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	<title>AnthroWorld - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-04T08:17:31Z</updated>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit&amp;diff=13142</id>
		<title>Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit</title>
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		<updated>2023-10-03T08:04:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Aktuelle Staffel | Start Juli 2023 bzw. Oktober 2023 | 5. Staffel «Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Sibylle R. Bergwandern Stimme.jpg|thumb|450px|&#039;&#039;Sibylle R.&#039;&#039;]]&amp;lt;big&amp;gt;Stimme von Sibylle R. für «Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Durch den Austausch ist mir ihre Notwendigkeit bewusst. Das Üben bis zur Umwandlung in Charaktereigenschaften ist ein langer Weg, den zu gehen, ich mich entschieden habe. Mit Wegbegleiter/in Gemeinschaft ist er zwar nicht leichter aber die Motivation/die Kraft im Austausch gibt Impulse…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Vielen Dank für eure Initiative und eurem Durchhaltevermögen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Liebe Grüße, Sibylle»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sibylle Roland, den 9. Juli 2023&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Weitere (Teilnehmer-) Stimmen findest du weiter unten ...&lt;br /&gt;
|}[[Datei:Die Nebenübungen in Gruppenarbeit 15.Folge 1.Staffel.jpg|thumb|410px| Hier: Die live-Übertragung der [https://www.youtube.com/watch?v=XBuObklQEHc 1. Staffel (15. Folge)]]]__TOC__&lt;br /&gt;
==Generelles zu «Die Nebenübungen» von Rudolf Steiner?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie funktionieren Die Nebenübungen?===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner selbst verwendete unterschiedliche Beschreibungen hinsichtlich dessen, was [[a:Nebenübungen|Die Nebenübungen]] sind. Es gibt also eine bestimmte Bandbreite in der Ausdrucksweise- was jedoch nicht täuschen sollte. Ein Irrtum könnte sein, dass man denkt, man könnte die Übungen individuell für sich interpretieren und umsetzen. Die nachfolgende Beschreibung gibt einen Anhaltspunkt, was unter den Übungen zu verstehen ist- aber es ist wesentlich sich in eigener Recherche weitere Beschreibungen anzuschauen, damit innerlich ein klares Bild entsteht.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
#Übung seine [[a:Gedankenkontrolle|Gedanken zu kontrollieren]]&lt;br /&gt;
#Übung seinen [[a:Initiative_des_Handelns|Willen zu stärken]] &lt;br /&gt;
#[[a:Überwindung_von_Lust_und_Leid|Herr über seine Emotionen]] werden- Gleichmut der Gefühle&lt;br /&gt;
#[[a:Positivität|Positivität]]- in allem das Fünkchen des Guten entdecken&lt;br /&gt;
#[[a:Unvoreingenommenheit|Unvoreingenommenheit]]- Jeder Situation ohne &amp;quot;ach, das kenne ich schon&amp;quot; begegnen&lt;br /&gt;
#[[a:Inneres_Gleichgewicht|Balance aller 5 Übungen]] im Alltag&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist besser? Nebenübungen &amp;quot;mit echten Menschen&amp;quot; oder &amp;quot;online&amp;quot;? ===&lt;br /&gt;
Wir, bei anthro.world, haben Erfahrungen mit der Praxis der Nebenübungen in Einzelarbeit und in Gruppenarbeit. Sowohl in &amp;quot;echten Gruppen&amp;quot;, wo Menschen physisch zusammen kommen. Aber wir haben inzwischen auch eingehend online-Erfahrungen gewonnen (online in live-Gruppen und in nicht öffentlichen Kleingruppen).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, was ist nun &amp;quot;besser&amp;quot;? So pauschal kann man da keine Aussage treffen, zu unterschiedlich ist die Dynamik in jeder Gruppe. Jedoch lässt sich pauschal sagen: Eine online-Gruppe muss nicht per se einen Mangel haben, gegenüber dem Zusammenkommen im wirklichen Leben. Essenziell ist die Begegnungskultur:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ist man gewillt seinem Gegenüber wirklich mit Interesse zu begegnen?&lt;br /&gt;
*Ist man bereit, wirklich zuzuhören?&lt;br /&gt;
*Ist man offen dafür, selber sein Gegenüber nicht zu werten?&lt;br /&gt;
*Ist man in der Lage darauf zu verzichten gutgemeinte Tipps zu geben?&lt;br /&gt;
*Ist man bereit seine ICH-Botschaft zu geben?&lt;br /&gt;
*Ist man bereit offen mit seinem eigenen Scheitern umzugehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Scheitern und Versagen===&lt;br /&gt;
Jeder Übende macht früher oder später die Erfahrung des Scheiterns. Auf den ersten Blick erscheinen die Nebenübungen &amp;quot;keine große Sache&amp;quot; zu sein. Außerdem könnte man denken, dass diese Übungen wirklich nichts Besonderes sind, und es womöglich viel spannendere Übungen gibt. Aber, verflixt und zugenäht, die meisten Menschen scheitern besonders bei den scheinbar einfachen Übungen, z.B. die 2. Nebenübung. Wir haben bei anthro.world keine systematische Umfrage gemacht. Aber anhand der Rückmeldungen und Erzählungen aus Stichproben, schaffen es weniger als 1-2 Prozent der Menschen dauerhaft mit den Nebenübungen am Ball zu bleiben.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeit hat einen motivierenden, stützenden, tröstenden und Freude bereitenden Effekt. Und für manche Teilnehmer wird gelegentlich das Mitschwingen eines unterstützenden Gruppengeistes spürbar. Die Erfolgsquote bei den Gruppenarbeits-Menschen liegt wesentlich höher, als bei denjenigen, die es alleine angehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seelenbegleiter für den Aufbruch in Zeiten des Umbruchs ===&lt;br /&gt;
Eine Artikelseite, die uns in diesen turbulenten Zeiten eine Unterstützung sein kann. Insbesondere im Rahmen der sechs Nebenübungen von Rudolf Steiner, können diese Sprüche helfen die richtige Seelenstimmung zu finden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenbegleiter für den Aufbruch in Zeiten des Umbruchs|Hier geht´s zur Seite «Seelenbegleiter»]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historische Entwicklung mit den Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world===&lt;br /&gt;
Wir, bei anthro.world, sind Pioniere auf dem Gebiet der Gruppenarbeit mit den Nebenübungen. Zumindest online und in aller Öffentlichkeit! So sah die Entwicklung aus:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit#Filmdokumentation von der 1. Staffel|Die 1. Staffel fand live auf YouTube statt]] und kann immer noch aufgerufen werden (s. unten), die&lt;br /&gt;
* [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit#Staffel 2 (Oktober 2022- April 2022)|2. Staffel lief im Rahmen von nichtöffentlichen Kleingruppen]] mit fast 50 Teilnehmern von Oktober 2021 bis März 2022.&lt;br /&gt;
*Die [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit#Filmdokumentation von der 3. Staffel|3. Staffel]] hatte im Mai 2022 begonnen und war life und öffentlich im youtube zu sehen&lt;br /&gt;
*Die 4. Staffel lief zwischen Dezember 2022 und Mai 2023 ausschließlich in nicht öffentlichen Kleingruppen&lt;br /&gt;
*Die 5. Staffel beginnt im Juli 2023. Bei Interesse bitte [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ per Kontaktformular bei François melden].&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Die_Nebenübungen_in_Gruppenarbeit_15.Folge_1.Staffel.jpg|mini|410x410px|Hier: Die damalige live-Übertragung der [https://www.youtube.com/watch?v=XBuObklQEHc 1. Staffel (15. Folge)] Weitere Infos bei [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|«Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Staffel | Start Juli 2023 bzw. Oktober 2023 | 5. Staffel «Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ==&lt;br /&gt;
Folgende Worte sagte Dr. Wolfgang Peter im Juni 2023 über die Rolle der Gruppenleiter und Teilnehmer:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Es geht einfach darum, dass alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen den &#039;&#039;&#039;Freiraum finden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;offen und ungeniert&#039;&#039;&#039; von ihren &#039;&#039;&#039;individuellen Erfahrungen zu berichten&#039;&#039;&#039;, von ihren &#039;&#039;&#039;Erfolgen&#039;&#039;&#039; und auch &#039;&#039;&#039;Misserfolgen&#039;&#039;&#039;, die eben auch dazugehören. Der &#039;&#039;&#039;ehrliche&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wohlwollende&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;wertschätzende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Umgang&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;miteinander&#039;&#039;&#039; schafft die &#039;&#039;&#039;Atmosphäre&#039;&#039;&#039;, in der sich alle &#039;&#039;&#039;unbeschwert und frei entfalten&#039;&#039;&#039; können. Das ist zugleich schon eine &#039;&#039;&#039;praktische Umsetzung&#039;&#039;&#039; dessen, was mit den Nebenübungen angestrebt wird. Denn die sind eben nicht nur ein individueller Entwicklungsweg, sondern zugleich und untrennbar damit verbunden auch ein Weg zur &#039;&#039;&#039;Bildung und Förderung einer gesunden sozialen Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, in der jeder seine individuellen Fähigkeiten frei entfalten und dadurch die Gemeinschaft durch neue Perspektiven beleben und bereichern kann.»&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;- Stand 01. Oktober 2023 -&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe &#039;&#039;&#039;Sonntags 18:00h&#039;&#039;&#039; mit Anja und Margherita. &#039;&#039;&#039;Start: 9. Juli 2023.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Margherita E. (GL)&lt;br /&gt;
# Anja A. (GL)&lt;br /&gt;
# Heidi E.&lt;br /&gt;
# Sabine W.&lt;br /&gt;
# Susanne S.&lt;br /&gt;
# Marion K.&lt;br /&gt;
# Günter H.&lt;br /&gt;
# Pia B.&lt;br /&gt;
# Andreas R.&lt;br /&gt;
# Sabine H.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe &#039;&#039;&#039;Montag 17:30h&#039;&#039;&#039; mit Susanne und Gabriele. &#039;&#039;&#039;Start: 10. Juli 2023&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Susanne G. (GL),&lt;br /&gt;
# Gabriele H. (GL)&lt;br /&gt;
# Stefan M.&lt;br /&gt;
# Roswitha E.&lt;br /&gt;
# Adriana R.&lt;br /&gt;
# Gisela M.&lt;br /&gt;
# Claudia C.&lt;br /&gt;
# Helen F.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe &#039;&#039;&#039;Montag 19h&#039;&#039;&#039; mit Christian. &#039;&#039;&#039;Start: 3. Juli 2023&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Christian (GL)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Stephan E.&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Martin A.&lt;br /&gt;
# Linda D.&lt;br /&gt;
# Matthias R.&lt;br /&gt;
# Lina S.&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Anja S.&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Tanja H.?&lt;br /&gt;
# Susanne H.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe &#039;&#039;&#039;Dienstag 10h&#039;&#039;&#039; mit Julija. &#039;&#039;&#039;Start: 4. Juli 2023&#039;&#039;&#039; Link&#039;&#039;&#039;:&#039;&#039;&#039; Auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Julija (GL)&lt;br /&gt;
# Nadine S.&lt;br /&gt;
# Sibylle R.&lt;br /&gt;
# Andrea K.&lt;br /&gt;
# Angela A.&lt;br /&gt;
# Heike S.&lt;br /&gt;
# Stefan H.&lt;br /&gt;
# offen- Quereinstieg möglich&lt;br /&gt;
# offen- Quereinstieg möglich&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe Donnerstags 10h mit Elke und Margherita. &#039;&#039;&#039;Start: 5. Oktober 2023&#039;&#039;&#039; Link: Auf Anfrage&lt;br /&gt;
# Elke J.&lt;br /&gt;
# Margherita&lt;br /&gt;
# Bernhard K.&lt;br /&gt;
# Julia H.&lt;br /&gt;
# Karin R.&lt;br /&gt;
# Gregor P.&lt;br /&gt;
# Gabriele E.&lt;br /&gt;
# Tim R.&lt;br /&gt;
# Paula L.?&lt;br /&gt;
# Elisabetz K.J.?&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe &#039;&#039;&#039;Donnerstag 17h&#039;&#039;&#039; mit Kathrin und Christian. &#039;&#039;&#039;Start 5.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Oktober 2023&#039;&#039;&#039; Link: Auf Anfrage &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Katrin (GL)&lt;br /&gt;
# Christian (GL)&lt;br /&gt;
# Alisa&lt;br /&gt;
# Helga K.&lt;br /&gt;
# Christel S.&lt;br /&gt;
# Ilisa B.&lt;br /&gt;
# Thomas B.&lt;br /&gt;
# Maximilian B.&lt;br /&gt;
# Ulla&lt;br /&gt;
# Martha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wiederholergruppe&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Donnerstag 19h&#039;&#039;&#039; mit Frank. Start: &#039;&#039;&#039;13. Juli 2023&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Frank (GL)&lt;br /&gt;
# Christine D.&lt;br /&gt;
# Barbara H.&lt;br /&gt;
# Ulrike S.&lt;br /&gt;
# Marion B.&lt;br /&gt;
# Anja S.&lt;br /&gt;
# Aurel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WARTELISTE (wird laufend aktualisiert - bitte sofort melden, falls wir dich übersehen hatten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Fabio A. (Warten auf Rückäußerung von Fabio, welche Gruppe passen kann. Nochmal am 18.8.23 angeschrieben)&lt;br /&gt;
# Chantale S. (Warten auf Rückäußerung von Chantale, welche Gruppe passen kann. Nochmal am 18.8.23 angeschrieben)&lt;br /&gt;
# Elisabeth K.J. &lt;br /&gt;
# Paula L. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Interesse bitte bei François per [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] mit Kontaktdaten/ Rückrufnummer melden. [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|Hier geht&#039;s zur Seite mit den Nebenübungen in Gruppenarbeit.]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abgeschlossenen Staffeln - Einblicke und Stimmen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die 4. Staffel [Dezember 2022 - Ende Mai 2023]===&lt;br /&gt;
Für die 4. Staffel existierten 6 Gruppen mit den Übungsleitern Susanne (Mo, 18h), Frank (Die, 18h), Ruth (Mi 18h), Sibylle (Do 9:15h), Katrin u Christian (Do, 17h) und Christoph (Do, 19h). Die Gruppe von Susanne und Christoph war ausschließlich für Fortgeschrittene gedacht.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Termine für die 4. Staffel&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Start: ab 1. Dezember 2022, Einwahldaten: &lt;br /&gt;
*Ab. 5. Dez 22/ Montags, 18h, Susanne (Spezialgruppe, nur für Wiederholder)*, https://meet.jit.si/SpezialformatNebenuebungen&lt;br /&gt;
*Ab. 6. Dez 22/ Dienstags, 18h, Frank https://meet.jit.si/SprechstundeNebenuebungen&lt;br /&gt;
*Ab. 7. Dez 22/ Mittwochs, 18h, Ruth https://meet.jit.si/SprechstundeNebenuebungen&lt;br /&gt;
*Ab. 1. Dez 22/ Donnerstags, 9:15h, Sibylle https://meet.jit.si/SprechstundeNebenuebungen &lt;br /&gt;
*Ab. 1. Dez 22/ Donnerstags, 17h, Kartin und Christian https://meet.jit.si/SprechstundeNebenuebungen&lt;br /&gt;
*Ab. 1. Dez 22/ Donnerstags, 19h, Christoph (Spezialgruppe: Nur für Wiederholer)* https://meet.jit.si/SpezialformatNebenuebungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: *Teilnahmevoraussetzung ist, dass man bereits einen Durchgang der NÜ gemacht hat&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stimmen für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
===== Stimme von Barbara H. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ich habe in der 4. Staffel in der Gruppe von Ruth teilgenommen. Nachdem ich jetzt nochmal verschiedene Stimmen aus den 4 Staffeln gelesen habe, stelle ich fest, dass vieles davon meine Erfahrungen wiederspiegelt und möchte dies nicht nochmal wiederholen, was mir aber doch &#039;&#039;&#039;wichtig&#039;&#039;&#039; ist mitzuteilen, ist, dass es mir &#039;&#039;&#039;nur durch die Gruppe gelungen ist an den Übungen zu bleiben&#039;&#039;&#039; und wie &#039;&#039;&#039;wichtig diese feste Struktur&#039;&#039;&#039; der wöchentlichen Treffen und des Austausches in der Gruppe für mich geworden ist. Für mich war das &#039;&#039;&#039;Onlineformat wesentlich, da ich in Sri Lanka lebe und es mir vor Ort nicht möglich&#039;&#039;&#039; gewesen wäre eine Gruppe zu finden. Vielen Dank dir für dein ganzes Engagement mit anthro.world!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Gerne würde ich auch wieder in einer nächsten Staffel teilnehmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Viele Grüße,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Barbara.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara H., 7. Juni 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
===== Stimme von Thomas B. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» =====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Der Austausch mit den anderen Teilnehmern der Nebenübungen hat mir gezeigt, daß wir „mehr oder weniger“ &#039;&#039;&#039;ähnliche Schwierigkeiten&#039;&#039;&#039; haben die Übungen konsequent durch zu führen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Mir ist auch aufgefallen, daß bei mir und all den Anderen es auch immer wieder &#039;&#039;&#039;Schwankungen&#039;&#039;&#039; gab, die eine Woche lief diese Übung sehr gut, in der nächsten Woche dann manchmal auch nicht mehr.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Austausch miteinander wurde immer vertrauter, und das &#039;&#039;&#039;wöchentliche Treffen hat mir sehr geholfen überhaupt „dran zu bleiben“&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Unsere Gruppe wird sich auch weiterhin 1x im Monat treffen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Recht deutliche Veränderungen bei mir habe ich durch die &#039;&#039;&#039;3./4./5. Übung&#039;&#039;&#039; wahrgenommen. In den Situationen und Begegnungen im Alltag ist mir aufgefallen, daß diese 3 Übungen bei mir oft &#039;&#039;&#039;ineinanderfließen und nicht klar zu trennen sind&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Ich werde versuchen die Übungen auch &#039;&#039;&#039;alleine weiter zu machen&#039;&#039;&#039;, ich werde mich zu einer möglichen neuen Staffel aber auch gern wieder anmelden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am Abend nach dem Treffen und dem Austausch mit den anderen Teilnehmern hatte ich meist auch &#039;&#039;&#039;sehr schöne Gespräche&#039;&#039;&#039; mit meiner Frau zu den Themen, die wir bewegt haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich würde &#039;&#039;&#039;anderen&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Nebenübungen&#039;&#039;&#039; auf jeden Fall &#039;&#039;&#039;empfehlen&#039;&#039;&#039;, dennoch bin ich der Meinung, daß zumindest ein &#039;&#039;&#039;Interesse an der Anthroposophie&#039;&#039;&#039; vorhanden sein muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich finde es schwierig anderen Menschen, die weder die Anthroposophie, noch die Nebenübungen kennen davon zu erzählen, das geht, wenn überhaupt nur, bei einem mir sehr vertrautem Menschen, der &#039;&#039;&#039;Interesse an mir&#039;&#039;&#039; hat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Thomas B.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thomas B., 6. Juni 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
=====Stimme von Michaela L. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«In der 4. Staffel der Nebenübungen war es für mich die &amp;quot;2. Runde&amp;quot; mit den Übungen. Ich war in der Gruppe von Sybille. Der Austausch in der Gruppe hat ungemein geholfen an den Übungen dran zu bleiben. Dafür ein großes DANKESCHÖN an alle Teilnehmer aus dieser &#039;&#039;&#039;Gruppe&#039;&#039;&#039;. Ihr seit mir alle eine &#039;&#039;&#039;große Stütze&#039;&#039;&#039; gewesen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich selbst hatte in dieser Staffel das Gefühl irgendwie nur die erste Übung ein bisschen im &amp;quot;Griff&amp;quot; zu haben. Bei der Zweiten da sind mir doch viel zu oft, die &#039;&#039;&#039;Zeitpunkte&#039;&#039;&#039; für meine &amp;quot;Handlungen&amp;quot; &#039;&#039;&#039;durchgerutscht&#039;&#039;&#039;, einfach vergessen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die &#039;&#039;&#039;dritte, vierte und fünfte Übung&#039;&#039;&#039; stelle ich mir oft wie ein &#039;&#039;&#039;Wollknäuel&#039;&#039;&#039; vor, das irgendwie von mir &#039;&#039;&#039;entwirrt&#039;&#039;&#039; werden muss. Oder vielleicht besser gesagt, aus dem ich einen &#039;&#039;&#039;schönen Pullover stricken&#039;&#039;&#039; könnte. Solange die Wolle ein Knäuel ist, ist da nichts mit dritter, vierter und fünfter Nebenübung, nichts außer ein Durcheinander. Aber ich denke, wenn ich aus diesem Wollchaos was Schönes machen kann, dann sind die Übungen in mir. Ein gestrickter Pulli ist schön und weich. Er hat sein eigenes Muster und seine eigene Struktur, so stell ich mir vor, wäre es dann vielleicht auch in mir, wenn die Übungen 3, 4, und 5 meine &amp;quot;Freunde&amp;quot; geworden sind. Dann habe ich die Übungen vielleicht genau für mich zurecht &amp;quot;gestrickt&amp;quot;. Wie gesagt, davon bin ich derzeit noch weit entfernt. Doch der Versuch zählt am Schluss, heißt es ja so schön.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Teilnehmer aus der Gruppe hat mal eine E-Mail geschrieben in der die Worte standen - &amp;quot;ein paar Gedanken zum (Selbst-)Trost&amp;quot;. Diese Worte haben mich irgendwie nachdenklich gemacht. Denn meist bin ich doch &#039;&#039;&#039;ziemlich streng mit mir&#039;&#039;&#039; und fühl mich oft zu klein, zu schwach ect. als das ich das mit den Übungen in diesem Leben noch hinkriegen würde.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Man kann sich aber auch mal selbst ein bisschen trösten finde ich und die Dinge von einer anderen Seite anschauen. Ich habe die zweite Übung zwar selten geschafft, aber &#039;&#039;&#039;dafür habe ich seit einigen Monaten fast täglich den Willen aufgebracht, morgens vor allen anderen aus meiner Familie aufzustehen und meine Turnübungen zu machen. Und das nicht weil es mich so gefreut hat, nein es hat mich eigentlich ganz und gar nicht gefreut, hab´s aber trotzdem gemacht, und sag mir jetzt:&amp;quot; Ist auch eine Willensübung&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch aus dem Knäuel mit 3, 4 und 5 ist noch kein Pulli geworden, aber es gibt Ansätze für einen Topflappen. Also &#039;&#039;&#039;ich habe doch in manchen Situationen meine Gefühle beherrschen können&#039;&#039;&#039;. Hab auch in schwierigen Situationen manchmal, wenn auch &#039;&#039;&#039;erst im nachhinein, etwas Positives daran entdeckt&#039;&#039;&#039;. Und die &#039;&#039;&#039;Meinungen anderer Menschen einfach so stehen lassen zu können&#039;&#039;&#039;, ja ab und an ist auch das gelungen, also genauer gesagt, in manchen Situationen einfach den &#039;&#039;&#039;Mund zu halten&#039;&#039;&#039; und zu merken, das vorher denken und dann reden ganz eine wichtige Sache ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So hab ich mir &#039;&#039;&#039;selbst ein bisschen Mut&#039;&#039;&#039; gemacht. Und wenn das Alles noch etwas besser wird, dann stellt sich vielleicht auch eine Art von Harmonie ein, die würde ich dann als die sechste Nebenübungen sehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zum Abschluss noch ein &#039;&#039;&#039;kleines Gedicht&#039;&#039;&#039;, welches ich heuer in der &#039;&#039;&#039;Karwoche&#039;&#039;&#039; schreiben durfte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Tür&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Alles Äußere ist nur ein leiser Schein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Er leuchtet nicht in mein Herz hinein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So viel wär hier und da zu tun,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;es freut mich nicht, ich tu es doch.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das Herz bleibt leer, es pocht und pocht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wer klopfet da an meine Tür?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&amp;quot;So öffne mir!&amp;quot;:ruft es von ferne her.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Doch ich kann Leere und Finsternis nicht überwinden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;und so den Türknauf auch nicht finden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;So steh ich hier, die Tür steht da und niemand nimmt uns beide wahr.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenn ich´s mir in Gedanken male,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;dann bau ich mir den Weg dorthin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Ich schlag die Brücke über diese Leere mein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Geh schnell entlang und halte vor der Türe an.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Kann ich nun öffnen diesem Menschen dort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;der hinter dieser Türe wartet immerfort?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erstarrt und ängstlich steh ich da.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Ich kann nicht weiter,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;das ist ja wieder mal ganz wunderbar,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;wie mich die Angst gefangen hält.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Doch dann erinnere ich mich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;an den Schlüssel meines Herzen-ICH´s,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;den ich gegeben einst dem NICHTS.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So kann ich öffnen diese Türe sacht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;und gebe ganz gewaltig acht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Wer hier nun wartet schon auf mich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;bin ICH.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein herzliches Dankeschön an ALLE die die anthro.world möglich machen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Viele liebe Grüße aus Österreich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Michaela»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Michaela L.,&#039;&#039; &#039;&#039;31. Mai 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
=====Stimme von Susanne H. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» =====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Mit Freude, Neugier und ein bisschen Spannung, habe ich an dem ersten Dienstag im Dezember 2022 (die 4. Staffel,- in der Gruppe von Frank) den Onlineraum zu den Nebenübungen betreten und war sofort mit unserem Leiter und den anderen Teilnehmern vertraut. Schon nach diesem ersten Abend, konnte ich die weiteren Nebenübungen- Dienstage kaum erwarten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gemeinsam konnten wir uns Woche für Woche über unsere Erlebnisse mit den Nebenübungen austauschen und für mich wuchsen wir schnell auf eine sehr vertraute Ebene, auf der wir mit uns selbst und untereinander sehr ehrlich sein konnten. Diese Offenheit des Erzählens der gewonnenen Erkenntnisse, unser freudiges Sein und auch die oft tiefgehenden Gespräche, brachten uns in dem halben Jahr zu immer mehr „miteinander sein“.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich habe mich bei jeder Nebenübung ein Stück weit noch mehr beobachten gelernt aber vor allem, habe ich durch das aktive Praktizieren überhaupt erstmal verstanden, wie sehr diese, den Geist und die Seele schulen bzw. wie sie auf diese wirken. Ich persönlich, habe die meisten Erlebnisse und Erkenntnisse über mich bei der 3. Nebenübung „Gemüt&amp;quot; gehabt. Über das Beobachten meiner Reaktionen und meiner Emotionen in bestimmten Situationen, habe ich hier nochmal einen Teil „Susanne“ erkannt, der mir völlig verschleiert war.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So zum Abschluss der 4. Staffel empfinde ich die Nebenübungen,- besonders in dem Erarbeiten in einer Gruppe- für mich, in Bezug zu meinem Bedürfnis meiner Seelenentwicklung, als eins der Besten Dinge, die mir in meinem Leben passiert sind und wäre sehr dankbar, in der 5.Staffel wieder dabei sein zu dürfen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Susanne&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen großen Dank an Euch lieber Francois und Frank.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Susanne H.. 30. Mai 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
=====Stimme von Sebastian H. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;...Meine Erfahrungen habe ich mal runtergetippt, aber ich habe dabei eigentlich nur Deine Fragen &amp;quot;abgeklappert&amp;quot;...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1. Was war für mich in den Ich-Botschaften anderer erkennbar, was sich auch in meiner eigenen Erfahrung in einer ähnlicher Weise gezeigt hat?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich hatte den Eindruck, dass alle Gruppenmitglieder sich bei den Nebenübungen im Kampf gegen sich selbst befunden haben. Dieser Kampf sah bei allen, je nach Veranlagung und Ausprägung von Fähigkeiten und Unfähigkeiten völlig unterschiedlich aus, aber bei jedem ging es um eine Selbstüberwindung im besten Wortsinn.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Was hat mich in diesen wöchentlichen Meetings motiviert und in meiner weiteren Ausübung der Nebenübungen gestärkt?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich konnte leider nur zweiwöchentlich teilnehmen. Das hat aber keine Rolle dafür gespielt, dass ich das Gefühl hatte, ich komme endlich aus dem Schmoren im eigenen Saft heraus. Frust und Freude zu teilen, die sich beim Scheitern und bei Erfolgen (und seien sie auch noch so klein) einstellen, hat mir das Gefühl gegeben, dass ich auf dem richtigen Weg bin und vor allem bei Misserfolgen die Verzweiflung gemildert. Dass es noch andere gibt, die üben und versuchen, ist tröstlich und verleiht mir das Gefühl, dass ich mit meinem Streben nicht völlig allein auf der Welt bin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3. Welche Übungen fallen mir besonders schwer, bei welchen Übungen deuten sich schon erkennbare Fortschritte an und wie zeigt sich das?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gerade während der Teilnahme an dieser Staffel hat sich bei mir ein Knoten in Bezug auf die dritte Übung gelöst. Das ist sehr befreiend! Es ist natürlich nicht so, dass da alles klappen würde oder ich das Gefühl habe, ich könnte mich jetzt zurücklehnen… Aber während ich vorher immer den Eindruck hatte, ab der Positivitätsübung zerfasere alles irgendwie und mein Übungsfeld entziehe sich mir einfach im Alltag, bemerke ich hier einen deutlichen Unterschied: Wenn ich es schaffe, eine Situation der inneren Gelassenheit herzustellen, rückt auf einmal in Momenten der Gefühlsstürme die Frage in den Blick, was gut, was schätzens-, bejahens- und liebenswert an dem ist, mit dem ich mich herumschlage.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die ersten beiden Übungen klappen schon seit Längerem (natürlich mit Einschränkungen und je nach Tagesform und Belastungsdruck) einigermaßen gut. Und mein Kampf galt in den letzten Jahren immer der dritten Übung, während ich die vierte und fünfte Übung im Alltag trotz den besten Vorsätzen meist schlicht vergessen habe. Erst seit die dritte Übung hin und wieder zu gelingen beginnt, rückt die Positivitätsübung auch wirklich in den Fokus.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mein persönlicher Eindruck ist, dass sich die Übungen in ihrer Reihenfolge immer mehr von konkreten Tätigkeiten in das Einüben von Haltung verwandeln. Zumindest für mich steigert sich da der Schwierigkeitsgrad erheblich, und ein Voranschreiten scheint mir mit dem Gelingen des Vorangegangenen zusammenzuhängen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;4. Welche Aussagen sind für mich besonders in Erinnerung geblieben und inwiefern wirkten sich diese für mein tägliches Tätigsein und den Verlauf meines Übungswegs aus?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da gibt es unaufzählbar Vieles.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unterm Strich bleibt die zentrale Erkenntnis bei mir hängen: Die Probleme, mit denen ich mich herumschlage, liegen in mir, nicht außerhalb. Sibylle hat das einmal wunderschön auf den Punkt gebracht, indem sie sinngemäß gesagt hat: „Das Problem ist nicht der unvollständig weggeräumte Mülleimer, das Problem bin ich selbst mit meiner Erwartungshaltung.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;5. Was war für mich der besondere „Spirit“ in der Gemeinschaft meiner Kleingruppe?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle waren sehr offen und ehrlich. Es gab keine Denkverbote und auch keinen unterschwelligen Druck, irgendwer sei oder mache etwas falsch. Im Vordergrund standen Interesse und Unterstützung. Besonders wertvoll fürs Vorwärtskommen schien mir die rückhaltlose Ehrlichkeit aller.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;6. Würde ich aus heutiger Sicht etwas anders machen oder haben wollen und was sind meine Ideen oder Anliegen für eine Verbesserung des Formats der Nebenübung-Online-Treffen? Bist du völliger Anfänger oder hast du Vorerfahrung mit den NÜ? Wenn du Vorerfahrung hattest, haben die NÜ gut geklappt?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir haben für die kommende „Saison“ beschlossen, in der Gruppe zu bleiben, in der wir uns bereits kennen und werden versuchen wieder einen Termin zu finden. Alle, die noch dabei sind (vier von ursprünglich sieben bzw. acht), haben sich dafür ausgesprochen, künftig individualisiert weiterzumachen. D. h. es üben nicht alle in den gleichen, monatlich wechselnden Schritten, sondern jeder übt an der Stelle, die für ihn am sinnvollsten ist. Wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass trotzdem alle voneinander profitieren könnten, da uns ja schon ein wenig kennen, und das, was jeder beizutragen hat, eher von ihm als Persönlichkeit herrühren mag als von der Übung, die er gerade macht. - Außerdem bleiben die Übungen ja die gleichen, nur die Schwerpunkte sind individuell verschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Online-Treffen haben natürlich gegenüber persönlichen Treffen immer Nachteile. Ich persönlich bin aber sehr dankbar für das, was sie ermöglichen: den Austausch mit Menschen, die die gleichen Interessen haben, aber weit entfernt leben. Verbesserungsmöglichkeiten sehe ich keine. Was Online-Kontakt für Nachteile mit sich bringt, liegt ja in der Natur der Sache, ich finde aber, dass die Vorteile überwiegen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich mache die Nebenübungen bereits seit ein paar Jahren. Während die erste und die zweite Übung schon ein wenig „in Fleisch und Blut“ übergegangen waren, hat sich die Arbeit in der Gruppe als wahrer Glücksfall für das Vorwärtskommen bei der dritten Übung herausgestellt (vgl. Frage 3.).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;7. Erwartungen/ Realität vor Beginn/ bei Ende?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich hatte keine echten Erwartungen, außer dass ich einmal von meiner kleinen Insel herunterkomme und sehe, wie die anderen arbeiten, sich entwickeln und ihren Weg suchen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Teilweise hätte ich mir sicherlich mehr „technische Tipps“ erhofft (z. B. welche Möglichkeiten sehen die anderen im Umgang mit verschiedenen Formen des gedanklichen Abschweifens bei der Konzentrationsübung?) - mir ist aber auch deutlich geworden, dass solche „Tipps“ immer die Gefahr bergen etwas Hochindividuelles zu verallgemeinern: Dass es so bei mir gut klappt, heißt ja nicht unbedingt etwas für dich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;8. Wirst du die NÜ weiter machen, und wenn ja wie (alleine, in einer Gruppe, oder noch eine weitere Staffel besuchen?)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ja, wir haben bereits beschlossen weiterzumachen (s. Frage 6.).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;9. Für welchen Typ Mensch eignen sich die NÜ in Gruppenarbeit?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mein Eindruck ist: für jeden, der sich austauschen will. Üben muss natürlich jeder für sich und mit (bzw. gegen!) sich selbst.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;10. Würdest du anderen Menschen aus deinem Bekannten/ Freundeskreis empfehlen NÜ zu machen? Und wenn ja, wirst du denen von deinen Erfahrungen erzählen?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Erfahrungen mit dem Reden über Anthroposophie bzw. Schulungsweg/Übungen sind eigentlich durchweg schlecht. Lieber halte ich da den Mund (auch eine Übung!). – Natürlich ist es toll, wenn jemand sich interessiert! Da würde ich vielleicht nicht unbedingt Empfehlungen für Übungen aussprechen, aber herzlich gerne auf alle Fragen/Anliegen eingehen, soweit ich vermag.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;11. Liegen in den NÜ in Gruppenarbeit fruchtvolle Zukunftsimpulse, wenn ja welche?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich glaube, dass es mit den Nebenübungen so ist wie mit allem Lernen und Ringen: Man lernt allein und kämpft mit sich. Aber die Gruppenarbeit schafft eine sehr wertvolle Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, Hilfestellung zu bekommen/geben, Perspektivwechsel zu erfahren und Trost zu spenden/bekommen. Man geht erfrischt und mit neuen Impulsen an die Einzelarbeit zurück.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;12. Wie erklärst du einem Menschen, der weder Ahnung von Anthroposophie noch von den NÜ hat, worum es essenziell bei den NÜ geht?»&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es geht um eine Überwindung der egozentrischen Einengung der eigenen Perspektive: um Befreiung des Denkens, Wollens, Fühlens, eine Verwandlung des Liebens, des Urteilens und der eigenen Einseitigkeit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachdem der Mensch aus der kosmischen Einheit herausgetreten ist, um sich seinerselbst bewusst zu werden, kann er nun verwandelt aus seiner Abkapselung in den Kosmos zurückkehren. Die Nebenübungen sind ein Weg, an dieser Verwandlung zu arbeiten.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sebastian H., 29. Mai 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
=====Stimme von Stefan für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ich möchte hier über meine Erfahrungen während der 4. Staffel der Nebenübungen schreiben. Das Besondere für mich war im Grunde, dass mir im wöchentlichen Gespräch mit den anderen Teilnehmern der Gruppe, erst so richtig meine innere Einstellung zu den einzelnen Übungen und meine wahren Erfolge bzw. auch Misserfolge bewusst wurden. Wenn ich vor der Gruppe über meine Erfahrungen und Erlebnisse gesprochen habe, dann war in mir der Drang wahrheitsgemäß und ungeschönt zu berichten. Durch diesen inneren Drang kam die Wahrheit zum Vorschein, diese wäre ohne die Gruppe im Verborgenen geblieben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dies erinnert mich an den Spruch von Rudolf Steiner aus der Vorrede von 1891 der GA 3:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„...Das Resultat dieser Untersuchungen ist, dass die Wahrheit nicht, wie man gewöhnlich annimmt, die ideelle Abspiegelung von irgendeinem Realen ist, sondern ein freies Erzeugnis des Menschengeistes, das überhaupt nirgends existierte, wenn wir es nicht selbst hervorbrächten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen lieben Dank an ganze Gruppe und an dich lieber François für die tolle Organisation.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ganz liebe Grüße&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stefan»&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan, 30. Mai 2023&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
=====Stimme von Helga K. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» =====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Meine Erfahrungen mit der nun bereits 4. Staffel der NÜ wurden durch die harmonischen, einfühlsamen und offenen Teilnehmer nochmal intensiviert und hat mir geholfen, die für mich eher schwierigen Nebenübungen mit neuem Mut weiter zu üben. Ich möchte diese wöchentlichen Treffen auch weiterhin nicht missen, um dranzubleiben und daraus entstandene und entstehende Kontakte aufrecht zu erhalten.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helga K. 28. Mai 2023&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die 3. Staffel [Mai 2022 - Oktober 2022]===&lt;br /&gt;
Die dritte Staffel lief für 6 Monate zwischen Mai bis Oktober 2022. Es hatten ca. 40 Menschen teilgenommen, teile Wiederholer, teils neue Gesichter. Es kam auch vor, dass ehemalige Gruppenleiter der Nebenübungen aus der 2. Staffel bei der 3. Staffel als Teilnehmer dabei waren. Das drückt ein Stück weit aus, dass es bei der Rolle der Teilnehmer oder Gruppenleiter weniger um eine Hierarchie geht. Sondern für viele Menschen ist es ein Anliegen, dass überhaupt und grundsätzlich die Nebenübungen gemacht werden, egal in welcher Konstellation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruppenleiter der 3. Staffel waren Renate, Susanne, Laura &amp;amp; Frank, Candida, Katrin und Christian. Die Vorgenannten machten die Nebenübungen in einem online Format, welches nicht öffentlich war. In Ergänzung dazu gab es eine live Gruppe, welche Wolfgang Peter leitete. Sie fand Mittwochs um 18h statt. Renate und Susanne hatten spezialisierte Formate angeboten. Susanne schrieb hierzu:   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Am 2. Mai beginnt die 3. Staffel «Die Nebenübungen». Den aktiven Teilnehmern der 1. und 2. Staffel bieten wir parallel im Rahmen von zwei nicht öffentlichen Kleingruppen eine Möglichkeit an, die 6 Nebenübungen durch den wöchentlichen Erfahrungsaustausch weiter zu vertiefen und sie so allmählich zum festen Bestandteil des bewussten täglichen Erlebens und Handelns werden zu lassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Ergänzung der Nebenübungen im Hinblick auf eine immer stärkere Seelenkraft und damit eine immer umfassendere Bewusstheit weist Rudolf Steiner auf die Bedeutung der Rückschau und besonderer Kontemplations- und Meditationsübungen hin, die uns auf unserem Weg zum Lebendigen Denken nachhaltig unterstützen können. Die geplanten Kleingruppen werden von Renate (sonntags von 20:15 bis 21:15 Uhr, ab 1. Mai) bzw. Susanne (montags von 18:00 bis 19:00 Uhr, ab 2. Mai) organisiert. Bei Renate wird neben den Nebenübungen ein Austausch über die Rückschau angeboten, bei Susanne sollen es zusätzlich zu den Nebenübungen in der Gruppe vereinbarte Kontemplations- und Meditationsübungen sein, über die Ich-Botschaften geteilt und diskutiert werden.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Leitung der Kleingruppen&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Montags, 18h, Susanne&lt;br /&gt;
*Dienstags, 18h, Frank&lt;br /&gt;
*Mittwochs, 18h live, Wolfgang&lt;br /&gt;
*Donnerstags, 9h Candida&lt;br /&gt;
*Donnerstags, 17h Kartin und Christian&lt;br /&gt;
*Sonntags, 20h Renate&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Filmdokumentation von der 3. Staffel&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Alle bisherigen Folgen der 3. Staffel im Überblick&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!1&lt;br /&gt;
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!5&lt;br /&gt;
!6&lt;br /&gt;
!7&lt;br /&gt;
! 8&lt;br /&gt;
!9&lt;br /&gt;
!10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21-30&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=2m-ThuRRVrY 21]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=HJetJZJ4eZ0 22]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=Fb6QQXPzRyA 23]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=KphjShX0n-s 24]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=jDOuU6-ZKeU 25]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=yp1RemqjNkg 26]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|11-20&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=WTJ1oPjMkbk 11]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=rc8VY7MJc1k 12]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=fnvrbDSS_MU 13]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=FbVUON3K10o 14]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=_OPX8kAsESM 15]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=mHuSzS92t2s 16]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=sIt6RR-Oybg 17]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=lMemCduYhBk 18]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=YFzZnPMzWyo 19]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=lAMoKJmiuLQ 20]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1-10&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/jjVvgW3mEqk 1]&lt;br /&gt;
| [https://youtu.be/3UivLcV7frI 2]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/loJ1n_-SgQc 3]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/XRBFKedbCwQ 4]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/T41dCeqpcJI 5]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/kixLpv2Ve7Y 6]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/sAaMB4NtPKI 7]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/uahPwlmaqSk 8]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=pX8z06lZ8fE 9]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=MvxjmPhRyIk 10]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stimmen für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
=====Stimme von Christian für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Hi lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;als NÜ-Gruppenleiter (zusammen mit Katrin) kann ich feststellen, dass unsere Gruppe gut zusammengewachsen ist, wir achtsam miteinander umgehen, und dass viele anregende Gespräche stattfinden. Das hat sich im Laufe des letzten halben Jahres insgesamt verstärkt. Der Austausch in der Gruppe hat aus meiner Sicht einen &amp;quot;ich-bleibe-dran&amp;quot;-Effekt und führt durch die wachsende Vertrautheit zu immer mehr Offenheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für mich persönlich war im letzten Halbjahr die Arbeit am Denken, Fühlen und Wollen durch die NÜs sehr hilfreich - ein guter Begleiter durch die turbulenten Zeiten. Mit ist nicht immer klar, welchen Anteil die NÜs selber an meiner Entwicklung haben, bzw. was mich auch durch andere Impulse wachsen lässt - letztendlich wird es alles zusammen sein, was mich voranbringt. Ich hatte bezüglich der NÜs auch eine Reihe von Tiefpunkten im letzten Halbjahr, konnte aber durch den &amp;quot;weight-watcher-Effekt&amp;quot; der Gruppe immer wieder auch aufstehen und weitermachen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Ich freue mich auf die 4. Staffel!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Liebe Grüße, Christian»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian, 9. November 2022&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
===== Stimme von Gabi für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;diese 3.Staffel war meine 1. Davor dachte ich immer wieder: Nichts leichter als diese einfachen Übungen! Aber, wie begonnen so auch wieder beendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So holte ich mir euer Angebot der Wegbegleitung und nun kann ich sagen: Ich bin auf dem Weg. „Schöpfen aus dem Nichts“, sagte einmal Wolfgang in seinem Vortrag. Liest man Vorträge von Rudolf Steiner, dann wird einem ein großer Kosmos über den Erkenntnisweg, über die geistige Welt eröffnet. Liest man von ihm über die sog. Nebenübungen, muss man sich diesen Kosmos selbst erschließen. Oh je!! Ein regelrechtes Ringen mit sich und den Übungen und überhaupt beginnt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wo ist der verheißene Kosmos? Wo stehe/ stand ich, wo ist der Weg? Wer bin ich überhaupt? Woraus schöpfe ich? Ja, die Selbsterkenntnis, die macht zu schaffen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zum Glück gabs die wunderbare Gruppe mit Candida. Sie motivierte, sie eröffnete Zugänge, Erkenntnisse – auch und vor allem über sich selbst. Und dann, allmählich, war da ganz zart eine Ahnung von diesem unbeschreiblichen Kosmos, ja, der doch bereits in einem ist. Und nun die Erkenntnis: Alles ist doch schon da, es muss aber von mir aufgegriffen, aufgeweckt, erworben werden. („Erwirb es, um es zu besitzen!“). Welten tun sich auf. Neue Wege entstehen. Begegnungen und Erfahrungen bekommen eine andere Qualität. Welch ungeahnte Möglichkeiten, nur durch diese wenigen unscheinbaren Übungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank für die Wegbegleitung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gabriele A.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriele A., 9. November 2022&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
=====Stimme von Gabriele für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;hier mein Bericht zur 3. Staffel der Nebenübungen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich bin sehr froh und dankbar dafür, dass ich mithilfe meiner Nebenübungsgruppe innerhalb eines halben Jahres viele neue Erkenntnisse über diese Seelenübungen aufnehmen konnte und neue Erfahrungen sammeln konnte. Ich fand es sehr erstaunlich, wie schnell wir in der Gruppe miteinander vertraut wurden und welch offener Raum vorhanden war für die Mitteilungen von Erfolgen und Misserfolgen. Wir haben uns sehr stetig, themenorientiert und vertrauensvoll austauschen können, und trotzdem blieb immer Raum für Humorvolles. Der Austausch motivierte mich stets, noch intensiver an die Übungen heranzugehen, auch Dinge auszuprobieren, die die anderen Teilnehmer/innen angeregt hatten. Diese Motivation trug die Woche bis zum nächsten Treffen und hält auch jetzt noch an, auch wenn ich merke, dass ich aufpassen muss, den Fokus auf alle Übungen zu behalten. Ich danke allen lieben Teilnehmerinnen für ihre Offenheit und Zuwendung und besonders auch unserer Moderatorin Candida, dafür, dass sie mit ihrem tiefen Wissen und ihren Erfahrungen den Raum für uns „aufgespannt“ hat. Mir wurde in diesem halben Jahr deutlich, welche Dimension diese Übungen doch haben und dass sie stets neu ergriffen werden wollen. Gut war es auch, einander daran zu erinnern, dass wir die Übungen nicht nur aus eigenem Interesse durchführen, sondern dass sie wichtig sind für die Weiterentwicklung der Welt, für das Intensivieren der Ätherströme und damit eine Voraussetzung dafür darstellen, unser Herzchakra zu beleben (Literaturhinweis: Florin Lowndes, Die Belebung des Herzchakra) . Eine Vision für den weiteren Umgang mit den Nebenübungen: Möglichkeiten schaffen, sie im Berufsumfeld, in diversen Arbeitsgruppen publik zu machen und dort zu praktizieren!?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Vielen Dank, auch für die Einrichtung und Organisation dieses Arbeitsfeldes,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gabriele.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriele, 7. November 2022&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
===== Stimme von Michaela für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Ich war Teilnehmerin der 3. Staffel der Nebenübungen in der Gruppe von Candida. Ich hatte wirkliche großes Glück so liebe Menschen kennen lernen zu dürfen. Hier ein Stück weit meine Erfahrungen. Du kannst diese gerne auf &amp;quot;anthro.world&amp;quot; veröffentlichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was also habe ich aus diesem halben Jahr mitgenommen? Ich würde sagen ein Stückchen mehr Selbstvertrauen. Ein bisschen mehr zu mir selber stehen, zu meiner Meinung stehen, mich nicht immer von den  Meinungen anderer Menschen verbiegen lassen, andere Meinungen aber auch gelten zu lassen. Auch ein Stückchen mehr das Annehmen der Gefühle von Wut, Angst und Trauer die in mir wohnen, sie nicht einfach immer nur weg haben zu wollen, oder darin versinken zu wollen, sondern sie schön langsam als wichtigen Teil von mir zu akzeptieren und zu  umarmen. Diese Stückchen sind noch mikroskopisch klein, aber für mich bedeuten sie sehr viel. Ich habe zu den Themen die mich durch die Nebenübungen bewegt haben während des letzten halben Jahres drei Gedichte geschrieben, welche ich auch in der Gruppe vorgelesen habe. Und ich denke ohne die Menschen aus dieser Gruppe wäre es  nicht möglich gewesen sie zu schreiben. Ich möchte Dir diese kurzen Texte gerne schicken.&#039;&#039;  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«&amp;quot;Zeit&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeit ich kenn Dich nicht, wo immer Du auch bist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeit meist mag ich Dich auch nicht, weil Du so schnell und eilig bist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeit warum tust Du mir das an, dass ich nicht alles was ich vornehm schaffen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeit wenn Du nicht wärst, dann wär mein Leben leicht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aber Zeit, für all das kannst Du nichts, es liegt an mir, und trotzdem denke ich, Du Zeit, Du ärgerst mich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenn ich es schaffe mit der Zeit, die Zeit als Freund zu sehn, dann vergeb ich ihr all ihr schnelles Vergehen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann halte ich die Zeit nicht an.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann halt ich endlich selber an.»&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«&amp;quot;Wut&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus mir da sprechen oft die bösen Geister.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie heißen Wut, Hass, Neid und so weiter.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In solchen Stunden fühl ich mich so eng,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nicht weit, nicht lieb, nicht nett, einfach nur eiskalt und ohne Mitleid.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich versuche die Kontrolle im Außen zu halten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es geht nicht, alles muss zerfallen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zerrissen, zerbrochen in Scherben lieg ich da.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alles falsch, alles was war.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wann wirst Du es endlich begreifen, Kontrolle im Außen, das geht nicht, das muss weichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wann wirst Du die Wut endlich halten können, ohne andere zu verachten und selbst nur Mitleid zu wollen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gib Dich ganz und lass alles los.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann kommt die Liebe in Dich, in Dein Herz ganz tief hinein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und schenkt Dir ein reinen Wein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das tut oft weh und ist meist gar nicht leicht,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;aber tu es, es lohnt sich, nur so wirst Du reich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kraft, die dann waltet in Dir,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sie macht die ganz und offen und voll mit Liebe dafür.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Keine Enge mit Wut gefüllt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Schmerz der voll Liebe Dir den Tag verschönt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erst dann bist Du erfüllt vom richtigen Geist,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Wahr, Schön und Gut jetzt heißt.»&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«&amp;quot;ICH&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenn kein Ausweg mehr gefunden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann tue nichts, sei einfach still.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hörst Du, dass ICH da bin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ICH, der Dich geschaffen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ICH, der Dich so liebt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ICH, der alles für Dich gibt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sei ganz still, dann hörst Du mich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und aus der Stille kommt die Kraft,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die aus dem Krieg den Frieden schafft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie bäumt sich auf.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie stellt sich vor.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie holt das Licht aus tiefster Finsternis hervor.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann aber hörst Du mich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann bist Du wie ICH.»&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank, dass es diese Möglichkeit der Gruppenarbeit gibt. Dankeschön.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schöne Grüße aus Österreich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Michaela»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaela aus Österreich, 28. Oktober 2022&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
=====Stimme von Candida für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Meine Reise mit den Nebenübungen als Teilnehmerin der 2. Staffel ging nun weiter in der 3. Staffel als Gruppenleiterin. Wir waren sechs Teilnehmer und sind das ganze halbe Jahr zusammengeblieben. Schnell stellte sich eine Atmosphäre der Wärme, der Offenheit und Herzlichkeit ein. Dadurch war das Vertrauen sich zu öffnen mit konkreten Alltagsbeispielen sehr groß.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was ich sehr schön fand war, dass die Ich-Botschaften immer wieder durch die Teilnehmer mit Rückfragen bereichert wurden. Dadurch bekamen die Erfahrungen mehr Tiefe und mehr Weite, weil von verschiedenen Perspektiven darauf geschaut wurde. Es war ein achtsames Fragen, dadurch wurde die Ich-Botschaft desjenigen der gerade erzählt hat nicht verwässert, sondern die Kraft blieb bei ihm. Es war dadurch ein sehr empathisches Geben und Nehmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was sich bei mir durch das gemeinsame Üben in der Gruppe verändert hat:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es waren die unterschiedlichen Erfahrungen und Herangehensweisen der Anderen, die meinen Horizont geweitet haben. Es ist tatsächlich so, dass ich dadurch alle Nebenübungen nochmal wie neu erlebt habe.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Durch die 1. Nebenübung, die Gedankenkontrolle, ist die Wachsamkeit in mir gewachsen, wie schnell es im Alltag geschieht, dass ich mich denken lasse, bzw. dem überlasse, was da gerade an Gedanken in mich hineinkommt. Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass ich selbst die Verantwortung für meine Gedanken tragen will, das hat sich in mir verfestigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei der 3. Nebenübung, der Gefühlkontrolle hat der gemeinsame Austausch, der durchaus auch mal humorvoll war, mir sehr geholfen, nicht zu verzweifeln, wenn es wieder mal nicht geklappt hat, in einer hitzigen Alltags-Situation die Kontrolle über meine Emotionen zu halten. Das Motto – einfach nächstes Mal besser machen – half dabei sehr. Auch der Satz den Wolfgang in einem seiner Vorträge gesagt hat: „Ich ergreife die Emotion als Werkzeug, nicht die Emotion ergreift mich“, hat uns im gemeinsamen Erfahrungsaustausch die Erkenntnis gebracht, dass Emotionen an sich nichts Schlechtes sind, dass es nur darum geht, dass ich lerne selbst zu bestimmen, wie und wann ich sie einsetze.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Was sich in diesem halben Jahr durch die Nebenübungen tatsächlich wie ein kleiner Keim in mich gelegt hat, ist eine neuartige Präsenz. Und zwar erlebe ich es im Alltag, dass meine Beobachtung klarer und wacher geworden ist. Dass ich mich in einer schwierigen Situation wie kurz herausnehmen kann und von außen drauf schauen kann. Ich denke die 5. Nebenübung, die Unvoreingenommenheit…, ist mir hier eine große Hilfe, denn ich lerne dadurch nicht vorschnell ein Urteil zu denken, sondern mich zurückzunehmen und offen zu bleiben, und dazu brauche ich innere Präsenz.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Wir haben bei unseren Treffen außer zu Anfang den Wochenspruch zum Schluss auch immer einen besonderen Abschluss-Spruch vorgelesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der letzte war aus den Anthroposophischen Leitsätzen von Rudolf Steiner GA 26, und drückte aus, auf welchem Wege wir uns gemeinsam befinden. Der Leitsatz hat unsere Gefühle gegenüber der Anthroposophie sehr berührt, weil wir genau dieses Bedürfnis von dem Rudolf Steiner spricht in uns spüren. Es ist gleich der 1. Leitsatz:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;im Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall führen möchte.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie tritt im Menschen als Herzens- und Gefühlsbedürfnis auf. Sie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;muss ihre Rechtfertigung dadurch finden, dass sie diesem Bedürfnisse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Befriedigung gewähren kann. Anerkennen kann Anthroposophie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur derjenige, der in ihr findet, was er aus seinem Gemüte heraus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;suchen muss. Anthroposophen können daher nur Menschen sein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die gewisse Fragen über das Wesen des Menschen und die Welt so&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;als Lebensnotwendigkeit empfinden, wie man Hunger und Durst empfindet“.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Zusammenfassend möchte ich sagen, dass ich wunderbare Menschen durch die Gruppe kennenlernen durfte, obwohl wir uns alle nicht persönlich kennen, ist eine Gemeinschaft entstanden die mich sehr, sehr bereichert hat. Deshalb danke an Gabriele, an Gabi, an Michaela, an Lina und an Nana.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Candida»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Candida S., 3. November 2022&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
=====Stimme von Elke =====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Woche 1-4, Mai 2022, Gedankenkontrolle&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da ist zunächst der konzentrierte Blick auf den selbst gewählten Gegenstand. Der ständige Versuch, Gedanken draußen zu halten, die gerade dann einstürmen, wenn man sie nicht dabei haben will. Mit der Zeit geht das immer besser. Ich benütze diese Art der Kontrolle schon länger vor dem Einschlafen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Konzentration geht allmählich über in einen wohligen Zustand der reinen Wahrnehmung. Ich nehme alle Sinneswahrnehmungen im Außen wahr und verschmelze damit. Der Gegenstand löst sich ebenfalls auf und ich bin reine Wahrnehmung. Eine einzige Antenne, die mit der Umgebung verschmilzt. Dabei versuche ich, den Kontakt zur Erde nicht zu verlieren, indem ich meinen Körper fühle.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Allmählich spüre ich, dass das in eine Sackgasse führt. Es ist zwar ein angenehmer Zustand, aber er gibt keine Antwort auf Fragen, die die Seele stellt. Sie möchte wissen: Was ist dahinter? Wo ist der Sinn?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also wieder zurück zur Betrachtung des Gegenstandes. Was auffällt, ist eine Bewegung des Geistes von der Konzentration zur Ablenkung durch den Gedankenstrom. Also wieder retour zum Gegenstand. In diesem Hin-und Her liegt ein Moment der Achtsamkeit, um den es geht. Er ist ganz kurz, enthüllt aber für mich bis jetzt die wichtigste Erkenntnis: Erkennen, was ist und meinem Willen gemäß zu meiner Tätigkeit zurückkehren. Immer wieder erneut darauf einlassen, weil ich es will. Das eigene Denken beobachten. Dabei werden der Wille und die Achtsamkeit gestärkt.»&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Elke J., Mai 2022&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die 2. Staffel 2 [Oktober 2021 - April 2022]===&lt;br /&gt;
Die Staffel 2 wurde nicht live übertragen. Es gab mit Renate, Laura, Christoph, Susanne und Anita 5 Gruppenleiter, welche jeweils 5 bis 8 Teilnehmer hatten. Die 2. Staffel stand somit nicht unter der direkten Leitung von Wolfgang Peter. Hingegen trafen wir uns regelmäßig zu (sinngemäß) Supervisionstreffen, in denen besondere Anliegen geklärt werden konnten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stimmen für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» (Oktober 2021 - April 2022)====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
=====Stimme von Adriana für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin “jung” in der Anthroposophie, obwohl ich in einem Haus aufgewachsen bin, wo mein Vater ein Anthroposphe war und sein ganzes Leben der Anthroposophie gewidmet hat, und meine Kindheit damit geprägt war. Ich habe es abgelehnt! Aber verschiedene Konzepte, Verhaltensweisen, Denkweisen sind in mir geblieben. Ich bin wieder dazugekommen, in Kontakt zu Anthroposophen, vor ungefähr 2 ½ Jahren. Intensiver habe ich begonnen während der Pandemie. Die Nebenübungen habe ich 2 Mal alleine begonnen, aber habe diese nie zu Ende gebracht. Ich hatte keine Motivation und Unterstützung weiter alleine zu machen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da bin ich in der 2-ten Staffel der Nebenübungen, durch meine Schwester, hereingekommen. Und fand einen Raum zum Praktizieren. Nicht nur einen Raum, sondern auch Unterstützung und Geborgenheit. Ich danke für die Aufnahme in der Gruppe. Da habe ich festgestellt dass ich 2 Hindernisse habe:-	Die deutsche Sprache-	Die spezifischen Begriffe.&#039;&#039;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die erste Nebenübung :&#039;&#039;&#039; Gedankenkontrolle – am Anfang war es eine Katastrophe, aber durch die Gespräche sowohl in der Gruppe als auch bei den Treffen mit Wolfgang, durch den Austausch von Erlebnissen, Erfahrungen, Vorgehensweise von den anderen Mitwanderer in diesen Erlebnissen der Nebenübungen und das tägliche Üben, wurde es immer besser. So dass es jetzt täglich, fast immer, morgens läuft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die zweite Nebenübung:&#039;&#039;&#039; Initiative des Willens – Der Start hat lange gedauert. Am Anfang war es so, dass ich mich überhaupt nicht erinnert habe an die 2 Zeiten an denen ich mir vorgenommen habe eine Aktion durchzuführen. Dann habe ich mir die Uhr eingestellt um mich zu erinnern. Und sie klingelte als ich im Auto war und ich wusste nicht warum sie klingelt. Bei einer Sprechstunde hat jemand gesagt (leider weiss ich nicht mehr wer) dass er sich in der Früh Termine setzt. Ich habe mir auch morgens Termine gesetzt und so wurde es immer besser so dass ich immer öfters beide Termine eingehlten habe und immer seltener diese vergessen habe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die dritte Nebenübung:&#039;&#039;&#039; Gelassenheit gegenüber Lust und Leid&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die vierte Nebenübung:&#039;&#039;&#039; Positivität&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die fünfte Nebenübung:&#039;&#039;&#039; Unbefangenheit in der Auffassung des Lebens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die letzten 3 Übungen brauchen eine tägliche Beobachtung, eine tägliche innere Analyse und sind immer mehr Bestandteil meines Lebens geworden. Ich bin zur Erkenntnis gekommen dass Stärkung des Willens sehr notwendig ist. Wille die Gedankenkontrolle durchzuführen, Wille die Aktionen nicht zu vergessen und zu praktizieren, &#039;&#039; Wille alle Nebenübungen Teil meines Lebens zu machen und mich permanent beobachten und analysieren. Stärkung des Willens insbesondere um diese konsequent zu üben, zu erleben.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die sechste Nebenübung:&#039;&#039;&#039; Gleichgewicht der Seele, habe ich nur begonnen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch das Praktizieren der Nebenübungen habe ich festgestellt, dass ich immer bewusster geworden bin was um mich geschieht, wie ich Sachen angehe, wie ich die Personen mit denen ich in Kontakt komme anders betrachte und viel toleranter bin. Es ist mir klar - ich muss dranbleiben, weiter durchhalten und üben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Bei der ersten und zweiten Übung habe ich von Anfang an die Ätherströme am Ende der Übungen auf mich wirken lassen. Nicht immer aber fast immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei den anderen Übungen leider weniger. Bei der Anregung von S. habe ich versucht diese selbstständig zu praktizieren. Aber da ist noch viel Raum zur Verbesserung. Aber dranbleiben, manchmal klappt es, manchmal nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adriana, xx Datum &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
===== Stimme von Frank für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Hallo ihr Lieben! Jetzt habe ich so tapfer kaum ein Termin verpasst und ausgerechnet gestern hat es bei mir nicht geklappt. Daher möchte ich mich hiermit für die wunderschöne Zeit mit Euch bedanken. Die Vorstellung, dass das, was wir im letzten halben Jahr für uns selbst und für die geistige Welt getan haben, jetzt im Weltenäther wirkt, fasziniert mich. Vielleicht geht es Euch genauso? Möglicherweise gelingt es uns ja gelegentlich, den Kontakt aufrechtzuhalten? Freue mich jedenfalls über jede Mail die ich von Euch erhalte - natürlich geht ein Anruf auch ;-). Wenn es Euch recht ist, werdet ihr gelegentlich auch von mir was lesen... Herzliche Grüße, Frank&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frank, xx Datum &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
=====Stimme von Anita für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Ein herzliches Hallo an F. und C., die am Mittwoch nicht dabei sein konnten und an alle lieben Nebenübende, wir haben ein interessantes halbes Jahr miteinander erlebt in einem erkenntnisreichen, offenen und lebendigen Austausch miteinander. Durch die vielen Beiträge in Form von Gebeten,  Zitaten  und Sprüchen wurde unser Treffen jedes Mal zusätzlich bereichert und im Erkenntnisgewinn erweitert. Ein herzliches Dankeschön dafür an alle. Ein Dank auch an François, der dies alles eingefädelt und ermöglicht hat. Auch bei Euch allen möchte ich mich nochmal herzlich dafür bedanken, dass unsere Gruppe in meiner langen Abwesenheit so wunderbar weiter bestanden ist, von Euch weiter geführt wurde und jeder Verantwortung in seiner individuellen Art dazu eingebracht hat. Ich war zutiefst berührt und beeindruckt, welche Entwicklung sich in dieser Zeit offenbart hat. Wir haben am vergangenen Mittwoch spontan beschlossen, dass wir uns in einem halben Jahr, am xy. September um 18 Uhr wieder miteinander treffen wollen. Ich werde rechtzeitig den &amp;quot;Raum&amp;quot; abklären und die Zugangsdaten übermitteln. Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herzlichst Anita&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anita, xx Datum &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
=====Stimme von Candidafür die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Meine Reise-Erfahrungen mit der Nebenübungsgruppe über ein halbes Jahr – Ziel offen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Gepäck hatte ich nur meine bisherigen Erfahrungen mit dem Üben der 6 Nebenübungen und ein paar Schriften von Rudolf Steiner, in denen er eine Beschreibung und eine Art Anleitung über das praktische Üben gibt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beim ersten gemeinsamen Kennenlernen, (wir waren zunächst 10, zum Schluss noch 8 Teilnehmer), war für mich schon spürbar, wie unterschiedlich wir sind. Es war am Anfang noch einiger Bedarf da, wie die erste Übung tatsächlich gemeint ist und gemacht werden sollte. Langsam lösten wir uns von einem „nur so wird es gemacht“ und fingen an zu erkennen, dass jeder seine eigene Herangehensweise hat und haben soll. Jeder sozusagen seine Ich-Botschaften ohne Bewertung sagen kann. Dadurch wurden die Treffen lebendiger und freier. Mir schien dabei sehr wichtig, dass immer im Focus sein sollte, dass es um die entsprechende Nebenübung geht und nicht vermischt werden sollte mit irgendwelchen anderen Meditations-Formaten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Unterschied zwischen dem Üben alleine und jetzt üben mit einer Gruppe, war doch sehr deutlich. Beim alleine Üben ohne Austausch stagnierte die Erfahrung irgendwann bei mir. Durch den Gruppenaustausch kamen immer wieder neue Aspekte dazu, neue Sichtweisen und Anregungen. Auch der Austausch über Misserfolge brachte mir jedes Mal einen Schub.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein wichtiger Pluspunkt ist die Motivation. Zusätzlich zur eigenen, inneren Motivation kam jetzt noch eine äußere Motivation dazu, alleine dadurch, dass ich mir Gedanken darüber gemacht habe, was ich in der Gruppe an Erfahrungen berichten soll. Dadurch wurden mir meine eigenen Erfahrungen viel bewusster. Auch wurde mir meine eigene Veränderung während dieses halben Jahres bewusster. Ging ich früher eher sachlich und diszipliniert z.B. an die erste Nebenübung, so stellte sich eine neue respektvolle Haltung gegenüber der Übung ein, weil sich tief in mir ein Gefühl entwickelt hat von einer Art Ehrfurcht gegenüber den Übungen. So z.B. bei der dritten Nebenübung „Gleichmut der Gefühle“. Mir meiner eigenen Emotionen bewusst zu werden und vor allem zu erkennen, ob es jetzt „wesentlich“ ist, diese nach außen zu bringen und mich dadurch zu verlieren oder sie in mir zu behalten und daraus Kraft zu schöpfen. Das war eine eindrucksvolle starke Erfahrung, die sich in mich eingewebt hat.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wichtig scheint mir allerdings zu sein, dass der Rahmen „Nebenübungen“ doch möglichst eingehalten werden sollte, denn sonst verliert sich die Gruppe in allen möglichen Themenbereichen. Es darf und soll ja aus dem Alltag berichtet werden, aber immer mit Bezug auf die Nebenübungen. Wenn dieses geschieht, dann sind solche Gruppen wirklich eine absolute Bereicherung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Üben mit einer Gruppe ist für mich auf jeden Fall eine wunderbare Ergänzung auf dem oft einsamen und holprigen geistigen Schulungs-Weg. Denn die Reise geht ja weiter. Die Nebenübungen sind Teil meines Lebens geworden, das wurde auch durch das gemeinsame Üben mit der Gruppe für mich noch sehr viel deutlicher.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein großes Dankeschön an die Initiatoren, die es möglich machten, dass solche Übungsgruppen entstehen konnten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Candida&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Candida, xx Datum &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
=====Stimme von Helga für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;meine Erfahrungen in der Staffel mit xy würde ich so zusammenfassen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir hatten eine sehr schöne, harmonische Gruppe und durch oft sehr persönliche Erfahrungen - auch solche, die vermutlich durch das Üben entstanden sind - sind wir uns  näher gekommen und vertrauter geworden. Vor allem durch so manches Scheitern bei den Übungen bekam ich dann wieder die Gewissheit, nicht alleine damit zu sein und die Geduld nicht zu verlieren, sondern bis zum nächsten Treffen so gut es ging, weiter zu machen. Erstaunlich war für mich auch, wie unterschiedlich jeweils die Erfolge und das Scheitern ist, vor allem bei der ersten und zweiten Übung, was ich für mich selber noch nicht klären konnte, woran das liegt. Aber ich hoffe, im Laufe der 2. Staffel einen Ausgleich zu finden bzw. die eher beschwerliche Übung stärken zu können.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Ich weiß jetzt nicht, ob meine Ausführungen in Deinem Sinne sind - unter meinem Namen Helga kannst Du das gerne veröffentlichen.&lt;br /&gt;
Ich wünsche Dir eine tiefgehende und schöne Osterzeit und ich bin gespannt, wie und mit wem die 2. Staffel weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herzliche Grüße, Helga»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helga, xx Datum &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
=====Stimme von Ruth für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Was war für mich in den Ich-Botschaften anderer erkennbar, was sich auch in meiner eigenen Erfahrung in einer ähnlicher Weise gezeigt hat?&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei der Durchführung der Willensübung, gab und gibt es wiederholt einen Blick auf die Uhr, zu eigentlich dem richtigen Zeitpunkt, doch es sind noch wenige Minuten bis zum exakten Timing der gewollten Handlung. Dieser kurze Moment der überbrückt werden soll, um die Übung pünktlich ausführen zu können, wird von mir gern mit einer alltäglichen Beschäftigung genutzt. Es entschwindet mir dabei die Konzentration immer wieder einmal zu leicht, die Zeit verstreicht zu schnell und ein erneuter Impuls für die Ausführung der Willensübung kommt erst wieder circa eine halbe Stunde später.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Willens-Übung soll mehrmals am Tag ausgeführt werden, wobei man immer die gleiche Tätigkeit oder auch verschiedene Handhabungen ausführen kann. – Bei der Denk- und Konzentrationsübung schwirren eine Anzahl von ungewollten Gedanken durch den Kopf, die es zu bannen gilt. Es ist für die Gedankenübung wichtig eine Art gedankliches Vakuum aufzubauen, um die Gedankenschwärme abzuhalten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was hat mich in diesen wöchentlichen Meetings motiviert und in meiner weiteren Ausübung der Nebenübungen gestärkt?&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es war interessant mitzuerleben wie es allen Teilnehmer/-innen mit den Nebenübungen ergeht und wie auf unterschiedlichste Weise jeder/ jede mit den Nebenübungen umzugehen lernte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war sehr gewinnbringend selbst Gehör zu finden und von anderen Anregungen zu bekommen, die helfen reflektierend den eigenen Weg besser weitergehen zu können.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Sich gemeinsam eine anthroposophische Frage zu stellen und auf diese mit den verschiedenen Sicht- und Herangehensweisen eine Antwort zu finden, gab mir ein tieferes Verständnis der R. Steiner Texte (z.B. „Die Philosophie der Freiheit“).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Mich motivierte es auch in der Gruppe aufgefangen zu sein mit den eigenen Unsicherheiten im Zusammenhang mit der sogenannten „richtigen“ Ausübungsmethode der einzelnen Nebenübungs-Aufgaben, und auch mitzuerleben was sich bei anderen in ähnlicher oder unterschiedlicher Weise für Fragen oder Schwierigkeiten einstellten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es war sehr aufbauend die Wichtigkeit der Übungen zu erkennen, und zu sehen, dass ich Erfahrungen mit anderen Menschen teilen kann, die auch mit ernsthaftem, unermüdlichen Einsatz diese Aufgaben verfolgen wollen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Mich stärkte, meine Begeisterung mit anderen zu teilen wenn eine Aufgabe gut gelungen ist, an den erfreulichen Botschaften der Kolleginnen/Kollegen Anteil zu nehmen, und in den unterschiedlichsten Geschichten zu hören, wie es in den konkreten Lebenssituationen unterstützend war diese Übungen anzuwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es war sehr schön ein vertrauensvolles Zusammenwachsen mitzuerleben, und über die Zeit eines halben Jahres zu bemerken wie bei jedem/jeder Einzelnen von uns sich kleinere oder größere erkennbare Wirkungen der Nebenübungen einstellten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Selbst wenn ich zu Beginn eines Treffens das Gefühl hatte eigentliche nichts wirklich Berichtenswertes mitteilen zu können, so ergab es sich immer wieder, dass ich durch Aussagen anderer, mich an ein selbst zunächst nicht wahrgenommenes, nur in der Rückschau erkennbares, ähnliches Erlebnis erinnern konnte. Ohne das gemeinsame Gespräch wäre dieses Vorkommnis vermutlich nicht ins eigene Bewusstsein vorgedrungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welche Übungen fallen mir besonders schwer, bei welchen Übungen deuten sich schon erkennbare Fortschritte an und wie zeigt sich das?&#039;&#039;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Willensübung gelingt mir nur sehr langsam besser. Es gibt Tage an denen diese Übung optimal wie gewollt abläuft und es gibt Tage, und das sind eindeutig die häufigeren, an denen ich den Zeitpunkt nur mit einer halben oder ganzen Stunde Verspätung schaffe. In sehr, sehr seltenen Ausnahmen vergesse ich sogar einen der drei täglichen Zeitpunkte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei der Gedankenübung kommen phasenweise immer wieder Gedankenschwärme, denen mein Wille nicht gut Stand halten kann, sodass ich mehrere Anläufe brauche um die gewünschte Konzentration zu schaffen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es gelingt mir immer besser anderen Personen offen zu begegnen, ihnen zuzuhören, sie in ihrer eigenen Art wahrzunehmen und ihnen ohne eigene Vorbehalte zu begegnen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;In Diskussionen versuche ich zu unangenehmen, negativen Sachlagen auch einen gegenteiligen, positiven Gesichtspunkt aufzufinden und ins Gespräch einzubringen. Auch wenn es manchmal schwierig ist diesen Aspekte zu formulieren, zumindest in diesem Moment.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Auch Geduld zu üben probiere ich mit mehr Bewusstheit. Das gelingt nicht immer, doch auch schon das Bemühen zählt für mich. Ich versuche auch mir selbst gegenüber geduldiger zu sein und gelassener zu bleiben. Ich bin bestrebt auf meinen Entwicklungsweg mit den Nebenübungen mich nicht mit Selbstverurteilungen zu bestrafen wenn eine Übung nicht so gelingen will wie ich mir das vorstelle, sondern mich selbst anzunehmen mit meinen heutigen Fehlschlägen, mir Mut zu machen und in aller Ernsthaftigkeit zu sagen: Ich gehe den Weg weiter und wenn es noch nicht so gut gelingen will, dann ist das heute einfach so und ich verfolge meinen Übungsweg konsequent weiter.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welche Aussagen sind für mich besonders in Erinnerung geblieben und inwiefern wirkten sich diese für mein tägliches Tätigsein und den Verlauf meines Übungswegs aus?&#039;&#039;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Eine der ersten Aussage, die sich auf die Wahl eines natürlich geformten Steines, als Betrachtungsobjekt für die erste Übung bezogen hat, war die Anregung: besser einen von Menschen gemachten Gegenstand für die Konzentrations- und Denkübung heranzuziehen. Für mich war genau dieser unterschiedliche Aspekt so interessant, dass ich die nächste Denkübung mit einer kurz aufeinander folgenden Betrachtung zweier Dinge, einem natürlich geformten Stein und einer Münze im Vergleich durchgeführte. Der Stein zeigte sich mir sympathisch, in einer mystischen Weise, lebendig-warm, und doch dicht und undurchdringlich, mit dem Einschluss einer gesichtsförmigen Zeichnung, wie ein großes Naturgeheimnis. Die Münze war im Vergleich hochintelligent durchdacht, fein graviert, mit viel Kenntnis ausgearbeitet, mit raffiniert erdachten Maschinen hergestellt. Dieses einzelne Geldstück zeigte sich mir in einem kurzen Moment, als Ergebnis, das der gesamten Entwicklung unserer abendländischen Kultur bedurfte. Und die bewusste Wahrnehmung dieser Bedingungen zur Formgebung der Münze war nur durch den vergleichenden Kontrast zur ersten Betrachtung auf das natürlich Geformte möglich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Willentlich denken heisst, nicht den Gegenstand sprechen lassen wie beim „Goetheanischen Denken“, sondern selbst einen Denkinhalt, eine Perspektive, einen Aspekt auswählen um bewusst nur diesen Gedanken zuzulassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Gedankenübung, sollte auch die erste Übung am Tag sein und immer zu einer ähnlicher Zeit ausgeführt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Je größer der Widerstand, die Überwindung oder die Langeweile ist, die sich bei der/dem Ausübenden einstellt, umso wirksamer ist Nebenübung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei der dritten Gleichmut-Übung ist es wichtig die Gefühle nicht zu unterdrücken, sondern diese zuzulassen und gleichzeitig in der eigenen Mitte zu bleiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei der Positivitäts-Übung gibt es eine Steigerung zur 3. Übung, es braucht mehr als gleichmütig in der eigenen Mitte zu bleiben, es soll zusätzlich ein positiver Aspekt einer unangenehmen Sache erforscht werden. Es geht darum kreativ zu schöpfen, bewusst etwas Schönes aufzufinden, um dieses wie aus dem Nichts heraus mit der eigenen, subjektiven Wahrnehmung zu beleben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Das Denken ist außerhalb unseres Gehirns, ja unseres Körpers und das Funktionieren des Denken hat mit den verschiedenen Leibern des Menschen zu tun: dem Bildekräfte-Leib (Äther-Leib), dem physischer Leib, dem Astral-Leib und dem Ich.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was war für mich der besondere „Spirit“ in der Gemeinschaft meiner Kleingruppe?&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;In unserer Online-Nebenübung-Kleingruppe haben wir einander aufmerksam zugehört, und einen respektvollen Umgang gepflegt. Es gab eine stabile Kerngruppe und wechselnde Teilnehmer, die den Ablauf der Staffel immer wieder neu aufgefrischt haben, was auch den Erfahrungsaustausch belebt und erweitert hat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Wir haben uns gemeinsam tiefergehend mit Fragen beschäftigt, die sich aus den aktuellen Wochensprüchen und aus den Theorien bzw. den Texten von Rudolf Steiner im Zusammenhang mit dem Übungsweg ergeben haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Herangehensweisen an die Selbsterziehung der Gruppenmitglieder war deutlich verschieden, was auch aufgezeigte wie persönlich gefärbt diese Übungen ausfallen können.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Würde ich aus heutiger Sicht etwas anders machen oder haben wollen und was sind meine Ideen oder Anliegen für eine Verbesserung des Formats der Nebenübung-Online-Treffen? Bist du völliger Anfänger oder hast du Vorerfahrung mit den NÜ? Wenn du Vorerfahrung hattest, haben die NÜ gut geklappt?&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ich war ein Anfänger bevor ich in die Online-Nebenübung-Kleingruppe im Oktober 2021 eingestiegen bin. Jetzt schöpfe ich aus der Erfahrung von einem halben Jahr Übungszeit, die ich gemeinsam mit meinen Gruppen-Kollegen und -Kolleginnen aus der 2. Nebenübungs-Staffel gesammelt habe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erwartungen/ Realität vor Beginn/ bei Ende?&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Meine Erwartungen waren zu Beginn der Teilnahme in den Nebenübung-Meetings primär darauf ausgelegt mich mit anderen anthroposophisch interessieren Menschen auszutauschen, da ich in meinem näheren Lebensumfeld derzeit keine anthroposophisch interessierten Personen kenne.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wirst du die NÜ weiter machen, und wenn ja wie (alleine, in einer Gruppe, oder noch eine weitere Staffel besuchen?)&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Da ich die Nebenübungen nun schon seit einem halben Jahr ausübe und diese mich in meinem täglichen Leben schon spürbar unterstützen, möchte ich die Übungen weiter ausüben. Auch an einer weiteren Teilnahme einer neuen Nebenübung-Staffel bin ich interessiert, da es für mich eine bereichernde und schöne Erfahrung war.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für welchen Typ Mensch eignen sich die NÜ in Gruppenarbeit?&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ich glaube, es gibt keinen Typ Mensch, für den diese gemeinschaftliche Auseinandersetzung nicht geeignet wäre. Die einzige Bedingung, die daran geknüpft ist diese Nebenübungen anzugehen, ist diesen Übungsweg auch zu wollen und die Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben bewusst, aktiv anzugehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Würdest du anderen Menschen aus deinem Bekannten/ Freundeskreis empfehlen NÜ zu machen? Und wenn ja, wirst du denen von deinen Erfahrungen erzählen?&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ich habe außenstehenden Personen schon davon erzählt. Ich möchte jedoch niemanden überreden, es soll ja der Antrieb dazu von jedem Einzelnen selbst kommen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Liegen in den NÜ in Gruppenarbeit fruchtvolle Zukunftsimpulse, wenn ja welche?&#039;&#039;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Der fruchtbarste Impuls dieser Gruppenarbeit ist der direkte Austausch, in dem spontan zu Fragestellungen, diversen Unsicherheiten und gemeinsamen Erfahrungen verschiedene Gesichtspunkte aktuell erörtert werden können. Das gibt jedem/jeder Einzelnen einen reichen Schatz an diversen Sichtweisen und Einsichten, die helfen die eigene Herangehensweise zu hinterfragen und auch früher oder später den eigenen, individuellen, besten Übungsweg zu finden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie erklärst du einem Menschen, der weder Ahnung von Anthroposophie noch von den NÜ hat, worum es essenziell bei den NÜ geht?&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die 6 Nebenübungen von Rudolf Steiner sind geeignet für eine Selbsterziehung, als ein Angebot für individuelle Erfahrungen und Entwicklung auf Basis von bewusstem Denken, Fühlen und Wollen. Diese Form der Selbsterziehung ist zwar an bestimmte, vorgegebene Eckpunkte geknüpft, wie: die tägliche Ausübung, die Einhaltung einer bestimmten Abfolge und auch die einzuhaltenden, selbst festgelegten Zeitpunkte, doch es gibt für jeden subjektiv zu entscheidende, freibleibende Möglichkeiten in der Herangehensweise.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Diese Übungen zeigen einem selbst auf, welche besonderen Eigenheiten bzw. Schwierigkeiten man als Aufgabe zu überwinden hat und welche Veränderungen als mögliches, individuelles Potential vor einem liegen und darauf warten ausgereift zu werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Für einen Zeitraum von etwa einem Monat soll zunächst nur mit der ersten, der Denk- und Konzentrationsübung begonnen werden. Es geht darum, für den Zeitraum von circa fünf Minuten mit der Betrachtung eines einfachen Gegenstands, der gleichbleibend oder wechselnd sein kann, sich seines Denkens bewusst zu werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die willentlichen Gedanken sollten sich ausschließlich auf den gewählten Gegenstand beziehen. Diese können beispielsweise mit dem Material, dem Aussehen, der Herstellung, oder mit der Verwendung, etc. zu tun haben. Die Schwierigkeit liegt darin keine anderen, ungewollten Gedanken zuzulassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Im zweiten Monat, folgt die Willensübung, bei dieser wird täglich zu einem selbst gewählten und festgesetzten Zeitpunkt eine einfache Handlung ausgeübt. Diese Tätigkeit soll sich von sonstigen, im Alltag notwendigen Handgriffen deutlich unterscheiden, sodass sich keine andere, unwillentliche Zweckmäßigkeit in die Übung unbewusst herein spielen kann. Dieses Tun kann mehrmals über den Tag verteilt, zu vorher selbst festgesetzten Zeitpunkten ausgeführt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die dritte Übung der Gelassenheit bezieht sich auf das eigene Fühlen. Es sollen, die auf einen zukommenden, oder selbst erzeugten schlechten, negativen oder auch überschwänglich positiven Gefühle bewusst durchlebt und nicht verdrängt werden. Dabei geht es darum diesem Fühlen mit Gleichmut zu begegnen, indem man sich nicht selbst in den eigenen Emotionen verliert, sondern gelassen wahrnehmend handeln kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ab dem vierten Monat kommt die Positivitäts-Übung dazu, die einen auffordert Hässliches, Böses, Unangenehmes oder Grausliches – alles was negativ auf einen zukommt immer aus einer zweiten Perspektive anzusehen. Denn es gibt nichts Schlechtes was nicht auch eine gute Seite hat. Dabei soll, ein zunächst nicht offensichtlicher, positiver Aspekt in einer negativen Situation gesucht, aufgefunden und in den Fokus gestellt werden und sei es nur ein schönes, scheinbar nebensächliches, kleines Detail.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;In einer weiteren, fünften Unbefangenheits-Übung geht es darum keine Vorurteile zu pflegen. Allen Menschen und Situationen möglichst ohne Vorbehalte zu begegnen, auch wenn Sachlagen oder Aussagen auf einen zukommen, die zunächst unglaubwürdig erscheinen. Diese erwartende Haltung hilft uns, die eigene, Begrenztheit in der Wahrnehmung zu erkennen, uns nicht selbst, in der eigenen Subjektivität abzuschließen, sondern uns zu öffnen um neue ungewohnte Denkweisen und Erkenntnisse zu gewinnen und damit den eigenen Wahrnehmungshorizont zu erweitern.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die sechste Harmonisierungs-Übung besteht darin alle diese bereits genannten Übungen gemeinsam auszuführen und dadurch die eigene Haltung und das eigene Handeln zu formen. Die Übungen sind in einer vorgegeben Reihenfolge zu erbringen und helfen einem gelassener und bewusster agierend den Aufgaben des täglichen Lebens zu begegnen.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ruth, xx Datum &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
=====Stimme von Rainer für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» =====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;hier ein paar spontane Gedanken zum letzten Halbjahr:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zur Gruppe:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Extrem hilfreich war der Gruppeneffekt. Ohne den wäre ich sehr wahrscheinlich irgendwann abgeschmiert. Die Gruppe war eine super Stütze, dran zu bleiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Außerdem habe ich durch die anderen auch viel Inspiration bekommen für meine Übungen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Überhaupt: darüber mit anderen zu reden ist das Beste, was man machen kann, um sich selber klar zu werden, was eigentlich passiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zu den NÜ:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es fällt mir schwer zu sagen, was sich bei mir speziell durch die Übungen verändert hat. Die letzte zwei Jahre waren ja extrem herausfordernd und haben sowieso viel Veränderung gebracht, meine spirituellen Ambitionen geboostert und mir täglich viel innere Arbeit abverlangt. Gleichmütig, positiv und offen zu bleiben sehe ich sowieso als &amp;quot;Standard&amp;quot; für ein Überleben in diesen Zeiten an, auch ohne die NÜ.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Am deutlichsten kann ich die 1. und 2. NÜ für mich beurteilen. Die 1. NÜ ist eine wunderbare Konzentrationsübung, bei der ich nicht nur mehr innere Ruhe gefunden habe, sondern auch oft viel Spaß hatte bei der Erforschung der Gegenstände. Die 2. NÜ hat bei mir am schlechtesten geklappt und zeigt mir, dass ich hier noch viel lernen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Insgesamt glaube ich, dass ein halbes Jahr NÜ zu kurz ist, um sie wirklich beurteilen zu können.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ausblick:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;     &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Insgesamt beurteile ich die NÜ als wirklich wichtig, um einen spirituellen Weg zu gehen. Sie helfen bei der eigentlichen Meditation, klarer und bewusster zu werden. Daher mache ich  gerne weiter.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ganz liebe Grüße, Rainer&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer, xx Datum &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
=====Stimme von Katrin für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Ich kam mit Vorerfahrung in die Nebenübungsgruppe: Mir gelang die erste NÜ gut- so dachte ich damals- und die zweite gelang mir gar nicht. Das war der Grund für mein Interesse an dieser Gruppe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir starteten und das erste, was mir auffiel durch die Gespräche in der Gruppe war meine automatische Art die erste NÜ durchzugehen. Dass ich einen bestimmten Ablauf hatte, die 5-10 Minuten durch, die ich mich mit meinem Gegenstand beschäftigte, aber auch die Tatsache, dass ich dabei innerlich sprach. Ich änderte als erste Übung für mich meine Gedankenführung und überließ es meiner „Intuition“, wo ich damit startete, und wie es weiterging. Dadurch erschloss ich mir ganz neue Gedanken über meinen Gegenstand und lernte weitaus mehr über ihn, als das die eineinhalb Jahre zuvor der Fall war. Mir wurde einmal mehr als deutlich vor Augen geführt, was ich bisher nicht wusste, und für was alles ich kein Bewusstsein hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beim einander Zuhören in der Gruppe fielen mir immer Dinge auf, die ich- bis dato unbewusst- auch bemerkt hatte und die Gespräche waren für mich dadurch mehr und mehr ein Bewusstwerdeprozess eigener Gedankengänge und Wahrnehmungen. Das gegenseitige Zuhören, Wahrnehmen und Fragen stellen war dasjenige, was mich weiterbrachte neben der Kontinuität, die durch die wöchentlichen Sitzungen erreicht wurde. Ganz persönliche Berichte bildeten für uns den Boden für ein Vertrauen in der Gruppe und bewirkten authentische Äußerungen und damit neue Erfahrungen für uns alle. Ratschläge geben erlebte ich als eher unproduktiv, da diese ja auf dem persönlichen Erleben und persönlichen Erfahrungen beruhen und nie eins zu eins verwendet werden können. Dagegen waren Anregungen, Fragen, Berichte dasjenige, was sowohl das Miteinander als auch das eigenen Vorankommen gestärkt haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für mich wurde u.a. deutlich, wie sehr ich durch die NÜ den eigenen Dämonen bewusster begegnen kann, auch wenn die Arbeit und das Umgehen damit noch Übung und viele weitere Jahre benötigen werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Selbsterziehung, die damit angesprochen wird, und die erlebbar waren kann durch ein solches Miteinander, ist für mich Grund und Boden aller sozialen Prozesse und damit unerlässlich für das zukünftige Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die zweite NÜ gelingt mir nach dieser Gruppenarbeit zunehmend zeitnaher und damit ist das für mich ein Erfolg. Neben den anderen Übungen, die ich damit erstmals mehr ins Bewusstsein genommen habe.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katrin, xx Datum &amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die 1. Staffel [Februar 2021 - Juli 2021]===&lt;br /&gt;
Jeden Durchgang mit einer Dauer von ca. 6 Monaten bezeichnen wir als &amp;quot;Staffel&amp;quot;. Die 1. Staffel fand unter der Leitung von [[A:Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] live in youtube statt. Wolfgang &amp;quot;lebt&amp;quot; mit den Nebenübungen, praktiziert sie täglich, und das schon seit einigen Jahrzehnten. Das, aber auch seine freundliche und freilassend leichte Art, prägen die vertrauensvolle Atmosphäre dieser online-Treffen und motivieren Teilnehmer die Dinge nicht zu ernst zu nehmen, aber dennoch am Ball zu bleiben.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnehmerstimmen haben wir bei der 1. Staffel nicht gesammelt. Aber es liegt ja eine Filmdokumentation vor ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Filmdokumentation von der 1. Staffel&amp;lt;/u&amp;gt;       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| aligne=&amp;quot;centered&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 1| link=https://www.youtube.com/watch?v=6gCIpEpNa2o]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 1. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 2| link=https://www.youtube.com/watch?v=TKjQ0eMIkdQ]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 2. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 3| link=https://youtu.be/pFGfuPHzXC8]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 3. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 4| link=https://youtu.be/9b2J_I18Ilk]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 4. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 5| link=https://youtu.be/ZqR3eV0r3OM]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 5. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 6| link=https://youtu.be/WYOxAfi8wFc]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 6. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 7| link=https://youtu.be/Hx-UK2QhUlE]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 7. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 8| link=https://youtu.be/Hx-UK2QhUlE]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 8. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 9| link=https://youtu.be/7DUlMj4txTM]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 9. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 10| link=https://youtu.be/4LTC1B9y2LU]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 10. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 11| link=https://youtu.be/xSLPMhyKGJc]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 11. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 12| link=https://youtu.be/j0YtaTjQ8VQ]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 12. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 13| link=https://youtu.be/evrTPfFcrZk]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 13. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 14| link=https://youtu.be/QCx2nAc01SI]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 14. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 15| link=https://youtu.be/XBuObklQEHc]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 15. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 16| link=https://youtu.be/P8197NUDWa8]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 16. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 17| link=https://youtu.be/PlhJ_-yrH2E]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 17. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 18| link=https://youtu.be/qJfCNfonBFo]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 18. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 19| link=https://youtu.be/olCm2UE0F5s]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 19. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 20| link=https://youtu.be/OVPOPGO8wLw]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 20. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|130px|Folge 21| link=https://youtu.be/I4fygm0JEIQ]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 21. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt; ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
==Beispielfragen für Stimmen (Ich-Botschaften/ Testimonials)==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Die &#039;&#039;&#039;nachfolgenden Fragen können&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als Anregung&#039;&#039;&#039; verstanden werden für die Erinnerung, was man im Rückblick mit den Nebenübungen erlebt hat. Ihr könnt euch aber auch selber Fragen ausdenken. &lt;br /&gt;
#Was war für mich in den Ich-Botschaften anderer erkennbar, was sich auch in meiner eigenen Erfahrung in einer ähnlicher Weise gezeigt hat?&lt;br /&gt;
#Was hat mich in diesen wöchentlichen Meetings motiviert und in meiner weiteren Ausübung der Nebenübungen gestärkt?&lt;br /&gt;
#Welche Übungen fallen mir besonders schwer, bei welchen Übungen deuten sich schon erkennbare Fortschritte an und wie zeigt sich das?&lt;br /&gt;
#Welche Aussagen sind für mich besonders in Erinnerung geblieben und inwiefern wirkten sich diese für mein tägliches Tätigsein und den Verlauf meines Übungswegs aus?&lt;br /&gt;
#Was war für mich der besondere „Spirit“ in der Gemeinschaft meiner Kleingruppe?&lt;br /&gt;
#Würde ich aus heutiger Sicht etwas anders machen oder haben wollen und was sind meine Ideen oder Anliegen für eine Verbesserung des Formats der Nebenübung-Online-Treffen? Bist du völliger Anfänger oder hast du Vorerfahrung mit den NÜ? Wenn du Vorerfahrung hattest, haben die NÜ gut geklappt?&lt;br /&gt;
#Erwartungen/ Realität vor Beginn/ bei Ende?&lt;br /&gt;
#Wirst du die NÜ weiter machen, und wenn ja wie (alleine, in einer Gruppe, oder noch eine weitere Staffel besuchen?)&lt;br /&gt;
#Für welchen Typ Mensch eignen sich die NÜ in Gruppenarbeit?&lt;br /&gt;
#Würdest du anderen Menschen aus deinem Bekannten/ Freundeskreis empfehlen NÜ zu machen? Und wenn ja, wirst du denen von deinen Erfahrungen erzählen?&lt;br /&gt;
#Liegen in den NÜ in Gruppenarbeit fruchtvolle Zukunftsimpulse, wenn ja welche?&lt;br /&gt;
#Wie erklärst du einem Menschen, der weder Ahnung von Anthroposophie noch von den NÜ hat, worum es essenziell bei den NÜ geht?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
==Weitere wertvolle Beiträge aus dem Internet über Die Nebenübungen==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
{| aligne=&amp;quot;centered&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt1. Nebenübung.JPG|150px|1.Nebenübung| link=https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 1. NÜ -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt2. Nebenübung.JPG|150px|2. Nebenübung| link=https://www.youtube.com/watch?v=NFul330lnlI]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 2. NÜ -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt3. Nebenübung.JPG|150px|3. NÜ| link=https://www.youtube.com/watch?v=HVyWP3n0T0c]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 3. NÜ -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt4. Nebenübung.JPG|150px|4 NÜ| link=https://www.youtube.com/watch?v=-RXDhh1fwxc]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 4. NÜ -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt5. Nebenübung.JPG|150px|5 NÜ| link=https://www.youtube.com/watch?v=_ON43qvo-nE]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 5. NÜ -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||[[Datei:Yt6. Nebenübung.JPG|150px|6. NÜ| link=https://www.youtube.com/watch?v=-BNNKb-RnQk]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 6. NÜ -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
https://anthro.wiki/Neben%C3%BCbungen&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Nebenübungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenübungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppenarbeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedankenkontrolle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Positivität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvoreingenommenheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tägliche Routine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Seelenbegleiter_f%C3%BCr_den_Aufbruch_in_Zeiten_des_Umbruchs&amp;diff=12654</id>
		<title>Seelenbegleiter für den Aufbruch in Zeiten des Umbruchs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Seelenbegleiter_f%C3%BCr_den_Aufbruch_in_Zeiten_des_Umbruchs&amp;diff=12654"/>
		<updated>2023-09-21T11:32:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Meditative Begleitung der 1. Nebenübung: Gedankenkontrolle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
{{Seelenspruch|Ahriman und Lucifer|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Ahriman, du bist der kalte Geist&lt;br /&gt;
Meine Seele, du entführest sie&lt;br /&gt;
In der Menschenfeindlichkeit Bereich -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lucifer, du bist die Feuerkraft&lt;br /&gt;
Meine Seele, du entführest sie&lt;br /&gt;
In des Eigensinnes Machtgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen beiden soll ich hindurchgehn&lt;br /&gt;
Durch des Christus bindende Weltenmacht&lt;br /&gt;
Durch des Christus opfernde Arbeitskraft.»&amp;lt;/poem&amp;gt;|5=right|Rudolf Steiner: [[a:GA 268|GA 268]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Steiner: Mantrische Sprüche. Seelenübungen Band II, 1903 – 1925, GA 268 (1999), ISBN 3-7274-2680-2&amp;lt;/ref&amp;gt;}}Wir leben in turbulenten Zeiten, in Zeiten des Umbruchs, das Alte verschwindet und das Neue ist noch nicht geboren. Für diese Zeit können die Seelensprüche von Rudolf Steiner eine Stütze, ein Wegbegleiter sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Seelensprüche als Impulse zur Begleitung und Vertiefung der sechs Nebenübungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner hat uns neben dem achtgliedrigen Pfad des Buddha mit den acht Übungen für die Tage der Woche [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[A:GA 267|GA 267]], Seite 68ff] sowie den vier Grundregeln zur Selbsterziehung [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[A:GA 267|GA 267]], Seite 63ff] als Voraussetzung und Basis für den Schulungsweg die sechs Nebenübungen gegeben. Sie helfen uns, im Alltag die richtige Perspektive zwischen uns selbst und der Außenwelt zu finden, zwischen unserem Ich und der Welt zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der unfassbaren Vielfalt der Seelensprüche, die uns Rudolf Steiner geschenkt hat, lassen sich einige finden, die unmittelbar zur Unterstützung und Begleitung der Nebenübungen niedergeschrieben zu sein scheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Bändchen &amp;quot;Wir fanden einen Pfad&amp;quot; hat sich auch Christian Morgenstern mit den Nebenübungen beschäftigt. An den Anfang seiner Lyrik stellt er einen Rudolf Steiner gewidmeten Text, den wir hier gern aufgreifen möchten: {{Seelenspruch|HOMMAGE an Rudolf Steiner|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«So wie ein Mensch, am trüben Tag, der Sonne &lt;br /&gt;
vergisst, - &lt;br /&gt;
sie aber strahlt und leuchtet unaufhörlich, - &lt;br /&gt;
so mag man Dein an trübem Tag vergessen, &lt;br /&gt;
um wiederum und immer wiederum &lt;br /&gt;
erschüttert, ja geblendet zu empfinden, &lt;br /&gt;
wie unerschöpflich fort und fort und fort &lt;br /&gt;
Dein Sonnengeist &lt;br /&gt;
uns dunklen Wandrern strahlt.»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;|Christian Morgenstern: Wir fanden einen Pfad&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Morgenstern: Wir fanden einen Pfad &amp;lt;/ref&amp;gt;}}Als Leitgedanken für die sechs Nebenübungen finden wir bei Christian Morgenstern folgende Worte:{{Seelenspruch|THRON DER THRONE|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Geschöpf nicht mehr, Gebieter der Gedanken, &lt;br /&gt;
des Willens Herr, nicht mehr in Willens Frone, &lt;br /&gt;
der flutenden Empfindung Maß und Meister, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu tief, um an Verneinung zu erkranken, &lt;br /&gt;
zu frei, als daß Verstocktheit in ihm wohne: &lt;br /&gt;
So bindet sich ein Mensch ans Reich der Geister: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So findet er den Pfad zum Thron der Throne.»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;|Christian Morgenstern: Wir fanden einen Pfad}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir leiten unsere Übungsgruppe im Rahmen der 5. Staffel (Montagabend um 17:30 Uhr) ein mit dem Wochenspruch aus dem Seelenkalender, den Wolfgang am folgenden Tag im Rahmen des Apokalypse-Vortrages mit seinen den ganzen Kosmos umspannenden Gedanken ausfüllt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verabschieden tun wir uns voneinander mit einem Mantram von Rudolf Steiner, das nach unserer praktischen Erfahrung die jeweils im Vordergrund des sechsmonatigen Übungszyklus stehende Nebenübung unterstützend zu begleiten vermag. Dabei erforscht dann jeder für sich, wie er auf seine Weise mit den ausgewählten Sprüchen umgehen mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditative Begleitung der 1. Nebenübung: Gedankenkontrolle ===&lt;br /&gt;
Wir erfahren die Gedankenkontrollübung mit ihren Anforderungen an Logik und Konzentrationsfähigkeit als Schlüssel zu allen weiteren Nebenübungen. Eine meditative Betrachtungshilfe zur Beobachtung unseres Denkens, in das wir unseren Willen einfließen lassen, hat uns Rudolf Steiner mit der folgenden Übung zur Verfügung gestellt [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[A: GA 268|GA 267]],  Seite 394]:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Seelenspruch|Betrachtungshilfe|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Ich denke Dinge und Tatsachen.»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Diese Vorstellung etwa eine Minute lang festhalten mit Ausschließung anderer Gedanken. Dann Konzentration auf die Vorstellung:&lt;br /&gt;
{{Seelenspruch|Konzentration auf den Gedankenstrom:|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Mein Denken fließt in der Zeit.»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Wieder diese Vorstellung eine Minute lang festhalten. Nach dieser Vorbereitung Konzentration auf das folgende nacheinander für 3 bis 4 Minuten:&lt;br /&gt;
{{Seelenspruch|Konzentration auf die fünf Textzeilen|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Ich folge dem fließenden Denken»&lt;br /&gt;
«Ich will erkennen meinen Willen in meinem Denken»&lt;br /&gt;
«Ich will finden mein Ich in meinem Denkwillen»&lt;br /&gt;
«Ich will leben als Ich in meinem Denkwillen»&lt;br /&gt;
«Ich erwarte die Lösung des Ich vom Ich»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: right;&amp;gt;Rudolf Steiner: [[A: GA 267|GA 267]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditative Begleitung der 2. Nebenübung: Willenskontrolle oder Initiative des Handelns ===&lt;br /&gt;
Wir alle tun uns schwer mit der Willenskontrollübung, in der wir eine Verpflichtung nur uns selbst gegenüber eingehen. Wie viel leichter fällt es uns doch, Verabredungen einzuhalten, die wir mit anderen getroffen haben… Da kann es hilfreich sein, sich im ganz persönlichen Zwiegespräch mit dem Willensgeist zu verbinden [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[A:GA 40|GA 40]], Seite 134]:{{Seelenspruch|WILLENSGEIST|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Waltender weiser Willensgeist &lt;br /&gt;
Webend in Geistesweiten allüberall &lt;br /&gt;
Wirkend durch Geisteswesenheiten &lt;br /&gt;
Wirkest sicher du &lt;br /&gt;
In meinen Seelenwesenstiefen auch &lt;br /&gt;
So binde liebewirkend stark &lt;br /&gt;
Mein Innres an Deine lichte Kraft. &lt;br /&gt;
Dich findend, find ich mich.»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;|Rudolf Steiner: [[a:GA 40|GA 40]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Steiner: Wahrspruchworte, GA 40 (2005), ISBN 3-7274-0401-9 &amp;lt;/ref&amp;gt;}}Die Ausbildung des Willens kann in Verbindung mit dem Spruch eine weitere spürbare Stärkung erfahren, wenn wir - nachdem wir ihn sicher auswendig gelernt haben - ohne Schreibhilfen innerlich üben, ihn Zeile für Zeile rückwärts zu entwickeln. Dabei kann sich dann zum Beispiel folgender Wortlaut ergeben: {{Seelenspruch|WILLENSGEIST (rückwärts)|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Mich find ich, findend dich.&lt;br /&gt;
An deine lichte Kraft mein Innres&lt;br /&gt;
Stark liebewirkend binde&lt;br /&gt;
Auch in den Tiefen des Wesens meiner Seele&lt;br /&gt;
Du sicher wirkest&lt;br /&gt;
Durch Wesenheiten des Geistes wirkend&lt;br /&gt;
Allüberall in Weiten des Geistes webend&lt;br /&gt;
Willensgeist weise waltender.»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;|Susanne auf Basis von&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: [[a:GA 40|GA 40]]}}Auch Johann Wolfgang von Goethe hilft uns, über unsere Beziehung zu Wille und Verpflichtung zu reflektieren:{{Seelenspruch|DIE ESSENZ DER VERPFLICHTUNG|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Bis sich jemand verpflichtet hat ist da ein Zögern, &lt;br /&gt;
die Möglichkeit zum Rückzug&lt;br /&gt;
... und immer Untauglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Entschlusskraft und Schöpfung gibt es eine grundlegende Wahrheit; &lt;br /&gt;
die Unkenntnis davon zerstört unzählige Ideen und großartige Pläne.&lt;br /&gt;
Und das ist, dass in dem Moment,&lt;br /&gt;
da jemand sich endgültig verpflichtet,&lt;br /&gt;
dann auch die Göttliche Vorsehung Einzug hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle möglichen Dinge ereignen sich, um diesem zu helfen –&lt;br /&gt;
Dinge, die sich sonst nie ereignet hätten.&lt;br /&gt;
Ein ganzer Strom von Ereignissen ergibt sich aus der Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ruft für jeden, der die Entscheidung getroffen hat, &lt;br /&gt;
alle möglichen unvorhergesehenen Vorkommnisse und&lt;br /&gt;
Zusammenkünfte und stoffliche Hilfe hervor,&lt;br /&gt;
von der kein Mensch sich hätte träumen lassen,&lt;br /&gt;
dass sie auf diese Weise eintreffen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was immer du tun kannst, oder wovon du träumst, du könntest es tun:&lt;br /&gt;
Beginne damit!&lt;br /&gt;
Kühnheit trägt Genius, Macht und Zauber in sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BEGINNE ES JETZT!»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;|Johann Wolfgang von Goethe: Die Essenz der Verpflichtung&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Wolfgang von Goethe: Die Essenz der Verpflichtung&amp;lt;/ref&amp;gt;|6=Khaki|7=DarkKhaki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditative Begleitung der 3. Nebenübung: Gelassenheit ===&lt;br /&gt;
Während einige, die in ihrer Selbsterziehung schon beneidenswert fortgeschritten sind, sich recht schnell mit der dritten Nebenübung anzufreunden vermögen, kann sich bei anderen die Gelassenheitsübung als wahre Lebensaufgabe offenbaren… Da mag der folgende Seelenspruch zum ständigen Begleiter werden [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[A:GA 268|GA 268]], Seite 179]:{{Seelenspruch|INNERE RUHE|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Ich trage Ruhe in mir,&lt;br /&gt;
Ich trage in mir selbst&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die mich stärken.&lt;br /&gt;
Ich will mich erfüllen&lt;br /&gt;
Mit dieser Kräfte Wärme,&lt;br /&gt;
Ich will mich durchdringen&lt;br /&gt;
Mit meines Willens Macht.&lt;br /&gt;
Und fühlen will ich&lt;br /&gt;
Wie Ruhe sich ergießt&lt;br /&gt;
Durch all mein Sein,&lt;br /&gt;
Wenn ich mich stärke,&lt;br /&gt;
Die Ruhe als Kraft&lt;br /&gt;
In mir zu finden&lt;br /&gt;
Durch meines Strebens Macht.»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;|Rudolf Steiner: [[a:GA 268|GA 268]]}}&lt;br /&gt;
Auch dieser Spruch entfaltet beim Rückwärtslernen spürbare zusätzliche Kraft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine etwas anders getönte Seelenstimmung der Ruhe mag dieser Spruch bewirken, der sich auch als &amp;quot;Einschlafhilfe&amp;quot; zu bewähren vermag [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[A:GA 40|GA 40]], Seite 273]:{{Seelenspruch|INNERE RUHE|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Wenn Ruhe der Seele Wogen glättet&lt;br /&gt;
Und Geduld im Geiste sich breitet&lt;br /&gt;
Zieht der Götter Wort&lt;br /&gt;
Durch des Menschen Innres&lt;br /&gt;
Und webt den Frieden&lt;br /&gt;
Der Ewigkeiten&lt;br /&gt;
In alles Leben&lt;br /&gt;
Des Zeitenlaufs.»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;|Rudolf Steiner: [[a:GA 40|GA 40]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditative Begleitung der 4. Nebenübung: Positivität ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditative Begleitung der 5. Nebenübung: Unvoreingenommenheit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditative Begleitung der 6. Nebenübung: Harmonie der 5 Stufen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Seelenübungen mit Wort- und Sinnbild-Meditationen&#039;&#039;, GA 267 (2001), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-2670-5&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Mantrische Sprüche. Seelenübungen Band II, 1903 – 1925&#039;&#039;, GA 268 (1999), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-2680-2&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: Wahrspruchworte, GA 40 (2005), ISBN 3-7274-0401-9&lt;br /&gt;
* Christian Morgenstern: Wir fanden einen Pfad (2022), ISBN: 2-3850-8309-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Seelenbegleiter_f%C3%BCr_den_Aufbruch_in_Zeiten_des_Umbruchs&amp;diff=12653</id>
		<title>Seelenbegleiter für den Aufbruch in Zeiten des Umbruchs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Seelenbegleiter_f%C3%BCr_den_Aufbruch_in_Zeiten_des_Umbruchs&amp;diff=12653"/>
		<updated>2023-09-21T11:31:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Meditative Begleitung der 1. Nebenübung: Gedankenkontrolle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
{{Seelenspruch|Ahriman und Lucifer|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Ahriman, du bist der kalte Geist&lt;br /&gt;
Meine Seele, du entführest sie&lt;br /&gt;
In der Menschenfeindlichkeit Bereich -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lucifer, du bist die Feuerkraft&lt;br /&gt;
Meine Seele, du entführest sie&lt;br /&gt;
In des Eigensinnes Machtgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen beiden soll ich hindurchgehn&lt;br /&gt;
Durch des Christus bindende Weltenmacht&lt;br /&gt;
Durch des Christus opfernde Arbeitskraft.»&amp;lt;/poem&amp;gt;|5=right|Rudolf Steiner: [[a:GA 268|GA 268]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Steiner: Mantrische Sprüche. Seelenübungen Band II, 1903 – 1925, GA 268 (1999), ISBN 3-7274-2680-2&amp;lt;/ref&amp;gt;}}Wir leben in turbulenten Zeiten, in Zeiten des Umbruchs, das Alte verschwindet und das Neue ist noch nicht geboren. Für diese Zeit können die Seelensprüche von Rudolf Steiner eine Stütze, ein Wegbegleiter sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Seelensprüche als Impulse zur Begleitung und Vertiefung der sechs Nebenübungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner hat uns neben dem achtgliedrigen Pfad des Buddha mit den acht Übungen für die Tage der Woche [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[A:GA 267|GA 267]], Seite 68ff] sowie den vier Grundregeln zur Selbsterziehung [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[A:GA 267|GA 267]], Seite 63ff] als Voraussetzung und Basis für den Schulungsweg die sechs Nebenübungen gegeben. Sie helfen uns, im Alltag die richtige Perspektive zwischen uns selbst und der Außenwelt zu finden, zwischen unserem Ich und der Welt zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der unfassbaren Vielfalt der Seelensprüche, die uns Rudolf Steiner geschenkt hat, lassen sich einige finden, die unmittelbar zur Unterstützung und Begleitung der Nebenübungen niedergeschrieben zu sein scheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Bändchen &amp;quot;Wir fanden einen Pfad&amp;quot; hat sich auch Christian Morgenstern mit den Nebenübungen beschäftigt. An den Anfang seiner Lyrik stellt er einen Rudolf Steiner gewidmeten Text, den wir hier gern aufgreifen möchten: {{Seelenspruch|HOMMAGE an Rudolf Steiner|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«So wie ein Mensch, am trüben Tag, der Sonne &lt;br /&gt;
vergisst, - &lt;br /&gt;
sie aber strahlt und leuchtet unaufhörlich, - &lt;br /&gt;
so mag man Dein an trübem Tag vergessen, &lt;br /&gt;
um wiederum und immer wiederum &lt;br /&gt;
erschüttert, ja geblendet zu empfinden, &lt;br /&gt;
wie unerschöpflich fort und fort und fort &lt;br /&gt;
Dein Sonnengeist &lt;br /&gt;
uns dunklen Wandrern strahlt.»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;|Christian Morgenstern: Wir fanden einen Pfad&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Morgenstern: Wir fanden einen Pfad &amp;lt;/ref&amp;gt;}}Als Leitgedanken für die sechs Nebenübungen finden wir bei Christian Morgenstern folgende Worte:{{Seelenspruch|THRON DER THRONE|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Geschöpf nicht mehr, Gebieter der Gedanken, &lt;br /&gt;
des Willens Herr, nicht mehr in Willens Frone, &lt;br /&gt;
der flutenden Empfindung Maß und Meister, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu tief, um an Verneinung zu erkranken, &lt;br /&gt;
zu frei, als daß Verstocktheit in ihm wohne: &lt;br /&gt;
So bindet sich ein Mensch ans Reich der Geister: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So findet er den Pfad zum Thron der Throne.»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;|Christian Morgenstern: Wir fanden einen Pfad}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir leiten unsere Übungsgruppe im Rahmen der 5. Staffel (Montagabend um 17:30 Uhr) ein mit dem Wochenspruch aus dem Seelenkalender, den Wolfgang am folgenden Tag im Rahmen des Apokalypse-Vortrages mit seinen den ganzen Kosmos umspannenden Gedanken ausfüllt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verabschieden tun wir uns voneinander mit einem Mantram von Rudolf Steiner, das nach unserer praktischen Erfahrung die jeweils im Vordergrund des sechsmonatigen Übungszyklus stehende Nebenübung unterstützend zu begleiten vermag. Dabei erforscht dann jeder für sich, wie er auf seine Weise mit den ausgewählten Sprüchen umgehen mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditative Begleitung der 1. Nebenübung: Gedankenkontrolle ===&lt;br /&gt;
Wir erfahren die Gedankenkontrollübung mit ihren Anforderungen an Logik und Konzentrationsfähigkeit als Schlüssel zu allen weiteren Nebenübungen. Eine meditative Betrachtungshilfe zur Beobachtung unseres Denkens, in das wir unseren Willen einfließen lassen, hat uns Rudolf Steiner mit der folgenden Übung zur Verfügung gestellt [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[A: GA 268|GA 267]],  Seite 394]:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Seelenspruch|Betrachtungshilfe|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Ich denke Dinge und Tatsachen.»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Diese Vorstellung etwa eine Minute lang festhalten mit Ausschließung anderer Gedanken. Dann Konzentration auf die Vorstellung:&lt;br /&gt;
{{Seelenspruch|Konzentration auf den Gedankenstrom:|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Mein Denken fließt in der Zeit.»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Wieder diese Vorstellung eine Minute lang festhalten. Nach dieser Vorbereitung Konzentration auf das folgende nacheinander für 3 bis 4 Minuten:&lt;br /&gt;
{{Seelenspruch|Konzentration auf die fünf Textzeilen|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Ich folge dem fließenden Denken»&lt;br /&gt;
«Ich will erkennen meinen Willen in meinem Denken»&lt;br /&gt;
«Ich will finden mein Ich in meinem Denkwillen»&lt;br /&gt;
«Ich will leben als Ich in meinem Denkwillen»&lt;br /&gt;
«Ich erwarte die Lösung des Ich vom Ich»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: right;&amp;gt;Rudolf Steiner: [[A: GA 268|GA 268]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditative Begleitung der 2. Nebenübung: Willenskontrolle oder Initiative des Handelns ===&lt;br /&gt;
Wir alle tun uns schwer mit der Willenskontrollübung, in der wir eine Verpflichtung nur uns selbst gegenüber eingehen. Wie viel leichter fällt es uns doch, Verabredungen einzuhalten, die wir mit anderen getroffen haben… Da kann es hilfreich sein, sich im ganz persönlichen Zwiegespräch mit dem Willensgeist zu verbinden [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[A:GA 40|GA 40]], Seite 134]:{{Seelenspruch|WILLENSGEIST|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Waltender weiser Willensgeist &lt;br /&gt;
Webend in Geistesweiten allüberall &lt;br /&gt;
Wirkend durch Geisteswesenheiten &lt;br /&gt;
Wirkest sicher du &lt;br /&gt;
In meinen Seelenwesenstiefen auch &lt;br /&gt;
So binde liebewirkend stark &lt;br /&gt;
Mein Innres an Deine lichte Kraft. &lt;br /&gt;
Dich findend, find ich mich.»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;|Rudolf Steiner: [[a:GA 40|GA 40]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Steiner: Wahrspruchworte, GA 40 (2005), ISBN 3-7274-0401-9 &amp;lt;/ref&amp;gt;}}Die Ausbildung des Willens kann in Verbindung mit dem Spruch eine weitere spürbare Stärkung erfahren, wenn wir - nachdem wir ihn sicher auswendig gelernt haben - ohne Schreibhilfen innerlich üben, ihn Zeile für Zeile rückwärts zu entwickeln. Dabei kann sich dann zum Beispiel folgender Wortlaut ergeben: {{Seelenspruch|WILLENSGEIST (rückwärts)|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Mich find ich, findend dich.&lt;br /&gt;
An deine lichte Kraft mein Innres&lt;br /&gt;
Stark liebewirkend binde&lt;br /&gt;
Auch in den Tiefen des Wesens meiner Seele&lt;br /&gt;
Du sicher wirkest&lt;br /&gt;
Durch Wesenheiten des Geistes wirkend&lt;br /&gt;
Allüberall in Weiten des Geistes webend&lt;br /&gt;
Willensgeist weise waltender.»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;|Susanne auf Basis von&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: [[a:GA 40|GA 40]]}}Auch Johann Wolfgang von Goethe hilft uns, über unsere Beziehung zu Wille und Verpflichtung zu reflektieren:{{Seelenspruch|DIE ESSENZ DER VERPFLICHTUNG|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Bis sich jemand verpflichtet hat ist da ein Zögern, &lt;br /&gt;
die Möglichkeit zum Rückzug&lt;br /&gt;
... und immer Untauglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Entschlusskraft und Schöpfung gibt es eine grundlegende Wahrheit; &lt;br /&gt;
die Unkenntnis davon zerstört unzählige Ideen und großartige Pläne.&lt;br /&gt;
Und das ist, dass in dem Moment,&lt;br /&gt;
da jemand sich endgültig verpflichtet,&lt;br /&gt;
dann auch die Göttliche Vorsehung Einzug hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle möglichen Dinge ereignen sich, um diesem zu helfen –&lt;br /&gt;
Dinge, die sich sonst nie ereignet hätten.&lt;br /&gt;
Ein ganzer Strom von Ereignissen ergibt sich aus der Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ruft für jeden, der die Entscheidung getroffen hat, &lt;br /&gt;
alle möglichen unvorhergesehenen Vorkommnisse und&lt;br /&gt;
Zusammenkünfte und stoffliche Hilfe hervor,&lt;br /&gt;
von der kein Mensch sich hätte träumen lassen,&lt;br /&gt;
dass sie auf diese Weise eintreffen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was immer du tun kannst, oder wovon du träumst, du könntest es tun:&lt;br /&gt;
Beginne damit!&lt;br /&gt;
Kühnheit trägt Genius, Macht und Zauber in sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BEGINNE ES JETZT!»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;|Johann Wolfgang von Goethe: Die Essenz der Verpflichtung&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Wolfgang von Goethe: Die Essenz der Verpflichtung&amp;lt;/ref&amp;gt;|6=Khaki|7=DarkKhaki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditative Begleitung der 3. Nebenübung: Gelassenheit ===&lt;br /&gt;
Während einige, die in ihrer Selbsterziehung schon beneidenswert fortgeschritten sind, sich recht schnell mit der dritten Nebenübung anzufreunden vermögen, kann sich bei anderen die Gelassenheitsübung als wahre Lebensaufgabe offenbaren… Da mag der folgende Seelenspruch zum ständigen Begleiter werden [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[A:GA 268|GA 268]], Seite 179]:{{Seelenspruch|INNERE RUHE|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Ich trage Ruhe in mir,&lt;br /&gt;
Ich trage in mir selbst&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die mich stärken.&lt;br /&gt;
Ich will mich erfüllen&lt;br /&gt;
Mit dieser Kräfte Wärme,&lt;br /&gt;
Ich will mich durchdringen&lt;br /&gt;
Mit meines Willens Macht.&lt;br /&gt;
Und fühlen will ich&lt;br /&gt;
Wie Ruhe sich ergießt&lt;br /&gt;
Durch all mein Sein,&lt;br /&gt;
Wenn ich mich stärke,&lt;br /&gt;
Die Ruhe als Kraft&lt;br /&gt;
In mir zu finden&lt;br /&gt;
Durch meines Strebens Macht.»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;|Rudolf Steiner: [[a:GA 268|GA 268]]}}&lt;br /&gt;
Auch dieser Spruch entfaltet beim Rückwärtslernen spürbare zusätzliche Kraft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine etwas anders getönte Seelenstimmung der Ruhe mag dieser Spruch bewirken, der sich auch als &amp;quot;Einschlafhilfe&amp;quot; zu bewähren vermag [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[A:GA 40|GA 40]], Seite 273]:{{Seelenspruch|INNERE RUHE|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
«Wenn Ruhe der Seele Wogen glättet&lt;br /&gt;
Und Geduld im Geiste sich breitet&lt;br /&gt;
Zieht der Götter Wort&lt;br /&gt;
Durch des Menschen Innres&lt;br /&gt;
Und webt den Frieden&lt;br /&gt;
Der Ewigkeiten&lt;br /&gt;
In alles Leben&lt;br /&gt;
Des Zeitenlaufs.»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;|Rudolf Steiner: [[a:GA 40|GA 40]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditative Begleitung der 4. Nebenübung: Positivität ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditative Begleitung der 5. Nebenübung: Unvoreingenommenheit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meditative Begleitung der 6. Nebenübung: Harmonie der 5 Stufen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Seelenübungen mit Wort- und Sinnbild-Meditationen&#039;&#039;, GA 267 (2001), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-2670-5&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Mantrische Sprüche. Seelenübungen Band II, 1903 – 1925&#039;&#039;, GA 268 (1999), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-2680-2&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: Wahrspruchworte, GA 40 (2005), ISBN 3-7274-0401-9&lt;br /&gt;
* Christian Morgenstern: Wir fanden einen Pfad (2022), ISBN: 2-3850-8309-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=10570</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=10570"/>
		<updated>2023-07-13T17:37:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Neuigkeiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Ausblick Mensch.JPG|thumb|410px|]]  Willkommen bei anthro.world. Gemeinsam schaffen wir hier Räume, um die Anthroposophie von Rudolf Steiner zugänglich und lebendig erfahrbar zu machen. &lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine freie Initiative von Menschen bei [https://Anthro.wiki anthro.wiki], anthro.world und [https://Biodyn.wiki biodyn.wiki]. &lt;br /&gt;
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Hier die letzten 3 Newsletter (Archiv)&lt;br /&gt;
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*[https://blog.anthro.world/?na=view&amp;amp;id=89 NL 19. KW 2023]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuigkeiten ==&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Die Nebenübungen in Gruppenarbeit 15.Folge 1.Staffel.jpg|thumb|410px|Hier: Die damalige live-Übertragung der [https://www.youtube.com/watch?v=XBuObklQEHc 1. Staffel (15. Folge)] Weitere Infos bei [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|«Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»]]]]&lt;br /&gt;
====5. Staffel «Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» - Anmeldung jetzt (Stand 12. Juli 2023) ====&lt;br /&gt;
Folgende Worte sagte Dr. Wolfgang Peter im Juni 2023 über die Rolle der Gruppenleiter und Teilnehmer: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Es geht einfach darum, dass alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen den &#039;&#039;&#039;Freiraum finden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;offen und ungeniert&#039;&#039;&#039; von ihren &#039;&#039;&#039;individuellen Erfahrungen zu berichten&#039;&#039;&#039;, von ihren &#039;&#039;&#039;Erfolgen&#039;&#039;&#039; und auch &#039;&#039;&#039;Misserfolgen&#039;&#039;&#039;, die eben auch dazugehören. Der &#039;&#039;&#039;ehrliche&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wohlwollende&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;wertschätzende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Umgang&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;miteinander&#039;&#039;&#039; schafft die &#039;&#039;&#039;Atmosphäre&#039;&#039;&#039;, in der sich alle &#039;&#039;&#039;unbeschwert und frei entfalten&#039;&#039;&#039; können. Das ist zugleich schon eine &#039;&#039;&#039;praktische Umsetzung&#039;&#039;&#039; dessen, was mit den Nebenübungen angestrebt wird. Denn die sind eben nicht nur ein individueller Entwicklungsweg, sondern zugleich und untrennbar damit verbunden auch ein Weg zur &#039;&#039;&#039;Bildung und Förderung einer gesunden sozialen Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, in der jeder seine individuellen Fähigkeiten frei entfalten und dadurch die Gemeinschaft durch neue Perspektiven beleben und bereichern kann.»&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;- Stand 12. Juli 2023 -&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neu:&#039;&#039;&#039; Grundlagengruppe &#039;&#039;&#039;Sonntags 18:00h&#039;&#039;&#039; mit Anja und Margherita. &amp;lt;u&amp;gt;Max 8 Teilnehmer.&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Start: 9. Juli 2023. Link:&#039;&#039;&#039; https://meet.jit.si/SprechstundeNebenuebungen&lt;br /&gt;
#Margherita E. (GL)&lt;br /&gt;
#Anja A. (GL)&lt;br /&gt;
#Heidi E. &lt;br /&gt;
#Sabine W.?&lt;br /&gt;
#Susanne S.&lt;br /&gt;
#Marion K.&lt;br /&gt;
#- - -&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe &#039;&#039;&#039;Montag 17:30h&#039;&#039;&#039; mit Susanne und Gabriele. &amp;lt;u&amp;gt;Max 7 Teilnehmer.&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Start: 10. Juli 2023.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Susanne G. (GL),&lt;br /&gt;
#Gabriele H. (GL)&lt;br /&gt;
#Stefan M.&lt;br /&gt;
#Roswitha E.&lt;br /&gt;
#Anita P.&lt;br /&gt;
#Adriana R.&lt;br /&gt;
#Gisela M.&lt;br /&gt;
#Pia H.&lt;br /&gt;
#Claudia C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe &#039;&#039;&#039;Montag 19h&#039;&#039;&#039; mit Christian. &amp;lt;u&amp;gt;Max 7-8 Teilnehmer.&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Start: 3. Juli 2023&lt;br /&gt;
#Christian (GL)&lt;br /&gt;
#&amp;lt;s&amp;gt;Stephan E.&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Martin A.&lt;br /&gt;
#Linda D.&lt;br /&gt;
#Matthias R.&lt;br /&gt;
#Lina S.&lt;br /&gt;
#Anja S.&lt;br /&gt;
#Tanja H.?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe &#039;&#039;&#039;Dienstag 10h&#039;&#039;&#039; mit Julija. &amp;lt;u&amp;gt;Max 7 Teilnehmer.&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Start: 4. Juli 2023 Link:&#039;&#039;&#039; Auf Anfrage &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Julija (GL)&lt;br /&gt;
#Nadine S.&lt;br /&gt;
#Sibylle R.&lt;br /&gt;
#Andrea K.&lt;br /&gt;
#Angela A.&lt;br /&gt;
#Heike S.&lt;br /&gt;
#Stefan H.&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe &#039;&#039;&#039;Donnerstag 17h&#039;&#039;&#039; mit Kathrin und Christian. &amp;lt;u&amp;gt;Max 9-10 Teilnehmer.&amp;lt;/u&amp;gt; BEACHTE: Start erst im &#039;&#039;&#039;Oktober 2023 &lt;br /&gt;
#Katrin (GL)&lt;br /&gt;
#Christian (GL)&lt;br /&gt;
#Alisa&lt;br /&gt;
#Karin R.&lt;br /&gt;
#Helga K.&lt;br /&gt;
#Christel S.&lt;br /&gt;
#Ilisa B.&lt;br /&gt;
#Thomas B.&lt;br /&gt;
#Maximilian B.&lt;br /&gt;
#Ulla&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wiederholergruppe&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Donnerstag 19h&#039;&#039;&#039; mit Frank. &amp;lt;u&amp;gt;Max 7-8 Teilnehmer.&amp;lt;/u&amp;gt; Start: &#039;&#039;&#039;13. Juli 2023  &lt;br /&gt;
# Frank (GL)&lt;br /&gt;
#Christine D.&lt;br /&gt;
#Susanne H.&lt;br /&gt;
#Barbara H.&lt;br /&gt;
#Ulrike S.&lt;br /&gt;
# Marion B.&lt;br /&gt;
#- - -&lt;br /&gt;
Folgende Interessenten haben sich bei François bis heute, &#039;&#039;&#039;12. Juli 2023&#039;&#039;&#039; gemeldet. Ist jemand vergessen worden?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Martina P. (bitte noch mal melden wegen Wunschgruppe)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
#&amp;lt;s&amp;gt;Gregor Hd. (bitte noch mal melden wegen Wunschgruppe)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
#&amp;lt;s&amp;gt;Marlies K. (bitte noch mal melden wegen Wunschgruppe)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
#&amp;lt;s&amp;gt;Alexandra P. (Interesse Montags)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Interesse bitte bei François per [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] mit Kontaktdaten/ Rückrufnummer melden. [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|Hier geht&#039;s zur Seite mit den Nebenübungen in Gruppenarbeit.]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stimmen für die «168. Folge Die Apokalypse des Johannes» von Dr. Wolfgang Peter ====&lt;br /&gt;
Hier stellen wir ausgesuchte Stimmen aus dem Kommentarbereich von youtube dar. Unsere Selektionskriterien sind vor allem Sachlichkeit, Verständlichkeit und Angemessenheit. Manche Kommentare stammen von der vorläufigen live-Version (die wird aber nach einigen Tagen abgeschaltet), andere Kommentare stammen von der finalen Version in schwarz/weiß. Möchtest du auch deine Stimme für die Apokalypse Vorträge von Wolfgang geben? Das kannst du entweder bei youtube (das kann etwas dauern, bis wir deinen Kommentar herausfischen) tun oder auch direkt (per Zuschrift [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ an unser Kontaktformular]). Und du kannst uns auch dein Foto senden. Kommentare mit Fotos werden besser wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 168. Vortrag von Wolfgang Peter#Stimmen für die «168. Folge Die Apokalypse des Johannes» von Dr. Wolfgang Peter|Hier geht&#039;s zu den Stimmen vom 168. Vortrag]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;u&amp;gt;Aus youtube für die «168. Folge Die Apokalypse des Johannes» von Dr. Wolfgang Peter&amp;lt;/u&amp;gt;[[Datei:Ina H. Stimme.jpg|thumb|150px|&#039;&#039;Ina H. aus dem Windrather Tal&#039;&#039;]]@inahammeke9398 vom 6. Juli 2023&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Wie immer, hochaktuell mit Bezug zur (kosmischen)Geschichte. - Die Entscheidung, irgendwann,  das alles hier zu veröffentlichen,  war eine sehr gute, wachsame und dankbare. Danke Wolfgang,  danke François und allen Mitwirkenden.»&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;u&amp;gt;Aus youtube für die «168. Folge Die Apokalypse des Johannes» von Dr. Wolfgang Peter&amp;lt;/u&amp;gt;@ingajaeger5491 vom 5. Juli 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Herzlichen Dank für die Ausführungen»&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;u&amp;gt;Aus youtube für die «168. Folge Die Apokalypse des Johannes» von Dr. Wolfgang Peter&amp;lt;/u&amp;gt;[[Datei:Ina H. Stimme.jpg|thumb|150px|&#039;&#039;Ina H. aus dem Windrather Tal&#039;&#039;]]@inahammeke9398 vom 6. Juli 2023&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Viele der hier angespielten Impulse vernehme ich auch in mir. Vieles wird aber da zu Ende gedacht, wo mir der Alltag oft dazwischen &amp;quot;funkt&amp;quot;. Ich glaube aber an ein kollektiv.  Und dass ich innerlich andocke, spüre ich seit über einem Jahr. - Ich selbst erforsche mit anderen momentan die Bildekräfte. Ein spannendes Gebiet. Auch dazu finde ich ergänzende Aspekte.  Sehr schön. Schöne Grüße aus dem Windrather Tal.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
====Stimme von Susanne H. für die GA 10 «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?»====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;[[Datei:Susanne H. Stimme.jpg|thumb|250px|Susanne H.]]&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es ist mir eine Freude, ein paar Zeilen über die Begegnung mit den Werken Rudolf Steiners schreiben zu dürfen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle seine Schriften und Vorträge, die &#039;&#039;&#039;mit der Biografie des Menschen&#039;&#039;&#039; zu tun haben, unserem &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;&#039; und mit unseren &#039;&#039;&#039;Engeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;haben es mir besonders angetan.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Immer wenn ich Zeit finde zu lesen, oder die wundervollen Vorträge von Wolfgang hören kann, ist dies wie ein &#039;&#039;&#039;nähren meiner Seele&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich habe mir eine &#039;&#039;&#039;einsame Kindzeit&#039;&#039;&#039; ausgesucht. Eltern, die wegen ihrer Selbständigkeit immer arbeiten waren und mich schon mit 4 Jahren zu Hause &#039;&#039;&#039;alleine&#039;&#039;&#039; lassen mussten. Dadurch war ich einigen &#039;&#039;&#039;Gefahren&#039;&#039;&#039; ausgesetzt, wodurch ich aber auch den &#039;&#039;&#039;Kontakt zu meinem (Schutz- )Engel&#039;&#039;&#039; immer suchte ( oder vielleicht gar nicht verloren hatte ) .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Damals dachte ich, dass das jeder hat, jeder dieses Licht um den physischen Körper sehen kann und jeder dieses Wesen in seiner Nähe fühlt. Darum habe ich &#039;&#039;&#039;darüber&#039;&#039;&#039; auch irgendwie &#039;&#039;&#039;nie gesprochen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit &#039;&#039;&#039;12 Jahren&#039;&#039;&#039; begann eine lange Zeit der &#039;&#039;&#039;Dunkelheit&#039;&#039;&#039; und schweren Geschehnissen. &#039;&#039;&#039;Ich verlor mich&#039;&#039;&#039;, ich verlor dieses warme Wesen an meiner Seite, doch niemals verlor ich diese &#039;&#039;&#039;Sehnsucht zu dieser Quelle&#039;&#039;&#039;, die in mir ist. Immer war der Drang da wissen zu wollen, was das ist, was diese Tiefe in mir ist, woher das Licht kommt und die Wärme, wenn ich mich mit der Natur und den Engelwesen verbinde. So las ich Bücher von Tolle, Chopra, Hay, Dyer, Walch etc. und jedes für sich war wunderbar, &#039;&#039;&#039;aber es fehlte mir das eigene innere Erleben&#039;&#039;&#039;, ein eigenes Seelenerwachen, eine Essenz. &#039;&#039;&#039;Es fehlte mir der Christusimpuls&#039;&#039;&#039;. Erklärungen, woher wir kommen und warum. Was ist die Liebe und woher kommt sie? Wie lange gibt es uns Menschen schon und wo ist der Ursprung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch meinen Sohn, der mir mit den Geisteswissenschaften vorausging und mir viel darüber erzählte, konnte auch ich dann irgendwann natürlich nicht mehr an den &#039;&#039;&#039;Werken Rudolf Steiners&#039;&#039;&#039; vorübergehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das erste Buch, welches ich las, war: &#039;&#039;&#039;Wie erreicht man Erkenntnisse der höheren Welten&#039;&#039;&#039; und ich merkte schon nach den ersten paar Seiten, dass ich &#039;&#039;&#039;endlich gefunden&#039;&#039;&#039; hatte, wonach sich &#039;&#039;&#039;meine Seele sehnte&#039;&#039;&#039; und wo ich fühlte, dies sind niedergeschriebene Wege die jeden von uns der es will und der bereit dazu ist, wieder zu seinem Menschsein &#039;&#039;&#039;in Freiheit, Wahrheit und Güte&#039;&#039;&#039; führen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich kann jeden Tag von Neuem sagen, dass die &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaften&#039;&#039;&#039; mir &#039;&#039;&#039;Herzjauchzen, Glückseeligkeit, Frieden, Lebendigkeit und Leichtigkeit&#039;&#039;&#039; in mein Leben gebracht haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Manche Tage und Situationen sind auch heute noch schwer aber ich habe gelernt, dass wir alle eine göttliche Manifestation Gottes sind und man sich dem göttlichen Willen hingeben kann und getragen wird.  Alles strampeln, alles ringen, alles besitzen wollen ist nichtig geworden. Welch großes Geschenk hast Du der Menschheit hinterlassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke Rudolf Steiner für all Dein Sein und sicherlich immer noch Wirken»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne H., 28. Juni 2023&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Stimmen für Rudolf Steiner|weitere Stimmen für «Bücher und Werke von Rudolf Steiner»]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bruno G. Stimme.jpg|thumb|250px|&#039;&#039;Bruno G.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
====Stimme von Bruno G. für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Es war in den ersten Wochen des ersten Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020, als ich über Facebook einen Link zu einem der Vorträge über die „Apokalypse des Johannes“ von Wolfgang Peter erhielt und auf diese Weise in Kontakt mit dieser Vortragsreihe kam. Der Facebook-Algorithmus muss irgendwie eine Affinität für die Anthroposophie errechnet haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Seit ich die ersten Worte aus dem Mund von Wolfgang vernahm, bin ich gebannt und habe seither keinen der Vorträge versäumt. Jedes Wort von Wolfgang – in freier Rede gesprochen – berührte mich im Herzen und das Gesprochene machte für mich Sinn, auch wenn die dargebrachten Ideen und Vorstellungen an manchen Stellen für mich schier unglaublich klangen. Bald begann ich den Text der Vorträge in meinen Computer zu tippen, aus dem tief empfundenen Wunsch heraus, mich &#039;&#039;&#039;tiefer mit den Inhalten&#039;&#039;&#039; der Vorträge auseinanderzusetzen. Aus diesem Impuls, und dem Impuls vieler anderer Menschen, die auf ähnliche Weise gebannt waren wie ich, entstand allmählich der Prozess der &#039;&#039;&#039;Wort-für Wort-Transkriptionen&#039;&#039;&#039; der von Wolfgang gesprochenen Apokalypse-Vorträge. Gestaltet und geführt wurde dieser Prozess von Francois und Wolfgang. Danke Francois &amp;amp; Wolfgang für die vielen und ständigen Anregungen, Hilfestellungen und motivierenden „Schubser“ hierbei, ohne die meine Kräfte beim Transkribieren schon längst zum Erliegen gekommen wären!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die &#039;&#039;&#039;Inhalte der Vorträge sind gewaltig&#039;&#039;&#039;! Hier wird ein Welt- und Menschenbild skizziert, das den Rahmen von allem, was ich bisher gehört und gelesen habe, &#039;&#039;&#039;um ein Vielfaches übersteigt&#039;&#039;&#039;. Den Vorträgen liegt nicht nur der Text der Apokalypse des Johannes des Neuen Testaments zugrunde liegt, sondern – ohne übertreiben zu wollen – gefühlt die Bibel insgesamt, das Werk und die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners und vieles andere aus Philosophie, Theologie und den historischen und modernen Naturwissenschaften. Ich habe nach einem derartig universellen Welt- und Menschenbild mein Leben lang gesucht. Hier finde ich es – und kann endlich meine Sehnsucht nach diesem Wissen stillen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Welt- und Menschenbild, das hier entworfen wird, ist an manchen Stellen so &#039;&#039;&#039;erschütternd, bewegend und entgegengesetzt zu dem&#039;&#039;&#039;, was uns in unseren gewöhnlichen Bildungseinrichtungen und Medien alltäglich präsentiert wird, dass es auch mir trotz diesem hohen Interesse und diesem Drang zur Wissensaufnahme, nicht gelingt, sofort einfach alles blind zu glauben und zu akzeptieren. Insbesondere die anthroposophische Sicht auf die Erdentwicklung und die Evolution der Lebewesen ist für einen an unseren Universitäten ausgebildeten Biologen herausfordernd. Dennoch spüre ich: Die Auseinandersetzung mit den Inhalten der Apokalypse-Vorträge und das &#039;&#039;&#039;Ringen und Kämpfen mit den darin enthaltenen Ideen&#039;&#039;&#039; lohnen sich für mich. Denn es wird für mich deutlich, welche Möglichkeiten und Potenziale und welche Verantwortung der Mensch – der freie, aus dem Geistigen schöpfende Mensch – für die weitere Entwicklung auf der Erde hat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Weltbild, das den Ursprung der Menschen, der Natur und des Universums im Geistigen sieht, hat sicherlich auch Auswirkungen auf unsere Handeln, unseren &#039;&#039;&#039;Umgang mit der Natur&#039;&#039;&#039; und unser soziales Zusammenleben – insbesondere auf &#039;&#039;&#039;unsere Wirtschaft&#039;&#039;&#039;. Auch auf diese Aspekte wirft Wolfgang immer wieder einen kritischen Blick auf die aktuellen Zustände und weist darauf hin, dass wir die Kraft und die Fähigkeiten haben, die zukünftigen gesellschaftlichen Entwicklungen positiv zu beeinflussen: wenn wir es wollen. Ich will!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke Wolfgang! Mögen die Vorträge nie enden! Danke Francois! Danke an alle Mitwirkenden!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bruno Ganner aus Salzburg»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Phil. Bruno Ganner, den 26. Juni 2023&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Stimmen für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»|weitere Stimmen für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Karin R. Stimme.jpg|thumb|250px|&#039;&#039;Karin R.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
====Stimme von Karin R. für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Lieber Wolfgang und lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;... ich bin schon seit längerem Hörerin der Apokalypse und sehr sehr bewegt von diesen Vorträgen. Wolfgang, der niemals den &#039;&#039;&#039;roten Faden&#039;&#039;&#039; verliert, jedoch Querverbindungen und Zusammenhänge wie aus dem Nichts herholt, ein Wissen darlegt wie wohl einst die großen Eingeweihten. Ich habe größten Respekt vor Ihnen und sehe auch, dass Francois wohl die technische und organisatorische Mastermind hinter all dem ist. Ein wirklich faszinierender Beitrag zweier Menschen auf diesem Planeten...chapeau Messieurs und vielen Dank dafür.....&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Karin»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karin Rigler, den 23. Juni 2023&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Stimmen für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»|weitere Stimmen für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==== Stimme von Christian Frings für die GA 10 «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?»====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;[[Datei:Christian Frings Stimme.jpg|thumb|250px|Christian Frings (2023) Foto: François Hagdorn]]&#039;&#039;«Hallo Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;anbei schicke ich dir auf deine Anfrage hin eine Bemerkung zur GA 10. Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch dieses Buch hat mein Leben einen gewissen &#039;&#039;&#039;Tiefgang&#039;&#039;&#039; bekommen. Die Inhalte in diesem Buch haben mich dazu &#039;&#039;&#039;angeregt geistig-spirituell tätig zu werden&#039;&#039;&#039;. Seit dem fühlt sich mein &#039;&#039;&#039;Leben wie eine Reise&#039;&#039;&#039; an. Oder wie eine Schifffahrt auf der &#039;&#039;&#039;ich der Steuermann&#039;&#039;&#039; bin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Liebe Grüße und vielleicht bis Sonntag Chris»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Frings, 16. Juni 2023&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Stimmen für Rudolf Steiner|weitere Stimmen für «Bücher und Werke von Rudolf Steiner»]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==== Stimme von Anje für «Der Kreis der Jahresfeste von Emil Bock»====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Lieber François, mir ist es nicht möglich mich aktiv einer Gruppe anzuschliessen. Habe keinen Laptop nur mein Handy mit dem ich passiv teilnehme. Es ist kein verbaler Austausch möglich. Hatte im vergangenem Jahr (oder vorher) eine Verbindung. Du Wolfgang, Christian (und Christoph?) und eine Frau den Namen weiss ich nicht mehr, Sie war sehr lebendig und wohnte nahe dem Meer. Ich werde mich wieder mit Euch verbinden ... möchte Dir auch antworten weshalb ich [[A:Emil Bock|Emil Bock]] sehr schätze. Ich habe alle Geschichtsbücher sehr gern gelesen ... so vor 20 Jahren. 1972 reiste ich mit einer kleinen Gruppe aus Solothurn nach Israel und ich habe vorher von Emil Bock in REISE-TAGEBÜCHER HEILIGES LAND gelesen - eine wunderbare Führung. Aber mein &#039;&#039;&#039;liebstes Buch ist DER KREIS DER JAHRESFESTE&#039;&#039;&#039;, URACHHAUS. Habe auch die Bibel Übersetzung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herzliche Grüsse, Anje»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anje (92 Jahre alt) aus Solothurn (Schweiz) 8. Juni 2023&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Stimmen für Menschen und Werke im direkten oder weiteren Kontext der Anthroposophie|Weitere Stimmen für Menschen und Werke im direkten oder weiteren Kontext der Anthroposophie hier ...]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==== Stimme von Barbara H. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ich habe in der 4. Staffel in der Gruppe von Ruth teilgenommen. Nachdem ich jetzt nochmal verschiedene Stimmen aus den 4 Staffeln gelesen habe, stelle ich fest, dass vieles davon meine Erfahrungen wiederspiegelt und möchte dies nicht nochmal wiederholen, was mir aber doch &#039;&#039;&#039;wichtig&#039;&#039;&#039; ist mitzuteilen, ist, dass es mir &#039;&#039;&#039;nur durch die Gruppe gelungen ist an den Übungen zu bleiben&#039;&#039;&#039; und wie &#039;&#039;&#039;wichtig diese feste Struktur&#039;&#039;&#039; der wöchentlichen Treffen und des Austausches in der Gruppe für mich geworden ist. Für mich war das &#039;&#039;&#039;Onlineformat wesentlich, da ich in Sri Lanka lebe und es mir vor Ort nicht möglich&#039;&#039;&#039; gewesen wäre eine Gruppe zu finden. Vielen Dank dir für dein ganzes Engagement mit anthro.world!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gerne würde ich auch wieder in einer nächsten Staffel teilnehmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Viele Grüße,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara H., 7. Juni 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|Weiteres zu den Nebenübungen in Gruppenarbeit hier ...]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
=== Ein Filmprojekt | ZUSAMMENSPIEL - Anregungen zu einer Sozialen Dreigliederung des öffentlichen Lebens===&lt;br /&gt;
Wir möchten nachfolgend hinweisen auf einen neuen Film «ZUSAMMENSPIEL – Anregungen zu einer Sozialen Dreigliederung des öffentlichen Lebens» von Merit, Elisabeth, Jonas, Paula und Mirjam. Weiteres hier https://film.dreigliederung.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:500px-Zusammenspiel.jpg|500px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=fHmIUa1IVvM]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Soziale Dreigliederung des öffentlichen Lebens -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;Siehe auch unseren [[Die Kernpunkte der sozialen Frage (GA 23) als online Lesekreis|online Lesekreis zum Thema der Dreigliederung hier ...]] UND den [[Nationalökonomischer Kurs (GA 340) als online Lesekreis|Lesekreis zum Thema Nationalökonomischer Kurs hier ...]]&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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==Regelmäßiges und Aktuelles==&lt;br /&gt;
*[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - alle Vorträge von Wolfgang Peter|Live: Immer Dienstags um 19h: Die Vorträge zur Apokalypse von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
*[[Grundlagen der Anthroposophie|Videokurs Grundlagen der Anthroposophie]] von [[Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
*[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|4. Staffel für die Nebenübungen in Gruppenarbeit]] &lt;br /&gt;
**Montags 18h mit Susanne/ Spezialgruppe Nebenübungen&lt;br /&gt;
**Dienstags 18h mit Frank/ Nebenübungen&lt;br /&gt;
**Mittwochs 18h mit Ruth/ Nebenübungen&lt;br /&gt;
**Donnerstags 9:15h mit Sibylle/ Nebenübungen&lt;br /&gt;
**Donnerstags 17h mit Katrin und Christian/ Nebenübungen&lt;br /&gt;
**Donnerstags 19h mit Christoph/ Spezialgruppe Nebenübungen&lt;br /&gt;
*Online Lesekreise&lt;br /&gt;
**Montags 13:30h mit Oliver/ [[Nationalökonomischer Kurs (GA 340) als online Lesekreis|Lesekreis Nationalökonomischer Kurs]]&lt;br /&gt;
**Montags 19h mit Renate/ [[Tod - die andere Seite des Lebens (Lesekreis)]]&lt;br /&gt;
**Dienstags 12h mit Sibylle/ [[Geisteswissenschaftliche Menschenkunde (GA 107) als online Lesekreis|Lesekreis Geisteswissenschaftliche Menschenkunde (GA 107)]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==«Die Apokalypse des Johannes» ein Vortragszyklus von Dr. Wolfgang Peter==&lt;br /&gt;
Jeden Dienstag Abend live [https://www.youtube.com/@FrancoisHagdorn im youtube]: Der Vortragszyklus &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}[[Datei:Dr. Wolfgang Peter Vortragszyklus Die Apokalypse des Johannes.jpg|450px|center|Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|link=Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- [[a:Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==MitTun bei anthro.world==&lt;br /&gt;
Unser Tun ist gekennzeichnet von freiwilliger Tätigkeit. Möchtest du dich mit engagieren? Auf der Seite [[MitTun bei Anthro.World|«MitTun» bei Anthro.World]] bekommst du einen Einblick in laufende und künftige Projekte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
Hier geht&#039;s zum [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ &amp;lt;u&amp;gt;Kontaktformular&amp;lt;/u&amp;gt;]. Wir freuen uns über deine Nachricht!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=10569</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=10569"/>
		<updated>2023-07-13T17:35:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* 5. Staffel «Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» - Anmeldung jetzt (Stand 12. Juli 2023) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Ausblick Mensch.JPG|thumb|410px|]]  Willkommen bei anthro.world. Gemeinsam schaffen wir hier Räume, um die Anthroposophie von Rudolf Steiner zugänglich und lebendig erfahrbar zu machen. &lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine freie Initiative von Menschen bei [https://Anthro.wiki anthro.wiki], anthro.world und [https://Biodyn.wiki biodyn.wiki]. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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Hier die letzten 3 Newsletter (Archiv)&lt;br /&gt;
*[https://blog.anthro.world/?na=view&amp;amp;id=91 NL 25. KW 2023]&lt;br /&gt;
*[https://blog.anthro.world/?na=view&amp;amp;id=90 NL 21. KW 2023]&lt;br /&gt;
*[https://blog.anthro.world/?na=view&amp;amp;id=89 NL 19. KW 2023]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuigkeiten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Die Nebenübungen in Gruppenarbeit 15.Folge 1.Staffel.jpg|thumb|410px|Hier: Die damalige live-Übertragung der [https://www.youtube.com/watch?v=XBuObklQEHc 1. Staffel (15. Folge)] Weitere Infos bei [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|«Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»]]]]&lt;br /&gt;
====5. Staffel «Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» - Anmeldung jetzt (Stand 12. Juli 2023) ====&lt;br /&gt;
Folgende Worte sagte Dr. Wolfgang Peter im Juni 2023 über die Rolle der Gruppenleiter und Teilnehmer: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Es geht einfach darum, dass alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen den &#039;&#039;&#039;Freiraum finden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;offen und ungeniert&#039;&#039;&#039; von ihren &#039;&#039;&#039;individuellen Erfahrungen zu berichten&#039;&#039;&#039;, von ihren &#039;&#039;&#039;Erfolgen&#039;&#039;&#039; und auch &#039;&#039;&#039;Misserfolgen&#039;&#039;&#039;, die eben auch dazugehören. Der &#039;&#039;&#039;ehrliche&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wohlwollende&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;wertschätzende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Umgang&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;miteinander&#039;&#039;&#039; schafft die &#039;&#039;&#039;Atmosphäre&#039;&#039;&#039;, in der sich alle &#039;&#039;&#039;unbeschwert und frei entfalten&#039;&#039;&#039; können. Das ist zugleich schon eine &#039;&#039;&#039;praktische Umsetzung&#039;&#039;&#039; dessen, was mit den Nebenübungen angestrebt wird. Denn die sind eben nicht nur ein individueller Entwicklungsweg, sondern zugleich und untrennbar damit verbunden auch ein Weg zur &#039;&#039;&#039;Bildung und Förderung einer gesunden sozialen Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, in der jeder seine individuellen Fähigkeiten frei entfalten und dadurch die Gemeinschaft durch neue Perspektiven beleben und bereichern kann.»&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;- Stand 12. Juli 2023 -&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neu:&#039;&#039;&#039; Grundlagengruppe &#039;&#039;&#039;Sonntags 18:00h&#039;&#039;&#039; mit Anja und Margherita. &amp;lt;u&amp;gt;Max 8 Teilnehmer.&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Start: 9. Juli 2023. Link:&#039;&#039;&#039; https://meet.jit.si/SprechstundeNebenuebungen&lt;br /&gt;
#Margherita E. (GL)&lt;br /&gt;
#Anja A. (GL)&lt;br /&gt;
#Heidi E. &lt;br /&gt;
#Sabine W.?&lt;br /&gt;
#Susanne S.&lt;br /&gt;
#Marion K.&lt;br /&gt;
#- - -&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe &#039;&#039;&#039;Montag 17:30h&#039;&#039;&#039; mit Susanne und Gabriele. &amp;lt;u&amp;gt;Max 7 Teilnehmer.&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Start: 10. Juli 2023.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Susanne G. (GL),&lt;br /&gt;
#Gabriele H. (GL)&lt;br /&gt;
#Stefan M.&lt;br /&gt;
#Roswitha E.&lt;br /&gt;
#Anita P.&lt;br /&gt;
#Adriana R.&lt;br /&gt;
#Gisela M.&lt;br /&gt;
#Pia H.&lt;br /&gt;
#Claudia C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe &#039;&#039;&#039;Montag 19h&#039;&#039;&#039; mit Christian. &amp;lt;u&amp;gt;Max 7-8 Teilnehmer.&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Start: 3. Juli 2023&lt;br /&gt;
#Christian (GL)&lt;br /&gt;
#&amp;lt;s&amp;gt;Stephan E.&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Martin A.&lt;br /&gt;
#Linda D.&lt;br /&gt;
#Matthias R.&lt;br /&gt;
#Lina S.&lt;br /&gt;
#Anja S.&lt;br /&gt;
#Tanja H.?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe &#039;&#039;&#039;Dienstag 10h&#039;&#039;&#039; mit Julija. &amp;lt;u&amp;gt;Max 7 Teilnehmer.&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Start: 4. Juli 2023 Link:&#039;&#039;&#039; Auf Anfrage &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Julija (GL)&lt;br /&gt;
#Nadine S.&lt;br /&gt;
#Sibylle R.&lt;br /&gt;
#Andrea K.&lt;br /&gt;
#Angela A.&lt;br /&gt;
#Heike S.&lt;br /&gt;
#Stefan H.&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe &#039;&#039;&#039;Donnerstag 17h&#039;&#039;&#039; mit Kathrin und Christian. &amp;lt;u&amp;gt;Max 9-10 Teilnehmer.&amp;lt;/u&amp;gt; BEACHTE: Start erst im &#039;&#039;&#039;Oktober 2023 &lt;br /&gt;
#Katrin (GL)&lt;br /&gt;
#Christian (GL)&lt;br /&gt;
#Alisa&lt;br /&gt;
#Karin R.&lt;br /&gt;
#Helga K.&lt;br /&gt;
#Christel S.&lt;br /&gt;
#Ilisa B.&lt;br /&gt;
#Thomas B.&lt;br /&gt;
#Maximilian B.&lt;br /&gt;
#Ulla&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wiederholergruppe&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Donnerstag 19h&#039;&#039;&#039; mit Frank. &amp;lt;u&amp;gt;Max 7-8 Teilnehmer.&amp;lt;/u&amp;gt; Start: &#039;&#039;&#039;13. Juli 2023  &lt;br /&gt;
# Frank (GL)&lt;br /&gt;
#Christine D.&lt;br /&gt;
#Susanne H.&lt;br /&gt;
#Barbara H.&lt;br /&gt;
#Ulrike S.&lt;br /&gt;
# Marion B.&lt;br /&gt;
#- - -&lt;br /&gt;
Folgende Interessenten haben sich bei François bis heute, &#039;&#039;&#039;12. Juli 2023&#039;&#039;&#039; gemeldet. Ist jemand vergessen worden?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Martina P. (bitte noch mal melden wegen Wunschgruppe)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
#&amp;lt;s&amp;gt;Gregor Hd. (bitte noch mal melden wegen Wunschgruppe)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
#&amp;lt;s&amp;gt;Marlies K. (bitte noch mal melden wegen Wunschgruppe)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
#&amp;lt;s&amp;gt;Alexandra P. (Interesse Montags)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Claudia C. (bitte bei François melden)&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Interesse bitte bei François per [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] mit Kontaktdaten/ Rückrufnummer melden. [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|Hier geht&#039;s zur Seite mit den Nebenübungen in Gruppenarbeit.]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stimmen für die «168. Folge Die Apokalypse des Johannes» von Dr. Wolfgang Peter ====&lt;br /&gt;
Hier stellen wir ausgesuchte Stimmen aus dem Kommentarbereich von youtube dar. Unsere Selektionskriterien sind vor allem Sachlichkeit, Verständlichkeit und Angemessenheit. Manche Kommentare stammen von der vorläufigen live-Version (die wird aber nach einigen Tagen abgeschaltet), andere Kommentare stammen von der finalen Version in schwarz/weiß. Möchtest du auch deine Stimme für die Apokalypse Vorträge von Wolfgang geben? Das kannst du entweder bei youtube (das kann etwas dauern, bis wir deinen Kommentar herausfischen) tun oder auch direkt (per Zuschrift [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ an unser Kontaktformular]). Und du kannst uns auch dein Foto senden. Kommentare mit Fotos werden besser wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 168. Vortrag von Wolfgang Peter#Stimmen für die «168. Folge Die Apokalypse des Johannes» von Dr. Wolfgang Peter|Hier geht&#039;s zu den Stimmen vom 168. Vortrag]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
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|&amp;lt;u&amp;gt;Aus youtube für die «168. Folge Die Apokalypse des Johannes» von Dr. Wolfgang Peter&amp;lt;/u&amp;gt;[[Datei:Ina H. Stimme.jpg|thumb|150px|&#039;&#039;Ina H. aus dem Windrather Tal&#039;&#039;]]@inahammeke9398 vom 6. Juli 2023&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Wie immer, hochaktuell mit Bezug zur (kosmischen)Geschichte. - Die Entscheidung, irgendwann,  das alles hier zu veröffentlichen,  war eine sehr gute, wachsame und dankbare. Danke Wolfgang,  danke François und allen Mitwirkenden.»&#039;&#039; &lt;br /&gt;
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| &amp;lt;u&amp;gt;Aus youtube für die «168. Folge Die Apokalypse des Johannes» von Dr. Wolfgang Peter&amp;lt;/u&amp;gt;@ingajaeger5491 vom 5. Juli 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Herzlichen Dank für die Ausführungen»&#039;&#039; &lt;br /&gt;
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|&amp;lt;u&amp;gt;Aus youtube für die «168. Folge Die Apokalypse des Johannes» von Dr. Wolfgang Peter&amp;lt;/u&amp;gt;[[Datei:Ina H. Stimme.jpg|thumb|150px|&#039;&#039;Ina H. aus dem Windrather Tal&#039;&#039;]]@inahammeke9398 vom 6. Juli 2023&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Viele der hier angespielten Impulse vernehme ich auch in mir. Vieles wird aber da zu Ende gedacht, wo mir der Alltag oft dazwischen &amp;quot;funkt&amp;quot;. Ich glaube aber an ein kollektiv.  Und dass ich innerlich andocke, spüre ich seit über einem Jahr. - Ich selbst erforsche mit anderen momentan die Bildekräfte. Ein spannendes Gebiet. Auch dazu finde ich ergänzende Aspekte.  Sehr schön. Schöne Grüße aus dem Windrather Tal.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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====Stimme von Susanne H. für die GA 10 «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?»====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;[[Datei:Susanne H. Stimme.jpg|thumb|250px|Susanne H.]]&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es ist mir eine Freude, ein paar Zeilen über die Begegnung mit den Werken Rudolf Steiners schreiben zu dürfen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle seine Schriften und Vorträge, die &#039;&#039;&#039;mit der Biografie des Menschen&#039;&#039;&#039; zu tun haben, unserem &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;&#039; und mit unseren &#039;&#039;&#039;Engeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;haben es mir besonders angetan.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Immer wenn ich Zeit finde zu lesen, oder die wundervollen Vorträge von Wolfgang hören kann, ist dies wie ein &#039;&#039;&#039;nähren meiner Seele&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich habe mir eine &#039;&#039;&#039;einsame Kindzeit&#039;&#039;&#039; ausgesucht. Eltern, die wegen ihrer Selbständigkeit immer arbeiten waren und mich schon mit 4 Jahren zu Hause &#039;&#039;&#039;alleine&#039;&#039;&#039; lassen mussten. Dadurch war ich einigen &#039;&#039;&#039;Gefahren&#039;&#039;&#039; ausgesetzt, wodurch ich aber auch den &#039;&#039;&#039;Kontakt zu meinem (Schutz- )Engel&#039;&#039;&#039; immer suchte ( oder vielleicht gar nicht verloren hatte ) .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Damals dachte ich, dass das jeder hat, jeder dieses Licht um den physischen Körper sehen kann und jeder dieses Wesen in seiner Nähe fühlt. Darum habe ich &#039;&#039;&#039;darüber&#039;&#039;&#039; auch irgendwie &#039;&#039;&#039;nie gesprochen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit &#039;&#039;&#039;12 Jahren&#039;&#039;&#039; begann eine lange Zeit der &#039;&#039;&#039;Dunkelheit&#039;&#039;&#039; und schweren Geschehnissen. &#039;&#039;&#039;Ich verlor mich&#039;&#039;&#039;, ich verlor dieses warme Wesen an meiner Seite, doch niemals verlor ich diese &#039;&#039;&#039;Sehnsucht zu dieser Quelle&#039;&#039;&#039;, die in mir ist. Immer war der Drang da wissen zu wollen, was das ist, was diese Tiefe in mir ist, woher das Licht kommt und die Wärme, wenn ich mich mit der Natur und den Engelwesen verbinde. So las ich Bücher von Tolle, Chopra, Hay, Dyer, Walch etc. und jedes für sich war wunderbar, &#039;&#039;&#039;aber es fehlte mir das eigene innere Erleben&#039;&#039;&#039;, ein eigenes Seelenerwachen, eine Essenz. &#039;&#039;&#039;Es fehlte mir der Christusimpuls&#039;&#039;&#039;. Erklärungen, woher wir kommen und warum. Was ist die Liebe und woher kommt sie? Wie lange gibt es uns Menschen schon und wo ist der Ursprung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch meinen Sohn, der mir mit den Geisteswissenschaften vorausging und mir viel darüber erzählte, konnte auch ich dann irgendwann natürlich nicht mehr an den &#039;&#039;&#039;Werken Rudolf Steiners&#039;&#039;&#039; vorübergehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das erste Buch, welches ich las, war: &#039;&#039;&#039;Wie erreicht man Erkenntnisse der höheren Welten&#039;&#039;&#039; und ich merkte schon nach den ersten paar Seiten, dass ich &#039;&#039;&#039;endlich gefunden&#039;&#039;&#039; hatte, wonach sich &#039;&#039;&#039;meine Seele sehnte&#039;&#039;&#039; und wo ich fühlte, dies sind niedergeschriebene Wege die jeden von uns der es will und der bereit dazu ist, wieder zu seinem Menschsein &#039;&#039;&#039;in Freiheit, Wahrheit und Güte&#039;&#039;&#039; führen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich kann jeden Tag von Neuem sagen, dass die &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaften&#039;&#039;&#039; mir &#039;&#039;&#039;Herzjauchzen, Glückseeligkeit, Frieden, Lebendigkeit und Leichtigkeit&#039;&#039;&#039; in mein Leben gebracht haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Manche Tage und Situationen sind auch heute noch schwer aber ich habe gelernt, dass wir alle eine göttliche Manifestation Gottes sind und man sich dem göttlichen Willen hingeben kann und getragen wird.  Alles strampeln, alles ringen, alles besitzen wollen ist nichtig geworden. Welch großes Geschenk hast Du der Menschheit hinterlassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke Rudolf Steiner für all Dein Sein und sicherlich immer noch Wirken»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne H., 28. Juni 2023&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Stimmen für Rudolf Steiner|weitere Stimmen für «Bücher und Werke von Rudolf Steiner»]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bruno G. Stimme.jpg|thumb|250px|&#039;&#039;Bruno G.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
====Stimme von Bruno G. für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Es war in den ersten Wochen des ersten Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020, als ich über Facebook einen Link zu einem der Vorträge über die „Apokalypse des Johannes“ von Wolfgang Peter erhielt und auf diese Weise in Kontakt mit dieser Vortragsreihe kam. Der Facebook-Algorithmus muss irgendwie eine Affinität für die Anthroposophie errechnet haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Seit ich die ersten Worte aus dem Mund von Wolfgang vernahm, bin ich gebannt und habe seither keinen der Vorträge versäumt. Jedes Wort von Wolfgang – in freier Rede gesprochen – berührte mich im Herzen und das Gesprochene machte für mich Sinn, auch wenn die dargebrachten Ideen und Vorstellungen an manchen Stellen für mich schier unglaublich klangen. Bald begann ich den Text der Vorträge in meinen Computer zu tippen, aus dem tief empfundenen Wunsch heraus, mich &#039;&#039;&#039;tiefer mit den Inhalten&#039;&#039;&#039; der Vorträge auseinanderzusetzen. Aus diesem Impuls, und dem Impuls vieler anderer Menschen, die auf ähnliche Weise gebannt waren wie ich, entstand allmählich der Prozess der &#039;&#039;&#039;Wort-für Wort-Transkriptionen&#039;&#039;&#039; der von Wolfgang gesprochenen Apokalypse-Vorträge. Gestaltet und geführt wurde dieser Prozess von Francois und Wolfgang. Danke Francois &amp;amp; Wolfgang für die vielen und ständigen Anregungen, Hilfestellungen und motivierenden „Schubser“ hierbei, ohne die meine Kräfte beim Transkribieren schon längst zum Erliegen gekommen wären!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die &#039;&#039;&#039;Inhalte der Vorträge sind gewaltig&#039;&#039;&#039;! Hier wird ein Welt- und Menschenbild skizziert, das den Rahmen von allem, was ich bisher gehört und gelesen habe, &#039;&#039;&#039;um ein Vielfaches übersteigt&#039;&#039;&#039;. Den Vorträgen liegt nicht nur der Text der Apokalypse des Johannes des Neuen Testaments zugrunde liegt, sondern – ohne übertreiben zu wollen – gefühlt die Bibel insgesamt, das Werk und die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners und vieles andere aus Philosophie, Theologie und den historischen und modernen Naturwissenschaften. Ich habe nach einem derartig universellen Welt- und Menschenbild mein Leben lang gesucht. Hier finde ich es – und kann endlich meine Sehnsucht nach diesem Wissen stillen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Welt- und Menschenbild, das hier entworfen wird, ist an manchen Stellen so &#039;&#039;&#039;erschütternd, bewegend und entgegengesetzt zu dem&#039;&#039;&#039;, was uns in unseren gewöhnlichen Bildungseinrichtungen und Medien alltäglich präsentiert wird, dass es auch mir trotz diesem hohen Interesse und diesem Drang zur Wissensaufnahme, nicht gelingt, sofort einfach alles blind zu glauben und zu akzeptieren. Insbesondere die anthroposophische Sicht auf die Erdentwicklung und die Evolution der Lebewesen ist für einen an unseren Universitäten ausgebildeten Biologen herausfordernd. Dennoch spüre ich: Die Auseinandersetzung mit den Inhalten der Apokalypse-Vorträge und das &#039;&#039;&#039;Ringen und Kämpfen mit den darin enthaltenen Ideen&#039;&#039;&#039; lohnen sich für mich. Denn es wird für mich deutlich, welche Möglichkeiten und Potenziale und welche Verantwortung der Mensch – der freie, aus dem Geistigen schöpfende Mensch – für die weitere Entwicklung auf der Erde hat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Weltbild, das den Ursprung der Menschen, der Natur und des Universums im Geistigen sieht, hat sicherlich auch Auswirkungen auf unsere Handeln, unseren &#039;&#039;&#039;Umgang mit der Natur&#039;&#039;&#039; und unser soziales Zusammenleben – insbesondere auf &#039;&#039;&#039;unsere Wirtschaft&#039;&#039;&#039;. Auch auf diese Aspekte wirft Wolfgang immer wieder einen kritischen Blick auf die aktuellen Zustände und weist darauf hin, dass wir die Kraft und die Fähigkeiten haben, die zukünftigen gesellschaftlichen Entwicklungen positiv zu beeinflussen: wenn wir es wollen. Ich will!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke Wolfgang! Mögen die Vorträge nie enden! Danke Francois! Danke an alle Mitwirkenden!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bruno Ganner aus Salzburg»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Phil. Bruno Ganner, den 26. Juni 2023&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Stimmen für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»|weitere Stimmen für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Karin R. Stimme.jpg|thumb|250px|&#039;&#039;Karin R.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
====Stimme von Karin R. für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Lieber Wolfgang und lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;... ich bin schon seit längerem Hörerin der Apokalypse und sehr sehr bewegt von diesen Vorträgen. Wolfgang, der niemals den &#039;&#039;&#039;roten Faden&#039;&#039;&#039; verliert, jedoch Querverbindungen und Zusammenhänge wie aus dem Nichts herholt, ein Wissen darlegt wie wohl einst die großen Eingeweihten. Ich habe größten Respekt vor Ihnen und sehe auch, dass Francois wohl die technische und organisatorische Mastermind hinter all dem ist. Ein wirklich faszinierender Beitrag zweier Menschen auf diesem Planeten...chapeau Messieurs und vielen Dank dafür.....&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Karin»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karin Rigler, den 23. Juni 2023&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Stimmen für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»|weitere Stimmen für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stimme von Christian Frings für die GA 10 «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?»====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;[[Datei:Christian Frings Stimme.jpg|thumb|250px|Christian Frings (2023) Foto: François Hagdorn]]&#039;&#039;«Hallo Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;anbei schicke ich dir auf deine Anfrage hin eine Bemerkung zur GA 10. Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch dieses Buch hat mein Leben einen gewissen &#039;&#039;&#039;Tiefgang&#039;&#039;&#039; bekommen. Die Inhalte in diesem Buch haben mich dazu &#039;&#039;&#039;angeregt geistig-spirituell tätig zu werden&#039;&#039;&#039;. Seit dem fühlt sich mein &#039;&#039;&#039;Leben wie eine Reise&#039;&#039;&#039; an. Oder wie eine Schifffahrt auf der &#039;&#039;&#039;ich der Steuermann&#039;&#039;&#039; bin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Liebe Grüße und vielleicht bis Sonntag Chris»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Frings, 16. Juni 2023&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Stimmen für Rudolf Steiner|weitere Stimmen für «Bücher und Werke von Rudolf Steiner»]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==== Stimme von Anje für «Der Kreis der Jahresfeste von Emil Bock»====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Lieber François, mir ist es nicht möglich mich aktiv einer Gruppe anzuschliessen. Habe keinen Laptop nur mein Handy mit dem ich passiv teilnehme. Es ist kein verbaler Austausch möglich. Hatte im vergangenem Jahr (oder vorher) eine Verbindung. Du Wolfgang, Christian (und Christoph?) und eine Frau den Namen weiss ich nicht mehr, Sie war sehr lebendig und wohnte nahe dem Meer. Ich werde mich wieder mit Euch verbinden ... möchte Dir auch antworten weshalb ich [[A:Emil Bock|Emil Bock]] sehr schätze. Ich habe alle Geschichtsbücher sehr gern gelesen ... so vor 20 Jahren. 1972 reiste ich mit einer kleinen Gruppe aus Solothurn nach Israel und ich habe vorher von Emil Bock in REISE-TAGEBÜCHER HEILIGES LAND gelesen - eine wunderbare Führung. Aber mein &#039;&#039;&#039;liebstes Buch ist DER KREIS DER JAHRESFESTE&#039;&#039;&#039;, URACHHAUS. Habe auch die Bibel Übersetzung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herzliche Grüsse, Anje»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anje (92 Jahre alt) aus Solothurn (Schweiz) 8. Juni 2023&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Stimmen für Menschen und Werke im direkten oder weiteren Kontext der Anthroposophie|Weitere Stimmen für Menschen und Werke im direkten oder weiteren Kontext der Anthroposophie hier ...]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==== Stimme von Barbara H. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ich habe in der 4. Staffel in der Gruppe von Ruth teilgenommen. Nachdem ich jetzt nochmal verschiedene Stimmen aus den 4 Staffeln gelesen habe, stelle ich fest, dass vieles davon meine Erfahrungen wiederspiegelt und möchte dies nicht nochmal wiederholen, was mir aber doch &#039;&#039;&#039;wichtig&#039;&#039;&#039; ist mitzuteilen, ist, dass es mir &#039;&#039;&#039;nur durch die Gruppe gelungen ist an den Übungen zu bleiben&#039;&#039;&#039; und wie &#039;&#039;&#039;wichtig diese feste Struktur&#039;&#039;&#039; der wöchentlichen Treffen und des Austausches in der Gruppe für mich geworden ist. Für mich war das &#039;&#039;&#039;Onlineformat wesentlich, da ich in Sri Lanka lebe und es mir vor Ort nicht möglich&#039;&#039;&#039; gewesen wäre eine Gruppe zu finden. Vielen Dank dir für dein ganzes Engagement mit anthro.world!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gerne würde ich auch wieder in einer nächsten Staffel teilnehmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Viele Grüße,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara H., 7. Juni 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|Weiteres zu den Nebenübungen in Gruppenarbeit hier ...]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
=== Ein Filmprojekt | ZUSAMMENSPIEL - Anregungen zu einer Sozialen Dreigliederung des öffentlichen Lebens===&lt;br /&gt;
Wir möchten nachfolgend hinweisen auf einen neuen Film «ZUSAMMENSPIEL – Anregungen zu einer Sozialen Dreigliederung des öffentlichen Lebens» von Merit, Elisabeth, Jonas, Paula und Mirjam. Weiteres hier https://film.dreigliederung.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:500px-Zusammenspiel.jpg|500px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=fHmIUa1IVvM]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Soziale Dreigliederung des öffentlichen Lebens -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;Siehe auch unseren [[Die Kernpunkte der sozialen Frage (GA 23) als online Lesekreis|online Lesekreis zum Thema der Dreigliederung hier ...]] UND den [[Nationalökonomischer Kurs (GA 340) als online Lesekreis|Lesekreis zum Thema Nationalökonomischer Kurs hier ...]]&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Regelmäßiges und Aktuelles==&lt;br /&gt;
*[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - alle Vorträge von Wolfgang Peter|Live: Immer Dienstags um 19h: Die Vorträge zur Apokalypse von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
*[[Grundlagen der Anthroposophie|Videokurs Grundlagen der Anthroposophie]] von [[Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
*[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|4. Staffel für die Nebenübungen in Gruppenarbeit]] &lt;br /&gt;
**Montags 18h mit Susanne/ Spezialgruppe Nebenübungen&lt;br /&gt;
**Dienstags 18h mit Frank/ Nebenübungen&lt;br /&gt;
**Mittwochs 18h mit Ruth/ Nebenübungen&lt;br /&gt;
**Donnerstags 9:15h mit Sibylle/ Nebenübungen&lt;br /&gt;
**Donnerstags 17h mit Katrin und Christian/ Nebenübungen&lt;br /&gt;
**Donnerstags 19h mit Christoph/ Spezialgruppe Nebenübungen&lt;br /&gt;
*Online Lesekreise&lt;br /&gt;
**Montags 13:30h mit Oliver/ [[Nationalökonomischer Kurs (GA 340) als online Lesekreis|Lesekreis Nationalökonomischer Kurs]]&lt;br /&gt;
**Montags 19h mit Renate/ [[Tod - die andere Seite des Lebens (Lesekreis)]]&lt;br /&gt;
**Dienstags 12h mit Sibylle/ [[Geisteswissenschaftliche Menschenkunde (GA 107) als online Lesekreis|Lesekreis Geisteswissenschaftliche Menschenkunde (GA 107)]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==«Die Apokalypse des Johannes» ein Vortragszyklus von Dr. Wolfgang Peter==&lt;br /&gt;
Jeden Dienstag Abend live [https://www.youtube.com/@FrancoisHagdorn im youtube]: Der Vortragszyklus &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}[[Datei:Dr. Wolfgang Peter Vortragszyklus Die Apokalypse des Johannes.jpg|450px|center|Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|link=Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- [[a:Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==MitTun bei anthro.world==&lt;br /&gt;
Unser Tun ist gekennzeichnet von freiwilliger Tätigkeit. Möchtest du dich mit engagieren? Auf der Seite [[MitTun bei Anthro.World|«MitTun» bei Anthro.World]] bekommst du einen Einblick in laufende und künftige Projekte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
Hier geht&#039;s zum [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ &amp;lt;u&amp;gt;Kontaktformular&amp;lt;/u&amp;gt;]. Wir freuen uns über deine Nachricht!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=10443</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=10443"/>
		<updated>2023-07-09T16:14:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* 5. Staffel «Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» - Anmeldung jetzt (Stand 2. Juli 2023) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Ausblick Mensch.JPG|thumb|410px|]]  Willkommen bei anthro.world. Gemeinsam schaffen wir hier Räume, um die Anthroposophie von Rudolf Steiner zugänglich und lebendig erfahrbar zu machen. &lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine freie Initiative von Menschen bei [https://Anthro.wiki anthro.wiki], anthro.world und [https://Biodyn.wiki biodyn.wiki]. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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== Newsletter ==&lt;br /&gt;
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Hier die letzten 3 Newsletter (Archiv)&lt;br /&gt;
*[https://blog.anthro.world/?na=view&amp;amp;id=91 NL 25. KW 2023]&lt;br /&gt;
*[https://blog.anthro.world/?na=view&amp;amp;id=90 NL 21. KW 2023]&lt;br /&gt;
*[https://blog.anthro.world/?na=view&amp;amp;id=89 NL 19. KW 2023]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuigkeiten ==&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Die Nebenübungen in Gruppenarbeit 15.Folge 1.Staffel.jpg|thumb|410px|Hier: Die damalige live-Übertragung der [https://www.youtube.com/watch?v=XBuObklQEHc 1. Staffel (15. Folge)] Weitere Infos bei [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|«Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»]]]]&lt;br /&gt;
====5. Staffel «Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» - Anmeldung jetzt (Stand 2. Juli 2023) ====&lt;br /&gt;
Folgende Worte sagte Dr. Wolfgang Peter im Juni 2023 über die Rolle der Gruppenleiter und Teilnehmer: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Es geht einfach darum, dass alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen den &#039;&#039;&#039;Freiraum finden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;offen und ungeniert&#039;&#039;&#039; von ihren &#039;&#039;&#039;individuellen Erfahrungen zu berichten&#039;&#039;&#039;, von ihren &#039;&#039;&#039;Erfolgen&#039;&#039;&#039; und auch &#039;&#039;&#039;Misserfolgen&#039;&#039;&#039;, die eben auch dazugehören. Der &#039;&#039;&#039;ehrliche&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wohlwollende&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;wertschätzende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Umgang&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;miteinander&#039;&#039;&#039; schafft die &#039;&#039;&#039;Atmosphäre&#039;&#039;&#039;, in der sich alle &#039;&#039;&#039;unbeschwert und frei entfalten&#039;&#039;&#039; können. Das ist zugleich schon eine &#039;&#039;&#039;praktische Umsetzung&#039;&#039;&#039; dessen, was mit den Nebenübungen angestrebt wird. Denn die sind eben nicht nur ein individueller Entwicklungsweg, sondern zugleich und untrennbar damit verbunden auch ein Weg zur &#039;&#039;&#039;Bildung und Förderung einer gesunden sozialen Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, in der jeder seine individuellen Fähigkeiten frei entfalten und dadurch die Gemeinschaft durch neue Perspektiven beleben und bereichern kann.»&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;- Stand 9. Juli 2023 -&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neu:&#039;&#039;&#039; Grundlagengruppe &#039;&#039;&#039;Sonntags 18:00h&#039;&#039;&#039; mit Anja und Margherita. &amp;lt;u&amp;gt;Max 8 Teilnehmer.&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Start: 9. Juli 2023. Link:&#039;&#039;&#039; https://meet.jit.si/SprechstundeNebenuebungen&lt;br /&gt;
#Margherita E. (GL)&lt;br /&gt;
#Anja A. (GL)&lt;br /&gt;
#Heidi E. &lt;br /&gt;
#Sabine W.?&lt;br /&gt;
#- - -&lt;br /&gt;
#- - -&lt;br /&gt;
#- - -&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe &#039;&#039;&#039;Montag 17:30h&#039;&#039;&#039; mit Susanne und Gabriele. &amp;lt;u&amp;gt;Max 7 Teilnehmer.&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Start: 10. Juli 2023.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Susanne G. (GL),&lt;br /&gt;
#Gabriele H. (GL)&lt;br /&gt;
#Stefan M.&lt;br /&gt;
#Roswitha E.&lt;br /&gt;
#Anita P.&lt;br /&gt;
#Adriana R.&lt;br /&gt;
#Gisela M.&lt;br /&gt;
#Pia H.&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe &#039;&#039;&#039;Montag 19h&#039;&#039;&#039; mit Christian. &amp;lt;u&amp;gt;Max 7-8 Teilnehmer.&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Start: 3. Juli 2023&lt;br /&gt;
#Christian (GL)&lt;br /&gt;
#&amp;lt;s&amp;gt;Stephan E.&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Martin A.&lt;br /&gt;
#Linda D.&lt;br /&gt;
#Matthias R.&lt;br /&gt;
#Lina S.&lt;br /&gt;
#Anja S.&lt;br /&gt;
#Tanja H.?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe &#039;&#039;&#039;Dienstag 10h&#039;&#039;&#039; mit Julija. &amp;lt;u&amp;gt;Max 7 Teilnehmer.&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Start: 4. Juli 2023 Link:&#039;&#039;&#039; Auf Anfrage &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Julija (GL)&lt;br /&gt;
#Nadine S.&lt;br /&gt;
#Sibylle R.&lt;br /&gt;
#Andrea K.&lt;br /&gt;
#Angela A.&lt;br /&gt;
#Heike S.&lt;br /&gt;
#Stefan H.&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe &#039;&#039;&#039;Donnerstag 17h&#039;&#039;&#039; mit Kathrin und Christian. &amp;lt;u&amp;gt;Max 9-10 Teilnehmer.&amp;lt;/u&amp;gt; BEACHTE: Start erst im &#039;&#039;&#039;Oktober 2023 &lt;br /&gt;
#Katrin (GL)&lt;br /&gt;
#Christian (GL)&lt;br /&gt;
#Alisa&lt;br /&gt;
#Karin R.&lt;br /&gt;
#Helga K.&lt;br /&gt;
#Christel S.&lt;br /&gt;
#Ilisa B.&lt;br /&gt;
#Thomas B.&lt;br /&gt;
#Maximilian B.&lt;br /&gt;
#Ulla&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Wiederholergruppe&amp;lt;/u&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Donnerstag 19h&#039;&#039;&#039; mit Frank. &amp;lt;u&amp;gt;Max 7-8 Teilnehmer.&amp;lt;/u&amp;gt; Start: &#039;&#039;&#039;13. Juli 2023  &lt;br /&gt;
# Frank (GL)&lt;br /&gt;
#Christine D.&lt;br /&gt;
#Susanne H.&lt;br /&gt;
#Barbara H.&lt;br /&gt;
#Ulrike S.&lt;br /&gt;
# - - -&lt;br /&gt;
#- - -&lt;br /&gt;
Folgende Interessenten haben sich bei François bis heute, &#039;&#039;&#039;9. Juli 2023&#039;&#039;&#039; gemeldet. Ist jemand vergessen worden?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Martina P. (bitte noch mal melden wegen Wunschgruppe)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
#&amp;lt;s&amp;gt;Gregor Hd. (bitte noch mal melden wegen Wunschgruppe)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
#&amp;lt;s&amp;gt;Marlies K. (bitte noch mal melden wegen Wunschgruppe)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
#&amp;lt;s&amp;gt;Alexandra P. (Interesse Montags)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Claudia C. (hat sich am 9. Juli 2023 bei François gemeldet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Interesse bitte bei François per [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] mit Kontaktdaten/ Rückrufnummer melden. [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|Hier geht&#039;s zur Seite mit den Nebenübungen in Gruppenarbeit.]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stimmen für die «168. Folge Die Apokalypse des Johannes» von Dr. Wolfgang Peter ====&lt;br /&gt;
Hier stellen wir ausgesuchte Stimmen aus dem Kommentarbereich von youtube dar. Unsere Selektionskriterien sind vor allem Sachlichkeit, Verständlichkeit und Angemessenheit. Manche Kommentare stammen von der vorläufigen live-Version (die wird aber nach einigen Tagen abgeschaltet), andere Kommentare stammen von der finalen Version in schwarz/weiß. Möchtest du auch deine Stimme für die Apokalypse Vorträge von Wolfgang geben? Das kannst du entweder bei youtube (das kann etwas dauern, bis wir deinen Kommentar herausfischen) tun oder auch direkt (per Zuschrift [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ an unser Kontaktformular]). Und du kannst uns auch dein Foto senden. Kommentare mit Fotos werden besser wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 168. Vortrag von Wolfgang Peter#Stimmen für die «168. Folge Die Apokalypse des Johannes» von Dr. Wolfgang Peter|Hier geht&#039;s zu den Stimmen vom 168. Vortrag]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;u&amp;gt;Aus youtube für die «168. Folge Die Apokalypse des Johannes» von Dr. Wolfgang Peter&amp;lt;/u&amp;gt;[[Datei:Ina H. Stimme.jpg|thumb|150px|&#039;&#039;Ina H. aus dem Windrather Tal&#039;&#039;]]@inahammeke9398 vom 6. Juli 2023&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Wie immer, hochaktuell mit Bezug zur (kosmischen)Geschichte. - Die Entscheidung, irgendwann,  das alles hier zu veröffentlichen,  war eine sehr gute, wachsame und dankbare. Danke Wolfgang,  danke François und allen Mitwirkenden.»&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;u&amp;gt;Aus youtube für die «168. Folge Die Apokalypse des Johannes» von Dr. Wolfgang Peter&amp;lt;/u&amp;gt;@ingajaeger5491 vom 5. Juli 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Herzlichen Dank für die Ausführungen»&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;u&amp;gt;Aus youtube für die «168. Folge Die Apokalypse des Johannes» von Dr. Wolfgang Peter&amp;lt;/u&amp;gt;[[Datei:Ina H. Stimme.jpg|thumb|150px|&#039;&#039;Ina H. aus dem Windrather Tal&#039;&#039;]]@inahammeke9398 vom 6. Juli 2023&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Viele der hier angespielten Impulse vernehme ich auch in mir. Vieles wird aber da zu Ende gedacht, wo mir der Alltag oft dazwischen &amp;quot;funkt&amp;quot;. Ich glaube aber an ein kollektiv.  Und dass ich innerlich andocke, spüre ich seit über einem Jahr. - Ich selbst erforsche mit anderen momentan die Bildekräfte. Ein spannendes Gebiet. Auch dazu finde ich ergänzende Aspekte.  Sehr schön. Schöne Grüße aus dem Windrather Tal.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
====Stimme von Susanne H. für die GA 10 «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?»====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;[[Datei:Susanne H. Stimme.jpg|thumb|250px|Susanne H.]]&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es ist mir eine Freude, ein paar Zeilen über die Begegnung mit den Werken Rudolf Steiners schreiben zu dürfen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle seine Schriften und Vorträge, die &#039;&#039;&#039;mit der Biografie des Menschen&#039;&#039;&#039; zu tun haben, unserem &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;&#039; und mit unseren &#039;&#039;&#039;Engeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;haben es mir besonders angetan.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Immer wenn ich Zeit finde zu lesen, oder die wundervollen Vorträge von Wolfgang hören kann, ist dies wie ein &#039;&#039;&#039;nähren meiner Seele&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich habe mir eine &#039;&#039;&#039;einsame Kindzeit&#039;&#039;&#039; ausgesucht. Eltern, die wegen ihrer Selbständigkeit immer arbeiten waren und mich schon mit 4 Jahren zu Hause &#039;&#039;&#039;alleine&#039;&#039;&#039; lassen mussten. Dadurch war ich einigen &#039;&#039;&#039;Gefahren&#039;&#039;&#039; ausgesetzt, wodurch ich aber auch den &#039;&#039;&#039;Kontakt zu meinem (Schutz- )Engel&#039;&#039;&#039; immer suchte ( oder vielleicht gar nicht verloren hatte ) .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Damals dachte ich, dass das jeder hat, jeder dieses Licht um den physischen Körper sehen kann und jeder dieses Wesen in seiner Nähe fühlt. Darum habe ich &#039;&#039;&#039;darüber&#039;&#039;&#039; auch irgendwie &#039;&#039;&#039;nie gesprochen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit &#039;&#039;&#039;12 Jahren&#039;&#039;&#039; begann eine lange Zeit der &#039;&#039;&#039;Dunkelheit&#039;&#039;&#039; und schweren Geschehnissen. &#039;&#039;&#039;Ich verlor mich&#039;&#039;&#039;, ich verlor dieses warme Wesen an meiner Seite, doch niemals verlor ich diese &#039;&#039;&#039;Sehnsucht zu dieser Quelle&#039;&#039;&#039;, die in mir ist. Immer war der Drang da wissen zu wollen, was das ist, was diese Tiefe in mir ist, woher das Licht kommt und die Wärme, wenn ich mich mit der Natur und den Engelwesen verbinde. So las ich Bücher von Tolle, Chopra, Hay, Dyer, Walch etc. und jedes für sich war wunderbar, &#039;&#039;&#039;aber es fehlte mir das eigene innere Erleben&#039;&#039;&#039;, ein eigenes Seelenerwachen, eine Essenz. &#039;&#039;&#039;Es fehlte mir der Christusimpuls&#039;&#039;&#039;. Erklärungen, woher wir kommen und warum. Was ist die Liebe und woher kommt sie? Wie lange gibt es uns Menschen schon und wo ist der Ursprung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch meinen Sohn, der mir mit den Geisteswissenschaften vorausging und mir viel darüber erzählte, konnte auch ich dann irgendwann natürlich nicht mehr an den &#039;&#039;&#039;Werken Rudolf Steiners&#039;&#039;&#039; vorübergehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das erste Buch, welches ich las, war: &#039;&#039;&#039;Wie erreicht man Erkenntnisse der höheren Welten&#039;&#039;&#039; und ich merkte schon nach den ersten paar Seiten, dass ich &#039;&#039;&#039;endlich gefunden&#039;&#039;&#039; hatte, wonach sich &#039;&#039;&#039;meine Seele sehnte&#039;&#039;&#039; und wo ich fühlte, dies sind niedergeschriebene Wege die jeden von uns der es will und der bereit dazu ist, wieder zu seinem Menschsein &#039;&#039;&#039;in Freiheit, Wahrheit und Güte&#039;&#039;&#039; führen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich kann jeden Tag von Neuem sagen, dass die &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaften&#039;&#039;&#039; mir &#039;&#039;&#039;Herzjauchzen, Glückseeligkeit, Frieden, Lebendigkeit und Leichtigkeit&#039;&#039;&#039; in mein Leben gebracht haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Manche Tage und Situationen sind auch heute noch schwer aber ich habe gelernt, dass wir alle eine göttliche Manifestation Gottes sind und man sich dem göttlichen Willen hingeben kann und getragen wird.  Alles strampeln, alles ringen, alles besitzen wollen ist nichtig geworden. Welch großes Geschenk hast Du der Menschheit hinterlassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke Rudolf Steiner für all Dein Sein und sicherlich immer noch Wirken»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne H., 28. Juni 2023&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Stimmen für Rudolf Steiner|weitere Stimmen für «Bücher und Werke von Rudolf Steiner»]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bruno G. Stimme.jpg|thumb|250px|&#039;&#039;Bruno G.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
====Stimme von Bruno G. für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Es war in den ersten Wochen des ersten Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020, als ich über Facebook einen Link zu einem der Vorträge über die „Apokalypse des Johannes“ von Wolfgang Peter erhielt und auf diese Weise in Kontakt mit dieser Vortragsreihe kam. Der Facebook-Algorithmus muss irgendwie eine Affinität für die Anthroposophie errechnet haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Seit ich die ersten Worte aus dem Mund von Wolfgang vernahm, bin ich gebannt und habe seither keinen der Vorträge versäumt. Jedes Wort von Wolfgang – in freier Rede gesprochen – berührte mich im Herzen und das Gesprochene machte für mich Sinn, auch wenn die dargebrachten Ideen und Vorstellungen an manchen Stellen für mich schier unglaublich klangen. Bald begann ich den Text der Vorträge in meinen Computer zu tippen, aus dem tief empfundenen Wunsch heraus, mich &#039;&#039;&#039;tiefer mit den Inhalten&#039;&#039;&#039; der Vorträge auseinanderzusetzen. Aus diesem Impuls, und dem Impuls vieler anderer Menschen, die auf ähnliche Weise gebannt waren wie ich, entstand allmählich der Prozess der &#039;&#039;&#039;Wort-für Wort-Transkriptionen&#039;&#039;&#039; der von Wolfgang gesprochenen Apokalypse-Vorträge. Gestaltet und geführt wurde dieser Prozess von Francois und Wolfgang. Danke Francois &amp;amp; Wolfgang für die vielen und ständigen Anregungen, Hilfestellungen und motivierenden „Schubser“ hierbei, ohne die meine Kräfte beim Transkribieren schon längst zum Erliegen gekommen wären!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die &#039;&#039;&#039;Inhalte der Vorträge sind gewaltig&#039;&#039;&#039;! Hier wird ein Welt- und Menschenbild skizziert, das den Rahmen von allem, was ich bisher gehört und gelesen habe, &#039;&#039;&#039;um ein Vielfaches übersteigt&#039;&#039;&#039;. Den Vorträgen liegt nicht nur der Text der Apokalypse des Johannes des Neuen Testaments zugrunde liegt, sondern – ohne übertreiben zu wollen – gefühlt die Bibel insgesamt, das Werk und die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners und vieles andere aus Philosophie, Theologie und den historischen und modernen Naturwissenschaften. Ich habe nach einem derartig universellen Welt- und Menschenbild mein Leben lang gesucht. Hier finde ich es – und kann endlich meine Sehnsucht nach diesem Wissen stillen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Welt- und Menschenbild, das hier entworfen wird, ist an manchen Stellen so &#039;&#039;&#039;erschütternd, bewegend und entgegengesetzt zu dem&#039;&#039;&#039;, was uns in unseren gewöhnlichen Bildungseinrichtungen und Medien alltäglich präsentiert wird, dass es auch mir trotz diesem hohen Interesse und diesem Drang zur Wissensaufnahme, nicht gelingt, sofort einfach alles blind zu glauben und zu akzeptieren. Insbesondere die anthroposophische Sicht auf die Erdentwicklung und die Evolution der Lebewesen ist für einen an unseren Universitäten ausgebildeten Biologen herausfordernd. Dennoch spüre ich: Die Auseinandersetzung mit den Inhalten der Apokalypse-Vorträge und das &#039;&#039;&#039;Ringen und Kämpfen mit den darin enthaltenen Ideen&#039;&#039;&#039; lohnen sich für mich. Denn es wird für mich deutlich, welche Möglichkeiten und Potenziale und welche Verantwortung der Mensch – der freie, aus dem Geistigen schöpfende Mensch – für die weitere Entwicklung auf der Erde hat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Weltbild, das den Ursprung der Menschen, der Natur und des Universums im Geistigen sieht, hat sicherlich auch Auswirkungen auf unsere Handeln, unseren &#039;&#039;&#039;Umgang mit der Natur&#039;&#039;&#039; und unser soziales Zusammenleben – insbesondere auf &#039;&#039;&#039;unsere Wirtschaft&#039;&#039;&#039;. Auch auf diese Aspekte wirft Wolfgang immer wieder einen kritischen Blick auf die aktuellen Zustände und weist darauf hin, dass wir die Kraft und die Fähigkeiten haben, die zukünftigen gesellschaftlichen Entwicklungen positiv zu beeinflussen: wenn wir es wollen. Ich will!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke Wolfgang! Mögen die Vorträge nie enden! Danke Francois! Danke an alle Mitwirkenden!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bruno Ganner aus Salzburg»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Phil. Bruno Ganner, den 26. Juni 2023&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Stimmen für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»|weitere Stimmen für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Karin R. Stimme.jpg|thumb|250px|&#039;&#039;Karin R.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
====Stimme von Karin R. für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Lieber Wolfgang und lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;... ich bin schon seit längerem Hörerin der Apokalypse und sehr sehr bewegt von diesen Vorträgen. Wolfgang, der niemals den &#039;&#039;&#039;roten Faden&#039;&#039;&#039; verliert, jedoch Querverbindungen und Zusammenhänge wie aus dem Nichts herholt, ein Wissen darlegt wie wohl einst die großen Eingeweihten. Ich habe größten Respekt vor Ihnen und sehe auch, dass Francois wohl die technische und organisatorische Mastermind hinter all dem ist. Ein wirklich faszinierender Beitrag zweier Menschen auf diesem Planeten...chapeau Messieurs und vielen Dank dafür.....&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Karin»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karin Rigler, den 23. Juni 2023&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Stimmen für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»|weitere Stimmen für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stimme von Christian Frings für die GA 10 «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?»====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;[[Datei:Christian Frings Stimme.jpg|thumb|250px|Christian Frings (2023) Foto: François Hagdorn]]&#039;&#039;«Hallo Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;anbei schicke ich dir auf deine Anfrage hin eine Bemerkung zur GA 10. Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch dieses Buch hat mein Leben einen gewissen &#039;&#039;&#039;Tiefgang&#039;&#039;&#039; bekommen. Die Inhalte in diesem Buch haben mich dazu &#039;&#039;&#039;angeregt geistig-spirituell tätig zu werden&#039;&#039;&#039;. Seit dem fühlt sich mein &#039;&#039;&#039;Leben wie eine Reise&#039;&#039;&#039; an. Oder wie eine Schifffahrt auf der &#039;&#039;&#039;ich der Steuermann&#039;&#039;&#039; bin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Liebe Grüße und vielleicht bis Sonntag Chris»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Frings, 16. Juni 2023&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Stimmen für Rudolf Steiner|weitere Stimmen für «Bücher und Werke von Rudolf Steiner»]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==== Stimme von Anje für «Der Kreis der Jahresfeste von Emil Bock»====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Lieber François, mir ist es nicht möglich mich aktiv einer Gruppe anzuschliessen. Habe keinen Laptop nur mein Handy mit dem ich passiv teilnehme. Es ist kein verbaler Austausch möglich. Hatte im vergangenem Jahr (oder vorher) eine Verbindung. Du Wolfgang, Christian (und Christoph?) und eine Frau den Namen weiss ich nicht mehr, Sie war sehr lebendig und wohnte nahe dem Meer. Ich werde mich wieder mit Euch verbinden ... möchte Dir auch antworten weshalb ich [[A:Emil Bock|Emil Bock]] sehr schätze. Ich habe alle Geschichtsbücher sehr gern gelesen ... so vor 20 Jahren. 1972 reiste ich mit einer kleinen Gruppe aus Solothurn nach Israel und ich habe vorher von Emil Bock in REISE-TAGEBÜCHER HEILIGES LAND gelesen - eine wunderbare Führung. Aber mein &#039;&#039;&#039;liebstes Buch ist DER KREIS DER JAHRESFESTE&#039;&#039;&#039;, URACHHAUS. Habe auch die Bibel Übersetzung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herzliche Grüsse, Anje»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anje (92 Jahre alt) aus Solothurn (Schweiz) 8. Juni 2023&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Stimmen für Menschen und Werke im direkten oder weiteren Kontext der Anthroposophie|Weitere Stimmen für Menschen und Werke im direkten oder weiteren Kontext der Anthroposophie hier ...]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==== Stimme von Barbara H. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ich habe in der 4. Staffel in der Gruppe von Ruth teilgenommen. Nachdem ich jetzt nochmal verschiedene Stimmen aus den 4 Staffeln gelesen habe, stelle ich fest, dass vieles davon meine Erfahrungen wiederspiegelt und möchte dies nicht nochmal wiederholen, was mir aber doch &#039;&#039;&#039;wichtig&#039;&#039;&#039; ist mitzuteilen, ist, dass es mir &#039;&#039;&#039;nur durch die Gruppe gelungen ist an den Übungen zu bleiben&#039;&#039;&#039; und wie &#039;&#039;&#039;wichtig diese feste Struktur&#039;&#039;&#039; der wöchentlichen Treffen und des Austausches in der Gruppe für mich geworden ist. Für mich war das &#039;&#039;&#039;Onlineformat wesentlich, da ich in Sri Lanka lebe und es mir vor Ort nicht möglich&#039;&#039;&#039; gewesen wäre eine Gruppe zu finden. Vielen Dank dir für dein ganzes Engagement mit anthro.world!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gerne würde ich auch wieder in einer nächsten Staffel teilnehmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Viele Grüße,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara H., 7. Juni 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|Weiteres zu den Nebenübungen in Gruppenarbeit hier ...]]&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
=== Ein Filmprojekt | ZUSAMMENSPIEL - Anregungen zu einer Sozialen Dreigliederung des öffentlichen Lebens===&lt;br /&gt;
Wir möchten nachfolgend hinweisen auf einen neuen Film «ZUSAMMENSPIEL – Anregungen zu einer Sozialen Dreigliederung des öffentlichen Lebens» von Merit, Elisabeth, Jonas, Paula und Mirjam. Weiteres hier https://film.dreigliederung.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:500px-Zusammenspiel.jpg|500px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=fHmIUa1IVvM]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Soziale Dreigliederung des öffentlichen Lebens -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;Siehe auch unseren [[Die Kernpunkte der sozialen Frage (GA 23) als online Lesekreis|online Lesekreis zum Thema der Dreigliederung hier ...]] UND den [[Nationalökonomischer Kurs (GA 340) als online Lesekreis|Lesekreis zum Thema Nationalökonomischer Kurs hier ...]]&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regelmäßiges und Aktuelles==&lt;br /&gt;
*[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - alle Vorträge von Wolfgang Peter|Live: Immer Dienstags um 19h: Die Vorträge zur Apokalypse von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
*[[Grundlagen der Anthroposophie|Videokurs Grundlagen der Anthroposophie]] von [[Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
*[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|4. Staffel für die Nebenübungen in Gruppenarbeit]] &lt;br /&gt;
**Montags 18h mit Susanne/ Spezialgruppe Nebenübungen&lt;br /&gt;
**Dienstags 18h mit Frank/ Nebenübungen&lt;br /&gt;
**Mittwochs 18h mit Ruth/ Nebenübungen&lt;br /&gt;
**Donnerstags 9:15h mit Sibylle/ Nebenübungen&lt;br /&gt;
**Donnerstags 17h mit Katrin und Christian/ Nebenübungen&lt;br /&gt;
**Donnerstags 19h mit Christoph/ Spezialgruppe Nebenübungen&lt;br /&gt;
*Online Lesekreise&lt;br /&gt;
**Montags 13:30h mit Oliver/ [[Nationalökonomischer Kurs (GA 340) als online Lesekreis|Lesekreis Nationalökonomischer Kurs]]&lt;br /&gt;
**Montags 19h mit Renate/ [[Tod - die andere Seite des Lebens (Lesekreis)]]&lt;br /&gt;
**Dienstags 12h mit Sibylle/ [[Geisteswissenschaftliche Menschenkunde (GA 107) als online Lesekreis|Lesekreis Geisteswissenschaftliche Menschenkunde (GA 107)]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==«Die Apokalypse des Johannes» ein Vortragszyklus von Dr. Wolfgang Peter==&lt;br /&gt;
Jeden Dienstag Abend live [https://www.youtube.com/@FrancoisHagdorn im youtube]: Der Vortragszyklus &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}[[Datei:Dr. Wolfgang Peter Vortragszyklus Die Apokalypse des Johannes.jpg|450px|center|Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|link=Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- [[a:Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==MitTun bei anthro.world==&lt;br /&gt;
Unser Tun ist gekennzeichnet von freiwilliger Tätigkeit. Möchtest du dich mit engagieren? Auf der Seite [[MitTun bei Anthro.World|«MitTun» bei Anthro.World]] bekommst du einen Einblick in laufende und künftige Projekte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
Hier geht&#039;s zum [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ &amp;lt;u&amp;gt;Kontaktformular&amp;lt;/u&amp;gt;]. Wir freuen uns über deine Nachricht!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Geistiger_Aufbruch_in_Zeiten_des_Umbruchs_-_Ein_Vortrag_von_Dr._Wolfgang_Peter&amp;diff=3145</id>
		<title>Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Geistiger_Aufbruch_in_Zeiten_des_Umbruchs_-_Ein_Vortrag_von_Dr._Wolfgang_Peter&amp;diff=3145"/>
		<updated>2022-11-27T11:38:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Literaturangaben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Wolfgang_Peter_-_alle_Vortr%C3%A4ge|alle Vorträge von Wolfgang Peter ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videodoku==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Wolfgang Peter -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - alle Vorträge von Wolfgang Peter|▷ Alle Vorträge zur Apokalypse von Dr. Wolfgang Peter]]&amp;lt;br&amp;gt;[[a:Apokalypse_des_Johannes|anthro.wiki]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Themenschwerpunkt==&lt;br /&gt;
Der von Dr. Wolfgang Peter an Michaeli 2022 in Linz (Österreich) gehaltene Vortrag stellt mit dem Titel &amp;quot;Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs&amp;quot; den Themenschwerpunkt bereits trefflich in den Fokus unserer Aufmerksamkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnend und abschließend mit dem 26. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders zu Michaeli führt er uns in das rhythmische Gefüge des von der Natur vorgegebenen und in unserem Seelenleben fühlend-reflektierten Jahreslaufs: sich scheinbar wiederholend und doch in jedem Jahr neu und unwiederholbar in seiner Wirk-lichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von uns als ganz besonderen geistigen Wesen wird jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, das noch bis etwa zum Jahr 2230 unter der Regentschaft Michaels steht, zwingend gefordert, dass wir im Sinne der uns von der geistigen Welt geschenkten einzigartigen Handlungsoptionen mit der Mut-Kraft Michaels, hinter der wir die unerschöpfliche Christus-Kraft finden und in unserem Ich erwecken können, aus der Freiheit heraus die bewusste Gestaltung und gelingende Weiterentwicklung der Welt verantwortungsvoll in unsere Hände nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist unsere Auseinandersetzung mit dem &amp;quot;Bösen&amp;quot; in der Welt unumgänglich, da nur in der bewussten Wahl für das &amp;quot;Gute&amp;quot; der Weg in die Freiheit möglich wird; durch bewusste Wahl des &amp;quot;Bösen&amp;quot; allerdings auch der Weg in die Unfreiheit, auf den uns die immer machtvoller wirkenden Widersacherkräfte im Dienste Sorats locken wollen, um uns so aus der regulären siebenstufigen kosmischen Entwicklung unserer Erde heraus in ihr Reich zu ziehen und uns so letztlich unserer welt-schöpferischen Kräfte zu berauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uns wird aufgezeigt, wie wir mit kleinen Schritten in unserem Alltag im bewussten und mutigen Wahrnehmen nicht nur karmische Verfehlungen der Vergangenheit ins Nichts auflösen, sondern aus dem Nichts heraus Neues schaffen können - ohne uns im Dschungel der Versuchungen zu verirren. Für die Arbeit an uns selbst hat uns Rudolf Steiner die sogenannten sechs Nebenübungen gegeben: Mit den ersten drei Übungen können wir lernen, unsere Gedanken, unseren Willen und unser Gemüt zu kontrollieren und so einen Weg zu ebnen zu einer friedvolleren und von Liebe getragenen Begegnung mit uns selbst, mit unserem Gegenüber und mit allen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Wolfgang_Peter_-_alle_Vortr%C3%A4ge|alle Vorträge von Wolfgang Peter ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags (von Susanne und Ghislaine am 26.11.2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=3s Begrüßung und Wochenspruch zu Michaeli 0:00:03] ===&lt;br /&gt;
Ja, meine sehr verehrten Damen und Herren, ich freue mich wirklich, wieder mal hier sein zu dürfen, nachdem wir diese lange Pause eigentlich hatten. Zwischendurch waren wir mal im Loidholdhof, da ging&#039;s - ein bissel außerhalb. Aber jetzt hier - ich glaube, es ist jetzt schon über zwei Jahre her, dass ich da war. Zweieinhalb Jahre, glaube ich…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus dem Zuhörerkreis: &amp;quot;Wo? Im Loidholdhof?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, hier, hier, hier, wegen Corona war nichts. Und das zeigt schon, dass wir in schwierigen Zeiten leben oder gelebt haben, aber ich glaube noch weiter leben. Also drum&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Ich denke, es ist wirklich eine Zeit des Umbruchs, aber das hat durchaus seine auch sehr positive Seite. Aber was mir sonst noch aufgefallen ist… eigentlich haben wir das gar nicht so bewusst bedacht: &#039;&#039;&#039;Es ist heute Michaeli&#039;&#039;&#039;, der 29. &#039;&#039;(September)&#039;&#039;. Und ich habe mir gedacht, &#039;&#039;&#039;ich leite das heute mit dem Michaelsspruch ein&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;aus den Wochensprüchen von Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;, weil da schon sehr viel drinnen steht, was die Charakteristik unserer Zeit ist; &#039;&#039;&#039;wir stehen in einem Michael-Zeitalter&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nämlich der 26. Wochenspruch. Also für die, die die Wochensprüche nicht kennen: Rudolf Steiner hat &#039;&#039;&#039;für jede Woche des Jahres einen bestimmten Spruch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gegeben, der ausdrückt die Stimmung, die die Natur zu dieser Zeit hat, und welche Wirkung das auf uns hat&#039;&#039;&#039;. Das ändert sich im Laufe des Jahres. Es ist zum Beispiel in der Sommerzeit - Sie werden das sicher selber erleben - ist man mehr mit der Seele draußen, in der Natur, in der Sinneswelt draußen. Je mehr es dann in den Herbst geht, wenn es kalt wird, zu regnen beginnt, vielleicht zu schneien beginnt, dann zieht man sich mehr in sich selbst zurück, auch in die Häuser zurück, ist also mehr bei sich selbst. Und &#039;&#039;&#039;diesen Rhythmus machen wir im Jahreslauf durch&#039;&#039;&#039;. Aber wir machen ihn auch im ganz Kleinen, mit jedem Atemzug zum Beispiel, durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unterbrechung: Kommen Sie nur herein, Sie haben noch nichts versäumt. Das ist erst die Einleitung.... Macht nichts. Na, wir brauchen das für die Kamera. Ja, genau. Ja. Nein, ich bleib da stehen. So... So, geht&#039;s so?… Passt .... Macht nix. Macht nix. Bewegung ist gut, wenn Bewegung drinnen ist.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist heute Michaeli. Und es kommt der Wochenspruch. Und dann werde ich gleich an das ein bisschen anknüpfen. &#039;&#039;&#039;Es ist also der 26. Wochenspruch.&#039;&#039;&#039; Die Wochensprüche beginnen mit dem Ostersonntag. Dann sind wir mal hinausgeflogen in die Natur, in die sonnige Welt im Sommer. Und jetzt zieht&#039;s sich langsam wieder ins Innere zurück. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir kommen&#039;&#039;&#039; zu uns, &#039;&#039;&#039;wachbewusst zu uns&#039;&#039;&#039;, hoffentlich, mehr oder weniger wachbewusst zu uns, &#039;&#039;&#039;und haben&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;viele Früchte aus der Sommerzeit&#039;&#039;&#039; - Frühjahrs- und Sommerzeit - &#039;&#039;&#039;mitgenommen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;jetzt sollen wir sie zum Leuchten bringen&#039;&#039;&#039;. Und so nimmt sich das aus in den Worten Rudolf Steiners:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Natur, dein mütterliches Sein,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich trage es in meinem &#039;&#039;&#039;Willenswesen&#039;&#039;&#039;;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und meines Willens Feuermacht,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie &#039;&#039;&#039;stählet meines Geistes Triebe&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass sie gebären Selbstgefühl,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zu tragen mich in mir.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also etwas, wo wir ganz zu uns kommen sollen. Das ist, glaube ich, was ganz, ganz Wichtiges. &#039;&#039;&#039;Wir stehen heute in einer Zeit des Umbruchs, die uns aber auch die große Chance gibt, einen ziemlichen Sprung in Richtung geistigen Aufbruch zu machen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante, dass große Entwicklungen eigentlich immer sich anknüpfen an große Umbruchsituationen und Schwierigkeiten auch. Da ermöglicht sich es, &#039;&#039;&#039;dass etwas Neues&#039;&#039;&#039; wachsen, etwas &#039;&#039;&#039;entstehen kann&#039;&#039;&#039;. Und wir Menschen sind eigentlich prädestiniert dazu, Neues in die Welt hineinzustellen, denn &#039;&#039;&#039;wir sind als geistige Wesen etwas ganz Besonderes&#039;&#039;&#039;: Wir haben die Möglichkeit zur Freiheit - ich habe jetzt kurz gezögert, weil es nicht immer so schon verwirklicht ist -, aber &#039;&#039;&#039;wir haben die Möglichkeit, aus Freiheit heraus zu gestalten, zu entscheiden, die Welt weiterzubringen&#039;&#039;&#039; - in einer guten Art, manchmal auch in einer schlechten Art. Und &#039;&#039;&#039;damit&#039;&#039;&#039;, mit dieser Freiheit des Menschen - mit der Möglichkeit zur Freiheit - &#039;&#039;&#039;hängen die großen Dinge zusammen, die wir erreichen können&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;genauso auch die großen Schwierigkeiten&#039;&#039;&#039;, durch die wir gehen müssen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=349s Das Böse in der Welt: Der hohe Preis dafür, dass der Mensch ein freies Wesen werden soll 0:05:4]9 ===&lt;br /&gt;
Man kann sich ja fragen: &#039;&#039;&#039;Warum gibt es das Böse in der Welt?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Warum gibt es so viel Unheil in der Welt?&#039;&#039;&#039; Man braucht ja nur hinausschauen, was alles war. Die Corona Krise haben wir gerade hinter uns gebracht, aber wir haben schon x andere Krisen, sei es im Wirtschaftssystem, im Finanzsystem… da kriselt&#039;s eigentlich schon die letzten zwanzig, dreißig Jahre vor sich hin - und das spitzt sich immer mehr zu. Wir haben die Kriegssituation nicht nur in der Ukraine. Wir haben in Wahrheit an so vielen Stellen der Welt Kriegssituation - und wo viele, viele Menschen leiden darunter. Und manchmal, und das haben sich schon viele Leute gefragt: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, hätte es der liebe Gott nicht besser einrichten können&#039;&#039;&#039;, dass die Welt friedlicher wäre, harmonischer geordnet? Müsste Ihm doch möglich gewesen sein.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Theoretisch ja. Aber nicht, wenn der Mensch ein freies Wesen sein sollte&#039;&#039;&#039;. Und das ist das Große, was mit dem Menschsein verbunden ist, dass er ein freies, schöpferisches Wesen sein kann. &#039;&#039;&#039;Das heißt, er kann&#039;&#039;&#039; eigentlich im Grunde aus dem Nichts, aus sich heraus, &#039;&#039;&#039;aus seinem Ich heraus&#039;&#039;&#039;, neue Einfälle, neue Ideen bringen, &#039;&#039;&#039;neue Gestaltungen in die Welt schaffen&#039;&#039;&#039;. Und gerade diese Einfälle, &#039;&#039;&#039;diese kreative Tätigkeit, die kommt aus dem Tun&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=440s Über den Verstand hinaus: Kreativität und Lebendigkeit beginnen mit der kleinen Abweichung, in der das Ich des Menschen wirkt 0:07:20] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kreativität kommt nie bloß aus dem abstrakten Verstand&#039;&#039;&#039;. Der Verstand hat aber die große Aufgabe, uns bewusst zu machen, was da herauskommt. Also &#039;&#039;&#039;ein Künstler, der nur aus dem Kopf heraus schafft&#039;&#039;&#039; - verzeihen Sie, wenn ich das dezidiert sage - &#039;&#039;&#039;ist kein Künstler. Er ist ein Konstrukteur&#039;&#039;&#039;, das mag er perfekt sein, aber in der Kunst setze ich mir zwar ein bestimmtes Ziel, aber wie ich das dann erreiche, da muss ich bei jedem Handgriff, den ich tue, schauen, wie das geht. Und da kann in jedem Moment was Neues entstehen. &#039;&#039;&#039;Ein Musiker, der ein komponiertes Stück vorträgt: Da ist alles scheinbar vorgegeben. Und doch, die kleinen Nuancen, die er ganz individuell hineinbringt&#039;&#039;&#039;, die machen es aus, &#039;&#039;&#039;die machen das Werk erst fertig&#039;&#039;&#039;. Und Sie werden sehen: Begabte Künstler, jeder wird ein Werk - weiß ich nicht, vom Bach oder von sonst wem -, &#039;&#039;&#039;jeder wird es anders spielen&#039;&#039;&#039;. Es wird kleine Unterschiede geben. Und wenn man hinhört, hört man es. &#039;&#039;&#039;Und da hört man das Ich des Menschen&#039;&#039;&#039;. Dort wird es hörbar, dort wird es greifbar. &#039;&#039;&#039;Und wir machen es in Wahrheit, ohne dass es uns bewusst ist, den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;. Wir können gar nicht anders, &#039;&#039;&#039;weil wir Menschen sind&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wir sind nicht Maschinen&#039;&#039;&#039;, die nach einem fertigen Plan funktionieren und arbeiten - vorherberechenbar. Damit könnte ich eine wunderbare Ordnung machen, aber sie wäre vollkommen tot. Keine Entwicklungen; &#039;&#039;&#039;wie man sich ja in der Vergangenheit manchmal auch den Kosmos vorgestellt hat&#039;&#039;&#039;: als großes Räderwerk, &#039;&#039;&#039;wie ein großes Uhrwerk&#039;&#039;&#039;, wo alles eins ins andere greift und alles letztlich von Anfang bis zum Ende vorherbestimmt ist. Das heißt, es gibt eigentlich nichts Neues drinnen - und es läuft ewig, ewig weiter in der Art. &#039;&#039;&#039;Wir Menschen sind in Wahrheit ganz anders&#039;&#039;&#039;. Wir haben natürlich auch das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt &#039;&#039;&#039;viele Regelmäßigkeiten in der Natur, aber das Entscheidende ist dort&#039;&#039;&#039;, wo Sie immer um einen Strich danebenliegen, ein Stück abweichen. Man muss, wenn man ein Musikstück spielt, im Takt bleiben. Man muss den Rhythmus halten, aber bissel länger, bissel kürzer manchmal. &#039;&#039;&#039;Die Zeit ist beweglich&#039;&#039;&#039; drinnen. &#039;&#039;&#039;Es ist nicht der starre Metronom&#039;&#039;&#039;. Dann bin ich im Maschinentakt drinnen. &#039;&#039;&#039;Sie können heute wunderbar das komplexeste Musikstück vom Computer vorspielen lassen&#039;&#039;&#039;; der kann die Noten lesen und kann das runterspielen, aber es ist immer der starre Takt. Und selbst wenn man jetzt noch raffinierter ist - Programmierer machen das -, dass sie Abweichungen hineinbauen, weil man schon gemerkt hat: &amp;quot;Ach, wenn&#039;s immer ganz auf eine Zehntelsekunde gleich ist, wirkt es tot irgendwie.&amp;quot; Man muss einmal selber versuchen, es zu hören. Wenn Sie die Gelegenheit haben, so ein Programm zu hören: &#039;&#039;&#039;Es klingt tot!&#039;&#039;&#039; Irgendwie klingt es tot. Das ist exakt, es ist die Ordnung, eine strenge mathematische Ordnung drin - und trotzdem ist es tot. &#039;&#039;&#039;Es fehlt diese kleine Abweichung&#039;&#039;&#039;, diese kleine Nuance, die es jedes Mal anders macht. Jedes Mal anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin wirkt das Ich des Menschen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht bloß Zufall. &#039;&#039;&#039;Da wirkt die ganze Seelenstimmung&#039;&#039;&#039;, die ich drinnen habe. Wenn ich vielleicht jetzt gerade &#039;&#039;&#039;in einer melancholischen Stimmung&#039;&#039;&#039; drinnen bin und dem Werk begegne, &#039;&#039;&#039;wird es anders sein, als wenn ich gerade in einer heiteren Stimmung herangehe&#039;&#039;&#039;. Und das ist gut, dass man das merkt, weil &#039;&#039;&#039;der Vortragende ist nicht nur ein Werkzeug des Komponisten&#039;&#039;&#039;, sondern er ist &#039;&#039;&#039;jemand, der das Werk als Basis nimmt und weitergestaltet und etwas Eigenes macht&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, das können wir auch machen. &#039;&#039;&#039;Jeder kann das machen im Kleinen&#039;&#039;&#039;. Es kommt nicht darauf an, ob man jetzt vielleicht gut genug ist, dass man in die Staatsoper geht oder sonst wo oder den Musikvereinssaal füllt. Das muss es nicht sein. Es kann im ganz Kleinen sein. Dort tun wir es. Und &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Geistiger Aufbruch&#039;&#039;&#039;&amp;quot; &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bewusst zu werden bei den anderen Menschen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;denen man begegnet&#039;&#039;&#039;, zu sehen: &amp;quot;Was geht in dem vor? Was ist da heute los?&amp;quot; Nur so eine kleine Ahnung. Man muss jetzt nicht eine psychologische Studie machen, aber wach sein, &#039;&#039;&#039;mitbekommen: &amp;quot;Wie geht&#039;s dir eigentlich?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Man muss es gar nicht einmal aussprechen. Das geht selbst bei Begegnungen, die ganz flüchtig sind. Man wechselt vielleicht gar kein Wort, man begegnet der Kassiererin im Supermarkt, oder was. Und es ist ein kurzer Blickkontakt, ein Lächeln oder Nicht-Lächeln; wenn man genauer hinschaut, spürt man: Wie geht&#039;s dir? Das sind Begegnungen. Und &#039;&#039;&#039;die Welt besteht&#039;&#039;&#039; eigentlich in Wahrheit &#039;&#039;&#039;aus der Begegnung geistiger Wesen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist die eigentliche Realität&#039;&#039;&#039;. Das, wo ich drauf klopfen kann, nennen wir Realität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=754s Woraus besteht die Wirklichkeit? 0:12:34] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Wirklichkeit besteht aber nur aus geistigen Wesen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Naturwissenschaft ahnt das bereits&#039;&#039;&#039;. Weil, wenn ich da jetzt hineinbohre und mich vertiefe in die Materie, dann komme ich als Physiker heute drauf: Ja, Materie ist eigentlich ein Unbegriff. Ich greife eigentlich ins Leere. Die kleinen Dinge, &#039;&#039;&#039;Atome, Elementarteilchen sind&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;nichts anderes als ein abstraktes Konzept&#039;&#039;&#039;. Aber Dinge sind dort drunten nicht. Gesetzmäßigkeiten wirken, &#039;&#039;&#039;Kräfte wirken in einer gesetzmäßigen Form&#039;&#039;&#039;, aber &#039;&#039;&#039;das ist alles&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, diese harten Dinge sind nur Erscheinungen. Wenn viele solcher Kräfte zusammenwirken, dann erscheint das, und dann ist es der Boden, der mich sogar trägt. Aber in Wahrheit, was ist es? &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt: &amp;quot;Kraft ist die einseitig räumliche Erscheinung des Geistes.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Die einseitig räumliche Erscheinung des Geistes.&amp;quot; Das heißt, überall, wo Kräfte tätig sind… und &#039;&#039;&#039;selbst im härtesten Stoff, der sich nicht rührt, sind ununterbrochen Kräfte tätig&#039;&#039;&#039;. In Wahrheit ist eine immense Bewegung drinnen in dem Tisch: Wärmebewegungen, alles Mögliche, was sich dadrin tut, &#039;&#039;&#039;rasende Bewegungen eigentlich&#039;&#039;&#039; drinnen. Und &#039;&#039;&#039;nur nach außen hin erzeugt es den Eindruck der Festigkeit&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt so &#039;&#039;&#039;ein ganz nettes Experiment&#039;&#039;&#039;, dass man sogar wirklich machen kann: &#039;&#039;&#039;Man nehme&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine Gabel&#039;&#039;&#039; - also, weiß ich nicht, wie eine Heugabel oder was - und &#039;&#039;&#039;hängt sie an einen Elektromotor und lässt sie sich drehen&#039;&#039;&#039;. Wenn sie sich schneller dreht, werden Sie sehen, dass das langsam dann ausschaut wie ein Becher, weil, man sieht nicht mehr die einzelne Gabel, sondern durch die schnelle Drehung &#039;&#039;&#039;schaut&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;wie ein Becher aus&#039;&#039;&#039;. Und der Witz an der Sache ist: &#039;&#039;&#039;In diesen Becher kann ich auch wirklich Wasser einfüllen&#039;&#039;&#039; - und es rinnt nicht durch, obwohl es eigentlich nur eine Gabel ist. Das müssen Sie nur schnell genug drehen! Also, &#039;&#039;&#039;je mehr Bewegung&#039;&#039;&#039;, je schneller, &#039;&#039;&#039;desto weniger Stoff brauche ich&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Und &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist alles rasende Bewegung!&#039;&#039;&#039; Und die bringt nach außen hin die Erscheinung des Festen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;dahinter steckt Geist&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=894s &amp;quot;Gottes Plan&amp;quot;: Den Menschen als einzigartiges freies geistiges Wesen zu schaffen, das sich für die Freiheit von allen guten Geistern verlassen fühlen muss 0:14:54] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;wir haben ihn in anderer Art&#039;&#039;&#039;: Wir können ihn in unserem Bewusstsein zum Erwachen bringen, das Geistige. Und erkennen drinnen die Schöpferkraft, die drinnen steckt. Das ist es. Ich meine, ich will jetzt mich nicht erfrechen, den Gottesplan zu interpretieren, aber doch: &#039;&#039;&#039;Meine Kurzformel&#039;&#039;&#039; dafür, &#039;&#039;&#039;für Gottes Plan ist: Er wollte ein freies geistiges Wesen schaffen mit dem Menschen - und das gab es noch nie&#039;&#039;&#039;. Das gab es vorher noch nie. Selbst wenn man jetzt in der Religion oder sonstwo von Engeln, von &#039;&#039;&#039;anderen geistigen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; spricht, auch in der Kirche, die Gott dienen: &#039;&#039;&#039;Sie sind&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;viel, viel höher&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;viel, viel geistiger&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise als der Mensch, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; eines sind sie nicht: &#039;&#039;&#039;Sie sind nicht frei&#039;&#039;&#039;. Sie sind nicht frei. Sie empfangen aus den größten Höhen, was die Gottheit herunterfließen läßt, und damit erfüllen sie ihr Inneres und aus dem heraus werden sie tätig. &#039;&#039;&#039;Bei uns Menschen hätte es auch so sein können&#039;&#039;&#039;, dann wären wir halt der kleinste Engel oder irgend so was, die unterste Stufe. &#039;&#039;&#039;Aber nein, wir sind aus dem Paradies&#039;&#039;&#039;, das heißt aus der himmlischen Welt, &#039;&#039;&#039;hinausgeworfen worden&#039;&#039;&#039;. Ja, weil da die Eva dem Adam den Apfel gegeben hat und selber reingebissen hat; wie auch immer, ist ja nur ein Bild. Aber &#039;&#039;&#039;was ist das Großartige dran?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wir sind in eine Welt versetzt worden, wo wir, ja, von allen guten Geistern - zeitweise zumindest - verlassen sind&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;daraus entstehen die ganzen Schwierigkeiten&#039;&#039;&#039;, die wir in der Welt haben. Alles Leid, Tod, Kriege, Unglück, alles das entsteht aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;weil wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;nicht diese perfekte Harmonie haben&#039;&#039;&#039;, wo alles von Haus aus zusammenwirkt und zusammenstimmt, sodass es immer in Ordnung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=1019s Über unser Ego hinaus: Wir mit unserem winzig kleinen Ich haben die Chance bekommen, die Welt der Zukunft zu bauen 0:16:59] ===&lt;br /&gt;
Man nehme nur &#039;&#039;&#039;unseren Organismus&#039;&#039;&#039;: Er ist so wunderbar gebaut, dass er doch einen Großteil des Lebens funktioniert und ein Wunderwerk eigentlich ist. Also, auch &#039;&#039;&#039;unser ganzer physischer Körper ist ein Wunderbau&#039;&#039;&#039;: Wie das alles zusammenwirkt und was der alles aushält, in Wahrheit. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem kann es&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;da und dort Schwierigkeiten geben: Damit wir die Freiheit erwerben&#039;&#039;&#039;. Damit wir die Freiheit erwerben. Das ist das Große. Damit ist eigentlich nichts anderes ausgedrückt, als dass &#039;&#039;&#039;dem Menschen mit seinem winzig kleinen Ich die Chance gegeben&#039;&#039;&#039; werden soll, unmittelbar &#039;&#039;&#039;dieselbe schöpferische Kraft&#039;&#039;&#039; - halt im Kleinen - &#039;&#039;&#039;rege zu machen, wie sie die höchste Gottheit hat&#039;&#039;&#039;. Und aus Freiheit. Und die Gottheit sagt noch mehr; sie sagt: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;das bestimmt die Zukunft. Ihr baut die Welt der Zukunft&#039;&#039;&#039;. Nicht ich, der liebe Gott und meine Engel, bauen euch eine fertige Welt, in die ihr euch hineinsetzt, sondern ich habe euch eine Basis gegeben, ich habe euch die Grundlage gegeben, aber wo es weiter geht, bestimmt ihr.&amp;quot; Das ist das Große drinnen. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;es geht in unserer Zeit drum, wirklich dieses Bewusstsein für unser Ich zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und da gibt es &#039;&#039;&#039;eine große Hürde&#039;&#039;&#039; dabei: Weil, was wir meistens verwechseln mit unserem Ich, &#039;&#039;&#039;ist unser Ego&#039;&#039;&#039;. Das ist noch was anderes. Das Ego ist: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich muss das für mich haben&#039;&#039;&#039;. Ich muss möglichst viel Geld haben. Ich muss ein möglichst großes Haus haben. Ich muss ein möglichst großes Auto haben. Aber &#039;&#039;&#039;nur für mich&#039;&#039;&#039;. Für niemand anderen. Nur zu meiner eigenen Befriedigung.&amp;quot; Das haben wir im Kleinen und im Großen alle. Wir müssen es sogar haben. Ich meine, wir müssen schon ein Stück Brot zumindest oder irgendwas zu essen haben für uns. Und das herzuschenken und selbst zu verhungern, ist schon sehr schwierig. Es zu teilen irgendwo, ja, aber wenn es für zwei nicht reicht, wird&#039;s ein Problem. Also, &#039;&#039;&#039;wir müssen auf Erden dieses Ego auch haben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=1161s Im Verschenken die Welt neu entstehen lassen: Mit der Kraft der Liebe wird Schöpferisches unerschöpflich 0:19:21] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber Ego ist genau das Gegenteil des Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Ich&#039;&#039;&#039; ist etwas, was im Grunde aus dem Nichts heraus etwas &#039;&#039;&#039;erschafft; aus einer rein geistigen Kraft heraus&#039;&#039;&#039; etwas erschafft, einen Impuls gibt der Welt, der nur durch dieses Ich hereinkommen kann, &#039;&#039;&#039;wenn es will&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und das aber zu verschenken an die Welt&#039;&#039;&#039; - so wie die Gottheit selbst. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit verschenkt sich&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;- und dadurch entsteht die Welt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, schöpferisch geistig tätig sein, heißt sich verschenken - und interessanterweise gerade dadurch, geistig immer reicher zu werden. Denn &#039;&#039;&#039;mit alledem, was ich verschenke - geistig - wachsen meine Fähigkeiten&#039;&#039;&#039;. Wachsen meine Fähigkeiten. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;was ist diese geistige Tätigkeit? Es ist die Kraft der Liebe&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner gebraucht einmal &#039;&#039;&#039;ein  wunderschönes Bild&#039;&#039;&#039;, oder öfter sogar, für die Liebe: &#039;&#039;&#039;ein Glas, das man ausgießt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und das dadurch immer voller wird&#039;&#039;&#039;. Im Physischen funktioniert das nicht. Im Geistigen ist genau das das Prinzip. Je mehr die Quelle sprudelt und sich verschenkt, umso reicher wird sie, umso mehr sprudelt heraus. Also, genau das Gegenteil, wie es im Physischen ist - und das steigert sich immer mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mal drinnen ist, merkt man, wie das passiert. &#039;&#039;&#039;Ein Künstler&#039;&#039;&#039;, wenn er drinnen ist und die Werke herauswirft geradezu aus sich, wenn er in einer guten Phase drinnen ist, merkt das. &#039;&#039;&#039;Mit jedem schöpferischen Akt wachsen seine Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und im Grunde geht es das ganze Leben durch, dass sie wachsen, diese Kräfte. Also, &#039;&#039;&#039;Schöpferisches ist unerschöpflich&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, unerschöpflich. Und es &#039;&#039;&#039;schafft&#039;&#039;&#039; ja im Grunde aus dem Nichts. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht aus irgendeinem Vorwissen heraus&#039;&#039;&#039;, nicht: &amp;quot;Ich muss mir jetzt ein Buch kaufen, wie male ich ein gutes Bild.&amp;quot; Das kann ich mir schon kaufen, aber &#039;&#039;&#039;da wird der schöpferische Impuls nicht rauskommen&#039;&#039;&#039;. Was herauskommt, ist vielleicht die Maltechniken, die es gibt; das kann ich alles studieren. Aber die Maltechniken allein machen noch nicht wirklich ein Kunstwerk aus, sondern zum Schluss kann ich alle diese Techniken - und &#039;&#039;&#039;jetzt stehe ich vor der leeren Leinwand&#039;&#039;&#039;. Was mache ich jetzt? Wie tue ich? &#039;&#039;&#039;Das ist geradezu der magische Moment&#039;&#039;&#039;, diese Leinwand vor sich zu haben, und: &#039;&#039;&#039;Wie fange ich an?&#039;&#039;&#039; Und heute kann ich ganz kreativ sein, es wird ja heute sehr viel gemacht. Wir sind ja schon ziemlich in der Malerei weg über die gegenständliche Malerei, es kann ganz abstrakt auch werden. &#039;&#039;&#039;Ich kann vielleicht wirklich nur eine Farbe nehmen und drüberschütten&#039;&#039;&#039;. Und auch da macht&#039;s aus, wie ich&#039;s tue. &#039;&#039;&#039;Ist ein Impuls dahinter oder nicht?&#039;&#039;&#039; Ich meine, jeder kann irgendwie einen Kübel Farbe wo drüberschütten. &#039;&#039;&#039;Aber gewusst wie!&#039;&#039;&#039; Wenn ich wirklich etwas erlebe dabei, dann wird das in dem Bild drinnen sein, trotzdem. Es ist halt schwer zu lesen dann; eröffnet halt Tür und Tor für alle mögliche Scharlatanerie, weil, wer kann das schon unterscheiden so schnell? Da in dem einen Bild sind Farbflecken: rot, blau, grün. Und in dem anderen sind auch Farbflecken: rot, blau, grün. &#039;&#039;&#039;Das eine kann ein Meisterwerk sein, und das andere ist gar nichts&#039;&#039;&#039;. Es ist a bissel hingepatzte Farbe. &#039;&#039;&#039;Es hängt ganz stark ab davon, was der Mensch im Schaffen wirklich erlebt&#039;&#039;&#039;. Wenn er nur erlebt: &amp;quot;Na, das werde ich aber jetzt teuer verkaufen, weil das ist gerade &#039;in&#039;, das kauft man jetzt&amp;quot;, dann wird nichts drinnen sein - oder nur halt sein Ego ein bisschen drinnen leben. Wenn er es aus einem tiefen Impuls heraus macht, kann ganz, ganz viel darin liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, das große Rätsel ist ja überhaupt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wie kann ich ein rein geistig Erlebtes in die Sinneswelt tragen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Wie erlebe ich ein Geistiges? &#039;&#039;&#039;Das ist das große Rätsel!&#039;&#039;&#039; Die Sinnesqualitäten oder so sind es schon nicht mehr. Wenn ich sage: &amp;quot;Ich erlebe die Aura eines Menschen; ich sehe Farben&amp;quot;, ja, aber keine sinnlichen Farben. Wer drauf wartet jetzt, dass die Neonlamperln leuchten, sozusagen, rundherum, wird lange warten und sich denken: &amp;quot;Fix, &#039;&#039;&#039;warum werde ich nicht hellsichtig?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Er ist es vielleicht schon längst - und hat es nur noch nicht mitgekriegt. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;s nämlich in Wahrheit alle&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Nur kriegen wir&#039;s nicht mit&#039;&#039;&#039;. Das ist das Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=1473s &amp;quot;Kraft ist die einseitig räumliche Offenbarung des Geistes&amp;quot;: Zum Rätsel von Materie und Bewusstsein 0:24:33] ===&lt;br /&gt;
Es ist eigentlich so ganz, ganz nahe, das alles, weil, in der Welt herum, in Wahrheit, besteht alles letztlich aus Geistigem, selbst der Stoff, wie ich das erzählt habe: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Kraft ist die einseitig räumliche Offenbarung des Geistes&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Eigentlich gibt&#039;s nichts anderes&#039;&#039;&#039;. Und es ist halt für uns, für unser Bewusstsein, aber sehr verschleiert, dass es so ist. Wir kriegen&#039;s nicht mit. &#039;&#039;&#039;Wir sehen&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;nur die äußere Schale, nicht den Prozess des Werdens&#039;&#039;&#039;. Der schöpferische Moment ist es eigentlich und die immer wieder schöpferische Erneuerung. In der Welt des Kleinen passiert das ununterbrochen. &#039;&#039;&#039;Die Bausteine der Materie sind eigentlich ununterbrochen in Bewegung&#039;&#039;&#039;, im Sinne von: &#039;&#039;&#039;Sie verschwinden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;entstehen und verschwinden, entstehen&#039;&#039;&#039;... Es brodelt eigentlich geradezu. Das Nichts kocht, sozusagen, da kocht immer wieder was heraus - und in etwas hinein verschwindet es. Also, ganz interessant, &#039;&#039;&#039;die materialistische Physik&#039;&#039;&#039; kommt dorthin, eigentlich letztlich zu sagen: &amp;quot;Ja, der Materialismus, ja, als Wort nehmen wir es natürlich. Also, &#039;&#039;&#039;wir wollen aber nicht, dass jetzt der liebe Gott uns sagt, wie das sein soll&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und sie haben recht&#039;&#039;&#039; damit, weil, wenn ich statt Naturgesetze zu suchen, sage: &amp;quot;Ja, der liebe Gott hat&#039;s gemacht&amp;quot;, dann verstehe ich gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ich kann natürlich eine weitere Stufe gehen&#039;&#039;&#039;, dann kann ich versuchen zu verfolgen: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;wie ist denn das wirklich aus dem Geistigen heruntergekommen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Aber das ist jetzt nicht primär die Aufgabe der Physiker. Aber dass sie sagen: &amp;quot;Bitte, kommt mir nicht mit irgendwelchen Phantastereien, wo ihr nicht weiter wisst und dann immer sagt, der liebe Gott hat&#039;s gemacht.&amp;quot; Das führt uns nicht weiter. Und &#039;&#039;&#039;darum ist es gut&#039;&#039;&#039;, dass wir heute auch in einer Zeit des Materialismus leben, &#039;&#039;&#039;dass wir alles das erforschen, was wir eigentlich nicht sind&#039;&#039;&#039; als geistiges Wesen. Und dann &#039;&#039;(allerdings)&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu erkennen:&#039;&#039;&#039; Dahinter, &#039;&#039;&#039;hinter der Erscheinung, steckt aber auch Geistiges&#039;&#039;&#039;. Und dort kommen wir jetzt hin. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Hirnforscher rätseln&#039;&#039;&#039; drum: &#039;&#039;&#039;Wie entsteht das Bewusstsein?&#039;&#039;&#039; Man weiß mittlerweile sehr gut, wie - wie soll ich jetzt sagen - Rechenvorgänge oder sonstwas im Gehirn passieren, wie das Gehirn Muster erkennt - ich sage jetzt bewusst &amp;quot;das Gehirn&amp;quot;. Nur das hat alles mit Bewusstsein nichts zu tun. Von dem kriegen wir alles nichts mit. Aber wie entsteht das Bewusstsein? Und &#039;&#039;&#039;bis jetzt sind sie auf noch nichts wirklich Definitives gekommen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, sie vermuten zwar, wo sehr viele Nervenzellen gerade zusammen blitzen und leuchten und elektrisch tätig sind, dort könnte mehr Bewusstsein vielleicht sein. Aber was Bewusstsein ist, wie es durch das Blitzen und Leuchten von einem bissl Elektrizität im Hirn passieren soll, weiß kein Mensch noch auf naturforscherischem Wege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=1656s Bewusstes und Unbewusstes - Prozesse des Zerstörens und des Aufbaus: Im Alter können wir immer bewusster werden 0:27:36] ===&lt;br /&gt;
Also, in Wahrheit entsteht das Bewusstsein ganz, ganz anders. &#039;&#039;&#039;Das Bewusstsein hängt&#039;&#039;&#039;, interessanterweise, &#039;&#039;&#039;zusammen mit Abbauprozessen, mit Zerstörungsprozessen&#039;&#039;&#039; eigentlich. Im Gehirn wird ununterbrochen… wenn nur ein Nervenimpuls durchgeht, wird der Nerv zumindest für ganz kurze Zeit so blockiert dadurch, so zerstört, dass er jetzt für ein paar Millisekunden nicht mehr reagieren kann. Dann muss er sich erst regenerieren - und dann geht&#039;s. &#039;&#039;&#039;Am Unbewusstesten sind die Prozesse, die reine aufbauende Lebensprozesse sind&#039;&#039;&#039;. Da kriegt man gar nichts mit. Das Hirn da oben, der Kopfbereich, man könnte sagen, das ist der Tdespol. Der da oben &#039;&#039;(Wolfgang zeigt auf seinen Kopf),&#039;&#039; aber der macht uns wach. &#039;&#039;&#039;Dort, wo wir sterben, werden wir wach&#039;&#039;&#039;. Und daher ist auch eine gute Chance: &#039;&#039;&#039;Je älter wir werden, desto mehr Bewusstsein könnten wir erwerben&#039;&#039;&#039;. Es hängt aber an der Freiheit des Menschen, wieviel er das nützt, was von Natur aus einmal als eine Basis gegeben ist, dass eben Abbauprozesse und dergleichen mit dem Alter zunehmen. &#039;&#039;&#039;Das ist eine Chance&#039;&#039;&#039;, immer bewußter zu werden. Also, Sie sehen auch, da sind die… Wir sagen doch immer, &amp;quot;Zerstörung&amp;quot; ist ja eigentlich was Negatives. Ja, aber denken Sie einmal nach: &#039;&#039;&#039;Wenn nicht ununterbrochen etwas zerstört würde, könnte auch nichts Neues aufgebaut werden&#039;&#039;&#039;. In der Natur passiert das auch ununterbrochen. Dass die Natur aufblüht, ist dem zu verdanken, dass auch vieles stirbt und dass dieser Kreislauf, die Bewegung, da ist und immer wieder, mit jedem Durchgang, ermöglicht, etwas Neues, etwas noch Schöneres, etwas noch Besseres, etwas noch Größeres in die Welt zu stellen. Also, nicht bleiben bei dem: &amp;quot;Ja, das ist eh schön und damit bleiben wir die nächsten Millionen Jahre&amp;quot;, sondern immer wieder: &amp;quot;Noch ein Anlauf, noch ein Anlauf…&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;mit jedem Anlauf wächst das schöpferische Geistige&#039;&#039;&#039;. Man probiert aus, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=1800s Realität und Wirklichkeit: Die erstorbene Vergangenheit und die ganz offene Zukunft 0:30:00] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist nicht nach einem fertigen Plan&#039;&#039;&#039;. Nicht einmal der liebe Gott könnte das vorhersehen, weil er es gar nicht will, weil, &#039;&#039;&#039;sonst wäre die Freiheit schon wieder weg&#039;&#039;&#039;. Also, der liebe Gott ist nicht jemand, der irgendwo ein Büro hat und da hat er eine Schublade und da liegt der große Plan, nach dem die Welt gestrickt ist. Ich meine, die Physiker suchen nach so einem Plan im Grunde, sie sagen zwar nicht, dass es Gottes Plan ist, aber sie denken halt, es gibt so einen Plan, der berechenbar ist, der genau überschaubar ist. Und das zeichnet sich schon immer deutlicher ab, dass sie den nie finden werden, wo sich alles ausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es gibt vieles, was berechenbar ist, was vorhersehbar ist, aber das ist im Grunde die erstorbene Vergangenheit&#039;&#039;&#039;. Und wir haben, da die Welt schon ziemlich lange existiert, sehr viel erstorbene Vergangenheit. &#039;&#039;&#039;Das ist das, was wir auch &amp;quot;Realität&amp;quot; nennen&#039;&#039;&#039;. Aber Realität: Re-alität. &amp;quot;Res&amp;quot; ist das Ding, die Sache. Aber &#039;&#039;&#039;das ist genau das Erstorbene&#039;&#039;&#039;. Das ist in Wahrheit nicht das, was in die Zukunft wirkt, sondern es ist das, was als Schlacke aus der Vergangenheit bleibt. Das heißt, es ist in Wahrheit nicht Wirklichkeit. &#039;&#039;&#039;Realität und Wirklichkeit sind zwei verschiedene Dinge&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wirklich ist das, was die Zukunft schafft,&#039;&#039;&#039; was noch nicht da ist, auf das hingeht, was noch nicht da ist, den neuen Impuls bringt, die Kraft rege macht, etwas Neues zu tun, über das Alte hinauszugehen. &#039;&#039;&#039;Das Alte als Humus zu nehmen, aus dem ich was Neues wachsen lasse&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;ich bestimme die Richtung&#039;&#039;&#039;. Versuchen Sie, das einmal durchzudenken. Da wird heute mancher sagen: &amp;quot;Der spinnt ja! Realität und Wirklichkeit sind doch zwei Worte für ein und dasselbe.&amp;quot; Nein! &#039;&#039;&#039;Das eine ist die erstorbene Vergangenheit, und das andere ist die ganz offene Zukunft&#039;&#039;&#039;. Und die hängt von jedem einzelnen Menschen ab. Und jeder kann einen kleinen Beitrag dazu leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;die Probleme, die wir heute massiv in der Welt haben, liegen an dem erstorbenen Alten, das sich immer mehr anhäuft&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das äußere Bild dafür ist das Müllproblem, das wir überall haben - vom Atommüll bis zum Hausmüll. Alles. Ein Riesenproblem, aber ein Problem, das auch gelöst werden kann. &#039;&#039;&#039;Müll wird auf der anderen Seite das Gold der Zukunft&#039;&#039;&#039;. Das ahnen schon findige Leute, dass man mit Müll auch Riesengeschäfte machen kann, weil, das ist eine Rohstoffquelle sondergleichen - wenn Menschen sie ergreifen und was daraus machen. Wenn man es nur irgendwo hinwirft, dann wird es schädlich, dann ist es Gift, das zerstört und zersetzt. Aber wenn ich es ergreife, was Neues draus mache, dann ist es die Zukunft, die ich gestalte damit. Ich meine, was wird heute alles weggeworfen. &#039;&#039;&#039;Kriege werden geführt um Rohstoffe, die im Müll zu Hauf drinnen sind&#039;&#039;&#039;. Und heute sind wir in großen Abhängigkeiten, weiß ich nicht, Lithium für Batterien; überall braucht man Batterien heute, Akkus oder was. Ich meine, die ganzen Krisen - in Afghanistan zum Beispiel - hängen sehr stark damit zusammen. Der große Streit immer, der dort ging: Weil, die sind sehr reich, zum Beispiel, an Lithium. Und in Wahrheit ging&#039;s um das, um sich dort irgendwelche Rechte zu sichern. Und dafür lässt man das Land untergehen, das ist einem ganz wurscht, Hauptsache man hat dort den Zugriff auf die Bodenschätze. So laufen die Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=2048s Die Elite kann jeder sein: Aber welche? Und welche Gesinnung steckt dahinter? 0:34:08] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir haben die Macht aus der Freiheit heraus zu gestalten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber wir müssen uns dann auseinandersetzen mit all den Kräften in uns&#039;&#039;&#039; - vor allem auch in uns - &#039;&#039;&#039;die uns davon abhalten wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Ego zum Beispiel&#039;&#039;&#039; ist so was, was, wenn es das Übergewicht bekommt, uns sehr abhält davon, etwas Positives zu tun. Dann sagt es zum Beispiel: &amp;quot;Na, geh, warum soll ich jetzt das bisschen Kunst machen oder das bisschen Zulächeln,  was bringt denn das? Gar nichts. Was hast du denn davon?&amp;quot; Ja, Geld kriegst keins dafür. Anerkennung vielleicht auch nicht. &#039;&#039;&#039;Wenn ich etwas&#039;&#039;&#039; verschenke, &#039;&#039;&#039;geistig verschenke&#039;&#039;&#039;, mit der Motivation: &amp;quot;Aber warte, was kriege ich denn dafür?&amp;quot;, dann ist es kein Verschenken mehr. Da &#039;&#039;&#039;macht die innere Gesinnung, die innere Haltung, sehr viel aus&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das ist das Prinzip des Geistigen. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen&#039;&#039;&#039; das andere Prinzip &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039;. Wir brauchen &#039;&#039;&#039;das Prinzip des Wirtschaftens&#039;&#039;&#039;. Da geht&#039;s schon drum, dass jedes Ding seinen Wert hat, und da spielt das Geld eine ganz große Rolle, aber im Geistesleben, im wirklichen Geistesleben, eigentlich nicht. Da ist es Geschenk und - von mir aus - Gegengeschenk. Also, &#039;&#039;&#039;Geistesleben lebt von Schenkungen&#039;&#039;&#039; auch. Weil, wenn man was in die Welt setzten will, was aufbauen will, eine Institution &#039;&#039;&#039;aufbauen&#039;&#039;&#039; will wie &#039;&#039;&#039;eine Waldorfschule&#039;&#039;&#039; oder so was, braucht man Geld, natürlich. Aber ich kann die Kunst der Pädagogik in Wahrheit nicht verkaufen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;eigentlich ist es Schenkgeld, das gebraucht wird&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;ganz schlecht ist&#039;&#039;&#039; es, wenn ich es jetzt mache so wie eine Eliteschule, wo also nur die Reichen, die viel Geld haben, die können sich diese Eliteausbildung leisten. Und die anderen, ja, haben halt Pech gehabt. Das ist unsozial. Gibt&#039;s in der Welt genug: &#039;&#039;&#039;enges Eliteprinzip&#039;&#039;&#039;, Auswahl; &#039;&#039;&#039;aber die Elite kann jeder sein&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit - &#039;&#039;&#039;die wirkliche, die geistige Elite&#039;&#039;&#039;. Nicht die äußere. Das sind Gegensätze. Das sind Gegensätze. Also, es ist halt heute schon so, dass es den &#039;&#039;&#039;sehr egoistische&#039;&#039;&#039;n Block gibt von &#039;&#039;&#039;Menschen, die&#039;&#039;&#039; denken, sie müssten die ganze Welt bestimmen und sich bereichern. Gar nicht so zu ihrem eigenen Vergnügen, aber um &#039;&#039;&#039;die Macht&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;alles so zu gestalten in der Welt, wie sie es wollen&#039;&#039;&#039;. Wie sie. Und was die anderen wollen, interessiert sie eigentlich nicht. Hauptsache, sie kaufen das, was ich ihnen vorsetze - oder es gelingt mir ihnen das einzureden. Ist heute &#039;&#039;&#039;ein Riesenproblem&#039;&#039;&#039;, dass &#039;&#039;&#039;in der&#039;&#039;&#039; Art, wie die &#039;&#039;&#039;Wirtschaft&#039;&#039;&#039; und das &#039;&#039;&#039;Finanzwesen&#039;&#039;&#039; laufen… da sieht man ja, dass sich immer mehr Geld in immer weniger Händen sammelt und &#039;&#039;&#039;die breite Masse&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;immer ärmer&#039;&#039;&#039; wird - &#039;&#039;&#039;und abhängig wird&#039;&#039;&#039;. Das heißt, abhängig wird von dem, was von oben, sozusagen, geboten wird, &#039;&#039;&#039;von den wenigen, die ihre Gaben ausstreuen&#039;&#039;&#039;. Sie wollen natürlich ihre Waren loswerden. Man denke an &amp;quot;Bedingungsloses Grundeinkommen&amp;quot;, sonst was: Das kommt von der Seite vielfach auch. Sie wollen Leute, die das kaufen. Es geht gar nicht drum... Eigentlich läuft das Geld ja dann im Kreis herum. &#039;&#039;&#039;Sie nehmen Geld ein, aber sie sponsern auch so was, dass es dann &amp;quot;Bedingungsloses Grundeinkommen&amp;quot; gibt&#039;&#039;&#039;. Aber was wirklich bezweckt wird ist, dass die Leute sich nach dem richten, was die paar wenigen da oben wollen: &#039;&#039;&#039;Eine Welt gestalten, wie sie es sich&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;vorstellen. Und da sollen alle mitziehen&#039;&#039;&#039;. Das ist ein starker Zug, der drinnen ist, und zwar &#039;&#039;&#039;vielfach mit einem sehr idealistischen Gedanken&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;weil wir das durchschaut haben&#039;&#039;&#039;, wie die Welt am besten funktioniert, so ziehen wir das durch. Die Masse weiß es noch nicht, aber wir werden&#039;s ihnen geben, wir verkaufen&#039;s ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schenken nicht ganz; aber eigentlich schenken, wenn ich sage: &#039;&#039;&#039;Grundeinkommen wird gegeben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;weil, es wird immer mehr Menschen geben, die nicht mitkönnen mit der heutigen Wirtschaftswelt&#039;&#039;&#039;. Das ist absehbar, weil, die Wirtschaftswelt fordert heute teilweise sehr einseitige Tätigkeiten; fordert aber auch ein paar kreative Menschen, natürlich. Aber eine breite Masse, das sieht man heute schon, droht so unter die Räder zu kommen, dass sie &#039;&#039;&#039;keine sinnvolle Lebensbetätigung&#039;&#039;&#039; in Form von Arbeit mehr bekommt. Und ja, viele werden jetzt sagen: &amp;quot;Ja, Gott sei Dank, dann brauche ich nichts mehr tun, ist eh so anstrengend.&amp;quot; Aber &#039;&#039;&#039;mit &amp;quot;Arbeit&amp;quot; sollte ja eigentlich ein Lebensinhalt verbunden sein&#039;&#039;&#039;, um das ginge es ja eigentlich. Nicht nur drum, wieviel kriege ich raus. Natürlich, es sollte das rauskommen, dass ich mein Leben gut erhalten kann davon, aber darüber hinaus ist die wesentliche Forderung, dass ich etwas tue, in dem ich wirklich einen Sinn auch sehe. Und das ist immer weniger der Fall - oder nur in sehr engen Bereichen der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=2364s Kreative Fähigkeiten leben im Alltag: Michaelisch handeln in der Begegnung mit dem anderen Menschen überwindet alle Nationalitätenprinzipien und bringt uns unser wirkliches Ich zu Bewusstsein 0:39:24] ===&lt;br /&gt;
Und das sind Dinge eben, wo in Wahrheit nämlich &#039;&#039;&#039;die kreative Fähigkeit des Menschen gefordert&#039;&#039;&#039; wird - &#039;&#039;&#039;auch im Kleinsten&#039;&#039;&#039;. Auch, weiß ich nicht, wenn ich ein Verkäufer in einem Geschäft bin oder was: &#039;&#039;&#039;Wie ich dem Menschen begegne&#039;&#039;&#039;, das macht einen Unterschied. Es macht einen Unterschied. Bei, weiß ich nicht, Zehnen, ist man froh, dass man wieder draußen ist - und eine Person ist da, von der spürt man: Die will dir das Beste geben, das, was zu dir passt. Sie schaut dich an, und es ist ein Kontakt da. Und &#039;&#039;&#039;das sind scheinbar so kleine, bescheidene Dinge&#039;&#039;&#039;, aber wenn wir auf dem Weg zu einer Menschengemeinschaft sind, sind das die notwendigen Schritte. &#039;&#039;&#039;Wenn das nicht im alltäglichen Leben funktioniert, brauchen wir nicht von Anthroposophie oder Kirche oder Christentum oder was auch immer sprechen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich dann nur noch am Sonntag bete und dann gehe ich wieder nach Hause und es ist vorbei, dann bringt es gar nichts. &#039;&#039;&#039;Es bewährt sich, wenn, dann im Alltag&#039;&#039;&#039;, im kleinen Alltag. Und das kann jeder tun. Jeder. Dazu brauche ich nicht besonders viel Geld und sonst irgendwas, sondern ich muss &#039;&#039;&#039;nur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den Willen dazu aufbringen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist michaelisch&#039;&#039;&#039;. Das ist Mut eigentlich. Nicht einfach dahintrotten in der Lebensgewohnheit, sondern aufwachen und sagen: &amp;quot;Pah! Da ist eine Aufgabe. Morgen, wenn ich ins Geschäft gehe, habe ich eine Aufgabe. Ich schaue mal die Person wirklich bewusst an. Verbinde mich für einen Moment damit.&amp;quot; Das schafft Menschengemeinschaften. Und wir sind längst auf dem Weg, ja eigentlich &#039;&#039;&#039;eine Menschheit&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das Nationalitätenprinzip&#039;&#039;&#039; oder gar Stammesprinzip oder was &#039;&#039;&#039;sinkt eigentlich immer mehr ab&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, und wird mehr absinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir glauben, dass die Welt so bleiben wird, dass lauter Nationalstaaten irgendwo nebeneinander sind und &amp;quot;Ja, und das sind jetzt Dunkelhäutige und das sind Gegner, schrecklich.&amp;quot; Nein, &#039;&#039;&#039;es wird sich alles vermischen&#039;&#039;&#039;. Es wird &#039;&#039;&#039;nicht mehr die Möglichkeit&#039;&#039;&#039; geben zu &#039;&#039;&#039;erkennen, von wo stammt der Mensch eigentlich&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;woher stammt er denn wirklich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus dem Zuhörerkreis antwortet jemand: &amp;quot;Vom Geistigen!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Geistigen. Ganz genau. Und zwar &#039;&#039;&#039;von seinem individuellen Geistigen&#039;&#039;&#039; letztlich. Das ist ja die große Sache, die &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sich auch vorgenommen hat: &#039;&#039;&#039;Die Lehre oder die Anschauung der Reinkarnation&#039;&#039;&#039; in die Welt zu tragen, ein Bewusstsein dafür, dass wir nicht nur einmal auf Erden sind, sondern &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; wir &#039;&#039;&#039;diese Entwicklung&#039;&#039;&#039;, von der ich jetzt spreche, dass die &#039;&#039;&#039;schon lange, lange Zeit geht und noch einige Zeit vor sich hat&#039;&#039;&#039;, weil, in Wahrheit, wer wollte sich erfrechen zu sagen: &amp;quot;In einem Leben bringe ich das hin, wirklich alles ausgeschöpft zu haben, was menschenmöglich ist.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Es bleibt doch immer das meiste noch offen&#039;&#039;&#039;, auch wenn man auf viele Fähigkeiten und Talente zurückblickt; aber wenn man ganz ehrlich ist, sieht man: &amp;quot;Ja, aber so und so viel habe noch gar nicht, &#039;&#039;&#039;da ist noch eine große Aufgabe&#039;&#039;&#039;.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit können wir &#039;&#039;&#039;das nur erfüllen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wenn wir&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;zur Erde heruntersteigen&#039;&#039;&#039;, hierher, sozusagen, in dieses Reich der Geistferne, &#039;&#039;&#039;denn, da lauern&#039;&#039;&#039; halt auch &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039;, ja, man könnte sie &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;&amp;quot; nennen, &#039;&#039;&#039;die uns davon abhalten, zum Bewusstsein dessen zu kommen, was wir eigentlich sind&#039;&#039;&#039;. Es gibt so einen schönen Ausspruch in der &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse des Johannes&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, wo der Christus eigentlich spricht und er spricht das zur Gemeinde von Thyatira. Also, am Anfang der Apokalypse ist von Sendschreiben an sieben Gemeinden die Rede und in dem Sendschreiben an die Gemeinde von Thyatira steht folgendes drinnen; &#039;&#039;&#039;das sagt der Christus über uns Menschen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm ermöglicht werden, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das heißt aber nichts anderes, da der Christus und Gottvater und der Heilige Geist im Grunde als Trinität aber doch eins sind: &#039;&#039;&#039;Die göttliche Kraft ist im Ich&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Die gleiche, dieselbe geistige Kraft in seinem Ich soll dem Menschen zuteil werden, die auch ich von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;, so heißt es eigentlich wörtlich ins Deutsche übertragen. Das ist der Sinn jedenfalls dessen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir haben in unserem Ich einen Funken der höchsten nur denkbaren Schöpferkraft&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber hier&#039;&#039;&#039; im Erdenreich, während unseres Erdenlebens, &#039;&#039;&#039;vergessen wir das immer wieder&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;weil&#039;&#039;&#039; hier, ja, man könnte eben sagen, &#039;&#039;&#039;die Widersacherkräfte wirken&#039;&#039;&#039;, die uns das Bewusstsein dafür trüben. Die uns das Bewusstsein dafür trüben: Die Widersachermächte - &#039;&#039;&#039;und die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind jetzt in unserer Zeit sehr stark&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=2740s Das Wirken der Widersacherkräfte in unserer Zeit: Segen und Fluch… 0:45:40] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner beschreibt verschiedenste Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;, aber ich glaube, jeder kennt sie in sich auch, egal wie man sie nennt: Das eine ist mehr &#039;&#039;&#039;dieses Luziferische&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;der Schönheit zugetan&#039;&#039;&#039; ist, den Idealen zugetan ist, aber ein bissl zu luftig ist, um sie auch zu verwirklichen, sondern mehr drin zu schweben, &#039;&#039;&#039;zu schwelgen&#039;&#039;&#039; drinnen, zu träumen von der Welt der Engel - &#039;&#039;&#039;aber eigentlich nichts tun&#039;&#039;&#039;. Den nächsten, der neben mir vielleicht in der Gosse liegt, den übersehe ich. Na, im Gegenteil: &amp;quot;Er riecht nicht gut, da gehe ich vorbei. Das stört mich dabei, von meiner Engelwelt zu träumen.&amp;quot; Dann hat mich das Luziferprinzip erfasst. Wir haben das alle. Es hat auch seine guten Seiten. Ich meine, der Luzifer ist eben der, der für die Schönheit, für das Licht auch zuständig ist. &#039;&#039;&#039;Jeder Künstler braucht ihn auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;irgendwo&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Nur, es ist halt sehr leicht eine Einseitigkeit - und dann hat es nicht die Substanz, wirklich die Welt zu verändern&#039;&#039;&#039;, sondern: &amp;quot;Ich leucht halt a bissl drauf&amp;quot;, aber das war&#039;s dann auch schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und das andere, was heute noch stärker geworden ist, das ist dieses, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dieses seelenlose Verstandesprinzip&#039;&#039;&#039;, dieses technokratische Denken, dieses maschinenhafte Denken geradezu: &#039;&#039;&#039;Was Rudolf Steiner das ahrimanische Prinzip nennt&#039;&#039;&#039;. Ahriman das war eine Figur aus der persischen Mythologie, da gab&#039;s also den Ormuzd und den Ahriman und die große Auseinandersetzung zwischen dem lichten Gott und dem finsteren unterirdischen Gott. Aber da ist erstmals die Aufgabe angegangen: Ja, aber da muss eine Auseinandersetzung auch mit dem Finsteren da unten sein. Und &#039;&#039;&#039;je weiter die Menschheitsentwicklung gediehen ist, umso mehr sind wir in den Bereich&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;dieser finsteren Mächte gekommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Heute wirken sie sehr stark&#039;&#039;&#039;. Ich meine, sie wirken... Und damit sage ich aber gar nichts Negatives, aber sie wirken &#039;&#039;&#039;zum Beispiel in Form der ganzen Technik&#039;&#039;&#039; - überall. Es sind alles eigentlich &#039;&#039;&#039;dunkle Zerstörungskräfte&#039;&#039;&#039; - das meiste davon; wenn Sie denken an &#039;&#039;&#039;Elektrizität, Magnetismus&#039;&#039;&#039;. Von dem sind wir heute überall verfolgt. Damit sage ich nicht: &amp;quot;Äähh, bitte, schafft die Elektrizität ab, schafft alle Funkmasten ab und dieses und jenes ab.&amp;quot; Es wird nicht funktionieren. &#039;&#039;&#039;Es ist&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;unsere Zeit so, dass wir durch diese Prüfung durch müssen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es ist überall&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn man die Maste abschafft irgendwo, &#039;&#039;&#039;man braucht sich nur die Stromkabel anschauen&#039;&#039;&#039;, die durch die Erde gehen, die die Häuser versorgen. Also, unlängst, im vorigen Sommer, haben sie bei uns das Umspannhäusl - das ist vor dem Garten, irgendwo draußen steht es - aufgegraben, da drunter, und da habe ich mir die Kabeln angesehen, die nur in dieser kleinen Sackgasse, dort wo ich wohne, sind. Es sind Dutzende solche armdicke Kabel, durch die Starkstrom durchfließt, also 10.000 Volt oder so was in der Größenordnung. &#039;&#039;&#039;Da sind die kleinen Antennen von den Handys noch eine Kleinigkeit dagegen&#039;&#039;&#039;. Wir sind also verstrahlt, weil, das &#039;&#039;&#039;alles sendet elektromagnetische Wellen aus&#039;&#039;&#039;. Das sendet. Das sind alles Sender in bestimmten Frequenzbereichen. Also, wir haben das ganze Spektrum durch - und das sind letztlich Zerstörungskräfte; bringt unseren Organismus durcheinander, bringt das Nervensystem durcheinander. Und &#039;&#039;&#039;es bleibt uns heute&#039;&#039;&#039;, ob wir wollen oder nicht, &#039;&#039;&#039;gar nichts anderes übrig, als uns so zu stärken, dass wir damit fertig werden&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Herausforderungen unserer Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, sicher, &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Mensch kann entscheiden&#039;&#039;&#039;: Ich &#039;&#039;&#039;gehe&#039;&#039;&#039; irgendwo &#039;&#039;&#039;in die unberührte Natur&#039;&#039;&#039; - einmal die Frage ist: wo finde ich sie überhaupt noch? - und baue mir dort irgendeine Hütte oder gehe ich in eine Höhle. Das kann natürlich jeder machen. &#039;&#039;&#039;Aber eine Lösung für die Menschheit ist das sicher nicht&#039;&#039;&#039;, weil, als Menschheit entkommen wir diesen Problemen nicht. Die sind da, um von uns gelöst zu werden - und dass wir ihnen etwas Positives entgegensetzen, etwas, was das aufwiegt. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt: Es ist geradezu die untersinnliche Welt; also die Elektrizität, der Magnetismus, die Kernkraft&#039;&#039;&#039;. Alles, was in diese Richtung geht, das sind &#039;&#039;&#039;untersinnliche Kräfte&#039;&#039;&#039;. Untersinnlich in dem Sinne: &#039;&#039;&#039;Hat schon jemand Elektrizität gesehen?&#039;&#039;&#039; Ja, die Wirkung, ja, das Licht, aber das Licht ist nicht die Elektrizität. Der Strom, der im Draht fließt, oder die elektromagnetischen Wellen, die da durch die Luft gehen oder auch durch den luftleeren Raum gehen, die sehen wir nicht. Aber ihre Wirkungen sind da. Also &#039;&#039;&#039;das heißt &amp;quot;untersinnliche&amp;quot; Kräfte, im Gegensatz&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;zum &amp;quot;Übersinnlichen&amp;quot;, wo ich etwas Seelisches wahrnehme&#039;&#039;&#039;, zum Beispiel, wo ich &#039;&#039;&#039;Lebenskräfte wahrnehme&#039;&#039;&#039;. Ja, jede Pflanze, alles, was lebt. Jedes Tier natürlich auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=3066s Lebenskräfte und das ordnende Prinzip von kosmischen Gesetzmäßigkeiten und Zeitrhythmen 0:51:06] ===&lt;br /&gt;
Aber schon in jeder Pflanze, in &#039;&#039;&#039;jedem kleinsten Gewächs sind Lebenskräfte&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das sind nicht nur die biochemischen Prozesse, die sich abspielen dadrinnen. &#039;&#039;&#039;Da wird die Naturwissenschaft auch noch drauf kommen&#039;&#039;&#039;. Sie ist auf dem Wege dazu, darauf zu kommen, je mehr man bohrt: Dass es allein mit einer biochemischen Erklärung nicht ausreicht, das Leben zu verstehen, wie es sich entwickelt. Da ist etwas mehr. &#039;&#039;&#039;Da ist etwas Ordnendes drinnen, das sich aus den Teilen nicht erklären läßt&#039;&#039;&#039;, sondern aus dem, wie das Ganze zusammenspielt - mit letztlich dem ganzen Kosmos. Wo sich &#039;&#039;&#039;kosmische Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039; widerspiegeln, in dem Bau der Pflanzen beispielsweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt heute schon hochinteressante Forschungen auf dem Gebiet der &#039;&#039;&#039;Chronobiologie&#039;&#039;&#039;, wie man es nennt. Es ist ein &#039;&#039;&#039;wissenschaftlich anerkanntes&#039;&#039;&#039; und sehr geschätztes &#039;&#039;&#039;Forschungsgebiet&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;zeigt, wie zeitliche Rhythmen im Organismus eine wesentliche Rolle spielen&#039;&#039;&#039;, und wenn diese Rhythmen gestört sind, dann kann es zu Problemen kommen, dann wird das Leben beeinträchtigt. Also, &#039;&#039;&#039;der klassische Rhythmus ist der Tag- und Nachtrhythmus&#039;&#039;&#039;; der ist sehr stark. Dann ist mittlerweile auch deutlich klar, dass der Mondrhythmus eine Rolle spielt. Bei vielen Tieren ist das ganz deutlich so, dass sie auch ihr Paarungsverhalten und alles mögliche nach den &#039;&#039;&#039;Mondrhythmen&#039;&#039;&#039; richten. Leben hat also was mit der Ordnung der Zeit zu tun: Wie die Dinge zusammenwirken, in welchem Rhythmus; wie auch etwas, was ganz am Anfang steht, mit dem, was ganz am Ende kommt, zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ganz interessant, so einmal &#039;&#039;&#039;das Leben&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;überschauen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn man schon ein bisschen älter geworden ist&#039;&#039;&#039;, kann man das schon ein bisschen besser: zu schauen, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; sich &#039;&#039;&#039;Dinge&#039;&#039;&#039;, die vielleicht in früher Jugend passiert sind, wie die mit Dingen &#039;&#039;&#039;zusammenhängen&#039;&#039;&#039;, die jetzt im Alter, in reiferen Jahren, eine Rolle spielen. Da gibt’s immer wieder Zusammenhänge. &#039;&#039;&#039;Leben ist so viel mehr ein Zeitorganismus als ein Raumorganismus&#039;&#039;&#039;. Zeitorganismus im Sinne, dass Früheres und Späteres in sehr komplexer Weise zusammenhängt. Damit kommt man dem näher, was &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;genannt hat&#039;&#039;&#039;: den &#039;&#039;&#039;Ätherleib des Menschen&#039;&#039;&#039;. Eine leibliche Kraft im Grunde, die aber jetzt nicht in dem Sinn räumlich ist - oder gar stofflich wie unser physischer Körper -, sondern die &#039;&#039;&#039;besteht in einem harmonischen System&#039;&#039;&#039; - oder mehr oder weniger harmonischen System - &#039;&#039;&#039;von Zeitrhythmen&#039;&#039;&#039;, die zusammenwirken und die eine Rolle spielen bei der Gestaltung des Leibes. Und das passiert auch. Und &#039;&#039;&#039;dem nähert sich die Naturwissenschaft auch&#039;&#039;&#039;, dem Verständnis dessen, dass da zeitliche Vorgänge bei der Entwicklung eine ganz wichtige Rolle spielen und &#039;&#039;&#039;dass diese Rhythmen aber&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;niemals exakt gleich sich wiederholen&#039;&#039;&#039;: kein starrer Takt sind, sondern es sind immer leichte Abweichungen drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=3282s Der bewegliche Rhythmus ist Leben - der starre Takt pflanzt den Tod in uns ein 0:54:42] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; hat das zum Beispiel sehr, sehr &#039;&#039;&#039;unterstrichen mit den Lebensjahrsiebenten, wo immer wieder gewisse Entwicklungsschritte im Menschen drinnen sind&#039;&#039;&#039;: Wo &#039;&#039;&#039;zuerst&#039;&#039;&#039; einmal ausreifen muss - oder die Grundlage finden muss - &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039;; dass auch wirklich alles da ist, dass das Gehirn sich ausbildet, dass die Knochen richtig gewachsen sind. Das Erste ist der physische Leib. Und dann geht&#039;s &#039;&#039;&#039;ab dem siebten Lebensjahr&#039;&#039;&#039; darum, gerade &#039;&#039;&#039;dieses Rhythmische, diese Lebenskräfte&#039;&#039;&#039; eigentlich, &#039;&#039;&#039;zu harmonisieren&#039;&#039;&#039;. Das ist die Zeit, wo wir in die Schule kommen, wo die Kinder in die Schule kommen. Das heißt, Schule sollte was sein, um diese Gesundheitskräfte - sind nämlich auch die &#039;&#039;&#039;Gesundheitskräfte&#039;&#039;&#039; - um die, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;richtig zu trainieren&#039;&#039;&#039;, um dem Kind eine Chance zu geben, das richtig zu trainieren. Da geht’s nicht einfach nur drum, Wissen hineinzustopfen ins Hirn. Ja, &#039;&#039;&#039;unsere Denkkraft benutzt auch diese Kräfte&#039;&#039;&#039;. Wir müssen nur aufpassen, dass wir nicht da gerade das machen, was wir machen, &#039;&#039;&#039;wenn wir&#039;&#039;&#039; zu sehr &#039;&#039;&#039;den Verstand&#039;&#039;&#039; - und den &#039;&#039;&#039;zu früh - rege machen: Dann töten wir diese Kräfte&#039;&#039;&#039; eigentlich ab. Wir machen sie starr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir machen&#039;&#039;&#039; eben gerade &#039;&#039;&#039;aus dem beweglichen Rhythmus&#039;&#039;&#039;, wo manchmal was zusammenklingen kann - dann wieder mal nicht, und einmal länger, einmal kürzer - &#039;&#039;&#039;etwas&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das immer&#039;&#039;&#039; exakt gleich, exakt gleich, exakt gleich, &#039;&#039;&#039;exakt gleich ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Wolfgang immitiert dabei mit den Händen einen starren Takt)&#039;&#039;. Dann wird&#039;s mechanisch. Dann wird&#039;s tot. &#039;&#039;&#039;Dann pflanzen wir uns wirklich den Tod ein&#039;&#039;&#039;. Je mehr das drinnen ist, dieser strenge Rhythmus, desto mehr greift das auch unseren Organismus an. &#039;&#039;&#039;Ärzte wissen das heute&#039;&#039;&#039;. Sie wissen, &#039;&#039;&#039;das Herz ist gesund, wenn der Herzschlag variiert&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Heart Rate Variability&amp;quot; ist ein Gesundheitszeichen, also Herzschlag-Variabilität. Wenn das Herz sehr streng, in einem fast steifen Takt läuft, dann wird es gefährlich, dann ist es problematisch. Ein Herzschrittmacher kann nichts anderes, als so einen Takt vorgeben, aber immerhin besser, als dass gar kein Rhythmus mehr da ist. Dann kriegt’s halt die Impulse. Und &#039;&#039;&#039;modernere Ausprägungen der Herzschrittmacher haben schon eine gewisse Beweglichkeit drinnen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die allerdings nicht beseelt ist&#039;&#039;&#039;. Das ist das Problem. Das ist halt wieder mehr oder weniger eine zufällige Schwankung, die drinnen ist, aber nicht eine, in der sich das Seelische des Menschen ausdrückt. Das ist es nämlich, &#039;&#039;&#039;was wieder die Varietät hineinbringt&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Dass die Seele was anderes erlebt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und wenn&#039;s dasselbe Musikstück morgen spielt, erlebt&#039;s sich ein bisschen anders&#039;&#039;&#039;. Es wird das meiste gleich sein, weil das liegt im Stück selber drinnen, aber wie ich damit umgehe, wie ich mich fühle dabei, ist trotzdem jeden Tag neu. Wenn ich es nur automatisch herunterspiele, dann ist es gar nicht mehr beseelt. Das macht den großen Unterschied aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=3480s &amp;quot;Die Zusammenschmelzung des Menschen mit dem Maschinenwesen&amp;quot;: Werden wir eine belebende Technik schaffen können, die sogar Besseeltes aufnehmen kann? 0:58:00] ===&lt;br /&gt;
Und wir brauchen zum Beispiel eine - &#039;&#039;&#039;wir bräuchten - eine Technik, die belebend wirkt&#039;&#039;&#039;, die auch mit dem Leben umgehen kann, &#039;&#039;&#039;die sogar was Beseeltes aufnehmen könnte&#039;&#039;&#039;. Eine Technik, die wir noch nicht haben. Oder teilweise nur die Karikatur davon haben. Ich meine, man versucht halt viel mit der Elektronik zu machen, die sich an den Menschen anpassen soll und sonst was, aber es ist nur die Karikatur dessen, was einmal kommen könnte. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner spricht&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;davon&#039;&#039;&#039; sehr deutlich, &#039;&#039;&#039;dass eine Zeit kommen wird, wo es Maschinen geben wird, die nur dann funktionieren, wenn der Mensch mit der richtigen Gesinnung an die Maschine herangeht&#039;&#039;&#039;, weil sie letztlich angetrieben wird von dem, was der Mensch dabei erlebt - und darauf wird sie reagieren. Wie gesagt, &#039;&#039;&#039;wir haben die Karikatur davon schon heute&#039;&#039;&#039;. Es gibt viele Sachen eben mit… heute muss alles verschlüsselt und sonst was werden, und das geht bis dahin, wo Menschen also bestimmte seelische Erregungen tatsächlich machen müssen, um die Sache äußerlich anzustoßen. Aber das ist immer erst die Karikatur. Es wird noch viel inniger sein. Und was jetzt wie eine Horrorvision klingen könnte auf den ersten Blick… &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;was kommen wird:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die Zusammenschmelzung des Menschen mit dem Maschinenwesen.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Ist halt nur &#039;&#039;&#039;die Frage: Wie?&#039;&#039;&#039; Und was bedeuten die Maschinen dann? Da müssen sie was ganz was anderes werden. Was &#039;&#039;&#039;heute angestrebt&#039;&#039;&#039; wird, namentlich von Seiten Amerikas aus sehr, sehr stark, also &#039;&#039;&#039;die Philosophie des Transhumanismus&#039;&#039;&#039;, die ganz darauf abzielt zu sagen: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;der Mensch ist eigentlich so ein hinfälliges Ding&#039;&#039;&#039;: Erstens ist er sterblich, viel zu früh. Kann man da nicht was verbessern? Mit der Intelligenz ist es auch teilweise nicht so weit her; manche Aufgaben kann heut künstliche Intelligenz in Millisekunden, wo der Mensch zehn Tage braucht dazu. &#039;&#039;&#039;Kann man das nicht irgendwie verstärken, indem man den Menschen anschließt an die Technik?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Naja, &#039;&#039;&#039;das ist nicht das, was Rudolf Steiner meint&#039;&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;&#039;er meint: die Erhöhung&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;einer Maschinenwelt&#039;&#039;&#039;, einer toten Welt, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;durch den Menschen belebt wird&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und dadurch&#039;&#039;&#039; erst in &#039;&#039;&#039;Tätigkeit kommen kann&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=3650s Das kristalline Element ist das festeste und toteste Element, aber es ermöglicht die stärkste Individualisierung: Der Kristall ist das äußere Bild für die Ich-Kraft 1:00:50] ===&lt;br /&gt;
Das heißt… Weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dieses feste, tote Element, das ist das Charakteristische für unsere Erdenwelt&#039;&#039;&#039;, das Mineralische irgendwo, &#039;&#039;&#039;das Kristalline auch&#039;&#039;&#039;. Das wächst nicht von selbst. Ja, Kristalle, ist ja interessant, &#039;&#039;&#039;Kristalle wachsen&#039;&#039;&#039; auch, aber irgendwann sind sie fertig - und das ist das Endprodukt. Dann ist es gestorben. Aber &#039;&#039;&#039;eigentlich kommt der Kristall auch aus einem Lebensprozess, aber er stirbt in eine ganz strenge Form hinein, die interessanterweise aber trotzdem etwas Individuelles hat&#039;&#039;&#039;, weil, kein Kristall gleicht dem anderen aufs Haar. &#039;&#039;&#039;Jeder Quarzkristall&#039;&#039;&#039; hat irgendwie das &#039;&#039;&#039;Sechseck-Prinzip&#039;&#039;&#039; drinnen. Das ist bei jedem drinnen. Und auf den ersten, zweiten, dritten Blick sag ich: &amp;quot;Naja, die schaun eh alle so ähnlich aus.&amp;quot; Wenn man es sich genau anschaut, sieht man: &#039;&#039;&#039;Jeder ist einzigartig&#039;&#039;&#039;. Der kommt niemals wieder so vor; selbst bei den Schneekristallen ist es so. Jeder Schneekristall ist anders. &#039;&#039;&#039;Gerade das kristalline Element, das festeste Element, das toteste Element, ermöglicht am stärksten die Individualisierung&#039;&#039;&#039;. Ein Wassertropfen, der ist schwer zu individualisieren. Ein Wassertropfen, ja, vielleicht ist das Wasser einmal ein bisschen kalkhaltiger, einmal weniger, je nachdem ändert sich was, aber eigentlich gleicht ein Tropfen dem anderen. Da ist also dieses Individualisierungsprinzip noch nicht so stark drinnen wie in dem Kristall. Die kristallbildenden Kräfte sind was ganz Interessantes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist &#039;&#039;&#039;interessant&#039;&#039;&#039;, dass man schon zur Zeit der Griechen, anfänglich, aber &#039;&#039;&#039;im Mittelalter vom sogenannten &amp;quot;Kristallhimmel&amp;quot; gesprochen&#039;&#039;&#039; hat. Kristallhimmel ist der größte, fernste, höchste Himmel. Dahinter &#039;&#039;&#039;erst&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;hinter dem Kristallhimmel, wohnt die Gottheit&#039;&#039;&#039; irgendwo - und &#039;&#039;&#039;von dort kommen die höchsten Kräfte&#039;&#039;&#039;, die Kräfte, die sogar bis in dieses feste kristalline Element hinein gestalten können. &#039;&#039;&#039;Die haben was mit unserem Ich zu tun&#039;&#039;&#039;. Die haben etwas mit unserem Ich zu tun. &#039;&#039;&#039;Der Kristall ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;das äußere Bild für&#039;&#039;&#039; die Kräfte, &#039;&#039;&#039;die Gestaltungskräfte, die wir in unserem Ich drinnen haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;um ganz individuell und doch zugleich ganz gesetzmäßig zu gestalten&#039;&#039;&#039;. Dafür ist der Kristall ein Musterbeispiel: Da ist nichts einfach freie Willkür, irgendwie Phantasie; &#039;&#039;&#039;eine&#039;&#039;&#039; gewisse &#039;&#039;&#039;strenge Ordnung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;aber ganz individuell&#039;&#039;&#039; trotzdem - &#039;&#039;&#039;beides&#039;&#039;&#039; drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=3828s Das Bild für das &amp;quot;Neue Jerusalem&amp;quot; ist der Würfel - die Grundform aller Kristalle 1:03:48] ===&lt;br /&gt;
Und drum ist etwa &#039;&#039;&#039;in der Apokalypse&#039;&#039;&#039; des Johannes &#039;&#039;&#039;die Zielvorstellung&#039;&#039;&#039;, das Zielbild, &#039;&#039;&#039;das sogenannte &amp;quot;Neue Jerusalem&amp;quot;, das in der Form eines Würfels dargestellt wird, der idealste Kristall&#039;&#039;&#039;, sozusagen, &#039;&#039;&#039;der grundlegendste, aus dem sich praktisch alles andere ableiten lässt&#039;&#039;&#039;. Ich kann Ecken abschneiden, sonst irgendwas, dann kriege ich alle möglichen anderen Figuren noch daraus heraus. Aber das ist sozusagen &#039;&#039;&#039;die Grundstruktur&#039;&#039;&#039;. Und die &#039;&#039;&#039;hängt mit der Ich-Kraft zusammen&#039;&#039;&#039;, mit der individualisierenden Kraft, &#039;&#039;&#039;mit der Kraft des Einzigartig-Seins&#039;&#039;&#039;: jedes einzigartig - und eine Welt zu bauen, die aus lauter solchen Einzigartigkeiten besteht, das ist der Weg, wo es hingeht. Das wird dann in der Apokalypse angedeutet damit, dass da &#039;&#039;&#039;bei diesem &amp;quot;Neuen Jerusalem&amp;quot; auch zwölf Edelsteine&#039;&#039;&#039; eine große Rolle spielen; wieder Kristalle eigentlich, kristalline Edelsteine, die eine Rolle spielen. Da steckt - will ich jetzt heute nicht verbreitern, das ist ein Riesenthema -, aber &#039;&#039;&#039;da steckt die ganze Menschheitsentwicklung drinnen hin zur Individualität&#039;&#039;&#039;. Das steckt da drinnen in diesen Dingen. Und vor allem: Es steckt in jedem von uns. Es steckt in jedem von uns. &#039;&#039;&#039;Diese Kräfte haben wir zur Verfügung.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=3921s Die Welt wird sich für uns sehr stark ändern: Mit seinem Ich kann jeder lernen, individuell die Herausforderungen zu meistern und Mitarbeiter Gottes werden - nicht Diener 1:05:21] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und das ist das, was uns&#039;&#039;&#039; Mut machen kann. &#039;&#039;&#039;Mut&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;machen sollte&#039;&#039;&#039;. Weil, ich denke, wir werden nicht entkommen dem, dass - ich sage es einmal vorsichtig - Herausforderungen in der näheren Zukunft auf uns zukommen. &#039;&#039;&#039;Es wird vieles nicht so bleiben können, wie wir es jetzt über viele, viele Jahrzehnte gewohnt waren&#039;&#039;&#039;. Es wird nicht mehr so funktionieren. &#039;&#039;&#039;Es wird sich die Welt sehr stark ändern&#039;&#039;&#039;. Sie hat sich zum Teil auch schon geändert. Nur man merkt nicht alles schon an der Oberfläche, aber es ist in einem sehr großen Tempo. Und &#039;&#039;&#039;wir werden das aber gut nur dann verkraften können, wenn wir eben individuell lernen umzugehen mit dem&#039;&#039;&#039;. Es wird eine Herausforderung für uns sein. Und ich denke, unser Zeitalter ist dazu angetan, uns anzuspornen, gerade auch durch die Schwierigkeiten, durch die wir durchgehen, diese Kraft endlich in uns zu entdecken. Und - wie soll ich sagen - das dreht alles um: &#039;&#039;&#039;Zu erkennen, dass eigentlich das schöpferisch-göttlich-geistige Zentrum, dass ich das auch in mir trage&#039;&#039;&#039;. Und die Gottheit wartet darauf - wenn ich das so sagen darf - dass wir das rege machen. Nicht, dass wir da sitzen und warten, dass es von oben kommt und nicht merken, dass &#039;&#039;&#039;die Gottheit&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;in Form des Christus hier auf die Erde gestiegen&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;damit wir hier die göttliche Kraft in uns rege machen&#039;&#039;&#039;. Ja, hier &#039;&#039;(Wolfgang zeigt auf seine Herzgegend)&#039;&#039;, weiß ich nicht, wo, je nachdem, es gibt ein paar Stellen &#039;&#039;(Wolfgang zeigt auf verschiedene Stellen seines Körpers),&#039;&#039; wo es wirkt - eigentlich in unserem ganzen Wesen. Ja, eigentlich überall da draußen ist unser wirkliches Ich. Es ist oft die Frage: &#039;&#039;&#039;Wo ist denn dieses Ich?&#039;&#039;&#039; Ja, mit einem Mikroskop oder irgend so was wird man es nicht finden. Und man kann schauen, ob&#039;s da im Hirn drinnen ist? Nein, im Hirn ist’s nicht. Ist es im Herzen drin? Nein, eigentlich auch nicht. Ist es in der Verdauung drinnen? Eigentlich auch nicht. Oder doch? Wir kriegen es jedenfalls nicht mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich ist ja überhaupt so eine spezielle... &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich&amp;quot; sagt jeder&#039;&#039;&#039;. Ich, ich ich… Ich will das. Ich will das. Ich brauche das. Ich muss das haben. Ich muss das haben. Also, &#039;&#039;&#039;das Wort &amp;quot;ich&amp;quot; wird sehr häufig gebraucht oder missbraucht&#039;&#039;&#039;, weiß ich nicht. &amp;quot;Missbraucht&amp;quot; sage ich jetzt deswegen, weil, es ist eigentlich ein wunderschönes Wort. &#039;&#039;&#039;ICH&#039;&#039;&#039;. Es sind in Wahrheit, in der lateinischen Schreibweise, &#039;&#039;&#039;die Initialen des Jesus Christus&#039;&#039;&#039;; wenn man es lateinisch schreibt: Das &amp;quot;J&amp;quot; als &amp;quot;I&amp;quot; geschrieben. ICH. Gibt&#039;s nur in der deutschen Sprache in dieser deutlichen Form, dass das zusammenhängt. &#039;&#039;&#039;Und der Christus sagt es selber: &amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm&amp;quot; - dem Menschen - &amp;quot;eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und das ist ganz ernst zu nehmen. In seiner vollen Stärke: die gleiche Vollmacht. In jeder Tat, die wir setzen. Der Christus macht halt viel mehr. Und die Gottheit hat vorher viel mehr Taten gemacht. Aber es ist eigentlich, ja, dieses Besondere des Christus-Ereignisses, was das Christentum eigentlich zu etwas macht, was mehr ist als eine Religion. &#039;&#039;&#039;Es ist etwas, was die Welt verändert hat&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dieses Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039;, egal was jetzt davon in der Bibel drinnen steht - aber, dass sich &#039;&#039;&#039;diese göttliche Kraft in einem Menschen&#039;&#039;&#039; einmal konzentriert hat, sozusagen, inkarniert hat, &#039;&#039;&#039;verkörpert&#039;&#039;&#039; hat &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; damit das &#039;&#039;&#039;vorgelebt&#039;&#039;&#039; hat, &#039;&#039;&#039;was im Kleinen aber bei jedem von uns passieren&#039;&#039;&#039; wird, passieren &#039;&#039;&#039;soll&#039;&#039;&#039;, wenn wir unser Menschsein wirklich erfüllen. Wenn wir unser Menschsein ergreifen. Dann sind wir eben nicht nur Diener von irgendwem, Gottheit, sonst wem. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit will keine Diener in uns. Sie will Mitarbeiter&#039;&#039;&#039;. Und sie schafft die Zukunft eigentlich durch uns. Durch uns. Und sie wartet auf unseren Beitrag. Und es wird keine Lösung sein von irgendwo außen her: &amp;quot;Macht Ihr, Ihr seid höher, Ihr könnt das besser.&amp;quot; Denn &#039;&#039;&#039;dieses Wirken aus der Freiheit heraus&#039;&#039;&#039;, so dass jedes einzelne Wesen, jedes einzelne Menschenwesen, diese Freiheit, diese schöpferische Freiheit entfalten kann einmal im Kleinen - natürlich im ganz Kleinen. Aber das ist der Schöpfungsplan. &#039;&#039;&#039;Das ist der eigentliche Schöpfungsplan&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=4241s Unser Schicksal annehmen, bedeutet aus unseren Fehlern lernen und uns den Aufgaben stellen, die wir uns selbst gegeben haben: Damit stehen wir meist im Widerspruch zu unserem Ego 1:10:41] ===&lt;br /&gt;
Und wenn man das begreift, dann muss einem der Mut wachsen, sage ich geradezu. Da gehört dazu - wie soll ich das sagen - dann auch wirklich &#039;&#039;&#039;dieses Geistvertrauen&#039;&#039;&#039; zu sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Es wird geschehen, was geschehen soll, zu der Zeit, wo es geschehen soll. Aus meinem Ich werde ich zu einem bestimmten Zeitpunkt das Richtige tun können.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Ich werde auch hundert falsche Dinge tun können. Egal dann. Das sind Fehler, aus denen ich lerne. &#039;&#039;&#039;Der Mensch in seiner Freiheit&#039;&#039;&#039;, versetzt in das Reich der Widersacherkräfte, der &#039;&#039;&#039;macht ununterbrochen Fehler&#039;&#039;&#039;, keine Frage, um aus ihnen zu lernen. Aus jedem Fehler kann man lernen. Und wenn wir wirklich ernst nehmen den Gedanken der Reinkarnation und zurückschauen in die Vergangenheit, dann, sage ich sehr deutlich: &#039;&#039;&#039;Wir haben alle schon schreckliche Fehler begangen&#039;&#039;&#039;. Zuhauf! Zuhauf! &#039;&#039;&#039;Und aus jedem können wir etwas lernen, indem wir dessen Folgen - die Nachwirkungen davon -, in uns lernen zu überwinden&#039;&#039;&#039;. Weil, es wirkt nach. &#039;&#039;&#039;Das ist das Schicksalsgesetz&#039;&#039;&#039; dann, sozusagen, das, was die östliche Weisheit auch als &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; bezeichnet. &#039;&#039;&#039;Das ist nicht die Strafe Gottes&#039;&#039;&#039; oder von irgendwem. Es ist &#039;&#039;&#039;einfach nur die Aufgabe&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich uns stellt, wenn wir was schlecht gemacht haben&#039;&#039;&#039;, wenn wir wo daneben gelegen haben, dann sind wir eigentlich geistig schwächer geworden dadurch, schwächer geworden, als es hätte sein müssen. Und &#039;&#039;&#039;dann entsteht in uns selbst&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;der Impuls, das auszugleichen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Ich hat diesen Willen&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir uns dem verweigern, dann ist es das Ego, das natürlich sagt: &amp;quot;Na, das ist aber zu anstrengend. Das will ich nicht. Nein, das könnte weh tun. Das mag ich nicht. Muss ich das wirklich machen?&amp;quot; Ja, aber &#039;&#039;&#039;so stehen Ich und Ego immer ein bisschen im Widerspruch&#039;&#039;&#039;. Das Ich ist eigentlich das, das sagt: &amp;quot;Ja, natürlich! Und in die nächste Inkarnation hinein! Du hast eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs Sachen mal zu lernen aus der Vergangenheit und möglichst noch ein paar neue dazu zu machen.&amp;quot; Also, das ist, wie soll ich sagen… &#039;&#039;&#039;Wir treten uns&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;selbst&#039;&#039;&#039; aus der Seligkeit, &#039;&#039;&#039;aus der seligen himmlischen Welt heraus&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Nichts da, geh runter und tue was.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es passiert eh die ganze Zeit. Ich meine, wir können jammern drüber oder sonst was, ich meine, wir tun&#039;s. &#039;&#039;&#039;Wir tun&#039;s&#039;&#039;&#039; ohnehin. &#039;&#039;&#039;Und es geht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;darum, sich dessen, jetzt&#039;&#039;&#039;, in unserer Zeit, &#039;&#039;&#039;bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Dann kann man auch mit vielen Schwierigkeiten, denke ich, viel, viel besser umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=4421s Wovor haben wir eigentlich Angst? In uns wohnt eine weltschöpferische Kraft! 1:13:41] ===&lt;br /&gt;
Wenn ich immer der Angst verfalle vor dem, was kommen könnte… Ich glaube, wir sind uns einig, dass &#039;&#039;&#039;in unserer Zeit viele Ängste geschürt&#039;&#039;&#039; werden geradezu. Jetzt sind die Menschen eh schon von Haus aus ein bisschen ängstlich, aber &#039;&#039;&#039;jetzt wird noch alles dazu getan, dass sie ganz besonders ängstlich werden&#039;&#039;&#039;. Und zwar vor, ja, &#039;&#039;&#039;vor was eigentlich?&#039;&#039;&#039; So genau weiß man das nicht. Einmal war&#039;s das Virus. Dann ist es, weiß ich nicht, der nächste Blackout, der kommt am Soundsovielten, da wird auch noch das genaue Datum angegeben; wenn es dann nicht eintrifft, vergisst man&#039;s gleich wieder. Und ich weiß nicht, was nicht noch alles kommen wird. &#039;&#039;&#039;Das sind die Kräfte&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;uns abhalten wollen&#039;&#039;&#039; - ununterbrochen -, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich tätig zu werden&#039;&#039;&#039;. Ich sage lieber: &amp;quot;Ähhh, am besten Augen zu, ich will von all dem nichts wissen.&amp;quot; Ja, dann versäumen wir es, uns als geistige Wesen zu betätigen. Aber wenn ich sage: &amp;quot;Pfff! Aus meinem Ich heraus!&amp;quot;, einer Kraft - &amp;quot;die gleiche Vollmacht des Ich, die ich von meinem Vater empfangen habe&amp;quot; - das heißt letztlich, &#039;&#039;&#039;einer weltenschöpferischen Kraft!&#039;&#039;&#039; Na, bitte, nicht gleich morgen; wir werden nicht gleich morgen einen ganzen Kosmos bauen, aber unseren kleinen Kosmos wenigstens. Das heißt, unsere nähere Umgebung, da können wir mal beginnen und üben. Da können wir was tun. Und dann brauchen wir uns nicht beschweren, und in dem Moment, wo ich sage: &amp;quot;Mir geht es zwar hundeelend, es ist alles schlecht, es ist alles furchtbar, alles ist kaputt. Aber gut, jetzt fangen wir neu an. Es ist auch eine Chance.&amp;quot; Es ist auch eine Chance. Und &#039;&#039;&#039;wir müssen heute auch ein viel dynamischeres Gleichgewicht finden&#039;&#039;&#039;, denke ich, zwischen dem, was &#039;&#039;&#039;das Gewordene&#039;&#039;&#039; ist, die Realität, die Vergangenheit, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; - weiß ich nicht - &#039;&#039;&#039;Tradition&#039;&#039;&#039;, wie man&#039;s halt so vor hundert Jahren schon gemacht hat, oder sonst was. &#039;&#039;&#039;Das genügt nicht mehr&#039;&#039;&#039;. Das ist schon was Gutes. Es trägt uns. Aber was noch mehr jetzt dazukommen muss: &#039;&#039;&#039;Dynamisch weiterentwickeln&#039;&#039;&#039; - und da das richtige Gleichgewicht. Natürlich, wenn ich zu sehr nur immer neu, neu, neu, neu und nicht reifen lasse, dann wird es keine wirkliche Kraft haben. Es gehört beides zusammen. &#039;&#039;&#039;Es gehört Altes verwandelt&#039;&#039;&#039;, langsam weiterentwickelt, schneller, langsamer, je nachdem; &#039;&#039;&#039;jedes nach seinem ihm eigenen Tempo&#039;&#039;&#039;: zu erkennen, wie schnell kann was gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=4581s Der Mensch ist der, der sich aufgerichtet hat und mit den Händen tätig wird: Unsere Hände zeugen von unseren Lebensschicksalen der Vergangenheit 1:16:21] ===&lt;br /&gt;
Manche wollen ja auch gleich &#039;&#039;&#039;in einem Tag alles sich erworben haben&#039;&#039;&#039; und sagen: &amp;quot;Ich bin der große Künstler&amp;quot;, oder sonst was. &#039;&#039;&#039;Das wird nicht funktionieren&#039;&#039;&#039;. Vielleicht brauche ich zehn Jahre dazu. Und &#039;&#039;&#039;da muss ich mal üben, üben, üben und tun, ausprobieren, Fehler machen, Fehler machen, Fehler machen, Fehler machen - bis ich endlich kapiert habe, wie das funktioniert&#039;&#039;&#039;. Dass mein ganzes Wesen, mein ganzer Organismus fähig wird, das zu tun, das braucht ein Training. Also, es gibt da keine kurzen Patentrezepte: &amp;quot;Wart, ein Lebensberatungsbuch, ein Handbüchlein, was muss ich tun? Ah, ich lese das. Na toll. Das ist so toll, was da drinnen steht.&amp;quot; Ja, kann durchaus sein! Aber &#039;&#039;&#039;wenn es funktionieren soll, dann muss ich es wirklich mit Ausdauer, mit Kraft, mit Willen vielleicht zehn Jahre lang machen&#039;&#039;&#039;. Dann fängt es an zu wirken. Dann fängt es an zu wirken. Nur dadurch, dass ich sage: &amp;quot;Aha! Ich weiß jetzt, wie&#039;s geht&amp;quot;, ohne es zu machen, wirklich anzugehen, wird nichts passieren. Und das heißt, regelmäßig: wieder, wieder, wieder - wie das kleine Kind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das kleine Kind&#039;&#039;&#039;, wenn es gehen lernt, egal wie oft es auf die Nase fällt oder auf die Knie oder sonst was, &#039;&#039;&#039;es will weiter&#039;&#039;&#039;. Es will wieder hoch und den nächsten Schritt probieren. &#039;&#039;&#039;Das ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft, Aufrichtekraft gegen die Kraft, die uns nach unten ziehen will&#039;&#039;&#039;: Wir stehen uns entgegen. &#039;&#039;&#039;Wir sind der Anthropos&#039;&#039;&#039;, der Aufgerichtete, ja, der Entgegen-Gerichtete. &#039;&#039;&#039;Der Aufständige sogar&#039;&#039;&#039;. Das liegt im Wort &amp;quot;Mensch&amp;quot; drinnen, im griechischen Wort; also &amp;quot;anthropos&amp;quot;, das liegt drinnen. Oder, wenn wir schon das Wort &amp;quot;Mensch&amp;quot; nehmen: &amp;quot;Mensch&amp;quot; hat was zu tun, ist verwandt mit dem lateinischen Wort &amp;quot;manus&amp;quot;, die Hand. &#039;&#039;&#039;Der Mensch ist der, der mit den Händen tätig wird&#039;&#039;&#039;, formend wird, gestaltend wirkt da drinnen. &#039;&#039;&#039;Und tatsächlich liegt so viel&#039;&#039;&#039; von unserem ganzen Lebensschicksal, &#039;&#039;&#039;von unseren Lebensschicksalen der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;in der Bewegung der Hände drinnen&#039;&#039;&#039; - ohne dass wir es mitkriegen. Die Feinheit dessen, was wir da können oder nicht können; ob wir mehr fest zupacken können, kraftvoll - oder ganz zart und leise nur was tun: jedes seine Berechtigung, jedes eine gute Nuance. Es liegt das ganze Schicksal drinnen, das ganze Bild der Vergangenheit. &#039;&#039;&#039;Viel weniger in dem, was da oben ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Wolfgang deutet auf seine Stirn)&#039;&#039;. Das ist das, was wir im Leben halt aufgehäuft haben an Wissen, an den paar Erfahrungen, die wir haben, aber &#039;&#039;&#039;da &#039;&#039;(Wolfgang bewegt, dreht, wendet seine rechte Hand)&#039;&#039;, da liegen ganze Leben drinnen&#039;&#039;&#039;, wie wir damit umgehen. Aber dessen kann man sich bewusst werden. Das kann man üben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was ein &#039;&#039;&#039;zentrales Anliegen der Anthroposophie&#039;&#039;&#039; ist, sich dessen - ohne Spekulation von oben - sich dessen bewusst zu werden: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wo komme ich eigentlich her, wo kommt der andere her?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Ich meine, man muss das jetzt nicht genau mit Datum und einer genauen Landkarte und gleich den Namen auch noch dazu... Auf das kommt&#039;s nicht an, aber zu sehen: In welcher Umgebung hast du gelebt, unter welchen Bedingungen? &#039;&#039;&#039;Welche Erfahrungen hast du gemacht?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das liegt da drinnen &#039;&#039;(in den Händen)&#039;&#039;. Mit dem Spekulieren von da oben &#039;&#039;(wiederholtes Deuten auf den Kopf)&#039;&#039; wird man nie drauf kommen.&#039;&#039;&#039; Also, wer sich jetzt mit Reinkarnation beschäftigt: Am besten bitte alles sein lassen zu grübeln: &amp;quot;Ach, wer war ich denn?&amp;quot; Dann kommt man meistens auf irgendeine historische Person natürlich, weil, die anderen kennt man ja gar nicht, da gibt es dann, weiß ich nicht, zehn Julius Cäsar oder zwanzig... und ein paar Kleopatras - ist schon klar, aber das sind Hirngespinste. Da &#039;&#039;(Wolfgang macht erneut durch Bewegungen auf seine Hände aufmerksam)&#039;&#039; müssen wir schauen, was wir mit den Händen tun, die Hände denken das Schicksal - ununterbrochen. &#039;&#039;&#039;Der Kopf denkt&#039;s nicht. Die Hände denken es&#039;&#039;&#039;, neben anderem. Das heißt, da drinnen liegt die Frucht der Vergangenheit, im Guten wie im Bösen. Also das heißt, auch die Fehler natürlich, die wir gemacht haben, liegen drinnen, aber gerade als Aufgabe, die wir jetzt bewältigen können, wo wir die Chance haben, jetzt aus dem zu lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=4862s Unsere Versäumnisse - nicht nur aus diesem Leben - lassen uns nicht zur Ruhe kommen… 1:21:02] ===&lt;br /&gt;
