und bewusster. Weil es ist zuerst nichts anderes als eine geistige, seelische Berührung, die da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, da ist etwas. Da ist ein geistiges Wesen. Wenn es andere Menschen betrifft, habe ich noch den Vorteil, dass die vielleicht eh vor mir sitzen oder stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich zumindest schon davon ausgehen, dass da ein geistiges Wesen sitzt. Aber ich kann auch welche wahrnehmen, die nicht da sitzen. Jedenfalls nicht äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist die Berührung eben da. Aber die Berührung gibt noch kein Bild. Aber indem ich das, was ich da erlebe, was ich weder in Worten schildern kann, zunächst, daher überhaupt nicht ausdrücken kann, indem ich es sozusagen in ein Bild male, das eigentlich immer nur im Grunde letztlich symbolisch ist, also eine Übersetzung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber indem ich das male in meiner Seele, werde ich mir dessen, was ich da eigentlich erlebe, immer bewusster. Weil sonst bleibt es eigentlich nur das Spüren, da ist was. Und ich komme eigentlich nicht darauf, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst indem ich selber tätig werde. Bewusst. Das heißt, wir machen da bewusst das bei der geistigen Wahrnehmung, was das Kind unbewusst bei der sinnlichen Wahrnehmung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist trotzdem nicht willkürlich drinnen. Ich merke im Malen, wenn ich das übersetze in dieses Bild, spüre ich sofort, das stimmt nicht. Da wird mir schon geleitet, dass das Bild entspricht dem, was mich da berührt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das merkt man dann sehr deutlich. Es geht darum, ganz bewusst dabei zu sein. Und dann hat man darin aber auch schon die ganz klare Bestätigung, weil ich es selber übersetzt habe, ob da was dran ist oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es keine Möglichkeit mehr, dass ich mir was einbilde. Weil ich setze das, was ich unbewusst erlebe, in die Gestaltung um. Und ich erlebe dann die ganzen Zusammenhänge und Harmonien, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also so klar, als wäre Gedankengang. Eigentlich noch klarer. Es ist das, was schon der Kant genannt hat, die intellektuelle Anschauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, spricht letztlich die geistige Anschauung, wo aber gesagt wird, der Mensch kann das nicht. Und der Goethe hat das bestritten, weil er ja zum Beispiel seine Urpflanze oder was erlebt hat. Und die ist keine Fantasterei, sondern die ist gebildet an der Wahrnehmung der äußeren Pflanzen, aber eben der Wahrnehmung zugleich des Geistigen, was dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was Goethe jetzt namentlich der Pflanzenwelt, auch der Tierwelt gegenüber als sinnlich übersinnliches Schauen entwickelt hat, das kann man auch weiterführen. Dass man auch etwas wahrnimmt, was sinnlich gar nicht in Erscheinung tritt, sondern nur übersinnlich da ist. Nicht im Raum eigentlich, aber wirksam als Gras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an zum Beispiel die Elementarwesen zu sehen, die mit dem Wachstum der Pflanze verbunden sind. Weil die sind auch da. Und gerade wenn ich mich beschäftige mit den Pflanzen und ihnen zuwende, dann fange ich irgendwann mit der Zeit an, auch die Urpflanze zu sehen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Pflanze schlechthin in den verschiedensten Pflanzensorten, aber ich sehe die Elementarwesen, weil ich sie male. Und weil ich mit der Zeit merke, die gehören untrennbar dazu, ohne die gäbe es die ganze Pflanze nicht. Das würde nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip kann heute jeder an das herankommen. Es geht eben gerade nicht um eine Fähigkeit, die irgendwo vererbt ist oder wo die Anlage da ist. Es mag helfen, dass man aus einer frühen Inkarnation sich etwas mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber auch genauso stören, weil man sich aus alten Inkarnationen meistens alte Fähigkeiten mitbringt. Und die muss man eigentlich erst loswerden, um sich die neue, aber jetzt vollbewusste zu erwerben. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst besteht immer die Gefahr, dass es letztlich in ein Phantasterei reinkommt. Weil das ist eben schon vor der Zeitenwende so gewesen, dass das alte Hellsehen eigentlich korrumpiert war durch die Widersacher. Und der Mensch es aber, weil er nicht vollbewusst mit seinem Ich dabei war, nicht beurteilen konnte, was er da wirklich sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich eine wunderschöne, strahlende, leuchtende Engelgestalt sehe, die ich als sehr wohltuend empfinde, vielleicht heißt noch lange nicht, ob das jetzt der Engel von der richtigen Seite ist oder ob es nicht vielmehr ein luziferischer Engel ist. Darum eben in der Bibel eigentlich eher immer dieses, fürchtet euch nicht oder fürchtet dich nicht. Weil es eigentlich eine niederschmetternde Erscheinung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man am liebsten eigentlich sagt, weg, weg von da. Hätte ich dieses Erlebnis nicht. Auch beim modernen, imaginativen Schauen ist es so, dass man am sichersten unterwegs ist und ein klares Bild nur dann malen kann, wenn man eben auch die andere Seite, die dunkle Seite sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie spielen einfach überall mit. Sie spielen eine Rolle. Und ich muss eigentlich sehen, wie wir als Mensch immer zwischen die luziferische und arämanische Seite im weitesten Sinn gestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Osterimagination eigentlich, wie sie Rudolf Steiner gegeben hat. Die ganze Statue des Menschheitsrepräsentanten ist das eigentlich. Der Mensch zwischen Luzifer und Aräman und jetzt Luzifer und Aräman wirklich im weitesten Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil zu Aräman gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die sowatischen Kräfte dazu. Das ist die eine Seite, die untere Seite und die andere. Und dazwischen und darüber die regulären Engelwesenheiten und was Gott was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gefahr ist also dann gegeben ein einseitiges Bild zu kriegen, wenn ich halt die Widersacherseite ausblenden will. Das geht nicht. Die ganze Karwoche, in der wir jetzt drinnen stehen, ist eine Auseinandersetzung mit diesen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist dort, dass drinnen die Auferstehung des Christus hängt ganz zusammen mit dem Abstieg in die Unterwelt. Das hängt beides miteinander zusammen. Nicht, dass jetzt die Auferstehungskräfte von unten kommen, aber dass überhaupt die Auferstehung möglich ist, ist einerseits die Verbindung mit dem Höchsten Göttlichen notwendig, andererseits aber auch das Durchgehen durch die finsterste Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das hat der Christus als erstes in der Stärke gemacht. Es haben teilweise Eingeweihte früher das gemacht. Einer zum Beispiel ist der, der in der Tempellegende beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war hier am Abiff. Nein, ich will jetzt nicht die ganze Tempellegende erzählen, sonst wird es zu lange heute. Ich sehe, die Uhr ist schon wieder ein bisschen fortgeschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, dieser hier am Abiff ist der Tempelbaumeister des Salomonischen Tempels. Und es gibt drei Gehilfen von ihm, Gesellen von ihm, die eigentlich aufsteigen wollen zu meistern und er findet heute die Sonne nicht so weit und lässt sie nicht aufsteigen zu meistern und jetzt arbeiten sie gegen ihn. Also zum Schluss bringen sie ihn sogar um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher verhindern sie, dass der Guss des Ehernenmeeres, das war also ein ganz wesentlicher Schritt, dass da vor dem Tempel so ein Becken stehen sollte, getragen von Stieren, von zwölf Stieren, das hängt mit den Tierkreiskräften zusammen. Und da soll das Meer dargestellt werden, aber gegossen, in Bronze gegossen. Und es kommt auf die richtige Mischung an, dass das zustande kommt, wirklich dieses bewegte Meer, ein Bild für das Australische in Wahrheit, für die Australkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese drei Gesellen schauen, dass da eine schlechte Mischung zustande kommt, dass sie wollen, dass er scheitert, der hier am Abiff. Und dass sogar die Gefahr dann besteht, dass weil das jetzt wild aufscheint und das Feuer spritzt nach allen Seiten, dass sogar der Tempel, der schon halbfertig ist oder dreiviertelfertig ist, dass der auch noch leidet. Das ist halt die Legende, man darf das jetzt nicht so direkt als äußeres historisches Ereignis nehmen, weil es schildert, es ist schon ein historisches Ereignis, aber es schildert die geistige Seite in sinnlichen Bildern, muss man dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jedenfalls dann stürzt sich aber dieser hier am Abiff in das Feuer hinein. Es ist schon klar, dass das nicht äußerlich sein kann. Und steigt hinunter bis zum Erdmittelpunkt, bis zu seinem Urvater hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer ist der Urvater des hier am Abiff? Das ist der Caim. Er steigt aber nicht ganz bis zum Caim hinunter, sondern zu einem seiner Nachkommen, dem Tubal Caim, weil der ist der Gott der Schmiede und so weiter. Und ja, aber er geht dann trotzdem weiter, er geht sogar wirklich doch dann hinunter, bis ganz hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steigt in den tiefsten Grund der Hölle hinunter im Grunde, weil dort ist er nämlich verbannt. Das heißt aber nichts anderes, er lernt die dunkelsten Kräfte kennen und wird ja dann später wiedergeboren. Ich lasse euch das jetzt denken, Sportaufgabe als wer wiedergeboren wird, aber es hängt mit unserem Thema Apokalypse sehr intensiv zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gebe ich euch mit als Osterrätsel. Wer ist dieser hier am Abiff? Als welcher wird er wiedergeboren? Und wie hängt es intensiv mit der ganzen Apokalypse zusammen? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, den 51. der eben so deutlich macht, welche Bedeutung unser Tun für die geistige Welt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Innere des Menschenwesens ergießt der Sinne Reichtum sich. Es findet sich der Weltgeist im Spiegelbild des Menschenauges, dass seine Kraft aus ihm sich neu erschaffen muss. Der Weltgeist findet sich in diesem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielleicht noch als Erwähnung oder Erinnerung, am Freitag haben wir die Lesung, das gemeinsame Lesen der Osterimagination um 18 Uhr direkt in Jitze auf dem Link wo wir jetzt sind, wo die Apokalypse läuft, AG 1913 der Link, und es wird auch über den Livestream über Youtube übertragen werden. Bis zum nächsten Mal meine Lieben.&lt;br /&gt;
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Danke fürs dabei sein. Vielen Dank Ulf. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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Gerne, danke euch. Bis zum nächsten Mal. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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Schöne Woche. Ulla Servus, grüß dich. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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Gute Nacht. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_206._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31761</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_206._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31761"/>
		<updated>2026-05-20T18:06:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Der Reinkarnationsgedanke als Konsequenz der Unsterblichkeit. Die Erschaffung der unsterblichen Seele durch Geistesarbeit. Die starke Denkschulung im alten arabischen Raum. Der Koran als mächtiges Werkzeug der Einprägung. Der innere Dschihad al */ Absätze, Überschriften, Korrekturen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:206.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc|thumb|206. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 26. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/z7ehrwq9sz8mtcgbqg2we/206.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=vt77yh29fsz8twqfwq8yv2w89&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 206. Vortrags vom 26. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=42 Begrüßung und 51. Wochenspruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch in der Karwoche zur 206. Folge der Apokalypse und allem was mit der Apokalypse zu tun hat. Die Apokalypse ist ja eigentlich das Thema unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, ganz besonders der Zeit, in der wir drinnen stehen. Und es hat in Wahrheit, auch wenn viel Dramatisches drinnen ist, ja die ganz positive Bedeutung, es ist die Enthüllung des Wesens Jesu Christi. Das ist ja der eigentliche Titel, Apokalypsis Jesu Christi. Das heißt, das Wesen des Christus soll enthüllt werden in dieser Zeit und damit aber auch zugleich das Wesen des menschlichen Ichs. Weil das hängt eben ganz eng miteinander zusammen. Aber bevor wir uns ins Thema stürzen, stürzen wir uns in den Wochenspruch hinein. Es ist der 51. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ins Innere des Menschenwesens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergießt der Sinne Reichtum sich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es findet sich der Weltengeist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Spiegelbild des Menschenauges,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das seine Kraft aus ihm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich neu erschaffen muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, das ist gewaltig. Denn es geht also darum, dass der Weltengeist sich findet im Spiegelbild des Menschenauges. Das heißt also genauer gesprochen in dem, was der Mensch sinnlich erlebt. Das Spiegelbild ist das sinnliche Erleben. Und aus dem muss sich die Kraft des Weltengeistes, aus ihm, also aus dem Spiegelbild des Menschenauges, muss sich die Kraft des Weltengeistes neu erschaffen. Indem wir die Welt wahrnehmen, muss sich der ganze Weltengeist neu erschaffen. Oder wird etwas Neues. Also das heißt, dass wir die Welt wahrnehmen. Es geht jetzt hier ganz besonders um das Wahrnehmen. Wobei das Menschenauge, das Auge für alle Sinnesorgane letztlich steht irgendwo. Aber dadurch, dass wir die Welt bewusst wahrnehmen, die Sinneswelt bewusst wahrnehmen, dadurch wird dem Weltengeist der Anstoß gegeben, sich neu zu erschaffen. Es gewinnt eine ganz neue Dimension dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=206 Menschliches Sehen als geistige Schöpfungstat. Kein Engel schaut durch physische Augen. Die Sinneswelt als Beitrag zur Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien 00:03:26] ===&lt;br /&gt;
Ja, wieso eigentlich? Na ja, fragen wir denn einmal, gibt es andere Wesen, die die Welt sinnlich erfahren, und zwar ganz bewusst sinnlich erfahren, außer uns? Wie schaut es denn aus bei den Engelwesenheiten? Na, die Engelwesenheiten haben keine sinnlichen Augen und auch keine sinnlichen Ohren. Auch wenn sie gemalt werden in Menschengestalt und da Augen und Ohren haben, aber das ist ja nur eine Übersetzung. Durchaus eine sinnvolle Übersetzung, aber wie ich es schon jetzt öfter gesagt habe, oder die Frage gestellt habe, wie sieht ein Engel aus, ja gar nicht. Weil er eben keine sinnliche Erscheinung ist. Und daher ist jede sinnliche Abbildung nur ein Symbol im Grunde für das eigentliche Wesen des Engels. Und das gilt also für alle geistigen Wesenheiten. Gilt auch gegenüber den Naturwesen, also den Naturgeistern sozusagen, den Elementarwesen. Auch die sehe ich ja nicht sinnlich wirklich. Ich meine, ich sehe ihre Spuren vielleicht im Sinnlichen. Kann man ja durchaus sehen manchmal, wenn man in den Bäumen, im Stamm der Bäume oder wo so Gesichter drinnen sind, sieht man schon so irgendwie, als hätte es dort ein Porträt hinterlassen. Aber die Elementarwesen selber sind trotzdem nicht sinnlich sichtbar. Es ist immer ein übersinnliches Wahrnehmen, das sich aber in ein sinnliches Bild gleitet für unser Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat man es im Hellsehen auch ursprünglich wahrgenommen, obwohl natürlich es ein Bild war, dem man aber schon auch ansieht, dass es nicht eine äußere Wirklichkeit ist, aber trotzdem die Stilmittel, wenn ich das so sagen darf, sind die Stilmittel der sinnlichen Welt. Also Farben, Formen, vielleicht auch Geräusche, Klänge und dergleichen. Aber in der eigentlichen übersinnlichen Welt kann man das alles nur vergleichsweise gebrauchen, diese Ausdrücke. Es wird auch einmal die Zeit kommen und sie wird, wenn alles gut läuft, relativ bald kommen, dass auch die Sprachen sich so weiterentwickeln werden, dass sie Worte für das Übersinnliche haben, so dass wir es auch in Worte kleiden können unmittelbar. Das können wir jetzt so im Durchschnitt noch nicht, sondern wir entwickeln unsere Begriffe und die Begriffe sind notwendig, damit wir die Welt ergreifen können, damit wir überhaupt erkennen, was wir da sehen. Wir wissen, das ist ein langer Prozess fürs Kind schon einmal, bis es einmal überhaupt Formen wahrnehmen kann und mit der Zeit dann differenziert wahrnehmen kann, ah, das ist das Gesicht des Opas, aha, dort ist irgendwas Großes, das ist vielleicht die Sonne oder irgendwas und das tut weh, wenn es in die Augen scheint. Also dann fängt auch das Kind schon langsam an, ohne sich noch dessen bewusst zu werden, Begriffe zu bilden. Begriffe bilden heißt eigentlich, ich greife etwas in Wahrheit aus dem ganzen Panorama heraus und sehe es als etwas relativ Eigenständiges. Also eben das Gesicht des Opas und seine rote Nase oder wie auch immer sie ist und die Sonne oder der Mond vielleicht, gut, da soll das Kind eigentlich schon schlafen, wenn der Mond scheint, aber doch, also es beginnt dann langsam Formen wahrzunehmen und das ist ein aktiver Prozess, das zu lernen, das wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich auch schon in den letzten Malen darüber gesprochen, dass wir ja wirklich zum Beispiel mit den Blicken zeichnen, wir zeichnen die Formen, sonst würden wir sie nicht sehen. Und sehr präzise, also das kann man heute ja wissenschaftlich zeigen, also dass man einfach die Augenbewegungen verfolgt. Das kann man machen, da wird ein kleines Spiegelchen, winzig kleines, befestigt am Auge und mit einem Lichtzeiger zeichnet es dann auf einer Tafel oder was genau die Bewegungen des Auges nach und dann sieht man, aha, der schaut jetzt ein Gesicht an, der zeichnet es. Wenn wir es nicht zeichnen würden, würden wir das Gesicht nicht als Gesicht erleben. Wir würden es nicht einmal als irgendeinen hellen Fleck erleben, wenn wir nicht zumindest die Umrissform irgendwo grob nachzeichnen würden. Genau so macht es das Kind. Wir können uns später nicht mehr erinnern an das, darum denken wir, ja, ich brauche ja nur die Augen aufmachen und ich sehe, was um mich ist, es ist fertig da. Es ist aber nicht fertig, sondern wenn wir nicht zeichnen würden, würden wir es gar nicht wahrnehmen, dann wäre es etwas ganz Verwaschenes. Ja, und das ist etwas, was die anderen geistigen Wesen außer dem Menschen und außer dem Christus, der Mensch geworden ist, keiner kann. Ja, ein paar luziferische Engel konnten es, die sich zumindest in der Frühzeit der Menschheit in Menschenleibern verkörpern konnten noch, die noch ein bisschen anders waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der atlantischen Zeit waren es noch irgendwo zurückgebliebene Engelwesenheiten, also das heißt eigentlich, luziferische konnten sich eine Zeit lang inkarnieren in diesen Leibern, die also noch relativ weich und bildsam waren zu dieser Zeit. Aber die sind also schon sehr nah am Menschen dran. Aber sonst gibt es keine geistigen Wesenheiten, die eine sinnliche Welt erleben können. Das ist etwas Neues. Und indem wir es erleben, gewinnt die Gemeinschaft der geistigen Wesen etwas dadurch, weil sie mit uns, mit unserem Geistigen sich durchaus verbinden. Sie können ja unser Geistiges erleben, sagen wir mal. Sehen ist eben vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber sie können es erleben, sie können teilhaben daran und damit wird ihnen etwas offenbart, was sie aus sich alleine heraus nicht haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht aber in das Bewusstsein der höheren geistigen Wesenheiten durchaus ein und das hat eine Bedeutung daher. Das heißt also, wenn wir die Welt beobachten, durchaus sinnlich beobachten, dann hat es eine Bedeutung für die geistige Welt. Also sie gewinnt durch uns eine neue Dimension dazu in gewisser Weise. Und sie gewinnen auch etwas dazu durch das, was wir an den sinnlichen Erfahrungen erleben. Also wie wir mit unserem Gefühl vielleicht es begleiten, wie wir es mit unserem Denken begleiten. Auch das gibt etwas Neues. Weil natürlich haben auch die Engelwesenheiten eine Art des Denkens, eine Art des Erkennens auf jeden Fall, eines schauenden Erkennens allerdings. Also es ist anders als unser Denken. Aber eben gerade dadurch lernen sie eine neue Dimension kennen. Also dass wir gerade das begriffliche Denken an der Sinneswelt entwickeln. Weil für die geistigen Wesenheiten über uns ist eigentlich die Welt, in der wir leben, in der wir wahrnehmend leben, schon ein Mysterium im Grunde. Das ist das Jenseits für sie, könnte man sagen. Das ist das, wo sie nicht hinein sehen. Und noch weniger sehen sie halt dann auch das, darüber haben wir auch schon gesprochen, das ist jetzt dann allerdings nicht mehr ein sinnliches Erleben, sondern ein bereits übersinnliches, aber eines, das jetzt eben zu tun hat mit den dunkleren Bereichen, mit den Bereichen der Widersacherkräfte. Das können die Wesenheiten über uns auch nicht erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=754 Christus als Erfahrer der Sinneswelt. Mensch zwischen Himmel und Unterwelt. Gehirndenken und ahrimanisches Technikzeitalter 00:12:34] ===&lt;br /&gt;
Der Christus hat diese Erfahrung gemacht. Der Christus ist der Einzige, weil er Mensch geworden ist. Und damit eben auch den Zugriff hatte auf diese menschlichen Fähigkeiten. Aber bevor er sich auf Erden inkarniert hatte, war ihm diese Welt auch nicht zugänglich. Weder die Sinneswelt, noch die Welt der Widersacher in Wahrheit. Also namentlich eben nicht der ahrimanischen, asurischen und so weiter, oder soratischen Kräfte, die da im Dunklen sind. Eine gewisse Verbindung ist möglich, eine gewisse Wahrnehmung ist möglich für die luziferischen Bereiche, aber für die richtig ahrimanischen Bereiche und alles, was da eben im Dunklen unten ist, sieht selbst die Gottheit nicht hinein. Darüber hatten wir auch schon gesprochen. Das ist auch eine der Voraussetzungen für die Freiheit des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Mensch steht in der Mitte zwischen Himmel und Erde, oder wenn ich es jetzt noch drastischer sage, zwischen Himmel und Gegenhimmel, Unterwelt. Da stehen wir genau dazwischen. Und wir erhalten Impulse von beiden Seiten. Zunächst einmal. In der Vergangenheit standen wir dem noch unfrei gegenüber, das heißt, es haben uns die höheren Hierarchien geführt in unserem Leben. Namentlich unser begleitender Engel, aber der ja wieder in Kontakt steht mit Erzengeln und so weiter. Das ist ja eine ganze soziale Gemeinschaft von Engeln, die es da gibt. Aber sie haben keinen Zugang zu dem, was von der anderen Seite kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das Privileg, in deren Reich hineinzuschauen. Natürlich, sie können ihre Wirkungen sehen, wenn sie hineingreifen in die geistige Welt. So ein Erzengel Michael, der die Geister der Finsternis stürzt, sieht zumindest ihre Wirkungen. Man muss sich das wirklich so vorstellen, wie dass die ahrimanischen Mächte aus der Tiefe der Erde hinaufgreifen. Daher kommt Michael in Auseinandersetzung mit diesen Kräften. Es bestand ja die große Gefahr, dass es diesen ahrimanischen Kräften gelingt, wirklich nach der geistigen Welt zu greifen, sich von dort etwas zu erbeuten und gewisse Bereiche zumindest der geistigen Welt für ihre Ziele einzuspannen. Diese Gefahr hat insbesondere der Erzengel Michael erkannt. Der ist der große Kämpfer, der sie gestürzt hat aus der geistigen Welt heraus. Und jetzt haben es wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Privileg. Das hat sehr weiterweichende Folgen gehabt. Es hat zum Beispiel die Folgen gehabt, Rudolf Steiner schildert das sehr deutlich, und das ist durchaus bemerkbar, es hatte einen großen Einfluss auf unsere Art des Denkens. Und auch auf die Ausbildung unseres Gehirns als Werkzeug des Denkens. Weil der Höhepunkt der Entwicklung ist, dass unser Gehirn Werkzeug des Denkens ist. Und dazu muss man sagen, wenn wir in den übersinnlichen Bereich gehen, lösen wir uns von diesem Werkzeug. Aber wenn wir das gehirngebundene Denken zu seiner höchsten Blüte entwickeln, oder entwickelt haben, und zwar wann? Im 19. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert erst. Und zwar in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Also da beginnt es wirklich auszureifen und wir sind jetzt schon drüber, über diese Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch sehr interessant, dass jetzt in unserem Jahrhundert diese ganze Sache mit der künstlichen Intelligenz, mit der sozusagen, ja, die Denktätigkeit des Menschen soll also maschinell erweitert werden im Grunde, einer der Gründe dafür ist, obwohl das den Leuten vielleicht nicht so bewusst ist, dass tatsächlich das, was unser Gehirn als Denkinstrument leisten kann, dass das bereits auf einem absteigenden Weg wieder ist. Wir sind bereits im absteigenden Bereich drinnen. Und das heißt unser wirkliches Denken […], nämlich das, was aus dem Geistigen herauskommt, was eben mehr ist als bloße, ich sage es ein bisschen abfällig, Gehirnakrobatik, aber die mussten wir halt auch lernen. Was hat uns diese Gehirnakrobatik gebracht? Sie hat uns gebracht, ja, den Beginn des technischen Zeitalters im Grunde, im großen Stil, weil das fängt im 19. Jahrhundert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt schon an, also ein bisschen vor der Mitte, also so 1840 herum oder so, ein bisschen früher sogar fängt es schon richtig und geht ja dann rasend schnell, schon damals, schon im 19. Jahrhundert rasend schnell. Also wenn man denkt, 1828 herum, glaube ich, fährt die erste Eisenbahn. Eine ganz kurze Strecke, weiß ich nicht, ein paar Kilometer waren das vielleicht. Und ein paar Jahre später, sagen wir jetzt einmal zehn Jahre später, gibt es bereits ein dichtes Eisenbahnnetz in ganz Europa. Also wenn wir heute sagen, puh, das geht so schnell alles mit der Technik, es ist schon damals sehr zügig gegangen. Also da ist voll wirksam die ahrimanische Kraft. Und jetzt ganz wertneutral gesagt, weil auch Rudolf Steiner sagt, das betont er ja immer wieder, also dass er kein Feind der Technik ist, kein Grundsätzlicher, nur es verlangt an eine spezielle geistige Entwicklung, um ein Gegengewicht zu schaffen. Aber dagegen ist nichts zu sagen, dass die Technik entwickelt wird und wir stehen trotzdem immer noch erst am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben auch da noch keine Vorstellung, was da noch alles kommen wird. Da ist, was heute uns als das technisch Perfekteste erscheint, wird in wenigen Jahren oft und spätestens in wenigen Jahrzehnten lächerlich veraltet sein. Also da kommt noch massiv etwas dazu. Bis sich das realisieren wird, was Rudolf Steiner sagt, was eben ein Aspekt ist und was schrecklich wäre, wenn es der einzige wäre, aber wo er sagt, die ganze Erde wird ein autonom, also selbsttätig funktionierender elektrischer Apparat werden. Die ganze Erde. Ein anderes ist, die ganze Erde wird durchchristet. Und da ist zum Beispiel die Landwirtschaft sehr gefragt. Aber sie wird auch zugleich ein […] durch und durch, und zwar durch und durch, bis in die Tiefen der Erde hinein. Also der Mensch wird bauen an der Erde bis in den Kern hinein. Vor allem auch dann, wenn wir nicht mehr so in einem körperlichen Werkzeug da sind, weil der Weg geht weiter. Aber unsere Aufgabe ist es, die Erde umzuarbeiten. Komplett umzuarbeiten. Und wie wir sie umarbeiten, das wird passieren in diesem Wechselspiel mit den Mächten der Finsternis und den Mächten des Lichtes. Und zwar des wirklichen Lichtes, nicht des luziferischen Lichtes. Ja, mit dem werden wir uns auseinandersetzen müssen. Aber das, was eben von oben kommt, beziehungsweise was aus unserem Ich kommt. Und das tragen wir entgegen der Welt oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit uns trägt es der Christus mit. Also was hier steht in dem Wochenspruch, dass der Weltengeist sich wiederfindet im Spiegelbild des Menschenauges und dass sich seine Kraft eben aus dieser Erfahrung heraus neu erschaffen muss, das liegt eben an unserem Menschen-Ich in Verbindung mit dem Christus. Und damit lernt die ganze geistige Welt etwas, kriegt eine neue Dimension.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird sich eben abspielen, aber in dem Wechselspiel, dass einerseits diese belebende Christuskraft, die auch im Ich drinnen wirkt, dass aus dieser Kraft schöpferisch die Welt erneuert wird, umgeschaffen wird. Aber auch durch den Menschen werden aber auch die ahrimanischen und so weiter Kräfte wirken. Es wird beides wirken. Es muss auch beides wirken. Weil es ist ja so, dass die Erde eben als stoffliches Gebilde irgendwann einmal auch zerfallen muss. Irgendwann wird sie sich auflösen. Da haben wir noch einige Zeit. Also das wird lange nach der Zeit sein, wo wir schon nicht mehr in so einem Körper inkarniert sind auf Erden. Also dann wird sich irgendwann einmal die Erde auflösen. Muss ja, der ganze Kosmos [wird sich] irgendwann einmal auflösen. Weil dann überhaupt erst der Schritt in die nächste Stufe, in das sogenannte neue Jerusalem, möglich ist. Dazu muss das alles verschwinden, es entsteht ein neuer Kosmos im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im größten Stil dessen, was der Christus sagt, ich mache alles neu. Das neue Jerusalem, der sogenannte neue Jupiter ist etwas völlig Neues. Und es sind die Erfahrungen drinnen. Die ahrimanischen Kräfte, die dunklen Kräfte, versuchen aber halt alles im Materiellen zu halten und das Geistige hineinzuziehen und da eigentlich irgendwie zu konservieren in gewisser Weise. Das ist genau das, was so im Ansatz zum Beispiel die künstliche Intelligenz macht. Im Grunde sind es die konservierten Gedanken, die der Mensch gedacht hat und die jetzt aber diese Maschine auf durchaus sehr intelligente Art manipulieren kann. Aber sie kann überhaupt nicht geistig-schöpferisch tätig sein, nicht wirklich. Sie kann aber sehr wohl den Anschein dessen erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es gibt heute schon zum Beispiel Malprogramme, die kannst mittlerweile heute so machen. Du beschreibst als Text ungefähr, wie du dir das Bild vorstellst. Mal mir ein Bild eines weiblichen Wesens im Stile von Picasso. Dann [hat] man jetzt ein Bild. Und das ist nicht ein Bild, das jemals Picasso so gemalt hat, aber es ist vom Stil her ähnlich. Einen neuen Stil, einen wirklich kreativen neuen Stil kann sie nicht entwickeln. Also wenn man weglässt, dass alle möglichen Stile, die es schon gegeben hat, zusammengemischt werden, dann kann man sehr wohl den Schein als etwas wirklich Neuem erwecken, aber es ist es nicht. Aber das heißt, da ist alles das, was an menschlicher Schaffenskraft, kreativer Schaffenskraft drinnen ist, was dann in fertige Gedanken oder in Bilder von mir, also in Kunstwerke und so weiter, geflossen ist, mit dem kann die künstliche Intelligenz umgehen. Sie denkt selber eigentlich überhaupt nicht, aber sie kann die Gedanken, die die Menschen geschaffen haben, konservieren in gewisser Weise und manipulieren, also umgehen damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann sie in neuen Anordnungen bringen, sie kann was zusammensuchen und mittlerweile so gut, dass das teilweise, wenn sie jetzt irgendeinen Text schreibt oder was, man schon gewisse Schwierigkeiten hat zu sagen, hat das jetzt ein Mensch geschrieben oder hat das eine Maschine geschrieben. Also wenn man ein bisschen genauer schaut, merkt man noch, dass es ein bisschen eintönig ist, aber das wird auch bald weg sein. Also der Zeitpunkt ist ja jetzt vielfach, ja schon seit Jahren wird das prophezeit, also etwa spätestens bis 2030 oder so wird ein Computer, also eine künstliche Intelligenz, den sogenannten Turing-Test schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Turing-Test? Der Turing-Test ist, also über einen Computer oder was unterhältst du dich, also mit dem anderen Computer, stellst halt Fragen, alles mögliche und du sollst jetzt entscheiden, wer dir da antwortet, ist es ein Mensch oder ist es eine Maschine. Und wenn, weiß ich nicht, 50 Prozent der Menschen nicht mehr sagen können, ja eindeutig, das ist die Maschine und das andere kommt von einem Menschen, der mir antwortet, das werden wir bald erreicht haben. Da sind wir bald dort. Das heißt deswegen trotzdem nicht, dass die Maschine wirklich denken kann. Aber sie kann aus dem ganzen Reservoir dessen, was die Menschheit gedacht hat und was irgendwo festgehalten wurde in Schriften, das kann sie zur Basis ihrer Manipulationen, ihrer Textmanipulationen machen und sie kann aus dem allen sinnvolle neue Texte zusammenstellen. Aber es ist kein einziger neuer Gedanke drinnen. Kein einziger neuer Gedanke. Wirft im Übrigen auch wieder ein Bild darauf, wie viele Schriften, die von Menschen verfasst sind, gibt es nicht auch, wo auch nicht sehr viele neue Gedanken drinnen sind. Sondern die im Grunde ein Sammelsurium sind von dem, was man sich angelesen hat, was man studiert hat und jetzt, wie sagt man, in eigenen Worten ausdrückt, aber es ist eigentlich kein wirklich neuer Gedanke drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibliotheken in den Universitäten, wo die Dissertationen drinnen stehen, sind voll davon. Sind in Wahrheit voll davon. Es sind vielleicht, ich schätze, gut 80 Prozent die, wo praktisch keine neuen Gedanken drinnen sind. Teilweise ist das auch gar nicht erwünscht. Ich kann mich erinnern, der Dr. Rössel-Majdan, durch den ich die Anthroposophie kennenlernte, hat schon aus seiner Studienzeit, und bitte das ist schon jetzt lange her, schon damals gesagt, seine Erfahrungen mit seinem Doktorvater, er hatte mehrere, weil er drei Doktorate gemacht hat gleich, aber er hat halt gedacht, er soll eigene Gedanken entwickeln. Und dann hat ihm der Professor gesagt, sie sollen nicht denken, sondern sie sollen das zusammenstellen, was bereits da ist, was belegt ist. Aber sparen Sie sich die eigenen Gedanken. Das gehört hier nicht hinein. Und in gewisser Weise hat sich das heute verschärft. Ich meine, es gibt trotzdem immer wieder Menschen, die sich trotzdem das Denken nicht abgewöhnen lassen. Aber in Wahrheit ist das heutige Erziehungswesen, Bildungswesen vom Kindergarten bis hinauf zu den Hochschulen darauf angelegt, den Menschen das Denken abzugewöhnen. Das ist ihnen nicht bewusst. Aber das ist ein Zug in unserer Zeit, der drinnen ist. Und daher ist es aber ganz konsequent, dass auch wieder nicht bewusst oder den wenigsten bewusst, dass eben sowas wie künstliche Intelligenz oder was kommt, da kann man wenigstens sicher sein, der verarbeitet nur das, was schon da war. Da bin ich nicht belästigt durch das Element der Freiheit, der schöpferischen Freiheit. Und wie gesagt, das ist oft auf den ersten, zweiten, dritten Blick, schaut es trotzdem so aus, als wäre es kreativ. Ist es aber überhaupt nicht. Das ist genau dieses ahrimanische Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=1894 Ahrimanische Intelligenz ohne schöpferischen Geist. Technische Weltentwicklung als Prüfungsfeld. Gleichgewicht zwischen Durchchristung und Ahrimanisierung der Erde. Gentechnik 00:31:34] ===&lt;br /&gt;
Etwas anderes können diese Wesen der dunklen Seite nicht. Aber sie können mit einer gewaltigen Intelligenz umgehen, sie können z. B. das gesamte Wissen, d. h. alles, was die Menschheit bereits gedacht hat, sofern es irgendwo festgehalten ist, und der Ahriman kann das, was nicht schriftlich festgehalten ist, sondern was gedacht wurde von den Menschen, das kann er sich greifen. Und aus dem seine Zauberwelt sozusagen machen. Und es gilt heute also den Blick immer mehr zu schärfen dafür, wo ist wirkliches Denken da, wo ist wirklicher Geist dahinter, und wo ist es bloß ein kaum mehr wiederzuerkennendes, aber bereits Gedachtes, das halt so verändert ist, dass man es in der Form sicher noch nirgends findet, aber die Gedanken, die drinnen stecken, sind eigentlich nur aus der alten Fundgrube heraus. Und die künstliche Intelligenz tut im Grunde nichts anderes, als das zusammenzusuchen. Und das kann sie, und da kann sie den Menschen entlasten. Ich verteufle es jetzt gar nicht. Würde mir auch nichts nützen, weil wir wären dem nicht entkommen. Das wird innerhalb kürzester Zeit, sprich in den nächsten 5, 6 Jahren oder was, wird das allgegenwärtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja jetzt schon, ich meine, es gibt kaum Computerprogramme, wo nicht schon künstliche Intelligenz drinnen ist und die was tut. Und die daher Dinge können, wo man ja eigentlich zunächst einmal nur erstaunen kann. Weil diese künstliche Intelligenz halt auf das Wissen der gesamten Menschheit zurückgreift. Und wir greifen zurück auf das bisschen, was wir uns halt gemerkt haben. Was wir gelernt haben. Nur wir können denken. Hoffentlich noch. Und darum geht eben jetzt in der Zeit, in der wir stehen, und darum ist diese apokalyptische Zeit trotzdem eben auch eine dramatische, weil die Widersacher jetzt alles daran setzen, uns auf ihre Schiene zu bringen. Das heißt eigentlich auch zu einer künstlichen Intelligenz zu werden im Grunde. Das ist der Sinn dieser ganzen Bewegung. Und das steckt hinter dem, dass der Mensch eben immer mehr, und auch das wird kommen, auch das drückt Steiner ganz dezidiert aus, die Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen. Und eben insbesondere auch in der Form mit der technischen künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch anderes. Das wird kommen und es ist deswegen nicht alles böse. Ist gar keine Frage. Es wird vieles kommen, wo selbst die fantastischsten, utopischen Romane heute noch ein müder Abglanz sind von dem, was wirklich kommen wird. Es sind manchmal ein bisschen vorausgenommen Ideen, aber die werden jetzt immer schneller kommen und sich umsetzen. Und in diese Welt gehen wir hinein. Und wir werden schauen müssen, dass da ein vernünftiges Gleichgewicht passiert. Und das heißt insbesondere auch eben, wie wir mit der Natur umgehen, die aber auch in zunehmendem Maße einerseits durch die Christuskraft belebt wird, wenn wir das aufgreifen, die aber auf der anderen Seite ahrimanisiert, das heißt technisiert wird. Wir gehen in eine neue Welt hinein, die ganz anders ist, als die Vergangenheit war. Das heißt, das wird auch die Natur betreffen. Ganz klar. Ist ja heute schon sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass überall ein äußerlich gesehener Maschine stehen muss. Ich meine, es ist schon die ganze Erde unter dem Einfluss der Handystrahlung, wenn man so will, also der Funkwellen, die da sind, der Ausstrahlung der elektrischen Leitungen, allein das schon, jede elektrische Leitung. Also wenn du das Licht aufdrehst und Strom fließt durch die Leitung, ist das ein Sender. Kein sehr starker natürlich, aber trotzdem, er strahlt. Und das hat einen Einfluss auf die Natur, das hat einen Einfluss auf uns und es kann keine Rede davon sein, dass wir dem entfliehen könnten. Wir müssen lernen, es auszuhalten und wir müssen uns bemühen, die Natur so zu pflegen, dass sie das auch aushält. Also es ist keine Chance, dass wir das wegschaffen. Es wäre für die geistige Entwicklung des Menschen nicht wünschenswert. Wir werden jetzt die stärksten geistigen Kräfte gerade daran entwickeln, dass wir dem ein Gegengewicht setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird gerade das das Gesunde sein. Aber wir dürfen auch nicht in einer gewissen Sentimentalität uns sozusagen zurückversetzen wollen in eine Urwelt, in eine unberührte Natur, wie es sie in der Frühzeit gegeben hat. Die wird es nicht geben. Es wird eine Kulturwelt werden. Und eine Kulturwelt, in der eben alle diese Kräfte harmonisch zusammenwirken. Ja, wo auch die ahrimanischen Kräfte ihren Platz haben, weil sie werden da sein. Sie gehen nicht weg. Also wir werden sie integrieren müssen. Aber es liegt an uns, wo und wie wir sie integrieren. Also zum Beispiel so wie man heute Landwirtschaft betreibt im Großen und Ganzen, die voll ahrimanisiert ist heute, die Landwirtschaft. Also nicht nur von den Maschinen, die über die Felder fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist noch das Heimloseste, aber von den ganzen Düngemitteln, von den ganzen Spritzmitteln und was Gott was. Gentechnik, die hineinkommt. Und es ist eben ganz was anderes, wenn ich durch Gentechnik nach ahrimanischen Gedanken Pflanzen zum Beispiel verwandle, so dass sie halt einfach meinen Zwecken, meinen Wünschen entsprechen. Um das geht es ja in der Gentechnik. Dann wird immer gesagt, naja, die Natur macht ja letztlich auch nichts anderes. Sie manipuliert ja letztlich auch die Gene. Und dann glaubt man sogar, das ist nur bloß ein Zufall, was sich da abspielt. Nein, ist es nicht. Es ist in gewisser Weise tatsächlich so, dass wir mit der Gentechnik auch verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist nur, aus welcher Gesinnung heraus und mit welchem Naturverständnis. Ich meine, ein Züchter zum Beispiel, der neue Pflanzensorten züchtet, das geht ja nicht von heute auf morgen. Gentechnik geht praktisch von heute auf morgen. Ich verändere das und dann setze ich es ein und dann habe ich es im Grunde. Kann manchmal schiefgehen, aber im Prinzip geht das relativ ruckzuck. Wenn ich ganz neue Sorten züchten will, dann muss ich mich vielleicht jahrelang damit auseinandersetzen und eben selektieren, welche werde ich weiter einsetzen, welche nehme ich aus dem Fortpflanzungsprozess heraus. Da ist das wachsame Auge des Züchters dabei, der Verständnis dafür hat. Das Ahrimanische, Technische, was in der Gentechnik eben drinnen steckt, da wird aus dem abstrakten ahrimanischen Verstand heraus ausgewählt, welche Eigenschaften will ich haben, wie muss ich die Gene dazu verändern. Mit ein bisschen dem schadenfrohen Nachsatz, dass das so hundertprozentig eben auch nicht immer funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei komplexeren Pflanzen oder gar bei Tieren dann, bei Tieren ist das ja ziemlich kapital gescheitert. Nicht, dass man nicht schon gentechnisch veränderte Tiere erzeugen konnte, wo man wirklich eingegriffen hat, nur es sind in den wenigsten Fällen wirklich die Ergebnisse herausgekommen, die man sich erwartet hat. Weil eben die Fortpflanzung und die Weitergabe der Gene nur ein Teil der ganzen Sache ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, ich habe die Geschichte eh schon x-mal erzählt, da gab es sogar Firmen, wir klonen ihren Hund, der gestorben ist, und sie kriegen genau dasselbe Exemplar. Dann hat man das wirklich geklont und leider Gottes, der Hund war schon dieselbe Rasse, aber hat ganz anders ausgeschaut, er hat sich ganz anders verhalten, weil es eben nicht nur an den Genen liegt. Es sind andere Faktoren auch drinnen. Aber wenn wir trotzdem fortfahren würden mit dem, also aus diesen ahrimanischen Gedanken heraus Gentechnik zu betreiben, dann ahrimanisieren wir die ganze Natur. Also da ist jetzt schon der Zug ziemlich stark unterwegs. Und das braucht aber wirklich ein Gegengewicht. Und das sind also Sachen, die ins Ungesunde hineinlaufen. Und es gibt ja seit langem schon den Plan, eben da auch bei Menschen nicht Halt zu machen, und es ist eben die Fantasterei da, naja, dann, wenn ich gentechnisch, da sind vielleicht Defekte drinnen, Erbschäden drinnen, also ja, eigentlich die Erbsünde, wenn man es jetzt von der anderen Seite betrachten würde, und man könnte sie auf gentechnischem Wege sozusagen ausscheiden. Das wird nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es wirklich gemacht würde und konsequent nur das gemacht würde, ja, dann freut sich nur der Ahriman. Der würde sich freuen. Weil dann nehmen wir dem Menschen immer mehr alles das, was ihn wirklich ausmacht. Die Gene machen ihn eben nicht wirklich aus. Das ist der geringste Teil eigentlich dran. Es spielt eine gewisse Rolle, aber da drinnen ist zunächst einmal nur verankert ein Grundgerüst, das den Menschen ausmacht. Das wird durch die Vererbungsströmung weitergegeben, und da sind die Gene einer der Faktoren. Einer der Faktoren. Weiß man ja mittlerweile auch bereits. Es gibt neben der Genetik daher bereits eine Epigenetik. Epi heißt außerhalb oder an der Peripherie. Also das heißt, es gibt etwas, was vererbt wird, was über die Genanlage hinausgeht. Und was zum Beispiel, war lange verpönt, dass also Eigenschaften, die sich ein Wesen erwirbt in seinem Leben, dass die vererbt werden könnten. Es ist bis heute noch, aber jetzt eigentlich nicht mehr haltbar, das Dogma, also das Vererbt-Eigenschaften, die man im Leben entwickelt hat, dass die nicht vererbt werden können. Doch, bis zu einem gewissen Grad können sie es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Gene eben nicht alles sind. Sondern wie die Gene überhaupt ausgelesen werden und was mit ihnen gemacht wird, das bestimmen andere Faktoren. Und dazu gibt es ein sogenanntes epigenetisches Gedächtnis drinnen, das eine ganz große Rolle spielt. Und da stecken sehr wohl Erfahrungen drinnen, die der Mensch im Leben gemacht hat. Die stecken drinnen. Und das ist auch noch erst die Spitze des Eisberges in Wahrheit, weil da sind wir noch sehr auf der materiellen Ebene drinnen. Aber es spielt also alles eine Rolle. Und die Auseinandersetzung mit den im weitesten Sinne ahrimanischen Mächten bis hinunter, letztlich zu den soratischen Wesenheiten, die ist notwendig für uns heute. Darum werden diese Dinge alle kommen, aber in unserem Ich liegt auch die Kraft, dem entgegenzutreten. Und das heißt, es wird in gewisser Weise beides passieren. Es wird passieren, die Durchchristung der Welt, unserer Erde, die natürlich durch den Christus in die Wege geleitet wurde, aber wo wir jetzt aufgerufen sind, mitzuarbeiten dabei. In der Art, wie wir mit der Erde umgehen. Wie wir mit unserer Welt umgehen. Und die andere Schiene ist die Ahrimanisierung der Welt. Auch die wird stattfinden. Und es geht jetzt darum, in welchem Verhältnis wird das zueinander stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem, was bekommt die führende Rolle? Wenn die ahrimanischen Kräfte die führende Rolle bekämen, dann würde es für die Erdentwicklung schlecht ausschauen. Dann würden auf der Erde immer weniger die Bedingungen da sein, dass sich der Mensch in seiner Freiheit entfalten kann. Weil gegen das stürmen sie eigentlich an. Gegen das stürmen sie an. Und das Interessante ist ja, dass gerade diese Geister der Finsternis, also damit sind die ahrimanischen, asurischen Kräfte vor allem gemeint, also ahrimanisch im weitesten Sinne, alles was mit den dunklen unterirdischen Kräften zu tun hat. Ja, warum stürzt der Michael sie auf die Erde? Weil sie für die geistige Welt sie fatal wären. Es würde wirklich eine Schädigung sein, die bis ins Geistige hinauf geht. Und die auch Engel, Erzengel und so weiter ergreifen würde. Das ist die eine Seite. Das ist die eine Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=2856 Michaels Sturz der Geister der Finsternis. Menschliche Begegnung mit den ahrimanischen Mächten. Beginn des bewussten geistigen Erkenntnisweges 00:47:36] ===&lt;br /&gt;
Das heißt, was musste aber Michael jetzt machen? Er musste sie aus der geistigen Welt, nach der sie greifen konnten noch, wirklich hinaus verbannen. Das ist ihm gelungen. Er stürzt diese Geister der Finsternis auf die Erde, sprich also zu uns. Und wann passiert das? Das passiert genau zur Zeit der Hochblüte der Gehirnentwicklung, nämlich der Gehirnentwicklung in der Hinsicht, dass das Gehirn Werkzeug des Denkens sei. Aber es ist eben nur Werkzeug dieses ahrimanischen Denkens in Wahrheit. Das brauchen wir, um zu spiegeln das wirkliche Denken, aber es ist nicht wirkliches Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wann passiert das jetzt? Wir haben gesagt, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist der Höhepunkt eigentlich dieser Entwicklung da. Und genau zu dem Zeitpunkt stürzt der Michael diese ahrimanischen Geister im weitesten Sinn auf die Erde, sprich in unserem Bereich. Aus zwei Gründen. Erstens, weil damit verhindert wird, dass die geistige Welt selbst vergiftet wird. Die zweite Folge oder die zweite Wirkung ist aber die, dass wir uns eben jetzt mit diesen Geistern der Finsternis in einem ungeheuer größeren Maße auseinandersetzen müssen, als es jemals vorher der Fall war. Das heißt, der Sturz der Geister der Finsternis heißt, wir haben sie jetzt da. Und wir haben sie also voll und ganz da. Und wir sind letztlich aufgerufen, mit ihnen umzugehen. Man würde falsch lesen diesen Sturz der Geister der Finsternis, man könnte sagen, der Michael hat gesiegt über sie. Hat er. Aber das heißt nicht, dass wir sie los sind. Ganz im Gegenteil. Es heißt, dass wir sie jetzt haben. Es ist kein Sieg in dem Sinne, dass sie uns jetzt nichts mehr tun könnten oder so. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz im Gegenteil. Es ist aber zugleich auch der größte Ansporn, in die geistige Entwicklung hineinzugehen. Es gibt für die Menschen jetzt in der Zukunft zwei Wege. Der eine Weg geht in die Ahrimanisierung hinein. Das heißt, dann werden wir selber letztlich eine künstliche Intelligenz. Dann werden wir das, was die Transhumanisten sich vorstellen, das Mensch und Maschine wirklich ganz verschmilzt miteinander, dass damit eine Art relativer Unsterblichkeit sogar kommt oder Langlebigkeit, weil wenn was kaputt ist, wird es halt ausgetauscht. Da sind wir auch noch ein bisschen entfernt davon, aber immerhin. Und wo auch unser Gehirn, unser irdisches Gehirndenken, verlängert wird durch die künstliche Intelligenz, die draußen ist. Und so, dass das eins in eins fließt. Das wird in nicht so ferner Zukunft kommen. Ich meine, jetzt müssen wir es noch über das Handy, können wir es abrufen oder über den Computer oder irgendwann kriegt man ein Funkchip unter die Haut implantiert und das verbindet sich direkt mit dem Gehirnnetzwerk. Das heißt, es wird direkt eingespielt. Funktioniert ja beides auf der gleichen Basis, nämlich auf elektrischer Basis im Grunde. Aber die Nerventätigkeit beruht auf elektrischen Vorgängen und elektromagnetischen Vorgängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da wird einiges kommen, wenn man sich so die Zukunft vorstellt. Ich meine, was wir heute haben, die Kommunikation über Handys oder so, das wird bald überholt und lächerlich sein. Also spätestens im nächsten Jahrhundert, aber sicher viel früher wird es direkt gehen. Irgendein kleiner Chip, der wirkt und der sendet von Hirnkastel zu Hirnkastel. Das heißt, es wird so eine Art telepathische Verbindung zwischen den Menschen da sein, aber auf künstliche, ahrimanische Art erzeugt. Das wird ganz was anderes sein, als wenn der Mensch aus seiner Geistigkeit heraus die geistige Verbindung zu den anderen Menschen findet. Da, wo er nämlich wirklich sich mit dem Geistigen des anderen Menschen verbindet. Weil das, was da oben sich abspielt, wo das Hirnkastel die Basis ist und eigentlich nur der Spiegelungsapparat ist. Da war vom Spiegelbild die Rede im Wochenspruch. Da war es bezogen auf die Sinnestätigkeit, das ist die erste Seite. Aber die Gedanken, die sich daran anknüpfen, dass wir sie ins Bewusstsein spiegeln können, da spielt das auch, dieses Hirnkastel, durchaus eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist jetzt die Aufgabe, die wir uns stellen können, und darum ist ja Rudolf Steiner mit der Anthroposophie in die Welt getreten. Und vorher schon die Theosophische Gesellschaft, Frau Blavatsky und einige, das waren halt Anfänge, und da hat Steiner ja angeknüpft daran. Zur selben Zeit. Die Begründung der Theosophischen Gesellschaft fällt in etwa in die Zeit hinein, wo genau dieser Sturz der Geister der Finsternis ist. Das ist nicht zufällig. Auch wenn das dort noch nicht alles so ausgegoren ist und vieles aus alten östlichen Traditionen kommt, vieles noch so einen mediumistischen Charakter irgendwo drin hat, weil eben auch die Frau Blavatsky eigentlich eher medial begabt war und eben noch nicht so das ganz vollbewusste Hellsehen hatte. Aber gerade in dem Zeitpunkt, wo im Grunde der Höhepunkt des gehirngebundenen Denkens da ist, also wo man eigentlich ganz aus der geistigen Welt komplett herausfällt in Wahrheit damit, entsteht als Gegenimpuls so etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Steiner dann aufgegriffen. Und das ist alles nicht zufällig. Das musste genau zu dem Zeitpunkt kommen. Und dann hat es Steiner aufgegriffen. Und das war ja der nächste Zeitpunkt, der auch wieder nicht zufällig ist. Wenn man so aus der Lebensgeschichte kommt, sagt man, ja, jetzt ist er halt von Weimar weggegangen und war fertig dort mit der Herausgabe von Goethes Schriften und dergleichen. Und dann ist er nach Berlin gegangen und hat eigentlich noch nicht so die richtige Aufgabe dort nach außen gefunden. Und dann plötzlich [brach?] das auf. Aber das ist nicht äußerlich, das ist ganz was Innerliches und nicht nur in der Biografie Steiners verankert, sondern in der Weltbiografie, wenn man so will. Weil eben mit 1900 das finstere Zeitalter endet. Das finstere Zeitalter, wo die Mehrheit der Menschen nicht in die geistige Welt hineinschauen können. Und im Prinzip sind wir heute im lichten Zeitalter drinnen und jeder Mensch heute, und das galt eben für das finstere Zeitalter durchaus nicht so ohne weiteres, daher waren also alle Einweihungswege oder so wirklich nur für eine Handvoll Menschen da in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die meisten hatten es nicht, es hatten namentlich also im Großen und Ganzen am wenigsten die Leute, die zum Beispiel in den verschiedenen Kirchen und Religionsströmungen drinnen waren. Und das war sehr frühzeitig auch im Christentum, aber auch in anderen Religionen bekannt, das wird nicht funktionieren, indem wir es aufs Hellsehen stützen, aufs eigene Geistige schauen, weil wir haben es einfach nicht. Und die Reste, die noch da sind von all dem Schauen, die sind fragwürdig, da die Widersacher schon sehr stark drinnen wirken und denen können wir nicht vertrauen. Und daher hat dann wirklich im Grunde ja zum Beispiel die Kirche selber versucht, alles, was in die Richtung gehen könnte, auszumerzen. Hundertprozentig ist es nicht gelungen, es war immer ein bisschen zwiespältig, weil natürlich das Volk, wenn irgendwo so Schauungen oder so sind, waren es doch zu gewinnen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hat man es oft als Mittel eingesetzt, oder ihr wisst, Wunder und Zeichen und dergleichen, es ist immer ein gutes Mittel, die Menschen zu halten. Also war man ein bisschen tolerant diesbezüglich, aber man war sehr, sehr vorsichtig, dass da ja auch nicht wirklich große geistige Offenbarungen hereinkommen, durch einzelne Menschen, die das noch auf alte Art hatten. Und mit einer der Gründe, und man muss es aber durchaus verstehen, weil die Sorge, dass hier die obskursten geistigen Sachen hereinkommen, die eben auch von den Widersachern sind, und dass man es aber als Mensch, der nicht sehen kann, einfach nicht unterscheiden kann, sondern ich bin angewiesen darauf es zu nehmen, ich glaube es vielleicht oder glaube es nicht, aber beurteilen kann ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war die große Angst. Und daraus begründet sich, es ist einer der vielen Gründe, warum alle Kirchen im Grunde, alle, also wenn man jetzt absieht im Östlichen, also Buddhismus, Hinduismus und so, da ist es anders. Die sind bei einem alten Schauen irgendwo geblieben, bei einem alten Wegen, haben sich auch irgendwo weiterentwickelt, aber die haben sich dadurch nicht irritieren lassen. Aber im Westen ist das alles verloren gegangen. Ist dieses Schauen im Großen und Ganzen verloren gegangen, und es war also wirklich die Angst da, dass dieses Schauen, also wenn es kommt, dass es in die falsche Richtung führt. Und das ist eine der Wurzeln zum Beispiel, dass dann wirklich eben 869 dieses Dogma entstanden ist, wo Steiner immer sagt, da wurde der Geist abgeschafft. Also wo dem Menschen wirklich der Geist abgesprochen wurde. Und das ist bis heute im Grunde nicht korrigiert. Es ist nicht korrigiert bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind aber alles Dinge, die mitgeholfen haben, dann äußerlich immer mehr in ein materialistisches Denken hineinzukommen. Also der Materialismus kommt von Menschen, die eigentlich ursprünglich aus dem Geistigen kommen, aus dem Religiösen kommen, aber nicht mehr schauen können, nicht mehr verstehen, Angst davor haben und berechtigte Angst davor haben, dass da immer mehr Eingebungen von Widersachern kommen. Weil vieles tatsächlich vom Hellsehen, was noch da war, Naturhellsehen, war entweder sehr niederes Hellsehen, das durchaus brauchbar war, also eben gerade Erkenntnis von Heilpflanzen und dergleichen, das war noch teilweise sehr gesund da. Aber das sagt natürlich nichts über die höheren geistigen Dinge aus. Gar nichts. Aber wenn was über höhere geistige Dinge, an Schauungen hereinkam, war eigentlich die Gefahr riesengroß, dass das eben von der anderen Seite kommt. Nicht von der richtigen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was war die Konsequenz davon, dass letztlich das Ganze an einem rein äußerlichen, nur an der sinnlichen Welt orientierten, nur an der äußeren sinnlichen Welt orientierten Denken, materialistischen Denken entstanden ist. Es ist gerade eigentlich durch die geistigen Strömungen, die es noch gab, durch die Kirchen hereingekommen. Das wird oft nicht gesehen. Man denkt sich, die waren die Gegner, sind gegeneinander. Und zeitweise hat es ja dann so ausgeschaut. Irgendwann ist es ja dann, auch der Kirche, unheimlich geworden. Aber sie haben das alles vorbereitet. Sie haben das vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Dogma um 869, für das Papst Nikolaus I. federführend war, der damals schon zwei Jahre tot war, als dieses Konzil stattfand, war eben die Sorge durchaus ganz stark spürbar. Es gab nämlich damals aus dem Osten heraus, also vertreten vor allem durch den Patriarch von Konstantinopel, Photius hieß der, da ist das Wort Phos, Licht, drinnen im Übrigen, der sprach davon, dass der Mensch so etwas wie zwei Seelen hat. Seine Alltagsseele, aber auch eine geistige Seele. Also vom Geist hat er auch nicht direkt gesprochen, aber eine Geistseele zumindest hat er. Das ist ja interessant, dass das Bewusstsein für das eigentlich Geistige da schon längst verschwunden war. Schon längst verschwunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gab eigentlich nur mehr Leib und Seele im Grunde, aber dieser Photius hat sich erfrecht zu sagen, aber der Mensch hat eine Geistseele zu seiner Alltagsseele noch dazu. Und das heißt, er hat sogar so etwas wie zwei Seelen und die eine ist unsterblich und so weiter. Ich meine, er war sich wahrscheinlich selber nicht über alle Konsequenzen davon bewusst, weil da wäre sofort etwas drinnen von Reinkarnation und dergleichen, müsste man in das Ganze hinein denken. Also das hätte natürlich das ganze Kirchengebäude erschüttert, zutiefst erschüttert. Da haben ja sehr stark die Kirchen mitgearbeitet, also die Reinkarnationslehre durchaus zumindest bei uns nicht aufkommen zu lassen. Obwohl sie eben gerade das Christlichste ist, was es nur geben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe euch das eh schon erzählt in den letzten Malen oder wiederholt erzählt, was im Osten drüben, also in Asien, die Reinkarnationslehre ist. Die ist, jetzt drücke ich es wienerisch aus, ein bisschen eine verhatschte Reinkarnationslehre. Was heißt verhatscht? Also eine etwa, fällt jemand was ein, wie man das übersetzen kann in Hochdeutsch? Schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Eine Zuhörerin:] Nicht geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht geradlinig, ja irgendwie genau. Also es geht nicht den rechten Gang. Hatschen sagt man bei uns in Wien, ist so ein schlurfendes Gehen, so ein schlampiges, nicht schönes Gehen. Also das heißt, etwas ist verhatscht, es geht nicht so richtig seinen Weg irgendwo. Also diese Reinkarnationslehre im Osten kann man nicht vergleichen mit der, die eigentlich durch Rudolf Steiner hier so ins Bewusstsein gerufen wurde, aber auf Basis zum Beispiel auch dessen, was vorher schon ansatzweise etwa Lessing erkannt hat. Was auch in einem Goethe gelebt hat. Ganz stark Schiller, in Schiller sowieso. Also gerade da zur Goethezeit waren die meisten der großen Denker damals und Künstler, waren davon ganz fest überzeugt. Für die war das ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind sie aber auch der Kirche eher fern gestanden, weil mit der war das halt überhaupt nicht vereinbar. Und was im Osten war, war eigentlich wirklich mehr eine Seelenwanderungslehre. Das heißt, es ging eben eigentlich darum, wie gewisse Seeleneigenschaften des Menschen nach dem Tod weitergehen, in irgendeiner Form. Und in welchen teilweise wirklich jenseitigen Reichen sie halt weiter existieren. Und das heißt, eine Reinkarnation heißt dort nicht unbedingt immer auf die Erde zurückkommen. Das ist sogar namentlich, ja, selbst im Buddhismus wird das als positiv angesehen, weil da ist zumindest die Chance, die buddhistische Lehre aufzunehmen und dann die Reinkarnationen zu überwinden und dann eben ins Nirwana zu gehen. Aber es war im Osten immer so, das ist nämlich im Hinduismus ähnlich, es wird von sechs Daseinsbereichen gesprochen und da gibt es halt Unterweltgeister, also da ist man halt wirklich bei den Teufeln dann oder bei den Hungergeistern, das sind die, die nach an der äußeren Welt kleben irgendwo, aber halt leider nicht mehr die Organe dazu haben. Also folglich hungern und dürsten sie nach der äußeren Welt, sind aber im Jenseits. Also das heißt, in der Seelenwelt bewegen sie sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird alles als Inkarnation gerechnet und so geht das weiter. Dann kommt eben das Menschenreich, ja, der kann auch auf Erden wieder da sein, das wird aber gar nicht so klar unterschieden dort. Das muss man sich als westlicher Mensch jetzt dazudenken. Aha, ja, der ist ja dann auf Erden auch wieder, aber weil die Hungergeister sind im Kamaloka im Grunde, die inkarnieren sich nicht auf Erden. Aber für die damalige Zeit war dieses in der äußeren Welt und in der jenseitigen Welt sein, das hat man noch nicht so als Gegensatz empfunden. Diese scharfe Trennung gab es noch nicht. Ja, der stirbt, der geht jetzt dorthin oder er inkarniert sich auf Erden wieder. Und so gibt es halt mehrere Bereiche da. Bis hinauf zu den Reichen der Devas, das sind so in etwa Erzengelbereich irgendwo. Viel höher geht es dann eh nicht hinauf. Aber dass da ein Ich durchgeht, das ist ihnen überhaupt nicht klar, weil es den Ich-Begriff in unserem Sinne noch gar nicht gibt dort. Selbst wenn es Worte gibt, die man jetzt als Ich übersetzen könnte, aber dann ist immer das Ego gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ego ist ein durchaus individuell geformtes Seelisches. Aber das ist noch nicht das Ich. Das ist was anderes. Und das, ja, von dem haben sie angenommen, dass das in irgendeiner Form der Kern davon zumindest erhalten bleibt. Und die Frage ist halt, wo siedelt er sich an? Eben in den verschiedensten Bereichen. Und einer davon ist, dass er halt wieder als Mensch auf Erden herunterkommt. Dass ein Ich durchgeht und wirklich immer wieder als Mensch sich inkarniert auf Erden und nicht als Hungergeist und so weiter, das ist erst jetzt. Und in dieser Klarheit, wie es ausgesprochen wird überhaupt erst bei Rudolf Steiner, das ist bei den Theosophen noch nicht so klar ausgesprochen. Also das ist was durch und durch Christliches, weil tatsächlich auch die Unsterblichkeit der Seele, das Ich ist sowieso unzerstörbar, das Ich kann nicht wirklich zerstört werden. Aber wie schaut es mit der Seele aus des Menschen? Und das ist ja durchaus was sehr Wichtiges, weil wenn wir nur ein Ich wären, wüssten wir von unserem Ich nichts. Weil wir brauchen es, dass unser Ich sich zumindest im Seelischen spiegelt, beziehungsweise das Seelische weiter im Ätherischen und so fort. Erst dadurch entsteht das Bewusstsein davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=4295 Wie das Ich die Seele zum Geist wandelt. Der Kampf zwischen christlichem Fühlen und arabischem Denken. Kultus gegen Intellekt in der europäischen Geistesgeschichte 01:11:35] ===&lt;br /&gt;
Also Ich zu sein heißt noch nicht, etwas zu wissen vom Ich, von sich selbst, sondern das Ich entwickelt sich dadurch, also jetzt bei uns namentlich dadurch, dass es das Seelische verändert, bearbeitet. Ihr wisst, dann entsteht aus dem Astralischen, aus dem Astralleib, mit der Zeit das sogenannte Geistselbst, der Heilige Geist, der Geheilte Geist, wenn man so will, entsteht durch die Tätigkeit des Ichs. Also dass dann ein Seelisches entsteht, das wir gemacht haben. Wir gemacht haben. Indem wir ein bereits vorhandenes, aber uns verliehenes Seelisches umgearbeitet haben. Und umarbeiten heißt immer, darüber haben wir auch schon gesprochen, dass in letzter Konsequenz etwas von altem, vielleicht verdorbenem Seelischen wirklich ins Nichts geworfen wird, das heißt aufgelöst wird, es ist weg. Und ein Neues aus dem Nichts heraus geschaffen wird. Na, dass uns das nicht voll und ganz gelingt, das wissen wir, da werden wir noch eine Zeit brauchen. Sonst hätten wir alle schon unseren Astralleib vollkommen umgewandelt zu einem Geistselbst. Aber was ist von der Seele wirklich unsterblich? Genau nur der Teil, den wir durch unser Ich umgewandelt haben. Der Teil ist der wirklich Unsterbliche. Und daher ist die Unsterblichkeit der Seele durchaus nicht eine Selbstverständlichkeit. Auch das ist eben etwas, was auch als eine Folge dieses Dogmas von 1869, dass zwischen Seele und Geist nur vage unterschieden wird, jedenfalls dem Menschen der Geist nicht zugesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit meint man halt dann, das ist die höchste Gottheit. Stimmt auch, im Ich wirkt die höchste Kraft drinnen. Das ist halt so ein Fünkchen da draußen, aber doch, es hat die gleiche Qualität. Und wenn ich das dem Menschen abspreche, dann spreche ich ihm aber in Wahrheit die unsterbliche Seele auch ab. Weil dann kann er zu der nicht kommen. Dazu brauche ich das Ich, den Geist, der an der Seele arbeitet. Und nur das, was ich mir selber erarbeitet habe, ist unsterblich. Das war der große Streit im Mittelalter zwischen den arabischen Denkern, und das waren Denker erster Güte, darüber haben wir schon gesprochen, weil sie erstens eine gewisse Naturbegabung dazu haben, und weil sie eben gerade auch die griechischen Philosophen intensiv studiert haben. Es ist zwar dann mit der Zeit namentlich die Logik des Aristoteles auch nach Europa gekommen, aber große Teile von Aristoteles Werk waren nur den Arabern zugänglich, und die sind zu uns nicht gekommen, jedenfalls nicht so bald gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch bis ins 8., 9. Jahrhundert hinein geht das schon, waren die braven Mönche, die Christlichen, von der Logik her, von der Intelligenz her, wenn man so will, armselig gegenüber dem, was die Araber hatten. Die waren top drauf, die Europäer hatten es nicht. Man muss denken, die Europäer, das waren ja vielfach die Stämme mehr aus dem Norden heraus, die im Zuge der Völkerwanderung auch bis weit heruntergekommen sind. Die haben einen starken Willen gehabt und das hat sie für das Christentum sehr offen gemacht, weil sie in ihrer Kultur bereits Erlebnisse hatten, die in die Richtung hindeuten. Also zum Beispiel dieses Schauen des Mysteriums von Golgatha, natürlich nicht in der Form, wie wir es beschreiben, aber auch schon die Christgeburt zu Weihnachten, oder eigentlich die Jesusgeburt zu Weihnachten, das haben sie miterlebt. Dort gab es noch Schauende, die haben das miterlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Druiden und dergleichen, die haben das miterlebt. Daher natürlich auch ein Riesenkonflikt zwischen denen, die jetzt aus dem Süden kommen, die römisch gebildeten Priester, die kommen, und denen jetzt da noch vielfach hellsichtige Leute entgegenkommen, die hellsichtig deswegen waren, weil es halt da vom Denken her [kommen]. Das Denken diskutieren [die aus dem Süden kommen] mehr mit dem Schwert irgendwo. Das ist aber sehr dezidiert. Und Mut, Willenskraft, Stärke drinnen. Starke Ich-Kraft eigentlich drinnen. Also wenn man denkt, so Wikinger, Normannen und die, ein Mann zieht aus und erobert ein Reich, irgendwo am Ende der Welt. Und was er sonst braucht dann, Leute dazu, die sucht er sich dazu. Aber er zieht aus. Aus dem Ich heraus. Ich setze eine Tat. Ja, auch mit dem Schwert. Aber da war Ich-Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da von Norden kamen Völker, wo stark die Ich-Kraft drinnen ist. Aber was heißt das? Auch die Christuskraft ist stark drinnen, obwohl sie noch gar nichts davon wissen. Außer sie haben miterlebt. Und das haben die Druiden, die Priester und teilweise auch das Volk miterlebt. Also dieses Licht aufgehend zur Zeitenwende. Das konnten sie hellsichtig noch sehen. Da ist etwas passiert in der geistigen Welt. Dabei ist ja da noch gar nicht einmal wirklich der Christus auf Erden geboren worden. Aber es scheint das Licht des Christus durch. Namentlich, wenn also dieser natanische Jesusknabe geboren wird. Es scheint durch. Durch das Ganze. Es ist im Umfeld da. Und das konnte man miterleben. Aber von unten kamen die römisch gebildeten Pfarrer und Prediger oder was, die das alles nicht hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben brav in der Bibel halt dann gelesen, im Neuen Testament gelesen. Aber haben selber nichts gesehen. Nichts. Nichts. Sondern sie haben eigentlich eine Heidenangst davor gehabt. Im Großen und Ganzen. Ja, mit Recht. Mit Recht in gewisser Weise. Sie haben damit zwar immer mehr das wirklich Geistige ausgetrieben aus dem Christentum. Es ist immer mehr äußerlich geworden. Und bis auf eines. Und das war das Gegengewicht. Und das war sehr bewusst von dem Papst Nikolaus, der im 9. Jahrhundert da führend war. Sie haben gesetzt auf den Kultus. Sie haben gewusst, sie haben gespürt, in dem kultischen Geschehen, da wirkt eine geistige Kraft drinnen. Die verstehen sie zwar selber nicht, aber da wirkt etwas drinnen. Und auf das haben sie gesetzt. Und verstehen braucht man nichts. Es war ja auch so, dass man auf die Gemeinde am liebsten so gewirkt hat, dass man dem Kultus wirken lässt, der zum Gemüt spricht. Und das Denken im Grunde weglässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil darum gab es die lateinische Messe. Die lateinische Messe. Kein Mensch hat Latein gesprochen außer den Priestern. Es waren ganz wenige. Das müssen schon sehr hohe Adelige gewesen sein, oder eben eh Leute im Kloster erzogen wurden. Aber sonst im Volk hat niemand die Messe verstanden. Und trotzdem waren die Kirchen voll. Sie waren voll, sie haben etwas gesehen, was sie im Grunde nicht verstanden haben. Sie haben etwas gehört, was sie nicht verstanden haben. Aber es hat gewirkt. Und es ist in dem Messgeschehen etwas drinnen. Aber es ist eigentlich verbaut der Weg, aus eigenem jetzt einen bewussten Zugang zu dem Inhalt zu kriegen. Es wirkt dann nämlich unbewusst im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Gegensatz dazu, war das bei den Arabern viel bewusster alles. Und das ist in gewisser Weise bis heute so. Die, die dann eben auch den Islam angenommen haben, haben das großteils, jedenfalls die gehobeneren Schichten aber doch viel mehr, sehr gedankenklar erfasst, was da drinnen ist. Auch im Koran drinnen. Das darf man nicht unterschätzen. Und es entstand eben dann wirklich aber die große Schwierigkeit, dass ja dann doch eben die Begegnung zwischen Christentum und Islam gab und es da halt Schwierigkeiten schon damals gab und heute noch gibt. Ja, aber wie argumentiere ich? Unsere Leute hier in Europa, im nördlicheren Europa, namentlich oben, haben den Arabern zunächst einmal nichts entgegenzusetzen gehabt. Außer ihre tiefe Überzeugung. Aber begründen konnten sie es nicht. Jedenfalls nicht mit der Klarheit, die die Araber mitgebracht haben. Und es ging immer um so entscheidende Fragen, ja, wie ist es denn mit der Unsterblichkeit der Seele? Und wie ist es namentlich also mit dem, was der Mensch hier sich entwickelt durch sein Denken? Geht es verloren einfach? Oder ist es weg? Oder wie ist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war interessanterweise die Haltung der islamischen Denker, also, weiß ich nicht, Avicenna, Averroes und dergleichen, wie die großen Denker hießen, die teilweise schon ein, zwei Jahrhunderte vorher auch geschrieben hatten, für die war das nur eine Gabe, die uns verliehen wurde, die aber dann mit dem Tod wieder zurückfällt an die geistige Welt. Und ein starkes war eben gerade aber bei den Christen, die, ja, aus dem nördlichen Bereich, sagen wir mal, kommen, durchaus auch aus unserem Bereich hier, dass da doch dieses Spüren, da ist etwas, eben das Ich, ist. Auch wenn sie nicht genau wissen, was das ist. Aber dass sie gesagt haben, nein, was der Mensch herein holt aus dem Geistigen, durch das Denken jetzt aber zunächst einmal, das geht nicht verloren. Das fällt nicht wieder einfach zurück an die geistige Welt und löst sich dort auf, sondern da geht etwas weiter davon. Das war der große Streit, also namentlich eben Thomas von Aquin war da federführend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=5110 Der Reinkarnationsgedanke als Konsequenz der Unsterblichkeit. Die Erschaffung der unsterblichen Seele durch Geistesarbeit. Die starke Denkschulung im alten arabischen Raum. Der Koran als mächtiges Werkzeug der Einprägung. Der innere Dschihad als notwendige geisteswissenschaftliche Disziplin 01:25:10] ===&lt;br /&gt;
Ging aber allerdings noch nicht so weit, dass man jetzt das nächste, das wäre die größte Ketzerei gewesen, ist es ja heute noch, eben den Reinkarnationsgedanken auszusprechen. Weil das wäre eigentlich die nächste Konsequenz. Man kann sagen, jetzt steigt es ins Geistige auf, aber man müsste dann sofort die Frage stellen, ja bin ich denn wirklich schon fertig? Oder gäbe es nicht noch vieles, was ich auf Erden erwerben müsste, um geistig weiterzukommen? Wie ist denn das? Also vor allem eben auch die Frage sich stellen, wie ist das bei den armen Menschen, die leider Gottes vor Christus gestorben sind, für die wäre es ja ganz verloren irgendwo. Die könnten an dem nicht teilnehmen. Aber es gab jedenfalls diese große Auseinandersetzung, ist das, was also durch die menschliche Intelligenz im Seelischen getan wird, damit meine ich nicht, dass man einfach jetzt alle Gedankengänge mitnimmt, um das geht es gar nicht. Sondern durch die Arbeit des Geistigen an der Seele, im Denken, durch die Intelligenz, passiert ja was. Es entwickelt sich weiter. Und die Araber waren eben der Auffassung, es ist nur geborgt, es ist die göttliche Intelligenz, aber es ist geborgt. Und mit dem Tod ist sie wieder weg. Und die christlichen Denker, namentlich ein Thomas von Aquin, hat gesagt, nein, es wird uns etwas gegeben, aber es wird eben von uns ergriffen auch. Und es wird weiter bearbeitet, und das geht nicht verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit erst in Wahrheit kann man von einer Unsterblichkeit der Seele sprechen. Was vorher, wenn es jetzt sehr überspitzt sagt, wirklich unsterblich am seelischen auch war, sind die seelischen Verfehlungen, die Kammerpäckchen. Die sind tatsächlich geblieben. Aber dann der Rest geht auf, großteils in der Seelenwelt löst sich das auf. Das Ich geht natürlich schon weiter, weil das Ich hat der Mensch von Anfang an gehabt. Aber Ich ohne Seele, an der das Ich gearbeitet hat, ist halt eine sehr halbe Sache. Das heißt, das sind zwei Dinge, die man deutlich auseinander halten muss. Unsterblichkeit des Geistes, die ist von Haus aus gegeben, weil Geistiges eben unmittelbar aus dem Nichts heraus schaffen, schöpfen kann. Aber Seele ist erst dann unsterblich, wenn sie wirklich vom Menschen selbst geschaffen wird. Der Teil ist unsterblich. Geschaffen im Sinne von umgeschaffen, gearbeitet daran. Das heißt, es hängt sehr viel davon ab, wie wir auf Erden an unserem Geistigen arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon hängt ab, wie viel wirklich unsterblich ist, wie viel wir mitnehmen. Und das heißt de facto, wie viel wir im Zuge unserer Inkarnationen letztlich am Geistselbst entwickeln, weil das Geistselbst ist das verwandelte Seelische. Und das ist es eben genau, was nicht verloren geht. Aber wenn wir nicht geistig arbeiten, sondern halt nur die Intelligenz fürs Äußere verwenden und überhaupt alles, was wir tun, fürs Äußere verwenden,[dann sind zumindest, dass wir es gar nicht tun], das wird kaum vorkommen. Darum gibt es auch bei jedem die Unsterblichkeit irgendwo seit der Zeit. Seit der Zeit eigentlich, seit der Christus da ist. Vorher ist das Seelische zum größten Teil aufgegangen in der Welt. Was durchgeht, ist das Ich, das inkarniert sich wieder, es nimmt bei der Inkarnation wieder die Seelenkräfte auf, die verdorben worden sind, weil die sind die Aufgabe, die bleiben nämlich peinlicherweise erhalten. Nein, Gott sei Dank bleiben sie erhalten, weil das ist die Chance was zu machen. Aber wenn man es ganz präzise ausdrücken will, in der Vergangenheit war das Unsterbliche das Seele unserer karmischen Aufgaben. Das heißt unser verpfuschtes Seelisches. Weil das können wir tatsächlich nur selber auflösen. Das ist die Gnade und Gabe der Götter, dass sie ein Seelisches aufbewahren, das bearbeitungsbedürftig ist. Aber alles das, was aus dem freien Gestalten herauskommt, kommt eben auch nur zustande und ist auch nur dann unsterblich, wenn wir es wirklich tun. Wenn wir es bewusst tun, schaffend aus dem Geistigen. Alles andere wird kassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir stehen jetzt in dem Zeitalter drinnen, wo wir das können und wo wir auch ein Bewusstsein dafür entwickeln können. Natürlich, es war schon zu der Zeit von Thomas von Aquin so, weil es ist seit der Zeit des Erdenlebens des Christus im Prinzip so. Und dann vor allem das Jahr 333, wo jetzt anfängt das Bewusstsein dafür aufzuleuchten. Da ist ein ganz starker Schub noch drinnen. Aber bei wie vielen Menschen war das der Fall? Das heißt, die Araber, mit ihrer Anschauung, dass sie das auflöst, hatten nicht so ganz Unrecht. Weil es de facto bei vielen Menschen genauso noch war. Und in ihrem Umfeld eben auch so war. Das konnten sie noch nicht miterleben. Dabei haben gerade viele von ihnen dann, gerade weil sie geistig sehr stark gearbeitet haben und durchaus auch sich des Gehirndenkens dabei bedient haben, doch eine starke Geistigkeit zugleich mitentwickelt. Nur war ihnen das noch nicht so bewusst, haben viele von ihnen tatsächlich für die Wiederverkörperung dann auch noch einiges mehr mitgebracht als bloß die Kammerpäckchen. Und das waren gerade also die Denker, die dann unsere äußere Wissenschaft, die Technik und das sehr stark befruchtet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind viele Reinkarnationen von Menschen, die früher dort im arabischen Raum drinnen waren, die immens starke Denkschulung drin hatten, die die Araber hatten, allein auch durch das Auswendiglernen des Koran zum Beispiel, war in einer anderen Weise im Judentum ja auch genauso, dass man das gelernt hat, gelernt hat, gelernt hat und damit eigentlich den Geist trainiert hat. Das waren noch keine eigenständigen Gedanken. Diese hat man sich noch nicht getraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Arabern war es dann schon ein bisschen anders, sicher später bei den Juden auch das Eigenständige dazu gekommen ist. Das waren aber gerade die, die dann eben vom streng Religiösen auch schon ein bisschen abgegangen sind und die eben zum Beispiel dann in der Akademie von Gondischapur als Ärzte gearbeitet haben und im Grunde komplett materialistisch gearbeitet haben. Komplett materialistisch. Die haben zwar noch nicht jetzt alle Erkenntnisse natürlich, wie wir sie heute haben, aber schon sehr viele, aber das Bild war eigentlich ein total materialistisches. Trotzdem hatten sie daneben den Glauben an Allah, an das Göttliche, das hineinwirkt, dass eben wenn es in ihnen lebt, während der Erdeninkarnation ihnen die Fähigkeit gibt, all das zu machen, eben auch auf die Art die Heilmittel zu entwickeln oder Operationen sogar zu machen. Das gab es dort auch schon anfänglicherweise. Und sie haben sich geschult eben einerseits an den griechischen Philosophen, sie haben sich geschult, aber auch indem sie wirklich mit, ja, ich sag mit großem Ernst eben auch studiert haben den Koran, zum Beispiel ihn auswendig gelernt haben. Dazu mussten sie nicht einmal unbedingt lesen können, sondern sie haben ihn immer wieder in der Koranschule oder wie es damals war, gelernt einfach. Durchs Hören, durchs wiederholte Hören konnten sie, und der Text lebte in ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage jetzt einmal, in wie vielen Menschen der christlichen Welt lebt, ich will jetzt bescheiden sein, das Neue Testament. Wortwörtlich, wortwörtlich drinnen. Es werden nicht so viele sein, habe ich das Gefühl. Im muslimischen Raum ist es viel mehr verbreitet, dass Menschen vielleicht nicht alles, aber doch große Teile wirklich können. Und durch die ganze Kultur, wie es gemacht wird, es wird ja durch den Muezzin immer wieder ausgerufen. Man hört es, man hört es immer wieder, man hört es immer wieder. Und es lebt dort drinnen. Also ein stärkerer Art der Meditation oder des Mantrams gibt es eigentlich gar nicht. Das heißt, das prägt sich ein, das verwandelt die Menschen. Und an dem kann man etwas lernen, nur wir müssen es anders machen. Wir müssen es heute halt wirklich ganz aus der Freiheit heraus machen. Das ist dort vielleicht nicht immer ganz so gewesen, obwohl das ja heute auch der große Schritt im Islam ist, drinnen aus eigener Entscheidung, vielleicht sogar als Nicht-Muslim beizutreten. Nicht weil ich hineingeboren bin und es eh von Haus aus habe, sondern aus freier Entscheidung hineinzugehen. Und dann diese Schulung zu unternehmen. Es gibt natürlich im Koran verschiedenste Perspektiven drin, sagen wir es einmal vorsichtig so. Und es gibt genug Perspektiven, die problematisch werden können. Da wollen wir jetzt gar nicht weiter diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kennt das, die ganzen Sachen mit dem sogenannten Schwertvers [Sure 9, Vers 5 des Koran] und so weiter, wo halt aufgefordert wird, die Ungläubigen zu töten und dergleichen. Das kann man alles verschieden auslegen. Religionen lassen sich immer missbrauchen. Und es sind aber da halt sehr viel starke Hinweise auch drinnen, die man so auslegen kann. Ihr wisst ja vielleicht, es wird im Islam gesprochen vom sogenannten großen Dschihad. Das ist also der äußere Krieg. Und vom kleinen Dschihad. Das ist also sich selbst zu reinigen, den Feind in sich selbst zu bekämpfen. Manche sagen auch genau, es ist umgekehrt. Der große Dschihad ist eigentlich der Kampf im Inneren. Das ist nämlich der Schwierigere und der Größere. Und da ist ein immenses Potenzial drinnen. Es ist immer die Frage, was man daraus macht. Wenn ein Mensch aus dem islamischen Bereich da in diesem Glauben drinnen steht, in dieser Geistesschulung, die auch da drinnen steht, drinnen ist und es im richtigen Sinne nimmt, den großen Dschihad zu sehen als Arbeit an sich selbst, dann ist da ein immenses Potenzial drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen heute nur, namentlich hier im Westen, die problematische andere Seite, dass es nach außen getragen wird. Es ist ja immer schwer zu interpretieren, was hat denn der Mohammed wirklich gemeint oder was hat er wirklich durch den Erzengel Gabriel offenbart bekommen. Es ist nur eine andere Frage dazu. Und vor allem, was hat er gelebt? Gelebt hat er in einem Kampfzustand. Als er von Mekka nach Medina ging, war es ein Kampfzustand und da hat er erstmals die Oberhand gehabt, weil Kämpfe unter den Stämmen da waren. Gewaltige Kämpfe. Und es sind viele Stämme verschwunden, auch im Zuge des Ganzen. Es war einfach eine immens kriegerische Zeit drinnen. Man kann natürlich sofort belegen, der hat ja selber gekämpft. Der war sicher mit dem Schwert unterwegs, auch nicht nur mit dem Wort unterwegs. Gar keine Frage. Und es blieb ihm auch gar nichts anderes übrig in der Welt, in der er dort drinnen stand. Aber man kann es als Geisteskampf eben auch leben und das wird die Zukunft sein. Und da sieht man die große Disziplin, die dort herrscht und viel mehr Bereitschaft, diese Disziplin zu üben. Die geht uns ziemlich stark ab. Weil der Weg zum Geistigen, zum Göttlichen letztlich, der Weg also uns weiterzubringen auf diesem Weg, Schritt für Schritt, der erfordert sehr viel Konsequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reicht eben nicht, am Sonntag in die Kirche zu gehen und zu sagen, jetzt passt es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es muss eigentlich das ganze Leben durchziehen, ohne dass jetzt irgendeine Frömmelei oder sowas kommt. Um das geht es überhaupt nicht. Sondern, dass man das erkennt, dass der geistige Funke in uns ist und dass wir aus dem heraus tätig werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir natürlich über die Interpretation hinaus, die diese islamischen Denker noch im 7., 8., 9. Jahrhundert hatten, die sagen, das Seelische löst sich auf, geht weg. Sondern dann kommt schon das hinein, dass wir aus dem Ich heraus ja an dem Geist selbst arbeiten können. Das ist etwas, was zumindest zu dem damaligen Zeitpunkt die islamischen Denker noch nicht erfassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber eben gerade durch den Ich-Impuls. Und womit hängt das zusammen? Das hängt zusammen, dass im Süden überhaupt, ja auch in anderen Gegenden, aber jedenfalls weniger bei uns in Europa, da ist es schon zurückgegangen, dass dort noch sehr viel mehr auf die Abstammung, auf die, ist ja im Judentum auch, und das ist im Grunde im Islam auch, dass da sehr viel, also die Abstammung, die Blutsverwandtschaft eine ganz große zentrale Rolle spielt. Und da ist ja einer, wo ihr wahrscheinlich es eh wisst, also mit der Blutsverwandtschaft zusammenhängen aber auch zum Beispiel die Kräfte des alten Hellsehens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Kräfte zu überwinden, sagt ja der Christus zum Beispiel, also wer nicht Vater und Mutter lasse, dass er letztlich die ganze Blutsverwandtschaft hinter sich lässt, kann nicht mein Jünger sein. Damit sagt er aber nicht, es wäre eine Fehlinterpretation, bitte schau, dass du schnell möglichst von der Familie verschwindest und nichts mehr mit ihr zu tun haben willst. Nein, es heißt nur, werde ein eigener Mensch und baue nicht auf die Kräfte, die dir einfach vererbt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleine. Und wenn es die Besten sind. Sondern entscheidend ist, was du als Individuum daraus machst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist damit gemeint. Also baue nicht auf die Kräfte der Blutsverwandtschaft, sondern baue auf die Kräfte, die du aus deiner Individualität entwickelst und durch Inkarnationen weiter entwickelst. Das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen aber trotzdem immer noch, das habe ich auch im letzten oder vorletzten Vortrag betont, wir brauchen trotzdem aber auch noch ein gewisses Maß an alten Kräften, die zum Beispiel gerade an die Vererbung gebunden sind, an die Blutsverwandtschaft. Weil damit auch gewisse geistige Fähigkeiten verbunden sind, an die wir von der anderen Seite noch nicht herankommen. Wir kommen nämlich von der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Zeiten ist das Naturhellsehen überhaupt durch die körperliche Anlage bestimmt gewesen, weil einfach das Geistige, das den Menschen geschaffen hat, liegt hinein in die Körperlichkeit. Das heißt, das alte Hellsehen ist stärker an den Leib gebunden, zum Beispiel als unser normales Alltagsbewusstsein. Das wird zwar schon beim Hellsehen dann ein Teil freigesetzt, aber dafür ein anderer Teil sehr, sehr stark an den Organismus gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das moderne Hellsehen ist ganz anders, indem es wirklich sich löst vom Körper. Indem es wirklich ein leibfreies Denken wird. Ein leibfreies Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der große Unterschied zum Beispiel zwischen dem, was Rudolf Steiner nennt, das Kopfhellsehen und das Bauchhellsehen. Das Bauchhellsehen beruht auf den Kräften, ja auf denselben Kräften, die bei uns in der Nacht, wenn wir schlafen, tätig sind. Wenn wir schlafen, was passiert denn da? Also erstens, wenn man nicht gerade träumt, dann wisst man nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein sehr dumpfer Bewusstseinszustand. Aber was passiert da? Das Seelische, das Astralische ist gerade im Schlafzustand, im unteren Bereich unseres Leibes, sehr viel fester verbunden als im Wachzustand. Man sagt doch jetzt, ja im Schlaf geht ich und Astralleib heraus, heißt es so oft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt aber nur für die oberen Partien. Das Ich, ja das geht heraus, das ist eigentlich eh immer daraus in Wahrheit. Aber das Astralische, die Astralkräfte verbinden sich gerade in der Nacht mit dem unteren Bereich, also das heißt da Bereich Sonnengeflecht und alles was darunter ist, viel intensiver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das baut das Bauchhellsehen, auf diese Kräfte baut das Bauchhellsehen. Das heißt der Bauchhellseher sieht eigentlich in einem Zustand, der mit unserem Tiefschlaf vergleichbar ist. Und trotzdem erlebt er halt was dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Kräfte steigen aus dem Bereich auf und darum kann er auch nicht wirklich durchschauen, was da los ist, weil es steigt zwar beim alten Hellseher etwas aus diesem Bereich bis in sein Wachbewusstsein auf, also das heißt er schläft eigentlich da unten. Das heißt da tritt wirklich bis zu einem gewissen Grad ein Zustand ein, wie wir es sonst nur im Nachtschlaf haben, also eine festere Verbindung des Astralischen mit dem Leib, aber davon kommt etwas bis ins Wachbewusstsein hinein, oder Traumbewusstsein besser gesagt hinein, so dass es dann als Vision vor ihm steht. Beim modernen, imaginativen Schauen, das heißt von lebendigem, imaginativen Denken ausgehend, was Rudolf Steiner auch als Kopfhellsehen bezeichnet, da ist diese festere Bindung unten nicht da, im Gegenteil, es wird eher sogar ein bisschen gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir arbeiten mit den oberen Kräften, also es werden astralische Kräfte, zum Beispiel da in der Herzebene konzentriert, sehr stark überhaupt in den oberen astralischen Sinnesorganen, also in den Chakren Stirnchakra, Halschakra, Herzchakra, man kann auch dann noch bis zum Sonnengeflecht gehen, aber da wird es schon heikel. Also die unteren Chakren spielen daher im modernen Hellsehen eine untergeordnete Rolle, sie tragen schon etwas bei, aber beim alten Hellsehen sind die ganz intensiv tätig dabei. Und die geben auch diesen traumbildartigen Charakter der Schauungen, also das heißt erstens, man wird überfallen davon, man weiß nicht, was man da eigentlich wirklich sieht zunächst einmal, und sie sind sehr intensiv und sie werden erlebt, also ähnlich eben Traumbildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Traumbilder haben aber eigentlich in Wahrheit einen sinnlichen Charakter, nur sind halt die Erlebnisse anders zusammengestellt als im äußeren sinnlichen Erlebnis, aber was erlebt man in einem Traum, wenn man Bilder erlebt, sind es Bilder wie aus der sinnlichen Welt, nur halt verändert irgendwo. Also wenn jetzt da drin ein Engel erscheint, das ist eigentlich ein Mensch mit Flügeln, das ist ein sinnliches Bild. Und das kann sehr intensiv sein, dieses Erlebnis, kann auch sehr mit starker Emotion begleitet sein, aber das kommt alles aus den unteren Kräften heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon gesprochen davon, also das ist aber für gewisse Erkenntnisse notwendig, ist es eben gerade namentlich für teilweise Heilmittelerkenntnisse und so für tiefere Sachen, was wirklich konkret bei einem einzelnen Menschen los ist, da ist das Hinuntersteigen in diese Kräfte notwendig bis zu einem gewissen Grad. Und da kommen wir heute noch nicht an alles heran mit dem neuen geistigen Wahrnehmen. Aber dafür ist da die Freiheit und Bewusstheit drinnen, die volle Bewusstheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nützt dem alten Hellseher auch nicht so wirklich viel, dass er sagt, im Alltagsleben bin ich eh ein normal, bewusster, vernünftiger Mensch. Er kann trotzdem seine Schauungen in der Regel nicht deuten, das ist schwierig, oder es können sehr leicht Fehldeutungen entstehen, weil es eigentlich im Grunde zwei verschiedene Tätigkeiten sind. Es steigt etwas auf als Bild, an dessen Zustand ich komme, wenn ich nicht bewusst beteiligt bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schaue ich halt mit meinem modernen Denken und versuche mir einen Reim darauf zu machen, was erlebe ich denn da. Das ist ja vielfach auch das, was die tiefen Psychologen machen. Jetzt schaut man, dass man die Träume mehr ins Bewusstsein hebt und dann versucht man zu analysieren, was spricht sich denn da drinnen aus in diesen Bildern, was bedeutet denn das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da tue ich es eigentlich von außen betrachten und versuche zu erraten im besseren Sinn, was bedeutet das eigentlich oder was könnte das bedeuten. Und beim modernen, imaginativen Schauen, bei der modernen geistigen Erkenntnis überhaupt, bin ich bei jedem, was ich schaue, aktiv dabei. Ich mache also etwas Ähnliches, das habe ich ja das letzte Mal schon gesagt, wie das Kind, wenn es sehen lernt, unbewusst, haben wir gesagt, es muss erst lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen das moderne Schauen lernen. Wie wir gelernt haben, mit den sinnlichen Augen zu sehen, das wissen wir nicht mehr. Das passiert als Kind eben, wo wir noch nicht bewusst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, wenn man dann ein entsprechendes geistiges Schauen entwickelt, hat man unter Umständen einzelne Fetzen aus dem Bereich, auch aus der Zeit vor dem dritten Lebensjahr. Aber das ist trotzdem schwierig. Aber alle Bilder, die ich dann aufbaue, bin ich mir, sollte ich mir bewusst sein, ich zeichne sie, ich male sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt das Kernthema, was sich schon ein paar Vorträge durchzieht. Also das heißt, ich erlebe bewusst das für die geistige Welt, was das Kind zum Beispiel unbewusst für die sinnliche Welt sich erarbeitet. Nämlich sehen lernen, Schauen lernen, dazu muss ich die Welt zeichnen mit den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So müssen wir mit unseren Geistesaugen malen. Bewusst aber jetzt malen, die geistige Welt, sonst sehe ich sie nicht in ihrer wahren Gestalt. Und sehen ist dann eben nur ein Hilfsausdruck dafür, weil es eben primär nicht in sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen erscheint, sondern ich muss es eigentlich erst bewusst auch übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Malprozess ist gerade das, dass ich es in diese Bilder übersetze. Das heißt, ich stehe einer geistigen Erfahrung gegenüber, die Chance dazu habe ich jederzeit, nur ich muss mich halt konzentrieren darauf, dass ich auch wahrnehme, was geistig um mich ist. Dann ist diese Berührung da, dann ist diese Erfahrung eigentlich da, aber um sie mir zu Bewusstsein zu bringen, muss ich sie ins Bild schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder im weitesten Sinne. Das kann eben in verschiedensten Weisen gehen. Das kann auch von mir aus in ein Engelbild, so wie ich mir das jetzt vorstelle, mit den Flügeln gehen, das ist durchaus ein sehr passendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich das nicht könnte, oder nicht in solche Bilder malen würde, dann könnte ich zumindest nicht sprechen drüber, weil wie sage ich es dann wem? Unsere ganzen Begriffe, die wir heute in der Sprache haben, sind im Großen und Ganzen sinnliche Begriffe. Selbst dort, wo es Begriffe sind, die eigentlich irgendwas mit unserem Seelenleben zu tun haben. Die sind entsprechend zumindest verwaschen, wobei das wirkliche Erlebnis des seelisch Geistigen geht eher in die Richtung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Australischen sind es immer Sachen mit Sympathie, Antipathie, Schmerz, Freude, aber trotzdem anders, wenn es losgelöst ist vom körperlichen Werkzeug. Bei vielen unserer Gefühlsempfindungen spielt der Körper durchaus eine ganz starke Rolle. Also Angstgefühle, kaum ist die Atmung beklemmt aus irgendeinem Grund, entstehen sofort Angstgefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt, wenn ich zum Beispiel allein geistig was erlebe, ich nehme jetzt was Banales, ich fürchte mich vor, morgen muss ich zum Arzt gehen und das wird unangenehm, was wird sein, was wird der sagen, was wird der tun? Dann ist es ja ein seelisches Erlebnis. Mit dem Körper hat das zunächst nichts zu tun, aber die Angst davor kann sehr wohl dann in den Körper eingreifen. Dann geht es mir schlecht und ich spüre es bis ins Körperliche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmung geht anders, es hat eine Rückwirkung. Es ist unser Seelisches, unser Geistiges, es steht in einer sehr starken Wechselwirkung damit. Das heißt, es ist aber auch dann an den Angstgefühlen, an den Atem oder sonst was, hat es körperliche Auswirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben körperlich und nicht das Seelische. Wir tun uns im Seelischen sehr schwer, das auseinanderzuhalten. Was hat mit dem Körper zu tun, was hat mit dem Seelischen zu tun? Die reine Imagination zunächst, das ist ja zunächst ein Bild im Astralischen, das uns durch unseren lebendigen Ätherleib zurückgespiegelt wird und durch den Ätherleib geformt wird, dieses Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann sind es solche rein seelischen Erlebnisse, Erfahrungen, aber eben wo der Körper nicht beteiligt ist daran. Es geht also heute darum, dass wir dort wo eine geistige Begegnung da ist, und die kann ich eigentlich überall haben, mit anderen Menschen sowieso, in der Natur draußen, mit Steinen, Pflanzen, Tieren, mit allen kann man es haben, dass ich erstens diese Berührung spüre, die ist da. Wir haben eigentlich die Wahrnehmungsorgane, nur wir müssen sie gebrauchen lernen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wahrnehmungsorgane, die Lotusblumen, die Chakren, wie man sie nennt, das ist ja nicht jetzt irgendein Windradl, das sich da dreht, das wird ja oft so, die 2 Blätterige und die 16 Blätterige und so weiter, die 12 Blätterige, also wenn man sich jetzt vorstellt, da ist ein Ding und dann sagt der Steiner noch so schöner, es fängt sich zu drehen an, also jetzt haben wir da ein Windradl da drinnen, das ist ja auch wieder nur ein Bild, aber wenn ich das Bild nicht habe, weiß ich schon wieder nicht, wie ich es ausdrücken soll, weil es besteht in ganz bestimmten Seelentätigkeiten, organisierten Seelentätigkeiten, es ist eben ein Seelenorgan und das ist tätig. Aber das sinnliche Bild dafür ist eine Übersetzung schon wieder. Ich kann, wenn ich es entwickelt habe, dieses Organ, kann ich etwas wahrnehmen dadurch, dann weiß ich, wie das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sagen kann es dann niemand, weil wir haben einfach in unserer Sprache keine Worte dafür. Und in der Sinneswelt finde ich auch kein Beispiel dafür. Ich kann nicht einmal wohin zeigen und sagen, so müsst ihr das vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann es weder sagen noch zeigen, dann muss ich was stummern. Also um es auszudrücken, muss ich es in ein sinnliches Bild schaffen. Und eine große Hilfe bei dem Ganzen, auch um sich selbst dessen, was ich da erlebe, bewusst zu werden, um es wirklich ganz ins Bewusstsein zu heben, ist eben dieses Bild, durch das ich dieses Erlebnis, das ich spüre, ausdrücke, dass ich das wirklich selber male.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem beruht die moderne Art der geistigen Wahrnehmung. Und dabei wird mir als Wahrnehmenden aber jetzt das eigentliche seelische oder geistige Erleben selber immer klarer und bewusster. Weil es ist zuerst nichts anderes als eine geistige, seelische Berührung, die da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, da ist etwas. Da ist ein geistiges Wesen. Wenn es andere Menschen betrifft, habe ich noch den Vorteil, dass die vielleicht eh vor mir sitzen oder stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich zumindest schon davon ausgehen, dass da ein geistiges Wesen sitzt. Aber ich kann auch welche wahrnehmen, die nicht da sitzen. Jedenfalls nicht äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist die Berührung eben da. Aber die Berührung gibt noch kein Bild. Aber indem ich das, was ich da erlebe, was ich weder in Worten schildern kann, zunächst, daher überhaupt nicht ausdrücken kann, indem ich es sozusagen in ein Bild male, das eigentlich immer nur im Grunde letztlich symbolisch ist, also eine Übersetzung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber indem ich das male in meiner Seele, werde ich mir dessen, was ich da eigentlich erlebe, immer bewusster. Weil sonst bleibt es eigentlich nur das Spüren, da ist was. Und ich komme eigentlich nicht darauf, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst indem ich selber tätig werde. Bewusst. Das heißt, wir machen da bewusst das bei der geistigen Wahrnehmung, was das Kind unbewusst bei der sinnlichen Wahrnehmung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist trotzdem nicht willkürlich drinnen. Ich merke im Malen, wenn ich das übersetze in dieses Bild, spüre ich sofort, das stimmt nicht. Da wird mir schon geleitet, dass das Bild entspricht dem, was mich da berührt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das merkt man dann sehr deutlich. Es geht darum, ganz bewusst dabei zu sein. Und dann hat man darin aber auch schon die ganz klare Bestätigung, weil ich es selber übersetzt habe, ob da was dran ist oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es keine Möglichkeit mehr, dass ich mir was einbilde. Weil ich setze das, was ich unbewusst erlebe, in die Gestaltung um. Und ich erlebe dann die ganzen Zusammenhänge und Harmonien, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also so klar, als wäre Gedankengang. Eigentlich noch klarer. Es ist das, was schon der Kant genannt hat, die intellektuelle Anschauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, spricht letztlich die geistige Anschauung, wo aber gesagt wird, der Mensch kann das nicht. Und der Goethe hat das bestritten, weil er ja zum Beispiel seine Urpflanze oder was erlebt hat. Und die ist keine Fantasterei, sondern die ist gebildet an der Wahrnehmung der äußeren Pflanzen, aber eben der Wahrnehmung zugleich des Geistigen, was dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was Goethe jetzt namentlich der Pflanzenwelt, auch der Tierwelt gegenüber als sinnlich übersinnliches Schauen entwickelt hat, das kann man auch weiterführen. Dass man auch etwas wahrnimmt, was sinnlich gar nicht in Erscheinung tritt, sondern nur übersinnlich da ist. Nicht im Raum eigentlich, aber wirksam als Gras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an zum Beispiel die Elementarwesen zu sehen, die mit dem Wachstum der Pflanze verbunden sind. Weil die sind auch da. Und gerade wenn ich mich beschäftige mit den Pflanzen und ihnen zuwende, dann fange ich irgendwann mit der Zeit an, auch die Urpflanze zu sehen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Pflanze schlechthin in den verschiedensten Pflanzensorten, aber ich sehe die Elementarwesen, weil ich sie male. Und weil ich mit der Zeit merke, die gehören untrennbar dazu, ohne die gäbe es die ganze Pflanze nicht. Das würde nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip kann heute jeder an das herankommen. Es geht eben gerade nicht um eine Fähigkeit, die irgendwo vererbt ist oder wo die Anlage da ist. Es mag helfen, dass man aus einer frühen Inkarnation sich etwas mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber auch genauso stören, weil man sich aus alten Inkarnationen meistens alte Fähigkeiten mitbringt. Und die muss man eigentlich erst loswerden, um sich die neue, aber jetzt vollbewusste zu erwerben. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst besteht immer die Gefahr, dass es letztlich in ein Phantasterei reinkommt. Weil das ist eben schon vor der Zeitenwende so gewesen, dass das alte Hellsehen eigentlich korrumpiert war durch die Widersacher. Und der Mensch es aber, weil er nicht vollbewusst mit seinem Ich dabei war, nicht beurteilen konnte, was er da wirklich sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich eine wunderschöne, strahlende, leuchtende Engelgestalt sehe, die ich als sehr wohltuend empfinde, vielleicht heißt noch lange nicht, ob das jetzt der Engel von der richtigen Seite ist oder ob es nicht vielmehr ein luziferischer Engel ist. Darum eben in der Bibel eigentlich eher immer dieses, fürchtet euch nicht oder fürchtet dich nicht. Weil es eigentlich eine niederschmetternde Erscheinung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man am liebsten eigentlich sagt, weg, weg von da. Hätte ich dieses Erlebnis nicht. Auch beim modernen, imaginativen Schauen ist es so, dass man am sichersten unterwegs ist und ein klares Bild nur dann malen kann, wenn man eben auch die andere Seite, die dunkle Seite sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie spielen einfach überall mit. Sie spielen eine Rolle. Und ich muss eigentlich sehen, wie wir als Mensch immer zwischen die luziferische und arämanische Seite im weitesten Sinn gestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Osterimagination eigentlich, wie sie Rudolf Steiner gegeben hat. Die ganze Statue des Menschheitsrepräsentanten ist das eigentlich. Der Mensch zwischen Luzifer und Aräman und jetzt Luzifer und Aräman wirklich im weitesten Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil zu Aräman gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die sowatischen Kräfte dazu. Das ist die eine Seite, die untere Seite und die andere. Und dazwischen und darüber die regulären Engelwesenheiten und was Gott was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gefahr ist also dann gegeben ein einseitiges Bild zu kriegen, wenn ich halt die Widersacherseite ausblenden will. Das geht nicht. Die ganze Karwoche, in der wir jetzt drinnen stehen, ist eine Auseinandersetzung mit diesen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist dort, dass drinnen die Auferstehung des Christus hängt ganz zusammen mit dem Abstieg in die Unterwelt. Das hängt beides miteinander zusammen. Nicht, dass jetzt die Auferstehungskräfte von unten kommen, aber dass überhaupt die Auferstehung möglich ist, ist einerseits die Verbindung mit dem Höchsten Göttlichen notwendig, andererseits aber auch das Durchgehen durch die finsterste Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das hat der Christus als erstes in der Stärke gemacht. Es haben teilweise Eingeweihte früher das gemacht. Einer zum Beispiel ist der, der in der Tempellegende beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war hier am Abiff. Nein, ich will jetzt nicht die ganze Tempellegende erzählen, sonst wird es zu lange heute. Ich sehe, die Uhr ist schon wieder ein bisschen fortgeschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, dieser hier am Abiff ist der Tempelbaumeister des Salomonischen Tempels. Und es gibt drei Gehilfen von ihm, Gesellen von ihm, die eigentlich aufsteigen wollen zu meistern und er findet heute die Sonne nicht so weit und lässt sie nicht aufsteigen zu meistern und jetzt arbeiten sie gegen ihn. Also zum Schluss bringen sie ihn sogar um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher verhindern sie, dass der Guss des Ehernenmeeres, das war also ein ganz wesentlicher Schritt, dass da vor dem Tempel so ein Becken stehen sollte, getragen von Stieren, von zwölf Stieren, das hängt mit den Tierkreiskräften zusammen. Und da soll das Meer dargestellt werden, aber gegossen, in Bronze gegossen. Und es kommt auf die richtige Mischung an, dass das zustande kommt, wirklich dieses bewegte Meer, ein Bild für das Australische in Wahrheit, für die Australkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese drei Gesellen schauen, dass da eine schlechte Mischung zustande kommt, dass sie wollen, dass er scheitert, der hier am Abiff. Und dass sogar die Gefahr dann besteht, dass weil das jetzt wild aufscheint und das Feuer spritzt nach allen Seiten, dass sogar der Tempel, der schon halbfertig ist oder dreiviertelfertig ist, dass der auch noch leidet. Das ist halt die Legende, man darf das jetzt nicht so direkt als äußeres historisches Ereignis nehmen, weil es schildert, es ist schon ein historisches Ereignis, aber es schildert die geistige Seite in sinnlichen Bildern, muss man dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jedenfalls dann stürzt sich aber dieser hier am Abiff in das Feuer hinein. Es ist schon klar, dass das nicht äußerlich sein kann. Und steigt hinunter bis zum Erdmittelpunkt, bis zu seinem Urvater hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer ist der Urvater des hier am Abiff? Das ist der Caim. Er steigt aber nicht ganz bis zum Caim hinunter, sondern zu einem seiner Nachkommen, dem Tubal Caim, weil der ist der Gott der Schmiede und so weiter. Und ja, aber er geht dann trotzdem weiter, er geht sogar wirklich doch dann hinunter, bis ganz hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steigt in den tiefsten Grund der Hölle hinunter im Grunde, weil dort ist er nämlich verbannt. Das heißt aber nichts anderes, er lernt die dunkelsten Kräfte kennen und wird ja dann später wiedergeboren. Ich lasse euch das jetzt denken, Sportaufgabe als wer wiedergeboren wird, aber es hängt mit unserem Thema Apokalypse sehr intensiv zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gebe ich euch mit als Osterrätsel. Wer ist dieser hier am Abiff? Als welcher wird er wiedergeboren? Und wie hängt es intensiv mit der ganzen Apokalypse zusammen? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, den 51. der eben so deutlich macht, welche Bedeutung unser Tun für die geistige Welt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Innere des Menschenwesens ergießt der Sinne Reichtum sich. Es findet sich der Weltgeist im Spiegelbild des Menschenauges, dass seine Kraft aus ihm sich neu erschaffen muss. Der Weltgeist findet sich in diesem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielleicht noch als Erwähnung oder Erinnerung, am Freitag haben wir die Lesung, das gemeinsame Lesen der Osterimagination um 18 Uhr direkt in Jitze auf dem Link wo wir jetzt sind, wo die Apokalypse läuft, AG 1913 der Link, und es wird auch über den Livestream über Youtube übertragen werden. Bis zum nächsten Mal meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielen Dank Ulf. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne, danke euch. Bis zum nächsten Mal. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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Schöne Woche. Ulla Servus, grüß dich. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_206._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31759</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-05-20T13:55:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Wie das Ich die Seele zum Geist wandelt. Der Kampf zwischen christlichem Fühlen und arabischem Denken. Kultus gegen Intellekt in der europäischen Geistesgeschichte 01:11:35 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:206.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc|thumb|206. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 26. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/z7ehrwq9sz8mtcgbqg2we/206.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=vt77yh29fsz8twqfwq8yv2w89&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 206. Vortrags vom 26. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=42 Begrüßung und 51. Wochenspruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch in der Karwoche zur 206. Folge der Apokalypse und allem was mit der Apokalypse zu tun hat. Die Apokalypse ist ja eigentlich das Thema unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, ganz besonders der Zeit, in der wir drinnen stehen. Und es hat in Wahrheit, auch wenn viel Dramatisches drinnen ist, ja die ganz positive Bedeutung, es ist die Enthüllung des Wesens Jesu Christi. Das ist ja der eigentliche Titel, Apokalypsis Jesu Christi. Das heißt, das Wesen des Christus soll enthüllt werden in dieser Zeit und damit aber auch zugleich das Wesen des menschlichen Ichs. Weil das hängt eben ganz eng miteinander zusammen. Aber bevor wir uns ins Thema stürzen, stürzen wir uns in den Wochenspruch hinein. Es ist der 51. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ins Innere des Menschenwesens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergießt der Sinne Reichtum sich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es findet sich der Weltengeist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Spiegelbild des Menschenauges,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das seine Kraft aus ihm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich neu erschaffen muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, das ist gewaltig. Denn es geht also darum, dass der Weltengeist sich findet im Spiegelbild des Menschenauges. Das heißt also genauer gesprochen in dem, was der Mensch sinnlich erlebt. Das Spiegelbild ist das sinnliche Erleben. Und aus dem muss sich die Kraft des Weltengeistes, aus ihm, also aus dem Spiegelbild des Menschenauges, muss sich die Kraft des Weltengeistes neu erschaffen. Indem wir die Welt wahrnehmen, muss sich der ganze Weltengeist neu erschaffen. Oder wird etwas Neues. Also das heißt, dass wir die Welt wahrnehmen. Es geht jetzt hier ganz besonders um das Wahrnehmen. Wobei das Menschenauge, das Auge für alle Sinnesorgane letztlich steht irgendwo. Aber dadurch, dass wir die Welt bewusst wahrnehmen, die Sinneswelt bewusst wahrnehmen, dadurch wird dem Weltengeist der Anstoß gegeben, sich neu zu erschaffen. Es gewinnt eine ganz neue Dimension dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=206 Menschliches Sehen als geistige Schöpfungstat. Kein Engel schaut durch physische Augen. Die Sinneswelt als Beitrag zur Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien 00:03:26] ===&lt;br /&gt;