Wir können unheimlich viel &#039;&#039;&#039;aus unseren Fehlern lernen&#039;&#039;&#039; und eben &#039;&#039;&#039;nicht nur aus diesem einen Leben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;sondern&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;aus dem, was noch aus der Vergangenheit kommt&#039;&#039;&#039;. Das sind die Dinge, die uns halt so tief im Inneren - tief drinnen - sitzen und uns eh in Wahrheit immer wieder Anstöße geben. Oder wir stoßen uns selbst hin. Ich weiß nicht, wenn Sie Ihr Leben beobachten, &#039;&#039;&#039;es gibt bestimmte Dinge, die man immer wieder erlebt, bestimmte Probleme, auf die man immer wieder stößt&#039;&#039;&#039;. Jetzt habe ich im Büro eine Kollegin, mit der kann ich irgendwie nicht, ich weiß nicht wieso. Es ist immer dieselbe Schwierigkeit. So, jetzt kündige ich endlich einmal, ich hab genug, jetzt geh ich woanders hin. Alles wunderbar. Nach einem Jahr, dasselbe Problem wieder; dasselbe Problem wieder, weil ich magisch genau die Stellen und die Personen anziehe, wo ich das lernen kann, was ich brauche. Weil, &#039;&#039;&#039;dass ich mit der Situation nicht umgehen kann, mit dem anderen Menschen nicht umgehen kann, das liegt eben einfach an irgendeinem Versäumnis aus der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, irgendetwas: Eine Aufgabe, die sich mir stellt, wo ich vielleicht entspannter mit umgehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, die &amp;quot;Rrhh&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;die immer bei demselben Problem&#039;&#039;&#039;, &amp;quot;Rrhh&amp;quot;; sie gehen in die Höhe und kriegen &#039;&#039;&#039;einen Zorn und können gar nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie fix und fertig und ausgelaugt; sitzen dann da, ärgern sich über den anderen, über sich selbst und über die Welt - und alles ist schlecht. &#039;&#039;&#039;Wenn sie nur schaffen würden&#039;&#039;&#039;, wenn da jetzt wieder so eine Person auf sie zukommt, &#039;&#039;&#039;ganz ruhig zu bleiben und freundlich zu schauen&#039;&#039;&#039;, wenn der dann sagt: &amp;quot;Was hast du denn da schon wieder für einen Blödsinn gemacht?&amp;quot;, und ich schaue einmal nur freundlich. Dann wird vielleicht der andere zerspringen, weiß ich nicht. Aber &#039;&#039;&#039;wir haben immer die Chance, an uns selbst zu arbeiten&#039;&#039;&#039;. Wir wollen immer so gerne die anderen ändern: &amp;quot;Na, du musst das anders machen. Das passt mir überhaupt nicht, wie du mir immer entgegenkommst.&amp;quot; Das können wir alles nicht verlangen; funktionieren wird es meistens nicht. Bei sich selbst kann man anfangen: In der Art, wie ich damit umgehe. Damit meine ich nicht, dass man sich alles gefallen lässt, gar nicht. &#039;&#039;&#039;Es kann manchmal durchaus notwendig sein, sehr scharf auf etwas zu reagieren&#039;&#039;&#039;. Also, es heißt nicht immer: &amp;quot;Na, ich bin der Friedliche, ich lasse mir halt alles gefallen.&amp;quot; Ja, schon, schlägt er dich auf die eine Wange, halt noch die andere hin. Ja, schon. Aber nicht zulassen, dass jetzt ein Unheil passiert vielleicht dadurch, dass irgendwer, der sich total daneben benimmt, einfach nicht gebremst wird. Manchmal muss man auch die Grenze ziehen. Aber dann - ich habe das bei mir selber bemerkt - mit viel Training ist es mir mit der Zeit gelungen, dass, wenn ich sehe, jetzt reicht&#039;s da aber wirklich, jetzt ist eine Grenze erreicht, dann scheppern schon mal die Wände. Dann sind meistens die Leute &amp;quot;so&amp;quot; &#039;&#039;(Wolfgang deutet ein winzig Kleines mit den Fingern an und schlüpft in die Rolle eines &amp;quot;irritiert geknickten&amp;quot; Gegenübers)&#039;&#039; und schauen einmal. Aber da bin ich innerlich völlig ruhig; innerlich eigentlich vollkommen ruhig und vollkommen - &amp;quot;nicht zornig&amp;quot;; nicht wirklich zornig in dem Sinne nämlich, dass die Emotion mich antreibt, sondern umgekehrt: &#039;&#039;&#039;Ich ergreife die Emotion als Werkzeug. Das ist der Unterschied&#039;&#039;&#039;. Meistens, &#039;&#039;&#039;wenn wir einen Wutanfall oder was kriegen, was heißt das? Das Ego übernimmt&#039;&#039;&#039; - und das Ich kann nur von oben zuschauen, was da unten passiert. Es sagt eigentlich da oben: &amp;quot;Bitte, lass den Blödsinn. Lass dich nicht so ärgern von dem, das hast du gar nicht notwendig.&amp;quot; Nein, aber das Ego muss! &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;man kann&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;den Spieß umdrehen, aber das&#039;&#039;&#039; braucht Arbeit. Das braucht Arbeit. &#039;&#039;&#039;Konsequente Arbeit&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=5114s Für die Arbeit an uns selbst hat uns Rudolf Steiner die 6 Nebenübungen gegeben: Mir den ersten drei Nebenübungen lernen wir, unsere Gedanken, unseren Willen und unser Gemüt zu kontrollieren 1:25:14] ===&lt;br /&gt;
Also etwas, &#039;&#039;&#039;was Rudolf Steiner gegeben hat dazu&#039;&#039;&#039; - was ich genial finde - &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sogenannten Nebenübungen&#039;&#039;&#039;. Ich weiß nicht, ob Sie schon was davon gehört haben. &#039;&#039;(Erheiterung bei einigen Zuhörern…)&#039;&#039; Ja… manche sehr viel, keine Frage. &#039;&#039;&#039;Wir beschäftigen uns in Online-Kursen&#039;&#039;&#039; sehr, sehr oft &#039;&#039;&#039;damit, sie gemeinsam zu machen - regelmäßig. Sie sind eigentlich ganz einfach&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;(Die Erheiterung wächst…)&#039;&#039; Meistens werden sie nach 14 Tagen wieder fallen gelassen... &amp;quot;Ja, ja, natürlich, es gibt die Nebenübungen, ja, ja, kenne ich, ja.&amp;quot; Und dann ist schon wieder Schweigen. Es ist ganz einfach: &#039;&#039;&#039;Gedankenkontrolle&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Man&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nehme sich einen Gegenstand&#039;&#039;&#039;, irgendeinen möglichst langweiligen - damit macht man&#039;s sich besonders schwer - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bleibe jetzt eine gewisse Zeit in seinem Denken ganz bei dem Gegenstand&#039;&#039;&#039;. Dann merkt man eh, was passiert: Die Nase kitzelt mich; an der Tür läutet&#039;s; niesen muss ich; alles bringt mich ins… und jesses, das hab ich auch noch erledigen müssen…&amp;quot; Fünf Minuten!!! Zwei Minuten - von mir aus - dabei bleiben. Ist doch ganz einfach, oder? Es ist schwierig. Es ist schwierig. &#039;&#039;&#039;Die zweite &#039;&#039;(Nebenübung)&#039;&#039;: Wähle dir ganz frei eine einfache Handlung und führe sie zu einer bestimmten Zeit durch&#039;&#039;&#039;. Weiß ich nicht: Nehm ich die Taschentücher und steck sie dahinten rein - zu einer bestimmten Zeit. &#039;&#039;(Wolfgang&#039;&#039; &#039;&#039;holt ein Taschentuch aus der einen Hosentasche und steckt es in die andere.)&#039;&#039; Auch ganz einfach. Am ersten Tag funktioniert&#039;s, am zweiten vielleicht auch noch… Jetzt habe ich es vergessen, ich habe so viel zu tun gehabt, an das habe ich nicht gedacht, das hätte ich um 12:00 mittags machen sollen. Ich komme erst kurz vorm Schlafengehen drauf: &amp;quot;Jesses, da sind noch immer die Taschentücher drinnen, die sollten ja eigentlich jetzt dorthin gewandert sein!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Sich zu disziplinieren, das wirklich durchzumachen!&#039;&#039;&#039; Aber man scheitert, man scheitert, man scheitert, man scheitert daran. &#039;&#039;&#039;Wenn man dranbleibt, lernt man an dem das Scheitern&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz interessant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die dritte Übung ist Gemütskontrolle&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;wenn der Zorn in mir kommt&#039;&#039;&#039;, dann schaffe ich es zumindest, &#039;&#039;&#039;dass das nicht mein ganzes Wesen ergreift&#039;&#039;&#039; und ich gleich ins brüllen komme, sondern ich beobachte sehr wohl, wie das in mir hochsteigt, und sage: &amp;quot;Nee, du gehst mir jetzt nicht nach draußen. Nach draußen hin werde ich jetzt lächeln, weil, mein Ich sagt, es ist besser in der Situation, dass du einfach freundlich und trocken schaust&amp;quot;, und, ja, eben &#039;&#039;&#039;nicht emotional&#039;&#039;&#039; schaust. Ich habe das erlebt mit einer Schauspielkollegin, einer entfernten, wir spielen ja die Mysteriendramen von Rudolf Steiner, und die Dame sagte mir, es war eine Niederländerin: &amp;quot;Also, ich hab euch gesehen, wie ihr das in Hamburg gespielt habt, so wie ihr das macht, so kann man das nicht machen.&amp;quot; Hab ich gesagt: &amp;quot;Das finde ich schön, dass du mir das offen sagst.&amp;quot; Sie hat mich angeschaut... &amp;quot;Meinst du das jetzt ernst?&amp;quot; &amp;quot;Ja, ich meine es ernst. Weil, ich bin überzeugt, dass es x Arten gibt, so was zu machen - und &#039;so kann man das nicht machen&#039;, heißt nur, Sie wollen es anders machen, und das ist Ihr gutes Recht. Aber das Recht nehme ich mir genauso heraus.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Es gibt keinen, der entscheiden könnte, was besser ist oder was schlechter ist&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=5355s In der Fülle die Individualität finden und leben: Mit Mut und Willenskraft dem michaelischen Gedanken folgen 1:29:15] ===&lt;br /&gt;
Selber muss man es entscheiden können. Wenn man sich ehrlich damit verbindet, findet man einen Weg, der aus der Sache heraus gestaltet ist. Egal, ob es vorher schon irgendeiner so gemacht hat oder nicht. Aber da muss man Mut aufbringen. Wenn ich es so mache: &amp;quot;Na, warten Sie, wir haben die Tradition, es ist immer so gemacht worden, weil Rudolf Steiner hat ja gesagt…&amp;quot; Und da mache ich es immer gleich, immer gleich, und da müssen alle stehen und müssen immer sehr ernst schauen… &#039;&#039;(Wolfgang weckt durch seine Körpersprache zustimmend-erkennende, belustigte Reaktionen im Teilnehmerkreis)&#039;&#039;. Kann sein, dass das eine gute Art ist, das rüberzubringen - keine Frage. Aber es geht vielleicht anders auch. Es geht vielleicht anders auch, sodass sich andere Menschen auch angesprochen fühlen dadurch. &#039;&#039;&#039;Also, es gibt viele Arten den Geist einer Sache zum Ausdruck zu bringen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wir müssen&#039;&#039;&#039; überall &#039;&#039;&#039;wegkommen von&#039;&#039;&#039; dieser, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Autoritätssucht&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ah, da hat wer gesagt, so ist es zu machen.&amp;quot; Das gibt höchstens einmal einen Rahmen für irgendwas, aber da müssen wir schauen, was tun wir damit: Selber weitergestalten. Überall selber weitergestalten. Ist in allem so. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;&#039;anthroposophischer Architektur&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;So und so muß es sein&#039;&#039;&#039;. Ja, aber wenn ich immer nur die Kopie davon mache, lebt es nicht, &#039;&#039;&#039;dann stirbt es&#039;&#039;&#039; - und dann hat es keine Bedeutung in der Welt, in Wahrheit. Dann ist es der Tisch &#039;&#039;(Wolfgang deutet auf den neben ihm stehenden Tisch)&#039;&#039; -, aber tot geworden. &#039;&#039;&#039;Lebendig gestalten, heißt&#039;&#039;&#039;, der nächste muss schon noch irgendwas, &#039;&#039;&#039;ein äußeres Element, hineinbekommen - und ein ganz individuelles Element eben&#039;&#039;&#039;, das durch den Künstler, durch den Gestalter, hineinkommt. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem wird man merken&#039;&#039;&#039;, dass die Sachen alle, obwohl sie so unterschiedlich sind, &#039;&#039;&#039;dass ein gewisser gemeinsamer Geist trotzdem durchgeht&#039;&#039;&#039;. Die Natur lebt uns das vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;wie viele Pflanzenarten, Tierarten gibt es?&#039;&#039;&#039; Die Fülle, der Reichtum - und auch bei den Tieren oder so. &#039;&#039;&#039;Wenn es jetzt lauter Hasen sind, nicht ein Hase gleicht genau dem anderen&#039;&#039;&#039;. Oder bei den Haustieren ist es ganz deutlich: Eine Katze gleicht nicht der anderen; &#039;&#039;&#039;ein Hund&#039;&#039;&#039; gleicht nicht dem anderen, auch wenn&#039;s jetzt alle Schäferhunde sind, aber jeder hat was Eigenes. &#039;&#039;&#039;Er ist zwar nicht sich seiner Individualität, sozusagen, bewusst, das unterscheidet ihn vom Menschen&#039;&#039;&#039;. Der Schäferhund weiß nicht: &amp;quot;Ich bin der Schäferhund sowieso&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;aber er hat&#039;&#039;&#039; in seiner ganzen Gestalt, in seiner Leiblichkeit, in seinen Instinkten, in seinen Trieben, auch in seiner Weisheit, die er hat, &#039;&#039;&#039;eine individuelle Note&#039;&#039;&#039; - und gleicht nicht dem anderen. Und in Wahrheit, ist es selbst bei den Regenwürmern so; da ist&#039;s schon sehr schwer zu unterscheiden, ob ob&#039;s jetzt der Maxi oder der Moritz ist. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;es ist überall diese Fülle drinnen - und das ist nur in einem Kosmos möglich, in dem die Freiheit herrscht&#039;&#039;&#039;. Und das ist unsere Welt! &#039;&#039;&#039;Das ist unsere Welt&#039;&#039;&#039;. Also Mut! &#039;&#039;&#039;Mut! Das ist der Michaels Gedanke. Mut! Michael ist immer der, der dem Christus vorangeht&#039;&#039;&#039;, irgendwo; das Antlitz des Christus, der Vorbote des Christus in gewisser Weise, der der ihn begleitet. Und er ist der, der also dieses Mutprinzip hat - und &#039;&#039;&#039;Mut ist eine Willenskraft&#039;&#039;&#039;; das heißt, das Geistige, &#039;&#039;&#039;das Gestaltende kommt aus dem Willen&#039;&#039;&#039;. Man muss was anpacken. Und dann kommen einem die Ideen - im Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=5604s Auch wenn wir aus dem Geistigen heraus gestalten wollen: Am Anfang steht die praktische Erfahrung, denn aus dem Abstrakten heraus finden wir nur tote Lösungen 1:33:24] ===&lt;br /&gt;
Es ist oft das große Problem, dass man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, wir wollen jetzt aus dem Geistigen heraus etwas gestalten.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Jetzt setzt man sich zusammen und grübelt einmal, wie das gehen könnte. Damit sage ich jetzt nichts gegen das Denken, aber, &#039;&#039;&#039;man muss zuerst einmal anfangen, praktische Erfahrungen zu sammeln&#039;&#039;&#039;, praktisch was zu tun, zu arbeiten mit anderen Menschen, künstlerisch was zu gestalten, was auch immer. Und aus dem zu lernen und sich das immer mehr zu Bewusstsein zu machen. Dann wird man gute Lösungen finden. &#039;&#039;&#039;Aus dem Abstrakten heraus findet man immer nur die toten Lösungen&#039;&#039;&#039;. Die klingen rein gedanklich gesehen ganz ideal, aber sie entsprechen der Wirklichkeit nicht, nämlich diesem Lebendigen, Beweglichen, wo immer wieder ein schöpferisches Neues hineinkommt, mit dem ich rechnen muss und für das Raum sein muss. Wenn Sie Zahnräder in einer Maschine schöpferisch verändern, kriegen wir ein Problem, dann wird die Maschine nicht mehr funktionieren, weil, wenn Sie denken: &amp;quot;Naja, ich will jetzt mal die Zacke etwas verschieben&amp;quot;, dann wird die ganze Maschine kaputt sein. Aber &#039;&#039;&#039;dort, wo aus dem Lebendigen gestaltet wird&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;passiert&#039;&#039;&#039; genau das. Da passiert genau das, &#039;&#039;&#039;dass immer variiert wird&#039;&#039;&#039;, darin besteht Leben: Gestaltung und Umgestaltung, ununterbrochen... &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Des ewigen Geistes uralte Unterhaltung&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, oder so ähnlich; der &#039;&#039;&#039;Mephisto&#039;&#039;&#039; sagt das &#039;&#039;&#039;im Faust&#039;&#039;&#039; irgendwo und lästert damit a bissel der Gottheit… &amp;quot;Hmm, was ist da drinnen?&amp;quot; Aber genau das ist drinnen. Immer wieder, immer wieder. Immer wieder umgestalten. Ja... Und was müssen wir tun oder &#039;&#039;&#039;was können wir tun, um wirklich in diese Regsamkeit hineinzukommen?&#039;&#039;&#039; Oder was gehört dazu auch? Also, &#039;&#039;&#039;es genügt nicht zu warten&#039;&#039;&#039;, dass irgendwo ohne unser Zutun von oben oder sonst wo - eher dann von unten wahrscheinlich - der Impuls einfach kommt. Aber wenn ich in die Welt gehe, &#039;&#039;&#039;wenn&#039;&#039;&#039; ich tätig bin in der Welt und &#039;&#039;&#039;man etwas aufmerksam ist, wird man bemerken, es gibt besondere Begegnungen&#039;&#039;&#039;, besondere Erlebnisse, &#039;&#039;&#039;die das Leben verändern können&#039;&#039;&#039; - wenn wir wachsam genug sind. An denen man aber auch achtlos vorbeigehen kann! Und dann nicht! Weil, ich habe das schon angedeutet, &#039;&#039;&#039;unser Ich kommt uns eigentlich auch von außen zu&#039;&#039;&#039; - in den Begegnungen. &#039;&#039;&#039;Ich treffe einen bestimmten Menschen, der sagt mir vielleicht nur ein paar Worte. Ich gehe gar keine nähere Beziehung mit ihm ein, aber er hat irgendwas gesagt, was mich nicht mehr loslässt&#039;&#039;&#039;. Vielleicht vergesse ich es einmal für fünf Jahre wieder, aber dann taucht es wieder auf. Vielleicht, weil ich gerade mit meinem Leben nicht so zufrieden bin, irgendwie läuft’s… ich habe das Gefühl, ich bin noch nicht auf der richtigen Spur. Dann fällt mir das wieder ein, was mir der erzählt hat. &#039;&#039;&#039;Dadurch finde ich meinen Weg&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=5808s Mut haben, die Weichen neu zu stellen oder sogar ein neues Gleis zu legen - auch wenn das Ego protestiert 1:36:48] ===&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht ganz was anderes, als ich jetzt beruflich gelernt habe, &#039;&#039;&#039;ich verändere vielleicht mein ganzes Leben&#039;&#039;&#039;, ich bringe den Mut auf zu sagen: &amp;quot;Gut, ich fange komplett neu an!&amp;quot; Ich schnappe meine Familie und gehe jetzt nach Australien oder sonstwo, weil ich weiß, dort will ich jetzt biodynamischer Bauer werden, zum Beispiel. Da war ich Banker in Österreich und dort gehe ich hin und dort will ich Riesenfelder bearbeiten, Quadratkilometer groß, weil ich weiß, ich kann das. Ja. Wie auch immer. Ich meine, es muss ja nicht gleich so groß sein. Das ist jetzt ein sehr großes Beispiel. Aber, sozusagen, &#039;&#039;&#039;den Mut haben einmal, die Weichen zu stellen und nicht zu sagen: &amp;quot;Das Gleis liegt fest&#039;&#039;&#039; und den Zug muss ich halt bis zum bitteren Ende durchfahren.&amp;quot; Es &#039;&#039;&#039;gibt überall Abzweigungen und wenn es keine gibt, bauen wir&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;ein neues Gleis. Das ist das Wesen des Menschen&#039;&#039;&#039;. Und das haben wir immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn man &#039;&#039;&#039;in der ärgsten Beschränkung&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;gibt es immer noch etwas, was man tun kann&#039;&#039;&#039;. Ich meine, selbst wenn ich jetzt, angenommen, durch irgend einen Unfall oder eine Krankheit oder was ans Bett gefesselt bin und ich mich gar nicht mehr rühren kann: Dann kann ich geistig immer noch was tun. Irgendwelche Möglichkeiten gibt es immer. Man kann von außen sagen, das ist ein schreckliches Schicksal, was dem widerfahren ist. Vielleicht ist es das größte Glück, das ihm begegnet ist, weil er jetzt endlich das gefunden hat, was Seines ist. Ich gebrauche jetzt bewusst so ein krasses Beispiel; in der Regel wird es nicht so ein krasses Beispiel sein. Aber &#039;&#039;&#039;manches mag für andere draußen als Unglück aussehen, ist aber in Wahrheit genau das, was mich einen Schritt weiterbringt&#039;&#039;&#039;. Und, wie soll ich sagen, man kann das dann schon wirklich spüren. Also das Lebensgefühl ist dadurch ein anderes. Zu wissen: &#039;&#039;&#039;Das ist jetzt meines&#039;&#039;&#039;. Ich habe das gefunden. Und &#039;&#039;&#039;dort kommt man aber eigentlich nicht hin durch das, was man gelernt hat&#039;&#039;&#039; in seinem ganzen Leben, in der Schule oder sonst wo, im Beruf oder so. Das mag ein nützliches Werkzeug dazu sein, aber dadurch findet man den &#039;&#039;&#039;Impuls&#039;&#039;&#039; nicht. &#039;&#039;&#039;Das ist fast immer etwas, was von außen hereinschneit&#039;&#039;&#039; und den Finger dort drauflegt, um was es bei mir wirklich geht. Ich meine, wir selber sind einfach… Ja, in Wahrheit ist unser Ich da &#039;&#039;(Wolfgang weist von sich weg)&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;unser Ich nimmt in der Umgebung die Gelegenheiten wahr, uns aufmerksam zu machen&#039;&#039;&#039;. Unser Ego nämlich, es ist &#039;&#039;&#039;unser Ego, das&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;schläft&#039;&#039;&#039; dafür! Und unser Ich steht irgendwo drüber &#039;&#039;(Wolfgang weist über seinen Kopf hinweg nach oben)&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das Ego will nicht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;folgt nicht&#039;&#039;&#039;. Da ist die Verbindung noch nicht da. &#039;&#039;&#039;Vor dem Problem stehen wir heute&#039;&#039;&#039;, dass da ein sehr kräftiges Ich eigentlich da ist, das aber unten oft mit einem Ego zu kämpfen hat, das ganz was anderes im Sinn hat - das von dem allen oben nichts weiß und auch nichts wissen will. Und &#039;&#039;&#039;die zwei sind ein bisschen im Konflikt&#039;&#039;&#039;. Der Nestroy hat das so schön geschrieben, unser Volksdichter Nestroy: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Jetzt möchte ich&#039;s wissen, wer stärker ist, i oder I?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Diesen Weg zu gehen… Geht uns allen so!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=6045s Eine Forderung unserer Zeit ist, sich dem Doppelgänger (gegenüber) zu stellen: Auch dazu gehört Willenskraft! 1:40:45] ===&lt;br /&gt;
Nur &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, sage ich mal, verschärft sich das. &#039;&#039;&#039;Verschärft sich das insofern, als wir&#039;&#039;&#039; fast &#039;&#039;&#039;durch die Zeitsituation&#039;&#039;&#039; - und zwar, das geht schon durch das 20. Jahrhundert durch, da gab’s schon genug Gelegenheiten, und es wird jetzt auf andere Art im 21. nicht weniger, sondern eher stärker sein -, dass wir &#039;&#039;&#039;gestoßen werden, uns immer bewusster zu werden all der&#039;&#039;&#039;, naja, ich sage einmal, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Mängel&amp;quot;, die wir noch in uns haben&#039;&#039;&#039;. Es ist die Begegnung, die Rudolf Steiner oder andere auch nennen: &#039;&#039;&#039;die Begegnung mit dem Doppelgänger&#039;&#039;&#039;. Da ist wer in mir, der drängt mich immer zu einer bestimmten Sache hin oder in eine bestimmte Richtung hin. Und meistens identifiziert man sich fast damit, aber &#039;&#039;&#039;es kommt der Moment&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo man sich geistig diesem anderen ich, diesem Alter Ego, gegenüberstellen kann&#039;&#039;&#039; und dann in voller Nüchternheit einmal sagt: &amp;quot;Du bildest dir ganz schön viel ein, aber das meiste davon stimmt einfach nicht. Du machst dir etwas vor.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und wo man sich zur Aufgabe macht: &amp;quot;Bursche, ich erziehe dich, dass du wirklich die reine Gestalt kriegst, die meinem Ich entspricht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Angenehm ist das nicht, diese Begegnung! &#039;&#039;&#039;Die kann sehr stark sein, so eine Begegnung mit dem Doppelgänger&#039;&#039;&#039;. Sie müssen jetzt nicht denken, dass Sie irgendwo eine große Vision sehen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit einem sehr starken Erlebnis verbunden sein&#039;&#039;&#039;, dann ist es wirklich dramatisch. &#039;&#039;&#039;Es kann aber ganz leise sein&#039;&#039;&#039;, dass man eigentlich immer wieder merkt - und zwar aber ohne sich jetzt klein zu machen dadurch - so merkt: &amp;quot;Gut, da fehlt&#039;s noch, dort fehlt&#039;s noch. Da habe ich wieder einen Blödsinn gemacht.&amp;quot; Und dabei aber zugleich zu sagen: &amp;quot;Gut, mach’s das nächste Mal besser. &#039;&#039;&#039;Schau dir&#039;s an, ohne Reue, ohne Bitterkeit&#039;&#039;&#039;. Nimm zur Kenntnis, weiter bist du noch nicht, den Fehler machst du halt regelmäßig, immer wieder, okay. Ich &#039;&#039;&#039;versuche es zu ändern&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Es gelingt die nächsten zehn Mal auch noch nicht. Vielleicht beim elften Mal. Aber &#039;&#039;&#039;dass ich mir selber einen Lebensübungsweg daraus mache&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das liegt in unserer Kraft&#039;&#039;&#039;. Das ist aber mindestens so schwer wie die Nebenwirkungen, von denen wir vorhin so teilweise gesprochen haben. &#039;&#039;&#039;Man vergisst&#039;s immer wieder&#039;&#039;&#039;. Irgendwann dann, zu Weihnachten, kommen wir wieder kurz für einen Tag: &amp;quot;Aber fürs nächste Jahr nehme ich mir das vor!&amp;quot; Und dann macht man es auch wirklich ein, zwei Mal - und dann ist es schon wieder weg. &#039;&#039;&#039;Dazu gehört Wille, dran zu bleiben&#039;&#039;&#039;. Das ist Wille. Der Kopf, der Verstand nutzt mir nichts. Vom Kopf her weiß ich eh, dass ich es eigentlich tun sollte und dass es mir gut täte. Und &#039;&#039;&#039;wenn es einmal funktioniert, spürt man das, wie gut einem das tut&#039;&#039;&#039;. Es war zwar anstrengend, aber: &amp;quot;Pahh, ich habe etwas an Freiheit, an Kraft gewonnen, die ich nicht nur für mich zur Verfügung habe, sondern mit der ich anderen auch was geben kann.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Wo plötzlich das, was vorher nur in bestimmten Situationen ein Wutausbruch war, plötzlich eine ganz starke Kraft sein kann&#039;&#039;&#039;, die sogar den anderen motiviert, obwohl er mir vielleicht komplett unsympathisch ist. Wo ich unterscheiden kann. &#039;&#039;&#039;Ego unterscheidet nach Sympathie und Antipathie&#039;&#039;&#039;. Ja, mach nur, aber da stehe Ich, das wirkliche Ich drüber und sagt, wie weit du gehen darfst und wie weit nicht. Weil, &#039;&#039;&#039;antipathisch sind uns oft Menschen deswegen, weil sie&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;anders sind als wir&#039;&#039;&#039; - und das passt uns nicht. Der eine ist halt ein Frühaufsteher, und der andere ist ein Morgenmuffel. Ja, wenn die miteinander leben wollen, dann müssen sie schauen, dass sie zurande kommen. &#039;&#039;&#039;Dann muss man das lieben lernen&#039;&#039;&#039;. Und wenn man es tut, ist es ein Gewinn für beide Seiten. Dann ist es wirklich ein Gewinn für beide Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=6318s &amp;quot;Und so kann jeder seine eigene Wahrheit haben - und es ist doch immer dieselbige&amp;quot; 1:45:18] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist das Schöne des schöpferischen Tuns, dass jeder Mensch neue Aspekte hereinbringen kann und dass das eine Bereicherung ist&#039;&#039;&#039;. Heute sagt man so oft: &amp;quot;Na, das stimmt mit meiner Meinung nicht überein&amp;quot;, also folglich abzulehnen, anstatt zu sagen: &amp;quot;Du, das ist eigentlich spannend. Ich habe zwar eine ganz andere Meinung, aber erzähl, erzähl. Wie ist es? Das kenne ich ja gar nicht, so wie du die Welt siehst.&amp;quot; Und dann komme ich drauf, dass das genauso ein interessanter Aspekt sein kann, der vielleicht für mich persönlich jetzt nicht so in Frage kommt, aber &#039;&#039;&#039;wo ich sehe, es gibt noch andere Perspektiven&#039;&#039;&#039;. Beweglich werden. &#039;&#039;&#039;Beweglich werden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Wahrheit ist nicht schwarz-weiß&#039;&#039;&#039;. Wahrheit kann so viele Facetten annehmen. &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; sagt das so schön, er sagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Kenne ich mein Verhältnis zu mir selbst und zur Außenwelt&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - mein Verhältnis zu mir selbst und zur Außenwelt -, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;so heiß ich&#039;s Wahrheit. Und so kann jeder seine eigene Wahrheit haben und es ist doch immer dieselbige.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es ist einfach aus einer bestimmten Perspektive betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich können wir einmal &#039;&#039;&#039;zunächst&#039;&#039;&#039; nichts anderes tun, als aus unserer Perspektive, &#039;&#039;&#039;aus unserer individuellen Perspektive, die Welt&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;betrachten&#039;&#039;&#039; und wer anderer - &#039;&#039;jetzt bin ich sicher aus der Kamera draus (Wolfgang bewegt sich großräumig durchs Bild)&#039;&#039; - betrachtet sie von da. &#039;&#039;&#039;Ich kann rundherum gehen, alles zeigt mir verschiedene Facetten - und alle sind wahr&#039;&#039;&#039;. Wahrheit entsteht dort, wenn ich das, dem ich mich gegenüber stelle, aus meiner Perspektive richtig erfasse. Wenn ich sage: Na, das ist ein Wildschwein &#039;&#039;(Wolfgang zeigt auf die Kamera)&#039;&#039;, wird vielleicht ein Irrtum drin sein. Es ist eher eine Kamera, es ist kein Wildschwein. Aber ob sie genauso aussehen muss, wie ich sie von da sehe? &#039;&#039;(Wolfgang bewegt sich vor der Kamera in verschiedene Richtungen.)&#039;&#039; Von der Seite sieht sie anders aus. Aber sie verfolgt mich… vielleicht doch ein Wildschwein?… Also Vorsicht! Um die Dinge herumgehen! Und dann wird man auch duldsamer, eigentlich zu sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Gut, der ist nicht meiner Meinung, der ist besonders interessant.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Weil, dass ich meine Meinung jetzt von allen anderen auch noch einmal höre, das ist eigentlich gähnend langweilig, in Wahrheit. Da kommt ja nichts Neues. In Bewegung kommt was, wenn eine andere… vielleicht ist&#039;s ja eh nur ein paar Nuancen daneben, dann geht&#039;s ja schon irgendwie. &#039;&#039;&#039;Eine Herausforderung wird&#039;s, wenn’s gerade diametral entgegengesetzt ist&#039;&#039;&#039;: Der eine sagt rot, der andere schwarz, aber auch das sind mögliche Extreme. Also, &#039;&#039;&#039;zu jeder Wahrheit aus einer Perspektive gibt&#039;s genau die gegenteilige von der anderen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039;. Ich muss nur beweglicher werden, dann kann ich damit leben lernen. Ich kann dann trotzdem sagen: &amp;quot;Mein Aufgabenbereich liegt mehr in dem Bereich und deiner liegt in dem Bereich und deiner in dem Bereich.&amp;quot; Ist ja in Ordnung, sind wir froh, dass wir einander ergänzen, weil wir auch unterschiedliche Fähigkeiten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=6522s In den Menschengemeinschaften der (fernen?) Zukunft werden wir Gesundungskräfte finden können 1:48:42] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das werden Menschengemeinschaften der Zukunft&#039;&#039;&#039;, im Kleinen einmal, wo &#039;&#039;&#039;man sich nicht einschwört: &amp;quot;Wir sind alle der gleichen Meinung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das ist Parteipolitik - und auch dort funktioniert es bekanntlich ja nicht. Aber man versucht&#039;s wenigstens, alle müssen das Gleiche sagen. Nein. &#039;&#039;&#039;Individuen, die gemeinsam was beitragen zu einem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das bereitet in unserer Zeit schon die fernere Zukunft vor&#039;&#039;&#039;. Aber sonst… Es wird nicht irgendwie Friede oder Ding auf der Welt sein, wenn wir es nicht so vorbereiten. &#039;&#039;&#039;Es liegt nur&#039;&#039;&#039; an dem, &#039;&#039;&#039;an diesem Kleinen&#039;&#039;&#039;. Politik und so: Spielt sicher alles eine Rolle, aber nur, wenn sie von Menschen gemacht wird, die so etwas an sich erlebt haben und die so etwas in die Welt tragen können. Und da haben wir noch viel zu tun. Aber es ist eine lohnende Aufgabe, denke ich. Und eben wirklich: &#039;&#039;&#039;Immer wieder die interessante Erfahrung ist, wenn es einem ab und zu einmal ein bissl wo gelingt&#039;&#039;&#039;. Man spürt, wie wohltuend es den Menschen rundherum ist - aber auch einem selber. Wie gesundend das eigentlich ist! &#039;&#039;&#039;Das sind wirklich Gesundungskräfte&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=6604s Wie wir mit unserem eigenen Seelischen umgehen: Ursache für Krankheit und Gesundheit 1:50:04] ===&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit&#039;&#039;&#039;, möchte ich sagen, &#039;&#039;&#039;erkranken&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; an den ungesunden seelischen Dingen, die wir in uns drin… &#039;&#039;&#039;an den Fehlern, die noch in uns rumoren&#039;&#039;&#039;, denn praktisch &#039;&#039;&#039;alle physischen Erkrankungen haben ihre Ursache irgendwo im Seelischen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Selbst wenn es Verletzungen sind&#039;&#039;&#039;, ziehen wir sie uns oft durch irgendeine seelische Ungeschicklichkeit an. Dann greife ich halt in die Sägemaschine rein oder sowas, weil ich seelisch nicht ganz dabei bin. Aber im Organismus ist es genauso. Es ist im Übrigen... wusste man im Mittelalter auch schon: &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin hat es so schön gesagt: &amp;quot;Die Seele ist die Form des Körpers.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das heißt, nach dem, wie die Seele ist, formt sich eigentlich der Körper. Und wenn in der Seele was nicht stimmt, dann manifestiert&#039;s sich zuletzt auch im Körperlichen. Ja, und &#039;&#039;&#039;wo hat die Seele ihre Kraft und ihre Form her?&#039;&#039;&#039; Aus dem Geistigen, &#039;&#039;&#039;aus dem Schöpferisch-Geistigen&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, aus dem Geistigen - und in dem Fall: &#039;&#039;&#039;Aus unserem individuellen Geistigen formt sich unser Seelisches und das formt bis in den belebten Leib hinein&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, wir haben sogar Gesundheit und Krankheit in gewisser Weise in der Hand. Nur geht es halt nicht so mit &amp;quot;Schnipp&amp;quot;. Es ist ein Weg dorthin - und es wird &#039;&#039;&#039;ein langer Weg&#039;&#039;&#039; sein noch, aber erste Anfänge werden sich bald zeigen: &#039;&#039;&#039;dass man sieht, dass sehr wesentlich für Gesundheit und Krankheit ist, wie man mit seinem eigenen Seelischen umgeht&#039;&#039;&#039;, wie man es erzieht, wie man arbeitet daran. Das wird vor allem wichtig sein &#039;&#039;&#039;als Vorbeugung gegen Krankheiten&#039;&#039;&#039;. Es ist nicht so ein Zufall - und es sind nicht immer nur die Gene, von denen man heut… na, das ist zum Gähnen mit den Genen… Ich meine, weiß man eh heute: Völlig identische Genanlage - und dann kommt ganz was anderes heraus; hat man ja alles schon versucht. Also, &#039;&#039;&#039;an den Genen allein liegt’s eben nicht&#039;&#039;&#039;. Sie sind sicher wichtig dafür, aber &#039;&#039;&#039;sie sind ein Teil in der ganzen Geschichte&#039;&#039;&#039;. Die Frage ist: Was tue ich damit? Das ist so, wie &#039;&#039;&#039;wenn man ein Buch nimmt&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch&#039;&#039;&#039;, der das Buch liest, &#039;&#039;&#039;nimmt sich andere Dinge draus mit&#039;&#039;&#039;. Keiner genau dasselbe. Jeder das, was er braucht. Und so sind die Gene; sie sind auch so ein großes Buch, aus dem man alles Mögliche nimmt, was für einen selber paßt - bis ins Körperliche hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=6772s Die dritte Nebenübung: Gelassenheit praktizieren für die eigene Gesundheit und ein friedvolles Miteinander 1:52:52] ===&lt;br /&gt;
Und das heißt, Pflege, &#039;&#039;&#039;bewußte Pflege des eigenen Seelenlebens, wachwerden&#039;&#039;&#039; dafür: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Was geht denn da in mir vor?&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, sich selbst zu beobachten. &#039;&#039;&#039;Dritte Nebenübung&#039;&#039;&#039;: Der Zorn steigt in mir hoch, Gleichmut des Gefühls. Ja, ich spüre, es steigt, es steigt, aber… aber &#039;&#039;(Wolfgang zeigt, wie er dabei ganz ruhig bleibt&#039;&#039;) - und ohne unehrlich zu sein! Ohne unehrlich zu sein! In mir selber spüre ich den Zorn, ich kann von mir aus sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Eigentlich schäume ich vor Zorn, aber ich versuche jetzt, dir ruhig zu begegnen.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Dann wird der andere schauen, wenn er das merkt, nämlich. Er erwartet vielleicht: &amp;quot;Ja, wenn ich so komme, wirst du ja gleich genauso wild zurückkommen.&amp;quot; Nein, bewusst jetzt nicht! Eigentlich will ich es schon, aber ich bleibe ruhig, freundlich und sage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Sprich, erzähl mir, wie du die Welt siehst.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und unter Garantie, in den meisten Fällen wird die andere Person einmal schlucken und schauen und überlegen: &amp;quot;Was ist jetzt los?&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;der ganzen Situation ist ihre Schärfe genommen&#039;&#039;&#039;. Während, wenn ich jetzt gleich zurückschieße, bevor der andere noch geschossen hat: Lieber gleich, vorsichtig, zuerst schießen, nicht wahr. Zuerst schießen, dann reden. Cowboy-Manier. Dann wird&#039;s halt sehr schnell sich hochschaukeln und es wird einfach immer Kampf und Auseinandersetzung geben. Und &#039;&#039;&#039;wenn wir es nicht im Kleinen trainieren, werden wir es im Großen nicht schaffen in der Welt&#039;&#039;&#039;. Also, Gelegenheiten gibt es en masse. &#039;&#039;&#039;Dritte Nebenübung allein, da steckt der ganzen Weltfriede drin&#039;&#039;&#039;, wenn die funktionieren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=6889s Die vierte Nebenübung ist die Positivitätsübung: Aus dem schwarzen Loch in der Wand heraus kann das Licht zu leuchten beginnen 1:54:49] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder Positivität&#039;&#039;&#039;. Positivität. &amp;quot;Alles ist schlecht, alles, der halbe Weltuntergang!&amp;quot; Was heißt der halbe, der dreiviertel, &#039;&#039;&#039;alles eine Katastrophe&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Jetzt such das eine Positive drinnen!&#039;&#039;&#039; Such die Stecknadel im Heuhaufen. Warum? Weil, &#039;&#039;&#039;aus dem kannst du die Zukunft gestalten&#039;&#039;&#039;. Aus dem, was alles schon krank ist und zerfallend ist und negativ ist, aus dem wirst du es nicht gestalten können. Das kann vielleicht der Humus, der Baustoff werden, aber du brauchst einen neuen Funken. Und &#039;&#039;&#039;der ist am Anfang immer ganz klein&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;so wie das Ich&#039;&#039;&#039;: Es ist ein Punktl, sage ich mal, zunächst. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist was ganz Unscheinbares&#039;&#039;&#039;. Wir wissen ja gar nicht, was unser Ich ist - meistens. Ja, &#039;&#039;&#039;ich habe&#039;s oft verglichen mit einem schwarzen Loch in der Wand&#039;&#039;&#039;. Man sieht nicht, was es ist, nur dadurch, dass die Wand dort ein Loch hat, sehe ich: Da ist etwas. Aber &#039;&#039;&#039;was das Ich ist, sehe ich eigentlich nicht&#039;&#039;&#039;. Ich nehme es nicht wahr. &#039;&#039;&#039;Aber es ist doch der Mittelpunkt unseres Wesens&#039;&#039;&#039; - und es ist etwas, wo etwas heraussprudeln kann. Wenn ich dann aber merke: &amp;quot;Ah, da &#039;&#039;&#039;aus dem schwarzen Loch fängt das Licht zu leuchten an&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das erhellt mir plötzlich den ganzen Raum&#039;&#039;&#039;, dann kriege ich was mit von der Kraft des Ich, die drinnen ist; jetzt als Bild einfach versucht, das darzustellen. Aber &#039;&#039;&#039;das haben wir alle&#039;&#039;&#039;. Alle. Sonst wären wir keine Menschen. Und ich glaube, &#039;&#039;&#039;das ist der Michaelgedanke&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=qjkqTi33jQE&amp;amp;t=6985s Abschluss und Ausklang mit dem Wochenspruch zu Michaeli 1:56:25] ===&lt;br /&gt;
Ich schaue einmal, wie die Zeit fortgeschritten ist. Ich glaube… ah, da hab ich&#039;s doch richtig. Wir sind so ziemlich bei meinen üblichen zwei Stunden. &#039;&#039;&#039;Ich schließe ab&#039;&#039;&#039; - noch einmal &#039;&#039;&#039;mit dem Michaelspruch&#039;&#039;&#039;. Ich glaube, das passt ganz gut:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Natur, dein mütterliches Sein,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich trage es in meinem Willenswesen;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und meines Willens Feuermacht,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie stählet meines Geistes Triebe,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass sie gebären Selbstgefühl,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zu tragen mich in mir.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Das Ich, das eigentlich überall draußen ist, in mir wach bewusst zu erleben!&#039;&#039;&#039; Ich kann mein Ich überall finden, wenn ich die Sonne anschaue, ist mein Ich bei der Sonne in Wahrheit. Und blöd ist die Ansicht: &amp;quot;Da ist ein glühender Feuerball, der schickt seine Informationen da hinein&amp;quot; - und da drin säße irgendwo das Ich. &#039;&#039;&#039;Mein Ich ist in Wahrheit dort in der Sonne, es ist am Baum draußen, es ist bei dem Vogel, der zwitschert&#039;&#039;&#039;. Ich muss nur mein Ich dort erleben können. Dann verliere ich jede Angst auch vor dem Tod, weil, &#039;&#039;&#039;ich bin so groß wie die Welt&#039;&#039;&#039;. Und wenn das weg ist, ist es weg &#039;&#039;(Wolfgang zeigt dabei auf seinen Körper)&#039;&#039;. Ich bin in der ganzen Welt da draußen. &#039;&#039;&#039;Das sollte uns Mut machen&#039;&#039;&#039;. Danke für heute. Wenn Sie noch Fragen haben, dann nachher gerne.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter==&lt;br /&gt;
[[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Begrüßung und Wochenspruch zu Michaeli 0:00:03|Wir stehen in einem Michael-Zeitalter]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Begrüßung und Wochenspruch zu Michaeli 0:00:03|der Anthroposophische Seelenkalender drückt mit jedem Wochenspruch die Stimmung aus, die die Natur hat]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Begrüßung und Wochenspruch zu Michaeli 0:00:03|26. Wochenspruch zu Michaeli (29. September): wir kommen wachbewusst zu uns und sollen die Früchte des Sommers in uns zum Leuchten bringen]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Begrüßung und Wochenspruch zu Michaeli 0:00:03|aus Freiheit heraus die Welt weiterbringen, ist verbunden mit großen Möglichkeiten, aber auch großen Schwierigkeiten]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Das Böse in der Welt: Der hohe Preis dafür, dass der Mensch ein freies Wesen werden soll 0:05:49|warum gibt es das Böse in der Welt? Weil der Mensch ein freies Wesen werden soll!]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Über den Verstand hinaus: Kreativität und Lebendigkeit beginnen mit der kleinen Abweichung, in der das Ich des Menschen wirkt 0:07:20|der Mensch als Künstler oder als Konstrukteur? Kreativität kommt nie bloß aus dem abstrakten Verstand]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Über den Verstand hinaus: Kreativität und Lebendigkeit beginnen mit der kleinen Abweichung, in der das Ich des Menschen wirkt 0:07:20|die Zeit ist beweglich: in jeder &amp;quot;Wiederholung&amp;quot; im Lebendigen gibt es Abweichungen - in den &amp;quot;Abweichungen&amp;quot; wirken das Ich des Menschen und seine ganze Seelenstimmung]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Woraus besteht die Wirklichkeit? 0:12:34|die Welt besteht aus der Begegnung geistiger Wesen: bewusst dem anderen begegnen]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Woraus besteht die Wirklichkeit? 0:12:34|die Wirklichkeit besteht nur aus geistigen Wesen: das ahnen auch schon die Physiker]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Woraus besteht die Wirklichkeit? 0:12:34|&amp;quot;Kraft ist die einseitig räumliche Offenbarung des Geistes&amp;quot; (s. GA 320, S.191)]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Woraus besteht die Wirklichkeit? 0:12:34|selbst im härtesten Stoff sind ununterbrochen Kräfte tätig]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Woraus besteht die Wirklichkeit? 0:12:34|das &amp;quot;Gabel-Experiment&amp;quot; zeigt, dass durch Rotationsbewegung die Festigkeit eines Gefäßes erzeugt werden kann: in Wahrheit ist alles rasende Bewegung, hinter der der Geist steckt]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#&amp;quot;Gottes Plan&amp;quot;: Den Menschen als einzigartiges freies geistiges Wesen zu schaffen, das sich für die Freiheit von allen guten Geistern verlassen fühlen muss 0:14:54|Gottes Plan als Kurzformel: mit dem Menschen ein freies geistiges Wesen zu schaffen; dazu mussten wir aus dem Paradies geworfen werden und zumindest zeitweise von allen guten Geistern verlassen sein]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Über unser Ego hinaus: Wir mit unserem winzig kleinen Ich haben die Chance bekommen, die Welt der Zukunft zu bauen 0:16:59|die höchste Gottheit hat bestimmt: &amp;quot;Ihr Menschen baut die Welt der Zukunft!&amp;quot;]] - Ego versus Ich: wir brauchen beides - das Ich will verschenken an die Welt und so seine Fähigkeiten erweitern: die Kraft der Liebe - Schöpferisches ist unerschöpflich und schafft nicht aus einem Vorwissen heraus - wie kann ich rein geistig Erlebtes in die Sinneswelt tragen? - &amp;quot;Kraft ist die einseitig räumliche Offenbarung des Geistes&amp;quot;: es gibt nichts anderes! - die Bausteine der Materie: ununterbrochenes Entstehen und Verschwinden - das Rätsel von Materie und Bewusstsein - Bewusstsein hängt mit Abbauprozessen zusammen - rein aufbauende Lebensprozesse sind am Unbewusstesten - nur Zerstörung ermöglicht den Aufbau von Neuem - erstorbene Vergangenheit und offene Zukunft: zum Berechenbaren und Nicht-Berechenbaren - Müll kann das Gold der Zukunft werden - jeder kann Elite sein: welche Elite meinen wir und welche Elite wollen wir? - Geistesleben lebt von Schenkungen - einige Menschen haben die Macht, die Welt nach ihrem Wollen zu gestalten; durchaus aus idealistischen Gedanken heraus - zum michaelischen Handeln im Alltag - das Nationalitätenprinzip überwinden - Reinkarnation und Aufgabenerfüllung - &amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm ermöglicht werden, die ich von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;: die göttliche Kraft ist im Ich - zum Wirken der Widersacherkräfte in unserer Zeit - zum luziferischen Prinzip und zum ahrimanischen Prinzip in unserer Zeit - Technik: Auseinandersetzung mit &amp;quot;untersinnlichen&amp;quot; Kräften - Lebenskräfte und ordnende Prinzipien: kosmische Gesetzmäßigkeiten und Zeitrhythmen - beweglicher Rhythmus ist Leben: Beispiel Herzschlag-Variabilität - Mensch und Maschine: Wird es uns gelingen, eine belebende Technik zu schaffen, die sogar etwas Beseeltes aufnehmen kann? - Transhumanismus: der Mensch ist ein hinfälliges Ding - der Kristall ist das Charakteristische für unsere Erdenwelt: fest, tot, aber ganz individuell! - der Kristall ist das äußere Bild für die Gestaltungskräfte unseres Ichs - der &amp;quot;idealste&amp;quot; Kristall ist der Würfel, aus dem alle anderen Formen sich ableiten lassen: das &amp;quot;Neue Jerusalem&amp;quot; als Ziel - die Welt wird sich sehr stark verändern: wir sind aufgerufen, nicht Diener, sondern Mitarbeiter Gottes zu werden - das schöpferisch-göttlich-geistige Zentrum trage ich in mir: das zu erkennen, ist der Christus auf die Erde gestiegen - wo ist denn dieses Ich? - &amp;quot;Es wird geschehen, was geschehen soll&amp;quot;: Karma ist nicht die Strafe Gottes - das Ich hat den Willen, seine Fehler auszugleichen: es geht jetzt darum, das zu erkennen - all unsere Ängste sind unbegründet: in unserem Ich haben wir weltschöpferische Kraft… - der Mensch: bestimmt zum Fehler machen und üben, üben, üben, wie es funktionieren soll - unsere Lebensschicksale zeigen sich in den Bewegungen unserer Hände: woher komme ich? - aus unseren Fehlern lernen: auch über die vergangenen Leben hinweg - zu den Chancen, an uns selbst zu arbeiten und die Versäumnisse der Vergangenheit zu begleichen - Emotionen können wir zu Werkzeugen machen! - zu den drei ersten Nebenübungen von Rudolf Steiner: Gedankenkontrolle, Willensübung (2. Nebenübung), Gemütskontrolle - es gibt viele Arten, den Geist einer Sache zum Ausdruck zu bringen: überwinden der Autoritätssucht - Vielfalt: und trotzdem kann ein geinsamer Geist hindurchgehen - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#In der Fülle die Individualität finden und leben: Mit Mut und Willenskraft dem michaelischen Gedanken folgen 1:29:15|Mut! Das ist der Michaels Gedanke: Mut kommt aus der Willen]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Auch wenn wir aus dem Geistigen heraus gestalten wollen: Am Anfang steht die praktische Erfahrung, denn aus dem Abstrakten heraus finden wir nur tote Lösungen 1:33:24|am gestaltenden Anfang steht die praktische Erfahrung, nicht das Grübeln - wie finde ich meinen Weg?]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Mut haben, die Weichen neu zu stellen oder sogar ein neues Gleis zu legen - auch wenn das Ego protestiert 1:36:48|auf jedem Weg kann ich Weichen legen: Und wenn kein Gleis da ist, baue ich ein neues, auch wenn das Ego protestiert]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Eine Forderung unserer Zeit ist, sich dem Doppelgänger (gegenüber) zu stellen: Auch dazu gehört Willenskraft! 1:40:45|die Auseinandersetzung mit dem Doppelgänger: du sollst die Gestalt bekommen, die meinem Ich entspricht]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Eine Forderung unserer Zeit ist, sich dem Doppelgänger (gegenüber) zu stellen: Auch dazu gehört Willenskraft! 1:40:45|vom Willen, an der Veränderung dranzubleiben: in Wut steckt eine starke Kraft für einen neuen liebenden Weg]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#&amp;quot;Und so kann jeder seine eigene Wahrheit haben - und es ist doch immer dieselbige&amp;quot; 1:45:18|die individuelle Perspektive erweitern: &amp;quot;Und so kann jeder seine eigene Wahrheit haben und es ist immer dieselbige&amp;quot;]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#In den Menschengemeinschaften der (fernen?) Zukunft werden wir Gesundungskräfte finden können 1:48:42|wo können wir Gesundungskräfte finden?]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Wie wir mit unserem eigenen Seelischen umgehen: Ursache für Krankheit und Gesundheit 1:50:04|unser Seelisches ist Ursache für Krankheit und Gesundheit: an den Genen allein liegt es nicht!]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Die dritte Nebenübung: Gelassenheit praktizieren für die eigene Gesundheit und ein friedvolles Miteinander 1:52:52|dritte Nebenübung = Gelassenheitsübung: in ihr steckt der ganze Weltfriede]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Die vierte Nebenübung ist die Positivitätsübung: Aus dem schwarzen Loch in der Wand heraus kann das Licht zu leuchten beginnen 1:54:49|die vierte Nebenübung ist die Positivitätsübung: Aus dem schwarzen Loch in der Wand heraus kann das Licht zu leuchten beginnen!]] - [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter#Abschluss und Ausklang mit dem Wochenspruch zu Michaeli 1:56:25|mein Ich ist überall draußen: in der Sonne, im Baum… ich bin so groß wie die Welt!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Wolfgang_Peter_-_alle_Vortr%C3%A4ge|alle Vorträge von Wolfgang Peter ◁]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Anregungen==&lt;br /&gt;
[[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|Vortrag von Dr. Wolfgang Peter über Transhumanismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang liest die Apokalypse des Johannes aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Neue Testament, in der Übersetzung von Emil Bock, herausgegeben von der Christengemeinschaft in der Deutschen Demokratischen Republik, 1988 (nach unserer Kenntnis nur mehr antiquarisch erhältlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; (13 Vorträge, gehalten in Nürnberg im Juni 1908; GA 104)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Die Sendung Michaels&amp;quot; (12 Vorträge, gehalten in Dornach im November und Dezember 1919; GA 194)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Die Michael-Briefe in &amp;quot;Anthroposophische Leitsätze: Der Erkenntnisweg der Anthroposophie. Michael-Mysterium&amp;quot; (Dornach, 1924/25; GA 26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Anthroposophischer Seelenkalender&amp;quot; (Rudolf Steiner Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Erster Naturwissenschaftlicher Kurs: Licht, Farbe, Ton - Masse, Elektrizität, Magnetismus. Geisteswissenschaftliche Impulse zur Entwicklung der Physik, Band I&amp;quot; (10 Vorträge, gehalten in Stuttgart im Dezember 1919 und Januar 2020, sowie 14 Fragenbeantwortungen, 1905-1921; GA 320; S. 191: zu &amp;quot;Kraft ist die einseitig räumliche Offenbarung des Geistes&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Die Nebenübungen: Sechs Schritte zur Selbsterziehung&amp;quot; (ausgewählt und herausgegeben von Ateş Baydur, Rudolf Steiner Verlag, 2019, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-7274-5295-6&amp;lt;/nowiki&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Die sechs Nebenübungen&amp;quot; (Rudolf Steiner Ausgaben, 2021, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-238-4&amp;lt;/nowiki&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hoffnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1508</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-09-09T06:55:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wie die vorangegangenen Wochensprüche hebt der 22. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders hervor, dass unser wirkliches Ich - auch durch die Sinne - von außen auf uns zukommt mit all seinem Licht. Dieses unendlich starke göttliche Licht wird uns aber erst zur geradezu unerschöpflichen Lebenskraft mit dem Potenzial, uns allen Verführungen der Widersacher mit Erfolg zu stellen, wenn wir es bewusst mit unserem Willen aufnehmen und schaffend in der Welt tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Bewusstsein für dieses Göttliche in uns zu wecken, steht uns die Hilfe des Gebets zur Verfügung, wenn wir allen Egoismus beiseite räumen. Dies fordert sehr nachdrücklich, uns all den dunklen Kräften in unserem Inneren zu stellen und uns den tiefen Abgrund, in dem wir stehen, bewusst zu machen, um mit diesem Bewusstwerden dem Licht ein erstes Leuchten in den Abgrund zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vaterunser erinnert uns unsere Bitte &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; daran, dass wir in unserem wirklichen Ich Teil des göttlichen Willens sind. Dies wird gleichzeitig zur Mahnung, uns im Sinne der Schilderungen Dantes in der Göttlichen Komödie, darüber bewusst zu werden, dass uns auf dem Weg zum voll ausgebildeten eigenen Geistselbst die stärksten Angriffe der Widersacher erst auf der Spitze des Läuterungsberges, im Garten Eden, erwarten, denn erst dort verfügen wir über die dem soratischen Reich noch zugänglichen größtmöglichen geistigen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fünftes Evangelium lässt uns Rudolf Steiner teilhaben an der Entstehung des Vaterunser: Auf seinen Wanderjahren zwischen seinem 24. und 28. Lebensjahr hat der große Eingeweihte Jesus von Nazareth (der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus) mit schwerst von Dämonen besessenen Menschen ihn tief erschütternde Erlebnisse gehabt, die Anlass gaben zur Offenbarung des makrokosmischen Vaterunser, in dem ihm der Weg der Menschheit in ein von Gott verlassenes Leben im tiefsten Abgrund vor die Seele gestellt wurde. Bei den Essenern musste er später erkennen, dass ihr der Katharsis gewidmetes Leben nicht die Wandlung, sondern nur die Vertreibung der Dämonen zu den Menschen der Umgebung vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie uns das makrokosmische Vaterunser den Weg der Menschheit in den Abgrund zu Bewusstsein bringt, so leitet uns das daraus Zeile für Zeile gewandelte christliche Vaterunser, das ebenfalls alle sieben Wesensglieder des Menschen anspricht, auf dem Weg, das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem uns von oben entgegenkommenden Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schwer sich der Aufstieg gestaltet, wird deutlich bei dem letzten großen Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus in der Wüste. Seine Forderung, Steine in Brot zu verwandeln, lässt den Jesus Christus mit einem ungelösten Problem zurück, das er nur in Gemeinschaft mit den Menschen wird lösen können und dessen Lösung für eine gedeihliche Entwicklung immer drängender wird: Wie kann ein Finanzwesen geschaffen werden, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt, denn unser physischer Leib, das älteste und weiseste unserer Wesensglieder, das für uns schon auf dem Alten Saturn veranlagt wurde, muss mit Nahrung versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Der 22. Wochenspruch führt es fort: unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen entgegen - unser Alltagsbewusstsein versteckt unser wirkliches Ich, in dem der Christus lebt, das stärkste Licht überhaupt - damit es uns zur Verfügung steht, müssen wir uns an dieses Licht wenden - im Bewusstseinsseelenzeitalter ist die Zeit reif, dass wir uns der göttlichen Kraft in uns bewusst werden, die stärker ist als alle Widersachermächte zusammen - den Widersachern unterliegen, heißt unser Potenzial nicht ausschöpfen - Einflüsterungen Luzifers: nur Spaß im Leben haben, funktioniert nicht, dann können wir uns nicht entwickeln - mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand ist nicht einmal die Technik erklärbar: was mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Programmen passiert, kann kein Mensch mehr nachvollziehen - wir züchten tatsächlich ahrimanische Elementarwesen: es gibt von ihnen inzwischen viel mehr als es an ursprünglichen Naturelementarwesen gibt - wir verstehen weder die Natur noch die von uns geschaffene Unternatur restlos - die Anthroposophie will den Weg bahnen: wir brauchen den Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene - im Gegensatz zum ahrimanischen Denken ist das lebendige Denken nicht begrenzt - die verschiedenen Stufen der Unendlichkeit am Beispiel der Zahlen - Ahriman vollführt die größten Zauberkunststücke - Bewusstsein entwickeln für eine nächste Ebene der Erkenntnis: wir müssen das Göttliche in uns erwecken - welche Hilfe kann das Gebet dabei geben, das Göttliche in uns zu erwecken? - das christliche Gebet appelliert ganz und gar an das Ich-Bewusstsein - das Einzige, was man beim Gebet falsch machen kann, ist aus dem Ego heraus zu bitten - das Gebet möge mit dem geistigen Weltgeschehen im Einklang stehen - die Bitte um die Kraft, aus meinem Ich heraus die Welt mitzugestalten - die großen Dinge ergeben sich aus den kleinen Dingen und sind das Ergebnis vieler kleiner Schritte - der Unterschied: nicht für sich selbst, sondern für einen anderen bitten - auch bei spirituellen/religiösen Bestrebungen arbeiten wir noch hauptsächlich aus dem Ego-Bewusstsein heraus - das Potenzial in unseren astralischen Kräften ist immer noch sehr viel größer als das, was wir durch unser Ich können - die Frage: arbeiten wir aus dem Astralischen schon mit geläuterter oder noch aus verdorbener Kraft und merken den Gestank nicht? - die meisten geistigen Eingebungen kommen heute (in schönen Bildern) von &amp;quot;unten&amp;quot; und zehren unsere Ich-Kraft auf - lernen, uns alles gegenüberzustellen, was an Doppelgängerkräften in uns wirkt - die äußere Wissenschaft kennt die Doppelgänger, die uns den ganzen Tag lenken und leiten, aber nicht das Ich - unser Bewusstsein zu den unteren Kräften richten und Bewusstsein für das wirkliche Ich zu erwerben: &amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur&amp;quot; - Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen - &amp;quot;Führer-Naturen&amp;quot; sind meist die schwächsten Iche: sie nähren ihr Ego durch die Kräfte der anderen - führende Persönlichkeiten, die Mitarbeiter richtig einschätzen und ihnen Entwicklungschancen geben, die dem großen Ganzen dienen - die uns wirklich unterstützenden (geistigen) Wesenheiten kommen bescheiden daher - den Seelen-Urwald bearbeiten: die Botschaft der Apokalypse - &amp;quot;Apokalypse Jesu Christi&amp;quot;: das Licht beginnt in den Abgrund hinein zu leuchten, in die Welt, die sein Himmel werden soll mit unserer Hilfe - das Göttliche zieht mit dem mit, was die Menschen-Iche wollen -  im Vaterunser &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs - im christlichen Gebet Bewusstsein für das wirkliche Ich entwickeln - das Loch in der Wand: hineinleuchten in diesen schwarzen Fleck - Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und die Hure Babylon: auf der Spitze des Läuterungsberges im Garten Eden wartet die größte Prüfung auf uns - aus dem Nichts erarbeitetes neues Astralisches, das wollen die soratischen Wesenheiten - ehrlich gestrebt durch mehrere Inkarnationen und doch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten an der Spitze des Läuterungsberges: ein sehr tiefer Absturz droht - Weiterkommen mit dem zentralen und größten aller Gebete, dem Vaterunser, auf die Erde gebracht durch den Christus - die Vorgeschichte des Christus: das Fünfte Evangelium von Rudolf Steiner - der große Eingeweihte Jesus von Nazareth ist vom 18. Lebensjahr an in Palästina hinausgezogen, um das Schicksal der Menschen kennenzulernen - mit seiner starken Hellsichtigkeit sieht Jesus von Nazareth, welche geistigen Kräfte in den Menschen wirken - eine verlassene Einweihungsstätte, Zufluchtsort einer Gemeinschaft von Leidenden: Jesus von Nazareth sinkt wie tot nieder und empfängt in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser (auch das umgekehrte Vaterunser genannt) - die Geschichte der zwei Jesus Knaben: der salomonische Jesus und der nathanische Jesus - Jesus von Nazareth, der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra - die verlassene Einweihungsstätte: Aufbewahrungsort für böse Dämonen - Jesus von Nazareth erkennt im makrokosmischen Vaterunser die Bedeutung dessen, was bei den Menschen passiert - das Lesen in der Akasha Chronik: Miterleben dessen, was die Menschen damals in ihrem Bewusstsein erfasst haben, und Übersetzen in irdische Sprache, dass es mitteilbar wird - &amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;: eine Symbolsprache der Eingeweihten - das makrokosmische Vaterunser im deutschen Wortlaut von Rudolf Steiner: der Weg des Ich tief hinunter auf die Erde, von allen guten Geistern verlassen, um die Freiheit zu erwerben - die Rätselfrage des Jesus von Nazareth: woher stammen all die Dämonen? - im 28. Lebensjahr des Jesus von Nazareth klärt sich beim Besuch der Essener die Rätselfrage in einer erschütternden Beobachtung: ihre Katharsis treibt die Dämonen zu den Menschen der Umgebung - die Menschen in dem verlassenen Tempelbezirk haben den Dämonen Wohnstätte gegeben, damit sie nicht auf die anderen Menschen losgehen - der Weg der Läuterung vor dem Mysterium von Golgatha - für unsere Zeit ganz wichtig: die Eingeweihten, die sich mit ihrem voll entwickeltem Geistselbst nicht mehr inkarnieren müssten, die sich aber in jedem Jahrhundert verkörpern, um uns beim Finden des Ich-Funkens zu helfen - nur wenige der  großen Eingeweihten nehmen das Opfer einer höheren Position auf sich: damit werden sie absoluter Angriffspunkt für die Widersacher - die meisten Eingeweihten tun einfache Arbeiten im Dienst der Gemeinschaft und geben anderen immer wieder Ich-Impulse - Impulse können auch von einem Eingeweihten von &amp;quot;drüben&amp;quot; kommen: Impulse, die die Zukunft dieser Welt bestimmen - in ihren freiwilligen Verkörperungen riskieren die Eingeweihten auch wieder (großes) Karma, so dass sie sich zwangsweise wiederverkörpern müssen - erst die &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot; von Jesus und Christus vermag die völlige Geistverlassenheit der Menschen umzudrehen, die im makrokosmischen Vaterunser geschildert wird - das Ich des salomonischen Jesus zieht sich zurück, bleibt aber in der Nähe, und das Christus-Ich zieht nach und nach ein - es kann insbesondere bei Herztransplantationen passieren: das Ich geht raus und ein anderes Ich zieht ein, aber das Ego bleibt das alte - alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte mit immer noch weißen Flecken gemacht: Rudolf Steiner hat uns darin ein dichtes Netz von Orientierungspunkten gegeben - den Weg, den das makrokosmische Vaterunser beschreibt, umkehren: mit &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser das Göttliche in unserem Ich hinauftragen zum Göttlichen, das uns von oben entgegenkommt - das Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners - die sieben Stufen des Vaterunser hängen intensiv zusammen mit unseren sieben Wesensgliedern - unser physischer Leib ist Gestalt gewordene Willenskraft und damit das Allerallerallerwichtigste zum Erwerben des Freiheitsbewusstseins - der physische Leib und &amp;quot;unser täglich Brot&amp;quot; - nach der Jordan-Taufe und vierzig Tagen in der Wüste: der Christus stellt sich den luziferischen und ahrimanischen Widersachern - mit dem letzten großen Angriff der ahrimanischen Mächte &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; bleibt ein für den Christus ungelöstes Problem zurück - unser aller Problem: wir müssen aus Steinen Brot machen, um die Menschheit zu ernähren - eine große Aufgabe, die nur in Verbindung mit dem Christus zu lösen ist: das Finanzwesen so zu wandeln, dass es dem Geistigen dient - der Untergang des Templerordens war ein zweiter großer Anschlag der Widersacher: die Templer hatten mit großer Genialität ein anderes Finanzsystem organisiert, sodass die Pilger weltweit versorgt werden konnten - der erste große Anschlag der Widersacher war die Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern - das arabistische Denken ist wesentliche Grundlage der europäischen und Teil der amerikanischen Kultur geworden: wir brauchen die Kräfte, aber wer führt sie? Das Ich oder die soratischen Kräfte? - durch das Fehlverhalten der Menschen stehen auch die regulären Widersacher nur mehr teilweise im Dienste der Gottheit - unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben auch die anderen Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen - ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben die Christus-Kraft in unserem Ich und auch die Hilfe des Gebets  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:124. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 124. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einführendes zum 22. Wochenspruch 0:00:36 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüß euch ganz herzlich zum 124. Vortrag zur Apokalypse - und dazu kommt der 22. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;ganz stark das Motiv, das sich&#039;&#039;&#039; hier jetzt &#039;&#039;&#039;die ganze Zeit schon durchzieht&#039;&#039;&#039;, immer, immer stärker, immer in der Steigerung. Jetzt also, wir nehmen das Geistige…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Störung aus einem Missverständnis heraus. … Ah ja, macht nichts. Kein Problem. Alles gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann lese ich einfach noch einmal den Wochenspruch, den kann man eh nicht oft genug lesen. &#039;&#039;&#039;Es ist der 22. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, aus der geistigen Welt, aber durchaus auch vermittelt durch die Sinneswelt, &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieses Licht nehmen wir auf&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen es auf ganz besonders während der Sommerzeit auf, durch die wir jetzt noch durchgehen, die sich aber schon dem Ende zuneigt. Und jetzt geht&#039;s schon langsam über, &#039;&#039;&#039;dass dieses Licht im Innern&#039;&#039;&#039; erwachen soll. Das heißt, &#039;&#039;&#039;bewusst werden soll&#039;&#039;&#039;. Als Kraft ist es da. &#039;&#039;&#039;Als Kraft ist es immer da&#039;&#039;&#039;. Nur, handhaben können wir es dann, wenn wir uns dieser Kraft bewusst werden und &#039;&#039;&#039;es unterscheiden lernen&#039;&#039;&#039;, diese Kraft, von unserem kleinen Ich, &#039;&#039;&#039;von unserem Ego&#039;&#039;&#039;, das unser Alltagsbewusstsein, ja, wie soll ich sagen, formatfüllend ausfüllt. Und erst dahinter, oder &#039;&#039;&#039;versteckt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist das Bewusstsein von unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das heißt von unserem wirklichen geistigen Ursprung, der drinnen ist, ja, von dem Göttlichen, das in uns lebt. Weil, dieses große Ich, &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche Ich, das wir haben, das ist das, in dem der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. In jedem von uns. &#039;&#039;&#039;In jedem Ich von uns lebt der Christus&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das ist das stärkste Licht, das wir uns überhaupt denken können. &#039;&#039;&#039;Die stärkste Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das stärkste Licht&#039;&#039;&#039;, das sich uns zur Verfügung stellt, &#039;&#039;&#039;wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es nicht bemerken&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;ist dieses Licht&#039;&#039;&#039;, ja, im Grunde, zur Untätigkeit verurteilt; zumindest in &#039;&#039;&#039;uns zur Untätigkeit verurteilt, um unsere Freiheit nicht zu beschränken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, dieses ganze Potenzial, das in uns ist, wartet darauf, von uns erkannt und erweckt zu werden. Das ist ganz wichtig. Es ist die Zeit wirklich jetzt abgelaufen, wo einfach dieses Licht von sich aus tätig wird und unsere Angelegenheiten regelt. Sondern, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns bewusst an dieses Licht wenden&#039;&#039;&#039; - und das möchte ich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; eigentlich zum &#039;&#039;&#039;Hauptthema&#039;&#039;&#039; des Ganzen machen. Auch, &#039;&#039;&#039;weil eine Frage gestellt wurde&#039;&#039;&#039; zu den letzten Vorträgen, wo ich ja schon sehr deutlich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass es darauf ankommt, dass wir wollen. Aber das ist jetzt nichts, was sowas Riesiges ist, wo man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, bitte, wie soll ich denn das machen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es geht eigentlich nur darum &#039;&#039;&#039;zu erkennen&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das, was wir immer schon machen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich heraus sind wir immer wollend tätig und erschaffen uns ununterbrochen selbst&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen&#039;s in der Regel nur nicht mit. Das ist das große Problem. Und wir leben &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, und jetzt &#039;&#039;&#039;ist die Zeit reif, sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir wirklich aus der Freiheit heraus geistig tätig werden. Und &#039;&#039;&#039;dann ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die ganze göttliche Kraft mit uns vereint&#039;&#039;&#039;, stellt sich uns zur Verfügung. Wir müssen eigentlich nur uns in Verbindung setzen mit dieser Kraft, die da ist. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft ist&#039;&#039;&#039; viel, viel stärker - weil im Grunde &#039;&#039;&#039;unerschöpflich&#039;&#039;&#039; - viel, viel &#039;&#039;&#039;stärker als das, was alle Widersachermächte zusammen vermögen&#039;&#039;&#039;, samt der soratischen Wesenheiten. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;diesen Mächten zu unterliegen&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;liegt nur&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;daran, dass wir das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das wir haben, &#039;&#039;&#039;nicht ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, nicht dran herangehen. Und &#039;&#039;&#039;im Dienste unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, was das große Ziel der Erdentwicklung ist, das herauszubringen und was &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; gemacht hat, dass wir eben in einen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszustand&#039;&#039;&#039; hineinversetzt sind, wo wir zunächst einmal… und wir stehen heute - zumindest die meisten Menschen, sage ich mal, ein Großteil der Menschheit -, in dem drinnen, dass sie &#039;&#039;&#039;sich von allen guten Geistern verlassen fühlen&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind sie da drinnen mit ihrem kleinen Ego-Bewusstsein und denken sich: &amp;quot;Pff… Wie schaffe ich das alles?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;manche fühlen sich groß im Ego und schaffen sehr viel&#039;&#039;&#039;, aber auch die kommen dann meistens irgendwo einmal später an ihre Grenzen. Und &#039;&#039;&#039;spätestens&#039;&#039;&#039; dort, &#039;&#039;&#039;wo der Tod herannaht&#039;&#039;&#039;, dann plötzlich kommen die Lippenbekenntnisse: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;ich bin ein Materialist&#039;&#039;&#039;; ich weiß eh, es ist alles aus, und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank, es ist alles aus&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist ja heute &#039;&#039;&#039;fast ein Mantram&#039;&#039;&#039;, das ausgesprochen wird: &amp;quot;Gott sei Dank, dann ist es aus, dann ist nichts mehr. Es gibt nichts mehr.&amp;quot; Nur, &#039;&#039;&#039;das wird&#039;&#039;&#039; auch in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nur so lang gesprochen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;solang er halt noch nicht so ganz nahe ist, dieser Moment&#039;&#039;&#039;, da spricht sich das leichter. Aber es ist halt so, dass das Bewusstsein, gerade &#039;&#039;&#039;das kleine Bewusstsein der Menschen&#039;&#039;&#039;, heute &#039;&#039;&#039;sehr stark ausgefüllt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit dem, was uns die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt &#039;&#039;&#039;einflüstern&#039;&#039;&#039;, sei es einmal &#039;&#039;&#039;die luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sagen: „Ja, &#039;&#039;&#039;das Leben besteht aus Spaß haben&#039;&#039;&#039; und aus Vergnügen und alles sich schön machen im Leben.&amp;quot; Und möglichst das von Anfang, von der Wiege bis zur Bahre, so durchzuziehen. &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank funktioniert das nicht, weil sonst könnten wir uns nicht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Weil, ja, damit ist nicht gesagt, dass wir nicht Freude, &#039;&#039;&#039;auch Spaß haben&#039;&#039;&#039; sollen im Leben. Gar nicht! &#039;&#039;&#039;Das gehört dazu&#039;&#039;&#039;, aber es ist nicht das Einzige, sondern es ist ein Teil. Es ist ein Teil und wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;nicht der größte Teil des Lebens&#039;&#039;&#039;, aber es ist ein Teil, der dazu gehört, aber es ist eben nicht alles. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das ist einmal das Eine, über das wir drüber wegkommen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Zweite ist: Es ist nicht alles mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand erklärbar&#039;&#039;&#039;. Nichts. Also in unserem Leben schon überhaupt nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;nicht einmal&#039;&#039;&#039; in Wahrheit heute in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Technik&#039;&#039;&#039;. Wir sind in der Technik so weit, dass wir im Grunde selbst die Technik jetzt schon, die wir selbst entwickeln, zwar noch im Grundprinzip kennen, aber was sie dann wirklich in der Praxis macht… &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; also jetzt mit der ganzen Elektronik, &#039;&#039;&#039;mit der künstlichen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die kommt, wo die Programmierer, die ja eigentlich die Grundprogramme dafür schreiben, aber dann nicht mehr letztlich wirklich hundertprozentig nachvollziehen können, was dann da drinnen wirklich passiert. Weil, es sind mittlerweile &#039;&#039;&#039;selbstlernende Programme&#039;&#039;&#039;, die entwickeln sich weiter, die werden mit Musterdaten gespeist, mit Milliarden von Daten gespeist. Und dann - passiert da was drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist nicht mehr fix vorprogrammiert, was da passiert&#039;&#039;&#039;, sondern da tut sich halt einfach drinnen irgendetwas. Und das hängt natürlich von den Daten ab, aber &#039;&#039;&#039;es kann kein Mensch mehr nachvollziehen&#039;&#039;&#039;. Weil, womit könnte er es nachvollziehen? Das sind Milliarden von Prozessen, die pro Zehntelsekunde ablaufen. Das kann kein Mensch mehr mitvollziehen. Da müsste er wieder genau ein gleiches Programm aufstellen, das das macht. Na, dann weiß er es erst recht nicht. Okay, dann sieht er zum Schluss, vielleicht kommen sie zu identischen Ergebnissen, aber nicht einmal das ist garantiert. &#039;&#039;&#039;Zwei baugleiche Dinge, wenn nur die Daten in einem bissel anderen Rhythmus eingespeist werden, kommen vielleicht zu einem ganz anderen Ergebnis&#039;&#039;&#039;. Und das ist heute das Funktionieren der meisten Dinge in unseren zumindest weiterentwickelten Zivilisationen, also das heißt, &#039;&#039;&#039;in unseren hochtechnisierten Zivilisationen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Es funktioniert ohne dem nichts mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es würde das Stromnetz zusammenbrechen, &#039;&#039;&#039;es würde die ganze Infrastruktur im Grunde zusammenbrechen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, vom Verkehr, Verkehrsampeln und Eisenbahnsteuerung, und so weiter, Flugzeuge, was auch immer ist, Wasserversorgung: Nichts funktioniert ohne dem. Nichts. Und wenn dort was schiefgeht, dann stehen wir eigentlich ratlos davor, im Grunde, und sind angewiesen auf diese technischen Hilfsmittel. Also, wir können nur wieder sowas einsetzen, um es in Schwung zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht einmal die Technik ist heute&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;etwas voll für den Menschen Durchschaubares&#039;&#039;&#039;. Und dort tummelt sich &#039;&#039;&#039;alles mögliche Ahrimanische drin&#039;&#039;&#039; herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens, letztens hat mir ein Kollege auf dem AnthroWiki geschrieben: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich habe deinen letzten Vortrag gehört&#039;&#039;&#039;, ich habe ihn viermal gehört - und plötzlich, beim vierten Mal, als ich ihn angehört habe, war drinnen eine mechanische Stimme: &#039;Das habe ich aber jetzt nicht verstanden.&#039; &amp;quot; Dann hat er mir gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Siehst du, da sind ahrimanische Elementarwesen drin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir züchten sie. &#039;&#039;&#039;Wir züchten sie wirklich&#039;&#039;&#039;. Ich meine, diese ganzen Sachen mit der &#039;&#039;&#039;künstlichen Intelligenz und dergleichen sind&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;Zuchtstätten für ahrimanische Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, absolute Zuchtstätten. Also, wir haben, weiß ich nicht, sicher &#039;&#039;&#039;das Hundertfache bereits an ahrimanischen Elementarwesen, als wir an ursprünglichen Naturelementarwesen haben&#039;&#039;&#039;. Also, die Erde wird immer mehr bevölkert von diesen Wesen. Und, ja, die tun, was sie wollen - oder was ihnen der Ahriman einflüstert. Und &#039;&#039;&#039;wir haben sie nicht mehr wirklich unter Kontrolle&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wir haben das Problem: &#039;&#039;&#039;Wir verstehen die Natur nicht restlos. Wir verstehen die von uns geschaffene Unternatur nicht restlos&#039;&#039;&#039;. Wir haben also einen kleinen Bereich irgendwo, wo wir glauben, uns selbst zu verstehen, aber da verstehen wir auch nur das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59 ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen einen riesigen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene&#039;&#039;&#039;. Und genau &#039;&#039;&#039;diesen Weg will&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie bahnen&#039;&#039;&#039;. Also, auf eine höhere Ebene des Erkennens zu kommen, also sei es einmal &#039;&#039;&#039;zum lebendigen Denken fortzuschreiten&#039;&#039;&#039;, was ja schon ein ganz großer Sprung ist. Das ist bereits &#039;&#039;&#039;ein anderes Denken als dieses ahrimanische Denken&#039;&#039;&#039;, das eben seine Grenzen hat. Das zwar &#039;&#039;&#039;scheinbar unerschöpflich&#039;&#039;&#039; ist, weil es zum Beispiel Milliarden Berechnungen in der Zehntel-, oder Millisekunde durchführen kann. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem ist es begrenzt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das lebendige Denken ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;nicht begrenzt&#039;&#039;&#039;. Sondern, da gibt&#039;s also, so wie es, ich weiß nicht… in der Mathematik gibt&#039;s so schön: &#039;&#039;&#039;Man spricht von der Unendlichkeit, die aber verschiedene Stufen hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt die abzählbare Unendlichkeit, das sind &#039;&#039;&#039;die natürlichen Zahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1-2-3-4-5-6-7, und jetzt kann ich bis unendlich weiterzählen, sprich, ich kann es eigentlich nicht, weil ich nie zu einem Ende komme. Aber das ist noch &#039;&#039;&#039;eine winzige Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch eine viel größere, weil es gibt auch die nicht abzählbare Unendlichkeit, weil, wir haben ja auch &#039;&#039;&#039;Dezimalzahlen, Kommazahlen, Bruchzahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1,1 - 1,1001 - 1,10010001 und so weiter, mit unendlich vielen Kommastellen. Das heißt, wo es bei den natürlichen Zahlen von null auf eins geht mit einem Sprung, sind dazwischen wieder unendlich viele Zahlen möglich. &#039;&#039;&#039;Und die kann man nimmer abzählen&#039;&#039;&#039;. Die kann man nimmer abzählen. Weil, da reichen, sozusagen, die natürlichen Zahlen 1-2-3-4-5-6-7 nicht aus, weil es immer dazwischen wieder unendlich viele Zahlen gibt, da komme ich nie nach. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Minimum dessen, was die Unendlichkeit des Geistigen bedeutet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie ist absolut unabzählbar - und daher aber auch absolut nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Keine Rechnung kann das erfassen und der &#039;&#039;&#039;Ahriman kann&#039;&#039;&#039; nur mit Rechnungen letztlich arbeiten, also nur mit dem, &#039;&#039;&#039;was sich&#039;&#039;&#039;, in unserem Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;rational in irgendeiner Form kalkulieren lässt&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;damit kann er die größten Zauberkunststücke machen&#039;&#039;&#039; - und wir mit unserem Verstand kommen niemals nach. Ich meine, wir sind froh, wenn wir ein paar kleine Sachen lösen können, aber die Technik löst mittlerweile das Milliardenfache davon in Sekundenbruchteilen. Wo &#039;&#039;&#039;Mathematiker vor kurzem noch, Jahre oder Jahrzehnte gebraucht&#039;&#039;&#039; haben, auch um Gleichungen zu lösen, machen das &#039;&#039;&#039;heute Algorithmen&#039;&#039;&#039;, die das können. Also, das heißt... was ist ein Algorithmus? &#039;&#039;&#039;Ein Kochrezept im Grunde&#039;&#039;&#039;. Ein Kochrezept, wo klar vorgegeben ist, welche Schritte passieren müssen, und die werden halt nach und nach abgearbeitet und da kommen halt die ganzen Daten rein. &#039;&#039;&#039;Damit entsteht aber immer was, was wir zumindest nicht vorhersehen können&#039;&#039;&#039;. Der Rechner berechnet es halt. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das Geistige ist viel, viel größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;. Und wir haben als &#039;&#039;&#039;einzige Chance&#039;&#039;&#039; also, &#039;&#039;&#039;dass wir das Bewusstsein auf diese Ebene&#039;&#039;&#039; langsam &#039;&#039;&#039;heben&#039;&#039;&#039;. Und d&#039;&#039;&#039;as fängt eben an mit dem lebendigen Denken, das sich weiter steigert bis zur Imagination&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wo wir beginnen, geistig wahrzunehmen. Dann nehmen wir wahr, zum Beispiel, Elementarwesen in der Natur... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wolfgang wird unterbrochen durch eine Stimme aus dem Zuhörerkreis mit dem Hinweis auf Probleme im Livestream. Unterbrechung. … Ah, es ist jetzt normal. Also, ich hoffe, das bleibt so…)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ja. Steigen wir wieder ein zu den Elementarwesen, zu den ahrimanischen, die uns piesacken ganz offensichtlich jetzt auch dadrinnen. Was können wir dagegen tun? Also einmal &#039;&#039;&#039;Bewusstsein in uns entwickeln langsam für eine nächste Ebene der Erkenntnis, für eine Ebene, auf der uns das Geistige zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und jetzt komme ich zu dem entscheidenden Punkt und zu der Frage, die an mich gestellt wurde: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wie können wir denn wirklich mit dem allen fertig werden? Wie können wir einen nächsten Schritt machen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es war ja oft gesagt, dass wir das Göttliche jetzt eigentlich in uns finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr so einfach hinauswinden und sagen: &amp;quot;Macht ihr für uns. Bitte, tut!&amp;quot; Sondern, wir müssen es eigentlich durch unser Ich durchbringen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen das Göttliche in uns erwecken&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, die &#039;&#039;&#039;konkrete Frage&#039;&#039;&#039; war: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;welche Hilfe kann denn das Gebet dabei geben?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Eine ganz, ganz große. Das Wichtige einmal beim Gebet ist: Das Gebet, &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;etwas, was ganz und gar an das Ich-Bewusstsein appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht zu vergleichen mit den noch vorchristlichen Formen der Anbetung des Göttlichen, sondern es ist &#039;&#039;&#039;die Verbindung zwischen Anbetung des Göttlichen draußen&#039;&#039;&#039; - also das, was uns entgegenkommt von draußen, mit dem uns unser wirkliches Ich entgegenkommt - &#039;&#039;&#039;mit einem immer stärker entwickeltem Ich-Bewusstsein drinnen&#039;&#039;&#039;, im Inneren, und zwar wirklich des Ich-Bewusstseins, &#039;&#039;&#039;nicht des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Sondern wirklich das Erkennen des göttlichen Funkens in uns. Und das spielt bei jedem Gebet eine ganz große Rolle. Und &#039;&#039;&#039;das Einzige, was man falsch machen kann, ist, dass man aus dem Ego heraus betet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder bittet&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Also, bitte, bitte, lasst das Haus des Nachbarn abbrennen, aber meines nicht.&amp;quot; Dann ist es sicher kein Gebet, sondern das Gegenteil davon. Dann ist es also eine ganz falsche Bitte. Oder: &amp;quot;Bitte lass es regnen, damit mein Feld gedeiht.&amp;quot; Und der Nachbar sagt: &amp;quot; Bitte lass es trocken werden, damit das Feld nicht überschwemmt wird.&amp;quot; Ja, bitte, was soll dann der liebe Gott machen? Gar nichts. Er macht ganz was anderes. Er gibt wahrscheinlich beiden nicht recht - oder zehn anderen, die noch was anderes wollen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mit dem Gebet ist eine ganz starke innere Haltung verbunden&#039;&#039;&#039;, dass man einmal sich dessen bewusst ist, dass es &#039;&#039;&#039;nicht etwas Egoistisches&#039;&#039;&#039; sein kann, sondern &#039;&#039;&#039;dass es etwas ist, was&#039;&#039;&#039;, ja, mit dem Weltgeschehen, &#039;&#039;&#039;mit dem geistigen Weltgeschehen&#039;&#039;&#039;, irgendwie &#039;&#039;&#039;in Einklang steht&#039;&#039;&#039;. Was also nicht nur für mein kleines Ego bittet, sondern das bittet für mein Ich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es möge mir die Kraft verliehen werden, dass ich aus meinem Ich heraus&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;den Beitrag leisten kann zur Gestaltung der Welt&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bereich meiner Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; liegt, beziehungsweise - um es noch genauer zu sagen - den einen Schritt immer drüber hinaus geht. Denn, in Wahrheit ist alles, was wir eh schon können, eine Selbstverständlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist immer der kleine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Was mir heute unmöglich war, sollte morgen möglich werden&#039;&#039;&#039;. Aber so ein kleiner Schritt, der genügt. Es geht nicht um riesige Dinge. Es &#039;&#039;&#039;geht um ganz kleine Dinge. Die großen Dinge ergeben sich draus&#039;&#039;&#039;, dass die kleinen Dinge passieren. Und dann kann es manchmal passieren, dass es scheint, jetzt habe ich eh nur einen kleinen Schritt gemacht - und &#039;&#039;&#039;plötzlich geht es so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Ergebnis von den vielen kleinen Schritten&#039;&#039;&#039;, die wir alle &#039;&#039;&#039;als Menschheit gemeinsam&#039;&#039;&#039; tun und die sich dann oft in einem Brennpunkt sammeln - und dann kann &#039;&#039;&#039;plötzlich eine große Wende&#039;&#039;&#039; passieren. Auch in ganz schwierigen Zeiten kann dann eine große Wende passieren. Und das heißt, da gehört auch das Bewusstsein dazu, da ist letztlich die ganze Menschheit mit beteiligt daran. Manche mehr, manche weniger, aber es geht geht nie darum…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Entschuldigt, jetzt gibt&#039;s wieder ein Problem... Livestream ist ohne Ton. …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war mein Fehler. Ich nehme alles zurück, die Ahrimandl können gar nichts dafür, ich habe die Lautsprecher der Zuschauer, die eh nicht eingeschaltet sind, auf laut gestellt und meins habe ich auf leise gestellt... Ja, man soll nie wo eingreifen in den Einstellungen... Gut... Nächster Anlauf. Heute ist&#039;s schwierig, a bissel. Gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31 ===&lt;br /&gt;
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Also, &#039;&#039;&#039;es geht um das Gebet&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass man sich wirklich innerlich &#039;&#039;&#039;Rechenschaft&#039;&#039;&#039; ablegt darüber: &#039;&#039;&#039;Mache ich es aus egoistischen Gründen für mich oder für meine nächste Gruppe&#039;&#039;&#039;, oder was - &#039;&#039;&#039;oder sehe ich es in einem größeren Zusammenhang?&#039;&#039;&#039; Das ist sehr, sehr wichtig. Ich meine, es ist schon einmal &#039;&#039;&#039;was anderes, wenn ich für jemand anderen bitte&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon einmal ein Impuls, weil, damit wecke ich, zum Beispiel, als erstes nämlich die &#039;&#039;&#039;Kraft, die ich dem anderen geben kann&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal das Erste. Also, es geht eigentlich immer darum… &#039;&#039;&#039;diese Bitte, die ich mit dem Gebet verbinde, dient dazu, die göttliche Kraft in uns zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere wirkliche Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die oft im Hintergrund… naja, für sich genommen schläft sie nicht, aber für unser Bewusstsein schläft sie - zu einem sehr großen Teil. &lt;br /&gt;
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Weil wir halt durchschnittlich &#039;&#039;&#039;als Menschheit heute hauptsächlich noch aus dem Ego-Bewusstsein heraus arbeiten&#039;&#039;&#039;, das ja eigentlich &#039;&#039;&#039;erst in unserer Zeit so richtig zur Reife gekommen&#039;&#039;&#039; ist, und das alles andere im Grunde zudeckt. Und wo man natürlich dann, das kommt noch dazu… selbst &#039;&#039;&#039;auch dort, wo spirituelle Bestrebungen oder auch religiöse Bewegungen da sind&#039;&#039;&#039;, kann sehr wohl auch sein, dass es anstelle wirklicher geistiger Impulse, die man glaubt zu haben oder zu vertreten, &#039;&#039;&#039;im Grunde die tieferen unterbewußten Kräfte des Ego rege&#039;&#039;&#039; macht. Und ihr wisst, wir haben in den letzten Vorträgen schon drüber gesprochen: &#039;&#039;&#039;Das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, namentlich &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039;, das ist um &#039;&#039;&#039;ein Vielfaches größer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als das, was wir noch durch das Ich können&#039;&#039;&#039;. Da ist eine immense Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039; ist: Ist das &#039;&#039;&#039;eine geläuterte Kraft&#039;&#039;&#039;, eine bereits durch das Ich ergriffene und gelenkte Kraft, geformte Kraft? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; ist es &#039;&#039;&#039;jene Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Vergangenheit mitbekommen haben und &#039;&#039;&#039;die wir im Laufe der ganzen Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt immer mehr verdorben haben?&#039;&#039;&#039; Und… nur dieses Verdorbene ist halt so, dass es halt… ja, zum Himmel stinkt&#039;s vielleicht schon irgendwie, aber &#039;&#039;&#039;wir merken halt nicht den Gestank&#039;&#039;&#039;. Sondern wir empfinden ihn als Wohlgefühl, wir empfinden ihn vielleicht sogar als große geistige Eingebung. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die meisten geistigen Eingebungen&#039;&#039;&#039;, die heute durch Medien oder auch durch viele hellsichtige Personen gemacht werden, &#039;&#039;&#039;kommen von da unten&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und die Bilder sind schön. &#039;&#039;&#039;Die Bilder sind schön&#039;&#039;&#039;, sie sind erhebend und sie lassen uns wohlfühlen dabei, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039;unsere Ich-Kraft schwindet dabei. &#039;&#039;&#039;Unsere Ich-Kraft wird aufgezehrt und damit hat das Göttliche immer weniger Zugang zu uns&#039;&#039;&#039; und kann uns immer weniger stärken. Weil, &#039;&#039;&#039;wir müssen es aus dem wirklichen Ich heraus wollen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Einzige, was wir müssen, &#039;&#039;&#039;wenn wir die göttliche Unterstützung haben wollen&#039;&#039;&#039;, aber das ist halt nicht so leicht. Und daher geht’s also darum, diese feinen Unterscheidungen zu machen. Und das ist eine der ganz zentralen Grundlagen eben auch der Anthroposophie, dass &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;darauf hingewiesen&#039;&#039;&#039; hat, dass dieses &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir haben, noch nicht unser wirkliches Ich-Bewusstsein ist, &#039;&#039;&#039;noch nicht ein wirkliches Bewusstsein unseres höheren Ich&#039;&#039;&#039;, unseres wirklichen Ich, dass wir das unterscheiden lernen müssen. Und ich denke, dass das noch nicht so verbreitet ist. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; also sehr, sehr &#039;&#039;&#039;angefüllt mit&#039;&#039;&#039; alle unseren - na, ich sag&#039;s jetzt einmal locker - &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren persönlichen Befindlichkeiten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sind für das Geistige im Grunde völlig uninteressant&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
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=== Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44 ===&lt;br /&gt;
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Und wir müssen also lernen, mit unserem höheren Ich uns objektiv gegenüberzustellen &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das heißt&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;uns gegenüberzustellen alles, was an Doppelgängerkräften da drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, alles das, was verdorben ist. Weil, das ist eine Menge. Es ist einfach eine riesige Menge. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger&#039;&#039;&#039; ist ein Doppelt-Doppel-Doppel-Doppelgänger in vielfachen Variationen. Es ist nicht einer, es &#039;&#039;&#039;ist eine Vielzahl&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja sehr interessant, dass das irgendwo auch &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; ahnt, die dann das Ich, das wirkliche Ich, gar nicht kennt, aber sie &#039;&#039;&#039;kennt sehr wohl die Doppelgängergeschichten&#039;&#039;&#039;irgendwo, und dann sagt sie: &amp;quot;Ja, es gibt nicht nur das eine Ego, es gibt eigentlich viele Egos. Es wimmelt eigentlich nur gerade.&amp;quot; Und daher sagen sie: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, aber das Ich, das gibt&#039;s gar nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Von dem wissen sie nichts. Aber von der Vielzahl der &#039;&#039;&#039;Doppelgänger, die&#039;&#039;&#039; da herumwuseln in unseren Untergründen und &#039;&#039;&#039;uns lenken und leiten den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;, davon beginnen sie etwas zu ahnen. Und wir hängen sehr an diesen Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57 ===&lt;br /&gt;
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Also, wir haben &#039;&#039;&#039;ein doppeltes Problem heute&#039;&#039;&#039; in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter: &#039;&#039;&#039;Wir müssen einerseits das Bewusstsein zu diesen unteren Kräften richten&#039;&#039;&#039; - und ich erwähne das bewusst als erstes, weil, wenn wir dieses Geflecht an dunklen oder verschobenen Kräften nicht durchschauen, dann sehen wir das Wichtigste einmal nicht, &#039;&#039;&#039;das wichtigste Problem, das wir zu lösen haben&#039;&#039;&#039;. Und das andere ist natürlich - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; das gehört unmittelbar dazu -, dass wir das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich uns erwerben&#039;&#039;&#039;, zumindest einmal als, ja, als wirkliches geistiges Erlebnis. Wie groß der Inhalt dieses Erlebnisses ist, ist eine ganz andere Frage. Aber &#039;&#039;&#039;diese Gewissheit&#039;&#039;&#039; zu haben: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur und potenziell steht mir darin die ganze göttliche Kraft zur Verfügung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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Und das heißt, &#039;&#039;&#039;Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht voneinander zu trennen. Und zwar, wirkliches Selbstvertrauen, Vertrauen auf dieses Ich, das wir in uns haben - nicht auf das Ego. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich habe ein riesiges Selbstvertrauen. Ich bau auf mein Ego&#039;&#039;&#039;, das ist so stark, dass es alles wegräumt.&amp;quot; Das ist aber meistens schwach. Gerade diese Menschen… ist oft so, beobachtet das einmal: Menschen, die in einer Gruppe von Menschen &#039;&#039;&#039;Führer-Naturen&#039;&#039;&#039; sind, die sagen: &amp;quot;Na, kommt&#039;s, wir machen das schon, ich geb das an: du machst das, du machst das, du machst das.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das sind in der Regel die schwächsten Iche&#039;&#039;&#039;. Es sind die schwächsten Iche, &#039;&#039;&#039;die ihr Ego nähren durch die Kräfte, die sie den anderen absaugen&#039;&#039;&#039;. Das ist… also, das kann man fast zu hundert Prozent sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich dann die anderen Menschen, die &#039;&#039;&#039;auch führende Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;die aber&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;sich ganz anders verhalten&#039;&#039;&#039;, die einfach &#039;&#039;&#039;ohne viel Brimborium&#039;&#039;&#039; rundherum einfach Dinge machen und auch &#039;&#039;&#039;anderen Menschen die Aufgaben geben können, an denen sie reifen können&#039;&#039;&#039;, wo sie einen Schritt weiterkommen, und die dem Ganzen dienen. Aber das Ganze sang- und klanglos. Also, &#039;&#039;&#039;ein Chef&#039;&#039;&#039;, der nicht einfach alles selber macht und sagt: &amp;quot;Ich kann alles, ich weiß alles besser. Du wirst es so machen, du wirst es so machen, du wirst es so machen.&amp;quot; Sondern, &#039;&#039;&#039;der seine Mitarbeiter einschätzen kann und ihnen genau die Aufgaben gibt, von denen er überzeugt ist, die kann er bewältigen, wenn er sich anstrengt&#039;&#039;&#039;: Genau immer wieder mit dem kleinen Schritt über sich hinaus. Und dann ist eigentlich beides drinnen, also, &#039;&#039;&#039;er hat seine Entwicklungschance und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das dient dem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;: dem Betrieb, der sozialen Gemeinschaft, in der es ist, was auch immer es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da ist heute noch wenig Unterscheidungsvermögen&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;aber das kann man sich heute aneignen&#039;&#039;&#039;, dazu muss ich jetzt nicht hellsichtig sein oder was. Da kann man &#039;&#039;&#039;nur ein bissel Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir ein Ich in uns haben&#039;&#039;&#039;. Dann können wir uns des Geistigen in uns - und des Geistigen überhaupt - bewusst werden und es unterscheiden von unserem Ego, ganz klar. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge und dann kann man klar erkennen, was ist: eine noch so &#039;&#039;&#039;großartige Erscheinung aus dem Ego&#039;&#039;&#039; heraus, die herausdampft, die sich vielleicht in die herrlichste Lichtgestalt kleidet - na, &#039;&#039;&#039;Luzifer lässt grüßen&#039;&#039;&#039;! Die schauen alle, alle wunderbar aus, die hellen Lichtgestalten, es sind dann fast immer die luziferischen. Also, &#039;&#039;&#039;die wirklich uns unterstützenden geistigen Wesenheiten, die mit dem Christus mitgehen&#039;&#039;&#039;, die aber eben auch unsere Freiheit vollkommen respektieren und sich daher nicht aufdrängen, &#039;&#039;&#039;die kommen sehr viel bescheidener&#039;&#039;&#039;daher. Sehr viel bescheidener daher. Und es ist ja immer so, also, wenn man jetzt, weiß ich nicht, ein geistiges Erlebnis hat, &#039;&#039;&#039;wo sich zwei Wege auftun: Der lichtstrahlende Weg ist es nicht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist immer der&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; sehr schwierig und &#039;&#039;&#039;nicht gerade einladend ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil, das ist der Weg, auf dem wir weiterkommen, wo wir in das Dickicht des noch - wie soll ich sagen - unentdeckten und unbewältigten Landes… dort beginnen, unsere Schneise zu schlagen und dort vielleicht dann irgendwann Neues anzupflanzen, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Wo wir beginnen&#039;&#039;&#039;, einfach den Urwald, &#039;&#039;&#039;den Seelen-Urwald&#039;&#039;&#039;, zu roden, &#039;&#039;&#039;zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;; nämlich, zu roden einmal das, was an Negativem drinnen ist - und nicht nur zu roden, sondern es auch zu verwandeln, es vielleicht zu einem guten Dünger zu machen für das, was dort gedeihen kann. Dort ist das Aufgabenfeld. Und &#039;&#039;&#039;es gibt eigentlich&#039;&#039;&#039; nichts mehr, &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Weg mehr, wo das helle Licht von oben kommt und uns leitet und führt&#039;&#039;&#039; und weiter Ding. &#039;&#039;&#039;Es geht der Weg in die Dunkelheit hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist auch die &#039;&#039;&#039;Botschaft der Apokalypse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum ist in gewisser Weise natürlich beides richtig. Ihr wisst ja, im ersten Vortrag habe ich es gesagt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, heißt es eigentlich. So, das sind die ersten drei Worte. Also das &#039;&#039;&#039;heißt: die Enthüllung&#039;&#039;&#039;, die Offenbarung &#039;&#039;&#039;des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist die eine Seite. Und &#039;&#039;&#039;mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi verbunden ist&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass das Licht hineinzufallen beginnt in den Abgrund&#039;&#039;&#039; auch. In den Abgrund, mit dem sich auch der Christus verbunden hat. &amp;quot;Abgestiegen zur Hölle&amp;quot;, wie es so schön heißt. Und er lebt mit dieser ganzen Unterwelt, die, sozusagen, da ist. &#039;&#039;&#039;Das ist seine Heimat, das ist sein Himmel&#039;&#039;&#039;, im Grunde - &#039;&#039;&#039;oder die Welt, die er zum Himmel machen will mit unserer Hilfe&#039;&#039;&#039;. Mit unserer Hilfe. Weil, es ist eben nicht so, dass der Christus es macht und wir ziehen dann in diesen neuen Himmel einfach ein und sagen: &amp;quot;Schön, dass du es für uns gemacht hast&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dieser Himmel wird, dieses, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039; einmal als nächste Stufe, wie das &#039;&#039;&#039;sein wird, hängt&#039;&#039;&#039; von uns &#039;&#039;&#039;ab. Ganz von uns&#039;&#039;&#039;. Der Christus und seine Scharen geben uns die Kraft dazu, das zu verwirklichen, was wir aber schöpferisch auf den Weg bringen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen den Impuls dafür geben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es fängt jetzt an, dass die Welt immer mehr gestaltet wird nach dem, was die Menschen-Iche wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das Göttliche zieht mit&#039;&#039;&#039; uns mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;im Vaterunser&#039;&#039;&#039; - wir werden auf das jetzt noch ganz deutlich kommen, heute, oder vielleicht wird es auch das nächste Mal uns noch weiter begleiten -, aber wenn es heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, letztlich als Grundaussage, dann heißt das: &#039;&#039;&#039;nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039;, denn das ist der göttliche Wille. &#039;&#039;&#039;Wir sind Teil des göttlichen Willens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das Göttliche schließt uns und unser Wollen ein in sein Tun&#039;&#039;&#039; - und das immer mehr. Das ist das ganz Wichtige. Und, das sind Dinge, die man also &#039;&#039;&#039;beim Gebet berücksichtigen&#039;&#039;&#039; muss irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; ist also ganz gebaut darauf, dass mit dem Gebet auch entwickelt werden soll dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das wirkliche Ich&#039;&#039;&#039; - immer mehr. Sodass wir zunächst einmal… natürlich, wir müssen beim Ego irgendwo anfangen, weil, zunächst haben wir halt noch kein anderes Bewusstsein. Einzelne vielleicht haben schon mehr, natürlich, aber die Mehrheit wahrscheinlich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Wir müssen beim Ego einmal anfangen, aber dort wirklich den Kern erkennen&#039;&#039;&#039;, der da irgendwo drinnen steckt, verborgen, &#039;&#039;&#039;der unser Ich ist&#039;&#039;&#039;. Dieses berühmte Loch in der Wand. &#039;&#039;&#039;Dieser schwarze Fleck&#039;&#039;&#039;, von dem wir noch nicht wissen: Was ist es? Was schläft da drinnen? Oder was wirkt da drinnen? Aber &#039;&#039;&#039;wir merken es eigentlich durch seine Abwesenheit&#039;&#039;&#039;. Da ist etwas Unbekanntes, etwas Unentdecktes, &#039;&#039;&#039;etwas Unerforschtes&#039;&#039;&#039;, etwas, &#039;&#039;&#039;um das sich aber das ganze Ego&#039;&#039;&#039; herum immer trotzdem &#039;&#039;&#039;irgendwie dreht&#039;&#039;&#039;. Halt oft in irrwitzigen Kapriolen, die es schlägt, aber letztlich gibt es da diesen Mittelpunkt drinnen. Den gilt es einmal zu entdecken. Das ist das Erste. Und dann heißt es, ja, das eigene, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich rege machen&#039;&#039;&#039; und, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in dieses Loch hinein zu leuchten&#039;&#039;&#039;. In dieses Loch hinein zu leuchten, was da ist. Und &#039;&#039;&#039;auf diesem Weg&#039;&#039;&#039; da weiterzukommen, &#039;&#039;&#039;schauen wir&#039;&#039;&#039; aber auch &#039;&#039;&#039;in den ganzen Abgrund&#039;&#039;&#039; hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Wir sind geläutert&amp;quot;: Auf der Spitze des Läuterungsberges sitzt das Wesen Sorat, um uns samt unserem in schon hohem Grade entwickelten Geistselbst  in sein Reich zu ziehen 0:43:56 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so - wir haben es ja schon öfters besprochen - wie es der &#039;&#039;&#039;Dante schildert&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Weg ins Paradiso hinauf führt durch die Hölle&#039;&#039;&#039;. Führt durch die Hölle bis in den untersten Punkt - und dort, &#039;&#039;&#039;beim Nabel des Satans, wendet sich alles&#039;&#039;&#039; - und dann fängt langsam der Aufstieg an. Dann kommt die richtige Schwerarbeit der Läuterung auf den Läuterungsberg. Dann kommt &#039;&#039;&#039;an der Spitze des Läuterungsberges&#039;&#039;&#039;, im &amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, wie es heißt… Das ist also noch nicht das große Paradiso, die wirkliche himmlische Welt, sondern das &#039;&#039;&#039;ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;, aus dem wir halt irgendwann vor Urzeiten einmal hinausgeflogen sind und &#039;&#039;&#039;wo nach wie vor die größte Prüfung auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Dort. Dort. Das heißt, wir gehen in den Abgrund hinein, in die tiefste Tiefe hinein, sehen die schlimmsten Dinge, die es gibt, dann sind wir froh, dass wir jetzt endlich raus sind, jetzt fängt es an einmal - ich will nicht sagen &amp;quot;gemütlich&amp;quot; -, aber doch an uns zu arbeiten, uns zu läutern - über die ganzen Stufen des Läuterungsberges - und dann denken wir: &amp;quot;Fff… jetzt sind wir durch.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und die eigentliche Prüfung wartet erst dort&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort droht der Absturz wirklich dann ganz hinein in die soratische Welt&#039;&#039;&#039;. Nicht bei dem ersten Durchgang durch den &#039;&#039;&#039;Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, wenn wir es so nennen wollen, also das &#039;&#039;&#039;Zentrum, wo sehr wohl das Wesen Sorat sitzt, aber dort lässt er uns noch passieren, dort werden wir noch nicht eingesaugt&#039;&#039;&#039;. Das wäre zu einfach. Das wäre zu einfach. Da würden wir nämlich für diese soratischen Kräfte noch &#039;&#039;&#039;viel zu wenig an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039; mitbringen, die diese Wesenheiten für diese Welt haben wollen. Dazu müssen wir erst hart arbeiten. Und wenn wir jetzt sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir sind geläutert, unser ganzes Wesen ist geläutert&amp;quot;&#039;&#039;&#039;... Ich meine, da brauchen wir eh noch über die Erdentwicklung hinaus, bis das wirklich ganz geläutert ist, aber nehmen wir mal an, wir haben schon sehr viel geläutert und jetzt stehen wir als großteils geläuterte Menschen da, &#039;&#039;&#039;als Menschen, die Geistselbst schon in einem hohen Grade entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Denn das heißt die Läuterung letztlich: Wir verwandeln etwas von diesen astralischen Kräften, die durch die Widersacher verseucht, verändert, verzerrt sind; wir befreien uns nicht nur davon, sondern wir verwandeln sie, wir lösen sie auf, wir verwandeln sie. &#039;&#039;&#039;Wir haben jetzt dann schon ein ziemliches Potential, nicht nur an Ich-Kraft, sondern an Geistselbst. Und jetzt sagen die soratischen Wesen: &amp;quot;Jetzt ist es Zeit, dass du zu uns kommst. Wenn du nämlich noch einen Schritt höher gehst, dann bist du außer unserer Reichweite&#039;&#039;&#039;, aber bis dorthin sollst du gehen. Und sammle an Kräften&amp;quot; - an guten Kräften, durchaus an guten Kräften - &amp;quot;sammle, was immer du kriegen kannst, und wir werden schauen, dass wir dich samt diesem Potential bekommen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;daher ist oben halt diese berühmte Szene mit der Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039;. Das ist es, &#039;&#039;&#039;wo es um die Wurst geht&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Auf Wienerisch sagt man: um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot;,  wo&#039;s um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot; geht. Und man könnte denken: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jetzt fühle ich mich schon sicher&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich meine, das heißt, wir haben wirklich also energisch geistig an uns gearbeitet - und das vielleicht nicht nur durch eine Inkarnation, sondern durch einige Inkarnationen schon. Und wir bringen einiges mit - &#039;&#039;&#039;und sind dort dann in der allergefährdetsten Position&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die stark geistig gearbeitet haben, sich viel schon erworben haben&#039;&#039;&#039;, viel an dieser Läuterung getan haben, wirklich es verwandelt haben, so dass es ins Nichts gestoßen wurde und &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts ein ganz neues Astralisches&#039;&#039;&#039; wurde, das schon das Potenzial für die Zukunft in sich hat: &#039;&#039;&#039;Daswollen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und die sind die einzigen, die uns dort noch erreichen können, aber die können uns dort noch erreichen. Die können uns dort noch erreichen. Und darum ist eben &#039;&#039;&#039;in der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; diese Szene dort oben die entscheidende&#039;&#039;&#039;, um die es geht. Um die es geht. &#039;&#039;&#039;Und wenn der Absturz von dort erfolgt, dann geht&#039;s eben sehr tief hinunter&#039;&#039;&#039;. Und dann sind wir Anwärter darauf, also wirklich halt in die Welt der soratischen Wesenheiten hineinzuschlittern. Dann sind wir auf dem, was jetzt natürlich auch schon vorbereitet wird - bewusst von manchen vorbereitet wird - &#039;&#039;&#039;denschwarzmagischen Weg&#039;&#039;&#039; zu gehen; aber das kann eben auch &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; erwischen, &#039;&#039;&#039;die gar nichts mitkriegen davon, dass da schwarzmagische Mächte&#039;&#039;&#039; schon lange &#039;&#039;&#039;am Wirken sind&#039;&#039;&#039;: damit man auch den &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, der sein ganzes Leben lang, &#039;&#039;&#039;durch mehrere Inkarnationen, ganz ehrlich gestrebt&#039;&#039;&#039; hat, aber halt trotzdem noch nicht fertig ist mit seiner Läuterung, dass der &#039;&#039;&#039;dort noch erreichbar&#039;&#039;&#039; ist. Dass der noch zu bekommen ist in die Welt der soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und wie geht man jetzt damit um? &#039;&#039;&#039;Und jetzt komme ich wieder zum Gebet zurück&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;etwas Bescheidenes wie ein Gebet&#039;&#039;&#039;, wenn es mit wirklich ehrlichem Bewusstsein gepflegt wird, &#039;&#039;&#039;kann sehr, sehr viel bewirken&#039;&#039;&#039;. Man muss also jetzt gar nicht… &amp;quot;Was? Muss ich jetzt täglich meditieren? Welche Übungen muss ich machen?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Man kann mit Gebeten weiterkommen. Und vor allem mit dem zentralen und größten aller Gebete: mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Nur darf man es eben dann nicht missverstehen. &#039;&#039;&#039;Man darf es nicht verstehen als Bitte aus dem Ego heraus&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich schon auf Abwegen. Dann stärkt es mich nicht - sondern ich muss erkennen, was da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser, das durch den Christus auf die Erde gebracht wurde&#039;&#039;&#039;, dieses Gebet &#039;&#039;&#039;hat ja eine Vorgeschichte, die uns Rudolf Steiner erzählt&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht so einfach heruntergekommen als Fertiges. Sondern Rudolf Steiner schildert ja &#039;&#039;&#039;in seinem sogenannten &amp;quot;Fünften Evangelium&amp;quot;&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Lebensjahre des Jesus von Nazareth, bevor noch der Christus in ihn eingezogen ist&#039;&#039;&#039;, wo aber Wesentliches zur Vorbereitung dieser Inkarnation des Christus geschehen ist und wo ein wesentlicher Beitrag eben durch diesen &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der im Grunde &#039;&#039;&#039;ein großer Eingeweihter&#039;&#039;&#039; war in früheren Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;sich in dieser Inkarnation dessen aber nicht so wirklich bewusst&#039;&#039;&#039; war - und das war ganz wichtig und richtig so, dass er das nicht wusste - sondern, dass er einfach mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren mitfühlenden Bewusstsein in die Welt hinausgegangen&#039;&#039;&#039; ist. Und das war gerade diese Aufgabe, also vom zwölften Lebensjahr, dann vor allem &#039;&#039;&#039;vom 18. Lebensjahr an&#039;&#039;&#039;, wo er dann wirklich in die Welt hinausgezogen ist, also in die palästinensische Welt, &#039;&#039;&#039;in Palästina hinausgezogen&#039;&#039;&#039; ist. Und einfach, ja, &#039;&#039;&#039;zu den Menschen&#039;&#039;&#039; gegangen ist, und ihr Schicksal studiert hat. Ich meine, er war durchaus als Handwerker auch unterwegs, also hat ja auch gearbeitet, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;dabei die Menschen&#039;&#039;&#039; kennengelernt, &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal kennengelernt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte aber auch eine &#039;&#039;&#039;sehr starke Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; - sehr wohl, das hatte er - und er hat also sehr wohl, &#039;&#039;&#039;sehr deutlich,&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gesehen, welche geistigen Kräfte wirken da mit bei den Menschen, welche guten und vor allem aber auch welche schlechten Mächte&#039;&#039;&#039; wirken da mit. Und ein wesentliches Erlebnis hatte er im 24. Lebensjahr als dieser Jesus von Nazareth - so &#039;&#039;&#039;um das 24. Lebensjahr herum&#039;&#039;&#039; - wo er zu einer ehemaligen Kultstätte, &#039;&#039;&#039;Eingeweihtenstätte&#039;&#039;&#039;, kam, die aber &#039;&#039;&#039;von den Priestern längst verlassen&#039;&#039;&#039; war. Die aber trotzdem ein &#039;&#039;&#039;Zufluchtsort&#039;&#039;&#039; war &#039;&#039;&#039;für Menschen&#039;&#039;&#039; aus der Gegend halt dort, &#039;&#039;&#039;denen es aber fürchterlich schlecht ging&#039;&#039;&#039;, die also geplagt waren von seelischen und körperlichen Leiden. Die eben gelitten haben unter dem, was sich alles an negativen Kräften angesammelt hat, die geradezu eine &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; gebildet haben, wie &#039;&#039;&#039;ein Brennpunkt all des Negativen&#039;&#039;&#039;, was hereingekommen ist. Und die eben &#039;&#039;&#039;sehnsüchtig gewartet&#039;&#039;&#039;haben, &#039;&#039;&#039;dass da ein Priester&#039;&#039;&#039;, ein Eingeweihter, käme, der ihnen helfen kann, der &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impulse geben kann&#039;&#039;&#039;, wie das weitergehen kann. Aus sich heraus konnten sie das noch nicht erwecken. Aber die Priester, die ehemals dort waren, offensichtlich auch nicht; die sind von dort weggezogen. Also, die waren dort auf sich ganz allein gestellt. Und &#039;&#039;&#039;zu dieser Gemeinschaft an Leidenden&#039;&#039;&#039;, an zutiefst leidenden Menschen, also bis in schwere körperliche Leiden hinein, aber auch tiefe seelische Leiden, &#039;&#039;&#039;dort geht er hin&#039;&#039;&#039; und beginnt mit den Leuten zu sprechen. &#039;&#039;&#039;Und sie sehen in ihm den neuen Priester&#039;&#039;&#039;, der kommt. Und er will auch zu ihnen sprechen und er geht auch wirklich zu dem Altar hin, der natürlich auch schon jetzt - ich stelle mir das sehr bildhaft vor - überwuchert ist von Pflanzen und sowas und alles eigentlich schon ziemlich verfallen dort ist. Und &#039;&#039;&#039;er stellt sich hin und will zu sprechen beginnen - und er fällt wie tot nieder&#039;&#039;&#039;. In dem Moment, wo er anheben will zu sprechen, fällt der wie tot nieder. Und &#039;&#039;&#039;das erschreckt die Leute ganz gewaltig, sodass sie fluchtartig diesen Platz verlassen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Jesus von Nazareth bleibt dort liegen. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;während er in diesem entrückten Zustand ist, erlebt er einiges&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27 ===&lt;br /&gt;
Und er erlebt das, was Rudolf Steiner genannt hat... Also, &#039;&#039;&#039;es ist nicht nur ein imaginatives Erlebnis,&#039;&#039;&#039; es ist eine Inspiration, die kommt. Also, das heißt, es ist mit einem Hören verbunden und &#039;&#039;&#039;er erlebt jetzt ganz deutlich das, was Rudolf Steiner nennt &amp;quot;das makrokosmische Vaterunser&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - oder auch &amp;quot;das umgekehrte Vaterunser&amp;quot;, das in gewisser Weise beschreibt, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Kraft, die dann in verwandelter Form in unserem Vaterunser drinnen lebt, wie die&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunterkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen, so wie das Rudolf Steiner ins Deutsche übersetzt. Man muss ja denken… also wenn man jetzt als so ein Hellseher, wie Rudolf Steiner ist oder auch wie es jetzt auf andere Art dieser Jesus von Nazareth damals war, wenn man es äußern will, muss man es in irgendeine äußere Sprache übersetzen. &#039;&#039;&#039;Die Inspiration findet&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;in keiner äußeren Sprache statt. Aber Rudolf Steiner übersetzt es, logischerweise&#039;&#039;&#039;, sage ich mal,&#039;&#039;&#039;ins Deutsche&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es sicher sich - im Erleben auch - übersetzt in &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aramäische Sprache&#039;&#039;&#039;, die er &#039;&#039;&#039;gesprochen&#039;&#039;&#039; hat, die also damals eigentlich die Sprache war, die in diesen Gegenden gesprochen wurde, also vor allem in Galiläa gesprochen wurde, von wo Jesus von Nazareth ja letztlich stammte, obwohl er zwar in Bethlehem geboren ist; da war er dann nach Nazareth übersiedelt, nachdem die Flucht nach Ägypten war und diese Geschichten. Bezogen jetzt auf das Ich dieses Jesus von Nazareth…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch ja vielleicht - das auch noch als Einschub in das Ganze, &#039;&#039;&#039;die Geschichte mit dem Jesus von Nazareth und da sprechen wir noch nicht vom Christus&#039;&#039;&#039; -, dass die ja auch ein bisschen komplizierter ist als üblich: Sondern dass es &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwei Jesus Knaben&#039;&#039;&#039; gab, die in großer Nähe voneinander &#039;&#039;&#039;geboren&#039;&#039;&#039;wurden - also &#039;&#039;&#039;beide in Bethlehem, aber nicht genau zum gleichen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; -, dass es also &#039;&#039;&#039;den salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; gab, &#039;&#039;&#039;den wiedergeborenen Zarathustra&#039;&#039;&#039; letztlich, der gefährdet war durch den Kindermord, den der Herodes angeordnet hat, eben weil er gefürchtet hat, dass da ein neuer König der Juden aufsteigt, so wie halt die Prophezeiung für ihn geklungen hat, und &#039;&#039;&#039;der musste&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;mit seinen Eltern fliehen nach Ägypten&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie aber auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;zurückgekehrt nach Bethlehem, sondern nach Nazareth gezogen&#039;&#039;&#039;. Das war der eine Jesus Knabe. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ich dieses salomonischen Jesus Knaben, das ist das, von dem wir hier sprechen. Nur, die Leibeshüllen, in denen dieses Ich wohnt, sind die des anderen Jesus Knaben, dessen, der im Lukas Evangelium geschildert wird: der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, im zwölften Lebensjahr, gab es jetzt diesen großen Wechsel, &#039;&#039;&#039;im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus gab es&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diesen großen Wechsel&#039;&#039;&#039;, wo… ihr wisst, da gibt es &#039;&#039;&#039;die Geschichte im Tempel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo dieser 12-jährige Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt plötzlich die ganzen Schriftgelehrten zu belehren beginnt und &#039;&#039;&#039;mit großer Weisheit spricht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;er, der eigentlich bis dahin&#039;&#039;&#039; immer einen, ja, man müsste fast sagen, im äußeren Sinn genommen, &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Anschein macht&#039;&#039;&#039;. Er war ein &#039;&#039;&#039;Mensch mit einer ungeheuren Gemütstiefe&#039;&#039;&#039;, also ein Kind, ein Jugendlicher mit einer ungeheuren Gemütstiefe, aber &#039;&#039;&#039;mit ganz, ganz wenig Intellekt&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und selbst in den einfachsten Dingen nicht erfahren, was die äußere Welt betrifft. &#039;&#039;&#039;Aber mit einer ungeheuren Innigkeit&#039;&#039;&#039;, mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren Verstehenkönnen der anderen Menschen ohne Worte&#039;&#039;&#039; - oder in den Worten, im Klang der Worte zu spüren, was in ihnen los ist, aber im Grunde &#039;&#039;&#039;für die äußere Welt wenig Bewusstsein&#039;&#039;&#039; sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Szene im Tempel&#039;&#039;&#039; beruht eben darauf, &#039;&#039;&#039;dass das Ich des salomonischen Jesus in die Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus übergegangen&#039;&#039;&#039; ist. Also um diese Persönlichkeit handelt es sich jetzt hier, die dieses Erlebnis hat, die &#039;&#039;&#039;dieses Erlebnis des makrokosmischen Vaterunsers&#039;&#039;&#039; hat. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, der erlebt das&#039;&#039;&#039;. Und damit sind vereinigt in dieser einen Person... Man muss dazu sagen, &#039;&#039;&#039;dieser nathanische Jesus war ja der, der den Sündenfall nicht mitgemacht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist der Teil der Menschheit, des Menschheits-Ichs, des großen Menschheits-Ichs und der großen Menschheitsseele, die nicht durch den Sündenfall hindurchgegangen ist, der &#039;&#039;&#039;also völlig unberührt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;von den Widersachern&#039;&#039;&#039;. Völlig unberührt. Und das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die rein sind, &#039;&#039;&#039;die wirklich rein sind.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin lebt das Ich eines der höchstentwickelten Eingeweihten, die es in der Menschheit gibt&#039;&#039;&#039;. Da gibt es nicht so viele. Also, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;der ehemalige Zarathustra&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war einer dieser ganz Großen&#039;&#039;&#039;, die also ganz, ganz stark geistig gearbeitet haben, &#039;&#039;&#039;die immer wieder sehr, sehr oft inkarniert waren&#039;&#039;&#039;, die sehr, sehr viele Erdenerfahrungen hinter sich gebracht haben, dabei auch die eine oder andere Verfehlung gemacht haben, klarerweise, &#039;&#039;&#039;und der fällt jetzt also wie vom Blitz getroffen zu Boden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Menschen um ihn&#039;&#039;&#039;, diese ganzen beladenen Menschen, &#039;&#039;&#039;fliehen geradezu in Panik&#039;&#039;&#039;. Also, es muss ein ungeheures Schauspiel gewesen sein, wie dieser Mensch da zusammenstürzt. Und &#039;&#039;&#039;sie haben gespürt, dass da eine ganz gewaltige Kraft wirkt, aber sie wissen nicht, was es ist&#039;&#039;&#039;. Und vor allem fliehen sie deswegen, weil all die Dämonen, von denen sie besessen sind durch und durch - nicht durch ihre Schuld oder nicht alleine durch ihre Schuld, auf das werden wir dann gleich noch kommen, das kommt nämlich noch dazu - aber &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; also geradezu &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufbewahrungsort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für all die bösen Dämonen&#039;&#039;&#039;, die in der Gegend dort irgendwo sind. Und die im Grunde also, nicht bewusst, aber doch sicher durch ihre Auszeichnung, die sie aus früheren Inkarnationen mitbringen, eben das - unbewusst zumindest, aber doch aus dem höheren Ich heraus, aus der geistigen Welt richtig geleitet - das auf sich genommen haben, alle die &#039;&#039;&#039;Dämonen&#039;&#039;&#039; anzusammeln bei sich, in sich, um sich, &#039;&#039;&#039;die sonst keinen Platz gefunden haben&#039;&#039;&#039;. Also, das muss man sich ganz, ganz dramatisch vorstellen. Das waren Menschen, die abseits gelebt haben von den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sonst. &#039;&#039;&#039;Die Ausgestoßene waren&#039;&#039;&#039; oder sich selbst eigentlich herausgenommen haben. Und wir werden dann sehen also, was die Ursache dafür ist. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;die sehen, wie dieser Jesus zusammenstürzt&#039;&#039;&#039;, dieser Jesus von Nazareth, und &#039;&#039;&#039;sie spüren, wie in diesem Moment all diese Dämonen, von denen sie besessen und umgeben sind, wie die alle geradezu aufschreien&#039;&#039;&#039;, aufjaulen und so, als würden sie also über sich hinauswachsen - und &#039;&#039;&#039;das macht ihnen ungeheure Angst&#039;&#039;&#039; klarerweise. &#039;&#039;&#039;Und sie fliehen&#039;&#039;&#039; also nach allen Seiten davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;während das alles passiert&#039;&#039;&#039;, äußerlich gesehen, &#039;&#039;&#039;erlebt innerlich dieser Jesus von Nazareth dieses makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Er erlebt es, er erlebt es &#039;&#039;&#039;hellsichtig&#039;&#039;&#039;, was damit verbunden ist, er erlebt es &#039;&#039;&#039;aber auch im Inspirativen&#039;&#039;&#039;, also das heißt, als Klangerlebnis, wenn man so will. Das heißt konkret, &#039;&#039;&#039;er erkennt die Bedeutung dessen, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Das heißt es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die okkulte Sprache zu vernehmen, &#039;&#039;&#039;die okkulte Schrift zu lesen&#039;&#039;&#039;, ist gleichbedeutend mit, &#039;&#039;&#039;heißt: Ich erkenne, was in dem imaginativen Bild&#039;&#039;&#039;, das sich vor meinen Augen abspiel&#039;&#039;&#039;t, was da wirklich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Weil, sonst sehe ich ein Bild und habe zunächst einmal keine Ahnung, was es bedeutet. Nicht wahr, das kann ein wunderschönes Bild sein - und im Grunde es ist nur eine ganze Menge luziferischer Geister, die da sind. Es kann ein ganz schreckliches dramatisches Bild sein - und das war es in dem Fall sicher, ein ganz, ganz dramatisches Bild - aber &#039;&#039;&#039;ich erkenne den Sinn, der in diesem Bild drinnen liegt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;versuche&#039;&#039;&#039;ich &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;in meine Sprache zu übersetzen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; also diese Szene &#039;&#039;&#039;miterleben, diese Imagination, die dieser Jesus von Nazareth hatte&#039;&#039;&#039;. Er konnte sich also in diese Imagination versetzen, eben weil er sich so stark verbunden hat mit dem Leben dieses Jesus von Nazareth, dass er ganz in seine Seelenverfassung eintauchen kann. Auch wenn das vor langer Zeit geschehen ist. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;das ist das Lesen in der sogenannten &amp;quot;Akasha Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da liest man im Grunde das, was diese Menschen damals innerlich erlebt haben. &#039;&#039;&#039;Man sieht nicht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Also man braucht nicht zu glauben, &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik lesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aha, ich schaue mir ein Urzeit-Video an“, oder so irgendwas. Das ist es nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;ich erlebe das mit, was die Menschen damals erlebt haben, was ihnen ins Bewusstsein aufgestoßen ist, was sie irgendwo schon mit ihrem Denken erfassen konnten&#039;&#039;&#039;. In das schaue ich zurück. Und so konnte auch Rudolf Steiner zurückschauen in das, was dieser Jesus von Nazareth erlebt hat in dem Moment. Und natürlicherweise übersetzt es jetzt Rudolf Steiner in seine Muttersprache, ins Deutsche. Weil, auch &#039;&#039;&#039;beide, sowohl der Jesus von Nazareth als auch Rudolf Steiner, der das miterlebt, beide müssen es in irgendeine irdische Sprache übersetzen, damit es mitteilbar wird&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es nicht mitteilbar. Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; vielleicht untereinander es &#039;&#039;&#039;in einer „Eingeweihten-Sprache&amp;quot; austauschen&#039;&#039;&#039;, die vielleicht etwas reicher ist, also &#039;&#039;&#039;in einer Symbolsprac&#039;&#039;&#039;he oder was. Drum gibt es ja sehr viele sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder so was. Es sind Kurzzeichen, &#039;&#039;&#039;die ein ganzes reiches Erleben in einem Zeichen zusammenfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn der andere Eingeweihte dieses Zeichens sieht, weiß er, welches Erlebnis damit verbunden ist. Dann kann man, sozusagen, in wenige Zeichen, in wenige Schriftzeichen, sehr, sehr reiche Inhalte hineinpacken, die die normale Alltagssprache überhaupt nicht hergibt. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;auch das&#039;&#039;&#039;, in diese Zeichen es übersetzen, &#039;&#039;&#039;ist auch&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;ich muss es herunter holen&#039;&#039;&#039;. Und man muss vereinbaren… diese Zeichen, die sind natürlich sehr stimmig gewählt dann, aber im unmittelbaren Erlebnis ist es &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; anders. &#039;&#039;&#039;Das geistige Erlebnis ist anders&#039;&#039;&#039;. Also, es ist mit keiner Schrift und mit keinem äußeren Zeichen und mit keinem äußeren hörbaren Wort wirklich zu vergleichen. Aber &#039;&#039;&#039;man muss es übersetzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es, &#039;&#039;&#039;es vernahm Jesus von Nazareth die Worte:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitsschuld…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheitschuld, ganz genau, wenn ich es exakt lese.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ihr Väter&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, ich lese es noch einmal jetzt in einem Zug durch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;der Weg zu dem Menschen hin, der&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von allen guten Geistern verlassen ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg, den das Ich geht auf die Erde hinunter, um seine Freiheit hier zu erwerben&#039;&#039;&#039;. Aber der Preis ist, dass er von all den guten Kräften, die von oben kommen können, immer mehr abgeschnitten wird. Und das geht eben so weit, dass &#039;&#039;&#039;diese guten Kräfte von oben&#039;&#039;&#039;zunächst einmal immer weniger und schließlich gar nicht mehr in das Geschehen da unten aus ihrem Willen heraus eingreifen können. &#039;&#039;&#039;Sie können von oben keine Hilfe bringen, wenn ihnen nicht von unten ein Wille dazu, das anzunehmen, entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wenn wir auf der Stufe sind, dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf Null-Niveau&#039;&#039;&#039; irgendwo geraten. Dann &#039;&#039;&#039;wird es ganz gefährlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14 ===&lt;br /&gt;
Dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis&#039;&#039;&#039; ist natürlich also ganz &#039;&#039;&#039;erschütternd für diesen Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Kann man sich vorstellen. Und vor allem, wie er jetzt aufwacht, aus seinem, ja, fast scheintoten Zustand, das ist also wirklich &#039;&#039;&#039;ein ganz starker Einweihungsmoment&#039;&#039;&#039;, der da stattfindet. Und &#039;&#039;&#039;wie er jetzt wieder aufwacht&#039;&#039;&#039; aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;erlebt er, hellsichtig, ganz stark die Dämonen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich an diesem Ort gesammelt haben&#039;&#039;&#039;. Die Menschen sind geflohen. Sicher haben sie ein Teil der Dämonen auch noch mitgenommen, aber ein großer Teil ist dort versammelt geblieben. &#039;&#039;&#039;Und es taucht in ihm die große Rätselfrage auf: Woher stammen diese Dämonen?&#039;&#039;&#039; Wie kommt es zustande, dass also diese Menschen so betroffen sind, dass diese Dämonen sich da so sammeln? Und wie kann ich das verstehen, dass die da sind? Und natürlich die nächste Frage: &#039;&#039;&#039;Was kann man dagegen tun?&#039;&#039;&#039; Und es dauert also lange. Also, &#039;&#039;&#039;die nächsten Jahre&#039;&#039;&#039; zumindest &#039;&#039;&#039;findet er zunächst einmal keine Lösung dafür&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er kommt&#039;&#039;&#039; dann, etwa in seinem 28. Lebensjahr, also &#039;&#039;&#039;vier Jahre später, in immer engere Verbindung mit dem Essener Orden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo er&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;auch den Johannes den Täufer kennenlernt&#039;&#039;&#039;, in Verbindung kommt mit dem. Und er sieht also, dass dort &#039;&#039;&#039;eine geistige Stätte&#039;&#039;&#039; geschaffen wird, &#039;&#039;&#039;wo diese Dämonen nicht zu finden sind&#039;&#039;&#039;. Und er sieht also diese &#039;&#039;&#039;wertvolle geistige Arbeit, die dort geleistet wird&#039;&#039;&#039;. Er lernt auch verstehen eine ganz wichtige Regel, die es bei den Essenern gab, die ja sehr geschätzt waren überall, auch durchaus in Jerusalem. Ich meine, der Ort natürlich, wo sie waren, war außerhalb. Man kann sich ruhig also so eine Stätte wie Qumran etwa denken. Wie auch immer, &#039;&#039;&#039;sie haben meistens in der Wüste gelebt, aber sie sind doch auch in die Stadt gegangen&#039;&#039;&#039;, und es war ein ganz starkes Gebot - oder wurde extra eingerichtet: &#039;&#039;&#039;Die Tore, durch die die Essener schreiten, durften keine Bilder haben. Keine Zeichen, keine Symbole, keine Bilder, nichts&#039;&#039;&#039;. Also, ganz schmucklose Tore. Und das hängt mit der ganzen Geschichte zusammen, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;mit Bilderverbot und dergleichen zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Jesus von Nazareth kann sich zunächst einmal auch keinen Reim darauf machen, &#039;&#039;&#039;warum&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;diese Regel&#039;&#039;&#039; gibt, welche Bedeutung diese Regel hat &#039;&#039;&#039;und warum dort überhaupt keine Dämonen&#039;&#039;&#039; zu finden sind. Gut, &#039;&#039;&#039;die Menschen dort arbeiten geistig sehr stark&#039;&#039;&#039;. Das hat ihn sehr beeindruckt, also dass da wirklich ein Ort geschaffen wurde, der frei ist von all diesen Widersacherkräften, der wirklich frei ist von all diesen Widersacherkräften. Also, &#039;&#039;&#039;ein im Grunde geistig ganz, ganz stark leuchtender Ort&#039;&#039;&#039;. Aber dann, &#039;&#039;&#039;eines Tages&#039;&#039;&#039;, als er halt diesen Tempelbezirk, oder wie immer man es nennen will, verlässt - kein Tempel im herkömmlichen Sinne, es war Lebensstätte dieser Menschen, alles war dort - &#039;&#039;&#039;macht er eine erschütternde Beobachtung&#039;&#039;&#039;, die also durch seine starke Hellsichtigkeit, die er hatte, sehr ausgeprägt war. Er sieht &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er durch die Pforte&#039;&#039;&#039; nach draußen &#039;&#039;&#039;schreitet&#039;&#039;&#039; in das umgebende Land, &#039;&#039;&#039;sieht er, wie Scharen&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;von luziferischen und ahrimanischen Mächten fliehen von dort. Aber wohin? Zu den Menschen, die draußen sind&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, durch die ganz intensive geistige Arbeit, die diese Essener machen, um sich zu läutern… also &#039;&#039;&#039;Katharsis&#039;&#039;&#039;, ganz strenge Katharsis, also &#039;&#039;&#039;Reinigung war die höchste Pflicht dieser Essener&#039;&#039;&#039;. Aber was bedeutete das? Es bedeutete… &#039;&#039;&#039;Diese Menschen hatten ja auch in früheren Inkarnationen genug an Widersacherkräften in sich aufgespeichert&#039;&#039;&#039;, aufgenommen. &#039;&#039;&#039;Niemand war in der Menschheit davor gefeit&#039;&#039;&#039;, auch nicht die, die sich vielleicht jetzt schon &#039;&#039;&#039;seit etlichen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; darum bemühen, &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; zu&#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei diesen Essenern sicher der Fall gewesen. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039;, es &#039;&#039;&#039;lauern in ihrer Tiefe gewaltige, gewaltige Kräfte immer noch, die von den Widersachern herrühren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;mit jedem weiteren Schritt der Läuterung vertreiben sie diese Kräfte aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber sie können sie nicht auflösen. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nicht besiegen&#039;&#039;&#039;, sie können sie nicht einmal besänftigen, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nur vertreiben&#039;&#039;&#039;; aus Ihrem Tempelbereich, aus ihrem Eigenwesen können sie sie vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erschütternde Wahrheit, die eben dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; als einziger von all denen wirklich wahrnimmt, ist, dass er &#039;&#039;&#039;sieht, wie diese Dämonen&#039;&#039;&#039;, diese Scharen von Dämonen, eigentlich &#039;&#039;&#039;dort hinausgeschleudert werden&#039;&#039;&#039;. Diese Dämonen, in wildem Zorn entbrannt, im Grunde, über das, was da passiert, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die aber &#039;&#039;&#039;jetzt losstürzen auf die Menschen, die rundherum sind&#039;&#039;&#039;. Und bewusst oder unbewusst war diese Menschengemeinschaft, die er vorher &#039;&#039;&#039;in seinem 24. Lebensjahr&#039;&#039;&#039; gesehen hat, der er begegnet ist eben &#039;&#039;&#039;in diesem verlassenen Tempelbezirk&#039;&#039;&#039;, der nicht umsonst gerade von solchen Dämonen gewimmelt hat - also eben gerade ein ehemals heiliger Ort, der aber von den Priestern verlassen wurde - &#039;&#039;&#039;eine ideale Wohnstätte für diese Dämonen und für Menschen, die diese Dämonen in sich beherbergen&#039;&#039;&#039;. Und das war insbesondere eben eine Menschengemeinschaft, die, wie gesagt, sicher mehr unbewusst, aber doch viele dieser Dämonen aufgenommen hat. In Wahrheit, um sie den anderen Menschen abzunehmen, nicht zur Gänze, aber abzunehmen. Das heißt also, es kommt dazu, &#039;&#039;&#039;dass diese Dämonen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht gleichmäßig sich überall verteilt haben&#039;&#039;&#039;, sondern weil da &#039;&#039;&#039;eine Menschengemeinschaft&#039;&#039;&#039; da war, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ja im Grunde &#039;&#039;&#039;das Opfer gebracht hat&#039;&#039;&#039;: Also, wir nehmen das auf uns, zumindest im vorgeburtlichen Entschluss, &#039;&#039;&#039;wir nehmen das auf uns, so vielen Dämonen wie möglich eine Wohnstätte zu bilden, damit sie nicht auf die andern Menschen losgehen&#039;&#039;&#039;. Und das sind aber &#039;&#039;&#039;die Dämonen, die die Essener&#039;&#039;&#039; losgeworden sind, die sie &#039;&#039;&#039;vertrieben haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht: &#039;&#039;&#039;Der Weg der Läuterung ist nicht so einfach&#039;&#039;&#039; und birgt einmal und barg eigentlich &#039;&#039;&#039;bis zum Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und teilweise noch drüber hinaus, weil das nicht sofort überall schlagend wird, die ganz große Problematik, dass &#039;&#039;&#039;alle alten Einweihungsstätten zwar Stätten des Lichtes&#039;&#039;&#039; geschaffen haben, wirkliche Stätten des Lichts, die große Fackeln waren, &#039;&#039;&#039;aber der Preis dafür war&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass rundherum es immer mehr Stätten gab, die im Dunkel versunken sind&#039;&#039;&#039;. Und das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles, was auf diese alte Art heute noch funktioniert, ist ganz verderblich für die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Weil, alles, was an geistigem Streben nicht aus dem vollen, wachen &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; herauskommt, das man sich eigentlich nur erwerben kann &#039;&#039;&#039;durch viele, viele Inkarnationen auf der Erde&#039;&#039;&#039;… dann kann man mal irgendwann soweit kommen &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, dass er das in Vollem durchgemacht hat und dann bereit ist, nur mehr von oben zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst auch, &#039;&#039;&#039;es gibt die anderen Eingeweihten - und die sind also ganz wichtig jetzt für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Also, ich will nicht sagen, dass der Buddha weniger entscheidend ist - oder die, die ihn begleiten, die Anwärter auf die nächste Buddhaschaft oder was, zum Beispiel der Maitreya Buddha oder was, die also aber auch dann irgendwann das Ziel erreichen, nur mehr von oben zu wirken -, aber &#039;&#039;&#039;ganz entscheidend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;namentlich jetzt &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die auch soweit sind, dass sie jetzt schon aus ihrem Ich heraus alle Dämonen besiegt haben. Alle. &#039;&#039;&#039;Die also ein wirklich vollentwickeltes Geistselbst haben und die daher nicht mehr sich inkarnieren müssen jetzt auf der Erde - und die es trotzdem tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die es tun, so oft als nur irgendwo möglich. Also, die wirklich, sozusagen, den Rekord haben, &#039;&#039;&#039;dass sie in jedem Jahrhundert verkörpert sind&#039;&#039;&#039; und dabei sogar den größten Teil dieses Jahrhunderts. Dass es also ganz, ganz wenige Jahre sind, die sie in der geistigen Welt verbringen und dann sofort wieder herunterkommen, um hier zu arbeiten. &#039;&#039;&#039;Um hier zu arbeiten. Und hier den anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Ich-Funken zu finden&#039;&#039;&#039;, kennenzulernen. &#039;&#039;&#039;Um das geht es&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine Arbeit, die mit einer ungeheuren Verantwortung verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Denn, das Wichtigste dabei ist, dass sie nicht in die Freiheit des anderen Menschen eingreifen. Ihnen einen Impuls zu geben, dass ihr Ich erwacht, vielleicht nicht gleich, vielleicht dreißig Jahre, nachdem er dem Eingeweihten begegnet ist, in irgendeiner Form. Aber &#039;&#039;&#039;so, dass nicht die Freiheit des Menschen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird&#039;&#039;&#039;. Und es genügt dazu ein Wort, das passende Wort für diesen Menschen. Es kann in einem kurzen Gespräch in der U-Bahn sein oder sonstwo. Oder mitten in der Arbeit irgendwo. Straßenarbeit, zwei Arbeiter reden miteinander, einer davon ist ein Eingeweihter. Weil, &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die großen&#039;&#039;&#039; - sind nicht die, die irgendwo im Palast sitzen oder im Zelt oder in der Klosterzelle oder was, sondern es &#039;&#039;&#039;sind Menschen, die mitten im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039;. Mitten im Leben drinnen stehen - und möglichst &#039;&#039;&#039;in einer Position, die ganz unauffällig ist&#039;&#039;&#039;. Also in keiner äußerlich leitenden Position. &#039;&#039;&#039;Es sind ganz wenige, die das Opfer auf sich nehmen, in eine höhere Position aufzusteigen&#039;&#039;&#039;, einen größeren Bekanntheitsgrad in der Menschheit zu bekommen, weil &#039;&#039;&#039;dann sind sie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der absolute Angriffspunkt für die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das sind sie sowieso, weil die Widersacher kennen natürlich &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;solange sie nicht&#039;&#039;&#039; dort sind, wo sie groß &#039;&#039;&#039;äußerlich in die Welt eingreifen&#039;&#039;&#039;, geben ihnen &#039;&#039;&#039;die Dämonen&#039;&#039;&#039; relativ Frieden, weil sie eh wissen, sie kommen nicht heran. Aber… da &#039;&#039;&#039;greifen&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;lieber&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;an, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mächtigen in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, weil die brauchen sie, um ihr Werk hier auf Erden zu vollbringen, irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, sie leben relativ im Verborgenen. &#039;&#039;&#039;Sie tun irgendeine oft einfache Arbeit im Dienste der Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, und die Hauptarbeit besteht drin, &#039;&#039;&#039;da und dort den richtigen Menschen zu begegnen und für ihr Ich einen Weg-Impuls zu geben, der völlig freilassend ist&#039;&#039;&#039;. Und wie gesagt, das geht mit einem Wort. Mit einem Wort, das genau für den Menschen passt - als Erweckungswort, wenn man so will. Und das wirkt nicht gleich. Der Mensch hat jede Zeit, das einmal wirken zu lassen. Und dann kommt&#039;s an die Oberfläche oder kommt nicht an die Oberfläche, irgendwann, aber &#039;&#039;&#039;es gibt ihm die Chance&#039;&#039;&#039; oder ist eine Hilfe, seinen Weg &#039;&#039;&#039;zu finden, den Weg zu seinem Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Über sein Ego hinaus&#039;&#039;&#039; zu gehen und vielleicht - meistens ja erst in einem reiferen Lebensalter - &#039;&#039;&#039;überhaupt den Unterschied zwischen Ego und Ich zu erkennen&#039;&#039;&#039;. Wo einmal der Moment aufkommt: &amp;quot;Mein ganzes Leben bis jetzt war vielleicht Vorbereitung, aber das war noch nicht Ich.&amp;quot; Und wo dann der Moment kommt: &amp;quot;Ich muss etwas anderes machen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;wo plötzlich die eigene Aufgabe aufleuchtet&#039;&#039;&#039;. Dann ist sowas unter Umständen &#039;&#039;&#039;bewirkt durch so einen Impuls eines Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es kann der Impuls auch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;von einem von drüben kommen&#039;&#039;&#039;, von einem, wie es Buddha ist oder was, aber &#039;&#039;&#039;dann ist es meistens&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auf höhere Ebenen bezogen&#039;&#039;&#039;, weniger auf Erdenaufgaben. Da geht&#039;s drum, dass das Ich geweckt wird vor allem &#039;&#039;&#039;für Menschen, die hier aus dem Geistigen heraus&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;tätig werden sollen&#039;&#039;&#039; und umgestalten die Welt, möglichst viele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, alles liegt am &#039;&#039;&#039;Umgestalten dieser Welt&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;bestimmt die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Alles, was sich da oben in der geistigen Welt abspielt, hängt ab von dem, was hier passiert. &#039;&#039;&#039;Von oben kann man nichts tun&#039;&#039;&#039;. Man kann unter Umständen - wie ein Buddha - Impulse geben nach unten, aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist: Was wird hier gemacht?&#039;&#039;&#039; Und dafür &#039;&#039;&#039;die richtigen Anregungen geben&#039;&#039;&#039; können eben nur &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; auch wirklich &#039;&#039;&#039;freiwillig immer wieder verkörpern&#039;&#039;&#039;. Die immer wieder das Schicksal, das Risiko auf sich nehmen, da auch wieder einen Fehler zu machen. Weil es sind jetzt Menschen, die müssen sich eigentlich nicht mehr verkörpern, weil sie alles geläutert haben. Und sie sind aber trotzdem natürlich &#039;&#039;&#039;zugleich Menschen, auf die sich die Widersacher stürzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt nicht: &amp;quot;Ich bin geläutert, ich bin eigentlich ganz rein, dass ich nicht wieder einen Fehler machen könnte.&amp;quot; Also, es ist &#039;&#039;&#039;immer wieder die Gefahr&#039;&#039;&#039; da, jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;zu scheitern&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;dann sich zwangsweise wieder verkörpern&#039;&#039;&#039; zu müssen, &#039;&#039;&#039;um das eigene Karma auszubügeln&#039;&#039;&#039;. Ja, und das ist oft nicht so einfach. Es gibt Entscheidungen, die man fällen muss unter Umständen im Leben, mit denen man Karma erzeugt, und wo man aber, wenn man die Tat unterlassen würde, und sagt: &amp;quot;Ich schaue zu, und halte mich raus&amp;quot;, genauso schuldig würde. Das ist immer wieder &#039;&#039;&#039;das Problem&#039;&#039;&#039; also, dass wir &#039;&#039;&#039;im Erdenleben&#039;&#039;&#039; vor&#039;&#039;&#039;Situationen&#039;&#039;&#039; gestellt sind, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; im Grunde so oder so &#039;&#039;&#039;Karma erzeugen müssen&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Schuld auf uns laden. Und, wie gesagt, die Widersacher lassen keine Situation aus, um es so hinzukriegen, dass genau &#039;&#039;&#039;solche paradoxen Situationen&#039;&#039;&#039; entstehen, wo, egal wie du dich entscheidest: &#039;&#039;&#039;Schuld links oder Schuld rechts&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Eines davon muss passieren. Ich meine, es kann sein, dass so ein Eingeweihter es dann schafft, noch diese Schuld in diesem selben Erdenleben abzutragen. Dann muss er nicht zwangsläufig wieder sich inkarnieren, obwohl er es sicher tun wird, aber aus Freiheit heraus, aber ansonsten ist es ein Muss. Kann auch passieren und passiert auch. Also, es gibt keine Garantie. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Garantie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, worum es also geht, und &#039;&#039;&#039;welche Impulse diese Eingeweihten&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch geben, ist das, was mit dem makrokosmischen Vaterunser geschildert wurde&#039;&#039;&#039; und uns eigentlich jetzt ganz hinunter geführt hat, letztlich in die &#039;&#039;&#039;völlige Geistverlassenheit&#039;&#039;&#039; geführt hat, das &#039;&#039;&#039;umzudrehen&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt so umzudrehen, dass der Impuls dazu &#039;&#039;&#039;aus dem individuellen Ich&#039;&#039;&#039; kommt. Das ist diese Umdrehung, die &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;erst durch den Jesus Christus geschehen&#039;&#039;&#039;. Ich betone es jetzt ganz bewusst: durch den Jesus Christus. &#039;&#039;&#039;Durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Gemeinschaft dieser beiden&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also des Jesus von Nazareth in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, in denen sich jetzt beginnt, mit der Jordan-Taufe das Christus-Ich zu verkörpern und &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; sich herauslöst. Und das heißt aber nicht, dass er jetzt irgendwo geht und sagt: &amp;quot;Gut, mein Job ist jetzt vorbei, jetzt ab in die geistige Welt nach oben, einmal erfrischen&amp;quot;, sondern er &#039;&#039;&#039;begleitet&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;dieses ganze Geschehen&#039;&#039;&#039;. Er bleibt ganz nahe. Er ist zwar nicht mehr inkarniert jetzt in dieser Leibeshülle, er geht heraus, aber er begleitet das ganze Geschehen - &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist seine Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Und durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses gemeinsame Tun&#039;&#039;&#039; eigentlich, also &#039;&#039;&#039;des Christus mit dem salomonischen Jesus, mit der großen inspirierenden Kraft auch des Buddha, der ja seine Kräfte einverwoben hat der Leibeshülle des nathanischen Jesus, die aber jetzt auch die Leibeshülle des Christus ist, all das wirkt zusammen&#039;&#039;&#039;. All das wirkt zusammen. &#039;&#039;&#039;Der salomonische &#039;&#039;(Jesus)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, eben ein hoher Eingeweihter, der seine Aufgabe sieht, immer in Griffweite der Erde zu bleiben, jetzt muss er zwar heraus… Das alleine ist schon ein ungewöhnlicher Vorgang, weil normal geht das Ich mit dem Tod heraus. Da ist es also gerade &#039;&#039;&#039;bei der,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Erdengeburt des Christus, da geht er hinaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen etwas, was natürlich nicht in dieser großen Weise, aber auch sonst passieren kann. Es &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;also auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es bei anderen Menschen, &#039;&#039;&#039;bei ganz gewöhnlichen Menschen das Ich heraus geht und ein anderes Ich einzieht&#039;&#039;&#039;. Es kann durchaus auch passieren. Es ist nicht jetzt der häufige Fall, aber auch das kann passieren. Also, es gibt eine ganze Menge Dinge, die passieren können. Werden wir sicher noch in der Zukunft mehr drüber sprechen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; im Extremfall zum Beispiel &#039;&#039;&#039;heute passieren&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;bei Transplantationen, namentlich bei Herztransplantationen&#039;&#039;&#039;. Und das ist dann die Frage, welches Ich da wirklich drinnen ist. Ich meine, die Persönlichkeit, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;das Ego, bleibt das alte&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich, ändert sich es auch durch den Einfluss, dass jetzt ein anderes Ich drinnen ist. Und dann kommt einem der Mensch sehr stark verändert irgendwie vor. Man denkt sich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irgendwie ist er nicht mehr so ganz wie er früher war.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Kann auch bei anderen Gelegenheiten passieren. Es kann passieren, also bei einem Unfall oder wo ein starker Schockzustand ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da ist ein riesig weites Feld. Es gibt eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Andeutungen vom Steiner dazu&#039;&#039;&#039;, und es gibt noch mehr als er andeutet auch - wie immer. Weil, er hat eine große Landkarte beschrieben, aber da gibt’s so und so viel noch unentdeckte Gebiete. &#039;&#039;&#039;Alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte gemacht und auf der gibt es immer noch riesige weiße Flecken&#039;&#039;&#039;. Aber es gibt sichere Orientierungspunkte. Und also ganz besonders &#039;&#039;&#039;das Werk von Rudolf Steiner ist ein sehr dichtes Netz von Orientierungspunkten&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem, heißt es für uns andere Menschen, wenn wir uns geistig entwickeln: Aufbruch in diese weißen Gebiete, die noch nicht erschlossen sind. Und wir haben heute große Hilfe, dass wir &#039;&#039;&#039;viele Orientierungspunkte&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; uns dort zurechtzufinden und &#039;&#039;&#039;nicht ganz in die Irre zu gehen&#039;&#039;&#039;. Zumindest irgendwo stoßen wir wieder auf den nächsten Meilenstein, den wir finden, und dann wissen wir: &amp;quot;Aha, da sind wir.&amp;quot; Und dann kann man sich orientieren, langsam, aber dort geht&#039;s hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;diesen Weg umzukehren, der durch das makrokosmische Vaterunser beschrieben wird&#039;&#039;&#039; - und einen &#039;&#039;&#039;Aufstieg&#039;&#039;&#039; wieder zu schaffen, bis in die höchsten Höhen hinauf, aber &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz aus dem Ich&#039;&#039;&#039;, aus dem Kern des Ich. Und das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem Göttlichen, das von oben entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Das durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich hinauf, bis zur göttlichen Spitze, um dort zu sehen, dass oben und unten ist das Gleiche im Grunde. Ist derselben Natur. Aber &#039;&#039;&#039;um das große Göttliche zu erreichen, dazu ist das Mittun aller Menschen letztlich nötig&#039;&#039;&#039;. Also alle aus ihrem Ich heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und &#039;&#039;&#039;dann kommen wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie es das christliche Vaterunser geworden ist&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;andere ist&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das vorchristliche Vaterunser&#039;&#039;&#039;, zugleich aber &#039;&#039;&#039;auch ein Bild für den Abstieg des Christus&#039;&#039;&#039; durch die verschiedenen himmlischen Sphären &#039;&#039;&#039;auf die Erde&#039;&#039;&#039; herunter, im Grunde. Und während dieses Abstiegs des Christus auf die Erde herunter ist aber genau all das passiert, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; auch eben, ja, &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dämonen hier losgelassen&#039;&#039;&#039; hat. All das ist passiert. Naja, schauen wir uns das andere Vaterunser an. &#039;&#039;&#039;Das gewohnte Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Ich lese es euch jetzt vor in der Art, &#039;&#039;&#039;wie es Rudolf Steiner übersetzt&#039;&#039;&#039; - oder eine der Übersetzungen von ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Vater, der du bist in den Himmeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiligt werde Dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Schluss. Also &#039;&#039;&#039;der Zusatz&#039;&#039;&#039;, der oft ja dabei ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht im originalen Vaterunser&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ein Zusatz, der aber &#039;&#039;&#039;laut Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; vermutlich auf den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; zurückgeht - also auf den ursprünglichen, dessen Werke aber erst von späteren Schülern von ihm schriftlich verfaßt wurden. Also, seine Lehre wurde erst mündlich weitergegeben in ganz engsten Kreise, also vor allem diese &#039;&#039;&#039;Lehre von den Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;: Wie das genau geordnet ist; wie eben diese Himmel - Mehrzahl - geordnet sind, diese ganzen Himmelskreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist aber ganz wichtig: &#039;&#039;&#039;Womit hängen diese ganzen Stufen dieses &amp;quot;unseres&amp;quot; Vaterunsers zusammen?&#039;&#039;&#039; Sie hängen nämlich &#039;&#039;&#039;ganz intensiv&#039;&#039;&#039; zusammen mit unseren Wesensgliedern; &#039;&#039;&#039;mit unseren sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn ich sage &amp;quot;haben&amp;quot;, ist es nur teilweise richtig, weil manche davon sind erst sehr im Ansatz da. Aber wir haben auf jeden Fall… und damit wir sie haben, &#039;&#039;&#039;dazu musste der Weg des makrokosmischen Vaterunser gegangen werden nach unten&#039;&#039;&#039;. Dadurch wurde uns was verliehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wurde vorbereitet der physische Leib. Tatsächlich ist &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;das Älteste&#039;&#039;&#039;. Ja, bitte nicht jetzt genau der Körper, den wir hier haben. Aber das Prinzip des physischen Leibes… &#039;&#039;(Wolfgang grinst und zeigt auf seinen Körper)&#039;&#039; Nein, weil der hält nicht so lang… Aber das Grundprinzip des Physischen, das ganz mit der Willenskraft zusammenhängt, das… also eigentlich, &#039;&#039;&#039;alles Physische ist&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Gestalt gewordene Willenskraft&#039;&#039;&#039;. Ergebnis einer Willenstätigkeit. Die ja erstarrt ist letztlich, heute erstarrt ist im Physischen, aber auf dem Alten Saturn ganz im Wärmeelement war. &#039;&#039;&#039;Wille und Wärme sind in gewisser Weise zwei Seiten desselben&#039;&#039;&#039;. Also, aus der Willenskraft der Thronen, die ihre Willenskraft hingeopfert haben, ist die &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; entstanden, &#039;&#039;&#039;aus der der Alte Saturn bestand&#039;&#039;&#039; und aus dem die erste Grundlage unseres physischen Leibes gebildet wurde, damals. Damals. Das heißt: drei ganze Kosmen vor unserer Erdentwicklung. Drei ganze kosmische Entwicklungsstufen vor unserer Erdentwicklung. Daher, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist der physische Leib das Weiseste, was es geben kann&#039;&#039;&#039;. Da ist die stärkste geistige Kraft drinnen verdichtet, weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dreieinhalb kosmische Entwicklungszyklen&#039;&#039;&#039; daran bereits gearbeitet haben. Das hat am Alten Saturn begonnen, ging über die Alte Sonne, über den Alten Mond weiter - und jetzt über einen großen Teil der Erdentwicklung weiter. Wir sind schon knapp über die Mitte drüber der Erdentwicklung. Das alles hat mitgewirkt, &#039;&#039;&#039;dass wir den physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, in einer gewissen Perspektive &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; er &#039;&#039;&#039;das Allerallerallerwichtigste&#039;&#039;&#039;. Und wir können uns dieses &#039;&#039;&#039;Freiheitsbewusstseinnur&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;erwerben&#039;&#039;&#039; mit Hilfe dieses Körpers. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe dieses physischen Körpers&#039;&#039;&#039;. Natürlich der anderen Wesensglieder auch, aber der ist die entscheidende Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;unser Ich und der physische Leib hängen ganz extrem stark zusammen&#039;&#039;&#039;. Ich habe es euch ja gesagt: Die &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte sind die Ich-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Kräfte, die draußen in der Natur die Kristalle bilden, die Mineralien bilden in kristallisierter Form, sind dieselben Kräfte, die im Ich wirken. Und daher ist es &#039;&#039;&#039;so wichtig&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das Ich da heruntersteigt&#039;&#039;&#039;, wirklich &#039;&#039;&#039;sich selbst begegnet&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Welt, wo überall seine Kraft sichtbar ist&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten in der Kristallisation, &#039;&#039;&#039;am deutlichsten in der mineralischen Welt&#039;&#039;&#039;, am deutlichsten &#039;&#039;&#039;dort, wo wir damit arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wo wir uns, ja, erarbeiten &#039;&#039;&#039;unser tägliches Brot&#039;&#039;&#039; auch. Das hängt nämlich mit dem physischen Leib zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, jetzt müssen wir vielleicht noch eine &#039;&#039;&#039;Geschichte einschieben&#039;&#039;&#039;. Werde ich vielleicht das nächste Mal dann noch ausführlicher schildern: Es gibt ja dann, als jetzt der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;diese Leibeshüllen des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, verlassen werden vom Ich des salomonischen Jesus und &#039;&#039;&#039;wo der Christus beginnt einzuziehen&#039;&#039;&#039; in diese Leibeshüllen, &#039;&#039;&#039;umschwebt in gewisser Weise von dem salomonischen Ich&#039;&#039;&#039;, das jetzt nicht gleich, Ffft, hinaufgeht in die höchsten Höhen und sagt &amp;quot;Pff, was da unten passiert, geht mich nichts mehr an&amp;quot;, sondern das sehr eng aber damit verbunden ist... Und was ist &#039;&#039;&#039;das Erste, was passiert nach der Jordan-Taufe?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, wie er jetzt richtig zu nennen ist, geht in die Wüste nach der Jordan-Taufe und &#039;&#039;&#039;bleibt vierzig Tage in der Wüste&#039;&#039;&#039;. Die Zahl 40 ist auch sehr wichtig: Vier hängt wieder zusammen mit der Erdentwicklung, und so weiter. Und &#039;&#039;&#039;nach diesen vierzig Tagen&#039;&#039;&#039; strengen Fastens, also ganz, ganz einfach dort lebend, &#039;&#039;&#039;ist er so weit, dass er sich ganz bewusst stellen kann den Widersachern, den luziferischen und ahrimanischen&#039;&#039;&#039;. Wobei mit den ahrimanischen im Hintergrund ja der ganze Schwarm ist, der noch weiter hinuntergeht: also Asuras letztlich und soratische Kräfte, die sich, ja, in der Maske der ahrimanischen Mächte zeigen. Und denen stellt er sich jetzt. &#039;&#039;&#039;Die Wirkung dieser Kräfte hat ja schon der Jesus von Nazareth kennengelernt&#039;&#039;&#039;, gesehen deutlich in der Wirkung, eben erstens auf diese Menschengemeinschaft, die voll von diesen Dämonen war. Dann gesehen hat, wie diese Kräfte bei dem Essener Orden… wie die dort von dieser Einweihungsstätte fliehen hinaus zu den anderen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kennt sie, aber &#039;&#039;&#039;jetzt muss ihnen das Christus-Ich&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;, diesen Widersachern. &#039;&#039;&#039;Denn, das ist genau das, was der Christus&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht kannte&#039;&#039;&#039;, obwohl &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; von der höchsten Gottheit bestellt sind zu ihrer Aufgabe. Aber Teil dieses Bestellens dazu ist, ihnen - die &amp;quot;Freiheit&amp;quot; kann man nicht sagen -, aber ihnen &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht nur keine Eingriffsmöglichkeit, sondern auch keinen Einblick hat&#039;&#039;&#039;. Keinen Einblick. Also, auch der Christus konnte vorher nicht sehen: Was tun die da unten eigentlich? Wie tun die? Man kann zwar an äußeren Symptomen sehen, da wird alles Mögliche dunkel. Die Erdenaura verdunkelt sich irgendwo und da sind schon Blitzlichter irgendwo drinnen. Aber das sind luziferische Blitzlichter, die drin sind, die auch nicht das wahre Geisteslicht sind. Also, &#039;&#039;&#039;man sieht, dass da alles Mögliche passiert, aber es wird im Grunde undurchdringlich, immer undurchdringlicher für die Gottheit&#039;&#039;&#039; zu sehen: Was tun die da unten? Was machen die? &#039;&#039;&#039;Nur ein Mensch hat die Chance&#039;&#039;&#039;, also da &#039;&#039;&#039;den Blick dafür zu gewinnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gerade die Leidenden&#039;&#039;&#039; konnten das sehr deutlich sehen, was da ist. Natürlich &#039;&#039;&#039;auch die, die sich gereinigt haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die haben dauernd gerungen mit diesen Dämonen&#039;&#039;&#039;. Aber zunächst einmal konnten sie sie nur woanders hinschicken - nichts anderes. Und das war den Essenern selbst und wahrscheinlich auch &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; anderen &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die ihnen vorausgegangen sind, &#039;&#039;&#039;nicht wirklich bewusst, was&#039;&#039;&#039; denn &#039;&#039;&#039;da wirklich bei der Katharsis, bei der Läuterung, passiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eben &#039;&#039;&#039;die große Tat dieses Jesus von Nazareth, dass er&#039;&#039;&#039; endlich &#039;&#039;&#039;als Erster das wirklich schauen konnte&#039;&#039;&#039;. Das wirklich schauen konnte. Und das ist ja etwas absolut Niederschmetterndes. Weil man denkt sich, da arbeiten sie doch &#039;&#039;&#039;als geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; und bemühen sich und machen das Beste, was sie nur tun können. Und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;schicken sie die Dämonen zu den anderen Menschen&#039;&#039;&#039; hin. Und je höher sie steigen, desto mehr werden die anderen mit dem belastet. &#039;&#039;&#039;Und es gibt keinen Ausweg&#039;&#039;&#039; daraus. Jedenfalls nicht &#039;&#039;&#039;bis zu dem Moment, wo der Christus kommt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; jetzt also &#039;&#039;&#039;das erste Mal diesen Widersachern unmittelbar begegnet&#039;&#039;&#039;, seit sie eben ihre Aufgabe als Widersacher übernommen haben, und &#039;&#039;&#039;kennenlernt, was die tun und sieht, dass die sehr, sehr starke Kräfte haben&#039;&#039;&#039;. Dass also &#039;&#039;&#039;die luziferische Versuchung&#039;&#039;&#039; auch an ihn herankommt; die kann der Christus relativ &#039;&#039;&#039;leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen. Es kommt ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer Angriff von Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;; das kann &#039;&#039;&#039;er auch noch leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das letzte Problem, &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriff der ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, wo es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Du als göttliches Wesen kannst doch Steine in Brot verwandeln. Tu‘s doch!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und wenn er es täte, würde er sich aber den ahrimanischen Wesen unterordnen, sich ihnen letztlich eingliedern: &amp;quot;Also, das Einzige, was ist, du musst uns folgen, weil, &#039;&#039;&#039;ohne uns kannst du‘s nicht&#039;&#039;&#039;.“ Das ist die Gesetzmäßigkeit der Erdenwelt. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieses Problem ist zunächst einmal ungelöst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Problem gehen wir auch alle um&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen aus Steinen letztlich Brot machen&#039;&#039;&#039;. Wir müssen schauen, wie wir die Menschheit ernähren. Wir müssen &#039;&#039;&#039;die ganze Wirtschaft&#039;&#039;&#039; letztlich entwickeln, damit das möglich ist; damit letztlich &#039;&#039;&#039;das ganze Geldwesen&#039;&#039;&#039;, die ganze Geschichte mit dem Mammon, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Alles das hängt da dran&#039;&#039;&#039;. Das hängt da dran. &#039;&#039;&#039;Und das ist unverzichtbar&#039;&#039;&#039;. Das ist unverzichtbar. Also daher zum Beispiel, so &#039;&#039;&#039;eine ganz große Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich das Finanzwesen, das Geldwesen so verwandeln, dass es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Geistigen dient?&#039;&#039;&#039; Denn eigentlich ist das Kapital, das Geld, das durch die Welt fließt, ist das geistige Kapital in Wahrheit. Es soll also eigentlich dem Geist die Möglichkeit geben, hier in fruchtbarer Weise in die Erdenwelt umgestaltend einzugreifen. Also nicht: Jetzt schaffen wir alles Finanzwesen ab und kehren zum Tauschhandel zurück. Das ist es gar nicht, sondern es geht darum, das Finanzwesen… Es ist eine der ganz wesentlichen Aufgaben, also &#039;&#039;&#039;eine ganz hohe geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;, weil, da geht es um die Lösung dieses Rätsels &#039;&#039;(Wolfgang klopft dabei auf das Buch, das er in der Hand hält)&#039;&#039;. Also, das müssen wir, sozusagen, bis zum Ende der Erdentwicklung irgendwo in den Griff kriegen. Und &#039;&#039;&#039;nur wenn wir es in den Griff kriegen in Verbindung mit dem Christus, dann ist dieses Problem auch für den Christus erst gelöst&#039;&#039;&#039;. Also das zum Beispiel ist &#039;&#039;&#039;ein Problem, das der Christus überhaupt nicht ohne uns lösen könnte&#039;&#039;&#039;. Da ist er voll auf uns angewiesen, voll auf unsere Impulse, auf unsere schöpferischen Kräfte, die wir da entwickeln. &#039;&#039;&#039;Wenn da die Impulse nicht kommen, dann schleppen wir das in irgendeiner verwandelten Form weiter mit&#039;&#039;&#039;. Dann ist das etwas, wo sozusagen in das Geistige dieses Prinzip, ja, des Rechnens und Verrechnens, der Buchhaltung und so weiter einzieht. Dann ist es genau &#039;&#039;&#039;die Berechenbarkeit der ahrimanischen Welt&#039;&#039;&#039;, die einzieht. Nur, hier brauchen wir es. &#039;&#039;&#039;Hier brauchen wir es. Es geht hier auf Erden nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und daher ist die große Aufgabe: &#039;&#039;&#039;Wie schaffen wir ein Finanzwesen, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt?&#039;&#039;&#039; Das heißt, eben auch mit den ahrimanischen Kräften arbeitet, weil sie eben einfach einmal da sind. Auch mit den luziferischen Kräften, die da sind, weil Geld natürlich auch ein großer Verführer sein kann. Auch in diesem Sinne: &#039;&#039;&#039;Gold ist was glänzend Luziferisches und zugleich was zutiefst Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;. Gold kann - und anderes auch - kann ein, ja, wunderbares Mittel sein, um ahrimanische Kräfte zu konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;zum Beispiel, der Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039; auf Drängen des Philipp des Schönen hat den Hintergrund, dass eben der &#039;&#039;&#039;Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; ganz, ganz &#039;&#039;&#039;starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039; aufnehmen konnte. Und das ging um den Umweg des Geldes und der &#039;&#039;&#039;Gier nach dem Geld&#039;&#039;&#039;, und so weiter. Mit dem ging das. Und das hat ihm die große Intelligenz gegeben, um damals - in der Zeit also Anfang des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; - eben das so &#039;&#039;&#039;zu organisieren, dass in seinem ganzen Reich auf einen Schlag&#039;&#039;&#039;, zur selben Stunde, &#039;&#039;&#039;viele, viele namhafte Templer mit einem Schlag verhaftet wurden&#039;&#039;&#039;, ohne dass vorher irgendwer was gewusst hat. Ich meine, heute können wir das mit der Technik leicht uns weltweit koordinieren. Aber damals also ein riesiges Reich eigentlich so zu koordinieren, dass das auf einen Schlag wirklich funktioniert, so dass keine Warnung mehr möglich ist: Da ist was am Laufen. Sondern dass die völlig überrascht werden, dass &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Geheimhaltung vorher gesichert&#039;&#039;&#039; ist, dass da nichts passieren kann, &#039;&#039;&#039;das ist halt die ahrimanische Inspiration&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;gewesen&#039;&#039;&#039;. Und dann natürlich die Art, wie man also &#039;&#039;&#039;die Templer gefoltert&#039;&#039;&#039; hat, und so weiter, &#039;&#039;&#039;um genau die richtigen Ergebnisse zu bekommen, die man braucht&#039;&#039;&#039;. Wie man genau wecken kann all die dämonischen Kräfte, die natürlich auch in ihnen drinnen saßen, dass die alle herauskommen und sprechen. Und dass die guten Seiten, die da waren, die wichtigen Seiten, nämlich vor allem auch &#039;&#039;&#039;eine ganz andere Art von Finanzsystem&#039;&#039;&#039; zu entwickeln… das hatten sie nämlich schon. Sie hatten ja &#039;&#039;&#039;ein wunderbares System, dass die Pilger&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; über Europa noch bis nach Asien hinein, bis nach Afrika hinein, &#039;&#039;&#039;versorgt werden konnten&#039;&#039;&#039;. Also, man konnte in Paris oder sonstwo, sozusagen, ein Geld hinterlegen und wenn man es in Jerusalem, oder sonstwo, gebraucht hat, hat man einfach einen Schein vorgewiesen und hat‘s dort bekommen. Und &#039;&#039;&#039;das hat funktioniert&#039;&#039;&#039;. Und so, dass da nicht ein Betrug möglich ist, und so weiter. Also, &#039;&#039;&#039;da war eine große Genialität dahinter&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dagegen war die ahrimanisch inspirierte auch Genialität&#039;&#039;&#039; - muss man sagen - &#039;&#039;&#039;Philipp des Schönen&#039;&#039;&#039;. Und wie die &#039;&#039;&#039;Aufgabe erfüllt&#039;&#039;&#039; war, dann wurde aber auch der Philipp der Schöne &#039;&#039;&#039;nicht mehr gebraucht&#039;&#039;&#039;. Das ist auch interessant. Also, er ist ganz kurz nach den führenden Templern dann auch gestorben. Auf die übliche Weise: &#039;&#039;&#039;Tod durch Sturz vom Pferd&#039;&#039;&#039;. Das ist... aber das passt alles, seine Aufgabe war… er war dann nutzlos. Ab dem Zeitpunkt war er nutzlos. Es war alles erreicht für die namentlich ahrimanischen Wesenheiten. Weil, eben &#039;&#039;&#039;dieser Templerorden hätte&#039;&#039;&#039; schon einmal ein &#039;&#039;&#039;erster großer Aufbruch sein sollen&#039;&#039;&#039;, da in eine ganz neue Richtung zu gehen. &#039;&#039;&#039;Das war der erste große, große Anschlag. Oder der zweite eigentlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste war die Geschichte mit dem Islam&#039;&#039;&#039;. Wobei das auch, muss man dazu sagen… nicht jetzt, dass ich sage: „Ah, der Islam… Aha, also um die Verkörperung geht’s den Widersacherkräften.&amp;quot; So einfach ist das Ganze nicht; &#039;&#039;&#039;eine notwendige Herausforderung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die Entwicklung des Christentums&#039;&#039;&#039;. Man muss denken, die Blüte der christlichen Theologie, die also jetzt in &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erreicht war irgendwo - und von da ab geht es im Grunde bergab wieder - &#039;&#039;&#039;war nur möglich in der energischen Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern&#039;&#039;&#039;. An diesen Denkern hat sich das europäische Denken geschult. Und das hat der Thomas von Aquin zu Blüte gebracht. Und er hätte es nicht machen können, wenn nicht der Widerstand dieser arabistischen Denker da gewesen wäre. Die waren hochintelligent. Und &#039;&#039;&#039;wir hätten nicht ohne diese arabistischen Völker zum Beispiel unsere heutige Technik und Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;. Die haben die grundlegenden Ideen dazu entwickelt und &#039;&#039;&#039;die haben Europa inspiriert&#039;&#039;&#039; dazu. Inspiriert dazu, dass sie einfach einmal ganz Afrika unten, die Küste erobert haben, alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist ja ein unglaubliches Tempo in dem das erfolgt: Dass die Araber das alles, was früher die Kulturländer waren, im Grunde, erobern und dann eindringen bis nach Europa; bis in die Mitte von Frankreich hinein kommen und dort erst dann im Grunde durch Karl den Großen, also Karl Martell eigentlich vorher, &#039;&#039;&#039;gestoppt&#039;&#039;&#039; werden. Also &#039;&#039;&#039;bei der berühmten Schlacht von Tours und Poitiers&#039;&#039;&#039; - und wo dann einmal da &#039;&#039;&#039;einEndpunkt&#039;&#039;&#039; gezeigt wurde. &#039;&#039;&#039;Aber was geistig hereingekommen ist, das ist weiter geströmt&#039;&#039;&#039;. Das ist weiter geströmt. Und das bildet dann eine &#039;&#039;&#039;wesentliche Grundlage der europäischen Kultur&#039;&#039;&#039;. Es bildet dann einen immens wichtigen &#039;&#039;&#039;Teil der amerikanischen Kultur&#039;&#039;&#039;, die heute drinnen ist. Daher die &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung gerade der Amerikaner mit den Islamisten&#039;&#039;&#039;, oder was. Weil, von dort geht ja die ganze Geschichte aus, diese Auseinandersetzung, da ist eine Polarität da, scheinbar. Aber &#039;&#039;&#039;die Polarität besteht darin, dass es von beiden Seiten die gleichen Kräfte sind: starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Die aber halt da sein müssen auch in der Welt. Da sein müssen deshalb, weil wir sie alle noch brauchen werden. &#039;&#039;&#039;Wir werden diese Kräfte alle noch brauchen. Nur die Frage ist: Wer führt sie?&#039;&#039;&#039; Führt sie &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; führen sie sich selber bzw. &#039;&#039;&#039;die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die im Hintergrund stehen? Die ziehen nämlich immer mehr die Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Grunde war ja gedacht, dass die Widersacher zu ihrer Aufgabe bestellt werden&#039;&#039;&#039;, dass, &#039;&#039;&#039;wenn ihre Aufgabe erfüllt ist&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;werden sie&#039;&#039;&#039; wieder, sozusagen, in &#039;&#039;&#039;die normalen Hierarchien eingegliedert&#039;&#039;&#039;. Nur, was nicht vorhersehbar… was grundsätzlich &#039;&#039;&#039;nicht vorhersehbar&#039;&#039;&#039; oder abschätzbar war - auch für die Gottheit selbst nicht - &#039;&#039;&#039;welchen Einfluss die soratischen Wesen heute nehmen&#039;&#039;&#039;. Und die haben mittlerweile einen starken Einfluss, eben auch auf die asurischen, ahrimanischen und selbst bis zu einem gewissen Grad, auf die luziferischen Wesenheiten, auf die noch am allerwenigsten. Aber auf die anderen, haben sie einen starken Einfluss. Und &#039;&#039;&#039;es läuft längst schon so, dass die Widersacher nur mehr teilweise&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;im Dienste der Gottheit stehen&#039;&#039;&#039;. Und schon auch - und &#039;&#039;&#039;das liegt&#039;&#039;&#039; am Menschen, &#039;&#039;&#039;am Fehlverhalten der Menschen&#039;&#039;&#039;letztlich, dass wir auch diese Widersacher immer mehr in den &#039;&#039;&#039;Sog dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ziehen -&#039;&#039;&#039;weil wir ihnen verfallen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben… hat schon lange begonnen überall dort, wo &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Künste&#039;&#039;&#039; gepflegt wurden, haben wir genau das bewirkt. Und das geht vor die atlantische Zeit in Wahrheit noch zurück. &#039;&#039;&#039;Das fängt an, im Grunde, seit die ersten Menschen die Erde betreten haben&#039;&#039;&#039;. Zuerst noch mit einem sehr gruppenhaften Ich in Wahrheit. Aber schon da fängt es an, dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ersten Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; dabei sind, die damit - Hurra! - was anderes machen wollten, &#039;&#039;&#039;die ihre Machtfülle pflegen wollen&#039;&#039;&#039; und damit sich losreißen. Die sagen: &amp;quot;Ja! Aha! Die Gottheit hat uns da eine eigene Welt gegeben. Aber die gehört jetzt uns und wir pfeifen auf die Gottheit da oben. &#039;&#039;&#039;Das wird jetzt unser Reich und nur unseres&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und damit &#039;&#039;&#039;hatten die soratischen Mächte sofort den Ansatzpunkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick 2:01:11 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Jetzt sehe ich auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fortgeschritten ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, glaube ich, &#039;&#039;&#039;nicht mit dem Vaterunser ganz fertig werden&#039;&#039;&#039;, sondern, wir werden es für das nächste Mal aufheben. Da haben wir sowieso ein großes Thema drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;wir werden sehen, wie da ein Weg jetzt beginnt mit diesem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und wirklich, wenn man es ernsthaft betet, kann man diesen Weg alleine dadurch gehen, entgegenzuarbeiten diesen Impulsen, die jetzt immer, immer bedrohlicher werden in gewisser Weise. Weil, &#039;&#039;&#039;unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die anderen, die sozusagen leichtgewichtigeren Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gewaltig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar insbesondere jetzt in unserem Jahrtausend, also seit... seit… in den letzten 20 Jahren. Und es ist jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, oder was, noch einmal Gas gegeben worden. Und das sind immer Schritte, die - weiß ich nicht, das ist jetzt eine symbolische Zahl - aber die eher &#039;&#039;&#039;Potenzierungschritte&#039;&#039;&#039; sind und Ding. Also es geht nicht von zehn auf zwanzig, sondern von zehn auf hundert und von hundert auf tausend. So etwa ist das Tempo unterschiedlich. &#039;&#039;&#039;Aber es ist auch eine riesige Chance da, die geistigen Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Im selben Tempo oder vielleicht sogar noch in einem größeren Tempo. Das geht Hand in Hand, interessanterweise. Über das werden wir auch sicher… ich hab das eh schon öfter angedeutet, aber: Es ist eines ohne das andere nicht zu haben. Also, &#039;&#039;&#039;es hängt das geistige Entwicklungstempo ganz stark&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;ab von dem, was die Widersacher tun&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt wieder, wenn wir uns stark geistig entwickeln, geben sie noch mehr Gas. &#039;&#039;&#039;Das ist immer so ein Kopf-an-Kopf-Rennen&#039;&#039;&#039;. Also, das schaukelt sich irgendwo immer hoch. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das Tempo zu gehen, mitzugehen. Ansonsten sausen wir mit dem Höllentempo nach unten. Also das ist die Situation. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben eben&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, mit dem Göttlichen wirklich in uns - und eben mit Hilfe solcher Dinge, wie es schon alleine solche &#039;&#039;&#039;Gebete&#039;&#039;&#039; sind… Das &#039;&#039;&#039;darf man nicht unterschätzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber es muss halt wirklich ganz ehrlich gemacht werden&#039;&#039;&#039;. Und darüber werden wir noch viel sprechen müssen, was das heißt, das ehrlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:04:08 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber damit lassen wir es ganz unvollendet ausklingen heute - und stürzen uns das nächste Mal wieder hinein. Ich danke euch fürs Dabeisein heute. Und ich hoffe im Livestream hat jetzt alles funktioniert. Aber da keine Meldung mehr gekommen ist, hoffe ich, dass das wirklich geklappt hat. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=1427</id>
		<title>MitTun bei Anthro.World</title>
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		<updated>2022-08-25T05:26:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Unser Tun und DU */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Unser Tun und DU ==&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit wurde mit freiwilligen, engagierten Menschen schon vieles bewegt, und es liegt noch einiges vor uns. Bei Interesse am MitTun bitte mit François Kontakt aufnehmen: info@anthro.world. Auf persönliche Einladung kannst du einen Webseiten Zugang zum Mitgestalten erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend listen wir auf, welche Projekte derzeit ganz konkret umgesetzt werden sollen. Manche Projekte sind recht weit, andere stehen noch am Anfang. Je nachdem, welcher Aufgabe man sich widmen möchte, i.d.R. ist Geduld, Fleiß und Konzentration gefragt. Aber man bekommt auch etwas zurück. Schließlich ist die Auseinandersetzung eine viel tiefere, wenn man sich bemüht das gesprochene Wort in den Vorträgen ganz exakt zu erfassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kürzlich fix und fertig geworden ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+«fertig»&lt;br /&gt;
!Projekt&lt;br /&gt;
!Zuständigkeit&lt;br /&gt;
!Erledigungsdatum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter|7. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|17. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121. Folge Apokalypse]] &lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|16. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120. Folge Apokalypse]] &lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|9. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|2. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|25. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|104. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ursula&lt;br /&gt;
|19. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|18. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter|6. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|16. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|10. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter|5. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|10. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|04. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter|4. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|01. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter|103. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ellen&lt;br /&gt;
|29. Juni 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|27. Juni 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Gabriele&lt;br /&gt;
|25. Juni 2022&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile unserer Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beschreibung des &#039;&#039;&#039;Themenschwerpunkt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erzeugung von Schlüsselworten&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;Verlinkungen&#039;&#039;&#039; direkt in die relevanten Kapitel. Kommentar: Die Verlinkung erfolgt durch François. Wie viele Schlüsselworte sind &amp;quot;angemessen&amp;quot;? Das lässt sich nicht pauschal sagen. Tendenziell dürfen es viele und vor allem aussagekräftige Schlüsselworte oder (kurze) Sätze sein. Eine Vielzahl an Schlüsselworten erlaubt Flexibilität bei der Weiterverwendung der Schlüsselworte (z.B. als Bausteine für neue Artikel).&lt;br /&gt;
# Eine &#039;&#039;&#039;Wort zu Schrift Transkription&#039;&#039;&#039; mit einer Genauigkeit von ca. 99%&lt;br /&gt;
# Die schriftliche &#039;&#039;&#039;Sprache ist etwas geglättet&#039;&#039;&#039; (nicht jedes äh muss geschrieben sein), aber charakteristische &#039;&#039;&#039;umgangssprachliche Ausdrücke&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;Sprechart&#039;&#039;&#039;, sollte erhalten bleiben. Wenn die charakteristischen Ausdrücke zu &#039;&#039;&#039;fremd&#039;&#039;&#039; erscheinen, als dass sie in Zukunft nicht sinnvoll automatisch übersetzt werden können (z.B. sagt Dr. Wolfgang Peter in seinen Vorträgen schon mal &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; und meint damit &amp;quot;Gehirn&amp;quot; oder &amp;quot;Kopf&amp;quot; oder &amp;quot;Denkapparat&amp;quot;, dann bietet sich folgende Schreibweise an: &#039;&#039;&#039;Hirnkastel (Gehirn/ Kopf/ Denkapparat)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gestiken&#039;&#039;&#039; werden nicht verschriftlicht&lt;br /&gt;
# Bildung von individuellen &#039;&#039;&#039;Sinn-Abschnitten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Überschriften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Charakterisieren mit &#039;&#039;&#039;Fett&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Kursiv.&#039;&#039;&#039; Der fett herausgehobene Text sollte sich in den Schlüsselworten spiegeln ([[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|siehe dieses Referenzbeispiel]])&lt;br /&gt;
# Wenn Sätze nicht fertig gesprochen werden kann auch mal mit Punkten gearbeitet werden (...)&lt;br /&gt;
#Letzter Punkt im Menü unten: &#039;&#039;&#039;Themenbezogene Leseanregungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Sonstige auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel für eine Methode für beste Transkriptionsergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teamarbeit von Ghislaine (Insel Martinique) und Susanne (Berlin) entstehen derzeit Transkriptionsergebnisse von ausgesprochen hoher Güte. Die Arbeit bei Ghislaine und Susanne erfolgt arbeitsteilig. Man kann an der Entwicklung der letzten Wochen sehen, wie sich die Ergebnisse verändert haben. Man erkennt, dass es tendenziell mehr Schlüsselworte gibt (sehr wertvoll für die Verwendung in künftigen Artikeln und im Newsletter) und man erkennt auch, dass die Schlüsselworte mit den Hervorhebungen im Text in fett 1:1 einhergehen. Sozusagen sind die Schlüsselworte ein Spiegel vom Inhalt des verschriftlichten Vortrags. Für künftige Transkriptionen ist es wünschenswert sich an diesem neuen, hohen Qualitätsstandard zu orientieren. Die Frage ist: Nach welcher Methode geht Susanne vor? Ich habe sie gebeten mir das in einer Mail darzulegen, hier die Antwort:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ich habe mich wirklich sehr, sehr über deine anerkennenden Worte zur Transkription des 120. Vortrags gefreut!!!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;Ja, seit ich verstanden habe, wie du die Schlüsselwörter &amp;quot;verstehst&amp;quot; und verlinken möchtest, übe ich mich daran, möglichst &amp;quot;passgenau&amp;quot; zu arbeiten. Es könnte noch besser (vielleicht kürzer) sein, aber dann bräuchte ich sicher so einige Tage länger.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Hier, wie vorhin besprochen, eine etwas ausführlichere Darstellung, in welchen Schritten ich mich inzwischen durch die Vorträge &amp;quot;durchtaste&amp;quot;; ich bekomme ja von Ghislaine einen ganz wunderbar bearbeiteten Trint als Fließtext.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text lesen und &amp;quot;frei&amp;quot; korrigieren. Vom 2. Durchgang an brauche ich zwei &amp;quot;Geräte&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text nochmals lesen und zur Überprüfung das Video mitlaufen lassen (und immer wieder stoppen); dabei gegebenenfalls auch noch besondere Betonungen und Pausen kenntlich machen.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder durchlesen und versuchen, über den Fettdruck die Aussagen im Fluss &amp;quot;lesbar&amp;quot; hervorzuheben (komplexe Sätze in &amp;quot;einfache&amp;quot; Aussagen bringen, die sich z.T. durch den Absatz &amp;quot;durchschlängeln&amp;quot;). Dabei füge ich dann auch die für mich bereits offensichtlichen Absätze ein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder alles durchgehen, um die Schlüsselwörter herauszufiltern, auf die ich &amp;quot;systembedingt&amp;quot; durch den Fettdruck stoße. Dabei versuche ich dann, nicht zu &amp;quot;springen&amp;quot; und nicht übergeordnet zusammenzufassen (wie ich es bei den ersten Transkriptionen gemacht habe, um die Anzahl zu reduzieren...), sondern &amp;quot;absatzkonform&amp;quot; oder zumindest &amp;quot;untertitelkonform&amp;quot; zu bleiben.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: die schon gefügten Absätze in Unterkapitel gliedern, dabei gegebenenfalls Absätze zusammenführen und Formulierungen für die Unterkapitel finden. Dabei achte ich auch darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden. Also: gegebenenfalls noch wieder neue Absätze einfügen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: erneuter &amp;quot;optischer Screen&amp;quot;, um vor mir selbst die sehr unterschiedliche Länge von Unterkapiteln zu rechtfertigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang erst nach einer offenbar absolut notwendigen längeren Pause: Die Zeit brauche ich, um herauszufinden, was denn für mich der rote Faden, die Essenz, ist. Da sitze ich dann manchmal für Stunden vor einer total leeren &amp;quot;Leinwand&amp;quot;. (Bis jetzt ist es gelungen, die Leere irgendwann zu füllen - irgendwie. Mal bin ich zufrieden, mal überhaupt nicht.) Nachdem diese sieben Stufen durchlaufen sind, schicke ich den Text möglichst schnell ab, um nicht der Versuchung zu erliegen, mich in immer wieder neuen Korrekturschleifen zu verfangen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das soll&#039;s als kleiner Erfahrungsbericht (mitten im 20. Vortrag, der der 122. ist) mal gewesen sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Liebe Grüße und ein schönes Wochenende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Susanne&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 19. August 2022)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzprojekt ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Referenz Projekte&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status (%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dozent&lt;br /&gt;
!Projekt/ Link&lt;br /&gt;
!Themen-&lt;br /&gt;
schwerpunkt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beschreiben&lt;br /&gt;
!Transkription von &lt;br /&gt;
Hand verbessern&lt;br /&gt;
!Charakteristische&lt;br /&gt;
Textstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fett oder kursiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herausheben&lt;br /&gt;
!Absätze&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Überschriften&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
generieren&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
verlinken&lt;br /&gt;
!Zeitcodes aus &lt;br /&gt;
youtube auslesen &lt;br /&gt;
und in Überschriften einpflegen&lt;br /&gt;
!Finale Kapitel (entspricht &lt;br /&gt;
den neuen Überschriften &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im wiki) in youtube einpflegen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wolfgang Peter&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121. Folge Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge/ Artikel, die mit Stand 29. Juli 2022 noch in bestimmten Gebieten ergänzt werden müssen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status (%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dozent&lt;br /&gt;
!Projekt/ &lt;br /&gt;
Link&lt;br /&gt;
!Zuständig-keit&lt;br /&gt;
!Themen-&lt;br /&gt;
schwerpunkt beschreiben&lt;br /&gt;
!Transkription von &lt;br /&gt;
Hand verbessern&lt;br /&gt;
!Charakteristische&lt;br /&gt;
Textstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fett oder kursiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herausheben&lt;br /&gt;
!Absätze&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Über-&lt;br /&gt;
schriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
generieren&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
verlinken&lt;br /&gt;
!Zeitcodes aus youtube auslesen &lt;br /&gt;
und in Überschriften einpflegen&lt;br /&gt;
!Finale Kapitel (entspricht &lt;br /&gt;
den neuen Überschriften im wiki) in youtube einpflegen&lt;br /&gt;
!Sonstiges&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter|7. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|Aus jedem Kapitel Schlüsselworte generieren. Mehr fett herausheben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 13. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|13. Seelen-kalenderspruch]]&lt;br /&gt;
|Susanne&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|der 13. Seelenkalenderspruch bezieht sich auf die 63. Folge der Apokalypse, die muss hier noch eingestellt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 12. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|12. Seelen-kalenderspruch]]&lt;br /&gt;
|Susanne&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|der 12. Seelenkalenderspruch bezieht sich auf die 62. Folge der Apokalypse, die muss hier noch eingestellt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 11. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|11. Seelen-kalenderspurch]]&lt;br /&gt;
|Susanne &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|der 11. Seelenkalenderspruch bezieht sich auf die 61. Folge der Apokalypse, die muss hier noch eingestellt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 101. Vortrag von Wolfgang Peter|101. Apo]]&lt;br /&gt;
|Thomas B.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 106. Vortrag von Wolfgang Peter|106. Apo]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter|81. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Dieter E/ Thomas u Ursula&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter|80. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Dieter E/ Ursula&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|25. Folge Apo&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|könnten kleinere Absätze werden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter|19. Folge]] &lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter|Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|Anpassung erforderlich&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter|3. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
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|60&lt;br /&gt;
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|[[Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter|2. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|von Bruno&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
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|70 (könnten noch mehr SW werden)&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|[[Was ist Anthroposophie? Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|Was ist Anthro-posophie?]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
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|[[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|Trans-humanismus]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|[[Apokalypse Kurzvortrag in 2 Teilen Dr. Wolfgang Peter|Kurzvortrag Apokalypse in 2 Teilen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|[[Anregungen für ein Lebendiges Denken|Anregung für ein Lebendiges Denken]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|MvM&lt;br /&gt;
|[[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019|Biografie Rudolf Steiner in 2 Teilen]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|bis dato nur &amp;quot;künstliche Absätze &lt;br /&gt;
und künstliche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschriften&amp;quot;- müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Individualisiert werden&lt;br /&gt;
|bis dato nur &amp;quot;künstliche Absätze &lt;br /&gt;
und künstliche &lt;br /&gt;
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Überschriften&amp;quot;- müssen&lt;br /&gt;
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Individualisiert werden&lt;br /&gt;
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|0&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GG&lt;br /&gt;
|[[WER BIST DU? Ein Vortrag von Dr. Gunter Gebhard|Wer bist du?]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
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|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_117._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1149</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-07-19T10:50:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Was kann Gemeinschaften zu Sprengstoff machen, der den Widersachern in die Hände arbeitet? 1:30:56 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Themenschwerpunkt==&lt;br /&gt;
Leitfaden durch den 117. Vortrag ist der 15. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders - und umgekehrt durchdringt der 117. Vortrag den 15. Wochenspruch in seinen Tiefen und stellt wie zaubernd - von unserem Ego ausgehend - uns unseren mit schweren, aber unausweichlichen karmischen Verfehlungen gepflasterten Weg als Menschheit durch die Zeiten der Erdentwicklung vor das Auge unserer Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das &amp;quot;Ich in seinen Schranken&amp;quot; der irdischen Verkörperung ist es jetzt im Bewusstseinsseelenzeitalter dringend geboten, aus freiem Entschluss den Mut aufzubringen sich mit wachem Bewusstsein den Widersacherkräften - dem Drachen - zu stellen und in der Begegnung und Durchdringung von Licht und Finsternis altes Astralisches umzuwandeln, dem Ich als lebenspendende Liebeskräfte zuzuführen und so zum Bau des Neuen Jerusalem beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und Einführendes zum 15. Wochenspruch 0:00:34|&amp;quot;Das Ich in seinen Schranken&amp;quot;: mein irdisches Ich-Bewusstsein]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und Einführendes zum 15. Wochenspruch 0:00:34|Eigen-Bewusstsein entwickeln, um sich der Welt gegenüberstellen zu können]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und Einführendes zum 15. Wochenspruch 0:00:34|sich später wieder in Liebe aus Freiheit verbinden]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Natürliche Verbindungen vollkommen ersetzen durch geistig freie Verbindungen 0:02:59|natürliche Verbindung durch geistig freie ersetzen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Natürliche Verbindungen vollkommen ersetzen durch geistig freie Verbindungen 0:02:59|Menschengemeinschaft als freie geistige Gemeinschaft]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Natürliche Verbindungen vollkommen ersetzen durch geistig freie Verbindungen 0:02:59|der Kampf gegen das andere Blut: unser aller Karma aus der Vergangenheit ruht in den Tiefen unserer Seelen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Auf unser aller Karma lasten schwere Konflikte aus dem ehemals unausweichlichen Kampf gegen &amp;quot;das andere Blut&amp;quot; 0:06:08|unser Ich in seinen Schranken mit all seinem karmischen Ballast kennenlernen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Auf unser aller Karma lasten schwere Konflikte aus dem ehemals unausweichlichen Kampf gegen &amp;quot;das andere Blut&amp;quot; 0:06:08|Schuldhaftes als Notwendigkeit für unsere Entwicklung zur Freiheit]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Bewusstseinsseelenzeitalter gilt es, sich unserer schweren karmischen Schuld bewusst zu werden 0:10:45|Empfangen geistiger Impulse in vergangenen Zeiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Wie frei sind wir wirklich? Die geistige Welt wartet auf die Früchte, die wir aus der Freiheit heraus geben können 0:12:37|wie frei sind wir?]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Wie frei sind wir wirklich? Die geistige Welt wartet auf die Früchte, die wir aus der Freiheit heraus geben können 0:12:37|Gegenwart: wir haben nach oben zu geben, was die geistige Welt sich nicht selbst geben kann]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Menschheit in der Vorbereitung einer neuen, einzigartigen 4. Hierarchiegruppe mit besonderen Aufgaben 0:14:49|die Menschheit als 4. Hierarchiegruppe wird als erste über die volle Freiheit verfügen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Menschheit in der Vorbereitung einer neuen, einzigartigen 4. Hierarchiegruppe mit besonderen Aufgaben 0:14:49|eine neue Dimension: die Freiheit wird auch an die Hierarchien übergehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Menschheit in der Vorbereitung einer neuen, einzigartigen 4. Hierarchiegruppe mit besonderen Aufgaben 0:14:49|das Sterbenkönnen als Privileg des Menschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Erlösung der luziferischen, ahrimanischen und asurischen Wesenheiten durch den Menschen 0:18:55|zur Erlösung der Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Erlösung der luziferischen, ahrimanischen und asurischen Wesenheiten durch den Menschen 0:18:55|wir brauchen auch starke Ego-Kräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Uns bleiben nur ein paar Jahrtausende, um für unsere Zukunftsentwicklung unverzichtbares Astralisches in Geistiges zu verwandeln 0:21:42|Astralisches vergeistigen noch während der Zeit der Inkarnationen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Von der Notwendigkeit, unser verdorbenes Astralisches in voller Bewusstheit anzuschauen 0:23:54|lernen, unser eigenes negatives Astralisches bewusst anzuschauen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Maitreya Buddha wird als erster Buddha seine Buddha-Würde aus der vollen Freiheit heraus erhalten 0:26:58|die Freiheit des späteren Maitreya Buddha]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Jetzt in Vorbereitung der nächsten Kulturepoche in unsere karmischen Verfehlungen hineingehen, um dem drohenden Kampf &amp;quot;Aller gegen Alle&amp;quot; entgegenzuwirken 0:30:53|jetzt im Bewusstseinsseelenzeitalter unserer karmischen Verfehlungen bewusst werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Jetzt in Vorbereitung der nächsten Kulturepoche in unsere karmischen Verfehlungen hineingehen, um dem drohenden Kampf &amp;quot;Aller gegen Alle&amp;quot; entgegenzuwirken 0:30:53|mit dem Bewusstsein wächst die Kraft, die Widersacherkräfte im Zaum zu halten]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Jetzt in Vorbereitung der nächsten Kulturepoche in unsere karmischen Verfehlungen hineingehen, um dem drohenden Kampf &amp;quot;Aller gegen Alle&amp;quot; entgegenzuwirken 0:30:53|es droht der Krieg Aller gegen Alle]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Jetzt am Scheideweg: alles für mein Ego - oder unsere Ego-Kräfte aus der Freiheit heraus verwandeln in Lebenskräfte als Geschenk für die Welt 0:35:34|aus der Freiheit heraus die Ego-Kräfte durch das Ich vollkommen verwandeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Jetzt am Scheideweg: alles für mein Ego - oder unsere Ego-Kräfte aus der Freiheit heraus verwandeln in Lebenskräfte als Geschenk für die Welt 0:35:34|das Ego und der Wille, andere zu beherrschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Kriege werden sich mehr und mehr auf die ätherische und die seelische Ebene verlagern 0:40:52|Rudolf Steiner: hygienischer Okkultismus]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Kriege werden sich mehr und mehr auf die ätherische und die seelische Ebene verlagern 0:40:52|eine Zukunftsoption: gesund leben und sterben]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Kriege werden sich mehr und mehr auf die ätherische und die seelische Ebene verlagern 0:40:52|alle körperlichen Krankheiten haben ihre Ursache im Seelischen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere unbewussten Wunden im Astralischen saugen an unserer Ich-Kraft und lassen wichtige Fähigkeiten des freien Ichs für alle Zukunft verloren gehen 0:44:11|wir haben aus der Vergangenheit tief blutende Wunden, die an unserer Ich-Kraft saugen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere unbewussten Wunden im Astralischen saugen an unserer Ich-Kraft und lassen wichtige Fähigkeiten des freien Ichs für alle Zukunft verloren gehen 0:44:11|was wir auf Erden nicht in Tat umsetzen, geht für unser freies Ich verloren]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Zum geistigen Streben gehört heute unverzichtbar der Blick auf die dunkle Seite 0:48:05|auch Michael darf uns nicht gegen unser Wollen helfen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Zum geistigen Streben gehört heute unverzichtbar der Blick auf die dunkle Seite 0:48:05|die dunkle Seite ist stärker als Michael]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Zum geistigen Streben gehört heute unverzichtbar der Blick auf die dunkle Seite 0:48:05|wir Menschen können im Gegensatz zu Michael den Drachen besiegen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Zum geistigen Streben gehört heute unverzichtbar der Blick auf die dunkle Seite 0:48:05|unsere Kraft gegen die Widersacher kommt aus dem bewussten freien Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Bewusstsein für unser kleines Ich mit all seinen Abgründen entwickeln, kann uns zur Heilung aus dem Seelisch-Geistigen heraus hinleiten 0:57:17|dieselben Kräfte können heilend oder krankmachend wirken]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Immer wieder am Scheideweg: Wie setzen wir die Kräfte ein, die wir wecken? 1:01:01|Ziel der asurischen und soratischen Wesenheiten: Schädigung der Ätherkräfte, sodass der physische Leib des Menschen kein freies Ich-Bewusstsein entwickeln kann]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Immer wieder am Scheideweg: Wie setzen wir die Kräfte ein, die wir wecken? 1:01:01|Begegnung mit den dunklen Mächten: wir sind alle zu den schrecklichsten Dingen fähig]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser weiter, weiter, weiter Weg bis zum Bewusstsein des Nirvana-Bereichs 1:07:28|unser langer Weg zum Bewusstsein des Nirvana-Bereichs]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser weiter, weiter, weiter Weg bis zum Bewusstsein des Nirvana-Bereichs 1:07:28|das Neue Jerusalem bauen können]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir können nur so weit hochsteigen wie wir hinabsteigen - Dantes Wegschilderung in der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; 1:13:32|um hoch nach oben zu steigen, müssen wir genauso tief hinabsteigen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir können nur so weit hochsteigen wie wir hinabsteigen - Dantes Wegschilderung in der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; 1:13:32|Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot;: der Frontalangriff der Widersacher erfolgt oben auf der Spitze des Läuterungberges]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir können nur so weit hochsteigen wie wir hinabsteigen - Dantes Wegschilderung in der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; 1:13:32|bereit sein, sich in den Schlund des Drachens zu werfen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Apokalypse 17. Kapitel: das Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern 1:19:57|das Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern und das zweihörnige Tier]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Apokalypse 17. Kapitel: das Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern 1:19:57|Hure Babylon - warum zehn Hörner?]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Wirkliche Liebe ist erst in der Vereinigung im Ätherischen möglich 1:26:46|der Mensch in seiner Beziehungsfähigkeit: die Vereinigung im Ätherischen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Für die Bewusstwerdung sind auch im sozialen Leben Abgrenzung und Trennung erforderlich 1:28:21|soziale Gemeinschaften: Trennung und Abgrenzung, um Bewusstsein zu entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Für die Bewusstwerdung sind auch im sozialen Leben Abgrenzung und Trennung erforderlich 1:28:21|vor dem Weltfrieden steht der Frieden mit uns selber]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Was kann Gemeinschaften zu Sprengstoff machen, der den Widersachern in die Hände arbeitet? 1:30:56|Gemeinschaften in der anthroposophischen Bewegung]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Was kann Gemeinschaften zu Sprengstoff machen, der den Widersachern in die Hände arbeitet? 1:30:56|jede Gemeinschaft hat eine eigene Aufgabe]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Faust ist ein Bild des modernen Menschen 1:40:01|Faust, seine katastrophalen Fehler und sein strebendes Bemühen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Faust ist ein Bild des modernen Menschen 1:40:01|Faust ist ein Bild des modernen Menschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Faust kann erlöst werden: Er hat dem wogenden Astralmeer festes Land abgerungen, auf dem sein Ich sicher stehen kann 1:43:26|Faust: auf dem gestillten Astralmeer ist sein Ich auf festem Boden angekommen und kann erlöst werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Apokalypse 17. Kapitel: Vom Blute der Zeugen Jesu und (für uns vorerst noch) rätselhaften Dingen 1:47:24|zum 17. Kapitel der Apokalypse: Rätselhaftes]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 15. Wochenspruch: Der 117. Vortrag hat ihn für uns durchdrungen - eine Essenz 1:51:51|Zusammenfassendes zum 15. Wochenspruch: am Ich in seinen Schranken aufwachen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 15. Wochenspruch: Der 117. Vortrag hat ihn für uns durchdrungen - eine Essenz 1:51:51|gemeinsame Botschaft von Apokalypse und Rudolf Steiner: um zu erkennen, müssen sich Licht und Finsternis begegnen und durchdringen]]&lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:117. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 117. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
==Transkription des 117. Vortrags (von Ghislaine und Susanne am 18. Juli 2022)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=34s Begrüßung und Einführendes zum 15. Wochenspruch 0:00:34] === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. 15. Wochenspruch. Mit dem begrüße ich euch zum 117. Vortrag zur Apokalypse. Jetzt habe ich kurz schon nachdenken müssen - weil, ich kann ja nur bis drei zählen… Also bin ich schon in Schwierigkeit. 15. Wochenspruch dazu: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Ich fühle wie verzaubert&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Weltenschein des Geistes Weben,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es hat in Sinnesdumpfheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gehüllt mein Eigenwesen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zu schenken mir die Kraft,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die ohnmächtig sich selbst zu geben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mein Ich in seinen Schranken ist.&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist auf den ersten Blick ein schwieriger Spruch, wie die meisten im Übrigen. Einfache gibt es ja selten. Also, was ist einmal das &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich in meinen Schranken&amp;quot;?&#039;&#039;&#039; Das ist &#039;&#039;&#039;mein irdisches Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ch da, mein kleines Ich, das Ich in seinen Schranken, in den Schranken der Körperlichkeit. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;so wie wir in etwa uns im Alltagsleben erleben&#039;&#039;&#039;. Und dazu muss man sagen, dieses Bewusstsein, das wir heute haben, das wir als unser Ich, als unser kleines Ich, bezeichnen - gemischt mit Ego drinnen, wo dann auch noch die &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; dabei sind, die hineinspucken in das Ganze - was aber seine Notwendigkeit auch hat. Dass gerade die Widersacherkräfte… die luziferischen namentlich, &#039;&#039;&#039;helfen&#039;&#039;&#039; uns sehr, auch wirklich dieses &#039;&#039;&#039;Eigen-Bewusstsein zu entwickeln&#039;&#039;&#039;, dieses &amp;quot;in seinen Schranken&amp;quot; eben. Also, das heißt auch, sich trennen zu können von der Welt, sich der Welt gegenüberstellen zu können, &#039;&#039;&#039;sich trennen zu können&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von den anderen Menschen&#039;&#039;&#039;, sich trennen zu können &#039;&#039;&#039;von der Gemeinschaft,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um sich später&#039;&#039;&#039; einmal - oder hoffentlich sogar sehr früh - &#039;&#039;&#039;in Liebe aus Freiheit mit ihnen zu verbinden&#039;&#039;&#039;. Aber davor muss also eine Trennung erfolgen, die - wie soll ich sagen - die natürlichen Bande, die durch die Volksgemeinschaft, die Familie, sonst was, gegeben sind, eigentlich auflöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=179s Natürliche Verbindungen vollkommen ersetzen durch geistig freie Verbindungen 0:02:59] ===&lt;br /&gt;
Um sie dann… wenn es gut geht, geht es Hand in Hand: Öfters gibt es Brüche dabei auf dem Weg - das ist sicher heute das Häufigere, dass es Brüche gibt -, aber &#039;&#039;&#039;es muss die natürliche Verbindung vollkommen ersetzt werden durch eine ganz freie&#039;&#039;&#039;. Das ist der Weg, der allerdings noch eine Weile dauern wird, der dauern wird letztlich ja bis hinein, weit hinein in die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche&#039;&#039;&#039;, denn das wird erst die große Kulturepoche der, wie soll ich es jetzt nennen, &#039;&#039;&#039;Brüderlichkeit&#039;&#039;&#039;, Schwesterlichkeit. Solidarität, sagt man heute auch gerne, obwohl, ich weiß nicht, ob das genau trifft, das Wort, aber es ist jedenfalls &#039;&#039;&#039;eine geistig freie Verbindung&#039;&#039;&#039;. Es geht in der Zukunft um freie geistige Gemeinschaften, die letztlich darin gipfeln, dass eine Menschheitsgemeinschaft entsteht, eine wirkliche &#039;&#039;&#039;Menschheitsgemeinschaft&#039;&#039;&#039;. Und das heißt aber auch, dass das wirklich funktioniert, sich auch &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein sehr, sehr stark weiterentwickeln muss&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben das ist wichtig jetzt &#039;&#039;&#039;zum Verständnis&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;dieses Wochenspruchs: dieses Bewusstsein&#039;&#039;&#039;. Auch unser Tagesbewusstsein, das wir haben, so wie wir es heute kennen, ist es noch nicht sehr alt. Das war früher viel, viel dumpfer, dieses Bewusstsein - und viel, viel, ja, ich würde sagen, instinktiver &#039;&#039;(war)&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Beziehung zur sozialen Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;. Damit war es eine gewisse Selbstverständlichkeit im Guten wie im Schlechten. Das heißt, da hat mit einer gewissen Notwendigkeit zum Beispiel gerade das, was &#039;&#039;&#039;blutsmäßig verbunden&#039;&#039;&#039; war - vor allem in vorchristlicher Zeit - &#039;&#039;&#039;hat zusammengehalten&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen und das schlimmste war das Verbrechen gegen das eigene Blut. Aber sehr wohl war es &#039;&#039;&#039;Standard: Kampf gegen das andere Blut&#039;&#039;&#039;. Wirklich Kampf. Das war das … also im Alten Testament zieht sich das durch, überall und in allen Religionen, die aus der Zeit kommen, zieht sich das durch. Es besteht eigentlich wirklich eine Art direkter oder indirekter Konkurrenzkampf drinnen. Und die &#039;&#039;&#039;Liebe bezieht sich nur auf das, was blutsmäßig verbunden&#039;&#039;&#039; ist, und auch nur auf die Gottheit, die mit diesem Volkstum sich verbunden hat. Denn früher war das, was man als Götter bezeichnet hat, waren im wesentlichen Volksgötter, Stammesgötter - und so weiter. Die standen alle in Auseinandersetzung miteinander und die waren mindestens so brutal wie das, was heute auf Erden passiert, was ja eigentlich sehr viel verstärkt ist durch die Technik. Weil, was heute passiert… Na, &#039;&#039;&#039;die Grausamkeit war früher viel, viel größer&#039;&#039;&#039; und die Unerbittlichkeit. Es gab eigentlich nur, im Prinzip… In den meisten Fällen, so haben sich die Stämme, die Völker gebildet: &#039;&#039;&#039;Der Kampf gegen das andere Volk&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;war Pflicht&#039;&#039;&#039;, das andere Volk eigentlich zurückzudrängen, nach Möglichkeit sogar auszulöschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=368s Auf unser aller Karma lasten schwere Konflikte aus dem ehemals unausweichlichen Kampf gegen &amp;quot;das andere Blut&amp;quot; 0:06:08] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und an dem haben wir alle mitgemacht&#039;&#039;&#039;. Alle, die wir da sitzen, auch die da draußen sitzen. Es liegt alles auf unserem Karma drauf, auch wenn es eine gewisse Notwendigkeit war, es zu tun; deswegen war es trotzdem etwas, &#039;&#039;&#039;was unser Karma&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;ganz stark belastet&#039;&#039;&#039;. Und das sind Dinge, die in unserem Untergrund, das heißt in &#039;&#039;&#039;den Tiefen unserer Seele drinnen ruhen&#039;&#039;&#039; und die uns heute alle in der Regel noch nicht bewusst sind - oder den wenigsten von uns bewusst sind. Bewusstseinsseelenzeitalter, in dem wir jetzt drinnen stehen, entwickeln, heißt eben auch &#039;&#039;&#039;dieses &amp;quot;Ich in seinen Schranken&amp;quot; kennenzulernen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit all dem Ballast&#039;&#039;&#039;, den wir aus fernster Vergangenheit mitbringen. Die Welt war nicht immer friedlich. Es gab friedliche Zeiten auch, aber die waren immer dann gegeben, wenn eigentlich der Sieg über die konkurrierenden Völker gegeben war. &#039;&#039;&#039;Es war kein friedliches Zusammenwirken in der Vergangenheit da&#039;&#039;&#039;. Und es gab das eben nur innerhalb der Stammesgemeinschaft, der Volksgemeinschaft dann später. Das war schon ein Riesensprung von einer Stammesgemeinschaft zu einer Volksgemeinschaft aufzusteigen. Das ist das Bild, das sich dann am deutlichsten ausdrückt in den &#039;&#039;&#039;zwölf Stämmen Israels&#039;&#039;&#039;. Das ist, sozusagen, das &#039;&#039;&#039;Musterbild&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einer Volksgemeinschaft&#039;&#039;&#039;, die aus  Stammesgemeinschaften sich bildet als etwas Gemeinsames, die aber eben durch das Blut verbunden sind miteinander und in schroffer Ablehnung stehen zu allem anderen Blut, das außerhalb ist. Ganz stark. Und mit der Verpflichtung jedenfalls zu verhindern, dass jemals eine Vermischung mit diesem anderen Blut stattfindet. Es ist also ganz stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einer der großen Propheten&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Elias&#039;&#039;&#039;, war in einer früheren Verkörperung &#039;&#039;&#039;als Pinhas oder Pineas verkörpert&#039;&#039;&#039;, und da ist von ihm ganz stark überliefert eine Szene, wo er eben ein Paar, einen Mann und eine Frau, die miteinander… also, die sich verbinden geschlechtlich miteinander, dass er die &#039;&#039;&#039;mit dem Schwert durchbohrt, weil sie verschiedenen Blutes&#039;&#039;&#039; sind. Und das ist also die Voraussetzung gewesen dafür, dass er dann in der nächsten Inkarnation dieser starke Prophet werden konnte. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;was wir heute als absolut Schuldhaftes sehen würden&#039;&#039;&#039; und was im Karma eben auch lastet, &#039;&#039;&#039;war&#039;&#039;&#039; trotzdem &#039;&#039;&#039;eine Notwendigkeit&#039;&#039;&#039;. Das sind so die geheimen Gesetze unserer Erdenmenschheit, unseres Erdendaseins, dass wir in gewisser Weise Dinge, die eigentlich verwerflich sind, machen mußten, &#039;&#039;&#039;um die Entwicklung zur Freiheit voranzutreiben&#039;&#039;&#039;. Und nur weil wir diese Fehler… Fehler oder Notwendigkeiten, man könnte es beides nennen - eigentlich sind sie Fehler, weil es ein Verstoß ist gegen jedes geistige Gesetz. Nur, auf der Erde herrschten andere Gesetze. Das ist eine Folge dessen, dass die Gottheit sich gerade von der Erdenwelt zurückgezogen hat - zunächst - und &#039;&#039;&#039;der Ort, an dem die Menschheit sich entwickeln sollte&#039;&#039;&#039;, im Grunde &#039;&#039;&#039;der Ort der Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; war, weil anders die &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; nicht zu verwirklichen war. Das ist eine sehr, sehr harte Wahrheit. Was wir auch heute noch an solchen &#039;&#039;&#039;Konflikten&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;zwischen Völkern oder Volksgruppen und Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; - haben, ist im Grunde noch eine Nachwirkung, &#039;&#039;&#039;eine starke Nachwirkung aus der Zeit&#039;&#039;&#039;. Nur, sie ist heute völlig sinnlos, völlig zerstörerisch. In der damaligen Zeit war sie unheimlich leidvoll. Und weil es leidvoll war, weil es starke Zerstörungen in der Seelenwelt, im Astralischen, hervorgerufen hat, ist es auch karmisch belastet - und trotzdem war es eine Notwendigkeit. &#039;&#039;&#039;Trotzdem war es eine Notwendigkeit, das zu tun&#039;&#039;&#039;, sonst wäre die Freiheit nicht entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=645s Im Bewusstseinsseelenzeitalter gilt es, sich unserer schweren karmischen Schuld bewusst zu werden 0:10:45] ===&lt;br /&gt;
Es ist jetzt &#039;&#039;&#039;im Zeitalter der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseele&#039;&#039;&#039; sehr dringend geboten, &#039;&#039;&#039;sich bewusst&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;welche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;karmische Schuld&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039; aber auch aus einer gewissen Notwendigkeit heraus &#039;&#039;&#039;mit sich trägt&#039;&#039;&#039;. Es ist heute in Wahrheit sträflich, überhaupt irgendeinen &#039;&#039;&#039;geistigen Entwicklungsweg&#039;&#039;&#039; zu gehen, wenn man nicht auf das als allererstes das Augenmerk richtet. Im Alten Testament - oder &#039;&#039;&#039;in vorchristlichen Zeiten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;anders&#039;&#039;&#039;. Man hat als erstes sich gewendet zu den &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten&#039;&#039;&#039; verschiedenster Hierarchienstufen, die über uns stehen, um &#039;&#039;&#039;von dort zu empfangen die geistigen Impulse&#039;&#039;&#039;, die notwendig sind, um das Erdenleben voranzubringen. Weil &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039; des Menschen eben noch nicht selbst über diese Fähigkeit verfügte, selbst seine Impulse zu finden. &#039;&#039;&#039;Es war zwar zur Freiheit veranlagt, aber es konnte die Freiheit noch nicht ergreifen&#039;&#039;&#039;. Über das haben wir schon öfter gesprochen. Das beginnt im Grunde erst, ausgelöst durch das &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Zur Wirksamkeit kommt es aber auch erst ein paar Jahrhunderte später, im Grunde, also so in den ersten Anfängen, in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;um das Jahr 333 nach Christus&#039;&#039;&#039;. Ist ein spannendes Jahr dafür! Und für viele, viele, viele Menschen erst sehr, sehr viel später. Für viele steht das noch jetzt so richtig bevor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=757s Wie frei sind wir wirklich? Die geistige Welt wartet auf die Früchte, die wir aus der Freiheit heraus geben können 0:12:37] ===&lt;br /&gt;
Wenn wir uns fragen: Ja, &#039;&#039;&#039;wie frei sind wir?&#039;&#039;&#039; Die meisten Menschen, zumindest in unserem Kulturkreis, werden sagen: &amp;quot;Ja, ich bin ja frei und ich kann frei entscheiden und ich tue, was ich will.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;in den wenigsten Fällen hat das mit wirklicher geistiger Freiheit etwas zu tun&#039;&#039;&#039;. Denn Freiheit heißt ja nicht: Ich tue was ich will, im Sinne, ich tue, wozu ich gerade Lust habe, was mir gerade Spaß macht, was mir Freude macht. Sondern wirklich aus der Freiheit zu handeln heißt: &#039;&#039;&#039;Ich tue das, was ich aus meinem schöpferischen Willen tun kann&#039;&#039;&#039;, nach meiner ganzen Entwicklung, die ich über die vielen, vielen Jahrtausende,  Jahrhunderttausende eigentlich, an menschlicher Entwicklung mir angeeignet habe und mit dem ich einen Beitrag für die Welt liefern kann. Das heißt, wo jetzt sich umdreht das ganze Bild: &#039;&#039;&#039;Nicht mehr primär empfangen wir von oben, sondern wir geben nach oben&#039;&#039;&#039;. Und das fängt jetzt in unserem Zeitalter immer stärker an. Und… weil dazu muss eben auch dieses &#039;&#039;&#039;volle Bewusstsein der Freiheit&#039;&#039;&#039; dabei sein. Diese Dinge können am meisten die Menschen geben, die sich am meisten die Freiheit schon errungen haben und nicht noch auf einem alten Weg sind, also die, sozusagen, im alten Sinne die Götter oder den Gott oder Gott verehren mit den unbewußten Kräften. Wir sind natürlich in einem Übergang drinnen. &#039;&#039;&#039;Es wird noch lange Zeit das alte System geben&#039;&#039;&#039;, aber das Neue wird eben ein ganz Anderes sein. &#039;&#039;&#039;Die geistige Welt wartet auf die Früchte&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Freiheit heraus geben können, &#039;&#039;&#039;die sich die geistige Welt nicht selbst geben kann&#039;&#039;&#039;, die geistige Welt, die über uns steht, also namentlich die geistigen Hierarchien, nicht geben können selbst. Das wird immer, immer stärker werden in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=889s Die Menschheit in der Vorbereitung einer neuen, einzigartigen 4. Hierarchiegruppe mit besonderen Aufgaben 0:14:49] ===&lt;br /&gt;
Es wird also namentlich stärker werden auf den kommenden kosmischen Verkörperungen unserer Erde. Da wird es so richtig erst anschwellen. Wir sind &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; eigentlich im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Vorbereitungsphase&#039;&#039;&#039;, uns auf die nächsten drei vor uns liegenden kosmischen Inkarnationen der Erde vorzubereiten. Und dann wird &#039;&#039;&#039;die Menschheit als Ganzes&#039;&#039;&#039; eine neue Gruppe von geistigen Hierarchien bilden, die sogenannte &#039;&#039;&#039;4. Hierarchiegruppe&#039;&#039;&#039;; Gruppe nämlich: in drei Abstufungen des Menschlichen. Das werden wir entwickeln auf den nächsten drei kosmischen Inkarnationen der Erde. Das heißt, &#039;&#039;&#039;dann werden wir eine Stellung einnehmen, wie sie jetzt die Engelwesenheiten&#039;&#039;&#039; im engeren Sinn &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;, das heißt Engel, Erzengel, Urengel. &#039;&#039;&#039;Nur mit dem großen Unterschied, dass wir dann eben über die volle Freiheit verfügen, über die diese Engel-, Erzengel-, Urengelwesenheiten überhaupt nicht verfügen&#039;&#039;&#039;. Überhaupt nicht. Man kann sich das gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mächtige Wesenheit wie &#039;&#039;&#039;Michael&#039;&#039;&#039; zum Beispiel… Wir stellen uns ihn falsch vor, wenn wir sagen: Naja, der Michael, der sagt halt &amp;quot;ja, werd ich mir jetzt was einfallen lassen, wie wir das unten wieder in Ordnung bringen oder wie wir den Menschen helfen&amp;quot; aus seiner Freiheit heraus. Das geht nicht. Ein Impuls kommt von oben - und er &#039;&#039;(Erzengel Michael)&#039;&#039; zeichnet sich aber dadurch aus, dass er &#039;&#039;&#039;in großer Reinheit diesen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impuls entgegennehmen&#039;&#039;&#039; kann - &#039;&#039;&#039;von oben&#039;&#039;&#039;. Und es ist aber im Begriff, sich das alles umzudrehen, dass &#039;&#039;&#039;immer mehr von unten&#039;&#039;&#039; kommt. Und auf das warten ja alle Wesen eigentlich im Kosmos im Grunde. &#039;&#039;&#039;Es warten die Wesen&#039;&#039;&#039; auf Erden, das heißt die Tiere namentlich darauf, es warten die Elementarwesen darauf, dass dieser Impuls vom Menschen kommt, &#039;&#039;&#039;dass dieser Erneuerungsimpuls kommt&#039;&#039;&#039; - und es warten aber auch die höheren Hierarchien darauf, dass da etwas von unten kommt und &#039;&#039;&#039;mit diesem Impuls&#039;&#039;&#039; von unten, ja, wie soll ich es sagen, &#039;&#039;&#039;etwas von dieser Freiheit auch in die höheren Welten übergeht&#039;&#039;&#039;. Weil diese menschliche Freiheit, diese einzigartige Freiheit, können wir nur hier auf Erden entwickeln. Und kein Wesen, das nicht voll auf Erden inkarniert ist, kann das - und konnte es auch in der Vergangenheit nicht. Und &#039;&#039;&#039;auch für den Christus und für die Trinität&#039;&#039;&#039; ist es eine &#039;&#039;&#039;neue Dimension&#039;&#039;&#039;, obwohl das ja die schöpferische Quelle letztlich selbst ist. Und trotzdem entsteht eine ganz neue Qualität dadurch, dass sich der &#039;&#039;&#039;Christus als Mensch inkarniert&#039;&#039;&#039; hat und voll in die Sterblichkeit hineingegangen ist. Das ist das ganz wesentliche Element.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt eben auch, dass &#039;&#039;&#039;der Moment des Sterbenkönnens ist ein Privileg des Menschen&#039;&#039;&#039; und der Wesen, die ihn begleiten, die aber letztlich auf Erden der Mensch aus sich herausgesetzt hat: Die Tiere, die Pflanzen, die Mineralwelt, so wie wir sie heute kennen, sind etwas, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Und eben gerade &#039;&#039;&#039;diese Erdennatur&#039;&#039;&#039;, vom Mineralischen, Pflanzlichen übers Tierische hinauf plus den ganzen damit verbundenen &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, die warten als allererste drauf, dass sie an diesem, wie soll ich sagen, Geschenk der Freiheit irgendwo einmal anfänglich teilhaftig werden können. &#039;&#039;&#039;Sie werden die Ersten sein, die teilhaben können&#039;&#039;&#039;, wenn wir es vorbereiten - und dann &#039;&#039;&#039;schrittweise auch die höheren Hierarchien&#039;&#039;&#039;. Also, vor allem die heutigen Engelwesenheiten, Erzengelwesenheiten, Urengelwesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=1135s Die Erlösung der luziferischen, ahrimanischen und asurischen Wesenheiten durch den Menschen 0:18:55] ===&lt;br /&gt;
Und dafür wird eine ganz &#039;&#039;&#039;große Rolle&#039;&#039;&#039; spielen die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Warum? Also, welche Widersacherwesenheiten kennen wir? Ich möchte jetzt einmal vorerst die soratischen Wesenheiten ausblenden. Die sind ein eigenes Kapitel. Aber &#039;&#039;&#039;die eigentlichen Widersacherwesen&#039;&#039;&#039; sind eben zurückgebliebene Engelwesenheiten verschiedener Stufen, also zurückgebliebene Engel, zurückgebliebene Erzengel, zurückgebliebene Urengel. &#039;&#039;&#039;Zurückgeblieben&#039;&#039;&#039; im Übrigen &#039;&#039;&#039;meist nur bezüglich bestimmter Kräfte&#039;&#039;&#039;, in anderen Kräften &#039;&#039;&#039;teilweise sogar stärker als die regulären Hierarchien der gleichen Hierarchiestufe&#039;&#039;&#039;. Also, die luziferischen Wesenheiten stammen aus der Engelhierarchie, also aus derselben Hierarchie, aus denen unsere Schutzengel, unsere begleitenden Engel und so weiter sind. Das sind die &#039;&#039;&#039;luziferischen Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die sind und waren vor allem in der Vergangenheit ganz entscheidend, eben das Ich in seinen Schranken vorzubereiten dadurch, dass sie immer stärker unser Ego gemacht haben. &#039;&#039;&#039;Unser Ego gemacht&#039;&#039;&#039; haben, das heißt, etwas Eigenes, was jetzt aber nicht aus dem Ich zunächst kommt, sondern &#039;&#039;&#039;aus dem Astralischen&#039;&#039;&#039; - dem Astralleib von uns ein ganz eigenes Gepräge gibt. Und im Grunde steht dahinter, wenn man es jetzt ganz überspitzt formuliert, der &#039;&#039;&#039;Wunsch&#039;&#039;&#039; oder der Wille, &#039;&#039;&#039;aus diesem Astralleib eine ganze eigene Astralwelt zu machen&#039;&#039;&#039;. Und alles soll sich nach dieser Astralwelt richten. Im Grunde die Vorbereitung für das, was wir später mal wirklich machen werden im Großen, aber in einer ganz anderen Form. Jetzt sind wir noch zu klein dazu und jetzt tragen wir unsere kleinlichen Egoismen hinein. Es wird einmal ein ganz großer, weiter Egoismus sein, in dem sich &#039;&#039;&#039;die Egos aller Menschen vereinen - und es wird etwas Gutes sein&#039;&#039;&#039;. Und die Kräfte, die drin wirken - ob wir den stärksten engen Egoismus haben oder den großen - &#039;&#039;&#039;die Kräfte sind dieselben, nur sie wirken anders&#039;&#039;&#039;. Je enger ich es verdichte, desto stärker werden diese Kräfte einerseits, aber desto mehr sind sie nur auf den engsten Eigennutz beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=1302s Uns bleiben nur ein paar Jahrtausende, um für unsere Zukunftsentwicklung unverzichtbares Astralisches in Geistiges zu verwandeln 0:21:42] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir brauchen aber diese Stärke&#039;&#039;&#039;. Und wir müssen sie sogar noch stärker machen, um sie später einmal ausdehnen zu können - jetzt während unserer Erdentwicklung noch - auf die ganze Erde, die ganze Menschheit. Das ist die Vorbereitung überhaupt, die wesentliche Vorbereitung, dass uns das zumindest zu einem Teil gelingt, um das mitzubauen, ganz wesentlich mitzubauen, was in der Apokalypse als das &amp;quot;Neue Jerusalem&amp;quot; geschildert wird. Denn &#039;&#039;&#039;das &amp;quot;Neue Jerusalem&amp;quot; entsteht aus dem, was die Menschen an vergeistigtem Astralischen entwickelt haben&#039;&#039;&#039; bereits jetzt &#039;&#039;&#039;während der Erdentwicklung&#039;&#039;&#039;. Wir werden es jetzt während der Erdentwicklung nicht vollkommen schaffen. Es wird dann eben das &amp;quot;Neue Jerusalem&amp;quot;, die nächste kosmische Verkörperung unserer Erde, dazu dienen, um das voll ausreifen zu lassen. Aber wenn wir es jetzt nicht vorbereiten, wird es überhaupt nicht passieren. Das ist &#039;&#039;&#039;das große Problem!&#039;&#039;&#039; Weil, was wir jetzt nicht im Kleinen vorbereiten, sozusagen in unserem eigenen Astralleib dazu vorbereiten, das wird dann fehlen - und kann in der Form nicht mehr nachgeholt werden, weil wir die Grundlage nur jetzt während unserer irdischen Verkörperungen legen können. Später wird es eine ganz andere Art der Entwicklung geben dazu. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Entwicklung, dass es wirklich mit voller Freiheit passieren kann, müssen wir jetzt noch während der paar Jahrtausende schaffen, die die Menschheit noch in verkörpertem Zustand auf der Erde hat&#039;&#039;&#039;. Und wir wissen - wir haben schon öfter gesprochen davon -, dass die Zeit, scheinbar zumindest, sehr, sehr kurz ist. Also äußerlich gemessen, sind es ein paar Jahrtausende: 6., 7., 8. Jahrtausend, 9. Jahrtausend - bis dahin wird es etwa gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=1434s Von der Notwendigkeit, unser verdorbenes Astralisches in voller Bewusstheit anzuschauen 0:23:54] ===&lt;br /&gt;
Nur, diese Zeitbegriffe, diese äußerlichen Zeitbegriffe, sind insofern ganz sinnlos, als das &#039;&#039;&#039;Entwicklungstempo&#039;&#039;&#039; sich gewaltig, gewaltig verstärken wird, verschärfen wird. Und das ist jetzt schon merkbar. Auch wenn man sich denkt: &amp;quot;Ich merke noch nichts draußen, wenn ich mir das Weltgeschehen anschaue.&amp;quot; Aber doch! Wir sehen halt meistens nur die Schattenseiten dessen. Es ist im Übrigen auch ein ziemliches &#039;&#039;&#039;Charakteristikum unserer Zeit&#039;&#039;&#039; und ein notwendiges Charakteristikum unserer Zeit, dass wir eigentlich dazu gestoßen werden, als erstes &#039;&#039;&#039;immer das ganze Negative zu sehen.&#039;&#039;&#039; Die Menschen sind heute… Man braucht nur schauen die letzten Krisen, wie sie verlaufen sind. Das Erste ist, man sieht das Negative. Welche Gefahren sind dort? Die Medien wissen das am allerbesten: &#039;&#039;&#039;Mit guten Nachrichten kann man nichts verkaufen&#039;&#039;&#039;. Man kann keine Geschichten verkaufen, die gut sind. Die verkaufen sich schlecht. Aber wenn dort Gefahr, Panik und weiß Gott was, drohendes Unheil, ist, dann steigen die Auflagen so &#039;&#039;(Wolfgang zeigt nach oben)&#039;&#039;. Es ist so eine gewisse magnetische Anziehungskraft gerade dazu da, das Negative zu sehen heute. Und das eben &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; einer gewissen &#039;&#039;&#039;Notwendigkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;weil alles dazu drängt, uns dieser Kräfte bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;, die wir alle haben und mit denen wir aber &#039;&#039;&#039;umzugehen lernen&#039;&#039;&#039; müssen, wenn es heilsam weitergehen soll, die Entwicklung. Es liegt jetzt wirklich an uns. Und es liegt am meisten daran, &#039;&#039;&#039;dass wir es wagen&#039;&#039;&#039;, uns selbst, das heißt namentlich &#039;&#039;&#039;unseren Astralleib anzuschauen&#039;&#039;&#039;, was er so im Laufe der verschiedenen Inkarnationen geworden ist. Also wirklich unser irdischer Astralleib in der Verkörperung: den anzuschauen, was da an Kräften drinnen sich abspielt. Das ist der Punkt, &#039;&#039;&#039;warum die Apokalypse ganz tief in den Abgrund hinunterführt&#039;&#039;&#039;, bevor dann die Aussicht gestellt wird für das &amp;quot;Neue Jerusalem&amp;quot;. Und warum also so sehr, sehr starke Bilder drinnen sind - und Bilder, die wir wahrscheinlich heute noch viel stärker auffassen müssten. Weil, ich habe so die Befürchtung, dass viele Menschen, die jetzt, heute, die Apokalypse lesen: &amp;quot;Ja, das ist natürlich schon schrecklich und grauslich, irgendwo.&amp;quot; Aber die Frage ist, ob sie so elementar erschüttert sind, dass sie dadurch den &#039;&#039;&#039;Anstoß finden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;in ihre eigenen Tiefen hineinzuschauen&#039;&#039;&#039;… Weiß ich nicht. Es gibt zugleich die &#039;&#039;&#039;große Tendenz&#039;&#039;&#039; heute, &#039;&#039;&#039;das Übel überall in der Welt zu sehen&#039;&#039;&#039;, bei allen anderen Menschen rundherum zu sehen, &#039;&#039;&#039;aber am allerwenigsten bei sich&#039;&#039;&#039;. Und das ist das Entscheidende!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=1618s Der Maitreya Buddha wird als erster Buddha seine Buddha-Würde aus der vollen Freiheit heraus erhalten 0:26:58] ===&lt;br /&gt;
Die Fehler der Anderen zu suchen und zu sehen, und die Sachen die draußen passieren, sicher: sollen wir nicht achtlos dran vorbeigehen, was dort ist - aber es wird nichts nützen, wenn man nicht &#039;&#039;&#039;die eigenen Abgründe&#039;&#039;&#039; anschaut. Die hat praktisch jeder, &#039;&#039;&#039;außer den ganz wenigen Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die so weit gekommen sind bereits, dass sie für sich eine irdische Inkarnation nicht mehr brauchen, sich aber trotzdem inkarnieren. Und dann stehen sie aber trotzdem, wenn sie sich inkarnieren, unter der Gefahr, dass trotzdem wieder ein Absturz passiert. Da sieht man also welch ein großes Opfer solche Menschen auf sich nehmen, die sich - wie ein Buddha etwa - nicht mehr verkörpern müssen - und es trotzdem tun. Buddha tut es nicht, aber nicht, weil er jetzt Angst hat davor, dass etwas schiefgehen könnte, wenn er sich inkarniert, sondern es braucht eben &#039;&#039;&#039;zwei Gruppen von Menschen für die Zukunft&#039;&#039;&#039;: Die eine Gruppe ist die, die sich nicht mehr verkörpern, nachdem sie in gewisser Weise zu einer vollendeten irdischen Inkarnation gekommen sind. Wobei das auch wieder ein großer Unterschied ist, ob das in vorchristlicher Zeit passiert ist oder ob man jetzt in nachchristlicher Zeit sich erst zu dem Status entwickelt hat. Daher wird ein &#039;&#039;&#039;großer Unterschied&#039;&#039;&#039; sein &#039;&#039;&#039;zwischen&#039;&#039;&#039; dem Buddha, dem ehemaligen &#039;&#039;&#039;Gautama Buddha&#039;&#039;&#039;, also dem historischen Buddha, &#039;&#039;&#039;und dem späteren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Maitreya Buddha&#039;&#039;&#039;, der also in der Zukunft, wohl in der nächsten Kulturepoche, zur Buddha-Würde aufsteigen wird. Der also jetzt noch nicht die Buddha-Würde wirklich erhalten hat, sondern eigentlich noch Bodhisattva ist, aber aufsteigt zur Buddha-Würde dann, dass er so weit ist, dass er sich nicht mehr hat verkörpern zu müssen. Und &#039;&#039;&#039;er wird es aus seiner vollen Freiheit heraus können&#039;&#039;&#039;, was der historische Buddha in gewisser Weise noch nicht konnte, weil es in vorchristlicher Zeit noch nicht möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da tun sich sehr, sehr viele Themen auf, einfach, die aber ganz entscheidend sind für die Geschichte der Menschheit, für die Menschheitsentwicklung überhaupt. &#039;&#039;&#039;Das steckt also alles da drinnen mit dem Entwickeln seines &amp;quot;Ichs in den Schranken&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Das Wichtige ist, was in dem Spruch, in dem Wochenspruch eben auch, ausgedrückt wird: Dass wir das aber zu &#039;&#039;&#039;verdanken&#039;&#039;&#039; haben dieser ganzen großen geistigen Welt, die über uns ist und die uns jetzt &#039;&#039;&#039;in der Sommerzeit in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem geistigen Weben irgendwo draußen&#039;&#039;&#039; gegeben ist &#039;&#039;&#039;in der Sinnesdumpfheit&#039;&#039;&#039;, wenn wir uns mit dem verbinden draußen. &#039;&#039;&#039;Dort ist die Quelle der Kräfte&#039;&#039;&#039;, die da hineinkommen, immer wieder, immer wieder und immer wieder. Jedes Jahr, immer wieder besonders zu der Zeit besonders stark. Wir können sie jetzt noch nicht fassen, aber wir brauchen diese Kräfte. Und da sind durchaus eben nach wie vor &#039;&#039;&#039;auch luziferische Kräfte dabei&#039;&#039;&#039;. Durchaus auch - und gehört alles dazu. Nur - in Freiheit können wir es nur in Empfang nehmen, wenn wir uns immer mehr dessen &#039;&#039;&#039;bewusst werden&#039;&#039;&#039;, was da hereinkommt. &#039;&#039;&#039;Das ist der Unterschied zu früher&#039;&#039;&#039;. In der vorchristlichen Zeit - und für viele noch weit darüber hinaus - haben wir dies mehr oder minder dumpf, unbewusst, empfangen und haben es jetzt als Selbstverständlichkeit irgendwie in uns, können es irgendwie handhaben, aber mehr instinktiv als bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=1853s Jetzt in Vorbereitung der nächsten Kulturepoche in unsere karmischen Verfehlungen hineingehen, um dem drohenden Kampf &amp;quot;Aller gegen Alle&amp;quot; entgegenzuwirken 0:30:53] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt im &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039; geht es einmal drum, &#039;&#039;&#039;sich all dieser Kräfte bewusst zu werden&#039;&#039;&#039; - soweit wie irgendwie möglich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;als Vorbereitung der nächsten Kulturepoche&#039;&#039;&#039; müssen wir es in dieser Kulturepoche schaffen, eben zum Beispiel völlig ungeschminkt &#039;&#039;&#039;hineinzuschauen in all unsere karmischen Verfehlungen&#039;&#039;&#039; - bis hinein in die Zeiten, wo das passiert ist, was ich euch anfangs erzählt habe. Wo &#039;&#039;&#039;Völkermord&#039;&#039;&#039; und so weiter einfach notwendig war, &#039;&#039;&#039;eine gewisse&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Notwendigkeit&#039;&#039;&#039;, die uns die &#039;&#039;&#039;Widersacher aufgezwungen haben&#039;&#039;&#039;, aber uns umgekehrt &#039;&#039;&#039;dadurch die Freiheit ermöglicht&#039;&#039;&#039; haben. Man muss auch sehen, wenn zum Beispiel heute in der Evolutionslehre, also seit Darwin oder was, vom &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Kampf ums Dasein&#039;&#039;&#039;&amp;quot; und so weiter gesprochen wird, dann muss man eines sagen: Dass dieses Prinzip, das da erwähnt wird in der Evolutionslehre, dass das in die Natur hineingekommen ist, liegt am Menschen. Wir haben es hineingebracht. Wir haben es hineingebracht mit Hilfe der Widersacherkräfte, die uns dabei geführt haben. &#039;&#039;&#039;Wir haben das hineingetragen, sonst wäre auch die Natur ganz anders&#039;&#039;&#039;. Wobei man dazu sagen muss, dass es im Großen und Ganzen in der Natur, die wir aus uns herausgesetzt haben - also im Tierreich, Pflanzenreich, Mineralreich und so weiter - dieser sogenannte Kampf ums Dasein im Grunde wesentlich friedlicher verläuft als beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen wurde es irgendwann, ja, fast könnte man sagen, zu einer Art Selbstzweck. Es ist dann immer mehr übers Ziel hinausgeschossen worden. Es war so selbstverständlich drinnen, dieses im Grunde: &#039;&#039;&#039;Alles um mich herum abwerten, niederhalten, kleinmachen, um selbst zu wachsen&#039;&#039;&#039;. Und das galt zunächst einmal für die Stammes- und dann für die Volksgemeinschaften. Aber immer mehr auch für den Einzelmenschen drinnen. Natürlich, wir haben auch die andere Seite in uns. Aber die da unten ist sehr stark! Und wir haben es den &#039;&#039;&#039;höheren Mächten zu verdanken&#039;&#039;&#039;, dass sie uns lange, lange Zeit geholfen haben dabei, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte&#039;&#039;&#039;, naja, &#039;&#039;&#039;im Zaum zu halten&#039;&#039;&#039;, wo wir es noch nicht konnten. Nur - jetzt ist der Übergang in die Zeit, wo wir der Hüter dieser Kräfte sind. Wenn unser Ich sich nicht stark genug entwickelt, das heißt, stark genug in seinem Bewusstsein wird… Und &#039;&#039;&#039;mit dem Bewusstsein wächst aber zugleich die Kraft, diese Widersacherkräfte in uns im Zaum zu halten&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das Bewusstsein für diese Kräfte - wenn es in richtiger Weise passiert - nämlich so, dass jetzt nicht das Ich einfach die Panik kriegt und im Grunde nichts anderes will als davonlaufen vor den Kräften, sondern sagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Okay,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;meine Aufgabe ist, diese Kräfte nicht zu bekämpfen&#039;&#039;&#039;, eigentlich, &#039;&#039;&#039;sondern zu ergreifen und selbst zu handhaben.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Wenn wir das versäumen, dann wird das herauskommen, was eben auch eine Schilderung der Apokalypse - oder zumindest als ein Ergebnis dieser apokalyptische Schilderung - ist. Was Rudolf Steiner dann nennt: Den &#039;&#039;&#039;Krieg Aller gegen Alle&#039;&#039;&#039;. Dann wird es wirklich so sein, dass zwischen Mensch und Mensch nur ein Gesetz herrscht: Alle Anderen niedermachen. Nur ich. Niemand Anderer. &#039;&#039;&#039;Die Welt gehört einzig mir. Auf das streben wir zu&#039;&#039;&#039;. Das ist einer der Wege, die kommen. Und dahinter stecken ganz stark natürlich die soratischen Kräfte auch. Jetzt müssen wir die auch nennen, die uns mit Handkuss, sozusagen, in Empfang nehmen, wenn wir diesen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=2134s Jetzt am Scheideweg: alles für mein Ego - oder unsere Ego-Kräfte aus der Freiheit heraus verwandeln in Lebenskräfte als Geschenk für die Welt 0:35:34] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;es gibt zwei Wege&#039;&#039;&#039;, die heute sich für den Menschen - und jetzt wirklich &#039;&#039;&#039;für den Ich-Menschen&#039;&#039;&#039; - ergeben: Der eine Weg eben, &#039;&#039;&#039;der Weg nach unten&#039;&#039;&#039;, zu sagen: &amp;quot;Ich verschmelze mein Ich vollkommen mit meinem ganz engen Ego. Mein Ich stelle ich in den Dienst dieses kleinen Egos, im Grunde. &#039;&#039;&#039;Alles für mein kleines Ego&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und im Grunde geht&#039;s drum, eine eigene Welt zu schaffen, die ganz bestimmt ist durch dieses Ego. Und die soratischen Kräfte sagen: &amp;quot;Ja, je mehr du das tust, desto mehr ermöglichen wir dir das auch. Wir geben dir einen Raum, wo du absoluter Herrscher drinnen bist und wo du deine ganzen egoistischen Bedürfnisse ausleben, nicht nur darfst, sondern sollst.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;die andere Seite ist das genaue Gegenteil&#039;&#039;&#039; davon, dass wir eben &#039;&#039;&#039;aus Freiheit heraus unsere Ego-Kräfte&#039;&#039;&#039;, unsere niederen astralischen Kräfte &#039;&#039;&#039;durch das Ich vollkommen verwandeln&#039;&#039;&#039;. Verwandeln heißt, damit zugleich eine Kraft zu entwickeln, dass alles, was daraus entsteht, &#039;&#039;&#039;Geschenk für die ganze Welt&#039;&#039;&#039; wird. Geschenk wird im Seelischen, Geschenk durch die Hilfe des Christus wird auch im Ätherischen, in den Lebenskräften. Nicht wahr, dieses Ätherische, was mit dem Prinzip der Liebe verbunden ist, die darin besteht - in Wahrheit im Kern darin besteht - &#039;&#039;&#039;Lebenskräfte&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;verschenken&#039;&#039;&#039;. Als notwendige Voraussetzung aber auch hat - oder als Begleiterscheinung hat - dass wir auch Seelisches verschenken: Und beides so verschenken, dass wer immer es annehmen will, es in völliger Freiheit annehmen kann. Das ist das Entscheidende dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich jetzt vorher davon gesprochen habe, der andere Weg ist der, alles &#039;&#039;&#039;im Dienste des eigenen Egos zu tun,&#039;&#039;&#039; dann kann das &#039;&#039;&#039;trotzdem bedeuten&#039;&#039;&#039;: Ja, &#039;&#039;&#039;ich schließe in dieses eigene Ego sehr viel anderes ein&#039;&#039;&#039; - durchaus. Und ich sorge mich darum, sozusagen, in der bestmöglichen Weise - &#039;&#039;&#039;solange es meinem Willen gehorcht&#039;&#039;&#039;. Solange es alles das annimmt, was von meiner Quelle ausströmt. Es ist der große Unterschied. Es wäre also eine Welt denkbar, die wunderbar geordnet ist von einem führenden Ich heraus, das ein Ego entwickelt, das den ganzen Erdball umfasst, das aber &#039;&#039;&#039;keine Freiheit zulässt&#039;&#039;&#039;, sondern alles hat sich dem eigenen Plan zu fügen. Und es wird sich nicht auf einen Menschen reduzieren, aber die soratischen Wesenheiten werden helfen, dass es &#039;&#039;&#039;eine kleine Gruppe von Menschen&#039;&#039;&#039; ist, sozusagen, &#039;&#039;&#039;die die Welt zu ihrem Besten&#039;&#039;&#039; - so fassen es jedenfalls die soratischen Wesenheiten auf - &#039;&#039;&#039;unter die Herrschaft dieser kleinen Gemeinschaft stellen&#039;&#039;&#039;. Die also insofern sehr, sehr ausgewählt ist, weil die miteinander zusammenarbeiten müssen. Das ist das große Problem, dass dort also nicht Auseinandersetzungen innerhalb dieser Gemeinschaft entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sind &#039;&#039;&#039;die eigentlichen Abgründe&#039;&#039;&#039; - oder der eigentliche Abgrund -, der da geschildert wird drinnen. Und das ist eine &#039;&#039;&#039;ganz reale Möglichkeit&#039;&#039;&#039; für die Zukunft. Es werden sich Teile davon verwirklichen - und daher wird ein Teil der Menschheit in das fallen, was dann letztlich eben auch in diesen &#039;&#039;&#039;Krieg Aller gegen Alle&#039;&#039;&#039; mündet. Wobei man sich aber nicht so einfach vorstellen sollte einen Krieg, wie wir ihn heute noch erleben. Das wird zwischenzeitlich eine Rolle spielen noch - und &#039;&#039;&#039;er wird immer gefährlicher werden&#039;&#039;&#039; durch die technischen Mittel, die wir zur Verfügung haben. Das wird aber letztlich auch dazu führen, dass Kriege dieser Art unmöglich werden, weil, wir sind jetzt im Grunde schon dran, dass &#039;&#039;&#039;jeder globale Krieg&#039;&#039;&#039; zumindest heute die Erde zerstören würde. Oder &#039;&#039;&#039;zumindest das Leben auf der Erde zum größten Teil zerstören würde&#039;&#039;&#039;. Wir sind jetzt schon dran, dass es keine Möglichkeit mehr gibt, einen Krieg schonend zu führen, sodass einer wenigstens überbleiben könnte. Das ist das Paradoxon. Aber noch schlimmer wird es aber werden… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=2452s Die Kriege werden sich mehr und mehr auf die ätherische und die seelische Ebene verlagern 0:40:52] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es wird sich immer mehr auf die ätherische und auf die seelische Ebene verlagern&#039;&#039;&#039;. Das heißt, was kommen wird - wir haben einmal vor langer Zeit in den Vorträgen darüber gesprochen - es wird so etwas kommen, namentlich &#039;&#039;&#039;in Europa&#039;&#039;&#039;, in Mitteleuropa, Europa überhaupt, wird sich eine &#039;&#039;&#039;neue Form der Heilkunst&#039;&#039;&#039; entwickeln und auch der Krankheitsverhütung überhaupt. Also etwas, was &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; nennt: den &amp;quot;&#039;&#039;&#039;hygienischen Okkultismus&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Es klingt jetzt gerade in unserer Zeit, wo wir mit Corona zu tun haben, klingt es sehr, sehr äußerlich. Aber mit Hygiene ist ja eigentlich gemeint im weitesten Sinne, ein &#039;&#039;&#039;Leben&#039;&#039;&#039; zu führen, das der Gesundheitsvorsorge auch dienlich ist. Also &#039;&#039;&#039;Krankheiten erst gar nicht entstehen zu lassen&#039;&#039;&#039;, sondern schon die Lebensführung so anzulegen, dass das &#039;&#039;&#039;Leben so gesund wie möglich&#039;&#039;&#039; abläuft. Weil, das Normale, was übrigens von Anfang an vorgesehen wäre für den Menschen, wodurch aber dann die Freiheit sich nicht entwickeln hätte können, wäre: Er lebt, er ist zwar sterblich, aber er lebt eigentlich bis ins hohe Alter gesund - und dann entschläft er ganz sanft als eigentlich im Grunde gesunder Mensch im Wesentlichen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;man stirbt nicht eigentlich an einer Krankheit&#039;&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;&#039;man verlässt die Leibeshüllen, weil die geistige Aufgabe für diese Inkarnation vollendet&#039;&#039;&#039; ist. Dann entlässt der Körper den Geist - und das wäre eigentlich der Normalzustand gewesen. No, den haben wir heute in den seltenen Fällen so. Und es wird aber im positiven Sinn die Entwicklung dorthin gehen. Das werden wir entwickeln können für die Zukunft, dem zumindest näher, immer näher zu kommen. Das heißt, eine &#039;&#039;&#039;Medizin&#039;&#039;&#039;, die sich auf äußere Mittel stützt, die wir jetzt zweifellos noch brauchen, wird sich in der Zukunft - zumindest für die Menschen, die sich geistig entsprechend entwickeln - in etwas ganz anderes verwandeln, nämlich, dass &#039;&#039;&#039;wirklich eine Heilung aus dem Geistigen, aus dem Seelischen heraus&#039;&#039;&#039; stattfindet. Denn was die Lebenskräfte wirklich aufzehrt, sind die Verfehlungen im Astralleib, also alles, was an Störungen im Seelischen ist. &#039;&#039;&#039;Alle körperlichen Krankheiten haben letztlich ihre Ursache im Seelischen&#039;&#039;&#039;, auch solche, die durch äußere Erreger zum Beispiel verursacht werden. Dass wir überhaupt anfällig für so etwas sind, dass uns so etwas angreifen kann, dass wir verletzlich sind durch so etwas, liegt daran, weil seelisch einfach etwas nicht in Ordnung ist - bei uns allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=2651s Unsere unbewussten Wunden im Astralischen saugen an unserer Ich-Kraft und lassen wichtige Fähigkeiten des freien Ichs für alle Zukunft verloren gehen 0:44:11] ===&lt;br /&gt;
Also, braucht man sich jetzt nicht klein vorkommen deswegen, es geht uns allen so. &#039;&#039;&#039;Wir haben schwerste Wunden in unserem Astralischen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, in &#039;&#039;&#039;den unterbewussten Bereichen unseres Seelischen&#039;&#039;&#039;, wenn man es anders ausdrücken will. Dort sind wir alle schwerst verwundet durch viele, viele Kämpfe aus der Vergangenheit, sozusagen, so wie ich es euch geschildert habe. Das tragen wir alles mit uns - und das sind &#039;&#039;&#039;seelisch tief blutende Wunden&#039;&#039;&#039;, wenn wir so wollen. Blutend in dem Sinn, dass das auch wahnsinnig &#039;&#039;&#039;saugt an unserer Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; - und fordert unsere Ich-Kraft ganz, ganz stark heran. Die &#039;&#039;&#039;Gefahr&#039;&#039;&#039; ist immer, wenn wir &#039;&#039;&#039;Ich-Kräfte, die unbewusst&#039;&#039;&#039; zunächst einmal versuchen &#039;&#039;&#039;dran&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;… Aber wenn es unbewusst ist, wird immer größer die Gefahr, dass das alles Kräfte sind, die sich die Widersacher holen, namentlich die &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039;. Wir haben darüber gesprochen, dass die sogar &#039;&#039;&#039;an unser Ich herankommen&#039;&#039;&#039;, indem sie nämlich zerstörerisch wirken können bis in unseren physischen Leib hinein. Dadurch aber, wenn sie unseren physischen Leib beschädigen in bestimmter Weise, uns wesentlich &#039;&#039;&#039;erschweren das klare, wache Ich-Bewusstsein zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und alles das letztlich, &#039;&#039;&#039;was wir nicht bewusst aus dem Ich heraus schaffen, ist&#039;&#039;&#039; letztlich &#039;&#039;&#039;für die Zukunft verloren&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wo Rudolf Steiner davon spricht, dass sogar also &amp;quot;Stücke aus dem Ich herausgerissen werden&amp;quot;. Das ist jetzt ein sehr bildhafter Ausdruck, weil, wie ihr wisst, das Ich ist kein Ding in dem Sinn, kein Gegenstand, wo ich sagen kann: &#039;&#039;&#039;Das Ich&#039;&#039;&#039; ist so groß, so breit, so dick, so schwer. Das kann man alles nicht sagen. Es ist kein Ding, aus dem man in dem Sinn Stücke herausreißen kann, aber es &#039;&#039;&#039;verliert ganz bestimmte Fähigkeiten&#039;&#039;&#039;. Denn alles, was aus dem Ich heraus in seinen Fähigkeiten drinnen läge an Möglichkeit: Realisieren tut es sich in dem, was man hier als Tat setzt, hier auf Erden. Und &#039;&#039;&#039;was wir hier auf Erden nicht als Tat gesetzt haben, geht uns&#039;&#039;&#039; für unsere Freiheit, &#039;&#039;&#039;für unser freies Ich in der Zukunft verloren&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das, was jetzt nicht passiert bis zu unserer letzten Inkarnation hin, ist für alle Zeiten verloren. Für alle Zeiten verloren. Ist &#039;&#039;&#039;unwiederbringlich&#039;&#039;&#039;. Das ist gemeint damit, dass &amp;quot;Stücke aus dem Ich herausgerissen werden&amp;quot;. Wenn uns also namentlich die Asuras hindern daran, &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in genügendem Maße zu entwickeln und vieles unbewusst laufen lassen, das ist verloren. Für alle Zukunft verloren. &#039;&#039;&#039;Das sind aber die wichtigsten Kräfte, die wir brauchen&#039;&#039;&#039;. Dieses Ich-Bewusstsein, dieses starke Ich-Bewusstsein, können wir im Grunde von heute an nur entwickeln, indem wir unseren &#039;&#039;&#039;eigenen Verfehlungen&#039;&#039;&#039; - und damit aber auch den Widersachern, die dahinter stehen und die uns dorthin getrieben haben - indem wir dem ganz &#039;&#039;&#039;stark ins Auge schauen&#039;&#039;&#039;. Wenn man einen geistigen Weg geht und das nicht berücksichtigt, dann tut man der Entwicklung der Menschheit nichts Gutes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=2885s Zum geistigen Streben gehört heute unverzichtbar der Blick auf die dunkle Seite 0:48:05] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es reicht heute nicht aus&#039;&#039;&#039;, sich vorwiegend zu &#039;&#039;&#039;beschäftigen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; dem, was von den &#039;&#039;&#039;höheren Hierarchien&#039;&#039;&#039; herunter zu uns strömt, wenn wir nicht auch &#039;&#039;&#039;die andere Seite in gleichem Maße anschauen&#039;&#039;&#039;. Das Schicksal der Erde oder der Menschheit auf Erden wird uns aber dazu hinführen, dass wir genug Gelegenheit bekommen werden, auch die &#039;&#039;&#039;dunkle Seiten anzuschauen&#039;&#039;&#039;. Und die wird uns ermöglichen, auch immer klarer und immer wacher die lichte Seite zu sehen und aus ihr alle Kräfte zu schöpfen, die wir nur je brauchen können. Nicht wahr, unserer Freiheit tut es keinen Abbruch, auch viel, viel &#039;&#039;&#039;Höheres&#039;&#039;&#039;, als wir noch aus unserem eigenen Ich schaffen können, von oben &#039;&#039;&#039;aus Freiheit anzunehmen&#039;&#039;&#039;. Das Wichtige ist: aus Freiheit heraus. Die geistige Welt, die über uns steht, die Engelhierarchien, auch ein &#039;&#039;&#039;Michael&#039;&#039;&#039; oder so: Er wird nicht den kleinsten, na, &amp;quot;Finger&amp;quot; kann man nicht sagen, rühren, aber, weiß ich nicht, den kleinsten Flügelschlag rühren - oder wie immer ich das ausdrücken soll, um das in so ein Bild zu fassen - um uns gegen unseren Willen zu helfen. &#039;&#039;&#039;Wenn wir nicht wollen, muss er sich zurückhalten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten, die sich nicht daran halten, zählen schon zu den Widersacherkräften&#039;&#039;&#039;. Also, nehmen wir an, irgendein Engel oder Erzengelwesenheit denkt: &amp;quot;Na, aber da ist die arme Menschheit, ich darf zwar nicht eingreifen, aber ich weiß ja, wie ich ihnen helfen kann - und ich tu&#039;s.&amp;quot; Abgesehen davon, dass sie die Freiheit nicht haben - die wirklichen haben es nicht, die wirklichen höheren Hierarchien -, dann ist es mit Sicherheit irgendeine luziferische Wesenheit. Dann ist es ein &#039;&#039;&#039;luziferischer Engel&#039;&#039;&#039;, zumindest. Oder es ist ein &#039;&#039;&#039;ahrimanisches Wesen&#039;&#039;&#039;. Und die ahrimanischen Wesenheiten, die stehen auf der gleichen Rangstufe wie die Erzengel und sind in manchen Kräften durchaus stärker. Nicht wahr, die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; - viele von ihnen zumindest - sind eigentlich in Wahrheit sogar &#039;&#039;&#039;zurückgebliebene Urengelwesenheiten&#039;&#039;&#039;, ursprünglich. Es sind also Urengelwesenheiten, die mit vielen ihrer Fähigkeiten so weit zurückgeblieben sind, dass sie nur mehr als Erzengel einzustufen sind, aber sie haben bestimmte Fähigkeiten der Urengel in sich - und die sind &#039;&#039;&#039;stärker als die&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;regulären Erzengel&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher zum Beispiel die ahrimanischen Gegengeister zu Michael etwa, um dieses ganz prominente Beispiel zu nehmen: &#039;&#039;&#039;Die dunkle Seite ist stärker als der Michael&#039;&#039;&#039;. Daher, &#039;&#039;&#039;Michael konnte den Drachen nicht wirklich besiegen&#039;&#039;&#039;. Er konnte ihn nur auf die Erde stürzen. Und wir sagen: &amp;quot;Dankeschön. Jetzt haben wir ihn.&amp;quot; Wir können. &#039;&#039;&#039;Wir können das, was der Michael nicht kann&#039;&#039;&#039;. Wir können es - im Prinzip auf jeden Fall. Wir müssen es nur wollen. Es kann uns niemand zwingen dazu, aber wir können es aus Freiheit, wenn wir den Mut aufbringen, uns im Grunde völlig mit dieser Kraft zu verbinden und sie völlig mit unserem Ich zu durchdringen, sozusagen, ganz als Ich dieser Wesenheit, dieser Widersacherwesenheit, sich ihr hinzugeben, sich ihr zu schenken - ohne sich dabei aufzugeben. Das ist das Interessante, &#039;&#039;&#039;dann wird diese Kraft durchlichtet&#039;&#039;&#039;. Dann wird diese Kraft durchlichtet. &#039;&#039;&#039;Der Michael kann das nicht&#039;&#039;&#039;. Es können die Menschen, die sich sozusagen, ja, wie soll ich sagen, bildlich gesprochen, in den Schlund des Drachens werfen. Und die Folge ist, dass &#039;&#039;&#039;der Drache von innen heraus durchlichtet&#039;&#039;&#039; wird. Und mehr noch, dass diese Widersacherwesenheit damit teilhaftig wird des Freiheitsprinzips, das durch das menschliche Ich gegeben ist. Das heißt, &#039;&#039;&#039;die erlösten Widersacher werden die ersten sein nach dem Menschen, denen die Freiheit zugänglich wird&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Aufgabe der Menschheit überhaupt, diese Freiheit nach und nach zu allen Wesen hinzutragen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und manche werden es annehmen wollen, manche werden es nicht annehmen wollen. Bei den regulären Widersacherkräften kann uns das überall gelingen. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es kann uns der Drache&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;auch zurückstoßen&#039;&#039;&#039; und sagen: &amp;quot;Ich will dich nicht verschlucken.&amp;quot; Aber dann muss er sich auch von uns zurückziehen. Das ist nämlich die andere Seite. &#039;&#039;&#039;Es gibt nur zwei Möglichkeiten&#039;&#039;&#039;: Entweder wir sind stark genug und er ist offen genug dazu, bereit uns zu verschlingen - trotz des Lichtes das wir ausstrahlen - oder er spuckt uns sozusagen aus oder lässt uns gar nicht zu sich herein. Dann trennt er sich, aber dann kommt er auch nicht mehr an uns heran. &#039;&#039;&#039;Dann zählt er zu den Wesenheiten, die ausgeschieden werden&#039;&#039;&#039;, die ausgeschieden werden &#039;&#039;&#039;aus der regulären Entwicklung&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;gerade bei den Widersacherkräften, die sich aus den Engeln, Erzengeln, Urengeln rekrutieren&#039;&#039;&#039;, also auf der Engelstufe die luziferischen, auf der Erzengelstufe die ahrimanischen, und auf der Urengelstufe die &#039;&#039;&#039;asurischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die also insbesondere dann zurückgebliebene Elohim eigentlich sind oder gleicher Rangstufe der Geister der Form. Daher haben sie eine &#039;&#039;&#039;starke Macht über das Physische&#039;&#039;&#039;, zum Beispiel über die Gestaltung des Physischen. Und da können sie eben gerade beim Menschen sehr stark hineinspielen, gerade jetzt in unserer Zeit das Physische des Menschen so zu beschädigen, dass die Freiheit zurückgedrängt wird. &#039;&#039;&#039;Aber das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geht nur&#039;&#039;&#039;, wenn wir mitwirken in dem Sinn, dass wir &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein unserer Freiheit versäumen aus eigener Kraft zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Sie können es uns nicht rauben, wenn wir es nicht zulassen. Aber sie verführen uns halt sehr stark dazu, auf die Freiheit gerne zu verzichten - vor allem wenn wir eh immer dabei sagen: &amp;quot;Ja, ich bin frei, ich bin frei. Ich mache, was ich will.&amp;quot; Und nicht die wirkliche Freiheit ergreifen, das heißt schöpferisch etwas Neues der Welt zu geben. Nur dort ist &#039;&#039;&#039;wirkliche Freiheit&#039;&#039;&#039; da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=3358s Das Schaffen aus dem Nichts heraus ist im Tagtäglichen möglich! 0:55:58] ===&lt;br /&gt;
Ich habe euch schon gesagt: Das ist &#039;&#039;&#039;möglich in jeder menschlichen Begegnung&#039;&#039;&#039;, in der Begegnung mit der Natur. Wenn wir nur einen Blick auf eine Blume werfen, kann diese &#039;&#039;&#039;schöpferische Freiheit&#039;&#039;&#039; drinnen sein. Es ist eigentlich, unter Anführungszeichen, keine große Hexerei. Im Kleinen kann man es tun - und wir tun es auch. Und wir tun damit genau das, von dem ich so oft schon gesprochen habe: &#039;&#039;&#039;Dieses Schaffen aus dem Nichts heraus&#039;&#039;&#039;. Es war ja oft die Frage: &amp;quot;Ja, aber wie tut man denn das eigentlich?&amp;quot; Da spricht er immer davon: &amp;quot;Ich soll es aus dem Nichts schaffen, wie tue ich das?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Wir tun es&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;aber noch nicht mit genügend Bewusstsein&#039;&#039;&#039; wahrscheinlich viele von uns - &#039;&#039;&#039;tagtäglich&#039;&#039;&#039;. Es geht jetzt nur drum, sich dessen, was wir ohnehin immer wieder tun, bewusst zu werden. Dann ist es eine ganz freie Tat. Dann wird es eine wirklich ganz freie Tat. Aber wir sind auf dem Weg. Es ist unser Ich tätig, unser wirkliches höheres Ich in uns tätig, aber &#039;&#039;&#039;unser kleines Ich lässt&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;noch nicht zu, dass das alles ins Bewusstsein hereinkommt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=3437s Bewusstsein für unser kleines Ich mit all seinen Abgründen entwickeln, kann uns zur Heilung aus dem Seelisch-Geistigen heraus hinleiten 0:57:17] ===&lt;br /&gt;
Daher müssen wir ein &#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039; einmal kriegen &#039;&#039;&#039;für dieses kleine Ich&#039;&#039;&#039; auch. Dazu gehört halt der ganze große dunkle Teil dazu. Je mehr wir da hineingehen, uns dessen bewusst werden, praktisch im gleichen Gegenschlag dazu, wird uns immer mehr von der lichten Seite unseres Ichs bewusst. Das heißt, das, was &#039;&#039;&#039;als unser großes Ich zunächst einmal nur draußen erlebt werden kann&#039;&#039;&#039; - oder im ganz großen Sinn eigentlich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt in der &#039;&#039;&#039;Weltenmitternachtsstunde&#039;&#039;&#039;, da ist es pur. Nur einmal &#039;&#039;&#039;dieses große kosmische Ich&#039;&#039;&#039;, ja, auch fast über-kosmische Ich, möchte ich sagen… Aber damit wir es wirklich in Freiheit ergreifen können, müssen wir nicht nur in die Inkarnation hineingehen, sondern &#039;&#039;&#039;es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehört&#039;&#039;&#039; eben wirklich &#039;&#039;&#039;die volle Nachfolge Christi&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dazu&#039;&#039;&#039;: dieses Abgestiegen in das Reich der Toten oder Abgestiegen in die Unterwelt, &#039;&#039;&#039;Abgestiegen in diesen Abgrund, der hinunterführt bis zu den soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; - bis dorthin. Also, sogar bis über die Grenze der eigentlichen Widersacherkräfte im engeren Sinn hinaus zu diesen irregulären soratischen Wesenheiten, die also so ganz Querschläger sind. &#039;&#039;&#039;Die können wir weder erlösen noch sonst was&#039;&#039;&#039;, wir können sie wohl auch nicht von ihrem Weg abbringen. &#039;&#039;&#039;Niemand hat darauf Einfluss&#039;&#039;&#039;, auch der Christus nicht, auch die Gottheit als solche nicht. Die gehen ihren Weg. Sie wurden zu ihrer Aufgabe auch nicht bestellt. Sie sind in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;völlige Irrläufer in unserem Entwicklungszyklus&#039;&#039;&#039; drinnen, aber wir können uns auf jeden Fall freihalten von ihnen - oder uns ganz mit ihnen verbünden. &#039;&#039;&#039;Diese beiden Möglichkeiten stehen uns offen&#039;&#039;&#039;. Die soratischen Wesenheiten sind halt die, die uns damit verführen, dass sie uns gewaltige Macht geben. &#039;&#039;&#039;Diese Macht&#039;&#039;&#039; ist etwas, die wir also unmittelbar &#039;&#039;&#039;im Astralischen&#039;&#039;&#039; haben, die wir aber auch haben in den Ätherkräften drinnen, die also namentlich dann &#039;&#039;&#039;in der nächsten Kulturepoche noch viel stärker als jetzt&#039;&#039;&#039; - aber beginnend schon jetzt in unserer Kulturepoche - eingesetzt werden können, um Menschen oder die Natur, andere Wesen, ja, im weitesten Sinne krank zu machen. So wie sich entwickelter &amp;quot;&#039;&#039;&#039;hygienischer Okkultismus&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, wenn man es so nennen will, also &#039;&#039;&#039;ein Heilen aus dem Seelisch-Geistigen&#039;&#039;&#039; heraus: Wenn man über &#039;&#039;&#039;diese Kräfte&#039;&#039;&#039; verfügt, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;falsch anwendet&#039;&#039;&#039;, das heißt, nicht im Sinne der Freiheit anwendet, werden sie eben &#039;&#039;&#039;krankmachende Kräfte&#039;&#039;&#039;. Es sind genau die gleichen Kräfte. Das wusste man schon in alten Zeiten, nur konnte man es da noch nicht aus dem schöpferischen Ich heraus wirklich selbst entwickeln, aber man konnte sie handhaben. &#039;&#039;&#039;Man wusste, wer heilen kann, kann auch krank machen&#039;&#039;&#039;. Wer die Kenntnisse des Heilens hat, hat die Kenntnisse auch, willkürlich Krankheiten zu erzeugen. &#039;&#039;&#039;Man kann beides tun&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=3661s Immer wieder am Scheideweg: Wie setzen wir die Kräfte ein, die wir wecken? 1:01:01] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Menschheit spielt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit dem&#039;&#039;&#039;. Immer wieder. Nicht erst in unserer Zeit, aber in unseren Zeiten halt - so wie es unserer Zeit entspricht - halt auf vielfach auch technisch-wissenschaftlichem Weg. Auf äußerem Weg Kräfte zu wecken, wieder &#039;&#039;&#039;Kräfte zu wecken, die so durch kein anderes Wesen als den Menschen geweckt werden könnten&#039;&#039;&#039;. Muss man dazu sagen. Aber in der Zukunft wird es viel weiter gehen noch, es wird nicht nur die äußere Zerstörung sein, weil, natürlich für uns im Erdenleben ist es ganz schlimm jetzt. Es wird mir eine &#039;&#039;&#039;Krankheit&#039;&#039;&#039; sozusagen zugeworfen, die mich letztlich zu Tode bringt, nehmen wir mal das an: Aus einer höheren Sicht gesehen, ist das noch das Harmloseste. Viel, viel &#039;&#039;&#039;schlimmer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wenn eine Schädigung bis in die Ätherkräfte hineingeht, bis in die Seelenkräfte hineingeht&#039;&#039;&#039;. Mit dem werden die Widersacher in der Zukunft verstärkt arbeiten. Eine Folge wird dann auch eine äußere Erkrankung unter Umständen sein. Unter Umständen auch gar nicht, sondern es wird ein sehr angenehmes Leben vielleicht da sein, aber ein Leben, wo eine Krankheit insofern entsteht, als alles dazu getan wird, dass &#039;&#039;&#039;der physische Leib des Menschen ungeeignet wird, ein freies Ich-Bewusstsein zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Das wird ein ganz großer &#039;&#039;&#039;Zielpunkt&#039;&#039;&#039; namentlich &#039;&#039;&#039;der asurischen und soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sein, dass sie das anstreben, dass der physische Leib des Menschen so verhärtet, so verändert wird, dass einfach die Entwicklung eines freien Ichs nicht mehr möglich ist mit einer solchen Verkörperung. Und &#039;&#039;&#039;wir wissen, es geht nur in der Verkörperung&#039;&#039;&#039;. Also, ich kann mit dem besten Willen hereinkommen, aber wenn dann unten nur mehr Verkörperungsmöglichkeiten sind, die nicht geeignet sind, ein freies Ich-Bewusstsein zu entwickeln, dann steht die Menschheit vor einer sehr, sehr großen Herausforderung. &#039;&#039;&#039;An dem arbeiten aber namentlich die soratischen und asurischen Kräfte ganz, ganz stark&#039;&#039;&#039;. Muss man sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir können ihnen nur dadurch &#039;&#039;&#039;Paroli bieten&#039;&#039;&#039;, dass wir ein &#039;&#039;&#039;starkes freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; entwickeln, weil &#039;&#039;&#039;darin liegt die Kraft, bewusst am physischen Leib zu arbeiten&#039;&#039;&#039;. Immer bewusster. Ich meine, das Endziel werden wir erst dann noch in drei weiteren kosmischen Inkarnationen erreichen, aber es beginnt jetzt. Das sind die Auferstehungskräfte, die drinnen sind. Also, &#039;&#039;&#039;wir setzen diesen soratischen Impulsen, asurisch-soratischen Impulsen entgegen die Auferstehungimpulse&#039;&#039;&#039;, die durch den &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; in die Menschheit hineingekommen sind. &#039;&#039;&#039;Das sind die Gegenkräfte&#039;&#039;&#039; dazu: Dieses Heilmittel, sozusagen, letztlich selbst zu erschaffen mit Hilfe des Christus, mit Hilfe der Vatergottheit sogar, weil, auch der Christus konnte es nicht ohne die Vatergottheit - oder ohne jene Aspekte der Trinität, die halt als Vatergottheit bezeichnet wird, die bis ins Physische eingreifen können. Wir haben aber dann den Christus als Hilfe, der im Ätherischen tätig sein kann, der uns unterstützt dabei. Und &#039;&#039;&#039;wir selber müssen im Seelischen arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und daher das ganz Wichtige, hineinzuschauen als Erstes: &#039;&#039;&#039;Was ist da alles Dunkles drinnen?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist das Gebot der Stunde!&#039;&#039;&#039; Das ist wirklich ab jetzt, spätestens ab jetzt - wir sind eigentlich schon verspätet dran - ein ganz großes Ziel, das heißt: &#039;&#039;&#039;Die Begegnung mit den dunklen Mächten. Schritt für Schritt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=3929s Die Begegnung mit dem Doppelgänger kann das ganze weitere Leben prägen 1:05:29] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ich danke meinem Schicksal&#039;&#039;&#039;, muss ich sagen. Das erste geistige Erlebnis, das ich hatte, war die &#039;&#039;&#039;Begegnung mit dem Doppelgänger&#039;&#039;&#039;. Und die war dermaßen niederschmetternd, &#039;&#039;&#039;dass das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das ganze weitere Leben prägt&#039;&#039;&#039;, so eine Erfahrung. Zu sehen, was da alles aufzuarbeiten ist. Und dass das klarer Weise nicht in einer Inkarnation zu machen ist sondern dass das noch einige braucht. Und auch zu sehen, dass einfach diese Kräfte, die mit diesen Verfehlungen aus der Vergangenheit aber zusammenhängen... Das wäre ja noch - unter Anführungszeichen - &amp;quot;einfach&amp;quot; zu sagen: &amp;quot;Na gut, das ist jetzt &#039;&#039;&#039;ein Binkel&#039;&#039;&#039;, den schleppe ich mit, aber der ruht da irgendwo im Untergrund. Nur der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;der ruht nicht im Untergrund&#039;&#039;&#039; - einfach. Ja, an unsere Bewusstseinsoberfläche kommt er nicht, aber es kann als Kraft jederzeit geweckt werden, was da dahinter steckt. &#039;&#039;&#039;Darum sagt Rudolf Steiner: Jeder Mensch, der heute im Bewusstseinsseelenzeitalter auf Erden lebt, ist zu den unausdenklich schrecklichsten Dingen fähig&#039;&#039;&#039;, die man sich nur irgendwie ausdenken kann. Jeder. Jeder. Das heißt, jeder hat das Potenzial, ganze Völkerschaften in die Vernichtung zu führen, zum Beispiel, Menschen seelisch zu zerstören. Es wurln &#039;&#039;(wurln = wimmeln)&#039;&#039; in uns gerade nur so diese Kräfte unten. &#039;&#039;&#039;Es ist in uns ein gewaltiger Zerstörungsherd&#039;&#039;&#039;, der dadrinnen ist. Wir müssen ihn haben, wir brauchen ihn auch, wir kommen gar nicht drumherum. Es werden auch &#039;&#039;&#039;genau die Kräfte&#039;&#039;&#039; sein, &#039;&#039;&#039;die uns&#039;&#039;&#039; letztlich einmal &#039;&#039;&#039;helfen&#039;&#039;&#039; - wenn die Erdentwicklung vollendet ist - &#039;&#039;&#039;die ganze Erde aufzulösen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=4048s Unser weiter, weiter, weiter Weg bis zum Bewusstsein des Nirvana-Bereichs 1:07:28] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;was wir nicht auflösen können&#039;&#039;&#039;, also das heißt letztlich aus dem physischen-, aus dem ätherischen-, sogar aus dem seelischen Dasein zu stoßen, zu vergeistigen - und dann auf eine so hohe geistige Stufe zu heben, dass es wirklich selbst für einen hochentwickelten geistigen Blick verschwindet… Also das heißt, aufsteigt in ganz, ganz hohe Weltsphären. Das heißt das, was manchmal genannt wird &amp;quot;&#039;&#039;&#039;die Welt der Vorsehung&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Wobei ihr wisst, &amp;quot;Vorsehung&amp;quot; heißt nicht, dass wirklich jetzt einzelne Ereignisse so nach Plan ablaufen, das ist damit nicht gemeint. Aber es ist jedenfalls ein hoher Weltbereich, der im Grunde die Übersicht jedenfalls hat auf das, was für das Erdgeschehen jeweils notwendig ist. Den Überblick drüber hat, wieweit arbeiten zum Beispiel die Menschen dabei mit - oder nicht. Also das heißt, in diesem Bereich &amp;quot;Welt der Vorsehung&amp;quot; - &#039;&#039;&#039;oder&#039;&#039;&#039; dann, was man den &#039;&#039;&#039;Nirvana-Plan&#039;&#039;&#039; auch in der östlichen Diktion nennt. Dieser &#039;&#039;&#039;Nirvana-Plan hat&#039;&#039;&#039; übrigens &#039;&#039;&#039;drei Abstufungen&#039;&#039;&#039; noch - und dann sind wir erst an der Quelle, an der höchsten Quelle oben. Das heißt, wir müssen letztlich, &#039;&#039;&#039;um überhaupt zu dem &amp;quot;Neuen Jerusalem&amp;quot; zu kommen&#039;&#039;&#039;, wenn wir das wollen aus der Freiheit heraus, aber wenn wir es wollen, dann &#039;&#039;&#039;müssen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wir mithelfen&#039;&#039;&#039; dazu, die ganze Welt, ja, letztlich nicht nur die Erdenwelt im Kleinen, sondern &#039;&#039;&#039;den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039;, der damit verbunden ist, &#039;&#039;&#039;ins Nichts aufzulösen&#039;&#039;&#039;, auf die höchste Stufe des Nirvana-Plans zu bringen. &#039;&#039;&#039;Das ist die höchste Stufe der Vergeistigung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Damit verschwindet alle äußere Erscheinung&#039;&#039;&#039;, also selbst äußere Erscheinung im Sinne von dem, was ein Hellseher erblicken könnte. Zu sehen gibt es dort nichts mehr. Es ist dann dort oben, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;reinste, pure Schöpferkraft&#039;&#039;&#039;, bevor sie noch tätig geworden ist - oder nachdem sie tätig geworden ist. Es ist sehr schwer auszudrücken. Ich will mich da jetzt nicht zu viel verbreiten, weil das ist ein &#039;&#039;&#039;Thema für zehn Vorträge mindestens&#039;&#039;&#039; - oder noch mehr. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;jenseits&#039;&#039;&#039; selbst &#039;&#039;&#039;dessen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was wir als das Devachan bezeichnen&#039;&#039;&#039;, zum Beispiel. Man spricht oft im anthroposophischen Zusammenhang vom &amp;quot;unteren Devachan&amp;quot;: Es kommt eh aus dem Indischen, die Bezeichnung; wir sagen auch &amp;quot;untere geistige Welt&amp;quot; und &amp;quot;obere geistige Welt&amp;quot;. Ja, &#039;&#039;&#039;da ist es noch lang nicht aus&#039;&#039;&#039;. Bis dorthin, wenn man bis dorthin schauen kann, Bewusstsein haben kann, ist man als Mensch schon sehr, sehr weit. Ist man schon sehr, sehr weit. &#039;&#039;&#039;Nur sehr hohe Eingeweihte blicken&#039;&#039;&#039; weiter, das heißt in die Welt der Vorsehung oder eben auch dann &#039;&#039;&#039;bis in den Nirvana-Bereich hinein&#039;&#039;&#039;, aber dann ist die Voraussetzung dazu, dass wir wirklich zur &#039;&#039;&#039;Buddha-Würde&#039;&#039;&#039; aufgestiegen sind, das heißt eine irdische Verkörperung für unsere Entwicklung nicht mehr brauchen. &#039;&#039;&#039;Bevor wir das nicht haben, bekommen wir kein Bewusstsein für den Nirvana-Plan&#039;&#039;&#039;, für keine der Ebenen dort. Und das sind immerhin auch noch drei Ebenen, die wohl sehr unterschiedlich sind und die man, ja, als heutiger Mensch wohl nur sehr vage erfassen kann. Aber &#039;&#039;&#039;von dort kommt unser wirkliches Ich&#039;&#039;&#039;, von der obersten Spitze dessen. Nur, wir sind uns dessen noch nicht wirklich bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn wir gut in der geistigen Entwicklung sind, dann fangen wir mal an irgendwo im &#039;&#039;&#039;oberen Devachan&#039;&#039;&#039;, dass einmal was zu dämmern beginnt, was unser Ich wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Das Wichtige ist&#039;&#039;&#039; aber letztlich einmal hier jetzt &#039;&#039;&#039;auf Erden&#039;&#039;&#039;, während der Zeit, die wir noch haben an Inkarnationen hier, &#039;&#039;&#039;das im Bewusstsein mit unserem kleinen Ich, mit unserem &amp;quot;Ich in seinen Schranken&amp;quot;, zu erfassen&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg noch. Es ist ein weiter Weg noch, weil, was wir jetzt an Bewusstsein haben, was für uns das ganz normale Bewusstsein ist und auf das wir recht stolz sind, das ist sooo a Fuzzerl von dem, was es werden muss, wenn wir nur diese Stufe erreichen wollen, dass wir bis an die &#039;&#039;&#039;Grenze des oberen Devachans&#039;&#039;&#039; kommen. Aber &#039;&#039;&#039;das reicht also nicht an Bewusstsein, um wirklich ganz hinüberzukommen dann in die nächste kosmische Entwicklungsstufe&#039;&#039;&#039;. Dazu müssen wir schon weiter hinaufkommen. Aber es sollten zumindest genügend Menschen während der Erdentwicklung so weit kommen, dass sie mit ihrem Bewusstsein wenigstens bis an die obere Grenze des oberen Devachans, also der oberen geistigen Welt kommen. &#039;&#039;&#039;Die Entwicklung wird schnell vorangehen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=4412s Wir können nur so weit hochsteigen wie wir hinabsteigen - Dantes Wegschilderung in der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; 1:13:32] ===&lt;br /&gt;
Sie geht aber voran &#039;&#039;&#039;nur im Wechselschlag zu dem, wie weit wir bereit sind hinunterzusteigen&#039;&#039;&#039;. Das Licht nach oben wird eben nicht mehr dadurch kommen, dass es uns von oben geschenkt wird, sondern indem wir es uns erringen, indem wir &#039;&#039;&#039;die Willenskraft, die Festigkeit des Ich&#039;&#039;&#039; aufbringen, da &#039;&#039;&#039;hinunterzusteigen&#039;&#039;&#039;. Also, das Paradoxe ist - und das ist eben das, was so schön der &#039;&#039;&#039;Dante&#039;&#039;&#039; letztlich geahnt hat, irgendwo: &#039;&#039;&#039;Der Weg zum Licht führt&#039;&#039;&#039;, indem ich hinuntergehe, dann &#039;&#039;&#039;durch die tiefste Dunkelheit&#039;&#039;&#039; durch, dann weitergehe aber noch, weil ich jetzt ja mitnehme diese ganze Bürde, die ich mit mir trage, die ist ja deswegen noch nicht weg, dass ich die erst läutere. Ich brauche &#039;&#039;(es)&#039;&#039;, erst den Weg hinunterzugehen, mir bewusst zu werden: &#039;&#039;&#039;Was trage ich selber mit mir mit?&#039;&#039;&#039; Was ist überhaupt in der Welt an dunklen Kräften vorhanden? All &#039;&#039;&#039;derer muss ich mir bewusst werden&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich mir aller bewusst geworden bin - bis hinunter, bis hinunter wirklich zu den soratischen Wesenheiten. Auch wenn der Dante die nicht gesondert erwähnt, aber letztlich geht es darum. Wenn ich nicht bis dort hinuntergehe mit meinem Erdenbewusstsein…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interessante ist ja… die Schilderung der &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ist so, dass ein irdischer Mensch da durchgeht, das heißt &#039;&#039;&#039;mit seinem Erdenbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das nimmt er mit. Es ist nicht einfach ein abgehobenes hellseherisches Bewusstsein oder ein Betrachten dieser dunklen Welt von oben irgendwo, sondern er trägt immer sein waches Erdenbewusstsein mit - bis ganz hinunter. &#039;&#039;&#039;Bis ganz hinunter&#039;&#039;&#039;. Dann fängt erst die große Aufgabe an: Jetzt läutere deinen Astralleib. &#039;&#039;&#039;Jetzt läutere dich von deinen ganzen Verfehlungen&#039;&#039;&#039;. Arbeite die alle auf. Das ist ein weiter Weg bis hinauf. Und dann sind wir endlich soweit, dass wir da oben stehen - und dann kommt erst die Entscheidung:  Kommen wir wirklich weiter (oder…), was eben nur der Fall ist, wenn wir im höchsten Ansturm der Widersacherkräfte, nämlich letztlich der geballten Macht aller Widersacherkräfte, aber mit dem größten Impuls der soratischen Kräfte, ob wir dem…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann, &#039;&#039;&#039;wenn wir vollkommen geläutert sind dort oben, dann kommt der Frontalangriff, oben auf der Spitze des Läuterungberges&#039;&#039;&#039;. Das heißt dort, wo ein Eingeweihter seine Vollendung erreicht hat, also bereit ist aufzusteigen im Grunde zur Buddha-Würde, dort lauert in der Zukunft die größte Gefahr. Und die Bewältigung dieser Klippe, sozusagen: &#039;&#039;&#039;Es gibt nur einen Weg&#039;&#039;&#039; im Grunde, wie das bewältigt werden kann: &#039;&#039;&#039;Indem ich bereit bin, mich sozusagen in den Schlund dieses Drachens&#039;&#039;&#039; - oder dieser multiplen Drachen - &#039;&#039;&#039;zu werfen&#039;&#039;&#039;. Und vertraue auf meine Ich-Kraft, dass die diese Wesenheiten durchleuchtet. Das wird also - oder kann gelingen, &amp;quot;wird&amp;quot;, werden wir sehen -, aber kann gelingen eben mit den luziferischen, mit den ahrimanischen, mit den asurischen Wesenheiten. Und eine Schlacke wird ausgeschieden, die mit den soratischen Wesenheiten zusammenhängt. Auf das haben wir keinen Einfluss. Das ist, sozusagen, wie soll ich sagen, der Verdauungsrest, der dann überbleibt. Aber &#039;&#039;&#039;es wird&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;der Drache überwunden und es bleiben nur seine Verdauungsreste übrig&#039;&#039;&#039;, so als Bild jetzt genommen, irgendwo. Das ist eigentlich die Prüfung, durch die wir ganz am Ende durchzugehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=4678s Wann schaffen wir es, uns in den Schlund des Drachens zu werfen? 1:17:58] ===&lt;br /&gt;
Letztlich, wenn ich es jetzt weiter betrachte, die Perspektive, ist es &#039;&#039;&#039;nicht am Übergang&#039;&#039;&#039; jetzt von &#039;&#039;&#039;unserer Erde zum &amp;quot;Neuen Jerusalem&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - da ist natürlich ein wesentlicher Schritt dazu notwendig, aber dort ist es eben noch nicht endgültig - sondern &#039;&#039;&#039;endgültig&#039;&#039;&#039; ist es dann erst, drüber haben wir gesprochen, nicht einmal auf dem &amp;quot;Neuen Jerusalem&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;erst auf der folgenden kosmischen Verkörperung&#039;&#039;&#039; unserer Erde, was Rudolf Steiner nennt: die &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Neue Venus&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Da wird die Liebe eine ganz, ganz starke Kraft sein. Ich meine, sie wird schon im &amp;quot;Neuen Jerusalem&amp;quot;, dem &amp;quot;Neuen Jupiter&amp;quot; eine Naturkraft sein, aber sie wird noch eine viel größere Bedeutung auf der &amp;quot;Neuen Venus&amp;quot; haben. Und dort, haben wir drüber schon gesprochen, im 6…. Also, das ist das: 6. kosmischer Entwicklungszustand, im 6. Unterzustand und dort noch einmal im 6. Unterzustand - dort ist die letzte Prüfung. Wer dort es… &#039;&#039;&#039;Manche schaffen es vielleicht schon früher&#039;&#039;&#039;, aber wer dort es noch schafft, sich, sozusagen, voll beherzt &#039;&#039;&#039;aus seiner Ich-Kraft heraus in den Schlund des Drachens zu werfen&#039;&#039;&#039;, der besteht die Prüfung, besteht die Aufgabe. Und hat den Nebeneffekt, dass damit auch die Widersacherkräfte, außer den soratischen, eben die Exkremente des Drachens, wenn man so will… Aber &#039;&#039;&#039;der Rest des Drachens wird durchlichtet&#039;&#039;&#039;, zumindest jeder Drache, den jeder mitschleppt mit sich. Weil, &#039;&#039;&#039;der große Drache setzt sich zusammen aus den kleinen Drachen&#039;&#039;&#039;, sozusagen, die jeder mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=4797s Apokalypse 17. Kapitel: das Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern 1:19:57] ===&lt;br /&gt;
Weil, dieses &#039;&#039;&#039;Tier&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern&#039;&#039;&#039;, das ist ein großes für die ganze Menschheit, aber auch ein kleines, das jeder mit sich trägt. Wir tragen jeder unser Tier mit uns. &#039;&#039;&#039;Das zweihörnige Tier&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das für die soratischen Wesenheiten steht, das können wir nicht beeinflussen, aber es besteht die Gefahr, dass wir uns ihm anschließen&#039;&#039;&#039;. Wir können es nicht durchleuchten - aber wir können uns schon vereinigen mit ihm, aber dann eben nicht im Sinne, es zu durchlichten und zu erlösen, sondern dann mit Haut und Haar diesen Weg zu gehen &#039;&#039;(Wolfgang zeigt nach unten)&#039;&#039;. Das heißt also, ein kleines zweihörniges Tier zu sein im Schoße dieses riesigen zweihörniges Tieres, wenn man es als Bild gebrauchen will. Und damit eine neue kosmische Entwicklung anzustoßen. &#039;&#039;&#039;Aber das ist diese sogenannte &amp;quot;8. Sphäre&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über diese Dinge wird in der &#039;&#039;&#039;Apokalypse&#039;&#039;&#039; sehr deutlich gesprochen. Ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen. Wir stehen im &#039;&#039;&#039;17. Kapitel&#039;&#039;&#039; drinnen, wo sich die Lage immer mehr zuspitzt. Wir haben schon einiges gelesen. Es geht hier weiter die Geschichte mit der Hure Babylon. Die &#039;&#039;&#039;Hure Babylon steht&#039;&#039;&#039; eben gerade &#039;&#039;&#039;für alles das, was an verdorbenen astralischen Kräften&#039;&#039;&#039; letztlich im Menschen, in der Menschheit, &#039;&#039;&#039;in der Erdensphäre vorhanden ist&#039;&#039;&#039;. Da ist sie das Bild dafür. Sie reitet eben, na klar, auf dem &#039;&#039;&#039;Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern&#039;&#039;&#039;. Dieses Tier, also vor allem einmal die sieben Häupter - wir haben schon einmal drüber gesprochen, was sie bedeuten, und man kann das natürlich auch wieder in sehr verschiedener Weise wählen - aber jedenfalls sind damit &#039;&#039;&#039;sieben Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; gemeint. Wir haben damals davon gesprochen, es sind sieben… Die &#039;&#039;&#039;Häupter sind etwas, was im Ätherischen veranlagt&#039;&#039;&#039; ist, was im Ätherischen gebildet wird, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich kommt es aus dem Seelischen heraus&#039;&#039;&#039;, aber im Ätherischen werden, sozusagen, Köpfe gebildet. Und wenn die Köpfe… wenn das dann weitergeht, das sich bis ins Physische hinein manifestiert, dann werden Hörner daraus, letztlich. Es ist eine Entwicklung, die aus dem Geistigen natürlich letztlich kommt, über das Seelische geht, das Seelische drückt sich im Ätherischen ab, dort werden die Formen gebildet in Form dieser sieben Häupter - und wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;ins Physische&#039;&#039;&#039; hineingeht, &#039;&#039;&#039;werden daraus&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zehn Hörner&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=4993s Wieso hat des Tier zehn Hörner? 1:23:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wieso jetzt plötzlich zehn?&#039;&#039;&#039; Man könnte jetzt denken: &amp;quot;Naja, es kommt jetzt aus dem Seelischen, gut jetzt sind sieben Häupter im Ätherischen eigentlich, warum werden nicht sieben Hörner draus, warum gerade zehn?&amp;quot; Weil, logisch wäre vielleicht noch, man würde sich denken: &amp;quot;Naja, vierzehn Hörner, gut sieben Häupter, jedes hat zwei Hörndl - oder sind es Einhörner? Na, Einhörner geht nicht, dann wären es wieder nur sieben Hörner.&amp;quot; Also, wieso sind’s zehn? Der Grund ist, dass sie sich physisch in zwei Varianten ab einem gewissen Zeitpunkt realisieren. Es hängt damit zusammen, dass das Bild also konkret zurückgreift auf die &#039;&#039;&#039;Entwicklung, wie sie seit der atlantischen Zeit erfolgt ist&#039;&#039;&#039;, wo sich der Mensch in seiner heutigen Gestalt erst allmählich entwickelt hat. Dafür stehen die &#039;&#039;&#039;vier Sphinx-Tiere&#039;&#039;&#039; zunächst einmal: das heißt &#039;&#039;&#039;der Stier, der Löwe, der Adler und letztlich das Menschenantlitz&#039;&#039;&#039;, das daraus entsteht. Dann ist er angekommen beim Menschsein. Also, da gehen wir weit in die atlantische Zeit zurück, wo der Mensch erstmals, naja, in annähernd unserer Gestalt aufgetreten ist, aber auch noch nicht so ganz. Es ist noch immer so ein bisschen im Ätherischen zurückgehalten. Weil, wenn er dann wirklich so ganz physisch erscheint, wie erscheint er denn da? Als Manderl und als Weiberl, als Männchen und als Weibchen. &#039;&#039;&#039;Geschlechtertrennung&#039;&#039;&#039;. Aber das ist ab dem Moment, wo es wirklich jetzt in die dichte Physis hineingeht. Und das heißt, ich habe den Stier, ich habe den Löwen, ich habe den Adler, das sind alles Köpfe im Ätherischen. Dann kommt das Menschenantlitz, das ist auch noch ein Kopf. Der ist&#039;s auch noch nicht. Aber jetzt kommen &#039;&#039;&#039;drei weitere Häupter, die, wenn sie ins Physische gehen, jetzt nicht in einer Gestalt auftreten, sondern immer männlich, weiblich&#039;&#039;&#039;, männlich, weiblich. Jetzt zählt es einmal zusammen: Wir haben drei, die doppelt erscheinen, nämlich männlich und weiblich, also sechs. Sechs Hörner. Und vorher haben wir vier - also den Stier, den Löwen, den Adler und das Menschenantlitz -, die jeweils nur in einer Gestalt da sind. Da spielt die physische Trennung noch keine Rolle. Und damit haben wir dann insgesamt die zehn Hörner. &#039;&#039;&#039;Die Hörner sind das, was bis ins Physische verhärtet ist&#039;&#039;&#039;, also wirklich ins Physische hineinsteht. Ist aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende für die Ausbildung des Ich-Bewußtseins&#039;&#039;&#039;. Gerade diese vielen Hörndln sind notwendig für die Ausbildung des Ich-Bewußtseins. Daher &#039;&#039;&#039;ganz wichtig&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ausbildung des Ich-Bewusstseins die Geschlechtertrennung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=5206s Wirkliche Liebe ist erst in der Vereinigung im Ätherischen möglich 1:26:46] ===&lt;br /&gt;