Ja, wieso eigentlich? Na ja, fragen wir denn einmal, gibt es andere Wesen, die die Welt sinnlich erfahren, und zwar ganz bewusst sinnlich erfahren, außer uns? Wie schaut es denn aus bei den Engelwesenheiten? Na, die Engelwesenheiten haben keine sinnlichen Augen und auch keine sinnlichen Ohren. Auch wenn sie gemalt werden in Menschengestalt und da Augen und Ohren haben, aber das ist ja nur eine Übersetzung. Durchaus eine sinnvolle Übersetzung, aber wie ich es schon jetzt öfter gesagt habe, oder die Frage gestellt habe, wie sieht ein Engel aus, ja gar nicht. Weil er eben keine sinnliche Erscheinung ist. Und daher ist jede sinnliche Abbildung nur ein Symbol im Grunde für das eigentliche Wesen des Engels. Und das gilt also für alle geistigen Wesenheiten. Gilt auch gegenüber den Naturwesen, also den Naturgeistern sozusagen, den Elementarwesen. Auch die sehe ich ja nicht sinnlich wirklich. Ich meine, ich sehe ihre Spuren vielleicht im Sinnlichen. Kann man ja durchaus sehen manchmal, wenn man in den Bäumen, im Stamm der Bäume oder wo so Gesichter drinnen sind, sieht man schon so irgendwie, als hätte es dort ein Porträt hinterlassen. Aber die Elementarwesen selber sind trotzdem nicht sinnlich sichtbar. Es ist immer ein übersinnliches Wahrnehmen, das sich aber in ein sinnliches Bild gleitet für unser Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat man es im Hellsehen auch ursprünglich wahrgenommen, obwohl natürlich es ein Bild war, dem man aber schon auch ansieht, dass es nicht eine äußere Wirklichkeit ist, aber trotzdem die Stilmittel, wenn ich das so sagen darf, sind die Stilmittel der sinnlichen Welt. Also Farben, Formen, vielleicht auch Geräusche, Klänge und dergleichen. Aber in der eigentlichen übersinnlichen Welt kann man das alles nur vergleichsweise gebrauchen, diese Ausdrücke. Es wird auch einmal die Zeit kommen und sie wird, wenn alles gut läuft, relativ bald kommen, dass auch die Sprachen sich so weiterentwickeln werden, dass sie Worte für das Übersinnliche haben, so dass wir es auch in Worte kleiden können unmittelbar. Das können wir jetzt so im Durchschnitt noch nicht, sondern wir entwickeln unsere Begriffe und die Begriffe sind notwendig, damit wir die Welt ergreifen können, damit wir überhaupt erkennen, was wir da sehen. Wir wissen, das ist ein langer Prozess fürs Kind schon einmal, bis es einmal überhaupt Formen wahrnehmen kann und mit der Zeit dann differenziert wahrnehmen kann, ah, das ist das Gesicht des Opas, aha, dort ist irgendwas Großes, das ist vielleicht die Sonne oder irgendwas und das tut weh, wenn es in die Augen scheint. Also dann fängt auch das Kind schon langsam an, ohne sich noch dessen bewusst zu werden, Begriffe zu bilden. Begriffe bilden heißt eigentlich, ich greife etwas in Wahrheit aus dem ganzen Panorama heraus und sehe es als etwas relativ Eigenständiges. Also eben das Gesicht des Opas und seine rote Nase oder wie auch immer sie ist und die Sonne oder der Mond vielleicht, gut, da soll das Kind eigentlich schon schlafen, wenn der Mond scheint, aber doch, also es beginnt dann langsam Formen wahrzunehmen und das ist ein aktiver Prozess, das zu lernen, das wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich auch schon in den letzten Malen darüber gesprochen, dass wir ja wirklich zum Beispiel mit den Blicken zeichnen, wir zeichnen die Formen, sonst würden wir sie nicht sehen. Und sehr präzise, also das kann man heute ja wissenschaftlich zeigen, also dass man einfach die Augenbewegungen verfolgt. Das kann man machen, da wird ein kleines Spiegelchen, winzig kleines, befestigt am Auge und mit einem Lichtzeiger zeichnet es dann auf einer Tafel oder was genau die Bewegungen des Auges nach und dann sieht man, aha, der schaut jetzt ein Gesicht an, der zeichnet es. Wenn wir es nicht zeichnen würden, würden wir das Gesicht nicht als Gesicht erleben. Wir würden es nicht einmal als irgendeinen hellen Fleck erleben, wenn wir nicht zumindest die Umrissform irgendwo grob nachzeichnen würden. Genau so macht es das Kind. Wir können uns später nicht mehr erinnern an das, darum denken wir, ja, ich brauche ja nur die Augen aufmachen und ich sehe, was um mich ist, es ist fertig da. Es ist aber nicht fertig, sondern wenn wir nicht zeichnen würden, würden wir es gar nicht wahrnehmen, dann wäre es etwas ganz Verwaschenes. Ja, und das ist etwas, was die anderen geistigen Wesen außer dem Menschen und außer dem Christus, der Mensch geworden ist, keiner kann. Ja, ein paar luziferische Engel konnten es, die sich zumindest in der Frühzeit der Menschheit in Menschenleibern verkörpern konnten noch, die noch ein bisschen anders waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der atlantischen Zeit waren es noch irgendwo zurückgebliebene Engelwesenheiten, also das heißt eigentlich, luziferische konnten sich eine Zeit lang inkarnieren in diesen Leibern, die also noch relativ weich und bildsam waren zu dieser Zeit. Aber die sind also schon sehr nah am Menschen dran. Aber sonst gibt es keine geistigen Wesenheiten, die eine sinnliche Welt erleben können. Das ist etwas Neues. Und indem wir es erleben, gewinnt die Gemeinschaft der geistigen Wesen etwas dadurch, weil sie mit uns, mit unserem Geistigen sich durchaus verbinden. Sie können ja unser Geistiges erleben, sagen wir mal. Sehen ist eben vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber sie können es erleben, sie können teilhaben daran und damit wird ihnen etwas offenbart, was sie aus sich alleine heraus nicht haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht aber in das Bewusstsein der höheren geistigen Wesenheiten durchaus ein und das hat eine Bedeutung daher. Das heißt also, wenn wir die Welt beobachten, durchaus sinnlich beobachten, dann hat es eine Bedeutung für die geistige Welt. Also sie gewinnt durch uns eine neue Dimension dazu in gewisser Weise. Und sie gewinnen auch etwas dazu durch das, was wir an den sinnlichen Erfahrungen erleben. Also wie wir mit unserem Gefühl vielleicht es begleiten, wie wir es mit unserem Denken begleiten. Auch das gibt etwas Neues. Weil natürlich haben auch die Engelwesenheiten eine Art des Denkens, eine Art des Erkennens auf jeden Fall, eines schauenden Erkennens allerdings. Also es ist anders als unser Denken. Aber eben gerade dadurch lernen sie eine neue Dimension kennen. Also dass wir gerade das begriffliche Denken an der Sinneswelt entwickeln. Weil für die geistigen Wesenheiten über uns ist eigentlich die Welt, in der wir leben, in der wir wahrnehmend leben, schon ein Mysterium im Grunde. Das ist das Jenseits für sie, könnte man sagen. Das ist das, wo sie nicht hinein sehen. Und noch weniger sehen sie halt dann auch das, darüber haben wir auch schon gesprochen, das ist jetzt dann allerdings nicht mehr ein sinnliches Erleben, sondern ein bereits übersinnliches, aber eines, das jetzt eben zu tun hat mit den dunkleren Bereichen, mit den Bereichen der Widersacherkräfte. Das können die Wesenheiten über uns auch nicht erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=754 Christus als Erfahrer der Sinneswelt. Mensch zwischen Himmel und Unterwelt. Gehirndenken und ahrimanisches Technikzeitalter 00:12:34] ===&lt;br /&gt;
Der Christus hat diese Erfahrung gemacht. Der Christus ist der Einzige, weil er Mensch geworden ist. Und damit eben auch den Zugriff hatte auf diese menschlichen Fähigkeiten. Aber bevor er sich auf Erden inkarniert hatte, war ihm diese Welt auch nicht zugänglich. Weder die Sinneswelt, noch die Welt der Widersacher in Wahrheit. Also namentlich eben nicht der ahrimanischen, asurischen und so weiter, oder soratischen Kräfte, die da im Dunklen sind. Eine gewisse Verbindung ist möglich, eine gewisse Wahrnehmung ist möglich für die luziferischen Bereiche, aber für die richtig ahrimanischen Bereiche und alles, was da eben im Dunklen unten ist, sieht selbst die Gottheit nicht hinein. Darüber hatten wir auch schon gesprochen. Das ist auch eine der Voraussetzungen für die Freiheit des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Mensch steht in der Mitte zwischen Himmel und Erde, oder wenn ich es jetzt noch drastischer sage, zwischen Himmel und Gegenhimmel, Unterwelt. Da stehen wir genau dazwischen. Und wir erhalten Impulse von beiden Seiten. Zunächst einmal. In der Vergangenheit standen wir dem noch unfrei gegenüber, das heißt, es haben uns die höheren Hierarchien geführt in unserem Leben. Namentlich unser begleitender Engel, aber der ja wieder in Kontakt steht mit Erzengeln und so weiter. Das ist ja eine ganze soziale Gemeinschaft von Engeln, die es da gibt. Aber sie haben keinen Zugang zu dem, was von der anderen Seite kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das Privileg, in deren Reich hineinzuschauen. Natürlich, sie können ihre Wirkungen sehen, wenn sie hineingreifen in die geistige Welt. So ein Erzengel Michael, der die Geister der Finsternis stürzt, sieht zumindest ihre Wirkungen. Man muss sich das wirklich so vorstellen, wie dass die ahrimanischen Mächte aus der Tiefe der Erde hinaufgreifen. Daher kommt Michael in Auseinandersetzung mit diesen Kräften. Es bestand ja die große Gefahr, dass es diesen ahrimanischen Kräften gelingt, wirklich nach der geistigen Welt zu greifen, sich von dort etwas zu erbeuten und gewisse Bereiche zumindest der geistigen Welt für ihre Ziele einzuspannen. Diese Gefahr hat insbesondere der Erzengel Michael erkannt. Der ist der große Kämpfer, der sie gestürzt hat aus der geistigen Welt heraus. Und jetzt haben es wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Privileg. Das hat sehr weiterweichende Folgen gehabt. Es hat zum Beispiel die Folgen gehabt, Rudolf Steiner schildert das sehr deutlich, und das ist durchaus bemerkbar, es hatte einen großen Einfluss auf unsere Art des Denkens. Und auch auf die Ausbildung unseres Gehirns als Werkzeug des Denkens. Weil der Höhepunkt der Entwicklung ist, dass unser Gehirn Werkzeug des Denkens ist. Und dazu muss man sagen, wenn wir in den übersinnlichen Bereich gehen, lösen wir uns von diesem Werkzeug. Aber wenn wir das gehirngebundene Denken zu seiner höchsten Blüte entwickeln, oder entwickelt haben, und zwar wann? Im 19. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert erst. Und zwar in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Also da beginnt es wirklich auszureifen und wir sind jetzt schon drüber, über diese Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch sehr interessant, dass jetzt in unserem Jahrhundert diese ganze Sache mit der künstlichen Intelligenz, mit der sozusagen, ja, die Denktätigkeit des Menschen soll also maschinell erweitert werden im Grunde, einer der Gründe dafür ist, obwohl das den Leuten vielleicht nicht so bewusst ist, dass tatsächlich das, was unser Gehirn als Denkinstrument leisten kann, dass das bereits auf einem absteigenden Weg wieder ist. Wir sind bereits im absteigenden Bereich drinnen. Und das heißt unser wirkliches Denken […], nämlich das, was aus dem Geistigen herauskommt, was eben mehr ist als bloße, ich sage es ein bisschen abfällig, Gehirnakrobatik, aber die mussten wir halt auch lernen. Was hat uns diese Gehirnakrobatik gebracht? Sie hat uns gebracht, ja, den Beginn des technischen Zeitalters im Grunde, im großen Stil, weil das fängt im 19. Jahrhundert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt schon an, also ein bisschen vor der Mitte, also so 1840 herum oder so, ein bisschen früher sogar fängt es schon richtig und geht ja dann rasend schnell, schon damals, schon im 19. Jahrhundert rasend schnell. Also wenn man denkt, 1828 herum, glaube ich, fährt die erste Eisenbahn. Eine ganz kurze Strecke, weiß ich nicht, ein paar Kilometer waren das vielleicht. Und ein paar Jahre später, sagen wir jetzt einmal zehn Jahre später, gibt es bereits ein dichtes Eisenbahnnetz in ganz Europa. Also wenn wir heute sagen, puh, das geht so schnell alles mit der Technik, es ist schon damals sehr zügig gegangen. Also da ist voll wirksam die ahrimanische Kraft. Und jetzt ganz wertneutral gesagt, weil auch Rudolf Steiner sagt, das betont er ja immer wieder, also dass er kein Feind der Technik ist, kein Grundsätzlicher, nur es verlangt an eine spezielle geistige Entwicklung, um ein Gegengewicht zu schaffen. Aber dagegen ist nichts zu sagen, dass die Technik entwickelt wird und wir stehen trotzdem immer noch erst am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben auch da noch keine Vorstellung, was da noch alles kommen wird. Da ist, was heute uns als das technisch Perfekteste erscheint, wird in wenigen Jahren oft und spätestens in wenigen Jahrzehnten lächerlich veraltet sein. Also da kommt noch massiv etwas dazu. Bis sich das realisieren wird, was Rudolf Steiner sagt, was eben ein Aspekt ist und was schrecklich wäre, wenn es der einzige wäre, aber wo er sagt, die ganze Erde wird ein autonom, also selbsttätig funktionierender elektrischer Apparat werden. Die ganze Erde. Ein anderes ist, die ganze Erde wird durchchristet. Und da ist zum Beispiel die Landwirtschaft sehr gefragt. Aber sie wird auch zugleich ein […] durch und durch, und zwar durch und durch, bis in die Tiefen der Erde hinein. Also der Mensch wird bauen an der Erde bis in den Kern hinein. Vor allem auch dann, wenn wir nicht mehr so in einem körperlichen Werkzeug da sind, weil der Weg geht weiter. Aber unsere Aufgabe ist es, die Erde umzuarbeiten. Komplett umzuarbeiten. Und wie wir sie umarbeiten, das wird passieren in diesem Wechselspiel mit den Mächten der Finsternis und den Mächten des Lichtes. Und zwar des wirklichen Lichtes, nicht des luziferischen Lichtes. Ja, mit dem werden wir uns auseinandersetzen müssen. Aber das, was eben von oben kommt, beziehungsweise was aus unserem Ich kommt. Und das tragen wir entgegen der Welt oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit uns trägt es der Christus mit. Also was hier steht in dem Wochenspruch, dass der Weltengeist sich wiederfindet im Spiegelbild des Menschenauges und dass sich seine Kraft eben aus dieser Erfahrung heraus neu erschaffen muss, das liegt eben an unserem Menschen-Ich in Verbindung mit dem Christus. Und damit lernt die ganze geistige Welt etwas, kriegt eine neue Dimension.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird sich eben abspielen, aber in dem Wechselspiel, dass einerseits diese belebende Christuskraft, die auch im Ich drinnen wirkt, dass aus dieser Kraft schöpferisch die Welt erneuert wird, umgeschaffen wird. Aber auch durch den Menschen werden aber auch die ahrimanischen und so weiter Kräfte wirken. Es wird beides wirken. Es muss auch beides wirken. Weil es ist ja so, dass die Erde eben als stoffliches Gebilde irgendwann einmal auch zerfallen muss. Irgendwann wird sie sich auflösen. Da haben wir noch einige Zeit. Also das wird lange nach der Zeit sein, wo wir schon nicht mehr in so einem Körper inkarniert sind auf Erden. Also dann wird sich irgendwann einmal die Erde auflösen. Muss ja, der ganze Kosmos [wird sich] irgendwann einmal auflösen. Weil dann überhaupt erst der Schritt in die nächste Stufe, in das sogenannte neue Jerusalem, möglich ist. Dazu muss das alles verschwinden, es entsteht ein neuer Kosmos im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im größten Stil dessen, was der Christus sagt, ich mache alles neu. Das neue Jerusalem, der sogenannte neue Jupiter ist etwas völlig Neues. Und es sind die Erfahrungen drinnen. Die ahrimanischen Kräfte, die dunklen Kräfte, versuchen aber halt alles im Materiellen zu halten und das Geistige hineinzuziehen und da eigentlich irgendwie zu konservieren in gewisser Weise. Das ist genau das, was so im Ansatz zum Beispiel die künstliche Intelligenz macht. Im Grunde sind es die konservierten Gedanken, die der Mensch gedacht hat und die jetzt aber diese Maschine auf durchaus sehr intelligente Art manipulieren kann. Aber sie kann überhaupt nicht geistig-schöpferisch tätig sein, nicht wirklich. Sie kann aber sehr wohl den Anschein dessen erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es gibt heute schon zum Beispiel Malprogramme, die kannst mittlerweile heute so machen. Du beschreibst als Text ungefähr, wie du dir das Bild vorstellst. Mal mir ein Bild eines weiblichen Wesens im Stile von Picasso. Dann [hat] man jetzt ein Bild. Und das ist nicht ein Bild, das jemals Picasso so gemalt hat, aber es ist vom Stil her ähnlich. Einen neuen Stil, einen wirklich kreativen neuen Stil kann sie nicht entwickeln. Also wenn man weglässt, dass alle möglichen Stile, die es schon gegeben hat, zusammengemischt werden, dann kann man sehr wohl den Schein als etwas wirklich Neuem erwecken, aber es ist es nicht. Aber das heißt, da ist alles das, was an menschlicher Schaffenskraft, kreativer Schaffenskraft drinnen ist, was dann in fertige Gedanken oder in Bilder von mir, also in Kunstwerke und so weiter, geflossen ist, mit dem kann die künstliche Intelligenz umgehen. Sie denkt selber eigentlich überhaupt nicht, aber sie kann die Gedanken, die die Menschen geschaffen haben, konservieren in gewisser Weise und manipulieren, also umgehen damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann sie in neuen Anordnungen bringen, sie kann was zusammensuchen und mittlerweile so gut, dass das teilweise, wenn sie jetzt irgendeinen Text schreibt oder was, man schon gewisse Schwierigkeiten hat zu sagen, hat das jetzt ein Mensch geschrieben oder hat das eine Maschine geschrieben. Also wenn man ein bisschen genauer schaut, merkt man noch, dass es ein bisschen eintönig ist, aber das wird auch bald weg sein. Also der Zeitpunkt ist ja jetzt vielfach, ja schon seit Jahren wird das prophezeit, also etwa spätestens bis 2030 oder so wird ein Computer, also eine künstliche Intelligenz, den sogenannten Turing-Test schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Turing-Test? Der Turing-Test ist, also über einen Computer oder was unterhältst du dich, also mit dem anderen Computer, stellst halt Fragen, alles mögliche und du sollst jetzt entscheiden, wer dir da antwortet, ist es ein Mensch oder ist es eine Maschine. Und wenn, weiß ich nicht, 50 Prozent der Menschen nicht mehr sagen können, ja eindeutig, das ist die Maschine und das andere kommt von einem Menschen, der mir antwortet, das werden wir bald erreicht haben. Da sind wir bald dort. Das heißt deswegen trotzdem nicht, dass die Maschine wirklich denken kann. Aber sie kann aus dem ganzen Reservoir dessen, was die Menschheit gedacht hat und was irgendwo festgehalten wurde in Schriften, das kann sie zur Basis ihrer Manipulationen, ihrer Textmanipulationen machen und sie kann aus dem allen sinnvolle neue Texte zusammenstellen. Aber es ist kein einziger neuer Gedanke drinnen. Kein einziger neuer Gedanke. Wirft im Übrigen auch wieder ein Bild darauf, wie viele Schriften, die von Menschen verfasst sind, gibt es nicht auch, wo auch nicht sehr viele neue Gedanken drinnen sind. Sondern die im Grunde ein Sammelsurium sind von dem, was man sich angelesen hat, was man studiert hat und jetzt, wie sagt man, in eigenen Worten ausdrückt, aber es ist eigentlich kein wirklich neuer Gedanke drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibliotheken in den Universitäten, wo die Dissertationen drinnen stehen, sind voll davon. Sind in Wahrheit voll davon. Es sind vielleicht, ich schätze, gut 80 Prozent die, wo praktisch keine neuen Gedanken drinnen sind. Teilweise ist das auch gar nicht erwünscht. Ich kann mich erinnern, der Dr. Rössel-Majdan, durch den ich die Anthroposophie kennenlernte, hat schon aus seiner Studienzeit, und bitte das ist schon jetzt lange her, schon damals gesagt, seine Erfahrungen mit seinem Doktorvater, er hatte mehrere, weil er drei Doktorate gemacht hat gleich, aber er hat halt gedacht, er soll eigene Gedanken entwickeln. Und dann hat ihm der Professor gesagt, sie sollen nicht denken, sondern sie sollen das zusammenstellen, was bereits da ist, was belegt ist. Aber sparen Sie sich die eigenen Gedanken. Das gehört hier nicht hinein. Und in gewisser Weise hat sich das heute verschärft. Ich meine, es gibt trotzdem immer wieder Menschen, die sich trotzdem das Denken nicht abgewöhnen lassen. Aber in Wahrheit ist das heutige Erziehungswesen, Bildungswesen vom Kindergarten bis hinauf zu den Hochschulen darauf angelegt, den Menschen das Denken abzugewöhnen. Das ist ihnen nicht bewusst. Aber das ist ein Zug in unserer Zeit, der drinnen ist. Und daher ist es aber ganz konsequent, dass auch wieder nicht bewusst oder den wenigsten bewusst, dass eben sowas wie künstliche Intelligenz oder was kommt, da kann man wenigstens sicher sein, der verarbeitet nur das, was schon da war. Da bin ich nicht belästigt durch das Element der Freiheit, der schöpferischen Freiheit. Und wie gesagt, das ist oft auf den ersten, zweiten, dritten Blick, schaut es trotzdem so aus, als wäre es kreativ. Ist es aber überhaupt nicht. Das ist genau dieses ahrimanische Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=1894 Ahrimanische Intelligenz ohne schöpferischen Geist. Technische Weltentwicklung als Prüfungsfeld. Gleichgewicht zwischen Durchchristung und Ahrimanisierung der Erde. Gentechnik 00:31:34] ===&lt;br /&gt;
Etwas anderes können diese Wesen der dunklen Seite nicht. Aber sie können mit einer gewaltigen Intelligenz umgehen, sie können z. B. das gesamte Wissen, d. h. alles, was die Menschheit bereits gedacht hat, sofern es irgendwo festgehalten ist, und der Ahriman kann das, was nicht schriftlich festgehalten ist, sondern was gedacht wurde von den Menschen, das kann er sich greifen. Und aus dem seine Zauberwelt sozusagen machen. Und es gilt heute also den Blick immer mehr zu schärfen dafür, wo ist wirkliches Denken da, wo ist wirklicher Geist dahinter, und wo ist es bloß ein kaum mehr wiederzuerkennendes, aber bereits Gedachtes, das halt so verändert ist, dass man es in der Form sicher noch nirgends findet, aber die Gedanken, die drinnen stecken, sind eigentlich nur aus der alten Fundgrube heraus. Und die künstliche Intelligenz tut im Grunde nichts anderes, als das zusammenzusuchen. Und das kann sie, und da kann sie den Menschen entlasten. Ich verteufle es jetzt gar nicht. Würde mir auch nichts nützen, weil wir wären dem nicht entkommen. Das wird innerhalb kürzester Zeit, sprich in den nächsten 5, 6 Jahren oder was, wird das allgegenwärtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja jetzt schon, ich meine, es gibt kaum Computerprogramme, wo nicht schon künstliche Intelligenz drinnen ist und die was tut. Und die daher Dinge können, wo man ja eigentlich zunächst einmal nur erstaunen kann. Weil diese künstliche Intelligenz halt auf das Wissen der gesamten Menschheit zurückgreift. Und wir greifen zurück auf das bisschen, was wir uns halt gemerkt haben. Was wir gelernt haben. Nur wir können denken. Hoffentlich noch. Und darum geht eben jetzt in der Zeit, in der wir stehen, und darum ist diese apokalyptische Zeit trotzdem eben auch eine dramatische, weil die Widersacher jetzt alles daran setzen, uns auf ihre Schiene zu bringen. Das heißt eigentlich auch zu einer künstlichen Intelligenz zu werden im Grunde. Das ist der Sinn dieser ganzen Bewegung. Und das steckt hinter dem, dass der Mensch eben immer mehr, und auch das wird kommen, auch das drückt Steiner ganz dezidiert aus, die Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen. Und eben insbesondere auch in der Form mit der technischen künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch anderes. Das wird kommen und es ist deswegen nicht alles böse. Ist gar keine Frage. Es wird vieles kommen, wo selbst die fantastischsten, utopischen Romane heute noch ein müder Abglanz sind von dem, was wirklich kommen wird. Es sind manchmal ein bisschen vorausgenommen Ideen, aber die werden jetzt immer schneller kommen und sich umsetzen. Und in diese Welt gehen wir hinein. Und wir werden schauen müssen, dass da ein vernünftiges Gleichgewicht passiert. Und das heißt insbesondere auch eben, wie wir mit der Natur umgehen, die aber auch in zunehmendem Maße einerseits durch die Christuskraft belebt wird, wenn wir das aufgreifen, die aber auf der anderen Seite ahrimanisiert, das heißt technisiert wird. Wir gehen in eine neue Welt hinein, die ganz anders ist, als die Vergangenheit war. Das heißt, das wird auch die Natur betreffen. Ganz klar. Ist ja heute schon sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass überall ein äußerlich gesehener Maschine stehen muss. Ich meine, es ist schon die ganze Erde unter dem Einfluss der Handystrahlung, wenn man so will, also der Funkwellen, die da sind, der Ausstrahlung der elektrischen Leitungen, allein das schon, jede elektrische Leitung. Also wenn du das Licht aufdrehst und Strom fließt durch die Leitung, ist das ein Sender. Kein sehr starker natürlich, aber trotzdem, er strahlt. Und das hat einen Einfluss auf die Natur, das hat einen Einfluss auf uns und es kann keine Rede davon sein, dass wir dem entfliehen könnten. Wir müssen lernen, es auszuhalten und wir müssen uns bemühen, die Natur so zu pflegen, dass sie das auch aushält. Also es ist keine Chance, dass wir das wegschaffen. Es wäre für die geistige Entwicklung des Menschen nicht wünschenswert. Wir werden jetzt die stärksten geistigen Kräfte gerade daran entwickeln, dass wir dem ein Gegengewicht setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird gerade das das Gesunde sein. Aber wir dürfen auch nicht in einer gewissen Sentimentalität uns sozusagen zurückversetzen wollen in eine Urwelt, in eine unberührte Natur, wie es sie in der Frühzeit gegeben hat. Die wird es nicht geben. Es wird eine Kulturwelt werden. Und eine Kulturwelt, in der eben alle diese Kräfte harmonisch zusammenwirken. Ja, wo auch die ahrimanischen Kräfte ihren Platz haben, weil sie werden da sein. Sie gehen nicht weg. Also wir werden sie integrieren müssen. Aber es liegt an uns, wo und wie wir sie integrieren. Also zum Beispiel so wie man heute Landwirtschaft betreibt im Großen und Ganzen, die voll ahrimanisiert ist heute, die Landwirtschaft. Also nicht nur von den Maschinen, die über die Felder fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist noch das Heimloseste, aber von den ganzen Düngemitteln, von den ganzen Spritzmitteln und was Gott was. Gentechnik, die hineinkommt. Und es ist eben ganz was anderes, wenn ich durch Gentechnik nach ahrimanischen Gedanken Pflanzen zum Beispiel verwandle, so dass sie halt einfach meinen Zwecken, meinen Wünschen entsprechen. Um das geht es ja in der Gentechnik. Dann wird immer gesagt, naja, die Natur macht ja letztlich auch nichts anderes. Sie manipuliert ja letztlich auch die Gene. Und dann glaubt man sogar, das ist nur bloß ein Zufall, was sich da abspielt. Nein, ist es nicht. Es ist in gewisser Weise tatsächlich so, dass wir mit der Gentechnik auch verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist nur, aus welcher Gesinnung heraus und mit welchem Naturverständnis. Ich meine, ein Züchter zum Beispiel, der neue Pflanzensorten züchtet, das geht ja nicht von heute auf morgen. Gentechnik geht praktisch von heute auf morgen. Ich verändere das und dann setze ich es ein und dann habe ich es im Grunde. Kann manchmal schiefgehen, aber im Prinzip geht das relativ ruckzuck. Wenn ich ganz neue Sorten züchten will, dann muss ich mich vielleicht jahrelang damit auseinandersetzen und eben selektieren, welche werde ich weiter einsetzen, welche nehme ich aus dem Fortpflanzungsprozess heraus. Da ist das wachsame Auge des Züchters dabei, der Verständnis dafür hat. Das Ahrimanische, Technische, was in der Gentechnik eben drinnen steckt, da wird aus dem abstrakten ahrimanischen Verstand heraus ausgewählt, welche Eigenschaften will ich haben, wie muss ich die Gene dazu verändern. Mit ein bisschen dem schadenfrohen Nachsatz, dass das so hundertprozentig eben auch nicht immer funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei komplexeren Pflanzen oder gar bei Tieren dann, bei Tieren ist das ja ziemlich kapital gescheitert. Nicht, dass man nicht schon gentechnisch veränderte Tiere erzeugen konnte, wo man wirklich eingegriffen hat, nur es sind in den wenigsten Fällen wirklich die Ergebnisse herausgekommen, die man sich erwartet hat. Weil eben die Fortpflanzung und die Weitergabe der Gene nur ein Teil der ganzen Sache ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, ich habe die Geschichte eh schon x-mal erzählt, da gab es sogar Firmen, wir klonen ihren Hund, der gestorben ist, und sie kriegen genau dasselbe Exemplar. Dann hat man das wirklich geklont und leider Gottes, der Hund war schon dieselbe Rasse, aber hat ganz anders ausgeschaut, er hat sich ganz anders verhalten, weil es eben nicht nur an den Genen liegt. Es sind andere Faktoren auch drinnen. Aber wenn wir trotzdem fortfahren würden mit dem, also aus diesen ahrimanischen Gedanken heraus Gentechnik zu betreiben, dann ahrimanisieren wir die ganze Natur. Also da ist jetzt schon der Zug ziemlich stark unterwegs. Und das braucht aber wirklich ein Gegengewicht. Und das sind also Sachen, die ins Ungesunde hineinlaufen. Und es gibt ja seit langem schon den Plan, eben da auch bei Menschen nicht Halt zu machen, und es ist eben die Fantasterei da, naja, dann, wenn ich gentechnisch, da sind vielleicht Defekte drinnen, Erbschäden drinnen, also ja, eigentlich die Erbsünde, wenn man es jetzt von der anderen Seite betrachten würde, und man könnte sie auf gentechnischem Wege sozusagen ausscheiden. Das wird nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es wirklich gemacht würde und konsequent nur das gemacht würde, ja, dann freut sich nur der Ahriman. Der würde sich freuen. Weil dann nehmen wir dem Menschen immer mehr alles das, was ihn wirklich ausmacht. Die Gene machen ihn eben nicht wirklich aus. Das ist der geringste Teil eigentlich dran. Es spielt eine gewisse Rolle, aber da drinnen ist zunächst einmal nur verankert ein Grundgerüst, das den Menschen ausmacht. Das wird durch die Vererbungsströmung weitergegeben, und da sind die Gene einer der Faktoren. Einer der Faktoren. Weiß man ja mittlerweile auch bereits. Es gibt neben der Genetik daher bereits eine Epigenetik. Epi heißt außerhalb oder an der Peripherie. Also das heißt, es gibt etwas, was vererbt wird, was über die Genanlage hinausgeht. Und was zum Beispiel, war lange verpönt, dass also Eigenschaften, die sich ein Wesen erwirbt in seinem Leben, dass die vererbt werden könnten. Es ist bis heute noch, aber jetzt eigentlich nicht mehr haltbar, das Dogma, also das Vererbt-Eigenschaften, die man im Leben entwickelt hat, dass die nicht vererbt werden können. Doch, bis zu einem gewissen Grad können sie es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Gene eben nicht alles sind. Sondern wie die Gene überhaupt ausgelesen werden und was mit ihnen gemacht wird, das bestimmen andere Faktoren. Und dazu gibt es ein sogenanntes epigenetisches Gedächtnis drinnen, das eine ganz große Rolle spielt. Und da stecken sehr wohl Erfahrungen drinnen, die der Mensch im Leben gemacht hat. Die stecken drinnen. Und das ist auch noch erst die Spitze des Eisberges in Wahrheit, weil da sind wir noch sehr auf der materiellen Ebene drinnen. Aber es spielt also alles eine Rolle. Und die Auseinandersetzung mit den im weitesten Sinne ahrimanischen Mächten bis hinunter, letztlich zu den soratischen Wesenheiten, die ist notwendig für uns heute. Darum werden diese Dinge alle kommen, aber in unserem Ich liegt auch die Kraft, dem entgegenzutreten. Und das heißt, es wird in gewisser Weise beides passieren. Es wird passieren, die Durchchristung der Welt, unserer Erde, die natürlich durch den Christus in die Wege geleitet wurde, aber wo wir jetzt aufgerufen sind, mitzuarbeiten dabei. In der Art, wie wir mit der Erde umgehen. Wie wir mit unserer Welt umgehen. Und die andere Schiene ist die Ahrimanisierung der Welt. Auch die wird stattfinden. Und es geht jetzt darum, in welchem Verhältnis wird das zueinander stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem, was bekommt die führende Rolle? Wenn die ahrimanischen Kräfte die führende Rolle bekämen, dann würde es für die Erdentwicklung schlecht ausschauen. Dann würden auf der Erde immer weniger die Bedingungen da sein, dass sich der Mensch in seiner Freiheit entfalten kann. Weil gegen das stürmen sie eigentlich an. Gegen das stürmen sie an. Und das Interessante ist ja, dass gerade diese Geister der Finsternis, also damit sind die ahrimanischen, asurischen Kräfte vor allem gemeint, also ahrimanisch im weitesten Sinne, alles was mit den dunklen unterirdischen Kräften zu tun hat. Ja, warum stürzt der Michael sie auf die Erde? Weil sie für die geistige Welt sie fatal wären. Es würde wirklich eine Schädigung sein, die bis ins Geistige hinauf geht. Und die auch Engel, Erzengel und so weiter ergreifen würde. Das ist die eine Seite. Das ist die eine Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=2856 Michaels Sturz der Geister der Finsternis. Menschliche Begegnung mit den ahrimanischen Mächten. Beginn des bewussten geistigen Erkenntnisweges 00:47:36] ===&lt;br /&gt;
Das heißt, was musste aber Michael jetzt machen? Er musste sie aus der geistigen Welt, nach der sie greifen konnten noch, wirklich hinaus verbannen. Das ist ihm gelungen. Er stürzt diese Geister der Finsternis auf die Erde, sprich also zu uns. Und wann passiert das? Das passiert genau zur Zeit der Hochblüte der Gehirnentwicklung, nämlich der Gehirnentwicklung in der Hinsicht, dass das Gehirn Werkzeug des Denkens sei. Aber es ist eben nur Werkzeug dieses ahrimanischen Denkens in Wahrheit. Das brauchen wir, um zu spiegeln das wirkliche Denken, aber es ist nicht wirkliches Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wann passiert das jetzt? Wir haben gesagt, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist der Höhepunkt eigentlich dieser Entwicklung da. Und genau zu dem Zeitpunkt stürzt der Michael diese ahrimanischen Geister im weitesten Sinn auf die Erde, sprich in unserem Bereich. Aus zwei Gründen. Erstens, weil damit verhindert wird, dass die geistige Welt selbst vergiftet wird. Die zweite Folge oder die zweite Wirkung ist aber die, dass wir uns eben jetzt mit diesen Geistern der Finsternis in einem ungeheuer größeren Maße auseinandersetzen müssen, als es jemals vorher der Fall war. Das heißt, der Sturz der Geister der Finsternis heißt, wir haben sie jetzt da. Und wir haben sie also voll und ganz da. Und wir sind letztlich aufgerufen, mit ihnen umzugehen. Man würde falsch lesen diesen Sturz der Geister der Finsternis, man könnte sagen, der Michael hat gesiegt über sie. Hat er. Aber das heißt nicht, dass wir sie los sind. Ganz im Gegenteil. Es heißt, dass wir sie jetzt haben. Es ist kein Sieg in dem Sinne, dass sie uns jetzt nichts mehr tun könnten oder so. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz im Gegenteil. Es ist aber zugleich auch der größte Ansporn, in die geistige Entwicklung hineinzugehen. Es gibt für die Menschen jetzt in der Zukunft zwei Wege. Der eine Weg geht in die Ahrimanisierung hinein. Das heißt, dann werden wir selber letztlich eine künstliche Intelligenz. Dann werden wir das, was die Transhumanisten sich vorstellen, das Mensch und Maschine wirklich ganz verschmilzt miteinander, dass damit eine Art relativer Unsterblichkeit sogar kommt oder Langlebigkeit, weil wenn was kaputt ist, wird es halt ausgetauscht. Da sind wir auch noch ein bisschen entfernt davon, aber immerhin. Und wo auch unser Gehirn, unser irdisches Gehirndenken, verlängert wird durch die künstliche Intelligenz, die draußen ist. Und so, dass das eins in eins fließt. Das wird in nicht so ferner Zukunft kommen. Ich meine, jetzt müssen wir es noch über das Handy, können wir es abrufen oder über den Computer oder irgendwann kriegt man ein Funkchip unter die Haut implantiert und das verbindet sich direkt mit dem Gehirnnetzwerk. Das heißt, es wird direkt eingespielt. Funktioniert ja beides auf der gleichen Basis, nämlich auf elektrischer Basis im Grunde. Aber die Nerventätigkeit beruht auf elektrischen Vorgängen und elektromagnetischen Vorgängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da wird einiges kommen, wenn man sich so die Zukunft vorstellt. Ich meine, was wir heute haben, die Kommunikation über Handys oder so, das wird bald überholt und lächerlich sein. Also spätestens im nächsten Jahrhundert, aber sicher viel früher wird es direkt gehen. Irgendein kleiner Chip, der wirkt und der sendet von Hirnkastel zu Hirnkastel. Das heißt, es wird so eine Art telepathische Verbindung zwischen den Menschen da sein, aber auf künstliche, ahrimanische Art erzeugt. Das wird ganz was anderes sein, als wenn der Mensch aus seiner Geistigkeit heraus die geistige Verbindung zu den anderen Menschen findet. Da, wo er nämlich wirklich sich mit dem Geistigen des anderen Menschen verbindet. Weil das, was da oben sich abspielt, wo das Hirnkastel die Basis ist und eigentlich nur der Spiegelungsapparat ist. Da war vom Spiegelbild die Rede im Wochenspruch. Da war es bezogen auf die Sinnestätigkeit, das ist die erste Seite. Aber die Gedanken, die sich daran anknüpfen, dass wir sie ins Bewusstsein spiegeln können, da spielt das auch, dieses Hirnkastel, durchaus eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist jetzt die Aufgabe, die wir uns stellen können, und darum ist ja Rudolf Steiner mit der Anthroposophie in die Welt getreten. Und vorher schon die Theosophische Gesellschaft, Frau Blavatsky und einige, das waren halt Anfänge, und da hat Steiner ja angeknüpft daran. Zur selben Zeit. Die Begründung der Theosophischen Gesellschaft fällt in etwa in die Zeit hinein, wo genau dieser Sturz der Geister der Finsternis ist. Das ist nicht zufällig. Auch wenn das dort noch nicht alles so ausgegoren ist und vieles aus alten östlichen Traditionen kommt, vieles noch so einen mediumistischen Charakter irgendwo drin hat, weil eben auch die Frau Blavatsky eigentlich eher medial begabt war und eben noch nicht so das ganz vollbewusste Hellsehen hatte. Aber gerade in dem Zeitpunkt, wo im Grunde der Höhepunkt des gehirngebundenen Denkens da ist, also wo man eigentlich ganz aus der geistigen Welt komplett herausfällt in Wahrheit damit, entsteht als Gegenimpuls so etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Steiner dann aufgegriffen. Und das ist alles nicht zufällig. Das musste genau zu dem Zeitpunkt kommen. Und dann hat es Steiner aufgegriffen. Und das war ja der nächste Zeitpunkt, der auch wieder nicht zufällig ist. Wenn man so aus der Lebensgeschichte kommt, sagt man, ja, jetzt ist er halt von Weimar weggegangen und war fertig dort mit der Herausgabe von Goethes Schriften und dergleichen. Und dann ist er nach Berlin gegangen und hat eigentlich noch nicht so die richtige Aufgabe dort nach außen gefunden. Und dann plötzlich [brach?] das auf. Aber das ist nicht äußerlich, das ist ganz was Innerliches und nicht nur in der Biografie Steiners verankert, sondern in der Weltbiografie, wenn man so will. Weil eben mit 1900 das finstere Zeitalter endet. Das finstere Zeitalter, wo die Mehrheit der Menschen nicht in die geistige Welt hineinschauen können. Und im Prinzip sind wir heute im lichten Zeitalter drinnen und jeder Mensch heute, und das galt eben für das finstere Zeitalter durchaus nicht so ohne weiteres, daher waren also alle Einweihungswege oder so wirklich nur für eine Handvoll Menschen da in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die meisten hatten es nicht, es hatten namentlich also im Großen und Ganzen am wenigsten die Leute, die zum Beispiel in den verschiedenen Kirchen und Religionsströmungen drinnen waren. Und das war sehr frühzeitig auch im Christentum, aber auch in anderen Religionen bekannt, das wird nicht funktionieren, indem wir es aufs Hellsehen stützen, aufs eigene Geistige schauen, weil wir haben es einfach nicht. Und die Reste, die noch da sind von all dem Schauen, die sind fragwürdig, da die Widersacher schon sehr stark drinnen wirken und denen können wir nicht vertrauen. Und daher hat dann wirklich im Grunde ja zum Beispiel die Kirche selber versucht, alles, was in die Richtung gehen könnte, auszumerzen. Hundertprozentig ist es nicht gelungen, es war immer ein bisschen zwiespältig, weil natürlich das Volk, wenn irgendwo so Schauungen oder so sind, waren es doch zu gewinnen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hat man es oft als Mittel eingesetzt, oder ihr wisst, Wunder und Zeichen und dergleichen, es ist immer ein gutes Mittel, die Menschen zu halten. Also war man ein bisschen tolerant diesbezüglich, aber man war sehr, sehr vorsichtig, dass da ja auch nicht wirklich große geistige Offenbarungen hereinkommen, durch einzelne Menschen, die das noch auf alte Art hatten. Und mit einer der Gründe, und man muss es aber durchaus verstehen, weil die Sorge, dass hier die obskursten geistigen Sachen hereinkommen, die eben auch von den Widersachern sind, und dass man es aber als Mensch, der nicht sehen kann, einfach nicht unterscheiden kann, sondern ich bin angewiesen darauf es zu nehmen, ich glaube es vielleicht oder glaube es nicht, aber beurteilen kann ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war die große Angst. Und daraus begründet sich, es ist einer der vielen Gründe, warum alle Kirchen im Grunde, alle, also wenn man jetzt absieht im Östlichen, also Buddhismus, Hinduismus und so, da ist es anders. Die sind bei einem alten Schauen irgendwo geblieben, bei einem alten Wegen, haben sich auch irgendwo weiterentwickelt, aber die haben sich dadurch nicht irritieren lassen. Aber im Westen ist das alles verloren gegangen. Ist dieses Schauen im Großen und Ganzen verloren gegangen, und es war also wirklich die Angst da, dass dieses Schauen, also wenn es kommt, dass es in die falsche Richtung führt. Und das ist eine der Wurzeln zum Beispiel, dass dann wirklich eben 869 dieses Dogma entstanden ist, wo Steiner immer sagt, da wurde der Geist abgeschafft. Also wo dem Menschen wirklich der Geist abgesprochen wurde. Und das ist bis heute im Grunde nicht korrigiert. Es ist nicht korrigiert bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind aber alles Dinge, die mitgeholfen haben, dann äußerlich immer mehr in ein materialistisches Denken hineinzukommen. Also der Materialismus kommt von Menschen, die eigentlich ursprünglich aus dem Geistigen kommen, aus dem Religiösen kommen, aber nicht mehr schauen können, nicht mehr verstehen, Angst davor haben und berechtigte Angst davor haben, dass da immer mehr Eingebungen von Widersachern kommen. Weil vieles tatsächlich vom Hellsehen, was noch da war, Naturhellsehen, war entweder sehr niederes Hellsehen, das durchaus brauchbar war, also eben gerade Erkenntnis von Heilpflanzen und dergleichen, das war noch teilweise sehr gesund da. Aber das sagt natürlich nichts über die höheren geistigen Dinge aus. Gar nichts. Aber wenn was über höhere geistige Dinge, an Schauungen hereinkam, war eigentlich die Gefahr riesengroß, dass das eben von der anderen Seite kommt. Nicht von der richtigen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was war die Konsequenz davon, dass letztlich das Ganze an einem rein äußerlichen, nur an der sinnlichen Welt orientierten, nur an der äußeren sinnlichen Welt orientierten Denken, materialistischen Denken entstanden ist. Es ist gerade eigentlich durch die geistigen Strömungen, die es noch gab, durch die Kirchen hereingekommen. Das wird oft nicht gesehen. Man denkt sich, die waren die Gegner, sind gegeneinander. Und zeitweise hat es ja dann so ausgeschaut. Irgendwann ist es ja dann, auch der Kirche, unheimlich geworden. Aber sie haben das alles vorbereitet. Sie haben das vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Dogma um 869, für das Papst Nikolaus I. federführend war, der damals schon zwei Jahre tot war, als dieses Konzil stattfand, war eben die Sorge durchaus ganz stark spürbar. Es gab nämlich damals aus dem Osten heraus, also vertreten vor allem durch den Patriarch von Konstantinopel, Photius hieß der, da ist das Wort Phos, Licht, drinnen im Übrigen, der sprach davon, dass der Mensch so etwas wie zwei Seelen hat. Seine Alltagsseele, aber auch eine geistige Seele. Also vom Geist hat er auch nicht direkt gesprochen, aber eine Geistseele zumindest hat er. Das ist ja interessant, dass das Bewusstsein für das eigentlich Geistige da schon längst verschwunden war. Schon längst verschwunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gab eigentlich nur mehr Leib und Seele im Grunde, aber dieser Photius hat sich erfrecht zu sagen, aber der Mensch hat eine Geistseele zu seiner Alltagsseele noch dazu. Und das heißt, er hat sogar so etwas wie zwei Seelen und die eine ist unsterblich und so weiter. Ich meine, er war sich wahrscheinlich selber nicht über alle Konsequenzen davon bewusst, weil da wäre sofort etwas drinnen von Reinkarnation und dergleichen, müsste man in das Ganze hinein denken. Also das hätte natürlich das ganze Kirchengebäude erschüttert, zutiefst erschüttert. Da haben ja sehr stark die Kirchen mitgearbeitet, also die Reinkarnationslehre durchaus zumindest bei uns nicht aufkommen zu lassen. Obwohl sie eben gerade das Christlichste ist, was es nur geben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe euch das eh schon erzählt in den letzten Malen oder wiederholt erzählt, was im Osten drüben, also in Asien, die Reinkarnationslehre ist. Die ist, jetzt drücke ich es wienerisch aus, ein bisschen eine verhatschte Reinkarnationslehre. Was heißt verhatscht? Also eine etwa, fällt jemand was ein, wie man das übersetzen kann in Hochdeutsch? Schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Eine Zuhörerin:] Nicht geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht geradlinig, ja irgendwie genau. Also es geht nicht den rechten Gang. Hatschen sagt man bei uns in Wien, ist so ein schlurfendes Gehen, so ein schlampiges, nicht schönes Gehen. Also das heißt, etwas ist verhatscht, es geht nicht so richtig seinen Weg irgendwo. Also diese Reinkarnationslehre im Osten kann man nicht vergleichen mit der, die eigentlich durch Rudolf Steiner hier so ins Bewusstsein gerufen wurde, aber auf Basis zum Beispiel auch dessen, was vorher schon ansatzweise etwa Lessing erkannt hat. Was auch in einem Goethe gelebt hat. Ganz stark Schiller, in Schiller sowieso. Also gerade da zur Goethezeit waren die meisten der großen Denker damals und Künstler, waren davon ganz fest überzeugt. Für die war das ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind sie aber auch der Kirche eher fern gestanden, weil mit der war das halt überhaupt nicht vereinbar. Und was im Osten war, war eigentlich wirklich mehr eine Seelenwanderungslehre. Das heißt, es ging eben eigentlich darum, wie gewisse Seeleneigenschaften des Menschen nach dem Tod weitergehen, in irgendeiner Form. Und in welchen teilweise wirklich jenseitigen Reichen sie halt weiter existieren. Und das heißt, eine Reinkarnation heißt dort nicht unbedingt immer auf die Erde zurückkommen. Das ist sogar namentlich, ja, selbst im Buddhismus wird das als positiv angesehen, weil da ist zumindest die Chance, die buddhistische Lehre aufzunehmen und dann die Reinkarnationen zu überwinden und dann eben ins Nirwana zu gehen. Aber es war im Osten immer so, das ist nämlich im Hinduismus ähnlich, es wird von sechs Daseinsbereichen gesprochen und da gibt es halt Unterweltgeister, also da ist man halt wirklich bei den Teufeln dann oder bei den Hungergeistern, das sind die, die nach an der äußeren Welt kleben irgendwo, aber halt leider nicht mehr die Organe dazu haben. Also folglich hungern und dürsten sie nach der äußeren Welt, sind aber im Jenseits. Also das heißt, in der Seelenwelt bewegen sie sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird alles als Inkarnation gerechnet und so geht das weiter. Dann kommt eben das Menschenreich, ja, der kann auch auf Erden wieder da sein, das wird aber gar nicht so klar unterschieden dort. Das muss man sich als westlicher Mensch jetzt dazudenken. Aha, ja, der ist ja dann auf Erden auch wieder, aber weil die Hungergeister sind im Kamaloka im Grunde, die inkarnieren sich nicht auf Erden. Aber für die damalige Zeit war dieses in der äußeren Welt und in der jenseitigen Welt sein, das hat man noch nicht so als Gegensatz empfunden. Diese scharfe Trennung gab es noch nicht. Ja, der stirbt, der geht jetzt dorthin oder er inkarniert sich auf Erden wieder. Und so gibt es halt mehrere Bereiche da. Bis hinauf zu den Reichen der Devas, das sind so in etwa Erzengelbereich irgendwo. Viel höher geht es dann eh nicht hinauf. Aber dass da ein Ich durchgeht, das ist ihnen überhaupt nicht klar, weil es den Ich-Begriff in unserem Sinne noch gar nicht gibt dort. Selbst wenn es Worte gibt, die man jetzt als Ich übersetzen könnte, aber dann ist immer das Ego gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ego ist ein durchaus individuell geformtes Seelisches. Aber das ist noch nicht das Ich. Das ist was anderes. Und das, ja, von dem haben sie angenommen, dass das in irgendeiner Form der Kern davon zumindest erhalten bleibt. Und die Frage ist halt, wo siedelt er sich an? Eben in den verschiedensten Bereichen. Und einer davon ist, dass er halt wieder als Mensch auf Erden herunterkommt. Dass ein Ich durchgeht und wirklich immer wieder als Mensch sich inkarniert auf Erden und nicht als Hungergeist und so weiter, das ist erst jetzt. Und in dieser Klarheit, wie es ausgesprochen wird überhaupt erst bei Rudolf Steiner, das ist bei den Theosophen noch nicht so klar ausgesprochen. Also das ist was durch und durch Christliches, weil tatsächlich auch die Unsterblichkeit der Seele, das Ich ist sowieso unzerstörbar, das Ich kann nicht wirklich zerstört werden. Aber wie schaut es mit der Seele aus des Menschen? Und das ist ja durchaus was sehr Wichtiges, weil wenn wir nur ein Ich wären, wüssten wir von unserem Ich nichts. Weil wir brauchen es, dass unser Ich sich zumindest im Seelischen spiegelt, beziehungsweise das Seelische weiter im Ätherischen und so fort. Erst dadurch entsteht das Bewusstsein davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=4295 Wie das Ich die Seele zum Geist wandelt. Der Kampf zwischen christlichem Fühlen und arabischem Denken. Kultus gegen Intellekt in der europäischen Geistesgeschichte 01:11:35] ===&lt;br /&gt;
Also Ich zu sein heißt noch nicht, etwas zu wissen vom Ich, von sich selbst, sondern das Ich entwickelt sich dadurch, also jetzt bei uns namentlich dadurch, dass es das Seelische verändert, bearbeitet. Ihr wisst, dann entsteht aus dem Astralischen, aus dem Astralleib, mit der Zeit das sogenannte Geistselbst, der Heilige Geist, der Geheilte Geist, wenn man so will, entsteht durch die Tätigkeit des Ichs. Also dass dann ein Seelisches entsteht, das wir gemacht haben. Wir gemacht haben. Indem wir ein bereits vorhandenes, aber uns verliehenes Seelisches umgearbeitet haben. Und umarbeiten heißt immer, darüber haben wir auch schon gesprochen, dass in letzter Konsequenz etwas von altem, vielleicht verdorbenem Seelischen wirklich ins Nichts geworfen wird, das heißt aufgelöst wird, es ist weg. Und ein Neues aus dem Nichts heraus geschaffen wird. Na, dass uns das nicht voll und ganz gelingt, das wissen wir, da werden wir noch eine Zeit brauchen. Sonst hätten wir alle schon unseren Astralleib vollkommen umgewandelt zu einem Geistselbst. Aber was ist von der Seele wirklich unsterblich? Genau nur der Teil, den wir durch unser Ich umgewandelt haben. Der Teil ist der wirklich Unsterbliche. Und daher ist die Unsterblichkeit der Seele durchaus nicht eine Selbstverständlichkeit. Auch das ist eben etwas, was auch als eine Folge dieses Dogmas von 1869, dass zwischen Seele und Geist nur vage unterschieden wird, jedenfalls dem Menschen der Geist nicht zugesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit meint man halt dann, das ist die höchste Gottheit. Stimmt auch, im Ich wirkt die höchste Kraft drinnen. Das ist halt so ein Fünkchen da draußen, aber doch, es hat die gleiche Qualität. Und wenn ich das dem Menschen abspreche, dann spreche ich ihm aber in Wahrheit die unsterbliche Seele auch ab. Weil dann kann er zu der nicht kommen. Dazu brauche ich das Ich, den Geist, der an der Seele arbeitet. Und nur das, was ich mir selber erarbeitet habe, ist unsterblich. Das war der große Streit im Mittelalter zwischen den arabischen Denkern, und das waren Denker erster Güte, darüber haben wir schon gesprochen, weil sie erstens eine gewisse Naturbegabung dazu haben, und weil sie eben gerade auch die griechischen Philosophen intensiv studiert haben. Es ist zwar dann mit der Zeit namentlich die Logik des Aristoteles auch nach Europa gekommen, aber große Teile von Aristoteles Werk waren nur den Arabern zugänglich, und die sind zu uns nicht gekommen, jedenfalls nicht so bald gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch bis ins 8., 9. Jahrhundert hinein geht das schon, waren die braven Mönche, die Christlichen, von der Logik her, von der Intelligenz her, wenn man so will, armselig gegenüber dem, was die Araber hatten. Die waren top drauf, die Europäer hatten es nicht. Man muss denken, die Europäer, das waren ja vielfach die Stämme mehr aus dem Norden heraus, die im Zuge der Völkerwanderung auch bis weit heruntergekommen sind. Die haben einen starken Willen gehabt und das hat sie für das Christentum sehr offen gemacht, weil sie in ihrer Kultur bereits Erlebnisse hatten, die in die Richtung hindeuten. Also zum Beispiel dieses Schauen des Mysteriums von Golgatha, natürlich nicht in der Form, wie wir es beschreiben, aber auch schon die Christgeburt zu Weihnachten, oder eigentlich die Jesusgeburt zu Weihnachten, das haben sie miterlebt. Dort gab es noch Schauende, die haben das miterlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Druiden und dergleichen, die haben das miterlebt. Daher natürlich auch ein Riesenkonflikt zwischen denen, die jetzt aus dem Süden kommen, die römisch gebildeten Priester, die kommen, und denen jetzt da noch vielfach hellsichtige Leute entgegenkommen, die hellsichtig deswegen waren, weil es halt da vom Denken her [kommen]. Das Denken diskutieren [die aus dem Süden kommen] mehr mit dem Schwert irgendwo. Das ist aber sehr dezidiert. Und Mut, Willenskraft, Stärke drinnen. Starke Ich-Kraft eigentlich drinnen. Also wenn man denkt, so Wikinger, Normannen und die, ein Mann zieht aus und erobert ein Reich, irgendwo am Ende der Welt. Und was er sonst braucht dann, Leute dazu, die sucht er sich dazu. Aber er zieht aus. Aus dem Ich heraus. Ich setze eine Tat. Ja, auch mit dem Schwert. Aber da war Ich-Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da von Norden kamen Völker, wo stark die Ich-Kraft drinnen ist. Aber was heißt das? Auch die Christuskraft ist stark drinnen, obwohl sie noch gar nichts davon wissen. Außer sie haben miterlebt. Und das haben die Druiden, die Priester und teilweise auch das Volk miterlebt. Also dieses Licht aufgehend zur Zeitenwende. Das konnten sie hellsichtig noch sehen. Da ist etwas passiert in der geistigen Welt. Dabei ist ja da noch gar nicht einmal wirklich der Christus auf Erden geboren worden. Aber es scheint das Licht des Christus durch. Namentlich, wenn also dieser natanische Jesusknabe geboren wird. Es scheint durch. Durch das Ganze. Es ist im Umfeld da. Und das konnte man miterleben. Aber von unten kamen die römisch gebildeten Pfarrer und Prediger oder was, die das alles nicht hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben brav in der Bibel halt dann gelesen, im Neuen Testament gelesen. Aber haben selber nichts gesehen. Nichts. Nichts. Sondern sie haben eigentlich eine Heidenangst davor gehabt. Im Großen und Ganzen. Ja, mit Recht. Mit Recht in gewisser Weise. Sie haben damit zwar immer mehr das wirklich Geistige ausgetrieben aus dem Christentum. Es ist immer mehr äußerlich geworden. Und bis auf eines. Und das war das Gegengewicht. Und das war sehr bewusst von dem Papst Nikolaus, der im 9. Jahrhundert da führend war. Sie haben gesetzt auf den Kultus. Sie haben gewusst, sie haben gespürt, in dem kultischen Geschehen, da wirkt eine geistige Kraft drinnen. Die verstehen sie zwar selber nicht, aber da wirkt etwas drinnen. Und auf das haben sie gesetzt. Und verstehen braucht man nichts. Es war ja auch so, dass man auf die Gemeinde am liebsten so gewirkt hat, dass man dem Kultus wirken lässt, der zum Gemüt spricht. Und das Denken im Grunde weglässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil darum gab es die lateinische Messe. Die lateinische Messe. Kein Mensch hat Latein gesprochen außer den Priestern. Es waren ganz wenige. Das müssen schon sehr hohe Adelige gewesen sein, oder eben eh Leute im Kloster erzogen wurden. Aber sonst im Volk hat niemand die Messe verstanden. Und trotzdem waren die Kirchen voll. Sie waren voll, sie haben etwas gesehen, was sie im Grunde nicht verstanden haben. Sie haben etwas gehört, was sie nicht verstanden haben. Aber es hat gewirkt. Und es ist in dem Messgeschehen etwas drinnen. Aber es ist eigentlich verbaut der Weg, aus eigenem jetzt einen bewussten Zugang zu dem Inhalt zu kriegen. Es wirkt dann nämlich unbewusst im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Gegensatz dazu, war das bei den Arabern viel bewusster alles. Und das ist in gewisser Weise bis heute so. Die, die dann eben auch den Islam angenommen haben, haben das großteils, jedenfalls die gehobeneren Schichten aber doch viel mehr, sehr gedankenklar erfasst, was da drinnen ist. Auch im Koran drinnen. Das darf man nicht unterschätzen. Und es entstand eben dann wirklich aber die große Schwierigkeit, dass ja dann doch eben die Begegnung zwischen Christentum und Islam gab und es da halt Schwierigkeiten schon damals gab und heute noch gibt. Ja, aber wie argumentiere ich? Unsere Leute hier in Europa, im nördlicheren Europa, namentlich oben, haben den Arabern zunächst einmal nichts entgegenzusetzen gehabt. Außer ihre tiefe Überzeugung. Aber begründen konnten sie es nicht. Jedenfalls nicht mit der Klarheit, die die Araber mitgebracht haben. Und es ging immer um so entscheidende Fragen, ja, wie ist es denn mit der Unsterblichkeit der Seele? Und wie ist es namentlich also mit dem, was der Mensch hier sich entwickelt durch sein Denken? Geht es verloren einfach? Oder ist es weg? Oder wie ist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war interessanterweise die Haltung der islamischen Denker, also, weiß ich nicht, Avicenna, Averroes und dergleichen, wie die großen Denker hießen, die teilweise schon ein, zwei Jahrhunderte vorher auch geschrieben hatten, für die war das nur eine Gabe, die uns verliehen wurde, die aber dann mit dem Tod wieder zurückfällt an die geistige Welt. Und ein starkes war eben gerade aber bei den Christen, die, ja, aus dem nördlichen Bereich, sagen wir mal, kommen, durchaus auch aus unserem Bereich hier, dass da doch dieses Spüren, da ist etwas, eben das Ich, ist. Auch wenn sie nicht genau wissen, was das ist. Aber dass sie gesagt haben, nein, was der Mensch herein holt aus dem Geistigen, durch das Denken jetzt aber zunächst einmal, das geht nicht verloren. Das fällt nicht wieder einfach zurück an die geistige Welt und löst sich dort auf, sondern da geht etwas weiter davon. Das war der große Streit, also namentlich eben Thomas von Aquin war da federführend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=6108 Die Überwindung der vererbten alten Kräfte. Der Unterschied von Bauchhellsehen und Kopfhellsehen. Das bewusste Malen der neuen Geisteswelt 01:41:48] ===&lt;br /&gt;
Ging aber allerdings noch nicht so weit, dass man jetzt das nächste, das wäre die größte Ketzerei gewesen, ist es ja heute noch, eben den Reinkarnationsgedanken auszusprechen. Weil das wäre eigentlich die nächste Konsequenz. Man kann sagen, jetzt steigt es ins Geistige auf, aber man müsste dann sofort die Frage stellen, ja bin ich denn wirklich schon fertig? Oder gäbe es nicht noch vieles, was ich auf Erden erwerben müsste, um geistig weiterzukommen? Wie ist denn das? Also vor allem eben auch die Frage sich stellen, wie ist das bei den armen Menschen, die leider Gottes vor Christus gestorben sind, für die wäre es ja ganz verloren irgendwo. Die könnten an dem nicht teilnehmen. Aber es gab jedenfalls diese große Auseinandersetzung, ist das, was also durch die menschliche Intelligenz im Seelischen getan wird, damit meine ich nicht, dass man einfach jetzt alle Gedankengänge mitnimmt, um das geht es gar nicht. Sondern durch die Arbeit des Geistigen an der Seele, im Denken, durch die Intelligenz, passiert ja was. Es entwickelt sich weiter. Und die Araber waren eben der Auffassung, es ist nur geborgt, es ist die göttliche Intelligenz, aber es ist geborgt. Und mit dem Tod ist sie wieder weg. Und die christlichen Denker, namentlich ein Thomas von Aquin, hat gesagt, nein, es wird uns etwas gegeben, aber es wird eben von uns ergriffen auch. Und es wird weiter bearbeitet, und das geht nicht verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit erst in Wahrheit kann man von einer Unsterblichkeit der Seele sprechen. Was vorher, wenn es jetzt sehr überspitzt sagt, wirklich unsterblich am seelischen auch war, sind die seelischen Verfehlungen, die Kammerpäckchen. Die sind tatsächlich geblieben. Aber dann der Rest geht auf, großteils in der Seelenwelt löst sich das auf. Das Ich geht natürlich schon weiter, weil das Ich hat der Mensch von Anfang an gehabt. Aber Ich ohne Seele, an der das Ich gearbeitet hat, ist halt eine sehr halbe Sache. Das heißt, das sind zwei Dinge, die man deutlich auseinander halten muss. Unsterblichkeit des Geistes, die ist von Haus aus gegeben, weil Geistiges eben unmittelbar aus dem Nichts heraus schaffen, schöpfen kann. Aber Seele ist erst dann unsterblich, wenn sie wirklich vom Menschen selbst geschaffen wird. Der Teil ist unsterblich. Geschaffen im Sinne von umgeschaffen, gearbeitet daran. Das heißt, es hängt sehr viel davon ab, wie wir auf Erden an unserem Geistigen arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon hängt ab, wie viel wirklich unsterblich ist, wie viel wir mitnehmen. Und das heißt de facto, wie viel wir im Zuge unserer Inkarnationen letztlich am Geistselbst entwickeln, weil das Geistselbst ist das verwandelte Seelische. Und das ist es eben genau, was nicht verloren geht. Aber wenn wir nicht geistig arbeiten, sondern halt nur die Intelligenz fürs Äußere verwenden und überhaupt alles, was wir tun, fürs Äußere verwenden,[dann sind zumindest, dass wir es gar nicht tun], das wird kaum vorkommen. Darum gibt es auch bei jedem die Unsterblichkeit irgendwo seit der Zeit. Seit der Zeit eigentlich, seit der Christus da ist. Vorher ist das Seelische zum größten Teil aufgegangen in der Welt. Was durchgeht, ist das Ich, das inkarniert sich wieder, es nimmt bei der Inkarnation wieder die Seelenkräfte auf, die verdorben worden sind, weil die sind die Aufgabe, die bleiben nämlich peinlicherweise erhalten. Nein, Gott sei Dank bleiben sie erhalten, weil das ist die Chance was zu machen. Aber wenn man es ganz präzise ausdrücken will, in der Vergangenheit war das Unsterbliche das Seele unserer karmischen Aufgaben. Das heißt unser verpfuschtes Seelisches. Weil das können wir tatsächlich nur selber auflösen. Das ist die Gnade und Gabe der Götter, dass sie ein Seelisches aufbewahren, das bearbeitungsbedürftig ist. Aber alles das, was aus dem freien Gestalten herauskommt, kommt eben auch nur zustande und ist auch nur dann unsterblich, wenn wir es wirklich tun. Wenn wir es bewusst tun, schaffend aus dem Geistigen. Alles andere wird kassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir stehen jetzt in dem Zeitalter drinnen, wo wir das können und wo wir auch ein Bewusstsein dafür entwickeln können. Natürlich, es war schon zu der Zeit von Thomas von Aquin so, weil es ist seit der Zeit des Erdenlebens des Christus im Prinzip so. Und dann vor allem das Jahr 333, wo jetzt anfängt das Bewusstsein dafür aufzuleuchten. Da ist ein ganz starker Schub noch drinnen. Aber bei wie vielen Menschen war das der Fall? Das heißt, die Araber, mit ihrer Anschauung, dass sie das auflöst, hatten nicht so ganz Unrecht. Weil es de facto bei vielen Menschen genauso noch war. Und in ihrem Umfeld eben auch so war. Das konnten sie noch nicht miterleben. Dabei haben gerade viele von ihnen dann, gerade weil sie geistig sehr stark gearbeitet haben und durchaus auch sich des Gehirndenkens dabei bedient haben, doch eine starke Geistigkeit zugleich mitentwickelt. Nur war ihnen das noch nicht so bewusst, haben viele von ihnen tatsächlich für die Wiederverkörperung dann auch noch einiges mehr mitgebracht als bloß die Kammerpäckchen. Und das waren gerade also die Denker, die dann unsere äußere Wissenschaft, die Technik und das sehr stark befruchtet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind viele Reinkarnationen von Menschen, die früher dort im arabischen Raum drinnen waren, die immens starke Denkschulung drin hatten, die die Araber hatten, allein auch durch das Auswendiglernen des Koran zum Beispiel, war in einer anderen Weise im Judentum ja auch genauso, dass man das gelernt hat, gelernt hat, gelernt hat und damit eigentlich den Geist trainiert hat. Das waren noch keine eigenständigen Gedanken. Diese hat man sich noch nicht getraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Arabern war es dann schon ein bisschen anders, sicher später bei den Juden auch das Eigenständige dazu gekommen ist. Das waren aber gerade die, die dann eben vom streng Religiösen auch schon ein bisschen abgegangen sind und die eben zum Beispiel dann in der Akademie von Gondischapur als Ärzte gearbeitet haben und im Grunde komplett materialistisch gearbeitet haben. Komplett materialistisch. Die haben zwar noch nicht jetzt alle Erkenntnisse natürlich, wie wir sie heute haben, aber schon sehr viele, aber das Bild war eigentlich ein total materialistisches. Trotzdem hatten sie daneben den Glauben an Allah, an das Göttliche, das hineinwirkt, dass eben wenn es in ihnen lebt, während der Erdeninkarnation ihnen die Fähigkeit gibt, all das zu machen, eben auch auf die Art die Heilmittel zu entwickeln oder Operationen sogar zu machen. Das gab es dort auch schon anfänglicherweise. Und sie haben sich geschult eben einerseits an den griechischen Philosophen, sie haben sich geschult, aber auch indem sie wirklich mit, ja, ich sag mit großem Ernst eben auch studiert haben den Koran, zum Beispiel ihn auswendig gelernt haben. Dazu mussten sie nicht einmal unbedingt lesen können, sondern sie haben ihn immer wieder in der Koranschule oder wie es damals war, gelernt einfach. Durchs Hören, durchs wiederholte Hören konnten sie, und der Text lebte in ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage jetzt einmal, in wie vielen Menschen der christlichen Welt lebt, ich will jetzt bescheiden sein, das Neue Testament. Wortwörtlich, wortwörtlich drinnen. Es werden nicht so viele sein, habe ich das Gefühl. Im muslimischen Raum ist es viel mehr verbreitet, dass Menschen vielleicht nicht alles, aber doch große Teile wirklich können. Und durch die ganze Kultur, wie es gemacht wird, es wird ja durch den Muezzin immer wieder ausgerufen. Man hört es, man hört es immer wieder, man hört es immer wieder. Und es lebt dort drinnen. Also ein stärkerer Art der Meditation oder des Mantrams gibt es eigentlich gar nicht. Das heißt, das prägt sich ein, das verwandelt die Menschen. Und an dem kann man etwas lernen, nur wir müssen es anders machen. Wir müssen es heute halt wirklich ganz aus der Freiheit heraus machen. Das ist dort vielleicht nicht immer ganz so gewesen, obwohl das ja heute auch der große Schritt im Islam ist, drinnen aus eigener Entscheidung, vielleicht sogar als Nicht-Muslim beizutreten. Nicht weil ich hineingeboren bin und es eh von Haus aus habe, sondern aus freier Entscheidung hineinzugehen. Und dann diese Schulung zu unternehmen. Es gibt natürlich im Koran verschiedenste Perspektiven drin, sagen wir es einmal vorsichtig so. Und es gibt genug Perspektiven, die problematisch werden können. Da wollen wir jetzt gar nicht weiter diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kennt das, die ganzen Sachen mit dem sogenannten Schwertvers [Sure 9, Vers 5 des Koran] und so weiter, wo halt aufgefordert wird, die Ungläubigen zu töten und dergleichen. Das kann man alles verschieden auslegen. Religionen lassen sich immer missbrauchen. Und es sind aber da halt sehr viel starke Hinweise auch drinnen, die man so auslegen kann. Ihr wisst ja vielleicht, es wird im Islam gesprochen vom sogenannten großen Dschihad. Das ist also der äußere Krieg. Und vom kleinen Dschihad. Das ist also sich selbst zu reinigen, den Feind in sich selbst zu bekämpfen. Manche sagen auch genau, es ist umgekehrt. Der große Dschihad ist eigentlich der Kampf im Inneren. Das ist nämlich der Schwierigere und der Größere. Und da ist ein immenses Potenzial drinnen. Es ist immer die Frage, was man daraus macht. Wenn ein Mensch aus dem islamischen Bereich da in diesem Glauben drinnen steht, in dieser Geistesschulung, die auch da drinnen steht, drinnen ist und es im richtigen Sinne nimmt, den großen Dschihad zu sehen als Arbeit an sich selbst, dann ist da ein immenses Potenzial drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen heute nur, namentlich hier im Westen, die problematische andere Seite, dass es nach außen getragen wird. Es ist ja immer schwer zu interpretieren, was hat denn der Mohammed wirklich gemeint oder was hat er wirklich durch den Erzengel Gabriel offenbart bekommen. Es ist nur eine andere Frage dazu. Und vor allem, was hat er gelebt? Gelebt hat er in einem Kampfzustand. Als er von Mekka nach Medina ging, war es ein Kampfzustand und da hat er erstmals die Oberhand gehabt, weil Kämpfe unter den Stämmen da waren. Gewaltige Kämpfe. Und es sind viele Stämme verschwunden, auch im Zuge des Ganzen. Es war einfach eine immens kriegerische Zeit drinnen. Man kann natürlich sofort belegen, der hat ja selber gekämpft. Der war sicher mit dem Schwert unterwegs, auch nicht nur mit dem Wort unterwegs. Gar keine Frage. Und es blieb ihm auch gar nichts anderes übrig in der Welt, in der er dort drinnen stand. Aber man kann es als Geisteskampf eben auch leben und das wird die Zukunft sein. Und da sieht man die große Disziplin, die dort herrscht und viel mehr Bereitschaft, diese Disziplin zu üben. Die geht uns ziemlich stark ab. Weil der Weg zum Geistigen, zum Göttlichen letztlich, der Weg also uns weiterzubringen auf diesem Weg, Schritt für Schritt, der erfordert sehr viel Konsequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reicht eben nicht, am Sonntag in die Kirche zu gehen und zu sagen, jetzt passt es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es muss eigentlich das ganze Leben durchziehen, ohne dass jetzt irgendeine Frömmelei oder sowas kommt. Um das geht es überhaupt nicht. Sondern, dass man das erkennt, dass der geistige Funke in uns ist und dass wir aus dem heraus tätig werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir natürlich über die Interpretation hinaus, die diese islamischen Denker noch im 7., 8., 9. Jahrhundert hatten, die sagen, das Seelische löst sich auf, geht weg. Sondern dann kommt schon das hinein, dass wir aus dem Ich heraus ja an dem Geist selbst arbeiten können. Das ist etwas, was zumindest zu dem damaligen Zeitpunkt die islamischen Denker noch nicht erfassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber eben gerade durch den Ich-Impuls. Und womit hängt das zusammen? Das hängt zusammen, dass im Süden überhaupt, ja auch in anderen Gegenden, aber jedenfalls weniger bei uns in Europa, da ist es schon zurückgegangen, dass dort noch sehr viel mehr auf die Abstammung, auf die, ist ja im Judentum auch, und das ist im Grunde im Islam auch, dass da sehr viel, also die Abstammung, die Blutsverwandtschaft eine ganz große zentrale Rolle spielt. Und da ist ja einer, wo ihr wahrscheinlich es eh wisst, also mit der Blutsverwandtschaft zusammenhängen aber auch zum Beispiel die Kräfte des alten Hellsehens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Kräfte zu überwinden, sagt ja der Christus zum Beispiel, also wer nicht Vater und Mutter lasse, dass er letztlich die ganze Blutsverwandtschaft hinter sich lässt, kann nicht mein Jünger sein. Damit sagt er aber nicht, es wäre eine Fehlinterpretation, bitte schau, dass du schnell möglichst von der Familie verschwindest und nichts mehr mit ihr zu tun haben willst. Nein, es heißt nur, werde ein eigener Mensch und baue nicht auf die Kräfte, die dir einfach vererbt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleine. Und wenn es die Besten sind. Sondern entscheidend ist, was du als Individuum daraus machst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist damit gemeint. Also baue nicht auf die Kräfte der Blutsverwandtschaft, sondern baue auf die Kräfte, die du aus deiner Individualität entwickelst und durch Inkarnationen weiter entwickelst. Das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen aber trotzdem immer noch, das habe ich auch im letzten oder vorletzten Vortrag betont, wir brauchen trotzdem aber auch noch ein gewisses Maß an alten Kräften, die zum Beispiel gerade an die Vererbung gebunden sind, an die Blutsverwandtschaft. Weil damit auch gewisse geistige Fähigkeiten verbunden sind, an die wir von der anderen Seite noch nicht herankommen. Wir kommen nämlich von der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Zeiten ist das Naturhellsehen überhaupt durch die körperliche Anlage bestimmt gewesen, weil einfach das Geistige, das den Menschen geschaffen hat, liegt hinein in die Körperlichkeit. Das heißt, das alte Hellsehen ist stärker an den Leib gebunden, zum Beispiel als unser normales Alltagsbewusstsein. Das wird zwar schon beim Hellsehen dann ein Teil freigesetzt, aber dafür ein anderer Teil sehr, sehr stark an den Organismus gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das moderne Hellsehen ist ganz anders, indem es wirklich sich löst vom Körper. Indem es wirklich ein leibfreies Denken wird. Ein leibfreies Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der große Unterschied zum Beispiel zwischen dem, was Rudolf Steiner nennt, das Kopfhellsehen und das Bauchhellsehen. Das Bauchhellsehen beruht auf den Kräften, ja auf denselben Kräften, die bei uns in der Nacht, wenn wir schlafen, tätig sind. Wenn wir schlafen, was passiert denn da? Also erstens, wenn man nicht gerade träumt, dann wisst man nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein sehr dumpfer Bewusstseinszustand. Aber was passiert da? Das Seelische, das Astralische ist gerade im Schlafzustand, im unteren Bereich unseres Leibes, sehr viel fester verbunden als im Wachzustand. Man sagt doch jetzt, ja im Schlaf geht ich und Astralleib heraus, heißt es so oft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt aber nur für die oberen Partien. Das Ich, ja das geht heraus, das ist eigentlich eh immer daraus in Wahrheit. Aber das Astralische, die Astralkräfte verbinden sich gerade in der Nacht mit dem unteren Bereich, also das heißt da Bereich Sonnengeflecht und alles was darunter ist, viel intensiver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das baut das Bauchhellsehen, auf diese Kräfte baut das Bauchhellsehen. Das heißt der Bauchhellseher sieht eigentlich in einem Zustand, der mit unserem Tiefschlaf vergleichbar ist. Und trotzdem erlebt er halt was dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Kräfte steigen aus dem Bereich auf und darum kann er auch nicht wirklich durchschauen, was da los ist, weil es steigt zwar beim alten Hellseher etwas aus diesem Bereich bis in sein Wachbewusstsein auf, also das heißt er schläft eigentlich da unten. Das heißt da tritt wirklich bis zu einem gewissen Grad ein Zustand ein, wie wir es sonst nur im Nachtschlaf haben, also eine festere Verbindung des Astralischen mit dem Leib, aber davon kommt etwas bis ins Wachbewusstsein hinein, oder Traumbewusstsein besser gesagt hinein, so dass es dann als Vision vor ihm steht. Beim modernen, imaginativen Schauen, das heißt von lebendigem, imaginativen Denken ausgehend, was Rudolf Steiner auch als Kopfhellsehen bezeichnet, da ist diese festere Bindung unten nicht da, im Gegenteil, es wird eher sogar ein bisschen gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir arbeiten mit den oberen Kräften, also es werden astralische Kräfte, zum Beispiel da in der Herzebene konzentriert, sehr stark überhaupt in den oberen astralischen Sinnesorganen, also in den Chakren Stirnchakra, Halschakra, Herzchakra, man kann auch dann noch bis zum Sonnengeflecht gehen, aber da wird es schon heikel. Also die unteren Chakren spielen daher im modernen Hellsehen eine untergeordnete Rolle, sie tragen schon etwas bei, aber beim alten Hellsehen sind die ganz intensiv tätig dabei. Und die geben auch diesen traumbildartigen Charakter der Schauungen, also das heißt erstens, man wird überfallen davon, man weiß nicht, was man da eigentlich wirklich sieht zunächst einmal, und sie sind sehr intensiv und sie werden erlebt, also ähnlich eben Traumbildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Traumbilder haben aber eigentlich in Wahrheit einen sinnlichen Charakter, nur sind halt die Erlebnisse anders zusammengestellt als im äußeren sinnlichen Erlebnis, aber was erlebt man in einem Traum, wenn man Bilder erlebt, sind es Bilder wie aus der sinnlichen Welt, nur halt verändert irgendwo. Also wenn jetzt da drin ein Engel erscheint, das ist eigentlich ein Mensch mit Flügeln, das ist ein sinnliches Bild. Und das kann sehr intensiv sein, dieses Erlebnis, kann auch sehr mit starker Emotion begleitet sein, aber das kommt alles aus den unteren Kräften heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon gesprochen davon, also das ist aber für gewisse Erkenntnisse notwendig, ist es eben gerade namentlich für teilweise Heilmittelerkenntnisse und so für tiefere Sachen, was wirklich konkret bei einem einzelnen Menschen los ist, da ist das Hinuntersteigen in diese Kräfte notwendig bis zu einem gewissen Grad. Und da kommen wir heute noch nicht an alles heran mit dem neuen geistigen Wahrnehmen. Aber dafür ist da die Freiheit und Bewusstheit drinnen, die volle Bewusstheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nützt dem alten Hellseher auch nicht so wirklich viel, dass er sagt, im Alltagsleben bin ich eh ein normal, bewusster, vernünftiger Mensch. Er kann trotzdem seine Schauungen in der Regel nicht deuten, das ist schwierig, oder es können sehr leicht Fehldeutungen entstehen, weil es eigentlich im Grunde zwei verschiedene Tätigkeiten sind. Es steigt etwas auf als Bild, an dessen Zustand ich komme, wenn ich nicht bewusst beteiligt bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schaue ich halt mit meinem modernen Denken und versuche mir einen Reim darauf zu machen, was erlebe ich denn da. Das ist ja vielfach auch das, was die tiefen Psychologen machen. Jetzt schaut man, dass man die Träume mehr ins Bewusstsein hebt und dann versucht man zu analysieren, was spricht sich denn da drinnen aus in diesen Bildern, was bedeutet denn das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da tue ich es eigentlich von außen betrachten und versuche zu erraten im besseren Sinn, was bedeutet das eigentlich oder was könnte das bedeuten. Und beim modernen, imaginativen Schauen, bei der modernen geistigen Erkenntnis überhaupt, bin ich bei jedem, was ich schaue, aktiv dabei. Ich mache also etwas Ähnliches, das habe ich ja das letzte Mal schon gesagt, wie das Kind, wenn es sehen lernt, unbewusst, haben wir gesagt, es muss erst lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen das moderne Schauen lernen. Wie wir gelernt haben, mit den sinnlichen Augen zu sehen, das wissen wir nicht mehr. Das passiert als Kind eben, wo wir noch nicht bewusst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, wenn man dann ein entsprechendes geistiges Schauen entwickelt, hat man unter Umständen einzelne Fetzen aus dem Bereich, auch aus der Zeit vor dem dritten Lebensjahr. Aber das ist trotzdem schwierig. Aber alle Bilder, die ich dann aufbaue, bin ich mir, sollte ich mir bewusst sein, ich zeichne sie, ich male sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt das Kernthema, was sich schon ein paar Vorträge durchzieht. Also das heißt, ich erlebe bewusst das für die geistige Welt, was das Kind zum Beispiel unbewusst für die sinnliche Welt sich erarbeitet. Nämlich sehen lernen, Schauen lernen, dazu muss ich die Welt zeichnen mit den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So müssen wir mit unseren Geistesaugen malen. Bewusst aber jetzt malen, die geistige Welt, sonst sehe ich sie nicht in ihrer wahren Gestalt. Und sehen ist dann eben nur ein Hilfsausdruck dafür, weil es eben primär nicht in sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen erscheint, sondern ich muss es eigentlich erst bewusst auch übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Malprozess ist gerade das, dass ich es in diese Bilder übersetze. Das heißt, ich stehe einer geistigen Erfahrung gegenüber, die Chance dazu habe ich jederzeit, nur ich muss mich halt konzentrieren darauf, dass ich auch wahrnehme, was geistig um mich ist. Dann ist diese Berührung da, dann ist diese Erfahrung eigentlich da, aber um sie mir zu Bewusstsein zu bringen, muss ich sie ins Bild schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder im weitesten Sinne. Das kann eben in verschiedensten Weisen gehen. Das kann auch von mir aus in ein Engelbild, so wie ich mir das jetzt vorstelle, mit den Flügeln gehen, das ist durchaus ein sehr passendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich das nicht könnte, oder nicht in solche Bilder malen würde, dann könnte ich zumindest nicht sprechen drüber, weil wie sage ich es dann wem? Unsere ganzen Begriffe, die wir heute in der Sprache haben, sind im Großen und Ganzen sinnliche Begriffe. Selbst dort, wo es Begriffe sind, die eigentlich irgendwas mit unserem Seelenleben zu tun haben. Die sind entsprechend zumindest verwaschen, wobei das wirkliche Erlebnis des seelisch Geistigen geht eher in die Richtung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Australischen sind es immer Sachen mit Sympathie, Antipathie, Schmerz, Freude, aber trotzdem anders, wenn es losgelöst ist vom körperlichen Werkzeug. Bei vielen unserer Gefühlsempfindungen spielt der Körper durchaus eine ganz starke Rolle. Also Angstgefühle, kaum ist die Atmung beklemmt aus irgendeinem Grund, entstehen sofort Angstgefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt, wenn ich zum Beispiel allein geistig was erlebe, ich nehme jetzt was Banales, ich fürchte mich vor, morgen muss ich zum Arzt gehen und das wird unangenehm, was wird sein, was wird der sagen, was wird der tun? Dann ist es ja ein seelisches Erlebnis. Mit dem Körper hat das zunächst nichts zu tun, aber die Angst davor kann sehr wohl dann in den Körper eingreifen. Dann geht es mir schlecht und ich spüre es bis ins Körperliche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmung geht anders, es hat eine Rückwirkung. Es ist unser Seelisches, unser Geistiges, es steht in einer sehr starken Wechselwirkung damit. Das heißt, es ist aber auch dann an den Angstgefühlen, an den Atem oder sonst was, hat es körperliche Auswirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben körperlich und nicht das Seelische. Wir tun uns im Seelischen sehr schwer, das auseinanderzuhalten. Was hat mit dem Körper zu tun, was hat mit dem Seelischen zu tun? Die reine Imagination zunächst, das ist ja zunächst ein Bild im Astralischen, das uns durch unseren lebendigen Ätherleib zurückgespiegelt wird und durch den Ätherleib geformt wird, dieses Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann sind es solche rein seelischen Erlebnisse, Erfahrungen, aber eben wo der Körper nicht beteiligt ist daran. Es geht also heute darum, dass wir dort wo eine geistige Begegnung da ist, und die kann ich eigentlich überall haben, mit anderen Menschen sowieso, in der Natur draußen, mit Steinen, Pflanzen, Tieren, mit allen kann man es haben, dass ich erstens diese Berührung spüre, die ist da. Wir haben eigentlich die Wahrnehmungsorgane, nur wir müssen sie gebrauchen lernen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wahrnehmungsorgane, die Lotusblumen, die Chakren, wie man sie nennt, das ist ja nicht jetzt irgendein Windradl, das sich da dreht, das wird ja oft so, die 2 Blätterige und die 16 Blätterige und so weiter, die 12 Blätterige, also wenn man sich jetzt vorstellt, da ist ein Ding und dann sagt der Steiner noch so schöner, es fängt sich zu drehen an, also jetzt haben wir da ein Windradl da drinnen, das ist ja auch wieder nur ein Bild, aber wenn ich das Bild nicht habe, weiß ich schon wieder nicht, wie ich es ausdrücken soll, weil es besteht in ganz bestimmten Seelentätigkeiten, organisierten Seelentätigkeiten, es ist eben ein Seelenorgan und das ist tätig. Aber das sinnliche Bild dafür ist eine Übersetzung schon wieder. Ich kann, wenn ich es entwickelt habe, dieses Organ, kann ich etwas wahrnehmen dadurch, dann weiß ich, wie das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sagen kann es dann niemand, weil wir haben einfach in unserer Sprache keine Worte dafür. Und in der Sinneswelt finde ich auch kein Beispiel dafür. Ich kann nicht einmal wohin zeigen und sagen, so müsst ihr das vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann es weder sagen noch zeigen, dann muss ich was stummern. Also um es auszudrücken, muss ich es in ein sinnliches Bild schaffen. Und eine große Hilfe bei dem Ganzen, auch um sich selbst dessen, was ich da erlebe, bewusst zu werden, um es wirklich ganz ins Bewusstsein zu heben, ist eben dieses Bild, durch das ich dieses Erlebnis, das ich spüre, ausdrücke, dass ich das wirklich selber male.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem beruht die moderne Art der geistigen Wahrnehmung. Und dabei wird mir als Wahrnehmenden aber jetzt das eigentliche seelische oder geistige Erleben selber immer klarer und bewusster. Weil es ist zuerst nichts anderes als eine geistige, seelische Berührung, die da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, da ist etwas. Da ist ein geistiges Wesen. Wenn es andere Menschen betrifft, habe ich noch den Vorteil, dass die vielleicht eh vor mir sitzen oder stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich zumindest schon davon ausgehen, dass da ein geistiges Wesen sitzt. Aber ich kann auch welche wahrnehmen, die nicht da sitzen. Jedenfalls nicht äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist die Berührung eben da. Aber die Berührung gibt noch kein Bild. Aber indem ich das, was ich da erlebe, was ich weder in Worten schildern kann, zunächst, daher überhaupt nicht ausdrücken kann, indem ich es sozusagen in ein Bild male, das eigentlich immer nur im Grunde letztlich symbolisch ist, also eine Übersetzung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber indem ich das male in meiner Seele, werde ich mir dessen, was ich da eigentlich erlebe, immer bewusster. Weil sonst bleibt es eigentlich nur das Spüren, da ist was. Und ich komme eigentlich nicht darauf, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst indem ich selber tätig werde. Bewusst. Das heißt, wir machen da bewusst das bei der geistigen Wahrnehmung, was das Kind unbewusst bei der sinnlichen Wahrnehmung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist trotzdem nicht willkürlich drinnen. Ich merke im Malen, wenn ich das übersetze in dieses Bild, spüre ich sofort, das stimmt nicht. Da wird mir schon geleitet, dass das Bild entspricht dem, was mich da berührt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das merkt man dann sehr deutlich. Es geht darum, ganz bewusst dabei zu sein. Und dann hat man darin aber auch schon die ganz klare Bestätigung, weil ich es selber übersetzt habe, ob da was dran ist oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es keine Möglichkeit mehr, dass ich mir was einbilde. Weil ich setze das, was ich unbewusst erlebe, in die Gestaltung um. Und ich erlebe dann die ganzen Zusammenhänge und Harmonien, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also so klar, als wäre Gedankengang. Eigentlich noch klarer. Es ist das, was schon der Kant genannt hat, die intellektuelle Anschauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, spricht letztlich die geistige Anschauung, wo aber gesagt wird, der Mensch kann das nicht. Und der Goethe hat das bestritten, weil er ja zum Beispiel seine Urpflanze oder was erlebt hat. Und die ist keine Fantasterei, sondern die ist gebildet an der Wahrnehmung der äußeren Pflanzen, aber eben der Wahrnehmung zugleich des Geistigen, was dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was Goethe jetzt namentlich der Pflanzenwelt, auch der Tierwelt gegenüber als sinnlich übersinnliches Schauen entwickelt hat, das kann man auch weiterführen. Dass man auch etwas wahrnimmt, was sinnlich gar nicht in Erscheinung tritt, sondern nur übersinnlich da ist. Nicht im Raum eigentlich, aber wirksam als Gras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an zum Beispiel die Elementarwesen zu sehen, die mit dem Wachstum der Pflanze verbunden sind. Weil die sind auch da. Und gerade wenn ich mich beschäftige mit den Pflanzen und ihnen zuwende, dann fange ich irgendwann mit der Zeit an, auch die Urpflanze zu sehen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Pflanze schlechthin in den verschiedensten Pflanzensorten, aber ich sehe die Elementarwesen, weil ich sie male. Und weil ich mit der Zeit merke, die gehören untrennbar dazu, ohne die gäbe es die ganze Pflanze nicht. Das würde nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip kann heute jeder an das herankommen. Es geht eben gerade nicht um eine Fähigkeit, die irgendwo vererbt ist oder wo die Anlage da ist. Es mag helfen, dass man aus einer frühen Inkarnation sich etwas mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber auch genauso stören, weil man sich aus alten Inkarnationen meistens alte Fähigkeiten mitbringt. Und die muss man eigentlich erst loswerden, um sich die neue, aber jetzt vollbewusste zu erwerben. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst besteht immer die Gefahr, dass es letztlich in ein Phantasterei reinkommt. Weil das ist eben schon vor der Zeitenwende so gewesen, dass das alte Hellsehen eigentlich korrumpiert war durch die Widersacher. Und der Mensch es aber, weil er nicht vollbewusst mit seinem Ich dabei war, nicht beurteilen konnte, was er da wirklich sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich eine wunderschöne, strahlende, leuchtende Engelgestalt sehe, die ich als sehr wohltuend empfinde, vielleicht heißt noch lange nicht, ob das jetzt der Engel von der richtigen Seite ist oder ob es nicht vielmehr ein luziferischer Engel ist. Darum eben in der Bibel eigentlich eher immer dieses, fürchtet euch nicht oder fürchtet dich nicht. Weil es eigentlich eine niederschmetternde Erscheinung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man am liebsten eigentlich sagt, weg, weg von da. Hätte ich dieses Erlebnis nicht. Auch beim modernen, imaginativen Schauen ist es so, dass man am sichersten unterwegs ist und ein klares Bild nur dann malen kann, wenn man eben auch die andere Seite, die dunkle Seite sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie spielen einfach überall mit. Sie spielen eine Rolle. Und ich muss eigentlich sehen, wie wir als Mensch immer zwischen die luziferische und arämanische Seite im weitesten Sinn gestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Osterimagination eigentlich, wie sie Rudolf Steiner gegeben hat. Die ganze Statue des Menschheitsrepräsentanten ist das eigentlich. Der Mensch zwischen Luzifer und Aräman und jetzt Luzifer und Aräman wirklich im weitesten Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil zu Aräman gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die sowatischen Kräfte dazu. Das ist die eine Seite, die untere Seite und die andere. Und dazwischen und darüber die regulären Engelwesenheiten und was Gott was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gefahr ist also dann gegeben ein einseitiges Bild zu kriegen, wenn ich halt die Widersacherseite ausblenden will. Das geht nicht. Die ganze Karwoche, in der wir jetzt drinnen stehen, ist eine Auseinandersetzung mit diesen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist dort, dass drinnen die Auferstehung des Christus hängt ganz zusammen mit dem Abstieg in die Unterwelt. Das hängt beides miteinander zusammen. Nicht, dass jetzt die Auferstehungskräfte von unten kommen, aber dass überhaupt die Auferstehung möglich ist, ist einerseits die Verbindung mit dem Höchsten Göttlichen notwendig, andererseits aber auch das Durchgehen durch die finsterste Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das hat der Christus als erstes in der Stärke gemacht. Es haben teilweise Eingeweihte früher das gemacht. Einer zum Beispiel ist der, der in der Tempellegende beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war hier am Abiff. Nein, ich will jetzt nicht die ganze Tempellegende erzählen, sonst wird es zu lange heute. Ich sehe, die Uhr ist schon wieder ein bisschen fortgeschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, dieser hier am Abiff ist der Tempelbaumeister des Salomonischen Tempels. Und es gibt drei Gehilfen von ihm, Gesellen von ihm, die eigentlich aufsteigen wollen zu meistern und er findet heute die Sonne nicht so weit und lässt sie nicht aufsteigen zu meistern und jetzt arbeiten sie gegen ihn. Also zum Schluss bringen sie ihn sogar um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher verhindern sie, dass der Guss des Ehernenmeeres, das war also ein ganz wesentlicher Schritt, dass da vor dem Tempel so ein Becken stehen sollte, getragen von Stieren, von zwölf Stieren, das hängt mit den Tierkreiskräften zusammen. Und da soll das Meer dargestellt werden, aber gegossen, in Bronze gegossen. Und es kommt auf die richtige Mischung an, dass das zustande kommt, wirklich dieses bewegte Meer, ein Bild für das Australische in Wahrheit, für die Australkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese drei Gesellen schauen, dass da eine schlechte Mischung zustande kommt, dass sie wollen, dass er scheitert, der hier am Abiff. Und dass sogar die Gefahr dann besteht, dass weil das jetzt wild aufscheint und das Feuer spritzt nach allen Seiten, dass sogar der Tempel, der schon halbfertig ist oder dreiviertelfertig ist, dass der auch noch leidet. Das ist halt die Legende, man darf das jetzt nicht so direkt als äußeres historisches Ereignis nehmen, weil es schildert, es ist schon ein historisches Ereignis, aber es schildert die geistige Seite in sinnlichen Bildern, muss man dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jedenfalls dann stürzt sich aber dieser hier am Abiff in das Feuer hinein. Es ist schon klar, dass das nicht äußerlich sein kann. Und steigt hinunter bis zum Erdmittelpunkt, bis zu seinem Urvater hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer ist der Urvater des hier am Abiff? Das ist der Caim. Er steigt aber nicht ganz bis zum Caim hinunter, sondern zu einem seiner Nachkommen, dem Tubal Caim, weil der ist der Gott der Schmiede und so weiter. Und ja, aber er geht dann trotzdem weiter, er geht sogar wirklich doch dann hinunter, bis ganz hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steigt in den tiefsten Grund der Hölle hinunter im Grunde, weil dort ist er nämlich verbannt. Das heißt aber nichts anderes, er lernt die dunkelsten Kräfte kennen und wird ja dann später wiedergeboren. Ich lasse euch das jetzt denken, Sportaufgabe als wer wiedergeboren wird, aber es hängt mit unserem Thema Apokalypse sehr intensiv zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gebe ich euch mit als Osterrätsel. Wer ist dieser hier am Abiff? Als welcher wird er wiedergeboren? Und wie hängt es intensiv mit der ganzen Apokalypse zusammen? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, den 51. der eben so deutlich macht, welche Bedeutung unser Tun für die geistige Welt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Innere des Menschenwesens ergießt der Sinne Reichtum sich. Es findet sich der Weltgeist im Spiegelbild des Menschenauges, dass seine Kraft aus ihm sich neu erschaffen muss. Der Weltgeist findet sich in diesem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielleicht noch als Erwähnung oder Erinnerung, am Freitag haben wir die Lesung, das gemeinsame Lesen der Osterimagination um 18 Uhr direkt in Jitze auf dem Link wo wir jetzt sind, wo die Apokalypse läuft, AG 1913 der Link, und es wird auch über den Livestream über Youtube übertragen werden. Bis zum nächsten Mal meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielen Dank Ulf. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne, danke euch. Bis zum nächsten Mal. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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Schöne Woche. Ulla Servus, grüß dich. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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Gute Nacht. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_206._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2024&amp;diff=31758</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 206. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024</title>
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		<updated>2026-05-20T10:39:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Michaels Sturz der Geister der Finsternis. Menschliche Begegnung mit den ahrimanischen Mächten. Beginn des bewussten geistigen Erkenntnisweges 00:47:36 */ Absätze und Überschriften YT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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[[Datei:206.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc|thumb|206. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 26. März 2024 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc Video] oder [https://www.dropbox.com/scl/fi/z7ehrwq9sz8mtcgbqg2we/206.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes-_-Dr.-Wolfgang-Peter-_-Anthroposophie-_-Rudolf-Steiner.mp3?rlkey=vt77yh29fsz8twqfwq8yv2w89&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 206. Vortrags vom 26. März 2024 ==&lt;br /&gt;
(Transkribiert von Tobias S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=42 Begrüßung und 51. Wochenspruch 00:00:42] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch in der Karwoche zur 206. Folge der Apokalypse und allem was mit der Apokalypse zu tun hat. Die Apokalypse ist ja eigentlich das Thema unseres Bewusstseinsseelenzeitalters, ganz besonders der Zeit, in der wir drinnen stehen. Und es hat in Wahrheit, auch wenn viel Dramatisches drinnen ist, ja die ganz positive Bedeutung, es ist die Enthüllung des Wesens Jesu Christi. Das ist ja der eigentliche Titel, Apokalypsis Jesu Christi. Das heißt, das Wesen des Christus soll enthüllt werden in dieser Zeit und damit aber auch zugleich das Wesen des menschlichen Ichs. Weil das hängt eben ganz eng miteinander zusammen. Aber bevor wir uns ins Thema stürzen, stürzen wir uns in den Wochenspruch hinein. Es ist der 51. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ins Innere des Menschenwesens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ergießt der Sinne Reichtum sich,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es findet sich der Weltengeist&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Spiegelbild des Menschenauges,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das seine Kraft aus ihm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich neu erschaffen muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, das ist gewaltig. Denn es geht also darum, dass der Weltengeist sich findet im Spiegelbild des Menschenauges. Das heißt also genauer gesprochen in dem, was der Mensch sinnlich erlebt. Das Spiegelbild ist das sinnliche Erleben. Und aus dem muss sich die Kraft des Weltengeistes, aus ihm, also aus dem Spiegelbild des Menschenauges, muss sich die Kraft des Weltengeistes neu erschaffen. Indem wir die Welt wahrnehmen, muss sich der ganze Weltengeist neu erschaffen. Oder wird etwas Neues. Also das heißt, dass wir die Welt wahrnehmen. Es geht jetzt hier ganz besonders um das Wahrnehmen. Wobei das Menschenauge, das Auge für alle Sinnesorgane letztlich steht irgendwo. Aber dadurch, dass wir die Welt bewusst wahrnehmen, die Sinneswelt bewusst wahrnehmen, dadurch wird dem Weltengeist der Anstoß gegeben, sich neu zu erschaffen. Es gewinnt eine ganz neue Dimension dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=206 Menschliches Sehen als geistige Schöpfungstat. Kein Engel schaut durch physische Augen. Die Sinneswelt als Beitrag zur Weiterentwicklung der geistigen Hierarchien 00:03:26] ===&lt;br /&gt;
Ja, wieso eigentlich? Na ja, fragen wir denn einmal, gibt es andere Wesen, die die Welt sinnlich erfahren, und zwar ganz bewusst sinnlich erfahren, außer uns? Wie schaut es denn aus bei den Engelwesenheiten? Na, die Engelwesenheiten haben keine sinnlichen Augen und auch keine sinnlichen Ohren. Auch wenn sie gemalt werden in Menschengestalt und da Augen und Ohren haben, aber das ist ja nur eine Übersetzung. Durchaus eine sinnvolle Übersetzung, aber wie ich es schon jetzt öfter gesagt habe, oder die Frage gestellt habe, wie sieht ein Engel aus, ja gar nicht. Weil er eben keine sinnliche Erscheinung ist. Und daher ist jede sinnliche Abbildung nur ein Symbol im Grunde für das eigentliche Wesen des Engels. Und das gilt also für alle geistigen Wesenheiten. Gilt auch gegenüber den Naturwesen, also den Naturgeistern sozusagen, den Elementarwesen. Auch die sehe ich ja nicht sinnlich wirklich. Ich meine, ich sehe ihre Spuren vielleicht im Sinnlichen. Kann man ja durchaus sehen manchmal, wenn man in den Bäumen, im Stamm der Bäume oder wo so Gesichter drinnen sind, sieht man schon so irgendwie, als hätte es dort ein Porträt hinterlassen. Aber die Elementarwesen selber sind trotzdem nicht sinnlich sichtbar. Es ist immer ein übersinnliches Wahrnehmen, das sich aber in ein sinnliches Bild gleitet für unser Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat man es im Hellsehen auch ursprünglich wahrgenommen, obwohl natürlich es ein Bild war, dem man aber schon auch ansieht, dass es nicht eine äußere Wirklichkeit ist, aber trotzdem die Stilmittel, wenn ich das so sagen darf, sind die Stilmittel der sinnlichen Welt. Also Farben, Formen, vielleicht auch Geräusche, Klänge und dergleichen. Aber in der eigentlichen übersinnlichen Welt kann man das alles nur vergleichsweise gebrauchen, diese Ausdrücke. Es wird auch einmal die Zeit kommen und sie wird, wenn alles gut läuft, relativ bald kommen, dass auch die Sprachen sich so weiterentwickeln werden, dass sie Worte für das Übersinnliche haben, so dass wir es auch in Worte kleiden können unmittelbar. Das können wir jetzt so im Durchschnitt noch nicht, sondern wir entwickeln unsere Begriffe und die Begriffe sind notwendig, damit wir die Welt ergreifen können, damit wir überhaupt erkennen, was wir da sehen. Wir wissen, das ist ein langer Prozess fürs Kind schon einmal, bis es einmal überhaupt Formen wahrnehmen kann und mit der Zeit dann differenziert wahrnehmen kann, ah, das ist das Gesicht des Opas, aha, dort ist irgendwas Großes, das ist vielleicht die Sonne oder irgendwas und das tut weh, wenn es in die Augen scheint. Also dann fängt auch das Kind schon langsam an, ohne sich noch dessen bewusst zu werden, Begriffe zu bilden. Begriffe bilden heißt eigentlich, ich greife etwas in Wahrheit aus dem ganzen Panorama heraus und sehe es als etwas relativ Eigenständiges. Also eben das Gesicht des Opas und seine rote Nase oder wie auch immer sie ist und die Sonne oder der Mond vielleicht, gut, da soll das Kind eigentlich schon schlafen, wenn der Mond scheint, aber doch, also es beginnt dann langsam Formen wahrzunehmen und das ist ein aktiver Prozess, das zu lernen, das wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich auch schon in den letzten Malen darüber gesprochen, dass wir ja wirklich zum Beispiel mit den Blicken zeichnen, wir zeichnen die Formen, sonst würden wir sie nicht sehen. Und sehr präzise, also das kann man heute ja wissenschaftlich zeigen, also dass man einfach die Augenbewegungen verfolgt. Das kann man machen, da wird ein kleines Spiegelchen, winzig kleines, befestigt am Auge und mit einem Lichtzeiger zeichnet es dann auf einer Tafel oder was genau die Bewegungen des Auges nach und dann sieht man, aha, der schaut jetzt ein Gesicht an, der zeichnet es. Wenn wir es nicht zeichnen würden, würden wir das Gesicht nicht als Gesicht erleben. Wir würden es nicht einmal als irgendeinen hellen Fleck erleben, wenn wir nicht zumindest die Umrissform irgendwo grob nachzeichnen würden. Genau so macht es das Kind. Wir können uns später nicht mehr erinnern an das, darum denken wir, ja, ich brauche ja nur die Augen aufmachen und ich sehe, was um mich ist, es ist fertig da. Es ist aber nicht fertig, sondern wenn wir nicht zeichnen würden, würden wir es gar nicht wahrnehmen, dann wäre es etwas ganz Verwaschenes. Ja, und das ist etwas, was die anderen geistigen Wesen außer dem Menschen und außer dem Christus, der Mensch geworden ist, keiner kann. Ja, ein paar luziferische Engel konnten es, die sich zumindest in der Frühzeit der Menschheit in Menschenleibern verkörpern konnten noch, die noch ein bisschen anders waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der atlantischen Zeit waren es noch irgendwo zurückgebliebene Engelwesenheiten, also das heißt eigentlich, luziferische konnten sich eine Zeit lang inkarnieren in diesen Leibern, die also noch relativ weich und bildsam waren zu dieser Zeit. Aber die sind also schon sehr nah am Menschen dran. Aber sonst gibt es keine geistigen Wesenheiten, die eine sinnliche Welt erleben können. Das ist etwas Neues. Und indem wir es erleben, gewinnt die Gemeinschaft der geistigen Wesen etwas dadurch, weil sie mit uns, mit unserem Geistigen sich durchaus verbinden. Sie können ja unser Geistiges erleben, sagen wir mal. Sehen ist eben vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber sie können es erleben, sie können teilhaben daran und damit wird ihnen etwas offenbart, was sie aus sich alleine heraus nicht haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht aber in das Bewusstsein der höheren geistigen Wesenheiten durchaus ein und das hat eine Bedeutung daher. Das heißt also, wenn wir die Welt beobachten, durchaus sinnlich beobachten, dann hat es eine Bedeutung für die geistige Welt. Also sie gewinnt durch uns eine neue Dimension dazu in gewisser Weise. Und sie gewinnen auch etwas dazu durch das, was wir an den sinnlichen Erfahrungen erleben. Also wie wir mit unserem Gefühl vielleicht es begleiten, wie wir es mit unserem Denken begleiten. Auch das gibt etwas Neues. Weil natürlich haben auch die Engelwesenheiten eine Art des Denkens, eine Art des Erkennens auf jeden Fall, eines schauenden Erkennens allerdings. Also es ist anders als unser Denken. Aber eben gerade dadurch lernen sie eine neue Dimension kennen. Also dass wir gerade das begriffliche Denken an der Sinneswelt entwickeln. Weil für die geistigen Wesenheiten über uns ist eigentlich die Welt, in der wir leben, in der wir wahrnehmend leben, schon ein Mysterium im Grunde. Das ist das Jenseits für sie, könnte man sagen. Das ist das, wo sie nicht hinein sehen. Und noch weniger sehen sie halt dann auch das, darüber haben wir auch schon gesprochen, das ist jetzt dann allerdings nicht mehr ein sinnliches Erleben, sondern ein bereits übersinnliches, aber eines, das jetzt eben zu tun hat mit den dunkleren Bereichen, mit den Bereichen der Widersacherkräfte. Das können die Wesenheiten über uns auch nicht erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=754 Christus als Erfahrer der Sinneswelt. Mensch zwischen Himmel und Unterwelt. Gehirndenken und ahrimanisches Technikzeitalter 00:12:34] ===&lt;br /&gt;