Ganz wichtig, dass da, sozusagen schon von Natur aus, &#039;&#039;&#039;eine Beziehung&#039;&#039;&#039; da ist &#039;&#039;&#039;zwischen zwei Formen des Menschseins&#039;&#039;&#039;, die zusammenfinden müssen in irgendeiner Weise. Was nicht immer so ganz leicht ist. Und die zusammenfinden müssen, wenn sie in Liebe zusammenfinden sollen, nicht nur durch den Instinkt oder Trieb… Ja, notwendig ist dazu, dass sie sich verbinden bis ins Ätherische hinein, also, sicher physisch auch die Vereinigung da ist, aber &#039;&#039;&#039;das Wesentliche ist die Vereinigung im Ätherischen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort ist erst die wirkliche Liebe da&#039;&#039;&#039;, wo sie ein gemeinsames Ätherisches bilden, eigentlich eine  &#039;&#039;&#039;Äther-Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; bilden: Das &#039;&#039;&#039;Musterbild&#039;&#039;&#039; jeder zukünftigen Gemeinschaft, in Wahrheit - auch. Das  galt für die alten Gemeinschaften in gewisser Weise, wo es über das Blut ging, aber heute wird es immer wichtiger, dass namentlich also diese ätherische Gemeinschaft… Das ist die Grundlage &#039;&#039;&#039;des&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sozialen Wesens überhaupt&#039;&#039;&#039;, aus der Freiheit entwickelten sozialen Wesens. Überall wo was Soziales lebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=5301s Für die Bewusstwerdung sind auch im sozialen Leben Abgrenzung und Trennung erforderlich 1:28:21] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht umsonst spricht Steiner vom sozialen Leben&#039;&#039;&#039;. Das Wort &amp;quot;Leben&amp;quot; drin ist was ganz Entscheidendes. Weil, wenn es wirklich funktioniert, ist es ein Lebensstrom. Das wird die &#039;&#039;&#039;Grundlage&#039;&#039;&#039; sein auch &#039;&#039;&#039;für den&#039;&#039;&#039; &amp;quot;&#039;&#039;&#039;hygienischen Okkultismus&#039;&#039;&#039;&amp;quot; im Übrigen in der Zukunft, weil hier ein gemeinsames Lebensfeld gebildet wird. Das heißt, es ist dann auch gar nicht so: Die Heilung passiert, aha, da kommt jetzt ein besonderer Heiler, der so einen wohltuenden Einfluss hat. Das eigentliche Ziel ist, dass die Gesellschaft, die Gemeinschaft als solche, &#039;&#039;&#039;die soziale Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das Heilende schlechthin&#039;&#039;&#039; ist. Sind wir noch ziemlich entfernt davon. Wir haben heute oft sehr viel krankmachende Kräfte in der sozialen… ja, &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot;, weiß ich nicht, ob man es nennen so kann… in der sozialen &amp;quot;Zerrüttung&amp;quot;. Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;viele negative Kräfte&#039;&#039;&#039; können da auch drinnen sein - und &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;wo alles gut gemeint ist&#039;&#039;&#039;. Aber weil jede Gemeinschaft heute noch - auch wenn es so eine kleine oder eine bisschen größere ist - ja immer noch das Bewusstsein haben müßte: Ja, &#039;&#039;&#039;da ist aber die ganze Menschheit&#039;&#039;&#039;. Und die Gemeinschaften, wie soll ich sagen, definieren sich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwangsläufig noch&#039;&#039;&#039; - es ist aber auch notwendig - &#039;&#039;&#039;durch ihre Abgrenzung&#039;&#039;&#039; gegenüber dem Anderen: &amp;quot;Wir sind anders, wir machen das so und viel besser natürlich als ihr. Das ist eh klar.&amp;quot; Aber da ist eine notwendige Trennung, &#039;&#039;&#039;die aber auch überwunden werden muss&#039;&#039;&#039;. Es ist immer beides drinnen. Das heißt, wir werden auch immer akzentuierter die Trennung setzen, aber zugleich auch die Brücke wieder drüber bauen. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen immer die Trennung, um uns bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;: Was ist das Besondere jetzt nicht nur dieses Einzelwesens, sondern dieser Gemeinschaft? Was darf da hinein und was darf nicht hinein? Das muss eigentlich sehr streng sein. Wenn heute geträumt wird vom &#039;&#039;&#039;Weltfrieden&#039;&#039;&#039; oder sonstigen, muss uns klar sein, dass der Weg nicht so einfach gehen wird, dass der Weltfrieden da ist. &#039;&#039;&#039;Wir müssen zuerst einmal den Frieden mit uns selber schaffen&#039;&#039;&#039;, das heißt in Einklang kommen mit den widerstrebenden Kräften in uns selbst. &#039;&#039;&#039;Bevor wir das nicht angegangen sind, ganz bewusst, wird alles scheitern&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=5456s Was kann Gemeinschaften zu Sprengstoff machen, der den Widersachern in die Hände arbeitet? 1:30:56] ===&lt;br /&gt;
Aber der nächste Punkt ist: Ja, wir bilden endlich einmal wirklich so &#039;&#039;&#039;eine lebendige Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, aber da sind ganz andere Menschen, andere lebendige Gemeinschaften rundherum - und wir können sie eigentlich &#039;&#039;&#039;nur ausbilden in Abgrenzung&#039;&#039;&#039; zu diesen. Solange wir sagen: &amp;quot;Naja, es ist eh gut, was ihr auch macht und was ihr macht einfach so. Ja, können wir uns eh gleich zusammentun am besten.&amp;quot; Wird nicht funktionieren! Wird den geistigen Impuls, der in einer zunächst kleinen Gemeinschaft wachsen und reifen muss, wird ihn zerstören. Wenn ich sag also: &amp;quot;Ja, wir sind ja eh alle im Geiste eins, drum tun wir uns zusammen, ist ja ganz Wurscht. Wir nehmen was Budhistisches rein, was Taoistisches und sonst was und aus der Religion, eine Gemeinschaft aller Bekenntnisse und esoterischer Strömungen. Muss doch das Ideal sein.&amp;quot; Dann ist es Sprengstoff. &#039;&#039;&#039;Das ist Sprengstoff, der den Widersachern in die Hände arbeitet&#039;&#039;&#039;. Also, man muss sehr vorsichtig sein dabei und genau ein &#039;&#039;&#039;Bewusstsein entwickeln, was lebt in unserer ganz konkreten Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, in der wir das tun? Also, was lebt - von mir aus, wenn man es jetzt auf die Anthroposophie umlegt - was lebt &#039;&#039;&#039;in unserem kleinen Zweig&#039;&#039;&#039; einmal? &#039;&#039;&#039;Der sich unterscheiden muss von anderen Zweigen&#039;&#039;&#039; - seiner inneren Natur nach. Erst wenn die dann zusammenfinden können zu einer größeren, &#039;&#039;&#039;einer wirklich anthroposophischen Gemeinschaft im umfassenderen Sinn&#039;&#039;&#039;, dann wird es funktionieren. Aber &#039;&#039;&#039;wir müssen einander akzeptieren in der Andersartigkeit&#039;&#039;&#039; - und die muss klar zu Bewusstsein kommen. Das heißt also zu sagen: &amp;quot;Na ja, sind wir uns eh no in allem einig&amp;quot; - und sind es aber in Wahrheit nicht, weil jede dieser Gemeinschaften etwas Eigenes entwickeln sollte, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;möglichst viel zum späteren großen Ganzen beizutragen&#039;&#039;&#039;. Dann wird es nicht funktionieren. Dann wird es eher zur Zersplitterung nicht nur des - sowieso - Gemeinsamen kommen, das sich gar nicht bildet, sondern es wird auch dann &#039;&#039;&#039;womöglich rückwirkend&#039;&#039;&#039; und auf die kleinen Gemeinschaften &#039;&#039;&#039;zersplitternd wirken&#039;&#039;&#039;, weil die gegeneinander dann… Es wird sicher nicht jetzt so ein äußerer Kampf mit Colt und Pistole oder so was sein, aber es ist eine seelisch-geistige Auseinandersetzung, die da ist. &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung im guten Sinne&#039;&#039;&#039; kann es ja sein, dass man bewusst ist, dass man etwas andere Wege geht. Und das liegt ja auch daran, dass sich in solchen Gemeinschaften Menschen versammeln, die ganz unterschiedliche Wege in der Vergangenheit gemacht haben. Und &#039;&#039;&#039;gut wird eine geistige Gemeinschaft als kleine Gruppe sein, wo möglichst unterschiedliche Menschen dabei sind&#039;&#039;&#039;. Das ist die erste Hürde nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt angenommen, es kommen alle, die in einer bestimmten &#039;&#039;&#039;Klostergemeinschaft&#039;&#039;&#039; sich &#039;&#039;&#039;in der früheren Inkarnation&#039;&#039;&#039; befunden haben - vielleicht sogar in ein und demselben Kloster - und die &#039;&#039;&#039;bilden jetzt&#039;&#039;&#039; einen Zweig, &#039;&#039;&#039;einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anthroposophischen Zweig&#039;&#039;&#039;. Es gibt sehr viele Zweige, die fast ausschließlich aus solchen Klostergemeinschaften sich resultieren - in einer früheren Inkarnation. Die verstehen sich recht gut, irgendwie, auch mit allen kleinen Hickhacks, die es gibt, wie es halt in Klostergemeinschaften üblich war. Es läuft ja auch nicht immer alles &amp;quot;Wonne Waschtrog&amp;quot; - aber man zieht doch irgendwo am gemeinsamen Strang. Aber dann ist man natürlich ganz was anderes als die andere Klostergemeinschaft. &#039;&#039;&#039;Und es reibt sich schon wieder&#039;&#039;&#039;. Und der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;wenn einem das nicht bewusst ist, kann sehr viel schief gehen dabei&#039;&#039;&#039;. Da muss man wissen: &amp;quot;Okay, wir haben eine Aufgabe aus der Vergangenheit.&amp;quot; Wir erkennen vielleicht, hoffentlich, irgendwie: da war doch was mal früher. Wir blicken auf das zurück und müssen uns vorbereiten, das jetzt auf eine neue Ebene zu heben. Aber da müssen wir intern miteinander zurande kommen und klar erkennen, welche Gemeinschaft sind wir eigentlich, welchen Ursprung - zumindest von der Richtung her - haben wir. Es gibt auch andere Gemeinschaften die aus anderen Richtungen kommen. Klar. Aber es sind, klarer Weise, häufig viele, &#039;&#039;&#039;viele Menschen in der anthroposophischen Bewegung&#039;&#039;&#039; drinnen, &#039;&#039;&#039;die aus früheren christlichen Gemeinschaften kommen&#039;&#039;&#039;, die also schon eine christliche oder vielleicht sogar mehrere christliche Inkarnationen hatten - und insbesondere dort, wo halt ein, naja, relativ &#039;&#039;&#039;von der Welt abgeschottetes geistiges Streben&#039;&#039;&#039; möglich war. Das sind alles Dinge, die wir uns mitbringen - im Positiven wie im Negativen. Aber es gibt natürlich auch &#039;&#039;&#039;andere geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; sowohl im anthroposophischen als darüber hinaus, die auch aus einer ganz anderen Richtung heraus kommen, wo zum Beispiel viele Menschen versammelt waren, die noch ein altes Hellsehen zumindest in der früheren Inkarnation hatten. Da gibt es viele, viele Mischungen und die sollen sich alle in ihrer Eigenart &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; können &#039;&#039;&#039;als Gemeinschaft, weil sie aneinander lernen können&#039;&#039;&#039;, ohne jetzt den anderen gegenüber ablehnend zu sein, oder was, sondern nur zu wissen: &#039;&#039;&#039;Wir haben einen anderen Weg und wir sollen ihn auch gehen&#039;&#039;&#039; - und wir dürfen ihn nicht einfach vermischen mit den Zielen der anderen dort. Die sind für sich. Man kann trotzdem gemeinsame Ziele fassen. Aber &#039;&#039;&#039;jede Gemeinschaft hat eine eigene Aufgabe, darum bildet sie sich&#039;&#039;&#039;. Drum ist es nicht einfach eine, wie soll ich sagen, unstrukturierte Gemeinschaft, sondern sie gliedert sich. Das ist wichtig. Bei diesen Dingen können sehr viele Sachen falsch laufen. Dessen sollten wir uns heute bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=5866s Apokalypse 17. Kapitel: die Hure Babylon trunken vom Blute der Zeugen Jesu 1:37:46] ===&lt;br /&gt;
Aber gehen wir &#039;&#039;&#039;zurück zur Schilderung der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Apokalypse&#039;&#039;&#039;, zu dem &#039;&#039;&#039;Tier mit den sieben Häuptern und zehn Hörnern&#039;&#039;&#039;. Ich lese mal ein bisschen was. Weil manches vielleicht ein bisschen unverständlich davon auf den ersten Blick oder rätselhaft klingt. Wir haben letztens schon gelesen - also &amp;quot;letztens&amp;quot;, früher mal, ich glaube in dem letzten Vortrag nicht, aber früher mal haben wir schon gelesen davon - also &#039;&#039;&#039;aus dem 17. Kapitel&#039;&#039;&#039;. Wir sind dort stehengeblieben bei der &#039;&#039;&#039;Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;...und auf ihrer Stirn stand ein Name geschrieben, ein Mysterium: Die große Babylon, die Mutter aller Hurerei und aller Greueltaten auf Erden…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Davon wissen wir jetzt: Das sind &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ganzen &#039;&#039;&#039;karmischen Verfehlungen&#039;&#039;&#039; und so weiter, alles, was im Astralischen daneben ist, hängt mit dem zusammen in &#039;&#039;&#039;der ganzen Menschheit&#039;&#039;&#039;. Und es geht jetzt weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und ich sah das Weib trunken von dem Blute derer, die dem Geist ergeben sind, und &#039;&#039;&#039;von dem Blute der Zeugen Jesu.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; hat in dem Fall was &#039;&#039;&#039;ganz stark zu tun mit der Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;. Also, &#039;&#039;&#039;diese starken Astralkräfte&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;saugen an unserem Ich&#039;&#039;&#039;, das sich eben am stärksten im Blut manifestiert, irgendwo. Daher dieses Bild mit dem Blut auch drinnen. &#039;&#039;&#039;Daher der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mephisto&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;den Pakt&#039;&#039;&#039;, den der Faust mit ihm schließt, &#039;&#039;&#039;muss der Faust mit seinem Blut besiegeln&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, dass er etwas von seiner Ich-Kraft hergibt, in Wahrheit. Und das geht. Also &#039;&#039;&#039;das wollen diese Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;. Sie wollen über das Blut, sozusagen - als Bild jetzt genommen - an das Ich des Menschen heran. Nur, das Äußere, wie bei Mephisto einen Zettel unterschreiben mit dem Blut allein, genügt noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=6001s Faust ist ein Bild des modernen Menschen 1:40:01] ===&lt;br /&gt;
Sondern &#039;&#039;&#039;was der Faust eben nicht aufgibt&#039;&#039;&#039;, ist &#039;&#039;&#039;dieses&#039;&#039;&#039; immer weiter &#039;&#039;&#039;Strebende&#039;&#039;&#039; bei allen Fehlern - und er macht wirklich bis zum Allerletzten, bis zum Hundertjährigen hin, macht er &#039;&#039;&#039;katastrophale Fehler&#039;&#039;&#039;. Ich meine, letztlich zum Schluss: Nur weil da ein &#039;&#039;&#039;Hüttchen von Philemon und Baucis&#039;&#039;&#039; ist, mit einem Kapellchen, mit einer alten Bretterhütte, wo immer dieses Glöckchen läutet, das gar nicht harmonisch klingt, das verschandelt dem sein großes Werk deshalb auch. Und dann will er ihnen natürlich eh ein wunderschönes großes Hüttchen großzügig anbieten und die wollen nicht weg von ihrem Hügel. &#039;&#039;&#039;Und dann beauftragt er halt den Mephisto&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Geh, schaff sie mir zur Seite, du kennst ja das schöne Hüttchen, dass ich für sie ausersehen.&amp;quot; Nur, der Mephisto macht es dann auf einem anderen Weg: &amp;quot;Wir klopften an, wir pochten an, aber die Türe wird nicht geöffnet.&amp;quot; Na, plötzlich liegt die Tür im Haus, also er fällt dann mit der Tür ins Haus. &amp;quot;Leider war da einer, der uns bekämpfen wollte, und leider sind alle umgekommen in dem Kampf.&amp;quot; Zum Schluss brennt die Hütte ab. Beim Kampf ist die Lampe umgefallen und &#039;&#039;&#039;alles tot&#039;&#039;&#039; - und der Mephisto sagt: &amp;quot;Ja, wir haben sie dir weggeräumt, leider sind ein paar dumme Sachen passiert, aber so was ist halt.&amp;quot; Und der &#039;&#039;&#039;Faust&#039;&#039;&#039; ist dann ganz &#039;&#039;&#039;schockiert&#039;&#039;&#039; drüber. Aber er hat&#039;s gewollt, letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;viele Verbrechen entstehen&#039;&#039;&#039; aus dem heraus: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wir wollen ja eh nur das Beste&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Wir bedenken aber nicht, welche Folgen es hat, &#039;&#039;&#039;wenn der andere dieses Beste gerade nicht haben will&#039;&#039;&#039;. Das ist nämlich der Punkt dran. Weil der Faust will eigentlich für sich das Beste und meint halt: &amp;quot;Naja, für sie ist es doch auch das Beste, wenn sie ein wunderschönes, prächtiges Gut mit, was weiß ich, Bediensteten und sonstwas kriegen. &#039;&#039;&#039;Es muss ihnen doch besser vorkommen&#039;&#039;&#039; als diese alte Bretterbude dort, die schon uralt und verfallen ist. Aber nein, sie wollen nicht. Darüber setzt sich der Mephisto dann - und letztlich aber auch der Faust - hinweg. Weil, &#039;&#039;&#039;er will sie zwingen zu ihrem Glück&#039;&#039;&#039;, letztlich, in Wahrheit. Da ist er immer noch den Einflüsterungen des Mephisto… letztlich unterliegt er ihm oder den Künsten. Er lässt sich verführen durch den Mephisto, er benützt ihn immer noch als scheinbar willigen Dienstboten, der aber sein eigenes Süppchen natürlich kocht. Der &#039;&#039;&#039;Faust ist ein Bild des modernen Menschen&#039;&#039;&#039;, im Grunde - und gerade in all den Fehlern, die er macht: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Es irrt der Mensch, solang er strebt.&amp;quot; Aber er strebt auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und hat die Liebe gar von oben an ihm teilgenommen, begegnet ihm die selige Schar mit herzlichem Willkommen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=6206s Faust kann erlöst werden: Er hat dem wogenden Astralmeer festes Land abgerungen, auf dem sein Ich sicher stehen kann 1:43:26] ===&lt;br /&gt;
Trotz aller Fehler. Ja, genauer gesagt, &#039;&#039;&#039;auch wegen aller Fehler&#039;&#039;&#039;, die er aber durch das Streben, durch das Sich nicht aufhalten lassen im Streben, auch begangen hat. &#039;&#039;&#039;Haben wir alle gema&#039;&#039;&#039;cht. Haben wir alle gemacht - und werden wir noch eine Weile machen. An dem wird’s nicht fehlen, aber &#039;&#039;&#039;das Wichtige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;, dass wir es auch erkennen, &#039;&#039;&#039;dass wir unsere Fehler auch erkennen&#039;&#039;&#039;. Das wird das immer Wichtigere sein, dass wir sie erkennen. Und der &#039;&#039;&#039;Faust&#039;&#039;&#039; lernt schon bis zu einem gewissen Grad. Er sieht, dass er Fehler gemacht hat. Aber immer wieder gleich… der nächste Schritt ist schon wieder gleich: &amp;quot;Ach, hinaus drüber, hinaus drüber.&amp;quot; Er ist eigentlich &#039;&#039;&#039;immer bereit für den nächsten Fehler&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Nur dann: &#039;&#039;&#039;der Tod tritt ein&#039;&#039;&#039; für ihn &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er dieses Streben&#039;&#039;&#039;, aber jetzt gerechtfertigter Weise, &#039;&#039;&#039;freiwillig aufgibt&#039;&#039;&#039;, im Grunde:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Könnte ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch, du bist so schön. Dann will ich gern zugrunde gehen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das steht im Pakt mit dem Mephisto von Anfang an drinnen. Und ganz zum Schluss sagt er, das wäre jetzt sein Reich, das Land, das er dem Meer, dem &#039;&#039;&#039;wogenden Astralmeer&#039;&#039;&#039; eigentlich in Wahrheit… Das ist ja alles nicht so äußerlich, das ist &#039;&#039;&#039;ein Bild für etwas Inneres&#039;&#039;&#039;. Er hat dem wogenden, tobenden Meer, das heißt, diesem astralischen Meer, das von &#039;&#039;&#039;diesen wilden Kräften&#039;&#039;&#039; erfüllt ist, &#039;&#039;&#039;hat er solides, festes Land abgewonnen, auf dem das Ich&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;sicher stehen kann&#039;&#039;&#039;. Das hat er ihm abgewonnen - und darum wollte er auch dieses Hüttchen weg, weil das hat die Volkommenheit seines Landes... Das ist noch mit ganz alten Kräften, das Hüttchen dort, die waren noch nicht bereit dazu, auf seine Segnungen zu kommen. Das wollte er nicht zulassen, drum ist es die letzte Verfehlung, dass er sie auch weggeräumt hat. Aber zum Schluss sieht er dann endlich sein &#039;&#039;&#039;vollendetes Werk&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;das gestillte Astralmeer&#039;&#039;&#039;, das zum festen Boden geworden ist - zwar immer gefährdet von dem Meer natürlich, das von außen herandringt dran, aber so liebt er sein Volk: stets bereit aufzustehen gegen das, was da von außen anbrandet. Er weiß, dass das kein absolut sicherer Boden noch ist, weil rundherum tobt noch das ganze Astralmeer, aber er hat ihm ein schönes Stück Land, sozusagen, abgewonnen, festes Land, feste Erde abgewonnen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich ist dort wirklich ganz auf den Boden gekommen&#039;&#039;&#039;. Und wenn es das ist, dann kann man es, sozusagen, erlösen. Dann ist er nicht verloren, &#039;&#039;&#039;dann geht er nicht mit den Weg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;des Luzifer, Ahriman, also des Mephisto&#039;&#039;&#039; - und schon gar nicht weiter zu den soratischen Wesenheiten und asurischen Wesenheiten unten, sondern dann kann er trotzdem erlöst werden. Er wird halt wieder zu einer nächsten Inkarnation kommen müssen, aber er ist es, weil er diesem strebenden Impuls treu geblieben ist. Naja, gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=6444s Apokalypse 17. Kapitel: Vom Blute der Zeugen Jesu und (für uns vorerst noch) rätselhaften Dingen 1:47:24] ===&lt;br /&gt;
Jedenfalls, diese &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten greifen nach dem Blut&#039;&#039;&#039;. Nach dem Blut derer, die dem Geist ergeben sind und nach dem &#039;&#039;&#039;Blute der Zeugen Jesu&#039;&#039;&#039;. Der Zeugen Jesu. Also, Zeugen Jesu heißt, dass ihnen das Wirken des Christus oder des Jesus Christus... &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jesus&#039;&#039;&#039;&amp;quot; ist sogar &#039;&#039;&#039;sehr&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gut&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;die Übersetzung&#039;&#039;&#039;, weil, es ist &#039;&#039;&#039;der Christus, der Jesus geworden ist, der Erdenmensch geworden ist&#039;&#039;&#039;, der selbst diesen Weg durchgemacht hat, der eben Jesus Christus geworden ist - wenn man es ganz genau nehmen will. Und die &#039;&#039;(Zeugen Jesu)&#039;&#039; sind ganz besonders der &#039;&#039;&#039;Angriffspunkt&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;des Tieres&#039;&#039;&#039;, also die&#039;&#039;&#039;, die sich nicht nur des eigenen Ichs bewusst sind&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;sondern sich ganz bewusst auch sind&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass in diesem Ich&#039;&#039;&#039; und mit diesem Ich, durch dieses Ich, &#039;&#039;&#039;die Christus-Kraft wirkt&#039;&#039;&#039; - wenn wir es aus Freiheit heraus wollen. Also die, die wirklich auch diese Durchchristung des Ichs ganz bewusst erleben. Naja, jetzt… wir werden heute sicher nicht mehr dazu kommen, das alles zu erläutern, was da drinnen steht. Also wird es jetzt eher als Rätselfrage kommen, aber das war eigentlich von mir schon so angedacht, dass wir es &#039;&#039;&#039;als Rätsel stehen lassen&#039;&#039;&#039;. Gut, also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und ich sah das Weib trunken von dem Blute derer, die dem Geist ergeben sind, und von dem Blute der Zeugen Jesu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich das Weib sah, befiel mich eine große Verwunderung.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;,sagt der Johannes als Schreiber dieser Offenbarung.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Da sprach der Engel zu mir: Worüber verwunderst du dich? Ich will dir das Geheimnis des Weibes sagen und das des Tieres, das sie trägt und das sieben Köpfe und zehn Hörner hat.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kommen die noch vielleicht etwas &#039;&#039;&#039;rätselhaften Dinge&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Das Tier, das du siehst, ist da gewesen; es ist jetzt nicht da, aber es wird von neuem aus dem Abgrund emporsteigen, und dann wird es seinen Untergang finden. Die Menschen auf der Erde, deren Namen seit der Grundlegung der Welt niemals im Buche des Lebens gestanden haben, werden in große Verwunderung geraten beim Anblick des Tieres, das in der Vergangenheit da war, jetzt nicht da ist, aber in der Zukunft dasein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier spricht der Verstand, der Weisheit hat.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Der Verstand, der Weisheit hat&#039;&#039;&#039;. Ja, ich lese sogar noch ein Stückl weiter. Ihr müsst euch das nicht alles im Detail merken, &#039;&#039;&#039;wir werden das nächste Mal darauf näher eingehen&#039;&#039;&#039;, weil, es kommen noch sehr interessante Dinge da.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die sieben Häupter sind sieben Berge. Auf ihnen sitzt das Weib. Sie sind zugleich sieben Könige. Fünf von ihnen sind gefallen, &#039;&#039;&#039;einer ist da, und einer ist noch nicht da&#039;&#039;&#039;. Wenn er kommt, muss er eine kurze Zeit bleiben. Und das Tier, das da gewesen ist und nicht da ist, ist selbst der achte König und gehört doch auch zu den sieben; er wird seinen Untergang finden.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Der achte König, der doch zu den sieben gehört&#039;&#039;&#039;. Bei &amp;quot;acht&amp;quot; sollte uns schon irgendwas dämmern, womit das zusammenhängen könnte. Na ja, und dann geht&#039;s noch in der Art… Da kommen noch ein paar Rätsel weiter, aber die, würde ich sagen, werden wir uns für heute sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=6711s Der 15. Wochenspruch: Der 117. Vortrag hat ihn für uns durchdrungen - eine Essenz 1:51:51] ===&lt;br /&gt;
Ich lese euch heute… wir sind heute neun Minuten vor neun. Ich habe heute vor, mal, überpünktlich aufzuhören. Ich lese euch &#039;&#039;&#039;zum Abschied noch einmal den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;15. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, weil er im Grunde, wie immer eigentlich die Wochensprüche, mit unserem Thema zusammenhängt. &#039;&#039;&#039;Es ging ja am Ende um unser Ich in seinen Schranken&#039;&#039;&#039;. Und da ist der Weg nämlich, mit all dem fertig zu werden, auch drinnen gezeichnet. Das ist die Voraussetzung, was da passiert. &#039;&#039;&#039;Also 15. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Ich fühle wie verzaubert&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Weltenschein des Geistes Weben,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es hat in Sinnesdumpfheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gehüllt mein Eigenwesen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zu schenken mir die Kraft,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die ohnmächtig sich selbst zu geben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mein Ich in seinen Schranken ist.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also das, was da draußen im und hinter dem Sinnenschein oder besser, na, innen ist eigentlich fast besser, aber &#039;&#039;&#039;verhüllt durch den Sinnenschein&#039;&#039;&#039;: Was dort an Geistigem webt, aus dem ist die Kraft unseres Ichs genommen. Und es geht aber drum, &#039;&#039;&#039;dieses Ich in seinen irdischen Schranken zu fassen und dadurch aufzuwachen&#039;&#039;&#039;. Nur so können wir die Bewusstseinsseele überhaupt entwickeln. Und wenn wir sie einmal entwickelt haben am Physischen, dann können wir sie auf’s Geistige - aber in neuer, vollkommen selbstbewußter Art, in völliger Freiheit - hinwenden. &#039;&#039;&#039;Das ist die Entwicklung, um die es geht&#039;&#039;&#039;. Und zwar ein bissel eben jetzt auch die Wettersituation, die Klimasituation im Sommer, es soll ja heißer werden auch in den nächsten Tagen, habe ich gehört vorher. Dann ist es eine &#039;&#039;&#039;starke Herausforderung&#039;&#039;&#039;, eben erstens draußen wirklich zu ahnen dieses Geistige, etwas zu spüren davon - ich sage ganz bewusst nicht, es zu denken, sondern es ganz, ja, ins Gefühl einmal aufzunehmen - und das hineinzutragen und zu schaffen, das in uns, im irdischen Bewusstsein, zum Erwachen zu bringen. Hier können wir es dann &#039;&#039;&#039;mit unserem Denken durchdringen&#039;&#039;&#039; auch. Aber mit unserem. Nicht jetzt einfach nur so das Weltendenken hineinzunehmen, ja, natürlich nehmen wir was mit, aber darum geht es jetzt gar nicht, sondern wirklich dieses Ahnen des Geistigen da draußen, es hineintragen und in uns zum Erwachen zu bringen. Das ist die andere Seite. Heute haben wir sehr viel von der dunklen gesprochen, da kommt die helle Seite hinein. Die da drinnen - aber mit dem Freiheitsbewusstsein - zum Erwachen zu bringen. Das ist, sozusagen, das Licht, das andererseits uns beleuchtet, dass diese Widersacherwelt diese gewaltigen Schatten wirft. Wir brauchen eines zum anderen. &#039;&#039;&#039;Wir können im Licht nichts erkennen, wenn nicht der Schatten da ist&#039;&#039;&#039;. Und wir nehmen vom Schatten nichts wahr, wenn das Licht nicht kommt. Weil, sonst ist es eins zu eins Finsternis: Wir nehmen gar nichts wahr. Aber wenn wir nur ins reine Licht hineinstarren - nehmen wir an, in die Sonne hineinstarren - dann sehen wir auch nichts, im Grunde. Also, im reinen Licht sind wir blind und in der absoluten Finsternis sind wir auch blind. &#039;&#039;&#039;Es geht also darum, dass&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht und Finsternis einander durchdringen, begegnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist die Aufgabe jetzt&#039;&#039;&#039;. Jetzt. Das geht nur, wenn wir aufwachen für da unten. In gleichem Maße werden wir erkennen im Licht, das oben ist. Das als Botschaft für heute. Als &#039;&#039;&#039;Botschaft&#039;&#039;&#039;, ich sage mal, &#039;&#039;&#039;der Apokalypse&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; als &#039;&#039;&#039;Botschaft Rudolf Steiners,&#039;&#039;&#039; indem er über die Apokalypse spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=6987s Ausklang 1:56:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, in diesem Sinne, danke für heute. Jetzt haben wir’s eh geschafft auf Punkt 9 Uhr. Ich danke euch fürs Dabeisein. Auch allen Danke, die im Livestream so fleißig dabei sind. Ich verabschiede mich. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Wolfgang liest die Apokalypse des Johannes aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Neue Testament, in der Übersetzung von Emil Bock, herausgegeben von der Christengemeinschaft in der Deutschen Demokratischen Republik, 1988 (nach unserer Kenntnis nur mehr antiquarisch erhältlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, ISBN 978-3-201-01987-3&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_117._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1148</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-07-19T10:47:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Was kann Gemeinschaften zu Sprengstoff machen, der den Widersachern in die Hände arbeitet? 1:30:56 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Themenschwerpunkt==&lt;br /&gt;
Leitfaden durch den 117. Vortrag ist der 15. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders - und umgekehrt durchdringt der 117. Vortrag den 15. Wochenspruch in seinen Tiefen und stellt wie zaubernd - von unserem Ego ausgehend - uns unseren mit schweren, aber unausweichlichen karmischen Verfehlungen gepflasterten Weg als Menschheit durch die Zeiten der Erdentwicklung vor das Auge unserer Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das &amp;quot;Ich in seinen Schranken&amp;quot; der irdischen Verkörperung ist es jetzt im Bewusstseinsseelenzeitalter dringend geboten, aus freiem Entschluss den Mut aufzubringen sich mit wachem Bewusstsein den Widersacherkräften - dem Drachen - zu stellen und in der Begegnung und Durchdringung von Licht und Finsternis altes Astralisches umzuwandeln, dem Ich als lebenspendende Liebeskräfte zuzuführen und so zum Bau des Neuen Jerusalem beizutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und Einführendes zum 15. Wochenspruch 0:00:34|&amp;quot;Das Ich in seinen Schranken&amp;quot;: mein irdisches Ich-Bewusstsein]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und Einführendes zum 15. Wochenspruch 0:00:34|Eigen-Bewusstsein entwickeln, um sich der Welt gegenüberstellen zu können]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und Einführendes zum 15. Wochenspruch 0:00:34|sich später wieder in Liebe aus Freiheit verbinden]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Natürliche Verbindungen vollkommen ersetzen durch geistig freie Verbindungen 0:02:59|natürliche Verbindung durch geistig freie ersetzen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Natürliche Verbindungen vollkommen ersetzen durch geistig freie Verbindungen 0:02:59|Menschengemeinschaft als freie geistige Gemeinschaft]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Natürliche Verbindungen vollkommen ersetzen durch geistig freie Verbindungen 0:02:59|der Kampf gegen das andere Blut: unser aller Karma aus der Vergangenheit ruht in den Tiefen unserer Seelen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Auf unser aller Karma lasten schwere Konflikte aus dem ehemals unausweichlichen Kampf gegen &amp;quot;das andere Blut&amp;quot; 0:06:08|unser Ich in seinen Schranken mit all seinem karmischen Ballast kennenlernen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Auf unser aller Karma lasten schwere Konflikte aus dem ehemals unausweichlichen Kampf gegen &amp;quot;das andere Blut&amp;quot; 0:06:08|Schuldhaftes als Notwendigkeit für unsere Entwicklung zur Freiheit]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Bewusstseinsseelenzeitalter gilt es, sich unserer schweren karmischen Schuld bewusst zu werden 0:10:45|Empfangen geistiger Impulse in vergangenen Zeiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Wie frei sind wir wirklich? Die geistige Welt wartet auf die Früchte, die wir aus der Freiheit heraus geben können 0:12:37|wie frei sind wir?]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Wie frei sind wir wirklich? Die geistige Welt wartet auf die Früchte, die wir aus der Freiheit heraus geben können 0:12:37|Gegenwart: wir haben nach oben zu geben, was die geistige Welt sich nicht selbst geben kann]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Menschheit in der Vorbereitung einer neuen, einzigartigen 4. Hierarchiegruppe mit besonderen Aufgaben 0:14:49|die Menschheit als 4. Hierarchiegruppe wird als erste über die volle Freiheit verfügen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Menschheit in der Vorbereitung einer neuen, einzigartigen 4. Hierarchiegruppe mit besonderen Aufgaben 0:14:49|eine neue Dimension: die Freiheit wird auch an die Hierarchien übergehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Menschheit in der Vorbereitung einer neuen, einzigartigen 4. Hierarchiegruppe mit besonderen Aufgaben 0:14:49|das Sterbenkönnen als Privileg des Menschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Erlösung der luziferischen, ahrimanischen und asurischen Wesenheiten durch den Menschen 0:18:55|zur Erlösung der Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Erlösung der luziferischen, ahrimanischen und asurischen Wesenheiten durch den Menschen 0:18:55|wir brauchen auch starke Ego-Kräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Uns bleiben nur ein paar Jahrtausende, um für unsere Zukunftsentwicklung unverzichtbares Astralisches in Geistiges zu verwandeln 0:21:42|Astralisches vergeistigen noch während der Zeit der Inkarnationen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Von der Notwendigkeit, unser verdorbenes Astralisches in voller Bewusstheit anzuschauen 0:23:54|lernen, unser eigenes negatives Astralisches bewusst anzuschauen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Maitreya Buddha wird als erster Buddha seine Buddha-Würde aus der vollen Freiheit heraus erhalten 0:26:58|die Freiheit des späteren Maitreya Buddha]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Jetzt in Vorbereitung der nächsten Kulturepoche in unsere karmischen Verfehlungen hineingehen, um dem drohenden Kampf &amp;quot;Aller gegen Alle&amp;quot; entgegenzuwirken 0:30:53|jetzt im Bewusstseinsseelenzeitalter unserer karmischen Verfehlungen bewusst werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Jetzt in Vorbereitung der nächsten Kulturepoche in unsere karmischen Verfehlungen hineingehen, um dem drohenden Kampf &amp;quot;Aller gegen Alle&amp;quot; entgegenzuwirken 0:30:53|mit dem Bewusstsein wächst die Kraft, die Widersacherkräfte im Zaum zu halten]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Jetzt in Vorbereitung der nächsten Kulturepoche in unsere karmischen Verfehlungen hineingehen, um dem drohenden Kampf &amp;quot;Aller gegen Alle&amp;quot; entgegenzuwirken 0:30:53|es droht der Krieg Aller gegen Alle]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Jetzt am Scheideweg: alles für mein Ego - oder unsere Ego-Kräfte aus der Freiheit heraus verwandeln in Lebenskräfte als Geschenk für die Welt 0:35:34|aus der Freiheit heraus die Ego-Kräfte durch das Ich vollkommen verwandeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Jetzt am Scheideweg: alles für mein Ego - oder unsere Ego-Kräfte aus der Freiheit heraus verwandeln in Lebenskräfte als Geschenk für die Welt 0:35:34|das Ego und der Wille, andere zu beherrschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Kriege werden sich mehr und mehr auf die ätherische und die seelische Ebene verlagern 0:40:52|Rudolf Steiner: hygienischer Okkultismus]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Kriege werden sich mehr und mehr auf die ätherische und die seelische Ebene verlagern 0:40:52|eine Zukunftsoption: gesund leben und sterben]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Kriege werden sich mehr und mehr auf die ätherische und die seelische Ebene verlagern 0:40:52|alle körperlichen Krankheiten haben ihre Ursache im Seelischen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere unbewussten Wunden im Astralischen saugen an unserer Ich-Kraft und lassen wichtige Fähigkeiten des freien Ichs für alle Zukunft verloren gehen 0:44:11|wir haben aus der Vergangenheit tief blutende Wunden, die an unserer Ich-Kraft saugen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere unbewussten Wunden im Astralischen saugen an unserer Ich-Kraft und lassen wichtige Fähigkeiten des freien Ichs für alle Zukunft verloren gehen 0:44:11|was wir auf Erden nicht in Tat umsetzen, geht für unser freies Ich verloren]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Zum geistigen Streben gehört heute unverzichtbar der Blick auf die dunkle Seite 0:48:05|auch Michael darf uns nicht gegen unser Wollen helfen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Zum geistigen Streben gehört heute unverzichtbar der Blick auf die dunkle Seite 0:48:05|die dunkle Seite ist stärker als Michael]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Zum geistigen Streben gehört heute unverzichtbar der Blick auf die dunkle Seite 0:48:05|wir Menschen können im Gegensatz zu Michael den Drachen besiegen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Zum geistigen Streben gehört heute unverzichtbar der Blick auf die dunkle Seite 0:48:05|unsere Kraft gegen die Widersacher kommt aus dem bewussten freien Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Bewusstsein für unser kleines Ich mit all seinen Abgründen entwickeln, kann uns zur Heilung aus dem Seelisch-Geistigen heraus hinleiten 0:57:17|dieselben Kräfte können heilend oder krankmachend wirken]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Immer wieder am Scheideweg: Wie setzen wir die Kräfte ein, die wir wecken? 1:01:01|Ziel der asurischen und soratischen Wesenheiten: Schädigung der Ätherkräfte, sodass der physische Leib des Menschen kein freies Ich-Bewusstsein entwickeln kann]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Immer wieder am Scheideweg: Wie setzen wir die Kräfte ein, die wir wecken? 1:01:01|Begegnung mit den dunklen Mächten: wir sind alle zu den schrecklichsten Dingen fähig]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser weiter, weiter, weiter Weg bis zum Bewusstsein des Nirvana-Bereichs 1:07:28|unser langer Weg zum Bewusstsein des Nirvana-Bereichs]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser weiter, weiter, weiter Weg bis zum Bewusstsein des Nirvana-Bereichs 1:07:28|das Neue Jerusalem bauen können]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir können nur so weit hochsteigen wie wir hinabsteigen - Dantes Wegschilderung in der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; 1:13:32|um hoch nach oben zu steigen, müssen wir genauso tief hinabsteigen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir können nur so weit hochsteigen wie wir hinabsteigen - Dantes Wegschilderung in der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; 1:13:32|Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot;: der Frontalangriff der Widersacher erfolgt oben auf der Spitze des Läuterungberges]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir können nur so weit hochsteigen wie wir hinabsteigen - Dantes Wegschilderung in der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; 1:13:32|bereit sein, sich in den Schlund des Drachens zu werfen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Apokalypse 17. Kapitel: das Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern 1:19:57|das Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern und das zweihörnige Tier]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Apokalypse 17. Kapitel: das Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern 1:19:57|Hure Babylon - warum zehn Hörner?]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Wirkliche Liebe ist erst in der Vereinigung im Ätherischen möglich 1:26:46|der Mensch in seiner Beziehungsfähigkeit: die Vereinigung im Ätherischen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Für die Bewusstwerdung sind auch im sozialen Leben Abgrenzung und Trennung erforderlich 1:28:21|soziale Gemeinschaften: Trennung und Abgrenzung, um Bewusstsein zu entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Für die Bewusstwerdung sind auch im sozialen Leben Abgrenzung und Trennung erforderlich 1:28:21|vor dem Weltfrieden steht der Frieden mit uns selber]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Was kann Gemeinschaften zu Sprengstoff machen, der den Widersachern in die Hände arbeitet? 1:30:56|Gemeinschaften in der anthroposophischen Bewegung]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Was kann Gemeinschaften zu Sprengstoff machen, der den Widersachern in die Hände arbeitet? 1:30:56|jede Gemeinschaft hat eine eigene Aufgabe]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Faust ist ein Bild des modernen Menschen 1:40:01|Faust, seine katastrophalen Fehler und sein strebendes Bemühen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Faust ist ein Bild des modernen Menschen 1:40:01|Faust ist ein Bild des modernen Menschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Faust kann erlöst werden: Er hat dem wogenden Astralmeer festes Land abgerungen, auf dem sein Ich sicher stehen kann 1:43:26|Faust: auf dem gestillten Astralmeer ist sein Ich auf festem Boden angekommen und kann erlöst werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Apokalypse 17. Kapitel: Vom Blute der Zeugen Jesu und (für uns vorerst noch) rätselhaften Dingen 1:47:24|zum 17. Kapitel der Apokalypse: Rätselhaftes]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 15. Wochenspruch: Der 117. Vortrag hat ihn für uns durchdrungen - eine Essenz 1:51:51|Zusammenfassendes zum 15. Wochenspruch: am Ich in seinen Schranken aufwachen]] - [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 15. Wochenspruch: Der 117. Vortrag hat ihn für uns durchdrungen - eine Essenz 1:51:51|gemeinsame Botschaft von Apokalypse und Rudolf Steiner: um zu erkennen, müssen sich Licht und Finsternis begegnen und durchdringen]]&lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:117. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 117. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
==Transkription des 117. Vortrags (von Ghislaine und Susanne am 18. Juli 2022)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=34s Begrüßung und Einführendes zum 15. Wochenspruch 0:00:34] === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. 15. Wochenspruch. Mit dem begrüße ich euch zum 117. Vortrag zur Apokalypse. Jetzt habe ich kurz schon nachdenken müssen - weil, ich kann ja nur bis drei zählen… Also bin ich schon in Schwierigkeit. 15. Wochenspruch dazu: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Ich fühle wie verzaubert&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Weltenschein des Geistes Weben,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es hat in Sinnesdumpfheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gehüllt mein Eigenwesen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zu schenken mir die Kraft,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die ohnmächtig sich selbst zu geben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mein Ich in seinen Schranken ist.&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist auf den ersten Blick ein schwieriger Spruch, wie die meisten im Übrigen. Einfache gibt es ja selten. Also, was ist einmal das &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich in meinen Schranken&amp;quot;?&#039;&#039;&#039; Das ist &#039;&#039;&#039;mein irdisches Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ch da, mein kleines Ich, das Ich in seinen Schranken, in den Schranken der Körperlichkeit. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;so wie wir in etwa uns im Alltagsleben erleben&#039;&#039;&#039;. Und dazu muss man sagen, dieses Bewusstsein, das wir heute haben, das wir als unser Ich, als unser kleines Ich, bezeichnen - gemischt mit Ego drinnen, wo dann auch noch die &#039;&#039;&#039;Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; dabei sind, die hineinspucken in das Ganze - was aber seine Notwendigkeit auch hat. Dass gerade die Widersacherkräfte… die luziferischen namentlich, &#039;&#039;&#039;helfen&#039;&#039;&#039; uns sehr, auch wirklich dieses &#039;&#039;&#039;Eigen-Bewusstsein zu entwickeln&#039;&#039;&#039;, dieses &amp;quot;in seinen Schranken&amp;quot; eben. Also, das heißt auch, sich trennen zu können von der Welt, sich der Welt gegenüberstellen zu können, &#039;&#039;&#039;sich trennen zu können&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von den anderen Menschen&#039;&#039;&#039;, sich trennen zu können &#039;&#039;&#039;von der Gemeinschaft,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um sich später&#039;&#039;&#039; einmal - oder hoffentlich sogar sehr früh - &#039;&#039;&#039;in Liebe aus Freiheit mit ihnen zu verbinden&#039;&#039;&#039;. Aber davor muss also eine Trennung erfolgen, die - wie soll ich sagen - die natürlichen Bande, die durch die Volksgemeinschaft, die Familie, sonst was, gegeben sind, eigentlich auflöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=179s Natürliche Verbindungen vollkommen ersetzen durch geistig freie Verbindungen 0:02:59] ===&lt;br /&gt;
Um sie dann… wenn es gut geht, geht es Hand in Hand: Öfters gibt es Brüche dabei auf dem Weg - das ist sicher heute das Häufigere, dass es Brüche gibt -, aber &#039;&#039;&#039;es muss die natürliche Verbindung vollkommen ersetzt werden durch eine ganz freie&#039;&#039;&#039;. Das ist der Weg, der allerdings noch eine Weile dauern wird, der dauern wird letztlich ja bis hinein, weit hinein in die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche&#039;&#039;&#039;, denn das wird erst die große Kulturepoche der, wie soll ich es jetzt nennen, &#039;&#039;&#039;Brüderlichkeit&#039;&#039;&#039;, Schwesterlichkeit. Solidarität, sagt man heute auch gerne, obwohl, ich weiß nicht, ob das genau trifft, das Wort, aber es ist jedenfalls &#039;&#039;&#039;eine geistig freie Verbindung&#039;&#039;&#039;. Es geht in der Zukunft um freie geistige Gemeinschaften, die letztlich darin gipfeln, dass eine Menschheitsgemeinschaft entsteht, eine wirkliche &#039;&#039;&#039;Menschheitsgemeinschaft&#039;&#039;&#039;. Und das heißt aber auch, dass das wirklich funktioniert, sich auch &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein sehr, sehr stark weiterentwickeln muss&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben das ist wichtig jetzt &#039;&#039;&#039;zum Verständnis&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;dieses Wochenspruchs: dieses Bewusstsein&#039;&#039;&#039;. Auch unser Tagesbewusstsein, das wir haben, so wie wir es heute kennen, ist es noch nicht sehr alt. Das war früher viel, viel dumpfer, dieses Bewusstsein - und viel, viel, ja, ich würde sagen, instinktiver &#039;&#039;(war)&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Beziehung zur sozialen Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;. Damit war es eine gewisse Selbstverständlichkeit im Guten wie im Schlechten. Das heißt, da hat mit einer gewissen Notwendigkeit zum Beispiel gerade das, was &#039;&#039;&#039;blutsmäßig verbunden&#039;&#039;&#039; war - vor allem in vorchristlicher Zeit - &#039;&#039;&#039;hat zusammengehalten&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen und das schlimmste war das Verbrechen gegen das eigene Blut. Aber sehr wohl war es &#039;&#039;&#039;Standard: Kampf gegen das andere Blut&#039;&#039;&#039;. Wirklich Kampf. Das war das … also im Alten Testament zieht sich das durch, überall und in allen Religionen, die aus der Zeit kommen, zieht sich das durch. Es besteht eigentlich wirklich eine Art direkter oder indirekter Konkurrenzkampf drinnen. Und die &#039;&#039;&#039;Liebe bezieht sich nur auf das, was blutsmäßig verbunden&#039;&#039;&#039; ist, und auch nur auf die Gottheit, die mit diesem Volkstum sich verbunden hat. Denn früher war das, was man als Götter bezeichnet hat, waren im wesentlichen Volksgötter, Stammesgötter - und so weiter. Die standen alle in Auseinandersetzung miteinander und die waren mindestens so brutal wie das, was heute auf Erden passiert, was ja eigentlich sehr viel verstärkt ist durch die Technik. Weil, was heute passiert… Na, &#039;&#039;&#039;die Grausamkeit war früher viel, viel größer&#039;&#039;&#039; und die Unerbittlichkeit. Es gab eigentlich nur, im Prinzip… In den meisten Fällen, so haben sich die Stämme, die Völker gebildet: &#039;&#039;&#039;Der Kampf gegen das andere Volk&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;war Pflicht&#039;&#039;&#039;, das andere Volk eigentlich zurückzudrängen, nach Möglichkeit sogar auszulöschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=368s Auf unser aller Karma lasten schwere Konflikte aus dem ehemals unausweichlichen Kampf gegen &amp;quot;das andere Blut&amp;quot; 0:06:08] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und an dem haben wir alle mitgemacht&#039;&#039;&#039;. Alle, die wir da sitzen, auch die da draußen sitzen. Es liegt alles auf unserem Karma drauf, auch wenn es eine gewisse Notwendigkeit war, es zu tun; deswegen war es trotzdem etwas, &#039;&#039;&#039;was unser Karma&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;ganz stark belastet&#039;&#039;&#039;. Und das sind Dinge, die in unserem Untergrund, das heißt in &#039;&#039;&#039;den Tiefen unserer Seele drinnen ruhen&#039;&#039;&#039; und die uns heute alle in der Regel noch nicht bewusst sind - oder den wenigsten von uns bewusst sind. Bewusstseinsseelenzeitalter, in dem wir jetzt drinnen stehen, entwickeln, heißt eben auch &#039;&#039;&#039;dieses &amp;quot;Ich in seinen Schranken&amp;quot; kennenzulernen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit all dem Ballast&#039;&#039;&#039;, den wir aus fernster Vergangenheit mitbringen. Die Welt war nicht immer friedlich. Es gab friedliche Zeiten auch, aber die waren immer dann gegeben, wenn eigentlich der Sieg über die konkurrierenden Völker gegeben war. &#039;&#039;&#039;Es war kein friedliches Zusammenwirken in der Vergangenheit da&#039;&#039;&#039;. Und es gab das eben nur innerhalb der Stammesgemeinschaft, der Volksgemeinschaft dann später. Das war schon ein Riesensprung von einer Stammesgemeinschaft zu einer Volksgemeinschaft aufzusteigen. Das ist das Bild, das sich dann am deutlichsten ausdrückt in den &#039;&#039;&#039;zwölf Stämmen Israels&#039;&#039;&#039;. Das ist, sozusagen, das &#039;&#039;&#039;Musterbild&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einer Volksgemeinschaft&#039;&#039;&#039;, die aus  Stammesgemeinschaften sich bildet als etwas Gemeinsames, die aber eben durch das Blut verbunden sind miteinander und in schroffer Ablehnung stehen zu allem anderen Blut, das außerhalb ist. Ganz stark. Und mit der Verpflichtung jedenfalls zu verhindern, dass jemals eine Vermischung mit diesem anderen Blut stattfindet. Es ist also ganz stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einer der großen Propheten&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Elias&#039;&#039;&#039;, war in einer früheren Verkörperung &#039;&#039;&#039;als Pinhas oder Pineas verkörpert&#039;&#039;&#039;, und da ist von ihm ganz stark überliefert eine Szene, wo er eben ein Paar, einen Mann und eine Frau, die miteinander… also, die sich verbinden geschlechtlich miteinander, dass er die &#039;&#039;&#039;mit dem Schwert durchbohrt, weil sie verschiedenen Blutes&#039;&#039;&#039; sind. Und das ist also die Voraussetzung gewesen dafür, dass er dann in der nächsten Inkarnation dieser starke Prophet werden konnte. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;was wir heute als absolut Schuldhaftes sehen würden&#039;&#039;&#039; und was im Karma eben auch lastet, &#039;&#039;&#039;war&#039;&#039;&#039; trotzdem &#039;&#039;&#039;eine Notwendigkeit&#039;&#039;&#039;. Das sind so die geheimen Gesetze unserer Erdenmenschheit, unseres Erdendaseins, dass wir in gewisser Weise Dinge, die eigentlich verwerflich sind, machen mußten, &#039;&#039;&#039;um die Entwicklung zur Freiheit voranzutreiben&#039;&#039;&#039;. Und nur weil wir diese Fehler… Fehler oder Notwendigkeiten, man könnte es beides nennen - eigentlich sind sie Fehler, weil es ein Verstoß ist gegen jedes geistige Gesetz. Nur, auf der Erde herrschten andere Gesetze. Das ist eine Folge dessen, dass die Gottheit sich gerade von der Erdenwelt zurückgezogen hat - zunächst - und &#039;&#039;&#039;der Ort, an dem die Menschheit sich entwickeln sollte&#039;&#039;&#039;, im Grunde &#039;&#039;&#039;der Ort der Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; war, weil anders die &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; nicht zu verwirklichen war. Das ist eine sehr, sehr harte Wahrheit. Was wir auch heute noch an solchen &#039;&#039;&#039;Konflikten&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;zwischen Völkern oder Volksgruppen und Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; - haben, ist im Grunde noch eine Nachwirkung, &#039;&#039;&#039;eine starke Nachwirkung aus der Zeit&#039;&#039;&#039;. Nur, sie ist heute völlig sinnlos, völlig zerstörerisch. In der damaligen Zeit war sie unheimlich leidvoll. Und weil es leidvoll war, weil es starke Zerstörungen in der Seelenwelt, im Astralischen, hervorgerufen hat, ist es auch karmisch belastet - und trotzdem war es eine Notwendigkeit. &#039;&#039;&#039;Trotzdem war es eine Notwendigkeit, das zu tun&#039;&#039;&#039;, sonst wäre die Freiheit nicht entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=645s Im Bewusstseinsseelenzeitalter gilt es, sich unserer schweren karmischen Schuld bewusst zu werden 0:10:45] ===&lt;br /&gt;
Es ist jetzt &#039;&#039;&#039;im Zeitalter der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseele&#039;&#039;&#039; sehr dringend geboten, &#039;&#039;&#039;sich bewusst&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;welche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;karmische Schuld&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039; aber auch aus einer gewissen Notwendigkeit heraus &#039;&#039;&#039;mit sich trägt&#039;&#039;&#039;. Es ist heute in Wahrheit sträflich, überhaupt irgendeinen &#039;&#039;&#039;geistigen Entwicklungsweg&#039;&#039;&#039; zu gehen, wenn man nicht auf das als allererstes das Augenmerk richtet. Im Alten Testament - oder &#039;&#039;&#039;in vorchristlichen Zeiten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;anders&#039;&#039;&#039;. Man hat als erstes sich gewendet zu den &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten&#039;&#039;&#039; verschiedenster Hierarchienstufen, die über uns stehen, um &#039;&#039;&#039;von dort zu empfangen die geistigen Impulse&#039;&#039;&#039;, die notwendig sind, um das Erdenleben voranzubringen. Weil &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039; des Menschen eben noch nicht selbst über diese Fähigkeit verfügte, selbst seine Impulse zu finden. &#039;&#039;&#039;Es war zwar zur Freiheit veranlagt, aber es konnte die Freiheit noch nicht ergreifen&#039;&#039;&#039;. Über das haben wir schon öfter gesprochen. Das beginnt im Grunde erst, ausgelöst durch das &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Zur Wirksamkeit kommt es aber auch erst ein paar Jahrhunderte später, im Grunde, also so in den ersten Anfängen, in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;um das Jahr 333 nach Christus&#039;&#039;&#039;. Ist ein spannendes Jahr dafür! Und für viele, viele, viele Menschen erst sehr, sehr viel später. Für viele steht das noch jetzt so richtig bevor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=757s Wie frei sind wir wirklich? Die geistige Welt wartet auf die Früchte, die wir aus der Freiheit heraus geben können 0:12:37] ===&lt;br /&gt;
Wenn wir uns fragen: Ja, &#039;&#039;&#039;wie frei sind wir?&#039;&#039;&#039; Die meisten Menschen, zumindest in unserem Kulturkreis, werden sagen: &amp;quot;Ja, ich bin ja frei und ich kann frei entscheiden und ich tue, was ich will.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;in den wenigsten Fällen hat das mit wirklicher geistiger Freiheit etwas zu tun&#039;&#039;&#039;. Denn Freiheit heißt ja nicht: Ich tue was ich will, im Sinne, ich tue, wozu ich gerade Lust habe, was mir gerade Spaß macht, was mir Freude macht. Sondern wirklich aus der Freiheit zu handeln heißt: &#039;&#039;&#039;Ich tue das, was ich aus meinem schöpferischen Willen tun kann&#039;&#039;&#039;, nach meiner ganzen Entwicklung, die ich über die vielen, vielen Jahrtausende,  Jahrhunderttausende eigentlich, an menschlicher Entwicklung mir angeeignet habe und mit dem ich einen Beitrag für die Welt liefern kann. Das heißt, wo jetzt sich umdreht das ganze Bild: &#039;&#039;&#039;Nicht mehr primär empfangen wir von oben, sondern wir geben nach oben&#039;&#039;&#039;. Und das fängt jetzt in unserem Zeitalter immer stärker an. Und… weil dazu muss eben auch dieses &#039;&#039;&#039;volle Bewusstsein der Freiheit&#039;&#039;&#039; dabei sein. Diese Dinge können am meisten die Menschen geben, die sich am meisten die Freiheit schon errungen haben und nicht noch auf einem alten Weg sind, also die, sozusagen, im alten Sinne die Götter oder den Gott oder Gott verehren mit den unbewußten Kräften. Wir sind natürlich in einem Übergang drinnen. &#039;&#039;&#039;Es wird noch lange Zeit das alte System geben&#039;&#039;&#039;, aber das Neue wird eben ein ganz Anderes sein. &#039;&#039;&#039;Die geistige Welt wartet auf die Früchte&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Freiheit heraus geben können, &#039;&#039;&#039;die sich die geistige Welt nicht selbst geben kann&#039;&#039;&#039;, die geistige Welt, die über uns steht, also namentlich die geistigen Hierarchien, nicht geben können selbst. Das wird immer, immer stärker werden in der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=889s Die Menschheit in der Vorbereitung einer neuen, einzigartigen 4. Hierarchiegruppe mit besonderen Aufgaben 0:14:49] ===&lt;br /&gt;
Es wird also namentlich stärker werden auf den kommenden kosmischen Verkörperungen unserer Erde. Da wird es so richtig erst anschwellen. Wir sind &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; eigentlich im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Vorbereitungsphase&#039;&#039;&#039;, uns auf die nächsten drei vor uns liegenden kosmischen Inkarnationen der Erde vorzubereiten. Und dann wird &#039;&#039;&#039;die Menschheit als Ganzes&#039;&#039;&#039; eine neue Gruppe von geistigen Hierarchien bilden, die sogenannte &#039;&#039;&#039;4. Hierarchiegruppe&#039;&#039;&#039;; Gruppe nämlich: in drei Abstufungen des Menschlichen. Das werden wir entwickeln auf den nächsten drei kosmischen Inkarnationen der Erde. Das heißt, &#039;&#039;&#039;dann werden wir eine Stellung einnehmen, wie sie jetzt die Engelwesenheiten&#039;&#039;&#039; im engeren Sinn &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;, das heißt Engel, Erzengel, Urengel. &#039;&#039;&#039;Nur mit dem großen Unterschied, dass wir dann eben über die volle Freiheit verfügen, über die diese Engel-, Erzengel-, Urengelwesenheiten überhaupt nicht verfügen&#039;&#039;&#039;. Überhaupt nicht. Man kann sich das gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mächtige Wesenheit wie &#039;&#039;&#039;Michael&#039;&#039;&#039; zum Beispiel… Wir stellen uns ihn falsch vor, wenn wir sagen: Naja, der Michael, der sagt halt &amp;quot;ja, werd ich mir jetzt was einfallen lassen, wie wir das unten wieder in Ordnung bringen oder wie wir den Menschen helfen&amp;quot; aus seiner Freiheit heraus. Das geht nicht. Ein Impuls kommt von oben - und er &#039;&#039;(Erzengel Michael)&#039;&#039; zeichnet sich aber dadurch aus, dass er &#039;&#039;&#039;in großer Reinheit diesen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impuls entgegennehmen&#039;&#039;&#039; kann - &#039;&#039;&#039;von oben&#039;&#039;&#039;. Und es ist aber im Begriff, sich das alles umzudrehen, dass &#039;&#039;&#039;immer mehr von unten&#039;&#039;&#039; kommt. Und auf das warten ja alle Wesen eigentlich im Kosmos im Grunde. &#039;&#039;&#039;Es warten die Wesen&#039;&#039;&#039; auf Erden, das heißt die Tiere namentlich darauf, es warten die Elementarwesen darauf, dass dieser Impuls vom Menschen kommt, &#039;&#039;&#039;dass dieser Erneuerungsimpuls kommt&#039;&#039;&#039; - und es warten aber auch die höheren Hierarchien darauf, dass da etwas von unten kommt und &#039;&#039;&#039;mit diesem Impuls&#039;&#039;&#039; von unten, ja, wie soll ich es sagen, &#039;&#039;&#039;etwas von dieser Freiheit auch in die höheren Welten übergeht&#039;&#039;&#039;. Weil diese menschliche Freiheit, diese einzigartige Freiheit, können wir nur hier auf Erden entwickeln. Und kein Wesen, das nicht voll auf Erden inkarniert ist, kann das - und konnte es auch in der Vergangenheit nicht. Und &#039;&#039;&#039;auch für den Christus und für die Trinität&#039;&#039;&#039; ist es eine &#039;&#039;&#039;neue Dimension&#039;&#039;&#039;, obwohl das ja die schöpferische Quelle letztlich selbst ist. Und trotzdem entsteht eine ganz neue Qualität dadurch, dass sich der &#039;&#039;&#039;Christus als Mensch inkarniert&#039;&#039;&#039; hat und voll in die Sterblichkeit hineingegangen ist. Das ist das ganz wesentliche Element.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt eben auch, dass &#039;&#039;&#039;der Moment des Sterbenkönnens ist ein Privileg des Menschen&#039;&#039;&#039; und der Wesen, die ihn begleiten, die aber letztlich auf Erden der Mensch aus sich herausgesetzt hat: Die Tiere, die Pflanzen, die Mineralwelt, so wie wir sie heute kennen, sind etwas, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Und eben gerade &#039;&#039;&#039;diese Erdennatur&#039;&#039;&#039;, vom Mineralischen, Pflanzlichen übers Tierische hinauf plus den ganzen damit verbundenen &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, die warten als allererste drauf, dass sie an diesem, wie soll ich sagen, Geschenk der Freiheit irgendwo einmal anfänglich teilhaftig werden können. &#039;&#039;&#039;Sie werden die Ersten sein, die teilhaben können&#039;&#039;&#039;, wenn wir es vorbereiten - und dann &#039;&#039;&#039;schrittweise auch die höheren Hierarchien&#039;&#039;&#039;. Also, vor allem die heutigen Engelwesenheiten, Erzengelwesenheiten, Urengelwesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=1135s Die Erlösung der luziferischen, ahrimanischen und asurischen Wesenheiten durch den Menschen 0:18:55] ===&lt;br /&gt;
Und dafür wird eine ganz &#039;&#039;&#039;große Rolle&#039;&#039;&#039; spielen die &#039;&#039;&#039;Erlösung der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Warum? Also, welche Widersacherwesenheiten kennen wir? Ich möchte jetzt einmal vorerst die soratischen Wesenheiten ausblenden. Die sind ein eigenes Kapitel. Aber &#039;&#039;&#039;die eigentlichen Widersacherwesen&#039;&#039;&#039; sind eben zurückgebliebene Engelwesenheiten verschiedener Stufen, also zurückgebliebene Engel, zurückgebliebene Erzengel, zurückgebliebene Urengel. &#039;&#039;&#039;Zurückgeblieben&#039;&#039;&#039; im Übrigen &#039;&#039;&#039;meist nur bezüglich bestimmter Kräfte&#039;&#039;&#039;, in anderen Kräften &#039;&#039;&#039;teilweise sogar stärker als die regulären Hierarchien der gleichen Hierarchiestufe&#039;&#039;&#039;. Also, die luziferischen Wesenheiten stammen aus der Engelhierarchie, also aus derselben Hierarchie, aus denen unsere Schutzengel, unsere begleitenden Engel und so weiter sind. Das sind die &#039;&#039;&#039;luziferischen Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die sind und waren vor allem in der Vergangenheit ganz entscheidend, eben das Ich in seinen Schranken vorzubereiten dadurch, dass sie immer stärker unser Ego gemacht haben. &#039;&#039;&#039;Unser Ego gemacht&#039;&#039;&#039; haben, das heißt, etwas Eigenes, was jetzt aber nicht aus dem Ich zunächst kommt, sondern &#039;&#039;&#039;aus dem Astralischen&#039;&#039;&#039; - dem Astralleib von uns ein ganz eigenes Gepräge gibt. Und im Grunde steht dahinter, wenn man es jetzt ganz überspitzt formuliert, der &#039;&#039;&#039;Wunsch&#039;&#039;&#039; oder der Wille, &#039;&#039;&#039;aus diesem Astralleib eine ganze eigene Astralwelt zu machen&#039;&#039;&#039;. Und alles soll sich nach dieser Astralwelt richten. Im Grunde die Vorbereitung für das, was wir später mal wirklich machen werden im Großen, aber in einer ganz anderen Form. Jetzt sind wir noch zu klein dazu und jetzt tragen wir unsere kleinlichen Egoismen hinein. Es wird einmal ein ganz großer, weiter Egoismus sein, in dem sich &#039;&#039;&#039;die Egos aller Menschen vereinen - und es wird etwas Gutes sein&#039;&#039;&#039;. Und die Kräfte, die drin wirken - ob wir den stärksten engen Egoismus haben oder den großen - &#039;&#039;&#039;die Kräfte sind dieselben, nur sie wirken anders&#039;&#039;&#039;. Je enger ich es verdichte, desto stärker werden diese Kräfte einerseits, aber desto mehr sind sie nur auf den engsten Eigennutz beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=1302s Uns bleiben nur ein paar Jahrtausende, um für unsere Zukunftsentwicklung unverzichtbares Astralisches in Geistiges zu verwandeln 0:21:42] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir brauchen aber diese Stärke&#039;&#039;&#039;. Und wir müssen sie sogar noch stärker machen, um sie später einmal ausdehnen zu können - jetzt während unserer Erdentwicklung noch - auf die ganze Erde, die ganze Menschheit. Das ist die Vorbereitung überhaupt, die wesentliche Vorbereitung, dass uns das zumindest zu einem Teil gelingt, um das mitzubauen, ganz wesentlich mitzubauen, was in der Apokalypse als das &amp;quot;Neue Jerusalem&amp;quot; geschildert wird. Denn &#039;&#039;&#039;das &amp;quot;Neue Jerusalem&amp;quot; entsteht aus dem, was die Menschen an vergeistigtem Astralischen entwickelt haben&#039;&#039;&#039; bereits jetzt &#039;&#039;&#039;während der Erdentwicklung&#039;&#039;&#039;. Wir werden es jetzt während der Erdentwicklung nicht vollkommen schaffen. Es wird dann eben das &amp;quot;Neue Jerusalem&amp;quot;, die nächste kosmische Verkörperung unserer Erde, dazu dienen, um das voll ausreifen zu lassen. Aber wenn wir es jetzt nicht vorbereiten, wird es überhaupt nicht passieren. Das ist &#039;&#039;&#039;das große Problem!&#039;&#039;&#039; Weil, was wir jetzt nicht im Kleinen vorbereiten, sozusagen in unserem eigenen Astralleib dazu vorbereiten, das wird dann fehlen - und kann in der Form nicht mehr nachgeholt werden, weil wir die Grundlage nur jetzt während unserer irdischen Verkörperungen legen können. Später wird es eine ganz andere Art der Entwicklung geben dazu. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Entwicklung, dass es wirklich mit voller Freiheit passieren kann, müssen wir jetzt noch während der paar Jahrtausende schaffen, die die Menschheit noch in verkörpertem Zustand auf der Erde hat&#039;&#039;&#039;. Und wir wissen - wir haben schon öfter gesprochen davon -, dass die Zeit, scheinbar zumindest, sehr, sehr kurz ist. Also äußerlich gemessen, sind es ein paar Jahrtausende: 6., 7., 8. Jahrtausend, 9. Jahrtausend - bis dahin wird es etwa gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=1434s Von der Notwendigkeit, unser verdorbenes Astralisches in voller Bewusstheit anzuschauen 0:23:54] ===&lt;br /&gt;
Nur, diese Zeitbegriffe, diese äußerlichen Zeitbegriffe, sind insofern ganz sinnlos, als das &#039;&#039;&#039;Entwicklungstempo&#039;&#039;&#039; sich gewaltig, gewaltig verstärken wird, verschärfen wird. Und das ist jetzt schon merkbar. Auch wenn man sich denkt: &amp;quot;Ich merke noch nichts draußen, wenn ich mir das Weltgeschehen anschaue.&amp;quot; Aber doch! Wir sehen halt meistens nur die Schattenseiten dessen. Es ist im Übrigen auch ein ziemliches &#039;&#039;&#039;Charakteristikum unserer Zeit&#039;&#039;&#039; und ein notwendiges Charakteristikum unserer Zeit, dass wir eigentlich dazu gestoßen werden, als erstes &#039;&#039;&#039;immer das ganze Negative zu sehen.&#039;&#039;&#039; Die Menschen sind heute… Man braucht nur schauen die letzten Krisen, wie sie verlaufen sind. Das Erste ist, man sieht das Negative. Welche Gefahren sind dort? Die Medien wissen das am allerbesten: &#039;&#039;&#039;Mit guten Nachrichten kann man nichts verkaufen&#039;&#039;&#039;. Man kann keine Geschichten verkaufen, die gut sind. Die verkaufen sich schlecht. Aber wenn dort Gefahr, Panik und weiß Gott was, drohendes Unheil, ist, dann steigen die Auflagen so &#039;&#039;(Wolfgang zeigt nach oben)&#039;&#039;. Es ist so eine gewisse magnetische Anziehungskraft gerade dazu da, das Negative zu sehen heute. Und das eben &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; einer gewissen &#039;&#039;&#039;Notwendigkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;weil alles dazu drängt, uns dieser Kräfte bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;, die wir alle haben und mit denen wir aber &#039;&#039;&#039;umzugehen lernen&#039;&#039;&#039; müssen, wenn es heilsam weitergehen soll, die Entwicklung. Es liegt jetzt wirklich an uns. Und es liegt am meisten daran, &#039;&#039;&#039;dass wir es wagen&#039;&#039;&#039;, uns selbst, das heißt namentlich &#039;&#039;&#039;unseren Astralleib anzuschauen&#039;&#039;&#039;, was er so im Laufe der verschiedenen Inkarnationen geworden ist. Also wirklich unser irdischer Astralleib in der Verkörperung: den anzuschauen, was da an Kräften drinnen sich abspielt. Das ist der Punkt, &#039;&#039;&#039;warum die Apokalypse ganz tief in den Abgrund hinunterführt&#039;&#039;&#039;, bevor dann die Aussicht gestellt wird für das &amp;quot;Neue Jerusalem&amp;quot;. Und warum also so sehr, sehr starke Bilder drinnen sind - und Bilder, die wir wahrscheinlich heute noch viel stärker auffassen müssten. Weil, ich habe so die Befürchtung, dass viele Menschen, die jetzt, heute, die Apokalypse lesen: &amp;quot;Ja, das ist natürlich schon schrecklich und grauslich, irgendwo.&amp;quot; Aber die Frage ist, ob sie so elementar erschüttert sind, dass sie dadurch den &#039;&#039;&#039;Anstoß finden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;in ihre eigenen Tiefen hineinzuschauen&#039;&#039;&#039;… Weiß ich nicht. Es gibt zugleich die &#039;&#039;&#039;große Tendenz&#039;&#039;&#039; heute, &#039;&#039;&#039;das Übel überall in der Welt zu sehen&#039;&#039;&#039;, bei allen anderen Menschen rundherum zu sehen, &#039;&#039;&#039;aber am allerwenigsten bei sich&#039;&#039;&#039;. Und das ist das Entscheidende!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=1618s Der Maitreya Buddha wird als erster Buddha seine Buddha-Würde aus der vollen Freiheit heraus erhalten 0:26:58] ===&lt;br /&gt;
Die Fehler der Anderen zu suchen und zu sehen, und die Sachen die draußen passieren, sicher: sollen wir nicht achtlos dran vorbeigehen, was dort ist - aber es wird nichts nützen, wenn man nicht &#039;&#039;&#039;die eigenen Abgründe&#039;&#039;&#039; anschaut. Die hat praktisch jeder, &#039;&#039;&#039;außer den ganz wenigen Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die so weit gekommen sind bereits, dass sie für sich eine irdische Inkarnation nicht mehr brauchen, sich aber trotzdem inkarnieren. Und dann stehen sie aber trotzdem, wenn sie sich inkarnieren, unter der Gefahr, dass trotzdem wieder ein Absturz passiert. Da sieht man also welch ein großes Opfer solche Menschen auf sich nehmen, die sich - wie ein Buddha etwa - nicht mehr verkörpern müssen - und es trotzdem tun. Buddha tut es nicht, aber nicht, weil er jetzt Angst hat davor, dass etwas schiefgehen könnte, wenn er sich inkarniert, sondern es braucht eben &#039;&#039;&#039;zwei Gruppen von Menschen für die Zukunft&#039;&#039;&#039;: Die eine Gruppe ist die, die sich nicht mehr verkörpern, nachdem sie in gewisser Weise zu einer vollendeten irdischen Inkarnation gekommen sind. Wobei das auch wieder ein großer Unterschied ist, ob das in vorchristlicher Zeit passiert ist oder ob man jetzt in nachchristlicher Zeit sich erst zu dem Status entwickelt hat. Daher wird ein &#039;&#039;&#039;großer Unterschied&#039;&#039;&#039; sein &#039;&#039;&#039;zwischen&#039;&#039;&#039; dem Buddha, dem ehemaligen &#039;&#039;&#039;Gautama Buddha&#039;&#039;&#039;, also dem historischen Buddha, &#039;&#039;&#039;und dem späteren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Maitreya Buddha&#039;&#039;&#039;, der also in der Zukunft, wohl in der nächsten Kulturepoche, zur Buddha-Würde aufsteigen wird. Der also jetzt noch nicht die Buddha-Würde wirklich erhalten hat, sondern eigentlich noch Bodhisattva ist, aber aufsteigt zur Buddha-Würde dann, dass er so weit ist, dass er sich nicht mehr hat verkörpern zu müssen. Und &#039;&#039;&#039;er wird es aus seiner vollen Freiheit heraus können&#039;&#039;&#039;, was der historische Buddha in gewisser Weise noch nicht konnte, weil es in vorchristlicher Zeit noch nicht möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da tun sich sehr, sehr viele Themen auf, einfach, die aber ganz entscheidend sind für die Geschichte der Menschheit, für die Menschheitsentwicklung überhaupt. &#039;&#039;&#039;Das steckt also alles da drinnen mit dem Entwickeln seines &amp;quot;Ichs in den Schranken&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Das Wichtige ist, was in dem Spruch, in dem Wochenspruch eben auch, ausgedrückt wird: Dass wir das aber zu &#039;&#039;&#039;verdanken&#039;&#039;&#039; haben dieser ganzen großen geistigen Welt, die über uns ist und die uns jetzt &#039;&#039;&#039;in der Sommerzeit in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem geistigen Weben irgendwo draußen&#039;&#039;&#039; gegeben ist &#039;&#039;&#039;in der Sinnesdumpfheit&#039;&#039;&#039;, wenn wir uns mit dem verbinden draußen. &#039;&#039;&#039;Dort ist die Quelle der Kräfte&#039;&#039;&#039;, die da hineinkommen, immer wieder, immer wieder und immer wieder. Jedes Jahr, immer wieder besonders zu der Zeit besonders stark. Wir können sie jetzt noch nicht fassen, aber wir brauchen diese Kräfte. Und da sind durchaus eben nach wie vor &#039;&#039;&#039;auch luziferische Kräfte dabei&#039;&#039;&#039;. Durchaus auch - und gehört alles dazu. Nur - in Freiheit können wir es nur in Empfang nehmen, wenn wir uns immer mehr dessen &#039;&#039;&#039;bewusst werden&#039;&#039;&#039;, was da hereinkommt. &#039;&#039;&#039;Das ist der Unterschied zu früher&#039;&#039;&#039;. In der vorchristlichen Zeit - und für viele noch weit darüber hinaus - haben wir dies mehr oder minder dumpf, unbewusst, empfangen und haben es jetzt als Selbstverständlichkeit irgendwie in uns, können es irgendwie handhaben, aber mehr instinktiv als bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=1853s Jetzt in Vorbereitung der nächsten Kulturepoche in unsere karmischen Verfehlungen hineingehen, um dem drohenden Kampf &amp;quot;Aller gegen Alle&amp;quot; entgegenzuwirken 0:30:53] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt im &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039; geht es einmal drum, &#039;&#039;&#039;sich all dieser Kräfte bewusst zu werden&#039;&#039;&#039; - soweit wie irgendwie möglich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;als Vorbereitung der nächsten Kulturepoche&#039;&#039;&#039; müssen wir es in dieser Kulturepoche schaffen, eben zum Beispiel völlig ungeschminkt &#039;&#039;&#039;hineinzuschauen in all unsere karmischen Verfehlungen&#039;&#039;&#039; - bis hinein in die Zeiten, wo das passiert ist, was ich euch anfangs erzählt habe. Wo &#039;&#039;&#039;Völkermord&#039;&#039;&#039; und so weiter einfach notwendig war, &#039;&#039;&#039;eine gewisse&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Notwendigkeit&#039;&#039;&#039;, die uns die &#039;&#039;&#039;Widersacher aufgezwungen haben&#039;&#039;&#039;, aber uns umgekehrt &#039;&#039;&#039;dadurch die Freiheit ermöglicht&#039;&#039;&#039; haben. Man muss auch sehen, wenn zum Beispiel heute in der Evolutionslehre, also seit Darwin oder was, vom &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Kampf ums Dasein&#039;&#039;&#039;&amp;quot; und so weiter gesprochen wird, dann muss man eines sagen: Dass dieses Prinzip, das da erwähnt wird in der Evolutionslehre, dass das in die Natur hineingekommen ist, liegt am Menschen. Wir haben es hineingebracht. Wir haben es hineingebracht mit Hilfe der Widersacherkräfte, die uns dabei geführt haben. &#039;&#039;&#039;Wir haben das hineingetragen, sonst wäre auch die Natur ganz anders&#039;&#039;&#039;. Wobei man dazu sagen muss, dass es im Großen und Ganzen in der Natur, die wir aus uns herausgesetzt haben - also im Tierreich, Pflanzenreich, Mineralreich und so weiter - dieser sogenannte Kampf ums Dasein im Grunde wesentlich friedlicher verläuft als beim Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen wurde es irgendwann, ja, fast könnte man sagen, zu einer Art Selbstzweck. Es ist dann immer mehr übers Ziel hinausgeschossen worden. Es war so selbstverständlich drinnen, dieses im Grunde: &#039;&#039;&#039;Alles um mich herum abwerten, niederhalten, kleinmachen, um selbst zu wachsen&#039;&#039;&#039;. Und das galt zunächst einmal für die Stammes- und dann für die Volksgemeinschaften. Aber immer mehr auch für den Einzelmenschen drinnen. Natürlich, wir haben auch die andere Seite in uns. Aber die da unten ist sehr stark! Und wir haben es den &#039;&#039;&#039;höheren Mächten zu verdanken&#039;&#039;&#039;, dass sie uns lange, lange Zeit geholfen haben dabei, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte&#039;&#039;&#039;, naja, &#039;&#039;&#039;im Zaum zu halten&#039;&#039;&#039;, wo wir es noch nicht konnten. Nur - jetzt ist der Übergang in die Zeit, wo wir der Hüter dieser Kräfte sind. Wenn unser Ich sich nicht stark genug entwickelt, das heißt, stark genug in seinem Bewusstsein wird… Und &#039;&#039;&#039;mit dem Bewusstsein wächst aber zugleich die Kraft, diese Widersacherkräfte in uns im Zaum zu halten&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich das Bewusstsein für diese Kräfte - wenn es in richtiger Weise passiert - nämlich so, dass jetzt nicht das Ich einfach die Panik kriegt und im Grunde nichts anderes will als davonlaufen vor den Kräften, sondern sagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Okay,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;meine Aufgabe ist, diese Kräfte nicht zu bekämpfen&#039;&#039;&#039;, eigentlich, &#039;&#039;&#039;sondern zu ergreifen und selbst zu handhaben.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Wenn wir das versäumen, dann wird das herauskommen, was eben auch eine Schilderung der Apokalypse - oder zumindest als ein Ergebnis dieser apokalyptische Schilderung - ist. Was Rudolf Steiner dann nennt: Den &#039;&#039;&#039;Krieg Aller gegen Alle&#039;&#039;&#039;. Dann wird es wirklich so sein, dass zwischen Mensch und Mensch nur ein Gesetz herrscht: Alle Anderen niedermachen. Nur ich. Niemand Anderer. &#039;&#039;&#039;Die Welt gehört einzig mir. Auf das streben wir zu&#039;&#039;&#039;. Das ist einer der Wege, die kommen. Und dahinter stecken ganz stark natürlich die soratischen Kräfte auch. Jetzt müssen wir die auch nennen, die uns mit Handkuss, sozusagen, in Empfang nehmen, wenn wir diesen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=2134s Jetzt am Scheideweg: alles für mein Ego - oder unsere Ego-Kräfte aus der Freiheit heraus verwandeln in Lebenskräfte als Geschenk für die Welt 0:35:34] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;es gibt zwei Wege&#039;&#039;&#039;, die heute sich für den Menschen - und jetzt wirklich &#039;&#039;&#039;für den Ich-Menschen&#039;&#039;&#039; - ergeben: Der eine Weg eben, &#039;&#039;&#039;der Weg nach unten&#039;&#039;&#039;, zu sagen: &amp;quot;Ich verschmelze mein Ich vollkommen mit meinem ganz engen Ego. Mein Ich stelle ich in den Dienst dieses kleinen Egos, im Grunde. &#039;&#039;&#039;Alles für mein kleines Ego&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und im Grunde geht&#039;s drum, eine eigene Welt zu schaffen, die ganz bestimmt ist durch dieses Ego. Und die soratischen Kräfte sagen: &amp;quot;Ja, je mehr du das tust, desto mehr ermöglichen wir dir das auch. Wir geben dir einen Raum, wo du absoluter Herrscher drinnen bist und wo du deine ganzen egoistischen Bedürfnisse ausleben, nicht nur darfst, sondern sollst.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;die andere Seite ist das genaue Gegenteil&#039;&#039;&#039; davon, dass wir eben &#039;&#039;&#039;aus Freiheit heraus unsere Ego-Kräfte&#039;&#039;&#039;, unsere niederen astralischen Kräfte &#039;&#039;&#039;durch das Ich vollkommen verwandeln&#039;&#039;&#039;. Verwandeln heißt, damit zugleich eine Kraft zu entwickeln, dass alles, was daraus entsteht, &#039;&#039;&#039;Geschenk für die ganze Welt&#039;&#039;&#039; wird. Geschenk wird im Seelischen, Geschenk durch die Hilfe des Christus wird auch im Ätherischen, in den Lebenskräften. Nicht wahr, dieses Ätherische, was mit dem Prinzip der Liebe verbunden ist, die darin besteht - in Wahrheit im Kern darin besteht - &#039;&#039;&#039;Lebenskräfte&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;verschenken&#039;&#039;&#039;. Als notwendige Voraussetzung aber auch hat - oder als Begleiterscheinung hat - dass wir auch Seelisches verschenken: Und beides so verschenken, dass wer immer es annehmen will, es in völliger Freiheit annehmen kann. Das ist das Entscheidende dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich jetzt vorher davon gesprochen habe, der andere Weg ist der, alles &#039;&#039;&#039;im Dienste des eigenen Egos zu tun,&#039;&#039;&#039; dann kann das &#039;&#039;&#039;trotzdem bedeuten&#039;&#039;&#039;: Ja, &#039;&#039;&#039;ich schließe in dieses eigene Ego sehr viel anderes ein&#039;&#039;&#039; - durchaus. Und ich sorge mich darum, sozusagen, in der bestmöglichen Weise - &#039;&#039;&#039;solange es meinem Willen gehorcht&#039;&#039;&#039;. Solange es alles das annimmt, was von meiner Quelle ausströmt. Es ist der große Unterschied. Es wäre also eine Welt denkbar, die wunderbar geordnet ist von einem führenden Ich heraus, das ein Ego entwickelt, das den ganzen Erdball umfasst, das aber &#039;&#039;&#039;keine Freiheit zulässt&#039;&#039;&#039;, sondern alles hat sich dem eigenen Plan zu fügen. Und es wird sich nicht auf einen Menschen reduzieren, aber die soratischen Wesenheiten werden helfen, dass es &#039;&#039;&#039;eine kleine Gruppe von Menschen&#039;&#039;&#039; ist, sozusagen, &#039;&#039;&#039;die die Welt zu ihrem Besten&#039;&#039;&#039; - so fassen es jedenfalls die soratischen Wesenheiten auf - &#039;&#039;&#039;unter die Herrschaft dieser kleinen Gemeinschaft stellen&#039;&#039;&#039;. Die also insofern sehr, sehr ausgewählt ist, weil die miteinander zusammenarbeiten müssen. Das ist das große Problem, dass dort also nicht Auseinandersetzungen innerhalb dieser Gemeinschaft entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sind &#039;&#039;&#039;die eigentlichen Abgründe&#039;&#039;&#039; - oder der eigentliche Abgrund -, der da geschildert wird drinnen. Und das ist eine &#039;&#039;&#039;ganz reale Möglichkeit&#039;&#039;&#039; für die Zukunft. Es werden sich Teile davon verwirklichen - und daher wird ein Teil der Menschheit in das fallen, was dann letztlich eben auch in diesen &#039;&#039;&#039;Krieg Aller gegen Alle&#039;&#039;&#039; mündet. Wobei man sich aber nicht so einfach vorstellen sollte einen Krieg, wie wir ihn heute noch erleben. Das wird zwischenzeitlich eine Rolle spielen noch - und &#039;&#039;&#039;er wird immer gefährlicher werden&#039;&#039;&#039; durch die technischen Mittel, die wir zur Verfügung haben. Das wird aber letztlich auch dazu führen, dass Kriege dieser Art unmöglich werden, weil, wir sind jetzt im Grunde schon dran, dass &#039;&#039;&#039;jeder globale Krieg&#039;&#039;&#039; zumindest heute die Erde zerstören würde. Oder &#039;&#039;&#039;zumindest das Leben auf der Erde zum größten Teil zerstören würde&#039;&#039;&#039;. Wir sind jetzt schon dran, dass es keine Möglichkeit mehr gibt, einen Krieg schonend zu führen, sodass einer wenigstens überbleiben könnte. Das ist das Paradoxon. Aber noch schlimmer wird es aber werden… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=2452s Die Kriege werden sich mehr und mehr auf die ätherische und die seelische Ebene verlagern 0:40:52] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es wird sich immer mehr auf die ätherische und auf die seelische Ebene verlagern&#039;&#039;&#039;. Das heißt, was kommen wird - wir haben einmal vor langer Zeit in den Vorträgen darüber gesprochen - es wird so etwas kommen, namentlich &#039;&#039;&#039;in Europa&#039;&#039;&#039;, in Mitteleuropa, Europa überhaupt, wird sich eine &#039;&#039;&#039;neue Form der Heilkunst&#039;&#039;&#039; entwickeln und auch der Krankheitsverhütung überhaupt. Also etwas, was &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; nennt: den &amp;quot;&#039;&#039;&#039;hygienischen Okkultismus&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Es klingt jetzt gerade in unserer Zeit, wo wir mit Corona zu tun haben, klingt es sehr, sehr äußerlich. Aber mit Hygiene ist ja eigentlich gemeint im weitesten Sinne, ein &#039;&#039;&#039;Leben&#039;&#039;&#039; zu führen, das der Gesundheitsvorsorge auch dienlich ist. Also &#039;&#039;&#039;Krankheiten erst gar nicht entstehen zu lassen&#039;&#039;&#039;, sondern schon die Lebensführung so anzulegen, dass das &#039;&#039;&#039;Leben so gesund wie möglich&#039;&#039;&#039; abläuft. Weil, das Normale, was übrigens von Anfang an vorgesehen wäre für den Menschen, wodurch aber dann die Freiheit sich nicht entwickeln hätte können, wäre: Er lebt, er ist zwar sterblich, aber er lebt eigentlich bis ins hohe Alter gesund - und dann entschläft er ganz sanft als eigentlich im Grunde gesunder Mensch im Wesentlichen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;man stirbt nicht eigentlich an einer Krankheit&#039;&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;&#039;man verlässt die Leibeshüllen, weil die geistige Aufgabe für diese Inkarnation vollendet&#039;&#039;&#039; ist. Dann entlässt der Körper den Geist - und das wäre eigentlich der Normalzustand gewesen. No, den haben wir heute in den seltenen Fällen so. Und es wird aber im positiven Sinn die Entwicklung dorthin gehen. Das werden wir entwickeln können für die Zukunft, dem zumindest näher, immer näher zu kommen. Das heißt, eine &#039;&#039;&#039;Medizin&#039;&#039;&#039;, die sich auf äußere Mittel stützt, die wir jetzt zweifellos noch brauchen, wird sich in der Zukunft - zumindest für die Menschen, die sich geistig entsprechend entwickeln - in etwas ganz anderes verwandeln, nämlich, dass &#039;&#039;&#039;wirklich eine Heilung aus dem Geistigen, aus dem Seelischen heraus&#039;&#039;&#039; stattfindet. Denn was die Lebenskräfte wirklich aufzehrt, sind die Verfehlungen im Astralleib, also alles, was an Störungen im Seelischen ist. &#039;&#039;&#039;Alle körperlichen Krankheiten haben letztlich ihre Ursache im Seelischen&#039;&#039;&#039;, auch solche, die durch äußere Erreger zum Beispiel verursacht werden. Dass wir überhaupt anfällig für so etwas sind, dass uns so etwas angreifen kann, dass wir verletzlich sind durch so etwas, liegt daran, weil seelisch einfach etwas nicht in Ordnung ist - bei uns allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=2651s Unsere unbewussten Wunden im Astralischen saugen an unserer Ich-Kraft und lassen wichtige Fähigkeiten des freien Ichs für alle Zukunft verloren gehen 0:44:11] ===&lt;br /&gt;
Also, braucht man sich jetzt nicht klein vorkommen deswegen, es geht uns allen so. &#039;&#039;&#039;Wir haben schwerste Wunden in unserem Astralischen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, in &#039;&#039;&#039;den unterbewussten Bereichen unseres Seelischen&#039;&#039;&#039;, wenn man es anders ausdrücken will. Dort sind wir alle schwerst verwundet durch viele, viele Kämpfe aus der Vergangenheit, sozusagen, so wie ich es euch geschildert habe. Das tragen wir alles mit uns - und das sind &#039;&#039;&#039;seelisch tief blutende Wunden&#039;&#039;&#039;, wenn wir so wollen. Blutend in dem Sinn, dass das auch wahnsinnig &#039;&#039;&#039;saugt an unserer Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; - und fordert unsere Ich-Kraft ganz, ganz stark heran. Die &#039;&#039;&#039;Gefahr&#039;&#039;&#039; ist immer, wenn wir &#039;&#039;&#039;Ich-Kräfte, die unbewusst&#039;&#039;&#039; zunächst einmal versuchen &#039;&#039;&#039;dran&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;… Aber wenn es unbewusst ist, wird immer größer die Gefahr, dass das alles Kräfte sind, die sich die Widersacher holen, namentlich die &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039;. Wir haben darüber gesprochen, dass die sogar &#039;&#039;&#039;an unser Ich herankommen&#039;&#039;&#039;, indem sie nämlich zerstörerisch wirken können bis in unseren physischen Leib hinein. Dadurch aber, wenn sie unseren physischen Leib beschädigen in bestimmter Weise, uns wesentlich &#039;&#039;&#039;erschweren das klare, wache Ich-Bewusstsein zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und alles das letztlich, &#039;&#039;&#039;was wir nicht bewusst aus dem Ich heraus schaffen, ist&#039;&#039;&#039; letztlich &#039;&#039;&#039;für die Zukunft verloren&#039;&#039;&#039;. Das ist das, wo Rudolf Steiner davon spricht, dass sogar also &amp;quot;Stücke aus dem Ich herausgerissen werden&amp;quot;. Das ist jetzt ein sehr bildhafter Ausdruck, weil, wie ihr wisst, das Ich ist kein Ding in dem Sinn, kein Gegenstand, wo ich sagen kann: &#039;&#039;&#039;Das Ich&#039;&#039;&#039; ist so groß, so breit, so dick, so schwer. Das kann man alles nicht sagen. Es ist kein Ding, aus dem man in dem Sinn Stücke herausreißen kann, aber es &#039;&#039;&#039;verliert ganz bestimmte Fähigkeiten&#039;&#039;&#039;. Denn alles, was aus dem Ich heraus in seinen Fähigkeiten drinnen läge an Möglichkeit: Realisieren tut es sich in dem, was man hier als Tat setzt, hier auf Erden. Und &#039;&#039;&#039;was wir hier auf Erden nicht als Tat gesetzt haben, geht uns&#039;&#039;&#039; für unsere Freiheit, &#039;&#039;&#039;für unser freies Ich in der Zukunft verloren&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das, was jetzt nicht passiert bis zu unserer letzten Inkarnation hin, ist für alle Zeiten verloren. Für alle Zeiten verloren. Ist &#039;&#039;&#039;unwiederbringlich&#039;&#039;&#039;. Das ist gemeint damit, dass &amp;quot;Stücke aus dem Ich herausgerissen werden&amp;quot;. Wenn uns also namentlich die Asuras hindern daran, &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; in genügendem Maße zu entwickeln und vieles unbewusst laufen lassen, das ist verloren. Für alle Zukunft verloren. &#039;&#039;&#039;Das sind aber die wichtigsten Kräfte, die wir brauchen&#039;&#039;&#039;. Dieses Ich-Bewusstsein, dieses starke Ich-Bewusstsein, können wir im Grunde von heute an nur entwickeln, indem wir unseren &#039;&#039;&#039;eigenen Verfehlungen&#039;&#039;&#039; - und damit aber auch den Widersachern, die dahinter stehen und die uns dorthin getrieben haben - indem wir dem ganz &#039;&#039;&#039;stark ins Auge schauen&#039;&#039;&#039;. Wenn man einen geistigen Weg geht und das nicht berücksichtigt, dann tut man der Entwicklung der Menschheit nichts Gutes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=2885s Zum geistigen Streben gehört heute unverzichtbar der Blick auf die dunkle Seite 0:48:05] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es reicht heute nicht aus&#039;&#039;&#039;, sich vorwiegend zu &#039;&#039;&#039;beschäftigen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; dem, was von den &#039;&#039;&#039;höheren Hierarchien&#039;&#039;&#039; herunter zu uns strömt, wenn wir nicht auch &#039;&#039;&#039;die andere Seite in gleichem Maße anschauen&#039;&#039;&#039;. Das Schicksal der Erde oder der Menschheit auf Erden wird uns aber dazu hinführen, dass wir genug Gelegenheit bekommen werden, auch die &#039;&#039;&#039;dunkle Seiten anzuschauen&#039;&#039;&#039;. Und die wird uns ermöglichen, auch immer klarer und immer wacher die lichte Seite zu sehen und aus ihr alle Kräfte zu schöpfen, die wir nur je brauchen können. Nicht wahr, unserer Freiheit tut es keinen Abbruch, auch viel, viel &#039;&#039;&#039;Höheres&#039;&#039;&#039;, als wir noch aus unserem eigenen Ich schaffen können, von oben &#039;&#039;&#039;aus Freiheit anzunehmen&#039;&#039;&#039;. Das Wichtige ist: aus Freiheit heraus. Die geistige Welt, die über uns steht, die Engelhierarchien, auch ein &#039;&#039;&#039;Michael&#039;&#039;&#039; oder so: Er wird nicht den kleinsten, na, &amp;quot;Finger&amp;quot; kann man nicht sagen, rühren, aber, weiß ich nicht, den kleinsten Flügelschlag rühren - oder wie immer ich das ausdrücken soll, um das in so ein Bild zu fassen - um uns gegen unseren Willen zu helfen. &#039;&#039;&#039;Wenn wir nicht wollen, muss er sich zurückhalten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten, die sich nicht daran halten, zählen schon zu den Widersacherkräften&#039;&#039;&#039;. Also, nehmen wir an, irgendein Engel oder Erzengelwesenheit denkt: &amp;quot;Na, aber da ist die arme Menschheit, ich darf zwar nicht eingreifen, aber ich weiß ja, wie ich ihnen helfen kann - und ich tu&#039;s.&amp;quot; Abgesehen davon, dass sie die Freiheit nicht haben - die wirklichen haben es nicht, die wirklichen höheren Hierarchien -, dann ist es mit Sicherheit irgendeine luziferische Wesenheit. Dann ist es ein &#039;&#039;&#039;luziferischer Engel&#039;&#039;&#039;, zumindest. Oder es ist ein &#039;&#039;&#039;ahrimanisches Wesen&#039;&#039;&#039;. Und die ahrimanischen Wesenheiten, die stehen auf der gleichen Rangstufe wie die Erzengel und sind in manchen Kräften durchaus stärker. Nicht wahr, die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; - viele von ihnen zumindest - sind eigentlich in Wahrheit sogar &#039;&#039;&#039;zurückgebliebene Urengelwesenheiten&#039;&#039;&#039;, ursprünglich. Es sind also Urengelwesenheiten, die mit vielen ihrer Fähigkeiten so weit zurückgeblieben sind, dass sie nur mehr als Erzengel einzustufen sind, aber sie haben bestimmte Fähigkeiten der Urengel in sich - und die sind &#039;&#039;&#039;stärker als die&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;regulären Erzengel&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher zum Beispiel die ahrimanischen Gegengeister zu Michael etwa, um dieses ganz prominente Beispiel zu nehmen: &#039;&#039;&#039;Die dunkle Seite ist stärker als der Michael&#039;&#039;&#039;. Daher, &#039;&#039;&#039;Michael konnte den Drachen nicht wirklich besiegen&#039;&#039;&#039;. Er konnte ihn nur auf die Erde stürzen. Und wir sagen: &amp;quot;Dankeschön. Jetzt haben wir ihn.&amp;quot; Wir können. &#039;&#039;&#039;Wir können das, was der Michael nicht kann&#039;&#039;&#039;. Wir können es - im Prinzip auf jeden Fall. Wir müssen es nur wollen. Es kann uns niemand zwingen dazu, aber wir können es aus Freiheit, wenn wir den Mut aufbringen, uns im Grunde völlig mit dieser Kraft zu verbinden und sie völlig mit unserem Ich zu durchdringen, sozusagen, ganz als Ich dieser Wesenheit, dieser Widersacherwesenheit, sich ihr hinzugeben, sich ihr zu schenken - ohne sich dabei aufzugeben. Das ist das Interessante, &#039;&#039;&#039;dann wird diese Kraft durchlichtet&#039;&#039;&#039;. Dann wird diese Kraft durchlichtet. &#039;&#039;&#039;Der Michael kann das nicht&#039;&#039;&#039;. Es können die Menschen, die sich sozusagen, ja, wie soll ich sagen, bildlich gesprochen, in den Schlund des Drachens werfen. Und die Folge ist, dass &#039;&#039;&#039;der Drache von innen heraus durchlichtet&#039;&#039;&#039; wird. Und mehr noch, dass diese Widersacherwesenheit damit teilhaftig wird des Freiheitsprinzips, das durch das menschliche Ich gegeben ist. Das heißt, &#039;&#039;&#039;die erlösten Widersacher werden die ersten sein nach dem Menschen, denen die Freiheit zugänglich wird&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Aufgabe der Menschheit überhaupt, diese Freiheit nach und nach zu allen Wesen hinzutragen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und manche werden es annehmen wollen, manche werden es nicht annehmen wollen. Bei den regulären Widersacherkräften kann uns das überall gelingen. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es kann uns der Drache&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;auch zurückstoßen&#039;&#039;&#039; und sagen: &amp;quot;Ich will dich nicht verschlucken.&amp;quot; Aber dann muss er sich auch von uns zurückziehen. Das ist nämlich die andere Seite. &#039;&#039;&#039;Es gibt nur zwei Möglichkeiten&#039;&#039;&#039;: Entweder wir sind stark genug und er ist offen genug dazu, bereit uns zu verschlingen - trotz des Lichtes das wir ausstrahlen - oder er spuckt uns sozusagen aus oder lässt uns gar nicht zu sich herein. Dann trennt er sich, aber dann kommt er auch nicht mehr an uns heran. &#039;&#039;&#039;Dann zählt er zu den Wesenheiten, die ausgeschieden werden&#039;&#039;&#039;, die ausgeschieden werden &#039;&#039;&#039;aus der regulären Entwicklung&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;gerade bei den Widersacherkräften, die sich aus den Engeln, Erzengeln, Urengeln rekrutieren&#039;&#039;&#039;, also auf der Engelstufe die luziferischen, auf der Erzengelstufe die ahrimanischen, und auf der Urengelstufe die &#039;&#039;&#039;asurischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die also insbesondere dann zurückgebliebene Elohim eigentlich sind oder gleicher Rangstufe der Geister der Form. Daher haben sie eine &#039;&#039;&#039;starke Macht über das Physische&#039;&#039;&#039;, zum Beispiel über die Gestaltung des Physischen. Und da können sie eben gerade beim Menschen sehr stark hineinspielen, gerade jetzt in unserer Zeit das Physische des Menschen so zu beschädigen, dass die Freiheit zurückgedrängt wird. &#039;&#039;&#039;Aber das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geht nur&#039;&#039;&#039;, wenn wir mitwirken in dem Sinn, dass wir &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein unserer Freiheit versäumen aus eigener Kraft zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Sie können es uns nicht rauben, wenn wir es nicht zulassen. Aber sie verführen uns halt sehr stark dazu, auf die Freiheit gerne zu verzichten - vor allem wenn wir eh immer dabei sagen: &amp;quot;Ja, ich bin frei, ich bin frei. Ich mache, was ich will.&amp;quot; Und nicht die wirkliche Freiheit ergreifen, das heißt schöpferisch etwas Neues der Welt zu geben. Nur dort ist &#039;&#039;&#039;wirkliche Freiheit&#039;&#039;&#039; da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=3358s Das Schaffen aus dem Nichts heraus ist im Tagtäglichen möglich! 0:55:58] ===&lt;br /&gt;
Ich habe euch schon gesagt: Das ist &#039;&#039;&#039;möglich in jeder menschlichen Begegnung&#039;&#039;&#039;, in der Begegnung mit der Natur. Wenn wir nur einen Blick auf eine Blume werfen, kann diese &#039;&#039;&#039;schöpferische Freiheit&#039;&#039;&#039; drinnen sein. Es ist eigentlich, unter Anführungszeichen, keine große Hexerei. Im Kleinen kann man es tun - und wir tun es auch. Und wir tun damit genau das, von dem ich so oft schon gesprochen habe: &#039;&#039;&#039;Dieses Schaffen aus dem Nichts heraus&#039;&#039;&#039;. Es war ja oft die Frage: &amp;quot;Ja, aber wie tut man denn das eigentlich?&amp;quot; Da spricht er immer davon: &amp;quot;Ich soll es aus dem Nichts schaffen, wie tue ich das?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Wir tun es&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;aber noch nicht mit genügend Bewusstsein&#039;&#039;&#039; wahrscheinlich viele von uns - &#039;&#039;&#039;tagtäglich&#039;&#039;&#039;. Es geht jetzt nur drum, sich dessen, was wir ohnehin immer wieder tun, bewusst zu werden. Dann ist es eine ganz freie Tat. Dann wird es eine wirklich ganz freie Tat. Aber wir sind auf dem Weg. Es ist unser Ich tätig, unser wirkliches höheres Ich in uns tätig, aber &#039;&#039;&#039;unser kleines Ich lässt&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;noch nicht zu, dass das alles ins Bewusstsein hereinkommt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=3437s Bewusstsein für unser kleines Ich mit all seinen Abgründen entwickeln, kann uns zur Heilung aus dem Seelisch-Geistigen heraus hinleiten 0:57:17] ===&lt;br /&gt;
Daher müssen wir ein &#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039; einmal kriegen &#039;&#039;&#039;für dieses kleine Ich&#039;&#039;&#039; auch. Dazu gehört halt der ganze große dunkle Teil dazu. Je mehr wir da hineingehen, uns dessen bewusst werden, praktisch im gleichen Gegenschlag dazu, wird uns immer mehr von der lichten Seite unseres Ichs bewusst. Das heißt, das, was &#039;&#039;&#039;als unser großes Ich zunächst einmal nur draußen erlebt werden kann&#039;&#039;&#039; - oder im ganz großen Sinn eigentlich im Leben zwischen Tod und neuer Geburt in der &#039;&#039;&#039;Weltenmitternachtsstunde&#039;&#039;&#039;, da ist es pur. Nur einmal &#039;&#039;&#039;dieses große kosmische Ich&#039;&#039;&#039;, ja, auch fast über-kosmische Ich, möchte ich sagen… Aber damit wir es wirklich in Freiheit ergreifen können, müssen wir nicht nur in die Inkarnation hineingehen, sondern &#039;&#039;&#039;es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gehört&#039;&#039;&#039; eben wirklich &#039;&#039;&#039;die volle Nachfolge Christi&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dazu&#039;&#039;&#039;: dieses Abgestiegen in das Reich der Toten oder Abgestiegen in die Unterwelt, &#039;&#039;&#039;Abgestiegen in diesen Abgrund, der hinunterführt bis zu den soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; - bis dorthin. Also, sogar bis über die Grenze der eigentlichen Widersacherkräfte im engeren Sinn hinaus zu diesen irregulären soratischen Wesenheiten, die also so ganz Querschläger sind. &#039;&#039;&#039;Die können wir weder erlösen noch sonst was&#039;&#039;&#039;, wir können sie wohl auch nicht von ihrem Weg abbringen. &#039;&#039;&#039;Niemand hat darauf Einfluss&#039;&#039;&#039;, auch der Christus nicht, auch die Gottheit als solche nicht. Die gehen ihren Weg. Sie wurden zu ihrer Aufgabe auch nicht bestellt. Sie sind in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;völlige Irrläufer in unserem Entwicklungszyklus&#039;&#039;&#039; drinnen, aber wir können uns auf jeden Fall freihalten von ihnen - oder uns ganz mit ihnen verbünden. &#039;&#039;&#039;Diese beiden Möglichkeiten stehen uns offen&#039;&#039;&#039;. Die soratischen Wesenheiten sind halt die, die uns damit verführen, dass sie uns gewaltige Macht geben. &#039;&#039;&#039;Diese Macht&#039;&#039;&#039; ist etwas, die wir also unmittelbar &#039;&#039;&#039;im Astralischen&#039;&#039;&#039; haben, die wir aber auch haben in den Ätherkräften drinnen, die also namentlich dann &#039;&#039;&#039;in der nächsten Kulturepoche noch viel stärker als jetzt&#039;&#039;&#039; - aber beginnend schon jetzt in unserer Kulturepoche - eingesetzt werden können, um Menschen oder die Natur, andere Wesen, ja, im weitesten Sinne krank zu machen. So wie sich entwickelter &amp;quot;&#039;&#039;&#039;hygienischer Okkultismus&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, wenn man es so nennen will, also &#039;&#039;&#039;ein Heilen aus dem Seelisch-Geistigen&#039;&#039;&#039; heraus: Wenn man über &#039;&#039;&#039;diese Kräfte&#039;&#039;&#039; verfügt, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;falsch anwendet&#039;&#039;&#039;, das heißt, nicht im Sinne der Freiheit anwendet, werden sie eben &#039;&#039;&#039;krankmachende Kräfte&#039;&#039;&#039;. Es sind genau die gleichen Kräfte. Das wusste man schon in alten Zeiten, nur konnte man es da noch nicht aus dem schöpferischen Ich heraus wirklich selbst entwickeln, aber man konnte sie handhaben. &#039;&#039;&#039;Man wusste, wer heilen kann, kann auch krank machen&#039;&#039;&#039;. Wer die Kenntnisse des Heilens hat, hat die Kenntnisse auch, willkürlich Krankheiten zu erzeugen. &#039;&#039;&#039;Man kann beides tun&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=3661s Immer wieder am Scheideweg: Wie setzen wir die Kräfte ein, die wir wecken? 1:01:01] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Menschheit spielt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit dem&#039;&#039;&#039;. Immer wieder. Nicht erst in unserer Zeit, aber in unseren Zeiten halt - so wie es unserer Zeit entspricht - halt auf vielfach auch technisch-wissenschaftlichem Weg. Auf äußerem Weg Kräfte zu wecken, wieder &#039;&#039;&#039;Kräfte zu wecken, die so durch kein anderes Wesen als den Menschen geweckt werden könnten&#039;&#039;&#039;. Muss man dazu sagen. Aber in der Zukunft wird es viel weiter gehen noch, es wird nicht nur die äußere Zerstörung sein, weil, natürlich für uns im Erdenleben ist es ganz schlimm jetzt. Es wird mir eine &#039;&#039;&#039;Krankheit&#039;&#039;&#039; sozusagen zugeworfen, die mich letztlich zu Tode bringt, nehmen wir mal das an: Aus einer höheren Sicht gesehen, ist das noch das Harmloseste. Viel, viel &#039;&#039;&#039;schlimmer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wenn eine Schädigung bis in die Ätherkräfte hineingeht, bis in die Seelenkräfte hineingeht&#039;&#039;&#039;. Mit dem werden die Widersacher in der Zukunft verstärkt arbeiten. Eine Folge wird dann auch eine äußere Erkrankung unter Umständen sein. Unter Umständen auch gar nicht, sondern es wird ein sehr angenehmes Leben vielleicht da sein, aber ein Leben, wo eine Krankheit insofern entsteht, als alles dazu getan wird, dass &#039;&#039;&#039;der physische Leib des Menschen ungeeignet wird, ein freies Ich-Bewusstsein zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Das wird ein ganz großer &#039;&#039;&#039;Zielpunkt&#039;&#039;&#039; namentlich &#039;&#039;&#039;der asurischen und soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sein, dass sie das anstreben, dass der physische Leib des Menschen so verhärtet, so verändert wird, dass einfach die Entwicklung eines freien Ichs nicht mehr möglich ist mit einer solchen Verkörperung. Und &#039;&#039;&#039;wir wissen, es geht nur in der Verkörperung&#039;&#039;&#039;. Also, ich kann mit dem besten Willen hereinkommen, aber wenn dann unten nur mehr Verkörperungsmöglichkeiten sind, die nicht geeignet sind, ein freies Ich-Bewusstsein zu entwickeln, dann steht die Menschheit vor einer sehr, sehr großen Herausforderung. &#039;&#039;&#039;An dem arbeiten aber namentlich die soratischen und asurischen Kräfte ganz, ganz stark&#039;&#039;&#039;. Muss man sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir können ihnen nur dadurch &#039;&#039;&#039;Paroli bieten&#039;&#039;&#039;, dass wir ein &#039;&#039;&#039;starkes freies Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; entwickeln, weil &#039;&#039;&#039;darin liegt die Kraft, bewusst am physischen Leib zu arbeiten&#039;&#039;&#039;. Immer bewusster. Ich meine, das Endziel werden wir erst dann noch in drei weiteren kosmischen Inkarnationen erreichen, aber es beginnt jetzt. Das sind die Auferstehungskräfte, die drinnen sind. Also, &#039;&#039;&#039;wir setzen diesen soratischen Impulsen, asurisch-soratischen Impulsen entgegen die Auferstehungimpulse&#039;&#039;&#039;, die durch den &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; in die Menschheit hineingekommen sind. &#039;&#039;&#039;Das sind die Gegenkräfte&#039;&#039;&#039; dazu: Dieses Heilmittel, sozusagen, letztlich selbst zu erschaffen mit Hilfe des Christus, mit Hilfe der Vatergottheit sogar, weil, auch der Christus konnte es nicht ohne die Vatergottheit - oder ohne jene Aspekte der Trinität, die halt als Vatergottheit bezeichnet wird, die bis ins Physische eingreifen können. Wir haben aber dann den Christus als Hilfe, der im Ätherischen tätig sein kann, der uns unterstützt dabei. Und &#039;&#039;&#039;wir selber müssen im Seelischen arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und daher das ganz Wichtige, hineinzuschauen als Erstes: &#039;&#039;&#039;Was ist da alles Dunkles drinnen?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist das Gebot der Stunde!&#039;&#039;&#039; Das ist wirklich ab jetzt, spätestens ab jetzt - wir sind eigentlich schon verspätet dran - ein ganz großes Ziel, das heißt: &#039;&#039;&#039;Die Begegnung mit den dunklen Mächten. Schritt für Schritt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=3929s Die Begegnung mit dem Doppelgänger kann das ganze weitere Leben prägen 1:05:29] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ich danke meinem Schicksal&#039;&#039;&#039;, muss ich sagen. Das erste geistige Erlebnis, das ich hatte, war die &#039;&#039;&#039;Begegnung mit dem Doppelgänger&#039;&#039;&#039;. Und die war dermaßen niederschmetternd, &#039;&#039;&#039;dass das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das ganze weitere Leben prägt&#039;&#039;&#039;, so eine Erfahrung. Zu sehen, was da alles aufzuarbeiten ist. Und dass das klarer Weise nicht in einer Inkarnation zu machen ist sondern dass das noch einige braucht. Und auch zu sehen, dass einfach diese Kräfte, die mit diesen Verfehlungen aus der Vergangenheit aber zusammenhängen... Das wäre ja noch - unter Anführungszeichen - &amp;quot;einfach&amp;quot; zu sagen: &amp;quot;Na gut, das ist jetzt &#039;&#039;&#039;ein Binkel&#039;&#039;&#039;, den schleppe ich mit, aber der ruht da irgendwo im Untergrund. Nur der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;der ruht nicht im Untergrund&#039;&#039;&#039; - einfach. Ja, an unsere Bewusstseinsoberfläche kommt er nicht, aber es kann als Kraft jederzeit geweckt werden, was da dahinter steckt. &#039;&#039;&#039;Darum sagt Rudolf Steiner: Jeder Mensch, der heute im Bewusstseinsseelenzeitalter auf Erden lebt, ist zu den unausdenklich schrecklichsten Dingen fähig&#039;&#039;&#039;, die man sich nur irgendwie ausdenken kann. Jeder. Jeder. Das heißt, jeder hat das Potenzial, ganze Völkerschaften in die Vernichtung zu führen, zum Beispiel, Menschen seelisch zu zerstören. Es wurln &#039;&#039;(wurln = wimmeln)&#039;&#039; in uns gerade nur so diese Kräfte unten. &#039;&#039;&#039;Es ist in uns ein gewaltiger Zerstörungsherd&#039;&#039;&#039;, der dadrinnen ist. Wir müssen ihn haben, wir brauchen ihn auch, wir kommen gar nicht drumherum. Es werden auch &#039;&#039;&#039;genau die Kräfte&#039;&#039;&#039; sein, &#039;&#039;&#039;die uns&#039;&#039;&#039; letztlich einmal &#039;&#039;&#039;helfen&#039;&#039;&#039; - wenn die Erdentwicklung vollendet ist - &#039;&#039;&#039;die ganze Erde aufzulösen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=4048s Unser weiter, weiter, weiter Weg bis zum Bewusstsein des Nirvana-Bereichs 1:07:28] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;was wir nicht auflösen können&#039;&#039;&#039;, also das heißt letztlich aus dem physischen-, aus dem ätherischen-, sogar aus dem seelischen Dasein zu stoßen, zu vergeistigen - und dann auf eine so hohe geistige Stufe zu heben, dass es wirklich selbst für einen hochentwickelten geistigen Blick verschwindet… Also das heißt, aufsteigt in ganz, ganz hohe Weltsphären. Das heißt das, was manchmal genannt wird &amp;quot;&#039;&#039;&#039;die Welt der Vorsehung&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Wobei ihr wisst, &amp;quot;Vorsehung&amp;quot; heißt nicht, dass wirklich jetzt einzelne Ereignisse so nach Plan ablaufen, das ist damit nicht gemeint. Aber es ist jedenfalls ein hoher Weltbereich, der im Grunde die Übersicht jedenfalls hat auf das, was für das Erdgeschehen jeweils notwendig ist. Den Überblick drüber hat, wieweit arbeiten zum Beispiel die Menschen dabei mit - oder nicht. Also das heißt, in diesem Bereich &amp;quot;Welt der Vorsehung&amp;quot; - &#039;&#039;&#039;oder&#039;&#039;&#039; dann, was man den &#039;&#039;&#039;Nirvana-Plan&#039;&#039;&#039; auch in der östlichen Diktion nennt. Dieser &#039;&#039;&#039;Nirvana-Plan hat&#039;&#039;&#039; übrigens &#039;&#039;&#039;drei Abstufungen&#039;&#039;&#039; noch - und dann sind wir erst an der Quelle, an der höchsten Quelle oben. Das heißt, wir müssen letztlich, &#039;&#039;&#039;um überhaupt zu dem &amp;quot;Neuen Jerusalem&amp;quot; zu kommen&#039;&#039;&#039;, wenn wir das wollen aus der Freiheit heraus, aber wenn wir es wollen, dann &#039;&#039;&#039;müssen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wir mithelfen&#039;&#039;&#039; dazu, die ganze Welt, ja, letztlich nicht nur die Erdenwelt im Kleinen, sondern &#039;&#039;&#039;den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039;, der damit verbunden ist, &#039;&#039;&#039;ins Nichts aufzulösen&#039;&#039;&#039;, auf die höchste Stufe des Nirvana-Plans zu bringen. &#039;&#039;&#039;Das ist die höchste Stufe der Vergeistigung&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Damit verschwindet alle äußere Erscheinung&#039;&#039;&#039;, also selbst äußere Erscheinung im Sinne von dem, was ein Hellseher erblicken könnte. Zu sehen gibt es dort nichts mehr. Es ist dann dort oben, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;reinste, pure Schöpferkraft&#039;&#039;&#039;, bevor sie noch tätig geworden ist - oder nachdem sie tätig geworden ist. Es ist sehr schwer auszudrücken. Ich will mich da jetzt nicht zu viel verbreiten, weil das ist ein &#039;&#039;&#039;Thema für zehn Vorträge mindestens&#039;&#039;&#039; - oder noch mehr. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;jenseits&#039;&#039;&#039; selbst &#039;&#039;&#039;dessen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was wir als das Devachan bezeichnen&#039;&#039;&#039;, zum Beispiel. Man spricht oft im anthroposophischen Zusammenhang vom &amp;quot;unteren Devachan&amp;quot;: Es kommt eh aus dem Indischen, die Bezeichnung; wir sagen auch &amp;quot;untere geistige Welt&amp;quot; und &amp;quot;obere geistige Welt&amp;quot;. Ja, &#039;&#039;&#039;da ist es noch lang nicht aus&#039;&#039;&#039;. Bis dorthin, wenn man bis dorthin schauen kann, Bewusstsein haben kann, ist man als Mensch schon sehr, sehr weit. Ist man schon sehr, sehr weit. &#039;&#039;&#039;Nur sehr hohe Eingeweihte blicken&#039;&#039;&#039; weiter, das heißt in die Welt der Vorsehung oder eben auch dann &#039;&#039;&#039;bis in den Nirvana-Bereich hinein&#039;&#039;&#039;, aber dann ist die Voraussetzung dazu, dass wir wirklich zur &#039;&#039;&#039;Buddha-Würde&#039;&#039;&#039; aufgestiegen sind, das heißt eine irdische Verkörperung für unsere Entwicklung nicht mehr brauchen. &#039;&#039;&#039;Bevor wir das nicht haben, bekommen wir kein Bewusstsein für den Nirvana-Plan&#039;&#039;&#039;, für keine der Ebenen dort. Und das sind immerhin auch noch drei Ebenen, die wohl sehr unterschiedlich sind und die man, ja, als heutiger Mensch wohl nur sehr vage erfassen kann. Aber &#039;&#039;&#039;von dort kommt unser wirkliches Ich&#039;&#039;&#039;, von der obersten Spitze dessen. Nur, wir sind uns dessen noch nicht wirklich bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn wir gut in der geistigen Entwicklung sind, dann fangen wir mal an irgendwo im &#039;&#039;&#039;oberen Devachan&#039;&#039;&#039;, dass einmal was zu dämmern beginnt, was unser Ich wirklich ist. &#039;&#039;&#039;Das Wichtige ist&#039;&#039;&#039; aber letztlich einmal hier jetzt &#039;&#039;&#039;auf Erden&#039;&#039;&#039;, während der Zeit, die wir noch haben an Inkarnationen hier, &#039;&#039;&#039;das im Bewusstsein mit unserem kleinen Ich, mit unserem &amp;quot;Ich in seinen Schranken&amp;quot;, zu erfassen&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein weiter Weg noch. Es ist ein weiter Weg noch, weil, was wir jetzt an Bewusstsein haben, was für uns das ganz normale Bewusstsein ist und auf das wir recht stolz sind, das ist sooo a Fuzzerl von dem, was es werden muss, wenn wir nur diese Stufe erreichen wollen, dass wir bis an die &#039;&#039;&#039;Grenze des oberen Devachans&#039;&#039;&#039; kommen. Aber &#039;&#039;&#039;das reicht also nicht an Bewusstsein, um wirklich ganz hinüberzukommen dann in die nächste kosmische Entwicklungsstufe&#039;&#039;&#039;. Dazu müssen wir schon weiter hinaufkommen. Aber es sollten zumindest genügend Menschen während der Erdentwicklung so weit kommen, dass sie mit ihrem Bewusstsein wenigstens bis an die obere Grenze des oberen Devachans, also der oberen geistigen Welt kommen. &#039;&#039;&#039;Die Entwicklung wird schnell vorangehen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=4412s Wir können nur so weit hochsteigen wie wir hinabsteigen - Dantes Wegschilderung in der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; 1:13:32] ===&lt;br /&gt;
Sie geht aber voran &#039;&#039;&#039;nur im Wechselschlag zu dem, wie weit wir bereit sind hinunterzusteigen&#039;&#039;&#039;. Das Licht nach oben wird eben nicht mehr dadurch kommen, dass es uns von oben geschenkt wird, sondern indem wir es uns erringen, indem wir &#039;&#039;&#039;die Willenskraft, die Festigkeit des Ich&#039;&#039;&#039; aufbringen, da &#039;&#039;&#039;hinunterzusteigen&#039;&#039;&#039;. Also, das Paradoxe ist - und das ist eben das, was so schön der &#039;&#039;&#039;Dante&#039;&#039;&#039; letztlich geahnt hat, irgendwo: &#039;&#039;&#039;Der Weg zum Licht führt&#039;&#039;&#039;, indem ich hinuntergehe, dann &#039;&#039;&#039;durch die tiefste Dunkelheit&#039;&#039;&#039; durch, dann weitergehe aber noch, weil ich jetzt ja mitnehme diese ganze Bürde, die ich mit mir trage, die ist ja deswegen noch nicht weg, dass ich die erst läutere. Ich brauche &#039;&#039;(es)&#039;&#039;, erst den Weg hinunterzugehen, mir bewusst zu werden: &#039;&#039;&#039;Was trage ich selber mit mir mit?&#039;&#039;&#039; Was ist überhaupt in der Welt an dunklen Kräften vorhanden? All &#039;&#039;&#039;derer muss ich mir bewusst werden&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich mir aller bewusst geworden bin - bis hinunter, bis hinunter wirklich zu den soratischen Wesenheiten. Auch wenn der Dante die nicht gesondert erwähnt, aber letztlich geht es darum. Wenn ich nicht bis dort hinuntergehe mit meinem Erdenbewusstsein…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interessante ist ja… die Schilderung der &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ist so, dass ein irdischer Mensch da durchgeht, das heißt &#039;&#039;&#039;mit seinem Erdenbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das nimmt er mit. Es ist nicht einfach ein abgehobenes hellseherisches Bewusstsein oder ein Betrachten dieser dunklen Welt von oben irgendwo, sondern er trägt immer sein waches Erdenbewusstsein mit - bis ganz hinunter. &#039;&#039;&#039;Bis ganz hinunter&#039;&#039;&#039;. Dann fängt erst die große Aufgabe an: Jetzt läutere deinen Astralleib. &#039;&#039;&#039;Jetzt läutere dich von deinen ganzen Verfehlungen&#039;&#039;&#039;. Arbeite die alle auf. Das ist ein weiter Weg bis hinauf. Und dann sind wir endlich soweit, dass wir da oben stehen - und dann kommt erst die Entscheidung:  Kommen wir wirklich weiter (oder…), was eben nur der Fall ist, wenn wir im höchsten Ansturm der Widersacherkräfte, nämlich letztlich der geballten Macht aller Widersacherkräfte, aber mit dem größten Impuls der soratischen Kräfte, ob wir dem…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann, &#039;&#039;&#039;wenn wir vollkommen geläutert sind dort oben, dann kommt der Frontalangriff, oben auf der Spitze des Läuterungberges&#039;&#039;&#039;. Das heißt dort, wo ein Eingeweihter seine Vollendung erreicht hat, also bereit ist aufzusteigen im Grunde zur Buddha-Würde, dort lauert in der Zukunft die größte Gefahr. Und die Bewältigung dieser Klippe, sozusagen: &#039;&#039;&#039;Es gibt nur einen Weg&#039;&#039;&#039; im Grunde, wie das bewältigt werden kann: &#039;&#039;&#039;Indem ich bereit bin, mich sozusagen in den Schlund dieses Drachens&#039;&#039;&#039; - oder dieser multiplen Drachen - &#039;&#039;&#039;zu werfen&#039;&#039;&#039;. Und vertraue auf meine Ich-Kraft, dass die diese Wesenheiten durchleuchtet. Das wird also - oder kann gelingen, &amp;quot;wird&amp;quot;, werden wir sehen -, aber kann gelingen eben mit den luziferischen, mit den ahrimanischen, mit den asurischen Wesenheiten. Und eine Schlacke wird ausgeschieden, die mit den soratischen Wesenheiten zusammenhängt. Auf das haben wir keinen Einfluss. Das ist, sozusagen, wie soll ich sagen, der Verdauungsrest, der dann überbleibt. Aber &#039;&#039;&#039;es wird&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;der Drache überwunden und es bleiben nur seine Verdauungsreste übrig&#039;&#039;&#039;, so als Bild jetzt genommen, irgendwo. Das ist eigentlich die Prüfung, durch die wir ganz am Ende durchzugehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=4678s Wann schaffen wir es, uns in den Schlund des Drachens zu werfen? 1:17:58] ===&lt;br /&gt;
Letztlich, wenn ich es jetzt weiter betrachte, die Perspektive, ist es &#039;&#039;&#039;nicht am Übergang&#039;&#039;&#039; jetzt von &#039;&#039;&#039;unserer Erde zum &amp;quot;Neuen Jerusalem&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - da ist natürlich ein wesentlicher Schritt dazu notwendig, aber dort ist es eben noch nicht endgültig - sondern &#039;&#039;&#039;endgültig&#039;&#039;&#039; ist es dann erst, drüber haben wir gesprochen, nicht einmal auf dem &amp;quot;Neuen Jerusalem&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;erst auf der folgenden kosmischen Verkörperung&#039;&#039;&#039; unserer Erde, was Rudolf Steiner nennt: die &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Neue Venus&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Da wird die Liebe eine ganz, ganz starke Kraft sein. Ich meine, sie wird schon im &amp;quot;Neuen Jerusalem&amp;quot;, dem &amp;quot;Neuen Jupiter&amp;quot; eine Naturkraft sein, aber sie wird noch eine viel größere Bedeutung auf der &amp;quot;Neuen Venus&amp;quot; haben. Und dort, haben wir drüber schon gesprochen, im 6…. Also, das ist das: 6. kosmischer Entwicklungszustand, im 6. Unterzustand und dort noch einmal im 6. Unterzustand - dort ist die letzte Prüfung. Wer dort es… &#039;&#039;&#039;Manche schaffen es vielleicht schon früher&#039;&#039;&#039;, aber wer dort es noch schafft, sich, sozusagen, voll beherzt &#039;&#039;&#039;aus seiner Ich-Kraft heraus in den Schlund des Drachens zu werfen&#039;&#039;&#039;, der besteht die Prüfung, besteht die Aufgabe. Und hat den Nebeneffekt, dass damit auch die Widersacherkräfte, außer den soratischen, eben die Exkremente des Drachens, wenn man so will… Aber &#039;&#039;&#039;der Rest des Drachens wird durchlichtet&#039;&#039;&#039;, zumindest jeder Drache, den jeder mitschleppt mit sich. Weil, &#039;&#039;&#039;der große Drache setzt sich zusammen aus den kleinen Drachen&#039;&#039;&#039;, sozusagen, die jeder mitbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=4797s Apokalypse 17. Kapitel: das Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern 1:19:57] ===&lt;br /&gt;
Weil, dieses &#039;&#039;&#039;Tier&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern&#039;&#039;&#039;, das ist ein großes für die ganze Menschheit, aber auch ein kleines, das jeder mit sich trägt. Wir tragen jeder unser Tier mit uns. &#039;&#039;&#039;Das zweihörnige Tier&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das für die soratischen Wesenheiten steht, das können wir nicht beeinflussen, aber es besteht die Gefahr, dass wir uns ihm anschließen&#039;&#039;&#039;. Wir können es nicht durchleuchten - aber wir können uns schon vereinigen mit ihm, aber dann eben nicht im Sinne, es zu durchlichten und zu erlösen, sondern dann mit Haut und Haar diesen Weg zu gehen &#039;&#039;(Wolfgang zeigt nach unten)&#039;&#039;. Das heißt also, ein kleines zweihörniges Tier zu sein im Schoße dieses riesigen zweihörniges Tieres, wenn man es als Bild gebrauchen will. Und damit eine neue kosmische Entwicklung anzustoßen. &#039;&#039;&#039;Aber das ist diese sogenannte &amp;quot;8. Sphäre&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über diese Dinge wird in der &#039;&#039;&#039;Apokalypse&#039;&#039;&#039; sehr deutlich gesprochen. Ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen. Wir stehen im &#039;&#039;&#039;17. Kapitel&#039;&#039;&#039; drinnen, wo sich die Lage immer mehr zuspitzt. Wir haben schon einiges gelesen. Es geht hier weiter die Geschichte mit der Hure Babylon. Die &#039;&#039;&#039;Hure Babylon steht&#039;&#039;&#039; eben gerade &#039;&#039;&#039;für alles das, was an verdorbenen astralischen Kräften&#039;&#039;&#039; letztlich im Menschen, in der Menschheit, &#039;&#039;&#039;in der Erdensphäre vorhanden ist&#039;&#039;&#039;. Da ist sie das Bild dafür. Sie reitet eben, na klar, auf dem &#039;&#039;&#039;Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern&#039;&#039;&#039;. Dieses Tier, also vor allem einmal die sieben Häupter - wir haben schon einmal drüber gesprochen, was sie bedeuten, und man kann das natürlich auch wieder in sehr verschiedener Weise wählen - aber jedenfalls sind damit &#039;&#039;&#039;sieben Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; gemeint. Wir haben damals davon gesprochen, es sind sieben… Die &#039;&#039;&#039;Häupter sind etwas, was im Ätherischen veranlagt&#039;&#039;&#039; ist, was im Ätherischen gebildet wird, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;letztlich kommt es aus dem Seelischen heraus&#039;&#039;&#039;, aber im Ätherischen werden, sozusagen, Köpfe gebildet. Und wenn die Köpfe… wenn das dann weitergeht, das sich bis ins Physische hinein manifestiert, dann werden Hörner daraus, letztlich. Es ist eine Entwicklung, die aus dem Geistigen natürlich letztlich kommt, über das Seelische geht, das Seelische drückt sich im Ätherischen ab, dort werden die Formen gebildet in Form dieser sieben Häupter - und wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;ins Physische&#039;&#039;&#039; hineingeht, &#039;&#039;&#039;werden daraus&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zehn Hörner&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=4993s Wieso hat des Tier zehn Hörner? 1:23:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wieso jetzt plötzlich zehn?&#039;&#039;&#039; Man könnte jetzt denken: &amp;quot;Naja, es kommt jetzt aus dem Seelischen, gut jetzt sind sieben Häupter im Ätherischen eigentlich, warum werden nicht sieben Hörner draus, warum gerade zehn?&amp;quot; Weil, logisch wäre vielleicht noch, man würde sich denken: &amp;quot;Naja, vierzehn Hörner, gut sieben Häupter, jedes hat zwei Hörndl - oder sind es Einhörner? Na, Einhörner geht nicht, dann wären es wieder nur sieben Hörner.&amp;quot; Also, wieso sind’s zehn? Der Grund ist, dass sie sich physisch in zwei Varianten ab einem gewissen Zeitpunkt realisieren. Es hängt damit zusammen, dass das Bild also konkret zurückgreift auf die &#039;&#039;&#039;Entwicklung, wie sie seit der atlantischen Zeit erfolgt ist&#039;&#039;&#039;, wo sich der Mensch in seiner heutigen Gestalt erst allmählich entwickelt hat. Dafür stehen die &#039;&#039;&#039;vier Sphinx-Tiere&#039;&#039;&#039; zunächst einmal: das heißt &#039;&#039;&#039;der Stier, der Löwe, der Adler und letztlich das Menschenantlitz&#039;&#039;&#039;, das daraus entsteht. Dann ist er angekommen beim Menschsein. Also, da gehen wir weit in die atlantische Zeit zurück, wo der Mensch erstmals, naja, in annähernd unserer Gestalt aufgetreten ist, aber auch noch nicht so ganz. Es ist noch immer so ein bisschen im Ätherischen zurückgehalten. Weil, wenn er dann wirklich so ganz physisch erscheint, wie erscheint er denn da? Als Manderl und als Weiberl, als Männchen und als Weibchen. &#039;&#039;&#039;Geschlechtertrennung&#039;&#039;&#039;. Aber das ist ab dem Moment, wo es wirklich jetzt in die dichte Physis hineingeht. Und das heißt, ich habe den Stier, ich habe den Löwen, ich habe den Adler, das sind alles Köpfe im Ätherischen. Dann kommt das Menschenantlitz, das ist auch noch ein Kopf. Der ist&#039;s auch noch nicht. Aber jetzt kommen &#039;&#039;&#039;drei weitere Häupter, die, wenn sie ins Physische gehen, jetzt nicht in einer Gestalt auftreten, sondern immer männlich, weiblich&#039;&#039;&#039;, männlich, weiblich. Jetzt zählt es einmal zusammen: Wir haben drei, die doppelt erscheinen, nämlich männlich und weiblich, also sechs. Sechs Hörner. Und vorher haben wir vier - also den Stier, den Löwen, den Adler und das Menschenantlitz -, die jeweils nur in einer Gestalt da sind. Da spielt die physische Trennung noch keine Rolle. Und damit haben wir dann insgesamt die zehn Hörner. &#039;&#039;&#039;Die Hörner sind das, was bis ins Physische verhärtet ist&#039;&#039;&#039;, also wirklich ins Physische hineinsteht. Ist aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende für die Ausbildung des Ich-Bewußtseins&#039;&#039;&#039;. Gerade diese vielen Hörndln sind notwendig für die Ausbildung des Ich-Bewußtseins. Daher &#039;&#039;&#039;ganz wichtig&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ausbildung des Ich-Bewusstseins die Geschlechtertrennung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=5206s Wirkliche Liebe ist erst in der Vereinigung im Ätherischen möglich 1:26:46] ===&lt;br /&gt;
Ganz wichtig, dass da, sozusagen schon von Natur aus, &#039;&#039;&#039;eine Beziehung&#039;&#039;&#039; da ist &#039;&#039;&#039;zwischen zwei Formen des Menschseins&#039;&#039;&#039;, die zusammenfinden müssen in irgendeiner Weise. Was nicht immer so ganz leicht ist. Und die zusammenfinden müssen, wenn sie in Liebe zusammenfinden sollen, nicht nur durch den Instinkt oder Trieb… Ja, notwendig ist dazu, dass sie sich verbinden bis ins Ätherische hinein, also, sicher physisch auch die Vereinigung da ist, aber &#039;&#039;&#039;das Wesentliche ist die Vereinigung im Ätherischen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort ist erst die wirkliche Liebe da&#039;&#039;&#039;, wo sie ein gemeinsames Ätherisches bilden, eigentlich eine  &#039;&#039;&#039;Äther-Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; bilden: Das &#039;&#039;&#039;Musterbild&#039;&#039;&#039; jeder zukünftigen Gemeinschaft, in Wahrheit - auch. Das  galt für die alten Gemeinschaften in gewisser Weise, wo es über das Blut ging, aber heute wird es immer wichtiger, dass namentlich also diese ätherische Gemeinschaft… Das ist die Grundlage &#039;&#039;&#039;des&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sozialen Wesens überhaupt&#039;&#039;&#039;, aus der Freiheit entwickelten sozialen Wesens. Überall wo was Soziales lebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=5301s Für die Bewusstwerdung sind auch im sozialen Leben Abgrenzung und Trennung erforderlich 1:28:21] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht umsonst spricht Steiner vom sozialen Leben&#039;&#039;&#039;. Das Wort &amp;quot;Leben&amp;quot; drin ist was ganz Entscheidendes. Weil, wenn es wirklich funktioniert, ist es ein Lebensstrom. Das wird die &#039;&#039;&#039;Grundlage&#039;&#039;&#039; sein auch &#039;&#039;&#039;für den&#039;&#039;&#039; &amp;quot;&#039;&#039;&#039;hygienischen Okkultismus&#039;&#039;&#039;&amp;quot; im Übrigen in der Zukunft, weil hier ein gemeinsames Lebensfeld gebildet wird. Das heißt, es ist dann auch gar nicht so: Die Heilung passiert, aha, da kommt jetzt ein besonderer Heiler, der so einen wohltuenden Einfluss hat. Das eigentliche Ziel ist, dass die Gesellschaft, die Gemeinschaft als solche, &#039;&#039;&#039;die soziale Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das Heilende schlechthin&#039;&#039;&#039; ist. Sind wir noch ziemlich entfernt davon. Wir haben heute oft sehr viel krankmachende Kräfte in der sozialen… ja, &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot;, weiß ich nicht, ob man es nennen so kann… in der sozialen &amp;quot;Zerrüttung&amp;quot;. Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;viele negative Kräfte&#039;&#039;&#039; können da auch drinnen sein - und &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;wo alles gut gemeint ist&#039;&#039;&#039;. Aber weil jede Gemeinschaft heute noch - auch wenn es so eine kleine oder eine bisschen größere ist - ja immer noch das Bewusstsein haben müßte: Ja, &#039;&#039;&#039;da ist aber die ganze Menschheit&#039;&#039;&#039;. Und die Gemeinschaften, wie soll ich sagen, definieren sich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwangsläufig noch&#039;&#039;&#039; - es ist aber auch notwendig - &#039;&#039;&#039;durch ihre Abgrenzung&#039;&#039;&#039; gegenüber dem Anderen: &amp;quot;Wir sind anders, wir machen das so und viel besser natürlich als ihr. Das ist eh klar.&amp;quot; Aber da ist eine notwendige Trennung, &#039;&#039;&#039;die aber auch überwunden werden muss&#039;&#039;&#039;. Es ist immer beides drinnen. Das heißt, wir werden auch immer akzentuierter die Trennung setzen, aber zugleich auch die Brücke wieder drüber bauen. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen immer die Trennung, um uns bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;: Was ist das Besondere jetzt nicht nur dieses Einzelwesens, sondern dieser Gemeinschaft? Was darf da hinein und was darf nicht hinein? Das muss eigentlich sehr streng sein. Wenn heute geträumt wird vom &#039;&#039;&#039;Weltfrieden&#039;&#039;&#039; oder sonstigen, muss uns klar sein, dass der Weg nicht so einfach gehen wird, dass der Weltfrieden da ist. &#039;&#039;&#039;Wir müssen zuerst einmal den Frieden mit uns selber schaffen&#039;&#039;&#039;, das heißt in Einklang kommen mit den widerstrebenden Kräften in uns selbst. &#039;&#039;&#039;Bevor wir das nicht angegangen sind, ganz bewusst, wird alles scheitern&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=5456s Was kann Gemeinschaften zu Sprengstoff machen, der den Widersachern in die Hände arbeitet? 1:30:56] ===&lt;br /&gt;
Aber der nächste Punkt ist: Ja, wir bilden endlich einmal wirklich so &#039;&#039;&#039;eine lebendige Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, aber da sind ganz andere Menschen, andere lebendige Gemeinschaften rundherum - und wir können sie eigentlich &#039;&#039;&#039;nur ausbilden in Abgrenzung&#039;&#039;&#039; zu diesen. Solange wir sagen: &amp;quot;Naja, es ist eh gut, was ihr auch macht und was ihr macht einfach so. Ja, können wir uns eh gleich zusammentun am besten.&amp;quot; Wird nicht funktionieren! Wird den geistigen Impuls, der in einer zunächst kleinen Gemeinschaft wachsen und reifen muss, wird ihn zerstören. Wenn ich sag also: &amp;quot;Ja, wir sind ja eh alle im Geiste eins, drum tun wir uns zusammen, ist ja ganz Wurscht. Wir nehmen was Budhistisches rein, was Taoistisches und sonst was und aus der Religion, eine Gemeinschaft aller Bekenntnisse und esoterischer Strömungen. Muss doch das Ideal sein.&amp;quot; Dann ist es Sprengstoff. &#039;&#039;&#039;Das ist Sprengstoff, der den Widersachern in die Hände arbeitet&#039;&#039;&#039;. Also, man muss sehr vorsichtig sein dabei und genau ein &#039;&#039;&#039;Bewusstsein entwickeln, was lebt in unserer ganz konkreten Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, in der wir das tun? Also, was lebt - von mir aus, wenn man es jetzt auf die Anthroposophie umlegt - was lebt &#039;&#039;&#039;in unserem kleinen Zweig&#039;&#039;&#039; einmal? &#039;&#039;&#039;Der sich unterscheiden muss von anderen Zweigen&#039;&#039;&#039; - seiner inneren Natur nach. Erst wenn die dann zusammenfinden können zu einer größeren, &#039;&#039;&#039;einer wirklich anthroposophischen Gemeinschaft im umfassenderen Sinn&#039;&#039;&#039;, dann wird es funktionieren. Aber &#039;&#039;&#039;wir müssen einander akzeptieren in der Andersartigkeit&#039;&#039;&#039; - und die muss klar zu Bewusstsein kommen. Das heißt also zu sagen: &amp;quot;Na ja, sind wir uns eh no in allem einig&amp;quot; - und sind es aber in Wahrheit nicht, weil jede dieser Gemeinschaften etwas Eigenes entwickeln sollte, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;möglichst viel zum späteren großen Ganzen beizutragen&#039;&#039;&#039;. Dann wird es nicht funktionieren. Dann wird es eher zur Zersplitterung nicht nur des - sowieso - Gemeinsamen kommen, das sich gar nicht bildet, sondern es wird auch dann &#039;&#039;&#039;womöglich rückwirkend&#039;&#039;&#039; und auf die kleinen Gemeinschaften &#039;&#039;&#039;zersplitternd wirken&#039;&#039;&#039;, weil die gegeneinander dann… Es wird sicher nicht jetzt so ein äußerer Kampf mit Colt und Pistole oder so was sein, aber es ist eine seelisch-geistige Auseinandersetzung, die da ist. &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung im guten Sinne&#039;&#039;&#039; kann es ja sein, dass man bewusst ist, dass man etwas andere Wege geht. Und das liegt ja auch daran, dass sich in solchen Gemeinschaften Menschen versammeln, die ganz unterschiedliche Wege in der Vergangenheit gemacht haben. Und &#039;&#039;&#039;gut wird eine geistige Gemeinschaft als kleine Gruppe sein, wo möglichst unterschiedliche Menschen dabei sind&#039;&#039;&#039;. Das ist die erste Hürde nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt angenommen, es kommen alle, die in einer bestimmten &#039;&#039;&#039;Klostergemeinschaft&#039;&#039;&#039; sich &#039;&#039;&#039;in der früheren Inkarnation&#039;&#039;&#039; befunden haben - vielleicht sogar in ein und demselben Kloster - und die &#039;&#039;&#039;bilden jetzt&#039;&#039;&#039; einen Zweig, &#039;&#039;&#039;einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anthroposophischen Zweig&#039;&#039;&#039;. Es gibt sehr viele Zweige, die fast ausschließlich aus solchen Klostergemeinschaften sich resultieren - in einer früheren Inkarnation. Die verstehen sich recht gut, irgendwie, auch mit allen kleinen Hickhacks, die es gibt, wie es halt in Klostergemeinschaften üblich war. Es läuft ja auch nicht immer alles Wonne Waschtrog - aber man zieht doch irgendwo am gemeinsamen Strang. Aber dann ist man natürlich ganz was anderes als die andere Klostergemeinschaft. &#039;&#039;&#039;Und es reibt sich schon wieder&#039;&#039;&#039;. Und der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;wenn einem das nicht bewusst ist, kann sehr viel schief gehen dabei&#039;&#039;&#039;. Da muss man wissen: &amp;quot;Okay, wir haben eine Aufgabe aus der Vergangenheit.&amp;quot; Wir erkennen vielleicht, hoffentlich, irgendwie: da war doch was mal früher. Wir blicken auf das zurück und müssen uns vorbereiten, das jetzt auf eine neue Ebene zu heben. Aber da müssen wir intern miteinander zurande kommen und klar erkennen, welche Gemeinschaft sind wir eigentlich, welchen Ursprung - zumindest von der Richtung her - haben wir. Es gibt auch andere Gemeinschaften die aus anderen Richtungen kommen. Klar. Aber es sind, klarer Weise, häufig viele, &#039;&#039;&#039;viele Menschen in der anthroposophischen Bewegung&#039;&#039;&#039; drinnen, &#039;&#039;&#039;die aus früheren christlichen Gemeinschaften kommen&#039;&#039;&#039;, die also schon eine christliche oder vielleicht sogar mehrere christliche Inkarnationen hatten - und insbesondere dort, wo halt ein, naja, relativ &#039;&#039;&#039;von der Welt abgeschottetes geistiges Streben&#039;&#039;&#039; möglich war. Das sind alles Dinge, die wir uns mitbringen - im Positiven wie im Negativen. Aber es gibt natürlich auch &#039;&#039;&#039;andere geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; sowohl im anthroposophischen als darüber hinaus, die auch aus einer ganz anderen Richtung heraus kommen, wo zum Beispiel viele Menschen versammelt waren, die noch ein altes Hellsehen zumindest in der früheren Inkarnation hatten. Da gibt es viele, viele Mischungen und die sollen sich alle in ihrer Eigenart &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039; können &#039;&#039;&#039;als Gemeinschaft, weil sie aneinander lernen können&#039;&#039;&#039;, ohne jetzt den anderen gegenüber ablehnend zu sein, oder was, sondern nur zu wissen: &#039;&#039;&#039;Wir haben einen anderen Weg und wir sollen ihn auch gehen&#039;&#039;&#039; - und wir dürfen ihn nicht einfach vermischen mit den Zielen der anderen dort. Die sind für sich. Man kann trotzdem gemeinsame Ziele fassen. Aber &#039;&#039;&#039;jede Gemeinschaft hat eine eigene Aufgabe, darum bildet sie sich&#039;&#039;&#039;. Drum ist es nicht einfach eine, wie soll ich sagen, unstrukturierte Gemeinschaft, sondern sie gliedert sich. Das ist wichtig. Bei diesen Dingen können sehr viele Sachen falsch laufen. Dessen sollten wir uns heute bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=5866s Apokalypse 17. Kapitel: die Hure Babylon trunken vom Blute der Zeugen Jesu 1:37:46] ===&lt;br /&gt;
Aber gehen wir &#039;&#039;&#039;zurück zur Schilderung der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Apokalypse&#039;&#039;&#039;, zu dem &#039;&#039;&#039;Tier mit den sieben Häuptern und zehn Hörnern&#039;&#039;&#039;. Ich lese mal ein bisschen was. Weil manches vielleicht ein bisschen unverständlich davon auf den ersten Blick oder rätselhaft klingt. Wir haben letztens schon gelesen - also &amp;quot;letztens&amp;quot;, früher mal, ich glaube in dem letzten Vortrag nicht, aber früher mal haben wir schon gelesen davon - also &#039;&#039;&#039;aus dem 17. Kapitel&#039;&#039;&#039;. Wir sind dort stehengeblieben bei der &#039;&#039;&#039;Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;...und auf ihrer Stirn stand ein Name geschrieben, ein Mysterium: Die große Babylon, die Mutter aller Hurerei und aller Greueltaten auf Erden…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Davon wissen wir jetzt: Das sind &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ganzen &#039;&#039;&#039;karmischen Verfehlungen&#039;&#039;&#039; und so weiter, alles, was im Astralischen daneben ist, hängt mit dem zusammen in &#039;&#039;&#039;der ganzen Menschheit&#039;&#039;&#039;. Und es geht jetzt weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und ich sah das Weib trunken von dem Blute derer, die dem Geist ergeben sind, und &#039;&#039;&#039;von dem Blute der Zeugen Jesu.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; hat in dem Fall was &#039;&#039;&#039;ganz stark zu tun mit der Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;. Also, &#039;&#039;&#039;diese starken Astralkräfte&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;saugen an unserem Ich&#039;&#039;&#039;, das sich eben am stärksten im Blut manifestiert, irgendwo. Daher dieses Bild mit dem Blut auch drinnen. &#039;&#039;&#039;Daher der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mephisto&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;den Pakt&#039;&#039;&#039;, den der Faust mit ihm schließt, &#039;&#039;&#039;muss der Faust mit seinem Blut besiegeln&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, dass er etwas von seiner Ich-Kraft hergibt, in Wahrheit. Und das geht. Also &#039;&#039;&#039;das wollen diese Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;. Sie wollen über das Blut, sozusagen - als Bild jetzt genommen - an das Ich des Menschen heran. Nur, das Äußere, wie bei Mephisto einen Zettel unterschreiben mit dem Blut allein, genügt noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=6001s Faust ist ein Bild des modernen Menschen 1:40:01] ===&lt;br /&gt;
Sondern &#039;&#039;&#039;was der Faust eben nicht aufgibt&#039;&#039;&#039;, ist &#039;&#039;&#039;dieses&#039;&#039;&#039; immer weiter &#039;&#039;&#039;Strebende&#039;&#039;&#039; bei allen Fehlern - und er macht wirklich bis zum Allerletzten, bis zum Hundertjährigen hin, macht er &#039;&#039;&#039;katastrophale Fehler&#039;&#039;&#039;. Ich meine, letztlich zum Schluss: Nur weil da ein &#039;&#039;&#039;Hüttchen von Philemon und Baucis&#039;&#039;&#039; ist, mit einem Kapellchen, mit einer alten Bretterhütte, wo immer dieses Glöckchen läutet, das gar nicht harmonisch klingt, das verschandelt dem sein großes Werk deshalb auch. Und dann will er ihnen natürlich eh ein wunderschönes großes Hüttchen großzügig anbieten und die wollen nicht weg von ihrem Hügel. &#039;&#039;&#039;Und dann beauftragt er halt den Mephisto&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Geh, schaff sie mir zur Seite, du kennst ja das schöne Hüttchen, dass ich für sie ausersehen.&amp;quot; Nur, der Mephisto macht es dann auf einem anderen Weg: &amp;quot;Wir klopften an, wir pochten an, aber die Türe wird nicht geöffnet.&amp;quot; Na, plötzlich liegt die Tür im Haus, also er fällt dann mit der Tür ins Haus. &amp;quot;Leider war da einer, der uns bekämpfen wollte, und leider sind alle umgekommen in dem Kampf.&amp;quot; Zum Schluss brennt die Hütte ab. Beim Kampf ist die Lampe umgefallen und &#039;&#039;&#039;alles tot&#039;&#039;&#039; - und der Mephisto sagt: &amp;quot;Ja, wir haben sie dir weggeräumt, leider sind ein paar dumme Sachen passiert, aber so was ist halt.&amp;quot; Und der &#039;&#039;&#039;Faust&#039;&#039;&#039; ist dann ganz &#039;&#039;&#039;schockiert&#039;&#039;&#039; drüber. Aber er hat&#039;s gewollt, letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;viele Verbrechen entstehen&#039;&#039;&#039; aus dem heraus: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wir wollen ja eh nur das Beste&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Wir bedenken aber nicht, welche Folgen es hat, &#039;&#039;&#039;wenn der andere dieses Beste gerade nicht haben will&#039;&#039;&#039;. Das ist nämlich der Punkt dran. Weil der Faust will eigentlich für sich das Beste und meint halt: &amp;quot;Naja, für sie ist es doch auch das Beste, wenn sie ein wunderschönes, prächtiges Gut mit, was weiß ich, Bediensteten und sonstwas kriegen. &#039;&#039;&#039;Es muss ihnen doch besser vorkommen&#039;&#039;&#039; als diese alte Bretterbude dort, die schon uralt und verfallen ist. Aber nein, sie wollen nicht. Darüber setzt sich der Mephisto dann - und letztlich aber auch der Faust - hinweg. Weil, &#039;&#039;&#039;er will sie zwingen zu ihrem Glück&#039;&#039;&#039;, letztlich, in Wahrheit. Da ist er immer noch den Einflüsterungen des Mephisto… letztlich unterliegt er ihm oder den Künsten. Er lässt sich verführen durch den Mephisto, er benützt ihn immer noch als scheinbar willigen Dienstboten, der aber sein eigenes Süppchen natürlich kocht. Der &#039;&#039;&#039;Faust ist ein Bild des modernen Menschen&#039;&#039;&#039;, im Grunde - und gerade in all den Fehlern, die er macht: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Es irrt der Mensch, solang er strebt.&amp;quot; Aber er strebt auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und hat die Liebe gar von oben an ihm teilgenommen, begegnet ihm die selige Schar mit herzlichem Willkommen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=6206s Faust kann erlöst werden: Er hat dem wogenden Astralmeer festes Land abgerungen, auf dem sein Ich sicher stehen kann 1:43:26] ===&lt;br /&gt;
Trotz aller Fehler. Ja, genauer gesagt, &#039;&#039;&#039;auch wegen aller Fehler&#039;&#039;&#039;, die er aber durch das Streben, durch das Sich nicht aufhalten lassen im Streben, auch begangen hat. &#039;&#039;&#039;Haben wir alle gema&#039;&#039;&#039;cht. Haben wir alle gemacht - und werden wir noch eine Weile machen. An dem wird’s nicht fehlen, aber &#039;&#039;&#039;das Wichtige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;, dass wir es auch erkennen, &#039;&#039;&#039;dass wir unsere Fehler auch erkennen&#039;&#039;&#039;. Das wird das immer Wichtigere sein, dass wir sie erkennen. Und der &#039;&#039;&#039;Faust&#039;&#039;&#039; lernt schon bis zu einem gewissen Grad. Er sieht, dass er Fehler gemacht hat. Aber immer wieder gleich… der nächste Schritt ist schon wieder gleich: &amp;quot;Ach, hinaus drüber, hinaus drüber.&amp;quot; Er ist eigentlich &#039;&#039;&#039;immer bereit für den nächsten Fehler&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Nur dann: &#039;&#039;&#039;der Tod tritt ein&#039;&#039;&#039; für ihn &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er dieses Streben&#039;&#039;&#039;, aber jetzt gerechtfertigter Weise, &#039;&#039;&#039;freiwillig aufgibt&#039;&#039;&#039;, im Grunde:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Könnte ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch, du bist so schön. Dann will ich gern zugrunde gehen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das steht im Pakt mit dem Mephisto von Anfang an drinnen. Und ganz zum Schluss sagt er, das wäre jetzt sein Reich, das Land, das er dem Meer, dem &#039;&#039;&#039;wogenden Astralmeer&#039;&#039;&#039; eigentlich in Wahrheit… Das ist ja alles nicht so äußerlich, das ist &#039;&#039;&#039;ein Bild für etwas Inneres&#039;&#039;&#039;. Er hat dem wogenden, tobenden Meer, das heißt, diesem astralischen Meer, das von &#039;&#039;&#039;diesen wilden Kräften&#039;&#039;&#039; erfüllt ist, &#039;&#039;&#039;hat er solides, festes Land abgewonnen, auf dem das Ich&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;sicher stehen kann&#039;&#039;&#039;. Das hat er ihm abgewonnen - und darum wollte er auch dieses Hüttchen weg, weil das hat die Volkommenheit seines Landes... Das ist noch mit ganz alten Kräften, das Hüttchen dort, die waren noch nicht bereit dazu, auf seine Segnungen zu kommen. Das wollte er nicht zulassen, drum ist es die letzte Verfehlung, dass er sie auch weggeräumt hat. Aber zum Schluss sieht er dann endlich sein &#039;&#039;&#039;vollendetes Werk&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;das gestillte Astralmeer&#039;&#039;&#039;, das zum festen Boden geworden ist - zwar immer gefährdet von dem Meer natürlich, das von außen herandringt dran, aber so liebt er sein Volk: stets bereit aufzustehen gegen das, was da von außen anbrandet. Er weiß, dass das kein absolut sicherer Boden noch ist, weil rundherum tobt noch das ganze Astralmeer, aber er hat ihm ein schönes Stück Land, sozusagen, abgewonnen, festes Land, feste Erde abgewonnen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich ist dort wirklich ganz auf den Boden gekommen&#039;&#039;&#039;. Und wenn es das ist, dann kann man es, sozusagen, erlösen. Dann ist er nicht verloren, &#039;&#039;&#039;dann geht er nicht mit den Weg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;des Luzifer, Ahriman, also des Mephisto&#039;&#039;&#039; - und schon gar nicht weiter zu den soratischen Wesenheiten und asurischen Wesenheiten unten, sondern dann kann er trotzdem erlöst werden. Er wird halt wieder zu einer nächsten Inkarnation kommen müssen, aber er ist es, weil er diesem strebenden Impuls treu geblieben ist. Naja, gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=6444s Apokalypse 17. Kapitel: Vom Blute der Zeugen Jesu und (für uns vorerst noch) rätselhaften Dingen 1:47:24] ===&lt;br /&gt;
Jedenfalls, diese &#039;&#039;&#039;Widersacherwesenheiten greifen nach dem Blut&#039;&#039;&#039;. Nach dem Blut derer, die dem Geist ergeben sind und nach dem &#039;&#039;&#039;Blute der Zeugen Jesu&#039;&#039;&#039;. Der Zeugen Jesu. Also, Zeugen Jesu heißt, dass ihnen das Wirken des Christus oder des Jesus Christus... &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jesus&#039;&#039;&#039;&amp;quot; ist sogar &#039;&#039;&#039;sehr&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gut&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;die Übersetzung&#039;&#039;&#039;, weil, es ist &#039;&#039;&#039;der Christus, der Jesus geworden ist, der Erdenmensch geworden ist&#039;&#039;&#039;, der selbst diesen Weg durchgemacht hat, der eben Jesus Christus geworden ist - wenn man es ganz genau nehmen will. Und die &#039;&#039;(Zeugen Jesu)&#039;&#039; sind ganz besonders der &#039;&#039;&#039;Angriffspunkt&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;des Tieres&#039;&#039;&#039;, also die&#039;&#039;&#039;, die sich nicht nur des eigenen Ichs bewusst sind&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;sondern sich ganz bewusst auch sind&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass in diesem Ich&#039;&#039;&#039; und mit diesem Ich, durch dieses Ich, &#039;&#039;&#039;die Christus-Kraft wirkt&#039;&#039;&#039; - wenn wir es aus Freiheit heraus wollen. Also die, die wirklich auch diese Durchchristung des Ichs ganz bewusst erleben. Naja, jetzt… wir werden heute sicher nicht mehr dazu kommen, das alles zu erläutern, was da drinnen steht. Also wird es jetzt eher als Rätselfrage kommen, aber das war eigentlich von mir schon so angedacht, dass wir es &#039;&#039;&#039;als Rätsel stehen lassen&#039;&#039;&#039;. Gut, also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und ich sah das Weib trunken von dem Blute derer, die dem Geist ergeben sind, und von dem Blute der Zeugen Jesu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich das Weib sah, befiel mich eine große Verwunderung.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;,sagt der Johannes als Schreiber dieser Offenbarung.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Da sprach der Engel zu mir: Worüber verwunderst du dich? Ich will dir das Geheimnis des Weibes sagen und das des Tieres, das sie trägt und das sieben Köpfe und zehn Hörner hat.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kommen die noch vielleicht etwas &#039;&#039;&#039;rätselhaften Dinge&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Das Tier, das du siehst, ist da gewesen; es ist jetzt nicht da, aber es wird von neuem aus dem Abgrund emporsteigen, und dann wird es seinen Untergang finden. Die Menschen auf der Erde, deren Namen seit der Grundlegung der Welt niemals im Buche des Lebens gestanden haben, werden in große Verwunderung geraten beim Anblick des Tieres, das in der Vergangenheit da war, jetzt nicht da ist, aber in der Zukunft dasein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier spricht der Verstand, der Weisheit hat.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Der Verstand, der Weisheit hat&#039;&#039;&#039;. Ja, ich lese sogar noch ein Stückl weiter. Ihr müsst euch das nicht alles im Detail merken, &#039;&#039;&#039;wir werden das nächste Mal darauf näher eingehen&#039;&#039;&#039;, weil, es kommen noch sehr interessante Dinge da.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die sieben Häupter sind sieben Berge. Auf ihnen sitzt das Weib. Sie sind zugleich sieben Könige. Fünf von ihnen sind gefallen, &#039;&#039;&#039;einer ist da, und einer ist noch nicht da&#039;&#039;&#039;. Wenn er kommt, muss er eine kurze Zeit bleiben. Und das Tier, das da gewesen ist und nicht da ist, ist selbst der achte König und gehört doch auch zu den sieben; er wird seinen Untergang finden.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Der achte König, der doch zu den sieben gehört&#039;&#039;&#039;. Bei &amp;quot;acht&amp;quot; sollte uns schon irgendwas dämmern, womit das zusammenhängen könnte. Na ja, und dann geht&#039;s noch in der Art… Da kommen noch ein paar Rätsel weiter, aber die, würde ich sagen, werden wir uns für heute sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=6711s Der 15. Wochenspruch: Der 117. Vortrag hat ihn für uns durchdrungen - eine Essenz 1:51:51] ===&lt;br /&gt;
Ich lese euch heute… wir sind heute neun Minuten vor neun. Ich habe heute vor, mal, überpünktlich aufzuhören. Ich lese euch &#039;&#039;&#039;zum Abschied noch einmal den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;15. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, weil er im Grunde, wie immer eigentlich die Wochensprüche, mit unserem Thema zusammenhängt. &#039;&#039;&#039;Es ging ja am Ende um unser Ich in seinen Schranken&#039;&#039;&#039;. Und da ist der Weg nämlich, mit all dem fertig zu werden, auch drinnen gezeichnet. Das ist die Voraussetzung, was da passiert. &#039;&#039;&#039;Also 15. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Ich fühle wie verzaubert&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Weltenschein des Geistes Weben,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es hat in Sinnesdumpfheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gehüllt mein Eigenwesen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zu schenken mir die Kraft,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die ohnmächtig sich selbst zu geben&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mein Ich in seinen Schranken ist.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also das, was da draußen im und hinter dem Sinnenschein oder besser, na, innen ist eigentlich fast besser, aber &#039;&#039;&#039;verhüllt durch den Sinnenschein&#039;&#039;&#039;: Was dort an Geistigem webt, aus dem ist die Kraft unseres Ichs genommen. Und es geht aber drum, &#039;&#039;&#039;dieses Ich in seinen irdischen Schranken zu fassen und dadurch aufzuwachen&#039;&#039;&#039;. Nur so können wir die Bewusstseinsseele überhaupt entwickeln. Und wenn wir sie einmal entwickelt haben am Physischen, dann können wir sie auf’s Geistige - aber in neuer, vollkommen selbstbewußter Art, in völliger Freiheit - hinwenden. &#039;&#039;&#039;Das ist die Entwicklung, um die es geht&#039;&#039;&#039;. Und zwar ein bissel eben jetzt auch die Wettersituation, die Klimasituation im Sommer, es soll ja heißer werden auch in den nächsten Tagen, habe ich gehört vorher. Dann ist es eine &#039;&#039;&#039;starke Herausforderung&#039;&#039;&#039;, eben erstens draußen wirklich zu ahnen dieses Geistige, etwas zu spüren davon - ich sage ganz bewusst nicht, es zu denken, sondern es ganz, ja, ins Gefühl einmal aufzunehmen - und das hineinzutragen und zu schaffen, das in uns, im irdischen Bewusstsein, zum Erwachen zu bringen. Hier können wir es dann &#039;&#039;&#039;mit unserem Denken durchdringen&#039;&#039;&#039; auch. Aber mit unserem. Nicht jetzt einfach nur so das Weltendenken hineinzunehmen, ja, natürlich nehmen wir was mit, aber darum geht es jetzt gar nicht, sondern wirklich dieses Ahnen des Geistigen da draußen, es hineintragen und in uns zum Erwachen zu bringen. Das ist die andere Seite. Heute haben wir sehr viel von der dunklen gesprochen, da kommt die helle Seite hinein. Die da drinnen - aber mit dem Freiheitsbewusstsein - zum Erwachen zu bringen. Das ist, sozusagen, das Licht, das andererseits uns beleuchtet, dass diese Widersacherwelt diese gewaltigen Schatten wirft. Wir brauchen eines zum anderen. &#039;&#039;&#039;Wir können im Licht nichts erkennen, wenn nicht der Schatten da ist&#039;&#039;&#039;. Und wir nehmen vom Schatten nichts wahr, wenn das Licht nicht kommt. Weil, sonst ist es eins zu eins Finsternis: Wir nehmen gar nichts wahr. Aber wenn wir nur ins reine Licht hineinstarren - nehmen wir an, in die Sonne hineinstarren - dann sehen wir auch nichts, im Grunde. Also, im reinen Licht sind wir blind und in der absoluten Finsternis sind wir auch blind. &#039;&#039;&#039;Es geht also darum, dass&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Licht und Finsternis einander durchdringen, begegnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist die Aufgabe jetzt&#039;&#039;&#039;. Jetzt. Das geht nur, wenn wir aufwachen für da unten. In gleichem Maße werden wir erkennen im Licht, das oben ist. Das als Botschaft für heute. Als &#039;&#039;&#039;Botschaft&#039;&#039;&#039;, ich sage mal, &#039;&#039;&#039;der Apokalypse&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; als &#039;&#039;&#039;Botschaft Rudolf Steiners,&#039;&#039;&#039; indem er über die Apokalypse spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig&amp;amp;t=6987s Ausklang 1:56:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, in diesem Sinne, danke für heute. Jetzt haben wir’s eh geschafft auf Punkt 9 Uhr. Ich danke euch fürs Dabeisein. Auch allen Danke, die im Livestream so fleißig dabei sind. Ich verabschiede mich. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Wolfgang liest die Apokalypse des Johannes aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Neue Testament, in der Übersetzung von Emil Bock, herausgegeben von der Christengemeinschaft in der Deutschen Demokratischen Republik, 1988 (nach unserer Kenntnis nur mehr antiquarisch erhältlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, ISBN 978-3-201-01987-3&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_116._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1049</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-07-11T12:12:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Liebe zu sich selbst entwickeln: &amp;quot;Werde, der du bist!&amp;quot; 1:44:09 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Themenschwerpunkt==&lt;br /&gt;
Mit dem Erdenmenschen hat in der siebenstufigen Entwicklung unseres Kosmos erstmals ein geistiges Wesen - unter Mitwirkung der Widersacherkräfte - einen physisch-stofflichen Körper erhalten, um mit Hilfe der sogenannten kristallbildenden Kräfte ein individualisiertes Ich auszubilden, das über die Stufe der Freiheit zur Menschen verbindenden, Lebenskräfte spendenden Liebe befähigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dieses Entwicklungsziel zu erreichen, ist es erforderlich, dass der Mensch sein durch die schweren Verfehlungen insbesondere der fernen Vergangenheit verdorbenes Seelisch-Astralisches, das uns in der Apokalypse im Bild der Hure Babylon für die ganze Menschheit vor Augen gestellt ist, durch den Einsatz seiner Ich-Kraft in neue Fähigkeiten verwandelt, die er für den Bau des Neuen Jerusalem benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Asuras stehen uns nun allerdings Widersacherkräfte entgegen, die uns bis zum Ende unserer Inkarnationen durch Angriff auf unseren physischen Körper essenzielle &amp;quot;Teile&amp;quot; unseres Ichs zu entreißen vermögen. Diese Ich-Kräfte würden uns auf unserem weiteren Weg unwiederbringlich verloren sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:116. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 116. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter==&lt;br /&gt;
14. Wochenspruch: Sommer - Bewusstheit für das Eigenwesen schwindet - Sinneswelt ist Offenbarung von etwas Geistigem - sich in dem draußen zu verlieren, um sich aber zu finden - im Alltagsbewusstsein sind wir in unserem Ego - unserem wirklichen Ich begegnen in dem, was uns begegnet - das Ego weiten - das Ego weiterentwickeln und erziehen - ganz Erdenmensch werden - unsere Erfahrungen verwandeln und in die geistige Welt mitbringen - die geistigen Hierarchien haben nur Zugang zur sinnlich-irdischen Welt über die Menschen und den mit der Erde verbundenen Christus - Erfahrungen aus den ägyptischen Einweihungsmethoden wurden zunehmend durch die Widersacher verzerrt - alte Kräfte und Einweihungsstätten zunehmend verdorben durch die Widersacher - unser Schutz: alte Einweihungswege funktionieren heute kaum noch - 6-6-6 - aus dem Ich das Gleichgewicht schaffen zwischen den luziferischen Kräften und den ahrimanischen (asurische und soratische eingeschlossen) - für die Freiheit musste sich der Mensch ganz losreißen von den oberen geistigen Wesenheiten - das große Geheimnis des Sündenfalls - Liebe ist echte Lebenskraft, die wir aus unserem Ich zu erzeugen vermögen - unsere individuellen Fähigkeiten in die Menschheitsgemeinschaft einbringen - Menschen helfen, die sich nicht helfen lassen wollen? - Ziel der Erdentwicklung: die Freiheit des menschlichen Ichs, um die Liebe zu ermöglichen - die Erdentwicklung ist ein großes Experiment mit ungewissem Ausgang - die Trinität im Perspektivwandel - Plan und wirkliche Landschaft - im Wahrnehmen der Welt kreativ sein - alle Kreatur wartet auf Erlösung, an der der Mensch mitwirkt - zur Tierpersönlichkeit - Urmensch Adam Kadmon: am Anfang so groß wie der ganze Kosmos - der Kristallhimmel - mit der Ich-Inkarnation des Menschen beginnt die Kristallbildung der Erde - die Asuras können auf den physischen Leib des Menschen einwirken und schöpferische Ich-Kräfte entreißen - die Menschheit: etwas Sensationelles in der Erdentwicklung - Kairos: vom richtigen Zeitpunkt - die Zukunftskräfte müssen wir uns hier auf Erden erarbeiten und damit wird die Zukunft unvorhersehbar - für die Freiheit des Menschen hat die Trinität ihre Allwissenheit und ihre Allmacht aufgegeben - die Hierarchien über uns haben nicht die Freiheit - Aufgabe des Menschen jetzt: seine Freiheit nützen lernen - das Entwicklungstempo: ein himmlisches oder ein höllisches Tempo? - Taten aus Freiheit fragen nicht nach Verdienst - schöpferisch heißt immer unvorherberechenbar - Frage heute: Sind wir schon durchgegangen durch die notwendige materialistische Inkarnation? - die Zahl 6-6-6 und unser freier Entschluss - die soratischen Wesenheiten fordern geistige Kräfte von uns für ihr Reich - chaotische Zeiten im Äußeren bedeuten hohes geistiges Entwicklungstempo - die 7. Phasen bedeuten stets Ruhephasen - &amp;quot;Wenn ich will, muss ich&amp;quot; - dem eigenen geistigen Weg treu bleiben, ohne Blick auf äußeren Erfolg - den Samen setzen und nicht vertrocknen lassen - das Ziel fallen lassen, heißt geistige Kräfte den Widersachern übergeben - unsere geistige Verantwortung für Entscheidungen - dem Anderen geistige Impulse geben - der wirklicher Heiler - Schicksalsschläge als Entwicklungschance - im christlichen Ich liegen Zauberkräfte - unsere Hauptaufgabe heute: unser Ego verwandeln - neue individuelle Seelenqualitäten aus dem Ich schaffen für eine neue vollkommen individualisierte Menschheit - Lernen durch Kopieren und dann darüber hinausgehen - Liebe, Selbstliebe und Vertrauen - &amp;quot;Werde, der du bist&amp;quot; - unsere große Aufgabe im Bewusstseinsseelenzeitalter: sich selbst kennenlernen und seine eigentliche Aufgabe finden - das Ich schafft sich dadurch, dass es sich selbst liebt: Liebe ist lebensspendende schöpferische Kraft - unsere größten Fähigkeiten entwickeln wir aus der Überwindung unserer größten Fehler - Ich-lose Menschen können keine neuen Fähigkeiten entwickeln - unsere heutigen Fehler sind klein im Vergleich zu unseren Fehlern in der Vergangenheit, aber sie werden immer entscheidender für die Zukunft der Menschheit und der Erde - Rudolf Steiners Vorträge für die Priester der Christengemeinschaft über die Apokalypse - Missbrauch astralisch-seelischer Kräfte in der Vergangenheit - unser unbewusstes Astralisches birgt weltschöpferische Kräfte - die Hure Babylon zeigt uns die größten Verfehlungen der Menschheit - sich bekennen zu seinen Verfehlungen: in den Fehlern der Vergangenheit schlummert das Licht der Zukunft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 116. Vortrag (von Ghislaine und Susanne am 10. Juli 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=65s Begrüßung und 14. Wochenspruch 0:01:05] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 116. Vortrag zur Apokalypse. Ende ist noch nicht absehbar. Irgendwann wird es kommen, aber das wird uns dann überraschend treffen. Zum 116. Vortrag gibt es jetzt den 14. Wochenspruch. Das ist jetzt der aktuelle. Nachdem wir den Sprung mit Johanni gemacht haben, sind wir ein bisschen gehüpft, damit wir wieder synchron kommen. 14. Wochenspruch, &amp;quot;Sommer&amp;quot; ist der Übertitel. Ganz großer Übertitel: SOMMER! &amp;lt;blockquote&amp;gt;An Sinnesoffenbarung hingegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlor ich Eigenwesens Trieb,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankentraum, er schien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betäubend mir das Selbst zu rauben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weckend nahet schon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinnenschein mir Weltendenken.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, das heißt, es geht darum, dass wir jetzt in der Hochsommerzeit… Also wir sind ja über Johanni drüber gekommen, &#039;&#039;&#039;Johanni ist der Gipfelpunkt&#039;&#039;&#039;, der längste Tag und die kürzeste Nacht - und die Wärme steigt aber natürlich noch weiterhin jetzt in den zwei Sommermonaten. Also, vor allem im August normalerweise wird es sehr heiß, heute ist das alles schon ein bisschen verschoben irgendwie, aber je mehr draußen Wärme und Licht uns entgegenkommen, sinnlich entgegenkommen, desto mehr &#039;&#039;&#039;verschwindet&#039;&#039;&#039; halt dieses, ja, &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das Eigenwesen&#039;&#039;&#039;. Wir sind einfach mit der Seele a bissel draußen, in der Welt draußen, und das sollten wir durchaus genießen, draußen zu sein. Sicher ist es eine Tugend, auch in der größten Hitze einmal es zu schaffen, sich zu konzentrieren und ganz bei sich zu sein. Aber von der Natur aus trägt es jetzt  unsere Seele hinaus in die Welt und wirklich in den Sinnenschein, in die Sinnenwelt hinaus, weil &#039;&#039;&#039;die ganze Sinnenwelt ist ja Offenbarung von etwas Geistigem&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Also, das heißt, wir sollen gar nicht schimpfen über die Sinneswelt und sagen: &amp;quot;Ah! Wir wollen ja übersinnlich und ins Geistige, hat ja mit dem Sinnlichen nichts zu tun.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Die ganze Sinneswelt spricht und zeichnet und malt ununterbrochen uns Bilder und Töne und Klänge und Gesänge und Worte des Übersinnlichen, des Geistigen, das dahintersteckt&#039;&#039;&#039;. Wir müssen es nur…hmm…&amp;quot;nur&amp;quot; lesen können, hören können, verstehen können, also so ganz Kleinigkeiten. Aber diese Kleinigkeiten, da braucht man wahrscheinlich viele Inkarnationen, um das immer bewußter greifen zu können. Aber &#039;&#039;&#039;das Wichtige&#039;&#039;&#039; ist einfach auch, &#039;&#039;&#039;sich verlieren zu können in dem draußen, um sich aber zu finden&#039;&#039;&#039;. Das haben wir die letzten Male auch besprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=238s Unser Ego: Je größer es wird, desto näher kommen sich Egoismus und Altruismus 0:03:58] ===&lt;br /&gt;
Es ist eben dieser große Unterschied, der, glaube ich, heute so allgemein in der Welt draußen kaum beachtet wird. Es ist ein &#039;&#039;&#039;großer Unterschied&#039;&#039;&#039; zwischen dem, was wir als &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ego&#039;&#039;&#039; eigentlich erleben, zu dem wir aber dann letztlich immer sagen: &amp;quot;Ich, ich, ich, ich will das, ich brauch das, ich muss das haben.&amp;quot; Das ist aber alles Ego in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Unser wirkliches Ich lebt in der Welt draußen und wir begegnen ihm eigentlich immer in dem, was uns begegnet&#039;&#039;&#039;. Dort ist immer eine Chance: in den Dingen, die uns zu-stoßen, die uns zu-fallen im äußeren Geschehen. Damit denke ich jetzt gar nicht gleich an irgendwelche katastrophalen Dinge, an Schicksalsschläge oder so, sondern einfach zum Beispiel: &#039;&#039;&#039;Man begegnet Menschen&#039;&#039;&#039;, es spinnt sich ein kurzes Gespräch oder was - oder &#039;&#039;&#039;oft ist es nur ein Blickkontakt&#039;&#039;&#039; - und es bedeutet etwas. Und wenn man wach ist dafür, dann kann man merken, wie, ja, eigentlich in den Begegnungen mit den anderen Menschen einem auch das eigene Ich entgegenkommt. Gerade dort erkennen wir es, weil &#039;&#039;&#039;der andere Mensch&#039;&#039;&#039; unbewusst, natürlich heute &#039;&#039;&#039;meist unbewusst&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;uns Anregungen gibt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich auf uns beziehen&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt. Wechselseitig geht das. Also am wenigsten erfahren wir von uns, wenn wir uns hinsetzen ins stille Kämmerlein und nachdenken: &amp;quot;Ja, was bin ich? Was habe ich in meinem Leben geleistet? Was wünsche ich mir für das spätere Leben?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das ist alles Ego. Brauchen wir.&#039;&#039;&#039; Natürlich, wir müssen auch unser körperliches Dasein irgendwie gestalten und das muss funktionieren, irgendwie. Wir müssen unser praktisches Leben irgendwie einrichten - und dazu brauchen wir absolut unser Ego. Ego ist grundsätzlich nichts Schlimmes. Es ist eigentlich &#039;&#039;&#039;am schlimmsten&#039;&#039;&#039; dann, &#039;&#039;&#039;wenn das Ego zu engherzig ist&#039;&#039;&#039;, also, mein engster Kreis: &amp;quot;Bitte, das ist mein Glas, das gehört mir. Das gehört noch dazu. Aber alle Anderen, bitte greift es ja nicht an! Ach, du hast von meinem Glas getrunken. Brrrr... Pfui... Es könnte ja verseucht sein oder sonst was. Nein, ich muss meine kleine Welt bewahren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Je größer das Ego wird, desto problemloser ist es&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise. Ja, stellt euch vor: Ein Ego, das jetzt umfasst die ganze Erde, sage ich einmal, die ganze Menschheit umfasst. Na, ist es nicht etwas anderes? Wenn es mir wehtut, wenn es irgendwem - weiß Gott - tausend Kilometer weiter schlecht geht und mir das wirklich wehtut, ich betroffen bin, in meinem Ego betroffen bin, dann kann man das nicht mehr so als kleinlichen Egoismus bezeichnen, sondern &#039;&#039;&#039;Altruismus und Egoismus fallen zusammen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wenn der Egoismus&#039;&#039;&#039; nur &#039;&#039;&#039;groß genug ist&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Nämlich an Umfang groß genug. Die Intensität ist dann sowieso auch dabei, weil, je größer das ist, da gehört schon Intensität dazu, &#039;&#039;&#039;dass ich mitempfinde&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;mit Menschen&#039;&#039;&#039;, die jetzt nicht gerade vor meiner Nase stehen, sondern &#039;&#039;&#039;die vielleicht Tausende Kilometer entfernt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und leiden&#039;&#039;&#039; oder irgendwas Schlimmes durchmachen - und &#039;&#039;&#039;ich mit meinem Ego mich verbinde&#039;&#039;&#039;. Durchaus mit meinem Ego einmal. Also, das heißt, unser &#039;&#039;&#039;Ego&#039;&#039;&#039; ist etwas Notwendiges für unser Erdenleben. Es &#039;&#039;&#039;ist etwas, was gepflegt und entwickelt gehört&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wesentliche. Ich meine, als Menschen begreifen wir uns dann, wenn wir uns als ein entwicklungsfähiges Wesen sehen und nicht sagen: &amp;quot;Na, so bin ich.&amp;quot; Sondern &#039;&#039;&#039;wir haben eigentlich immer eine Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Unser Ego&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das ist die große Aufgabe. Und es zu veredeln und es sozusagen in die lichten Höhen zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;Arbeit an sich selbst&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dann arbeitet&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich&#039;&#039;&#039;, das große Ich, an &#039;&#039;&#039;der Erziehung des Ego&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=495s Luzifer und die Stärkung unseres Egos 0:08:15] ===&lt;br /&gt;
Oder es ist so, &#039;&#039;&#039;dass wir den Widersachern zu viel Raum geben&#039;&#039;&#039;, die wollen uns auch erziehen, aber in eine andere Richtung hin. Wir werden also heute uns ein bisschen noch einmal genauer &#039;&#039;&#039;mit den verschiedensten Widersacherkräften beschäftigen&#039;&#039;&#039;, dass wir da ein bisschen einen Überblick kriegen. Aber die Widersacherkräfte im Großen und Ganzen, also &#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039; zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;stärkt unser Ego&#039;&#039;&#039; in gewissem Sinn, &#039;&#039;&#039;im positiven wie im negativen Sinn&#039;&#039;&#039;. Luzifer haben wir zu verdanken zum Beispiel den Sinn für die Schönheit, für die sinnliche Schönheit draußen: Die ganze Kultur, im Grunde, die menschliche Kultur, ist hauptsächlich entsprungen aus dem Wirken Luzifers heraus. Und er hat einen ganz wesentlichen Anteil daran, unsere Seele zu bilden, sodass sie wirklich, ja, Substanz bekommt für uns als &#039;&#039;&#039;Erdenmenschen&#039;&#039;&#039;. Wir sind ja eben als Erdenmenschen da. &#039;&#039;&#039;Wir haben die Erde betreten, um hier unsere Freiheit entwickeln zu können&#039;&#039;&#039;. Und wir sind daher ganz anders geartet als etwa die Engelwesen, die die Erde nicht betreten, jedenfalls nicht mehr betreten. Ich meine, sie haben in der Vergangenheit… weit zurück konnten sie sich in den Körperhüllen, die der Vorfahr des Menschen war, na ja, zumindest inkorporieren, sagen wir es einmal so. Aber die Zeit ist lange vorbei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=592s Ganz stofflicher Erdenmensch werden und unsere sinnlichen Erfahrungen verwandelt in die geistige Welt tragen 0:09:52] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute geht es darum, dass wir wirklich ganz Erdenmenschen werden&#039;&#039;&#039;, um die Erfahrung, alles was an Erfahrung möglich ist hier im sinnlichen, irdischen, stofflichen sogar Erdendasein - ich sage jetzt bewusst nicht nur &amp;quot;physischen&amp;quot;, sondern &amp;quot;stofflichen&amp;quot; Erdendasein - dass wir diese &#039;&#039;&#039;Erfahrungen verwandeln und in die geistige Welt mitbringen&#039;&#039;&#039;. Wir sind heute in einer Zeitperiode drinnen, wo es immer mehr darauf ankommt, was wir der geistigen Welt zu geben haben. Die ganze Vergangenheit war mal damit beschäftigt, dass wir das aufnehmen, was uns die geistige Welt, aber eben auch die luziferischen Mächte namentlich, zu geben haben. Und &#039;&#039;&#039;jetzt sollen wir&#039;&#039;&#039; aus dem, was wir damit gemacht haben aus unserem Ich heraus, was wir verwandelt haben, &#039;&#039;&#039;der geistigen Welt etwas schenken&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was sie&#039;&#039;&#039; in dieser Art aus sich selbst heraus - &#039;&#039;&#039;ohne unser Zutun&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;nicht schaffen kann&#039;&#039;&#039;. Weil, wir haben öfter darüber gesprochen, dass das Große war ja überhaupt: &#039;&#039;&#039;Die geistigen Hierarchien&#039;&#039;&#039;, die über uns stehen, &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;keinen direkten Zugang zu unserer sinnlich-irdischen Welt&#039;&#039;&#039; - und schon gar nicht zur Welt der Widersacher, also zur unterirdischen Welt, wenn man es so nennen will, namentlich &#039;&#039;&#039;nicht zum Reich der ahrimanischen, asurischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und dann gibt es ja noch die dritte Gruppe da unten im unteren Bereich, &#039;&#039;&#039;die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Alles das ist etwas, zu dem die geistigen Hierarchien, die über uns stehen, keinen Zugang hatten - zumindest nicht bis zu dem Zeitpunkt, zu dem sich der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; mit der Menschheit und mit der Erde verbunden hat. Eben &#039;&#039;&#039;voll und ganz Mensch geworden ist&#039;&#039;&#039;. Also, wirklich um dieses Erdendasein, dieses sinnlich-physisch-materielle, vor allem auch materielle.Erdendasein zu erfahren, dazu muss man &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039; werden &#039;&#039;&#039;in einer menschlichen Leibeshülle&#039;&#039;&#039; - also voll und ganz - &#039;&#039;&#039;und das hat der Christus gemacht&#039;&#039;&#039;. Und erst dadurch, dass der Christus das gemacht hat und sich in der Folge ganz mit der Erde verbunden hat… Ein Prozess, der im Übrigen noch in Entwicklung ist. Das ist also auch nicht mit einem Schlag passiert, sondern es ist ein Prozess, der eine Entwicklung angestoßen hat. &#039;&#039;&#039;In dem Maße aber, in dem der Christus sich verbindet mit der Erde&#039;&#039;&#039;, zusammenwächst mit der Erde und der Menschheit, &#039;&#039;&#039;können auch alle die geistigen Hierarchien, die ihm zugehören&#039;&#039;&#039;, die mit ihm verbunden sind, auch &#039;&#039;&#039;an diesen Erfahrungen teilnehmen&#039;&#039;&#039;. Aber bis dahin war das das große Rätsel, im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=771s Mit dem Beginn der Verfinsterung (Kali Yuga) wurden die Erfahrungen aus den Einweihungswegen immer stärker durch die Widersacher verzerrt 0:12:51] ===&lt;br /&gt;
Also, man kann sagen, so wie wir als &#039;&#039;&#039;Erdenmenschen suchen den Zugang zur geistigen Welt&#039;&#039;&#039;, der uns ja jetzt eben so, wie wir als  Erdenmensch geworden sind, nicht gleich von vornherein gegeben ist, namentlich nicht in unserer Zeit - obwohl es jetzt wieder beginnt. Aber wir hatten eine lange Zeit der Dunkelheit. Wir haben darüber gesprochen, dass diese Dunkelheit begonnen hat noch vor der ägyptischen Zeit, &#039;&#039;&#039;kurz vor der ägyptischen Zeit kommt eine Verfinsterung über die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, ein größter Teil der Menschheit hatte von Natur aus keinen Einblick mehr in die geistige Welt, keinen Einblick in die Seelenwelt. Es gab noch einzelne Reste bei manchen Menschen. Es gab dann namentlich in der &#039;&#039;&#039;ägyptischen Zeit&#039;&#039;&#039; Einweihungswege, &#039;&#039;&#039;Einweihungsmethoden&#039;&#039;&#039;, um durch eine entsprechende Schulung den Zugang wiederzufinden, &#039;&#039;&#039;den Zugang zu finden auf eine alte Weise&#039;&#039;&#039;. Hat aber bereits in der spätägyptischen Zeit - auch darüber haben wir gesprochen - &#039;&#039;&#039;nicht mehr so wirklich funktioniert&#039;&#039;&#039;. Der Weg bestand eigentlich darin, im Grunde, ja, hineinzugehen in das Reich, das wir erleben vor der Geburt bzw. nach dem Tod. Und der Weg aber der ägyptischen Einweihung namentlich war der, dass man den Menschen künstlich durch die &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft von Priestern&#039;&#039;&#039;, die den Einzuweihenden umgeben haben, den &#039;&#039;&#039;Menschen in einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;todesähnlichen Zustand versetzt&#039;&#039;&#039; hat. Und das war ein mit der Zeit immer gewagteres Unternehmen, weil die Gefahr sehr groß ist, dass der Mensch eben dann nicht mehr zurückkommt. Wenn man es aber zu schwach macht, dass es nur so eine leichte Lockerung ist, dann wurde nicht genug Einblick in die geistige Welt gewonnen oder in die Seelenwelt, sagen wir es einmal so, und man kommt auf diesem Weg in Wahrheit auch nicht sehr, sehr weit hinaus. &#039;&#039;&#039;Man kommt&#039;&#039;&#039; im Grunde in die Seelenwelt hinein, also in &#039;&#039;&#039;die unteren Bereiche der Seelenwelt&#039;&#039;&#039;. Und wenn man aber entsprechend geschult und vorbereitet ist, kann man zumindest in den Abbildern in diesen unteren Bereichen der Seelenwelt auch Höheres erleben, aber als Abbild. Als Abbild in einem relativ niederen seelischen Bereich. Das ist das, was sich in der ägyptischen Zeit abgespielt hat. Und was aber, je später es wurde, je mehr es schon gegen die griechisch-lateinische Zeit zuging, immer schwieriger wurde. Also, man hatte erstens das Problem, dass die &#039;&#039;&#039;Bilder&#039;&#039;&#039;, die sich da in &#039;&#039;&#039;der niederen Seelenwelt&#039;&#039;&#039; abdrücken, dass die &#039;&#039;&#039;nicht mehr rein&#039;&#039;&#039; waren, &#039;&#039;&#039;sondern&#039;&#039;&#039; dass sie eben &#039;&#039;&#039;gestört&#039;&#039;&#039; wurden &#039;&#039;&#039;namentlich durch die luziferischen Kräfte - aber auch bereits die ahrimanischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die aus der Tiefe herausdringen - dass diese &#039;&#039;&#039;Bilder verzerrt&#039;&#039;&#039; werden. Also die Frage ist: Wie klar waren die Einsichten noch, die damals gewonnen wurden? Es wurde immer schwieriger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist &#039;&#039;&#039;wichtig für unser Thema&#039;&#039;&#039; jetzt, weil es ja darum geht, &#039;&#039;&#039;dass wir jetzt diesen Abgrund ausloten&#039;&#039;&#039; - und die ganze Geschichte mit der &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Hure Babylon&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Babylon war einmal… gehörte  ja auch letztlich zur ägyptisch-chaldäischen Zeit dazu, also die babylonische, vor allem die alte babylonische Kultur. Wieso wird gerade das dann zur &amp;quot;Hure Babylon&amp;quot;? Ja, &#039;&#039;&#039;weil eben die alten Kräfte immer mehr verdorben werden durch die Widersacher&#039;&#039;&#039;, immer mehr &#039;&#039;&#039;in den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dienst&#039;&#039;&#039; des Egos gestellt wurden und hinter dem Ego… Und zwar &#039;&#039;&#039;des kleinen, des engen Egos gestellt&#039;&#039;&#039; wurden. Und dahinter stehen aber schon die Widersacherkräfte und lauern eigentlich darauf, alles das, was durch diese alten Einweihungsmethoden heruntergebracht wird, für ihr Reich zu gewinnen; damit im Grunde den geistigen Fortschritt der Menschheit zu behindern, zu bremsen und unten die Widersacherkräfte zu stärken. Das wurde immer stärker, immer stärker im Grunde. Und daher muss man sehr aufpassen: nicht überall, wo von &#039;&#039;&#039;Einweihungsstätten&#039;&#039;&#039; und so die Rede ist, ist das (nicht) immer was Positives, sondern es &#039;&#039;&#039;kann sehr wohl was&#039;&#039;&#039; sogar &#039;&#039;&#039;extrem stark Negatives sein&#039;&#039;&#039;. Also, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Verderbnis lauert dort, wo Menschen einen falschen geistigen Weg gehen - und nicht merken, wie sie von den Widersachern geleitet werden&#039;&#039;&#039;. Und natürlich, die Widersacher geben sich in der besten Form zu erkennen, das ist schon ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=1086s Geistige Entwicklung im Angriff durch die Widersacher: Ein Gleichgewicht schaffen zwischen den luziferischen Kräften einerseits und den ahrimanischen, asurischen und soratischen Kräften andererseits 0:18:06] ===&lt;br /&gt;
Das ist also die &#039;&#039;&#039;große Problematik&#039;&#039;&#039;. Und warum wir jetzt so immer noch kreisen dort und eine große, große Scheu davor habe ich, zu schnell da vorzugehen: Weil &#039;&#039;&#039;hier sind die entscheidenden Punkte&#039;&#039;&#039;. Man muss wirklich ganz deutlich sehen, wenn man einen falschen geistigen Weg geht und wenn dieser Weg funktioniert… Das Glück ist, dass er meistens nicht funktioniert. Also, das ist &#039;&#039;&#039;eine Art Schutz heute&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;viele diesen alten Weg gar nicht gehen können&#039;&#039;&#039; - und sie nur an der Oberfläche zumindest gehen, vielleicht ein paar &#039;&#039;&#039;oberflächliche Erlebnisse&#039;&#039;&#039; haben, aber dass es nicht in die Tiefe geht, und das ist noch &#039;&#039;&#039;ein großes Glück&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;wenn es funktioniert, dann ist die Gefahr sehr groß&#039;&#039;&#039;. Dann ist die Gefahr sehr groß, dass man wirklich sich verbindet - und zwar dann schon erste Schritte dazu setzt, also wirklich sich mit dem Reich der soratischen Wesenheiten zu verbinden und dann letztlich einmal auszuscheiden aus der regulären Erdentwicklung. Nicht jetzt schon, halt in späteren kosmischen Verkörperungen der Erde. Wir haben gesagt und darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;diese berühmte und ominöse Zahl 6-6-6&#039;&#039;&#039; bedeutet also den sechsten kosmischen Entwicklungszustand. Die Erde ist aber erst der vierte kosmische Entwicklungszustand, wir stehen also in der Mitte einer kosmischen Folge von Entwicklungen, die über sieben Stufen geht, und wir sind erst in der vierten. Und wirklich ganz kritisch wird es erst auf der sechsten Stufe und dort im sechsten Unterzustand und von diesem Unterzustand noch einmal der sechste Unterzustand. Dort fällt die letzte Entscheidung. &#039;&#039;&#039;Bis dahin ist für jeden Menschen noch möglich die Umkehr&#039;&#039;&#039;. Dort, wenn man dort angelangt ist und dann noch immer drauf bleibt auf dem falschen Weg, dann wird man für lange Zeit dort bleiben, für ewig dort bleiben, im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben auch davon gesprochen, das Ziel letztlich dieser &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die nämlich das ganze Geschehen bestimmen und auch einen &#039;&#039;&#039;großen Einfluss auf die Asuras, auf die ahrimanischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; haben… Am wenigsten auf die luziferischen, daher kann man sogar manchmal wirklich den Beelzebub mit dem Teufel austreiben oder wie. Es ist manchmal sogar besser, sich mit den luziferischen Kräften zu verbinden und sie zu benützen, um gegen die untere, gegen die dunkle Seite anzutreten. Also, sie wirken nicht alle gleich. Es ist zwar nicht der ganz empfehlenswerte Weg, aber ihr wisst ja… eigentlich geht es darum, &#039;&#039;&#039;aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ich heraus das Gleichgewicht zu schaffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwischen den luziferischen Kräften und den ahrimanischen Kräften&#039;&#039;&#039;, wobei aber &amp;quot;ahrimanisch&amp;quot; jetzt im Grunde alles einschließt, was diese unterirdischen, der Unterwelt angehörigen Wesenheiten sind. Also &#039;&#039;&#039;dazu zählen&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die Asuras, und dazu zählen letztlich auch diese soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Da gilt es, das Gleichgewicht zu schaffen, irgendwie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen beide&#039;&#039;&#039;. Wir brauchen beide. Das ist das ganz Interessante. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen sogar die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, obwohl die eigentlich etwas sind, was - davon haben wir auch schon gesprochen - was ursprünglich in der Entwicklung nicht so wirklich vorgesehen war, dass sie diese Rolle bekommen. Aber &#039;&#039;&#039;sie spielen eine entscheidende Rolle dafür, dass der Mensch sich wirklich ganz losreißen konnte von den oberen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Die letzte Kraftquelle geht von ihnen aus. Wir haben davon gesprochen: Sie waren es, die es den Menschen - oder überhaupt unserer Erdentwicklung - ermöglicht hat, dass sich &#039;&#039;&#039;Erde und Sonne&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;voneinander trennen&#039;&#039;&#039; und komplett getrennte Weltenkörper sind, und dass wir hier auf der Erde eben Bedingungen finden, wo &#039;&#039;&#039;wir als physisch-materiell-körperliche Wesenheiten&#039;&#039;&#039; erst wirklich &#039;&#039;&#039;die volle Freiheit entwickeln können&#039;&#039;&#039;. Und die volle Freiheit besteht darin, dass wir von allen guten Geistern verlassen sind. Und die noch größere Freiheit besteht darin, dass wir aus eigener Kraft es schaffen, zeitweilig zumindest, auch von allen bösen Geistern verlassen zu sein. Aber das passiert nicht von selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=1396s Der Sündenfall gehört zu den Aufgaben des Menschen dazu: über die Freiheit zur Menschen verbindenden Liebe 0:23:16] ===&lt;br /&gt;
Was uns hier durch die irdische Inkarnation, so wie sie jetzt ist, wie sie durch den &#039;&#039;&#039;Sündenfall&#039;&#039;&#039; geschehen ist, der aber eigentlich kein wirklicher Betriebsunfall ist, sondern ein &#039;&#039;&#039;Segen für uns&#039;&#039;&#039; ist… &#039;&#039;&#039;Das ist das große Geheimnis&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner spricht ein paarmal davon, dass es das von der Kirche - vom Vatikan - bestgehütete Geheimnis ist, dass eigentlich der &#039;&#039;&#039;Sündenfall zur Aufgabe des Menschen dazugehört&#039;&#039;&#039;. Er könnte seinen Weg sonst nicht vollenden, nämlich wirklich zur Freiheit, &#039;&#039;&#039;zur individuellen Freiheit&#039;&#039;&#039; zu kommen - und aus der Freiheit heraus zur Liebe zur ganzen Menschheit, ja, &#039;&#039;&#039;zur Liebe&#039;&#039;&#039; überhaupt. Denn &#039;&#039;&#039;wirkliche Liebe fordert Freiheit&#039;&#039;&#039;. Wirkliche Liebe fordert Freiheit. Sonst ist es Leidenschaft oder sonst etwas, Besessenheit vielleicht sogar. Das kann es alles geben. Es kann sehr lustvoll sein, es kann sehr freudvoll sein, aber das ist noch nicht wirkliche Liebe. Liebe ist dann da, wenn ich aus Freiheit mich verschenken kann an ein anderes Wesen. Und verschenken können heißt, &#039;&#039;&#039;wirklich Lebenskräfte verschenken an das andere Wesen&#039;&#039;&#039;. Davon haben wir gesprochen, Liebe ist nicht nur ein Gefühl, nicht nur eine Emotion vielleicht gar. Gefühl ist schon etwas Geläuterteres gegenüber der Emotion. Aber es ist viel mehr. &#039;&#039;&#039;Liebe ist echte Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, die geschenkt wird. Und &#039;&#039;&#039;in einer guten Partnerschaft&#039;&#039;&#039; zum Beispiel bildet sich wirklich ein gemeinsames Lebensfeld, könnte man sagen, also ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer ätherischer Bereich&#039;&#039;&#039;, der davon lebt, dass beide Partner in diesen Bereich etwas einbringen. Daher eben auch wirklich dieser schwierige Moment, wenn ein Partner stirbt. Dann fällt diese Quelle weg, weil diese Quelle so nur im Irdischen gegeben werden kann. Nicht wahr, mit dem &#039;&#039;&#039;Tod des Partners&#039;&#039;&#039;, lösen sich dessen Ätherleib und dessen Ätherkräfte auf - und dann muss ich schauen, wie ich, indem ich mich aber jetzt geistig mit dem verstorbenen Partner verbinde, &#039;&#039;&#039;wie ich hier es schaffe, die Kräfte&#039;&#039;&#039;, die vorher dieser Mensch gegeben hat, wie ich sie jetzt hier unten durch seine geistige Hilfe, aber &#039;&#039;&#039;selbst, erzeuge&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe des Christus&#039;&#039;&#039;. Weil wir im Ätherischen alleine noch gar nicht so arbeiten können. Nicht wahr, das ist das große Geheimnis der Liebe, dass wir da an etwas arbeiten, was eigentlich viel zu groß für uns ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dadurch, dass wir uns &#039;&#039;&#039;aus Freiheit mit dem Christus verbinden&#039;&#039;&#039;, können wir sehr wohl arbeiten an dem. Und &#039;&#039;&#039;das bildet die Grundlage aller menschlichen Gemeinschaften&#039;&#039;&#039;, die funktionieren: von der Partnerschaft von zwei Menschen oder einer Familie, ein bisschen grösser - bis hin letztlich zu großen Staatsgemeinschaften oder Völkergemeinschaften, ja, &#039;&#039;&#039;bis hin zur ganzen Menschheit&#039;&#039;&#039;. Und wir sollten, wenn es gut läuft, noch während unserer Erdentwicklung es schaffen, dass wir wirklich eine Menschheit werden, die sich in völlig unterschiedliche Individuen differenziert, die aber gerade dadurch eine &#039;&#039;&#039;große Einheit&#039;&#039;&#039; bilden, &#039;&#039;&#039;weil jeder einzelne Mensch seine individuellen Fähigkeiten in das Gesamte einbringen kann&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt eine Gemeinschaft, eine ganze &#039;&#039;&#039;Menschheitsgemeinschaft&#039;&#039;&#039;, die durch Liebe miteinander verbunden ist. Das wird bis zu einem gewissen größeren oder kleineren Grad die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche&#039;&#039;&#039; ausmachen. Da haben wir noch ein bisschen Zeit, bis es dorthin kommt. Die &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Gemeinde von Philadelphia&#039;&#039;&#039;&amp;quot; ist es genannt in der Apokalypse. Es ist also die Kulturepoche, die auf unsere folgen wird, die zum Teil &#039;&#039;&#039;geprägt&#039;&#039;&#039; werden wird &#039;&#039;&#039;durch die Liebe, die die Menschen untereinander verbindet&#039;&#039;&#039; - über alle Grenzen hinaus, über die Blutsverwandtschaft natürlich hinaus. Und auch der Versuch, sich zu verbinden mit den Menschen, die eben verführt durch die Widersacher sich dagegenstellen, sodass man ihnen etwas anbieten kann von diesen Kräften, aber ohne sie in die Unfreiheit zu bringen. Das wird das ganz Schwierige sein. &#039;&#039;&#039;Wie hilft man Menschen, die sich gar nicht helfen lassen wollen, ohne ihre Freiheit einzuschränken?&#039;&#039;&#039; Das ist etwas ganz, ganz was Schwieriges. Aber das ist auch etwas, was wir jetzt im Grunde schon beachten müssen, weil wir kennen uns doch alle selber, wir wissen doch immer besser, was den Anderen gut tut. Bei uns selber sehen wir es meistens eh nicht, aber bei den Anderen sehen wir sofort: &amp;quot;Na, du musst das und das machen, das rate ich dir.&amp;quot; Und dann ist man meistens, wenn er das nicht macht… &amp;quot;Naja, ich habe es dir ja gesagt, du muss das und das machen, ist ja klar, dass es nicht funktioniert.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;man macht subtil Druck&#039;&#039;&#039;. Man meint es ja nur gut. &#039;&#039;&#039;Man meint es ja nur gut&#039;&#039;&#039;, aber da ist man &#039;&#039;&#039;schon auf dem Abweg&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Das geht schon in die falsche Richtung. Das heißt, man muss geben in dem Sinne, dass man ausströmt, ausstrahlt, die Samenkörner sozusagen in die Welt wirft - und aber abwartet, ob&#039;s der Andere nimmt oder nicht. Also, es muss wirklich etwas sein, was ich in die Welt sende, in die Welt werfe - und es aber jedem überlasse, ob er es nimmt oder nicht. Das ist ganz wichtig. Weil, &#039;&#039;&#039;die Erdentwicklung ist dazu da, um die Freiheit des Menschen, des menschlichen Ichs, hervorzubringen und damit die Möglichkeit zur Liebe&#039;&#039;&#039;. Zur &#039;&#039;&#039;Liebe in einer Form, wie sie sonst nur die höchste Gottheit, also die Trinität selbst hat&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=1803s Die aus der Freiheit geborene bedingungslose Liebe ist bislang nur zwei Gruppen von Wesenheiten zugänglich: der Trinität und dem Menschen 0:30:03] ===&lt;br /&gt;
Nicht wahr, wir haben auch davon gesprochen, dass diese Freiheit und damit im Kern auch diese &#039;&#039;&#039;bedingungslose Liebe nur zwei Gruppen von Wesenheiten zugänglich&#039;&#039;&#039; ist: Einerseits der Trinität, andererseits den Menschen. Und die &#039;&#039;&#039;Engelwesen&#039;&#039;&#039;, die natürlich auch &#039;&#039;&#039;Liebe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den Menschen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bringen&#039;&#039;&#039;: Aber &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; bringen sie, &#039;&#039;&#039;indem sie sie aus der Quelle&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von oben schöpfen&#039;&#039;&#039; und weitervermitteln. Das heißt, sie können etwas nicht: Sie können es nicht aus sich selbst heraus erzeugen. &#039;&#039;&#039;Wir können es aus der Kraft unseres Ichs heraus erzeugen&#039;&#039;&#039;, wenn wir uns in Freiheit auch mit dem Christus verbinden. Aber in völliger Freiheit. &#039;&#039;&#039;Diese Freiheit haben die Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;, die über uns stehen, &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039;. Und daher ist mit der Entwicklung des Menschen etwas ganz, ganz Besonderes gegeben, was vorher noch nie in dieser Form da war. Man darf sich nicht vorstellen: Naja, die Entwicklung wiederholt sich immer, jetzt kommt wieder eine neue kosmische Entwicklungsstufe und da geht es halt wieder weiter: &amp;quot;Aha, es steigen wieder neue Wesenheiten auf zu geistigen Wesenheiten, also das heißt, sie werden dann Engel oder irgendwas und das wiederholt sich ewig. Immer wieder kommen neue dazu.&amp;quot; Das wäre ein ziemlich &#039;&#039;&#039;langweiliger Kosmos&#039;&#039;&#039;. Immer dieselbe Geschichte. Wäre ein bisschen fantasielos. Also, die Gottheit ist schon etwas fantasievoller. Und &#039;&#039;&#039;sie ist so fantasievoll gewesen, dass sie jetzt jedem einzelnen Menschen diese Fähigkeit zugesteht&#039;&#039;&#039;. Erstmals entstehen geistige Wesenheiten, wo jedem einzelnen dieser Wesenheiten aus eigener Kraft diese Fähigkeit zugestanden wird. Wie klein auch immer sie ist, es liegt an uns, sie größer zu machen. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Große&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Der Preis&#039;&#039;&#039; dafür, ja, für das ganze Universum, für die ganze Gottheit, für alle Hierarchien ist, dass &#039;&#039;&#039;das ganze Experiment scheitern kann&#039;&#039;&#039;. Auch darüber haben wir gesprochen. Es ist seit der Erdentwicklung möglich, dass der ganze… &#039;&#039;&#039;Entwicklungsplan&#039;&#039;&#039; will ich nicht sagen, weil wir haben schon davon gesprochen, es gibt keinen fertigen Plan: so und so und so wird es gehen, sondern die ganze Entwicklung war ein schrittweises, immer stärkeres Aufgeben der Allmacht Gottes. Und im Grunde mit dem Erdenleben des Christus, wird das ersetzt durch die &#039;&#039;&#039;völlige Ohnmacht Gottes&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=1976s Trinität - der Begriff wandelt sich in Abhängigkeit von der geistigen Entwicklungsstufe 0:32:56] ===&lt;br /&gt;
Das ist es, was der &#039;&#039;&#039;Christus als Vertreter der Trinität&#039;&#039;&#039;… aber ihr wisst, die drei Personen sind eigentlich Eines, das sind eben verschiedene Aspekte dieser Einheit, drum kann sie als Dreiheit erscheinen, aber von der höchsten Welt aus gesehen ist es eine Einheit. In ihrem Wirken in unserer Welt erscheint es als Dreiheit, als Trinität. &#039;&#039;&#039;Auch der Begriff der Trinität wandelt sich, je nachdem auf welcher geistigen Höhe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;man es betrachtet&#039;&#039;&#039;. Wenn man es in seinen Wirkungen hier in der Erdenwelt betrachtet, dann muss man es als Trinität sehen und dann ist da eine ganz unterschiedliche Wirkung der Vatergottheit, die im Hintergrund steht, des Christus und des Heiligen Geistes. Es ist also ganz unterschiedlich. Aber wenn ich aufsteige in die höchsten Welten, dann wird es eine Einheit, eine ununterscheidbare Einheit. &#039;&#039;&#039;Das ist das große Paradoxe&#039;&#039;&#039;. Was im Übrigen immer dann der Fall ist, wenn wir uns in der geistigen Welt irgendwo bewusst oder halbbewusst bewegen. Wir brauchen bei jeder neuen Blickrichtung… &#039;&#039;&#039;Bei jeder kleinen Stufe&#039;&#039;&#039;, die wir weiterkommen, &#039;&#039;&#039;sieht die Sache anders aus&#039;&#039;&#039;. Oft sogar so, dass es sich dem, was ich vorher gesehen habe, zu widersprechen scheint. Also, wir kommen nirgendwo in den geistigen Welten mit einem Schema durch, daher gibt es auch keinen fertigen Weltenplan. Kann es auch nicht geben. Weltenplan ist was, wo alles in einem Schema sozusagen sich zusammenfassen ließe. Das funktioniert nicht. &#039;&#039;&#039;Ihr werdet bei Rudolf Steiner immer viele Schemata finden&#039;&#039;&#039;. Es ist gut, sich ein Schema zu machen. Man muss nur wissen auch, wann man es loslassen muss, und nicht grübeln: &amp;quot;Ach, jetzt sagt er das da ganz anders. Wie passt denn das in das Schema?&amp;quot; Gar nicht. Gar nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=2104s Zu Schema, Plan und Wirklichkeit 0:35:04] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Man darf nicht das Schema mit der geistigen Wirklichkeit verwechseln&#039;&#039;&#039;. Es ist eine irdische Hilfe, eine Stütze, um sich zu orientieren in dem Ganzen. Es ist wie ein Lageplan, der detaillierter oder weniger detailliert sein kann, aber bitte &#039;&#039;&#039;verwechselt nicht den Plan mit der wirklichen Landschaft&#039;&#039;&#039;. In die muss ich erst hingehen - und da kann mir der Plan helfen. Und wenn ich, weiß ich nicht, Wasseradern oder was finden will, dann brauche ich einen Plan, wo das eingezeichnet ist, und wenn ich die Vegetation studieren will, brauche ich halt einen Plan, wo das mehr eingezeichnet ist. &#039;&#039;&#039;Ich kann verschiedene Pläne brauchen&#039;&#039;&#039;. Ich muss aber auch &#039;&#039;&#039;wissen, wann ich ihn weglegen sollte und&#039;&#039;&#039; dann endlich einmal &#039;&#039;&#039;wirklich anschauen, was vor meiner Nase steht&#039;&#039;&#039;. Genauso, ja, wenn man Städtereisen macht oder was. Wenn ich immer nur im Plan drin bin und im Reiseführer die Nase drin habe und nicht anschaue, was da wirklich steht, vor meiner Nase nämlich steht, werde ich es nie kennenlernen - sondern irgendwann ist gut. Was sagt der Reiseführer alles? Interessiert mich nicht, ich schaue mir das jetzt an und sage: &amp;quot;Schaue, was sagt mir jetzt das Bild, die Statue, das Bauwerk oder sonst etwas?&amp;quot; Und ich blende alles aus, was je jemand darüber gesagt hat, was ich je drüber gelesen habe, interessiert mich jetzt einmal nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=2185s Zum kreatives Wahrnehmen der Welt 0:36:25] ===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie wirkt das auf mich? &#039;&#039;&#039;In welches Gespräch komme ich mit den Dingen&#039;&#039;&#039;?&amp;quot; Das ist letztlich immer das Entscheidende. Und damit kommt immer wieder ein neuer Aspekt zum Vorschein, den vielleicht noch niemand bis jetzt entdeckt hat. Und in diesem Sinne sind wir selbst im Anschauen, &#039;&#039;&#039;im Wahrnehmen der Welt kreativ&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, jeder Mensch hat die Chance, etwas anders zu sehen, als es alle anderen Menschen bisher gesehen haben oder zu hören oder zu lesen oder wie auch immer. Und da &#039;&#039;&#039;ist schon unser Ich drinnen&#039;&#039;&#039;. Und das ist das… Allein schon, wenn wir das erleben und Andere dann teilhaben lassen an dem Erleben, verschenken wir etwas. &#039;&#039;&#039;Wir übergeben es eigentlich der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Jeder kann das tun. Es geht nicht um so riesige, spektakuläre Dinge, die jetzt gleich von heute auf morgen den ganzen Weltlauf erschüttern. Na, Gott sei Dank, können wir das noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn nämlich die besten Absichten dahinter sind, aber unsere Fähigkeiten reichen dazu nicht aus, wir würden es so ungeschickt machen, dass wir dann sagen: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;aber ich hab&#039;s ja gut gemeint&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Aber es ist leider alles kaputt nachher. Die Gefahren sind sehr groß, also sind wir froh, dass unsere &#039;&#039;&#039;Kräfte&#039;&#039;&#039; noch sehr klein sind. Aber sie sind groß bereits in dem, schöpferisch etwas zu entwickeln. Und a bisserl was davon darf schon in die Welt hinein und dort wirksam werden. Wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;homöopathisch dosiert, ist es gerade recht&#039;&#039;&#039;. Dann ist es eine Anregung für die Welt, dass sie sich in Freiheit weiterentwickeln kann - nämlich vor allem die anderen Menschen in Freiheit sich weiterentwickeln können - und dass letztlich alle Kreaturen der Erde teilhaftig werden dessen, irgendwann einmal. &#039;&#039;&#039;Das ist das Ziel&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=2312s Aus den Paulus-Briefen: Alle Kreatur wartet auf Erlösung, an der der Mensch mitwirkt 0:38:32] ===&lt;br /&gt;
Das ist das Ziel. &#039;&#039;&#039;Paulus beschreibt das so schön&#039;&#039;&#039; in seinen Briefen, eben wie die ganze Kreatur, also die Tierwelt, aber letztlich auch die Pflanzenwelt, alles, die Mineralien, &#039;&#039;&#039;alles wartet auf Erlösung, an der der Mensch mitwirkt&#039;&#039;&#039;, mitwirken kann. Und diese Erlösung heißt, dass sie in dieses Wesen der Freiheit aufgenommen werden. Und damit eine Entwicklung, eine &#039;&#039;&#039;Weiterentwicklung&#039;&#039;&#039; vor sich haben, &#039;&#039;&#039;die eben ganz anders verläuft als die Entwicklung der Wesenheiten, die uns vorausgegangen sind&#039;&#039;&#039;. Denn, man muss ja davon sprechen, zum Beispiel, wenn man die Tiere hernimmt: Hinter den Tieren steht nicht eine individuelle Seele bzw. ein individuelles Ich, ein individueller Geist - seelisch ist es etwas anders - aber kein individueller Geist wie beim Menschen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Tier hat kein einzelnes Ich&#039;&#039;&#039;, sondern es ist ein Gruppen-Ich dahinter. Das aber sehr wohl: das &#039;&#039;&#039;Seelische des Tieres wird unterschiedlich geformt&#039;&#039;&#039;. Ich meine, ich kann es mit meinen Katzen sagen. Jetzt sind sie gerade auf Tauchstation im Moment, ich glaube, es ist ihnen ein bisschen unheimlich, wie viele da jetzt vorne sitzen, da trauen sie sich nicht, sie sind ein bisschen schüchtern - am Anfang. Wenn sie mal die Schüchternheit abgelegt haben, dann geht&#039;s eh rund. Aber &#039;&#039;&#039;jedes Tier hat seine eigene&#039;&#039;&#039;, ja, wie sollen wir sagen, &#039;&#039;&#039;Tierpersönlichkeit&#039;&#039;&#039; - durchaus. Und &#039;&#039;&#039;ganz besonders&#039;&#039;&#039; gilt das für die, im weitesten Sinn, &#039;&#039;&#039;Haustiere&#039;&#039;&#039;. Ich sage jetzt bewusst: &amp;quot;im weitesten Sinn&amp;quot;, weil in Wahrheit um die 95 Prozent aller Tiere, also Säugetiere meine ich jetzt einmal - das andere lasse ich einmal jetzt vor, aber Säugetiere, die auf Erden leben - sind im Grunde, im weitesten Sinne, Haustiere. Das heißt Tiere, die bereits durch den Einfluss des Menschen ganz wesentlich verändert sind, die also keine Wildtiere mehr sind. Und dieses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... &#039;&#039;komm her &amp;quot;Haustier&amp;quot;… Mein Kater steht unten…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Zusammensein mit dem Menschen, also sei es bei Kühen oder was, wie man mit denen umgeht beim Melken oder sonstwo oder… alles das hat einen Einfluss erstens auf die einzelne Tierpersönlichkeit, also auf dieses doch ganz einzigartig geformte Seelisch-Astralische, das drinnen ist - und &#039;&#039;&#039;der Mensch übernimmt bis zu einem gewissen Grad Aufgaben, die sonst die Gruppenseele dieses Tieres übernimmt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es gewinnt das Tier etwas dazu, in Wahrheit. Das ersetzt jetzt natürlich...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Irgendwo bitte im Hintergrund sind ein paar Geräusche, bitte Mikro zumachen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, der Mensch hat einen Einfluss, und das hat vor allem einen Einfluss auf die Zukunft; auf die Zukunft der Tiere, der Pflanzen, der Mineralien und so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=2535s Vom Urmenschen Adam Kadmon, der den ganzen Kosmos umspannt, zum physisch-stofflichen Menschen 0:42:15] ===&lt;br /&gt;
Das hängt auch damit zusammen, darüber haben wir auch gesprochen: Wie sind denn beispielsweise die Tiere entstanden auf Erden? &#039;&#039;&#039;Die Tiere sind dadurch entstanden, dass sie der Mensch aus seiner Wesenheit herausgesetzt hat&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Scheint jetzt nicht so mit der biblischen Schöpfungsgeschichte vereinbar zu sein, aber ist es in Wahrheit trotzdem. Der Anfang ist nämlich der &#039;&#039;&#039;Urmensch&#039;&#039;&#039;, der &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Adam Kadmon&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, wie&#039;s auch die Hebräer nennen. Und aus dem heraus haben sich zuerst abgegliedert die Tiere, die Pflanzen, die Mineralien. Und zuletzt ist der Mensch in seiner heutigen Gestalt - oder in seiner annähernd heutigen Gestalt - auf der Erde erschienen. Aber dahinter ist immer eigentlich dieser große kosmische Mensch: der &amp;quot;Adam Kadmon&amp;quot;, der aber, man könnte sagen, immer mehr zusammenschrumpft. &#039;&#039;&#039;Am Anfang war er wirklich so groß wie der ganze Kosmos&#039;&#039;&#039;, das heißt größer als die Erde, größer als unser Sonnensystem, so groß eben wirklich wie dieser Kosmos, von dem wir ein bisschen was ahnen können, wenn wir in der Nacht auf den Sternenhimmel schauen und alles das sehen, was da draußen ist. Und &#039;&#039;&#039;aus dem zieht er sich langsam zusammen&#039;&#039;&#039;, langsam zusammen, dann ist er einmal so groß wie unser Planetensystem - ich übersetze es halt jetzt in räumliche Begriffe, aber es ist das Geistige, das dahintersteckt. Aus dem heraus wird der Mensch. &#039;&#039;&#039;Aber in physischer Gestalt betritt er als Letztes die Erde&#039;&#039;&#039;. Als Letztes. Da hat er schon die Tiere aus sich herausgesetzt. Da hat er die Mineralien schon vorher aus sich herausgesetzt - kann man auch von zwei Seiten betrachten -, die Pflanzen aus sich herausgesetzt, die Tiere aus sich heraus gesetzt und dann endlich steht er, na, &#039;&#039;&#039;in der Gestalt des physischen Urmenschen&#039;&#039;&#039; da, weiß ich nicht, so &#039;&#039;&#039;vor ein paar Millionen Jahren ungefähr&#039;&#039;&#039;. Und da gibt es dann noch verschiedene Verzweigungen, die aber dann auch nicht unser heutiger Mensch werden, also der Homo sapiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, diese &#039;&#039;&#039;Entwicklung&#039;&#039;&#039; beginnt oder &#039;&#039;&#039;vollzieht sich in der atlantischen Zeit&#039;&#039;&#039;, im Grunde, dass wir in physischer Gestalt beginnen, wirklich &#039;&#039;&#039;in physischer Gestalt, die Erde zu betreten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039; ist dabei, er &#039;&#039;&#039;ist vorher dabei&#039;&#039;&#039;. Er ist dabei zu der Zeit, als Erde und Sonne und andere Planeten noch nicht voneinander getrennt waren. Da ist der Mensch dabei. Überall ist er dabei. Und die zweite Schöpfungsgeschichte, davon haben wir auch schon gesprochen, in der Bibel gibt es ja zwei Schöpfungsgeschichten. Also 1. Kapitel der Genesis und 2. Kapitel dann, da geht alles wieder von vorne an, aber auf einer anderen Ebene. Auf einer anderen Ebene. Im 2. Kapitel ist vom &amp;quot;Garten Eden&amp;quot; die Rede - und dieser &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Garten Eden&#039;&#039;&#039;&amp;quot; umfasst in etwa noch das &#039;&#039;&#039;Gebilde, das Erde und Mond zusammen ist&#039;&#039;&#039;. Es reicht etwas hinaus - deutlich sogar hinaus - über die heutige Mondbahn. Und aus dem hat sich dann auseinandergegliedert unsere heutige Erde und der Mond als selbstständiger Himmelskörper. Das heißt also, der &#039;&#039;&#039;Paradiesesmensch&#039;&#039;&#039; im &amp;quot;Garten Eden&amp;quot;, das ist aber noch der Mensch, der &#039;&#039;&#039;als dichtestes das Luftelement&#039;&#039;&#039;, also was Gasförmiges, in sich hat. Aber unten beginnt sich schon ein &#039;&#039;&#039;Kern&#039;&#039;&#039; zu verdichten &#039;&#039;&#039;zum Wässrigen&#039;&#039;&#039;, also wo zuerst das Gasförmige dichter wird, das Wässrige entsteht - Wässrige jetzt im weitesten Sinne, wir müssen nicht nur an unser heutiges Wasser denken, sondern alles, was flüssig ist - und &#039;&#039;&#039;dieses Flüssige beginnt zu verhärten&#039;&#039;&#039;. Aus dem bildet sich dann langsam &#039;&#039;&#039;unsere Erdkugel&#039;&#039;&#039;. Da es eine Kugel ist, zeigt es deutlich, dass sie aus dem Flüssigen entstanden ist. Es ist die ideale Tropfenform. Dass auf der Erde die Tropfen langgezogen sind, liegt an der Schwerkraft. Aber eigentlich &#039;&#039;&#039;im Kosmos ist ein Tropfen immer kugelförmig&#039;&#039;&#039; und daher ist auch die Erde kugelförmig, das ist ein ganz deutliches &#039;&#039;&#039;Zeichen, dass sie aus dem Flüssigen entstanden ist&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=2835s Mit der Inkarnation des Ichs in den Menschen beginnen die kristallbildenden Kräfte in der Erde zu wirken: kristallbildende Kräfte sind Ich-Kräfte 0:47:15] ===&lt;br /&gt;
Und erst als der Mensch dann wirklich in seiner heutigen Gestalt die Erde betritt oder zu betreten beginnt, das heißt, &#039;&#039;&#039;sein Ich sich inkarniert&#039;&#039;&#039; jetzt in dieser Erde, in dieser flüssigen Erde, dann &#039;&#039;&#039;fängt es zu kristallisieren an&#039;&#039;&#039;, dann kommen die kristallbildenden Kräfte. Haben wir letztens davon gesprochen: &#039;&#039;&#039;Die kristallbildenden Kräfte hängen ganz stark zusammen mit den Ich-Kräften des Menschen&#039;&#039;&#039;, sind eigentlich gleicher Art. Daher ist der &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, wie man es im Mittelalter genannt hat, der also noch jenseits der sichtbaren Sternenwelt ist, wo man dann später aus Missverständnissen gesagt hat: da sind die Sterne drauf montiert… Die müssen ja irgendwo sein, sonst täten sie ja herunterfallen. Ich meine, so primitiv haben sich die Menschen früher das nicht gedacht, als der Ausdruck &amp;quot;Kristallhimmel&amp;quot; geschaffen wurde. Das ist die heutige Missinterpretation davon. Nein, aber es ist gemeint ein Kristallhimmel, der &#039;&#039;&#039;die Grenze bildet&#039;&#039;&#039; eigentlich, &#039;&#039;&#039;wo die sichtbare Welt in die unsichtbare, in die übersinnliche Welt, übergeht&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;von diesem Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; oder von dem, was jenseits des Kristallhimmels im Raumlosen und Zeitlosen oder Überräumlichen, Überzeitlichen ist, &#039;&#039;&#039;von dort kommt die Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und von dort kommen&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;auch die kristallbildenden Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und die hängen ganz eng damit zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=2936s Die Asuras arbeiten am physischen Leib des Menschen und können damit kristallbildende, schöpferische Ich-Kräfte rauben, die auf ewig verloren gehen! 0:48:56] ===&lt;br /&gt;
Und zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn etwas&#039;&#039;&#039; bei uns, auch in unserem Organismus, &#039;&#039;&#039;zerstört wird an kristallbildenden Kräften&#039;&#039;&#039;, wenn sich etwas nicht ausbilden kann, dann ist das etwas, &#039;&#039;&#039;was unserer Ich-Kraft verloren geht&#039;&#039;&#039;. Wir verlieren etwas an Fähigkeit dadurch. Denn &#039;&#039;&#039;wie entwickelt sich das Ich letztlich?&#039;&#039;&#039; Es entwickelt sich, &#039;&#039;&#039;indem es&#039;&#039;&#039; an sich selbst, das heißt &#039;&#039;&#039;an seinen Körperhüllen arbeitet und im weiteren Sinn dann an der Erde arbeitet&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;alles&#039;&#039;&#039;, was hier nicht geschieht oder uns geraubt wird, uns genommen wird, &#039;&#039;&#039;das geht uns an schöpferischen Fähigkeiten verloren&#039;&#039;&#039;. Wir können es  vielleicht auf einem anderen Weg wieder versuchen. Ich meine, man kann ja Dinge auf verschiedenste Art versuchen, aber das, was wir gewinnen könnten, dadurch ein Werk in einer ganz bestimmten Weise herzustellen, das ist weg. &#039;&#039;&#039;Das ist weg&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;an dem arbeiten&#039;&#039;&#039; ganz stark &#039;&#039;&#039;die Asuras&#039;&#039;&#039;, dass sie uns das wegnehmen. Das hängt mit dem zusammen, wo &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; davon spricht: &#039;&#039;&#039;Die Asuras sind&#039;&#039;&#039; insofern &#039;&#039;&#039;sehr gefährlich&#039;&#039;&#039;, weil &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; erstens &#039;&#039;&#039;arbeiten am physischen Leib des Menschen&#039;&#039;&#039;, das kann nicht einmal der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;, dass er das direkt kann. Er greift unseren Ätherleib an und dadurch bringt er indirekt Todeskräfte in unseren Organismus hinein, aber er &#039;&#039;&#039;kann nicht direkt bis ins Physische eingreifen&#039;&#039;&#039;. Die Asuras können das. Und es ist aber gerade das Physische das Widerlager dafür, dass wir unser Ich-Bewusstsein entwickeln können. &#039;&#039;&#039;Wir spiegeln uns gerade am Physischen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dadurch wachen wir auf&#039;&#039;&#039;: am Physischen unseres Leibes und in zweiter Stufe am Physischen der Erdenwelt, in der wir leben. Wenn wir das nicht täten, könnten wir unser Ich-Bewusstsein, dieses mit der Freiheit verbundene Ich-Bewusstsein nicht entwickeln. Und was wir nicht jetzt entwickeln, geht uns aber für die Zukunft verloren. &#039;&#039;&#039;Das fehlt uns an freier schöpferischer Möglichkeit für die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Wir können das &#039;&#039;&#039;nur jetzt hier&#039;&#039;&#039; während der Erdentwicklung - die Grundlage dafür schaffen. &#039;&#039;&#039;Wofür wir jetzt nicht die Grundlage schaffen, ist uns verloren für die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Wir werden uns weiterentwickeln. Wir werden uns weiterentwickeln, aber das, was wir als Grundlage dafür brauchen, um aus Freiheit uns weiterzuentwickeln, das müssen wir jetzt schaffen, &#039;&#039;&#039;während&#039;&#039;&#039; der Erdentwicklung. Und sogar noch enger gesprochen, während der physischen Verkörperungen, &#039;&#039;&#039;der physisch-stofflichen Verkörperungen&#039;&#039;&#039; während unserer Erdentwicklung. Wir haben davon gesprochen, die Zeit wird äußerlich gesehen eng. Rudolf Steiner spricht davon, dass im 6., 7., 8. Jahrtausend die Menschen sich nicht mehr inkarnieren werden auf Erden, großteils zumindest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=3144s Die Erdentwicklung und das &amp;quot;Aufblitzen&amp;quot; des Menschen in einem stofflichen Körper, um die Freiheit des Ichs zu erwerben 0:52:24] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Menschheit wird etwas ganz Sensationelles sein in der Erdentwicklung&#039;&#039;&#039;, sie wird sein die Wesensart auf Erden, die am allerschnellsten wieder, äußerlich gesehen, verschwindet. Wir sind eigentlich... Wenn jetzt von außen ein Beobachter kommen würde: Wir sind sowas, was kurz einmal aufleuchtet - und schon wieder weg ist. Wenn man nimmt viele Tiere, Fische oder was, da gibt es heute immer welche noch, die bis in die Urzeit zurückgehen. Also das heißt, das sind nicht nur Millionen, sondern Milliarden Jahre, was zurückgeht. Also, die Fische vielleicht nicht Milliarden, aber viele Millionen Jahre. Und sie leben immer noch in kaum veränderter Form. Und gehen weiter. Das heißt also, man kann sagen: &#039;&#039;&#039;Je einfacher die Tiere zum Beispiel sind, desto länger&#039;&#039;&#039; leben sie, desto länger &#039;&#039;&#039;ist die Lebensdauer ihrer Art&#039;&#039;&#039;. Natürlich nicht als Einzelwesen, aber ihre Art - sofern wir nicht als Menschen dafür sorgen, dass sie verschwinden. Muss man dazu sagen, wir arbeiten heftig daran. Aber gerade bei diesen ganz langlebigen, also Fischen oder so, bei vielen, also gerade da bei diesen Urzeit Fischen, gelingt es uns am allerwenigsten. Aber wir werden es auch noch schaffen, das zu beeinträchtigen. Aber jedenfalls, wir &#039;&#039;&#039;als Menschen werden sensationell kurz auf der physisch-stofflichen Erde gelebt haben&#039;&#039;&#039;. Also kosmisch gesehen, ist das ein winziges Aufblitzen. Ein winziges Aufblitzen. &#039;&#039;&#039;Aber in diesem kurzen Aufblitzen, müssen wir uns die Freiheit unseres Ichs erwerben&#039;&#039;&#039;. Wenn wir das wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=3266s Kairos: Für unsere zukünftige Entwicklung brauchen wir Ich-Kräfte, die wir nur in unserem stofflichen Dasein erwerben können und die uns aber die Asuras entreißen wollen 0:54:26] ===&lt;br /&gt;
Wieweit wir das wollen. &#039;&#039;&#039;Was uns gegeben wurde, war der Funke&#039;&#039;&#039; dazu, das heißt die Fähigkeit - aber Realität wird es eben erst, indem wir diese &#039;&#039;&#039;Fähigkeit anwenden&#039;&#039;&#039;. Wenn wir sie nicht anwenden, von selber passiert es nicht. Und sie geschieht eben dadurch, dass wir uns und die Welt verwandeln. Und zwar wirklich die physische Welt, auch um uns rundherum. Und wenn dieser Zyklus vorbei ist, also wenn das 5., 6., 7., 8. Jahrtausend - 9. Jahrtausend von mir aus - vorbei ist, dann werden hoffentlich viele Menschen bereits so weit sein, dass sie das sich erworben haben, diese Fähigkeit, und dass sie dann diese Kräfte auf einer höheren Ebene anwenden können. Aber &#039;&#039;&#039;was uns hier jetzt entrissen wird, namentlich durch die asurischen Wesenheiten, das geht uns für alle Zukunft verloren&#039;&#039;&#039;. Das können wir nicht nachholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Problem, dass wir das nicht nachholen können. Und daher spricht &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; davon, so in der Kurzform eben gesagt, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras Stücke aus dem Ich des Menschen herausreißen können&#039;&#039;&#039;. Das ist jetzt eine sehr bildliche Sprache, weil das Ich ist ja kein körperlicher Gegenstand, das Ich ist überhaupt nicht teilbar, es ist &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Individuum&#039;&#039;&#039;, das steckt schon im Namen drin: &#039;&#039;&#039;das Unteilbare&#039;&#039;&#039;. Aber es kann etwas von seinen Fähigkeiten verlieren, die es entwickeln hätte können. Wenn wir das diesen Widersachermächten, in dem Fall den Asuras, überlassen, dann kann das passieren. Und es passiert...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ja, bitte… Ein Zuhörer: …aus den Erzählungen von Steiner immer dieses Bild von einem Schweizer Käse.&#039;&#039; Ja. &#039;&#039;Ich kann mir das nicht vorstellen, dass dem Ich was fehlt.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fehlt&#039;&#039;&#039; ihm etwas &#039;&#039;&#039;an schöpferischer Kraft&#039;&#039;&#039;, wo er aus Freiheit schaffen kann. Das ist das Problem. Es gibt einen bestimmten Zeitpunkt im Erdenleben, wo ich das machen kann. Das ist das ganz Interessante. Es gibt einen Moment, das ist der... &#039;&#039;&#039;Die Griechen&#039;&#039;&#039; wussten das, sie sprachen vom &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Kairos&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;vom richtigen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039;, wo etwas passieren muss. Nur, &#039;&#039;&#039;wenn du den verpasst, ist es vorbei&#039;&#039;&#039;. Ist es vorbei. Du kannst viel anderes machen. Es kommen andere Zeitpunkte, wo du was anderes machen kannst. Aber die Gelegenheit, diese eine bestimmte Fähigkeit zu entwickeln, die du für die ganze Zukunft verwenden könntest: Wenn du den Moment versäumst, ist der vorbei. &#039;&#039;&#039;Endgültig vorbei&#039;&#039;&#039;. Und... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es kommt etwas aus dem Zuhörerkreis, ist aber nicht verständlich…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja. Es hängt mit den &#039;&#039;&#039;Kindheitskräften&#039;&#039;&#039; zusammen. Aber was ich jetzt erzähle, da geht es wirklich um die Dinge, die wir zumindest mit etwas Bewusstsein tun. Also noch nicht als Kind. Das, was in den Kindheitskräften hereinkommt, &#039;&#039;&#039;ist die Frucht der Vergangenheit&#039;&#039;&#039; zunächst einmal. Da bringen wir das mit, was wir aus der Vergangenheit oder eben auch in den vergangenen Inkarnationen, was wir uns dort erworben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=3492s Platon irrt: Den berechenbaren Kosmos gibt es nicht (mehr) 0:58:12] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Zukunftskräfte müssen wir&#039;&#039;&#039; uns da &#039;&#039;&#039;erarbeiten - hier auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist ja auch das Interessante. Es spiegelt sich ja wider in der Philosophie zum Beispiel, wenn man Platon hernimmt oder so. &#039;&#039;&#039;Platon spricht immer davon&#039;&#039;&#039;, der Philosoph oder was verbindet sich mit der vorgeburtlichen Welt. Eine Wiedererinnerung an das: wovon er kommt. Das heißt, &#039;&#039;&#039;er blickt zurück auf die Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit - &#039;&#039;&#039;aber nicht in die Zukunft&#039;&#039;&#039; nach vorne. Und er hat daher auch… und da ist sehr viel darauf aufgebaut worden dann, im Grunde, im Sinn, ja, die Entwicklung wird so weitergehen, dass das, was ich da aus dem Geistigen mitnehme oder was ich sehen konnte im Geistigen, na ja, das wird sich dann alles verwirklichen - &#039;&#039;&#039;und so wird die Weltentwicklung weitergehen&#039;&#039;&#039;. Das würde aber dann letztlich hineinlaufen &#039;&#039;&#039;in einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;berechenbaren Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und nicht umsonst schwärmt er sehr von der Mathematik - mit viel Recht - aber da blickt er auf die Vergangenheit zurück. Aber er blickt nicht auf das vor, was &#039;&#039;&#039;absolut unberechenbar&#039;&#039;&#039;, absolut unvorhersehbar ist. &#039;&#039;&#039;Was selbst in der Welt der Vorsehung, die eine sehr hohe Stufe des Geistigen ist, nicht vorhergesehen werden kann&#039;&#039;&#039;. Ja, &#039;&#039;&#039;Gott&#039;&#039;&#039; - oder die Trinität - hat die Allmacht und Allwissenheit aufgegeben. Aus Freiheit heraus aufgegeben. Es ist interessant, dass es sich da ein bisschen einsickert sogar bei manchen Theologen. Gar nicht so wenigen. Also, dass das nicht mehr aufrecht erhaltbar ist: das alte, vor allem mittelalterliche, frühmittelalterliche Weltbild - teilweise noch antikes Weltbild, also in der nachchristlichen Zeit, die von der Allmacht und Allwissenheit Gottes spricht. Weil immer mehr… und das ist immer wieder dann die Frage, die ja gestellt wird: Ja, wie ist das aber mit der Freiheit des Menschen vereinbar? Wie ist es, ja, &#039;&#039;&#039;sieht Gott vorher, was der Mensch aus Freiheit entscheiden wird?&#039;&#039;&#039; Kann er das vorhersehen? Ja, wie weit ist es dann noch Freiheit? Und das sind sehr, sehr schwierige Fragen, da haben die Köpfe geraucht und das hat keine wirkliche Antwort gefunden. &#039;&#039;&#039;Die Antwort ist eigentlich die, dass Gott - die Trinität - die Allwissenheit und die Allmacht aufgegeben hat, um Raum für die Freiheit des Menschen zu schaffen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=3673s Mit der Option auf Freiheit für den Menschen hat die Trinität auch den Freiraum für die Widersacher geschaffen 1:01:13] ===&lt;br /&gt;
Und mit dazu gehört, dass der &#039;&#039;&#039;Freiraum&#039;&#039;&#039; geschaffen wurde &#039;&#039;&#039;für die Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; als Voraussetzung dafür, dass sich diese Freiheit bilden kann. Weil, wenn der Mensch geblieben wäre im Schoße der ganzen Hierarchien, die über ihm stehen und bis hinauf zur Gottheit führen, dann hätte er diese Freiheit nicht entwickeln können. Weil, diese ganzen Hierarchien über uns haben sie nicht. Auch so große Wesenheiten wie &#039;&#039;&#039;Erzengel Michael&#039;&#039;&#039; oder so. Wir stellen es uns falsch vor, wenn wir sagen: &amp;quot;Er hat die &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039;, die der Mensch hat.&amp;quot; Die &#039;&#039;&#039;hat er nicht&#039;&#039;&#039;. Die hat er nicht. Selbst die Elohim, also die Schöpfergeister, die in der Bibel genannt werden: &amp;quot;Im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde&amp;quot;. Es steht da nicht: &amp;quot;Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.&amp;quot; Im Originaltext heißt es: die Elohim. Also die sind so eine mittlere Stufe geistiger Wesenheiten. Da gibt es eine ganze Menge Hierarchien darüber, und dann kommt erst die Trinität. Es geht noch weit hinaus. Also, die Welt ist wesentlich reicher, als es meistens gedacht wird. &#039;&#039;&#039;Aber alle diese geistigen Wesen haben nicht die Freiheit&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beginnt mit dem Menschen und es kann nur in dem Maße gelingen, in dem &#039;&#039;&#039;der Mensch seine Freiheit nützen lernt&#039;&#039;&#039; - jetzt während der irdischen Inkarnationen. Und das in Wahrheit auch erst &#039;&#039;&#039;seit dem&#039;&#039;&#039; &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;&amp;quot; bzw. eine gewisse Zeit danach, wo wir diese Freiheit wirklich erst ergreifen konnten. Alles bis dahin ist Vorbereitung. Also, wir haben im Grunde so vom &amp;quot;Mysterium von Golgatha&amp;quot; an -  bzw. sogar erst ab dem Jahr 333 &#039;&#039;(gesprochen wird: drei  dreiunddreißig)&#039;&#039; nach Christus, wo das beginnt, also dass die Menschen wirklich diese Freiheit ergreifen können. Also bewusst aus dem Ich heraus &#039;&#039;&#039;Einzelne zunächst einmal tätig werden&#039;&#039;&#039; können; wo es nicht einfach die Eingebung ist, die von höheren Wesenheiten kommt, sondern wo wirklich der schöpferische Impuls aus ihrem Ich selbst kommt. Also, etwa &#039;&#039;&#039;so ab dem Jahr 333&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(gesprochen wird: drei dreiunddreißig)&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nach Christus&#039;&#039;&#039; fängt es so richtig an - &#039;&#039;&#039;bis zum Ende der irdischen Verkörperungen&#039;&#039;&#039;, bis ins 6., 7., 8., 9. Jahrtausend hinein. &#039;&#039;&#039;Das ist der Zeitraum, wo wir alles das entwickeln können aus Freiheit heraus, was wir für die Zukunft brauchen dann, um auf höherer Ebene tätig zu werden&#039;&#039;&#039;. Aber was wir jetzt nicht veranlagen, was wir jetzt nicht vorbereiten, fehlt nachher. Und es gibt keine Möglichkeit das nachzuholen. &#039;&#039;&#039;Das kann nur jetzt entwickelt werden&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;Betonung liegt auf &amp;quot;kann&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Es kann, und da gehören mindestens drei Rufzeichen hinten nach. Weil, es erscheint uns ja so irrwitzig kurz im Grunde, aber im Geistigen spielt die Zeit eine ganz andere Rolle als im äußerlichen sinnlichen Dasein. Da kann man sagen: Ja, mein Gott, diese alten Fische, von denen ich gesprochen habe, die haben Millionen Jahre an Entwicklung hinter sich. Ja, aber Entwicklung? Kaum eine. Ganz wenig drinnen. Gerade die, &#039;&#039;&#039;die sich aus der Urzeit noch erhalten haben, die sind heute fast noch so wie sie waren&#039;&#039;&#039;. Und daher haben sie auch keine Kraft oder ganz &#039;&#039;&#039;wenig Kraft&#039;&#039;&#039; entwickelt - oder steckt da drinnen -, das etwas vorbereiten könnte, für &#039;&#039;&#039;die Freiheit empfänglich zu sein&#039;&#039;&#039; - sagen wir es einmal vorsichtig so -, weil sie kann eh nur durch den Menschen hereinkommen. Aber die Jahre machen es nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=3937s Das geistige Entwicklungstempo unserer Zeit: himmlisch oder höllisch? 1:05:37] ===&lt;br /&gt;
Und es wird die Entwicklung in der Zukunft, äußerlich gesehen, um vieles, vieles schneller gehen. Die Frage wird jetzt nur sein: &#039;&#039;&#039;Ist es ein himmlisches Tempo oder ist es ein höllisches Tempo?&#039;&#039;&#039; Weil, die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; geben halt, auf gut Wienerisch, auch Gas und versuchen es jetzt sehr, &#039;&#039;&#039;sehr beschleunigt&#039;&#039;&#039;, uns nach unten zu ziehen. Uns zu ziehen immer mehr mit: &amp;quot;Kommt doch, kommt doch. Wir laden euch ein.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Es ist nicht mit Gewalt&#039;&#039;&#039;, immer weniger mit Gewalt uns hinunterziehen, &#039;&#039;&#039;sondern immer mehr mit Zustimmung des Menschen&#039;&#039;&#039;, vermeintlicher Zustimmung des Menschen. Zustimmung heißt nämlich immer, dann auf ein bisschen Freiheit verzichten gegenüber, ja, Macht, Wissen, und so weiter. Mit dem locken sie uns. Und der Weg der Freiheit ist einer, der lockt uns mit dem allen nicht. Also, &#039;&#039;&#039;die Taten, die wir aus Freiheit setzen, die fragen nicht nach dem Verdienst&#039;&#039;&#039;. Sie fragen nicht danach, welche Fähigkeit werden wir jetzt dann noch entwickeln - dadurch entwickeln - die wird sich ergeben daraus. Wir können sicher sein, dass eine herauskommt, und sie wird umso größer sein, je weniger aber vor allem: &amp;quot;Aber das muss es sein, das will ich entwickeln.&amp;quot; Sondern &#039;&#039;&#039;wir werden das entwickeln, was uns der Augenblick sagt&#039;&#039;&#039;. Im Moment, wenn wir dann geistesgegenwärtig sind und unseren Impuls hineingeben, dann entwickeln wir eine Fähigkeit. Und in dem Moment, wo wir sie entwickeln, werden wir vielleicht zumindest ahnen, was in der drinnen steckt. &#039;&#039;&#039;Ganz was besonderes, was&#039;&#039;&#039; kein Anderer hat. &#039;&#039;&#039;Kein Anderer jemals entwickeln kann&#039;&#039;&#039;. Weil kein anderer Mensch genau durch die gleiche Situation, durch genau den gleichen Moment, aus der genau gleichen Perspektive, mit genau dem gleichen Ich durchgeht. Und daher sieht man auch, wenn da eine ganze &#039;&#039;&#039;reiche Welt&#039;&#039;&#039; entstehen soll in der Zukunft, sind wir &#039;&#039;&#039;auf alle Menschen angewiesen&#039;&#039;&#039;. Je mehr dabei mitarbeiten, umso wichtiger und umso besser, umso reicher wird die Zukunft werden, weil, in dem Schöpferischen liegt ja im Grunde keine Grenze drin. &#039;&#039;&#039;Das Schöpferische heißt immer: Da ist nichts vorherberechenbar&#039;&#039;&#039;, aus dem kann immer wieder was völlig Überraschendes entstehen, etwas völlig Neues. Ich meine, das ist der große Gedanke, der heute auch drinnen ist und drum hat das &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;geschätzt&#039;&#039;&#039;, obwohl es sehr materialistisch ist: &#039;&#039;&#039;die Evolutionslehre&#039;&#039;&#039;. Er hat nicht gegen den &#039;&#039;&#039;Darwin&#039;&#039;&#039; gekämpft grundsätzlich, und nicht gegen den &#039;&#039;&#039;Ernst Haeckel&#039;&#039;&#039;. Er hat noch praktisch im selben Jahr, wo er die Anthroposophie… oder zumindest Theosophie zunächst einmal… sich mit dem verbunden hat, hat er kurz vorher noch ganz, ganz positiv über Ernst Haeckel geschrieben, den ganz materialistischen Evolutionstheoretiker, den Deutschen, der im Übrigen ein wunderbar &#039;&#039;&#039;künstlerischer Mensch&#039;&#039;&#039; war. Wenn man seine Zeichnungen ansieht, die Radiolarien und das alles, ja, wunderbar! Also, ein hoch geistiger Mensch - und das hat der Steiner gewürdigt. Aber andererseits ein ganz strenger Materialist - vom Denken her. Aber trotzdem geistig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=4180s Das Gegenbild zum Geistigen: ein unsterbliches Materielles 1:09:40] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Materialisten müssen nicht ungeistig sein&#039;&#039;&#039;. Es ist nicht in jedem Fall schädlich, Materialist zu sein, im Gegenteil. Ich habe das eh früher schon mal gesagt: Wir müssen &#039;&#039;&#039;alle mindestens durch eine total materialistische Inkarnation&#039;&#039;&#039; durch. Das heißt eine Inkarnation, die uns wirklich vom Erleben, vom Wahrnehmen des Geistigen komplett abschließt. Wenn wir durch das nicht durchgehen, können wir die Freiheit nicht voll entwickeln. Es ist jetzt die &#039;&#039;&#039;Frage heute:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sind wir schon durchgegangen oder haben wir es noch vor uns&#039;&#039;&#039;. Und in der Menschheit scheiden sich halt da die Geister. Es gibt welche, die jetzt schon kleben bleiben an dem und die schon so &#039;&#039;(sehr)&#039;&#039; in den Fängen der Widersacher sind, obwohl sie schon eine materialistische Inkarnation hatten: daran so Gefallen gefunden haben, dass sie möglichst dabei bleiben werden. Das sind die Kandidaten, sich letztlich mit den soratischen Wesenheiten zu verbinden, weil, die wollen eine im Grunde, ja, unsterbliche materielle Welt erzeugen. Eine ideale, in ihrem Sinn ideale, materielle Welt, also &#039;&#039;&#039;ein Gegenbild zum Geistigen, ein unsterbliches Materielles&#039;&#039;&#039;. Das wird so hundertprozentig wahrscheinlich nicht funktionieren, aber jedenfalls diese Wesenheiten träumen davon, sich eine solche Welt aufzubauen - und sie versuchen, soviele Menschen wie möglich dafür zu gewinnen, weil, um sie wirklich auszubauen, brauchen sie die Menschen. Denn diese soratische Welt, wenn es ihnen nicht gelingt genügend Menschen hinüberzuziehen, wird &#039;&#039;&#039;eine sehr karge Welt&#039;&#039;&#039; werden. Es wird eine im gewissen Sinne vollkommene, aber sehr primitive Welt sein, verglichen mit dem schöpferischen Reichtum, der durch das Ich herein kommen kann. Sie sind &#039;&#039;&#039;angewiesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Menschen gewinnen, die aus diesem freien schöpferischen Impuls etwas hineinbringen&#039;&#039;&#039; können in diese Welt, was sie selber nicht hineinbringen können. Darum ist das große Interesse daran, Menschen zu gewinnen für diese Welt. Nur der Haken an der Geschichte ist: In dem Moment, wo sie sich wirklich &#039;&#039;&#039;endgültig verbinden&#039;&#039;&#039; würden mit dieser Welt, &#039;&#039;&#039;dann hört ihre schöpferische Fähigkeit auf&#039;&#039;&#039;. Weil, dann geben sie aus Freiheit die Freiheit auf. Davon haben wir ja gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=4347s Die soratischen Wesenheiten wollen vor allem schöpferische Menschen in ihr Reich ziehen 1:12:27] ===&lt;br /&gt;
Wir müssen natürlich sehr, sehr aufpassen - und &#039;&#039;&#039;großen Respekt&#039;&#039;&#039; haben &#039;&#039;&#039;vor den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, aber wir sollten immer wissen: Bekommen, können sie uns nur, wenn wir aus Freiheit es wollen! Letztlich der Entschluss muss ein freier sein. Sie können uns eine lange Zeit lang verlocken und blind machen für alles Mögliche, sodass wir hineintappen, aber solange wir nicht die Fähigkeit erlangt haben oder dort sind, ganz bewusst &amp;quot;ja&amp;quot; zu sagen dazu: &amp;quot;Ich gebe mein freies Ich auf, weil ich eben dort jetzt in dem soratischen Reich große Macht, großes Wissen, alles Mögliche bekomme und drüber verfügen darf und kann.&amp;quot; - &#039;&#039;&#039;Solange ich nicht aus Freiheit diesen Entschluss fasse, bekommen sie mich nicht endgültig&#039;&#039;&#039;. Man kann ihnen immer noch entkommen. Aber das ist genau der Punkt, &#039;&#039;&#039;die berühmte Zahl 6-6-6&#039;&#039;&#039;, dort fällt die letzte Entscheidung. Dort muss die Entscheidung fallen. Gehe ich dort hinüber oder nicht? Aus Freiheit. Das muss ein ganz freier Entschluss sein. Das heißt, alle die, die nur so in &#039;&#039;&#039;Dumpfheit hineingetorkelt&#039;&#039;&#039; sind in das, &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; gar &#039;&#039;&#039;nicht in das soratische Reich&#039;&#039;&#039; hinein. Das ist der Punkt. Mit denen fangen sie gar nichts an in Wahrheit. Ja, ja, wir müssen uns eigentlich erst &#039;&#039;&#039;für dieses Reich&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;qualifizieren&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante, die nehmen nicht jeden sozusagen, so einfach. Und daher natürlich versuchen sie immer an &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; heranzukommen, die was zu bieten haben. Das heißt, &#039;&#039;&#039;die zu bieten haben an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039;, die geistige Erfahrungen gesammelt haben, die Schöpferisches mitbringen. Das sind die begehrtesten Opfer, sozusagen. Und die sollen dann halt möglichst lange davon überzeugt werden: &amp;quot;Verzichte doch auf Freiheit, ich biete dir eine ganze Welt, in der du schalten und walten kannst.&amp;quot; Aber umgekehrt bietet uns das die Möglichkeit, uns ihnen letztlich zu verweigern. Und bis zu dem berühmten Zeitpunkt 6-6-6 haben wir die Möglichkeit. Natürlich, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die nicht so viel zu bieten haben&#039;&#039;&#039;, von denen werden schon auch welche hineingehen, aber sie müssen letztlich, also in das Reich der soratischen Wesenheiten, aber sie werden dann… Sie müssen erstens auch trotzdem den freien Entschluss fassen, aber es muss halt klar sein, dass sie dann die &#039;&#039;&#039;unterste Riege dort&#039;&#039;&#039; bilden. Das wird vielleicht nicht so eine angenehme Sache sein. Aber gut, es gibt auch heute Menschen, die am glücklichsten sind, wenn sie keine Verantwortung für nichts tragen müssen, wenn irgendwer oben ihnen Befehle gibt - und wenn was schiefgeht, ist der oben schuld: Der hat&#039;s gesagt. Auch das gibt&#039;s natürlich. Aber...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus dem Zuhörerkreis: Viele!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele. Ja. Ja, natürlich. Aber da kann und wird sich einfach noch sehr viel ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=4588s Die Zeit drängt: Chaotische Zeiten deuten auf ein hohes Entwicklungstempo 1:16:28] ===&lt;br /&gt;
Wir haben zwar &#039;&#039;&#039;äußerlich gesehen nicht mehr viel Zeit&#039;&#039;&#039;, aber wir dürfen nicht unterschätzen: &#039;&#039;&#039;das geistige Entwicklungstempo nimmt rasant zu&#039;&#039;&#039;. Auch wenn man es jetzt nicht so bemerkt, wenn man in die Welt hinausschaut. Man braucht nur in den Medien schauen, Radio hören, Zeitung lesen oder irgend so was, da kommt man nicht sogleich auf die Idee, dass das geistige Entwicklungstempo sich immens beschleunigt - und doch tut es das. Doch tut es das. Es ist halt immer so: auch diese geistige Entwicklung, das muss man erst sehen lernen, dass sie da ist. Sie ist bereits da. Sie ist bereits da. Sie &#039;&#039;&#039;zeigt sich&#039;&#039;&#039; immer wieder, &#039;&#039;&#039;äußerlich&#039;&#039;&#039; am ehesten &#039;&#039;&#039;in Zeiten, wo scheinbar alles schiefgeht&#039;&#039;&#039;. Da zeigt sich zumindest, dass eine ganz &#039;&#039;&#039;starke geistige Kraft&#039;&#039;&#039; durch die Menschen herein will - und das &#039;&#039;&#039;ruft aber sofort die Widersacher&#039;&#039;&#039; herauf. Das ist… Wie ein Magnet ziehen wir sie an dadurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, jetzt könnten wir sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Na, dann entwickeln wir uns wirklich langsam, dann lassen sie uns in Ruhe&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Es ändert aber auch nichts an der Tatsache, dass wir heute, äußerlich gesehen, trotzdem nur mehr ein paar Jahrtausende haben. Auf die letzte Sekunde sollte man auch nicht warten. Und &#039;&#039;&#039;wir ersparen uns nichts&#039;&#039;&#039; davon. Dann würden wir sagen: &amp;quot;Naja, es reicht dann bitte die letzten hundert Jahre, also… Aber dann gehen wir es an. Aber bis dahin, bitte, lasst uns in Ruhe. So machen wir es uns gemütlich.&amp;quot; Aber alles, was jetzt nicht passiert, passiert dann in den hundert Jahren - und wir sind nicht so gut vorbereitet. Also, daher in einer gewissen Weise alles, &#039;&#039;&#039;was an Dunklem&#039;&#039;&#039;, an Negativem jetzt &#039;&#039;&#039;heraufkommt&#039;&#039;&#039;, kann uns aber umgekehrt immer sagen: &amp;quot;Ah, &#039;&#039;&#039;das ist ein Zeichen davon, dass&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;auch auf der lichten Seite ein großes Tempo da ist&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Es ist so paradox, aber es ist auf der lichten Seite ein hohes Tempo da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Grunde, die Zeiten, die so dann auch kommen müssen… Weil, es kommen dann immer auch &#039;&#039;&#039;gewisse Ruhephasen&#039;&#039;&#039; oder wo weniger passiert - äußerlich. Und das können Zeiten sein, die äußerlich sehr schön und sehr angenehm sind und &#039;&#039;&#039;sehr friedvoll&#039;&#039;&#039; bis zu einem gewissen Grad, &#039;&#039;&#039;aber in diesen Zeiten geht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;in der Entwicklung&#039;&#039;&#039; dann gar &#039;&#039;&#039;nicht so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Es sind eben wirklich Ruhephasen. Es ist so eine Phase, wie es in der Schöpfungsgeschichte auch drin ist: am &#039;&#039;&#039;7. Tag ist der Tag der Ruhe&#039;&#039;&#039;. Selbst die Elohim ruhen dann und machen sozusagen nichts, sondern sie verinnerlichen, verwandeln eben das, was sie gelernt haben durch die sechs Schöpfungstage, die vorher gewesen sind. Und das muss einmal erst &#039;&#039;&#039;wirklich innerlich verarbeitet&#039;&#039;&#039; werden. Da passiert dann äußerlich nichts mehr. Also &#039;&#039;&#039;die siebente Phase ist immer diese Phase der Ruhe&#039;&#039;&#039;. Und das gibt es in kleineren und größeren Zyklen. Also, zum Beispiel in den Kulturepochen gesehen: Die &#039;&#039;&#039;7. Kulturepoche&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;da wird sich äußerlich und namentlich im positiven Sinn nicht mehr sehr viel tun&#039;&#039;&#039;, sondern es wird &#039;&#039;&#039;nur verinnerlicht&#039;&#039;&#039; werden, sodass wir es wirklich ausreifen lassen in uns - uns bereitmachen dafür, diese Kraft jetzt so handhaben zu können, dass wir dann eben auch sie verwenden können, wenn wir nicht mehr einen physisch-stofflichen Leib haben. Also das heißt, wenn die Zeit der irdisch-materiellen Inkarnationen vorbei ist. Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=4836s Der freie Entschluss ist ein Muss, das ich mir selbst setze! 1:20:36] ===&lt;br /&gt;
Um unser Ich weiterzuentwickeln, in voller Freiheit weiterzuentwickeln, müssen wir ja....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ihr könnt die Fenster zumachen, wenn es zu kalt ist. Oder... passt...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müssen wir arbeiten oder… müssen heißt - es war schon früher in den Vorträgen immer das Thema, ich sage so oft &amp;quot;muss&amp;quot;. Dieses Muss ist aber aus der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich will, muss ich&#039;&#039;&#039;. Wenn ich nicht will, muss ich nicht, mit allen Konsequenzen, die daraus folgen. Niemand zwingt mich. Niemand kann mich zwingen als ich mich selbst. Und &#039;&#039;&#039;der freie Entschluss ist ein Muss&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das ich mir setze&#039;&#039;&#039;. Wenn ich den Entschluss fasse und es dann sozusagen nicht umsetze, dann widerlege ich mich eigentlich selber, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich einen Entschluss aus der Freiheit fasse und ihm nicht folge, schade ich mir selbst am meisten&#039;&#039;&#039;. Das muss Einem dann auch bewusst sein. Das heißt zum Beispiel auch, nicht sich leichtfertig Dinge vornehmen, die man dann nicht mit aller Willenskraft bereit ist anzugehen. &#039;&#039;&#039;Dabei geht es nicht um den äußeren Erfolg dessen, was man tut&#039;&#039;&#039;. Es kann äußerlich scheitern, ganz danebengehen. Aber es geht darum: &#039;&#039;&#039;Wie weit bleibe ich geistig meinem Weg treu und setze alle meine Kräfte ein, um hier etwas weiterzubringen&#039;&#039;&#039;. Und wenn es dann scheitert, macht es nichts, die geistigen Kräfte habe ich trotzdem aufgebracht. Und das ist etwas, was ich mitnehme. Aber wenn ich dann zwischendrin sage: &amp;quot;Na, es ist eigentlich doch zu anstrengend und zu schwierig.&amp;quot; Dann lasse ich diesen ganzen Schatz, den ich bereits begonnen habe mir aufzubauen, eigentlich verfallen. Dann nütze ich wieder eine Gelegenheit nicht, weil, wir haben davon gesprochen: vom &#039;&#039;&#039;richtigen Augenblick&#039;&#039;&#039;, etwas zu ergreifen. Ja, nur in der Folge… Dieser Augenblick ist da, das ist der Startpunkt, sozusagen, zu sagen: &amp;quot;Ah, jetzt weiß ich, das will ich machen, das will ich aus meiner Freiheit heraus machen.&amp;quot; Aber &#039;&#039;&#039;die Umsetzung kann vielleicht dann dreißig Jahre dauern&#039;&#039;&#039; oder vierzig oder bis ans Lebensende, wenn ich den Entschluss fasse. &#039;&#039;&#039;Es geht drum, den Startpunkt zu setzen&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich dann halt nach zwei Jahren sage: &amp;quot;Na, eigentlich nein, es gefällt mir nicht mehr, es ist so &#039;&#039;&#039;mühsam&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und wenn es wirklich ein Impuls war, der aus der Freiheit aber gekommen ist, wo ich wirklich einmal den Augenblick ergriffen habe und &#039;&#039;&#039;dann untreu werde dem&#039;&#039;&#039;, ja, dann aus meiner Freiheit oder Nachlässigkeit heraus oder wie immer den Impuls einfach vertrocknen lasse: &#039;&#039;&#039;Es ist ein Same, der dann abstirbt&#039;&#039;&#039;. Das liegt an uns. Also, drum wirklich auch heißt es, &#039;&#039;&#039;vorsichtig sein mit dem, was man sich vornimmt&#039;&#039;&#039;. Es ist schädlicher eigentlich, sich was vorzunehmen - und dann nämlich so wirklich aus einem geistigen Impuls heraus sich vorzunehmen und sich hinein zu stürzen - und es dann nicht durchzuziehen. Das ist noch schlimmer, als den Impuls gar nicht zu ergreifen, ihn einfach zu verschlafen. Also, dieses &#039;&#039;&#039;untreu werden dem eigenen Impuls, das ist nicht gut&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=5070s Eine freie Willentätigkeit abbrechen, bedeutet: Ich überlasse alle eingesetzten Kräfte den Widersachern 1:24:30] ===&lt;br /&gt;
Das ist nicht gut. Ich meine... und vor allem damit… Gerade mit dem, &#039;&#039;&#039;wenn wir so ein bisschen etwas getan haben und es dann fallen lassen&#039;&#039;&#039;, ja, dann &#039;&#039;&#039;gehört das alles den Widersachern&#039;&#039;&#039; letztlich. Dann ist das nicht etwas, was wir ihnen abringen oder entreißen, weil, verwandeln heißt ja verwandeln der Erdenwelt und von uns selbst, heißt ja auch letztlich, den Widersachern etwas entreißen. Wenn ich dann nicht dran bleibe auf dem Weg, &#039;&#039;&#039;dann gebe ich es ihnen erst recht&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, zuerst habe ich vielleicht erst ein Jahr lang irgendwo impulsiert, habe ich noch Kräfte hineingesteckt - und dann lasse ich los - und das ziehen sie mit hinunter. Also auch das, was ich jetzt in den ein, zwei Jahre investiert habe geistig in das Ganze an Willenskraft, das schenke ich dann den Widersachern &#039;&#039;&#039;und die sagen Dankeschön&#039;&#039;&#039; dazu. Und daher gehört also, wenn man Impulse in die Welt setzen will, wirklich sehr viel Verantwortung, sehr viel Bewusstsein dazu: &amp;quot;Kann ich mir das zumuten? Werde ich das schaffen können aus dem Punkt heraus, wo ich jetzt stehe.&amp;quot; Und vor allem muss ich sehr überlegen: Jetzt kommen vielleicht &#039;&#039;&#039;drei, vier, fünf, sechs Impulse&#039;&#039;&#039;, die ich ergreifen könnte. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit geht es darum, dass in mich entscheiden muss&#039;&#039;&#039; auch, auf welchen setze ich mich wirklich drauf, &#039;&#039;&#039;welchen ergreife ich wirklich?&#039;&#039;&#039; Weil, fünf gleichzeitig werden wahrscheinlich nicht gehen. Und wieder: Es ist nicht mehr, wenn ich fünf Impulse gleichzeitig oder zehn Impulse gleichzeitig angehe - und dann aber davon letztlich zehn nicht durchziehe. Das ist schlimmer, als wenn ich sage: &amp;quot;Ich habe zehn Möglichkeiten. Eine will ich.&amp;quot; Und auf die setze ich mich drauf &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;ziehe&#039;&#039;&#039; ich &#039;&#039;&#039;durch, solange bis das vollendet ist&#039;&#039;&#039;, was herauskommt. Und wenn es bis in die nächste Inkarnation dauern sollte, wo ich den Impuls vielleicht in einer verwandelten Form wieder aufgreife - von einer ganz anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=5220s Unsere große geistige Verantwortung für unsere Entscheidungen 1:27:00] ===&lt;br /&gt;
Also... &#039;&#039;&#039;geistige Verantwortung&#039;&#039;&#039; heißt auch nicht &amp;quot;Hansdampf in allen Gassen&amp;quot; zu sein. &#039;&#039;&#039;Man kann ausprobieren&#039;&#039;&#039; Verschiedenes natürlich. Das ist noch nicht das Versprechen sozusagen, das ich mir selber gebe, einen Impuls zu verfolgen. Ich kann einmal probieren, der Weg, der Weg, der Weg, der Weg. &#039;&#039;(Wolfgang weist in verschiedene Richtungen.)&#039;&#039; Das kann ein paar Jahre dauern - von mir aus. Aber &#039;&#039;&#039;irgendwann&#039;&#039;&#039; muss ich sagen:  &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Aber einem bleibe ich treu bis zum glücklichen Ende&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich sage jetzt nicht: bis zum bitteren, sondern bis zum glücklichen Ende. Und das ist oft das Allerschmerzlichste. Das ist nämlich wahnsinnig schmerzlich. Ich sehe: Ich habe zehn Möglichkeiten. Zehn Sachen, die toll werden, wo ich vielleicht überall mit meinen Fähigkeiten etwas leisten könnte. &#039;&#039;&#039;Aber ich muss mich entscheiden&#039;&#039;&#039;. Ich kann es nicht auf allen zehn Möglichkeiten gleichzeitig. Und ich sehe aber, davon gehen jetzt neun, wofür jetzt ein möglicher Zeitpunkt wäre, die muss ich auslassen um einen wirklich durchzuziehen. In solche Situationen kommt man.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=5304s Der wirkliche Heiler ist immer man selbst - in Verbindung mit dem Christus 1:28:24] ===&lt;br /&gt;
Warum erzähle ich euch das? Weil die &#039;&#039;&#039;Zeit reif&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;sich dieser Dinge bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Weil gerade ein Mensch, der geistig strebend ist, in verschiedenster Hinsicht, es kann im Künstlerischen sein, das kann als Arzt sein zum Beispiel… Ein Mediziner müsste, wenn er ein guter Mediziner ist, unglaublich schöpferisch sein, weil, jeder Patient ist eine neue Herausforderung - und was einem Patienten wirklich helfen kann neben den äußeren Linderungsmaßnahmen, die man unternehmen kann, aber ist dieser individueller Impuls, wo ich erkenne, was braucht der - und ich das aus meinem Ich geben kann, den anregenden Impuls nämlich. Nicht, dass ich ihn heilen könnte, er kann sich nämlich nur selber heilen. Aber &#039;&#039;&#039;ich kann ihm eine geistige Anregung geben&#039;&#039;&#039;, durch die er aufwacht für das, was er tun kann zu seiner Heilung. Das muss nicht immer sich bewusst abspielen. Wird es heute in den seltensten Fällen sein. Aber es geht drum, in Wahrheit drum, &#039;&#039;&#039;die richtigen Worte zu finden, die weckend sind für den Anderen&#039;&#039;&#039;. Und bitte, schaut euch an die Medizin, wie es vielfach heute noch läuft und was auch die Menschen dabei erwarten: Der Arzt ist der, der mich gesund macht. Und in Wahrheit ist der Arzt immer man selbst. &#039;&#039;&#039;Der wirkliche Heiler ist immer man selbst - in Verbindung mit dem Christus&#039;&#039;&#039;, der mit dem menschlichen Ich verbunden ist. Und dann können wir sagen: &amp;quot;Ja, aber jetzt engagiere ich mir ein paar Leute, die mich unterstützen bei meiner Heilungstätigkeit.&amp;quot; So schaut&#039;s eigentlich aus. Das heißt, die Ärzte, die Masseure und sonstige, die Kunsttherapeuten und dergleichen, die mitwirken, dabei sind, die, die ich berufe eigentlich dazu, dass sie mich bei dem Heilungsprozess unterstützen - und &#039;&#039;&#039;dann bin ich&#039;&#039;&#039; sozusagen &#039;&#039;&#039;in meiner eigenen Heilung kreativ tätig&#039;&#039;&#039;, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;das ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die einzige, die wirklich funktioniert&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=5444s Schicksalsaufgaben bewältigen heißt neue Kräfte für die Zukunft aufbauen - für mich und die Welt 1:30:44] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alles andere ist&#039;&#039;&#039; kurzfristige oder längerfristige &#039;&#039;&#039;Reparatur&#039;&#039;&#039;. Man kann schon irgendwie weiterkommen, man kann die Schmerzen oder was ausschließen, man kann ein längeres Leben führen auf Erden, aber das heißt noch lange nicht, dass man gesund ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, gerade heute… vieles, was die &#039;&#039;&#039;heutige Medizin&#039;&#039;&#039; ist: sie schafft es eigentlich oft nicht, den Menschen zu heilen, aber sie &#039;&#039;&#039;schafft es&#039;&#039;&#039; sehr wohl, dass er &#039;&#039;&#039;länger mit seiner Krankheit&#039;&#039;&#039;… im Idealfall sogar einigermaßen beschwerdefrei &#039;&#039;&#039;zu leben&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist aber&#039;&#039;&#039; noch &#039;&#039;&#039;keine Heilung&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;geistig gesehen&#039;&#039;&#039;, ist da ein &#039;&#039;&#039;Riesenunterschied&#039;&#039;&#039; zwischen den beiden Sachen. Weil, wenn ich eine Heilung, ja, in Wahrheit eine &#039;&#039;&#039;Selbstheilung&#039;&#039;&#039; vornehme an mir, mit der ich erstens entweder eine &#039;&#039;&#039;Schicksalsaufgabe bewältige&#039;&#039;&#039; oder… es kann mich auch &#039;&#039;&#039;eine Krankheit, die nicht karmisch bedingt ist&#039;&#039;&#039;, treffen, durchaus, auch das gibt es immer auf Erden, die Möglichkeit dazu, aber dann kann ich gerade damit ein &#039;&#039;&#039;Riesenpotenzial für die Zukunft&#039;&#039;&#039; aufbauen. Aber selbst wenn ich was Karmisches, eine Krankheit die karmisch bedingt ist, heile, sozusagen, durch meine Ich-Kraft und was von dort letztlich ausgeht mit der Unterstützung anderer Menschen, &#039;&#039;&#039;dann kann ich&#039;&#039;&#039; in jedem Fall, in beiden Fällen, etwas &#039;&#039;&#039;für die Zukunft&#039;&#039;&#039; an &#039;&#039;&#039;Kraft entwickeln, was ich der Welt auch geben kann&#039;&#039;&#039;. Es ist dann mehr. Eben auch so gerade in der Verbindung mit dem Christus ist so karmischer Ausgleich nicht nur bloß: &amp;quot;Aha, jetzt, mein Karma ist in Ordnung diesbezüglich, also das ist abgehakt&amp;quot;, sondern im christlichen Sinn wird das &#039;&#039;&#039;Karma nicht nur&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;abgetragen&#039;&#039;&#039;, dass die Schuld oder die Verfehlung beseitigt ist, &#039;&#039;&#039;sondern es wird&#039;&#039;&#039;, ja wie soll ich sagen, ein Mehrwert erzeugt, &#039;&#039;&#039;ein Mehrwert für die Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist das Große drinnen. Da geht es nicht mehr drum, nur die eigene Schuld zu tilgen - das ist natürlich ein Anfang - aber wir können mehr tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können mehr tun. Wir können, indem wir das bewältigen, diese Aufgabe bewältigen, in der Art wie wir sie bewältigen, eben aus der Freiheit, aus dem Ich heraus sie bewältigen. Und jetzt wird wahrscheinlich mancher die Frage haben: &amp;quot;Ja, aber wie bewältige ich es denn aus dem Ich heraus? &#039;&#039;&#039;Wie weiß ich denn, dass ich es jetzt aus dem Ich heraus bewältige?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Ist doch eine interessante Frage, nicht wahr. Ich kann jetzt sagen: &amp;quot;Ja, ich habe eh aus meiner Freiheit mal den Arzt gewählt.&amp;quot; Und so weiter… Na, das Wichtigste ist dabei, &#039;&#039;&#039;dass ich erkennen lerne&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Was sagt mir zum Beispiel diese Krankheit oder dieser Schicksalsschlag&#039;&#039;&#039;, der mich trifft? Oder vielleicht der Schlag, der mich völlig unverschuldet trifft. Es kann genauso passieren. Ich kann einen &#039;&#039;&#039;Unfall&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;der hat mit dem Karma&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;nichts zu tun&#039;&#039;&#039;, sondern da ist einfach blöd einer vorbeigefahren - und jetzt entsteht natürlich ein Karma mit dem für die Zukunft. Aber es muss nicht aus der Vergangenheit bedingt sein. Also, bitte nicht alles, was uns zustößt, ist Vergangenheit. &#039;&#039;&#039;Es kann auch was sein, was in der Zukunft sich auswirkt&#039;&#039;&#039;. Und dann, wenn ich es bewältige, dann ein ganz großes Potenzial für die Zukunft bietet - und eine ganz starke Verbindung auch mit allen Personen natürlich bedeutet, die in dieser ersten Begegnung drinnen sind. Ich meine, wir können immer was draus machen. Also das ist... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=5680s Das Kontobuch unseres Lebens 1:34:40] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir können&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;immer in unser Kontobuch auf der Plusseite was eintragen - oder auf der Minusseite&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was auf der &#039;&#039;&#039;Minusseite&#039;&#039;&#039; kommt, kann eben &#039;&#039;&#039;auch mal nicht durch unsere Schuld bedingt&#039;&#039;&#039; sein. Ich meine, es kann jemand durch eine Wirtschaftskrise pleite gehen, sozusagen. Das ist nicht seine Schuld, &#039;&#039;&#039;aber er kann was lernen&#039;&#039;&#039; draus und er kann vielleicht das andere Mal was anderes Größeres machen. Es ist immer die Frage, wie wir umgehen mit den Dingen. Also es lässt... Das ist wieder die frohe Botschaft eigentlich daran: Selbst aus den im Moment negativ erscheinendsten Dingen, die uns begegnen oder die uns betreffen, können wir immer etwas Positives machen. Immer. Immer. &#039;&#039;&#039;Das sind die Zauberkräfte&#039;&#039;&#039; sozusagen, &#039;&#039;&#039;die in diesem freien Ich, in diesem christlichen Ich drinnen liegen&#039;&#039;&#039;. Das ist eigentlich etwas, was uns immer wieder Mut machen kann, was uns Vertrauen geben… Ja, oder was uns zeigen kann… ja, wie weiß ich denn das? Ich weiß es, wenn ich &#039;&#039;&#039;tief ehrliches Vertrauen zu meiner Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; habe und sage: &amp;quot;Ich werde das durchstehen. Ich werde diese Aufgabe bewältigen. Und daran zweifle ich nicht.&amp;quot; Nicht im Äußeren. &#039;&#039;&#039;Es kann im Äußeren sein, dass das Werk schiefgeht&#039;&#039;&#039;. Es kann im äußeren Sinn sein, dass ich sterbe. Dann ist es so! Das Ego sagt immer: &amp;quot;Äh, äh, aber bitte besser doch, ihr repariert mich, dann ist es vielleicht noch drei Monate länger, dass ich leben kann.&amp;quot; Und dann trifft mich wahrscheinlich eh der Ziegelstein, der kommt, weil eigentlich, wenn das &#039;&#039;(kleine)&#039;&#039; ich sagt: &amp;quot;Ich mag ja gar nicht diese Aufgabe angehen&amp;quot;, dann sagt mein wirkliches Ich vielleicht im Extremfall: &amp;quot;Geh, geh einmal rüber und probier&#039;s beim nächsten Mal unter anderen Bedingungen.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Von der Perspektive des wirklichen Ichs schaut alles anders aus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=5827s Im Widerstreit zwischen Ego und Ich: Egokräfte verwandeln in neue individuelle Seelenqualitäten 1:37:07] ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, das kann halt manchmal eine &#039;&#039;&#039;schwierige Situation zwischen Ich und Ego&#039;&#039;&#039; sein. Weil, das Ego kann in manchen Situationen natürlich sehr leiden - und das wirkliche Ich hat vielleicht scheinbar kein Mitleid für das Ego und sagt: &amp;quot;Sorry, da musst du durch, wenn du weiterkommen willst. Auch du als Ego, nämlich.&amp;quot; Weil, gerade um diese Verwandlung geht&#039;s ja. &#039;&#039;&#039;Wenn wir das Ego verwandeln&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;verwandelt wird letztlich unser Astralisches zunächst einmal&#039;&#039;&#039;. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Hauptaufgabe, die wir heute tagtäglich haben&#039;&#039;&#039;. Tagtäglich. Weil, selbst wenn wir das reinste Ego hätten aus der Vergangenheit und immer irgendwie es geschafft hätten - hat eh niemand wirklich geschafft - aber an allem vorbeizugehen, selbst dann wäre es noch nicht unser wirkliches eigenes selbstgeschöpftes Ego. Wir müssen es verwandeln. Das heißt, alles Astralische... &#039;&#039;&#039;Wir sind ja mit reichsten Gütern beschenkt worden&#039;&#039;&#039;. Der Astralleib, den wir bekommen haben, ist weisheitsvoll bis zum Gehtnichtmehr: gestopft mit Weisheit, &#039;&#039;&#039;strahlende Weisheit&#039;&#039;&#039;. Nicht umsonst ist… Die Kopf-Aura, das ist was Astralisches, der Heiligenschein, reinstes Astralisches. Wenn es größer ist, es ist die Mandorla, die Aura, die den ganzen Körper umgibt - für den hellsichtigen Blick. Das ist im Wesentlichen einmal das Astralische. Natürlich zeigen sich dann auch die geistigen Anteile. Aber &#039;&#039;&#039;da steckt unheimliche Weisheit drinnen, sofern sie nicht durch die Widersacher und durch die Versäumnisse unseres Ichs durcheinander gekommen ist&#039;&#039;&#039;. Dann sind auch viel dunkle Flecken drinnen. Aber eigentlich ist es unglaubliche Weisheit. Weisheit, die aber der Vergangenheit zu verdanken ist. Und wir haben nichts gewonnen, überhaupt nichts, wenn wir glauben: &amp;quot;Aha, es geht jetzt nur drum, diese Weisheit… alle Flecken wegzupolieren und es in die Zukunft mitzunehmen. Dann haben wir was geschafft für die Zukunft.&amp;quot; Dann haben wir gar nichts geschafft. Dann sind wir im Sinn der Erdenaufgabe vorbeigegangen. &#039;&#039;&#039;Die Weisheit der Vergangenheit muss ersetzt werden durch etwas Neues, was aus dem Ich heraus geschöpft wird&#039;&#039;&#039;. Und so viel wir in unserem Seelischen, in unserem Astralischen, verwandeln aus unserem Ich heraus… Und zwar so verwandeln, dass es nicht einmal die Gottheit vorhersehen kann, also wirklich schöpferisch neu gestalten, davon habe ich gesprochen: &#039;&#039;&#039;neue Seelenqualitäten&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch hat&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;seine individuellen Seelenqualitäten&#039;&#039;&#039;. Allerdings sind sie noch nicht bewusst erschaffen, aber im Zuge der Entwicklung ist da schon immer irgendwo was passiert, weil in Wahrheit doch unser Ich dabei war. Aber &#039;&#039;&#039;das wird in der Zukunft immer bewusster werden&#039;&#039;&#039; und daher werden &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;seelisch&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;die Menschen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz stark unterscheiden&#039;&#039;&#039;, immer stärker unterscheiden, wenn es gut läuft. Und trotzdem werden sie sich vertragen. Es wird am wenigsten gut sein, wenn die Menschheit dort hinkommt, dass: &amp;quot;Naja, im Grunde, ja, wir sind seelisch eh alle gleich, irgendwo.&amp;quot; Die Kunst ist, die &#039;&#039;&#039;Menschheit aufzubauen&#039;&#039;&#039;, wo sie &#039;&#039;&#039;so ungleich wie nur möglich&#039;&#039;&#039; sind &#039;&#039;(die&#039;&#039; &#039;&#039;Menschen)&#039;&#039; und trotzdem eben - oder gerade dadurch - einander als Bereicherung empfinden. &#039;&#039;&#039;Dadurch können wir einander was geben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=6052s Über das Kopieren lernen, Neues zu schöpfen im Vertrauen auf die Fähigkeiten meines Ichs 1:40:52] ===&lt;br /&gt;
Dadurch werden wieder bei uns schöpferische Impulse angeregt. &#039;&#039;&#039;Ich tauche in das Seelische des Anderen&#039;&#039;&#039; ein, werde ganz Eins mit dessen Seelischem und &#039;&#039;&#039;nehme das als Impuls&#039;&#039;&#039; in Meins hinein, &#039;&#039;&#039;um jetzt&#039;&#039;&#039; bei mir schöpferisch tätig zu sein und &#039;&#039;&#039;mein Seelisches weiterzugestalten&#039;&#039;&#039;. Das wird aber jetzt nicht eine Kopie von dem, was ich dort erlebt habe, aber ich habe von dort die Anregung bekommen. &#039;&#039;&#039;Mir sind&#039;&#039;&#039; sozusagen &#039;&#039;&#039;geistig die Augen geöffnet worden&#039;&#039;&#039;, was noch alles geht, was noch alles möglich ist. Ich meine, das ist &#039;&#039;&#039;wie ein Künstler&#039;&#039;&#039;. Ich meine, der kriegt seine Anregung, indem er auch zum Beispiel andere Kunstwerke anschaut oder die Schönheit der Natur betrachtet. Und trotzdem macht er es nicht nach einfach, sondern was Neues. Ich meine, die alten Meister haben am Anfang immer alle… Die Lehre war: &#039;&#039;&#039;Kopieren&#039;&#039;&#039;, schauen genau nach dem Stil, ganz klar, &#039;&#039;&#039;aber dann irgendwann&#039;&#039;&#039; kommt der Moment: &#039;&#039;&#039;Lass es los und mach was anderes daraus&#039;&#039;&#039;. Und jeder wirkliche Künstler hat sich dann über seinen Meister, bei dem er gelernt hat, hinweggesetzt, irgendwann einmal, zurecht. Und der gute Meister lässt das auch zu und sagt: &amp;quot;Okay. Ich verstehe es nicht mehr, was du machst, aber du musst deinen Weg gehen.&amp;quot; Ist ganz wichtig! Und so geht es darum - also das ist eine der ersten Aufgaben -, &#039;&#039;&#039;seelisch wirklich ganz individuell&#039;&#039;&#039; auch zu &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Die Seele zu einem ganz individuellen Schmuckkastel, sozusagen, zu gestalten. Und &#039;&#039;&#039;dann ist etwas Neues drinnen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Weisheit ist sowieso schon sehr verdunkelt. Aber &#039;&#039;&#039;es reicht nicht aus, die Flecken wegzupolieren&#039;&#039;&#039;, sondern es geht darum, es &#039;&#039;&#039;komplett&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;verwandeln&#039;&#039;&#039; - und indem ich es individualisiere, passiert das. Aber dafür ist die Voraussetzung zu sagen: &amp;quot;Ich vertraue meinem Ich. &#039;&#039;&#039;Ich vertraue meinem Ich, dass es das kann&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und in dem Moment, wo ich das spüre, wo ich etwas tue, und ich weiß jetzt: Das ist es, so soll es jetzt sein in dem Moment. In der Kunst kann man das sehr gut erleben, weil, ein Künstler, wenn er halbwegs wach ist, merkt den Moment: &amp;quot;Jetzt, jetzt ist es das, was es sein sollte. &#039;&#039;&#039;Jetzt passt es&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das hat er nicht vorher schon. Er hat ungefähr eine Richtung, was er machen will und macht vielleicht zehn Versuche, zwanzig Versuche. Das ist es noch nicht. Er weiß es genau. Aber dann einmal merkt er: &amp;quot;Jetzt ist es zumindest zu 99 Prozent - oder zu 95 Prozent - das, was es sein soll.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Dieses Wahrheitserlebnis dabei, das ist ganz stark&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es ist manchmal gut natürlich, an sich zu zweifeln und zu sagen: &amp;quot;Ja, mein Gott, du hast noch viele Fehler.&amp;quot; Das ist schon klar. Aber ganz wichtig ist auch zu wissen: &amp;quot;Das war&#039;s aber jetzt. Das ist es. Zu dem stehe ich als ganzer Mensch, voll und ganz.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=6249s Liebe zu sich selbst entwickeln: &amp;quot;Werde, der du bist!&amp;quot; 1:44:09] ===&lt;br /&gt;
Dieses &amp;quot;Zu sich selbst stehen&amp;quot;, dieses &amp;quot;Liebe deinen Nächsten wie dich selbst&amp;quot;, heißt auch, &#039;&#039;&#039;diese Liebe&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu sich selbst zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Das ist nämlich genau das. Und die ist mit vollem Vertrauen verbunden. &#039;&#039;&#039;Liebe ohne Vertrauen geht nicht&#039;&#039;&#039;. Da gibt&#039;s keine Reserve sozusagen, wenn mal a Türl zu ist: &amp;quot;Naja, aber wenn es doch nicht so hundertprozentig ist, sichere ich mich irgendwo ab.&amp;quot; Nein! Liebe heißt, dass man gegenseitig auch zulässt, sich, ja, unter Anführungszeichen jetzt gesprochen, tödlich verletzen zu können. &#039;&#039;&#039;Garantien gibt es da keine&#039;&#039;&#039;. Und trotzdem weiß ich in dem Moment, wo es ist: &#039;&#039;&#039;Die Liebe ist da&#039;&#039;&#039;. Die Momente kommen… &#039;&#039;&#039;Diese Momente&#039;&#039;&#039; sind wichtig, dass man die &#039;&#039;&#039;zu Bewusstsein bringt&#039;&#039;&#039;. Oft geht das Leben so, der Alltag, dahin und man merkt das ja alles gar nicht. Auch wenn das wirklich tagtäglich irgendwo passiert, wenn Menschen miteinander verbunden sind, aber man kriegt es meistens nicht mit. Aber dann ist es wenigstens gut, sich an die wenigen Momente vielleicht… sich die wieder zu vergegenwärtigen, wo es doch der Fall ist. Und die gibt’s. &#039;&#039;&#039;Und die gibt&#039;s eben auch in Liebe zu sich selbst&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Das ist nicht narzisstische Eigenliebe, sondern das ist: Sich als das Ich, das man ist und zugleich werden soll… Nicht wahr, im Sinne von &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Werde, der du bist&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Das heißt, geh deinen individuellen Weg. Aber der ist immer offen. Aber er geht immer, er hat immer diese &#039;&#039;&#039;eigene Individualität&#039;&#039;&#039;, die drinnen ist, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; sozusagen &#039;&#039;&#039;verwirklicht durch ihre Taten&#039;&#039;&#039;. Und die darauf vertraut. Dann ist es aber auch viel leichter zu sagen: &amp;quot;Okay. Ja, aber jetzt bin ich schon zehnmal gescheitert. Ich bin zwanzigmal gescheitert.&amp;quot; Es ist völlig egal. &#039;&#039;&#039;Und wenn ich hundertmal gescheitert bin&#039;&#039;&#039; - und wenn es mir &#039;&#039;&#039;am Lebensende einmal gelingt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Und jetzt ist es das, was ich mir vorgenommen habe.&amp;quot; Jetzt ist es der Impuls - und ich bin eben dran geblieben, obwohl ich so oft gescheitert bin, weil &#039;&#039;&#039;Ich bin es&#039;&#039;&#039; ja, &#039;&#039;&#039;der dahinter steckt&#039;&#039;&#039;. Und dann ist es da zum Schluss, das reicht. Das reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß schon, wir müssen hunderttausend andere Dinge im Leben machen, um überhaupt über die Runden zu kommen, es ist schon klar. Ich kann nicht daneben sitzen und nur das machen. Aber es geht darum, &#039;&#039;&#039;diesen eigenen Impuls zu finden&#039;&#039;&#039; - und dem zu vertrauen, zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich weiß meinen Weg!&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Vielleicht noch nicht da im Ego-Bewusstsein, aber es ist drinnen. Und noch einmal ganz stark gesprochen: &#039;&#039;&#039;Es zeigt sich in den Dingen, die uns im Leben passieren&#039;&#039;&#039;. Und am besten zeigt es sich in den Dingen, &#039;&#039;&#039;die uns unangenehm sind&#039;&#039;&#039;. Es ist schon noch ein bisschen in den Sachen, die uns als glücklicher Moment passieren, aber da können wir sagen, das ist dann wirklich Frucht der Vergangenheit. Da waren wir in der Vergangenheit schon fleißig, dann kommt uns sowas auch zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann manchmal uns natürlich auch was &#039;&#039;&#039;als Glück erscheinen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was unverdient ist&#039;&#039;&#039;, aber dann stellt sich meistens in der Zukunft heraus, dass es vielleicht doch nicht so ein großes Glück war: &amp;quot;Ich hab jetzt den großen &#039;&#039;&#039;Lotto-Treffer&#039;&#039;&#039; gemacht. Endlich. Hurra!&amp;quot; In zehn Jahren schaut es vielleicht anders aus. Man sagt vielleicht: &amp;quot;Hätt ich das nicht gekriegt! Dadurch bin ich erst recht auf die schiefe Bahn gekommen.&amp;quot; Nämlich, &#039;&#039;&#039;schiefe Bahn&#039;&#039;&#039; im Sinne von: weg von dem Weg, der eigentlich meiner ist. Weil jetzt: &amp;quot;Oh, Weltreise dahin, dorthin, alles Mögliche und mein eigentliches Ziel habe ich ganz vergessen.&amp;quot; Und am Ende des Lebens komme ich drauf: &amp;quot;Mensch, die letzten zwanzig Jahre war ich ganz neben der Spur. Das war zwar im Moment alles lustvoll und schön, aber es hat mit mir in Wahrheit nichts zu tun gehabt. Es war eine Betäubung für mein Ich, in Wahrheit.&amp;quot; Ich meine, ich sage nichts gegen einen Lotto-Treffer, man kann auch gut damit umgehen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unverständliche Kommentare aus dem Zuhörerkreis.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Man kann ja was machen damit… Aus irgendeinem Grund kriege ich halt was und kann ja damit wirklich etwas in die Welt setzen. Also, das liegt in meiner Freiheit wieder, was ich damit mache. Ich kann die Bedingungen schaffen, dass manches überhaupt erst möglich wird. &#039;&#039;&#039;Es ist eben einfach die Frage, wie man damit umgeht mit den Dingen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=6578s In unserem Bewusstseinsseelenzeitalter geht es darum, sich selbst kennenzulernen und sein Ego nicht mit dem wirklichen Ich zu verwechseln 1:49:38] ===&lt;br /&gt;
Also, es geht drum sehr wesentlich, dass &#039;&#039;&#039;wir uns selbst kennenlernen&#039;&#039;&#039;, jetzt &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039; einfach a bissl mehr, als das früher möglich war zumindest. Weil, ich habe den Eindruck, dass nicht so viele Menschen sind, die das Ego… Ja, Ego kennen natürlich schon die meisten irgendwo - wobei man auf die dunkleren Seiten weniger schaut. &#039;&#039;&#039;Aber wie viele kennen ihr wirkliches Ich&#039;&#039;&#039;? So wirklich. &#039;&#039;&#039;Wo wirklich meine eigentliche Aufgabe ist&#039;&#039;&#039;. Die hat nämlich mit dem ganzen äußeren Tun oft sehr wenig zu tun, sondern die liegt vielleicht drin, dass ich immer wieder mal irgendwem ein paar Worte sage und die helfen dem, irgendwo auf seinen Weg zu finden. &#039;&#039;&#039;Das sind oft die Dinge, die nebenbei&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;. Es muss nicht immer jetzt was großes Spektakuläres sein. Das heißt, ich bestreite meinen Lebensunterhalt, mache das, das ist alles, um mein Leben hier zu machen, aber das ist gar nicht die eigentliche Aufgabe. Aber &#039;&#039;&#039;da ist ein Kollege, dem sage ich ein paar Worte - und die geben bei dem den Anstoß&#039;&#039;&#039;, dass er aus seinem Ich heraus was findet, zum Beispiel. Das sind die wichtigen Dinge. Oder ich sage wem, der krank ist, irgendeinen Tipp, der seine Selbstheilungskräfte anregt, also nicht ein Tipp in der äußeren Behandlung, aber die Worte, die ihm Mut machen, zu sich selbst zu stehen auch in der schwierigen Situation und nicht zu sagen: &amp;quot;Ähh, mir geht&#039;s so schlecht, bitte macht&amp;quot;, sondern wo einfach der Impuls geweckt wird: &amp;quot;Ich kann ja selber was.&amp;quot; Das muss gar nicht in Worten ausgesprochen sein. Am schönsten sind die Wirkungen, wo &#039;&#039;&#039;ein Mensch&#039;&#039;&#039; vielleicht nur in eine Runde kommt und &#039;&#039;&#039;einfach durch seine Anwesenheit einen wohltuenden Einfluss auf die Menschen&#039;&#039;&#039; hat. Einfluss im Sinne aber, nicht die Freiheit beschränken, sondern wo Impulse kommen. Und das gibt es doch manchmal: Menschen, die wo reinkommen - und a bissel mehr Licht geht auf in der ganzen Gesellschaft. Beobachtet es einmal. Das gibt&#039;s. Es ist eine miese Stimmung, jetzt kommt einer, - aber nicht mit der äußeren Fröhlichkeit &amp;quot;Hurra, hurra&amp;quot;, jetzt äußerlich. Es ist nichts Äußerliches, sondern das, &#039;&#039;&#039;was er an innerem Licht mitbringt&#039;&#039;&#039;. Es ist ihm vielleicht selber gar nicht so bewusst. Aber wir sind erst auf der Schwelle, uns dessen bewusst zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;wir sind an der Schwelle und sollten eben jetzt aufwachen langsam dafür&#039;&#039;&#039;. Also das heißt: Vertrauen zum eigenen Ich, lieben das eigene Ich, weil das Ich, das nicht sich liebt, kann auch andere nicht lieben. Weil &#039;&#039;&#039;das Ich schafft sich dadurch, dass es sich selbst liebt&#039;&#039;&#039;. Liebe ist schöpferische Kraft. Und zwar eben vor allem jetzt auch lebensspendende schöpferische Kraft. Sie ist es sowieso im Seelischen, aber sie ist es auch &#039;&#039;&#039;bis in den ätherischen Bereich&#039;&#039;&#039; hinein - im Sinne der &#039;&#039;&#039;Lebenskräfte&#039;&#039;&#039;. Und ein Mensch, der nicht diese Liebe zu sich selbst hat, wird sie anderen nicht geben können, nicht wirkliche &#039;&#039;(Liebe)&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;nicht verwechseln&#039;&#039;&#039; wieder &#039;&#039;&#039;mit dem Ego!&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ich bin ich. Ich mag mich eh. Ich bin ja so super. Ich bin so toll. Ich bin der Beste, der Schönste und der Größte.&amp;quot;  Das ist nicht diese Liebe, die ich meine. Das ist die egoistische Eigenliebe. Diese Liebe heißt einfach: annehmen, bewusst annehmen den Entwicklungspunkt, auf dem ich stehe, und bereit sein, den nächsten Schritt zu tun, nämlich auch mein Ich anzunehmen mit all den Verfehlungen, die passiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Es ist immer… &#039;&#039;&#039;jeder Fehler ist zugleich die große Chance, es in der Zukunft besser zu machen&#039;&#039;&#039;. Wir lernen als Mensch und das ist eben ganz immanent - haben wir eh schon öfter darüber gesprochen - es ist ganz immanent der Menschheitsentwicklung zur Freiheit: Wir lernen an unseren Fehlern. Also, &#039;&#039;&#039;unsere größten Fähigkeiten, die wir entwickeln, stammen aus der Überwindung unserer größten Fehler&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=6896s Ich-lose Menschen können in diesem Leben keine neuen Fähigkeiten erwerben 1:54:56] ===&lt;br /&gt;
Das heißt, wir müssen eigentlich in Wahrheit froh sein, wenn wir namentlich in früheren Inkarnationen, aber auch in der jetzigen, genug Fehler gemacht haben. Also, ganz verdächtig ist es… und das ist wirklich verdächtig im Sinne von: dann ist da kein menschliches Ich vorhanden. Heikles Thema, nur kurz jetzt angerissen. Es kann sein, dass sich das Ich nicht wirklich inkarnieren kann und trotzdem ein Mensch geboren wird. Es gibt also… &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner spricht da von &amp;quot;Ich-lose Menschen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Wir haben in der Vergangenheit schon davon gesprochen. Die können sehr, sehr stark im Seelischen sein, das kann auch durchaus sehr positiv sein, dieses Seelische. Und es ist auch ganz klar, dass man diese Menschen nicht irgendwie als Menschen zweiter Klasse jetzt betrachten darf - aber trotzdem: &#039;&#039;&#039;Es kann sein, dass das Ich nicht inkarniert ist&#039;&#039;&#039;. Das heißt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jetzt habe ich irgendwie, ich sage es ganz offen, den Faden verloren... Aus dem Zuhörerkreis: …mit den Fehlern.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, mit den Fehlern. Genau. Mit den Fehlern. Also man kann natürlich Fehler machen, die rein durch die Widersacher bestimmt sind, aber es kann einfach … der Fehler... der eigentliche Fehler ist der, dass das Ich halt noch nicht stark genug war, um diese Aufgabe, die sich ihm gestellt hat, zu bewältigen. Und genau aus diesen Sachen heraus werden wir in der Zukunft - oder haben vielleicht schon manches davon… daraus werden die größten Kräfte, die wir entwickeln können. Also, Menschen nämlich... Und jetzt weiß ich, jetzt hab ich den Faden wiedergefunden: Menschen, die - und das ist &#039;&#039;&#039;das Charakteristische für diese&#039;&#039;&#039; sogenannten &#039;&#039;&#039;Ich-losen Menschen&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die gehen&#039;&#039;&#039; eigentlich relativ &#039;&#039;&#039;problemlos durchs Leben durch&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Da gibt&#039;s keine karmischen Verwicklungen&#039;&#039;&#039;. Er macht vielleicht auch nicht wirklich große Fehler. Er erfüllt seine Aufgaben. Er ist eigentlich ein sehr angenehmer Mensch - und es scheint gut. Nur &#039;&#039;&#039;da ist keine Entwicklung&#039;&#039;&#039; da. Das Ich, da es nicht wirklich inkarniert ist, kann sich auch nicht weiterentwickeln. Es schwebt vielleicht irgendwo drüber. Aber in der Inkarnation entwickelt es sich nicht weiter. Und natürlich lauern auch Widersacherkräfte dann drauf, das sowieso zu besetzen, dann können auch Fehler dort passieren, aber in der Regel wird es so sein, dass diese Menschen ohne große Fehler, ohne große Probleme durchs Leben durchgehen. Und das war&#039;s. Aber dann erwächst aus diesem Leben keine neue Fähigkeit, im Grunde. &#039;&#039;&#039;Keine neue Fähigkeit&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=7087s Ich liebe mich mit meinen Fehlern, um mich weiterzuentwickeln 1:58:07] ===&lt;br /&gt;
Aus dem braven Befolgen von dem, was man mir sagt, was ich tun soll, und aus dem, dass ich nirgends anecke und niemandem ein böses Wort gesagt habe, das allein qualifiziert noch nicht dazu, dass ich in der Zukunft größere Fähigkeiten haben werde. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit entstehen die Fähigkeiten durch die Überwindung der Fehler&#039;&#039;&#039;, die wir gemacht haben. Und ich darf euch beruhigen: Wir haben alle in der weiten fernen Vergangenheit genug schlimme Fehler gemacht. &#039;&#039;&#039;Genug schlimme Fehler&#039;&#039;&#039;, die wir uns heute noch gar nicht auszudenken wagen. Die wirklich schlimm sind. Und &#039;&#039;&#039;wir werden sie ausgleichen&#039;&#039;&#039;. Und an ihnen werden wir &#039;&#039;&#039;die größten Kräfte entwickeln&#039;&#039;&#039;. Daher geht es darum, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; wirklich auch &#039;&#039;&#039;mit seinen Fehlern&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;lieben&#039;&#039;&#039;, aber im Sinne nicht von &amp;quot;Aha, na, ist halt so. Naja, ist mir auch egal. Ich nehme mich eh so an, wie ich bin.&amp;quot; Sondern sich selbst zu lieben, heißt: Ich sehe es als Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Ich liebe mich, um mich weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich hole Kräfte heran, um den nächsten Schritt zu machen. Um das geht es eigentlich. Das ist vielleicht auch so ein Aspekt dessen: Wir haben noch einen ganz schönen Weg vor uns, gerade &#039;&#039;&#039;aus diesen großen Fehlern der Vergangenheit die großen Fähigkeiten der Zukunft zu machen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=7192s Die Hure Babylon verwandeln: Aus den größten Verfehlungen der Menschheit die größten Kräfte für das Neue Jerusalem schöpfen 1:59:52] ===&lt;br /&gt;
Und das ist auch ein bisschen &#039;&#039;&#039;diese Schilderung des Abgrunds&#039;&#039;&#039;. Weil die, wie soll ich sagen, die Dinge, die wir heute so überschauen können an dem Schlimmsten, was man sich denken kann, was ein Mensch tun kann oder was einem passieren kann oder so, sind klein gegenüber dem, was wir in der Vergangenheit getan haben - und was wir in der Zukunft zu Fähigkeiten aber verwandeln können. Wir sind eigentlich im Moment ziemlich… &#039;&#039;&#039;Im Vergleich zur Vergangenheit machen wir heute in Wahrheit kleine Fehler&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Allerdings werden sie immer entscheidender&#039;&#039;&#039;. Es ist einfach die Erde und die Menschheit und alles… ist aber auch in einem Zustand, wo eben auch die kleinen Fehler sehr große Wirkungen haben können. Aber der Punkt ist, wir werden diese Fehler der Vergangenheit, die mit ganz großen Kräften verbunden sind, werden wir zu ganz großen Fähigkeiten verwandeln können. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sagt es auch ganz deutlich &#039;&#039;&#039;in seinen Vorträgen für die Priester der Christengemeinschaft über die Apokalypse&#039;&#039;&#039;: Es geht niemals drum, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte&#039;&#039;&#039;, die in den Emotionen, in den Leidenschaften drin sind, sie sozusagen zu verdrängen oder sie loszuwerden, sondern es geht drum, sie &#039;&#039;&#039;in ihrer vollen Stärke zu ergreifen, aber zu verwandeln&#039;&#039;&#039;. Und man darf nie den Mut verlieren. Zu sagen: &amp;quot;Ach, ich bin so ein ernsthafter, anständiger, ordentlicher Mensch, ich habe das alles nicht.&amp;quot; Ja, wenn das wirklich so wäre… Erstens stimmt es mit Sicherheit nicht, aber wenn es wirklich so wäre, dann könnte er für die Zukunft fast nichts beitragen. Ich meine, die &#039;&#039;&#039;Verfehlungen der Vergangenheit liegen am Missbrauch&#039;&#039;&#039; namentlich &#039;&#039;&#039;dieser astralisch-seelischen Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und das sind die, die heute… und da spreche ich hauptsächlich von denen, die heute vollkommen unbewusst sind, weil &#039;&#039;&#039;das Größte des Astralischen ist für uns unbewusst noch&#039;&#039;&#039;. Also, nicht einmal da sind wir sehr bewusst. Was unser Ego-Bewusstsein ist, das ist so ein bisschen was davon. Aber da drunter ist so ein riesiger Bereich und da sind entsprechend riesengroße Kräfte drinnen und die brauchen wir für die Zukunft. &#039;&#039;&#039;Das sind weltschöpferische Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die bewegen die Welt und die... Wir müssen jetzt während unserer irdischen Verkörperungen, also bis ins, weiß ich nicht, 7., 8. Jahrtausend hinein, müssen wir lernen diese Kräfte zu handhaben, mit denen umzugehen und sie ganz zu etwas Eigenem zu machen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere Fehler der Vergangenheit zu unseren Fähigkeiten im Astralischen zu machen in der Zukunft&#039;&#039;&#039;. Dann bauen wir, zumindest einmal an der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, &#039;&#039;&#039;dann bauen wir das &amp;quot;Neue Jerusalem&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; von dem da &#039;&#039;(Wolfgang zeigt auf das Buch der Apokalypse)&#039;&#039; die Rede ist. Dann &#039;&#039;&#039;überwinden wir&#039;&#039;&#039; das, was da in der Bibel, also in der Apokalypse als letztes Buch der Bibel, genannt ist &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Hure Babylon&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Dann machen wir diese ehemals weisheitsvollen Kräfte, davon habe ich am Anfang gesprochen, die &amp;quot;Hure Babylon&amp;quot; oder &amp;quot;Babylon&amp;quot; steht überhaupt eigentlich für eine &#039;&#039;&#039;alte Weisheit, die aber immer mehr verdorben wurde&#039;&#039;&#039; und die auf neue Weise wieder ergriffen werden muss - aber völlig verwandelt durch unser Ich. Und dort geht&#039;s hin. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen diese Kräfte, die in der &amp;quot;Hure Babylon&amp;quot; sich&#039;&#039;&#039; halt jetzt &#039;&#039;&#039;in der Form zeigen, dass sie uns die größten Verfehlungen der Menschheit zeigen&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich die Summe aller der Verfehlungen, die die Menschheit gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das müssen wir nicht nur anschauen, sondern &#039;&#039;&#039;wir müssen uns mit Haut und Haar damit verbinden, um es zu verwandeln&#039;&#039;&#039;. Schritt für Schritt. Nicht auf einmal. Aber das sind die Schilderungen, um die es jetzt geht. Und das sagt der Steiner so deutlich drin: Also, nicht alle diese Kräfte weg und die sind so negativ oder was, und zu glauben wäre eh: &amp;quot;Nein, ich bin ganz leidenschaftslos. Ich bin eh nicht… Nein, ich habe keine Begierden, nichts.&amp;quot; Ja, eigentlich interessiert mich aber dann gar nichts in Wahrheit, sondern darum auch… Beim Christus ist es ja so eigentlich - oder im christlichen Sinn ist es so -, dass &#039;&#039;&#039;der größte Übeltäter, der bekehrt wird&#039;&#039;&#039; oder sich bekehren lässt im Sinne, dass er von sich heraus tätig wird, &#039;&#039;&#039;ist der tausendmal Bessere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; als der, der eh immer nur nichts getan hat. Nichts Schlimmes, aber auch nichts großes Gutes. Der immer freundlich ist, aber das ist es auch schon. Also, drum brauchen wir keine Sorge haben wegen der &#039;&#039;&#039;Fehler der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, im Gegenteil. Es ist das &#039;&#039;&#039;Licht der Zukunft&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=7536s Ausklang 2:05:36] ===&lt;br /&gt;
Aber damit höre ich auf. Ich habe  schon zehn Minuten überzogen. Ich danke euch, meine Lieben, und freue mich auf das nächste Mal, das dann das 117. sein wird. So. Jetzt will ich euch wieder sehen. Ich wünsche euch allen eine gute Nacht. Ich verabschiede mich auch bei den lieben Leuten im Livestream. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Vorträge und Kurse über christlich-religiöses Wirken V, Apokalypse und Priesterwirken (GA 346, 18 Vorträge gehalten in Dornach im September 1924)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_116._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1048</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-07-11T12:10:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Liebe zu sich selbst entwickeln: &amp;quot;Werde, der du bist!&amp;quot; 1:44:09 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Themenschwerpunkt==&lt;br /&gt;
Mit dem Erdenmenschen hat in der siebenstufigen Entwicklung unseres Kosmos erstmals ein geistiges Wesen - unter Mitwirkung der Widersacherkräfte - einen physisch-stofflichen Körper erhalten, um mit Hilfe der sogenannten kristallbildenden Kräfte ein individualisiertes Ich auszubilden, das über die Stufe der Freiheit zur Menschen verbindenden, Lebenskräfte spendenden Liebe befähigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dieses Entwicklungsziel zu erreichen, ist es erforderlich, dass der Mensch sein durch die schweren Verfehlungen insbesondere der fernen Vergangenheit verdorbenes Seelisch-Astralisches, das uns in der Apokalypse im Bild der Hure Babylon für die ganze Menschheit vor Augen gestellt ist, durch den Einsatz seiner Ich-Kraft in neue Fähigkeiten verwandelt, die er für den Bau des Neuen Jerusalem benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Asuras stehen uns nun allerdings Widersacherkräfte entgegen, die uns bis zum Ende unserer Inkarnationen durch Angriff auf unseren physischen Körper essenzielle &amp;quot;Teile&amp;quot; unseres Ichs zu entreißen vermögen. Diese Ich-Kräfte würden uns auf unserem weiteren Weg unwiederbringlich verloren sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:116. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 116. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter==&lt;br /&gt;
14. Wochenspruch: Sommer - Bewusstheit für das Eigenwesen schwindet - Sinneswelt ist Offenbarung von etwas Geistigem - sich in dem draußen zu verlieren, um sich aber zu finden - im Alltagsbewusstsein sind wir in unserem Ego - unserem wirklichen Ich begegnen in dem, was uns begegnet - das Ego weiten - das Ego weiterentwickeln und erziehen - ganz Erdenmensch werden - unsere Erfahrungen verwandeln und in die geistige Welt mitbringen - die geistigen Hierarchien haben nur Zugang zur sinnlich-irdischen Welt über die Menschen und den mit der Erde verbundenen Christus - Erfahrungen aus den ägyptischen Einweihungsmethoden wurden zunehmend durch die Widersacher verzerrt - alte Kräfte und Einweihungsstätten zunehmend verdorben durch die Widersacher - unser Schutz: alte Einweihungswege funktionieren heute kaum noch - 6-6-6 - aus dem Ich das Gleichgewicht schaffen zwischen den luziferischen Kräften und den ahrimanischen (asurische und soratische eingeschlossen) - für die Freiheit musste sich der Mensch ganz losreißen von den oberen geistigen Wesenheiten - das große Geheimnis des Sündenfalls - Liebe ist echte Lebenskraft, die wir aus unserem Ich zu erzeugen vermögen - unsere individuellen Fähigkeiten in die Menschheitsgemeinschaft einbringen - Menschen helfen, die sich nicht helfen lassen wollen? - Ziel der Erdentwicklung: die Freiheit des menschlichen Ichs, um die Liebe zu ermöglichen - die Erdentwicklung ist ein großes Experiment mit ungewissem Ausgang - die Trinität im Perspektivwandel - Plan und wirkliche Landschaft - im Wahrnehmen der Welt kreativ sein - alle Kreatur wartet auf Erlösung, an der der Mensch mitwirkt - zur Tierpersönlichkeit - Urmensch Adam Kadmon: am Anfang so groß wie der ganze Kosmos - der Kristallhimmel - mit der Ich-Inkarnation des Menschen beginnt die Kristallbildung der Erde - die Asuras können auf den physischen Leib des Menschen einwirken und schöpferische Ich-Kräfte entreißen - die Menschheit: etwas Sensationelles in der Erdentwicklung - Kairos: vom richtigen Zeitpunkt - die Zukunftskräfte müssen wir uns hier auf Erden erarbeiten und damit wird die Zukunft unvorhersehbar - für die Freiheit des Menschen hat die Trinität ihre Allwissenheit und ihre Allmacht aufgegeben - die Hierarchien über uns haben nicht die Freiheit - Aufgabe des Menschen jetzt: seine Freiheit nützen lernen - das Entwicklungstempo: ein himmlisches oder ein höllisches Tempo? - Taten aus Freiheit fragen nicht nach Verdienst - schöpferisch heißt immer unvorherberechenbar - Frage heute: Sind wir schon durchgegangen durch die notwendige materialistische Inkarnation? - die Zahl 6-6-6 und unser freier Entschluss - die soratischen Wesenheiten fordern geistige Kräfte von uns für ihr Reich - chaotische Zeiten im Äußeren bedeuten hohes geistiges Entwicklungstempo - die 7. Phasen bedeuten stets Ruhephasen - &amp;quot;Wenn ich will, muss ich&amp;quot; - dem eigenen geistigen Weg treu bleiben, ohne Blick auf äußeren Erfolg - den Samen setzen und nicht vertrocknen lassen - das Ziel fallen lassen, heißt geistige Kräfte den Widersachern übergeben - unsere geistige Verantwortung für Entscheidungen - dem Anderen geistige Impulse geben - der wirklicher Heiler - Schicksalsschläge als Entwicklungschance - im christlichen Ich liegen Zauberkräfte - unsere Hauptaufgabe heute: unser Ego verwandeln - neue individuelle Seelenqualitäten aus dem Ich schaffen für eine neue vollkommen individualisierte Menschheit - Lernen durch Kopieren und dann darüber hinausgehen - Liebe, Selbstliebe und Vertrauen - &amp;quot;Werde, der du bist&amp;quot; - unsere große Aufgabe im Bewusstseinsseelenzeitalter: sich selbst kennenlernen und seine eigentliche Aufgabe finden - das Ich schafft sich dadurch, dass es sich selbst liebt: Liebe ist lebensspendende schöpferische Kraft - unsere größten Fähigkeiten entwickeln wir aus der Überwindung unserer größten Fehler - Ich-lose Menschen können keine neuen Fähigkeiten entwickeln - unsere heutigen Fehler sind klein im Vergleich zu unseren Fehlern in der Vergangenheit, aber sie werden immer entscheidender für die Zukunft der Menschheit und der Erde - Rudolf Steiners Vorträge für die Priester der Christengemeinschaft über die Apokalypse - Missbrauch astralisch-seelischer Kräfte in der Vergangenheit - unser unbewusstes Astralisches birgt weltschöpferische Kräfte - die Hure Babylon zeigt uns die größten Verfehlungen der Menschheit - sich bekennen zu seinen Verfehlungen: in den Fehlern der Vergangenheit schlummert das Licht der Zukunft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 116. Vortrag (von Ghislaine und Susanne am 10. Juli 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=65s Begrüßung und 14. Wochenspruch 0:01:05] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 116. Vortrag zur Apokalypse. Ende ist noch nicht absehbar. Irgendwann wird es kommen, aber das wird uns dann überraschend treffen. Zum 116. Vortrag gibt es jetzt den 14. Wochenspruch. Das ist jetzt der aktuelle. Nachdem wir den Sprung mit Johanni gemacht haben, sind wir ein bisschen gehüpft, damit wir wieder synchron kommen. 14. Wochenspruch, &amp;quot;Sommer&amp;quot; ist der Übertitel. Ganz großer Übertitel: SOMMER! &amp;lt;blockquote&amp;gt;An Sinnesoffenbarung hingegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlor ich Eigenwesens Trieb,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankentraum, er schien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betäubend mir das Selbst zu rauben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weckend nahet schon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinnenschein mir Weltendenken.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, das heißt, es geht darum, dass wir jetzt in der Hochsommerzeit… Also wir sind ja über Johanni drüber gekommen, &#039;&#039;&#039;Johanni ist der Gipfelpunkt&#039;&#039;&#039;, der längste Tag und die kürzeste Nacht - und die Wärme steigt aber natürlich noch weiterhin jetzt in den zwei Sommermonaten. Also, vor allem im August normalerweise wird es sehr heiß, heute ist das alles schon ein bisschen verschoben irgendwie, aber je mehr draußen Wärme und Licht uns entgegenkommen, sinnlich entgegenkommen, desto mehr &#039;&#039;&#039;verschwindet&#039;&#039;&#039; halt dieses, ja, &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das Eigenwesen&#039;&#039;&#039;. Wir sind einfach mit der Seele a bissel draußen, in der Welt draußen, und das sollten wir durchaus genießen, draußen zu sein. Sicher ist es eine Tugend, auch in der größten Hitze einmal es zu schaffen, sich zu konzentrieren und ganz bei sich zu sein. Aber von der Natur aus trägt es jetzt  unsere Seele hinaus in die Welt und wirklich in den Sinnenschein, in die Sinnenwelt hinaus, weil &#039;&#039;&#039;die ganze Sinnenwelt ist ja Offenbarung von etwas Geistigem&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Also, das heißt, wir sollen gar nicht schimpfen über die Sinneswelt und sagen: &amp;quot;Ah! Wir wollen ja übersinnlich und ins Geistige, hat ja mit dem Sinnlichen nichts zu tun.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Die ganze Sinneswelt spricht und zeichnet und malt ununterbrochen uns Bilder und Töne und Klänge und Gesänge und Worte des Übersinnlichen, des Geistigen, das dahintersteckt&#039;&#039;&#039;. Wir müssen es nur…hmm…&amp;quot;nur&amp;quot; lesen können, hören können, verstehen können, also so ganz Kleinigkeiten. Aber diese Kleinigkeiten, da braucht man wahrscheinlich viele Inkarnationen, um das immer bewußter greifen zu können. Aber &#039;&#039;&#039;das Wichtige&#039;&#039;&#039; ist einfach auch, &#039;&#039;&#039;sich verlieren zu können in dem draußen, um sich aber zu finden&#039;&#039;&#039;. Das haben wir die letzten Male auch besprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=238s Unser Ego: Je größer es wird, desto näher kommen sich Egoismus und Altruismus 0:03:58] ===&lt;br /&gt;
Es ist eben dieser große Unterschied, der, glaube ich, heute so allgemein in der Welt draußen kaum beachtet wird. Es ist ein &#039;&#039;&#039;großer Unterschied&#039;&#039;&#039; zwischen dem, was wir als &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ego&#039;&#039;&#039; eigentlich erleben, zu dem wir aber dann letztlich immer sagen: &amp;quot;Ich, ich, ich, ich will das, ich brauch das, ich muss das haben.&amp;quot; Das ist aber alles Ego in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Unser wirkliches Ich lebt in der Welt draußen und wir begegnen ihm eigentlich immer in dem, was uns begegnet&#039;&#039;&#039;. Dort ist immer eine Chance: in den Dingen, die uns zu-stoßen, die uns zu-fallen im äußeren Geschehen. Damit denke ich jetzt gar nicht gleich an irgendwelche katastrophalen Dinge, an Schicksalsschläge oder so, sondern einfach zum Beispiel: &#039;&#039;&#039;Man begegnet Menschen&#039;&#039;&#039;, es spinnt sich ein kurzes Gespräch oder was - oder &#039;&#039;&#039;oft ist es nur ein Blickkontakt&#039;&#039;&#039; - und es bedeutet etwas. Und wenn man wach ist dafür, dann kann man merken, wie, ja, eigentlich in den Begegnungen mit den anderen Menschen einem auch das eigene Ich entgegenkommt. Gerade dort erkennen wir es, weil &#039;&#039;&#039;der andere Mensch&#039;&#039;&#039; unbewusst, natürlich heute &#039;&#039;&#039;meist unbewusst&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;uns Anregungen gibt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich auf uns beziehen&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt. Wechselseitig geht das. Also am wenigsten erfahren wir von uns, wenn wir uns hinsetzen ins stille Kämmerlein und nachdenken: &amp;quot;Ja, was bin ich? Was habe ich in meinem Leben geleistet? Was wünsche ich mir für das spätere Leben?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das ist alles Ego. Brauchen wir.&#039;&#039;&#039; Natürlich, wir müssen auch unser körperliches Dasein irgendwie gestalten und das muss funktionieren, irgendwie. Wir müssen unser praktisches Leben irgendwie einrichten - und dazu brauchen wir absolut unser Ego. Ego ist grundsätzlich nichts Schlimmes. Es ist eigentlich &#039;&#039;&#039;am schlimmsten&#039;&#039;&#039; dann, &#039;&#039;&#039;wenn das Ego zu engherzig ist&#039;&#039;&#039;, also, mein engster Kreis: &amp;quot;Bitte, das ist mein Glas, das gehört mir. Das gehört noch dazu. Aber alle Anderen, bitte greift es ja nicht an! Ach, du hast von meinem Glas getrunken. Brrrr... Pfui... Es könnte ja verseucht sein oder sonst was. Nein, ich muss meine kleine Welt bewahren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Je größer das Ego wird, desto problemloser ist es&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise. Ja, stellt euch vor: Ein Ego, das jetzt umfasst die ganze Erde, sage ich einmal, die ganze Menschheit umfasst. Na, ist es nicht etwas anderes? Wenn es mir wehtut, wenn es irgendwem - weiß Gott - tausend Kilometer weiter schlecht geht und mir das wirklich wehtut, ich betroffen bin, in meinem Ego betroffen bin, dann kann man das nicht mehr so als kleinlichen Egoismus bezeichnen, sondern &#039;&#039;&#039;Altruismus und Egoismus fallen zusammen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wenn der Egoismus&#039;&#039;&#039; nur &#039;&#039;&#039;groß genug ist&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Nämlich an Umfang groß genug. Die Intensität ist dann sowieso auch dabei, weil, je größer das ist, da gehört schon Intensität dazu, &#039;&#039;&#039;dass ich mitempfinde&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;mit Menschen&#039;&#039;&#039;, die jetzt nicht gerade vor meiner Nase stehen, sondern &#039;&#039;&#039;die vielleicht Tausende Kilometer entfernt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und leiden&#039;&#039;&#039; oder irgendwas Schlimmes durchmachen - und &#039;&#039;&#039;ich mit meinem Ego mich verbinde&#039;&#039;&#039;. Durchaus mit meinem Ego einmal. Also, das heißt, unser &#039;&#039;&#039;Ego&#039;&#039;&#039; ist etwas Notwendiges für unser Erdenleben. Es &#039;&#039;&#039;ist etwas, was gepflegt und entwickelt gehört&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wesentliche. Ich meine, als Menschen begreifen wir uns dann, wenn wir uns als ein entwicklungsfähiges Wesen sehen und nicht sagen: &amp;quot;Na, so bin ich.&amp;quot; Sondern &#039;&#039;&#039;wir haben eigentlich immer eine Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Unser Ego&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das ist die große Aufgabe. Und es zu veredeln und es sozusagen in die lichten Höhen zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;Arbeit an sich selbst&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dann arbeitet&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich&#039;&#039;&#039;, das große Ich, an &#039;&#039;&#039;der Erziehung des Ego&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=495s Luzifer und die Stärkung unseres Egos 0:08:15] ===&lt;br /&gt;