Der Christus hat diese Erfahrung gemacht. Der Christus ist der Einzige, weil er Mensch geworden ist. Und damit eben auch den Zugriff hatte auf diese menschlichen Fähigkeiten. Aber bevor er sich auf Erden inkarniert hatte, war ihm diese Welt auch nicht zugänglich. Weder die Sinneswelt, noch die Welt der Widersacher in Wahrheit. Also namentlich eben nicht der ahrimanischen, asurischen und so weiter, oder soratischen Kräfte, die da im Dunklen sind. Eine gewisse Verbindung ist möglich, eine gewisse Wahrnehmung ist möglich für die luziferischen Bereiche, aber für die richtig ahrimanischen Bereiche und alles, was da eben im Dunklen unten ist, sieht selbst die Gottheit nicht hinein. Darüber hatten wir auch schon gesprochen. Das ist auch eine der Voraussetzungen für die Freiheit des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Mensch steht in der Mitte zwischen Himmel und Erde, oder wenn ich es jetzt noch drastischer sage, zwischen Himmel und Gegenhimmel, Unterwelt. Da stehen wir genau dazwischen. Und wir erhalten Impulse von beiden Seiten. Zunächst einmal. In der Vergangenheit standen wir dem noch unfrei gegenüber, das heißt, es haben uns die höheren Hierarchien geführt in unserem Leben. Namentlich unser begleitender Engel, aber der ja wieder in Kontakt steht mit Erzengeln und so weiter. Das ist ja eine ganze soziale Gemeinschaft von Engeln, die es da gibt. Aber sie haben keinen Zugang zu dem, was von der anderen Seite kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das Privileg, in deren Reich hineinzuschauen. Natürlich, sie können ihre Wirkungen sehen, wenn sie hineingreifen in die geistige Welt. So ein Erzengel Michael, der die Geister der Finsternis stürzt, sieht zumindest ihre Wirkungen. Man muss sich das wirklich so vorstellen, wie dass die ahrimanischen Mächte aus der Tiefe der Erde hinaufgreifen. Daher kommt Michael in Auseinandersetzung mit diesen Kräften. Es bestand ja die große Gefahr, dass es diesen ahrimanischen Kräften gelingt, wirklich nach der geistigen Welt zu greifen, sich von dort etwas zu erbeuten und gewisse Bereiche zumindest der geistigen Welt für ihre Ziele einzuspannen. Diese Gefahr hat insbesondere der Erzengel Michael erkannt. Der ist der große Kämpfer, der sie gestürzt hat aus der geistigen Welt heraus. Und jetzt haben es wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Privileg. Das hat sehr weiterweichende Folgen gehabt. Es hat zum Beispiel die Folgen gehabt, Rudolf Steiner schildert das sehr deutlich, und das ist durchaus bemerkbar, es hatte einen großen Einfluss auf unsere Art des Denkens. Und auch auf die Ausbildung unseres Gehirns als Werkzeug des Denkens. Weil der Höhepunkt der Entwicklung ist, dass unser Gehirn Werkzeug des Denkens ist. Und dazu muss man sagen, wenn wir in den übersinnlichen Bereich gehen, lösen wir uns von diesem Werkzeug. Aber wenn wir das gehirngebundene Denken zu seiner höchsten Blüte entwickeln, oder entwickelt haben, und zwar wann? Im 19. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert erst. Und zwar in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Also da beginnt es wirklich auszureifen und wir sind jetzt schon drüber, über diese Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch sehr interessant, dass jetzt in unserem Jahrhundert diese ganze Sache mit der künstlichen Intelligenz, mit der sozusagen, ja, die Denktätigkeit des Menschen soll also maschinell erweitert werden im Grunde, einer der Gründe dafür ist, obwohl das den Leuten vielleicht nicht so bewusst ist, dass tatsächlich das, was unser Gehirn als Denkinstrument leisten kann, dass das bereits auf einem absteigenden Weg wieder ist. Wir sind bereits im absteigenden Bereich drinnen. Und das heißt unser wirkliches Denken […], nämlich das, was aus dem Geistigen herauskommt, was eben mehr ist als bloße, ich sage es ein bisschen abfällig, Gehirnakrobatik, aber die mussten wir halt auch lernen. Was hat uns diese Gehirnakrobatik gebracht? Sie hat uns gebracht, ja, den Beginn des technischen Zeitalters im Grunde, im großen Stil, weil das fängt im 19. Jahrhundert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fängt schon an, also ein bisschen vor der Mitte, also so 1840 herum oder so, ein bisschen früher sogar fängt es schon richtig und geht ja dann rasend schnell, schon damals, schon im 19. Jahrhundert rasend schnell. Also wenn man denkt, 1828 herum, glaube ich, fährt die erste Eisenbahn. Eine ganz kurze Strecke, weiß ich nicht, ein paar Kilometer waren das vielleicht. Und ein paar Jahre später, sagen wir jetzt einmal zehn Jahre später, gibt es bereits ein dichtes Eisenbahnnetz in ganz Europa. Also wenn wir heute sagen, puh, das geht so schnell alles mit der Technik, es ist schon damals sehr zügig gegangen. Also da ist voll wirksam die ahrimanische Kraft. Und jetzt ganz wertneutral gesagt, weil auch Rudolf Steiner sagt, das betont er ja immer wieder, also dass er kein Feind der Technik ist, kein Grundsätzlicher, nur es verlangt an eine spezielle geistige Entwicklung, um ein Gegengewicht zu schaffen. Aber dagegen ist nichts zu sagen, dass die Technik entwickelt wird und wir stehen trotzdem immer noch erst am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben auch da noch keine Vorstellung, was da noch alles kommen wird. Da ist, was heute uns als das technisch Perfekteste erscheint, wird in wenigen Jahren oft und spätestens in wenigen Jahrzehnten lächerlich veraltet sein. Also da kommt noch massiv etwas dazu. Bis sich das realisieren wird, was Rudolf Steiner sagt, was eben ein Aspekt ist und was schrecklich wäre, wenn es der einzige wäre, aber wo er sagt, die ganze Erde wird ein autonom, also selbsttätig funktionierender elektrischer Apparat werden. Die ganze Erde. Ein anderes ist, die ganze Erde wird durchchristet. Und da ist zum Beispiel die Landwirtschaft sehr gefragt. Aber sie wird auch zugleich ein […] durch und durch, und zwar durch und durch, bis in die Tiefen der Erde hinein. Also der Mensch wird bauen an der Erde bis in den Kern hinein. Vor allem auch dann, wenn wir nicht mehr so in einem körperlichen Werkzeug da sind, weil der Weg geht weiter. Aber unsere Aufgabe ist es, die Erde umzuarbeiten. Komplett umzuarbeiten. Und wie wir sie umarbeiten, das wird passieren in diesem Wechselspiel mit den Mächten der Finsternis und den Mächten des Lichtes. Und zwar des wirklichen Lichtes, nicht des luziferischen Lichtes. Ja, mit dem werden wir uns auseinandersetzen müssen. Aber das, was eben von oben kommt, beziehungsweise was aus unserem Ich kommt. Und das tragen wir entgegen der Welt oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit uns trägt es der Christus mit. Also was hier steht in dem Wochenspruch, dass der Weltengeist sich wiederfindet im Spiegelbild des Menschenauges und dass sich seine Kraft eben aus dieser Erfahrung heraus neu erschaffen muss, das liegt eben an unserem Menschen-Ich in Verbindung mit dem Christus. Und damit lernt die ganze geistige Welt etwas, kriegt eine neue Dimension.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird sich eben abspielen, aber in dem Wechselspiel, dass einerseits diese belebende Christuskraft, die auch im Ich drinnen wirkt, dass aus dieser Kraft schöpferisch die Welt erneuert wird, umgeschaffen wird. Aber auch durch den Menschen werden aber auch die ahrimanischen und so weiter Kräfte wirken. Es wird beides wirken. Es muss auch beides wirken. Weil es ist ja so, dass die Erde eben als stoffliches Gebilde irgendwann einmal auch zerfallen muss. Irgendwann wird sie sich auflösen. Da haben wir noch einige Zeit. Also das wird lange nach der Zeit sein, wo wir schon nicht mehr in so einem Körper inkarniert sind auf Erden. Also dann wird sich irgendwann einmal die Erde auflösen. Muss ja, der ganze Kosmos [wird sich] irgendwann einmal auflösen. Weil dann überhaupt erst der Schritt in die nächste Stufe, in das sogenannte neue Jerusalem, möglich ist. Dazu muss das alles verschwinden, es entsteht ein neuer Kosmos im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im größten Stil dessen, was der Christus sagt, ich mache alles neu. Das neue Jerusalem, der sogenannte neue Jupiter ist etwas völlig Neues. Und es sind die Erfahrungen drinnen. Die ahrimanischen Kräfte, die dunklen Kräfte, versuchen aber halt alles im Materiellen zu halten und das Geistige hineinzuziehen und da eigentlich irgendwie zu konservieren in gewisser Weise. Das ist genau das, was so im Ansatz zum Beispiel die künstliche Intelligenz macht. Im Grunde sind es die konservierten Gedanken, die der Mensch gedacht hat und die jetzt aber diese Maschine auf durchaus sehr intelligente Art manipulieren kann. Aber sie kann überhaupt nicht geistig-schöpferisch tätig sein, nicht wirklich. Sie kann aber sehr wohl den Anschein dessen erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, es gibt heute schon zum Beispiel Malprogramme, die kannst mittlerweile heute so machen. Du beschreibst als Text ungefähr, wie du dir das Bild vorstellst. Mal mir ein Bild eines weiblichen Wesens im Stile von Picasso. Dann [hat] man jetzt ein Bild. Und das ist nicht ein Bild, das jemals Picasso so gemalt hat, aber es ist vom Stil her ähnlich. Einen neuen Stil, einen wirklich kreativen neuen Stil kann sie nicht entwickeln. Also wenn man weglässt, dass alle möglichen Stile, die es schon gegeben hat, zusammengemischt werden, dann kann man sehr wohl den Schein als etwas wirklich Neuem erwecken, aber es ist es nicht. Aber das heißt, da ist alles das, was an menschlicher Schaffenskraft, kreativer Schaffenskraft drinnen ist, was dann in fertige Gedanken oder in Bilder von mir, also in Kunstwerke und so weiter, geflossen ist, mit dem kann die künstliche Intelligenz umgehen. Sie denkt selber eigentlich überhaupt nicht, aber sie kann die Gedanken, die die Menschen geschaffen haben, konservieren in gewisser Weise und manipulieren, also umgehen damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann sie in neuen Anordnungen bringen, sie kann was zusammensuchen und mittlerweile so gut, dass das teilweise, wenn sie jetzt irgendeinen Text schreibt oder was, man schon gewisse Schwierigkeiten hat zu sagen, hat das jetzt ein Mensch geschrieben oder hat das eine Maschine geschrieben. Also wenn man ein bisschen genauer schaut, merkt man noch, dass es ein bisschen eintönig ist, aber das wird auch bald weg sein. Also der Zeitpunkt ist ja jetzt vielfach, ja schon seit Jahren wird das prophezeit, also etwa spätestens bis 2030 oder so wird ein Computer, also eine künstliche Intelligenz, den sogenannten Turing-Test schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der Turing-Test? Der Turing-Test ist, also über einen Computer oder was unterhältst du dich, also mit dem anderen Computer, stellst halt Fragen, alles mögliche und du sollst jetzt entscheiden, wer dir da antwortet, ist es ein Mensch oder ist es eine Maschine. Und wenn, weiß ich nicht, 50 Prozent der Menschen nicht mehr sagen können, ja eindeutig, das ist die Maschine und das andere kommt von einem Menschen, der mir antwortet, das werden wir bald erreicht haben. Da sind wir bald dort. Das heißt deswegen trotzdem nicht, dass die Maschine wirklich denken kann. Aber sie kann aus dem ganzen Reservoir dessen, was die Menschheit gedacht hat und was irgendwo festgehalten wurde in Schriften, das kann sie zur Basis ihrer Manipulationen, ihrer Textmanipulationen machen und sie kann aus dem allen sinnvolle neue Texte zusammenstellen. Aber es ist kein einziger neuer Gedanke drinnen. Kein einziger neuer Gedanke. Wirft im Übrigen auch wieder ein Bild darauf, wie viele Schriften, die von Menschen verfasst sind, gibt es nicht auch, wo auch nicht sehr viele neue Gedanken drinnen sind. Sondern die im Grunde ein Sammelsurium sind von dem, was man sich angelesen hat, was man studiert hat und jetzt, wie sagt man, in eigenen Worten ausdrückt, aber es ist eigentlich kein wirklich neuer Gedanke drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibliotheken in den Universitäten, wo die Dissertationen drinnen stehen, sind voll davon. Sind in Wahrheit voll davon. Es sind vielleicht, ich schätze, gut 80 Prozent die, wo praktisch keine neuen Gedanken drinnen sind. Teilweise ist das auch gar nicht erwünscht. Ich kann mich erinnern, der Dr. Rössel-Majdan, durch den ich die Anthroposophie kennenlernte, hat schon aus seiner Studienzeit, und bitte das ist schon jetzt lange her, schon damals gesagt, seine Erfahrungen mit seinem Doktorvater, er hatte mehrere, weil er drei Doktorate gemacht hat gleich, aber er hat halt gedacht, er soll eigene Gedanken entwickeln. Und dann hat ihm der Professor gesagt, sie sollen nicht denken, sondern sie sollen das zusammenstellen, was bereits da ist, was belegt ist. Aber sparen Sie sich die eigenen Gedanken. Das gehört hier nicht hinein. Und in gewisser Weise hat sich das heute verschärft. Ich meine, es gibt trotzdem immer wieder Menschen, die sich trotzdem das Denken nicht abgewöhnen lassen. Aber in Wahrheit ist das heutige Erziehungswesen, Bildungswesen vom Kindergarten bis hinauf zu den Hochschulen darauf angelegt, den Menschen das Denken abzugewöhnen. Das ist ihnen nicht bewusst. Aber das ist ein Zug in unserer Zeit, der drinnen ist. Und daher ist es aber ganz konsequent, dass auch wieder nicht bewusst oder den wenigsten bewusst, dass eben sowas wie künstliche Intelligenz oder was kommt, da kann man wenigstens sicher sein, der verarbeitet nur das, was schon da war. Da bin ich nicht belästigt durch das Element der Freiheit, der schöpferischen Freiheit. Und wie gesagt, das ist oft auf den ersten, zweiten, dritten Blick, schaut es trotzdem so aus, als wäre es kreativ. Ist es aber überhaupt nicht. Das ist genau dieses ahrimanische Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=1894 Ahrimanische Intelligenz ohne schöpferischen Geist. Technische Weltentwicklung als Prüfungsfeld. Gleichgewicht zwischen Durchchristung und Ahrimanisierung der Erde. Gentechnik 00:31:34] ===&lt;br /&gt;
Etwas anderes können diese Wesen der dunklen Seite nicht. Aber sie können mit einer gewaltigen Intelligenz umgehen, sie können z. B. das gesamte Wissen, d. h. alles, was die Menschheit bereits gedacht hat, sofern es irgendwo festgehalten ist, und der Ahriman kann das, was nicht schriftlich festgehalten ist, sondern was gedacht wurde von den Menschen, das kann er sich greifen. Und aus dem seine Zauberwelt sozusagen machen. Und es gilt heute also den Blick immer mehr zu schärfen dafür, wo ist wirkliches Denken da, wo ist wirklicher Geist dahinter, und wo ist es bloß ein kaum mehr wiederzuerkennendes, aber bereits Gedachtes, das halt so verändert ist, dass man es in der Form sicher noch nirgends findet, aber die Gedanken, die drinnen stecken, sind eigentlich nur aus der alten Fundgrube heraus. Und die künstliche Intelligenz tut im Grunde nichts anderes, als das zusammenzusuchen. Und das kann sie, und da kann sie den Menschen entlasten. Ich verteufle es jetzt gar nicht. Würde mir auch nichts nützen, weil wir wären dem nicht entkommen. Das wird innerhalb kürzester Zeit, sprich in den nächsten 5, 6 Jahren oder was, wird das allgegenwärtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja jetzt schon, ich meine, es gibt kaum Computerprogramme, wo nicht schon künstliche Intelligenz drinnen ist und die was tut. Und die daher Dinge können, wo man ja eigentlich zunächst einmal nur erstaunen kann. Weil diese künstliche Intelligenz halt auf das Wissen der gesamten Menschheit zurückgreift. Und wir greifen zurück auf das bisschen, was wir uns halt gemerkt haben. Was wir gelernt haben. Nur wir können denken. Hoffentlich noch. Und darum geht eben jetzt in der Zeit, in der wir stehen, und darum ist diese apokalyptische Zeit trotzdem eben auch eine dramatische, weil die Widersacher jetzt alles daran setzen, uns auf ihre Schiene zu bringen. Das heißt eigentlich auch zu einer künstlichen Intelligenz zu werden im Grunde. Das ist der Sinn dieser ganzen Bewegung. Und das steckt hinter dem, dass der Mensch eben immer mehr, und auch das wird kommen, auch das drückt Steiner ganz dezidiert aus, die Zusammenschmiedung des Menschen mit dem Maschinenwesen. Und eben insbesondere auch in der Form mit der technischen künstlichen Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch anderes. Das wird kommen und es ist deswegen nicht alles böse. Ist gar keine Frage. Es wird vieles kommen, wo selbst die fantastischsten, utopischen Romane heute noch ein müder Abglanz sind von dem, was wirklich kommen wird. Es sind manchmal ein bisschen vorausgenommen Ideen, aber die werden jetzt immer schneller kommen und sich umsetzen. Und in diese Welt gehen wir hinein. Und wir werden schauen müssen, dass da ein vernünftiges Gleichgewicht passiert. Und das heißt insbesondere auch eben, wie wir mit der Natur umgehen, die aber auch in zunehmendem Maße einerseits durch die Christuskraft belebt wird, wenn wir das aufgreifen, die aber auf der anderen Seite ahrimanisiert, das heißt technisiert wird. Wir gehen in eine neue Welt hinein, die ganz anders ist, als die Vergangenheit war. Das heißt, das wird auch die Natur betreffen. Ganz klar. Ist ja heute schon sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass überall ein äußerlich gesehener Maschine stehen muss. Ich meine, es ist schon die ganze Erde unter dem Einfluss der Handystrahlung, wenn man so will, also der Funkwellen, die da sind, der Ausstrahlung der elektrischen Leitungen, allein das schon, jede elektrische Leitung. Also wenn du das Licht aufdrehst und Strom fließt durch die Leitung, ist das ein Sender. Kein sehr starker natürlich, aber trotzdem, er strahlt. Und das hat einen Einfluss auf die Natur, das hat einen Einfluss auf uns und es kann keine Rede davon sein, dass wir dem entfliehen könnten. Wir müssen lernen, es auszuhalten und wir müssen uns bemühen, die Natur so zu pflegen, dass sie das auch aushält. Also es ist keine Chance, dass wir das wegschaffen. Es wäre für die geistige Entwicklung des Menschen nicht wünschenswert. Wir werden jetzt die stärksten geistigen Kräfte gerade daran entwickeln, dass wir dem ein Gegengewicht setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird gerade das das Gesunde sein. Aber wir dürfen auch nicht in einer gewissen Sentimentalität uns sozusagen zurückversetzen wollen in eine Urwelt, in eine unberührte Natur, wie es sie in der Frühzeit gegeben hat. Die wird es nicht geben. Es wird eine Kulturwelt werden. Und eine Kulturwelt, in der eben alle diese Kräfte harmonisch zusammenwirken. Ja, wo auch die ahrimanischen Kräfte ihren Platz haben, weil sie werden da sein. Sie gehen nicht weg. Also wir werden sie integrieren müssen. Aber es liegt an uns, wo und wie wir sie integrieren. Also zum Beispiel so wie man heute Landwirtschaft betreibt im Großen und Ganzen, die voll ahrimanisiert ist heute, die Landwirtschaft. Also nicht nur von den Maschinen, die über die Felder fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist noch das Heimloseste, aber von den ganzen Düngemitteln, von den ganzen Spritzmitteln und was Gott was. Gentechnik, die hineinkommt. Und es ist eben ganz was anderes, wenn ich durch Gentechnik nach ahrimanischen Gedanken Pflanzen zum Beispiel verwandle, so dass sie halt einfach meinen Zwecken, meinen Wünschen entsprechen. Um das geht es ja in der Gentechnik. Dann wird immer gesagt, naja, die Natur macht ja letztlich auch nichts anderes. Sie manipuliert ja letztlich auch die Gene. Und dann glaubt man sogar, das ist nur bloß ein Zufall, was sich da abspielt. Nein, ist es nicht. Es ist in gewisser Weise tatsächlich so, dass wir mit der Gentechnik auch verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist nur, aus welcher Gesinnung heraus und mit welchem Naturverständnis. Ich meine, ein Züchter zum Beispiel, der neue Pflanzensorten züchtet, das geht ja nicht von heute auf morgen. Gentechnik geht praktisch von heute auf morgen. Ich verändere das und dann setze ich es ein und dann habe ich es im Grunde. Kann manchmal schiefgehen, aber im Prinzip geht das relativ ruckzuck. Wenn ich ganz neue Sorten züchten will, dann muss ich mich vielleicht jahrelang damit auseinandersetzen und eben selektieren, welche werde ich weiter einsetzen, welche nehme ich aus dem Fortpflanzungsprozess heraus. Da ist das wachsame Auge des Züchters dabei, der Verständnis dafür hat. Das Ahrimanische, Technische, was in der Gentechnik eben drinnen steckt, da wird aus dem abstrakten ahrimanischen Verstand heraus ausgewählt, welche Eigenschaften will ich haben, wie muss ich die Gene dazu verändern. Mit ein bisschen dem schadenfrohen Nachsatz, dass das so hundertprozentig eben auch nicht immer funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei komplexeren Pflanzen oder gar bei Tieren dann, bei Tieren ist das ja ziemlich kapital gescheitert. Nicht, dass man nicht schon gentechnisch veränderte Tiere erzeugen konnte, wo man wirklich eingegriffen hat, nur es sind in den wenigsten Fällen wirklich die Ergebnisse herausgekommen, die man sich erwartet hat. Weil eben die Fortpflanzung und die Weitergabe der Gene nur ein Teil der ganzen Sache ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, ich habe die Geschichte eh schon x-mal erzählt, da gab es sogar Firmen, wir klonen ihren Hund, der gestorben ist, und sie kriegen genau dasselbe Exemplar. Dann hat man das wirklich geklont und leider Gottes, der Hund war schon dieselbe Rasse, aber hat ganz anders ausgeschaut, er hat sich ganz anders verhalten, weil es eben nicht nur an den Genen liegt. Es sind andere Faktoren auch drinnen. Aber wenn wir trotzdem fortfahren würden mit dem, also aus diesen ahrimanischen Gedanken heraus Gentechnik zu betreiben, dann ahrimanisieren wir die ganze Natur. Also da ist jetzt schon der Zug ziemlich stark unterwegs. Und das braucht aber wirklich ein Gegengewicht. Und das sind also Sachen, die ins Ungesunde hineinlaufen. Und es gibt ja seit langem schon den Plan, eben da auch bei Menschen nicht Halt zu machen, und es ist eben die Fantasterei da, naja, dann, wenn ich gentechnisch, da sind vielleicht Defekte drinnen, Erbschäden drinnen, also ja, eigentlich die Erbsünde, wenn man es jetzt von der anderen Seite betrachten würde, und man könnte sie auf gentechnischem Wege sozusagen ausscheiden. Das wird nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es wirklich gemacht würde und konsequent nur das gemacht würde, ja, dann freut sich nur der Ahriman. Der würde sich freuen. Weil dann nehmen wir dem Menschen immer mehr alles das, was ihn wirklich ausmacht. Die Gene machen ihn eben nicht wirklich aus. Das ist der geringste Teil eigentlich dran. Es spielt eine gewisse Rolle, aber da drinnen ist zunächst einmal nur verankert ein Grundgerüst, das den Menschen ausmacht. Das wird durch die Vererbungsströmung weitergegeben, und da sind die Gene einer der Faktoren. Einer der Faktoren. Weiß man ja mittlerweile auch bereits. Es gibt neben der Genetik daher bereits eine Epigenetik. Epi heißt außerhalb oder an der Peripherie. Also das heißt, es gibt etwas, was vererbt wird, was über die Genanlage hinausgeht. Und was zum Beispiel, war lange verpönt, dass also Eigenschaften, die sich ein Wesen erwirbt in seinem Leben, dass die vererbt werden könnten. Es ist bis heute noch, aber jetzt eigentlich nicht mehr haltbar, das Dogma, also das Vererbt-Eigenschaften, die man im Leben entwickelt hat, dass die nicht vererbt werden können. Doch, bis zu einem gewissen Grad können sie es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Gene eben nicht alles sind. Sondern wie die Gene überhaupt ausgelesen werden und was mit ihnen gemacht wird, das bestimmen andere Faktoren. Und dazu gibt es ein sogenanntes epigenetisches Gedächtnis drinnen, das eine ganz große Rolle spielt. Und da stecken sehr wohl Erfahrungen drinnen, die der Mensch im Leben gemacht hat. Die stecken drinnen. Und das ist auch noch erst die Spitze des Eisberges in Wahrheit, weil da sind wir noch sehr auf der materiellen Ebene drinnen. Aber es spielt also alles eine Rolle. Und die Auseinandersetzung mit den im weitesten Sinne ahrimanischen Mächten bis hinunter, letztlich zu den soratischen Wesenheiten, die ist notwendig für uns heute. Darum werden diese Dinge alle kommen, aber in unserem Ich liegt auch die Kraft, dem entgegenzutreten. Und das heißt, es wird in gewisser Weise beides passieren. Es wird passieren, die Durchchristung der Welt, unserer Erde, die natürlich durch den Christus in die Wege geleitet wurde, aber wo wir jetzt aufgerufen sind, mitzuarbeiten dabei. In der Art, wie wir mit der Erde umgehen. Wie wir mit unserer Welt umgehen. Und die andere Schiene ist die Ahrimanisierung der Welt. Auch die wird stattfinden. Und es geht jetzt darum, in welchem Verhältnis wird das zueinander stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem, was bekommt die führende Rolle? Wenn die ahrimanischen Kräfte die führende Rolle bekämen, dann würde es für die Erdentwicklung schlecht ausschauen. Dann würden auf der Erde immer weniger die Bedingungen da sein, dass sich der Mensch in seiner Freiheit entfalten kann. Weil gegen das stürmen sie eigentlich an. Gegen das stürmen sie an. Und das Interessante ist ja, dass gerade diese Geister der Finsternis, also damit sind die ahrimanischen, asurischen Kräfte vor allem gemeint, also ahrimanisch im weitesten Sinne, alles was mit den dunklen unterirdischen Kräften zu tun hat. Ja, warum stürzt der Michael sie auf die Erde? Weil sie für die geistige Welt sie fatal wären. Es würde wirklich eine Schädigung sein, die bis ins Geistige hinauf geht. Und die auch Engel, Erzengel und so weiter ergreifen würde. Das ist die eine Seite. Das ist die eine Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=2856 Michaels Sturz der Geister der Finsternis. Menschliche Begegnung mit den ahrimanischen Mächten. Beginn des bewussten geistigen Erkenntnisweges 00:47:36] ===&lt;br /&gt;
Das heißt, was musste aber Michael jetzt machen? Er musste sie aus der geistigen Welt, nach der sie greifen konnten noch, wirklich hinaus verbannen. Das ist ihm gelungen. Er stürzt diese Geister der Finsternis auf die Erde, sprich also zu uns. Und wann passiert das? Das passiert genau zur Zeit der Hochblüte der Gehirnentwicklung, nämlich der Gehirnentwicklung in der Hinsicht, dass das Gehirn Werkzeug des Denkens sei. Aber es ist eben nur Werkzeug dieses ahrimanischen Denkens in Wahrheit. Das brauchen wir, um zu spiegeln das wirkliche Denken, aber es ist nicht wirkliches Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wann passiert das jetzt? Wir haben gesagt, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist der Höhepunkt eigentlich dieser Entwicklung da. Und genau zu dem Zeitpunkt stürzt der Michael diese ahrimanischen Geister im weitesten Sinn auf die Erde, sprich in unserem Bereich. Aus zwei Gründen. Erstens, weil damit verhindert wird, dass die geistige Welt selbst vergiftet wird. Die zweite Folge oder die zweite Wirkung ist aber die, dass wir uns eben jetzt mit diesen Geistern der Finsternis in einem ungeheuer größeren Maße auseinandersetzen müssen, als es jemals vorher der Fall war. Das heißt, der Sturz der Geister der Finsternis heißt, wir haben sie jetzt da. Und wir haben sie also voll und ganz da. Und wir sind letztlich aufgerufen, mit ihnen umzugehen. Man würde falsch lesen diesen Sturz der Geister der Finsternis, man könnte sagen, der Michael hat gesiegt über sie. Hat er. Aber das heißt nicht, dass wir sie los sind. Ganz im Gegenteil. Es heißt, dass wir sie jetzt haben. Es ist kein Sieg in dem Sinne, dass sie uns jetzt nichts mehr tun könnten oder so. Ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz im Gegenteil. Es ist aber zugleich auch der größte Ansporn, in die geistige Entwicklung hineinzugehen. Es gibt für die Menschen jetzt in der Zukunft zwei Wege. Der eine Weg geht in die Ahrimanisierung hinein. Das heißt, dann werden wir selber letztlich eine künstliche Intelligenz. Dann werden wir das, was die Transhumanisten sich vorstellen, das Mensch und Maschine wirklich ganz verschmilzt miteinander, dass damit eine Art relativer Unsterblichkeit sogar kommt oder Langlebigkeit, weil wenn was kaputt ist, wird es halt ausgetauscht. Da sind wir auch noch ein bisschen entfernt davon, aber immerhin. Und wo auch unser Gehirn, unser irdisches Gehirndenken, verlängert wird durch die künstliche Intelligenz, die draußen ist. Und so, dass das eins in eins fließt. Das wird in nicht so ferner Zukunft kommen. Ich meine, jetzt müssen wir es noch über das Handy, können wir es abrufen oder über den Computer oder irgendwann kriegt man ein Funkchip unter die Haut implantiert und das verbindet sich direkt mit dem Gehirnnetzwerk. Das heißt, es wird direkt eingespielt. Funktioniert ja beides auf der gleichen Basis, nämlich auf elektrischer Basis im Grunde. Aber die Nerventätigkeit beruht auf elektrischen Vorgängen und elektromagnetischen Vorgängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da wird einiges kommen, wenn man sich so die Zukunft vorstellt. Ich meine, was wir heute haben, die Kommunikation über Handys oder so, das wird bald überholt und lächerlich sein. Also spätestens im nächsten Jahrhundert, aber sicher viel früher wird es direkt gehen. Irgendein kleiner Chip, der wirkt und der sendet von Hirnkastel zu Hirnkastel. Das heißt, es wird so eine Art telepathische Verbindung zwischen den Menschen da sein, aber auf künstliche, ahrimanische Art erzeugt. Das wird ganz was anderes sein, als wenn der Mensch aus seiner Geistigkeit heraus die geistige Verbindung zu den anderen Menschen findet. Da, wo er nämlich wirklich sich mit dem Geistigen des anderen Menschen verbindet. Weil das, was da oben sich abspielt, wo das Hirnkastel die Basis ist und eigentlich nur der Spiegelungsapparat ist. Da war vom Spiegelbild die Rede im Wochenspruch. Da war es bezogen auf die Sinnestätigkeit, das ist die erste Seite. Aber die Gedanken, die sich daran anknüpfen, dass wir sie ins Bewusstsein spiegeln können, da spielt das auch, dieses Hirnkastel, durchaus eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist jetzt die Aufgabe, die wir uns stellen können, und darum ist ja Rudolf Steiner mit der Anthroposophie in die Welt getreten. Und vorher schon die Theosophische Gesellschaft, Frau Blavatsky und einige, das waren halt Anfänge, und da hat Steiner ja angeknüpft daran. Zur selben Zeit. Die Begründung der Theosophischen Gesellschaft fällt in etwa in die Zeit hinein, wo genau dieser Sturz der Geister der Finsternis ist. Das ist nicht zufällig. Auch wenn das dort noch nicht alles so ausgegoren ist und vieles aus alten östlichen Traditionen kommt, vieles noch so einen mediumistischen Charakter irgendwo drin hat, weil eben auch die Frau Blavatsky eigentlich eher medial begabt war und eben noch nicht so das ganz vollbewusste Hellsehen hatte. Aber gerade in dem Zeitpunkt, wo im Grunde der Höhepunkt des gehirngebundenen Denkens da ist, also wo man eigentlich ganz aus der geistigen Welt komplett herausfällt in Wahrheit damit, entsteht als Gegenimpuls so etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Steiner dann aufgegriffen. Und das ist alles nicht zufällig. Das musste genau zu dem Zeitpunkt kommen. Und dann hat es Steiner aufgegriffen. Und das war ja der nächste Zeitpunkt, der auch wieder nicht zufällig ist. Wenn man so aus der Lebensgeschichte kommt, sagt man, ja, jetzt ist er halt von Weimar weggegangen und war fertig dort mit der Herausgabe von Goethes Schriften und dergleichen. Und dann ist er nach Berlin gegangen und hat eigentlich noch nicht so die richtige Aufgabe dort nach außen gefunden. Und dann plötzlich [brach?] das auf. Aber das ist nicht äußerlich, das ist ganz was Innerliches und nicht nur in der Biografie Steiners verankert, sondern in der Weltbiografie, wenn man so will. Weil eben mit 1900 das finstere Zeitalter endet. Das finstere Zeitalter, wo die Mehrheit der Menschen nicht in die geistige Welt hineinschauen können. Und im Prinzip sind wir heute im lichten Zeitalter drinnen und jeder Mensch heute, und das galt eben für das finstere Zeitalter durchaus nicht so ohne weiteres, daher waren also alle Einweihungswege oder so wirklich nur für eine Handvoll Menschen da in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die meisten hatten es nicht, es hatten namentlich also im Großen und Ganzen am wenigsten die Leute, die zum Beispiel in den verschiedenen Kirchen und Religionsströmungen drinnen waren. Und das war sehr frühzeitig auch im Christentum, aber auch in anderen Religionen bekannt, das wird nicht funktionieren, indem wir es aufs Hellsehen stützen, aufs eigene Geistige schauen, weil wir haben es einfach nicht. Und die Reste, die noch da sind von all dem Schauen, die sind fragwürdig, da die Widersacher schon sehr stark drinnen wirken und denen können wir nicht vertrauen. Und daher hat dann wirklich im Grunde ja zum Beispiel die Kirche selber versucht, alles, was in die Richtung gehen könnte, auszumerzen. Hundertprozentig ist es nicht gelungen, es war immer ein bisschen zwiespältig, weil natürlich das Volk, wenn irgendwo so Schauungen oder so sind, waren es doch zu gewinnen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hat man es oft als Mittel eingesetzt, oder ihr wisst, Wunder und Zeichen und dergleichen, es ist immer ein gutes Mittel, die Menschen zu halten. Also war man ein bisschen tolerant diesbezüglich, aber man war sehr, sehr vorsichtig, dass da ja auch nicht wirklich große geistige Offenbarungen hereinkommen, durch einzelne Menschen, die das noch auf alte Art hatten. Und mit einer der Gründe, und man muss es aber durchaus verstehen, weil die Sorge, dass hier die obskursten geistigen Sachen hereinkommen, die eben auch von den Widersachern sind, und dass man es aber als Mensch, der nicht sehen kann, einfach nicht unterscheiden kann, sondern ich bin angewiesen darauf es zu nehmen, ich glaube es vielleicht oder glaube es nicht, aber beurteilen kann ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war die große Angst. Und daraus begründet sich, es ist einer der vielen Gründe, warum alle Kirchen im Grunde, alle, also wenn man jetzt absieht im Östlichen, also Buddhismus, Hinduismus und so, da ist es anders. Die sind bei einem alten Schauen irgendwo geblieben, bei einem alten Wegen, haben sich auch irgendwo weiterentwickelt, aber die haben sich dadurch nicht irritieren lassen. Aber im Westen ist das alles verloren gegangen. Ist dieses Schauen im Großen und Ganzen verloren gegangen, und es war also wirklich die Angst da, dass dieses Schauen, also wenn es kommt, dass es in die falsche Richtung führt. Und das ist eine der Wurzeln zum Beispiel, dass dann wirklich eben 869 dieses Dogma entstanden ist, wo Steiner immer sagt, da wurde der Geist abgeschafft. Also wo dem Menschen wirklich der Geist abgesprochen wurde. Und das ist bis heute im Grunde nicht korrigiert. Es ist nicht korrigiert bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind aber alles Dinge, die mitgeholfen haben, dann äußerlich immer mehr in ein materialistisches Denken hineinzukommen. Also der Materialismus kommt von Menschen, die eigentlich ursprünglich aus dem Geistigen kommen, aus dem Religiösen kommen, aber nicht mehr schauen können, nicht mehr verstehen, Angst davor haben und berechtigte Angst davor haben, dass da immer mehr Eingebungen von Widersachern kommen. Weil vieles tatsächlich vom Hellsehen, was noch da war, Naturhellsehen, war entweder sehr niederes Hellsehen, das durchaus brauchbar war, also eben gerade Erkenntnis von Heilpflanzen und dergleichen, das war noch teilweise sehr gesund da. Aber das sagt natürlich nichts über die höheren geistigen Dinge aus. Gar nichts. Aber wenn was über höhere geistige Dinge, an Schauungen hereinkam, war eigentlich die Gefahr riesengroß, dass das eben von der anderen Seite kommt. Nicht von der richtigen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was war die Konsequenz davon, dass letztlich das Ganze an einem rein äußerlichen, nur an der sinnlichen Welt orientierten, nur an der äußeren sinnlichen Welt orientierten Denken, materialistischen Denken entstanden ist. Es ist gerade eigentlich durch die geistigen Strömungen, die es noch gab, durch die Kirchen hereingekommen. Das wird oft nicht gesehen. Man denkt sich, die waren die Gegner, sind gegeneinander. Und zeitweise hat es ja dann so ausgeschaut. Irgendwann ist es ja dann, auch der Kirche, unheimlich geworden. Aber sie haben das alles vorbereitet. Sie haben das vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Dogma um 869, für das Papst Nikolaus I. federführend war, der damals schon zwei Jahre tot war, als dieses Konzil stattfand, war eben die Sorge durchaus ganz stark spürbar. Es gab nämlich damals aus dem Osten heraus, also vertreten vor allem durch den Patriarch von Konstantinopel, Photius hieß der, da ist das Wort Phos, Licht, drinnen im Übrigen, der sprach davon, dass der Mensch so etwas wie zwei Seelen hat. Seine Alltagsseele, aber auch eine geistige Seele. Also vom Geist hat er auch nicht direkt gesprochen, aber eine Geistseele zumindest hat er. Das ist ja interessant, dass das Bewusstsein für das eigentlich Geistige da schon längst verschwunden war. Schon längst verschwunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gab eigentlich nur mehr Leib und Seele im Grunde, aber dieser Photius hat sich erfrecht zu sagen, aber der Mensch hat eine Geistseele zu seiner Alltagsseele noch dazu. Und das heißt, er hat sogar so etwas wie zwei Seelen und die eine ist unsterblich und so weiter. Ich meine, er war sich wahrscheinlich selber nicht über alle Konsequenzen davon bewusst, weil da wäre sofort etwas drinnen von Reinkarnation und dergleichen, müsste man in das Ganze hinein denken. Also das hätte natürlich das ganze Kirchengebäude erschüttert, zutiefst erschüttert. Da haben ja sehr stark die Kirchen mitgearbeitet, also die Reinkarnationslehre durchaus zumindest bei uns nicht aufkommen zu lassen. Obwohl sie eben gerade das Christlichste ist, was es nur geben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe euch das eh schon erzählt in den letzten Malen oder wiederholt erzählt, was im Osten drüben, also in Asien, die Reinkarnationslehre ist. Die ist, jetzt drücke ich es wienerisch aus, ein bisschen eine verhatschte Reinkarnationslehre. Was heißt verhatscht? Also eine etwa, fällt jemand was ein, wie man das übersetzen kann in Hochdeutsch? Schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Eine Zuhörerin:] Nicht geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht geradlinig, ja irgendwie genau. Also es geht nicht den rechten Gang. Hatschen sagt man bei uns in Wien, ist so ein schlurfendes Gehen, so ein schlampiges, nicht schönes Gehen. Also das heißt, etwas ist verhatscht, es geht nicht so richtig seinen Weg irgendwo. Also diese Reinkarnationslehre im Osten kann man nicht vergleichen mit der, die eigentlich durch Rudolf Steiner hier so ins Bewusstsein gerufen wurde, aber auf Basis zum Beispiel auch dessen, was vorher schon ansatzweise etwa Lessing erkannt hat. Was auch in einem Goethe gelebt hat. Ganz stark Schiller, in Schiller sowieso. Also gerade da zur Goethezeit waren die meisten der großen Denker damals und Künstler, waren davon ganz fest überzeugt. Für die war das ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sind sie aber auch der Kirche eher fern gestanden, weil mit der war das halt überhaupt nicht vereinbar. Und was im Osten war, war eigentlich wirklich mehr eine Seelenwanderungslehre. Das heißt, es ging eben eigentlich darum, wie gewisse Seeleneigenschaften des Menschen nach dem Tod weitergehen, in irgendeiner Form. Und in welchen teilweise wirklich jenseitigen Reichen sie halt weiter existieren. Und das heißt, eine Reinkarnation heißt dort nicht unbedingt immer auf die Erde zurückkommen. Das ist sogar namentlich, ja, selbst im Buddhismus wird das als positiv angesehen, weil da ist zumindest die Chance, die buddhistische Lehre aufzunehmen und dann die Reinkarnationen zu überwinden und dann eben ins Nirwana zu gehen. Aber es war im Osten immer so, das ist nämlich im Hinduismus ähnlich, es wird von sechs Daseinsbereichen gesprochen und da gibt es halt Unterweltgeister, also da ist man halt wirklich bei den Teufeln dann oder bei den Hungergeistern, das sind die, die nach an der äußeren Welt kleben irgendwo, aber halt leider nicht mehr die Organe dazu haben. Also folglich hungern und dürsten sie nach der äußeren Welt, sind aber im Jenseits. Also das heißt, in der Seelenwelt bewegen sie sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird alles als Inkarnation gerechnet und so geht das weiter. Dann kommt eben das Menschenreich, ja, der kann auch auf Erden wieder da sein, das wird aber gar nicht so klar unterschieden dort. Das muss man sich als westlicher Mensch jetzt dazudenken. Aha, ja, der ist ja dann auf Erden auch wieder, aber weil die Hungergeister sind im Kamaloka im Grunde, die inkarnieren sich nicht auf Erden. Aber für die damalige Zeit war dieses in der äußeren Welt und in der jenseitigen Welt sein, das hat man noch nicht so als Gegensatz empfunden. Diese scharfe Trennung gab es noch nicht. Ja, der stirbt, der geht jetzt dorthin oder er inkarniert sich auf Erden wieder. Und so gibt es halt mehrere Bereiche da. Bis hinauf zu den Reichen der Devas, das sind so in etwa Erzengelbereich irgendwo. Viel höher geht es dann eh nicht hinauf. Aber dass da ein Ich durchgeht, das ist ihnen überhaupt nicht klar, weil es den Ich-Begriff in unserem Sinne noch gar nicht gibt dort. Selbst wenn es Worte gibt, die man jetzt als Ich übersetzen könnte, aber dann ist immer das Ego gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ego ist ein durchaus individuell geformtes Seelisches. Aber das ist noch nicht das Ich. Das ist was anderes. Und das, ja, von dem haben sie angenommen, dass das in irgendeiner Form der Kern davon zumindest erhalten bleibt. Und die Frage ist halt, wo siedelt er sich an? Eben in den verschiedensten Bereichen. Und einer davon ist, dass er halt wieder als Mensch auf Erden herunterkommt. Dass ein Ich durchgeht und wirklich immer wieder als Mensch sich inkarniert auf Erden und nicht als Hungergeist und so weiter, das ist erst jetzt. Und in dieser Klarheit, wie es ausgesprochen wird überhaupt erst bei Rudolf Steiner, das ist bei den Theosophen noch nicht so klar ausgesprochen. Also das ist was durch und durch Christliches, weil tatsächlich auch die Unsterblichkeit der Seele, das Ich ist sowieso unzerstörbar, das Ich kann nicht wirklich zerstört werden. Aber wie schaut es mit der Seele aus des Menschen? Und das ist ja durchaus was sehr Wichtiges, weil wenn wir nur ein Ich wären, wüssten wir von unserem Ich nichts. Weil wir brauchen es, dass unser Ich sich zumindest im Seelischen spiegelt, beziehungsweise das Seelische weiter im Ätherischen und so fort. Erst dadurch entsteht das Bewusstsein davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-PUmnYx6WVc&amp;amp;t=4295 Wie das Ich die Seele zum Geist wandelt. Der Kampf zwischen christlichem Fühlen und arabischem Denken. Kultus gegen Intellekt in der europäischen Geistesgeschichte 01:11:35] ===&lt;br /&gt;
Also Ich zu sein heißt noch nicht, etwas zu wissen vom Ich, von sich selbst, sondern das Ich entwickelt sich dadurch, also jetzt bei uns namentlich dadurch, dass es das Seelische verändert, bearbeitet. Ihr wisst, dann entsteht aus dem Astralischen, aus dem Astralleib, mit der Zeit das sogenannte Geistselbst, der Heilige Geist, der Geheilte Geist, wenn man so will, entsteht durch die Tätigkeit des Ichs. Also dass dann ein Seelisches entsteht, das wir gemacht haben. Wir gemacht haben. Indem wir ein bereits vorhandenes, aber uns verliehenes Seelisches umgearbeitet haben. Und umarbeiten heißt immer, darüber haben wir auch schon gesprochen, dass in letzter Konsequenz etwas von altem, vielleicht verdorbenem Seelischen wirklich ins Nichts geworfen wird, das heißt aufgelöst wird, es ist weg. Und ein Neues aus dem Nichts heraus geschaffen wird. Na, dass uns das nicht voll und ganz gelingt, das wissen wir, da werden wir noch eine Zeit brauchen. Sonst hätten wir alle schon unseren Astralleib vollkommen umgewandelt zu einem Geistselbst. Aber was ist von der Seele wirklich unsterblich? Genau nur der Teil, den wir durch unser Ich umgewandelt haben. Der Teil ist der wirklich Unsterbliche. Und daher ist die Unsterblichkeit der Seele durchaus nicht eine Selbstverständlichkeit. Auch das ist eben etwas, was auch als eine Folge dieses Dogmas von 1869, dass zwischen Seele und Geist nur vage unterschieden wird, jedenfalls dem Menschen der Geist nicht zugesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit meint man halt dann, das ist die höchste Gottheit. Stimmt auch, im Ich wirkt die höchste Kraft drinnen. Das ist halt so ein Fünkchen da draußen, aber doch, es hat die gleiche Qualität. Und wenn ich das dem Menschen abspreche, dann spreche ich ihm aber in Wahrheit die unsterbliche Seele auch ab. Weil dann kann er zu der nicht kommen. Dazu brauche ich das Ich, den Geist, der an der Seele arbeitet. Und nur das, was ich mir selber erarbeitet habe, ist unsterblich. Das war der große Streit im Mittelalter zwischen den arabischen Denkern, und das waren Denker erster Güte, darüber haben wir schon gesprochen, weil sie erstens eine gewisse Naturbegabung dazu haben, und weil sie eben gerade auch die griechischen Philosophen intensiv studiert haben. Es ist zwar dann mit der Zeit namentlich die Logik des Aristoteles auch nach Europa gekommen, aber große Teile von Aristoteles Werk waren nur den Arabern zugänglich, und die sind zu uns nicht gekommen, jedenfalls nicht so bald gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch bis ins 8., 9. Jahrhundert hinein geht das schon, waren die braven Mönche, die Christlichen, von der Logik her, von der Intelligenz her, wenn man so will, armselig gegenüber dem, was die Araber hatten. Die waren top drauf, die Europäer hatten es nicht. Man muss denken, die Europäer, das waren ja vielfach die Stämme mehr aus dem Norden heraus, die im Zuge der Völkerwanderung auch bis weit heruntergekommen sind. Die haben einen starken Willen gehabt und das hat sie für das Christentum sehr offen gemacht, weil sie in ihrer Kultur bereits Erlebnisse hatten, die in die Richtung hindeuten. Also zum Beispiel dieses Schauen des Mysteriums von Golgatha, natürlich nicht in der Form, wie wir es beschreiben, aber auch schon die Christgeburt zu Weihnachten, oder eigentlich die Jesusgeburt zu Weihnachten, das haben sie miterlebt. Dort gab es noch Schauende, die haben das miterlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Druiden und dergleichen, die haben das miterlebt. Daher natürlich auch ein Riesenkonflikt zwischen denen, die jetzt aus dem Süden kommen, die römisch gebildeten Priester, die kommen, und denen jetzt da noch vielfach hellsichtige Leute entgegenkommen, die hellsichtig deswegen waren, weil es halt da vom Denken her [kommen]. Das Denken diskutieren [die aus dem Süden kommen] mehr mit dem Schwert irgendwo. Das ist aber sehr dezidiert. Und Mut, Willenskraft, Stärke drinnen. Starke Ich-Kraft eigentlich drinnen. Also wenn man denkt, so Wikinger, Normannen und die, ein Mann zieht aus und erobert ein Reich, irgendwo am Ende der Welt. Und was er sonst braucht dann, Leute dazu, die sucht er sich dazu. Aber er zieht aus. Aus dem Ich heraus. Ich setze eine Tat. Ja, auch mit dem Schwert. Aber da war Ich-Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da von Norden kamen Völker, wo stark die Ich-Kraft drinnen ist. Aber was heißt das? Auch die Christuskraft ist stark drinnen, obwohl sie noch gar nichts davon wissen. Außer sie haben miterlebt. Und das haben die Druiden, die Priester und teilweise auch das Volk miterlebt. Also dieses Licht aufgehend zur Zeitenwende. Das konnten sie hellsichtig noch sehen. Da ist etwas passiert in der geistigen Welt. Dabei ist ja da noch gar nicht einmal wirklich der Christus auf Erden geboren worden. Aber es scheint das Licht des Christus durch. Namentlich, wenn also dieser natanische Jesusknabe geboren wird. Es scheint durch. Durch das Ganze. Es ist im Umfeld da. Und das konnte man miterleben. Aber von unten kamen die römisch gebildeten Pfarrer und Prediger oder was, die das alles nicht hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben brav in der Bibel halt dann gelesen, im Neuen Testament gelesen. Aber haben selber nichts gesehen. Nichts. Nichts. Sondern sie haben eigentlich eine Heidenangst davor gehabt. Im Großen und Ganzen. Ja, mit Recht. Mit Recht in gewisser Weise. Sie haben damit zwar immer mehr das wirklich Geistige ausgetrieben aus dem Christentum. Es ist immer mehr äußerlich geworden. Und bis auf eines. Und das war das Gegengewicht. Und das war sehr bewusst von dem Papst Nikolaus, der im 9. Jahrhundert da führend war. Sie haben gesetzt auf den Kultus. Sie haben gewusst, sie haben gespürt, in dem kultischen Geschehen, da wirkt eine geistige Kraft drinnen. Die verstehen sie zwar selber nicht, aber da wirkt etwas drinnen. Und auf das haben sie gesetzt. Und verstehen braucht man nichts. Es war ja auch so, dass man auf die Gemeinde am liebsten so gewirkt hat, dass man dem Kultus wirken lässt, der zum Gemüt spricht. Und das Denken im Grunde weglässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil darum gab es die lateinische Messe. Die lateinische Messe. Kein Mensch hat Latein gesprochen außer den Priestern. Es waren ganz wenige. Das müssen schon sehr hohe Adelige gewesen sein, oder eben eh Leute im Kloster erzogen wurden. Aber sonst im Volk hat niemand die Messe verstanden. Und trotzdem waren die Kirchen voll. Sie waren voll, sie haben etwas gesehen, was sie im Grunde nicht verstanden haben. Sie haben etwas gehört, was sie nicht verstanden haben. Aber es hat gewirkt. Und es ist in dem Messgeschehen etwas drinnen. Aber es ist eigentlich verbaut der Weg, aus eigenem jetzt einen bewussten Zugang zu dem Inhalt zu kriegen. Es wirkt dann nämlich unbewusst im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Gegensatz dazu, war das bei den Arabern viel bewusster alles. Und das ist in gewisser Weise bis heute so. Die, die dann eben auch den Islam angenommen haben, haben das großteils, jedenfalls die gehobeneren Schichten aber doch viel mehr, sehr gedankenklar erfasst, was da drinnen ist. Auch im Koran drinnen. Das darf man nicht unterschätzen. Und es entstand eben dann wirklich aber die große Schwierigkeit, dass ja dann doch eben die Begegnung zwischen Christentum und Islam gab und es da halt Schwierigkeiten schon damals gab und heute noch gibt. Ja, aber wie argumentiere ich? Unsere Leute hier in Europa, im nördlicheren Europa, namentlich oben, haben den Arabern zunächst einmal nichts entgegenzusetzen gehabt. Außer ihre tiefe Überzeugung. Aber begründen konnten sie es nicht. Jedenfalls nicht mit der Klarheit, die die Araber mitgebracht haben. Und es ging immer um so entscheidende Fragen, ja, wie ist es denn mit der Unsterblichkeit der Seele? Und wie ist es namentlich also mit dem, was der Mensch hier sich entwickelt durch sein Denken? Geht es verloren einfach? Oder ist es weg? Oder wie ist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da war interessanterweise die Haltung der islamischen Denker, also, weiß ich nicht, Avicenna, Averroes und dergleichen, wie die großen Denker hießen, die teilweise schon ein, zwei Jahrhunderte vorher auch geschrieben hatten, für die war das nur eine Gabe, die uns verliehen wurde, die aber dann mit dem Tod wieder zurückfällt an die geistige Welt. Und ein starkes war eben gerade aber bei den Christen, die, ja, aus dem nördlichen Bereich, sagen wir mal, kommen, durchaus auch aus unserem Bereich hier, dass da doch dieses Spüren, da ist etwas, eben das Ich, ist. Auch wenn sie nicht genau wissen, was das ist. Aber dass sie gesagt haben, nein, was der Mensch herein holt aus dem Geistigen, durch das Denken jetzt aber zunächst einmal, das geht nicht verloren. Das fällt nicht wieder einfach zurück an die geistige Welt und löst sich dort auf, sondern da geht etwas weiter davon. Das war der große Streit, also namentlich eben Thomas von Aquin war da federführend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
///&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ging aber allerdings noch nicht so weit, dass man jetzt die nächste, das wäre die größte Ketzerei gewesen, wie ist es ja heute noch, eben den Rekarnationsgedanken auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das wäre eigentlich die nächste Konsequenz. Man kann sagen, jetzt steigt es ins Geistige auf, aber man müsste dann sofort die Frage stellen, ja bin ich denn wirklich schon fertig, oder gäbe es nicht noch vieles, was ich auf Erden erwerben müsste, um geistig weiterzukommen. Wie ist denn das? Vor allem eben auch die Frage sich stellen, wie ist das bei den armen Menschen, die leider Gottes vor Christus gestorben sind, für die wäre es ja ganz verloren irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die könnten an dem nicht teilnehmen. Aber es gab jedenfalls diese große Auseinandersetzung, ist das, was durch die menschliche Intelligenz im Seelischen getan wird, damit meine ich nicht, dass man einfach jetzt alle Gedankengänge mitnimmt, um das geht es gar nicht, sondern durch die Arbeit des Geistigen an der Seele, im Denken, durch die Intelligenz, passiert ja was. Es entwickelt sich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Araber waren eben der Auffassung, es ist nur geborgt, es ist die göttliche Intelligenz, aber es ist geborgt. Und mit dem Tod ist sie wieder weg. Und die christlichen Denker, namentlich ein Thomas von Aquin, hat gesagt, nein, es wird uns etwas gegeben, aber es wird eben von uns ergriffen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird weiter bearbeitet und das geht nicht verloren. Und damit erst in Wahrheit kann man von einer Unsterblichkeit der Seele sprechen. Was vorher, wenn ich es jetzt sehr überspitzt sage, wirklich unsterblich am Seelischen auch war, sind die seelischen Verfehlungen, die Kammerböckchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind tatsächlich geblieben. Aber dann der Rest geht auf, großteils in der Seelenwelt löst sich das auf. Das Ich geht natürlich schon weiter, weil das Ich hat der Mensch von Anfang an gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Ich ohne Seele, an der das Ich gearbeitet hat, ist halt eine sehr halbe Sache. Das heißt, es sind zwei Dinge, die man deutlich auseinander halten muss. Unsterblichkeit des Geistes, die ist von Haus aus gegeben, weil Geistiges eben unmittelbar aus dem Nichts heraus schaffen, schöpfen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Seele ist erst dann unsterblich, wenn sie wirklich vom Menschen selbst geschaffen wird. Der Teil ist unsterblich. Geschaffen im Sinne von umgeschaffen, gearbeitet daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, es hängt sehr viel davon ab, wie wir auf Erden an unserem Geistigen arbeiten. Davon hängt ab, wie viel wirklich unsterblich ist, wie viel wir mitnehmen. Und das heißt de facto, wie viel wir im Zuge unserer Inkarnationen letztlich am Geist selbst entwickeln, weil das Geist selbst ist das verwandelte Seelische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist es eben genau, was nicht verloren geht. Aber wenn wir nicht geistig arbeiten, sondern halt nur die Intelligenz fürs Äußere verwenden und überhaupt alles, was wir tun fürs Äußere verwenden, dann sind zumindest, dass wir es gar nicht tun, das wird kaum vorkommen. Darum gibt es auch bei jedem die Unsterblichkeit irgendwo, seit der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit eigentlich, seit der Christus da ist. Vorher ist das Seelische zum größten Teil aufgegangen in der Welt. Was durchgeht, ist das Ich, das inkarniert sich wieder, es nimmt bei der Inkarnation wieder die Seelenkräfte auf, die verdorben worden sind, weil die sind die Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bleiben nämlich peinlicherweise erhalten. Nein, Gott sei Dank bleiben sie erhalten, weil das ist die Chance was zu machen. Aber wenn man es jetzt ganz präzise ausdrücken will, in der Vergangenheit war das Unsterbliche der Seele unsere karmischen Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt unser verpfuschtes Seelisches. Weil das können wir tatsächlich nur selber auflösen. Das ist die Gnade und Gabe der Götter, dass sie ein Seelisches aufbewahren, das bearbeitungsbedürftig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alles das, was aus dem freien Gestalten herauskommt, kommt eben auch nur zustande und ist auch nur dann unsterblich, wenn wir es wirklich tun. Wenn wir es bewusst tun, schaffend aus dem Geistigen, alles andere wird kassiert. Und wir stehen jetzt in dem Zeitalter drinnen, wo wir das können und wo wir auch ein Bewusstsein dafür entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, es war schon zu der Zeit von Thomas von Aquinso, weil es ist seit der Zeit des Erdenlebens des Christus im Prinzip. Und dann vor allem das Jahr 333, wo jetzt anfängt das Bewusstsein dafür aufzuleuchten. Da ist ein ganz starker Schub noch drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei wie vielen Menschen war das der Fall? Das heißt, die Araber mit ihrer Anschauung, dass sie das auflöst, hatten nicht so ganz Unrecht. Weil es de facto bei vielen Menschen genauso noch war. Und in ihrem Umfeld eben auch so war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das konnten sie noch nicht miterleben. Dabei sind gerade viele von ihnen dann, gerade weil sie geistig eigentlich sehr stark gearbeitet haben und durchaus auch sich des Gehirndenkens dabei bedient haben, aber doch eine starke Geistigkeit zugleich mitentwickelt haben. Nur weil ihnen das noch nicht so bewusst, haben viele von ihnen tatsächlich für die Wiederverkörperung dann auch noch einiges mehr mitgebracht, als bloß die Kammerbäckchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das waren gerade die Denker, die dann unsere äußere Wissenschaft, die Technik und das sehr stark befruchtet haben. Also da kommen viele, es sind Reinkarnationen von Menschen, die früher dort im arabischen Raum drinnen waren, die die immens starke Denkschulung drin hatten, die die Araber hatten. Allein auch durch das Lernen, durch das auswendig Lernen des Koran zum Beispiel, war in einer anderen Weise im Judentum ja auch genauso, dass man das gelernt hat, gelernt hat, gelernt hat und damit eigentlich den Geist trainiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren noch keine eigenständigen Gedanken, dessen hat man sich noch nicht getraut zu machen. Bei den Arabern war es dann schon ein bisschen anders, sicher später bei den Juden auch das Eigenständiges dazugekommen ist. Das waren aber gerade die, die dann eben vom Strengreligiösen schon ein bisschen abgegangen sind und die eben zum Beispiel dann in der Akademie von Gondi Schapu als Ärzte gearbeitet haben und im Grunde komplett materialistisch gearbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplett materialistisch, ich meine, die haben zwar noch nicht jetzt alle Erkenntnisse natürlich, wie wir sie heute haben, aber schon sehr viele, aber das Bild war eigentlich ein total materialistisches. Trotzdem hatten sie daneben den Glauben an Allah, an das Göttliche, das hineinwirkt, dass eben wenn es in ihnen lebt während der Erdeninkarnation, ihnen die Fähigkeit gibt, all das zu machen, eben auch auf die Art die Heilmittel zu entwickeln oder Operationen sogar zu machen, gab es dort auch schon anfänglicherweise. Sie haben sich geschult, eben einerseits an den griechischen Philosophen, sie haben sich geschult, aber auch indem sie wirklich mit großem Ernst eben auch studiert haben, den Koran zum Beispiel, ihn auswendig gelernt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu mussten sie nicht einmal unbedingt lesen können, sondern sie haben ihn immer wieder in der Koranschule oder wie es damals war, gelernt einfach. Durchs Hören, durchs wiederholte Hören konnten sie, der Text lebte in ihnen. Ich frage jetzt einmal, in wie vielen Menschen der christlichen Welt lebt, ich will jetzt bescheiden sein, das Neue Testament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wortwörtlich, wortwörtlich drinnen. Werden nicht so viele sein, habe ich das Gefühl. Im muslimischen Raum ist es viel mehr verbreitet, dass Menschen vielleicht nicht alles, aber doch große Teile wirklich können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die ganze Kultur, wie es gemacht wird, es wird ja durch den Muezzin immer wieder ausgerufen. Man hört es, man hört es immer wieder, man hört es immer wieder. Und es lebt dort drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein stärkerer Ort der Meditation oder des Mantrams gibt es ja eigentlich gar nicht. Das heißt, das prägt sich ein, das verwandelt die Menschen. Und an dem kann man was lernen, nur wir müssen es anders machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen es heute halt wirklich ganz aus der Freiheit heraus machen. Das ist dort vielleicht nicht immer ganz so gewesen, obwohl das ja heute auch der große Schritt im Islam ist, drinnen aus eigener Entscheidung, vielleicht sogar als Nicht-Muslim beizutreten. Nicht, weil ich hineingeboren bin und es eh von Haus aus habe, sondern aus freier Entscheidung hineinzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann diese Schulung zu unternehmen. Es gibt natürlich im Koran verschiedenste Perspektiven drin. Sagen wir es einmal vorsichtig so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt genug Perspektiven, die problematisch werden können. Da wollen wir jetzt gar nicht weiter diskutieren. Ihr kennt das, die ganzen Sachen mit den sogenannten Schwertversen und so weiter, wo halt aufgefordert wird, die Ungläubigen zu töten und dergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man alles verschieden auslegen. Religionen lassen sich immer missbrauchen und es sind aber da halt sehr viel starke Hinweise auch drinnen, die man so auslegen kann. Ihr wisst ja vielleicht, es wird im Islam gesprochen vom sogenannten großen Dschihad, das ist also der äußere Krieg und vom kleinen Dschihad, das ist also sich selbst zu erweinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Feind in sich selbst zu bekämpfen. Manche sagen auch genau, es ist umgekehrt. Der große Dschihad ist eigentlich der Kampf im Inneren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich der Schwierigere und der Größere. Und da ist ein immenses Potenzial drinnen. Ist immer die Frage, was man daraus macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Mensch aus dem islamischen Bereich da in diesem Glauben drinnen steht, in dieser Geistesschulung, da drinnen steht, drinnen ist und im richtigen Sinne nimmt, den Dschihad, den großen Dschihad zu sehen als Arbeit an sich selbst, dann ist da ein immenses Potenzial drinnen. Und wir sehen halt heute nur, namentlich hier im Westen, die problematische andere Seite, dass es nach außen getragen wird. Es ist ja immer schwer zu interpretieren, was hat denn der Mohammed wirklich gemeint, oder was hat er wirklich durch den Erzengel Gabriel offenbart bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur eine andere Frage dazu. Und vor allem, was hat er gelebt? Na gelebt hat er in einem Kampfzustand. Namentlich, als er von Mekka nach Medina ging, war es ein Kampfzustand und da hat er erstmals halt dann die Oberhand gehabt, weil einfach Kämpfe unter den Stämmen da waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewaltige Kämpfe. Und es sind viele Stämme einfach verschwunden, auch im Zuge des Ganzen. Es war einfach eine immens kriegerische Zeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann natürlich sofort belegen, der hat ja selber gekämpft. Er war sicher mit dem Schwert unterwegs, auch nicht nur mit dem Wort unterwegs, gar keine Frage. Und es blieb ihm auch gar nichts anderes übrig in der Welt, in der er dort drinnen stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann es als Geisteskampf eben auch leben und das wird die Zukunft sein. Und da sieht man die große Disziplin, die dort herrscht. Und vielmehr Bereitschaft, diese Disziplin zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geht uns ziemlich stark ab. Weil, wie soll ich sagen, der Weg zum Geistigen, zum Göttlichen letztlich, der Weg, also uns weiterzubringen auf diesem Weg, Schritt für Schritt, der erfordert sehr viel Konsequenz. Es reicht eben nicht, am Sonntag in die Kirche zu gehen und zu sagen, jetzt passt es schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es muss eigentlich das ganze Leben durchziehen, ohne dass jetzt irgendeine Frömmelei oder sowas kommt. Um das geht es überhaupt nicht. Sondern, dass man das erkennt, dass der geistige Funke in uns ist und dass wir aus dem heraus tätig werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir natürlich über die Interpretation hinaus, die diese islamischen Denker noch im 7., 8., 9. Jahrhundert hatten, die sagen, das Seelische löst sich auf, geht weg. Sondern dann kommt schon das hinein, dass wir aus dem Ich heraus ja an dem Geist selbst arbeiten können. Das ist etwas, was zumindest zu dem damaligen Zeitpunkt die islamischen Denker noch nicht erfassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber eben gerade durch den Ich-Impuls. Und womit hängt das zusammen? Das hängt zusammen, dass im Süden überhaupt, ja auch in anderen Gegenden, aber jedenfalls weniger bei uns in Europa, da ist es schon zurückgegangen, dass dort noch sehr viel mehr auf die Abstammung, auf die, ist ja im Judentum auch, und das ist im Grunde im Islam auch, dass da sehr viel, also die Abstammung, die Blutsverwandtschaft eine ganz große zentrale Rolle spielt. Und da ist ja einer, wo ihr wahrscheinlich es eh wisst, also mit der Blutsverwandtschaft zusammenhängen aber auch zum Beispiel die Kräfte des alten Hellsehens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Kräfte zu überwinden, sagt ja der Christus zum Beispiel, also wer nicht Vater und Mutter lasse, dass er letztlich die ganze Blutsverwandtschaft hinter sich lässt, kann nicht mein Jünger sein. Damit sagt er aber nicht, es wäre eine Fehlinterpretation, bitte schau, dass du schnell möglichst von der Familie verschwindest und nichts mehr mit ihr zu tun haben willst. Nein, es heißt nur, werde ein eigener Mensch und baue nicht auf die Kräfte, die dir einfach vererbt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleine. Und wenn es die Besten sind. Sondern entscheidend ist, was du als Individuum daraus machst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist damit gemeint. Also baue nicht auf die Kräfte der Blutsverwandtschaft, sondern baue auf die Kräfte, die du aus deiner Individualität entwickelst und durch Inkarnationen weiter entwickelst. Das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen aber trotzdem immer noch, das habe ich auch im letzten oder vorletzten Vortrag betont, wir brauchen trotzdem aber auch noch ein gewisses Maß an alten Kräften, die zum Beispiel gerade an die Vererbung gebunden sind, an die Blutsverwandtschaft. Weil damit auch gewisse geistige Fähigkeiten verbunden sind, an die wir von der anderen Seite noch nicht herankommen. Wir kommen nämlich von der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den alten Zeiten ist das Naturhellsehen überhaupt durch die körperliche Anlage bestimmt gewesen, weil einfach das Geistige, das den Menschen geschaffen hat, liegt hinein in die Körperlichkeit. Das heißt, das alte Hellsehen ist stärker an den Leib gebunden, zum Beispiel als unser normales Alltagsbewusstsein. Das wird zwar schon beim Hellsehen dann ein Teil freigesetzt, aber dafür ein anderer Teil sehr, sehr stark an den Organismus gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das moderne Hellsehen ist ganz anders, indem es wirklich sich löst vom Körper. Indem es wirklich ein leibfreies Denken wird. Ein leibfreies Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der große Unterschied zum Beispiel zwischen dem, was Rudolf Steiner nennt, das Kopfhellsehen und das Bauchhellsehen. Das Bauchhellsehen beruht auf den Kräften, ja auf denselben Kräften, die bei uns in der Nacht, wenn wir schlafen, tätig sind. Wenn wir schlafen, was passiert denn da? Also erstens, wenn man nicht gerade träumt, dann wisst man nichts davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein sehr dumpfer Bewusstseinszustand. Aber was passiert da? Das Seelische, das Astralische ist gerade im Schlafzustand, im unteren Bereich unseres Leibes, sehr viel fester verbunden als im Wachzustand. Man sagt doch jetzt, ja im Schlaf geht ich und Astralleib heraus, heißt es so oft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt aber nur für die oberen Partien. Das Ich, ja das geht heraus, das ist eigentlich eh immer daraus in Wahrheit. Aber das Astralische, die Astralkräfte verbinden sich gerade in der Nacht mit dem unteren Bereich, also das heißt da Bereich Sonnengeflecht und alles was darunter ist, viel intensiver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf das baut das Bauchhellsehen, auf diese Kräfte baut das Bauchhellsehen. Das heißt der Bauchhellseher sieht eigentlich in einem Zustand, der mit unserem Tiefschlaf vergleichbar ist. Und trotzdem erlebt er halt was dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Kräfte steigen aus dem Bereich auf und darum kann er auch nicht wirklich durchschauen, was da los ist, weil es steigt zwar beim alten Hellseher etwas aus diesem Bereich bis in sein Wachbewusstsein auf, also das heißt er schläft eigentlich da unten. Das heißt da tritt wirklich bis zu einem gewissen Grad ein Zustand ein, wie wir es sonst nur im Nachtschlaf haben, also eine festere Verbindung des Astralischen mit dem Leib, aber davon kommt etwas bis ins Wachbewusstsein hinein, oder Traumbewusstsein besser gesagt hinein, so dass es dann als Vision vor ihm steht. Beim modernen, imaginativen Schauen, das heißt von lebendigem, imaginativen Denken ausgehend, was Rudolf Steiner auch als Kopfhellsehen bezeichnet, da ist diese festere Bindung unten nicht da, im Gegenteil, es wird eher sogar ein bisschen gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir arbeiten mit den oberen Kräften, also es werden astralische Kräfte, zum Beispiel da in der Herzebene konzentriert, sehr stark überhaupt in den oberen astralischen Sinnesorganen, also in den Chakren Stirnchakra, Halschakra, Herzchakra, man kann auch dann noch bis zum Sonnengeflecht gehen, aber da wird es schon heikel. Also die unteren Chakren spielen daher im modernen Hellsehen eine untergeordnete Rolle, sie tragen schon etwas bei, aber beim alten Hellsehen sind die ganz intensiv tätig dabei. Und die geben auch diesen traumbildartigen Charakter der Schauungen, also das heißt erstens, man wird überfallen davon, man weiß nicht, was man da eigentlich wirklich sieht zunächst einmal, und sie sind sehr intensiv und sie werden erlebt, also ähnlich eben Traumbildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Traumbilder haben aber eigentlich in Wahrheit einen sinnlichen Charakter, nur sind halt die Erlebnisse anders zusammengestellt als im äußeren sinnlichen Erlebnis, aber was erlebt man in einem Traum, wenn man Bilder erlebt, sind es Bilder wie aus der sinnlichen Welt, nur halt verändert irgendwo. Also wenn jetzt da drin ein Engel erscheint, das ist eigentlich ein Mensch mit Flügeln, das ist ein sinnliches Bild. Und das kann sehr intensiv sein, dieses Erlebnis, kann auch sehr mit starker Emotion begleitet sein, aber das kommt alles aus den unteren Kräften heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben schon gesprochen davon, also das ist aber für gewisse Erkenntnisse notwendig, ist es eben gerade namentlich für teilweise Heilmittelerkenntnisse und so für tiefere Sachen, was wirklich konkret bei einem einzelnen Menschen los ist, da ist das Hinuntersteigen in diese Kräfte notwendig bis zu einem gewissen Grad. Und da kommen wir heute noch nicht an alles heran mit dem neuen geistigen Wahrnehmen. Aber dafür ist da die Freiheit und Bewusstheit drinnen, die volle Bewusstheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nützt dem alten Hellseher auch nicht so wirklich viel, dass er sagt, im Alltagsleben bin ich eh ein normal, bewusster, vernünftiger Mensch. Er kann trotzdem seine Schauungen in der Regel nicht deuten, das ist schwierig, oder es können sehr leicht Fehldeutungen entstehen, weil es eigentlich im Grunde zwei verschiedene Tätigkeiten sind. Es steigt etwas auf als Bild, an dessen Zustand ich komme, wenn ich nicht bewusst beteiligt bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schaue ich halt mit meinem modernen Denken und versuche mir einen Reim darauf zu machen, was erlebe ich denn da. Das ist ja vielfach auch das, was die tiefen Psychologen machen. Jetzt schaut man, dass man die Träume mehr ins Bewusstsein hebt und dann versucht man zu analysieren, was spricht sich denn da drinnen aus in diesen Bildern, was bedeutet denn das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da tue ich es eigentlich von außen betrachten und versuche zu erraten im besseren Sinn, was bedeutet das eigentlich oder was könnte das bedeuten. Und beim modernen, imaginativen Schauen, bei der modernen geistigen Erkenntnis überhaupt, bin ich bei jedem, was ich schaue, aktiv dabei. Ich mache also etwas Ähnliches, das habe ich ja das letzte Mal schon gesagt, wie das Kind, wenn es sehen lernt, unbewusst, haben wir gesagt, es muss erst lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen das moderne Schauen lernen. Wie wir gelernt haben, mit den sinnlichen Augen zu sehen, das wissen wir nicht mehr. Das passiert als Kind eben, wo wir noch nicht bewusst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, wenn man dann ein entsprechendes geistiges Schauen entwickelt, hat man unter Umständen einzelne Fetzen aus dem Bereich, auch aus der Zeit vor dem dritten Lebensjahr. Aber das ist trotzdem schwierig. Aber alle Bilder, die ich dann aufbaue, bin ich mir, sollte ich mir bewusst sein, ich zeichne sie, ich male sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt das Kernthema, was sich schon ein paar Vorträge durchzieht. Also das heißt, ich erlebe bewusst das für die geistige Welt, was das Kind zum Beispiel unbewusst für die sinnliche Welt sich erarbeitet. Nämlich sehen lernen, Schauen lernen, dazu muss ich die Welt zeichnen mit den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So müssen wir mit unseren Geistesaugen malen. Bewusst aber jetzt malen, die geistige Welt, sonst sehe ich sie nicht in ihrer wahren Gestalt. Und sehen ist dann eben nur ein Hilfsausdruck dafür, weil es eben primär nicht in sinnlichen Farben, in sinnlichen Formen erscheint, sondern ich muss es eigentlich erst bewusst auch übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Malprozess ist gerade das, dass ich es in diese Bilder übersetze. Das heißt, ich stehe einer geistigen Erfahrung gegenüber, die Chance dazu habe ich jederzeit, nur ich muss mich halt konzentrieren darauf, dass ich auch wahrnehme, was geistig um mich ist. Dann ist diese Berührung da, dann ist diese Erfahrung eigentlich da, aber um sie mir zu Bewusstsein zu bringen, muss ich sie ins Bild schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder im weitesten Sinne. Das kann eben in verschiedensten Weisen gehen. Das kann auch von mir aus in ein Engelbild, so wie ich mir das jetzt vorstelle, mit den Flügeln gehen, das ist durchaus ein sehr passendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich das nicht könnte, oder nicht in solche Bilder malen würde, dann könnte ich zumindest nicht sprechen drüber, weil wie sage ich es dann wem? Unsere ganzen Begriffe, die wir heute in der Sprache haben, sind im Großen und Ganzen sinnliche Begriffe. Selbst dort, wo es Begriffe sind, die eigentlich irgendwas mit unserem Seelenleben zu tun haben. Die sind entsprechend zumindest verwaschen, wobei das wirkliche Erlebnis des seelisch Geistigen geht eher in die Richtung hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Australischen sind es immer Sachen mit Sympathie, Antipathie, Schmerz, Freude, aber trotzdem anders, wenn es losgelöst ist vom körperlichen Werkzeug. Bei vielen unserer Gefühlsempfindungen spielt der Körper durchaus eine ganz starke Rolle. Also Angstgefühle, kaum ist die Atmung beklemmt aus irgendeinem Grund, entstehen sofort Angstgefühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt, wenn ich zum Beispiel allein geistig was erlebe, ich nehme jetzt was Banales, ich fürchte mich vor, morgen muss ich zum Arzt gehen und das wird unangenehm, was wird sein, was wird der sagen, was wird der tun? Dann ist es ja ein seelisches Erlebnis. Mit dem Körper hat das zunächst nichts zu tun, aber die Angst davor kann sehr wohl dann in den Körper eingreifen. Dann geht es mir schlecht und ich spüre es bis ins Körperliche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atmung geht anders, es hat eine Rückwirkung. Es ist unser Seelisches, unser Geistiges, es steht in einer sehr starken Wechselwirkung damit. Das heißt, es ist aber auch dann an den Angstgefühlen, an den Atem oder sonst was, hat es körperliche Auswirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben körperlich und nicht das Seelische. Wir tun uns im Seelischen sehr schwer, das auseinanderzuhalten. Was hat mit dem Körper zu tun, was hat mit dem Seelischen zu tun? Die reine Imagination zunächst, das ist ja zunächst ein Bild im Astralischen, das uns durch unseren lebendigen Ätherleib zurückgespiegelt wird und durch den Ätherleib geformt wird, dieses Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann sind es solche rein seelischen Erlebnisse, Erfahrungen, aber eben wo der Körper nicht beteiligt ist daran. Es geht also heute darum, dass wir dort wo eine geistige Begegnung da ist, und die kann ich eigentlich überall haben, mit anderen Menschen sowieso, in der Natur draußen, mit Steinen, Pflanzen, Tieren, mit allen kann man es haben, dass ich erstens diese Berührung spüre, die ist da. Wir haben eigentlich die Wahrnehmungsorgane, nur wir müssen sie gebrauchen lernen dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wahrnehmungsorgane, die Lotusblumen, die Chakren, wie man sie nennt, das ist ja nicht jetzt irgendein Windradl, das sich da dreht, das wird ja oft so, die 2 Blätterige und die 16 Blätterige und so weiter, die 12 Blätterige, also wenn man sich jetzt vorstellt, da ist ein Ding und dann sagt der Steiner noch so schöner, es fängt sich zu drehen an, also jetzt haben wir da ein Windradl da drinnen, das ist ja auch wieder nur ein Bild, aber wenn ich das Bild nicht habe, weiß ich schon wieder nicht, wie ich es ausdrücken soll, weil es besteht in ganz bestimmten Seelentätigkeiten, organisierten Seelentätigkeiten, es ist eben ein Seelenorgan und das ist tätig. Aber das sinnliche Bild dafür ist eine Übersetzung schon wieder. Ich kann, wenn ich es entwickelt habe, dieses Organ, kann ich etwas wahrnehmen dadurch, dann weiß ich, wie das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sagen kann es dann niemand, weil wir haben einfach in unserer Sprache keine Worte dafür. Und in der Sinneswelt finde ich auch kein Beispiel dafür. Ich kann nicht einmal wohin zeigen und sagen, so müsst ihr das vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich kann es weder sagen noch zeigen, dann muss ich was stummern. Also um es auszudrücken, muss ich es in ein sinnliches Bild schaffen. Und eine große Hilfe bei dem Ganzen, auch um sich selbst dessen, was ich da erlebe, bewusst zu werden, um es wirklich ganz ins Bewusstsein zu heben, ist eben dieses Bild, durch das ich dieses Erlebnis, das ich spüre, ausdrücke, dass ich das wirklich selber male.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem beruht die moderne Art der geistigen Wahrnehmung. Und dabei wird mir als Wahrnehmenden aber jetzt das eigentliche seelische oder geistige Erleben selber immer klarer und bewusster. Weil es ist zuerst nichts anderes als eine geistige, seelische Berührung, die da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spüre, da ist etwas. Da ist ein geistiges Wesen. Wenn es andere Menschen betrifft, habe ich noch den Vorteil, dass die vielleicht eh vor mir sitzen oder stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kann ich zumindest schon davon ausgehen, dass da ein geistiges Wesen sitzt. Aber ich kann auch welche wahrnehmen, die nicht da sitzen. Jedenfalls nicht äußerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist die Berührung eben da. Aber die Berührung gibt noch kein Bild. Aber indem ich das, was ich da erlebe, was ich weder in Worten schildern kann, zunächst, daher überhaupt nicht ausdrücken kann, indem ich es sozusagen in ein Bild male, das eigentlich immer nur im Grunde letztlich symbolisch ist, also eine Übersetzung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber indem ich das male in meiner Seele, werde ich mir dessen, was ich da eigentlich erlebe, immer bewusster. Weil sonst bleibt es eigentlich nur das Spüren, da ist was. Und ich komme eigentlich nicht darauf, was es wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst indem ich selber tätig werde. Bewusst. Das heißt, wir machen da bewusst das bei der geistigen Wahrnehmung, was das Kind unbewusst bei der sinnlichen Wahrnehmung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist trotzdem nicht willkürlich drinnen. Ich merke im Malen, wenn ich das übersetze in dieses Bild, spüre ich sofort, das stimmt nicht. Da wird mir schon geleitet, dass das Bild entspricht dem, was mich da berührt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das merkt man dann sehr deutlich. Es geht darum, ganz bewusst dabei zu sein. Und dann hat man darin aber auch schon die ganz klare Bestätigung, weil ich es selber übersetzt habe, ob da was dran ist oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es keine Möglichkeit mehr, dass ich mir was einbilde. Weil ich setze das, was ich unbewusst erlebe, in die Gestaltung um. Und ich erlebe dann die ganzen Zusammenhänge und Harmonien, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also so klar, als wäre Gedankengang. Eigentlich noch klarer. Es ist das, was schon der Kant genannt hat, die intellektuelle Anschauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, spricht letztlich die geistige Anschauung, wo aber gesagt wird, der Mensch kann das nicht. Und der Goethe hat das bestritten, weil er ja zum Beispiel seine Urpflanze oder was erlebt hat. Und die ist keine Fantasterei, sondern die ist gebildet an der Wahrnehmung der äußeren Pflanzen, aber eben der Wahrnehmung zugleich des Geistigen, was dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was Goethe jetzt namentlich der Pflanzenwelt, auch der Tierwelt gegenüber als sinnlich übersinnliches Schauen entwickelt hat, das kann man auch weiterführen. Dass man auch etwas wahrnimmt, was sinnlich gar nicht in Erscheinung tritt, sondern nur übersinnlich da ist. Nicht im Raum eigentlich, aber wirksam als Gras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fange ich an zum Beispiel die Elementarwesen zu sehen, die mit dem Wachstum der Pflanze verbunden sind. Weil die sind auch da. Und gerade wenn ich mich beschäftige mit den Pflanzen und ihnen zuwende, dann fange ich irgendwann mit der Zeit an, auch die Urpflanze zu sehen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Pflanze schlechthin in den verschiedensten Pflanzensorten, aber ich sehe die Elementarwesen, weil ich sie male. Und weil ich mit der Zeit merke, die gehören untrennbar dazu, ohne die gäbe es die ganze Pflanze nicht. Das würde nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Prinzip kann heute jeder an das herankommen. Es geht eben gerade nicht um eine Fähigkeit, die irgendwo vererbt ist oder wo die Anlage da ist. Es mag helfen, dass man aus einer frühen Inkarnation sich etwas mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann aber auch genauso stören, weil man sich aus alten Inkarnationen meistens alte Fähigkeiten mitbringt. Und die muss man eigentlich erst loswerden, um sich die neue, aber jetzt vollbewusste zu erwerben. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst besteht immer die Gefahr, dass es letztlich in ein Phantasterei reinkommt. Weil das ist eben schon vor der Zeitenwende so gewesen, dass das alte Hellsehen eigentlich korrumpiert war durch die Widersacher. Und der Mensch es aber, weil er nicht vollbewusst mit seinem Ich dabei war, nicht beurteilen konnte, was er da wirklich sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich eine wunderschöne, strahlende, leuchtende Engelgestalt sehe, die ich als sehr wohltuend empfinde, vielleicht heißt noch lange nicht, ob das jetzt der Engel von der richtigen Seite ist oder ob es nicht vielmehr ein luziferischer Engel ist. Darum eben in der Bibel eigentlich eher immer dieses, fürchtet euch nicht oder fürchtet dich nicht. Weil es eigentlich eine niederschmetternde Erscheinung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo man am liebsten eigentlich sagt, weg, weg von da. Hätte ich dieses Erlebnis nicht. Auch beim modernen, imaginativen Schauen ist es so, dass man am sichersten unterwegs ist und ein klares Bild nur dann malen kann, wenn man eben auch die andere Seite, die dunkle Seite sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie spielen einfach überall mit. Sie spielen eine Rolle. Und ich muss eigentlich sehen, wie wir als Mensch immer zwischen die luziferische und arämanische Seite im weitesten Sinn gestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Osterimagination eigentlich, wie sie Rudolf Steiner gegeben hat. Die ganze Statue des Menschheitsrepräsentanten ist das eigentlich. Der Mensch zwischen Luzifer und Aräman und jetzt Luzifer und Aräman wirklich im weitesten Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil zu Aräman gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die sowatischen Kräfte dazu. Das ist die eine Seite, die untere Seite und die andere. Und dazwischen und darüber die regulären Engelwesenheiten und was Gott was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gefahr ist also dann gegeben ein einseitiges Bild zu kriegen, wenn ich halt die Widersacherseite ausblenden will. Das geht nicht. Die ganze Karwoche, in der wir jetzt drinnen stehen, ist eine Auseinandersetzung mit diesen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist dort, dass drinnen die Auferstehung des Christus hängt ganz zusammen mit dem Abstieg in die Unterwelt. Das hängt beides miteinander zusammen. Nicht, dass jetzt die Auferstehungskräfte von unten kommen, aber dass überhaupt die Auferstehung möglich ist, ist einerseits die Verbindung mit dem Höchsten Göttlichen notwendig, andererseits aber auch das Durchgehen durch die finsterste Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau das hat der Christus als erstes in der Stärke gemacht. Es haben teilweise Eingeweihte früher das gemacht. Einer zum Beispiel ist der, der in der Tempellegende beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war hier am Abiff. Nein, ich will jetzt nicht die ganze Tempellegende erzählen, sonst wird es zu lange heute. Ich sehe, die Uhr ist schon wieder ein bisschen fortgeschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, dieser hier am Abiff ist der Tempelbaumeister des Salomonischen Tempels. Und es gibt drei Gehilfen von ihm, Gesellen von ihm, die eigentlich aufsteigen wollen zu meistern und er findet heute die Sonne nicht so weit und lässt sie nicht aufsteigen zu meistern und jetzt arbeiten sie gegen ihn. Also zum Schluss bringen sie ihn sogar um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher verhindern sie, dass der Guss des Ehernenmeeres, das war also ein ganz wesentlicher Schritt, dass da vor dem Tempel so ein Becken stehen sollte, getragen von Stieren, von zwölf Stieren, das hängt mit den Tierkreiskräften zusammen. Und da soll das Meer dargestellt werden, aber gegossen, in Bronze gegossen. Und es kommt auf die richtige Mischung an, dass das zustande kommt, wirklich dieses bewegte Meer, ein Bild für das Australische in Wahrheit, für die Australkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese drei Gesellen schauen, dass da eine schlechte Mischung zustande kommt, dass sie wollen, dass er scheitert, der hier am Abiff. Und dass sogar die Gefahr dann besteht, dass weil das jetzt wild aufscheint und das Feuer spritzt nach allen Seiten, dass sogar der Tempel, der schon halbfertig ist oder dreiviertelfertig ist, dass der auch noch leidet. Das ist halt die Legende, man darf das jetzt nicht so direkt als äußeres historisches Ereignis nehmen, weil es schildert, es ist schon ein historisches Ereignis, aber es schildert die geistige Seite in sinnlichen Bildern, muss man dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jedenfalls dann stürzt sich aber dieser hier am Abiff in das Feuer hinein. Es ist schon klar, dass das nicht äußerlich sein kann. Und steigt hinunter bis zum Erdmittelpunkt, bis zu seinem Urvater hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer ist der Urvater des hier am Abiff? Das ist der Caim. Er steigt aber nicht ganz bis zum Caim hinunter, sondern zu einem seiner Nachkommen, dem Tubal Caim, weil der ist der Gott der Schmiede und so weiter. Und ja, aber er geht dann trotzdem weiter, er geht sogar wirklich doch dann hinunter, bis ganz hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steigt in den tiefsten Grund der Hölle hinunter im Grunde, weil dort ist er nämlich verbannt. Das heißt aber nichts anderes, er lernt die dunkelsten Kräfte kennen und wird ja dann später wiedergeboren. Ich lasse euch das jetzt denken, Sportaufgabe als wer wiedergeboren wird, aber es hängt mit unserem Thema Apokalypse sehr intensiv zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gebe ich euch mit als Osterrätsel. Wer ist dieser hier am Abiff? Als welcher wird er wiedergeboren? Und wie hängt es intensiv mit der ganzen Apokalypse zusammen? Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch, den 51. der eben so deutlich macht, welche Bedeutung unser Tun für die geistige Welt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Innere des Menschenwesens ergießt der Sinne Reichtum sich. Es findet sich der Weltgeist im Spiegelbild des Menschenauges, dass seine Kraft aus ihm sich neu erschaffen muss. Der Weltgeist findet sich in diesem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielleicht noch als Erwähnung oder Erinnerung, am Freitag haben wir die Lesung, das gemeinsame Lesen der Osterimagination um 18 Uhr direkt in Jitze auf dem Link wo wir jetzt sind, wo die Apokalypse läuft, AG 1913 der Link, und es wird auch über den Livestream über Youtube übertragen werden. Bis zum nächsten Mal meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs dabei sein. Vielen Dank Ulf. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne, danke euch. Bis zum nächsten Mal. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöne Woche. Ulla Servus, grüß dich. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Toschi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_45._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31707</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_45._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31707"/>
		<updated>2026-05-13T10:43:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Toschi: /* Transkription des 45. Vortrags */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:45.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk|thumb| 45. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 23. Februar 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/6orxpec6yw4p0w6/45.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des 45. Vortrags vom 23.2.2021 ==&lt;br /&gt;
von Marie M. und Elke J./ Glossar von Elke J., Februar/März 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Videolink: https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=37s Begrüßung und 47. Wochenspruch 00:00:37] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch heute zum 45. Vortrag zur Apokalypse. Also wir haben schon eine Menge hinter uns und noch eine ganze Menge vor uns. Wir stecken also mitten drin im...nein, im Schlamassel will ich nicht sagen, sondern in den Herausforderungen, die uns die Möglichkeit geben, uns weiterzuentwickeln. Habe ich das jetzt vorsichtig genug gesagt?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, jetzt will ich euch einfach einmal erfreuen zum Anfang mit unserem Wochenspruch. Der ist so etwas sehr Kraftvolles, finde ich, etwas sehr Schönes eigentlich. Es geht ja jetzt immer mehr darum, dass wir dieses innere Licht, das sich hoffentlich entzündet hat zur Weihnacht oder zu strahlen begonnen hat, dass sich das jetzt immer mehr und kraftvoll verbindet mit dem, was von draußen jetzt wieder an Sinneseindrücken verstärkt kommt. Also das heißt, das Äußere mit dem Inneren durchdringen, um das geht es eigentlich immer irgendwo. Gut, also ich lese ihn: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es will erstehen aus dem Weltenschoße&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Sinnenschein erquickend, Werdelust,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie finde meines Denkens Kraft&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gerüstet durch die Gotteskräfte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die kräftig mir im Innern leben.&#039;&#039;  &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, hoffentlich leben sie hier stark! Also, das heißt durchdringen dieser Werdelust, die in der Natur einfach auch da ist jetzt überall, wenn dann langsam alles beginnt hervor zu sprießen, zu durchdringen mit dieser geistigen Kraft, die in dem Inneren ist. Ich lese es einfach noch einmal: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Es will erstehen aus dem Weltenschoße&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Sinnenschein erquickend, Werdelust,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie finde meines Denkens Kraft&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gerüstet durch die Gotteskräfte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die kräftig mir im Innern leben.&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=162s Was ist moderne Geisteswissenschaft? Geistiges Erleben, das in Wahrheit von der Klarheit des Denkens ausgeht, durchdrungen mit etwas objektiv Seelischem 00:02:42] ===&lt;br /&gt;
Also es geht vor allem auch darum, eben dass im Denken wirkliche, göttlich geistige Kräfte auf zu leuchten beginnen. Das Denken hat ja so verschiedene Seiten. Wir werden uns heute, denke ich, auch ein bissel damit beschäftigen müssen. Wir haben so dieses normale Verstandesdenken, wo wir uns selbst halt denkend tätig empfinden und wo wir sagen: ich denke, ich bin der Meinung, nein, ich sehe das so, Du siehst das falsch; wo der Intellekt ja auch so ein bissel ein Kampfwerkzeug ist in der sozialen Auseinandersetzung. Aber es gibt ja auch noch ein weiteres Denken, wo wir wirklich wahrnehmend in gewisser Weise in die geistige Welt eintreten, das heißt, wo Inspirationen zumindest hereinkommen und wo man das Gefühl hat, jetzt kommt da ein Schwall herein, aber ich überschaue ihn auch, wenn ich wach genug bin, überschaue ich ihn, dann ist es nicht bloß ein traumhaftes Erlebnis irgendwie, sondern vollkommen klar und wach. Und mit mindestens der, ja, Nüchternheit einerseits, aber auch Freudigkeit auf der anderen Seite. Aber Nüchternheit eben auch, die selbst beim klarsten wissenschaftlichen Denken, nicht in der Art vorhanden ist, sondern da noch größer sein kann sogar.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dann nähern wir uns dem, was eigentlich moderne Geisteswissenschaft ist: Geistiges Erleben, das in Wahrheit von der Klarheit des Denkens ausgeht, auch verbunden mit der Nüchternheit des Denkens, das heißt nicht, meine Emotionen werden gleich mit gerissen, sondern es entsteht einmal eine klare Gedankenform, die beginnt sich aber dann sehr wohl mit Gefühlen zu durchdringen, aber das sind jetzt objektive Gefühle. Es ist etwas objektiv Seelisches, was darin lebt sozusagen, es ist nicht mein &amp;quot;I mogs&amp;quot;, &amp;quot;I mogs net&amp;quot; [ich mag es, mag es nicht], sondern es sind die Seelenkräfte, die im Grunde in der Welt wirken und da gibt es Kräfte der Sympathie und der Antipathie. Und das ist jetzt gar nicht moralisch zu werten, sondern Antipathie heißt zum Beispiel, ich ziehe mich in mich zurück, das heißt, ich halte das andere von mir weg und das ist sehr wichtig und notwendig. Es gäbe keine beseelten Wesen auf Erden, wenn sie nicht bis zu einem gewissen Grad das andere, äußere Seelische zurückhalten würden und wir brauchen es auch ganz stark als Menschen. Und wir bilden dadurch unser Ego, und Ego ist nicht etwas grundsätzlich Schlechtes. Ich meine, Ego wird schlecht, wenn es einseitig nur für sich fordert und den Blick für alles andere verliert, aber es muss diese Kraft auch haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=334s Beim modernen Hellsehen geht es um ein seelisches Erleben ohne das sinnliche Element. Das Ich stellt sich darüber, beobachtet und erzeugt eine Distanz, die zur Klarheit führt 00:05:34] ===&lt;br /&gt;
Aber diese höhere Kraft, die Ich-Kraft, die kommt mit dem Denken herein und das gibt dem Ganzen schon einmal eine gewisse Grundstruktur und Form und eben diese Klarheit, diese Bewusstheit, diese Aufrechtheit. Und ich gehe jetzt nicht mit jeder Emotion mit, sondern ich kann sie voll erleben, aber ohne mitgerissen zu werden. Ich bin nicht ihr ausgeliefert, sondern ich kann sie also betrachten, beobachten, aber ja, man kann sie zügeln, auch, richtig. Und das Interessante ist, je mehr man sie eigentlich unter &amp;quot;Kontrolle&amp;quot; hat, sag ich jetzt unter Anführungszeichen, umso stärker werden sie nämlich. Das ist das Interessante. Also sie werden intensiver und von dahin geht der Weg in Wahrheit in die geistige Wahrnehmung hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich habe euch schon öfter gesagt, wenn man ins alte Hellsehen zurückschaut, dann ist es, ja, dann hat es eine gewisse Verwandtschaft mit den Traumbildern, das heißt, es ist etwas, was man, was ich in sinnesähnlichen Bildern erlebt, zwar verändert gegenüber der Außenwelt, so dass man vielleicht erkennt, ja, das passiert jetzt nicht draußen in der Sinneswelt, aber es sind doch die Sinnesqualitäten drinnen, es sind die Formen da, es ist ein, weiß ich nicht - ein Engel erscheint halt als ein Wesen mit Flügel, aber in menschlicher Gestalt. Nun, definitiv ist aber Engel kein Wesen mit Flügeln und menschlicher Gestalt in Wirklichkeit. Aber es ist ein sinngemäßes Bild, ein ganz richtiges Bild, aber es ist eine Übersetzung ins Sinnliche und im alten Hellsehen, das also mehr instinktiv war, nicht mit der vollen Wachheit des Ichbewusstseins, war das ganz selbstverständlich, dass es so als, ja, man kann sagen, als Vision erlebt wurde. Und Vision heißt immer, sie hat etwas Sinnesartiges, also namentlich etwas mit dem Sehsinn Verwandtes. Und beim modernen Hellsehen, wenn man es so nennen will, ist dieses sinnliche Element komplett abgestreift und es bleibt eigentlich dieses seelische Erlebnis, also, aber es ist eben verwandt zwar mit dem, was wir als Gefühl, als Emotion erleben, aber es ist mit viel größerer Distanz betrachtet. Man steht also mit dem Ich darüber und das erzeugt eine wesentlich größere Klarheit, wenn zum Beispiel im Traum oder wenn die Emotion mit mir durchgeht, da ist das Ich verschmolzen mit dem Ganzen und das reißt einen mit und man ist in dem Strome drinnen und kann es eigentlich nicht betrachten. Und die Kunst besteht eigentlich &amp;quot;nur&amp;quot;, aber das nur ist mit großen Anführungszeichen, darin, dass ich wirklich, dass sich das Ich drüber stellen kann über das Ganze und dann beobachten kann, sowohl was tut sich da in mir, aber auch eben dann beobachten kann, was tut sich seelisch in meiner Umgebung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=519s Blüten sind stofflich gewordene Bilder des Seelischen 00:08:39] ===&lt;br /&gt;
Weil Seelisches wirkt überall, überall und in Tieren sowieso natürlich. Da ist es klar, in anderen Menschen ist es auch klar, aber es wirkt auch, zwar nicht in sozusagen in verkörperter Form, aber es umspielt die Pflanzenwelt zum Beispiel. Keine Blüte würde gebildet werden, wenn sie nicht von Seelischem umspielt wäre. Also die Blüte, das ist so im Grunde, da küsst das Seelische die Pflanze und dann entsteht die Blüte und die ist das äußere Bild dafür. Daher sind Blumen mit ihren verschiedenartigen Blütenformen wirklich Bilder der Seelenwelt, Bilder des Seelischen, das sind sozusagen stofflich gewordene Bilder des Seelischen. Und da sieht man also, wie die Blüte eigentlich entsteht aus dem Zusammenspiel der Lebenskräfte, die in der Pflanze wirksam sind, die sie halt treiben. Und Trieb ist in Wahrheit nichts Seelisches, sondern was Ätherisch, was in den Lebenskräften wurzelt. Man sagt ja Fortpflanzungstrieb, dann denkt man immer an sexuelle Begierde und so weiter. Aber eigentlich das Ursprüngliche ist ein Lebens-, ein reiner Lebensprozess, der auch ganz unbewusst am Anfang vollzogen wurde, also dieser Befruchtungsakt. Rudolf Steiner schildert das sehr oft. Da muss man halt weit zurückgehen, weit, weit zurück in das Eiszeitalter zurück. Da haben die Menschen eigentlich diesen Zeugungsakt im Schlaf vollzogen und darum heißt es heute noch bei uns Beischlaf. Und das war aber wörtlich zu nehmen. Das heißt, man war nicht bewusst dabei. Und es ist eigentlich erst halt so, das hängt auch mit der luziferischen Versuchung zusammen, dass da die Begierde dazukommt, und mit den ganzen Verwicklungen, die dann daraus resultieren. Aber eigentlich war es zunächst einmal ein rein biologischer Lebensvorgang sozusagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit diesen biologischen Lebensvorgängen sind die Ätherkräfte verbunden, so nennt das Steiner, also, das, was das Leben eigentlich ausmacht und was es unterscheidet vom bloß Mineralischen. Und diese Ätherkräfte, die sind das, was das Leben formt draußen, also die Pflanzen natürlich primär einmal, vor allem dort, wo die grünen Blätter und das alles kommt, wo dieses unendliche Wachstum im Grunde einmal da ist und dem aber dann ein Seelisches gleichsam von außen entgegenkommt und dieses Wachstum, ja, bremst in gewisser Weise, zu einem Abschluss bringt in einer gewissen Weise, und in diesen Prozess. Eigentlich ein in Wahrheit schmerzvoller Prozess. Das ist jetzt gar nicht ein Jubelprozess, sondern es ist ein schmerzvoller Prozess, dort, wo Leben eigentlich begrenzt wird, jetzt durch dieses Astralische, seelisch Astralische. Rudolf Steiner nennt es auch das Astralische, weil es mit den Sternenkräften zusammenhängt. Und diese Rhythmen drinnen wirken und das bremst es. Aber es ist auch wie ein Erwachen dadurch, weil hier, wo das bloße Leben, wo bloß das Leben strömt, ist eigentlich kein Bewusstsein da, oder zumindest nur ein sehr dumpfes. &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=738s Überall im Kosmos ist Bewusstsein. Alles, was wirkt, ist eine Verbindung, die in Einheit über Raum und Zeit hinausgeht 00:12:18] ===&lt;br /&gt;
Ich mein, in Wahrheit ist überall Bewusstsein vorhanden, selbst in der Mineralwelt ist Bewusstsein vorhanden, aber das ist so dumpf, dass das praktisch nicht vorhanden ist. Ich meine, es ist vorhanden. Die Naturwissenschaft kennt das. Sie weiß nur nicht, dass es ein Bewusstseinszustand ist. Aber sie weiß, dass das Mineralische, das Physische, gerade wenn man auf die Quantenebene hinuntergeht, dass die im Grunde den ganzen Kosmos mit spürt und damit verbunden ist, über im Grunde beliebige Entfernungen, und zwar in Zeitlosigkeit. Also nicht ein Signal kommt von da dorthin, sondern es bildet in gewisser Weise die physische Welt eine Einheit im ganzen riesigen, großen Kosmos draußen. Und darum kann man nicht jetzt vorher berechnen, wenn ich so einen kleinen Bereich anschaue, durchs Mikroskop schaue und sage, ich will alles ableiten aus dem. Nein, je mehr ich ins Kleinere hineinkomme, desto mehr spielt die Weite mit und daher ist es aus dem Kleinen nicht mehr vorher berechenbar, da müsste ich den ganzen Kosmos in Wahrheit überschauen, dann würde ich sehen, was da alles mitwirkt. Aber eben als Einheit gesehen. Es ist keine in dem Sinne kausale Wirkung von außen, sondern es ist eine Verbindung, die über Raum und Zeit im Grunde hinausgeht. Wir tun uns halt so schwer, weil wir halt so in der sinnlichen Welt drinnen stecken. Und die hat dieses räumliche und zeitliche Erleben drinnen. Aber es ist für uns auch notwendig. Dadurch können wir uns trennen von der Welt, ihr uns gegenüberstellen. Sonst könnten wir das nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso ist der Zeitlauf wichtig, dass wir uns entwickeln können, dass wir eigentlich das entwickeln können, was in uns potenziell schon veranlagt ist. Aber wir müssen es ausschöpfen und die Zeit gibt uns den Zeitraum sozusagen, um das zu entfalten, aus eigener Kraft zu entfalten. Und wie viel Wirklichkeit wird davon, liegt halt an uns, das liegt drinnen. Wir haben im Grunde, ich habe das das letzte Mal gegen Ende, glaube ich, ganz deutlich gesagt: Wir haben ein unendliches Potenzial, also auch, habe ich das gesagt, im Bewusstsein. Die Widersacher, die uns entgegenstehen und die uns immer in die Suppe spucken, die haben, egal wie groß ihr Potenzial ist, es ist immer endlich und gegenüber dem Unendlichen ist das Endliche nichts, Null. Im Grunde …  ist das nur solange wir auf dem Weg sind und unser Potenzial noch nicht ausgeschöpft haben, wird es manchmal schwierig. Ein bisschen, sagen wir mal so, wir müssen uns trotzdem herumquälen damit. Aber ich möchte heute einfach ein bisschen konkreter noch erzählen, wie wir ja auf sehr fruchtbare Weise mit all diesen Fähigkeiten umgehen können, die wir eigentlich haben, potenziell zumindest haben, aber die wir teilweise noch gar nicht nützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=935s Die Verbindung von Mensch und Maschine ist ein notwendiger Prozess, verbunden mit der Verantwortung für unser Werk, das in Zukunft sogar lebendig werden kann 00:15:35] ===&lt;br /&gt;
Und das hängt aber auch zusammen mit den drei Dingen, die sich in naher Zukunft entwickeln werden, von denen ich in den letzten Vorträgen schon gesprochen habe, in den letzten beiden vor allem. Also da sagte ich im Westen wird sich die Fähigkeit entwickeln, dass der Mensch sich mit der Maschine verbindet. Ja, das ist heute eh überall in den Medien, dass das kommt irgendwo. Ich habe aber auch gesagt, dass es noch ganz andere Wege geben wird, wie das passieren wird. Und ich habe auch gesagt, es ist eine Notwendigkeit darinnen, dass die Menschheit diesen Prozess durchmacht. Vor allem deswegen, weil der Mensch der Schöpfer der Technik ist. Die Technik gibt es nur durch uns. Die Technik ist unsere Schöpfung, genauso wie die Kunst unsere Schöpfung ist. Und wir haben eigentlich die Aufgabe, Verantwortung für unser Werk zu übernehmen. Und das geht eigentlich nur, wenn wir eine Verbindung damit eingehen. Und dann kann sogar aus der Technik einmal mehr werden in der Zukunft. Ich habe euch erzählt, es wird so weit gehen, dass diese Technik auch lebendig wird. Und zwar Leben, das jetzt wirklich, ja, aus dem Nichts geschaffen ist, aus dem nicht Lebendigen geschaffen ist. Weil man hat ja heute schon, man verändert das Leben sehr stark. Man baut heute schon Modellorganismen, die gibt es in der Natur in der Form überhaupt nicht. Aber da geht man von einer tatsächlich vorhandenen Zelle aus und baut alles Mögliche aus, im Grunde also sehr vereinfacht gesagt, man reduziert es auf ein Minimum und hat dann etwas, was die Natur so nie hervorgebracht hat. Aber trotzdem ist es immer noch die Naturgrundlage.                                                                                                                                                                                 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=1052s In der Natur ist niemals das Leben aus dem Toten entstanden, sondern immer umgekehrt 00:17:32] ===&lt;br /&gt;
Aber das Neue was kommen wird, ist, dass sich der Mensch sozusagen aus dem Nichts heraus, aus dem Toten heraus wirklich etwas schafft, was lebendig wird. Das ist etwas auch ganz Neues. Weil in der Natur draußen ist niemals das Leben aus dem Toten entstanden, sondern immer umgekehrt. Nur man muss jetzt fragen, wie man das Lebendige verstehen will?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sagt, Leben, na ja, gut, das ist … das braucht Zellen, das ist auf Zellenbasis aufgebaut, von den ersten Einzellern, bis halt zu den Vielzellern hinauf, über die ersten Würmer, dann über die Fische, oder wo es halt hinaufgeht, bis es dann irgendwann bei uns landet. Ja, das ist aber wirklich nur ein Teil des Lebens. Das ist im Grunde schon ein Prozess, nämlich des Absterbens des Lebens in Wahrheit, viel lebendiger war vorher, ja, die ganze Erde selbst. Die Erde war ein lebendiger Organismus. Das ganze Sonnensystem ist oder war ein lebendiger Organismus. Bis zu einem gewissen Grad ist es das noch immer. Und dieses Sonnensystem ist ein Organ in dem großen System unserer Milchstraße, wenn man so will. Und so weiter. Es sind immer eigentlich Organbildungen, wenn man so will. Und das ist diese, wenn man so will, kosmische Lebenskraft, die Ätherkraft, wie es Steiner nennt, um einen Namen dafür zu haben. Aber er hat immer deutlich gesagt, es ist nicht der alte Ätherbegriff, den die Physiker gehabt haben, und es ist auch nicht der Äther, von dem man einschläft, wenn man daran riecht. Es ist, es ist einfach der Name, der kommt aus dem Griechischen aither [von altgriechisch αἰθήρ]. Das ist ja eigentlich der blaue Himmel, das Himmelszelt, also der ganze Kosmos eigentlich in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=1173s Rhythmen im Sonnensystem hat man früher Sphärenharmonie genannt hat. Das ist kosmische Musik, ein Zusammenklingen von Kräften, die Strukturen bilden 00:19:33] ===&lt;br /&gt;
Und nur wenn bei Tag der blaue Himmel leuchtet, dann leuchtet dieses Ätherische durch sozusagen ganz deutlich, weil … weil von der Sonne natürlich auch sehr viele belebende Kräfte kommen. Die Sonne ist sozusagen, wenn man so will, das Zentralorgan unseres ganzen Sonnensystems. Und es ist sehr viel größer, wie man heute auch naturwissenschaftlich weiß, als man es ursprünglich gedacht hatte. Also es geht weit über die Bahn der äußeren Planeten hinaus und es ist eine riesige Sonnensphäre eigentlich da, die ist etliche Male größer als das, wo sich die äußersten Planeten bewegen. Und das ist eingeschlossen durch eine sogenannte Heliosphäre, und die hat eine Art Außenhaut, und dort trifft sie dann auf den äußeren Kosmos außerhalb unseres Planetensystems. Und dieses ganze große Lebewesen unseres Sonnensystems, das pulsiert auch. Natürlich mit einem anderen Rhythmus als unser Herzschlag, aber es macht Rhythmen durch. Und nimmt etwas auf aus dem Außenraum und gibt auch etwas ab an den Außenraum. Also das wird für die Naturwissenschaften der nächsten Zukunft sehr wichtig sein, das zu erkennen, das dort im Großen im Prinzip genau dieselben Prozesse stattfinden wie im Kleinen. Das, was im Kleinen, in der Zelle von mir aus stattfindet, findet im Großen statt. Also das heißt, so ein Sonnensystem ist so etwas wie eine Riesenzelle, wenn man so will. Und natürlich sind manche Detailmechanismen, wie es die Biologen dann nennen anders. Eine DNA unseres Sonnensystems wird man nicht finden...&amp;quot;Wer weiß&amp;quot; (Stimme)... Lacht. Ja, es gibt natürlich Vergleichbares, das ist schon klar, weil der Bau des Ganzen ist eben alles nicht zufällig. Ich meine, heute denkt man, das ist alles mehr oder minder ein Zufallsprozess. Und es hätte auch ganz anders passieren können. Ja, wenn ich die Gesetzmäßigkeit nicht erkenne, dann sage ich halt Zufall dazu, weil ich keine Ahnung habe, wie das passiert und warum das passiert. Das sind Dinge, die es erst zu erforschen gilt, aber das wird wichtig sein und auch zu sehen, den Zusammenhang, wie das Leben unseres ganzen Sonnensystems, um einmal bei dem zu bleiben, zusammen hängt mit dem Leben unserer Erde auch. Und dass letztlich das Leben unserer Erde ein Abbild ist, ein verkleinertes sozusagen dieses Lebens des ganzen Sonnensystems. Und das drückt sich aus, nämlich die ganzen Rhythmen, die darinnen sind, das ist das, was man früher die Sphärenharmonie genannt hat. Das ist kosmische Musik. Das ist ein Zusammenklingen von Kräften, die Strukturen bilden dann letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=1355s Klang erzeugt Struktur, im Kleinen wie im Großen. Die ordnende Kraft des Klangäthers am Beispiel der Chladnischen Klangfigur 00:22:35] ===&lt;br /&gt;
Man kann ja den schönen Versuch machen, ich weiß nicht, ob ihr das kennt, mit den chladnischen Klangfiguren, also da hat man… nimmt man eine Metallplatte, streut ein bissel was, wie einen Bärlappsamen oder irgendwas leicht Bewegliches darauf, ganz dicht und dann streicht man es mit dem Bogen an oder man kann es mit einem Lautsprecher machen. Mit einem Bogen ist es natürlich natürlicher, der Weg. Dann fängt diese Platte zu schwingen und zu klingen an, erzeugt auch Töne und dann entstehen Muster, entstehen Muster darauf. Also das ist so ein Modell Beispiel dafür, wie Klang Struktur erzeugt und das passiert im Großen auch. Und das hängt eben auch mit diesen Ätherkräften zusammen. Rudolf Steiner spricht in dem Zusammenhang vom Klangäther, der diese ordnende Kraft hat, und die ist sehr mathematisch. Die Ordnung, die da drinnen ist. Daher nennt er ihn sogar auch Zahlenäther oder mathematischen Äther. Ja, wenn mich jetzt wer fragt, was sind denn die Naturgesetze? Wir sind ja jetzt in der Naturwissenschaft soweit, dass die meisten eigentlich sagen, okay, es gibt nur die materielle Basis und auf die muss alles reduziert werden, nur diese materielle Basis, abgesehen davon, dass kein Mensch weiß, was Materie wirklich ist. Ja, man kennt Elektronen und Protonen und sonstiges und man kann in immer Kleinere gehen, aber was es eigentlich ist, weiß kein Mensch, ist auch ausgeklammert aus der Physik. Materie ist kein Thema. Das ist ein Wort, das man verwendet öfter, aber im Prinzip kann man nur die Gesetzmäßigkeiten angeben, wie bestimmte Sachen zusammenwirken.                                                                                         &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=1465s Überall, wo nicht bloßes Chaos herrscht, steckt primär der Klangäther dahinter, der nach mathematischen Gesetzmäßigkeiten ordnet. Der Lebensäther wandelt diese in eine höhere Ordnung um. Die Physik kennt das unter &amp;quot;Symmetriebrüchen&amp;quot; 00:24:25] ===&lt;br /&gt;