Oder es ist so, &#039;&#039;&#039;dass wir den Widersachern zu viel Raum geben&#039;&#039;&#039;, die wollen uns auch erziehen, aber in eine andere Richtung hin. Wir werden also heute uns ein bisschen noch einmal genauer &#039;&#039;&#039;mit den verschiedensten Widersacherkräften beschäftigen&#039;&#039;&#039;, dass wir da ein bisschen einen Überblick kriegen. Aber die Widersacherkräfte im Großen und Ganzen, also &#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039; zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;stärkt unser Ego&#039;&#039;&#039; in gewissem Sinn, &#039;&#039;&#039;im positiven wie im negativen Sinn&#039;&#039;&#039;. Luzifer haben wir zu verdanken zum Beispiel den Sinn für die Schönheit, für die sinnliche Schönheit draußen: Die ganze Kultur, im Grunde, die menschliche Kultur, ist hauptsächlich entsprungen aus dem Wirken Luzifers heraus. Und er hat einen ganz wesentlichen Anteil daran, unsere Seele zu bilden, sodass sie wirklich, ja, Substanz bekommt für uns als &#039;&#039;&#039;Erdenmenschen&#039;&#039;&#039;. Wir sind ja eben als Erdenmenschen da. &#039;&#039;&#039;Wir haben die Erde betreten, um hier unsere Freiheit entwickeln zu können&#039;&#039;&#039;. Und wir sind daher ganz anders geartet als etwa die Engelwesen, die die Erde nicht betreten, jedenfalls nicht mehr betreten. Ich meine, sie haben in der Vergangenheit… weit zurück konnten sie sich in den Körperhüllen, die der Vorfahr des Menschen war, na ja, zumindest inkorporieren, sagen wir es einmal so. Aber die Zeit ist lange vorbei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=592s Ganz stofflicher Erdenmensch werden und unsere sinnlichen Erfahrungen verwandelt in die geistige Welt tragen 0:09:52] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heute geht es darum, dass wir wirklich ganz Erdenmenschen werden&#039;&#039;&#039;, um die Erfahrung, alles was an Erfahrung möglich ist hier im sinnlichen, irdischen, stofflichen sogar Erdendasein - ich sage jetzt bewusst nicht nur &amp;quot;physischen&amp;quot;, sondern &amp;quot;stofflichen&amp;quot; Erdendasein - dass wir diese &#039;&#039;&#039;Erfahrungen verwandeln und in die geistige Welt mitbringen&#039;&#039;&#039;. Wir sind heute in einer Zeitperiode drinnen, wo es immer mehr darauf ankommt, was wir der geistigen Welt zu geben haben. Die ganze Vergangenheit war mal damit beschäftigt, dass wir das aufnehmen, was uns die geistige Welt, aber eben auch die luziferischen Mächte namentlich, zu geben haben. Und &#039;&#039;&#039;jetzt sollen wir&#039;&#039;&#039; aus dem, was wir damit gemacht haben aus unserem Ich heraus, was wir verwandelt haben, &#039;&#039;&#039;der geistigen Welt etwas schenken&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was sie&#039;&#039;&#039; in dieser Art aus sich selbst heraus - &#039;&#039;&#039;ohne unser Zutun&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;nicht schaffen kann&#039;&#039;&#039;. Weil, wir haben öfter darüber gesprochen, dass das Große war ja überhaupt: &#039;&#039;&#039;Die geistigen Hierarchien&#039;&#039;&#039;, die über uns stehen, &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;keinen direkten Zugang zu unserer sinnlich-irdischen Welt&#039;&#039;&#039; - und schon gar nicht zur Welt der Widersacher, also zur unterirdischen Welt, wenn man es so nennen will, namentlich &#039;&#039;&#039;nicht zum Reich der ahrimanischen, asurischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und dann gibt es ja noch die dritte Gruppe da unten im unteren Bereich, &#039;&#039;&#039;die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Alles das ist etwas, zu dem die geistigen Hierarchien, die über uns stehen, keinen Zugang hatten - zumindest nicht bis zu dem Zeitpunkt, zu dem sich der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; mit der Menschheit und mit der Erde verbunden hat. Eben &#039;&#039;&#039;voll und ganz Mensch geworden ist&#039;&#039;&#039;. Also, wirklich um dieses Erdendasein, dieses sinnlich-physisch-materielle, vor allem auch materielle.Erdendasein zu erfahren, dazu muss man &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039; werden &#039;&#039;&#039;in einer menschlichen Leibeshülle&#039;&#039;&#039; - also voll und ganz - &#039;&#039;&#039;und das hat der Christus gemacht&#039;&#039;&#039;. Und erst dadurch, dass der Christus das gemacht hat und sich in der Folge ganz mit der Erde verbunden hat… Ein Prozess, der im Übrigen noch in Entwicklung ist. Das ist also auch nicht mit einem Schlag passiert, sondern es ist ein Prozess, der eine Entwicklung angestoßen hat. &#039;&#039;&#039;In dem Maße aber, in dem der Christus sich verbindet mit der Erde&#039;&#039;&#039;, zusammenwächst mit der Erde und der Menschheit, &#039;&#039;&#039;können auch alle die geistigen Hierarchien, die ihm zugehören&#039;&#039;&#039;, die mit ihm verbunden sind, auch &#039;&#039;&#039;an diesen Erfahrungen teilnehmen&#039;&#039;&#039;. Aber bis dahin war das das große Rätsel, im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=771s Mit dem Beginn der Verfinsterung (Kali Yuga) wurden die Erfahrungen aus den Einweihungswegen immer stärker durch die Widersacher verzerrt 0:12:51] ===&lt;br /&gt;
Also, man kann sagen, so wie wir als &#039;&#039;&#039;Erdenmenschen suchen den Zugang zur geistigen Welt&#039;&#039;&#039;, der uns ja jetzt eben so, wie wir als  Erdenmensch geworden sind, nicht gleich von vornherein gegeben ist, namentlich nicht in unserer Zeit - obwohl es jetzt wieder beginnt. Aber wir hatten eine lange Zeit der Dunkelheit. Wir haben darüber gesprochen, dass diese Dunkelheit begonnen hat noch vor der ägyptischen Zeit, &#039;&#039;&#039;kurz vor der ägyptischen Zeit kommt eine Verfinsterung über die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, ein größter Teil der Menschheit hatte von Natur aus keinen Einblick mehr in die geistige Welt, keinen Einblick in die Seelenwelt. Es gab noch einzelne Reste bei manchen Menschen. Es gab dann namentlich in der &#039;&#039;&#039;ägyptischen Zeit&#039;&#039;&#039; Einweihungswege, &#039;&#039;&#039;Einweihungsmethoden&#039;&#039;&#039;, um durch eine entsprechende Schulung den Zugang wiederzufinden, &#039;&#039;&#039;den Zugang zu finden auf eine alte Weise&#039;&#039;&#039;. Hat aber bereits in der spätägyptischen Zeit - auch darüber haben wir gesprochen - &#039;&#039;&#039;nicht mehr so wirklich funktioniert&#039;&#039;&#039;. Der Weg bestand eigentlich darin, im Grunde, ja, hineinzugehen in das Reich, das wir erleben vor der Geburt bzw. nach dem Tod. Und der Weg aber der ägyptischen Einweihung namentlich war der, dass man den Menschen künstlich durch die &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft von Priestern&#039;&#039;&#039;, die den Einzuweihenden umgeben haben, den &#039;&#039;&#039;Menschen in einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;todesähnlichen Zustand versetzt&#039;&#039;&#039; hat. Und das war ein mit der Zeit immer gewagteres Unternehmen, weil die Gefahr sehr groß ist, dass der Mensch eben dann nicht mehr zurückkommt. Wenn man es aber zu schwach macht, dass es nur so eine leichte Lockerung ist, dann wurde nicht genug Einblick in die geistige Welt gewonnen oder in die Seelenwelt, sagen wir es einmal so, und man kommt auf diesem Weg in Wahrheit auch nicht sehr, sehr weit hinaus. &#039;&#039;&#039;Man kommt&#039;&#039;&#039; im Grunde in die Seelenwelt hinein, also in &#039;&#039;&#039;die unteren Bereiche der Seelenwelt&#039;&#039;&#039;. Und wenn man aber entsprechend geschult und vorbereitet ist, kann man zumindest in den Abbildern in diesen unteren Bereichen der Seelenwelt auch Höheres erleben, aber als Abbild. Als Abbild in einem relativ niederen seelischen Bereich. Das ist das, was sich in der ägyptischen Zeit abgespielt hat. Und was aber, je später es wurde, je mehr es schon gegen die griechisch-lateinische Zeit zuging, immer schwieriger wurde. Also, man hatte erstens das Problem, dass die &#039;&#039;&#039;Bilder&#039;&#039;&#039;, die sich da in &#039;&#039;&#039;der niederen Seelenwelt&#039;&#039;&#039; abdrücken, dass die &#039;&#039;&#039;nicht mehr rein&#039;&#039;&#039; waren, &#039;&#039;&#039;sondern&#039;&#039;&#039; dass sie eben &#039;&#039;&#039;gestört&#039;&#039;&#039; wurden &#039;&#039;&#039;namentlich durch die luziferischen Kräfte - aber auch bereits die ahrimanischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die aus der Tiefe herausdringen - dass diese &#039;&#039;&#039;Bilder verzerrt&#039;&#039;&#039; werden. Also die Frage ist: Wie klar waren die Einsichten noch, die damals gewonnen wurden? Es wurde immer schwieriger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist &#039;&#039;&#039;wichtig für unser Thema&#039;&#039;&#039; jetzt, weil es ja darum geht, &#039;&#039;&#039;dass wir jetzt diesen Abgrund ausloten&#039;&#039;&#039; - und die ganze Geschichte mit der &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Hure Babylon&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Babylon war einmal… gehörte  ja auch letztlich zur ägyptisch-chaldäischen Zeit dazu, also die babylonische, vor allem die alte babylonische Kultur. Wieso wird gerade das dann zur &amp;quot;Hure Babylon&amp;quot;? Ja, &#039;&#039;&#039;weil eben die alten Kräfte immer mehr verdorben werden durch die Widersacher&#039;&#039;&#039;, immer mehr &#039;&#039;&#039;in den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dienst&#039;&#039;&#039; des Egos gestellt wurden und hinter dem Ego… Und zwar &#039;&#039;&#039;des kleinen, des engen Egos gestellt&#039;&#039;&#039; wurden. Und dahinter stehen aber schon die Widersacherkräfte und lauern eigentlich darauf, alles das, was durch diese alten Einweihungsmethoden heruntergebracht wird, für ihr Reich zu gewinnen; damit im Grunde den geistigen Fortschritt der Menschheit zu behindern, zu bremsen und unten die Widersacherkräfte zu stärken. Das wurde immer stärker, immer stärker im Grunde. Und daher muss man sehr aufpassen: nicht überall, wo von &#039;&#039;&#039;Einweihungsstätten&#039;&#039;&#039; und so die Rede ist, ist das (nicht) immer was Positives, sondern es &#039;&#039;&#039;kann sehr wohl was&#039;&#039;&#039; sogar &#039;&#039;&#039;extrem stark Negatives sein&#039;&#039;&#039;. Also, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Verderbnis lauert dort, wo Menschen einen falschen geistigen Weg gehen - und nicht merken, wie sie von den Widersachern geleitet werden&#039;&#039;&#039;. Und natürlich, die Widersacher geben sich in der besten Form zu erkennen, das ist schon ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=1086s Geistige Entwicklung im Angriff durch die Widersacher: Ein Gleichgewicht schaffen zwischen den luziferischen Kräften einerseits und den ahrimanischen, asurischen und soratischen Kräften andererseits 0:18:06] ===&lt;br /&gt;
Das ist also die &#039;&#039;&#039;große Problematik&#039;&#039;&#039;. Und warum wir jetzt so immer noch kreisen dort und eine große, große Scheu davor habe ich, zu schnell da vorzugehen: Weil &#039;&#039;&#039;hier sind die entscheidenden Punkte&#039;&#039;&#039;. Man muss wirklich ganz deutlich sehen, wenn man einen falschen geistigen Weg geht und wenn dieser Weg funktioniert… Das Glück ist, dass er meistens nicht funktioniert. Also, das ist &#039;&#039;&#039;eine Art Schutz heute&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;viele diesen alten Weg gar nicht gehen können&#039;&#039;&#039; - und sie nur an der Oberfläche zumindest gehen, vielleicht ein paar &#039;&#039;&#039;oberflächliche Erlebnisse&#039;&#039;&#039; haben, aber dass es nicht in die Tiefe geht, und das ist noch &#039;&#039;&#039;ein großes Glück&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;wenn es funktioniert, dann ist die Gefahr sehr groß&#039;&#039;&#039;. Dann ist die Gefahr sehr groß, dass man wirklich sich verbindet - und zwar dann schon erste Schritte dazu setzt, also wirklich sich mit dem Reich der soratischen Wesenheiten zu verbinden und dann letztlich einmal auszuscheiden aus der regulären Erdentwicklung. Nicht jetzt schon, halt in späteren kosmischen Verkörperungen der Erde. Wir haben gesagt und darüber gesprochen, &#039;&#039;&#039;diese berühmte und ominöse Zahl 6-6-6&#039;&#039;&#039; bedeutet also den sechsten kosmischen Entwicklungszustand. Die Erde ist aber erst der vierte kosmische Entwicklungszustand, wir stehen also in der Mitte einer kosmischen Folge von Entwicklungen, die über sieben Stufen geht, und wir sind erst in der vierten. Und wirklich ganz kritisch wird es erst auf der sechsten Stufe und dort im sechsten Unterzustand und von diesem Unterzustand noch einmal der sechste Unterzustand. Dort fällt die letzte Entscheidung. &#039;&#039;&#039;Bis dahin ist für jeden Menschen noch möglich die Umkehr&#039;&#039;&#039;. Dort, wenn man dort angelangt ist und dann noch immer drauf bleibt auf dem falschen Weg, dann wird man für lange Zeit dort bleiben, für ewig dort bleiben, im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben auch davon gesprochen, das Ziel letztlich dieser &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die nämlich das ganze Geschehen bestimmen und auch einen &#039;&#039;&#039;großen Einfluss auf die Asuras, auf die ahrimanischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; haben… Am wenigsten auf die luziferischen, daher kann man sogar manchmal wirklich den Beelzebub mit dem Teufel austreiben oder wie. Es ist manchmal sogar besser, sich mit den luziferischen Kräften zu verbinden und sie zu benützen, um gegen die untere, gegen die dunkle Seite anzutreten. Also, sie wirken nicht alle gleich. Es ist zwar nicht der ganz empfehlenswerte Weg, aber ihr wisst ja… eigentlich geht es darum, &#039;&#039;&#039;aus dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ich heraus das Gleichgewicht zu schaffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwischen den luziferischen Kräften und den ahrimanischen Kräften&#039;&#039;&#039;, wobei aber &amp;quot;ahrimanisch&amp;quot; jetzt im Grunde alles einschließt, was diese unterirdischen, der Unterwelt angehörigen Wesenheiten sind. Also &#039;&#039;&#039;dazu zählen&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die Asuras, und dazu zählen letztlich auch diese soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Da gilt es, das Gleichgewicht zu schaffen, irgendwie. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen beide&#039;&#039;&#039;. Wir brauchen beide. Das ist das ganz Interessante. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen sogar die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, obwohl die eigentlich etwas sind, was - davon haben wir auch schon gesprochen - was ursprünglich in der Entwicklung nicht so wirklich vorgesehen war, dass sie diese Rolle bekommen. Aber &#039;&#039;&#039;sie spielen eine entscheidende Rolle dafür, dass der Mensch sich wirklich ganz losreißen konnte von den oberen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Die letzte Kraftquelle geht von ihnen aus. Wir haben davon gesprochen: Sie waren es, die es den Menschen - oder überhaupt unserer Erdentwicklung - ermöglicht hat, dass sich &#039;&#039;&#039;Erde und Sonne&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;voneinander trennen&#039;&#039;&#039; und komplett getrennte Weltenkörper sind, und dass wir hier auf der Erde eben Bedingungen finden, wo &#039;&#039;&#039;wir als physisch-materiell-körperliche Wesenheiten&#039;&#039;&#039; erst wirklich &#039;&#039;&#039;die volle Freiheit entwickeln können&#039;&#039;&#039;. Und die volle Freiheit besteht darin, dass wir von allen guten Geistern verlassen sind. Und die noch größere Freiheit besteht darin, dass wir aus eigener Kraft es schaffen, zeitweilig zumindest, auch von allen bösen Geistern verlassen zu sein. Aber das passiert nicht von selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=1396s Der Sündenfall gehört zu den Aufgaben des Menschen dazu: über die Freiheit zur Menschen verbindenden Liebe 0:23:16] ===&lt;br /&gt;
Was uns hier durch die irdische Inkarnation, so wie sie jetzt ist, wie sie durch den &#039;&#039;&#039;Sündenfall&#039;&#039;&#039; geschehen ist, der aber eigentlich kein wirklicher Betriebsunfall ist, sondern ein &#039;&#039;&#039;Segen für uns&#039;&#039;&#039; ist… &#039;&#039;&#039;Das ist das große Geheimnis&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner spricht ein paarmal davon, dass es das von der Kirche - vom Vatikan - bestgehütete Geheimnis ist, dass eigentlich der &#039;&#039;&#039;Sündenfall zur Aufgabe des Menschen dazugehört&#039;&#039;&#039;. Er könnte seinen Weg sonst nicht vollenden, nämlich wirklich zur Freiheit, &#039;&#039;&#039;zur individuellen Freiheit&#039;&#039;&#039; zu kommen - und aus der Freiheit heraus zur Liebe zur ganzen Menschheit, ja, &#039;&#039;&#039;zur Liebe&#039;&#039;&#039; überhaupt. Denn &#039;&#039;&#039;wirkliche Liebe fordert Freiheit&#039;&#039;&#039;. Wirkliche Liebe fordert Freiheit. Sonst ist es Leidenschaft oder sonst etwas, Besessenheit vielleicht sogar. Das kann es alles geben. Es kann sehr lustvoll sein, es kann sehr freudvoll sein, aber das ist noch nicht wirkliche Liebe. Liebe ist dann da, wenn ich aus Freiheit mich verschenken kann an ein anderes Wesen. Und verschenken können heißt, &#039;&#039;&#039;wirklich Lebenskräfte verschenken an das andere Wesen&#039;&#039;&#039;. Davon haben wir gesprochen, Liebe ist nicht nur ein Gefühl, nicht nur eine Emotion vielleicht gar. Gefühl ist schon etwas Geläuterteres gegenüber der Emotion. Aber es ist viel mehr. &#039;&#039;&#039;Liebe ist echte Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, die geschenkt wird. Und &#039;&#039;&#039;in einer guten Partnerschaft&#039;&#039;&#039; zum Beispiel bildet sich wirklich ein gemeinsames Lebensfeld, könnte man sagen, also ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer ätherischer Bereich&#039;&#039;&#039;, der davon lebt, dass beide Partner in diesen Bereich etwas einbringen. Daher eben auch wirklich dieser schwierige Moment, wenn ein Partner stirbt. Dann fällt diese Quelle weg, weil diese Quelle so nur im Irdischen gegeben werden kann. Nicht wahr, mit dem &#039;&#039;&#039;Tod des Partners&#039;&#039;&#039;, lösen sich dessen Ätherleib und dessen Ätherkräfte auf - und dann muss ich schauen, wie ich, indem ich mich aber jetzt geistig mit dem verstorbenen Partner verbinde, &#039;&#039;&#039;wie ich hier es schaffe, die Kräfte&#039;&#039;&#039;, die vorher dieser Mensch gegeben hat, wie ich sie jetzt hier unten durch seine geistige Hilfe, aber &#039;&#039;&#039;selbst, erzeuge&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe des Christus&#039;&#039;&#039;. Weil wir im Ätherischen alleine noch gar nicht so arbeiten können. Nicht wahr, das ist das große Geheimnis der Liebe, dass wir da an etwas arbeiten, was eigentlich viel zu groß für uns ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dadurch, dass wir uns &#039;&#039;&#039;aus Freiheit mit dem Christus verbinden&#039;&#039;&#039;, können wir sehr wohl arbeiten an dem. Und &#039;&#039;&#039;das bildet die Grundlage aller menschlichen Gemeinschaften&#039;&#039;&#039;, die funktionieren: von der Partnerschaft von zwei Menschen oder einer Familie, ein bisschen grösser - bis hin letztlich zu großen Staatsgemeinschaften oder Völkergemeinschaften, ja, &#039;&#039;&#039;bis hin zur ganzen Menschheit&#039;&#039;&#039;. Und wir sollten, wenn es gut läuft, noch während unserer Erdentwicklung es schaffen, dass wir wirklich eine Menschheit werden, die sich in völlig unterschiedliche Individuen differenziert, die aber gerade dadurch eine &#039;&#039;&#039;große Einheit&#039;&#039;&#039; bilden, &#039;&#039;&#039;weil jeder einzelne Mensch seine individuellen Fähigkeiten in das Gesamte einbringen kann&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt eine Gemeinschaft, eine ganze &#039;&#039;&#039;Menschheitsgemeinschaft&#039;&#039;&#039;, die durch Liebe miteinander verbunden ist. Das wird bis zu einem gewissen größeren oder kleineren Grad die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche&#039;&#039;&#039; ausmachen. Da haben wir noch ein bisschen Zeit, bis es dorthin kommt. Die &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Gemeinde von Philadelphia&#039;&#039;&#039;&amp;quot; ist es genannt in der Apokalypse. Es ist also die Kulturepoche, die auf unsere folgen wird, die zum Teil &#039;&#039;&#039;geprägt&#039;&#039;&#039; werden wird &#039;&#039;&#039;durch die Liebe, die die Menschen untereinander verbindet&#039;&#039;&#039; - über alle Grenzen hinaus, über die Blutsverwandtschaft natürlich hinaus. Und auch der Versuch, sich zu verbinden mit den Menschen, die eben verführt durch die Widersacher sich dagegenstellen, sodass man ihnen etwas anbieten kann von diesen Kräften, aber ohne sie in die Unfreiheit zu bringen. Das wird das ganz Schwierige sein. &#039;&#039;&#039;Wie hilft man Menschen, die sich gar nicht helfen lassen wollen, ohne ihre Freiheit einzuschränken?&#039;&#039;&#039; Das ist etwas ganz, ganz was Schwieriges. Aber das ist auch etwas, was wir jetzt im Grunde schon beachten müssen, weil wir kennen uns doch alle selber, wir wissen doch immer besser, was den Anderen gut tut. Bei uns selber sehen wir es meistens eh nicht, aber bei den Anderen sehen wir sofort: &amp;quot;Na, du musst das und das machen, das rate ich dir.&amp;quot; Und dann ist man meistens, wenn er das nicht macht… &amp;quot;Naja, ich habe es dir ja gesagt, du muss das und das machen, ist ja klar, dass es nicht funktioniert.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;man macht subtil Druck&#039;&#039;&#039;. Man meint es ja nur gut. &#039;&#039;&#039;Man meint es ja nur gut&#039;&#039;&#039;, aber da ist man &#039;&#039;&#039;schon auf dem Abweg&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Das geht schon in die falsche Richtung. Das heißt, man muss geben in dem Sinne, dass man ausströmt, ausstrahlt, die Samenkörner sozusagen in die Welt wirft - und aber abwartet, ob&#039;s der Andere nimmt oder nicht. Also, es muss wirklich etwas sein, was ich in die Welt sende, in die Welt werfe - und es aber jedem überlasse, ob er es nimmt oder nicht. Das ist ganz wichtig. Weil, &#039;&#039;&#039;die Erdentwicklung ist dazu da, um die Freiheit des Menschen, des menschlichen Ichs, hervorzubringen und damit die Möglichkeit zur Liebe&#039;&#039;&#039;. Zur &#039;&#039;&#039;Liebe in einer Form, wie sie sonst nur die höchste Gottheit, also die Trinität selbst hat&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=1803s Die aus der Freiheit geborene bedingungslose Liebe ist bislang nur zwei Gruppen von Wesenheiten zugänglich: der Trinität und dem Menschen 0:30:03] ===&lt;br /&gt;
Nicht wahr, wir haben auch davon gesprochen, dass diese Freiheit und damit im Kern auch diese &#039;&#039;&#039;bedingungslose Liebe nur zwei Gruppen von Wesenheiten zugänglich&#039;&#039;&#039; ist: Einerseits der Trinität, andererseits den Menschen. Und die &#039;&#039;&#039;Engelwesen&#039;&#039;&#039;, die natürlich auch &#039;&#039;&#039;Liebe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den Menschen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bringen&#039;&#039;&#039;: Aber &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; bringen sie, &#039;&#039;&#039;indem sie sie aus der Quelle&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von oben schöpfen&#039;&#039;&#039; und weitervermitteln. Das heißt, sie können etwas nicht: Sie können es nicht aus sich selbst heraus erzeugen. &#039;&#039;&#039;Wir können es aus der Kraft unseres Ichs heraus erzeugen&#039;&#039;&#039;, wenn wir uns in Freiheit auch mit dem Christus verbinden. Aber in völliger Freiheit. &#039;&#039;&#039;Diese Freiheit haben die Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;, die über uns stehen, &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039;. Und daher ist mit der Entwicklung des Menschen etwas ganz, ganz Besonderes gegeben, was vorher noch nie in dieser Form da war. Man darf sich nicht vorstellen: Naja, die Entwicklung wiederholt sich immer, jetzt kommt wieder eine neue kosmische Entwicklungsstufe und da geht es halt wieder weiter: &amp;quot;Aha, es steigen wieder neue Wesenheiten auf zu geistigen Wesenheiten, also das heißt, sie werden dann Engel oder irgendwas und das wiederholt sich ewig. Immer wieder kommen neue dazu.&amp;quot; Das wäre ein ziemlich &#039;&#039;&#039;langweiliger Kosmos&#039;&#039;&#039;. Immer dieselbe Geschichte. Wäre ein bisschen fantasielos. Also, die Gottheit ist schon etwas fantasievoller. Und &#039;&#039;&#039;sie ist so fantasievoll gewesen, dass sie jetzt jedem einzelnen Menschen diese Fähigkeit zugesteht&#039;&#039;&#039;. Erstmals entstehen geistige Wesenheiten, wo jedem einzelnen dieser Wesenheiten aus eigener Kraft diese Fähigkeit zugestanden wird. Wie klein auch immer sie ist, es liegt an uns, sie größer zu machen. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Große&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Der Preis&#039;&#039;&#039; dafür, ja, für das ganze Universum, für die ganze Gottheit, für alle Hierarchien ist, dass &#039;&#039;&#039;das ganze Experiment scheitern kann&#039;&#039;&#039;. Auch darüber haben wir gesprochen. Es ist seit der Erdentwicklung möglich, dass der ganze… &#039;&#039;&#039;Entwicklungsplan&#039;&#039;&#039; will ich nicht sagen, weil wir haben schon davon gesprochen, es gibt keinen fertigen Plan: so und so und so wird es gehen, sondern die ganze Entwicklung war ein schrittweises, immer stärkeres Aufgeben der Allmacht Gottes. Und im Grunde mit dem Erdenleben des Christus, wird das ersetzt durch die &#039;&#039;&#039;völlige Ohnmacht Gottes&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=1976s Trinität - der Begriff wandelt sich in Abhängigkeit von der geistigen Entwicklungsstufe 0:32:56] ===&lt;br /&gt;
Das ist es, was der &#039;&#039;&#039;Christus als Vertreter der Trinität&#039;&#039;&#039;… aber ihr wisst, die drei Personen sind eigentlich Eines, das sind eben verschiedene Aspekte dieser Einheit, drum kann sie als Dreiheit erscheinen, aber von der höchsten Welt aus gesehen ist es eine Einheit. In ihrem Wirken in unserer Welt erscheint es als Dreiheit, als Trinität. &#039;&#039;&#039;Auch der Begriff der Trinität wandelt sich, je nachdem auf welcher geistigen Höhe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;man es betrachtet&#039;&#039;&#039;. Wenn man es in seinen Wirkungen hier in der Erdenwelt betrachtet, dann muss man es als Trinität sehen und dann ist da eine ganz unterschiedliche Wirkung der Vatergottheit, die im Hintergrund steht, des Christus und des Heiligen Geistes. Es ist also ganz unterschiedlich. Aber wenn ich aufsteige in die höchsten Welten, dann wird es eine Einheit, eine ununterscheidbare Einheit. &#039;&#039;&#039;Das ist das große Paradoxe&#039;&#039;&#039;. Was im Übrigen immer dann der Fall ist, wenn wir uns in der geistigen Welt irgendwo bewusst oder halbbewusst bewegen. Wir brauchen bei jeder neuen Blickrichtung… &#039;&#039;&#039;Bei jeder kleinen Stufe&#039;&#039;&#039;, die wir weiterkommen, &#039;&#039;&#039;sieht die Sache anders aus&#039;&#039;&#039;. Oft sogar so, dass es sich dem, was ich vorher gesehen habe, zu widersprechen scheint. Also, wir kommen nirgendwo in den geistigen Welten mit einem Schema durch, daher gibt es auch keinen fertigen Weltenplan. Kann es auch nicht geben. Weltenplan ist was, wo alles in einem Schema sozusagen sich zusammenfassen ließe. Das funktioniert nicht. &#039;&#039;&#039;Ihr werdet bei Rudolf Steiner immer viele Schemata finden&#039;&#039;&#039;. Es ist gut, sich ein Schema zu machen. Man muss nur wissen auch, wann man es loslassen muss, und nicht grübeln: &amp;quot;Ach, jetzt sagt er das da ganz anders. Wie passt denn das in das Schema?&amp;quot; Gar nicht. Gar nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=2104s Zu Schema, Plan und Wirklichkeit 0:35:04] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Man darf nicht das Schema mit der geistigen Wirklichkeit verwechseln&#039;&#039;&#039;. Es ist eine irdische Hilfe, eine Stütze, um sich zu orientieren in dem Ganzen. Es ist wie ein Lageplan, der detaillierter oder weniger detailliert sein kann, aber bitte &#039;&#039;&#039;verwechselt nicht den Plan mit der wirklichen Landschaft&#039;&#039;&#039;. In die muss ich erst hingehen - und da kann mir der Plan helfen. Und wenn ich, weiß ich nicht, Wasseradern oder was finden will, dann brauche ich einen Plan, wo das eingezeichnet ist, und wenn ich die Vegetation studieren will, brauche ich halt einen Plan, wo das mehr eingezeichnet ist. &#039;&#039;&#039;Ich kann verschiedene Pläne brauchen&#039;&#039;&#039;. Ich muss aber auch &#039;&#039;&#039;wissen, wann ich ihn weglegen sollte und&#039;&#039;&#039; dann endlich einmal &#039;&#039;&#039;wirklich anschauen, was vor meiner Nase steht&#039;&#039;&#039;. Genauso, ja, wenn man Städtereisen macht oder was. Wenn ich immer nur im Plan drin bin und im Reiseführer die Nase drin habe und nicht anschaue, was da wirklich steht, vor meiner Nase nämlich steht, werde ich es nie kennenlernen - sondern irgendwann ist gut. Was sagt der Reiseführer alles? Interessiert mich nicht, ich schaue mir das jetzt an und sage: &amp;quot;Schaue, was sagt mir jetzt das Bild, die Statue, das Bauwerk oder sonst etwas?&amp;quot; Und ich blende alles aus, was je jemand darüber gesagt hat, was ich je drüber gelesen habe, interessiert mich jetzt einmal nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=2185s Zum kreatives Wahrnehmen der Welt 0:36:25] ===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie wirkt das auf mich? &#039;&#039;&#039;In welches Gespräch komme ich mit den Dingen&#039;&#039;&#039;?&amp;quot; Das ist letztlich immer das Entscheidende. Und damit kommt immer wieder ein neuer Aspekt zum Vorschein, den vielleicht noch niemand bis jetzt entdeckt hat. Und in diesem Sinne sind wir selbst im Anschauen, &#039;&#039;&#039;im Wahrnehmen der Welt kreativ&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, jeder Mensch hat die Chance, etwas anders zu sehen, als es alle anderen Menschen bisher gesehen haben oder zu hören oder zu lesen oder wie auch immer. Und da &#039;&#039;&#039;ist schon unser Ich drinnen&#039;&#039;&#039;. Und das ist das… Allein schon, wenn wir das erleben und Andere dann teilhaben lassen an dem Erleben, verschenken wir etwas. &#039;&#039;&#039;Wir übergeben es eigentlich der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Jeder kann das tun. Es geht nicht um so riesige, spektakuläre Dinge, die jetzt gleich von heute auf morgen den ganzen Weltlauf erschüttern. Na, Gott sei Dank, können wir das noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn nämlich die besten Absichten dahinter sind, aber unsere Fähigkeiten reichen dazu nicht aus, wir würden es so ungeschickt machen, dass wir dann sagen: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;aber ich hab&#039;s ja gut gemeint&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Aber es ist leider alles kaputt nachher. Die Gefahren sind sehr groß, also sind wir froh, dass unsere &#039;&#039;&#039;Kräfte&#039;&#039;&#039; noch sehr klein sind. Aber sie sind groß bereits in dem, schöpferisch etwas zu entwickeln. Und a bisserl was davon darf schon in die Welt hinein und dort wirksam werden. Wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;homöopathisch dosiert, ist es gerade recht&#039;&#039;&#039;. Dann ist es eine Anregung für die Welt, dass sie sich in Freiheit weiterentwickeln kann - nämlich vor allem die anderen Menschen in Freiheit sich weiterentwickeln können - und dass letztlich alle Kreaturen der Erde teilhaftig werden dessen, irgendwann einmal. &#039;&#039;&#039;Das ist das Ziel&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=2312s Aus den Paulus-Briefen: Alle Kreatur wartet auf Erlösung, an der der Mensch mitwirkt 0:38:32] ===&lt;br /&gt;
Das ist das Ziel. &#039;&#039;&#039;Paulus beschreibt das so schön&#039;&#039;&#039; in seinen Briefen, eben wie die ganze Kreatur, also die Tierwelt, aber letztlich auch die Pflanzenwelt, alles, die Mineralien, &#039;&#039;&#039;alles wartet auf Erlösung, an der der Mensch mitwirkt&#039;&#039;&#039;, mitwirken kann. Und diese Erlösung heißt, dass sie in dieses Wesen der Freiheit aufgenommen werden. Und damit eine Entwicklung, eine &#039;&#039;&#039;Weiterentwicklung&#039;&#039;&#039; vor sich haben, &#039;&#039;&#039;die eben ganz anders verläuft als die Entwicklung der Wesenheiten, die uns vorausgegangen sind&#039;&#039;&#039;. Denn, man muss ja davon sprechen, zum Beispiel, wenn man die Tiere hernimmt: Hinter den Tieren steht nicht eine individuelle Seele bzw. ein individuelles Ich, ein individueller Geist - seelisch ist es etwas anders - aber kein individueller Geist wie beim Menschen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Tier hat kein einzelnes Ich&#039;&#039;&#039;, sondern es ist ein Gruppen-Ich dahinter. Das aber sehr wohl: das &#039;&#039;&#039;Seelische des Tieres wird unterschiedlich geformt&#039;&#039;&#039;. Ich meine, ich kann es mit meinen Katzen sagen. Jetzt sind sie gerade auf Tauchstation im Moment, ich glaube, es ist ihnen ein bisschen unheimlich, wie viele da jetzt vorne sitzen, da trauen sie sich nicht, sie sind ein bisschen schüchtern - am Anfang. Wenn sie mal die Schüchternheit abgelegt haben, dann geht&#039;s eh rund. Aber &#039;&#039;&#039;jedes Tier hat seine eigene&#039;&#039;&#039;, ja, wie sollen wir sagen, &#039;&#039;&#039;Tierpersönlichkeit&#039;&#039;&#039; - durchaus. Und &#039;&#039;&#039;ganz besonders&#039;&#039;&#039; gilt das für die, im weitesten Sinn, &#039;&#039;&#039;Haustiere&#039;&#039;&#039;. Ich sage jetzt bewusst: &amp;quot;im weitesten Sinn&amp;quot;, weil in Wahrheit um die 95 Prozent aller Tiere, also Säugetiere meine ich jetzt einmal - das andere lasse ich einmal jetzt vor, aber Säugetiere, die auf Erden leben - sind im Grunde, im weitesten Sinne, Haustiere. Das heißt Tiere, die bereits durch den Einfluss des Menschen ganz wesentlich verändert sind, die also keine Wildtiere mehr sind. Und dieses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... &#039;&#039;komm her &amp;quot;Haustier&amp;quot;… Mein Kater steht unten…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Zusammensein mit dem Menschen, also sei es bei Kühen oder was, wie man mit denen umgeht beim Melken oder sonstwo oder… alles das hat einen Einfluss erstens auf die einzelne Tierpersönlichkeit, also auf dieses doch ganz einzigartig geformte Seelisch-Astralische, das drinnen ist - und &#039;&#039;&#039;der Mensch übernimmt bis zu einem gewissen Grad Aufgaben, die sonst die Gruppenseele dieses Tieres übernimmt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es gewinnt das Tier etwas dazu, in Wahrheit. Das ersetzt jetzt natürlich...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Irgendwo bitte im Hintergrund sind ein paar Geräusche, bitte Mikro zumachen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, der Mensch hat einen Einfluss, und das hat vor allem einen Einfluss auf die Zukunft; auf die Zukunft der Tiere, der Pflanzen, der Mineralien und so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=2535s Vom Urmenschen Adam Kadmon, der den ganzen Kosmos umspannt, zum physisch-stofflichen Menschen 0:42:15] ===&lt;br /&gt;
Das hängt auch damit zusammen, darüber haben wir auch gesprochen: Wie sind denn beispielsweise die Tiere entstanden auf Erden? &#039;&#039;&#039;Die Tiere sind dadurch entstanden, dass sie der Mensch aus seiner Wesenheit herausgesetzt hat&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Scheint jetzt nicht so mit der biblischen Schöpfungsgeschichte vereinbar zu sein, aber ist es in Wahrheit trotzdem. Der Anfang ist nämlich der &#039;&#039;&#039;Urmensch&#039;&#039;&#039;, der &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Adam Kadmon&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, wie&#039;s auch die Hebräer nennen. Und aus dem heraus haben sich zuerst abgegliedert die Tiere, die Pflanzen, die Mineralien. Und zuletzt ist der Mensch in seiner heutigen Gestalt - oder in seiner annähernd heutigen Gestalt - auf der Erde erschienen. Aber dahinter ist immer eigentlich dieser große kosmische Mensch: der &amp;quot;Adam Kadmon&amp;quot;, der aber, man könnte sagen, immer mehr zusammenschrumpft. &#039;&#039;&#039;Am Anfang war er wirklich so groß wie der ganze Kosmos&#039;&#039;&#039;, das heißt größer als die Erde, größer als unser Sonnensystem, so groß eben wirklich wie dieser Kosmos, von dem wir ein bisschen was ahnen können, wenn wir in der Nacht auf den Sternenhimmel schauen und alles das sehen, was da draußen ist. Und &#039;&#039;&#039;aus dem zieht er sich langsam zusammen&#039;&#039;&#039;, langsam zusammen, dann ist er einmal so groß wie unser Planetensystem - ich übersetze es halt jetzt in räumliche Begriffe, aber es ist das Geistige, das dahintersteckt. Aus dem heraus wird der Mensch. &#039;&#039;&#039;Aber in physischer Gestalt betritt er als Letztes die Erde&#039;&#039;&#039;. Als Letztes. Da hat er schon die Tiere aus sich herausgesetzt. Da hat er die Mineralien schon vorher aus sich herausgesetzt - kann man auch von zwei Seiten betrachten -, die Pflanzen aus sich herausgesetzt, die Tiere aus sich heraus gesetzt und dann endlich steht er, na, &#039;&#039;&#039;in der Gestalt des physischen Urmenschen&#039;&#039;&#039; da, weiß ich nicht, so &#039;&#039;&#039;vor ein paar Millionen Jahren ungefähr&#039;&#039;&#039;. Und da gibt es dann noch verschiedene Verzweigungen, die aber dann auch nicht unser heutiger Mensch werden, also der Homo sapiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, diese &#039;&#039;&#039;Entwicklung&#039;&#039;&#039; beginnt oder &#039;&#039;&#039;vollzieht sich in der atlantischen Zeit&#039;&#039;&#039;, im Grunde, dass wir in physischer Gestalt beginnen, wirklich &#039;&#039;&#039;in physischer Gestalt, die Erde zu betreten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039; ist dabei, er &#039;&#039;&#039;ist vorher dabei&#039;&#039;&#039;. Er ist dabei zu der Zeit, als Erde und Sonne und andere Planeten noch nicht voneinander getrennt waren. Da ist der Mensch dabei. Überall ist er dabei. Und die zweite Schöpfungsgeschichte, davon haben wir auch schon gesprochen, in der Bibel gibt es ja zwei Schöpfungsgeschichten. Also 1. Kapitel der Genesis und 2. Kapitel dann, da geht alles wieder von vorne an, aber auf einer anderen Ebene. Auf einer anderen Ebene. Im 2. Kapitel ist vom &amp;quot;Garten Eden&amp;quot; die Rede - und dieser &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Garten Eden&#039;&#039;&#039;&amp;quot; umfasst in etwa noch das &#039;&#039;&#039;Gebilde, das Erde und Mond zusammen ist&#039;&#039;&#039;. Es reicht etwas hinaus - deutlich sogar hinaus - über die heutige Mondbahn. Und aus dem hat sich dann auseinandergegliedert unsere heutige Erde und der Mond als selbstständiger Himmelskörper. Das heißt also, der &#039;&#039;&#039;Paradiesesmensch&#039;&#039;&#039; im &amp;quot;Garten Eden&amp;quot;, das ist aber noch der Mensch, der &#039;&#039;&#039;als dichtestes das Luftelement&#039;&#039;&#039;, also was Gasförmiges, in sich hat. Aber unten beginnt sich schon ein &#039;&#039;&#039;Kern&#039;&#039;&#039; zu verdichten &#039;&#039;&#039;zum Wässrigen&#039;&#039;&#039;, also wo zuerst das Gasförmige dichter wird, das Wässrige entsteht - Wässrige jetzt im weitesten Sinne, wir müssen nicht nur an unser heutiges Wasser denken, sondern alles, was flüssig ist - und &#039;&#039;&#039;dieses Flüssige beginnt zu verhärten&#039;&#039;&#039;. Aus dem bildet sich dann langsam &#039;&#039;&#039;unsere Erdkugel&#039;&#039;&#039;. Da es eine Kugel ist, zeigt es deutlich, dass sie aus dem Flüssigen entstanden ist. Es ist die ideale Tropfenform. Dass auf der Erde die Tropfen langgezogen sind, liegt an der Schwerkraft. Aber eigentlich &#039;&#039;&#039;im Kosmos ist ein Tropfen immer kugelförmig&#039;&#039;&#039; und daher ist auch die Erde kugelförmig, das ist ein ganz deutliches &#039;&#039;&#039;Zeichen, dass sie aus dem Flüssigen entstanden ist&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=2835s Mit der Inkarnation des Ichs in den Menschen beginnen die kristallbildenden Kräfte in der Erde zu wirken: kristallbildende Kräfte sind Ich-Kräfte 0:47:15] ===&lt;br /&gt;
Und erst als der Mensch dann wirklich in seiner heutigen Gestalt die Erde betritt oder zu betreten beginnt, das heißt, &#039;&#039;&#039;sein Ich sich inkarniert&#039;&#039;&#039; jetzt in dieser Erde, in dieser flüssigen Erde, dann &#039;&#039;&#039;fängt es zu kristallisieren an&#039;&#039;&#039;, dann kommen die kristallbildenden Kräfte. Haben wir letztens davon gesprochen: &#039;&#039;&#039;Die kristallbildenden Kräfte hängen ganz stark zusammen mit den Ich-Kräften des Menschen&#039;&#039;&#039;, sind eigentlich gleicher Art. Daher ist der &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Kristallhimmel&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, wie man es im Mittelalter genannt hat, der also noch jenseits der sichtbaren Sternenwelt ist, wo man dann später aus Missverständnissen gesagt hat: da sind die Sterne drauf montiert… Die müssen ja irgendwo sein, sonst täten sie ja herunterfallen. Ich meine, so primitiv haben sich die Menschen früher das nicht gedacht, als der Ausdruck &amp;quot;Kristallhimmel&amp;quot; geschaffen wurde. Das ist die heutige Missinterpretation davon. Nein, aber es ist gemeint ein Kristallhimmel, der &#039;&#039;&#039;die Grenze bildet&#039;&#039;&#039; eigentlich, &#039;&#039;&#039;wo die sichtbare Welt in die unsichtbare, in die übersinnliche Welt, übergeht&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;von diesem Kristallhimmel&#039;&#039;&#039; oder von dem, was jenseits des Kristallhimmels im Raumlosen und Zeitlosen oder Überräumlichen, Überzeitlichen ist, &#039;&#039;&#039;von dort kommt die Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und von dort kommen&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;auch die kristallbildenden Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und die hängen ganz eng damit zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=2936s Die Asuras arbeiten am physischen Leib des Menschen und können damit kristallbildende, schöpferische Ich-Kräfte rauben, die auf ewig verloren gehen! 0:48:56] ===&lt;br /&gt;
Und zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn etwas&#039;&#039;&#039; bei uns, auch in unserem Organismus, &#039;&#039;&#039;zerstört wird an kristallbildenden Kräften&#039;&#039;&#039;, wenn sich etwas nicht ausbilden kann, dann ist das etwas, &#039;&#039;&#039;was unserer Ich-Kraft verloren geht&#039;&#039;&#039;. Wir verlieren etwas an Fähigkeit dadurch. Denn &#039;&#039;&#039;wie entwickelt sich das Ich letztlich?&#039;&#039;&#039; Es entwickelt sich, &#039;&#039;&#039;indem es&#039;&#039;&#039; an sich selbst, das heißt &#039;&#039;&#039;an seinen Körperhüllen arbeitet und im weiteren Sinn dann an der Erde arbeitet&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;alles&#039;&#039;&#039;, was hier nicht geschieht oder uns geraubt wird, uns genommen wird, &#039;&#039;&#039;das geht uns an schöpferischen Fähigkeiten verloren&#039;&#039;&#039;. Wir können es  vielleicht auf einem anderen Weg wieder versuchen. Ich meine, man kann ja Dinge auf verschiedenste Art versuchen, aber das, was wir gewinnen könnten, dadurch ein Werk in einer ganz bestimmten Weise herzustellen, das ist weg. &#039;&#039;&#039;Das ist weg&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;an dem arbeiten&#039;&#039;&#039; ganz stark &#039;&#039;&#039;die Asuras&#039;&#039;&#039;, dass sie uns das wegnehmen. Das hängt mit dem zusammen, wo &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; davon spricht: &#039;&#039;&#039;Die Asuras sind&#039;&#039;&#039; insofern &#039;&#039;&#039;sehr gefährlich&#039;&#039;&#039;, weil &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; erstens &#039;&#039;&#039;arbeiten am physischen Leib des Menschen&#039;&#039;&#039;, das kann nicht einmal der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;, dass er das direkt kann. Er greift unseren Ätherleib an und dadurch bringt er indirekt Todeskräfte in unseren Organismus hinein, aber er &#039;&#039;&#039;kann nicht direkt bis ins Physische eingreifen&#039;&#039;&#039;. Die Asuras können das. Und es ist aber gerade das Physische das Widerlager dafür, dass wir unser Ich-Bewusstsein entwickeln können. &#039;&#039;&#039;Wir spiegeln uns gerade am Physischen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dadurch wachen wir auf&#039;&#039;&#039;: am Physischen unseres Leibes und in zweiter Stufe am Physischen der Erdenwelt, in der wir leben. Wenn wir das nicht täten, könnten wir unser Ich-Bewusstsein, dieses mit der Freiheit verbundene Ich-Bewusstsein nicht entwickeln. Und was wir nicht jetzt entwickeln, geht uns aber für die Zukunft verloren. &#039;&#039;&#039;Das fehlt uns an freier schöpferischer Möglichkeit für die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Wir können das &#039;&#039;&#039;nur jetzt hier&#039;&#039;&#039; während der Erdentwicklung - die Grundlage dafür schaffen. &#039;&#039;&#039;Wofür wir jetzt nicht die Grundlage schaffen, ist uns verloren für die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Wir werden uns weiterentwickeln. Wir werden uns weiterentwickeln, aber das, was wir als Grundlage dafür brauchen, um aus Freiheit uns weiterzuentwickeln, das müssen wir jetzt schaffen, &#039;&#039;&#039;während&#039;&#039;&#039; der Erdentwicklung. Und sogar noch enger gesprochen, während der physischen Verkörperungen, &#039;&#039;&#039;der physisch-stofflichen Verkörperungen&#039;&#039;&#039; während unserer Erdentwicklung. Wir haben davon gesprochen, die Zeit wird äußerlich gesehen eng. Rudolf Steiner spricht davon, dass im 6., 7., 8. Jahrtausend die Menschen sich nicht mehr inkarnieren werden auf Erden, großteils zumindest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=3144s Die Erdentwicklung und das &amp;quot;Aufblitzen&amp;quot; des Menschen in einem stofflichen Körper, um die Freiheit des Ichs zu erwerben 0:52:24] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Menschheit wird etwas ganz Sensationelles sein in der Erdentwicklung&#039;&#039;&#039;, sie wird sein die Wesensart auf Erden, die am allerschnellsten wieder, äußerlich gesehen, verschwindet. Wir sind eigentlich... Wenn jetzt von außen ein Beobachter kommen würde: Wir sind sowas, was kurz einmal aufleuchtet - und schon wieder weg ist. Wenn man nimmt viele Tiere, Fische oder was, da gibt es heute immer welche noch, die bis in die Urzeit zurückgehen. Also das heißt, das sind nicht nur Millionen, sondern Milliarden Jahre, was zurückgeht. Also, die Fische vielleicht nicht Milliarden, aber viele Millionen Jahre. Und sie leben immer noch in kaum veränderter Form. Und gehen weiter. Das heißt also, man kann sagen: &#039;&#039;&#039;Je einfacher die Tiere zum Beispiel sind, desto länger&#039;&#039;&#039; leben sie, desto länger &#039;&#039;&#039;ist die Lebensdauer ihrer Art&#039;&#039;&#039;. Natürlich nicht als Einzelwesen, aber ihre Art - sofern wir nicht als Menschen dafür sorgen, dass sie verschwinden. Muss man dazu sagen, wir arbeiten heftig daran. Aber gerade bei diesen ganz langlebigen, also Fischen oder so, bei vielen, also gerade da bei diesen Urzeit Fischen, gelingt es uns am allerwenigsten. Aber wir werden es auch noch schaffen, das zu beeinträchtigen. Aber jedenfalls, wir &#039;&#039;&#039;als Menschen werden sensationell kurz auf der physisch-stofflichen Erde gelebt haben&#039;&#039;&#039;. Also kosmisch gesehen, ist das ein winziges Aufblitzen. Ein winziges Aufblitzen. &#039;&#039;&#039;Aber in diesem kurzen Aufblitzen, müssen wir uns die Freiheit unseres Ichs erwerben&#039;&#039;&#039;. Wenn wir das wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=3266s Kairos: Für unsere zukünftige Entwicklung brauchen wir Ich-Kräfte, die wir nur in unserem stofflichen Dasein erwerben können und die uns aber die Asuras entreißen wollen 0:54:26] ===&lt;br /&gt;
Wieweit wir das wollen. &#039;&#039;&#039;Was uns gegeben wurde, war der Funke&#039;&#039;&#039; dazu, das heißt die Fähigkeit - aber Realität wird es eben erst, indem wir diese &#039;&#039;&#039;Fähigkeit anwenden&#039;&#039;&#039;. Wenn wir sie nicht anwenden, von selber passiert es nicht. Und sie geschieht eben dadurch, dass wir uns und die Welt verwandeln. Und zwar wirklich die physische Welt, auch um uns rundherum. Und wenn dieser Zyklus vorbei ist, also wenn das 5., 6., 7., 8. Jahrtausend - 9. Jahrtausend von mir aus - vorbei ist, dann werden hoffentlich viele Menschen bereits so weit sein, dass sie das sich erworben haben, diese Fähigkeit, und dass sie dann diese Kräfte auf einer höheren Ebene anwenden können. Aber &#039;&#039;&#039;was uns hier jetzt entrissen wird, namentlich durch die asurischen Wesenheiten, das geht uns für alle Zukunft verloren&#039;&#039;&#039;. Das können wir nicht nachholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Problem, dass wir das nicht nachholen können. Und daher spricht &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; davon, so in der Kurzform eben gesagt, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Asuras Stücke aus dem Ich des Menschen herausreißen können&#039;&#039;&#039;. Das ist jetzt eine sehr bildliche Sprache, weil das Ich ist ja kein körperlicher Gegenstand, das Ich ist überhaupt nicht teilbar, es ist &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Individuum&#039;&#039;&#039;, das steckt schon im Namen drin: &#039;&#039;&#039;das Unteilbare&#039;&#039;&#039;. Aber es kann etwas von seinen Fähigkeiten verlieren, die es entwickeln hätte können. Wenn wir das diesen Widersachermächten, in dem Fall den Asuras, überlassen, dann kann das passieren. Und es passiert...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ja, bitte… Ein Zuhörer: …aus den Erzählungen von Steiner immer dieses Bild von einem Schweizer Käse.&#039;&#039; Ja. &#039;&#039;Ich kann mir das nicht vorstellen, dass dem Ich was fehlt.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;fehlt&#039;&#039;&#039; ihm etwas &#039;&#039;&#039;an schöpferischer Kraft&#039;&#039;&#039;, wo er aus Freiheit schaffen kann. Das ist das Problem. Es gibt einen bestimmten Zeitpunkt im Erdenleben, wo ich das machen kann. Das ist das ganz Interessante. Es gibt einen Moment, das ist der... &#039;&#039;&#039;Die Griechen&#039;&#039;&#039; wussten das, sie sprachen vom &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Kairos&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;vom richtigen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039;, wo etwas passieren muss. Nur, &#039;&#039;&#039;wenn du den verpasst, ist es vorbei&#039;&#039;&#039;. Ist es vorbei. Du kannst viel anderes machen. Es kommen andere Zeitpunkte, wo du was anderes machen kannst. Aber die Gelegenheit, diese eine bestimmte Fähigkeit zu entwickeln, die du für die ganze Zukunft verwenden könntest: Wenn du den Moment versäumst, ist der vorbei. &#039;&#039;&#039;Endgültig vorbei&#039;&#039;&#039;. Und... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es kommt etwas aus dem Zuhörerkreis, ist aber nicht verständlich…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja. Es hängt mit den &#039;&#039;&#039;Kindheitskräften&#039;&#039;&#039; zusammen. Aber was ich jetzt erzähle, da geht es wirklich um die Dinge, die wir zumindest mit etwas Bewusstsein tun. Also noch nicht als Kind. Das, was in den Kindheitskräften hereinkommt, &#039;&#039;&#039;ist die Frucht der Vergangenheit&#039;&#039;&#039; zunächst einmal. Da bringen wir das mit, was wir aus der Vergangenheit oder eben auch in den vergangenen Inkarnationen, was wir uns dort erworben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=3492s Platon irrt: Den berechenbaren Kosmos gibt es nicht (mehr) 0:58:12] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Zukunftskräfte müssen wir&#039;&#039;&#039; uns da &#039;&#039;&#039;erarbeiten - hier auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist ja auch das Interessante. Es spiegelt sich ja wider in der Philosophie zum Beispiel, wenn man Platon hernimmt oder so. &#039;&#039;&#039;Platon spricht immer davon&#039;&#039;&#039;, der Philosoph oder was verbindet sich mit der vorgeburtlichen Welt. Eine Wiedererinnerung an das: wovon er kommt. Das heißt, &#039;&#039;&#039;er blickt zurück auf die Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit - &#039;&#039;&#039;aber nicht in die Zukunft&#039;&#039;&#039; nach vorne. Und er hat daher auch… und da ist sehr viel darauf aufgebaut worden dann, im Grunde, im Sinn, ja, die Entwicklung wird so weitergehen, dass das, was ich da aus dem Geistigen mitnehme oder was ich sehen konnte im Geistigen, na ja, das wird sich dann alles verwirklichen - &#039;&#039;&#039;und so wird die Weltentwicklung weitergehen&#039;&#039;&#039;. Das würde aber dann letztlich hineinlaufen &#039;&#039;&#039;in einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;berechenbaren Kosmos&#039;&#039;&#039;. Und nicht umsonst schwärmt er sehr von der Mathematik - mit viel Recht - aber da blickt er auf die Vergangenheit zurück. Aber er blickt nicht auf das vor, was &#039;&#039;&#039;absolut unberechenbar&#039;&#039;&#039;, absolut unvorhersehbar ist. &#039;&#039;&#039;Was selbst in der Welt der Vorsehung, die eine sehr hohe Stufe des Geistigen ist, nicht vorhergesehen werden kann&#039;&#039;&#039;. Ja, &#039;&#039;&#039;Gott&#039;&#039;&#039; - oder die Trinität - hat die Allmacht und Allwissenheit aufgegeben. Aus Freiheit heraus aufgegeben. Es ist interessant, dass es sich da ein bisschen einsickert sogar bei manchen Theologen. Gar nicht so wenigen. Also, dass das nicht mehr aufrecht erhaltbar ist: das alte, vor allem mittelalterliche, frühmittelalterliche Weltbild - teilweise noch antikes Weltbild, also in der nachchristlichen Zeit, die von der Allmacht und Allwissenheit Gottes spricht. Weil immer mehr… und das ist immer wieder dann die Frage, die ja gestellt wird: Ja, wie ist das aber mit der Freiheit des Menschen vereinbar? Wie ist es, ja, &#039;&#039;&#039;sieht Gott vorher, was der Mensch aus Freiheit entscheiden wird?&#039;&#039;&#039; Kann er das vorhersehen? Ja, wie weit ist es dann noch Freiheit? Und das sind sehr, sehr schwierige Fragen, da haben die Köpfe geraucht und das hat keine wirkliche Antwort gefunden. &#039;&#039;&#039;Die Antwort ist eigentlich die, dass Gott - die Trinität - die Allwissenheit und die Allmacht aufgegeben hat, um Raum für die Freiheit des Menschen zu schaffen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=3673s Mit der Option auf Freiheit für den Menschen hat die Trinität auch den Freiraum für die Widersacher geschaffen 1:01:13] ===&lt;br /&gt;
Und mit dazu gehört, dass der &#039;&#039;&#039;Freiraum&#039;&#039;&#039; geschaffen wurde &#039;&#039;&#039;für die Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; als Voraussetzung dafür, dass sich diese Freiheit bilden kann. Weil, wenn der Mensch geblieben wäre im Schoße der ganzen Hierarchien, die über ihm stehen und bis hinauf zur Gottheit führen, dann hätte er diese Freiheit nicht entwickeln können. Weil, diese ganzen Hierarchien über uns haben sie nicht. Auch so große Wesenheiten wie &#039;&#039;&#039;Erzengel Michael&#039;&#039;&#039; oder so. Wir stellen es uns falsch vor, wenn wir sagen: &amp;quot;Er hat die &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039;, die der Mensch hat.&amp;quot; Die &#039;&#039;&#039;hat er nicht&#039;&#039;&#039;. Die hat er nicht. Selbst die Elohim, also die Schöpfergeister, die in der Bibel genannt werden: &amp;quot;Im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde&amp;quot;. Es steht da nicht: &amp;quot;Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.&amp;quot; Im Originaltext heißt es: die Elohim. Also die sind so eine mittlere Stufe geistiger Wesenheiten. Da gibt es eine ganze Menge Hierarchien darüber, und dann kommt erst die Trinität. Es geht noch weit hinaus. Also, die Welt ist wesentlich reicher, als es meistens gedacht wird. &#039;&#039;&#039;Aber alle diese geistigen Wesen haben nicht die Freiheit&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beginnt mit dem Menschen und es kann nur in dem Maße gelingen, in dem &#039;&#039;&#039;der Mensch seine Freiheit nützen lernt&#039;&#039;&#039; - jetzt während der irdischen Inkarnationen. Und das in Wahrheit auch erst &#039;&#039;&#039;seit dem&#039;&#039;&#039; &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;&amp;quot; bzw. eine gewisse Zeit danach, wo wir diese Freiheit wirklich erst ergreifen konnten. Alles bis dahin ist Vorbereitung. Also, wir haben im Grunde so vom &amp;quot;Mysterium von Golgatha&amp;quot; an -  bzw. sogar erst ab dem Jahr 333 &#039;&#039;(gesprochen wird: drei  dreiunddreißig)&#039;&#039; nach Christus, wo das beginnt, also dass die Menschen wirklich diese Freiheit ergreifen können. Also bewusst aus dem Ich heraus &#039;&#039;&#039;Einzelne zunächst einmal tätig werden&#039;&#039;&#039; können; wo es nicht einfach die Eingebung ist, die von höheren Wesenheiten kommt, sondern wo wirklich der schöpferische Impuls aus ihrem Ich selbst kommt. Also, etwa &#039;&#039;&#039;so ab dem Jahr 333&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(gesprochen wird: drei dreiunddreißig)&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nach Christus&#039;&#039;&#039; fängt es so richtig an - &#039;&#039;&#039;bis zum Ende der irdischen Verkörperungen&#039;&#039;&#039;, bis ins 6., 7., 8., 9. Jahrtausend hinein. &#039;&#039;&#039;Das ist der Zeitraum, wo wir alles das entwickeln können aus Freiheit heraus, was wir für die Zukunft brauchen dann, um auf höherer Ebene tätig zu werden&#039;&#039;&#039;. Aber was wir jetzt nicht veranlagen, was wir jetzt nicht vorbereiten, fehlt nachher. Und es gibt keine Möglichkeit das nachzuholen. &#039;&#039;&#039;Das kann nur jetzt entwickelt werden&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;Betonung liegt auf &amp;quot;kann&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Es kann, und da gehören mindestens drei Rufzeichen hinten nach. Weil, es erscheint uns ja so irrwitzig kurz im Grunde, aber im Geistigen spielt die Zeit eine ganz andere Rolle als im äußerlichen sinnlichen Dasein. Da kann man sagen: Ja, mein Gott, diese alten Fische, von denen ich gesprochen habe, die haben Millionen Jahre an Entwicklung hinter sich. Ja, aber Entwicklung? Kaum eine. Ganz wenig drinnen. Gerade die, &#039;&#039;&#039;die sich aus der Urzeit noch erhalten haben, die sind heute fast noch so wie sie waren&#039;&#039;&#039;. Und daher haben sie auch keine Kraft oder ganz &#039;&#039;&#039;wenig Kraft&#039;&#039;&#039; entwickelt - oder steckt da drinnen -, das etwas vorbereiten könnte, für &#039;&#039;&#039;die Freiheit empfänglich zu sein&#039;&#039;&#039; - sagen wir es einmal vorsichtig so -, weil sie kann eh nur durch den Menschen hereinkommen. Aber die Jahre machen es nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=3937s Das geistige Entwicklungstempo unserer Zeit: himmlisch oder höllisch? 1:05:37] ===&lt;br /&gt;
Und es wird die Entwicklung in der Zukunft, äußerlich gesehen, um vieles, vieles schneller gehen. Die Frage wird jetzt nur sein: &#039;&#039;&#039;Ist es ein himmlisches Tempo oder ist es ein höllisches Tempo?&#039;&#039;&#039; Weil, die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; geben halt, auf gut Wienerisch, auch Gas und versuchen es jetzt sehr, &#039;&#039;&#039;sehr beschleunigt&#039;&#039;&#039;, uns nach unten zu ziehen. Uns zu ziehen immer mehr mit: &amp;quot;Kommt doch, kommt doch. Wir laden euch ein.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Es ist nicht mit Gewalt&#039;&#039;&#039;, immer weniger mit Gewalt uns hinunterziehen, &#039;&#039;&#039;sondern immer mehr mit Zustimmung des Menschen&#039;&#039;&#039;, vermeintlicher Zustimmung des Menschen. Zustimmung heißt nämlich immer, dann auf ein bisschen Freiheit verzichten gegenüber, ja, Macht, Wissen, und so weiter. Mit dem locken sie uns. Und der Weg der Freiheit ist einer, der lockt uns mit dem allen nicht. Also, &#039;&#039;&#039;die Taten, die wir aus Freiheit setzen, die fragen nicht nach dem Verdienst&#039;&#039;&#039;. Sie fragen nicht danach, welche Fähigkeit werden wir jetzt dann noch entwickeln - dadurch entwickeln - die wird sich ergeben daraus. Wir können sicher sein, dass eine herauskommt, und sie wird umso größer sein, je weniger aber vor allem: &amp;quot;Aber das muss es sein, das will ich entwickeln.&amp;quot; Sondern &#039;&#039;&#039;wir werden das entwickeln, was uns der Augenblick sagt&#039;&#039;&#039;. Im Moment, wenn wir dann geistesgegenwärtig sind und unseren Impuls hineingeben, dann entwickeln wir eine Fähigkeit. Und in dem Moment, wo wir sie entwickeln, werden wir vielleicht zumindest ahnen, was in der drinnen steckt. &#039;&#039;&#039;Ganz was besonderes, was&#039;&#039;&#039; kein Anderer hat. &#039;&#039;&#039;Kein Anderer jemals entwickeln kann&#039;&#039;&#039;. Weil kein anderer Mensch genau durch die gleiche Situation, durch genau den gleichen Moment, aus der genau gleichen Perspektive, mit genau dem gleichen Ich durchgeht. Und daher sieht man auch, wenn da eine ganze &#039;&#039;&#039;reiche Welt&#039;&#039;&#039; entstehen soll in der Zukunft, sind wir &#039;&#039;&#039;auf alle Menschen angewiesen&#039;&#039;&#039;. Je mehr dabei mitarbeiten, umso wichtiger und umso besser, umso reicher wird die Zukunft werden, weil, in dem Schöpferischen liegt ja im Grunde keine Grenze drin. &#039;&#039;&#039;Das Schöpferische heißt immer: Da ist nichts vorherberechenbar&#039;&#039;&#039;, aus dem kann immer wieder was völlig Überraschendes entstehen, etwas völlig Neues. Ich meine, das ist der große Gedanke, der heute auch drinnen ist und drum hat das &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;geschätzt&#039;&#039;&#039;, obwohl es sehr materialistisch ist: &#039;&#039;&#039;die Evolutionslehre&#039;&#039;&#039;. Er hat nicht gegen den &#039;&#039;&#039;Darwin&#039;&#039;&#039; gekämpft grundsätzlich, und nicht gegen den &#039;&#039;&#039;Ernst Haeckel&#039;&#039;&#039;. Er hat noch praktisch im selben Jahr, wo er die Anthroposophie… oder zumindest Theosophie zunächst einmal… sich mit dem verbunden hat, hat er kurz vorher noch ganz, ganz positiv über Ernst Haeckel geschrieben, den ganz materialistischen Evolutionstheoretiker, den Deutschen, der im Übrigen ein wunderbar &#039;&#039;&#039;künstlerischer Mensch&#039;&#039;&#039; war. Wenn man seine Zeichnungen ansieht, die Radiolarien und das alles, ja, wunderbar! Also, ein hoch geistiger Mensch - und das hat der Steiner gewürdigt. Aber andererseits ein ganz strenger Materialist - vom Denken her. Aber trotzdem geistig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=4180s Das Gegenbild zum Geistigen: ein unsterbliches Materielles 1:09:40] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Materialisten müssen nicht ungeistig sein&#039;&#039;&#039;. Es ist nicht in jedem Fall schädlich, Materialist zu sein, im Gegenteil. Ich habe das eh früher schon mal gesagt: Wir müssen &#039;&#039;&#039;alle mindestens durch eine total materialistische Inkarnation&#039;&#039;&#039; durch. Das heißt eine Inkarnation, die uns wirklich vom Erleben, vom Wahrnehmen des Geistigen komplett abschließt. Wenn wir durch das nicht durchgehen, können wir die Freiheit nicht voll entwickeln. Es ist jetzt die &#039;&#039;&#039;Frage heute:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Sind wir schon durchgegangen oder haben wir es noch vor uns&#039;&#039;&#039;. Und in der Menschheit scheiden sich halt da die Geister. Es gibt welche, die jetzt schon kleben bleiben an dem und die schon so &#039;&#039;(sehr)&#039;&#039; in den Fängen der Widersacher sind, obwohl sie schon eine materialistische Inkarnation hatten: daran so Gefallen gefunden haben, dass sie möglichst dabei bleiben werden. Das sind die Kandidaten, sich letztlich mit den soratischen Wesenheiten zu verbinden, weil, die wollen eine im Grunde, ja, unsterbliche materielle Welt erzeugen. Eine ideale, in ihrem Sinn ideale, materielle Welt, also &#039;&#039;&#039;ein Gegenbild zum Geistigen, ein unsterbliches Materielles&#039;&#039;&#039;. Das wird so hundertprozentig wahrscheinlich nicht funktionieren, aber jedenfalls diese Wesenheiten träumen davon, sich eine solche Welt aufzubauen - und sie versuchen, soviele Menschen wie möglich dafür zu gewinnen, weil, um sie wirklich auszubauen, brauchen sie die Menschen. Denn diese soratische Welt, wenn es ihnen nicht gelingt genügend Menschen hinüberzuziehen, wird &#039;&#039;&#039;eine sehr karge Welt&#039;&#039;&#039; werden. Es wird eine im gewissen Sinne vollkommene, aber sehr primitive Welt sein, verglichen mit dem schöpferischen Reichtum, der durch das Ich herein kommen kann. Sie sind &#039;&#039;&#039;angewiesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Menschen gewinnen, die aus diesem freien schöpferischen Impuls etwas hineinbringen&#039;&#039;&#039; können in diese Welt, was sie selber nicht hineinbringen können. Darum ist das große Interesse daran, Menschen zu gewinnen für diese Welt. Nur der Haken an der Geschichte ist: In dem Moment, wo sie sich wirklich &#039;&#039;&#039;endgültig verbinden&#039;&#039;&#039; würden mit dieser Welt, &#039;&#039;&#039;dann hört ihre schöpferische Fähigkeit auf&#039;&#039;&#039;. Weil, dann geben sie aus Freiheit die Freiheit auf. Davon haben wir ja gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=4347s Die soratischen Wesenheiten wollen vor allem schöpferische Menschen in ihr Reich ziehen 1:12:27] ===&lt;br /&gt;
Wir müssen natürlich sehr, sehr aufpassen - und &#039;&#039;&#039;großen Respekt&#039;&#039;&#039; haben &#039;&#039;&#039;vor den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, aber wir sollten immer wissen: Bekommen, können sie uns nur, wenn wir aus Freiheit es wollen! Letztlich der Entschluss muss ein freier sein. Sie können uns eine lange Zeit lang verlocken und blind machen für alles Mögliche, sodass wir hineintappen, aber solange wir nicht die Fähigkeit erlangt haben oder dort sind, ganz bewusst &amp;quot;ja&amp;quot; zu sagen dazu: &amp;quot;Ich gebe mein freies Ich auf, weil ich eben dort jetzt in dem soratischen Reich große Macht, großes Wissen, alles Mögliche bekomme und drüber verfügen darf und kann.&amp;quot; - &#039;&#039;&#039;Solange ich nicht aus Freiheit diesen Entschluss fasse, bekommen sie mich nicht endgültig&#039;&#039;&#039;. Man kann ihnen immer noch entkommen. Aber das ist genau der Punkt, &#039;&#039;&#039;die berühmte Zahl 6-6-6&#039;&#039;&#039;, dort fällt die letzte Entscheidung. Dort muss die Entscheidung fallen. Gehe ich dort hinüber oder nicht? Aus Freiheit. Das muss ein ganz freier Entschluss sein. Das heißt, alle die, die nur so in &#039;&#039;&#039;Dumpfheit hineingetorkelt&#039;&#039;&#039; sind in das, &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; gar &#039;&#039;&#039;nicht in das soratische Reich&#039;&#039;&#039; hinein. Das ist der Punkt. Mit denen fangen sie gar nichts an in Wahrheit. Ja, ja, wir müssen uns eigentlich erst &#039;&#039;&#039;für dieses Reich&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;qualifizieren&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante, die nehmen nicht jeden sozusagen, so einfach. Und daher natürlich versuchen sie immer an &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; heranzukommen, die was zu bieten haben. Das heißt, &#039;&#039;&#039;die zu bieten haben an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039;, die geistige Erfahrungen gesammelt haben, die Schöpferisches mitbringen. Das sind die begehrtesten Opfer, sozusagen. Und die sollen dann halt möglichst lange davon überzeugt werden: &amp;quot;Verzichte doch auf Freiheit, ich biete dir eine ganze Welt, in der du schalten und walten kannst.&amp;quot; Aber umgekehrt bietet uns das die Möglichkeit, uns ihnen letztlich zu verweigern. Und bis zu dem berühmten Zeitpunkt 6-6-6 haben wir die Möglichkeit. Natürlich, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die nicht so viel zu bieten haben&#039;&#039;&#039;, von denen werden schon auch welche hineingehen, aber sie müssen letztlich, also in das Reich der soratischen Wesenheiten, aber sie werden dann… Sie müssen erstens auch trotzdem den freien Entschluss fassen, aber es muss halt klar sein, dass sie dann die &#039;&#039;&#039;unterste Riege dort&#039;&#039;&#039; bilden. Das wird vielleicht nicht so eine angenehme Sache sein. Aber gut, es gibt auch heute Menschen, die am glücklichsten sind, wenn sie keine Verantwortung für nichts tragen müssen, wenn irgendwer oben ihnen Befehle gibt - und wenn was schiefgeht, ist der oben schuld: Der hat&#039;s gesagt. Auch das gibt&#039;s natürlich. Aber...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus dem Zuhörerkreis: Viele!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele. Ja. Ja, natürlich. Aber da kann und wird sich einfach noch sehr viel ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=4588s Die Zeit drängt: Chaotische Zeiten deuten auf ein hohes Entwicklungstempo 1:16:28] ===&lt;br /&gt;
Wir haben zwar &#039;&#039;&#039;äußerlich gesehen nicht mehr viel Zeit&#039;&#039;&#039;, aber wir dürfen nicht unterschätzen: &#039;&#039;&#039;das geistige Entwicklungstempo nimmt rasant zu&#039;&#039;&#039;. Auch wenn man es jetzt nicht so bemerkt, wenn man in die Welt hinausschaut. Man braucht nur in den Medien schauen, Radio hören, Zeitung lesen oder irgend so was, da kommt man nicht sogleich auf die Idee, dass das geistige Entwicklungstempo sich immens beschleunigt - und doch tut es das. Doch tut es das. Es ist halt immer so: auch diese geistige Entwicklung, das muss man erst sehen lernen, dass sie da ist. Sie ist bereits da. Sie ist bereits da. Sie &#039;&#039;&#039;zeigt sich&#039;&#039;&#039; immer wieder, &#039;&#039;&#039;äußerlich&#039;&#039;&#039; am ehesten &#039;&#039;&#039;in Zeiten, wo scheinbar alles schiefgeht&#039;&#039;&#039;. Da zeigt sich zumindest, dass eine ganz &#039;&#039;&#039;starke geistige Kraft&#039;&#039;&#039; durch die Menschen herein will - und das &#039;&#039;&#039;ruft aber sofort die Widersacher&#039;&#039;&#039; herauf. Das ist… Wie ein Magnet ziehen wir sie an dadurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, jetzt könnten wir sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Na, dann entwickeln wir uns wirklich langsam, dann lassen sie uns in Ruhe&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Es ändert aber auch nichts an der Tatsache, dass wir heute, äußerlich gesehen, trotzdem nur mehr ein paar Jahrtausende haben. Auf die letzte Sekunde sollte man auch nicht warten. Und &#039;&#039;&#039;wir ersparen uns nichts&#039;&#039;&#039; davon. Dann würden wir sagen: &amp;quot;Naja, es reicht dann bitte die letzten hundert Jahre, also… Aber dann gehen wir es an. Aber bis dahin, bitte, lasst uns in Ruhe. So machen wir es uns gemütlich.&amp;quot; Aber alles, was jetzt nicht passiert, passiert dann in den hundert Jahren - und wir sind nicht so gut vorbereitet. Also, daher in einer gewissen Weise alles, &#039;&#039;&#039;was an Dunklem&#039;&#039;&#039;, an Negativem jetzt &#039;&#039;&#039;heraufkommt&#039;&#039;&#039;, kann uns aber umgekehrt immer sagen: &amp;quot;Ah, &#039;&#039;&#039;das ist ein Zeichen davon, dass&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;auch auf der lichten Seite ein großes Tempo da ist&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Es ist so paradox, aber es ist auf der lichten Seite ein hohes Tempo da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Grunde, die Zeiten, die so dann auch kommen müssen… Weil, es kommen dann immer auch &#039;&#039;&#039;gewisse Ruhephasen&#039;&#039;&#039; oder wo weniger passiert - äußerlich. Und das können Zeiten sein, die äußerlich sehr schön und sehr angenehm sind und &#039;&#039;&#039;sehr friedvoll&#039;&#039;&#039; bis zu einem gewissen Grad, &#039;&#039;&#039;aber in diesen Zeiten geht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;in der Entwicklung&#039;&#039;&#039; dann gar &#039;&#039;&#039;nicht so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Es sind eben wirklich Ruhephasen. Es ist so eine Phase, wie es in der Schöpfungsgeschichte auch drin ist: am &#039;&#039;&#039;7. Tag ist der Tag der Ruhe&#039;&#039;&#039;. Selbst die Elohim ruhen dann und machen sozusagen nichts, sondern sie verinnerlichen, verwandeln eben das, was sie gelernt haben durch die sechs Schöpfungstage, die vorher gewesen sind. Und das muss einmal erst &#039;&#039;&#039;wirklich innerlich verarbeitet&#039;&#039;&#039; werden. Da passiert dann äußerlich nichts mehr. Also &#039;&#039;&#039;die siebente Phase ist immer diese Phase der Ruhe&#039;&#039;&#039;. Und das gibt es in kleineren und größeren Zyklen. Also, zum Beispiel in den Kulturepochen gesehen: Die &#039;&#039;&#039;7. Kulturepoche&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;da wird sich äußerlich und namentlich im positiven Sinn nicht mehr sehr viel tun&#039;&#039;&#039;, sondern es wird &#039;&#039;&#039;nur verinnerlicht&#039;&#039;&#039; werden, sodass wir es wirklich ausreifen lassen in uns - uns bereitmachen dafür, diese Kraft jetzt so handhaben zu können, dass wir dann eben auch sie verwenden können, wenn wir nicht mehr einen physisch-stofflichen Leib haben. Also das heißt, wenn die Zeit der irdisch-materiellen Inkarnationen vorbei ist. Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=4836s Der freie Entschluss ist ein Muss, das ich mir selbst setze! 1:20:36] ===&lt;br /&gt;
Um unser Ich weiterzuentwickeln, in voller Freiheit weiterzuentwickeln, müssen wir ja....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ihr könnt die Fenster zumachen, wenn es zu kalt ist. Oder... passt...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müssen wir arbeiten oder… müssen heißt - es war schon früher in den Vorträgen immer das Thema, ich sage so oft &amp;quot;muss&amp;quot;. Dieses Muss ist aber aus der Freiheit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich will, muss ich&#039;&#039;&#039;. Wenn ich nicht will, muss ich nicht, mit allen Konsequenzen, die daraus folgen. Niemand zwingt mich. Niemand kann mich zwingen als ich mich selbst. Und &#039;&#039;&#039;der freie Entschluss ist ein Muss&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das ich mir setze&#039;&#039;&#039;. Wenn ich den Entschluss fasse und es dann sozusagen nicht umsetze, dann widerlege ich mich eigentlich selber, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Wenn ich einen Entschluss aus der Freiheit fasse und ihm nicht folge, schade ich mir selbst am meisten&#039;&#039;&#039;. Das muss Einem dann auch bewusst sein. Das heißt zum Beispiel auch, nicht sich leichtfertig Dinge vornehmen, die man dann nicht mit aller Willenskraft bereit ist anzugehen. &#039;&#039;&#039;Dabei geht es nicht um den äußeren Erfolg dessen, was man tut&#039;&#039;&#039;. Es kann äußerlich scheitern, ganz danebengehen. Aber es geht darum: &#039;&#039;&#039;Wie weit bleibe ich geistig meinem Weg treu und setze alle meine Kräfte ein, um hier etwas weiterzubringen&#039;&#039;&#039;. Und wenn es dann scheitert, macht es nichts, die geistigen Kräfte habe ich trotzdem aufgebracht. Und das ist etwas, was ich mitnehme. Aber wenn ich dann zwischendrin sage: &amp;quot;Na, es ist eigentlich doch zu anstrengend und zu schwierig.&amp;quot; Dann lasse ich diesen ganzen Schatz, den ich bereits begonnen habe mir aufzubauen, eigentlich verfallen. Dann nütze ich wieder eine Gelegenheit nicht, weil, wir haben davon gesprochen: vom &#039;&#039;&#039;richtigen Augenblick&#039;&#039;&#039;, etwas zu ergreifen. Ja, nur in der Folge… Dieser Augenblick ist da, das ist der Startpunkt, sozusagen, zu sagen: &amp;quot;Ah, jetzt weiß ich, das will ich machen, das will ich aus meiner Freiheit heraus machen.&amp;quot; Aber &#039;&#039;&#039;die Umsetzung kann vielleicht dann dreißig Jahre dauern&#039;&#039;&#039; oder vierzig oder bis ans Lebensende, wenn ich den Entschluss fasse. &#039;&#039;&#039;Es geht drum, den Startpunkt zu setzen&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich dann halt nach zwei Jahren sage: &amp;quot;Na, eigentlich nein, es gefällt mir nicht mehr, es ist so &#039;&#039;&#039;mühsam&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und wenn es wirklich ein Impuls war, der aus der Freiheit aber gekommen ist, wo ich wirklich einmal den Augenblick ergriffen habe und &#039;&#039;&#039;dann untreu werde dem&#039;&#039;&#039;, ja, dann aus meiner Freiheit oder Nachlässigkeit heraus oder wie immer den Impuls einfach vertrocknen lasse: &#039;&#039;&#039;Es ist ein Same, der dann abstirbt&#039;&#039;&#039;. Das liegt an uns. Also, drum wirklich auch heißt es, &#039;&#039;&#039;vorsichtig sein mit dem, was man sich vornimmt&#039;&#039;&#039;. Es ist schädlicher eigentlich, sich was vorzunehmen - und dann nämlich so wirklich aus einem geistigen Impuls heraus sich vorzunehmen und sich hinein zu stürzen - und es dann nicht durchzuziehen. Das ist noch schlimmer, als den Impuls gar nicht zu ergreifen, ihn einfach zu verschlafen. Also, dieses &#039;&#039;&#039;untreu werden dem eigenen Impuls, das ist nicht gut&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=5070s Eine freie Willentätigkeit abbrechen, bedeutet: Ich überlasse alle eingesetzten Kräfte den Widersachern 1:24:30] ===&lt;br /&gt;
Das ist nicht gut. Ich meine... und vor allem damit… Gerade mit dem, &#039;&#039;&#039;wenn wir so ein bisschen etwas getan haben und es dann fallen lassen&#039;&#039;&#039;, ja, dann &#039;&#039;&#039;gehört das alles den Widersachern&#039;&#039;&#039; letztlich. Dann ist das nicht etwas, was wir ihnen abringen oder entreißen, weil, verwandeln heißt ja verwandeln der Erdenwelt und von uns selbst, heißt ja auch letztlich, den Widersachern etwas entreißen. Wenn ich dann nicht dran bleibe auf dem Weg, &#039;&#039;&#039;dann gebe ich es ihnen erst recht&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, zuerst habe ich vielleicht erst ein Jahr lang irgendwo impulsiert, habe ich noch Kräfte hineingesteckt - und dann lasse ich los - und das ziehen sie mit hinunter. Also auch das, was ich jetzt in den ein, zwei Jahre investiert habe geistig in das Ganze an Willenskraft, das schenke ich dann den Widersachern &#039;&#039;&#039;und die sagen Dankeschön&#039;&#039;&#039; dazu. Und daher gehört also, wenn man Impulse in die Welt setzen will, wirklich sehr viel Verantwortung, sehr viel Bewusstsein dazu: &amp;quot;Kann ich mir das zumuten? Werde ich das schaffen können aus dem Punkt heraus, wo ich jetzt stehe.&amp;quot; Und vor allem muss ich sehr überlegen: Jetzt kommen vielleicht &#039;&#039;&#039;drei, vier, fünf, sechs Impulse&#039;&#039;&#039;, die ich ergreifen könnte. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit geht es darum, dass in mich entscheiden muss&#039;&#039;&#039; auch, auf welchen setze ich mich wirklich drauf, &#039;&#039;&#039;welchen ergreife ich wirklich?&#039;&#039;&#039; Weil, fünf gleichzeitig werden wahrscheinlich nicht gehen. Und wieder: Es ist nicht mehr, wenn ich fünf Impulse gleichzeitig oder zehn Impulse gleichzeitig angehe - und dann aber davon letztlich zehn nicht durchziehe. Das ist schlimmer, als wenn ich sage: &amp;quot;Ich habe zehn Möglichkeiten. Eine will ich.&amp;quot; Und auf die setze ich mich drauf &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;ziehe&#039;&#039;&#039; ich &#039;&#039;&#039;durch, solange bis das vollendet ist&#039;&#039;&#039;, was herauskommt. Und wenn es bis in die nächste Inkarnation dauern sollte, wo ich den Impuls vielleicht in einer verwandelten Form wieder aufgreife - von einer ganz anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=5220s Unsere große geistige Verantwortung für unsere Entscheidungen 1:27:00] ===&lt;br /&gt;
Also... &#039;&#039;&#039;geistige Verantwortung&#039;&#039;&#039; heißt auch nicht &amp;quot;Hansdampf in allen Gassen&amp;quot; zu sein. &#039;&#039;&#039;Man kann ausprobieren&#039;&#039;&#039; Verschiedenes natürlich. Das ist noch nicht das Versprechen sozusagen, das ich mir selber gebe, einen Impuls zu verfolgen. Ich kann einmal probieren, der Weg, der Weg, der Weg, der Weg. &#039;&#039;(Wolfgang weist in verschiedene Richtungen.)&#039;&#039; Das kann ein paar Jahre dauern - von mir aus. Aber &#039;&#039;&#039;irgendwann&#039;&#039;&#039; muss ich sagen:  &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Aber einem bleibe ich treu bis zum glücklichen Ende&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich sage jetzt nicht: bis zum bitteren, sondern bis zum glücklichen Ende. Und das ist oft das Allerschmerzlichste. Das ist nämlich wahnsinnig schmerzlich. Ich sehe: Ich habe zehn Möglichkeiten. Zehn Sachen, die toll werden, wo ich vielleicht überall mit meinen Fähigkeiten etwas leisten könnte. &#039;&#039;&#039;Aber ich muss mich entscheiden&#039;&#039;&#039;. Ich kann es nicht auf allen zehn Möglichkeiten gleichzeitig. Und ich sehe aber, davon gehen jetzt neun, wofür jetzt ein möglicher Zeitpunkt wäre, die muss ich auslassen um einen wirklich durchzuziehen. In solche Situationen kommt man.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=5304s Der wirkliche Heiler ist immer man selbst - in Verbindung mit dem Christus 1:28:24] ===&lt;br /&gt;
Warum erzähle ich euch das? Weil die &#039;&#039;&#039;Zeit reif&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;sich dieser Dinge bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Weil gerade ein Mensch, der geistig strebend ist, in verschiedenster Hinsicht, es kann im Künstlerischen sein, das kann als Arzt sein zum Beispiel… Ein Mediziner müsste, wenn er ein guter Mediziner ist, unglaublich schöpferisch sein, weil, jeder Patient ist eine neue Herausforderung - und was einem Patienten wirklich helfen kann neben den äußeren Linderungsmaßnahmen, die man unternehmen kann, aber ist dieser individueller Impuls, wo ich erkenne, was braucht der - und ich das aus meinem Ich geben kann, den anregenden Impuls nämlich. Nicht, dass ich ihn heilen könnte, er kann sich nämlich nur selber heilen. Aber &#039;&#039;&#039;ich kann ihm eine geistige Anregung geben&#039;&#039;&#039;, durch die er aufwacht für das, was er tun kann zu seiner Heilung. Das muss nicht immer sich bewusst abspielen. Wird es heute in den seltensten Fällen sein. Aber es geht drum, in Wahrheit drum, &#039;&#039;&#039;die richtigen Worte zu finden, die weckend sind für den Anderen&#039;&#039;&#039;. Und bitte, schaut euch an die Medizin, wie es vielfach heute noch läuft und was auch die Menschen dabei erwarten: Der Arzt ist der, der mich gesund macht. Und in Wahrheit ist der Arzt immer man selbst. &#039;&#039;&#039;Der wirkliche Heiler ist immer man selbst - in Verbindung mit dem Christus&#039;&#039;&#039;, der mit dem menschlichen Ich verbunden ist. Und dann können wir sagen: &amp;quot;Ja, aber jetzt engagiere ich mir ein paar Leute, die mich unterstützen bei meiner Heilungstätigkeit.&amp;quot; So schaut&#039;s eigentlich aus. Das heißt, die Ärzte, die Masseure und sonstige, die Kunsttherapeuten und dergleichen, die mitwirken, dabei sind, die, die ich berufe eigentlich dazu, dass sie mich bei dem Heilungsprozess unterstützen - und &#039;&#039;&#039;dann bin ich&#039;&#039;&#039; sozusagen &#039;&#039;&#039;in meiner eigenen Heilung kreativ tätig&#039;&#039;&#039;, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;das ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die einzige, die wirklich funktioniert&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=5444s Schicksalsaufgaben bewältigen heißt neue Kräfte für die Zukunft aufbauen - für mich und die Welt 1:30:44] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alles andere ist&#039;&#039;&#039; kurzfristige oder längerfristige &#039;&#039;&#039;Reparatur&#039;&#039;&#039;. Man kann schon irgendwie weiterkommen, man kann die Schmerzen oder was ausschließen, man kann ein längeres Leben führen auf Erden, aber das heißt noch lange nicht, dass man gesund ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, gerade heute… vieles, was die &#039;&#039;&#039;heutige Medizin&#039;&#039;&#039; ist: sie schafft es eigentlich oft nicht, den Menschen zu heilen, aber sie &#039;&#039;&#039;schafft es&#039;&#039;&#039; sehr wohl, dass er &#039;&#039;&#039;länger mit seiner Krankheit&#039;&#039;&#039;… im Idealfall sogar einigermaßen beschwerdefrei &#039;&#039;&#039;zu leben&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist aber&#039;&#039;&#039; noch &#039;&#039;&#039;keine Heilung&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;geistig gesehen&#039;&#039;&#039;, ist da ein &#039;&#039;&#039;Riesenunterschied&#039;&#039;&#039; zwischen den beiden Sachen. Weil, wenn ich eine Heilung, ja, in Wahrheit eine &#039;&#039;&#039;Selbstheilung&#039;&#039;&#039; vornehme an mir, mit der ich erstens entweder eine &#039;&#039;&#039;Schicksalsaufgabe bewältige&#039;&#039;&#039; oder… es kann mich auch &#039;&#039;&#039;eine Krankheit, die nicht karmisch bedingt ist&#039;&#039;&#039;, treffen, durchaus, auch das gibt es immer auf Erden, die Möglichkeit dazu, aber dann kann ich gerade damit ein &#039;&#039;&#039;Riesenpotenzial für die Zukunft&#039;&#039;&#039; aufbauen. Aber selbst wenn ich was Karmisches, eine Krankheit die karmisch bedingt ist, heile, sozusagen, durch meine Ich-Kraft und was von dort letztlich ausgeht mit der Unterstützung anderer Menschen, &#039;&#039;&#039;dann kann ich&#039;&#039;&#039; in jedem Fall, in beiden Fällen, etwas &#039;&#039;&#039;für die Zukunft&#039;&#039;&#039; an &#039;&#039;&#039;Kraft entwickeln, was ich der Welt auch geben kann&#039;&#039;&#039;. Es ist dann mehr. Eben auch so gerade in der Verbindung mit dem Christus ist so karmischer Ausgleich nicht nur bloß: &amp;quot;Aha, jetzt, mein Karma ist in Ordnung diesbezüglich, also das ist abgehakt&amp;quot;, sondern im christlichen Sinn wird das &#039;&#039;&#039;Karma nicht nur&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;abgetragen&#039;&#039;&#039;, dass die Schuld oder die Verfehlung beseitigt ist, &#039;&#039;&#039;sondern es wird&#039;&#039;&#039;, ja wie soll ich sagen, ein Mehrwert erzeugt, &#039;&#039;&#039;ein Mehrwert für die Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist das Große drinnen. Da geht es nicht mehr drum, nur die eigene Schuld zu tilgen - das ist natürlich ein Anfang - aber wir können mehr tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können mehr tun. Wir können, indem wir das bewältigen, diese Aufgabe bewältigen, in der Art wie wir sie bewältigen, eben aus der Freiheit, aus dem Ich heraus sie bewältigen. Und jetzt wird wahrscheinlich mancher die Frage haben: &amp;quot;Ja, aber wie bewältige ich es denn aus dem Ich heraus? &#039;&#039;&#039;Wie weiß ich denn, dass ich es jetzt aus dem Ich heraus bewältige?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Ist doch eine interessante Frage, nicht wahr. Ich kann jetzt sagen: &amp;quot;Ja, ich habe eh aus meiner Freiheit mal den Arzt gewählt.&amp;quot; Und so weiter… Na, das Wichtigste ist dabei, &#039;&#039;&#039;dass ich erkennen lerne&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Was sagt mir zum Beispiel diese Krankheit oder dieser Schicksalsschlag&#039;&#039;&#039;, der mich trifft? Oder vielleicht der Schlag, der mich völlig unverschuldet trifft. Es kann genauso passieren. Ich kann einen &#039;&#039;&#039;Unfall&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;der hat mit dem Karma&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;nichts zu tun&#039;&#039;&#039;, sondern da ist einfach blöd einer vorbeigefahren - und jetzt entsteht natürlich ein Karma mit dem für die Zukunft. Aber es muss nicht aus der Vergangenheit bedingt sein. Also, bitte nicht alles, was uns zustößt, ist Vergangenheit. &#039;&#039;&#039;Es kann auch was sein, was in der Zukunft sich auswirkt&#039;&#039;&#039;. Und dann, wenn ich es bewältige, dann ein ganz großes Potenzial für die Zukunft bietet - und eine ganz starke Verbindung auch mit allen Personen natürlich bedeutet, die in dieser ersten Begegnung drinnen sind. Ich meine, wir können immer was draus machen. Also das ist... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=5680s Das Kontobuch unseres Lebens 1:34:40] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir können&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;immer in unser Kontobuch auf der Plusseite was eintragen - oder auf der Minusseite&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was auf der &#039;&#039;&#039;Minusseite&#039;&#039;&#039; kommt, kann eben &#039;&#039;&#039;auch mal nicht durch unsere Schuld bedingt&#039;&#039;&#039; sein. Ich meine, es kann jemand durch eine Wirtschaftskrise pleite gehen, sozusagen. Das ist nicht seine Schuld, &#039;&#039;&#039;aber er kann was lernen&#039;&#039;&#039; draus und er kann vielleicht das andere Mal was anderes Größeres machen. Es ist immer die Frage, wie wir umgehen mit den Dingen. Also es lässt... Das ist wieder die frohe Botschaft eigentlich daran: Selbst aus den im Moment negativ erscheinendsten Dingen, die uns begegnen oder die uns betreffen, können wir immer etwas Positives machen. Immer. Immer. &#039;&#039;&#039;Das sind die Zauberkräfte&#039;&#039;&#039; sozusagen, &#039;&#039;&#039;die in diesem freien Ich, in diesem christlichen Ich drinnen liegen&#039;&#039;&#039;. Das ist eigentlich etwas, was uns immer wieder Mut machen kann, was uns Vertrauen geben… Ja, oder was uns zeigen kann… ja, wie weiß ich denn das? Ich weiß es, wenn ich &#039;&#039;&#039;tief ehrliches Vertrauen zu meiner Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; habe und sage: &amp;quot;Ich werde das durchstehen. Ich werde diese Aufgabe bewältigen. Und daran zweifle ich nicht.&amp;quot; Nicht im Äußeren. &#039;&#039;&#039;Es kann im Äußeren sein, dass das Werk schiefgeht&#039;&#039;&#039;. Es kann im äußeren Sinn sein, dass ich sterbe. Dann ist es so! Das Ego sagt immer: &amp;quot;Äh, äh, aber bitte besser doch, ihr repariert mich, dann ist es vielleicht noch drei Monate länger, dass ich leben kann.&amp;quot; Und dann trifft mich wahrscheinlich eh der Ziegelstein, der kommt, weil eigentlich, wenn das &#039;&#039;(kleine)&#039;&#039; ich sagt: &amp;quot;Ich mag ja gar nicht diese Aufgabe angehen&amp;quot;, dann sagt mein wirkliches Ich vielleicht im Extremfall: &amp;quot;Geh, geh einmal rüber und probier&#039;s beim nächsten Mal unter anderen Bedingungen.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Von der Perspektive des wirklichen Ichs schaut alles anders aus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=5827s Im Widerstreit zwischen Ego und Ich: Egokräfte verwandeln in neue individuelle Seelenqualitäten 1:37:07] ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, das kann halt manchmal eine &#039;&#039;&#039;schwierige Situation zwischen Ich und Ego&#039;&#039;&#039; sein. Weil, das Ego kann in manchen Situationen natürlich sehr leiden - und das wirkliche Ich hat vielleicht scheinbar kein Mitleid für das Ego und sagt: &amp;quot;Sorry, da musst du durch, wenn du weiterkommen willst. Auch du als Ego, nämlich.&amp;quot; Weil, gerade um diese Verwandlung geht&#039;s ja. &#039;&#039;&#039;Wenn wir das Ego verwandeln&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;verwandelt wird letztlich unser Astralisches zunächst einmal&#039;&#039;&#039;. Und das ist die &#039;&#039;&#039;Hauptaufgabe, die wir heute tagtäglich haben&#039;&#039;&#039;. Tagtäglich. Weil, selbst wenn wir das reinste Ego hätten aus der Vergangenheit und immer irgendwie es geschafft hätten - hat eh niemand wirklich geschafft - aber an allem vorbeizugehen, selbst dann wäre es noch nicht unser wirkliches eigenes selbstgeschöpftes Ego. Wir müssen es verwandeln. Das heißt, alles Astralische... &#039;&#039;&#039;Wir sind ja mit reichsten Gütern beschenkt worden&#039;&#039;&#039;. Der Astralleib, den wir bekommen haben, ist weisheitsvoll bis zum Gehtnichtmehr: gestopft mit Weisheit, &#039;&#039;&#039;strahlende Weisheit&#039;&#039;&#039;. Nicht umsonst ist… Die Kopf-Aura, das ist was Astralisches, der Heiligenschein, reinstes Astralisches. Wenn es größer ist, es ist die Mandorla, die Aura, die den ganzen Körper umgibt - für den hellsichtigen Blick. Das ist im Wesentlichen einmal das Astralische. Natürlich zeigen sich dann auch die geistigen Anteile. Aber &#039;&#039;&#039;da steckt unheimliche Weisheit drinnen, sofern sie nicht durch die Widersacher und durch die Versäumnisse unseres Ichs durcheinander gekommen ist&#039;&#039;&#039;. Dann sind auch viel dunkle Flecken drinnen. Aber eigentlich ist es unglaubliche Weisheit. Weisheit, die aber der Vergangenheit zu verdanken ist. Und wir haben nichts gewonnen, überhaupt nichts, wenn wir glauben: &amp;quot;Aha, es geht jetzt nur drum, diese Weisheit… alle Flecken wegzupolieren und es in die Zukunft mitzunehmen. Dann haben wir was geschafft für die Zukunft.&amp;quot; Dann haben wir gar nichts geschafft. Dann sind wir im Sinn der Erdenaufgabe vorbeigegangen. &#039;&#039;&#039;Die Weisheit der Vergangenheit muss ersetzt werden durch etwas Neues, was aus dem Ich heraus geschöpft wird&#039;&#039;&#039;. Und so viel wir in unserem Seelischen, in unserem Astralischen, verwandeln aus unserem Ich heraus… Und zwar so verwandeln, dass es nicht einmal die Gottheit vorhersehen kann, also wirklich schöpferisch neu gestalten, davon habe ich gesprochen: &#039;&#039;&#039;neue Seelenqualitäten&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch hat&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;seine individuellen Seelenqualitäten&#039;&#039;&#039;. Allerdings sind sie noch nicht bewusst erschaffen, aber im Zuge der Entwicklung ist da schon immer irgendwo was passiert, weil in Wahrheit doch unser Ich dabei war. Aber &#039;&#039;&#039;das wird in der Zukunft immer bewusster werden&#039;&#039;&#039; und daher werden &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;seelisch&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;die Menschen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz stark unterscheiden&#039;&#039;&#039;, immer stärker unterscheiden, wenn es gut läuft. Und trotzdem werden sie sich vertragen. Es wird am wenigsten gut sein, wenn die Menschheit dort hinkommt, dass: &amp;quot;Naja, im Grunde, ja, wir sind seelisch eh alle gleich, irgendwo.&amp;quot; Die Kunst ist, die &#039;&#039;&#039;Menschheit aufzubauen&#039;&#039;&#039;, wo sie &#039;&#039;&#039;so ungleich wie nur möglich&#039;&#039;&#039; sind &#039;&#039;(die&#039;&#039; &#039;&#039;Menschen)&#039;&#039; und trotzdem eben - oder gerade dadurch - einander als Bereicherung empfinden. &#039;&#039;&#039;Dadurch können wir einander was geben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=6052s Über das Kopieren lernen, Neues zu schöpfen im Vertrauen auf die Fähigkeiten meines Ichs 1:40:52] ===&lt;br /&gt;
Dadurch werden wieder bei uns schöpferische Impulse angeregt. &#039;&#039;&#039;Ich tauche in das Seelische des Anderen&#039;&#039;&#039; ein, werde ganz Eins mit dessen Seelischem und &#039;&#039;&#039;nehme das als Impuls&#039;&#039;&#039; in Meins hinein, &#039;&#039;&#039;um jetzt&#039;&#039;&#039; bei mir schöpferisch tätig zu sein und &#039;&#039;&#039;mein Seelisches weiterzugestalten&#039;&#039;&#039;. Das wird aber jetzt nicht eine Kopie von dem, was ich dort erlebt habe, aber ich habe von dort die Anregung bekommen. &#039;&#039;&#039;Mir sind&#039;&#039;&#039; sozusagen &#039;&#039;&#039;geistig die Augen geöffnet worden&#039;&#039;&#039;, was noch alles geht, was noch alles möglich ist. Ich meine, das ist &#039;&#039;&#039;wie ein Künstler&#039;&#039;&#039;. Ich meine, der kriegt seine Anregung, indem er auch zum Beispiel andere Kunstwerke anschaut oder die Schönheit der Natur betrachtet. Und trotzdem macht er es nicht nach einfach, sondern was Neues. Ich meine, die alten Meister haben am Anfang immer alle… Die Lehre war: &#039;&#039;&#039;Kopieren&#039;&#039;&#039;, schauen genau nach dem Stil, ganz klar, &#039;&#039;&#039;aber dann irgendwann&#039;&#039;&#039; kommt der Moment: &#039;&#039;&#039;Lass es los und mach was anderes daraus&#039;&#039;&#039;. Und jeder wirkliche Künstler hat sich dann über seinen Meister, bei dem er gelernt hat, hinweggesetzt, irgendwann einmal, zurecht. Und der gute Meister lässt das auch zu und sagt: &amp;quot;Okay. Ich verstehe es nicht mehr, was du machst, aber du musst deinen Weg gehen.&amp;quot; Ist ganz wichtig! Und so geht es darum - also das ist eine der ersten Aufgaben -, &#039;&#039;&#039;seelisch wirklich ganz individuell&#039;&#039;&#039; auch zu &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Die Seele zu einem ganz individuellen Schmuckkastel, sozusagen, zu gestalten. Und &#039;&#039;&#039;dann ist etwas Neues drinnen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Weisheit ist sowieso schon sehr verdunkelt. Aber &#039;&#039;&#039;es reicht nicht aus, die Flecken wegzupolieren&#039;&#039;&#039;, sondern es geht darum, es &#039;&#039;&#039;komplett&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;verwandeln&#039;&#039;&#039; - und indem ich es individualisiere, passiert das. Aber dafür ist die Voraussetzung zu sagen: &amp;quot;Ich vertraue meinem Ich. &#039;&#039;&#039;Ich vertraue meinem Ich, dass es das kann&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und in dem Moment, wo ich das spüre, wo ich etwas tue, und ich weiß jetzt: Das ist es, so soll es jetzt sein in dem Moment. In der Kunst kann man das sehr gut erleben, weil, ein Künstler, wenn er halbwegs wach ist, merkt den Moment: &amp;quot;Jetzt, jetzt ist es das, was es sein sollte. &#039;&#039;&#039;Jetzt passt es&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das hat er nicht vorher schon. Er hat ungefähr eine Richtung, was er machen will und macht vielleicht zehn Versuche, zwanzig Versuche. Das ist es noch nicht. Er weiß es genau. Aber dann einmal merkt er: &amp;quot;Jetzt ist es zumindest zu 99 Prozent - oder zu 95 Prozent - das, was es sein soll.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Dieses Wahrheitserlebnis dabei, das ist ganz stark&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es ist manchmal gut natürlich, an sich zu zweifeln und zu sagen: &amp;quot;Ja, mein Gott, du hast noch viele Fehler.&amp;quot; Das ist schon klar. Aber ganz wichtig ist auch zu wissen: &amp;quot;Das war&#039;s aber jetzt. Das ist es. Zu dem stehe ich als ganzer Mensch, voll und ganz.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=6249s Liebe zu sich selbst entwickeln: &amp;quot;Werde, der du bist!&amp;quot; 1:44:09] ===&lt;br /&gt;
Dieses &amp;quot;Zu sich selbst stehen&amp;quot;, dieses &amp;quot;liebe deinen Nächsten wie dich selbst&amp;quot;, heißt auch, &#039;&#039;&#039;diese Liebe&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu sich selbst zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Das ist nämlich genau das. Und die ist mit vollem Vertrauen verbunden. &#039;&#039;&#039;Liebe ohne Vertrauen geht nicht&#039;&#039;&#039;. Da gibt&#039;s keine Reserve sozusagen, wenn mal a Türl zu ist: &amp;quot;Naja, aber wenn es doch nicht so hundertprozentig ist, sichere ich mich irgendwo ab.&amp;quot; Nein! Liebe heißt, dass man gegenseitig auch zulässt, sich, ja, unter Anführungszeichen jetzt gesprochen, tödlich verletzen zu können. &#039;&#039;&#039;Garantien gibt es da keine&#039;&#039;&#039;. Und trotzdem weiß ich in dem Moment, wo es ist: &#039;&#039;&#039;Die Liebe ist da&#039;&#039;&#039;. Die Momente kommen… &#039;&#039;&#039;Diese Momente&#039;&#039;&#039; sind wichtig, dass man die &#039;&#039;&#039;zu Bewusstsein bringt&#039;&#039;&#039;. Oft geht das Leben so, der Alltag, dahin und man merkt das ja alles gar nicht. Auch wenn das wirklich tagtäglich irgendwo passiert, wenn Menschen miteinander verbunden sind, aber man kriegt es meistens nicht mit. Aber dann ist es wenigstens gut, sich an die wenigen Momente vielleicht… sich die wieder zu vergegenwärtigen, wo es doch der Fall ist. Und die gibt’s. &#039;&#039;&#039;Und die gibt&#039;s eben auch in Liebe zu sich selbst&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Das ist nicht narzisstische Eigenliebe, sondern das ist: Sich als das Ich, das man ist und zugleich werden soll… Nicht wahr, im Sinne von &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Werde, der du bist&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Das heißt, geh deinen individuellen Weg. Aber der ist immer offen. Aber er geht immer, er hat immer diese &#039;&#039;&#039;eigene Individualität&#039;&#039;&#039;, die drinnen ist, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; sozusagen &#039;&#039;&#039;verwirklicht durch ihre Taten&#039;&#039;&#039;. Und die darauf vertraut. Dann ist es aber auch viel leichter zu sagen: &amp;quot;Okay. Ja, aber jetzt bin ich schon zehnmal gescheitert. Ich bin zwanzigmal gescheitert.&amp;quot; Es ist völlig egal. &#039;&#039;&#039;Und wenn ich hundertmal gescheitert bin&#039;&#039;&#039; - und wenn es mir &#039;&#039;&#039;am Lebensende einmal gelingt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Und jetzt ist es das, was ich mir vorgenommen habe.&amp;quot; Jetzt ist es der Impuls - und ich bin eben dran geblieben, obwohl ich so oft gescheitert bin, weil &#039;&#039;&#039;Ich bin es&#039;&#039;&#039; ja, &#039;&#039;&#039;der dahinter steckt&#039;&#039;&#039;. Und dann ist es da zum Schluss, das reicht. Das reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß schon, wir müssen hunderttausend andere Dinge im Leben machen, um überhaupt über die Runden zu kommen, es ist schon klar. Ich kann nicht daneben sitzen und nur das machen. Aber es geht darum, &#039;&#039;&#039;diesen eigenen Impuls zu finden&#039;&#039;&#039; - und dem zu vertrauen, zu sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich weiß meinen Weg!&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Vielleicht noch nicht da im Ego-Bewusstsein, aber es ist drinnen. Und noch einmal ganz stark gesprochen: &#039;&#039;&#039;Es zeigt sich in den Dingen, die uns im Leben passieren&#039;&#039;&#039;. Und am besten zeigt es sich in den Dingen, &#039;&#039;&#039;die uns unangenehm sind&#039;&#039;&#039;. Es ist schon noch ein bisschen in den Sachen, die uns als glücklicher Moment passieren, aber da können wir sagen, das ist dann wirklich Frucht der Vergangenheit. Da waren wir in der Vergangenheit schon fleißig, dann kommt uns sowas auch zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann manchmal uns natürlich auch was &#039;&#039;&#039;als Glück erscheinen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was unverdient ist&#039;&#039;&#039;, aber dann stellt sich meistens in der Zukunft heraus, dass es vielleicht doch nicht so ein großes Glück war: &amp;quot;Ich hab jetzt den großen &#039;&#039;&#039;Lotto-Treffer&#039;&#039;&#039; gemacht. Endlich. Hurra!&amp;quot; In zehn Jahren schaut es vielleicht anders aus. Man sagt vielleicht: &amp;quot;Hätt ich das nicht gekriegt! Dadurch bin ich erst recht auf die schiefe Bahn gekommen.&amp;quot; Nämlich, &#039;&#039;&#039;schiefe Bahn&#039;&#039;&#039; im Sinne von: weg von dem Weg, der eigentlich meiner ist. Weil jetzt: &amp;quot;Oh, Weltreise dahin, dorthin, alles Mögliche und mein eigentliches Ziel habe ich ganz vergessen.&amp;quot; Und am Ende des Lebens komme ich drauf: &amp;quot;Mensch, die letzten zwanzig Jahre war ich ganz neben der Spur. Das war zwar im Moment alles lustvoll und schön, aber es hat mit mir in Wahrheit nichts zu tun gehabt. Es war eine Betäubung für mein Ich, in Wahrheit.&amp;quot; Ich meine, ich sage nichts gegen einen Lotto-Treffer, man kann auch gut damit umgehen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unverständliche Kommentare aus dem Zuhörerkreis.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Man kann ja was machen damit… Aus irgendeinem Grund kriege ich halt was und kann ja damit wirklich etwas in die Welt setzen. Also, das liegt in meiner Freiheit wieder, was ich damit mache. Ich kann die Bedingungen schaffen, dass manches überhaupt erst möglich wird. &#039;&#039;&#039;Es ist eben einfach die Frage, wie man damit umgeht mit den Dingen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=6578s In unserem Bewusstseinsseelenzeitalter geht es darum, sich selbst kennenzulernen und sein Ego nicht mit dem wirklichen Ich zu verwechseln 1:49:38] ===&lt;br /&gt;
Also, es geht drum sehr wesentlich, dass &#039;&#039;&#039;wir uns selbst kennenlernen&#039;&#039;&#039;, jetzt &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039; einfach a bissl mehr, als das früher möglich war zumindest. Weil, ich habe den Eindruck, dass nicht so viele Menschen sind, die das Ego… Ja, Ego kennen natürlich schon die meisten irgendwo - wobei man auf die dunkleren Seiten weniger schaut. &#039;&#039;&#039;Aber wie viele kennen ihr wirkliches Ich&#039;&#039;&#039;? So wirklich. &#039;&#039;&#039;Wo wirklich meine eigentliche Aufgabe ist&#039;&#039;&#039;. Die hat nämlich mit dem ganzen äußeren Tun oft sehr wenig zu tun, sondern die liegt vielleicht drin, dass ich immer wieder mal irgendwem ein paar Worte sage und die helfen dem, irgendwo auf seinen Weg zu finden. &#039;&#039;&#039;Das sind oft die Dinge, die nebenbei&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;. Es muss nicht immer jetzt was großes Spektakuläres sein. Das heißt, ich bestreite meinen Lebensunterhalt, mache das, das ist alles, um mein Leben hier zu machen, aber das ist gar nicht die eigentliche Aufgabe. Aber &#039;&#039;&#039;da ist ein Kollege, dem sage ich ein paar Worte - und die geben bei dem den Anstoß&#039;&#039;&#039;, dass er aus seinem Ich heraus was findet, zum Beispiel. Das sind die wichtigen Dinge. Oder ich sage wem, der krank ist, irgendeinen Tipp, der seine Selbstheilungskräfte anregt, also nicht ein Tipp in der äußeren Behandlung, aber die Worte, die ihm Mut machen, zu sich selbst zu stehen auch in der schwierigen Situation und nicht zu sagen: &amp;quot;Ähh, mir geht&#039;s so schlecht, bitte macht&amp;quot;, sondern wo einfach der Impuls geweckt wird: &amp;quot;Ich kann ja selber was.&amp;quot; Das muss gar nicht in Worten ausgesprochen sein. Am schönsten sind die Wirkungen, wo &#039;&#039;&#039;ein Mensch&#039;&#039;&#039; vielleicht nur in eine Runde kommt und &#039;&#039;&#039;einfach durch seine Anwesenheit einen wohltuenden Einfluss auf die Menschen&#039;&#039;&#039; hat. Einfluss im Sinne aber, nicht die Freiheit beschränken, sondern wo Impulse kommen. Und das gibt es doch manchmal: Menschen, die wo reinkommen - und a bissel mehr Licht geht auf in der ganzen Gesellschaft. Beobachtet es einmal. Das gibt&#039;s. Es ist eine miese Stimmung, jetzt kommt einer, - aber nicht mit der äußeren Fröhlichkeit &amp;quot;Hurra, hurra&amp;quot;, jetzt äußerlich. Es ist nichts Äußerliches, sondern das, &#039;&#039;&#039;was er an innerem Licht mitbringt&#039;&#039;&#039;. Es ist ihm vielleicht selber gar nicht so bewusst. Aber wir sind erst auf der Schwelle, uns dessen bewusst zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;wir sind an der Schwelle und sollten eben jetzt aufwachen langsam dafür&#039;&#039;&#039;. Also das heißt: Vertrauen zum eigenen Ich, lieben das eigene Ich, weil das Ich, das nicht sich liebt, kann auch andere nicht lieben. Weil &#039;&#039;&#039;das Ich schafft sich dadurch, dass es sich selbst liebt&#039;&#039;&#039;. Liebe ist schöpferische Kraft. Und zwar eben vor allem jetzt auch lebensspendende schöpferische Kraft. Sie ist es sowieso im Seelischen, aber sie ist es auch &#039;&#039;&#039;bis in den ätherischen Bereich&#039;&#039;&#039; hinein - im Sinne der &#039;&#039;&#039;Lebenskräfte&#039;&#039;&#039;. Und ein Mensch, der nicht diese Liebe zu sich selbst hat, wird sie anderen nicht geben können, nicht wirkliche &#039;&#039;(Liebe)&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;nicht verwechseln&#039;&#039;&#039; wieder &#039;&#039;&#039;mit dem Ego!&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ich bin ich. Ich mag mich eh. Ich bin ja so super. Ich bin so toll. Ich bin der Beste, der Schönste und der Größte.&amp;quot;  Das ist nicht diese Liebe, die ich meine. Das ist die egoistische Eigenliebe. Diese Liebe heißt einfach: annehmen, bewusst annehmen den Entwicklungspunkt, auf dem ich stehe, und bereit sein, den nächsten Schritt zu tun, nämlich auch mein Ich anzunehmen mit all den Verfehlungen, die passiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Es ist immer… &#039;&#039;&#039;jeder Fehler ist zugleich die große Chance, es in der Zukunft besser zu machen&#039;&#039;&#039;. Wir lernen als Mensch und das ist eben ganz immanent - haben wir eh schon öfter darüber gesprochen - es ist ganz immanent der Menschheitsentwicklung zur Freiheit: Wir lernen an unseren Fehlern. Also, &#039;&#039;&#039;unsere größten Fähigkeiten, die wir entwickeln, stammen aus der Überwindung unserer größten Fehler&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=6896s Ich-lose Menschen können in diesem Leben keine neuen Fähigkeiten erwerben 1:54:56] ===&lt;br /&gt;
Das heißt, wir müssen eigentlich in Wahrheit froh sein, wenn wir namentlich in früheren Inkarnationen, aber auch in der jetzigen, genug Fehler gemacht haben. Also, ganz verdächtig ist es… und das ist wirklich verdächtig im Sinne von: dann ist da kein menschliches Ich vorhanden. Heikles Thema, nur kurz jetzt angerissen. Es kann sein, dass sich das Ich nicht wirklich inkarnieren kann und trotzdem ein Mensch geboren wird. Es gibt also… &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner spricht da von &amp;quot;Ich-lose Menschen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Wir haben in der Vergangenheit schon davon gesprochen. Die können sehr, sehr stark im Seelischen sein, das kann auch durchaus sehr positiv sein, dieses Seelische. Und es ist auch ganz klar, dass man diese Menschen nicht irgendwie als Menschen zweiter Klasse jetzt betrachten darf - aber trotzdem: &#039;&#039;&#039;Es kann sein, dass das Ich nicht inkarniert ist&#039;&#039;&#039;. Das heißt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jetzt habe ich irgendwie, ich sage es ganz offen, den Faden verloren... Aus dem Zuhörerkreis: …mit den Fehlern.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, mit den Fehlern. Genau. Mit den Fehlern. Also man kann natürlich Fehler machen, die rein durch die Widersacher bestimmt sind, aber es kann einfach … der Fehler... der eigentliche Fehler ist der, dass das Ich halt noch nicht stark genug war, um diese Aufgabe, die sich ihm gestellt hat, zu bewältigen. Und genau aus diesen Sachen heraus werden wir in der Zukunft - oder haben vielleicht schon manches davon… daraus werden die größten Kräfte, die wir entwickeln können. Also, Menschen nämlich... Und jetzt weiß ich, jetzt hab ich den Faden wiedergefunden: Menschen, die - und das ist &#039;&#039;&#039;das Charakteristische für diese&#039;&#039;&#039; sogenannten &#039;&#039;&#039;Ich-losen Menschen&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die gehen&#039;&#039;&#039; eigentlich relativ &#039;&#039;&#039;problemlos durchs Leben durch&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Da gibt&#039;s keine karmischen Verwicklungen&#039;&#039;&#039;. Er macht vielleicht auch nicht wirklich große Fehler. Er erfüllt seine Aufgaben. Er ist eigentlich ein sehr angenehmer Mensch - und es scheint gut. Nur &#039;&#039;&#039;da ist keine Entwicklung&#039;&#039;&#039; da. Das Ich, da es nicht wirklich inkarniert ist, kann sich auch nicht weiterentwickeln. Es schwebt vielleicht irgendwo drüber. Aber in der Inkarnation entwickelt es sich nicht weiter. Und natürlich lauern auch Widersacherkräfte dann drauf, das sowieso zu besetzen, dann können auch Fehler dort passieren, aber in der Regel wird es so sein, dass diese Menschen ohne große Fehler, ohne große Probleme durchs Leben durchgehen. Und das war&#039;s. Aber dann erwächst aus diesem Leben keine neue Fähigkeit, im Grunde. &#039;&#039;&#039;Keine neue Fähigkeit&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=7087s Ich liebe mich mit meinen Fehlern, um mich weiterzuentwickeln 1:58:07] ===&lt;br /&gt;
Aus dem braven Befolgen von dem, was man mir sagt, was ich tun soll, und aus dem, dass ich nirgends anecke und niemandem ein böses Wort gesagt habe, das allein qualifiziert noch nicht dazu, dass ich in der Zukunft größere Fähigkeiten haben werde. &#039;&#039;&#039;In Wahrheit entstehen die Fähigkeiten durch die Überwindung der Fehler&#039;&#039;&#039;, die wir gemacht haben. Und ich darf euch beruhigen: Wir haben alle in der weiten fernen Vergangenheit genug schlimme Fehler gemacht. &#039;&#039;&#039;Genug schlimme Fehler&#039;&#039;&#039;, die wir uns heute noch gar nicht auszudenken wagen. Die wirklich schlimm sind. Und &#039;&#039;&#039;wir werden sie ausgleichen&#039;&#039;&#039;. Und an ihnen werden wir &#039;&#039;&#039;die größten Kräfte entwickeln&#039;&#039;&#039;. Daher geht es darum, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; wirklich auch &#039;&#039;&#039;mit seinen Fehlern&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;lieben&#039;&#039;&#039;, aber im Sinne nicht von &amp;quot;Aha, na, ist halt so. Naja, ist mir auch egal. Ich nehme mich eh so an, wie ich bin.&amp;quot; Sondern sich selbst zu lieben, heißt: Ich sehe es als Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Ich liebe mich, um mich weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Ich hole Kräfte heran, um den nächsten Schritt zu machen. Um das geht es eigentlich. Das ist vielleicht auch so ein Aspekt dessen: Wir haben noch einen ganz schönen Weg vor uns, gerade &#039;&#039;&#039;aus diesen großen Fehlern der Vergangenheit die großen Fähigkeiten der Zukunft zu machen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=7192s Die Hure Babylon verwandeln: Aus den größten Verfehlungen der Menschheit die größten Kräfte für das Neue Jerusalem schöpfen 1:59:52] ===&lt;br /&gt;
Und das ist auch ein bisschen &#039;&#039;&#039;diese Schilderung des Abgrunds&#039;&#039;&#039;. Weil die, wie soll ich sagen, die Dinge, die wir heute so überschauen können an dem Schlimmsten, was man sich denken kann, was ein Mensch tun kann oder was einem passieren kann oder so, sind klein gegenüber dem, was wir in der Vergangenheit getan haben - und was wir in der Zukunft zu Fähigkeiten aber verwandeln können. Wir sind eigentlich im Moment ziemlich… &#039;&#039;&#039;Im Vergleich zur Vergangenheit machen wir heute in Wahrheit kleine Fehler&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Allerdings werden sie immer entscheidender&#039;&#039;&#039;. Es ist einfach die Erde und die Menschheit und alles… ist aber auch in einem Zustand, wo eben auch die kleinen Fehler sehr große Wirkungen haben können. Aber der Punkt ist, wir werden diese Fehler der Vergangenheit, die mit ganz großen Kräften verbunden sind, werden wir zu ganz großen Fähigkeiten verwandeln können. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sagt es auch ganz deutlich &#039;&#039;&#039;in seinen Vorträgen für die Priester der Christengemeinschaft über die Apokalypse&#039;&#039;&#039;: Es geht niemals drum, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte&#039;&#039;&#039;, die in den Emotionen, in den Leidenschaften drin sind, sie sozusagen zu verdrängen oder sie loszuwerden, sondern es geht drum, sie &#039;&#039;&#039;in ihrer vollen Stärke zu ergreifen, aber zu verwandeln&#039;&#039;&#039;. Und man darf nie den Mut verlieren. Zu sagen: &amp;quot;Ach, ich bin so ein ernsthafter, anständiger, ordentlicher Mensch, ich habe das alles nicht.&amp;quot; Ja, wenn das wirklich so wäre… Erstens stimmt es mit Sicherheit nicht, aber wenn es wirklich so wäre, dann könnte er für die Zukunft fast nichts beitragen. Ich meine, die &#039;&#039;&#039;Verfehlungen der Vergangenheit liegen am Missbrauch&#039;&#039;&#039; namentlich &#039;&#039;&#039;dieser astralisch-seelischen Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und das sind die, die heute… und da spreche ich hauptsächlich von denen, die heute vollkommen unbewusst sind, weil &#039;&#039;&#039;das Größte des Astralischen ist für uns unbewusst noch&#039;&#039;&#039;. Also, nicht einmal da sind wir sehr bewusst. Was unser Ego-Bewusstsein ist, das ist so ein bisschen was davon. Aber da drunter ist so ein riesiger Bereich und da sind entsprechend riesengroße Kräfte drinnen und die brauchen wir für die Zukunft. &#039;&#039;&#039;Das sind weltschöpferische Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die bewegen die Welt und die... Wir müssen jetzt während unserer irdischen Verkörperungen, also bis ins, weiß ich nicht, 7., 8. Jahrtausend hinein, müssen wir lernen diese Kräfte zu handhaben, mit denen umzugehen und sie ganz zu etwas Eigenem zu machen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere Fehler der Vergangenheit zu unseren Fähigkeiten im Astralischen zu machen in der Zukunft&#039;&#039;&#039;. Dann bauen wir, zumindest einmal an der nächsten kosmischen Verkörperung unserer Erde, &#039;&#039;&#039;dann bauen wir das &amp;quot;Neue Jerusalem&amp;quot;,&#039;&#039;&#039; von dem da &#039;&#039;(Wolfgang zeigt auf das Buch der Apokalypse)&#039;&#039; die Rede ist. Dann &#039;&#039;&#039;überwinden wir&#039;&#039;&#039; das, was da in der Bibel, also in der Apokalypse als letztes Buch der Bibel, genannt ist &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Hure Babylon&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Dann machen wir diese ehemals weisheitsvollen Kräfte, davon habe ich am Anfang gesprochen, die &amp;quot;Hure Babylon&amp;quot; oder &amp;quot;Babylon&amp;quot; steht überhaupt eigentlich für eine &#039;&#039;&#039;alte Weisheit, die aber immer mehr verdorben wurde&#039;&#039;&#039; und die auf neue Weise wieder ergriffen werden muss - aber völlig verwandelt durch unser Ich. Und dort geht&#039;s hin. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen diese Kräfte, die in der &amp;quot;Hure Babylon&amp;quot; sich&#039;&#039;&#039; halt jetzt &#039;&#039;&#039;in der Form zeigen, dass sie uns die größten Verfehlungen der Menschheit zeigen&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich die Summe aller der Verfehlungen, die die Menschheit gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das müssen wir nicht nur anschauen, sondern &#039;&#039;&#039;wir müssen uns mit Haut und Haar damit verbinden, um es zu verwandeln&#039;&#039;&#039;. Schritt für Schritt. Nicht auf einmal. Aber das sind die Schilderungen, um die es jetzt geht. Und das sagt der Steiner so deutlich drin: Also, nicht alle diese Kräfte weg und die sind so negativ oder was, und zu glauben wäre eh: &amp;quot;Nein, ich bin ganz leidenschaftslos. Ich bin eh nicht… Nein, ich habe keine Begierden, nichts.&amp;quot; Ja, eigentlich interessiert mich aber dann gar nichts in Wahrheit, sondern darum auch… Beim Christus ist es ja so eigentlich - oder im christlichen Sinn ist es so -, dass &#039;&#039;&#039;der größte Übeltäter, der bekehrt wird&#039;&#039;&#039; oder sich bekehren lässt im Sinne, dass er von sich heraus tätig wird, &#039;&#039;&#039;ist der tausendmal Bessere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; als der, der eh immer nur nichts getan hat. Nichts Schlimmes, aber auch nichts großes Gutes. Der immer freundlich ist, aber das ist es auch schon. Also, drum brauchen wir keine Sorge haben wegen der &#039;&#039;&#039;Fehler der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, im Gegenteil. Es ist das &#039;&#039;&#039;Licht der Zukunft&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI&amp;amp;t=7536s Ausklang 2:05:36] ===&lt;br /&gt;
Aber damit höre ich auf. Ich habe  schon zehn Minuten überzogen. Ich danke euch, meine Lieben, und freue mich auf das nächste Mal, das dann das 117. sein wird. So. Jetzt will ich euch wieder sehen. Ich wünsche euch allen eine gute Nacht. Ich verabschiede mich auch bei den lieben Leuten im Livestream. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Vorträge und Kurse über christlich-religiöses Wirken V, Apokalypse und Priesterwirken (GA 346, 18 Vorträge gehalten in Dornach im September 1924)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Anthroposophischer_Seelenkalender&amp;diff=1042</id>
		<title>Anthroposophischer Seelenkalender</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Anthroposophischer_Seelenkalender&amp;diff=1042"/>
		<updated>2022-07-11T08:21:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Der Anthroposphische Seelenkalender von Rudolf Steiner besteht aus 52 Wochensprüchen. Um der tieferen Bedeutung der Sprüche aus dem Seelenkalender besser auf den Grund kommen zu können, gibt es mehrere Herangehensweisen. Eine davon ist die nachfolgende Bildung von charakteristischen Schlüsselworten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tabellarische Übersicht mit Schlüsselworten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Spruch &lt;br /&gt;
Nr. &lt;br /&gt;
!Original-Zeitraum *&lt;br /&gt;
(weicht heute ab)&lt;br /&gt;
!Sprüche aus dem &lt;br /&gt;
Seelenkalender&lt;br /&gt;
!Schlüsselworte aus dem original Text&lt;br /&gt;
von Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|7-13. April 1912&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 1. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Wenn aus den Weltenweiten]]&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 1. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Die Sonne spricht zum Menschensinn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 1. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Und Freude aus den Seelentiefen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 1. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Dem Licht sich eint im Schauen,]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 1. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Dann ziehen aus der Selbstheit Hülle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 1. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Gedanken in die Raumesfernen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 1. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Und binden dumpf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 1. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Des Menschen Wesen an des Geistes Sein.]]&lt;br /&gt;
|Weltenweiten - Sonne - Menschensinn - Freude - Seelentiefen - Licht - Selbstheit - Gedanken - Raumesfernen - Menschen Wesen - Geistes Sein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|14-20. April 1912&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 2. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Ins Äußre des Sinnesalls]]&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 2. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Verliert Gedankenmacht ihr Eigensein;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 2. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Es finden Geisteswelten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 2. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Den Menschensprossen wieder,]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 2. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Der seinen Keim in ihnen,]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 2. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Doch seine Seelenfrucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 2. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|In sich muß finden.]]&lt;br /&gt;
|Sinnesall - Gedankenmacht - Eigensein - Geisteswelten - Menschensprossen - Keim - &lt;br /&gt;
Seelenfrucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|21-27. April 1912&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 3. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Es spricht zum Weltenall,]]&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 3. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Sich selbst vergessend]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 3. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Und seines Urstands eingedenk,]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 3. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Des Menschen wachsend Ich:]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 3. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|In dir, befreiend mich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 3. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Aus meiner Eigenheiten Fessel,]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 3. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Ergründe ich mein echtes Wesen.]]&lt;br /&gt;
|Weltenall - Urstand - Eigenheiten - Fessel - Wesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|28. April - 4. Mai 1912&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Ich fühle Wesen meines Wesens:]] &lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|So spricht Empfindung,]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Die in der sonnerhellten Welt]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Mit Lichtesfluten sich vereint;]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Sie will dem Denken]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Zur Klarheit Wärme schenken]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Und Mensch und Welt]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|In Einheit fest verbinden.]]&lt;br /&gt;
|Wesen - sonnerhellte Welt - Lichtesfluten - Denken - Klarheit - Wärme - Mensch - Welt - &lt;br /&gt;
Einheit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|5-11. Mai 1912&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 5. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Im Lichte, das aus Geistestiefen]] &lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 5. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Im Raume fruchtbar webend]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 5. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Der Götter Schaffen offenbart:]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 5. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|In ihm erscheint der Seele Wesen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 5. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Geweitet zu dem Weltensein]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 5. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Und auferstanden]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 5. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Aus enger Selbstheit Innenmacht.]]&lt;br /&gt;
|Lichte - Geistestiefen - fruchtbar - webend - Götter Schaffen - offenbart - Seele Wesen -&lt;br /&gt;
Weltensein - Selbstheit - Innenmacht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|12-18. Mai 1912&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 6. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Es ist erstanden aus der Eigenheit]]&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 6. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Mein Selbst und findet sich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 6. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Als Weltenoffenbarung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 6. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|In Zeit- und Raumeskräften;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 6. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Die Welt, sie zeigt mir überall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 6. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Als göttlich Urbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 6. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Des eignen Abbilds Wahrheit.]]&lt;br /&gt;
|Eigenheit - Selbst - Weltenoffenbarung - Zeit- und Raumeskräften - Welt - &lt;br /&gt;
göttlich Urbild - Abbild - Wahrheit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|19-25. Mai 1912&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 7. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Mein Selbst, es drohet zu entfliehen,]] &lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 7. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Vom Weltenlichte mächtig angezogen.]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 7. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Nun trete du mein Ahnen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 7. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|In deine Rechte kräftig ein,]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 7. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Ersetze mir des Denkens Macht,]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 7. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Das in der Sinne Schein]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 7. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Sich selbst verlieren will.]]&lt;br /&gt;
|Selbst - Weltenlichte - Ahnen - Rechte - Denkens Macht - Sinne Schein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|26. Mai - 1. Juni 1912&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 8. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Es wächst der Sinne Macht]]&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 8. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Im Bunde mit der Götter Schaffen,]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 8. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Sie drückt des Denkens Kraft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 8. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Zur Traumes Dumpfheit mir herab.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 8. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Wenn göttlich Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 8. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Sich meiner Seele einen will,]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 8. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Muß menschlich Denken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 8. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Im Traumessein sich still bescheiden.]]&lt;br /&gt;
|Sinne Macht - Götter Schaffen - Denkens Kraft - Traumes Dumpfheit - &lt;br /&gt;
göttlich Wesen - Seele - menschlich Denken - Traumessein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|2-8. Juni 1912&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 9. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Vergessend meine Willenseigenheit,]] &lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 9. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Erfüllet Weltenwärme sommerkündend]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 9. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Mir Geist und Seelenwesen;]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 9. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Im Licht mich zu verlieren]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 9. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Gebietet mir das Geistesschauen,]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 9. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Und kraftvoll kündet Ahnung mir:]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 9. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Verliere dich, um dich zu finden.]]&lt;br /&gt;
|Willenseigenheit - Weltenwärme - Geist - Seelenwesen - Licht - verlieren - &lt;br /&gt;
Geistesschauen - Ahnung -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|9-15. Juni 1912&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 10. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Zu sommerlichen Höhen]]&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 10. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Erhebt der Sonne euchtend Wesen sich;]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 10. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Es nimmt mein menschlich Fühlen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 10. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|In seine Raumesweiten mit.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 10. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Erahnend regt im Innern sich]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 10. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Empfindung, dumpf mir kündend,]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 10. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Erkennen wirst du einst:]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 10. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen.]]&lt;br /&gt;
|Höhen - Sonne - Wesen - menschlich Fühlen - Raumesweiten - erahnend - &lt;br /&gt;
Empfindung - dumpf - Erkennen - Gotteswesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|22&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|26&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|31&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|32&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|33&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|34&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|35&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|36&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|37&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|38&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|41&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|42&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|26. Januar - 1. Februar 1913&lt;br /&gt;
|In winterlichen Tiefen&lt;br /&gt;
Erwarmt des Geistes wahres Sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt dem Weltenscheine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Herzenskräfte Daseinsmächte;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltenkälte trotzt erstarkend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seelenfeuer im Menscheninnern.&lt;br /&gt;
|winterliche Tiefen - Geistes wahres Sein - Weltenscheine - Herzenskräfte - &lt;br /&gt;
Daseinsmächte - Weltenkälte - Seelenfeuer - Menscheninnern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|44&lt;br /&gt;
|2-8. Februar 1913&lt;br /&gt;
|Ergreifend neue Sinnesreize &lt;br /&gt;
Erfüllet Seelenklarheit, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingedenk vollzogner Geistgeburt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwirrend sprossend Weltenwerden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit meines Denkens Schöpferwillen.&lt;br /&gt;
|Ergreifend - Sinnesreize - Seelenklarheit - Geistgeburt - Weltenwerden - &lt;br /&gt;
Denkens Schöpferwillen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|45&lt;br /&gt;
|9-15. Februar 1913&lt;br /&gt;
|Es festigt sich Gedankenmacht &lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Geistgeburt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hellt der Sinne dumpfe Reize &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur vollen Klarheit auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Seelenfülle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich mit dem Weltenwerden einen will, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß Sinnesoffenbarung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Denkens Licht empfangen.&lt;br /&gt;
|Gedankenmacht - Geistgeburt - Sinne dumpfe Reize - Klarheit - Seelenfülle - &lt;br /&gt;
Weltenwerden - Sinnesoffenbarung - Denkens Licht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|16-22. Februar 1913&lt;br /&gt;
|Die Welt, sie drohet zu betäuben &lt;br /&gt;
Der Seele eingebor&#039;ne Kraft; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun trete du, Erinnerung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Geistestiefen leuchtend auf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und stärke mir das Schauen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nur durch Willenskräfte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst erhalten kann.&lt;br /&gt;
|Welt - Seele - Kraft - Erinnerung - Geistestiefen - leuchtend - Schauen - Willenskräfte -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|23. Februar - 1. März 1913&lt;br /&gt;
|Es will erstehen aus dem Weltenschoße, &lt;br /&gt;
Den Sinnenschein erquickend, Werdelust. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie finde meines Denkens Kraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerüstet durch die Gotteskräfte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kräftig mir im Innern leben.&lt;br /&gt;
|Weltenschoße - Sinnenschein - Werdelust - Denkens Kraft - Gotteslästerung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|48&lt;br /&gt;
|2-8. März 1913&lt;br /&gt;
|Im Lichte, das aus Weltenhöhen &lt;br /&gt;
Der Seele machtvoll fließen will, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erscheine, lösend Seelenrätsel, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendenkens Sicherheit, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versammelnd seiner Strahlen Macht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschenherzen Liebe weckend.&lt;br /&gt;
|Lichte - Weltenhöhen - Seele - Seelenrätsel - Weltendenken - Sicherheit - &lt;br /&gt;
Strahlen Macht- Menschenherzen - Liebe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|9-15. März 1913&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 49. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Ich fühle Kraft des Weltenseins:]] &lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 49. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|So spricht Gedankenklarheit,]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 49. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Gedenkend eignen Geistes Wachsen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 49. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|In finstern Weltennächten,]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 49. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Und neigt dem nahen Weltentage]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 49. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Des Innern Hoffnungsstrahlen.]]&lt;br /&gt;
|Kraft - Weltensein - Gedankenklarheit - Geistes Wachsen - Weltennächten &lt;br /&gt;
- Weltentage - Hoffnungsstrahlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|16-22. März 1913&lt;br /&gt;
|Es spricht zum Menschen-Ich, &lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&lt;br /&gt;
|Menschen-Ich - Wesens Kräfte - Weltendasein - Werdelust - Leben - Zauberbanne - &lt;br /&gt;
wahres Ziel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|23-29. März 1913&lt;br /&gt;
|Ins Innre des Menschenwesens &lt;br /&gt;
Ergießt der Sinne Reichtum sich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es findet sich der Weltengeist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spiegelbild des Menschenauges, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das seine Kraft aus ihm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich neu erschaffen muß.&lt;br /&gt;
|Menschenwesen - Sinne Reichtum - Weltengeist - Spiegelbild - Menschenauge - &lt;br /&gt;
Kraft - erschaffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|30. März 1913&lt;br /&gt;
|Wenn aus den Seelentiefen&lt;br /&gt;
Der Geist sich wendet zu dem Weltensein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Schönheit quillt aus Raumesweiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zieht aus Himmelsfernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lebens Kraft in Menschenleiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und einet, machtvoll wirkend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes Wesen mit dem Menschensein.&lt;br /&gt;
|Seelentiefen - Geist - Weltensein - Schönheit - Raumesweiten - Himmelsfernen - &lt;br /&gt;
Lebens Kraft - Menschenleiber - machtvoll - Geistes Wesen - Menschensein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- }&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=13._Wochenspruch_Anthroposophischer_Seelenkalender&amp;diff=1004</id>
		<title>13. Wochenspruch Anthroposophischer Seelenkalender</title>
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		<updated>2022-07-04T14:19:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Schlüsselwörter aus Wolfgangs Erläuterungen zum 13. Wochenspruch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; &lt;br /&gt;
== Der 13. Wochenspruch im Text ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Und bin ich in den Sinneshöhen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So flammt in meinen Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Geistes Feuerwelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Götter Wahrheitswort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geistesgründen suche ahnend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich geistverwandt zu finden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter aus Wolfgangs Erläuterungen zum 13. Wochenspruch ==&lt;br /&gt;
Wir sind mit Johanni mit der Seele ganz hinausgeflogen in die Welt draußen - wir haben schon wieder einen kleinen Keim von dem &amp;quot;sich in uns selber finden&amp;quot; - beide Pole im Bewusstsein haben! - du bist gleicher Art wie das, was dort draußen gestaltend wirkt in der Natur - sich bewusst und wach mit dem Geistigen draußen verbinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedanken von Wolfgang zum 13. Wochenspruch (Film) ==&lt;br /&gt;
[https://youtu.be/AqkYZRR03Ho Link] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedanken von Wolfgang zum 13. Wochenspruch (Text) ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[https://youtu.be/AqkYZRR03Ho Quelle: Transkription des Vortragsausschnittes zum 13. Wochenspruch aus dem 63. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne und Ghislaine)]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
63. Vortrag zur Apokalypse. Seid ganz herzlich begrüßt! Und zum Einstieg gleich wieder ein schöner Wochenspruch. Der 13. Wochenspruch seit Ostersonntag. Eine Woche nach Michaeli praktisch, also der Wochenspruch nach Michaeli. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; mit Michaeli so &#039;&#039;&#039;mit der Seele ganz hinausgeflogen in die Welt draußen&#039;&#039;&#039; und werden schon noch so eine Weile draußen uns seelisch verbinden mit der Sinneswelt. &#039;&#039;(Meldung aus dem Zuhörerkreis: Lieber Wolfgang, nicht Michaeli!)&#039;&#039; Ach, Blödsinn, Johanni! Johanni! Wie komm ich auf Michaeli? Ich habe schon vorausgedacht! Danke! Also, es geht um Johanni. Natürlich. War letzte Woche. Warum bin ich auf Michaeli verfallen? Weil wir jetzt in dem Wochenspruch der 13. Woche schon so einen ganz &#039;&#039;&#039;kleinen Keim&#039;&#039;&#039; davon drinnen haben, nämlich &#039;&#039;&#039;dieses wieder sich in uns selbst zu finden&#039;&#039;&#039; und uns da bewusster zu werden - aber so ganz zart und ganz fein. Und es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;sich zu verbinden vom Inneren mit dem Draußen,&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;beide Pole&#039;&#039;&#039; ein bisserl &#039;&#039;&#039;im Bewusstsein zu haben&#039;&#039;&#039;. Aber ich lese es einmal: &amp;lt;blockquote&amp;gt;Und bin ich in den Sinneshöhen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So flammt in meinen Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Geistes Feuerwelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Götter Wahrheitswort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geistesgründen suche ahnend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich geistverwandt zu finden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, das heißt, es erwacht jetzt in uns oder flammt in uns auf, in unseren eigenen Seelentiefen hier drinnen, so ein Wort, eine Anregung, möchte ich sagen. Wenn wir jetzt mit der Seele dann hinausgehen, dann versuche, dich so wie du in deinen Seelentiefen bist, geistverwandt zu finden mit alledem, was da draußen ist. Und &#039;&#039;&#039;nimm das in dein Bewusstsein hinein&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Du bist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gleicher Art wie das, was dort draußen gestaltend, schaffend wirkt in der Natur draußen&#039;&#039;&#039;. Aber ich muss es schon auch ein bisschen mit dem wachen Bewusstsein erleben. Und wir stehen jetzt ja eigentlich vor einer Prüfung. Der Sommer ist heiß. Wir werden eigentlich… Wenn es über Johanni hinausgeht, im Grunde, fängt&#039;s ja  erst so richtig dann an - im August vor allem normalerweise - mit der warmen Zeit, und das ist eigentlich immer die Zeit, wo unser Bewusstsein gern ein bisschen herabgedämpft wird. Und jetzt geht es darum, dass aber doch da &#039;&#039;&#039;in unserem Inneren&#039;&#039;&#039; drin so &#039;&#039;&#039;eine Flamme erwacht&#039;&#039;&#039;, die uns helfen soll, &#039;&#039;&#039;uns bewusst und wach mit dem Geistigen da draußen zu verbinden&#039;&#039;&#039;. Ich lese es noch einmal. 13. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;Und bin ich in den Sinneshöhen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So flammt in meinen Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Geistes Feuerwelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Götter Wahrheitswort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geistesgründen suche ahnend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich geistverwandt zu finden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der 40. Wochenspruch als Spiegelspruch zum 13. Wochenspruch im Text ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Und bin ich in den Geistestiefen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllt in meinen Seelengründen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Herzens Liebewelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eigenheiten leerer Wahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich mit des Weltenwortes Feuerkraft.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenschwerpunkt des 63. Vortrages Apokalypse des Johannes ==&lt;br /&gt;
Liegt noch nicht vor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=12._Wochenspruch_Anthroposophischer_Seelenkalender&amp;diff=1007</id>
		<title>12. Wochenspruch Anthroposophischer Seelenkalender</title>
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		<updated>2022-07-04T14:17:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Gedanken von Wolfgang zum 12. Wochenspruch (Text) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Der 12. Wochenspruch im Text ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Der Welten Schönheitsglanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zwinget mich aus Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Eigenlebens Götterkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Weltenfluge zu entbinden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich selber zu verlassen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauend nur mich suchend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenlicht und Weltenwärme.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter aus Wolfgangs Erläuterungen zum 12. Wochenspruch ==&lt;br /&gt;
Johannispruch - ein Höhepunkt des Ganzen - mit der Seele, mit dem Bewusstsein hinausfliegen in die Welt und sich eins fühlen mit der Welt draußen - wirkliche Begegnung mit der geistigen Außenwelt - in unserem Ich liegt die gleiche Schöpferkraft, die alles hervorgebracht hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedanken von Wolfgang zum 12. Wochenspruch (Film) ==&lt;br /&gt;
[https://youtu.be/9U9em3WUdSQ Link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedanken von Wolfgang zum 12. Wochenspruch (Text) ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[https://youtu.be/9U9em3WUdSQ Quelle: Transkription des Vortragsausschnittes zum 12. Wochenspruch aus dem 62. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne und Ghislaine)]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 62. Vortrag zur Apokalypse. Ich glaub, ich hab mich nicht verzählt. Ich hoff&#039;s zumindest. &#039;&#039;(Teilnehmerin: Nein, das stimmt!)&#039;&#039; Sehr gut. Sehr gut, fein. Wir haben auch einen ganz, ganz tollen Wochenspruch diesmal, den 12. Wochenspruch, der jetzt eigentlich schon für morgen und übermorgen so richtig gilt, nämlich den &#039;&#039;&#039;Johannispruch&#039;&#039;&#039;. Und das ist in gewisser Weise der Höhepunkt, wirklich &#039;&#039;&#039;ein Höhepunkt des Ganzen&#039;&#039;&#039;, weil es heißt, &#039;&#039;&#039;mit der Seele, mit dem Bewusstsein hinausfliegen in die Welt&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;sich eins fühlen mit der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, sich finden in der Welt draußen: im Sonnenlicht, in der Sonnenwärme, in all den geistigen und seelischen Wesen, die da herumsausen draußen und sich entfalten, sich damit zu verbinden. Ich lese es einmal: &amp;lt;blockquote&amp;gt;Der Welten Schönheitsglanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zwinget mich aus Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Eigenlebens Götterkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Weltenfluge zu entbinden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich selber zu verlassen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauend nur mich suchend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenlicht und Weltenwärme.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, ganz hinausgehen, sich tragen lassen eigentlich von dem &#039;&#039;&#039;Weltenlicht&#039;&#039;&#039; und von der &#039;&#039;&#039;Weltenwärme&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;darin das eigene Ich zu spüren&#039;&#039;&#039;. Das ist doch schon was! Das hat doch was! Das ist &#039;&#039;&#039;wirklich die Begegnung mit der geistigen Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Das steckt dahinter. Mit der geistigen Außenwelt, aus der auch unser Ich stammt und von der aus es wirkt und sich spiegelt im Inneren. Aber in seiner Realität da draußen es eins ist, verbunden ist mit all den Kräften, in Wahrheit, die in der Natur wirken - und drum können wir Beziehung dazu finden. Weil wir das… &#039;&#039;&#039;In unserem Ich liegt&#039;&#039;&#039; die Kraft drinnen, die Schöpferkraft drinnen, &#039;&#039;&#039;die gleiche Schöpferkraft, die das alles hervorgebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist doch was Großartiges, im Grunde. Ich lese es noch einmal: &amp;lt;blockquote&amp;gt;Der Welten Schönheitsglanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zwinget mich aus Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Eigenlebens Götterkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Weltenfluge zu entbinden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich selber zu verlassen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauend nur mich suchend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenlicht und Weltenwärme.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der 41. Wochenspruch als Spiegelspruch zum 12. Wochenspruch im Text ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Der Seele Schaffensmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie strebet aus dem Herzensgrunde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschenleben Götterkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu rechtem Wirken zu entflammen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selber zu gestalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Menschenliebe und im Menschenwerke&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenschwerpunkt des 62. Vortrages Apokalypse des Johannes ==&lt;br /&gt;
Liegt noch nicht vor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>12. Wochenspruch Anthroposophischer Seelenkalender</title>
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		<updated>2022-07-04T14:15:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Schlüsselwörter aus Wolfgangs Erläuterungen zum 12. Wochenspruch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Der 12. Wochenspruch im Text ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Der Welten Schönheitsglanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zwinget mich aus Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Eigenlebens Götterkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Weltenfluge zu entbinden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich selber zu verlassen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauend nur mich suchend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenlicht und Weltenwärme.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter aus Wolfgangs Erläuterungen zum 12. Wochenspruch ==&lt;br /&gt;
Johannispruch - ein Höhepunkt des Ganzen - mit der Seele, mit dem Bewusstsein hinausfliegen in die Welt und sich eins fühlen mit der Welt draußen - wirkliche Begegnung mit der geistigen Außenwelt - in unserem Ich liegt die gleiche Schöpferkraft, die alles hervorgebracht hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedanken von Wolfgang zum 12. Wochenspruch (Film) ==&lt;br /&gt;
[https://youtu.be/9U9em3WUdSQ Link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedanken von Wolfgang zum 12. Wochenspruch (Text) ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[https://youtu.be/9U9em3WUdSQ Quelle: Transkription des Vortragsausschnittes zum 12. Wochenspruch aus dem 62. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne und Ghislaine)]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 62. Vortrag zur Apokalypse. Ich glaub, ich hab mich nicht verzählt. Ich hoff&#039;s zumindest. &#039;&#039;(Teilnehmerin: Nein, das stimmt!)&#039;&#039; Sehr gut. Sehr gut, fein. Wir haben auch einen ganz, ganz tollen Wochenspruch diesmal, den 12. Wochenspruch, der jetzt eigentlich schon für morgen und übermorgen so richtig gilt, nämlich den &#039;&#039;&#039;Johanni-Spruch&#039;&#039;&#039;. Und das ist in gewisser Weise der Höhepunkt, wirklich &#039;&#039;&#039;ein Höhepunkt des Ganzen&#039;&#039;&#039;, weil es heißt, &#039;&#039;&#039;mit der Seele, mit dem Bewusstsein hinausfliegen in die Welt&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;sich eins fühlen mit der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, sich finden in der Welt draußen: im Sonnenlicht, in der Sonnenwärme, in all den geistigen und seelischen Wesen, die da herumsausen draußen und sich entfalten, sich damit zu verbinden. Ich lese es einmal: &amp;lt;blockquote&amp;gt;Der Welten Schönheitsglanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zwinget mich aus Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Eigenlebens Götterkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Weltenfluge zu entbinden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich selber zu verlassen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauend nur mich suchend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenlicht und Weltenwärme.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, ganz hinausgehen, sich tragen lassen eigentlich von dem &#039;&#039;&#039;Weltenlicht&#039;&#039;&#039; und von der &#039;&#039;&#039;Weltenwärme&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;darin das eigene Ich zu spüren&#039;&#039;&#039;. Das ist doch schon was! Das hat doch was! Das ist &#039;&#039;&#039;wirklich die Begegnung mit der geistigen Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Das steckt dahinter. Mit der geistigen Außenwelt, aus der auch unser Ich stammt und von der aus es wirkt und sich spiegelt im Inneren. Aber in seiner Realität da draußen es eins ist, verbunden ist mit all den Kräften, in Wahrheit, die in der Natur wirken - und drum können wir Beziehung dazu finden. Weil wir das… &#039;&#039;&#039;In unserem Ich liegt&#039;&#039;&#039; die Kraft drinnen, die Schöpferkraft drinnen, &#039;&#039;&#039;die gleiche Schöpferkraft, die das alles hervorgebracht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist doch was Großartiges, im Grunde. Ich lese es noch einmal: &amp;lt;blockquote&amp;gt;Der Welten Schönheitsglanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zwinget mich aus Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Eigenlebens Götterkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Weltenfluge zu entbinden;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich selber zu verlassen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertrauend nur mich suchend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weltenlicht und Weltenwärme.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der 41. Wochenspruch als Spiegelspruch zum 12. Wochenspruch im Text ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Der Seele Schaffensmacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie strebet aus dem Herzensgrunde,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschenleben Götterkräfte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu rechtem Wirken zu entflammen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selber zu gestalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Menschenliebe und im Menschenwerke&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenschwerpunkt des 62. Vortrages Apokalypse des Johannes ==&lt;br /&gt;
Liegt noch nicht vor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=11._Wochenspruch_Anthroposophischer_Seelenkalender&amp;diff=1002</id>
		<title>11. Wochenspruch Anthroposophischer Seelenkalender</title>
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		<updated>2022-07-04T14:08:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Gedanken von Wolfgang zum 11. Wochenspruch (Text) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; &lt;br /&gt;
== Der 11. Wochenspruch im Text ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es ist in dieser Sonnenstunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dir, die weise Kunde zu erkennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weltenschönheit hingegeben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir dich fühlend zu durchleben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlieren kann das Menschen-Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und finden sich im Welten-Ich.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter aus Wolfgangs Erläuterungen zum 11. Wochenspruch ==&lt;br /&gt;
Jetzt gegen Johanni zu wirklich ganz mit der Seele hinausfliegen in die Welt - da draußen unser wirkliches Ich finden - unser Ich im Welten-Ich finden - das Christus-Ich ist das große Welten-Ich - es ist alles immer ein Wechselschlag, ein Atmungsprozess: Atemzüge, Tagesrhythmus, Jahresrhythmus, Inkarnationsrhythmus - Intuition heißt hinüberschlafen: zum andern und zum eigenen Wesen - Lebensaufgabe und Schicksal - aus dem Schlaf Impulse mitnehmen, auch von unseren Verstorbenen und von unserer Engelwesenheit - Wechsel von männlichen und weiblichen Inkarnationen - unser Astralleib ist männlich-weiblich - Ätherleib und physischer Leib sind nach Geschlechtern unterschieden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedanken von Wolfgang zum 11. Wochenspruch (Film) ==&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=i0uu2wAHJwk&amp;amp;t=37s Link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedanken von Wolfgang zum 11. Wochenspruch (Text) ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[https://www.youtube.com/watch?v=i0uu2wAHJwk&amp;amp;t=37s Quelle: Transkription des Vortragsausschnittes zum 11. Wochenspruch aus dem 61. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne und Ghislaine)]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum &#039;&#039;&#039;61. Vortrag zur Apokalypse&#039;&#039;&#039;. Und wie immer steige ich mit dem Wochenspruch ein - der jetzt schon ganz heftig &#039;&#039;&#039;gegen die Hochsommerzeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;gegen Johanni&#039;&#039;&#039; zu, drängt. Das werden wir dann nächste Woche haben - und das ist die letzte Stufe davor. Das heißt, es geht mit der Seele hinaus in die sonnendurchflutete Welt. 11. Wochenspruch seit Ostersonntag: &amp;lt;blockquote&amp;gt;Es ist in dieser Sonnenstunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dir, die weise Kunde zu erkennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weltenschönheit hingegeben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir dich fühlend zu durchleben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlieren kann das Menschen-Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und finden sich im Welten-Ich.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, es geht darum, dass wir &#039;&#039;&#039;jetzt wirklich ganz mit der Seele hinausfliegen&#039;&#039;&#039;, uns eigentlich ganz verlieren an die Welt da draußen; nicht nur die sinnliche Welt, sondern auch, was dahinter an Seelischem, an Geistigem, an geistigen Wesen auch, wirkt - um letztlich uns selbst da &#039;&#039;&#039;draußen zu finden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;unser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wirkliches Ich&#039;&#039;&#039;, unser eigentliches Ich, von dem wir ja in unserem Inneren nur das Spiegelbild haben. Unser wirkliches Ich da draußen zu finden, &#039;&#039;&#039;zu finden unser Ich im Welten-Ich&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;draußen&#039;&#039;&#039;. Und daher auch dann die Gemeinschaft spüren, gerade dadurch auch mit dem &#039;&#039;&#039;Christus, der ja das große Welten-Ich ist&#039;&#039;&#039;, und das gleicher Art und gleicher Befähigung im Grunde ist - potenziell zumindest - wie dieses Christus-Ich: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Die gleiche Vollmacht des Ich ist ihm gegeben, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Der Satz, den ich sehr oft wiederholt habe. Also, hinausgehen in die Welt mit den Sinnen, mit der Seele, um uns selbst dort zu finden - und etwas in dieses Wachbewusstsein aber dann auch wieder mitzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, es geht darum, dass das &#039;&#039;&#039;immer&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;ein Atmungsprozess&#039;&#039;&#039; im Grunde ist, &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wechselschlag&#039;&#039;&#039;: Ganz in sich zu sein und da im kleinen Ich sozusagen ganz aufzuwachen zunächst - und dann hinauszugehen und sich intuitiv versetzen in das eigentliche Ich, in das große Welten-Ich auch, das dahinter steckt. &#039;&#039;&#039;Intuition heißt ja immer hinüberschlafen&#039;&#039;&#039;, nicht nur in das andere Wesen, sondern eigentlich &#039;&#039;&#039;auch in unser eigenes Wesen&#039;&#039;&#039;, in unser wirkliches Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das passiert eben: Im &#039;&#039;&#039;Jahreslauf haben wir diesen Rhythmus&#039;&#039;&#039; drinnen. Die &#039;&#039;&#039;Winterzeit&#039;&#039;&#039;, dieTiefwinterzeit, gibt uns die Möglichkeit, einmal ganz wach zu werden in unserem kleinen Ich, als erstes einmal so ganz bei uns zu sein. Ganz im Inneren zu sein, unser Ich im Inneren zu erleben. Und die &#039;&#039;&#039;Hochsommerzeit&#039;&#039;&#039;, da ist der &#039;&#039;&#039;Ausatmungsprozess&#039;&#039;&#039; am allerstärksten: Uns zu finden im großen Ich, im &#039;&#039;&#039;Welten-Ich, dem wir entstammen&#039;&#039;&#039; und dessen Kräfte wir auch in uns haben oder aus diesen Kräften, aus denen wir auch wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im kleineren Rhythmus ist das zum Beispiel im &#039;&#039;&#039;Tagesrhythmus&#039;&#039;&#039;, wenn wir wachen bei Tag, also, wenn wir morgens aufwachen. Bis zum Abend hin sind wir mehr oder minder - normalerweise - in unserem kleinen Ich drinnen und wach bei uns. &#039;&#039;&#039;In der Nacht gehen wir hinaus&#039;&#039;&#039; - und gehen letztlich hinaus bis &#039;&#039;&#039;zu der Quelle unseres Ichs, also bis hinaus zum großen Welten-Ich&#039;&#039;&#039;. Wieweit wir es bewusst tun, das ist ein anderes Kapitel. Also, wir erleben es wahrscheinlich nicht ganz wachbewusst. Also, wachbewusst sowieso nicht, aber auch nicht im &#039;&#039;&#039;Schlafbewusstsein&#039;&#039;&#039;. Da wird&#039;s auch dunkel, je weiter wir hinausgehen. Unser Bewusstsein hält dort eigentlich nur, wenn wir wirklich sehr, sehr stark uns geistig ertüchtigt haben, geistig geübt haben, dann kriegen wir zumindest einen Funken davon mit von unserem wirklichen Ich. Und wenn man das dann hereinholt, kann die &#039;&#039;&#039;Ich-Erfahrung&#039;&#039;&#039; eine immer stärkere, eine immer tiefere werden, sodass wir verbinden können das, &#039;&#039;&#039;was wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;intuitiv von unserem Ich erfasst haben im Schlaf&#039;&#039;&#039; - und von dem auch etwas hineinzunehmen ins Welten-Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist überall dort der Fall, wo ein Mensch irgendwie a bisserl was begreift von seiner eigentlichen &#039;&#039;&#039;Lebensaufgabe&#039;&#039;&#039;, die er sich für dieses Erdenleben vorgenommen hat. Da ist schon etwas davon drinnen. Weil, unsere Lebensaufgabe besteht eigentlich &#039;&#039;&#039;nie in dem, was wir hier äußerlich, verstandesmäßig uns überlegen&#039;&#039;&#039; als Lebensplanung, als Berufswunsch oder Sonstiges, sondern &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich spricht durch unser Schicksal&#039;&#039;&#039;, das uns sehr sicher dorthin führt - oder zumindest dem näher bringt -, was wir uns als eigentliche Aufgabe gewählt haben und wo es eigentlich nur darum geht, wenn so ein Schicksalsimpuls auf uns zukommt, wach genug zu sein, das zu bemerken, dass da ein Impuls ist, der wichtig ist für uns - obwohl wir vielleicht noch gar nicht verstehen, warum das wichtig ist. Aber einfach, es nicht verschlafen und vorbeigehen daran, sondern merken: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ach, da ist etwas Neues in mein Leben gekommen und das führt mich näher zu mir selbst hin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist sehr &#039;&#039;&#039;wichtig&#039;&#039;&#039;, dass man aus der Nacht, &#039;&#039;&#039;aus dem Schlaf&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;diese Impulse mitnimmt&#039;&#039;&#039;. Impulse, die uns oft vermittelt werden auch, weil unser Ich-Bewusstsein vielleicht nicht ganz durchträgt bis dorthin, wo wir es erfahren könnten: Wo uns die &#039;&#039;&#039;Impulse vermittelt&#039;&#039;&#039; werden &#039;&#039;&#039;von Verstorbenen&#039;&#039;&#039;, die hinübergegangen sind, wo sie vermittelt werden auch &#039;&#039;&#039;durch die Engelwesenheit&#039;&#039;&#039;, die uns begleitet. Die helfen uns dabei. Sie bilden eine Brücke dazu, dass wir das auch hier ins Tagesbewusstsein ein bisschen wenigstens hineinbringen können. Weil, das ist das Entscheidende. Es &#039;&#039;&#039;ist das Entscheidende, ob wir unsere Lebensaufgabe hier finden&#039;&#039;&#039; - oder ob wir immer irgendwo daneben spazierengehen. Aber in der Regel funktioniert das Schicksal so gut, dass wir immer wieder einen Anstoß bekommen in die richtige Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;im ganz Kleinen funktioniert das mit jedem Atemzug&#039;&#039;&#039;. Wenn wir &#039;&#039;&#039;einatmen&#039;&#039;&#039;, sind wir ganz bei uns selbst drinnen, im Inneren, sozusagen, also mit unserem kleinen Ich, aber dafür sehr, &#039;&#039;&#039;sehr wach&#039;&#039;&#039;, sehr bewusst. Und wenn wir &#039;&#039;&#039;ausatmen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;loslassen&#039;&#039;&#039;, gehen wir so für einen Augenblick hinein in das große Ich, in unser großes Ich, in unser wirkliches Ich. &#039;&#039;&#039;Wir schlafen&#039;&#039;&#039; sozusagen &#039;&#039;&#039;hinüber&#039;&#039;&#039;. Mit jedem Atemzug passiert das: &#039;&#039;&#039;Einatmen&#039;&#039;&#039;, hier zu sich kommen, &#039;&#039;&#039;Winterzeit&#039;&#039;&#039;, sozusagen, im Moment des Einatmens. &#039;&#039;&#039;Ausatmen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Sommerzeit&#039;&#039;&#039;, hinausgehen in das große kosmische Ich, das eben wirklich bis &#039;&#039;&#039;über die Grenzen des sichtbaren Kosmos hinaus&#039;&#039;&#039;geht, im Raumlosen, im Zeitlosen lebt, das das sinnlich Sichtbare, das räumlich-zeitlich Fassbare noch übersteigt. Mit jedem Atemzug passiert das. Also, wir haben ununterbrochen Gelegenheit, das zu spüren, das zu ahnen, das irgendwie zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Punkt ist auch noch, der dabei wichtig ist - auch so ein Rhythmus, der dazwischen liegt - der &#039;&#039;&#039;Durchgang durch die verschiedenen Erdenleben&#039;&#039;&#039;. Wenn wir in ein &#039;&#039;&#039;Erdenleben&#039;&#039;&#039; kommen, dann ist es der &#039;&#039;&#039;Prozess des&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Einatmens&#039;&#039;&#039;. Wir atmen sozusagen unser Ich ein, atmen es ein in dem Sinn, dass wir uns hier in seinem Spiegelbild zumindest unserer selbst bewusst werden. Und &#039;&#039;&#039;mit dem Tod atmen wir uns wieder aus&#039;&#039;&#039; und gehen hinaus zu unserem wirklichen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, der &#039;&#039;&#039;Gang durch die verschiedenen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; macht es auch - die in der Vergangenheit viel längere Zeiträume brauchten, um aufeinander zu folgen, also etwa eine halbe Kulturepoche. Das wäre das kosmische Maß für die wiederholten Erdenleben. Hängt damit zusammen, dass man in der Regel - die aber oft durchbrochen wird - &#039;&#039;&#039;abwechselnd in eine männliche Inkarnation und in eine weibliche Inkarnation&#039;&#039;&#039; kommt, um die Welt aus diesen beiden Perspektiven zu betrachten. Zwei Perspektiven, die also vor allem zusammenhängen mit unserem physischen Leib und unserem Ätherleib. Wir werden heute noch kurz einmal ansprechen, dass beim Astralischen diese Unterscheidung in gewisser Weise aufhört, indem der &#039;&#039;&#039;Astralleib männlich-weiblich zugleich&#039;&#039;&#039; ist. Also, mit einem alten Ausdruck hermaphroditisch. Es hat beide Pole in sich, das heißt, auch in dem Sinn zu sprechen von einer männlichen Seele und einer weiblichen Seele, ist eigentlich falsch. Allerdings gibt es &#039;&#039;&#039;gewisse Modifikationen&#039;&#039;&#039; dadurch in der Verkörperung, dass wir eben einen &#039;&#039;&#039;Ätherleib&#039;&#039;&#039; und einen &#039;&#039;&#039;physischen Leib&#039;&#039;&#039; an uns tragen, die sehr wohl &#039;&#039;&#039;nach&#039;&#039;&#039; diesen &#039;&#039;&#039;Geschlechtern unterschieden&#039;&#039;&#039; sind. Werden wir dann noch besprechen. Aber das nur, um es im Zusammenhang mit diesem Wochenspruch auch zu sehen. Also, es gibt Gelegenheit, das in vielfältigster Weise und in vielfältigen zeitlichen Abschnitten zu erleben. Ich lese es noch einmal, den 11. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es ist in dieser Sonnenstunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dir, die weise Kunde zu erkennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weltenschönheit hingegeben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir dich fühlend zu durchleben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlieren kann das Menschen-Ich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und finden sich im Welten-Ich.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der 42. Wochenspruch als Spiegelspruch zum 11. Wochenspruch im Text ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es ist in diesem Winterdunkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Offenbarung eigner Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele starker Trieb,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Finsternisse sie zu lenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ahnend vorzufühlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Herzenswärme Sinnesoffenbarung.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenschwerpunkt des 61. Vortrages Apokalypse des Johannes ==&lt;br /&gt;
Liegt noch nicht vor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_3._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2020&amp;diff=917</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020</title>
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		<updated>2022-06-28T12:29:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Der Weg des Menschen nach dem Tod: vom Lebenspanorama, über Kamaloka, Garten Eden, Devachan bis zur Weltenmitternachtsstunde – und wieder zurück 0:15:03 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Themenschwerpunkt==&lt;br /&gt;
Einleitend wird das Reich des Todes beschrieben, das dunkle Reich Ahrimans, das für höhere und höchste geistige Wesen nicht einsehbar ist, was aber wiederum eine Voraussetzung für die Entwicklung des Menschen zur Freiheit darstellt. Dann erfahren wir, was der Mensch nach dem Tod erlebt, den Weg, den er nach dem Tode zurücklegt, vom Lebenspanorama über das Kamaloka, den Garten Eden (Paradies), das Devachan bis hin zur Mitternachtsstunde und wieder zurück der Abstieg in eine neue Inkarnation. Interessanterweise erlebt der Mensch bewusst das dunkle Reich normalerweise nicht sofort nach dem Tode sondern erst kurz vor der Geburt zu einer neuen Inkarnation beim Aufsammeln der in der niederen Astralwelt (Unterwelt) zurückgelassenen Karmapakete. Die aufgesammelten Karmapakete sind Chancen und Aufgaben für die neue Inkarnation. Bei der Auflösung bzw. Verwandlung der Karmapäckchen wird Geistselbst entwickelt. Es wird das Thema der zweiten Gemeinde Smyrna behandelt, der Kampf zwischen den polaren Kräften Licht (Ormuzd) und Dunkel (Ahriman). Gegen Ende des Vortrages erfahren wir, was die Begriffe „der erste Tod“ und „der zweite Tod“ bedeuten.&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und Einleitung (Wiederholendes zur ersten Gemeinde Ephesos) 0:00:48|Erste Gemeinde Ephesos]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und Einleitung (Wiederholendes zur ersten Gemeinde Ephesos) 0:00:48|Mysterienstätte mit Artemis-Heiligtum]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Christentum als Fortsetzung der alten Mysterien - Gnostiker 0:02:03|vorchristliche Mysterien]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Christentum als Fortsetzung der alten Mysterien - Gnostiker 0:02:03|Gnosis]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Christentum als Fortsetzung der alten Mysterien - Gnostiker 0:02:03|Ausrottung der Gnostiker ab dem dritten Jahrhundert n. Chr.]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Das dunkle Reich der Widersacher, nicht einsehbar für die höheren Hierarchien – eine Voraussetzung für die Entwicklung der Freiheit des Menschen 0:04:45|das dunkle Reich der Widersacher als Voraussetzung für die Entwicklung der Freiheit des Menschen]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Weg des Menschen nach dem Tode – vom Lebenspanorama, über Kamaloka, Garten Eden, Devachan bis zur Weltenmitternachtsstunde 0:07:12|Bedeutung des Todes von Christus]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Das dunkle Reich der Widersacher, nicht einsehbar für die höheren Hierarchien – eine Voraussetzung für die Entwicklung der Freiheit des Menschen 0:04:45|Ahrimans Reich nicht einsehbar für die höheren und höchsten Hierarchien]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Weg des Menschen nach dem Tode – vom Lebenspanorama, über Kamaloka, Garten Eden, Devachan bis zur Weltenmitternachtsstunde 0:07:12|Durchgang des Menschen durch das Reich des Todes]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Weg des Menschen nach dem Tode – vom Lebenspanorama, über Kamaloka, Garten Eden, Devachan bis zur Weltenmitternachtsstunde 0:07:12|Dantes Göttliche Komödie]] - [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Kamaloka – eine Astralwelt, das Sinnliche fällt weg 0:09:04|Kamaloka]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Kamaloka – eine Astralwelt, das Sinnliche fällt weg 0:09:04|Läuterung]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Weg des Menschen nach dem Tode – vom Lebenspanorama, über Kamaloka, Garten Eden, Devachan bis zur Weltenmitternachtsstunde 0:07:12|das irdische Paradies, der Garten Eden im Bereich der Mondensphäre]] –[[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Kamaloka – eine Astralwelt, das Sinnliche fällt weg 0:09:04|Kamaloka ist nicht das Reich des Todes]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Welt des Todes: Wo befindet sie sich? 0:11:27|Wo ist das mysteriöse Reich des Todes?]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Welt des Todes: Wo befindet sie sich? 0:11:27|Die Unterwelt der Ägypter (Hades) und der Griechen]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Weg des Menschen nach dem Tod: vom Lebenspanorama, über Kamaloka, Garten Eden, Devachan bis zur Weltenmitternachtsstunde – und wieder zurück 0:15:03|Der Weg des Menschen nach dem Tode: Lebenspanorama (3,5 Tage), Kamaloka (20-30 Jahre) , niederes und höheres Devachan, Weltenmitternachtsstunde und wieder zurück]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Karmapäckchen im unteren Astralbereich – Aufsammeln unmittelbar vor der Geburt zu einer neuen Inkarnation 0:18:29|Neue Inkarnation bedeutet Aufsammeln unserer Karmapäckchen]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Wird es uns gelingen das dunkle Reich aufzulösen? 0:31:30|Durchgang durch die Unterwelt (Hölle) kurz vor einer neuen Geburt]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Auflösen der Karmapakete bedeutet Entwicklung von Geistselbst 0:25:34|bewusstes Auflösen der Karmapäckchen bedeutet Geistselbst entwickeln]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Buddhaschaft – gesamtes Karma ist aufgelöst bzw. verwandelt 0:26:22|Buddhaschaft erlangen]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Buddha ist einzuordnen in die griechisch-lateinische Kulturepoche 0:27:52|das Leben Buddhas fällt in die griechisch-lateinische Kulturepoche]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Karmapäckchen im unteren Astralbereich – Aufsammeln unmittelbar vor der Geburt zu einer neuen Inkarnation 0:18:29|in den Karmapäckchen liegt die Lebensaufgabe für die neue Wiedergeburt]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Apokalypse – das Buch der Priester 0:45:54|die Apokalypse, das Buch der Priester]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Smyrna – die zweite Gemeinde (Zarathustra). Die Auseinandersetzung zwischen den polaren Kräften Licht (Ahura Mazdao) und Dunkel (Ahriman) 0:51:16|die Gemeinde Smyrna, die Zeit des Zarathustra]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Smyrna – die zweite Gemeinde (Zarathustra). Die Auseinandersetzung zwischen den polaren Kräften Licht (Ahura Mazdao) und Dunkel (Ahriman) 0:51:16|Kampf zwischen Licht und Dunkel, zwischen Ahura Mazdao (Ormuzd) und Ahriman]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Wie haben die Urinder die Welt erlebt? 0:54:13|Erwachen des Bewusstseins für das Dunkle, Sinnliche]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Die vielen Inkarnationen des Zarathustra – persische Mythologie 1:00:28|die Schüler des Zarathustra: Moses und Hermes]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Der erste Tod – Sterben bei der letzten Inkarnation 1:30:01|der erste Tod, das Sterben bei unserer letzten Inkarnation]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Der zweite Tod – Ablegen des Astralleibes 1:34:11|der zweite Tod, das Ablegen des Ätherleibes]] – [[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter#Der zweite Tod – Ablegen des Astralleibes 1:34:11|Die Hilfe des Christus beim Erwerben von Lebensgeist, eine Gnade]].&lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 3. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/UIcYFNwzUwU]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 3. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription des 3. Vortrags (von Bruno am 16. Juni 2022)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=48s Begrüßung und Einleitung (Wiederholendes zur ersten Gemeinde Ephesos) 0:00:48] ===&lt;br /&gt;
Wir steigen wieder in unser Thema die Apokalypse ein: wir sind ja noch gar nicht so weit gekommen. Wir waren das letzte Mal bei den sieben Gemeinden und bei den Briefen an die sieben Gemeinden. Es gibt also &#039;&#039;&#039;sieben Gemeinden&#039;&#039;&#039;, ganz besondere christliche Gemeinden, in Kleinasien liegen die, also eher im Westen Kleinasiens: Die erste hatten wir das letzte Mal besprochen, die &#039;&#039;&#039;Gemeinde von Ephesos&#039;&#039;&#039;, die eine Mysterienstätte hatte, mit dem &#039;&#039;&#039;Artemis-Heiligtum&#039;&#039;&#039; in Verbindung stehend, die wirklich sich in sehr große geistige Höhen erhoben hat. In diese ephesischen Mysterien war z. B. auch der &#039;&#039;&#039;Heraklit&#039;&#039;&#039; eingeweiht als einer der bekannteren Leute. Es waren Mysterien, die mit den &#039;&#039;&#039;Lebenskräften&#039;&#039;&#039; sehr viel zu tun hatten. Eben daher auch Artemis. Ihr kennt diese Statue wahrscheinlich mit den vielen Brüsten, die ist relativ bekannt als Ausdruck der Lebenskräfte und &#039;&#039;&#039;diese Lebenskräfte, hinter denen steckt ja letztlich der Christus&#039;&#039;&#039; irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=123s Das Christentum als Fortsetzung der alten Mysterien - Gnostiker 0:02:03] ===&lt;br /&gt;
Man muss ja auch sehen, dass zu dieser Zeit, als Johannes diese Apokalypse schreibt, dass man da keine Vorurteile gegen die alten Mysterien hatte, sondern man sah eigentlich das Christentum als direkte Fortsetzung dieser Mysterien. Es war sogar so, dass eben durch das Erdenleben des Christus die alten Mysterien, die vorchristlichen Mysterien, noch einmal einen Aufschwung bekommen haben. Die Mysterien waren eigentlich schon ziemlich am Absterben. So in der Zeit der ersten zwei Jahrhunderten vor und dann nach Christus, blühen sie im Grunde wieder auf und es blühten also viele geistige Strömungen auf, die man dann eben auch als Gnostik bezeichnet. &#039;&#039;&#039;Die Gnosis&#039;&#039;&#039;. Mit einer sehr großen Bandbreite, aber dann so spätestens ab dem 2. Jahrhundert und im dritten Jahrhundert ganz stark, da wird das im Grunde alles ausgerottet von den Christen. Von den Christen, die jetzt dann nämlich zur Staatskirche werden, also die Zeit Konstantins. Aber es beginnt also die Ausrottung der Gnosis schon vorher von den ersten Kirchenlehrern. D. h. die Schriften werden verbrannt und man schaut, dass niemand etwas spricht darüber, weil einfach zu viel Geistiges drinnen ist, teilweise sicher ein Geistiges, das aus der alten Zeit kommt, das die eigentliche Aufgabe des Christus teilweise nicht verstanden hat, die namentlich nicht nachvollziehen konnten die &#039;&#039;&#039;Kreuzigung des Christus&#039;&#039;&#039; und dass er &#039;&#039;&#039;durch den Tod&#039;&#039;&#039; gegangen ist. Da scheiden sich natürlich die Geister, weil wir hatten das letzte Mal auch darüber gesprochen, dass im Grunde die ganze geistige Welt, die über uns ist, die geistigen Hierarchien, die über uns sind, gerade dieses Reich des Todes nicht sehen konnten oder jedenfalls nicht hineinsehen konnten. Das war für sie das große Unbekannte. Und die ganzen alten Mysterien, ja, waren natürlich, weil wir Menschen als erste irgendwo damit konfrontiert waren, schon auch soweit, dass sie gewisse kleine Einblicke haben konnten in dieses Reich des Todes, aber dass man es aber auch sehr gerne vermieden hat dort hinein zu schauen. Also die Ägypter hatten sehr wohl Erfahrungen damit. Die mehr östlich ausgerichteten Mysterien, da hat man sich lieber mit der geistigen Welt oben beschäftigt und das unten hat man liegen gelassen. Also da wollte man sich noch nicht so stark konfrontieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=285s Das dunkle Reich der Widersacher, nicht einsehbar für die höheren Hierarchien – eine Voraussetzung für die Entwicklung der Freiheit des Menschen 0:04:45] ===&lt;br /&gt;
Ist auch klar, weil die östliche Weisheit in der alten Zeit, von wo die moderne Kultur, also die Kulturepochen eigentlich herkommen ausgehend von Indien, ja noch mit den luziferischen Kräften sehr stark arbeiten und zwar durchaus im positiven Sinn. Man muss überhaupt sehen, dass die &#039;&#039;&#039;Widersacher ja eine Aufgabe für die Menschheitsentwicklung und für die Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; überhaupt haben. Diese Aufgabe macht uns manchmal große Probleme. Den Widersachern im Übrigen auch. Aber sie sind ja letztlich dazu da, um für den Menschen die Freiheit zu ermöglichen. Und die Freiheit ist eben nur dann möglich, wenn es, ein geistiges Reich nennen wir das jetzt, eben dieses Reich der Widersacher gibt, das den höheren Hierarchien, den regelrechten geistigen Hierarchien, wenn man es so sagen will, nicht zugänglich ist. Und zwar wirklich nicht zugänglich ist. Bis hinauf! Selbst der Christus hatte keinen Zugang. Selbst das höchste Göttliche hatte keinen Zugang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus eigenen freien Entschluss haben sie also einen Weltbereich geschaffen und die Widersacher – wie R. Steiner oft sagt – dazu abkommandiert oder dazu bestellt halt über diese Reiche zu herrschen. Der &#039;&#039;&#039;Luzifer über sein Reich, das noch etwas lichter ist und der Ahriman über das dunkle Reich.&#039;&#039;&#039; Aber der Beschluss war eben: Wir, die eigentlichen hohen Hierarchien, wir halten uns von diesem Reich fern. Wir verzichten darauf dort hinein schauen zu können. Weil man muss denken, gerade wenn hohe geistige Wesen dort hinein schauen, dann beginnen sie, wenn dort etwas nicht in Ordnung ist, durch ihre geistige Ausstrahlung dieses Reich zu verändern, nämlich in Richtung des Guten, wenn man so will, des Lichten, des Hellen. Und gerade das sollte nicht der Fall sein. Weil dann wäre die Freiheit nicht möglich, sondern wir Menschen wären alle gut von Natur aus -  aber unfrei. Und mit dem Menschen hat man eben mehr vor sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=432s Der Weg des Menschen nach dem Tode – vom Lebenspanorama, über Kamaloka, Garten Eden, Devachan bis zur Weltenmitternachtsstunde 0:07:12] ===&lt;br /&gt;
Die Frage, die ich dann letztes Mal gegen Ende zu noch aufgeworfen habe: Ja, wie ist denn das überhaupt mit diesem Reich des Todes? Wie hängt das zusammen mit den Schilderungen, die wir auch von R. Steiner kennen? Den Weg, den der Mensch nach dem Tod geht, wo er ja eigentlich durch die geistige Welt durchgeht. &#039;&#039;&#039;Wie hängt das mit dem unzugänglichen Reich des Todes zusammen?&#039;&#039;&#039; Weil in Wahrheit diese Welt, wo wir durchgehen nach dem Tod, sagen wir einmal den Bereich nach dem Kamaloka, also nach dem Fegefeuer, das ist so die Zeit, die etwa 20-30 Jahre dauert, je nachdem wie alt wir halt geworden sind im Leben, ungefähr etwa ein Drittel des Erdenlebens dauert das, bis wir durch dieses Kamaloka durchgehen, uns läutern dort drinnen, und dann steigen wir aber im Grunde stufenweise in höhere geistige Sphären auf, so wie es etwa auch Dante dann schildert in seiner Göttlichen Komödie. Also dieser Aufstieg auf den &#039;&#039;&#039;Läuterungsberg&#039;&#039;&#039;, das geht durch, dann kommt man bis zum sogenannten irdischen Paradies. Das ist übrigens sehr interessant, weil dieses irdischen Paradies, damit ist der &#039;&#039;&#039;Garten Eden&#039;&#039;&#039; gemeint, und dieser liegt tatsächlich oder lag auch in der Vergangenheit etwa am &#039;&#039;&#039;Ende der Mondensphäre&#039;&#039;&#039;, dort wo die Mondensphäre beginnt, d. h. wo der Mond die Erde umkreist, wenn man eine äußerliche Marke dafür nennen will. Man darf sich natürlich das Geistig-Seelische niemals Räumlich vorstellen, aber es hat eine gewisse Widerspiegelung auch in den äußeren Gegebenheiten. &#039;&#039;&#039;Da hängt eben diese Mondensphäre stark mit dem Kamaloka zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=544s Kamaloka – eine Astralwelt, das Sinnliche fällt weg 0:09:04] ===&lt;br /&gt;
Also dort können Engelwesenheiten durchaus hineinschauen. Daher ist es so, dass bei der Schilderung bei Dante z. B. immer wieder, wenn eine neue Stufe erklommen wird, dann ist immer ein Engel dort, der weiterführt, der an dieser Schwelle wacht und der dann etwas von den Sündenmalen löscht beim Dante, der da hinaufsteigt. Das ist also nicht diese dunkle Welt des Todes eigentlich. Nicht wahr, es ist vielleicht schon eine beschwerliche Welt, je nachdem wie viel man halt auf dem Kerbholz hat. Beschwerlich sind auch vor allem Dinge, die einem im Leben gar nicht so beschwerlich vorkommen, wenn man etwa irgendwelchen irdischen Genüssen im Übermaß anhängt, und sie nur des Genusses willen macht, und nicht eine geistige Lehre daraus zieht, das muss man sich abgewöhnen, wenn man das also bezüglich essen, trinken, usw. hatte, das ist oft schwer abzugewöhnen da drüben. Weil man hat einfach das körperliche Werkzeug ja nicht mehr. Weil man muss denken, in dieser &#039;&#039;&#039;Zeit des Kamaloka&#039;&#039;&#039;, da kommt man hinein etwa drei bis dreieinhalb Tage nach dem Tod, wenn also diese Lebensrückschau vorbei ist, ja dann ist aber auch alles Sinnliche weg. &#039;&#039;&#039;Es gibt nichts Sinnliches mehr&#039;&#039;&#039;. D. h. es bleiben jetzt nur mehr seelische Erlebnisse zunächst einmal, also die Farben verschwinden, die Gerüche verschwinden, der Geschmack verschwindet, das alles ist an die physischen Sinnesorgane letztlich gebunden. Das fällt mit dem Tod weg. Also in den dreieinhalb Tagen das Lebenspanorama, das hat noch sehr viel sinnesartigen Charakter, der Gang durch das Kamaloka, durch diese Reinigungszeit ist ganz anders. Also das ist so, wie wenn wir alles Sinnliche ausschalten würden und nur das, was wir innerlich Seelisch erleben, und das aber jetzt zu einer ganz großen Welt erweitert, das ist einmal die Grundvorstellung dessen, was man &#039;&#039;&#039;Seelenwelt&#039;&#039;&#039; nennt, &#039;&#039;&#039;Astralwelt&#039;&#039;&#039; nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=687s Die Welt des Todes: Wo befindet sie sich? 0:11:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, aber jetzt ist dieses Kamaloka trotzdem nicht die Welt des Todes. Die eigentliche Welt des Todes, in die die Engel nicht hineinschauen können und auch die höheren Hierarchien nicht hineinschauen können. Die Frage ist: &#039;&#039;&#039;Wo ist dieses mysteriöse Reich?&#039;&#039;&#039; Das aber nicht nur bei Dante beschrieben wird, sondern schon bei den Griechen sehr stark beschrieben wurde, als die &#039;&#039;&#039;Unterwelt&#039;&#039;&#039;, auch die Ägypter sprachen schon von Unterwelt, sprachen sogar von unteren Göttern, die dort hausen in dieser Unterwelt. Bei den Griechen ist es dann halt der &#039;&#039;&#039;Hades&#039;&#039;&#039; usw., der dort herrscht. Hades heißt im Übrigen nicht sehen können, Hades, haides geschrieben, da steckt das Wort „Idee“ drinnen und im Wort „Idee“ steckt eigentlich sehen drinnen, idein = denken, videin = sehen – also Gedanken sehen. D. h. die Unterwelt ist ein Ort, wo man das nicht mehr sehen kann. Auch nicht mehr diese Gedankenwelt erleben kann, zumindest nicht die Gedankenwelt, die noch aus der oberen geistigen Welt kommt, wir haben es also mit einer unteren geistigen Welt zu tun, mit einer dunklen geistigen Welt zu tun wenn man so will. Naja, es ist in Wahrheit auch ein Teil, nämlich der &#039;&#039;&#039;unterste Teil der Astralwelt&#039;&#039;&#039;, aber jener Teil, der bildlich gesprochen unter der Erde liegt. Nicht wahr, dazwischen ist nämlich unsere Sinneswelt, man kann sagen, es gibt eine Astralwelt, die über das Sinnliche hinausführt und es gibt eine untere Astralwelt, die in das Untersinnliche hineinführt. Auch die Schilderungen, die nämlich aus dieser unteren Astralwelt gegeben werden, die zwangsläufig nur in sinnlichen Bildern geschildert werden kann, auch dort erlebt man in Wahrheit nicht sinnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch diese ganzen Schilderungen der Hölle, diese ganzen drastischen Bilder, sind eine Übersetzung in ein sinnliches Bild. Aber es ist in Wahrheit ein sehr beklemmendes seelisches Erlebnis, ein seelisches Erlebnis, wo man spürt, ich bin jetzt in einer Welt, in der nirgendwo das geistige Licht leuchtet. Weil selbst im Kamaloka, da scheint ein Licht herein, selbst wenn es teilweise nur ein luziferisches ist, aber es scheint ein geistiges Licht hinein, aber &#039;&#039;&#039;in diese untere Astralwelt scheint kein geistiges Licht herein&#039;&#039;&#039;. Das ist das Problem. Daher können dort auch die Engelwesenheiten, die ganzen Hierarchien nicht hineinschauen. Und das Erleben der Menschen war eben so, dass tatsächlich spätestens in der griechischen Zeit man fast nur mehr dieses Reich gesehen hat, und die höhere Astralwelt, die lichtere Astralwelt konnte man nicht mehr sehen. Vielleicht ein bisschen noch vom Kamaloka, das man bewusst erlebte. Aber vor allem erlebte man etwas von dieser unteren Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=903s Der Weg des Menschen nach dem Tod: vom Lebenspanorama, über Kamaloka, Garten Eden, Devachan bis zur Weltenmitternachtsstunde – und wieder zurück 0:15:03] ===&lt;br /&gt;
Die Frage ist: &#039;&#039;&#039;Wann man es erlebte?&#039;&#039;&#039; Die Schilderung geht ja dahin, dass der Mensch nach dem Tod in dieses Reich hinein geht. Aber eigentlich ist die Geschichte ein bisschen anders. &#039;&#039;&#039;Dieses starke Erleben der unteren Astralwelt passiert nämlich nicht nach dem Tod gleich&#039;&#039;&#039;. Weil: Wie geht der Weg? Also wir haben diese drei bis dreieinhalb Tage der Rückerinnerung, dann löst sich unser Lebensleib auf, also die Lebenskräfte, mit denen dieses Bild dann verweht sozusagen in der Ätherwelt oder der Ätherwelt eingeschrieben wird. Dann gehen wir in das &#039;&#039;&#039;Kamaloka&#039;&#039;&#039; hinein, also in diese untere, naja unter ist falsch, aber in diese niedere astralische Sphäre, aber immer noch eine überirdische, es ist eine übersinnliche noch. Und von dieser übersinnlichen Astralsphäre, also die mit der Mondensphäre zusammenhängt, steigen wir dann weiter durch die Merkursphäre, durch die Venussphäre, bis zur Sonnensphäre. Das ist alles noch Bereich der oberen Astralwelt. Also auch die Sonnensphäre hängt eigentlich mit dem Astralischen zusammen. Während wir das dann bei der zweiten Gemeinde in Kleinasien im Übrigen auch sehen, dass das auch eine Rolle spielt, gerade diese astralische Sonnensphäre. Das ist die höchste Astralsphäre, der höchste Astralbereich könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es erst in die eigentliche geistige Welt im engeren Sinn hinein, also das was R. Steiner manchmal auch genannt hat &#039;&#039;&#039;das niedere Devachan und dann das höhere Devachan&#039;&#039;&#039;, es gibt also eine untere und eine obere geistige Welt, das will ich aber jetzt nicht im Detail ausführen, weil das führt uns zu weit weg. Und dann kommt eine &#039;&#039;&#039;Weltenmitternachtsstunde&#039;&#039;&#039;. Das ist also die Zeit, wo man beginnt wieder herunterzusteigen und den Entschluss eben gefasst hat in eine neue Inkarnation, in ein neues Erdenleben herabzusteigen. Jetzt geht ein &#039;&#039;&#039;langer Abstieg durch die Planetensphären&#039;&#039;&#039;, bildlich gesprochen zumindest. Konkret gesprochen heißt es, ich habe zu tun mit den ganzen geistige Wesenheiten, die mit diesen Planetensphären zu tun haben, ich habe zu tun natürlich auch mit den anderen Menschen, die sich gerade in diesem Bereich bewegen, und dann komme ich immer näher, ich komme in die Mondensphäre wieder herunter, dann wird es also Zeit sich zu kümmern wirklich einen ganz konkreten Leib zu finden, es wird schon vorher vorbereitet natürlich, aber dann wird es immer konkreter. Und man muss sich ja nicht nur einen physischen Leib zubereiten, der durch die Vererbungslinie kommt, der bereitgestellt wird, man muss halt einen auswählen, also den hat man schon gesucht, aber jetzt muss sich dazu bilden ein Ätherleib, ein Astralleib, dann kann sich das ICH erst inkarnieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=1109s Karmapäckchen im unteren Astralbereich – Aufsammeln unmittelbar vor der Geburt zu einer neuen Inkarnation 0:18:29] ===&lt;br /&gt;
Ja, und jetzt gerade bei der Bildung des Astralleibes gibt es einen springenden Punkt. Ich habe nämlich die ganze Geschichte vom Weg durch den Tod, also wie wir da durch die geistige Welt gehen, habe ich eines noch ausgelassen. Wenn wir durch das Kamaloka durchgehen, also durch die Mondensphäre, den ersten Bereich der Läuterung, dann können wir einiges läutern dort, das dann rein genug ist, um in höheren Sphären mitgenommen werden zu können. Es gibt aber ganz &#039;&#039;&#039;gewaltige Brocken&#039;&#039;&#039;, die wir nicht mitnehmen können, die in unserem Astralleib sind. Das sind nämlich die Sachen, in denen unser Karma drinnen steckt. Karma wird letztlich alles das, also was dann in die nächste Inkarnation hineinwirkt, was wir nicht über diese Kamaloka-Sphäre hinaus mitnehmen können. Sondern was wir um Grunde schon im untersten Bereich dieser Kamaloka-Sphäre zurücklassen müssen. Und genau diese karmischen Kräfte, wenn man so will, also diese astralischen Kräfte, die sammeln sich jetzt sehr stark in dieser unteren Astralwelt, die also im untersinnlichen Bereich, im unterirdischen Bereich liegt, d. h. das was in dieser sogenannten Hölle oder Unterwelt drinnen steckt, das sind wirklich unsere karmischen Verfehlungen, die wir nicht im Kamaloka abtun können, die wir dort nicht ausgleichen können. Die sammeln sich dort unten. Man könnte sagen, dort &#039;&#039;&#039;warten unsere Karmapäckchen auf uns&#039;&#039;&#039;. Die müssen wir uns nämlich dann, wenn wir jetzt zu einer neuen Geburt heruntersteigen und uns unseren neuen Astralleib bilden, da müssen wir diese &#039;&#039;&#039;Karmapäckchen wieder aufsammeln&#039;&#039;&#039;. Und das ist natürlich mit sehr starken Erlebnissen verbunden. Also ganz besonders stark ist das auch in der Zeit, in der dann schon wirklich die Zeugung und die Befruchtung stattfinden, weil da ziehen sich also die wichtigsten Dinge zusammen. &#039;&#039;&#039;Und da gehen wir alle in Wahrheit durch diese Unterwelt durch&#039;&#039;&#039;. Das heißt gar nicht nach dem Tod, sondern unmittelbar vor der Geburt da in der ersten Phase der Entwicklung, wenn wir aber schon physisch verankert sind, da gehen wir durch. Und dann begleitet uns in Wahrheit diese dunkle Welt das ganze Leben, die Hölle nämlich, nur sie ist unter der Schwelle unseres Bewusstseins, zumindest meistens. Manchmal kann es durchbrechen, dann kann das sehr gefährlich werden, wenn man nicht darauf vorbereitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=1297s Karmapäckchen stellen unsere Aufgaben im Erdenleben dar 0:21:37] ===&lt;br /&gt;
Weil normal sorgt also unser Karma, unser Schicksal dafür, dass es gar nicht uns so zu Bewusstsein kommt, wie dunkel diese Kräfte sind, sondern das Schicksal führt uns eben in bestimmte Situationen, wo wir jetzt hier im Irdischen eine Tat setzen können, die dieses Karma auflöst. Das sind eigentlich die wichtigsten Taten, die wir vollbringen können auf der Erde, weil diese Karmapäckchen, also diese dunklen astralischen Wolken, die da in dieser Welt des Todes jetzt unten herumschwirren, die können nur wir als das Individuum, das dieses Karma auf sich geladen hat, auch wieder auflösen. Diese Taten, die wir damals begangen haben, wodurch wir uns dieses Karma aufgeladen haben, haben natürlich auch weit in der Welt draußen gewirkt, das können wir eh alles nicht mehr so einfach gutmachen, aber dieses Päckchen, das wir mittragen, das können wir auch nur selber auflösen. Und &#039;&#039;&#039;diese Aufgabe haben wir während des Erdenlebens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, unsere Aufgabe ist sozusagen während des Erdenlebens, ein kleines Stückchen dieser finsteren Welt des Todes aufzulösen. Sie besteht im Grunde zum größten Teil aus diesen Dingen, aus diesem dunklen Karma, das wir mit uns schleppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=1399s Ahriman, der Verwalter des dunklen Reiches 0:23:19] ===&lt;br /&gt;
Diese Kräfte werden natürlich sehr stark auch benutzt und verwaltet vom &#039;&#039;&#039;Herrn Ahriman&#039;&#039;&#039;, der spielt da eine sehr große Rolle. &#039;&#039;&#039;Denn es ist sein Reich, wo diese Kräfte drinnen liegen&#039;&#039;&#039;. Das wollte ich nur so als Einleitung für den heutigen Vortrag sagen, damit wir wissen, was ist dieses Reich des Todes, dieses Reich des Ahriman ganz konkret. Und damit wir es ein bisschen auseinanderhalten können eben von dem Weg, den wir unmittelbar nach dem Tod gehen. Also es ist eigentlich paradoxerweise diese dunkle Welt, die wir kurz vor der Geburt erleben, relativ kurz vor der Geburt. Und an die erinnern wir uns auch. Ihr wisst vielleicht oder könnt euch erinnern, Plato hat immer davon gesprochen, überhaupt unser Denken, unser Bewusstsein und so, ist eine Art Wiedererinnern an das, was vor der Geburt war. Ja, ja, das ist schon richtig. Da sind aber eben auch genau diese dunklen Dinge drinnen. Aber solange wir nicht reif sind, geistig stark genug sind, diesen Dingen voll und ganz ins Auge zu schauen, so bleiben sie mehr im Unterbewussten. Aber man muss wissen, wenn man namentlich als heutiger moderner Mensch eben einen geistigen Weg geht, sich mit geistigen Dingen beschäftigt, damit fängt es schon an, also schon einfach wenn man anthroposophische Bücher angenommen liest, ernsthaft liest, fängt ja der geistige Weg an, und wenn man dann vielleicht noch geistige Übungen macht, dann verstärkt sich das, dann muss man damit rechnen, vielleicht nicht schon in dieser Inkarnation, aber spätestens in der nächsten, dass man &#039;&#039;&#039;sehr stark mit diesen dunklen Kräften bewusst konfrontiert wird&#039;&#039;&#039;. Nämlich dann, wenn die eigene geistige Kraft stark genug ist, um bewusst jetzt diese dunklen Karma-Päckchen aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=1534s Auflösen der Karmapakete bedeutet Entwicklung von Geistselbst 0:25:34] ===&lt;br /&gt;
Denn was sind diese Karma-Päckchen? Die sind &#039;&#039;&#039;von ihrer Substanz her etwas Seelisch-Astralisches&#039;&#039;&#039;. Eben etwas Seelisch-Astralisches, das durch uns verdorben wurde. Wenn wir das bewusst auflösen können, wenn wir Seelisches-Astralisches bewusst auflösen können, was entwickeln wir dann? Dann entwickeln wir &#039;&#039;&#039;Geistselbst&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Geistselbst ist nämlich der verwandelte oder teilweise verwandelte Astralleib&#039;&#039;&#039;. Und das wichtigste, was wir verwandeln müssen, ist eben unser Karma. Das müssen wir auflösen. Das ist das Erste. Und in dem Maße in dem wir es auflösen, erwerben wir uns Geistselbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=1582s Buddhaschaft – gesamtes Karma ist aufgelöst bzw. verwandelt 0:26:22] ===&lt;br /&gt;
Und wenn jemand sein gesamtes Karma aufgelöst hat, dann hat er vollkommen sein Geistselbst entwickelt. Dann ist er eine Stufe höher gestiegen. Ab dem Zeitpunkt müsste er nicht mehr zu einer irdischen Inkarnation heruntersteigen, weil es kein Karma mehr aufzulösen gibt. Und dass er es so weit gebracht hat, das Geistselbst vollauf zu entwickeln, zeigt auch, dass sein ICH bereits so stark ist, dass er auch dafür nicht mehr die irdische Inkarnation braucht. Das heißt er steigt im Grunde auf jetzt zu einem Wesen – es gibt erst sehr wenige, die so weit sind auf Erden – die die Stufe eines Buddha erlangt haben. Nicht wahr, Buddha konnte mit Recht sagen, dies ist meine letzte irdische Inkarnation, weil er hat es geschafft,  seinen kompletten Astralleib in Geistselbst umzuwandeln. Das steckt ja auch in der buddhistischen Lehre irgendwo dahinter, diese Anweisung im Grunde: Wie arbeite ich mein ganzes Karma auf? Wie verhindere ich, dass ich Neues erzeuge? Das heißt, wie verhindere ich, dass dunkle Astralkräfte da hinunter sinken in dieses Reich des Todes?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=1672s Buddha ist einzuordnen in die griechisch-lateinische Kulturepoche 0:27:52] ===&lt;br /&gt;
Damit ist unausgesprochen aber immer auch gleich gesagt, dass ja damit langsam dieses Reich des Todes überhaupt aufgelöst wird. Weil da geht es ja nicht nur um mein Karma, sondern je mehr Menschen daran arbeiten, desto mehr verschwindet überhaupt diese untere Astralwelt, diese Welt des Todes. Es ist hier so, der Buddha, von dem man als der Buddha spricht, also der historische Buddha, der so etwa im 6. Jahrhundert vor Christus lebte, war ja nicht der erste und einzige Buddha. Es gab welche, die ihm vorausgegangen sind und es gibt welche, die ihm nachfolgen werden. Also es sind schon andere Menschen auf diese Stufe unter anderen Bedingungen aber aufgestiegen. Aber besonders diese Lehre des historischen Buddha in der Art, wie sie damals gegeben wurde, ist ganz typisch für die bereits in Wahrheit griechisch-lateinische Zeit. Nicht wahr, die griechisch-lateinische Zeit fängt an im 8. Jahrhundert vor Christus jetzt grob gesprochen, also seit &#039;&#039;&#039;Gründung Roms&#039;&#039;&#039;, um das Datum der Gründung herum, es ist sehr wichtig auch als Markierung, man darf sich ja diese Übergänge nicht so von einem Schlag zum nächsten vorstellen, sondern es sind Jahre, Jahrzehnte der Übergangszeit, aber doch immerhin, man kann sagen im 8. Jahrhundert beginnt es und &#039;&#039;&#039;in diese Zeit fällt auch das Erdenleben des historischen Buddha hinein&#039;&#039;&#039;. Also der gehört nicht in die urindische Zeit, sondern er gehört bereits in die &#039;&#039;&#039;griechisch-lateinische Zeit&#039;&#039;&#039;. Und das ist eben genau auch die Zeit, wo dieses untere astralisches Reich am Finstersten war, da hat es im Grunde die maximale Finsternis erreicht um die Zeitenwende herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=1797s Christus steigt als erste geistige Wesenheit hinab in das dunkle Reich des Todes 0:29:57] ===&lt;br /&gt;
Und da konnte wirklich ein &#039;&#039;&#039;starker Impuls&#039;&#039;&#039; eben dadurch geschehen, dass ein geistiges Wesen, das sonst nie durch den Tod geht – weil die geistigen Hierarchien über uns gehen eben nicht durch den Tod, nur durch Verwandlungszustände – dass dieses geistige Wesen, eben der Christus, beschlossen hat &#039;&#039;&#039;durch den Tod zu gehen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;in dieses dunkle Reich hineinzusteigen und dadurch eben einen ganz starken Impuls dafür zu geben, dass die Menschen dieses dunkle Reich langsam auflösen können&#039;&#039;&#039;. Der Christus kann es nicht für uns auflösen. Er kann uns nur den Impuls dazu geben und er kann uns eine gewisse Kraft dazu verleihen. Aber tun müssen wir es selber. Einfach schon aus dem Grund, weil jeder sein eigenes Karma nur selbst auflösen kann. Man kann einem anderen Menschen helfen und unterstützen dabei, dass er selbst sein eigenes Karma auflöst. Aber ich kann es ihm nicht in dem Sinne abnehmen, dass ich sage, ja du bist zu schwach dazu, ich mach´s für dich. Das geht nicht! Die eigentliche Kernaufgabe muss ich immer selbst übernehmen. Also das heißt, der Christus war der große Helfer, der den Menschen begleiten kann, der ihn unterstützen kann dabei, wenn wir selbst diese Arbeit übernehmen. Das alles spitzt sich zusammen &#039;&#039;&#039;zur Zeitenwende&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=1890s Wird es uns gelingen das dunkle Reich aufzulösen? 0:31:30] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist es die große Frage, gelingt es &#039;&#039;&#039;dieses dunkle Reich aufzulösen?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Das ist unsere heutige Aufgabe nach wie vor&#039;&#039;&#039;. Wir sind noch lange nicht fertig. Oder gelingt es nicht? Ja wird es vielleicht noch dunkler? Obwohl es eigentlich schon am Dunkelstmöglichen war, aber es kann eigentlich noch schwärzer als schwarz werden. Also es kann auch da noch tiefer hineinfallen. Dann würde sich tatsächlich eine eigene ahrimanische Welt selbständig machen und Menschen mit hineinziehen dort. Wir werden dann sehen, dass solche Dinge in der Apokalypse sehr deutlich geschildert werden. Das wird dann &#039;&#039;&#039;letztlich die letzte große Scheidung der Geister&#039;&#039;&#039; sein, dass Menschen mitgehen vielleicht in diesem dunklen Reich, in das das geistige Licht überhaupt nicht mehr fallen kann. Aber eine große Entscheidung ist da eben zur Zeitenwende gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: Meine Frage ist, wieso Moses geharrt hat und all die Großen?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W.: Na ja, der Punkt ist eben, auch sie waren noch nicht so weit zunächst einmal, dass sie ihr Karma, dass sie eben auch hatten, vollkommen aufgelöst haben. Und daher blieben ja auch gewisse karmische Pakete in dieser dunklen Welt drinnen. Aber sie waren so weit zur Zeitenwende, also schon durch eigene Arbeit, dass also durch die Unterstützung, dass der Christus jetzt hineinkam in dieses Reich und so wie ein Blitz es einmal erleuchtet hat, dass das ihnen die Kraft gegeben hat letztlich, den letzten Rest ihres Karmas zu überwinden und aus dem herauszukommen. Und das betrifft also viele große Eingeweihte, namentlich auch die Propheten, die im Alten Testament geschildert werden. Die Bibel konzentriert sich natürlich mehr auf diesen hebräischen Weg sozusagen. Aber es gab auch in anderen Weltbereichen in Wahrheit Menschen, die erlöst wurden. Der Dante in seiner Göttlichen Komödie kennt das natürlich noch nicht ganz so und glaubt, dass wirklich nur die, die durch den Christus direkt erlöst wurden, also in nachchristlicher Zeit erlöst wurden, dass nur die dann eine Chance haben hinauszukommen. Also wer nicht getauft ist sozusagen, kann nicht hinein. So ist es nicht! Weil ja viele vorchristliche Eingeweihte ja in Wahrheit auch Eingeweihte waren, die &#039;&#039;&#039;das Kommen des Christus&#039;&#039;&#039; vorbereitet haben. Das ist nur in der Kirchenlehre später alles sehr schief – sage ich einmal vorsichtig – herübergekommen und verdreht worden bis zu einem gewissen Grad. Also das hat damit nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: Vielen Dank! Unglaublich stark dein Einstieg! Ich genieße das sehr. Meine Frage ist: Was ist mit diesen 40 Tagen nach dem Schwellenübertritt? Das ist ja die Zeit, die man auch als Christi Himmelfahrt bezeichnet. Und das hast du jetzt ausgeklammert eigentlich. Und das interessiert mich, weil das zum Beispiel ein Datum ist, wo früher die Seelenmessen gehalten wurden und dieses Datum auch spirituelle Erfüllung beinhaltet. Wo siehst du diesen Zusammenhang? Also diese Christi Himmelfahrt sozusagen, hat das mit dem Totenreich auch zu tun oder ist das dann eben diese Verbindung… ? &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W.: Es ist die Überwindung. Es ist die &#039;&#039;&#039;Überwindung dieses Totenreiches&#039;&#039;&#039;. Diese vierzig Tage, das gab es ja als Zeitraum auch schon in vorchristlicher Zeit. Also es gibt da Fakire, oder gab es, die sie vierzig Tage begraben haben lassen unterirdisch und auch in einem fast toten Zustand dort ausgeharrt haben diese vierzig Tage und das ist tatsächlich ein Weg, der aus dem dunkelsten Reich zumindest herausführt. Und da sind aber die Erlebnisse drinnen in diesen vierzig Tagen gerade ganz stark dann von dem Reich des Todes auch. Aber das muss man sehr bewusst anstreben. D. h. normalerweise wenn Menschen heute durch den Tod gehen, streifen sie an das nach dem Tod nur sehr kurz an eigentlich. Und sie erleben das in der Regel nicht sehr bewusst. Also gerade diese vierzig Tage. Es ist ein gewisses Aufwachen zum Beispiel, also es flammt einmal deutlich auf, wenn das Lebenspanorama verschwindet, also nach den 3 – 3,5 Tagen, da ist einmal ein Bewusstseinsaufleuchten. Es ist aber dann, und wenn das Begräbnis dann nach der Zeit oder innerhalb dieses Zeitraums irgendwo passiert, dann ist das sehr gut. Aber es ist dann so, dass hier eigentlich dieser unterste Bereich der Seelenwelt, also das Reich der unteren Seelenwelt, das geht man auf jeden Fall durch. Das entspricht in etwa diesen 40 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage des Zuhörers geht weiter: Ja aber du hast gesagt, das geht man ja bei einer neuen Inkarnation durch.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W.: Ja, das ist richtig. Jetzt sage ich es noch etwas genauer. Man geht nämlich in der Regel zwar &#039;&#039;&#039;nach dem Tod schon durch, aber ganz unbewusst&#039;&#039;&#039;, d. h. man schläft sozusagen. Man verschläft diese Zeit. Während man sie dann, wenn man &#039;&#039;&#039;zur neuen Geburt hereinkommt, sehr bewusst erlebt&#039;&#039;&#039;. Das ist der Unterschied. Aber bei Eingeweihten zum Beispiel, die gehen dann bewusster auch nach dem Tod oder auch bei ihrem Einweihungsweg gerade auch durch dieses dunkle Reich durch. Und dann ist die Möglichkeit erst wirklich – ich möchte sagen – rechtmäßig aufzusteigen in die höhere geistige Welt, d. h. die Himmelfahrt letztlich anzutreten oder zu beginnen. Also dieses Recht muss man sich in gewisser Weise als Eingeweihter erst erwerben. Und das wurde auch immer drängender einmal schon so gegen die ägyptische Zeit, da ist es schon deutlicher eine Auseinandersetzung und dann in der griechisch-lateinischen Zeit erst recht. Dort ist daher immer ganz stark das Thema Durchgang durch die Unterwelt. D. h. die Eingeweihten gehen bei der Einweihung oder gleich nach dem Tod bewusst dort durch, die Mehrzahl der Menschen wenn sie hereinkommen in die Inkarnation. Hilft das ein bisschen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: Darf ich auch eine Frage stellen? Und wenn die Leute, also diese Verstorbenen an diesem vierzigsten Todestag irgendwie unterstützen, geht das, dass das dann halbwegs bewusst durchgeht?&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W.: Ja! Ich meine, es hängt natürlich immer vom individuellen Fall ab. Aber es ist auf jeden Fall hilfreich, also gerade nach diesen vierzig Tagen, auf die zu achten auch irgendwo, weil das ist immer die Chance, dass das Bewusstsein viel stärker aufwacht, weil das jetzt diese vierzig Tage themahafter war oder zumindest gerade diese unteren Bereiche nicht gesehen hat. Aber es ist individuell. Es ist sehr individuell natürlich. In Wahrheit verläuft dieses Leben, gerade in der ersten Zeit, mit starken Schwankungen, wo das Bewusstsein mal stärker, mal schwächer ist. Und es ist auch noch nicht so ganz rhythmisch. Es wird später rhythmischer, also fast wie ein Schlafen und Wachen, wenn man es jetzt mit dem Irdischen vergleichen wollte, wo das Bewusstsein nämlich dann mehr auf die eigene Welt bezogen ist und dann mehr sich verbindet wieder mit der seelisch-geistigen Umwelt. Das ist ein gewisser Rhythmus, der sich dann später herausbildet. Aber in der ersten Zeit nach dem Tod ist dieser Rhythmus noch kein wirklicher Rhythmus, sondern es schwankt sehr stark und es gibt sehr starke individuelle Unterschiede.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=2464s Materialismus und nachtodliche Isolation und Einsamkeit 0:41:04] ===&lt;br /&gt;
Vor allem Menschen, die sehr im Materialismus stecken oder gesteckt haben im Erdenleben, tun sich gerade in dieser Anfangsphase unheimlich schwer, weil sie sind dann eigentlich fast ganz nur &#039;&#039;&#039;auf sich selbst konzentriert&#039;&#039;&#039;. Das heißt im Grunde auf ihr Ego. Aber auch davon erleben sie nur Fadenscheiniges, weil &#039;&#039;&#039;sie sind noch nicht stark genug, dass sie jetzt wirklich diese Karmapäckchen in ihrer vollen Tiefe ansehen können&#039;&#039;&#039;. Aber sie merken nur, alles was ich bis jetzt für mein Ich gehalten habe, ist nicht ganz so schön, wie ich es erhofft habe. Und sie haben dann vor allem im Extremfall zumindest sehr wenig Kontakt bis gar keinen zu den geistigen Wesenheiten, die um sie sind. Also das heißt die Toten, die vor ihnen hinübergegangen sind, mit denen sie eigentlich verbunden sind, aber sie kommen nicht hin. Und das ist ein Zustand, der dann schon erlebt wird als – wie soll man sagen - &#039;&#039;&#039;finster und eisig&#039;&#039;&#039;. Eisig deswegen, weil man keine Seelenwärme rundherum spürt. Man weiß, da ist so viel Seelisches, das sind Wesen um mich, aber ich komme nicht heran. Ich kann nicht mit ihnen in Verbindung treten. Also das kann passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=2553s Neue Kräfte schöpfen im Leben zwischen Tod und neuer Geburt 0:42:33] ===&lt;br /&gt;
Aber es ist daher auch so ein gewisses Mittel, um überhaupt das Bewusstsein zu dämpfen in dieser Zeit, weil das sehr schlimme Erlebnisse sein können. Also es wird schon einmal so sein, dass beim Durchgang durch den Tod man dieses Reich auch sehr stark und sehr bewusst erlebt. Also es hat schon einen Sinn, warum man es heute normalerweise noch nicht so stark nach dem Tod erlebt, sondern erst vor der Geburt, weil, wenn wir durch die ganze geistige Welt durchgegangen sind, &#039;&#039;&#039;dann nehmen wir eine ganze Menge geistiger Kräfte mit zu dieser Geburt herunter, die uns stärken, um jetzt bewusst dieser Sache ins Auge zu schauen&#039;&#039;&#039;, weil wir sind es, wir haben jetzt gelernt, wir sind es ja, wir wollen da hinunter, und wir wollen eigentlich nur aus einem einzigen Grund herunter. Wir müssen diese dunklen Flecken auflösen. Das heißt, da kommt der ganz starke Impuls, ich will das sehen, ich muss das sehen und ich muss mir meine Aufgabe suchen. Aber es wird in der Zukunft sicher so kommen, dass wir es auch, also zumindest die Menschen, die geistig ihr Bewusstsein schon stärker entwickelt haben, dass die auch nach dem Tod dieses dunkle Reich erleben und sehen, aha, da liegt meine Aufgabe für die nächste Inkarnation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten wird es halt so nach und nach schrittweise gelüftet, dieses Geheimnis, dass man sich halt vorbereitet. Wir müssen jetzt bereits, wenn wir durchgehen durch die geistige Welt nach dem Tod, da müssen wir ja vorbereiten die Schritte, die wir unternehmen müssen, um das aufzulösen. Und man muss auch denken, wir haben ja in der Regel alle schon recht viele Inkarnationen auf Erden hinter uns und wir waren allesamt schon ziemlich wüste Geschöpfe. Alle, ohne Ausnahme. Also wo wir andere Wesen zu quälen oder zu töten noch das Mindeste ist. Das sind noch die Kleinigkeiten. Also wo wir auch sogar mit schwarzmagischen Kräften in Berührung kamen. Das ist sehr, sehr verbreitet. Und das sind also die Karmareste, die wir in uns haben, wo es sehr weise ist, dass wir uns die noch für eine spätere Zukunft noch aufheben, um sie aufzuarbeiten, weil wir jetzt noch gar nicht dazu fähig sind. Also da wartet einiges auf uns. Und diese Pakete sind aber für uns geschnürt sozusagen, die liegen bereit für uns. Und sie warten auf uns, auf jeden einzelnen individuellen Menschen. Und das ist auch nicht so unplausibel, dass also gerade die schlimmsten karmischen Verfehlungen, die am schwersten aufzulösen sind, dass wir diese Aufgabe halt erst in der Zukunft – oder die meisten von uns – erst in der Zukunft werden angehen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=2754s Die Apokalypse – das Buch der Priester 0:45:54] ===&lt;br /&gt;
Und daher werden die Aufgabenstellungen natürlich aber auch in der Zukunft immer schwieriger. Und da hängt sehr viel damit zusammen, warum dann in der Apokalypse überhaupt in den späteren Kapiteln also sehr erschreckende Dinge kommen, obwohl diese Bilder eh noch immer sehr mild sind im Vergleich zu dem, wenn man sie dann wirklich Seelisch-Geistig erlebt. Weil sie sind ja auch nur eine Übersetzung in sinnliche Bilder, um sie überhaupt kommunizieren zu können. Aber das ist etwas, was uns bevorsteht, jedem Einzelnen, also &#039;&#039;&#039;jeder einzelne erlebt seine eigene Apokalypse im Grunde&#039;&#039;&#039;. Und natürlich wir als Menschheit gemeinsam auch eine gemeinsame Apokalypse. Aber im Grunde hat jeder seine apokalyptische Aufgabe. Das ist auch ein Grund, warum Rudolf Steiner gerade den Priestern der Christengemeinschaft, für die er eben Vorträge gehalten hat, denen er die Sprüche und das alles gegeben hat, die liturgischen Texte, warum er denen ganz besonders die Apokalypse ans Herz gelegt hat. Er hat gesagt, &#039;&#039;&#039;das ist das Buch der Priester&#039;&#039;&#039;. Weil ihr müsst die Menschen begleiten und sie unterstützen dabei, dass sie diesen Weg gehen können. Und dieser Weg ist eben, dass jeder letztlich durch seine Apokalypse durchgehen muss. Und der Priester, wenn er helfen will dabei, also begleiten will und stützen will sozusagen den Menschen auf diesem Weg, der muss erst recht in diesen Dingen drinnen leben können. Und er muss sozusagen im Grunde seine Apokalypse finden. D. h. seine Aufgabe für die Zukunft. Und da ist in Wahrheit sehr viel mehr noch zu tun, also die Bilder, die da geschildert sind. Das sind so grobe Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=2878s Was ist gemeint mit „in Kürze“ am Beginn der Apokalypse 0:47:58] ===&lt;br /&gt;
Ihr kennt ja auch den Anfang der Apokalypse, wo es dann immer so schön heißt: &#039;&#039;&#039;Dies ist die Wesensenthüllung Jesu Christi, die der Vatergott gegeben hat, um denen, die ihm dienen wollen zu zeigen, was in der Zukunft geschehen soll.&#039;&#039;&#039; Oder oft wird es fast besser – ausnahmsweise muss ich sagen – übersetzt, was &#039;&#039;&#039;„in Kürze“&#039;&#039;&#039; geschehen soll. Nur – dieses „&#039;&#039;in Kürze“&#039;&#039; heißt nicht morgen oder übermorgen, auch nicht in zehn Jahren. Es ist überhaupt keine Zeitangabe damit gemeint, sondern es ist in Wahrheit gemeint – und das ist in Wahrheit ein sehr treffender Hinweis von R. Steiner – es ist gemeint, es wird ganz &#039;&#039;&#039;kurz und knapp geschildert&#039;&#039;&#039;, was zu tun ist und was geschehen wird. Und die eigentliche Aufgabe füllt Bibliotheken sozusagen, wenn man das niederschreiben wollte. Aber jeder muss seine eigene Bibliothek schreiben. Das sind nur ein paar Orientierungspunkte. Das heißt &#039;&#039;in Kürze&#039;&#039;. Also &#039;&#039;&#039;ein knapper Auszug&#039;&#039;&#039;. Eine Art Landkarte. Welche wichtigen Punkte abzuarbeiten sind und denen ein jeder in der einen oder anderen Weise begegnen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazwischen sind viele, viele Zwischenstationen, von denen hier nicht gesprochen wird, weil sie sehr individuell auch sind. Und weil man sie gar nicht schildern kann. Das wäre viel zu schwierig das in sinnliche Bilder zu übersetzen. Man muss immer denken, die eigentliche geistige Wahrnehmung, die Imagination lässt sich nicht sinnlich erleben. Die &#039;&#039;&#039;Imagination ist eben ein übersinnliches Erlebnis&#039;&#039;&#039; und jede sinnliche Beschreibung ist immer eine Übersetzung und damit immer eine Verkürzung. Also wer schon einmal an ein imaginatives Erleben herangestreift ist, der weiß, wie viel reicher das ist, als was man bei noch so viel Fleiß darüber niederschreiben kann. Das ist von hundert Gedankenbildern – ich sage es jetzt vorsichtig Gedankenbilder, nennen wir es einmal so – die durch den Geist fluten, davon kann ich vielleicht einen Satz festhalten. Wenn die hundert Gedankenbilder oder hundert Sätze sozusagen vorbei sind, sind schon wieder die nächsten hundert da. Also da komme ich gar nicht nach. Und sie sind ja sofort wieder weg. Ich kann zwar wieder in der Meditation  zurückgehen, aber im Grunde kommen sie und verschwinden schon wieder und kommen, verschwinden. Aber &#039;&#039;&#039;es ist eine Fülle, von der ich nur einen winzigen Auszug hereinholen kann&#039;&#039;&#039;. Und das ist in Wahrheit gemeint mit dem, was „&#039;&#039;in Kürze“&#039;&#039; geschieht. Es ist in Kürze geschildert, was geschieht. Das ist das Eigentliche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=3076s Smyrna – die zweite Gemeinde (Zarathustra). Die Auseinandersetzung zwischen den polaren Kräften Licht (Ahura Mazdao) und Dunkel (Ahriman) 0:51:16] ===&lt;br /&gt;
Ja, aber kommen wir jetzt ein bisschen zur nächsten Gemeinde, an die der Brief des Johannes jetzt gerichtet ist. Die erste Gemeinde war also die von &#039;&#039;&#039;Ephesos&#039;&#039;&#039;, die noch ganz im Geistigen lebt, &#039;&#039;&#039;eine Art Wiederholung der urindischen Zeit&#039;&#039;&#039;. Also das spiegelt sich zumindest wieder, gerade in diesen &#039;&#039;&#039;Mysterien von Ephesos&#039;&#039;&#039;, auch wenn dort halt keine Inder drinnen gesessen sind. Aber das macht nichts. Also von der geistigen Strömung her ist es sehr verwandt mit dem, also etwas was noch ganz in den geistigen Höhen lebt. In der zweiten Kulturepoche – hier spreche ich von der Kulturepoche – die der zweiten Gemeinde aber entspricht, der Gemeinde von &#039;&#039;&#039;Smyrna&#039;&#039;&#039;. Dort kommt schon sehr stark &#039;&#039;&#039;die Auseinandersetzung mit der unteren Welt, mit der Welt Ahrimans&#039;&#039;&#039;. Also ihr werdet euch erinnern daran, das ist Zeit des großen Eingeweihten &#039;&#039;&#039;Zarathustra&#039;&#039;&#039;, der schildert, wie es eine &#039;&#039;&#039;Zweiheit gibt in der Welt&#039;&#039;&#039;, dass ein Kampf besteht zwischen dem &#039;&#039;&#039;lichten Geist &#039;&#039;Ormuzd&#039;&#039; oder &#039;&#039;Ahura Mazdao&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Ahura – ich spreche es bewusst so etwas verschoben aus – das heißt eigentlich „die mächtige Aura“. Es geht um eine mächtige astralische Aura, die nämlich mit der Sonne verbunden ist. Das ist nämlich die &#039;&#039;&#039;Aura des Christus&#039;&#039;&#039;, der in der Sonne lebt zu dieser Zeit, noch nicht heruntergestiegen ist auf die Erde, sondern lebt in der Sonne. Er ist natürlich in Wahrheit ein noch viel höheres Wesen als ein Sonnenwesen, aber er hat ja bei der Schöpfung, nämlich bei der Schöpfung, wie sie in der Bibel geschrieben wird, ja durch die Gemeinschaft der 7 Elohim gewirkt. Die sind ja die eigentlichen Schöpfergeister, aber sie sind es dadurch, dass der Christus durch ihre Gemeinschaft hindurch wirkt, eben diese mächtige Sonnenaura.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat es der Zarathustra eben auch erlebt. Er hat diese Sonnenaura, d. h. diese astrale Aura der Sonne sehen können. Aber Sehen ist wieder einmal ein imaginatives Sehen und nicht ein sinnliches Sehen. Aber da hat er diese mächtige Strahlkraft des Christus gespürt. Er sah auch die Erde, auf der wir stehen, die jetzt im Grunde erstmals so richtig deutlich für den sinnlichen Blick hervorkommt. Das muss man nämlich auch wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=3253s Wie haben die Urinder die Welt erlebt? 0:54:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der urindischen Zeit hatten die Menschen noch wenig Bewusstsein und wenig Verständnis für die äußere sinnliche Welt&#039;&#039;&#039;. Und das heißt auch, dass sie sie nicht so erlebt haben, wie wir sie heute erleben. Also so wie wir das heute erleben, ich bin da und da ist eine Welt von Bäumen, Tieren, anderen Menschen, Steinen, etc. mir gegenüber. So hätte ein Inder nicht erleben können. Das Erleben ist noch am ehesten vergleichbar mit dem eines kleinen Kindes so in den ersten sieben Lebensjahren maximal. Aber wenn es gegen das siebente Lebensjahr zugeht, ist es schon sehr reif für Entwicklung. Unsere heutigen Kinder sind da schon viel mehr in der äußeren Welt als es damals diese Urinder waren. Also die reinste Zeit ist sogar die der ersten drei Lebensjahre, darüber haben wir das letzte Mal ja auch gesprochen, wo das Kind noch nicht Ich zu sich sagt. Ja, der alte Inder hat eben auch noch nicht Ich zu sich gesagt so wirklich. Er hat sich nicht so empfunden. Er hat sich empfunden als Teil seines Stammes, seines Volkes mit dem er verbunden war, und vor allem verbunden mit den geistigen Wesen, die über ihm waren, die er teilweise noch sehen konnte. Manche mehr, manche weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Führer der urindischen Zeit, die &#039;&#039;&#039;sieben heiligen Rishis&#039;&#039;&#039;, die eigentlich ganz schlichte Menschen waren, nicht Gelehrte in irgendeiner Weise. Aber wenn sie gemeinsam versammelt waren, konnten sie das geistige Licht hereinholen und fast wie in Trance das jetzt aussprechen, was da hereinkommt. Und in mächtigen Bildern ausfertigen, sozusagen übersetzen in mächtige Bilder. Bilder, die dann nachwirken natürlich in der &#039;&#039;&#039;indischen Mythologie&#039;&#039;&#039;, obwohl das alles erst viel später niedergeschrieben wurde und nur mehr müder Abglanz dessen ist, was man damals erlebte. Aber wenn man ein bisschen so die indische Mythologie kennt, dann weiß man, das sind sehr reiche, sehr bunte Bilder. Da ist im Grunde die griechische Mythologie fad dagegen, was sich dort tut und wie viele Wesen es da gibt, und wie viel Auseinandersetzung es da gibt und welche Zeiträume da, welche Äonen umspannt werden. Äonen türmen sich auf Äonen, die ins Unglaubliche hineingehen. Also eine ganz, ganz reiche Welt. Das haben die Risis hereinholen können noch. Aber die &#039;&#039;&#039;Außenwelt, die war ihnen noch sehr fremd&#039;&#039;&#039;. Und es ist ähnlich wie bei den Tieren – also ich will damit nicht sagen, dass der Mensch ähnlich ist dem Tier – aber er hat gewisse Dinge halt gemeinsam, die Tiere, auch wenn sie noch so scharfe Augen haben, wie ein Adler oder so, er sieht mit seinem Bewusstsein die Welt nicht so, wie wir heute, nämlich gegenständlich. Es täuscht uns nur, weil man sagt, naja, auf der Netzhaut ist auch so ein verkehrtes Bildchen, genauso wie bei uns, also muss der das auch so sehen. Nein, erleben tut man ganz was anderes dabei, nämlich vielmehr einen seelisch-geistigen Anteil dabei. Und es geht erst langsam über, es fängt langsam damit an, dass jetzt die dunkle Erde auftaucht. Die sinnliche Erdenwelt als etwas Dunkles. Und nur wenn ich hinaufblicke zur Sonne namentlich, da ist es hell, da ist es geistig hell, aber auch sinnlich hell. D. h. das erste, was die Menschen sinnlich gesehen haben, waren nicht die Dinge der Erdenwelt, sondern die Welt da oben, die Sonnenwelt, auch nachts die Welt der Sterne. Das war das erste was man auch sinnlich gesehen hat. Noch nicht die Steine, noch nicht die Pflanzen. Statt der Pflanze hat man nur eine Imagination gesehen. Statt des Steines hat man eine Imagination erlebt, eben gerade nicht sinnlich gesehen, sondern man hat eine Imagination gehabt. Und an der hat man sich eigentlich orientiert. Also langsam taucht das erst auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=3528s Wie haben die Urperser die Welt erlebt? 0:58:48] ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt in der urpersischen Zeit, in der Zeit, wo Zarathustra der große Eingeweihte ist, jetzt beginnt man &#039;&#039;&#039;die Erdenwelt auch sinnlich zu sehen&#039;&#039;&#039;. Dunkel zunächst einmal. Dunkel. Aber man weiß, sie ist da und da wartet eine Aufgabe auf uns. Da ist eine neue Welt zu entdecken. Das steckt nämlich auch dahinter. Aber in dieser Welt lauert alles Mögliche an Gefahren auch. Eben da lauert der &#039;&#039;&#039;Angra Mainiu&#039;&#039;&#039; – wie immer man es aussprechen will -  dieser finstere Geist. Der &#039;&#039;&#039;Geist der Dunkelheit&#039;&#039;&#039;, der da heraufgreift und der der Gegner des &#039;&#039;&#039;Ormuzd ist, des &#039;&#039;Ahura Mazdao&#039;&#039;, der mächtigen Sonnenaura&#039;&#039;&#039;. Also eigentlich dieser Sonnengeist oder dieses Sonnenastralische im Gegensatz zu diesen ahrimanischen Kräften unten. Die rücken also jetzt in der persischen Zeit auch mehr ins Bewusstsein. Gewirkt haben sie ja schon länger. Sie wirken im Grunde schon seit Beginn der Erdentwicklung, da fängt es an, stärker dann in der atlantischen Zeit, da ist sehr viel Ahrimanisches bereits im Untergrund da, aber für das Bewusstsein halt noch nicht so stark. Jetzt erwacht dieses Bewusstsein sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=3628s Die vielen Inkarnationen des Zarathustra – persische Mythologie 1:00:28] ===&lt;br /&gt;
Sehr deutlich ist aber auch in der &#039;&#039;&#039;persischen Mythologie&#039;&#039;&#039;, was dann überliefert ist, was natürlich auch aus einer viel späteren Zeit ist, also die Aussagen des Zarathustra werden verlegt von den Historikern sehr unterschiedlich, aber höchstens 1000 - 2000 Jahre vor Chr., meistens sogar vor 600 v. Chr. und tatsächlich um 600 v. Chr. herum gab es auch wieder eine Inkarnation des Zarathustra. Das ist schon ganz richtig. Der ist nämlich nicht nur einmal in dieser Kulturperiode gekommen, sondern sehr oft in Wahrheit. Also &#039;&#039;&#039;es gab immer wieder eine Inkarnation des Zarathustra&#039;&#039;&#039;. Es ist also einer, der sehr viele Erdeninkarnationen mitmacht, sich natürlich schon vor der urpersischen Zeit durch viele Inkarnationen vorbereitet hat, dabei zweifellos am Anfang auch eine ganze Menge dunkles Karma auf sich geladen hat. Weil niemand wird in der ersten Inkarnation schon als Eingeweihter geboren, sondern er hat halt ein ICH, das ein Fünkchen ist und dieses ICH verfällt den Versuchungen, die da sind. Da ist eigentlich niemand ausgenommen. Also auch die Eingeweihten mussten erst durch viele Inkarnationen durchgehen und sich läutern, damit sie zumindest schon einen großen Teil ihrer dunklen Päckchen abgearbeitet haben. Und einige wenige sind schon so weit, dass sie sie schon ganz bewältigt haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Zarathustra ist so einer. Der also jedenfalls spätestens in der &#039;&#039;&#039;griechisch-lateinischen Zeit sein Karma bereits aufgearbeitet und auch kein neues erzeugt&#039;&#039;&#039;. Weil sonst würde das Spiel ja wieder beginnen. Das heißt aber, dass er eigentlich auf einer gleichen Ebene steht wie &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, wie der historische Buddha, und für seine Entwicklung sich nicht mehr inkarnieren müsste auf Erden. Er tut es aber trotzdem. Und geht durch, ist also sehr, sehr oft inkarniert. Die weiteren Hintergründe werden viele von euch eh wissen, aber ich will da jetzt nicht zu sehr abschweifen davon. Also dieser Zarathustra jedenfalls hatte schon sehr, sehr viele Erfahrungen mit der dunklen Welt, bevor er überhaupt seine Lehre verbreitet hat unter den Menschen, bevor er seine besondere Art der Einweihung seinen Schülern geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Schüler waren ja eben einerseits der &#039;&#039;&#039;Moses&#039;&#039;&#039;, also einer seiner bedeutenden Schüler war der Moses, andererseits &#039;&#039;&#039;Hermes&#039;&#039;&#039;, man kann ihn so nennen, der die ägyptische Kultur initiiert hat. Aber es führt uns jetzt auch zu weit weg. Jedenfalls hatte er viele Erfahrungen mit der dunklen Welt bereits gemacht, also bereits im geistigen Erleben, im Aufarbeiten eben auch seiner eigenen karmischen Verfehlungen aus der Zeit vorher, selbst aus der atlantischen Zeit noch, ja vielleicht sogar noch aus der lemurischen Zeit. D. h. Zarathustra ist einen Weg bereits gegangen, der für viele von uns noch sehr stark bevorsteht. Aber darum konnte er überhaupt &#039;&#039;&#039;diese Lehre von Licht und Finsternis, von Ormuzd und Ahriman&#039;&#039;&#039; geben und sehr konkret beschreiben. Und man muss sich denken, das was in den Schriften überliefert ist, die ja eben auch aus späterer Zeit stammen, ist ja wieder nur ein Bericht in Kürze, also in sehr abgekürzter Form. D. h. die wesentlichen Dinge muss man letztlich selber erleben. Das geht nicht anders, die lassen sich im Grunde nicht mehr beschreiben. Vor allem weil es dann individuelle Erlebnisse sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber schauen wir uns jetzt einmal ein bisschen an, wie denn das beschrieben wird in der Apokalypse betreffend die zweite Gemeinde, die Gemeinde von Smyrna.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und an die Engel der Gemeinde zu Smyrna schreibe: Es sprich zu euch der erste und der letzte, der tot war und wieder zum Leben hindurchgedrungen ist. Ich kenne und sehe die Schwere deines Schicksals und deine Verarmung. Trotzdem bist du reich. Ich durchschaue auch die Geistverhöhnung derer, die sich zu Unrecht Juden nennen, die aber in Wirklichkeit die Geistgemeinschaft des Satans sind. Fürchte dich nicht vor den Leiden, die dir bevorstehen. Siehe, der Widersacher bereitet sich darauf vor, einige von Euch in Fesseln zu schlagen. Das geschieht zu Eurer Prüfung. Zehn schwere Schicksalstage liegen vor euch. Sei stark bis in den Tod. Dann will ich dir die Krone des Lebens geben. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist zu den Gemeinden spricht. Wer überwindet, der soll keinen Schaden erleiden durch den zweiten Tod.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=4017s Die Karmapäckchen als Aufgabe (Schicksal) 1:06:57] ===&lt;br /&gt;
Also, wenn man diesen Text ein bisschen auf sich wirken lässt, sieht man, es ist sehr deutlich von dieser Schwere des Schicksals gesprochen. Also genau das, was wir besprochen haben, diese dunkle Welt, in der unsere Karmapäckchen liegen. Das hat ja genau mit unserem Schicksal zu tun. Mit der Schwere dieses Schicksals auch. Man sieht die geistige Verarmung, und eine Verarmung, die ist ja nicht im äußeren Sinn zu nehmen, sondern im geistigen Sinn ist diese Verarmung zu sehen. Also man hat zu wenig geistiges Eigenlicht noch, um gegen diese Finsternis anzukommen. Ja, es sind sogar offensichtlich in dieser Gemeinde von Smyrna viele drinnen, die sich zu Unrecht Juden nennen. Also der Johannes spricht zu den Juden, er unterscheidet es gar nicht ihr seid schon Christen oder Juden oder so, das spielt da noch gar keine Rolle. Seine Anhänger dort sind durchaus auch Juden. Aus dem sind sie herausgewachsen. Aber sie sind eben auch keine rechten Juden, sondern sie haben auch bereits Geistverhöhnung, also die nicht den lichten geistigen Weg gehen, sondern eben Geistverhöhnung haben. Das ist ja genau die Seite, die mit dieser dunklen ahrimanischen Welt, mit dieser Welt des Todes eben auch verbunden ist. Diese ganz praktisch gesehen Geistverleugnung, Geistverhöhnung. Das darf man sich gar nicht jetzt so vorstellen, wie wenn wir über etwas spotten, sondern es ist einfach ein Ausdruck dessen, dass niemand in dieser ahrimanischen Welt an das Geistige herankommt. Die Verleugnung heißt eigentlich ich komme gar nicht heran. Ich weiß nichts davon. Ich kann nichts davon sagen. Ich kann weder glauben daran oder sehen schon gar nicht. Es ist einfach für mich nicht vorhanden. Ich spüre nur den bitteren Schmerz, dass mir etwas fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen bitteren Schmerz fühlen der Ahriman oder die ahrimanischen Scharen sehr stark. Und die spüren wir halt auch, wenn wir durch dieses dunkle, unterirdische, astralische Reich durchgehen, halt durch diese Unterwelt durchgehen, eben vor allem wenn wir zur Geburt hereinkommen. Da gehen wir alle durch. Und zum Glück vergessen wir es dann meistens, weil wir heute vielfach noch nicht stark genug sind, um das zu ertragen. Solange wir da hereingehen, sind wir in der Regel noch stark genug, also im Geistigen drüben sind wir noch stark genug. Aber hier, wenn wir nicht in unser Erdenleben bewusster etwas von unserer wirklichen ICH-Kraft hereinbringen können, dann ertragen wir das einfach nicht, weil unser kleines Ich, unser Ego, das ist viel zu schwach. Nicht wahr, unser kleines Ego denkt immer nur eigentlich bin ich der Schönste, der Größte, der Beste oder zumindest besser als die anderen. Und nein, so etwas würde ich nie tun, diese Schrecklichen, also ich nie. Er hat! Mit Sicherheit in der Vergangenheit und er könnte es sehr wohl auch heute. Es ist zu danken der Kulturentwicklung, die einen Rahmen geschaffen hat, dass viele dieser Kräfte, die aber noch in der Tiefe schlummern, heute eben unten bleiben. Also was wir an moralischer Kultur entwickelt haben, aber nicht alles ist schon so verinnerlicht, dass es wirklich im Ich sitzt, sondern es sitzt halt dann im Astralleib drinnen, dass da ein bisschen etwas gezähmt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, diese dunklen Punkte sind drinnen und man muss denken, diese Karmapäckchen, die wir mittragen, diese Verfehlungen, die wir einmal begangen haben, die sehr Schlimme waren auch in der Vorzeit, die liegen ja nicht nur so als toter Brocken da unten, sondern die können auch sehr wohl zum Leben erwachen sozusagen und den Astralleib sehr schnell in den Griff bekommen. Und dann machen wir nicht nur dieselben Fehler wie in der Vergangenheit, sondern sie womöglich noch stärker. Also das kann sehr wohl passieren. Ich meine viele historische Ereignisse, wenn man nur denkt, was zur Zeit des Zweiten Weltkrieges oder in der Nazi-Zeit überhaupt passiert ist. Da kommen solche Dinge heraus. Und plötzlich Menschen, die eigentlich vorher so ganz brave Bürgerliche waren, sehr zivilisiert, höflich, lieb zur Familie, vielleicht ein bisschen schief auf die Juden geschaut haben aber sonst auch an nichts Böses gedacht haben, und plötzlich brechen Dinge auf und sie sind bereit, die bestialischsten Taten zu begehen. Wie kommt so etwas? Ja, weil diese Kräfte da unten schlummern. Aber wehe, wenn sie losgelassen. Und natürlich ist das auch halt die Taktik oder Aufgabe der Widersacher, also namentlich des Herrn Ahriman, so immer wieder einmal dort anzuschubsen an diese Päckchen. Eigentlich tut er das ja, um uns hinzuweisen, liebe Freundin, lieber Freund, du hast da unten noch was aufzuarbeiten. Schau dir das an! Es wird Zeit. Komm, ich zeig es dir, was da ist. Und dann kann es passieren, dass das auftaucht. Vielleicht nicht voll bewusst, aber die Kräfte tauchen auf. Es sind ja eben einfach Seelenkräfte zunächst einmal, die da sind, die wir kennenlernen müssen. Aber das ist halt schwer. Wir müssen eigentlich lernen uns zu distanzieren von ihnen, aber zu erkennen, oh das ist aber mein Böses, das ist gar nicht das Böse des Herrn Ahriman, das ist meines, vielleicht durch ihn verführt, aber es ist meines. Aber ich kann mich ihm jetzt gegenüberstellen, ich kann sehen, aha, das ist meine Aufgabe und mit der setze ich mich jetzt auseinander. Ich nehme das zu mir. Ich nehm´s in mich hinein und verwandle es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja letztlich auch ein Ziel des &#039;&#039;&#039;Manichäismus&#039;&#039;&#039;. Jedenfalls des Manichäismus, wie er in der Zukunft sein wird, sich mit dem Bösen zu verbinden und es in sich zu erlösen. Und das betrifft eben vor allem die eigenen Karmakräfte. Sie wirklich einmal bewusst erleben, d. h. sie herauszustellen im seelisch-geistigen Erlebnis, das muss ich in der Imagination machen, auch in der Inspiration noch, und sie dann wieder hineinnehmen, aber jetzt verwandeln, jetzt auflösen. Das kommt spätestens in der nächsten Kulturepoche auf uns zu. Die nächste Kulturepoche, die R. Steiner oft die slawische Kulturepoche nennt, weil etwas von diesem slawischen Geist darin wirken wird, obwohl es natürlich eine weltweite Kulturepoche sein wird. Ja, welche Zeit spiegelt sich denn da? Die urpersische Zeit. Gerade die, von der wir jetzt sprechen, die spiegelt sich dann. D. h. da wird sehr stark dann die Aufgabe sein, diese Päckchen herausholen und sie zu bearbeiten, bewusst sie anzusehen. Also da kommt noch einiges auf uns zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und – sehr wichtig auch eben die Feststellung:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Fürchte dich nicht vor den Leiden, die dir bevorstehen!“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, man darf das nicht zu sehr im äußeren Sinn sehen. Ja, die Strafe Gottes und geschieht dir schon recht, dass du leidest! Und wenn du ein bisschen gelitten hast, wirst du braver sein, dann wirst du eine Ruhe geben, usw. Das ist alles viel zu banal. Ich meine, es geht ja um etwas anderes! Es geht darum, wie können wir diese dunklen Kräfte überhaupt auflösen? Wie können wir diese dunklen karmischen Pakete auflösen? Die bestehen aus total verdorbenen Astralischen, so könnte man es nennen, also wie wenn das schimmlig geworden wäre oder noch ärger, ganz verdorben, zersetzt. Es ist eigentlich fast zersetztes Astralisches. Also giftig Astralisches könnte man sagen. Giftig in dem Sinn, wenn man Seelisch damit in Berührung kommt, so vergiftet es den Rest des Seelischen auch sehr leicht. Und wir müssen jetzt aber trotzdem lernen, uns dem gegenüber zu stellen, und nicht nur das, sondern es in uns aufzunehmen. Und was müssen wir dann tun? Wir müssen all dieses Üble, das da drinnen steckt, durchleiden. Ganz bewusst und willentlich durchleiden. Das ist der Prozess der Auflösung. D. h. wir müssen das wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt jetzt natürlich höchst erschreckend. Ich weiß, ich bin mir dessen bewusst. Aber wir sprechen halt über die Apokalypse, das letzte Buch des Neuen Testamentes, da geht’s zur Sache in Wahrheit. Und noch mehr steht eben zwischen den Zeilen. Und es geht eben einfach nicht anders. Wir können dieses Dunkle nur dadurch auflösen, indem wir, dieses Dunkle besteht nämlich im Grunde in all dem Leid, das wir erzeugt haben. Und all das gute Seelische, das wir durch unsere Untaten vernichtet haben, das steckt da drinnen. Und wir können diese Leiden, die wir verursacht haben, im Grunde nur dadurch auflösen, dass wir sie selber durchleiden, dass wir sie selber in unserem Bewusstsein erleben. Als rein seelisch-geistiges Erlebnis, nicht als physisches Erlebnis. D. h. selbst wenn wir äußerlich physisch jemanden umgebracht hätten, es geht nicht darum, dass wir äußerlich physisch auch umgebracht werden, sondern es geht darum, dass wir das erleben, was der an Leid erlebt hat. Das ist ja schon beim Gang durch den Kamaloka im kleinen Maßstab so, jetzt kommt es halt im ganz großen Maßstab, wenn wir diese Karmapäckchen auflösen, aber die Art der Bewältigung ist die gleiche. Wir müssen die Leiden, die wir erzeugt haben in der Welt, die ohne uns nicht geschehen wären, die eigentlich die seelische Welt beschädigt haben, die müssen wir auflösen. Das ist der Prozess. Und da führt nichts vorbei. Es gibt keinen anderen Weg. Die Auflösung besteht im Grunde im Erleben dieser negativen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher steht:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Fürchte dich nicht vor den Leiden, die die bevorstehen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=4743s Die Aufgaben kommen jedoch erst dann, wenn wir die Kraft dafür haben – die Hilfe des Christus 1:19:03] ===&lt;br /&gt;
Aber man braucht auch insofern keine Angst haben, denn man wird erst dorthin geführt oder man geht mit Bewusstsein erst dorthin, &#039;&#039;&#039;wenn man auch die Kraft dazu hat&#039;&#039;&#039; das zu ertragen. &#039;&#039;&#039;Es passiert vorher nicht&#039;&#039;&#039;. Da ist eben die Hilfe des Christus unheimlich wichtig, dass er uns auch bewahrt davor, zu früh an diese Dinge heranzukommen. Es erfordert eben einfach eine große geistige Stärke, auf die muss man sich erst vorbereiten durch viele Inkarnationen, es kommt in jeder Inkarnation im Grunde nur das, was man bewältigen kann. Auch trotz alldem, dass die Widersacher eine gewisse Unordnung ins Karma gebracht haben. Also das kommt auch dazu. Aber da ist eben zum Ausgleich der Christus da. Der Christus ist der Herr des Karmas. Ja, ganz klar, der Christus ist die makrokosmische ICH-Kraft wenn man so will. D. h. er hängt mit diesem Karma eigentlich unmittelbar zusammen. Und wir haben auch im letzten Vortrag, als wir ein bisschen gesprochen haben über die erste Gemeinde in Kleinasien, die der urindischen Zeit entspricht, da sprachen wir davon, dass dort auch schon eine Erwartung des Christus war und dass man ihn damals &#039;&#039;Vishva-Karman&#039;&#039; nannte, den Alltätigen. Im Wort &#039;&#039;Karman&#039;&#039; steckt Karma ja drinnen ganz direkt. Manchmal wird sogar wirklich gesagt &#039;&#039;Vishva-Karma&#039;&#039;. Ob das &#039;&#039;n&#039;&#039; dran ist oder nicht, ist nicht so wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, der Christus hilft uns dabei und überwacht sozusagen, dass wir mit unserem kleinen Ich an die großen Karmabrocken erst dann herangehen, wenn wir reif dazu sind und nicht zu einem Zeitpunkt, wo noch mehr Schaden entstehen würde. Weil es bedeutet ja eben einfach auch, dass wir diese gewaltigen Kräfte wieder aus der Versenkung herausholen müssen. Und dann sind sie frei. Und wenn es uns nämlich – und das ist vielleicht auch eine gewisse Warnung oder ein gewisser Punkt, wo man vorsichtig sein muss und warum es so gut ist, dass uns der Christus halt auch dabei hilft – weil wenn wir dieses Karma verwandeln wollen, dann kommen diese negativen Kräfte heraus. Und wenn es uns nicht gelingt, dann sind sie plötzlich an der Oberfläche da. Und dann kann genau das passieren, dass diese ganzen wüsten Kräfte aus der Vergangenheit Besitz ergreifen von mir, der es versäumt hat oder nicht geschafft hat, das zu verwandeln und daraus folgen dann neue Untaten. Also solche Dinge sind zum Beispiel in der Nazi-Zeit oder auch zur Zeit des 30-jährigen Krieges und sonst passiert, dass solche Dinge herauskommen. Und immer spielt dabei auch eine Rolle der Herr Ahriman, der anklopft und sagt, Kinder, ihr seid eigentlich so weit, ihr solltet. Es ist vorgesehen, dass ihr jetzt soweit seid. Und daher unterstützt uns er jetzt hinzuschauen halt dort. Aber es kann halt auch schief gehen. Also es ist halt eben so, weil der Mensch die Freiheit entwickeln soll, kann der Christus uns zwar immer helfen, aber er kann nicht verhindern, dass wir auch einen Fehltritt tun. Es liegt an uns welche Seite wir wählen. Und wenn wir diesen jetzt freigewordenen dunklen Kräften verfallen wieder und sie nicht bändigen, dann kann es auch schief gehen. Und dann können wir diesen dunklen Binkel noch größer machen und noch mehr Unheil hineinbringen. Also es ist natürlich auch nicht gefahrlos, das Karma aufzuarbeiten, gerade das, was aus der frühen Vergangenheit kommt. Und das hängt sehr viel dann mit den Schreckensbildern, scheinbaren Schreckensbildern halt zusammen, die dann später in der Apokalypse geschildert werden, weil wir gehen dann immer weiter in diese Zukunft schon auch hinein. Also Johannes schildert in Kürze, aber er schildert vor allem auch die Perspektive in die Zukunft hinein, also was unsere Aufgaben für die Zukunft ist und die Dinge, die halt noch ein bisschen ferner in der Zukunft liegen. Das sind dann die ganz großen Brocken. Und daher sind die ganz schlimmen Schilderungen mehr gegen Ende der Apokalypse, also überhaupt dort, wo die Zornesschalen ausgegossen werden, der göttliche Zorn über die Menschen kommt. Und wir werden dann paradoxerweise sehen, dieser göttliche Zorn, der sich ergießt und in schrecklichsten Bildern geschildert wird, ist Ausdruck der göttlichen Liebe. Aha, wieder so eine interessante Frage. Also die Dinge haben immer zwei Seiten, sage ich einmal vorsichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und wir sollen uns also nicht fürchten vor den Leiden, die bevorstehen.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und siehe, der Widersacher bereitet sich darauf vor einige von euch in Fesseln zu schlagen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, es ist halt so, wenn wir dieses Karmapäckchen herausholen, dann besteht auch die Gefahr, dass wir aber wieder vom Ahriman gepackt werden und noch stärker gefesselt werden. Also dann werden wir noch stärker an diese untere Welt gefesselt. Durch dieses Risiko müssen wir aber durch. Das ist seine Aufgabe einfach. Es ist nicht seine böse Absicht, sondern das ist seine Aufgabe. Und darum steht ja auch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Das geschieht zu eurer Prüfung.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;So steht es wortwörtlich hier drinnen. Und dann steht noch einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Zehn schwere Schicksalstage liegen vor Euch!“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Die zehn Tage sind natürlich jetzt auch wieder nicht im äußeren Sinn unsere Kalendertage zu nehmen. Und was die Zehnzahl zu bedeuten hat, da werden wir später noch sehr viel Gelegenheit haben, also in späteren Vorträgen, uns damit zu beschäftigen. Das will ich noch gar nicht jetzt genau erklären. Aber es sind Schicksalstage wieder. Schicksalstage. Es ist also eine sehr gute Übersetzung von Emil Bock, die ich hier verwende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Sei stark bis in den Tod!“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also bis in dieses dunkle Reich hinunter.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Dann will ich Dir die Krone des Lebens geben!“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Dann und nur dann, wenn du dort hinunter gestiegen bist. Dann erst kannst du sozusagen das höhere Leben bekommen. Und auch darüber habe ich das letzte Mal gesprochen. Wir können und müssen aus eigener Kraft unseren Astralleib – und damit auch unsere Karmapäckchen – aus eigener Kraft verwandeln, sodass das Karma aufgelöst wird und dass aus dem Astralleib unser &#039;&#039;&#039;Geistselbst&#039;&#039;&#039; wird. Das Geistselbst ist der von uns bewusst verwandelte Astralleib. Also das heißt konkret, wir können dann frei aus unserer Schöpferkraft heraus, aus dem Nichts heraus uns einen Astralleib bilden. Das heißt die Kraft des Geistselbst zu besitzen. Während wir jetzt halt angewiesen sind auf die Astralkräfte, die wir vorfinden bei der Verkörperung. Und da ist es eben so, dass schon der ganze Erdenbereich karmisch sehr belastet ist und durch die Verfehlungen auch belastet ist, also das geht auch über unser eigenes Karmapäckchen darüber hinaus, diese Vedunkelung. Aber wir müssen unseren Astralleib aus diesen Kräften schöpfen. Wir können auch nicht nur mit den höchsten astralischen Sonnenkräften sozusagen uns umkleiden, weil das ist nicht brauchbar für die Erde, zumindest nicht alleine. Weil die Erde ist halt nicht eine Sonnenwelt, sondern eine irdische Welt, eine dunklere Welt. Also mit einem sonnenhaften Astralleib alleine würden wir hier unsere Aufgabe nicht erfüllen können. Wir müssen also auch Astralkräfte bei unserer Verkörperung aus dem irdischen Bereich nehmen, aus dem unterirdischen Bereich eben sogar. Weil dort liegt unser Karma drinnen. Und das heißt:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Sei stark bis in den Tod!“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Dort müssen wir hinein. Wenn wir das tun, dann gelingt es uns aber wirklich unser Karma zu tilgen und das &#039;&#039;&#039;Geistselbst&#039;&#039;&#039; zu erwerben. Aber was wir nicht können, auch über das habe ich schon gesprochen, wir können nicht aus unserer eigenen Kraft bereits den Ätherleib so verwandeln, sodass er zum &#039;&#039;&#039;Lebensgeist&#039;&#039;&#039; wird. So weit sind wir nicht. Das wird uns geschenkt durch die Gnade des Christus. Das ist also hier während unserer Erdentwicklung die eigentliche Gnade des Christus. Sie besteht nicht darin, dass uns das Karma erspart bleibt, sondern sie besteht darin, dass die Lebenskräfte, die wir nicht aus Eigenem erschaffen können, dass die uns vorerst einmal durch den Christus gegeben werden. Und das wird sehr wichtig sein dafür, dass wir keinen Schaden erleiden durch den zweiten Tod. Denn hier steht es:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Wer Ohren hat, der höre, was der Geist zu den Gemeinden spricht. Wer überwindet, der soll keinen Schaden erleiden durch den zweiten Tod.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=5401s Der erste Tod – Sterben bei der letzten Inkarnation 1:30:01] ===&lt;br /&gt;
Ja, wir werden das zu späteren Zeiten noch genauer erörtern. Aber dieser Begriff, der erste Tod und der zweite Tod, das ist vielleicht jetzt doch die Gelegenheit, das kurz einmal zu erläutern, was denn das ist. Was ist der erste Tod? Und was ist der zweite Tod?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, der erste Tod – wird man sagen – ist halt der wenn ich im Erdenleben sterbe. Dann ist das der erste Tod. Und die Frage ist, wo folgt der zweite? Nein! Der Tod, den wir hier auf Erden sterben, normalerweise oftmals sterben, weil wir durch viele Inkarnationen durchgehen und schon durchgegangen sind, das ist nicht mit dem ersten Tod gemeint. Der &#039;&#039;&#039;erste Tod&#039;&#039;&#039; ist der Moment, wo wir das letzte Mal durch den Tod gehen, d. h. wo wir endgültig den physischen Leib, so wie wir ihn jetzt haben, für immer ablegen. D. h. in unserer letzten Inkarnation, wenn wir in unserer letzten irdischen Inkarnation sterben, dann gehen wir durch den ersten Tod. Dann sind wir überhaupt erst vollständig durch den Tod gegangen. Wir haben es jetzt immer so auf Etappen durchgemacht. Am Ende jeder Inkarnation gehen wir durch und vollendet ist dieses Durchgehen, ja auch dieses Durchgehen durch das Reich des Todes eben in der letzten Inkarnation. Wenn wir dann sterben, dann müsste unser ganzes Karma aufgelöst sein. Also es wäre sehr bitter, wenn einfach wir nicht genügend gearbeitet haben daran unser Karma aufzulösen, und es aber durch die äußeren Bedingungen nicht mehr möglich ist, zu einer nächsten Inkarnation herabzusteigen. Und das heißt, wir würden dann zwar auch durch so etwas, wie einen ersten Tod gehen, aber mit diesem ersten Tod wäre unsere Erdenaufgabe nicht vollendet. Die Erdenaufgabe zu vollenden heißt, dass wir mit diesem im Grunde letzten irdischen Tod, also der erste Tod ist eigentlich der letzte in den irdischen Inkarnationen, das ist sozusagen die erste Stufe des Todes, die es gibt, dann müssen  wir unser Karma aufgearbeitet haben und wir müssen fähig sein unser ICH-Bewusstsein aufrechtzuerhalten auch ohne physischen Leib. Weil jetzt auf Erden haben wir unser ICH-Bewusstsein durch das physische Werkzeug, also namentlich Gehirn, Nerven, usw., die als Spiegelungsinstrument wirken und wenn wir heraußen sind, dann ist es normalerweise finster. Also so wie im Tiefschlaf. Daher wissen wir normalerweise, wenn wir nicht besonders geistig geschult sind, im traumlosen Schlaf nichts von uns. Da ist es stockfinster. Und im Grunde, wenn wir nicht gelernt hätten, bis zu unserer letzten Inkarnation ohne physischen Leib bewusstseinsmäßig auszukommen, dann würden wir in die geistige Finsternis fallen. Das wäre natürlich anders als wir es jetzt im Tiefschlaf erleben, trotzdem anders. Aber es ist zumindest vergleichbar damit, dass wir von jedem geistigen Licht dann abgeschnitten wären, isoliert wären, selbst wenn rundherum die beste, schönste, geistige Welt wäre, wir wären isoliert davon. Also das ist das eine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=5651s Der zweite Tod – Ablegen des Astralleibes 1:34:11] ===&lt;br /&gt;
Und die zweite Frage ist jetzt kurz noch anzudeuten, was ist denn dann der &#039;&#039;&#039;zweite Tod&#039;&#039;&#039;? Jetzt werdet ihr sagen, das darf ja nicht wahr sein, jetzt haben wir den Tod nicht nur einmal, sondern eh in jeder Inkarnation und endgültig ist jetzt einmal der letzte Tod, der aber da nur heißt erster Tod. Und jetzt geht es noch weiter? Jetzt gibt es einen zweiten auch noch? Also irgendwie ist die Sache unangenehm. Ja, es steigert sich. Naja, dasselbe passiert uns nämlich nicht nur mit dem physischen Leib, sondern mit dem Ätherleib auch. Nämlich schon auch deswegen, weil wir aus unserer eigenen Kraft ja noch nicht fähig sind ihn vollkommen bis zum &#039;&#039;&#039;Lebensgeist&#039;&#039;&#039; verwandelt zu haben. Wenn wir nämlich unseren Ätherleib einmal selbst vollkommen zum Lebensgeist verwandelt haben, dann könnten wir aus dem Nichts heraus einen Ätherleib erzeugen. Wir brauchen es vielleicht gar nicht mehr in der Form, aber wir haben diese Kraft in uns und die ist eben so gut, wie ein Ätherleib. Und es ist unser ganz Individueller, selbst entworfener sozusagen. Aber das können wir halt noch nicht. Aber dass wir dann nicht von dem zweiten Tod getroffen werden, das hängt eben jetzt sehr stark davon ab von der Gnade des Christus, der uns gerade diese Ätherkräfte verleiht. Also das heißt, wenn wir genügend gearbeitet haben an uns, dann ist es der Christus, der uns behütet vor dem zweiten Tod. D. h. der verhindert, dass wir entbehren die Kräfte des Ätherleibes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ätherleib wird sich auflösen. Es wird auch da einen letzten Ätherleib geben, der sich auflöst. Aber die Kräfte, die da drinnen sind, also die geistigen Kräfte, die im Ätherleib wirken, das sind eben die Kräfte des Lebensgeistes in Wahrheit, weil der Lebensgeist ist das, was einen Ätherleib erschaffen kann. Also das ist die Quelle. Und diese Kräfte brauchen wir ja eigentlich. Und die gibt uns der Christus. Und d. h. er bewahrt uns dann vor dem zweiten Tod. Ja, das ist so ein bisschen die Botschaft der zweiten Gemeinde oder der zweiten Kulturepoche, das war jetzt die Gemeinde von Smyrna, über die wir gesprochen haben. Es wird wohl dort Mysterien gegeben haben, die sich mit diesen Themen beschäftigt haben. Ich kenne von R. Steiner jetzt keine direkte Angabe über diese Mysterienstätten dort. Ich müsste schauen, ob es historisch etwas gibt dazu. Aber es war dann sicher im Geiste dieser urpersischen Kulturepoche eben, wo Licht und Finsternis einander gegenüberstehen. Ich würde sagen, ich mache damit für heute einmal Schluss, weil ich denke, es war ein großer Brocken, also ich sehe schon, es spitzt sich darauf zu, dass wir jetzt in den nächsten Vorträgen selten über eine Gemeinde hinwegkommen werden. Also es stehen uns jetzt noch fünf bevor. Zwei haben wir gemacht. Fünf stehen uns bevor. Vielleicht schaffen wir ja auch einmal zwei Gemeinden an einem Abend. Wen ihr jetzt noch kurz Fragen konkret zum Thema jetzt habt, dann wäre jetzt noch Gelegenheit. Ansonsten bedanke ich mich jetzt schon ganz herzlich für euer Zuhören.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UIcYFNwzUwU&amp;amp;t=5868s Fragen aus dem Kreis der Zuhörer 1:37:48] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: Findet derzeit der Tod auf dem Jupiter statt? So wie jetzt der erste Tod auf der Erde?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W.: Nein! Also eine Frage vom Florian, habt ihr die Frage gehört? Also die Frage war, ob der zweite Tod auf dem Neuen Jupiter stattfindet, also dort, wo in der Apokalypse vom Neuen Jerusalem gesprochen wird? Oder schon hier? &#039;&#039;&#039;Nein! Es findet schon hier während der Erdentwicklung statt&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich ein Teil des Prozesses, wo sich auch die Erde auflöst. Weil es wird nicht nur unser physischer Leib abfallen, sondern halt auch die physische Erde wird verschwinden. Und ebenso wird es mit dem Ätherischen sein. Der Ätherleib wird sich auflösen und auch die ätherische Erde. Bis sie schließlich in einen astralischen Zustand übergeht, also in einen seelischen Zustand. Und der geht letztlich ins Geistige. Und dann nach einer Zeit kommt das heraus, was man den &#039;&#039;&#039;Neuen Jupiter&#039;&#039;&#039; nennt, oder eben, wie es der Johannes nennt, das &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: Ich hätte eine Frage. Und zwar, tut mir Leid, wenn es ein bisschen laienhaft klingt, aber …die Wesen können ja nicht unbedingt selber etwas dafür, oder?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W.: Ja, so ist es! Der Punkt ist nur, dass sehr viel von dem, wie es diesen Widersachern geht, weil man muss denken, sie sind eigentlich, wie es R. Steiner immer so schön sagt, abkommandiert zu ihrer Aufgabe. Also sie haben eigentlich keine Schuld, dass sie diese Aufgabe übernommen haben, sondern sie haben sie &#039;&#039;&#039;im Dienste der Weltentwicklung&#039;&#039;&#039; übernommen. Es besteht aber jetzt die Gefahr, dass die völlig auf die Abwege kommen. Weil aus eigener Kraft kommen sie dort nicht mehr heraus und auch nicht durch die Kraft der göttlichen Welt. Das ist das Problem! Sondern nur durch uns. Wir sind das entscheidende Glied auch das entscheidet darüber, was wird aus dieser Welt der Widersacher? Also im Idealfall gelingt es uns namentlich diese Welt des Todes aufzulösen. Und das ist dann auch die Erlösung Ahrimans. Dann findet er wieder den Anschluss an die „normalen“ höheren Hierarchien. Und dann wird er endlich sehen sozusagen, dass er den Menschen nicht fürchten muss, sondern dass er etwas gewonnen hat dadurch. Weil er gewinnt ja auch etwas auf diesem Weg, er bringt ja ganz einzigartige Erfahrungen trotz allem mit, dadurch dass er diese finstere Welt, diese dunkle Welt aufgebaut hat und die Herrschaft darüber übernommen hat. Das sind Erfahrungen, die ja vorher auch kein geistiges Wesen machen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, der Ahriman ist der, der die meiste Erfahrung einmal in dem Reich hat und da sind Dinge drinnen, die auch sehr wertvoll sind und wahrscheinlich für einen späteren Schöpfungsschritt sehr wichtig sein werden auch oder werden können, wenn nicht wir versäumen ihn zu erlösen. Und wir erlösen ihn eigentlich dadurch, dass wir diese ganzen dunklen Flecken oder diese ganzen dunklen Päckchen die wir haben, wenn wir versäumen die aufzulösen, dann passiert es wirklich, dass Ahriman mit seiner Welt und im Extremfall auch einige Menschen dort mitgehen werden. Und dann entsteht eine ganz andere Entwicklungsströmung, die aus der Hauptströmung komplett herausfällt, die aber eigentlich keine wirkliche Zukunft hat, weil der schöpferische Impuls fehlt. Weil der Ahriman zaubert ja im Grund immer mit alten Hüten herum, aber er ist so geschickt, dass er sie immer wieder frisch lackiert und neu präsentiert. Und da ist er meisterhaft. Aber er tut eigentlich nichts anderes, als mit einem unglaublichen Fundus, aber doch einen begrenzten Fundus alter Hüte zu operieren. Und das erschöpft sich irgendwann. Also da liegt keine wirkliche Zukunft drinnen. Ja, wie das Hütchenspiel. Genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: Wir haben uns einmal beschäftigt mit den Erdschichten. Die letzte Schichte, das ist sozusagen der Erdkern, und da ist das absolut Böse, was mit schwarzer Magie zu tun hat. Ahriman ist doch nur das Werkzeug des Sonnendämons. Also ich kann das irgendwie nicht verstehen, da gibt es ja noch eine Steigerung davon. &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W.: Es gibt noch eine Steigerung. Es ist auch so, bei R. Steiner, dass er manchmal eben auch diese noch stärkeren, noch böseren sozusagen Kräfte eben auch zu den ahrimanischen zählt, aber man muss es eben unterscheiden von den eigentlichen ahrimanischen und diesen tieferen Kräften. Nämlich ganz bewusst auch, weil ihr wisst ja, es gibt diese Statue des &#039;&#039;&#039;Menschheitsrepräsentanten, also die Christus-Statue im Grunde, der Menschheitsrepräsentant zwischen Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;. Und da ist von noch anderen Kräften nicht die Rede. Und das liegt aber darin, dass in dem ahrimanischen Bereich, alles was da noch tiefer und dunkler wird, was also wirklich mit den Erdentiefen zu tun hat und im Extremfall dann wirklich mit dem Erdmittelpunkt zu tun hat, ist da inbegriffen drinnen. Das ist also sozusagen der große Ahriman-Begriff. &#039;&#039;&#039;Der große Ahriman-Begriff, das ist die ganze finstere Welt hinunter bis zum Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;. Und dann kann man es aber differenzieren. Ja, da sind ja noch die sogenannten Asuras und der Sonnendämon, usw. Und das ist vielleicht – abschließend zu der Frage dazu – man kann nämlich sehr deutlich sagen, von der Erdoberfläche hinauf erhebt sich das obere geistige Reich, also durch die ganzen Planetensphären durch, also sieben Planetensphären, dann durch den Tierkreis hindurch, dann gibt es sogar noch den Kristallhimmel, das ist dann die neunte Sphäre, also sieben Planetensphären, Tierkreis = also die Sternenwelt, und dann der Kristallhimmel, die neunte Sphäre, also &#039;&#039;&#039;neun Sphären, denen entsprechen die neun Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;, die neun Stufen von Engeln, und dann geht es in einen Bereich, für den es kein Äquivalent mehr im Äußeren gibt. Das ist der eigentlich göttliche Bereich. Beim Dante und überhaupt im Mittelalter nannte man das das &#039;&#039;&#039;Impereum, das geistige Feuer&#039;&#039;&#039;, das ist natürlich vollkommen raum- und zeitlos, dort ist erst das höchste Geistige oder dort ist die eigentliche Realität des Geistigen. Der Dante hat etwas gewusst davon, weil er sagt ganz deutlich, wir kennen das ja, den Planetensphären sind die verschiedenen Engelhierarchien zugeordnet. Also Mondensphäre die Engel, Merkursphäre mit den Erzengeln, und so geht das immer weiter. Das entspricht gerade diesen neun Sphären, von denen wir gesprochen haben. Und jetzt sagt der Dante sehr richtig, aber in Wahrheit sind die ja gar nicht dort in den Sphären, das sind nur ihre Abbilder. In Wirklichkeit sind die dort in dem Impereum, dort sind sie erst in Wirklichkeit. Also jenseits der neunten Sphäre, dort wo wir aus Raum und Zeit völlig hinausgehen in die Welt der Ewigkeit. Und jetzt ist das Interessante: Diese Welt der Ewigkeit oder überhaupt, nein fangen wir so an: Diese neun Sphären, die spiegeln sich in den neun unterirdischen Sphären in der Erde. Und das was jenseits ist, das Impereum, das was draußen überall und nirgends ist, das hat seine Widerspiegelung im Erdmittelpunkt. Also man könnte sagen, der unendliche Umkreis spiegelt sich im Erdmittelpunkt und umgekehrt. Also so hängen die Dinge zusammen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage der Zuhörerin weiter: Und diese Kreaturen, dieses Böse?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W.: Diese Kreaturen leben in jedem Menschen. Der R. Steiner sagt, in irgendwelchen späteren Vortragszyklen, es gibt im Menschen einen Zerstörungsherd, und dieser Zerstörungsherd der hängt aber zusammen mit dem Erdmittelpunkt. Also eigentlich alle Menschen auf allen Kontinenten und in allen Ländern vereinigen in gewisser Weise ihren Zerstörungsherd da in diesem Erdmittelpunkt. Der ist letztlich sehr wichtig und notwendig, auch um einmal die &#039;&#039;&#039;ganze Welt ins Nichts&#039;&#039;&#039; aufzulösen. Das ist auch der Schritt zum Beispiel, wenn man trotzdem durch diesen Punkt richtig durchgeht, irgendwann einmal die ganze äußere Schöpfung verschwinden wird, als Voraussetzung dafür, dass sie vollkommen in einen geistigen Zustand übergeht. Und dabei haben eben auch diese Widersacherkräfte, auch die höchsten, also die stärksten sozusagen, sagen wir besser die tiefsten Widersacherkräfte eine große Aufgabe an dem mitzuwirken. Ich meine der Ahriman ist neben den vielen Aufgaben, die er hat, auch beteiligt daran, die Erde irgendwann zu zerstören. Und sie muss aber zerstört werden. So wie unser physischer Leib zerstört werden muss, um sterben zu können. So muss irgendwann einmal die Erde auch sterben. Es ist immer nur eine Frage des richtigen oder falschen Zeitpunktes. Im Moment drängt uns der Ahriman sehr viel, dass das zu früh passiert und dem müssen wir entgegentreten. D. h. eine der Aufgaben Ahriman zu erlösen und daher die Erde zu retten davor, zu früh zu zerfallen, besteht eben darin, dass wir wissen müssen, &#039;&#039;&#039;dass wir heute etwas für die Natur zum Beispiel tun müssen&#039;&#039;&#039;. Dass die Natur nicht mehr so weit ist, dass sie aus sich selbst heraus überleben könnte auf Dauer. Das ist eben ein Fehler, wo viele denken, na die Erde hätte es viel besser, wenn es die Menschen nicht gäbe. Wenn es die Menschen nicht gäbe, dann würde die Natur sehr viel schneller absterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch, dass ihr so interessiert dabei seid. Weil es ist ja schwierig über die elektronischen Medien miteinander zu kommunizieren. Aber trotzdem habe ich das Gefühl es geht irgendwie trotz all der Hindernisse. Also wir trotzen ein bisschen dem Ahriman. Danke, dass wir gemeinsam trotzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_108._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=916</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-28T12:25:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Der Einfluss des nicht auf der Erde verkörperten Menschen auf  die Erdenentwicklung 1:19:41 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Nach dem Erreichen eines perfekten Kosmos der Weisheit auf dem Alten Mond hat sich die Trinität dazu entschieden, auf der Erde dem Menschen mit seiner Ich-Kraft die Möglichkeit zur Entwicklung eines freien geistigen Wesens mit schöpferischer Vollmacht zu geben - im Bewusstsein der Gefahr des Scheiterns einer ganzen kosmischen Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zur vollen Ich-Kraft erforderliche schöpferische geistig-lebendige Denkkraft wird dabei im Mikrokosmischen über die Zirbeldrüse (Epiphyse) ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 4. Wochenspruch 0:00:38|4. Wochenspruch: das Innere mit dem Äußeren verbinden und dem Denken das Fühlen hinzufügen]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Aufgabe in dieser Zeit ist es, das Seelisch-Geistige draußen in unser Eigenes zu verwandeln 0:03:55|das Besondere unserer Erde ist das Mineralische]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Aufgabe in dieser Zeit ist es, das Seelisch-Geistige draußen in unser Eigenes zu verwandeln 0:03:55|Seelenkräfte zu Wahrnehmungsorganen machen]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Aufgabe in dieser Zeit ist es, das Seelisch-Geistige draußen in unser Eigenes zu verwandeln 0:03:55|das individuell Geistige entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Aufgabe in dieser Zeit ist es, das Seelisch-Geistige draußen in unser Eigenes zu verwandeln 0:03:55|alles Äußere zum Eigenen verwandeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Aufgabe in dieser Zeit ist es, das Seelisch-Geistige draußen in unser Eigenes zu verwandeln 0:03:55|Mut zur Unvollkommenheit]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Die geistige Welt hat uns bislang gegeben - es ist an der Zeit zurückzugeben 0:09:38|der geistigen Welt zurückgeben]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Ahrimans Intelligenz fördert die Technikentwicklung - unsere Aufgabe ist es, dem toten Element geistiges Leben einzuhauchen 0:12:38|unsere Aufgabe ist die Erlösung der regulären Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Ahrimans Intelligenz fördert die Technikentwicklung - unsere Aufgabe ist es, dem toten Element geistiges Leben einzuhauchen 0:12:38|dem Toten geistiges Leben einhauchen]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Ahrimans Intelligenz fördert die Technikentwicklung - unsere Aufgabe ist es, dem toten Element geistiges Leben einzuhauchen 0:12:38|das reine Mineral ist offen für Geistiges]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Ahrimans Intelligenz fördert die Technikentwicklung - unsere Aufgabe ist es, dem toten Element geistiges Leben einzuhauchen 0:12:38|Liebe ist das eigentliche Naturgesetz]] - die alten Kräfte durch neue ersetzen - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Schöpfungsgeschichte der Bibel gibt zwei verschiedene Entwicklungsstufen wieder! 0:17:19|die Schöpfungsgeschichte der Bibel]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Der kosmische Gestaltungsreichtum nimmt zu und erreicht einen vollendeten Zustand der Weisheit mit dem Ende des Alten Mondes 0:22:20|der schöpferische Gestaltungsreichtum nimmt stetig zu]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Der kosmische Gestaltungsreichtum nimmt zu und erreicht einen vollendeten Zustand der Weisheit mit dem Ende des Alten Mondes 0:22:20|vollendete Weisheit am Ende des Alten Mondes]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Auf der Erde entsteht mit dem Individuum Mensch eine völlig neue Art der Schöpfung 0:26:32|völlig neue Art der Schöpfung auf der Erde]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Schöpferische Prozesse - der Weg des Menschen sich seiner selbst und der geistigen Welt bewusst zu werden 0:29:30|die Bewusstwerdung des Menschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Schöpferische Prozesse - der Weg des Menschen sich seiner selbst und der geistigen Welt bewusst zu werden 0:29:30|schöpferisch tätig zu sein ist die beste geistige Übung]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Schöpferische Prozesse - der Weg des Menschen sich seiner selbst und der geistigen Welt bewusst zu werden 0:29:30|Meditation als künstlerischer Prozess]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Es geht um den Sprung ins absolute Nichts - und was ich daraus mache 0:32:40|der schöpferische Prozess als Sprung ins Nichts]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich-Kraft%20ist%20Mut-Kraft%20zur%20Weichenstellung:%20Den%20Christus%20und%20die%20Quelle%20der%20soratischen%20Wesenheiten%20finden%20wir%20am%20selben%20Ort%200:36:11|Ich-Kraft ist Mut-Kraft]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich-Kraft%20ist%20Mut-Kraft%20zur%20Weichenstellung:%20Den%20Christus%20und%20die%20Quelle%20der%20soratischen%20Wesenheiten%20finden%20wir%20am%20selben%20Ort%200:36:11|Seelisches auflösen und neu schaffen ist der Weg zum Geistselbst]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich-Kraft%20ist%20Mut-Kraft%20zur%20Weichenstellung:%20Den%20Christus%20und%20die%20Quelle%20der%20soratischen%20Wesenheiten%20finden%20wir%20am%20selben%20Ort%200:36:11|der Christus und das Zentrum Sorats sind derselbe Ort im Erdinnern]] - unsere stetige Herausforderung: die Entscheidung zwischen dem Christus und dem Reich der soratischen Kräfte - die Frage nach dem Bösen - die Entscheidung der Trinität zur unvollkommenen Welt ermöglicht dem Menschen ein freies geistiges Wesen zu werden - das Wesen des Ich: schrittweise das Unmögliche möglich zu machen - die Verbindung des Menschen mit der gesamten Menschheit - den Anderen als Objekt betrachten ist die Unmenschlichkeit der Zukunft - unsere Verantwortung für die Natur - wir gestalten die Natur vor allem im nicht verkörperten Zustand - unser Stehen im Abgrund und der mögliche Schritt heraus - die Kräfte hinter Sorat wollen mit uns eine perfekte Welt schaffen - der Mensch kann Stern werden - das Prinzip der Fußwaschung - die Liebe baut auf Freiheit - die Zirbeldrüse (Epiphyse) und ihre Rolle bei der Bildung lebendiger schöpferischer Gedanken, bei der Gedächtnisbildung und der Veranlagung des Geistesmenschen - über das logische Denken zum lebendigen Denken zur Imagination - die Zirbeldrüse scheidet als Gehirnsand winzige Kalkkristalle aus - die Einbettung von Kristallen in Eiweißsubstanz ermöglicht die Lebendigkeit von Gehirnsand und Knochen - über das lebendige Denken seelische Bilder erzeugen führt zur Imagination - das Gestaltungs- und Lebensprinzip der Kügelchen in der Kugel: Wärmekörper des Alten Saturns ähnelt dem Gehirnsand - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Gehirnsand - weltschöpferischer Prozess bis ins Physische im Kleinen nach dem Prinzip Aufnehmen, Umformen und Auflösen 1:52:39|das Wechselspiel von Aufbauen und Auflösen als Voraussetzung für die Entwicklung des Lebendigen in Mikrokosmos und Makrokosmos]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Über den Vulkan-Zustand hinaus: Auflösung des Kosmos ins absolute Nichts und völliger Neubeginn der Schöpfung mit der Menschheit auf der Entwicklungsebene der Elohim 1:55:43|nach dem Vulkan-Zustand folgt die Auflösung ins absolute Nichts]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Widersacher und auch alte Kräfte können uns Trugbilder der geistigen Welten vorgaukeln und uns an notwendigen Auflösungsprozessen hindern 2:02:48|das alte Hellsehen und mystische Schilderungen]] - [[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter#Es ist unsere schöpferische Aufgabe, der Natur durch die Zeit der Erde als großer elektrischer Apparat hindurchzuhelfen 2:08:34|die Erde wird ein großer elektrischer Apparat, den der Mensch umzuwandeln hat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 108. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/UBqHds_ZYAA]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 108. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription des 108. Vortrags (von Ghislaine und Susanne am 22. Mai 2022)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=38s Begrüßung und 4. Wochenspruch 0:00:38] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 108. Vortrag zur Apokalypse - und es kommt der 4. Wochenspruch zum Einstieg:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle Wesen meines Wesens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der sonnerhellten Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Lichtesfluten sich vereint;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie will dem Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Klarheit Wärme schenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir kommen eigentlich immer mehr zu uns selbst, wenn wir das vom &#039;&#039;&#039;Inneren mit dem Äußeren verbinden&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, wir haben unser &#039;&#039;&#039;kleines Spiegelbild&#039;&#039;&#039;, da leben wir drinnen und unser wirkliches Ich ist eigentlich draußen. Es kommt uns aus der ganzen Welt entgegen. Und in gewisser Weise begegnen wir uns selbst in jeder Blume, in jedem Tier in jedem Stern, den wir sehen, alles hat was mit uns zu tun. Und es geht jetzt darum, das einfach auch mit dem Gemüt, mit dem Gefühl, mit der Wärme des Gefühls auch zu empfinden. Das ist ganz wesentlich. Also, wir haben &#039;&#039;&#039;vorher das Denken immer sehr stark betont&#039;&#039;&#039;. Natürlich, das kommt… Das ist der Schatten des geistigen Elements, aber das seelische Element, das drückt sich im Fühlen sehr stark aus - und in der Gefühlswärme, die drinnen ist. Das ist ganz wichtig, weil, das brauchen wir ja auch. Wenn wir wirklich wahrnehmen wollen in der geistigen Welt, dann brauchen wir etwas Seelisches, das eigentlich Träger dieses Bildes werden kann. &#039;&#039;&#039;Es muss im Seelischen ein Bild geschaffen werden&#039;&#039;&#039;, sonst bleibt es sehr, sehr karg, wenn es nur die klaren Gedankenformen hat, aber nicht eben diese Farbe und Wärme, die das Seelische gibt - bzw. die Wärme, das Licht, das von außen kommt. Das nur so als Einstieg. Also 4. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt Ich-Wesen, &#039;&#039;&#039;Geist-Wesen&#039;&#039;&#039;, die da draußen sind: der verschiedensten Kategorien, von eigentlich noch nicht in dem Sinn geistigen Wesen, angefangen als &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; oder so, die noch nicht eigentlich über ein eigenes Ich verfügen, &#039;&#039;&#039;bis hinauf zu höchsten Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Alles ist irgendwo da, &#039;&#039;&#039;alles&#039;&#039;&#039; ist uns im Prinzip theoretisch &#039;&#039;&#039;zugänglich&#039;&#039;&#039;. Also, es liegt eigentlich nur an uns, wenn wir es nicht wahrnehmen, weil wir sehr fixiert sind auf das äußerlich Sinnliche alleine, aber &#039;&#039;&#039;in dem Sinnlichen&#039;&#039;&#039;, mit dem Sinnlichen und durch das Sinnliche &#039;&#039;&#039;spricht das Seelische und Geistige&#039;&#039;&#039;, das draußen genauso da ist. Ich meine, es ist natürlich das Physisch-Sinnliche, das bietet uns die Außenseite, das ist die unterste Schicht und ist ganz wichtig für uns, um hier zu unserem freien &#039;&#039;&#039;Selbstbewusstsein&#039;&#039;&#039; zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=235s Unsere Aufgabe in dieser Zeit ist es, das Seelisch-Geistige draußen in unser Eigenes zu verwandeln 0:03:55] ===&lt;br /&gt;
Und über das haben wir ja schon öfter gesprochen, dass &#039;&#039;&#039;das unsere Erde auszeichnet&#039;&#039;&#039;, dass wir hier gerade in der physischen Welt, die bis zum &#039;&#039;&#039;mineralischen Element&#039;&#039;&#039; heruntersteigt sogar, also nicht nur im Wässrigen, Luftigen oder Wärmeelement bleibt, sondern wirklich ganz bis ins Dichte hinuntergeht. Das verhüllt uns zunächst einmal das Seelisch-Geistige, was außen ist, solange wir nicht die entsprechende seelisch-geistige Aktivität entwickeln. Dann begegnet unser Seelisches, unser Geistiges dem Seelischen und Geistigen draußen. Es liegt nur an uns, ob wir uns unser Seelisches, &#039;&#039;&#039;unsere Seelenkräfte zu Wahrnehmungsorganen machen&#039;&#039;&#039; können. Ich meine, da fängt es schon an. Unsere geistige Tätigkeit muss letztlich dazu führen, dass wir unsere Seele zu Wahrnehmungsorganen bilden für das Seelische und Geistige, das draußen ist. Und &#039;&#039;&#039;dann beginnt man zunächst einmal zu fühlen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Erste, das man - auf Wienerisch würde man sagen &amp;quot;a Gespür&amp;quot; - dafür bekommt. Da ist noch mehr als die Außenseite. Da berührt mich seelisch etwas in der Natur draußen, in anderen Wesen. Ich meine, bei einem Tier ist das relativ offensichtlich, dass mir schon was Seelisches begegnet. Beim Menschen vielleicht sogar habe ich eine Idee, dass mich was Geistiges berührt irgendwo - oder mir nahe kommt. Kann aber oft auch sehr verschüttet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist oft die Frage, &#039;&#039;&#039;welches Geistige&#039;&#039;&#039; kommt mir da zum Beispiel entgegen? &#039;&#039;&#039;Ist es das Geistige, das wirklich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;individuell aus dem Menschen stammt?&#039;&#039;&#039; Oder ist es das Viele, was er im Zuge seines Lebens aufgesammelt, verschluckt hat und wieder ausspuckt, sozusagen? Dann ist es auch ein Geistiges, aber nicht Seines. Und das gilt&#039;s eben auch in jeder menschlichen Begegnung zu unterscheiden: &#039;&#039;&#039;Was ist wirklich die Individualität&#039;&#039;&#039;, was sagt die - und was ist heute Zeitmeinung und die Bildung der Zeit und dergleichen. Das hat oft sehr wenig mit dem eigenen Geistigen zu tun. Und Menschen sind aber oft sehr stolz auf das, was sie angehäuft haben. Ja, natürlich, unsere Zeit verlangt das auch bis zu einem gewissen Grad, aber es wird sofort &#039;&#039;&#039;unheilvoll, wenn nicht das individuell Geistige auch drinnen ist&#039;&#039;&#039; und das, was von außen kommt, als das erkennt, was es ist: als eine Anregung vielleicht, als etwas, mit dem ich mich beschäftigen sollte in unserer Zeit, was uns umgibt, aber das deswegen noch lange nicht mein Eigenes ist. Und &#039;&#039;&#039;die Aufgabe besteht darin, das alles in etwas Eigenes zu verwandeln&#039;&#039;&#039;. Das ist das Gebot der Stunde, und das ist das Einzige, was uns vor der Finsternis retten kann, in Wahrheit. Also, alles dort, wo man nicht diese individuelle Kraft entwickelt, ist letztlich eine Kraft, die nach unten zieht. Das gilt bei allem. Selbst wenn uns das Schöpferischste von wem anderen entgegenkommt, wenn ich es mir nicht zu eigen mache, also mit den eigenen Kräften ergreife, dann ist das, auf lange Perspektive gesehen, ein Weg in den Abgrund hinein. Und da muss man wirklich, wirklich aufpassen. Also, &#039;&#039;&#039;es genügt nicht, sich einfach hinzugeben dem großen Geistigen&#039;&#039;&#039;, was uns von vielen großen Geistern entgegenkommt, heute, oder aus der Vergangenheit überliefert ist. Allein mich dem hinzugeben und nicht was Eigenes daraus zu machen, ist ein Weg, der in die Tiefe hinunterführt. Letztlich in den Untergang hinunter führt. Und, was dazu gehört, ist &#039;&#039;&#039;der Mut&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;zu stehen zu der ganzen Unvollkommenheit&#039;&#039;&#039;, die mein eigenes Ich auch noch hat. Und wenn es &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; klein ist und wenn der Goethe &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; groß ist. Aber ich kann den ganzen Goethe können und alles leben in seinem Geiste - und das ist trotzdem ein Weg in den Abgrund, solange ich nicht &#039;&#039;&#039;das kleine Meine&#039;&#039;&#039; daraus mache. Das macht den Unterschied. Und damit haben wir genau schon umrissen, was das &#039;&#039;&#039;Mittel ist, um dem Abgrund zu entrinnen&#039;&#039;&#039;, durch ihn durchzugehen, wirklich bis zur Tiefe durchzugehen, aber dann den Aufstieg zu schaffen, und zwar eben als ganz individuelles Wesen zu schaffen den Aufstieg - und den kleinen Beitrag zu leisten, den man selber leisten kann. &#039;&#039;&#039;Es kommt nicht darauf an, wie groß oder klein der Beitrag ist&#039;&#039;&#039;. Das wird vielleicht die Nachwelt auch erst finden. Es kann sein, dass jemand, der zu seiner Lebzeit ganz unbekannt ist und gar nicht irgendwo besonders aufgefallen ist, dass irgendetwas davon sich dann ganz, ganz groß entfaltet, weil &#039;&#039;&#039;er&#039;&#039;&#039; es gedacht hat, weil &#039;&#039;&#039;er&#039;&#039;&#039; es hereingeholt hat aus dem Geistigen, weil er es geschöpft und geformt hat. Manche Impulse sind vielleicht für viele, viele Jahrzehnte, vielleicht sogar Jahrhunderte später erst wichtig. Und es ist nicht einmal notwendig, dass jetzt darüber eine Überlieferung da ist, dass ich halt Bücher wälze. &#039;&#039;&#039;Wenn ein Mensch kreativ einen Gedanken formt, dann ist das eine Kraft, die in der geistigen Welt da ist.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=578s Die geistige Welt hat uns bislang gegeben - es ist an der Zeit zurückzugeben 0:09:38]===&lt;br /&gt;
Weil, wir sind also... jetzt... spätestens jetzt... Also, das heißt, im Bewusstseinsseelenzeitalter überhaupt - und in unserem Zeitalter, jetzt, hier und heute ganz besonders - geht es eben darum, &#039;&#039;&#039;dass wir etwas der geistigen Welt zurückgeben&#039;&#039;&#039;. Wir haben so viel von ihr genommen und der ganze Entwicklungsweg war, das zu einer eigenen Kraft zu machen und mit dem die geistige Welt zu bereichern. Die geistige Welt ist eben nicht so, wie man es noch in der griechisch-lateinischen Zeit gedacht hat: etwas in der Form Ewiges, unveränderlich. &amp;quot;Da rührt sich eigentlich nichts mehr, die ist vollkommen - und Ende der Geschichte.&amp;quot; Sondern die geistige Welt ist eine wachsende und sie wächst heute insbesondere durch den Beitrag, den die Menschen dazu leisten - mit &#039;&#039;&#039;Hilfe des Christus&#039;&#039;&#039;, mit Hilfe der ganzen Hierarchien, die ihm zugeordnet sind. Aber &#039;&#039;&#039;wir geben die Richtung an&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist im Grunde &#039;&#039;&#039;das einzige Mittel, um mit den Widersachern fertig zu werden&#039;&#039;&#039;, fertig zu werden in dem Sinne, nicht nur sie zu bekämpfen. Das muss man manchmal, sie einfach weg halten und sagen: &amp;quot;Stopp! Keinen Schritt weiter!&amp;quot;  Aber der nächste Schritt: &#039;&#039;&#039;Es geht ja um ihre Erlösung&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Weil, sie haben in Wahrheit auch ein Opfer gebracht um unserer Freiheit willen. Wie wir es oft gesagt haben: Sie sind unter Anführungszeichen abkommandiert zu Ihrer Rolle. Sie sind also &#039;&#039;&#039;zur ihrer Rolle bestellt&#039;&#039;&#039; - und selbst wenn sie also oft ganz grimmig wüten, hat es im Großen und Ganzen einen Sinn, wenn wir die richtige Lehre daraus ziehen. Wenn nicht, dann...  ist es vergebene Mühe gewesen. Und sie haben auch Mühe damit. Müssen wir auch sehen, dass sie sich abmühen, dass sie immer wieder Enttäuschungen erleben auch, und das ist &#039;&#039;&#039;ein hartes Schicksal&#039;&#039;&#039;. Weil, sie schmieden sozusagen auch Pläne, wenn man so will, oder haben ihre Intentionen - und sie werden regelmäßig nicht erfüllt, in Wahrheit. Regelmäßig nicht erfüllt. Das ist bei vielen, vielen Dingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, Rudolf Steiner beschreibt es so schön wie es im Jahreslauf ist: wie im Frühjahr, wenn die ahrimanischen Kräfte beginnen zu erwachen und sie immer wieder den Glauben haben, durch den Menschen könnten sie sich etwas aus der Seelenwelt rauben, was ihnen fehlt. Weil, die ahrimanischen Mächte haben grad bezüglich des Seelischen einen ziemlichen Mangel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=758s Ahrimans Intelligenz fördert die Technikentwicklung - unsere Aufgabe ist es, dem toten Element geistiges Leben einzuhauchen 0:12:38] ===&lt;br /&gt;
Also, der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; hat diese &#039;&#039;&#039;nüchterne, kalte Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die drinnen ist, also ein Abglanz des Geistigen, eine Intelligenz, die unsere weit übersteigt, eine Intelligenz, &#039;&#039;&#039;von der wir auch profitieren&#039;&#039;&#039;, namentlich profitieren dort, wo wir &#039;&#039;&#039;Technik&#039;&#039;&#039; und dergleichen hervorbringen. Und das tun wir, seit wir Menschen in unserer Gestalt geworden sind, in Wahrheit. Es fängt an, der Mensch richtet sich auf - und ziemlich das Nächste ist, dass er irgendwelche Werkzeuge zu basteln anfängt, und wenn es nur ist, irgendwelche Steine zuzuschlagen. Also, &#039;&#039;&#039;die Technik begleitet uns von Anfang&#039;&#039;&#039;. Technik heißt Verwandeln des härtesten Stofflichen im Grunde. Das ist eigentlich geistig sehr interessant. Der Mensch fängt an, im Grunde, mit dem härtesten Material, mit dem sich auseinanderzusetzen. Und die &#039;&#039;&#039;ganze Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geht darum, dass wir dem totesten Element&#039;&#039;&#039; geistiges - wie soll ich sagen - &#039;&#039;&#039;geistiges Leben einhauchen&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise. Also, es verwandeln, es auf eine höhere Stufe heben. Das ist unsere Aufgabe. Und da kommt dazu, dass das nur wir können. Die oben machen das nicht für uns. Dass es das wird, was in die Zukunft führt, das ist die Aufgabe des Menschen und das wird darüber entscheiden - und namentlich das, was wir mit der mineralischen Welt tun, wird ganz besonders entscheidend dafür sein - &#039;&#039;&#039;wie die Zukunft ausschaut&#039;&#039;&#039;, die über die Erdentwicklung hinausgeht, über die Erdentwicklung im engeren Sinne, die eben hineinführt in dieses sogenannte &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Darum taucht dort die Würfelgestalt auf - als das Symbol, das Realsymbol könnte man fast sagen, für die mineralische Welt. Das ist das ganz Neue. Und &#039;&#039;&#039;das reine Mineral ist eigentlich ganz offen für das Geistige&#039;&#039;&#039;. Nur, das ganz reine Mineral zu schaffen, das offen ist fürs Geistige, das ist die große Kunst. Das ist die große Kunst. So, wie es jetzt ist, ist es eigentlich noch nicht rein. Und es hat vor allem noch nicht &#039;&#039;&#039;dieses neue Element&#039;&#039;&#039; drinnen, ein gewisses - wie soll ich sagen - &#039;&#039;&#039;Lebenselement&#039;&#039;&#039;, das dann hinüberführen wird auf den Neuen Jupiter, auf den nächsten Zustand. Und wo dann eben auch etwas ist, was geworden ist aus unserer Mineralwelt, aber was einen ganz anderen Charakter hat als unsere jetzige Mineralwelt, wo es eben nicht etwas Totes ist, sondern wo die Grundlage der Natur etwas Lebendiges ist, für das &#039;&#039;&#039;Liebe das eigentliche Naturgesetz&#039;&#039;&#039; ist, das wichtigste Naturgesetz. Liebe heißt also die Beziehung zueinander. Und wo Eines dem Anderen gibt. Ich meine, es ist heute… Natürlich gibt es auch eine gewisse Verbundenheit von allem mit allem, irgendwo, das ahnt selbst die Physik, irgendwo, aber es sind noch die alten Kräfte. &#039;&#039;&#039;Es kommt darauf an, dass es neue Kräfte sind&#039;&#039;&#039; - und das wird eine ganz neue Dimension eröffnen auf dem Neuen Jupiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=968s Die weisheitsvollen Naturgesetze müssen verlebendigt werden 0:16:08] ===&lt;br /&gt;
Eben darum gibt es jetzt &#039;&#039;&#039;Naturgesetze, die unheimlich weisheitsvoll&#039;&#039;&#039; sind. Die &#039;&#039;&#039;Physiker&#039;&#039;&#039; versuchen, ein bisschen diese Weisheit zu entschlüsseln - und die &#039;&#039;&#039;Biologen&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Naturforscher&#039;&#039;&#039; - und wenn sie nur konsequent dranbleiben, entdecken sie etwas davon. Da können sie ganz materialistisch denken, sie entdecken trotzdem etwas. Weil, es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als entsprechende Gedanken zu bilden. Und &#039;&#039;&#039;die Natur fordert selbst, dass diese Gedanken lebendig werden&#039;&#039;&#039;. Wir sind jetzt in den Naturwissenschaften in einer sehr zwiespältigen Entwicklung drinnen, einerseits geht alles immer mehr aufs Tote und in die technische Anwendung hinein, auf der anderen Sicht wird auf vielen Gebieten heute erkannt, dass diese Gesetze aber nicht ausreichen, um die Natur, selbst wie sie jetzt ist, wirklich zu verstehen. Also, sie zu reduzieren auf bloß &#039;&#039;&#039;tote physikalische Gesetzmäßigkeiten reicht nicht&#039;&#039;&#039;, weil die Welt nicht aus dem Toten entstanden ist, sondern in Wahrheit aus dem Geistigen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=1039s Die Schöpfungsgeschichte der Bibel gibt zwei verschiedene Entwicklungsstufen wieder! 0:17:19] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus dem Geistigen formt sich als Erstes etwas Seelisches&#039;&#039;&#039;. Ich glaube, ich habe das schon öfter erwähnt, die &#039;&#039;&#039;Schöpfungsgeschichte in der Bibe&#039;&#039;&#039;l, auf das weist Rudolf Steiner auch ganz deutlich hin. Alles, was dort geschildert wird im &#039;&#039;&#039;1. Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039;, hat nichts mit der physischen Welt zu tun, hat nicht einmal etwas zu tun mit der Ätherwelt, sondern es spielt sich in der Seelenwelt ab, nirgends anders. Und wenn dort von Sonne, Mond und Sternen und so weiter die Rede ist, dann ist von den geistigen Kräften die Rede, die aber jetzt im Seelischen gestaltend wirken und die sich als Seelen, geistig seelische Wesen herausbilden. Wenn von Sonne, von Mond und so weiter die Rede ist, also ganz am Ende des 1. Kapitels der Genesis, also am &#039;&#039;&#039;6. Schöpfungstag&#039;&#039;&#039;, im Grunde, zeichnet sich ab, dass das Wärmeätherische, irgendwo, sich herausbildet - und zuletzt, am Ende, der &#039;&#039;&#039;Adam&#039;&#039;&#039;, der geschaffen wird, ist ein &#039;&#039;&#039;wärmeätherisches Wesen&#039;&#039;&#039;. Also, das ist das Dichteste von ihm, das Wärmeätherische - und sonst eigentlich nichts. Das ist die Schilderung, die da drinnen ist. Die Schwierigkeit ist jetzt, man wird das bei Rudolf Steiner öfter finden, dass er dann sagt: &amp;quot;Ja, was die Schöpfungsgeschichte der Bibel schildert, beginnt etwa dort, wo Erde und Sonne sich zu trennen beginnen.&amp;quot; Ja, man kann das natürlich auf verschiedensten Ebenen lesen. Eigentlich wird es dort geschildert auf der seelischen Ebene, weil das geht voraus. Das geht voraus. Und &#039;&#039;&#039;erst viel später findet das auch im Physischen statt, im Physisch-Ätherischen&#039;&#039;&#039;, dass sich die Sonne und die Erde trennt. Das sind aber Bilder, die man zusammen schauen muss. Man kann sie unterschiedlich lesen. Man kann die Schöpfungsgeschichte lesen auf der Ebene des Physischen, aber der &#039;&#039;&#039;Ursprung&#039;&#039;&#039; ist eigentlich, &#039;&#039;&#039;dass es im Seelischen sich abspielt&#039;&#039;&#039;. Und weil das die Ebene ist, wo die Schöpfung erstmals - wie soll ich sagen - nach außen tritt, aus dem geistigen Bereich heraus nach außen tritt und so etwas wie eine Stofflichkeit hinterlässt. Aber eine Stofflichkeit, die jetzt &#039;&#039;&#039;Seelenstofflichkeit&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;im rein geistigen Zustand&#039;&#039;&#039;. Sei es im &#039;&#039;&#039;höheren Devachan&#039;&#039;&#039;, also in der höheren geistigen Welt, wo die Urgedanken, die Keimgedanken gebildet werden - Gedanke ist jetzt sehr ins Menschliche übersetzt - wo die &#039;&#039;&#039;Schöpferkräfte&#039;&#039;&#039; sind, die zum Beispiel der Pflanzenwelt zu grunde liegen, die der Tierwelt zu grunde liegen, aber noch nicht in einzelne Tiere aufgeteilt sind, das Urtier schlechthin, die Urpflanze schlechthin. Aber dort ist sie so etwas wie Schöpfungsgedanke, aber sie verkörpert sich als erstes im Seelischen. Und damit tritt die Schöpfung in gewisser Weise in etwas Äußerliches hinein. Das ist die erste Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und erst dann, im &#039;&#039;&#039;2. Kapitel der Genesis&#039;&#039;&#039;, geht es ganz deutlich dann viel mehr ins Ätherische und auch ins Physische hinein. Haben wir eh auch schon besprochen, der schöne Ausspruch: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Und Jahwe Elohim blies Adam den lebendigen Odem ein.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Dann heißt es nichts anderes, als dass er jetzt das Luftelement dazubekommen hat, also ein feines physisches Element bereits. Also, das heißt, er hat Wärmeäther, er kriegt dazu in dem Moment, wo das &#039;&#039;&#039;Luftelement&#039;&#039;&#039; als Physisches im Grunde dazukommt, kriegt er den &#039;&#039;&#039;Lichtäther dazu&#039;&#039;&#039; und diese Dinge - aber das spielt sich eigentlich erst im 2. Kapitel der Genesis ab. Also, es sind verschiedene Stufen. Und die Erklärung, die meistens von den &#039;&#039;&#039;Theologen und Philologen&#039;&#039;&#039; und so weiter gegeben wird, die die Textgeschichte verfolgen des Alten Testaments oder so… Die sagen: &amp;quot;Na ja, da gab es zwei Überlieferungsströme und die haben beide Eingang gefunden in die Bibel.&amp;quot; Ja, mit Recht haben sie beide Eingang gefunden, mag ja alles richtig sein, dass es zwei Überlieferungsströmungen gibt, aber sie schildern tatsächlich zwei verschiedene Entwicklungsstufen und zwei verschiedene Entwicklungsebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=1340s Der kosmische Gestaltungsreichtum nimmt zu und erreicht einen vollendeten Zustand der Weisheit mit dem Ende des Alten Mondes 0:22:20] ===&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;die Geschichte ist hochkompliziert&#039;&#039;&#039; im Grunde, aber wir sollten zumindest das Gefühl dafür kriegen, weil wir sollten mit vorbereiten, wie es in der Zukunft weitergeht. Und da wird es nicht weniger kompliziert zugehen, sondern wesentlich komplizierter in einer gewissen Weise; in einer gewissen Weise komplizierter &#039;&#039;&#039;im Sinne von vielfältiger&#039;&#039;&#039;. Der Weg der ganzen Erdentwicklung mit all den kosmischen Vorstufen, die es gab, Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond und dann Erde, ist ein Weg zu immer größerem &#039;&#039;&#039;Gestaltungsreichtum&#039;&#039;&#039;. Und das wird in gewisser Weise weitergehen, sodass wirklich in der Natur auch bereits immer mehr von diesem schöpferischen Element drinnen ist - und dass immer mehr Reichtum in einer gewissen Weise kommt. Es kann auch wieder vergehen, aber es ist viel mehr Dynamik drinnen. Man kann sagen, &#039;&#039;&#039;bis zum Alten Mond&#039;&#039;&#039; hin, also der kosmischen Vorläuferstufe unserer Erde, es ist in gewisser Weise der &#039;&#039;&#039;Weg hin zu einem komplett weisheitsvoll geordneten Kosmos&#039;&#039;&#039;. Das ist eine Vollendungsstufe, in gewisser Weise. In seiner Art ist der Alte Mond am Ende, wenn er dann wieder verschwindet aus dem äußeren Dasein heraus und sich wieder ganz ins Geistige zurückzieht… ist in Wahrheit eine &#039;&#039;&#039;vollendete Welt geschaffen&#039;&#039;&#039;. Und diese Weisheit kommt herüber. Aus dieser Weisheit schöpfen die &#039;&#039;&#039;alten Religionen&#039;&#039;&#039;. Aus dieser Weisheit schöpft die &#039;&#039;&#039;griechische Philosophie&#039;&#039;&#039;, die in der griechisch-lateinischen Zeit entsteht, aber in ähnlicher Art auch in Indien und an anderen Orten der Welt entsteht, und die ist ganz orientiert an dieser vollendeten Weisheit. Und daher kommt das &#039;&#039;&#039;Bild&#039;&#039;&#039; hinein: &#039;&#039;&#039;die Weisheit, das Geistige, das Ewige ist das Unveränderliche&#039;&#039;&#039;... Weil, das Vollkommene ist eben vollkommen und eine Steigerung darüber hinaus gibt es nicht. Entweder ist es noch nicht ganz vollkommen, es gibt noch was Höheres, oder es ist vollkommen, dann bewegt sich im Grunde nichts mehr. Dann ist es das gewesen. Aber trotzdem, an dem Bild hing die ganze griechisch-lateinische Zeit bis ins Mittelalter hinein - und nachwirkend immer noch bis in unsere Neuzeit hinein. Selbst die ersten &#039;&#039;&#039;Philosophen der Neuzeit&#039;&#039;&#039; oder so, fast im Grunde bis ins 19. Jahrhundert hinein, &#039;&#039;&#039;hängen an dem Ideal einer vollkommenen Welt&#039;&#039;&#039;. Beim &#039;&#039;&#039;Leibniz&#039;&#039;&#039; ist schon ein bisschen &amp;quot;die beste aller möglichen Welten&amp;quot;. Es ist dann immer… Dann taucht auch immer wieder auf: &amp;quot;Wie kann denn der liebe Gott, der ja selber der Inbegriff des Vollkommenen ist, wie kann er eine unvollkommene Welt schaffen? Weil da das Böse drinnen ist, ist doch irgendetwas unvollkommen drinnen.&amp;quot; Das ist der Stachel, der gerade im Mittelalter immer stärker herauskommt. Beim &#039;&#039;&#039;Platon&#039;&#039;&#039;, oder was, in der Philosophie, ja, man findet schon das Böse irgendwo drin, aber es ist ganz klar, dass das der letzte Makel noch ist - und der wird überwunden werden durch das Gute und das Vollkommene wird sich geltend machen. Es ist halt nur der letzte Schritt, oder irgendwo, aber es ist der letzte Schritt &#039;&#039;&#039;dieser&#039;&#039;&#039; Art von Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=1592s Auf der Erde entsteht mit dem Individuum Mensch eine völlig neue Art der Schöpfung 0:26:32] ===&lt;br /&gt;
Und es geht was ganz Neues, &#039;&#039;&#039;es geht was ganz Neues an&#039;&#039;&#039;. Und es entsteht im Grunde zunächst einmal &#039;&#039;&#039;mit dem Menschen ein Wesen, durch das eine neue Art von Schöpfung entsteht&#039;&#039;&#039;. Eine Schöpfung, die das Streben nach dem Vollkommenen hat, aber &#039;&#039;&#039;aus unzähligen einzelnen Individuen&#039;&#039;&#039; heraus, aus unzähligen einzelnen Individuen heraus. Ich weiß nicht, wie weit man das überhaupt denken muss. Wenn man sich nämlich den ganzen großen Kosmos anschaut, der zur Verfügung steht, und wo überall geistige Wesen sind, höchste Hierarchien sind, der fast unermesslich groß ist, der Billiarden von Sternen hat. Was heißt &amp;quot;Billiarden von Sternen?&amp;quot; Billiarden von Sternensystemen wie unsere Milchstraße. Ich meine, es ist schwer, das wirklich genau abzuzählen, man kann es nur schätzen, aber die Schätzungen liegen bei &#039;&#039;&#039;vielen Billiarden Sternensystemen&#039;&#039;&#039; und davon hat jedes 100, 500, 600 Milliarden Sonnen, Sterne. Und &#039;&#039;&#039;jeder Stern ist eine Kolonie geistiger Wesenheiten vom Range der Elohim, Range der Geister der Bewegung, Geister der Weisheit&#039;&#039;&#039;, die gibt es dort überall. Und jedes dieser Systeme hat aber auch untergeordnete Wesenheiten, also das heißt Engelwesenheiten, Erzengelwesenheiten, Urengelwesenheiten, wenn man es jetzt mit unseren Begriffen bezeichnet. Und &#039;&#039;&#039;der Schritt, der im 20. Jahrhundert namentlich gemacht wurde&#039;&#039;&#039; und jetzt im 21. Jahrhundert noch größer geworden ist, ist die Folge des Umbruchs, der mit der Neuzeit begonnen hat: zu sehen, die Erde ist - und unser ganzes Sonnensystem - ist nicht so einfach nur das Zentrum der Welt, sondern &#039;&#039;&#039;es gibt unzählige Zentren draußen&#039;&#039;&#039;, unzählige Zentren draußen. Also bereits die Welt, die jetzt da ist, dass wir als Menschen entstehen konnten, braucht diesen Reichtum. &#039;&#039;&#039;Und die große Frage ist: &amp;quot;Was spielt sich dort überall ab?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Ich meine, dahin reicht jetzt nicht im Detail unser geistiger Blick - und der äußere auch nicht. Wir sehen es halt ein bisschen mit den Teleskopen von der Außenseite. &#039;&#039;&#039;Wir sehen aber das Wichtigste nicht.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=1770s Schöpferische Prozesse - der Weg des Menschen sich seiner selbst und der geistigen Welt bewusst zu werden 0:29:30] ===&lt;br /&gt;
Wir sehen es &#039;&#039;(das Wichtigste)&#039;&#039; nur dann - aber die Kunst ist, wach zu bleiben - ja, in der Einweihung, kann sein, und im Leben nach dem Tod und zwischen Tod und neuer Geburt. Die Kunst ist nur, wach zu bleiben, um das überhaupt, also &#039;&#039;&#039;wach im Geistigen&#039;&#039;&#039;, aufnehmen zu können. Und der nächste Haken ist: Das heißt noch lange nicht, dass wir jetzt, wenn wir wieder zurück kommen in unser sinnliches Bewusstsein, ob wir uns dann noch erinnern können daran. Das ist das nächste Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Probleme, die es zu überwinden gibt: Dass erstens so viel &#039;&#039;&#039;jetzt hier in der sinnlichen Welt geistige Übungen und so weiter zu machen, schöpferisch tätig zu sein, die beste geistige Übung ist, schöpferisch tätig zu sein&#039;&#039;&#039;. Das ist die wirkliche. Alle Meditationsübungen und Sonstiges dienen eigentlich dazu, diese Kraft zu stärken, zu schärfen, bewußter zu machen, sie bewusster handzuhaben, aber &#039;&#039;&#039;jeder Meditationsprozess ist ein künstlerischer Prozess&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Und daher auch ganz &#039;&#039;&#039;individuell&#039;&#039;&#039; zu machen. Man kann einmal eine Anregung geben mit bestimmten Texten oder mit bestimmten symbolischen Bildern oder so, aber interessant wird es dadurch: Was mache ich mit dem Bild geistig? Wie führe ich das schöpferisch weiter? Nur zu sagen: Alle machen jetzt &#039;&#039;&#039;Rosenkreuz-Meditation&#039;&#039;&#039; und alle machen es genau gleich, dann reicht es noch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Zuruf: … Gibt es ein Rezept?...)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh ja! Es gibt ein Rezept: wirklich, &#039;&#039;&#039;wirklich im Künstlerischen tätig zu werden&#039;&#039;&#039;, in irgendeiner Form, es ist Wurscht, was. Es kommt nicht darauf an, wie vollkommen es ist. Ich meine, ich kann mich erinnern an einen Roman. Ich weiß nicht, ist er von Werner Bergengruen oder wem, &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Der arme Spielmann&amp;quot;&#039;&#039;&#039; heißt er, nein, er ist nicht von Bergengruen, ich irre mich, es ist Wurscht. &#039;&#039;(Anmerkung: Autor des 1848 erschienenen Romans ist Franz Grillparzer)&#039;&#039; Und der hat nichts, der hat eine alte Laute und die hat nur eine einzige Seite, die ist einfach kaputt. Und eigentlich ist er ein &amp;quot;Sandler&amp;quot;, würde man sagen heute. Also, er sitzt irgendwo und zupft auf seiner einen Seite, sein ganzes Leben lang - und der kann künstlerisch tätig sein. Es kommt nicht darauf an, dass das jetzt… dass er ein Starkomponist ist oder sonst was und der jetzt die Generationen überdauert. Aber &#039;&#039;&#039;seine individuelle Auseinandersetzung&#039;&#039;&#039; mit der Musik, wie klein sie auch sein mag, wie komisch es halt vielleicht für die Ohren draußen klingt, das ist es nicht. Ich meine, die fertige große Symphonie ist sicher… kann Anregung für viel mehr Menschen sein, aber der neue Beitrag, den bringt der kleine genauso, den bringt der genauso. &#039;&#039;&#039;Es geht nur darum, es zu tun&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=1960s Es geht um den Sprung ins absolute Nichts - und was ich daraus mache 0:32:40] ===&lt;br /&gt;