Ja, was sind denn diese Gesetzmäßigkeiten?                                                                                         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was das Ganze ordnet, das ganze Geschehen ordnet. Das sind im Wesentlichen nämlich die Klangätherkräfte. Also wenn wer fragt: Was ist ein Naturgesetz? Dann ist es ja natürlich, es ist ein menschlicher Gedanke zunächst einmal, aber dieser Gedanke entsteht daraus, dass wir diese Zusammenhänge, die im Klangäther tatsächlich vorhanden sind, zumindest teilweise erkennen. Wieso das geht? Das werden wir noch zu erforschen haben, das wird sehr wichtig sein für unser Thema, dass dann nämlich ein großer Zusammenhang da ist. Aber überall, wo nicht bloßes Chaos herrscht, sondern wo, wo sich etwas geordnet abspielt, in der sinnlich physischen Welt, steckt primär einmal der Klangäther dahinter. Der ordnet, und zwar tatsächlich nach mathematischen Gesetzmäßigkeiten. Und wenn die dann irgendwie durchbrochen werden, ein bissl, was nämlich für eine höhere Entwicklung notwendig ist, dann kommt eine noch höhere Ätherkraft, der Lebensäther. Und der ist noch mehr eigentlich. Und der wirkt aber scheinbar so, indem er diese wunderbare Harmonie, die in dem Klangäther ist, etwas durcheinanderbringt, in gewisser Weise aber doch nicht ganz, sondern es eigentlich zu einer höheren Ordnung umwandelt.                                                                                         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Physik kennt das auch. Sie weiß nur den Hintergrund nicht. Sie spricht davon, dass es ist in den Naturgesetzmäßigkeiten dann sogenannte Symmetriebrüche gibt. Irgendwas, was zuerst so harmonisch symmetrisch ist, muss einen Symmetriebruch durchmachen auch und dann entsteht eine komplexere Gesetzmäßigkeit daraus. Also sonst hätte man nur sehr einfache Sachen. Und da spielt der Lebensäther bereits eine große Rolle. Er nennt ihn auch Wortäther. Um ihn zu vergleichen, der Klangäther, das ist wie die Musik und der Lebensäther ist so wie das gesprochene Wort, das artikulierte Wort. Da kommt tatsächlich auch ein bisschen etwas Rauhes hinein durch die formenden Konsonanten zum Beispiel, aber das sind jetzt nicht mehr diese harmonischen Klangformen, sondern das sind asymmetrische Formen. Das sind ganz individuelle Formen, die haben auch ihre Charakteristik, natürlich, aber die lassen sich auch nicht mehr so einfach berechnen. Sie lassen sich gestalten, aber dann muss ich willentlich mitwirken. Es ist auch kein Wunder, weil der Lebensäther, das ist die sozusagen die höchste Form des Ätherischen und die überschneidet sich im Grunde schon mit den Seelenkräften, mit den astralischen Kräften und die bringen aber immer zunächst, ja, eine gewisse Unordnung hinein in das Ätherische. Zunächst... Es ist der Anstoß da dazu, von einer bloß harmonischen Klangordnung abzugehen, die eigentlich immer dasselbe wiederholt, in immer feineren Formen. Da jetzt einen Stoß hinein zu geben, und auf einmal entsteht eine höhere Ordnung. Nach dem Durchgang durchs Chaos, wo jetzt nicht mehr nur Symmetrisches gestaltet ist, sondern auch Asymmetrisches. Und trotzdem merkt man noch aha, dahinter sind aber die Symmetrien, aber die sind jetzt verzerrt worden. Aber gerade dadurch ist es etwas Besonderes. Wo, weiß ich nicht, wenn man zwei Kreise, die sich durchdringen, irgendwo, jetzt wird auf einmal der eine sehr groß und der andere klein. Dann geht schon Symmetrie verloren und solche Dinge halt einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt nur der Versuch eines anschaulichen Beispiels. Und so passiert es zum Beispiel auch bei den Pflanzen, wenn die Blüte sich bildet, dann wird dieses, weil eigentlich die Blatt Bildung, das ist Blatt, Blatt, Blatt, unten ist es noch ganz einfach, dann wird es immer komplexer, aber es ist trotzdem im Grunde noch im Wesentlichen eine einfache Klangform. Dann wird es gegenüber zur Blüte hin, geht es in die Kelchblätter über, wird wieder ganz einfach im Grunde und dann kommt das Neue mit der Blüte und da ist jetzt sozusagen der Kampf da, ja, ich sage jetzt bewusst einmal Kampf auf der einen Seite. Vorher habe ich gesagt, die Seelenwelt küsst die Pflanze, jetzt sage ich sie kämpft mit der Pflanze oder die Pflanze kämpft mit der Seelenwelt. Na, in der Liebe ist es ja auch , es ist immer ein bisschen Bewegung, sonst ist es ja fad. Sonst ist es ja fad. Aber dort, dort passiert dann was und da entsteht ganz was Neues. Ich meine, diese Farbenpracht, die dann hineinkommt bei den Blüten, das ist schon Ausdruck der Seelenwelt. Jede Farbe ist Ausdruck einer seelischen Regung in Wahrheit. Und die manifestiert sich da bis ins Physische. Und bei uns ist es halt der Sehsinn, dass wir diese Farbe wahrnehmen. Das heißt, da erleben wir seelisch etwas, was draußen in der Realität zum Beispiel bei der Blüte passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=1818s|Ein ideal gebauter Kristall ist sehr spröde und zerfällt beim leisesten Lufthauch (der Lebensäther verfestigt) Ein solider Kristall enthält kleine Unregelmäßigkeiten (das Seelische), was ihn beweglich macht (Klangäther entspricht dem Flüssigen) 00:30:18]] ===&lt;br /&gt;
Aber auch selbst wenn jetzt irgendein Kristall eine Färbung bekommt, dadurch das irgendwo Spuren eines Metalls dabei sind. Diese Spuren des Metalls da drinnen, stören die ideale, harmonische Kristallgestalt und dadurch wird es erst zum Edelstein. Das ist... Ja. Ich meine, es ist ja auch so, dass ein ganz ideal gebauter Kristall ist unheimlich spröde. Also wenn er wirklich absolut ideal wäre, ganz rein, ganz regelmäßig, innerlich, dann würde er beim leisesten Lufthauch zerbröseln, weil er keine Möglichkeit hat, auch der kleinsten Kraft auszuweichen. Die einzige Möglichkeit ist zerbrechen. Das ist die einzige Bewegungsmöglichkeiten, die er hat, weil er keine innere Beweglichkeit hat. Wenn dann ganz durchgehend, die Struktur da ist; das heißt, der wirkliche schöne und gute Kristall ist der, der immer wieder kleine Unregelmäßigkeiten drinnen hat. Kleine Unregelmäßigkeiten. Da wirkt schon das Astralische hinein. Da ist genau dasselbe, der Lebensäther baut eigentlich zunächst den Idealkristall oder vorher der Klangäther, da sind auch die Zahlenharmonien drinnen. Der Klangäther eigentlich baut diese Harmonie. Der Lebensäther verfestigt das zunächst, der Lebensäther ist nämlich der, der wirklich bis ins feste Element hinein gehen kann. Der Klangäther braucht immer das Flüssige, Bewegliche zumindest. Das heißt Klangäther wirkt idealerweise dort, wo Flüssigkeit ist, fließend.                                                                                          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wirkt er in den Pflanzen, auch in den Pflanzensäften natürlich. Nicht in dem, was uns fest erscheint. Und so eine Pflanze besteht ja hauptsächlich aus Wasser, das habe ich oft erzählt, eine Karotte, da glaubt man, das gibt es ja nicht, weil sie so hart ist, wenn man reinbeißt, besteht zu 99 % aus Wasser, das heißt in der Karotte ist mehr Wasser drin als im Meerwasser, weil dort sind 2 bis 3 % Salze drinnen. Also das heißt, die ist flüssiger, als das Meer eigentlich und trotzdem ist sie so kompakt. Das wenige genügt, um diese feste Form zu erzeugen. Aber das Leben, zunächst einmal die Klangätherkräfte, die strömen mit dem flüssigen Element, mit dem wässrigen Element. Und der Lebensäther fängt schon an, es zu verfestigen, und das Astralische, das Seelische baut die kleinen Unregelmäßigkeiten ein. Da sind die Unregelmäßigkeiten drinnen, aber die sind eben nicht zufällig, sondern die sind Ausdruck, ja, einer kosmischen Seelenregung, wenn man so will. Wenn man das lesen könnte, dann würde man erleben, welche seelische Kraft hat diesen Kristall gebaut. Dann würde ich das erkennen. Ja, wenn man entsprechend geistig entwickelt ist, kann man sowas bis zu einem gewissen Grad erkennen und von daher kommen dann gewisse Zuordnungen von Kristallen, von bestimmten Edelsteinen zu bestimmten seelischen Eigenschaften zum Beispiel auch. Also, da muss man sich aber sehr beschäftigen damit, weil dann setzt man sich mit dem Seelischen in Verbindung, das diesen Kristall in der Form gebaut hat. Und derart gebaut hat, das heißt, man begegnet eigentlich, um es noch genauer zu sagen, einem seelisch geistigen Wesen, das dahinter steckt. Weil das Seelische schwebt da nicht draußen in der Welt herum, sondern es ist wesenhaft, das heißt, man kann verschiedene geistig seelische Wesen unterscheiden, die aber halt nicht körperlich in Erscheinung treten, das sind viel mehr als das was körperlich herumrennen als Wesen auf Erden. Und das sind schon genug, aber das sind noch viel mehr.                                                                                         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=2088s Engelwesenheiten leben im flüssigen Element auf Erden 00:34:48] ===&lt;br /&gt;
Ich meine, Engelwesenheiten gehen zwar hinunter bis ins flüssige Element, aber so, dass sie, verteilt sind über die ganze Erde und zwar eine einzelne Engelwesenheit ist verteilt, so dass sie, weiß ich nicht, ein bisschen was im Neusiedler See hat mit dem zu tun, irgendwo im Hochgebirge in den Alpen und dann irgendetwas irgendwo in einen Fluss im Kongo irgendwo zum Beispiel. Das ist jetzt eine Hausnummer irgendwo, aber oft ganz unterschiedliche Sachen. Also nämlich in der Regel so, dass damit ein ,naja, Gesamtbild, aber ein spezielles Gesamtbild der Wassersphäre der Erde mitnehmen. Das heißt, der hat zwar jetzt seinen Hauptwirkungsort, vielleicht am Neusiedlersee. Aber er nimmt mit, was im Kongo ist. Er nimmt mit, was sonst wo ist. Ja, also wir haben immer so die Vorstellung: Wesen, dass muss so eingekastlt (in einem Kasten) sein, einen Körper wie wir haben. Für uns ist es notwendig, jetzt zunächst einmal, aber das ist nicht das Normale. Daher seht ihr, es ist sehr schwer sich eine Engelwesenheit in Wahrheit vorzustellen als Menschengestalt mit Flügeln. Trotzdem hat es eine Bedeutung, dieses Bild und ist richtig, wenn ich betrachte die Beziehung der Engelwesenheiten zum Menschen. Dann könnte man sagen, verwandelt der Engel in seiner Seelengestalt, in seiner Geistgestalt sich tatsächlich in sein Wesen. Das heißt er stellt sich letztlich auf uns ein, das heißt nichts anderes. Das heißt seelisch versucht er jetzt das Menschenwesen, ja, nachzubilden in sich. Aber so, dass zum Beispiel die Füße in der Regel weniger eine Rolle spielen, darum sind sie gern mit den langen Kleidern, vielleicht sieht man gar keine Füße unter Umständen. Das verfließt irgendwo, weil wirklich auf Erden Spazierengehen tut er nicht. Das kann er nicht, nicht wirklich.                                                                                          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=2230s Die Bewegung der Arme und der Hände ist Ausdruck meines seelischen Erlebens 00:37:10] ===&lt;br /&gt;
Und die Hände ja sind irgendwie da, weil sie auch stark Ausdruck des Seelischen sind. Die Hände und Arme haben zwei wesentliche Tätigkeiten. Das eine ist etwas ergreifen in der Welt, Werkzeuge bauen, umgehen mit der äußeren Welt. Das ist aber nur die eine Seite. Die andere ist: Die Bewegung der Arme der Hände ist Ausdruck meines seelischen Erlebens. Nicht wahr? Und das ist für uns Menschen zum Beispiel ganz wichtig. Und das hängt mit dieser Fähigkeit, die jetzt bei uns in der Mitte entwickelt  werden soll, zusammen, von der ich schon das letzte Mal andeutend gesprochen habe und das vorletzte Mal auch. Nämlich dass wir seelische Kräfte entwickeln werden, die heilend wirken oder zumindest krankheitsvorbeugend wirken, und zwar von Mensch zu Mensch, nicht nur für einen selber, sondern auch auch als etwas, was man weitergeben kann. Nur dann wird sehr viel davon abhängen, wieviel und welches Seelische liegt denn zum Beispiel schon in meinen Bewegungen der Hände drinnen? Das ist ein riesiger Unterschied. Das kann sehr durchs Ego gefangen sein, das jetzt nur an sich denkt, dann wird keine Heilkraft rauskommen. Also das heißt, da gehört auch der Mut dazu und die Kraft dazu, das tiefste Seelische nämlich durch die Bewegung der Arme, der Hände, der Finger durchfließen zu lassen. Und mit diesen Seelenkräften fließen dann auch tatsächlich Ätherkräfte mit und die sind ganz real wirksam dann beim anderen Menschen. Man teilt es.                                                                                         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=2349s Partner sind im Ätherischen miteinander verbunden. Wenn einer stirbt, ist sein Anteil an Ätherkräften weg 00:39:09] ===&lt;br /&gt;
Ich habe die letzten Male oder schon öfter deutlich erzählt: Eine soziale Gemeinschaft überhaupt, eine Lebensgemeinschaft, insbesondere,  also von zwei Partnern oder so, beruht vor allem darauf, dass sie im ätherischen miteinander verbunden sind durch die Ätherkräfte. Sie teilen Lebenskräfte miteinander. Und hat auf der anderen Seite natürlich auch natürlich die Problematik oder das Schwere, wenn einer der Partner stirbt oder auch wenn aus einer größeren Gemeinschaft jemand stirbt, dann bedeutet das einen unwiederbringlichen Verlust dieser Lebenskräftegemeinschaft oder eine Einbuße darin. Es ist weg. Also wenn es zwei Menschen sind, die miteinander eng verbunden sind, ist sozusagen die Hälfte der Ätherkräfte pfutsch. Und eigentlich haben beide aus dem gleichen Pool geschöpft und das ist jetzt weg. Und dessen muss man sich sehr bewusst sein. Also das ist zum Beispiel, wenn ein Mensch stirbt, da kann ich noch so sehr ein spiritueller Mensch sein und sagen: Ich halte ja meine Verbindung im Geistigen zu dir. Das nützt mir aber für die Ätherkräfte da unten gar nichts, aber überhaupt nichts. Null. Weil diese Ätherkräfte zerstreuen sich nach dem Tod. Innerhalb von drei Tagen sind die Geschenk an den Kosmos und gehen in den Kosmos über. Das heißt auch in die Erdenwelt natürlich und darin wirken sie. Und das ist ihre Aufgabe auch.                                                                                         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wir haben auch unter anderem als Menschen die Aufgabe, diese Ätherkräfte, die wir entwickeln und an denen wir arbeiten, im Grunde unbewusst arbeitet jeder daran. Es macht nichts, wenn wir es nicht wissen, aber wir arbeiten kräftig. Manchmal ist es etwas besser, wir wissen nichts, dann können wir nicht hineinpfuschen. Aber es ist allerdings langsam an der Zeit, sich dessen auch bewusster zu werden, auf das werde ich noch kommen. Aber jedenfalls haben wir auch die Aufgabe, diese Ätherkräfte, die ihre besondere Qualität dadurch bekommen, dass hier ein menschliches Ich daran arbeitet. Weil das kommt aus der Naturätherwelt nicht heraus. Weil da arbeitet jetzt primär kein menschliches Ich, sondern nur das, was wir übergeben der Natur an Kräften. Und das ist ganz wichtig. Das ist, wie soll ich sagen, fast die wichtigste Art der Naturpflege oder der Naturbelebung, der Naturverwandlung, der Weiterentwicklung bis zu einem gewissen Grad der Natur. Das sind die Kräfte, die der Mensch gibt. Weil damit der Mensch auf Erden überhaupt einmal entstehen konnte, musste die Natur sehr viel an Lebenskräften einbüßen in Wahrheit. Ich habe das am Anfang leise angedeutet,  mit den ersten Lebewesen die auf Erden erschienen sind als Einzeller oder sonstiges. Das ist bereits ein Sterbensprozess.                                                                                        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=2540s Tod eines Partners bedeutet einen Einbruch der Lebenskräfte. Dann muss derjenige, der zurückbleibt sehr energisch daran arbeiten, diese Kräfte in irgendeiner Form auszugleichen. Das ist richtige Trauerarbeit 00:42:20] ===&lt;br /&gt;
Die Erde selbst war das Allerlebendigste, ja vielleicht noch größer das Sonnensystem als ganzes, wenn man einmal die Grenze nimmt. Aber in dem Moment, wo sich etwas davon herauslöst und jetzt Eigenleben im kleinen werden will, dann ist es ein Prozess der Zerstörung, des Herausreißens eigentlich. So paradox das klingt. Das heißt Weiterentwicklung geht nur über den Weg des Loslösens?  Es geht nur über den Weg des Loslösens. Sonst wäre es halt stehengeblieben: Aha, eine lebendige Erde, wunderbar. Aber die Erde als gesamt Lebewesen sozusagen. Aber die hätte nicht die Entfaltungsmöglichkeiten, die entstehen dadurch, dass jetzt ein Zerteilungsprozess stattfindet und Zerteilungsprozess ist ein Sterbeprozess im Grunde. Aber eben kein vollständiger, es stirbt nicht vollständig, sondern es stirbt jetzt in Einzellebewesen hinein. In Transformation - und Transformation natürlich, natürlich und auch Einseitigkeiten, die dann entstehen, weil das Gesamtleben der Erde, das hat alle Möglichkeiten. Darum ist es ja so lebendig, weil das alles drinnen hat. Jetzt während in dem einen Wesen werden die Kräfte gesammelt, in dem anderen andere. Und das macht dann den Reichtum eigentlich der Natur aus. Aber man muss sehen, es ist eigentlich aus der Perspektive gesehen ein Sterbensprozess. Also wodurch ist das Leben auf Erden entstanden? Durch den Tod. Es ist jetzt paradox irgendwie. Aber es ist manchmal ganz gut, sich so paradoxe Sätze zu formen, wenn man weiß, was sie bedeuten. Ja, das heißt aber, wenn eine Gemeinschaft, die ätherisch miteinander verbunden ist, egal, ob sie zwei Menschen sind oder eine Menschengruppe, wenn jemand stirbt, dann ist es ein Einbruch der Lebenskräfte. Und dann muss der, der zurückbleibt, oder die, die zurückbleiben, einfach sehr energisch daran arbeiten, diese Kräfte auszugleichen in irgendeiner Form. Ich meine, das ist der Sinn einer wirklichen richtigen Trauerarbeit. Da geht es nicht darum nur zu heulen, sondern es geht darum zu wissen: Ich muss Ätherkräfte, die mir verloren gegangen sind, aufbauen.&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=2691s Es ist ein wertvoller Impuls, jene Kräfte, die ein verstorbener Partner geschenkt hatte, nun selber zu erzeugen. Das wirkt heilsam auf die Umgebung 00:44:51] ===&lt;br /&gt;
Und das heißt, es ist ein wertvoller Lernprozess im Grunde, den der Mensch durchmacht, wenn er jetzt lernen muss, die Kräfte, die ihm vorher der Partner geschenkt hat, selber zu erzeugen bis zu einem gewissen Grad zumindest. Es wird anders natürlich wieder ein bisschen, es wird keine genaue Kopie davon, aber es wird eine Bereicherung. Und während des Zusammenlebens fängt es schon an, dass man beginnt sich auszutauschen die Kräfte und der eine lernt vom anderen. Und sozusagen dann müssen wir beweisen, okay, jetzt bin ich so weit, dass ich das allein auch bis zu einem gewissen Grad hinbringe. Also das sind ganz wichtige Dinge. Und damit lernen wir aber zugleich auch heilsam zu wirken wieder in unserer Umgebung. Weil je mehr wir bewusst solche Kräfte, also wenn wir es bewusst machen, ist es am besten, aber selbst wenn es unbewusst passiert, ist es auch gut. Wir sind aktiv darin, neue Lebenskräfte aufzubauen. Und das hat immer nicht nur eine Wirkung für uns, sondern immer auch eine Wirkung für unsere Mitwelt. Allerdings, in wie weit wir es schenken können den anderen, hängt auch damit zusammen, was sich seelisch abspielt. Das Seelische, dass sehr stark im Egoismus verhaftet ist, kann sich blockieren und sagen: Das gehört mir, das gebe ich nicht her, ich will es behalten, sonst verliere ich es ja. Was ein falscher Gedanke ist. Wenn ich ihn ausströmen lasse, wird es immer stärker in mir. Das ist wohl das Grundprinzip des Schöpferischen überhaupt. Die Schöpferkraft wächst mit, je mehr sie sich verströmt. &amp;quot;Wie Isabel Allende sagt: Man hat nur das, was man liebt.&amp;quot; Ja, ja. Und sogar, man wird reicher noch, es wird mehr. Also je mehr ich verschenke, desto reicher wird es einfach. Es ist wie eine Quelle, die muss sprudeln, sonst ist sie keine Quelle. Und sie gibt sich her. In dem Moment, wo Sie sich zurückhalten will, ist es aus, ist es keine Quelle mehr. &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=2829s Der eigentliche Liebesleib des Menschen ist der Ätherleib, die Ätherkräfte. Die wahre Kraft der Liebe besteht darin, dass sie sich verschenkt 00:47:09] ===&lt;br /&gt;
Und im Geistigen ist es - und geistig meine jetzt alle Stufen vom Ätherischen übers Seelische und das Höhere Geistige dann - aber das lebt immer davon, sich zu verschenken. Das ist wahre Kraft der Liebe. Darum, ich habe es auch schon öfter erwähnt in den Vorträgen: Der eigentliche Liebesleib des Menschen ist der Ätherleib, die Ätherkräfte, die Lebenskräfte. Es ist nicht bloß das Gefühl, die Emotion. Ja, das Seelische soll natürlich mitspielen auch. Und da ist es immer noch die Frage: Ist es mehr egoistisches Empfinden oder ist wirklich ein sich hingeben Wollen dabei, ein sich verschenken Wollen im Seelischen? Es kann beides notwendig sein, wird beides notwendig sein. Aber die eigentliche Liebeskraft, heißt Lebenskraft schenken. Das ist es eigentlich. Ich meine, wie es auch im Fortpflanzungsakt ja ist. Es ist die Kraft, Leben zu spenden. Um das geht es primär, neues Leben sozusagen zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, etwas von dieser Kraft, wenn wir das überströmen lassen können auf andere Menschen, hat eine heilsame Wirkung. Ganz klar. Ganz klar. Und diese Kraft ist ja etwas, im Ätherischen ist es doch immer so, das es ja in dem anderen anregt, diese Kraft nicht nur aufzunehmen, sondern indem er sie aufnimmt, fängt er an, sich selber nachzubilden, mit zu bilden. Das ist also ein typisches Phänomen im Ätherischen, dass es eigentlich beginnt nachzuarbeiten. Wenn es etwas aufnimmt, eine Form sozusagen, eine ätherische Form, nennen wir es halt mal so, dann fängt der eigene Ätherleib an, diese Form nachzumachen. &amp;quot;Deshalb muss man aufpassen, mit wem man sich umgibt.&amp;quot; (Stimme einer Zuhörerin) Ja, ja, natürlich. Natürlich ist es besser, wenn jemand zerstörerische Kräfte ausstrahlt, kann ja auch sein, das kommt dann aber in Wahrheit nicht vom Ätherischen selber, sondern das ist halt vom Astralischen, vom Seelischen her. Da spielt es jetzt halt die große Rolle, ob ich da jetzt nur mein Ego auslebe und eigentlich mich in Gegensatz stelle, was manchmal notwendig ist und für die Menschheitsentwicklung notwendig war. Aber es ist ein Zerstörungsprozeß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=3004s Ätherisches ist nur dann heilsam, wenn ich es in die eigene, unverwechselbare ätherische Gestalt überführen kann 00:50:04] ===&lt;br /&gt;
Und dann zerstöre ich aber auch etwas an den Ätherkräften, die eigentlich hinausgehen wollen und vielleicht sogar in den Ätherkräften des anderen. Also, da fahre ich hinein einfach. Und daher die wahren Krankheitsursachen, also alles was organische Krankheiten sind. Unfall ist ein anderes Kapitel, da spielen karmische Sachen eine Rolle und sonstiges. Das aber wenn es eine innere organische Erkrankung ist, kann auch einmal karmisch bedingt sein, aber vor allem ist es bedingt durch das Seelische. Der Ausgangspunkt ist immer das Seelische. Die Krankheitsursachen liegen im Seelischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn vielleicht irgendein, wie heißt der Virus jetzt? Corona? Der mit dem Krönchen. Gut. Wie könnte man ihn vergessen heute. Dann ist es nur ein Anstoß dazu, dass diese Kräfte wirksam werden können. Aber sie stoßen dann auf etwas, was im Astralischen halt zerstörerisch wirkt, ein bisschen auf den Ätherleib und daher die Abwehrkräfte stört,  vermindert irgendwo. Weil der Ätherleib, der mit dem Flüssigkeitsorganismus mitgeht, der hängt auch sehr stark mit dem Immunsystem zum Beispiel zusammen, und darin wirkt er sehr stark. Und weil der Ätherleib auch immer als Ätherleib, der bei jedem Menschen anders ist ein bisschen, der hat ein sehr starkes Gefühl dafür normalerweise: ja ist das Ätherische, das da reinkommt, darf das überhaupt rein oder nicht? Ja man müsste es genauer so sagen, man nicht einfach ungefiltert was von außen, sondern man übernimmt es, also berührt es, ist jetzt bildhaft gesprochen, macht es nach, aber verändert es, sprich - ich passe es meiner Individualität an. Nur dann kann ich es integrieren in den eigenen Ätherleib. Also das heißt, es ist nicht einfach so, da hast Du und der andere nimmt, so wie ein Pulver sozusagen, übersinnliches Pulver. Nein, so ist es nicht, sondern es ist, es wird dir etwas gegeben, aber du kannst es nur aufnehmen, wenn du es nachformst und dabei auch so transformierst, dass es für dich geeignet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch zu eigen machen. Das ist ganz, ganz wichtig. Ganz, ganz wichtig. Und da spielt auch der Lebensäther eine ganz wesentliche Rolle. Das ist eben die höchste Form. Die sorgt dafür, dass wirklich das, was kommt, in die eigene Gestalt, in die eigene, unverwechselbare ätherische Gestalt sozusagen übergeführt wird. Und das ist notwendig. Also das sind alles Dinge, die man berücksichtigen muss. Und also das heißt, es würde auch nichts nützen, jetzt überflute ich alle mit einem heilsamen Ätherischen und wenn die das nicht verwandeln können, sich aneignen können, dann nützt es nichts. Und im Gegenteil, weil dann ja meistens etwas seelisch-Astralisches mitgeht und das dem jetzt: Du musst doch und Ding - dann hat es sogar etwas Zerstörerisches unter Umständen. Also wenn ich es jemandem sozusagen aufzwingen will. Sondern man muss ein Gespür haben, wie viel verträgt er.   &amp;quot;Und das hängt da immer von der Bereitschaft ab.&amp;quot;  Ja, natürlich. &amp;quot;Was will der Mensch, ist er bereit, wirklich etwas zu erringen, oder?&amp;quot; Absolut, absolut und und man muss auch wissen, weil jeder Mensch hat ein anderes Lebenstempo. Es ist ein großer Unterschied drinnen, wie man gewisse Dinge, auch Krankheiten oder sonst was bewältigt, beim einem schneller, ein anderer braucht Jahre vielleicht. Das kann ganz unterschiedlich sein und den Prozess kann und darf ich nicht künstlich beschleunigen, sondern der muss seinen Gang gehen. Ja, ich habe das oft gesagt: Eigentlich das Ätherische hat etwas mit der Zeit, mit dem Zeitlauf zu tun, mit den Zeit Rhythmen und mit dem Zusammenhang von Früherem und Späterem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=3285s Der Ätherleib weiß, was wann möglich ist. Etwas zum richtigen Zeitpunkt zu tun drückte der altgriechische Bergriff Kairos Καιρός aus 00:54:45] ===&lt;br /&gt;
Im Grunde ist im Moment der Geburt oder sogar der Zeugung, wenn man will, oder kurz nach der Zeugung, um es ganz genau zu sagen, hängt zusammen mit dem, was am Lebensende ist. Das heißt, das ist schon präsent. Das ist in gewisser Weise schon präsent in der Fülle seiner Möglichkeiten nämlich, weil das Potenzial, das da drinnen steckt, das ist von Anfang an klar und hat eine bestimmte Richtung. Hat sich für dieses Erdenleben ein bestimmtes Ziel, eine bestimmte Aufgabe gesetzt. Und das alles steckt da drinnen. Und der Lebensweg heißt nur jetzt: Wie viel davon entfalte ich? Und wann? Zu welchem Zeitpunkt? Da kann ich nicht irgendeine ausgefeilte Fähigkeit, kann ich nicht schon mit drei Jahren entwickeln, weil vielleicht muss ich vorher noch ein paar andere Fähigkeiten entwickeln. Und wenn ich versuche, da etwas vorzuziehen, dann störe ich eigentlich den eigenen Ätherleib. Weil der hat diese Zeitordnung, diesen Überblick. Das heißt, der Ätherleib weiß, was wann möglich ist, was wann geeignet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ein paar Mal gesprochen auch vom richtigen Zeitpunkt, was die Griechen Kairos [altgriechisch Καιρός ] nennen. Tue etwas zum richtigen Zeitpunkt! Jetzt, jetzt, nicht ein Jahr vorher und nicht zwei Tage später, sondern jetzt! Und die Griechen hatten teilweise, also nicht alle natürlich, aber manche hatten noch dieses Erlebnis. Sie spüren einfach im Ätherischen, jetzt ist der richtige Zeitpunkt und jetzt funktioniert es. Und wir bilden uns oft ein, nein, das muss ich jetzt und wieso und na gut, und zwei, drei Jahre später probiere ich es wieder und jetzt geht es immer noch nicht. Und vielleicht erst nach 25 Jahren ist der Zeitpunkt reif, weil ich habe alle anderen Dinge erst durchmachen müssen, vielleicht auch alle Abirrungen oder scheinbaren Abirrungen und Umwege, die brauche ich alle, um das mitzunehmen. Und dann funktioniert es. Und unser Ätherleib weiß das alles. Er ist eigentlich das Gedächtnis dieser Sachen, er hat das im Überblick, im Vorblick auch. Gedächtnis ist sozusagen, was wir als Gedächtnis erleben, ist der Blick nach hinten. Der Ätherleib hat den Blick nach beiden Seiten. Der hat den Blick nach dem, was war, und nach dem, was möglich ist in der Zukunft. Und zwar ganz präzise. Ganz präzise. Wir werden sicher im Leben nicht alles verwirklichen, was möglich ist. Aber der führt uns da sehr sicher durch.&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=3458s Es wird eine Medizin geben, wo Menschen die Fähigkeit haben werden, zu sehen, wie das Seelische störend aufs Ätherische wirkt, um dadurch einem Menschen gute Ätherkräfte zu vermitteln 00:57:38] ===&lt;br /&gt;
Und wenn es eben einmal irgendwo abbiegt und aus dieser Harmonie herauskommt, dann liegt es daran, dass das Seelische, das Astralische da jetzt hineinspukt und dort die Ordnung ein bisschen durcheinander bringt. Und dann ist einmal eine Unordnung in den Lebenskräften. Und das macht sich zunächst noch gar nicht so viel bemerkbar irgendwie. Und oft erst Jahre später manifestiert es sich in einer Krankheit, die man auch physisch diagnostizieren kann. Aber da ist vielleicht schon 30 Jahre vorher im Seelischen ein Impuls, der das Ätherische stört, also die Lebenskräfte stört und irgendwann fängt es sich zu manifestieren an bis ins Physische hinein. Also das sind alles Prozesse, die nicht so von heute auf morgen kommen. Auch wenn es jetzt eine Erkrankung durch einen Virus zum Beispiel ist. Dass du bereit bist dazu, krank zu werden durch den Virus, das hat eine lange Vorgeschichte. Das sind Dinge, die man heute in der Medizin im Wesentlichen noch nicht kennt. Natürlich die Ärzte kennen die ganze Lebensgeschichte nicht. Es wird einmal sehr wichtig sein, die ganze Biografie eines Menschen zu überschauen und zu wissen: Ah, ist da vielleicht nicht etwas gewesen vor 20 Jahren, was jetzt dort Bedeutung hat. Und wo ich jetzt vielleicht bewusst etwas tun müsste, um an das Seelische heran zu kommen und von der Seite es anzugehen. Und nicht von außen, von der physischen Seite, indem ich irgendein Mittel gebe, das jetzt, etwas erzwingen will, was der Ätherleib eigentlich nicht kann. Und jetzt versuche ich das von außen zu ersetzen durch ein Hilfsmittel. Das ist eine Krücke, das mag ein bisschen helfen, aber gesund in dem Sinn macht es nicht. Es repariert momentan einen Schaden, der vorhanden ist und wie es meistens ist, hat es sogar Nebenwirkungen. Das heißt, es schädigt das  Ätherische noch zusätzlich unter Umständen. Deswegen sage ich trotzdem nichts Böses darüber. Solange wir nicht schauen können, was im Ätherischen sich abspielt. So lange sind wir halt angewiesen darauf, herum zu pfuschen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist im Grunde so, dass wir halt an der Spitze des Eisberges arbeiten und den ganzen Rest in der Regel nicht sehen. Und das heißt, es wird eine Medizin der Zukunft, und zwar der näheren Zukunft - Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich, der näheren Zukunft, also nicht erst in 1000 Jahren oder so, sondern vielleicht in den nächsten 100, 200 Jahren oder so - sich entwickeln, wo Menschen diese Fähigkeit haben. Dass sie sehen am Seelischen: Wo ist das Problem? Und sehen, wie das störend ins Ätherische eingreift und aus dem heraus diesem Menschen auch Ätherkräfte vermitteln können.  Und eben mit einem entsprechend harmonischen Seelischen und Astralischen verbunden. Die beiden Kräfte gehören zusammen. Und es wird nämlich drinnen liegen in der Art meiner Gestik, meiner Bewegung. Wie greife ich den Patienten an, wie berühre ich ihn? Ich meine, man weiß, dass oft Heiler, man sagt Handauflegen und so. Ich meine, so dumm ist das nicht. Ich meine, es ist heute oft Scharlatanerie weil es viele nicht können. Sie tun als ob, und Sie können es nicht. Dann ist es natürlich mit Recht schädlich und unsinnig im Grunde. Aber das gab es einmal in der Vergangenheit auf instinktive, alte Weise. Dann ist es verloren gegangen. Wir müssen als Menschheit durch den Materialismus durchgehen, und das ist halt heute die Zeit. Wir müssen beinhart auf den Boden geknallt werden, sonst wären wir nicht wirklich frei. Ja, sogar ungespitzt in den Boden gerammt im Grunde noch zu den Widersachern. Und da gibt es das ganze Ding. Das bleibt uns nicht erspart, das ist unsere Aufgabe, mit denen fertig zu werden und sie eigentlich von ihrer Aufgabe zu entbinden. Nämlich dann, wenn man die Lektion gelernt haben. &#039;&#039;&amp;quot;Echt, dann sind die frei?&amp;quot;&#039;&#039; Ja, dann sind die frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=3737s Alle Weltentwicklung läuft so: Es kommt etwas aus dem schöpferisch-Geistigen herunter. Das Geistige wird geformter. Dann wird es etwas Seelisches, nun geht es ins Ätherische. Und dieses Ätherische verdichtet sich dann bis zum Physischen 01:02:17] ===&lt;br /&gt;
Also das wäre das Endziel. Es wird natürlich umso schwieriger, je stärker diese Widersacher-Wesen sind. Und wir haben eine ganze Menge eigentlich. Wir haben die luziferischen Wesen, wir haben die ahrimanischen Wesen und heute schon sehr stark die Asuras im Hintergrund. Und wir haben die letzten Male gesprochen von diesem Wesen Sorat, das aus einer ganz anderen Entwicklung kommt, die mit unserer Entwicklung in Wahrheit nichts am Hut hat. Und also namentlich nicht mit dem Freiheitsimpuls, den der Mensch da erhalten soll, sondern dieses Wesen ist eigentlich ein Wesen, von dem geht es nämlich aus. Es will eine perfekte kosmische Ordnung erzeugen, ohne jegliche Freiheit. Das heißt, da geht es maximal hinauf bis zum Klangäther auch. Lebensäther, dort, wo die freie Gestaltung beginnt, der Bruch der Symmetrie, aber dadurch etwas Höheres zu machen, dort kommt er nicht mit. Also eigentlich eine Wesenheit, und das zieht sich aber durch die ganzen Widersacher durch, also jedenfalls dann die Asuras übernehmen das, in gewisser Weise die ahrimanischen Wesenheiten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Luzifer, der ist ein bisschen flatterhafter, na ja, der ist wenigstens a bisserl, aber das ist was anderes. Und zwar warum? Weil die luziferischen Wesenheiten ja so eine Art Teilfreiheit haben. Und das unterscheidet sie von den Unteren. Nur dadurch konnten sie auch zu den Verführern der Menschheit werden. Und damit gaben sie den Anstoß zur Freiheit des Menschen. Das haben wir denen zu verdanken. Ja. Es ist sehr differenziert, die ganze Geschichte. Ja, aber jedenfalls wir haben die Aufgabe, an allen diesen Wesenheiten zu reifen, die da unten sind, an allen. Also jedenfalls am Luzifer, mit dem haben wir es eh schon sehr lang zu tun. Am Ahriman, mit dem haben wir es jetzt ganz besonders zu tun und dem müssen wir abringen, was nur geht. Dadurch erlösen wir ihn eigentlich. Also damit fängt es an, dass wir ihm etwas abringen, was seine Domäne ist, mit der er uns aber woanders hinziehen will oder jedenfalls tut, weil anders kann er gar nicht zunächst einmal. Wo wir ihm zeigen, dass er eigentlich noch eine andere Aufgabe hätte und dass das etwas anderem dienen kann, zu dem er keinen Zugang hat. Aber zu dem er durch den Menschen den Zugang bekommen kann. Und dass heißt dadurch würde die ahrimanische Kraft oder wird sich bis zu einem gewissen Grad zumindest wieder mit dem regulären geistigen, wenn man es so nennen wollen, verbinden. Dann, weil ihr wisst, ich habe das oft gesagt, Rudolf Steiner sagt ja, sie sind abkommandiert dazu. Also gerade die ahrimanischen Mächte, die Asuras, die sind abkommandiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Wesen Sorat ist aber etwas Eigenständiges. Das kommt aus einer anderen Entwicklung, die im Grunde mit unserer nichts zu tun hat. Die nur da durchschießt irgendwie und eigentlich etwas ganz anderes daraus machen möchte, was mit unseren Zielen im Grunde überhaupt nicht vereinbar ist. Und was dabei natürlich ganz stark vor allem die Widersacher Kräfte, also den Luzifer nicht so stark, aber Ahriman und Asuras besonders stark ergreift. Und weil für die ist es die perfekte Nahrung, also der bereichert ihr Reich. Weil, darum habe ich auch gesagt, die Widersacher sind eigentlich begrenzt in ihren Möglichkeiten, aber dieses Wesen Sorat bringt von der anderen Seite sozusagen etwas Neues hinein, was sie selber aus ihrem Wesen heraus nicht erzeugen können. Und daher sind sie natürlich sehr stark gebunden daran. &amp;quot;Und wir brauchen sie.&amp;quot; Wir brauchen sie. Ja. Und die Erlösung fängt also damit an, dass, nehmen wir mal die ahrimanischen Wesen, dass sie erkennen: Das, was ich eigentlich da unten krieg vom diesem Wesen Sorat, das ist nichts im Vergleich zu dem, was ich durch den Menschen bekommen kann. Und zwar bekommen kann, wenn der Mensch es mir freiwillig gibt. Und sozusagen sagt: Du, ich reich Dir die Hand. Wir brauchen dich auch. Du bist eigentlich willkommen, aber du musst sozusagen auf die richtigen Ziele zugehen und und die kann er nur durch den Menschen erfahren, durch sich selbst nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Problem. Also, das heißt, es geht nirgendwo darum und ging nie darum, vor diesen Widersachern einfach zu fliehen. Das ist nur so lang notwendig, solange wir nicht stark genug sind. Daraus ergibt sich das, dass der Teufel oder der Satan, uggh, nur die Finger weg davon. Und ist natürlich nicht gemeint, Satanist zu werden, weil dann macht man es eigentlich umgekehrt. Dann spannt man sich selbst in die Dienste dieser Wesenheit, die aber jetzt in die andere Richtung ziehen. Also das Gegenteil, es ist der Anti-Satanismus sozusagen, der den Satan selbst erlöst davon, Satan zu sein. ist noch eine große Aufgabe, braucht man nicht glauben, dass das jetzt bald verwirklicht sein wird. Sicher nicht während unserer Erdentwicklung. Wohl kaum während der nächsten Entwicklungsstufe. Bei der übernächsten sollten wir es bis zu einem gewissen Grad geschafft haben. Aber wir werden sehen, was dann geschafft ist, kommt in die Erlösung hinein. Und natürlich fällt in diesen Bereich auch das, dass wir erlösen die Widersacher-Kräfte, die auch in uns wirken. Die hängen ja natürlich auch mit den Krankheitsursachen zusammen. Und, also auch die ganzen Geschichten der Doppelgänger, diese Dinge. Der kleine Hüter der Schwelle, das ist fast der Doppelgänger. Also nicht zu verwechseln mit dem Großen, der drüber steht. Das sind eigentlich Teile von uns, die durch die Widersacher deformiert sind, nennen wir es einmal so. Also die verändert sind, die auf Abwege gebracht wurden. Man kann auf der anderen Seite auch sagen: Das ist das, was wir, unser Karma mit uns tragen. Das Karma, das wir tragen, ist das, was in uns eigentlich zerstört ist, vor allem an Seelenkräften, namentlich auch im Ätherischen, aber vor allem also im Seelischen. Und wo unsere Aufgabe ist, das müssen wir wieder reparieren, das müssen wir wieder auf eine höhere Stufe bringen und vielleicht sogar über den Ursprungszustand hinaus. Weil wir müssen es ja ganz zu etwas Individuellem machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir die ersten Inkarnationen hatten, war das noch sehr, ja Volksmäßiges, Stammesmäßiges, Äußeres, Kollektives irgendwo und die Ätherleiber waren ganz ähnlich. Ja, also ein Volk wurde gebildet geradezu dadurch, dass der Ätherleib eben auch vererbt wurde, um eins zu eins zu überleben. Darum ist das ein bestimmter Stamm, eine bestimmte Sippe oder was. Die ist durch diese Lebenskräfte verbunden. Das ist, was äußerlich die physische Vererbung ist, da geht aber auch die Vererbung des Ätherischen mit. Nur … [Ich komm gleich meine Lieben, nein, macht nix! - kurze Pause, Wolfgang steht kurz auf] Entschuldigung, so eine kleine Bewegungen zwischendurch, Pannen haben wir schon öfter gehabt, da ist alles geflogen, die Lampen, Tschimm, Bumm, Krach. Fenster öffnen. Fenster öffnen ist harmlos.] Ja, also mit diesen Karmakräften in uns, das sind die Dinge, die wir auflösen müssen. Wenn wir das nicht auflösen, dann können wir uns letztlich nicht loslösen von der Erdenentwickelung. Und das wird einmal notwendig sein, gerade jetzt, zu dem Zeitpunkt, bei dem wir stehen in der Betrachtung der Apokalypse, der ja doppelte Bedeutung hat. Wir stehen eigentlich da, wenn ich es im großen Stil sehe, blickt da der Johannes auf den Zeitpunkt, wo die Erde, die physische Erde beginnt sich aufzulösen. Und in einen nicht nur ätherischen Zustand übergeht, das ist schon ein bisschen früher. Das heißt, die physische ist sowieso schon mehr oder minder weg. Es ist nur mehr ätherisch, aber jetzt verschwindet auch das, und es geht in einen rein seelischen Zustand über. Ich meine, alle Entwicklung, alle Weltentwicklung läuft so: Es kommt etwas aus dem schöpferisch Geistigen herunter. Das Geistige wird geformter. Wenn wir es mit menschlichen Begriffen vergleichen wollen, ist es so, wie ein schöpferischer Geistesblitz, der dann zu einer konkreten Idee ausgearbeitet wird. Dann wird es etwas Seelisches. Dann geht es ins Ätherische. Und dieses Ätherische verdichtet sich dann bis zum Physischen. Das geht, der Übergangspunkt [… irgendwo ist da ein Mikro offen, glaube ich.]  &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=4407s Im Seelischen kommt die Zeit eigentlich immer entgegen. Es lauft eigentlich von der Zukunft in die Vergangenheit, also genau die umgekehrte Zeitrichtung 01:13:27] ===&lt;br /&gt;
Und ja, vom Ätherischen geht es dann über ins Physische. Aber wo? Der Übergang ist bei der Wärme. Wärme, die wir äußerlich spüren, diese physische Wärme, die wir mit dem Thermometer messen können, wenn wir uns die Finger verbrennen. Das ist die physische Wärme. Aber es gibt auch die ätherische Wärme. Das ist die andere Seite. Also zum Beispiel, wenn es schneit im Winter, jetzt haben wir schon fast Frühling bei uns, vor zwei Wochen war es noch sehr kalt und Schnee, geschneit hat es sogar. Wenn man aufmerksam ist, merkt man, es ist zwar kalt draußen, aber in dem Moment, wo es zu schneien anfängt, wird es etwas wärmer. Weil sogenannte Kristallisationswärme freigesetzt wird. Ja, und was passiert dabei? In Wahrheit geht dabei ätherische Wärme in physische, das heißt in sinnlich messbare oder fühlbare Wärme über, durch diesen Kristallisationsprozess. Also, da sind eigentlich Ätherkräfte, aus denen kristallisiert jetzt diese Kristallform heraus, der gestaltet das, der gibt ihm die Feinheiten. Man weiß das bei jedem Schneekristall, jeder schaut anders aus. Alle sind sechsstrahlig im wesentlichen, außer wenn sie ganz schlecht ausgebildet sind, sind sie dreieckig, das ist ein Verreckerl (wienerisch für &amp;quot;ein bisschen eingegangen&amp;quot; von einem Schneekristall.) Aber eigentlich sind sie immer sechszählig und trotzdem gleicht keiner genau dem andern. Jeder ist anders. Das macht dass astralische Element und der Lebensäther prägt es dann ein. Und wenn er das getan hat, ist damit aber Ätherisches vom Lebensäther über den Klangäther, über Lichtäther sogar in den Wärmeäther übergegangen und dann in die äußere physische Wärme, dann erscheint sie äußerlich als Wärme.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Transformation, der Anfang der Welt überhaupt, ist, dass einmal Wärme entstanden ist. Damit fängt es an. Die Physiker sagen Energie oder so etwas, ja also da hat der Urknall stattgefunden. Da ist im Grunde immense Hitze herausgekommen von Milliarden Grad, mehr als, weiß ich nicht, zehn hoch 40 oder so in der Größenordnung. Ja, eigentlich fast unendlich, aber dort kommt man nicht hin an den Nullpunkt, von wo es ausgegangen ist. Also immense Hitze eigentlich, die am Anfang entsteht und dann sich sehr, sehr schnell aber ausdehnt und dadurch kühlt es ab. Aber das ist in Wahrheit der Übergang von der ätherischen Wärme im großen kosmischen Maßstab halt zur physischen Wärme. Also das heißt, wenn man jetzt an den Urknall heran gehen will, wenn man das Bild, es ist nämlich gar nicht so dumm, das Wort ist dumm. Aber der Prozess, dass etwas wo nichts Räumlich-Zeitliches davor da war, sondern in einem Moment im Grunde immense Hitze, immense Energie von mir aus auftritt und damit Raum und Zeit entsteht. Raum und Zeit entsteht erst damit, dass diese Wärme in die Welt tritt. Vorher gibt es keinen Raum und keine Zeit, denn in der Seelenwelt gibt es keinen Raum in unserem Sinne. Zeit gibt es dort schon in einer gewissen Weise, aber ganz anders als bei uns. Also im Astralischen, im Seelischen kommt die Zeit eigentlich immer mehr entgegen. Es lauft eigentlich von der Zukunft in die Vergangenheit, also genau die umgekehrte Zeitrichtung. Und in Wahrheit alle Prozesse, alle Entwicklungsprozesse auf der Erde spielen sich ab, indem die zwei Zeitströmungen zusammenkommen. Und der Zeitstrom aus der Vergangenheit bedeutet immer, da wird etwas bewahrt als Folge dessen, was früher passiert ist. Und da kommt etwas, was eigentlich noch nicht passiert ist. Aber was jetzt in dem Moment genau den entscheidenden Impuls gibt, wo das zusammentrifft. In der Gegenwart trifft es zusammen und da wird jetzt gestaltet aus dem Zusammenspiel von dem Vergangenen, aus dem eigentlich sozusagen Abgestorbenen, könnte man sagen, weil das ist halt schon geworden. Und aus dem, was noch nicht geworden ist, aber was in Wahrheit die eigentliche Wirklichkeit ist, denn das wirkt. Das Tote aus der Vergangenheit, das ist das Passive eigentlich dabei. Nicht wahr, das rührt sich von sich aus nicht mehr. So ist es ja im physikalisch mechanistischen Denken drin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=4706s Die Wirklichkeit kommt uns entgegen und wird in dem Moment, wo sie sich mit dem Strom aus der Vergangenheit berührt, zur Realität 01:18:26] ===&lt;br /&gt;
Die Gegenstände werden von außen bewegt, müssen von außen angestoßen werden. Dadurch passiert etwas. Also zwei Kugel prallen aufeinander und dann geht es wieder auseinander. Das heißt, da kommen die Bewegungsursachen von außen. Und aus der vergangenen Bewegung heraus. Da kommt etwas aus der Zukunft. Und, aber das ist jetzt der Impuls, der von innen kommt. Das wäre es sozusagen so, wie wenn sich die Kugel jetzt von selbst in Bewegung setzen würde. Bei der Kugel passiert es nicht, aber bei uns, die wir über einen Astralleib  verfügen, passiert sehr wohl, dass wir aus uns heraus eine Bewegung ansetzen, die nicht irgendwo von außen angestoßen wird. Wird sind eben keine Marionette, die irgendwo an Fäden gezogen wird. Wir sind nicht einmal eine Marionette des Gehirns. Das ist auch noch ein weiteres Thema. Weil da hat ja heute die Naturwissenschaft und namentlich die Hirnforscher haben riesige Probleme. Klar, sie untersuchen es physisch, das ist auch sehr gut. Sie sollen es in allen Details untersuchen, aber sie kommen dann an so Sachen wie Bewusstsein, freier Wille vielleicht sogar. Wie soll das funktionieren? Alles funktioniert physikalisch, Ursache, Wirkung, das heißt äußere Ursache muss sein. Von mir aus äußere Ursache von einer Nervenzelle da drinnen zur anderen, aber wenn ich nicht innerlich irgendwo die Ursache finde oder von draußen, Lichtblitz kommt ins Auge, dann bin ich mit meinem Latein am Ende. Aber im Astralischen ist es ganz anders. Da kommt gerade etwas, was im physisch sinnlichen Sinn überhaupt noch nicht ist, sondern etwas, was nur Möglichkeiten eröffnet. Und das wirkt aber in dem Moment, wo es sozusagen auf das trifft, was aus der Vergangenheit kommt. In dem Moment wird ein weiterer Strom ausgewählt, sozusagen, ausgewählt, also: Aus den vielen Möglichkeiten, die veranlagt sind, realisiert sich eine. Also das heißt, diese Wirklichkeit kommt uns entgegen und wird in dem Moment, wo sie sich mit dem Strom aus der Vergangenheit berührt, zur Realität.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das sind daher zwei verschiedene Worte. Ist so schwer, wenn man das ins Englische übersetzen will. Weil die haben für beides nur das Wort Reality. Und das ist aber ein riesiger Unterschied. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ich meine, da ist es ein Prozess, der aus der Vergangenheit kommt. Und wenn man halt mehr diese materialistische Denkweise hat, die ist halt im Englischen stärker, weil das auch ihre Aufgabe ist, damit umzugehen. Ganz praktisch. Dann sehe ich aber nur immer das Äußerliche und nicht die eigentliche Wirklichkeit, die genau den Impuls gibt, das was Neues passiert. Das ist ganz wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=4904s Um anderen heilende Kräfte zuzuströmen, brauche ich eine sehr starke Ich-Kraft. Jemand, der starke Kräfte hergeben will, muss in seinem Ich sehr gefestigt sein. Ist das nicht der Fall, werden diese Kräfte sehr schnell von den Widersachern ergriffen 01:21:44] ===&lt;br /&gt;
Und daher, wenn wir seelische Kräfte in uns rege machen, dann kommt dadurch erst die Entfaltung all unserer Möglichkeiten herein. Erst das macht es, also durch diese Arbeit am Seelischen zunächst. Dadurch wird der Anstoß gegeben, dass sich viel, viel mehr, und immer mehr aus dem Reichtum unserer ganzen Möglichkeiten realisieren kann. Und das sind ihn in Wahrheit unsere Taten. Dadurch lernen wir, dadurch wird unser Ich reicher, weil die Quelle letztlich das Ich. Das Ich, das am Seelischen arbeitet, dadurch entstehen im Seelischen die Vielfalt an Möglichkeiten, die meiner Individualität angemessen sind. Nämlich deswegen angemessen sind, weil es das Ich in Wahrheit hineingelegt hat, immer mehr hineinlegen wird. Man muss dazu sagen, um fair zu sein, wir haben immer noch sehr viel Hilfe von höheren geistigen Wesenheiten dabei. Wir können es noch nicht alleine. Wir können es ein bisschen. Also ein Teil unseres, unserer Seelenkräfte, unseres Astralleibes ist bereits durchs Ich verwandelt und durch das Ich erneuert. Das heißt, das ist der Teil der Seelenkräfte, der wirklich ganz unserer ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ein viel größerer Teil wird uns zurzeit noch von höheren Wesenheiten zur Verfügung gestellt, die sich aber danach richten, wer wir sind. Die wissen sozusagen, welchen Weg wir uns vorgenommen haben, welchen Weg wir gehen. Und sie dienen uns im Grunde dabei, indem sie uns ihre Kräfte zur Verfügung stellen, weil wir es heute noch nicht können. Aber sie machen nicht, was sie wollen, sondern sie schauen ganz genau, dass es unserer Individualität entspricht, unserem wirklichen Willen entspricht. Und das ist eben auch ganz wichtig, wenn wir heilende Kräfte anderen zuströmen wollen, dann muss im Seelischen einmal ganz drinnen sein, in dem Fall jedenfalls, dass da nichts vom Ego drinnen ist, sondern dass ich da ganz hingegeben an die Bedürfnisse des anderen. Das heißt, ich muss mein Seelisches so darauf einstellen, dass es mit seinen Seelischen ganz eng verwandt wird. Dazu brauche ich eine sehr starke Kraft in mir, nämlich eine sehr starke Ichkraft, weil sonst würde ich irgendwie weggewischt werden durch den anderen. Dann würde ich mich verlieren an den anderen. Und das darf nicht sein. Also das heißt, jemand, der starke Kräfte hergeben will, muss in seinem Ich sehr gefestigt sein. Das ist also ganz wichtig, sonst kann es für ihn selber nämlich schädlich sein. Man darf sich da nicht übernehmen wollen. Man muss wissen, okay, so viel Kraft habe ich und da bin ich überfordert. Dann kann ich das nicht geben, weil es hilft dem anderen sowieso nicht. Weil in dem Moment, wo das Ich nicht stark genug ist, genau zu dosieren die Kraft, die daraus kommt, und genau diese Selbstlosigkeit zu lassen und trotzdem aber etwas ganz Strukturiertes, ich sage mal anzubieten. Dann schade ich mir selbst und dem anderen aber auch oder zumindest ist es nutzlos für ihn. Und vor allem werden diese Kräfte dann sofort sehr schnell von den Widersachern ergriffen, denn die lauern nur darauf, dass irgendetwas schräg läuft, sozusagen. Also da sitzen sie sofort darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das klingt natürlich für uns heute noch sehr, sehr phantastisch, dass man das alles wird einmal bewusst miterleben können und zwar innerhalb der näheren Zukunft. Das steht wirklich relativ vor der Tür. Also ich sage mal, es wird in dem Jahrhundert noch sein. Nicht bei allen, das ist schon klar. Aber dass mehr und mehr Menschen hoffentlich, wenn es nicht tot getrampelt wird, das muss man halt immer dazu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=5190s Europa befindet sich derzeit in einer Zerreißprobe zwischen West und Ost. Sein Selbstbewusstsein hat stark gelitten. Nach der Blüte lebendiger Geistigkeit (u.a. Goethe) dominiert immer mehr der materialistische Impuls 01:26:30] ===&lt;br /&gt;
Also die Mitte, das heißt Europa im wesentlichen, hat seit mehr als 100 Jahren ein Riesenproblem. Es ist das Geistige, wie soll ich sagen, das wirkliche geistige Selbstbewusstsein ist, hat sehr, sehr stark gelitten in Europa. Und das ist, es steht Europa geistig gesehen an einer Zerreißprobe zwischen den Kräften, die von West und Ost kommen. Sie sind sehr stark und werden immer stärker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem es wird jetzt das Asiatische mit China immer stärker. Und da ist ja auch eine Geistigkeit verbunden damit. Eine sehr starke, aber eigentlich eine sehr alte Geistigkeit. Die geht zurück auf die Eiszeit in Wahrheit, das steckt dahinter. Und das ist eine Kraft, die sich aber wieder wunderbar eignet, sich zu verbinden mit den ahrimanischen Zielen oder auch ahrimanischen Kräften, die auch aus dem Westen kommen. Weil die Aufgabe des Westens, also namentlich Amerika, ist es, den Bund mit Ahriman einzugehen und ihn dann zu verwandeln. Aber es läuft halt nicht immer in die gewünschte Richtung, sondern manchmal in die umgekehrte Richtung, dass der Ahriman uns verwandelt. Das ist halt das Problem dabei, und das ist zurzeit schon einigermaßen auch der Fall. Aber insbesondere diese chinesischen Kräfte, diese Geistigkeit, die da drinnen ist, die hat eine Verwandtschaft damit.  Also ganz anders zum Beispiel, als das was im Indischen oder was im Persischen ist, oder ganz anders, was im Russischen drinnen ist. Aber im Grunde ist es etwas, was im Chinesischen tief drinnen lebt bis heute, ein altes atlantisches Element. Das heißt, das ist diese Eiszeit-Geschichte. Aus dem kommt das. Damals waren das im Grunde hohe Kräfte, aber die wirken im Untergrund heute mit und die kommen von der Seite aus herein. Und die tun, ja auch mit einer gewissen Selbstverständlichkeit, wird teilweise bewusst geschürt, aber teilweise auch unbewusst. Es wird sowieso so laufen, weil die Kräfte sind einfach da und die sind im Grunde relativ regulär ausgebildet. Es geht gar nicht darum, dass die zu stark sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist, dass wir in der Mitte geistig im Moment zu schwach sind. Oder vielleicht brauchen wir den Dämmerschlaf. Aber wir sind seit spätestens Mitte des 19. Jahrhunderts im Dämmerschlaf - Europa. Die letzte Blüte war wirklich, wo also noch eine wirklich lebendige Geistigkeit da war, war so, mit Ende der Goethezeit war das aus. Goethe stirbt 1832. Das ist, es liegt nicht nur am Goethe natürlich. Aber das ist so ein markanter Punkt. Danach ist es eigentlich nur mehr Ausklang. Es kommt natürlich noch ein bisschen ein Impuls herein. Aber es wird immer weniger und immer mehr wird dominierend im Grunde der materialistische Impuls, der aus dem Westen kommt und der auch kommen musste, auch zu uns, keine Frage. Das sagte ich, wir müssen durch mindestens eine Inkarnation durch, die voll materialistisch ist. Sonst geht der Weg nicht weiter. Und die so voll materialistisch ist, dass wir auch spüren, dass die Kräfte da unten sind. Also mit all dem. Es geht nicht, ohne diesen Durchgang zu machen. Das ist der Punkt. Sonst erlangen wir unsere wirkliche Erdenreife nicht. Und Europa hat halt, ist im Moment in der Gefahr, in der Phase stecken zu bleiben und die Gefahr ist für Europa viel größer als für die englisch-amerikanischen Völker. Für die ist es ihre Aufgabe und sie werden es auch bewältigen auf ihre Art. Das heißt, sie werden zwar sehr angekränkelt werden von der materialistischen Geschichte, aber letztlich werden sie sie überwinden. Das ist der Punkt. Aber wir, Europa ist etwas sehr Sensibles und im Moment fehlt das geistige Selbstbewusstsein in Europa. Das ist unser großes Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Und was können die einzelnen da machen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=5517s Entwicklung und Stärkung von Seelenkräften durch Naturbeobachtung. Zwei unterschiedliche Gebetshaltungen 01:31:57] ===&lt;br /&gt;