Es geht nur darum, einfach diesen &#039;&#039;&#039;Sprung&#039;&#039;&#039; zu wagen, &#039;&#039;&#039;ins Nichts hinein&#039;&#039;&#039;, zu sagen: &amp;quot;Ich will das tun. Ich habe keine Ahnung, wie es gehen wird. Ich weiß es nicht.&amp;quot; Im Schöpferischen weiß ich vorher nichts. Ich beginne es zu erkennen im Moment, wo ich es tue. Wenn ich wach genug bin, dann kann ich im Moment des Tuns erkennen: &amp;quot;Was ist es eigentlich, was ich tue?&amp;quot;. Aber vorher habe ich keine Ahnung. Ich muss es tun. &#039;&#039;&#039;Und das ist es, was mit der Meditation gemeinsam ist: Ich muss sie tun&#039;&#039;&#039;. Ich muss sie sozusagen, auch wenn ich sie überliefert bekommen habe… aber damit ich sie tun kann, &#039;&#039;&#039;muss ich sie neu erfinden&#039;&#039;&#039;. Und wenn es zu 99,99 Prozent identisch mit der Vorgabe ist,  die Vorgabe ist nur notwendig, dass in eine bestimmte Richtung ich gelenkt werde. Da kann man Anregung geben. Aber das Entscheidende ist: &#039;&#039;&#039;Was mache ich daraus?&#039;&#039;&#039; Das ist bei allem das Entscheidende heute. Im Kleinen wie im Großen. Und man kann überall anfangen. Man kann mit Farben mal rumbatzen oder zeichnen. Egal. Es kommt nicht darauf an, wie professionell das wird, wie vollkommen es ist und ob irgendwann wer es an die Wand hängt… aber zu versuchen das eigene Seelisch-Geistige, in dem aber das große Geistige, Seelische in der Welt lebt. Wir haben drin &amp;quot;&#039;&#039;&#039;dieselbe Vollmacht, die ich von meinem Vater empfangen habe, die soll dem Menschen zu eigen sein&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, so heißt es in der Apokalypse. Der genialste Satz drinnen - und der oft in Übersetzungen so entstellt ist, dass man gar nicht das Entscheidende merkt. Das ist wirklich in der Übersetzung genial ausgedrückt. Da kommt nämlich genau das heraus, um was es geht. Also, auch die Vollkommenheit macht es nicht aus, sondern dieser neue Funke. Und den Zugang dazu haben wir. Und es gibt eben kein Rezept dafür, wie ich das mache. &#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist, dass es kein Rezept gibt, in Wahrheit&#039;&#039;&#039;. Natürlich, ich kann bestimmte Meditationen, Texte, Symbole oder was vorgeben, aber es ist nur die Anregung dazu. Es ist nur die Anregung, die brauchen wir natürlich, das ist ganz wichtig, daher sollen wir nicht einfach jetzt blind irgendwo anfangen, darum gibt es eine Ordnung in den Übungen von Menschen, die Erfahrungen haben. Aber es muss ein Bewusstsein… das Entscheidende, auf das es dann wirklich ankommt mit der Hilfe, die ich habe, die mich einmal auf einen Weg gesetzt hat, aber dass ich dann dort den einen Schritt wage ins unbekannte Gelände, ins völlig unbekannte Gelände. Ich gehe einen Weg, folge dem, lerne dabei auf dem Weg, aber dann &#039;&#039;&#039;der eine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;, wo noch niemand war, wo noch niemand war, &#039;&#039;&#039;niemand&#039;&#039;&#039;, kein einziges geistiges Wesen, nicht nur kein Mensch, sondern auch niemand von den Hierarchien oben. Niemand. Niemand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=2171s Ich-Kraft ist Mut-Kraft zur Weichenstellung: Den  Christus und die Quelle der soratischen Wesenheiten finden wir am selben Ort 0:36:11] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist das Neue, was dann in die geistige Welt kommt&#039;&#039;&#039;. Und das wird Bestandteil der geistigen Welt, wird wirkende Kraft in der geistigen Welt. Und es ist also keine Frage - wie soll ich sagen - des Rezepts, das man dafür geben könnte, sondern es ist eine, ausschließlich, &#039;&#039;&#039;eine Frage des Mutes&#039;&#039;&#039;. Des Mutes sich vollkommen auf das Nichts einzulassen. Und dieses Nichts hat heute etwas sehr, sehr, sehr Zweischneidiges. &#039;&#039;&#039;Das Nichts kann sein:&#039;&#039;&#039; Ich fahre in die Vernichtung hinein, gehe in eine ganz andere Welt hinein, die Welt der Soratwesen. Oder: Ich gehe in das Nichts hinein und schaffe etwas Neues daraus. Es ist ja ganz sprechend, dass, wenn man das jetzt bildhaft so ausdrücken will, &#039;&#039;&#039;der Ort, wo sich der Christus aufhält, und der Ort, wo die Quelle der soratischen Wesenheiten ist, ist ein und derselbe Ort&#039;&#039;&#039;. Heute oft als Mittelpunkt der Erde ausgedrückt, man darf das aber bitte nicht zu äußerlich pressen, aber das Bild ist richtig. Also genau dort, genau da ist eine &#039;&#039;&#039;Weichenstellung&#039;&#039;&#039; drinnen, sozusagen: wenn ich da in das Nichts hineinspringe, wenn ich den Mut - das heißt, &#039;&#039;&#039;meine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, Ich-Kraft ist &#039;&#039;&#039;Mut-Kraft&#039;&#039;&#039;, eigentlich - nämlich den Mut, ganz, ganz, ganz alleine mich auf mich selbst zu stellen, im Vertrauen, dass in dem Ich &#039;&#039;&#039;das ganze schöpferische Potenzial der geistigen Welt drinnen&#039;&#039;&#039; ist, das gesamte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden uns von den höchsten Hierarchien nur dadurch, dass wir noch nicht gelernt haben, mit all den Kräften, den schöpferischen Kräften, die man entwickeln kann, einfach umzugehen. Wir können es heut erst ganz wenig. Wir können es jetzt eigentlich ansatzweise in einem: dass wir unser &#039;&#039;&#039;Seelisches nicht nur umschaffen&#039;&#039;&#039;, ja, umschaffen, aber umschaffen in dem Sinne, dass wir wirklich altes Seelisches, das wir aus der Vergangenheit als Erbschaft mitbekommen haben, das vielleicht auch - was heißt vielleicht - mit Sicherheit von den Widersachern beeinträchtigt  wurde, wo der Luzifer sich ausgetobt hat drinnen, wo wir jetzt ein Seelisches haben, das ein Mischmasch ist von gutem Erbe und verdorbenem Erbe und wo wir sowohl das gute Erbe als auch natürlich ganz besonders das schlechte Erbe, also das Verdorbene, ins Nichts hinein auflösen - und neu erschaffen in völlig individualisierte Form. &#039;&#039;&#039;Wir stehen also als Mikrokosmos dort, wo im Makrokosmos die Schöpfungsgeschichte der Bibel beginnt&#039;&#039;&#039;. Dort geht es um die Seelenwelt, die kosmische Seelenwelt, die makrokosmische Seelenwelt zu schaffen. Und bei uns geht&#039;s im Kleinen drinnen bei jedem schöpferischen Impuls ein bisschen zu arbeiten an unserem seelischen Mikrokosmos, unserem ganz unverwechselbaren. &#039;&#039;&#039;Dann sind wir auf dem Weg wirkliches [[Geistselbst]] zu schaffen&#039;&#039;&#039;, und zwar ein Geistselbst, das noch eine andere Qualität hat als das Geistselbst, über das beispielsweise die Engel verfügen. Also, das sind die Wesenheiten, die über uns stehen, die haben ein Ich, ein anders geartetes Ich als wir; sie haben ein Geistselbst, was aber auch anders geartet ist als unseres, weil sowohl in dem Ich als in dem Geistselbst die Freiheit nicht drinnen ist, die der Mensch hat, und die daher angewiesen sind darauf, dass von der Spitze, von der Trinität heraus, sozusagen, der Schöpfungsimpuls fließt - und sie können ihn aufgreifen und dann in einer bestimmten Richtung weiterführen. Aber &#039;&#039;&#039;bei uns ist das alles im Ich drinnen&#039;&#039;&#039;. Das Ich ist der Kernpunkt. Und das ist eigentlich &#039;&#039;&#039;dasselbe Tor&#039;&#039;&#039; - aber es entscheidet, welche Kraft wir entwickeln: Ist es das Tor &#039;&#039;&#039;in die Welt der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder ist es das, was  einen neuen Kosmos schafft&#039;&#039;&#039;... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein bisschen rauscht da etwas im Hintergrund. Ich sag&#039;s nur. Vielleicht müsste man ein Mikro wieder schließen. Ich schaue mal… ah, es ist weg... Gut. Bin wieder da. Mein schwarzer Begleiter ist auch da, ist aber nicht der Ahri oder schon gar nicht der Sorat. Nur ein Schlingel ab und zu. Das ist harmlos. Nein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=2508s Die höchste Gottheit hat die perfekte Welt demontiert, um den Weg in eine viel reichere Welt frei zu machen 0:41:48] ===&lt;br /&gt;
Also, das heißt, im Grunde immer dort, &#039;&#039;&#039;wo wir aus dem Ich heraus tätig sind&#039;&#039;&#039; stehen wir immer vor dem Ding: Versinken wir in eine andere Welt, in die Welt, wo wir uns mit einer hohen Machtstellung zufrieden geben und mit einem gewaltigen Potenzial an Kräften, aber dieses letzte schöpferische Geistige eben nicht, sondern wo wir bereit sind, in hoher Position - mehr oder weniger hoher Position - &#039;&#039;&#039;den  soratischen Wesenheiten zu dienen&#039;&#039;&#039;, weil, was die machen, ist ein Kosmos uralter Art, das ist ihr Kosmos, ein perfekter Kosmos, also das, was mit dem Alten Mond seinen Höhepunkt erreicht hat, &#039;&#039;&#039;eine perfekte Welt, die nicht mehr verbessert werden kann&#039;&#039;&#039; im Grunde, die nur immer größer werden kann, aber &#039;&#039;&#039;wo die Harmonie eingebaut ist&#039;&#039;&#039; durch diese Quelle von oben, das weiterzuführen bis zum Exzess. &#039;&#039;&#039;Oder eine viel, viel reichere Welt zu riskieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;in der immer wieder was schiefgehen kann, aber die zu einem unglaublich größeren Reichtum führt&#039;&#039;&#039; an Gestaltungsmöglichkeiten, an geistiger Kraft. Das ist eine Multiplikation, das heißt, exponentiell steigt es irgendwo an, wenn ich den ganzen Kosmos hernehme. Das ist das &#039;&#039;&#039;Prinzip, das begonnen hat mit der Erdenschöpfung&#039;&#039;&#039; im engeren Sinn jetzt wirklich, unsere kosmische Erdensituation, natürlich mit dem ganzen Kosmos, der rundherum daranhängt. Also, die Welt, die aus dem Alten Mond entstanden ist, deren erste Hälfte geprägt war, dass sie gestaltet wurde durch die Weisheit, die im Alten Mond sich ausgebildet hat. Die wird jetzt der Erde so langsam hineingegossen, reicht aber nicht aus, um sie perfekt zu machen. Es hört eigentlich immer mehr dann auf, es erstirbt, weil - und das ist der Impuls, der ganz von oben kommt: Die Widersacherkräfte zuzulassen und denen eine starke Aufgabe zu geben. Es ist ein bisschen schon vorbereitet am Alten Mond, dass ihnen eine Rolle zukommen wird, aber richtig zum Ausdruck kommt es während unserer Erdentwicklung. Und damit wird eigentlich &#039;&#039;&#039;durch den Impuls der Gottheit oben die perfekte Welt demontiert&#039;&#039;&#039;. Die Erdenwelt hätte eine perfekte Welt werden können. Beim Alten Mond war es eigentlich erst, als im letzten Moment die Vergeistigung gerettet hat. Dann war das fertig. Also wirklich ganz &#039;&#039;&#039;im sogennanten Pralaya&#039;&#039;&#039;, als er in den rein geistigen Zustand verschwunden ist, da &#039;&#039;&#039;war dieser Weisheitsimpuls fertig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=2702s Es gibt eine Antwort auf die alte Frage: Wie kann Gott das Böse zulassen? 0:45:02] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt hätte eine &#039;&#039;&#039;Möglichkeit&#039;&#039;&#039; bestanden, &#039;&#039;&#039;mit dieser Weisheit&#039;&#039;&#039; jetzt, mit dieser vollendeten Weisheit, die durch den Alten Saturn, durch die Alte Sonne und den Alten Mond ausgereift ist, damit jetzt &#039;&#039;&#039;einen neuen Kosmos zu schaffen&#039;&#039;&#039;, der von Anfang an nurmehr diese Bewegung Richtung Vollkommenheit hat: eine vollkommene Natur, eine vollkommene Welt, &#039;&#039;&#039;eine Welt, in der es sozusagen nur das Gute gibt&#039;&#039;&#039;, in der es das Böse nicht gibt, in der es keinen Irrtum gibt, in der sozusagen alles gut läuft, und alle Wesenheiten in ihrer Abstufung mitwirken, um das zu vollenden. Diese Welt wäre möglich gewesen. Also auf &#039;&#039;&#039;die alte Frage: &amp;quot;Wie kann Gott das Böse zulassen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Eine alte theologisch-philosophische Frage, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Theodizee&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Wie kann das sein, dass Gott der Vollkommene, eine letztlich unvollkommene Welt schafft, weil das Böse drinnen ist?&amp;quot; Abgesehen von anderen Haken, die es drinnen hat. Weil, habe ich eh auch schon öfter gesagt, die Natur ist nicht vollkommen, so bewundernswert sie ist und so viel wir von ihr lernen können, weil, die Weisheit die da drinnen wirkt, ist immer noch um Eckhäuser größer als das, was wir bis jetzt erkannt haben davon und umsetzen können. Aber es ist der &#039;&#039;&#039;höchste Impuls gewesen, diese vollkommene Welt nicht entstehen zu lassen&#039;&#039;&#039;, sondern eine Welt, in der Raum für das Böse ist, um dem untersten, dem kleinsten geistigen Wesen den Funken der Freiheit zu geben. Und zu riskieren dabei, dass die gesamte Schöpfung, die mit der Erde, sozusagen, als Impuls gegeben ist - und wenn man den &#039;&#039;&#039;Schöpfungsplan&#039;&#039;&#039; beschreiben will, dann geht es darum, &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;freies geistiges Wesen zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Das ist alles. Mehr Plan gibt es nicht. Das ist der Willensentschluss der Gottheit, das zu riskieren, also ebenfalls zu riskieren, dass die ganze Frucht der Entwicklung vom Alten Saturn über die Alte Sonne, über den Alten Mond, dass diese ganze Frucht mit der Erde verloren geht und dass diese Schöpfung einfach im Desaster endet. Weil, &#039;&#039;&#039;nur wenn es im völligen Desaster enden kann, ist die Freiheit möglich&#039;&#039;&#039;. Und wir haben aber dafür bekommen dieses freie Ich und damit, mit dem freien Ich, die Möglichkeit, bis an die höchste Schöpfungskraft heranzukommen, sie durch unser Ich, tätig werden zu lassen - und, wie soll man sagen, überhaupt mit dem &#039;&#039;&#039;Erdenleben des Christus, also wo Gott Mensch geworden ist&#039;&#039;&#039;. Er ist es geworden aus dem Grund, dass der Mensch Gott werden soll. Aber in einer Vielzahl. Und das ist diese gewaltige Multiplikation oder exponentielle Steigerung, die drinnen ist. Also, man kann so gesehen das, was jetzt mit der Erdentwicklung geschieht - und vor allem, was dann folgen wird - nicht vergleichen mit dem, was früher war. &#039;&#039;&#039;Es ist ein unendlich größerer Reichtum möglich, eben über die perfekte Welt hinaus&#039;&#039;&#039;. Jede perfekte Welt, ja, wir können nach dem immer streben, keine Frage, aber der Punkt ist: Es gibt unerschöpflich viele Welten, die auf dem Weg zur Perfektion sein können - und bevor wir es erreichen, schaffen wir es wieder um. Das wird die Zukunft sein. Oder sagen wir so, wenn wir das Ziel erreicht haben, &#039;&#039;&#039;dann geht die nächste Schöpfung los&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist &#039;&#039;&#039;der wirklich neue Gedanke, der aber wirklich auftaucht jetzt in der Neuzeit&#039;&#039;&#039;, dass es auch dann dort den Menschen bewusst wird. Also, sogar bis zu einem gewissen Grad auch den &#039;&#039;&#039;Theologen&#039;&#039;&#039;, die eigentlich immer sehr streng halten an dem alten Bild, weil, die Theologie kommt eben einfach aus dem &#039;&#039;&#039;griechisch-lateinischen Denken&#039;&#039;&#039; heraus und da ist genau dieses &amp;quot;ein fertig perfekter Plan&amp;quot; - und nach dem entwickelt sich die ganze Welt, und wenn es schon jetzt nicht perfekt ist, die Welt, dann zumindest am Ende ist sie perfekt. Und so soll es dann bitte in alle Ewigkeit bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=3018s Wir holen uns immer wieder die Impulse aus der geistigen Welt: Unermüdliches Umschöpfen ist unser Weg - und so das Unmögliche möglich machen 0:50:18] ===&lt;br /&gt;
Nein, nein. &#039;&#039;&#039;Das Ziel ist eigentlich, immer wieder umzuschöpfen&#039;&#039;&#039;. Ein perfektes Kunstwerk ist nur die Aufforderung, ein anderes zu machen, das nicht perfekter ist, aber auch perfekt ist in seiner Art, aber völlig anders ist. Und wie gesagt, unsere ganze kosmische Welt, wenn man hinausschaut, wirklich, es geht darum, einfach auf dieses Wunder hinaufzuschauen, schon mit freiem Auge auf dem &#039;&#039;&#039;Sternenhimmel&#039;&#039;&#039; zu sehen, wie viele Welten es da gibt. Und überall werden neue Variationen &#039;&#039;&#039;ausprobiert&#039;&#039;&#039;, in einer gewissen Weise. Weil das, an dem wir mitwirken als geistige Wesen, draußen, makrokosmisch, ist das eine riesige Welt. Und was wir tun, hat einen Einfluss darauf. Wir gehen ja durch, jede Nacht, zumindest dem Bild durch, und im &#039;&#039;&#039;Leben zwischen Tod und neuer Geburt&#039;&#039;&#039; gehen wir geistig ganz real durch, begegnen vielen, vielen geistigen Wesenheiten, die da draußen sind, auch wieder ganz individuell. &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch begegnet den geistigen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, mit denen er eine ganz besondere Beziehung hat. Es gibt vielleicht gewisse Begegnungen, die wir mit allen teilen, aber wenn man es genauer betrachtet, begegnen wir dann ganz bestimmten Wesenheiten, mit denen wir eine starke geistige Beziehung haben, in dem Sinn, dass wir Impulse ihnen geben und von ihnen nehmen. Wo der Austausch da ist. Und mit diesen Kräften gestärkt, kommen wir wieder herein - und dann kommt ein schöpferischer Impuls heraus. &#039;&#039;&#039;Wir haben das Potenzial&#039;&#039;&#039;. Ein riesiges Marschgepäck holen wir uns da jedes Mal, wenn wir hereinkommen. Und wir bereiten uns im Erdenleben halt vor, eigentlich, in Wahrheit, auch wenn wir es nicht wissen und gar nicht bewusst anstreben, dann ist das &#039;&#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;&#039;, das hilft dann mit. Es &#039;&#039;&#039;stößt uns&#039;&#039;&#039; eigentlich eh &#039;&#039;&#039;immer dorthin, wo wir den nächsten Schritt machen können&#039;&#039;&#039;, wo wir vor Situationen stehen: &amp;quot;Okay, ich weiß jetzt nicht weiter, keine Ahnung. Es gibt kein Rezept, wie ich das lösen kann.&amp;quot; Und dann lösen wir es manchmal doch. Weil da ein schöpferischer Impuls ist und das Unmögliche möglich wird. Wunderschön der Ausspruch im &#039;&#039;&#039;Faust Teil 2&#039;&#039;&#039; von der Manto, wo der Faust dann mit ihr in die Unterwelt hinabsteigt, so mitten in der klassischen Walpurgisnacht, so irgendwann verschwindet der Faust. Oben geht es weiter und alles Mögliche, aber der Faust geht mit der Manto, mit der Seherin, hinunter in die Unterwelt und sagt: &amp;quot;Den liebe ich, der Unmögliches begehrt.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das ist das Wesen des Ich. Das Unmögliche möglich zu machen&#039;&#039;&#039;. Das nach all dem, was aus der Vergangenheit kommt, unmöglich ist - und den neuen Einschlag zu geben. Im ganz, ganz Kleinen. Das ist der Ich-Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bitte, denkt jetzt nicht: &amp;quot;Ach, was muss ich denn jetzt für ein Riesenkunstwerk schaffen, oder sonst was?&amp;quot; Ich meine, am Wichtigsten ist es, diesen &#039;&#039;&#039;neuen Impuls vor allem im Seelischen&#039;&#039;&#039;… Wir können es ja eigentlich nur im Seelischen, und aus dem Seelischen fließt es, von mir aus, bis in die Malkunst oder in die Gesangkunst oder sonstwo hinein. Aber entwickeln tun wir den Impuls, indem wir schöpferisch im Seelischen einmal werden. Dort &#039;&#039;&#039;taucht eine Nuance auf&#039;&#039;&#039;, die, die noch kein Mensch hatte. Die wir selbst vorher noch nicht hatten. Die niemand auf der Welt hat, die es im ganzen Seelenkosmos nicht gibt. Diese neue Nuance - und aus der heraus geht es in das Ätherische, gewinnt Leben und, von mir aus, offenbart sich dann in einen physischen Kunstwerk oder einem Klangwerk oder sonst irgendwas, ist ganz egal, aber im Seelischen passiert es. Und da kann es jeder, weil im Grunde, &#039;&#039;&#039;jede menschliche Begegnung gibt Gelegenheit dazu&#039;&#039;&#039;. Jede menschliche Begegnung gibt Gelegenheit dazu, und sie lebt in Wahrheit aus dem, was ich in dem Moment schöpferisch dem anderen gebe und was ich als Anregung von ihm nehmen kann. Es ist einfach ein Impuls, der zeigt: &amp;quot;Du, die Welt ist ein bisschen reicher, schau, da ist noch eine andere Perspektive.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=3311s Unser Weg zum Geistselbst: Das Schaffen neuer Seelenkleider 0:55:11] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Meistens&#039;&#039;&#039;, wahrscheinlich zum größten Teil, passiert das &#039;&#039;&#039;völlig unbewusst heute&#039;&#039;&#039; noch, kann in der Zukunft und soll in der Zukunft bewusster werden. Aber es ist eine Anregung für den anderen, selbst ein neues Gebiet zu erobern und dort das Unmögliche möglich zu machen, wenn er wirklich zunächst einmal schöpferisch in seiner mikrokosmischen Seelenwelt etwas völlig Neues hervorbringt. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg zum Geistselbst&#039;&#039;&#039;. Wir sind jetzt so in der Übergangsphase. So wirklich wird das Geistselbst erst in der nächsten Kulturepoche ausgebildet werden. Und ganz groß überhaupt erst auf dem Neuen Jerusalem, dort wird es dann vollendet, mehr oder weniger. Aber ihr wisst, was &amp;quot;vollendet&amp;quot; jetzt bedeutet. Vollendet heißt, dass es die Dynamik beibehält und dass es in &#039;&#039;&#039;Wahrheit trotzdem nie fertig&#039;&#039;&#039; ist, sondern dass es sich immer wieder neu schafft. Aber wo dann die Kraft ist, im Grunde &#039;&#039;&#039;mein gesamtes Seelisches&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;in jedem Moment zu erneuern&#039;&#039;&#039;. Im Grunde ist es das. Ich meine, wir haben so viele Gaben mitbekommen. Wir haben erstens einmal… Wenn wir uns verkörpern, nehmen wir immer noch sehr viel Seelisches aus der Seelenwelt mit und mit dem bekleiden wir uns, sozusagen, bekleidet sich unser Ich. Und das ist aber ein Notbehelf, im Grunde, das ist ein Notbehelf, weil wir &#039;&#039;&#039;unsere eigenen Seelenkleider halt noch nicht so wirklich schaffen können&#039;&#039;&#039;. Wir sammeln uns was zusammen und schustern aus dem was zusammen, was heute halbwegs zu unserem Ich passt - und ein bisschen ist was drin schon, was wir selber gemacht haben. Das sind, sozusagen, die paar Lichtpunkterl drinnen, die dann aufleuchten &#039;&#039;&#039;als Keim des künftigen Geistselbst&#039;&#039;&#039;. Das wird aber immer mehr werden. Es werden immer mehr Punkterl werden, sozusagen, und es wird immer leuchtender werden, unser Seelisches, unser Astralisches, das heißt unser Astralleib und das Seelische, das aus dem Astralischen letztlich gewoben ist. Und wo letztlich gewoben wird, ja, der &#039;&#039;&#039;Keim des künftigen Kosmos, eben des Neuen Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Weil, auch dieses Neue Jerusalem wird entstehen, ja, es kommt aus dem Geistigen, manifestiert sich aber zunächst einmal im Seelischen als &#039;&#039;&#039;makrokosmische astralische Welt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=3474s Von der Verwandlung unseres Mikrokosmos zur Schöpfung im Makrokosmos als ganz neue freie geistige Wesenheiten 0:57:54] ===&lt;br /&gt;
Und da wird es ganz, ganz stark davon abhängen, was wir beitragen, wieviel wir hier schon an &#039;&#039;&#039;Geistselbst&#039;&#039;&#039; entwickelt haben. Das wird bestimmen, wie dieser Neue Jupiter sein wird. Ich meine, daher kann man über den Neuen Jupiter nur teilweise etwas sagen. Man kann sichere Aussagen über das treffen, dass &#039;&#039;&#039;alle die Dinge, die in der Vergangenheit schief gelaufen&#039;&#039;&#039; sind, oder so, und die sich noch hinüberschleppen, dass die &#039;&#039;&#039;als Aufgabe vor uns stehen werden&#039;&#039;&#039;. Weil, es ist nicht so, dass wir heute den Neuen Jupiter ganz schon komplett aus Unserem heraus schaffen können. Wir werden einen wesentlichen Beitrag liefern. Und wir werden ihm die große Richtung geben. Aber &#039;&#039;&#039;es wird viel Altes noch mitkommen&#039;&#039;&#039; von der alten Art. Also, so gesehen… Weil, sonst wäre es ja dann schon fertig - und könnte man sagen: Neues Jerusalem, Ende, Danke! Reicht nicht. Also, selbst in der Seelenwelt reicht es nicht, dass sie ganz vollkommen sein wird. Also, diese Dinge kann man vorhersehen, dass wir da noch weiterarbeiten müssen dann. Und es wird eben während des ganzen Neuen Jerusalems die große Aufgabe sein, dass da immer mehr und immer mehr erneuert wird von der Seelenwelt. &#039;&#039;&#039;Jetzt tun wir es einmal in der kleinen mikrokosmischen Welt&#039;&#039;&#039; - und ein bisschen was, wenn wir wirklich so ganz bewusst in das Schöpferische hineingehen, dann wirkt es jetzt schon und wirkt… Ist dann schon Bestandteil des neuen Jerusalem - von Anfang an, aber das sind die kleinen Funken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im großen Stil werden wir dann mitarbeiten, dass es wirklich im makrokosmischen Stil passiert. &#039;&#039;&#039;Jetzt sind es die kleinen Funken, die gehen hinüber, die gehen nicht verloren&#039;&#039;&#039;. Aber es sind die kleinen Funken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommen die größeren. Also, große Aufgabe für die Menschheit oder, allgemeiner ausgedrückt, für die kleinsten geistigen Wesen, die während der erden-kosmischen Schöpfung entstanden sind, aufgestiegen sind zu eigenständigen geistigen Wesenheiten und zu freien eigenständigen Wesenheiten. Weil, die &#039;&#039;&#039;Eigenständigkeit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der Engelwesenheiten, der Erzengelwesenheiten und so ist anders als die des Menschen, weil sie diese Freiheit eben nicht haben&#039;&#039;&#039;. Sie haben bestimmte Aufgaben, die erfüllen sie auch, aber die Freiheit des Menschen haben sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=3660s Im Kunstwerk die Beziehung zum Künstler und dem Schöpfungsprozess finden als Anregung zum Schöpfen des Eigenen 1:01:00] ===&lt;br /&gt;
Und versucht es einfach einmal durchzudenken, weil, was ich jetzt ausspreche ist eigentlich sehr radikal, im Grunde. Es ist eigentlich ganz radikal, weil es heißt: &#039;&#039;&#039;Wir können uns nicht verlassen darauf, der liebe Gott wird es schon richten&#039;&#039;&#039;. Und er wird… Wir haben alle Hilfe! Noch einmal, wir haben alle Hilfe. Aber wir müssen wollen. Und wollen heißt: Einen kleinen schöpferischen Impuls machen. &#039;&#039;&#039;Einen schöpferischen Impuls&#039;&#039;&#039;, der eben - und daher heißt&#039;s auch schöpferisch - der &#039;&#039;&#039;aus dem&#039;&#039;&#039; Verständnis, dem &#039;&#039;&#039;bewußten, aber intuitiven Verständnis für das Gesamte&#039;&#039;&#039; zu sehen ist. Zu sehen, da ist der Funke, den ich hinsetzen kann. Und das passt zu dem Ganzen. Also, es geht nicht, sozusagen… Es darf ja auch nicht sein, dass ich blind… einfach, ich mach jetzt mein Farbpatzen, wie ich immer das nennen soll, ins Universum hinein und sage: &amp;quot;Ja, das ist jetzt mein kreativer Einfall.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Zuruf…)&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das muss passen, das muss passen, dann ist es wirklich schöpferisch. &#039;&#039;&#039;Sonst ist es einfach Willkür&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es… Und da spucken sehr oft die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; hinein: &amp;quot;Du, sei kreativ, nimm den Farbkübel, schütte ihn aus über die Wand.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Wie&#039;&#039;&#039; du ihn ausschüttest: Schüttest &#039;&#039;&#039;du&#039;&#039;&#039; ihn aus oder geben sie dir den Schubs dazu? Es ist der große Unterschied. Es ist alles möglich. Es ist, ich weiß nicht... Mein Gott! Gott sei Dank! Die &#039;&#039;&#039;bildende Kunst des 20. Jahrhunderts und des beginnenden 21. Jahrhunderts experimentiert mit allem&#039;&#039;&#039;. Und wenn von mir aus 99 Prozent einmal noch daneben sind und die Widersacher mitspielen - ist alles egal. Aber es muss ausprobiert werden. Es muss völlig neu angefangen werden. Und es gibt nichts, was sich nicht &#039;&#039;&#039;künstlerisch umgestalten&#039;&#039;&#039; ließe. Nichts. Und mit jedem Medium geht es. Es geht genauso mit den elektronischen Medien. Es ist alles...  Bitte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zwischenfrage: &amp;quot;Geht es denn überhaupt um die Medien?... Papier?... Digital?...&amp;quot;&#039;&#039; Nein… &amp;quot;&#039;&#039;Es geht ja eigentlich ums Leben, was der Mensch draus macht&amp;quot;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. Das ist dann nur Hilfsmittel. Das sind nur die Hilfsmittel, an denen wir es lernen, eigentlich. Ich meine, &#039;&#039;&#039;jedes Kunstwerk&#039;&#039;&#039;, jedes Bild, das an der Wand hängt, jeder Text, sei er von Goethe oder sonst wem oder von einem modernen Dichter oder was, &#039;&#039;&#039;ist eine Anregung&#039;&#039;&#039;, damit Menschen, die sich damit beschäftigen, den Kick kriegen, selber im Leben den Impuls zu fassen. Das soll&#039;s eigentlich sein. Wir missverstehen es, wenn es geht… wenn wir denken, es geht unter dem. Jetzt in dem Sinn nachzueifern: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, ich mache es auch so.&amp;quot; Nein, gerade nicht&#039;&#039;&#039;. Es geht drum, einfach Anregungen, Impulse zu geben, Impulse zu geben, weil, &#039;&#039;&#039;es geht um die Begegnung eigentlich mit dem Künstler durch das Kunstwerk&#039;&#039;&#039;. Das ist auch eine Art von Begegnung von Mensch zu Mensch. Weil, es ist einfach eine Seelenäußerung und hinter der steht ein schöpferischer geistiger Impuls - und der kann sprechen über die Jahrhunderte hinweg. Das ist Wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=3870s Von der geistigen Begegnung von Mensch zu Mensch zur Begegnung des Individuums mit der ganzen Menschheit 1:04:30] ===&lt;br /&gt;
Und alles das als Schulung auch zu lernen in der direkten menschlichen Begegnung. Aber wir müssen auch sehen, es geht ja darum, dass wir einmal diese &#039;&#039;&#039;Verbindung wirklich empfinden mit der gesamten Menschheit&#039;&#039;&#039;. Und das wird nicht so gehen, dass wir alle… Weiß ich nicht, wieviele Milliarden es dann sind; wir haben jetzt wahrscheinlich so ziemlich den Höhepunkt der Verkörperten, aber die Menschen, die drüben sind, sind sicher noch zehn mal mehr oder so, also wir haben es mit einer ganzen Menge Menschen zu tun. Es wird nicht gehen, dass wir jedem die Hand schütteln - und trotzdem können wir mit allen verbunden sein. Und das heißt,  wir werden lernen müssen, diese &#039;&#039;&#039;geistige Begegnung von Mensch zu Mensch, von Mensch zu Menschheit&#039;&#039;&#039;. Es geht nicht darum, dass ich jetzt weiß: &amp;quot;Aha, dort in Afrika lebt der Herr sowieso und die Frau sowieso.&amp;quot; Um das geht es nicht. Es geht darum - wie soll ich sagen - wenn ich selber ins schöpferische Geistige gehe und schöpfe aus dem Ganzen, dann ist, wie flüchtig das auch sein mag, eine Begegnung mit allen geistigen Wesen da. Auch mit den Menschen, insbesondere. Um die geht es ganz besonders. Mit allen. Mit allen. Es hängt zusammen. Ich meine, das bewusst mitzukriegen, ist schon klar, da reicht unser Bewusstsein heute noch nicht aus - und es wird noch lange dauern, bis wir dort sind. Also, auf dem Neuen Jupiter oder Neuen Jerusalem wird es schon ausgeprägter sein, als es jetzt ist, sodass wirklich diese Verbindung mit allen anderen Menschen bewusster und bewusster wird. Und das wird sich steigern, also, bis zum Ende der ganzen kosmischen Entwicklungskette. &#039;&#039;&#039;Bis zum Vulkan muss es so weit sein, dass wir vollkommen bewusst Eins mit allen anderen Menschen sind und dass wir zugleich Individuum und zugleich Menschheit sind.&#039;&#039;&#039; Das ist der weite Impuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, also wenn ich jetzt wirklich aus unserem ganz Konkreten, was wir da machen… Ich meine, wir machen jetzt Anthroposophie oder &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft via dem elektronischen Kastl&#039;&#039;&#039; - und das Spannende ist, es ist möglich, eine Verbindung über das Medium zu kriegen mit Menschen, die da jetzt gar nicht wirklich vor mir sitzen, wirklich körperlich vor mir sitzen. Sondern ihr sitzt körperlich kilometerweit, hunderte Kilometer, vielleicht sogar ein paar Tausend Kilometer weit weg. Und es ist ein erstes Ahnen da: Dort ist jemand, ganz konkret, und wenn ich das nicht spüren könnte - &#039;&#039;&#039;es geht ums Spüren,&#039;&#039;&#039; nicht nur ums Wissen, sondern ums Spüren, &#039;&#039;&#039;die Anwesenheit zu spüren&#039;&#039;&#039; - dann könnte ich eigentlich &#039;&#039;&#039;die Vorträge&#039;&#039;&#039; nicht machen. Also, es würde ganz anders jedenfalls laufen und viel beschränkter sein, wenn ich, angenommen das jetzt, für meine Kamera spreche und dort reinspreche, könnte ich mich ja genauso daher setzen und für die Kamera sprechen und auch irgendwas über die Apokalypse erzählen. Aber dann seid ihr nicht dabei. Im Entstehungsprozess nämlich. Und &#039;&#039;&#039;im Entstehungsprozess ist jeder, der dabei ist, egal ob er jetzt bei mir, vor mir da im Zimmer sitzt oder irgendwo sitzt, am anderen Ende der Welt sitzt - aber wir sind gemeinsam dabei und wir tun es gemeinsam&#039;&#039;&#039;. Und jetzt bin ich heute der Sprachrohr, der halt etwas ausspricht, was aber durch uns alle gemeinsam hereinkommt. Das ist nicht einfach nur: Das kommt jetzt vom Himmel rein? Weiß ich nicht. Ob es vom undichten Dach hereinkommt? Keine Ahnung. Nein, &#039;&#039;&#039;es kommt durch die Gemeinschaft herein&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=4040s Vom Wesen des Ich sich selbst ununterbrochen neu zu schaffen zur Schöpfung im Außen 1:07:20] ===&lt;br /&gt;
Und das Spannende ist ja, je mehr und je individueller und einzigartiger das Ich ist, indem es immer mehr Mut bekommt, wirklich aus dem Nichts heraus sich immer bewusster selbst in jedem Augenblick neu zu erschaffen, im Grunde… &#039;&#039;&#039;Das Ich besteht darin, sich ununterbrochen neu zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Wenn wer fragt: &amp;quot;Wie werde ich schöpferisch?&amp;quot; Dann sage ich mal:  &amp;quot;Du bist es dauernd, sonst wärst du kein Ich-Wesen.&amp;quot; Weil, das Ich schafft sich ununterbrochen selbst. &#039;&#039;&#039;Die Kunst ist&#039;&#039;&#039;, den nächsten Schritt zu machen, aus dem ein bisschen was vom eigenen Seelischen völlig neu zu gestalten: also &#039;&#039;&#039;Altes einfach aufzulösen ins Nichts - und stattdessen was Neues hereinzubringen&#039;&#039;&#039;, wirklich eine ganz neue Seelenqualität hereinzubringen. Das ist der schwierigere Schritt, das müssen wir lernen, aber beim Ich ist es das Selbstverständlichste der Welt. Wir sind ununterbrochen schöpferisch. Wir müssen nur lernen, diese unerschöpfliche Kraft einfach jetzt im nächsten Feld tätig werden zu lassen, weil so… Ja, es schafft sich immer selber. Solange es sich nur immer selber schafft, ist es, ja, das Ich, das irgendwo in der höchsten geistigen Welt schwebt und - weiß ich nicht - auf den Sankt Nimmerleinstag wartet. Weiterentwickeln kann es sich dadurch, dass es jetzt tätig wird, sich selbst schaffen, das kann&#039;s schon, das ist das Wesen des Ich. &#039;&#039;&#039;Aber der entscheidende Schritt ist, wie kann es schöpferisch nach außen hin werden?&#039;&#039;&#039; Sich selbst schaffen ist eines, aber es geht drum die Welt zu schaffen, weiterzuschaffen - letztlich irgendwann einmal so weit zu sein, ganze Welten schaffen zu können, ja, sogar Wesen schaffen zu können. Ich meine, tun wir eh schon jetzt ein bisschen: &#039;&#039;&#039;Wir schaffen ununterbrochen Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, zum Beispiel, mit jedem Gedanken, den wir fassen, schaffen wir Elementarwesen. Es ist halt die Frage, wie. &#039;&#039;&#039;Ob das mit alten Kräften ist, ob die Widersacher mitwirken&#039;&#039;&#039; dabei - oder ob wir wirklich einen Gedanken, zum Beispiel, oder - im Seelischen, das heißt im Gemüthaften, im Gefühl, etwas erschaffen, was ganz neu ist. Dann schaffen wir eine ganze Kolonie von Elementarwesen, die beständiger sind, weniger beständig sind. Elementarwesen können oft sehr schnell wieder in die elementarische Welt zerfließen, die sind nicht so konturiert und so dauerhaft. Es kommt halt drauf an: &#039;&#039;&#039;Wenn es irgendein großer Gedanke ist, den wir bilden, dann ist es ein Gedankenwesen, das über lange Zeit fortwirkt und andere Menschen inspirieren kann&#039;&#039;&#039;. Es ist nicht immer gleich jetzt der Urengel oder noch irgendwas Höheres, was mich inspiriert, da helfen schon die Elementarwesen mit und es passiert sehr viel dadurch, dass Menschen schöpferische Gedanken bilden, verbunden hoffentlich mit seelischem Erleben dabei, also nicht nur nüchtern was konstruieren, dann ist es eigentlich gar nicht schöpferisch, sondern wo aus dem Geistigen, Gedanklichen, seelisch etwas ausgeformt wird - und das ein Elementarwesen bildet. Und das geht in die Welt über. Und ist vorhanden, kann andere Menschen inspirieren. Da fängt es schon an, und steigt dann höher hinauf, wie auch immer, da gibt es viele Wege und viele Möglichkeiten. Aber wir tun etwas und darum ist es auch so wichtig, sich bewusst zu sein, &#039;&#039;&#039;wenn wir uns geistig mit etwas Geistigem beschäftigen&#039;&#039;&#039;, dann geht es erstens darum, &#039;&#039;&#039;wir müssen es uns&#039;&#039;&#039; - im wahrsten Sinne des Wortes - &#039;&#039;&#039;zu eigen machen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=4420s Anthroposophisches Wissen kann nur den Weg weisen - ich muss jetzt als individuelles Ich in Verbundenheit mit der Menschheit die ersten Schritte zum Geistesmenschen setzen 1:13:40] ===&lt;br /&gt;
Es hat im Geisteswissenschaftlich-Anthroposophischen &#039;&#039;&#039;nur eine vorbereitende Aufgabe viel zu wissen über Anthroposophie&#039;&#039;&#039;. Was Steiner gesagt hat, was der gesagt hat und jener gesagt hat, das ist sicher notwendig, um sich zu orientieren in der ganzen Landschaft. Aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist der kleine Beitrag, den jeder leisten kann&#039;&#039;&#039;, ganz schöpferisch etwas Neues hereinzuholen. Das ist das Entscheidende. Und anders geht es aber auch gar nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wenn ich nur den Hauch einer Imagination oder eines geistigen Erlebens habe, dann ist es individuell geschaffen&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Ich kann nicht die Imagination eines anderen eins zu eins übernehmen. Ich meine, wir können es ja nicht einmal schon, wenn fünf Menschen die gleiche Landschaft anschauen. Es sieht jeder seine individuelle Nuance - und das ist richtig. Weil, es geht immer um die individuelle Beziehung. Der objektive Baum vor mir, der alleine ist nur die halbe Geschichte. Es geht darum: Wer schaut ihn an. Dann wird es erst geistige Realität, das Ganze, sonst sind wir in der Scheinwelt. In der Scheinwelt gibt es die Objekte, die scheinbar völlig unabhängig von uns sind, schon im Seelischen, schon im Ätherischen, in Wahrheit. Weil, &#039;&#039;&#039;wie ich einen Baum anschaue, wie ich ein Tier anschaue, wie ich einen anderen Menschen anschaue, ist bereits in Wahrheit ein schöpferischer Akt&#039;&#039;&#039;. Wir sind uns dessen meistens nicht bewusst. Es kann jedenfalls einer sein. Wenn ich nur… &amp;quot;Aha, da geht einer auf zwei Beinen&amp;quot;, und ich denke &amp;quot;Aha… ja&amp;quot;... Und wenn ich bei dem stehenbleibe, dann wird er mir zum Objekt, aber dann handle ich unmenschlich, wenn ich den Menschen ausschließlich als Objekt erlebe, in Wahrheit - als Objekt, von mir aus, das da irgendwelche Schallwellen herauslässt und die ich mal anhöre oder nicht anhöre und die ich dann kommentiere, dann handle ich unmenschlich. Das werden &#039;&#039;&#039;die Unmenschlichkeiten der Zukunft&#039;&#039;&#039; sein. Wir brauchen nicht glauben, dass es jetzt ist: Gewalt, Krieg, Zerschneiden, Zerhacken und Bomben schmeißen. Das sind die Unmenschlichkeiten der Vergangenheit, die nachwirken. Da ging alles übers Körperliche. Die neue, die größere und die &#039;&#039;&#039;viel, viel gefährlichere Unmenschlichkeit ist&#039;&#039;&#039; die, dass ich die anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; nicht als geistige Wesen wahrnehme, dass ich sie letztlich &#039;&#039;&#039;behandle wie Objekte&#039;&#039;&#039;. Dann bin ich unmenschlich. Dann zerreißt diese geistige Verbindung, die notwendig ist für die Entwicklung des Ich. Das Ich kann sich nur zu seiner vollen Stärke entwickeln in der &#039;&#039;&#039;Beziehung zur gesamten Menschheit&#039;&#039;&#039;. Das bedingt einander. Das Ich erreicht seine Vollkommenheit dort, wo es absolut verbunden ist mit der gesamten Menschheit, sei sie verkörpert auf Erden, sei sie geistig drüben. Ich meine, in Wahrheit, vollkommen wird es erreicht sein am letzten kosmischen Entwicklungszustand. Dort wird es vollkommen sein, das heißt auf dem &#039;&#039;&#039;Vulkan-Zustand&#039;&#039;&#039;. Aber es ist jetzt der Beginn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es fängt jetzt an&#039;&#039;&#039;. Sich das immer wieder ins Bewusstsein zu rufen! Ich kann nicht Individuum sein, ohne die ganze Menschheit. Und es kann keine Menschheit geben als ein großes Ganzes, wenn es nicht Individuen gibt. Also, &#039;&#039;&#039;eine Menschheit aus Nicht-Individuen sozusagen&#039;&#039;&#039;, nur aus Egos heraus, &#039;&#039;&#039;ist keine Menschheit&#039;&#039;&#039;. Dann zerfällt es - und dann kommt es in den &#039;&#039;&#039;Krieg aller gegen alle&#039;&#039;&#039;, von dem Rudolf Steiner sagt: Es wird der Untergang der letzten Kulturepoche sein. Das ist noch nicht das Ende der Erdentwicklung, das ist in etwa der Zeitpunkt, wo ein Teil der Menschheit bereits - eben die sich entsprechend geistig entwickelt haben -  so weit sein werden, dass sie sich nicht mehr in so einem Körper inkarnieren müssen, wie wir ihn jetzt haben, &#039;&#039;&#039;wo wir bereits mehr in der Erdensphäre leben&#039;&#039;&#039; - verkörpern kann ich dann eigentlich nicht sagen - aber wo wir leben. Vor allem, wo wir in den Ätherkräften leben, die die Erde umspielen, und wo wir dadurch noch &#039;&#039;&#039;viel kräftiger an der Verwandlung der Natur mitarbeiten&#039;&#039;&#039; werden, als wir es jetzt können. Weil, jetzt können wir es einerseits äußerlich, da schaut es nicht so gut aus mit dem, was wir tun im Moment. Da sehen wir, dass da viele Aufgaben sind, aber was wir viel stärker in ihr machen, &#039;&#039;&#039;wenn wir durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt durchgehen&#039;&#039;&#039;: Da kommen wirklich die großen Entwicklungsimpulse in die Natur hinein. Sonst würde… wenn die nicht wären, würde die Natur viel, viel schneller noch absterben. Also, &#039;&#039;&#039;die Natur lebt heute im Grunde ein bisschen aus der Nachwirkung der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, aber in Wahrheit groß erst durch die Impulse, die die Menschen der Natur geben, wenn sie nach dem Tod durch die Welt durchgehen. Und nämlich alles, was der Erdennatur Zukunftsperspektive gibt… und die Erdentwicklung ist ja noch lange nicht vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=4781s Der Einfluss des nicht auf der Erde verkörperten Menschen auf  die Erdenentwicklung 1:19:41] ===&lt;br /&gt;
Selbst wenn wir uns nicht mehr verkörpern: &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Erdentwicklung, also jetzt im engeren Sinn, ist noch lange nicht vorbei&#039;&#039;&#039;. Da wird sich noch vieles abspielen, wenn die Menschen, äußerlich gesehen, längst ausgestorben sind - und auch das ist vielleicht eine Perspektive, die vielen fremd sein wird: &#039;&#039;&#039;Die Menschheit&#039;&#039;&#039; wird wohl - oder der Mensch überhaupt - &#039;&#039;&#039;wird das Wesen sein, dass am allerkürzesten in so einer körperlichen Gestalt über die Erde gewandelt ist&#039;&#039;&#039; als alle anderen Wesen: Tierwesen, Säugetierwesen, erst recht die einfachen Lebewesen - von den Bakterien rede ich gar nicht und die Einzeller, die werden als Allerletzte verschwinden - da wird&#039;s sonst schon nimmer viel geben, aber es wird die noch geben, und dann sind die irgendwann auch einmal weg. Aber der Mensch wird das Wesen sein, das am allerkürzesten auf der Erde ist. Ich habe es eh schon so oft erwähnt, ich meine, Rudolf Steiner sagt: &#039;&#039;&#039;6., 7., 8. Jahrtausend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden viele&#039;&#039;&#039; - oder einige, je nachdem, hängt von der geistigen Entwicklung ab, also jedenfalls ein Teil der Menschheit - &#039;&#039;&#039;so weit sein, dass sie sich nicht mehr verkörpern&#039;&#039;&#039;. Das ist erdgeschichtlich und selbst historisch, kulturgeschichtlich gesehen ein Klacks. Das sind ein paar Jahrtausende nur. Das ist nichts, im Grunde. Das ist nichts. Und es wird aber ganz, &#039;&#039;&#039;ganz schlecht&#039;&#039;&#039; sein, &#039;&#039;&#039;wenn dann die Erde nicht noch eine große Entwicklungsperspektive hat&#039;&#039;&#039;, die dadurch entsteht, dass wir jetzt aus einer höheren Sphäre arbeiten an hier. Und das wird notwendig sein, &#039;&#039;&#039;um das Neue Jerusalem vorzubereiten.&#039;&#039;&#039; Wir brauchen nicht glauben, das machen wir nur jetzt, während wir verkörpert sind. Wir schulen jetzt unsere Kräfte, um dann auf einer höheren Ebene weiterarbeiten zu können. Ich meine, wir sind nicht so weit über die Mitte der Erdentwicklung hinaus, da gibt es noch eine ganze Menge Stufen, die zu tun sind. Und das werden wir nicht in der Form tun, wie wir jetzt sind, sondern in einer ganz anderen Weise. Und wir werden trotzdem dann haben so einen gewissen &#039;&#039;&#039;Wechsel&#039;&#039;&#039;, der dem entspricht, was jetzt ist &#039;&#039;&#039;Inkarnation auf Erden&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Leben zwischen Tod und neuer Geburt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, es wird halt &#039;&#039;&#039;keine Inkarnation&#039;&#039;&#039; in dem Sinn mehr sein, &#039;&#039;&#039;sondern wir werden uns halt verbinden mit der nächsten Erdensphäre&#039;&#039;&#039; zunächst einmal, also das heißt, wirklich bis in den atmosphärischen Bereich hinein, wenn man es jetzt äußerlich irgendwie betrachten will - &#039;&#039;&#039;wo wir wirklich von außen in die Natur hineinwirken&#039;&#039;&#039;. Das wird sozusagen unser erdnächster Punkt sein. Wir werden also in der Peripherie der Erde wirken, von dort herein wirken - und dann gehen wir wieder, steigen wir hinauf bis zur &#039;&#039;&#039;Weltenmitternacht&#039;&#039;&#039; und kommen herunter. Im Übrigen auch etwas, was so die Hierarchien über uns nicht durchmachen. Es gibt bei den Engelnwesenheiten, Erzengelwesenheiten schon gewisse Bewegungen, aber die steigen nicht bis zur Weltenmitternachtsstunde auf und kommen wieder dann herunter in unseren Bereich, sondern sie leben an dem Platz, im Grunde, der ihnen zugedacht ist, im Wesentlichen. Ich meine, manche können sich schneller entwickeln, dann steigen sie in eine höhere Sphäre auf, aber das ist ihr Lebensbereich. Also, &#039;&#039;&#039;dieser starke Zyklus, eigentlich jetzt wirklich bis ins Tote hinabzusteigen&#039;&#039;&#039;, bis hinabzusteigen in die unter-, unter-, untersinnliche Welt, zu den soratischen Wesenheiten - das tun wir nämlich - und &#039;&#039;&#039;da sind wir in gewisser Weise,&#039;&#039;&#039; ja, &#039;&#039;&#039;als Menschen sogar dem Christus vorangegangen&#039;&#039;&#039;. Weil, der Einfluss von denen war schon da. Und der Christus hat es auf sich genommen, sich auch mit diesen Kräften… ja, in ihre Nähe zu kommen - sagen wir es so. Zu verbinden, würde ich nicht sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=5060s Wir stehen im Abgrund: Wie treten wir aus dem Nichts wieder heraus? 1:24:20] ===&lt;br /&gt;
Wir verbinden uns hoffentlich auch nicht so viel damit, aber wir sind konfrontiert mit ihnen. Wir stehen… &#039;&#039;&#039;mit einem Fuß gehen wir bis hinunter in die tiefste Tiefe zu den soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; - und es ist jetzt die Zeit da, das bewusster zu tun. Darum geht es gerade an der Stelle, wo wir jetzt stehen in der Apokalypse. Ich erinnere euch, weil, schon wieder, scheinbar, rede ich schon ganz abseits wieder vom Text der Apokalypse. Aber &#039;&#039;&#039;wir stehen im Abgrund drinnen!&#039;&#039;&#039; Und wir nähern uns jetzt so langsam dem tiefsten Punkt. Und &#039;&#039;&#039;der tiefste Punkt ist der, wo es das Nichts gibt&#039;&#039;&#039;, wo wir ins Nichts hineintreten können. Die Frage ist nur: Wie treten wir da heraus, wo treten wir heraus? Entweder wir landen in der Welt der soratischen Wesenheiten, die in einer gewissen Weise eine vollkommene, aber völlig unfreie Welt ist - oder wir arbeiten mit an einer viel, viel höherentwickelten Welt, die einen viel, viel größeren Reichtum bietet. Aber mit dem kleinen Haken halt daran, dass über lange Strecken es immer schiefgehen kann auch. Ich meine, wir werden lernen mit der Zeit, weniger Irrtümer zu begehen, weniger Fehler zu begehen, weil wir sind es. Also auch &#039;&#039;&#039;die ganzen Fehler, die Unvollkommenheiten, die auch in der Natur drinnen sind, die hängen mit uns zusammen&#039;&#039;&#039;. Wenn die Schöpfung unserer Erdenwelt so geschehen wäre, dass nicht der Mensch als freies Wesen geplant worden wäre von der Gottheit, sondern wenn&#039;s gesagt hätte: Gut, jetzt bauen wir eine Welt mit perfekten geistigen Wesen, eine &#039;&#039;&#039;perfekt gebaute Welt&#039;&#039;&#039;, das ist alles vorbereitet, und die lassen wir jetzt leben dann. Und der Mensch… Aber &#039;&#039;&#039;dann hätte der Mensch nicht die Freiheit bekommen dürfen&#039;&#039;&#039;. Und dass er die Freiheit bekommen hat, dazu mussten die &#039;&#039;&#039;Widersacher zugelassen&#039;&#039;&#039; werden, ja, nicht nur zugelassen werden, sondern ganz bewusst für ihre Aufgaben abgestellt werden. Und &#039;&#039;&#039;die Einzigen&#039;&#039;&#039;, das habe ich auch schon gesagt, &#039;&#039;&#039;die nicht abgestellt wurden dazu, sondern die halt da sind, das sind diese soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Das ist wohl auch mit ein Punkt, dass die vorhanden sind. Nur, sie hätten &#039;&#039;&#039;überhaupt keinen Auftritt&#039;&#039;&#039; gehabt und überhaupt nichts mit uns anfangen können, &#039;&#039;&#039;wenn die Gottheit beschlossen hätte, eben diese perfekte Welt zu bauen&#039;&#039;&#039;. Dann wäre es nämlich in gewisser Weise eins geworden, dann hätten die soratischen Wesenheiten im Grunde die Empfindung gehabt: &amp;quot;Ja, das ist eh genau die Welt, die wir wollen, die unsere ist.&amp;quot; Dann wäre aber eigentlich eine soratische Welt entstanden. Puhhh. &#039;&#039;&#039;Die perfekteste aller Welten: die soratische Welt.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Sprechpause)&#039;&#039; Es stellt alles auf den Kopf....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=5285s Die Urentscheidung zwischen der alten Welt und einer neuen Welt der Freiheit und des Unbestimmten, wo die Liebe das Grundgesetz des Kosmos ist 1:28:05] ===&lt;br /&gt;
Aber es gibt &#039;&#039;&#039;eine höhere Welt. Eine reichere Welt&#039;&#039;&#039;. Und um die geht&#039;s. Um die geht&#039;s. Also, vielleicht das eben auch als  - wie soll ich sagen.... Ich meine, wir können &#039;&#039;&#039;die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; nicht erlösen, gar nicht. Sie werden halt irgendwann, wenn es gut läuft, ihren Weg gehen und der Weg wird sich trennen - und unsere Welt ist halt eine andere. Aber es wirft ein Licht darauf: Selbst diese Wesenheiten, die eigentlich jetzt aus unserer Perspektive die gefährlichsten und in diesem Sinne die bösesten sind, die man sich nur vorstellen kann - aber zu sehen, dass die eigentlich im Grunde gar nicht das geringste Verständnis dafür haben, dass wir sie als böse ansehen oder als Widersacher ansehen. Nicht das Geringste. Weil sie sind die, die die perfekte Welt schaffen wollen. &#039;&#039;&#039;Sie wollen eine Schöpfung alten Schlages&#039;&#039;&#039;. Eine perfekte Welt. Und dort gibt es das Böse nicht. &#039;&#039;&#039;Niemand hat die Freiheit, das Böse zu machen&#039;&#039;&#039;. Alles folgt der einen Quelle von oben. Das heißt aber, dass dieses ganze Problem mit den soratischen Wesenheiten oder der soratischen Wesenheit oder der Wesenheit, die hinter dem Sorat-Prinzip steht… Weil, Sorat ist eigentlich die Bezeichnung für uns, wenn wir dem Wesen folgen und uns durch das Wesen halt auf die falsche Bahn bringen lassen, haben wir ja schon besprochen. &#039;&#039;&#039;Sorat, die Buchstaben stehen eigentlich für unsere Wesensglieder&#039;&#039;&#039;, für unsere grundlegenden Wesensglieder: physischen Leib, Ätherleib, Astralleib und Ich bzw. Ich-Träger. Und die Frage ist: Stellen wir das unter die Herrschaft dieser Wesenheiten und verwirklichen dadurch das &#039;&#039;&#039;Sorat-Prinzip als Menschen&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;oder&#039;&#039;&#039; machen wir was anderes. &#039;&#039;&#039;Gehen wir den Weg der Freiheit&#039;&#039;&#039; mit all dem Stolpern, das damit verbunden ist. Und die &#039;&#039;&#039;Weichenstellung&#039;&#039;&#039; war eben die, dass sich die Gottheit entschlossen hat, nicht diesen Weg der perfekten Welt zu gehen. Das ist &#039;&#039;&#039;die Urentscheidung&#039;&#039;&#039; im Grunde. Und damit sondern sich ab diese Wesen und gehören einfach nicht mehr zu dieser Entwicklung dazu - die, die diese perfekte Welt bauen wollen. Diese Welt, die aus ihrer Perspektive durchaus lichtvoll ist, aus unserer Perspektive die absolute Finsternis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil diese ganzen &#039;&#039;&#039;vielen hellen Sterne fehlen&#039;&#039;&#039;, nicht die äußeren Sterne da, sondern &#039;&#039;&#039;die Iche der freien Menschen&#039;&#039;&#039;. Die Iche der freien Menschen. Ich meine, die werden geben &#039;&#039;&#039;beim Neuen Jerusalem den neuen Sternenhimmel&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise. Da wird sich das noch ganz stark intensivieren, wovon wir schon beim letzten Mal - oder öfter - auch schon gesprochen haben: der Stern des Menschen oder die &#039;&#039;&#039;Sternenregion des Menschen&#039;&#039;&#039;. Jeder Mensch hat eine ganz spezielle Beziehung zu bestimmten geistigen Wesenheiten, die, äußerlich gesprochen, leben auf bestimmten Sternen oder die Bevölkerung dieser Sterne sind. Und jedes Mal in der Nacht sind wir verbunden mit ihnen, ganz besonders verbunden, weil wir dann real sozusagen durchgehen durch ihr Reich; eben zwischen Tod und neuer Geburt gehen wir durch. Und diese Wesenheiten, die dort sind, vereint mit uns, &#039;&#039;&#039;wir werden die neuen Sterne bilden, gemeinsam&#039;&#039;&#039;. Ich meine, wir haben dann auf dem Neuen Jerusalem noch nicht die Kraft, selber eine Sonne oder irgendeinen Stern dortwo aufzubauen. Aber er wird seine ganz besondere Qualität bekommen, nämlich die Qualität &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Liebe, die aus der Freiheit entsteht&amp;quot;&#039;&#039;&#039; als Kraft auszustrahlen: wird er bekommen durch den Beitrag des individuellen Menschen, der mit ihm verbunden ist. Es werden andere Menschen auch beteiligt sein, weil wir davon gesprochen haben, dass die Sternenregionen… Zwar, jeder Mensch hat seine eigene Sternenregion, aber sie können sich überlappen. Nur, keiner hat genau die gleiche wie der andere. Und wenn&#039;s &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; Stern ist, der bei einem dabei ist - und beim anderen ist ein anderer dabei: Es ist Wurscht, aber &#039;&#039;&#039;um diesen einen Stern geht es&#039;&#039;&#039; dann nämlich, wenn es nur einer ist - oder vielleicht sind es sogar mehrere, &#039;&#039;&#039;wo wir eben diesen neuen Impuls geben&#039;&#039;&#039;, und der macht es überhaupt erst möglich, dass in dem neuen Kosmos, also bereits auf dem &#039;&#039;&#039;Neuen Jerusalem&#039;&#039;&#039;, dass da &#039;&#039;&#039;die Liebe Naturgesetz sein kann. Die Liebe, die gebaut ist auf die Freiheit&#039;&#039;&#039;. Und das ist noch etwas anderes als die göttliche Liebe, die von oben strömt, weil sie jetzt von allen Seiten strömt. Und das wird &#039;&#039;&#039;Grundgesetz des Kosmos&#039;&#039;&#039; sein. Und indem wir uns den Wesen der Welt zuwenden, auch euch, gell &#039;&#039;(der Kater zeigt sich und wird gestreichelt),&#039;&#039; dem Tierreich, dem Pflanzenreich, den Menschen natürlich, den höheren Wesen, die über uns sind, den Elementarwesen, die unter uns sind, in einer gewissen Weise, unter uns, neben uns, irgendwo sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=5712s Das Erlernen der Demut 1:35:12] ===&lt;br /&gt;
Wenn wir jetzt &#039;&#039;&#039;auf neue geistige Art sie wahrzunehmen lernen&#039;&#039;&#039;, nämlich &#039;&#039;&#039;mit dem vollen Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, dann geben wir dort überall Impulse hin, überall Impulse hin. Ja, diese Beziehung, ich meine, es werden ja Unmengen &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; geschaffen, nur wenn wir eine Pflanze anblicken, wenn wir einen Baum anschauen, wenn wir einem Tier begegnen, Menschen sowieso - aber das will ich jetzt gar nicht gesondert erwähnen - reden wir mal über die ganze Natur: das ist es, was sie vor allem braucht. Ich meine, sicher, wir müssen äußerlich viel tun, viel ändern in unserer Welt, weil, wir haben jetzt über zwei, drei, vier Jahrhunderte ganz besonders stark genau das Gegenteil gemacht. &#039;&#039;&#039;Wir haben die Natur behandelt als etwas&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;Gleichgültiges&#039;&#039;&#039;. Als Etwas, was nur uns zu dienen hat, wo völlig missverstanden ist das Wort der Bibel, das so gern übersetzt wird: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Macht euch die Erde untertan.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das ist ja ganz anders gemeint. Das ist ja ganz anders gemeint. Das heißt: ihr seid verantwortlich für die Erde, ihr Menschen. Und ihr müsst Impulse geben. Das heißt eigentlich, &#039;&#039;&#039;die Gottheit gibt Schritt für Schritt an Verantwortung ab an uns&#039;&#039;&#039; und wartet auf uns, dass wir weiter tun dort, das heißt &amp;quot;untertan&amp;quot;, sie sich untertan machen. Aber da müssen wir halt wirklich das &#039;&#039;&#039;Prinzip der Fußwaschung&#039;&#039;&#039; betrachten, wie&#039;s so schön der &#039;&#039;&#039;Morgenstern&#039;&#039;&#039; in seinem Gedicht schildert. Also, dass man sich hinunterneigt zum Tier, zur Pflanze, zum Stein. Ihnen allen verdanken wir, dass wir Ich-Wesen werden konnten - und das haben wir ihnen gefälligst zurückzugeben. Aber aus Freiheit heraus. Es kann uns natürlich niemand zwingen. Aber wenn wir es nicht tun, dann erweisen wir uns nicht dankbar und nicht würdig dem Einzigartigen, was wir bekommen haben, eben das freie individuelle Ich - oder die Möglichkeit dazu, dass wir die Möglichkeit bekommen haben, uns das zu erkämpfen, zu erringen, Schritt für Schritt. Weil, &#039;&#039;&#039;Wirklichkeit wird die Möglichkeit nur durch die Schritte, die wir setzen&#039;&#039;&#039;. Wie weit wir da kommen? Es gibt keine Grenze, überhaupt keine Grenze. Die Grenze setzen wir uns selber dadurch, dass wir halt mehr oder weniger Schritte tun, kleinere oder größere Schritte tun. Ist aber im Prinzip auch egal, solange wir unterwegs sind. Dann tragen wir etwas zur großen Welt bei - und eben das bis auf die unterste physische Ebene hinein. Bis dort hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=5923s Die Zirbeldrüse - unser Tor zu lebendigen schöpferischen Gedanken 1:38:43] ===&lt;br /&gt;
Und damit möchte ich jetzt zu einem sehr konkreten anderen Punkt kommen und etwas aufgreifen, was ich im vorletzten Vortrag schon ein bisschen angerissen habe, wo ich erzählt habe davon. Es hat was mit der &#039;&#039;&#039;Kristallbildung&#039;&#039;&#039; zu tun, mit der &#039;&#039;&#039;Bildung von lebendigen Kristallen&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise, und dass wir an dem nicht nur mitarbeiten, sondern wir sind die, die den Anstoß dazu geben. Wir sind die Einzigen, die den Anstoß dazu geben können. Und… wir üben es bereits. Wir könnten nicht Ich-Wesen sein in unserer Art, in unserer freien Art, wenn wir es nicht unbewusst schon die ganze Zeit üben würden. Es gibt da ein &#039;&#039;&#039;ganz besonderes Organ in unserem Gehirn&#039;&#039;&#039;, das ist &#039;&#039;&#039;die Zirbeldrüse&#039;&#039;&#039;. Jetzt geht es gar nicht so um die physische Zirbeldrüse, aber schon auch. Diese Zirbeldrüse hängt sehr stark gerade auch zusammen.... ja... nein… Ich müsste erzählen als Erstes: Wie ist es zu der gekommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zirbeldrüse im Übrigen gibt es dann eine zweite Drüse, die &#039;&#039;&#039;Hypophyse&#039;&#039;&#039;. Die &#039;&#039;&#039;Zirbeldrüse heißt auch Epiphyse&#039;&#039;&#039;, die liegt ein bisschen höher, die Hypophyse, &amp;quot;hypo&amp;quot; heißt drunter, die liegt also ein bisschen drunter. Die sind sehr wichtige Organe, wobei man eben nicht nur das Physische betrachten darf, obwohl das auch wichtig ist, aber auch das, &#039;&#039;&#039;was sich ätherisch und seelisch damit abspielt, ist sehr wichtig&#039;&#039;&#039;. Also zum Beispiel, die beiden zusammen spielen eine große Rolle bei der &#039;&#039;&#039;Gedächtnisbildung&#039;&#039;&#039;. Sie spielen eine Rolle… Also, zum Beispiel, das Blut, das ins Gehirn hinaufströmt, wird ätherisiert und umspült diese Zirbeldrüse, könnte man sagen, also gerade dieses Ätherische. Und &#039;&#039;&#039;wenn die Zirbeldrüse nicht da wäre&#039;&#039;&#039; und nicht die seelisch-geistigen Kräfte da wären, die sie gebildet haben, &#039;&#039;&#039;würde diese Ätherisierung nicht funktionieren&#039;&#039;&#039; - bzw. es würde nicht aufgenommen werden können. Es würde zwar im Herzen passieren, es steigt eigentlich durch die Herztätigkeit auf, beginnt die Ätherisierung, aber die wartet darauf, dass oben was damit angefangen wird. Wenn diese Ätherisierung nicht stattfindet, könnten wir eigentlich &#039;&#039;&#039;keine wirklich lebendigen schöpferischen Gedanken&#039;&#039;&#039; fassen, zum Beispiel. Wir könnten also die Verstandeserkenntnis, die Gesetzmäßigkeiten des Gewordenen, die könnten wir perfekt erkennen und auch diese Systeme also zur Perfektion bringen - aber &#039;&#039;&#039;schöpferisch Neues könnten wir nicht hineinbringen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=6000s Im Gehirnsand der Zirbeldrüse und in den Knochen wird Mineralisches lebendig 1:40:00] ===&lt;br /&gt;
Diese &#039;&#039;&#039;Zirbeldrüse&#039;&#039;&#039; ist aber noch insofern interessant, sie &#039;&#039;&#039;scheidet nämlich Kristalle aus&#039;&#039;&#039;. Das kennt man in der Anatomie, man nennt es den &#039;&#039;&#039;Gehirnsand&#039;&#039;&#039; - also zumindest umgangssprachlich nennt man es den Gehirnsand - weil da wirklich kleine Kristallchen entstehen. Sie sind winzig klein. Die bestehen &#039;&#039;&#039;aus Kalkkristallen&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen, also hauptsächlich phosphorsaurem und kohlensaurem Kalk, Magnesiumsalze. Es sind also so ziemlich &#039;&#039;&#039;dieselben Sachen&#039;&#039;&#039;, die einerseits &#039;&#039;&#039;in den Knochen drinnen&#039;&#039;&#039; sind, da haben wir auch hauptsächlich phosphorsauren Kalk, ein bisschen  kohlensauren Kalk drinnen, also es ist da drinnen in den Kristallen dieselbe Substanz im Wesentlichen, die auch unsere Knochen baut und wo auch eine gewisse Ähnlichkeit ist:  &#039;&#039;&#039;Diese winzigen Kristallchen sind, wie soll ich sagen, verbunden, verklebt, gestaltet mit Eiweißsubstanz&#039;&#039;&#039;. Also, die sind eingebettet in eine Eiweißhülle und die verbindet sie. Genauso wie es bei unseren Knochen ist. Der Knochen ist ja auch nicht ein voll mineralisches Produkt, das jetzt nur aus Kalk bestehen würde. Es wäre gar nicht stabil, es könnte sich nicht erneuern, der Knochenbruch könnte nicht heilen, wenn das einfach ein Kalksteinblock wäre, jeder Knochen drinnen. Das geht nicht, sondern der &#039;&#039;&#039;Knochen&#039;&#039;&#039; ist eigentlich scheinbar… Es ist einerseits das Härteste in uns, aber es ist bei Gott nicht das Toteste. Die Kristalle, ja, aber es ist da eine &#039;&#039;&#039;starke Lebenstätigkeit&#039;&#039;&#039;, sonst könnte der Knochenbruch nicht heilen. Und Knochenbruch… das geht eigentlich für die Härte der Kristalle, die da eingelagert sind, geht es eigentlich überraschend schnell - wenn es gut geht, vier, fünf Wochen, sechs Wochen. Wenn es komplizierter ist, kann es ein bisschen länger dauern, aber für so einen kapitalen Schaden ist das eigentlich ziemlich flott. Und &#039;&#039;&#039;die Knochen erneuern sich auch dauernd&#039;&#039;&#039;. Also so tot sind die gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind die &#039;&#039;&#039;Gehirnzellen viel toter&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, schon bevor sie ganz abgestorben sind, aber sie sind immer… sie gehen eigentlich immer ganz am Rande des Todes vorbei. Das Knochengerüst viel weniger. Da ist eine ganz starke Begegnung, eigentlich, von was sehr Lebendigem und dem Kristall, der rein mineralisch ist. Und eigentlich &#039;&#039;&#039;in diese Kristalle unseren schöpferischen Ich-Impulse einzubauen, das ist ganz was Wichtiges&#039;&#039;&#039;. Darum heißt es beim &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;es durften ihm nicht die Knochen gebrochen werden&#039;&#039;&#039;. Da geht es gar nicht um die Äußerlichkeit, sondern es geht darum - das soll dieses Bild ausdrücken - dass er die &#039;&#039;&#039;vollkommene Herrschaft bekommt, bis über dieses Mineralische&#039;&#039;&#039;, das da in dem Knochen eingelagert ist und &#039;&#039;&#039;das er mit vollem Ich-Bewusstsein durchdringt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=6369s Über das Beobachten des Denkens, das lebendige Denken und die Imagination zum Durchdringen des Mineralischen mit vollem Bewusstsein 1:46:09] ===&lt;br /&gt;
Mit vollem Ich-Bewusstsein. Na, das werden wir nicht so schnell schaffen. Aber es wird mit der Zeit ein gewisses Bewusstsein dafür aufwachen und interessanterweise: &#039;&#039;&#039;das fängt schon an, wenn man beginnt das eigene Denken zu beobachten, also ein lebendiges Denken zu entwickeln&#039;&#039;&#039;, nachdem man vorher auch das Verstandesdenken gut entwickelt hat. Ich sage ja immer, man muß eigentlich das &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039; komplett loswerden, wenn man ins lebendige Denken kommt, aber man braucht es trotzdem dazu . Man braucht es als Vorbereitung und man braucht es auch wieder, um die lebendigen Gedanken jetzt ganz auf die Erde herunter zu bringen. Dazu braucht man es. Es ist ein Prozess, der da ist. Und das Interessante ist, wenn man… &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; schildert es einmal so schön. Weil, wo wird dieses &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von ganz klarem logischen Denken&#039;&#039;&#039;, ganz wachem, logischen Denken, das macht uns nämlich vollkommen wach... Im logischen Denken sind wir ganz, ganz wach dabei, und wir müssen lernen, den Impuls, &#039;&#039;&#039;diese Wachheit, mitzunehmen ins lebendige Denken hinein&#039;&#039;&#039;. Beim lebendigen Denken ist es heut bei vielen noch so, sie schlafen vollkommen ein. Da tut sich nichts. Das heißt, sie sind nicht wach mit ihrem Ich dabei. Und dann kann vielleicht ein lebendiger Impuls kommen, aber sie wissen halt nichts davon. Der kommt halt irgendwie. Und wir müssen mit beiden spielen: &#039;&#039;&#039;Denken über das Tote mit dem Toten, daran lernen wir wach sein&#039;&#039;&#039; - und das mitnehmen ins Lebendige. Das heißt, wenn wir das üben, dann sind wir genau in dem &#039;&#039;&#039;Wechselspiel&#039;&#039;&#039; drinnen zwischen gestaltenden Lebenskräften - und die selbst erleben können, dann sind wir unmittelbar im lebendigen Denken drinnen: Wenn wir im Ätherischen schon bewusst werden und das vom Ätherischen uns eben ins seelische Bewusstsein heben können, dann... &#039;&#039;&#039;Also dieses Wechselspiel aus dem Ätherischen und dem Physischen, um das geht es für die Zukunft hin&#039;&#039;&#039;. Aufzuwachen fürs Ätherische - und dann kommen wir &#039;&#039;&#039;in die Imagination&#039;&#039;&#039; hinein, als nächstes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom lebendigen Denken aus der &#039;&#039;&#039;nächste Schritt&#039;&#039;&#039; ist schon, dass es &#039;&#039;&#039;im Seelischen jetzt zum Bild&#039;&#039;&#039; wird. Bild, bitte sehr im übertragenen Sinn! Das haben wir auch schon öfter gesprochen: nicht einfach ein sinnliches Bild damit vergleichen, auch wenn wir es gar nicht anders schildern können. Aber da brauchen wir schon wieder das &#039;&#039;&#039;Verstandesdenken&#039;&#039;&#039;, die Begriffe, die für die äußere sinnliche Welt gebraucht sind, um die Imagination überhaupt in Worte fassen zu können, die ein anderer Mensch verstehen kann. Und, also auch da brauchen wir es, um die imaginativen Erlebnisse, &#039;&#039;&#039;die Erlebnisse des lebendigen Denkens, herunterzubringen&#039;&#039;&#039;, brauchen wir es, bis ins Tote hineinzubringen, in das Kristallisierende. Und das erleben wir ganz stark - oder kann man ganz stark erleben, wenn man bereits eine gewisse Übung im lebendigen Denken hat und dieses immer wieder dann herunterbringt, um es eben wirklich auf die Erde zu bringen - und nur dann hat es seine Aufgabe erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fangen wir an, in &#039;&#039;&#039;dieses Knochensystem einzudringen&#039;&#039;&#039;, ein bisschen. Und noch stärker tun wir es aber bei denen da oben, &#039;&#039;&#039;bei der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zirbeldrüse&#039;&#039;&#039;, bei der Epiphyse, wenn wir diesen sogenannten Gehirnsand ausscheiden, diese kleinen, kleinen, jetzt ganz durch unser Ich individuell gestalteten Kalkkristalle, wenn man so will - eingebettet in dieses lebendige Eiweiß, das es verbindet, irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=6646s Die Kügelchen in der Kugel - das einfachste Gestaltungsprinzip des Lebendigen 1:50:46] ===&lt;br /&gt;
Es ist sehr interessant, wie das ausschaut. Diese Körnderl von dem Hirnsand schauen oft so aus &#039;&#039;&#039;wie so kleine Maulbeeren&#039;&#039;&#039;, also so &#039;&#039;&#039;aus kleinen Kugeln zusammengesetzt&#039;&#039;&#039;, ein bisschen. Ich sage das deswegen, weil, es ist sehr interessant: Weil Rudolf Steiner doch schildert in seiner &amp;quot;Geheimwissenschaft im Umriss&amp;quot; - in diesem Grundlagenwerk, wo er die ganze Weltevolution über die sieben kosmischen Stufen schildert - da schildert er &#039;&#039;&#039;beim Alten Saturn&#039;&#039;&#039;, dass dieser eine &#039;&#039;&#039;reine Wärmewelt&#039;&#039;&#039; ist und dass die so &#039;&#039;&#039;wie eine Brombeere oder Maulbeere, so mit diesen kleinen Kügelchen, ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil die eigentlich zwar nur aus Wärme gestaltet ist, aber &#039;&#039;&#039;aus lauter physischen Menschenleibern&#039;&#039;&#039; besteht. Physis ist in dem Fall nur die physische Wärme, nichts anderes. Aber das Bild dafür ist: Dieser ganze Alte Saturn besteht im Grunde aus den vielen, vielen Menschenleibern, Wärmeleibern. Und dieses, das ist nämlich &#039;&#039;&#039;das einfachste Gestaltungsprinzip&#039;&#039;&#039;, sozusagen, &#039;&#039;&#039;sind eigentlich Kugeln&#039;&#039;&#039;, aber viele. Es ist eine große Kugel, die sich aber in viele Kugeln gliedert. Das ist der erste Schritt. Und dieser erste kleine Schritt, der bildet sich da wirklich ab in diesen Hirnsand-Körnderln, die wir bilden. Die haben genau diese Struktur drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=6759s Der Gehirnsand - weltschöpferischer Prozess bis ins Physische im Kleinen nach dem Prinzip Aufnehmen, Umformen und Auflösen 1:52:39] ===&lt;br /&gt;
Also, ich hab das jetzt nicht bei Rudolf Steiner direkt gefunden, aber es springt einen geradezu an, weil &#039;&#039;&#039;genau diesen weltschöpferischen Prozess im ganz Kleinen machen wir dort durch&#039;&#039;&#039; und wir müssen aber jedes Mal auch wieder aufpassen, dass wir &#039;&#039;&#039;das Ganze auch wieder auflösen&#039;&#039;&#039;. Es geht also nicht darum, das fertige Produkt… Also, wir sollen nicht im Hirn jetzt einen ganzen Kosmos aufbauen - und irgendwann wird das Hirn zu klein. Um das geht&#039;s nicht, sondern &#039;&#039;&#039;wir üben ununterbrochen&#039;&#039;&#039;. Wir üben. Und das ist sehr interessant, wie wir &#039;&#039;&#039;zusammenbringen Impulse, die von außen kommen, mit Impulsen, die jetzt rein aus dem Geistigen kommen&#039;&#039;&#039;; nämlich interessant, dass Steiner sagt: Nur wenn wir wahrnehmen, wenn wir anschauen die Natur, einen Baum, eine Pflanze anschauen, dann versuchen wir im Grunde ansatzweise, wie nachahmend, das jetzt da hineinzubauen in die Körnderl. Wir bilden, sozusagen, wie wenn wir eine kleine Statue von dem machen wollten, da drinnen. Die wird natürlich nie wirklich fertig, weil, lange bevor sie fertig werden könnte, lösen wir das Ganze auch schon wieder auf. Und bevor wir es auflösen - oder in dem Prozess, dass davon aus das bewirkt wird und eigentlich sich so ein Nachbild formen will, eine &#039;&#039;&#039;Miniatur-Plastik&#039;&#039;&#039; von dem, was wir draußen sehen: Wenn wir da schöpferisch eingreifen, geben wir dem schon was Neues. Und das führt aber gleich dazu, dass wir es wieder auflösen. Und beides ist notwendig. Wenn wir es nicht bilden, könnten wir gar nicht Ich-bewusste Menschen sein. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wenn zu wenig Gehirnsand-Bildung ist, dann kommt man nicht zum vollen Ich-Bewusstsein, kann man auch die Verstandestätigkeiten nicht einmal voll entfalten&#039;&#039;&#039;. Wir brauchen ihn, aber wir müssen ihn &#039;&#039;&#039;immer wieder auflösen&#039;&#039;&#039;, wenn er zu viel gebildet wird. Wenn da jetzt wirklich ein Kosmos werden soll, dann macht das schon wieder unbewusst. Wir kriegen das volle Bewusstsein nicht, wenn das nicht passiert, aber wir verlieren es schon wieder, wenn das sich da nicht auflöst. Also, in dem Prozess müssen wir immer drinnen sein: aufnehmen, aufbauen, weiterformen, eigentlich, &#039;&#039;&#039;ich sehe die Pflanze, bilde sie nach, aber bilde sie weiter&#039;&#039;&#039;. Im Grunde gebe ich schon was dazu, den nächsten Impuls. Ich entwickle sie weiter. Nur, &#039;&#039;&#039;bevor das wirklich Pflanze wird, da drinnen, löse ich es schon wieder auf. Das ist der Prozess, der sich abspielt&#039;&#039;&#039;. Das ist das, was ganz wichtig ist für unser waches Ich-Bewusstsein, auf der einen Seite, und was wir damit weitest tun. Wir veranlagen da, weil es wirklich bis ins Physische hineingeht, wir &#039;&#039;&#039;veranlagen dabei schon unser höchstes geistiges Wesensglied, den&#039;&#039;&#039; sogenannten &#039;&#039;&#039;Geistesmenschen&#039;&#039;&#039;, der die Vergeistigung des Physischen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich das jetzt gerade erzählt habe mit dem - aber, da ist ja alles mit drinnen: was wir sehen, was wir hören - beim Hören ist es genauso - was wir riechen, was wir empfinden und was wir sinnlich an der Welt wahrnehmen, das liegt alles drin, aber es wird schöpferisch weiter verwandelt. Das heißt, &#039;&#039;&#039;der vergeistigte physische Körper ist ein&#039;&#039;&#039; - in Wahrheit - ganz &#039;&#039;&#039;individuell verwandelter ganzer Kosmos&#039;&#039;&#039;, der ganze Kosmos. Jeder Mensch, indem er an seinem &#039;&#039;&#039;Geistsselbst&#039;&#039;&#039; arbeitet, nimmt eigentlich den ganzen &#039;&#039;&#039;Kosmos&#039;&#039;&#039; herein, sozusagen, &#039;&#039;&#039;im Kleinformat&#039;&#039;&#039; zunächst einmal, gibt ihm seine individuelle Note, das lernt er dabei. Und das ist dann irgendwann einmal sein &#039;&#039;&#039;vergeistigter physischer Leib&#039;&#039;&#039;. Man darf sich da nicht vorstellen, dass da irgendwas noch eine Ähnlichkeit hat mit dem, wie wir jetzt sind. Es ist ganz anders. Es ist dann drinnen, letztlich, am Ende der kosmischen Entwicklungsreihe, also das heißt, &#039;&#039;&#039;am Ende des Vulkan-Zustands ist jeder Mensch so weit, dass er einen ganzen Kosmos schaffen kann&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;bis ins Physische&#039;&#039;&#039; hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=6943s Über den Vulkan-Zustand hinaus: Auflösung des Kosmos ins absolute Nichts und völliger Neubeginn der Schöpfung mit der Menschheit auf der Entwicklungsebene der Elohim 1:55:43] ===&lt;br /&gt;
Bis ins Physische hinein, ganz besonders - das ist nämlich das Wichtige - weil, &#039;&#039;&#039;wenn wir dann über den Vulkan hinausgehen&#039;&#039;&#039; - wie auch immer - also, das heißt, dann &#039;&#039;&#039;geht es für uns erst so richtig los&#039;&#039;&#039;, auch wenn wir dort überhaupt noch nicht hinschauen können, weil es darüber im Grunde noch gar nichts wirklich zu sagen gibt. Weil, was dann ist, das ist dann ein &#039;&#039;&#039;völliger Neubeginn&#039;&#039;&#039;, der hat karmisch nichts mehr mit der Vergangenheit zu tun, es fängt dann völlig blank an, so blank, dass man nicht einmal sagen kann, es ist &amp;quot;nachher&amp;quot;. Darum sage ich immer so gern &amp;quot;abseits&amp;quot;, um irgendwas zu sagen, aber ich ersetze halt jetzt einen räumlichen Begriff dafür, der passt genauso wenig. Es ist ein völliger Neustart, völlig, komplett. &#039;&#039;&#039;Noch mehr ein Neustart aus dem Nichts als zwischen jeder kosmischen Verkörperung&#039;&#039;&#039;, also wenn etwas ins Geistige geht. Weil, bis ins vollständige Nichts löst sich&#039;s nicht auf, das ist nämlich - wie soll ich sagen - der Trick bei der ganzen Sache. Es geht etwas durch - und es wird nicht völlig aufgelöst, jedenfalls in den allerhöchsten Welten nicht. Das heißt, wenn es durchs sogenannte &#039;&#039;&#039;Pralaya&#039;&#039;&#039; durchgeht… Ich weiß nicht, wie weit alle den Begriff kennen, das ist der Zwischenzustand zwischen den kosmischen Verkörperungen unserer Erde: Also, es gab den Alten Saturn, die Alte Sonne, den Alten Mond, jetzt die Erde und dann geht es weiter in die nächsten Zustände. Aber dazwischen löst sich das Physische völlig auf, es löst sich das Ätherische völlig auf, es löst sich sogar das gestaltete Geistige auf, sogar die Geistkeime lösen sich auf - und es gibt noch höhere Ebenen drüben. Also das, was wir so im allgemeinen als die &#039;&#039;&#039;geistige Welt&#039;&#039;&#039; bezeichnen, geht eben noch höher hinauf - bis in den Nirvana-Bereich. Und in den &#039;&#039;&#039;höchsten Nirvana Bereich&#039;&#039;&#039;, wo eben das wirkliche absolute Nichts ist, &#039;&#039;&#039;bis dort hinauf geht der Zwischenzustand nicht&#039;&#039;&#039;, sondern da geht etwas durch. Das heißt, es bleibt in hohen geistigen Bereichen, die über das Devachan hinausgehen, bleibt etwas. &#039;&#039;&#039;Da tut sich auch was während des Zwischenzustands&#039;&#039;&#039;, wo halt hohe geistige Wesenheiten beteiligt sind. Wir gehen aber auch dann durch, wir werden auch durchgehen, wie bewusst wir es tun, ist ein anderes Kapitel, das werden wir sehen, aber es ist nicht eine vollkommene Auflösung. &#039;&#039;&#039;Nachdem diese sieben Stufen durch sind, dann geht es wirklich durch eine vollkommene Auflösung&#039;&#039;&#039; durch alles dessen, was geschaffen wurde bis dahin - und alle Folgen, die damit verbunden sind, die sind zum Schluss, also gibt es keine mehr. Also, das &#039;&#039;&#039;Weltenkarma ist dann erfüllt&#039;&#039;&#039; und dann beginnt dann, dann oder dort oder wie auch immer, dann beginnt etwas völlig Neues. &#039;&#039;&#039;Die geistigen Wesen&#039;&#039;&#039; als solche &#039;&#039;&#039;sind da, aber ihre gesamte Schöpfung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;auch die gesamten Schöpfungsideen sind weg&#039;&#039;&#039;. Das heißt, man nimmt dann keine Schöpfungsidee mehr mit. Also, dass man sagt: &amp;quot;Ah, jetzt aber aus dieser ganzen kosmischen Kette haben wir so viel gelernt, wir haben so viele Ideen entwickelt damals schon, so was machen wir jetzt auch wieder, weil, das habe ich ja in der Schublade drin.&amp;quot; Nichts. Die ganzen Erfindungen werden eingestampft, da ist nichts mehr, nurmehr die &#039;&#039;&#039;reine Schöpferkraft&#039;&#039;&#039;: sich darauf verlassen. Und jetzt wird ein &#039;&#039;&#039;völlig anderer Kosmos aus dem völligen Nichts heraus gebildet&#039;&#039;&#039;. Also, was noch mehr Nichts ist als diese Zwischenzustände des Pralaya zwischen zwei kosmischen Verkörperungen. Und dort, wenn das dann beginnt, dieses Neue, dann sind wir, wenn &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; uns anstrengen, &#039;&#039;&#039;auf der Ebene, auf der die Elohim&#039;&#039;&#039;, das heißt die Schöpfergötter der Bibel - Mehrzahl: Elohim - &#039;&#039;&#039;die Erdentwickelung geschaffen&#039;&#039;&#039; haben. Im Sinne, die Grundlage geschaffen haben, dass wir uns da entwickeln können als heutige Menschen. &#039;&#039;&#039;Dann stehen wir dort&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch Hierarchien drüber, aber trotzdem: Dann sind wir die, die verantwortlich sind für einen ganzen Kosmos, im Grunde. Dann sollten wir so weit sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=7368s Die Widersacher und auch alte Kräfte  können uns Trugbilder der geistigen Welten vorgaukeln und uns an notwendigen Auflösungsprozessen hindern 2:02:48] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;jetzt fangen wir halt im Kleinen&#039;&#039;&#039; an und wir lernen genau das: &#039;&#039;&#039;schaffen, auflösen&#039;&#039;&#039;, schaffen, auflösen, schaffen, auflösen. Und mit jedem Schritt, wo wir eben mit unserem Ich dabei sind: uns weiterentwickeln; mit jeder Tat: &#039;&#039;&#039;uns&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;weiterentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, im Kleinen leben wir es da vor. Und das Wichtige ist, dass dieser Auflösungsprozess eben auch genügend passieren kann. Und da stehen wie &#039;&#039;&#039;heute unter einer besonderen Herausforderung&#039;&#039;&#039;, weil die Widersacherkräfte - namentlich die von der dunklen Seite, von der schwarzen Seite, also die ahrimanischen, die asurischen und die &#039;&#039;&#039;Wesenheiten hinter dem Sorat-Prinzip ganz besonders&#039;&#039;&#039;, weil, die sind die Kraftquelle dazu, in Wahrheit - die &#039;&#039;&#039;wirken auch auf unseren Organismus&#039;&#039;&#039;, auf unsere ganze Tätigkeit natürlich ein. Und es ist heute die ganz &#039;&#039;&#039;große Gefahr&#039;&#039;&#039;, dass, ja, sagen wir mal so: &#039;&#039;&#039;Die Verkalkung da oben in der Gegend der Zirbeldrüse&#039;&#039;&#039;… und ein bisschen passiert es auch in den sogenannten Hirnventrikeln, das sind so Kammern im Gehirn, sie heißen auch Gehirnkammern, wo die Gehirnflüssigkeit gebildet wird, es sind also wirklich Leerräume, da wird die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit gebildet, und dort gibt es Adergeflechte und alles mögliche, und dort bilden sich auch solche Kristalle. Also, die Hauptmenge in der Zirbeldrüse, aber da &#039;&#039;(in den Ventrikeln)&#039;&#039; bildet sich eben auch ein bisschen was; das ist im Umraum, rundherum sind diese Leerräume. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist sehr interessant, weil das Gehirnwasser, das sich hebende und senkende Gehirnwasser und die &#039;&#039;&#039;Strömungen des Gehirnwassers, sehr viel mit dem lebendigen Denken zu tun haben&#039;&#039;&#039;, die sind so gerade mit diesen Flüssigkeitsströmungen, auf das stützt sich das lebendige Denken. Also, das lebendige Denken: wenn man sagt leibfrei, ja, das heißt nicht, dass der Leib gar keine Rolle mehr spielt. &#039;&#039;&#039;Leibfrei heißt&#039;&#039;&#039;, wenn wir verkörpert sind auf Erden, heißt das immer, dass wir nicht von dem, was der Leib als solches für sich selbst tut, abhängig sind, dass inhaltlich etwas in die Tätigkeit eingehen würde. Das heißt &#039;&#039;&#039;aber nicht, dass wir uns nicht trotzdem körperlicher Prozesse bedienen&#039;&#039;&#039;, sonst könnte man das auf Erden gar nicht machen. Also, das heißt auch, wenn wir meditieren und ganz in einen leibfreien Zustand übergehen, &#039;&#039;&#039;sind wir trotzdem immer in Verbindung mit dem Leiblichen und stützen uns auch darauf&#039;&#039;&#039;, wir sind nicht komplett weg. Wenn wir komplett weg wären, wenn namentlich unser Astralleib mit dem Ich sich komplett herausheben würde, dann sind wir einfach tot. Dann sind wir wirklich drüben, aber dann kommen wir auch nicht mehr zurück. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es geht also nur darum&#039;&#039;&#039;, hier dafür zu sorgen, &#039;&#039;&#039;dass nicht die sinnlichen Eindrücke&#039;&#039;&#039;, sei es die von außen oder auch die sinnlichen Eindrücke aus dem Organismus heraus, dass die &#039;&#039;&#039;inhaltlich in die Imagination oder was hineingehen&#039;&#039;&#039;. Das ist stark gewesen beim &#039;&#039;&#039;alten Hellsehen&#039;&#039;&#039;. Da waren die Impulse drinnen, da sieht man die ganze Welt eigentlich auf dem Umweg über unsere Körperlichkeit, im Grunde, in der ja auch wirken die ganzen geistigen Kräfte - und ich kann sie kennenlernen, aber halt immer mit der &#039;&#039;&#039;Verzerrungsmöglichkeit&#039;&#039;&#039;, die drinnen ist, die halt durch den Organismus gegeben ist. Ich meine, jede Verdauungsstörung kann sich da genauso abbilden drinnen wie die höchste geistige Kraft, die halt den Darm oder was geschaffen hat. Aber die Verdauungsstörung kann genauso drin sein und gerade… Also &#039;&#039;&#039;bei vielen mystischen Schilderungen&#039;&#039;&#039;, die Bildchen, die dabei drinnen sind, sind &#039;&#039;&#039;genommen aus der Verdauungstätigkeit oder solchen Dingen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die Bilder&#039;&#039;&#039;, die daraus entstehen. Und nur, man erkennt sie halt nicht wieder, es schaut halt anders aus als im Anatomiebuch. Aber es ist die seelische Tätigkeit, die in der Verdauung drinnen ist, vielleicht eben auch die Unpässlichkeiten oder die Wohlgefühle, die damit verbunden sind - &#039;&#039;&#039;all das kann sehr leicht zu einem wunderschönen Kosmos aufgebläht werden&#039;&#039;&#039;. Es ist ja ein Mikrokosmos und es ist wunderbar, wenn man es richtig erkennt. Dann kann es einen großen diagnostischen Wert haben, aber wenn ich es als das Höchste der Welt schon nehme, dann kann ich mich sehr leicht irren dabei. Also, drum durfte eigentlich &#039;&#039;&#039;die alte Einweihung nur in Gegenwart einer geeigneten Priesterschaft&#039;&#039;&#039; geschehen - &#039;&#039;&#039;und das Ich wurde ausgeschaltet&#039;&#039;&#039;. Weil, damals es jedenfalls nicht die Kraft gehabt hätte, so stark gegen die Widersacher anzugehen, dass nicht das, was eigentlich vom Ich kommen sollte, verzerrt wird durch die Widersacher und dann nurmehr als Ego waltet. Das ist die große Gefahr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=7714s Es ist unsere schöpferische Aufgabe, der Natur durch die Zeit der Erde als großer elektrischer Apparat hindurchzuhelfen 2:08:34] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;leibfrei&#039;&#039;&#039; eben zu werden &#039;&#039;&#039;in der geistigen Wahrnehmung&#039;&#039;&#039;, heißt eben &#039;&#039;&#039;vor allem auch von dem Ego&#039;&#039;&#039;, das wir im Alltag brauchen. Ich schimpfe überhaupt nicht übers Ego, überhaupt nicht - nur, wir müssen wissen, wo sein Platz ist und wo nicht. Und das sind wir dabei zu lernen. &#039;&#039;&#039;Aber die Widersacher spuken jetzt hinein&#039;&#039;&#039;. Und namentlich der Ahriman, die ahrimanischen Kräfte, was tun sie? &#039;&#039;&#039;Sie hindern uns ein bisschen daran, diese Auflösung zu vollziehen&#039;&#039;&#039;. Mit dem Kristallisieren, da kann er sogar hilfreich sein, aber es wieder aufzulösen, da tun wir uns schwerer als früher. Dass wir dagegen ankämpfen müssen, hilft uns &#039;&#039;&#039;Bewusstsein&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;entwickeln, indem wir&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;dauernd kämpfen mit den ahrimanischen Kräften&#039;&#039;&#039;, aber wir müssen halt auch wirklich überwinden. Und vieles, was heute in unserer &#039;&#039;&#039;Zivilisation&#039;&#039;&#039; lebt, führt dazu, dass da diese &#039;&#039;&#039;Verkalkung voranschreitet&#039;&#039;&#039;, sagen wir mal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird uns nichts nützen zu sagen: &amp;quot;Naja, gut, dann alles weg, alles weg mit dem Zeug, was da ist&amp;quot;. Es wird uns nicht gelingen. Es ist alles… Zum Beispiel die &#039;&#039;&#039;elektromagnetische Verschmutzung&#039;&#039;&#039; unserer Welt, die einfach vorhanden ist, - wir bedienen uns ja gerade jetzt selber - die wird nicht wegkommen, &#039;&#039;&#039;die wird stärker werden&#039;&#039;&#039;. Sie wird stärker werden. Ich habe euch das erzählt, Rudolf Steiner spricht davon, &#039;&#039;&#039;die Erde wird ein großer elektrischer Apparat werden&#039;&#039;&#039;, so drückt er das halt aus. Also, jedenfalls wird sie durch so eine Phase durchgehen, es wird nicht das Endgültige sein, aber durch das wird sie durchgehen, das, was wir heute haben an Wirkung der Elektrizität und des Magnetismus alleine, es wird immens zunehmen - und die Menschheit wird sich sehr anstrengen müssen: erstens um das körperlich durchzustehen, aber vor allem, &#039;&#039;&#039;dass die Natur es durchsteht&#039;&#039;&#039; - weil, &#039;&#039;&#039;unsere Aufgabe wird das sein&#039;&#039;&#039;. Wir können die Natur gar nicht davor bewahren. &#039;&#039;&#039;Wenn wir sagen, wir wollen das nicht mehr, die ahrimanischen Wesen werden es schaffen&#039;&#039;&#039;, und sie werden genug Menschen finden, die das durchziehen. Und sie werden ihnen so geniale Inspirationen geben, dass sie das machen werden und es werden die, die das nicht wollen, sich auf den Kopf stellen können. Das heißt nicht: Das ist eh Wurscht, dann brauchen wir uns eh nicht mehr dagegen wehren. Nein, wir müssen uns wehren dagegen. Und &#039;&#039;&#039;wir müssen vor allem geistig etwas dagegen tun&#039;&#039;&#039;. Das Wichtige ist zu wissen, es geht nicht nur darum, äußerlich Aktionen zu setzen, sondern die wichtigste Aktion ist, geistig was zu entwickeln, sich auf das Ich zu stellen, schöpferisch zu werden - in der Begegnung mit anderen Menschen, mit der Natur. &#039;&#039;&#039;In der Art, wie ich die Natur anschaue, dort ist die Schöpferkraft&#039;&#039;&#039;. Ich kann sie anschauen: &amp;quot;Hmm, ja, hmm, Eiche, sehe ich eh jeden Tag.&amp;quot; Ja, dann trage ich zum Tod der Welt bei, in Wahrheit. Oder ich kann es versuchen, sie zumindest ab und zu mit neuen Augen zu sehen, so wie ich sie noch nie gesehen habe. Das sind die Momente, die zählen. Also, schon allein das, wenn ich irgendwas, was ich vielleicht schon Jahrzehnte kenne - und &#039;&#039;&#039;einmal für einen Moment mit neuen Augen anschaue&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon ein wichtiger Impuls. Solche Kleinigkeiten, sonst ist es nichts, nichts Hochtrabendes. Wenn nämlich die Kleinigkeiten nicht da sind, dann funktionieren die Großigkeiten auch nicht. Da brauche ich jetzt gar nicht anfangen. Also es ist nichts. &#039;&#039;&#039;Es sind die kleinen Dinge.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=7973s Ausklang des 108. Vortrags zur Apokalypse 2:12:53] ===&lt;br /&gt;
Aber ich wollte diszipliniert sein und pünktlich schließen. Es gelingt mir schon wieder nicht ganz. Ich möchte es mit dem einmal bewenden lassen für heute. Es waren, glaube ich, &#039;&#039;&#039;wirklich gewichtige Impulse&#039;&#039;&#039; jetzt, die nicht von mir kommen, aber die jetzt durch das ganze Thema reinkommen, die durch euch auch hereinkommen, die ihr dabei seid, und die wichtig sind, dass wir jetzt dann ganz auf den Boden dieses Abgrundes uns bewusst begeben können und diesen Wesenheiten, die dahinter stehen, ins Auge schauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch fürs Dabeisein und freue mich schon aufs nächste Mal. Und danke bei allen, die im Livestream dabei sind. Ich verabschiede mich. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Vortrag von Rudolf Steiner am 17.6.1909 in Berlin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Evolution, Involution und Schöpfung aus dem Nichts&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu finden in der GA 107 sowie in einer Zusammenstellung mit zwei weiteren Vorträgen aus den Jahren 1922 und 1923 in einem von Jean-Claude Lin herausgegebenen und kommentierten Bändchen mit dem Titel &amp;quot;Schöpfen aus dem Nichts. Wahrheit, Schönheit, Güte&amp;quot; (Verlag Freies Geistesleben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_107._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=915</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_107._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=915"/>
		<updated>2022-06-28T12:20:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Unsere Verbindung mit der Sternenwelt 0:26:42 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Die Rolle der Widersacher in der kosmischen Entwicklung des Menschen zum Schöpferwesen mit der Ich-Kraft des Christus und das mögliche Scheitern eines ganzen Kosmos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[#Begrüßung und 3. Wochenspruch am 3. Mai 2022 0:00:34|3. Wochenspruch: über unser kleines ich hinauswachsen]], [[#Begrüßung und 3. Wochenspruch am 3. Mai 2022 0:00:34|Grundbotschaft der Apokalypse]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Vom Kosmos der Weisheit über den Kosmos der Freiheit zum Kosmos der Liebe: Alter Mond - Erde - Neues Jerusalem 0:06:30|das oberste Naturgesetz auf dem Neuen Jerusalem ist das Prinzip der Liebe]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Vom Kosmos der Weisheit über den Kosmos der Freiheit zum Kosmos der Liebe: Alter Mond - Erde - Neues Jerusalem 0:06:30|der Alte Mond war am Ende der Kosmos der Weisheit]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Vom Kosmos der Weisheit über den Kosmos der Freiheit zum Kosmos der Liebe: Alter Mond - Erde - Neues Jerusalem 0:06:30|der naturwissenschaftliche Weg führt zum Erkennen der Zusammenhänge zwischen Leben auf der Erde und Kosmos]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Vom Kosmos der Weisheit über den Kosmos der Freiheit zum Kosmos der Liebe: Alter Mond - Erde - Neues Jerusalem 0:06:30|Lernen aus Versuch und Irrtum]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Einseitige Landwirtschaft: Ein Fallstrick auf unserem Weg 0:12:05|Irrtum Landwirtschaft in der Gegenwart]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbunden mit der Erde: Der Christus und die Kraft der Liebe 0:16:11|das Wesen des Geistes ist Verschenken]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbunden mit der Erde: Der Christus und die Kraft der Liebe 0:16:11|der Christus ist der Weltenschöpfer]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Von der makrokosmischen Ich-Kraft des Christus zur Ich-Kraft des Menschenindividuums 0:23:33|das Menschen-Ich und der Christus]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Verbindung mit der Sternenwelt 0:26:42|der Mensch und die Sternenwelt]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Verbindung mit der Sternenwelt 0:26:42|Weltenmitternachtsstunde]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit unserem individuellen Sternensystem zusammen arbeiten wir zwischen Tod und neuer Geburt alle gemeinsam an Natur und Kosmos 0:29:58|die Zukunft ist nicht vorhersehbar]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Sterne%20und%20Planeten%20-%20aus%20astronomischer%20und%20aus%20geisteswissenschaftlicher%20Sicht%200:33:33|Entwicklungstempo auf Planeten und Sternen]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Erde - unser Schicksal und unser Weg in die Freiheit 0:37:47|der Mensch muss immer wieder neu beginnen]] - die Trinität hat ihre Allmacht aufgegeben und den Entwicklungsweg in die Hände des Menschen gelegt - der Mensch in seiner Auseinandersetzung und seiner Verantwortung gegenüber den Widersachern - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser Kosmos - Entwicklungsstätte geistiger Wesenheiten 0:58:42|die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Wesenheiten sind die von der Trinität eingesetzten regulären Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Ahrimanische und asurische Wesenheiten im Soge der soratischen Kräfte 1:04:56|die soratischen Kräfte stehen außerhalb des Einflusses der Trinität]] - auch die soratischen Kräfte tragen zu unserer Entwicklung bei - zurückgebliebene Wesenheiten - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Verführung zur perfekten Welt ohne Zukunft 1:19:58|das soratische Reich und die 8. Sphäre]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Schicksal des Menschen ist es, immer wieder neu zu beginnen 1:24:46|Schöpfen geht nur durch Neubeginn]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Mensch wartet lange - erst spät verdichtet er sich zum Betreten der Erde 1:41|Adam Kadmon]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Die%20Gegenwart%20-%20ein%20Spiegel%20der%20alt%C3%A4gyptischen%20Zeit%202:13:04|altägyptische Zeit im Spiegel der Gegenwart]]  - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser Bewusstseinsseelenzeitalter - unsere wichtigsten Aufgaben und unsere große Verantwortung 2:17:35|die mögliche Katastrophe des Scheiterns]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser Bewusstseinsseelenzeitalter - unsere wichtigsten Aufgaben und unsere große Verantwortung 2:17:35|das Schlüsselkriterium Erkenntnis]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Film ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt107. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://youtu.be/4wDVwnssv4c]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 107. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription des 107. Vortrags (von Ghislaine und Susanne am 15. Mai 2022)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=34s Begrüßung und 3. Wochenspruch am 3. Mai 2022 0:00:34] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben! Ich begrüße euch ganz herzlich zum 107. Vortrag zur Apokalypse. Und zum Einstieg gibt es den 3. Wochenspruch. Der setzt jetzt unseren Höhenflug fort. Wir gehen ja jetzt so langsam immer mehr hinaus mit unserer Seele und verbinden uns mit dem Geistigen draußen. Also, 3. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Weltenall,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst vergessend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Urstands eingedenk,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen wachsend Ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir, befreiend mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Eigenheiten Fessel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergründe ich mein echtes Wesen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, worüber wir schon so oft gesprochen haben, unser wirkliches Ich ist nicht dadrin - also nicht immer reinbrüten - sondern einfach sich verbinden mit der Außenwelt, schauen, was an Geistigem drinnen wirkt. Das heißt: &#039;&#039;&#039;Wie spricht die Außenwelt zu mir?&#039;&#039;&#039; Ein bisschen darauf warten, dass sie verständig zu mir spricht, es braucht oft ein bisschen Zeit, manchmal ist es noch unverständlich - aber weil wir die Sprache der Welt draußen noch so wenig können; aber mit der Zeit kommt vielleicht doch ein bisserl was. Und dann merken wir, dass unser Ich eigentlich in dieser ganzen… in dem Ganzen, was uns von außen entgegenkommt, eigentlich in seiner Realität drinnen ist. Darum überhaupt haben wir die Möglichkeit, auch ein bisschen was zu verstehen, von der Außenwelt, das zu erfassen, es zu erkennen, das Wesen zu uns sprechen zu lassen, weil es gleicher Art ist wie unser Ich. Und dazu muss man aber &#039;&#039;&#039;loslassen&#039;&#039;&#039; immer bissl &amp;quot;&#039;&#039;&#039;der Eigenheiten Fessel&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Also &#039;&#039;&#039;das, was unser Ego ausmacht&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ich bin das, ich hab das, ich brauche das, und so weiter&amp;quot;. Das müssen wir ein bisschen vergessen und ein bisschen größer denken, sozusagen. Aber das liegt in uns drin. Es liegt in jedem Menschen drin. Also wir haben Grund zur Hoffnung, dass das doch auch immer besser mal funktionieren könnte. Wenn wir das nicht hätten, könnte man das Ganze eh vergessen, die Geschichte. Dann wäre es fürchterlich. Aber in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;je mehr wir mit dem Bewusstsein uns verbinden mit der Welt&#039;&#039;&#039;, mit den Menschen um uns, aber auch mit den Tieren, mit der Natur draußen, umso mehr &#039;&#039;&#039;bekommen wir durch unser Ich die Inspirationen&#039;&#039;&#039;, die Intuitionen, vielleicht sogar, wie wir damit umgehen können und einfach beweglicher werden, merken, wieviel größer eigentlich das ist, was durch unser Ich hereinkommen kann -unser wirkliches Ich - als das, was in unserem kleinen Ego drinnen steckt. Da heißt es halt immer: &amp;quot;Ach, ich bin der Meinung und der Überzeugung. Nein, das ist nicht richtig, was du sagst.&amp;quot; Beweglich werden, offen werden, einfach, sozusagen, die &#039;&#039;&#039;kleinen engen Grenzen sprengen&#039;&#039;&#039;. Und man kommt interessanterweise immer mehr zu sich, zu seinem wirklichen Ich. Also, man verliert nicht was, sondern man bekommt dazu. Aber natürlich trotzdem brauchten wir das Ego und brauchen es immer noch, um uns einmal als eigenständiges Wesen bewusst zu werden. Wir sind was anderes - trotz allem - als die anderen. Aber das schließt nicht aus, dass wir uns verbinden können mit den anderen. Das heißt, die Impulse, die Impulse der anderen, die Impulse der Tierwelt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es ist gerade mein Kater, nicht durchs Bild, aber durch die Wohnung gedüst, gehört auch dazu, der ist skeptisch offensichtlich zu dem, was ich sage…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also &#039;&#039;&#039;über uns hinauszuwachsen&#039;&#039;&#039;, über unser kleines ich hinauszuwachsen und dadurch erst so richtig zu sich selbst zu kommen. Das ist ja eigentlich die &#039;&#039;&#039;Grundbotschaft auch der Apokalypse&#039;&#039;&#039;, mit der wir uns beschäftigen. Nicht wahr, es heißt, die Apokalypse Jesu Christi, das heißt eigentlich: Enthüllung Jesu Christi oder des Wesens Jesu Christi. Und der große Nachsatz ist, dass damit verbunden ist die Enthüllung des Ichs überhaupt. Weil, im Ich lebt der Christus, stellt sich uns zur Verfügung - und wir haben, wir teilen die gleiche Kraft mit ihm. Wir müssen nur etwas lernen, mit dieser Kraft umzugehen. Wir sind halt erst ganz am Anfang. &#039;&#039;&#039;Wir haben eigentlich eine riesige Quelle in uns&#039;&#039;&#039;, eine unerschöpfliche Quelle, aber wir müssen erst einmal registrieren, dass wir sie haben. Und dann müssen wir lernen, mit ihr tätig zu werden. Der Wert unseres Ichs, der wächst immer mehr dadurch, dass wir aus diesem Ich heraus wirklich jetzt Taten setzen, die Welt verändern, Impulse in die Welt hineingeben, &#039;&#039;&#039;unseren Beitrag geben, den wirklich nur jeder selbst geben kann&#039;&#039;&#039; - und jeder auf unverwechselbare Weise, wofür kein anderer einspringen, kann im Grunde. Ja, ein anderer kann es halt anders machen und kann insofern einspringen, dass er eine andere Lösung findet dafür. Aber - &#039;&#039;irgendwo ist jetzt ein bisschen ein Geräusch, danke, dass es wieder weg ist&#039;&#039; - ja, also zu uns finden. 3.Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Weltenall,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst vergessend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Urstands eingedenk,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen wachsend Ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir, befreiend mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Eigenheiten Fessel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergründe ich mein echtes Wesen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort geht es also hin, das ist unser Dauerthema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=390s Vom Kosmos der Weisheit über den Kosmos der Freiheit zum Kosmos der Liebe: Alter Mond - Erde - Neues Jerusalem 0:06:30] ===&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte heute ein bisschen fortsetzen, aufgreifen, &#039;&#039;&#039;vertiefen, was im letzten Vortrag gesagt wurde&#039;&#039;&#039;. Wir haben eine ganze Menge angerissen das letzte Mal. Eines der letzten Dinge war, dass ich davon gesprochen habe, dass der Mensch also eben &#039;&#039;&#039;die ganze Natur letztlich verwandeln&#039;&#039;&#039; soll, dass die Erde darauf angewiesen ist; dass es also falsch ist, zu glauben, die Erde wäre besser dran, wenn es uns nicht gäbe. Sondern: Ihre Zukunft liegt ganz stark in den Impulsen, die wir in die ganze Natur, das heißt ins Tierreich, ins Mineralreich, ins Pflanzenreich, geben können. Und das wird sogar dann noch die fernere Zukunft bestimmen, nämlich das, was einmal aus unserer Erde werden wird, was in der Apokalypse genannt wird: Das &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, also eigentlich eine &#039;&#039;&#039;komplett neu gestaltete Welt&#039;&#039;&#039;, die auch andere innere Gesetzmäßigkeiten haben wird als die Welt jetzt - also bis in die Naturgesetze hinein, wo, ja, man könnte sagen, &#039;&#039;&#039;das oberste Naturgesetz das Prinzip der Liebe&#039;&#039;&#039; ist, dass eine tätige Kraft einfach von Haus aus vorhanden sein wird. Das ist jetzt noch nicht so wirklich der Fall. Wir sind jetzt dabei, so langsam uns das zu erringen. Ich meine, was wir mitbekommen haben, so als Erbe von der vorhergehenden, der Erde vorangegangenen Entwicklung ist einerseits sehr viel Weisheit, also &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kosmische Vorgängerstufe der Erde, was Rudolf Steiner den Alten Mond nennt, war am Ende seiner Entwicklung der Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039;. Und das ist die Weisheit, die uns heute in der Natur überall entgegenkommt: im weisheitsvollen Bau der Pflanzen, der Tiere, des Menschen, jedes Knöchelchen, das drinnen ist, jeder Zelle, die drinnen ist. Es sind ja Wunderwerke eigentlich, die drinnen sind. Und die alle leben aus der Weisheit, &#039;&#039;&#039;aus der schöpferischen Weisheit&#039;&#039;&#039;, die im vergangenen Kosmos eben auf diesem Alten Mond, langsam, langsam herangereift ist. Dieser &#039;&#039;&#039;Alte Mond&#039;&#039;&#039; war über weite Strecken noch sehr wenig weisheitsvoll gebildet, das mußte sich erst langsam entwickeln. Und diese Weisheit besteht vor allem darin, dass  - wie soll ich sagen - ein großer Einklang, ein Zusammenklang ist, jetzt auch zwischen unseren irdischen Erscheinungen und den kosmischen Erscheinungen. Also, &#039;&#039;&#039;Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039;, das Wort Kosmos spielt da auch eine ganz große Rolle. Also die Weisheit besteht, dass eigentlich der ganze Kosmos eine innere, gesetzmäßige Abstimmung hat, die eben ermöglicht, dass &#039;&#039;&#039;dieser ganze weisheitsvolle Bau, der in der ganzen Natur drinnen&#039;&#039;&#039; ist, der &#039;&#039;&#039;im menschlichen Körper drinnen ist&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bau der Sterne drinnen ist&#039;&#039;&#039;  - und es gibt Billiarden von Sternen da draußen - die diesen Reichtum ermöglicht, auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das ist auch etwas ganz Charakteristisches da: Der Alte Mond, also dieser Kosmos der Weisheit, hat die Grundlage gelegt dafür, dass dieser Erdenkosmos, den wir jetzt haben, dass er diesen ungeheuren Reichtum hat - jetzt nicht finanziellen Reichtum, von dem rede ich nicht, sondern von der Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten, die praktisch unbegrenzt sind und die man überall findet. Und täglich entdeckt man im Grunde etwas Neues, kann man etwas Neues entdecken. Und selbst die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039; ist heute immer mehr dabei zu erkennen, wie auch &#039;&#039;&#039;das Leben auf der Erde mit den kosmischen Tatsachen zusammenhängt&#039;&#039;&#039;. Und da wird auch auf rein &#039;&#039;&#039;naturwissenschaftlichem Weg&#039;&#039;&#039; in naher Zukunft noch sehr, sehr viel mehr gefunden werden. Es vergeht da wirklich kaum ein Monat oder ein Jahr, wo nicht bahnbrechende neue Entdeckungen sind, was sich im Kosmos alles abspielt und welche Bedeutung das für unser Leben auf der Erde hat. Auch, interessanterweise, wenn man sich jetzt das aus der anthroposophisch-geisteswissenschaftlichen Perspektive betrachtet, eben auch, welche &#039;&#039;&#039;große Bedeutung die Widersacherkräfte haben&#039;&#039;&#039;, also insbesondere die luziferischen, die ahrimanischen, die asurischen Kräfte. Natürlich sind sie auch eine &#039;&#039;&#039;stetige Herausforderung&#039;&#039;&#039; für uns, weil sie uns immer dazu verleiten, &#039;&#039;&#039;dass die ganze Sache schief geht&#039;&#039;&#039;. Und wir haben auch schon davon gesprochen, unser Erdenkosmos hat noch ein weiteres Privileg, nämlich dass wir als Menschen ununterbrochen irren können - und aber wieder lernen können aus den Fehlern, die wir machen, und gerade dadurch uns und damit aber auch den ganzen Erdenkosmos weiterentwickeln. Also das ist da - wie soll ich sagen - &#039;&#039;&#039;lernen aus Versuch und Irrtum&#039;&#039;&#039;, irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=725s Einseitige Landwirtschaft: Ein Fallstrick auf unserem Weg 0:12:05] ===&lt;br /&gt;
Am meisten irren wir dort, erfahrungsgemäß, wo wir glauben, wir haben einen ganz sicheren logischen Plan dafür, wie wir die Zukunft gestalten müssten. Der &#039;&#039;&#039;Plan ist logisch und wunderbar&#039;&#039;&#039;, da gibt es gar nichts zu rütteln dran. Nur, die Wirklichkeit hält sich nicht dran. Also, immer wo wir zu streng planen und zu... geraten wir zu sehr in &#039;&#039;&#039;eine Einseitigkeit&#039;&#039;&#039; hinein. Und dagegen wehrt sich eigentlich die ganze Natur. Der &#039;&#039;&#039;ganze Kosmos wehrt sich immer gegen Einseitigkeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist etwas, was wir gerade in dem Jahrhundert an vielen Punkten zu wenig beachtet haben- und mittlerweile das auf dem Silbertablett oder ich weiß nicht, auf dem eisernen Tablett oder einem sonstigen Tablett serviert bekommen, einfach als gravierende Fehler, die wir damit gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Landwirtschaft&#039;&#039;&#039;. Lauter riesige Monokulturen. Was machen sie? Ruinieren den Boden. Sie zerstören die Vielfalt der anderen Arten, weil, die werden einfach gar nicht mehr angebaut. Aber &#039;&#039;&#039;eine Zeit lang funktioniert es&#039;&#039;&#039; supertoll, etwa Hochzüchtung von Hochertragssorten und so. &amp;quot;Ja, damit werden wir den Hunger in der Menschheit ausradieren.&amp;quot; Hat einige Jahre, vielleicht Jahrzehnte, scheinbar funktioniert, dass tatsächlich halt mehr Lebensmittel produziert wurden, die dann meistens eh nicht dort angekommen sind, wo man es gebraucht hat - das war schon das Erste - aber mittlerweile stellt sich immer deutlicher heraus, dass man innerhalb kurzer Zeit eigentlich ein Potenzial verbrannt hat, vernichtet hat, wo es eigentlich über einen viel größeren Zeitraum sich gesünder entwickeln würde. Und da muss man schleunigst hinschauen. Es ist mittlerweile ganz klar, selbst mit nüchternster materialistischer Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;dass die Natur Vielfalt braucht&#039;&#039;&#039;. Und dass das nicht geht. Im Grunde müsste jedes Feld anders sein. Und anders behandelt werden. Und wenn es nur einen Kilometer daneben liegt, ist es schon ganz anders, irgendwo. Und das heißt, man bräuchte Menschen, die eine Empfindung dafür haben. Was braucht mein Boden? Heute haben wir &#039;&#039;&#039;Australien&#039;&#039;&#039;, zum Beispiel. &#039;&#039;&#039;Amerika&#039;&#039;&#039; genauso, aber Australien ganz besonders. &#039;&#039;&#039;Riesige Anbauflächen&#039;&#039;&#039;, die sind, da sieht man das Ende dieser Anbauflächen nicht. Das ist… kilometerweit geht es. Und dort fahren &#039;&#039;&#039;riesige Maschinen, da sitzt nicht mal mehr ein Mensch drinnen&#039;&#039;&#039;. Die sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
automatisch gesteuert. Und die, die beackern den Boden, die sähen, die ernten, die machen alles, was sie tun. Ja, also das sogenannte autonome Fahren. Also, im Straßenverkehr ist das noch ein bisschen problematisch, aber auf den Feldern wird es mittlerweile komplett eingesetzt. Satelliten gesteuert, GPS - und fahr dahin. Was kann dort passieren? Endlose Geraden, wo das hinfahrt, dann dreht er halt um und fahrt wieder zurück. Aber damit wird immer mehr der &#039;&#039;&#039;Mensch getrennt&#039;&#039;&#039; von dem, was eigentlich da passiert im Boden, was angebaut wird, wie die &#039;&#039;&#039;Lebenskräfte dezimiert&#039;&#039;&#039; werden; das Verständnis dafür wird ruiniert eigentlich dadurch. Ja, man kann natürlich Massenproduktion damit machen, aber das wird die Welt nicht retten. Es wird auch das nicht den Hunger in der Welt retten, also auslöschen. Das ist ein Irrglaube, das sind alles so &#039;&#039;&#039;kurzfristige Lösungen&#039;&#039;&#039;, die eine kurze  Zeit lang scheinbar funktionieren - und dann in sich zusammenbrechen, weil sie die Natur zerstören. Also, was wir brauchen, sind wirklich wieder viel &#039;&#039;&#039;mehr Menschen, die auch mit dem Boden&#039;&#039;&#039;, der bebaut wird, vertraut sind, die eine Beziehung, &#039;&#039;&#039;eine innere, eine seelische, eine geistige Beziehung aufnehmen&#039;&#039;&#039;. Aber heute viel bewusster als es früher war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=971s Verbunden mit der Erde: Der Christus und die Kraft der Liebe 0:16:11] ===&lt;br /&gt;
Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;in alten Zeiten&#039;&#039;&#039;, die Bauern haben - wie soll ich sagen - ein Instinkt dafür gehabt. Man kann es wirklich Instinkt nennen, also ein unbewusstes Wissen, was halt zu tun ist. Im richtigen Moment das Richtige zu tun: &amp;quot;Keine Ahnung, wie und warum und wieso, aber ich weiß, jetzt muss ich das machen. Punkt.&amp;quot; Das war früher, das ist heute kaum mehr, weil die Menschen also entfremdet sind dem Boden. Also, was wir bekommen müssen, ist namentlich wieder ganz &#039;&#039;&#039;starke Beziehung zu dem Boden, zur Erde selbst&#039;&#039;&#039;, zu der Erde, &#039;&#039;&#039;mit der sich der Christus verbunden hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt doch dieses schöne Christus Wort: &amp;quot;Wer meint Brot isset, der tritt mich mit Füßen.&amp;quot; So ungefähr die Übersetzung. Das klingt für die meisten höchst mysteriös. Was heißt das? Es heißt nichts anderes, als dass der Christus mit der Erde verbunden ist, sich verbunden hat. Durch das &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; ist sozusagen die ganze Erde seine Wohnstatt geworden, und die Erde zu pflegen heißt ja, mit dem Christus zusammenzuarbeiten. Mit dem Christus, der zugleich in unserem Ich wirksam werden kann, wenn wir es wollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;die ganze Fülle der Christuskraft&#039;&#039;&#039; kann durch unser Ich tätig werden einerseits und ist andererseits in der Erde tätig. Und das muss zusammenkommen. Das ist das Wichtige. Dann wird die Erde zu dem werden, was sie werden soll, nämlich Vorbereitung dafür, dass dann die &#039;&#039;&#039;nächste kosmische Inkarnation&#039;&#039;&#039; unser Erde, dieses &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, dass das eine Welt wird, in der die &#039;&#039;&#039;Liebe Naturgesetz&#039;&#039;&#039; ist. Liebe ist nämlich etwas.  Es ist sehr viel mehr als ein bloßes Gefühl oder Emotion, gerade sowas. Das verbindet sich damit, natürlich. Also Liebe, ohne dass ich etwas spüre dabei, das wäre auch komisch. Aber es ist viel mehr. &#039;&#039;&#039;Liebe ist lebensspendende, lebenserweckende Kraft&#039;&#039;&#039;. Und das wird das Grundgesetz dieses Neuen Jerusalems oder des Neuen Jupiter - wie es Rudolf Steiner auch nennt - sein. Dass alles, was in der Natur passiert, darauf beruht, dass ein Wesen dem anderen Leben spendet. Dass Lebenserweckung das &#039;&#039;&#039;Grundprinzip&#039;&#039;&#039; eigentlich ist. Dass ein Lebewesen seine Lebenskraft hinopfert, sodass es Anregung für das Leben in dem anderen Wesen wird. Aber das &#039;&#039;&#039;Hinopfern ist nicht ein Hergeben&#039;&#039;&#039; im Sinne von &amp;quot;ich habe jetzt weniger&amp;quot;, sondern genau &#039;&#039;&#039;das Gegenteil:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Je mehr ich davon herschenke, desto mehr Lebenskraft entsteht in mir&#039;&#039;&#039;. Es ist das ganz große Prinzip der Liebe. Rudolf Steiner vergleicht es schon mal damit: Stellt euch ein Glas Wasser vor. Wenn ihr ein normales Glas Wasser umschüttet, meinetwegen meins da &#039;&#039;(deutet auf ein Glas Wasser)&#039;&#039;, dann ist es leer nachher. Oder es ist zumindest weniger drinnen und ich habe eine Überschwemmung da. Wenn jetzt das Glas mit dem Inhalt ein Bild für die Liebe ist, dann wird das Glas, je mehr ich es ausgieße, immer voller, immer voller, na ja, je mehr ich etwas an geistiger Kraft - nämlich dort ist die Quelle auch dieser Lebenskraft - je mehr ich geistige Kraft verschenke. Und &#039;&#039;&#039;Verschenken ist das Wesen des Geistes&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst verschenken und mit jedem, mit jeder Tat des sich Verschenkens, wird meine Kraft verschenken zu können, immer größer. Das heißt, meine &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft wächst&#039;&#039;&#039; immer mehr. Es ist das gleiche Prinzip, das der Christus in sich hat. Diese Kraft liegt in unserem Ich genauso drinnen. Nur, in Realität sehen wir es dann, wenn wir das wirklich tun. Also, wir haben es potenziell, diese Fähigkeit, aber &#039;&#039;&#039;wir müssen anfangen, es zu tun&#039;&#039;&#039;, sonst ist es noch nicht Realität geworden. Also das heißt, wir haben unser Ich noch lang nicht voll ausgeschöpft, da werden wir sehr weit brauchen, weil ein wirkliches Ich erschöpft sich nie, sondern es wird reicher und reicher an seinen Schaffensmöglichkeiten, im Sinne von: Ich verschenke eine Kraft, die wirksam werden kann in der Welt, &#039;&#039;&#039;diese Kraft wird immer größer&#039;&#039;&#039; werden. Und jetzt ist es noch ganz klein. Aber es wird und soll einmal so groß werden, dass wir, ja, ganze &#039;&#039;&#039;Weltensysteme&#039;&#039;&#039; erschaffen können. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; heraus. Es wird daran zumindest ganz wesentlich beteiligt sein werden. Das ist jetzt die fernste Perspektive. Aber das ist die Konsequenz aus dem, man kann sagen: &#039;&#039;&#039;Christus ist Mensch geworden, damit der Mensch göttlich werden kann&#039;&#039;&#039;. Das ist… das steckt dahinter, dass das Göttliche durch und aus dem Menschen heraus wirkt. Und das ist am Anfang ganz klein. Und die erste - wie soll ich sagen -  Krabbelstube, durch die wir jetzt durchgehen, ist, dass wir halt auf unserer Erde herumkrabbeln und schauen, wie können wir sie schöpferisch verwandeln, aber wirklich aus dieser inneren geistigen Kraft heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=1335s Das Gewordene weiterführen ist der Weg in den Abgrund 0:22:15] ===&lt;br /&gt;
Nicht bloß alleine aus der Verstandeskraft heraus. Der Verstand ist nicht wirklich schöpferisch, sondern der Verstand - ich will damit nichts Böses gegen den Verstand sagen, ihr dürft mich nicht missverstehen, wir brauchen ihn - der &#039;&#039;&#039;Verstand lehrt uns verstehen das Gewordene&#039;&#039;&#039;. Das, was aus der Vergangenheit kommt und was seine festen Gesetzmäßigkeiten hat, seine festen Naturgesetzmäßigkeiten, die letztlich vom Alten Mond kommen, also von der vergangenen kosmischen Entwicklungsstufe. Es ist wichtig, das alles zu kennen. Aber wenn ich alles das kennen würde, alles wissen würde, habe ich noch nicht die geringste Idee, wie es in die Zukunft weitergeht. Ich könnte nur alles vorherberechnen, was einfach träge weiterrollt - so wie es immer gewesen ist. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg in den Abgrund&#039;&#039;&#039;. Wenn ich das wirklich konsequent zu Ende rechnen würde, dann würde ich am Ende der Rechnung darauf kommen: auf die Auflösung unseres Kosmos im Grunde, den völligen Zerfall. Das ist… wäre das Endprodukt, wenn das einfach so weiterlaufen würde, ohne dass immer wieder ein neuer schöpferischer Einschlag kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=1413s Von der makrokosmischen Ich-Kraft des Christus zur Ich-Kraft des Menschenindividuums 0:23:33] ===&lt;br /&gt;
Während unserer &#039;&#039;&#039;Erdentwickelung&#039;&#039;&#039; war da sehr stark der &#039;&#039;&#039;Christus beteiligt&#039;&#039;&#039; daran - mit Hilfe der Elohim. Also, die ganze Schöpfungsgeschichte, wie sie in der Genesis geschildert wird. Ganz am Anfang mal, da kommt das aus der Vergangenheit, das Alte: &amp;quot;Und die Erde war wüst und leer&amp;quot;, und so weiter. Und dann gibt es das berühmte Tohuwabohu, von dem die Genesis spricht. Allerdings mit dem Tohuwabohu kommt in Wahrheit schon ein bisschen etwas in Bewegung. Da kommt schon ein neuer Einschlag, aber der große Einschlag ist dann, wo die Elohim sprachen: &amp;quot;Es werde Licht.&amp;quot; Weil, es war bis dahin Finsternis über der Tiefe. Aber: &amp;quot;Es werde Licht.&amp;quot; Und die Elohim sprachen. Das klingt so beiläufig. &amp;quot;Naja, dann haben sie halt irgendwas gesagt. Das große  Schöpfungswort, von mir aus oder was&amp;quot;. Aber wer ist denn das Schöpfungswort? &#039;&#039;&#039;Der Christus ist das eigentliche Schöpfungswort, der Logos&#039;&#039;&#039;. Er spricht. Und er spricht durch die Gemeinschaft der Elohim. Und damit beginnt diese große &#039;&#039;&#039;makrokosmische Ich-Kraft des Christus durch die Gemeinschaft der Elohim&#039;&#039;&#039; zu wirken. Und damit wird erst aus dem, was vom Alten Mond herübergekommen ist, langsam erst der Erdenkosmos, da beginnt es erst. Dadurch entstehen jetzt die ganzen Naturreiche mal, die das sind. Und es wird die Voraussetzung geschaffen, dass der Mensch sich dann schließlich inkarnieren kann auf der Erde. Das ist das Neue drinnen. Wenn nur die alte Weisheit des Mondes weiter gewirkt hätte, gäbe es das alles in der Form nicht. Schon alles das gäbe es nicht, würde die Erde ganz anders ausschauen. &#039;&#039;&#039;Das Neue&#039;&#039;&#039; ist aber gekommen jetzt dadurch, dass der &#039;&#039;&#039;Christus durch das Mysterium von Golgatha gegangen&#039;&#039;&#039; ist und sich unmittelbar mit der Erde verbunden hat und dadurch zugleich aber auch unmittelbar verbunden hat mit dem menschlichen Ich, mit jedem menschlichen Ich. Das heißt nämlich nichts anderes in Wahrheit, dass die weitere Verwandlung der Erde, die &#039;&#039;&#039;weitere Entwicklung der Erde&#039;&#039;&#039;, sodass sie dann irgendwann mal reif wird, den neuen Kosmos, das Neue Jerusalem zu schaffen, im Grunde, dass da wesentliche Impulse vom Menschen ausgehen müssen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;der Christus arbeitet mit und durch die Menschen-Iche&#039;&#039;&#039;. Darüber haben wir schon öfter gesprochen und das heißt, es gibt &#039;&#039;&#039;nicht irgendwo&#039;&#039;&#039; in der Schublade &#039;&#039;&#039;den fertigen Schöpfungsplan&#039;&#039;&#039;, was aus der Erde in der Zukunft werden soll. Das ist ein naives Bild. Sondern, wenn es einen Plan gibt, dann ist in dem Plan… steht einzig drin: Da sind &#039;&#039;&#039;die Menschen mit ihrer Freiheit und die werden sehr wesentlich bestimmen, wie die Entwicklung weitergeht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=1602s Unsere Verbindung mit der Sternenwelt 0:26:42] ===&lt;br /&gt;
Und wir sind in Wahrheit schon kräftig dabei - und am allerwenigsten noch durch das, was wir äußerlich tun, sondern durch das, &#039;&#039;&#039;was wir tun, wenn wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt&#039;&#039;&#039; sind; wenn wir also nicht mehr in unserer engen Körperhülle, sozusagen, drinnen stecken, sondern wenn wir selber unser Wesen in gewisser Weise ausdehnen auf kosmische Dimensionen. Wir gehen in Wahrheit wirklich durch. Das heißt, wir &#039;&#039;&#039;verbinden uns&#039;&#039;&#039;, seelisch zuerst einmal, und dann &#039;&#039;&#039;geistig mit dem ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039;, letztlich über den sichtbaren Kosmos - sichtbar jetzt im weitesten Sinn genommen, weil, mit unseren Augen sehen wir gar nicht so viel. Wir sehen ein paar Tausend Sterne und das ist&#039;s schon. Und der Kosmos, heute mit den modernen Mitteln, hat uns ja sozusagen indirekt die Augen geöffnet, dass das viel größer ist. Ich meine, wir sehen selbst bei klarstem Himmel und wenn kein Streulicht ist und nichts ist, sehen wir vielleicht auch 9000 Sterne. Das ist nichts, das ist nichts. Heute, durch die &#039;&#039;&#039;moderne Astronomie&#039;&#039;&#039;, durch die Teleskope, wissen wir, dass es &#039;&#039;&#039;Billionen von Sternen&#039;&#039;&#039; gibt. Billionen! Genau kann man das gar nicht schätzen. Da ist aber wahnsinnig viel - allein in unserer Milchstraße. Also, das helle Band, was man sieht an einem klaren Abend, das ist unser engeres Sternensystem, nicht Sonnensystem, sondern Sternensystem. &#039;&#039;&#039;Wir gehören zu einem riesengroßen Sternensystem&#039;&#039;&#039;, das selber wahrscheinlich Hunderte Millionen Sterne umfasst, allein das. Und von solchen Sternensystemen gibt es aber wieder Milliarden da draußen, so groß ist das da draußen. Und mit all dem sind wir geistig verbunden. Und mit all dem sind wir geistig verbunden, ganz intensiv, wenn wir also durch das Leben nach dem Tod durchgehen, aufsteigen bis zur sogenannten &#039;&#039;&#039;Weltenmitternachtsstunde&#039;&#039;&#039;, da gehen wir, in der Regel nicht bewusst, aber wir nehmen doch was mit davon durch eine Region, die über diesen Riesenkosmos hinausgeht ins Überräumliche, Überzeitliche. Und von dort erst kommen wir dann wieder herunter zu einer &#039;&#039;&#039;neuen Inkarnation&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;bereichert durch die geistigen Erfahrungen&#039;&#039;&#039;, die wir da gemacht haben. Auch wenn wir es zunächst nicht wissen. Wenn ein Baby geboren wird, weiß es bewusst nichts davon. Es hat in seinen Träumen, in seinen Erlebnissen, Nachklänge davon. Aber je mehr gerade wir aufwachen dann zur Sinneswelt, zur Außenwelt, umso mehr vergessen wir das einmal. Keine Ahnung mehr davon. Aber dann kommen immer wieder irgend ein paar Blitze und die inspirieren uns dazu, wie es weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=1798s Mit unserem individuellen Sternensystem zusammen arbeiten wir zwischen Tod und neuer Geburt alle gemeinsam an Natur und Kosmos 0:29:58] ===&lt;br /&gt;
Aber während wir da wirklich durchgehen, also &#039;&#039;&#039;nach dem Tod und bis zu dem Moment vor der neuen Geburt, arbeiten wir an der Natur draußen geistig mit&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir verändern die Natur&#039;&#039;&#039;. Was so schön die Evolutionslehre sagt, also: Ja, wie sich die Tiere weiterentwickeln werden, wie sich die Pflanzen weiterentwickeln werden, das kann man eigentlich nicht voraussehen. Man kann es nicht einmal bei den Viren voraussehen. Das ist jetzt immer so das aktuelle Thema: &amp;quot;Was wird aus Omikron?&amp;quot; ist da gestanden, und da gibt es ja schon die Omikron, was weiß ich,  B4 und B5 Variante, von der in Österreich auch schon einige wenige Fälle, ich glaube 10 oder was, aufgetreten sind. Ja, was wird da weiter werden? Kein Mensch weiß es. Auf Omikron werden noch lange irgendwelche anderen griechischen Buchstaben vielleicht folgen - oder sonst was? Keine Ahnung. &#039;&#039;&#039;Es ist nicht vorhersehbar für uns. Aber wir machen es&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Vor allem, wenn wir mal drüben sind. Wie die Evolutionslehre ganz richtig sagt: Eigentlich durch zufällige Veränderungen. Ja, ja, es fällt was zu. Es fällt was zu aus einer höheren Welt, was dem ganzen Geschehen irgendeinen Sinn gibt. Sinn gibt insofern, dass die also erstens einmal  die Bedingungen schafft, dass wir uns weiterentwickeln können, weiterentwickeln können dazu, damit wir beitragen können, die Erde weiterzuentwickeln. Ja, den ganzen Kosmos letztlich weiterzuentwickeln, der damit verbunden ist. Ich meine, wir gehen durch die ganze Welt. Was jetzt so sinnlich-räumlich für uns unerreichbare Fernen sind, mit dem sind wir trotzdem geistig intensiv verbunden. Und habe ich ja auch schon öfter erzählt: Es gibt also den Ausdruck &amp;quot;&#039;&#039;&#039;der Stern des Menschen&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Jeder Mensch hat seinen Stern. Rudolf Steiner hat sehr deutlich gesagt: Ja, das stimmt. Und es ist sogar noch größer. Jeder Mensch hat seine Sternregion - und zwar ganz einzigartig. Jeder Mensch hat bestimmte Sterne, Sterngruppierungen, mit denen er ganz besonders verbunden ist. Und andere Menschen haben andere Sterngruppierungen. Das kann sich teilweise überlappen, da können von mir aus… 90 % hat ein anderer genauso, aber zumindest ein Stern oder eine Konstellation ist ganz anders. Die, die haben wir mit niemand gemeinsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;jeder hat seine ganz besondere Variante&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;wir alle zusammen arbeiten,&#039;&#039;&#039; wenn wir da durchgehen, &#039;&#039;&#039;an dem ganzen Riesenkosmos&#039;&#039;&#039; da draußen mit. Also, arbeiten auf der Erde ist nicht nur, dass da jetzt neue Pflanzen wachsen, sondern es geht bis da hinaus - an dem sind wir mitbeteiligt. Und andere geistige Wesen gibt es natürlich da auch. Weil, mit all den Sternen… &#039;&#039;&#039;Was sind Sterne?&#039;&#039;&#039; Geistig gesehen: Kolonien geistiger Wesenheiten. Höhere, niederere geistige Wesenheiten. Also, es gibt da draußen genug, genug &#039;&#039;&#039;Sternensysteme&#039;&#039;&#039;, genug, genug &#039;&#039;&#039;Sonnensysteme&#039;&#039;&#039; im Grunde auch. Das heißt, die haben Sterne und auch Planeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=2013s Sterne und Planeten - aus  astronomischer und aus geisteswissenschaftlicher Sicht 0:33:33] ===&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist die &#039;&#039;&#039;Astronomie&#039;&#039;&#039; so weit, dass sie das, zumindest indirekt, auch nachweisen kann. Also, unsere Teleskope sind mittlerweile gut genug, dass sie zwar die Planeten selber nicht, also außer in ganz seltenen Fällen, direkt sehen können, aber zumindest,  wenn so ein Planet vor seiner Sonne vorbeizieht, dann kann man messen, dass da jetzt die Sonne ein bisschen verdunkelt wird, das heißt der Stern verdunkelt wird. Und das kann man so präzise vermessen, dass man &#039;&#039;&#039;sogar abschätzen kann, wie groß ist der Planet&#039;&#039;&#039;, wie schwer ist der Planet, wie weit ist er von seinem Heimatstern entfernt. Und alles das sind &#039;&#039;&#039;Kolonien geistiger Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Alles. Nicht notwendigerweise so in einem äußeren Körper, wie wir ihn haben. Die meisten Systeme sind mit Sicherheit nicht mit körperlichen Wesen bevölkert, aber mit geistigen Wesenheiten. Hohe geistige Wesen, die in ihrer Entwicklung schon sehr hoch gestiegen sind, also hohen Hierarchien angehören, sind mit den Sternen selber verbunden, unmittelbar, weil &#039;&#039;&#039;in den Sternen herrscht ein riesiges Entwicklungstempo&#039;&#039;&#039;. Im Vergleich: Planeten sind halt für die, die noch nicht so schnell sich entwickeln können, die ein bisschen mehr Zeit brauchen. Dafür gibt es &#039;&#039;&#039;die Planeten, da geht es halt ein bisschen gemütlicher&#039;&#039;&#039;. Und es gibt geistige Wesenheiten auch in unserem Planetensystem, auf allen Planeten, auch auf dem &#039;&#039;&#039;Mars&#039;&#039;&#039;. Aber es sind dann nicht die Marsmännchen, wie man es sich vorstellt: die kleinen Grünen oder ich weiss nicht welche Farbe sie haben - oder große Schwarze? Keine Ahnung. Es sind auf Mars sicher keine, die so einen Körper haben, wie wir. Aber deswegen sind trotzdem &#039;&#039;&#039;geistige Wesen&#039;&#039;&#039; damit verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir selbst gehen &#039;&#039;&#039;nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, zum Beispiel, durch die &#039;&#039;&#039;Marssphäre&#039;&#039;&#039; durch. Es ist eben weniger der physische Planet, den wir sehen, sondern die ganze Sphäre, die seine Bahn umschließt. Damit sind geistige Wesenheiten verbunden, und eine Zeit lang halten wir uns dort nach dem Tod auch auf und kommen in Berührung mit diesen geistigen Wesenheiten, tauschen uns aus mit diesen geistigen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;All das vergessen wir zum Glück, wenn wir hier auf Erden geboren&#039;&#039;&#039; werden. Wir vergessen es. Würde uns alles irritieren. Aber im entscheidenden Moment, wenn wir wirklich aus unserem Ich tätig sind, kommt genau &#039;&#039;&#039;der Impuls, den wir brauchen&#039;&#039;&#039;. Dann leuchtet etwas auf von dem. Und es ist eben einfach so… Ich meine, stellt euch das vor: Wir müssten in unserem &#039;&#039;&#039;Tagesbewusstsein&#039;&#039;&#039;, unserem Wachbewusstsein, jetzt überschauen und jederzeit präsent haben, was wir erlebt haben in dem ganzen Kosmos da draußen. Also, der Gang durch die Planetenbahnen, der Gang durch die verschiedensten Sternensysteme durch, also, durch die Sternenregionen, die unsere sind, besonders. Und das alles müssten wir ununterbrochen präsent haben und wissen. Wir würden zu gar nichts mehr kommen. Wir würden gar nicht mehr sehen, was vor unserer Nase ist. Es ist schon gut, dass sich das eigentlich verdunkelt. Und nur dann, &#039;&#039;&#039;in einzelnen lichten Momenten&#039;&#039;&#039; blitzt genau das, was wir brauchen, durch. Wir haben uns aber schon vorbereitet darauf, dass es vorblitzen kann, wenn wir es brauchen. Wir haben uns eigentlich das Ziel gesetzt, bestimmte Dinge hier auf Erden zu verwirklichen, bestimmte Impulse zu geben, die wir mitgenommen haben von dort. Und wenn wir hier im Erdenleben so weit sind, dass wir unsere Fähigkeiten so auf Schuss gebracht haben, dass wir was anfangen können damit, dann blitzt der Impuls auf. &#039;&#039;&#039;Und dann können wir es immer noch verschlafen&#039;&#039;&#039;. Passiert auch oft genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=2267s Die Erde - unser Schicksal und unser Weg in die Freiheit 0:37:47] ===&lt;br /&gt;
Ich meine, es ist oft so, dass Impulse anblitzen, es leuchtet mal auf, und... &amp;quot;War da was? Nein, das war eh nichts&amp;quot;.  Na ja, dann blitzt es meistens irgendwann noch einmal auf, ein bisschen heftiger, &amp;quot;Mmmm&amp;quot;, wieder nichts. Oft brauchen wir halt ein paar Anläufe. Irgendwann wird es heftiger. Und heftiger heißt ja meistens auch, dann kommt dazu, dass wir &#039;&#039;&#039;Schicksalsschläge&#039;&#039;&#039; haben. Es gehört auch dazu; die uns wieder auf den richtigen Weg schubsen, den wir uns selber gesucht haben. Es ist ja nicht so, dass uns irgendwer den Weg vorschreibt. Selbst - über das haben wir oft gesprochen - &#039;&#039;&#039;selbst der liebe Gott kann uns nicht vorschreiben, welchen Weg wir gehen&#039;&#039;&#039;. Die ganze Erdenschöpfung ist ja veranlagt für die Freiheit des Menschen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;Gott hat sich Seiner Allmacht und Seiner Allwissenheit entledigt&#039;&#039;&#039; - und eigentlich im vollsten Zuge durch das Erdenleben des Christus und die Opfertat auf Golgatha. Das betrifft aber die ganze Trinität in Wahrheit. Womit ist also die Aufgabe der All-macht… sie ist im Grunde eingetauscht durch eine Ohn-macht. Das heißt, die Gottheit, die Trinität wartet darauf, dass wir tätig werden - und dann wird sie unterstützend durch uns tätig. Aber wir müssen den Anstoß geben! Was wir nicht wollen, sei es jetzt hier oder drüben, was wir nicht wollen, passiert einfach nicht. Ende. Das heißt, das ist das Große, das Großartige einerseits, aber auch das ganz Ernste unserer &#039;&#039;&#039;Erdenentwicklung: Sie kann im Prinzip auch komplett schiefgehen&#039;&#039;&#039;. Es gibt kein Netz. Es gibt kein Netz. Es gibt nichts, was das auffangen könnte, wenn wir wirklich als Menschheit komplett versagen. Ich meine, wenn einer überbleibt, das durchträgt, dann geht es in irgendeiner Form weiter. Wenn nicht, dann ist das Ganze - ich sage das jetzt mal irdisch - das ganze Experiment der Freiheit gescheitert. Weil, dieses &#039;&#039;&#039;Konzept der Freiheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; im Grunde ganz &#039;&#039;&#039;etwas Neues&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=2413s Vom Beginn der Zeit bis zur Übernahme der Verantwortung für die Schöpfung durch den Menschen 0:40:13] ===&lt;br /&gt;
Das gab es nicht auf den kosmischen &#039;&#039;&#039;Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen&#039;&#039;&#039; sind, also auch nicht auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Mond&#039;&#039;&#039;, von dem wir schon gesprochen haben, und nicht auf der &#039;&#039;&#039;Alten Sonne&#039;&#039;&#039;, die noch vorher war, auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Saturn&#039;&#039;&#039;, der noch davor war, und schon gar nicht auf den Entwicklungsstufen, zu denen wir - zumindest mit unserem jetzt selbst höchsten Erkenntnisvermögen - keinen wirklichen Zugang haben, wo man nicht einmal mehr sagen kann, was war denn vor dem Alten Saturn. Weil, &#039;&#039;&#039;mit dem Alten Saturn beginnt die Zeit&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise in unserem Sinn irgendwie einen Sinn zu machen. Von einem &amp;quot;davor&amp;quot; im eigentlichen Sinn kann man nicht sprechen, trotzdem gab es etwas - oder gibt es etwas - oder ich weiß nicht, in welcher Zeitform ich das jetzt sagen soll. Es es gibt etwas abseits davon oder gab etwas abseits davon. Es ist so schön in der richtigen Übersetzung, also vom Sinn her, dieses Wort, was der Christus eigentlich spricht zu Moses: &amp;quot;Ich bin, der ich bin.&amp;quot; Oder es heißt oft auch die Übersetzung: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin der, der war, der ist und der sein wird.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und das alles zugleich. Also die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft. Das ganze Potenzial ist dadrinnen. Und mit der Erdentwicklung - und eben dann insbesondere durch das Erdenleben des Christus - ist aber jetzt eben die ganze &#039;&#039;&#039;Macht über die Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;in die Hände der Menschen gelegt&#039;&#039;&#039; worden, wohl wissend, sozusagen, dass der Mensch noch nicht alles leisten kann, daher die große Unterstützung. Wir haben also den Christus samt allen Hierarchien zur &#039;&#039;&#039;Unterstützung&#039;&#039;&#039;, damit sie uns helfen unsere Impulse zu verwirklichen. &#039;&#039;&#039;Unsere Impulse&#039;&#039;&#039;, das ist das Neue, &#039;&#039;&#039;die die Gottheit&#039;&#039;&#039;, sozusagen, dann &#039;&#039;&#039;zu ihren Impulsen macht&#039;&#039;&#039;. Man muss das ganz radikal sehen. Es ist nicht so, dass jetzt ein Schöpfungsplan bis ans Ende der Zeiten entsteht, wo es hingehen soll, und wir dürfen halt irgendwie dabeisein. Sondern mit dem Menschen wurde - ja, jetzt menschlich ausgedrückt - ganz bewusst diese &#039;&#039;&#039;höchste Aufgabe, die Zukunft zu entwickeln&#039;&#039;&#039;, dem kleinsten geistigen Wesen überlassen, das es gibt, weil, wir sind das Baby der geistigen Wesen. Wir sind die erst gerade angefangen haben, ein geistiges Wesen zu sein, also ein eigenes Ich zu haben. &#039;&#039;&#039;Wir sind das unterste Wesen&#039;&#039;&#039;. Und gerade dieses Wesen, durch diese vielen Wesen, die jeder ein ganz individuelles Ich haben, &#039;&#039;&#039;durch das soll die neue Schöpfung entstehen&#039;&#039;&#039; - und die ganzen Hierarchien stehen uns zur Verfügung, um uns zu helfen, zu unterstützen, dass das, was wir einmal als Impuls entwickeln, dass das Realität werden kann, dass sich das verwirklichen kann in der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=2642s Die großen Eingeweihten, Jesus von Nazareth und das Erdenleben des Christus 0:44:02] ===&lt;br /&gt;
Die Kraft hätten wir nicht. Ich meine, wir haben jetzt am meisten noch die Kraft, &#039;&#039;&#039;an unserem Seelischen zu arbeiten&#039;&#039;&#039; - und darüber haben wir schon gesprochen, also das fängt jetzt schon, sollte jetzt schon in unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039; deutlicher beginnen; dass wir anfangen, nicht nur unser Seelisches zu reinigen und aufzupolieren - das kann natürlich nie schaden - aber dieses &#039;&#039;&#039;Reinigen und Polieren&#039;&#039;&#039; sollte eigentlich schon &#039;&#039;&#039;nicht mehr so&#039;&#039;&#039; sein, &#039;&#039;&#039;wie es in der Vergangenheit war&#039;&#039;&#039;, weil es da nicht anders ging, Reinigen im Sinne von: Den Schmutz lagern wir letztlich in der Umwelt ab, in der seelischen Umwelt ab. Wir haben mal darüber gesprochen, dass das das erschütterndste Erlebnis, im Grunde, des &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; war, der die Leibeshüllen dann bereitgestellt hat für den Christus, der sich verkörpert. Also, bevor noch der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; durch die Taufe von Golgatha, ah, nicht von Golgatha, durch die Jordan-Taufe eben, eingezogen ist, das heißt sich verbunden hat mit diesem &#039;&#039;&#039;Leibesgefäß des Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Aber bevor es soweit war, das letzte Erlebnis im Grunde, bevor es soweit war, das der Christus erlebt hat - also nicht der Christus, eben dieser Jesus von Nazareth, aber der Christus ist halt schon ganz nahe, er drängt eigentlich schon heran sich zu inkarnieren, jetzt, in diesem Jesus von Nazareth. Und das Ich des Jesus von Nazareth drängt eigentlich fast schon heraus, um Platz zu machen für das große Christus-Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &#039;&#039;&#039;Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039; passiert Folgendes: Das Ich des Jesus von Nazareth löst sich etwas - was normalerweise auf die Art nie passiert, weil, wenn ein Mensch stirbt, dann geht der Astralleib raus, der Ätherleib geht raus - da geht jetzt wirklich nur das Ich hinaus. Das musste entsprechend vorbereitet sein - ich will jetzt nicht alles wieder aufwärmen, wir haben darüber schon gesprochen in früheren Vorträgen - aber &#039;&#039;&#039;dann kann das Christus-Ich einziehen&#039;&#039;&#039; und sich diese Leibeshüllen im Laufe dieser drei Jahre wirklich vollkommen zu eigen machen. Der Christus schafft das in diesen drei Lebensjahren, das, wozu wir ein bisschen länger brauchen. Also, in Wahrheit brauchen wir nämlich nicht nur in einem Erdenleben länger - wobei ein wesentlicher Teil schon passiert in den ersten drei Lebensjahren bei uns. Also, das ist, was wir vergleichen können mit dem, was der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ist, weil er ist &#039;&#039;&#039;nur drei Erdenlebensjahre&#039;&#039;&#039; auf Erden überhaupt, aber er vollzieht da drinnen nicht nur das, was wir in einer Inkarnation durch unser Ich bewirken, sondern &#039;&#039;&#039;in allen&#039;&#039;&#039; unseren Inkarnationen auf Erden. Das macht der Christus in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren durch. Diese &#039;&#039;&#039;volle Entwicklung&#039;&#039;&#039; nämlich zu schaffen, &#039;&#039;&#039;sich diese Leibeshüllen, geistig gesehen, ganz zu eigen zu machen&#039;&#039;&#039; bis ins festeste Physische hinein. Also, das heißt, den Astralleib, das ganze Seelische, das damit verbunden ist, die Lebenskräfte, den Ätherleib und den physischen Leib vollkommen sich zu eigen zu machen, also zum &#039;&#039;&#039;vollkommenen Ausdruck seines Christus-Ichs&#039;&#039;&#039; zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vollendet sich im Grunde mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;, mit dem &#039;&#039;&#039;Durchgehen durch den Tod&#039;&#039;&#039;, mit dem in die Hölle, in die Unterwelt, wie immer man es nennen will, also ein Hinuntergehen bis zu den dunkelsten Widersacherkräften, wenn man will. Also bis zu dem Ort, wo diese mit Sorat verbundenen Kräfte sind, in Wahrheit. Um das geht es. Und dann am Ostersonntag, sozusagen, die &#039;&#039;&#039;Auferstehung&#039;&#039;&#039;, die damit, ja, beginnt, aber eigentlich nicht vollendet ist - weil, &#039;&#039;&#039;vollendet ist sie im Großen dann, wenn eigentlich die ganze Erde und schließlich der ganze Kosmos der Leib des Christus geworden ist&#039;&#039;&#039;; aber eben auch eine ganz andere Welt als vorher. Weil, vorher hat, könnte man sagen, die Gottheit von außen gewirkt und auch der &#039;&#039;&#039;Christus von außen gewirkt&#039;&#039;&#039;. Später mal hat sich der Christus mit der Sonne verbunden, hat von der Sonne gewirkt und so. Aber jetzt, nachdem er sich mit der Erde verbunden hat, &#039;&#039;&#039;jetzt wirkt er ganz von innen heraus&#039;&#039;&#039;, während er am Anfang ganz von außen gewirkt hat… Aber, indem er sich mit der Erde verbunden hat, wie wirkt er jetzt? &#039;&#039;&#039;Durch die Menschen-Iche!&#039;&#039;&#039; Durch die Menschen-Iche, aber so, dass uns die &#039;&#039;&#039;volle Freiheit gegeben&#039;&#039;&#039; ist. Das heißt, wir bestimmen letztlich, wie es weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir kriegen nur die Hilfe&#039;&#039;&#039;, die Kräfte, dass wir jetzt nicht nur an unserem Seelischen arbeiten können, weil das ist im Moment das Einzige, was wir können. Und dieses erschütternde Erlebnis, das der Jesus von Nazareth hatte kurz vor der Jordan-Taufe, war eben das, dass er gesehen hat bei dem &#039;&#039;&#039;Essener Orden&#039;&#039;&#039;, mit dem er in enger Verbindung war und gesehen hat, wie dort die Menschen geistig streben, strenge &#039;&#039;&#039;Reinigung ihres Seelischen&#039;&#039;&#039; durchmachen, um ihre Aufgaben erfüllen zu können, wie das aber den Effekt hat, dass all die &#039;&#039;&#039;negativen Seelenkräfte, die durch die Widersacher beeinflusst waren&#039;&#039;&#039; und von denen sie sich befreit haben, dass die nicht einfach verschwunden sind, sondern dass die &#039;&#039;&#039;den Menschen rundherum aufgebürdet&#039;&#039;&#039; wurden. Also, das muss man sich einmal vorstellen: Die ganze geistige Entwicklung - bis letztlich zum Mysterium von Golgatha - hat den nicht allzu kleinen Haken darin, dass &#039;&#039;&#039;wenige aufsteigen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039;, um die großen geistigen Impulse hereinzuholen - und der Preis dafür ist, dass all das, was durch die Widersacher verdorben wird, dass das dem Rest der Menschheit, und das ist der größte Teil zunächst einmal gewesen, aufgebürdet wurde. Anders ging es nicht. Und mit den ganzen Verfehlungen, die dadurch entstanden sind, wurde das &#039;&#039;&#039;Schicksal der Menschen immer schwerer&#039;&#039;&#039;. Und da muss man sagen, ja, man kann natürlich bewundern und sagen, Gott sei Dank haben wir &#039;&#039;&#039;die großen Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die die Menschheit weitergeführt haben, aber man muss ganz besonders auch &#039;&#039;&#039;danken den Menschen,&#039;&#039;&#039; die die Bürde getragen haben, nämlich &#039;&#039;&#039;die Last getragen haben&#039;&#039;&#039;, dass die &#039;&#039;&#039;Kräfte der Widersacher&#039;&#039;&#039; und was sie verdorben haben, ihnen aufgebürdet wurde. Das ist eine gewaltige Wahrheit, die da drinnen liegt. Und eine erschütternde Wahrheit, eigentlich. Und man kann es jetzt nicht den alten Eingeweihten als Schuld anlasten, dass sie das getan haben: Weil, es ging nicht anders! Wenn sie es nicht getan hätten, wäre es noch schlimmer gewesen, dann hätten im Grunde die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;allein die Oberhand&#039;&#039;&#039; gewonnen, weil die meisten Menschen also zu schwach gewesen wären ihnen standzuhalten. Es waren also ganz wenige, die dem standgehalten haben. Also, es gibt nicht die Alternative zu sagen: Na gut, dann, wir bürden es euch nicht auf, also wir entwickeln uns geistig nicht. Ja, dann wäre von Anfang an die ganze Menschheit rettungslos verloren gewesen. Aber das sind also dramatische Wahrheiten geradezu. Weil, das heißt also, dass wir überhaupt eine Zukunft haben und dass es in der Vergangenheit Eingeweihte gab, die uns in die Richtung hingeführt haben, dass auch so etwas möglich war wie das Mysterium von Golgatha, weil, dazu musste eben ja auch jetzt ein Mensch auf Erden leben, der seine &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen so gereinigt hat, dass sich der Christus überhaupt darin inkarnieren kann&#039;&#039;&#039;. Weil, wenn sie nicht entsprechend gereinigt gewesen wären, ja, dann hätte jetzt der Christus es schon versuchen können, aber dann wäre bei dem Versuch dieser Leib zerfallen, sofort. Er hätte es nicht ausgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=3219s Der Christus ist der All-Tätige - der Werkmeister des ganzen Kosmos 0:53:39] ===&lt;br /&gt;
Also nur &#039;&#039;&#039;das reinste&#039;&#039;&#039; und dann mit den reinsten Lebenskräften versehene &#039;&#039;&#039;Leibesgefäß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte überhaupt dem Christus standhalten&#039;&#039;&#039;. Bitte, stellt euch das vor, die geistige Kraft, die im Grunde den ganzen Kosmos geschaffen hat, in Wahrheit! &#039;&#039;&#039;Der Christus ist der tätige Werkmeister gewesen&#039;&#039;&#039;. Die alten Inder haben das gewusst und haben ihn genannt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Vishva Karman&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, den Alltätigen - heißt es übersetzt auf Deutsch. So steckt das Wort Karma drinnen. Karma heißt eigentlich &amp;quot;tun&amp;quot;, in Wahrheit, tätig sein, und das tätig sein hat dann halt Folgen. Es können gute Folgen sein, es können auch manchmal schlechte Folgen sein. Wie auch immer. Und der Christus war der All-Tätige, wirklich im Sinne &amp;quot;Welt-All&amp;quot; die Dimension, so muss man das verstehen. Und diese gewaltige Kraft, die einen Kosmos schafft, von dem wir heute erst langsam zu ahnen beginnen, welche Dimensionen er hat, wenn man es sinnlich-räumlich betrachtet, einmal. Geistig gesehen, heißt es, welche geistige Vielfalt ist da drinnen, welche &#039;&#039;&#039;geistige Vielfalt&#039;&#039;&#039;, überall geistige Wesenheiten, überall. Es gibt nicht das kleinste Steinchen dort, wo es nicht irgendwelche geistigen Wesenheiten gibt - und sei es noch so im Dunkel, dass es irgendwo durchs Weltall fliegt, da sind irgendwelche geistigen Wesenheiten damit verbunden, von mir aus halt &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; oder sonstiges, die gibt es nicht nur bei uns hier unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem müssen wir uns sowieso verabschieden. Und das ist ein großer, &#039;&#039;&#039;großer Erfolg&#039;&#039;&#039;, eigentlich, &#039;&#039;&#039;der Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;, dass sie uns das zu Bewusstsein gebracht hat. Ich meine, noch bis in die Neuzeit hinein, haben wir ein sehr, sehr kleines Bild der Welt gehabt. Man kannte dann zumindest schon die Planeten, hat aber immer noch gedacht: Ja, die Erde steht im Zentrum, alles dreht sich um uns und da gibt es jetzt Sonne, Mond und Sterne natürlich, aber die Sterne, die acht, neun Tausend, die man halt mit freiem Auge sehen kann. Und die blicken aus irgendeiner Sphäre drauf. Ich meine, das ist die mittelalterliche Vorstellung dann. Die Griechen hatten sie etwas anders, die haben noch etwas anderes darunter verstanden, muss man dazu sagen. Aber doch, also die Welt schien vergleichsweise klein, vergleichsweise klein. Heute wissen wir, dass sie viel, viel reicher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; um die &#039;&#039;&#039;räumliche Größe&#039;&#039;&#039;, es geht um die &#039;&#039;&#039;geistige Vielfalt&#039;&#039;&#039;. Das Ganze ist nur ein Spiegelbild, ein sinnliches Spiegelbild der geistigen Vielfalt die es gibt. Und alles das gehört zu der Entwicklung dazu. Und alles das ist vom Christus geschaffen worden, zunächst einmal, vom &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; auf den Weg gebracht worden. Und das &#039;&#039;&#039;soll sich jetzt hineinquetschen in einen Leib, ohne dass der Leib zerspringt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;eine Kraft, die eigentlich einen ganzen Kosmos erzeugt&#039;&#039;&#039;. Die soll es aushalten da drinnen, oder der Leib soll es aushalten, dass diese Kosmen schaffende Kraft da drinnen wohnt. Das ist unglaublich im Grunde, dass das möglich ist. Und was verhindert das, dass dieses Gefäß sofort zersprengt wird, ist dass es die höchstmögliche Reinheit hat, die man sich nur vorstellen kann. Nur dann geht das, weil alles, was an sozusagen negativen Kräften drinnen wäre, das würde der Christus zersprengen, das Gefäß würde... Da kann man gar nicht anders, das würde nicht standhalten können. Und tatsächlich, es ist ja der Punkt, dass selbst unter diesen ganz optimalsten Bedingungen, die im Grunde durch die ganze Menschheits- nicht nur Geschichte im historischen Sinn, sondern durch die ganze &#039;&#039;&#039;Menschheitsevolution&#039;&#039;&#039;, durch die ganze Menschheitsentwicklung, mit den Vorstufen, wo der Mensch noch gar nicht den Körper hatte, sondern erst einfache Tiere, Pflanzen oder so was da waren... Also, die ersten Versuche Mensch zu werden so im heutigen Sinn. Das alles muss man dazurechnen und das war ein &#039;&#039;&#039;Weg dorthin, ein Leibesgefäß zuzubereiten&#039;&#039;&#039;, das nicht unter dieser gewaltigen Kraft des Christus sofort zerstört wird. Ja, Geist, selbst der höchste Geist oder gerade auch der höchste Geist im positiven Sinn, kann auf das rein Materielle unheimlich zerstörerisch wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=3522s Unser Kosmos - Entwicklungsstätte geistiger Wesenheiten 0:58:42] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt also, weil &#039;&#039;&#039;Geist ist beständige Umgestaltung&#039;&#039;&#039;. Und so ein Körper, wie wir ihn haben, der verträgt das nicht so gut. Bei der Sonne geht es schon ein bisschen besser, da ist mehr Dynamik drin. Daher ist dort ein geeigneter Wohnort zum Beispiel für die Wesenheiten, die wir als &#039;&#039;&#039;Elohim&#039;&#039;&#039; bezeichnen. Die haben ein &#039;&#039;&#039;Entwicklungstempo&#039;&#039;&#039;, das ist viel größer als unseres, und die brauchen aber eine Leiblichkeit, die im Grunde durch die Sonne gegeben wird. Sie &#039;&#039;&#039;haben mit dem Sorat gemeinsame Leiblichkeit&#039;&#039;&#039;. Das ist eine Mehrzahl von Elohim, das wissen wir. Rudolf Steiner spricht von sieben Elohim, die also zumindest für unser engeres System und für unsere Sonne zuständig sind, aber die haben natürlich nicht so einen Körper wie wir. Die schaffen es auch dort in diesem, ja, Feinstofflichen, hauptsächlich &#039;&#039;&#039;feinst Feinstofflichen, woraus die Sonne&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aufgebaut&#039;&#039;&#039; ist. Die Sonne ist ja nicht so dicht materiell, wie wir meinen. Physiker sprechen davon - oder die Astronomen - dass das Wasserstoffgas hauptsächlich ist und Helium. Okay, soll sein, wie auch immer, aber es ist jedenfalls sehr, sehr dünn und sehr, sehr stark bewegt. Und &#039;&#039;&#039;jede Bewegung&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;ist nicht zufällig&#039;&#039;&#039; nur, &#039;&#039;&#039;sondern das sind Ausdrücke der geistigen, seelischen Tätigkeit dieser Elohim, die dadrinnen sind&#039;&#039;&#039;, und noch anderer geistiger Wesen, die mit der Sonne verbunden sind. Es sind auch &#039;&#039;&#039;Geister der Weisheit&#039;&#039;&#039; damit verbunden, &#039;&#039;&#039;Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und so fort, also, da tut sich einiges. Aber das hält die Sonne aus. Also, &#039;&#039;&#039;die geistigen Kräfte der Elohim sind groß, aber sie sind nicht so groß wie die Christuskraft&#039;&#039;&#039;. Die müsste eigentlich, wenn die Sonne nicht rein genug wäre, sogar die Sonne zerreißen. Passiert! Passiert. Passiert im Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das zeigt uns die &#039;&#039;&#039;Astronomie&#039;&#039;&#039;: Wenn &#039;&#039;&#039;große, reife Sterne sterben&#039;&#039;&#039;, das heißt, wenn sie ihre Grundaufgabe einmal absolviert haben, dann sterben sie nämlich, ja, wie der Mensch. Das heißt, sie lösen sich auf, irgendwie. Nur geht es bei großen Sternen mit einem ziemlichen Rumms, sagen wir mal so. Wenn ein Stern stirbt, wenn seine... das heißt, wenn die geistigen Wesenheiten, die damit verbunden sind, zu einer höheren Aufgabe aufsteigen - das ist nämlich der Grund dazu. Das heißt, &#039;&#039;&#039;da löst sich das Seelisch-Geistige dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; - also bei Sternen sind es immer Geister der Form, Geister der Bewegung, Geister der Weisheit, jedes Sternensystem hat das. Die verlassen diesen Stern - und wenn sie ihn verlassen, dann stirbt er. Das heißt in dem Fall, dass er unter seiner Schwere zusammenbricht. Weil, &#039;&#039;&#039;mit all den Sternen&#039;&#039;&#039; - wie auch mit unserer Sonne, aber eben auch mit unserer Erde - &#039;&#039;&#039;soratische Wesenheiten verbunden&#039;&#039;&#039; sind. Die Wesenheit Sorat, der Sonnendämon oder Erdendämon, ja, das hat nicht nur Bedeutung hier für uns, für alle da draußen. Wie sollen wir sagen? Also, &#039;&#039;&#039;die Widersacherkräfte sind allgegenwärtig&#039;&#039;&#039;. Ich meine, mit denen müssen wir jetzt nicht unmittelbar alle kämpfen, wir haben mit denen da &#039;&#039;(den mit der Erde verbundenen)&#039;&#039; eh genug zu tun, aber irgendwann einmal ist es auch dran, keine Frage. Aber diese Kräfte sind jedenfalls da. Wir haben das letzte Mal drüber gesprochen, dass die auch etwas mit den &#039;&#039;&#039;Schwerekräften&#039;&#039;&#039; zu tun haben. So deutlich habe ich das nicht bei &#039;&#039;&#039;Steiner&#039;&#039;&#039; ausgedrückt gefunden. Er spricht oft, dass also mit der Schwerkraft, mit der Schwere, ahrimanische Kräfte zu tun haben. Manchmal nennt er sie die asurischen Kräfte. Das liegt aber daran, dass Steiner zum Beispiel den Begriff ahrimanisch im engeren oder weiteren Sinn gebraucht. Im engeren Sinn sind es halt also die ganz bestimmten ahrimanischen Wesenheiten. Das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die zurückgeblieben sind&#039;&#039;&#039; in ihrer Entwicklung und bestimmte Kräfte nicht entwickelt haben und dadurch Widersacherkräfte werden könnten. Weil, Widersacher wird man, indem man die Entwicklung in einer gewissen Weise… hmmm... zurückhält und sagt: &amp;quot;Hmmmm&amp;quot;. So zurückhalten kann manchmal ja heißen, irgendwas anderes vorgreifen, aber eben das Eigentliche, was gerade jetzt passieren soll: &amp;quot;Nein, hemme ich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind auf der Alten Sonne zurückgeblieben. Das sind die Wesenheiten, die jetzt die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind. Das heißt, sie haben eine vergleichbare &#039;&#039;&#039;Stufe wie die Erzengel&#039;&#039;&#039;, haben aber gewisse Kräfte weniger entwickelt als die Erzengel, aber unter Umständen manche, nämlich zurückhaltende Kräfte, stärker entwickelt als die Erzengel. In gewisser Weise sind sie ihnen sogar voraus. Und &#039;&#039;&#039;die asurischen Kräfte sind vergleichbar mit den Urengeln&#039;&#039;&#039;, sind eigentlich zurückgebliebene Urengel, teilweise zurückgebliebene Urengel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=3896s Ahrimanische und asurische Wesenheiten im Soge der soratischen Kräfte 1:04:56] ===&lt;br /&gt;
Und die soratischen Kräfte? Der &#039;&#039;&#039;Ursprung der soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, über das haben wir auch schon mal gesprochen, der liegt ja in Wahrheit schon &#039;&#039;&#039;außerhalb dieser ganzen Entwicklung, die wir überschauen&#039;&#039;&#039; können. Also, die heutigen Asuras, die haben damals als geistige Wesenheiten begonnen auf dem Alten Saturn, dort haben sie ihr Ich bekommen - und jetzt sind sie halt Urengel geworden, nachdem sie einige Stufen durchgemacht haben. &#039;&#039;&#039;Die soratischen Kräfte waren bereits am Anfang der Entwicklung des Alten Saturn Ich-Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Natürlich anders geartet als das menschliche Ich, anders geartet auch als das Ich der heutigen Engel, Erzengel, Urengel aber sie waren Ich-Wesenheiten, also das heißt, schöpferische geistige Wesenheiten - und stehen heute daher, wenn man das jetzt weiterdenkt, auf einer vergleichbaren &#039;&#039;&#039;Stufe wie die Elohim&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie geht die Hierarchien-Folge? Engel, Erzengel, Urengel, das sind die Engelwesenheiten im engeren Sinn. Und dann kommt die nächste Dreiergruppe von geistigen Hierarchien, die oft gerne auch schon als Götter, aber jetzt in der Mehrzahl, bezeichnet werden; dazu zählen die Elohim, sprich Geister der Form. &#039;&#039;&#039;Elohim und Geister der Form ist dasselbe&#039;&#039;&#039;, es sind also die Schöpfergötter, von denen in der Bibel gesprochen wird. Und das ist ganz interessant, dass die stärkste Widersachermacht, die wir haben, also die soratischen Kräfte - die mit einer gewissen Eigenständigkeit, nämlich nicht Freiheit in unserem Sinn, aber mit einer gewissen Eigenständigkeit - in diese ganze Entwicklung schon hineingekommen sind. Die sind am Anfang schon… Am Anfang der Entwicklung im Alten Saturn sind die in gewisser Weise schon dabei. Sie sind dabei, aber sie sind in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;Fremdkörper&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in der ganzen Entwicklung.&#039;&#039;&#039; Sie gehen von Anfang an einen anderen Weg, aber sie kreuzen immer wieder unseren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während &#039;&#039;&#039;die Asuras, die ahrimanischen Wesenheiten und die luziferischen Wesenheiten, die haben alle direkt mit unserer Entwicklung zu tun&#039;&#039;&#039; und die sind &#039;&#039;- die Tierwelt geht durch das Bild gerade im Hintergrund -&#039;&#039; die sind, wie Rudolf Steiner das so oft sagt, abkommandiert worden zu ihrer Aufgabe. Also, das ist halt wirklich sehr menschlich ausgedrückt, aber damit wird es so ein bisschen bildhaft kräftig. Warum sind sie abkommandiert oder bestellt worden zur Ihrer Aufgabe? Sie haben sich qualifiziert dadurch, dass sie für bestimmte Aufgaben zurückgeblieben sind. Also, bestimmte Kräfte nicht entwickelt haben und langsamer dort sind in einer gewissen Weise und daher aber sehr gut geeignet sind, als - wie soll ich jetzt sagen - ein gewisser Bremsfaktor in die Entwicklung einzutreten und ein &#039;&#039;&#039;Widerpart&#039;&#039;&#039; zu sein &#039;&#039;&#039;den geistig fortschrittlichen Kräften&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;Das Tierreich will verwandelt werden, es liegt neben mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;bei den soratischen Wesenheiten ist es was anderes&#039;&#039;&#039;. Die sind nicht bestellt worden zu ihrer Aufgabe, sondern die erfrechen sich von Haus aus, weil sie eben schon als Ich-Wesenheiten hineingekommen sind. Und weil sie eigentlich nicht zu unserer Entwicklung dazugehören, sondern - wie soll ich sagen - da irgendwie &#039;&#039;&#039;schief hineingeschneit&#039;&#039;&#039; sind, lassen sie sich jedenfalls von der - selbst von der höchsten Gottheit, die eben jetzt diese Entwicklung auf den Weg gebracht hat - nichts reinreden. Ja, man könnte sogar weitergehen: Sie können sich gar nichts von ihnen reinreden lassen, weil sie unter einem ganz anderen Entwicklungsimpuls stehen, der im Grunde mit uns nichts zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=4201s Warum hat die Trinität die soratischen Wesen zugelassen? 1:10:01] ===&lt;br /&gt;
Man könnte sagen fast, das ist eine &#039;&#039;&#039;Durchkreuzung von zwei Entwicklungslinien, die einander völlig fremd sind&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise. Nur, natürlich, diese soratischen Wesenheiten, wenn sie da schon hineingeraten sind, schauen, ob man da was mitnehmen kann. Weil, das ist in gewisser Weise… Wie soll ich sagen, ich sehe das so wie einen &#039;&#039;&#039;Betriebsunfall&#039;&#039;&#039;, was da passiert ist. Und sie machen halt das Beste draus. Sie schauen halt da mitzunehmen, was sie mitnehmen können, zu rauben, was sie rauben können und - wie soll ich sagen - der Gottheit, &#039;&#039;&#039;der Trinität, bleibt eigentlich gar nichts anderes übrig, als dies zuzulassen&#039;&#039;&#039;. Und nur dafür zu sorgen, nach Möglichkeit, dass auch diese Effekte dieser soratischen Wesenheiten, so gut es halt geht, auch für was letztlich Förderliches eingesetzt werden. Aber sie können es ihnen nicht befehlen! Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;von Anfang an hat die Trinität&#039;&#039;&#039; - das Göttliche, das unser Sternensystem, unser kosmisches Sternensystem sozusagen geschaffen hat - &#039;&#039;&#039;keinen Einfluss auf diese soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Befehlen kann man ihnen gar nichts. Und das hat nichts damit zu tun, dass diese soratischen Wesenheiten eine Freiheit hätten, die vergleichbar ist mit unserer, sondern sie sind also eigentlich in Wahrheit sehr, &#039;&#039;&#039;sehr unfreie Wesen&#039;&#039;&#039;. Dort herrscht ein ganz &#039;&#039;&#039;stark hierarchisches Prinzip&#039;&#039;&#039;, dort gibt es auch also &#039;&#039;&#039;eine oberste Quelle&#039;&#039;&#039; in irgendeiner Form, von der sie gelenkt werden und der sie sich völlig, komplett, unterwerfen. Und das aber, was die Trinität tun kann, ist also zu schauen: Wie kann ich trotzdem auch ihre Taten benützen, um unseren Kosmos in guter Weise weiterzubringen? Also so, dass es nach Möglichkeit nicht zu schädlich wird, sondern &#039;&#039;&#039;vielleicht sogar nützlich&#039;&#039;&#039; ist, irgendwo. Und ich habe euch das letzte Mal erzählt, also, wie gerade… Das ist zumindest meine Erkenntnis, die ich gewonnen habe: Dass die &#039;&#039;&#039;Schwerekräfte&#039;&#039;&#039; ganz besonders mit den soratischen Wesenheiten zusammenhängen, dass aber Asuras und auch ahrimanische Wesenheiten eng damit verbunden sind und sich eben auch einlassen auf das, was mit den soratischen Wesenheiten zu tun hat. Das ist eben &#039;&#039;&#039;der große Unterschied zwischen den ahrimanisch-asurischen Wesenheiten und den luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sind viel weniger im Bandl mit den soratischen Wesenheiten. Aber die Asuras und die ahrimanischen Wesenheiten, denen ist es, naja, doch zum großen Teil hochwillkommen, dass da im Hintergrund jetzt auch Impulse sind von den soratischen Wesenheiten, die ihnen gewisse Kräfte zur Verfügung stellen, die sie aus Eigenem nicht hätten, weil ja diese, namentlich die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen und asurischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, ja &#039;&#039;&#039;vom eigentlich lichten Schöpferisch-Göttlichen abgeschnürt&#039;&#039;&#039; sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=4415s Die Angst der ahrimanischen und asurischen Wesenheiten vor dem Menschen 1:13:35] ===&lt;br /&gt;
Sie haben eine ganze Menge mitbekommen, haben es in ihr Reich hineingezogen. Das haben sie als Gabe mitbekommen, aber das ist beschränkt. &#039;&#039;&#039;Diese Gabe ist beschränkt&#039;&#039;&#039;. Und weil sie beschränkt ist im Übrigen - so als Nebensatz: Deswegen haben gerade die ahrimanischen und noch mehr, in Wahrheit, die asurischen Wesenheiten - obwohl sie, daher die Asuras eigentlich verkappte Urengel sind und die ahrimanischen verkappte Erzengel sind - haben sie &#039;&#039;&#039;Angst vor den Menschen&#039;&#039;&#039;. Weil, denn sie wissen oder sie ahnen - aber sie wissen eben nicht genau, wie das ist - der Mensch hat Zugang zur höchsten Schöpfungsquelle. Und er hat es auf eine Art, die sie nicht durchschauen. Und sie wissen nur, sie haben diesen Zugang verloren. Sie haben zwar einen ziemlichen Rucksack an Kräften mitbekommen, aber mit dem sind sie jetzt ausgesetzt in ihrem halt ahrimanischen, in ihrem finsteren Reich da unten. Sie haben die große Befürchtung: &#039;&#039;&#039;Der Mensch hat etwas, was wir nicht haben&#039;&#039;&#039;, und zwar grundsätzlich nicht haben, und mit dem könnte er uns komplett zerstören, im Grunde. Das ist die Furcht, die diese ahrimanischen Wesenheiten haben, Ahriman, jetzt durchaus im erweiterten Sinne, also Asuras inklusive - nicht die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die haben keine Angst vor uns, überhaupt nicht. Die haben &#039;&#039;&#039;auch vor der Trinität keine Angst&#039;&#039;&#039;, das ist für sie kein Begriff. Die sind einfach nur da vorauszuschauen, wieviel aus der Entwicklung, die wirklich unsere ist, zu rauben ist. Und irgendwas wird ihnen schon gelingen. Und je mehr, desto besser, finden sie halt; wenn etwas weniger, eben etwas weniger. Aber Sie haben nichts zu befürchten. Also, wir können ihnen nichts antun. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selbst kann ihnen nichts antun&#039;&#039;&#039;, außer ihnen zu vermiesen da viel zu rauben. Und dass sie irgendwann, und das wird &#039;&#039;&#039;irgendwann&#039;&#039;&#039; der Fall sein, dass sie ganz &#039;&#039;&#039;getrennte Wege gehen&#039;&#039;&#039;. Es ist ja, dass sie ganz getrennte Wege gehen… Das wird sich entscheiden, wo? Noch nicht während der Erdenentwicklung, noch nicht während der nächstfolgenden kosmischen Entwicklung, also dem Neuen Jerusalem, aber auf der kosmischen Entwicklung, die dann folgt, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Neue Venus&#039;&#039;&#039;, die sogenannte Neue Venus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=4606s Auf der Neuen Venus entscheidet sich unsere Zukunft 1:16:46] ===&lt;br /&gt;
Da wird im Übrigen, also auf der Neuen Venus, dort, wo es gut und richtig läuft, wird das, was dadurch entstehen kann, das Neue Jerusalem, der Neue Jupiter, die Welt der Liebe. Das ist nicht gleich von Anfang an, das muss man dazu sagen. &#039;&#039;&#039;Wir bereiten jetzt vor, dass das Neue Jerusalem zum Kosmos der Liebe&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;werden kann&#039;&#039;&#039;. Dann heißt es aber nicht, dass das am Anfang gleich da ist, sondern dazu muss die ganze Entwicklung des Neuen Jerusalems - oder des Neuen Jupiters, wie es Steiner bezeichnet - durchgehen. Am Ende ist es die Welt der Liebe geworden. Und es geht weiter auf die &#039;&#039;&#039;Venus. Dort ist es von Anfang an dann in voller Reife da&#039;&#039;&#039;. Also ausgearbeitet wird es auf dem Neuen Jerusalem, wirklich ausgearbeitet. Es ist als Grundkraft einmal da, aber seine volle Reife erreicht es erst am Ende der Entwicklung. Aber bei der Neuen Venus ist es dann von Anfang an da, in voller Reife da. Und auf dieser &#039;&#039;&#039;Neuen Venus&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;6. kosmische Entwicklungszustand&#039;&#039;&#039;, dort während des 6. Lebenszustandes - weil, jeder kosmische Entwicklungszustand noch insgesamt sieben Lebenszustände durchmacht, die noch wieder durch sieben Formzustände durch müssen. Also, ihr wisst, die &#039;&#039;&#039;geisteswissenschaftlich-anthroposophische Kosmologie&#039;&#039;&#039; ist mindestens so kompliziert wie die, was uns die Astrophysiker heute auf ihre materialistische Betrachtungsweise schildern. Und irgendwann einmal wird das zusammenfinden, in Wahrheit, sich als zwei Seiten derselben Medaille zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also, &#039;&#039;&#039;es ist sehr kompliziert&#039;&#039;&#039;: also insgesamt sieben planetarisch-kosmische Zustände, darin jeweils sieben Lebenszustände, darin wieder jeweils sieben Formzustände. Und dort im 6. Formzustand, im 6. Lebenszustand, auf dem 6. kosmischen Zustand, &#039;&#039;&#039;der Neuen Venus&#039;&#039;&#039;, dort &#039;&#039;&#039;wird die endgültige Trennung stattfinden zwischen dem soratischen Reich und unserer Entwicklung.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist halt die Frage, wieviel für uns überbleibt und wieviel die soratischen Wesenheiten mitnehmen auf ihren Weg, mit dem wir dann keine Berührung mehr haben werden. Dann sind sie weg, &#039;&#039;&#039;dann sind sie für uns weg&#039;&#039;&#039;. Also dann ist diese kosmische Begegnung vorbei, die begonnen hat mit dem Alten Saturn. Aber dort endet sie, dort geht es getrennte Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=4798s Verführung zur perfekten Welt ohne Zukunft 1:19:58] ===&lt;br /&gt;
Und dann, &#039;&#039;&#039;dann bildet sich eben diese sogenannte 8. Sphäre&#039;&#039;&#039; in der Form aus, dass das mit unserem Kosmos überhaupt nichts mehr zu tun hat. Es ist nicht einmal mehr ein Nebenplanet oder irgendsowas in unserem Kosmos, sondern dann ist es weg für uns weg, unerreichbar weg. Aber dann ist auch die Gefahr vorbei. Aber es dauert lange bis dorthin. Also, bis zu diesem Zustand können auch Menschen, die sich verführen dazu haben lassen, also sich mit den soratischen Wesenheiten einzulassen… Und &#039;&#039;&#039;die Verführungskraft ist gewaltig&#039;&#039;&#039;, weil, auch wenn diese soratischen Wesenheiten ganz anders geartet sind als das, was es in unserer Entwicklung eigentlich gibt, aber sie können gewaltige Macht zur Verfügung stellen. Unter Verzicht auf Freiheit, also unter Einordnung natürlich unter die höchste soratische Wesenheit, wenn man so will, aber unter dieser soratischen Wesenheit sehr wohl die Möglichkeit, sehr hohe Positionen, sozusagen, einzunehmen, wenn ich das jetzt menschlich ausdrücken will. Und vor allem &#039;&#039;&#039;die große Verlockung, eine perfekte Welt zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und das Interessante ist, dass das in unserer Entwicklungslinie gar nicht drinnen liegt. Man könnt&#039;s jetzt glauben, es zielt darauf hin, dass irgendwann ist der &#039;&#039;&#039;perfekte Kosmos&#039;&#039;&#039; da. &#039;&#039;&#039;Und was ist dann?&#039;&#039;&#039; In der Hängematte liegen, oder was? Dann wäre es aus. Komplett aus. &#039;&#039;&#039;Dann hätte sich die Entwicklung erschöpft&#039;&#039;&#039; und das Ganze, was mit dem Alten Saturn begonnen hat - und damit die Zeit überhaupt begonnen hat - das wäre dort am Ende. Das wäre so. Nach der Neuen Venus, gibt es noch den sogenannten &#039;&#039;&#039;Vulkan-Zustand&#039;&#039;&#039;, es ist der 7. Zustand. Am Ende dieses Vulkan-Zustands wäre alles erledigt. Es wäre die perfekte Welt geworden, die aber dann in dem Moment, wo sie das erreicht hat, aufhört zu existieren - weil, sie hat keine Entwicklungsmöglichkeit mehr. &#039;&#039;&#039;Was will man noch über die absolute Perfektion hinaus entwickeln?&#039;&#039;&#039; Man kann eigentlich nur von vorne anfangen. Und für unsere Entwicklung ist das vorgesehen. Und der Mensch ist vorgesehen, dann, wenn diese Entwicklung bis zum alten Vulkan, ach, bis zum neuen, bis zum Vulkan überhaupt - er ist weder alt noch neu, es ist halt der Name. &#039;&#039;&#039;Vulkan-Zustand&#039;&#039;&#039; heißt er deswegen, weil es bereits eine Welt sein wird, die nurmehr aus Feuer, aus Wärme besteht, aus Energie besteht, wie auch immer - aber nicht die Energie, wie wir sie heute kennen. Also, was im engeren Sinn das dichteste Stoffliche ist, das Feuerelement, also etwas, was noch dünner ist als Luft, sozusagen, als irgendwas Gasförmiges - und selbst das verdünnteste Gasförmige. Also es ist… In Wahrheit &#039;&#039;&#039;endet es damit, reine Willenstätigkeit zu sein&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Der Alte Saturn ist entstanden aus der reinen Willenstätigkeit der Throne&#039;&#039;&#039;. Die haben ihren Willen geopfert. Das wurde die Substanz, die dann zur Wärme, zur Energie wurde, die heute noch in allem wirkt. Da fliegt da eben die Sonne, dahinter… In Wahrheit ist immer noch… Da steckt dahinter… Die eigentliche Kraft, die dahintersteckt, ist die Willenskraft der Throne, die sie geopfert haben, ohne sie zu verlieren deswegen. Sie haben eigentlich was noch Höheres gewonnen - so eine Art Über-Willen oder irgend sowas. So könnte man das erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=5086s Das Schicksal des Menschen ist es, immer wieder neu zu beginnen 1:24:46] ===&lt;br /&gt;
Und wenn jetzt dieser Vulkan-Zustand zu Ende geht, dann ist der &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039; aufgerufen, eine &#039;&#039;&#039;neue Entwicklung anzustoßen&#039;&#039;&#039; - der Mensch, die vereinigte Menschheit, so müsste man es genauer sagen. Keine Ahnung, wie das gehen wird. Wir haben natürlich noch lange nicht die Fähigkeiten dazu. Und es gibt niemand, der voraussagen könnte, was dann genau passieren wird, &#039;&#039;&#039;weil es keinen fertigen Plan dazu gibt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es wird die Menschheit insgesamt&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;entscheiden&#039;&#039;&#039; - das heißt, die Menschen, die sich nicht verbunden haben mit dem soratischen Reich und dann bereits während der Venus-Entwicklung, Neue Venus-Entwicklung, einfach in etwas anderes hinübergewechselt haben…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Na, komm… musst du dich auch zeigen. Also bitte, öffentlicher Auftritt, das erste Mal. Unten habe ich das nicht gehabt, also jetzt bin ich oben.. Aber jetzt seid ihr ja mutig, seid ihr ja… macht nichts… Ja…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also... Aber ihr seht damit was, was die besondere Eigenart unserer ganzen Entwicklung ist über diese sieben Stufen. Wie sehr dieses offen sein, dieses offen sein für immer wieder etwas Neues… Neues und etwas Höheres zu erschaffen, in Wahrheit, als eine perfekte Welt. &#039;&#039;&#039;Die perfekte Welt ist nicht das Höchste&#039;&#039;&#039;. Das, was neu hereingekommen ist, ja, eigentlich also durch den Christus-Impuls, aber eben indem der &#039;&#039;&#039;Christus Mensch geworden&#039;&#039;&#039; ist auf Erden ganz besonders - dieses immer wieder etwas Neues bauen zu können - dass aber in gewisser Weise zumindest dann, wenn die Perfektion erreicht ist, es der Zeitpunkt ist, es aufzulösen - und von vorne zu beginnen, was Neues zu beginnen. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Schicksal der Menschheit&#039;&#039;&#039;. Das ist im Schicksal dieser ganzen Schöpfung drinnen, immer &#039;&#039;&#039;wieder neu zu beginnen&#039;&#039;&#039;. Und so richtig sprudelt es jetzt schon in gewisser Weise während unserer Erdentwicklung. Ich meine, selbst der Vorgänger-Planet oder Vorgänger-Kosmos, dieser Alte Mond, hatte bei Weitem nicht diese reiche Vielfalt, die wir jetzt haben, allein auf der Erde, aber in dem ganzen Kosmos da draußen. Und er hat es zum Schluss geschafft, ein weisheitsvoll geordneter, ziemlich perfekter Kosmos zu sein. Und kaum geht es mit der Erdentwickelung los, wird das aber schon wieder durcheinandergewirbelt, die ganze Entwicklung. Dass da was weitergeht, gilt eigentlich, diese ganzen Gesetzmäßigkeiten und die Ordnung, die da ist, schon wieder mal durcheinanderzubringen, neu zu ordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch eine dieser Deutungsmöglichkeiten für dieses &#039;&#039;&#039;Tohuwabohu&#039;&#039;&#039; aus dem hebräischen Urtext, eigentlich, der in der Genesis drinnen steht. Es ist immer &amp;quot;Tohu&amp;quot;. In Wahrheit bedeutet es: den Einschlag des schöpferischen Geistigen, ein ganz neuer Impuls. Und mit &amp;quot;Bohu&amp;quot; wird es irgendwo gefasst mit den Kräften des Alten noch. Sie werden nicht gleich komplett aufgelöst, das ist nicht immer so: Blitzschlag, alles Alte weg und ein komplett Neues hinein, sondern es ist &#039;&#039;&#039;ein Einschlag, der das Alte grundlegend verändert&#039;&#039;&#039;, aber noch nicht völlig aufhebt. Es gibt nur immer wieder, immer wieder neue schöpferische Einschläge. Dadurch entsteht… wird immer wieder das Alte verwandelt, verwandelt, verwandelt, verwandelt - und es hört im Grunde nie auf. &#039;&#039;&#039;Am Ende wird es dann so sein, dass alles sich ins Nichts, ins rein Geistige auflöst&#039;&#039;&#039;. Und dann wird man sehen, was passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine es jetzt wirklich im großen Sinne: nach den sieben kosmischen Entwicklungsstufen. Im Kleinen ist es schon nach der Erdentwicklung und im noch Kleineren ist es mit jedem schöpferischen Impuls, den ein Mensch zum Beispiel in die Weltentwicklung hineinbringt: der Künstler, der ein Bild malt und damit etwas Neues macht. Er setzt etwas Neues in die Welt hinein. Das ist jetzt noch nicht, dass jetzt plötzlich neue Naturgesetze oder was entstehen dafür, aber es lebt &#039;&#039;&#039;in jedem Bild&#039;&#039;&#039;, das ein Maler malt, zum Beispiel, oder &#039;&#039;&#039;in jedem Gedicht&#039;&#039;&#039;, das ein Dichter schreibt, lebt ein &#039;&#039;&#039;neuer schöpferischer Impuls&#039;&#039;&#039; drinnen - und verändert und zerstört in gewisser Weise sogar die alte Ordnung, die da war. Also, das heißt, die moderne Lyrik, mit Recht, zerstört in gewisser Weise die wunderbare Lyrik, die in der Goethezeit da war, die ich so liebe. Aber trotzdem müssen wir wissen: Heute noch so zu dichten, dann hängen wir an der Vergangenheit, dann sind wir schon gefangen in den ahrimanischen Kräften drinnen. Bewahren, bewahren, bewahren das Alte - und diese Perfektion immer weiter drehen. Immer weiter drehen. Aber, es ist ausgeschöpft! Das muss man sehen. Man kann, indem man sich jetzt mit den Gedichten von &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039;, von &#039;&#039;&#039;Schiller&#039;&#039;&#039;, von den vielen, die da waren… Man kann unheimlich &#039;&#039;&#039;viel lernen für seine eigenen schöpferischen Kräfte, um dann mit dem was Neues zu machen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nur wiederhole, dann werde ich dem Anspruch zumindest, ein Künstler unserer Zeit zu sein, noch nicht gerecht. &#039;&#039;&#039;Dann muss ich darüber hinausgehen.&#039;&#039;&#039; Und das haben alle großen Künstler gemacht, selbst die kleinen Künstler machen es ein bisschen, halt nicht so perfekt, aber in Wahrheit gehen sie darüber hinaus, als nur zu reproduzieren etwas, was im Grunde perfekt geworden ist. Man muss es sehen, ich meine, die &#039;&#039;&#039;griechische Kunst und die griechische Kultur&#039;&#039;&#039; hat bis zur Zeit Alexanders hin, so ungefähr… Hellenismus ist eigentlich schon… beginnt damit, dass die Harmonie zerstört wird. Aber bis dorthin geht es. Und es ist etwas Perfektes geworden, was in seiner Art nicht mehr weiterentwickelt werden kann. Die griechischen Statuen kann man nicht mehr schöner machen. Die griechische Dichtung kann man nicht mehr perfekter machen in derselben Art, da ist das Maximum erreicht. &#039;&#039;&#039;Ich kann nur was anders machen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist es aber in der Weltentwicklung auch. Und daher hat in gewissem Sinne eben gerade diese &#039;&#039;&#039;schöpferisch-geistige Kraft auch ein zerstörendes Element&#039;&#039;&#039;, wenn man es betrachtet aus der Perspektive des Alten und sagt: &amp;quot;Nein! Es darf ja nicht kaputtgehen&amp;quot;. Nein, wir sollen dann lernen, solange es geht. Und wir können an dem Alten, wir können am Griechischen noch wahnsinnig viel lernen, aber wir müssen wissen, dass es nicht die Zukunft ist. Und jedes neue Werk ist so, dass eigentlich diese Formen dadrinnen aufgebrochen werden. &#039;&#039;&#039;Ich kann lernen an dem Alten, aber am Neuen, was ich schaffe, muss ein neuer Impuls reinkommen&#039;&#039;&#039; - bis schließlich irgendwann einmal von dem gar nichts mehr zu spüren ist. Das ist ganz, ganz wichtig! Also, &#039;&#039;&#039;Christus-Impuls heißt Zukunft schaffen&#039;&#039;&#039;, Zukunft schaffen. Der Christus-Impuls kann aus sich heraus niemals in dem Sinn konservativ sein, dass er sagt: Altes einfach immer nur als Tradition fortschleppen. Es ist eigentlich der Christus-Impuls immer die Überwindung der Tradition. Aber nicht in einem Moment gleich alles verbrennen, sondern Überwindung halt, wenn wir es vernünftig machen, indem wir lernen daraus - und daraus neue schöpferische, halt durch den Lernprozess, aber neue schöpferische Kräfte uns erwerben in der Auseinandersetzung eigentlich mit dem Alten und dem, was jetzt aber neu hereinkommt. Und &#039;&#039;&#039;irgendwann einmal wird das Alte verschwunden sein&#039;&#039;&#039;, ganz verschwunden sein, wie so vieles verschwunden ist in der Menschheit. Wir werden irgendwann einmal die &#039;&#039;&#039;ganze Kulturwelt&#039;&#039;&#039;, die wir uns erworben haben, &#039;&#039;&#039;ablegen, weil wir was Höheres machen&#039;&#039;&#039; werden. Also, bitte, sagt damit nicht, dass ich der Befürworter bin, dass wir jetzt jedes Goethe-Gedicht verhunzen, damit es auch schnell zerstört wird. Wir können noch viele Generationen dran lernen, so wie wir noch an den Griechen lernen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=5687s Die altägyptische Zeit ist unsere Herausforderung in der Gegenwart 1:34:47] ===&lt;br /&gt;
Bei den &#039;&#039;&#039;alten Ägyptern&#039;&#039;&#039; tun wir uns eh schon schwerer. Das schaffen wir eigentlich kaum mehr, dem noch was abzugewinnen. Also, wir reichen jetzt gerade zurück bis zur griechisch-lateinischen Zeit, in Wahrheit, obwohl interessanterweise viele &#039;&#039;&#039;Impulse vom Ägyptischen&#039;&#039;&#039; sich gerade &#039;&#039;&#039;spiegeln&#039;&#039;&#039; jetzt in unserer Zeit, aber spiegeln trotzdem so, dass sie auf eine andere Art kommen. Es ist nicht mehr so, dass wir jetzt die alten Schriften der Ägypter studieren und aus dem heraus etwas holen. Aber es ist, wie soll ich sagen, die &#039;&#039;&#039;karmische Aufarbeitung der ägyptischen Zeit&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Das ist es in Wahrheit. Kann aber natürlich von den Widersachern auch so benutzt werden, dass gerade die Dinge so, wie sie eben in der Vergangenheit waren, unverändert übertragen werden. Dann sind sie schädlich, dann sind es Widersacher-Impulse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird es mit allem werden. Es wird das, was in der griechischen Zeit war, wenn ich es unverändert wieder hervorbringen will, dann wird es absolut ein Gegenimpuls sein. Also, was wir brauchen, ist also diese &#039;&#039;&#039;Offenheit für Veränderungen&#039;&#039;&#039;, aber heute nicht irgendwie blind irgendwelche Veränderungen, sondern wirklich schöpferisch neue. Und das haben wir den Widersacherkräften total voraus. Die können das nicht. Sie haben dadurch, dass sie diese Aufgabe übernommen haben, als &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; zu wirken… Der Preis war dafür, dass sie &#039;&#039;&#039;von der Schöpfungsquelle&#039;&#039;&#039;, wo es von oben fließt, &#039;&#039;&#039;abgeschnitten&#039;&#039;&#039; wurden. Sie haben - wie soll ich sagen - einen Vorrat an Kräften mitbekommen, aber nicht mehr. Also, sie können nicht immer wieder Neues schöpfen. Sie können mit den Kräften, die sie mitgenommen haben, können sie noch eine lange Zeit wirtschaften, aber sie können im Grunde nichts wirklich Neues, wirklich schöpferisch Neues hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=5821s Der Mensch und seine Freiheit - die größte Herausforderung für die Widersacher 1:37:01] ===&lt;br /&gt;
Und sie haben dauernd den Menschen vor der Nase, der in seinem Ich die &#039;&#039;&#039;Quelle&#039;&#039;&#039; dazu aber hat, und zwar noch dazu &#039;&#039;&#039;auf die ganz neuartige Weise&#039;&#039;&#039;, nicht - wie soll man sagen, Befehlsempfänger will ich nicht sagen - aber einer, der halt in Unfreiheit sich inspirieren lassen muss von oben und im Grunde Ausführungsorgan ist. Wir sind mehr. Wir sind mehr. Wir sind, wie ich es am Anfang erzählt habe, wir sind eigentlich die, die die Richtung sogar angeben - und &#039;&#039;&#039;die ganze Gottheit&#039;&#039;&#039; mit allem drum und dran, &#039;&#039;&#039;mit den Hierarchien, folgt dem Weg, den wir einschlagen&#039;&#039;&#039;. Es ist das Große und damit hängt es an uns, wo es hingeht. &#039;&#039;&#039;So groß müssen wir in Wahrheit die Freiheit denken&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss sehen, dass die Gottheit, wenn man jetzt schon von einem Schöpfungsplan sprechen will… Das ist die Intention, die von Anfang an, seit dem Alten Saturn, dahintersteckt: Vorzubereiten, &#039;&#039;&#039;dass ein Wesen entstehen kann, das diese volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;, und dass diesen Wesen die Fähigkeit, die Möglichkeit und die Aufgabe verliehen wird, &#039;&#039;&#039;die weitere Richtung zu bestimmen&#039;&#039;&#039;. Gerade dieser Vielheit kleiner, winziger, kleiner geistiger Wesen! Wir sind die Winzlinge. Wir sind die absoluten Babys! Und dass wir sozusagen die Erlaubnis - oder die Aufgabe sogar - bekommen haben, das Angebot bekommen haben, die &#039;&#039;&#039;weitere Entwicklung des Kosmos&#039;&#039;&#039; immer mehr, selbst schon auf unserem Erdenkosmos, &#039;&#039;&#039;mitzubestimmen&#039;&#039;&#039;, zeigt doch, welches Zutrauen die Gottheit zu uns hat. Dass… sie traut es uns zu. Und weiter: Es würde uns diese Kraft nicht gegeben, wenn es sowieso chancenlos wäre. Darüber haben wir auch schon gesprochen: Genau das ist aber nämlich wirklich auch die einzige Möglichkeit, eine Welt zu schaffen, die diese Vielfalt hat, von der jetzt schon in unserer Erdenwelt vieles spürbar ist. Und das hängt bereits damit zusammen, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch da diese Vielfalt hat. Begonnen im Kosmos wie auf der Erde&#039;&#039;&#039; seit der Mensch zu allererst die Erde im zartesten Sinn betreten hat. Noch lange nicht mit unseren Füßen, so wie heute, sondern, wo er überhaupt auf der Erde, in der Erdensphäre, begonnen hat, sich zu, wie soll ich sagen, zu manifestieren. In der Bibel heißt es: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Und Jahwe Elohim blies Adam den lebendigen Odem ein.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; So in etwa, an der Stelle, irgendwo. Aber lebendiger Odem heißt, dass er mit dem &#039;&#039;&#039;Luftelement&#039;&#039;&#039; begabt wurde, also, das heißt, sich verkörpert hat im Luftelement, wenn man so will, oder das Luftelement ward, in gewisser Weise. Also viel, viel größer noch. Aber ab dem Moment mischen wir mit. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; beschreibt es so deutlich, wie &#039;&#039;&#039;die ganze Natur etwas ist, was der Mensch eigentlich aus seinem Wesen heraussetzt&#039;&#039;&#039;. Dass dann die Steine, die Pflanzen, die Tiere scheinbar vor uns auf der Erde erscheinen - nur scheinbar. Geistig gesehen und im dünnsten, luftigsten Element verkörpert, sind wir schon längst da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=6072s Der Mensch wartet lange - erst spät verdichtet er sich zum Betreten der Erde 1:41:12] ===&lt;br /&gt;
Nur &#039;&#039;&#039;wir warten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;uns&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;zu verdichten&#039;&#039;&#039;, dass wir wirklich irgendein Lebewesen werden, das halt jetzt vielleicht durchs Bild krabbeln würde, so wie es meine Katzen manchmal machen - sondern wir sind eigentlich noch die ganze Sphäre anfangs, wirklich die ganze kosmische Sphäre. Daher heißt bei den &#039;&#039;&#039;Kabbalisten&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Adam Kadmon&#039;&#039;&#039;. Kadmon ist dasselbe Wort wie Kosmos. Also, der kosmische  Adam. Das heißt, &#039;&#039;&#039;einmal waren wir so groß wie der ganze Kosmos&#039;&#039;&#039; - bis zu den Grenzen, wo es bis ins Überräumliche, Überzeitliche geht, also dort, wo man ans Ende der Welt geradezu kommt. Und es ist halt immer kleiner geworden, also die Verkörperung ist weiter gegangen. Irgendwann einmal waren wir so gross wie unser Sonnensystem, das ist auch groß genug - und irgendwann einmal so groß wie das Gebilde dieser Erde mit dem Mond. Das umfasst die heutige Mondbahn und ein bisschen darüber hinaus, das haben wir auch schon gesprochen. In Wahrheit herrscht oder reicht die &#039;&#039;&#039;Erdatmosphäre sogar über unsere heutige Mondbahn hinaus&#039;&#039;&#039;. Da kann man immer noch Spuren nachweisen mit feinen Instrumenten, auch jetzt durch die &#039;&#039;&#039;Astrophysik&#039;&#039;&#039;. Und das heißt in Wahrheit, der Mond bewegt sich immer noch in gewissem Sinne in der Erdensphäre, in gewisser Weise, ja. Nur das mineralisch Harte, das hat sich irgendwann einmal getrennt, aber es ist immer noch die Sphäre. Und da irgendwo waren wir mal, in den äußersten Bezirken, so &#039;&#039;&#039;schwebend, als Adam Kadmon,&#039;&#039;&#039; als Urmensch, der noch eigentlich den Ich-Impuls für die ganze Menschheit in sich hatte - und &#039;&#039;&#039;dass es Einzel-Iche werden&#039;&#039;&#039;, entsteht &#039;&#039;&#039;erst dann danach&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem einen Ur-Adam fängt es sich zu differenzieren an - und irgendwann sind wir so wie die kleine Lufthülle der Erde, dort schweben wir. Und irgendwann, langsam, unten krabbeln schon alle möglichen Lebewesen herum, &#039;&#039;&#039;dann endlich, irgendwannmal betreten wir die Erde&#039;&#039;&#039;. Aber die &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; schon bei der ersten Begabung, im Grunde, mit dem Luftelement und mit dem Feuerelement. Also, der Moment, &#039;&#039;&#039;wo die Elohim beschließen, den Adam zu erschaffen&#039;&#039;&#039; nach ihrem Bilde - und wo dieses Werk gelungen ist, am 6. Schöpfungstag, im Übrigen. Schon wieder die entscheidende Zahl 6, ist da schon wieder drinnen. Da wird der Mensch erschaffen. Also, wir haben schon eine sehr &#039;&#039;&#039;interessante Beziehung zur Zahl 6&#039;&#039;&#039;, und manchmal auch 666, und so weiter. Also, in gewisser Weise ist es nämlich so, dass… Obwohl die gar nicht eingeplant waren, wenn man so will, die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, aber sie sind da und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spielen eine Rolle für die ganze Entwicklung.&#039;&#039;&#039; Und, wie soll ich sagen, die Gottheit hat sich insofern arrangiert mit ihnen, dass sie zur Kenntnis nimmt, menschlich gesprochen, dass sie da sind. Und &#039;&#039;(die Gottheit)&#039;&#039; halt sorgt dafür, dass sie erstens nicht so viel Schaden anrichten und dass sie &#039;&#039;&#039;vielleicht sogar nützlich&#039;&#039;&#039; sein können, manchmal ohne dass sie es wollen, also diese soratischen Wesenheiten - und das ist durchaus der Fall. Das ist &#039;&#039;&#039;durchaus der Fall&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben schon davon gesprochen, damit die Erde in der heutigen Gestalt entstehen kann und dann letztlich ja der Mond sich trennen kann und dass sie separate Himmelskörper waren, dazu musste sich überhaupt erst einmal die &#039;&#039;&#039;Erde trennen von der Sonne&#039;&#039;&#039;, weil einmal war das &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;großes Gebilde&#039;&#039;&#039;. Die Sonne war mal ein Gebilde, das überhaupt so groß war wie unser Sonnensystem. Dann hat sich das langsam verdichtet zu unserer heutigen Sonne - oder zu annähernd dem, was unsere heutige Sonne war. Da sind aber immer noch unsere Planeten, auch die Erde, irgendwo, mit damit verbunden und das trennt sich alles nach und nach - und eigentlich erst, wo &#039;&#039;&#039;sich das trennt, beginnt die Sonne erst so richtig aufzuleuchten&#039;&#039;&#039;. Es werde Licht. Das ist der Moment. Auf! Vorher ist es so in einem Übergangszustand. Aber dass sich die Erde von der Sonne trennen kann, ist wem zu verdanken? Es ist wirklich &#039;&#039;&#039;zu verdanken den soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Die soratischen Wesenheiten haben es nicht aus Gefälligkeit getan, sondern weil sie so irgendwie darauf aus waren, etwas aus dieser Entwicklungskette sich herauszurauben. Eben die Erde, zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Erde sich zu rauben&#039;&#039;&#039; - und loszuwerden diese lästigen hohen geistigen Wesenheiten, die auf der Sonne herumgeistern und wo spürbar ist, da ist die höchste geistige Kraft, eben die Christuskraft, die letztlich sich verbindet mit der Sonne: &amp;quot;Nein, das können wir gar nicht brauchen. Also rauben wir uns, im Grunde, in gewisser Weise, die Erde. Zumindest haben wir vor, dort unsere Zelte aufzuschlagen und diese kleinen geistigen Wesen, die sich da entwickeln, nicht zu piesacken, aber &#039;&#039;&#039;sie zu gewinnen für die eigene Entwicklung, für soratische Entwicklung&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Also einerseits: Wir hätten uns als Menschen nicht zur Freiheit entwickeln können, wenn nicht die Erde als selbstständiger Himmelskörper da war, das wollte die Gottheit. Aber, dass das wirklich funktioniert, dazu haben die soratischen Wesenheiten mitgeholfen. Wenn man es äußerlich-technisch betrachten will, ist es dadurch zustande gekommen, dass die soratischen Wesenheiten, die die Herren der &#039;&#039;&#039;Schwerekraft&#039;&#039;&#039; sind, die Schwere der Gravitation sind, die eigentlich so in dieser Form es vorher nicht gegeben hat. &#039;&#039;&#039;Wir bringen die mit&#039;&#039;&#039;. Und sie wird dabei mitbenützt in unserer Entwicklung, durchaus &#039;&#039;&#039;auch für positive Zwecke&#039;&#039;&#039;, weil die soratischen Wesenheiten wirklich in keinster Weise die Intention haben, unsere Entwicklung zu fördern, die haben sie wirklich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=6514s Die Erlösung der regulären Widersacher ist Aufgabe und Pflicht des Menschen 1:48:34] ===&lt;br /&gt;
Bei den anderen ist es nur irgendwie anders. Die haben noch ein gewisses Bewusstsein dafür, eine Erinnerung daran, sie sind ja abbestellt worden zu ihrer Aufgabe, man kann auch sagen, eingeladen worden zu ihrer Aufgabe. Man könnte im Extremfall sogar so sagen, &#039;&#039;&#039;sie haben sich geopfert&#039;&#039;&#039;, diese Aufgabe zu übernehmen. So genau wissen sie es nicht. Sie haben ein bisschen die &#039;&#039;&#039;Erinnerung&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;an das, was vorher war, verloren&#039;&#039;&#039;; die ist ein bisschen unscharf. Das ist auch etwas, was damit verbunden ist. Also, das heißt, der &#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039; weiß noch am ehestens, was er verloren hat. Der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; tappt ziemlich im Dunkeln schon darüber: &amp;quot;Da war irgendetwas, es war mal anders. Aber wie?&amp;quot; Wie genau, weiß er nicht. &#039;&#039;&#039;Er weiß, er hat da gewisse Aufgaben&#039;&#039;&#039;, Fähigkeiten, und da baut er darauf, mit dem arbeitet er. Aber da ist andererseits der Mensch, der ist Teil seiner Aufgabe. Er wäre sehr interessant zu bekommen ins eigene Reich. Aber andererseits, er hat etwas, was dem Ahriman geradezu schauerlich unheimlich ist. &amp;quot;Da ist irgendein Funke in den Menschen drinnen, der was Bedrohliches für mein ahrimanisches Reich hat.&amp;quot; Nämlich dieser &#039;&#039;&#039;Ich-Funke&#039;&#039;&#039;. Dieser Ich-Funke, wo die ganze schöpferische Kraft unserer kosmischen Entwicklung drinnen steckt oder herauskommen kann. Und &#039;&#039;&#039;das macht dem Ahriman Angst, es macht den Asuras Angst&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, weil dadurch der Mensch letztlich immer unberechenbar ist - bis zur letzten Sekunde. Selbst wenn man schon denkt, man hat ihn, man hat ihn, schlägt er wieder ein Schnippchen - und das bedeutet aber für die ahrimanischen Wesenheiten, wenn man es jetzt menschlich ausdrücken will, immensen Schmerz, immensen Schmerz. Weil, man muss denken, die ahrimanischen, asurischen Kräfte investieren eine Menge an geistiger Kraft, um den Menschen dorthin zu bringen. Das ist einfach ihr Weg, den sie gehen und von dem sie nicht mehr hundertprozentig genau wissen, wieso sie den eigentlich bekommen haben. Wie gesagt, die Erinnerung ist a bisserl trübe, gerade bei den ahrimanischen, asurischen Wesenheiten. Aber sie gehen diesen Weg, aber sie wissen, der Mensch ist das Wesen, das ihnen gefährlich werden kann. So glauben sie es jedenfalls, also gefährlich werden kann in dem Sinn, dass sie mit dem Ziel, auf das sie mit aller Kraft hinarbeiten, dass der Mensch ihnen da ein Strich durch die Rechnung machen könnte. &#039;&#039;&#039;Und zu dem Ziel, was gehört da dazu?&#039;&#039;&#039; Was eben selbst diese ahrimanischen, asurischen Wesenheiten auch nicht vollständig durchschauen: Weil &#039;&#039;&#039;in Wahrheit arbeiten sie diesen soratischen Wesenheiten in die Hand&#039;&#039;&#039; und spielen ihnen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit würde der Weg sein… Wenn es wirklich den ahrimanisch-asurischen Kräften gelingt, den &#039;&#039;&#039;Menschen unter ihre Gewalt zu bringen&#039;&#039;&#039;, dann würden sie damit nichts anderes tun, als &#039;&#039;&#039;den Menschen&#039;&#039;&#039; in das Reich der soratischen Wesenheiten zu führen - und letztlich &#039;&#039;&#039;in diese 8. Sphäre&#039;&#039;&#039; und in eine ganz andere Entwicklung hinüberführen. Aber dann würden &#039;&#039;&#039;auch die ahrimanischen und asurischen Wesenheiten mitgehen müssen&#039;&#039;&#039;. Und sie glauben ja jetzt wahrscheinlich schon, dass das was Erstrebenswertes wäre. Aber sie &#039;&#039;&#039;durchschauen nicht&#039;&#039;&#039;, dass das dort, dass das gar nicht ihre Welt ist, sondern &#039;&#039;&#039;dass sie nur zeitweilig in ein Reich versetzt&#039;&#039;&#039; worden sind, &#039;&#039;&#039;wo sie die höchsten schöpferischen Kräfte nicht haben&#039;&#039;&#039;, wo sie nicht herankönnen dran, weil sie nur dadurch eben als Widersacher überhaupt wirken können. Und dass sie nicht, wenn sie sich… Und sie sind aber dadurch, ja man kann wirklich so sagen, ins Schwerefeld der soratischen Wesenheiten gekommen, und arbeiten jetzt in die Richtung hinüber, aber sie würden also nicht das erreichen damit, was ihre eigentliche Aufgabe ist und sie würden nicht das erreichen, was sie nur durch den Menschen erreichen können. &#039;&#039;&#039;Nur der Mensch kann sie eigentlich in Verbindung mit der Christuskraft&#039;&#039;&#039;, mit der Hilfe des Christus, kann er die ahrimanischen und asurischen Wesenheiten &#039;&#039;&#039;erlösen&#039;&#039;&#039;, sodass sie wieder zu regulären geistigen Wesenheiten aufsteigen, und zwar sogar zu sehr kräftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird, wenn man es jetzt wieder menschlich ausdrücken will, &#039;&#039;&#039;der Lohn sein für diese Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, wenn sie durchgehen durch diese ganze Situation, die eigentlich für sie, in Wahrheit, auch eine &#039;&#039;&#039;Prüfung&#039;&#039;&#039; ist. Weil, ihr müsst denken, so oft und an so vielen Stellen beschreibt es der Steiner, wie eigentlich immer wieder die Hoffnungen der ahrimanischen, aber auch der luziferischen Wesenheiten zunichte gemacht werden. Sie arbeiten und arbeiten - und denken jedes Jahr, sie können den Menschen wieder erwischen, sie können ihn erwischen und ihn in ihr Reich hineinziehen. Und jedes Jahr, gerade bei den Zyklen über den Jahreskreislauf spricht der Steiner oft davon, dass zu bestimmten Jahreszeiten &#039;&#039;&#039;immer wieder die Hoffnungen erwachen, den Menschen hineinzuziehen&#039;&#039;&#039;. Und jedes Mal wird es zerstört, die Hoffnung. Und sie lernen aber im Grunde gar nichts daraus. Das nächste Jahr probieren sie es wieder - &#039;&#039;&#039;und die Hoffnung wird zerstört&#039;&#039;&#039;. Und das ist eigentlich bitterster Schmerz für diese Wesenheiten. Und sie haben nicht die leiseste Ahnung, dass sie in Wahrheit nur durch den Menschen erlöst werden können davon und bewahrt werden können davon, in das Reich der soratischen Wesenheiten letztlich abzuwandern. Und das wäre &#039;&#039;&#039;das Allerschlimmste&#039;&#039;&#039;, was ihnen passieren würde, weil sie ja eigentlich relativ hohe geistige Wesenheiten sind: Die ahrimanischen in gewisser Weise auf Erzengel-Stufe, die Asuras auf Urengel-Stufe - und dazu gibt es dann sogar noch höhere, die in ihren Bannkreis gezogen wurden und die auch ahrimanisch wurden - es gibt also sogar noch Höhere. Es ist ein eigenes Kapitel - und im Übrigen hängt es auch sehr stark mit den Menschen zusammen, weil, wenn &#039;&#039;&#039;wir als Menschen zu wenig Widerstand bieten&#039;&#039;&#039; diesen Widersacherkräften oder es uns zu wenig gelingt, sie in die richtigen Bahnen, ins richtige Gleichgewicht zu bringen, dann heißt das, &#039;&#039;&#039;wir sind geistig nicht so aktiv, wie wir sein sollten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=7002s Unsere Verantwortung gegenüber den Engeln und den anderen geistigen Hierarchien über uns 1:56:42] ===&lt;br /&gt;
Und dann hemmen wir geistige Wesenheiten, reguläre geistige Wesenheiten, die über uns stehen, also namentlich einmal, &#039;&#039;&#039;wir fügen Schaden zu der Engelwesenheit, die uns begleitet&#039;&#039;&#039; und die uns noch bei all dem hilft, was wir halt selber noch nicht können, aber wo wir langsam immer mehr hineinwachsen sollten. Und wenn wir das nicht tun, wenn wir das verweigern, dann ziehen wir den Engel herunter. Und die &#039;&#039;&#039;Folgeerscheinung&#039;&#039;&#039; ist aber, dass das die nächste Stufe darüber, also das heißt die Erzengel, dann auch damit beschäftigt, jetzt die Aufgaben zu übernehmen, für die der Engel nicht zu brauchen ist, weil der Mensch sie zurückzieht, zurückhält. Und so geht es weiter. Also, dass sich dieses ahrimanische oder auch luziferische Prinzip, wie soll ich sagen, hochfrisst durch die Hierarchien, liegt an uns. Also, &#039;&#039;&#039;wir stellen eine ganze Menge im Positiven wie auch im Negativen an&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, luziferische Wesenheiten sind eigentlich zurückgebliebene Engelwesenheiten, waren auf dem Alten Mond, dem Vorgänger-Kosmos unserer Erde, Menschen unter Anführungszeichen, das heißt, sie sind aufgestiegen zu Ich-Wesenheiten - und jetzt sind sie sowas, was so eigentlich Engel sein sollte, aber ein bisschen Engel mit einem B davor, also Bengel halt. Bei den ahrimanischen Wesenheiten, die sind halt heute verpatzte Erzengel und die Asuras verpatzte Urengel. Aber gut, das wär&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt der Mensch: Wenn er jetzt nicht nützt diese Situation - &#039;&#039;&#039;jetzt sind die Widersacherkräfte da, die zu seiner Entwicklung zur Freiheit da sind&#039;&#039;&#039; - und wenn er sie nicht in der richtigen Weise nützt, dann schadet er nicht nur denen, die sowieso schon die Widersacher sind. Er zieht die positiven Kräfte, die ihm eigentlich helfen sollten, Kräfte zufließen lassen sollten - aber die auch darauf warten, dass wir halt was lernen auf dem ganzen Weg, uns weiterentwickeln. Wenn wir das versäumen, &#039;&#039;&#039;ziehen wir sie auch herunter in das Reich der Widersacher&#039;&#039;&#039;, letztlich. Das geht so Schritt für Schritt. Das Dumme scheust als Mensch halt lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss dazu sagen, dass unser Ich ja überhaupt erst, also frühestens so richtig &#039;&#039;&#039;seit dem Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;, so weit ist, dass wir wirklich &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit&#039;&#039;&#039; heraus da wirken können. Aber jetzt, namentlich in unserem gegenwärtigen Zeitalter, dem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, sollten wir das lernen, was da in der &#039;&#039;&#039;Apokalypse&#039;&#039;&#039; drinsteht. Ihr wisst den Satz, den ich jetzt schon lange nicht mehr zitiert habe, am Anfang sehr oft zitiert habe: &amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich ist in... &#039;&#039;(Zwischenruf)&#039;&#039; Bitte? Na, ist nicht &amp;quot;in ihm&amp;quot;. Es ist ja auch nicht &amp;quot;ist ihm verliehen&amp;quot;, sondern ist &amp;quot;ihm bestimmt&amp;quot; oder… Jetzt muss ich es wieder suchen… Ihr seht, mein Gedächtnis ist auch lückenhaft, aber das macht nichts... Ich werd&#039;s finden. Es ist bei der 4. Gemeinde, glaube ich..., die 4. Gemeinde und &#039;&#039;&#039;die Gemeinde von Thyatira&#039;&#039;&#039;, das ist die griechisch-lateinische Zeit... die 4. Gemeinde... Mal sehen, wir sind schon da. Das ist die Übersetzung und ich finde die wirklich genial. In den meisten Übersetzungen ist es eben nicht so genial geschrieben. Genau so ist es. Das ist nämlich die entscheidende Wendung: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Soll ihm eigen sein. Das heißt nicht, &amp;quot;ist ihm schon verliehen&amp;quot; und wir haben es schon einfach so, sondern &amp;quot;soll ihm eigen sein&amp;quot;, das heißt, wir müssen sie uns zu eigen machen, uns ist die &#039;&#039;&#039;Möglichkeit dazu&#039;&#039;&#039; gegeben, sie uns zu eigen zu machen. Wir sollen. Es ist der Wunsch der Gottheit, dass wir es tun, aber es wäre keine Freiheit da, wenn wir es müssen im Sinne von Befehl oder Zwang - oder dass es zwangsläufig passieren würde. &#039;&#039;&#039;Es passiert, wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;, wenn wir uns diese Ich-Kraft, diese schöpferische Kraft, die die gleiche Art ist wie die Kraft des Christus und die gleiche Vollmacht hat, die gleiche Vollmacht, bitte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=7342s Der Mensch kann göttliche Vollmacht erringen! 2:02:22] ===&lt;br /&gt;
Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, was das heißt! Die gleiche Vollmacht! &#039;&#039;&#039;Die göttliche Vollmacht!&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;. Der Christus hat die Vollmacht empfangen, die ganze Welt zu gestalten. Diese Vollmacht hat er empfangen. Diese gleiche Vollmacht soll dem menschlichen Ich eigen sein. Aber das geht nur, wenn das Ich sie sich auch zu eigen macht. &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; kann man nicht in dem Sinn verschenken, dass das hier etwas ist, was von selber dann wirkt, sondern es &#039;&#039;&#039;ist ein Funke&#039;&#039;&#039;. Es ist eine Anregung. Nicht mehr und nicht weniger. Es ist der Zündfunke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir sind ganz am Anfang unserer Entwicklung&#039;&#039;&#039;, aber haben die Möglichkeit, zugleich auch &#039;&#039;&#039;die Bürde, die höchste geistige Kraft durch dieses Ich entfalten zu können&#039;&#039;&#039;. Schrittweise. Schritt für Schritt. Es wird lange dauern, bis es soweit ist. Aber das können die &#039;&#039;&#039;Engel&#039;&#039;&#039; über uns, die &#039;&#039;&#039;Erzengel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können das nicht&#039;&#039;&#039;. Da fließt etwas durch sie durch und dort, wo wir, wenn wir uns auf unser Ich besinnen und sozusagen jetzt zurückziehen, durchaus mitnehmen, aber jetzt, was wird da draußen - &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich ist ja da draußen&#039;&#039;&#039; - aber das jetzt trotzdem uns zu eigen machen und zu Bewusstsein bringen, dazu müssen wir es zu uns bringen. Wenn das die Engel machen, kommt Geist-Erfüllung von oben - und sie wissen von sich selbst gerade in dem Moment gar nichts. Die sind ganz hingegeben an das Göttliche, an die göttliche Quelle, von der das jetzt Stufe für Stufe über die Hierarchien herunterfließt. Und &#039;&#039;&#039;sie geben in diesem Moment ihren Eigenwillen komplett auf&#039;&#039;&#039;. Und wenn sie aus dem Aufwachen, dann, wie soll man sagen, verwirklichen sie mit ihrer Kraft das im Grunde, was sie da empfangen haben, aber ohne im Grunde weiter darüber bestimmen zu können aus Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich ist ganz, ganz anders&#039;&#039;&#039;. Da hat sich das umgedreht. Das kleinste geistige Wesen ist jetzt zugleich das, das die Kraft der höchsten Spitze hat. Das ist… eine &#039;&#039;&#039;Revolution im ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und nicht umsonst auf Griechisch heißt der Mensch &amp;quot;der Anthropos&amp;quot;. Wir sagen daher sogar Anthroposophie. Aber Anthropos ist: &amp;quot;der entgegen Gewendete&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Es ist alles umgekehrt, als es früher war&#039;&#039;&#039;. Sogar - kann man auch sagen - &amp;quot;der Aufständige&amp;quot;. Er lehnt sich jedenfalls auf gegen die Götter, so schön - irgendwo habe ich es eh gelesen - das &#039;&#039;&#039;Prometheus-Gedicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von Goethe&#039;&#039;&#039;, wie er schimpft da gegen den Zeus oben: &amp;quot;Und ich lasse mir nichts befehlen. Du hast das alles da unten, das Feuer, meinen Herd, das, was ich auf der Erde gemacht habe, was ich neu in die Erdentwicklung hineingebracht habe, das habe ich gemacht, nicht du. Und du brauchst dich jetzt da nicht aufblasen da oben. Und ich sitze hier unten und schaffe Menschen nach meinem Bilde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens, in der Genesis kommt das auch sehr schön vor. Wenn man ein bisschen weitergeht, gibt es ja dann bald die &#039;&#039;&#039;Geschichte mit Kain und Abel&#039;&#039;&#039;, Brudermord und so weiter, und es wird aber dem Adam und Eva ja dann noch ein Sohn geboren, als Ersatz sozusagen für den Kain, nämlich der Seth. Und das Interessante ist, dass der &#039;&#039;&#039;Seth entsteht nach dem Bilde Adams&#039;&#039;&#039;. Steht ganz deutlich drinnen. Ich habe jetzt die Bibel nicht bei mir liegen. Wenn ich&#039;s nicht vergess, kann ich&#039;s euch das nächste Mal vorlesen. Aber das Interessante ist, der Adam ist geschaffen nach dem Bilde, dem gemeinsamen Bilde, der Elohim. Es heißt so schön: &amp;quot;Lasst uns den Menschen nach unserem Bilde schaffen&amp;quot;, so heißt es ganz korrekt. Weil, da ist immer die Mehrzahl drinnen. Jetzt heißt es: &amp;quot;Der Seth wird geschaffen nach dem Bilde des Adam.&amp;quot;  Also, da ist schon ziemlich am Anfang der ganzen Geschichte eine deutliche Feinheit drinnen, die zeigt, es läuft anders, als es vorher gelaufen ist. Also, da wird der Mensch von Anfang an eigentlich, schon ziemlich von Anfang an, vorbereitet darauf neu zu gestalten die Welt. Er bestimmt. Und nicht: von oben irgendwo fließt es und man ist Befehlsempfänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und warum ich das jetzt seit 107 Vorträgen immer wieder betone, ist, weil das gerade jetzt in unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Wichtigste&#039;&#039;&#039; ist, es zu erkennen - und nicht zu verwechseln die Freiheit des menschlichen Ichs mit dem Egoismus. Nicht zu verwechseln: Jeder schaut nur auf sich selber, sondern im Gegenteil ein Bewusstsein davon bekommen, dass da eine &#039;&#039;&#039;Verantwortung&#039;&#039;&#039; da ist &#039;&#039;&#039;für die ganze Welt&#039;&#039;&#039;, weil in unserem Ich die Kraft drinnen liegt die Welt umzugestalten. Zu etwas Besserem, zu etwas Höherem, als es je sein könnte, und zwar im gemeinsamen Tun der Menschen miteinander. Es geht gerade nicht darum: &amp;quot;Na ja, dann ist einer, der Supermensch, der oberste Führer, der Supereingeweihte, der wird es jetzt machen.&amp;quot; Nein, es kommt auf den Beitrag jedes einzelnen Menschen an. vielleicht machen manche größere Beiträge, manche kleinere, ist egal, aber &#039;&#039;&#039;jeder Beitrag, der nicht gemacht wird, fehlt dem Ganzen&#039;&#039;&#039; - und jedes Menschen-Ich hat die Möglichkeit dazu beizutragen. Und wenn es das nicht tut, dann vergeudet es eigentlich die Möglichkeit, die ihm die Gottheit zugetraut hat. Dann habe ich eigentlich weder Vertrauen zu mir selbst noch zur Gottheit. Und in diesem Sinne wirkliches &#039;&#039;&#039;Ich-Vertrauen ist zugleich Gott-Vertrauen&#039;&#039;&#039;. Es ist ein und dasselbe. Und das brauchen wir heute ganz stark. Und wir leben nicht umsonst jetzt in so einer Zeit großer Herausforderungen; ich meine, schon die längste Zeit. Man schaue sich &#039;&#039;&#039;das ganze 20. Jahrhundert&#039;&#039;&#039; an: Da war mal die ganze erste Hälfte eine riesige Herausforderung, wo die Menschen eigentlich immer wieder vor die Situation gestellt waren, &#039;&#039;&#039;wirkliches Geist-Vertrauen zu haben&#039;&#039;&#039;, wirkliches Geist-Vertrauen zu haben. Ja, dann kam die zweite Hälfte: Wirtschaftswunder und die ganzen Dinge, wo es eigentlich darum ging zu bestehen gegen dieses &#039;&#039;&#039;Überwuchern des Materialismus&#039;&#039;&#039;, der einzieht überall. Wobei das ja nicht schlecht ist. Ich will jetzt nicht sagen, wir sollten ins Zelt oder in die Hütte oder in die Höhle gar zurückgehen - und wir dürfen keine Waschmaschine mehr haben und keinen Geschirrspüler mehr. Ich bin froh, dass ich meinen Geschirrspüler habe - ich sage es ganz ehrlich - und auch nicht die Wäsche jetzt im Fluss rumpeln muss. Das ist nicht der Weg in die Zukunft. Aber trotzdem hat das zunächst einmal den Effekt gehabt, dass sich die Menschen halt nurmehr mit diesen Dingen beschäftigt haben, das zu produzieren und sich an dem zu erfreuen. Es ist ja nett, aber alles andere ist ziemlich, wenn wir ehrlich sind, zumindest in unseren westlichen Kulturkreisen immer mehr zurückgestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=7984s Die Gegenwart  - ein Spiegel der altägyptischen Zeit 2:13:04] ===&lt;br /&gt;
Natürlich gab es immer wieder einzelne Menschen, aber wenn man es so denkt… Ja, &#039;&#039;&#039;Ägyptische Zeit&#039;&#039;&#039;, nicht dass man sie wiederholen soll, aber im Grunde war &#039;&#039;&#039;alles untergeordnet der geistigen Arbeit&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Auch… natürlich mussten dazu die Menschen ernährt werden, der Ackerbau hat auch zur geistigen Arbeit dazugehört, um das zu organisieren, aber im Grunde, ja, sie hatten die &#039;&#039;&#039;Pyramiden&#039;&#039;&#039;, sie hatten &#039;&#039;&#039;Palastbauten&#039;&#039;&#039;, schon, aber das waren eigentlich noch nicht in dem Sinn Prunkbauten, sondern da ging es darum, einfach einen &#039;&#039;&#039;Wohnort für die Götter&#039;&#039;&#039;, für das Göttliche auf Erden zu machen. Und für sich hat der Mensch was gebraucht zu essen, zu trinken, zu atmen. Atmen zu können, viel mehr schon nicht. Das hat die meisten Menschen betroffen - und zumindest in der Anfangszeit des Ägyptischen, wo es noch in seiner Reinheit funktioniert hat. Die haben ihren Goldschmuck und die Dinge, die sie hatten, nicht noch zum eigenen Prunk gehabt, sondern es war &#039;&#039;&#039;Zeichen der geistig-göttlichen Kraft&#039;&#039;&#039;, die durch sie spricht, wo sie wußten, sie sind als Eingeweihte, die einen wirklich beinharten &#039;&#039;&#039;Einweihungsweg&#039;&#039;&#039; durchgegangen sind - vor allem in den alten Zeiten. Und die, die wirklich übergeblieben sind dabei, die hatten dann auch entsprechende geistige Kräfte. Und ich habe das euch ja schon öfter auch erzählt, dass das auch starke &#039;&#039;&#039;körperliche Prüfungen&#039;&#039;&#039; beinhaltete. Es ging nicht darum, dass sie irgendwelche Rechenaufgaben oder was lösen mussten, später dann auch, aber das ist was anderes, weil, die &#039;&#039;&#039;ägyptische Einweihung&#039;&#039;&#039; ist in Wahrheit erst &#039;&#039;&#039;eine Einweihung ins Denken&#039;&#039;&#039;, das die meisten noch nicht hatten, aber es sollte am Ende rauskommen, dass sie so etwas Ähnliches entwickelt haben - ein vernünftiges logisches Denken, wie es dann später, so richtig eigentlich erst in der griechisch-lateinischen Zeit, kommt, sodass sie dann organisieren konnten das Reich und dergleichen. Aber damit sie bis dorthin gekommen sind, mussten sie einmal schwere körperliche Prüfungen machen und durch diese Prüfungen eigentlich etwas von der &#039;&#039;&#039;Weisheit, die im Willen, der sich in unserem Organismus entfaltet&#039;&#039;&#039;, eigentlich drinnen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;unser physischer Leib ist das Weiseste&#039;&#039;&#039;, was man sich nur vorstellen kann. &#039;&#039;&#039;Am wenigsten weise ist unser Astralisches&#039;&#039;&#039;, das ist noch sehr wenig weise, obwohl wir aus dem Kosmos der Weisheit kommen und etwas mitgenommen haben, aber da haben halt die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; durch die luziferische Versuchung sehr stark reingespielt - und dann kommen die Ahrimandln noch, die den Ätherleib angreifen, ganz besonders, also, da auch noch alles, was &#039;&#039;&#039;lebendiges Denken&#039;&#039;&#039; sein könnte - auch noch &#039;&#039;&#039;ruiniert&#039;&#039;&#039;. Also, da sind wir dann ziemlich abgestürzt. Aber im physischen Leib ist die größte Weisheit drinnen. Und gerade die ägyptischen Eingeweihten, also eben die Pharaonen, die Priesterschaft und so weiter, aber die Pharaonen am Anfang ganz besonders, die mußten schwerste körperliche Prüfungen durchmachen. Und &#039;&#039;&#039;das hat bewirkt, dass sie etwas von der Weisheit mitnehmen konnten&#039;&#039;&#039;. Und das gab ihnen überhaupt erst die Kraft, dass sie, wenn sie dann wirklich in den todesähnlichen Schlaf versetzt wurden, dann mit der genügenden Wachheit etwas herunterbringen konnten und berichten konnten davon - und das so herunterbringen konnten, dass es &#039;&#039;&#039;dienlich war, das ganze Reich zu ordnen in weisheitsvoller Weise&#039;&#039;&#039;. Das ist was Großes, aber wir sollten uns heute, jetzt, eben das, was damals noch ganz aus dem Körperlichen herausgeholt wird, jetzt ganz bewusst aus dem Geistigen holen. Also: &amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm gegeben sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=8255s Unser Bewusstseinsseelenzeitalter - unsere wichtigsten Aufgaben und unsere große Verantwortung 2:17:35] ===&lt;br /&gt;
Damit lassen wir es gut sein - für heute. Ich habe das Gefühl, es wird noch eine lange Geschichte, obwohl wir schon ziemlich gegen Ende der Apokalypse - theoretisch - sind, der Kapitel nach, aber &#039;&#039;&#039;wir brauchen ein unheimliches Rüstzeug,&#039;&#039;&#039; um jetzt eben anzutreten vor allem &#039;&#039;&#039;gegen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; - und da heißt es wirklich,  gegen sie antreten in gewisser Weise, nicht sie zu zerstören, das wird uns nicht gelingen, aber uns ganz klar zu trennen von ihnen. Und sie werden noch…  Und wo es notwendig ist, vielleicht sogar sie, für sie unwissentlich, einzuspannen für die Zwecke, wo sie noch brauchbar sind, so wie es die Gottheit am Anfang schon gemacht hat, also ihnen sozusagen &#039;&#039;&#039;den richtigen Platz zuzuweisen&#039;&#039;&#039;: Wenn ihr schon in unserem Kosmos herumgeistert, sozusagen, dann tut wenigstens die Sachen, die uns auch nützen. Aber wir können sie nicht bekehren, aber wir können zumindest versuchen sie an den richtigen Platz zu stellen. Das ist nicht ein sie betrügen. Wenn sie das nicht durchschauen, ist es ihr Pech. Aber wir stellen sie, und das Recht dazu haben wir, sie an den Platz, der am günstigsten ist für unsere Entwicklung unseres Kosmos. Da jetzt wirklich die soratischen Wesenheiten zu fördern, damit sie auch weiterkommen, das wird nicht funktionieren. Die &#039;&#039;&#039;können auch durch die größte Liebe nicht erlöst werden&#039;&#039;&#039;. Jedenfalls &#039;&#039;&#039;nicht von uns Menschen&#039;&#039;&#039;. Wie das alles in der Zukunft einmal ausschaut? Keine Ahnung. Weiß ich nicht. Es ist alles offen, aber das ist jedenfalls jetzt einmal das, was wir überschauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;die anderen Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; hätten wir eigentlich oder haben wir im Grunde… Aus unserem Ich heraus, sollten wir uns die &#039;&#039;&#039;Pflicht&#039;&#039;&#039; machen, sie &#039;&#039;&#039;zu erlösen&#039;&#039;&#039; - so gut wir es können. Weil, sie sind für uns in diese Position gegangen und sie leiden, also namentlich die ahrimanischen und asurischen Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;sie leiden gewaltig&#039;&#039;&#039; unter dieser Aufgabe. Immer wieder. Immer wieder. Und sie haben in gewisser Weise ja recht: &#039;&#039;&#039;Wir sind die Ursache dafür&#039;&#039;&#039;, ich will nicht sagen Schuld daran, es gehört zur Entwicklung dazu, aber wir schulden ihnen auch etwas. Und ich denke, auch das ist jetzt in unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, jetzt, wo wir ein Jahrhundert, über ein Jahrhundert schon weiter sind mit Beginn der Anthroposophie, wo wir beginnen können das zu durchschauen, uns noch mehr bewusster zu werden: Es geht nicht mehr nur um den Kampf gegen sie. Wir müssen natürlich Stopp sagen, wenn sie übergriffig werden, aber wir sollten immer mehr einbeziehen, sie leiden auch für uns, damit wir uns entwickeln können. Wir sind ihnen etwas schuldig, was letztlich zu ihrer Erlösung führen kann. Und je mehr wir diesen Gedanken uns zu eigen machen können, &#039;&#039;&#039;umso mehr kommen wir mit unserer Entwicklung weiter&#039;&#039;&#039;. Ich meine, die erste Stufe ist sicher einmal abblocken, wo sie uns stören in unserem Weg und uns aus dem Weg schubsen wollen. Das ist zwar ihre Aufgabe, aber natürlich ist es schlecht, wenn wir sie dann wirklich schubsen lassen. Im Grunde fangen wir schon dort an, sie zu erlösen, wo wir verhindern, dass das ihnen gelingt. Und wir bringen sie dann ein Stückchen, ein Schrittchen näher ihrer Erlösung. &#039;&#039;&#039;Im Endeffekt werden sie irgendwann einmal merken&#039;&#039;&#039;, okay, da sind so und so viele Menschen, bei denen ist es uns gar nicht gelungen, sie von ihrem Weg abzubringen - und &#039;&#039;&#039;genau das war unsere Aufgabe&#039;&#039;&#039;, sie so stark zu machen, dass sie uns widerstehen können. Und dann wird irgendwann der Groschen fallen. Dann wird irgendwann der Groschen fallen. Und das ist eigentlich der Weg zur ihrer Erlösung. Es ist interessant, dass &#039;&#039;&#039;trotz dieser immensen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die die ahrimanischen Wesenheiten haben - oder auf andere Weise auch natürlich die luziferischen Wesenheiten und die asurischen sowieso - &#039;&#039;&#039;dass sie solche scheinbar simplen Dinge nicht durchschauen können&#039;&#039;&#039;. Das ist ihr blinder Fleck. Sie sind… sie leben, namentlich die Asuras und die ahrimanischen Wesenheiten, in gewisser Weise in einem &#039;&#039;&#039;Reich der Finsternis&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gewisse Dinge, die wir mit Leichtigkeit oder halbwegs mit Leichtigkeit sehen können, für die sind sie komplett blind. Und die &#039;&#039;&#039;Erlösung heißt, irgendwann einmal ihnen die Augen zu öffnen, was sie damit eigentlich Großes bewirkt haben&#039;&#039;&#039;, wenn wir dafür sorgen, dass wir nicht abstürzen in ihr Reich, sondern dass wir stärker geworden sind. Und dass wir ihnen dann irgendwann die Hand reichen können: Ihr habt uns geholfen. Aber wie gesagt, übergriffig werden, dürfen sie nicht. &#039;&#039;&#039;Wir müssen aufpassen, dass es ihnen nicht gelingt, uns in die falsche Bahn zu ziehen&#039;&#039;&#039;, weil dann gehen wir durch den Abfluss hinunter ins soratische Reich, letztlich, und das ist nicht die Aufgabe der Widersacher, uns dorthin zu führen. Nur, die Gefahr besteht sehr wohl. Je weniger es uns gelingt, sie zu erlösen, desto mehr kommen sie, ich sage es jetzt halt bildhaft, ins &#039;&#039;&#039;Schwerefeld dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und jetzt, von der Erdentwicklung an über das Neue Jerusalem bis zur Neuen Venus hin, fällt die &#039;&#039;&#039;Entscheidung&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;sie fällt für uns, sie fällt aber auch für die luziferischen, ahrimanischen, asurischen Wesenheiten - und für die regulären Hierarchien auch&#039;&#039;&#039;. Weil, wenn das scheitern würde, dann ist es eine &#039;&#039;&#039;Katastrophe unglaublichen Ausmaßes!&#039;&#039;&#039; Dann ist ein ganzer riesiger Schöpfungszyklus, der über sieben kosmische Entwicklungsstufen geht, einfach gescheitert. Das zu ahnen zu beginnen, irgendwo zu ahnen zu beginnen - von mehr können wir eh gar nicht reden. Aber das ist uns möglich in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, und ich hoffe, dass wir bald und immer mehr Menschen etwas davon zu ahnen beginnen - ob alles jetzt schon ganz richtig ist, was wir davon finden, ist ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, wieder &#039;&#039;&#039;ein Stückchen weiterzukommen in der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; dessen, weil, dann gehen wir Schritte in die richtige Richtung. Weil, den Weg deuten wir an - und alle anderen positiven geistigen Kräfte helfen uns dabei, unterstützen uns, wenn wir die Richtung anweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=8724s Ausklang 2:25:24] ===&lt;br /&gt;
Kater, das ist unhöflich, das Hinterteil dem Publikum zu zeigen. Aber das damit zum Ausdruck bringen: Es ist aus jetzt. Meine Lieben, es ist spät genug. Heut ist&#039;s wieder sehr lang geworden. Nehmt halt diese Gedanken mit, die uns, glaube ich, irgendwie bewegen können gemeinsam in dieser Zeit. Also, mich bewegen sie auf jeden Fall. Und &#039;&#039;&#039;es ist die Zeit angetan, dass wir manchen Dingen ins Auge schauen, wacher, bewusster ins Auge schauen, denen wir vielleicht im letzten Jahrhundert noch nicht so wach ins Auge schauen konnten&#039;&#039;&#039;. Immerhin sind wir ein bisschen weiter in der Zeit vorgerückt, und die Zeit mahnt uns etwas zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke..... Gute Nacht. &#039;&#039;Gute Nacht&#039;&#039;. Genau. Und gute Nacht, meine Lieben.. Ich schaue wieder auf die Perspektive, dass ich euch sehe jetzt. Danke. &#039;&#039;Gute Nacht&#039;&#039;. Gute Nacht, meine Lieben. Schlaft gut und danke bei allen, die beim Livestream dabei waren. Ich verabschiede mich von euch. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_107._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=914</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-28T12:19:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Schlüsselwörter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Die Rolle der Widersacher in der kosmischen Entwicklung des Menschen zum Schöpferwesen mit der Ich-Kraft des Christus und das mögliche Scheitern eines ganzen Kosmos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[#Begrüßung und 3. Wochenspruch am 3. Mai 2022 0:00:34|3. Wochenspruch: über unser kleines ich hinauswachsen]], [[#Begrüßung und 3. Wochenspruch am 3. Mai 2022 0:00:34|Grundbotschaft der Apokalypse]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Vom Kosmos der Weisheit über den Kosmos der Freiheit zum Kosmos der Liebe: Alter Mond - Erde - Neues Jerusalem 0:06:30|das oberste Naturgesetz auf dem Neuen Jerusalem ist das Prinzip der Liebe]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Vom Kosmos der Weisheit über den Kosmos der Freiheit zum Kosmos der Liebe: Alter Mond - Erde - Neues Jerusalem 0:06:30|der Alte Mond war am Ende der Kosmos der Weisheit]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Vom Kosmos der Weisheit über den Kosmos der Freiheit zum Kosmos der Liebe: Alter Mond - Erde - Neues Jerusalem 0:06:30|der naturwissenschaftliche Weg führt zum Erkennen der Zusammenhänge zwischen Leben auf der Erde und Kosmos]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Vom Kosmos der Weisheit über den Kosmos der Freiheit zum Kosmos der Liebe: Alter Mond - Erde - Neues Jerusalem 0:06:30|Lernen aus Versuch und Irrtum]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Einseitige Landwirtschaft: Ein Fallstrick auf unserem Weg 0:12:05|Irrtum Landwirtschaft in der Gegenwart]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbunden mit der Erde: Der Christus und die Kraft der Liebe 0:16:11|das Wesen des Geistes ist Verschenken]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbunden mit der Erde: Der Christus und die Kraft der Liebe 0:16:11|der Christus ist der Weltenschöpfer]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Von der makrokosmischen Ich-Kraft des Christus zur Ich-Kraft des Menschenindividuums 0:23:33|das Menschen-Ich und der Christus]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Verbindung mit der Sternenwelt 0:26:42|der Mensch und die Sternenwelt]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Verbindung mit der Sternenwelt 0:26:42|Weltenmitternachtsstunde]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit unserem individuellen Sternensystem zusammen arbeiten wir zwischen Tod und neuer Geburt alle gemeinsam an Natur und Kosmos 0:29:58|die Zukunft ist nicht vorhersehbar]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Sterne%20und%20Planeten%20-%20aus%20astronomischer%20und%20aus%20geisteswissenschaftlicher%20Sicht%200:33:33|Entwicklungstempo auf Planeten und Sternen]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Erde - unser Schicksal und unser Weg in die Freiheit 0:37:47|der Mensch muss immer wieder neu beginnen]] - die Trinität hat ihre Allmacht aufgegeben und den Entwicklungsweg in die Hände des Menschen gelegt - der Mensch in seiner Auseinandersetzung und seiner Verantwortung gegenüber den Widersachern - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser Kosmos - Entwicklungsstätte geistiger Wesenheiten 0:58:42|die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Wesenheiten sind die von der Trinität eingesetzten regulären Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Ahrimanische und asurische Wesenheiten im Soge der soratischen Kräfte 1:04:56|die soratischen Kräfte stehen außerhalb des Einflusses der Trinität]] - auch die soratischen Kräfte tragen zu unserer Entwicklung bei - zurückgebliebene Wesenheiten - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Verführung zur perfekten Welt ohne Zukunft 1:19:58|das soratische Reich und die 8. Sphäre]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Schicksal des Menschen ist es, immer wieder neu zu beginnen 1:24:46|Schöpfen geht nur durch Neubeginn]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Mensch wartet lange - erst spät verdichtet er sich zum Betreten der Erde 1:41|Adam Kadmon]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Die%20Gegenwart%20-%20ein%20Spiegel%20der%20alt%C3%A4gyptischen%20Zeit%202:13:04|altägyptische Zeit im Spiegel der Gegenwart]]  - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser Bewusstseinsseelenzeitalter - unsere wichtigsten Aufgaben und unsere große Verantwortung 2:17:35|die mögliche Katastrophe des Scheiterns]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser Bewusstseinsseelenzeitalter - unsere wichtigsten Aufgaben und unsere große Verantwortung 2:17:35|das Schlüsselkriterium Erkenntnis]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Film ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt107. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://youtu.be/4wDVwnssv4c]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 107. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription des 107. Vortrags (von Ghislaine und Susanne am 15. Mai 2022)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=34s Begrüßung und 3. Wochenspruch am 3. Mai 2022 0:00:34] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben! Ich begrüße euch ganz herzlich zum 107. Vortrag zur Apokalypse. Und zum Einstieg gibt es den 3. Wochenspruch. Der setzt jetzt unseren Höhenflug fort. Wir gehen ja jetzt so langsam immer mehr hinaus mit unserer Seele und verbinden uns mit dem Geistigen draußen. Also, 3. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Weltenall,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst vergessend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Urstands eingedenk,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen wachsend Ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir, befreiend mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Eigenheiten Fessel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergründe ich mein echtes Wesen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, worüber wir schon so oft gesprochen haben, unser wirkliches Ich ist nicht dadrin - also nicht immer reinbrüten - sondern einfach sich verbinden mit der Außenwelt, schauen, was an Geistigem drinnen wirkt. Das heißt: &#039;&#039;&#039;Wie spricht die Außenwelt zu mir?&#039;&#039;&#039; Ein bisschen darauf warten, dass sie verständig zu mir spricht, es braucht oft ein bisschen Zeit, manchmal ist es noch unverständlich - aber weil wir die Sprache der Welt draußen noch so wenig können; aber mit der Zeit kommt vielleicht doch ein bisserl was. Und dann merken wir, dass unser Ich eigentlich in dieser ganzen… in dem Ganzen, was uns von außen entgegenkommt, eigentlich in seiner Realität drinnen ist. Darum überhaupt haben wir die Möglichkeit, auch ein bisschen was zu verstehen, von der Außenwelt, das zu erfassen, es zu erkennen, das Wesen zu uns sprechen zu lassen, weil es gleicher Art ist wie unser Ich. Und dazu muss man aber &#039;&#039;&#039;loslassen&#039;&#039;&#039; immer bissl &amp;quot;&#039;&#039;&#039;der Eigenheiten Fessel&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Also &#039;&#039;&#039;das, was unser Ego ausmacht&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ich bin das, ich hab das, ich brauche das, und so weiter&amp;quot;. Das müssen wir ein bisschen vergessen und ein bisschen größer denken, sozusagen. Aber das liegt in uns drin. Es liegt in jedem Menschen drin. Also wir haben Grund zur Hoffnung, dass das doch auch immer besser mal funktionieren könnte. Wenn wir das nicht hätten, könnte man das Ganze eh vergessen, die Geschichte. Dann wäre es fürchterlich. Aber in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;je mehr wir mit dem Bewusstsein uns verbinden mit der Welt&#039;&#039;&#039;, mit den Menschen um uns, aber auch mit den Tieren, mit der Natur draußen, umso mehr &#039;&#039;&#039;bekommen wir durch unser Ich die Inspirationen&#039;&#039;&#039;, die Intuitionen, vielleicht sogar, wie wir damit umgehen können und einfach beweglicher werden, merken, wieviel größer eigentlich das ist, was durch unser Ich hereinkommen kann -unser wirkliches Ich - als das, was in unserem kleinen Ego drinnen steckt. Da heißt es halt immer: &amp;quot;Ach, ich bin der Meinung und der Überzeugung. Nein, das ist nicht richtig, was du sagst.&amp;quot; Beweglich werden, offen werden, einfach, sozusagen, die &#039;&#039;&#039;kleinen engen Grenzen sprengen&#039;&#039;&#039;. Und man kommt interessanterweise immer mehr zu sich, zu seinem wirklichen Ich. Also, man verliert nicht was, sondern man bekommt dazu. Aber natürlich trotzdem brauchten wir das Ego und brauchen es immer noch, um uns einmal als eigenständiges Wesen bewusst zu werden. Wir sind was anderes - trotz allem - als die anderen. Aber das schließt nicht aus, dass wir uns verbinden können mit den anderen. Das heißt, die Impulse, die Impulse der anderen, die Impulse der Tierwelt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es ist gerade mein Kater, nicht durchs Bild, aber durch die Wohnung gedüst, gehört auch dazu, der ist skeptisch offensichtlich zu dem, was ich sage…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also &#039;&#039;&#039;über uns hinauszuwachsen&#039;&#039;&#039;, über unser kleines ich hinauszuwachsen und dadurch erst so richtig zu sich selbst zu kommen. Das ist ja eigentlich die &#039;&#039;&#039;Grundbotschaft auch der Apokalypse&#039;&#039;&#039;, mit der wir uns beschäftigen. Nicht wahr, es heißt, die Apokalypse Jesu Christi, das heißt eigentlich: Enthüllung Jesu Christi oder des Wesens Jesu Christi. Und der große Nachsatz ist, dass damit verbunden ist die Enthüllung des Ichs überhaupt. Weil, im Ich lebt der Christus, stellt sich uns zur Verfügung - und wir haben, wir teilen die gleiche Kraft mit ihm. Wir müssen nur etwas lernen, mit dieser Kraft umzugehen. Wir sind halt erst ganz am Anfang. &#039;&#039;&#039;Wir haben eigentlich eine riesige Quelle in uns&#039;&#039;&#039;, eine unerschöpfliche Quelle, aber wir müssen erst einmal registrieren, dass wir sie haben. Und dann müssen wir lernen, mit ihr tätig zu werden. Der Wert unseres Ichs, der wächst immer mehr dadurch, dass wir aus diesem Ich heraus wirklich jetzt Taten setzen, die Welt verändern, Impulse in die Welt hineingeben, &#039;&#039;&#039;unseren Beitrag geben, den wirklich nur jeder selbst geben kann&#039;&#039;&#039; - und jeder auf unverwechselbare Weise, wofür kein anderer einspringen, kann im Grunde. Ja, ein anderer kann es halt anders machen und kann insofern einspringen, dass er eine andere Lösung findet dafür. Aber - &#039;&#039;irgendwo ist jetzt ein bisschen ein Geräusch, danke, dass es wieder weg ist&#039;&#039; - ja, also zu uns finden. 3.Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Weltenall,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst vergessend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Urstands eingedenk,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen wachsend Ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir, befreiend mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Eigenheiten Fessel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergründe ich mein echtes Wesen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort geht es also hin, das ist unser Dauerthema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=390s Vom Kosmos der Weisheit über den Kosmos der Freiheit zum Kosmos der Liebe: Alter Mond - Erde - Neues Jerusalem 0:06:30] ===&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte heute ein bisschen fortsetzen, aufgreifen, &#039;&#039;&#039;vertiefen, was im letzten Vortrag gesagt wurde&#039;&#039;&#039;. Wir haben eine ganze Menge angerissen das letzte Mal. Eines der letzten Dinge war, dass ich davon gesprochen habe, dass der Mensch also eben &#039;&#039;&#039;die ganze Natur letztlich verwandeln&#039;&#039;&#039; soll, dass die Erde darauf angewiesen ist; dass es also falsch ist, zu glauben, die Erde wäre besser dran, wenn es uns nicht gäbe. Sondern: Ihre Zukunft liegt ganz stark in den Impulsen, die wir in die ganze Natur, das heißt ins Tierreich, ins Mineralreich, ins Pflanzenreich, geben können. Und das wird sogar dann noch die fernere Zukunft bestimmen, nämlich das, was einmal aus unserer Erde werden wird, was in der Apokalypse genannt wird: Das &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, also eigentlich eine &#039;&#039;&#039;komplett neu gestaltete Welt&#039;&#039;&#039;, die auch andere innere Gesetzmäßigkeiten haben wird als die Welt jetzt - also bis in die Naturgesetze hinein, wo, ja, man könnte sagen, &#039;&#039;&#039;das oberste Naturgesetz das Prinzip der Liebe&#039;&#039;&#039; ist, dass eine tätige Kraft einfach von Haus aus vorhanden sein wird. Das ist jetzt noch nicht so wirklich der Fall. Wir sind jetzt dabei, so langsam uns das zu erringen. Ich meine, was wir mitbekommen haben, so als Erbe von der vorhergehenden, der Erde vorangegangenen Entwicklung ist einerseits sehr viel Weisheit, also &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kosmische Vorgängerstufe der Erde, was Rudolf Steiner den Alten Mond nennt, war am Ende seiner Entwicklung der Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039;. Und das ist die Weisheit, die uns heute in der Natur überall entgegenkommt: im weisheitsvollen Bau der Pflanzen, der Tiere, des Menschen, jedes Knöchelchen, das drinnen ist, jeder Zelle, die drinnen ist. Es sind ja Wunderwerke eigentlich, die drinnen sind. Und die alle leben aus der Weisheit, &#039;&#039;&#039;aus der schöpferischen Weisheit&#039;&#039;&#039;, die im vergangenen Kosmos eben auf diesem Alten Mond, langsam, langsam herangereift ist. Dieser &#039;&#039;&#039;Alte Mond&#039;&#039;&#039; war über weite Strecken noch sehr wenig weisheitsvoll gebildet, das mußte sich erst langsam entwickeln. Und diese Weisheit besteht vor allem darin, dass  - wie soll ich sagen - ein großer Einklang, ein Zusammenklang ist, jetzt auch zwischen unseren irdischen Erscheinungen und den kosmischen Erscheinungen. Also, &#039;&#039;&#039;Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039;, das Wort Kosmos spielt da auch eine ganz große Rolle. Also die Weisheit besteht, dass eigentlich der ganze Kosmos eine innere, gesetzmäßige Abstimmung hat, die eben ermöglicht, dass &#039;&#039;&#039;dieser ganze weisheitsvolle Bau, der in der ganzen Natur drinnen&#039;&#039;&#039; ist, der &#039;&#039;&#039;im menschlichen Körper drinnen ist&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bau der Sterne drinnen ist&#039;&#039;&#039;  - und es gibt Billiarden von Sternen da draußen - die diesen Reichtum ermöglicht, auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das ist auch etwas ganz Charakteristisches da: Der Alte Mond, also dieser Kosmos der Weisheit, hat die Grundlage gelegt dafür, dass dieser Erdenkosmos, den wir jetzt haben, dass er diesen ungeheuren Reichtum hat - jetzt nicht finanziellen Reichtum, von dem rede ich nicht, sondern von der Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten, die praktisch unbegrenzt sind und die man überall findet. Und täglich entdeckt man im Grunde etwas Neues, kann man etwas Neues entdecken. Und selbst die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039; ist heute immer mehr dabei zu erkennen, wie auch &#039;&#039;&#039;das Leben auf der Erde mit den kosmischen Tatsachen zusammenhängt&#039;&#039;&#039;. Und da wird auch auf rein &#039;&#039;&#039;naturwissenschaftlichem Weg&#039;&#039;&#039; in naher Zukunft noch sehr, sehr viel mehr gefunden werden. Es vergeht da wirklich kaum ein Monat oder ein Jahr, wo nicht bahnbrechende neue Entdeckungen sind, was sich im Kosmos alles abspielt und welche Bedeutung das für unser Leben auf der Erde hat. Auch, interessanterweise, wenn man sich jetzt das aus der anthroposophisch-geisteswissenschaftlichen Perspektive betrachtet, eben auch, welche &#039;&#039;&#039;große Bedeutung die Widersacherkräfte haben&#039;&#039;&#039;, also insbesondere die luziferischen, die ahrimanischen, die asurischen Kräfte. Natürlich sind sie auch eine &#039;&#039;&#039;stetige Herausforderung&#039;&#039;&#039; für uns, weil sie uns immer dazu verleiten, &#039;&#039;&#039;dass die ganze Sache schief geht&#039;&#039;&#039;. Und wir haben auch schon davon gesprochen, unser Erdenkosmos hat noch ein weiteres Privileg, nämlich dass wir als Menschen ununterbrochen irren können - und aber wieder lernen können aus den Fehlern, die wir machen, und gerade dadurch uns und damit aber auch den ganzen Erdenkosmos weiterentwickeln. Also das ist da - wie soll ich sagen - &#039;&#039;&#039;lernen aus Versuch und Irrtum&#039;&#039;&#039;, irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=725s Einseitige Landwirtschaft: Ein Fallstrick auf unserem Weg 0:12:05] ===&lt;br /&gt;
Am meisten irren wir dort, erfahrungsgemäß, wo wir glauben, wir haben einen ganz sicheren logischen Plan dafür, wie wir die Zukunft gestalten müssten. Der &#039;&#039;&#039;Plan ist logisch und wunderbar&#039;&#039;&#039;, da gibt es gar nichts zu rütteln dran. Nur, die Wirklichkeit hält sich nicht dran. Also, immer wo wir zu streng planen und zu... geraten wir zu sehr in &#039;&#039;&#039;eine Einseitigkeit&#039;&#039;&#039; hinein. Und dagegen wehrt sich eigentlich die ganze Natur. Der &#039;&#039;&#039;ganze Kosmos wehrt sich immer gegen Einseitigkeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist etwas, was wir gerade in dem Jahrhundert an vielen Punkten zu wenig beachtet haben- und mittlerweile das auf dem Silbertablett oder ich weiß nicht, auf dem eisernen Tablett oder einem sonstigen Tablett serviert bekommen, einfach als gravierende Fehler, die wir damit gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Landwirtschaft&#039;&#039;&#039;. Lauter riesige Monokulturen. Was machen sie? Ruinieren den Boden. Sie zerstören die Vielfalt der anderen Arten, weil, die werden einfach gar nicht mehr angebaut. Aber &#039;&#039;&#039;eine Zeit lang funktioniert es&#039;&#039;&#039; supertoll, etwa Hochzüchtung von Hochertragssorten und so. &amp;quot;Ja, damit werden wir den Hunger in der Menschheit ausradieren.&amp;quot; Hat einige Jahre, vielleicht Jahrzehnte, scheinbar funktioniert, dass tatsächlich halt mehr Lebensmittel produziert wurden, die dann meistens eh nicht dort angekommen sind, wo man es gebraucht hat - das war schon das Erste - aber mittlerweile stellt sich immer deutlicher heraus, dass man innerhalb kurzer Zeit eigentlich ein Potenzial verbrannt hat, vernichtet hat, wo es eigentlich über einen viel größeren Zeitraum sich gesünder entwickeln würde. Und da muss man schleunigst hinschauen. Es ist mittlerweile ganz klar, selbst mit nüchternster materialistischer Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;dass die Natur Vielfalt braucht&#039;&#039;&#039;. Und dass das nicht geht. Im Grunde müsste jedes Feld anders sein. Und anders behandelt werden. Und wenn es nur einen Kilometer daneben liegt, ist es schon ganz anders, irgendwo. Und das heißt, man bräuchte Menschen, die eine Empfindung dafür haben. Was braucht mein Boden? Heute haben wir &#039;&#039;&#039;Australien&#039;&#039;&#039;, zum Beispiel. &#039;&#039;&#039;Amerika&#039;&#039;&#039; genauso, aber Australien ganz besonders. &#039;&#039;&#039;Riesige Anbauflächen&#039;&#039;&#039;, die sind, da sieht man das Ende dieser Anbauflächen nicht. Das ist… kilometerweit geht es. Und dort fahren &#039;&#039;&#039;riesige Maschinen, da sitzt nicht mal mehr ein Mensch drinnen&#039;&#039;&#039;. Die sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
automatisch gesteuert. Und die, die beackern den Boden, die sähen, die ernten, die machen alles, was sie tun. Ja, also das sogenannte autonome Fahren. Also, im Straßenverkehr ist das noch ein bisschen problematisch, aber auf den Feldern wird es mittlerweile komplett eingesetzt. Satelliten gesteuert, GPS - und fahr dahin. Was kann dort passieren? Endlose Geraden, wo das hinfahrt, dann dreht er halt um und fahrt wieder zurück. Aber damit wird immer mehr der &#039;&#039;&#039;Mensch getrennt&#039;&#039;&#039; von dem, was eigentlich da passiert im Boden, was angebaut wird, wie die &#039;&#039;&#039;Lebenskräfte dezimiert&#039;&#039;&#039; werden; das Verständnis dafür wird ruiniert eigentlich dadurch. Ja, man kann natürlich Massenproduktion damit machen, aber das wird die Welt nicht retten. Es wird auch das nicht den Hunger in der Welt retten, also auslöschen. Das ist ein Irrglaube, das sind alles so &#039;&#039;&#039;kurzfristige Lösungen&#039;&#039;&#039;, die eine kurze  Zeit lang scheinbar funktionieren - und dann in sich zusammenbrechen, weil sie die Natur zerstören. Also, was wir brauchen, sind wirklich wieder viel &#039;&#039;&#039;mehr Menschen, die auch mit dem Boden&#039;&#039;&#039;, der bebaut wird, vertraut sind, die eine Beziehung, &#039;&#039;&#039;eine innere, eine seelische, eine geistige Beziehung aufnehmen&#039;&#039;&#039;. Aber heute viel bewusster als es früher war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=971s Verbunden mit der Erde: Der Christus und die Kraft der Liebe 0:16:11] ===&lt;br /&gt;
Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;in alten Zeiten&#039;&#039;&#039;, die Bauern haben - wie soll ich sagen - ein Instinkt dafür gehabt. Man kann es wirklich Instinkt nennen, also ein unbewusstes Wissen, was halt zu tun ist. Im richtigen Moment das Richtige zu tun: &amp;quot;Keine Ahnung, wie und warum und wieso, aber ich weiß, jetzt muss ich das machen. Punkt.&amp;quot; Das war früher, das ist heute kaum mehr, weil die Menschen also entfremdet sind dem Boden. Also, was wir bekommen müssen, ist namentlich wieder ganz &#039;&#039;&#039;starke Beziehung zu dem Boden, zur Erde selbst&#039;&#039;&#039;, zu der Erde, &#039;&#039;&#039;mit der sich der Christus verbunden hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt doch dieses schöne Christus Wort: &amp;quot;Wer meint Brot isset, der tritt mich mit Füßen.&amp;quot; So ungefähr die Übersetzung. Das klingt für die meisten höchst mysteriös. Was heißt das? Es heißt nichts anderes, als dass der Christus mit der Erde verbunden ist, sich verbunden hat. Durch das &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; ist sozusagen die ganze Erde seine Wohnstatt geworden, und die Erde zu pflegen heißt ja, mit dem Christus zusammenzuarbeiten. Mit dem Christus, der zugleich in unserem Ich wirksam werden kann, wenn wir es wollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;die ganze Fülle der Christuskraft&#039;&#039;&#039; kann durch unser Ich tätig werden einerseits und ist andererseits in der Erde tätig. Und das muss zusammenkommen. Das ist das Wichtige. Dann wird die Erde zu dem werden, was sie werden soll, nämlich Vorbereitung dafür, dass dann die &#039;&#039;&#039;nächste kosmische Inkarnation&#039;&#039;&#039; unser Erde, dieses &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, dass das eine Welt wird, in der die &#039;&#039;&#039;Liebe Naturgesetz&#039;&#039;&#039; ist. Liebe ist nämlich etwas.  Es ist sehr viel mehr als ein bloßes Gefühl oder Emotion, gerade sowas. Das verbindet sich damit, natürlich. Also Liebe, ohne dass ich etwas spüre dabei, das wäre auch komisch. Aber es ist viel mehr. &#039;&#039;&#039;Liebe ist lebensspendende, lebenserweckende Kraft&#039;&#039;&#039;. Und das wird das Grundgesetz dieses Neuen Jerusalems oder des Neuen Jupiter - wie es Rudolf Steiner auch nennt - sein. Dass alles, was in der Natur passiert, darauf beruht, dass ein Wesen dem anderen Leben spendet. Dass Lebenserweckung das &#039;&#039;&#039;Grundprinzip&#039;&#039;&#039; eigentlich ist. Dass ein Lebewesen seine Lebenskraft hinopfert, sodass es Anregung für das Leben in dem anderen Wesen wird. Aber das &#039;&#039;&#039;Hinopfern ist nicht ein Hergeben&#039;&#039;&#039; im Sinne von &amp;quot;ich habe jetzt weniger&amp;quot;, sondern genau &#039;&#039;&#039;das Gegenteil:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Je mehr ich davon herschenke, desto mehr Lebenskraft entsteht in mir&#039;&#039;&#039;. Es ist das ganz große Prinzip der Liebe. Rudolf Steiner vergleicht es schon mal damit: Stellt euch ein Glas Wasser vor. Wenn ihr ein normales Glas Wasser umschüttet, meinetwegen meins da &#039;&#039;(deutet auf ein Glas Wasser)&#039;&#039;, dann ist es leer nachher. Oder es ist zumindest weniger drinnen und ich habe eine Überschwemmung da. Wenn jetzt das Glas mit dem Inhalt ein Bild für die Liebe ist, dann wird das Glas, je mehr ich es ausgieße, immer voller, immer voller, na ja, je mehr ich etwas an geistiger Kraft - nämlich dort ist die Quelle auch dieser Lebenskraft - je mehr ich geistige Kraft verschenke. Und &#039;&#039;&#039;Verschenken ist das Wesen des Geistes&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst verschenken und mit jedem, mit jeder Tat des sich Verschenkens, wird meine Kraft verschenken zu können, immer größer. Das heißt, meine &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft wächst&#039;&#039;&#039; immer mehr. Es ist das gleiche Prinzip, das der Christus in sich hat. Diese Kraft liegt in unserem Ich genauso drinnen. Nur, in Realität sehen wir es dann, wenn wir das wirklich tun. Also, wir haben es potenziell, diese Fähigkeit, aber &#039;&#039;&#039;wir müssen anfangen, es zu tun&#039;&#039;&#039;, sonst ist es noch nicht Realität geworden. Also das heißt, wir haben unser Ich noch lang nicht voll ausgeschöpft, da werden wir sehr weit brauchen, weil ein wirkliches Ich erschöpft sich nie, sondern es wird reicher und reicher an seinen Schaffensmöglichkeiten, im Sinne von: Ich verschenke eine Kraft, die wirksam werden kann in der Welt, &#039;&#039;&#039;diese Kraft wird immer größer&#039;&#039;&#039; werden. Und jetzt ist es noch ganz klein. Aber es wird und soll einmal so groß werden, dass wir, ja, ganze &#039;&#039;&#039;Weltensysteme&#039;&#039;&#039; erschaffen können. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; heraus. Es wird daran zumindest ganz wesentlich beteiligt sein werden. Das ist jetzt die fernste Perspektive. Aber das ist die Konsequenz aus dem, man kann sagen: &#039;&#039;&#039;Christus ist Mensch geworden, damit der Mensch göttlich werden kann&#039;&#039;&#039;. Das ist… das steckt dahinter, dass das Göttliche durch und aus dem Menschen heraus wirkt. Und das ist am Anfang ganz klein. Und die erste - wie soll ich sagen -  Krabbelstube, durch die wir jetzt durchgehen, ist, dass wir halt auf unserer Erde herumkrabbeln und schauen, wie können wir sie schöpferisch verwandeln, aber wirklich aus dieser inneren geistigen Kraft heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=1335s Das Gewordene weiterführen ist der Weg in den Abgrund 0:22:15] ===&lt;br /&gt;
Nicht bloß alleine aus der Verstandeskraft heraus. Der Verstand ist nicht wirklich schöpferisch, sondern der Verstand - ich will damit nichts Böses gegen den Verstand sagen, ihr dürft mich nicht missverstehen, wir brauchen ihn - der &#039;&#039;&#039;Verstand lehrt uns verstehen das Gewordene&#039;&#039;&#039;. Das, was aus der Vergangenheit kommt und was seine festen Gesetzmäßigkeiten hat, seine festen Naturgesetzmäßigkeiten, die letztlich vom Alten Mond kommen, also von der vergangenen kosmischen Entwicklungsstufe. Es ist wichtig, das alles zu kennen. Aber wenn ich alles das kennen würde, alles wissen würde, habe ich noch nicht die geringste Idee, wie es in die Zukunft weitergeht. Ich könnte nur alles vorherberechnen, was einfach träge weiterrollt - so wie es immer gewesen ist. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg in den Abgrund&#039;&#039;&#039;. Wenn ich das wirklich konsequent zu Ende rechnen würde, dann würde ich am Ende der Rechnung darauf kommen: auf die Auflösung unseres Kosmos im Grunde, den völligen Zerfall. Das ist… wäre das Endprodukt, wenn das einfach so weiterlaufen würde, ohne dass immer wieder ein neuer schöpferischer Einschlag kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=1413s Von der makrokosmischen Ich-Kraft des Christus zur Ich-Kraft des Menschenindividuums 0:23:33] ===&lt;br /&gt;
Während unserer &#039;&#039;&#039;Erdentwickelung&#039;&#039;&#039; war da sehr stark der &#039;&#039;&#039;Christus beteiligt&#039;&#039;&#039; daran - mit Hilfe der Elohim. Also, die ganze Schöpfungsgeschichte, wie sie in der Genesis geschildert wird. Ganz am Anfang mal, da kommt das aus der Vergangenheit, das Alte: &amp;quot;Und die Erde war wüst und leer&amp;quot;, und so weiter. Und dann gibt es das berühmte Tohuwabohu, von dem die Genesis spricht. Allerdings mit dem Tohuwabohu kommt in Wahrheit schon ein bisschen etwas in Bewegung. Da kommt schon ein neuer Einschlag, aber der große Einschlag ist dann, wo die Elohim sprachen: &amp;quot;Es werde Licht.&amp;quot; Weil, es war bis dahin Finsternis über der Tiefe. Aber: &amp;quot;Es werde Licht.&amp;quot; Und die Elohim sprachen. Das klingt so beiläufig. &amp;quot;Naja, dann haben sie halt irgendwas gesagt. Das große  Schöpfungswort, von mir aus oder was&amp;quot;. Aber wer ist denn das Schöpfungswort? &#039;&#039;&#039;Der Christus ist das eigentliche Schöpfungswort, der Logos&#039;&#039;&#039;. Er spricht. Und er spricht durch die Gemeinschaft der Elohim. Und damit beginnt diese große &#039;&#039;&#039;makrokosmische Ich-Kraft des Christus durch die Gemeinschaft der Elohim&#039;&#039;&#039; zu wirken. Und damit wird erst aus dem, was vom Alten Mond herübergekommen ist, langsam erst der Erdenkosmos, da beginnt es erst. Dadurch entstehen jetzt die ganzen Naturreiche mal, die das sind. Und es wird die Voraussetzung geschaffen, dass der Mensch sich dann schließlich inkarnieren kann auf der Erde. Das ist das Neue drinnen. Wenn nur die alte Weisheit des Mondes weiter gewirkt hätte, gäbe es das alles in der Form nicht. Schon alles das gäbe es nicht, würde die Erde ganz anders ausschauen. &#039;&#039;&#039;Das Neue&#039;&#039;&#039; ist aber gekommen jetzt dadurch, dass der &#039;&#039;&#039;Christus durch das Mysterium von Golgatha gegangen&#039;&#039;&#039; ist und sich unmittelbar mit der Erde verbunden hat und dadurch zugleich aber auch unmittelbar verbunden hat mit dem menschlichen Ich, mit jedem menschlichen Ich. Das heißt nämlich nichts anderes in Wahrheit, dass die weitere Verwandlung der Erde, die &#039;&#039;&#039;weitere Entwicklung der Erde&#039;&#039;&#039;, sodass sie dann irgendwann mal reif wird, den neuen Kosmos, das Neue Jerusalem zu schaffen, im Grunde, dass da wesentliche Impulse vom Menschen ausgehen müssen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;der Christus arbeitet mit und durch die Menschen-Iche&#039;&#039;&#039;. Darüber haben wir schon öfter gesprochen und das heißt, es gibt &#039;&#039;&#039;nicht irgendwo&#039;&#039;&#039; in der Schublade &#039;&#039;&#039;den fertigen Schöpfungsplan&#039;&#039;&#039;, was aus der Erde in der Zukunft werden soll. Das ist ein naives Bild. Sondern, wenn es einen Plan gibt, dann ist in dem Plan… steht einzig drin: Da sind &#039;&#039;&#039;die Menschen mit ihrer Freiheit und die werden sehr wesentlich bestimmen, wie die Entwicklung weitergeht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=1602s Unsere Verbindung mit der Sternenwelt 0:26:42] ===&lt;br /&gt;
Und wir sind in Wahrheit schon kräftig dabei - und am allerwenigsten noch durch das, was wir äußerlich tun, sondern durch das, &#039;&#039;&#039;was wir tun, wenn wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt&#039;&#039;&#039; sind; wenn wir also nicht mehr in unserer engen Körperhülle, sozusagen, drinnen stecken, sondern wenn wir selber unser Wesen in gewisser Weise ausdehnen auf kosmische Dimensionen. Wir gehen in Wahrheit wirklich durch. Das heißt, wir &#039;&#039;&#039;verbinden uns&#039;&#039;&#039;, seelisch zuerst einmal, und dann &#039;&#039;&#039;geistig mit dem ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039;, letztlich über den sichtbaren Kosmos - sichtbar jetzt im weitesten Sinn genommen, weil, mit unseren Augen sehen wir gar nicht so viel. Wir sehen ein paar Tausend Sterne und das ist&#039;s schon. Und der Kosmos, heute mit den modernen Mitteln, hat uns ja sozusagen indirekt die Augen geöffnet, dass das viel größer ist. Ich meine, wir sehen selbst bei klarstem Himmel und wenn kein Streulicht ist und nichts ist, sehen wir vielleicht auch 9000 Sterne. Das ist nichts, das ist nichts. Heute, durch die &#039;&#039;&#039;moderne Astronomie&#039;&#039;&#039;, durch die Teleskope, wissen wir, dass es &#039;&#039;&#039;Billionen von Sternen&#039;&#039;&#039; gibt. Billionen! Genau kann man das gar nicht schätzen. Da ist aber wahnsinnig viel - allein in unserer Milchstraße. Also, das helle Band, was man sieht an einem klaren Abend, das ist unser engeres Sternensystem, nicht Sonnensystem, sondern Sternensystem. &#039;&#039;&#039;Wir gehören zu einem riesengroßen Sternensystem&#039;&#039;&#039;, das selber wahrscheinlich Hunderte Millionen Sterne umfasst, allein das. Und von solchen Sternensystemen gibt es aber wieder Milliarden da draußen, so groß ist das da draußen. Und mit all dem sind wir geistig verbunden. Und mit all dem sind wir geistig verbunden, ganz intensiv, wenn wir also durch das Leben nach dem Tod durchgehen, aufsteigen bis zur sogenannten &#039;&#039;&#039;Weltenmitternachtstunde&#039;&#039;&#039;, da gehen wir, in der Regel nicht bewusst, aber wir nehmen doch was mit davon durch eine Region, die über diesen Riesenkosmos hinausgeht ins Überräumliche, Überzeitliche. Und von dort erst kommen wir dann wieder herunter zu einer &#039;&#039;&#039;neuen Inkarnation&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;bereichert durch die geistigen Erfahrungen&#039;&#039;&#039;, die wir da gemacht haben. Auch wenn wir es zunächst nicht wissen. Wenn ein Baby geboren wird, weiß es bewusst nichts davon. Es hat in seinen Träumen, in seinen Erlebnissen, Nachklänge davon. Aber je mehr gerade wir aufwachen dann zur Sinneswelt, zur Außenwelt, umso mehr vergessen wir das einmal. Keine Ahnung mehr davon. Aber dann kommen immer wieder irgend ein paar Blitze und die inspirieren uns dazu, wie es weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=1798s Mit unserem individuellen Sternensystem zusammen arbeiten wir zwischen Tod und neuer Geburt alle gemeinsam an Natur und Kosmos 0:29:58] ===&lt;br /&gt;
Aber während wir da wirklich durchgehen, also &#039;&#039;&#039;nach dem Tod und bis zu dem Moment vor der neuen Geburt, arbeiten wir an der Natur draußen geistig mit&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir verändern die Natur&#039;&#039;&#039;. Was so schön die Evolutionslehre sagt, also: Ja, wie sich die Tiere weiterentwickeln werden, wie sich die Pflanzen weiterentwickeln werden, das kann man eigentlich nicht voraussehen. Man kann es nicht einmal bei den Viren voraussehen. Das ist jetzt immer so das aktuelle Thema: &amp;quot;Was wird aus Omikron?&amp;quot; ist da gestanden, und da gibt es ja schon die Omikron, was weiß ich,  B4 und B5 Variante, von der in Österreich auch schon einige wenige Fälle, ich glaube 10 oder was, aufgetreten sind. Ja, was wird da weiter werden? Kein Mensch weiß es. Auf Omikron werden noch lange irgendwelche anderen griechischen Buchstaben vielleicht folgen - oder sonst was? Keine Ahnung. &#039;&#039;&#039;Es ist nicht vorhersehbar für uns. Aber wir machen es&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Vor allem, wenn wir mal drüben sind. Wie die Evolutionslehre ganz richtig sagt: Eigentlich durch zufällige Veränderungen. Ja, ja, es fällt was zu. Es fällt was zu aus einer höheren Welt, was dem ganzen Geschehen irgendeinen Sinn gibt. Sinn gibt insofern, dass die also erstens einmal  die Bedingungen schafft, dass wir uns weiterentwickeln können, weiterentwickeln können dazu, damit wir beitragen können, die Erde weiterzuentwickeln. Ja, den ganzen Kosmos letztlich weiterzuentwickeln, der damit verbunden ist. Ich meine, wir gehen durch die ganze Welt. Was jetzt so sinnlich-räumlich für uns unerreichbare Fernen sind, mit dem sind wir trotzdem geistig intensiv verbunden. Und habe ich ja auch schon öfter erzählt: Es gibt also den Ausdruck &amp;quot;&#039;&#039;&#039;der Stern des Menschen&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Jeder Mensch hat seinen Stern. Rudolf Steiner hat sehr deutlich gesagt: Ja, das stimmt. Und es ist sogar noch größer. Jeder Mensch hat seine Sternregion - und zwar ganz einzigartig. Jeder Mensch hat bestimmte Sterne, Sterngruppierungen, mit denen er ganz besonders verbunden ist. Und andere Menschen haben andere Sterngruppierungen. Das kann sich teilweise überlappen, da können von mir aus… 90 % hat ein anderer genauso, aber zumindest ein Stern oder eine Konstellation ist ganz anders. Die, die haben wir mit niemand gemeinsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;jeder hat seine ganz besondere Variante&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;wir alle zusammen arbeiten,&#039;&#039;&#039; wenn wir da durchgehen, &#039;&#039;&#039;an dem ganzen Riesenkosmos&#039;&#039;&#039; da draußen mit. Also, arbeiten auf der Erde ist nicht nur, dass da jetzt neue Pflanzen wachsen, sondern es geht bis da hinaus - an dem sind wir mitbeteiligt. Und andere geistige Wesen gibt es natürlich da auch. Weil, mit all den Sternen… &#039;&#039;&#039;Was sind Sterne?&#039;&#039;&#039; Geistig gesehen: Kolonien geistiger Wesenheiten. Höhere, niederere geistige Wesenheiten. Also, es gibt da draußen genug, genug &#039;&#039;&#039;Sternensysteme&#039;&#039;&#039;, genug, genug &#039;&#039;&#039;Sonnensysteme&#039;&#039;&#039; im Grunde auch. Das heißt, die haben Sterne und auch Planeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=2013s Sterne und Planeten - aus  astronomischer und aus geisteswissenschaftlicher Sicht 0:33:33] ===&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist die &#039;&#039;&#039;Astronomie&#039;&#039;&#039; so weit, dass sie das, zumindest indirekt, auch nachweisen kann. Also, unsere Teleskope sind mittlerweile gut genug, dass sie zwar die Planeten selber nicht, also außer in ganz seltenen Fällen, direkt sehen können, aber zumindest,  wenn so ein Planet vor seiner Sonne vorbeizieht, dann kann man messen, dass da jetzt die Sonne ein bisschen verdunkelt wird, das heißt der Stern verdunkelt wird. Und das kann man so präzise vermessen, dass man &#039;&#039;&#039;sogar abschätzen kann, wie groß ist der Planet&#039;&#039;&#039;, wie schwer ist der Planet, wie weit ist er von seinem Heimatstern entfernt. Und alles das sind &#039;&#039;&#039;Kolonien geistiger Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Alles. Nicht notwendigerweise so in einem äußeren Körper, wie wir ihn haben. Die meisten Systeme sind mit Sicherheit nicht mit körperlichen Wesen bevölkert, aber mit geistigen Wesenheiten. Hohe geistige Wesen, die in ihrer Entwicklung schon sehr hoch gestiegen sind, also hohen Hierarchien angehören, sind mit den Sternen selber verbunden, unmittelbar, weil &#039;&#039;&#039;in den Sternen herrscht ein riesiges Entwicklungstempo&#039;&#039;&#039;. Im Vergleich: Planeten sind halt für die, die noch nicht so schnell sich entwickeln können, die ein bisschen mehr Zeit brauchen. Dafür gibt es &#039;&#039;&#039;die Planeten, da geht es halt ein bisschen gemütlicher&#039;&#039;&#039;. Und es gibt geistige Wesenheiten auch in unserem Planetensystem, auf allen Planeten, auch auf dem &#039;&#039;&#039;Mars&#039;&#039;&#039;. Aber es sind dann nicht die Marsmännchen, wie man es sich vorstellt: die kleinen Grünen oder ich weiss nicht welche Farbe sie haben - oder große Schwarze? Keine Ahnung. Es sind auf Mars sicher keine, die so einen Körper haben, wie wir. Aber deswegen sind trotzdem &#039;&#039;&#039;geistige Wesen&#039;&#039;&#039; damit verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir selbst gehen &#039;&#039;&#039;nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, zum Beispiel, durch die &#039;&#039;&#039;Marssphäre&#039;&#039;&#039; durch. Es ist eben weniger der physische Planet, den wir sehen, sondern die ganze Sphäre, die seine Bahn umschließt. Damit sind geistige Wesenheiten verbunden, und eine Zeit lang halten wir uns dort nach dem Tod auch auf und kommen in Berührung mit diesen geistigen Wesenheiten, tauschen uns aus mit diesen geistigen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;All das vergessen wir zum Glück, wenn wir hier auf Erden geboren&#039;&#039;&#039; werden. Wir vergessen es. Würde uns alles irritieren. Aber im entscheidenden Moment, wenn wir wirklich aus unserem Ich tätig sind, kommt genau &#039;&#039;&#039;der Impuls, den wir brauchen&#039;&#039;&#039;. Dann leuchtet etwas auf von dem. Und es ist eben einfach so… Ich meine, stellt euch das vor: Wir müssten in unserem &#039;&#039;&#039;Tagesbewusstsein&#039;&#039;&#039;, unserem Wachbewusstsein, jetzt überschauen und jederzeit präsent haben, was wir erlebt haben in dem ganzen Kosmos da draußen. Also, der Gang durch die Planetenbahnen, der Gang durch die verschiedensten Sternensysteme durch, also, durch die Sternenregionen, die unsere sind, besonders. Und das alles müssten wir ununterbrochen präsent haben und wissen. Wir würden zu gar nichts mehr kommen. Wir würden gar nicht mehr sehen, was vor unserer Nase ist. Es ist schon gut, dass sich das eigentlich verdunkelt. Und nur dann, &#039;&#039;&#039;in einzelnen lichten Momenten&#039;&#039;&#039; blitzt genau das, was wir brauchen, durch. Wir haben uns aber schon vorbereitet darauf, dass es vorblitzen kann, wenn wir es brauchen. Wir haben uns eigentlich das Ziel gesetzt, bestimmte Dinge hier auf Erden zu verwirklichen, bestimmte Impulse zu geben, die wir mitgenommen haben von dort. Und wenn wir hier im Erdenleben so weit sind, dass wir unsere Fähigkeiten so auf Schuss gebracht haben, dass wir was anfangen können damit, dann blitzt der Impuls auf. &#039;&#039;&#039;Und dann können wir es immer noch verschlafen&#039;&#039;&#039;. Passiert auch oft genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=2267s Die Erde - unser Schicksal und unser Weg in die Freiheit 0:37:47] ===&lt;br /&gt;
Ich meine, es ist oft so, dass Impulse anblitzen, es leuchtet mal auf, und... &amp;quot;War da was? Nein, das war eh nichts&amp;quot;.  Na ja, dann blitzt es meistens irgendwann noch einmal auf, ein bisschen heftiger, &amp;quot;Mmmm&amp;quot;, wieder nichts. Oft brauchen wir halt ein paar Anläufe. Irgendwann wird es heftiger. Und heftiger heißt ja meistens auch, dann kommt dazu, dass wir &#039;&#039;&#039;Schicksalsschläge&#039;&#039;&#039; haben. Es gehört auch dazu; die uns wieder auf den richtigen Weg schubsen, den wir uns selber gesucht haben. Es ist ja nicht so, dass uns irgendwer den Weg vorschreibt. Selbst - über das haben wir oft gesprochen - &#039;&#039;&#039;selbst der liebe Gott kann uns nicht vorschreiben, welchen Weg wir gehen&#039;&#039;&#039;. Die ganze Erdenschöpfung ist ja veranlagt für die Freiheit des Menschen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;Gott hat sich Seiner Allmacht und Seiner Allwissenheit entledigt&#039;&#039;&#039; - und eigentlich im vollsten Zuge durch das Erdenleben des Christus und die Opfertat auf Golgatha. Das betrifft aber die ganze Trinität in Wahrheit. Womit ist also die Aufgabe der All-macht… sie ist im Grunde eingetauscht durch eine Ohn-macht. Das heißt, die Gottheit, die Trinität wartet darauf, dass wir tätig werden - und dann wird sie unterstützend durch uns tätig. Aber wir müssen den Anstoß geben! Was wir nicht wollen, sei es jetzt hier oder drüben, was wir nicht wollen, passiert einfach nicht. Ende. Das heißt, das ist das Große, das Großartige einerseits, aber auch das ganz Ernste unserer &#039;&#039;&#039;Erdenentwicklung: Sie kann im Prinzip auch komplett schiefgehen&#039;&#039;&#039;. Es gibt kein Netz. Es gibt kein Netz. Es gibt nichts, was das auffangen könnte, wenn wir wirklich als Menschheit komplett versagen. Ich meine, wenn einer überbleibt, das durchträgt, dann geht es in irgendeiner Form weiter. Wenn nicht, dann ist das Ganze - ich sage das jetzt mal irdisch - das ganze Experiment der Freiheit gescheitert. Weil, dieses &#039;&#039;&#039;Konzept der Freiheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; im Grunde ganz &#039;&#039;&#039;etwas Neues&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=2413s Vom Beginn der Zeit bis zur Übernahme der Verantwortung für die Schöpfung durch den Menschen 0:40:13] ===&lt;br /&gt;
Das gab es nicht auf den kosmischen &#039;&#039;&#039;Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen&#039;&#039;&#039; sind, also auch nicht auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Mond&#039;&#039;&#039;, von dem wir schon gesprochen haben, und nicht auf der &#039;&#039;&#039;Alten Sonne&#039;&#039;&#039;, die noch vorher war, auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Saturn&#039;&#039;&#039;, der noch davor war, und schon gar nicht auf den Entwicklungsstufen, zu denen wir - zumindest mit unserem jetzt selbst höchsten Erkenntnisvermögen - keinen wirklichen Zugang haben, wo man nicht einmal mehr sagen kann, was war denn vor dem Alten Saturn. Weil, &#039;&#039;&#039;mit dem Alten Saturn beginnt die Zeit&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise in unserem Sinn irgendwie einen Sinn zu machen. Von einem &amp;quot;davor&amp;quot; im eigentlichen Sinn kann man nicht sprechen, trotzdem gab es etwas - oder gibt es etwas - oder ich weiß nicht, in welcher Zeitform ich das jetzt sagen soll. Es es gibt etwas abseits davon oder gab etwas abseits davon. Es ist so schön in der richtigen Übersetzung, also vom Sinn her, dieses Wort, was der Christus eigentlich spricht zu Moses: &amp;quot;Ich bin, der ich bin.&amp;quot; Oder es heißt oft auch die Übersetzung: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin der, der war, der ist und der sein wird.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und das alles zugleich. Also die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft. Das ganze Potenzial ist dadrinnen. Und mit der Erdentwicklung - und eben dann insbesondere durch das Erdenleben des Christus - ist aber jetzt eben die ganze &#039;&#039;&#039;Macht über die Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;in die Hände der Menschen gelegt&#039;&#039;&#039; worden, wohl wissend, sozusagen, dass der Mensch noch nicht alles leisten kann, daher die große Unterstützung. Wir haben also den Christus samt allen Hierarchien zur &#039;&#039;&#039;Unterstützung&#039;&#039;&#039;, damit sie uns helfen unsere Impulse zu verwirklichen. &#039;&#039;&#039;Unsere Impulse&#039;&#039;&#039;, das ist das Neue, &#039;&#039;&#039;die die Gottheit&#039;&#039;&#039;, sozusagen, dann &#039;&#039;&#039;zu ihren Impulsen macht&#039;&#039;&#039;. Man muss das ganz radikal sehen. Es ist nicht so, dass jetzt ein Schöpfungsplan bis ans Ende der Zeiten entsteht, wo es hingehen soll, und wir dürfen halt irgendwie dabeisein. Sondern mit dem Menschen wurde - ja, jetzt menschlich ausgedrückt - ganz bewusst diese &#039;&#039;&#039;höchste Aufgabe, die Zukunft zu entwickeln&#039;&#039;&#039;, dem kleinsten geistigen Wesen überlassen, das es gibt, weil, wir sind das Baby der geistigen Wesen. Wir sind die erst gerade angefangen haben, ein geistiges Wesen zu sein, also ein eigenes Ich zu haben. &#039;&#039;&#039;Wir sind das unterste Wesen&#039;&#039;&#039;. Und gerade dieses Wesen, durch diese vielen Wesen, die jeder ein ganz individuelles Ich haben, &#039;&#039;&#039;durch das soll die neue Schöpfung entstehen&#039;&#039;&#039; - und die ganzen Hierarchien stehen uns zur Verfügung, um uns zu helfen, zu unterstützen, dass das, was wir einmal als Impuls entwickeln, dass das Realität werden kann, dass sich das verwirklichen kann in der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=2642s Die großen Eingeweihten, Jesus von Nazareth und das Erdenleben des Christus 0:44:02] ===&lt;br /&gt;
Die Kraft hätten wir nicht. Ich meine, wir haben jetzt am meisten noch die Kraft, &#039;&#039;&#039;an unserem Seelischen zu arbeiten&#039;&#039;&#039; - und darüber haben wir schon gesprochen, also das fängt jetzt schon, sollte jetzt schon in unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039; deutlicher beginnen; dass wir anfangen, nicht nur unser Seelisches zu reinigen und aufzupolieren - das kann natürlich nie schaden - aber dieses &#039;&#039;&#039;Reinigen und Polieren&#039;&#039;&#039; sollte eigentlich schon &#039;&#039;&#039;nicht mehr so&#039;&#039;&#039; sein, &#039;&#039;&#039;wie es in der Vergangenheit war&#039;&#039;&#039;, weil es da nicht anders ging, Reinigen im Sinne von: Den Schmutz lagern wir letztlich in der Umwelt ab, in der seelischen Umwelt ab. Wir haben mal darüber gesprochen, dass das das erschütterndste Erlebnis, im Grunde, des &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; war, der die Leibeshüllen dann bereitgestellt hat für den Christus, der sich verkörpert. Also, bevor noch der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; durch die Taufe von Golgatha, ah, nicht von Golgatha, durch die Jordan-Taufe eben, eingezogen ist, das heißt sich verbunden hat mit diesem &#039;&#039;&#039;Leibesgefäß des Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Aber bevor es soweit war, das letzte Erlebnis im Grunde, bevor es soweit war, das der Christus erlebt hat - also nicht der Christus, eben dieser Jesus von Nazareth, aber der Christus ist halt schon ganz nahe, er drängt eigentlich schon heran sich zu inkarnieren, jetzt, in diesem Jesus von Nazareth. Und das Ich des Jesus von Nazareth drängt eigentlich fast schon heraus, um Platz zu machen für das große Christus-Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &#039;&#039;&#039;Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039; passiert Folgendes: Das Ich des Jesus von Nazareth löst sich etwas - was normalerweise auf die Art nie passiert, weil, wenn ein Mensch stirbt, dann geht der Astralleib raus, der Ätherleib geht raus - da geht jetzt wirklich nur das Ich hinaus. Das musste entsprechend vorbereitet sein - ich will jetzt nicht alles wieder aufwärmen, wir haben darüber schon gesprochen in früheren Vorträgen - aber &#039;&#039;&#039;dann kann das Christus-Ich einziehen&#039;&#039;&#039; und sich diese Leibeshüllen im Laufe dieser drei Jahre wirklich vollkommen zu eigen machen. Der Christus schafft das in diesen drei Lebensjahren, das, wozu wir ein bisschen länger brauchen. Also, in Wahrheit brauchen wir nämlich nicht nur in einem Erdenleben länger - wobei ein wesentlicher Teil schon passiert in den ersten drei Lebensjahren bei uns. Also, das ist, was wir vergleichen können mit dem, was der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ist, weil er ist &#039;&#039;&#039;nur drei Erdenlebensjahre&#039;&#039;&#039; auf Erden überhaupt, aber er vollzieht da drinnen nicht nur das, was wir in einer Inkarnation durch unser Ich bewirken, sondern &#039;&#039;&#039;in allen&#039;&#039;&#039; unseren Inkarnationen auf Erden. Das macht der Christus in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren durch. Diese &#039;&#039;&#039;volle Entwicklung&#039;&#039;&#039; nämlich zu schaffen, &#039;&#039;&#039;sich diese Leibeshüllen, geistig gesehen, ganz zu eigen zu machen&#039;&#039;&#039; bis ins festeste Physische hinein. Also, das heißt, den Astralleib, das ganze Seelische, das damit verbunden ist, die Lebenskräfte, den Ätherleib und den physischen Leib vollkommen sich zu eigen zu machen, also zum &#039;&#039;&#039;vollkommenen Ausdruck seines Christus-Ichs&#039;&#039;&#039; zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vollendet sich im Grunde mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;, mit dem &#039;&#039;&#039;Durchgehen durch den Tod&#039;&#039;&#039;, mit dem in die Hölle, in die Unterwelt, wie immer man es nennen will, also ein Hinuntergehen bis zu den dunkelsten Widersacherkräften, wenn man will. Also bis zu dem Ort, wo diese mit Sorat verbundenen Kräfte sind, in Wahrheit. Um das geht es. Und dann am Ostersonntag, sozusagen, die &#039;&#039;&#039;Auferstehung&#039;&#039;&#039;, die damit, ja, beginnt, aber eigentlich nicht vollendet ist - weil, &#039;&#039;&#039;vollendet ist sie im Großen dann, wenn eigentlich die ganze Erde und schließlich der ganze Kosmos der Leib des Christus geworden ist&#039;&#039;&#039;; aber eben auch eine ganz andere Welt als vorher. Weil, vorher hat, könnte man sagen, die Gottheit von außen gewirkt und auch der &#039;&#039;&#039;Christus von außen gewirkt&#039;&#039;&#039;. Später mal hat sich der Christus mit der Sonne verbunden, hat von der Sonne gewirkt und so. Aber jetzt, nachdem er sich mit der Erde verbunden hat, &#039;&#039;&#039;jetzt wirkt er ganz von innen heraus&#039;&#039;&#039;, während er am Anfang ganz von außen gewirkt hat… Aber, indem er sich mit der Erde verbunden hat, wie wirkt er jetzt? &#039;&#039;&#039;Durch die Menschen-Iche!&#039;&#039;&#039; Durch die Menschen-Iche, aber so, dass uns die &#039;&#039;&#039;volle Freiheit gegeben&#039;&#039;&#039; ist. Das heißt, wir bestimmen letztlich, wie es weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir kriegen nur die Hilfe&#039;&#039;&#039;, die Kräfte, dass wir jetzt nicht nur an unserem Seelischen arbeiten können, weil das ist im Moment das Einzige, was wir können. Und dieses erschütternde Erlebnis, das der Jesus von Nazareth hatte kurz vor der Jordan-Taufe, war eben das, dass er gesehen hat bei dem &#039;&#039;&#039;Essener Orden&#039;&#039;&#039;, mit dem er in enger Verbindung war und gesehen hat, wie dort die Menschen geistig streben, strenge &#039;&#039;&#039;Reinigung ihres Seelischen&#039;&#039;&#039; durchmachen, um ihre Aufgaben erfüllen zu können, wie das aber den Effekt hat, dass all die &#039;&#039;&#039;negativen Seelenkräfte, die durch die Widersacher beeinflusst waren&#039;&#039;&#039; und von denen sie sich befreit haben, dass die nicht einfach verschwunden sind, sondern dass die &#039;&#039;&#039;den Menschen rundherum aufgebürdet&#039;&#039;&#039; wurden. Also, das muss man sich einmal vorstellen: Die ganze geistige Entwicklung - bis letztlich zum Mysterium von Golgatha - hat den nicht allzu kleinen Haken darin, dass &#039;&#039;&#039;wenige aufsteigen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039;, um die großen geistigen Impulse hereinzuholen - und der Preis dafür ist, dass all das, was durch die Widersacher verdorben wird, dass das dem Rest der Menschheit, und das ist der größte Teil zunächst einmal gewesen, aufgebürdet wurde. Anders ging es nicht. Und mit den ganzen Verfehlungen, die dadurch entstanden sind, wurde das &#039;&#039;&#039;Schicksal der Menschen immer schwerer&#039;&#039;&#039;. Und da muss man sagen, ja, man kann natürlich bewundern und sagen, Gott sei Dank haben wir &#039;&#039;&#039;die großen Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die die Menschheit weitergeführt haben, aber man muss ganz besonders auch &#039;&#039;&#039;danken den Menschen,&#039;&#039;&#039; die die Bürde getragen haben, nämlich &#039;&#039;&#039;die Last getragen haben&#039;&#039;&#039;, dass die &#039;&#039;&#039;Kräfte der Widersacher&#039;&#039;&#039; und was sie verdorben haben, ihnen aufgebürdet wurde. Das ist eine gewaltige Wahrheit, die da drinnen liegt. Und eine erschütternde Wahrheit, eigentlich. Und man kann es jetzt nicht den alten Eingeweihten als Schuld anlasten, dass sie das getan haben: Weil, es ging nicht anders! Wenn sie es nicht getan hätten, wäre es noch schlimmer gewesen, dann hätten im Grunde die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;allein die Oberhand&#039;&#039;&#039; gewonnen, weil die meisten Menschen also zu schwach gewesen wären ihnen standzuhalten. Es waren also ganz wenige, die dem standgehalten haben. Also, es gibt nicht die Alternative zu sagen: Na gut, dann, wir bürden es euch nicht auf, also wir entwickeln uns geistig nicht. Ja, dann wäre von Anfang an die ganze Menschheit rettungslos verloren gewesen. Aber das sind also dramatische Wahrheiten geradezu. Weil, das heißt also, dass wir überhaupt eine Zukunft haben und dass es in der Vergangenheit Eingeweihte gab, die uns in die Richtung hingeführt haben, dass auch so etwas möglich war wie das Mysterium von Golgatha, weil, dazu musste eben ja auch jetzt ein Mensch auf Erden leben, der seine &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen so gereinigt hat, dass sich der Christus überhaupt darin inkarnieren kann&#039;&#039;&#039;. Weil, wenn sie nicht entsprechend gereinigt gewesen wären, ja, dann hätte jetzt der Christus es schon versuchen können, aber dann wäre bei dem Versuch dieser Leib zerfallen, sofort. Er hätte es nicht ausgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=3219s Der Christus ist der All-Tätige - der Werkmeister des ganzen Kosmos 0:53:39] ===&lt;br /&gt;
Also nur &#039;&#039;&#039;das reinste&#039;&#039;&#039; und dann mit den reinsten Lebenskräften versehene &#039;&#039;&#039;Leibesgefäß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte überhaupt dem Christus standhalten&#039;&#039;&#039;. Bitte, stellt euch das vor, die geistige Kraft, die im Grunde den ganzen Kosmos geschaffen hat, in Wahrheit! &#039;&#039;&#039;Der Christus ist der tätige Werkmeister gewesen&#039;&#039;&#039;. Die alten Inder haben das gewusst und haben ihn genannt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Vishva Karman&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, den Alltätigen - heißt es übersetzt auf Deutsch. So steckt das Wort Karma drinnen. Karma heißt eigentlich &amp;quot;tun&amp;quot;, in Wahrheit, tätig sein, und das tätig sein hat dann halt Folgen. Es können gute Folgen sein, es können auch manchmal schlechte Folgen sein. Wie auch immer. Und der Christus war der All-Tätige, wirklich im Sinne &amp;quot;Welt-All&amp;quot; die Dimension, so muss man das verstehen. Und diese gewaltige Kraft, die einen Kosmos schafft, von dem wir heute erst langsam zu ahnen beginnen, welche Dimensionen er hat, wenn man es sinnlich-räumlich betrachtet, einmal. Geistig gesehen, heißt es, welche geistige Vielfalt ist da drinnen, welche &#039;&#039;&#039;geistige Vielfalt&#039;&#039;&#039;, überall geistige Wesenheiten, überall. Es gibt nicht das kleinste Steinchen dort, wo es nicht irgendwelche geistigen Wesenheiten gibt - und sei es noch so im Dunkel, dass es irgendwo durchs Weltall fliegt, da sind irgendwelche geistigen Wesenheiten damit verbunden, von mir aus halt &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; oder sonstiges, die gibt es nicht nur bei uns hier unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem müssen wir uns sowieso verabschieden. Und das ist ein großer, &#039;&#039;&#039;großer Erfolg&#039;&#039;&#039;, eigentlich, &#039;&#039;&#039;der Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;, dass sie uns das zu Bewusstsein gebracht hat. Ich meine, noch bis in die Neuzeit hinein, haben wir ein sehr, sehr kleines Bild der Welt gehabt. Man kannte dann zumindest schon die Planeten, hat aber immer noch gedacht: Ja, die Erde steht im Zentrum, alles dreht sich um uns und da gibt es jetzt Sonne, Mond und Sterne natürlich, aber die Sterne, die acht, neun Tausend, die man halt mit freiem Auge sehen kann. Und die blicken aus irgendeiner Sphäre drauf. Ich meine, das ist die mittelalterliche Vorstellung dann. Die Griechen hatten sie etwas anders, die haben noch etwas anderes darunter verstanden, muss man dazu sagen. Aber doch, also die Welt schien vergleichsweise klein, vergleichsweise klein. Heute wissen wir, dass sie viel, viel reicher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; um die &#039;&#039;&#039;räumliche Größe&#039;&#039;&#039;, es geht um die &#039;&#039;&#039;geistige Vielfalt&#039;&#039;&#039;. Das Ganze ist nur ein Spiegelbild, ein sinnliches Spiegelbild der geistigen Vielfalt die es gibt. Und alles das gehört zu der Entwicklung dazu. Und alles das ist vom Christus geschaffen worden, zunächst einmal, vom &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; auf den Weg gebracht worden. Und das &#039;&#039;&#039;soll sich jetzt hineinquetschen in einen Leib, ohne dass der Leib zerspringt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;eine Kraft, die eigentlich einen ganzen Kosmos erzeugt&#039;&#039;&#039;. Die soll es aushalten da drinnen, oder der Leib soll es aushalten, dass diese Kosmen schaffende Kraft da drinnen wohnt. Das ist unglaublich im Grunde, dass das möglich ist. Und was verhindert das, dass dieses Gefäß sofort zersprengt wird, ist dass es die höchstmögliche Reinheit hat, die man sich nur vorstellen kann. Nur dann geht das, weil alles, was an sozusagen negativen Kräften drinnen wäre, das würde der Christus zersprengen, das Gefäß würde... Da kann man gar nicht anders, das würde nicht standhalten können. Und tatsächlich, es ist ja der Punkt, dass selbst unter diesen ganz optimalsten Bedingungen, die im Grunde durch die ganze Menschheits- nicht nur Geschichte im historischen Sinn, sondern durch die ganze &#039;&#039;&#039;Menschheitsevolution&#039;&#039;&#039;, durch die ganze Menschheitsentwicklung, mit den Vorstufen, wo der Mensch noch gar nicht den Körper hatte, sondern erst einfache Tiere, Pflanzen oder so was da waren... Also, die ersten Versuche Mensch zu werden so im heutigen Sinn. Das alles muss man dazurechnen und das war ein &#039;&#039;&#039;Weg dorthin, ein Leibesgefäß zuzubereiten&#039;&#039;&#039;, das nicht unter dieser gewaltigen Kraft des Christus sofort zerstört wird. Ja, Geist, selbst der höchste Geist oder gerade auch der höchste Geist im positiven Sinn, kann auf das rein Materielle unheimlich zerstörerisch wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=3522s Unser Kosmos - Entwicklungsstätte geistiger Wesenheiten 0:58:42] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt also, weil &#039;&#039;&#039;Geist ist beständige Umgestaltung&#039;&#039;&#039;. Und so ein Körper, wie wir ihn haben, der verträgt das nicht so gut. Bei der Sonne geht es schon ein bisschen besser, da ist mehr Dynamik drin. Daher ist dort ein geeigneter Wohnort zum Beispiel für die Wesenheiten, die wir als &#039;&#039;&#039;Elohim&#039;&#039;&#039; bezeichnen. Die haben ein &#039;&#039;&#039;Entwicklungstempo&#039;&#039;&#039;, das ist viel größer als unseres, und die brauchen aber eine Leiblichkeit, die im Grunde durch die Sonne gegeben wird. Sie &#039;&#039;&#039;haben mit dem Sorat gemeinsame Leiblichkeit&#039;&#039;&#039;. Das ist eine Mehrzahl von Elohim, das wissen wir. Rudolf Steiner spricht von sieben Elohim, die also zumindest für unser engeres System und für unsere Sonne zuständig sind, aber die haben natürlich nicht so einen Körper wie wir. Die schaffen es auch dort in diesem, ja, Feinstofflichen, hauptsächlich &#039;&#039;&#039;feinst Feinstofflichen, woraus die Sonne&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aufgebaut&#039;&#039;&#039; ist. Die Sonne ist ja nicht so dicht materiell, wie wir meinen. Physiker sprechen davon - oder die Astronomen - dass das Wasserstoffgas hauptsächlich ist und Helium. Okay, soll sein, wie auch immer, aber es ist jedenfalls sehr, sehr dünn und sehr, sehr stark bewegt. Und &#039;&#039;&#039;jede Bewegung&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;ist nicht zufällig&#039;&#039;&#039; nur, &#039;&#039;&#039;sondern das sind Ausdrücke der geistigen, seelischen Tätigkeit dieser Elohim, die dadrinnen sind&#039;&#039;&#039;, und noch anderer geistiger Wesen, die mit der Sonne verbunden sind. Es sind auch &#039;&#039;&#039;Geister der Weisheit&#039;&#039;&#039; damit verbunden, &#039;&#039;&#039;Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und so fort, also, da tut sich einiges. Aber das hält die Sonne aus. Also, &#039;&#039;&#039;die geistigen Kräfte der Elohim sind groß, aber sie sind nicht so groß wie die Christuskraft&#039;&#039;&#039;. Die müsste eigentlich, wenn die Sonne nicht rein genug wäre, sogar die Sonne zerreißen. Passiert! Passiert. Passiert im Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das zeigt uns die &#039;&#039;&#039;Astronomie&#039;&#039;&#039;: Wenn &#039;&#039;&#039;große, reife Sterne sterben&#039;&#039;&#039;, das heißt, wenn sie ihre Grundaufgabe einmal absolviert haben, dann sterben sie nämlich, ja, wie der Mensch. Das heißt, sie lösen sich auf, irgendwie. Nur geht es bei großen Sternen mit einem ziemlichen Rumms, sagen wir mal so. Wenn ein Stern stirbt, wenn seine... das heißt, wenn die geistigen Wesenheiten, die damit verbunden sind, zu einer höheren Aufgabe aufsteigen - das ist nämlich der Grund dazu. Das heißt, &#039;&#039;&#039;da löst sich das Seelisch-Geistige dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; - also bei Sternen sind es immer Geister der Form, Geister der Bewegung, Geister der Weisheit, jedes Sternensystem hat das. Die verlassen diesen Stern - und wenn sie ihn verlassen, dann stirbt er. Das heißt in dem Fall, dass er unter seiner Schwere zusammenbricht. Weil, &#039;&#039;&#039;mit all den Sternen&#039;&#039;&#039; - wie auch mit unserer Sonne, aber eben auch mit unserer Erde - &#039;&#039;&#039;soratische Wesenheiten verbunden&#039;&#039;&#039; sind. Die Wesenheit Sorat, der Sonnendämon oder Erdendämon, ja, das hat nicht nur Bedeutung hier für uns, für alle da draußen. Wie sollen wir sagen? Also, &#039;&#039;&#039;die Widersacherkräfte sind allgegenwärtig&#039;&#039;&#039;. Ich meine, mit denen müssen wir jetzt nicht unmittelbar alle kämpfen, wir haben mit denen da &#039;&#039;(den mit der Erde verbundenen)&#039;&#039; eh genug zu tun, aber irgendwann einmal ist es auch dran, keine Frage. Aber diese Kräfte sind jedenfalls da. Wir haben das letzte Mal drüber gesprochen, dass die auch etwas mit den &#039;&#039;&#039;Schwerekräften&#039;&#039;&#039; zu tun haben. So deutlich habe ich das nicht bei &#039;&#039;&#039;Steiner&#039;&#039;&#039; ausgedrückt gefunden. Er spricht oft, dass also mit der Schwerkraft, mit der Schwere, ahrimanische Kräfte zu tun haben. Manchmal nennt er sie die asurischen Kräfte. Das liegt aber daran, dass Steiner zum Beispiel den Begriff ahrimanisch im engeren oder weiteren Sinn gebraucht. Im engeren Sinn sind es halt also die ganz bestimmten ahrimanischen Wesenheiten. Das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die zurückgeblieben sind&#039;&#039;&#039; in ihrer Entwicklung und bestimmte Kräfte nicht entwickelt haben und dadurch Widersacherkräfte werden könnten. Weil, Widersacher wird man, indem man die Entwicklung in einer gewissen Weise… hmmm... zurückhält und sagt: &amp;quot;Hmmmm&amp;quot;. So zurückhalten kann manchmal ja heißen, irgendwas anderes vorgreifen, aber eben das Eigentliche, was gerade jetzt passieren soll: &amp;quot;Nein, hemme ich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind auf der Alten Sonne zurückgeblieben. Das sind die Wesenheiten, die jetzt die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind. Das heißt, sie haben eine vergleichbare &#039;&#039;&#039;Stufe wie die Erzengel&#039;&#039;&#039;, haben aber gewisse Kräfte weniger entwickelt als die Erzengel, aber unter Umständen manche, nämlich zurückhaltende Kräfte, stärker entwickelt als die Erzengel. In gewisser Weise sind sie ihnen sogar voraus. Und &#039;&#039;&#039;die asurischen Kräfte sind vergleichbar mit den Urengeln&#039;&#039;&#039;, sind eigentlich zurückgebliebene Urengel, teilweise zurückgebliebene Urengel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=3896s Ahrimanische und asurische Wesenheiten im Soge der soratischen Kräfte 1:04:56] ===&lt;br /&gt;
Und die soratischen Kräfte? Der &#039;&#039;&#039;Ursprung der soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, über das haben wir auch schon mal gesprochen, der liegt ja in Wahrheit schon &#039;&#039;&#039;außerhalb dieser ganzen Entwicklung, die wir überschauen&#039;&#039;&#039; können. Also, die heutigen Asuras, die haben damals als geistige Wesenheiten begonnen auf dem Alten Saturn, dort haben sie ihr Ich bekommen - und jetzt sind sie halt Urengel geworden, nachdem sie einige Stufen durchgemacht haben. &#039;&#039;&#039;Die soratischen Kräfte waren bereits am Anfang der Entwicklung des Alten Saturn Ich-Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Natürlich anders geartet als das menschliche Ich, anders geartet auch als das Ich der heutigen Engel, Erzengel, Urengel aber sie waren Ich-Wesenheiten, also das heißt, schöpferische geistige Wesenheiten - und stehen heute daher, wenn man das jetzt weiterdenkt, auf einer vergleichbaren &#039;&#039;&#039;Stufe wie die Elohim&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie geht die Hierarchien-Folge? Engel, Erzengel, Urengel, das sind die Engelwesenheiten im engeren Sinn. Und dann kommt die nächste Dreiergruppe von geistigen Hierarchien, die oft gerne auch schon als Götter, aber jetzt in der Mehrzahl, bezeichnet werden; dazu zählen die Elohim, sprich Geister der Form. &#039;&#039;&#039;Elohim und Geister der Form ist dasselbe&#039;&#039;&#039;, es sind also die Schöpfergötter, von denen in der Bibel gesprochen wird. Und das ist ganz interessant, dass die stärkste Widersachermacht, die wir haben, also die soratischen Kräfte - die mit einer gewissen Eigenständigkeit, nämlich nicht Freiheit in unserem Sinn, aber mit einer gewissen Eigenständigkeit - in diese ganze Entwicklung schon hineingekommen sind. Die sind am Anfang schon… Am Anfang der Entwicklung im Alten Saturn sind die in gewisser Weise schon dabei. Sie sind dabei, aber sie sind in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;Fremdkörper&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in der ganzen Entwicklung.&#039;&#039;&#039; Sie gehen von Anfang an einen anderen Weg, aber sie kreuzen immer wieder unseren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während &#039;&#039;&#039;die Asuras, die ahrimanischen Wesenheiten und die luziferischen Wesenheiten, die haben alle direkt mit unserer Entwicklung zu tun&#039;&#039;&#039; und die sind &#039;&#039;- die Tierwelt geht durch das Bild gerade im Hintergrund -&#039;&#039; die sind, wie Rudolf Steiner das so oft sagt, abkommandiert worden zu ihrer Aufgabe. Also, das ist halt wirklich sehr menschlich ausgedrückt, aber damit wird es so ein bisschen bildhaft kräftig. Warum sind sie abkommandiert oder bestellt worden zur Ihrer Aufgabe? Sie haben sich qualifiziert dadurch, dass sie für bestimmte Aufgaben zurückgeblieben sind. Also, bestimmte Kräfte nicht entwickelt haben und langsamer dort sind in einer gewissen Weise und daher aber sehr gut geeignet sind, als - wie soll ich jetzt sagen - ein gewisser Bremsfaktor in die Entwicklung einzutreten und ein &#039;&#039;&#039;Widerpart&#039;&#039;&#039; zu sein &#039;&#039;&#039;den geistig fortschrittlichen Kräften&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;Das Tierreich will verwandelt werden, es liegt neben mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;bei den soratischen Wesenheiten ist es was anderes&#039;&#039;&#039;. Die sind nicht bestellt worden zu ihrer Aufgabe, sondern die erfrechen sich von Haus aus, weil sie eben schon als Ich-Wesenheiten hineingekommen sind. Und weil sie eigentlich nicht zu unserer Entwicklung dazugehören, sondern - wie soll ich sagen - da irgendwie &#039;&#039;&#039;schief hineingeschneit&#039;&#039;&#039; sind, lassen sie sich jedenfalls von der - selbst von der höchsten Gottheit, die eben jetzt diese Entwicklung auf den Weg gebracht hat - nichts reinreden. Ja, man könnte sogar weitergehen: Sie können sich gar nichts von ihnen reinreden lassen, weil sie unter einem ganz anderen Entwicklungsimpuls stehen, der im Grunde mit uns nichts zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=4201s Warum hat die Trinität die soratischen Wesen zugelassen? 1:10:01] ===&lt;br /&gt;
Man könnte sagen fast, das ist eine &#039;&#039;&#039;Durchkreuzung von zwei Entwicklungslinien, die einander völlig fremd sind&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise. Nur, natürlich, diese soratischen Wesenheiten, wenn sie da schon hineingeraten sind, schauen, ob man da was mitnehmen kann. Weil, das ist in gewisser Weise… Wie soll ich sagen, ich sehe das so wie einen &#039;&#039;&#039;Betriebsunfall&#039;&#039;&#039;, was da passiert ist. Und sie machen halt das Beste draus. Sie schauen halt da mitzunehmen, was sie mitnehmen können, zu rauben, was sie rauben können und - wie soll ich sagen - der Gottheit, &#039;&#039;&#039;der Trinität, bleibt eigentlich gar nichts anderes übrig, als dies zuzulassen&#039;&#039;&#039;. Und nur dafür zu sorgen, nach Möglichkeit, dass auch diese Effekte dieser soratischen Wesenheiten, so gut es halt geht, auch für was letztlich Förderliches eingesetzt werden. Aber sie können es ihnen nicht befehlen! Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;von Anfang an hat die Trinität&#039;&#039;&#039; - das Göttliche, das unser Sternensystem, unser kosmisches Sternensystem sozusagen geschaffen hat - &#039;&#039;&#039;keinen Einfluss auf diese soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Befehlen kann man ihnen gar nichts. Und das hat nichts damit zu tun, dass diese soratischen Wesenheiten eine Freiheit hätten, die vergleichbar ist mit unserer, sondern sie sind also eigentlich in Wahrheit sehr, &#039;&#039;&#039;sehr unfreie Wesen&#039;&#039;&#039;. Dort herrscht ein ganz &#039;&#039;&#039;stark hierarchisches Prinzip&#039;&#039;&#039;, dort gibt es auch also &#039;&#039;&#039;eine oberste Quelle&#039;&#039;&#039; in irgendeiner Form, von der sie gelenkt werden und der sie sich völlig, komplett, unterwerfen. Und das aber, was die Trinität tun kann, ist also zu schauen: Wie kann ich trotzdem auch ihre Taten benützen, um unseren Kosmos in guter Weise weiterzubringen? Also so, dass es nach Möglichkeit nicht zu schädlich wird, sondern &#039;&#039;&#039;vielleicht sogar nützlich&#039;&#039;&#039; ist, irgendwo. Und ich habe euch das letzte Mal erzählt, also, wie gerade… Das ist zumindest meine Erkenntnis, die ich gewonnen habe: Dass die &#039;&#039;&#039;Schwerekräfte&#039;&#039;&#039; ganz besonders mit den soratischen Wesenheiten zusammenhängen, dass aber Asuras und auch ahrimanische Wesenheiten eng damit verbunden sind und sich eben auch einlassen auf das, was mit den soratischen Wesenheiten zu tun hat. Das ist eben &#039;&#039;&#039;der große Unterschied zwischen den ahrimanisch-asurischen Wesenheiten und den luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sind viel weniger im Bandl mit den soratischen Wesenheiten. Aber die Asuras und die ahrimanischen Wesenheiten, denen ist es, naja, doch zum großen Teil hochwillkommen, dass da im Hintergrund jetzt auch Impulse sind von den soratischen Wesenheiten, die ihnen gewisse Kräfte zur Verfügung stellen, die sie aus Eigenem nicht hätten, weil ja diese, namentlich die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen und asurischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, ja &#039;&#039;&#039;vom eigentlich lichten Schöpferisch-Göttlichen abgeschnürt&#039;&#039;&#039; sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=4415s Die Angst der ahrimanischen und asurischen Wesenheiten vor dem Menschen 1:13:35] ===&lt;br /&gt;
Sie haben eine ganze Menge mitbekommen, haben es in ihr Reich hineingezogen. Das haben sie als Gabe mitbekommen, aber das ist beschränkt. &#039;&#039;&#039;Diese Gabe ist beschränkt&#039;&#039;&#039;. Und weil sie beschränkt ist im Übrigen - so als Nebensatz: Deswegen haben gerade die ahrimanischen und noch mehr, in Wahrheit, die asurischen Wesenheiten - obwohl sie, daher die Asuras eigentlich verkappte Urengel sind und die ahrimanischen verkappte Erzengel sind - haben sie &#039;&#039;&#039;Angst vor den Menschen&#039;&#039;&#039;. Weil, denn sie wissen oder sie ahnen - aber sie wissen eben nicht genau, wie das ist - der Mensch hat Zugang zur höchsten Schöpfungsquelle. Und er hat es auf eine Art, die sie nicht durchschauen. Und sie wissen nur, sie haben diesen Zugang verloren. Sie haben zwar einen ziemlichen Rucksack an Kräften mitbekommen, aber mit dem sind sie jetzt ausgesetzt in ihrem halt ahrimanischen, in ihrem finsteren Reich da unten. Sie haben die große Befürchtung: &#039;&#039;&#039;Der Mensch hat etwas, was wir nicht haben&#039;&#039;&#039;, und zwar grundsätzlich nicht haben, und mit dem könnte er uns komplett zerstören, im Grunde. Das ist die Furcht, die diese ahrimanischen Wesenheiten haben, Ahriman, jetzt durchaus im erweiterten Sinne, also Asuras inklusive - nicht die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die haben keine Angst vor uns, überhaupt nicht. Die haben &#039;&#039;&#039;auch vor der Trinität keine Angst&#039;&#039;&#039;, das ist für sie kein Begriff. Die sind einfach nur da vorauszuschauen, wieviel aus der Entwicklung, die wirklich unsere ist, zu rauben ist. Und irgendwas wird ihnen schon gelingen. Und je mehr, desto besser, finden sie halt; wenn etwas weniger, eben etwas weniger. Aber Sie haben nichts zu befürchten. Also, wir können ihnen nichts antun. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selbst kann ihnen nichts antun&#039;&#039;&#039;, außer ihnen zu vermiesen da viel zu rauben. Und dass sie irgendwann, und das wird &#039;&#039;&#039;irgendwann&#039;&#039;&#039; der Fall sein, dass sie ganz &#039;&#039;&#039;getrennte Wege gehen&#039;&#039;&#039;. Es ist ja, dass sie ganz getrennte Wege gehen… Das wird sich entscheiden, wo? Noch nicht während der Erdenentwicklung, noch nicht während der nächstfolgenden kosmischen Entwicklung, also dem Neuen Jerusalem, aber auf der kosmischen Entwicklung, die dann folgt, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Neue Venus&#039;&#039;&#039;, die sogenannte Neue Venus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=4606s Auf der Neuen Venus entscheidet sich unsere Zukunft 1:16:46] ===&lt;br /&gt;
Da wird im Übrigen, also auf der Neuen Venus, dort, wo es gut und richtig läuft, wird das, was dadurch entstehen kann, das Neue Jerusalem, der Neue Jupiter, die Welt der Liebe. Das ist nicht gleich von Anfang an, das muss man dazu sagen. &#039;&#039;&#039;Wir bereiten jetzt vor, dass das Neue Jerusalem zum Kosmos der Liebe&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;werden kann&#039;&#039;&#039;. Dann heißt es aber nicht, dass das am Anfang gleich da ist, sondern dazu muss die ganze Entwicklung des Neuen Jerusalems - oder des Neuen Jupiters, wie es Steiner bezeichnet - durchgehen. Am Ende ist es die Welt der Liebe geworden. Und es geht weiter auf die &#039;&#039;&#039;Venus. Dort ist es von Anfang an dann in voller Reife da&#039;&#039;&#039;. Also ausgearbeitet wird es auf dem Neuen Jerusalem, wirklich ausgearbeitet. Es ist als Grundkraft einmal da, aber seine volle Reife erreicht es erst am Ende der Entwicklung. Aber bei der Neuen Venus ist es dann von Anfang an da, in voller Reife da. Und auf dieser &#039;&#039;&#039;Neuen Venus&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;6. kosmische Entwicklungszustand&#039;&#039;&#039;, dort während des 6. Lebenszustandes - weil, jeder kosmische Entwicklungszustand noch insgesamt sieben Lebenszustände durchmacht, die noch wieder durch sieben Formzustände durch müssen. Also, ihr wisst, die &#039;&#039;&#039;geisteswissenschaftlich-anthroposophische Kosmologie&#039;&#039;&#039; ist mindestens so kompliziert wie die, was uns die Astrophysiker heute auf ihre materialistische Betrachtungsweise schildern. Und irgendwann einmal wird das zusammenfinden, in Wahrheit, sich als zwei Seiten derselben Medaille zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also, &#039;&#039;&#039;es ist sehr kompliziert&#039;&#039;&#039;: also insgesamt sieben planetarisch-kosmische Zustände, darin jeweils sieben Lebenszustände, darin wieder jeweils sieben Formzustände. Und dort im 6. Formzustand, im 6. Lebenszustand, auf dem 6. kosmischen Zustand, &#039;&#039;&#039;der Neuen Venus&#039;&#039;&#039;, dort &#039;&#039;&#039;wird die endgültige Trennung stattfinden zwischen dem soratischen Reich und unserer Entwicklung.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist halt die Frage, wieviel für uns überbleibt und wieviel die soratischen Wesenheiten mitnehmen auf ihren Weg, mit dem wir dann keine Berührung mehr haben werden. Dann sind sie weg, &#039;&#039;&#039;dann sind sie für uns weg&#039;&#039;&#039;. Also dann ist diese kosmische Begegnung vorbei, die begonnen hat mit dem Alten Saturn. Aber dort endet sie, dort geht es getrennte Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=4798s Verführung zur perfekten Welt ohne Zukunft 1:19:58] ===&lt;br /&gt;
Und dann, &#039;&#039;&#039;dann bildet sich eben diese sogenannte 8. Sphäre&#039;&#039;&#039; in der Form aus, dass das mit unserem Kosmos überhaupt nichts mehr zu tun hat. Es ist nicht einmal mehr ein Nebenplanet oder irgendsowas in unserem Kosmos, sondern dann ist es weg für uns weg, unerreichbar weg. Aber dann ist auch die Gefahr vorbei. Aber es dauert lange bis dorthin. Also, bis zu diesem Zustand können auch Menschen, die sich verführen dazu haben lassen, also sich mit den soratischen Wesenheiten einzulassen… Und &#039;&#039;&#039;die Verführungskraft ist gewaltig&#039;&#039;&#039;, weil, auch wenn diese soratischen Wesenheiten ganz anders geartet sind als das, was es in unserer Entwicklung eigentlich gibt, aber sie können gewaltige Macht zur Verfügung stellen. Unter Verzicht auf Freiheit, also unter Einordnung natürlich unter die höchste soratische Wesenheit, wenn man so will, aber unter dieser soratischen Wesenheit sehr wohl die Möglichkeit, sehr hohe Positionen, sozusagen, einzunehmen, wenn ich das jetzt menschlich ausdrücken will. Und vor allem &#039;&#039;&#039;die große Verlockung, eine perfekte Welt zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und das Interessante ist, dass das in unserer Entwicklungslinie gar nicht drinnen liegt. Man könnt&#039;s jetzt glauben, es zielt darauf hin, dass irgendwann ist der &#039;&#039;&#039;perfekte Kosmos&#039;&#039;&#039; da. &#039;&#039;&#039;Und was ist dann?&#039;&#039;&#039; In der Hängematte liegen, oder was? Dann wäre es aus. Komplett aus. &#039;&#039;&#039;Dann hätte sich die Entwicklung erschöpft&#039;&#039;&#039; und das Ganze, was mit dem Alten Saturn begonnen hat - und damit die Zeit überhaupt begonnen hat - das wäre dort am Ende. Das wäre so. Nach der Neuen Venus, gibt es noch den sogenannten &#039;&#039;&#039;Vulkan-Zustand&#039;&#039;&#039;, es ist der 7. Zustand. Am Ende dieses Vulkan-Zustands wäre alles erledigt. Es wäre die perfekte Welt geworden, die aber dann in dem Moment, wo sie das erreicht hat, aufhört zu existieren - weil, sie hat keine Entwicklungsmöglichkeit mehr. &#039;&#039;&#039;Was will man noch über die absolute Perfektion hinaus entwickeln?&#039;&#039;&#039; Man kann eigentlich nur von vorne anfangen. Und für unsere Entwicklung ist das vorgesehen. Und der Mensch ist vorgesehen, dann, wenn diese Entwicklung bis zum alten Vulkan, ach, bis zum neuen, bis zum Vulkan überhaupt - er ist weder alt noch neu, es ist halt der Name. &#039;&#039;&#039;Vulkan-Zustand&#039;&#039;&#039; heißt er deswegen, weil es bereits eine Welt sein wird, die nurmehr aus Feuer, aus Wärme besteht, aus Energie besteht, wie auch immer - aber nicht die Energie, wie wir sie heute kennen. Also, was im engeren Sinn das dichteste Stoffliche ist, das Feuerelement, also etwas, was noch dünner ist als Luft, sozusagen, als irgendwas Gasförmiges - und selbst das verdünnteste Gasförmige. Also es ist… In Wahrheit &#039;&#039;&#039;endet es damit, reine Willenstätigkeit zu sein&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Der Alte Saturn ist entstanden aus der reinen Willenstätigkeit der Throne&#039;&#039;&#039;. Die haben ihren Willen geopfert. Das wurde die Substanz, die dann zur Wärme, zur Energie wurde, die heute noch in allem wirkt. Da fliegt da eben die Sonne, dahinter… In Wahrheit ist immer noch… Da steckt dahinter… Die eigentliche Kraft, die dahintersteckt, ist die Willenskraft der Throne, die sie geopfert haben, ohne sie zu verlieren deswegen. Sie haben eigentlich was noch Höheres gewonnen - so eine Art Über-Willen oder irgend sowas. So könnte man das erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=5086s Das Schicksal des Menschen ist es, immer wieder neu zu beginnen 1:24:46] ===&lt;br /&gt;
Und wenn jetzt dieser Vulkan-Zustand zu Ende geht, dann ist der &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039; aufgerufen, eine &#039;&#039;&#039;neue Entwicklung anzustoßen&#039;&#039;&#039; - der Mensch, die vereinigte Menschheit, so müsste man es genauer sagen. Keine Ahnung, wie das gehen wird. Wir haben natürlich noch lange nicht die Fähigkeiten dazu. Und es gibt niemand, der voraussagen könnte, was dann genau passieren wird, &#039;&#039;&#039;weil es keinen fertigen Plan dazu gibt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es wird die Menschheit insgesamt&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;entscheiden&#039;&#039;&#039; - das heißt, die Menschen, die sich nicht verbunden haben mit dem soratischen Reich und dann bereits während der Venus-Entwicklung, Neue Venus-Entwicklung, einfach in etwas anderes hinübergewechselt haben…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Na, komm… musst du dich auch zeigen. Also bitte, öffentlicher Auftritt, das erste Mal. Unten habe ich das nicht gehabt, also jetzt bin ich oben.. Aber jetzt seid ihr ja mutig, seid ihr ja… macht nichts… Ja…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also... Aber ihr seht damit was, was die besondere Eigenart unserer ganzen Entwicklung ist über diese sieben Stufen. Wie sehr dieses offen sein, dieses offen sein für immer wieder etwas Neues… Neues und etwas Höheres zu erschaffen, in Wahrheit, als eine perfekte Welt. &#039;&#039;&#039;Die perfekte Welt ist nicht das Höchste&#039;&#039;&#039;. Das, was neu hereingekommen ist, ja, eigentlich also durch den Christus-Impuls, aber eben indem der &#039;&#039;&#039;Christus Mensch geworden&#039;&#039;&#039; ist auf Erden ganz besonders - dieses immer wieder etwas Neues bauen zu können - dass aber in gewisser Weise zumindest dann, wenn die Perfektion erreicht ist, es der Zeitpunkt ist, es aufzulösen - und von vorne zu beginnen, was Neues zu beginnen. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Schicksal der Menschheit&#039;&#039;&#039;. Das ist im Schicksal dieser ganzen Schöpfung drinnen, immer &#039;&#039;&#039;wieder neu zu beginnen&#039;&#039;&#039;. Und so richtig sprudelt es jetzt schon in gewisser Weise während unserer Erdentwicklung. Ich meine, selbst der Vorgänger-Planet oder Vorgänger-Kosmos, dieser Alte Mond, hatte bei Weitem nicht diese reiche Vielfalt, die wir jetzt haben, allein auf der Erde, aber in dem ganzen Kosmos da draußen. Und er hat es zum Schluss geschafft, ein weisheitsvoll geordneter, ziemlich perfekter Kosmos zu sein. Und kaum geht es mit der Erdentwickelung los, wird das aber schon wieder durcheinandergewirbelt, die ganze Entwicklung. Dass da was weitergeht, gilt eigentlich, diese ganzen Gesetzmäßigkeiten und die Ordnung, die da ist, schon wieder mal durcheinanderzubringen, neu zu ordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch eine dieser Deutungsmöglichkeiten für dieses &#039;&#039;&#039;Tohuwabohu&#039;&#039;&#039; aus dem hebräischen Urtext, eigentlich, der in der Genesis drinnen steht. Es ist immer &amp;quot;Tohu&amp;quot;. In Wahrheit bedeutet es: den Einschlag des schöpferischen Geistigen, ein ganz neuer Impuls. Und mit &amp;quot;Bohu&amp;quot; wird es irgendwo gefasst mit den Kräften des Alten noch. Sie werden nicht gleich komplett aufgelöst, das ist nicht immer so: Blitzschlag, alles Alte weg und ein komplett Neues hinein, sondern es ist &#039;&#039;&#039;ein Einschlag, der das Alte grundlegend verändert&#039;&#039;&#039;, aber noch nicht völlig aufhebt. Es gibt nur immer wieder, immer wieder neue schöpferische Einschläge. Dadurch entsteht… wird immer wieder das Alte verwandelt, verwandelt, verwandelt, verwandelt - und es hört im Grunde nie auf. &#039;&#039;&#039;Am Ende wird es dann so sein, dass alles sich ins Nichts, ins rein Geistige auflöst&#039;&#039;&#039;. Und dann wird man sehen, was passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine es jetzt wirklich im großen Sinne: nach den sieben kosmischen Entwicklungsstufen. Im Kleinen ist es schon nach der Erdentwicklung und im noch Kleineren ist es mit jedem schöpferischen Impuls, den ein Mensch zum Beispiel in die Weltentwicklung hineinbringt: der Künstler, der ein Bild malt und damit etwas Neues macht. Er setzt etwas Neues in die Welt hinein. Das ist jetzt noch nicht, dass jetzt plötzlich neue Naturgesetze oder was entstehen dafür, aber es lebt &#039;&#039;&#039;in jedem Bild&#039;&#039;&#039;, das ein Maler malt, zum Beispiel, oder &#039;&#039;&#039;in jedem Gedicht&#039;&#039;&#039;, das ein Dichter schreibt, lebt ein &#039;&#039;&#039;neuer schöpferischer Impuls&#039;&#039;&#039; drinnen - und verändert und zerstört in gewisser Weise sogar die alte Ordnung, die da war. Also, das heißt, die moderne Lyrik, mit Recht, zerstört in gewisser Weise die wunderbare Lyrik, die in der Goethezeit da war, die ich so liebe. Aber trotzdem müssen wir wissen: Heute noch so zu dichten, dann hängen wir an der Vergangenheit, dann sind wir schon gefangen in den ahrimanischen Kräften drinnen. Bewahren, bewahren, bewahren das Alte - und diese Perfektion immer weiter drehen. Immer weiter drehen. Aber, es ist ausgeschöpft! Das muss man sehen. Man kann, indem man sich jetzt mit den Gedichten von &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039;, von &#039;&#039;&#039;Schiller&#039;&#039;&#039;, von den vielen, die da waren… Man kann unheimlich &#039;&#039;&#039;viel lernen für seine eigenen schöpferischen Kräfte, um dann mit dem was Neues zu machen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nur wiederhole, dann werde ich dem Anspruch zumindest, ein Künstler unserer Zeit zu sein, noch nicht gerecht. &#039;&#039;&#039;Dann muss ich darüber hinausgehen.&#039;&#039;&#039; Und das haben alle großen Künstler gemacht, selbst die kleinen Künstler machen es ein bisschen, halt nicht so perfekt, aber in Wahrheit gehen sie darüber hinaus, als nur zu reproduzieren etwas, was im Grunde perfekt geworden ist. Man muss es sehen, ich meine, die &#039;&#039;&#039;griechische Kunst und die griechische Kultur&#039;&#039;&#039; hat bis zur Zeit Alexanders hin, so ungefähr… Hellenismus ist eigentlich schon… beginnt damit, dass die Harmonie zerstört wird. Aber bis dorthin geht es. Und es ist etwas Perfektes geworden, was in seiner Art nicht mehr weiterentwickelt werden kann. Die griechischen Statuen kann man nicht mehr schöner machen. Die griechische Dichtung kann man nicht mehr perfekter machen in derselben Art, da ist das Maximum erreicht. &#039;&#039;&#039;Ich kann nur was anders machen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist es aber in der Weltentwicklung auch. Und daher hat in gewissem Sinne eben gerade diese &#039;&#039;&#039;schöpferisch-geistige Kraft auch ein zerstörendes Element&#039;&#039;&#039;, wenn man es betrachtet aus der Perspektive des Alten und sagt: &amp;quot;Nein! Es darf ja nicht kaputtgehen&amp;quot;. Nein, wir sollen dann lernen, solange es geht. Und wir können an dem Alten, wir können am Griechischen noch wahnsinnig viel lernen, aber wir müssen wissen, dass es nicht die Zukunft ist. Und jedes neue Werk ist so, dass eigentlich diese Formen dadrinnen aufgebrochen werden. &#039;&#039;&#039;Ich kann lernen an dem Alten, aber am Neuen, was ich schaffe, muss ein neuer Impuls reinkommen&#039;&#039;&#039; - bis schließlich irgendwann einmal von dem gar nichts mehr zu spüren ist. Das ist ganz, ganz wichtig! Also, &#039;&#039;&#039;Christus-Impuls heißt Zukunft schaffen&#039;&#039;&#039;, Zukunft schaffen. Der Christus-Impuls kann aus sich heraus niemals in dem Sinn konservativ sein, dass er sagt: Altes einfach immer nur als Tradition fortschleppen. Es ist eigentlich der Christus-Impuls immer die Überwindung der Tradition. Aber nicht in einem Moment gleich alles verbrennen, sondern Überwindung halt, wenn wir es vernünftig machen, indem wir lernen daraus - und daraus neue schöpferische, halt durch den Lernprozess, aber neue schöpferische Kräfte uns erwerben in der Auseinandersetzung eigentlich mit dem Alten und dem, was jetzt aber neu hereinkommt. Und &#039;&#039;&#039;irgendwann einmal wird das Alte verschwunden sein&#039;&#039;&#039;, ganz verschwunden sein, wie so vieles verschwunden ist in der Menschheit. Wir werden irgendwann einmal die &#039;&#039;&#039;ganze Kulturwelt&#039;&#039;&#039;, die wir uns erworben haben, &#039;&#039;&#039;ablegen, weil wir was Höheres machen&#039;&#039;&#039; werden. Also, bitte, sagt damit nicht, dass ich der Befürworter bin, dass wir jetzt jedes Goethe-Gedicht verhunzen, damit es auch schnell zerstört wird. Wir können noch viele Generationen dran lernen, so wie wir noch an den Griechen lernen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=5687s Die altägyptische Zeit ist unsere Herausforderung in der Gegenwart 1:34:47] ===&lt;br /&gt;
Bei den &#039;&#039;&#039;alten Ägyptern&#039;&#039;&#039; tun wir uns eh schon schwerer. Das schaffen wir eigentlich kaum mehr, dem noch was abzugewinnen. Also, wir reichen jetzt gerade zurück bis zur griechisch-lateinischen Zeit, in Wahrheit, obwohl interessanterweise viele &#039;&#039;&#039;Impulse vom Ägyptischen&#039;&#039;&#039; sich gerade &#039;&#039;&#039;spiegeln&#039;&#039;&#039; jetzt in unserer Zeit, aber spiegeln trotzdem so, dass sie auf eine andere Art kommen. Es ist nicht mehr so, dass wir jetzt die alten Schriften der Ägypter studieren und aus dem heraus etwas holen. Aber es ist, wie soll ich sagen, die &#039;&#039;&#039;karmische Aufarbeitung der ägyptischen Zeit&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Das ist es in Wahrheit. Kann aber natürlich von den Widersachern auch so benutzt werden, dass gerade die Dinge so, wie sie eben in der Vergangenheit waren, unverändert übertragen werden. Dann sind sie schädlich, dann sind es Widersacher-Impulse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird es mit allem werden. Es wird das, was in der griechischen Zeit war, wenn ich es unverändert wieder hervorbringen will, dann wird es absolut ein Gegenimpuls sein. Also, was wir brauchen, ist also diese &#039;&#039;&#039;Offenheit für Veränderungen&#039;&#039;&#039;, aber heute nicht irgendwie blind irgendwelche Veränderungen, sondern wirklich schöpferisch neue. Und das haben wir den Widersacherkräften total voraus. Die können das nicht. Sie haben dadurch, dass sie diese Aufgabe übernommen haben, als &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; zu wirken… Der Preis war dafür, dass sie &#039;&#039;&#039;von der Schöpfungsquelle&#039;&#039;&#039;, wo es von oben fließt, &#039;&#039;&#039;abgeschnitten&#039;&#039;&#039; wurden. Sie haben - wie soll ich sagen - einen Vorrat an Kräften mitbekommen, aber nicht mehr. Also, sie können nicht immer wieder Neues schöpfen. Sie können mit den Kräften, die sie mitgenommen haben, können sie noch eine lange Zeit wirtschaften, aber sie können im Grunde nichts wirklich Neues, wirklich schöpferisch Neues hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=5821s Der Mensch und seine Freiheit - die größte Herausforderung für die Widersacher 1:37:01] ===&lt;br /&gt;
Und sie haben dauernd den Menschen vor der Nase, der in seinem Ich die &#039;&#039;&#039;Quelle&#039;&#039;&#039; dazu aber hat, und zwar noch dazu &#039;&#039;&#039;auf die ganz neuartige Weise&#039;&#039;&#039;, nicht - wie soll man sagen, Befehlsempfänger will ich nicht sagen - aber einer, der halt in Unfreiheit sich inspirieren lassen muss von oben und im Grunde Ausführungsorgan ist. Wir sind mehr. Wir sind mehr. Wir sind, wie ich es am Anfang erzählt habe, wir sind eigentlich die, die die Richtung sogar angeben - und &#039;&#039;&#039;die ganze Gottheit&#039;&#039;&#039; mit allem drum und dran, &#039;&#039;&#039;mit den Hierarchien, folgt dem Weg, den wir einschlagen&#039;&#039;&#039;. Es ist das Große und damit hängt es an uns, wo es hingeht. &#039;&#039;&#039;So groß müssen wir in Wahrheit die Freiheit denken&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss sehen, dass die Gottheit, wenn man jetzt schon von einem Schöpfungsplan sprechen will… Das ist die Intention, die von Anfang an, seit dem Alten Saturn, dahintersteckt: Vorzubereiten, &#039;&#039;&#039;dass ein Wesen entstehen kann, das diese volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;, und dass diesen Wesen die Fähigkeit, die Möglichkeit und die Aufgabe verliehen wird, &#039;&#039;&#039;die weitere Richtung zu bestimmen&#039;&#039;&#039;. Gerade dieser Vielheit kleiner, winziger, kleiner geistiger Wesen! Wir sind die Winzlinge. Wir sind die absoluten Babys! Und dass wir sozusagen die Erlaubnis - oder die Aufgabe sogar - bekommen haben, das Angebot bekommen haben, die &#039;&#039;&#039;weitere Entwicklung des Kosmos&#039;&#039;&#039; immer mehr, selbst schon auf unserem Erdenkosmos, &#039;&#039;&#039;mitzubestimmen&#039;&#039;&#039;, zeigt doch, welches Zutrauen die Gottheit zu uns hat. Dass… sie traut es uns zu. Und weiter: Es würde uns diese Kraft nicht gegeben, wenn es sowieso chancenlos wäre. Darüber haben wir auch schon gesprochen: Genau das ist aber nämlich wirklich auch die einzige Möglichkeit, eine Welt zu schaffen, die diese Vielfalt hat, von der jetzt schon in unserer Erdenwelt vieles spürbar ist. Und das hängt bereits damit zusammen, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch da diese Vielfalt hat. Begonnen im Kosmos wie auf der Erde&#039;&#039;&#039; seit der Mensch zu allererst die Erde im zartesten Sinn betreten hat. Noch lange nicht mit unseren Füßen, so wie heute, sondern, wo er überhaupt auf der Erde, in der Erdensphäre, begonnen hat, sich zu, wie soll ich sagen, zu manifestieren. In der Bibel heißt es: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Und Jahwe Elohim blies Adam den lebendigen Odem ein.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; So in etwa, an der Stelle, irgendwo. Aber lebendiger Odem heißt, dass er mit dem &#039;&#039;&#039;Luftelement&#039;&#039;&#039; begabt wurde, also, das heißt, sich verkörpert hat im Luftelement, wenn man so will, oder das Luftelement ward, in gewisser Weise. Also viel, viel größer noch. Aber ab dem Moment mischen wir mit. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; beschreibt es so deutlich, wie &#039;&#039;&#039;die ganze Natur etwas ist, was der Mensch eigentlich aus seinem Wesen heraussetzt&#039;&#039;&#039;. Dass dann die Steine, die Pflanzen, die Tiere scheinbar vor uns auf der Erde erscheinen - nur scheinbar. Geistig gesehen und im dünnsten, luftigsten Element verkörpert, sind wir schon längst da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=6072s Der Mensch wartet lange - erst spät verdichtet er sich zum Betreten der Erde 1:41:12] ===&lt;br /&gt;
Nur &#039;&#039;&#039;wir warten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;uns&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;zu verdichten&#039;&#039;&#039;, dass wir wirklich irgendein Lebewesen werden, das halt jetzt vielleicht durchs Bild krabbeln würde, so wie es meine Katzen manchmal machen - sondern wir sind eigentlich noch die ganze Sphäre anfangs, wirklich die ganze kosmische Sphäre. Daher heißt bei den &#039;&#039;&#039;Kabbalisten&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Adam Kadmon&#039;&#039;&#039;. Kadmon ist dasselbe Wort wie Kosmos. Also, der kosmische  Adam. Das heißt, &#039;&#039;&#039;einmal waren wir so groß wie der ganze Kosmos&#039;&#039;&#039; - bis zu den Grenzen, wo es bis ins Überräumliche, Überzeitliche geht, also dort, wo man ans Ende der Welt geradezu kommt. Und es ist halt immer kleiner geworden, also die Verkörperung ist weiter gegangen. Irgendwann einmal waren wir so gross wie unser Sonnensystem, das ist auch groß genug - und irgendwann einmal so groß wie das Gebilde dieser Erde mit dem Mond. Das umfasst die heutige Mondbahn und ein bisschen darüber hinaus, das haben wir auch schon gesprochen. In Wahrheit herrscht oder reicht die &#039;&#039;&#039;Erdatmosphäre sogar über unsere heutige Mondbahn hinaus&#039;&#039;&#039;. Da kann man immer noch Spuren nachweisen mit feinen Instrumenten, auch jetzt durch die &#039;&#039;&#039;Astrophysik&#039;&#039;&#039;. Und das heißt in Wahrheit, der Mond bewegt sich immer noch in gewissem Sinne in der Erdensphäre, in gewisser Weise, ja. Nur das mineralisch Harte, das hat sich irgendwann einmal getrennt, aber es ist immer noch die Sphäre. Und da irgendwo waren wir mal, in den äußersten Bezirken, so &#039;&#039;&#039;schwebend, als Adam Kadmon,&#039;&#039;&#039; als Urmensch, der noch eigentlich den Ich-Impuls für die ganze Menschheit in sich hatte - und &#039;&#039;&#039;dass es Einzel-Iche werden&#039;&#039;&#039;, entsteht &#039;&#039;&#039;erst dann danach&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem einen Ur-Adam fängt es sich zu differenzieren an - und irgendwann sind wir so wie die kleine Lufthülle der Erde, dort schweben wir. Und irgendwann, langsam, unten krabbeln schon alle möglichen Lebewesen herum, &#039;&#039;&#039;dann endlich, irgendwannmal betreten wir die Erde&#039;&#039;&#039;. Aber die &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; schon bei der ersten Begabung, im Grunde, mit dem Luftelement und mit dem Feuerelement. Also, der Moment, &#039;&#039;&#039;wo die Elohim beschließen, den Adam zu erschaffen&#039;&#039;&#039; nach ihrem Bilde - und wo dieses Werk gelungen ist, am 6. Schöpfungstag, im Übrigen. Schon wieder die entscheidende Zahl 6, ist da schon wieder drinnen. Da wird der Mensch erschaffen. Also, wir haben schon eine sehr &#039;&#039;&#039;interessante Beziehung zur Zahl 6&#039;&#039;&#039;, und manchmal auch 666, und so weiter. Also, in gewisser Weise ist es nämlich so, dass… Obwohl die gar nicht eingeplant waren, wenn man so will, die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, aber sie sind da und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spielen eine Rolle für die ganze Entwicklung.&#039;&#039;&#039; Und, wie soll ich sagen, die Gottheit hat sich insofern arrangiert mit ihnen, dass sie zur Kenntnis nimmt, menschlich gesprochen, dass sie da sind. Und &#039;&#039;(die Gottheit)&#039;&#039; halt sorgt dafür, dass sie erstens nicht so viel Schaden anrichten und dass sie &#039;&#039;&#039;vielleicht sogar nützlich&#039;&#039;&#039; sein können, manchmal ohne dass sie es wollen, also diese soratischen Wesenheiten - und das ist durchaus der Fall. Das ist &#039;&#039;&#039;durchaus der Fall&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben schon davon gesprochen, damit die Erde in der heutigen Gestalt entstehen kann und dann letztlich ja der Mond sich trennen kann und dass sie separate Himmelskörper waren, dazu musste sich überhaupt erst einmal die &#039;&#039;&#039;Erde trennen von der Sonne&#039;&#039;&#039;, weil einmal war das &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;großes Gebilde&#039;&#039;&#039;. Die Sonne war mal ein Gebilde, das überhaupt so groß war wie unser Sonnensystem. Dann hat sich das langsam verdichtet zu unserer heutigen Sonne - oder zu annähernd dem, was unsere heutige Sonne war. Da sind aber immer noch unsere Planeten, auch die Erde, irgendwo, mit damit verbunden und das trennt sich alles nach und nach - und eigentlich erst, wo &#039;&#039;&#039;sich das trennt, beginnt die Sonne erst so richtig aufzuleuchten&#039;&#039;&#039;. Es werde Licht. Das ist der Moment. Auf! Vorher ist es so in einem Übergangszustand. Aber dass sich die Erde von der Sonne trennen kann, ist wem zu verdanken? Es ist wirklich &#039;&#039;&#039;zu verdanken den soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Die soratischen Wesenheiten haben es nicht aus Gefälligkeit getan, sondern weil sie so irgendwie darauf aus waren, etwas aus dieser Entwicklungskette sich herauszurauben. Eben die Erde, zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Erde sich zu rauben&#039;&#039;&#039; - und loszuwerden diese lästigen hohen geistigen Wesenheiten, die auf der Sonne herumgeistern und wo spürbar ist, da ist die höchste geistige Kraft, eben die Christuskraft, die letztlich sich verbindet mit der Sonne: &amp;quot;Nein, das können wir gar nicht brauchen. Also rauben wir uns, im Grunde, in gewisser Weise, die Erde. Zumindest haben wir vor, dort unsere Zelte aufzuschlagen und diese kleinen geistigen Wesen, die sich da entwickeln, nicht zu piesacken, aber &#039;&#039;&#039;sie zu gewinnen für die eigene Entwicklung, für soratische Entwicklung&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Also einerseits: Wir hätten uns als Menschen nicht zur Freiheit entwickeln können, wenn nicht die Erde als selbstständiger Himmelskörper da war, das wollte die Gottheit. Aber, dass das wirklich funktioniert, dazu haben die soratischen Wesenheiten mitgeholfen. Wenn man es äußerlich-technisch betrachten will, ist es dadurch zustande gekommen, dass die soratischen Wesenheiten, die die Herren der &#039;&#039;&#039;Schwerekraft&#039;&#039;&#039; sind, die Schwere der Gravitation sind, die eigentlich so in dieser Form es vorher nicht gegeben hat. &#039;&#039;&#039;Wir bringen die mit&#039;&#039;&#039;. Und sie wird dabei mitbenützt in unserer Entwicklung, durchaus &#039;&#039;&#039;auch für positive Zwecke&#039;&#039;&#039;, weil die soratischen Wesenheiten wirklich in keinster Weise die Intention haben, unsere Entwicklung zu fördern, die haben sie wirklich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=6514s Die Erlösung der regulären Widersacher ist Aufgabe und Pflicht des Menschen 1:48:34] ===&lt;br /&gt;
Bei den anderen ist es nur irgendwie anders. Die haben noch ein gewisses Bewusstsein dafür, eine Erinnerung daran, sie sind ja abbestellt worden zu ihrer Aufgabe, man kann auch sagen, eingeladen worden zu ihrer Aufgabe. Man könnte im Extremfall sogar so sagen, &#039;&#039;&#039;sie haben sich geopfert&#039;&#039;&#039;, diese Aufgabe zu übernehmen. So genau wissen sie es nicht. Sie haben ein bisschen die &#039;&#039;&#039;Erinnerung&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;an das, was vorher war, verloren&#039;&#039;&#039;; die ist ein bisschen unscharf. Das ist auch etwas, was damit verbunden ist. Also, das heißt, der &#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039; weiß noch am ehestens, was er verloren hat. Der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; tappt ziemlich im Dunkeln schon darüber: &amp;quot;Da war irgendetwas, es war mal anders. Aber wie?&amp;quot; Wie genau, weiß er nicht. &#039;&#039;&#039;Er weiß, er hat da gewisse Aufgaben&#039;&#039;&#039;, Fähigkeiten, und da baut er darauf, mit dem arbeitet er. Aber da ist andererseits der Mensch, der ist Teil seiner Aufgabe. Er wäre sehr interessant zu bekommen ins eigene Reich. Aber andererseits, er hat etwas, was dem Ahriman geradezu schauerlich unheimlich ist. &amp;quot;Da ist irgendein Funke in den Menschen drinnen, der was Bedrohliches für mein ahrimanisches Reich hat.&amp;quot; Nämlich dieser &#039;&#039;&#039;Ich-Funke&#039;&#039;&#039;. Dieser Ich-Funke, wo die ganze schöpferische Kraft unserer kosmischen Entwicklung drinnen steckt oder herauskommen kann. Und &#039;&#039;&#039;das macht dem Ahriman Angst, es macht den Asuras Angst&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, weil dadurch der Mensch letztlich immer unberechenbar ist - bis zur letzten Sekunde. Selbst wenn man schon denkt, man hat ihn, man hat ihn, schlägt er wieder ein Schnippchen - und das bedeutet aber für die ahrimanischen Wesenheiten, wenn man es jetzt menschlich ausdrücken will, immensen Schmerz, immensen Schmerz. Weil, man muss denken, die ahrimanischen, asurischen Kräfte investieren eine Menge an geistiger Kraft, um den Menschen dorthin zu bringen. Das ist einfach ihr Weg, den sie gehen und von dem sie nicht mehr hundertprozentig genau wissen, wieso sie den eigentlich bekommen haben. Wie gesagt, die Erinnerung ist a bisserl trübe, gerade bei den ahrimanischen, asurischen Wesenheiten. Aber sie gehen diesen Weg, aber sie wissen, der Mensch ist das Wesen, das ihnen gefährlich werden kann. So glauben sie es jedenfalls, also gefährlich werden kann in dem Sinn, dass sie mit dem Ziel, auf das sie mit aller Kraft hinarbeiten, dass der Mensch ihnen da ein Strich durch die Rechnung machen könnte. &#039;&#039;&#039;Und zu dem Ziel, was gehört da dazu?&#039;&#039;&#039; Was eben selbst diese ahrimanischen, asurischen Wesenheiten auch nicht vollständig durchschauen: Weil &#039;&#039;&#039;in Wahrheit arbeiten sie diesen soratischen Wesenheiten in die Hand&#039;&#039;&#039; und spielen ihnen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit würde der Weg sein… Wenn es wirklich den ahrimanisch-asurischen Kräften gelingt, den &#039;&#039;&#039;Menschen unter ihre Gewalt zu bringen&#039;&#039;&#039;, dann würden sie damit nichts anderes tun, als &#039;&#039;&#039;den Menschen&#039;&#039;&#039; in das Reich der soratischen Wesenheiten zu führen - und letztlich &#039;&#039;&#039;in diese 8. Sphäre&#039;&#039;&#039; und in eine ganz andere Entwicklung hinüberführen. Aber dann würden &#039;&#039;&#039;auch die ahrimanischen und asurischen Wesenheiten mitgehen müssen&#039;&#039;&#039;. Und sie glauben ja jetzt wahrscheinlich schon, dass das was Erstrebenswertes wäre. Aber sie &#039;&#039;&#039;durchschauen nicht&#039;&#039;&#039;, dass das dort, dass das gar nicht ihre Welt ist, sondern &#039;&#039;&#039;dass sie nur zeitweilig in ein Reich versetzt&#039;&#039;&#039; worden sind, &#039;&#039;&#039;wo sie die höchsten schöpferischen Kräfte nicht haben&#039;&#039;&#039;, wo sie nicht herankönnen dran, weil sie nur dadurch eben als Widersacher überhaupt wirken können. Und dass sie nicht, wenn sie sich… Und sie sind aber dadurch, ja man kann wirklich so sagen, ins Schwerefeld der soratischen Wesenheiten gekommen, und arbeiten jetzt in die Richtung hinüber, aber sie würden also nicht das erreichen damit, was ihre eigentliche Aufgabe ist und sie würden nicht das erreichen, was sie nur durch den Menschen erreichen können. &#039;&#039;&#039;Nur der Mensch kann sie eigentlich in Verbindung mit der Christuskraft&#039;&#039;&#039;, mit der Hilfe des Christus, kann er die ahrimanischen und asurischen Wesenheiten &#039;&#039;&#039;erlösen&#039;&#039;&#039;, sodass sie wieder zu regulären geistigen Wesenheiten aufsteigen, und zwar sogar zu sehr kräftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird, wenn man es jetzt wieder menschlich ausdrücken will, &#039;&#039;&#039;der Lohn sein für diese Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, wenn sie durchgehen durch diese ganze Situation, die eigentlich für sie, in Wahrheit, auch eine &#039;&#039;&#039;Prüfung&#039;&#039;&#039; ist. Weil, ihr müsst denken, so oft und an so vielen Stellen beschreibt es der Steiner, wie eigentlich immer wieder die Hoffnungen der ahrimanischen, aber auch der luziferischen Wesenheiten zunichte gemacht werden. Sie arbeiten und arbeiten - und denken jedes Jahr, sie können den Menschen wieder erwischen, sie können ihn erwischen und ihn in ihr Reich hineinziehen. Und jedes Jahr, gerade bei den Zyklen über den Jahreskreislauf spricht der Steiner oft davon, dass zu bestimmten Jahreszeiten &#039;&#039;&#039;immer wieder die Hoffnungen erwachen, den Menschen hineinzuziehen&#039;&#039;&#039;. Und jedes Mal wird es zerstört, die Hoffnung. Und sie lernen aber im Grunde gar nichts daraus. Das nächste Jahr probieren sie es wieder - &#039;&#039;&#039;und die Hoffnung wird zerstört&#039;&#039;&#039;. Und das ist eigentlich bitterster Schmerz für diese Wesenheiten. Und sie haben nicht die leiseste Ahnung, dass sie in Wahrheit nur durch den Menschen erlöst werden können davon und bewahrt werden können davon, in das Reich der soratischen Wesenheiten letztlich abzuwandern. Und das wäre &#039;&#039;&#039;das Allerschlimmste&#039;&#039;&#039;, was ihnen passieren würde, weil sie ja eigentlich relativ hohe geistige Wesenheiten sind: Die ahrimanischen in gewisser Weise auf Erzengel-Stufe, die Asuras auf Urengel-Stufe - und dazu gibt es dann sogar noch höhere, die in ihren Bannkreis gezogen wurden und die auch ahrimanisch wurden - es gibt also sogar noch Höhere. Es ist ein eigenes Kapitel - und im Übrigen hängt es auch sehr stark mit den Menschen zusammen, weil, wenn &#039;&#039;&#039;wir als Menschen zu wenig Widerstand bieten&#039;&#039;&#039; diesen Widersacherkräften oder es uns zu wenig gelingt, sie in die richtigen Bahnen, ins richtige Gleichgewicht zu bringen, dann heißt das, &#039;&#039;&#039;wir sind geistig nicht so aktiv, wie wir sein sollten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=7002s Unsere Verantwortung gegenüber den Engeln und den anderen geistigen Hierarchien über uns 1:56:42] ===&lt;br /&gt;
Und dann hemmen wir geistige Wesenheiten, reguläre geistige Wesenheiten, die über uns stehen, also namentlich einmal, &#039;&#039;&#039;wir fügen Schaden zu der Engelwesenheit, die uns begleitet&#039;&#039;&#039; und die uns noch bei all dem hilft, was wir halt selber noch nicht können, aber wo wir langsam immer mehr hineinwachsen sollten. Und wenn wir das nicht tun, wenn wir das verweigern, dann ziehen wir den Engel herunter. Und die &#039;&#039;&#039;Folgeerscheinung&#039;&#039;&#039; ist aber, dass das die nächste Stufe darüber, also das heißt die Erzengel, dann auch damit beschäftigt, jetzt die Aufgaben zu übernehmen, für die der Engel nicht zu brauchen ist, weil der Mensch sie zurückzieht, zurückhält. Und so geht es weiter. Also, dass sich dieses ahrimanische oder auch luziferische Prinzip, wie soll ich sagen, hochfrisst durch die Hierarchien, liegt an uns. Also, &#039;&#039;&#039;wir stellen eine ganze Menge im Positiven wie auch im Negativen an&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, luziferische Wesenheiten sind eigentlich zurückgebliebene Engelwesenheiten, waren auf dem Alten Mond, dem Vorgänger-Kosmos unserer Erde, Menschen unter Anführungszeichen, das heißt, sie sind aufgestiegen zu Ich-Wesenheiten - und jetzt sind sie sowas, was so eigentlich Engel sein sollte, aber ein bisschen Engel mit einem B davor, also Bengel halt. Bei den ahrimanischen Wesenheiten, die sind halt heute verpatzte Erzengel und die Asuras verpatzte Urengel. Aber gut, das wär&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt der Mensch: Wenn er jetzt nicht nützt diese Situation - &#039;&#039;&#039;jetzt sind die Widersacherkräfte da, die zu seiner Entwicklung zur Freiheit da sind&#039;&#039;&#039; - und wenn er sie nicht in der richtigen Weise nützt, dann schadet er nicht nur denen, die sowieso schon die Widersacher sind. Er zieht die positiven Kräfte, die ihm eigentlich helfen sollten, Kräfte zufließen lassen sollten - aber die auch darauf warten, dass wir halt was lernen auf dem ganzen Weg, uns weiterentwickeln. Wenn wir das versäumen, &#039;&#039;&#039;ziehen wir sie auch herunter in das Reich der Widersacher&#039;&#039;&#039;, letztlich. Das geht so Schritt für Schritt. Das Dumme scheust als Mensch halt lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss dazu sagen, dass unser Ich ja überhaupt erst, also frühestens so richtig &#039;&#039;&#039;seit dem Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;, so weit ist, dass wir wirklich &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit&#039;&#039;&#039; heraus da wirken können. Aber jetzt, namentlich in unserem gegenwärtigen Zeitalter, dem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, sollten wir das lernen, was da in der &#039;&#039;&#039;Apokalypse&#039;&#039;&#039; drinsteht. Ihr wisst den Satz, den ich jetzt schon lange nicht mehr zitiert habe, am Anfang sehr oft zitiert habe: &amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich ist in... &#039;&#039;(Zwischenruf)&#039;&#039; Bitte? Na, ist nicht &amp;quot;in ihm&amp;quot;. Es ist ja auch nicht &amp;quot;ist ihm verliehen&amp;quot;, sondern ist &amp;quot;ihm bestimmt&amp;quot; oder… Jetzt muss ich es wieder suchen… Ihr seht, mein Gedächtnis ist auch lückenhaft, aber das macht nichts... Ich werd&#039;s finden. Es ist bei der 4. Gemeinde, glaube ich..., die 4. Gemeinde und &#039;&#039;&#039;die Gemeinde von Thyatira&#039;&#039;&#039;, das ist die griechisch-lateinische Zeit... die 4. Gemeinde... Mal sehen, wir sind schon da. Das ist die Übersetzung und ich finde die wirklich genial. In den meisten Übersetzungen ist es eben nicht so genial geschrieben. Genau so ist es. Das ist nämlich die entscheidende Wendung: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Soll ihm eigen sein. Das heißt nicht, &amp;quot;ist ihm schon verliehen&amp;quot; und wir haben es schon einfach so, sondern &amp;quot;soll ihm eigen sein&amp;quot;, das heißt, wir müssen sie uns zu eigen machen, uns ist die &#039;&#039;&#039;Möglichkeit dazu&#039;&#039;&#039; gegeben, sie uns zu eigen zu machen. Wir sollen. Es ist der Wunsch der Gottheit, dass wir es tun, aber es wäre keine Freiheit da, wenn wir es müssen im Sinne von Befehl oder Zwang - oder dass es zwangsläufig passieren würde. &#039;&#039;&#039;Es passiert, wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;, wenn wir uns diese Ich-Kraft, diese schöpferische Kraft, die die gleiche Art ist wie die Kraft des Christus und die gleiche Vollmacht hat, die gleiche Vollmacht, bitte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=7342s Der Mensch kann göttliche Vollmacht erringen! 2:02:22] ===&lt;br /&gt;
Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, was das heißt! Die gleiche Vollmacht! &#039;&#039;&#039;Die göttliche Vollmacht!&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;. Der Christus hat die Vollmacht empfangen, die ganze Welt zu gestalten. Diese Vollmacht hat er empfangen. Diese gleiche Vollmacht soll dem menschlichen Ich eigen sein. Aber das geht nur, wenn das Ich sie sich auch zu eigen macht. &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; kann man nicht in dem Sinn verschenken, dass das hier etwas ist, was von selber dann wirkt, sondern es &#039;&#039;&#039;ist ein Funke&#039;&#039;&#039;. Es ist eine Anregung. Nicht mehr und nicht weniger. Es ist der Zündfunke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir sind ganz am Anfang unserer Entwicklung&#039;&#039;&#039;, aber haben die Möglichkeit, zugleich auch &#039;&#039;&#039;die Bürde, die höchste geistige Kraft durch dieses Ich entfalten zu können&#039;&#039;&#039;. Schrittweise. Schritt für Schritt. Es wird lange dauern, bis es soweit ist. Aber das können die &#039;&#039;&#039;Engel&#039;&#039;&#039; über uns, die &#039;&#039;&#039;Erzengel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können das nicht&#039;&#039;&#039;. Da fließt etwas durch sie durch und dort, wo wir, wenn wir uns auf unser Ich besinnen und sozusagen jetzt zurückziehen, durchaus mitnehmen, aber jetzt, was wird da draußen - &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich ist ja da draußen&#039;&#039;&#039; - aber das jetzt trotzdem uns zu eigen machen und zu Bewusstsein bringen, dazu müssen wir es zu uns bringen. Wenn das die Engel machen, kommt Geist-Erfüllung von oben - und sie wissen von sich selbst gerade in dem Moment gar nichts. Die sind ganz hingegeben an das Göttliche, an die göttliche Quelle, von der das jetzt Stufe für Stufe über die Hierarchien herunterfließt. Und &#039;&#039;&#039;sie geben in diesem Moment ihren Eigenwillen komplett auf&#039;&#039;&#039;. Und wenn sie aus dem Aufwachen, dann, wie soll man sagen, verwirklichen sie mit ihrer Kraft das im Grunde, was sie da empfangen haben, aber ohne im Grunde weiter darüber bestimmen zu können aus Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich ist ganz, ganz anders&#039;&#039;&#039;. Da hat sich das umgedreht. Das kleinste geistige Wesen ist jetzt zugleich das, das die Kraft der höchsten Spitze hat. Das ist… eine &#039;&#039;&#039;Revolution im ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und nicht umsonst auf Griechisch heißt der Mensch &amp;quot;der Anthropos&amp;quot;. Wir sagen daher sogar Anthroposophie. Aber Anthropos ist: &amp;quot;der entgegen Gewendete&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Es ist alles umgekehrt, als es früher war&#039;&#039;&#039;. Sogar - kann man auch sagen - &amp;quot;der Aufständige&amp;quot;. Er lehnt sich jedenfalls auf gegen die Götter, so schön - irgendwo habe ich es eh gelesen - das &#039;&#039;&#039;Prometheus-Gedicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von Goethe&#039;&#039;&#039;, wie er schimpft da gegen den Zeus oben: &amp;quot;Und ich lasse mir nichts befehlen. Du hast das alles da unten, das Feuer, meinen Herd, das, was ich auf der Erde gemacht habe, was ich neu in die Erdentwicklung hineingebracht habe, das habe ich gemacht, nicht du. Und du brauchst dich jetzt da nicht aufblasen da oben. Und ich sitze hier unten und schaffe Menschen nach meinem Bilde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens, in der Genesis kommt das auch sehr schön vor. Wenn man ein bisschen weitergeht, gibt es ja dann bald die &#039;&#039;&#039;Geschichte mit Kain und Abel&#039;&#039;&#039;, Brudermord und so weiter, und es wird aber dem Adam und Eva ja dann noch ein Sohn geboren, als Ersatz sozusagen für den Kain, nämlich der Seth. Und das Interessante ist, dass der &#039;&#039;&#039;Seth entsteht nach dem Bilde Adams&#039;&#039;&#039;. Steht ganz deutlich drinnen. Ich habe jetzt die Bibel nicht bei mir liegen. Wenn ich&#039;s nicht vergess, kann ich&#039;s euch das nächste Mal vorlesen. Aber das Interessante ist, der Adam ist geschaffen nach dem Bilde, dem gemeinsamen Bilde, der Elohim. Es heißt so schön: &amp;quot;Lasst uns den Menschen nach unserem Bilde schaffen&amp;quot;, so heißt es ganz korrekt. Weil, da ist immer die Mehrzahl drinnen. Jetzt heißt es: &amp;quot;Der Seth wird geschaffen nach dem Bilde des Adam.&amp;quot;  Also, da ist schon ziemlich am Anfang der ganzen Geschichte eine deutliche Feinheit drinnen, die zeigt, es läuft anders, als es vorher gelaufen ist. Also, da wird der Mensch von Anfang an eigentlich, schon ziemlich von Anfang an, vorbereitet darauf neu zu gestalten die Welt. Er bestimmt. Und nicht: von oben irgendwo fließt es und man ist Befehlsempfänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und warum ich das jetzt seit 107 Vorträgen immer wieder betone, ist, weil das gerade jetzt in unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Wichtigste&#039;&#039;&#039; ist, es zu erkennen - und nicht zu verwechseln die Freiheit des menschlichen Ichs mit dem Egoismus. Nicht zu verwechseln: Jeder schaut nur auf sich selber, sondern im Gegenteil ein Bewusstsein davon bekommen, dass da eine &#039;&#039;&#039;Verantwortung&#039;&#039;&#039; da ist &#039;&#039;&#039;für die ganze Welt&#039;&#039;&#039;, weil in unserem Ich die Kraft drinnen liegt die Welt umzugestalten. Zu etwas Besserem, zu etwas Höherem, als es je sein könnte, und zwar im gemeinsamen Tun der Menschen miteinander. Es geht gerade nicht darum: &amp;quot;Na ja, dann ist einer, der Supermensch, der oberste Führer, der Supereingeweihte, der wird es jetzt machen.&amp;quot; Nein, es kommt auf den Beitrag jedes einzelnen Menschen an. vielleicht machen manche größere Beiträge, manche kleinere, ist egal, aber &#039;&#039;&#039;jeder Beitrag, der nicht gemacht wird, fehlt dem Ganzen&#039;&#039;&#039; - und jedes Menschen-Ich hat die Möglichkeit dazu beizutragen. Und wenn es das nicht tut, dann vergeudet es eigentlich die Möglichkeit, die ihm die Gottheit zugetraut hat. Dann habe ich eigentlich weder Vertrauen zu mir selbst noch zur Gottheit. Und in diesem Sinne wirkliches &#039;&#039;&#039;Ich-Vertrauen ist zugleich Gott-Vertrauen&#039;&#039;&#039;. Es ist ein und dasselbe. Und das brauchen wir heute ganz stark. Und wir leben nicht umsonst jetzt in so einer Zeit großer Herausforderungen; ich meine, schon die längste Zeit. Man schaue sich &#039;&#039;&#039;das ganze 20. Jahrhundert&#039;&#039;&#039; an: Da war mal die ganze erste Hälfte eine riesige Herausforderung, wo die Menschen eigentlich immer wieder vor die Situation gestellt waren, &#039;&#039;&#039;wirkliches Geist-Vertrauen zu haben&#039;&#039;&#039;, wirkliches Geist-Vertrauen zu haben. Ja, dann kam die zweite Hälfte: Wirtschaftswunder und die ganzen Dinge, wo es eigentlich darum ging zu bestehen gegen dieses &#039;&#039;&#039;Überwuchern des Materialismus&#039;&#039;&#039;, der einzieht überall. Wobei das ja nicht schlecht ist. Ich will jetzt nicht sagen, wir sollten ins Zelt oder in die Hütte oder in die Höhle gar zurückgehen - und wir dürfen keine Waschmaschine mehr haben und keinen Geschirrspüler mehr. Ich bin froh, dass ich meinen Geschirrspüler habe - ich sage es ganz ehrlich - und auch nicht die Wäsche jetzt im Fluss rumpeln muss. Das ist nicht der Weg in die Zukunft. Aber trotzdem hat das zunächst einmal den Effekt gehabt, dass sich die Menschen halt nurmehr mit diesen Dingen beschäftigt haben, das zu produzieren und sich an dem zu erfreuen. Es ist ja nett, aber alles andere ist ziemlich, wenn wir ehrlich sind, zumindest in unseren westlichen Kulturkreisen immer mehr zurückgestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=7984s Die Gegenwart  - ein Spiegel der altägyptischen Zeit 2:13:04] ===&lt;br /&gt;
Natürlich gab es immer wieder einzelne Menschen, aber wenn man es so denkt… Ja, &#039;&#039;&#039;Ägyptische Zeit&#039;&#039;&#039;, nicht dass man sie wiederholen soll, aber im Grunde war &#039;&#039;&#039;alles untergeordnet der geistigen Arbeit&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Auch… natürlich mussten dazu die Menschen ernährt werden, der Ackerbau hat auch zur geistigen Arbeit dazugehört, um das zu organisieren, aber im Grunde, ja, sie hatten die &#039;&#039;&#039;Pyramiden&#039;&#039;&#039;, sie hatten &#039;&#039;&#039;Palastbauten&#039;&#039;&#039;, schon, aber das waren eigentlich noch nicht in dem Sinn Prunkbauten, sondern da ging es darum, einfach einen &#039;&#039;&#039;Wohnort für die Götter&#039;&#039;&#039;, für das Göttliche auf Erden zu machen. Und für sich hat der Mensch was gebraucht zu essen, zu trinken, zu atmen. Atmen zu können, viel mehr schon nicht. Das hat die meisten Menschen betroffen - und zumindest in der Anfangszeit des Ägyptischen, wo es noch in seiner Reinheit funktioniert hat. Die haben ihren Goldschmuck und die Dinge, die sie hatten, nicht noch zum eigenen Prunk gehabt, sondern es war &#039;&#039;&#039;Zeichen der geistig-göttlichen Kraft&#039;&#039;&#039;, die durch sie spricht, wo sie wußten, sie sind als Eingeweihte, die einen wirklich beinharten &#039;&#039;&#039;Einweihungsweg&#039;&#039;&#039; durchgegangen sind - vor allem in den alten Zeiten. Und die, die wirklich übergeblieben sind dabei, die hatten dann auch entsprechende geistige Kräfte. Und ich habe das euch ja schon öfter auch erzählt, dass das auch starke &#039;&#039;&#039;körperliche Prüfungen&#039;&#039;&#039; beinhaltete. Es ging nicht darum, dass sie irgendwelche Rechenaufgaben oder was lösen mussten, später dann auch, aber das ist was anderes, weil, die &#039;&#039;&#039;ägyptische Einweihung&#039;&#039;&#039; ist in Wahrheit erst &#039;&#039;&#039;eine Einweihung ins Denken&#039;&#039;&#039;, das die meisten noch nicht hatten, aber es sollte am Ende rauskommen, dass sie so etwas Ähnliches entwickelt haben - ein vernünftiges logisches Denken, wie es dann später, so richtig eigentlich erst in der griechisch-lateinischen Zeit, kommt, sodass sie dann organisieren konnten das Reich und dergleichen. Aber damit sie bis dorthin gekommen sind, mussten sie einmal schwere körperliche Prüfungen machen und durch diese Prüfungen eigentlich etwas von der &#039;&#039;&#039;Weisheit, die im Willen, der sich in unserem Organismus entfaltet&#039;&#039;&#039;, eigentlich drinnen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;unser physischer Leib ist das Weiseste&#039;&#039;&#039;, was man sich nur vorstellen kann. &#039;&#039;&#039;Am wenigsten weise ist unser Astralisches&#039;&#039;&#039;, das ist noch sehr wenig weise, obwohl wir aus dem Kosmos der Weisheit kommen und etwas mitgenommen haben, aber da haben halt die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; durch die luziferische Versuchung sehr stark reingespielt - und dann kommen die Ahrimandln noch, die den Ätherleib angreifen, ganz besonders, also, da auch noch alles, was &#039;&#039;&#039;lebendiges Denken&#039;&#039;&#039; sein könnte - auch noch &#039;&#039;&#039;ruiniert&#039;&#039;&#039;. Also, da sind wir dann ziemlich abgestürzt. Aber im physischen Leib ist die größte Weisheit drinnen. Und gerade die ägyptischen Eingeweihten, also eben die Pharaonen, die Priesterschaft und so weiter, aber die Pharaonen am Anfang ganz besonders, die mußten schwerste körperliche Prüfungen durchmachen. Und &#039;&#039;&#039;das hat bewirkt, dass sie etwas von der Weisheit mitnehmen konnten&#039;&#039;&#039;. Und das gab ihnen überhaupt erst die Kraft, dass sie, wenn sie dann wirklich in den todesähnlichen Schlaf versetzt wurden, dann mit der genügenden Wachheit etwas herunterbringen konnten und berichten konnten davon - und das so herunterbringen konnten, dass es &#039;&#039;&#039;dienlich war, das ganze Reich zu ordnen in weisheitsvoller Weise&#039;&#039;&#039;. Das ist was Großes, aber wir sollten uns heute, jetzt, eben das, was damals noch ganz aus dem Körperlichen herausgeholt wird, jetzt ganz bewusst aus dem Geistigen holen. Also: &amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm gegeben sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=8255s Unser Bewusstseinsseelenzeitalter - unsere wichtigsten Aufgaben und unsere große Verantwortung 2:17:35] ===&lt;br /&gt;
Damit lassen wir es gut sein - für heute. Ich habe das Gefühl, es wird noch eine lange Geschichte, obwohl wir schon ziemlich gegen Ende der Apokalypse - theoretisch - sind, der Kapitel nach, aber &#039;&#039;&#039;wir brauchen ein unheimliches Rüstzeug,&#039;&#039;&#039; um jetzt eben anzutreten vor allem &#039;&#039;&#039;gegen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; - und da heißt es wirklich,  gegen sie antreten in gewisser Weise, nicht sie zu zerstören, das wird uns nicht gelingen, aber uns ganz klar zu trennen von ihnen. Und sie werden noch…  Und wo es notwendig ist, vielleicht sogar sie, für sie unwissentlich, einzuspannen für die Zwecke, wo sie noch brauchbar sind, so wie es die Gottheit am Anfang schon gemacht hat, also ihnen sozusagen &#039;&#039;&#039;den richtigen Platz zuzuweisen&#039;&#039;&#039;: Wenn ihr schon in unserem Kosmos herumgeistert, sozusagen, dann tut wenigstens die Sachen, die uns auch nützen. Aber wir können sie nicht bekehren, aber wir können zumindest versuchen sie an den richtigen Platz zu stellen. Das ist nicht ein sie betrügen. Wenn sie das nicht durchschauen, ist es ihr Pech. Aber wir stellen sie, und das Recht dazu haben wir, sie an den Platz, der am günstigsten ist für unsere Entwicklung unseres Kosmos. Da jetzt wirklich die soratischen Wesenheiten zu fördern, damit sie auch weiterkommen, das wird nicht funktionieren. Die &#039;&#039;&#039;können auch durch die größte Liebe nicht erlöst werden&#039;&#039;&#039;. Jedenfalls &#039;&#039;&#039;nicht von uns Menschen&#039;&#039;&#039;. Wie das alles in der Zukunft einmal ausschaut? Keine Ahnung. Weiß ich nicht. Es ist alles offen, aber das ist jedenfalls jetzt einmal das, was wir überschauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;die anderen Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; hätten wir eigentlich oder haben wir im Grunde… Aus unserem Ich heraus, sollten wir uns die &#039;&#039;&#039;Pflicht&#039;&#039;&#039; machen, sie &#039;&#039;&#039;zu erlösen&#039;&#039;&#039; - so gut wir es können. Weil, sie sind für uns in diese Position gegangen und sie leiden, also namentlich die ahrimanischen und asurischen Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;sie leiden gewaltig&#039;&#039;&#039; unter dieser Aufgabe. Immer wieder. Immer wieder. Und sie haben in gewisser Weise ja recht: &#039;&#039;&#039;Wir sind die Ursache dafür&#039;&#039;&#039;, ich will nicht sagen Schuld daran, es gehört zur Entwicklung dazu, aber wir schulden ihnen auch etwas. Und ich denke, auch das ist jetzt in unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, jetzt, wo wir ein Jahrhundert, über ein Jahrhundert schon weiter sind mit Beginn der Anthroposophie, wo wir beginnen können das zu durchschauen, uns noch mehr bewusster zu werden: Es geht nicht mehr nur um den Kampf gegen sie. Wir müssen natürlich Stopp sagen, wenn sie übergriffig werden, aber wir sollten immer mehr einbeziehen, sie leiden auch für uns, damit wir uns entwickeln können. Wir sind ihnen etwas schuldig, was letztlich zu ihrer Erlösung führen kann. Und je mehr wir diesen Gedanken uns zu eigen machen können, &#039;&#039;&#039;umso mehr kommen wir mit unserer Entwicklung weiter&#039;&#039;&#039;. Ich meine, die erste Stufe ist sicher einmal abblocken, wo sie uns stören in unserem Weg und uns aus dem Weg schubsen wollen. Das ist zwar ihre Aufgabe, aber natürlich ist es schlecht, wenn wir sie dann wirklich schubsen lassen. Im Grunde fangen wir schon dort an, sie zu erlösen, wo wir verhindern, dass das ihnen gelingt. Und wir bringen sie dann ein Stückchen, ein Schrittchen näher ihrer Erlösung. &#039;&#039;&#039;Im Endeffekt werden sie irgendwann einmal merken&#039;&#039;&#039;, okay, da sind so und so viele Menschen, bei denen ist es uns gar nicht gelungen, sie von ihrem Weg abzubringen - und &#039;&#039;&#039;genau das war unsere Aufgabe&#039;&#039;&#039;, sie so stark zu machen, dass sie uns widerstehen können. Und dann wird irgendwann der Groschen fallen. Dann wird irgendwann der Groschen fallen. Und das ist eigentlich der Weg zur ihrer Erlösung. Es ist interessant, dass &#039;&#039;&#039;trotz dieser immensen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die die ahrimanischen Wesenheiten haben - oder auf andere Weise auch natürlich die luziferischen Wesenheiten und die asurischen sowieso - &#039;&#039;&#039;dass sie solche scheinbar simplen Dinge nicht durchschauen können&#039;&#039;&#039;. Das ist ihr blinder Fleck. Sie sind… sie leben, namentlich die Asuras und die ahrimanischen Wesenheiten, in gewisser Weise in einem &#039;&#039;&#039;Reich der Finsternis&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gewisse Dinge, die wir mit Leichtigkeit oder halbwegs mit Leichtigkeit sehen können, für die sind sie komplett blind. Und die &#039;&#039;&#039;Erlösung heißt, irgendwann einmal ihnen die Augen zu öffnen, was sie damit eigentlich Großes bewirkt haben&#039;&#039;&#039;, wenn wir dafür sorgen, dass wir nicht abstürzen in ihr Reich, sondern dass wir stärker geworden sind. Und dass wir ihnen dann irgendwann die Hand reichen können: Ihr habt uns geholfen. Aber wie gesagt, übergriffig werden, dürfen sie nicht. &#039;&#039;&#039;Wir müssen aufpassen, dass es ihnen nicht gelingt, uns in die falsche Bahn zu ziehen&#039;&#039;&#039;, weil dann gehen wir durch den Abfluss hinunter ins soratische Reich, letztlich, und das ist nicht die Aufgabe der Widersacher, uns dorthin zu führen. Nur, die Gefahr besteht sehr wohl. Je weniger es uns gelingt, sie zu erlösen, desto mehr kommen sie, ich sage es jetzt halt bildhaft, ins &#039;&#039;&#039;Schwerefeld dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und jetzt, von der Erdentwicklung an über das Neue Jerusalem bis zur Neuen Venus hin, fällt die &#039;&#039;&#039;Entscheidung&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;sie fällt für uns, sie fällt aber auch für die luziferischen, ahrimanischen, asurischen Wesenheiten - und für die regulären Hierarchien auch&#039;&#039;&#039;. Weil, wenn das scheitern würde, dann ist es eine &#039;&#039;&#039;Katastrophe unglaublichen Ausmaßes!&#039;&#039;&#039; Dann ist ein ganzer riesiger Schöpfungszyklus, der über sieben kosmische Entwicklungsstufen geht, einfach gescheitert. Das zu ahnen zu beginnen, irgendwo zu ahnen zu beginnen - von mehr können wir eh gar nicht reden. Aber das ist uns möglich in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, und ich hoffe, dass wir bald und immer mehr Menschen etwas davon zu ahnen beginnen - ob alles jetzt schon ganz richtig ist, was wir davon finden, ist ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, wieder &#039;&#039;&#039;ein Stückchen weiterzukommen in der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; dessen, weil, dann gehen wir Schritte in die richtige Richtung. Weil, den Weg deuten wir an - und alle anderen positiven geistigen Kräfte helfen uns dabei, unterstützen uns, wenn wir die Richtung anweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=8724s Ausklang 2:25:24] ===&lt;br /&gt;
Kater, das ist unhöflich, das Hinterteil dem Publikum zu zeigen. Aber das damit zum Ausdruck bringen: Es ist aus jetzt. Meine Lieben, es ist spät genug. Heut ist&#039;s wieder sehr lang geworden. Nehmt halt diese Gedanken mit, die uns, glaube ich, irgendwie bewegen können gemeinsam in dieser Zeit. Also, mich bewegen sie auf jeden Fall. Und &#039;&#039;&#039;es ist die Zeit angetan, dass wir manchen Dingen ins Auge schauen, wacher, bewusster ins Auge schauen, denen wir vielleicht im letzten Jahrhundert noch nicht so wach ins Auge schauen konnten&#039;&#039;&#039;. Immerhin sind wir ein bisschen weiter in der Zeit vorgerückt, und die Zeit mahnt uns etwas zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke..... Gute Nacht. &#039;&#039;Gute Nacht&#039;&#039;. Genau. Und gute Nacht, meine Lieben.. Ich schaue wieder auf die Perspektive, dass ich euch sehe jetzt. Danke. &#039;&#039;Gute Nacht&#039;&#039;. Gute Nacht, meine Lieben. Schlaft gut und danke bei allen, die beim Livestream dabei waren. Ich verabschiede mich von euch. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_109._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=913</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_109._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=913"/>
		<updated>2022-06-28T12:16:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Unser Weg zur vollen Wachheit des Bewusstseins führt uns in die Wahrnehmung der geistigen Welt 1:26:50 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg des Menschen zum Geistselbst als ganz und gar eigene Schöpfung seines astralischen Leibes fordert die Erlösung der luziferischen, ahrimanischen und asurischen Widersacher: Die bewusste Auseinandersetzung mit den Doppelgängerkräften in der Gegenwart hilft uns, entscheidende Weichenstellungen vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne das Aufgreifen des Impulses zur Sozialen Dreigliederung, den Rudolf Steiner uns gegeben hat, wird der Weg in eine sich miteinander verbunden fühlende Menschheit untergraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 5. Wochenspruch 0:00:50|5. Wochenspruch: Wir fliegen mit Seele und Bewusstsein ins Licht]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 5. Wochenspruch 0:00:50|Ich-Punkt und Bewusstseinszentrum]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 5. Wochenspruch 0:00:50|unser Ich und das Christus-Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 5. Wochenspruch 0:00:50|für unser Ich gibt es keine Grenze]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Mensch ist Mitgestalter der Erde 0:05:25|die Natur braucht uns]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Mensch ist Mitgestalter der Erde 0:05:25|biologisch-dynamische Landwirtschaft zur Heilung der Erde]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser großes Ich in seiner Rolle bei Heilung, Krankheit und Schicksal 0:07:48|das Prinzip der Heilung]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser großes Ich in seiner Rolle bei Heilung, Krankheit und Schicksal 0:07:48|im Einklang mit dem Schicksal sein wollen]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser großes Ich in seiner Rolle bei Heilung, Krankheit und Schicksal 0:07:48|die unterschiedlichen Perspektiven des kleinen und des großen Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere innere Verbindung mit einer großen Aufgabe überwindet alle Hindernisse 0:13:02|wir sind unser eigenes Kunstwerk]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere innere Verbindung mit einer großen Aufgabe überwindet alle Hindernisse 0:13:02|der glänzend erscheinende Weg ist der luziferische]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere innere Verbindung mit einer großen Aufgabe überwindet alle Hindernisse 0:13:02|der düster und schwer erscheinende Weg ist der richtige]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Schöpfung des Erdenkosmos soll keine Vollkommenheit hervorbringen 0:15:55|unser Erdenkosmos soll keine perfekte Welt werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Schöpfung des Erdenkosmos soll keine Vollkommenheit hervorbringen 0:15:55|Vollkommenheit fordert Neubeginn]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Über den Vulkan-Zustand hinaus 0:19:57|nach den sieben kosmischen Entwicklungsstufen wird die Schöpfung dezentral sein]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#In unserem Bewusstseinsseelenzeitalter beginnen wir die Größe des Kosmos zu ahnen 0:22:25|alle Sterne sind Inseln geistiger Wesenheiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir wählen unsere Inkarnationen selbst 0:26:03|unsere individuelle Aufgabe in Verbindung mit unserer individuellen Sternenregion und die Wahl unserer Inkarnation]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Geistig hoch entwickelte Menschen - ihre Aufgaben und ihre Opfertaten 0:28:35|die Opfertaten von Menschen mit hoher geistiger Entwicklung]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Geistig hoch entwickelte Menschen - ihre Aufgaben und ihre Opfertaten 0:28:35|Rudolf Steiner und die Geisteswissenschaft als notwendige Ergänzung zur äußeren Wissenschaft]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiners großer Impuls der Sozialen Dreigliederung - und die Menschheit greift ihn bis heute nicht auf 0:34:47|der große Impuls Rudolf Steiners: die Soziale Dreigliederung]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiners großer Impuls der Sozialen Dreigliederung - und die Menschheit greift ihn bis heute nicht auf 0:34:47|kritische Betrachtung von Wirtschaftsleben, Rechts- bzw. Staatsleben und Geistesleben der heutigen Zeit]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser Bildungssystem und die Forderung nach einem freien Geistesleben 0:37:18|unser Bildungssystem behindert die geistige Entwicklung des Menschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Wirtschaftsleben unter der Herrschaft der Widersacherkräfte 0:43:52|die Konzentration von Kapitalmassen in immer weniger Händen]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Wie können wir den Anforderungen einer vieldimensionalen Welt der Zukunft nachkommen? 0:47:40|die Menschheit ist zu Beginn des 20. Jahrhunderts über die Schwelle gegangen]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Die dunklen Kräfte wirken im Verborgenen - unsere Doppelgänger helfen uns aufzuwachen 0:51:56|unsere Doppelgänger als unverzichtbare Herausforderung zur Auseinandersetzung mit unserem Karma]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Die dunklen Kräfte wirken im Verborgenen - unsere Doppelgänger helfen uns aufzuwachen 0:51:56|die Zahl 666 und  der Begriff Sorat]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Geister der Form - die Elohim und die Wesenheiten hinter Sorat stehen auf der gleichen Entwicklungsstufe 0:57:40|die Elohim haben ihre Ich-Kraft hingeopfert]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Geister der Form - die Elohim und die Wesenheiten hinter Sorat stehen auf der gleichen Entwicklungsstufe 0:57:40|in Jahwe erscheint die Christuskraft]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Geister der Form - die Elohim und die Wesenheiten hinter Sorat stehen auf der gleichen Entwicklungsstufe 0:57:40|Disharmonien zwischen Elohim bzw. Erzengeln sind richtig für die Entwicklung]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit seiner Entwicklung zur Freiheit lässt der Mensch die höheren Hierarchien der Freiheit teilhaftig werden 1:01:53|in dem Maße, wie der Mensch seine Freiheit entwickelt, können auch die höheren Hierarchien den Freiheitsimpuls ergreifen]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit seiner Entwicklung zur Freiheit lässt der Mensch die höheren Hierarchien der Freiheit teilhaftig werden 1:01:53|den luziferischen Engelwesenheiten wurde die Freiheit gegeben den Menschen zu verführen]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Die riesengroße Verantwortung des Menschen: Niemanden unter seinen Einfluss stellen 1:06:24|die schwerste Sünde wider den Geist: in die Freiheit anderer Menschen einzugreifen]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Die bewusste Begegnung mit den Doppelgängern - ein Weg zur Abtragung unserer individuellen karmischen Lasten 1:10:18|die Auseinandersetzung mit den Doppelgängerkräften zur Bereinigung unserer individuellen Verfehlungen]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Die bewusste Begegnung mit den Doppelgängern - ein Weg zur Abtragung unserer individuellen karmischen Lasten 1:10:18|wir alle tragen schwere Lasten aus der Vergangenheit]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Verlockung Ahrimans &amp;quot;Du musst den Berg nicht aufarbeiten&amp;quot; führt in das Reich Sorats 1:13:48|die Verführung Ahrimans, die Folgen unserer Taten nicht auszumerzen, führt in das Reich Sorats]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Verlockung Ahrimans &amp;quot;Du musst den Berg nicht aufarbeiten&amp;quot; führt in das Reich Sorats 1:13:48|Ahriman verspricht dir: Mach es dir bequem!]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere wachsende Aufgabe: Uns in andere Wesen einzufühlen und ihren Bedürfnissen nachzukommen 1:18:07|Empathie und das richtige Geben]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser Weg zum Geistselbst führt über die Erlösung der luziferischen, ahrimanischen und asurischen Wesenheiten 1:22:12|das geistige Entwicklungstempo wird immer höher]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser Weg zum Geistselbst führt über die Erlösung der luziferischen, ahrimanischen und asurischen Wesenheiten 1:22:12|unsere Aufgabe: die Erlösung der luziferischen, ahrimanischen und asurischen Wesenheiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Die soratischen Wesenheiten können wir nicht erlösen 1:25:31|Sorat und die 8. Sphäre, eine vollendete/vollkommene Welt ohne Weiterentwicklung]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser Weg zur vollen Wachheit des Bewusstseins führt uns in die Wahrnehmung der geistigen Welt 1:26:50|unser Weg zum Wachbewusstsein im Leben zwischen Tod und neuer Geburt]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Das neue Hellsehen fordert neue Wege der Mitteilung auf dem Wege der Kunst 1:30:08|das moderne Hellsehen ist nicht körpergebunden]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Das neue Hellsehen fordert neue Wege der Mitteilung auf dem Wege der Kunst 1:30:08|um die Erlebnisse des neuen Hellsehens mitzuteilen, braucht es neue Ausdrucksformen]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Das neue Hellsehen fordert neue Wege der Mitteilung auf dem Wege der Kunst 1:30:08|die Gestaltung geistiger Wesenheiten in der Kunst der Zukunft]] -  [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Geistiges Streben und der Humor 1:34:48|das geistige Streben und seine Verbindung zum Humor]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Geistig Strebende: Im Fokus der Widersacherkräfte 1:37:50|geistig strebende Gemeinschaften sind Hauptangriffsziel der Widersacherkräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser Geistselbst auf dem Neuen Jerusalem: Ganz und gar geschaffen als eigene Schöpfung im Mikrokosmos verändert es den Makrokosmos 1:42:34|das Geistselbst des Menschen unterscheidet sich vom Geistselbst der Engelwesenheiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser Geistselbst auf dem Neuen Jerusalem: Ganz und gar geschaffen als eigene Schöpfung im Mikrokosmos verändert es den Makrokosmos 1:42:34|auf dem Neuen Jerusalem: unser Geistselbst als unsere ureigene Schöpfung im Astralischen hat auch Bedeutung für den Makrokosmos]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Mensch wird seine Entwicklung bald ohne physisch-stofflichen Körper fortsetzen 1:48:14|das Ende unserer physischen Verkörperung ist nahe]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Die alte Einweihung - ein zunehmend gefährlicher Weg zur Wahrnehmung der geistigen Welt 1:50:44|die Stärke der Widersacherkräfte wird auf unserer geistigeren Entwicklungstufe noch weiter zunehmen]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Das neue seelische Erleben im Geistigen fordert neue Wege der Kommunikation 1:56:08|die alten Einweihungsvorgänge und die neuen Wege in das Erleben der geistigen Welt]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Das neue seelische Erleben im Geistigen fordert neue Wege der Kommunikation 1:56:08|die Verbindung von seelischen und körperlichen Vorgängen]] - [[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter#Die neue Regel der Zukunft wird sein: &amp;quot;Es gibt keine Regel&amp;quot; 2:00:11|unser Weg zu der neuen Regel: &amp;quot;Es gibt keine Regel&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 109. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/RKUUfr_77tI]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 109. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription des 109. Vortrags (von Ghislaine und Susanne am 27. Mai 2022)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=50s Begrüßung und 5. Wochenspruch 0:00:50] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch mit dem 5. Wochenspruch. Wir fliegen noch weiter hinaus in die Welt - mit unserer Seele, mit unserem Bewusstsein, hinaus ins Licht. Darum geht es hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Im Lichte das aus Geistestiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Raume fruchtbar webend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Götter Schaffen offenbart:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm erscheint der Seele Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geweitet zu dem Weltensein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auferstanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus enger Selbstheit Innenmacht.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt immer mehr darum, dass wir wieder Bewusstsein dafür bekommen, dass &#039;&#039;&#039;unser geistiges Wesen&#039;&#039;&#039;, unser wirkliches geistiges Wesen, und auch unsere Seele &#039;&#039;&#039;viel größer ist als das, was wir so normal im Alltag&#039;&#039;&#039; drinnen eingesperrt in uns &#039;&#039;&#039;erleben&#039;&#039;&#039;. Wir sind eigentlich viel weiter und wir sind verbunden im Grunde mit all den geistigen Wesenheiten, die da draußen sind, auch wenn wir sie jetzt zunächst einmal bewusst vielleicht noch nicht mitbekommen. Aber hier und da kommt vielleicht ein bisschen ein Ahnen durch. Davon war ja auch in den letzten Wochensprüche schon die Rede, dass man vielleicht einmal ein bisschen ein Ahnen bekommt, eine gefühlsmäßige Berührung bekommt, dass da etwas Schönes draußen ist, etwas, was mich irgendwie anregt, was mir etwas sagt. Ich verstehe es zwar vielleicht noch nicht genau, aber was mich berührt, seelisch berührt, irgendwo. Und alles das, &#039;&#039;&#039;was uns da seelisch draußen berühren kann, ist zugleich aber auch immer eine Selbstbegegnung&#039;&#039;&#039;, weil, wir sind mit unserem wahren Wesen auch da draußen. Überhaupt, &#039;&#039;&#039;unser Ich ist das Größte überhaupt&#039;&#039;&#039;. Es spiegelt sich in uns so als kleiner Punkt irgendwo, wir erleben es da oben irgendwo meistens, weil wir halt heute sehr starke Kopfmenschen sind. Real, da ist es oft viel mehr in der Tätigkeit, im Tun, im Willen drinnen, da ist oft viel unmittelbarer das Ich drinnen. Es ist zum Beispiel ganz wichtig beim Künstlerischen, dass es aus dem Tun heraus kommt. Nicht: Ich sitze wochenlang und grüble, wie sollte das Kunstwerk gestaltet werden. Ja, ich habe eine Idee, will das und das machen, aber dann geht es los und ich werde tätig. Und im Tätig sein, staune ich selbst immer mehr, was dabei herauskommt und merke: &amp;quot;Aha, das passt&amp;quot; oder &amp;quot;nein, da passt&#039;s noch nicht&amp;quot;. Aber ins Tätig sein hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das Ich sitzt eigentlich an verschiedensten Punkten in uns, aber so ganz wach bewusst wird es da drinnen, halt irgendwo da oben in dem Punkt ist das Zentrum. Wir haben den Ich-Punkt in etwa da oben &#039;&#039;(zeigt an die Stirn)&#039;&#039;. Das ist also das &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszentrum&#039;&#039;&#039;, drum malen die Inder da den Punkt her, da zwischen die Augenbrauen. Aber wir sind also eigentlich riesengroß. Wir gehen über den sichtbaren Kosmos hinaus - und erst jenseits des sichtbaren Kosmos, und zwar mit sichtbarem meine ich nicht nur, was wir mit den Augen sehen, sondern auch mit allen Teleskopen oder sonst was, wenn wir das Weltenende schauen können, sozusagen das &#039;&#039;&#039;Ende des Universums: Das Ich ist noch irgendwo dahinter, außerhalb von Raum und Zeit&#039;&#039;&#039; - und von dort kommt unsere eigentliche Kraft. Und in dieser Kraft unseres Ich ist drinnen, ja, dieselbe Kraft, die im ganzen Weltschöpferischen drinnen liegt. Das ist dieser Ausspruch, den wir immer wieder zitieren, also: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dieselbe Ich-Kraft soll dem Menschen eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, sagt der Christus. Dieselbe Vollmacht. Also &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Unterschied zwischen unserem Ich und dem Christus-Ich&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise, außer den kleinen Unterschied: Wir müssen erst lernen, mit dieser Kraft umzugehen. Und dieser kleine Unterschied ist aber natürlich ein riesengroßer Unterschied, weil wir können heute noch sehr wenig. Aber es gibt keine Grenze. Das heißt, geht nicht, gibt&#039;s nicht für das menschliche Ich. Es gibt nichts, was dem menschlichen Ich nicht grundsätzlich erreichbar ist. Wann und wo hängt davon ab, wie schnell wir uns entwickeln. Aber &#039;&#039;&#039;es gibt grundsätzlich keine Grenze&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=325s Der Mensch ist Mitgestalter der Erde 0:05:25] ===&lt;br /&gt;
Und in dem liegt aber eben auch drinnen, dass wir &#039;&#039;&#039;tatsächlich immer mehr Mitgestalter der Erde, aber letztlich des ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039;, werden. Wir sind bereits in der Phase drinnen, wo wir aktiv mitgestalten, den Kosmos. Merkt man noch nicht sehr deutlich, aber man wird es immer deutlicher merken. Und das wird die Natur verändern, das wird die Erde verändern. Darum haben wir oft gesagt, &#039;&#039;&#039;es gibt kein zurück zur Natur&#039;&#039;&#039;, wie sie einmal in der Vergangenheit war. Das wäre völlig kontraproduktiv. Erstens würde es nicht funktionieren, das Einzige, was passieren würde, wäre, dass die Erde absterben würde. Also, in dem Sinn, wie sie früher gelebt hat, kann sie heute nicht mehr leben. Dass wir jetzt mit unseren Dummheiten noch zusätzlich Schaden der Natur bereitet haben, ist ein zweites Kapitel. Aber trotz allem: ohne den Menschen geht es nicht in die Zukunft. Die Natur würde also wesentlich früher absterben, wenn wir nicht tätig wären. Also, &#039;&#039;&#039;die Natur braucht uns&#039;&#039;&#039;. Es ist also ganz falsch, was man ab und zu hört: &amp;quot;Ach Gott, der Natur ging es viel besser, wenn es den Menschen nicht gäbe.&amp;quot; Natürlich, man kann auf die Idee sehr leicht kommen, weil, wenn man an der Oberfläche schaut, &#039;&#039;&#039;zerstören wir im Moment einfach sehr, sehr viel&#039;&#039;&#039;. Also, Abrodung der Wälder, weiß Gott was, Verpestung der Atmosphäre, Verseuchung des Bodens. Allein, was wir mit der Düngung aufführen und damit den Boden extremst belasten und das Bodenleben zutiefst beeinträchtigen. Also, da ist ein &#039;&#039;&#039;ganz neuer Ansatz&#039;&#039;&#039; notwendig, wie er ja zum Beispiel gegeben ist in der &#039;&#039;&#039;biologisch-dynamischen Landwirtschaft&#039;&#039;&#039;. Und da geht es nicht primär darum, dass wir besseres Essen haben und dass es uns wieder besser schmeckt, das ist eigentlich der Nebeneffekt. In Wahrheit geht es darum, &#039;&#039;&#039;die Erde zu heilen&#039;&#039;&#039;. Und zu heilen aber heißt nicht, zu einem Zustand zurückzubringen, der in der Vergangenheit war, sondern zu einem neuen, höheren Zustand in die Zukunft hinzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=468s Unser großes Ich in seiner Rolle bei Heilung, Krankheit und Schicksal 0:07:48] ===&lt;br /&gt;
Ist im Übrigen &#039;&#039;&#039;das Prinzip der Heilung&#039;&#039;&#039; immer: Heilung heißt in Wahrheit nicht Wiederherstellung eines alten, halbwegs gut funktionierenden Zustands, sondern es &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein Aufbruch zu einem neuen Zustand&#039;&#039;&#039;. Also, Heilung heißt immer: Ich überwinde etwas Altes, was sich letztlich als schädlich erwiesen hat oder was Probleme macht, weil die sind das Ergebnis des alten Lebensprozesses - und ich setze anstelle dessen etwas Neues. Auch das wird in der Zukunft immer mehr ganz individuell am menschlichen Ich liegen. Das heißt, für jede Art von Medizin, von Heilung, ist ganz stark gefordert die &#039;&#039;&#039;Mitarbeit des individuellen Ich&#039;&#039;&#039;. Es ist eigentlich von jetzt an ein No-Go zu glauben, dass irgendwer uns heilen könnte und wir passiv einfach als Patient da sind und es geschehen lassen. Das heißt nicht, dass wir nicht Hilfe annehmen können und sollen und brauchen werden, aber dann nur, dass die Anregung kommt, dass wir selbst unsere eigenen Heilungskräfte aktivieren, die uns in einen neuen, gesünderen, höheren Zustand erheben. Das ist ganz wichtig, und wir haben dabei ja immer auch die Unterstützung der Christuskraft dabei. Denn &#039;&#039;&#039;der Christus wirkt in unserem Ich, durch unser Ich, mit unserem Ich&#039;&#039;&#039;. Er ist da. Nur es passiert nicht einfach: &amp;quot;Mach, kurier mich&amp;quot;, sondern es heißt: &amp;quot;Du musst wollen. Du musst wollen.&amp;quot; Du musst gesund werden wollen, sozusagen. &#039;&#039;&#039;Du musst in Einklang mit deinem Schicksal sein wollen&#039;&#039;&#039;, das heißt auch mit den Prüfungen, die damit verbunden sind. Denn Krankheit, zum Beispiel, kann auch eine Prüfung sein. Wobei ich nicht sage, dass alles immer aufs Karma der Vergangenheit zurückzuschieben ist. Es entsteht ja immer auch wieder Neues. Aber es ist auf jeden Fall eine Aufgabe, die zu bewältigen ist, egal mit welchem Ausgang. Also, &#039;&#039;&#039;selbst wenn man stirbt an einer Krankheit, dann kann das richtig sein&#039;&#039;&#039;. Dann kann das richtig sein, wenn man nämlich so weit entwickelt ist, dass man mit der Körperlichkeit, die man sich zubereitet hat für diese Inkarnation einfach nicht mehr weiterkommt. Das ist gar nichts Böses, das ist kein Versagen. Das kann eigentlich ein höchster Triumph und Erfolg, in Wahrheit, sein zu sagen: &amp;quot;Okay, ich bin so schnell vorangekommen, dass ich mit dem Werkzeug, das ich mir gebaut habe, nicht mehr durchkomme, das es ein Hindernis ist.&amp;quot; Und es ist halt einfach…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da seht ihr aber, wie &#039;&#039;&#039;unterschiedlich die Perspektive&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;aus dem kleinen ich&#039;&#039;&#039;, das heute da drinnen sitzt und von da irgendwie ängstlich oder begehrlich oder wie immer in die Welt hinausblickt, &#039;&#039;&#039;und unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das viel, viel größer ist. Und man muss heute ganz deutlich sagen, das große Ich geht nicht sehr schonend immer mit dem kleinen ich um. Also, es hat am allerwenigsten die Sorge darum, ob es dem kleinen ich so besonders gut geht. Sondern &#039;&#039;&#039;das große Ich will sein Ziel erreichen&#039;&#039;&#039; oder seinen Weg gehen, das heißt seine Kräfte ausbauen. Ich meine, es ist dann oft eher der Zuspruch von außen, der halt hilft: Versöhne das kleine ich mit dem Großen. Das große Ich ist da relativ, ja, ich will nicht sagen brutal, aber es kennt sein Ziel. Und die ganzen Schwierigkeiten, die wir hier unten haben, sind für das große Ich einfach Stufen, die zu überwinden sind, sind Aufgaben, die zu überwinden sind. &#039;&#039;&#039;Aber das große Ich hat mit dem kleinen ich relativ wenig Mitleid, in Wahrheit&#039;&#039;&#039;. Das müssen eigentlich die anderen Menschen haben. Das ist nämlich das Interessante. Das Spannende ist, wenn man das... Das ist ja ein sehr ungewohnter Standpunkt. Weil, normal gehen wir davon aus: Ach, uns geht es gut, wenn das kleine ich sich wohl fühlt hier unten, also unser Ego zufrieden ist, halbwegs, ihm tut nichts weh, es ist halbwegs glücklich, es hat seine Freuden. Dann sagen wir: &amp;quot;Das Leben ist gut.&amp;quot; Aber wenn man einmal erkennen lernt, sich von diesem höheren &#039;&#039;&#039;Standpunkt des wirklichen Ich&#039;&#039;&#039; zu betrachten, dann ist die interessante Erfahrung: &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt, mit dem einem das gelingt, werden Schwierigkeiten, Schmerzen sogar, die zu überwinden sind, kleiner im Erlebnis&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz interessant. Nur, da muss man wirklich ganz ehrlich dazu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=782s Unsere innere Verbindung mit einer großen Aufgabe überwindet alle Hindernisse 0:13:02] ===&lt;br /&gt;
Jeder &#039;&#039;&#039;Künstler&#039;&#039;&#039; merkt es zum Beispiel, wenn er in einer großen Aufgabe drinnen ist und für sein Ziel: Und es ist ganz egal, wie schlecht es ihm geht. Es &#039;&#039;&#039;ist im Vergleich zu dem Werk, das er hervorbringt, unwichtig&#039;&#039;&#039; - und wenn er dafür sein Leben hingibt, weil er dann vielleicht, weil er sich so verausgabt, dass er dann früh stirbt. Dann ist es eben so, und er wird sich nie abhalten lassen davon, sein Werk zu vollbringen. Und nur: solche Künstler sind wir alle. Und &#039;&#039;&#039;das Kunstwerk, das wir wirklich hervorbringen, sind wir selber&#039;&#039;&#039;, indem wir hier auf Erden, sozusagen, uns immer mehr zu dem Abbild dessen schaffen, was wirklich unser großes Ich ist. Also, Kunst liegt eigentlich drinnen im sich selbst gestalten. Und im &#039;&#039;&#039;Überwinden aller Hindernisse&#039;&#039;&#039;, die da auf dem Weg liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon wieder eine ganz große Aussage - und was vielleicht schwer verdaulich ist. Aber wenn ich ehrlich sprechen soll, dann kann ich euch nicht sagen: &amp;quot;Ja, schaut, macht Geistesforschung, beschäftigt euch damit und &#039;&#039;&#039;es wird eurem Ego super gut gehen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Dann sind wir aber genau im falschen Weg der Esoterik. Dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf dem luziferischen Weg&#039;&#039;&#039;. Der Luzifer verspricht uns genau das. Warum ich das so deutlich und so klar sage, ist, weil die Gefahr immer größer wird. Es gibt also mittlerweile gar nicht so wenige esoterische Bestrebungen in der Welt. Wir sind einerseits in einem sehr starken &#039;&#039;&#039;Materialismus&#039;&#039;&#039; drinnen, das ist der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;, der sehr stark da drinnen steckt. Wir sind aber andererseits menschheitlich in einem sehr stark &#039;&#039;&#039;luziferisch-spirituellen Zeitalter&#039;&#039;&#039; auch drinnen, luziferisch-spirituell. Der &#039;&#039;&#039;Luzifer sorgt immer dafür, dass es dem Ego gut geht&#039;&#039;&#039;. Und dass das Ego glücklich ist, dass es schwebt in höheren Welten, die aber Scheinwelten in Wahrheit sind, die jedenfalls luziferische Scheinwelten sind und nicht die wirkliche geistige Welt sind. Und wir werden dort im Grunde immer abgelenkt von der Aufgabe, die sich unser wirkliches Ich setzt. So schwer die Entscheidung immer zu treffen ist, aber es ist eigentlich immer ganz klar: &#039;&#039;&#039;Wenn zwei Wege sich öffnen&#039;&#039;&#039; und einer ist &#039;&#039;&#039;glänzend und schön und lichtvoll&#039;&#039;&#039; und voll Engelgestalten, die leuchten die ganze Zeit und flimmern und glitzern - und ein anderer Weg, der &#039;&#039;&#039;düster&#039;&#039;&#039; ist und wo man weiß: Bumm, der wird hart, der wird schwer, und ich habe keine Ahnung, ob ich das Ziel erreiche oder mich irgendwo verliere - &#039;&#039;&#039;dann ist das der richtige Weg&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=955s Die Schöpfung des Erdenkosmos soll keine Vollkommenheit hervorbringen 0:15:55] ===&lt;br /&gt;
Das sage ich, weil wir jetzt &#039;&#039;&#039;in der Apokalypse gerade an dem dunkelsten Punkt&#039;&#039;&#039; und an dem tiefsten Punkt sind, wo wir aber hingehen müssen, wenn wir uns weiterentwickeln wollen. Ich habe die letzten Male davon gesprochen - und insbesondere das letzte Mal - dass die ganze Schöpfung unserer Erdenwelt, sagen wir unserer Erdenwelt im engeren Sinn, &#039;&#039;&#039;unser Erdenkosmos&#039;&#039;&#039;, dass er ja von der Gottheit durchaus - ich sag mal bewusst - so veranlagt ist, dass es keine vollkommene Welt ist. &#039;&#039;&#039;Es wäre möglich gewesen, eine vollkommene Welt zu schaffen&#039;&#039;&#039;, weil die kosmischen Vorgängerstufen unserer Erde, der sogenannte &#039;&#039;&#039;Alte Mond&#039;&#039;&#039;, der auch genannt wird &amp;quot;der Kosmos der Weisheit&amp;quot;, heißt deswegen so, weil im Zuge dieser alten kosmischen Entwicklung die Weisheit entwickelt wurde... Und mit Abschluss dieser alten Entwicklung wäre es möglich gewesen, erstmals mit der Erdentwicklung einen perfekt weisheitsvoll geordneten Kosmos zu schaffen. Vorher war das noch nicht möglich, sondern das ist eine Entwicklung, die beginnt mit der sogenannten &#039;&#039;&#039;Alten Sonne&#039;&#039;&#039; - das war noch vor dem Alten Mond - da fängt die Entwicklung der Weisheit so ganz leise an, da kommt dieses &#039;&#039;&#039;Weisheitslicht&#039;&#039;&#039; einmal, aber es ist zunächst nur Licht, das noch nicht sehr tief schöpferisch eingreifen kann. Auf dem Alten Mond geht es weiter, da greift es bis in das flüssige Element hinein und auf der Erde wäre die Möglichkeit, dass sich das verwirklicht - bis in das feste Erdelement, bis in das dichteste Element. Und &#039;&#039;&#039;es wäre möglich gewesen, die Erdenwelt zu einem perfekten Kosmos zu machen&#039;&#039;&#039;. Die Gottheit hätte diese Möglichkeit gehabt. Und das ist nicht geschehen, weil es etwas Höheres gibt, etwas, was darüber hinausgeht, und einen Kosmos zu schaffen, der jetzt unvollkommen ist, aber der in sich das Potenzial hat, zu einer viel, viel höheren Stufe aufzusteigen. Man muss dazu sagen: &#039;&#039;&#039;Wenn wirklich die Erdentwicklung ein vollendeter Kosmos geworden wäre, dann wäre das&#039;&#039;&#039; erstens &#039;&#039;&#039;zugleich die Welt der Sorat-Wesen gewesen&#039;&#039;&#039;. Die wären dann im vollen Einklang damit gewesen - und es wäre eine &#039;&#039;&#039;Endstation&#039;&#039;&#039; gewesen. Ein Kosmos, der in diesem vollendeten Zustand dann sozusagen in alle Ewigkeit weiter existiert und der keine weitere höhere Stufe mehr zuläßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Leben des einzelnen Menschen, in der Geschichte, in der Erdentwicklung, auch im Kleinen, immer so im Grunde: &#039;&#039;&#039;Wenn etwas vollkommen wird, ist es Zeit, es fallenzulassen und etwas Neues zu beginnen&#039;&#039;&#039;. Also, einen neuen Aufbruch zu machen - und auf dieser Erde hier, während der Erdentwicklung, geht es darum, diesen neuen Aufbruch zu beginnen: Diesen Neuaufbruch zu beginnen, der letztlich - darüber haben wir schon gesprochen - dazu führen wird, dass der Mensch einmal, wenn die ganze Entwicklung durch die sieben kosmischen Stufen… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mein Kater ist mit dabei, diesmal ist&#039;s der andere, die gehören auch dazu. Aber bitte, schalt mein Tongerät nicht aus.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=1197s Über den Vulkan-Zustand hinaus 0:19:57] ===&lt;br /&gt;
Wenn die &#039;&#039;&#039;sieben kosmischen Entwicklungsstufen vollendet&#039;&#039;&#039; sind, dann ist der Mensch so weit, dass er dann, wenn er wieder aus dem Geistigen herauskommt und eine völlig neue Entwicklung beginnt, die im Grunde nicht vorhersehbar ist, wie sie wird… Im Grunde ist da nichts vorhersehbar, nämlich aus einem ganz einfachen Grund, weil, schicksalsmäßig, karmisch gesehen, ist dann die ganze kosmische Entwicklungskette abgeschlossen. Das heißt, es geht nichts in die &#039;&#039;&#039;nächste Stufe&#039;&#039;&#039; über, von &amp;quot;nachher&amp;quot; will ich gar nicht reden. Ihr wisst, der Zeitbegriff, wie wir ihn kennen, ist da überhaupt nicht mehr passend. Die Zeit beginnt auf der ersten Stufe, auf dem Alten Saturn, da fängt es an, irgendwie einen Sinn zu machen, und sie hört mit dem 7. Zustand, mit dem &#039;&#039;&#039;Vulkan-Zustand&#039;&#039;&#039;, am Ende auf. Und das wäre &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eigenes riesiges Thema: Was ist Zeit? Welche Aufgabe hat die Zeit?&#039;&#039;&#039; Will ich mich aber jetzt nicht verlieren drinnen. Jedenfalls beginnt dann etwas völlig Neues. Und die Entwicklung ist komplett offen, weil kein Karma, kein Schicksalsfaden aus der Vergangenheit mitgeht. &#039;&#039;&#039;Das Einzige, was hinübergeht&#039;&#039;&#039; - und das ist aber das Entscheidende - &#039;&#039;&#039;sind die geistigen Wesenheiten und die Fähigkeiten&#039;&#039;&#039;, die sie entwickelt haben. Und nur, was dann im großen Stil beginnt, was aber jetzt schon im Kleinen beginnt, ist, dass es eine - wie soll ich sagen, das ist so ziemlich das Einzige, was man abschätzen kann - es wird eine völlig &#039;&#039;&#039;dezentrale Schöpfung&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Es wird eine Schöpfung, wo es nicht ein bestimmendes Zentrum gibt, aus dem alles geschaffen wird, wo sozusagen ein Schöpfungsplan oder ein Schöpfungswille herunterfließt, sondern es wird ein Impuls sein, der von unzähligen geistigen Wesenheiten getragen wird, die die ganze Welt gestalten dann. Und &#039;&#039;&#039;an führender Stelle&#039;&#039;&#039;, nämlich an ausführender Stelle, wird dann &#039;&#039;&#039;die Menschheit&#039;&#039;&#039; stehen, die Menschheit im weitesten Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=1345s In unserem Bewusstseinsseelenzeitalter beginnen wir die Größe des Kosmos zu ahnen 0:22:25] ===&lt;br /&gt;
Und wenn ich das aufgreife, was ich in den letzten Vorträgen gesagt habe, dass wir ja eigentlich auch &#039;&#039;&#039;unseren ganzen Kosmos sehr viel weiter denken&#039;&#039;&#039; müssen, als wir ihn noch vor relativ kurzer Zeit gedacht haben - und das ist mit auch zu danken durchaus der äußeren Wissenschaft. Das hat begonnen mit der Neuzeit, das hat begonnen mit dem &#039;&#039;&#039;Kopernikus&#039;&#039;&#039; schon, mit dem &#039;&#039;&#039;Kepler&#039;&#039;&#039; und so weiter, mit dem &#039;&#039;&#039;Galilei&#039;&#039;&#039;, mit den ferneren, die gekommen sind, die uns gezeigt haben, dass der Kosmos, von denen die Griechen halt noch gedacht haben: &amp;quot;Okay, das ist also die Erde und die sieben Planeten rundherum - und dann gibt es noch den Fixsternhimmel.&amp;quot; &amp;quot;Die Feste&amp;quot;, wie es in der Bibel genannt wird, das Firmament. Aber das haben sie sich eigentlich als relativ engen Kosmos gedacht im Vergleich zu dem, was es heute ist. &#039;&#039;&#039;Der Kosmos ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;, und es sind Aberbilliarden von Sternensystemen, Sonnensystemen draußen, auf denen allen sich geistige Wesenheiten entwickeln - in welcher Form auch immer. Und ob die jetzt in einer körperlichen Form wie wir vorhanden sind, ob das zu ihrer Entwicklung dazuzählt oder nicht, ist ein ganz anderes Kapitel. Das ist, glaube ich, im Moment für niemanden noch wirklich abschätzbar, was sich dort abspielt, aber ganz sicher ist, dass es dort geistige Wesenheiten gibt - und dass es praktisch auf allen Sternensystemen auch Wesenheiten gibt, die jetzt ihre Ich-Entwicklung durchmachen. Vielleicht in einer ganz anderen Form, als wir es machen. Da ist also noch wahnsinnig viel zu entdecken, weil, der Kosmos ist jedenfalls sehr, sehr groß. Und es ist jetzt wirklich &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter Zeit, diese Erweiterung des Horizonts&#039;&#039;&#039; also auch einfach zur Kenntnis zu nehmen. Rudolf Steiner sagt das ganz deutlich: &#039;&#039;&#039;Alle Sterne da draußen sind Inseln geistiger Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und wir sind verbunden mit diesen geistigen Wesenheiten, das kommt noch dazu - auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind. Ich habe das schon öfter erzählt: Wir gehen im Leben zwischen Tod und neuer Geburt durch durch diese Bereiche und haben dann eine ganz &#039;&#039;&#039;individuelle Beziehung zu ganz bestimmten Sternensystemen&#039;&#039;&#039;. Und jeder Mensch hat seine ganz individuelle Beziehung. Bei keinem Menschen genau gleich. Also, wir sind nicht alle mit allen gleich intensiv verbunden, aber mit ganz bestimmten. Und mit denen haben wir eine &#039;&#039;&#039;gemeinsame geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;. Egal wie weit weg diese Sternensysteme jetzt äußerlich sind, es ist alles Äußeres Sinnenschein, für das Geistige spielt die räumliche Entfernung überhaupt keine Rolle. Überhaupt keine Rolle. Wir gehen ja tatsächlich auch im &#039;&#039;&#039;Leben zwischen Tod und neuer Geburt&#039;&#039;&#039; durch durch diese Reiche, geistig. Wir fliegen nicht mit einer Rakete dorthin und wieder zurück. Aber geistig gehen wir durch und verbinden uns damit. Und das heißt, jeder Mensch, der hier auf Erden sich inkarniert, bringt auch etwas mit von diesen Impulsen, die er von dort mitgenommen hat, mit denen er dort bekannt geworden ist, sozusagen. Meistens erinnern wir uns natürlich nicht daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=1563s Wir wählen unsere Inkarnationen selbst 0:26:03] ===&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;große Schwierigkeit&#039;&#039;&#039; ist ja erstens einmal, wenn wir durchgehen durch diese Sternenregion, überhaupt einmal &#039;&#039;&#039;im Leben zwischen Tod und neuer Geburt in diesen hohen Regionen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bewusst zu bleiben&#039;&#039;&#039;. Also, in der Regel, je nach geistigem Entwicklungsgrad, schlafen wir früher oder später ein und gehen mehr oder weniger unbewusst durch. Und dann müssen halt höhere geistige Wesenheiten dafür sorgen, dass wir so zur nächsten Inkarnation herunterkommen, dass es passt für unsere nächste Inkarnation, dass wir dort die uns gemäßen Entwicklungsbedingungen finden. Also, durch die Art der Geburt, durch die wir durchgehen - und so weiter. Dass wir also in die &#039;&#039;&#039;richtige Inkarnation&#039;&#039;&#039;, sozusagen, halbwegs zumindest, hineinkommen können. Halbwegs, weil natürlich immer das Störfeuer der Widersacher da ist und vieles nicht gelingt, was von oben man sich vornimmt. Und man muss schon da - wie soll ich sagen - wenn man sich inkarnieren will, irgendwie ein bisschen erfinderisch sein, wie man damit zurechtkommt, ich meine, es kann oft ganz anders kommen, als man es ursprünglich geplant hat. &#039;&#039;&#039;Und wir wählen, in Wahrheit&#039;&#039;&#039;. Auch wenn wir die Eltern auswählen, wir wählen sie ja aus und, in Wahrheit, bei den meisten Liebesbeziehungen: die entstehen dadurch, dass da wer hereinwill. Die lenken so vieles. Das kann ein flüchtiges Abenteuer sein - und die Eltern sind vor der Geburt des Kindes schon wieder auseinander. Kann genau so sein - und kann genau so richtig sein für das Kind. Man sieht auch da, dass das wird zunehmen natürlich, dass das immer verwirrender wird, diese Gestaltung. Weil, so wie es noch im &#039;&#039;&#039;Mittelalter&#039;&#039;&#039; war, die lange &#039;&#039;&#039;Familientradition&#039;&#039;&#039; und man wächst in das hinein und man wird… Und wenn man noch früher zurückgeht, wird man immer wieder in denselben Stamm öfters hineingeboren, um ja von dort alle Kräfte mitzunehmen. &#039;&#039;&#039;Heute springen wir durch die ganze Welt von Inkarnation zu Inkarnation&#039;&#039;&#039;. Es ist das ziemlich Sichere, oder höchst Wahrscheinliche, dass wir uns nicht irgendwo in der Nähe von da inkarnieren werden, sondern ganz woanders, in der nächsten Inkarnation, ganz woanders, &#039;&#039;&#039;mit ganz anderen Aufgaben&#039;&#039;&#039; und auch ganz etwas anderes, äußerlich gesehen, machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=1715s Geistig hoch entwickelte Menschen - ihre Aufgaben und ihre Opfertaten 0:28:35] ===&lt;br /&gt;
Und insbesondere wenn dann &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sind, die eine hohe &#039;&#039;&#039;geistige Entwicklung durchgemacht haben&#039;&#039;&#039; bereits - oder gewisse geistige Entwicklungen durchgemacht haben - die &#039;&#039;&#039;finden ihre Aufgaben überall in der Welt&#039;&#039;&#039;, weil, es gibt an allen Orten der Welt was zu tun und die Wenigsten werden äußerlich groß in Erscheinung treten. Gerade &#039;&#039;&#039;die, die groß in Erscheinung treten&#039;&#039;&#039; - wenn das in seltenen Fällen ein großer Eingeweihter ist, der groß in Erscheinung tritt und den die Geschichte auch groß verzeichnet - dann ist es eine Opfertat, eine &#039;&#039;&#039;ganz&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;große Opfertat&#039;&#039;&#039;. Menschen, die wirklich geistig entwickelt sind, die gehen eigentlich als &#039;&#039;&#039;ganz unscheinbare Menschen&#039;&#039;&#039; durchs Leben, weil dann können sie am meisten wirken. Es gibt heute hier und da die Notwendigkeit, auch in die Öffentlichkeit zu treten, so wie es &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; getan hat, weil eben der &#039;&#039;&#039;Zeitpunkt da&#039;&#039;&#039; war, wirklich &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in einem ganz modernen Sinn in die Welt hineinzutragen&#039;&#039;&#039;. Und weil das, was da war schon an alten Überlieferungen, konnte so in der Art nicht an die Öffentlichkeit gebracht werden. Die &#039;&#039;&#039;Übergangsstufe&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Theosophischen Gesellschaft&#039;&#039;&#039; war auch noch nicht so geeignet dazu, die vielfach auf noch halbbewussten oder unbewussten Eingebungen oder wo, auch mediale Sachen, die im Hintergrund liegen... Das, was Rudolf Steiner gebracht hat und was &#039;&#039;&#039;sein Ziel&#039;&#039;&#039; war: &#039;&#039;&#039;Es in ganz klaren Einklang zu bringen mit dem nüchternen wissenschaftlichen Verstand&#039;&#039;&#039;. Und in Wahrheit zwischen den Erkenntnissen der &#039;&#039;&#039;nüchternen äußeren Wissenschaft&#039;&#039;&#039;, sofern sie klar bei den Fakten bleibt und sich nicht zu sehr in Spekulationen verliert, und den Erkenntnissen der &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039;, kann es keinen Gegensatz geben, sondern es ist sogar eine &#039;&#039;&#039;notwendige Ergänzung&#039;&#039;&#039;. Weil genau das, was man äußerlich sinnlich erforschen kann, muß man auch äußerlich sinnlich erforschen. Es geht nicht anders. Auch der Geistesforscher kann nicht mit seinem Geistesblick die sinnliche Welt erforschen. Er kann erforschen, was an geistigen Kräften dahintersteckt und darinnen wirkt, was die nächste Ebene ist. Aber was die äußeren sinnlichen Tatsachen sind, muß er auch sinnlich anschauen. Und es wird vielleicht &#039;&#039;&#039;einmal die Zeit kommen&#039;&#039;&#039; - sie wird sicher kommen - &#039;&#039;&#039;wo ein Wissenschaftler der Mensch ist, der beides zugleich ist&#039;&#039;&#039;. Ein Ansatz dazu, ein noch nicht ganz voll bewusster, aber doch sicher bewusster, dass der Weg dorthin geht, war &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039;. Er spricht immer vom Sinnlich-Übersinnlichen, in Wahrheit, oder in der Farbenlehre vom sinnlich-sittlichen Erleben, mit sittlich meint er eben einfach den geistig-moralischen Hintergrund der ganzen Sache. Und für ihn war es eigentlich undenkbar, beides zu trennen voneinander. Und das ist ganz richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=1912s Luzifer und Ahriman - unsere Verführer und Verhinderer 0:31:52] ===&lt;br /&gt;
Wir brauchen beides zusammen. Das ist aber ganz, ganz schwierig. Das ist ganz, ganz schwierig, weil, genau da stehen wir immer vor der Gefahr: &#039;&#039;&#039;Entweder holt uns der Luzifer&#039;&#039;&#039;, der holt uns so ganz ins Geistige hinein - und: &amp;quot;Pfff, diese schnöde Sinneswelt. Ja, natürlich, wenn sie im schönen Abglanz dasteht, dann ist es ja in Ordnung, aber so die profane äußere Welt, nein, da schweben wir drüber als geistiger Mensch.&amp;quot; Aber dann sind wir im Luziferischen drinnen. Und jeder, der sich vorstellt: Wenn ich im Geistigen bin, dann schwebe ich da irgendwo oben schon so als halberter Engel, dann kann ich sicher sein, das ist halt ein luziferischer Bengel, der uns dazu verführt hat. Es ist ganz klar - aber es ist in Wahrheit nicht so klar, weil, &#039;&#039;&#039;die Verführung ist wahnsinnig groß&#039;&#039;&#039;, die Verführung ist wahnsinnig groß. &#039;&#039;&#039;Und das andere ist&#039;&#039;&#039;, dass wir uns ganz auf das &#039;&#039;&#039;äußere Materielle&#039;&#039;&#039; konzentrieren und alles Geistige ableugnen, was bis soweit geht, dass man, selbst was Bewusstsein ist: &amp;quot;Pfff.... Keine Ahnung. Ich erkläre nur, wie das technisch funktioniert und mehr schaffe ich eben nicht.&amp;quot; Weil, tatsächlich &#039;&#039;&#039;Gottesbewusstsein zu erklären, schafft bis jetzt die äußere Wissenschaft nicht&#039;&#039;&#039;. An dem scheitert sie immer wieder. Die &#039;&#039;&#039;Gehirnforscher&#039;&#039;&#039; scheitern daran, obwohl sie an ihrem Scheitern… Und das habe ich schon öfter erwähnt: Der Mensch entwickelt sich durch seine Irrtümer weiter. &amp;quot;Es irrt der Mensch, solange er strebt.&amp;quot; So steht es im Goethe drinnen. &amp;quot;Seid dankbar für jeden Irrtum&amp;quot;. Dort lernen wir für das, &#039;&#039;&#039;was locker geht&#039;&#039;&#039; und was wir problemlos zusammenbringen, das ist schön, natürlich, das können wir  benutzen, damit können wir viel machen, &#039;&#039;&#039;aber weiterentwickeln tun wir uns damit nicht&#039;&#039;&#039;. Erst, wo wir dort hinkommen, wo wir uns eine Aufgabe setzen, an der wir wieder &#039;&#039;&#039;scheitern&#039;&#039;&#039; und dann noch fünf Mal und noch zehn Mal scheitern - und dann haben wir es irgendwann und dann geht der Spaß weiter. &#039;&#039;&#039;An dem entwickeln wir uns weiter&#039;&#039;&#039;, durch das gehen wir weiter. Das gilt für jeden geistig strebenden Menschen. Das heißt, das gilt natürlich auch für den &#039;&#039;&#039;Geistesforscher&#039;&#039;&#039;, für den &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Er scheitert auch immer wieder&#039;&#039;&#039; und nicht alles funktioniert so, wie er es sich vorstellt. Das ist nicht immer seine Schuld, aber die Bedingungen der Umgebung führen dazu, dass es einfach nicht funktioniert. Und man muss halt - wie soll ich sagen - noch stärkere Impulse hereinholen, um dieses Hindernis, das uns durch die Widersacher aufgeworfen wird, zu überwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=2087s Rudolf Steiners großer Impuls der Sozialen Dreigliederung - und die Menschheit greift ihn bis heute nicht auf 0:34:47] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was hat Rudolf Steiner nicht alles hereingebracht!&#039;&#039;&#039; Und was ist nicht aber auch alles gescheitert in der Praxis? Also, wenn man nur den ganz &#039;&#039;&#039;großen Impuls der Sozialen Dreigliederung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;nach dem die Welt schreit&#039;&#039;&#039;, heute noch mehr schreit, in Wahrheit, als zu seiner Zeit - aber was ist davon verwirklicht worden bis jetzt? Die Widersacher sind extrem stark das zu verhindern. Und die Notwendigkeit ist riesengroß! Und das Problem ist, dass wir dann wirklich einfach einen Weg finden müssen, eine größere soziale Gemeinschaft aufzubauen, die nach diesen Prinzipien miteinander umgehen kann. Und an dem &#039;&#039;&#039;scheitern wir schon wieder&#039;&#039;&#039;, immer wieder. Da kann der Steiner nichts dafür. Aber wir scheitern daran. Wir schaffen es oft nicht einmal, in einem kleinen Betrieb das zu leben, irgendwo, wo diese Prinzipien, die dahinter stecken, alle funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, die Prinzipien des &#039;&#039;&#039;Wirtschaftslebens&#039;&#039;&#039;: Dazu gehört es, dass es wirtschaftlich sauber und ordentlich läuft und nicht auf Verlust Basis läuft, sondern dass man einfach einen wirtschaftlichen Verstand hat, wie man umgeht damit. Dazu gehört, dass die &#039;&#039;&#039;Freiheit des Geisteslebens&#039;&#039;&#039; drinnen ist. Und dazu gehört ein &#039;&#039;&#039;gesundes Rechtsleben&#039;&#039;&#039;, also ein gesundes Rechtsempfinden, das drinnen ist. Oft schaffen wir es schon in den einfachsten Einrichtungen nicht wirklich. Das sind große Herausforderungen für uns da. Diese Dreigliederung des sozialen Organismus sollte heute weltweit eigentlich schon da sein. Im Kleinen wie im Großen. An dem krankt heute ja alles. Es würfelt sich alles durcheinander: Das Geistesleben mit dem politischen Leben, mit dem Wirtschaftsleben. Also, &#039;&#039;&#039;Geistesleben spielt die geringste Rolle im Grunde, die ist nachgeordnet heute absolut dem Wirtschaftsleben und dem Staatsleben&#039;&#039;&#039;, absolut. Und von einer geistigen Freiheit, nämlich als soziale Kraft, ist nichts vorhanden. Ja, von Freiheit wird sehr oft gesprochen - und der Einzelne hat vielleicht irgendwo seine Freiheit. Aber dass das wirklich im sozialen Gestalten da ist, nicht. Überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=2238s Unser Bildungssystem und die Forderung nach einem freien Geistesleben 0:37:18] ===&lt;br /&gt;
Nicht einmal das ganze &#039;&#039;&#039;Bildungssystem&#039;&#039;&#039;. Das ist geregelt, genormt, vom Staat geregelt, vom Einfluss der Wirtschaft -  und keineswegs von der individuellen Freiheit der Menschen, die es tun. Und das bräuchten wir. &#039;&#039;&#039;Jede Schule müßte autark sein!&#039;&#039;&#039; Und sie bestimmt, was dort gemacht wird. Und in der Schule muss jeder Lehrer autark sein können, und das muss man unter einen Hut bringen. Da müssen zwei Lehrer, zwei Mathematiklehrer… Und der Eine sagt: &amp;quot;So muss es gehen&amp;quot;, und der andere sagt: &amp;quot;Nein, ich mache es ganz anders.&amp;quot; Und beide Wege können richtig sein. Beide Wege sind richtig, wenn sie es mit ihren Schülern so machen, wie es zu ihren Schülern passt im Verhältnis zu der bestimmten Lehrerindividualität, die da ist. Wenn er das macht, wird er mit jeder Klasse genau denselben Stoff trotzdem komplett anders wieder machen, weil er andere Schüler hat. Und der zweite Lehrer, der dieselben Schüler unterrichten würde, wird es noch einmal komplett anders machen, weil ein anderes Verhältnis da ist. So beweglich muss das sein. Da gibt es keine Norm im Grunde. Und man kann einen Lehrplan aufstellen, natürlich, aber der Lehrplan ist eigentlich nur abgelesen an dem, was da Sache ist, was die Kinder brauchen für ihre Entwicklung. Das heißt, &#039;&#039;&#039;einen genormten Stundenplan und einen genormten Lehrplan gibt es schon überhaupt einmal nicht&#039;&#039;&#039;. Da müssen wir noch viel, viel weiterdenken. Und im Grunde sagt das Steiner ganz genau. Und auch in der Entwicklung der Waldorfschulen steht da noch ein weiter Weg bevor. Wir sind noch lange nicht am Ende dessen, also, was es einmal sein kann und sein muss für die Zukunft. &#039;&#039;&#039;Das ist ganz radikal&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Es ist ganz auf die &#039;&#039;&#039;Individualität&#039;&#039;&#039; der Kinder und die Individualität des Lehrers abgestimmt. Und dann gibt es aber eine gemeinsame größere Individualität des &#039;&#039;&#039;Schulorganismus&#039;&#039;&#039;, weil alle gemeinsam eigentlich eine höhere geistige Wesenheit einladen, mit dabei zu sein. Und mit der sind auch dann alle in Verbindung, irgendwo. Und so geht es weiter. Und sie sind vielleicht ein Schulverband von vielen Schulen, die auch etwas Gemeinsames finden. &#039;&#039;&#039;So entsteht langsam erst ein gemeinsames Geistesleben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, ein wirkliches Geistesleben ist es eben erst, wenn wirklich Geist drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;Geist sind geistige Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die drinnen sind. Das sind die Kinder, das sind die Lehrer - und das sind die höheren geistigen Wesenheiten, die sich mit diesen Gemeinschaften verbinden können. Also, ich wüsste nicht, ob wir in irgendeinem Staat heute auf der Welt ein Bewusstsein dafür haben, dass nach dem eigentlich sich das Bildungswesen, das Schulwesen, das &#039;&#039;&#039;Universitätswesen&#039;&#039;&#039; entwickeln sollte, das &#039;&#039;&#039;Forschungswesen&#039;&#039;&#039; entwickeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute ganz auf dem Weg in die gegenteilige Richtung. Heute steht das Schulleben unter Kuratel, das heißt unter &#039;&#039;&#039;Aufsicht der Wirtschaft&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Und &#039;&#039;&#039;der Staat ist der Handlanger&#039;&#039;&#039; dafür. Aber es wird alles auf das ausgerichtet. Und das ist eine &#039;&#039;&#039;extreme Einseitigkeit&#039;&#039;&#039;. Und ich habe nicht den Eindruck, dass dabei die Leute, nämlich paradoxerweise, dann wirklich wirtschaftlich denken lernen. Das ist nämlich das Paradoxon: Noch nicht Mal das kommt dabei heraus. Aber es ist eigentlich vielfach etwas, was nur &#039;&#039;&#039;das Geistige hinten und vorne behindert&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Man muss es einmal ganz offen aussprechen, ganz offen aussprechen, diese Dinge. Ich weiß schon, man kann den Sprung zu dem, was es sein sollte und sein könnte, nicht in einem Tag und nicht in einem Jahr und wahrscheinlich auch nicht in zehn Jahren machen. Aber es müssten einmal Schritte kommen in die Richtung. Und da sind eine ganze Menge Schritte notwendig. Und dazu braucht man aber dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein dafür, was ist der Mensch wirklich als Ich-Wesenheit&#039;&#039;&#039;. Welche schöpferische Kraft liegt in ihm. Und welches - ja, ich sage geradezu - Verbrechen begehe ich, wenn ich diese Kraft nicht wecke. Weil, es kommt dazu, dass diese Kraft nicht so ohne Weiteres von sich selbst aus erwacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie braucht die Anregung, die &#039;&#039;&#039;Anregung durch die anderen geistigen Wesen&#039;&#039;&#039;, die da sind, also namentlich durch die &#039;&#039;&#039;Mitmenschen&#039;&#039;&#039;, die da sind und die Ermutigung auch dazu, weil die Widersacherwesen sind heute - was heißt heute, die waren immer schon sehr raffiniert - aber sie sind heute noch raffinierter geworden und finden unzählige Wege, uns in eine andere Richtung zu lenken. Und das ist eben immer &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Richtung des so angenehm erscheinenden Pfades&#039;&#039;&#039;. Und das schleicht sich in alles ein, das schleicht sich in die Pädagogik ein, das schleicht sich überall ein. Es ist nämlich ein großer Unterschied dazwischen, ob sozusagen die Schüler - wie heißt es bei uns - &#039;&#039;&#039;&amp;quot;bespaßt&amp;quot; werden&#039;&#039;&#039;, dass sie, ja, das super finden: &amp;quot;Mathe, ist so toll der Unterricht.&amp;quot; Aber eigentlich nehmen sie nichts mit, sie haben halt einfach Spaß gehabt. &#039;&#039;&#039;Das alleine ist zu wenig&#039;&#039;&#039;. Das allein ist zu wenig. Aber es ist &#039;&#039;&#039;auch zu wenig, wenn alles nüchtern und trocken ist&#039;&#039;&#039; und sie halt jetzt sozusagen hingeprügelt werden zu ihrem Wissen und wo die Auslese dann ist: Nur die Besten bleiben über. Das heißt, die, die einfach sich dem unterwerfen, dem System, und brav alles auswendig lernen, es wunderbar auch pflichtgemäß anwenden können, aber im Grunde keine Kreativität entwickeln - und wo man das fördert mit allen möglichen Punkten und Sternen oder was, die man verteilt. Damit schürt man nur den Egoismus - und das setzt sich bis in die höchsten Ebenen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=2632s Das Wirtschaftsleben unter der Herrschaft der Widersacherkräfte 0:43:52] ===&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Zuckerl&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden halt dann noch größer in den höheren Ebenen&#039;&#039;&#039; - mit irgendwelchen Pöstchen oder sonst was - und das ist das Geistesleben, das heute da ist. Und das ist so in der Theaterwelt, das ist so überall! &#039;&#039;&#039;Es geht eigentlich immer ums Geld heute&#039;&#039;&#039;. Wäre ja auch nicht schlecht, wenn das Geld seinen richtigen Weg ginge. &#039;&#039;&#039;Geld ist eigentlich der im sozialen Organismus fließende Geist oder Ungeist&#039;&#039;&#039; - je nachdem. Entscheidet selber, was heute mehr fließt. Natürlich, die Wirtschaft ist dazu da, um das Geld, sozusagen, bereitzustellen, die Mittel bereitzustellen, dass das Geistesleben tätig werden kann. Das &#039;&#039;&#039;Geistesleben&#039;&#039;&#039; hat nicht die Aufgabe, das Geld, sozusagen, zu verdienen, indem es Waren verkauft oder was. Aber es &#039;&#039;&#039;hat die Ideen zu bringen&#039;&#039;&#039;. Aber dazu muss &#039;&#039;&#039;das Wirtschaftsleben, muss das Staatsleben halt die Mittel liefern&#039;&#039;&#039;, letztlich - und das muss wirklich zirkulieren. Und das &#039;&#039;&#039;zirkuliert heute&#039;&#039;&#039; sehr, &#039;&#039;&#039;sehr eigenwillig&#039;&#039;&#039;. Es zirkuliert schon sehr viel. Man kann gar nicht sagen, dass heute nicht gewaltige Geldmengen eigentlich im Geistesleben sind, aber es ist die Frage, welches es ist. Also, wir haben heute zum Beispiel immense Kapitalmassen, die sich eigentlich losgelöst haben von der Wirtschaft, die in der Realwirtschaft nicht mehr tätig sind. Ich meine, das macht &#039;&#039;&#039;90 Prozent mittlerweile ungefähr&#039;&#039;&#039; aus &#039;&#039;&#039;des Geldvolumens, das im Grunde keine wirtschaftliche Deckung&#039;&#039;&#039; hat, also durch die Wirtschaftsleistung, sondern das rein durch die &#039;&#039;&#039;Spekulation&#039;&#039;&#039; entsteht. Das aber sehr wohl ein &#039;&#039;&#039;gewaltiges Machtmittel&#039;&#039;&#039; ist, um bestimmte Ideen in der Welt zu verwirklichen. Und die Frage ist: &amp;quot;Welche sind es? Wo kommen die her?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben heute das Phänomen - und das ist das typische Phänomen in unserer  ahrimanischer Zeit und die Vorbereitung eigentlich dessen, was man nennt die &#039;&#039;&#039;Inkarnation Ahrimans&#039;&#039;&#039; oder was - &#039;&#039;&#039;immense Kapitalmassen&#039;&#039;&#039; bereitzustellen &#039;&#039;&#039;für immer weniger Menschen&#039;&#039;&#039;. Und die sagen jetzt, was geschehen soll. Und sie haben die Geldmittel dazu, um das wirklich physisch draußen in der Welt zu realisieren. Und das gestaltet uns das Sozialleben letztlich, &#039;&#039;&#039;das gestaltet die Welt um nach diesen Ideen&#039;&#039;&#039;. Damit will ich jetzt gar nicht sagen, dass alles schlechte Ideen sind, aber es ist die riesige Gefahr, dass da einfach dahinter namentlich die ahrimanischen Widersacher - und alles, was dahinter steckt - dass die dort tätig werden und dass sie das versuchen zu machen, was die Gottheit ganz bewusst nicht gemacht hat: &#039;&#039;&#039;Eine perfekte Welt&#039;&#039;&#039;, die wie ein Uhrwerk läuft, herzustellen. Und das ist der falsche Weg. Das ist der falsche Weg. Ich meine, es taucht in den Romanen oder so schon eh die längste Zeit auf. Wenn du denkst: &#039;&#039;&#039;Huxley, &amp;quot;Eine schöne neue Welt&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und dergleichen, steht also drinnen. Eigentlich, auf den ersten Blick ist alles wunderbar, alles funktioniert und alle sind scheinbar glücklich dabei. Aber alle gleich, alle gleich. &#039;&#039;&#039;Eigentlich ist alle Individualität ausgeschaltet&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und es zählt nur die eine Individualität, die oben das geordnet hat, dass es so laufen soll - und das funktioniert nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=2860s Wie können wir den Anforderungen einer vieldimensionalen Welt der Zukunft nachkommen? 0:47:40] ===&lt;br /&gt;
Weil, wir gehen hin, im Grunde, auf eine &#039;&#039;&#039;vieldimensionale Welt, wo so viel verschiedene Perspektiven, so viele Lebensgestaltungen da sind, wie es einzelne Menschen gibt&#039;&#039;&#039;. Und die können ganz konträr sein. Und wir stehen vor der großen Schwierigkeit, das &#039;&#039;&#039;unter einen Hut zu bringen&#039;&#039;&#039;, und zwar unter einen Hut zu bringen, ohne dass oben wer sitzt, der alles regelt, sondern wo wir es miteinander regeln können. Und das ist selbst schon in einer Zweierbeziehung oft schwer, nicht wahr. Und erst recht, wenn dann Kinder noch dazu kommen, wird es noch schwieriger, weil die Kinder vielleicht von sich aus, in Wahrheit, einen Impuls in eine ganz andere Richtung haben. Das ist heute so, muss auch so sein. Also, &#039;&#039;&#039;die Kinder müssen einen ganz anderen Weg gehen&#039;&#039;&#039;, ihren Weg, der hat nichts zu tun mit dem ihrer Eltern, im Allgemeinen. Kann in einzelnen Fällen so sein. Aber sie nehmen etwas mit, was sie für ihren Weg brauchen. Aber Eltern glauben immer noch: &amp;quot;Ihr müsst das machen, was ich für gut halte, irgendwo&amp;quot; oder &amp;quot;Ich will euch ja nur einen guten Weg ebnen&amp;quot;. Aber das ist der gute Weg, wie  sich es die Eltern vorstellen - der Weg des Kindes ist vielleicht ein anderer, irgendwann. Natürlich, man muss sie leiten, bis sie soweit sind, dass sie aus Eigenem entscheiden können ihren Weg, bis sie den Impuls überhaupt finden. Das fängt jetzt so langsam an, aber heute durchaus immer früher auch schon. &#039;&#039;&#039;Die Entwicklung beschleunigt sich&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer solchen Schöpfung stehen wir drinnen und der &#039;&#039;&#039;Abgrund&#039;&#039;&#039; besteht eigentlich in all den Dingen drinnen, die diesen Weg verhindern, die aber eigentlich immer sehr auf den ersten, zweiten, dritten Blick sehr vernünftig, sehr moralisch und so weiter ausschauen. Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;die Menschen, die jetzt die Welt ordnen wollen&#039;&#039;&#039;, man darf nicht einfach davon ausgehen: &amp;quot;Ach, die wollen einfach ganz bewusst die ganze Menschheit verderben und in den Abgrund führen.&amp;quot; Das ist Schundromanniveau. Das ist es überhaupt nicht, sondern &#039;&#039;&#039;es ist ein Impuls da, die Welt zu verbessern&#039;&#039;&#039;, zu einem Ideal hinzuführen, aber eben nicht zu erkennen, dass es &#039;&#039;&#039;nicht nur dieses eine Ideal&#039;&#039;&#039; geben kann, sondern dass die Welt immer mehr werden muss ein Zusammenfluss vieler Ideale. Vieler verschiedenen Ideale, weil jedes einzelne Individuum einen Impuls mitbringt, der wert ist, in die Welt gesetzt zu werden. Und es geht darum, dass wir einander den Raum geben, diesen Impuls zu entwickeln. Wenn das nicht der Fall ist, dann sind wir auf dem Weg in den Abgrund, um dort hängenzubleiben. Und um nicht dort hängenzubleiben, müssen wir aber sehr genau heute in unserer Zeit diesen &#039;&#039;&#039;Abgrund studieren&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Wir müssen wissen, welche Gefahren dort auf uns lauern. Damit ist aber auch heute &#039;&#039;&#039;der moderne geistige Weg&#039;&#039;&#039; halt, wie soll ich sagen, ja, &#039;&#039;&#039;deutlich anstrengender&#039;&#039;&#039; geworden, in gewisser Weise, als in der Vergangenheit. Ich meine, es ist heute so und man merkt das, weil - wie soll ich sagen - &#039;&#039;&#039;die Menschheit ist in Wahrheit als Ganzes bereits mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts über die Schwelle gegangen&#039;&#039;&#039;, was so viel heißt, wie, es kommt Geistiges herein wieder und es sickert auch langsam ins Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=3116s Die dunklen Kräfte wirken im Verborgenen - unsere Doppelgänger helfen uns aufzuwachen 0:51:56] ===&lt;br /&gt;
Wird noch nicht erkannt, vielfältig, aber es hat Wirkungen, die damit verbunden sind und die sich oft als Allererstes darstellen: es heißt, dass wir auch &#039;&#039;&#039;immer mehr mit unseren dunklen Seiten konfrontiert&#039;&#039;&#039; werden. Und das kann bis zu Geisteskrankheiten hinführen oder zu etwas, &#039;&#039;&#039;was man für Geisteskrankheiten hält&#039;&#039;&#039;. In Wahrheit ist es so, dass der &#039;&#039;&#039;Geist&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;niemals krank&#039;&#039;&#039; werden kann. Der Geist ist immer gesund, aber es kann sein, dass er es nicht schafft, sich richtig in seinem Organismus zu verankern, also sei es in seinem physischen Leib, in seinem Ätherleib, in seinem Astralleib. Und es ist ganz stark eben heute da, dass alle die &#039;&#039;&#039;Kräfte&#039;&#039;&#039;, vor allem die, &#039;&#039;&#039;die mit unserem Doppelgänger zusammenhängen&#039;&#039;&#039;, mit unseren Doppelgängern… Eigentlich müsste man, wenn man genauer spricht, sagen: &#039;&#039;&#039;Es ist eine Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, es ist zumindest einmal &#039;&#039;&#039;ein ahrimanischer Doppelgänger und ein luziferischer Doppelgänger. Aber selbst da gibt es noch Unterabteilungen&#039;&#039;&#039;. Wir sind eigentlich eine sehr vielfältige Persönlichkeit. In Wahrheit erkennt es heute ein bisschen auch die moderne Wissenschaft, die &#039;&#039;&#039;Psychologie&#039;&#039;&#039;, auch die &#039;&#039;&#039;Gehirnforscher&#039;&#039;&#039; bis zu einem gewissen Grad. Sie gehen davon aus, dass es solche Phänomene gibt, also, das ist eigen, aber drum tun sie sich wieder wahnsinnig schwer damit, über das Ich zu sprechen. Das Ich ist für sie eine Illusion. Sie glauben heute eigentlich, wir sind eine ganze Vielzahl von Egos oder von Persönlichkeiten, die oft im Widerstreit miteinander liegen. Das ist heut die &#039;&#039;&#039;gängige psychologische These&#039;&#039;&#039;, irgendwo, dass da eine ganze Vielheit drinnen ist - und die Frage ist, wer die Oberhand kriegt. Aber da kommt eine richtige Beobachtung heraus, sie wird nur wieder ganz einseitig gedeutet, weil, &#039;&#039;&#039;das eigentliche Ich ist ihnen nicht zugänglich&#039;&#039;&#039;. Das kann man auf die Art der Forschung, die man heute macht, aber auch nicht erkennen. Aber man erkennt trotzdem die Begleiterscheinungen des Ganzen: dass das Ich aufwacht zum Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über die Schwelle gegangen&#039;&#039;&#039; zu sein, heißt, dass &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ich prinzipiell bereit&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;fürs Geistige aufzuwachen&#039;&#039;&#039;. Es ist so paradox. Gerade im Zeitalter des Materialismus passiert es, gerade in dem Zeitalter. Das sogenannte dunkle Zeitalter des Kali Yuga ist zu Ende gegangen mit Ende des 19. Jahrhunderts - und dann ist eigentlich das lichte Zeitalter angebrochen. Nur, wenn ich mir das 20. Jahrhundert äußerlich anschaue, denke ich mir: &amp;quot;Nein, danke schön, hätte es noch ein bisschen finsterer sein können, vielleicht wäre dann weniger passiert.&amp;quot; Also, &#039;&#039;&#039;die ganzen Dinge, die passiert sind im 20. Jahrhundert und die jetzt im 21. Jahrhundert massiv stärker weitergehen&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit… Also in Wahrheit ist &#039;&#039;&#039;das 20. Jahrhundert noch harmlos gewesen gegen das, was jetzt kommt&#039;&#039;&#039;, auch wenn es &#039;&#039;&#039;auf anderer Ebene&#039;&#039;&#039; ist. Wir werden mit ziemlicher Sicherheit nicht wieder so Weltkriege haben, wie wir sie im 20. Jahrhundert haben, wir werden Schlimmeres in gewisser Weise haben, &#039;&#039;&#039;geistig gesehen Schlimmeres&#039;&#039;&#039;. Und eben geistig gesehen schlimmer, dass da die Menschheit oder große Teile der Menschheit immer mehr weggezogen werden vom Geistigen, obwohl sie eigentlich das Potenzial hätten, den Zugang zu finden dazu. Und weggezogen heißt, wenn man es noch konkreter sagt, eigentlich nicht zum… ja… &#039;&#039;&#039;hingezogen werden&#039;&#039;&#039;, halt, &#039;&#039;&#039;zu den Widersachermächten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;- und die zu halten für das Geistige&#039;&#039;&#039;. Das ist das Problem für das eigentlich Geistige. Es ist ja auch ein Geistiges, aber es ist ein radikal anderes Geistiges. Weil, im Hintergrund stehen eben diese Wesenheiten, die wir mit dem Namen Sorat bezeichnen, wobei ich immer wieder sage, die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Sorat ist eigentlich die Bezeichnung für uns&#039;&#039;&#039;. Was wir werden, wenn wir diesen geistigen Wesenheiten folgen, die eben auch mit dem Titel Sorat bezeichnet werden. In der Apokalypse steht es ja ganz verklausuliert, da steht einfach nur &#039;&#039;&#039;die Zahl 666&#039;&#039;&#039; drinnen. Und erst, wenn man das in ganz gefinkelter Weise in hebräische Buchstaben umsetzt, die eben auch Zahlen entsprechen, und es damit anschreibt, dann kommt das Wort Sorat heraus. Es ist also sehr &#039;&#039;&#039;verklausuliert drinnen bei dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Johannes&#039;&#039;&#039;, zweifellos bewusst. Er sprach ja hebräisch bzw. aramäisch - und überliefert ist das Ganze aber im Original in der griechischen Handschrift, also in der griechischen Schrift. Und man muss also sehr gefinkelt sein, um den Hintergrund zu erkennen mit dieser Zuordnung. Aber dieses Wort &#039;&#039;&#039;Sorat heißt ja eigentlich nichts anderes&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;als dass alle unsere grundlegenden Wesensglieder&#039;&#039;&#039; - also, das heißt der physische Leib, der Ätherleib, der Astralleib und das Ich - &#039;&#039;&#039;einen Weg einschwenken im Sinne dieser hinter dem Sorat-Prinzip stehenden Wesenheiten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=3460s Die Geister der Form - die Elohim und die Wesenheiten hinter Sorat stehen auf der gleichen Entwicklungsstufe 0:57:40] ===&lt;br /&gt;
Und diese Wesenheiten, die dahinter stehen, sind, zumindest die Speerspitze dieser Wesenheiten, und da kann man davon ausgehen, dass dahinter noch höhere stehen, aber die Speerspitze, die ganz besonders aktiv sind, die stehen &#039;&#039;&#039;auf der gleichen Entwicklungsstufe wie die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Elohim, die Schöpfergötter&#039;&#039;&#039;, von denen in der Bibel die Rede ist - oder die Rudolf Steiner nennt: &#039;&#039;&#039;die Geister der Form&#039;&#039;&#039;, die also die Fähigkeit gehabt haben oder haben, bis letztlich in das feste Erdelement formend hineinzuwirken. Oder zumindest das so vorzubereiten, dass der &#039;&#039;&#039;Ich-Impuls des Menschen&#039;&#039;&#039; da mitwirken kann. Wir haben schon die letzten Male davon gesprochen, dass es eigentlich &#039;&#039;&#039;kristallisiert&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die Erde&#039;&#039;&#039;, und damit wirklich erst das feste Erdelement wird. Dazu ist noch notwendig, dass der &#039;&#039;&#039;Ich-Impuls&#039;&#039;&#039; hereinkommt &#039;&#039;&#039;des Menschen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Ich-Impuls wurde aber gezündet - wir sollen wir sagen - dadurch, dass &#039;&#039;&#039;die Elohim ihre Ich-Kraft hingeopfert haben&#039;&#039;&#039;. Und damit ist ein Funke entstanden, kann man sagen, ein Funke entstanden. Ein Funke, in dem diese Schöpferkraft drinnen liegt und der sich dann im Laufe der Zeit verteilt hat und weiter gezündet hat, immer weiter, für die vielen Menschen-Iche, die jetzt da sind. Das ist ein langwieriger Prozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt &#039;&#039;&#039;aus einer Quelle&#039;&#039;&#039;, aber daraus entstehen &#039;&#039;&#039;viele, viele ganz eigenständige Funken&#039;&#039;&#039; heraus. Aber von dort kommt der Anstoß zu dem und dieser Anstoß in der Form... Warum konnten die Elohim es &#039;&#039;&#039;überhaupt&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;hinopfern?&#039;&#039;&#039; Dadurch, dass sie so im Großen - wie der Mensch im Kleinen - in ihrer Gemeinschaft allerdings den &#039;&#039;&#039;Christus aufgenommen&#039;&#039;&#039; haben. Unmittelbar. Also, das Spezielle dieser Geister der Form, der Elohim, während der Erdentwicklung ist, dass &#039;&#039;&#039;der Christus unmittelbar durch ihr gemeinsames Ich wirkt&#039;&#039;&#039; und dann im ganz Speziellen unmittelbar wirkt durch den einen Elohim, der &#039;&#039;&#039;der Führende&#039;&#039;&#039; ist, der der Sprecher sozusagen der sieben großen Elohim ist, &#039;&#039;&#039;der dann als Jahwe bezeichnet wird&#039;&#039;&#039;. Der war von Anfang an schon irgendwie der Sprecher dieser Gemeinschaft, aber er ist es dann, der diesen Christus-Impuls weiterträgt. Und darum ist, was Moses zum Beispiel erscheint dann als &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin, der Ich bin&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;da erscheint die Christuskraft durch diesen Jahwe Elohim&#039;&#039;&#039;, der zu der Zeit dann der Monden-Elohim geworden ist schon, der sich &#039;&#039;&#039;mit dem Mond verbunden&#039;&#039;&#039; hat, der sich von der Sonne getrennt hat. Ganz interessant, dass er sich von der Sonne getrennt hat, sich mit dem Mond verbunden hat. Also, das heißt, mit der ganzen Mondsphäre eigentlich, um da in diese Mondsphäre hinein einen &#039;&#039;&#039;anderen Impuls&#039;&#039;&#039; zu bringen. Einen anderen Impuls, als es möglich gewesen wäre, nur durch die Gemeinschaft aller sieben Elohim. Und es entsteht sogar ein &#039;&#039;&#039;gewisser Gegensatz zwischen diesem Jahwe Elohim und den anderen sechs Elohim&#039;&#039;&#039;. Eine Spaltung. Es ist ganz interessant, also in gewisser Weise eine &#039;&#039;&#039;Disharmonie&#039;&#039;&#039;, die auch entsteht drinnen. So, wie dann auch entsteht etwa bei den sieben führenden Erzengeln… entsteht ein gewisser Bruch, eine &#039;&#039;&#039;gewisse Scheidung zwischen Michael und den anderen sechs Erzengeln&#039;&#039;&#039;. Auch da gibt es eine gewisse Scheidung drinnen, und sie ziehen durchaus nicht immer am gleichen Strang. Und das ist &#039;&#039;&#039;richtig für die Entwicklung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=3713s Mit seiner Entwicklung zur Freiheit lässt der Mensch die höheren Hierarchien der Freiheit teilhaftig werden 1:01:53] ===&lt;br /&gt;
Aber es ist alles etwas, was dazu beiträgt, &#039;&#039;&#039;dass unsere Welt&#039;&#039;&#039;, so wie sie jetzt ist, die ganze kosmische Welt bis in die fernsten Fernen, &#039;&#039;&#039;nicht vollkommen ist&#039;&#039;&#039;. Nicht vollkommen ist. Wenn sie vollkommen wäre, wären sie alle, alle brav unter der Führung der höchsten Spitze und alle im Einklang damit. Dann hätten wir eine perfekte Welt. Aber nicht… &#039;&#039;&#039;Es wäre nicht das Tor offen zu der viel höheren Welt, die entstehen kann&#039;&#039;&#039;. Die entstehen kann, wenn dieser Impuls, der einstmals nur von der Spitze ausging, bis hinunter gesunken ist, eigentlich, in das kleinste geistige Wesen, in die Vielzahl der kleinsten geistigen Wesen, die da sind, die ganz neu diese Ich-Impulse bekommen haben. Und die &#039;&#039;&#039;Gottheit wirkt&#039;&#039;&#039;, von nun an - also konkret gesprochen seit dem Mysterium von Golgatha - &#039;&#039;&#039;durch die niedersten geistigsten Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Dort wirkt sie unmittelbar. &#039;&#039;&#039;Von dort wirkt sie unmittelbar&#039;&#039;&#039;. Und was von oben herunterströmt, ist eigentlich nurmehr Nachwirkung. Das ist bis zu einem gewissen Grad noch notwendig, um den geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, ihre Impulse, ihre - wie soll ich sagen - Direktiven zu geben, weil, sie haben im Vergleich zum Menschen eben diese Freiheit, diese Eigenständigkeit, nicht. &#039;&#039;&#039;Die Engelwesenheiten, auch nicht die Erzengelwesenheiten, Urengelwesenheiten und so weiter&#039;&#039;&#039;, sie &#039;&#039;&#039;können nicht selbstständig aus ihrem eigenen inneren Ich heraus den Impuls sich holen&#039;&#039;&#039;, sondern sie brauchen, dass ihnen der gegeben wird von oben. Sie können nicht anders. Und &#039;&#039;&#039;die zukünftige Entwicklung&#039;&#039;&#039; wird dorthin gehen, dass diese &#039;&#039;&#039;höheren Hierarchien&#039;&#039;&#039;, die über uns stehen, von dem kleinsten geistigen Wesen, das unter ihnen steht, &#039;&#039;&#039;mit der Zeit lernen, diesen Freiheitsimpuls&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu ergreifen&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, es ist nicht so, dass man jetzt erwarten müsste: Gut, jetzt ist dann endlich einmal die ganze siebengliedrige kosmische Kette vorbei, ich sage es jetzt bewusst so, endlich vorbei, und jetzt geht&#039;s los mit wirklichem großen Stil, mit einer ganz, ganz neue Entwicklung. Und ja, was ist dann mit den ganzen geistigen Wesenheiten, die uns vorausgegangen sind? Bleiben die dann ewig ohne Freiheit? Oder werden sie teilhaftig der Freiheit, die das kleinste Wesen bekommen hat? - Die Möglichkeit zumindest dazu. Ja, &#039;&#039;&#039;sie werden teilhaftig in dem Maße, in dem der Mensch seine eigene Freiheit entwickelt&#039;&#039;&#039;. Dann lernt zunächst einmal der Engel, der uns begleitet, die &#039;&#039;&#039;Engelwesenheit&#039;&#039;&#039; die uns begleitet, lernt etwas in die Richtung. Die Engelwesenheiten sind prädestiniert dazu, weil, es gibt ja die Variationen der &#039;&#039;&#039;luziferischen Engelwesenheiten&#039;&#039;&#039; - und die haben einen Ansatz zur Freiheit. Die haben bereits einen leisen Ansatz dazu. Der ist zwar nicht so wirklich ausgebildet wie beim Menschen, aber sie konnten zumindest eigenständig zu Verführern des Menschen werden. &#039;&#039;&#039;Diese Freiheit wurde ihnen gegeben&#039;&#039;&#039;. Sie haben den Impuls drinnen... ja… aus einer gewissen Freiheit heraus, den Menschen nach ihren Ideen zu leiten… Impulse zu geben. Und das tun sie ganz stark. Impulse, die sie für richtig halten, durchaus, wenn ich das jetzt in menschlichen Begriffen ausdrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=3984s Die riesengroße Verantwortung des Menschen: Niemanden unter seinen Einfluss stellen 1:06:24] ===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;die Freiheit des Menschen ist noch ganz was anderes&#039;&#039;&#039;. Sie ist nicht nur diese schöpferische Freiheit, einen Impuls zu fassen und versuchen ihn umzusetzen. Sie besteht auch darin, dem anderen Menschen diesen Impuls nicht aufzudrängen, sondern nur als Anregung zu geben. Und die schwerste Sünde, &#039;&#039;&#039;die schwerste Sünde wider den Geist ist, wenn man&#039;&#039;&#039; - und sei es der beste, der größte und der wichtigste geistige Impuls, den es geben kann - wenn man &#039;&#039;&#039;ihn einem anderen Menschen aufdrängt&#039;&#039;&#039;. Und die Schwelle dazwischen, die Trennlinie dazwischen, die ist sehr schwer zu finden. Wenn man aus seiner Begeisterung heraus sagt: &amp;quot;Du musst es auch machen.&amp;quot; Und wenn man es vielleicht noch so schlau, sozusagen, macht, dass man es gar nicht so direkt sagt: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Du musst das auch machen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, aber wo man so unterschwellig suggestiv den Menschen dorthin drängt. Und wo man vielleicht merkt: &amp;quot;Ja, da kann ich ihn schon so überreden, das merkt er gar nicht. Ich bringe ihn schon dorthin, dass er so unauffällig auf den richtigen Weg kommt.&amp;quot; Weil ich davon überzeugt bin. &#039;&#039;&#039;Dann nehme ich ihm seine geistige Freiheit&#039;&#039;&#039;. Und dann stoße ich ihn in die Richtung der Sorat-Wesenheiten. Und das ist das Dramatische, weil, das ist die &#039;&#039;&#039;Riesengefahr, die heute von jedem geistig strebenden Menschen ausgeht - und von jeder geistig strebenden Gemeinschaft oft ausgeht&#039;&#039;&#039;: Dass sie aus den besten Motiven heraus, aber eben mit mangelndem Bewusstsein, nicht erkennt, dass sie mit ihren Impulsen die Freiheit des anderen nimmt und nicht sie fördert. Das liegt soo knapp nebeneinander. Weil, es &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039; deswegen &#039;&#039;&#039;ja auch nicht:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ich erzähl dir nicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von meinen geistigen Impulsen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;da müsste ich jetzt gleich mein Laptop zuklappen und die Kamera abstellen&#039;&#039;&#039; - und ich ziehe mich zurück und bekenne meine Schuld. Und damit habe ich dann für den Rest dieses Lebens und der nächsten Leben sicher genug zu tun. &#039;&#039;&#039;Es geht darum, ihn so zu geben, dass niemand irgendwohin gezwungen wird&#039;&#039;&#039;. Es ist ganz wichtig. Es geht nur darum, aufmerksam zu machen auf gewisse Dinge, aber frei zu lassen. Auch, wenn ich öfters sage: &amp;quot;Man muss und so ein Ding.&amp;quot; Nehmt es bitte nicht so als: &amp;quot;Und morgen muss ich jetzt hinrennen und das so tun.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Wenn ich das Wort &amp;quot;muss&amp;quot; gebrauche, heißt das eigentlich nur, dass bestimmte Handlungen auch zwingend bestimmte Konsequenzen haben&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich diese Konsequenzen, wenn ich die in was Gutes führen will, dann muss ich in der Zukunft karmisch eben das aufarbeiten, was damit verbunden ist. Also, wir erlegen uns selbst ein gewisses Muss auf unserem geistigen Weg auf, indem wir heute mit unseren Taten, so wie wir jetzt sind, immer halt auch &#039;&#039;&#039;karmisch irgendwo Spuren zurücklassen, auch wenn es noch so gut gemeint ist&#039;&#039;&#039; - und mit denen müssen wir uns beschäftigen. Und es ist sehr wichtig, dass wir uns dessen bewusst werden. Auch weil wir jetzt gerade ein bisschen geistig strebend sind, passiert uns das auch. Wir sind nicht gefeit davor, dass uns das passiert. Und &#039;&#039;&#039;wir müssen sehr wachsam sein&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=4218s Die bewusste Begegnung mit den Doppelgängern - ein Weg zur Abtragung unserer individuellen karmischen Lasten 1:10:18] ===&lt;br /&gt;
Und damit komme ich jetzt auf etwas zurück, was ich am Anfang gesagt habe: Die &#039;&#039;&#039;Zeit&#039;&#039;&#039; wird kommen, immer mehr, &#039;&#039;&#039;wo wir auch unserem Doppelgänger&#039;&#039;&#039; oder unseren Doppelgängern &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;. Und das ist eine &#039;&#039;&#039;dringende Notwendigkeit&#039;&#039;&#039;. Es ist gut, wenn man Begegnungen mit Engelwesenheiten und dergleichen hat, das ist alles wichtig - und wir sollen ja diese Welt kennenlernen und uns verständigen mit diesen geistigen Wesen. Aber &#039;&#039;&#039;das wirklich Essenzielle ist, den Doppelgängerkräften zu begegnen&#039;&#039;&#039;, die da sind. Und indirekt helfen uns die Widersacherwesenheiten, jetzt gerade namentlich die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen&#039;&#039;&#039;, im Moment extrem stark, dass wir möglichst gut, was heißt gut, also möglichst leicht, unseren Doppelgängern begegnen. Weil, die Doppelgänger werden ziemlich angestachelt durch diese Wesenheiten. Und das hat &#039;&#039;&#039;zwei Aspekte&#039;&#039;&#039;:  Der eine Aspekt ist, dass die große &#039;&#039;&#039;Gefahr&#039;&#039;&#039; besteht, &#039;&#039;&#039;dass der Doppelgänger das Ruder übernimmt&#039;&#039;&#039; und dass ich irgendwo in einer Ecke sitze und mitgeschleift werde und nicht aktiv werde. Die andere Seite ist die &#039;&#039;&#039;riesige Chance, uns all der&#039;&#039;&#039; - wie soll ich sagen - &#039;&#039;&#039;dunklen Flecken bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;, die wir aus einer weiten Vergangenheit mitschleppen. Und auch die Flecken, die wir jetzt noch auf uns laden, auch wenn wir die besten Absichten haben. Und es ist so, dass wir in der &#039;&#039;&#039;Vergangenheit&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;gewaltige karmische Last uns aufgeladen&#039;&#039;&#039; haben. Alle. Und es wird für die Zukunft ein ganz großes Muss bestehen, wenn wir nicht in das Widersacherreich endgültig, irgendwann, einmal abdriften wollen, &#039;&#039;&#039;das alles aufzuarbeiten&#039;&#039;&#039;. Und man muss sich bewusst sein, &#039;&#039;&#039;die größten Brocken liegen noch vor uns&#039;&#039;&#039;, die aufzuarbeiten sind, weil wir jetzt noch gar nicht die Kraft dazu haben, sie aufzuarbeiten. Die müssen wir uns erst erwerben. Wir haben einfach durch den Einfluss der Widersacher in der Vergangenheit, wo auch eben ganz starke geistige Kräfte durch uns durchgewirkt haben… Aber in dem Moment, wo sie durch die Widersacher gelenkt wurden, ist das halt schief gegangen - und wir haben es zugelassen. Und es hilft uns nichts zu sagen: &amp;quot;Pfff, ja, da war halt unser Ich noch zu schwach.&amp;quot; Aber passiert ist es trotzdem. Das müssen wir ausbaden. Wir müssen das, weil der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;wir müssen es bereinigen&#039;&#039;&#039;, weil es niemand anderer kann. Es ist letztlich trotzdem &#039;&#039;&#039;unsere individuelle Verfehlung&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, das ist die nächste Botschaft drinnen: Damit dieser Weg zum freien Ich möglich ist überhaupt, &#039;&#039;&#039;musste die Gottheit es zulassen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch mit seinem Ich&#039;&#039;&#039;, zu einem Zeitpunkt, wo das Ich noch so klein ist, dass es im Grunde machtlos war gegen die Widersacher, &#039;&#039;&#039;schwerste Last&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auf sich gelegt hat. Wir alle.&#039;&#039;&#039; Wir alle. Und dass der Zeitpunkt kommen wird, wo wir diese &#039;&#039;&#039;Last in Nichts auflösen&#039;&#039;&#039; müssen. In Nichts auflösen müssen. Es heißt, vollkommen das bewältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=4428s Die große Verlockung Ahrimans &amp;quot;Du musst den Berg nicht aufarbeiten&amp;quot; führt in das Reich Sorats 1:13:48] ===&lt;br /&gt;
Jetzt wird gleich wieder kommen: &amp;quot;Brrr, es wird alles immer schrecklicher und immer furchtbarer eigentlich, die Last wird immer größer.&amp;quot; Aber [01:14:02] das scheint aus unserer jetzigen Perspektive so, weil wir den Berg vor uns sehen. Nur, das Ich hat immer die Chance größer zu sein. Und &#039;&#039;&#039;es geht nur darum, dass das Entwicklungstempo stimmt&#039;&#039;&#039;, dass wir einfach nicht verschlafen, ich meine, wir... dieser riesige Berg, der vor uns liegt und der wirklich ein riesiger Berg ist, weil es halt gewaltige Vergehen waren, der wir uns schuldig gemacht haben, alle. Und &#039;&#039;&#039;die Widersacher haben uns geholfen dabei, dass wir diese Vergehen begangen haben&#039;&#039;&#039;, so kann man es auch formulieren. &#039;&#039;&#039;Aber warum das alles?&#039;&#039;&#039; Damit unser Ich frei wachsen kann und so stark wachsen kann, dass es alles das wieder aufheben kann. Und das ist aber das wirkliche Muss, unter dem das Ich steht, wenn es sich gut entwickeln will. &#039;&#039;&#039;Und die große Verführung ist&#039;&#039;&#039; aber, die uns die Widersacher anbieten und immer mehr anbieten werden: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Du musst den Berg nicht aufarbeiten&#039;&#039;&#039;. Du musst nicht. Du bist doch frei.&amp;quot; Die Widersacher haben das nämlich schon kapiert, irgendwo, dass der Mensch die Freiheit hat. Das ist zwar ihnen, irgendwo, namentlich den ahrimanischen Wesen, nicht ganz geheuer. Die luziferischen, so ein bisschen… die kokettieren damit, weil, sie haben ein bisschen was selber davon mitbekommen, aber so ganz… Sie schauen halt, dass der Mensch nicht zu selbstständig wird, aber sie haben zumindest ein gewisses Verständnis. &#039;&#039;&#039;Der Ahriman fürchtet es&#039;&#039;&#039; [01:16:05] eigentlich, aber als Argument kommt es immer sehr gut. &amp;quot;Aber du bist doch frei, du musst nicht. Wer sagt du musst?&amp;quot; Das eigene Ich ist das Einzige, das das Recht hat, zu sich &amp;quot;muss&amp;quot; zu sagen. &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe das und das getan, das hat die und die Folgen&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich das aus freiem Ich heraus verantworten will, gehört beides zusammen: &#039;&#039;&#039;die Tat und das, was notwendig ist, um halt die vielleicht negativen Folgen dieser Tat auszumerzen.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das gehört zusammen. Das heißt, mit jeder Tat, die wir vollbringen, muss uns das klar sein. Wir haben halt das Risiko, dass wir irren, einen Fehler machen und damit etwas kaputt machen, das wir dann später wieder reparieren müssen. Und das wird uns noch immer längere Zeit passieren. Da haben wir noch einen Weg vor uns, dass uns das nicht passiert. Aber &#039;&#039;&#039;das Positive daran ist&#039;&#039;&#039;, wenn wir uns auf diesen Weg einlassen, ist, dass das Ich in jedem Fall fähig ist, befähigt ist dazu, dieses Problem zu lösen. Das Ich ist das Stärkere, es ist das Größere und es wächst. Und &#039;&#039;&#039;je höher der Berg vor uns auftaucht, umso mehr streckt sich das Ich hinauf&#039;&#039;&#039;. Das ist das große Paradoxon. Und es ist nur für unser Bewusstsein halt einfach noch immer ein bisschen schwer zu ertragen. &amp;quot;Oh, ich strebe. Und du? Und der Berg ist schon wieder gewachsen vor mir.&amp;quot; Er wächst eigentlich nur deswegen, weil ich auch immer mehr sehe, wie groß er ist. Und in der Phase sind wir drinnen. In Wahrheit spielt es für die Wirklichkeit keine Rolle, der Berg ist eh da, ob wir ihn sehen oder nicht. Nur, wie gesagt, &#039;&#039;&#039;die Widersacher bieten uns an, um den Berg irgendwie herum zu kommen&#039;&#039;&#039;. Aber dann ist es der Weg in den Abgrund, dann ist es &#039;&#039;&#039;der Weg in den Abgrund&#039;&#039;&#039; hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=4687s Unsere wachsende Aufgabe: Uns in andere Wesen einzufühlen und ihren Bedürfnissen nachzukommen 1:18:07] ===&lt;br /&gt;
Und wie gesagt, der größte Fehler, die &#039;&#039;&#039;größte Verfehlung&#039;&#039;&#039;, die wir heute begehen können, ist die, die &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen, des Individuums, zu beeinträchtigen&#039;&#039;&#039;. Und es zählt nicht, wie gut wir es dabei meinen. Das zählt überhaupt nicht. Wenn wir einen Impuls geben, dann haben wir die Verantwortung, ihn so zu geben, dass er in die Freiheit des anderen Menschen nicht eingreift. Und &#039;&#039;&#039;wir haben die Verpflichtung&#039;&#039;&#039;, ihn so zu geben, dass der andere Mensch etwas damit anfängt. Das heißt, es kann nicht so gehen, dass ich sage, ich schütte meins einfach aus: &amp;quot;Schau, ich habe das und das gemacht, so musst du es machen, so funktioniert es, und das ist gut. Und die Meditation rate ich auch noch, mach dieses und jenes&amp;quot;, weil ich halt gerade gut damit gefahren bin. Sondern es ist meine Verpflichtung auch einzuschätzen: &#039;&#039;&#039;Passt es zu dem Menschen überhaupt?&#039;&#039;&#039; Da fängt es schon mal an. Gewisse Dinge, die für mich passen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Der schwarze Kater erscheint.) Es ist nicht der schwarze Widersacher, das ist nicht der Ahriman, der neben mir sitzt. Der ist eher ein Luziferl, der schwarze da.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die &#039;&#039;&#039;Verpflichtung, sich so einzufühlen, so wahrnehmend zu werden für den anderen Menschen, dass das im Grunde jedes Wort prägt&#039;&#039;&#039;, das ich ausspreche zu ihm. Und das ist noch schwerer natürlich, wenn ich jetzt zu einer Gemeinschaft von Leuten spreche oder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist ja so interessant das &#039;&#039;&#039;bei Rudolf Steiner zu verfolgen, wie anders er jeweils spricht vor einem anderen Publikum&#039;&#039;&#039;. Dasselbe Thema, praktisch derselbe Vortrag, an verschiedenen Orten gehalten - und er ist ganz anders. Er ist vom Satzrhythmus, vom Sprechrhythmus ist er anders. Von der Art, welche Schwerpunkte er setzt, ist er anders, &#039;&#039;&#039;teilweise in den Aussagen scheinbar sogar gegensätzlich&#039;&#039;&#039;. So dass ich denke, wie war das jetzt, da sagt er es so - und da er sagt das jetzt ganz anders. Was ist jetzt richtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Katzen, lasst euch nicht von den Widersachern jetzt reiten, sonst Abmarsch. Verzeiht bitte, aber es ist jetzt… Wir sprechen von den Widersachern, jetzt hat es die Katzen doch erfasst von den Widersachern, jetzt raufen sie ein bisschen, die zwei, meine zwei Burschen. Aber wir werden uns nicht irritieren lassen davon. Sie untermauern halt das Ganze. Das dient zur optischen Illustration des Ganzen…&#039;&#039; &#039;&#039;Ja, sie spüren offensichtlich, dass da was im Busch ist.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber es ist also wichtig eben, dass wir wirklich im Miteinander, &#039;&#039;&#039;im sozialen Miteinanderumgehen&#039;&#039;&#039;, einfach unheimlich feinfühlig werden für das. Was ist da los? &#039;&#039;&#039;Welche Widersacherimpulse spüre ich mit?&#039;&#039;&#039; Welcher reitet mich jetzt gerade? Weil, es reitet sicher einer mit. Die zwei sind immer dabei. Und zu schauen, wie weit darf ich, wie weit kann ich sie zulassen? Weil, sie bringen auch was Nützliches. Das kommt noch dazu. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen sie noch&#039;&#039;&#039;. Also, sie wegzustoßen kommt auch gar nicht in Frage, sondern sie im Zaum zu halten, zu sagen: &amp;quot;Ja, du darfst mir geben, komm, aber nur soo viel, und nur das, was ich jetzt brauchen kann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=4932s Unser Weg zum Geistselbst führt über die Erlösung der luziferischen, ahrimanischen und asurischen Wesenheiten 1:22:12] ===&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Aufgabe des Menschen ist&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;schwieriger geworden&#039;&#039;&#039; als jemals in der Vergangenheit. Aber zugleich ist es ein Indiz dafür: Wir sind so weit. &#039;&#039;&#039;Wir sind so weit&#039;&#039;&#039;, dass das losgeht, und nur, wir müssen das erst so richtig realisieren. Aber wir sind eigentlich jetzt in eine Welt hineingestoßen - oder haben uns selbst hineingestoßen durch &#039;&#039;&#039;unser Entwicklungstempo&#039;&#039;&#039; - wo es jetzt an der Zeit ist, etwas davon ins Bewusstsein zu heben. Und daher, oder dabei, &#039;&#039;&#039;unterstützen&#039;&#039;&#039; uns &#039;&#039;&#039;die Widersacher, indem sie namentlich die Doppelgängerkräfte sehr, sehr anstacheln&#039;&#039;&#039;, sodass sich die geltend machen. Und es wird für eine immer größere Anzahl von Menschen in der näheren Zukunft nicht mehr vorbeigehen, dass sie das merken, dass da etwas ist, &#039;&#039;&#039;dass mich da etwas begleitet&#039;&#039;&#039;, was mich immer wieder irgendwo hindrängen will und wo man spürt, dass &#039;&#039;&#039;in mir diese Auseinandersetzung&#039;&#039;&#039; da ist. Und das ist gut. Das ist eine der wichtigsten Erfahrungen, die heute für das geistige Streben da ist, dass man sehr bewusst sich eigentlich im Grunde &#039;&#039;&#039;ununterbrochen begleitet fühlt von seinen Doppelgängern&#039;&#039;&#039; - ich sage gleich am besten  die Mehrzahl davon - und dass man lernt, mit ihnen einen vernünftigen geistigen Umgang  zu pflegen. Also, das heißt, sie als Aufgabe zu sehen, die zu bewältigen ist, die im doppelten Sinne zu bewältigen ist, die wir aber auch bewältigen können. Es ist nicht etwas, an dem wir ewig scheitern müssen. Wir scheitern vielleicht zehn-, zwanzigmal, dreißigmal, ist okay, aber dann beim 31. Mal geht es, sodass wir &#039;&#039;&#039;wieder einen Schritt weiterkommen&#039;&#039;&#039; und dieser Doppelgänger schon ein bisschen anders dreinschaut. Weil, &#039;&#039;&#039;wir verwandeln ihn&#039;&#039;&#039;. Und wir tragen dazu bei. Also, das ist ein Teil dessen, dass wir dazu beitragen zur &#039;&#039;&#039;Erlösung der Widersacher&#039;&#039;&#039;, die uns dazu verführt haben das aufzunehmen. Und jetzt erlösen wir sie dadurch, dass wir das wieder abstreifen. Wir haben die Lektion gelernt. Wir zeigen dann damit, wir haben die Lektion gelernt. Dadurch, dass diese Doppelgänger in uns sind. Und indem ich sie auflöse, zeige ich, ich habe die Lektion gelernt. Und das heißt letztlich, dass aber dann, wenn wir sie gelernt haben, die Widersacher ihrer Aufgabe entbunden sind und all der - ja, wie soll ich sagen - Leiden, die sie damit auf sich nehmen. Und &#039;&#039;&#039;das betrifft jetzt die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=5131s Die soratischen Wesenheiten können wir nicht erlösen 1:25:31] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anders ist es mit den soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Die gehen einen anderen Weg. Die gehen gerade den &#039;&#039;&#039;Weg des vollkommenen Kosmos&#039;&#039;&#039; und die würden eigentlich im Grunde eine Welt haben, die jetzt mit Ende der Erdentwicklung stehenbleibt - als eine vollkommene Welt eigentlich. Aber eine &#039;&#039;&#039;Welt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne irgendeine Freiheit&#039;&#039;&#039;. Ohne irgendeine Freiheit, ohne eine wirkliche Entwicklungsmöglichkeit. Das ist diese sogenannte 8. Sphäre. Also, 8. Sphäre heißt es deswegen, weil es etwas ist, was abseits liegt dieser sieben kosmischen Entwicklungsstufen, durch die unsere Erde durchgeht - und die dort jetzt &#039;&#039;&#039;als 8. Sphäre aber ihre Vollendung findet&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise. Das wäre eine Welt, die dann aber nicht eine Zukunft hat in dem Sinne, dass dann eine Weiterentwicklung möglich wäre. &#039;&#039;&#039;Diese Welt wäre fertig&#039;&#039;&#039; - und würde sozusagen in alle Ewigkeit in ihrer Vollkommenheit existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=5210s Unser Weg zur vollen Wachheit des Bewusstseins führt uns in die Wahrnehmung der geistigen Welt 1:26:50] ===&lt;br /&gt;
Und diese ganzen neuen reichen Impulse, die hereinkommen können eben durch die Freiheit des Menschen oder - sagen wir es jetzt ganz bewusst noch in einem größeren Horizont - der &#039;&#039;&#039;kleinen geistigen Wesenheiten, die während dieser erden-kosmischen Inkarnation ihr Ich bekommen&#039;&#039;&#039; haben, dass die die sind, die jetzt die Freiheit vorantreiben. Ich sage das jetzt bewusst, weil es den ganzen Kosmos einschließt. Ich kann es nicht sagen. Ich weiß nicht, wer es sagen kann bis jetzt, aber &#039;&#039;&#039;wir sind sicher hier nicht die einzigen geistigen Wesenheiten, die ein Ich bekommen haben&#039;&#039;&#039; - sondern überall im Kosmos. &#039;&#039;&#039;Es ist allgegenwärtig&#039;&#039;&#039;. Das Bild ist riesengroß. Und in welchem Verhältnis wir zu dem allen stehen, das ist noch wahnsinnig schwer einzuschätzen. Es erfordert die Fähigkeit, um darüber etwas sagen zu können, dass wir wirklich &#039;&#039;&#039;ganz bewusst im Leben zwischen Tod und neuer Geburt durchgehen durch diese Sternenregion&#039;&#039;&#039;, mit der wir verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also überhaupt: über die können wir nur etwas Konkreteres sagen, wenn wir also das ganz &#039;&#039;&#039;wachbewusst durchleben&#039;&#039;&#039;. Das allein ist schon schwer genug. Aber das noch Schwerere ist, wenn wir dann wieder uns auf Erden inkarnieren, es sozusagen nicht zu vergessen, sondern &#039;&#039;&#039;dass wir es dann wieder in der Inkarnation auf Erden ins Bewusstsein heben können&#039;&#039;&#039;. Das ist sehr, sehr, sehr schwierig. Rudolf Steiner deutete es ganz zart, leise an: Wo der Weg geht durch die Weltenmitternachtsstunde und wo dann die &#039;&#039;&#039;Maria&#039;&#039;&#039; diejenige ist, die zumindest eine gewisse &#039;&#039;&#039;Ahnung von dem mitnimmt, was sie da in der Weltenmitternachtsstunde erlebt hat&#039;&#039;&#039;, und das sich sogar wieder zu Bewusstsein bringen kann, was die meisten eben nicht können. Weil, die meisten schlafen schon einmal, wenn sie da durchgehen, überhaupt, im Leben zwischen Tod und neuer Geburt, aber dann noch es auf Erden in gewisser Weise erinnern können! Und &#039;&#039;&#039;erinnern können, heißt eigentlich, es geistig wieder erleben zu können&#039;&#039;&#039;. Das heißt also, geistig schauen zu können, was da passiert ist. Weil, geistige Erlebnisse kann man ja dem gewöhnlichen Erdengedächtnis überhaupt nicht einprägen. Dem kann man nur einprägen, ja, wenn ich es &#039;&#039;&#039;übersetze in irdische Worte oder irdische Bilder&#039;&#039;&#039;. Das kann ich mir merken und ich kann mir - von mir aus - merken, ungefähr, wie ich dazu gekommen bin, dass ich in diese geistige Region geraten bin und dort etwas erlebt habe, das kann ich mir alles merken mit unserem irdischen Gedächtnis, aber &#039;&#039;&#039;ein eigentliches geistiges Erlebnis kann ich mir nicht merken&#039;&#039;&#039;. Das ist immer schon: Wenn ich es mir merke, ist es schon etwas, was eine Übersetzung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=5408s Das neue Hellsehen fordert neue Wege der Mitteilung auf dem Wege der Kunst 1:30:08] ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben es schon &#039;&#039;&#039;schwer&#039;&#039;&#039;, uns an einen &#039;&#039;&#039;Traum&#039;&#039;&#039; oft &#039;&#039;&#039;zu erinnern&#039;&#039;&#039;, schon der ist sehr flüchtig, dabei ist ein Traum durchaus noch sehr stark mit den körperlichen Tätigkeiten verbunden. Also, ein Traum ist ja nicht einfach ein rein geistiges Erlebnis. Die Traumbilder… &#039;&#039;&#039;auch wenn etwas Geistiges hineinspielt, aber es spielt die körperliche Tätigkeit ganz stark hinein&#039;&#039;&#039;, was beim wirklich rein geistigen Erlebnis eben nicht der Fall ist. Darum ist es aber so schwer, das zu übersetzen. Darum ist es so schwer auch heute das, was aus einem &#039;&#039;&#039;modernen Hellsehen&#039;&#039;&#039; heraus, also einem &#039;&#039;&#039;wirklich nicht körpergebundenen Hellsehen&#039;&#039;&#039; heraus, zu erleben ist: &#039;&#039;&#039;Wie fasse ich das in Worte?&#039;&#039;&#039; Wie schildere ich das? Wie drücke ich das vielleicht sogar in einem Kunstwerk aus, oder so? Das ist wahnsinnig schwer. &#039;&#039;&#039;Früher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war das leicht&#039;&#039;&#039;, weil, da waren die &#039;&#039;&#039;hellsichtigen Erlebnisse sehr verwandt mit dem Traumerlebnis&#039;&#039;&#039;. Das heißt, sie kleiden sich in sinnesartige Bilder von selbst. Von dem ist alles noch die &#039;&#039;&#039;Nachwirkung in der Kunstgeschichte&#039;&#039;&#039; bis in die heutige Zeit: dass &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten&#039;&#039;&#039; oder was &#039;&#039;&#039;in menschlicher Gestalt&#039;&#039;&#039; da sind. Das hat eine gewisse Berechtigung, also, weil diese Engelwesenheiten sehr eng mit dem Menschen verbunden sind. Da hat es eine gewisse Berechtigung, aber es wird eine &#039;&#039;&#039;Kunst der Zukunft&#039;&#039;&#039; kommen - oder eigentlich schon in einer sehr nahen Zukunft - wo man diese &#039;&#039;&#039;geistigen Wesenheiten noch ganz anders darstellen wird&#039;&#039;&#039;. Die Zeit ist eigentlich so weit, dass man es ganz anders darstellen muss. Das hat schon die Kunst des 20. Jahrhunderts eigentlich gezeigt, und die &#039;&#039;&#039;Kunst des 21. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; wird es noch deutlicher zeigen. So großartig auch Dinge waren, zum Beispiel was ganz Großartiges: Die &#039;&#039;&#039;Ikonen, mit dem Goldhintergrund&#039;&#039;&#039; oder was. Da ist etwas ganz, ganz Großartiges drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;der Weg in die Zukunft ist es nicht&#039;&#039;&#039;. Der Weg in die Zukunft ist es nicht. Wir können heute uns &#039;&#039;&#039;Impulse holen&#039;&#039;&#039;. Und jeder Künstler, der neue Impulse findet oder sucht, besser, tut gut daran, all das sehr intensiv zu studieren und sehr intensiv sich zu beschäftigen damit. Um dann die Freiheit zu haben, es zu überwinden. Und &#039;&#039;&#039;etwas ganz anderes daraus zu machen&#039;&#039;&#039;. Und so müssen überhaupt die geistigen Impulse sein, die Menschen an andere Menschen weitergeben, die gleichzeitig mit uns leben, aber auch die in der Zukunft leben. Das heißt, ich muss eigentlich schon, wenn ich einen Impuls gebe, wenn ich ein Kunstwerk mache, irgendwo einen &#039;&#039;&#039;Impuls&#039;&#039;&#039; haben, da muss etwas drinnen sein, &#039;&#039;&#039;was auch über die Zeiten hinausreicht&#039;&#039;&#039;: Was nicht dieses Zwingende drinnen hat, was nicht etwas Suggestives drinnen hat, sondern &#039;&#039;&#039;was rechnet auf die Freiheit der Menschen&#039;&#039;&#039;. Fragt mich nicht, wie das im Detail geht, das muss sich jeder Künstler selber beantworten. Aber es ist drinnen, irgendwo. Aber es ist bemerkbar in der Kunst bereits des 20. Jahrhunderts und auch des 21. Jahrhunderts: Die &#039;&#039;&#039;Kunstwerke&#039;&#039;&#039; sind eigentlich im Grunde &#039;&#039;&#039;immer schwerer zu verstehen&#039;&#039;&#039;. Sie zwingen eigentlich nicht mehr ganz bestimmte Interpretationen auf...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ja... Hier bei mir wurdeln jetzt auch ein paar Wesenheiten, um es mal vorsichtig zu sagen, aber das seid ihr eh schon gewohnt. Es dient nur der Auflockerung. Die sind extra engagiert dafür. Ja, also ihr seht, man muss es mit einer gewissen Lockerheit nehmen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=5688s Geistiges Streben und der Humor 1:34:48] ===&lt;br /&gt;
Und das bringt mich jetzt zu noch einem Punkt gleich: es gehört &#039;&#039;&#039;zu dem geistigen Streben&#039;&#039;&#039;, so wie es heute sein sollte. Und das war selbst in der Vergangenheit, in Wahrheit, nicht anders bei den Menschen, die wirklich geistige Größen waren&#039;&#039;&#039;. Es gehört Humor dazu&#039;&#039;&#039;. Es gehört Humor dazu in den zutiefstgehenden Angelegenheiten - da ganz besonders. Und man ist nicht deswegen der geistigere Mensch, weil man immer mit einem versteinerten ernsten Gesicht über die Tragik der Welt und so weiter dasteht und sich keine Miene verziehen traut. &#039;&#039;&#039;Die großen Eingeweihten lachen - herzhaft&#039;&#039;&#039;. Sie lachen herzhaft. Es wird ja von vielen überliefert, sogar ganz bewusst: dass das eine große Fähigkeit von ihnen ist. Und sie gehen deswegen nicht ins Profane, überhaupt nicht. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; war im Übrigen auch &#039;&#039;&#039;ein Mensch, der sehr gerne gelacht hat&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und der sehr gerne auch Witze gemacht hat in den Runden&#039;&#039;&#039;… Ja... und so weiter. Also jedenfalls, Marie Steiner hat dann immer ihn getreten unter dem Tisch. &#039;&#039;(Wolfgang lässt uns an seinem schauspielerischen Talent teilhaben. Lautes Lachen aus dem Zuhörerkreis.)&#039;&#039; Und er dann: &amp;quot;Frau Doktor, warum treten Sie mich?&amp;quot; Ich stelle mir vor… &#039;&#039;&#039;ich würde mir wünschen, dort,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wo Anthroposophen zusammen sind&#039;&#039;&#039;, ist Humor dort, dort &#039;&#039;&#039;ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Weltenhumor&#039;&#039;&#039; anwesend. Und das sollte man merken. Also, bitte ja nicht… also wie irgend so ein mystischer Orden… die mit steifem, ernsten Gesicht durch die Gänge schleichen und in tiefer Meditationshaltung - und das machens den ganzen Tag lang. Dann ist da, weiß ich nicht welcher Geist drinnen. Jedenfalls nicht der, der in die Zukunft führt. &#039;&#039;&#039;Humor&#039;&#039;&#039; ist auch immer die &#039;&#039;&#039;Fähigkeit, von der Perspektive&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;des großen Ich&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;mit etwas Belustigung runterzuschauen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Na, was tust du jetzt da unten schon wieder, kleines ich… Musst noch eine ganze Menge lernen.&amp;quot; Humor ist eigentlich genau das: Sich über sich selber stellen können und &#039;&#039;&#039;sich selber als kleiner Mensch, als Ego, nicht so fürchterlich ernst zu nehmen&#039;&#039;&#039;. Also, wenn man sich so im Leben so immer ernst… &amp;quot;Ach, ich bin so der ernsthafteste Mensch der Welt und natürlich nur den wichtigen und großen Fragen des Lebens zugewandt. Ununterbrochen.&amp;quot; Dann ist es das Ego, das sich gut vorkommt, auf gut Deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=5870s Geistig Strebende: Im Fokus der Widersacherkräfte 1:37:50] ===&lt;br /&gt;
Und das hat keinen Platz in der geistigen Entwicklung. Das ist etwas, was uns wegführt. &#039;&#039;&#039;Das sind  die Widersacherimpulse&#039;&#039;&#039;. Und warum unterstreiche ich das so stark? Weil &#039;&#039;&#039;jeder Mensch&#039;&#039;&#039;, der geistig bewusst strebend ist &#039;&#039;&#039;und erst recht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;jede Gemeinschaft, die geistig strebend ist:&#039;&#039;&#039; Wir sind halt einfach der &#039;&#039;&#039;Angriffspunkt für die Widersacher schlechthin&#039;&#039;&#039;. Es ist ganz klar. Wir sind die Antennen, auf uns stürzen sie sich. Und das wird immer mehr werden. Und sie stürzen sich so auf uns, dass wir das nach Möglichkeit nicht mitkriegen, so leicht. Man muss nicht denken, dass das jetzt so ist: &amp;quot;Ah! Ich merke es, jetzt bricht das Unheil über mich herein.&amp;quot; Nein, es kann sogar das Gegenteil hereinbrechen. Es  kann &#039;&#039;&#039;das totale sich Wohlfühlen&#039;&#039;&#039; hereinbrechen. Die Widersacher sind schon gelehrig geworden und sie haben schon sehr gelernt, wie man den Menschen am besten kriegt: Also, sorge dafür, dass er sich wohl fühlt dabei, dass er sich brillant vorkommt, dass er sich hochintelligent vorkommt - und so weiter. Mit dem arbeiten sie. Und das ist die &#039;&#039;&#039;eigentliche Verderbnis&#039;&#039;&#039;. Ich meine, in der Vergangenheit haben sie es halt mit primitiveren Mitteln erreichen können und mit Gewaltmaßnahmen und Unterdrückung, Zerstörung und weiß Gott was, um den Menschen zu erschüttern. Aber die Zukunft, &#039;&#039;&#039;die Schrecken der Zukunft&#039;&#039;&#039; sind vielmehr dort, &#039;&#039;&#039;wo wir auf die scheinbar so angenehmen Wege geführt werden&#039;&#039;&#039; - und dann erst am Ende darauf kommen: &amp;quot;Ah, jetzt sind wir aber falsch abgebogen, irgendwo, jetzt sind wir schon ganz knapp bei der &#039;&#039;&#039;Welt der Sorat-Wesenheiten&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Wo dann aber die &#039;&#039;&#039;Gefahr&#039;&#039;&#039; besteht, dass wir uns so mit dem Weg bereits verbunden haben, dass wir dann &#039;&#039;&#039;aus Freiheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Na gut, dann gehen wir halt dort hinein, weil, ja &#039;&#039;&#039;eigentlich schaut es ganz gut aus,&#039;&#039;&#039; die Welt.&amp;quot; Eine perfekte Welt im Grunde, in der mir, weil ich so brav gefolgt bin dem Weg, eine - ich sage es mal irdisch - hohe Position zugedacht wird. Weil, man muss denken… Also, diese Wesenheiten, die hinter dem &#039;&#039;&#039;Sorat-Prinzip&#039;&#039;&#039; stecken, haben es ja ganz besonders auf den Menschen abgesehen. Er ist für sie die ganz wertvolle Beute und sie versprechen ihm und sie geben ihm dann auch durchaus hohe Positionen in ihrem Reich. Das heißt, wir sind dann ein &#039;&#039;&#039;Rädchen in Schlüsselpositionen&#039;&#039;&#039;, halt ohne wirkliche Freiheit, aber trotzdem mit den Möglichkeiten nach unten zu wirken über ein breites Volk, sozusagen, im weitesten Sinne. Das müsste man sehen, ganz genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=6070s Thema im Ausblick: Die höheren Hierarchien als gestaltende individuelle Wesen ohne Freiheit 1:41:10] ===&lt;br /&gt;
Ich will aber heute nicht zu tief anreißen: ja, wie schaut es denn aus? &#039;&#039;&#039;Gestalten können, individuelles Wesen sein - und doch keine Freiheit zu haben&#039;&#039;&#039;. Das ist doch ein &#039;&#039;&#039;interessantes Thema&#039;&#039;&#039;, irgendwo. Wie schaut es aus? Aber auch umgekehrt bei den geistigen Wesenheiten, die jetzt über uns stehen, bei Wesenheiten wie Michael, &#039;&#039;&#039;Erzengel Michael: Und er hat nicht die Freiheit, die der Mensch hat&#039;&#039;&#039;. Wie geht das? Das wäre mal eine interessante Frage, dem nachzuspüren. Werden wir sicher auch tun, irgendwann im Laufe der Vorträge. Aber jetzt möchte ich nur mal es als Thema in den Raum stellen, weil, was auch wichtig ist, ist dass wir zwar immer wieder sehen, ja, die sind eh alle irgendwo auf den Menschen konzentriert. Daher ist es immer auch bis zu einem gewissen Grad legitim, das alles vom menschlichen Standpunkt aus zu betrachten - und eigentlich, wenn wir ehrlich sind, können wir es auch gar nicht anders. Aber &#039;&#039;&#039;wir können trotzdem lernen, uns hineinzuleben in diese anderen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Wir lernen es erst einmal an den Mitmenschen. Das sind schon andere geistige Wesenheiten. Die haben aber alle das Gemeinsame, dass sie dieses zur Freiheit veranlagte Ich haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=6154s Unser Geistselbst auf dem Neuen Jerusalem: Ganz und gar geschaffen als eigene Schöpfung im Mikrokosmos verändert es den Makrokosmos 1:42:34] ===&lt;br /&gt;
Aber in der nächsten Stufe kann sein, dass wir wirklich uns beginnen so eng im Erleben zu &#039;&#039;&#039;verbinden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mit unserer Engelwesenheit&#039;&#039;&#039; und sie erkennen lernen - aber auch in ihrer Andersartigkeit. Ja, das ist auch eine Ich-Wesenheit, es ist eine Ich-Wesenheit, die schon sehr &#039;&#039;&#039;viel Geistselbst entwickelt&#039;&#039;&#039; hat, weil, das ist ja, was die Engelwesenheiten jetzt entwickeln. Und es hat eine starke Verwandtschaft mit uns, weil, wir haben das Ich, das allerdings eben die Freiheit hat - und &#039;&#039;&#039;wir sind auch auf dem Weg Geistselbst zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Sind wir alle auch schon. Es gibt im Grunde keinen Menschen, der nicht schon ein bisschen was davon entwickelt hat. Die Unterschiede sind heute groß von Mensch zu Mensch. Aber eigentlich ist es ja erst die &#039;&#039;&#039;große Aufgabe&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;auf dem Neuen Jerusalem&#039;&#039;&#039;, also auf der nächsten kosmischen Verkörperung. Dort wird es ganz darum gehen, eben dieses Geistselbst zu entwickeln, das heißt, die Seelenkräfte, die astralischen Kräfte, komplett zu einer eigenen individuellen Schöpfung zu machen. Damit wird sich aber auch unser Geistselbst unterscheiden vom Geistselbst der Engelwesenheiten. Weil die die Freiheit nicht haben, ist ihr Geistselbst auch anders geartet als unseres. Weil, bei den &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten&#039;&#039;&#039; bestimmt nicht einfach das Ich des Engels alles, was dieses &#039;&#039;&#039;Geistselbst&#039;&#039;&#039; betrifft, sondern &#039;&#039;&#039;da fließt etwas von höherer Quelle hinein&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Bei uns wird das Geistselbst von A bis Z unsere eigene Schöpfung&#039;&#039;&#039; - nach unserem eigenen Willen. Bei den Engelwesenheiten ist das anders. Und wenn wir jetzt arbeiten an unserem Geistselbst, geht es also wirklich darum - und das ist schon ein ganz großer Unterschied - dass wir wirklich unser Geistselbst dadurch erzeugen, &#039;&#039;&#039;dass wir komplett alte astralische Kräfte&#039;&#039;&#039;, das heißt, die uns aus dem Kosmos sozusagen zugekommen sind, das heißt, durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich zugekommen sind, &#039;&#039;&#039;dass wir die auflösen und neu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Das betrifft ganz besonders natürlich die astralischen Kräfte, die &#039;&#039;&#039;seelischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;durch die Widersacher&#039;&#039;&#039; noch dazu &#039;&#039;&#039;verdorben wurden&#039;&#039;&#039;. Da sollten wir eigentlich anfangen, weil, das ist einmal das Wichtigste, dass wir die nicht nur läutern im Sinne von: &amp;quot;Ach, ich streue sie in die Welt hinaus&amp;quot;, wie es in vorchristlicher Zeit aber anders gar nicht möglich war - sondern wo ich sie wirklich auflöse. Es gibt sie nicht mehr. &#039;&#039;&#039;Sie werden ins Nichts hineingeführt&#039;&#039;&#039; - und stattdessen im gleichen Maße werden &#039;&#039;&#039;völlig neue seelisch-astralische Kräfte geschaffen durch das individuelle Ich&#039;&#039;&#039;. Und wenn ich sage &amp;quot;seelisch-astralische&amp;quot; heißt das aber, dass das eine Bedeutung für den ganzen Kosmos hat. Es hat nicht nur eine Bedeutung für meinen eigenen Astralleib, sondern letztlich eine &#039;&#039;&#039;Bedeutung für den ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ändert was in der ganzen kosmischen Welt da draußen. Ja, klein, winzig am Anfang. Also, wir sind noch nicht sehr weit - und &#039;&#039;&#039;das ganze Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, also die nächste kosmische Verkörperung unserer Welt, wird dazu notwendig sein, um mit dem fertig zu werden. Also, das ist jedenfalls die Zielvorstellung, wenn ich das so nennen darf, dass wir das schaffen dann auf dem Neuen Jerusalem, dass wir eigentlich damit einen - als individueller Mensch - &#039;&#039;&#039;einen ganz eigenen seelischen Mikrokosmos geschaffen haben in Form unseres Astralleibes&#039;&#039;&#039; und dass die Gesamtheit der Menschen, der Ich-Wesen, die jetzt dann hinübergegangen sind auf das Neue Jerusalem, dass die &#039;&#039;&#039;alle gemeinsam&#039;&#039;&#039; bilden dann &#039;&#039;&#039;den großen astralischen Makrokosmos&#039;&#039;&#039;. Das wird das Ende sein der Entwicklung des Neuen Jerusalem oder des Neuen Jupiter. Das heißt: Da bereits ein neuer Kosmos im Astralischen, der von den Menschen im weitesten Sinne gestaltet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Noch nicht das Ätherische, noch nicht das Physische&#039;&#039;&#039;, wie immer das ausschauen wird. Es wird ein Physisches geben in irgendeiner Form. Weil ja auch andere... Aber nur, der Mensch wird nicht in dem Bereich leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=6494s Der Mensch wird seine Entwicklung bald ohne physisch-stofflichen Körper fortsetzen 1:48:14] ===&lt;br /&gt;
Er &#039;&#039;(der Mensch)&#039;&#039; wird schon bald auf Erden nicht mehr in dem Bereich leben. &#039;&#039;&#039;Dann ist es vorbei für uns: ein Dasein im Physischen&#039;&#039;&#039;. Haben wir ja schon öfter darüber gesprochen, dass zumindest für die Menschen, die sich kräftig geistig entwickeln, dass dann im 6., 7. Jahrtausend die Inkarnationen aufhören. Dann sind wir soweit. Ich habe auch lang gebraucht, mit der Zeitspanne umzugehen: &amp;quot;Ach, es ist ja so kurz.&amp;quot; Viele denken sich da, die Menschheit wird doch noch zehntausende oder vielleicht hunderttausende Jahre existieren - oder Millionen Jahre vielleicht, wie auch immer. Nein, es ist nicht so - und es liegt daran, weil &#039;&#039;&#039;unser geistiges Entwicklungstempo&#039;&#039;&#039; in Wahrheit sehr, &#039;&#039;&#039;sehr groß&#039;&#039;&#039; ist. Man kann jetzt über unsere Zeit schimpfen und sagen: &amp;quot;Ah, es geht nichts weiter&amp;quot; - oder so. Aber in Wahrheit ist das geistige Entwicklungstempo riesig, es ist riesig, und wir nähern uns immer mehr - und das ist auch ein Aspekt, warum die Verkörperungen weder notwendig noch möglich dann sein werden… Weil, unser Entwicklungstempo so gestiegen ist, dass eine &#039;&#039;&#039;physische Verkörperung nicht mehr in Frage kommt&#039;&#039;&#039;. Und es ist heute schon so, dass die Leiber eigentlich nicht mehr mitkönnen mit der geistigen Entwicklung - und dass wir trotzdem weiterkommen. Ein Nebeneffekt ist aber, dass wir sehr viel leichter dadurch, in gewisser Weise, kommen, &#039;&#039;&#039;diese Entwicklung auf einer&#039;&#039;&#039; geistigeren, &#039;&#039;&#039;rein geistigeren Ebene, die gar nicht den Körper beansprucht, fortzusetzen&#039;&#039;&#039; - selbst in der Verkörperung auf Erden. Das Interessante ist, dass heute ja die &#039;&#039;&#039;Leiblichkeit des Menschen viel stärker als in der Vergangenheit von den ahrimanischen Kräften erfasst&#039;&#039;&#039; ist. Dadurch ist sie also eigentlich viel unlebendiger, aber &#039;&#039;&#039;paradoxerweise leben wir&#039;&#039;&#039; gerade &#039;&#039;&#039;dadurch länger&#039;&#039;&#039; heute. Es ist jedenfalls mit ein Aspekt, weil das Leben langsamer fließt in uns. Wir sparen uns eigentlich auf. Früher war es eigentlich so, neben vielen anderen Dingen, erstens einmal: Die Maximallebensspanne des Menschen ist schon ziemlich lange gleichbleibend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=6644s Die alte Einweihung - ein zunehmend gefährlicher Weg zur Wahrnehmung der geistigen Welt 1:50:44] ===&lt;br /&gt;
Es gab schon in der griechisch-lateinischen Zeit Menschen, die neunzig, hundert Jahre alt geworden sind. &#039;&#039;&#039;Der Johannes&#039;&#039;&#039; ist im Übrigen so ein Beispiel dafür, also &#039;&#039;&#039;der dürfte so um die hundert oder sogar über hundert Jahre alt geworden sein&#039;&#039;&#039;. Ganz genau kann man es nicht mehr sagen. Was aber soviel heißt, dass er &#039;&#039;&#039;damals schon&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine geistige Entwicklung durchgemacht&#039;&#039;&#039; hat, die - wie soll ich sagen - schon sehr stark vom körperlichen Einfluss sich gelöst hat. Also, dass da schon eine gewisse Fähigkeit war, das hängt damit zusammen, dass er &#039;&#039;&#039;durch den Christus&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;eingeweiht&#039;&#039;&#039; wurde. Das haben wir ja besprochen, dass er eigentlich der &#039;&#039;&#039;auferweckte Lazarus&#039;&#039;&#039; ist und dass das im Grunde nicht wirklich eine Totenerweckung im klassischen Sinne war, sondern es war ein Einweihungsvorgang. Diese ganzen &#039;&#039;&#039;Totenerweckungen&#039;&#039;&#039;, von denen gesprochen wird, &#039;&#039;&#039;sind Einweihungsvorgänge&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Also, da geht es darum, dass man durch einen &#039;&#039;&#039;todesähnlichen Zustand&#039;&#039;&#039; durchgeht und dann eben durch den Meister oder bis dahin eigentlich - bevor der Christus das als Einzelner gemacht hat - durch eine Gemeinschaft von Priestern erweckt wurde daraus. &#039;&#039;&#039;Das war der Weg in die geistige Welt&#039;&#039;&#039;. Du wirst also an den Rand des Todes gebracht, und durch die entsprechende Schulung, die du hast, kannst du etwas mitnehmen von dem, was du dabei erlebst, und von dem kannst du dann berichten. Das war im Prinzip die alte Einweihung. Das ist &#039;&#039;&#039;im Vergleich zu dem, wie es heute läuft&#039;&#039;&#039;, eigentlich - jetzt sage ich&#039;s sehr abfällig - &#039;&#039;&#039;ein primitiver Weg&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Aber es ging nicht anders. Also, das war der Weg, der seit der ägyptischen Zeit in der Form gegangen wurde - und wir haben schon darüber gesprochen - kurz vor Beginn der ägyptischen Zeit, also so etwa 3200 vor Christus oder 3100 vor Christus, ich weiß es jetzt nicht, Wurscht, auf hundert Jahre soll es jetzt nicht ankommen.... 3102, glaube ich, vor Christus hat das &#039;&#039;&#039;Kali Yuga&#039;&#039;&#039; begonnen, das finstere Zeitalter. Und da, ab dem Zeitpunkt, mußten solche Einweihungsvorgänge vorgenommen werden. Es war eigentlich das Hellsehen erloschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der direkte, bewusste Zugang oder traumhaft bewusste &#039;&#039;&#039;Zugang zu den geistigen Welten war bei einer Vielzahl von Menschen erloschen&#039;&#039;&#039;. Es gab zwar ein vergleichsweise niederes Hellsehen,  also eine Art Naturhellsehen, mit dem man die Elementarwesen sieht - und diese Dinge - das bei manchen Völkern zumindest noch sehr verbreitet war. Aber gerade &#039;&#039;&#039;für die höheren Bereiche&#039;&#039;&#039;, um dort hineinzukommen, war mit dieser Art von Hellsehen &#039;&#039;&#039;keine Chance mehr&#039;&#039;&#039;. Und um das zu erreichen, mussten die Menschen eigentlich in einen Zustand gebracht werden, wo sie das erleben können. Wo erlebt man das? Na, wenn man hinüber geht. Dann erlebt man es auf jeden Fall. Das heißt, &#039;&#039;&#039;man hat die Menschen an den Rand des Todes gebracht&#039;&#039;&#039; und namentlich die Ägypter in der alten Zeit, im Alten Reich noch - dann Mittleres Reich, Neues Reich wird es sehr problematisch - aber die haben diese Kunst noch beherrscht, den Menschen so knapp an den Rand des Todes zu bringen, dass sie ihn doch wieder zurückholen können nach den dreieinhalb Tagen, etwa. Später dann, weiß man ja auch durch äußere Überlieferung, dass das dann öfter schiefgegangen ist. Und der ist halt schon hinüber gegangen, aber dort blieb er dann auch. Das hat dann nicht mehr funktioniert richtig. Aber, das war zugleich das Zeitalter - und damit hängt ja das &#039;&#039;&#039;Kali Yuga&#039;&#039;&#039; auch zusammen - dass da also &#039;&#039;&#039;bereits die ahrimanischen Kräfte sehr stark&#039;&#039;&#039; die Überhand gewinnen. Und die haben jetzt zur Verfinsterung auch beigetragen mit, das steht ja im Hintergrund der ganzen Sache. Also, da ändert sich was drinnen. Aber, was wir halt eben &#039;&#039;&#039;gewonnen&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;dass wir die geistige Erfahrung&#039;&#039;&#039;, dass wir uns geistig bereits voll - &#039;&#039;&#039;wenn wir voll im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039; - loslösen können bis zu einem gewissen Grad von der Körperlichkeit, also zumindest von der physischen Körperlichkeit; nurmehr mit dem Ätherischen verbunden bleiben und da geistig wahrnehmend werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=6968s Das neue seelische Erleben im Geistigen fordert neue Wege der Kommunikation 1:56:08] ===&lt;br /&gt;
Aber wir haben dann auch &#039;&#039;&#039;die große Schwierigkeit&#039;&#039;&#039;, das rein seelische Erlebnis… Also, es ist etwas Geistiges, ein geistiges Organ, aber es muss sich im Seelischen abbilden. Aber so, &#039;&#039;&#039;wie wir es im Seelischen erleben, kann man es im Grunde nicht kommunizieren&#039;&#039;&#039;. Wir haben keine Worte dafür. Die Sprachen, die entstanden sind, sind alle gebildet worden - und vor allem seit der ägyptischen Zeit immer mehr und in unsere heutige Zeit herein ganz besonders stark - dass sie eigentlich nur Worte, Begriffe, Ausdrücke wiedergeben für etwas, was sinnlich erscheint, was sinnlich irgendwie fassbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das rein seelische Erlebnis einer Imagination hat mit den Sinnesqualitäten, mit den sinnlichen Dingen, nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Das heißt, ich kann euch das jetzt nicht einmal beschreiben, weil es gibt keine Worte dafür. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Worte dafür&#039;&#039;&#039;. Man kann vielleicht sagen: &amp;quot;Ja, es ist eine Seelenstimmung.&amp;quot; Aber das ist auch sehr schwierig. Man kann es vielleicht mit einem &#039;&#039;&#039;Gefühlspanorama&#039;&#039;&#039; vergleichen, aber auch das ist schwierig, weil die meisten Gefühle, die wir aus dem Alltag kennen, sind auch schon wieder stark körpergebunden. Gerade das &#039;&#039;&#039;Gefühlsleben&#039;&#039;&#039; ist auch zumindest gut zur Hälfte gebunden - und es sind dann eigentlich &#039;&#039;&#039;Körperzustände, die wir mitspüren&#039;&#039;&#039;. Also: &amp;quot;Ich habe Angst.&amp;quot; Und das hängt ganz typisch zusammen mit: Sofort reagiert die Atmung darauf. Oder umgekehrt, wenn die Atmung eine Unpässlichkeit hat, entsteht Angst. Es ist sofort da. Wird jeder merken, selbst wenn man ganz  bewusst ist und sich konzentriert oder was, aber wenn du eine &#039;&#039;&#039;Atembeklemmung&#039;&#039;&#039; kriegst, wie wenn du ersticken würdest oder einfach die Luft ausgeht im Raum oder was, man kann fast nicht umhin, die &#039;&#039;&#039;Panik&#039;&#039;&#039; zu kriegen, weil das ganz eng mit den körperlichen Zuständen zusammenhängt. So sollte es ja sein. Der Mensch musste geistig ganz heruntersteigen, mit allem sich &#039;&#039;&#039;verbinden bis ins Physische&#039;&#039;&#039; hinein. Und der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; hat es am allermeisten mitgemacht. Das heißt, er hat in all diesen Erlebnissen am Intensivsten hineingespürt und mitgelitten mit allem,  was durch den Körper an Leiden überhaupt erzeugt werden kann. Und wir hängen noch immer so daran, dass vieles heute noch hineinwirkt in unser Gefühlsleben, das heißt, selbst das &#039;&#039;&#039;Gefühlsleben&#039;&#039;&#039;, wie wir es im Alltagsbewusstsein kennen, ist auch nur ein &#039;&#039;&#039;sehr vages Ausdrucksmittel dafür&#039;&#039;&#039;. Es ist vielleicht passender noch als wenn ich es jetzt in Farben und in Formen schildere, aber es ist auch so so lala. Also, man kann eigentlich nur vergleichsweise sprechen. Und man kann es… &#039;&#039;&#039;man muss eigentlich was Neues gestalten&#039;&#039;&#039;. Es wird kommen. Es ist eigentlich ein Ringen. Heute am meisten, habe ich den Eindruck, ringen bildende Künstler, Tänzer und dergleichen darum, neue Ausdrucksformen zu finden, wo eine Bewegung etwas Geistiges ausdrückt. &#039;&#039;&#039;Eurythmie&#039;&#039;&#039; geht ja in die Richtung. Und die Zukunft wird so ausschauen müssen, dass da nicht ein Schema ist, das man kennt: &amp;quot;So macht man es&amp;quot;, sondern wo spontan aus dem Erleben heraus die Bewegung entsteht, dann wird eine bestimmte, ganz signifikante Form herauskommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=7211s Die neue Regel der Zukunft wird sein: &amp;quot;Es gibt keine Regel&amp;quot; 2:00:11] ===&lt;br /&gt;
Aber für die Zukunft ist &#039;&#039;&#039;bei aller Kunst das No-Go&#039;&#039;&#039; das: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;So macht man es.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das war in der bildenden Kunst auch, war ganz klar: Da gab es die verschiedenen Schulen oder was, und: &amp;quot;So malt man, so stellt man dar, so hat die Perspektive zu sein.&amp;quot; So richtig gebrochen hat damit erst das 20. Jahrhundert. Oder Ende des 19. Jahrhunderts bahnt sich so langsam an, dass man mit all den Regeln, die gültig waren, bricht und sagt:  &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, sondern jeder muss seine eigene Regel finden und die dann möglichst in seinem Leben selbst noch fünfmal über den Haufen werfen. Zu sagen: &amp;quot;So, sie hat mir gedient jetzt, und jetzt muss ich schon wieder was Neues probieren.&amp;quot; Wahnsinnig schwer dann fürs Publikum. &amp;quot;Ja, was ist das jetzt überhaupt.&amp;quot; Es ist ganz typisch, muss aber auch so sein. Und selbst in der Musik, ich meine, bis dahin: Da ist ein Ton, und dann ist einmal nichts, dann kommen zwei Töne, die sind nur eine Disharmonie auch noch dazu, dann kommt wieder irgendein Ton. Und das kann nichts sein - oder es kann eine große geistige Offenbarung sich darin ausdrücken, je nachdem, was der Künstler wirklich erlebt hat, der Komponist erlebt hat. &#039;&#039;&#039;Aber es wird alles anders&#039;&#039;&#039;. Es wird alles neu. Das ist der &#039;&#039;&#039;Christus-Impuls&#039;&#039;&#039;, mit dem wir gemeinsam gehen. Der Christus sagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich mache alles neu&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, aber er macht es neu mit und durch die Menschen. Oder &#039;&#039;&#039;wir mit ihm&#039;&#039;&#039;, wie immer man es nennen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=RKUUfr_77tI&amp;amp;t=7317s Ausklang 2:01:57] ===&lt;br /&gt;
Ja, damit möchte ich heute einmal einigermaßen pünktlich Schluss machen. Ich habe das versprochen, dass nicht immer Überzeit wird und man schon umfällt hinter dem viereckigen Kasten dabei. Ich weiß, es ist anstrengend zuzuhören dabei. Ich danke euch dafür. Freue mich aufs nächste Mal - und wir werden das fortsetzen. Und ich denke, das wird dann bald wieder mal an den Text der Apokalypse näher heranrücken. Ich habe es mir eigentlich schon für heute vorgenommen, aber es ist so viel rundherum zu sagen, was wichtig ist einfach, damit man es nicht missversteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke. Danke, meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Ja. Schön. Ich sehe euch wieder. Danke, Baba. Und danke auch bei allen, die im Livestream dabei sind. Ich verabschiede mich. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Bei Bedarf ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_111._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=912</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-28T12:11:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Irgendwann stehen wir vor der Entscheidung: Gehen wir den östlichen oder den westlichen Weg 1:57:00 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Themenschwerpunkt==&lt;br /&gt;
Unsere große Aufgabe beginnt jetzt und hier: Unsere Ich-Kräfte mehr und mehr zu stärken und mit der Kraft des Heiligen Geistes in völliger Freiheit unser ganz eigenes Geistselbst zu schaffen. So können wir gemeinsam mit allen geistig Strebenden die Astralsphäre der Erde reinigen und ein Leben der Menschheit in Harmonie ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg führt uns dabei über das Auflösen des durch die Widersacher verdorbenen Seelischen ins Nichts zur Schöpfung eines neuen reinen Seelischen. Die Widersacher versuchen dabei, uns bis hinauf in die Höhen des irdischen Paradieses auf ihren Weg der Unfreiheit zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 7. Wochenspruch 0:00:34|7. Wochenspruch: Das Ahnen kann uns mit dem verbinden, was in der Natur draußen waltet und was wir dann auf höhere Art zurückgewinnen]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Wechselschlag unseres Daseins findet auch im Seelenkalender Ausdruck 0:04:01|der Jahreslauf spiegelt den Wechselschlag des Daseins und lässt uns die unerschöpfliche Kraft unseres Ich spüren]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser Ich ist der Phönix, in dem die ganze Christuskraft zur Verfügung steht 0:05:52|unser Ich ist der Phönix: das Grundlagenbuch der Geistesforschung, die Apokalypse, lehrt uns das Bewusstsein dafür]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Kräfte des Heiligen Geistes hat uns der Christus geschickt, um durch jeden von uns zu wirken 0:08:35|die Kräfte des Heiligen Geistes: den Ich-Funken rege machen]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die soratischen Wesenheiten, die für die Erdentwicklung unverzichtbar sind, haben ein Ich und eine Art Geistselbst 0:12:44|die soratischen Wesenheiten sind unverzichtbar für die Erdentwicklung]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die soratischen Wesenheiten, die für die Erdentwicklung unverzichtbar sind, haben ein Ich und eine Art Geistselbst 0:12:44|die soratischen Wesenheiten haben ein Ich und auch eine Art Geistselbst]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die soratischen Wesenheiten, die für die Erdentwicklung unverzichtbar sind, haben ein Ich und eine Art Geistselbst 0:12:44|die soratischen Wesenheiten sind an der Trennung von Sonne und Erde beteiligt]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die in der Erde gebundenen Mondenkräfte drohten das Einschlagen des Ich-Impulses in den Menschen unmöglich zu machen 0:15:45|die Mondenkräfte drohten die Erde so zähflüssig und starr zu machen, dass kein Ich-Impuls hätte einschlagen können]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Weg des Menschen vom Ur-Adam zum Menschen, dem über den Jahwe Elohim der Christus den lebendigen Odem einblies 0:19:42|über die sinnlich nicht fassbare ätherische Wärme zur sinnlich fassbaren Wärme: die Entwicklung des &amp;quot;Adam&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Erde ist ein lebendiger Organismus, auf dem die Erdoberfläche auch heute noch fließt 0:23:58|die Erde ist ein sehr lebendiger Organismus: das wissenschaftlich anerkannte &amp;quot;Schwimmen&amp;quot; der Kontinente]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Das immer zähflüssiger Werden der Erde hätte nur Lebewesen im rein ätherischen Zustand erlaubt 0:27:35|die Lebensätherkräfte und der Baum des Lebens]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Hinter allen Naturgesetzen stecken Wesenheiten 0:29:46|alle Elementarwesen haben einen physischen Leib]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Hinter allen Naturgesetzen stecken Wesenheiten 0:29:46|die Naturgesetze und die hinter ihnen stehenden Wesenheiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Hinter allen Naturgesetzen stecken Wesenheiten 0:29:46|Mathematik und das Klangäther-Prinzip]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Heilige Geist trägt die Freiheit in sich, die wir im Kleinen entwickeln sollen in der Auseinandersetzung mit allen Widersacherkräften 0:32:37|die Kristallbildung auf der Erde mit der damit verbundenen Öffnung für das Geistige wäre ohne die soratischen Kräfte nicht möglich gewesen]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Heilige Geist trägt die Freiheit in sich, die wir im Kleinen entwickeln sollen in der Auseinandersetzung mit allen Widersacherkräften 0:32:37|das Pfingstfest mit der Ausschüttung des Heiligen Geistes ermöglicht uns die Entwicklung des Geistselbstes mit dem Ich als gestaltendem Prinzip: Seelisches zu etwas ganz Neuem zu machen]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Kräfte aus dem Heiligen Geist: Wir können sie nutzen, um unser Seelisches zu etwas ganz Eigenem zu machen - oder damit die Widersacher stützen 0:37:08|Ahriman als Urheber unserer Angst und Schürer unser Zukunftsängste]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Aufgabe: Mit der Hilfe des Christus, der sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, die ganze materiell-physische Erde umzuwandeln 0:41:38|unsere Aufgabe: die materiell-physische Erde umzuwandeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Aufgabe: Mit der Hilfe des Christus, der sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, die ganze materiell-physische Erde umzuwandeln 0:41:38|der Auferstehungsleib und unsere Aufgabe, die Nachfolge Christi anzutreten]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Aufgabe: Mit der Hilfe des Christus, der sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, die ganze materiell-physische Erde umzuwandeln 0:41:38|unsere Aufgabe: Hinuntersteigen bis zum Erdmittelpunkt]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Aufgabe: Mit der Hilfe des Christus, der sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, die ganze materiell-physische Erde umzuwandeln 0:41:38|sich gegen Angstkräfte wehren]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser größtes Freiheitspotenzial: Unser NEIN zu den Verlockungen der soratischen Wesenheiten 0:44:25|die Widersacher und ihr Appell an unsere Moral]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Erschüttert und empört: Aber bis zum Schluss lässt Faust sich doch von dem luziferisch-ahrimanischen Zwitterwesen Mephisto verführen 0:47:31|Faust und Mephisto: der Schluss von Faust II]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir alle haben irgendwo einen Pakt mit dem Mephisto geschlossen…0:52:27|Faust und Mephisto: der Beginn des Paktes]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir alle haben irgendwo einen Pakt mit dem Mephisto geschlossen…0:52:27|die strengen Regeln der soratischen Welt und die Verlockungen eines Packtes]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Weiße Magie und schwarze Magie - dahinter stehen dieselben Kräfte 0:57:01|die Gefahr für die geistig Strebenden als Individuum und im institutionalisierten Christentum]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Erleben der &amp;quot;Hölle&amp;quot; auf dem rechten Weg und auf dem Weg der Widersacher 1:00:50|die Gegenkräfte reichen bis in sehr hohe Sphären hinauf!]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Erleben der &amp;quot;Hölle&amp;quot; auf dem rechten Weg und auf dem Weg der Widersacher 1:00:50|die Widersacher verschleiern uns den nachtodlichen Weg durch das Kamaloka bzw. die Hölle]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Erleben der &amp;quot;Hölle&amp;quot; auf dem rechten Weg und auf dem Weg der Widersacher 1:00:50|Dantes Göttliche Komödie: die auf dem rechten Weg sind, leiden unter der Hölle]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Thema Vollmacht in der Apokalypse 2, 28 und im Johannes Evangelium 17, 2 1:04:48|über die Vollmacht des Ich: in der Apokalypse 2, 28 und dem Johannes Evangelium 17, 2]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Heute - jetzt und hier - unser eigenes Geistselbst entwickeln führt zu Harmonie in der Menschheit 1:07:22|was können wir heute tun, um unser Geistselbst zu entwickeln?]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Heute - jetzt und hier - unser eigenes Geistselbst entwickeln führt zu Harmonie in der Menschheit 1:07:22|das entwickelte Geistselbst bedeutet leben in Harmonie mit der ganzen Menschheit]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Heute - jetzt und hier - unser eigenes Geistselbst entwickeln führt zu Harmonie in der Menschheit 1:07:22|wir sind auf dem Weg: die Erde wird im Seelischen unsere Schöpfung]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Heute - jetzt und hier - unser eigenes Geistselbst entwickeln führt zu Harmonie in der Menschheit 1:07:22|zur Umgestaltung der Erde im Ätherischen und Physischen brauchen wir die Hilfe des Christus]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Heute - jetzt und hier - unser eigenes Geistselbst entwickeln führt zu Harmonie in der Menschheit 1:07:22|der Christus kann mit der Vollmacht des Vaters die Welt gemeinsam mit den Menschen bis ins äußerste Physische umgestalten und die Erde von den &amp;quot;Schlacken&amp;quot; befreien]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir sollen Schöpfer eines ganzen neuen Kosmos werden 1:14:09|wir können die Schöpfer einer ganz neuen Welt werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Wie können wir heute schon üben, aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; zu schaffen? 1:16:48|wir üben im Plastizieren: die Schaffung aus dem Nichts in der Bearbeitung des Tons]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Wie können wir heute schon üben, aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; zu schaffen? 1:16:48|im Meißeln eines jeden Gesteins liegen Vorgaben]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Wie können wir heute schon üben, aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; zu schaffen? 1:16:48|der aus dem Ton formt, schafft aus dem Nichts]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Wie können wir heute schon üben, aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; zu schaffen? 1:16:48|die Schaffung der Statue des Löwen]]-[[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Wie können wir heute schon üben, aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; zu schaffen? 1:16:48|Menschen in der Steinzeit aus alter Hellsichtigkeit]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Wie können wir heute schon üben, aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; zu schaffen? 1:16:48|in der Kunst üben wir unsere spätere Vollmacht über das Fleisch]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Bild und Gegenbild: Mit dem Heiligen Geist zu einer Menschheit in Harmonie oder mit den Widersachern zur Hure Babylon 1:24:50|die Gefahr: durch die Widersacher kann das Fleisch auch uns formen]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Bild und Gegenbild: Mit dem Heiligen Geist zu einer Menschheit in Harmonie oder mit den Widersachern zur Hure Babylon 1:24:50|die neue Rolle des Kehlkopfes in der Zukunft]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Bild und Gegenbild: Mit dem Heiligen Geist zu einer Menschheit in Harmonie oder mit den Widersachern zur Hure Babylon 1:24:50|die riesige Tragödie der Gegenwart]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Bild und Gegenbild: Mit dem Heiligen Geist zu einer Menschheit in Harmonie oder mit den Widersachern zur Hure Babylon 1:24:50|die Hure Babylon und die sieben Zornesschalen als Ausdruck der göttlichen Liebe]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Bild und Gegenbild: Mit dem Heiligen Geist zu einer Menschheit in Harmonie oder mit den Widersachern zur Hure Babylon 1:24:50|die Verschmutzung der Astralsphäre der Erde muss in wertvollstes Seelisches erneuert werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Mensch in seinem Streben - Irren - Streben kann lernen auf des Schwertes Klinge zu balancieren 1:34:26|&amp;quot;Es irrt der Mensch, solang er strebt&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Mensch in seinem Streben - Irren - Streben kann lernen auf des Schwertes Klinge zu balancieren 1:34:26|Josef Weinheber, sein tragisches Leben und sein Gedicht &amp;quot;LICHT - NICHT - GEDICHT&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Mensch in seinem Streben - Irren - Streben kann lernen auf des Schwertes Klinge zu balancieren 1:34:26|kein Mensch ist nur gut oder böse]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Mensch in seinem Streben - Irren - Streben kann lernen auf des Schwertes Klinge zu balancieren 1:34:26|wir besiegen die Widersacher, wenn wir lernen, auf dem Schwert zu balancieren]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Anfang des 17. Kapitels der Apokalypse 1:42:03|Apokalypse, Anfang Kapitel 17]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Spitze des Läuterungsberges liegt schon im irdischen Paradies… 1:44:01|die Spitze des Läuterungsberges bei Dante liegt in der höchsten Erdensphäre]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Spitze des Läuterungsberges liegt schon im irdischen Paradies… 1:44:01|Fehler bewusst zu unserem Eigenen machen, weist einen Weg in die Auflösung ins Nichts]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Spitze des Läuterungsberges liegt schon im irdischen Paradies… 1:44:01|die Kamalokasphäre gehört zur astralischen Sphäre der Erde]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Spitze des Läuterungsberges liegt schon im irdischen Paradies… 1:44:01|noch im irdischen Paradies können uns die Widersacher erjagen]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die ganz hohen Eingeweihten gehen große Gefahren mit ihrer Wiederverköperung ein 1:51:09|die große Gefährdung geistig strebender Menschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die ganz hohen Eingeweihten gehen große Gefahren mit ihrer Wiederverköperung ein 1:51:09|große Eingeweihte: Zarathustra und Meister Jesus und ihre steten Verkörperungen auf Erden]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Irgendwann stehen wir vor der Entscheidung: Gehen wir den östlichen oder den westlichen Weg 1:57:00|der östliche und der westliche Weg der Meister: Wirken rein aus dem Geistigen gegenüber Wiederverköperung]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Irgendwann stehen wir vor der Entscheidung: Gehen wir den östlichen oder den westlichen Weg 1:57:00|Betrachtungen zum Transhumanismus]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Anthroposophie sagt: Der Mensch ist ein immer Werdender 1:59:53|die Bedeutung der eigenen geistigen Entwicklung zur Erlangung der erforderlichen Kräfte für die Begegnung mit den Widersachern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 111. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/FouJ1yB-Fpk]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 111. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription des 111. Vortrags (von Ghislaine und Susanne am 7. Juni 2022)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=34s Begrüßung und 7. Wochenspruch 0:00:34] ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch zum Vortrag Apokalypse 1-1-1. Also der 111. Vortrag. Eins. Wir stehen am Anfang, sozusagen. Eigentlich sind wir schon weit hinten, aber jetzt starten wir wieder neu durch, mit 111. Zum Einstieg der Wochenspruch, der hat nichts mit eins zu tun, aber er hat mit sieben zu tun. Es ist der siebente. Sieben ist auch schön.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Selbst, es drohet zu entfliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Weltenlichte mächtig angezogen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun trete du mein Ahnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deine Rechte kräftig ein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ersetze mir des Denkens Macht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der Sinne Schein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst verlieren will.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt geht es immer mehr hinaus in die Welt, dem Licht entgegen. Es leuchtet jetzt wirklich schon beim Fenster herein, auch wenn ich dadrinnen die Beleuchtung brauche, sonst geht es für die Kamera nicht, aber es kommt jetzt schon mächtig und zieht die Seele hinaus langsam. Und dann ist immer ein bisschen das Problem, dass des Denkens Macht ein bisschen zurückgeht. Also, wir sind nicht mehr so ganz wach bei uns, aber dafür taucht ein Ahnen auf. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ahnen, das kann uns sehr verbinden mit dem, was alles an Geistigem in der Natur draußen waltet&#039;&#039;&#039;. Da muss man eigentlich den kritischen Verstand sowieso ein bisschen zurückschrauben und einfach es wirken lassen. Die Farben, die Düfte, das Licht, wie es strömt, die Geräusche, die sind, der Wind, der durch die Bäume geht, durch die Blätter durch weht. Das alles spricht ja etwas - und da lebt Seelisches, Geistiges drinnen. Dass wir das heute noch nicht konkreter wahrnehmen, liegt an uns, aber nicht an dem, dass es nicht da ist. Es ist da und es spricht eigentlich ganz deutlich zu uns und wir müssen halt lernen, es wahrzunehmen langsam mit der Zeit. Aber zumindest das ist schon viel, wenn man spürt also diese Berührung, die da ist, diese seelische Berührung, die da ist. Da kündigt sich eigentlich schon alles an und das wird mit der Zeit dann konkreter. Also, das liegt in diesem 7. Wochenspruch drinnen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Selbst, es drohet zu entfliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Weltenlichte mächtig angezogen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun trete du mein Ahnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deine Rechte kräftig ein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ersetze mir des Denkens Macht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der Sinne Schein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst verlieren will.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Aber &#039;&#039;&#039;wir gewinnen das alles&#039;&#039;&#039; ja in Wahrheit dann &#039;&#039;&#039;wieder auf höhere Art zurück&#039;&#039;&#039;. Auch das Bewusstsein. Ich meine, die Kunst ist halt einfach, wenn man im Geistigen noch ein bisschen konkreter wahrnehmen will, beides zu verbinden: Diese Bewusstheit, die wir haben, wenn wir so ganz in uns sind, diese Wachheit, die wir eigentlich im nüchternsten Alltagsleben oft am allerbesten haben, wenn wir mit was ganz, ganz Äußerlichem beschäftigt sind, aber zumindest ganz klar bei der Sache sind. Sind wir oft am wachesten. Aber das müssen wir halt verbinden mit dem, was jetzt zunächst nur ein Ahnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=241s Der Wechselschlag unseres Daseins findet auch im Seelenkalender Ausdruck 0:04:01] ===&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit ist dieser Gang durch den ganzen Jahreslauf, der im Seelenkalender sich ausdrückt - wir gehen ihn im Kleinen ununterbrochen. Nicht wahr, wir haben immer dieses Wechselspiel zwischen ganz bei uns drinnen sein und damit im Grunde aber isoliert, selbst von der &#039;&#039;&#039;äußeren Welt&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise, zu sein, also sie im Grunde auch nur mehr sehr vage wahrzunehmen, einfach weil es uns nicht interessiert. Dann interessieren wir uns halt mehr für das, was &#039;&#039;&#039;da drinnen&#039;&#039;&#039; sich abspielt, also eigentlich letztlich &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;, hinter dem aber trotzdem ja auch irgendwo das Ich steht. Und nur ist es halt ein bisschen &#039;&#039;&#039;belagert von den Widersachern&#039;&#039;&#039;, das Ego, und durchsetzt von ihnen. Aber da fühlen wir uns auch recht wohl drinnen, immer wieder mal, und das ist auch gut so, sollen wir.  Nur sollen wir nicht bicken bleiben dabei, sondern eben auch hinausgehen, &#039;&#039;&#039;uns verlieren in gewisser Weise in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;. Aber wie wir schon oft gesprochen haben, eigentlich verlieren wir uns in Wahrheit nicht, weil &#039;&#039;&#039;wir gehen dorthin, wo unser wirkliches Ich ist&#039;&#039;&#039;. Weil, das wirkt in all dem, was draußen an Licht, an Wärme die Welt durchflutet. In dem Allen, mit dem kommt uns unser eigenes Ich entgegen. Wir kriegen es halt zunächst nicht mit, aber wir können es lernen, etwas von dem mitzubekommen - und dazu gehört immer &#039;&#039;&#039;dieser Wechselschlag&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Und je mehr wir also eben auch mitbekommen, dass da draußen in der ganzen Welt sich zugleich offenbart unser Ich, uns entgegenkommt von dort, umso mehr &#039;&#039;&#039;Kraft&#039;&#039;&#039; dürfen wir aber auch dann &#039;&#039;&#039;in unserem Ich spüren&#039;&#039;&#039;. Weil, die ist unerschöpflich, &#039;&#039;&#039;die ist unerschöpflich&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=352s Unser Ich ist der Phönix, in dem die ganze Christuskraft zur Verfügung steht 0:05:52] ===&lt;br /&gt;
Diese Kraft geht ja über die Grenze des Sinnlich-Sichtbaren - und sei es selbst mit den besten Teleskopen, die es gibt oder die noch irgendwann in der Zukunft erfunden werden, es geht noch darüber hinaus &#039;&#039;&#039;über Raum und Zeit hinaus&#039;&#039;&#039;. Dort ist die eigentliche &#039;&#039;&#039;Heimat unseres Ichs&#039;&#039;&#039;, also jenseits von Raum und Zeit, in Wahrheit, und damit Überall und Nirgends, in gewisser Weise, Alles und Nichts zugleich. Man kann ja vom Ich, vom höchsten Geistigen eigentlich, das sich drinnen ausspricht, ja immer sagen: Es hat nicht eigentlich &amp;quot;Sein&amp;quot; im klassischen Sinne, es &amp;quot;ist&amp;quot;. Dann könnte man sagen: Na, wie ist es denn? So oder so. Beim Ich trifft es nie zu, sondern es ist immer wieder in jedem Moment neu und erschafft sich neu. Natürlich kann man eine Kontinuität erkennen drinnen, aber &#039;&#039;&#039;im Grunde ist das Ich der Phönix&#039;&#039;&#039;, der immer wieder aus seiner eigenen Asche steigt - und das im Grunde ununterbrochen, also in Zeitlosigkeit, kann man geradezu sagen. Es ist da, es ist schon wieder weg, es ist da, es ist schon wieder weg, es ist da, es ist schon wieder weg. Ununterbrochen. Also das ist so, so schwer zu fassen. Aber wir haben es. Immerhin, wir haben es. Wir müssen es nur noch mitkriegen. Und das ist halt die große Kunst, die wir mit der Geistesforschung anstreben, die aber auch mit dem ganz großen &#039;&#039;&#039;Grundlagenbuch der Geistesforschung&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, angetönt wird, eben &#039;&#039;&#039;die Apokalypse&#039;&#039;&#039;. Die ist ein ganz großes Grundlagenbuch, weil es geht wirklich ganz zentral um die Einweihung, das heißt um das bewusste Erleben des eigenen Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich muss jetzt nur kurz, meine Lieben, mich vorbeugen zu meiner Kamera, weil mein Mikrofon, das bessere Mikrofon, hat gerade den Dienst aufgegeben. Irgendetwas ist mit der Technik immer. Aber jetzt geht&#039;s gleich besser. Jetzt funktioniert es. So.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;in dem Ich&#039;&#039;&#039; ist wirklich eine ungeheure Kraft drinnen. Und die Apokalypse spricht davon, diese Kraft zu entdecken - und zu entdecken, wie dadrin &#039;&#039;&#039;die ganze Christuskraft&#039;&#039;&#039; zur Verfügung steht und mit der Christuskraft alles andere, &#039;&#039;&#039;die ganze Trinität&#039;&#039;&#039; eigentlich in Wahrheit. Denn mit dem Christus verbunden ist das &#039;&#039;&#039;Vater-Prinzip&#039;&#039;&#039;. Mit dem Christus verbunden ist &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Heilige Geist&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=515s Die Kräfte des Heiligen Geistes hat uns der Christus geschickt, um durch jeden von uns zu wirken 0:08:35] ===&lt;br /&gt;
Was wir den Heiligen Geist nennen, und das ist das erste, was wir uns so richtig zu eigen machen sollen. Nicht wahr, der Christus lebt in uns und er steht uns jederzeit zur Verfügung, aber ihn sich zu eigen zu machen, ist noch ein bisschen schwierig. Nämlich alle die Kräfte ganz eigenständig lenken zu können, ausüben zu können, über die der Christus verfügt. Das ist eine weite Perspektive. Wir werden dort hinkommen, wir werden dort hinkommen, diese Kräfte zu handhaben. Aber jetzt geht es vor allem darum, &#039;&#039;&#039;die Kräfte des Heiligen Geistes in uns rege zu machen&#039;&#039;&#039;, und das heißt, dass das Ich tätig wird, das eigene Seelische - und im weiteren Sinn das ganze Astralische, also den ganzen Astralleib - zu etwas vollständig eigenem zu machen. Das heißt, zu einer eigenen Schöpfung, so wie &#039;&#039;&#039;der Christus geschaffen hat den Makrokosmos&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, denn er ist in Wahrheit der, der hinter der Schöpfung steht. &#039;&#039;&#039;Er ist der Tätige&#039;&#039;&#039;. Die Vater-Gottheit steht im Hintergrund als der tragende Grund des Ganzen. Aber der Tätige, der formt, dass wirklich diese ganze Welt erscheinen konnte, die wir heute auch vor den Sinnen sehen, da ist der Christus der Tätige - mit Hilfe der &#039;&#039;&#039;Geister der Form&#039;&#039;&#039;, wie es in der Bibel beschrieben wird. Dort werden sie halt &#039;&#039;&#039;Elohim&#039;&#039;&#039; genannt. Aber durch sie, durch die Gemeinschaft der sieben Elohim, wirkt der Christus - oder wirkte der Christus, kann man sagen. Denn &#039;&#039;&#039;jetzt wirkt er&#039;&#039;&#039; vornehmlich &#039;&#039;&#039;in jedem einzelnen menschlichen Ich&#039;&#039;&#039;, wenn wir es zulassen. Wenn wir es verweigern, dann nicht. Das ist der große Unterschied auch zwischen dem Menschen-Ich und dem Ich der Elohim, das sie dann zuletzt ja als Kraft, in gewisser Weise, hingeopfert haben, damit der &#039;&#039;&#039;Ich-Funke für die Menschheit&#039;&#039;&#039; gezündet wird. Und aus diesem einen Funken für die ganze Menschheit… Das ist ein Zündfunke, der weitergeht wie ein Lauffeuer, sozusagen. Und aus dem entstehen die ganzen Menschen-Iche - und jedes wird etwas Eigenes. Jedes wird etwas Eigenes. Also, wie ein Lauffeuer verbreitet sich das in der Welt seit dem ersten Moment, seit der erste Funke gezündet wurde. In dem Ur-Adam, in dem zunächst noch kosmischen Adam, wird dieser Funke gezündet, im Grunde, in dem Moment, wo die Elohim am sechsten Schöpfungstag davon sprechen, dass sie den Menschen nach ihrem Bild schaffen wollen. Wo das genau ausgesprochen wird: nach ihrem gemeinsamen Bild. Das heißt, wir haben erstens einmal, zumindest der Möglichkeit nach, die Fähigkeiten, die alle sieben Elohim gemeinsam haben - und in jedem Ich ist das drinnen, was alle sieben gemeinsam haben. &#039;&#039;&#039;Kein einzelner der Elohim hätte den Menschen schaffen können!&#039;&#039;&#039; Sondern sie mussten eine Gemeinschaft bilden, eine Gemeinschaft von sieben führenden Elohim, die das vollbringen konnten - und auch nur dadurch vollbringen konnten, dass der Christus durch sie gewirkt hat. Und da ist es aber tatsächlich &#039;&#039;&#039;ein Wirken des Christus durch diese sieben Elohim&#039;&#039;&#039;, wo sie selbst noch nicht die Freiheit haben, die das Menschen-Ich hat, wenn er sie haben will, sagen wir mal so, wenn es die Freiheit ergreift. Das ist das Neue, was dadurch passiert ist. Dazu mussten viele Vorstufen sein. Dazu musste eben dieses ganz Besondere sein, dass der Christus wirkt durch die Gemeinschaft der Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=764s Die soratischen Wesenheiten, die für die Erdentwicklung unverzichtbar sind, haben ein Ich und eine Art Geistselbst 0:12:44] ===&lt;br /&gt;
Dazu musste aber auf der anderen Seite auch sein, dass eben die ganzen Widersacher in Gang gekommen sind und bestellt wurden zu ihrer Aufgabe - und &#039;&#039;&#039;dass letztlich auch in Kauf genommen wurde, dass die soratischen Mächte da sind&#039;&#039;&#039;, die eigentlich ganz eigene Pläne verfolgen - und doch unverzichtbar sind für die ganze Entwicklung. Also, man kann einerseits sagen: Eigentlich schaut es so wie ein Betriebsunfall aus; die sind da irgendwie so quer hineingeschneit und haben eigentlich mit unserer ganzen kosmischen Entwicklung nichts zu tun, sondern haben eigentlich ganz andere Intentionen. Also, im Grunde haben &#039;&#039;&#039;diese soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, seit sie hinein geschneit sind in unsere Entwicklung… Sie sind schon sehr frühzeitig hineingeschneit, weil, sie sind schon am Alten Saturn dabei. Sie sind schon dort mit dabei. Da sind sie noch recht kleine Wesen. Also, sie kommen als engelartige Wesen herein. Bereits also &#039;&#039;&#039;ein Ich bringen sie mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und so etwas wie ein Geistselbst&#039;&#039;&#039; bis zu einem gewissen Grad auch - und an dem arbeiten sie. Aber das hat völlig andere Intentionen. Also, da macht sich in unserem Schöpfungsgeschehen eine ganz eigenständige Macht bereits breit, in gewisser Weise, wirkt mit - und die Gottheit lässt es zu. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit lässt es zu&#039;&#039;&#039;. Wohl wissend, dass das sehr viel Unruhe in das ganze Geschehen hineinbringt, dass aber auch eben gewisse Dinge gar nicht möglich sind ohne diese Kräfte. Gewisse Dinge hätten sich nicht so abgespielt, wie es eben geschehen ist. Also, zum Beispiel waren sie ganz wesentlich schon &#039;&#039;&#039;beteiligt&#039;&#039;&#039; während der Erdentwickelung &#039;&#039;&#039;an der Trennung von Sonne und Erde&#039;&#039;&#039;. Und bitte, so fängt die Genesis, das erste Kapitel der Bibel, an: &amp;quot;Im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde.&amp;quot; Und was ist damit gemeint? Damit ist eigentlich gemeint diese Trennung von Sonne und Erde. Da fängt es an. Die ganze Vorgeschichte, die dazu notwendig war, findet gar keine Erwähnung dadrinnen - oder wenn, nur sehr, sehr verdeckt im Hintergrund. Aber das heißt, diese Trennung findet statt. Damit beginnt das. Aber sie hätten diese Trennung in der Art, wie sie geschehen ist, nicht vollziehen können, wenn nicht diese soratischen Wesenheiten, also &#039;&#039;&#039;Sorat, Sonnen-Dämon oder Erden-Dämon - beides ist richtig&#039;&#039;&#039; - genannt, wenn diese Kraft nicht mitgewirkt hätte bei dem Ganzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=945s Die in der Erde gebundenen Mondenkräfte drohten das Einschlagen des Ich-Impulses in den Menschen unmöglich zu machen 0:15:45] ===&lt;br /&gt;
Und das hat insbesondere dann auch der Erde diese Basis gegeben, na ja, immer fester und fester zu werden. Und das ist eine Voraussetzung aber dafür, dieses fest werden, dass ganz hohe Kräfte eigentlich hereinwirken können. Dieses fest werden - also auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Mond&#039;&#039;&#039; wäre das in der Form nicht möglich gewesen. Das war ein eher, man müsste sagen, ein &#039;&#039;&#039;flüssiger Planet&#039;&#039;&#039;, zähflüssig von mir aus, wie auch immer. Ich meine, in gewisser Weise sind... Allen Planeten sieht man das ja in Wahrheit an. Also, wenn man jetzt rein astronomisch sie anschaut: Sie sind alle so mehr oder minder kugelförmig. &#039;&#039;&#039;Was ist die Kugel?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Die Tropfenform&#039;&#039;&#039;. Ein Wassertropfen, ein idealer Wassertropfen, ist eigentlich kugelförmig. Im Weltall draußen, wenn man Wasser ausschüttet, zerteilt es sich in hunderttausend Tropfen - und die sind alle ganz rund. Auf der Erde werden sie ein bisschen angezogen. Weil dann, wenn es aus dem Wasserhahn tropft, dann ist er ein bisserl angezogen dieser Tropfen, weil die Schwere auf ihn wirkt. Aber im Weltall ist das nicht der Fall. Und da kriegen sie ihre ganz runde, schöne Gestalt. Aber das ist eine flüssige Welt, im Grunde, und eine zähflüssige Welt. Und alle Planeten sind aus einem flüssigen Zustand entstanden, auch die, die wir jetzt während der Erdentwicklung haben. Aber sie sind immer zähflüssiger, &#039;&#039;&#039;immer zähflüssiger geworden&#039;&#039;&#039;. Das geschah vor allem &#039;&#039;&#039;durch die Mondenkräfte&#039;&#039;&#039;, die noch in der Erde drinnen waren. Also das heißt, wenn sich die Erde abgetrennt hat von der Sonne, heißt es, aber die Erde hatte noch die Mondenkräfte in sich. Daher darf man sich die Erde zunächst einmal noch gar nicht annähernd ähnlich dem vorstellen, was wir jetzt haben, sondern sie war erstens einmal viel, viel größer - haben wir schon gesprochen drüber im Grunde - bis zur Mondbahn, bis zur heutigen, und sogar ein Stückerl darüber hinaus. Und das war eine Sphäre, die in den äußeren Bereichen sehr luftig und dünn war, kann man sagen, also eine Art Atmosphäre hatte, die nach der Mitte zu aber immer dichter wird, dann flüssig wird und einen sehr flüssigen Kern hat. Und aus dem ist dann unsere heutige feste Erde entstanden. Der Kern wurde immer, immer zähflüssiger, immer zähflüssiger - und es wäre sogar die &#039;&#039;&#039;Gefahr&#039;&#039;&#039; bestanden, eben durch diese verhärtenden Mondenkräfte, &#039;&#039;&#039;dass die Erde wirklich erstarrt, bevor der Ich-Impuls einschlagen kann&#039;&#039;&#039; in die Erde. Er schlägt nämlich in die Erde ein mit dem ersten Menschen, der sich wirklich verkörpert auf Erden. Ja, zuerst noch ganz in der äußersten Sphäre, im sogenannten &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irdischen Paradies&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, im &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Garten Eden&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da fängt es eigentlich schon an, dass der &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039;, na ja, zumindest eine &#039;&#039;&#039;Wärme-Luft-Gestalt&#039;&#039;&#039; bekommt. Zumindest das. Beim ersten Schöpfungsmoment, also am sechsten Schöpfungstag, wo die Elohim den Adam erschufen nach ihrem Bild, war der &#039;&#039;&#039;Adam&#039;&#039;&#039; ein, im Grunde, &#039;&#039;&#039;rein geistiges Wesen&#039;&#039;&#039;, das hinunter verdichtet war höchstens bis zur &#039;&#039;&#039;ätherischen Wärme&#039;&#039;&#039;. Also nicht einmal eine äußerlich fühlbare Wärme, sondern die Wärme, die eigentlich nur ätherisch vorhanden ist. &amp;quot;Nur&amp;quot; ist jetzt nicht abwertend gemeint, ganz im Gegenteil, die hat eine ganz hohe Qualität. Aber sie wäre äußerlich mit dem Thermometer oder irgendetwas nicht feststellbar gewesen noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=1182s Der Weg des Menschen vom Ur-Adam zum Menschen, dem über den Jahwe Elohim der Christus den lebendigen Odem einblies 0:19:42] ===&lt;br /&gt;
Aber sie ist das Nächste, aus dem die Wärme, dann auch die &#039;&#039;&#039;sinnlich fassbare Wärme&#039;&#039;&#039;, hervorquillt. Das passiert in der Natur ununterbrochen. Also, wenn zum Beispiel im Winter der Schnee fällt, kann man bemerken, dass es etwas wärmer wird. Und da kommt tatsächlich, wenn dieses Wässrige, dieser Wasserdampf, der in der Luft ist, wenn er anfängt, nicht nur sich zu verflüssigen, jetzt zu Tröpfchen - dann haben wir einen Nebel - aber wenn es beginnt zu kristallisieren, dann fängt es zu schneien an - und dann kommt Wärme heraus. Da tritt jetzt wirklich Wärme aus dem ätherischen Bereich, über ins Physische. Und genauso ist es sich vorzustellen, wenn jetzt dieser &#039;&#039;&#039;Ur-Adam&#039;&#039;&#039;, wie er zunächst einmal in der Genesis im ersten Kapitel geschildert wird, wenn er jetzt den nächsten Schritt macht und im &amp;quot;Garten Eden&amp;quot; auftaucht, in den äußersten Sphären dieses Erden-Monden Gebildes, oben im &#039;&#039;&#039;&amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, das ist eigentlich eine Sphäre, die um die ganze Erde herumgeht&#039;&#039;&#039;, eine weite Sphäre eben - etwas bis hinaus über die heutige Mondbahn muss man sich das vorstellen. Und dort lebt er jetzt als &#039;&#039;&#039;wärme-ätherischer Mensch&#039;&#039;&#039;, aber er bekommt ja auch das Luftelement eingeblasen, wie es so schön heißt: &amp;quot;Und Jahwe Elohim (jetzt heißt er &amp;quot;Jahwe Elohim&amp;quot;) blies ihm den lebendigen Odem ein.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Jahwe Elohim&amp;quot; ist ein gewaltiger Fortschritt gegenüber der Gemeinschaft der sieben Elohim&#039;&#039;&#039;. Weil jetzt ein einzelner Elohim der ist, der die Christuskraft sozusagen weiterführt, mitführt - und der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; eigentlich nicht mehr so intensiv zumindest wirkt durch die restlichen sechs Elohim, die zurückbleiben, sondern er &#039;&#039;&#039;wirkt jetzt&#039;&#039;&#039; stärker und mit der Zeit immer stärker &#039;&#039;&#039;durch diesen &amp;quot;Jahwe Elohim&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, durch den einen, der schon in Wahrheit im 1. Kapitel der Genesis der Sprecher, würde ich mal sagen, der sieben anderen war, der Sprecher, durch den das Christus-Wort ertönt. Wenn es heißt: &amp;quot;Es sprachen die Elohim&amp;quot;, dann sprachen sie mit der Stimme eigentlich des &amp;quot;Jahwe Elohim&amp;quot;. So ist es also ganz genau aufzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=1343s Die Widersacherkräfte sind eng mit den Mondenkräften verbunden 0:22:23] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt haben wir aber das Problem: Es sind &#039;&#039;&#039;in der Erde drinnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;starken Mondenkräfte&#039;&#039;&#039;. Und mit den Mondenkräften ganz verbunden erstens die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039;. Die sind mit der Sphäre überhaupt verbunden, also sowohl &#039;&#039;&#039;die luziferischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, wobei die da noch sehr weit darüber hinausreichen, also mindestens bis zur Venussphäre noch hinaus, also die haben eine ziemlich große Spielwiese. Dann sind &#039;&#039;&#039;die ahrimanischen Wesen&#039;&#039;&#039;, die sind schon in den engeren Bereichen, also dort, wo es schon zähflüssig wird. Aber im Untergrund wirken da auch die &#039;&#039;&#039;Asuras und die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, also der Sonnendämon, der eigentlich jetzt schon sehr deutlich ein &#039;&#039;&#039;Erdendämon&#039;&#039;&#039; ist, aber trotzdem immer noch eine gewisse Verbindung mit der Sonne hat - und nicht unbedingt eine förderliche, also, da auch eine hemmende Wirkung hat. Und jetzt geht es darum, diese &#039;&#039;&#039;Gefahr zu verhindern, dass die Erde einfach als etwas absolut Zähflüssiges erstarrt&#039;&#039;&#039;, so wie Lava erstarrt, glasartig wird, was eigentlich eine erstarrte Flüssigkeit ist, in gewisser Weise, und tatsächlich auch Fließeigenschaften hat, die sich halt in Jahrtausenden oder Jahr-Zehntausenden, in Jahr-Millionen zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=1438s Die Erde ist ein lebendiger Organismus, auf dem die Erdoberfläche auch heute noch fließt 0:23:58] ===&lt;br /&gt;
Wenn wir halt so lange das beobachten könnten und den Blick dafür hätten, würden wir sehen, &#039;&#039;&#039;wie die ganze Erdoberfläche heute noch fließt&#039;&#039;&#039;. Sie fließt. Das war ja die großartige Entdeckung, die der &#039;&#039;&#039;Alfred Wegener&#039;&#039;&#039; gemacht hat. Mit der - nicht nur Theorie - sondern mittlerweile wirklich ganz deutlich in der Praxis auch nachgewiesen: Die &#039;&#039;&#039;Kontinentalverschiebung&#039;&#039;&#039;, aus der dann die moderne Lehre der &#039;&#039;&#039;Plattentektonik&#039;&#039;&#039; gekommen ist, wo man deutlich erkannt hat, die Kontinente schwimmen, schwimmen auf dieser zähflüssigen Oberfläche, oder was unter der Oberfläche ist, also auf dem zähflüssigen Erdmantel. Dort schwimmen sie drauf, in Wahrheit. Irgendwo, gerade &#039;&#039;&#039;in den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Arbeitervorträgen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spricht der Steiner&#039;&#039;&#039; auch ganz deutlich davon: &#039;&#039;&#039;Die Kontinente schwimmen&#039;&#039;&#039;. Und wenn man nicht den Hintergrund kennt… Und man muss dazu sagen, damals hatte Wegener zwar schon diese Theorie entwickelt, aber sie wurde abgelehnt von allen Geologen. Das hat lange gebraucht, es hat mindestens noch fünfzig Jahre gedauert, bis man darauf gekommen ist: Er hat ja recht gehabt. Eigentlich ist es so offensichtlich, also wenn man sich das anschaut, dann braucht man nur einen Globus oder die Landkarte anschauen - und das ist nämlich ein paar anderen schon auch aufgefallen. Sie haben sich nur keinen Reim daraus machen können. Die Küstenlinien, zum Beispiel Nordamerika- Südamerika hinunter, das passt wunderbar mit Europa und Afrika zusammen. Das muss irgendwie eigentlich zusammen gewesen sein, ansonsten kann man sich das gar nicht erklären. War es auch. War es auch. Während der Erdentwicklung sogar mehrmals. Und das ist halt die letzte Trennung dazwischen. Es hat andere Trennungen gegeben, da hat das alles anders ausgeschaut. Also, &#039;&#039;&#039;die Erde ist ein sehr lebendiger Organismus&#039;&#039;&#039;, halt mit einem Lebenstempo, das Jahrmillionen oder Jahrmilliarden umfasst. Das ist für uns halt unbeweglich, scheint es. Da kriegen wir nichts mit davon, es sind Millimeter, um die es sich verschiebt - oder Zentimeter teilweise, wo sich das jährlich verschiebt. &#039;&#039;&#039;Aber die Kontinente driften&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zurzeit&#039;&#039;&#039;, also namentlich Amerika, Nord-Südamerika, und Europa driften &#039;&#039;&#039;auseinander&#039;&#039;&#039;. Das ist nurmehr &#039;&#039;&#039;der letzte Impuls von dem Untergang der Atlantis&#039;&#039;&#039;, letztlich. Das liegt aber in Wahrheit… Der Anfang dieses Untergangs der Atlantik liegt schon sehr, sehr weit zurück und das, was meistens davon geschildert wird, also diese atlantische Überflutung dann, das ist der letzte Zipfel davon. Da waren dann eigentlich schon eh die meisten Gebiete versunken, im wirklichen Meer jetzt, im wirklichen Meerwasser, und die Kontinente haben sich schon weit voneinander getrennt und da gab es nur noch einzelne Inselchen. Und damit hängt zusammen die Insel, die sagenhafte Insel &#039;&#039;&#039;Poseidonis&#039;&#039;&#039;, von der der &#039;&#039;&#039;Platon&#039;&#039;&#039; spricht, wo er das erwähnt und sogar sehr genau schildert, wie es dort zugegangen ist, oder so. Es gibt natürlich keine Funde davon. Das ist alles untergegangen. Da findet man jetzt nichts mehr. Aber die ganze Erde ist in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=1655s Das immer zähflüssiger Werden der Erde hätte nur Lebewesen im rein ätherischen Zustand erlaubt 0:27:35] ===&lt;br /&gt;
Aber das Wichtige war jetzt, dass eben nicht ein immer &#039;&#039;&#039;zähflüssiger Werden&#039;&#039;&#039; da ist. &#039;&#039;&#039;In das hätte sich der Mensch nicht mit seinem Ich hineininkarnieren können&#039;&#039;&#039;. Und es hätten gewisse höhere Kräfte, namentlich die &#039;&#039;&#039;Lebensätherkräfte&#039;&#039;&#039;, die Kräfte des &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Baums des Lebens&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, das sind im Wesentlichen die Lebensätherkräfte, teils auch die Klangätherkräfte, also zu einem großen Teil auch, aber das wirklich Bedeutsame sind die Lebensätherkräfte… Und &#039;&#039;&#039;wenn die nicht herein hätten können auf die Erde, dann wäre auch das ganze Leben in der Form&#039;&#039;&#039;, wie wir es auf der Erde kennen - mit all den Pflanzen und mit den Tieren - &#039;&#039;&#039;nicht entstanden&#039;&#039;&#039;. Wäre nicht entstanden. Es hätte schon Lebewesen gegeben, aber Lebewesen, die nicht physisch in Erscheinung getreten wären. Sie hätten im rein ätherischen Zustand bleiben müssen, das wäre das Dichteste bis zu dem sie sich bilden hätten können. Wir haben genug Wesen, die nur bis zum Ätherischen herunterreichen. Es leben viel mehr Wesen auf der Erde, als wir mit sinnlichen Augen sehen können. Es wimmelt eigentlich. Und in Wahrheit wimmelt es auf jedem Planeten. Rudolf Steiner schildert es ja ganz deutlich. Er spricht von Marswesen, von Saturnwesen, weiß Gott was, Mondwesen. Also, es gibt &#039;&#039;&#039;überall Wesen von verschiedenster Stufe&#039;&#039;&#039;, von ganz niederen bis relativ hohen, gibt es dort, also das Minimum ist &#039;&#039;&#039;bis zu den Urengeln hinauf&#039;&#039;&#039;. Das ist schon das Minimum. Aber &#039;&#039;&#039;Elementarwesen aller möglichen Arten&#039;&#039;&#039;, die da herumwimmeln. Es ist viel, viel mehr als was äußerlich sichtbar ist. Aber dahinter wirken auch diese Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=1786s Hinter allen Naturgesetzen stecken Wesenheiten 0:29:46] ===&lt;br /&gt;
Und eben nicht nur auf unserem Planeten, sondern auf anderen gibt es das auch, nur kommen sie dort nicht dazu, die äußere Welt so umzugestalten, dass jetzt physische Lebewesen erscheinen - oder sagen wir es noch konkreter: stofflich-materiell physische Wesen. Das ist auch noch ein Unterschied. Weil, &#039;&#039;&#039;alle Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, auch die, die wir auf der Erde haben, &#039;&#039;&#039;haben einen physischen Leib&#039;&#039;&#039;. Alle! Nur ist er nicht sichtbar für die sinnlichen Augen. Also, die Welt ist aus geisteswissenschaftlicher Sicht noch a weng, noch ein wenig - wienerisch sagt man &amp;quot;a weng&amp;quot;, ein bisschen - ist noch ein bisschen komplizierter, als man sich das oft vorstellen kann. Also, wenn wir denken, was heute die &#039;&#039;&#039;äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; erforscht… und in bewundernswerter Weise erforscht, das muss man ganz einfach einmal sagen, ganz klares Bekenntnis, und wir brauchen das. Nur, dahinter oder damit verbunden, untrennbar damit verbunden, ist eine noch viel reichere Welt von Wesenheiten, die daran wirken, dass das überhaupt so zustande kommt - und &#039;&#039;&#039;irgendwann werden die Physiker erkennen, dass die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die das alles regeln, &#039;&#039;&#039;dass da Wesenheiten dahinter sind&#039;&#039;&#039;, die es tun. Das sind nicht abstrakte Gesetzmäßigkeiten, auch wenn man versucht - und teilweise mit Erfolg - sie in abstrakten mathematischen Formeln zu fassen. Aber in Wahrheit sind es alles Wesen: &#039;&#039;&#039;Elementarwesen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Klangätherwesen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also überall dort, &#039;&#039;&#039;wo es ums Mathematische geht&#039;&#039;&#039;, sind &#039;&#039;&#039;Wesenheiten&#039;&#039;&#039; dabei, bei denen das &#039;&#039;&#039;Klangäther-Prinzip&#039;&#039;&#039; ganz stark ausgebildet ist - und mit dem rechnen in abstrakter Form die Physiker heute, in Wahrheit. Das ist die Mathematik, die dahintersteckt. Sie kommen aber jetzt teilweise auch immer wieder darauf, dass man irgendwo an die Grenzen stößt dessen, was man damit berechnen kann. Es gibt Grenzen, wo es eigentlich nicht mehr berechenbar wird, wo etwas Neues entsteht, das nicht vorhersehbar ist. Und dazu sind &#039;&#039;&#039;noch höhere Kräfte&#039;&#039;&#039; notwendig als die Klangätherkräfte, dazu sind die &#039;&#039;&#039;Lebensätherkräfte&#039;&#039;&#039; notwendig. Die helfen also, noch höheres schöpferisches Geistiges herunterzutragen, sodass es wirksam werden kann in der Gestaltung der Erdenwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=1957s Der Heilige Geist trägt die Freiheit in sich, die wir im Kleinen entwickeln sollen in der Auseinandersetzung mit allen Widersacherkräften 0:32:37] ===&lt;br /&gt;
Und dazu eben, damit diese Kräfte, das heißt die Lebensätherkräfte einmal… Bleiben wir mal bei denen, aber auf der anderen Seite das menschliche Ich: dass das Fuß fassen konnte auf der Erde, dazu mußten die Mondenkräfte, die &#039;&#039;&#039;verhärtenden Mondenkräfte, die aber niemals zur Kristallisation geführt hätten&#039;&#039;&#039;, niemals zu Kristallbildung geführt hätten, sondern nur zu etwas immer Härterem, immer Härterem… Man muss sich so etwas vorstellen wie ein immer härteres und härteres und dichteres und dichteres und dichteres Glas, das immer lichtundurchlässiger wird, immer weniger lichtoffen ist, immer finsterer wird, immer härter wird, immer schwerer, immer dichter wird. &#039;&#039;&#039;Das ist das, was die soratischen Wesenheiten machen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Der schwarze Kater taucht auf.) Das ist keine soratische Wesenheit, auch wenn es schwarz ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, was sind das für Wesenheiten, die das machen? Das sind &#039;&#039;&#039;die ahrimanischen Kräfte im weitesten Sinne&#039;&#039;&#039; - und im weitesten Sinne heißt, letztlich stehen &#039;&#039;&#039;dahinter die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Die stehen letztlich dahinter. Das ist nämlich genau der Punkt: &#039;&#039;&#039;Die regulären Widersacher&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, die also ganz bewusst, möchte ich sagen, von der Gottheit eingeplant sind und bestellt wurden mit einem ganz bestimmten Auftrag, kann man sagen, für ihre Aufgabe, &#039;&#039;&#039;das sind eben die luziferischen, die ahrimanischen im engeren Sinn und die asurischen Kräfte&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die soratischen Kräfte wurden bewusst toleriert&#039;&#039;&#039;, aber die haben keinen Auftrag und hätten auch keinen angenommen - sondern die folgen einem eigenen Plan, einem eigenen Schöpfungsplan, wenn man so will. Und der schaut anders aus als unser Schöpfungsplan. Ich sage bewusst &#039;&#039;&#039;unser&#039;&#039;&#039; Schöpfungsplan, nämlich der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsplan, in dem die Freiheit des Menschen vorgesehen ist&#039;&#039;&#039;. Die ist in dem Plan der soratischen Wesenheiten eben so ganz und gar nicht vorgesehen, sondern sie verlangen das Opfer der Freiheit. Das verlangen sie vom Menschen. Das heißt nicht, komplett Opfer des Ichs, aber komplett Opfer jener Ich-Kraft, die uns eigentlich zugedacht ist, nämlich dieses Ich, das erstmals… Als &#039;&#039;&#039;allererste geistige Wesensgruppe&#039;&#039;&#039;, sozusagen, ist es der Menschheit zugedacht, &#039;&#039;&#039;diese Freiheit zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Eine Eigenschaft, &#039;&#039;&#039;die nur die höchste Göttlichkeit hat&#039;&#039;&#039;, das heißt die Trinität aus Gottvater, Gottsohn und dem Heiligen Geist. Und &#039;&#039;&#039;der Heilige Geist, den wir im Kleinen entwickeln sollen, hat eben auch diese Freiheit in sich&#039;&#039;&#039;. Und diesen Heiligen Geist, den wir in uns entwickeln sollen, jetzt schon, ab jetzt sofort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, eigentlich, ab wann so richtig ganz genau? Wann ist der erste Impuls? Es steht ganz deutlich in der Bibel drinnen! Und wir gehen jetzt genau auf das &#039;&#039;&#039;Gedenkfest&#039;&#039;&#039; dafür zu, auf das &#039;&#039;&#039;Pfingstfest&#039;&#039;&#039;. Pfingsten, &#039;&#039;&#039;die Ausgießung des Heiligen Geistes&#039;&#039;&#039; auf die Jünger, auf die Menschen, die sich mit dem Christus verbunden haben. Und in dieser Ausgießung des Heiligen Geistes in Form dieser feurigen Zungen, so dass jeder einzelne Mensch, zumindest einmal jetzt jeder dieser Jünger, in ganz individueller Weise, teilhaftig wird &#039;&#039;&#039;dieses Heiligen Geistes, dieses Geistselbstes&#039;&#039;&#039;, in dem &#039;&#039;&#039;das Ich das gestaltende Prinzip&#039;&#039;&#039; ist,  das ist ein Funke - und dieses Geistselbst, das aber jetzt vom Ich in Freiheit entwickelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=2228s Die Kräfte aus dem Heiligen Geist: Wir können sie nutzen, um unser Seelisches zu etwas ganz Eigenem zu machen - oder damit die Widersacher stützen 0:37:08] ===&lt;br /&gt;
Und man kann sagen, damit ist in unserer Seele jetzt eine Kraft gepflanzt, mit der wir nach und nach &#039;&#039;&#039;unser ganzes Seelisches zu etwas ganz Eigenem, zu etwas ganz individuell Neuem, machen können&#039;&#039;&#039;. Und von da geht es weiter in die Bereiche, die man halt als Astralleib bezeichnet. Also, das Seelische ist der astralische Bereich, mit dem wir bewusster zunächst einmal umgehen können als heutiger Mensch. Aber &#039;&#039;&#039;dadrunter sind ja noch sehr, sehr viele Kräfte, die, von denen wir heute noch kaum etwas mitkriegen&#039;&#039;&#039;, von denen nur manchmal ein bisschen was heraufdampft - zum Beispiel, wenn wir in Rage kommen oder auch, wenn wir positiv für etwas begeistert sind, dann kann etwas von diesen Kräften herauskommen. Und &#039;&#039;&#039;das sind ganz wichtige Kräfte&#039;&#039;&#039;. Aber da überall drinnen sitzen halt eben &#039;&#039;&#039;auch die Widersacher&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;da versuchen auch die soratischen Wesenheiten heranzukommen&#039;&#039;&#039;. Und der Ahriman ist der, der immer greifen will nach dem Astralischen, weil, er hat eigentlich wenig Vollmacht darüber bis gar keine. Und er will aber! Und er glaubt, beim Menschen, da kann er es ergreifen. Er will eigentlich immer das Astralische beim Menschen ergreifen und es rauben eigentlich für sich, weil es mangelt ihm an ihm. Er ist halt… Ja, die ahrimanischen Kräfte sind in gewisser Weise - im Vergleich zum Menschen genommen - überhaupt sehr seelenlose Geschöpfe. &#039;&#039;&#039;Der Ahriman kennt eine Grundempfindung, die zwei Facetten hat: Das ist [[Angst]] und [[Schmerz]]&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Das sind zwei Seiten desselben, in gewisser Weise. Und die kennt er und mit der lebt er. Man kann sich das als Mensch gar nicht vorstellen, wie diese ahrimanischen Wesenheiten eigentlich leiden. Ich meine, sie haben größere geistige Kräfte als wir und sie können daher mehr ertragen. &#039;&#039;&#039;Wir könnten das in dieser Intensität gar nicht ertragen&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen ein bisschen was davon mit, wenn wir den ahrimanischen Mächten begegnen, dann spüren wir eigentlich etwas von ihrer Angst. Wenn wir nicht in Berührung gekommen wären mit diesen ahrimanischen Mächten - im engeren Sinn zunächst einmal durchaus genommen - dann hätten wir weder dieses Schmerzempfinden, wobei beim Schmerz noch das Luziferische auch hineinspielt, aber vor allem nicht dieses Angstgefühl, das wir erleben können. &#039;&#039;&#039;Angst gäbe es nicht&#039;&#039;&#039;. Das gäbe es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem kann auch die Angst manchmal - vor allem, wenn es in einer Situation gerechtfertigt ist - uns zur Vorsicht mahnen. Ich meine, was ganz, ganz negativ ist und wo diese &#039;&#039;&#039;ahrimanische Angst ganz negativ&#039;&#039;&#039; wirkt, ist, wenn man, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;[[Angst|Zukunftsängste]]&#039;&#039;&#039; entwickelt: &amp;quot;Ach, wie wird die Welt jetzt in der nächsten Zeit sein? Es wird alles furchtbar werden, es wird der Weltuntergang drohen und es wird… Welche Nöte werden auf uns zukommen?&amp;quot; Dann wird die geistige Kraft des Menschen im Prinzip komplett gelähmt. Die Frage wäre ja immer, egal was auf uns zukommt, also, ich kann was machen mit der Situation. Und wir können immer etwas machen! Wir können immer etwas machen. Das ist der Punkt. Aber da heute die ahrimanischen Mächte sehr, sehr stark sind, &#039;&#039;&#039;arbeiten sie mit dieser Angst&#039;&#039;&#039; - und das wird übermittelt &#039;&#039;&#039;über alle Medien&#039;&#039;&#039;, über alles, was es gibt, über alle Kanäle, die sind. Das ist heute so fast eine Grundstimmung in großen Teilen der Menschheit; da vor allem natürlich den Teilen der Menschheit, die sehr stark mit dem &#039;&#039;&#039;Materialismus&#039;&#039;&#039; verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=2498s Unsere Aufgabe: Mit der Hilfe des Christus, der sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, die ganze materiell-physische Erde umzuwandeln 0:41:38] ===&lt;br /&gt;
Wieder nicht unbedingt das einseitig negative Urteil gegen den Materialismus! Weil, &#039;&#039;&#039;[[Aufgaben der Menschheit|unsere Aufgabe]]&#039;&#039;&#039;, nur zur Erinnerung, &#039;&#039;&#039;ist, die ganze materiell-physische Erde umzuwandeln&#039;&#039;&#039;. Die gesamte - von A bis Z, von der Erdoberfläche bis in den Erdkern hinunter. Das muss nicht alles mit äußeren Mitteln geschehen, sondern in Wahrheit letztlich durch unsere geistige Tätigkeit. Da werden wir das meiste weiterbringen, und zwar zu &#039;&#039;&#039;einem Zeitpunkt, wo wir gar nicht mehr verkörpert sind&#039;&#039;&#039; in so einer Gestalt auf Erden, aber wo wir noch sehr, sehr stark mit der Erde verbunden sind - und, ja, die &#039;&#039;&#039;Nachfolge Christi antreten&#039;&#039;&#039;. Denn der Christus, was ist denn passiert mit der Auferstehung? Ja, er hat sich im &#039;&#039;&#039;Auferstehungsleib&#039;&#039;&#039; gezeigt - zunächst einmal den Jüngern und dann anderen weiteren Kreisen noch, aber letztlich: Was ist geschehen mit der sogenannten Himmelfahrt, die wir gerade hinter uns gebracht haben? Das Gedenkfest dazu. &#039;&#039;&#039;Er hat sich verbunden mit der gesamten Erdensphäre&#039;&#039;&#039;, mit der gesamten Erdensphäre &#039;&#039;&#039;und hat sie zu seinem Himmel gemacht&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner drückt es manchmal so aus, dass er sagt: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;die ganze Erdensphäre ist&#039;&#039;&#039; das Devachan, also &#039;&#039;&#039;die geistige Welt des Christus geworden&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Nicht wahr, wenn wir in die Geisteswelt zunächst einmal aufsteigen, dann steigen wir in höhere Sphären auf, aber wir müssen endlich lernen, immer mehr in die &#039;&#039;&#039;Christus-Sphäre&#039;&#039;&#039; hineinzusteigen - ich sage es jetzt einmal vorsichtig &amp;quot;hineinzusteigen&amp;quot;. Und hineinzusteigen heißt dann letztlich auch, wenn wir so weit sind, dass wir es ertragen können, &#039;&#039;&#039;dass wir uns vor allem auch wehren können gegen diese Angstkräfte&#039;&#039;&#039;, die die ahrimanischen Wesenheiten erzeugen. Wenn wir standhaft sein können gegen sie. &#039;&#039;&#039;Dass wir hinuntersteigen bis in den Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039; - geistig hinuntersteigen, nicht äußerlich. Also, wir werden uns nicht mit irgendeinem Seil oder was herunterlassen oder herunterbohren, oder so. Es gab schon so utopische Filme, die das gezeigt haben, wo sie also irgendwie bis in den Erdkern hinunterfahren, fast. Also, das wird es nicht sein, das sind Phantastereien. Aber geistig müssen wir es, wenn wir unsere Aufgabe erfüllen wollen und dadurch eben das Freiheitspotenzial, das uns gegeben ist, ausschöpfen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=2665s Unser größtes Freiheitspotenzial: Unser NEIN zu den Verlockungen der soratischen Wesenheiten 0:44:25] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das größte Freiheitspotenzial&#039;&#039;&#039; wird sich darin äußern, dass wir aus Freiheit heraus &#039;&#039;&#039;&amp;quot;nein&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sagen zu den soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Nein sagen! Das können wir im Prinzip. Wir müssen nur diese Kräfte in uns rege machen. Zwingen können sie uns nicht. Sie können nur, da sie natürlich sehr, sehr raffiniert sind, uns verführen dazu, &#039;&#039;&#039;freiwillig zu verzichten auf die Freiheit&#039;&#039;&#039;. Freiwillig zu verzichten. Mit, wie soll man sagen, sehr, viel Geschenken, die uns dann entgegengebracht werden. Weil, das ist sozusagen… So gesehen, sind sie geradezu fair, diese Wesenheiten, weil sie uns entlohnen damit für das &#039;&#039;&#039;Gegengeschenk&#039;&#039;&#039;, dass wir ein geistiges Potenzial mitbringen in ihre Welt. Weil, wir sind dann die, die aus unserer Welt, sage ich mal, aus der nicht-soratischen Welt, so viel wie möglich an geistigen Kräften mitbringen in das Reich dieser Wesenheiten. Und Kräfte, an die sie selbst nicht herankommen würden! An die sie nur herankommen durch den Menschen. Und nur dann, wenn sie durch ihre Schlauheit, durch ihre Raffinesse den Menschen dazu bringen, dass wir es ihnen freiwillig letztlich geben und daher dann gehen, aus unserer Sicht betrachtet, den schwarzmagischen Weg. Und das, &#039;&#039;&#039;wo sie am meisten angreifen, ist natürlich dort, wo Menschen sich bemühen, einen geistigen Weg zu gehen&#039;&#039;&#039;. Das ist sozusagen überall dort, wo sich Menschen zusammensammeln, die einen geistigen Weg gehen wollen. Ist eben auch für die soratischen Wesenheiten das, wie soll ich sagen, Rekrutierungsbüro. Dort kann man sich einschreiben, auch für die soratische Seite, dort lauern sie, da stehen sie vor der Tür, aber vor der Tür innen, schon drinnen. Und lassen dich nicht raus, bevor du es nicht unterschrieben hast. Und natürlich machen sie viele Versprechungen und sie locken am meisten mit moralischen Dingen. &#039;&#039;&#039;Sie appellieren an unsere [[Moral]]&#039;&#039;&#039; und sagen: Wir können dir das bieten, wir können dir eine Welt bieten, in der du diese Moral verwirklichen kannst, wo endlich dieses blödsinnige Ding aufhört: &amp;quot;Es irrt der Mensch, solang er strebt.&amp;quot; Das faustische Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=2851s Erschüttert und empört: Aber bis zum Schluss lässt Faust sich doch von dem luziferisch-ahrimanischen Zwitterwesen Mephisto verführen 0:47:31] ===&lt;br /&gt;
Schaut euch einmal den Faust da. Der &#039;&#039;&#039;Faust&#039;&#039;&#039; ist eigentlich &#039;&#039;&#039;ein fürchterlicher Kerl&#039;&#039;&#039;. Ich meine, im Grunde gibt es praktisch nichts, was er richtig macht. Von Teil 1 bis Teil 2, im Grunde, macht er dauernd irgendeinen Unsinn. Natürlich, verführt dann durch den Luzifer zuerst, Luzifer und dann durch den Ahriman. Weil, der &#039;&#039;&#039;Mephisto&#039;&#039;&#039;, der da auftritt im Faust, ist eigentlich so ein Zwitterwesen, so ein &#039;&#039;&#039;luziferisches-ahrimanisches Zwitterwesen&#039;&#039;&#039;. Und immer wieder fällt er dadrauf hinein. Immer wieder, immer wieder. Bis zum Schluss, im Grunde, bis zum Schluss fällt er eben hinein. Aber trotzdem: &#039;&#039;&#039;Er bemüht sich immer wieder auch zu entkommen und aus seinen Fehlern zu lernen!&#039;&#039;&#039; Auch wenn er immer wieder neue macht - und gravierende Fehler macht. Ich meine, noch ganz zum Schluss, bevor es aus ist, lässt er noch… Nein, er wollte es natürlich nicht, aber…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, der &#039;&#039;&#039;Schluss Faust II&#039;&#039;&#039; ist ja so: Der &#039;&#039;&#039;Faust ist aufgestiegen&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;zu einem ganz großen Mann im Dienst des Kaisers&#039;&#039;&#039;. Er hat dem Kaiser geholfen, den Krieg gegen den Gegenkaiser zu gewinnen, und ist belohnt worden damit, dass er ein Lehen bekommen hat, und zwar: grenzenlosen Strand. Also, der ganze Strand des Reiches gehört ihm, weil der Faust die riesige Idee hat: &amp;quot;Ich werde dem Meer Land abtrotzen. Neues Land schaffen.&amp;quot; Seht ihr das Bild, das drinnen ist? Aus dem Flüssig-Bewegten, festes Land schaffen - durch Menschenhand geschaffen, &#039;&#039;&#039;durch Menschenkraft geschaffenes Land&#039;&#039;&#039;, das heißt eine Erde, eine Erdoberfläche zumindest, die ganz der Tat des Menschen zu verdanken ist. Da ist eine Ahnung von dem drinnen, dass der Mensch die ganze Erde umgestalten muss, wenn er mit der Erde sein Schöpfungsziel sozusagen, wenn man will, erreichen will. Wobei, &#039;&#039;&#039;das Ziel müssen wir uns auch noch selber setzen&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Das Ziel heißt nur: Ihr sollt euren Weg finden, ihr sollt euch eure Ziele setzen. Es ist kein vorgegebenes, fertiges Ziel, sondern nur: Ihr seid&#039;s dran. Und das liegt dadrinnen. Das ist das Geheimnis, warum man plötzlich dem Meer Land abgewinnen will. Land, das es in der Form noch nie gegeben hat. Und jetzt gibt es aber dadrinnen natürlich auch ein bisschen altes Land auch noch, einen Hügel vor allem, und da ist die &#039;&#039;&#039;Hütte von Philemon und Baucis&#039;&#039;&#039;. Und die haben dort ein Kapellchen und halt immer wieder läuten sie also zur Andacht. Es kommt eh kein Mensch hin, in Wahrheit, oder ganz wenige nur kommen sie besuchen. Aber dieses Hüttchen dort… Ist eine schäbige alte Hütte, im Grunde. Und das Glöckchen klingt auch nicht wirklich so wunderschön, jedenfalls nicht in den Ohren des Faust - und es verschandelt ihm seine ganze Schöpfung, in Wahrheit, die er hervorgebracht hat. Und drum beauftragt er halt den Mephisto, der natürlich sehr diensteifrig ist: &amp;quot;Ja, schau, die müssen weg von dort. Ich biete ihnen ja ein wunderschönes Gütchen auf meinem Land, wunderbar hergerichtet, also zehnmal mehr Wert, als was sie dort haben, mit allem Komfort, was sie sich wünschen können. Nur, die sind so borniert, sie wollen von ihrem Hügelchen und von ihrem Hüttchen, von dem kleinen Hüttchen, nicht weg.&amp;quot; Aber &#039;&#039;&#039;für einen Mephisto ist das natürlich kein so großes Problem&#039;&#039;&#039;, nicht wahr. Sie klopfen an der Türe an. Leider fällt die Tür gleich ins Haus. Also, sie fallen mit der Tür ins Haus. Leider war  dadrin noch ein Fremder, der fechten wollte. Ja, den haben wir hingestreckt, und im ganzen Kampf ist leider die Lampe umgefallen und das Haus hat zu brennen begonnen. Also, &#039;&#039;&#039;zum Schluss waren halt alle leider tot&#039;&#039;&#039;. Aber das Hüttchen ist abgebrannt. Es ist weg. Und dann, wenn der Mephisto zurückkommt: &amp;quot;Wir haben sie dir weggeräumt und alles ist gut.&amp;quot; Und dann schildert er genauer, was passiert ist. Und dann ist der &#039;&#039;&#039;Faust zutiefst erschüttert und empört&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Na, Tausch wollte ich, keinen Raub. Und überhaupt, diesen bösen Streich, ihn fluche ich.&amp;quot; Jetzt ist er moralisch ganz entrüstet. &#039;&#039;&#039;Aber er hat&#039;s beauftragt&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Und er hat halt nicht eingerechnet, dass das schiefgehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=3147s Wir alle haben irgendwo einen Pakt mit dem Mephisto geschlossen…0:52:27] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn man sich&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;mit den falschen Kräften einlässt, geht es schief&#039;&#039;&#039;. Und das haben wir so &#039;&#039;&#039;viel in der Welt, tagtäglich&#039;&#039;&#039;, an allen Ecken erleben wir es. Das ist alles gut gemeint, aber wenn es im Bunde mit den falschen Kräften ist, geht es schief - und es zerstört, &#039;&#039;&#039;es bringt Leid über die Welt&#039;&#039;&#039;, es bringt Krieg über die Welt, alles Mögliche, &#039;&#039;&#039;aus den besten Motiven heraus&#039;&#039;&#039;. Es sind nicht immer die - in den wenigsten Fällen eigentlich - übelsten Motive, die dahinterstecken. Das ist dann nur, die kriegerischen Parteien sagen dann wechselseitig übereinander: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Der andere ist der absolut Böse. Wir sind die Guten.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Da sind die Einen nicht gut und die Anderen nicht gut. Jedenfalls nicht nur. Sie haben Gutes in sich und ein gutes Streben. Weil, wer immer strebend sich bemüht… Aber sie haben den &#039;&#039;&#039;Pakt mit dem Mephisto&#039;&#039;&#039; geschlossen, den haben &#039;&#039;&#039;alle&#039;&#039;&#039; geschlossen, irgendwo. Das ist durch den Sündenfall passiert. In Wahrheit haben wir alle den Pakt geschlossen. Was in der &#039;&#039;&#039;Faust-Geschichte&#039;&#039;&#039; halt deutlich herauskommt: &#039;&#039;&#039;Er schließt ihn ganz bewusst. Und das ist schon ein großer Schritt, bewusst uns zu sein, dass da ein Pakt besteht&#039;&#039;&#039;. In Wahrheit geht es zurück schon bis zum Sündenfall. Im Paradies, da hat es schon angefangen. Also, was eigentlich sich ausdrückt da &#039;&#039;&#039;beim Faust, ist das Bewusstsein dafür, ganz bewusst mit den Kräften umzugehen&#039;&#039;&#039;. Und der Faust tut es ja, weil der Mephisto ihm klar macht, dass es auch im Reiche dieser Widersacher gewisse Regeln gibt. Und der Faust, weil... Wie ist die Szene? Im ersten Teil des Faust, da hat der &#039;&#039;&#039;Faust vom Osterspaziergang&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesen schwarzen Pudel mitgenommen&#039;&#039;&#039;, der ihm eigentlich irgendwie schon verdächtig vorgekommen ist, weil, ein Feuerstrudel zieht auf seinen Pfaden hinterdrein. Aber dann tut ihn sein Famulus Wagner doch überzeugen: &amp;quot;Du, das ist doch nur ein ganz normaler Hund.&amp;quot; Und dann nimmt er halt den Hund mit in seine Stube und der legt sich irgendwo hinter den Ofen. Und während der Faust anfängt, das Neue Testament zu übersetzen und alles umdichtet, was drin ist, weil es ihm irgendwie falsch vorkommt - ist natürlich schon eine Einwirkung von dem hinten. Der Pudel knurrt immer, irgendwo, und zum Schluss wird er immer mächtiger und mächtiger, der Pudel, und hebt sich und es ist &#039;&#039;&#039;nicht mehr eines Pudels Gestalt&#039;&#039;&#039;, wird also ein ziemliches Ungeheuer - und dann erscheint er plötzlich mitten aus der Rauchwolke heraus &#039;&#039;&#039;als Mephisto&#039;&#039;&#039;. Und gut, dann kommen die halt ins Gespräch und der Mephisto will sich aber dann letztlich verabschieden wieder und gehen. Nur, peinlicherweise, er kann nicht hinaus. Warum nicht? Weil der &#039;&#039;&#039;Faust auf seine Türschwelle&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Pentagramm&#039;&#039;&#039;, ein Pentagramma, gezeichnet hat, also einen Fünfstern. Aber der Faust ist a bisserl ein Hudriwusch, er hat ihn schlampig gezeichnet. Nämlich der eine Winkel, der nach außen zu, ist ein wenig offen. Und jetzt kann dieser Mephisto halt Hineinschlüpfen ins Haus. Er kommt hinein, weil der eine Winkel offen ist. Das Blöde ist, er kann nicht mehr hinaus. Dann sagt der Faust: &amp;quot;Warum gehst du nicht durchs Fenster? Du kannst ja durch das Fenster gehen. Fenster gibt es auch dort. Oder wenn nicht, einen Rauchfang kann ich dir auch anbieten, durch den kannst du sicher auch hinausgehen.&amp;quot; &amp;quot;Ja, nein, es ist &#039;&#039;&#039;ein Gesetz der Teufel und Gespenster&#039;&#039;&#039;: wo sie hineingeschlüpft, da müssen sie hinaus.&amp;quot; Also jedenfalls, der Teufel kann nicht aus dem Haus. &amp;quot;Da sind wir Knechte, da sind wir jetzt gefangen.&amp;quot; Das freut natürlich jetzt den &#039;&#039;&#039;Faust&#039;&#039;&#039;. Er &#039;&#039;&#039;hat den Teufel gefangen&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Na warte. Bleib da. Ich lasse dich nicht so leicht hinaus. Und &#039;&#039;&#039;wenn du selbst Gesetzen unterliegst und es Rechte dort gibt, dann kann man doch mit dir einen Pakt schließen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=3421s Weiße Magie und schwarze Magie - dahinter stehen dieselben Kräfte 0:57:01] ===&lt;br /&gt;
Und genau das ist der Pakt, den wir letztlich schließen mit den &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; - oder was sie wollen. Die haben Regeln, &#039;&#039;&#039;strenge Regeln, und den Kontrakt&#039;&#039;&#039;, sozusagen, unterschreiben wir dann, wenn wir uns mit ihnen einlassen. &#039;&#039;&#039;Das ist die Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und verbunden ist dann damit, dass wir aber die Meister der schwarzen Magie werden, im Grunde: Das heißt, so viel wie möglich an, ich nenne es einmal, positiven geistigen Kräften zu sammeln, schöpferisch hereinzuholen und zu verschenken an diese soratische Welt. Um das geht es also. Und eben darum &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;am meisten zu bieten die Menschen, die geistig strebend sind&#039;&#039;&#039;. Und die Kräfte, mit denen die &#039;&#039;&#039;[[schwarze Magie]]&#039;&#039;&#039; zu tun hat, sind dieselben, mit denen die &#039;&#039;&#039;weiße Magie&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, zu tun hat. &#039;&#039;&#039;Es sind die identischen Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Frage ist nur, in wessen Dienst man sie stellt. Stellt man sie in den Dienst der Christus Ich-Kraft, der gemeinsamen Christus Ich-Kraft, das heißt, verbindet man sich in seinem Ich mit dem Christus - oder wird es eine Verbindung mit den soratischen Mächten, wo sich das Ich verbindet mit den soratischen Mächten und sich diesem Reich eingliedert. Das ist der einzige Unterschied, der drinnen ist. Aber das ist der gravierende Unterschied. Das ist der ganz, ganz große Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=3525s Die besondere Gefährdung geistig strebender Menschen und Institutionen 0:58:45] ===&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das der Punkt, wo eben &#039;&#039;&#039;geistig strebende Menschen besonders gefährdet&#039;&#039;&#039; sind. Und es fängt eben an natürlich, sofort sich zu stürzen, diese Wesenheiten, auf das Christentum, das &#039;&#039;&#039;institutionalisierte Christentum&#039;&#039;&#039;, das sich herausgebildet hat. Dort fängt es an. Dort fängt es an. Und das ist das, &#039;&#039;&#039;was Dante&#039;&#039;&#039; dann so &#039;&#039;&#039;geißelt&#039;&#039;&#039;, eben in seiner Kritik, ich will nicht sagen, an der Kirche, aber den Menschen, die dadrinnen sitzen. Die Kirche ist ja eigentlich die Gemeinschaft der Menschen, die sich mit dem Christus verbunden fühlen. Aber was der Dante so stark erlebt hat, ist, dass die &#039;&#039;&#039;Kirche als Institution&#039;&#039;&#039; - und die Menschen, die dort die Führung hatten, also die Päpste namentlich - dass die sich &#039;&#039;&#039;verbunden haben mit den Gegenkräften&#039;&#039;&#039;. Er nennt sie nicht die soratischen Kräfte, den Begriff gebraucht er nicht. Also es sind für ihn die luziferischen, ahrimanischen Kräfte im weitesten Sinne, aber das sind die Kräfte. Und das Große, was Dante so deutlich schildert, ist, dass &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wirklich weit, weit hinaufreichen&#039;&#039;&#039; und dass auch, wenn wir uns schon sehr, sehr weit entwickelt haben geistig und schon den kompletten Läuterungspfad in gewisser Weise hinter uns gebracht haben…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=3650s Das Erleben der &amp;quot;Hölle&amp;quot; auf dem rechten Weg und auf dem Weg der Widersacher 1:00:50] ===&lt;br /&gt;
Also, uns &#039;&#039;&#039;geläutert&#039;&#039;&#039; haben jedenfalls &#039;&#039;&#039;von all den Einflüssen, die in unserem Karma drinnen liegen&#039;&#039;&#039;, die durch den Einfluss der luziferischen, der ahrimanischen im engeren Sinn und der asurischen Kräfte da sind - aber alles impulsiert von den soratischen Wesenheiten hinten. &#039;&#039;&#039;Und gerade diese soratischen Kräfte greifen bis hinauf, bis hinauf, bis zu der Sphäre, wo wir durch das [[Kamaloka]] normalerweise nach dem Tod durchgehen&#039;&#039;&#039; - oder wo wir ja auch immer wieder durch müssen, wenn wir uns in die geistige Welt erheben. In Wahrheit ist es jedes Mal, &#039;&#039;&#039;wenn man sich bewusst ins Geistige erhebt, geht man durch die ganze Sphäre durch&#039;&#039;&#039;. Und man begegnet da, in Wahrheit, ja immer wieder all den Erscheinungen, die damit zusammenhängen, von denen wir letztens gesprochen haben: &#039;&#039;&#039;Doppelgängererscheinungen&#039;&#039;&#039; und so. Da sieht man ja das alles, da sieht man genau die ganze Aufgabe, die noch vor einem liegt. Wir können gar nicht in die höhere geistige Welt aufsteigen, wenn wir nicht jedes Mal das in irgendeiner Form erleben und bewusst uns machen. Und das uns bewusst zu machen, das ist das allerwichtigste, wichtigste Mittel, heilsame Mittel, das uns helfen kann, wenn wir… Weil, &#039;&#039;&#039;die Widersacher Kräfte versuchen, uns dieses Bild zu verschleiern und zu verzerren&#039;&#039;&#039;, und zwar zu verzerren &#039;&#039;&#039;zu einem schönen Bild&#039;&#039;&#039;, zu einem angenehmen Bild. Also, wenn wir folgen diesen Wesenheiten, dann ist das, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dante&#039;&#039;&#039; zum Beispiel &#039;&#039;&#039;als die Hölle schildert&#039;&#039;&#039;, als das Inferno schildert: Das schaut schön aus. Das zeigt sich nicht in seiner wahren Gestalt. Das zeigt sich in der Gestalt, wie es uns letztlich, in letzter Konsequenz, die soratischen Mächte zeigen wollen. Und dann ist es eine Welt, na ja, der Freude, der Macht, alles das ist da drinnen. Also, man müsste eigentlich ein komplettes fotografisches Negativbild - oder in dem Fall müssten wir sagen, ein positives Bild dessen zeichnen, was da in der Hölle zum Beispiel bei Dante geschildert wird. Dann hätte man das Bild, das man vor Augen bekommt, wenn man sich auf die soratischen Mächte konzentriert und auf sie einlässt und vergisst die Christuskraft, die in einem drinnen ist. Dann schaut das Bild ganz anders aus. Das heißt, &#039;&#039;&#039;die, die leiden unter der Hölle, sind die, die auf dem rechten Weg sind&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Das ist der Punkt. Und ob es ewige Verdammnis wird, das liegt an uns. Es liegt an uns. Und die Gefahr ist bei denen, &#039;&#039;&#039;die diese Welt, diese Unterwelt&#039;&#039;&#039; oder wie man sie immer nennen will, die &#039;&#039;&#039;die nicht als erschreckend erleben, bei denen ist es das Zeichen, dass sie halt den soratischen Wesenheiten brav folgen&#039;&#039;&#039; - und die anderen Widersacher helfen ihnen dabei. Dann ist es das Problem. Die erleben diese Welt also ganz anders. Weil, sonst müsste man sich ja denken: &amp;quot;Ja, bitte, wer wird denn so verrückt sein, sich mit diesen Mächten einzulassen, wenn da solche Qualen damit verbunden sind, wie sie da deutlich geschildert werden und wie sie auch in der Apokalypse zur Genüge geschildert werden dort, wo wir jetzt am Abgrund stehen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=3888s Das Thema Vollmacht in der Apokalypse 2, 28 und im Johannes Evangelium 17, 2 1:04:48] ===&lt;br /&gt;
Na, ich will jetzt zur Einleitung… Ich habe das versprochen, dass wir wieder ein bisschen an den Text herangehen. Nehmen wir mal das Stückel aus der Apokalypse, Anfang 17. Kapitel…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr interessant. &#039;&#039;&#039;Ich habe einen sehr interessanten Hinweis bekommen&#039;&#039;&#039;, der nämlich jetzt da spannend ist. Ich hab da jetzt einen Vergleich angestellt. Ich habe den Hinweis bekommen - ich hatte es nicht im Bewusstsein zu dem Zeitpunkt, muss ich ganz offen gestehen - dass im &#039;&#039;&#039;Johannes Evangelium 17, 2&#039;&#039;&#039; auch so etwas, &#039;&#039;&#039;ein ähnlicher Spruch&#039;&#039;&#039;, drinnen steht &#039;&#039;&#039;wie:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Vollmacht des Ich&#039;&#039;&#039;, die ich von meinem Vater empfangen habe und so weiter. Und nur steht da &#039;&#039;(in der Apokalypse, Brief an die Gemeinde von Thyatira)&#039;&#039; dann eben auch: Die gleiche Vollmacht des Ich, die ich von meinem Vater empfangen habe, soll letztlich auch der Mensch bekommen. Und im Kapitel 17, 2 des Johannes Evangeliums heißt es jetzt wie folgt; ich lese euch das in einer Bibelübersetzung zunächst einmal vor, nämlich in der &#039;&#039;&#039;Elberfelder Bibel&#039;&#039;&#039;. Dort kommt der Satz in dem Sinn so sehr schön heraus, dass er sehr gut vergleichbar ist mit dem, was da bezüglich des Ichs steht. Das ist also bei dem Gebet Jesu für seine Jünger. Also, das ist &#039;&#039;&#039;beim letzten Abendmahl&#039;&#039;&#039; passiert, also am Gründonnerstag, also am Donnerstag vor Golgatha. Und da steht drinnen, es spricht der Christus selbst: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht, wie du ihm Vollmacht gegeben hast über alles Fleisch, dass er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben gibt.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Also alle, die sich verbinden mit dem Christus. Also, das heißt, der Christus hat die Vollmacht bekommen über alles Fleisch, damit die, die sich mit ihm verbinden, das ewige Leben bekommen. Und darin drückt sich etwas aus, was eine sehr gute Ergänzung ist zu dem: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Apokalypse 2, 28)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=4042s Heute - jetzt und hier - unser eigenes Geistselbst entwickeln führt zu Harmonie in der Menschheit 1:07:22] ===&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich aber deutlich gesagt: &#039;&#039;&#039;Was können wir heute&#039;&#039;&#039;, jetzt und hier, &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich alleine selbsttätig machen?&#039;&#039;&#039; Ja, im Grunde unser Seelisches schöpferisch erneuern, sodass es unser eigenes Seelisches wird, immer mehr. Also, das heißt, dass wir &#039;&#039;&#039;unser eigenes [[Geistselbst]] entwickeln&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt… Wir haben etwas davon schon in uns, aber das steht noch unter der Herrschaft der Hierarchien, die über uns stehen, weil wir alleine damit noch gar nicht umgehen können. Aber wir sollen es zu unserem Eigenen machen und wir können es im Prinzip - also zumindest die Jünger konnten es - ab dem Zeitpunkt, &amp;quot;wo die feurigen Zungen auf sie herabkommen&amp;quot;. Da fängt es an. Da fängt es an. Also, der erste Moment, wo der Mensch die Erde überhaupt betreten hat, hat er seinen Ich-Impuls bekommen. Jetzt, beim &#039;&#039;&#039;[[Pfingsten|Pfingstfest]]&#039;&#039;&#039;, also bei diesem Fest, wo die feurigen Zungen auf ihn herunterkommen, beginnt für ihn die Möglichkeit, sein eigenes Geistselbst zu erschaffen. Da fängt es an, &#039;&#039;&#039;das eigene Geistselbst&#039;&#039;&#039; zu erschaffen. Da ist ein Impuls drinnen, der ein Seelisches schafft, das mit allen anderen Menschen - obwohl es völlig unterschiedlich ist als bei den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;nicht nur in Harmonie leben kann, sondern in Harmonie leben wird&#039;&#039;&#039;. In dem Maße, in dem das entsteht, wird diese Harmonie entstehen, ganz selbstverständlich, es lässt sich gar nicht verhindern. &#039;&#039;&#039;Wenn wir aus der Freiheit heraus unser eigenes Geistselbst bilden, dann verbindet es die Individualität letztlich mit allen anderen Individualitäten&#039;&#039;&#039;, das heißt mit der ganzen Menschheit. Und das heißt, jeder hat sein individuelles Geistselbst, aber in gewisser Weise ist jedes so groß, dass es die ganze Menschheit umfasst. Und trotzdem sind es individuelle Geistselbste und trotzdem zugleich Eines. Das heißt, &#039;&#039;&#039;die Seele des Menschen wird in erster Stufe&#039;&#039;&#039; - ja, das ist schon eine große erste Stufe - &#039;&#039;&#039;so weit wie die ganze Menschheit&#039;&#039;&#039;, wird so weit, dass es letztlich umfasst das ganze Astralische der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
No, was tun wir denn, wenn wir &#039;&#039;&#039;das ganze Astralische der Erde zu unserem gemeinsamen menschheitlichen Geistselbst&#039;&#039;&#039; machen? Von dem jedes drinnen so groß ist wie das ganze Gebilde, wenn man überhaupt räumliche Begriffe nehmen will, aber jeder seine individuelle - ich sage mal - Farbnuance beisteuert dazu, ja, was ist es dann? Dann machen wir eigentlich einmal... erneuern wir vollkommen das, was am Anfang bei der Genesis im 1. Kapitel geschaffen wurde: &amp;quot;Am Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde.&amp;quot; Na gut, den ganzen Himmel gestalten wir noch nicht um, aber &#039;&#039;&#039;die Erde wird unsere Schöpfung - im seelischen Bereich&#039;&#039;&#039;. Im seelischen Bereich. Das hat seine Auswirkungen in die Lebenskräfte, das hat seine Auswirkungen bis ins Physische hinein. Aber das können wir nicht ganz alleine. Da brauchen wir Hilfe. Also, &#039;&#039;&#039;um das Lebendige umzugestalten, brauchen wir die Hilfe des Christus&#039;&#039;&#039;. Und um eben auch bis ins Fleisch hinein zu gestalten - das heißt, auch das, was belebt ist auf der Erde, was beseelt ist auf der Erde, was also Fleisch geworden ist, um das umzugestalten, da brauchen wir auch die Hilfe des Christus, aber mit der Vollmacht, die er durch den Vater bekommen hat. Weil, das ist der Punkt: &#039;&#039;&#039;Der Christus aus sich heraus kann die ganze ätherische Welt, die Lebenswelt, umgestalten&#039;&#039;&#039;. Die Seelenwelt sowieso, von der reden wir gar nicht, aber auch die Ätherwelt. Aber was er nicht kann - oder nicht konnte bis zu dem Zeitpunkt, wo er sich auf Erden verkörpert hat - bis ins Physische hinein umgestaltend zu wirken, &#039;&#039;&#039;bis ins äußerste Physische umgestaltend zu wirken&#039;&#039;&#039;. Das ging also nur durch die Vaterkraft, die durch ihn wirkte. Aber &#039;&#039;&#039;das hat er jetzt als Vollmacht bekommen&#039;&#039;&#039;: bis in dieses Fleisch, sozusagen, hineinzuwirken, also auch bis in die physische Ebene hinunter zu wirken, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;diese physische Welt&#039;&#039;&#039; letztlich dann irgendwann &#039;&#039;&#039;gemeinsam mit den Menschen zu befreien von der ganzen materiellen Schlacke&#039;&#039;&#039;, die in das soratische Reich hinübergeht. Aber Nebensatz dazu: Diese Kraft reift auch nur in der Auseinandersetzung mit diesen Kräften. Also, wenn das eh von Haus aus funktioniert hätte, wenn nämlich die Widersachermächte nicht da wären, wäre die Auferstehung in dem Sinn gar nicht notwendig gewesen. Die &#039;&#039;&#039;Auferstehung war notwendig dadurch, dass der physische Leib des Menschen durch die Widersacherkräfte verdorben wurde&#039;&#039;&#039; - weil wir es letztlich zugelassen haben, aber halt nur in einem sehr, sehr traumbewussten Zustand, es zugelassen haben. Und das muss aufgehoben werden. Es kann nur aufgehoben werden dadurch, dass auch der &#039;&#039;&#039;Mensch mitarbeitet&#039;&#039;&#039; dabei. Aber er kann es nicht allein, sondern er braucht die Christuskraft - und &#039;&#039;&#039;durch die Christuskraft auch die Vaterkraft&#039;&#039;&#039;. Und wir werden aber so weit sein, wenn wir den Weg gehen, der uns ermöglicht ist, auch über diese Vollmacht zu verfügen - bis ins Fleisch hinein, im weitesten Sinn. Darf man sich aber bitte natürlich nicht so vorstellen wie jetzt das Fleisch, das wir haben. Also letztlich heißt es, bis ins Physische hineinzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=4449s Wir sollen Schöpfer eines ganzen neuen Kosmos werden 1:14:09] ===&lt;br /&gt;
Wir werden diese Fähigkeit uns erworben haben &#039;&#039;&#039;am Ende unserer ganzen kosmischen Entwicklungsreihe&#039;&#039;&#039;, die, wie ihr wisst, über sieben Stufen geht. Der letzte Zustand ist der sogenannte Vulkan Zustand. Vorher ist die sogenannte &#039;&#039;&#039;Neue Venus&#039;&#039;&#039;, da fällt die Entscheidung: &#039;&#039;&#039;Wer geht mit mit dem Christus?&#039;&#039;&#039; Wer geht mit mit den soratischen Kräften? Und wenn dann die richtige Entscheidung gefallen ist, dass man mit dem Christus mitgeht, ich meine richtig aus unserer Sicht, falsch aus der Sicht derer, die mit den soratischen Kräften mitgehen, dann wird &#039;&#039;&#039;im 7. Zustand ausreifen eben diese Kraft, dass wir bis ins Physische hinein wirken können&#039;&#039;&#039;. Wir haben sie dann am Ende. Und dann, ja dann - haben wir schon auch die letzten Male gesprochen - dann sind wir letztlich bereit, auf die Stufe, auf eine vergleichbare Stufe, aufzusteigen wie die Elohim. Und &#039;&#039;&#039;dann werden wir Schöpfer einer ganzen neuen Welt, eines ganzen neuen Kosmos&#039;&#039;&#039;. Es wirkt noch Höheres mit dabei. Aber wir sind dann die, die an der Front stehen, sozusagen, die wirklich vor Ort jetzt sagen: Das hat zu passieren, das hat zu passieren - und so weiter. Es ist jetzt sehr menschlich ausgedrückt. Ihr wisst, es geht nicht nach einem Architekturplan, sondern wo eher wie ein Künstler, der formt, gestaltet. Es ist ja auch oft so geschildert, also selbst in der Bibel: &amp;quot;Formte den Adam aus einem Erdenkloß&amp;quot;, wie es heißt, oder aus Lehm oder, in Wahrheit: &amp;quot;Ha adamah&amp;quot;, heißt es im Griechischen, das heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;die Ackererde&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Und davon kommt der Name &#039;&#039;&#039;Adam&#039;&#039;&#039;. Aus dem wird er geschaffen. Und dann sind wir so weit, auf dieser Ebene schaffend zu werden. Also eine ganze Ackererde zu schaffen, ja, und Wesen zu schaffen, ein Wesen zu schaffen aus dieser Ackererde - oder aus dieser Kraft, die geistig dahintersteht. Also, bleibt bitte nicht beim äußeren Bild hängen, das ist sehr anschaulich, aber es ist viel mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=4608s Wie können wir heute schon üben, aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; zu schaffen? 1:16:48] ===&lt;br /&gt;
Aber richtig ist es also dieses... Weil, gerade in dem &#039;&#039;&#039;Plastizieren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Ton, in dem Erdigen&#039;&#039;&#039;, in dem Gestaltenden, in diesem frei Gestalten drinnen, das &#039;&#039;&#039;ist etwas ganz Freies&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Der Ton gibt da nichts vor&#039;&#039;&#039;. Wenn ich in Marmor meißele, zum Beispiel, oder in irgendeinen anderen Stein meißele, dann muß ich eigentlich herausholen, was in dem Stein drinnen ist. Etwa der &#039;&#039;&#039;David von Michelangelo&#039;&#039;&#039;, oder was, ist eigentlich in dem Block. Den hat er gesehen in dem Block, den er halt aus dem Carraramarmorblock, den er da vor sich hatte… da sah er den drinnen. Und &#039;&#039;&#039;im Ton ist gar nichts drinnen&#039;&#039;&#039;. Da steckt kein Bild drinnen. Der ist absolut bildsam. Das ist das Interessante. Er ist absolut bildsam. Und es liegt am Menschen, in das einzuformen, was seinem schöpferischen Impuls entspricht. Daher steht auch in der Bibel nicht drinnen also: Und Jahwe Elohim meißelte den Adam aus einem Marmorblock oder einem Granitblock. Es wäre ein völliges Unding. Weil, da hätte er nur dabei sein können, etwas herauszumeißeln, was im Grunde schon ein Anderer in den Block hineingelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das ist &#039;&#039;&#039;etwas ganz, ganz Tolles&#039;&#039;&#039; eigentlich, &#039;&#039;&#039;dieses freie Gestalten mit dem Tonmaterial, mit diesem erdigen Material. Das ist das Künstlerische schlechthin&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Ich stehe vor einem Batzen und hab sonst gar nix.&amp;quot; Der Batzen sagt mir nichts. Ich meine, der Marmorblock, der, der es sehen kann, sieht, was da drinnen ist an Möglichkeiten. Man kann nicht nur den David daraus schaffen. Man könnte andere Figuren auch schaffen, aber in einer ganz bestimmten Weise nur. Und eine dieser möglichen Gestalten muss der Künstler drinnen sehen und herausholen. Aber der Künstler, der im Ton schafft, sieht in dem Ton gar nichts drinnen. Weil, da ist nichts drinnen, was ihn leiten würde. Er lässt ihn völlig frei. Und er muss den ganzen Impuls hineinlegen. Und aus dem wird dann was - oder wird nichts, mehr oder weniger. Da ist das ganz freie Gestalten drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist dann ein Schaffen aus dem Nichts heraus&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wenn ich den Block meißele, schaffe ich nicht vollkommen aus dem Nichts heraus. Da habe ich eine Stütze drinnen in dem Block, der drinnen ist. Da liegt etwas drin, was &#039;&#039;&#039;die Götter&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also die diese Erdenwelt gestaltet haben und eben auch diesen Kalkstein, diesen &#039;&#039;&#039;Marmor geschaffen&#039;&#039;&#039; haben, die haben &#039;&#039;&#039;etwas hineingelegt&#039;&#039;&#039; - und den Menschen jetzt die Freiheit gegeben, daraus bestimmte Figuren herauszuholen, &#039;&#039;&#039;bestimmte Dinge herauszuholen, aber andere wieder nicht&#039;&#039;&#039;. Es sind trotzdem unzählige möglich, wie gesagt. Nicht nur der David wäre möglich herauszuholen. Aber es ist eine Vorgabe drinnen. Es ist eine Hilfe da, eine Unterstützung da. &#039;&#039;&#039;Der aus dem Ton es formt, hat keine Unterstützung&#039;&#039;&#039;. Gar keine. &#039;&#039;&#039;Er schafft völlig aus dem Nichts heraus&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Völlig aus dem Nichts heraus. Kann er. Kann er, wenn er will. Er kann natürlich auch jetzt ein Modell hinstellen und sagen: &amp;quot;Warte, ich forme es genau nach. Ich mache jetzt eine Statue, die schaut jetzt so aus wie der, der da sitzt vor mir.&amp;quot; Kann ich natürlich auch machen. Dann habe ich einen teils freien Impuls, teils nicht freien Impuls. Aber ich kann ihm auch eine ganz, ganz neue, ganz individuelle Gestalt geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird die Zukunft ausschauen, auch in der Kunst. &#039;&#039;&#039;Es werden Gestalten sein, die ganz einzigartig sind, die nichts gleichen, was man sonst in der Sinnenwelt sehen kann&#039;&#039;&#039;. Die einfach eine neue Gestaltung hineingeben. Die nicht mehr etwas Äußeres abbilden. Die bildende Kunst ist durchgegangen durch eine lange, lange Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, &amp;quot;lange Phase&amp;quot;, so lang ist sie eigentlich gar nicht. So richtig begonnen hat es… Ja, Anfänge bei den alten Ägyptern, so a bisserl. Ja, was sehr Eigenartiges schon etwas früher… aber da sieht man, dass… Also, es gibt zum Beispiel so &#039;&#039;&#039;Statuen von einem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Löwen-Menschen&#039;&#039;&#039; - das geht noch in die Steinzeit irgendwo zurück: Große Gestalt, so ein Mensch ist sicher nicht äußerlich irgendwo herumgelaufen, also, so ein Mensch mit Löwenkopf und unten Menschengestalt. Aber es ist doch auch die Menschengestalt irgendwo drinnen, jedenfalls deutlich. Aber da war es noch etwas, was die &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;hellsichtig erlebt&#039;&#039;&#039; haben. Aber natürlich war es auch nicht das Bild, das sie selber sich erschaffen haben, sondern sie haben halt aufgenommen, was sie geistig wahrgenommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir, in der Zukunft, werden ganz neue Bilder erleben und &#039;&#039;&#039;schaffen im geistigen Erleben&#039;&#039;&#039;. Wir schaffen damit, ja, sogar geistige Wesen, Elementarwesen zumindest, mit diesem Bild. Und die formen wir dann ein dem Ton zum Beispiel - oder was immer es dann sein mag. Aber &#039;&#039;&#039;ein Material, das mir nichts vorgibt&#039;&#039;&#039;, das mich frei lässt und wo ich nichts Äußeres nachmache. Und das im Tun! Das Kunstwerk selber wird irgendwann mit der physischen Erde verschwinden. Aber &#039;&#039;&#039;das Wesentliche ist der Impuls, es getan zu haben&#039;&#039;&#039;. Der geht weiter. Und das ist etwas, &#039;&#039;&#039;was völlig aus dem Nichts ist&#039;&#039;&#039;. Sein kann. Wenn ich mich nicht an irgendetwas Äußeres halte. Also etwas, was ich schon gesehen habe in der Welt oder wo mir ein Anderer erzählte: &amp;quot;Du, ich habe da ein Erlebnis gehabt, das ist so oder so.&amp;quot; Ja, dann ist es halt dem sein Erlebnis. Kann ja sein, dass zwei zusammenarbeiten. Einer hat dieses Erlebnis und der Andere versucht, es zu gestalten. Kann durchaus sein. Es ist oft so. Ich meine, in der Malerei ist es auch so oft. Künstler brauchen überhaupt oft ihre Muse, die sie küsst - wenn es männliche Künstler sind. Wie es bei den weiblichen ist, weiß ich nicht, wie man das dann nennt. Also, es ist halt sicher wechselseitig, aber oft ist es dieses Gemeinsame auch. Aber es &#039;&#039;&#039;wird kommen, dass es Einer alleine kann&#039;&#039;&#039;, der den Impuls hereinbringt. Das heißt nicht, dass er sich von allen isoliert, aber dass er selber die Impulse hereinholt. Das ist was ganz Wichtiges. Also, dann haben wir die Chance, zu dem aufzusteigen. &#039;&#039;&#039;Dann bekommen wir Vollmacht&#039;&#039;&#039;- mit der Zeit - &#039;&#039;&#039;über alles Fleisch&#039;&#039;&#039;. Das ist sozusagen die Vorübung. In der Kunst üben wir das. Das ist schon der erste Schritt dorthin, das zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=5090s Bild und Gegenbild: Mit dem Heiligen Geist zu einer Menschheit in Harmonie oder mit den Widersachern zur Hure Babylon 1:24:50] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber es kann auch halt das Fleisch&#039;&#039;&#039; als solches sich selbstständig machen und &#039;&#039;&#039;uns formen&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise, auf seine Spuren bringen: Und dahinter eben die luziferischen, die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen, die asurischen - und ganz dahinter die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die sind drinnen. Also, der Missbrauch des Fleisches, wenn man so will, die Unzucht mit dem Fleisch. Da ist das Äußere gar nicht so, was man aus Unzucht sich äußerlich vorstellt - ist nicht so ganz das Wesentliche dabei, obwohl es natürlich einen Grund hat, warum das so in Beziehung gesetzt wird. Weil, überall dort, wo es mit der Sexualität was zu tun hat, ist ja das auch der Weg, wo wirklich etwas Geistiges - nämlich ein Mensch - hereinkommt in die Erdenwelt. Und tatsächlich sind diese &#039;&#039;&#039;Kräfte, die mit der Sexualität zusammenhängen&#039;&#039;&#039; - eben auch zusammenhängen - sind für diese Gestaltung wichtig. Wir werden das haben, wenn wir diese Kräfte &#039;&#039;&#039;in völliger Reinheit&#039;&#039;&#039; handhaben können. Dann werden wir nämlich auch - davon spricht ja Rudolf Steiner - wir werden also &#039;&#039;&#039;Unseresgleichen durch den Kehlkopf, durch die Sprache hervorbringen&#039;&#039;&#039;. Naja, jetzt darf man sich natürlich nicht vorstellen, so ein Kehlkopf, wie wir da jetzt haben, und da hüpft jetzt der Embryo - weiss ich nicht - oder irgendwer heraus oder was auch immer. Das ist natürlich völlig missverstanden. Aber die Kräfte, die da drinnen liegen - die darin liegen, dass der Mensch die Sprache sich zu eigen gemacht hat, dass er den &#039;&#039;&#039;Funken des Heiligen Geistes aufgenommen&#039;&#039;&#039; hat und in einer Zunge sprechen kann, die &#039;&#039;&#039;alle Völker verstehen&#039;&#039;&#039;, wie es so schön heißt. Das ist nämlich das Geistselbst, das dadrinnen liegt. Weil, dann werden wir als allererstes - noch während wir verkörpert sind auf der Erde - die Fähigkeit bekommen, unsere ganz individuelle Sprache zu entwickeln, die aber auch jeder andere Mensch, der halt auf einem vergleichbaren Geistselbst-Niveau steht, verstehen kann. Weil er sie nachgestalten wird und &#039;&#039;&#039;im Nachgestalten versteht, was der meint&#039;&#039;&#039;. Dann wird es keine Wörterbücher mehr geben. Es wird überhaupt keine Bücher mehr geben, dann. Das wird was viel zu Läppisches sein für die Menschen. Sondern es wird in ihrem Geistselbst drinnen leben - und sie werden nicht aufschreiben müssen das, was sie geistig sowieso schauen. Dort geht&#039;s hin. Aber die Verkehrung dieser ganzen Kräfte wäre also das dann, was symbolisiert wird durch die Große Babylon. &#039;&#039;&#039;Die Große Babylon&#039;&#039;&#039; ist geradezu &#039;&#039;&#039;das Gegenbild dieses großen Geistselbstes&#039;&#039;&#039;, dieses gemeinsamen Geistselbst der ganzen Menschheit, von dem ich gesprochen habe, das sich zusammensetzt aus den Geistselbsten aller Menschen. Aber im Grunde ist jedes so groß, nur jedes hat seine individuelle Nuance - und gemeinsam ist es das menschheitliche Geistselbst. Und da ist kein Widerspruch dann drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir sollen einen &#039;&#039;&#039;nicht unbeträchtlichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Teil davon&#039;&#039;&#039; spätestens in der nächsten Kulturepoche schon &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;in der sogenannten slawischen Kulturepoche&#039;&#039;&#039;, von der Rudolf Steiner spricht. Darum ja wirklich diese Tragödie, die sich jetzt abspielt, wo Völkerschaften, die eigentlich ein gemeinsames Volk sind, die diese Zukunft vorbereiten sollen, wo die &#039;&#039;&#039;jetzt im Krieg miteinander&#039;&#039;&#039; stehen - und in Wahrheit das ganze Volk darunter leidet, alle leiden darunter. Es leiden die Russen genauso darunter wie die Ukrainer - und das ganze Umfeld leidet mit, irgendwo. &#039;&#039;&#039;Es ist eine riesige Tragödie, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Nachsatz: Das habe ich schon in einem früheren Vortrag, ich glaube Nummer 99, oder wo war&#039;s, angesprochen. Die große Tragik besteht darin, dass Europa seine Aufgabe versäumt hat, da in Verbindung zu kommen. &#039;&#039;&#039;Europa hat einen Ich-Impuls hereinbekommen, aber es macht zu wenig damit&#039;&#039;&#039;. Es macht zu wenig mit diesem Individualitätsimpuls. Diese Kraft müssten wir weiterreichen an die Völkerschaften, die prädestiniert sind, dieses Geistselbst ganz energisch zu entwickeln, als Vorreiter, als Vorreiter, damit es dann eine ganze Kulturepoche werden kann, die weltweit da ist. Die weltweit da ist. Und so wie &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; immer mehr eine &#039;&#039;&#039;Epoche&#039;&#039;&#039; sein soll, wo das Ich, der &#039;&#039;&#039;Ich-Impuls…&#039;&#039;&#039; Also einmal das aus dem Ich heraus anfangen und sich &#039;&#039;&#039;des eigenen wirklichen Ichs bewusst werden&#039;&#039;&#039;. Das ist der große Schritt, den wir machen müssen. Dass wir jetzt mal sehen, das Ich ist nicht nur: Ich bin ich. Ich bin der Größte, der Stärkste, der Beste und überhaupt. Es interessiert mich nur, was mich angeht. Sondern wo wir diese &#039;&#039;&#039;Verantwortung lernen für die gesamte Menschheit&#039;&#039;&#039;, für die gesamte Weltentwicklung - oder sagen wir es mal enger - Erdentwicklung. Wo wir das lernen und ganz bewusst es lernen - und bewusst eben auch lernen, dass wir die Kraft dazu haben. Jeder Einzelne hat im Prinzip die Kraft drinnen, aber sie schläft halt noch ziemlich stark. &#039;&#039;&#039;Und der erste Schritt ist aufwachen dafür&#039;&#039;&#039;. Aufwachen. Weil, sonst geht es dorthin, dass eben nicht der Funke gezündet wird für das Geistselbst, so dass es unser Eigenes wird, sondern dann wird es halt die &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Hure Babylon&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - und das liest sich dann in der Apokalypse einmal so, &#039;&#039;&#039;17. Kapitel der Apokalypse&#039;&#039;&#039;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten&amp;quot;... Das sind die &#039;&#039;&#039;sieben Zornesschalen&#039;&#039;&#039;, die ausgegossen wurden, von denen, wenn ihr euch erinnert, Rudolf Steiner sehr deutlich sagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Diese Schalen sind Ausdruck der göttlichen Liebe.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Gott gießt eigentlich seine Liebe aus, aber unter dieser Liebe verbrennt halt alles, im Grunde, was sich selbst zerstören will und den Weg gehen will zu den soratischen Wesenheiten. Das ist &#039;&#039;&#039;eigentlich die große Hilfe&#039;&#039;&#039;, um diese Kräfte, die uns hinunterziehen wollen, los zu werden. Also, man müsste es jetzt aus der anderen Perspektive sehen: als die großen Liebesschalen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also: &amp;quot;Da kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, und sprach zu mir: Komm, ich will dir das Urteil über die große Hure zeigen, die auf vielen Wasserströmen sitzt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wasserströme&#039;&#039;&#039; sind ein Bild &#039;&#039;&#039;für das ganze Astralische&#039;&#039;&#039;, was da strömt, für das Seelische, das strömt über die Erde, im Grunde die ganze irdische Seelenwelt, groß genommen, mit all den negativen Kräften, die drinnen sitzen. Weil, die haben zurzeit noch ziemlich die Überhand. &#039;&#039;&#039;Die Astralsphäre der Erde ist im Moment ziemlich mies&#039;&#039;&#039;. Und sie wird noch mieser werden. Sie wird erst dann besser, wenn aus den einzelnen &#039;&#039;&#039;Menschen-Ichen&#039;&#039;&#039; genügend Impulse kommen, &#039;&#039;&#039;um sie zu durchlichten&#039;&#039;&#039;, zu durchlichten, nämlich dadurch, indem sie all das Dunkle, das dadrinnen ist, das durch unsere Schuld entstanden ist, ins Nichts auflösen. &#039;&#039;&#039;Völlig ins Nichts auflösen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht bloß eine Läuterung im üblichen Sinne: &amp;quot;Ich säubere mich von irgendwelchen Fehlern.&amp;quot; Und wenn wir uns säubern: Irgendwo lagern wir den Schmutz ab, nicht wahr. Wenn man sich brav duscht und säubert, irgendwo geht&#039;s ins Abwasser hinein und irgendwo draußen ist die Kloake, irgendwo findet sie sich. Wir werden eine Möglichkeit finden müssen, sowohl äußerlich im Übrigen, also da ist es auch schon dran, dass wir schauen müssen, dass die Natur nicht verseucht wird durch unseren Dreck, auf gut Deutsch - aber seelisch ist es genauso. Wir sollen ihn &#039;&#039;&#039;nicht ablagern&#039;&#039;&#039; irgendwo, &#039;&#039;&#039;sondern wir sollen ihn so erneuern, dass er kein Schmutz mehr ist, sondern wertvollstes Seelisches&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=5666s Der Mensch in seinem Streben - Irren - Streben kann lernen auf des Schwertes Klinge zu balancieren 1:34:26] ===&lt;br /&gt;
Und, meine Lieben, ich habe es schon angedeutet in den letzten Vorträgen, aber ich sage es noch einmal ganz deutlich: &#039;&#039;&#039;Das höchste Gut im Astralischen&#039;&#039;&#039;, in der Seelenwelt überhaupt, &#039;&#039;&#039;das wir schaffen können,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird entstehen aus all den Verfehlungen der Vergangenheit, die wir auflösen ins Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinein und daraus in neuer, reinster Form erstehen lassen&#039;&#039;&#039;. Hätten wir keine Fehler in der Vergangenheit gemacht, könnten wir das gar nicht. Das ist das große Geheimnis bei der Faust-Geschichte auch: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Es irrt der Mensch, solang er strebt.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und er irrt also wirklich bis zum Schluss, bis dieses Paar Philemon und Baucis umkommt wegen ihm. Und dann sagt er: &amp;quot;Das habe ich nicht gewollt&amp;quot;. Ja, aber du hast es in die Wege geleitet. &#039;&#039;&#039;Aber trotzdem, er strebt immer weiter,&#039;&#039;&#039; immer weiter. Und das liegt &#039;&#039;&#039;in unserem Ich&#039;&#039;&#039; drinnen. Und wenn wir das tun, dann werden wir dazu beitragen, dass all das Negative aus der Vergangenheit nicht nur aufgelöst wird, sondern dass daraus etwas viel, viel Höheres entsteht. Ein höheres Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein höheres Geistselbst der Menschheit&#039;&#039;&#039;, als es sonst entstehen hätte können. Das hätten auch die höheren Mächte nicht machen können, weil, es ist ein &#039;&#039;&#039;Geistselbst, das aus einem freien Ich heraus geboren&#039;&#039;&#039; ist. Und nicht einfach von oben nach unten strömt über die Kette der Hierarchien und es aus der Schöpfungsquelle an der Spitze strömt, sondern diese Spitze liegt in jedem Ich jetzt drinnen. &#039;&#039;&#039;Das ist das Neue&#039;&#039;&#039;. Und darum ist es aber auch so wahnsinnig schwer zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ICH und nICHt, LICHt, ICH, nICHt, GedICHt - das sind wunderbare Worte, wo überall das Ich drinnen ist in Wahrheit. Das Wort nICHt - oder &#039;&#039;&#039;nICHts&#039;&#039;&#039;, da ist noch das S drinnen. &#039;&#039;&#039;Das S kann was sehr Ahrimanisches sein&#039;&#039;&#039;, wo der Geist in die Materie schießt, sagt Steiner irgendwo. Ja, wenn es der Ahriman dann packt, dann verhärtet es sich drinnen und wird in unserem Sinne geistlos dann. Es wird hochintelligent, vielleicht, aber geistlos. Aber es kann auch anders werden. Aber, &#039;&#039;&#039;wir gehen ununterbrochen durch dieses Nichts durch&#039;&#039;&#039;. Und da drinnen ist immer das Ich und das holt aus dem Nichts das Lichts, das Licht, heraus. Licht, Nicht, Gedicht. Wunderbar, wie das &#039;&#039;&#039;Josef Weinheber&#039;&#039;&#039; gedichtet hat. Es gibt ein wunderbares &#039;&#039;&#039;Gedicht&#039;&#039;&#039;. Das heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;LICHT - NICHT - GEDICHT&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Ich habe es jetzt nicht bei der Hand, ich kann das nicht fehlerfrei auswendig, also sage ich es euch jetzt lieber nicht, aber da liegt das drinnen &#039;&#039;(siehe auch Themenbezogene Leseanregungen).&#039;&#039; Da liegt, aus dem Sprachgenius heraus, ein Empfinden von diesem wirklich unglückseligen Weinheber, der sich selber umgebracht hat am Ende des Zweiten Weltkrieges, weil er aus seiner &#039;&#039;&#039;Begeisterung für die deutsche Sprache&#039;&#039;&#039; sich halt &#039;&#039;&#039;für Propagandazwecke der Nazis&#039;&#039;&#039; irgendwie einspannen hat lassen oder &#039;&#039;&#039;missbrauchen hat lassen&#039;&#039;&#039;. Und das hat er irgendwo nicht ertragen, dass sein großes Ideal, &#039;&#039;&#039;dieser deutsche Geist&#039;&#039;&#039;, der in der deutschen Sprache lebt, im absolut positiven Sinne… Ich meine, er hat nie irgendwas  geschrieben, in Wahrheit, was mit den Nazi-Ideen wirklich im Einklang war. &#039;&#039;&#039;Er hat nur die deutsche Sprache und den deutschen Geist und die [[ICH|Ich]]-Kraft, die sich drinnen offenbart, gerade in Mitteleuropa&#039;&#039;&#039; besonders stark, &#039;&#039;&#039;das hat er zutiefst verehrt&#039;&#039;&#039;, den Impuls kannte er, und er hat großartige klassische Gedichte geschrieben. Wir kennen ihn in &#039;&#039;&#039;Österreich&#039;&#039;&#039; hauptsächlich, weil er auch &#039;&#039;&#039;Mundart-Gedichte&#039;&#039;&#039; im Wienerischen geschrieben hat, wienerische Mundart-Gedichte. Und die sind genial, die treffen es auf den Punkt. Aber er hat ganz &#039;&#039;&#039;große klassische Gedichte&#039;&#039;&#039;, halt im Stile Goethes, Schillers oder so, aber wieder &#039;&#039;&#039;mit einer eigenen Nuance&#039;&#039;&#039;, gedichtet - und in dem hat er gelebt. Aber das ist halt missbraucht worden und das hat ihn schwer getroffen. Das hat ihn schwer getroffen. Er ist dadurch wirklich zum Alkoholiker geworden, also er hat dem Namen &amp;quot;Wein-heber&amp;quot; dann auch in der Praxis Genüge getan. Und er hat sich erschossen dann, als der Krieg zu Ende war und die Russen einmarschiert sind, hat er sich erschossen, einfach. &#039;&#039;&#039;Tragisches Schicksal.&#039;&#039;&#039; Ein hochbegabter Mensch, durch den sehr, sehr viel Geistiges hereingekommen ist. Es sind wirklich tolle Gedichte. Und da sieht man schon: Ja, was war das jetzt für ein Mensch? Soll ich jetzt sagen: &amp;quot;Ah, Nazi-Sympathisant.&amp;quot; Ja, er hat sich vereinnahmen lassen. Er hat &#039;&#039;&#039;große Fehler&#039;&#039;&#039; damit gemacht, keine Frage. Keine Frage. &#039;&#039;&#039;Aber er hat auf der anderen Seite großartiges Geistiges hereingeholt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist so schwer oft, die Grenze zu ziehen. &#039;&#039;&#039;Es gibt das Gute, es gibt das Böse, aber es gibt keinen Menschen, der nur gut oder der nur böse ist&#039;&#039;&#039;. Wir haben es - und das sollte uns auch in unserer Zeit  sehr bewusst werden. Es gibt immer &#039;&#039;&#039;das ständige Ringen&#039;&#039;&#039; darum: Wo zieht es mich hin, auf welche Seite gehe ich? Und in Wahrheit ist es eben so, dass wir &#039;&#039;&#039;wirklich zwischen den ahrimanisch-asurisch-soratischen Kräften und den luziferischen&#039;&#039;&#039; stehen. Da werden wir immer hin und her gezogen und eine messerscharfe Klinge steht in der Mitte - und da balancieren wir mit unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist diese scharfe Klinge&#039;&#039;&#039;, die da drinnen steht, aber auf der müssen wir balancieren. Wir spazieren eigentlich dauernd auf dieser scharfen Schneide selber herum. &#039;&#039;&#039;Das ist das Schwert des Ich&#039;&#039;&#039;. Das ist das &#039;&#039;&#039;Schwert&#039;&#039;&#039; aber auch, &#039;&#039;&#039;mit dem wir die&#039;&#039;&#039; ganzen &#039;&#039;&#039;Widersacher besiegen können, wenn wir lernen auf dem Schwert zu balancieren, zu tanzen&#039;&#039;&#039;. Tänzer werden auf dieser scharfen Klinge. Die ist sozusagen, ja… die hat keine Ausdehnung an ihrer Spitze. Die ist praktisch null - und &#039;&#039;&#039;dort balancieren wir ununterbrochen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das ist das Gegengewicht zu dem, was uns drohen wird, &#039;&#039;&#039;wenn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hure Babylon die Überhand&#039;&#039;&#039; gewinnt, das heißt, die Seelensphäre der Erde ganz sich in den Dienst der Widersacher stellt, der luziferischen, der ahrimanischen, der asurischen, aber letztlich ganz besonders der soratischen Mächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=6123s Der Anfang des 17. Kapitels der Apokalypse 1:42:03] ===&lt;br /&gt;
Also, lesen wir da dieses 17. Kapitel, &#039;&#039;&#039;den Anfang des 17. Kapitels&#039;&#039;&#039; noch. Aber ich fange durchaus noch einmal vom Anfang an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, und sprach zu mir: Komm! Ich will dir das Urteil über die große Hure zeigen, die auf vielen Wasserströmen sitzt, mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben und von deren unreinem Wein die Bewohner der Erde trunken sind. Und er führte mich auf dem geistigen Plane in eine Wüste. Da sah ich auf einem scharlachroten Tiere ein Weib sitzen. Das Tier war über und über bedeckt mit Namen der Geist-Verwünschung und hatte sieben Köpfe und zehn Hörner.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind wir. &#039;&#039;&#039;Das sind wir, wenn wir  unser Astralisches halt beeinflussen lassen durch diese Kräfte&#039;&#039;&#039;. Jeder Einzelne von uns ist dann so ein Tierchen. Und gemeinsam sind wir ein großer Menschheitsdrache dann, mit dem wir so erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Weib war mit purpurroten und scharlachroten Gewändern bekleidet, dazu mit Gold und Edelsteinen und Perlen glänzend geschmückt. Sie hielt in der Hand einen goldenen Kelch voll von Greuelgestalten und unreinen Wesen, die ihrer Unzucht entstammten. Und auf ihrer Stirne stand ein Name geschrieben, ein Mysterium: Das große Babylon, die Mutter aller Hurerei und aller Greueltaten auf Erden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bis daher einmal&#039;&#039;&#039;. Das Kapitel geht noch ganz schön weiter. Da ist noch Einiges drinnen. Aber das werden wir heute nicht packen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=6241s Die Spitze des Läuterungsberges liegt schon im irdischen Paradies… 1:44:01] ===&lt;br /&gt;
Ich möchte nämlich ganz gern noch auf den &#039;&#039;&#039;Dante&#039;&#039;&#039; zurückkommen und euch diesen Text zu Gemüte führen, wie er jetzt schildert, wie diese Kräfte, die da dahinterstecken, nämlich letztlich die &#039;&#039;&#039;soratischen Kräfte aus dem Untergrund&#039;&#039;&#039;, wie die eben hinaufreichen - bis &#039;&#039;&#039;auf die Spitze des Läuterungsberges, bis in die höchste Erdensphäre&#039;&#039;&#039;, die da ganz oben ist, den Bereich, wo &#039;&#039;&#039;das irdische Paradies&#039;&#039;&#039; nach wie vor ist. Nur, wir sind halt rausgeflogen dort. Und wir können uns jetzt also läutern. &#039;&#039;&#039;Wir können uns auf verschiedene Weise läutern&#039;&#039;&#039;. Wir können uns halt auf alte Weise läutern, so wie wir es jedes Mal tun, wenn wir nach dem Tod durchgehen durchs &#039;&#039;&#039;Kamaloka&#039;&#039;&#039;. Was machen wir dann? Wir legen unsere Karmapackerln, die wir hier auf Erden noch nicht bewältigt haben, wir legen sie ab in der Erdensphäre. Das ist der Grund, warum die &#039;&#039;&#039;Erdensphäre&#039;&#039;&#039; mittlerweile ziemlich tiefschwarz geworden ist. Mit gelbroten Sprenkeln drinnen, von mir aus, aber… also was luziferisch noch drinnen ist, aber es ist eigentlich eine &#039;&#039;&#039;düster schwarze Sphäre mittlerweile&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;die Seelenwelt ist noch wesentlich verschmutzter als unsere äußere Atmosphäre&#039;&#039;&#039;, unsere äußere Welt. Das ist noch eine Kleinigkeit davon. Aber dass es so auch im Äußeren a bisserl ist, in der Atmosphäre, ist eine Folge dessen, dass es im Seelischen so ist. Im Seelischen der Menschheit. Also wir haben eine extreme &#039;&#039;&#039;Umweltverschmutzung in der Seelenwelt&#039;&#039;&#039;, die ist wirklich &#039;&#039;&#039;katastrophal&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir diese Seelenwelt nicht zumindest bis zu einem gewissen Grad reinigen können dadurch, dass wir aus dem Ich heraus wirklich etwas von dem nicht auf irgendeine Deponie schmeißen, sondern es auflösen und durch unser Ich durchgehen, das heißt, uns mit unserem Ich ganz verbinden mit dem. &#039;&#039;&#039;Wir machen diesen Fehler ganz bewusst zu unserem Eigenen&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen ihn an. Wir lassen ihn nicht mehr liegen im Astralischen und sagen: &amp;quot;Ja, das ist halt passiert, und es liegt jetzt in meinem Seelischen und damit aber auch in der Seelensphäre der Erde liegt es halt jetzt herum, aber was soll ich denn tun?&amp;quot; Ich kann eines tun: &#039;&#039;&#039;Ich kann es in meinem Ich aufnehmen und wenn ich es in mein Ich aufnehme, wird es zum Nichts&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Licht - Nicht - Gedicht&amp;quot;. Nur, das Licht ist verdunkelt worden. Jetzt müssen wir es ins Nichts führen. Und aus dem Nichts kommt es als Gedicht, als etwas, &#039;&#039;&#039;was wir &amp;quot;gedicht&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;gedacht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;ein höheres Denken&#039;&#039;&#039;. Nicht unser kleines Verstandesdenken. Ein &#039;&#039;&#039;wirklich geistiges Denken&#039;&#039;&#039;. Das liegt drinnen. In einem &#039;&#039;&#039;Gedicht&#039;&#039;&#039; liegt es drinnen. Da liegt auch die Verdichtung drinnen. Aber jetzt die &#039;&#039;&#039;Verdichtung nicht in ein Physisches, sondern die Verdichtung in ein Geistiges&#039;&#039;&#039;. Um das geht es also. Und das heißt, wenn wir auf diesem Weg zum Läuterungsberg, auf den Läuterungsberg hinauf oder sprich in die geistige Kamalokasphäre… Also, die &#039;&#039;&#039;Kamalokasphäre ist eigentlich astralische Sphäre&#039;&#039;&#039;, geistig im weitesten Sinne, so alles was übersinnlich oder überphysisch ist, kann man als geistig im weitesten Sinne bezeichnen. Aber es ist eigentlich also Seelenwelt, um die es da geht, &#039;&#039;&#039;unterste Seelenwelt&#039;&#039;&#039; sogar, das &#039;&#039;&#039;ist die Kamalokasphäre&#039;&#039;&#039;. Unterste Seelenwelt, das ist &#039;&#039;&#039;identisch mit der Erdensphäre im weitesten Sinne&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;Erden-Mondensphäre&#039;&#039;&#039;. Diese große, die ist es eigentlich. Das ist die unterste Seelenwelt, na toll. &#039;&#039;&#039;Da leben wir drin die ganze Zeit und kommen immer wieder zu einer neuen Inkarnation&#039;&#039;&#039; da herunter, eben um diese Welt, ja, wenn man es nüchtern sieht, zu einem großen Teil zu verschlechtern - aber letztlich wieder aufzulösen. Und das ist schon auch im Gange. Aber es muss ganz schön mehr werden. Aber eben, solange man nur sich geläutert hat auf dem alten Sinn - also ich habe irgendwelche Fehler ausgeschieden aus meinem Wesen - solange ist es in der Seelenatmosphäre der Erde eben da und kann schädlich wirken und wirkt auch schädlich. Also, die &#039;&#039;&#039;Läuterung muss bedeuten&#039;&#039;&#039;: Wenn ich es nicht geschafft habe, das wirklich nicht nur abzulegen, sondern es wirklich aufgelöst habe, wenn ich das nicht gemacht habe, dann erreichen mich diese Kräfte noch dort, wo ich eigentlich nur hineinkomme nach vollständiger Läuterung. &#039;&#039;&#039;Man darf in das irdische Paradies, wenn man alles abgelegt hat, aber eben nicht verwandelt hat&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, noch. Weil, wir müssen durchgehen. Wir müssen aus dem Kamaloka, wenn wir dann durchgehen durch die geistige Welt, durch &#039;&#039;&#039;bis zu der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Weltenmitternachtsstunde&#039;&#039;&#039; und dann wieder zu einer Inkarnation durchgehn, müssen wir letztlich über die Spitze des Läuterungsberges weitergehen. Aber wenn wir… In der Zukunft wird es immer gefährlicher sein, wenn wir nicht wirklich unsere Verfehlungen, unser Karma, aufgelöst haben, dann wird es &#039;&#039;&#039;irgendwann&#039;&#039;&#039; einmal so weit sein, dass &#039;&#039;&#039;uns die Widersacher dort gerade im irdischen Paradies noch erjagen&#039;&#039;&#039;, schnappen und hinunterziehen in ihre Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist das große Problem&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Zweite ist also: Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die geistig strebend sind&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;aber zu wenig Kraft noch entwickelt haben&#039;&#039;&#039;, um dieses eigene Geistselbst zu entwickeln - und eben nicht ein Geistselbst zu entwickeln, das im Bunde steht, im Untergrund, mit den Widersacherkräften. Die Menschen, die aber trotzdem geistig strebend sind und das aber nicht so bewältigen, die sind &#039;&#039;&#039;am allergefährdetsten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das sind wir alle&#039;&#039;&#039;. Oder das sind wir fast alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=6669s Die ganz hohen Eingeweihten gehen große Gefahren mit ihrer Wiederverköperung ein 1:51:09] ===&lt;br /&gt;