Na ja, eben genau an diesen Dingen arbeiten, also diese Seelenkräfte zu entwickeln, diese Ätherkräfte zu entwickeln und sich vor allem einemmal dessen bewusst zu werden, dass diese, dass es diese Kräfte gibt. Und lernen, sie zu beobachten. Ja, wie beobachte ich Sie? Erstens einmal Naturbeobachtung spielt eine Rolle, da hat Goethe ja schon angefangen mit seiner Pflanzen-Metamorphosen-Lehre. Er hat zwar noch nichts von den Ätherkräften gewusst oder von den Astralkräften oder so. Von Seele hat er etwas gewusst, aber dass das in der Natur wirkt, hat er zumindest nicht schauen können. Aber er hat trotzdem die Wirkung ganz genau beschrieben. Ich meine, in seiner Metamorphosen-Lehre kommt das eigentlich ganz genau heraus das Astralische, Seelische. Die Pflanze küsst oder kämpft mit ihr, wie auch immer, bis es zur Blütenbildung kommt, zur Samenbildung, zur Fruchtbildung kommt. Und das Interessante: Die Frucht ist eigentlich schon fast ein astralisches Organ. Und die Frucht atmet. Ich meine, die Blätter atmen in der Nacht auch, wenn kein Sonnenlicht ist, bei Tag haben sie die Photosynthese, aber die Frucht hat keine Photosynthese mehr, die atmet. Früchte atmen. Das heißt im Prinzip wie Mensch und Tier. Es geht noch nicht so weit, dass die Frucht wirklich empfindsam wird, aber man sieht: Was passiert denn da? Eine Art Organbildung. Nicht wahr, die Pflanze hat eigentlich das Blatt Prinzip, das flächige Prinzip. Sie hat eigentlich nicht das Prinzip, irgendwelche geschlossenen Körper zu bilden. Das ist ihr eigentlich fremd. Es ist der Spross, der geht und die Blätter. Also Linie und Fläche, mehrfach gekrümmte Fläche, von mir aus, aber im Grunde nicht dieses sich Verschließen. Und ja bei der Knospe fängt es an, da machen die Blätter zumindest, es sind noch immer Blätter, aber sie machen die Geste des sich Verschließens.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sie machen zu, man könnte auch sagen, Gebetshaltung, von mir aus. Die hat, ja was ist denn die Gebetshaltung? Um das noch zu verdeutlichen. Was tu ich denn da? Was das Wichtige nämlich dabei ist: Ich berühre mich selbst, das heißt ich bringe das Selbstbewusstsein mit hinein, und das schicke ich da hinauf. (er faltet die Hände vor dem Herzen) Das ist das ganz Wesentliche. Ist eine andere als die alte Gebetshaltung,(er hebt die Hände links und rechts von sich nach oben) wo ich mich so zum Sonnengeist wende oder so. Da bin ich der Empfangende. Da bin ich einer, der sich aktiv hin wendet. Und da bewusst wird. Wir sind da am bewusstesten in Wahrheit in den Händen. In den Händen sind wir ganz besonders bewusst. Ja, dort fühlen wir stark an den Fingerspitzen sind wir ganz fein bewusst. Das spielt alles eine Rolle. Jetzt kann man es verschieden machen. (er verschränkt die Finger) Das sind alles nicht zufällige Dinge.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Gebetshaltung im Vergleich zu dieser alten Haltung  ist etwas, wo schon sehr gesetzt ist auf das Ich Bewusstsein in Wahrheit. Das ist nicht gesetzt, auf einfach Schäfchen in der Herde zu sehen in Wahrheit, sondern es heißt eigentlich: Werde Dir Deiner eigenen Geistigkeit bewusst und wende Dich mit Deiner Geistigkeit zur großen Geistigkeit da draußen. Und so ein bisschen macht so eine Pflanze auch so eine Geste. Nehmt so eine Tulpe zum Beispiel. Nehmt die Tulpe, wenn die Knospe da raus kommt, ja. Da sind ja schon lauter Blätter da drinnen. Aber die machen  die Haltung eigentlich. Und sie bilden einen geschützten Innenraum. In dem Innenraum, da wachsen die Samen, dort drinnen. Und das ist die typische Geste des Astralischen. Einen geschützten Innenraum bilden, in dem etwas reifen kann, eine Innenwelt zu bilden. Ich meine, letztlich seelische Innenwelt, aber im Körperlichen spiegelt sich das als räumliche Innenwelt wieder. Und in der Frucht habe ich das dann erst recht. Wenn ich jetzt eine Orange hernehme oder eine Zitrone oder auch einen Apfel. Das ist eine Innenwelt. Und durch eine Haut oder eine Schale ist sie abgegrenzt nach außen. Sie will nicht nach außen leben, sondern nach innen leben. Und im Inneren gebiert sie ihren kostbarsten Schatz, nämlich die Samenkörner, die darinnen sind. Nicht wahr, so ein riesiger Apfel mit den paar Samenkörnern da drinnen. Die birgt sich da drinnen und dort liegt der Schatz, denn aus dem kann eine neue Pflanze werden. Das ist genau das, was wir im Seelischen machen. Daher müssen wir uns auch im Seelischen abschließen können und da drinnen einen ganz wertvollen Schatz zum Reifen bringen. Und seht ihr, so an die Natur heranzugehen, das mitzuerleben, das ist ganz wesentlich. Dann, wenn man das jetzt nicht nur ganz nüchtern, trocken macht, und zwar mit der Distanz des Wissenschaftlers, aber trotzdem zu spüren, was seelisch das bedeutet, ganz objektiv nämlich. Da geht es jetzt nicht darum: Ah, schön ist das, ich bin so glücklich dabei. Es soll ja sein, aber auf das kommt es nicht an, das geht nur mich was an! Aber wenn ich sehe, welche Geste macht denn diese Pflanze da drinnen schon. Und das miterlebe oder mitempfinden kann, was sie da eigentlich tut, wenn sie ihren Schatz dort drinnen bewahrt. Das ist eine Seelengeste bereits und da bin ich eigentlich schon sehr scharf dran, dieses Seelische, das die Pflanze umspielt, wirklich geistig zu schauen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Anfang davon. Es zu zu spüren einmal, dass das da ist. Jetzt nicht nur vom Kopf her. Jetzt kann ich es euch einmal nur vom Kopf her als Gedanke erzählen. Aber es geht darum, dass man es selber mal erlebt, es zu spüren. Wenn ich eine Pflanze anschaue, dass ich das wirklich miterlebe. Dass diese Geste drinnen ist und diese mitempfinden kann, mit meinem Seelischen sie mitempfinden kann. Da kann ich ruhig in mir einmal dieses Seelische bilden, das dazugehört. Und ich werde einfach mit der Zeit sensitiv dafür, für das Seelische, das von außen auf die Pflanze wirkt. Weil es ist nicht drinnen in der Pflanze, es umspielt sie und dadurch passiert das dort. Und damit stärke ich meine Seelenkräfte. Damit stärke ich meine Seelenkräfte. Ja, also das ist das eine. Das ist eines der Dinge, die die Seelenkräfte stärken.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=6005s Denken ist nichts anderes als Tätigkeit der Ätherkräfte. Im Gehirn werden sie zum Absterben gebracht, was über den Schmerz zur Bewusstseinsbildung führt 01:40:05] ===&lt;br /&gt;
Ja, das ist jetzt der nächste Punkt. Wie schaut es mit den Ätherkräften aus? Wir arbeiten nämlich ununterbrochen damit. Und wissen es wieder nicht, obwohl wir eigentlich relativ bewusst damit arbeiten. Aber wir wissen wieder nicht, dass es die Ätherkräfte sind? Naja, ich habe ja schon irgendwo am Anfang gesagt, zum Beispiel wenn die Naturforscher Naturgesetze erforschen, dann haben sie es hauptsächlich mit dem Klangäther zu tun. Ja, wo erleben Sie den Klangäther? In Ihrem eigenen Denken, indem sie zum Beispiel mathematisch denken. Dann arbeiten Sie mit Klangätherkräften. Es sind dieselben Kräfte, die in der Natur draußen, die Pflanzen gestalten, die die Naturgesetze machen. Mit genau denselben Kräften denken wir. Nur, dass wir sie jetzt nicht dazu verwenden, um unseren Körper zu gestalten, sondern wir lassen sie im Seelischen aufleuchten. Und dann entsteht ein Gedanke.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt: Denken ist nichts anderes als Tätigkeit in Wahrheit der Ätherkräfte. Allerdings wie kommen sie zu Bewusstsein? Weil die Lebenskräfte als solches sind normalerweise unbewusst. Wir wissen das, dort, wo alles in der Verdauung vor sich geht, in der Leber, in den Nieren. Da kriegt man eigentlich nichts mit, sondern wo unsere vitalsten Organe sind, dort spüren wir nichts. Das heißt, eigentlich dort, wo das Leben so richtig fließt, sind wir unbewusst. Ja, weil Bewusstsein der Ätherkräfte ist eigentlich Schlafbewusstsein, und zwar Tiefschlafbewusstsein. Also das heißt traumloser Schlaf. Das heißt, jetzt haben wir ein Problem. Das heißt: Was muss ich tun? Ich muss irgendwie diese Ätherkräfte ja zum Aufwachen bringen. Ich muss sie irgendwie &amp;quot;wecken&amp;quot;. Ja, das Wecken geschieht relativ brutal, indem sie eigentlich jetzt namentlich am Gehirn, aber überhaupt am physischen Körper zum Stillstand gebracht werden, zum Absterben gebracht werden in Spuren. Es sind nur ganz wenige Spuren, aber eigentlich treffen sie da auf immensen Widerstand. Und da kommt das Astralische jetzt dazu, das Seelische und kriegt das Ganze mit. Und das ist eigentlich ja ein leiser Schmerzprozess. Bewusstsein ist immer im Prinzip Schmerzprozess. Nur beim Schmerz, beim normalen Schmerz, den wir spüren, ist es einfach ein dumpfes Bewusstsein, also ein sehr unscharfes. Also da kann ich nicht sagen:  Der Schmerz ist, ist lila, grün und schmeckt sauer, sondern es ist irgendwo ungut, so diffus womöglich. Aber es ist kein klares, waches Bewusstsein. Da ist es halt ein gedämpfter Schmerz, aber im Grunde auf dem beruht das Bewusstsein, das sich bildet. Und das bildet sich genau bei dem Organ, das von seiner ganzen Lebensart schon so ist, dass es dauernd am Absterben im Grunde ist.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gehirn ist unser heikelstes Organ, es braucht bis zu einem Viertel der normalen Körperenergie, nur dass es nicht abstirbt. Das ist Wurscht (egal), in der Nacht wenn wir schlafen und uns nichts denken oder glauben, uns nichts zu denken, braucht es auch praktisch genauso viel und und das ist schon heftig. Es ist wirklich viel. Also das ist ein Energiefresser da oben sozusagen. Und das nur, weil dort eigentlich der Ort ist, wo immer wieder Ätherkräfte zum Absterben gebracht werden. Und in der Nacht muss es wieder regeneriert werden. Ja, mühsam, aber vor allem bei Tag: Zerstörungsprozesse, Zerstörungsprozesse, Zerstörungsprozesse im Grunde.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das sieht man sogar in der Embryonalentwicklung. Und dann, wenn das Kind geboren wird, das Gehirn wird ausgeformt dadurch, dass Abermillionen oder Milliarden an Nervenzellen einmal zerstört werden. Das Kind hat vorher viel mehr und da wird: Weg, weg, weg, weg, weg, weg. Einfach einmal alles Überflüssige weg. Da wird richtig gemeißelt sozusagen. Kann man sagen. Das ist ein ganz wichtiger Prozess. Der kommt nur nicht sofort zum Bewusstsein. Aber der Prozess ist auch so einigermaßen abgeschlossen, dann so im  dritten Lebensjahr. Das ist der Punkt, dann ist das Kind soweit, dass es vielleicht anfängt, ich zu sich zu sagen. Ich will das. Und vielleicht sogar den Moment ganz wach erlebt einmal: Ich bin etwas ganz anderes, als das, was da draußen ist. Ich bin etwas eigenes. Staun! Und dass dieses Bewusstsein aber zustande kommt, bis dorthin, „Ich bin es“, das ist zu danken der ganzen Zerstörung, die da passiert. Die aber ein System hat sozusagen. Es ist nicht einfach ein Draufdreschen sozusagen, sondern es ist ein sehr präzises Meißeln, das da passiert. Und da wirkt mit, dass jedes eigene Ich, also das wirkliche geistige Ich, wir haben ja zunächst einmal nur im Ichbewusstsein einen Reflex davon, eine Abspiegelung davon, da haben wir uns ja noch nicht wirklich ganz.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das oft gesagt: Was wissen wir von unserem Ich? Das ist wie ein Loch in der Wand, da sehe ich ein schwarzes Loch. Und das heißt, ich sehe eigentlich nichts, ich sehe es nur, weil es weiß rundherum ist. Deswegen sehe ich, dass da etwas ist, wo ich eigentlich nichts weiter sehe. Da müsste ich durchschauen durch das Loch vielleicht, aber das ist eine dicke Mauer, da sehe ich halt nicht durch. Also wir haben eigentlich nur den Schattenreflex dieser Ich Tätigkeit, die Ich Tätigkeit, die das Astralische ergreift, das Astralische fängt an zu zerstören. Das wirkt da sehr zerstörerisch, gerade da oben hinein. Muss aber sein und mit diesem Zerstörungsprozess wird aber jetzt etwas von diesen Ätherkräften ins Bewusstsein gespiegelt. Und das ist dann in seiner Reinkultur das, was das Denken ausmacht. Beim Fühlen ist es, ja, das Astralische noch mehr für sich, das etwas tut im ganzen Organismus. Da nimmt es noch nicht diese Formbildekräfte des Ätherischen auf. Weil die Ätherkräfte, die Lebenskräfte sind eigentlich die Kräfte, die die Organe formen, die die Blätter formen, die, die unsere Gefäße formen, die eigentlich uns unsere ganze Gestalt gibt und beständig regeneriert.        &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=6451s Unser Seelisch-Geistiges wirkt zerstörerisch auf das Physisch-Ätherische. Und an dem  Punkt entwickelt sich das Bewusstsein 01:47:31] ===&lt;br /&gt;
Im Grunde ist die Gestalt ja eine … eine fließende. Die Stoffe fließen durch, und die Gestalt wird trotzdem bewahrt. Wir haben den Stoffwechsel. Die Stoffe sind es ja nicht. Wir sind ja nicht wie eine Marmorstatue, sondern da ist man etwas und es geht wieder weg. Und mit jedem Atemzug geht etwas weg, es ist ein ununterbrochener Austausch da. Aber der Ätherleib, die Ätherkräfte, das ist der große Künstler in der Natur draußen, aber auch bei uns. Der gestaltet, der plastiziert, der formt, der färbt, alles das ist die Tätigkeit des Ätherleibes. Der kann das.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so die Kleinigkeit davon sind die Naturgesetze. Das ist, ja das ist das untere Niveau, das Allerunterste, das ist das Allerunterste. Daher wenn die Naturwissenschaft ihrem Namen gerecht werden will und auch einen Naturalismus will, soll sie ihn haben. Aber da gehören die Ätherkräfte wenigstens einmal dazu. Ja, Lichtäther, Wärmeäther, der Übergang vom Wärmeäther in die äußere Wärme, das ist etwas ganz Wichtiges. Weil das ist das Eintrittstor, von dem alles, was aus dem Geistigen kommt, reinkommt. Also wenn man einmal verstehen wird, im Detail verstehen wird, wie das seelisch Geistige mit dem Körperlichen zusammenwirkt, wo sie ja heute komplett scheitern. Also das ist immer das leidige Leib Seele Problem. Da kommen sie nicht weiter, weil sie sich denken: Okay, das Geistige, das ist nicht räumlich. Wie soll das auf das Räumliche wirken und umgekehrt? Ah, geht nicht. Also am besten, reden wir nicht vom Seelischen und Geistigen, sondern nur von Gehirnvorgängen. Und ich sage, es ist auch besser, bitte bleibt dabei. Naja, ist ja wirklich gut, das verstehen sie ja.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir lernen auch sehr viel dann, dass wir sehen, welche Zusammenhänge das sind und das wir wirklich auch lernen, was kommt denn wirklich von dort und was kommt von der anderen Seite. Weil es kommt ja sehr viel auch von der körperlichen Seite. Und gerade diese Auseinandersetzung, dieses Zusammentreffen von etwas, was eigentlich in Wahrheit zusammengehört, aber trotzdem da in Kollision kommt auch, damit wir Bewusstsein haben, dazu muss der Crash passieren. Also diese Kollision ist das Wichtige eigentlich, dass wenn das eh alles in Harmonie in eins verwoben wäre -pff - dann wären wir völlig unbewusst. Eigentlich klescht (starkes Aufeinanderprallen) es da. Unser seelisch Geistiges stößt auf unser physisch Ätherisches und das ist immer ein Verkehrsunfall, ein kleiner. Jedes Mal wenn eine Nervenzelle blitzt , funkt irgendwas, dann ist es das Zeichen, da ist schon wieder ein Unfall passiert. Ja, aber dadurch haben wir unser Bewusstsein. Also wenn man es jetzt von der Natur Grundlage her schaut, hängt es damit zusammen, dass unser Seelisch-Geistiges zerstörerisch wirkt auf das Physisch-Ätherische. Und da an dem  Punkt entwickelt sich das Bewusstsein.   &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=6658s Engelwesenheiten haben zwar auch ein Ich-Bewusstsein, aber nicht die Freiheit des Menschen 01:50:58] ===&lt;br /&gt;
Nur - einmal entwickelt, wird das Bewusstsein als Fähigkeit ins Geistige aufgenommen. Und es gibt ja auch geistige Wesenheiten über uns, die niemals so verkörpert waren wie wir. Jedenfalls nicht während der Erdentwicklung, Engelwesenheiten, höhere Engelwesenheiten. Die haben auch ein Bewusstsein, auch ein Ich Bewusstsein, aber es ist ganz anders als das des Menschen. Und es hat eben die Freiheit nicht. Das habe ich oft gesagt: Die Engelwesenheiten haben die Freiheit des Menschen nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er Engel sich in sein Inneres wendet, kommt die Geisterfüllung von oben. Das heißt, das, was höhere geistige Wesenheiten ihn inspirieren, das erfüllt sein Inneres.  Er kann nicht sagen: So jetzt habt mich gern alle, jetzt tu ich mich einmal mit mir selber beschäftigen. Das geht nicht, in dem Moment, wo er sich in sein Inneres wendet, das heißt ablässt davon, nach außen tätig zu sein, nämlich im Wasser, in der Luft oder wo zu wirken. Und vielleicht einen Sturm zu machen einen kleinen oder was, weil das jetzt sein soll drinnen. Wenn er sich nach ihnen wendet, findet er nicht sich, sondern Geisterfüllung von oben. Er spürt sich eigentlich viel mehr in dem, was er nach außen tut. Das spürt er sich. da hat er das Gefühl: Ich tue das. Also ich erzeuge diese Welle oder diesen Sturm oder sonst etwas. Und das hat eine Bedeutung. Keine dieser Wellen ist nur zufällig, sondern in jeder lebt ein seelisch geistiger Impuls darin. Ja, dass wir es nur nicht durchschauen, nicht lesen können, das ist unser Problem. Da haben eben die Engel ein reicheres Bewusstsein, das ist nämlich ganz reich. Die haben nämlich ein Bewusstsein, das ist wie eine Seelengeste von ihnen. Dass da, weiß ich nicht, vielleicht 50 Engel zusammenspielen, dass da eine bestimmte Wellenformation sich bildet. Das ist das Wechselgespräch der Engel miteinander, unten erscheint das als Wellenformen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=6795s Geist ist auch Materie - Materie ist auch Geist. Nichts geschieht in der Welt, ohne das Mitwirken des Geistig-Seelischen 01:53:15] ===&lt;br /&gt;
Und natürlich es fügt sich aber auch den Naturgesetzen, weil es passt natürlich auch zu dem Klangäther, in dem die Naturgesetze leben. Es verstößt gar nicht, es benützt diese Gesetzmäßigkeiten. Das ist gar kein Problem, denn wir haben überall in der Welt das Zusammenwirken des Physischen, des Ätherischen, des Seelischen und des Geistigen. Weil das eigentlich eine zusammengehörige Einheit auch in gewisser Weise ist, so könnte man es auch sagen. Diese ganzen Gliederungen sind ja wieder nur von uns Menschen gemacht. Muss man auch dazu sehen. Wir haben angefangen, - Ah!, das Physische, das ist halt, was ich angreifen kann und mit Augen sehen kann. Dass da zumindest im Umfeld Ätherisches, Astralisches, Geistiges fix mit dazugehört, ohne dem das gar nicht bestehen könnte, das sehen wir halt nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum glauben wir: Hm, schwieriges Problem, Leib Seele Problem. Wie geht denn das? Kommt nicht zusammen. Es ist eigentlich immer zusammen. Es ist eines ohne dem anderen nirgendwo vorhanden. Wir sehen es nicht. Das ist das einzige Problem. Darum hat Steiner nie von einem Dualismus oder, weiß ich nicht, gesprochen, von Geist und Materie, sondern Geist ist auch Materie oder Materie ist auch Geist. Gibt Naturforscher, die das auch sagen. Tatsächlich, ich meine, bekannt ist Hans Peter Dürr. Quantenphysiker, Schüler von Werner Heisenberg. Heisenberg war einer der großen Mitentwickler der Quantentheorie. Und Heisenberg selber hat auch so gedacht im übrigen, also ganz stark. Also die meisten Quantenphysiker, sogar die sich ein bisschen mit philosophischen Hintergründen auch beschäftigt haben, sind letztlich auf das gekommen, dass es eigentlich ein Geistiges ist, das da wirkt. Ja, der Hans Peter Dürr hat das aber so plakativ gesagt: Ja, wenn es Materie wird, dann verkalkt halt der Geist sozusagen. Ja, dann erstarrt es. Eigentlich ist der Geist, der das gestaltet und der ist in seinen Aktionen, in seinen Tätigkeiten leitet. Alles, was geschieht in der Welt. Als kein Steinchen rollt, ohne dass da etwas Geistig Seelisches mitwirkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn es dann wirklich ganz verfestigt ist und liegen bleibt, dann ist es nur mehr physisch geworden, dann ist das Geistige nicht mehr drinnen, sondern nur mehr herum. Vielleicht mit dem nächsten Windhauch oder was, ist es schon wieder drinnen und damit rollt er vielleicht wieder weiter. Und das ist nicht bloß Zufall. Natürlich kann ich äußerlich die Kräfte messen, die dabei sind, ganz, ganz klar. Aber warum der gerade dort so, ich habe das schon oft gesagt: lösbar, exakt lösbar, ist das Zwei Körper Problem. Wenn zwei Kugeln zusammentreffen oder sich umkreisen, das kann ich exakt berechnen. Bei dreien oder mehr ist es schon aus in Wahrheit. Da kann ich Näherungslösungen machen. Ich kann es vielleicht, wie beim Sonnensystem  über tausende von Jahre ziemlich präzise vorherrechnen, wenn nicht etwas ganz Unvorhergesehenes kommt. Aber auf lange Frist nicht. Ist das Ergebnis eine Hausnummer. Es schwankt in der Größe aller möglichen Werte, die es ergeben kann. Also da ist der Messfehler so groß wird die Bandbreite der möglichen Werte, die herauskommen. Damit ist das Ergebnis ... ja ganz genau, weil da wirkt das Geistige des ganzen Kosmos mit hinein. Da wirkt eben das ganze Seelisch-Astralische, da wirkt das Geistige, wirken die Ätherkräfte drinnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die sind alle Kräfte, die nicht gefangenen sind in dem kleinen Physischen drinnen. Wenn es ein fertiger Kristall wird oder ein Stein, der ist zunächst einmal wirklich physisch gesehen in sich geschlossen. Mit dem Erdelement, mit dem Festen wird es ganz klar. Mit dem Wässrigen fängt es schon an. Die Kugeltropfenform ist auch schon etwas Abgeschlossenes. Beim Luftelement, das ist noch, das verteilt sich, das Gasförmige. Luft, das ist, ja eine Wolke, aber Wolke ist eh schon so etwas Gefrorenes ein bisschen, etwas Wässrig Gefrorenes irgendwo. Aber die Luft verflüchtigt sich, da kann ich nicht sagen, die hat, die und die Gestalt. Das geht nicht,  die ist nicht so wirklich zu fassen irgendwo. Also, da hört es schon auf. Aber in all diesen Dingen, in Luftströmungen in den Wasserströmungen, überall wirkt das mit. Es ist Teil, es sind die Naturgesetze selbst, wenn man will, sozusagen. Es ist der Klangäther, der da mit dabei ist. Der tut das auch. Er ist das Gesetz in seiner Tätigkeit in Wahrheit. Nur wir kennen es halt nur in der blassen Spiegelung als menschlicher Gedanke. Und es gibt wahrscheinlich nicht die volle Wirklichkeit wieder, aber es kommt dem nahe irgendwo zumindest. Aber wir kennen es nur als Abspiegelung, als unser Gedanke. Aber in Wahrheit steckt dahinter die reale Kraft, die es draußen macht und das ist auch die reale Kraft, die hinter unserem Denken steckt. Nur es stirbt da oben ab und wird dieser blasse Gedanke. Wir erleben daher normalerweise nicht die reine Ätherkraft selber, sondern erst den Moment, wo das ganze in die Zerstörung kommt. Dann wird es bewusst. Weil Äther schläft eben, Tiefschlaf. Aber jetzt, crash, alles kaputt, alles, ein bisschen was bleibt über, das bisschen kann ich erfassen und das ist jetzt der bewusste Gedanke. Und das heißt, wenn wir,  die Lebenskräfte erfassen wollen, muss es uns gelingen, etwas von dem Bewusstsein, das wir dadurch erworben haben, dass wir jetzt schon lange, lange als Menschheit  durchgehen, dass wir dieses Bewusstsein mitnehmen, um im Ätherischen selber aufzuwachen. Ohne dass es am physischen anstoßen muss. Das heißt, wir müssen sozusagen aufwachen, bevor das Ätherische am Gehirn namentlich zerstört wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=7419s Musik als eine andere Ausdrucksform: Albert Einstein hatte traumbildhafte Erlebnisse, sowie auch das Denken in Musik. Er dachte gar nicht in Formeln, sondern in Klängen, im Klangäther. Er hörte einfach die Naturgesetze 02:03:39] ===&lt;br /&gt;
Und dann, ja, aber im künstlerischen Tun ist das drinnen. Im künstlerischen Gestalten ist es drinnen. Das war Goethe bewusst. Darum ist ja die Goetheanistische Naturwissenschaft so etwas Besonderes. Sie ist leider Gottes eben viel zu wenig verfolgt worden und ist eine Nebenströmung irgendwo geblieben, ja, mit der sich ein paar  Anthroposophen heute beschäftigen. Und da sagt man, ja, weiß man nicht, Bildekräfte-Forschung. Bildekräfte-Forschung ist Erforschung von Ätherkräften, indem man sie verfolgt bis dorthin, wo sie bis ins Physische hinein ihre Spuren hinterlassen. Weil man sehen kann, das sind genau die Kräfte, die wirken. Und es ist nicht gegen die Naturgesetze, sondern mit den Naturgesetzen. Nur sind die vielleicht ein bisschen reicher als die, die man kennt. Aber ihr wisst ja, so wie das immer in der Physik war.  Ja, eigentlich sind wir fast schon am Ende, die Weltformel, steht schon vor der Tür. Aber die steht schon erstens, weiß ich nicht, wie viele Jahrzehnte vor der Tür und immer, wenn man geglaubt hat, so, jetzt ist es, dann der große Durchbruch. Das war um 1900 mit der Quantentheorie … ist alles, was wir als fix geglaubt haben, zwar nicht vollkommen über den Haufen geworfen wurde, aber sehr, sehr erweitert worden und sehr relativiert worden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann halt auch durch die Relativitätstheorie von Einstein. Das war aber nur die Konsequenz vom Alten. Also da ist wieder ganz neuer Aufbruch. Also so Ende des 19. Jahrhunderts hat man den Studenten gesagt: Na, Physik brauchst nicht studieren, die ist praktisch fertig. Na, denkste, na, denkste. Und der nächste Sprung steht uns bevor. Der wird kommen. Der wird mit Sicherheit kommen. Aber wir werden ihn halt erst wissen, wenn er da ist. Irgend ein Mensch wird es entdecken und wird genau den richtigen Punkt haben. Und das sind ja bei den Forschern auch, in der Naturwissenschaft, die wirklich diese genialen Begabungen haben, die haben auch hellsichtige Erlebnisse, auch wenn sie es vielleicht nicht wissen. Sie erleben Bilder oder Traumbilder oder was, in denen sie es erleben. Ich meine, also der Einstein hat das sehr stark gehabt und hat zugleich so in Musik gedacht. Er hat also zugleich einerseits so eine Art traumbildhafte Erlebnisse gehabt, als auch Denken in Musik. Er denkt gar nicht in Formeln oder so, sondern in Klängen, im Klangäther. Ich meine, er hört einfach die Naturgesetze. Ja, das ist, Musik ist eine andere Ausdrucksform davon. Und da, wie er, nur in dem Moment, zum Beispiel, das ist dem Einstein ja durchaus sehr, sehr schwergefallen, diese Erlebnisse, diese Bilderlebnisse, die er hatte, jetzt in eine Formel umzusetzen. Er war nicht der begabteste Mathematiker, das stimmt ja gar nicht. Er hat auch immer Hilfe, gebraucht irgendwo. Und aber er hat genau gewusst, was es ist, wo er hin muss. Und er hat gewusst, nein, das ist falsch, das ist ein Unsinn. In die Richtung muss es gehen. Aber er hat nicht, wie es der klassische Verstandesmensch macht: Aha, wir schließen logisch von A nach B nach C. Er hat eigentlich das Gesamtbild, das ihn leitet. Und das führt ihn durch durch den Weg. Mit Hilfe, ich meine, seine erste Frau hat ihm viel geholfen dabei ,das ist eh bekannt. Und dann, dass er letztlich die Formel, ich glaube, zwei oder drei Tagefrüher gehabt hat als der David Hilbert, der damals größte Mathematiker, der parallel mit ihm versucht hat, es in eine Formel zu bringen. Und der Einstein war trotzdem drei Tage früher dran, aber nicht weil er der bessere Mathematiker war, sondern weil er das Bild hatte. Und er hat dann letztlich gewusst: Das ist richtig. Weil er es nicht nur sozusagen … für den Hilbert war es ein rein mathematisches Problem. Aber es ist ja in dem Fall nicht nur ein mathematisches Problem, sondern ein naturwissenschaftliches Problem. Und die richtige Lösung finden, heißt die Lösung finden, die wirklich mit der Natur in Zusammenhang ist. Weil die Mathematik, der Klangäther selber, ist noch viel reicher, der lässt noch viel mehr Möglichkeiten zu als sich dann wirklich in unserer Natur, wie wir sie haben, verwirklicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, aus den möglichen Naturgesetzen haben wir einen bestimmten Ausschnitt, der sich in unserer kosmischen Welt verwirklicht hat. Und es könnten manche Naturgesetze auch ganz anders sein. Im Klangäther ist das drinnen. Nur es ist eben nur Teil, der wirksam wird. Es ist immer so, im Ätherischen ist ja im Grunde ein unendlicher Reichtum, aber verwirklichen tut sich nur ein Teil. Und das betrifft auch die Naturgesetze. Daher sind auch andere Welten denkbar, die andere Naturgesetze haben, die aber trotzdem genauso in sich stimmig sind. Aber das würde uns jetzt weiterführen, wie überhaupt einmal das mit den Naturgesetzen entstanden ist. Das gab es nicht immer, weil es nicht immer den Klangäther gab. So wie es den Lebensäther, den noch Höheren, der ist überhaupt erst mit unserer Erdentwicklung entstanden, vorher gab es ihn nicht, nirgends. Also die Welt wiederholt auch nicht immer das Gleiche ewig, sondern sie verändert sich. Sie entwickelt sich. Und dieses sich Entwickeln ist aber zugleich ein immer mehr Verwirklichen der unendlichen Möglichkeiten, die im Geistigen drinnen sind. Aber man muss es sozusagen herunterbringen, darum muss es auch eine Schöpfung geben. Also selbst der liebe Gott, wenn man es jetzt so banal sagt, hätte diese Fähigkeiten oder er hat sie erst dann verwirklicht, wenn er die Schöpfung hervorbringt. Ansonsten ist es sozusagen nur reine Theorie, das zählt nicht. Das, er könnte, ist noch nicht, er hat getan. Und da ist eine gewisse, dadurch ist eine Veränderung drinnen. Trotzdem dass er von Anfang an über unendlich viele Möglichkeiten verfügt. Und das ist am Anfang so wie am Ende. Aber es macht einen Unterschied, was jetzt daraus verwirklicht wird.  &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=7680s „Dieselbe Vollmacht des Ich, die ich von meinem Vater empfangen habe!“ Jeder Mensch verwirklicht es anders 02:08:00] ===&lt;br /&gt;
So ist es auch bei uns Menschen. Wir haben in unserem Ich genau dieselbe Schöpferkraft, die gleiche Vollmacht des Ich, die ich von meinem Vater empfangen habe. Mein Lieblingszitat. Aber jeder Mensch verwirklicht anderes, dadurch ist jedes Ich vom anderen verschieden, obwohl jedes über die gleichen, unendlich vielen Möglichkeiten verfügt. Unendlich, es gibt nur unendlich. Jeder verfügt über unendlich viele Möglichkeiten, aber jeder verwirklicht andere. Und das sind erst so richtig seine, das sind seine Taten geworden. &amp;quot;Dieses werde, was du bist.&amp;quot; Ja, werde, was Du bist. Ja nehmen wir das „Werde was du bist“ als Schlusswort. Wir sind schon zehn Minuten darüber. Ich glaube, dieses Thema ist noch nicht ganz zu Ende. Ich habe noch eine ganze Menge mehr vorgehabt dazu, aber es ist  sehr dicht. Lassen wir es gut sein für heute. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ich hätte noch gerne gewusst, du hast immer wieder gesagt, das Astrale zerstört den Äther, aber in der Nacht nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039;  In der Nacht nicht, das ist richtig. Also dort, wo wir bewusst sind. Eben in der Nacht sind die Aufbaukräfte da, da wirkt er aufbauend, aber eben da sind wir nicht bewusst. Weil gerade im Tiefschlaf ist am stärksten die Regeneration dann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=0qDQ0mXKDWk&amp;amp;t=7780s Dank und Verabschiedung 02:09:40] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Bitte! Werden wir eh noch genauer besprechen, ist noch eine ganze Menge zu sagen dazu. Haben wir noch einiges vor. Danke, meine Lieben. Gute Nacht! Bis zum nächsten Mal. Danke! &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 44. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 46. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ahriman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] damit fängt es an, dass wir ihm etwas abringen […] Wo wir ihm zeigen, dass er eigentlich noch eine andere Aufgabe hätte […] und dass das etwas anderem dienen kann, zu dem er keinen Zugang hat […] dadurch würde die &#039;&#039;&#039;ahrimanische&#039;&#039;&#039; Kraft […] sich bis zu einem gewissen Grad zumindest wieder mit dem regulären Geistigen […] verbinden.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Alle Weltentwicklung läuft so: Es kommt etwas aus dem schöpferisch-Geistigen herunter. Das Geistige wird geformter. Dann wird es etwas Seelisches, nun geht es ins Ätherische. Und dieses Ätherische verdichtet sich dann bis zum Physischen 01:02:17|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 01:02:17]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Albert Einstein]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der &#039;&#039;&#039;Einstein&#039;&#039;&#039; hat das sehr stark gehabt und hat zugleich so in Musik gedacht. Er hat also zugleich einerseits so eine Art traumbildhafte Erlebnisse gehabt, als auch Denken in Musik.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Musik als eine andere Ausdrucksform: Albert Einstein hatte traumbildhafte Erlebnisse, sowie auch das Denken in Musik. Er dachte gar nicht in Formeln, sondern in Klängen, im Klangäther. Er hörte einfach die Naturgesetze 02:03:39|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 02:03:39]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Äther]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] Bildekräfte-Forschung […] ist Erforschung von &#039;&#039;&#039;Ätherkräften&#039;&#039;&#039;, indem man sie verfolgt bis dorthin, wo sie bis ins Physische hinein ihre Spuren hinterlassen. Weil man sehen kann, das sind genau die Kräfte, die wirken.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Musik als eine andere Ausdrucksform: Albert Einstein hatte traumbildhafte Erlebnisse, sowie auch das Denken in Musik. Er dachte gar nicht in Formeln, sondern in Klängen, im Klangäther. Er hörte einfach die Naturgesetze 02:03:39|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 02:03:39]]&lt;br /&gt;
* „[…] unser Seelisch-Geistiges wirkt zerstörerisch auf das Physisch-&#039;&#039;&#039;Ätherische&#039;&#039;&#039; […] an dem  Punkt entwickelt sich das Bewusstsein.” [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Unser Seelisch-Geistiges wirkt zerstörerisch auf das Physisch-Ätherische. Und an dem Punkt entwickelt sich das Bewusstsein 01:47:31|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 01:47:31]]&lt;br /&gt;
* „Bewusstsein der &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte&#039;&#039;&#039; ist eigentlich Schlafbewusstsein, und zwar Tiefschlafbewusstsein. Also das heißt traumloser Schlaf.” [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Denken ist nichts anderes als Tätigkeit der Ätherkräfte. Im Gehirn werden sie zum Absterben gebracht, was über den Schmerz zur Bewusstseinsbildung führt 01:40:05|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 01:40:05]]&lt;br /&gt;
[[Ätherleib]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] unser &#039;&#039;&#039;Ätherleib&#039;&#039;&#039; weiß das alles. Er ist eigentlich das Gedächtnis […] er hat das im Überblick, im Vorblick auch […] was wir als Gedächtnis erleben, ist der Blick nach hinten. Der Ätherleib hat den Blick nach beiden Seiten.” [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Der Ätherleib weiß, was wann möglich ist. Etwas zum richtigen Zeitpunkt zu tun drückte der altgriechische Bergriff Kairos Καιρός aus 00:54:45|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 00:54:45]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Atlantis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Grunde ist es etwas, was im Chinesischen tief drinnen lebt bis heute, ein altes &#039;&#039;&#039;atlantisches&#039;&#039;&#039; Element.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Europa befindet sich derzeit in einer Zerreißprobe zwischen West und Ost. Sein Selbstbewusstsein hat stark gelitten. Nach der Blüte lebendiger Geistigkeit (u.a. Goethe) dominiert immer mehr der materialistische Impuls 01:26:30|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 01:26:30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bewusstsein]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] unser Seelisch-Geistiges wirkt zerstörerisch auf das Physisch-Ätherische […] an dem  Punkt entwickelt sich das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039;.” [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Unser Seelisch-Geistiges wirkt zerstörerisch auf das Physisch-Ätherische. Und an dem Punkt entwickelt sich das Bewusstsein 01:47:31|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 01:47:31]]&lt;br /&gt;
* „Bewusstsein der Ätherkräfte ist eigentlich Schlafbewusstsein, und zwar Tiefschlafbewusstsein. Also das heißt traumloser Schlaf.” [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Denken ist nichts anderes als Tätigkeit der Ätherkräfte. Im Gehirn werden sie zum Absterben gebracht, was über den Schmerz zur Bewusstseinsbildung führt 01:40:05|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 01:40:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[China]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Grunde ist es etwas, was im &#039;&#039;&#039;Chinesischen&#039;&#039;&#039; tief drinnen lebt bis heute, ein altes atlantisches Element.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Europa befindet sich derzeit in einer Zerreißprobe zwischen West und Ost. Sein Selbstbewusstsein hat stark gelitten. Nach der Blüte lebendiger Geistigkeit (u.a. Goethe) dominiert immer mehr der materialistische Impuls 01:26:30|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 01:26:30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Chladnische Klangfigur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] mit den &#039;&#039;&#039;chladnischen Klangfiguren&#039;&#039;&#039; […] Also das ist so ein Modell-Beispiel dafür, wie Klang Struktur erzeugt […] und das passiert im Großen auch.” [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Klang erzeugt Struktur, im Kleinen wie im Großen. Die ordnende Kraft des Klangäthers am Beispiel der Chladnischen Klangfigur 00:22:35|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 00:22:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Denken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Einstein hat das sehr stark gehabt und hat zugleich so in Musik gedacht. Er hat also zugleich einerseits so eine Art traumbildhafte Erlebnisse gehabt, als auch &#039;&#039;&#039;Denken&#039;&#039;&#039; in Musik.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Musik als eine andere Ausdrucksform: Albert Einstein hatte traumbildhafte Erlebnisse, sowie auch das Denken in Musik. Er dachte gar nicht in Formeln, sondern in Klängen, im Klangäther. Er hörte einfach die Naturgesetze 02:03:39|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 02:03:39]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Eiszeit]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] also dieser Befruchtungsakt. Rudolf Steiner schildert das sehr oft. Da muss man halt weit zurückgehen, weit, weit zurück in das &#039;&#039;&#039;Eiszeitalter&#039;&#039;&#039; zurück. Da haben die Menschen eigentlich diesen Zeugungsakt im Schlaf vollzogen und darum heißt es heute noch bei uns Beischlaf. […] man war nicht bewusst dabei.” [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Blüten sind stofflich gewordene Bilder des Seelischen 00:08:39|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 00:08:39]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Europa]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Problem ist, dass wir in der Mitte geistig im Moment zu schwach sind […] wir sind seit spätestens Mitte des 19. Jahrhunderts im Dämmerschlaf […] Die letzte Blüte war wirklich […] mit Ende der Goethezeit […] Europa ist etwas sehr Sensibles und im Moment fehlt das geistige Selbstbewusstsein in &#039;&#039;&#039;Europa&#039;&#039;&#039;“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Europa befindet sich derzeit in einer Zerreißprobe zwischen West und Ost. Sein Selbstbewusstsein hat stark gelitten. Nach der Blüte lebendiger Geistigkeit (u.a. Goethe) dominiert immer mehr der materialistische Impuls 01:26:30|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 01:26:30]]&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Fortpflanzung]]           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] also dieser Befruchtungsakt. Rudolf Steiner schildert das sehr oft. Da muss man halt weit zurückgehen, weit, weit zurück in das Eiszeitalter zurück. Da haben die Menschen eigentlich diesen &#039;&#039;&#039;Zeugungsakt&#039;&#039;&#039; im Schlaf vollzogen und darum heißt es heute noch bei uns Beischlaf. […] man war nicht bewusst dabei.” [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Blüten sind stofflich gewordene Bilder des Seelischen 00:08:39|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 00:08:39]]&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Gehirn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das &#039;&#039;&#039;Gehirn&#039;&#039;&#039; […] braucht bis zu einem Viertel der normalen Körperenergie, nur dass es nicht abstirbt […] in der Nacht wenn wir schlafen und uns nichts denken oder glauben, uns nichts zu denken, braucht es auch praktisch genauso viel […] ein Energiefresser da oben sozusagen.” [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Denken ist nichts anderes als Tätigkeit der Ätherkräfte. Im Gehirn werden sie zum Absterben gebracht, was über den Schmerz zur Bewusstseinsbildung führt 01:40:05|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 01:40:05]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] unser Seelisch-&#039;&#039;&#039;Geistiges&#039;&#039;&#039; wirkt zerstörerisch auf das Physisch-Ätherische […] an dem  Punkt entwickelt sich das Bewusstsein.” [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Unser Seelisch-Geistiges wirkt zerstörerisch auf das Physisch-Ätherische. Und an dem Punkt entwickelt sich das Bewusstsein 01:47:31|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 01:47:31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Goethe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das Problem ist, dass wir in der Mitte geistig im Moment zu schwach sind […] wir sind seit spätestens Mitte des 19. Jahrhunderts im Dämmerschlaf […] Die letzte Blüte war wirklich […] mit Ende der &#039;&#039;&#039;Goethezeit&#039;&#039;&#039; […] Europa ist etwas sehr Sensibles und im Moment fehlt das geistige Selbstbewusstsein in Europa“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Europa befindet sich derzeit in einer Zerreißprobe zwischen West und Ost. Sein Selbstbewusstsein hat stark gelitten. Nach der Blüte lebendiger Geistigkeit (u.a. Goethe) dominiert immer mehr der materialistische Impuls 01:26:30|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 01:26:30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Hellsehen]] (modern)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] beim modernen &#039;&#039;&#039;Hellsehen&#039;&#039;&#039; […] ist dieses sinnliche Element komplett abgestreift und es bleibt eigentlich dieses seelische Erlebnis […] es ist eben verwandt zwar mit dem, was wir als Gefühl, als Emotion erleben, aber es ist mit viel größerer Distanz betrachtet. Man steht also mit dem Ich darüber und das erzeugt eine wesentlich größere Klarheit […]“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Beim modernen Hellsehen geht es um ein seelisches Erleben ohne das sinnliche Element. Das Ich stellt sich darüber, beobachtet und erzeugt eine Distanz, die zur Klarheit führt 00:05:34|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 00:05:34]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
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{{BS|I}}&lt;br /&gt;
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[[Ich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[…] beim modernen Hellsehen […] ist dieses sinnliche Element komplett abgestreift und es bleibt eigentlich dieses seelische Erlebnis […] es ist eben verwandt zwar mit dem, was wir als Gefühl, als Emotion erleben, aber es ist mit viel größerer Distanz betrachtet. Man steht also mit dem &#039;&#039;&#039;Ich&#039;&#039;&#039; darüber und das erzeugt eine wesentlich größere Klarheit […]“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Beim modernen Hellsehen geht es um ein seelisches Erleben ohne das sinnliche Element. Das Ich stellt sich darüber, beobachtet und erzeugt eine Distanz, die zur Klarheit führt 00:05:34|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 00:05:34]]&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|K}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Klangäther]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] überall, wo nicht bloßes Chaos herrscht […] wo sich etwas geordnet abspielt, in der sinnlich physischen Welt, steckt primär einmal der &#039;&#039;&#039;Klangäther&#039;&#039;&#039; dahinter. Der ordnet, und zwar tatsächlich nach mathematischen Gesetzmäßigkeiten.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Überall, wo nicht bloßes Chaos herrscht, steckt primär der Klangäther dahinter, der nach mathematischen Gesetzmäßigkeiten ordnet. Der Lebensäther wandelt diese in eine höhere Ordnung um. Die Physik kennt das unter &amp;quot;Symmetriebrüchen&amp;quot; 00:24:25|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 00:24:25]]&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Klangäther&#039;&#039;&#039; […] Der ordnet […] der Lebensäther[…] wirkt aber scheinbar so, indem er […] in dem Klangäther […] etwas durcheinanderbringt […] doch nicht ganz, sondern es eigentlich zu einer höheren Ordnung umwandelt.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Überall, wo nicht bloßes Chaos herrscht, steckt primär der Klangäther dahinter, der nach mathematischen Gesetzmäßigkeiten ordnet. Der Lebensäther wandelt diese in eine höhere Ordnung um. Die Physik kennt das unter &amp;quot;Symmetriebrüchen&amp;quot; 00:24:25|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 00:24:25]]&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
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[[Lebensäther]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] Klangäther […] Der ordnet […] &#039;&#039;&#039;der Lebensäther&#039;&#039;&#039; […] wirkt aber scheinbar so, indem er […] in dem Klangäther […] etwas durcheinanderbringt […] doch nicht ganz, sondern es eigentlich zu einer höheren Ordnung umwandelt.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Überall, wo nicht bloßes Chaos herrscht, steckt primär der Klangäther dahinter, der nach mathematischen Gesetzmäßigkeiten ordnet. Der Lebensäther wandelt diese in eine höhere Ordnung um. Die Physik kennt das unter &amp;quot;Symmetriebrüchen&amp;quot; 00:24:25|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 00:24:25]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|M}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Musik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] der Einstein hat das sehr stark gehabt und hat zugleich so in [[Musik]] gedacht. Er hat also zugleich einerseits so eine Art traumbildhafte Erlebnisse gehabt, als auch Denken in &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039;.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Musik als eine andere Ausdrucksform: Albert Einstein hatte traumbildhafte Erlebnisse, sowie auch das Denken in Musik. Er dachte gar nicht in Formeln, sondern in Klängen, im Klangäther. Er hörte einfach die Naturgesetze 02:03:39|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 02:03:39]]&lt;br /&gt;
* „[…] das Leben unseres ganzen Sonnensystems […] die ganzen Rhythmen […] das ist das, was man früher die Sphärenharmonie genannt hat. Das ist kosmische &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Zusammenklingen von Kräften, die Strukturen bilden […]“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Rhythmen im Sonnensystem hat man früher Sphärenharmonie genannt hat. Das ist kosmische Musik, ein Zusammenklingen von Kräften, die Strukturen bilden 00:19:33|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 00:19:33]]&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|N}}&lt;br /&gt;
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{{BS|O}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|R}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] also dieser Befruchtungsakt. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; schildert das sehr oft. Da muss man halt weit zurückgehen, weit, weit zurück in das Eiszeitalter zurück. Da haben die Menschen eigentlich diesen Zeugungsakt im Schlaf vollzogen und darum heißt es heute noch bei uns Beischlaf […] man war nicht bewusst dabei.” [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Blüten sind stofflich gewordene Bilder des Seelischen 00:08:39|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 00:08:39]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlaf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] also dieser Befruchtungsakt. Rudolf Steiner schildert das sehr oft. Da muss man halt weit zurückgehen, weit, weit zurück in das Eiszeitalter zurück. Da haben die Menschen eigentlich diesen Zeugungsakt im &#039;&#039;&#039;Schlaf&#039;&#039;&#039; vollzogen und darum heißt es heute noch bei uns Beischlaf. […] man war nicht bewusst dabei.” [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Blüten sind stofflich gewordene Bilder des Seelischen 00:08:39|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 00:08:39]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schöpferisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Das ist wohl das Grundprinzip des &#039;&#039;&#039;Schöpferischen&#039;&#039;&#039; überhaupt. Die Schöpferkraft wächst mit, je mehr sie sich verströmt.” [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Es ist ein wertvoller Impuls, jene Kräfte, die ein verstorbener Partner geschenkt hatte, nun selber zu erzeugen. Das wirkt heilsam auf die Umgebung 00:44:51|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 00:44:51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sonnensystem]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das Leben unseres ganzen &#039;&#039;&#039;Sonnensystems&#039;&#039;&#039; […] die ganzen Rhythmen […] das ist das, was man früher die Sphärenharmonie genannt hat. Das ist kosmische Musik. Das ist ein Zusammenklingen von Kräften, die Strukturen bilden […]“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Rhythmen im Sonnensystem hat man früher Sphärenharmonie genannt hat. Das ist kosmische Musik, ein Zusammenklingen von Kräften, die Strukturen bilden 00:19:33|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 00:19:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sorat]]           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] die Widersacher sind eigentlich begrenzt in ihren Möglichkeiten, aber dieses Wesen &#039;&#039;&#039;Sorat&#039;&#039;&#039; bringt von der anderen Seite sozusagen etwas Neues hinein, was sie selber aus ihrem Wesen heraus nicht erzeugen können.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Alle Weltentwicklung läuft so: Es kommt etwas aus dem schöpferisch-Geistigen herunter. Das Geistige wird geformter. Dann wird es etwas Seelisches, nun geht es ins Ätherische. Und dieses Ätherische verdichtet sich dann bis zum Physischen 01:02:17|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 01:02:17]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sphärenharmonie]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das Leben unseres ganzen Sonnensystems […] die ganzen Rhythmen […] das ist das, was man früher die &#039;&#039;&#039;Sphärenharmonie&#039;&#039;&#039; genannt hat. Das ist kosmische Musik. Das ist ein Zusammenklingen von Kräften, die Strukturen bilden […]“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Rhythmen im Sonnensystem hat man früher Sphärenharmonie genannt hat. Das ist kosmische Musik, ein Zusammenklingen von Kräften, die Strukturen bilden 00:19:33|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 00:19:33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
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[[Tod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] in der Natur draußen ist niemals das Leben aus dem &#039;&#039;&#039;Toten&#039;&#039;&#039; entstanden, sondern immer umgekehrt.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#In der Natur ist niemals das Leben aus dem Toten entstanden, sondern immer umgekehrt 00:17:32|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 00:17:32]]&lt;br /&gt;
* „[…] wenn jemand &#039;&#039;&#039;stirbt&#039;&#039;&#039;, dann ist es ein Einbruch der Lebenskräfte. Und dann muss der, der zurückbleibt […] sehr energisch daran arbeiten, diese Kräfte auszugleichen […] das ist der Sinn einer wirklichen richtigen Trauerarbeit.” [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Tod eines Partners bedeutet einen Einbruch der Lebenskräfte. Dann muss derjenige, der zurückbleibt sehr energisch daran arbeiten, diese Kräfte in irgendeiner Form auszugleichen. Das ist richtige Trauerarbeit 00:42:20|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 00:42:20]]&lt;br /&gt;
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[[Trauer]]&lt;br /&gt;
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* „[…] wenn jemand stirbt, dann ist es ein Einbruch der Lebenskräfte. Und dann muss der, der zurückbleibt […] sehr energisch daran arbeiten, diese Kräfte auszugleichen […] das ist der Sinn einer wirklichen richtigen &#039;&#039;&#039;Trauerarbeit&#039;&#039;&#039;.” [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Tod eines Partners bedeutet einen Einbruch der Lebenskräfte. Dann muss derjenige, der zurückbleibt sehr energisch daran arbeiten, diese Kräfte in irgendeiner Form auszugleichen. Das ist richtige Trauerarbeit 00:42:20|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 00:42:20]]&lt;br /&gt;
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[[Widersacher]]&lt;br /&gt;
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* „[…] die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; sind eigentlich begrenzt in ihren Möglichkeiten, aber dieses Wesen Sorat bringt von der anderen Seite sozusagen etwas Neues hinein, was sie selber aus ihrem Wesen heraus nicht erzeugen können.“ [[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021#Alle Weltentwicklung läuft so: Es kommt etwas aus dem schöpferisch-Geistigen herunter. Das Geistige wird geformter. Dann wird es etwas Seelisches, nun geht es ins Ätherische. Und dieses Ätherische verdichtet sich dann bis zum Physischen 01:02:17|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 45. Folge, 2021, 01:02:17]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Toschi</name></author>
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