Es gibt &#039;&#039;&#039;ganz wenige hohe Eingeweihte&#039;&#039;&#039;, die schon ein so voll entwickeltes Geistselbst haben, dass ihnen eigentlich nichts mehr passieren kann. Aber, aber der Punkt ist, es gibt große Eingeweihte, die müssten sich für ihre eigene Entwicklung nicht mehr verkörpern auf Erden. Das ist dann der Fall, wenn sie zumindest schon also &#039;&#039;&#039;größere Teile des Geistselbstes&#039;&#039;&#039; entwickelt haben. Das heißt… Und zwar wirklich ein Geistselbst, das entstanden ist &#039;&#039;&#039;aus eigener Schöpfung&#039;&#039;&#039;. Also, das ist bei allen rosenkreuzerischen, wirklich &#039;&#039;&#039;rosenkreuzerischen Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, ist das der Fall, zum Beispiel. Also namentlich aber auch so Menschen, die dieses Ziel erreicht haben: &#039;&#039;&#039;Zarathustra&#039;&#039;&#039; zum Beispiel, der durchgeht, der dann &#039;&#039;&#039;Meister Jesus geworden&#039;&#039;&#039; ist und als Meister Jesus durchgeht. Weil er bereits zur Zeitenwende so weit war, dass der Christus sich in seinen Leibeshüllen verkörpern konnte und dieser Meister Jesus müsste sich für seine Entwicklung nicht mehr inkarnieren auf Erden, überhaupt nicht. Und er tut es. &#039;&#039;&#039;Er tut es so, dass es eigentlich nur ganz, ganz kurze Zeiten sind, wo er nicht inkarniert ist auf Erden&#039;&#039;&#039;. Aber jedes Mal begibt er sich damit in die Gefahr, dass er einen Fehler begehen könnte, der wieder Karma anhäuft, der wieder Karma erzeugt. Und damit wieder etwas erzeugt, was erst wieder aufgelöst werden muss. Und gerade wenn ein großer Eingeweihter so einen Fehler macht, wo was passiert, das ist sehr nachhaltig und sehr schwer aufzulösen. &#039;&#039;&#039;Je höher die geistige Kraft ist, die fehlgeleitet wird&#039;&#039;&#039; oder sich fehlleiten lässt, &#039;&#039;&#039;desto schwieriger ist es aufzulösen&#039;&#039;&#039;. Und in diese Gefahr begibt sich so ein Eingeweihter wie ein Meister Jesus jedes Mal, wenn er wieder auf Erden herunterkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist nicht der Christus selbst&#039;&#039;&#039;, obwohl natürlich der Christus mit seinem Ich verbunden ist - wie mit uns allen Menschen. Aber es ist nicht ein verkörperter Christus, es &#039;&#039;&#039;ist der wiederverkörperte Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der nathanische Jesus, wenn man so will, na Blödsinn, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039;, nicht der nathanische, der salomonische Jesus. Der ist es. Also der, zu &#039;&#039;&#039;dem die Weisen aus dem Morgenland gekommen sind&#039;&#039;&#039;. Um den geht es. Das war also &#039;&#039;&#039;der wiedergeborene Zarathustra&#039;&#039;&#039;, weil die Weisen aus dem Morgenland ja in den Sternen sozusagen gelesen haben, dass er wiedergeboren wird, ihr Meister, ihr großer Meister, der ihr Meister schon in früheren Inkarnationen war, in mehreren früheren Inkarnationen sogar - und den suchen sie. Und spüren irgendwie, dass mit dem was Großes jetzt passiert. Eben, &#039;&#039;&#039;dass er eine Inkarnation aufbaut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;durch die sich dann der Christus verkörpern kann auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist das Großartige. Also, der ist mit seinem Ich sehr weit gekommen und mit seinem Geistselbst sehr weit gekommen. Eben vor allem durch diese &#039;&#039;&#039;Opfertat&#039;&#039;&#039;, die er vollbracht hat, indem er seine Leibeshüllen dem Christus zur Verfügung gestellt hat. Und wo die Taube schwebt drüber und so weiter. Es sind alles sprechende Bilder. Ja, also, es erreicht die Menschen, die geistig strebend sind. &#039;&#039;&#039;Die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Höchsten sind am meisten gefährdet.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höchsten sind am meisten gefährdet. Also, man braucht nicht denken, je höher man steigt, desto weniger Sorgen muss ich mir machen. Na, Sorgen muss man sich eigentlich eh nicht machen, aber &#039;&#039;&#039;man muss halt seinem Weg treu bleiben&#039;&#039;&#039;. Wenn nicht, wenn man nachlässig wird, dann ist der Absturz ziemlich groß, kann sehr groß sein. Und sich wieder hinaufzurappeln, wird schwieriger. Wird schwieriger. Aber trotzdem, es ist Ausdruck der großen Kraft, die man bereits entwickelt hat. Und - &#039;&#039;&#039;wir müssen nicht hinunterfallen&#039;&#039;&#039;. Aber die Gefahr besteht. Und &#039;&#039;&#039;gerade in der Überwindung dieser Gefahr entwickeln wir uns noch weiter&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt. Wenn wir endgültig das hinter uns lassen wollen, müssen wir dort hinaufgehen. Und vielleicht sind Einzelne dann auch so weit, dass sie sagen: &#039;&#039;&#039;Für die Menschen, die unten noch zurückgeblieben sind, die das nicht aus eigener Kraft schaffen, verkörpere ich mich auf Erden noch, um ihnen Impulse zu geben&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;nicht alle Impulse kann man unmittelbar aus der geistigen Welt geben&#039;&#039;&#039;, wenn man nicht verkörpert ist. Es muss zusammenwirken, es müssen Impulse aus der geistigen Welt, rein aus der geistigen Welt, also aus einem nicht verkörperten Zustand, wie sie etwa durch einen Buddha hereinkommen, sein und sich verbinden mit Impulsen von Menschen, die weit entwickelt sind, sich nicht verkörpern müssten, aber es tun zum Heile der Menschen, die zurückgeblieben sind. &#039;&#039;&#039;Die gehen das allergrößte Risiko ein, und sie gehen es ganz bewusst ein&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=7020s Irgendwann stehen wir vor der Entscheidung: Gehen wir den östlichen oder den westlichen Weg 1:57:00] ===&lt;br /&gt;
Und das heißt, es muss uns klar sein, wenn wir uns geistig weiterentwickeln wollen, gibt es natürlich &#039;&#039;&#039;zwei Wege: Es gibt den östlichen Weg und es gibt den westlichen Weg.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der östliche Weg&#039;&#039;&#039; ist der, wenn man sagen kann… Im weitesten Sinn hat er etwas zu tun mit der &#039;&#039;&#039;Nachfolge Buddhas&#039;&#039;&#039;, was den Christus nicht ausschließt, in keinster Weise, aber was letztlich ein Weg ist, der dazu führt, dass man, wenn man weit genug kommt, ein Eingeweihter wird, der &#039;&#039;&#039;rein aus der geistigen Sphäre&#039;&#039;&#039; wirkt. Daher sind die ganzen östlichen Wege, wenn sie in einer richtigen Weise gegangen werden, indem sie eben erkennen, was in dem Christus-Impuls auch drinnen liegt, ist was Richtiges drinnen in dem Ziel, also dann irgendwann &#039;&#039;&#039;ein Eingeweihter zu&#039;&#039;&#039; werden, &#039;&#039;&#039;der ganz aus der geistigen Welt wirkt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die andere große Aufgabe ist&#039;&#039;&#039;, obwohl man auch so weit ist, dass man sich nicht mehr inkarnieren müsste: &#039;&#039;&#039;Ganz bewusst sich so oft als nur möglich zu inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039; mit Zeitspannen, die oft unglaublich kurz sind zwischen zwei Inkarnationen. Das sind oft wenige Jahre. Das ist extrem kurz. Das geht auch nur deswegen, weil, er hat nichts zu läutern, wenn das alles funktioniert hat. Und er braucht auch nicht - wie soll ich es sagen - das Auftanken, indem er durchgeht durch die Weltenmitternachtsstunde, weil, er hat sie eigentlich immer im Blickfeld. Also, so &#039;&#039;&#039;hohe Eingeweihte sind so weit&#039;&#039;&#039;, dass sie schon über viele Inkarnationen die &#039;&#039;&#039;Weltenmitternachtsstunde&#039;&#039;&#039;, die der Normalbürger völlig verschläft, wenn er drüben ist, &#039;&#039;&#039;ganz bewusst durchlebt&#039;&#039;&#039; hat und das ganz bewusst auch mit &#039;&#039;&#039;hereinnehmen kann in das Bewusstsein, in die Verkörperung&#039;&#039;&#039;. Das können wenige. Das ist ein sehr weit gestecktes Ziel. Das wird jedenfalls noch etwas dauern, wenn das mehr Menschen werden. &#039;&#039;&#039;Aber wir müssen letztlich alle irdengwo dort hinkommen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil für uns alle, die wir den rechten Weg gehen wollen, kommt der Zeitpunkt, wo wir uns nicht mehr verkörpern auf Erden. Und dann sollen wir so weit sein. Ich meine, sonst wird es nicht funktionieren, &#039;&#039;&#039;sonst sind wir gefesselt&#039;&#039;&#039;, nämlich durchaus &#039;&#039;&#039;an die materielle Erde&#039;&#039;&#039; gefesselt. Und dann kommt das Ideal des materiellen ewigen Lebens. Also das, was… Manche heute träumen geradezu davon. Es ist &#039;&#039;&#039;die Idee&#039;&#039;&#039;, die hinter dem sogenannten &#039;&#039;&#039;[[Transhumanismus]]&#039;&#039;&#039; oder so steht auch, &#039;&#039;&#039;über den Menschen in der heutigen Form hinausgehen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=7193s Die Anthroposophie sagt: Der Mensch ist ein immer Werdender 1:59:53] ===&lt;br /&gt;
Das will die Anthroposophie genauso, weil sie sagt: Der Mensch ist ein immer Werdender. Er geht eigentlich jeden Tag über sich hinaus, über mein heutiges Menschentum gehe ich eigentlich morgen einen Schritt hinaus, in Wahrheit. Wenn ich nur irgendeinen geistigen Gedanken oder irgendetwas habe, tue ich das. Manchmal macht man halt einen Schritt zurück auch. Kann auch passieren, aber wir tun es. &#039;&#039;&#039;Wir sind auch [[Transhumanismus|Transhumanisten]] in diesem Sinne&#039;&#039;&#039;. Wir gehen über unser heutiges Menschliches hinaus, immer wieder, aber halt auf andere Art. Wenn es auf den soratischen Weg geht, dann versucht man es in rein materieller Form zu tun. Das ist die Verballhornung. Aber das ist den meisten, die an diesen Sachen mitarbeiten, gar nicht bewusst. Und es geht aber in die falsche Richtung letztlich. Wird uns aber, muss uns auch, begleiten. Wird uns begleiten, wird vieles kommen, wird vieles kommen. Es sind viele, wie soll ich sagen, Nebenprodukte des Ganzen sogar notwendig für die Entwicklung, wichtig für die Entwicklung, werden heilsam sein. &#039;&#039;&#039;Aber man darf dem nicht verfallen und man darf nicht die eigene wirkliche geistige Entwicklung versäumen, sonst haben wir keine Kräfte, um mit dem fertig zu werden.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=7278s Ausklang und Ausblick auf den 112. Vortrag 2:01:18] ===&lt;br /&gt;
Gut, da ich der Uhr ins Auge schaue und sie mir sagt, es ist schon wieder 9:00 Uhr geworden ist, werde ich jetzt gegen mein Vorhaben euch den &#039;&#039;&#039;Dante&#039;&#039;&#039; heute doch noch vorenthalten. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nächste Mal fange ich dann aber gleich damit an&#039;&#039;&#039;. Ist euch das recht, ich hoffe. Weil, es ist doch eine etwas längere Stelle und sie braucht auch einige Erläuterungen noch dazu, dass es sinnvoll ist. Ich meine… Nein, machen wir es das nächste Mal, sonst wird es wieder endlos. Und ich übe mich gerade in a bisserl Disziplin, weil, es ist einfach anstrengend, so lange zuzuhören und dabei zu sein. Man kippt dann irgendwann weg. Ich mein, wie ich&#039;s seh: &amp;quot;Den Seinen gibt&#039;s der Herr im Schlaf.&amp;quot; Das ist nichts Schlechtes. Ich kippe bei Vorträgen auch immer irgendwann einmal weg, wenn sie länger sind. Das ist normal. Aber müssen wir ja nichts übertreiben. Gut. Ich danke euch fürs Dabeisein. Freue mich aufs nächste Mal...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Josef Weinheber, &amp;quot;Licht - Nicht - Gedicht&amp;quot;: Der Text ist unter folgendem Link zu finden: [https://gedichte.xbib.de/Weinheber%2C+Josef_gedicht_1283.+LICHT+-+NICHT+-+GEDICHT.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis von Anita: Über das Gedicht hat Wolfgang im [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter|63. Vortrag zur Apokalypse]] ausführlich gesprochen; siehe dazu auch den Film sowie Anitas Zusammenfassung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_111._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=911</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-28T12:10:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Die Spitze des Läuterungsberges liegt schon im irdischen Paradies… 1:44:01 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Themenschwerpunkt==&lt;br /&gt;
Unsere große Aufgabe beginnt jetzt und hier: Unsere Ich-Kräfte mehr und mehr zu stärken und mit der Kraft des Heiligen Geistes in völliger Freiheit unser ganz eigenes Geistselbst zu schaffen. So können wir gemeinsam mit allen geistig Strebenden die Astralsphäre der Erde reinigen und ein Leben der Menschheit in Harmonie ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg führt uns dabei über das Auflösen des durch die Widersacher verdorbenen Seelischen ins Nichts zur Schöpfung eines neuen reinen Seelischen. Die Widersacher versuchen dabei, uns bis hinauf in die Höhen des irdischen Paradieses auf ihren Weg der Unfreiheit zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 7. Wochenspruch 0:00:34|7. Wochenspruch: Das Ahnen kann uns mit dem verbinden, was in der Natur draußen waltet und was wir dann auf höhere Art zurückgewinnen]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Wechselschlag unseres Daseins findet auch im Seelenkalender Ausdruck 0:04:01|der Jahreslauf spiegelt den Wechselschlag des Daseins und lässt uns die unerschöpfliche Kraft unseres Ich spüren]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser Ich ist der Phönix, in dem die ganze Christuskraft zur Verfügung steht 0:05:52|unser Ich ist der Phönix: das Grundlagenbuch der Geistesforschung, die Apokalypse, lehrt uns das Bewusstsein dafür]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Kräfte des Heiligen Geistes hat uns der Christus geschickt, um durch jeden von uns zu wirken 0:08:35|die Kräfte des Heiligen Geistes: den Ich-Funken rege machen]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die soratischen Wesenheiten, die für die Erdentwicklung unverzichtbar sind, haben ein Ich und eine Art Geistselbst 0:12:44|die soratischen Wesenheiten sind unverzichtbar für die Erdentwicklung]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die soratischen Wesenheiten, die für die Erdentwicklung unverzichtbar sind, haben ein Ich und eine Art Geistselbst 0:12:44|die soratischen Wesenheiten haben ein Ich und auch eine Art Geistselbst]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die soratischen Wesenheiten, die für die Erdentwicklung unverzichtbar sind, haben ein Ich und eine Art Geistselbst 0:12:44|die soratischen Wesenheiten sind an der Trennung von Sonne und Erde beteiligt]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die in der Erde gebundenen Mondenkräfte drohten das Einschlagen des Ich-Impulses in den Menschen unmöglich zu machen 0:15:45|die Mondenkräfte drohten die Erde so zähflüssig und starr zu machen, dass kein Ich-Impuls hätte einschlagen können]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Weg des Menschen vom Ur-Adam zum Menschen, dem über den Jahwe Elohim der Christus den lebendigen Odem einblies 0:19:42|über die sinnlich nicht fassbare ätherische Wärme zur sinnlich fassbaren Wärme: die Entwicklung des &amp;quot;Adam&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Erde ist ein lebendiger Organismus, auf dem die Erdoberfläche auch heute noch fließt 0:23:58|die Erde ist ein sehr lebendiger Organismus: das wissenschaftlich anerkannte &amp;quot;Schwimmen&amp;quot; der Kontinente]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Das immer zähflüssiger Werden der Erde hätte nur Lebewesen im rein ätherischen Zustand erlaubt 0:27:35|die Lebensätherkräfte und der Baum des Lebens]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Hinter allen Naturgesetzen stecken Wesenheiten 0:29:46|alle Elementarwesen haben einen physischen Leib]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Hinter allen Naturgesetzen stecken Wesenheiten 0:29:46|die Naturgesetze und die hinter ihnen stehenden Wesenheiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Hinter allen Naturgesetzen stecken Wesenheiten 0:29:46|Mathematik und das Klangäther-Prinzip]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Heilige Geist trägt die Freiheit in sich, die wir im Kleinen entwickeln sollen in der Auseinandersetzung mit allen Widersacherkräften 0:32:37|die Kristallbildung auf der Erde mit der damit verbundenen Öffnung für das Geistige wäre ohne die soratischen Kräfte nicht möglich gewesen]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Heilige Geist trägt die Freiheit in sich, die wir im Kleinen entwickeln sollen in der Auseinandersetzung mit allen Widersacherkräften 0:32:37|das Pfingstfest mit der Ausschüttung des Heiligen Geistes ermöglicht uns die Entwicklung des Geistselbstes mit dem Ich als gestaltendem Prinzip: Seelisches zu etwas ganz Neuem zu machen]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Kräfte aus dem Heiligen Geist: Wir können sie nutzen, um unser Seelisches zu etwas ganz Eigenem zu machen - oder damit die Widersacher stützen 0:37:08|Ahriman als Urheber unserer Angst und Schürer unser Zukunftsängste]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Aufgabe: Mit der Hilfe des Christus, der sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, die ganze materiell-physische Erde umzuwandeln 0:41:38|unsere Aufgabe: die materiell-physische Erde umzuwandeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Aufgabe: Mit der Hilfe des Christus, der sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, die ganze materiell-physische Erde umzuwandeln 0:41:38|der Auferstehungsleib und unsere Aufgabe, die Nachfolge Christi anzutreten]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Aufgabe: Mit der Hilfe des Christus, der sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, die ganze materiell-physische Erde umzuwandeln 0:41:38|unsere Aufgabe: Hinuntersteigen bis zum Erdmittelpunkt]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Aufgabe: Mit der Hilfe des Christus, der sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, die ganze materiell-physische Erde umzuwandeln 0:41:38|sich gegen Angstkräfte wehren]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser größtes Freiheitspotenzial: Unser NEIN zu den Verlockungen der soratischen Wesenheiten 0:44:25|die Widersacher und ihr Appell an unsere Moral]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Erschüttert und empört: Aber bis zum Schluss lässt Faust sich doch von dem luziferisch-ahrimanischen Zwitterwesen Mephisto verführen 0:47:31|Faust und Mephisto: der Schluss von Faust II]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir alle haben irgendwo einen Pakt mit dem Mephisto geschlossen…0:52:27|Faust und Mephisto: der Beginn des Paktes]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir alle haben irgendwo einen Pakt mit dem Mephisto geschlossen…0:52:27|die strengen Regeln der soratischen Welt und die Verlockungen eines Packtes]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Weiße Magie und schwarze Magie - dahinter stehen dieselben Kräfte 0:57:01|die Gefahr für die geistig Strebenden als Individuum und im institutionalisierten Christentum]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Erleben der &amp;quot;Hölle&amp;quot; auf dem rechten Weg und auf dem Weg der Widersacher 1:00:50|die Gegenkräfte reichen bis in sehr hohe Sphären hinauf!]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Erleben der &amp;quot;Hölle&amp;quot; auf dem rechten Weg und auf dem Weg der Widersacher 1:00:50|die Widersacher verschleiern uns den nachtodlichen Weg durch das Kamaloka bzw. die Hölle]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Erleben der &amp;quot;Hölle&amp;quot; auf dem rechten Weg und auf dem Weg der Widersacher 1:00:50|Dantes Göttliche Komödie: die auf dem rechten Weg sind, leiden unter der Hölle]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Thema Vollmacht in der Apokalypse 2, 28 und im Johannes Evangelium 17, 2 1:04:48|über die Vollmacht des Ich: in der Apokalypse 2, 28 und dem Johannes Evangelium 17, 2]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Heute - jetzt und hier - unser eigenes Geistselbst entwickeln führt zu Harmonie in der Menschheit 1:07:22|was können wir heute tun, um unser Geistselbst zu entwickeln?]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Heute - jetzt und hier - unser eigenes Geistselbst entwickeln führt zu Harmonie in der Menschheit 1:07:22|das entwickelte Geistselbst bedeutet leben in Harmonie mit der ganzen Menschheit]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Heute - jetzt und hier - unser eigenes Geistselbst entwickeln führt zu Harmonie in der Menschheit 1:07:22|wir sind auf dem Weg: die Erde wird im Seelischen unsere Schöpfung]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Heute - jetzt und hier - unser eigenes Geistselbst entwickeln führt zu Harmonie in der Menschheit 1:07:22|zur Umgestaltung der Erde im Ätherischen und Physischen brauchen wir die Hilfe des Christus]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Heute - jetzt und hier - unser eigenes Geistselbst entwickeln führt zu Harmonie in der Menschheit 1:07:22|der Christus kann mit der Vollmacht des Vaters die Welt gemeinsam mit den Menschen bis ins äußerste Physische umgestalten und die Erde von den &amp;quot;Schlacken&amp;quot; befreien]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir sollen Schöpfer eines ganzen neuen Kosmos werden 1:14:09|wir können die Schöpfer einer ganz neuen Welt werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Wie können wir heute schon üben, aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; zu schaffen? 1:16:48|wir üben im Plastizieren: die Schaffung aus dem Nichts in der Bearbeitung des Tons]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Wie können wir heute schon üben, aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; zu schaffen? 1:16:48|im Meißeln eines jeden Gesteins liegen Vorgaben]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Wie können wir heute schon üben, aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; zu schaffen? 1:16:48|der aus dem Ton formt, schafft aus dem Nichts]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Wie können wir heute schon üben, aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; zu schaffen? 1:16:48|die Schaffung der Statue des Löwen]]-[[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Wie können wir heute schon üben, aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; zu schaffen? 1:16:48|Menschen in der Steinzeit aus alter Hellsichtigkeit]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Wie können wir heute schon üben, aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; zu schaffen? 1:16:48|in der Kunst üben wir unsere spätere Vollmacht über das Fleisch]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Bild und Gegenbild: Mit dem Heiligen Geist zu einer Menschheit in Harmonie oder mit den Widersachern zur Hure Babylon 1:24:50|die Gefahr: durch die Widersacher kann das Fleisch auch uns formen]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Bild und Gegenbild: Mit dem Heiligen Geist zu einer Menschheit in Harmonie oder mit den Widersachern zur Hure Babylon 1:24:50|die neue Rolle des Kehlkopfes in der Zukunft]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Bild und Gegenbild: Mit dem Heiligen Geist zu einer Menschheit in Harmonie oder mit den Widersachern zur Hure Babylon 1:24:50|die riesige Tragödie der Gegenwart]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Bild und Gegenbild: Mit dem Heiligen Geist zu einer Menschheit in Harmonie oder mit den Widersachern zur Hure Babylon 1:24:50|die Hure Babylon und die sieben Zornesschalen als Ausdruck der göttlichen Liebe]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Bild und Gegenbild: Mit dem Heiligen Geist zu einer Menschheit in Harmonie oder mit den Widersachern zur Hure Babylon 1:24:50|die Verschmutzung der Astralsphäre der Erde muss in wertvollstes Seelisches erneuert werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Mensch in seinem Streben - Irren - Streben kann lernen auf des Schwertes Klinge zu balancieren 1:34:26|&amp;quot;Es irrt der Mensch, solang er strebt&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Mensch in seinem Streben - Irren - Streben kann lernen auf des Schwertes Klinge zu balancieren 1:34:26|Josef Weinheber, sein tragisches Leben und sein Gedicht &amp;quot;LICHT - NICHT - GEDICHT&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Mensch in seinem Streben - Irren - Streben kann lernen auf des Schwertes Klinge zu balancieren 1:34:26|kein Mensch ist nur gut oder böse]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Mensch in seinem Streben - Irren - Streben kann lernen auf des Schwertes Klinge zu balancieren 1:34:26|wir besiegen die Widersacher, wenn wir lernen, auf dem Schwert zu balancieren]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Anfang des 17. Kapitels der Apokalypse 1:42:03|Apokalypse, Anfang Kapitel 17]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Spitze des Läuterungsberges liegt schon im irdischen Paradies… 1:44:01|die Spitze des Läuterungsberges bei Dante liegt in der höchsten Erdensphäre]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Spitze des Läuterungsberges liegt schon im irdischen Paradies… 1:44:01|Fehler bewusst zu unserem Eigenen machen, weist einen Weg in die Auflösung ins Nichts]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Spitze des Läuterungsberges liegt schon im irdischen Paradies… 1:44:01|die Kamalokasphäre gehört zur astralischen Sphäre der Erde]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Spitze des Läuterungsberges liegt schon im irdischen Paradies… 1:44:01|noch im irdischen Paradies können uns die Widersacher erjagen]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die ganz hohen Eingeweihten gehen große Gefahren mit ihrer Wiederverköperung ein 1:51:09|die große Gefährdung geistig strebender Menschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die ganz hohen Eingeweihten gehen große Gefahren mit ihrer Wiederverköperung ein 1:51:09|große Eingeweihte: Zarathustra und Meister Jesus und ihre steten Verkörperungen auf Erden]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Irgendwann stehen wir vor der Entscheidung: Gehen wir den östlichen oder den westlichen Weg 1:57:00|der östliche und der westliche Weg der Meister: Wirken rein aus dem Geistigen gegenüber Wiederverköperung]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Irgendwann stehen wir vor der Entscheidung: Gehen wir den östlichen oder den westlichen Weg 1:57:00|Betrachtungen zum Transhumanismus]] - [[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Anthroposophie sagt: Der Mensch ist ein immer Werdender 1:59:53|die Bedeutung der eigenen geistigen Entwicklung zur Erlangung der erforderlichen Kräfte für die Begegnung mit den Widersachern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 111. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/FouJ1yB-Fpk]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 111. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription des 111. Vortrags (von Ghislaine und Susanne am 7. Juni 2022)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=34s Begrüßung und 7. Wochenspruch 0:00:34] ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch zum Vortrag Apokalypse 1-1-1. Also der 111. Vortrag. Eins. Wir stehen am Anfang, sozusagen. Eigentlich sind wir schon weit hinten, aber jetzt starten wir wieder neu durch, mit 111. Zum Einstieg der Wochenspruch, der hat nichts mit eins zu tun, aber er hat mit sieben zu tun. Es ist der siebente. Sieben ist auch schön.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Selbst, es drohet zu entfliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Weltenlichte mächtig angezogen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun trete du mein Ahnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deine Rechte kräftig ein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ersetze mir des Denkens Macht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der Sinne Schein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst verlieren will.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt geht es immer mehr hinaus in die Welt, dem Licht entgegen. Es leuchtet jetzt wirklich schon beim Fenster herein, auch wenn ich dadrinnen die Beleuchtung brauche, sonst geht es für die Kamera nicht, aber es kommt jetzt schon mächtig und zieht die Seele hinaus langsam. Und dann ist immer ein bisschen das Problem, dass des Denkens Macht ein bisschen zurückgeht. Also, wir sind nicht mehr so ganz wach bei uns, aber dafür taucht ein Ahnen auf. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ahnen, das kann uns sehr verbinden mit dem, was alles an Geistigem in der Natur draußen waltet&#039;&#039;&#039;. Da muss man eigentlich den kritischen Verstand sowieso ein bisschen zurückschrauben und einfach es wirken lassen. Die Farben, die Düfte, das Licht, wie es strömt, die Geräusche, die sind, der Wind, der durch die Bäume geht, durch die Blätter durch weht. Das alles spricht ja etwas - und da lebt Seelisches, Geistiges drinnen. Dass wir das heute noch nicht konkreter wahrnehmen, liegt an uns, aber nicht an dem, dass es nicht da ist. Es ist da und es spricht eigentlich ganz deutlich zu uns und wir müssen halt lernen, es wahrzunehmen langsam mit der Zeit. Aber zumindest das ist schon viel, wenn man spürt also diese Berührung, die da ist, diese seelische Berührung, die da ist. Da kündigt sich eigentlich schon alles an und das wird mit der Zeit dann konkreter. Also, das liegt in diesem 7. Wochenspruch drinnen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Selbst, es drohet zu entfliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Weltenlichte mächtig angezogen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun trete du mein Ahnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deine Rechte kräftig ein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ersetze mir des Denkens Macht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der Sinne Schein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst verlieren will.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Aber &#039;&#039;&#039;wir gewinnen das alles&#039;&#039;&#039; ja in Wahrheit dann &#039;&#039;&#039;wieder auf höhere Art zurück&#039;&#039;&#039;. Auch das Bewusstsein. Ich meine, die Kunst ist halt einfach, wenn man im Geistigen noch ein bisschen konkreter wahrnehmen will, beides zu verbinden: Diese Bewusstheit, die wir haben, wenn wir so ganz in uns sind, diese Wachheit, die wir eigentlich im nüchternsten Alltagsleben oft am allerbesten haben, wenn wir mit was ganz, ganz Äußerlichem beschäftigt sind, aber zumindest ganz klar bei der Sache sind. Sind wir oft am wachesten. Aber das müssen wir halt verbinden mit dem, was jetzt zunächst nur ein Ahnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=241s Der Wechselschlag unseres Daseins findet auch im Seelenkalender Ausdruck 0:04:01] ===&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit ist dieser Gang durch den ganzen Jahreslauf, der im Seelenkalender sich ausdrückt - wir gehen ihn im Kleinen ununterbrochen. Nicht wahr, wir haben immer dieses Wechselspiel zwischen ganz bei uns drinnen sein und damit im Grunde aber isoliert, selbst von der &#039;&#039;&#039;äußeren Welt&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise, zu sein, also sie im Grunde auch nur mehr sehr vage wahrzunehmen, einfach weil es uns nicht interessiert. Dann interessieren wir uns halt mehr für das, was &#039;&#039;&#039;da drinnen&#039;&#039;&#039; sich abspielt, also eigentlich letztlich &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;, hinter dem aber trotzdem ja auch irgendwo das Ich steht. Und nur ist es halt ein bisschen &#039;&#039;&#039;belagert von den Widersachern&#039;&#039;&#039;, das Ego, und durchsetzt von ihnen. Aber da fühlen wir uns auch recht wohl drinnen, immer wieder mal, und das ist auch gut so, sollen wir.  Nur sollen wir nicht bicken bleiben dabei, sondern eben auch hinausgehen, &#039;&#039;&#039;uns verlieren in gewisser Weise in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;. Aber wie wir schon oft gesprochen haben, eigentlich verlieren wir uns in Wahrheit nicht, weil &#039;&#039;&#039;wir gehen dorthin, wo unser wirkliches Ich ist&#039;&#039;&#039;. Weil, das wirkt in all dem, was draußen an Licht, an Wärme die Welt durchflutet. In dem Allen, mit dem kommt uns unser eigenes Ich entgegen. Wir kriegen es halt zunächst nicht mit, aber wir können es lernen, etwas von dem mitzubekommen - und dazu gehört immer &#039;&#039;&#039;dieser Wechselschlag&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Und je mehr wir also eben auch mitbekommen, dass da draußen in der ganzen Welt sich zugleich offenbart unser Ich, uns entgegenkommt von dort, umso mehr &#039;&#039;&#039;Kraft&#039;&#039;&#039; dürfen wir aber auch dann &#039;&#039;&#039;in unserem Ich spüren&#039;&#039;&#039;. Weil, die ist unerschöpflich, &#039;&#039;&#039;die ist unerschöpflich&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=352s Unser Ich ist der Phönix, in dem die ganze Christuskraft zur Verfügung steht 0:05:52] ===&lt;br /&gt;
Diese Kraft geht ja über die Grenze des Sinnlich-Sichtbaren - und sei es selbst mit den besten Teleskopen, die es gibt oder die noch irgendwann in der Zukunft erfunden werden, es geht noch darüber hinaus &#039;&#039;&#039;über Raum und Zeit hinaus&#039;&#039;&#039;. Dort ist die eigentliche &#039;&#039;&#039;Heimat unseres Ichs&#039;&#039;&#039;, also jenseits von Raum und Zeit, in Wahrheit, und damit Überall und Nirgends, in gewisser Weise, Alles und Nichts zugleich. Man kann ja vom Ich, vom höchsten Geistigen eigentlich, das sich drinnen ausspricht, ja immer sagen: Es hat nicht eigentlich &amp;quot;Sein&amp;quot; im klassischen Sinne, es &amp;quot;ist&amp;quot;. Dann könnte man sagen: Na, wie ist es denn? So oder so. Beim Ich trifft es nie zu, sondern es ist immer wieder in jedem Moment neu und erschafft sich neu. Natürlich kann man eine Kontinuität erkennen drinnen, aber &#039;&#039;&#039;im Grunde ist das Ich der Phönix&#039;&#039;&#039;, der immer wieder aus seiner eigenen Asche steigt - und das im Grunde ununterbrochen, also in Zeitlosigkeit, kann man geradezu sagen. Es ist da, es ist schon wieder weg, es ist da, es ist schon wieder weg, es ist da, es ist schon wieder weg. Ununterbrochen. Also das ist so, so schwer zu fassen. Aber wir haben es. Immerhin, wir haben es. Wir müssen es nur noch mitkriegen. Und das ist halt die große Kunst, die wir mit der Geistesforschung anstreben, die aber auch mit dem ganz großen &#039;&#039;&#039;Grundlagenbuch der Geistesforschung&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, angetönt wird, eben &#039;&#039;&#039;die Apokalypse&#039;&#039;&#039;. Die ist ein ganz großes Grundlagenbuch, weil es geht wirklich ganz zentral um die Einweihung, das heißt um das bewusste Erleben des eigenen Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich muss jetzt nur kurz, meine Lieben, mich vorbeugen zu meiner Kamera, weil mein Mikrofon, das bessere Mikrofon, hat gerade den Dienst aufgegeben. Irgendetwas ist mit der Technik immer. Aber jetzt geht&#039;s gleich besser. Jetzt funktioniert es. So.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;in dem Ich&#039;&#039;&#039; ist wirklich eine ungeheure Kraft drinnen. Und die Apokalypse spricht davon, diese Kraft zu entdecken - und zu entdecken, wie dadrin &#039;&#039;&#039;die ganze Christuskraft&#039;&#039;&#039; zur Verfügung steht und mit der Christuskraft alles andere, &#039;&#039;&#039;die ganze Trinität&#039;&#039;&#039; eigentlich in Wahrheit. Denn mit dem Christus verbunden ist das &#039;&#039;&#039;Vater-Prinzip&#039;&#039;&#039;. Mit dem Christus verbunden ist &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Heilige Geist&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=515s Die Kräfte des Heiligen Geistes hat uns der Christus geschickt, um durch jeden von uns zu wirken 0:08:35] ===&lt;br /&gt;
Was wir den Heiligen Geist nennen, und das ist das erste, was wir uns so richtig zu eigen machen sollen. Nicht wahr, der Christus lebt in uns und er steht uns jederzeit zur Verfügung, aber ihn sich zu eigen zu machen, ist noch ein bisschen schwierig. Nämlich alle die Kräfte ganz eigenständig lenken zu können, ausüben zu können, über die der Christus verfügt. Das ist eine weite Perspektive. Wir werden dort hinkommen, wir werden dort hinkommen, diese Kräfte zu handhaben. Aber jetzt geht es vor allem darum, &#039;&#039;&#039;die Kräfte des Heiligen Geistes in uns rege zu machen&#039;&#039;&#039;, und das heißt, dass das Ich tätig wird, das eigene Seelische - und im weiteren Sinn das ganze Astralische, also den ganzen Astralleib - zu etwas vollständig eigenem zu machen. Das heißt, zu einer eigenen Schöpfung, so wie &#039;&#039;&#039;der Christus geschaffen hat den Makrokosmos&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, denn er ist in Wahrheit der, der hinter der Schöpfung steht. &#039;&#039;&#039;Er ist der Tätige&#039;&#039;&#039;. Die Vater-Gottheit steht im Hintergrund als der tragende Grund des Ganzen. Aber der Tätige, der formt, dass wirklich diese ganze Welt erscheinen konnte, die wir heute auch vor den Sinnen sehen, da ist der Christus der Tätige - mit Hilfe der &#039;&#039;&#039;Geister der Form&#039;&#039;&#039;, wie es in der Bibel beschrieben wird. Dort werden sie halt &#039;&#039;&#039;Elohim&#039;&#039;&#039; genannt. Aber durch sie, durch die Gemeinschaft der sieben Elohim, wirkt der Christus - oder wirkte der Christus, kann man sagen. Denn &#039;&#039;&#039;jetzt wirkt er&#039;&#039;&#039; vornehmlich &#039;&#039;&#039;in jedem einzelnen menschlichen Ich&#039;&#039;&#039;, wenn wir es zulassen. Wenn wir es verweigern, dann nicht. Das ist der große Unterschied auch zwischen dem Menschen-Ich und dem Ich der Elohim, das sie dann zuletzt ja als Kraft, in gewisser Weise, hingeopfert haben, damit der &#039;&#039;&#039;Ich-Funke für die Menschheit&#039;&#039;&#039; gezündet wird. Und aus diesem einen Funken für die ganze Menschheit… Das ist ein Zündfunke, der weitergeht wie ein Lauffeuer, sozusagen. Und aus dem entstehen die ganzen Menschen-Iche - und jedes wird etwas Eigenes. Jedes wird etwas Eigenes. Also, wie ein Lauffeuer verbreitet sich das in der Welt seit dem ersten Moment, seit der erste Funke gezündet wurde. In dem Ur-Adam, in dem zunächst noch kosmischen Adam, wird dieser Funke gezündet, im Grunde, in dem Moment, wo die Elohim am sechsten Schöpfungstag davon sprechen, dass sie den Menschen nach ihrem Bild schaffen wollen. Wo das genau ausgesprochen wird: nach ihrem gemeinsamen Bild. Das heißt, wir haben erstens einmal, zumindest der Möglichkeit nach, die Fähigkeiten, die alle sieben Elohim gemeinsam haben - und in jedem Ich ist das drinnen, was alle sieben gemeinsam haben. &#039;&#039;&#039;Kein einzelner der Elohim hätte den Menschen schaffen können!&#039;&#039;&#039; Sondern sie mussten eine Gemeinschaft bilden, eine Gemeinschaft von sieben führenden Elohim, die das vollbringen konnten - und auch nur dadurch vollbringen konnten, dass der Christus durch sie gewirkt hat. Und da ist es aber tatsächlich &#039;&#039;&#039;ein Wirken des Christus durch diese sieben Elohim&#039;&#039;&#039;, wo sie selbst noch nicht die Freiheit haben, die das Menschen-Ich hat, wenn er sie haben will, sagen wir mal so, wenn es die Freiheit ergreift. Das ist das Neue, was dadurch passiert ist. Dazu mussten viele Vorstufen sein. Dazu musste eben dieses ganz Besondere sein, dass der Christus wirkt durch die Gemeinschaft der Elohim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=764s Die soratischen Wesenheiten, die für die Erdentwicklung unverzichtbar sind, haben ein Ich und eine Art Geistselbst 0:12:44] ===&lt;br /&gt;
Dazu musste aber auf der anderen Seite auch sein, dass eben die ganzen Widersacher in Gang gekommen sind und bestellt wurden zu ihrer Aufgabe - und &#039;&#039;&#039;dass letztlich auch in Kauf genommen wurde, dass die soratischen Mächte da sind&#039;&#039;&#039;, die eigentlich ganz eigene Pläne verfolgen - und doch unverzichtbar sind für die ganze Entwicklung. Also, man kann einerseits sagen: Eigentlich schaut es so wie ein Betriebsunfall aus; die sind da irgendwie so quer hineingeschneit und haben eigentlich mit unserer ganzen kosmischen Entwicklung nichts zu tun, sondern haben eigentlich ganz andere Intentionen. Also, im Grunde haben &#039;&#039;&#039;diese soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, seit sie hinein geschneit sind in unsere Entwicklung… Sie sind schon sehr frühzeitig hineingeschneit, weil, sie sind schon am Alten Saturn dabei. Sie sind schon dort mit dabei. Da sind sie noch recht kleine Wesen. Also, sie kommen als engelartige Wesen herein. Bereits also &#039;&#039;&#039;ein Ich bringen sie mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und so etwas wie ein Geistselbst&#039;&#039;&#039; bis zu einem gewissen Grad auch - und an dem arbeiten sie. Aber das hat völlig andere Intentionen. Also, da macht sich in unserem Schöpfungsgeschehen eine ganz eigenständige Macht bereits breit, in gewisser Weise, wirkt mit - und die Gottheit lässt es zu. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit lässt es zu&#039;&#039;&#039;. Wohl wissend, dass das sehr viel Unruhe in das ganze Geschehen hineinbringt, dass aber auch eben gewisse Dinge gar nicht möglich sind ohne diese Kräfte. Gewisse Dinge hätten sich nicht so abgespielt, wie es eben geschehen ist. Also, zum Beispiel waren sie ganz wesentlich schon &#039;&#039;&#039;beteiligt&#039;&#039;&#039; während der Erdentwickelung &#039;&#039;&#039;an der Trennung von Sonne und Erde&#039;&#039;&#039;. Und bitte, so fängt die Genesis, das erste Kapitel der Bibel, an: &amp;quot;Im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde.&amp;quot; Und was ist damit gemeint? Damit ist eigentlich gemeint diese Trennung von Sonne und Erde. Da fängt es an. Die ganze Vorgeschichte, die dazu notwendig war, findet gar keine Erwähnung dadrinnen - oder wenn, nur sehr, sehr verdeckt im Hintergrund. Aber das heißt, diese Trennung findet statt. Damit beginnt das. Aber sie hätten diese Trennung in der Art, wie sie geschehen ist, nicht vollziehen können, wenn nicht diese soratischen Wesenheiten, also &#039;&#039;&#039;Sorat, Sonnen-Dämon oder Erden-Dämon - beides ist richtig&#039;&#039;&#039; - genannt, wenn diese Kraft nicht mitgewirkt hätte bei dem Ganzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=945s Die in der Erde gebundenen Mondenkräfte drohten das Einschlagen des Ich-Impulses in den Menschen unmöglich zu machen 0:15:45] ===&lt;br /&gt;
Und das hat insbesondere dann auch der Erde diese Basis gegeben, na ja, immer fester und fester zu werden. Und das ist eine Voraussetzung aber dafür, dieses fest werden, dass ganz hohe Kräfte eigentlich hereinwirken können. Dieses fest werden - also auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Mond&#039;&#039;&#039; wäre das in der Form nicht möglich gewesen. Das war ein eher, man müsste sagen, ein &#039;&#039;&#039;flüssiger Planet&#039;&#039;&#039;, zähflüssig von mir aus, wie auch immer. Ich meine, in gewisser Weise sind... Allen Planeten sieht man das ja in Wahrheit an. Also, wenn man jetzt rein astronomisch sie anschaut: Sie sind alle so mehr oder minder kugelförmig. &#039;&#039;&#039;Was ist die Kugel?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Die Tropfenform&#039;&#039;&#039;. Ein Wassertropfen, ein idealer Wassertropfen, ist eigentlich kugelförmig. Im Weltall draußen, wenn man Wasser ausschüttet, zerteilt es sich in hunderttausend Tropfen - und die sind alle ganz rund. Auf der Erde werden sie ein bisschen angezogen. Weil dann, wenn es aus dem Wasserhahn tropft, dann ist er ein bisserl angezogen dieser Tropfen, weil die Schwere auf ihn wirkt. Aber im Weltall ist das nicht der Fall. Und da kriegen sie ihre ganz runde, schöne Gestalt. Aber das ist eine flüssige Welt, im Grunde, und eine zähflüssige Welt. Und alle Planeten sind aus einem flüssigen Zustand entstanden, auch die, die wir jetzt während der Erdentwicklung haben. Aber sie sind immer zähflüssiger, &#039;&#039;&#039;immer zähflüssiger geworden&#039;&#039;&#039;. Das geschah vor allem &#039;&#039;&#039;durch die Mondenkräfte&#039;&#039;&#039;, die noch in der Erde drinnen waren. Also das heißt, wenn sich die Erde abgetrennt hat von der Sonne, heißt es, aber die Erde hatte noch die Mondenkräfte in sich. Daher darf man sich die Erde zunächst einmal noch gar nicht annähernd ähnlich dem vorstellen, was wir jetzt haben, sondern sie war erstens einmal viel, viel größer - haben wir schon gesprochen drüber im Grunde - bis zur Mondbahn, bis zur heutigen, und sogar ein Stückerl darüber hinaus. Und das war eine Sphäre, die in den äußeren Bereichen sehr luftig und dünn war, kann man sagen, also eine Art Atmosphäre hatte, die nach der Mitte zu aber immer dichter wird, dann flüssig wird und einen sehr flüssigen Kern hat. Und aus dem ist dann unsere heutige feste Erde entstanden. Der Kern wurde immer, immer zähflüssiger, immer zähflüssiger - und es wäre sogar die &#039;&#039;&#039;Gefahr&#039;&#039;&#039; bestanden, eben durch diese verhärtenden Mondenkräfte, &#039;&#039;&#039;dass die Erde wirklich erstarrt, bevor der Ich-Impuls einschlagen kann&#039;&#039;&#039; in die Erde. Er schlägt nämlich in die Erde ein mit dem ersten Menschen, der sich wirklich verkörpert auf Erden. Ja, zuerst noch ganz in der äußersten Sphäre, im sogenannten &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irdischen Paradies&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, im &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Garten Eden&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da fängt es eigentlich schon an, dass der &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039;, na ja, zumindest eine &#039;&#039;&#039;Wärme-Luft-Gestalt&#039;&#039;&#039; bekommt. Zumindest das. Beim ersten Schöpfungsmoment, also am sechsten Schöpfungstag, wo die Elohim den Adam erschufen nach ihrem Bild, war der &#039;&#039;&#039;Adam&#039;&#039;&#039; ein, im Grunde, &#039;&#039;&#039;rein geistiges Wesen&#039;&#039;&#039;, das hinunter verdichtet war höchstens bis zur &#039;&#039;&#039;ätherischen Wärme&#039;&#039;&#039;. Also nicht einmal eine äußerlich fühlbare Wärme, sondern die Wärme, die eigentlich nur ätherisch vorhanden ist. &amp;quot;Nur&amp;quot; ist jetzt nicht abwertend gemeint, ganz im Gegenteil, die hat eine ganz hohe Qualität. Aber sie wäre äußerlich mit dem Thermometer oder irgendetwas nicht feststellbar gewesen noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=1182s Der Weg des Menschen vom Ur-Adam zum Menschen, dem über den Jahwe Elohim der Christus den lebendigen Odem einblies 0:19:42] ===&lt;br /&gt;
Aber sie ist das Nächste, aus dem die Wärme, dann auch die &#039;&#039;&#039;sinnlich fassbare Wärme&#039;&#039;&#039;, hervorquillt. Das passiert in der Natur ununterbrochen. Also, wenn zum Beispiel im Winter der Schnee fällt, kann man bemerken, dass es etwas wärmer wird. Und da kommt tatsächlich, wenn dieses Wässrige, dieser Wasserdampf, der in der Luft ist, wenn er anfängt, nicht nur sich zu verflüssigen, jetzt zu Tröpfchen - dann haben wir einen Nebel - aber wenn es beginnt zu kristallisieren, dann fängt es zu schneien an - und dann kommt Wärme heraus. Da tritt jetzt wirklich Wärme aus dem ätherischen Bereich, über ins Physische. Und genauso ist es sich vorzustellen, wenn jetzt dieser &#039;&#039;&#039;Ur-Adam&#039;&#039;&#039;, wie er zunächst einmal in der Genesis im ersten Kapitel geschildert wird, wenn er jetzt den nächsten Schritt macht und im &amp;quot;Garten Eden&amp;quot; auftaucht, in den äußersten Sphären dieses Erden-Monden Gebildes, oben im &#039;&#039;&#039;&amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, das ist eigentlich eine Sphäre, die um die ganze Erde herumgeht&#039;&#039;&#039;, eine weite Sphäre eben - etwas bis hinaus über die heutige Mondbahn muss man sich das vorstellen. Und dort lebt er jetzt als &#039;&#039;&#039;wärme-ätherischer Mensch&#039;&#039;&#039;, aber er bekommt ja auch das Luftelement eingeblasen, wie es so schön heißt: &amp;quot;Und Jahwe Elohim (jetzt heißt er &amp;quot;Jahwe Elohim&amp;quot;) blies ihm den lebendigen Odem ein.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Jahwe Elohim&amp;quot; ist ein gewaltiger Fortschritt gegenüber der Gemeinschaft der sieben Elohim&#039;&#039;&#039;. Weil jetzt ein einzelner Elohim der ist, der die Christuskraft sozusagen weiterführt, mitführt - und der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; eigentlich nicht mehr so intensiv zumindest wirkt durch die restlichen sechs Elohim, die zurückbleiben, sondern er &#039;&#039;&#039;wirkt jetzt&#039;&#039;&#039; stärker und mit der Zeit immer stärker &#039;&#039;&#039;durch diesen &amp;quot;Jahwe Elohim&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, durch den einen, der schon in Wahrheit im 1. Kapitel der Genesis der Sprecher, würde ich mal sagen, der sieben anderen war, der Sprecher, durch den das Christus-Wort ertönt. Wenn es heißt: &amp;quot;Es sprachen die Elohim&amp;quot;, dann sprachen sie mit der Stimme eigentlich des &amp;quot;Jahwe Elohim&amp;quot;. So ist es also ganz genau aufzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=1343s Die Widersacherkräfte sind eng mit den Mondenkräften verbunden 0:22:23] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt haben wir aber das Problem: Es sind &#039;&#039;&#039;in der Erde drinnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;starken Mondenkräfte&#039;&#039;&#039;. Und mit den Mondenkräften ganz verbunden erstens die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039;. Die sind mit der Sphäre überhaupt verbunden, also sowohl &#039;&#039;&#039;die luziferischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, wobei die da noch sehr weit darüber hinausreichen, also mindestens bis zur Venussphäre noch hinaus, also die haben eine ziemlich große Spielwiese. Dann sind &#039;&#039;&#039;die ahrimanischen Wesen&#039;&#039;&#039;, die sind schon in den engeren Bereichen, also dort, wo es schon zähflüssig wird. Aber im Untergrund wirken da auch die &#039;&#039;&#039;Asuras und die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, also der Sonnendämon, der eigentlich jetzt schon sehr deutlich ein &#039;&#039;&#039;Erdendämon&#039;&#039;&#039; ist, aber trotzdem immer noch eine gewisse Verbindung mit der Sonne hat - und nicht unbedingt eine förderliche, also, da auch eine hemmende Wirkung hat. Und jetzt geht es darum, diese &#039;&#039;&#039;Gefahr zu verhindern, dass die Erde einfach als etwas absolut Zähflüssiges erstarrt&#039;&#039;&#039;, so wie Lava erstarrt, glasartig wird, was eigentlich eine erstarrte Flüssigkeit ist, in gewisser Weise, und tatsächlich auch Fließeigenschaften hat, die sich halt in Jahrtausenden oder Jahr-Zehntausenden, in Jahr-Millionen zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=1438s Die Erde ist ein lebendiger Organismus, auf dem die Erdoberfläche auch heute noch fließt 0:23:58] ===&lt;br /&gt;
Wenn wir halt so lange das beobachten könnten und den Blick dafür hätten, würden wir sehen, &#039;&#039;&#039;wie die ganze Erdoberfläche heute noch fließt&#039;&#039;&#039;. Sie fließt. Das war ja die großartige Entdeckung, die der &#039;&#039;&#039;Alfred Wegener&#039;&#039;&#039; gemacht hat. Mit der - nicht nur Theorie - sondern mittlerweile wirklich ganz deutlich in der Praxis auch nachgewiesen: Die &#039;&#039;&#039;Kontinentalverschiebung&#039;&#039;&#039;, aus der dann die moderne Lehre der &#039;&#039;&#039;Plattentektonik&#039;&#039;&#039; gekommen ist, wo man deutlich erkannt hat, die Kontinente schwimmen, schwimmen auf dieser zähflüssigen Oberfläche, oder was unter der Oberfläche ist, also auf dem zähflüssigen Erdmantel. Dort schwimmen sie drauf, in Wahrheit. Irgendwo, gerade &#039;&#039;&#039;in den&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Arbeitervorträgen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spricht der Steiner&#039;&#039;&#039; auch ganz deutlich davon: &#039;&#039;&#039;Die Kontinente schwimmen&#039;&#039;&#039;. Und wenn man nicht den Hintergrund kennt… Und man muss dazu sagen, damals hatte Wegener zwar schon diese Theorie entwickelt, aber sie wurde abgelehnt von allen Geologen. Das hat lange gebraucht, es hat mindestens noch fünfzig Jahre gedauert, bis man darauf gekommen ist: Er hat ja recht gehabt. Eigentlich ist es so offensichtlich, also wenn man sich das anschaut, dann braucht man nur einen Globus oder die Landkarte anschauen - und das ist nämlich ein paar anderen schon auch aufgefallen. Sie haben sich nur keinen Reim daraus machen können. Die Küstenlinien, zum Beispiel Nordamerika- Südamerika hinunter, das passt wunderbar mit Europa und Afrika zusammen. Das muss irgendwie eigentlich zusammen gewesen sein, ansonsten kann man sich das gar nicht erklären. War es auch. War es auch. Während der Erdentwicklung sogar mehrmals. Und das ist halt die letzte Trennung dazwischen. Es hat andere Trennungen gegeben, da hat das alles anders ausgeschaut. Also, &#039;&#039;&#039;die Erde ist ein sehr lebendiger Organismus&#039;&#039;&#039;, halt mit einem Lebenstempo, das Jahrmillionen oder Jahrmilliarden umfasst. Das ist für uns halt unbeweglich, scheint es. Da kriegen wir nichts mit davon, es sind Millimeter, um die es sich verschiebt - oder Zentimeter teilweise, wo sich das jährlich verschiebt. &#039;&#039;&#039;Aber die Kontinente driften&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zurzeit&#039;&#039;&#039;, also namentlich Amerika, Nord-Südamerika, und Europa driften &#039;&#039;&#039;auseinander&#039;&#039;&#039;. Das ist nurmehr &#039;&#039;&#039;der letzte Impuls von dem Untergang der Atlantis&#039;&#039;&#039;, letztlich. Das liegt aber in Wahrheit… Der Anfang dieses Untergangs der Atlantik liegt schon sehr, sehr weit zurück und das, was meistens davon geschildert wird, also diese atlantische Überflutung dann, das ist der letzte Zipfel davon. Da waren dann eigentlich schon eh die meisten Gebiete versunken, im wirklichen Meer jetzt, im wirklichen Meerwasser, und die Kontinente haben sich schon weit voneinander getrennt und da gab es nur noch einzelne Inselchen. Und damit hängt zusammen die Insel, die sagenhafte Insel &#039;&#039;&#039;Poseidonis&#039;&#039;&#039;, von der der &#039;&#039;&#039;Platon&#039;&#039;&#039; spricht, wo er das erwähnt und sogar sehr genau schildert, wie es dort zugegangen ist, oder so. Es gibt natürlich keine Funde davon. Das ist alles untergegangen. Da findet man jetzt nichts mehr. Aber die ganze Erde ist in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=1655s Das immer zähflüssiger Werden der Erde hätte nur Lebewesen im rein ätherischen Zustand erlaubt 0:27:35] ===&lt;br /&gt;
Aber das Wichtige war jetzt, dass eben nicht ein immer &#039;&#039;&#039;zähflüssiger Werden&#039;&#039;&#039; da ist. &#039;&#039;&#039;In das hätte sich der Mensch nicht mit seinem Ich hineininkarnieren können&#039;&#039;&#039;. Und es hätten gewisse höhere Kräfte, namentlich die &#039;&#039;&#039;Lebensätherkräfte&#039;&#039;&#039;, die Kräfte des &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Baums des Lebens&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, das sind im Wesentlichen die Lebensätherkräfte, teils auch die Klangätherkräfte, also zu einem großen Teil auch, aber das wirklich Bedeutsame sind die Lebensätherkräfte… Und &#039;&#039;&#039;wenn die nicht herein hätten können auf die Erde, dann wäre auch das ganze Leben in der Form&#039;&#039;&#039;, wie wir es auf der Erde kennen - mit all den Pflanzen und mit den Tieren - &#039;&#039;&#039;nicht entstanden&#039;&#039;&#039;. Wäre nicht entstanden. Es hätte schon Lebewesen gegeben, aber Lebewesen, die nicht physisch in Erscheinung getreten wären. Sie hätten im rein ätherischen Zustand bleiben müssen, das wäre das Dichteste bis zu dem sie sich bilden hätten können. Wir haben genug Wesen, die nur bis zum Ätherischen herunterreichen. Es leben viel mehr Wesen auf der Erde, als wir mit sinnlichen Augen sehen können. Es wimmelt eigentlich. Und in Wahrheit wimmelt es auf jedem Planeten. Rudolf Steiner schildert es ja ganz deutlich. Er spricht von Marswesen, von Saturnwesen, weiß Gott was, Mondwesen. Also, es gibt &#039;&#039;&#039;überall Wesen von verschiedenster Stufe&#039;&#039;&#039;, von ganz niederen bis relativ hohen, gibt es dort, also das Minimum ist &#039;&#039;&#039;bis zu den Urengeln hinauf&#039;&#039;&#039;. Das ist schon das Minimum. Aber &#039;&#039;&#039;Elementarwesen aller möglichen Arten&#039;&#039;&#039;, die da herumwimmeln. Es ist viel, viel mehr als was äußerlich sichtbar ist. Aber dahinter wirken auch diese Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=1786s Hinter allen Naturgesetzen stecken Wesenheiten 0:29:46] ===&lt;br /&gt;
Und eben nicht nur auf unserem Planeten, sondern auf anderen gibt es das auch, nur kommen sie dort nicht dazu, die äußere Welt so umzugestalten, dass jetzt physische Lebewesen erscheinen - oder sagen wir es noch konkreter: stofflich-materiell physische Wesen. Das ist auch noch ein Unterschied. Weil, &#039;&#039;&#039;alle Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, auch die, die wir auf der Erde haben, &#039;&#039;&#039;haben einen physischen Leib&#039;&#039;&#039;. Alle! Nur ist er nicht sichtbar für die sinnlichen Augen. Also, die Welt ist aus geisteswissenschaftlicher Sicht noch a weng, noch ein wenig - wienerisch sagt man &amp;quot;a weng&amp;quot;, ein bisschen - ist noch ein bisschen komplizierter, als man sich das oft vorstellen kann. Also, wenn wir denken, was heute die &#039;&#039;&#039;äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; erforscht… und in bewundernswerter Weise erforscht, das muss man ganz einfach einmal sagen, ganz klares Bekenntnis, und wir brauchen das. Nur, dahinter oder damit verbunden, untrennbar damit verbunden, ist eine noch viel reichere Welt von Wesenheiten, die daran wirken, dass das überhaupt so zustande kommt - und &#039;&#039;&#039;irgendwann werden die Physiker erkennen, dass die Naturgesetze&#039;&#039;&#039;, die das alles regeln, &#039;&#039;&#039;dass da Wesenheiten dahinter sind&#039;&#039;&#039;, die es tun. Das sind nicht abstrakte Gesetzmäßigkeiten, auch wenn man versucht - und teilweise mit Erfolg - sie in abstrakten mathematischen Formeln zu fassen. Aber in Wahrheit sind es alles Wesen: &#039;&#039;&#039;Elementarwesen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Klangätherwesen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also überall dort, &#039;&#039;&#039;wo es ums Mathematische geht&#039;&#039;&#039;, sind &#039;&#039;&#039;Wesenheiten&#039;&#039;&#039; dabei, bei denen das &#039;&#039;&#039;Klangäther-Prinzip&#039;&#039;&#039; ganz stark ausgebildet ist - und mit dem rechnen in abstrakter Form die Physiker heute, in Wahrheit. Das ist die Mathematik, die dahintersteckt. Sie kommen aber jetzt teilweise auch immer wieder darauf, dass man irgendwo an die Grenzen stößt dessen, was man damit berechnen kann. Es gibt Grenzen, wo es eigentlich nicht mehr berechenbar wird, wo etwas Neues entsteht, das nicht vorhersehbar ist. Und dazu sind &#039;&#039;&#039;noch höhere Kräfte&#039;&#039;&#039; notwendig als die Klangätherkräfte, dazu sind die &#039;&#039;&#039;Lebensätherkräfte&#039;&#039;&#039; notwendig. Die helfen also, noch höheres schöpferisches Geistiges herunterzutragen, sodass es wirksam werden kann in der Gestaltung der Erdenwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=1957s Der Heilige Geist trägt die Freiheit in sich, die wir im Kleinen entwickeln sollen in der Auseinandersetzung mit allen Widersacherkräften 0:32:37] ===&lt;br /&gt;
Und dazu eben, damit diese Kräfte, das heißt die Lebensätherkräfte einmal… Bleiben wir mal bei denen, aber auf der anderen Seite das menschliche Ich: dass das Fuß fassen konnte auf der Erde, dazu mußten die Mondenkräfte, die &#039;&#039;&#039;verhärtenden Mondenkräfte, die aber niemals zur Kristallisation geführt hätten&#039;&#039;&#039;, niemals zu Kristallbildung geführt hätten, sondern nur zu etwas immer Härterem, immer Härterem… Man muss sich so etwas vorstellen wie ein immer härteres und härteres und dichteres und dichteres und dichteres Glas, das immer lichtundurchlässiger wird, immer weniger lichtoffen ist, immer finsterer wird, immer härter wird, immer schwerer, immer dichter wird. &#039;&#039;&#039;Das ist das, was die soratischen Wesenheiten machen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Der schwarze Kater taucht auf.) Das ist keine soratische Wesenheit, auch wenn es schwarz ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, was sind das für Wesenheiten, die das machen? Das sind &#039;&#039;&#039;die ahrimanischen Kräfte im weitesten Sinne&#039;&#039;&#039; - und im weitesten Sinne heißt, letztlich stehen &#039;&#039;&#039;dahinter die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Die stehen letztlich dahinter. Das ist nämlich genau der Punkt: &#039;&#039;&#039;Die regulären Widersacher&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, die also ganz bewusst, möchte ich sagen, von der Gottheit eingeplant sind und bestellt wurden mit einem ganz bestimmten Auftrag, kann man sagen, für ihre Aufgabe, &#039;&#039;&#039;das sind eben die luziferischen, die ahrimanischen im engeren Sinn und die asurischen Kräfte&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die soratischen Kräfte wurden bewusst toleriert&#039;&#039;&#039;, aber die haben keinen Auftrag und hätten auch keinen angenommen - sondern die folgen einem eigenen Plan, einem eigenen Schöpfungsplan, wenn man so will. Und der schaut anders aus als unser Schöpfungsplan. Ich sage bewusst &#039;&#039;&#039;unser&#039;&#039;&#039; Schöpfungsplan, nämlich der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsplan, in dem die Freiheit des Menschen vorgesehen ist&#039;&#039;&#039;. Die ist in dem Plan der soratischen Wesenheiten eben so ganz und gar nicht vorgesehen, sondern sie verlangen das Opfer der Freiheit. Das verlangen sie vom Menschen. Das heißt nicht, komplett Opfer des Ichs, aber komplett Opfer jener Ich-Kraft, die uns eigentlich zugedacht ist, nämlich dieses Ich, das erstmals… Als &#039;&#039;&#039;allererste geistige Wesensgruppe&#039;&#039;&#039;, sozusagen, ist es der Menschheit zugedacht, &#039;&#039;&#039;diese Freiheit zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Eine Eigenschaft, &#039;&#039;&#039;die nur die höchste Göttlichkeit hat&#039;&#039;&#039;, das heißt die Trinität aus Gottvater, Gottsohn und dem Heiligen Geist. Und &#039;&#039;&#039;der Heilige Geist, den wir im Kleinen entwickeln sollen, hat eben auch diese Freiheit in sich&#039;&#039;&#039;. Und diesen Heiligen Geist, den wir in uns entwickeln sollen, jetzt schon, ab jetzt sofort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, eigentlich, ab wann so richtig ganz genau? Wann ist der erste Impuls? Es steht ganz deutlich in der Bibel drinnen! Und wir gehen jetzt genau auf das &#039;&#039;&#039;Gedenkfest&#039;&#039;&#039; dafür zu, auf das &#039;&#039;&#039;Pfingstfest&#039;&#039;&#039;. Pfingsten, &#039;&#039;&#039;die Ausgießung des Heiligen Geistes&#039;&#039;&#039; auf die Jünger, auf die Menschen, die sich mit dem Christus verbunden haben. Und in dieser Ausgießung des Heiligen Geistes in Form dieser feurigen Zungen, so dass jeder einzelne Mensch, zumindest einmal jetzt jeder dieser Jünger, in ganz individueller Weise, teilhaftig wird &#039;&#039;&#039;dieses Heiligen Geistes, dieses Geistselbstes&#039;&#039;&#039;, in dem &#039;&#039;&#039;das Ich das gestaltende Prinzip&#039;&#039;&#039; ist,  das ist ein Funke - und dieses Geistselbst, das aber jetzt vom Ich in Freiheit entwickelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=2228s Die Kräfte aus dem Heiligen Geist: Wir können sie nutzen, um unser Seelisches zu etwas ganz Eigenem zu machen - oder damit die Widersacher stützen 0:37:08] ===&lt;br /&gt;
Und man kann sagen, damit ist in unserer Seele jetzt eine Kraft gepflanzt, mit der wir nach und nach &#039;&#039;&#039;unser ganzes Seelisches zu etwas ganz Eigenem, zu etwas ganz individuell Neuem, machen können&#039;&#039;&#039;. Und von da geht es weiter in die Bereiche, die man halt als Astralleib bezeichnet. Also, das Seelische ist der astralische Bereich, mit dem wir bewusster zunächst einmal umgehen können als heutiger Mensch. Aber &#039;&#039;&#039;dadrunter sind ja noch sehr, sehr viele Kräfte, die, von denen wir heute noch kaum etwas mitkriegen&#039;&#039;&#039;, von denen nur manchmal ein bisschen was heraufdampft - zum Beispiel, wenn wir in Rage kommen oder auch, wenn wir positiv für etwas begeistert sind, dann kann etwas von diesen Kräften herauskommen. Und &#039;&#039;&#039;das sind ganz wichtige Kräfte&#039;&#039;&#039;. Aber da überall drinnen sitzen halt eben &#039;&#039;&#039;auch die Widersacher&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;da versuchen auch die soratischen Wesenheiten heranzukommen&#039;&#039;&#039;. Und der Ahriman ist der, der immer greifen will nach dem Astralischen, weil, er hat eigentlich wenig Vollmacht darüber bis gar keine. Und er will aber! Und er glaubt, beim Menschen, da kann er es ergreifen. Er will eigentlich immer das Astralische beim Menschen ergreifen und es rauben eigentlich für sich, weil es mangelt ihm an ihm. Er ist halt… Ja, die ahrimanischen Kräfte sind in gewisser Weise - im Vergleich zum Menschen genommen - überhaupt sehr seelenlose Geschöpfe. &#039;&#039;&#039;Der Ahriman kennt eine Grundempfindung, die zwei Facetten hat: Das ist [[Angst]] und [[Schmerz]]&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Das sind zwei Seiten desselben, in gewisser Weise. Und die kennt er und mit der lebt er. Man kann sich das als Mensch gar nicht vorstellen, wie diese ahrimanischen Wesenheiten eigentlich leiden. Ich meine, sie haben größere geistige Kräfte als wir und sie können daher mehr ertragen. &#039;&#039;&#039;Wir könnten das in dieser Intensität gar nicht ertragen&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen ein bisschen was davon mit, wenn wir den ahrimanischen Mächten begegnen, dann spüren wir eigentlich etwas von ihrer Angst. Wenn wir nicht in Berührung gekommen wären mit diesen ahrimanischen Mächten - im engeren Sinn zunächst einmal durchaus genommen - dann hätten wir weder dieses Schmerzempfinden, wobei beim Schmerz noch das Luziferische auch hineinspielt, aber vor allem nicht dieses Angstgefühl, das wir erleben können. &#039;&#039;&#039;Angst gäbe es nicht&#039;&#039;&#039;. Das gäbe es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem kann auch die Angst manchmal - vor allem, wenn es in einer Situation gerechtfertigt ist - uns zur Vorsicht mahnen. Ich meine, was ganz, ganz negativ ist und wo diese &#039;&#039;&#039;ahrimanische Angst ganz negativ&#039;&#039;&#039; wirkt, ist, wenn man, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;[[Angst|Zukunftsängste]]&#039;&#039;&#039; entwickelt: &amp;quot;Ach, wie wird die Welt jetzt in der nächsten Zeit sein? Es wird alles furchtbar werden, es wird der Weltuntergang drohen und es wird… Welche Nöte werden auf uns zukommen?&amp;quot; Dann wird die geistige Kraft des Menschen im Prinzip komplett gelähmt. Die Frage wäre ja immer, egal was auf uns zukommt, also, ich kann was machen mit der Situation. Und wir können immer etwas machen! Wir können immer etwas machen. Das ist der Punkt. Aber da heute die ahrimanischen Mächte sehr, sehr stark sind, &#039;&#039;&#039;arbeiten sie mit dieser Angst&#039;&#039;&#039; - und das wird übermittelt &#039;&#039;&#039;über alle Medien&#039;&#039;&#039;, über alles, was es gibt, über alle Kanäle, die sind. Das ist heute so fast eine Grundstimmung in großen Teilen der Menschheit; da vor allem natürlich den Teilen der Menschheit, die sehr stark mit dem &#039;&#039;&#039;Materialismus&#039;&#039;&#039; verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=2498s Unsere Aufgabe: Mit der Hilfe des Christus, der sich mit der ganzen Erdensphäre verbunden hat, die ganze materiell-physische Erde umzuwandeln 0:41:38] ===&lt;br /&gt;
Wieder nicht unbedingt das einseitig negative Urteil gegen den Materialismus! Weil, &#039;&#039;&#039;[[Aufgaben der Menschheit|unsere Aufgabe]]&#039;&#039;&#039;, nur zur Erinnerung, &#039;&#039;&#039;ist, die ganze materiell-physische Erde umzuwandeln&#039;&#039;&#039;. Die gesamte - von A bis Z, von der Erdoberfläche bis in den Erdkern hinunter. Das muss nicht alles mit äußeren Mitteln geschehen, sondern in Wahrheit letztlich durch unsere geistige Tätigkeit. Da werden wir das meiste weiterbringen, und zwar zu &#039;&#039;&#039;einem Zeitpunkt, wo wir gar nicht mehr verkörpert sind&#039;&#039;&#039; in so einer Gestalt auf Erden, aber wo wir noch sehr, sehr stark mit der Erde verbunden sind - und, ja, die &#039;&#039;&#039;Nachfolge Christi antreten&#039;&#039;&#039;. Denn der Christus, was ist denn passiert mit der Auferstehung? Ja, er hat sich im &#039;&#039;&#039;Auferstehungsleib&#039;&#039;&#039; gezeigt - zunächst einmal den Jüngern und dann anderen weiteren Kreisen noch, aber letztlich: Was ist geschehen mit der sogenannten Himmelfahrt, die wir gerade hinter uns gebracht haben? Das Gedenkfest dazu. &#039;&#039;&#039;Er hat sich verbunden mit der gesamten Erdensphäre&#039;&#039;&#039;, mit der gesamten Erdensphäre &#039;&#039;&#039;und hat sie zu seinem Himmel gemacht&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner drückt es manchmal so aus, dass er sagt: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;die ganze Erdensphäre ist&#039;&#039;&#039; das Devachan, also &#039;&#039;&#039;die geistige Welt des Christus geworden&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Nicht wahr, wenn wir in die Geisteswelt zunächst einmal aufsteigen, dann steigen wir in höhere Sphären auf, aber wir müssen endlich lernen, immer mehr in die &#039;&#039;&#039;Christus-Sphäre&#039;&#039;&#039; hineinzusteigen - ich sage es jetzt einmal vorsichtig &amp;quot;hineinzusteigen&amp;quot;. Und hineinzusteigen heißt dann letztlich auch, wenn wir so weit sind, dass wir es ertragen können, &#039;&#039;&#039;dass wir uns vor allem auch wehren können gegen diese Angstkräfte&#039;&#039;&#039;, die die ahrimanischen Wesenheiten erzeugen. Wenn wir standhaft sein können gegen sie. &#039;&#039;&#039;Dass wir hinuntersteigen bis in den Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039; - geistig hinuntersteigen, nicht äußerlich. Also, wir werden uns nicht mit irgendeinem Seil oder was herunterlassen oder herunterbohren, oder so. Es gab schon so utopische Filme, die das gezeigt haben, wo sie also irgendwie bis in den Erdkern hinunterfahren, fast. Also, das wird es nicht sein, das sind Phantastereien. Aber geistig müssen wir es, wenn wir unsere Aufgabe erfüllen wollen und dadurch eben das Freiheitspotenzial, das uns gegeben ist, ausschöpfen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=2665s Unser größtes Freiheitspotenzial: Unser NEIN zu den Verlockungen der soratischen Wesenheiten 0:44:25] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das größte Freiheitspotenzial&#039;&#039;&#039; wird sich darin äußern, dass wir aus Freiheit heraus &#039;&#039;&#039;&amp;quot;nein&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sagen zu den soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Nein sagen! Das können wir im Prinzip. Wir müssen nur diese Kräfte in uns rege machen. Zwingen können sie uns nicht. Sie können nur, da sie natürlich sehr, sehr raffiniert sind, uns verführen dazu, &#039;&#039;&#039;freiwillig zu verzichten auf die Freiheit&#039;&#039;&#039;. Freiwillig zu verzichten. Mit, wie soll man sagen, sehr, viel Geschenken, die uns dann entgegengebracht werden. Weil, das ist sozusagen… So gesehen, sind sie geradezu fair, diese Wesenheiten, weil sie uns entlohnen damit für das &#039;&#039;&#039;Gegengeschenk&#039;&#039;&#039;, dass wir ein geistiges Potenzial mitbringen in ihre Welt. Weil, wir sind dann die, die aus unserer Welt, sage ich mal, aus der nicht-soratischen Welt, so viel wie möglich an geistigen Kräften mitbringen in das Reich dieser Wesenheiten. Und Kräfte, an die sie selbst nicht herankommen würden! An die sie nur herankommen durch den Menschen. Und nur dann, wenn sie durch ihre Schlauheit, durch ihre Raffinesse den Menschen dazu bringen, dass wir es ihnen freiwillig letztlich geben und daher dann gehen, aus unserer Sicht betrachtet, den schwarzmagischen Weg. Und das, &#039;&#039;&#039;wo sie am meisten angreifen, ist natürlich dort, wo Menschen sich bemühen, einen geistigen Weg zu gehen&#039;&#039;&#039;. Das ist sozusagen überall dort, wo sich Menschen zusammensammeln, die einen geistigen Weg gehen wollen. Ist eben auch für die soratischen Wesenheiten das, wie soll ich sagen, Rekrutierungsbüro. Dort kann man sich einschreiben, auch für die soratische Seite, dort lauern sie, da stehen sie vor der Tür, aber vor der Tür innen, schon drinnen. Und lassen dich nicht raus, bevor du es nicht unterschrieben hast. Und natürlich machen sie viele Versprechungen und sie locken am meisten mit moralischen Dingen. &#039;&#039;&#039;Sie appellieren an unsere [[Moral]]&#039;&#039;&#039; und sagen: Wir können dir das bieten, wir können dir eine Welt bieten, in der du diese Moral verwirklichen kannst, wo endlich dieses blödsinnige Ding aufhört: &amp;quot;Es irrt der Mensch, solang er strebt.&amp;quot; Das faustische Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=2851s Erschüttert und empört: Aber bis zum Schluss lässt Faust sich doch von dem luziferisch-ahrimanischen Zwitterwesen Mephisto verführen 0:47:31] ===&lt;br /&gt;
Schaut euch einmal den Faust da. Der &#039;&#039;&#039;Faust&#039;&#039;&#039; ist eigentlich &#039;&#039;&#039;ein fürchterlicher Kerl&#039;&#039;&#039;. Ich meine, im Grunde gibt es praktisch nichts, was er richtig macht. Von Teil 1 bis Teil 2, im Grunde, macht er dauernd irgendeinen Unsinn. Natürlich, verführt dann durch den Luzifer zuerst, Luzifer und dann durch den Ahriman. Weil, der &#039;&#039;&#039;Mephisto&#039;&#039;&#039;, der da auftritt im Faust, ist eigentlich so ein Zwitterwesen, so ein &#039;&#039;&#039;luziferisches-ahrimanisches Zwitterwesen&#039;&#039;&#039;. Und immer wieder fällt er dadrauf hinein. Immer wieder, immer wieder. Bis zum Schluss, im Grunde, bis zum Schluss fällt er eben hinein. Aber trotzdem: &#039;&#039;&#039;Er bemüht sich immer wieder auch zu entkommen und aus seinen Fehlern zu lernen!&#039;&#039;&#039; Auch wenn er immer wieder neue macht - und gravierende Fehler macht. Ich meine, noch ganz zum Schluss, bevor es aus ist, lässt er noch… Nein, er wollte es natürlich nicht, aber…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, der &#039;&#039;&#039;Schluss Faust II&#039;&#039;&#039; ist ja so: Der &#039;&#039;&#039;Faust ist aufgestiegen&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;zu einem ganz großen Mann im Dienst des Kaisers&#039;&#039;&#039;. Er hat dem Kaiser geholfen, den Krieg gegen den Gegenkaiser zu gewinnen, und ist belohnt worden damit, dass er ein Lehen bekommen hat, und zwar: grenzenlosen Strand. Also, der ganze Strand des Reiches gehört ihm, weil der Faust die riesige Idee hat: &amp;quot;Ich werde dem Meer Land abtrotzen. Neues Land schaffen.&amp;quot; Seht ihr das Bild, das drinnen ist? Aus dem Flüssig-Bewegten, festes Land schaffen - durch Menschenhand geschaffen, &#039;&#039;&#039;durch Menschenkraft geschaffenes Land&#039;&#039;&#039;, das heißt eine Erde, eine Erdoberfläche zumindest, die ganz der Tat des Menschen zu verdanken ist. Da ist eine Ahnung von dem drinnen, dass der Mensch die ganze Erde umgestalten muss, wenn er mit der Erde sein Schöpfungsziel sozusagen, wenn man will, erreichen will. Wobei, &#039;&#039;&#039;das Ziel müssen wir uns auch noch selber setzen&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Das Ziel heißt nur: Ihr sollt euren Weg finden, ihr sollt euch eure Ziele setzen. Es ist kein vorgegebenes, fertiges Ziel, sondern nur: Ihr seid&#039;s dran. Und das liegt dadrinnen. Das ist das Geheimnis, warum man plötzlich dem Meer Land abgewinnen will. Land, das es in der Form noch nie gegeben hat. Und jetzt gibt es aber dadrinnen natürlich auch ein bisschen altes Land auch noch, einen Hügel vor allem, und da ist die &#039;&#039;&#039;Hütte von Philemon und Baucis&#039;&#039;&#039;. Und die haben dort ein Kapellchen und halt immer wieder läuten sie also zur Andacht. Es kommt eh kein Mensch hin, in Wahrheit, oder ganz wenige nur kommen sie besuchen. Aber dieses Hüttchen dort… Ist eine schäbige alte Hütte, im Grunde. Und das Glöckchen klingt auch nicht wirklich so wunderschön, jedenfalls nicht in den Ohren des Faust - und es verschandelt ihm seine ganze Schöpfung, in Wahrheit, die er hervorgebracht hat. Und drum beauftragt er halt den Mephisto, der natürlich sehr diensteifrig ist: &amp;quot;Ja, schau, die müssen weg von dort. Ich biete ihnen ja ein wunderschönes Gütchen auf meinem Land, wunderbar hergerichtet, also zehnmal mehr Wert, als was sie dort haben, mit allem Komfort, was sie sich wünschen können. Nur, die sind so borniert, sie wollen von ihrem Hügelchen und von ihrem Hüttchen, von dem kleinen Hüttchen, nicht weg.&amp;quot; Aber &#039;&#039;&#039;für einen Mephisto ist das natürlich kein so großes Problem&#039;&#039;&#039;, nicht wahr. Sie klopfen an der Türe an. Leider fällt die Tür gleich ins Haus. Also, sie fallen mit der Tür ins Haus. Leider war  dadrin noch ein Fremder, der fechten wollte. Ja, den haben wir hingestreckt, und im ganzen Kampf ist leider die Lampe umgefallen und das Haus hat zu brennen begonnen. Also, &#039;&#039;&#039;zum Schluss waren halt alle leider tot&#039;&#039;&#039;. Aber das Hüttchen ist abgebrannt. Es ist weg. Und dann, wenn der Mephisto zurückkommt: &amp;quot;Wir haben sie dir weggeräumt und alles ist gut.&amp;quot; Und dann schildert er genauer, was passiert ist. Und dann ist der &#039;&#039;&#039;Faust zutiefst erschüttert und empört&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Na, Tausch wollte ich, keinen Raub. Und überhaupt, diesen bösen Streich, ihn fluche ich.&amp;quot; Jetzt ist er moralisch ganz entrüstet. &#039;&#039;&#039;Aber er hat&#039;s beauftragt&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Und er hat halt nicht eingerechnet, dass das schiefgehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=3147s Wir alle haben irgendwo einen Pakt mit dem Mephisto geschlossen…0:52:27] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn man sich&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;mit den falschen Kräften einlässt, geht es schief&#039;&#039;&#039;. Und das haben wir so &#039;&#039;&#039;viel in der Welt, tagtäglich&#039;&#039;&#039;, an allen Ecken erleben wir es. Das ist alles gut gemeint, aber wenn es im Bunde mit den falschen Kräften ist, geht es schief - und es zerstört, &#039;&#039;&#039;es bringt Leid über die Welt&#039;&#039;&#039;, es bringt Krieg über die Welt, alles Mögliche, &#039;&#039;&#039;aus den besten Motiven heraus&#039;&#039;&#039;. Es sind nicht immer die - in den wenigsten Fällen eigentlich - übelsten Motive, die dahinterstecken. Das ist dann nur, die kriegerischen Parteien sagen dann wechselseitig übereinander: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Der andere ist der absolut Böse. Wir sind die Guten.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Da sind die Einen nicht gut und die Anderen nicht gut. Jedenfalls nicht nur. Sie haben Gutes in sich und ein gutes Streben. Weil, wer immer strebend sich bemüht… Aber sie haben den &#039;&#039;&#039;Pakt mit dem Mephisto&#039;&#039;&#039; geschlossen, den haben &#039;&#039;&#039;alle&#039;&#039;&#039; geschlossen, irgendwo. Das ist durch den Sündenfall passiert. In Wahrheit haben wir alle den Pakt geschlossen. Was in der &#039;&#039;&#039;Faust-Geschichte&#039;&#039;&#039; halt deutlich herauskommt: &#039;&#039;&#039;Er schließt ihn ganz bewusst. Und das ist schon ein großer Schritt, bewusst uns zu sein, dass da ein Pakt besteht&#039;&#039;&#039;. In Wahrheit geht es zurück schon bis zum Sündenfall. Im Paradies, da hat es schon angefangen. Also, was eigentlich sich ausdrückt da &#039;&#039;&#039;beim Faust, ist das Bewusstsein dafür, ganz bewusst mit den Kräften umzugehen&#039;&#039;&#039;. Und der Faust tut es ja, weil der Mephisto ihm klar macht, dass es auch im Reiche dieser Widersacher gewisse Regeln gibt. Und der Faust, weil... Wie ist die Szene? Im ersten Teil des Faust, da hat der &#039;&#039;&#039;Faust vom Osterspaziergang&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesen schwarzen Pudel mitgenommen&#039;&#039;&#039;, der ihm eigentlich irgendwie schon verdächtig vorgekommen ist, weil, ein Feuerstrudel zieht auf seinen Pfaden hinterdrein. Aber dann tut ihn sein Famulus Wagner doch überzeugen: &amp;quot;Du, das ist doch nur ein ganz normaler Hund.&amp;quot; Und dann nimmt er halt den Hund mit in seine Stube und der legt sich irgendwo hinter den Ofen. Und während der Faust anfängt, das Neue Testament zu übersetzen und alles umdichtet, was drin ist, weil es ihm irgendwie falsch vorkommt - ist natürlich schon eine Einwirkung von dem hinten. Der Pudel knurrt immer, irgendwo, und zum Schluss wird er immer mächtiger und mächtiger, der Pudel, und hebt sich und es ist &#039;&#039;&#039;nicht mehr eines Pudels Gestalt&#039;&#039;&#039;, wird also ein ziemliches Ungeheuer - und dann erscheint er plötzlich mitten aus der Rauchwolke heraus &#039;&#039;&#039;als Mephisto&#039;&#039;&#039;. Und gut, dann kommen die halt ins Gespräch und der Mephisto will sich aber dann letztlich verabschieden wieder und gehen. Nur, peinlicherweise, er kann nicht hinaus. Warum nicht? Weil der &#039;&#039;&#039;Faust auf seine Türschwelle&#039;&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;Pentagramm&#039;&#039;&#039;, ein Pentagramma, gezeichnet hat, also einen Fünfstern. Aber der Faust ist a bisserl ein Hudriwusch, er hat ihn schlampig gezeichnet. Nämlich der eine Winkel, der nach außen zu, ist ein wenig offen. Und jetzt kann dieser Mephisto halt Hineinschlüpfen ins Haus. Er kommt hinein, weil der eine Winkel offen ist. Das Blöde ist, er kann nicht mehr hinaus. Dann sagt der Faust: &amp;quot;Warum gehst du nicht durchs Fenster? Du kannst ja durch das Fenster gehen. Fenster gibt es auch dort. Oder wenn nicht, einen Rauchfang kann ich dir auch anbieten, durch den kannst du sicher auch hinausgehen.&amp;quot; &amp;quot;Ja, nein, es ist &#039;&#039;&#039;ein Gesetz der Teufel und Gespenster&#039;&#039;&#039;: wo sie hineingeschlüpft, da müssen sie hinaus.&amp;quot; Also jedenfalls, der Teufel kann nicht aus dem Haus. &amp;quot;Da sind wir Knechte, da sind wir jetzt gefangen.&amp;quot; Das freut natürlich jetzt den &#039;&#039;&#039;Faust&#039;&#039;&#039;. Er &#039;&#039;&#039;hat den Teufel gefangen&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Na warte. Bleib da. Ich lasse dich nicht so leicht hinaus. Und &#039;&#039;&#039;wenn du selbst Gesetzen unterliegst und es Rechte dort gibt, dann kann man doch mit dir einen Pakt schließen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=3421s Weiße Magie und schwarze Magie - dahinter stehen dieselben Kräfte 0:57:01] ===&lt;br /&gt;
Und genau das ist der Pakt, den wir letztlich schließen mit den &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; - oder was sie wollen. Die haben Regeln, &#039;&#039;&#039;strenge Regeln, und den Kontrakt&#039;&#039;&#039;, sozusagen, unterschreiben wir dann, wenn wir uns mit ihnen einlassen. &#039;&#039;&#039;Das ist die Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und verbunden ist dann damit, dass wir aber die Meister der schwarzen Magie werden, im Grunde: Das heißt, so viel wie möglich an, ich nenne es einmal, positiven geistigen Kräften zu sammeln, schöpferisch hereinzuholen und zu verschenken an diese soratische Welt. Um das geht es also. Und eben darum &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;am meisten zu bieten die Menschen, die geistig strebend sind&#039;&#039;&#039;. Und die Kräfte, mit denen die &#039;&#039;&#039;[[schwarze Magie]]&#039;&#039;&#039; zu tun hat, sind dieselben, mit denen die &#039;&#039;&#039;weiße Magie&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, zu tun hat. &#039;&#039;&#039;Es sind die identischen Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Frage ist nur, in wessen Dienst man sie stellt. Stellt man sie in den Dienst der Christus Ich-Kraft, der gemeinsamen Christus Ich-Kraft, das heißt, verbindet man sich in seinem Ich mit dem Christus - oder wird es eine Verbindung mit den soratischen Mächten, wo sich das Ich verbindet mit den soratischen Mächten und sich diesem Reich eingliedert. Das ist der einzige Unterschied, der drinnen ist. Aber das ist der gravierende Unterschied. Das ist der ganz, ganz große Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=3525s Die besondere Gefährdung geistig strebender Menschen und Institutionen 0:58:45] ===&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist das der Punkt, wo eben &#039;&#039;&#039;geistig strebende Menschen besonders gefährdet&#039;&#039;&#039; sind. Und es fängt eben an natürlich, sofort sich zu stürzen, diese Wesenheiten, auf das Christentum, das &#039;&#039;&#039;institutionalisierte Christentum&#039;&#039;&#039;, das sich herausgebildet hat. Dort fängt es an. Dort fängt es an. Und das ist das, &#039;&#039;&#039;was Dante&#039;&#039;&#039; dann so &#039;&#039;&#039;geißelt&#039;&#039;&#039;, eben in seiner Kritik, ich will nicht sagen, an der Kirche, aber den Menschen, die dadrinnen sitzen. Die Kirche ist ja eigentlich die Gemeinschaft der Menschen, die sich mit dem Christus verbunden fühlen. Aber was der Dante so stark erlebt hat, ist, dass die &#039;&#039;&#039;Kirche als Institution&#039;&#039;&#039; - und die Menschen, die dort die Führung hatten, also die Päpste namentlich - dass die sich &#039;&#039;&#039;verbunden haben mit den Gegenkräften&#039;&#039;&#039;. Er nennt sie nicht die soratischen Kräfte, den Begriff gebraucht er nicht. Also es sind für ihn die luziferischen, ahrimanischen Kräfte im weitesten Sinne, aber das sind die Kräfte. Und das Große, was Dante so deutlich schildert, ist, dass &#039;&#039;&#039;diese Kräfte wirklich weit, weit hinaufreichen&#039;&#039;&#039; und dass auch, wenn wir uns schon sehr, sehr weit entwickelt haben geistig und schon den kompletten Läuterungspfad in gewisser Weise hinter uns gebracht haben…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=3650s Das Erleben der &amp;quot;Hölle&amp;quot; auf dem rechten Weg und auf dem Weg der Widersacher 1:00:50] ===&lt;br /&gt;
Also, uns &#039;&#039;&#039;geläutert&#039;&#039;&#039; haben jedenfalls &#039;&#039;&#039;von all den Einflüssen, die in unserem Karma drinnen liegen&#039;&#039;&#039;, die durch den Einfluss der luziferischen, der ahrimanischen im engeren Sinn und der asurischen Kräfte da sind - aber alles impulsiert von den soratischen Wesenheiten hinten. &#039;&#039;&#039;Und gerade diese soratischen Kräfte greifen bis hinauf, bis hinauf, bis zu der Sphäre, wo wir durch das [[Kamaloka]] normalerweise nach dem Tod durchgehen&#039;&#039;&#039; - oder wo wir ja auch immer wieder durch müssen, wenn wir uns in die geistige Welt erheben. In Wahrheit ist es jedes Mal, &#039;&#039;&#039;wenn man sich bewusst ins Geistige erhebt, geht man durch die ganze Sphäre durch&#039;&#039;&#039;. Und man begegnet da, in Wahrheit, ja immer wieder all den Erscheinungen, die damit zusammenhängen, von denen wir letztens gesprochen haben: &#039;&#039;&#039;Doppelgängererscheinungen&#039;&#039;&#039; und so. Da sieht man ja das alles, da sieht man genau die ganze Aufgabe, die noch vor einem liegt. Wir können gar nicht in die höhere geistige Welt aufsteigen, wenn wir nicht jedes Mal das in irgendeiner Form erleben und bewusst uns machen. Und das uns bewusst zu machen, das ist das allerwichtigste, wichtigste Mittel, heilsame Mittel, das uns helfen kann, wenn wir… Weil, &#039;&#039;&#039;die Widersacher Kräfte versuchen, uns dieses Bild zu verschleiern und zu verzerren&#039;&#039;&#039;, und zwar zu verzerren &#039;&#039;&#039;zu einem schönen Bild&#039;&#039;&#039;, zu einem angenehmen Bild. Also, wenn wir folgen diesen Wesenheiten, dann ist das, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dante&#039;&#039;&#039; zum Beispiel &#039;&#039;&#039;als die Hölle schildert&#039;&#039;&#039;, als das Inferno schildert: Das schaut schön aus. Das zeigt sich nicht in seiner wahren Gestalt. Das zeigt sich in der Gestalt, wie es uns letztlich, in letzter Konsequenz, die soratischen Mächte zeigen wollen. Und dann ist es eine Welt, na ja, der Freude, der Macht, alles das ist da drinnen. Also, man müsste eigentlich ein komplettes fotografisches Negativbild - oder in dem Fall müssten wir sagen, ein positives Bild dessen zeichnen, was da in der Hölle zum Beispiel bei Dante geschildert wird. Dann hätte man das Bild, das man vor Augen bekommt, wenn man sich auf die soratischen Mächte konzentriert und auf sie einlässt und vergisst die Christuskraft, die in einem drinnen ist. Dann schaut das Bild ganz anders aus. Das heißt, &#039;&#039;&#039;die, die leiden unter der Hölle, sind die, die auf dem rechten Weg sind&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Das ist der Punkt. Und ob es ewige Verdammnis wird, das liegt an uns. Es liegt an uns. Und die Gefahr ist bei denen, &#039;&#039;&#039;die diese Welt, diese Unterwelt&#039;&#039;&#039; oder wie man sie immer nennen will, die &#039;&#039;&#039;die nicht als erschreckend erleben, bei denen ist es das Zeichen, dass sie halt den soratischen Wesenheiten brav folgen&#039;&#039;&#039; - und die anderen Widersacher helfen ihnen dabei. Dann ist es das Problem. Die erleben diese Welt also ganz anders. Weil, sonst müsste man sich ja denken: &amp;quot;Ja, bitte, wer wird denn so verrückt sein, sich mit diesen Mächten einzulassen, wenn da solche Qualen damit verbunden sind, wie sie da deutlich geschildert werden und wie sie auch in der Apokalypse zur Genüge geschildert werden dort, wo wir jetzt am Abgrund stehen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=3888s Das Thema Vollmacht in der Apokalypse 2, 28 und im Johannes Evangelium 17, 2 1:04:48] ===&lt;br /&gt;
Na, ich will jetzt zur Einleitung… Ich habe das versprochen, dass wir wieder ein bisschen an den Text herangehen. Nehmen wir mal das Stückel aus der Apokalypse, Anfang 17. Kapitel…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr interessant. &#039;&#039;&#039;Ich habe einen sehr interessanten Hinweis bekommen&#039;&#039;&#039;, der nämlich jetzt da spannend ist. Ich hab da jetzt einen Vergleich angestellt. Ich habe den Hinweis bekommen - ich hatte es nicht im Bewusstsein zu dem Zeitpunkt, muss ich ganz offen gestehen - dass im &#039;&#039;&#039;Johannes Evangelium 17, 2&#039;&#039;&#039; auch so etwas, &#039;&#039;&#039;ein ähnlicher Spruch&#039;&#039;&#039;, drinnen steht &#039;&#039;&#039;wie:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Vollmacht des Ich&#039;&#039;&#039;, die ich von meinem Vater empfangen habe und so weiter. Und nur steht da &#039;&#039;(in der Apokalypse, Brief an die Gemeinde von Thyatira)&#039;&#039; dann eben auch: Die gleiche Vollmacht des Ich, die ich von meinem Vater empfangen habe, soll letztlich auch der Mensch bekommen. Und im Kapitel 17, 2 des Johannes Evangeliums heißt es jetzt wie folgt; ich lese euch das in einer Bibelübersetzung zunächst einmal vor, nämlich in der &#039;&#039;&#039;Elberfelder Bibel&#039;&#039;&#039;. Dort kommt der Satz in dem Sinn so sehr schön heraus, dass er sehr gut vergleichbar ist mit dem, was da bezüglich des Ichs steht. Das ist also bei dem Gebet Jesu für seine Jünger. Also, das ist &#039;&#039;&#039;beim letzten Abendmahl&#039;&#039;&#039; passiert, also am Gründonnerstag, also am Donnerstag vor Golgatha. Und da steht drinnen, es spricht der Christus selbst: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht, wie du ihm Vollmacht gegeben hast über alles Fleisch, dass er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben gibt.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Also alle, die sich verbinden mit dem Christus. Also, das heißt, der Christus hat die Vollmacht bekommen über alles Fleisch, damit die, die sich mit ihm verbinden, das ewige Leben bekommen. Und darin drückt sich etwas aus, was eine sehr gute Ergänzung ist zu dem: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Apokalypse 2, 28)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=4042s Heute - jetzt und hier - unser eigenes Geistselbst entwickeln führt zu Harmonie in der Menschheit 1:07:22] ===&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich aber deutlich gesagt: &#039;&#039;&#039;Was können wir heute&#039;&#039;&#039;, jetzt und hier, &#039;&#039;&#039;mit unserem Ich alleine selbsttätig machen?&#039;&#039;&#039; Ja, im Grunde unser Seelisches schöpferisch erneuern, sodass es unser eigenes Seelisches wird, immer mehr. Also, das heißt, dass wir &#039;&#039;&#039;unser eigenes [[Geistselbst]] entwickeln&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt… Wir haben etwas davon schon in uns, aber das steht noch unter der Herrschaft der Hierarchien, die über uns stehen, weil wir alleine damit noch gar nicht umgehen können. Aber wir sollen es zu unserem Eigenen machen und wir können es im Prinzip - also zumindest die Jünger konnten es - ab dem Zeitpunkt, &amp;quot;wo die feurigen Zungen auf sie herabkommen&amp;quot;. Da fängt es an. Da fängt es an. Also, der erste Moment, wo der Mensch die Erde überhaupt betreten hat, hat er seinen Ich-Impuls bekommen. Jetzt, beim &#039;&#039;&#039;[[Pfingsten|Pfingstfest]]&#039;&#039;&#039;, also bei diesem Fest, wo die feurigen Zungen auf ihn herunterkommen, beginnt für ihn die Möglichkeit, sein eigenes Geistselbst zu erschaffen. Da fängt es an, &#039;&#039;&#039;das eigene Geistselbst&#039;&#039;&#039; zu erschaffen. Da ist ein Impuls drinnen, der ein Seelisches schafft, das mit allen anderen Menschen - obwohl es völlig unterschiedlich ist als bei den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;nicht nur in Harmonie leben kann, sondern in Harmonie leben wird&#039;&#039;&#039;. In dem Maße, in dem das entsteht, wird diese Harmonie entstehen, ganz selbstverständlich, es lässt sich gar nicht verhindern. &#039;&#039;&#039;Wenn wir aus der Freiheit heraus unser eigenes Geistselbst bilden, dann verbindet es die Individualität letztlich mit allen anderen Individualitäten&#039;&#039;&#039;, das heißt mit der ganzen Menschheit. Und das heißt, jeder hat sein individuelles Geistselbst, aber in gewisser Weise ist jedes so groß, dass es die ganze Menschheit umfasst. Und trotzdem sind es individuelle Geistselbste und trotzdem zugleich Eines. Das heißt, &#039;&#039;&#039;die Seele des Menschen wird in erster Stufe&#039;&#039;&#039; - ja, das ist schon eine große erste Stufe - &#039;&#039;&#039;so weit wie die ganze Menschheit&#039;&#039;&#039;, wird so weit, dass es letztlich umfasst das ganze Astralische der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
No, was tun wir denn, wenn wir &#039;&#039;&#039;das ganze Astralische der Erde zu unserem gemeinsamen menschheitlichen Geistselbst&#039;&#039;&#039; machen? Von dem jedes drinnen so groß ist wie das ganze Gebilde, wenn man überhaupt räumliche Begriffe nehmen will, aber jeder seine individuelle - ich sage mal - Farbnuance beisteuert dazu, ja, was ist es dann? Dann machen wir eigentlich einmal... erneuern wir vollkommen das, was am Anfang bei der Genesis im 1. Kapitel geschaffen wurde: &amp;quot;Am Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde.&amp;quot; Na gut, den ganzen Himmel gestalten wir noch nicht um, aber &#039;&#039;&#039;die Erde wird unsere Schöpfung - im seelischen Bereich&#039;&#039;&#039;. Im seelischen Bereich. Das hat seine Auswirkungen in die Lebenskräfte, das hat seine Auswirkungen bis ins Physische hinein. Aber das können wir nicht ganz alleine. Da brauchen wir Hilfe. Also, &#039;&#039;&#039;um das Lebendige umzugestalten, brauchen wir die Hilfe des Christus&#039;&#039;&#039;. Und um eben auch bis ins Fleisch hinein zu gestalten - das heißt, auch das, was belebt ist auf der Erde, was beseelt ist auf der Erde, was also Fleisch geworden ist, um das umzugestalten, da brauchen wir auch die Hilfe des Christus, aber mit der Vollmacht, die er durch den Vater bekommen hat. Weil, das ist der Punkt: &#039;&#039;&#039;Der Christus aus sich heraus kann die ganze ätherische Welt, die Lebenswelt, umgestalten&#039;&#039;&#039;. Die Seelenwelt sowieso, von der reden wir gar nicht, aber auch die Ätherwelt. Aber was er nicht kann - oder nicht konnte bis zu dem Zeitpunkt, wo er sich auf Erden verkörpert hat - bis ins Physische hinein umgestaltend zu wirken, &#039;&#039;&#039;bis ins äußerste Physische umgestaltend zu wirken&#039;&#039;&#039;. Das ging also nur durch die Vaterkraft, die durch ihn wirkte. Aber &#039;&#039;&#039;das hat er jetzt als Vollmacht bekommen&#039;&#039;&#039;: bis in dieses Fleisch, sozusagen, hineinzuwirken, also auch bis in die physische Ebene hinunter zu wirken, wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;diese physische Welt&#039;&#039;&#039; letztlich dann irgendwann &#039;&#039;&#039;gemeinsam mit den Menschen zu befreien von der ganzen materiellen Schlacke&#039;&#039;&#039;, die in das soratische Reich hinübergeht. Aber Nebensatz dazu: Diese Kraft reift auch nur in der Auseinandersetzung mit diesen Kräften. Also, wenn das eh von Haus aus funktioniert hätte, wenn nämlich die Widersachermächte nicht da wären, wäre die Auferstehung in dem Sinn gar nicht notwendig gewesen. Die &#039;&#039;&#039;Auferstehung war notwendig dadurch, dass der physische Leib des Menschen durch die Widersacherkräfte verdorben wurde&#039;&#039;&#039; - weil wir es letztlich zugelassen haben, aber halt nur in einem sehr, sehr traumbewussten Zustand, es zugelassen haben. Und das muss aufgehoben werden. Es kann nur aufgehoben werden dadurch, dass auch der &#039;&#039;&#039;Mensch mitarbeitet&#039;&#039;&#039; dabei. Aber er kann es nicht allein, sondern er braucht die Christuskraft - und &#039;&#039;&#039;durch die Christuskraft auch die Vaterkraft&#039;&#039;&#039;. Und wir werden aber so weit sein, wenn wir den Weg gehen, der uns ermöglicht ist, auch über diese Vollmacht zu verfügen - bis ins Fleisch hinein, im weitesten Sinn. Darf man sich aber bitte natürlich nicht so vorstellen wie jetzt das Fleisch, das wir haben. Also letztlich heißt es, bis ins Physische hineinzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=4449s Wir sollen Schöpfer eines ganzen neuen Kosmos werden 1:14:09] ===&lt;br /&gt;
Wir werden diese Fähigkeit uns erworben haben &#039;&#039;&#039;am Ende unserer ganzen kosmischen Entwicklungsreihe&#039;&#039;&#039;, die, wie ihr wisst, über sieben Stufen geht. Der letzte Zustand ist der sogenannte Vulkan Zustand. Vorher ist die sogenannte &#039;&#039;&#039;Neue Venus&#039;&#039;&#039;, da fällt die Entscheidung: &#039;&#039;&#039;Wer geht mit mit dem Christus?&#039;&#039;&#039; Wer geht mit mit den soratischen Kräften? Und wenn dann die richtige Entscheidung gefallen ist, dass man mit dem Christus mitgeht, ich meine richtig aus unserer Sicht, falsch aus der Sicht derer, die mit den soratischen Kräften mitgehen, dann wird &#039;&#039;&#039;im 7. Zustand ausreifen eben diese Kraft, dass wir bis ins Physische hinein wirken können&#039;&#039;&#039;. Wir haben sie dann am Ende. Und dann, ja dann - haben wir schon auch die letzten Male gesprochen - dann sind wir letztlich bereit, auf die Stufe, auf eine vergleichbare Stufe, aufzusteigen wie die Elohim. Und &#039;&#039;&#039;dann werden wir Schöpfer einer ganzen neuen Welt, eines ganzen neuen Kosmos&#039;&#039;&#039;. Es wirkt noch Höheres mit dabei. Aber wir sind dann die, die an der Front stehen, sozusagen, die wirklich vor Ort jetzt sagen: Das hat zu passieren, das hat zu passieren - und so weiter. Es ist jetzt sehr menschlich ausgedrückt. Ihr wisst, es geht nicht nach einem Architekturplan, sondern wo eher wie ein Künstler, der formt, gestaltet. Es ist ja auch oft so geschildert, also selbst in der Bibel: &amp;quot;Formte den Adam aus einem Erdenkloß&amp;quot;, wie es heißt, oder aus Lehm oder, in Wahrheit: &amp;quot;Ha adamah&amp;quot;, heißt es im Griechischen, das heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;die Ackererde&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Und davon kommt der Name &#039;&#039;&#039;Adam&#039;&#039;&#039;. Aus dem wird er geschaffen. Und dann sind wir so weit, auf dieser Ebene schaffend zu werden. Also eine ganze Ackererde zu schaffen, ja, und Wesen zu schaffen, ein Wesen zu schaffen aus dieser Ackererde - oder aus dieser Kraft, die geistig dahintersteht. Also, bleibt bitte nicht beim äußeren Bild hängen, das ist sehr anschaulich, aber es ist viel mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=4608s Wie können wir heute schon üben, aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; zu schaffen? 1:16:48] ===&lt;br /&gt;
Aber richtig ist es also dieses... Weil, gerade in dem &#039;&#039;&#039;Plastizieren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;im Ton, in dem Erdigen&#039;&#039;&#039;, in dem Gestaltenden, in diesem frei Gestalten drinnen, das &#039;&#039;&#039;ist etwas ganz Freies&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Der Ton gibt da nichts vor&#039;&#039;&#039;. Wenn ich in Marmor meißele, zum Beispiel, oder in irgendeinen anderen Stein meißele, dann muß ich eigentlich herausholen, was in dem Stein drinnen ist. Etwa der &#039;&#039;&#039;David von Michelangelo&#039;&#039;&#039;, oder was, ist eigentlich in dem Block. Den hat er gesehen in dem Block, den er halt aus dem Carraramarmorblock, den er da vor sich hatte… da sah er den drinnen. Und &#039;&#039;&#039;im Ton ist gar nichts drinnen&#039;&#039;&#039;. Da steckt kein Bild drinnen. Der ist absolut bildsam. Das ist das Interessante. Er ist absolut bildsam. Und es liegt am Menschen, in das einzuformen, was seinem schöpferischen Impuls entspricht. Daher steht auch in der Bibel nicht drinnen also: Und Jahwe Elohim meißelte den Adam aus einem Marmorblock oder einem Granitblock. Es wäre ein völliges Unding. Weil, da hätte er nur dabei sein können, etwas herauszumeißeln, was im Grunde schon ein Anderer in den Block hineingelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das ist &#039;&#039;&#039;etwas ganz, ganz Tolles&#039;&#039;&#039; eigentlich, &#039;&#039;&#039;dieses freie Gestalten mit dem Tonmaterial, mit diesem erdigen Material. Das ist das Künstlerische schlechthin&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Ich stehe vor einem Batzen und hab sonst gar nix.&amp;quot; Der Batzen sagt mir nichts. Ich meine, der Marmorblock, der, der es sehen kann, sieht, was da drinnen ist an Möglichkeiten. Man kann nicht nur den David daraus schaffen. Man könnte andere Figuren auch schaffen, aber in einer ganz bestimmten Weise nur. Und eine dieser möglichen Gestalten muss der Künstler drinnen sehen und herausholen. Aber der Künstler, der im Ton schafft, sieht in dem Ton gar nichts drinnen. Weil, da ist nichts drinnen, was ihn leiten würde. Er lässt ihn völlig frei. Und er muss den ganzen Impuls hineinlegen. Und aus dem wird dann was - oder wird nichts, mehr oder weniger. Da ist das ganz freie Gestalten drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist dann ein Schaffen aus dem Nichts heraus&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wenn ich den Block meißele, schaffe ich nicht vollkommen aus dem Nichts heraus. Da habe ich eine Stütze drinnen in dem Block, der drinnen ist. Da liegt etwas drin, was &#039;&#039;&#039;die Götter&#039;&#039;&#039;, nennen wir es jetzt einmal so, also die diese Erdenwelt gestaltet haben und eben auch diesen Kalkstein, diesen &#039;&#039;&#039;Marmor geschaffen&#039;&#039;&#039; haben, die haben &#039;&#039;&#039;etwas hineingelegt&#039;&#039;&#039; - und den Menschen jetzt die Freiheit gegeben, daraus bestimmte Figuren herauszuholen, &#039;&#039;&#039;bestimmte Dinge herauszuholen, aber andere wieder nicht&#039;&#039;&#039;. Es sind trotzdem unzählige möglich, wie gesagt. Nicht nur der David wäre möglich herauszuholen. Aber es ist eine Vorgabe drinnen. Es ist eine Hilfe da, eine Unterstützung da. &#039;&#039;&#039;Der aus dem Ton es formt, hat keine Unterstützung&#039;&#039;&#039;. Gar keine. &#039;&#039;&#039;Er schafft völlig aus dem Nichts heraus&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Völlig aus dem Nichts heraus. Kann er. Kann er, wenn er will. Er kann natürlich auch jetzt ein Modell hinstellen und sagen: &amp;quot;Warte, ich forme es genau nach. Ich mache jetzt eine Statue, die schaut jetzt so aus wie der, der da sitzt vor mir.&amp;quot; Kann ich natürlich auch machen. Dann habe ich einen teils freien Impuls, teils nicht freien Impuls. Aber ich kann ihm auch eine ganz, ganz neue, ganz individuelle Gestalt geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird die Zukunft ausschauen, auch in der Kunst. &#039;&#039;&#039;Es werden Gestalten sein, die ganz einzigartig sind, die nichts gleichen, was man sonst in der Sinnenwelt sehen kann&#039;&#039;&#039;. Die einfach eine neue Gestaltung hineingeben. Die nicht mehr etwas Äußeres abbilden. Die bildende Kunst ist durchgegangen durch eine lange, lange Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, &amp;quot;lange Phase&amp;quot;, so lang ist sie eigentlich gar nicht. So richtig begonnen hat es… Ja, Anfänge bei den alten Ägyptern, so a bisserl. Ja, was sehr Eigenartiges schon etwas früher… aber da sieht man, dass… Also, es gibt zum Beispiel so &#039;&#039;&#039;Statuen von einem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Löwen-Menschen&#039;&#039;&#039; - das geht noch in die Steinzeit irgendwo zurück: Große Gestalt, so ein Mensch ist sicher nicht äußerlich irgendwo herumgelaufen, also, so ein Mensch mit Löwenkopf und unten Menschengestalt. Aber es ist doch auch die Menschengestalt irgendwo drinnen, jedenfalls deutlich. Aber da war es noch etwas, was die &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;hellsichtig erlebt&#039;&#039;&#039; haben. Aber natürlich war es auch nicht das Bild, das sie selber sich erschaffen haben, sondern sie haben halt aufgenommen, was sie geistig wahrgenommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir, in der Zukunft, werden ganz neue Bilder erleben und &#039;&#039;&#039;schaffen im geistigen Erleben&#039;&#039;&#039;. Wir schaffen damit, ja, sogar geistige Wesen, Elementarwesen zumindest, mit diesem Bild. Und die formen wir dann ein dem Ton zum Beispiel - oder was immer es dann sein mag. Aber &#039;&#039;&#039;ein Material, das mir nichts vorgibt&#039;&#039;&#039;, das mich frei lässt und wo ich nichts Äußeres nachmache. Und das im Tun! Das Kunstwerk selber wird irgendwann mit der physischen Erde verschwinden. Aber &#039;&#039;&#039;das Wesentliche ist der Impuls, es getan zu haben&#039;&#039;&#039;. Der geht weiter. Und das ist etwas, &#039;&#039;&#039;was völlig aus dem Nichts ist&#039;&#039;&#039;. Sein kann. Wenn ich mich nicht an irgendetwas Äußeres halte. Also etwas, was ich schon gesehen habe in der Welt oder wo mir ein Anderer erzählte: &amp;quot;Du, ich habe da ein Erlebnis gehabt, das ist so oder so.&amp;quot; Ja, dann ist es halt dem sein Erlebnis. Kann ja sein, dass zwei zusammenarbeiten. Einer hat dieses Erlebnis und der Andere versucht, es zu gestalten. Kann durchaus sein. Es ist oft so. Ich meine, in der Malerei ist es auch so oft. Künstler brauchen überhaupt oft ihre Muse, die sie küsst - wenn es männliche Künstler sind. Wie es bei den weiblichen ist, weiß ich nicht, wie man das dann nennt. Also, es ist halt sicher wechselseitig, aber oft ist es dieses Gemeinsame auch. Aber es &#039;&#039;&#039;wird kommen, dass es Einer alleine kann&#039;&#039;&#039;, der den Impuls hereinbringt. Das heißt nicht, dass er sich von allen isoliert, aber dass er selber die Impulse hereinholt. Das ist was ganz Wichtiges. Also, dann haben wir die Chance, zu dem aufzusteigen. &#039;&#039;&#039;Dann bekommen wir Vollmacht&#039;&#039;&#039;- mit der Zeit - &#039;&#039;&#039;über alles Fleisch&#039;&#039;&#039;. Das ist sozusagen die Vorübung. In der Kunst üben wir das. Das ist schon der erste Schritt dorthin, das zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=5090s Bild und Gegenbild: Mit dem Heiligen Geist zu einer Menschheit in Harmonie oder mit den Widersachern zur Hure Babylon 1:24:50] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber es kann auch halt das Fleisch&#039;&#039;&#039; als solches sich selbstständig machen und &#039;&#039;&#039;uns formen&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise, auf seine Spuren bringen: Und dahinter eben die luziferischen, die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen, die asurischen - und ganz dahinter die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die sind drinnen. Also, der Missbrauch des Fleisches, wenn man so will, die Unzucht mit dem Fleisch. Da ist das Äußere gar nicht so, was man aus Unzucht sich äußerlich vorstellt - ist nicht so ganz das Wesentliche dabei, obwohl es natürlich einen Grund hat, warum das so in Beziehung gesetzt wird. Weil, überall dort, wo es mit der Sexualität was zu tun hat, ist ja das auch der Weg, wo wirklich etwas Geistiges - nämlich ein Mensch - hereinkommt in die Erdenwelt. Und tatsächlich sind diese &#039;&#039;&#039;Kräfte, die mit der Sexualität zusammenhängen&#039;&#039;&#039; - eben auch zusammenhängen - sind für diese Gestaltung wichtig. Wir werden das haben, wenn wir diese Kräfte &#039;&#039;&#039;in völliger Reinheit&#039;&#039;&#039; handhaben können. Dann werden wir nämlich auch - davon spricht ja Rudolf Steiner - wir werden also &#039;&#039;&#039;Unseresgleichen durch den Kehlkopf, durch die Sprache hervorbringen&#039;&#039;&#039;. Naja, jetzt darf man sich natürlich nicht vorstellen, so ein Kehlkopf, wie wir da jetzt haben, und da hüpft jetzt der Embryo - weiss ich nicht - oder irgendwer heraus oder was auch immer. Das ist natürlich völlig missverstanden. Aber die Kräfte, die da drinnen liegen - die darin liegen, dass der Mensch die Sprache sich zu eigen gemacht hat, dass er den &#039;&#039;&#039;Funken des Heiligen Geistes aufgenommen&#039;&#039;&#039; hat und in einer Zunge sprechen kann, die &#039;&#039;&#039;alle Völker verstehen&#039;&#039;&#039;, wie es so schön heißt. Das ist nämlich das Geistselbst, das dadrinnen liegt. Weil, dann werden wir als allererstes - noch während wir verkörpert sind auf der Erde - die Fähigkeit bekommen, unsere ganz individuelle Sprache zu entwickeln, die aber auch jeder andere Mensch, der halt auf einem vergleichbaren Geistselbst-Niveau steht, verstehen kann. Weil er sie nachgestalten wird und &#039;&#039;&#039;im Nachgestalten versteht, was der meint&#039;&#039;&#039;. Dann wird es keine Wörterbücher mehr geben. Es wird überhaupt keine Bücher mehr geben, dann. Das wird was viel zu Läppisches sein für die Menschen. Sondern es wird in ihrem Geistselbst drinnen leben - und sie werden nicht aufschreiben müssen das, was sie geistig sowieso schauen. Dort geht&#039;s hin. Aber die Verkehrung dieser ganzen Kräfte wäre also das dann, was symbolisiert wird durch die Große Babylon. &#039;&#039;&#039;Die Große Babylon&#039;&#039;&#039; ist geradezu &#039;&#039;&#039;das Gegenbild dieses großen Geistselbstes&#039;&#039;&#039;, dieses gemeinsamen Geistselbst der ganzen Menschheit, von dem ich gesprochen habe, das sich zusammensetzt aus den Geistselbsten aller Menschen. Aber im Grunde ist jedes so groß, nur jedes hat seine individuelle Nuance - und gemeinsam ist es das menschheitliche Geistselbst. Und da ist kein Widerspruch dann drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir sollen einen &#039;&#039;&#039;nicht unbeträchtlichen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Teil davon&#039;&#039;&#039; spätestens in der nächsten Kulturepoche schon &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;in der sogenannten slawischen Kulturepoche&#039;&#039;&#039;, von der Rudolf Steiner spricht. Darum ja wirklich diese Tragödie, die sich jetzt abspielt, wo Völkerschaften, die eigentlich ein gemeinsames Volk sind, die diese Zukunft vorbereiten sollen, wo die &#039;&#039;&#039;jetzt im Krieg miteinander&#039;&#039;&#039; stehen - und in Wahrheit das ganze Volk darunter leidet, alle leiden darunter. Es leiden die Russen genauso darunter wie die Ukrainer - und das ganze Umfeld leidet mit, irgendwo. &#039;&#039;&#039;Es ist eine riesige Tragödie, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Nachsatz: Das habe ich schon in einem früheren Vortrag, ich glaube Nummer 99, oder wo war&#039;s, angesprochen. Die große Tragik besteht darin, dass Europa seine Aufgabe versäumt hat, da in Verbindung zu kommen. &#039;&#039;&#039;Europa hat einen Ich-Impuls hereinbekommen, aber es macht zu wenig damit&#039;&#039;&#039;. Es macht zu wenig mit diesem Individualitätsimpuls. Diese Kraft müssten wir weiterreichen an die Völkerschaften, die prädestiniert sind, dieses Geistselbst ganz energisch zu entwickeln, als Vorreiter, als Vorreiter, damit es dann eine ganze Kulturepoche werden kann, die weltweit da ist. Die weltweit da ist. Und so wie &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; immer mehr eine &#039;&#039;&#039;Epoche&#039;&#039;&#039; sein soll, wo das Ich, der &#039;&#039;&#039;Ich-Impuls…&#039;&#039;&#039; Also einmal das aus dem Ich heraus anfangen und sich &#039;&#039;&#039;des eigenen wirklichen Ichs bewusst werden&#039;&#039;&#039;. Das ist der große Schritt, den wir machen müssen. Dass wir jetzt mal sehen, das Ich ist nicht nur: Ich bin ich. Ich bin der Größte, der Stärkste, der Beste und überhaupt. Es interessiert mich nur, was mich angeht. Sondern wo wir diese &#039;&#039;&#039;Verantwortung lernen für die gesamte Menschheit&#039;&#039;&#039;, für die gesamte Weltentwicklung - oder sagen wir es mal enger - Erdentwicklung. Wo wir das lernen und ganz bewusst es lernen - und bewusst eben auch lernen, dass wir die Kraft dazu haben. Jeder Einzelne hat im Prinzip die Kraft drinnen, aber sie schläft halt noch ziemlich stark. &#039;&#039;&#039;Und der erste Schritt ist aufwachen dafür&#039;&#039;&#039;. Aufwachen. Weil, sonst geht es dorthin, dass eben nicht der Funke gezündet wird für das Geistselbst, so dass es unser Eigenes wird, sondern dann wird es halt die &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Hure Babylon&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - und das liest sich dann in der Apokalypse einmal so, &#039;&#039;&#039;17. Kapitel der Apokalypse&#039;&#039;&#039;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten&amp;quot;... Das sind die &#039;&#039;&#039;sieben Zornesschalen&#039;&#039;&#039;, die ausgegossen wurden, von denen, wenn ihr euch erinnert, Rudolf Steiner sehr deutlich sagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Diese Schalen sind Ausdruck der göttlichen Liebe.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Gott gießt eigentlich seine Liebe aus, aber unter dieser Liebe verbrennt halt alles, im Grunde, was sich selbst zerstören will und den Weg gehen will zu den soratischen Wesenheiten. Das ist &#039;&#039;&#039;eigentlich die große Hilfe&#039;&#039;&#039;, um diese Kräfte, die uns hinunterziehen wollen, los zu werden. Also, man müsste es jetzt aus der anderen Perspektive sehen: als die großen Liebesschalen, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also: &amp;quot;Da kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, und sprach zu mir: Komm, ich will dir das Urteil über die große Hure zeigen, die auf vielen Wasserströmen sitzt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wasserströme&#039;&#039;&#039; sind ein Bild &#039;&#039;&#039;für das ganze Astralische&#039;&#039;&#039;, was da strömt, für das Seelische, das strömt über die Erde, im Grunde die ganze irdische Seelenwelt, groß genommen, mit all den negativen Kräften, die drinnen sitzen. Weil, die haben zurzeit noch ziemlich die Überhand. &#039;&#039;&#039;Die Astralsphäre der Erde ist im Moment ziemlich mies&#039;&#039;&#039;. Und sie wird noch mieser werden. Sie wird erst dann besser, wenn aus den einzelnen &#039;&#039;&#039;Menschen-Ichen&#039;&#039;&#039; genügend Impulse kommen, &#039;&#039;&#039;um sie zu durchlichten&#039;&#039;&#039;, zu durchlichten, nämlich dadurch, indem sie all das Dunkle, das dadrinnen ist, das durch unsere Schuld entstanden ist, ins Nichts auflösen. &#039;&#039;&#039;Völlig ins Nichts auflösen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht bloß eine Läuterung im üblichen Sinne: &amp;quot;Ich säubere mich von irgendwelchen Fehlern.&amp;quot; Und wenn wir uns säubern: Irgendwo lagern wir den Schmutz ab, nicht wahr. Wenn man sich brav duscht und säubert, irgendwo geht&#039;s ins Abwasser hinein und irgendwo draußen ist die Kloake, irgendwo findet sie sich. Wir werden eine Möglichkeit finden müssen, sowohl äußerlich im Übrigen, also da ist es auch schon dran, dass wir schauen müssen, dass die Natur nicht verseucht wird durch unseren Dreck, auf gut Deutsch - aber seelisch ist es genauso. Wir sollen ihn &#039;&#039;&#039;nicht ablagern&#039;&#039;&#039; irgendwo, &#039;&#039;&#039;sondern wir sollen ihn so erneuern, dass er kein Schmutz mehr ist, sondern wertvollstes Seelisches&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=5666s Der Mensch in seinem Streben - Irren - Streben kann lernen auf des Schwertes Klinge zu balancieren 1:34:26] ===&lt;br /&gt;
Und, meine Lieben, ich habe es schon angedeutet in den letzten Vorträgen, aber ich sage es noch einmal ganz deutlich: &#039;&#039;&#039;Das höchste Gut im Astralischen&#039;&#039;&#039;, in der Seelenwelt überhaupt, &#039;&#039;&#039;das wir schaffen können,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird entstehen aus all den Verfehlungen der Vergangenheit, die wir auflösen ins Nichts&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hinein und daraus in neuer, reinster Form erstehen lassen&#039;&#039;&#039;. Hätten wir keine Fehler in der Vergangenheit gemacht, könnten wir das gar nicht. Das ist das große Geheimnis bei der Faust-Geschichte auch: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Es irrt der Mensch, solang er strebt.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und er irrt also wirklich bis zum Schluss, bis dieses Paar Philemon und Baucis umkommt wegen ihm. Und dann sagt er: &amp;quot;Das habe ich nicht gewollt&amp;quot;. Ja, aber du hast es in die Wege geleitet. &#039;&#039;&#039;Aber trotzdem, er strebt immer weiter,&#039;&#039;&#039; immer weiter. Und das liegt &#039;&#039;&#039;in unserem Ich&#039;&#039;&#039; drinnen. Und wenn wir das tun, dann werden wir dazu beitragen, dass all das Negative aus der Vergangenheit nicht nur aufgelöst wird, sondern dass daraus etwas viel, viel Höheres entsteht. Ein höheres Seelisches, &#039;&#039;&#039;ein höheres Geistselbst der Menschheit&#039;&#039;&#039;, als es sonst entstehen hätte können. Das hätten auch die höheren Mächte nicht machen können, weil, es ist ein &#039;&#039;&#039;Geistselbst, das aus einem freien Ich heraus geboren&#039;&#039;&#039; ist. Und nicht einfach von oben nach unten strömt über die Kette der Hierarchien und es aus der Schöpfungsquelle an der Spitze strömt, sondern diese Spitze liegt in jedem Ich jetzt drinnen. &#039;&#039;&#039;Das ist das Neue&#039;&#039;&#039;. Und darum ist es aber auch so wahnsinnig schwer zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ICH und nICHt, LICHt, ICH, nICHt, GedICHt - das sind wunderbare Worte, wo überall das Ich drinnen ist in Wahrheit. Das Wort nICHt - oder &#039;&#039;&#039;nICHts&#039;&#039;&#039;, da ist noch das S drinnen. &#039;&#039;&#039;Das S kann was sehr Ahrimanisches sein&#039;&#039;&#039;, wo der Geist in die Materie schießt, sagt Steiner irgendwo. Ja, wenn es der Ahriman dann packt, dann verhärtet es sich drinnen und wird in unserem Sinne geistlos dann. Es wird hochintelligent, vielleicht, aber geistlos. Aber es kann auch anders werden. Aber, &#039;&#039;&#039;wir gehen ununterbrochen durch dieses Nichts durch&#039;&#039;&#039;. Und da drinnen ist immer das Ich und das holt aus dem Nichts das Lichts, das Licht, heraus. Licht, Nicht, Gedicht. Wunderbar, wie das &#039;&#039;&#039;Josef Weinheber&#039;&#039;&#039; gedichtet hat. Es gibt ein wunderbares &#039;&#039;&#039;Gedicht&#039;&#039;&#039;. Das heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;LICHT - NICHT - GEDICHT&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Ich habe es jetzt nicht bei der Hand, ich kann das nicht fehlerfrei auswendig, also sage ich es euch jetzt lieber nicht, aber da liegt das drinnen &#039;&#039;(siehe auch Themenbezogene Leseanregungen).&#039;&#039; Da liegt, aus dem Sprachgenius heraus, ein Empfinden von diesem wirklich unglückseligen Weinheber, der sich selber umgebracht hat am Ende des Zweiten Weltkrieges, weil er aus seiner &#039;&#039;&#039;Begeisterung für die deutsche Sprache&#039;&#039;&#039; sich halt &#039;&#039;&#039;für Propagandazwecke der Nazis&#039;&#039;&#039; irgendwie einspannen hat lassen oder &#039;&#039;&#039;missbrauchen hat lassen&#039;&#039;&#039;. Und das hat er irgendwo nicht ertragen, dass sein großes Ideal, &#039;&#039;&#039;dieser deutsche Geist&#039;&#039;&#039;, der in der deutschen Sprache lebt, im absolut positiven Sinne… Ich meine, er hat nie irgendwas  geschrieben, in Wahrheit, was mit den Nazi-Ideen wirklich im Einklang war. &#039;&#039;&#039;Er hat nur die deutsche Sprache und den deutschen Geist und die [[ICH|Ich]]-Kraft, die sich drinnen offenbart, gerade in Mitteleuropa&#039;&#039;&#039; besonders stark, &#039;&#039;&#039;das hat er zutiefst verehrt&#039;&#039;&#039;, den Impuls kannte er, und er hat großartige klassische Gedichte geschrieben. Wir kennen ihn in &#039;&#039;&#039;Österreich&#039;&#039;&#039; hauptsächlich, weil er auch &#039;&#039;&#039;Mundart-Gedichte&#039;&#039;&#039; im Wienerischen geschrieben hat, wienerische Mundart-Gedichte. Und die sind genial, die treffen es auf den Punkt. Aber er hat ganz &#039;&#039;&#039;große klassische Gedichte&#039;&#039;&#039;, halt im Stile Goethes, Schillers oder so, aber wieder &#039;&#039;&#039;mit einer eigenen Nuance&#039;&#039;&#039;, gedichtet - und in dem hat er gelebt. Aber das ist halt missbraucht worden und das hat ihn schwer getroffen. Das hat ihn schwer getroffen. Er ist dadurch wirklich zum Alkoholiker geworden, also er hat dem Namen &amp;quot;Wein-heber&amp;quot; dann auch in der Praxis Genüge getan. Und er hat sich erschossen dann, als der Krieg zu Ende war und die Russen einmarschiert sind, hat er sich erschossen, einfach. &#039;&#039;&#039;Tragisches Schicksal.&#039;&#039;&#039; Ein hochbegabter Mensch, durch den sehr, sehr viel Geistiges hereingekommen ist. Es sind wirklich tolle Gedichte. Und da sieht man schon: Ja, was war das jetzt für ein Mensch? Soll ich jetzt sagen: &amp;quot;Ah, Nazi-Sympathisant.&amp;quot; Ja, er hat sich vereinnahmen lassen. Er hat &#039;&#039;&#039;große Fehler&#039;&#039;&#039; damit gemacht, keine Frage. Keine Frage. &#039;&#039;&#039;Aber er hat auf der anderen Seite großartiges Geistiges hereingeholt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist so schwer oft, die Grenze zu ziehen. &#039;&#039;&#039;Es gibt das Gute, es gibt das Böse, aber es gibt keinen Menschen, der nur gut oder der nur böse ist&#039;&#039;&#039;. Wir haben es - und das sollte uns auch in unserer Zeit  sehr bewusst werden. Es gibt immer &#039;&#039;&#039;das ständige Ringen&#039;&#039;&#039; darum: Wo zieht es mich hin, auf welche Seite gehe ich? Und in Wahrheit ist es eben so, dass wir &#039;&#039;&#039;wirklich zwischen den ahrimanisch-asurisch-soratischen Kräften und den luziferischen&#039;&#039;&#039; stehen. Da werden wir immer hin und her gezogen und eine messerscharfe Klinge steht in der Mitte - und da balancieren wir mit unserem Ich. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist diese scharfe Klinge&#039;&#039;&#039;, die da drinnen steht, aber auf der müssen wir balancieren. Wir spazieren eigentlich dauernd auf dieser scharfen Schneide selber herum. &#039;&#039;&#039;Das ist das Schwert des Ich&#039;&#039;&#039;. Das ist das &#039;&#039;&#039;Schwert&#039;&#039;&#039; aber auch, &#039;&#039;&#039;mit dem wir die&#039;&#039;&#039; ganzen &#039;&#039;&#039;Widersacher besiegen können, wenn wir lernen auf dem Schwert zu balancieren, zu tanzen&#039;&#039;&#039;. Tänzer werden auf dieser scharfen Klinge. Die ist sozusagen, ja… die hat keine Ausdehnung an ihrer Spitze. Die ist praktisch null - und &#039;&#039;&#039;dort balancieren wir ununterbrochen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das ist das Gegengewicht zu dem, was uns drohen wird, &#039;&#039;&#039;wenn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Hure Babylon die Überhand&#039;&#039;&#039; gewinnt, das heißt, die Seelensphäre der Erde ganz sich in den Dienst der Widersacher stellt, der luziferischen, der ahrimanischen, der asurischen, aber letztlich ganz besonders der soratischen Mächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=6123s Der Anfang des 17. Kapitels der Apokalypse 1:42:03] ===&lt;br /&gt;
Also, lesen wir da dieses 17. Kapitel, &#039;&#039;&#039;den Anfang des 17. Kapitels&#039;&#039;&#039; noch. Aber ich fange durchaus noch einmal vom Anfang an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, und sprach zu mir: Komm! Ich will dir das Urteil über die große Hure zeigen, die auf vielen Wasserströmen sitzt, mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben und von deren unreinem Wein die Bewohner der Erde trunken sind. Und er führte mich auf dem geistigen Plane in eine Wüste. Da sah ich auf einem scharlachroten Tiere ein Weib sitzen. Das Tier war über und über bedeckt mit Namen der Geist-Verwünschung und hatte sieben Köpfe und zehn Hörner.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind wir. &#039;&#039;&#039;Das sind wir, wenn wir  unser Astralisches halt beeinflussen lassen durch diese Kräfte&#039;&#039;&#039;. Jeder Einzelne von uns ist dann so ein Tierchen. Und gemeinsam sind wir ein großer Menschheitsdrache dann, mit dem wir so erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Weib war mit purpurroten und scharlachroten Gewändern bekleidet, dazu mit Gold und Edelsteinen und Perlen glänzend geschmückt. Sie hielt in der Hand einen goldenen Kelch voll von Greuelgestalten und unreinen Wesen, die ihrer Unzucht entstammten. Und auf ihrer Stirne stand ein Name geschrieben, ein Mysterium: Das große Babylon, die Mutter aller Hurerei und aller Greueltaten auf Erden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bis daher einmal&#039;&#039;&#039;. Das Kapitel geht noch ganz schön weiter. Da ist noch Einiges drinnen. Aber das werden wir heute nicht packen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=6241s Die Spitze des Läuterungsberges liegt schon im irdischen Paradies… 1:44:01] ===&lt;br /&gt;
Ich möchte nämlich ganz gern noch auf den &#039;&#039;&#039;Dante&#039;&#039;&#039; zurückkommen und euch diesen Text zu Gemüte führen, wie er jetzt schildert, wie diese Kräfte, die da dahinterstecken, nämlich letztlich die &#039;&#039;&#039;soratischen Kräfte aus dem Untergrund&#039;&#039;&#039;, wie die eben hinaufreichen - bis &#039;&#039;&#039;auf die Spitze des Läuterungsberges, bis in die höchste Erdensphäre&#039;&#039;&#039;, die da ganz oben ist, den Bereich, wo &#039;&#039;&#039;das irdische Paradies&#039;&#039;&#039; nach wie vor ist. Nur, wir sind halt rausgeflogen dort. Und wir können uns jetzt also läutern. &#039;&#039;&#039;Wir können uns auf verschiedene Weise läutern&#039;&#039;&#039;. Wir können uns halt auf alte Weise läutern, so wie wir es jedes Mal tun, wenn wir nach dem Tod durchgehen durchs &#039;&#039;&#039;Kamaloka&#039;&#039;&#039;. Was machen wir dann? Wir legen unsere Karmapackerln, die wir hier auf Erden noch nicht bewältigt haben, wir legen sie ab in der Erdensphäre. Das ist der Grund, warum die &#039;&#039;&#039;Erdensphäre&#039;&#039;&#039; mittlerweile ziemlich tiefschwarz geworden ist. Mit gelbroten Sprenkeln drinnen, von mir aus, aber… also was luziferisch noch drinnen ist, aber es ist eigentlich eine &#039;&#039;&#039;düster schwarze Sphäre mittlerweile&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;die Seelenwelt ist noch wesentlich verschmutzter als unsere äußere Atmosphäre&#039;&#039;&#039;, unsere äußere Welt. Das ist noch eine Kleinigkeit davon. Aber dass es so auch im Äußeren a bisserl ist, in der Atmosphäre, ist eine Folge dessen, dass es im Seelischen so ist. Im Seelischen der Menschheit. Also wir haben eine extreme &#039;&#039;&#039;Umweltverschmutzung in der Seelenwelt&#039;&#039;&#039;, die ist wirklich &#039;&#039;&#039;katastrophal&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir diese Seelenwelt nicht zumindest bis zu einem gewissen Grad reinigen können dadurch, dass wir aus dem Ich heraus wirklich etwas von dem nicht auf irgendeine Deponie schmeißen, sondern es auflösen und durch unser Ich durchgehen, das heißt, uns mit unserem Ich ganz verbinden mit dem. &#039;&#039;&#039;Wir machen diesen Fehler ganz bewusst zu unserem Eigenen&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen ihn an. Wir lassen ihn nicht mehr liegen im Astralischen und sagen: &amp;quot;Ja, das ist halt passiert, und es liegt jetzt in meinem Seelischen und damit aber auch in der Seelensphäre der Erde liegt es halt jetzt herum, aber was soll ich denn tun?&amp;quot; Ich kann eines tun: &#039;&#039;&#039;Ich kann es in meinem Ich aufnehmen und wenn ich es in mein Ich aufnehme, wird es zum Nichts&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Licht - Nicht - Gedicht&amp;quot;. Nur, das Licht ist verdunkelt worden. Jetzt müssen wir es ins Nichts führen. Und aus dem Nichts kommt es als Gedicht, als etwas, &#039;&#039;&#039;was wir &amp;quot;gedicht&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;gedacht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;ein höheres Denken&#039;&#039;&#039;. Nicht unser kleines Verstandesdenken. Ein &#039;&#039;&#039;wirklich geistiges Denken&#039;&#039;&#039;. Das liegt drinnen. In einem &#039;&#039;&#039;Gedicht&#039;&#039;&#039; liegt es drinnen. Da liegt auch die Verdichtung drinnen. Aber jetzt die &#039;&#039;&#039;Verdichtung nicht in ein Physisches, sondern die Verdichtung in ein Geistiges&#039;&#039;&#039;. Um das geht es also. Und das heißt, wenn wir auf diesem Weg zum Läuterungsberg, auf den Läuterungsberg hinauf oder sprich in die geistige Kamalokasphäre… Also, die &#039;&#039;&#039;Kamalokasphäre ist eigentlich astralische Sphäre&#039;&#039;&#039;, geistig im weitesten Sinne, so alles was übersinnlich oder überphysisch ist, kann man als geistig im weitesten Sinne bezeichnen. Aber es ist eigentlich also Seelenwelt, um die es da geht, &#039;&#039;&#039;unterste Seelenwelt&#039;&#039;&#039; sogar, das &#039;&#039;&#039;ist die Kamalokasphäre&#039;&#039;&#039;. Unterste Seelenwelt, das ist &#039;&#039;&#039;identisch mit der Erdensphäre im weitesten Sinne&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;Erden-Mondensphäre&#039;&#039;&#039;. Diese große, die ist es eigentlich. Das ist die unterste Seelenwelt, na toll. &#039;&#039;&#039;Da leben wir drin die ganze Zeit und kommen immer wieder zu einer neuen Inkarnation&#039;&#039;&#039; da herunter, eben um diese Welt, ja, wenn man es nüchtern sieht, zu einem großen Teil zu verschlechtern - aber letztlich wieder aufzulösen. Und das ist schon auch im Gange. Aber es muss ganz schön mehr werden. Aber eben, solange man nur sich geläutert hat auf dem alten Sinn - also ich habe irgendwelche Fehler ausgeschieden aus meinem Wesen - solange ist es in der Seelenatmosphäre der Erde eben da und kann schädlich wirken und wirkt auch schädlich. Also, die &#039;&#039;&#039;Läuterung muss bedeuten&#039;&#039;&#039;: Wenn ich es nicht geschafft habe, das wirklich nicht nur abzulegen, sondern es wirklich aufgelöst habe, wenn ich das nicht gemacht habe, dann erreichen mich diese Kräfte noch dort, wo ich eigentlich nur hineinkomme nach vollständiger Läuterung. &#039;&#039;&#039;Man darf in das irdische Paradies, wenn man alles abgelegt hat, aber eben nicht verwandelt hat&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, noch. Weil, wir müssen durchgehen. Wir müssen aus dem Kamaloka, wenn wir dann durchgehen durch die geistige Welt, durch &#039;&#039;&#039;bis zu der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Weltenmitternachtsstunde&#039;&#039;&#039; und dann wieder zu einer Inkarnation durchgehn, müssen wir letztlich über die Spitze des Läuterungsberges weitergehen. Aber wenn wir… In der Zukunft wird es immer gefährlicher sein, wenn wir nicht wirklich unsere Verfehlungen, unser Karma, aufgelöst haben, dann wird es &#039;&#039;&#039;irgendwann&#039;&#039;&#039; einmal so weit sein, dass &#039;&#039;&#039;uns die Widersacher dort gerade im irdischen Paradies noch erjagen&#039;&#039;&#039;, schnappen und hinunterziehen in ihre Welt. &#039;&#039;&#039;Das ist das große Problem&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Zweite ist also: Die &#039;&#039;&#039;Menschen, die geistig strebend sind&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;aber zu wenig Kraft noch entwickelt haben&#039;&#039;&#039;, um dieses eigene Geistselbst zu entwickeln - und eben nicht ein Geistselbst zu entwickeln, das im Bunde steht, im Untergrund, mit den Widersacherkräften. Die Menschen, die aber trotzdem geistig strebend sind und das aber nicht so bewältigen, die sind &#039;&#039;&#039;am allergefährdetsten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das sind wir alle&#039;&#039;&#039;. Oder das sind wir fast alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=6669s Die ganz hohen Eingeweihten gehen große Gefahren mit ihrer Wiederverköperung ein 1:51:09] ===&lt;br /&gt;
Es gibt &#039;&#039;&#039;ganz wenige hohe Eingeweihte&#039;&#039;&#039;, die schon ein so voll entwickeltes Geistselbst haben, dass ihnen eigentlich nichts mehr passieren kann. Aber, aber der Punkt ist, es gibt große Eingeweihte, die müssten sich für ihre eigene Entwicklung nicht mehr verkörpern auf Erden. Das ist dann der Fall, wenn sie zumindest schon also &#039;&#039;&#039;größere Teile des Geistselbstes&#039;&#039;&#039; entwickelt haben. Das heißt… Und zwar wirklich ein Geistselbst, das entstanden ist &#039;&#039;&#039;aus eigener Schöpfung&#039;&#039;&#039;. Also, das ist bei allen rosenkreuzerischen, wirklich &#039;&#039;&#039;rosenkreuzerischen Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, ist das der Fall, zum Beispiel. Also namentlich aber auch so Menschen, die dieses Ziel erreicht haben: &#039;&#039;&#039;Zarathustra&#039;&#039;&#039; zum Beispiel, der durchgeht, der dann &#039;&#039;&#039;Meister Jesus geworden&#039;&#039;&#039; ist und als Meister Jesus durchgeht. Weil er bereits zur Zeitenwende so weit war, dass der Christus sich in seinen Leibeshüllen verkörpern konnte und dieser Meister Jesus müsste sich für seine Entwicklung nicht mehr inkarnieren auf Erden, überhaupt nicht. Und er tut es. &#039;&#039;&#039;Er tut es so, dass es eigentlich nur ganz, ganz kurze Zeiten sind, wo er nicht inkarniert ist auf Erden&#039;&#039;&#039;. Aber jedes Mal begibt er sich damit in die Gefahr, dass er einen Fehler begehen könnte, der wieder Karma anhäuft, der wieder Karma erzeugt. Und damit wieder etwas erzeugt, was erst wieder aufgelöst werden muss. Und gerade wenn ein großer Eingeweihter so einen Fehler macht, wo was passiert, das ist sehr nachhaltig und sehr schwer aufzulösen. &#039;&#039;&#039;Je höher die geistige Kraft ist, die fehlgeleitet wird&#039;&#039;&#039; oder sich fehlleiten lässt, &#039;&#039;&#039;desto schwieriger ist es aufzulösen&#039;&#039;&#039;. Und in diese Gefahr begibt sich so ein Eingeweihter wie ein Meister Jesus jedes Mal, wenn er wieder auf Erden herunterkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist nicht der Christus selbst&#039;&#039;&#039;, obwohl natürlich der Christus mit seinem Ich verbunden ist - wie mit uns allen Menschen. Aber es ist nicht ein verkörperter Christus, es &#039;&#039;&#039;ist der wiederverkörperte Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der nathanische Jesus, wenn man so will, na Blödsinn, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039;, nicht der nathanische, der salomonische Jesus. Der ist es. Also der, zu &#039;&#039;&#039;dem die Weisen aus dem Morgenland gekommen sind&#039;&#039;&#039;. Um den geht es. Das war also &#039;&#039;&#039;der wiedergeborene Zarathustra&#039;&#039;&#039;, weil die Weisen aus dem Morgenland ja in den Sternen sozusagen gelesen haben, dass er wiedergeboren wird, ihr Meister, ihr großer Meister, der ihr Meister schon in früheren Inkarnationen war, in mehreren früheren Inkarnationen sogar - und den suchen sie. Und spüren irgendwie, dass mit dem was Großes jetzt passiert. Eben, &#039;&#039;&#039;dass er eine Inkarnation aufbaut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;durch die sich dann der Christus verkörpern kann auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das ist das Großartige. Also, der ist mit seinem Ich sehr weit gekommen und mit seinem Geistselbst sehr weit gekommen. Eben vor allem durch diese &#039;&#039;&#039;Opfertat&#039;&#039;&#039;, die er vollbracht hat, indem er seine Leibeshüllen dem Christus zur Verfügung gestellt hat. Und wo die Taube schwebt drüber und so weiter. Es sind alles sprechende Bilder. Ja, also, es erreicht die Menschen, die geistig strebend sind. &#039;&#039;&#039;Die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Höchsten sind am meisten gefährdet.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höchsten sind am meisten gefährdet. Also, man braucht nicht denken, je höher man steigt, desto weniger Sorgen muss ich mir machen. Na, Sorgen muss man sich eigentlich eh nicht machen, aber &#039;&#039;&#039;man muss halt seinem Weg treu bleiben&#039;&#039;&#039;. Wenn nicht, wenn man nachlässig wird, dann ist der Absturz ziemlich groß, kann sehr groß sein. Und sich wieder hinaufzurappeln, wird schwieriger. Wird schwieriger. Aber trotzdem, es ist Ausdruck der großen Kraft, die man bereits entwickelt hat. Und - &#039;&#039;&#039;wir müssen nicht hinunterfallen&#039;&#039;&#039;. Aber die Gefahr besteht. Und &#039;&#039;&#039;gerade in der Überwindung dieser Gefahr entwickeln wir uns noch weiter&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt. Wenn wir endgültig das hinter uns lassen wollen, müssen wir dort hinaufgehen. Und vielleicht sind Einzelne dann auch so weit, dass sie sagen: &#039;&#039;&#039;Für die Menschen, die unten noch zurückgeblieben sind, die das nicht aus eigener Kraft schaffen, verkörpere ich mich auf Erden noch, um ihnen Impulse zu geben&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;nicht alle Impulse kann man unmittelbar aus der geistigen Welt geben&#039;&#039;&#039;, wenn man nicht verkörpert ist. Es muss zusammenwirken, es müssen Impulse aus der geistigen Welt, rein aus der geistigen Welt, also aus einem nicht verkörperten Zustand, wie sie etwa durch einen Buddha hereinkommen, sein und sich verbinden mit Impulsen von Menschen, die weit entwickelt sind, sich nicht verkörpern müssten, aber es tun zum Heile der Menschen, die zurückgeblieben sind. &#039;&#039;&#039;Die gehen das allergrößte Risiko ein, und sie gehen es ganz bewusst ein&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=7020s Irgendwann stehen wir vor der Entscheidung: Gehen wir den östlichen oder den westlichen Weg 1:57:00] ===&lt;br /&gt;
Und das heißt, es muss uns klar sein, wenn wir uns geistig weiterentwickeln wollen, gibt es natürlich &#039;&#039;&#039;zwei Wege: Es gibt den östlichen Weg und es gibt den westlichen Weg.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der östliche Weg&#039;&#039;&#039; ist der, wenn man sagen kann… Im weitesten Sinn hat er etwas zu tun mit der &#039;&#039;&#039;Nachfolge Buddhas&#039;&#039;&#039;, was den Christus nicht ausschließt, in keinster Weise, aber was letztlich ein Weg ist, der dazu führt, dass man, wenn man weit genug kommt, ein Eingeweihter wird, der &#039;&#039;&#039;rein aus der geistigen Sphäre&#039;&#039;&#039; wirkt. Daher sind die ganzen östlichen Wege, wenn sie in einer richtigen Weise gegangen werden, indem sie eben erkennen, was in dem Christus-Impuls auch drinnen liegt, ist was Richtiges drinnen in dem Ziel, also dann irgendwann &#039;&#039;&#039;ein Eingeweihter zu&#039;&#039;&#039; werden, &#039;&#039;&#039;der ganz aus der geistigen Welt wirkt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die andere große Aufgabe ist&#039;&#039;&#039;, obwohl man auch so weit ist, dass man sich nicht mehr inkarnieren müsste: &#039;&#039;&#039;Ganz bewusst sich so oft als nur möglich zu inkarnieren auf Erden&#039;&#039;&#039; mit Zeitspannen, die oft unglaublich kurz sind zwischen zwei Inkarnationen. Das sind oft wenige Jahre. Das ist extrem kurz. Das geht auch nur deswegen, weil, er hat nichts zu läutern, wenn das alles funktioniert hat. Und er braucht auch nicht - wie soll ich es sagen - das Auftanken, indem er durchgeht durch die Weltenmitternachtstunde, weil, er hat sie eigentlich immer im Blickfeld. Also, so &#039;&#039;&#039;hohe Eingeweihte sind so weit&#039;&#039;&#039;, dass sie schon über viele Inkarnationen die &#039;&#039;&#039;Weltenmitternachtstunde&#039;&#039;&#039;, die der Normalbürger völlig verschläft, wenn er drüben ist, &#039;&#039;&#039;ganz bewusst durchlebt&#039;&#039;&#039; hat und das ganz bewusst auch mit &#039;&#039;&#039;hereinnehmen kann in das Bewusstsein, in die Verkörperung&#039;&#039;&#039;. Das können wenige. Das ist ein sehr weit gestecktes Ziel. Das wird jedenfalls noch etwas dauern, wenn das mehr Menschen werden. &#039;&#039;&#039;Aber wir müssen letztlich alle irdengwo dort hinkommen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil für uns alle, die wir den rechten Weg gehen wollen, kommt der Zeitpunkt, wo wir uns nicht mehr verkörpern auf Erden. Und dann sollen wir so weit sein. Ich meine, sonst wird es nicht funktionieren, &#039;&#039;&#039;sonst sind wir gefesselt&#039;&#039;&#039;, nämlich durchaus &#039;&#039;&#039;an die materielle Erde&#039;&#039;&#039; gefesselt. Und dann kommt das Ideal des materiellen ewigen Lebens. Also das, was… Manche heute träumen geradezu davon. Es ist &#039;&#039;&#039;die Idee&#039;&#039;&#039;, die hinter dem sogenannten &#039;&#039;&#039;[[Transhumanismus]]&#039;&#039;&#039; oder so steht auch, &#039;&#039;&#039;über den Menschen in der heutigen Form hinausgehen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=7193s Die Anthroposophie sagt: Der Mensch ist ein immer Werdender 1:59:53] ===&lt;br /&gt;
Das will die Anthroposophie genauso, weil sie sagt: Der Mensch ist ein immer Werdender. Er geht eigentlich jeden Tag über sich hinaus, über mein heutiges Menschentum gehe ich eigentlich morgen einen Schritt hinaus, in Wahrheit. Wenn ich nur irgendeinen geistigen Gedanken oder irgendetwas habe, tue ich das. Manchmal macht man halt einen Schritt zurück auch. Kann auch passieren, aber wir tun es. &#039;&#039;&#039;Wir sind auch [[Transhumanismus|Transhumanisten]] in diesem Sinne&#039;&#039;&#039;. Wir gehen über unser heutiges Menschliches hinaus, immer wieder, aber halt auf andere Art. Wenn es auf den soratischen Weg geht, dann versucht man es in rein materieller Form zu tun. Das ist die Verballhornung. Aber das ist den meisten, die an diesen Sachen mitarbeiten, gar nicht bewusst. Und es geht aber in die falsche Richtung letztlich. Wird uns aber, muss uns auch, begleiten. Wird uns begleiten, wird vieles kommen, wird vieles kommen. Es sind viele, wie soll ich sagen, Nebenprodukte des Ganzen sogar notwendig für die Entwicklung, wichtig für die Entwicklung, werden heilsam sein. &#039;&#039;&#039;Aber man darf dem nicht verfallen und man darf nicht die eigene wirkliche geistige Entwicklung versäumen, sonst haben wir keine Kräfte, um mit dem fertig zu werden.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=FouJ1yB-Fpk&amp;amp;t=7278s Ausklang und Ausblick auf den 112. Vortrag 2:01:18] ===&lt;br /&gt;
Gut, da ich der Uhr ins Auge schaue und sie mir sagt, es ist schon wieder 9:00 Uhr geworden ist, werde ich jetzt gegen mein Vorhaben euch den &#039;&#039;&#039;Dante&#039;&#039;&#039; heute doch noch vorenthalten. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nächste Mal fange ich dann aber gleich damit an&#039;&#039;&#039;. Ist euch das recht, ich hoffe. Weil, es ist doch eine etwas längere Stelle und sie braucht auch einige Erläuterungen noch dazu, dass es sinnvoll ist. Ich meine… Nein, machen wir es das nächste Mal, sonst wird es wieder endlos. Und ich übe mich gerade in a bisserl Disziplin, weil, es ist einfach anstrengend, so lange zuzuhören und dabei zu sein. Man kippt dann irgendwann weg. Ich mein, wie ich&#039;s seh: &amp;quot;Den Seinen gibt&#039;s der Herr im Schlaf.&amp;quot; Das ist nichts Schlechtes. Ich kippe bei Vorträgen auch immer irgendwann einmal weg, wenn sie länger sind. Das ist normal. Aber müssen wir ja nichts übertreiben. Gut. Ich danke euch fürs Dabeisein. Freue mich aufs nächste Mal...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Josef Weinheber, &amp;quot;Licht - Nicht - Gedicht&amp;quot;: Der Text ist unter folgendem Link zu finden: [https://gedichte.xbib.de/Weinheber%2C+Josef_gedicht_1283.+LICHT+-+NICHT+-+GEDICHT.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis von Anita: Über das Gedicht hat Wolfgang im [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter|63. Vortrag zur Apokalypse]] ausführlich gesprochen; siehe dazu auch den Film sowie Anitas Zusammenfassung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Anthroposophischer_Seelenkalender&amp;diff=899</id>
		<title>Anthroposophischer Seelenkalender</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Anthroposophischer_Seelenkalender&amp;diff=899"/>
		<updated>2022-06-27T12:31:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Tabellarische Übersicht mit Schlüsselworten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Der Anthroposphische Seelenkalender von Rudolf Steiner besteht aus 52 Wochensprüchen. Um der tieferen Bedeutung der Sprüche aus dem Seelenkalender besser auf den Grund kommen zu können, gibt es mehrere Herangehensweisen. Eine davon ist die nachfolgende Bildung von charakteristischen Schlüsselworten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tabellarische Übersicht mit Schlüsselworten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Spruch &lt;br /&gt;
Nr. &lt;br /&gt;
!Original-Zeitraum *&lt;br /&gt;
(weicht heute ab)&lt;br /&gt;
!Sprüche aus dem &lt;br /&gt;
Seelenkalender&lt;br /&gt;
!Schlüsselworte aus dem original Text&lt;br /&gt;
von Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|7-13. April 1912&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 1. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Wenn aus den Weltenweiten]]&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 1. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Die Sonne spricht zum Menschensinn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 1. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Und Freude aus den Seelentiefen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 1. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Dem Licht sich eint im Schauen,]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 1. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Dann ziehen aus der Selbstheit Hülle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 1. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Gedanken in die Raumesfernen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 1. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Und binden dumpf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 1. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Des Menschen Wesen an des Geistes Sein.]]&lt;br /&gt;
|Weltenweiten - Sonne - Menschensinn - Freude - Seelentiefen - Licht - Schauen - &lt;br /&gt;
Selbstheit - Gedanken - Raumesfernen - Menschen Wesen - dumpf - Geistes Sein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|14-20. April 1912&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 2. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Ins Äußre des Sinnesalls]]&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 2. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Verliert Gedankenmacht ihr Eigensein;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 2. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Es finden Geisteswelten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 2. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Den Menschensprossen wieder,]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 2. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Der seinen Keim in ihnen,]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 2. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Doch seine Seelenfrucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 2. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|In sich muß finden.]]&lt;br /&gt;
|Sinnesall - Gedankenmacht - Eigensein - Geisteswelten - Menschensprossen - Keim - &lt;br /&gt;
Seelenfrucht &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|21-27. April 1912&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 3. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Es spricht zum Weltenall,]]&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 3. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Sich selbst vergessend]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 3. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Und seines Urstands eingedenk,]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 3. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Des Menschen wachsend Ich:]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 3. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|In dir, befreiend mich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 3. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Aus meiner Eigenheiten Fessel,]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 3. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Ergründe ich mein echtes Wesen.]]&lt;br /&gt;
|Weltenall - Urstand - Eigenheiten - Fessel - Wesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|28. April - 4. Mai 1912&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Ich fühle Wesen meines Wesens:]] &lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|So spricht Empfindung,]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Die in der sonnerhellten Welt]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Mit Lichtesfluten sich vereint;]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Sie will dem Denken]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Zur Klarheit Wärme schenken]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Und Mensch und Welt]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|In Einheit fest verbinden.]]&lt;br /&gt;
|Wesen - sonnerhellte Welt - Lichtesfluten - Denken - Klarheit - Wärme - Mensch - Welt - &lt;br /&gt;
Einheit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|5-11. Mai 1912&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 5. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Im Lichte, das aus Geistestiefen]] &lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 5. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Im Raume fruchtbar webend]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 5. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Der Götter Schaffen offenbart:]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 5. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|In ihm erscheint der Seele Wesen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 5. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Geweitet zu dem Weltensein]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 5. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Und auferstanden]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 5. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Aus enger Selbstheit Innenmacht.]]&lt;br /&gt;
|Lichte - Geistestiefen - fruchtbar - webend - Götter Schaffen - offenbart - Seele Wesen -&lt;br /&gt;
Weltensein - Selbstheit - Innenmacht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|12-18. Mai 1912&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 6. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Es ist erstanden aus der Eigenheit]]&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 6. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Mein Selbst und findet sich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 6. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Als Weltenoffenbarung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 6. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|In Zeit- und Raumeskräften;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 6. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Die Welt, sie zeigt mir überall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 6. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Als göttlich Urbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 6. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Des eignen Abbilds Wahrheit.]]&lt;br /&gt;
|Eigenheit - Selbst - Weltenoffenbarung - Zeit- und Raumeskräften - Welt - &lt;br /&gt;
göttlich Urbild - Abbild - Wahrheit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|19-25. Mai 1912&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 7. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Mein Selbst, es drohet zu entfliehen,]] &lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 7. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Vom Weltenlichte mächtig angezogen.]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 7. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Nun trete du mein Ahnen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 7. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|In deine Rechte kräftig ein,]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 7. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Ersetze mir des Denkens Macht,]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 7. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Das in der Sinne Schein]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 7. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Sich selbst verlieren will.]]&lt;br /&gt;
|Selbst - Weltenlichte - Ahnen - Rechte - Denkens Macht - Sinne Schein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|26. Mai - 1. Juni 1912&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 8. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Es wächst der Sinne Macht]]&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 8. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Im Bunde mit der Götter Schaffen,]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 8. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Sie drückt des Denkens Kraft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 8. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Zur Traumes Dumpfheit mir herab.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 8. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Wenn göttlich Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 8. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Sich meiner Seele einen will,]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 8. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Muß menschlich Denken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 8. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Im Traumessein sich still bescheiden.]]&lt;br /&gt;
|Sinne Macht - Götter Schaffen - Denkens Kraft - Traumes Dumpfheit - &lt;br /&gt;
göttlich Wesen - Seele - menschlich Denken - Traumessein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|2-8. Juni 1912&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 9. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Vergessend meine Willenseigenheit,]] &lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 9. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Erfüllet Weltenwärme sommerkündend]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 9. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Mir Geist und Seelenwesen;]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 9. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Im Licht mich zu verlieren]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 9. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Gebietet mir das Geistesschauen,]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 9. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Und kraftvoll kündet Ahnung mir:]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 9. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Verliere dich, um dich zu finden.]]&lt;br /&gt;
|Willenseigenheit - Weltenwärme - Geist - Seelenwesen - Licht - verlieren - &lt;br /&gt;
Geistesschauen - Ahnung -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|9-15. Juni 1912&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 10. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Zu sommerlichen Höhen]]&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 10. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Erhebt der Sonne euchtend Wesen sich;]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 10. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Es nimmt mein menschlich Fühlen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 10. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|In seine Raumesweiten mit.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 10. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Erahnend regt im Innern sich]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 10. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Empfindung, dumpf mir kündend,]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 10. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Erkennen wirst du einst:]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 10. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen.]]&lt;br /&gt;
|Höhen - Sonne - Wesen - menschlich Fühlen - Raumesweiten - erahnend - &lt;br /&gt;
Empfindung - dumpf - Erkennen - Gotteswesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|22&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|26&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|31&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|32&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|33&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|34&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|35&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|36&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|37&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|38&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|41&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|42&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|26. Januar - 1. Februar 1913&lt;br /&gt;
|In winterlichen Tiefen&lt;br /&gt;
Erwarmt des Geistes wahres Sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt dem Weltenscheine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Herzenskräfte Daseinsmächte;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltenkälte trotzt erstarkend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seelenfeuer im Menscheninnern.&lt;br /&gt;
|winterliche Tiefen - Geistes wahres Sein - Weltenscheine - Herzenskräfte - &lt;br /&gt;
Daseinsmächte - Weltenkälte - Seelenfeuer - Menscheninnern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|44&lt;br /&gt;
|2-8. Februar 1913&lt;br /&gt;
|Ergreifend neue Sinnesreize &lt;br /&gt;
Erfüllet Seelenklarheit, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingedenk vollzogner Geistgeburt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwirrend sprossend Weltenwerden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit meines Denkens Schöpferwillen.&lt;br /&gt;
|Ergreifend - Sinnesreize - Seelenklarheit - Geistgeburt - Weltenwerden - &lt;br /&gt;
Denkens Schöpferwillen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|45&lt;br /&gt;
|9-15. Februar 1913&lt;br /&gt;
|Es festigt sich Gedankenmacht &lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Geistgeburt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hellt der Sinne dumpfe Reize &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur vollen Klarheit auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Seelenfülle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich mit dem Weltenwerden einen will, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß Sinnesoffenbarung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Denkens Licht empfangen.&lt;br /&gt;
|Gedankenmacht - Geistgeburt - Sinne dumpfe Reize - Klarheit - Seelenfülle - &lt;br /&gt;
Weltenwerden - Sinnesoffenbarung - Denkens Licht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|16-22. Februar 1913&lt;br /&gt;
|Die Welt, sie drohet zu betäuben &lt;br /&gt;
Der Seele eingebor&#039;ne Kraft; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun trete du, Erinnerung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Geistestiefen leuchtend auf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und stärke mir das Schauen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nur durch Willenskräfte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst erhalten kann.&lt;br /&gt;
|Welt - Seele - Kraft - Erinnerung - Geistestiefen - leuchtend - Schauen - Willenskräfte -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|23. Februar - 1. März 1913&lt;br /&gt;
|Es will erstehen aus dem Weltenschoße, &lt;br /&gt;
Den Sinnenschein erquickend, Werdelust. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie finde meines Denkens Kraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerüstet durch die Gotteskräfte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kräftig mir im Innern leben.&lt;br /&gt;
|Weltenschoße - Sinnenschein - Werdelust - Denkens Kraft - Gotteslästerung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|48&lt;br /&gt;
|2-8. März 1913&lt;br /&gt;
|Im Lichte, das aus Weltenhöhen &lt;br /&gt;
Der Seele machtvoll fließen will, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erscheine, lösend Seelenrätsel, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendenkens Sicherheit, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versammelnd seiner Strahlen Macht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschenherzen Liebe weckend.&lt;br /&gt;
|Lichte - Weltenhöhen - Seele - Seelenrätsel - Weltendenken - Sicherheit - &lt;br /&gt;
Strahlen Macht- Menschenherzen - Liebe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|9-15. März 1913&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 49. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Ich fühle Kraft des Weltenseins:]] &lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 49. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|So spricht Gedankenklarheit,]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 49. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Gedenkend eignen Geistes Wachsen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 49. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|In finstern Weltennächten,]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 49. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Und neigt dem nahen Weltentage]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 49. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|Des Innern Hoffnungsstrahlen.]]&lt;br /&gt;
|Kraft - Weltensein - Gedankenklarheit - Geistes Wachsen - Weltennächten &lt;br /&gt;
- Weltentage - Hoffnungsstrahlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|16-22. März 1913&lt;br /&gt;
|Es spricht zum Menschen-Ich, &lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&lt;br /&gt;
|Menschen-Ich - Wesens Kräfte - Weltendasein - Werdelust - Leben - Zauberbanne - &lt;br /&gt;
wahres Ziel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|23-29. März 1913&lt;br /&gt;
|Ins Innre des Menschenwesens &lt;br /&gt;
Ergießt der Sinne Reichtum sich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es findet sich der Weltengeist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spiegelbild des Menschenauges, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das seine Kraft aus ihm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich neu erschaffen muß.&lt;br /&gt;
|Menschenwesen - Sinne Reichtum - Weltengeist - Spiegelbild - Menschenauge - &lt;br /&gt;
Kraft - erschaffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|30. März 1913&lt;br /&gt;
|Wenn aus den Seelentiefen&lt;br /&gt;
Der Geist sich wendet zu dem Weltensein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Schönheit quillt aus Raumesweiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zieht aus Himmelsfernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lebens Kraft in Menschenleiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und einet, machtvoll wirkend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes Wesen mit dem Menschensein.&lt;br /&gt;
|Seelentiefen - Geist - Weltensein - Schönheit - Raumesweiten - Himmelsfernen - &lt;br /&gt;
Lebens Kraft - Menschenleiber - machtvoll - Geistes Wesen - Menschensein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- }&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_107._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=866</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-23T10:49:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Begrüßung und 3. Wochenspruch am 3. Mai 2022 0:00:34 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Die Rolle der Widersacher in der kosmischen Entwicklung des Menschen zum Schöpferwesen mit der Ich-Kraft des Christus und das mögliche Scheitern eines ganzen Kosmos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[#Begrüßung und 3. Wochenspruch am 3. Mai 2022 0:00:34|3. Wochenspruch: über unser kleines ich hinauswachsen]], [[#Begrüßung und 3. Wochenspruch am 3. Mai 2022 0:00:34|Grundbotschaft der Apokalypse]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Vom Kosmos der Weisheit über den Kosmos der Freiheit zum Kosmos der Liebe: Alter Mond - Erde - Neues Jerusalem 0:06:30|das oberste Naturgesetz auf dem Neuen Jerusalem ist das Prinzip der Liebe]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Vom Kosmos der Weisheit über den Kosmos der Freiheit zum Kosmos der Liebe: Alter Mond - Erde - Neues Jerusalem 0:06:30|der Alte Mond war am Ende der Kosmos der Weisheit]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Vom Kosmos der Weisheit über den Kosmos der Freiheit zum Kosmos der Liebe: Alter Mond - Erde - Neues Jerusalem 0:06:30|der naturwissenschaftliche Weg führt zum Erkennen der Zusammenhänge zwischen Leben auf der Erde und Kosmos]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Vom Kosmos der Weisheit über den Kosmos der Freiheit zum Kosmos der Liebe: Alter Mond - Erde - Neues Jerusalem 0:06:30|Lernen aus Versuch und Irrtum]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Einseitige Landwirtschaft: Ein Fallstrick auf unserem Weg 0:12:05|Irrtum Landwirtschaft in der Gegenwart]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbunden mit der Erde: Der Christus und die Kraft der Liebe 0:16:11|das Wesen des Geistes ist Verschenken]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbunden mit der Erde: Der Christus und die Kraft der Liebe 0:16:11|der Christus ist der Weltenschöpfer]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Von der makrokosmischen Ich-Kraft des Christus zur Ich-Kraft des Menschenindividuums 0:23:33|das Menschen-Ich und der Christus]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Verbindung mit der Sternenwelt 0:26:42|der Mensch und die Sternenwelt]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Verbindung mit der Sternenwelt 0:26:42|Weltenmitternachtstunde]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit unserem individuellen Sternensystem zusammen arbeiten wir zwischen Tod und neuer Geburt alle gemeinsam an Natur und Kosmos 0:29:58|die Zukunft ist nicht vorhersehbar]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Sterne%20und%20Planeten%20-%20aus%20astronomischer%20und%20aus%20geisteswissenschaftlicher%20Sicht%200:33:33|Entwicklungstempo auf Planeten und Sternen]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Erde - unser Schicksal und unser Weg in die Freiheit 0:37:47|der Mensch muss immer wieder neu beginnen]] - die Trinität hat ihre Allmacht aufgegeben und den Entwicklungsweg in die Hände des Menschen gelegt - der Mensch in seiner Auseinandersetzung und seiner Verantwortung gegenüber den Widersachern - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser Kosmos - Entwicklungsstätte geistiger Wesenheiten 0:58:42|die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Wesenheiten sind die von der Trinität eingesetzten regulären Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Ahrimanische und asurische Wesenheiten im Soge der soratischen Kräfte 1:04:56|die soratischen Kräfte stehen außerhalb des Einflusses der Trinität]] - auch die soratischen Kräfte tragen zu unserer Entwicklung bei - zurückgebliebene Wesenheiten - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Verführung zur perfekten Welt ohne Zukunft 1:19:58|das soratische Reich und die 8. Sphäre]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Schicksal des Menschen ist es, immer wieder neu zu beginnen 1:24:46|Schöpfen geht nur durch Neubeginn]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Mensch wartet lange - erst spät verdichtet er sich zum Betreten der Erde 1:41|Adam Kadmon]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Die%20Gegenwart%20-%20ein%20Spiegel%20der%20alt%C3%A4gyptischen%20Zeit%202:13:04|altägyptische Zeit im Spiegel der Gegenwart]]  - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser Bewusstseinsseelenzeitalter - unsere wichtigsten Aufgaben und unsere große Verantwortung 2:17:35|die mögliche Katastrophe des Scheiterns]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser Bewusstseinsseelenzeitalter - unsere wichtigsten Aufgaben und unsere große Verantwortung 2:17:35|das Schlüsselkriterium Erkenntnis]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Film ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt107. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://youtu.be/4wDVwnssv4c]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 107. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription des 107. Vortrags (von Ghislaine und Susanne am 15. Mai 2022)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=34s Begrüßung und 3. Wochenspruch am 3. Mai 2022 0:00:34] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben! Ich begrüße euch ganz herzlich zum 107. Vortrag zur Apokalypse. Und zum Einstieg gibt es den 3. Wochenspruch. Der setzt jetzt unseren Höhenflug fort. Wir gehen ja jetzt so langsam immer mehr hinaus mit unserer Seele und verbinden uns mit dem Geistigen draußen. Also, 3. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Weltenall,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst vergessend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Urstands eingedenk,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen wachsend Ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir, befreiend mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Eigenheiten Fessel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergründe ich mein echtes Wesen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, worüber wir schon so oft gesprochen haben, unser wirkliches Ich ist nicht dadrin - also nicht immer reinbrüten - sondern einfach sich verbinden mit der Außenwelt, schauen, was an Geistigem drinnen wirkt. Das heißt: &#039;&#039;&#039;Wie spricht die Außenwelt zu mir?&#039;&#039;&#039; Ein bisschen darauf warten, dass sie verständig zu mir spricht, es braucht oft ein bisschen Zeit, manchmal ist es noch unverständlich - aber weil wir die Sprache der Welt draußen noch so wenig können; aber mit der Zeit kommt vielleicht doch ein bisserl was. Und dann merken wir, dass unser Ich eigentlich in dieser ganzen… in dem Ganzen, was uns von außen entgegenkommt, eigentlich in seiner Realität drinnen ist. Darum überhaupt haben wir die Möglichkeit, auch ein bisschen was zu verstehen, von der Außenwelt, das zu erfassen, es zu erkennen, das Wesen zu uns sprechen zu lassen, weil es gleicher Art ist wie unser Ich. Und dazu muss man aber &#039;&#039;&#039;loslassen&#039;&#039;&#039; immer bissl &amp;quot;&#039;&#039;&#039;der Eigenheiten Fessel&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Also &#039;&#039;&#039;das, was unser Ego ausmacht&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ich bin das, ich hab das, ich brauche das, und so weiter&amp;quot;. Das müssen wir ein bisschen vergessen und ein bisschen größer denken, sozusagen. Aber das liegt in uns drin. Es liegt in jedem Menschen drin. Also wir haben Grund zur Hoffnung, dass das doch auch immer besser mal funktionieren könnte. Wenn wir das nicht hätten, könnte man das Ganze eh vergessen, die Geschichte. Dann wäre es fürchterlich. Aber in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;je mehr wir mit dem Bewusstsein uns verbinden mit der Welt&#039;&#039;&#039;, mit den Menschen um uns, aber auch mit den Tieren, mit der Natur draußen, umso mehr &#039;&#039;&#039;bekommen wir durch unser Ich die Inspirationen&#039;&#039;&#039;, die Intuitionen, vielleicht sogar, wie wir damit umgehen können und einfach beweglicher werden, merken, wieviel größer eigentlich das ist, was durch unser Ich hereinkommen kann -unser wirkliches Ich - als das, was in unserem kleinen Ego drinnen steckt. Da heißt es halt immer: &amp;quot;Ach, ich bin der Meinung und der Überzeugung. Nein, das ist nicht richtig, was du sagst.&amp;quot; Beweglich werden, offen werden, einfach, sozusagen, die &#039;&#039;&#039;kleinen engen Grenzen sprengen&#039;&#039;&#039;. Und man kommt interessanterweise immer mehr zu sich, zu seinem wirklichen Ich. Also, man verliert nicht was, sondern man bekommt dazu. Aber natürlich trotzdem brauchten wir das Ego und brauchen es immer noch, um uns einmal als eigenständiges Wesen bewusst zu werden. Wir sind was anderes - trotz allem - als die anderen. Aber das schließt nicht aus, dass wir uns verbinden können mit den anderen. Das heißt, die Impulse, die Impulse der anderen, die Impulse der Tierwelt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es ist gerade mein Kater, nicht durchs Bild, aber durch die Wohnung gedüst, gehört auch dazu, der ist skeptisch offensichtlich zu dem, was ich sage…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also &#039;&#039;&#039;über uns hinauszuwachsen&#039;&#039;&#039;, über unser kleines ich hinauszuwachsen und dadurch erst so richtig zu sich selbst zu kommen. Das ist ja eigentlich die &#039;&#039;&#039;Grundbotschaft auch der Apokalypse&#039;&#039;&#039;, mit der wir uns beschäftigen. Nicht wahr, es heißt, die Apokalypse Jesu Christi, das heißt eigentlich: Enthüllung Jesu Christi oder des Wesens Jesu Christi. Und der große Nachsatz ist, dass damit verbunden ist die Enthüllung des Ichs überhaupt. Weil, im Ich lebt der Christus, stellt sich uns zur Verfügung - und wir haben, wir teilen die gleiche Kraft mit ihm. Wir müssen nur etwas lernen, mit dieser Kraft umzugehen. Wir sind halt erst ganz am Anfang. &#039;&#039;&#039;Wir haben eigentlich eine riesige Quelle in uns&#039;&#039;&#039;, eine unerschöpfliche Quelle, aber wir müssen erst einmal registrieren, dass wir sie haben. Und dann müssen wir lernen, mit ihr tätig zu werden. Der Wert unseres Ichs, der wächst immer mehr dadurch, dass wir aus diesem Ich heraus wirklich jetzt Taten setzen, die Welt verändern, Impulse in die Welt hineingeben, &#039;&#039;&#039;unseren Beitrag geben, den wirklich nur jeder selbst geben kann&#039;&#039;&#039; - und jeder auf unverwechselbare Weise, wofür kein anderer einspringen, kann im Grunde. Ja, ein anderer kann es halt anders machen und kann insofern einspringen, dass er eine andere Lösung findet dafür. Aber - &#039;&#039;irgendwo ist jetzt ein bisschen ein Geräusch, danke, dass es wieder weg ist&#039;&#039; - ja, also zu uns finden. 3.Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Weltenall,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst vergessend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Urstands eingedenk,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen wachsend Ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir, befreiend mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Eigenheiten Fessel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergründe ich mein echtes Wesen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort geht es also hin, das ist unser Dauerthema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=390s Vom Kosmos der Weisheit über den Kosmos der Freiheit zum Kosmos der Liebe: Alter Mond - Erde - Neues Jerusalem 0:06:30] ===&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte heute ein bisschen fortsetzen, aufgreifen, &#039;&#039;&#039;vertiefen, was im letzten Vortrag gesagt wurde&#039;&#039;&#039;. Wir haben eine ganze Menge angerissen das letzte Mal. Eines der letzten Dinge war, dass ich davon gesprochen habe, dass der Mensch also eben &#039;&#039;&#039;die ganze Natur letztlich verwandeln&#039;&#039;&#039; soll, dass die Erde darauf angewiesen ist; dass es also falsch ist, zu glauben, die Erde wäre besser dran, wenn es uns nicht gäbe. Sondern: Ihre Zukunft liegt ganz stark in den Impulsen, die wir in die ganze Natur, das heißt ins Tierreich, ins Mineralreich, ins Pflanzenreich, geben können. Und das wird sogar dann noch die fernere Zukunft bestimmen, nämlich das, was einmal aus unserer Erde werden wird, was in der Apokalypse genannt wird: Das &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, also eigentlich eine &#039;&#039;&#039;komplett neu gestaltete Welt&#039;&#039;&#039;, die auch andere innere Gesetzmäßigkeiten haben wird als die Welt jetzt - also bis in die Naturgesetze hinein, wo, ja, man könnte sagen, &#039;&#039;&#039;das oberste Naturgesetz das Prinzip der Liebe&#039;&#039;&#039; ist, dass eine tätige Kraft einfach von Haus aus vorhanden sein wird. Das ist jetzt noch nicht so wirklich der Fall. Wir sind jetzt dabei, so langsam uns das zu erringen. Ich meine, was wir mitbekommen haben, so als Erbe von der vorhergehenden, der Erde vorangegangenen Entwicklung ist einerseits sehr viel Weisheit, also &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kosmische Vorgängerstufe der Erde, was Rudolf Steiner den Alten Mond nennt, war am Ende seiner Entwicklung der Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039;. Und das ist die Weisheit, die uns heute in der Natur überall entgegenkommt: im weisheitsvollen Bau der Pflanzen, der Tiere, des Menschen, jedes Knöchelchen, das drinnen ist, jeder Zelle, die drinnen ist. Es sind ja Wunderwerke eigentlich, die drinnen sind. Und die alle leben aus der Weisheit, &#039;&#039;&#039;aus der schöpferischen Weisheit&#039;&#039;&#039;, die im vergangenen Kosmos eben auf diesem Alten Mond, langsam, langsam herangereift ist. Dieser &#039;&#039;&#039;Alte Mond&#039;&#039;&#039; war über weite Strecken noch sehr wenig weisheitsvoll gebildet, das mußte sich erst langsam entwickeln. Und diese Weisheit besteht vor allem darin, dass  - wie soll ich sagen - ein großer Einklang, ein Zusammenklang ist, jetzt auch zwischen unseren irdischen Erscheinungen und den kosmischen Erscheinungen. Also, &#039;&#039;&#039;Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039;, das Wort Kosmos spielt da auch eine ganz große Rolle. Also die Weisheit besteht, dass eigentlich der ganze Kosmos eine innere, gesetzmäßige Abstimmung hat, die eben ermöglicht, dass &#039;&#039;&#039;dieser ganze weisheitsvolle Bau, der in der ganzen Natur drinnen&#039;&#039;&#039; ist, der &#039;&#039;&#039;im menschlichen Körper drinnen ist&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bau der Sterne drinnen ist&#039;&#039;&#039;  - und es gibt Billiarden von Sternen da draußen - die diesen Reichtum ermöglicht, auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das ist auch etwas ganz Charakteristisches da: Der Alte Mond, also dieser Kosmos der Weisheit, hat die Grundlage gelegt dafür, dass dieser Erdenkosmos, den wir jetzt haben, dass er diesen ungeheuren Reichtum hat - jetzt nicht finanziellen Reichtum, von dem rede ich nicht, sondern von der Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten, die praktisch unbegrenzt sind und die man überall findet. Und täglich entdeckt man im Grunde etwas Neues, kann man etwas Neues entdecken. Und selbst die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039; ist heute immer mehr dabei zu erkennen, wie auch &#039;&#039;&#039;das Leben auf der Erde mit den kosmischen Tatsachen zusammenhängt&#039;&#039;&#039;. Und da wird auch auf rein &#039;&#039;&#039;naturwissenschaftlichem Weg&#039;&#039;&#039; in naher Zukunft noch sehr, sehr viel mehr gefunden werden. Es vergeht da wirklich kaum ein Monat oder ein Jahr, wo nicht bahnbrechende neue Entdeckungen sind, was sich im Kosmos alles abspielt und welche Bedeutung das für unser Leben auf der Erde hat. Auch, interessanterweise, wenn man sich jetzt das aus der anthroposophisch-geisteswissenschaftlichen Perspektive betrachtet, eben auch, welche &#039;&#039;&#039;große Bedeutung die Widersacherkräfte haben&#039;&#039;&#039;, also insbesondere die luziferischen, die ahrimanischen, die asurischen Kräfte. Natürlich sind sie auch eine &#039;&#039;&#039;stetige Herausforderung&#039;&#039;&#039; für uns, weil sie uns immer dazu verleiten, &#039;&#039;&#039;dass die ganze Sache schief geht&#039;&#039;&#039;. Und wir haben auch schon davon gesprochen, unser Erdenkosmos hat noch ein weiteres Privileg, nämlich dass wir als Menschen ununterbrochen irren können - und aber wieder lernen können aus den Fehlern, die wir machen, und gerade dadurch uns und damit aber auch den ganzen Erdenkosmos weiterentwickeln. Also das ist da - wie soll ich sagen - &#039;&#039;&#039;lernen aus Versuch und Irrtum&#039;&#039;&#039;, irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=725s Einseitige Landwirtschaft: Ein Fallstrick auf unserem Weg 0:12:05] ===&lt;br /&gt;
Am meisten irren wir dort, erfahrungsgemäß, wo wir glauben, wir haben einen ganz sicheren logischen Plan dafür, wie wir die Zukunft gestalten müssten. Der &#039;&#039;&#039;Plan ist logisch und wunderbar&#039;&#039;&#039;, da gibt es gar nichts zu rütteln dran. Nur, die Wirklichkeit hält sich nicht dran. Also, immer wo wir zu streng planen und zu... geraten wir zu sehr in &#039;&#039;&#039;eine Einseitigkeit&#039;&#039;&#039; hinein. Und dagegen wehrt sich eigentlich die ganze Natur. Der &#039;&#039;&#039;ganze Kosmos wehrt sich immer gegen Einseitigkeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist etwas, was wir gerade in dem Jahrhundert an vielen Punkten zu wenig beachtet haben- und mittlerweile das auf dem Silbertablett oder ich weiß nicht, auf dem eisernen Tablett oder einem sonstigen Tablett serviert bekommen, einfach als gravierende Fehler, die wir damit gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Landwirtschaft&#039;&#039;&#039;. Lauter riesige Monokulturen. Was machen sie? Ruinieren den Boden. Sie zerstören die Vielfalt der anderen Arten, weil, die werden einfach gar nicht mehr angebaut. Aber &#039;&#039;&#039;eine Zeit lang funktioniert es&#039;&#039;&#039; supertoll, etwa Hochzüchtung von Hochertragssorten und so. &amp;quot;Ja, damit werden wir den Hunger in der Menschheit ausradieren.&amp;quot; Hat einige Jahre, vielleicht Jahrzehnte, scheinbar funktioniert, dass tatsächlich halt mehr Lebensmittel produziert wurden, die dann meistens eh nicht dort angekommen sind, wo man es gebraucht hat - das war schon das Erste - aber mittlerweile stellt sich immer deutlicher heraus, dass man innerhalb kurzer Zeit eigentlich ein Potenzial verbrannt hat, vernichtet hat, wo es eigentlich über einen viel größeren Zeitraum sich gesünder entwickeln würde. Und da muss man schleunigst hinschauen. Es ist mittlerweile ganz klar, selbst mit nüchternster materialistischer Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;dass die Natur Vielfalt braucht&#039;&#039;&#039;. Und dass das nicht geht. Im Grunde müsste jedes Feld anders sein. Und anders behandelt werden. Und wenn es nur einen Kilometer daneben liegt, ist es schon ganz anders, irgendwo. Und das heißt, man bräuchte Menschen, die eine Empfindung dafür haben. Was braucht mein Boden? Heute haben wir &#039;&#039;&#039;Australien&#039;&#039;&#039;, zum Beispiel. &#039;&#039;&#039;Amerika&#039;&#039;&#039; genauso, aber Australien ganz besonders. &#039;&#039;&#039;Riesige Anbauflächen&#039;&#039;&#039;, die sind, da sieht man das Ende dieser Anbauflächen nicht. Das ist… kilometerweit geht es. Und dort fahren &#039;&#039;&#039;riesige Maschinen, da sitzt nicht mal mehr ein Mensch drinnen&#039;&#039;&#039;. Die sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
automatisch gesteuert. Und die, die beackern den Boden, die sähen, die ernten, die machen alles, was sie tun. Ja, also das sogenannte autonome Fahren. Also, im Straßenverkehr ist das noch ein bisschen problematisch, aber auf den Feldern wird es mittlerweile komplett eingesetzt. Satelliten gesteuert, GPS - und fahr dahin. Was kann dort passieren? Endlose Geraden, wo das hinfahrt, dann dreht er halt um und fahrt wieder zurück. Aber damit wird immer mehr der &#039;&#039;&#039;Mensch getrennt&#039;&#039;&#039; von dem, was eigentlich da passiert im Boden, was angebaut wird, wie die &#039;&#039;&#039;Lebenskräfte dezimiert&#039;&#039;&#039; werden; das Verständnis dafür wird ruiniert eigentlich dadurch. Ja, man kann natürlich Massenproduktion damit machen, aber das wird die Welt nicht retten. Es wird auch das nicht den Hunger in der Welt retten, also auslöschen. Das ist ein Irrglaube, das sind alles so &#039;&#039;&#039;kurzfristige Lösungen&#039;&#039;&#039;, die eine kurze  Zeit lang scheinbar funktionieren - und dann in sich zusammenbrechen, weil sie die Natur zerstören. Also, was wir brauchen, sind wirklich wieder viel &#039;&#039;&#039;mehr Menschen, die auch mit dem Boden&#039;&#039;&#039;, der bebaut wird, vertraut sind, die eine Beziehung, &#039;&#039;&#039;eine innere, eine seelische, eine geistige Beziehung aufnehmen&#039;&#039;&#039;. Aber heute viel bewusster als es früher war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=971s Verbunden mit der Erde: Der Christus und die Kraft der Liebe 0:16:11] ===&lt;br /&gt;
Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;in alten Zeiten&#039;&#039;&#039;, die Bauern haben - wie soll ich sagen - ein Instinkt dafür gehabt. Man kann es wirklich Instinkt nennen, also ein unbewusstes Wissen, was halt zu tun ist. Im richtigen Moment das Richtige zu tun: &amp;quot;Keine Ahnung, wie und warum und wieso, aber ich weiß, jetzt muss ich das machen. Punkt.&amp;quot; Das war früher, das ist heute kaum mehr, weil die Menschen also entfremdet sind dem Boden. Also, was wir bekommen müssen, ist namentlich wieder ganz &#039;&#039;&#039;starke Beziehung zu dem Boden, zur Erde selbst&#039;&#039;&#039;, zu der Erde, &#039;&#039;&#039;mit der sich der Christus verbunden hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt doch dieses schöne Christus Wort: &amp;quot;Wer meint Brot isset, der tritt mich mit Füßen.&amp;quot; So ungefähr die Übersetzung. Das klingt für die meisten höchst mysteriös. Was heißt das? Es heißt nichts anderes, als dass der Christus mit der Erde verbunden ist, sich verbunden hat. Durch das &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; ist sozusagen die ganze Erde seine Wohnstatt geworden, und die Erde zu pflegen heißt ja, mit dem Christus zusammenzuarbeiten. Mit dem Christus, der zugleich in unserem Ich wirksam werden kann, wenn wir es wollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;die ganze Fülle der Christuskraft&#039;&#039;&#039; kann durch unser Ich tätig werden einerseits und ist andererseits in der Erde tätig. Und das muss zusammenkommen. Das ist das Wichtige. Dann wird die Erde zu dem werden, was sie werden soll, nämlich Vorbereitung dafür, dass dann die &#039;&#039;&#039;nächste kosmische Inkarnation&#039;&#039;&#039; unser Erde, dieses &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, dass das eine Welt wird, in der die &#039;&#039;&#039;Liebe Naturgesetz&#039;&#039;&#039; ist. Liebe ist nämlich etwas.  Es ist sehr viel mehr als ein bloßes Gefühl oder Emotion, gerade sowas. Das verbindet sich damit, natürlich. Also Liebe, ohne dass ich etwas spüre dabei, das wäre auch komisch. Aber es ist viel mehr. &#039;&#039;&#039;Liebe ist lebensspendende, lebenserweckende Kraft&#039;&#039;&#039;. Und das wird das Grundgesetz dieses Neuen Jerusalems oder des Neuen Jupiter - wie es Rudolf Steiner auch nennt - sein. Dass alles, was in der Natur passiert, darauf beruht, dass ein Wesen dem anderen Leben spendet. Dass Lebenserweckung das &#039;&#039;&#039;Grundprinzip&#039;&#039;&#039; eigentlich ist. Dass ein Lebewesen seine Lebenskraft hinopfert, sodass es Anregung für das Leben in dem anderen Wesen wird. Aber das &#039;&#039;&#039;Hinopfern ist nicht ein Hergeben&#039;&#039;&#039; im Sinne von &amp;quot;ich habe jetzt weniger&amp;quot;, sondern genau &#039;&#039;&#039;das Gegenteil:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Je mehr ich davon herschenke, desto mehr Lebenskraft entsteht in mir&#039;&#039;&#039;. Es ist das ganz große Prinzip der Liebe. Rudolf Steiner vergleicht es schon mal damit: Stellt euch ein Glas Wasser vor. Wenn ihr ein normales Glas Wasser umschüttet, meinetwegen meins da &#039;&#039;(deutet auf ein Glas Wasser)&#039;&#039;, dann ist es leer nachher. Oder es ist zumindest weniger drinnen und ich habe eine Überschwemmung da. Wenn jetzt das Glas mit dem Inhalt ein Bild für die Liebe ist, dann wird das Glas, je mehr ich es ausgieße, immer voller, immer voller, na ja, je mehr ich etwas an geistiger Kraft - nämlich dort ist die Quelle auch dieser Lebenskraft - je mehr ich geistige Kraft verschenke. Und &#039;&#039;&#039;Verschenken ist das Wesen des Geistes&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst verschenken und mit jedem, mit jeder Tat des sich Verschenkens, wird meine Kraft verschenken zu können, immer größer. Das heißt, meine &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft wächst&#039;&#039;&#039; immer mehr. Es ist das gleiche Prinzip, das der Christus in sich hat. Diese Kraft liegt in unserem Ich genauso drinnen. Nur, in Realität sehen wir es dann, wenn wir das wirklich tun. Also, wir haben es potenziell, diese Fähigkeit, aber &#039;&#039;&#039;wir müssen anfangen, es zu tun&#039;&#039;&#039;, sonst ist es noch nicht Realität geworden. Also das heißt, wir haben unser Ich noch lang nicht voll ausgeschöpft, da werden wir sehr weit brauchen, weil ein wirkliches Ich erschöpft sich nie, sondern es wird reicher und reicher an seinen Schaffensmöglichkeiten, im Sinne von: Ich verschenke eine Kraft, die wirksam werden kann in der Welt, &#039;&#039;&#039;diese Kraft wird immer größer&#039;&#039;&#039; werden. Und jetzt ist es noch ganz klein. Aber es wird und soll einmal so groß werden, dass wir, ja, ganze &#039;&#039;&#039;Weltensysteme&#039;&#039;&#039; erschaffen können. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; heraus. Es wird daran zumindest ganz wesentlich beteiligt sein werden. Das ist jetzt die fernste Perspektive. Aber das ist die Konsequenz aus dem, man kann sagen: &#039;&#039;&#039;Christus ist Mensch geworden, damit der Mensch göttlich werden kann&#039;&#039;&#039;. Das ist… das steckt dahinter, dass das Göttliche durch und aus dem Menschen heraus wirkt. Und das ist am Anfang ganz klein. Und die erste - wie soll ich sagen -  Krabbelstube, durch die wir jetzt durchgehen, ist, dass wir halt auf unserer Erde herumkrabbeln und schauen, wie können wir sie schöpferisch verwandeln, aber wirklich aus dieser inneren geistigen Kraft heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=1335s Das Gewordene weiterführen ist der Weg in den Abgrund 0:22:15] ===&lt;br /&gt;
Nicht bloß alleine aus der Verstandeskraft heraus. Der Verstand ist nicht wirklich schöpferisch, sondern der Verstand - ich will damit nichts Böses gegen den Verstand sagen, ihr dürft mich nicht missverstehen, wir brauchen ihn - der &#039;&#039;&#039;Verstand lehrt uns verstehen das Gewordene&#039;&#039;&#039;. Das, was aus der Vergangenheit kommt und was seine festen Gesetzmäßigkeiten hat, seine festen Naturgesetzmäßigkeiten, die letztlich vom Alten Mond kommen, also von der vergangenen kosmischen Entwicklungsstufe. Es ist wichtig, das alles zu kennen. Aber wenn ich alles das kennen würde, alles wissen würde, habe ich noch nicht die geringste Idee, wie es in die Zukunft weitergeht. Ich könnte nur alles vorherberechnen, was einfach träge weiterrollt - so wie es immer gewesen ist. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg in den Abgrund&#039;&#039;&#039;. Wenn ich das wirklich konsequent zu Ende rechnen würde, dann würde ich am Ende der Rechnung darauf kommen: auf die Auflösung unseres Kosmos im Grunde, den völligen Zerfall. Das ist… wäre das Endprodukt, wenn das einfach so weiterlaufen würde, ohne dass immer wieder ein neuer schöpferischer Einschlag kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=1413s Von der makrokosmischen Ich-Kraft des Christus zur Ich-Kraft des Menschenindividuums 0:23:33] ===&lt;br /&gt;
Während unserer &#039;&#039;&#039;Erdentwickelung&#039;&#039;&#039; war da sehr stark der &#039;&#039;&#039;Christus beteiligt&#039;&#039;&#039; daran - mit Hilfe der Elohim. Also, die ganze Schöpfungsgeschichte, wie sie in der Genesis geschildert wird. Ganz am Anfang mal, da kommt das aus der Vergangenheit, das Alte: &amp;quot;Und die Erde war wüst und leer&amp;quot;, und so weiter. Und dann gibt es das berühmte Tohuwabohu, von dem die Genesis spricht. Allerdings mit dem Tohuwabohu kommt in Wahrheit schon ein bisschen etwas in Bewegung. Da kommt schon ein neuer Einschlag, aber der große Einschlag ist dann, wo die Elohim sprachen: &amp;quot;Es werde Licht.&amp;quot; Weil, es war bis dahin Finsternis über der Tiefe. Aber: &amp;quot;Es werde Licht.&amp;quot; Und die Elohim sprachen. Das klingt so beiläufig. &amp;quot;Naja, dann haben sie halt irgendwas gesagt. Das große  Schöpfungswort, von mir aus oder was&amp;quot;. Aber wer ist denn das Schöpfungswort? &#039;&#039;&#039;Der Christus ist das eigentliche Schöpfungswort, der Logos&#039;&#039;&#039;. Er spricht. Und er spricht durch die Gemeinschaft der Elohim. Und damit beginnt diese große &#039;&#039;&#039;makrokosmische Ich-Kraft des Christus durch die Gemeinschaft der Elohim&#039;&#039;&#039; zu wirken. Und damit wird erst aus dem, was vom Alten Mond herübergekommen ist, langsam erst der Erdenkosmos, da beginnt es erst. Dadurch entstehen jetzt die ganzen Naturreiche mal, die das sind. Und es wird die Voraussetzung geschaffen, dass der Mensch sich dann schließlich inkarnieren kann auf der Erde. Das ist das Neue drinnen. Wenn nur die alte Weisheit des Mondes weiter gewirkt hätte, gäbe es das alles in der Form nicht. Schon alles das gäbe es nicht, würde die Erde ganz anders ausschauen. &#039;&#039;&#039;Das Neue&#039;&#039;&#039; ist aber gekommen jetzt dadurch, dass der &#039;&#039;&#039;Christus durch das Mysterium von Golgatha gegangen&#039;&#039;&#039; ist und sich unmittelbar mit der Erde verbunden hat und dadurch zugleich aber auch unmittelbar verbunden hat mit dem menschlichen Ich, mit jedem menschlichen Ich. Das heißt nämlich nichts anderes in Wahrheit, dass die weitere Verwandlung der Erde, die &#039;&#039;&#039;weitere Entwicklung der Erde&#039;&#039;&#039;, sodass sie dann irgendwann mal reif wird, den neuen Kosmos, das Neue Jerusalem zu schaffen, im Grunde, dass da wesentliche Impulse vom Menschen ausgehen müssen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;der Christus arbeitet mit und durch die Menschen-Iche&#039;&#039;&#039;. Darüber haben wir schon öfter gesprochen und das heißt, es gibt &#039;&#039;&#039;nicht irgendwo&#039;&#039;&#039; in der Schublade &#039;&#039;&#039;den fertigen Schöpfungsplan&#039;&#039;&#039;, was aus der Erde in der Zukunft werden soll. Das ist ein naives Bild. Sondern, wenn es einen Plan gibt, dann ist in dem Plan… steht einzig drin: Da sind &#039;&#039;&#039;die Menschen mit ihrer Freiheit und die werden sehr wesentlich bestimmen, wie die Entwicklung weitergeht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=1602s Unsere Verbindung mit der Sternenwelt 0:26:42] ===&lt;br /&gt;
Und wir sind in Wahrheit schon kräftig dabei - und am allerwenigsten noch durch das, was wir äußerlich tun, sondern durch das, &#039;&#039;&#039;was wir tun, wenn wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt&#039;&#039;&#039; sind; wenn wir also nicht mehr in unserer engen Körperhülle, sozusagen, drinnen stecken, sondern wenn wir selber unser Wesen in gewisser Weise ausdehnen auf kosmische Dimensionen. Wir gehen in Wahrheit wirklich durch. Das heißt, wir &#039;&#039;&#039;verbinden uns&#039;&#039;&#039;, seelisch zuerst einmal, und dann &#039;&#039;&#039;geistig mit dem ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039;, letztlich über den sichtbaren Kosmos - sichtbar jetzt im weitesten Sinn genommen, weil, mit unseren Augen sehen wir gar nicht so viel. Wir sehen ein paar Tausend Sterne und das ist&#039;s schon. Und der Kosmos, heute mit den modernen Mitteln, hat uns ja sozusagen indirekt die Augen geöffnet, dass das viel größer ist. Ich meine, wir sehen selbst bei klarstem Himmel und wenn kein Streulicht ist und nichts ist, sehen wir vielleicht auch 9000 Sterne. Das ist nichts, das ist nichts. Heute, durch die &#039;&#039;&#039;moderne Astronomie&#039;&#039;&#039;, durch die Teleskope, wissen wir, dass es &#039;&#039;&#039;Billionen von Sternen&#039;&#039;&#039; gibt. Billionen! Genau kann man das gar nicht schätzen. Da ist aber wahnsinnig viel - allein in unserer Milchstraße. Also, das helle Band, was man sieht an einem klaren Abend, das ist unser engeres Sternensystem, nicht Sonnensystem, sondern Sternensystem. &#039;&#039;&#039;Wir gehören zu einem riesengroßen Sternensystem&#039;&#039;&#039;, das selber wahrscheinlich Hunderte Millionen Sterne umfasst, allein das. Und von solchen Sternensystemen gibt es aber wieder Milliarden da draußen, so groß ist das da draußen. Und mit all dem sind wir geistig verbunden. Und mit all dem sind wir geistig verbunden, ganz intensiv, wenn wir also durch das Leben nach dem Tod durchgehen, aufsteigen bis zur sogenannten &#039;&#039;&#039;Weltenmitternachtstunde&#039;&#039;&#039;, da gehen wir, in der Regel nicht bewusst, aber wir nehmen doch was mit davon durch eine Region, die über diesen Riesenkosmos hinausgeht ins Überräumliche, Überzeitliche. Und von dort erst kommen wir dann wieder herunter zu einer &#039;&#039;&#039;neuen Inkarnation&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;bereichert durch die geistigen Erfahrungen&#039;&#039;&#039;, die wir da gemacht haben. Auch wenn wir es zunächst nicht wissen. Wenn ein Baby geboren wird, weiß es bewusst nichts davon. Es hat in seinen Träumen, in seinen Erlebnissen, Nachklänge davon. Aber je mehr gerade wir aufwachen dann zur Sinneswelt, zur Außenwelt, umso mehr vergessen wir das einmal. Keine Ahnung mehr davon. Aber dann kommen immer wieder irgend ein paar Blitze und die inspirieren uns dazu, wie es weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=1798s Mit unserem individuellen Sternensystem zusammen arbeiten wir zwischen Tod und neuer Geburt alle gemeinsam an Natur und Kosmos 0:29:58] ===&lt;br /&gt;
Aber während wir da wirklich durchgehen, also &#039;&#039;&#039;nach dem Tod und bis zu dem Moment vor der neuen Geburt, arbeiten wir an der Natur draußen geistig mit&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir verändern die Natur&#039;&#039;&#039;. Was so schön die Evolutionslehre sagt, also: Ja, wie sich die Tiere weiterentwickeln werden, wie sich die Pflanzen weiterentwickeln werden, das kann man eigentlich nicht voraussehen. Man kann es nicht einmal bei den Viren voraussehen. Das ist jetzt immer so das aktuelle Thema: &amp;quot;Was wird aus Omikron?&amp;quot; ist da gestanden, und da gibt es ja schon die Omikron, was weiß ich,  B4 und B5 Variante, von der in Österreich auch schon einige wenige Fälle, ich glaube 10 oder was, aufgetreten sind. Ja, was wird da weiter werden? Kein Mensch weiß es. Auf Omikron werden noch lange irgendwelche anderen griechischen Buchstaben vielleicht folgen - oder sonst was? Keine Ahnung. &#039;&#039;&#039;Es ist nicht vorhersehbar für uns. Aber wir machen es&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Vor allem, wenn wir mal drüben sind. Wie die Evolutionslehre ganz richtig sagt: Eigentlich durch zufällige Veränderungen. Ja, ja, es fällt was zu. Es fällt was zu aus einer höheren Welt, was dem ganzen Geschehen irgendeinen Sinn gibt. Sinn gibt insofern, dass die also erstens einmal  die Bedingungen schafft, dass wir uns weiterentwickeln können, weiterentwickeln können dazu, damit wir beitragen können, die Erde weiterzuentwickeln. Ja, den ganzen Kosmos letztlich weiterzuentwickeln, der damit verbunden ist. Ich meine, wir gehen durch die ganze Welt. Was jetzt so sinnlich-räumlich für uns unerreichbare Fernen sind, mit dem sind wir trotzdem geistig intensiv verbunden. Und habe ich ja auch schon öfter erzählt: Es gibt also den Ausdruck &amp;quot;&#039;&#039;&#039;der Stern des Menschen&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Jeder Mensch hat seinen Stern. Rudolf Steiner hat sehr deutlich gesagt: Ja, das stimmt. Und es ist sogar noch größer. Jeder Mensch hat seine Sternregion - und zwar ganz einzigartig. Jeder Mensch hat bestimmte Sterne, Sterngruppierungen, mit denen er ganz besonders verbunden ist. Und andere Menschen haben andere Sterngruppierungen. Das kann sich teilweise überlappen, da können von mir aus… 90 % hat ein anderer genauso, aber zumindest ein Stern oder eine Konstellation ist ganz anders. Die, die haben wir mit niemand gemeinsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;jeder hat seine ganz besondere Variante&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;wir alle zusammen arbeiten,&#039;&#039;&#039; wenn wir da durchgehen, &#039;&#039;&#039;an dem ganzen Riesenkosmos&#039;&#039;&#039; da draußen mit. Also, arbeiten auf der Erde ist nicht nur, dass da jetzt neue Pflanzen wachsen, sondern es geht bis da hinaus - an dem sind wir mitbeteiligt. Und andere geistige Wesen gibt es natürlich da auch. Weil, mit all den Sternen… &#039;&#039;&#039;Was sind Sterne?&#039;&#039;&#039; Geistig gesehen: Kolonien geistiger Wesenheiten. Höhere, niederere geistige Wesenheiten. Also, es gibt da draußen genug, genug &#039;&#039;&#039;Sternensysteme&#039;&#039;&#039;, genug, genug &#039;&#039;&#039;Sonnensysteme&#039;&#039;&#039; im Grunde auch. Das heißt, die haben Sterne und auch Planeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=2013s Sterne und Planeten - aus  astronomischer und aus geisteswissenschaftlicher Sicht 0:33:33] ===&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist die &#039;&#039;&#039;Astronomie&#039;&#039;&#039; so weit, dass sie das, zumindest indirekt, auch nachweisen kann. Also, unsere Teleskope sind mittlerweile gut genug, dass sie zwar die Planeten selber nicht, also außer in ganz seltenen Fällen, direkt sehen können, aber zumindest,  wenn so ein Planet vor seiner Sonne vorbeizieht, dann kann man messen, dass da jetzt die Sonne ein bisschen verdunkelt wird, das heißt der Stern verdunkelt wird. Und das kann man so präzise vermessen, dass man &#039;&#039;&#039;sogar abschätzen kann, wie groß ist der Planet&#039;&#039;&#039;, wie schwer ist der Planet, wie weit ist er von seinem Heimatstern entfernt. Und alles das sind &#039;&#039;&#039;Kolonien geistiger Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Alles. Nicht notwendigerweise so in einem äußeren Körper, wie wir ihn haben. Die meisten Systeme sind mit Sicherheit nicht mit körperlichen Wesen bevölkert, aber mit geistigen Wesenheiten. Hohe geistige Wesen, die in ihrer Entwicklung schon sehr hoch gestiegen sind, also hohen Hierarchien angehören, sind mit den Sternen selber verbunden, unmittelbar, weil &#039;&#039;&#039;in den Sternen herrscht ein riesiges Entwicklungstempo&#039;&#039;&#039;. Im Vergleich: Planeten sind halt für die, die noch nicht so schnell sich entwickeln können, die ein bisschen mehr Zeit brauchen. Dafür gibt es &#039;&#039;&#039;die Planeten, da geht es halt ein bisschen gemütlicher&#039;&#039;&#039;. Und es gibt geistige Wesenheiten auch in unserem Planetensystem, auf allen Planeten, auch auf dem &#039;&#039;&#039;Mars&#039;&#039;&#039;. Aber es sind dann nicht die Marsmännchen, wie man es sich vorstellt: die kleinen Grünen oder ich weiss nicht welche Farbe sie haben - oder große Schwarze? Keine Ahnung. Es sind auf Mars sicher keine, die so einen Körper haben, wie wir. Aber deswegen sind trotzdem &#039;&#039;&#039;geistige Wesen&#039;&#039;&#039; damit verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir selbst gehen &#039;&#039;&#039;nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, zum Beispiel, durch die &#039;&#039;&#039;Marssphäre&#039;&#039;&#039; durch. Es ist eben weniger der physische Planet, den wir sehen, sondern die ganze Sphäre, die seine Bahn umschließt. Damit sind geistige Wesenheiten verbunden, und eine Zeit lang halten wir uns dort nach dem Tod auch auf und kommen in Berührung mit diesen geistigen Wesenheiten, tauschen uns aus mit diesen geistigen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;All das vergessen wir zum Glück, wenn wir hier auf Erden geboren&#039;&#039;&#039; werden. Wir vergessen es. Würde uns alles irritieren. Aber im entscheidenden Moment, wenn wir wirklich aus unserem Ich tätig sind, kommt genau &#039;&#039;&#039;der Impuls, den wir brauchen&#039;&#039;&#039;. Dann leuchtet etwas auf von dem. Und es ist eben einfach so… Ich meine, stellt euch das vor: Wir müssten in unserem &#039;&#039;&#039;Tagesbewusstsein&#039;&#039;&#039;, unserem Wachbewusstsein, jetzt überschauen und jederzeit präsent haben, was wir erlebt haben in dem ganzen Kosmos da draußen. Also, der Gang durch die Planetenbahnen, der Gang durch die verschiedensten Sternensysteme durch, also, durch die Sternenregionen, die unsere sind, besonders. Und das alles müssten wir ununterbrochen präsent haben und wissen. Wir würden zu gar nichts mehr kommen. Wir würden gar nicht mehr sehen, was vor unserer Nase ist. Es ist schon gut, dass sich das eigentlich verdunkelt. Und nur dann, &#039;&#039;&#039;in einzelnen lichten Momenten&#039;&#039;&#039; blitzt genau das, was wir brauchen, durch. Wir haben uns aber schon vorbereitet darauf, dass es vorblitzen kann, wenn wir es brauchen. Wir haben uns eigentlich das Ziel gesetzt, bestimmte Dinge hier auf Erden zu verwirklichen, bestimmte Impulse zu geben, die wir mitgenommen haben von dort. Und wenn wir hier im Erdenleben so weit sind, dass wir unsere Fähigkeiten so auf Schuss gebracht haben, dass wir was anfangen können damit, dann blitzt der Impuls auf. &#039;&#039;&#039;Und dann können wir es immer noch verschlafen&#039;&#039;&#039;. Passiert auch oft genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=2267s Die Erde - unser Schicksal und unser Weg in die Freiheit 0:37:47] ===&lt;br /&gt;
Ich meine, es ist oft so, dass Impulse anblitzen, es leuchtet mal auf, und... &amp;quot;War da was? Nein, das war eh nichts&amp;quot;.  Na ja, dann blitzt es meistens irgendwann noch einmal auf, ein bisschen heftiger, &amp;quot;Mmmm&amp;quot;, wieder nichts. Oft brauchen wir halt ein paar Anläufe. Irgendwann wird es heftiger. Und heftiger heißt ja meistens auch, dann kommt dazu, dass wir &#039;&#039;&#039;Schicksalsschläge&#039;&#039;&#039; haben. Es gehört auch dazu; die uns wieder auf den richtigen Weg schubsen, den wir uns selber gesucht haben. Es ist ja nicht so, dass uns irgendwer den Weg vorschreibt. Selbst - über das haben wir oft gesprochen - &#039;&#039;&#039;selbst der liebe Gott kann uns nicht vorschreiben, welchen Weg wir gehen&#039;&#039;&#039;. Die ganze Erdenschöpfung ist ja veranlagt für die Freiheit des Menschen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;Gott hat sich Seiner Allmacht und Seiner Allwissenheit entledigt&#039;&#039;&#039; - und eigentlich im vollsten Zuge durch das Erdenleben des Christus und die Opfertat auf Golgatha. Das betrifft aber die ganze Trinität in Wahrheit. Womit ist also die Aufgabe der All-macht… sie ist im Grunde eingetauscht durch eine Ohn-macht. Das heißt, die Gottheit, die Trinität wartet darauf, dass wir tätig werden - und dann wird sie unterstützend durch uns tätig. Aber wir müssen den Anstoß geben! Was wir nicht wollen, sei es jetzt hier oder drüben, was wir nicht wollen, passiert einfach nicht. Ende. Das heißt, das ist das Große, das Großartige einerseits, aber auch das ganz Ernste unserer &#039;&#039;&#039;Erdenentwicklung: Sie kann im Prinzip auch komplett schiefgehen&#039;&#039;&#039;. Es gibt kein Netz. Es gibt kein Netz. Es gibt nichts, was das auffangen könnte, wenn wir wirklich als Menschheit komplett versagen. Ich meine, wenn einer überbleibt, das durchträgt, dann geht es in irgendeiner Form weiter. Wenn nicht, dann ist das Ganze - ich sage das jetzt mal irdisch - das ganze Experiment der Freiheit gescheitert. Weil, dieses &#039;&#039;&#039;Konzept der Freiheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; im Grunde ganz &#039;&#039;&#039;etwas Neues&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=2413s Vom Beginn der Zeit bis zur Übernahme der Verantwortung für die Schöpfung durch den Menschen 0:40:13] ===&lt;br /&gt;
Das gab es nicht auf den kosmischen &#039;&#039;&#039;Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen&#039;&#039;&#039; sind, also auch nicht auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Mond&#039;&#039;&#039;, von dem wir schon gesprochen haben, und nicht auf der &#039;&#039;&#039;Alten Sonne&#039;&#039;&#039;, die noch vorher war, auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Saturn&#039;&#039;&#039;, der noch davor war, und schon gar nicht auf den Entwicklungsstufen, zu denen wir - zumindest mit unserem jetzt selbst höchsten Erkenntnisvermögen - keinen wirklichen Zugang haben, wo man nicht einmal mehr sagen kann, was war denn vor dem Alten Saturn. Weil, &#039;&#039;&#039;mit dem Alten Saturn beginnt die Zeit&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise in unserem Sinn irgendwie einen Sinn zu machen. Von einem &amp;quot;davor&amp;quot; im eigentlichen Sinn kann man nicht sprechen, trotzdem gab es etwas - oder gibt es etwas - oder ich weiß nicht, in welcher Zeitform ich das jetzt sagen soll. Es es gibt etwas abseits davon oder gab etwas abseits davon. Es ist so schön in der richtigen Übersetzung, also vom Sinn her, dieses Wort, was der Christus eigentlich spricht zu Moses: &amp;quot;Ich bin, der ich bin.&amp;quot; Oder es heißt oft auch die Übersetzung: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin der, der war, der ist und der sein wird.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und das alles zugleich. Also die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft. Das ganze Potenzial ist dadrinnen. Und mit der Erdentwicklung - und eben dann insbesondere durch das Erdenleben des Christus - ist aber jetzt eben die ganze &#039;&#039;&#039;Macht über die Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;in die Hände der Menschen gelegt&#039;&#039;&#039; worden, wohl wissend, sozusagen, dass der Mensch noch nicht alles leisten kann, daher die große Unterstützung. Wir haben also den Christus samt allen Hierarchien zur &#039;&#039;&#039;Unterstützung&#039;&#039;&#039;, damit sie uns helfen unsere Impulse zu verwirklichen. &#039;&#039;&#039;Unsere Impulse&#039;&#039;&#039;, das ist das Neue, &#039;&#039;&#039;die die Gottheit&#039;&#039;&#039;, sozusagen, dann &#039;&#039;&#039;zu ihren Impulsen macht&#039;&#039;&#039;. Man muss das ganz radikal sehen. Es ist nicht so, dass jetzt ein Schöpfungsplan bis ans Ende der Zeiten entsteht, wo es hingehen soll, und wir dürfen halt irgendwie dabeisein. Sondern mit dem Menschen wurde - ja, jetzt menschlich ausgedrückt - ganz bewusst diese &#039;&#039;&#039;höchste Aufgabe, die Zukunft zu entwickeln&#039;&#039;&#039;, dem kleinsten geistigen Wesen überlassen, das es gibt, weil, wir sind das Baby der geistigen Wesen. Wir sind die erst gerade angefangen haben, ein geistiges Wesen zu sein, also ein eigenes Ich zu haben. &#039;&#039;&#039;Wir sind das unterste Wesen&#039;&#039;&#039;. Und gerade dieses Wesen, durch diese vielen Wesen, die jeder ein ganz individuelles Ich haben, &#039;&#039;&#039;durch das soll die neue Schöpfung entstehen&#039;&#039;&#039; - und die ganzen Hierarchien stehen uns zur Verfügung, um uns zu helfen, zu unterstützen, dass das, was wir einmal als Impuls entwickeln, dass das Realität werden kann, dass sich das verwirklichen kann in der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=2642s Die großen Eingeweihten, Jesus von Nazareth und das Erdenleben des Christus 0:44:02] ===&lt;br /&gt;
Die Kraft hätten wir nicht. Ich meine, wir haben jetzt am meisten noch die Kraft, &#039;&#039;&#039;an unserem Seelischen zu arbeiten&#039;&#039;&#039; - und darüber haben wir schon gesprochen, also das fängt jetzt schon, sollte jetzt schon in unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039; deutlicher beginnen; dass wir anfangen, nicht nur unser Seelisches zu reinigen und aufzupolieren - das kann natürlich nie schaden - aber dieses &#039;&#039;&#039;Reinigen und Polieren&#039;&#039;&#039; sollte eigentlich schon &#039;&#039;&#039;nicht mehr so&#039;&#039;&#039; sein, &#039;&#039;&#039;wie es in der Vergangenheit war&#039;&#039;&#039;, weil es da nicht anders ging, Reinigen im Sinne von: Den Schmutz lagern wir letztlich in der Umwelt ab, in der seelischen Umwelt ab. Wir haben mal darüber gesprochen, dass das das erschütterndste Erlebnis, im Grunde, des &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; war, der die Leibeshüllen dann bereitgestellt hat für den Christus, der sich verkörpert. Also, bevor noch der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; durch die Taufe von Golgatha, ah, nicht von Golgatha, durch die Jordan-Taufe eben, eingezogen ist, das heißt sich verbunden hat mit diesem &#039;&#039;&#039;Leibesgefäß des Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Aber bevor es soweit war, das letzte Erlebnis im Grunde, bevor es soweit war, das der Christus erlebt hat - also nicht der Christus, eben dieser Jesus von Nazareth, aber der Christus ist halt schon ganz nahe, er drängt eigentlich schon heran sich zu inkarnieren, jetzt, in diesem Jesus von Nazareth. Und das Ich des Jesus von Nazareth drängt eigentlich fast schon heraus, um Platz zu machen für das große Christus-Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &#039;&#039;&#039;Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039; passiert Folgendes: Das Ich des Jesus von Nazareth löst sich etwas - was normalerweise auf die Art nie passiert, weil, wenn ein Mensch stirbt, dann geht der Astralleib raus, der Ätherleib geht raus - da geht jetzt wirklich nur das Ich hinaus. Das musste entsprechend vorbereitet sein - ich will jetzt nicht alles wieder aufwärmen, wir haben darüber schon gesprochen in früheren Vorträgen - aber &#039;&#039;&#039;dann kann das Christus-Ich einziehen&#039;&#039;&#039; und sich diese Leibeshüllen im Laufe dieser drei Jahre wirklich vollkommen zu eigen machen. Der Christus schafft das in diesen drei Lebensjahren, das, wozu wir ein bisschen länger brauchen. Also, in Wahrheit brauchen wir nämlich nicht nur in einem Erdenleben länger - wobei ein wesentlicher Teil schon passiert in den ersten drei Lebensjahren bei uns. Also, das ist, was wir vergleichen können mit dem, was der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ist, weil er ist &#039;&#039;&#039;nur drei Erdenlebensjahre&#039;&#039;&#039; auf Erden überhaupt, aber er vollzieht da drinnen nicht nur das, was wir in einer Inkarnation durch unser Ich bewirken, sondern &#039;&#039;&#039;in allen&#039;&#039;&#039; unseren Inkarnationen auf Erden. Das macht der Christus in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren durch. Diese &#039;&#039;&#039;volle Entwicklung&#039;&#039;&#039; nämlich zu schaffen, &#039;&#039;&#039;sich diese Leibeshüllen, geistig gesehen, ganz zu eigen zu machen&#039;&#039;&#039; bis ins festeste Physische hinein. Also, das heißt, den Astralleib, das ganze Seelische, das damit verbunden ist, die Lebenskräfte, den Ätherleib und den physischen Leib vollkommen sich zu eigen zu machen, also zum &#039;&#039;&#039;vollkommenen Ausdruck seines Christus-Ichs&#039;&#039;&#039; zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vollendet sich im Grunde mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;, mit dem &#039;&#039;&#039;Durchgehen durch den Tod&#039;&#039;&#039;, mit dem in die Hölle, in die Unterwelt, wie immer man es nennen will, also ein Hinuntergehen bis zu den dunkelsten Widersacherkräften, wenn man will. Also bis zu dem Ort, wo diese mit Sorat verbundenen Kräfte sind, in Wahrheit. Um das geht es. Und dann am Ostersonntag, sozusagen, die &#039;&#039;&#039;Auferstehung&#039;&#039;&#039;, die damit, ja, beginnt, aber eigentlich nicht vollendet ist - weil, &#039;&#039;&#039;vollendet ist sie im Großen dann, wenn eigentlich die ganze Erde und schließlich der ganze Kosmos der Leib des Christus geworden ist&#039;&#039;&#039;; aber eben auch eine ganz andere Welt als vorher. Weil, vorher hat, könnte man sagen, die Gottheit von außen gewirkt und auch der &#039;&#039;&#039;Christus von außen gewirkt&#039;&#039;&#039;. Später mal hat sich der Christus mit der Sonne verbunden, hat von der Sonne gewirkt und so. Aber jetzt, nachdem er sich mit der Erde verbunden hat, &#039;&#039;&#039;jetzt wirkt er ganz von innen heraus&#039;&#039;&#039;, während er am Anfang ganz von außen gewirkt hat… Aber, indem er sich mit der Erde verbunden hat, wie wirkt er jetzt? &#039;&#039;&#039;Durch die Menschen-Iche!&#039;&#039;&#039; Durch die Menschen-Iche, aber so, dass uns die &#039;&#039;&#039;volle Freiheit gegeben&#039;&#039;&#039; ist. Das heißt, wir bestimmen letztlich, wie es weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir kriegen nur die Hilfe&#039;&#039;&#039;, die Kräfte, dass wir jetzt nicht nur an unserem Seelischen arbeiten können, weil das ist im Moment das Einzige, was wir können. Und dieses erschütternde Erlebnis, das der Jesus von Nazareth hatte kurz vor der Jordan-Taufe, war eben das, dass er gesehen hat bei dem &#039;&#039;&#039;Essener Orden&#039;&#039;&#039;, mit dem er in enger Verbindung war und gesehen hat, wie dort die Menschen geistig streben, strenge &#039;&#039;&#039;Reinigung ihres Seelischen&#039;&#039;&#039; durchmachen, um ihre Aufgaben erfüllen zu können, wie das aber den Effekt hat, dass all die &#039;&#039;&#039;negativen Seelenkräfte, die durch die Widersacher beeinflusst waren&#039;&#039;&#039; und von denen sie sich befreit haben, dass die nicht einfach verschwunden sind, sondern dass die &#039;&#039;&#039;den Menschen rundherum aufgebürdet&#039;&#039;&#039; wurden. Also, das muss man sich einmal vorstellen: Die ganze geistige Entwicklung - bis letztlich zum Mysterium von Golgatha - hat den nicht allzu kleinen Haken darin, dass &#039;&#039;&#039;wenige aufsteigen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039;, um die großen geistigen Impulse hereinzuholen - und der Preis dafür ist, dass all das, was durch die Widersacher verdorben wird, dass das dem Rest der Menschheit, und das ist der größte Teil zunächst einmal gewesen, aufgebürdet wurde. Anders ging es nicht. Und mit den ganzen Verfehlungen, die dadurch entstanden sind, wurde das &#039;&#039;&#039;Schicksal der Menschen immer schwerer&#039;&#039;&#039;. Und da muss man sagen, ja, man kann natürlich bewundern und sagen, Gott sei Dank haben wir &#039;&#039;&#039;die großen Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die die Menschheit weitergeführt haben, aber man muss ganz besonders auch &#039;&#039;&#039;danken den Menschen,&#039;&#039;&#039; die die Bürde getragen haben, nämlich &#039;&#039;&#039;die Last getragen haben&#039;&#039;&#039;, dass die &#039;&#039;&#039;Kräfte der Widersacher&#039;&#039;&#039; und was sie verdorben haben, ihnen aufgebürdet wurde. Das ist eine gewaltige Wahrheit, die da drinnen liegt. Und eine erschütternde Wahrheit, eigentlich. Und man kann es jetzt nicht den alten Eingeweihten als Schuld anlasten, dass sie das getan haben: Weil, es ging nicht anders! Wenn sie es nicht getan hätten, wäre es noch schlimmer gewesen, dann hätten im Grunde die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;allein die Oberhand&#039;&#039;&#039; gewonnen, weil die meisten Menschen also zu schwach gewesen wären ihnen standzuhalten. Es waren also ganz wenige, die dem standgehalten haben. Also, es gibt nicht die Alternative zu sagen: Na gut, dann, wir bürden es euch nicht auf, also wir entwickeln uns geistig nicht. Ja, dann wäre von Anfang an die ganze Menschheit rettungslos verloren gewesen. Aber das sind also dramatische Wahrheiten geradezu. Weil, das heißt also, dass wir überhaupt eine Zukunft haben und dass es in der Vergangenheit Eingeweihte gab, die uns in die Richtung hingeführt haben, dass auch so etwas möglich war wie das Mysterium von Golgatha, weil, dazu musste eben ja auch jetzt ein Mensch auf Erden leben, der seine &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen so gereinigt hat, dass sich der Christus überhaupt darin inkarnieren kann&#039;&#039;&#039;. Weil, wenn sie nicht entsprechend gereinigt gewesen wären, ja, dann hätte jetzt der Christus es schon versuchen können, aber dann wäre bei dem Versuch dieser Leib zerfallen, sofort. Er hätte es nicht ausgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=3219s Der Christus ist der All-Tätige - der Werkmeister des ganzen Kosmos 0:53:39] ===&lt;br /&gt;
Also nur &#039;&#039;&#039;das reinste&#039;&#039;&#039; und dann mit den reinsten Lebenskräften versehene &#039;&#039;&#039;Leibesgefäß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte überhaupt dem Christus standhalten&#039;&#039;&#039;. Bitte, stellt euch das vor, die geistige Kraft, die im Grunde den ganzen Kosmos geschaffen hat, in Wahrheit! &#039;&#039;&#039;Der Christus ist der tätige Werkmeister gewesen&#039;&#039;&#039;. Die alten Inder haben das gewusst und haben ihn genannt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Vishva Karman&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, den Alltätigen - heißt es übersetzt auf Deutsch. So steckt das Wort Karma drinnen. Karma heißt eigentlich &amp;quot;tun&amp;quot;, in Wahrheit, tätig sein, und das tätig sein hat dann halt Folgen. Es können gute Folgen sein, es können auch manchmal schlechte Folgen sein. Wie auch immer. Und der Christus war der All-Tätige, wirklich im Sinne &amp;quot;Welt-All&amp;quot; die Dimension, so muss man das verstehen. Und diese gewaltige Kraft, die einen Kosmos schafft, von dem wir heute erst langsam zu ahnen beginnen, welche Dimensionen er hat, wenn man es sinnlich-räumlich betrachtet, einmal. Geistig gesehen, heißt es, welche geistige Vielfalt ist da drinnen, welche &#039;&#039;&#039;geistige Vielfalt&#039;&#039;&#039;, überall geistige Wesenheiten, überall. Es gibt nicht das kleinste Steinchen dort, wo es nicht irgendwelche geistigen Wesenheiten gibt - und sei es noch so im Dunkel, dass es irgendwo durchs Weltall fliegt, da sind irgendwelche geistigen Wesenheiten damit verbunden, von mir aus halt &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; oder sonstiges, die gibt es nicht nur bei uns hier unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem müssen wir uns sowieso verabschieden. Und das ist ein großer, &#039;&#039;&#039;großer Erfolg&#039;&#039;&#039;, eigentlich, &#039;&#039;&#039;der Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;, dass sie uns das zu Bewusstsein gebracht hat. Ich meine, noch bis in die Neuzeit hinein, haben wir ein sehr, sehr kleines Bild der Welt gehabt. Man kannte dann zumindest schon die Planeten, hat aber immer noch gedacht: Ja, die Erde steht im Zentrum, alles dreht sich um uns und da gibt es jetzt Sonne, Mond und Sterne natürlich, aber die Sterne, die acht, neun Tausend, die man halt mit freiem Auge sehen kann. Und die blicken aus irgendeiner Sphäre drauf. Ich meine, das ist die mittelalterliche Vorstellung dann. Die Griechen hatten sie etwas anders, die haben noch etwas anderes darunter verstanden, muss man dazu sagen. Aber doch, also die Welt schien vergleichsweise klein, vergleichsweise klein. Heute wissen wir, dass sie viel, viel reicher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; um die &#039;&#039;&#039;räumliche Größe&#039;&#039;&#039;, es geht um die &#039;&#039;&#039;geistige Vielfalt&#039;&#039;&#039;. Das Ganze ist nur ein Spiegelbild, ein sinnliches Spiegelbild der geistigen Vielfalt die es gibt. Und alles das gehört zu der Entwicklung dazu. Und alles das ist vom Christus geschaffen worden, zunächst einmal, vom &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; auf den Weg gebracht worden. Und das &#039;&#039;&#039;soll sich jetzt hineinquetschen in einen Leib, ohne dass der Leib zerspringt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;eine Kraft, die eigentlich einen ganzen Kosmos erzeugt&#039;&#039;&#039;. Die soll es aushalten da drinnen, oder der Leib soll es aushalten, dass diese Kosmen schaffende Kraft da drinnen wohnt. Das ist unglaublich im Grunde, dass das möglich ist. Und was verhindert das, dass dieses Gefäß sofort zersprengt wird, ist dass es die höchstmögliche Reinheit hat, die man sich nur vorstellen kann. Nur dann geht das, weil alles, was an sozusagen negativen Kräften drinnen wäre, das würde der Christus zersprengen, das Gefäß würde... Da kann man gar nicht anders, das würde nicht standhalten können. Und tatsächlich, es ist ja der Punkt, dass selbst unter diesen ganz optimalsten Bedingungen, die im Grunde durch die ganze Menschheits- nicht nur Geschichte im historischen Sinn, sondern durch die ganze &#039;&#039;&#039;Menschheitsevolution&#039;&#039;&#039;, durch die ganze Menschheitsentwicklung, mit den Vorstufen, wo der Mensch noch gar nicht den Körper hatte, sondern erst einfache Tiere, Pflanzen oder so was da waren... Also, die ersten Versuche Mensch zu werden so im heutigen Sinn. Das alles muss man dazurechnen und das war ein &#039;&#039;&#039;Weg dorthin, ein Leibesgefäß zuzubereiten&#039;&#039;&#039;, das nicht unter dieser gewaltigen Kraft des Christus sofort zerstört wird. Ja, Geist, selbst der höchste Geist oder gerade auch der höchste Geist im positiven Sinn, kann auf das rein Materielle unheimlich zerstörerisch wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=3522s Unser Kosmos - Entwicklungsstätte geistiger Wesenheiten 0:58:42] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt also, weil &#039;&#039;&#039;Geist ist beständige Umgestaltung&#039;&#039;&#039;. Und so ein Körper, wie wir ihn haben, der verträgt das nicht so gut. Bei der Sonne geht es schon ein bisschen besser, da ist mehr Dynamik drin. Daher ist dort ein geeigneter Wohnort zum Beispiel für die Wesenheiten, die wir als &#039;&#039;&#039;Elohim&#039;&#039;&#039; bezeichnen. Die haben ein &#039;&#039;&#039;Entwicklungstempo&#039;&#039;&#039;, das ist viel größer als unseres, und die brauchen aber eine Leiblichkeit, die im Grunde durch die Sonne gegeben wird. Sie &#039;&#039;&#039;haben mit dem Sorat gemeinsame Leiblichkeit&#039;&#039;&#039;. Das ist eine Mehrzahl von Elohim, das wissen wir. Rudolf Steiner spricht von sieben Elohim, die also zumindest für unser engeres System und für unsere Sonne zuständig sind, aber die haben natürlich nicht so einen Körper wie wir. Die schaffen es auch dort in diesem, ja, Feinstofflichen, hauptsächlich &#039;&#039;&#039;feinst Feinstofflichen, woraus die Sonne&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aufgebaut&#039;&#039;&#039; ist. Die Sonne ist ja nicht so dicht materiell, wie wir meinen. Physiker sprechen davon - oder die Astronomen - dass das Wasserstoffgas hauptsächlich ist und Helium. Okay, soll sein, wie auch immer, aber es ist jedenfalls sehr, sehr dünn und sehr, sehr stark bewegt. Und &#039;&#039;&#039;jede Bewegung&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;ist nicht zufällig&#039;&#039;&#039; nur, &#039;&#039;&#039;sondern das sind Ausdrücke der geistigen, seelischen Tätigkeit dieser Elohim, die dadrinnen sind&#039;&#039;&#039;, und noch anderer geistiger Wesen, die mit der Sonne verbunden sind. Es sind auch &#039;&#039;&#039;Geister der Weisheit&#039;&#039;&#039; damit verbunden, &#039;&#039;&#039;Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und so fort, also, da tut sich einiges. Aber das hält die Sonne aus. Also, &#039;&#039;&#039;die geistigen Kräfte der Elohim sind groß, aber sie sind nicht so groß wie die Christuskraft&#039;&#039;&#039;. Die müsste eigentlich, wenn die Sonne nicht rein genug wäre, sogar die Sonne zerreißen. Passiert! Passiert. Passiert im Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das zeigt uns die &#039;&#039;&#039;Astronomie&#039;&#039;&#039;: Wenn &#039;&#039;&#039;große, reife Sterne sterben&#039;&#039;&#039;, das heißt, wenn sie ihre Grundaufgabe einmal absolviert haben, dann sterben sie nämlich, ja, wie der Mensch. Das heißt, sie lösen sich auf, irgendwie. Nur geht es bei großen Sternen mit einem ziemlichen Rumms, sagen wir mal so. Wenn ein Stern stirbt, wenn seine... das heißt, wenn die geistigen Wesenheiten, die damit verbunden sind, zu einer höheren Aufgabe aufsteigen - das ist nämlich der Grund dazu. Das heißt, &#039;&#039;&#039;da löst sich das Seelisch-Geistige dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; - also bei Sternen sind es immer Geister der Form, Geister der Bewegung, Geister der Weisheit, jedes Sternensystem hat das. Die verlassen diesen Stern - und wenn sie ihn verlassen, dann stirbt er. Das heißt in dem Fall, dass er unter seiner Schwere zusammenbricht. Weil, &#039;&#039;&#039;mit all den Sternen&#039;&#039;&#039; - wie auch mit unserer Sonne, aber eben auch mit unserer Erde - &#039;&#039;&#039;soratische Wesenheiten verbunden&#039;&#039;&#039; sind. Die Wesenheit Sorat, der Sonnendämon oder Erdendämon, ja, das hat nicht nur Bedeutung hier für uns, für alle da draußen. Wie sollen wir sagen? Also, &#039;&#039;&#039;die Widersacherkräfte sind allgegenwärtig&#039;&#039;&#039;. Ich meine, mit denen müssen wir jetzt nicht unmittelbar alle kämpfen, wir haben mit denen da &#039;&#039;(den mit der Erde verbundenen)&#039;&#039; eh genug zu tun, aber irgendwann einmal ist es auch dran, keine Frage. Aber diese Kräfte sind jedenfalls da. Wir haben das letzte Mal drüber gesprochen, dass die auch etwas mit den &#039;&#039;&#039;Schwerekräften&#039;&#039;&#039; zu tun haben. So deutlich habe ich das nicht bei &#039;&#039;&#039;Steiner&#039;&#039;&#039; ausgedrückt gefunden. Er spricht oft, dass also mit der Schwerkraft, mit der Schwere, ahrimanische Kräfte zu tun haben. Manchmal nennt er sie die asurischen Kräfte. Das liegt aber daran, dass Steiner zum Beispiel den Begriff ahrimanisch im engeren oder weiteren Sinn gebraucht. Im engeren Sinn sind es halt also die ganz bestimmten ahrimanischen Wesenheiten. Das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die zurückgeblieben sind&#039;&#039;&#039; in ihrer Entwicklung und bestimmte Kräfte nicht entwickelt haben und dadurch Widersacherkräfte werden könnten. Weil, Widersacher wird man, indem man die Entwicklung in einer gewissen Weise… hmmm... zurückhält und sagt: &amp;quot;Hmmmm&amp;quot;. So zurückhalten kann manchmal ja heißen, irgendwas anderes vorgreifen, aber eben das Eigentliche, was gerade jetzt passieren soll: &amp;quot;Nein, hemme ich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind auf der Alten Sonne zurückgeblieben. Das sind die Wesenheiten, die jetzt die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind. Das heißt, sie haben eine vergleichbare &#039;&#039;&#039;Stufe wie die Erzengel&#039;&#039;&#039;, haben aber gewisse Kräfte weniger entwickelt als die Erzengel, aber unter Umständen manche, nämlich zurückhaltende Kräfte, stärker entwickelt als die Erzengel. In gewisser Weise sind sie ihnen sogar voraus. Und &#039;&#039;&#039;die asurischen Kräfte sind vergleichbar mit den Urengeln&#039;&#039;&#039;, sind eigentlich zurückgebliebene Urengel, teilweise zurückgebliebene Urengel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=3896s Ahrimanische und asurische Wesenheiten im Soge der soratischen Kräfte 1:04:56] ===&lt;br /&gt;
Und die soratischen Kräfte? Der &#039;&#039;&#039;Ursprung der soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, über das haben wir auch schon mal gesprochen, der liegt ja in Wahrheit schon &#039;&#039;&#039;außerhalb dieser ganzen Entwicklung, die wir überschauen&#039;&#039;&#039; können. Also, die heutigen Asuras, die haben damals als geistige Wesenheiten begonnen auf dem Alten Saturn, dort haben sie ihr Ich bekommen - und jetzt sind sie halt Urengel geworden, nachdem sie einige Stufen durchgemacht haben. &#039;&#039;&#039;Die soratischen Kräfte waren bereits am Anfang der Entwicklung des Alten Saturn Ich-Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Natürlich anders geartet als das menschliche Ich, anders geartet auch als das Ich der heutigen Engel, Erzengel, Urengel aber sie waren Ich-Wesenheiten, also das heißt, schöpferische geistige Wesenheiten - und stehen heute daher, wenn man das jetzt weiterdenkt, auf einer vergleichbaren &#039;&#039;&#039;Stufe wie die Elohim&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie geht die Hierarchien-Folge? Engel, Erzengel, Urengel, das sind die Engelwesenheiten im engeren Sinn. Und dann kommt die nächste Dreiergruppe von geistigen Hierarchien, die oft gerne auch schon als Götter, aber jetzt in der Mehrzahl, bezeichnet werden; dazu zählen die Elohim, sprich Geister der Form. &#039;&#039;&#039;Elohim und Geister der Form ist dasselbe&#039;&#039;&#039;, es sind also die Schöpfergötter, von denen in der Bibel gesprochen wird. Und das ist ganz interessant, dass die stärkste Widersachermacht, die wir haben, also die soratischen Kräfte - die mit einer gewissen Eigenständigkeit, nämlich nicht Freiheit in unserem Sinn, aber mit einer gewissen Eigenständigkeit - in diese ganze Entwicklung schon hineingekommen sind. Die sind am Anfang schon… Am Anfang der Entwicklung im Alten Saturn sind die in gewisser Weise schon dabei. Sie sind dabei, aber sie sind in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;Fremdkörper&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in der ganzen Entwicklung.&#039;&#039;&#039; Sie gehen von Anfang an einen anderen Weg, aber sie kreuzen immer wieder unseren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während &#039;&#039;&#039;die Asuras, die ahrimanischen Wesenheiten und die luziferischen Wesenheiten, die haben alle direkt mit unserer Entwicklung zu tun&#039;&#039;&#039; und die sind &#039;&#039;- die Tierwelt geht durch das Bild gerade im Hintergrund -&#039;&#039; die sind, wie Rudolf Steiner das so oft sagt, abkommandiert worden zu ihrer Aufgabe. Also, das ist halt wirklich sehr menschlich ausgedrückt, aber damit wird es so ein bisschen bildhaft kräftig. Warum sind sie abkommandiert oder bestellt worden zur Ihrer Aufgabe? Sie haben sich qualifiziert dadurch, dass sie für bestimmte Aufgaben zurückgeblieben sind. Also, bestimmte Kräfte nicht entwickelt haben und langsamer dort sind in einer gewissen Weise und daher aber sehr gut geeignet sind, als - wie soll ich jetzt sagen - ein gewisser Bremsfaktor in die Entwicklung einzutreten und ein &#039;&#039;&#039;Widerpart&#039;&#039;&#039; zu sein &#039;&#039;&#039;den geistig fortschrittlichen Kräften&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;Das Tierreich will verwandelt werden, es liegt neben mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;bei den soratischen Wesenheiten ist es was anderes&#039;&#039;&#039;. Die sind nicht bestellt worden zu ihrer Aufgabe, sondern die erfrechen sich von Haus aus, weil sie eben schon als Ich-Wesenheiten hineingekommen sind. Und weil sie eigentlich nicht zu unserer Entwicklung dazugehören, sondern - wie soll ich sagen - da irgendwie &#039;&#039;&#039;schief hineingeschneit&#039;&#039;&#039; sind, lassen sie sich jedenfalls von der - selbst von der höchsten Gottheit, die eben jetzt diese Entwicklung auf den Weg gebracht hat - nichts reinreden. Ja, man könnte sogar weitergehen: Sie können sich gar nichts von ihnen reinreden lassen, weil sie unter einem ganz anderen Entwicklungsimpuls stehen, der im Grunde mit uns nichts zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=4201s Warum hat die Trinität die soratischen Wesen zugelassen? 1:10:01] ===&lt;br /&gt;
Man könnte sagen fast, das ist eine &#039;&#039;&#039;Durchkreuzung von zwei Entwicklungslinien, die einander völlig fremd sind&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise. Nur, natürlich, diese soratischen Wesenheiten, wenn sie da schon hineingeraten sind, schauen, ob man da was mitnehmen kann. Weil, das ist in gewisser Weise… Wie soll ich sagen, ich sehe das so wie einen &#039;&#039;&#039;Betriebsunfall&#039;&#039;&#039;, was da passiert ist. Und sie machen halt das Beste draus. Sie schauen halt da mitzunehmen, was sie mitnehmen können, zu rauben, was sie rauben können und - wie soll ich sagen - der Gottheit, &#039;&#039;&#039;der Trinität, bleibt eigentlich gar nichts anderes übrig, als dies zuzulassen&#039;&#039;&#039;. Und nur dafür zu sorgen, nach Möglichkeit, dass auch diese Effekte dieser soratischen Wesenheiten, so gut es halt geht, auch für was letztlich Förderliches eingesetzt werden. Aber sie können es ihnen nicht befehlen! Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;von Anfang an hat die Trinität&#039;&#039;&#039; - das Göttliche, das unser Sternensystem, unser kosmisches Sternensystem sozusagen geschaffen hat - &#039;&#039;&#039;keinen Einfluss auf diese soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Befehlen kann man ihnen gar nichts. Und das hat nichts damit zu tun, dass diese soratischen Wesenheiten eine Freiheit hätten, die vergleichbar ist mit unserer, sondern sie sind also eigentlich in Wahrheit sehr, &#039;&#039;&#039;sehr unfreie Wesen&#039;&#039;&#039;. Dort herrscht ein ganz &#039;&#039;&#039;stark hierarchisches Prinzip&#039;&#039;&#039;, dort gibt es auch also &#039;&#039;&#039;eine oberste Quelle&#039;&#039;&#039; in irgendeiner Form, von der sie gelenkt werden und der sie sich völlig, komplett, unterwerfen. Und das aber, was die Trinität tun kann, ist also zu schauen: Wie kann ich trotzdem auch ihre Taten benützen, um unseren Kosmos in guter Weise weiterzubringen? Also so, dass es nach Möglichkeit nicht zu schädlich wird, sondern &#039;&#039;&#039;vielleicht sogar nützlich&#039;&#039;&#039; ist, irgendwo. Und ich habe euch das letzte Mal erzählt, also, wie gerade… Das ist zumindest meine Erkenntnis, die ich gewonnen habe: Dass die &#039;&#039;&#039;Schwerekräfte&#039;&#039;&#039; ganz besonders mit den soratischen Wesenheiten zusammenhängen, dass aber Asuras und auch ahrimanische Wesenheiten eng damit verbunden sind und sich eben auch einlassen auf das, was mit den soratischen Wesenheiten zu tun hat. Das ist eben &#039;&#039;&#039;der große Unterschied zwischen den ahrimanisch-asurischen Wesenheiten und den luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sind viel weniger im Bandl mit den soratischen Wesenheiten. Aber die Asuras und die ahrimanischen Wesenheiten, denen ist es, naja, doch zum großen Teil hochwillkommen, dass da im Hintergrund jetzt auch Impulse sind von den soratischen Wesenheiten, die ihnen gewisse Kräfte zur Verfügung stellen, die sie aus Eigenem nicht hätten, weil ja diese, namentlich die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen und asurischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, ja &#039;&#039;&#039;vom eigentlich lichten Schöpferisch-Göttlichen abgeschnürt&#039;&#039;&#039; sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=4415s Die Angst der ahrimanischen und asurischen Wesenheiten vor dem Menschen 1:13:35] ===&lt;br /&gt;
Sie haben eine ganze Menge mitbekommen, haben es in ihr Reich hineingezogen. Das haben sie als Gabe mitbekommen, aber das ist beschränkt. &#039;&#039;&#039;Diese Gabe ist beschränkt&#039;&#039;&#039;. Und weil sie beschränkt ist im Übrigen - so als Nebensatz: Deswegen haben gerade die ahrimanischen und noch mehr, in Wahrheit, die asurischen Wesenheiten - obwohl sie, daher die Asuras eigentlich verkappte Urengel sind und die ahrimanischen verkappte Erzengel sind - haben sie &#039;&#039;&#039;Angst vor den Menschen&#039;&#039;&#039;. Weil, denn sie wissen oder sie ahnen - aber sie wissen eben nicht genau, wie das ist - der Mensch hat Zugang zur höchsten Schöpfungsquelle. Und er hat es auf eine Art, die sie nicht durchschauen. Und sie wissen nur, sie haben diesen Zugang verloren. Sie haben zwar einen ziemlichen Rucksack an Kräften mitbekommen, aber mit dem sind sie jetzt ausgesetzt in ihrem halt ahrimanischen, in ihrem finsteren Reich da unten. Sie haben die große Befürchtung: &#039;&#039;&#039;Der Mensch hat etwas, was wir nicht haben&#039;&#039;&#039;, und zwar grundsätzlich nicht haben, und mit dem könnte er uns komplett zerstören, im Grunde. Das ist die Furcht, die diese ahrimanischen Wesenheiten haben, Ahriman, jetzt durchaus im erweiterten Sinne, also Asuras inklusive - nicht die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die haben keine Angst vor uns, überhaupt nicht. Die haben &#039;&#039;&#039;auch vor der Trinität keine Angst&#039;&#039;&#039;, das ist für sie kein Begriff. Die sind einfach nur da vorauszuschauen, wieviel aus der Entwicklung, die wirklich unsere ist, zu rauben ist. Und irgendwas wird ihnen schon gelingen. Und je mehr, desto besser, finden sie halt; wenn etwas weniger, eben etwas weniger. Aber Sie haben nichts zu befürchten. Also, wir können ihnen nichts antun. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selbst kann ihnen nichts antun&#039;&#039;&#039;, außer ihnen zu vermiesen da viel zu rauben. Und dass sie irgendwann, und das wird &#039;&#039;&#039;irgendwann&#039;&#039;&#039; der Fall sein, dass sie ganz &#039;&#039;&#039;getrennte Wege gehen&#039;&#039;&#039;. Es ist ja, dass sie ganz getrennte Wege gehen… Das wird sich entscheiden, wo? Noch nicht während der Erdenentwicklung, noch nicht während der nächstfolgenden kosmischen Entwicklung, also dem Neuen Jerusalem, aber auf der kosmischen Entwicklung, die dann folgt, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Neue Venus&#039;&#039;&#039;, die sogenannte Neue Venus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=4606s Auf der Neuen Venus entscheidet sich unsere Zukunft 1:16:46] ===&lt;br /&gt;
Da wird im Übrigen, also auf der Neuen Venus, dort, wo es gut und richtig läuft, wird das, was dadurch entstehen kann, das Neue Jerusalem, der Neue Jupiter, die Welt der Liebe. Das ist nicht gleich von Anfang an, das muss man dazu sagen. &#039;&#039;&#039;Wir bereiten jetzt vor, dass das Neue Jerusalem zum Kosmos der Liebe&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;werden kann&#039;&#039;&#039;. Dann heißt es aber nicht, dass das am Anfang gleich da ist, sondern dazu muss die ganze Entwicklung des Neuen Jerusalems - oder des Neuen Jupiters, wie es Steiner bezeichnet - durchgehen. Am Ende ist es die Welt der Liebe geworden. Und es geht weiter auf die &#039;&#039;&#039;Venus. Dort ist es von Anfang an dann in voller Reife da&#039;&#039;&#039;. Also ausgearbeitet wird es auf dem Neuen Jerusalem, wirklich ausgearbeitet. Es ist als Grundkraft einmal da, aber seine volle Reife erreicht es erst am Ende der Entwicklung. Aber bei der Neuen Venus ist es dann von Anfang an da, in voller Reife da. Und auf dieser &#039;&#039;&#039;Neuen Venus&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;6. kosmische Entwicklungszustand&#039;&#039;&#039;, dort während des 6. Lebenszustandes - weil, jeder kosmische Entwicklungszustand noch insgesamt sieben Lebenszustände durchmacht, die noch wieder durch sieben Formzustände durch müssen. Also, ihr wisst, die &#039;&#039;&#039;geisteswissenschaftlich-anthroposophische Kosmologie&#039;&#039;&#039; ist mindestens so kompliziert wie die, was uns die Astrophysiker heute auf ihre materialistische Betrachtungsweise schildern. Und irgendwann einmal wird das zusammenfinden, in Wahrheit, sich als zwei Seiten derselben Medaille zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also, &#039;&#039;&#039;es ist sehr kompliziert&#039;&#039;&#039;: also insgesamt sieben planetarisch-kosmische Zustände, darin jeweils sieben Lebenszustände, darin wieder jeweils sieben Formzustände. Und dort im 6. Formzustand, im 6. Lebenszustand, auf dem 6. kosmischen Zustand, &#039;&#039;&#039;der Neuen Venus&#039;&#039;&#039;, dort &#039;&#039;&#039;wird die endgültige Trennung stattfinden zwischen dem soratischen Reich und unserer Entwicklung.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist halt die Frage, wieviel für uns überbleibt und wieviel die soratischen Wesenheiten mitnehmen auf ihren Weg, mit dem wir dann keine Berührung mehr haben werden. Dann sind sie weg, &#039;&#039;&#039;dann sind sie für uns weg&#039;&#039;&#039;. Also dann ist diese kosmische Begegnung vorbei, die begonnen hat mit dem Alten Saturn. Aber dort endet sie, dort geht es getrennte Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=4798s Verführung zur perfekten Welt ohne Zukunft 1:19:58] ===&lt;br /&gt;
Und dann, &#039;&#039;&#039;dann bildet sich eben diese sogenannte 8. Sphäre&#039;&#039;&#039; in der Form aus, dass das mit unserem Kosmos überhaupt nichts mehr zu tun hat. Es ist nicht einmal mehr ein Nebenplanet oder irgendsowas in unserem Kosmos, sondern dann ist es weg für uns weg, unerreichbar weg. Aber dann ist auch die Gefahr vorbei. Aber es dauert lange bis dorthin. Also, bis zu diesem Zustand können auch Menschen, die sich verführen dazu haben lassen, also sich mit den soratischen Wesenheiten einzulassen… Und &#039;&#039;&#039;die Verführungskraft ist gewaltig&#039;&#039;&#039;, weil, auch wenn diese soratischen Wesenheiten ganz anders geartet sind als das, was es in unserer Entwicklung eigentlich gibt, aber sie können gewaltige Macht zur Verfügung stellen. Unter Verzicht auf Freiheit, also unter Einordnung natürlich unter die höchste soratische Wesenheit, wenn man so will, aber unter dieser soratischen Wesenheit sehr wohl die Möglichkeit, sehr hohe Positionen, sozusagen, einzunehmen, wenn ich das jetzt menschlich ausdrücken will. Und vor allem &#039;&#039;&#039;die große Verlockung, eine perfekte Welt zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und das Interessante ist, dass das in unserer Entwicklungslinie gar nicht drinnen liegt. Man könnt&#039;s jetzt glauben, es zielt darauf hin, dass irgendwann ist der &#039;&#039;&#039;perfekte Kosmos&#039;&#039;&#039; da. &#039;&#039;&#039;Und was ist dann?&#039;&#039;&#039; In der Hängematte liegen, oder was? Dann wäre es aus. Komplett aus. &#039;&#039;&#039;Dann hätte sich die Entwicklung erschöpft&#039;&#039;&#039; und das Ganze, was mit dem Alten Saturn begonnen hat - und damit die Zeit überhaupt begonnen hat - das wäre dort am Ende. Das wäre so. Nach der Neuen Venus, gibt es noch den sogenannten &#039;&#039;&#039;Vulkan-Zustand&#039;&#039;&#039;, es ist der 7. Zustand. Am Ende dieses Vulkan-Zustands wäre alles erledigt. Es wäre die perfekte Welt geworden, die aber dann in dem Moment, wo sie das erreicht hat, aufhört zu existieren - weil, sie hat keine Entwicklungsmöglichkeit mehr. &#039;&#039;&#039;Was will man noch über die absolute Perfektion hinaus entwickeln?&#039;&#039;&#039; Man kann eigentlich nur von vorne anfangen. Und für unsere Entwicklung ist das vorgesehen. Und der Mensch ist vorgesehen, dann, wenn diese Entwicklung bis zum alten Vulkan, ach, bis zum neuen, bis zum Vulkan überhaupt - er ist weder alt noch neu, es ist halt der Name. &#039;&#039;&#039;Vulkan-Zustand&#039;&#039;&#039; heißt er deswegen, weil es bereits eine Welt sein wird, die nurmehr aus Feuer, aus Wärme besteht, aus Energie besteht, wie auch immer - aber nicht die Energie, wie wir sie heute kennen. Also, was im engeren Sinn das dichteste Stoffliche ist, das Feuerelement, also etwas, was noch dünner ist als Luft, sozusagen, als irgendwas Gasförmiges - und selbst das verdünnteste Gasförmige. Also es ist… In Wahrheit &#039;&#039;&#039;endet es damit, reine Willenstätigkeit zu sein&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Der Alte Saturn ist entstanden aus der reinen Willenstätigkeit der Throne&#039;&#039;&#039;. Die haben ihren Willen geopfert. Das wurde die Substanz, die dann zur Wärme, zur Energie wurde, die heute noch in allem wirkt. Da fliegt da eben die Sonne, dahinter… In Wahrheit ist immer noch… Da steckt dahinter… Die eigentliche Kraft, die dahintersteckt, ist die Willenskraft der Throne, die sie geopfert haben, ohne sie zu verlieren deswegen. Sie haben eigentlich was noch Höheres gewonnen - so eine Art Über-Willen oder irgend sowas. So könnte man das erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=5086s Das Schicksal des Menschen ist es, immer wieder neu zu beginnen 1:24:46] ===&lt;br /&gt;
Und wenn jetzt dieser Vulkan-Zustand zu Ende geht, dann ist der &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039; aufgerufen, eine &#039;&#039;&#039;neue Entwicklung anzustoßen&#039;&#039;&#039; - der Mensch, die vereinigte Menschheit, so müsste man es genauer sagen. Keine Ahnung, wie das gehen wird. Wir haben natürlich noch lange nicht die Fähigkeiten dazu. Und es gibt niemand, der voraussagen könnte, was dann genau passieren wird, &#039;&#039;&#039;weil es keinen fertigen Plan dazu gibt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es wird die Menschheit insgesamt&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;entscheiden&#039;&#039;&#039; - das heißt, die Menschen, die sich nicht verbunden haben mit dem soratischen Reich und dann bereits während der Venus-Entwicklung, Neue Venus-Entwicklung, einfach in etwas anderes hinübergewechselt haben…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Na, komm… musst du dich auch zeigen. Also bitte, öffentlicher Auftritt, das erste Mal. Unten habe ich das nicht gehabt, also jetzt bin ich oben.. Aber jetzt seid ihr ja mutig, seid ihr ja… macht nichts… Ja…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also... Aber ihr seht damit was, was die besondere Eigenart unserer ganzen Entwicklung ist über diese sieben Stufen. Wie sehr dieses offen sein, dieses offen sein für immer wieder etwas Neues… Neues und etwas Höheres zu erschaffen, in Wahrheit, als eine perfekte Welt. &#039;&#039;&#039;Die perfekte Welt ist nicht das Höchste&#039;&#039;&#039;. Das, was neu hereingekommen ist, ja, eigentlich also durch den Christus-Impuls, aber eben indem der &#039;&#039;&#039;Christus Mensch geworden&#039;&#039;&#039; ist auf Erden ganz besonders - dieses immer wieder etwas Neues bauen zu können - dass aber in gewisser Weise zumindest dann, wenn die Perfektion erreicht ist, es der Zeitpunkt ist, es aufzulösen - und von vorne zu beginnen, was Neues zu beginnen. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Schicksal der Menschheit&#039;&#039;&#039;. Das ist im Schicksal dieser ganzen Schöpfung drinnen, immer &#039;&#039;&#039;wieder neu zu beginnen&#039;&#039;&#039;. Und so richtig sprudelt es jetzt schon in gewisser Weise während unserer Erdentwicklung. Ich meine, selbst der Vorgänger-Planet oder Vorgänger-Kosmos, dieser Alte Mond, hatte bei Weitem nicht diese reiche Vielfalt, die wir jetzt haben, allein auf der Erde, aber in dem ganzen Kosmos da draußen. Und er hat es zum Schluss geschafft, ein weisheitsvoll geordneter, ziemlich perfekter Kosmos zu sein. Und kaum geht es mit der Erdentwickelung los, wird das aber schon wieder durcheinandergewirbelt, die ganze Entwicklung. Dass da was weitergeht, gilt eigentlich, diese ganzen Gesetzmäßigkeiten und die Ordnung, die da ist, schon wieder mal durcheinanderzubringen, neu zu ordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch eine dieser Deutungsmöglichkeiten für dieses &#039;&#039;&#039;Tohuwabohu&#039;&#039;&#039; aus dem hebräischen Urtext, eigentlich, der in der Genesis drinnen steht. Es ist immer &amp;quot;Tohu&amp;quot;. In Wahrheit bedeutet es: den Einschlag des schöpferischen Geistigen, ein ganz neuer Impuls. Und mit &amp;quot;Bohu&amp;quot; wird es irgendwo gefasst mit den Kräften des Alten noch. Sie werden nicht gleich komplett aufgelöst, das ist nicht immer so: Blitzschlag, alles Alte weg und ein komplett Neues hinein, sondern es ist &#039;&#039;&#039;ein Einschlag, der das Alte grundlegend verändert&#039;&#039;&#039;, aber noch nicht völlig aufhebt. Es gibt nur immer wieder, immer wieder neue schöpferische Einschläge. Dadurch entsteht… wird immer wieder das Alte verwandelt, verwandelt, verwandelt, verwandelt - und es hört im Grunde nie auf. &#039;&#039;&#039;Am Ende wird es dann so sein, dass alles sich ins Nichts, ins rein Geistige auflöst&#039;&#039;&#039;. Und dann wird man sehen, was passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine es jetzt wirklich im großen Sinne: nach den sieben kosmischen Entwicklungsstufen. Im Kleinen ist es schon nach der Erdentwicklung und im noch Kleineren ist es mit jedem schöpferischen Impuls, den ein Mensch zum Beispiel in die Weltentwicklung hineinbringt: der Künstler, der ein Bild malt und damit etwas Neues macht. Er setzt etwas Neues in die Welt hinein. Das ist jetzt noch nicht, dass jetzt plötzlich neue Naturgesetze oder was entstehen dafür, aber es lebt &#039;&#039;&#039;in jedem Bild&#039;&#039;&#039;, das ein Maler malt, zum Beispiel, oder &#039;&#039;&#039;in jedem Gedicht&#039;&#039;&#039;, das ein Dichter schreibt, lebt ein &#039;&#039;&#039;neuer schöpferischer Impuls&#039;&#039;&#039; drinnen - und verändert und zerstört in gewisser Weise sogar die alte Ordnung, die da war. Also, das heißt, die moderne Lyrik, mit Recht, zerstört in gewisser Weise die wunderbare Lyrik, die in der Goethezeit da war, die ich so liebe. Aber trotzdem müssen wir wissen: Heute noch so zu dichten, dann hängen wir an der Vergangenheit, dann sind wir schon gefangen in den ahrimanischen Kräften drinnen. Bewahren, bewahren, bewahren das Alte - und diese Perfektion immer weiter drehen. Immer weiter drehen. Aber, es ist ausgeschöpft! Das muss man sehen. Man kann, indem man sich jetzt mit den Gedichten von &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039;, von &#039;&#039;&#039;Schiller&#039;&#039;&#039;, von den vielen, die da waren… Man kann unheimlich &#039;&#039;&#039;viel lernen für seine eigenen schöpferischen Kräfte, um dann mit dem was Neues zu machen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nur wiederhole, dann werde ich dem Anspruch zumindest, ein Künstler unserer Zeit zu sein, noch nicht gerecht. &#039;&#039;&#039;Dann muss ich darüber hinausgehen.&#039;&#039;&#039; Und das haben alle großen Künstler gemacht, selbst die kleinen Künstler machen es ein bisschen, halt nicht so perfekt, aber in Wahrheit gehen sie darüber hinaus, als nur zu reproduzieren etwas, was im Grunde perfekt geworden ist. Man muss es sehen, ich meine, die &#039;&#039;&#039;griechische Kunst und die griechische Kultur&#039;&#039;&#039; hat bis zur Zeit Alexanders hin, so ungefähr… Hellenismus ist eigentlich schon… beginnt damit, dass die Harmonie zerstört wird. Aber bis dorthin geht es. Und es ist etwas Perfektes geworden, was in seiner Art nicht mehr weiterentwickelt werden kann. Die griechischen Statuen kann man nicht mehr schöner machen. Die griechische Dichtung kann man nicht mehr perfekter machen in derselben Art, da ist das Maximum erreicht. &#039;&#039;&#039;Ich kann nur was anders machen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist es aber in der Weltentwicklung auch. Und daher hat in gewissem Sinne eben gerade diese &#039;&#039;&#039;schöpferisch-geistige Kraft auch ein zerstörendes Element&#039;&#039;&#039;, wenn man es betrachtet aus der Perspektive des Alten und sagt: &amp;quot;Nein! Es darf ja nicht kaputtgehen&amp;quot;. Nein, wir sollen dann lernen, solange es geht. Und wir können an dem Alten, wir können am Griechischen noch wahnsinnig viel lernen, aber wir müssen wissen, dass es nicht die Zukunft ist. Und jedes neue Werk ist so, dass eigentlich diese Formen dadrinnen aufgebrochen werden. &#039;&#039;&#039;Ich kann lernen an dem Alten, aber am Neuen, was ich schaffe, muss ein neuer Impuls reinkommen&#039;&#039;&#039; - bis schließlich irgendwann einmal von dem gar nichts mehr zu spüren ist. Das ist ganz, ganz wichtig! Also, &#039;&#039;&#039;Christus-Impuls heißt Zukunft schaffen&#039;&#039;&#039;, Zukunft schaffen. Der Christus-Impuls kann aus sich heraus niemals in dem Sinn konservativ sein, dass er sagt: Altes einfach immer nur als Tradition fortschleppen. Es ist eigentlich der Christus-Impuls immer die Überwindung der Tradition. Aber nicht in einem Moment gleich alles verbrennen, sondern Überwindung halt, wenn wir es vernünftig machen, indem wir lernen daraus - und daraus neue schöpferische, halt durch den Lernprozess, aber neue schöpferische Kräfte uns erwerben in der Auseinandersetzung eigentlich mit dem Alten und dem, was jetzt aber neu hereinkommt. Und &#039;&#039;&#039;irgendwann einmal wird das Alte verschwunden sein&#039;&#039;&#039;, ganz verschwunden sein, wie so vieles verschwunden ist in der Menschheit. Wir werden irgendwann einmal die &#039;&#039;&#039;ganze Kulturwelt&#039;&#039;&#039;, die wir uns erworben haben, &#039;&#039;&#039;ablegen, weil wir was Höheres machen&#039;&#039;&#039; werden. Also, bitte, sagt damit nicht, dass ich der Befürworter bin, dass wir jetzt jedes Goethe-Gedicht verhunzen, damit es auch schnell zerstört wird. Wir können noch viele Generationen dran lernen, so wie wir noch an den Griechen lernen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=5687s Die altägyptische Zeit ist unsere Herausforderung in der Gegenwart 1:34:47] ===&lt;br /&gt;
Bei den &#039;&#039;&#039;alten Ägyptern&#039;&#039;&#039; tun wir uns eh schon schwerer. Das schaffen wir eigentlich kaum mehr, dem noch was abzugewinnen. Also, wir reichen jetzt gerade zurück bis zur griechisch-lateinischen Zeit, in Wahrheit, obwohl interessanterweise viele &#039;&#039;&#039;Impulse vom Ägyptischen&#039;&#039;&#039; sich gerade &#039;&#039;&#039;spiegeln&#039;&#039;&#039; jetzt in unserer Zeit, aber spiegeln trotzdem so, dass sie auf eine andere Art kommen. Es ist nicht mehr so, dass wir jetzt die alten Schriften der Ägypter studieren und aus dem heraus etwas holen. Aber es ist, wie soll ich sagen, die &#039;&#039;&#039;karmische Aufarbeitung der ägyptischen Zeit&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Das ist es in Wahrheit. Kann aber natürlich von den Widersachern auch so benutzt werden, dass gerade die Dinge so, wie sie eben in der Vergangenheit waren, unverändert übertragen werden. Dann sind sie schädlich, dann sind es Widersacher-Impulse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird es mit allem werden. Es wird das, was in der griechischen Zeit war, wenn ich es unverändert wieder hervorbringen will, dann wird es absolut ein Gegenimpuls sein. Also, was wir brauchen, ist also diese &#039;&#039;&#039;Offenheit für Veränderungen&#039;&#039;&#039;, aber heute nicht irgendwie blind irgendwelche Veränderungen, sondern wirklich schöpferisch neue. Und das haben wir den Widersacherkräften total voraus. Die können das nicht. Sie haben dadurch, dass sie diese Aufgabe übernommen haben, als &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; zu wirken… Der Preis war dafür, dass sie &#039;&#039;&#039;von der Schöpfungsquelle&#039;&#039;&#039;, wo es von oben fließt, &#039;&#039;&#039;abgeschnitten&#039;&#039;&#039; wurden. Sie haben - wie soll ich sagen - einen Vorrat an Kräften mitbekommen, aber nicht mehr. Also, sie können nicht immer wieder Neues schöpfen. Sie können mit den Kräften, die sie mitgenommen haben, können sie noch eine lange Zeit wirtschaften, aber sie können im Grunde nichts wirklich Neues, wirklich schöpferisch Neues hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=5821s Der Mensch und seine Freiheit - die größte Herausforderung für die Widersacher 1:37:01] ===&lt;br /&gt;
Und sie haben dauernd den Menschen vor der Nase, der in seinem Ich die &#039;&#039;&#039;Quelle&#039;&#039;&#039; dazu aber hat, und zwar noch dazu &#039;&#039;&#039;auf die ganz neuartige Weise&#039;&#039;&#039;, nicht - wie soll man sagen, Befehlsempfänger will ich nicht sagen - aber einer, der halt in Unfreiheit sich inspirieren lassen muss von oben und im Grunde Ausführungsorgan ist. Wir sind mehr. Wir sind mehr. Wir sind, wie ich es am Anfang erzählt habe, wir sind eigentlich die, die die Richtung sogar angeben - und &#039;&#039;&#039;die ganze Gottheit&#039;&#039;&#039; mit allem drum und dran, &#039;&#039;&#039;mit den Hierarchien, folgt dem Weg, den wir einschlagen&#039;&#039;&#039;. Es ist das Große und damit hängt es an uns, wo es hingeht. &#039;&#039;&#039;So groß müssen wir in Wahrheit die Freiheit denken&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss sehen, dass die Gottheit, wenn man jetzt schon von einem Schöpfungsplan sprechen will… Das ist die Intention, die von Anfang an, seit dem Alten Saturn, dahintersteckt: Vorzubereiten, &#039;&#039;&#039;dass ein Wesen entstehen kann, das diese volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;, und dass diesen Wesen die Fähigkeit, die Möglichkeit und die Aufgabe verliehen wird, &#039;&#039;&#039;die weitere Richtung zu bestimmen&#039;&#039;&#039;. Gerade dieser Vielheit kleiner, winziger, kleiner geistiger Wesen! Wir sind die Winzlinge. Wir sind die absoluten Babys! Und dass wir sozusagen die Erlaubnis - oder die Aufgabe sogar - bekommen haben, das Angebot bekommen haben, die &#039;&#039;&#039;weitere Entwicklung des Kosmos&#039;&#039;&#039; immer mehr, selbst schon auf unserem Erdenkosmos, &#039;&#039;&#039;mitzubestimmen&#039;&#039;&#039;, zeigt doch, welches Zutrauen die Gottheit zu uns hat. Dass… sie traut es uns zu. Und weiter: Es würde uns diese Kraft nicht gegeben, wenn es sowieso chancenlos wäre. Darüber haben wir auch schon gesprochen: Genau das ist aber nämlich wirklich auch die einzige Möglichkeit, eine Welt zu schaffen, die diese Vielfalt hat, von der jetzt schon in unserer Erdenwelt vieles spürbar ist. Und das hängt bereits damit zusammen, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch da diese Vielfalt hat. Begonnen im Kosmos wie auf der Erde&#039;&#039;&#039; seit der Mensch zu allererst die Erde im zartesten Sinn betreten hat. Noch lange nicht mit unseren Füßen, so wie heute, sondern, wo er überhaupt auf der Erde, in der Erdensphäre, begonnen hat, sich zu, wie soll ich sagen, zu manifestieren. In der Bibel heißt es: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Und Jahwe Elohim blies Adam den lebendigen Odem ein.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; So in etwa, an der Stelle, irgendwo. Aber lebendiger Odem heißt, dass er mit dem &#039;&#039;&#039;Luftelement&#039;&#039;&#039; begabt wurde, also, das heißt, sich verkörpert hat im Luftelement, wenn man so will, oder das Luftelement ward, in gewisser Weise. Also viel, viel größer noch. Aber ab dem Moment mischen wir mit. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; beschreibt es so deutlich, wie &#039;&#039;&#039;die ganze Natur etwas ist, was der Mensch eigentlich aus seinem Wesen heraussetzt&#039;&#039;&#039;. Dass dann die Steine, die Pflanzen, die Tiere scheinbar vor uns auf der Erde erscheinen - nur scheinbar. Geistig gesehen und im dünnsten, luftigsten Element verkörpert, sind wir schon längst da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=6072s Der Mensch wartet lange - erst spät verdichtet er sich zum Betreten der Erde 1:41:12] ===&lt;br /&gt;
Nur &#039;&#039;&#039;wir warten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;uns&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;zu verdichten&#039;&#039;&#039;, dass wir wirklich irgendein Lebewesen werden, das halt jetzt vielleicht durchs Bild krabbeln würde, so wie es meine Katzen manchmal machen - sondern wir sind eigentlich noch die ganze Sphäre anfangs, wirklich die ganze kosmische Sphäre. Daher heißt bei den &#039;&#039;&#039;Kabbalisten&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Adam Kadmon&#039;&#039;&#039;. Kadmon ist dasselbe Wort wie Kosmos. Also, der kosmische  Adam. Das heißt, &#039;&#039;&#039;einmal waren wir so groß wie der ganze Kosmos&#039;&#039;&#039; - bis zu den Grenzen, wo es bis ins Überräumliche, Überzeitliche geht, also dort, wo man ans Ende der Welt geradezu kommt. Und es ist halt immer kleiner geworden, also die Verkörperung ist weiter gegangen. Irgendwann einmal waren wir so gross wie unser Sonnensystem, das ist auch groß genug - und irgendwann einmal so groß wie das Gebilde dieser Erde mit dem Mond. Das umfasst die heutige Mondbahn und ein bisschen darüber hinaus, das haben wir auch schon gesprochen. In Wahrheit herrscht oder reicht die &#039;&#039;&#039;Erdatmosphäre sogar über unsere heutige Mondbahn hinaus&#039;&#039;&#039;. Da kann man immer noch Spuren nachweisen mit feinen Instrumenten, auch jetzt durch die &#039;&#039;&#039;Astrophysik&#039;&#039;&#039;. Und das heißt in Wahrheit, der Mond bewegt sich immer noch in gewissem Sinne in der Erdensphäre, in gewisser Weise, ja. Nur das mineralisch Harte, das hat sich irgendwann einmal getrennt, aber es ist immer noch die Sphäre. Und da irgendwo waren wir mal, in den äußersten Bezirken, so &#039;&#039;&#039;schwebend, als Adam Kadmon,&#039;&#039;&#039; als Urmensch, der noch eigentlich den Ich-Impuls für die ganze Menschheit in sich hatte - und &#039;&#039;&#039;dass es Einzel-Iche werden&#039;&#039;&#039;, entsteht &#039;&#039;&#039;erst dann danach&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem einen Ur-Adam fängt es sich zu differenzieren an - und irgendwann sind wir so wie die kleine Lufthülle der Erde, dort schweben wir. Und irgendwann, langsam, unten krabbeln schon alle möglichen Lebewesen herum, &#039;&#039;&#039;dann endlich, irgendwannmal betreten wir die Erde&#039;&#039;&#039;. Aber die &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; schon bei der ersten Begabung, im Grunde, mit dem Luftelement und mit dem Feuerelement. Also, der Moment, &#039;&#039;&#039;wo die Elohim beschließen, den Adam zu erschaffen&#039;&#039;&#039; nach ihrem Bilde - und wo dieses Werk gelungen ist, am 6. Schöpfungstag, im Übrigen. Schon wieder die entscheidende Zahl 6, ist da schon wieder drinnen. Da wird der Mensch erschaffen. Also, wir haben schon eine sehr &#039;&#039;&#039;interessante Beziehung zur Zahl 6&#039;&#039;&#039;, und manchmal auch 666, und so weiter. Also, in gewisser Weise ist es nämlich so, dass… Obwohl die gar nicht eingeplant waren, wenn man so will, die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, aber sie sind da und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spielen eine Rolle für die ganze Entwicklung.&#039;&#039;&#039; Und, wie soll ich sagen, die Gottheit hat sich insofern arrangiert mit ihnen, dass sie zur Kenntnis nimmt, menschlich gesprochen, dass sie da sind. Und &#039;&#039;(die Gottheit)&#039;&#039; halt sorgt dafür, dass sie erstens nicht so viel Schaden anrichten und dass sie &#039;&#039;&#039;vielleicht sogar nützlich&#039;&#039;&#039; sein können, manchmal ohne dass sie es wollen, also diese soratischen Wesenheiten - und das ist durchaus der Fall. Das ist &#039;&#039;&#039;durchaus der Fall&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben schon davon gesprochen, damit die Erde in der heutigen Gestalt entstehen kann und dann letztlich ja der Mond sich trennen kann und dass sie separate Himmelskörper waren, dazu musste sich überhaupt erst einmal die &#039;&#039;&#039;Erde trennen von der Sonne&#039;&#039;&#039;, weil einmal war das &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;großes Gebilde&#039;&#039;&#039;. Die Sonne war mal ein Gebilde, das überhaupt so groß war wie unser Sonnensystem. Dann hat sich das langsam verdichtet zu unserer heutigen Sonne - oder zu annähernd dem, was unsere heutige Sonne war. Da sind aber immer noch unsere Planeten, auch die Erde, irgendwo, mit damit verbunden und das trennt sich alles nach und nach - und eigentlich erst, wo &#039;&#039;&#039;sich das trennt, beginnt die Sonne erst so richtig aufzuleuchten&#039;&#039;&#039;. Es werde Licht. Das ist der Moment. Auf! Vorher ist es so in einem Übergangszustand. Aber dass sich die Erde von der Sonne trennen kann, ist wem zu verdanken? Es ist wirklich &#039;&#039;&#039;zu verdanken den soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Die soratischen Wesenheiten haben es nicht aus Gefälligkeit getan, sondern weil sie so irgendwie darauf aus waren, etwas aus dieser Entwicklungskette sich herauszurauben. Eben die Erde, zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Erde sich zu rauben&#039;&#039;&#039; - und loszuwerden diese lästigen hohen geistigen Wesenheiten, die auf der Sonne herumgeistern und wo spürbar ist, da ist die höchste geistige Kraft, eben die Christuskraft, die letztlich sich verbindet mit der Sonne: &amp;quot;Nein, das können wir gar nicht brauchen. Also rauben wir uns, im Grunde, in gewisser Weise, die Erde. Zumindest haben wir vor, dort unsere Zelte aufzuschlagen und diese kleinen geistigen Wesen, die sich da entwickeln, nicht zu piesacken, aber &#039;&#039;&#039;sie zu gewinnen für die eigene Entwicklung, für soratische Entwicklung&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Also einerseits: Wir hätten uns als Menschen nicht zur Freiheit entwickeln können, wenn nicht die Erde als selbstständiger Himmelskörper da war, das wollte die Gottheit. Aber, dass das wirklich funktioniert, dazu haben die soratischen Wesenheiten mitgeholfen. Wenn man es äußerlich-technisch betrachten will, ist es dadurch zustande gekommen, dass die soratischen Wesenheiten, die die Herren der &#039;&#039;&#039;Schwerekraft&#039;&#039;&#039; sind, die Schwere der Gravitation sind, die eigentlich so in dieser Form es vorher nicht gegeben hat. &#039;&#039;&#039;Wir bringen die mit&#039;&#039;&#039;. Und sie wird dabei mitbenützt in unserer Entwicklung, durchaus &#039;&#039;&#039;auch für positive Zwecke&#039;&#039;&#039;, weil die soratischen Wesenheiten wirklich in keinster Weise die Intention haben, unsere Entwicklung zu fördern, die haben sie wirklich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=6514s Die Erlösung der regulären Widersacher ist Aufgabe und Pflicht des Menschen 1:48:34] ===&lt;br /&gt;
Bei den anderen ist es nur irgendwie anders. Die haben noch ein gewisses Bewusstsein dafür, eine Erinnerung daran, sie sind ja abbestellt worden zu ihrer Aufgabe, man kann auch sagen, eingeladen worden zu ihrer Aufgabe. Man könnte im Extremfall sogar so sagen, &#039;&#039;&#039;sie haben sich geopfert&#039;&#039;&#039;, diese Aufgabe zu übernehmen. So genau wissen sie es nicht. Sie haben ein bisschen die &#039;&#039;&#039;Erinnerung&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;an das, was vorher war, verloren&#039;&#039;&#039;; die ist ein bisschen unscharf. Das ist auch etwas, was damit verbunden ist. Also, das heißt, der &#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039; weiß noch am ehestens, was er verloren hat. Der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; tappt ziemlich im Dunkeln schon darüber: &amp;quot;Da war irgendetwas, es war mal anders. Aber wie?&amp;quot; Wie genau, weiß er nicht. &#039;&#039;&#039;Er weiß, er hat da gewisse Aufgaben&#039;&#039;&#039;, Fähigkeiten, und da baut er darauf, mit dem arbeitet er. Aber da ist andererseits der Mensch, der ist Teil seiner Aufgabe. Er wäre sehr interessant zu bekommen ins eigene Reich. Aber andererseits, er hat etwas, was dem Ahriman geradezu schauerlich unheimlich ist. &amp;quot;Da ist irgendein Funke in den Menschen drinnen, der was Bedrohliches für mein ahrimanisches Reich hat.&amp;quot; Nämlich dieser &#039;&#039;&#039;Ich-Funke&#039;&#039;&#039;. Dieser Ich-Funke, wo die ganze schöpferische Kraft unserer kosmischen Entwicklung drinnen steckt oder herauskommen kann. Und &#039;&#039;&#039;das macht dem Ahriman Angst, es macht den Asuras Angst&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, weil dadurch der Mensch letztlich immer unberechenbar ist - bis zur letzten Sekunde. Selbst wenn man schon denkt, man hat ihn, man hat ihn, schlägt er wieder ein Schnippchen - und das bedeutet aber für die ahrimanischen Wesenheiten, wenn man es jetzt menschlich ausdrücken will, immensen Schmerz, immensen Schmerz. Weil, man muss denken, die ahrimanischen, asurischen Kräfte investieren eine Menge an geistiger Kraft, um den Menschen dorthin zu bringen. Das ist einfach ihr Weg, den sie gehen und von dem sie nicht mehr hundertprozentig genau wissen, wieso sie den eigentlich bekommen haben. Wie gesagt, die Erinnerung ist a bisserl trübe, gerade bei den ahrimanischen, asurischen Wesenheiten. Aber sie gehen diesen Weg, aber sie wissen, der Mensch ist das Wesen, das ihnen gefährlich werden kann. So glauben sie es jedenfalls, also gefährlich werden kann in dem Sinn, dass sie mit dem Ziel, auf das sie mit aller Kraft hinarbeiten, dass der Mensch ihnen da ein Strich durch die Rechnung machen könnte. &#039;&#039;&#039;Und zu dem Ziel, was gehört da dazu?&#039;&#039;&#039; Was eben selbst diese ahrimanischen, asurischen Wesenheiten auch nicht vollständig durchschauen: Weil &#039;&#039;&#039;in Wahrheit arbeiten sie diesen soratischen Wesenheiten in die Hand&#039;&#039;&#039; und spielen ihnen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit würde der Weg sein… Wenn es wirklich den ahrimanisch-asurischen Kräften gelingt, den &#039;&#039;&#039;Menschen unter ihre Gewalt zu bringen&#039;&#039;&#039;, dann würden sie damit nichts anderes tun, als &#039;&#039;&#039;den Menschen&#039;&#039;&#039; in das Reich der soratischen Wesenheiten zu führen - und letztlich &#039;&#039;&#039;in diese 8. Sphäre&#039;&#039;&#039; und in eine ganz andere Entwicklung hinüberführen. Aber dann würden &#039;&#039;&#039;auch die ahrimanischen und asurischen Wesenheiten mitgehen müssen&#039;&#039;&#039;. Und sie glauben ja jetzt wahrscheinlich schon, dass das was Erstrebenswertes wäre. Aber sie &#039;&#039;&#039;durchschauen nicht&#039;&#039;&#039;, dass das dort, dass das gar nicht ihre Welt ist, sondern &#039;&#039;&#039;dass sie nur zeitweilig in ein Reich versetzt&#039;&#039;&#039; worden sind, &#039;&#039;&#039;wo sie die höchsten schöpferischen Kräfte nicht haben&#039;&#039;&#039;, wo sie nicht herankönnen dran, weil sie nur dadurch eben als Widersacher überhaupt wirken können. Und dass sie nicht, wenn sie sich… Und sie sind aber dadurch, ja man kann wirklich so sagen, ins Schwerefeld der soratischen Wesenheiten gekommen, und arbeiten jetzt in die Richtung hinüber, aber sie würden also nicht das erreichen damit, was ihre eigentliche Aufgabe ist und sie würden nicht das erreichen, was sie nur durch den Menschen erreichen können. &#039;&#039;&#039;Nur der Mensch kann sie eigentlich in Verbindung mit der Christuskraft&#039;&#039;&#039;, mit der Hilfe des Christus, kann er die ahrimanischen und asurischen Wesenheiten &#039;&#039;&#039;erlösen&#039;&#039;&#039;, sodass sie wieder zu regulären geistigen Wesenheiten aufsteigen, und zwar sogar zu sehr kräftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird, wenn man es jetzt wieder menschlich ausdrücken will, &#039;&#039;&#039;der Lohn sein für diese Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, wenn sie durchgehen durch diese ganze Situation, die eigentlich für sie, in Wahrheit, auch eine &#039;&#039;&#039;Prüfung&#039;&#039;&#039; ist. Weil, ihr müsst denken, so oft und an so vielen Stellen beschreibt es der Steiner, wie eigentlich immer wieder die Hoffnungen der ahrimanischen, aber auch der luziferischen Wesenheiten zunichte gemacht werden. Sie arbeiten und arbeiten - und denken jedes Jahr, sie können den Menschen wieder erwischen, sie können ihn erwischen und ihn in ihr Reich hineinziehen. Und jedes Jahr, gerade bei den Zyklen über den Jahreskreislauf spricht der Steiner oft davon, dass zu bestimmten Jahreszeiten &#039;&#039;&#039;immer wieder die Hoffnungen erwachen, den Menschen hineinzuziehen&#039;&#039;&#039;. Und jedes Mal wird es zerstört, die Hoffnung. Und sie lernen aber im Grunde gar nichts daraus. Das nächste Jahr probieren sie es wieder - &#039;&#039;&#039;und die Hoffnung wird zerstört&#039;&#039;&#039;. Und das ist eigentlich bitterster Schmerz für diese Wesenheiten. Und sie haben nicht die leiseste Ahnung, dass sie in Wahrheit nur durch den Menschen erlöst werden können davon und bewahrt werden können davon, in das Reich der soratischen Wesenheiten letztlich abzuwandern. Und das wäre &#039;&#039;&#039;das Allerschlimmste&#039;&#039;&#039;, was ihnen passieren würde, weil sie ja eigentlich relativ hohe geistige Wesenheiten sind: Die ahrimanischen in gewisser Weise auf Erzengel-Stufe, die Asuras auf Urengel-Stufe - und dazu gibt es dann sogar noch höhere, die in ihren Bannkreis gezogen wurden und die auch ahrimanisch wurden - es gibt also sogar noch Höhere. Es ist ein eigenes Kapitel - und im Übrigen hängt es auch sehr stark mit den Menschen zusammen, weil, wenn &#039;&#039;&#039;wir als Menschen zu wenig Widerstand bieten&#039;&#039;&#039; diesen Widersacherkräften oder es uns zu wenig gelingt, sie in die richtigen Bahnen, ins richtige Gleichgewicht zu bringen, dann heißt das, &#039;&#039;&#039;wir sind geistig nicht so aktiv, wie wir sein sollten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=7002s Unsere Verantwortung gegenüber den Engeln und den anderen geistigen Hierarchien über uns 1:56:42] ===&lt;br /&gt;
Und dann hemmen wir geistige Wesenheiten, reguläre geistige Wesenheiten, die über uns stehen, also namentlich einmal, &#039;&#039;&#039;wir fügen Schaden zu der Engelwesenheit, die uns begleitet&#039;&#039;&#039; und die uns noch bei all dem hilft, was wir halt selber noch nicht können, aber wo wir langsam immer mehr hineinwachsen sollten. Und wenn wir das nicht tun, wenn wir das verweigern, dann ziehen wir den Engel herunter. Und die &#039;&#039;&#039;Folgeerscheinung&#039;&#039;&#039; ist aber, dass das die nächste Stufe darüber, also das heißt die Erzengel, dann auch damit beschäftigt, jetzt die Aufgaben zu übernehmen, für die der Engel nicht zu brauchen ist, weil der Mensch sie zurückzieht, zurückhält. Und so geht es weiter. Also, dass sich dieses ahrimanische oder auch luziferische Prinzip, wie soll ich sagen, hochfrisst durch die Hierarchien, liegt an uns. Also, &#039;&#039;&#039;wir stellen eine ganze Menge im Positiven wie auch im Negativen an&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, luziferische Wesenheiten sind eigentlich zurückgebliebene Engelwesenheiten, waren auf dem Alten Mond, dem Vorgänger-Kosmos unserer Erde, Menschen unter Anführungszeichen, das heißt, sie sind aufgestiegen zu Ich-Wesenheiten - und jetzt sind sie sowas, was so eigentlich Engel sein sollte, aber ein bisschen Engel mit einem B davor, also Bengel halt. Bei den ahrimanischen Wesenheiten, die sind halt heute verpatzte Erzengel und die Asuras verpatzte Urengel. Aber gut, das wär&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt der Mensch: Wenn er jetzt nicht nützt diese Situation - &#039;&#039;&#039;jetzt sind die Widersacherkräfte da, die zu seiner Entwicklung zur Freiheit da sind&#039;&#039;&#039; - und wenn er sie nicht in der richtigen Weise nützt, dann schadet er nicht nur denen, die sowieso schon die Widersacher sind. Er zieht die positiven Kräfte, die ihm eigentlich helfen sollten, Kräfte zufließen lassen sollten - aber die auch darauf warten, dass wir halt was lernen auf dem ganzen Weg, uns weiterentwickeln. Wenn wir das versäumen, &#039;&#039;&#039;ziehen wir sie auch herunter in das Reich der Widersacher&#039;&#039;&#039;, letztlich. Das geht so Schritt für Schritt. Das Dumme scheust als Mensch halt lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss dazu sagen, dass unser Ich ja überhaupt erst, also frühestens so richtig &#039;&#039;&#039;seit dem Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;, so weit ist, dass wir wirklich &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit&#039;&#039;&#039; heraus da wirken können. Aber jetzt, namentlich in unserem gegenwärtigen Zeitalter, dem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, sollten wir das lernen, was da in der &#039;&#039;&#039;Apokalypse&#039;&#039;&#039; drinsteht. Ihr wisst den Satz, den ich jetzt schon lange nicht mehr zitiert habe, am Anfang sehr oft zitiert habe: &amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich ist in... &#039;&#039;(Zwischenruf)&#039;&#039; Bitte? Na, ist nicht &amp;quot;in ihm&amp;quot;. Es ist ja auch nicht &amp;quot;ist ihm verliehen&amp;quot;, sondern ist &amp;quot;ihm bestimmt&amp;quot; oder… Jetzt muss ich es wieder suchen… Ihr seht, mein Gedächtnis ist auch lückenhaft, aber das macht nichts... Ich werd&#039;s finden. Es ist bei der 4. Gemeinde, glaube ich..., die 4. Gemeinde und &#039;&#039;&#039;die Gemeinde von Thyatira&#039;&#039;&#039;, das ist die griechisch-lateinische Zeit... die 4. Gemeinde... Mal sehen, wir sind schon da. Das ist die Übersetzung und ich finde die wirklich genial. In den meisten Übersetzungen ist es eben nicht so genial geschrieben. Genau so ist es. Das ist nämlich die entscheidende Wendung: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Soll ihm eigen sein. Das heißt nicht, &amp;quot;ist ihm schon verliehen&amp;quot; und wir haben es schon einfach so, sondern &amp;quot;soll ihm eigen sein&amp;quot;, das heißt, wir müssen sie uns zu eigen machen, uns ist die &#039;&#039;&#039;Möglichkeit dazu&#039;&#039;&#039; gegeben, sie uns zu eigen zu machen. Wir sollen. Es ist der Wunsch der Gottheit, dass wir es tun, aber es wäre keine Freiheit da, wenn wir es müssen im Sinne von Befehl oder Zwang - oder dass es zwangsläufig passieren würde. &#039;&#039;&#039;Es passiert, wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;, wenn wir uns diese Ich-Kraft, diese schöpferische Kraft, die die gleiche Art ist wie die Kraft des Christus und die gleiche Vollmacht hat, die gleiche Vollmacht, bitte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=7342s Der Mensch kann göttliche Vollmacht erringen! 2:02:22] ===&lt;br /&gt;
Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, was das heißt! Die gleiche Vollmacht! &#039;&#039;&#039;Die göttliche Vollmacht!&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;. Der Christus hat die Vollmacht empfangen, die ganze Welt zu gestalten. Diese Vollmacht hat er empfangen. Diese gleiche Vollmacht soll dem menschlichen Ich eigen sein. Aber das geht nur, wenn das Ich sie sich auch zu eigen macht. &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; kann man nicht in dem Sinn verschenken, dass das hier etwas ist, was von selber dann wirkt, sondern es &#039;&#039;&#039;ist ein Funke&#039;&#039;&#039;. Es ist eine Anregung. Nicht mehr und nicht weniger. Es ist der Zündfunke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir sind ganz am Anfang unserer Entwicklung&#039;&#039;&#039;, aber haben die Möglichkeit, zugleich auch &#039;&#039;&#039;die Bürde, die höchste geistige Kraft durch dieses Ich entfalten zu können&#039;&#039;&#039;. Schrittweise. Schritt für Schritt. Es wird lange dauern, bis es soweit ist. Aber das können die &#039;&#039;&#039;Engel&#039;&#039;&#039; über uns, die &#039;&#039;&#039;Erzengel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können das nicht&#039;&#039;&#039;. Da fließt etwas durch sie durch und dort, wo wir, wenn wir uns auf unser Ich besinnen und sozusagen jetzt zurückziehen, durchaus mitnehmen, aber jetzt, was wird da draußen - &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich ist ja da draußen&#039;&#039;&#039; - aber das jetzt trotzdem uns zu eigen machen und zu Bewusstsein bringen, dazu müssen wir es zu uns bringen. Wenn das die Engel machen, kommt Geist-Erfüllung von oben - und sie wissen von sich selbst gerade in dem Moment gar nichts. Die sind ganz hingegeben an das Göttliche, an die göttliche Quelle, von der das jetzt Stufe für Stufe über die Hierarchien herunterfließt. Und &#039;&#039;&#039;sie geben in diesem Moment ihren Eigenwillen komplett auf&#039;&#039;&#039;. Und wenn sie aus dem Aufwachen, dann, wie soll man sagen, verwirklichen sie mit ihrer Kraft das im Grunde, was sie da empfangen haben, aber ohne im Grunde weiter darüber bestimmen zu können aus Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich ist ganz, ganz anders&#039;&#039;&#039;. Da hat sich das umgedreht. Das kleinste geistige Wesen ist jetzt zugleich das, das die Kraft der höchsten Spitze hat. Das ist… eine &#039;&#039;&#039;Revolution im ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und nicht umsonst auf Griechisch heißt der Mensch &amp;quot;der Anthropos&amp;quot;. Wir sagen daher sogar Anthroposophie. Aber Anthropos ist: &amp;quot;der entgegen Gewendete&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Es ist alles umgekehrt, als es früher war&#039;&#039;&#039;. Sogar - kann man auch sagen - &amp;quot;der Aufständige&amp;quot;. Er lehnt sich jedenfalls auf gegen die Götter, so schön - irgendwo habe ich es eh gelesen - das &#039;&#039;&#039;Prometheus-Gedicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von Goethe&#039;&#039;&#039;, wie er schimpft da gegen den Zeus oben: &amp;quot;Und ich lasse mir nichts befehlen. Du hast das alles da unten, das Feuer, meinen Herd, das, was ich auf der Erde gemacht habe, was ich neu in die Erdentwicklung hineingebracht habe, das habe ich gemacht, nicht du. Und du brauchst dich jetzt da nicht aufblasen da oben. Und ich sitze hier unten und schaffe Menschen nach meinem Bilde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens, in der Genesis kommt das auch sehr schön vor. Wenn man ein bisschen weitergeht, gibt es ja dann bald die &#039;&#039;&#039;Geschichte mit Kain und Abel&#039;&#039;&#039;, Brudermord und so weiter, und es wird aber dem Adam und Eva ja dann noch ein Sohn geboren, als Ersatz sozusagen für den Kain, nämlich der Seth. Und das Interessante ist, dass der &#039;&#039;&#039;Seth entsteht nach dem Bilde Adams&#039;&#039;&#039;. Steht ganz deutlich drinnen. Ich habe jetzt die Bibel nicht bei mir liegen. Wenn ich&#039;s nicht vergess, kann ich&#039;s euch das nächste Mal vorlesen. Aber das Interessante ist, der Adam ist geschaffen nach dem Bilde, dem gemeinsamen Bilde, der Elohim. Es heißt so schön: &amp;quot;Lasst uns den Menschen nach unserem Bilde schaffen&amp;quot;, so heißt es ganz korrekt. Weil, da ist immer die Mehrzahl drinnen. Jetzt heißt es: &amp;quot;Der Seth wird geschaffen nach dem Bilde des Adam.&amp;quot;  Also, da ist schon ziemlich am Anfang der ganzen Geschichte eine deutliche Feinheit drinnen, die zeigt, es läuft anders, als es vorher gelaufen ist. Also, da wird der Mensch von Anfang an eigentlich, schon ziemlich von Anfang an, vorbereitet darauf neu zu gestalten die Welt. Er bestimmt. Und nicht: von oben irgendwo fließt es und man ist Befehlsempfänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und warum ich das jetzt seit 107 Vorträgen immer wieder betone, ist, weil das gerade jetzt in unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Wichtigste&#039;&#039;&#039; ist, es zu erkennen - und nicht zu verwechseln die Freiheit des menschlichen Ichs mit dem Egoismus. Nicht zu verwechseln: Jeder schaut nur auf sich selber, sondern im Gegenteil ein Bewusstsein davon bekommen, dass da eine &#039;&#039;&#039;Verantwortung&#039;&#039;&#039; da ist &#039;&#039;&#039;für die ganze Welt&#039;&#039;&#039;, weil in unserem Ich die Kraft drinnen liegt die Welt umzugestalten. Zu etwas Besserem, zu etwas Höherem, als es je sein könnte, und zwar im gemeinsamen Tun der Menschen miteinander. Es geht gerade nicht darum: &amp;quot;Na ja, dann ist einer, der Supermensch, der oberste Führer, der Supereingeweihte, der wird es jetzt machen.&amp;quot; Nein, es kommt auf den Beitrag jedes einzelnen Menschen an. vielleicht machen manche größere Beiträge, manche kleinere, ist egal, aber &#039;&#039;&#039;jeder Beitrag, der nicht gemacht wird, fehlt dem Ganzen&#039;&#039;&#039; - und jedes Menschen-Ich hat die Möglichkeit dazu beizutragen. Und wenn es das nicht tut, dann vergeudet es eigentlich die Möglichkeit, die ihm die Gottheit zugetraut hat. Dann habe ich eigentlich weder Vertrauen zu mir selbst noch zur Gottheit. Und in diesem Sinne wirkliches &#039;&#039;&#039;Ich-Vertrauen ist zugleich Gott-Vertrauen&#039;&#039;&#039;. Es ist ein und dasselbe. Und das brauchen wir heute ganz stark. Und wir leben nicht umsonst jetzt in so einer Zeit großer Herausforderungen; ich meine, schon die längste Zeit. Man schaue sich &#039;&#039;&#039;das ganze 20. Jahrhundert&#039;&#039;&#039; an: Da war mal die ganze erste Hälfte eine riesige Herausforderung, wo die Menschen eigentlich immer wieder vor die Situation gestellt waren, &#039;&#039;&#039;wirkliches Geist-Vertrauen zu haben&#039;&#039;&#039;, wirkliches Geist-Vertrauen zu haben. Ja, dann kam die zweite Hälfte: Wirtschaftswunder und die ganzen Dinge, wo es eigentlich darum ging zu bestehen gegen dieses &#039;&#039;&#039;Überwuchern des Materialismus&#039;&#039;&#039;, der einzieht überall. Wobei das ja nicht schlecht ist. Ich will jetzt nicht sagen, wir sollten ins Zelt oder in die Hütte oder in die Höhle gar zurückgehen - und wir dürfen keine Waschmaschine mehr haben und keinen Geschirrspüler mehr. Ich bin froh, dass ich meinen Geschirrspüler habe - ich sage es ganz ehrlich - und auch nicht die Wäsche jetzt im Fluss rumpeln muss. Das ist nicht der Weg in die Zukunft. Aber trotzdem hat das zunächst einmal den Effekt gehabt, dass sich die Menschen halt nurmehr mit diesen Dingen beschäftigt haben, das zu produzieren und sich an dem zu erfreuen. Es ist ja nett, aber alles andere ist ziemlich, wenn wir ehrlich sind, zumindest in unseren westlichen Kulturkreisen immer mehr zurückgestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=7984s Die Gegenwart  - ein Spiegel der altägyptischen Zeit 2:13:04] ===&lt;br /&gt;
Natürlich gab es immer wieder einzelne Menschen, aber wenn man es so denkt… Ja, &#039;&#039;&#039;Ägyptische Zeit&#039;&#039;&#039;, nicht dass man sie wiederholen soll, aber im Grunde war &#039;&#039;&#039;alles untergeordnet der geistigen Arbeit&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Auch… natürlich mussten dazu die Menschen ernährt werden, der Ackerbau hat auch zur geistigen Arbeit dazugehört, um das zu organisieren, aber im Grunde, ja, sie hatten die &#039;&#039;&#039;Pyramiden&#039;&#039;&#039;, sie hatten &#039;&#039;&#039;Palastbauten&#039;&#039;&#039;, schon, aber das waren eigentlich noch nicht in dem Sinn Prunkbauten, sondern da ging es darum, einfach einen &#039;&#039;&#039;Wohnort für die Götter&#039;&#039;&#039;, für das Göttliche auf Erden zu machen. Und für sich hat der Mensch was gebraucht zu essen, zu trinken, zu atmen. Atmen zu können, viel mehr schon nicht. Das hat die meisten Menschen betroffen - und zumindest in der Anfangszeit des Ägyptischen, wo es noch in seiner Reinheit funktioniert hat. Die haben ihren Goldschmuck und die Dinge, die sie hatten, nicht noch zum eigenen Prunk gehabt, sondern es war &#039;&#039;&#039;Zeichen der geistig-göttlichen Kraft&#039;&#039;&#039;, die durch sie spricht, wo sie wußten, sie sind als Eingeweihte, die einen wirklich beinharten &#039;&#039;&#039;Einweihungsweg&#039;&#039;&#039; durchgegangen sind - vor allem in den alten Zeiten. Und die, die wirklich übergeblieben sind dabei, die hatten dann auch entsprechende geistige Kräfte. Und ich habe das euch ja schon öfter auch erzählt, dass das auch starke &#039;&#039;&#039;körperliche Prüfungen&#039;&#039;&#039; beinhaltete. Es ging nicht darum, dass sie irgendwelche Rechenaufgaben oder was lösen mussten, später dann auch, aber das ist was anderes, weil, die &#039;&#039;&#039;ägyptische Einweihung&#039;&#039;&#039; ist in Wahrheit erst &#039;&#039;&#039;eine Einweihung ins Denken&#039;&#039;&#039;, das die meisten noch nicht hatten, aber es sollte am Ende rauskommen, dass sie so etwas Ähnliches entwickelt haben - ein vernünftiges logisches Denken, wie es dann später, so richtig eigentlich erst in der griechisch-lateinischen Zeit, kommt, sodass sie dann organisieren konnten das Reich und dergleichen. Aber damit sie bis dorthin gekommen sind, mussten sie einmal schwere körperliche Prüfungen machen und durch diese Prüfungen eigentlich etwas von der &#039;&#039;&#039;Weisheit, die im Willen, der sich in unserem Organismus entfaltet&#039;&#039;&#039;, eigentlich drinnen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;unser physischer Leib ist das Weiseste&#039;&#039;&#039;, was man sich nur vorstellen kann. &#039;&#039;&#039;Am wenigsten weise ist unser Astralisches&#039;&#039;&#039;, das ist noch sehr wenig weise, obwohl wir aus dem Kosmos der Weisheit kommen und etwas mitgenommen haben, aber da haben halt die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; durch die luziferische Versuchung sehr stark reingespielt - und dann kommen die Ahrimandln noch, die den Ätherleib angreifen, ganz besonders, also, da auch noch alles, was &#039;&#039;&#039;lebendiges Denken&#039;&#039;&#039; sein könnte - auch noch &#039;&#039;&#039;ruiniert&#039;&#039;&#039;. Also, da sind wir dann ziemlich abgestürzt. Aber im physischen Leib ist die größte Weisheit drinnen. Und gerade die ägyptischen Eingeweihten, also eben die Pharaonen, die Priesterschaft und so weiter, aber die Pharaonen am Anfang ganz besonders, die mußten schwerste körperliche Prüfungen durchmachen. Und &#039;&#039;&#039;das hat bewirkt, dass sie etwas von der Weisheit mitnehmen konnten&#039;&#039;&#039;. Und das gab ihnen überhaupt erst die Kraft, dass sie, wenn sie dann wirklich in den todesähnlichen Schlaf versetzt wurden, dann mit der genügenden Wachheit etwas herunterbringen konnten und berichten konnten davon - und das so herunterbringen konnten, dass es &#039;&#039;&#039;dienlich war, das ganze Reich zu ordnen in weisheitsvoller Weise&#039;&#039;&#039;. Das ist was Großes, aber wir sollten uns heute, jetzt, eben das, was damals noch ganz aus dem Körperlichen herausgeholt wird, jetzt ganz bewusst aus dem Geistigen holen. Also: &amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm gegeben sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=8255s Unser Bewusstseinsseelenzeitalter - unsere wichtigsten Aufgaben und unsere große Verantwortung 2:17:35] ===&lt;br /&gt;
Damit lassen wir es gut sein - für heute. Ich habe das Gefühl, es wird noch eine lange Geschichte, obwohl wir schon ziemlich gegen Ende der Apokalypse - theoretisch - sind, der Kapitel nach, aber &#039;&#039;&#039;wir brauchen ein unheimliches Rüstzeug,&#039;&#039;&#039; um jetzt eben anzutreten vor allem &#039;&#039;&#039;gegen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; - und da heißt es wirklich,  gegen sie antreten in gewisser Weise, nicht sie zu zerstören, das wird uns nicht gelingen, aber uns ganz klar zu trennen von ihnen. Und sie werden noch…  Und wo es notwendig ist, vielleicht sogar sie, für sie unwissentlich, einzuspannen für die Zwecke, wo sie noch brauchbar sind, so wie es die Gottheit am Anfang schon gemacht hat, also ihnen sozusagen &#039;&#039;&#039;den richtigen Platz zuzuweisen&#039;&#039;&#039;: Wenn ihr schon in unserem Kosmos herumgeistert, sozusagen, dann tut wenigstens die Sachen, die uns auch nützen. Aber wir können sie nicht bekehren, aber wir können zumindest versuchen sie an den richtigen Platz zu stellen. Das ist nicht ein sie betrügen. Wenn sie das nicht durchschauen, ist es ihr Pech. Aber wir stellen sie, und das Recht dazu haben wir, sie an den Platz, der am günstigsten ist für unsere Entwicklung unseres Kosmos. Da jetzt wirklich die soratischen Wesenheiten zu fördern, damit sie auch weiterkommen, das wird nicht funktionieren. Die &#039;&#039;&#039;können auch durch die größte Liebe nicht erlöst werden&#039;&#039;&#039;. Jedenfalls &#039;&#039;&#039;nicht von uns Menschen&#039;&#039;&#039;. Wie das alles in der Zukunft einmal ausschaut? Keine Ahnung. Weiß ich nicht. Es ist alles offen, aber das ist jedenfalls jetzt einmal das, was wir überschauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;die anderen Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; hätten wir eigentlich oder haben wir im Grunde… Aus unserem Ich heraus, sollten wir uns die &#039;&#039;&#039;Pflicht&#039;&#039;&#039; machen, sie &#039;&#039;&#039;zu erlösen&#039;&#039;&#039; - so gut wir es können. Weil, sie sind für uns in diese Position gegangen und sie leiden, also namentlich die ahrimanischen und asurischen Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;sie leiden gewaltig&#039;&#039;&#039; unter dieser Aufgabe. Immer wieder. Immer wieder. Und sie haben in gewisser Weise ja recht: &#039;&#039;&#039;Wir sind die Ursache dafür&#039;&#039;&#039;, ich will nicht sagen Schuld daran, es gehört zur Entwicklung dazu, aber wir schulden ihnen auch etwas. Und ich denke, auch das ist jetzt in unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, jetzt, wo wir ein Jahrhundert, über ein Jahrhundert schon weiter sind mit Beginn der Anthroposophie, wo wir beginnen können das zu durchschauen, uns noch mehr bewusster zu werden: Es geht nicht mehr nur um den Kampf gegen sie. Wir müssen natürlich Stopp sagen, wenn sie übergriffig werden, aber wir sollten immer mehr einbeziehen, sie leiden auch für uns, damit wir uns entwickeln können. Wir sind ihnen etwas schuldig, was letztlich zu ihrer Erlösung führen kann. Und je mehr wir diesen Gedanken uns zu eigen machen können, &#039;&#039;&#039;umso mehr kommen wir mit unserer Entwicklung weiter&#039;&#039;&#039;. Ich meine, die erste Stufe ist sicher einmal abblocken, wo sie uns stören in unserem Weg und uns aus dem Weg schubsen wollen. Das ist zwar ihre Aufgabe, aber natürlich ist es schlecht, wenn wir sie dann wirklich schubsen lassen. Im Grunde fangen wir schon dort an, sie zu erlösen, wo wir verhindern, dass das ihnen gelingt. Und wir bringen sie dann ein Stückchen, ein Schrittchen näher ihrer Erlösung. &#039;&#039;&#039;Im Endeffekt werden sie irgendwann einmal merken&#039;&#039;&#039;, okay, da sind so und so viele Menschen, bei denen ist es uns gar nicht gelungen, sie von ihrem Weg abzubringen - und &#039;&#039;&#039;genau das war unsere Aufgabe&#039;&#039;&#039;, sie so stark zu machen, dass sie uns widerstehen können. Und dann wird irgendwann der Groschen fallen. Dann wird irgendwann der Groschen fallen. Und das ist eigentlich der Weg zur ihrer Erlösung. Es ist interessant, dass &#039;&#039;&#039;trotz dieser immensen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die die ahrimanischen Wesenheiten haben - oder auf andere Weise auch natürlich die luziferischen Wesenheiten und die asurischen sowieso - &#039;&#039;&#039;dass sie solche scheinbar simplen Dinge nicht durchschauen können&#039;&#039;&#039;. Das ist ihr blinder Fleck. Sie sind… sie leben, namentlich die Asuras und die ahrimanischen Wesenheiten, in gewisser Weise in einem &#039;&#039;&#039;Reich der Finsternis&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gewisse Dinge, die wir mit Leichtigkeit oder halbwegs mit Leichtigkeit sehen können, für die sind sie komplett blind. Und die &#039;&#039;&#039;Erlösung heißt, irgendwann einmal ihnen die Augen zu öffnen, was sie damit eigentlich Großes bewirkt haben&#039;&#039;&#039;, wenn wir dafür sorgen, dass wir nicht abstürzen in ihr Reich, sondern dass wir stärker geworden sind. Und dass wir ihnen dann irgendwann die Hand reichen können: Ihr habt uns geholfen. Aber wie gesagt, übergriffig werden, dürfen sie nicht. &#039;&#039;&#039;Wir müssen aufpassen, dass es ihnen nicht gelingt, uns in die falsche Bahn zu ziehen&#039;&#039;&#039;, weil dann gehen wir durch den Abfluss hinunter ins soratische Reich, letztlich, und das ist nicht die Aufgabe der Widersacher, uns dorthin zu führen. Nur, die Gefahr besteht sehr wohl. Je weniger es uns gelingt, sie zu erlösen, desto mehr kommen sie, ich sage es jetzt halt bildhaft, ins &#039;&#039;&#039;Schwerefeld dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und jetzt, von der Erdentwicklung an über das Neue Jerusalem bis zur Neuen Venus hin, fällt die &#039;&#039;&#039;Entscheidung&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;sie fällt für uns, sie fällt aber auch für die luziferischen, ahrimanischen, asurischen Wesenheiten - und für die regulären Hierarchien auch&#039;&#039;&#039;. Weil, wenn das scheitern würde, dann ist es eine &#039;&#039;&#039;Katastrophe unglaublichen Ausmaßes!&#039;&#039;&#039; Dann ist ein ganzer riesiger Schöpfungszyklus, der über sieben kosmische Entwicklungsstufen geht, einfach gescheitert. Das zu ahnen zu beginnen, irgendwo zu ahnen zu beginnen - von mehr können wir eh gar nicht reden. Aber das ist uns möglich in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, und ich hoffe, dass wir bald und immer mehr Menschen etwas davon zu ahnen beginnen - ob alles jetzt schon ganz richtig ist, was wir davon finden, ist ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, wieder &#039;&#039;&#039;ein Stückchen weiterzukommen in der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; dessen, weil, dann gehen wir Schritte in die richtige Richtung. Weil, den Weg deuten wir an - und alle anderen positiven geistigen Kräfte helfen uns dabei, unterstützen uns, wenn wir die Richtung anweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=8724s Ausklang 2:25:24] ===&lt;br /&gt;
Kater, das ist unhöflich, das Hinterteil dem Publikum zu zeigen. Aber das damit zum Ausdruck bringen: Es ist aus jetzt. Meine Lieben, es ist spät genug. Heut ist&#039;s wieder sehr lang geworden. Nehmt halt diese Gedanken mit, die uns, glaube ich, irgendwie bewegen können gemeinsam in dieser Zeit. Also, mich bewegen sie auf jeden Fall. Und &#039;&#039;&#039;es ist die Zeit angetan, dass wir manchen Dingen ins Auge schauen, wacher, bewusster ins Auge schauen, denen wir vielleicht im letzten Jahrhundert noch nicht so wach ins Auge schauen konnten&#039;&#039;&#039;. Immerhin sind wir ein bisschen weiter in der Zeit vorgerückt, und die Zeit mahnt uns etwas zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke..... Gute Nacht. &#039;&#039;Gute Nacht&#039;&#039;. Genau. Und gute Nacht, meine Lieben.. Ich schaue wieder auf die Perspektive, dass ich euch sehe jetzt. Danke. &#039;&#039;Gute Nacht&#039;&#039;. Gute Nacht, meine Lieben. Schlaft gut und danke bei allen, die beim Livestream dabei waren. Ich verabschiede mich von euch. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_106._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=843</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 106. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-22T09:00:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Begrüßung und 2. Wochenspruch am 26.4.2022 0:00:38 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzung mit dem Reich der soratischen Wesenheiten (Sorat) wird uns Menschen in Gegenwart und Zukunft mit sich steigernden Herausforderungen in der physischen, seelischen und geistigen Welt begleiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter==&lt;br /&gt;
2. Wochenspruch zum Ostersonntag - Bewusstsein für unser wirkliches Ich - das Innere Licht ist das geistige Licht - luziferische, ahrimanische, asurische Wesenheiten und das Reich Sorats - Erdenentwicklung und Widersachermächte - Erden-Monden-Sphäre - Garten Eden und das Paradiso - das Luftelement der Erde reicht über die Mondbahn hinaus - das Sonnensystem als lebendiges und eigenständiges Wesen - die Sonnenkraft erfüllt das ganze Planetensystem - ein Tropfen ist eine vollkommene Kugel - die Sorat-Kräfte sind für unsere Entwicklung zur Freiheit notwendig - die Entwicklung zum Kristallinen - Nova, Supernova: das Sterben der Sterne und die Schwerekräfte - Schwarze Löcher und das Reich Sorats - Entstehen neuer Tierkreise - Gefahren zwischen Tod und neuer Geburt - Sorats Reich bildet die 8. Sphäre - der Mensch ist zur Freiheit verurteilt - schwarze Magie und die Unfreiheit - Anforderungen und Herausforderungen für die Entwicklung eines starken Ichs - der Machtverzicht der Trinität - die Neue Venus und der Scheideweg des Menschen - Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie und Einsteins Imaginationen und Inspirationen - die Krümmung des Lichtes, die äußere Lichtgeschwindigkeit und die soratischen Kräfte - die Entwicklung der Technik und der soratische Weg - lebendige Kristalle - die Verführungen und Verlockungen der soratischen Kräfte - das Neue Jerusalem: die Erde wird eine vom Menschen-Ich gestaltete Kristallwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 106. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/5ezK7BNpDio]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 106. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription des 106. Vortrags (von Ghislaine und Susanne am 8. Mai 2022)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=38s Begrüßung und 2. Wochenspruch am 26.4.2022 0:00:38]===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 106. Vortrag zur Apokalypse. Dazu gibt es jetzt den 2. Wochenspruch, setzt fort die Tendenz vom 1. Wochenspruch, dass wir etwas der geistigen Welt zurückgeben. Ich fange heute ganz zaghaft an:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Äußere des Sinnesalls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliert Gedankenmacht ihr Eigensein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es finden Geisteswelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschensprossen wieder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinen Keim in ihnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch seine Seelenfrucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich muss finden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, wir haben hoffentlich jetzt so in der Winterzeit ein bisschen dran gearbeitet, unser eigenes Geistiges mehr ins Bewusstsein zu heben und uns &#039;&#039;&#039;unseres wirklichen Geistigen bewusst&#039;&#039;&#039; zu werden. Was also mehr ist als unser Alltagsbewusstsein, wo wir hauptsächlich mit den sinnlichen Dingen um uns und mit den Ideen, die wir von außen halt von anderen Menschen bekommen haben, unser Bewusstsein erfüllen. Aber das ist doch noch nicht das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich&#039;&#039;&#039;, für unser wirkliches Geistiges, das steckt schon tiefer. Am besten ist halt die Winterzeit dafür geeignet, sich bewusst zu werden dieses &#039;&#039;&#039;inneren Lichtes&#039;&#039;&#039;, das auch leuchtet, wenn eben alles Äußere, alles was wir von den Sinnen bekommen, was man durch den Verstand vermittelt bekommt, wenn das also einmal weg ist. Und dann ist aber trotzdem ein Licht da. &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche geistige Licht&#039;&#039;&#039;. Vielleicht hat man es geschafft, ein bisschen geschafft, das auch anzufachen in uns. Und jetzt ist die Zeit so weit, das entgegenzutragen der äußeren geistigen Welt, ihr etwas sozusagen zurückzugeben, jetzt wirklich aus eigener individueller geistiger Kraft zurückzugeben dieser geistigen Welt, der unser Ich aber entstammt letztlich. Von dort kommt die Kraft, aber wir, durch unser eigenes Tun, individualisieren jetzt diese Kraft immer mehr. Und das heißt, wir sollten uns bewusst werden oder können uns jetzt bewusst werden, dass wir diesen Keim bekommen haben aus den Geisteswelten, dass wir aber arbeiten mit diesen Keimen in uns, dass  eine Seelenfrucht in uns wächst, dass wir so primär mal dran arbeiten wirklich, dass wir &#039;&#039;&#039;unser Seelisches immer mehr&#039;&#039;&#039;, ja, zum eigenen Werkzeug, &#039;&#039;&#039;zur eigenen Schöpfung machen&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, also durchdringen mit dieser individuellen Ich-Kraft. Und je mehr wir das tun, desto mehr wächst auch unser Geistiges, unser individuelles Geistiges, und gerade dieses können wir also jetzt zurückgeben der geistigen Welt und sie bereichern damit um neue Facetten. Um das geht’s. Dieser Prozess beginnt jetzt, also beginnt so mit der Osterzeit in etwa, da ist es halt die beste Gelegenheit dazu anzufangen - und das steigert sich dann immer mehr. Wir müssen nur aufpassen &#039;&#039;&#039;gegen Sommer&#039;&#039;&#039; hinzu, dass wir nicht das Bewusstsein wieder verlieren. Je mehr wir hinausgehen, desto mehr besteht wieder die Gefahr, dass die Helligkeit unseres Bewusstseins schwindet und dass wir dumpfer werden, irgendwo, dabei. Das bewegt sich halt so mit dem Jahresrhythmus. Zu Weihnachten entdeckt man das Licht ganz in uns, kann es ganz ganz hell werden, und dann pflegen wir es, arbeiten ein bisschen in uns, mit uns, aber wenn wir es hinaustragen, fängt es an sich zu verdünnen ein bisschen. Und verdünnen heißt letztlich, unser Bewusstsein wird schwächer dafür. Wir sind dann in Wahrheit nicht ganz bei uns. &#039;&#039;&#039;Wir verlieren uns in der äußeren Geistigkeit, in der äußeren Seelenwelt&#039;&#039;&#039; - und das schwimmt alles ein bisschen zusammen, dieses Geschehen, durch den Jahreslauf bedingt. Es ist gut, mit dem mitzuschwingen, aber eben auch Bewusstheit mitzutragen. Aber es erfordert halt im Sommer mehr Kraft. Also 2. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Äußere des Sinnesalls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliert Gedankenmacht ihr Eigensein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es finden Geisteswelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschensprossen wieder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinen Keim in ihnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch seine Seelenfrucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich muss finden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=329s Luzifer und Ahriman - unsere Helfer auf dem Weg in die Freiheit 0:05:29]===&lt;br /&gt;
Also, ganz stark arbeiten an unserem Seelischen und eben auch auf diesem Wege des Arbeitens an dem eigenen Seelischen, naja, in Auseinandersetzung kommen mit all den &#039;&#039;&#039;Seelenkräften&#039;&#039;&#039;, die vielleicht in der Tiefe, im Halbbewussten, im Unterbewussten sogar arbeiten; ja, die vielleicht nicht so ganz schon Ergebnis unseres geistigen Tuns sind, sondern von anderen Einflüssen - sag ich mal - geformt, in eine bestimmte Richtung gelenkt worden sind, nämlich namentlich &#039;&#039;&#039;durch die Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es ist sehr viel Weisheitsvolles, was von den hohen geistigen Wesenheiten stammt, aber es ist namentlich auch viel zu finden vom Einfluss der Widersacherkräfte, der notwendigerweise da ist, &#039;&#039;&#039;damit wir freie Menschen werden können&#039;&#039;&#039;. Wir müssen immer die Wahl haben also zwischen Luzifer und Ahriman, sozusagen, zwischen den verschiedenen Widersacherkräften. Wir müssen eben auch erkennen, dass wir sie brauchen für unsere Entwicklung, aber eben guten Gebrauch machen wir von ihnen, wenn wir sie ins &#039;&#039;&#039;rechte Gleichgewicht&#039;&#039;&#039; bringen und uns nicht einseitig von ihnen verführen lassen. Aber oft merken wir das halt nicht. Wenn wir zurückblicken in die Vergangenheit, also namentlich auch schon in die vorchristliche Zeit, von mir aus schon die &#039;&#039;&#039;atlantische Zeit&#039;&#039;&#039; zurück, wo wir erst so langsam erwacht sind und Ich-Bewusstsein noch sehr wenig ausgeprägt war, aber gerade da vor allem waren es die &#039;&#039;&#039;luziferischen Kräfte, die uns unser Eigensein gegeben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;, zunächst in Form des &#039;&#039;&#039;Egoismus&#039;&#039;&#039; - durchaus also im Astralischen, im Seelischen zu finden, aber: ich bin was Eigenes. Es ist &#039;&#039;&#039;noch nicht das wirkliche Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, aber es ist das Bewusstsein, dass wir uns in unserem Astralischen irgendwo schon eine eigene Welt - ich will nicht sagen bewusst - geschaffen haben, aber dass &#039;&#039;&#039;eine eigene Welt auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Und die ist teilweise erfüllt von hoher Weisheit, teilweise aber eben auch erfüllt von diesen luziferischen Kräften, die eben gerade diese Abschnürung auch ausmachen von der großen Seelenwelt, von der großen astralischen Welt, die eigentlich absolut weisheitserfüllt ist, aber es gibt halt auch die niedere astralische Welt und eine Niederere, die auch ein sehr helles Licht noch hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade was &#039;&#039;&#039;luziferisch&#039;&#039;&#039; ist, ist da &#039;&#039;&#039;sehr helles Licht, aber sehr, sehr aufs Ego bezogen&#039;&#039;&#039;, schon sehr bezogen, wenn du es im großen Stil jetzt nimmst, sehr bezogen auf die &#039;&#039;&#039;Erdensphäre&#039;&#039;&#039; - und nicht so ganz in die höheren Sphären hinausleuchtend, die aber ganz wichtig dafür ist, um hier auf Erden unsere &#039;&#039;&#039;Kultur&#039;&#039;&#039; zu begründen. Und zwar alles, was wir an Kunst  hervorbringen zum Beispiel, ist ganz &#039;&#039;&#039;orientiert auf die sinnlich-irdische Welt&#039;&#039;&#039; zunächst einmal - und das war gut so, weil wir müssen hier Wurzeln fassen. Wir können unser Ich, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zur Freiheit&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;nur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;führen hier in dieser Erdenwelt&#039;&#039;&#039; und dazu müssen wir sie uns zu eigen machen. Damit fängt aber das an, dass diese Astralwelt, die unmittelbar mit der Erde zusammen hängt, dass die auch eben eine gewisse Abschnürung erlebt von den höheren astralischen Sphären, denn astralische Welt heißt ja eigentlich Sternenwelt, kosmische Welt. Also, &#039;&#039;&#039;in der Astralwelt lebt eigentlich die ganze Weisheit&#039;&#039;&#039;, die in unserem Kosmos drinnen ist. Eine Weisheit, die in dieser Form eine Frucht ist der kosmischen Entwicklung, die unserer Erdenentwicklung vorangegangen ist, in Wahrheit. Also, was Rudolf Steiner bezeichnet als den &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Alten Mond&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, wo der Mensch sein Ich noch nicht verliehen bekommen hat, also dieser Funke noch nicht gezündet war; aber er hat damals bereits seinen &#039;&#039;&#039;eigenen Astralleib&#039;&#039;&#039; bekommen. Der war total weisheitserfüllt, vor allem nämlich am Ende der Entwicklung, weil diese kosmische Weisheit hat es in dieser Form vor dem alten Mond noch nicht gegeben, in dieser Art. Es hat vielleicht so etwas gegeben wie eine höhere Weisheit, also in den höheren geistigen Bereichen war das da, aber es musste herunter getragen werden in die &#039;&#039;&#039;Seelenwelt&#039;&#039;&#039; und die war eigentlich vor dem alten Mond noch vergleichsweise chaotisch, vergleichsweise in wilder Bewegung begriffen, könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=655s Das irdische Paradies und Luzifers Reich 0:10:55]===&lt;br /&gt;
Dass diese &#039;&#039;&#039;wilde Bewegung eben weisheitsvoll wurde&#039;&#039;&#039;, das heißt, dass sich die höhere, die geistige Weisheit auch in einer Weisheit des Astralischen manifestierte, es ist am Ende dieser Entwicklung des alten Mondes der Fall, und diese Frucht geht hinüber in unsere &#039;&#039;&#039;Erdenentwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie beginnt also sehr, sehr weisheitsvoll in Wahrheit, aber es wirken &#039;&#039;&#039;jetzt die Widersachermächte&#039;&#039;&#039; - namentlich zunächst am Anfang der Erdenentwicklung sehr stark die luziferischen Widersachermächte - und die gehen jetzt noch einen Schritt weiter, ja, sich etwas von dieser kosmischen Weisheit - ich möchte fast sagen - zu rauben, ihrem Seelenreich einzuverleiben, aber es unabhängig zu machen von dem, was drüber ist. Also das Große - im Positiven wie im Negativen - &#039;&#039;&#039;das sehr Zwiespältige dieser luziferischen Wesen&#039;&#039;&#039; - ist, dass sie ihre eigene Weisheitswelt schaffen, und zwar einmal hier in der Astralsphäre unserer Erde. Da beginnt es. Also eigentlich - man könnte sagen - mit dem Zeitpunkt, wo sich die Erde von der Sonne zu trennen beginnt, das ist der Zeitpunkt, wo die Schilderung der Bibel, der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsgeschichte&#039;&#039;&#039; der Bibel…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Lieben, ich gehe jetzt schnell meine Uhr, die Glocke, abdrehen, sonst haben wir alle viertel Stunde dadrinnen einen Ton…. Es ist zwar sehr schön, das Glockenläuten, aber mitten im Vortrag ist es manchmal ein bisschen lästig, vor allem, wenn die volle Stunde schlägt, da geht’s dahin.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, ja, so ähnlich wie da sich was hineinmischt, was eigentlich sehr schön ist, sehr musikalisch ist, aber vielleicht doch ein größeres Ganzes stört, ja, so ist es halt mit den &#039;&#039;&#039;luziferischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich im Grunde ihren &#039;&#039;&#039;eigenen Kosmos gebaut&#039;&#039;&#039; und da ist der Luzifer, sind die luziferischen Wesenheiten die eigenständigen Herrscher. Diese Sphäre, die da entsteht, diese zunächst &#039;&#039;&#039;Erden-Monden-Sphäre&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also, es hat sich die Erde getrennt von der Sonne zunächst, aber diese Erdensphäre enthält in Wahrheit noch den Mond in sich. Also dort, wo die Bibel ansetzt, dieses Geschehen, am Anfang ist es eigentlich, wenn es heißt: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Am Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, dann ist gemeint, dass die Sonne etwas Selbstständiges wird und ein anderes Gebilde - die Erde - enthält noch die Mondenkräfte. Also, das ist ein großes Gebilde. Und was dann noch geschildert wird, also im zweiten Kapitel der Genesis, der &#039;&#039;&#039;Garten Eden&#039;&#039;&#039; - was Dante so wunderschön richtig nennt das &amp;quot;irdische Paradies&amp;quot; und damit noch ganz was anderes meint als das große Paradiso. Das ist dann die ganze Welt der geistigen Hierarchien bis hinauf zur Trinität letztlich, dort ist das &#039;&#039;&#039;Paradiso&#039;&#039;&#039;. Ein ganzes Drittel der göttlichen Komödie beschäftigt sich am Ende, also das letzte Drittel, mit dem Aufstieg dorthin - aber da ist gerade die Voraussetzung, dass die Widersacherkräfte, die noch bis ins irdische Paradies hineinwirken, dass die überwunden sind. Nicht wahr, der Luzifer, die luziferische Schlange, die &#039;&#039;&#039;Paradiesschlange&#039;&#039;&#039;, die taucht mitten im irdischen Paradies auf, aber dieses irdische Paradies ist dort, &#039;&#039;&#039;wo die Mondensphäre ist&#039;&#039;&#039;, also das heißt, da oben war das eigentlich. Man muss sich nicht vorstellen, dass da irgendwo oben ein Garten herumgeflogen ist und die Erde umkreist hat, sondern es war einfach nur ein Gebilde - und an den äußersten Grenzen ein sehr dünnes, sehr zartes Gebilde, im Prinzip, und dort fängt an, der Mensch gebildet zu werden in dem dünnsten Element, im Wärmeelement, im Luftelement. Drum heißt es im zweiten Kapitel der Genesis: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Und Jahve Elohim blies Adam den lebendigen Odem ein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Also, das ist keine Mund-zu-Mund-Beatmung gewesen, sondern es heißt nichts anderes, als dass jetzt diese &#039;&#039;&#039;Adam-Wesenheit&#039;&#039;&#039; dann im Grunde eine sehr große &#039;&#039;&#039;Körperlichkeit&#039;&#039;&#039; annimmt, die aber als Dichtestes &#039;&#039;&#039;das Luftelement&#039;&#039;&#039; hat, ganz feines Luftelement. Bis zu einem gewissen Grade ist es heute noch da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=984s Unser Sonnensystem im Blick äußerer und innerer Forschung 0:16:24] ===&lt;br /&gt;
Mittlerweile weiß die &#039;&#039;&#039;äußere Forschung&#039;&#039;&#039;, dass die Erdatmosphäre, also das &#039;&#039;&#039;Luftelement der Erde&#039;&#039;&#039;, sogar noch etwas über die Mondbahn hinausläuft, sogar ganz deutlich über die Mondbahn hinausreicht. Ganz genau wo es aufhört, kann man noch gar nicht sagen. Wobei &amp;quot;aufhört&amp;quot;: Das sind immer gleitende Übergänge, aber in Wahrheit ist es so, dass es irgendwo trotzdem eine &#039;&#039;&#039;gewisse Art von Grenze&#039;&#039;&#039; gibt, so eine Art - wie soll ich sagen - wie eine Membrane gibt oder irgendwas, wo es sich dann trotzdem abgrenzt von dem, was den restlichen Kosmos unseres Planetensystems zunächst einmal bildet. Aber da ist tatsächlich dieses &#039;&#039;&#039;Erden-Mond-Gebilde&#039;&#039;&#039;. Das ist bis heute noch etwas, was eine gewisse Selbstständigkeit hat gegenüber jetzt den anderen Planeten, die in unserem Planetensystem drinnen sind. Es gilt in ähnlicher Art für die anderen Planeten, die oft auch Monde haben. Und so ist es auch ganz spannend zu sehen, wie so ein &#039;&#039;&#039;Sonnensystem&#039;&#039;&#039; wie unseres, wie das aufgebaut ist. Wie da wirklich, ja, &#039;&#039;&#039;lebendige Gebilde&#039;&#039;&#039; geschaffen sind, die mit so einer Art feiner Zellmembrane umgeben sind - und ganz im Großen dann unser ganzes &#039;&#039;&#039;Planetensystem, das erfüllt ist von der Sonnenkraft&#039;&#039;&#039;, vom Sonnenwind, wie es die Astronomen sagen. Also, das ist das Sonnenlicht, die Sonnenwärme, die Strahlung, die von der Sonne ausgeht, aber auch etwas wie ein luftartiges Element, ganz dünn.  Für uns scheint es zunächst einmal absolutes Vakuum, atmen könnte man dort nicht, und trotzdem ist es da, ganz fein, ganz dünn, und grenzt sich dann aber ganz deutlich ab gegenüber der interstellaren Welt - &amp;quot;interstellar&amp;quot; heißt der Raum zu den anderen Sternen hin. Weil, wir sind nicht der einzige Stern, der da ist, sondern es gibt da halt schon in der etwas weiteren Umgebung… Also, zu Fuß schaffen wir das nicht bis dorthin, es ist schon etwas weit, das Licht braucht sogar bis zum nächsten Stern über vier Jahre, also, es ist mehr als vier Lichtjahre entfernt, also Alpha Centauri, der nächste Stern, irgendwo. Aber gegenüber dieser Welt der anderen Sterne ist unser ganzes &#039;&#039;&#039;Sonnensystem so wie durch ein feines Häutchen abgeschlossen&#039;&#039;&#039;. Das hat die Wissenschaft, die materialistische Naturwissenschaft, herausgefunden. Also, im Grunde ist &#039;&#039;&#039;unser ganzes Sonnensystem ein eigenständiges Wesen&#039;&#039;&#039;, wenn man so nimmt, abgeschlossen durch eine feine Haut vom Rest des Kosmos, etwas Eigenständiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist es aber auch eben mit unserem &#039;&#039;&#039;Erden-Mond-Gebilde&#039;&#039;&#039;. Das ist immer noch… Obwohl deutlich der Mond separiert ist als Körper, jetzt irgendwo, und die Erde als materiell gewordener Körper separiert ist - und trotzdem bilden sie noch etwas Eigenständiges gemeinsam, das durch eine ganz feine, dünne Atmosphäre in Wahrheit miteinander verbunden ist, in die eben auch der Mond eintaucht. Es ist ganz spannend. Und wenn man jetzt zurück geht, also zur &#039;&#039;&#039;Anfangszeit, die Zeit also des Gartens Eden&#039;&#039;&#039;, wenn man&#039;s so haben will, da gab es zunächst einmal nur dieses Luftgebilde. Da gab es die feste Erde noch nicht, da gab es den festen Mond noch nicht, sondern es war ein &#039;&#039;&#039;luftartiges Gebilde&#039;&#039;&#039;, durch ein Häutchen, wenn man will, abgegrenzt, wo die Luft also ein bisschen schwerer durchlässig war. Und erst mit der Zeit hat sich jetzt der innere Kern begonnen… Das &#039;&#039;&#039;Zentrum sozusagen wird dichter&#039;&#039;&#039;, wird flüssig zunächst einmal, aus dem bildet sich dann die heutige Erde und aus diesem Tropfen, wenn man so will… Wenn ihr euch anschaut unsere Erde, die anderen Planeten auch, alle haben eigentlich &#039;&#039;&#039;Tropfenform&#039;&#039;&#039;, aber auf der Erde schaut der Tropfen ein bisschen anders aus, da ist er ein bisschen länglich, warum? Weil da die &#039;&#039;&#039;Schwerkraft&#039;&#039;&#039; wirkt, daher kriegt es so etwas Längliches. &#039;&#039;&#039;Aber eigentlich ist ein Tropfen zunächst eine vollkommene Kugel&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Flüssige im Weltall draußen, zum Beispiel, wenn man sich halbwegs wegbegibt von der Schwerkraft der Erde, also in den annähernd schwerelosen Raum - das geht schon bei der Raumstation, die jetzt unsere Erde umkreist, ihr wisst, da ist &#039;&#039;&#039;die ISS&#039;&#039;&#039;, die da kreist, die manchmal als sehr heller Stern über den Himmel ziehen kann, also wir machen schon Sterne, müde Sterne, aber immerhin, es schaut auf die Entfernung halt so aus - wenn man dort Wasser ausschüttet oder was, dann verteilt sich das in einzelnen Tropfen, und die sind kugelförmig. Wenn sie ein bisschen ins Schwingen kommen, dann werden sie mal ein bisschen länger und wieder kürzer, aber letztlich geht es immer um die Kugelform, irgendwo. Also, die können schwingen ein bisschen, die &#039;&#039;&#039;Kugeln&#039;&#039;&#039;. Das ist die &#039;&#039;&#039;eigentliche Tropfenform&#039;&#039;&#039; und nach der bilden sich die Planeten. Also, das sieht man ganz deutlich, &#039;&#039;&#039;wie die Planeten alle aus einem flüssigen Zustand sich heraus gebildet haben&#039;&#039;&#039;, insofern sie jetzt wirklich dichtere materielle Gebilde sind, und die Erde, die hat immer noch so ein bisschen diesen flüssigen Charakter, halt sehr zähflüssig. Wenn man jetzt eine Zeitrafferaufnahme machen würde über ein paar Millionen Jahre oder was, dann würde man sehen, dass es eigentlich wirklich noch &#039;&#039;&#039;ein schwingender Tropfen ist, im Grunde, die Erde&#039;&#039;&#039;. Nur, für uns ist es schon ganz beinhart geworden. Aber das ist dann der letzte Schritt, dass die Erde also dann auch zu kristallisieren beginnt. Aber bevor das der Fall ist, bildet sich aus diesem mittleren Tropfen, der da jetzt ist, also ein Tropfen umgeben von einer Art großen Atmosphäre, die bis über unsere heutige Mondbahn hinausreicht - in der Mitte der Tropfen. Und aus diesem Tropfen aber, der schwingt und schwingt und schwingt - und irgendwann löst sich ein kleinerer Tropfen und der geht hinaus und aus dem entsteht unser heutiger mineralischer Mond, wenn man so will. Und der kreist dann so, naja, in den äußeren Bereichen - könnte man sagen - der Erdatmosphäre, in Wahrheit, wenn man das ganz genau nimmt. Für uns Hochvakuum. Aber in Wahrheit immer noch ganz fein zu spüren, die Ausläufer der Erdatmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, so hat sich der &#039;&#039;&#039;Mond&#039;&#039;&#039; gebildet, durchaus jetzt auch astrophysikalisch betrachtet. Und mit diesem ganzen Gebilde verbindet sich aber sehr stark Luzifer. Das ist eigentlich &#039;&#039;&#039;Luzifers Reich&#039;&#039;&#039;, im Grunde, ganz stark. Und damit verbunden ist eben auch eine Seelenwelt - und das ist aber jetzt die luziferische Seelenwelt. Es ist zugleich, naja in etwa, der Bereich, den wir nach dem Tod als das sogenannte &#039;&#039;&#039;Kamaloka&#039;&#039;&#039; durchlaufen. In etwa, das ist genau der Bereich. Und da ist in etwa auch das Herrschaftsgebiet der luziferischen Kräfte und der &#039;&#039;&#039;Impuls&#039;&#039;&#039; eben drin: &#039;&#039;&#039;Werde was Eigenständiges&#039;&#039;&#039;, werde unabhängig von den Sonnenkräften, zumindest unabhängig vom unmittelbaren Einfluss dieser Sonnenkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=1484s Die Sorat-Kräfte als unverzichtbarer Impuls für die Entwicklung zur Freiheit 0:24:44]===&lt;br /&gt;
Jetzt könnte man fragen: Wer hat denn da mitgetan, dass überhaupt dieses Erden-Mond-Gebilde sich am Anfang, wie es in der Schöpfung beschrieben wird, &#039;&#039;&#039;getrennt hat von der Sonne&#039;&#039;&#039;? Ja, die Elohim haben etwas damit zu tun. Es steht am Anfang: &amp;quot;Die Elohim schufen am Anfang den Himmel und die Erde&amp;quot;, also dieses Erden-Mond-Gebilde. Jetzt kommt es aber noch &amp;quot;schöner&amp;quot; - weiß ich nicht, aber - es ist eine ganz wichtige Wesenheit oder Wesenheiten sind dazu notwendig, dass es passiert ist, von denen in der Genesis nichts so direkt drinnen steht - in der Bibel insgesamt sehr wohl - und wir kennen es, es sind nämlich die &#039;&#039;&#039;Wesenheiten die hinter dem Sorat-Prinzip&#039;&#039;&#039; stehen. Der Sonnendämon, wenn man so will, oder auch der Erdendämon, beides ist gleichberechtigt zu sagen, weil, es hat was mit den &#039;&#039;&#039;Sonnenkräften&#039;&#039;&#039; zu tun. Also, diese Wesenheiten waren sehr stark mit der Sonne verbunden, haben &#039;&#039;&#039;aber eben eine ganz andere Intention als die Schöpferkräfte&#039;&#039;&#039;, die durch die Elohim halt unsere Entwicklung auf den Weg bringen wollten, die aber trotzdem eben auch dieser Kräfte bedurften, um ihr Werk zu vollbringen, in Wahrheit. Also, da steht am Anfang der Bibel nichts davon drinnen, aber am Ende jetzt, &#039;&#039;&#039;in der Apokalypse&#039;&#039;&#039;, und gerade dort, wo wir jetzt stehen, kriegen wir sehr deutlich mit, dass diese Kräfte da sind und dass sie eine ganz große Rolle spielen. Und sie spielen sie eben schon aber in Wahrheit von Anfang an. Also, &#039;&#039;&#039;die ganze Entwicklung hin zur Freiheit letztlich wäre nicht möglich gewesen ohne diesen Impuls der Sorat-Kräfte&#039;&#039;&#039;, weil die eben eine ganz andere Intention haben. Und diese Kräfte waren notwendig, um diese Trennung hervorzurufen. Also, ohne diese Kräfte wäre es zum Beispiel nicht möglich gewesen, dass Luzifer da jetzt sein Reich errichten hätte können. Also, da ist ihm eigentlich ein Bereich vorbereitet worden, den diese luziferische Wesenheiten bezogen haben, wo sie ihre Wirksamkeit entfalten konnten und wo im Grunde diese Kräfte, die hinter dem Sorat-Prinzip stehen, gewirkt haben, da ein eigenes Reich aufzubauen. Weil, eigentlich steckt da dahinter diese Intention der &#039;&#039;&#039;Sorat-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die geben den wesentlichen Impuls dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die sind es auch, die ja so unabhängig sind, dass sie also &#039;&#039;&#039;nicht unter dem Einfluss der Trinität&#039;&#039;&#039; stehen, also der höchsten schöpferischen Kraft. Sie machen eine andere Entwicklung durch - und trotzdem, ja, könnte man sagen, lässt die Gottheit zu, dass diese Kräfte ihre Wirkung entfalten können. Weil eine Möglichkeit hätte es gegeben: &#039;&#039;&#039;Man hätte diese Kräfte ausschließen können von der Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Genau das ist aber nicht passiert, sondern es wurde zugelassen, es wurde zugelassen. Es wurde zugelassen, dass hier also Kräfte wirksam werden, die eine ganz andere Entwicklungsrichtung gehen, die eben nicht unter der Herrschaft der Trinität stehen, von Haus aus nicht, von Anfang an nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=1721s Die Trinität und die regulären Widersachermächte 0:28:41]===&lt;br /&gt;
Und das ermöglicht aber jetzt, dass die Trinität - wie es Rudolf Steiner so oft sagt - Kräfte abkommandieren kann, jetzt in diesem gesonderten Reich Aufgaben zu übernehmen. Und das sind eben &#039;&#039;&#039;die regulären Widersachermächte&#039;&#039;&#039; - sag ich jetzt einmal - das sind also die &#039;&#039;&#039;Widersachermächte, die wirklich durch die Trinität bestellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wurden&#039;&#039;&#039; zu ihrer Aufgabe, weil sie eben besondere Fähigkeiten hatten, um in diesem abgesonderten Reich tätig werden zu können. Andere höhere Kräfte fehlten ihnen vielleicht - oder haben sie nicht in der Stärke entwickelt wie die höheren anderen Hierarchien. Aber sie waren ganz besonders geeignet, jetzt dort ihre Kräfte zu entfalten - und in Eigenständigkeit zu entfalten. Weil also alle diese Wesenheiten, die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039;, aber eben dann auch die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen&#039;&#039;&#039; Kräfte, die &#039;&#039;&#039;asurischen&#039;&#039;&#039; Kräfte, also das heißt &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten, Erzengelwesenheiten, Urengelwesenheiten&#039;&#039;&#039;, die alle eng mit der Menschheitsentwicklung verbunden sind. Warum? Weil, die Urengel, die Archaï, &#039;&#039;&#039;waren Menschen&#039;&#039;&#039; auf dem Alten Saturn, also der ersten Entwicklungsstufe unserer Erde, wenn man so will; die Erzengel waren Menschen auf der sogenannten Alten Sonne; die Engel, die heutigen Engelwesen, waren Menschen auf dem Alten Mond. Bitte, nicht in unserer heutigen Gestalt! Also, &amp;quot;Menschen&amp;quot;: Die Gemeinsamkeit besteht darin, dass sie damals aufgestiegen sind in die Rangordnung geistiger Wesenheiten, also das heißt, &#039;&#039;&#039;dass sie über ein Ich verfügen&#039;&#039;&#039;. Ein Ich allerdings noch anderer Art, als es  jetzt das &#039;&#039;&#039;Menschen-Ich&#039;&#039;&#039; ist. Nur gerade bei den &#039;&#039;&#039;luziferischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, also das heißt denen, die Menschen waren auf dem Alten Mond und jetzt engelartige Wesenheiten geworden sind, so halberte Engel, wenn man so will, also die haben gewisse Kräfte, die auch die regulären Engelwesen heute haben, aber sie haben auch andere Kräfte, über die diese höheren Engelwesenheiten nicht verfügen, aber gerade dadurch sind sie &#039;&#039;&#039;qualifiziert für ihre Aufgabe als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und sie bereiten den Weg für die anderen Wesenheiten, also für die &#039;&#039;&#039;Erzengelwesenheiten&#039;&#039;&#039;, die jetzt dann zu den &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächten&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne werden, die also jetzt noch viel näher sich herantrauen, heranwagen an diese &#039;&#039;&#039;soratischen Mächte&#039;&#039;&#039;. Das ist der Unterschied. Die luziferischen sind noch ganz, ganz wenig unter dem Einfluss dieser soratischen Kräfte. Die halten sich sehr im feinen Bereich, also eigentlich in der Luftsphäre der Erde, wenn man so will, und zwar in diesem erweiterten Sinn, wie ich es besprochen habe, also dieser ganzen Atmosphäre der Erde, die über die Mondbahn, in Wahrheit, in ihrem feinsten Element hinausreicht. Das ist das &#039;&#039;&#039;Reich Luzifers&#039;&#039;&#039;. So wirklich in das ganz Irdisch-Feste will er nicht hinein. Schon mit dem Flüssigen ist es schon so: Gerade noch ein bisschen die Zehen eintauchen, sozusagen, bildlich gesprochen, aber lieber nicht zu viel; ein bisschen wasserscheu sind die Luziferen, also, sie schweben lieber in den Lüften. Aber die ahrimanischen Mächte, also das heißt &#039;&#039;&#039;Erzengelwesenheiten&#039;&#039;&#039;, die aber &#039;&#039;&#039;unter dem Einfluss der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; stehen, die wagen sich hinunter in das flüssige Element, wagen sich hinunter &#039;&#039;&#039;bis in das Feste&#039;&#039;&#039;, irgendwo, hinein. Aber eigentlich ins Feste… muss man auch sehen… In Wahrheit zunächst einmal in dieses immer zähflüssiger Werdende, in &#039;&#039;&#039;das immer zähflüssiger Werdende&#039;&#039;&#039;, dort ist ihre eigentliche Domäne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wir haben schon davon gesprochen, das eigentlich &#039;&#039;&#039;Kristalline&#039;&#039;&#039;, das kristallbildende Element, das hat was zu tun mit den &#039;&#039;&#039;Ich-Kräften des Menschen&#039;&#039;&#039;. Dadurch entsteht in Wahrheit erst das kristalline Element, das, was in der Apokalypse genannt wird: &#039;&#039;&#039;das gläserne Meer&#039;&#039;&#039;. Das entsteht da. Und das wollen die ahrimanischen Mächte nicht so sehr. Sie wollen eigentlich &#039;&#039;&#039;dieses Zähflüssige&#039;&#039;&#039;. Das ist so ihr Element und darin leben sie. Darin leben &#039;&#039;&#039;auch die asurischen Mächte&#039;&#039;&#039; drinnen, in diesem Element, also da, wo es noch dichter wird. Wenn man es jetzt vergleicht, also mit der äußeren physischen Erde, dann kann man sagen, es ist wirklich dann mehr gegenüber dem &#039;&#039;&#039;Erdenmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, also dorthin, wo es sehr dicht ist, dorthin, wo auch anfängt der metallische Kern unserer Erde, wenn man es nach der äußeren Forschung nimmt. Also, man geht ja heute davon aus, dass die Erde einen flüssigen Kern hat und drinnen noch einen festen Kern. Und dieser, sowohl der flüssige als auch der feste Kern - in etwas unterschiedlicher Zusammensetzung - besteht hauptsächlich aus &#039;&#039;&#039;Eisen und Nickel&#039;&#039;&#039;. Das ist hochinteressant, weil Eisen und Nickel gerade die chemischen Elemente sind - man könnte sagen - die &#039;&#039;&#039;die regulären chemischen Elemente&#039;&#039;&#039; sind. Das sind die Elemente, die eigentlich geschaffen sind, ja, im Auftrag der Trinität, wenn man so will, die mit unserer regulären, nicht nur Schöpfung der Erde, sondern des ganzen Kosmos etwas zu tun haben - und das sind alles chemische Elemente, Stoffe. Stoffe, ich meine die chemischen Elemente, im Ursprung noch sind sie etwas ja geradezu Lichtartiges, Strahlungsartiges. &#039;&#039;&#039;In der Sonne&#039;&#039;&#039; gibt es sie auch im feinster Verdünnung. Ich meine, es gibt sehr viel Wasserstoff, sehr viel Helium in der Sonne, das sind die feinsten chemischen Elemente, aber es gibt in Spuren halt auch alle höheren Elemente, zunächst einmal bis zum Eisen und, oder Nickel hinauf. In Spuren ist  es drinnen. Mit den anderen Sternen ist es genauso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=2177s Neue Entwicklungsmöglichkeiten durch die soratischen Wesenheiten 0:36:17] ===&lt;br /&gt;
Und mehr wäre eigentlich nicht entstanden, &#039;&#039;&#039;wenn nicht noch andere Widersachereinflüsse da&#039;&#039;&#039; wären - letztlich die soratischen Wesenheiten. Die sorgen dafür, dass die Entwicklung noch weitergeht. Die sorgen dafür, dass so eine immense - man könnte sagen - &#039;&#039;&#039;Schwerekraft&#039;&#039;&#039; entsteht, dass, wenn Sterne, &#039;&#039;&#039;große Sterne sterben&#039;&#039;&#039;, endgültig sterben, das heißt also, ihre lichtspendende Wirkung verlieren und dann unter ihrer ganzen Last zusammenbrechen… Diese Last hat etwas zu tun mit den soratischen Kräften, das heißt, man muss sich also die Frage stellen: &#039;&#039;&#039;Womit hängen die Schwerekräfte zusammen? Also, in letzter Konsequenz mit den soratischen Kräften!&#039;&#039;&#039; Also, was noch mehr ist als die ahrimanischen, noch mehr ist als die asurischen, sondern wo die soratischen Kräfte dahinter stecken - und die sorgen eigentlich für die Schwere, die es gibt. Das ist jetzt &#039;&#039;&#039;nicht grundsätzlich was Schlechtes&#039;&#039;&#039;, wenn es eben im richtigen Maße ist. Also, wir sehen, dass das für unseren Erdenkosmos in gewisser Weise eine notwendige Ingredienz ist, die aber aus einer anderen Entwicklung kommt als die Entwicklung, aus der unsere Trinität kommt. Da kann man sehen, dass da schon &#039;&#039;&#039;zwei Strömungen zusammenkommen&#039;&#039;&#039;, in einer gewissen Weise. Also, man muss es sehr, sehr groß sehen. Also, die soratischen Wesenheiten sind nicht einfach Wesenheiten, die irgendwann abgefallen sind von unserer Entwicklung, sondern sie haben von Haus aus nichts mit ihr zu tun. Aber sie durchkreuzen unsere Entwicklung, irgendwo, und sind also wirksam geworden, besonders stark eben während unserer Erdentwicklung. Also, da treten sie jetzt ganz, ganz stark heraus, und man kann sich vorstellen: Da kommt die eine Entwicklungsrichtung, das ist die, die aus unserer Trinität fließt, aber jetzt damit zu rechnen hat, dass da eine andere Entwicklung kommt, die einen ganz anderen Weg eigentlich gehen will. Und wo es jetzt nur zwei Möglichkeiten gab: Entweder lass ich diese Durchdringung zu und sehe auch eine gewisse Chance, diese Entwicklung eben zuzulassen und damit &#039;&#039;&#039;vielleicht eine ganz neue Entwicklungsrichtung auch zu ermöglichen&#039;&#039;&#039; - aber damit die Gefahr zu haben, es könnte passieren, dass die Entwicklung ganz in die andere Richtung aber auch abstürzt oder sich umlenkt, sagen wir es einmal so. Weil, aus der Sicht der &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ist es kein Abstürzen, das ist es aus unserer Sicht. Und aus unserer Sicht äußert sich das ganz stark, dass in der &#039;&#039;&#039;Art die Schwerekräfte, wie wir sie heute kennen&#039;&#039;&#039;, durch diese Wesenheiten hineinkommt, durch diese Wesenheiten hineinkommt. Also, das heißt, der Alte Mond, die Entwicklung des Alten Mondes, hat noch nicht diese Art von Schwerkraft, wie wir sie jetzt in unserem Erdenkosmos drinnen haben. Da läuft jetzt die Sache noch an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=2405s Der Tod eines Sterns - Impuls und Gegenimpuls geistiger Kräfte  0:40:05]===&lt;br /&gt;
Ich will jetzt nicht weiter verbreiten, wie es früher war, weil das ist sicher ein Riesenkapitel - und es ist noch sehr, sehr vieles offen, aber wichtig zu sehen ist, dass da jetzt diese Schwerekräfte hineinkommen. Und die bewirken also zum Beispiel eben jetzt… Wenn ein Stern seine Aufgabe erfüllt hat, dann ist der normale, wenn man will, &#039;&#039;&#039;Tod eines Sternes&#039;&#039;&#039; der, dass er ja sich verschenkt an den ganzen Kosmos. Das kann auf sehr unterschiedliche Weise passieren. Das kann auf sanftere Weise passieren oder auf weniger sanfte Weise passieren. Das sind Dinge, die heute die Astronomen kennen, das kennengelernt haben das erste Mal eben in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter - allerdings schon etwas früher. Also &#039;&#039;&#039;Tycho Brahe&#039;&#039;&#039; war der Erste, der davon gesprochen hat: Er hat einen Stern entdeckt, einen neuen Stern am Himmel, der war vorher noch nicht da. Plötzlich ist ein neuer Stern aufgeleuchtet, und er hat zu seiner Zeit ein bis heute berühmt gebliebenes Buch geschrieben, das &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Stella Nova&#039;&#039;&#039;&amp;quot; heißt, der &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Neue Stern&#039;&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen hat man beibehalten, man nennt also solche Sterne, die neu aufleuchten &amp;quot;Nova&amp;quot;, &amp;quot;neu&amp;quot;. Nur was ist das wirklich Neue dran? Es ist nicht so sehr die Tatsache, dass da wirklich ein neuer Stern entstanden ist, es ist eher das Gegenteil, es ist ein alter Stern gestorben. Und das Interessante ist, &#039;&#039;&#039;wenn dieser alte Stern groß genug ist, dann bricht er unter seine Schwere zusammen, weil eben in unserem Kosmos diese soratische Kräfte wirken&#039;&#039;&#039;, diese Schwerekräften wirken, und wenn er groß genug ist, dann stürzt er zusammen. Und wenn das alles zusammenstürzt, diese luftigen gasförmigen Massen des Sternes, weil ein Stern verdichtet sich maximal bis zum Luftförmigen, Gasförmigen - und das ist nicht einmal das Wichtigste dran. Rudolf Steiner spricht immer davon, die Astronomen würden erstaunt sein, wenn sie da wirklich einmal hinauffliegen und &#039;&#039;&#039;unserer Sonne&#039;&#039;&#039; wirklich so nahe kommen könnten. Eigentlich ist er &#039;&#039;(der Stern)&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;großer Hohlraum&#039;&#039;&#039;, ein Stoff entleerter Raum. Aber es ist da trotzdem so etwas wie eine Art Atmosphäre - und das ist das, was uns als das Gasförmige der Sonne erscheint. Wie wir heute schon gesagt haben, eigentlich in ihrer &#039;&#039;&#039;feinsten Verdünnung&#039;&#039;&#039; geht es &#039;&#039;&#039;bis an die Grenzen unseres Sonnensystems&#039;&#039;&#039;. Also &#039;&#039;&#039;wir leben in gewisser Weise immer noch innerhalb der Sonne&#039;&#039;&#039;, aber halt ganz fein. Na ja, jedenfalls wenn so ein Stern stirbt, dann stürzen diese Gasmassen durch die Schwerewirkung zusammen und wenn das zusammen stürzt, entsteht extreme Hitze. Das ist wie bei einer Luftpumpe, wenn man die Luft zusammendrückt, wird es immer wärmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn so ein großer Stern zusammenstürzt, wird es sehr warm und dann kann es passieren, dass es so heiß wird, dass da so eine Energiemenge entsteht, dass das Ganze dann explodiert. So heiß wird es. Das heißt, es entsteht ein Gegenimpuls. Es entsteht ein Gegenimpuls, nämlich, was ist das, ein Gegenimpuls? Das ist nämlich wieder der &#039;&#039;&#039;Gegenimpuls der regulären geistigen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die dahinterstehen, die sich wehren jetzt, in das Reich dieser soratischen Mächte hineinzufallen. Dadurch entsteht jetzt der Gegenimpuls. Und &#039;&#039;&#039;das ist im Grunde die Explosion&#039;&#039;&#039;. Und gerade in dieser Explosion - wenn man so will - wird jetzt alles das, was luftförmig, gasförmig ist, wo aber alle chemischen Elemente drinnen sind, zunächst einmal bis zum Eisen oder Nickel hinauf, das wird verstreut in die Welt. Wenn diese Explosion noch heftiger ist, das heißt, wenn die soratischen Kräfte da unten noch stärker ziehen, weil das ein &#039;&#039;&#039;großer, ein mächtiger, ein reifer Stern&#039;&#039;&#039; ist und der zusammenstürzt, dann wird die Explosion noch heftiger, dann entsteht nicht nur eine Nova, sondern es entsteht eine sogenannte &#039;&#039;&#039;Supernova&#039;&#039;&#039;. Und das, was Tycho Brahe als Nova bezeichnet hat, ist in Wahrheit ein Supernova gewesen! Man muss sich denken, dass da ein &#039;&#039;&#039;Stern&#039;&#039;&#039;, der am Himmel auftaucht, &#039;&#039;&#039;so hell&#039;&#039;&#039; ist, dass man ihn &#039;&#039;&#039;sogar bei Tag beobachten kann&#039;&#039;&#039;, bei Tageslicht, für einige Tage zumindest. Dann wird er blasser, nach ein paar Wochen ist er weg, dann sieht man ihn nicht mal mehr in der Nacht. Dann ist dort, wo der scheinbar neue Stern war, nichts mehr zu sehen. Mit den großen &#039;&#039;&#039;Teleskopen&#039;&#039;&#039; kann man dann allerdings sehen, dass da eine &#039;&#039;&#039;Gaswolke zu entstehen beginnt&#039;&#039;&#039;, wo eben wirklich alles da ist, was stofflich geworden ist, in gewisser Weise, was also bis durch das Physische durchgegangen ist, aber &#039;&#039;&#039;bereichert ist durch all die Taten der geistigen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die mit diesem Stern verbunden sind. Wir müssen denken, nicht nur bei uns gibt es geistige Wesenheiten, sondern es gibt so viele Sterne draußen. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele, viele geistige Wesen, die dort ihre Entwicklung durchgemacht haben und unter ganz anderen Bedingungen&#039;&#039;&#039; als bei uns, aber wo auch geistige Wesen halt dort sind. Das wird jetzt verschenkt und bildet den Raum, wo neue Sterne entstehen können. Es bilden sich neue Sterne, eine nächste Generation von Sternen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=2788s Die Entwicklung unserer Erde zur Sonne und darüber hinaus 0:46:28]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner schildert es ja in Wahrheit auch ganz deutlich, wo er sagt: Ja, Himmelskörper machen eine Entwicklung durch. Auch &#039;&#039;&#039;unsere Erde&#039;&#039;&#039; wird eine Entwicklung durchmachen, sie &#039;&#039;&#039;wird einmal Sonne werden&#039;&#039;&#039;. Sie wird einmal wirklich Sonne werden - und das ist noch immer nicht das Ende. Eine &#039;&#039;&#039;Sonne hat auch noch eine nächste Entwicklungsstufe&#039;&#039;&#039;, dann verschenkt sie sich und dann wird sie so etwas wie &#039;&#039;&#039;ein ganzer Tierkreis&#039;&#039;&#039;, das heißt, es entsteht ein ganzer Kreis von neuen Sternen in dieser Wolke, wenn man so will, in diesem feinen Luftelement, das sich ausbildet. Aber da, da, da, da, überall, hunderte, &#039;&#039;&#039;Tausende neuer Sterne&#039;&#039;&#039; können entstehen und jeder bildet wieder ein eigenes System, wo eine &#039;&#039;&#039;neue Entwicklung&#039;&#039;&#039; möglich ist. Also, so reich ist das da draußen - und überall entwickeln sich geistige Wesenheiten unter ganz anderen Bedingungen als bei uns. Also, wir haben in unserem jetzigen Bewusstseinsseelenzeitalter, auch &#039;&#039;&#039;dank der äußeren Forschung&#039;&#039;&#039;, einfach eine &#039;&#039;&#039;viel größere Perspektive&#039;&#039;&#039; gewonnen, was da los ist, nicht nur: &amp;quot;Ach, wir sind das Zentrum der Welt, alles dreht sich um uns und alle die Sternlein, die da draußen sind, sind alle nur ausschließlich für uns da.&amp;quot; Dort überall passieren Entwicklungen. Überall dort passiert etwas. Also, wenn wir etwas lernen können, gerade, oder lernen sollen, oder lernen &#039;&#039;&#039;müssen&#039;&#039;&#039; - sag ich mal - wenn wir wirklich eine gute zukünftige Entwicklung haben wollen, &#039;&#039;&#039;lerne diese Vielfalt, diese Größe zu sehen&#039;&#039;&#039;, die da ist. Und alles das brauchen wir auch für unsere Entwicklung. Es ist nicht so einfach, jeder macht sein Ding da draußen. Wir haben schon öfters davon gesprochen, &#039;&#039;&#039;der Mensch ist mit diesen Sternen verbunden&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise, eben namentlich in seinem Leben zwischen Tod und neuer Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=2932s Der Mensch und seine individuelle Verbindung zu den Sternen 0:48:52]===&lt;br /&gt;
Also, wir hängen mit manchen dieser &#039;&#039;&#039;Sternensysteme&#039;&#039;&#039; zusammen, und zwar jeder Mensch mit einem ganz anderen, und &#039;&#039;&#039;wir holen uns Impulse von dort&#039;&#039;&#039;, die wir dann, wenn wir uns wieder inkarnieren auf Erden, jetzt für unsere irdischen Zwecke gebrauchen können. Das ist nicht uninteressant oder unnötig, was sich da draußen tut, also: &amp;quot;Ja, mein Gott, es ist ja weiß Gott wieviele Lichtjahre entfernt…&amp;quot; Oft Millionen Lichtjahre entfernt. Geistig hat es für uns eine Bedeutung. Äußerlich sind wir weit getrennt davon, rein physisch. Das ist weit. Das Licht braucht Jahrtausende, Jahrmillionen um zu uns zu kommen. &#039;&#039;&#039;Geistig gehen wir durch, durch diese Welten, und zwar jeder Mensch durch seine ganz bestimmte&#039;&#039;&#039;. Wir haben schon gesprochen vom &amp;quot;Stern des Menschen&amp;quot;, der in Wahrheit eine ganze Sternenregion ist. Und noch präziser gesprochen: Diese Sternenregion muss gar nicht einmal ein abgeschlossenes Gebiet sein, sozusagen: &amp;quot;Ja, das ist meine Region, das ist deine; jeder Mensch hat also jetzt seine - und jetzt tun wir den ganzen Himmel vermessen, wer gehört wohin.&amp;quot; Nein, &#039;&#039;&#039;es ist verteilt&#039;&#039;&#039;. Mir gehört ein Stückchen da. Was heißt &amp;quot;mir&amp;quot;? Von dort hole ich Kräfte, von dort hole ich &#039;&#039;&#039;Kräfte&#039;&#039;&#039;, namentlich wenn ich im Leben &#039;&#039;&#039;zwischen Tod und neuer Geburt&#039;&#039;&#039; tatsächlich eben durch diese geistigen Kräfte durchgehe. Ich muss nicht mit einer Rakete rauffliegen, aber geistig verbinde ich mich mit dem, was dort ist, und andere Menschen haben vielleicht auch eine Region, die zu tun hat mit der ich etwas zu tun habe - aber auch mit x anderen. Also, es gibt durchaus Überschneidungen, &#039;&#039;&#039;wir haben Gemeinsamkeiten&#039;&#039;&#039;, wir sind nicht alle separiert vollkommen voneinander, aber &#039;&#039;&#039;kein Mensch hat genau alle Regionen genau gleich&#039;&#039;&#039;, sondern jeder hat so seine Konstellationen. Und das alles ist notwendig für unsere Entwicklung. Und dass alle diese Sternensysteme vorhanden sein können, dazu müssen &#039;&#039;&#039;Sonnen sich irgendwann einmal opfern&#039;&#039;&#039;, am Ende einer Entwicklung aufsteigen zu einem Tierkreissystem, sprich zu einem ganzen System von Sternen, in Wahrheit. Und dort wird etwas vorbereitet. Und unser Tierkreis, der uns jetzt umgibt, ist auch aus einer Sonnenentwicklung heraus entstanden. Also, das ist etwas ganz Besonderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=3095s Das Entstehen von Schwarzen Löchern aus sterbenden Sternen durch soratische Kräfte 0:51:35] ===&lt;br /&gt;
Ja, aber wie schaut es jetzt aus? Das ist jetzt &#039;&#039;&#039;das Reguläre, der Stern stirbt, er verschenkt sich&#039;&#039;&#039; durch die positiven Kräfte, also &#039;&#039;&#039;durch die regulären geistigen Kräfte&#039;&#039;&#039;, er entkommt also diesem Zug der Schwerkraft. Aber &#039;&#039;&#039;was passiert, wenn die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039; irgendwann doch noch etwas &#039;&#039;&#039;stärker sind?&#039;&#039;&#039; Naja, dann passiert auch so eine Explosion, es entsteht auch so eine &#039;&#039;&#039;Supernova&#039;&#039;&#039;. Da wird auch viel verschenkt, also auch die guten Kräfte werden stärker, aber es kann dann passieren, dass es &#039;&#039;&#039;den soratischen Wesenheiten trotzdem gelingt, einen Teil dessen zu fangen&#039;&#039;&#039;. Das zu fangen. Und, sozusagen, etwas von dem, was eigentlich verschenkt werden soll an den ganzen Kosmos, in eine eigene Welt hineinzuführen. Und das ist das, wovon heute die Wissenschaft spricht: von den sogenannten &#039;&#039;&#039;Schwarzen Löchern. Eine Welt, der nichts entkommen kann&#039;&#039;&#039;! Der nicht einmal das Licht mehr entkommen kann! Alles, was da jetzt hinein kommt, hat mit unserer Welt, im Grunde, nichts mehr zu tun. Es ist vollkommen getrennt von unserer Welt. &#039;&#039;&#039;Bildet eine eigene Welt&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;das ist die Tätigkeit der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist etwas, was sich separiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, diese soratischen Wesenheiten, in Wahrheit, die machen aus unserem Kosmos so &#039;&#039;&#039;etwas wie einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schweizer Käse&#039;&#039;&#039;, da sind lauter Löcher - und da sind die Schwarzen Löcher drinnen. Das ist auch etwas, was es in der Form &#039;&#039;&#039;in früheren kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; eben noch &#039;&#039;&#039;nicht gab&#039;&#039;&#039;. Also, auf dem Alten Mond, zum Beispiel, in der Form wohl noch nicht, soweit ich das jetzt beurteilen kann, weil diese Welt des Alten Mondes überhaupt noch anders war als unsere jetzige. Das heißt, worauf die Entwicklung dieser soratischen Wesenheiten hinzielt und was uns sozusagen drohen könnte, wenn wir wirklich versinken in diesem Abgrund, der jetzt geschildert wird im 17. Kapitel der Apokalypse, also eben äußerlich gesehen, in so ein Schwarzes Loch zu versinken - aber, was eigentlich heißen würde, in das Reich dieser soratischen Wesenheiten hineinzugehen. Aber bitte, tut es nicht zu äußerlich nehmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=3275s Die soratischen Mächte ermöglichen den letzten Schritt zu unserer Freiheit 0:54:35]===&lt;br /&gt;
Das Wichtige ist, wir gehen dann in eine &#039;&#039;&#039;Welt&#039;&#039;&#039; hinein, &#039;&#039;&#039;die eine andere Entwicklung durchmacht&#039;&#039;&#039;. Jedenfalls eine Entwicklung, die dann die Freiheit nicht hat, die uns ermöglicht wird durch die Trinität. &#039;&#039;&#039;Die aber uns ermöglicht wird durch die Trinität, indem sie die Durchkreuzung ihrer Entwicklungsrichtung mit den soratischen Wesenheiten zugelassen hat&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wesentliche dabei. Denn ohne diese soratischen Wesenheiten hätte es die Möglichkeit gar nicht gegeben, weil, selbst also wenn die Gottheit jetzt bestimmt hätte, abkommandiert hätte die luziferischen, die ahrimanischen, die asurischen Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;dann hätte dieser letzte Schritt nicht passieren können zur Freiheit&#039;&#039;&#039;, die letztlich heißt, frei sein bis dorthin in eine andere Entwicklung abzuzweigen. Bis dorthin geht die Freiheit, letztlich zu sagen: &amp;quot;Ja, du hast uns die Freiheit geschenkt, liebe Trinität, wir verlassen dich. Du hast uns die Freiheit gegeben, wir können woanders hin.&amp;quot; Ob das jetzt ein Schritt in die wirkliche Freiheit ist zu den soratischen Wesenheiten? Nein, das ist es natürlich in Wahrheit nicht - über die Sache haben wir auch schon gesprochen. Der &#039;&#039;&#039;Eingang in das soratische Reich&#039;&#039;&#039; heißt eigentlich: Den freien Entschluss zu fassen, die Freiheit aufzugeben. Nämlich, die Freiheit geht sogar so weit! Und genau diese Möglichkeit muss es geben, sonst, also &#039;&#039;&#039;wenn der Mensch nicht aus Freiheit heraus auf die Freiheit verzichten könnte, dann wäre die Freiheit noch nicht vollkommen&#039;&#039;&#039;. Natürlich, in dem Moment, wo ich den Entschluss fasse, dann ist es vorbei mit der Freiheit, dann habe ich mich entschieden für etwas anderes, aber es muss die reale Möglichkeit bestehen, aus dem Willen, aus dem individuellen Willen des Menschen heraus, auf seine Freiheit verzichten zu können, sie aufzugeben. Also sozusagen, das zu vollziehen - oder wie der französische Philosoph &#039;&#039;&#039;Jean Paul Sartre&#039;&#039;&#039; sagte: &amp;quot;Der Mensch ist verurteilt zur Freiheit.&amp;quot; Das ist ganz interessant, dass die Philosophie draufkommt: &#039;&#039;&#039;Der Mensch ist verurteilt zur Freiheit&#039;&#039;&#039;. Und, sozusagen, aus dem kommen die ganzen Schwierigkeiten, die wir haben. Das ist auch wichtig. Ich meine, mit unserer Freiheit ist eben verbunden, dass wir &#039;&#039;&#039;durch Irrtum immer wieder uns weiterentwickeln müssen&#039;&#039;&#039; - und das tut oft weh, eben die Irrtümer, die wir begehen. Und nicht nur uns, sondern auch der Mitwelt tut es oft weh, was wir aus Irrtum machen. Und trotzdem ist es notwendig für unsere Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=3475s Unsere Freiheit auf die Freiheit zu verzichten - der Weg in Sorats Reich 0:57:55] ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind eben nicht in dem Sinn verurteilt dazu, wir haben auch die Möglichkeit, irgendwann einmal auf diese &#039;&#039;&#039;Freiheit zu verzichten&#039;&#039;&#039;. Ich meine, wir sind jetzt… Aber das ist, bitte, eben der Punkt, es gehört eine große, &#039;&#039;&#039;starke Entwicklung des Ichs&#039;&#039;&#039; erstmal dazu, um überhaupt darauf verzichten zu können. Das ist nicht so einfach: &amp;quot;Nein, bitte, ich möchte alles nicht, das ist mir alles zu anstrengend, ich will kein freies Ich, bitte, nehmt es und lasst mich in Ruhe und sagt’s mir, gebt mir Befehle, ist mir lieber.&amp;quot; So einfach ist es eben nicht! Aus Bequemlichkeit nicht, sondern, um auf diese Freiheit verzichten zu können, um diese Verzichtsfähigkeit zu entwickeln, also zu sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Aus Freiheit das aufzugeben, dann muss ich aber wirklich in die Schule der soratischen Wesenheiten gehen.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und das ist der &#039;&#039;&#039;Weg der schwarzen Magie&#039;&#039;&#039;. Das ist der Weg, der also letztlich dahin zielt, aus Freiheit zu verzichten auf die Freiheit. Und dafür &amp;quot;belohnt&amp;quot; zu werden, eben eine entsprechend hohe Stellung im Reiche dieser soratischen Wesenheiten einzunehmen. Also dort irgendeine höhere Position sozusagen zu beziehen. &#039;&#039;&#039;Aus Unfreiheit, aber eben doch mit viel Macht versehen&#039;&#039;&#039;, die sich aber voll und ganz in den Dienst dieser soratischen Wesenheiten stellt. Das ist heute, jetzt, die Gefahr, aber auch die Notwendigkeit, vor der wir stehen - beginnend jetzt ganz besonders mit unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;. Immer mehr, dass wir ja in dem Maße, in dem wir in uns die Kraft und den Willen entwickeln, uns der positiven geistigen Welt anzuschließen, in demselben Maße wird auch die Kraft entwickelt, sich dem anderen Reich anzuschließen. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Und beide Kräfte müssen entwickelt werden. Das heißt nicht, dass jetzt gleich viele Menschen für das schwarze Reich sich endgültig entschließen müssen, das ist damit nicht gemeint. Aber die Kräfte müssen entwickelt werden. Die Fähigkeiten müssen einmal entwickelt werden - und werden entwickelt. Das heißt, wir werden also in der Zukunft immer mehr auch zu rechnen haben damit, dass schwarzmagische Kräfte entwickelt werden, und &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Kräfte&#039;&#039;&#039; entwickelt werden heißt - abseits von allen Klischees, die es dazu gibt - heißt nichts anderes, &#039;&#039;&#039;es werden geistige Kräfte aus unserer Entwicklung geraubt und in den Dienst dieser soratischen Wesenheiten gestellt&#039;&#039;&#039;, mit dem Ziel eine ganz andere Entwicklung abzubilden; so wie jetzt einmal diese Durchkreuzung dieser beiden Entwicklungsrichtungen gekommen ist, eben weiterzugehen - und es wieder zu trennen und mit möglichst viel Beute aus dieser Entwicklungsrichtung herauszukommen. Das ist der große Unterschied. Die &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039;, die mit unserer Entwicklung verbunden ist, &#039;&#039;&#039;geht nicht auf Raubzug&#039;&#039;&#039; bei diesen soratischen Wesenheiten, will nichts  gewinnen aus diesem soratischen Reich, kann eigentlich auch gar nichts gewinnen aus diesem Reich. Aber umgekehrt ist es anders. Umgekehrt ist es anders. Die soratischen Wesenheiten können eine ganze Menge aus dieser Entwicklung mit hineinnehmen in ihr Reich und damit also dort dann in einer ganz anderen Art arbeiten, als wenn sie eben nicht diese Kräfte rauben würden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;da wird ein immer stärkerer Sog entstehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für alles das, was wir, namentlich was wir Menschen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schöpferisch hervorvorbringen&#039;&#039;&#039;, wodurch wir die geistige Welt bereichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=3760s Der Mensch bestimmt die zukünftige Entwicklung der Erde 1:02:40] ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon davon gesprochen das letzte Mal, dass die Entwicklung der Erde in Zukunft, aber letztlich des ganzen Kosmos, immer mehr durch das bestimmt wird, mitbestimmt wird, oder eigentlich &#039;&#039;&#039;bestimmt&#039;&#039;&#039; wird durch das, was der Mensch an schöpferischen Impulsen hineingibt und dass dann die anderen &#039;&#039;&#039;regulären geistigen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die ganzen Hierarchien, &#039;&#039;&#039;mithelfen&#039;&#039;&#039;, dass das alles umgesetzt wird auch - aber wir sollen und müssen eigentlich die Impulse dazu geben, also grad das kleinste geistige Wesen, das da steht. Das ist &#039;&#039;&#039;das Einzigartige unserer kosmischen Entwicklung&#039;&#039;&#039;, dass eigentlich jetzt die Wesenheiten, die ganz unten stehen, dass die die Entwicklungsrichtung angeben. Nicht vom großen Zentrum oben strahlt alles aus, sondern jetzt da von unten wurdelt&#039;s - und so viele kleine Lichter, die da sind und die alle irgendwo beitragen dazu, &#039;&#039;&#039;eine neue Richtung&#039;&#039;&#039; anzugeben, &#039;&#039;&#039;die selbst für die Gottheit, für die Trinität, nicht vorhersehbar ist&#039;&#039;&#039;. Und dass das alles möglich ist, dass Gott seine Allmacht verliert, seine Allwissenheit verliert - und das ist das, was in unserer Zeit geschieht, also, seit sich der Christus auf Erden inkarniert hat, seit er sich in die völlige Ohnmacht begeben hat, ganz in die Hände der Menschen begeben hat, damit hat sich die ganze Trinität in die Hände der Menschen begeben in dem Sinne, dass es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die weitere Entwicklung bestimmt ihr und wir unterstützen euch dabei, wir stellen unsere Kräfte in euern Dienst.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber die große Gefahr ist halt, dass eben die soratischen  Wesenheiten jetzt da - weil sie natürlich an den Menschen doch sehr leicht herankommen - etwas von diesen Kräften, und natürlich möglichst so viel als möglich, hineinbringen in ihr Reich. Also, sozusagen bildlich gesprochen, in das Schwarze Loch hineinziehen - und dann wäre das alles verloren für die reguläre Entwicklung. Also, das heißt, mit regulärer Entwicklung meine ich die Entwicklung zur wirklichen Freiheit hin. Aber eben diese &#039;&#039;&#039;Freiheit hat die Schattenseite, sie kann auch verloren gehen&#039;&#039;&#039;, wenn wir das aus Freiheit wollen. Das ermöglichen uns die soratischen Wesenheiten letztlich, die letzte große freie Entscheidung zu fällen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich verzichte auf die Freiheit.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Jetzt ist der Punkt, auf den ich hinauswollte: Dazu muss ich mir aber erst die Fähigkeit angeeignet haben, möglichst viele geistige Kräfte aus der Welt mitnehmen zu können, und das ist sozusagen - wie soll ich sagen - das &#039;&#039;&#039;Eintrittsgeschenk&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in die Welt der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, das bringe ich mit, damit beweise ich, dass es mir mit meinem Entschluss, die Freiheit aufzugeben, ernst ist. Das heißt, es misst sich an dem, wieviel geistige Kräfte ich hineinbringe, und zwar so, dass sie eben einfach wirklich verloren sind dann für die reguläre Entwicklung. Dass ich sie so hineinbringe, dass sie wirklich verloren sind für die Entwicklung zur Freiheit hin. Und seht ihr, &#039;&#039;&#039;darum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen wir mit diesen ganzen schwarzmagischen Sachen erst am allerersten Anfang&#039;&#039;&#039;. Weil, die Fähigkeit, geistige Kräfte so hineinzubringen, dass sie wirklich verloren sind für diese Entwicklung, die sind noch relativ schwach ausgebildet. Aber wir sind im Anfang dessen drinnen. Es gibt Anfänge dafür. Aber der wirklich endgültige Entschluss, sozusagen aus Freiheit auf die Freiheit zu verzichten, was - so wie wir es eben besprochen haben - heißt, genügend geistige Kräfte gehabt zu haben und zu übergeben dieser soratischen Welt, also damit dokumentiere ich sozusagen den Entschluss, die Freiheit aufzugeben. So viel geistige Kräfte können wir noch nicht hineinbringen, dass das ausreicht, sondern &#039;&#039;&#039;es wird die Entscheidung fallen eben erst in einer nächsten oder letztlich übernächsten kosmischen Entwicklungsstufe&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht über die Erdentwicklung hinaus, es geht noch über das Neue Jerusalem oder den Neuen Jupiter, also die nächste kosmische Verkörperung unserer Erde, hinaus; sondern erst &#039;&#039;&#039;auf der sogenannten Neuen Venus, da wird die Erde selbst Sonne geworden&#039;&#039;&#039; sein. Und die Menschheit wird auf dieser Sonne leben - oder sie biegt ab in das Reich der soratischen Mächte, also macht sich sozusagen auf auf den Weg - sagen wir jetzt mal wieder - ins Schwarze Loch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=4118s Die Neue Venus und die Schicksalsentscheidung des Menschen 1:08:38] ===&lt;br /&gt;
Dort eben auf der Neuen Venus, eben auf dem 6. Entwicklungszustand, wenn man das zählt: also, Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond, Erde 4. Zustand, Neues Jerusalem 5. Zustand, &#039;&#039;&#039;Neue Venus 6. Zustand&#039;&#039;&#039;; dort im &#039;&#039;&#039;6. Unterzustand&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;von dem wieder im 6. Unterzustand&#039;&#039;&#039;, also, genauer gesprochen: 6. kosmisch-planetarischer Zustand, 6. Lebenszustand innerhalb dieses - weil jede kosmische Entwicklung sieben Lebensstufen, sieben Lebenszustände durchmacht, also, wenn ich durch den sechsten durch bin (und dort macht jeder Lebenszustand wieder sieben Formzustände durch, der dichteste ist der physische Formzustand)... Wenn wir dort auch im 6. Formzustand durch sind - da sind wir durch den physischen Formzustand schon durchgegangen - dann sind wir schon auf dem nächsten physischen Formzustand. Es ist der vierte, der mittlere, da stehen wir jetzt gerade in unserer Erdentwicklung drinnen - aber so einen Zustand jetzt auf der Neuen Sonne - könnte man so sagen, sprich die Neue Venus - weil, da wird die Erde eben Sonne sein. Aber sie wird schon im Kreis sein von einem Gebilde, in dem die Kräfte lauern: die soratischen Kräfte. Also &#039;&#039;&#039;eine Art Neben-Erde, Neben-Sonne&#039;&#039;&#039;, Neben… wie immer man will - also etwas, was den Keim in sich hat, ja letztlich eben so ein Schwarzes Loch zu werden, geistig gesehen auf jeden Fall, also herauszufallen aus unserem Kosmos. Weil, de facto ist eben wirklich auch…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=4240s Einsteins Relativitätstheorie, die Schwarzen Löcher und das Licht 1:10:40] ===&lt;br /&gt;
Und darum ist es ja ganz interessant, diese Beobachtung, die die Astronomen gemacht haben, Beobachtungen, die eigentlich aus einem geistigen Konzept erst entstanden sind, ihr wisst es vielleicht, also die &#039;&#039;&#039;Schwarzen Löcher sind etwas, was sich aus der Relativitätstheorie ergeben hat, die der Einstein entwickelt hat&#039;&#039;&#039;. Wo er also ganz anders gedacht hat über den Kosmos als früher. Wo er sieht also, dass da etwas ist, man könnte sagen, wo er der Schwerkraft auf der Spur ist, und sagt: &amp;quot;Ja, wo kommt die eigentlich her, wo ist die her? Die Schwerkraft entsteht dadurch, dass der Raum in gewisser Weise verbogen, gekrümmt wird.&amp;quot; Kannst du dir schwer vorstellen. Und da ist aber - mit all der Abstraktheit, die dahinter ist - aber da ist ein gewisser wahrer Kern, weil es wird in gewisser Weise wirklich unser regulärer Kosmos verbogen, eben &#039;&#039;&#039;die reguläre Entwicklung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbogen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verzerrt&#039;&#039;&#039; durch die Einwirkung der soratischen Kräfte. Das ist das, was eigentlich geistig dahintersteckt und das drückt sich dann &#039;&#039;&#039;äußerlich&#039;&#039;&#039; aus eben &#039;&#039;&#039;in der Erscheinung der Schwerkraft&#039;&#039;&#039;. Und daher, ich meine, Rudolf Steiner hat sehr, sehr vielfältig auch über die Relativitätstheorie… Die ist ja zu seiner Lebenszeit entstanden, der erste Teil wurde 1905 veröffentlicht und dann der zweite Teil, der aber der spannendere ist, weil da geht’s wirklich also um diese Raumkrümmung, um die Raumverzerrung, die mit der Schwerkraftwirkung zu tun hat, das ist dann 1916 veröffentlicht worden, also zur Zeit des ersten Weltkriegs, und wo man dann sieht, &#039;&#039;&#039;dass sogar das Licht dieser Verzerrung folgt&#039;&#039;&#039; - und was letztlich die Konsequenz aber hat, dass die Verzerrung so weit gehen kann, dass das Licht dieser Krümmung gar nicht mehr entkommen kann. Das heißt, es kann gar nicht mehr seinen regulären Weg weitergehen, sondern es wird verschluckt, letztlich. &#039;&#039;&#039;Da fällt&#039;&#039;&#039; sozusagen, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;das Licht ins Bodenlose&#039;&#039;&#039; - und dann wird es geraubt, irgendwo dadrinnen. Ich meine, die ganze Geschichte mit den soratischen Wesenheiten war dem &#039;&#039;&#039;Einstein&#039;&#039;&#039; sicher nicht bewusst dabei, aber es stecken trotzdem &#039;&#039;&#039;imaginative Bilder dahinter, die ihn geleitet haben.&#039;&#039;&#039; Ihr wisst - ich weiß nicht, ob ihr das wisst - der Einstein hatte schon als junger Mensch, als Schüler, schon immer wieder gerungen mit dem Rätsel: &amp;quot;Ja, wie ist das, &#039;&#039;&#039;wenn ich auf einem Lichtstrahl reite&#039;&#039;&#039;? Wie ist das?&amp;quot; Und mit dem hat er sich eigentlich, im Grunde, ein Leben lang beschäftigt. Und seine Physik ist aus dem heraus entstanden. Letztlich kommt er dann heraus: Da ist… Wenn ich auf dem Lichtstrahl reite - und &#039;&#039;&#039;das Licht ist ein Bild&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;für die regulären geistigen Kräfte&#039;&#039;&#039; irgendwo - aber dann komme ich in Berührung mit anderen Kräften, die meinen Lichtstrahl sozusagen verbiegen wollen, die den einfangen wollen, die dem eine Grenze setzen wollen. Daher eben allein schon das Prinzip der Lichtgeschwindigkeit. Eigentlich, &#039;&#039;&#039;Licht im Geistigen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gesehen, hat keine Geschwindigkeit&#039;&#039;&#039;. Das geistige Licht ist gleichzeitig überall da. Es ist nicht so, dass wenn jetzt einer einen Geistesblitz hat, muss er irgendwo durch den Kosmos sausen, bis er irgendwo ankommt. &#039;&#039;&#039;Wenn geistig ein schöpferischer Impuls da ist, dann lebt er im ganzen Kosmos, sofort&#039;&#039;&#039;, unmittelbar, unmittelbar - außer er wird eingefangen durch die soratischen Mächte. Und dann wird das draus, was das äußere Licht ist. Wenn das &#039;&#039;&#039;äußerliche Licht&#039;&#039;&#039; erscheint, da wirken &#039;&#039;&#039;bereits im Hintergrund diese soratischen Mächte&#039;&#039;&#039; mit. Und das äußere Licht, das Licht, das von der Sonne zu uns glänzt äußerlich, wo auch schon der Luzifer mit natürlich eine Rolle spielt dabei, also dieses äußerlich sinnliche Licht, wo jetzt das Geistige dahinter aber eigentlich eben gerade überstrahlt wird, überleuchtet wird durch dieses Äußerliche, das steht schon unter der  Sogkraft dieser soratischen Mächte. Da habe ich es schon mit einer Verbiegung des Lichts zu tun, mit einem Festhaltenwollen des Lichts, mit einer Finsternis, die jetzt dem Licht entgegensteht, wenn man so will, und die dem Licht jetzt einen Widerstand entgegen setzt. Und dadurch wird dieses geistige Licht, das eigentlich Geschwindigkeit in der Form nicht kennt, sondern augenblicklich überall ist, wird gebremst, sodass man jetzt &#039;&#039;&#039;für das äußere Licht tatsächlich von einer äußeren Lichtgeschwindigkeit sprechen&#039;&#039;&#039; kann, die für unsere äußere Welt gültig ist. Das äußere Licht kann sich nicht schneller als eine bestimmte Geschwindigkeit bewegen. Das war auch eine der Erkenntnisse, die der Einstein dann formuliert hat: &amp;quot;Gut, also das äußere Licht hat eben eine gewisse Grenze, eine gewisse Grenzgeschwindigkeit, und schneller kann es nicht werden. Da ist eine Kraft, die es hindert dran schneller zu werden, und diese Kraft eigentlich ist es, die den Raum zugleich verbiegt - oder die Verbiegung des Raumes ist diese Kraft, die dieses Licht zurückhält, abbremst, irgendwo.&amp;quot; Das hat Einstein alles so nicht mit den geistigen Hintergründen voll erfasst - so weit konnte er nicht hineinschauen, aber er konnte etwas ahnen von Kräften, die da dahinterstehen, und er hat es sehr, sehr abstrakt mathematisch formuliert. Er ist im Übrigen auf seine besten Inspirationen immer beim Geige spielen gekommen. Er war ein wunderbarer Musiker, er hat gespielt. Weil gerade die Musik, der Klangäther, das ist interessant, Musik, Klangäther, hat etwas zu tun auch mit den mathematischen Kräften, heißt auch: der mathematische Äther oder der Zahlenäther. Und der &#039;&#039;&#039;Einstein&#039;&#039;&#039; hat eine sehr starke Fähigkeit gehabt also, so &#039;&#039;&#039;halbbewusst zu leben in diesem Klang- und Lichtätherischen&#039;&#039;&#039;. Er hat sie &#039;&#039;(die Inspirationen)&#039;&#039; durch die Musik hereingeholt; er hat es auch durchaus in bildhafter Form sich dann vorgestellt, irgendwo, also Vorstellungsbilder, nicht wirklich volle Imaginationen, wo man wirklich die geistige Welt erlebt, aber doch in innere Vorstellungsbilder hinein gefasst. Aber inspiriert durch die Musik, verdichtet zu so halb sinnlichen Bildern, sage ich mal, und aus dem ist die Anregung zu seiner Relativitätstheorie gekommen, im Grunde. Relativitätstheorie ist… Er meinte ja nicht, alles ist relativ, aber er sieht einfach, da muss sich etwas in ein Verhältnis zueinander setzen, das steckt in Wirklichkeit dahinter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In Wahrheit geht es drum&#039;&#039;&#039;, dass dieses wirkliche geistige Licht, das von der Trinität ausgeht, das aber auch vom menschlichen Ich ausgeht, &amp;quot;die gleiche Vollmacht, die ich von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;, also &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche geistige Licht strahlt aus jedem Menschen-Ich&#039;&#039;&#039; aus - aber ich muss es immer in ein Verhältnis setzen zu dem &#039;&#039;&#039;Gegenpol dazu: die absolute Finsternis der soratischen Kräften&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn ich beide zusammen schaue, irgendwo, dann fange ich an zu verstehen, was in unserem Kosmos los ist. Halt jetzt sehr abstrakt und rein physikalisch genommen, aber dahinter steckt eben etwas viel, viel Tieferes - und daher kann man sagen, dass da durchaus also etwas erhascht worden ist von dem, was wirklich geistig im Hintergrund passiert. Und das ist ja interessant, ihr wisst das vielleicht auch, dass der &#039;&#039;&#039;Albert Einstein gar nicht so ein toller Mathematiker&#039;&#039;&#039; war, eher durchschnittlich. Ich meine, schon bei der Speziellen Relativitätstheorie - das ist also diese erste Fassung, die er 1905 veröffentlicht hat - bei der Mathematik hat ihm sehr viel seine damalige Frau geholfen. Sie war die bessere Mathematikerin. Und er hat dann auch einen Freund gehabt, der mit ihm am Patentamt gearbeitet hat - er hat bei dem Patentamt gearbeitet, eigentlich - und der hat auch immer viel geholfen bei der mathematischen Ausformulierung. Und dann, bei der Speziellen Relativitätstheorie, hat er sich auch viele Anregungen von anderen Mathematikern geholt - und trotzdem, interessanterweise, hat er fast ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem damals, zumindest im deutschen Sprachraum, besten Mathematiker, berühmtesten Mathematiker, dem &#039;&#039;&#039;David Hilbert&#039;&#039;&#039;, der also wirklich &#039;&#039;&#039;genial im Mathematischen&#039;&#039;&#039; war. Und beide haben sie daran gearbeitet, diese neuen Ideen für die zweite Fassung, für die &#039;&#039;&#039;Allgemeinere Relativitätstheorie&#039;&#039;&#039;, in eine mathematische Form zu bringen. Der &#039;&#039;&#039;Einstein&#039;&#039;&#039; hat sie von Anfang an &#039;&#039;&#039;als Bild vor sich&#039;&#039;&#039; gehabt - aber wie setze ich das jetzt um in Mathematik, in die Formel? Pfff… Mit dem hat er höchste Schwierigkeiten gehabt! Und dann hat aber dieser David Hilbert versucht, das auch, also in eine mathematische Formel, zu bringen. Er hat sich diese Ideen angehört. Nur &#039;&#039;&#039;das Entscheidende war, der David Hilbert hatte diese Inspiration und Imagination&#039;&#039;&#039;, die der Einstein im Hintergrund hatte, &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; - und daher ist er zwei, drei Tage später mit seiner Formulierung fertig geworden als der Einstein selber. Obwohl er der viel bessere Mathematiker war, aber der Einstein hat schließlich irgendwie durch seine Intuition dann letztlich den richtigen Weg gefunden. Und irgendwann waren die fertigen Formeln einmal da und haben funktioniert. Weil, es ist nicht so leicht, diese Formeln zu finden. Weil, da kann man viel herumrechnen, man kann sich im Kreis… Man verliert sich immer wieder irgendwo. &#039;&#039;&#039;Man muss&#039;&#039;&#039; eigentlich,  in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;die Lösung sehen&#039;&#039;&#039; - und dann kann ich es hin zu dem Ziel, zu der Lösung, hinrechnen, sozusagen, im Grunde. In Wahrheit also findet man immer… Die großen Würfe in der Mathematik sind entstanden, dass der gute Mathematiker die Formel eigentlich vor sich sieht, aber noch nicht ganz deutlich, aber er sieht das Licht vor sich - und dort rechnet er hin. Wenn er das nicht hat, rechnest du in irgendeine Richtung, da rechnest du endlos im Kreis herum und verlierst du dich und findest den Weg nicht. Das ist nicht so einfach: &amp;quot;Ach ja, dann lass wir&#039;s einen Computer machen.&amp;quot; Diese genialen Ideen findet man eben nicht dadurch, das ist genau der Punkt. Die  ergeben sich nicht zwangsläufig drinnen, sondern es ist eine &#039;&#039;&#039;schöpferische Tätigkeit auch notwendig&#039;&#039;&#039; - und da brauche ich das &#039;&#039;&#039;Licht zur Orientierung&#039;&#039;&#039;, dieses geistige Licht. Und &#039;&#039;&#039;den Funken hatte der  Einstein&#039;&#039;&#039; - und der Hilbert nur so im Abglanz; eben durch das, was ihm der Einstein erzählt hat, aber er hat nicht wirklich selber geschaut, und dadurch ist der Einstein eine Spur früher, gerade so um Haaresbreite früher fertig geworden mit diesen ganzen komplizierten Formeln. Und aus dem halt dann auch die Berechnung zu den Schwarzen Löchern und so weiter; sie lässt sich ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=5071s Das geistige Licht und die Finsternis 1:24:31] ===&lt;br /&gt;
Also sprich, da drinnen ist die Erkenntnis: &#039;&#039;&#039;In unserem Kosmos ist das reguläre geistige Licht&#039;&#039;&#039;, wenn ich es von unserer anthroposophischen Seite betrachte, &#039;&#039;&#039;aber es ist diese absolute Finsternis und Schwere der soratischen Mächte drinnen&#039;&#039;&#039;. Es ist also dieses Reich der absoluten Schwere und Finsternis drinnen. Und wir können unsere Welt nur verstehen, wenn wir sehen, wie diese beiden Kräfte miteinander spielen. Nur mit der einen Seite alleine geht&#039;s sozusagen nicht. Für uns ist aber die Botschaft jetzt dieses &#039;&#039;(notwendige)&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gleichgewicht&#039;&#039;&#039;. Und das hat der Einstein natürlich noch nicht so klar dann gesehen. Es ist, wie gesagt, eine ganz dumpfe Ahnung, die dahintersteckt - aber der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;die Gefahr ist, dass die dunklen Kräfte überhand nehmen könnten&#039;&#039;&#039;. Und zwar deswegen überhand nehmen könnten, weil jetzt - im Grunde eben auch erst seit dem Mysterium von Golgatha, wo die Menschen sich wirklich auf ihr eigenes Ich ganz bewusst stellen können und langsam erkennen können, welche geistige Kraft dahinter steckt - aber damit wächst auch immer mehr die Möglichkeit, eine Entscheidung anzubahnen, aber eben auch in Richtung auf die andere Seite, auf die dunkle Seite, auf diese lichtlose Seite aus unserer Perspektive, aber eine sehr kraftvolle, machtvolle Seite. Dieses Licht und Finsternis kann man auch deuten… Es ist also eine in unserem Sinne vielleicht nicht weisheitsvolle Welt, aber eine sehr streng zentral geordnete Welt - trotz allem - und wo es eine absolute Allmacht gibt über das ganze Geschehen, das dadrinnen ist. Und Macht hat was mit Wille zu tun und diese &#039;&#039;&#039;soratische Welt&#039;&#039;&#039; besteht in dem Willen, &#039;&#039;&#039;da gibt es einen zentralen Willen&#039;&#039;&#039;, der alles unterjocht, und etwas von dieser Willenskraft wird aber delegiert auf Untergeordnete. Da kann ich es dann wieder weitergeben an die nächste Riege, aber die absolut unter dem Befehl, menschlich gesprochen, dieser obersten Spitze stehen. Also, es ist dort eine &#039;&#039;&#039;Art Anti-Gottheit&#039;&#039;&#039; drinnen, wieweit die trinitarisch aufzufassen ist, will ich jetzt nicht ansprechen. Es ist eben grad also nicht dieses Vielfalt-Prinzip drinnen, schon dort nicht, weil, auch das ist das Interessante, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wir dieses trinitarische Prinzip drinnen haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=5264s Die Trinität verzichtet auf ihre Allmacht und bahnt einen neuen Weg an 1:27:44] ===&lt;br /&gt;
Da fängt es nämlich genau an, dass bereits diese drei Personen, die eigentlich eine sind, aber doch in Freiheit auch voneinander sind: Weil auch der Christus ist nicht der, der jetzt unter dem Befehl des Vatergottes steht, sondern eben gerade dadurch, dass er sich auf Erden inkarniert hat, selbst vollkommen ist; seine vollkommene Eigenständigkeit bekommen hat auch einerseits - und trotzdem eins ist mit der Vatergottheit. Schwierig das alles. Aber genau das Gegenprinzip dazu sind diese soratischen Mächte: Da ist absoluter Gehorsam, absolute Macht von oben und absoluter Wille dazu, zu Unfreiheit letztlich dann. Es gibt es dort gar nicht… Das Prinzip gibt es dort einfach gar nicht. Aber wie gesagt, es ist aufgebaut drauf, dass eine Spitze da ist, von da geht es aus - und dann gibt es die nächste Ebene, die sind auch sehr mächtig, arbeiten ganz nach dem, was von oben kommt (...irgendwo ist irgendwas umgeschaltet. …Hopla…So… Ich hab das Bild jetzt wieder regulär. Plötzlich war ein Bild im Bild drinnen, macht nichts, ja also… ), von Stufe zu Stufe geht es weiter. Also die Machtausübung erfolgt so: &#039;&#039;&#039;Die Macht strömt weiter von Stufe zu Stufe&#039;&#039;&#039;. Und jede nächste Stufe kann sich auch, also kann diese Fülle der Macht spüren, erleben, steht zwar unter dem Befehl der nächsten Stufe drüber, aber gibt weiter, gibt weiter und bestimmt weiter nach vorgegebenen Regeln, aber gibt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, im Grunde eben, auch noch dazu zu sagen - wir haben es eh in den letzten Vorträgen schon öfters angedeutet oder erwähnt - &#039;&#039;&#039;so war es früher immer&#039;&#039;&#039;. Der Weg war so, dass es von einer geistigen Quelle ausströmt und dann streng nach unten geht. Und das Paradoxe ist jetzt, dass &#039;&#039;&#039;bei unserer Erdentwicklung sich ein neuer Weg anbahnt&#039;&#039;&#039; dadurch, dass die Gottheit aus ihrer Freiheit heraus, als das absolute, allmächtige Machtzentrum, aus seiner Freiheit heraus den Entschluss fasst, etwas von dieser Freiheit weiterzugeben, was nur möglich ist durch den &#039;&#039;&#039;Verzicht auf die Allmacht&#039;&#039;&#039;. Das ist der große Entschluss - und &#039;&#039;&#039;die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; bleiben stehen bei dem alten Prinzip und sagen: &amp;quot;Denkst du! Ich verzichte nicht auf meine Macht, ich denke gar nicht daran. Denn was entsteht dann bitte? Es entsteht ein Kosmos, in dem Chaos herrschen könnte, vielleicht, weil, wer weiß was da unten passiert? Und daher ist dieser Impuls der  soratischen Wesenheiten, und auch der Menschen, die ihnen folgen, die also den schwarzmagischen Weg gehen, ist der, dass die eigentlich sehen, dass die Gottheit, &#039;&#039;&#039;die reguläre Gottheit, ihre Freiheit aufgegeben hat&#039;&#039;&#039; und damit die Chance einen perfekt funktionierenden Kosmos zu schaffen, dass sie das aufs Spiel setzt und dass sie einfach Menschen die Möglichkeit gibt, da drin herumzufuhrwerken und vielleicht das Ganze zu zerstören, und sie sagen: &#039;&#039;&#039;Das ist die Freiheit des Menschen nicht wert&#039;&#039;&#039;, letztlich, wenn das passieren kann. Und daher schaut es aus der Perspektive dieser &#039;&#039;&#039;Anhänger der soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die also den schwarzmagischen Weg gehen… Dreht sich das Bild natürlich komplett um. Für sie ist also die Entwicklung zur Freiheit, die hier angestrebt wird, das absolut Böse, eine absolute Verirrung, weil da im Grunde alles schief gehen kann. Weil, letztlich geht es so weit, dass der ganze Entwicklungsweg - der jetzt beginnt mit unserer Erdentwicklung aufzublühen, in gewisser Weise, mit dem Prinzip der Freiheit - aber auch komplett schief gehen kann. Die Möglichkeit gibt es! Es gibt &#039;&#039;&#039;keine Garantie mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das sein Ziel erreicht&#039;&#039;&#039;. Und das wird sein Ziel nur erreichen, wenn genügend Menschen mitspielen auf dem Weg, aus Freiheit mitspielen, und sagen: &amp;quot;Ja, das ist mein Spiel, es ist mein Spiel, weil ich das Spiel mitgestalte&amp;quot;. Es ist kein fertiges Spiel, sondern es ist eines, das wir mitgestalten. Die Fähigkeit wird halt wachsen. Die Fähigkeit wird wachsen, das zu beeinflussen. Es sind gerade &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; eben auch, die zwar einseitige, aber &#039;&#039;&#039;hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schöpferische Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; haben, die sehr &#039;&#039;&#039;in Gefahr&#039;&#039;&#039; sind, &#039;&#039;&#039;sich auf den Weg der soratischen Kräfte zu begeben&#039;&#039;&#039;; erstens weil sie dort natürlich sehr begehrt sind, weil sie viel zu geben haben. Die Menschen, die wenig schöpferische Kräfte haben, nimmt man natürlich auch mit, wie heißt es so schön: In der Not frisst der Teufel Fliegen. Das Kleine nehmen wir auch mit, weil, wir brauchen ja unser Fußvolk, die Ausführenden unten, aber besonders interessant sind natürlich Menschen, die wirklich sehr kreativ, also schöpferisch tätig sind, die aber einen Hang haben zu dieser - wie soll ich sagen - zu dieser der Schwere verhafteten Welt, also sprich der materiellen Welt, der äußeren Welt. Die also eigentlich als Ziel irgendwo sehen: &amp;quot;Ja, natürlich, wir wollen Geistiges entwickeln, aber das muss in handgreiflicher Form materialisieren.&amp;quot; Dann ist das Ziel erreicht - je mehr ich da hineinbringe. Halb haben sie damit recht, weil, wir müssen ein Teil da runterbringen, um hier uns geistig entwickeln zu können. Nur, wir müssen es wieder auflösen können, das ist der Punkt. Wir sollen hereinholen, wir &#039;&#039;&#039;sollen die Welt umgestalten&#039;&#039;&#039;. Und wir sollten sie hinunterbringen sogar bis zu diesem Erzeugnis der &#039;&#039;&#039;ganz toten Produkte&#039;&#039;&#039;, die wir jetzt in unserer Technik letztlich drinnen haben, das heißt, bis zu einer &#039;&#039;&#039;Umgestaltung des letztlich&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;mineralischen Elements&#039;&#039;&#039;. Die Technik der Zukunft wird noch ganz anders ausschauen, sie wird mit dem mineralischen Element zu tun haben, aber die Maschinen werden keine Maschinen in dem heutigen Sinne mehr sein. Es wird noch einiges anders sein, wir werden einfach eine, ja, eine &#039;&#039;&#039;Kristallwelt bauen&#039;&#039;&#039;, wenn man das jetzt so halb bildhaft andeuten will, aber es werden Kristalle sein, die geprägt sind von hoher Weisheit, die dadrinnen lebt in den Kristallen und zwar… Ich meine, Rudolf Steiner spricht ja oft von davon, dass gerade die Salze, die kristallinen Stoffe in der Erde - wo es besonders im Winter, wo es zu kristallisieren beginnt - dass diese Kristallbildungen offen sind für das kosmische Geistige, weil Kristalle überhaupt offen sind für das Geistige. Und sie sind aber auch offen für das Geistige, das wir produzieren. Und &#039;&#039;&#039;die Erdenwelt wird eine Art Kristallwelt&#039;&#039;&#039; werden, wenn man so will, zu einem Zeitpunkt, wo wir gar nicht mehr in dem physischen Leib verkörpert sind. Aber gerade dann, also wenn wir unsere Entwicklung im physischen Leib, im physisch-stofflichen Leib abgeschlossen haben werden, sozusagen, schaffen wir jetzt alles das, was wir aus dieser physisch-stofflichen Entwicklung geistig gewinnen können. Dann haben wir eigentlich die Kraft, ja, so richtig die Erdenwelt als Kristallwelt umzugestalten. Ihr dürft euch jetzt nicht vorstellen, dass es jetzt ein großer Diamant ist, so im äußeren Sinne. Es wird sehr, sehr viel subtiler sein. Aber es wird dieses kristalline Element eine wesentliche Rolle spielen dabei. Und darum, zum Beispiel, wird gesprochen von dem &#039;&#039;&#039;Neuen Jerusalem&#039;&#039;&#039;, wenn das ist, da ist die &#039;&#039;&#039;vollkommene Würfelgestalt&#039;&#039;&#039;. Der Würfel ist ein gewisses Idealbild für das kristalline Element - nur wird es halt dann &#039;&#039;&#039;nicht mehr äußerlich-physisch&#039;&#039;&#039; sein. Das ist nur eine Zwischenstufe, wo wir arbeiten, hineinarbeiten werden bis in das Feinste des Kristallinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=5873s Technikentwicklung zwischen Totem und Lebendigen 1:37:53] ===&lt;br /&gt;
Was wir jetzt mit der &#039;&#039;&#039;Computertechnik&#039;&#039;&#039; machen, heute, ist &#039;&#039;&#039;teilweise ein Anfang&#039;&#039;&#039;, aber natürlich &#039;&#039;&#039;mit einem starken soratischen Einschlag&#039;&#039;&#039; drinnen, der dabei ist. Aber das ist der Anfang, weil wir arbeiten nicht zufällig im &#039;&#039;&#039;Silizium-Element&#039;&#039;&#039; drinnen - Quarz-Chips eigentlich - da ist Silizium drinnen. Das ist der Hauptbestandteil der mineralischen Welt eigentlich: Quarz, Siliziumdioxid, was Quarz ist, ist der Hauptbestandteil der mineralischen Welt. Und wir schaffen es jetzt um, um da Geistiges zu fangen drinnen, aber so, wie wir es jetzt machen, eben in abgetöteter Form, die &#039;&#039;&#039;Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die wir jetzt sozusagen &#039;&#039;&#039;einprägen diesen Chips&#039;&#039;&#039; - oder was wir da speichern können drinnen. Das Interessante ist ja, dass da drinnen die Intelligenz, wenn man so will, die Information, dass die also gespeichert wird in diesen Chips drinnen, das heißt, das wird in die feinen Strukturen dieser Silizium-Chips eingeschrieben, festgehalten dort drinnen, als elektrische Kraft drinnen festgehalten, irgendwo. Die können aber wieder herausgeholt werden und so weiter - das heißt, es ist darin so eine Art &#039;&#039;&#039;mumifiziertes Geistiges&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, und &#039;&#039;&#039;das ist der soratische Weg.&#039;&#039;&#039; Der wahre Weg ist, dass es ein - wie soll ich sagen - ganz lichtoffener, klarer Kristall wird, in dem aber trotzdem Geistiges wirkt, lebendig wirkt drinnen, in gewisser Weise, selbst in einem Kristall. Ja, Kristall - haben wir auch schon glaube ich ein paar Mal gesprochen drüber - ist nicht so starr, wie man glaubt, wenn er ein richtiger, guter Kristall ist. Das &#039;&#039;(starr)&#039;&#039; ist er dann, wenn er soratisch wird, dann könnte er die Perfektion erreichen, ein vollkommener Kristall zu sein, der aber beim leisesten Hauch zersplittern würde. Weil &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Kristall&#039;&#039;&#039; - jeder &amp;quot;lebendige Kristall&amp;quot; wäre jetzt übertrieben zu sagen - aber &#039;&#039;&#039;der Lebenstätigkeit offen&#039;&#039;&#039; ist. Er ist es deswegen, weil er innerlich beweglich ist und das ist durch die Fehler, die er in seinem Bau drinnen hat. Dadurch hat er eine &#039;&#039;&#039;gewisse innere Beweglichkeit&#039;&#039;&#039;. Und in diesem, gerade in dem, kann das Geistige drinnen wohnen, ganz lebendig drinnen wohnen. Bei den Computer-Chips ist das gerade ein Problem, weil, wenn dort Fehler drin sind, dann habe ich einen Fehler im Computer. Wenn ein Chip schadhaft ist, irgendwo, dann ist es nicht gerade das Gute. Aber bei dem, was wir einmal hervorbringen werden, wo wirklich die ganze Erde, wo dieses Kristallreich, dieses Mineralreich, seine höchste Reife erhalten wird, da wird es in gewisser Weise so etwas wie eine Art lebendiger Kristall - und &#039;&#039;&#039;in dem lebendigen Kristall&#039;&#039;&#039; werden leben das  Geistige, die &#039;&#039;&#039;Gedanken der Menschheit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die diese Kristallerde geschaffen&#039;&#039;&#039; haben. Wo auch elektrische Kräfte drinnen wirksam sein werden, auch, wo aber vor allem &#039;&#039;&#039;Lichtkräfte tätig&#039;&#039;&#039; sein werden, weil dieser Kristall ganz lichtoffen sein wird - und der wird die elektrischen Kräfte zum Schluss verscheuchen. Weil, mit den elektrischen Kräften fängt es an, die Wirkung der Widersacher. Auch so ganz interessant, dass Rudolf Steiner sagt: Die &#039;&#039;&#039;Elektrizität&#039;&#039;&#039; zählt nicht zufällig &#039;&#039;&#039;zu den untersinnlichen Kräften&#039;&#039;&#039;. Warum untersinnlich? Ja, hat schon wer einmal Elektrizität gesehen? Ja, wir sehen jetzt das Licht, das brennt, ich sehe die Wirkungen des Lichtes, aber ich sehe nicht die Elektrizität selber. &amp;quot;Beim Blitzstrahl sehe ich doch die Elektrizität irgendwo, da ist auch was Elektrisches.&amp;quot; Da sehe ich aber auch nur den Lichtstrahl, den Lichteffekt, der da kommt. Die Elektrizität kann ich vielleicht einmal spüren, wenn ich in den Stromkreis komme, dann reißt es mich irgendwo, dann merke ich, dass Elektrizität nämlich interessanterweise irgendwie was zu tun haben dürfte mit den Willenskräften, mit den Muskelkräften, weil, wenn ich so einen Schlag kriege, dann reißt es mich wirklich, dann ziehen sich die Muskeln wirklich zusammen - und genau dort wirkt es. Es sind also diese &#039;&#039;&#039;elektrischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, eigentlich, welche &#039;&#039;&#039;mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unbewussten Teil unseres Willens etwas zu tun haben&#039;&#039;&#039; - wobei halt eben auch die Widersacher drinnen wirken können, sehr stark. Der Weg der Menschheit wird der sein, hoffentlich in genügendem Maße, dass eben diese &#039;&#039;&#039;Kristallerde&#039;&#039;&#039;, wenn ihr so wollt, dass sie &#039;&#039;&#039;befreit&#039;&#039;&#039; wird irgendwann &#039;&#039;&#039;von diesen elektrischen Kräften&#039;&#039;&#039;. Aber da werden viele Kämpfe, &#039;&#039;&#039;geistige Kämpfe&#039;&#039;&#039;, nicht äußere Kämpfe, geistige Kämpfe mit der anderen Seite, mit den soratischen Kräften, notwendig sein, um das hinzukriegen, weil die werden sehr stark. Rudolf Steiner sagt irgendwo auch einmal - ich hab das auch bereits erwähnt vor längerer Zeit schon: Die Erde wird sich einmal in einen großen elektrischen Apparat verwandeln. Ja, es wird nicht die Endstufe sein, aber durch die Phase muss man durchgehen. Es wird durchaus also eine &#039;&#039;&#039;Phase&#039;&#039;&#039; kommen, &#039;&#039;&#039;wo eben die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039; - scheinbar zumindest - ganz stark &#039;&#039;&#039;die Oberhand haben&#039;&#039;&#039;. Das wird zu einem Zeitpunkt sein, noch einmal dazu gesagt, wo wir nicht mehr in dieser Körperlichkeit auf Erden erscheinen. Das wird zu einem Zeitpunkt sein, wo wir bereits also im Umkreis der Erde - also ihr wisst mittlerweile, wie wir es heute gesagt haben - in dieser Atmosphäre der Erde, im weitesten Sinne, leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=6318s Gelingt der Schritt zur Kristallwelt des Neuen Jerusalem? 1:45:18] ===&lt;br /&gt;
Und wir werden… Der Punkt also, wo &#039;&#039;&#039;wir uns nicht mehr verkörpern auf Erden&#039;&#039;&#039;, da leben wir zunächst einmal, und das wird eine lange Phase sein, eben in dieser erweiterten Erdensphäre, &#039;&#039;&#039;Erden-Monden-Sphäre&#039;&#039;&#039;, im Grunde etwas über die Mondbahn sogar hinausgehend, sogar ein ganz schönes Stück hinausgehend. Und dann werden wir uns dort nicht verkörpern, weil Körper kann man dann nicht mehr wirklich sagen, aber &#039;&#039;&#039;wir leben in diesem Umkreis&#039;&#039;&#039;. Und gerade in der Zeit, in der wir dort leben - was wir im übrigen ja… wir gehen immer durch, nach dem Tod, durch die Sphäre, und das ist gerade auch die Zeit dann, wo wir ganz stark in die Natur hineinarbeiten. Da sind noch wesentlich größere Wirkungen dadurch als das, was wir jetzt äußerlich machen. Das ist eine Vorbereitung. Aber um die Erde weiterzubringen, gehört eben beides dazu, arbeiten hier äußerlich, wenn wir auf der Erde verkörpert sind, also sprich, wirklich Werkzeuge in die Hand nehmen und tun - und immer raffiniertere Werkzeuge, ja, bis hin zu den elektronischen Werkzeugen, wie auch immer. Und das wird letztlich dazu führen, dass &#039;&#039;&#039;die Erde&#039;&#039;&#039; eine Phase durchmachen wird, wo sie wirklich so eine &#039;&#039;&#039;Art großer elektrischer Apparat&#039;&#039;&#039;, in dem schon anderes eingeschlossen ist. Also nicht, dass das Ganze abstirbt zu dem &#039;&#039;(Apparat)&#039;&#039;, aber wo das eine Rolle spielen wird. Aber das ist eine &#039;&#039;&#039;Vorstufe dazu, um sie dann zu reinigen von diesen soratischen Kräften&#039;&#039;&#039;, so gut es geht, und zu verwandeln die Erde in eine Art lebendigen Kristall. Lebendig im Sinne, offen für das Geistige, in sich geistig beweglich, sozusagen, und das ist das, was dann zum Neuen Jerusalem hinübergeht. Alles, was sich dem widersetzt, was sozusagen jetzt dieser elektrische Apparat bleiben will, sich widersetzt dem, das geht dann ins soratische Reich, im Grunde, das bildet den Ansatz dazu, wirklich irgendwannmal auszuscheren in eine ganz andere Entwicklung. Aber wie gesagt, erst &#039;&#039;&#039;auf der Neuen Venus&#039;&#039;&#039;, also im 6. Entwicklungszustand, fällt die endgültige Entscheidung. Es wird zeitweise… wird sich dieses soratische Reich bereits separieren, irgendwo, und es werden Menschen mitgehen, aber das ist noch nicht endgültig. Man kann was zurückholen. Was man zurückholen kann, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die man zurückholen kann&#039;&#039;&#039;, die sind dann sicher ganz besonders wertvoll, die abgerungen sind diesem Reich. Die ganz stark also dort schon in Verbindung, in Kontakt gekommen sind, wo aber dann doch mit Hilfe von Menschen, aber letztlich aus Freiheit heraus, der Entschluss gefallen ist: &amp;quot;Nein, doch nicht dort hinein, doch nicht aus Freiheit verzichten auf die Freiheit, sondern zur Freiheit stehen.&amp;quot; Das werden ganz besonders wertvolle Kräfte auch sein. Daher ist also selbst das als eine &#039;&#039;&#039;zweischneidige Sache&#039;&#039;&#039; zu sehen: Einerseits müssen wir uns mit aller Kraft auflehnen dagegen, dass diese schwarzmagischen Kräfte tätig werden, aber andererseits werden wir ihnen gerade die höchsten, wertvollsten Kräfte abtrotzen können, nämlich also die Kräfte, die menschlich-geistigen Kräfte, die entstanden sind, weil sie am allerstärksten in diese Begegnung mit diesen Kräften eingetreten sind. Also, damit will ich nicht sagen: &amp;quot;Ach ja! Bitte, macht eure schwarze Magie.&amp;quot; Wir müssen alles aufbieten, um dagegen anzutreten, aber es wird trotzdem geschehen - und wir werden gerade in der Auseinandersetzung damit am allermeisten an positiven Kräften auch entwickeln können. Auf das werden wir uns einstellen müssen. Es werden &#039;&#039;&#039;die stärksten Gefahren&#039;&#039;&#039; auch vor allem dann sein, &#039;&#039;&#039;wenn wir bereits nicht mehr verkörpert sind auf Erden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=6614s Die soratischen Angriffe in der Kamaloka-Sphäre und verfrühte Wiedergeburt 1:50:14] ===&lt;br /&gt;
Gerade diese schwarzmagischen Kräfte greifen hinauf nach dieser Welt, wo wir jetzt sind im Leben zwischen Tod und neuer Geburt und wo wir dann später, wenn wir nicht mehr verkörpert sind, sowieso drinnen sind. Ich meine, es wird dann auch eine gewisse Auf- und Abbewegung, wenn ich das so nennen will… Es wird Menschen geben, die aus dieser erweiterten Erdensphäre durchaus wieder aufsteigen zur Welt der Mitternachtstunde und wieder herunterkommen, aber jetzt nicht auf die feste Erde halt, sondern in diese erweiterte Sphäre und da hineinarbeiten in die Natur. Aber es werden von der anderen Seite auch arbeiten ganz stark die soratischen Kräfte. Und &#039;&#039;&#039;da wird eine sehr starke Auseinandersetzung sein&#039;&#039;&#039;. Und diese Kräfte von unten werden versuchen, die von oben herunterzuziehen. Und das ist genau der Punkt. Es wird heute, glaube ich, die Zeit nicht mehr ausreichen, um das im Detail zu schildern, aber so als Vorgriff, als Vorbereitung auf die Einstimmung: Das ist eines der ganz starken Mittel von Leuten, die im &#039;&#039;&#039;Schwarzmagischen&#039;&#039;&#039; eingeweiht sind, bis zu einem gewissen Grad. &#039;&#039;&#039;Die gibt es bereits&#039;&#039;&#039;, es sind wenige, die es wirklich zu höheren Weihen, sage ich mal, gebracht haben, aber es gibt welche - und das ganz große Bestreben ist, Menschen in ihren Bann zu ziehen im Leben nach dem Tod, wenn sie dann gerade durch diese kritische Sphäre durchgehen, also die &#039;&#039;&#039;Kamaloka-Sphäre&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, oder sprich, diese erweiterte Erden-Monden-Sphäre, wenn sie da durchgehen. Und möglichst einen Menschen schon auf Erden, während sie noch leben auf Erden, vorzubereiten dazu, dass sie dann also sehr anfällig sind dafür, heruntergezogen zu werden. Heruntergezogen heißt also, gehalten zu werden in der Sphäre, jetzt schon also im Weg nach dem Tod. Weil, im Grunde sollte es vorbereiten, dass dann ein &#039;&#039;&#039;Menschengeschlecht&#039;&#039;&#039; steht, das diese Sphäre bewohnt, die aber eben ganz &#039;&#039;&#039;ergeben ist diesen soratischen Kräften&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Konkurrenz machen, sozusagen, &#039;&#039;&#039;Widerpart sind die Menschen, die eben den regulären Weg dann gehen&#039;&#039;&#039;, nach dem Tod hinaufsteigen, aufsteigen, herunterkommen, jetzt in diese Erden-Monden-Sphäre, nachdem es keine irdische Verkörperung mehr gibt, aber die diesen großen Weg gehen. &#039;&#039;&#039;Was die schwarzmagischen Kräfte wollen&#039;&#039;&#039; ist, sie wollen jetzt Menschen, die nach dem Tod hinausgehen, gleich dort festhalten, dass sie nach Möglichkeit gar nicht mehr aufsteigen höher, sondern dort bleiben und dienen jetzt da den unteren Kräften - bis auf ganz wenige, denen man es zulässt, damit die ja auch höhere Kräfte herunterholen können - noch. Aber letztlich, &#039;&#039;&#039;irgendwann, sollen sie alle da in der Erden-Monden-Sphäre gehalten werden&#039;&#039;&#039;. Das wird vorbereitet dadurch, dass jetzt möglichst viele Menschen, die sterben, nach dem Tod, wenn sie hinübergehen, dass sie so lang als möglich und so fest wie möglich in dieser Sphäre gehalten werden. Es gelingt noch nicht vollkommen, aber es gelingt doch also zumindest, die Menschen wesentlich länger in dieser Sphäre zu halten, als es eigentlich sein sollte. Also länger zu halten, heißt nämlich auch… Ihr dürft euch jetzt nicht vorstellen: &amp;quot;Aha, ich werde jetzt 1000 Jahre dort gehalten.&amp;quot; Um das geht es eigentlich gar nicht. Es geht darum, dass sie möglichst lang - aber es können jetzt 20, 50 Jahre sein - da gehalten werden. Vielleicht dann nach 30 Jahren - und da schaffen sie es zwar nicht mehr, sie mit ihren Kräften zu halten - steigen sie schon noch höher auf, kommen aber sehr, sehr schnell wieder zurück und werden dann &#039;&#039;&#039;relativ schnell wiedergeboren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt &#039;&#039;&#039;versehen mit all den Einflüsterungen&#039;&#039;&#039;, die sie halt letztlich &#039;&#039;&#039;durch die soratischen Mächte&#039;&#039;&#039; über den Umweg der anderen Widersacher bekommen haben. Das heißt, dieses lange Gehalten in der Sphäre heißt eigentlich, in Wahrheit, möglichst schnell durch, aber nämlich vorher schnell durch die höheren Sphären - und schnell wieder aus dieser Erden-Monden-Sphäre herunter auf die Erde &#039;&#039;&#039;mit den materialistischen Impulsen&#039;&#039;&#039;. Ich sag jetzt bewusst &amp;quot;materialistischen Impulsen&amp;quot; im Sinne von den Impulsen, die in die Verhärtung gehen, die &#039;&#039;&#039;in die Schwere&#039;&#039;&#039; hineingehen, die in die - aus unserer Sicht gesehen - Lichtlosigkeit hineingehen, die aber in eine ungeheure &#039;&#039;&#039;Machtfülle&#039;&#039;&#039; hineingehen, letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus unserer Sicht, aus der regulären Sicht gesehen, könnte man sagen, es ist eine blinde Macht, aber sie ist deswegen nicht chaotisch, sondern sie ist eben geführt, blind geführt, in &#039;&#039;&#039;blindem Gehorsam geführt&#039;&#039;&#039; von der zentralen Quelle halt, dieser soratischen Welt. Weil, was es dort nicht gibt, ist sowas wie eigene Einsicht eigener kreativer Impuls dazu, das gibt es alles nicht. Das heißt im Grunde, Erkenntnis besteht darin - wenn man das mit unserem irgendwie vergleichen will, ich meine, es ist absurd eigentlich, es zu vergleichen - Erkenntnis besteht aber darin dann, also entgegenzunehmen, was aus der Quelle kommt, und das &#039;&#039;&#039;in Tat umzusetzen&#039;&#039;&#039;, eins zu eins in Tat umzusetzen. Das ist das Ideal, das dort läuft. Und so gesehen, würde ich es als blind bezeichnen. Es ist blinder Gehorsam auf jeden Fall. Daher überall, wo Erscheinungen jetzt in der Welt bei uns auftreten, &#039;&#039;&#039;wo blinder Gehorsam dahintersteckt, kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass das eben im Dienste der Sorat-Mächte letztlich steht&#039;&#039;&#039;. Es wird oft vorgeworfen: &amp;quot;Die anderen sind die, die den blinden Gehorsam einfordern&amp;quot; - und das wird dann oft mit demselben blinden Gehorsam eingefordert. Also, man muss sehr vorsichtig sein zu schauen: Wo ist es ? Oft sind &#039;&#039;&#039;die größten Gegner&#039;&#039;&#039;, äußerlich, &#039;&#039;&#039;die einander genau desselben beschuldigen&#039;&#039;&#039;. Die machen aber genau dasselbe, in Wahrheit, und beide helfen mit dazu, dass wir in die falsche Richtung gezogen werden, um die Gegenkraft zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=7084s Soratische Angriffe nach dem Tod in der Astralsphäre und die Erstarrung 1:58:04]===&lt;br /&gt;
Ja, wir werden das das nächste Mal noch näher ausführen, wie das ganz genau passiert, wie raffiniert das passiert, wie es &#039;&#039;&#039;verschiedene Stufen gibt auf dem Weg&#039;&#039;&#039;. Wenn der Mensch aufsteigt nach dem Tod, kommt er zunächst in die &#039;&#039;&#039;Astralsphäre&#039;&#039;&#039;. Wenn er in der Astralsphäre ist, zum Beispiel, arbeitet er sehr stark am &#039;&#039;&#039;Tierreich&#039;&#039;&#039;, also mit den astralischen Kräften, und übernimmt dort Wirkungen, die sonst die Gruppenseele, das Gruppen-Ich der Tiere hat - und was teilweise der Mensch eben dann wird. Und so geht es dann weiter ins &#039;&#039;&#039;Pflanzenreich&#039;&#039;&#039;. Dazu muss er &#039;&#039;(der Mensch)&#039;&#039; aber bereits in die untere geistige - die sogenannte untere geistige Welt, das untere Devachan aufsteigen und so weiter, dann kann er sogar bis in die &#039;&#039;&#039;mineralische Welt&#039;&#039;&#039; hinunterarbeiten. Die Frage ist: In welchem Sinne? Mineralische Welt, da heißt im positiven Sinn arbeiten, also im Sinne der lichtvollen Kräfte arbeiten… Oder abrutschen in die Wirkung der Sorat-Mächte, in die Wirkung der Erstarrung, der Verdunkelung. Weil, es ist ganz interessant, diese Sorat-Mächte, unterstützt eben durch die ahrimanischen, asurischen Kräfte, das habe ich am Anfang des Vortrags gesagt, haben eigentlich nicht mit dem kristallinen-mineralischen Element zu tun, sondern mit dem erstarrten, also so etwas wie mit einer unendlich zäh gewordenen Flüssigkeit. Das ist eigentlich &#039;&#039;&#039;das ahrimanische Element&#039;&#039;&#039;. Das Erstarrte, so &#039;&#039;&#039;das erstarrte Magma&#039;&#039;&#039;, irgendwo. Das ist auch interessanterweise im Grunde &#039;&#039;&#039;nicht kristallin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bilden sich dann schon Kristalle drinnen auch, aber es sind eben gerade eigentlich nicht diese Kräfte, die das ausmachen. Eigentlich ist Magma eine erstarrte glasartige Masse, im weitesten Sinne. Und &#039;&#039;&#039;Glas&#039;&#039;&#039; ist eben auch &#039;&#039;&#039;kein Kristall&#039;&#039;&#039;.  Er ist zwar… Glas ist zwar lichtoffen noch, das zeigt, dass eine gewisse Ordnung drinnen ist; wenn die Ordnung ganz zerstört wird, dann wird es wirklich so eine Schlacke, dann ist es plötzlich nicht mehr lichtoffen. In Wahrheit ist es also Erstarrung, die hineinkommt. &#039;&#039;&#039;Erstarrung im Sinne von&#039;&#039;&#039;:  alle Eigenständigkeit, &#039;&#039;&#039;allen eigenen Willen aufgeben&#039;&#039;&#039;, sondern offen sein für den zentralen Willen von oben und das aber weitergeben als Kraft. Also, wie sagt man?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es ist kein Bild für die Beamtenschaft, bitte, gar nicht, also nach oben Honig ums Maul schmieren und nach unten buckeln, also das Radfahrer-Prinzip: nach oben buckeln und nach unten treten, sozusagen. Nein, es hat nichts mit der Beamtenschaft zu tun, bitte, nehmt das nicht! Aber es gilt für die &#039;&#039;&#039;Beamtenschaft der soratischen Welt&#039;&#039;&#039;. Genau das würde sich verwirklichen, wenn wir uns halt dem Reich einverleiben, dann sind wir im wahrsten Sinne halt höhere, weniger höhere Beamte, Verwalter der zentralen Machtquelle auf verschiedensten Ebenen halt, je nachdem, wie wir uns als würdig erwiesen haben. Nämlich würdig erwiesen haben durch das geistige Geschenk, das wir mitbringen in diese Welt. Also, was &#039;&#039;&#039;wir rauben aus dieser lichtvollen geistigen Welt&#039;&#039;&#039; und das in diese dunkle Welt hineinbringen in Form von Kraft, von Macht, Impulsen, die wir diesen soratischen Wesenheiten verleihen dann - weil, es ist ja nicht mehr unsere Macht. Wir geben sie weiter, aber als Belohnung dürfen wir Ausführungsorgane sein auf verschiedenen Ebenen. Also das heißt, wir haben dann Befehlsgewalt über größere oder kleinere Massen, wie auch immer, aber letztlich haben wir nach oben den &#039;&#039;&#039;Kadavergehorsam&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=7363s Erkennen und Meistern der Gefahren der Gegenwart 2:02:43] ===&lt;br /&gt;
Und überall, wo dieser Kadavergehorsam ist, müssen wir halt vorsichtig sein. Das sind Strukturen, die in alter Zeit berechtigt waren, weil, da stand wirklich noch die lichte Quelle an der Spitze - oder zumindest auch - und die dunkle erst sehr wenig. Aber &#039;&#039;&#039;mittlerweile&#039;&#039;&#039; es ist so, dass die &#039;&#039;&#039;lichte Quelle&#039;&#039;&#039; immer mehr sich &#039;&#039;&#039;ihrer Macht entäußert hat zugunsten unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, der Christus sich völlig in die Ohnmacht begeben hat - in die Hand der Menschen. Und in gleichem Maße aber, immer mehr, versuchen natürlich die soratischen Wesenheiten dieses &#039;&#039;&#039;Machtvakuum&#039;&#039;&#039; auszufüllen, irgendwo. Und unter der Gefahr stehen wir. Daher, die Macht dieser &#039;&#039;&#039;soratischen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräfte&#039;&#039;&#039; und des &#039;&#039;&#039;schwarzmagischen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Prinzips&#039;&#039;&#039; wird größer werden in der Zukunft. Es ist in der Vergangenheit schon genug passiert dadurch, aber es wird in der Zukunft noch größer werden, die Gefahr. Aber wir haben jetzt:  &amp;quot;Nicht ich, sondern der Christus in mir&amp;quot;, wobei gemeint ist: nicht das Ego in mir, sondern in meinem wirklichen Ich, das ist eigentlich eins mit dem Christus. Der Wille des Christus und meiner sind eins. Weil der Christus meinen Willen ausführt, eigentlich, nicht seinen. Er sagt nicht: &amp;quot;Ja, jetzt sollst du das tun&amp;quot;, sondern, &#039;&#039;&#039;wenn wir wirklich aus dem Geistigen schöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn wir etwas Neues einbringen in die geistige Welt aus unserer schöpferischen moralischen Intuition, &#039;&#039;&#039;dann trägt der Christus das als seinen Willen weiter&#039;&#039;&#039;.  Also, es dreht sich gerade so um alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Punkt ist nur: Wie verwirklichen wir das jetzt in der Zeit, in der wir drinnen stehen, praktisch? Das geht alles halt nicht mit einem Schlag, aber &#039;&#039;&#039;wie verwandeln wir das alte zentralistische Machtprinzip&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; in das neue, das völlig dezentral ist, was von jedem einzelnen Ich ausgeht, ohne dass es im Übergangsfeld lauter Scherben gibt? Natürlich, wenn das alte Machtprinzip von einem Tag auf den andern aufhört, kommen wir in das Chaos, ganz klar. Die Frage ist jetzt: &#039;&#039;&#039;Wieviel Chaos können wir zulassen, um den Übergang zum Neuen zu schaffen?&#039;&#039;&#039; Weil, ein gewisses Chaos muss sein! Es kann nicht die straffe Führung bleiben von oben. Die würde in gewisser Weise, aber es wird eben nicht funktionieren, dafür ist der &#039;&#039;&#039;Freiheitstrieb der Menschen&#039;&#039;&#039; doch zu groß. Aber wenn die Menschen die Freiheit nicht hätten oder nicht wollten, dann würde das eigentlich optimal funktionieren, wie ein Rädchenwerk. Es funktioniert gerade dadurch nicht, dass eben die freien Menschen da hineinspucken, peinlicherweise, immer wieder. Und dadurch aus den beiden, einerseits starres Prinzip von oben, Kommando von oben, und andererseits Wille, &amp;quot;nein, ich lasse mich nicht beugen, &#039;&#039;&#039;ich habe einen eigenen Impuls&#039;&#039;&#039; hineinzugeben.&amp;quot; Aus dem entsteht Chaos, das aber letztlich schöpferisch auch ist aus dem Zusammenspiel beider Kräfte. Also, darin sieht man, es werden immer &#039;&#039;&#039;größere Gefahren&#039;&#039;&#039; kommen, einerseits durch diese soratischen Mächte, aber es kommen &#039;&#039;&#039;auch immer mehr Chancen&#039;&#039;&#039;, im positiven Sinn schöpferisch tätig zu sein. Und es wird nur drum gehen, also diese Möglichkeit wirklich zu ergreifen, sie zu ver-wirklichen. Das ist die Kraft des Ichs drinnen: zu ver-wirklichen.  Das heißt, die Wirklichkeit durch das Ich bestimmen. Und Wirklichkeit ist eben was anderes als Realität im Sinne des Gewordenen. Wir reden immer halt, wir sagen: &amp;quot;Wir sind die Menschen, die in der Wirklichkeit drinnen stehen.&amp;quot; Wir meinen praktisch immer das Gewordene, das Fertige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Wirklichkeit ist das, was noch nicht da ist&#039;&#039;&#039;, sondern was der Zukunft den Impuls gibt, die Zukunft zu gestalten, was ver-wirklicht werden muss. In dem Moment wo etwas verwirklicht ist, ist es schon gestorben, eigentlich, in Wahrheit. Und ich muss schon anfangen, wieder den nächsten Impuls hineinzugeben. Aber darum verstehen so wenige Menschen die Wirklichkeit des Geistigen. &amp;quot;Nein, Wirkliches ist das, was ich angreifen kann.&amp;quot; Nein! Das ist das Abgestorbene. Das war einmal Wirklichkeit - und ich kann es jetzt anfassen, weil es gestorben ist, im Grunde. Wenn ich eine &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; habe, ein &#039;&#039;&#039;Tier&#039;&#039;&#039; habe, einen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; habe, dann ist auch schon sehr &#039;&#039;&#039;viel Abgestorbenes&#039;&#039;&#039;, sagen wir, in körperlich-physisch-stofflicher Gestalt da, &#039;&#039;&#039;aber ein bisschen was lebt noch drinnen&#039;&#039;&#039;. Und ich hoffe, dass ein bisschen was vom Geistigen, vor allem jetzt bewusst, im Menschen lebt, was beim Tier eben unbewusst ist, bei der Pflanze noch unbewusster und im Mineral ganz tief schläft. Und es wartet darauf, dass der Mensch eigentlich dieses Mineralreich ja erlöst. Erlöst, weil dieses Minerale ist halt immer in der Gefahr, von diesen soratischen, asurischen, ahrimanischen Wesenheiten ergriffen zu werden und zur erstarrten Masse zu gerinnen und nicht diese ganz glasklare geistdurchflutete, kristalline Gestalt zu bekommen. Es ist immer das Spiel da drinnen. Also, &#039;&#039;&#039;eigentlich kämpfen diese Mächte gegen die Kristallwelt und möchten eine Ersatzwelt machen, eine dunkle, erstarrte Lavawelt&#039;&#039;&#039;, wenn ich so will, jetzt als äußeres Bild, also vergleichsweise genommen. Aber geistig gesehen, wäre es das: eine Lava, glasartig erstarrte, aber ganz dunkle, finstere Masse, die in ihrer Bewegung komplett erstarrt ist, irgendwo. Ohne ihre eigene Form gefunden zu haben, die der Kristall hat, eben. Jeder &#039;&#039;&#039;Kristall&#039;&#039;&#039;, jeder - egal ob es ein Diamant ist, ob es ein Bergkristall ist - jede einzelne Ausgabe, &#039;&#039;&#039;jedes einzelne Exemplar ist individuell&#039;&#039;&#039;. Ganz individuell, obwohl alle die gleiche Grundform haben - und trotzdem ist jeder einzigartig. Die Glasmasse, die ist indifferent. Da drückt sich keine Individualität aus, ist kein individueller Impuls drinnen. Also schauen wir mal, dass wir nicht zu der Glasmasse erstarren, sondern dass wir die &#039;&#039;&#039;Kristallwelt des Neuen Jerusalems gestalten durch unser Ich&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=7822s Ausblick auf den 107. Vortrag 2:10:22] ===&lt;br /&gt;
Ja, damit möchte ich es für heute gut sein lassen. Wir werden das nächste Mal direkt an das anschließen. Wir werden schauen, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;diese dunklen Mächte arbeiten&#039;&#039;&#039;, wie auch wirklich Bruderschaften arbeiten, die sich gewisser schwarzmagischer Kräfte zu bedienen versuchen, wie das ein bisschen zugeht. Weil, bitte, ich werde kein Rezept dafür geben, ich hüte mich davor, also ein Rezept dafür zu geben, wie man das im Detail macht. Abgesehen davon, selbst wenn man so ein Rezept gibt, ist es nicht so einfach zu verstehen. Da braucht man schon einen langen Weg, um das dann in der Praxis umsetzen zu können. Aber so gewisse Umrisse davon werden wir uns anschauen, wo es hingeht, und wir werden dann erkennen, wo bewusst, teilweise auch unbewusst, an diesen Dingen gearbeitet oder damit gearbeitet wird - und wenn ihr das vom Heutigen mitnehmt, dann seht ihr aber auch, dass es gar nicht zu verhindern oder zu vermeiden ist. Es wird nicht darum gehen, das alles auszuradieren, das wird uns nicht gelingen, sondern es wird darum gehen, es &#039;&#039;&#039;in das richtige Gleichgewicht zu führen&#039;&#039;&#039; und für die Zukunft einmal zu schauen, trotzdem, dass die &#039;&#039;&#039;lichte Seite die Übermacht gewinnt.&#039;&#039;&#039; Aber es ist nicht jetzt ein Kampf, der von heute auf morgen entschieden wird, sondern da geht es um &#039;&#039;&#039;Kräfteverschiebungen&#039;&#039;&#039;, die passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=7927s Ausklang 2:12:07]===&lt;br /&gt;
Mein Kater sagt mir jetzt gerade:  &amp;quot;Es ist aus. Ich brauche eine Ruhe jetzt. Mach das nächste Mal weiter.&amp;quot; Er marschiert jetzt gerade bei mir unten vorbei. Ihr seht ihn nicht. Also ich höre auf. Ich danke euch, dass ihr so tapfer dabei seid. Gute Nacht. Gute Nacht, meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Danke auch bei all den Leuten die beim Livestream dabei sind. Ich verabschiede mich auch hier. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Ergänzen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=9._Wochenspruch_Anthroposophischer_Seelenkalender&amp;diff=807</id>
		<title>9. Wochenspruch Anthroposophischer Seelenkalender</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=9._Wochenspruch_Anthroposophischer_Seelenkalender&amp;diff=807"/>
		<updated>2022-06-18T10:10:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Der 9. Wochenspruch: Die Bedeutung des rhythmischen Wechsels */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Der 9. Wochenspruch im Text ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Vergessend meine Willenseigenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllet Weltenwärme sommerkündend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Geist und Seelenwesen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht mich zu verlieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietet mir das Geistesschauen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter aus Wolfgangs Erläuterungen zum 9. Wochenspruch ==&lt;br /&gt;
Hinausgehen über das Ego - eintauchen in den Weltenwillen - Eigendenken zurückstellen - im Geistigen sind das Objektive und das Subjektive nicht getrennt - der Schleier der Maya - rhythmischer Wechsel - Gefahr des sich Verlierens: Wo bleibe jetzt ich? - Verstandesbewusstsein braucht Trennung - es gibt nur eine Idee - das Insgesamt der geistigen Welt durch den individuellen Ich-Punkt ziehen - die geistige Welt ist in ständiger Veränderung - das platonische Ideal trägt nicht mehr - Aristoteles, Logik und Denkregeln - Naturwissenschaften vor großem Sprung - das Lebendige hat immer schöpferische Erneuerung - vollkommen sein auf ganz individuelle Art - die ganze Natur hat teil an unserem Ich - das Ich als neue Schöpfungsquelle - unser individuelles Gestalten durch Mitwirken der Widersacher - Gottes Wille und der Wille unseres wirklichen Ich sind eins - das Ego und der Doppelgänger - das 2. Mysteriendrama: Johannes Thomasius und seine Begegnung mit dem Doppelgänger - es ist gesund, dem Doppelgänger zu begegnen, um den richtigen Weg zu finden - die Scheußlichkeiten in uns erkennen - das Ego und die Angst vor dem Tod - Transhumanismus - technologische Entwicklungen und ihre Notwendigkeiten für die Fortpflanzung der Menschheit - die Menschheit wird immer jünger: ohne eigene Anstrengungen entwickeln wir uns vom 26sten Lebensjahr geistig nicht weiter - das Schicksal sind wir selber - die Tricks und Verlockungen der Widersacher, uns an unserem Schicksal vorbeizuführen - der 9. Wochenspruch in seiner umfassenden Bedeutung und Genialität - wir dürfen mit unserer Seele hinausschweben und sollen dabei lernen, ganz bewusst zu bleiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedanken von Wolfgang zum 9. Wochenspruch (Film) ==&lt;br /&gt;
[https://youtu.be/qX0uOXvNbV4 Hier klicken], um den Film in youtube abzuspielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedanken von Wolfgang zum 9. Wochenspruch (Text) ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[https://youtu.be/qX0uOXvNbV4 Quelle: Transkription des Vortragsausschnittes zum 4. Wochenspruch aus dem 113. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne und Ghislaine)]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 108. Vortrag zur Apokalypse - und es kommt der 4. Wochenspruch zum Einstieg:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ich fühle Wesen meines Wesens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der sonnerhellten Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Lichtesfluten sich vereint;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie will dem Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Klarheit Wärme schenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, es ist das Thema, das uns ja schon lange begleitet durch die Wochensprüche: &#039;&#039;&#039;Hinausgehen&#039;&#039;&#039;, sozusagen, über das eigene Innere, &#039;&#039;&#039;über das&#039;&#039;&#039;, was man so in seinem kleinen &#039;&#039;&#039;Ego&#039;&#039;&#039; erlebt, hinauszugehen, sich zu verbinden mit der Welt draußen und in der Welt das Seelische, &#039;&#039;&#039;das Geistige zu finden&#039;&#039;&#039;, das dort gestaltend wirkt - und zugleich zu &#039;&#039;&#039;finden das eigene wirkliche Ich&#039;&#039;&#039;, das in all dem mit lebt, drinnen lebt. Und das ist aber nicht so wie beim sinnlichen Schauen, dass ich einfach was Fertiges sehe und nehme es jetzt wahr, aber halt nur geistig - &amp;quot;nur&amp;quot; unter Anführungszeichen - sondern was man geistig wahrnehmen will, muss man zugleich &#039;&#039;&#039;erst erschaffen, dass es Bild wird&#039;&#039;&#039;. Wenn ich nicht schaffend tätig bin, wird es nicht Bild. Daher kann das Bild durchaus individuell recht unterschiedlich sein. Und trotzdem ist es nicht einfach unserer Willkür unterstellt, sondern wir &#039;&#039;&#039;tauchen in den Weltenwillen&#039;&#039;&#039; ein - und aus dem heraus schöpfen wir mit unserem Willen das Bild, das mir jetzt diese geistige Wirklichkeit als seelisches Bild vor Augen führt, wenn man so will, vor das geistige Auge führt. Aber das heißt, &#039;&#039;&#039;der Wille muss selbstlos werden&#039;&#039;&#039;. Das Denken haben wir jetzt eh schon einmal &#039;&#039;&#039;beiseite gelegt&#039;&#039;&#039;, nämlich &#039;&#039;&#039;dieses Eigendenken&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal, rückt jetzt in den Hintergrund. Es geht nicht drum zu spekulieren: Ja, wie wird denn das sein? Wie könnte das sein, diese geistige Welt? Wie stelle ich sie mir vor?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Geräusche.... Uwe, ich glaube, dein Mikro ist offen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht drum, dieses Eigendenken zurückzustellen, einmal. Wir haben ja schon besprochen, wir sollen sehr wohl &#039;&#039;&#039;unseren Intellekt pflegen&#039;&#039;&#039; und ihn haben, &#039;&#039;&#039;damit wir ihn zu einem richtigen Zeitpunkt opfern können&#039;&#039;&#039;. Also, haben sollen wir ihn durchaus und wir sollen ihn auch benutzen, wo er am Platz ist. Aber gerade da ist er jetzt zunächst einmal nicht am Platz… sondern ihn hier mal beiseite stellen, &#039;&#039;&#039;den Weltenwillen durchdringen mit dem eigenen Willen&#039;&#039;&#039;, sozusagen, den Weltenwillen zum eigenen Willen machen, aber auf individuelle Weise. Und daraus... ja... das Bild schaffen - und diese Ahnung jetzt dabei aber auch zu bekommen: Indem ich das tue, finde ich mich, mein wirkliches Wesen, gerade in dem drinnen auch. &#039;&#039;&#039;Ich erkenne die geistige Welt&#039;&#039;&#039; in ihrer besonderen Eigenart, aber ich erkenne auch mich selbst, weil ich der bin, der dieses Bild aufbauen muss, der künstlerisch, eigentlich künstlerisch-schöpferisch, tätig sein muss dabei. Also, das ist eben das so schwer zu Verstehende. Die meisten denken: &amp;quot;Na ja, wenn ich selber das Bild schaffe, dann ist es ja aus meiner Willkür. Dann ist es nichts Objektives, wie man so sagt.&amp;quot; Aber &#039;&#039;&#039;im Geistigen ist eben das Objektive und das Subjektive&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht getrennt&#039;&#039;&#039;. Das gilt wirklich nur für unser kleines Ego-Bewusstsein. Für unser inneres ich-Bewusstein. Da sind wir hier eingesperrt in unserem kleinen Seelenkäfig oder Körperkäfig, wie immer wir es nennen wollen, und glotzen irgendwie hinaus in die Welt. Und das alles draußen ist Außenwelt, also Objekt, das mir gegenübersteht. Aber das ist eine Trennung, die durch unser, ja, sogar physisches Wesen, also jedenfalls durch unser irdisches Wesen, bewirkt wird - und gerade dadurch erwacht aber unser Selbstbewusstsein. Wir müssen eigentlich, &#039;&#039;&#039;um zu erkennen das Objektive und das Subjektive, das in Wahrheit zusammengehört, für unser Bewusstsein aktiv wieder zusammenfügen&#039;&#039;&#039;. Und dann durchdringen wir die sogenannte objektive Welt mit unserem Wesen - und dann sind wir erst in der Wirklichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Wochenspruch: Den Schleier der Maya lüften bringt die Gefahr des sich Verlierens ===&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Objekte&#039;&#039;&#039;, die wir so um uns sehen, &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039; in gewissem Sinne &#039;&#039;&#039;Schein&#039;&#039;&#039;. Das haben schon die alten Inder gewusst, indem sie gesagt haben: Die Sinneswelt ist, wenn wir sie so für bare Münze nehmen, wie wir sie mit Augen erleben, ist sie der &#039;&#039;&#039;Schleier der Maya&#039;&#039;&#039;, der sich über die Wirklichkeit drüber legt. Aber die Frage ist: &#039;&#039;&#039;Wie können wir durch diesen Schleier durchkommen?&#039;&#039;&#039; Wie können wir ihn durchdringen? Indem wir eben mit unserer Willensaktivität eintauchen in den Weltenwillen und aus dem heraus gestaltend wirken. Dann dringen wir zur Wirklichkeit vor, zur geistigen Wirklichkeit, mit der wir verbunden sind, mit der aber auch alle anderen geistigen Wesen verbunden sind. Es ist eben halt in der geistigen Welt so, dass es nicht diese strikte Trennung gibt, die wir hier erleben. Im Geist… Schon in der Seelenwelt: &#039;&#039;&#039;Die Seelen leben nicht nebeneinander, sondern ineinander&#039;&#039;&#039;. Und dass wir uns mal mehr selber wahrnehmen und dann andere Wesen, liegt halt daran, dass wir uns mehr auf uns selber konzentrieren und dann mehr auf die anderen Wesen um uns herum konzentrieren. Das ist wichtig, dass auch im Dasein, zum Beispiel nach dem Tod, ein gewisser &#039;&#039;&#039;rhythmischer Wechsel&#039;&#039;&#039; stattfindet. Weil, gerade wir, die noch nicht so ein riesig stark entwickeltes geistiges Bewusstsein haben, wir sind immer natürlich in der &#039;&#039;&#039;Gefahr, uns dann zu verlieren&#039;&#039;&#039; in den vielen Seelen, die uns umgeben - und uns selbst zu verlieren dabei. Also, &#039;&#039;&#039;einzutauchen in alle anderen. Aber wo bin ich?&#039;&#039;&#039; Das kann auch im geistigen Erlebnis sehr stark kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, zum Beispiel in dem &#039;&#039;&#039;2. Mysteriendrama&#039;&#039;&#039;, das wir jetzt dann spielen werden im &amp;quot;Grünen Goetheanum&amp;quot; bei Frankfurt, da ist die &#039;&#039;&#039;erste Szene der Professor Capesius&#039;&#039;&#039;, der jetzt &#039;&#039;&#039;erstmals wirklich ein geistiges Erlebnis hat und tief erschüttert&#039;&#039;&#039; drüber &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;, weil er ganz stark die Gefahr fühlt, sich zu verlieren: &amp;quot;Wo bleibe ich? Ich erlebe etwas, aber was ist das überhaupt? Es kann nicht nur mein Hirngespinst sein, weil, auf so was, wäre ich gar nicht gekommen, was sich da vor meinen Augen abspielt. Es ist eigentlich so ganz neu und überraschend für mich. Aber wo bleibe... Und es ist so stark und so eindringlich, aber &#039;&#039;&#039;wo bleibe jetzt ich?&#039;&#039;&#039; Ich fühle mich verbunden mit dem, aber ich habe das Gefühl, &#039;&#039;&#039;ich verliere mich in der Welt&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Das ist das große Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Wochenspruch: Die Bedeutung des rhythmischen Wechsels ===&lt;br /&gt;
Ist im Übrigen auch &#039;&#039;&#039;das Problem bei jeder menschlichen Begegnung&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, wenn wir wirklich ganz offen auf einen Menschen eingehen und uns intuitiv ganz mit ihm verbinden, dann ist das der Moment, wo wir &#039;&#039;&#039;uns eigentlich ganz in ihm verlieren&#039;&#039;&#039;. Ganz an ihn hingegeben sind und uns ganz vergessen. Und die Frage ist nur: &amp;quot;Schaffe ich es, wieder zu mir zurückzukommen und das, was ich da erlebt habe, mit wachem Bewusstsein mitzunehmen.&amp;quot; Aber es muss eigentlich &#039;&#039;&#039;immer dieser rhythmische Wechsel herrschen zwischen sich… aufgehen in dem Ganzen und wieder zu sich selbst kommen&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz wichtig. Das ist ja,  wie soll ich sagen, ein &#039;&#039;&#039;Grundrhythmus&#039;&#039;&#039;, der in der &#039;&#039;&#039;Seelenwelt&#039;&#039;&#039; schon herrscht - und in der &#039;&#039;&#039;Geisteswelt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herrscht&#039;&#039;&#039;. Dass immer dieses… das andere Wesen werden und dann wieder ganz das eigene Wesen werden. Und ich kann aber auch nur mein ganz eigenes Wesen werden. Oder: Ich werde es umso mehr, je mehr andere Wesen da sind, in die ich eingetaucht bin und von denen ich etwas mitnehme. Es ist ganz interessant. Also &#039;&#039;&#039;ganz anders&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als&#039;&#039;&#039; in dem, wie wir es &#039;&#039;&#039;in der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sinnlichen Welt&#039;&#039;&#039; erleben. Da gibt es diese klaren Trennungen. Darum können wir auch unser irdisches &#039;&#039;&#039;Verstandesbewusstsein&#039;&#039;&#039; entwickeln, das &#039;&#039;&#039;braucht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Trennung&#039;&#039;&#039; immer, diese Grenze. Schon allein wenn wir Verstandesbegriffe bilden, dann bilden wir sie mit dem Verstand ja gern bis zur klaren Definition aus. Und das hat wissenschaftlich eine gewisse Berechtigung, dass man &#039;&#039;&#039;klare Grenzen&#039;&#039;&#039; zieht. Also: Das gehört zu dem Begriff dazu, das gehört nicht mehr dazu. Weil, wenn ich das nicht mache, dann erlebe ich das, was &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039; erlebt hat und auch ausgesprochen ist: Es ist ein Unding, von der Idee in der Mehrzahl zu sprechen, denn sie ist immer eine einige Eine. Und &#039;&#039;&#039;es gibt nur eine Idee, im Grunde&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;die Wirklichkeit&#039;&#039;&#039;, da ist alles miteinander verbunden, &#039;&#039;&#039;alles miteinander verbunden&#039;&#039;&#039;. Und alles das, was miteinander verbunden ist, kann ich potenziell durch mein Ich schöpferisch in Tätigkeit bringen - und indem ich dem einen individuellen Impuls mitgebe, das Ganze aber zugleich auch bereichern. Aber im Grunde ist es so: Wenn ich &#039;&#039;&#039;schöpferisch tätig&#039;&#039;&#039; bin, erfasse ich - halt so, wie wir heute sind, sicher noch nicht voll bewusst, nicht annähernd voll bewusst, aber doch: Ich tue es, &#039;&#039;&#039;ich fasse das Insgesamt der geistigen Welt und ziehe es sozusagen durch durch meinen individuellen Ich-Punkt&#039;&#039;&#039;. Da bereichere ich es durch meinen schöpferischen Beitrag und lasse es wieder hinausströmen in die ganze geistige Welt. Und &#039;&#039;&#039;sie ist danach eine andere&#039;&#039;&#039; geworden. Sie hat sich verändert. Noch nicht gleich eine komplett andere. Gott sei Dank, schaffen wir das nicht. Es wäre wahrscheinlich nicht so gut, aber unseren kleinen Beitrag lassen wir einfließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Wochenspruch: Die geistige Welt ist heute kein fertiges Gebäude mehr ===&lt;br /&gt;
Und so ist diese &#039;&#039;&#039;geistige Welt in einer ständigen Veränderung&#039;&#039;&#039; begriffen, in einer Bewegung begriffen. Das ist auch das Neue eigentlich, was uns jetzt in unserem gegenwärtigen Bewusstseinsseelenzeitalter, also Beginn der Neuzeit, wo das angefangen hat, aber eigentlich, in Wahrheit, erst im ersten Drittel drinnen ist. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wir arbeiten&#039;&#039;&#039; noch, in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;sehr viel von der ganzen Vergangenheit auf&#039;&#039;&#039;. Also, wir sind noch gar nicht so richtig mitten drinnen. Aber wir steuern sehr energisch drauf zu. Aber unser Bewusstsein ist halt noch sehr, sehr klein. Aber für dieses Bewusstseinsseelenzeitalter ist die wichtigste Erkenntnis die, dass &#039;&#039;&#039;die geistige Welt nicht ein fertiges Gebäude&#039;&#039;&#039; ist, ewig in dem Sinn, dass sie einfach dort nichts mehr ändert, weil sie fertig und vollkommen ist - und ändern könnten sich höchstens nur ein paar Erscheinungen, die auf der Erde sind. Nein, die ganze geistige Welt ist in einer schöpferischen Umgestaltung, in Wahrheit. Und selbst dort, wo sie unveränderlich erscheint. Und so ist sie in der griechisch-lateinischen Zeit, vor allem, den Menschen erschienen. Das war das &#039;&#039;&#039;platonische Ideal, die ewige, unveränderliche Ideenwelt&#039;&#039;&#039; und von der alles Irdische nur halt spärliche Abbilder sind, unvollkommene Abbilder sind. Das einzige Ziel sei, das, was in der Ideenwelt schon alles fertig vorhanden ist, &#039;&#039;&#039;herunter auf die Erde zu tragen&#039;&#039;&#039; - und zwar &#039;&#039;&#039;in Ideenformen&#039;&#039;&#039;, in Gedankenformen herunterzutragen. Der &#039;&#039;&#039;Plato&#039;&#039;&#039; war ja nicht einmal mehr der Ansicht, dass das so toll ist, das ins Künstlerische hineinzutragen, weil, die Künste, das schien ihm als eigentlich viel zu grobe Tätigkeit. Es durfte eigentlich seiner Ansicht nach nur &#039;&#039;&#039;in das reinste seelisch-geistige Erlebnis&#039;&#039;&#039; des Menschen getragen werden, also in sein Denken hinein. Aber das ist natürlich dann immer ein Denken, das a bisserl über der Erde schwebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Gegenpol&#039;&#039;&#039; war der &#039;&#039;&#039;Aristoteles&#039;&#039;&#039;. Der also ganz klar das heruntergetragen hat, der die &#039;&#039;&#039;Logik geschaffen&#039;&#039;&#039; hat, der die klaren Definitionen geschaffen hat, der Denkregeln - ich will nicht sagen aufgestellt - gefunden hat: &#039;&#039;&#039;Denkregeln&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;für unsere Welt&#039;&#039;&#039; sehr tauglich sind. Und von dem Ursprung leben wir heute noch in der Logik, obwohl sich die Logik natürlich seit Aristoteles in bedeutsamer Weise auch weiterentwickelt hat. Eben gerade auch jetzt in unseren Zeiten weiterentwickelt hat, eben um auch so ein bisschen heranzutasten sich an das, was alles an, ja, unvorhersehbaren neuen Dingen sich in der Welt ereignet. Die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;sind heute auf einem großen Sprun&#039;&#039;&#039;g drinnen, in einem großen Sprung drinnen. Es kündigt sich so langsam an, schon seit vielen Jahren kündigt es sich an, aber es wird jetzt immer drängender, dass dieses alte Bild… Sich vorzustellen, auch die Natur sei nach ewigen Gesetzen geregelt, die man halt dann &#039;&#039;&#039;Naturgesetze&#039;&#039;&#039; nennt, und die &#039;&#039;&#039;seien unveränderlich&#039;&#039;&#039; - und es gelte nur als Physiker, als Chemiker, als Biologe, diese Gesetze, die irgendwo fertig vorhanden sind, aufzufinden. Und &#039;&#039;&#039;dann verstehe ich die Welt&#039;&#039;&#039;, die da ist. &#039;&#039;&#039;Dann verstehe ich sie nicht&#039;&#039;&#039;. Jedenfalls nicht vollständig, sondern ich verstehe nur, ich will nicht sagen das Unwichtigste, aber ich verstehe nur die &#039;&#039;&#039;Schlacke der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, selbst auch nur die Schlacke der Vergangenheit, die im Lebendigen drinnen ist. &#039;&#039;&#039;Das wirklich Lebendige hat immer wieder&#039;&#039;&#039; diese &#039;&#039;&#039;schöpferische Erneuerung&#039;&#039;&#039;, auch wenn eine Katze oder ein Hase immer eine Katze und ein Hase bleibt - und auch als Nachkommen Hasen oder Katzen erscheinen werden. Und trotzdem ist jedes einzelne neue Katzerl, das geboren wird, und jedes Haserl, das geboren wird, und jeder Schmetterling, der geboren wird, ist einzigartig. Und &#039;&#039;&#039;er hat etwas in sich, was völlig neu ist.&#039;&#039;&#039; Er ist nicht einfach immer wieder eine Replik desselben Vollkommenen, sondern... Also, das heißt, diesen vollkommenen Schmetterling, den gibt es eigentlich gar nicht, auch in der geistigen Welt nicht. Sondern, ja, selbst wenn es ihn gäbe, dann gäbe es eine höhere Vollkommenheit. Und die besteht darin, dass &#039;&#039;&#039;jeder&#039;&#039;&#039; einzelne Schmetterling &#039;&#039;&#039;auf seine individuelle Art vollkommen&#039;&#039;&#039; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Wochenspruch: Die ganze Natur hat teil an unserer Ich-Entwicklung, denn jetzt ist jedes individuelle Ich Quelle der Schöpfung ===&lt;br /&gt;
Und das ist das, dass &#039;&#039;&#039;die ganze Natur in Wahrheit teilhaben darf an unserer Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Weil, durch unser Ich, durch &#039;&#039;&#039;unsere schöpferische Freiheit&#039;&#039;&#039;, die wir darin haben, kommt dieser Impuls in die ganze Natur hinein - und schon lange bevor wir uns unseres Ichs wirklich voll bewusst geworden sind. Aber weil es &#039;&#039;&#039;zu dieser Freiheit veranlagt&#039;&#039;&#039; ist, ist dieser Impuls überall in der Natur drinnen. &#039;&#039;&#039;Ohne den Menschen wäre das nicht drinnen&#039;&#039;&#039;. Also, jedes Naturwesen, jeder Kristall, jeder Schneekristall, jeder Edelstein ist &#039;&#039;&#039;etwas Einzigartiges&#039;&#039;&#039;. Und jedes auf diese Art, wenn man es aus naturwissenschaftlicher Sicht betrachtet, insofern ein Wunder, als er durch keine noch so ausgetüftelte Gesetzmäßigkeit in dem Sinn zu erklären: Er musste so werden, wie er ist. Das gibt’s eigentlich nicht. Nichts. &#039;&#039;&#039;Nicht einmal der einfachste Kristall musste genau so werden&#039;&#039;&#039;. Er folgt ganz strengen Gesetzen, die bestimmen ihn vielleicht zu 99,999 Prozent, aber die letzten Kommastellen sind was ganz Eigenes und Individuelles, was ganz Neues - und geben dem eine ganz besondere Note. Also, das heißt, das ist so der Punkt, wo wir &#039;&#039;&#039;überall in der Natur der Wirkung unseres Ichs begegnen&#039;&#039;&#039; können, weil, das ist durch uns in der Natur drinnen, nur durch uns. Nur dadurch, dass eben die Schöpfung… Seit der Mensch die Erde betreten hat - und insbesondere immer bewusster werdend durch das &amp;quot;Mysterium von Golgatha&amp;quot; - passiert eben die &#039;&#039;&#039;Schöpfung nicht mehr von einer Quelle von oben&#039;&#039;&#039;, so nach einem, ja, wir sollen wir sagen, perfekten Plan, wenn man so will. Für die alten Zeiten, die Zeiten, die der Erde, der Erdentwicklung, vorangegangen sind, galt das in gewisser Weise. Da gab es diese platonische Ideenwelt, das heißt, es kam ein schöpferischer Wurf aus der göttlichen Quelle heraus und nach dem hat sich nach und nach die äußere Welt, die natürlich früher ganz anders war als unsere Erdenwelt, aber danach hat sie sich gestaltet. Allerdings auch - darüber haben wir vor längerer Zeit auch einmal gesprochen… Allerdings läuft es ja so, dass &#039;&#039;&#039;aus der Schöpfungsquelle&#039;&#039;&#039; nicht direkt einfach das fertige Werk herauskommt, sondern das wird &#039;&#039;&#039;Stufe für Stufe über die Welt der Engelhierarchien hinuntergeleitet&#039;&#039;&#039; - bis es sich dann letztlich sogar bis ins Physisch-Äußere verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist, dass auf diesem Weg nach unten &#039;&#039;&#039;das Werk immer unvollkommener&#039;&#039;&#039; wird. Und genau das hat &#039;&#039;&#039;Platon&#039;&#039;&#039; auch so empfunden. Er hat also geahnt und gesehen, bis zu einem gewissen Grad, diese Vollkommenheit, die da aus der schöpferischen Quelle kommt. Aber je mehr sie herunter ins äußere Dasein tritt, umso unvollkommener… Ein umso &#039;&#039;&#039;unvollkommeneres Abbild&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses ursprünglich ganz, ganz Vollkommenen&#039;&#039;&#039; realisiert sich da. Und daher war es, ja, wie soll ich das sagen, ein weiser göttlicher Entschluss, das &#039;&#039;&#039;Schöpfungsprinzip geradezu auf den Kopf zu stellen&#039;&#039;&#039; - oder auf die Füße zu stellen, wie immer man es nennen will. Weil, jetzt ist &#039;&#039;&#039;jedes menschliche Ich die Quelle&#039;&#039;&#039;, von der die Schöpfung ausgeht. Das heißt, der Impuls, der hier in unserer Welt wirkt, kommt unmittelbar von unserem Ich. Und das heißt, er kommt da eigentlich in viel, &#039;&#039;&#039;viel größerer Reinheit&#039;&#039;&#039; heraus, als wenn er durch die ganze Kette der Hierarchien herunter bis zu uns kommt. Der &#039;&#039;&#039;Haken an der Sache ist&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;hier&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch die Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039; - und die strengen sich natürlich sehr an, in diesen ganzen Plan hineinzufunken. Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;gäbe es die Widersacherkräfte nicht&#039;&#039;&#039;, dann würde alles das, was wir schöpferisch aus unserem Ich heraus entwickeln, eine sehr hohe Vollkommenheit haben. Aber jetzt eine &#039;&#039;&#039;Vollkommenheit, die ganz individuell gestaltet&#039;&#039;&#039; ist. Aber dann hätten wir andererseits, &#039;&#039;&#039;wenn die Widersacher nicht da wären, hätten wir uns die Freiheit nicht erobern können&#039;&#039;&#039;, erwerben können. Und dann würde das Ganze ja auch nicht funktionieren, weil eben dazu, dass diese &#039;&#039;&#039;Individualisierung des Schöpfungsimpulses&#039;&#039;&#039; passiert, also eben wirklich so, dass jeder Mensch etwas, zumeist unbewusst, beiträgt dazu - heute noch unbewusst, aber wir werden immer bewusster werden dabei - aber &#039;&#039;&#039;dadurch, dass die Widersacher mitwirken, können wir dieses Individuelle gestalten&#039;&#039;&#039;. Wir sind im Grunde unabhängig. Nichts, selbst die Gottheit, kann uns zwingen zu was. Nichts. Nichts. Sie kann uns zu nichts zwingen. Und &#039;&#039;&#039;wir erfüllen Gottes Wille&#039;&#039;&#039;, indem wir unseren Willen erfüllen, aber den &#039;&#039;&#039;Willen unseres wirklichen Ich&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;nicht des Ego, das von den Widersachern durchsetzt ist&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Wochenspruch: Die Ängste und Begierden des Ego und die heilsame Begegnung mit dem Doppelgänger ===&lt;br /&gt;
Und da besteht die große Schwierigkeit, das unterscheiden lernen. Weil meistens dort... Es wird ja heute &#039;&#039;&#039;sehr viel vom &amp;quot;Ich&amp;quot; gesprochen&#039;&#039;&#039;. Die Mehrzahl der Menschen sagen: &amp;quot;Ich, ich, ich, ich, &#039;&#039;&#039;ich will&#039;&#039;&#039; das, ich möchte jenes, das macht mir &#039;&#039;&#039;Spaß&#039;&#039;&#039;, das will ich haben, das brauche ich unbedingt und das gönne ich dir nicht.&amp;quot; Und so weiter. Aber &#039;&#039;&#039;das hat alles mit unserem wirklichen Ich nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. Also da ist eigentlich das Wort &amp;quot;Ich&amp;quot; ein kapitaler Missbrauch, in Wahrheit, wenn man es verwendet. Man müsste sagen: &amp;quot; &#039;&#039;&#039;Ego will&#039;&#039;&#039;, Ego will das, Ego will das, Ego will jenes.&amp;quot; Wenn wir uns das sagen würden, dann wären wir schon eine Stufe weiter zu erkennen: &amp;quot;Hoppla, aber Ich ist noch was anderes. Ganz was anderes vielleicht.&amp;quot; Und wir stehen dadurch - und gerade jetzt in unserer Zeit ganz besonders - daher &#039;&#039;&#039;in der ständigen Auseinandersetzung mit unserem Ego&#039;&#039;&#039;. Man könnte auch sagen mit unserem &#039;&#039;&#039;Doppelgänger&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der dahintersteckt&#039;&#039;&#039;. Daher ist das die wichtigste Begegnung heute, die man haben kann. Die &#039;&#039;&#039;tägliche Begegnung mit seinem Doppelgänger&#039;&#039;&#039;. Also täglich, ist jetzt vielleicht schon a bisserl überzogen. Das ist schon eine große Wunschvorstellung. Aber wenigstens hier und dort, dass es einen deutlich anspringt, dann muss man sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Dankeschön&#039;&#039;&#039;, dass du mir erscheinst, du zeigst mir was nicht passt, was ich noch alles an mir umarbeiten muss, um der zu werden, der ich sein will - oder sein soll.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt so eine schöne Stelle in den &#039;&#039;&#039;Mysteriendramen&#039;&#039;&#039;, also gerade &#039;&#039;&#039;in dem zweiten Drama&#039;&#039;&#039; auch, da kommt ja erstmals die &#039;&#039;&#039;große Begegnung des Johannes Thomasius&#039;&#039;&#039;. Das ist… Dieser Maler Johannes Thomasius, eine der Hauptfiguren in dem Drama, &#039;&#039;&#039;begegnet seinem Doppelgänger&#039;&#039;&#039;. Und er hat ja eine Freundin, die ihm sehr zugetan ist, die ihn inspiriert zu seinen Werken. Und er kann eigentlich nur schaffen, wenn er sozusagen ihre Impulse, was in ihrer Seele lebt, was sie im Geist erschauen kann, wenn er das in die Bilder umsetzt. So glaubt er jedenfalls. Und er denkt, er ist also sehr in einer starken geistigen Liebe ihr verbunden, die ganz rein ist. Und nur durch diese reine Liebe, sozusagen, ist es ihm möglich, das, was im Geistigen lebt, in sichtbare, sinnlich fassbare Bilder umzusetzen. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger zeigt ihm&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass hinter dieser vermeintlich reinen Liebe ganz was anderes steckt&#039;&#039;&#039;, nämlich halt doch sehr viel niederes &#039;&#039;&#039;Begierdenhaftes&#039;&#039;&#039;. Und zugleich auch einfach der Unwille, aus sich selbst zu schöpfen - was er tun müsste, wenn er wirklich als freier Künstler gestalten wollte. Stattdessen ist ihm lieber und bequemer, er trinkt aus ihrer Seele, was sie ihm gibt und womit sie ihn immer wieder beschenkt - und auch ein gewisses &#039;&#039;&#039;selbstsüchtiges Genießen&#039;&#039;&#039; dabei hat, dass sie ihn immer groß beschenken kann und sich sozusagen selbst widerspiegeln kann dann in den Werken, die er daraus hervorbringt. Und das genießt sie genauso. Und das sind &#039;&#039;&#039;die großen Fallen, denen man auch als geistig Strebender nur sehr schwer entkommt&#039;&#039;&#039;. Das Ego stellt sich die Welt dann immer ganz viel schöner vor und den eigenen Wünschen entsprechend, als es in der Realität schon ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist ein &#039;&#039;&#039;weiter Weg&#039;&#039;&#039;, diese Wirklichkeit zu erschaffen, wo diese reine Beziehung wirklich herrscht. Und daher ist es aber dann &#039;&#039;&#039;ganz gesund, wenn der Doppelgänger auftaucht&#039;&#039;&#039; und wenn die Begegnung mit ihm dann einmal völlig ernüchternd und niederschmetternd ist. Und dann kann man mal anfangen zu sagen: &amp;quot;Okay, jetzt weiß ich, wo ich wirklich stehe. Oder ich ahne es zumindest. Jedenfalls nicht dort, wo ich dachte, dass ich stehe, sondern ich stehe noch zwanzig Stockwerke drunter oder mehr.&amp;quot; Das macht aber nichts. Das ist dann &#039;&#039;&#039;der Anfang dazu, den richtigen Weg zu finden&#039;&#039;&#039; - und vor allem auch nicht den Aufzug zu nehmen, den uns der &#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039; bietet. Der will uns nämlich so einen schnellen Aufzug für die zwanzig Stockwerke bieten. Allerdings kommen wir dann in einem anderen Gebäudetrakt heraus. Das ist blöd irgendwie. Aber der ist natürlich auch mit aller Schönheit erfüllt, mit allem &#039;&#039;&#039;luziferischen Glanz&#039;&#039;&#039;, sodass man das auch nicht gleich bemerkt, dass man dort ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Wochenspruch: Unser Weg in den Abgrund, durch den Abgrund hindurch und über den Läuterungsberg hinauf ===&lt;br /&gt;
Also, das sollte vielleicht auch die &#039;&#039;&#039;Lehre&#039;&#039;&#039; aus den letzten Vorträgen sein - bzw. besser nicht aus den Vorträgen, sondern &#039;&#039;&#039;aus der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Apokalypse&#039;&#039;&#039;, wo wir gerade stehen. Also diese entscheidende Stelle, die soll uns halt klarmachen, wie es wirklich mit uns steht. Und dazu müssen wir &#039;&#039;&#039;nicht nur in den Abgrund hineinblicken&#039;&#039;&#039;, sondern mit besonnenen Schritten bis &#039;&#039;&#039;zum Grund gehen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;durch den Grund hindurchzugehen&#039;&#039;&#039; und so, wie es &#039;&#039;&#039;Dante&#039;&#039;&#039; geschildert hat, dann aufzusteigen über den &#039;&#039;&#039;Läuterungsberg&#039;&#039;&#039; - und dann erst recht an der obersten Spitze noch der ganz großen Versuchung ausgeliefert zu sein. Und da muss man schon sehr wachsam sein. Weil, bitte stellt euch vor, man nimmt auf sich, schon einmal bis in die tiefste Hölle hinabzusteigen. Und das heißt, man setzt sich mit allen Scheußlichkeiten auseinander, die es nur geben kann, und erkennt dabei, dass man eine ganze Menge davon auch noch in sich hat - und &#039;&#039;&#039;das sind wirklich Scheußlichkeiten&#039;&#039;&#039;. Und derer sind wir fähig. Und wenn die Situation entsprechend ist, zum Beispiel wenn eine kritische Situation ist, &#039;&#039;&#039;wenn es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ums eigene Überleben geht&#039;&#039;&#039; oder was. Oh Gott, dann &#039;&#039;&#039;erwachen diese Kräfte&#039;&#039;&#039; - und mit einer ungeahnten Brutalität erwachen sie dann. Einfach weil, das kleine Ego will um alles in der Welt natürlich nicht zugrunde gehen und will nach Möglichkeit seine Bequemlichkeit nicht verlieren. Und das hat Angst natürlich als einzelnes Ego dazustehen unter Tausenden, unter Millionen, die sagen: &amp;quot;Du bist der Böse, du denkst falsch.&amp;quot; Und dann dazu zu stehen: &amp;quot;Aber nein, &#039;&#039;&#039;ich sehe es anders&#039;&#039;&#039;. Ich weiß, dass es anders ist.&amp;quot; Da gehört viel Kraft dazu. Und man sollte niemanden jetzt verteufeln, weil er das nicht schafft. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns alle selber fragen, ob wir das schaffen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man denkt, wie das in der Nazi-Zeit war, oder was. Und die &#039;&#039;&#039;Nazis waren raffiniert&#039;&#039;&#039; darin, indem sie ein aktives Bekenntnis zu ihrer Ideologie eingefordert haben. Schon allein mit dem &#039;&#039;&#039;Hitlergruß&#039;&#039;&#039;. Wenn du den verweigert hast, war schon klar: Aha, du bist nicht linientreu. Weil, bis dahin, war es noch ziemlich die Sitte: Man hat die Leute in Ruhe gelassen, solange sie nicht aktiv irgendeinen Widerstand geleistet haben. Aber &#039;&#039;&#039;das geniale Neue&#039;&#039;&#039; war: &#039;&#039;&#039;Ich zwinge dich zum Bekenntnis&#039;&#039;&#039;. Du musst dich entscheiden. Entscheide dich für die dunkle Seite - die natürlich als die helle präsentiert wurde, aber es ist die dunkle Seite - oder geh unter. Zumindest als äußerer Mensch. Zumindest hast du Schwierigkeiten. Du verlierst deinen Beruf vielleicht als mildeste Maßnahme - und dann ein bisschen später kommst du irgendwohin, wo du verschwindest und nicht mehr auftauchst. Und ich meine: Wer darf wem verübeln, dass er dann doch halt vorsichtig die Hand hebt und leise zumindest sich bekennt, zu dem er sich eigentlich nicht bekennen will? Weil, das &#039;&#039;&#039;Ego&#039;&#039;&#039; hat keine größere &#039;&#039;&#039;Panik&#039;&#039;&#039;, als dass es ihm sozusagen ans Leben gehen könnte. Das ist eine der größten Ängste - und das ist &#039;&#039;&#039;eine große Triebkraft&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn man schaut, was heute ja sehr en vogue ist, also, vor allem im Westen drüben und ganz besonders in Amerika, die &#039;&#039;&#039;Strömung des Transhumanismus&#039;&#039;&#039;. Sie wird gespeist praktisch ausschließlich in Wahrheit - nebenher will man auch Geldverdienen damit, aber vor allem gespeist - &#039;&#039;&#039;aus der Angst vor dem Tod&#039;&#039;&#039;. Weil man kein Bewusstsein entwickeln kann für etwas, was nach dem Tod sein könnte. Weil man sich nicht vorstellen kann, dass es eine Existenz ohne physische Verkörperung geben könnte. Und das ist… Diese Angst sitzt unheimlich tief und die krampft dieses Ego zusammen, macht sehr dicht, aber damit auch sehr stark und ist ein &#039;&#039;&#039;Anziehungspunkt&#039;&#039;&#039; dann natürlich &#039;&#039;&#039;für all die ahrimanischen Inspirationen&#039;&#039;&#039;, die sie dann zu ihren &#039;&#039;&#039;technologischen Entwicklungen&#039;&#039;&#039; bringen. Das kommt nicht von ungefähr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Wochenspruch: Aus dem Transhumanismus hervorgegangene technologische Entwicklungen werden noch erforderliche Inkarnationen ermöglichen ===&lt;br /&gt;
Und der weitere Punkt ist, haben wir auch schon gesagt: &#039;&#039;&#039;Viele dieser Erfindungen werden aber für die Zukunft notwendig sein&#039;&#039;&#039;. Einerseits um uns damit auseinanderzusetzen und uns gerade dadurch besser kennenzulernen. Aber auch um den Menschen, die nicht rechtzeitig so weit ins Geistige kommen können, dass sie dann schon ihre &#039;&#039;&#039;letzte Inkarnation auf Erden&#039;&#039;&#039; durchmachen können, sondern die noch vielleicht längere Zeit auf Erden bleiben müssen, um denen überhaupt eine Möglichkeit zur Inkarnation zu geben. Weil, das ist der Punkt, auf den Steiner immer wieder hingewiesen hat: Ab dem 5., 6., 7. Jahrtausend, 8. Jahrtausend, werden reguläre Inkarnationen auf Erden nicht mehr möglich sein. Es wird die &#039;&#039;&#039;Fruchtbarkeit der Menschen&#039;&#039;&#039; einfach nicht mehr das hergeben, dass man auf natürlichem Weg ein Kind hervorbringen kann oder gebären kann auf natürlichem Wege. Es &#039;&#039;&#039;wird nicht möglich sein&#039;&#039;&#039;. Der physische Leib wird so verhärtet sein, dass das nicht mehr geht. Und die &#039;&#039;&#039;Menschen werden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht einmal mehr bis zu einer wirklichen Geschlechtsreife kommen&#039;&#039;&#039;. Das ist auch ganz interessant. Rudolf Steiner spricht da von einem  sogenannten jünger werden der Menschheit. &#039;&#039;&#039;Jünger werden der Menschheit heißt&#039;&#039;&#039; bei ihm, der Mensch wird sich immer weniger aus den natürlichen Kräften alleine heraus entwickeln können. Heute entwickeln wir uns aus den natürlichen Kräften, die wir also halt durch unsere Geburt mitbekommen und die in unserem physischen Leib, in unseren Ätherkräften, in unserem Astralleib drinnen leben, &#039;&#039;&#039;etwa noch bis zum&#039;&#039;&#039;, sage ich mal, &#039;&#039;&#039;26. Lebensjahr&#039;&#039;&#039;. Wenn wir dann nicht anfangen - wir können früher auch schon anfangen - aber &#039;&#039;&#039;wenn wir dann nicht anfangen, aus eigener Kraft uns geistig weiterzuentwickeln, dann bleiben wir auf dem Niveau stehen&#039;&#039;&#039;, selbst wenn wir 100 Jahre alt werden. Wir kommen nicht weiter. Wir behalten diese Fähigkeiten, bzw. manche verlieren wir dann vielleicht in älteren Jahren - was nämlich eigentlich gut sein sollte, weil sie ja ersetzt werden sollen durch neue geistige Kräfte. Es ist also dann sogar mit einem Abbau zu rechnen. Aber jedenfalls mit dem, was wir bis zum 26. Lebensjahr… kommen wir durch damit, dafür genügt es, aber dann geht es eigentlich bergab, wenn wir nicht neue geistige Kräfte entwickeln. Das heißt, &#039;&#039;&#039;der Aufruf zur geistigen Entwicklung ist ein sehr starker&#039;&#039;&#039;. Nicht von mir jetzt, dass ich das als Propaganda in die Welt schleudere, sondern einfach durch die natürliche Entwicklung, die läuft - und der entkommen wir einfach nicht. Es ist ja heute schon sichtbar, namentlich in den westlichen Ländern, dass die Zeugungsfähigkeit, die &#039;&#039;&#039;Empfängnisbereitschaft&#039;&#039;&#039;, nämlich körperlich gesehen - nicht jetzt vom &amp;quot;ich will oder ich will nicht&amp;quot;, aber von den körperlichen Möglichkeiten - &#039;&#039;&#039;jetzt schon leidet&#039;&#039;&#039;, ganz deutlich. Und das hat in den letzten dreißig, vierzig Jahren sehr, sehr stark zugenommen. Und das wird weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Wochenspruch: Unser Schicksal sind wir selber ===&lt;br /&gt;
Das wird weitergehen, weil, wie soll ich sagen, die Segnungen der westlichen Kultur - oder die Un- Segnungen - werden sich überallhin verbreiten, gerade das. Und vor allem auch &#039;&#039;&#039;dieses jünger werden der Menschheit&#039;&#039;&#039;, also dass wir nur bis zum 26. Lebensjahr etwa entwicklungsfähig sind aus den natürlichen Quellen heraus, das &#039;&#039;&#039;passiert überall auf Erden&#039;&#039;&#039;, egal in welcher kulturellen Umgebung wir aufwachsen. Es passiert überall. Sicher hat die Kultur da einen Einfluss darauf, wie sich das abspielt, aber wir stehen in der Gefahr, stehen zu bleiben. Es gibt für uns &#039;&#039;&#039;nur zwei Möglichkeiten&#039;&#039;&#039;: Entweder wir sagen, &#039;&#039;&#039;wir wollen uns geistig entwickeln&#039;&#039;&#039;, dann ist eine Entwicklung möglich. Wenn wir sagen: &amp;quot;Ich bin, wie ich bin - und so will ich auch bleiben&amp;quot;, dann wird eben keine Entwicklung stattfinden. Na, das wird nicht wirklich passieren, weil, es gibt genug Menschen, die es anstreben. Oder genug - na, genug sind’s vielleicht noch nicht - aber es gibt doch viele Menschen, die das tun. Und oft müssen wir &#039;&#039;&#039;dankbar sein dem Schicksal&#039;&#039;&#039;, das uns dann vielleicht einmal wirklich schwere Prügel erteilt - und dann eben die Wendung kommt dazu: &amp;quot;Okay, ich muss was tun, sonst gehe ich unter.&amp;quot; Wo mich das Schicksal so stark prüft und das, was mir die Natur mitgegeben hat, alleine mir nicht die Kraft gibt, drüber zu kommen! Und dann steht man wirklich unter Umständen vor der Frage: Willst du zugrunde gehen oder unternimmst du was? Und dann muss ich schöpferisch tätig werden. &#039;&#039;&#039;Das Schicksal zwingt uns dazu, aber das Schicksal sind wir selber.&#039;&#039;&#039; Weil wir es, unser wirkliches Ich, es will. Also, was als Zwang des Schicksals erscheint, ist in Wahrheit die &#039;&#039;&#039;größte Freiheitstat&#039;&#039;&#039;. Weil, es ist Ausdruck des Willens von unserem Ich. Unser Ich will das. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wenn unser Ich nicht das Schicksal wollen würde, dann gäbe es das gar nicht&#039;&#039;&#039;. Dann gäbe es das gar nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja, habe ich auch gesagt, &#039;&#039;&#039;ein Trick der Widersacher&#039;&#039;&#039;, dass sie uns &#039;&#039;&#039;Wege zeigen&#039;&#039;&#039;, wie wir &#039;&#039;&#039;an unserem Schicksal vorbei&#039;&#039;&#039; können, wie wir ihm entrinnen können, zumindest für lange Zeit. Weil, das Schicksalsgesetz ist einerseits unerbittlich, es fordert, aber es ist unser Ich, das fordert. Und wenn uns die Widersacher eben von unserem wirklichen Ich entfremden und nur das Ego aufpäppeln, dann gibt es sehr wohl Möglichkeiten, dem zu entkommen. &#039;&#039;&#039;Das ist eine der großen Verführungen&#039;&#039;&#039;, mit denen die Widersacher arbeiten. Da arbeiten sie alle zusammen. Der &#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039; zeigt uns das in den hellsten und schönsten Farben, obwohl es verderblich ist für uns. Die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Kräfte&#039;&#039;&#039; zeigen es uns in seiner unbestechlichen &#039;&#039;&#039;Logik&#039;&#039;&#039;, dass das der beste Weg ist. Und die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten warten nur&#039;&#039;&#039; und sagen: &amp;quot;Kommt doch zu uns, wir empfangen dich. Wir nehmen dich so, wie du bist. Wir wollen dich. Und wir haben einen ganz tollen Platz für dich in unserer Welt.&amp;quot; Und das ist aber halt alles &#039;&#039;&#039;nicht so was Fernes&#039;&#039;&#039;, sondern das ist so im Kleinen - nur passiert vieles unbewusst. Es sind Entscheidungen, vor denen wir jetzt immer wieder stehen und immer mehr stehen werden in der nächsten Zeit. Das kommt auf uns zu, ist aber zugleich ein Zeichen, dass es &#039;&#039;&#039;Zeit&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;für unser Ich&#039;&#039;&#039;, da &#039;&#039;&#039;aktiv zu werden&#039;&#039;&#039;. Es ist so weit. Es ist so weit. Und das Einzige, was dem entgegensteht, ist das: &amp;quot;Ich will nicht&amp;quot;. Also, wir können das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Wochenspruch: Die Essenz ===&lt;br /&gt;
Und, ja, &#039;&#039;&#039;das liegt alles&#039;&#039;&#039; jetzt einfach nur &#039;&#039;&#039;in dem Wochenspruch auch so im Hintergrund drinnen&#039;&#039;&#039;. Also, wenn man… Ihr werdet sicher sagen: &amp;quot;Na, steht es wirklich alles drin?&amp;quot; Ja, es steht drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;es steht noch viel anderes drinnen&#039;&#039;&#039;. Man kann &#039;&#039;&#039;solche Sprüche&#039;&#039;&#039;… Sie &#039;&#039;&#039;sind so genial&#039;&#039;&#039;, dass man je nachdem… Man kann das so, wie soll ich sagen, als Lupe oder Teleskop nehmen - und das kann man in verschiedene Richtungen wenden und dann erkennt man diese &#039;&#039;&#039;Gesetzmäßigkeiten&#039;&#039;&#039; in allem Möglichen drinnen. Und wir können sie auf unsere Zeit richten, sozusagen, jetzt auf unsere gegenwärtige Welt, schauen durch diesen Wochenspruch und &#039;&#039;&#039;können bestimmte Dinge erkennen und können Aufgaben erkennen für uns&#039;&#039;&#039;. Wenn wir wollen. Also, nach einer dreiviertel Stunde lese ich ihn jetzt noch einmal:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Vergessend meine Willenseigenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllet Weltenwärme sommerkündend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Geist und Seelenwesen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht mich zu verlieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietet mir das Geistesschauen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, es ist eigentlich auch eine sehr &#039;&#039;&#039;schöne Art des Erlebens&#039;&#039;&#039;. Nicht umsonst schätzen viele Menschen den &#039;&#039;&#039;Sommer&#039;&#039;&#039;, wenn es halt schön ist und wenn man wieder hinaus kann in die Welt. Ich meine, es muss nicht gerade unbedingt 35 Grad oder 40 Grad haben, dann, glaube ich, wird es anstrengend. Aber wenn es so angenehm sommerlich draußen ist und einfach die Welt sich zeigt von ihrer schönsten Seite draußen, dann ist es doch schön, sich wirklich zu verlieren da draußen und zu schweben mit dem da draußen. Das dürfen wir alles ohne Weiteres machen. &#039;&#039;&#039;Wir dürfen hinauschweben mit der Seele&#039;&#039;&#039;. Ganz hinaus. Nur - irgendwann sollten wir uns finden dann dabei. Und &#039;&#039;&#039;je weiter wir hinausschweben eigentlich, desto dringender wird es, sich in all dem zu finden, sich bewusst zu sein&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ich bin in der Blume, ich bin in dem Baum, ich wirke in dem allen drinnen. Ich bin mit dem verbunden. &#039;&#039;&#039;Die ganze Welt ist mit mir verbunden&#039;&#039;&#039;, selbst die fernsten Sterne, wenn sie so im schönen Sommerhimmel irgendwo erglänzen draußen. Und ich weiß, dort gehöre ich auch dazu.&amp;quot; Von &#039;&#039;&#039;unserem Stern&#039;&#039;&#039;, oder unserer Sternenregionen, haben wir schon ein paar Mal gesprochen. Mit dem sind wir ganz real dann verbunden, ganz wirklich, in Wirklichkeit verbunden; besonders im Leben zwischen Tod und neuer Geburt gehen wir durch. &#039;&#039;&#039;Das ist unser Tor&#039;&#039;&#039;, das uns hinausführt &#039;&#039;&#039;über die sichtbare&#039;&#039;&#039;, über die räumliche, zeitliche &#039;&#039;&#039;Welt hinaus&#039;&#039;&#039;. Dort, wo unser Ich ist, dort draußen &#039;&#039;(Wolfgang weist mit dem Arm weit nach außen)&#039;&#039; - und zugleich aber da &#039;&#039;(Wolfgang weist auf sein Halschakra).&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es ist ein und dasselbe Ich&#039;&#039;&#039;. Aber das Ich erscheint uns im Leben nach dem Tod jenseits von Raum und Zeit ganz draußen. Dort sind wir ganz damit verbunden - meistens leider noch nicht so ganz wach. &#039;&#039;&#039;Das müssen wir erst lernen&#039;&#039;&#039;. Oder wir können es auch ganz in uns werden. Wir können es &#039;&#039;&#039;in dem Punkt&#039;&#039;&#039;, in dem schwarzen Punkt, der da in uns ist - und &#039;&#039;&#039;der &amp;quot;Ich&amp;quot; heißt&#039;&#039;&#039;. Dort können wir es genauso finden. Wir können durch den Punkt durchschlüpfen und kommen heraus jenseits von Raum und Zeit. Oder umgekehrt, wir machen uns wieder auf den Weg zur Inkarnation von dort ganz draußen und landen bei dem Punkt da drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der 44. Wochenspruch als Spiegelspruch zum 9. Wochenspruch im Text ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ergreifend neue Sinnesreize&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfüllet Seelenklarheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingedenk vollzogner Geistgeburt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwirrend sprossend Weltenwerden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit meines Denkens Schöpferwillen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenschwerpunkt des 113. Vortrags Apokalypse des Johannes ==&lt;br /&gt;
Folgt in Kürze. Stand 18. Juni 2022&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Anthroposophischer_Seelenkalender&amp;diff=805</id>
		<title>Anthroposophischer Seelenkalender</title>
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		<updated>2022-06-17T18:03:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Der Anthroposphische Seelenkalender von Rudolf Steiner besteht aus 52 Wochensprüchen. Um der tieferen Bedeutung der Sprüche aus dem Seelenkalender besser auf den Grund kommen zu können, gibt es mehrere Herangehensweisen. Eine davon ist die nachfolgende Bildung von charakteristischen Schlüsselworten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tabellarische Übersicht mit Schlüsselworten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Spruch &lt;br /&gt;
Nr. &lt;br /&gt;
!Original-Zeitraum *&lt;br /&gt;
(weicht heute ab)&lt;br /&gt;
!Sprüche aus dem &lt;br /&gt;
Seelenkalender&lt;br /&gt;
!Schlüsselworte aus dem original Text&lt;br /&gt;
von Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|7-13. April 1912&lt;br /&gt;
|Wenn aus den Weltenweiten&lt;br /&gt;
Die Sonne spricht zum Menschensinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Freude aus den Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Licht sich eint im Schauen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ziehen aus der Selbstheit Hülle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken in die Raumesfernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und binden dumpf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen Wesen an des Geistes Sein.&lt;br /&gt;
|Weltenweiten - Sonne - Menschensinn - Freude - Seelentiefen - Licht - Schauen - &lt;br /&gt;
Selbstheit - Gedanken - Raumesfernen - Menschen Wesen - dumpf - Geistes Sein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|14-20. April 1912&lt;br /&gt;
|Ins Äußre des Sinnesalls&lt;br /&gt;
Verliert Gedankenmacht ihr Eigensein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es finden Geisteswelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschensprossen wieder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinen Keim in ihnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch seine Seelenfrucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich muß finden.&lt;br /&gt;
|Sinnesall - Gedankenmacht - Eigensein - Geisteswelten - Menschensprossen - Keim - &lt;br /&gt;
Seelenfrucht -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|21-27. April 1912&lt;br /&gt;
|Es spricht zum Weltenall,&lt;br /&gt;
Sich selbst vergessend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Urstands eingedenk,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen wachsend Ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir, befreiend mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Eigenheiten Fessel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergründe ich mein echtes Wesen.&lt;br /&gt;
|Weltenall - Urstand - Eigenheiten - Fessel - Wesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|28. April - 4. Mai 1912&lt;br /&gt;
|Ich fühle Wesen meines Wesens: &lt;br /&gt;
So spricht Empfindung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der sonnerhellten Welt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Lichtesfluten sich vereint; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie will dem Denken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Klarheit Wärme schenken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Mensch und Welt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Einheit fest verbinden.&lt;br /&gt;
|Wesen - sonnerhellte Welt - Lichtesfluten - Denken - Klarheit - Wärme - Mensch - Welt - &lt;br /&gt;
Einheit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|5-11. Mai 1912&lt;br /&gt;
|Im Lichte, das aus Geistestiefen &lt;br /&gt;
Im Raume fruchtbar webend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Götter Schaffen offenbart: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihm erscheint der Seele Wesen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geweitet zu dem Weltensein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auferstanden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus enger Selbstheit Innenmacht.&lt;br /&gt;
|Lichte - Geistestiefen - fruchtbar - webend - Götter Schaffen - offenbart - Seele Wesen -&lt;br /&gt;
Weltensein - Selbstheit - Innenmacht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|12-18. Mai 1912&lt;br /&gt;
|Es ist erstanden aus der Eigenheit&lt;br /&gt;
Mein Selbst und findet sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Weltenoffenbarung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zeit- und Raumeskräften;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt, sie zeigt mir überall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als göttlich Urbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des eignen Abbilds Wahrheit.&lt;br /&gt;
|Eigenheit - Selbst - Weltenoffenbarung - Zeit- und Raumeskräften - Welt - &lt;br /&gt;
göttlich Urbild - Abbild - Wahrheit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|19-25. Mai 1912&lt;br /&gt;
|Mein Selbst, es drohet zu entfliehen, &lt;br /&gt;
Vom Weltenlichte mächtig angezogen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun trete du mein Ahnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deine Rechte kräftig ein, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ersetze mir des Denkens Macht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der Sinne Schein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst verlieren will.&lt;br /&gt;
|Selbst - Weltenlichte - Ahnen - Rechte - Denkens Macht - Sinne Schein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|26. Mai - 1. Juni 1912&lt;br /&gt;
|Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&lt;br /&gt;
|Sinne Macht - Götter Schaffen - Denkens Kraft - Traumes Dumpfheit - &lt;br /&gt;
göttlich Wesen - Seele - menschlich Denken - Traumessein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|2-8. Juni 1912&lt;br /&gt;
|Vergessend meine Willenseigenheit, &lt;br /&gt;
Erfüllet Weltenwärme sommerkündend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Geist und Seelenwesen; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Licht mich zu verlieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietet mir das Geistesschauen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kraftvoll kündet Ahnung mir: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliere dich, um dich zu finden.&lt;br /&gt;
|Willenseigenheit - Weltenwärme - Geist - Seelenwesen - Licht - verlieren - &lt;br /&gt;
Geistesschauen - Ahnung -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|9-15. Juni 1912&lt;br /&gt;
|Zu sommerlichen Höhen&lt;br /&gt;
Erhebt der Sonne euchtend Wesen sich; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es nimmt mein menschlich Fühlen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Raumesweiten mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erahnend regt im Innern sich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindung, dumpf mir kündend, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennen wirst du einst: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen.&lt;br /&gt;
|Höhen - Sonne - Wesen - menschlich Fühlen - Raumesweiten - erahnend - &lt;br /&gt;
Empfindung - dumpf - Erkennen - Gotteswesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|22&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|26&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|27&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|31&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|32&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|33&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|34&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|35&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|36&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|37&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|38&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|39&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|41&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|42&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|43&lt;br /&gt;
|26. Januar - 1. Februar 1913&lt;br /&gt;
|In winterlichen Tiefen&lt;br /&gt;
Erwarmt des Geistes wahres Sein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt dem Weltenscheine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Herzenskräfte Daseinsmächte;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltenkälte trotzt erstarkend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seelenfeuer im Menscheninnern.&lt;br /&gt;
|winterliche Tiefen - Geistes wahres Sein - Weltenscheine - Herzenskräfte - &lt;br /&gt;
Daseinsmächte - Weltenkälte - Seelenfeuer - Menscheninnern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|44&lt;br /&gt;
|2-8. Februar 1913&lt;br /&gt;
|Ergreifend neue Sinnesreize &lt;br /&gt;
Erfüllet Seelenklarheit, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingedenk vollzogner Geistgeburt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwirrend sprossend Weltenwerden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit meines Denkens Schöpferwillen.&lt;br /&gt;
|Ergreifend - Sinnesreize - Seelenklarheit - Geistgeburt - Weltenwerden - &lt;br /&gt;
Denkens Schöpferwillen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|45&lt;br /&gt;
|9-15. Februar 1913&lt;br /&gt;
|Es festigt sich Gedankenmacht &lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Geistgeburt, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hellt der Sinne dumpfe Reize &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur vollen Klarheit auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Seelenfülle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich mit dem Weltenwerden einen will, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muß Sinnesoffenbarung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Denkens Licht empfangen.&lt;br /&gt;
|Gedankenmacht - Geistgeburt - Sinne dumpfe Reize - Klarheit - Seelenfülle - &lt;br /&gt;
Weltenwerden - Sinnesoffenbarung - Denkens Licht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|16-22. Februar 1913&lt;br /&gt;
|Die Welt, sie drohet zu betäuben &lt;br /&gt;
Der Seele eingebor&#039;ne Kraft; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun trete du, Erinnerung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Geistestiefen leuchtend auf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und stärke mir das Schauen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nur durch Willenskräfte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst erhalten kann.&lt;br /&gt;
|Welt - Seele - Kraft - Erinnerung - Geistestiefen - leuchtend - Schauen - Willenskräfte -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|23. Februar - 1. März 1913&lt;br /&gt;
|Es will erstehen aus dem Weltenschoße, &lt;br /&gt;
Den Sinnenschein erquickend, Werdelust. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie finde meines Denkens Kraft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerüstet durch die Gotteskräfte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kräftig mir im Innern leben.&lt;br /&gt;
|Weltenschoße - Sinnenschein - Werdelust - Denkens Kraft - Gotteslästerung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|48&lt;br /&gt;
|2-8. März 1913&lt;br /&gt;
|Im Lichte, das aus Weltenhöhen &lt;br /&gt;
Der Seele machtvoll fließen will, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erscheine, lösend Seelenrätsel, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendenkens Sicherheit, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versammelnd seiner Strahlen Macht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Menschenherzen Liebe weckend.&lt;br /&gt;
|Lichte - Weltenhöhen - Seele - Seelenrätsel - Weltendenken - Sicherheit - &lt;br /&gt;
Strahlen Macht- Menschenherzen - Liebe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|9-15. März 1913&lt;br /&gt;
|Ich fühle Kraft des Weltenseins: &lt;br /&gt;
So spricht Gedankenklarheit, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkend eignen Geistes Wachsen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In finstern Weltennächten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und neigt dem nahen Weltentage &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Innern Hoffnungsstrahlen.&lt;br /&gt;
|Kraft - Weltensein - Gedankenklarheit - Geistes Wachsen - Weltennächten &lt;br /&gt;
- Weltentage - Hoffnungsstrahlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|16-22. März 1913&lt;br /&gt;
|Es spricht zum Menschen-Ich, &lt;br /&gt;
Sich machtvoll offenbarend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Wesens Kräfte lösend, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weltendaseins Werdelust: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dich mein Leben tragend &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinem Zauberbanne, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreiche ich mein wahres Ziel.&lt;br /&gt;
|Menschen-Ich - Wesens Kräfte - Weltendasein - Werdelust - Leben - Zauberbanne - &lt;br /&gt;
wahres Ziel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|23-29. März 1913&lt;br /&gt;
|Ins Innre des Menschenwesens &lt;br /&gt;
Ergießt der Sinne Reichtum sich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es findet sich der Weltengeist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spiegelbild des Menschenauges, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das seine Kraft aus ihm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich neu erschaffen muß.&lt;br /&gt;
|Menschenwesen - Sinne Reichtum - Weltengeist - Spiegelbild - Menschenauge - &lt;br /&gt;
Kraft - erschaffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|30. März 1913&lt;br /&gt;
|Wenn aus den Seelentiefen&lt;br /&gt;
Der Geist sich wendet zu dem Weltensein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Schönheit quillt aus Raumesweiten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zieht aus Himmelsfernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Lebens Kraft in Menschenleiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und einet, machtvoll wirkend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Geistes Wesen mit dem Menschensein.&lt;br /&gt;
|Seelentiefen - Geist - Weltensein - Schönheit - Raumesweiten - Himmelsfernen - &lt;br /&gt;
Lebens Kraft - Menschenleiber - machtvoll - Geistes Wesen - Menschensein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- }&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_107._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=785</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-16T11:04:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Begrüßung und 3. Wochenspruch am 3. Mai 2022 0:00:34 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Die Rolle der Widersacher in der kosmischen Entwicklung des Menschen zum Schöpferwesen mit der Ich-Kraft des Christus und das mögliche Scheitern eines ganzen Kosmos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[#Begrüßung und 3. Wochenspruch am 3. Mai 2022 0:00:34|3. Wochenspruch: über unser kleines ich hinauswachsen]], [[#Begrüßung und 3. Wochenspruch am 3. Mai 2022 0:00:34|Grundbotschaft der Apokalypse]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Vom Kosmos der Weisheit über den Kosmos der Freiheit zum Kosmos der Liebe: Alter Mond - Erde - Neues Jerusalem 0:06:30|das oberste Naturgesetz auf dem Neuen Jerusalem ist das Prinzip der Liebe]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Vom Kosmos der Weisheit über den Kosmos der Freiheit zum Kosmos der Liebe: Alter Mond - Erde - Neues Jerusalem 0:06:30|der Alte Mond war am Ende der Kosmos der Weisheit]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Vom Kosmos der Weisheit über den Kosmos der Freiheit zum Kosmos der Liebe: Alter Mond - Erde - Neues Jerusalem 0:06:30|der naturwissenschaftliche Weg führt zum Erkennen der Zusammenhänge zwischen Leben auf der Erde und Kosmos]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Vom Kosmos der Weisheit über den Kosmos der Freiheit zum Kosmos der Liebe: Alter Mond - Erde - Neues Jerusalem 0:06:30|Lernen aus Versuch und Irrtum]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Einseitige Landwirtschaft: Ein Fallstrick auf unserem Weg 0:12:05|Irrtum Landwirtschaft in der Gegenwart]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbunden mit der Erde: Der Christus und die Kraft der Liebe 0:16:11|das Wesen des Geistes ist Verschenken]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Verbunden mit der Erde: Der Christus und die Kraft der Liebe 0:16:11|der Christus ist der Weltenschöpfer]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Von der makrokosmischen Ich-Kraft des Christus zur Ich-Kraft des Menschenindividuums 0:23:33|das Menschen-Ich und der Christus]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Verbindung mit der Sternenwelt 0:26:42|der Mensch und die Sternenwelt]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Verbindung mit der Sternenwelt 0:26:42|Weltenmitternachtstunde]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit unserem individuellen Sternensystem zusammen arbeiten wir zwischen Tod und neuer Geburt alle gemeinsam an Natur und Kosmos 0:29:58|die Zukunft ist nicht vorhersehbar]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Sterne%20und%20Planeten%20-%20aus%20astronomischer%20und%20aus%20geisteswissenschaftlicher%20Sicht%200:33:33|Entwicklungstempo auf Planeten und Sternen]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Erde - unser Schicksal und unser Weg in die Freiheit 0:37:47|der Mensch muss immer wieder neu beginnen]] - die Trinität hat ihre Allmacht aufgegeben und den Entwicklungsweg in die Hände des Menschen gelegt - der Mensch in seiner Auseinandersetzung und seiner Verantwortung gegenüber den Widersachern - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser Kosmos - Entwicklungsstätte geistiger Wesenheiten 0:58:42|die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Wesenheiten sind die von der Trinität eingesetzten regulären Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Ahrimanische und asurische Wesenheiten im Soge der soratischen Kräfte 1:04:56|die soratischen Kräfte stehen außerhalb des Einflusses der Trinität]] - auch die soratischen Kräfte tragen zu unserer Entwicklung bei - zurückgebliebene Wesenheiten - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Verführung zur perfekten Welt ohne Zukunft 1:19:58|das soratische Reich und die 8. Sphäre]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Schicksal des Menschen ist es, immer wieder neu zu beginnen 1:24:46|Schöpfen geht nur durch Neubeginn]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Mensch wartet lange - erst spät verdichtet er sich zum Betreten der Erde 1:41|Adam Kadmon]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Die%20Gegenwart%20-%20ein%20Spiegel%20der%20alt%C3%A4gyptischen%20Zeit%202:13:04|altägyptische Zeit im Spiegel der Gegenwart]]  - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser Bewusstseinsseelenzeitalter - unsere wichtigsten Aufgaben und unsere große Verantwortung 2:17:35|die mögliche Katastrophe des Scheiterns]] - [[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter#Unser Bewusstseinsseelenzeitalter - unsere wichtigsten Aufgaben und unsere große Verantwortung 2:17:35|das Schlüsselkriterium Erkenntnis]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Film ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt107. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://youtu.be/4wDVwnssv4c]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 107. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription des 107. Vortrags (von Ghislaine und Susanne am 15. Mai 2022)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=34s Begrüßung und 3. Wochenspruch am 3. Mai 2022 0:00:34] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben! Ich begrüße euch ganz herzlich zum 107. Vortrag zur Apokalypse. Und zum Einstieg gibt es den 3. Wochenspruch. Der setzt jetzt unseren Höhenflug fort. Wir gehen ja jetzt so langsam immer mehr hinaus mit unserer Seele und verbinden uns mit dem Geistigen draußen. Also, 3. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Weltenall,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst vergessend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Urstands eingedenk,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen wachsend Ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir, befreiend mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Eigenheiten Fessel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergründe ich mein echtes Wesen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, worüber wir schon so oft gesprochen haben, unser wirkliches Ich ist nicht dadrin - also nicht immer reinbrüten - sondern einfach sich verbinden mit der Außenwelt, schauen, was an Geistigem drinnen wirkt. Das heißt: &#039;&#039;&#039;Wie spricht die Außenwelt zu mir?&#039;&#039;&#039; Ein bisschen darauf warten, dass sie verständig zu mir spricht, es braucht oft ein bisschen Zeit, manchmal ist es noch unverständlich - aber weil wir die Sprache der Welt draußen noch so wenig können; aber mit der Zeit kommt vielleicht doch ein bisserl was. Und dann merken wir, dass unser Ich eigentlich in dieser ganzen… in dem Ganzen, was uns von außen entgegenkommt, eigentlich in seiner Realität drinnen ist. Darum überhaupt haben wir die Möglichkeit, auch ein bisschen was zu verstehen, von der Außenwelt, das zu erfassen, es zu erkennen, das Wesen zu uns sprechen zu lassen, weil es gleicher Art ist wie unser Ich. Und dazu muss man aber &#039;&#039;&#039;loslassen&#039;&#039;&#039; immer bissl &amp;quot;&#039;&#039;&#039;der Eigenheiten Fessel&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Also &#039;&#039;&#039;das, was unser Ego ausmacht&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ich bin das, ich hab das, ich brauche das, und so weiter&amp;quot;. Das müssen wir ein bisschen vergessen und ein bisschen größer denken, sozusagen. Aber das liegt in uns drin. Es liegt in jedem Menschen drin. Also wir haben Grund zur Hoffnung, dass das doch auch immer besser mal funktionieren könnte. Wenn wir das nicht hätten, könnte man das Ganze eh vergessen, die Geschichte. Dann wäre es fürchterlich. Aber in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;je mehr wir mit dem Bewusstsein uns verbinden&#039;&#039;&#039;, mit der Welt, mit den Menschen um uns, aber auch mit den Tieren, mit der Natur draußen, umso mehr &#039;&#039;&#039;bekommen wir durch unser Ich die Inspirationen&#039;&#039;&#039;, die Intuitionen, vielleicht sogar, wie wir damit umgehen können und einfach beweglicher werden, merken, wieviel größer eigentlich das ist, was durch unser Ich hereinkommen kann -unser wirkliches Ich - als das, was in unserem kleinen Ego drinnen steckt. Da heißt es halt immer: &amp;quot;Ach, ich bin der Meinung und der Überzeugung. Nein, das ist nicht richtig, was du sagst.&amp;quot; Beweglich werden, offen werden, einfach, sozusagen, die &#039;&#039;&#039;kleinen engen Grenzen sprengen&#039;&#039;&#039;. Und man kommt interessanterweise immer mehr zu sich, zu seinem wirklichen Ich. Also, man verliert nicht was, sondern man bekommt dazu. Aber natürlich trotzdem brauchten wir das Ego und brauchen es immer noch, um uns einmal als eigenständiges Wesen bewusst zu werden. Wir sind was anderes - trotz allem - als die anderen. Aber das schließt nicht aus, dass wir uns verbinden können mit den anderen. Das heißt, die Impulse, die Impulse der anderen, die Impulse der Tierwelt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es ist gerade mein Kater, nicht durchs Bild, aber durch die Wohnung gedüst, gehört auch dazu, der ist skeptisch offensichtlich zu dem, was ich sage…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also &#039;&#039;&#039;über uns hinauszuwachsen&#039;&#039;&#039;, über unser kleines ich hinauszuwachsen und dadurch erst so richtig zu sich selbst zu kommen. Das ist ja eigentlich die &#039;&#039;&#039;Grundbotschaft auch der Apokalypse&#039;&#039;&#039;, mit der wir uns beschäftigen. Nicht wahr, es heißt, die Apokalypse Jesu Christi, das heißt eigentlich: Enthüllung Jesu Christi oder des Wesens Jesu Christi. Und der große Nachsatz ist, dass damit verbunden ist die Enthüllung des Ichs überhaupt. Weil, im Ich lebt der Christus, stellt sich uns zur Verfügung - und wir haben, wir teilen die gleiche Kraft mit ihm. Wir müssen nur etwas lernen, mit dieser Kraft umzugehen. Wir sind halt erst ganz am Anfang. &#039;&#039;&#039;Wir haben eigentlich eine riesige Quelle in uns&#039;&#039;&#039;, eine unerschöpfliche Quelle, aber wir müssen erst einmal registrieren, dass wir sie haben. Und dann müssen wir lernen, mit ihr tätig zu werden. Der Wert unseres Ichs, der wächst immer mehr dadurch, dass wir aus diesem Ich heraus wirklich jetzt Taten setzen, die Welt verändern, Impulse in die Welt hineingeben, &#039;&#039;&#039;unseren Beitrag geben, den wirklich nur jeder selbst geben kann&#039;&#039;&#039; - und jeder auf unverwechselbare Weise, wofür kein anderer einspringen, kann im Grunde. Ja, ein anderer kann es halt anders machen und kann insofern einspringen, dass er eine andere Lösung findet dafür. Aber - &#039;&#039;irgendwo ist jetzt ein bisschen ein Geräusch, danke, dass es wieder weg ist&#039;&#039; - ja, also zu uns finden. 3.Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es spricht zum Weltenall,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst vergessend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seines Urstands eingedenk,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen wachsend Ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dir, befreiend mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Eigenheiten Fessel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergründe ich mein echtes Wesen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort geht es also hin, das ist unser Dauerthema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=390s Vom Kosmos der Weisheit über den Kosmos der Freiheit zum Kosmos der Liebe: Alter Mond - Erde - Neues Jerusalem 0:06:30] ===&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte heute ein bisschen fortsetzen, aufgreifen, &#039;&#039;&#039;vertiefen, was im letzten Vortrag gesagt wurde&#039;&#039;&#039;. Wir haben eine ganze Menge angerissen das letzte Mal. Eines der letzten Dinge war, dass ich davon gesprochen habe, dass der Mensch also eben &#039;&#039;&#039;die ganze Natur letztlich verwandeln&#039;&#039;&#039; soll, dass die Erde darauf angewiesen ist; dass es also falsch ist, zu glauben, die Erde wäre besser dran, wenn es uns nicht gäbe. Sondern: Ihre Zukunft liegt ganz stark in den Impulsen, die wir in die ganze Natur, das heißt ins Tierreich, ins Mineralreich, ins Pflanzenreich, geben können. Und das wird sogar dann noch die fernere Zukunft bestimmen, nämlich das, was einmal aus unserer Erde werden wird, was in der Apokalypse genannt wird: Das &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, also eigentlich eine &#039;&#039;&#039;komplett neu gestaltete Welt&#039;&#039;&#039;, die auch andere innere Gesetzmäßigkeiten haben wird als die Welt jetzt - also bis in die Naturgesetze hinein, wo, ja, man könnte sagen, &#039;&#039;&#039;das oberste Naturgesetz das Prinzip der Liebe&#039;&#039;&#039; ist, dass eine tätige Kraft einfach von Haus aus vorhanden sein wird. Das ist jetzt noch nicht so wirklich der Fall. Wir sind jetzt dabei, so langsam uns das zu erringen. Ich meine, was wir mitbekommen haben, so als Erbe von der vorhergehenden, der Erde vorangegangenen Entwicklung ist einerseits sehr viel Weisheit, also &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kosmische Vorgängerstufe der Erde, was Rudolf Steiner den Alten Mond nennt, war am Ende seiner Entwicklung der Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039;. Und das ist die Weisheit, die uns heute in der Natur überall entgegenkommt: im weisheitsvollen Bau der Pflanzen, der Tiere, des Menschen, jedes Knöchelchen, das drinnen ist, jeder Zelle, die drinnen ist. Es sind ja Wunderwerke eigentlich, die drinnen sind. Und die alle leben aus der Weisheit, &#039;&#039;&#039;aus der schöpferischen Weisheit&#039;&#039;&#039;, die im vergangenen Kosmos eben auf diesem Alten Mond, langsam, langsam herangereift ist. Dieser &#039;&#039;&#039;Alte Mond&#039;&#039;&#039; war über weite Strecken noch sehr wenig weisheitsvoll gebildet, das mußte sich erst langsam entwickeln. Und diese Weisheit besteht vor allem darin, dass  - wie soll ich sagen - ein großer Einklang, ein Zusammenklang ist, jetzt auch zwischen unseren irdischen Erscheinungen und den kosmischen Erscheinungen. Also, &#039;&#039;&#039;Kosmos der Weisheit&#039;&#039;&#039;, das Wort Kosmos spielt da auch eine ganz große Rolle. Also die Weisheit besteht, dass eigentlich der ganze Kosmos eine innere, gesetzmäßige Abstimmung hat, die eben ermöglicht, dass &#039;&#039;&#039;dieser ganze weisheitsvolle Bau, der in der ganzen Natur drinnen&#039;&#039;&#039; ist, der &#039;&#039;&#039;im menschlichen Körper drinnen ist&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bau der Sterne drinnen ist&#039;&#039;&#039;  - und es gibt Billiarden von Sternen da draußen - die diesen Reichtum ermöglicht, auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das ist auch etwas ganz Charakteristisches da: Der Alte Mond, also dieser Kosmos der Weisheit, hat die Grundlage gelegt dafür, dass dieser Erdenkosmos, den wir jetzt haben, dass er diesen ungeheuren Reichtum hat - jetzt nicht finanziellen Reichtum, von dem rede ich nicht, sondern von der Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten, die praktisch unbegrenzt sind und die man überall findet. Und täglich entdeckt man im Grunde etwas Neues, kann man etwas Neues entdecken. Und selbst die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039; ist heute immer mehr dabei zu erkennen, wie auch &#039;&#039;&#039;das Leben auf der Erde mit den kosmischen Tatsachen zusammenhängt&#039;&#039;&#039;. Und da wird auch auf rein &#039;&#039;&#039;naturwissenschaftlichem Weg&#039;&#039;&#039; in naher Zukunft noch sehr, sehr viel mehr gefunden werden. Es vergeht da wirklich kaum ein Monat oder ein Jahr, wo nicht bahnbrechende neue Entdeckungen sind, was sich im Kosmos alles abspielt und welche Bedeutung das für unser Leben auf der Erde hat. Auch, interessanterweise, wenn man sich jetzt das aus der anthroposophisch-geisteswissenschaftlichen Perspektive betrachtet, eben auch, welche &#039;&#039;&#039;große Bedeutung die Widersacherkräfte haben&#039;&#039;&#039;, also insbesondere die luziferischen, die ahrimanischen, die asurischen Kräfte. Natürlich sind sie auch eine &#039;&#039;&#039;stetige Herausforderung&#039;&#039;&#039; für uns, weil sie uns immer dazu verleiten, &#039;&#039;&#039;dass die ganze Sache schief geht&#039;&#039;&#039;. Und wir haben auch schon davon gesprochen, unser Erdenkosmos hat noch ein weiteres Privileg, nämlich dass wir als Menschen ununterbrochen irren können - und aber wieder lernen können aus den Fehlern, die wir machen, und gerade dadurch uns und damit aber auch den ganzen Erdenkosmos weiterentwickeln. Also das ist da - wie soll ich sagen - &#039;&#039;&#039;lernen aus Versuch und Irrtum&#039;&#039;&#039;, irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=725s Einseitige Landwirtschaft: Ein Fallstrick auf unserem Weg 0:12:05] ===&lt;br /&gt;
Am meisten irren wir dort, erfahrungsgemäß, wo wir glauben, wir haben einen ganz sicheren logischen Plan dafür, wie wir die Zukunft gestalten müssten. Der &#039;&#039;&#039;Plan ist logisch und wunderbar&#039;&#039;&#039;, da gibt es gar nichts zu rütteln dran. Nur, die Wirklichkeit hält sich nicht dran. Also, immer wo wir zu streng planen und zu... geraten wir zu sehr in &#039;&#039;&#039;eine Einseitigkeit&#039;&#039;&#039; hinein. Und dagegen wehrt sich eigentlich die ganze Natur. Der &#039;&#039;&#039;ganze Kosmos wehrt sich immer gegen Einseitigkeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist etwas, was wir gerade in dem Jahrhundert an vielen Punkten zu wenig beachtet haben- und mittlerweile das auf dem Silbertablett oder ich weiß nicht, auf dem eisernen Tablett oder einem sonstigen Tablett serviert bekommen, einfach als gravierende Fehler, die wir damit gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Landwirtschaft&#039;&#039;&#039;. Lauter riesige Monokulturen. Was machen sie? Ruinieren den Boden. Sie zerstören die Vielfalt der anderen Arten, weil, die werden einfach gar nicht mehr angebaut. Aber &#039;&#039;&#039;eine Zeit lang funktioniert es&#039;&#039;&#039; supertoll, etwa Hochzüchtung von Hochertragssorten und so. &amp;quot;Ja, damit werden wir den Hunger in der Menschheit ausradieren.&amp;quot; Hat einige Jahre, vielleicht Jahrzehnte, scheinbar funktioniert, dass tatsächlich halt mehr Lebensmittel produziert wurden, die dann meistens eh nicht dort angekommen sind, wo man es gebraucht hat - das war schon das Erste - aber mittlerweile stellt sich immer deutlicher heraus, dass man innerhalb kurzer Zeit eigentlich ein Potenzial verbrannt hat, vernichtet hat, wo es eigentlich über einen viel größeren Zeitraum sich gesünder entwickeln würde. Und da muss man schleunigst hinschauen. Es ist mittlerweile ganz klar, selbst mit nüchternster materialistischer Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;dass die Natur Vielfalt braucht&#039;&#039;&#039;. Und dass das nicht geht. Im Grunde müsste jedes Feld anders sein. Und anders behandelt werden. Und wenn es nur einen Kilometer daneben liegt, ist es schon ganz anders, irgendwo. Und das heißt, man bräuchte Menschen, die eine Empfindung dafür haben. Was braucht mein Boden? Heute haben wir &#039;&#039;&#039;Australien&#039;&#039;&#039;, zum Beispiel. &#039;&#039;&#039;Amerika&#039;&#039;&#039; genauso, aber Australien ganz besonders. &#039;&#039;&#039;Riesige Anbauflächen&#039;&#039;&#039;, die sind, da sieht man das Ende dieser Anbauflächen nicht. Das ist… kilometerweit geht es. Und dort fahren &#039;&#039;&#039;riesige Maschinen, da sitzt nicht mal mehr ein Mensch drinnen&#039;&#039;&#039;. Die sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
automatisch gesteuert. Und die, die beackern den Boden, die sähen, die ernten, die machen alles, was sie tun. Ja, also das sogenannte autonome Fahren. Also, im Straßenverkehr ist das noch ein bisschen problematisch, aber auf den Feldern wird es mittlerweile komplett eingesetzt. Satelliten gesteuert, GPS - und fahr dahin. Was kann dort passieren? Endlose Geraden, wo das hinfahrt, dann dreht er halt um und fahrt wieder zurück. Aber damit wird immer mehr der &#039;&#039;&#039;Mensch getrennt&#039;&#039;&#039; von dem, was eigentlich da passiert im Boden, was angebaut wird, wie die &#039;&#039;&#039;Lebenskräfte dezimiert&#039;&#039;&#039; werden; das Verständnis dafür wird ruiniert eigentlich dadurch. Ja, man kann natürlich Massenproduktion damit machen, aber das wird die Welt nicht retten. Es wird auch das nicht den Hunger in der Welt retten, also auslöschen. Das ist ein Irrglaube, das sind alles so &#039;&#039;&#039;kurzfristige Lösungen&#039;&#039;&#039;, die eine kurze  Zeit lang scheinbar funktionieren - und dann in sich zusammenbrechen, weil sie die Natur zerstören. Also, was wir brauchen, sind wirklich wieder viel &#039;&#039;&#039;mehr Menschen, die auch mit dem Boden&#039;&#039;&#039;, der bebaut wird, vertraut sind, die eine Beziehung, &#039;&#039;&#039;eine innere, eine seelische, eine geistige Beziehung aufnehmen&#039;&#039;&#039;. Aber heute viel bewusster als es früher war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=971s Verbunden mit der Erde: Der Christus und die Kraft der Liebe 0:16:11] ===&lt;br /&gt;
Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;in alten Zeiten&#039;&#039;&#039;, die Bauern haben - wie soll ich sagen - ein Instinkt dafür gehabt. Man kann es wirklich Instinkt nennen, also ein unbewusstes Wissen, was halt zu tun ist. Im richtigen Moment das Richtige zu tun: &amp;quot;Keine Ahnung, wie und warum und wieso, aber ich weiß, jetzt muss ich das machen. Punkt.&amp;quot; Das war früher, das ist heute kaum mehr, weil die Menschen also entfremdet sind dem Boden. Also, was wir bekommen müssen, ist namentlich wieder ganz &#039;&#039;&#039;starke Beziehung zu dem Boden, zur Erde selbst&#039;&#039;&#039;, zu der Erde, &#039;&#039;&#039;mit der sich der Christus verbunden hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt doch dieses schöne Christus Wort: &amp;quot;Wer meint Brot isset, der tritt mich mit Füßen.&amp;quot; So ungefähr die Übersetzung. Das klingt für die meisten höchst mysteriös. Was heißt das? Es heißt nichts anderes, als dass der Christus mit der Erde verbunden ist, sich verbunden hat. Durch das &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; ist sozusagen die ganze Erde seine Wohnstatt geworden, und die Erde zu pflegen heißt ja, mit dem Christus zusammenzuarbeiten. Mit dem Christus, der zugleich in unserem Ich wirksam werden kann, wenn wir es wollen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;die ganze Fülle der Christuskraft&#039;&#039;&#039; kann durch unser Ich tätig werden einerseits und ist andererseits in der Erde tätig. Und das muss zusammenkommen. Das ist das Wichtige. Dann wird die Erde zu dem werden, was sie werden soll, nämlich Vorbereitung dafür, dass dann die &#039;&#039;&#039;nächste kosmische Inkarnation&#039;&#039;&#039; unser Erde, dieses &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, dass das eine Welt wird, in der die &#039;&#039;&#039;Liebe Naturgesetz&#039;&#039;&#039; ist. Liebe ist nämlich etwas.  Es ist sehr viel mehr als ein bloßes Gefühl oder Emotion, gerade sowas. Das verbindet sich damit, natürlich. Also Liebe, ohne dass ich etwas spüre dabei, das wäre auch komisch. Aber es ist viel mehr. &#039;&#039;&#039;Liebe ist lebensspendende, lebenserweckende Kraft&#039;&#039;&#039;. Und das wird das Grundgesetz dieses Neuen Jerusalems oder des Neuen Jupiter - wie es Rudolf Steiner auch nennt - sein. Dass alles, was in der Natur passiert, darauf beruht, dass ein Wesen dem anderen Leben spendet. Dass Lebenserweckung das &#039;&#039;&#039;Grundprinzip&#039;&#039;&#039; eigentlich ist. Dass ein Lebewesen seine Lebenskraft hinopfert, sodass es Anregung für das Leben in dem anderen Wesen wird. Aber das &#039;&#039;&#039;Hinopfern ist nicht ein Hergeben&#039;&#039;&#039; im Sinne von &amp;quot;ich habe jetzt weniger&amp;quot;, sondern genau &#039;&#039;&#039;das Gegenteil:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Je mehr ich davon herschenke, desto mehr Lebenskraft entsteht in mir&#039;&#039;&#039;. Es ist das ganz große Prinzip der Liebe. Rudolf Steiner vergleicht es schon mal damit: Stellt euch ein Glas Wasser vor. Wenn ihr ein normales Glas Wasser umschüttet, meinetwegen meins da &#039;&#039;(deutet auf ein Glas Wasser)&#039;&#039;, dann ist es leer nachher. Oder es ist zumindest weniger drinnen und ich habe eine Überschwemmung da. Wenn jetzt das Glas mit dem Inhalt ein Bild für die Liebe ist, dann wird das Glas, je mehr ich es ausgieße, immer voller, immer voller, na ja, je mehr ich etwas an geistiger Kraft - nämlich dort ist die Quelle auch dieser Lebenskraft - je mehr ich geistige Kraft verschenke. Und &#039;&#039;&#039;Verschenken ist das Wesen des Geistes&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst verschenken und mit jedem, mit jeder Tat des sich Verschenkens, wird meine Kraft verschenken zu können, immer größer. Das heißt, meine &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft wächst&#039;&#039;&#039; immer mehr. Es ist das gleiche Prinzip, das der Christus in sich hat. Diese Kraft liegt in unserem Ich genauso drinnen. Nur, in Realität sehen wir es dann, wenn wir das wirklich tun. Also, wir haben es potenziell, diese Fähigkeit, aber &#039;&#039;&#039;wir müssen anfangen, es zu tun&#039;&#039;&#039;, sonst ist es noch nicht Realität geworden. Also das heißt, wir haben unser Ich noch lang nicht voll ausgeschöpft, da werden wir sehr weit brauchen, weil ein wirkliches Ich erschöpft sich nie, sondern es wird reicher und reicher an seinen Schaffensmöglichkeiten, im Sinne von: Ich verschenke eine Kraft, die wirksam werden kann in der Welt, &#039;&#039;&#039;diese Kraft wird immer größer&#039;&#039;&#039; werden. Und jetzt ist es noch ganz klein. Aber es wird und soll einmal so groß werden, dass wir, ja, ganze &#039;&#039;&#039;Weltensysteme&#039;&#039;&#039; erschaffen können. &#039;&#039;&#039;Aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; heraus. Es wird daran zumindest ganz wesentlich beteiligt sein werden. Das ist jetzt die fernste Perspektive. Aber das ist die Konsequenz aus dem, man kann sagen: &#039;&#039;&#039;Christus ist Mensch geworden, damit der Mensch göttlich werden kann&#039;&#039;&#039;. Das ist… das steckt dahinter, dass das Göttliche durch und aus dem Menschen heraus wirkt. Und das ist am Anfang ganz klein. Und die erste - wie soll ich sagen -  Krabbelstube, durch die wir jetzt durchgehen, ist, dass wir halt auf unserer Erde herumkrabbeln und schauen, wie können wir sie schöpferisch verwandeln, aber wirklich aus dieser inneren geistigen Kraft heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=1335s Das Gewordene weiterführen ist der Weg in den Abgrund 0:22:15] ===&lt;br /&gt;
Nicht bloß alleine aus der Verstandeskraft heraus. Der Verstand ist nicht wirklich schöpferisch, sondern der Verstand - ich will damit nichts Böses gegen den Verstand sagen, ihr dürft mich nicht missverstehen, wir brauchen ihn - der &#039;&#039;&#039;Verstand lehrt uns verstehen das Gewordene&#039;&#039;&#039;. Das, was aus der Vergangenheit kommt und was seine festen Gesetzmäßigkeiten hat, seine festen Naturgesetzmäßigkeiten, die letztlich vom Alten Mond kommen, also von der vergangenen kosmischen Entwicklungsstufe. Es ist wichtig, das alles zu kennen. Aber wenn ich alles das kennen würde, alles wissen würde, habe ich noch nicht die geringste Idee, wie es in die Zukunft weitergeht. Ich könnte nur alles vorherberechnen, was einfach träge weiterrollt - so wie es immer gewesen ist. Aber &#039;&#039;&#039;das ist der Weg in den Abgrund&#039;&#039;&#039;. Wenn ich das wirklich konsequent zu Ende rechnen würde, dann würde ich am Ende der Rechnung darauf kommen: auf die Auflösung unseres Kosmos im Grunde, den völligen Zerfall. Das ist… wäre das Endprodukt, wenn das einfach so weiterlaufen würde, ohne dass immer wieder ein neuer schöpferischer Einschlag kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=1413s Von der makrokosmischen Ich-Kraft des Christus zur Ich-Kraft des Menschenindividuums 0:23:33] ===&lt;br /&gt;
Während unserer &#039;&#039;&#039;Erdentwickelung&#039;&#039;&#039; war da sehr stark der &#039;&#039;&#039;Christus beteiligt&#039;&#039;&#039; daran - mit Hilfe der Elohim. Also, die ganze Schöpfungsgeschichte, wie sie in der Genesis geschildert wird. Ganz am Anfang mal, da kommt das aus der Vergangenheit, das Alte: &amp;quot;Und die Erde war wüst und leer&amp;quot;, und so weiter. Und dann gibt es das berühmte Tohuwabohu, von dem die Genesis spricht. Allerdings mit dem Tohuwabohu kommt in Wahrheit schon ein bisschen etwas in Bewegung. Da kommt schon ein neuer Einschlag, aber der große Einschlag ist dann, wo die Elohim sprachen: &amp;quot;Es werde Licht.&amp;quot; Weil, es war bis dahin Finsternis über der Tiefe. Aber: &amp;quot;Es werde Licht.&amp;quot; Und die Elohim sprachen. Das klingt so beiläufig. &amp;quot;Naja, dann haben sie halt irgendwas gesagt. Das große  Schöpfungswort, von mir aus oder was&amp;quot;. Aber wer ist denn das Schöpfungswort? &#039;&#039;&#039;Der Christus ist das eigentliche Schöpfungswort, der Logos&#039;&#039;&#039;. Er spricht. Und er spricht durch die Gemeinschaft der Elohim. Und damit beginnt diese große &#039;&#039;&#039;makrokosmische Ich-Kraft des Christus durch die Gemeinschaft der Elohim&#039;&#039;&#039; zu wirken. Und damit wird erst aus dem, was vom Alten Mond herübergekommen ist, langsam erst der Erdenkosmos, da beginnt es erst. Dadurch entstehen jetzt die ganzen Naturreiche mal, die das sind. Und es wird die Voraussetzung geschaffen, dass der Mensch sich dann schließlich inkarnieren kann auf der Erde. Das ist das Neue drinnen. Wenn nur die alte Weisheit des Mondes weiter gewirkt hätte, gäbe es das alles in der Form nicht. Schon alles das gäbe es nicht, würde die Erde ganz anders ausschauen. &#039;&#039;&#039;Das Neue&#039;&#039;&#039; ist aber gekommen jetzt dadurch, dass der &#039;&#039;&#039;Christus durch das Mysterium von Golgatha gegangen&#039;&#039;&#039; ist und sich unmittelbar mit der Erde verbunden hat und dadurch zugleich aber auch unmittelbar verbunden hat mit dem menschlichen Ich, mit jedem menschlichen Ich. Das heißt nämlich nichts anderes in Wahrheit, dass die weitere Verwandlung der Erde, die &#039;&#039;&#039;weitere Entwicklung der Erde&#039;&#039;&#039;, sodass sie dann irgendwann mal reif wird, den neuen Kosmos, das Neue Jerusalem zu schaffen, im Grunde, dass da wesentliche Impulse vom Menschen ausgehen müssen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;der Christus arbeitet mit und durch die Menschen-Iche&#039;&#039;&#039;. Darüber haben wir schon öfter gesprochen und das heißt, es gibt &#039;&#039;&#039;nicht irgendwo&#039;&#039;&#039; in der Schublade &#039;&#039;&#039;den fertigen Schöpfungsplan&#039;&#039;&#039;, was aus der Erde in der Zukunft werden soll. Das ist ein naives Bild. Sondern, wenn es einen Plan gibt, dann ist in dem Plan… steht einzig drin: Da sind &#039;&#039;&#039;die Menschen mit ihrer Freiheit und die werden sehr wesentlich bestimmen, wie die Entwicklung weitergeht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=1602s Unsere Verbindung mit der Sternenwelt 0:26:42] ===&lt;br /&gt;
Und wir sind in Wahrheit schon kräftig dabei - und am allerwenigsten noch durch das, was wir äußerlich tun, sondern durch das, &#039;&#039;&#039;was wir tun, wenn wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt&#039;&#039;&#039; sind; wenn wir also nicht mehr in unserer engen Körperhülle, sozusagen, drinnen stecken, sondern wenn wir selber unser Wesen in gewisser Weise ausdehnen auf kosmische Dimensionen. Wir gehen in Wahrheit wirklich durch. Das heißt, wir &#039;&#039;&#039;verbinden uns&#039;&#039;&#039;, seelisch zuerst einmal, und dann &#039;&#039;&#039;geistig mit dem ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039;, letztlich über den sichtbaren Kosmos - sichtbar jetzt im weitesten Sinn genommen, weil, mit unseren Augen sehen wir gar nicht so viel. Wir sehen ein paar Tausend Sterne und das ist&#039;s schon. Und der Kosmos, heute mit den modernen Mitteln, hat uns ja sozusagen indirekt die Augen geöffnet, dass das viel größer ist. Ich meine, wir sehen selbst bei klarstem Himmel und wenn kein Streulicht ist und nichts ist, sehen wir vielleicht auch 9000 Sterne. Das ist nichts, das ist nichts. Heute, durch die &#039;&#039;&#039;moderne Astronomie&#039;&#039;&#039;, durch die Teleskope, wissen wir, dass es &#039;&#039;&#039;Billionen von Sternen&#039;&#039;&#039; gibt. Billionen! Genau kann man das gar nicht schätzen. Da ist aber wahnsinnig viel - allein in unserer Milchstraße. Also, das helle Band, was man sieht an einem klaren Abend, das ist unser engeres Sternensystem, nicht Sonnensystem, sondern Sternensystem. &#039;&#039;&#039;Wir gehören zu einem riesengroßen Sternensystem&#039;&#039;&#039;, das selber wahrscheinlich Hunderte Millionen Sterne umfasst, allein das. Und von solchen Sternensystemen gibt es aber wieder Milliarden da draußen, so groß ist das da draußen. Und mit all dem sind wir geistig verbunden. Und mit all dem sind wir geistig verbunden, ganz intensiv, wenn wir also durch das Leben nach dem Tod durchgehen, aufsteigen bis zur sogenannten &#039;&#039;&#039;Weltenmitternachtstunde&#039;&#039;&#039;, da gehen wir, in der Regel nicht bewusst, aber wir nehmen doch was mit davon durch eine Region, die über diesen Riesenkosmos hinausgeht ins Überräumliche, Überzeitliche. Und von dort erst kommen wir dann wieder herunter zu einer &#039;&#039;&#039;neuen Inkarnation&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;bereichert durch die geistigen Erfahrungen&#039;&#039;&#039;, die wir da gemacht haben. Auch wenn wir es zunächst nicht wissen. Wenn ein Baby geboren wird, weiß es bewusst nichts davon. Es hat in seinen Träumen, in seinen Erlebnissen, Nachklänge davon. Aber je mehr gerade wir aufwachen dann zur Sinneswelt, zur Außenwelt, umso mehr vergessen wir das einmal. Keine Ahnung mehr davon. Aber dann kommen immer wieder irgend ein paar Blitze und die inspirieren uns dazu, wie es weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=1798s Mit unserem individuellen Sternensystem zusammen arbeiten wir zwischen Tod und neuer Geburt alle gemeinsam an Natur und Kosmos 0:29:58] ===&lt;br /&gt;
Aber während wir da wirklich durchgehen, also &#039;&#039;&#039;nach dem Tod und bis zu dem Moment vor der neuen Geburt, arbeiten wir an der Natur draußen geistig mit&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir verändern die Natur&#039;&#039;&#039;. Was so schön die Evolutionslehre sagt, also: Ja, wie sich die Tiere weiterentwickeln werden, wie sich die Pflanzen weiterentwickeln werden, das kann man eigentlich nicht voraussehen. Man kann es nicht einmal bei den Viren voraussehen. Das ist jetzt immer so das aktuelle Thema: &amp;quot;Was wird aus Omikron?&amp;quot; ist da gestanden, und da gibt es ja schon die Omikron, was weiß ich,  B4 und B5 Variante, von der in Österreich auch schon einige wenige Fälle, ich glaube 10 oder was, aufgetreten sind. Ja, was wird da weiter werden? Kein Mensch weiß es. Auf Omikron werden noch lange irgendwelche anderen griechischen Buchstaben vielleicht folgen - oder sonst was? Keine Ahnung. &#039;&#039;&#039;Es ist nicht vorhersehbar für uns. Aber wir machen es&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Vor allem, wenn wir mal drüben sind. Wie die Evolutionslehre ganz richtig sagt: Eigentlich durch zufällige Veränderungen. Ja, ja, es fällt was zu. Es fällt was zu aus einer höheren Welt, was dem ganzen Geschehen irgendeinen Sinn gibt. Sinn gibt insofern, dass die also erstens einmal  die Bedingungen schafft, dass wir uns weiterentwickeln können, weiterentwickeln können dazu, damit wir beitragen können, die Erde weiterzuentwickeln. Ja, den ganzen Kosmos letztlich weiterzuentwickeln, der damit verbunden ist. Ich meine, wir gehen durch die ganze Welt. Was jetzt so sinnlich-räumlich für uns unerreichbare Fernen sind, mit dem sind wir trotzdem geistig intensiv verbunden. Und habe ich ja auch schon öfter erzählt: Es gibt also den Ausdruck &amp;quot;&#039;&#039;&#039;der Stern des Menschen&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Jeder Mensch hat seinen Stern. Rudolf Steiner hat sehr deutlich gesagt: Ja, das stimmt. Und es ist sogar noch größer. Jeder Mensch hat seine Sternregion - und zwar ganz einzigartig. Jeder Mensch hat bestimmte Sterne, Sterngruppierungen, mit denen er ganz besonders verbunden ist. Und andere Menschen haben andere Sterngruppierungen. Das kann sich teilweise überlappen, da können von mir aus… 90 % hat ein anderer genauso, aber zumindest ein Stern oder eine Konstellation ist ganz anders. Die, die haben wir mit niemand gemeinsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;jeder hat seine ganz besondere Variante&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;wir alle zusammen arbeiten,&#039;&#039;&#039; wenn wir da durchgehen, &#039;&#039;&#039;an dem ganzen Riesenkosmos&#039;&#039;&#039; da draußen mit. Also, arbeiten auf der Erde ist nicht nur, dass da jetzt neue Pflanzen wachsen, sondern es geht bis da hinaus - an dem sind wir mitbeteiligt. Und andere geistige Wesen gibt es natürlich da auch. Weil, mit all den Sternen… &#039;&#039;&#039;Was sind Sterne?&#039;&#039;&#039; Geistig gesehen: Kolonien geistiger Wesenheiten. Höhere, niederere geistige Wesenheiten. Also, es gibt da draußen genug, genug &#039;&#039;&#039;Sternensysteme&#039;&#039;&#039;, genug, genug &#039;&#039;&#039;Sonnensysteme&#039;&#039;&#039; im Grunde auch. Das heißt, die haben Sterne und auch Planeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=2013s Sterne und Planeten - aus  astronomischer und aus geisteswissenschaftlicher Sicht 0:33:33] ===&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist die &#039;&#039;&#039;Astronomie&#039;&#039;&#039; so weit, dass sie das, zumindest indirekt, auch nachweisen kann. Also, unsere Teleskope sind mittlerweile gut genug, dass sie zwar die Planeten selber nicht, also außer in ganz seltenen Fällen, direkt sehen können, aber zumindest,  wenn so ein Planet vor seiner Sonne vorbeizieht, dann kann man messen, dass da jetzt die Sonne ein bisschen verdunkelt wird, das heißt der Stern verdunkelt wird. Und das kann man so präzise vermessen, dass man &#039;&#039;&#039;sogar abschätzen kann, wie groß ist der Planet&#039;&#039;&#039;, wie schwer ist der Planet, wie weit ist er von seinem Heimatstern entfernt. Und alles das sind &#039;&#039;&#039;Kolonien geistiger Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Alles. Nicht notwendigerweise so in einem äußeren Körper, wie wir ihn haben. Die meisten Systeme sind mit Sicherheit nicht mit körperlichen Wesen bevölkert, aber mit geistigen Wesenheiten. Hohe geistige Wesen, die in ihrer Entwicklung schon sehr hoch gestiegen sind, also hohen Hierarchien angehören, sind mit den Sternen selber verbunden, unmittelbar, weil &#039;&#039;&#039;in den Sternen herrscht ein riesiges Entwicklungstempo&#039;&#039;&#039;. Im Vergleich: Planeten sind halt für die, die noch nicht so schnell sich entwickeln können, die ein bisschen mehr Zeit brauchen. Dafür gibt es &#039;&#039;&#039;die Planeten, da geht es halt ein bisschen gemütlicher&#039;&#039;&#039;. Und es gibt geistige Wesenheiten auch in unserem Planetensystem, auf allen Planeten, auch auf dem &#039;&#039;&#039;Mars&#039;&#039;&#039;. Aber es sind dann nicht die Marsmännchen, wie man es sich vorstellt: die kleinen Grünen oder ich weiss nicht welche Farbe sie haben - oder große Schwarze? Keine Ahnung. Es sind auf Mars sicher keine, die so einen Körper haben, wie wir. Aber deswegen sind trotzdem &#039;&#039;&#039;geistige Wesen&#039;&#039;&#039; damit verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir selbst gehen &#039;&#039;&#039;nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, zum Beispiel, durch die &#039;&#039;&#039;Marssphäre&#039;&#039;&#039; durch. Es ist eben weniger der physische Planet, den wir sehen, sondern die ganze Sphäre, die seine Bahn umschließt. Damit sind geistige Wesenheiten verbunden, und eine Zeit lang halten wir uns dort nach dem Tod auch auf und kommen in Berührung mit diesen geistigen Wesenheiten, tauschen uns aus mit diesen geistigen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;All das vergessen wir zum Glück, wenn wir hier auf Erden geboren&#039;&#039;&#039; werden. Wir vergessen es. Würde uns alles irritieren. Aber im entscheidenden Moment, wenn wir wirklich aus unserem Ich tätig sind, kommt genau &#039;&#039;&#039;der Impuls, den wir brauchen&#039;&#039;&#039;. Dann leuchtet etwas auf von dem. Und es ist eben einfach so… Ich meine, stellt euch das vor: Wir müssten in unserem &#039;&#039;&#039;Tagesbewusstsein&#039;&#039;&#039;, unserem Wachbewusstsein, jetzt überschauen und jederzeit präsent haben, was wir erlebt haben in dem ganzen Kosmos da draußen. Also, der Gang durch die Planetenbahnen, der Gang durch die verschiedensten Sternensysteme durch, also, durch die Sternenregionen, die unsere sind, besonders. Und das alles müssten wir ununterbrochen präsent haben und wissen. Wir würden zu gar nichts mehr kommen. Wir würden gar nicht mehr sehen, was vor unserer Nase ist. Es ist schon gut, dass sich das eigentlich verdunkelt. Und nur dann, &#039;&#039;&#039;in einzelnen lichten Momenten&#039;&#039;&#039; blitzt genau das, was wir brauchen, durch. Wir haben uns aber schon vorbereitet darauf, dass es vorblitzen kann, wenn wir es brauchen. Wir haben uns eigentlich das Ziel gesetzt, bestimmte Dinge hier auf Erden zu verwirklichen, bestimmte Impulse zu geben, die wir mitgenommen haben von dort. Und wenn wir hier im Erdenleben so weit sind, dass wir unsere Fähigkeiten so auf Schuss gebracht haben, dass wir was anfangen können damit, dann blitzt der Impuls auf. &#039;&#039;&#039;Und dann können wir es immer noch verschlafen&#039;&#039;&#039;. Passiert auch oft genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=2267s Die Erde - unser Schicksal und unser Weg in die Freiheit 0:37:47] ===&lt;br /&gt;
Ich meine, es ist oft so, dass Impulse anblitzen, es leuchtet mal auf, und... &amp;quot;War da was? Nein, das war eh nichts&amp;quot;.  Na ja, dann blitzt es meistens irgendwann noch einmal auf, ein bisschen heftiger, &amp;quot;Mmmm&amp;quot;, wieder nichts. Oft brauchen wir halt ein paar Anläufe. Irgendwann wird es heftiger. Und heftiger heißt ja meistens auch, dann kommt dazu, dass wir &#039;&#039;&#039;Schicksalsschläge&#039;&#039;&#039; haben. Es gehört auch dazu; die uns wieder auf den richtigen Weg schubsen, den wir uns selber gesucht haben. Es ist ja nicht so, dass uns irgendwer den Weg vorschreibt. Selbst - über das haben wir oft gesprochen - &#039;&#039;&#039;selbst der liebe Gott kann uns nicht vorschreiben, welchen Weg wir gehen&#039;&#039;&#039;. Die ganze Erdenschöpfung ist ja veranlagt für die Freiheit des Menschen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;Gott hat sich Seiner Allmacht und Seiner Allwissenheit entledigt&#039;&#039;&#039; - und eigentlich im vollsten Zuge durch das Erdenleben des Christus und die Opfertat auf Golgatha. Das betrifft aber die ganze Trinität in Wahrheit. Womit ist also die Aufgabe der All-macht… sie ist im Grunde eingetauscht durch eine Ohn-macht. Das heißt, die Gottheit, die Trinität wartet darauf, dass wir tätig werden - und dann wird sie unterstützend durch uns tätig. Aber wir müssen den Anstoß geben! Was wir nicht wollen, sei es jetzt hier oder drüben, was wir nicht wollen, passiert einfach nicht. Ende. Das heißt, das ist das Große, das Großartige einerseits, aber auch das ganz Ernste unserer &#039;&#039;&#039;Erdenentwicklung: Sie kann im Prinzip auch komplett schiefgehen&#039;&#039;&#039;. Es gibt kein Netz. Es gibt kein Netz. Es gibt nichts, was das auffangen könnte, wenn wir wirklich als Menschheit komplett versagen. Ich meine, wenn einer überbleibt, das durchträgt, dann geht es in irgendeiner Form weiter. Wenn nicht, dann ist das Ganze - ich sage das jetzt mal irdisch - das ganze Experiment der Freiheit gescheitert. Weil, dieses &#039;&#039;&#039;Konzept der Freiheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; im Grunde ganz &#039;&#039;&#039;etwas Neues&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=2413s Vom Beginn der Zeit bis zur Übernahme der Verantwortung für die Schöpfung durch den Menschen 0:40:13] ===&lt;br /&gt;
Das gab es nicht auf den kosmischen &#039;&#039;&#039;Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen&#039;&#039;&#039; sind, also auch nicht auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Mond&#039;&#039;&#039;, von dem wir schon gesprochen haben, und nicht auf der &#039;&#039;&#039;Alten Sonne&#039;&#039;&#039;, die noch vorher war, auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Saturn&#039;&#039;&#039;, der noch davor war, und schon gar nicht auf den Entwicklungsstufen, zu denen wir - zumindest mit unserem jetzt selbst höchsten Erkenntnisvermögen - keinen wirklichen Zugang haben, wo man nicht einmal mehr sagen kann, was war denn vor dem Alten Saturn. Weil, &#039;&#039;&#039;mit dem Alten Saturn beginnt die Zeit&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise in unserem Sinn irgendwie einen Sinn zu machen. Von einem &amp;quot;davor&amp;quot; im eigentlichen Sinn kann man nicht sprechen, trotzdem gab es etwas - oder gibt es etwas - oder ich weiß nicht, in welcher Zeitform ich das jetzt sagen soll. Es es gibt etwas abseits davon oder gab etwas abseits davon. Es ist so schön in der richtigen Übersetzung, also vom Sinn her, dieses Wort, was der Christus eigentlich spricht zu Moses: &amp;quot;Ich bin, der ich bin.&amp;quot; Oder es heißt oft auch die Übersetzung: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin der, der war, der ist und der sein wird.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und das alles zugleich. Also die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft. Das ganze Potenzial ist dadrinnen. Und mit der Erdentwicklung - und eben dann insbesondere durch das Erdenleben des Christus - ist aber jetzt eben die ganze &#039;&#039;&#039;Macht über die Erdentwicklung&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;in die Hände der Menschen gelegt&#039;&#039;&#039; worden, wohl wissend, sozusagen, dass der Mensch noch nicht alles leisten kann, daher die große Unterstützung. Wir haben also den Christus samt allen Hierarchien zur &#039;&#039;&#039;Unterstützung&#039;&#039;&#039;, damit sie uns helfen unsere Impulse zu verwirklichen. &#039;&#039;&#039;Unsere Impulse&#039;&#039;&#039;, das ist das Neue, &#039;&#039;&#039;die die Gottheit&#039;&#039;&#039;, sozusagen, dann &#039;&#039;&#039;zu ihren Impulsen macht&#039;&#039;&#039;. Man muss das ganz radikal sehen. Es ist nicht so, dass jetzt ein Schöpfungsplan bis ans Ende der Zeiten entsteht, wo es hingehen soll, und wir dürfen halt irgendwie dabeisein. Sondern mit dem Menschen wurde - ja, jetzt menschlich ausgedrückt - ganz bewusst diese &#039;&#039;&#039;höchste Aufgabe, die Zukunft zu entwickeln&#039;&#039;&#039;, dem kleinsten geistigen Wesen überlassen, das es gibt, weil, wir sind das Baby der geistigen Wesen. Wir sind die erst gerade angefangen haben, ein geistiges Wesen zu sein, also ein eigenes Ich zu haben. &#039;&#039;&#039;Wir sind das unterste Wesen&#039;&#039;&#039;. Und gerade dieses Wesen, durch diese vielen Wesen, die jeder ein ganz individuelles Ich haben, &#039;&#039;&#039;durch das soll die neue Schöpfung entstehen&#039;&#039;&#039; - und die ganzen Hierarchien stehen uns zur Verfügung, um uns zu helfen, zu unterstützen, dass das, was wir einmal als Impuls entwickeln, dass das Realität werden kann, dass sich das verwirklichen kann in der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=2642s Die großen Eingeweihten, Jesus von Nazareth und das Erdenleben des Christus 0:44:02] ===&lt;br /&gt;
Die Kraft hätten wir nicht. Ich meine, wir haben jetzt am meisten noch die Kraft, &#039;&#039;&#039;an unserem Seelischen zu arbeiten&#039;&#039;&#039; - und darüber haben wir schon gesprochen, also das fängt jetzt schon, sollte jetzt schon in unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039; deutlicher beginnen; dass wir anfangen, nicht nur unser Seelisches zu reinigen und aufzupolieren - das kann natürlich nie schaden - aber dieses &#039;&#039;&#039;Reinigen und Polieren&#039;&#039;&#039; sollte eigentlich schon &#039;&#039;&#039;nicht mehr so&#039;&#039;&#039; sein, &#039;&#039;&#039;wie es in der Vergangenheit war&#039;&#039;&#039;, weil es da nicht anders ging, Reinigen im Sinne von: Den Schmutz lagern wir letztlich in der Umwelt ab, in der seelischen Umwelt ab. Wir haben mal darüber gesprochen, dass das das erschütterndste Erlebnis, im Grunde, des &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; war, der die Leibeshüllen dann bereitgestellt hat für den Christus, der sich verkörpert. Also, bevor noch der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; durch die Taufe von Golgatha, ah, nicht von Golgatha, durch die Jordan-Taufe eben, eingezogen ist, das heißt sich verbunden hat mit diesem &#039;&#039;&#039;Leibesgefäß des Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Aber bevor es soweit war, das letzte Erlebnis im Grunde, bevor es soweit war, das der Christus erlebt hat - also nicht der Christus, eben dieser Jesus von Nazareth, aber der Christus ist halt schon ganz nahe, er drängt eigentlich schon heran sich zu inkarnieren, jetzt, in diesem Jesus von Nazareth. Und das Ich des Jesus von Nazareth drängt eigentlich fast schon heraus, um Platz zu machen für das große Christus-Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &#039;&#039;&#039;Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039; passiert Folgendes: Das Ich des Jesus von Nazareth löst sich etwas - was normalerweise auf die Art nie passiert, weil, wenn ein Mensch stirbt, dann geht der Astralleib raus, der Ätherleib geht raus - da geht jetzt wirklich nur das Ich hinaus. Das musste entsprechend vorbereitet sein - ich will jetzt nicht alles wieder aufwärmen, wir haben darüber schon gesprochen in früheren Vorträgen - aber &#039;&#039;&#039;dann kann das Christus-Ich einziehen&#039;&#039;&#039; und sich diese Leibeshüllen im Laufe dieser drei Jahre wirklich vollkommen zu eigen machen. Der Christus schafft das in diesen drei Lebensjahren, das, wozu wir ein bisschen länger brauchen. Also, in Wahrheit brauchen wir nämlich nicht nur in einem Erdenleben länger - wobei ein wesentlicher Teil schon passiert in den ersten drei Lebensjahren bei uns. Also, das ist, was wir vergleichen können mit dem, was der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; ist, weil er ist &#039;&#039;&#039;nur drei Erdenlebensjahre&#039;&#039;&#039; auf Erden überhaupt, aber er vollzieht da drinnen nicht nur das, was wir in einer Inkarnation durch unser Ich bewirken, sondern &#039;&#039;&#039;in allen&#039;&#039;&#039; unseren Inkarnationen auf Erden. Das macht der Christus in einer einzigen Inkarnation innerhalb von drei Jahren durch. Diese &#039;&#039;&#039;volle Entwicklung&#039;&#039;&#039; nämlich zu schaffen, &#039;&#039;&#039;sich diese Leibeshüllen, geistig gesehen, ganz zu eigen zu machen&#039;&#039;&#039; bis ins festeste Physische hinein. Also, das heißt, den Astralleib, das ganze Seelische, das damit verbunden ist, die Lebenskräfte, den Ätherleib und den physischen Leib vollkommen sich zu eigen zu machen, also zum &#039;&#039;&#039;vollkommenen Ausdruck seines Christus-Ichs&#039;&#039;&#039; zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vollendet sich im Grunde mit dem &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;, mit dem &#039;&#039;&#039;Durchgehen durch den Tod&#039;&#039;&#039;, mit dem in die Hölle, in die Unterwelt, wie immer man es nennen will, also ein Hinuntergehen bis zu den dunkelsten Widersacherkräften, wenn man will. Also bis zu dem Ort, wo diese mit Sorat verbundenen Kräfte sind, in Wahrheit. Um das geht es. Und dann am Ostersonntag, sozusagen, die &#039;&#039;&#039;Auferstehung&#039;&#039;&#039;, die damit, ja, beginnt, aber eigentlich nicht vollendet ist - weil, &#039;&#039;&#039;vollendet ist sie im Großen dann, wenn eigentlich die ganze Erde und schließlich der ganze Kosmos der Leib des Christus geworden ist&#039;&#039;&#039;; aber eben auch eine ganz andere Welt als vorher. Weil, vorher hat, könnte man sagen, die Gottheit von außen gewirkt und auch der &#039;&#039;&#039;Christus von außen gewirkt&#039;&#039;&#039;. Später mal hat sich der Christus mit der Sonne verbunden, hat von der Sonne gewirkt und so. Aber jetzt, nachdem er sich mit der Erde verbunden hat, &#039;&#039;&#039;jetzt wirkt er ganz von innen heraus&#039;&#039;&#039;, während er am Anfang ganz von außen gewirkt hat… Aber, indem er sich mit der Erde verbunden hat, wie wirkt er jetzt? &#039;&#039;&#039;Durch die Menschen-Iche!&#039;&#039;&#039; Durch die Menschen-Iche, aber so, dass uns die &#039;&#039;&#039;volle Freiheit gegeben&#039;&#039;&#039; ist. Das heißt, wir bestimmen letztlich, wie es weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir kriegen nur die Hilfe&#039;&#039;&#039;, die Kräfte, dass wir jetzt nicht nur an unserem Seelischen arbeiten können, weil das ist im Moment das Einzige, was wir können. Und dieses erschütternde Erlebnis, das der Jesus von Nazareth hatte kurz vor der Jordan-Taufe, war eben das, dass er gesehen hat bei dem &#039;&#039;&#039;Essener Orden&#039;&#039;&#039;, mit dem er in enger Verbindung war und gesehen hat, wie dort die Menschen geistig streben, strenge &#039;&#039;&#039;Reinigung ihres Seelischen&#039;&#039;&#039; durchmachen, um ihre Aufgaben erfüllen zu können, wie das aber den Effekt hat, dass all die &#039;&#039;&#039;negativen Seelenkräfte, die durch die Widersacher beeinflusst waren&#039;&#039;&#039; und von denen sie sich befreit haben, dass die nicht einfach verschwunden sind, sondern dass die &#039;&#039;&#039;den Menschen rundherum aufgebürdet&#039;&#039;&#039; wurden. Also, das muss man sich einmal vorstellen: Die ganze geistige Entwicklung - bis letztlich zum Mysterium von Golgatha - hat den nicht allzu kleinen Haken darin, dass &#039;&#039;&#039;wenige aufsteigen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039;, um die großen geistigen Impulse hereinzuholen - und der Preis dafür ist, dass all das, was durch die Widersacher verdorben wird, dass das dem Rest der Menschheit, und das ist der größte Teil zunächst einmal gewesen, aufgebürdet wurde. Anders ging es nicht. Und mit den ganzen Verfehlungen, die dadurch entstanden sind, wurde das &#039;&#039;&#039;Schicksal der Menschen immer schwerer&#039;&#039;&#039;. Und da muss man sagen, ja, man kann natürlich bewundern und sagen, Gott sei Dank haben wir &#039;&#039;&#039;die großen Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die die Menschheit weitergeführt haben, aber man muss ganz besonders auch &#039;&#039;&#039;danken den Menschen,&#039;&#039;&#039; die die Bürde getragen haben, nämlich &#039;&#039;&#039;die Last getragen haben&#039;&#039;&#039;, dass die &#039;&#039;&#039;Kräfte der Widersacher&#039;&#039;&#039; und was sie verdorben haben, ihnen aufgebürdet wurde. Das ist eine gewaltige Wahrheit, die da drinnen liegt. Und eine erschütternde Wahrheit, eigentlich. Und man kann es jetzt nicht den alten Eingeweihten als Schuld anlasten, dass sie das getan haben: Weil, es ging nicht anders! Wenn sie es nicht getan hätten, wäre es noch schlimmer gewesen, dann hätten im Grunde die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;allein die Oberhand&#039;&#039;&#039; gewonnen, weil die meisten Menschen also zu schwach gewesen wären ihnen standzuhalten. Es waren also ganz wenige, die dem standgehalten haben. Also, es gibt nicht die Alternative zu sagen: Na gut, dann, wir bürden es euch nicht auf, also wir entwickeln uns geistig nicht. Ja, dann wäre von Anfang an die ganze Menschheit rettungslos verloren gewesen. Aber das sind also dramatische Wahrheiten geradezu. Weil, das heißt also, dass wir überhaupt eine Zukunft haben und dass es in der Vergangenheit Eingeweihte gab, die uns in die Richtung hingeführt haben, dass auch so etwas möglich war wie das Mysterium von Golgatha, weil, dazu musste eben ja auch jetzt ein Mensch auf Erden leben, der seine &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen so gereinigt hat, dass sich der Christus überhaupt darin inkarnieren kann&#039;&#039;&#039;. Weil, wenn sie nicht entsprechend gereinigt gewesen wären, ja, dann hätte jetzt der Christus es schon versuchen können, aber dann wäre bei dem Versuch dieser Leib zerfallen, sofort. Er hätte es nicht ausgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=3219s Der Christus ist der All-Tätige - der Werkmeister des ganzen Kosmos 0:53:39] ===&lt;br /&gt;
Also nur &#039;&#039;&#039;das reinste&#039;&#039;&#039; und dann mit den reinsten Lebenskräften versehene &#039;&#039;&#039;Leibesgefäß&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte überhaupt dem Christus standhalten&#039;&#039;&#039;. Bitte, stellt euch das vor, die geistige Kraft, die im Grunde den ganzen Kosmos geschaffen hat, in Wahrheit! &#039;&#039;&#039;Der Christus ist der tätige Werkmeister gewesen&#039;&#039;&#039;. Die alten Inder haben das gewusst und haben ihn genannt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Vishva Karman&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, den Alltätigen - heißt es übersetzt auf Deutsch. So steckt das Wort Karma drinnen. Karma heißt eigentlich &amp;quot;tun&amp;quot;, in Wahrheit, tätig sein, und das tätig sein hat dann halt Folgen. Es können gute Folgen sein, es können auch manchmal schlechte Folgen sein. Wie auch immer. Und der Christus war der All-Tätige, wirklich im Sinne &amp;quot;Welt-All&amp;quot; die Dimension, so muss man das verstehen. Und diese gewaltige Kraft, die einen Kosmos schafft, von dem wir heute erst langsam zu ahnen beginnen, welche Dimensionen er hat, wenn man es sinnlich-räumlich betrachtet, einmal. Geistig gesehen, heißt es, welche geistige Vielfalt ist da drinnen, welche &#039;&#039;&#039;geistige Vielfalt&#039;&#039;&#039;, überall geistige Wesenheiten, überall. Es gibt nicht das kleinste Steinchen dort, wo es nicht irgendwelche geistigen Wesenheiten gibt - und sei es noch so im Dunkel, dass es irgendwo durchs Weltall fliegt, da sind irgendwelche geistigen Wesenheiten damit verbunden, von mir aus halt &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; oder sonstiges, die gibt es nicht nur bei uns hier unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem müssen wir uns sowieso verabschieden. Und das ist ein großer, &#039;&#039;&#039;großer Erfolg&#039;&#039;&#039;, eigentlich, &#039;&#039;&#039;der Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;, dass sie uns das zu Bewusstsein gebracht hat. Ich meine, noch bis in die Neuzeit hinein, haben wir ein sehr, sehr kleines Bild der Welt gehabt. Man kannte dann zumindest schon die Planeten, hat aber immer noch gedacht: Ja, die Erde steht im Zentrum, alles dreht sich um uns und da gibt es jetzt Sonne, Mond und Sterne natürlich, aber die Sterne, die acht, neun Tausend, die man halt mit freiem Auge sehen kann. Und die blicken aus irgendeiner Sphäre drauf. Ich meine, das ist die mittelalterliche Vorstellung dann. Die Griechen hatten sie etwas anders, die haben noch etwas anderes darunter verstanden, muss man dazu sagen. Aber doch, also die Welt schien vergleichsweise klein, vergleichsweise klein. Heute wissen wir, dass sie viel, viel reicher ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; um die &#039;&#039;&#039;räumliche Größe&#039;&#039;&#039;, es geht um die &#039;&#039;&#039;geistige Vielfalt&#039;&#039;&#039;. Das Ganze ist nur ein Spiegelbild, ein sinnliches Spiegelbild der geistigen Vielfalt die es gibt. Und alles das gehört zu der Entwicklung dazu. Und alles das ist vom Christus geschaffen worden, zunächst einmal, vom &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; auf den Weg gebracht worden. Und das &#039;&#039;&#039;soll sich jetzt hineinquetschen in einen Leib, ohne dass der Leib zerspringt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;eine Kraft, die eigentlich einen ganzen Kosmos erzeugt&#039;&#039;&#039;. Die soll es aushalten da drinnen, oder der Leib soll es aushalten, dass diese Kosmen schaffende Kraft da drinnen wohnt. Das ist unglaublich im Grunde, dass das möglich ist. Und was verhindert das, dass dieses Gefäß sofort zersprengt wird, ist dass es die höchstmögliche Reinheit hat, die man sich nur vorstellen kann. Nur dann geht das, weil alles, was an sozusagen negativen Kräften drinnen wäre, das würde der Christus zersprengen, das Gefäß würde... Da kann man gar nicht anders, das würde nicht standhalten können. Und tatsächlich, es ist ja der Punkt, dass selbst unter diesen ganz optimalsten Bedingungen, die im Grunde durch die ganze Menschheits- nicht nur Geschichte im historischen Sinn, sondern durch die ganze &#039;&#039;&#039;Menschheitsevolution&#039;&#039;&#039;, durch die ganze Menschheitsentwicklung, mit den Vorstufen, wo der Mensch noch gar nicht den Körper hatte, sondern erst einfache Tiere, Pflanzen oder so was da waren... Also, die ersten Versuche Mensch zu werden so im heutigen Sinn. Das alles muss man dazurechnen und das war ein &#039;&#039;&#039;Weg dorthin, ein Leibesgefäß zuzubereiten&#039;&#039;&#039;, das nicht unter dieser gewaltigen Kraft des Christus sofort zerstört wird. Ja, Geist, selbst der höchste Geist oder gerade auch der höchste Geist im positiven Sinn, kann auf das rein Materielle unheimlich zerstörerisch wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=3522s Unser Kosmos - Entwicklungsstätte geistiger Wesenheiten 0:58:42] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt also, weil &#039;&#039;&#039;Geist ist beständige Umgestaltung&#039;&#039;&#039;. Und so ein Körper, wie wir ihn haben, der verträgt das nicht so gut. Bei der Sonne geht es schon ein bisschen besser, da ist mehr Dynamik drin. Daher ist dort ein geeigneter Wohnort zum Beispiel für die Wesenheiten, die wir als &#039;&#039;&#039;Elohim&#039;&#039;&#039; bezeichnen. Die haben ein &#039;&#039;&#039;Entwicklungstempo&#039;&#039;&#039;, das ist viel größer als unseres, und die brauchen aber eine Leiblichkeit, die im Grunde durch die Sonne gegeben wird. Sie &#039;&#039;&#039;haben mit dem Sorat gemeinsame Leiblichkeit&#039;&#039;&#039;. Das ist eine Mehrzahl von Elohim, das wissen wir. Rudolf Steiner spricht von sieben Elohim, die also zumindest für unser engeres System und für unsere Sonne zuständig sind, aber die haben natürlich nicht so einen Körper wie wir. Die schaffen es auch dort in diesem, ja, Feinstofflichen, hauptsächlich &#039;&#039;&#039;feinst Feinstofflichen, woraus die Sonne&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aufgebaut&#039;&#039;&#039; ist. Die Sonne ist ja nicht so dicht materiell, wie wir meinen. Physiker sprechen davon - oder die Astronomen - dass das Wasserstoffgas hauptsächlich ist und Helium. Okay, soll sein, wie auch immer, aber es ist jedenfalls sehr, sehr dünn und sehr, sehr stark bewegt. Und &#039;&#039;&#039;jede Bewegung&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;ist nicht zufällig&#039;&#039;&#039; nur, &#039;&#039;&#039;sondern das sind Ausdrücke der geistigen, seelischen Tätigkeit dieser Elohim, die dadrinnen sind&#039;&#039;&#039;, und noch anderer geistiger Wesen, die mit der Sonne verbunden sind. Es sind auch &#039;&#039;&#039;Geister der Weisheit&#039;&#039;&#039; damit verbunden, &#039;&#039;&#039;Geister der Bewegung&#039;&#039;&#039; und so fort, also, da tut sich einiges. Aber das hält die Sonne aus. Also, &#039;&#039;&#039;die geistigen Kräfte der Elohim sind groß, aber sie sind nicht so groß wie die Christuskraft&#039;&#039;&#039;. Die müsste eigentlich, wenn die Sonne nicht rein genug wäre, sogar die Sonne zerreißen. Passiert! Passiert. Passiert im Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das zeigt uns die &#039;&#039;&#039;Astronomie&#039;&#039;&#039;: Wenn &#039;&#039;&#039;große, reife Sterne sterben&#039;&#039;&#039;, das heißt, wenn sie ihre Grundaufgabe einmal absolviert haben, dann sterben sie nämlich, ja, wie der Mensch. Das heißt, sie lösen sich auf, irgendwie. Nur geht es bei großen Sternen mit einem ziemlichen Rumms, sagen wir mal so. Wenn ein Stern stirbt, wenn seine... das heißt, wenn die geistigen Wesenheiten, die damit verbunden sind, zu einer höheren Aufgabe aufsteigen - das ist nämlich der Grund dazu. Das heißt, &#039;&#039;&#039;da löst sich das Seelisch-Geistige dieser Wesenheiten&#039;&#039;&#039; - also bei Sternen sind es immer Geister der Form, Geister der Bewegung, Geister der Weisheit, jedes Sternensystem hat das. Die verlassen diesen Stern - und wenn sie ihn verlassen, dann stirbt er. Das heißt in dem Fall, dass er unter seiner Schwere zusammenbricht. Weil, &#039;&#039;&#039;mit all den Sternen&#039;&#039;&#039; - wie auch mit unserer Sonne, aber eben auch mit unserer Erde - &#039;&#039;&#039;soratische Wesenheiten verbunden&#039;&#039;&#039; sind. Die Wesenheit Sorat, der Sonnendämon oder Erdendämon, ja, das hat nicht nur Bedeutung hier für uns, für alle da draußen. Wie sollen wir sagen? Also, &#039;&#039;&#039;die Widersacherkräfte sind allgegenwärtig&#039;&#039;&#039;. Ich meine, mit denen müssen wir jetzt nicht unmittelbar alle kämpfen, wir haben mit denen da &#039;&#039;(den mit der Erde verbundenen)&#039;&#039; eh genug zu tun, aber irgendwann einmal ist es auch dran, keine Frage. Aber diese Kräfte sind jedenfalls da. Wir haben das letzte Mal drüber gesprochen, dass die auch etwas mit den &#039;&#039;&#039;Schwerekräften&#039;&#039;&#039; zu tun haben. So deutlich habe ich das nicht bei &#039;&#039;&#039;Steiner&#039;&#039;&#039; ausgedrückt gefunden. Er spricht oft, dass also mit der Schwerkraft, mit der Schwere, ahrimanische Kräfte zu tun haben. Manchmal nennt er sie die asurischen Kräfte. Das liegt aber daran, dass Steiner zum Beispiel den Begriff ahrimanisch im engeren oder weiteren Sinn gebraucht. Im engeren Sinn sind es halt also die ganz bestimmten ahrimanischen Wesenheiten. Das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die zurückgeblieben sind&#039;&#039;&#039; in ihrer Entwicklung und bestimmte Kräfte nicht entwickelt haben und dadurch Widersacherkräfte werden könnten. Weil, Widersacher wird man, indem man die Entwicklung in einer gewissen Weise… hmmm... zurückhält und sagt: &amp;quot;Hmmmm&amp;quot;. So zurückhalten kann manchmal ja heißen, irgendwas anderes vorgreifen, aber eben das Eigentliche, was gerade jetzt passieren soll: &amp;quot;Nein, hemme ich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind auf der Alten Sonne zurückgeblieben. Das sind die Wesenheiten, die jetzt die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind. Das heißt, sie haben eine vergleichbare &#039;&#039;&#039;Stufe wie die Erzengel&#039;&#039;&#039;, haben aber gewisse Kräfte weniger entwickelt als die Erzengel, aber unter Umständen manche, nämlich zurückhaltende Kräfte, stärker entwickelt als die Erzengel. In gewisser Weise sind sie ihnen sogar voraus. Und &#039;&#039;&#039;die asurischen Kräfte sind vergleichbar mit den Urengeln&#039;&#039;&#039;, sind eigentlich zurückgebliebene Urengel, teilweise zurückgebliebene Urengel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=3896s Ahrimanische und asurische Wesenheiten im Soge der soratischen Kräfte 1:04:56] ===&lt;br /&gt;
Und die soratischen Kräfte? Der &#039;&#039;&#039;Ursprung der soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, über das haben wir auch schon mal gesprochen, der liegt ja in Wahrheit schon &#039;&#039;&#039;außerhalb dieser ganzen Entwicklung, die wir überschauen&#039;&#039;&#039; können. Also, die heutigen Asuras, die haben damals als geistige Wesenheiten begonnen auf dem Alten Saturn, dort haben sie ihr Ich bekommen - und jetzt sind sie halt Urengel geworden, nachdem sie einige Stufen durchgemacht haben. &#039;&#039;&#039;Die soratischen Kräfte waren bereits am Anfang der Entwicklung des Alten Saturn Ich-Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Natürlich anders geartet als das menschliche Ich, anders geartet auch als das Ich der heutigen Engel, Erzengel, Urengel aber sie waren Ich-Wesenheiten, also das heißt, schöpferische geistige Wesenheiten - und stehen heute daher, wenn man das jetzt weiterdenkt, auf einer vergleichbaren &#039;&#039;&#039;Stufe wie die Elohim&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie geht die Hierarchien-Folge? Engel, Erzengel, Urengel, das sind die Engelwesenheiten im engeren Sinn. Und dann kommt die nächste Dreiergruppe von geistigen Hierarchien, die oft gerne auch schon als Götter, aber jetzt in der Mehrzahl, bezeichnet werden; dazu zählen die Elohim, sprich Geister der Form. &#039;&#039;&#039;Elohim und Geister der Form ist dasselbe&#039;&#039;&#039;, es sind also die Schöpfergötter, von denen in der Bibel gesprochen wird. Und das ist ganz interessant, dass die stärkste Widersachermacht, die wir haben, also die soratischen Kräfte - die mit einer gewissen Eigenständigkeit, nämlich nicht Freiheit in unserem Sinn, aber mit einer gewissen Eigenständigkeit - in diese ganze Entwicklung schon hineingekommen sind. Die sind am Anfang schon… Am Anfang der Entwicklung im Alten Saturn sind die in gewisser Weise schon dabei. Sie sind dabei, aber sie sind in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;Fremdkörper&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in der ganzen Entwicklung.&#039;&#039;&#039; Sie gehen von Anfang an einen anderen Weg, aber sie kreuzen immer wieder unseren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während &#039;&#039;&#039;die Asuras, die ahrimanischen Wesenheiten und die luziferischen Wesenheiten, die haben alle direkt mit unserer Entwicklung zu tun&#039;&#039;&#039; und die sind &#039;&#039;- die Tierwelt geht durch das Bild gerade im Hintergrund -&#039;&#039; die sind, wie Rudolf Steiner das so oft sagt, abkommandiert worden zu ihrer Aufgabe. Also, das ist halt wirklich sehr menschlich ausgedrückt, aber damit wird es so ein bisschen bildhaft kräftig. Warum sind sie abkommandiert oder bestellt worden zur Ihrer Aufgabe? Sie haben sich qualifiziert dadurch, dass sie für bestimmte Aufgaben zurückgeblieben sind. Also, bestimmte Kräfte nicht entwickelt haben und langsamer dort sind in einer gewissen Weise und daher aber sehr gut geeignet sind, als - wie soll ich jetzt sagen - ein gewisser Bremsfaktor in die Entwicklung einzutreten und ein &#039;&#039;&#039;Widerpart&#039;&#039;&#039; zu sein &#039;&#039;&#039;den geistig fortschrittlichen Kräften&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;Das Tierreich will verwandelt werden, es liegt neben mir.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;bei den soratischen Wesenheiten ist es was anderes&#039;&#039;&#039;. Die sind nicht bestellt worden zu ihrer Aufgabe, sondern die erfrechen sich von Haus aus, weil sie eben schon als Ich-Wesenheiten hineingekommen sind. Und weil sie eigentlich nicht zu unserer Entwicklung dazugehören, sondern - wie soll ich sagen - da irgendwie &#039;&#039;&#039;schief hineingeschneit&#039;&#039;&#039; sind, lassen sie sich jedenfalls von der - selbst von der höchsten Gottheit, die eben jetzt diese Entwicklung auf den Weg gebracht hat - nichts reinreden. Ja, man könnte sogar weitergehen: Sie können sich gar nichts von ihnen reinreden lassen, weil sie unter einem ganz anderen Entwicklungsimpuls stehen, der im Grunde mit uns nichts zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=4201s Warum hat die Trinität die soratischen Wesen zugelassen? 1:10:01] ===&lt;br /&gt;
Man könnte sagen fast, das ist eine &#039;&#039;&#039;Durchkreuzung von zwei Entwicklungslinien, die einander völlig fremd sind&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise. Nur, natürlich, diese soratischen Wesenheiten, wenn sie da schon hineingeraten sind, schauen, ob man da was mitnehmen kann. Weil, das ist in gewisser Weise… Wie soll ich sagen, ich sehe das so wie einen &#039;&#039;&#039;Betriebsunfall&#039;&#039;&#039;, was da passiert ist. Und sie machen halt das Beste draus. Sie schauen halt da mitzunehmen, was sie mitnehmen können, zu rauben, was sie rauben können und - wie soll ich sagen - der Gottheit, &#039;&#039;&#039;der Trinität, bleibt eigentlich gar nichts anderes übrig, als dies zuzulassen&#039;&#039;&#039;. Und nur dafür zu sorgen, nach Möglichkeit, dass auch diese Effekte dieser soratischen Wesenheiten, so gut es halt geht, auch für was letztlich Förderliches eingesetzt werden. Aber sie können es ihnen nicht befehlen! Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;von Anfang an hat die Trinität&#039;&#039;&#039; - das Göttliche, das unser Sternensystem, unser kosmisches Sternensystem sozusagen geschaffen hat - &#039;&#039;&#039;keinen Einfluss auf diese soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Befehlen kann man ihnen gar nichts. Und das hat nichts damit zu tun, dass diese soratischen Wesenheiten eine Freiheit hätten, die vergleichbar ist mit unserer, sondern sie sind also eigentlich in Wahrheit sehr, &#039;&#039;&#039;sehr unfreie Wesen&#039;&#039;&#039;. Dort herrscht ein ganz &#039;&#039;&#039;stark hierarchisches Prinzip&#039;&#039;&#039;, dort gibt es auch also &#039;&#039;&#039;eine oberste Quelle&#039;&#039;&#039; in irgendeiner Form, von der sie gelenkt werden und der sie sich völlig, komplett, unterwerfen. Und das aber, was die Trinität tun kann, ist also zu schauen: Wie kann ich trotzdem auch ihre Taten benützen, um unseren Kosmos in guter Weise weiterzubringen? Also so, dass es nach Möglichkeit nicht zu schädlich wird, sondern &#039;&#039;&#039;vielleicht sogar nützlich&#039;&#039;&#039; ist, irgendwo. Und ich habe euch das letzte Mal erzählt, also, wie gerade… Das ist zumindest meine Erkenntnis, die ich gewonnen habe: Dass die &#039;&#039;&#039;Schwerekräfte&#039;&#039;&#039; ganz besonders mit den soratischen Wesenheiten zusammenhängen, dass aber Asuras und auch ahrimanische Wesenheiten eng damit verbunden sind und sich eben auch einlassen auf das, was mit den soratischen Wesenheiten zu tun hat. Das ist eben &#039;&#039;&#039;der große Unterschied zwischen den ahrimanisch-asurischen Wesenheiten und den luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sind viel weniger im Bandl mit den soratischen Wesenheiten. Aber die Asuras und die ahrimanischen Wesenheiten, denen ist es, naja, doch zum großen Teil hochwillkommen, dass da im Hintergrund jetzt auch Impulse sind von den soratischen Wesenheiten, die ihnen gewisse Kräfte zur Verfügung stellen, die sie aus Eigenem nicht hätten, weil ja diese, namentlich die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen und asurischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, ja &#039;&#039;&#039;vom eigentlich lichten Schöpferisch-Göttlichen abgeschnürt&#039;&#039;&#039; sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=4415s Die Angst der ahrimanischen und asurischen Wesenheiten vor dem Menschen 1:13:35] ===&lt;br /&gt;
Sie haben eine ganze Menge mitbekommen, haben es in ihr Reich hineingezogen. Das haben sie als Gabe mitbekommen, aber das ist beschränkt. &#039;&#039;&#039;Diese Gabe ist beschränkt&#039;&#039;&#039;. Und weil sie beschränkt ist im Übrigen - so als Nebensatz: Deswegen haben gerade die ahrimanischen und noch mehr, in Wahrheit, die asurischen Wesenheiten - obwohl sie, daher die Asuras eigentlich verkappte Urengel sind und die ahrimanischen verkappte Erzengel sind - haben sie &#039;&#039;&#039;Angst vor den Menschen&#039;&#039;&#039;. Weil, denn sie wissen oder sie ahnen - aber sie wissen eben nicht genau, wie das ist - der Mensch hat Zugang zur höchsten Schöpfungsquelle. Und er hat es auf eine Art, die sie nicht durchschauen. Und sie wissen nur, sie haben diesen Zugang verloren. Sie haben zwar einen ziemlichen Rucksack an Kräften mitbekommen, aber mit dem sind sie jetzt ausgesetzt in ihrem halt ahrimanischen, in ihrem finsteren Reich da unten. Sie haben die große Befürchtung: &#039;&#039;&#039;Der Mensch hat etwas, was wir nicht haben&#039;&#039;&#039;, und zwar grundsätzlich nicht haben, und mit dem könnte er uns komplett zerstören, im Grunde. Das ist die Furcht, die diese ahrimanischen Wesenheiten haben, Ahriman, jetzt durchaus im erweiterten Sinne, also Asuras inklusive - nicht die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die haben keine Angst vor uns, überhaupt nicht. Die haben &#039;&#039;&#039;auch vor der Trinität keine Angst&#039;&#039;&#039;, das ist für sie kein Begriff. Die sind einfach nur da vorauszuschauen, wieviel aus der Entwicklung, die wirklich unsere ist, zu rauben ist. Und irgendwas wird ihnen schon gelingen. Und je mehr, desto besser, finden sie halt; wenn etwas weniger, eben etwas weniger. Aber Sie haben nichts zu befürchten. Also, wir können ihnen nichts antun. &#039;&#039;&#039;Die Gottheit selbst kann ihnen nichts antun&#039;&#039;&#039;, außer ihnen zu vermiesen da viel zu rauben. Und dass sie irgendwann, und das wird &#039;&#039;&#039;irgendwann&#039;&#039;&#039; der Fall sein, dass sie ganz &#039;&#039;&#039;getrennte Wege gehen&#039;&#039;&#039;. Es ist ja, dass sie ganz getrennte Wege gehen… Das wird sich entscheiden, wo? Noch nicht während der Erdenentwicklung, noch nicht während der nächstfolgenden kosmischen Entwicklung, also dem Neuen Jerusalem, aber auf der kosmischen Entwicklung, die dann folgt, die sogenannte &#039;&#039;&#039;Neue Venus&#039;&#039;&#039;, die sogenannte Neue Venus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=4606s Auf der Neuen Venus entscheidet sich unsere Zukunft 1:16:46] ===&lt;br /&gt;
Da wird im Übrigen, also auf der Neuen Venus, dort, wo es gut und richtig läuft, wird das, was dadurch entstehen kann, das Neue Jerusalem, der Neue Jupiter, die Welt der Liebe. Das ist nicht gleich von Anfang an, das muss man dazu sagen. &#039;&#039;&#039;Wir bereiten jetzt vor, dass das Neue Jerusalem zum Kosmos der Liebe&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;werden kann&#039;&#039;&#039;. Dann heißt es aber nicht, dass das am Anfang gleich da ist, sondern dazu muss die ganze Entwicklung des Neuen Jerusalems - oder des Neuen Jupiters, wie es Steiner bezeichnet - durchgehen. Am Ende ist es die Welt der Liebe geworden. Und es geht weiter auf die &#039;&#039;&#039;Venus. Dort ist es von Anfang an dann in voller Reife da&#039;&#039;&#039;. Also ausgearbeitet wird es auf dem Neuen Jerusalem, wirklich ausgearbeitet. Es ist als Grundkraft einmal da, aber seine volle Reife erreicht es erst am Ende der Entwicklung. Aber bei der Neuen Venus ist es dann von Anfang an da, in voller Reife da. Und auf dieser &#039;&#039;&#039;Neuen Venus&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;6. kosmische Entwicklungszustand&#039;&#039;&#039;, dort während des 6. Lebenszustandes - weil, jeder kosmische Entwicklungszustand noch insgesamt sieben Lebenszustände durchmacht, die noch wieder durch sieben Formzustände durch müssen. Also, ihr wisst, die &#039;&#039;&#039;geisteswissenschaftlich-anthroposophische Kosmologie&#039;&#039;&#039; ist mindestens so kompliziert wie die, was uns die Astrophysiker heute auf ihre materialistische Betrachtungsweise schildern. Und irgendwann einmal wird das zusammenfinden, in Wahrheit, sich als zwei Seiten derselben Medaille zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also, &#039;&#039;&#039;es ist sehr kompliziert&#039;&#039;&#039;: also insgesamt sieben planetarisch-kosmische Zustände, darin jeweils sieben Lebenszustände, darin wieder jeweils sieben Formzustände. Und dort im 6. Formzustand, im 6. Lebenszustand, auf dem 6. kosmischen Zustand, &#039;&#039;&#039;der Neuen Venus&#039;&#039;&#039;, dort &#039;&#039;&#039;wird die endgültige Trennung stattfinden zwischen dem soratischen Reich und unserer Entwicklung.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist halt die Frage, wieviel für uns überbleibt und wieviel die soratischen Wesenheiten mitnehmen auf ihren Weg, mit dem wir dann keine Berührung mehr haben werden. Dann sind sie weg, &#039;&#039;&#039;dann sind sie für uns weg&#039;&#039;&#039;. Also dann ist diese kosmische Begegnung vorbei, die begonnen hat mit dem Alten Saturn. Aber dort endet sie, dort geht es getrennte Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=4798s Verführung zur perfekten Welt ohne Zukunft 1:19:58] ===&lt;br /&gt;
Und dann, &#039;&#039;&#039;dann bildet sich eben diese sogenannte 8. Sphäre&#039;&#039;&#039; in der Form aus, dass das mit unserem Kosmos überhaupt nichts mehr zu tun hat. Es ist nicht einmal mehr ein Nebenplanet oder irgendsowas in unserem Kosmos, sondern dann ist es weg für uns weg, unerreichbar weg. Aber dann ist auch die Gefahr vorbei. Aber es dauert lange bis dorthin. Also, bis zu diesem Zustand können auch Menschen, die sich verführen dazu haben lassen, also sich mit den soratischen Wesenheiten einzulassen… Und &#039;&#039;&#039;die Verführungskraft ist gewaltig&#039;&#039;&#039;, weil, auch wenn diese soratischen Wesenheiten ganz anders geartet sind als das, was es in unserer Entwicklung eigentlich gibt, aber sie können gewaltige Macht zur Verfügung stellen. Unter Verzicht auf Freiheit, also unter Einordnung natürlich unter die höchste soratische Wesenheit, wenn man so will, aber unter dieser soratischen Wesenheit sehr wohl die Möglichkeit, sehr hohe Positionen, sozusagen, einzunehmen, wenn ich das jetzt menschlich ausdrücken will. Und vor allem &#039;&#039;&#039;die große Verlockung, eine perfekte Welt zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und das Interessante ist, dass das in unserer Entwicklungslinie gar nicht drinnen liegt. Man könnt&#039;s jetzt glauben, es zielt darauf hin, dass irgendwann ist der &#039;&#039;&#039;perfekte Kosmos&#039;&#039;&#039; da. &#039;&#039;&#039;Und was ist dann?&#039;&#039;&#039; In der Hängematte liegen, oder was? Dann wäre es aus. Komplett aus. &#039;&#039;&#039;Dann hätte sich die Entwicklung erschöpft&#039;&#039;&#039; und das Ganze, was mit dem Alten Saturn begonnen hat - und damit die Zeit überhaupt begonnen hat - das wäre dort am Ende. Das wäre so. Nach der Neuen Venus, gibt es noch den sogenannten &#039;&#039;&#039;Vulkan-Zustand&#039;&#039;&#039;, es ist der 7. Zustand. Am Ende dieses Vulkan-Zustands wäre alles erledigt. Es wäre die perfekte Welt geworden, die aber dann in dem Moment, wo sie das erreicht hat, aufhört zu existieren - weil, sie hat keine Entwicklungsmöglichkeit mehr. &#039;&#039;&#039;Was will man noch über die absolute Perfektion hinaus entwickeln?&#039;&#039;&#039; Man kann eigentlich nur von vorne anfangen. Und für unsere Entwicklung ist das vorgesehen. Und der Mensch ist vorgesehen, dann, wenn diese Entwicklung bis zum alten Vulkan, ach, bis zum neuen, bis zum Vulkan überhaupt - er ist weder alt noch neu, es ist halt der Name. &#039;&#039;&#039;Vulkan-Zustand&#039;&#039;&#039; heißt er deswegen, weil es bereits eine Welt sein wird, die nurmehr aus Feuer, aus Wärme besteht, aus Energie besteht, wie auch immer - aber nicht die Energie, wie wir sie heute kennen. Also, was im engeren Sinn das dichteste Stoffliche ist, das Feuerelement, also etwas, was noch dünner ist als Luft, sozusagen, als irgendwas Gasförmiges - und selbst das verdünnteste Gasförmige. Also es ist… In Wahrheit &#039;&#039;&#039;endet es damit, reine Willenstätigkeit zu sein&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Der Alte Saturn ist entstanden aus der reinen Willenstätigkeit der Throne&#039;&#039;&#039;. Die haben ihren Willen geopfert. Das wurde die Substanz, die dann zur Wärme, zur Energie wurde, die heute noch in allem wirkt. Da fliegt da eben die Sonne, dahinter… In Wahrheit ist immer noch… Da steckt dahinter… Die eigentliche Kraft, die dahintersteckt, ist die Willenskraft der Throne, die sie geopfert haben, ohne sie zu verlieren deswegen. Sie haben eigentlich was noch Höheres gewonnen - so eine Art Über-Willen oder irgend sowas. So könnte man das erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=5086s Das Schicksal des Menschen ist es, immer wieder neu zu beginnen 1:24:46] ===&lt;br /&gt;
Und wenn jetzt dieser Vulkan-Zustand zu Ende geht, dann ist der &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039; aufgerufen, eine &#039;&#039;&#039;neue Entwicklung anzustoßen&#039;&#039;&#039; - der Mensch, die vereinigte Menschheit, so müsste man es genauer sagen. Keine Ahnung, wie das gehen wird. Wir haben natürlich noch lange nicht die Fähigkeiten dazu. Und es gibt niemand, der voraussagen könnte, was dann genau passieren wird, &#039;&#039;&#039;weil es keinen fertigen Plan dazu gibt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es wird die Menschheit insgesamt&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;entscheiden&#039;&#039;&#039; - das heißt, die Menschen, die sich nicht verbunden haben mit dem soratischen Reich und dann bereits während der Venus-Entwicklung, Neue Venus-Entwicklung, einfach in etwas anderes hinübergewechselt haben…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Na, komm… musst du dich auch zeigen. Also bitte, öffentlicher Auftritt, das erste Mal. Unten habe ich das nicht gehabt, also jetzt bin ich oben.. Aber jetzt seid ihr ja mutig, seid ihr ja… macht nichts… Ja…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also... Aber ihr seht damit was, was die besondere Eigenart unserer ganzen Entwicklung ist über diese sieben Stufen. Wie sehr dieses offen sein, dieses offen sein für immer wieder etwas Neues… Neues und etwas Höheres zu erschaffen, in Wahrheit, als eine perfekte Welt. &#039;&#039;&#039;Die perfekte Welt ist nicht das Höchste&#039;&#039;&#039;. Das, was neu hereingekommen ist, ja, eigentlich also durch den Christus-Impuls, aber eben indem der &#039;&#039;&#039;Christus Mensch geworden&#039;&#039;&#039; ist auf Erden ganz besonders - dieses immer wieder etwas Neues bauen zu können - dass aber in gewisser Weise zumindest dann, wenn die Perfektion erreicht ist, es der Zeitpunkt ist, es aufzulösen - und von vorne zu beginnen, was Neues zu beginnen. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Schicksal der Menschheit&#039;&#039;&#039;. Das ist im Schicksal dieser ganzen Schöpfung drinnen, immer &#039;&#039;&#039;wieder neu zu beginnen&#039;&#039;&#039;. Und so richtig sprudelt es jetzt schon in gewisser Weise während unserer Erdentwicklung. Ich meine, selbst der Vorgänger-Planet oder Vorgänger-Kosmos, dieser Alte Mond, hatte bei Weitem nicht diese reiche Vielfalt, die wir jetzt haben, allein auf der Erde, aber in dem ganzen Kosmos da draußen. Und er hat es zum Schluss geschafft, ein weisheitsvoll geordneter, ziemlich perfekter Kosmos zu sein. Und kaum geht es mit der Erdentwickelung los, wird das aber schon wieder durcheinandergewirbelt, die ganze Entwicklung. Dass da was weitergeht, gilt eigentlich, diese ganzen Gesetzmäßigkeiten und die Ordnung, die da ist, schon wieder mal durcheinanderzubringen, neu zu ordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch eine dieser Deutungsmöglichkeiten für dieses &#039;&#039;&#039;Tohuwabohu&#039;&#039;&#039; aus dem hebräischen Urtext, eigentlich, der in der Genesis drinnen steht. Es ist immer &amp;quot;Tohu&amp;quot;. In Wahrheit bedeutet es: den Einschlag des schöpferischen Geistigen, ein ganz neuer Impuls. Und mit &amp;quot;Bohu&amp;quot; wird es irgendwo gefasst mit den Kräften des Alten noch. Sie werden nicht gleich komplett aufgelöst, das ist nicht immer so: Blitzschlag, alles Alte weg und ein komplett Neues hinein, sondern es ist &#039;&#039;&#039;ein Einschlag, der das Alte grundlegend verändert&#039;&#039;&#039;, aber noch nicht völlig aufhebt. Es gibt nur immer wieder, immer wieder neue schöpferische Einschläge. Dadurch entsteht… wird immer wieder das Alte verwandelt, verwandelt, verwandelt, verwandelt - und es hört im Grunde nie auf. &#039;&#039;&#039;Am Ende wird es dann so sein, dass alles sich ins Nichts, ins rein Geistige auflöst&#039;&#039;&#039;. Und dann wird man sehen, was passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine es jetzt wirklich im großen Sinne: nach den sieben kosmischen Entwicklungsstufen. Im Kleinen ist es schon nach der Erdentwicklung und im noch Kleineren ist es mit jedem schöpferischen Impuls, den ein Mensch zum Beispiel in die Weltentwicklung hineinbringt: der Künstler, der ein Bild malt und damit etwas Neues macht. Er setzt etwas Neues in die Welt hinein. Das ist jetzt noch nicht, dass jetzt plötzlich neue Naturgesetze oder was entstehen dafür, aber es lebt &#039;&#039;&#039;in jedem Bild&#039;&#039;&#039;, das ein Maler malt, zum Beispiel, oder &#039;&#039;&#039;in jedem Gedicht&#039;&#039;&#039;, das ein Dichter schreibt, lebt ein &#039;&#039;&#039;neuer schöpferischer Impuls&#039;&#039;&#039; drinnen - und verändert und zerstört in gewisser Weise sogar die alte Ordnung, die da war. Also, das heißt, die moderne Lyrik, mit Recht, zerstört in gewisser Weise die wunderbare Lyrik, die in der Goethezeit da war, die ich so liebe. Aber trotzdem müssen wir wissen: Heute noch so zu dichten, dann hängen wir an der Vergangenheit, dann sind wir schon gefangen in den ahrimanischen Kräften drinnen. Bewahren, bewahren, bewahren das Alte - und diese Perfektion immer weiter drehen. Immer weiter drehen. Aber, es ist ausgeschöpft! Das muss man sehen. Man kann, indem man sich jetzt mit den Gedichten von &#039;&#039;&#039;Goethe&#039;&#039;&#039;, von &#039;&#039;&#039;Schiller&#039;&#039;&#039;, von den vielen, die da waren… Man kann unheimlich &#039;&#039;&#039;viel lernen für seine eigenen schöpferischen Kräfte, um dann mit dem was Neues zu machen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nur wiederhole, dann werde ich dem Anspruch zumindest, ein Künstler unserer Zeit zu sein, noch nicht gerecht. &#039;&#039;&#039;Dann muss ich darüber hinausgehen.&#039;&#039;&#039; Und das haben alle großen Künstler gemacht, selbst die kleinen Künstler machen es ein bisschen, halt nicht so perfekt, aber in Wahrheit gehen sie darüber hinaus, als nur zu reproduzieren etwas, was im Grunde perfekt geworden ist. Man muss es sehen, ich meine, die &#039;&#039;&#039;griechische Kunst und die griechische Kultur&#039;&#039;&#039; hat bis zur Zeit Alexanders hin, so ungefähr… Hellenismus ist eigentlich schon… beginnt damit, dass die Harmonie zerstört wird. Aber bis dorthin geht es. Und es ist etwas Perfektes geworden, was in seiner Art nicht mehr weiterentwickelt werden kann. Die griechischen Statuen kann man nicht mehr schöner machen. Die griechische Dichtung kann man nicht mehr perfekter machen in derselben Art, da ist das Maximum erreicht. &#039;&#039;&#039;Ich kann nur was anders machen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist es aber in der Weltentwicklung auch. Und daher hat in gewissem Sinne eben gerade diese &#039;&#039;&#039;schöpferisch-geistige Kraft auch ein zerstörendes Element&#039;&#039;&#039;, wenn man es betrachtet aus der Perspektive des Alten und sagt: &amp;quot;Nein! Es darf ja nicht kaputtgehen&amp;quot;. Nein, wir sollen dann lernen, solange es geht. Und wir können an dem Alten, wir können am Griechischen noch wahnsinnig viel lernen, aber wir müssen wissen, dass es nicht die Zukunft ist. Und jedes neue Werk ist so, dass eigentlich diese Formen dadrinnen aufgebrochen werden. &#039;&#039;&#039;Ich kann lernen an dem Alten, aber am Neuen, was ich schaffe, muss ein neuer Impuls reinkommen&#039;&#039;&#039; - bis schließlich irgendwann einmal von dem gar nichts mehr zu spüren ist. Das ist ganz, ganz wichtig! Also, &#039;&#039;&#039;Christus-Impuls heißt Zukunft schaffen&#039;&#039;&#039;, Zukunft schaffen. Der Christus-Impuls kann aus sich heraus niemals in dem Sinn konservativ sein, dass er sagt: Altes einfach immer nur als Tradition fortschleppen. Es ist eigentlich der Christus-Impuls immer die Überwindung der Tradition. Aber nicht in einem Moment gleich alles verbrennen, sondern Überwindung halt, wenn wir es vernünftig machen, indem wir lernen daraus - und daraus neue schöpferische, halt durch den Lernprozess, aber neue schöpferische Kräfte uns erwerben in der Auseinandersetzung eigentlich mit dem Alten und dem, was jetzt aber neu hereinkommt. Und &#039;&#039;&#039;irgendwann einmal wird das Alte verschwunden sein&#039;&#039;&#039;, ganz verschwunden sein, wie so vieles verschwunden ist in der Menschheit. Wir werden irgendwann einmal die &#039;&#039;&#039;ganze Kulturwelt&#039;&#039;&#039;, die wir uns erworben haben, &#039;&#039;&#039;ablegen, weil wir was Höheres machen&#039;&#039;&#039; werden. Also, bitte, sagt damit nicht, dass ich der Befürworter bin, dass wir jetzt jedes Goethe-Gedicht verhunzen, damit es auch schnell zerstört wird. Wir können noch viele Generationen dran lernen, so wie wir noch an den Griechen lernen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=5687s Die altägyptische Zeit ist unsere Herausforderung in der Gegenwart 1:34:47] ===&lt;br /&gt;
Bei den &#039;&#039;&#039;alten Ägyptern&#039;&#039;&#039; tun wir uns eh schon schwerer. Das schaffen wir eigentlich kaum mehr, dem noch was abzugewinnen. Also, wir reichen jetzt gerade zurück bis zur griechisch-lateinischen Zeit, in Wahrheit, obwohl interessanterweise viele &#039;&#039;&#039;Impulse vom Ägyptischen&#039;&#039;&#039; sich gerade &#039;&#039;&#039;spiegeln&#039;&#039;&#039; jetzt in unserer Zeit, aber spiegeln trotzdem so, dass sie auf eine andere Art kommen. Es ist nicht mehr so, dass wir jetzt die alten Schriften der Ägypter studieren und aus dem heraus etwas holen. Aber es ist, wie soll ich sagen, die &#039;&#039;&#039;karmische Aufarbeitung der ägyptischen Zeit&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Das ist es in Wahrheit. Kann aber natürlich von den Widersachern auch so benutzt werden, dass gerade die Dinge so, wie sie eben in der Vergangenheit waren, unverändert übertragen werden. Dann sind sie schädlich, dann sind es Widersacher-Impulse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird es mit allem werden. Es wird das, was in der griechischen Zeit war, wenn ich es unverändert wieder hervorbringen will, dann wird es absolut ein Gegenimpuls sein. Also, was wir brauchen, ist also diese &#039;&#039;&#039;Offenheit für Veränderungen&#039;&#039;&#039;, aber heute nicht irgendwie blind irgendwelche Veränderungen, sondern wirklich schöpferisch neue. Und das haben wir den Widersacherkräften total voraus. Die können das nicht. Sie haben dadurch, dass sie diese Aufgabe übernommen haben, als &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; zu wirken… Der Preis war dafür, dass sie &#039;&#039;&#039;von der Schöpfungsquelle&#039;&#039;&#039;, wo es von oben fließt, &#039;&#039;&#039;abgeschnitten&#039;&#039;&#039; wurden. Sie haben - wie soll ich sagen - einen Vorrat an Kräften mitbekommen, aber nicht mehr. Also, sie können nicht immer wieder Neues schöpfen. Sie können mit den Kräften, die sie mitgenommen haben, können sie noch eine lange Zeit wirtschaften, aber sie können im Grunde nichts wirklich Neues, wirklich schöpferisch Neues hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=5821s Der Mensch und seine Freiheit - die größte Herausforderung für die Widersacher 1:37:01] ===&lt;br /&gt;
Und sie haben dauernd den Menschen vor der Nase, der in seinem Ich die &#039;&#039;&#039;Quelle&#039;&#039;&#039; dazu aber hat, und zwar noch dazu &#039;&#039;&#039;auf die ganz neuartige Weise&#039;&#039;&#039;, nicht - wie soll man sagen, Befehlsempfänger will ich nicht sagen - aber einer, der halt in Unfreiheit sich inspirieren lassen muss von oben und im Grunde Ausführungsorgan ist. Wir sind mehr. Wir sind mehr. Wir sind, wie ich es am Anfang erzählt habe, wir sind eigentlich die, die die Richtung sogar angeben - und &#039;&#039;&#039;die ganze Gottheit&#039;&#039;&#039; mit allem drum und dran, &#039;&#039;&#039;mit den Hierarchien, folgt dem Weg, den wir einschlagen&#039;&#039;&#039;. Es ist das Große und damit hängt es an uns, wo es hingeht. &#039;&#039;&#039;So groß müssen wir in Wahrheit die Freiheit denken&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss sehen, dass die Gottheit, wenn man jetzt schon von einem Schöpfungsplan sprechen will… Das ist die Intention, die von Anfang an, seit dem Alten Saturn, dahintersteckt: Vorzubereiten, &#039;&#039;&#039;dass ein Wesen entstehen kann, das diese volle Freiheit hat&#039;&#039;&#039;, und dass diesen Wesen die Fähigkeit, die Möglichkeit und die Aufgabe verliehen wird, &#039;&#039;&#039;die weitere Richtung zu bestimmen&#039;&#039;&#039;. Gerade dieser Vielheit kleiner, winziger, kleiner geistiger Wesen! Wir sind die Winzlinge. Wir sind die absoluten Babys! Und dass wir sozusagen die Erlaubnis - oder die Aufgabe sogar - bekommen haben, das Angebot bekommen haben, die &#039;&#039;&#039;weitere Entwicklung des Kosmos&#039;&#039;&#039; immer mehr, selbst schon auf unserem Erdenkosmos, &#039;&#039;&#039;mitzubestimmen&#039;&#039;&#039;, zeigt doch, welches Zutrauen die Gottheit zu uns hat. Dass… sie traut es uns zu. Und weiter: Es würde uns diese Kraft nicht gegeben, wenn es sowieso chancenlos wäre. Darüber haben wir auch schon gesprochen: Genau das ist aber nämlich wirklich auch die einzige Möglichkeit, eine Welt zu schaffen, die diese Vielfalt hat, von der jetzt schon in unserer Erdenwelt vieles spürbar ist. Und das hängt bereits damit zusammen, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch da diese Vielfalt hat. Begonnen im Kosmos wie auf der Erde&#039;&#039;&#039; seit der Mensch zu allererst die Erde im zartesten Sinn betreten hat. Noch lange nicht mit unseren Füßen, so wie heute, sondern, wo er überhaupt auf der Erde, in der Erdensphäre, begonnen hat, sich zu, wie soll ich sagen, zu manifestieren. In der Bibel heißt es: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Und Jahwe Elohim blies Adam den lebendigen Odem ein.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; So in etwa, an der Stelle, irgendwo. Aber lebendiger Odem heißt, dass er mit dem &#039;&#039;&#039;Luftelement&#039;&#039;&#039; begabt wurde, also, das heißt, sich verkörpert hat im Luftelement, wenn man so will, oder das Luftelement ward, in gewisser Weise. Also viel, viel größer noch. Aber ab dem Moment mischen wir mit. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; beschreibt es so deutlich, wie &#039;&#039;&#039;die ganze Natur etwas ist, was der Mensch eigentlich aus seinem Wesen heraussetzt&#039;&#039;&#039;. Dass dann die Steine, die Pflanzen, die Tiere scheinbar vor uns auf der Erde erscheinen - nur scheinbar. Geistig gesehen und im dünnsten, luftigsten Element verkörpert, sind wir schon längst da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=6072s Der Mensch wartet lange - erst spät verdichtet er sich zum Betreten der Erde 1:41:12] ===&lt;br /&gt;
Nur &#039;&#039;&#039;wir warten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;uns&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;zu verdichten&#039;&#039;&#039;, dass wir wirklich irgendein Lebewesen werden, das halt jetzt vielleicht durchs Bild krabbeln würde, so wie es meine Katzen manchmal machen - sondern wir sind eigentlich noch die ganze Sphäre anfangs, wirklich die ganze kosmische Sphäre. Daher heißt bei den &#039;&#039;&#039;Kabbalisten&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Adam Kadmon&#039;&#039;&#039;. Kadmon ist dasselbe Wort wie Kosmos. Also, der kosmische  Adam. Das heißt, &#039;&#039;&#039;einmal waren wir so groß wie der ganze Kosmos&#039;&#039;&#039; - bis zu den Grenzen, wo es bis ins Überräumliche, Überzeitliche geht, also dort, wo man ans Ende der Welt geradezu kommt. Und es ist halt immer kleiner geworden, also die Verkörperung ist weiter gegangen. Irgendwann einmal waren wir so gross wie unser Sonnensystem, das ist auch groß genug - und irgendwann einmal so groß wie das Gebilde dieser Erde mit dem Mond. Das umfasst die heutige Mondbahn und ein bisschen darüber hinaus, das haben wir auch schon gesprochen. In Wahrheit herrscht oder reicht die &#039;&#039;&#039;Erdatmosphäre sogar über unsere heutige Mondbahn hinaus&#039;&#039;&#039;. Da kann man immer noch Spuren nachweisen mit feinen Instrumenten, auch jetzt durch die &#039;&#039;&#039;Astrophysik&#039;&#039;&#039;. Und das heißt in Wahrheit, der Mond bewegt sich immer noch in gewissem Sinne in der Erdensphäre, in gewisser Weise, ja. Nur das mineralisch Harte, das hat sich irgendwann einmal getrennt, aber es ist immer noch die Sphäre. Und da irgendwo waren wir mal, in den äußersten Bezirken, so &#039;&#039;&#039;schwebend, als Adam Kadmon,&#039;&#039;&#039; als Urmensch, der noch eigentlich den Ich-Impuls für die ganze Menschheit in sich hatte - und &#039;&#039;&#039;dass es Einzel-Iche werden&#039;&#039;&#039;, entsteht &#039;&#039;&#039;erst dann danach&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem einen Ur-Adam fängt es sich zu differenzieren an - und irgendwann sind wir so wie die kleine Lufthülle der Erde, dort schweben wir. Und irgendwann, langsam, unten krabbeln schon alle möglichen Lebewesen herum, &#039;&#039;&#039;dann endlich, irgendwannmal betreten wir die Erde&#039;&#039;&#039;. Aber die &#039;&#039;&#039;Ich-Entwicklung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;beginnt&#039;&#039;&#039; schon bei der ersten Begabung, im Grunde, mit dem Luftelement und mit dem Feuerelement. Also, der Moment, &#039;&#039;&#039;wo die Elohim beschließen, den Adam zu erschaffen&#039;&#039;&#039; nach ihrem Bilde - und wo dieses Werk gelungen ist, am 6. Schöpfungstag, im Übrigen. Schon wieder die entscheidende Zahl 6, ist da schon wieder drinnen. Da wird der Mensch erschaffen. Also, wir haben schon eine sehr &#039;&#039;&#039;interessante Beziehung zur Zahl 6&#039;&#039;&#039;, und manchmal auch 666, und so weiter. Also, in gewisser Weise ist es nämlich so, dass… Obwohl die gar nicht eingeplant waren, wenn man so will, die &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, aber sie sind da und &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;spielen eine Rolle für die ganze Entwicklung.&#039;&#039;&#039; Und, wie soll ich sagen, die Gottheit hat sich insofern arrangiert mit ihnen, dass sie zur Kenntnis nimmt, menschlich gesprochen, dass sie da sind. Und &#039;&#039;(die Gottheit)&#039;&#039; halt sorgt dafür, dass sie erstens nicht so viel Schaden anrichten und dass sie &#039;&#039;&#039;vielleicht sogar nützlich&#039;&#039;&#039; sein können, manchmal ohne dass sie es wollen, also diese soratischen Wesenheiten - und das ist durchaus der Fall. Das ist &#039;&#039;&#039;durchaus der Fall&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben schon davon gesprochen, damit die Erde in der heutigen Gestalt entstehen kann und dann letztlich ja der Mond sich trennen kann und dass sie separate Himmelskörper waren, dazu musste sich überhaupt erst einmal die &#039;&#039;&#039;Erde trennen von der Sonne&#039;&#039;&#039;, weil einmal war das &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;großes Gebilde&#039;&#039;&#039;. Die Sonne war mal ein Gebilde, das überhaupt so groß war wie unser Sonnensystem. Dann hat sich das langsam verdichtet zu unserer heutigen Sonne - oder zu annähernd dem, was unsere heutige Sonne war. Da sind aber immer noch unsere Planeten, auch die Erde, irgendwo, mit damit verbunden und das trennt sich alles nach und nach - und eigentlich erst, wo &#039;&#039;&#039;sich das trennt, beginnt die Sonne erst so richtig aufzuleuchten&#039;&#039;&#039;. Es werde Licht. Das ist der Moment. Auf! Vorher ist es so in einem Übergangszustand. Aber dass sich die Erde von der Sonne trennen kann, ist wem zu verdanken? Es ist wirklich &#039;&#039;&#039;zu verdanken den soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Die soratischen Wesenheiten haben es nicht aus Gefälligkeit getan, sondern weil sie so irgendwie darauf aus waren, etwas aus dieser Entwicklungskette sich herauszurauben. Eben die Erde, zum Beispiel &#039;&#039;&#039;die Erde sich zu rauben&#039;&#039;&#039; - und loszuwerden diese lästigen hohen geistigen Wesenheiten, die auf der Sonne herumgeistern und wo spürbar ist, da ist die höchste geistige Kraft, eben die Christuskraft, die letztlich sich verbindet mit der Sonne: &amp;quot;Nein, das können wir gar nicht brauchen. Also rauben wir uns, im Grunde, in gewisser Weise, die Erde. Zumindest haben wir vor, dort unsere Zelte aufzuschlagen und diese kleinen geistigen Wesen, die sich da entwickeln, nicht zu piesacken, aber &#039;&#039;&#039;sie zu gewinnen für die eigene Entwicklung, für soratische Entwicklung&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Also einerseits: Wir hätten uns als Menschen nicht zur Freiheit entwickeln können, wenn nicht die Erde als selbstständiger Himmelskörper da war, das wollte die Gottheit. Aber, dass das wirklich funktioniert, dazu haben die soratischen Wesenheiten mitgeholfen. Wenn man es äußerlich-technisch betrachten will, ist es dadurch zustande gekommen, dass die soratischen Wesenheiten, die die Herren der &#039;&#039;&#039;Schwerekraft&#039;&#039;&#039; sind, die Schwere der Gravitation sind, die eigentlich so in dieser Form es vorher nicht gegeben hat. &#039;&#039;&#039;Wir bringen die mit&#039;&#039;&#039;. Und sie wird dabei mitbenützt in unserer Entwicklung, durchaus &#039;&#039;&#039;auch für positive Zwecke&#039;&#039;&#039;, weil die soratischen Wesenheiten wirklich in keinster Weise die Intention haben, unsere Entwicklung zu fördern, die haben sie wirklich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=6514s Die Erlösung der regulären Widersacher ist Aufgabe und Pflicht des Menschen 1:48:34] ===&lt;br /&gt;
Bei den anderen ist es nur irgendwie anders. Die haben noch ein gewisses Bewusstsein dafür, eine Erinnerung daran, sie sind ja abbestellt worden zu ihrer Aufgabe, man kann auch sagen, eingeladen worden zu ihrer Aufgabe. Man könnte im Extremfall sogar so sagen, &#039;&#039;&#039;sie haben sich geopfert&#039;&#039;&#039;, diese Aufgabe zu übernehmen. So genau wissen sie es nicht. Sie haben ein bisschen die &#039;&#039;&#039;Erinnerung&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;an das, was vorher war, verloren&#039;&#039;&#039;; die ist ein bisschen unscharf. Das ist auch etwas, was damit verbunden ist. Also, das heißt, der &#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039; weiß noch am ehestens, was er verloren hat. Der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; tappt ziemlich im Dunkeln schon darüber: &amp;quot;Da war irgendetwas, es war mal anders. Aber wie?&amp;quot; Wie genau, weiß er nicht. &#039;&#039;&#039;Er weiß, er hat da gewisse Aufgaben&#039;&#039;&#039;, Fähigkeiten, und da baut er darauf, mit dem arbeitet er. Aber da ist andererseits der Mensch, der ist Teil seiner Aufgabe. Er wäre sehr interessant zu bekommen ins eigene Reich. Aber andererseits, er hat etwas, was dem Ahriman geradezu schauerlich unheimlich ist. &amp;quot;Da ist irgendein Funke in den Menschen drinnen, der was Bedrohliches für mein ahrimanisches Reich hat.&amp;quot; Nämlich dieser &#039;&#039;&#039;Ich-Funke&#039;&#039;&#039;. Dieser Ich-Funke, wo die ganze schöpferische Kraft unserer kosmischen Entwicklung drinnen steckt oder herauskommen kann. Und &#039;&#039;&#039;das macht dem Ahriman Angst, es macht den Asuras Angst&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, weil dadurch der Mensch letztlich immer unberechenbar ist - bis zur letzten Sekunde. Selbst wenn man schon denkt, man hat ihn, man hat ihn, schlägt er wieder ein Schnippchen - und das bedeutet aber für die ahrimanischen Wesenheiten, wenn man es jetzt menschlich ausdrücken will, immensen Schmerz, immensen Schmerz. Weil, man muss denken, die ahrimanischen, asurischen Kräfte investieren eine Menge an geistiger Kraft, um den Menschen dorthin zu bringen. Das ist einfach ihr Weg, den sie gehen und von dem sie nicht mehr hundertprozentig genau wissen, wieso sie den eigentlich bekommen haben. Wie gesagt, die Erinnerung ist a bisserl trübe, gerade bei den ahrimanischen, asurischen Wesenheiten. Aber sie gehen diesen Weg, aber sie wissen, der Mensch ist das Wesen, das ihnen gefährlich werden kann. So glauben sie es jedenfalls, also gefährlich werden kann in dem Sinn, dass sie mit dem Ziel, auf das sie mit aller Kraft hinarbeiten, dass der Mensch ihnen da ein Strich durch die Rechnung machen könnte. &#039;&#039;&#039;Und zu dem Ziel, was gehört da dazu?&#039;&#039;&#039; Was eben selbst diese ahrimanischen, asurischen Wesenheiten auch nicht vollständig durchschauen: Weil &#039;&#039;&#039;in Wahrheit arbeiten sie diesen soratischen Wesenheiten in die Hand&#039;&#039;&#039; und spielen ihnen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit würde der Weg sein… Wenn es wirklich den ahrimanisch-asurischen Kräften gelingt, den &#039;&#039;&#039;Menschen unter ihre Gewalt zu bringen&#039;&#039;&#039;, dann würden sie damit nichts anderes tun, als &#039;&#039;&#039;den Menschen&#039;&#039;&#039; in das Reich der soratischen Wesenheiten zu führen - und letztlich &#039;&#039;&#039;in diese 8. Sphäre&#039;&#039;&#039; und in eine ganz andere Entwicklung hinüberführen. Aber dann würden &#039;&#039;&#039;auch die ahrimanischen und asurischen Wesenheiten mitgehen müssen&#039;&#039;&#039;. Und sie glauben ja jetzt wahrscheinlich schon, dass das was Erstrebenswertes wäre. Aber sie &#039;&#039;&#039;durchschauen nicht&#039;&#039;&#039;, dass das dort, dass das gar nicht ihre Welt ist, sondern &#039;&#039;&#039;dass sie nur zeitweilig in ein Reich versetzt&#039;&#039;&#039; worden sind, &#039;&#039;&#039;wo sie die höchsten schöpferischen Kräfte nicht haben&#039;&#039;&#039;, wo sie nicht herankönnen dran, weil sie nur dadurch eben als Widersacher überhaupt wirken können. Und dass sie nicht, wenn sie sich… Und sie sind aber dadurch, ja man kann wirklich so sagen, ins Schwerefeld der soratischen Wesenheiten gekommen, und arbeiten jetzt in die Richtung hinüber, aber sie würden also nicht das erreichen damit, was ihre eigentliche Aufgabe ist und sie würden nicht das erreichen, was sie nur durch den Menschen erreichen können. &#039;&#039;&#039;Nur der Mensch kann sie eigentlich in Verbindung mit der Christuskraft&#039;&#039;&#039;, mit der Hilfe des Christus, kann er die ahrimanischen und asurischen Wesenheiten &#039;&#039;&#039;erlösen&#039;&#039;&#039;, sodass sie wieder zu regulären geistigen Wesenheiten aufsteigen, und zwar sogar zu sehr kräftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird, wenn man es jetzt wieder menschlich ausdrücken will, &#039;&#039;&#039;der Lohn sein für diese Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, wenn sie durchgehen durch diese ganze Situation, die eigentlich für sie, in Wahrheit, auch eine &#039;&#039;&#039;Prüfung&#039;&#039;&#039; ist. Weil, ihr müsst denken, so oft und an so vielen Stellen beschreibt es der Steiner, wie eigentlich immer wieder die Hoffnungen der ahrimanischen, aber auch der luziferischen Wesenheiten zunichte gemacht werden. Sie arbeiten und arbeiten - und denken jedes Jahr, sie können den Menschen wieder erwischen, sie können ihn erwischen und ihn in ihr Reich hineinziehen. Und jedes Jahr, gerade bei den Zyklen über den Jahreskreislauf spricht der Steiner oft davon, dass zu bestimmten Jahreszeiten &#039;&#039;&#039;immer wieder die Hoffnungen erwachen, den Menschen hineinzuziehen&#039;&#039;&#039;. Und jedes Mal wird es zerstört, die Hoffnung. Und sie lernen aber im Grunde gar nichts daraus. Das nächste Jahr probieren sie es wieder - &#039;&#039;&#039;und die Hoffnung wird zerstört&#039;&#039;&#039;. Und das ist eigentlich bitterster Schmerz für diese Wesenheiten. Und sie haben nicht die leiseste Ahnung, dass sie in Wahrheit nur durch den Menschen erlöst werden können davon und bewahrt werden können davon, in das Reich der soratischen Wesenheiten letztlich abzuwandern. Und das wäre &#039;&#039;&#039;das Allerschlimmste&#039;&#039;&#039;, was ihnen passieren würde, weil sie ja eigentlich relativ hohe geistige Wesenheiten sind: Die ahrimanischen in gewisser Weise auf Erzengel-Stufe, die Asuras auf Urengel-Stufe - und dazu gibt es dann sogar noch höhere, die in ihren Bannkreis gezogen wurden und die auch ahrimanisch wurden - es gibt also sogar noch Höhere. Es ist ein eigenes Kapitel - und im Übrigen hängt es auch sehr stark mit den Menschen zusammen, weil, wenn &#039;&#039;&#039;wir als Menschen zu wenig Widerstand bieten&#039;&#039;&#039; diesen Widersacherkräften oder es uns zu wenig gelingt, sie in die richtigen Bahnen, ins richtige Gleichgewicht zu bringen, dann heißt das, &#039;&#039;&#039;wir sind geistig nicht so aktiv, wie wir sein sollten&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=7002s Unsere Verantwortung gegenüber den Engeln und den anderen geistigen Hierarchien über uns 1:56:42] ===&lt;br /&gt;
Und dann hemmen wir geistige Wesenheiten, reguläre geistige Wesenheiten, die über uns stehen, also namentlich einmal, &#039;&#039;&#039;wir fügen Schaden zu der Engelwesenheit, die uns begleitet&#039;&#039;&#039; und die uns noch bei all dem hilft, was wir halt selber noch nicht können, aber wo wir langsam immer mehr hineinwachsen sollten. Und wenn wir das nicht tun, wenn wir das verweigern, dann ziehen wir den Engel herunter. Und die &#039;&#039;&#039;Folgeerscheinung&#039;&#039;&#039; ist aber, dass das die nächste Stufe darüber, also das heißt die Erzengel, dann auch damit beschäftigt, jetzt die Aufgaben zu übernehmen, für die der Engel nicht zu brauchen ist, weil der Mensch sie zurückzieht, zurückhält. Und so geht es weiter. Also, dass sich dieses ahrimanische oder auch luziferische Prinzip, wie soll ich sagen, hochfrisst durch die Hierarchien, liegt an uns. Also, &#039;&#039;&#039;wir stellen eine ganze Menge im Positiven wie auch im Negativen an&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, luziferische Wesenheiten sind eigentlich zurückgebliebene Engelwesenheiten, waren auf dem Alten Mond, dem Vorgänger-Kosmos unserer Erde, Menschen unter Anführungszeichen, das heißt, sie sind aufgestiegen zu Ich-Wesenheiten - und jetzt sind sie sowas, was so eigentlich Engel sein sollte, aber ein bisschen Engel mit einem B davor, also Bengel halt. Bei den ahrimanischen Wesenheiten, die sind halt heute verpatzte Erzengel und die Asuras verpatzte Urengel. Aber gut, das wär&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt der Mensch: Wenn er jetzt nicht nützt diese Situation - &#039;&#039;&#039;jetzt sind die Widersacherkräfte da, die zu seiner Entwicklung zur Freiheit da sind&#039;&#039;&#039; - und wenn er sie nicht in der richtigen Weise nützt, dann schadet er nicht nur denen, die sowieso schon die Widersacher sind. Er zieht die positiven Kräfte, die ihm eigentlich helfen sollten, Kräfte zufließen lassen sollten - aber die auch darauf warten, dass wir halt was lernen auf dem ganzen Weg, uns weiterentwickeln. Wenn wir das versäumen, &#039;&#039;&#039;ziehen wir sie auch herunter in das Reich der Widersacher&#039;&#039;&#039;, letztlich. Das geht so Schritt für Schritt. Das Dumme scheust als Mensch halt lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich muss dazu sagen, dass unser Ich ja überhaupt erst, also frühestens so richtig &#039;&#039;&#039;seit dem Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;, so weit ist, dass wir wirklich &#039;&#039;&#039;aus der Freiheit&#039;&#039;&#039; heraus da wirken können. Aber jetzt, namentlich in unserem gegenwärtigen Zeitalter, dem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, sollten wir das lernen, was da in der &#039;&#039;&#039;Apokalypse&#039;&#039;&#039; drinsteht. Ihr wisst den Satz, den ich jetzt schon lange nicht mehr zitiert habe, am Anfang sehr oft zitiert habe: &amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich ist in... &#039;&#039;(Zwischenruf)&#039;&#039; Bitte? Na, ist nicht &amp;quot;in ihm&amp;quot;. Es ist ja auch nicht &amp;quot;ist ihm verliehen&amp;quot;, sondern ist &amp;quot;ihm bestimmt&amp;quot; oder… Jetzt muss ich es wieder suchen… Ihr seht, mein Gedächtnis ist auch lückenhaft, aber das macht nichts... Ich werd&#039;s finden. Es ist bei der 4. Gemeinde, glaube ich..., die 4. Gemeinde und &#039;&#039;&#039;die Gemeinde von Thyatira&#039;&#039;&#039;, das ist die griechisch-lateinische Zeit... die 4. Gemeinde... Mal sehen, wir sind schon da. Das ist die Übersetzung und ich finde die wirklich genial. In den meisten Übersetzungen ist es eben nicht so genial geschrieben. Genau so ist es. Das ist nämlich die entscheidende Wendung: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Soll ihm eigen sein. Das heißt nicht, &amp;quot;ist ihm schon verliehen&amp;quot; und wir haben es schon einfach so, sondern &amp;quot;soll ihm eigen sein&amp;quot;, das heißt, wir müssen sie uns zu eigen machen, uns ist die &#039;&#039;&#039;Möglichkeit dazu&#039;&#039;&#039; gegeben, sie uns zu eigen zu machen. Wir sollen. Es ist der Wunsch der Gottheit, dass wir es tun, aber es wäre keine Freiheit da, wenn wir es müssen im Sinne von Befehl oder Zwang - oder dass es zwangsläufig passieren würde. &#039;&#039;&#039;Es passiert, wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;, wenn wir uns diese Ich-Kraft, diese schöpferische Kraft, die die gleiche Art ist wie die Kraft des Christus und die gleiche Vollmacht hat, die gleiche Vollmacht, bitte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=7342s Der Mensch kann göttliche Vollmacht erringen! 2:02:22] ===&lt;br /&gt;
Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, was das heißt! Die gleiche Vollmacht! &#039;&#039;&#039;Die göttliche Vollmacht!&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;. Der Christus hat die Vollmacht empfangen, die ganze Welt zu gestalten. Diese Vollmacht hat er empfangen. Diese gleiche Vollmacht soll dem menschlichen Ich eigen sein. Aber das geht nur, wenn das Ich sie sich auch zu eigen macht. &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; kann man nicht in dem Sinn verschenken, dass das hier etwas ist, was von selber dann wirkt, sondern es &#039;&#039;&#039;ist ein Funke&#039;&#039;&#039;. Es ist eine Anregung. Nicht mehr und nicht weniger. Es ist der Zündfunke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir sind ganz am Anfang unserer Entwicklung&#039;&#039;&#039;, aber haben die Möglichkeit, zugleich auch &#039;&#039;&#039;die Bürde, die höchste geistige Kraft durch dieses Ich entfalten zu können&#039;&#039;&#039;. Schrittweise. Schritt für Schritt. Es wird lange dauern, bis es soweit ist. Aber das können die &#039;&#039;&#039;Engel&#039;&#039;&#039; über uns, die &#039;&#039;&#039;Erzengel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können das nicht&#039;&#039;&#039;. Da fließt etwas durch sie durch und dort, wo wir, wenn wir uns auf unser Ich besinnen und sozusagen jetzt zurückziehen, durchaus mitnehmen, aber jetzt, was wird da draußen - &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich ist ja da draußen&#039;&#039;&#039; - aber das jetzt trotzdem uns zu eigen machen und zu Bewusstsein bringen, dazu müssen wir es zu uns bringen. Wenn das die Engel machen, kommt Geist-Erfüllung von oben - und sie wissen von sich selbst gerade in dem Moment gar nichts. Die sind ganz hingegeben an das Göttliche, an die göttliche Quelle, von der das jetzt Stufe für Stufe über die Hierarchien herunterfließt. Und &#039;&#039;&#039;sie geben in diesem Moment ihren Eigenwillen komplett auf&#039;&#039;&#039;. Und wenn sie aus dem Aufwachen, dann, wie soll man sagen, verwirklichen sie mit ihrer Kraft das im Grunde, was sie da empfangen haben, aber ohne im Grunde weiter darüber bestimmen zu können aus Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich ist ganz, ganz anders&#039;&#039;&#039;. Da hat sich das umgedreht. Das kleinste geistige Wesen ist jetzt zugleich das, das die Kraft der höchsten Spitze hat. Das ist… eine &#039;&#039;&#039;Revolution im ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und nicht umsonst auf Griechisch heißt der Mensch &amp;quot;der Anthropos&amp;quot;. Wir sagen daher sogar Anthroposophie. Aber Anthropos ist: &amp;quot;der entgegen Gewendete&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Es ist alles umgekehrt, als es früher war&#039;&#039;&#039;. Sogar - kann man auch sagen - &amp;quot;der Aufständige&amp;quot;. Er lehnt sich jedenfalls auf gegen die Götter, so schön - irgendwo habe ich es eh gelesen - das &#039;&#039;&#039;Prometheus-Gedicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von Goethe&#039;&#039;&#039;, wie er schimpft da gegen den Zeus oben: &amp;quot;Und ich lasse mir nichts befehlen. Du hast das alles da unten, das Feuer, meinen Herd, das, was ich auf der Erde gemacht habe, was ich neu in die Erdentwicklung hineingebracht habe, das habe ich gemacht, nicht du. Und du brauchst dich jetzt da nicht aufblasen da oben. Und ich sitze hier unten und schaffe Menschen nach meinem Bilde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens, in der Genesis kommt das auch sehr schön vor. Wenn man ein bisschen weitergeht, gibt es ja dann bald die &#039;&#039;&#039;Geschichte mit Kain und Abel&#039;&#039;&#039;, Brudermord und so weiter, und es wird aber dem Adam und Eva ja dann noch ein Sohn geboren, als Ersatz sozusagen für den Kain, nämlich der Seth. Und das Interessante ist, dass der &#039;&#039;&#039;Seth entsteht nach dem Bilde Adams&#039;&#039;&#039;. Steht ganz deutlich drinnen. Ich habe jetzt die Bibel nicht bei mir liegen. Wenn ich&#039;s nicht vergess, kann ich&#039;s euch das nächste Mal vorlesen. Aber das Interessante ist, der Adam ist geschaffen nach dem Bilde, dem gemeinsamen Bilde, der Elohim. Es heißt so schön: &amp;quot;Lasst uns den Menschen nach unserem Bilde schaffen&amp;quot;, so heißt es ganz korrekt. Weil, da ist immer die Mehrzahl drinnen. Jetzt heißt es: &amp;quot;Der Seth wird geschaffen nach dem Bilde des Adam.&amp;quot;  Also, da ist schon ziemlich am Anfang der ganzen Geschichte eine deutliche Feinheit drinnen, die zeigt, es läuft anders, als es vorher gelaufen ist. Also, da wird der Mensch von Anfang an eigentlich, schon ziemlich von Anfang an, vorbereitet darauf neu zu gestalten die Welt. Er bestimmt. Und nicht: von oben irgendwo fließt es und man ist Befehlsempfänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und warum ich das jetzt seit 107 Vorträgen immer wieder betone, ist, weil das gerade jetzt in unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Wichtigste&#039;&#039;&#039; ist, es zu erkennen - und nicht zu verwechseln die Freiheit des menschlichen Ichs mit dem Egoismus. Nicht zu verwechseln: Jeder schaut nur auf sich selber, sondern im Gegenteil ein Bewusstsein davon bekommen, dass da eine &#039;&#039;&#039;Verantwortung&#039;&#039;&#039; da ist &#039;&#039;&#039;für die ganze Welt&#039;&#039;&#039;, weil in unserem Ich die Kraft drinnen liegt die Welt umzugestalten. Zu etwas Besserem, zu etwas Höherem, als es je sein könnte, und zwar im gemeinsamen Tun der Menschen miteinander. Es geht gerade nicht darum: &amp;quot;Na ja, dann ist einer, der Supermensch, der oberste Führer, der Supereingeweihte, der wird es jetzt machen.&amp;quot; Nein, es kommt auf den Beitrag jedes einzelnen Menschen an. vielleicht machen manche größere Beiträge, manche kleinere, ist egal, aber &#039;&#039;&#039;jeder Beitrag, der nicht gemacht wird, fehlt dem Ganzen&#039;&#039;&#039; - und jedes Menschen-Ich hat die Möglichkeit dazu beizutragen. Und wenn es das nicht tut, dann vergeudet es eigentlich die Möglichkeit, die ihm die Gottheit zugetraut hat. Dann habe ich eigentlich weder Vertrauen zu mir selbst noch zur Gottheit. Und in diesem Sinne wirkliches &#039;&#039;&#039;Ich-Vertrauen ist zugleich Gott-Vertrauen&#039;&#039;&#039;. Es ist ein und dasselbe. Und das brauchen wir heute ganz stark. Und wir leben nicht umsonst jetzt in so einer Zeit großer Herausforderungen; ich meine, schon die längste Zeit. Man schaue sich &#039;&#039;&#039;das ganze 20. Jahrhundert&#039;&#039;&#039; an: Da war mal die ganze erste Hälfte eine riesige Herausforderung, wo die Menschen eigentlich immer wieder vor die Situation gestellt waren, &#039;&#039;&#039;wirkliches Geist-Vertrauen zu haben&#039;&#039;&#039;, wirkliches Geist-Vertrauen zu haben. Ja, dann kam die zweite Hälfte: Wirtschaftswunder und die ganzen Dinge, wo es eigentlich darum ging zu bestehen gegen dieses &#039;&#039;&#039;Überwuchern des Materialismus&#039;&#039;&#039;, der einzieht überall. Wobei das ja nicht schlecht ist. Ich will jetzt nicht sagen, wir sollten ins Zelt oder in die Hütte oder in die Höhle gar zurückgehen - und wir dürfen keine Waschmaschine mehr haben und keinen Geschirrspüler mehr. Ich bin froh, dass ich meinen Geschirrspüler habe - ich sage es ganz ehrlich - und auch nicht die Wäsche jetzt im Fluss rumpeln muss. Das ist nicht der Weg in die Zukunft. Aber trotzdem hat das zunächst einmal den Effekt gehabt, dass sich die Menschen halt nurmehr mit diesen Dingen beschäftigt haben, das zu produzieren und sich an dem zu erfreuen. Es ist ja nett, aber alles andere ist ziemlich, wenn wir ehrlich sind, zumindest in unseren westlichen Kulturkreisen immer mehr zurückgestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=7984s Die Gegenwart  - ein Spiegel der altägyptischen Zeit 2:13:04] ===&lt;br /&gt;
Natürlich gab es immer wieder einzelne Menschen, aber wenn man es so denkt… Ja, &#039;&#039;&#039;Ägyptische Zeit&#039;&#039;&#039;, nicht dass man sie wiederholen soll, aber im Grunde war &#039;&#039;&#039;alles untergeordnet der geistigen Arbeit&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Auch… natürlich mussten dazu die Menschen ernährt werden, der Ackerbau hat auch zur geistigen Arbeit dazugehört, um das zu organisieren, aber im Grunde, ja, sie hatten die &#039;&#039;&#039;Pyramiden&#039;&#039;&#039;, sie hatten &#039;&#039;&#039;Palastbauten&#039;&#039;&#039;, schon, aber das waren eigentlich noch nicht in dem Sinn Prunkbauten, sondern da ging es darum, einfach einen &#039;&#039;&#039;Wohnort für die Götter&#039;&#039;&#039;, für das Göttliche auf Erden zu machen. Und für sich hat der Mensch was gebraucht zu essen, zu trinken, zu atmen. Atmen zu können, viel mehr schon nicht. Das hat die meisten Menschen betroffen - und zumindest in der Anfangszeit des Ägyptischen, wo es noch in seiner Reinheit funktioniert hat. Die haben ihren Goldschmuck und die Dinge, die sie hatten, nicht noch zum eigenen Prunk gehabt, sondern es war &#039;&#039;&#039;Zeichen der geistig-göttlichen Kraft&#039;&#039;&#039;, die durch sie spricht, wo sie wußten, sie sind als Eingeweihte, die einen wirklich beinharten &#039;&#039;&#039;Einweihungsweg&#039;&#039;&#039; durchgegangen sind - vor allem in den alten Zeiten. Und die, die wirklich übergeblieben sind dabei, die hatten dann auch entsprechende geistige Kräfte. Und ich habe das euch ja schon öfter auch erzählt, dass das auch starke &#039;&#039;&#039;körperliche Prüfungen&#039;&#039;&#039; beinhaltete. Es ging nicht darum, dass sie irgendwelche Rechenaufgaben oder was lösen mussten, später dann auch, aber das ist was anderes, weil, die &#039;&#039;&#039;ägyptische Einweihung&#039;&#039;&#039; ist in Wahrheit erst &#039;&#039;&#039;eine Einweihung ins Denken&#039;&#039;&#039;, das die meisten noch nicht hatten, aber es sollte am Ende rauskommen, dass sie so etwas Ähnliches entwickelt haben - ein vernünftiges logisches Denken, wie es dann später, so richtig eigentlich erst in der griechisch-lateinischen Zeit, kommt, sodass sie dann organisieren konnten das Reich und dergleichen. Aber damit sie bis dorthin gekommen sind, mussten sie einmal schwere körperliche Prüfungen machen und durch diese Prüfungen eigentlich etwas von der &#039;&#039;&#039;Weisheit, die im Willen, der sich in unserem Organismus entfaltet&#039;&#039;&#039;, eigentlich drinnen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;unser physischer Leib ist das Weiseste&#039;&#039;&#039;, was man sich nur vorstellen kann. &#039;&#039;&#039;Am wenigsten weise ist unser Astralisches&#039;&#039;&#039;, das ist noch sehr wenig weise, obwohl wir aus dem Kosmos der Weisheit kommen und etwas mitgenommen haben, aber da haben halt die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; durch die luziferische Versuchung sehr stark reingespielt - und dann kommen die Ahrimandln noch, die den Ätherleib angreifen, ganz besonders, also, da auch noch alles, was &#039;&#039;&#039;lebendiges Denken&#039;&#039;&#039; sein könnte - auch noch &#039;&#039;&#039;ruiniert&#039;&#039;&#039;. Also, da sind wir dann ziemlich abgestürzt. Aber im physischen Leib ist die größte Weisheit drinnen. Und gerade die ägyptischen Eingeweihten, also eben die Pharaonen, die Priesterschaft und so weiter, aber die Pharaonen am Anfang ganz besonders, die mußten schwerste körperliche Prüfungen durchmachen. Und &#039;&#039;&#039;das hat bewirkt, dass sie etwas von der Weisheit mitnehmen konnten&#039;&#039;&#039;. Und das gab ihnen überhaupt erst die Kraft, dass sie, wenn sie dann wirklich in den todesähnlichen Schlaf versetzt wurden, dann mit der genügenden Wachheit etwas herunterbringen konnten und berichten konnten davon - und das so herunterbringen konnten, dass es &#039;&#039;&#039;dienlich war, das ganze Reich zu ordnen in weisheitsvoller Weise&#039;&#039;&#039;. Das ist was Großes, aber wir sollten uns heute, jetzt, eben das, was damals noch ganz aus dem Körperlichen herausgeholt wird, jetzt ganz bewusst aus dem Geistigen holen. Also: &amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm gegeben sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=8255s Unser Bewusstseinsseelenzeitalter - unsere wichtigsten Aufgaben und unsere große Verantwortung 2:17:35] ===&lt;br /&gt;
Damit lassen wir es gut sein - für heute. Ich habe das Gefühl, es wird noch eine lange Geschichte, obwohl wir schon ziemlich gegen Ende der Apokalypse - theoretisch - sind, der Kapitel nach, aber &#039;&#039;&#039;wir brauchen ein unheimliches Rüstzeug,&#039;&#039;&#039; um jetzt eben anzutreten vor allem &#039;&#039;&#039;gegen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; - und da heißt es wirklich,  gegen sie antreten in gewisser Weise, nicht sie zu zerstören, das wird uns nicht gelingen, aber uns ganz klar zu trennen von ihnen. Und sie werden noch…  Und wo es notwendig ist, vielleicht sogar sie, für sie unwissentlich, einzuspannen für die Zwecke, wo sie noch brauchbar sind, so wie es die Gottheit am Anfang schon gemacht hat, also ihnen sozusagen &#039;&#039;&#039;den richtigen Platz zuzuweisen&#039;&#039;&#039;: Wenn ihr schon in unserem Kosmos herumgeistert, sozusagen, dann tut wenigstens die Sachen, die uns auch nützen. Aber wir können sie nicht bekehren, aber wir können zumindest versuchen sie an den richtigen Platz zu stellen. Das ist nicht ein sie betrügen. Wenn sie das nicht durchschauen, ist es ihr Pech. Aber wir stellen sie, und das Recht dazu haben wir, sie an den Platz, der am günstigsten ist für unsere Entwicklung unseres Kosmos. Da jetzt wirklich die soratischen Wesenheiten zu fördern, damit sie auch weiterkommen, das wird nicht funktionieren. Die &#039;&#039;&#039;können auch durch die größte Liebe nicht erlöst werden&#039;&#039;&#039;. Jedenfalls &#039;&#039;&#039;nicht von uns Menschen&#039;&#039;&#039;. Wie das alles in der Zukunft einmal ausschaut? Keine Ahnung. Weiß ich nicht. Es ist alles offen, aber das ist jedenfalls jetzt einmal das, was wir überschauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;die anderen Widersacherwesenheiten&#039;&#039;&#039; hätten wir eigentlich oder haben wir im Grunde… Aus unserem Ich heraus, sollten wir uns die &#039;&#039;&#039;Pflicht&#039;&#039;&#039; machen, sie &#039;&#039;&#039;zu erlösen&#039;&#039;&#039; - so gut wir es können. Weil, sie sind für uns in diese Position gegangen und sie leiden, also namentlich die ahrimanischen und asurischen Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;sie leiden gewaltig&#039;&#039;&#039; unter dieser Aufgabe. Immer wieder. Immer wieder. Und sie haben in gewisser Weise ja recht: &#039;&#039;&#039;Wir sind die Ursache dafür&#039;&#039;&#039;, ich will nicht sagen Schuld daran, es gehört zur Entwicklung dazu, aber wir schulden ihnen auch etwas. Und ich denke, auch das ist jetzt in unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, jetzt, wo wir ein Jahrhundert, über ein Jahrhundert schon weiter sind mit Beginn der Anthroposophie, wo wir beginnen können das zu durchschauen, uns noch mehr bewusster zu werden: Es geht nicht mehr nur um den Kampf gegen sie. Wir müssen natürlich Stopp sagen, wenn sie übergriffig werden, aber wir sollten immer mehr einbeziehen, sie leiden auch für uns, damit wir uns entwickeln können. Wir sind ihnen etwas schuldig, was letztlich zu ihrer Erlösung führen kann. Und je mehr wir diesen Gedanken uns zu eigen machen können, &#039;&#039;&#039;umso mehr kommen wir mit unserer Entwicklung weiter&#039;&#039;&#039;. Ich meine, die erste Stufe ist sicher einmal abblocken, wo sie uns stören in unserem Weg und uns aus dem Weg schubsen wollen. Das ist zwar ihre Aufgabe, aber natürlich ist es schlecht, wenn wir sie dann wirklich schubsen lassen. Im Grunde fangen wir schon dort an, sie zu erlösen, wo wir verhindern, dass das ihnen gelingt. Und wir bringen sie dann ein Stückchen, ein Schrittchen näher ihrer Erlösung. &#039;&#039;&#039;Im Endeffekt werden sie irgendwann einmal merken&#039;&#039;&#039;, okay, da sind so und so viele Menschen, bei denen ist es uns gar nicht gelungen, sie von ihrem Weg abzubringen - und &#039;&#039;&#039;genau das war unsere Aufgabe&#039;&#039;&#039;, sie so stark zu machen, dass sie uns widerstehen können. Und dann wird irgendwann der Groschen fallen. Dann wird irgendwann der Groschen fallen. Und das ist eigentlich der Weg zur ihrer Erlösung. Es ist interessant, dass &#039;&#039;&#039;trotz dieser immensen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die die ahrimanischen Wesenheiten haben - oder auf andere Weise auch natürlich die luziferischen Wesenheiten und die asurischen sowieso - &#039;&#039;&#039;dass sie solche scheinbar simplen Dinge nicht durchschauen können&#039;&#039;&#039;. Das ist ihr blinder Fleck. Sie sind… sie leben, namentlich die Asuras und die ahrimanischen Wesenheiten, in gewisser Weise in einem &#039;&#039;&#039;Reich der Finsternis&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gewisse Dinge, die wir mit Leichtigkeit oder halbwegs mit Leichtigkeit sehen können, für die sind sie komplett blind. Und die &#039;&#039;&#039;Erlösung heißt, irgendwann einmal ihnen die Augen zu öffnen, was sie damit eigentlich Großes bewirkt haben&#039;&#039;&#039;, wenn wir dafür sorgen, dass wir nicht abstürzen in ihr Reich, sondern dass wir stärker geworden sind. Und dass wir ihnen dann irgendwann die Hand reichen können: Ihr habt uns geholfen. Aber wie gesagt, übergriffig werden, dürfen sie nicht. &#039;&#039;&#039;Wir müssen aufpassen, dass es ihnen nicht gelingt, uns in die falsche Bahn zu ziehen&#039;&#039;&#039;, weil dann gehen wir durch den Abfluss hinunter ins soratische Reich, letztlich, und das ist nicht die Aufgabe der Widersacher, uns dorthin zu führen. Nur, die Gefahr besteht sehr wohl. Je weniger es uns gelingt, sie zu erlösen, desto mehr kommen sie, ich sage es jetzt halt bildhaft, ins &#039;&#039;&#039;Schwerefeld dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und jetzt, von der Erdentwicklung an über das Neue Jerusalem bis zur Neuen Venus hin, fällt die &#039;&#039;&#039;Entscheidung&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;sie fällt für uns, sie fällt aber auch für die luziferischen, ahrimanischen, asurischen Wesenheiten - und für die regulären Hierarchien auch&#039;&#039;&#039;. Weil, wenn das scheitern würde, dann ist es eine &#039;&#039;&#039;Katastrophe unglaublichen Ausmaßes!&#039;&#039;&#039; Dann ist ein ganzer riesiger Schöpfungszyklus, der über sieben kosmische Entwicklungsstufen geht, einfach gescheitert. Das zu ahnen zu beginnen, irgendwo zu ahnen zu beginnen - von mehr können wir eh gar nicht reden. Aber das ist uns möglich in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, und ich hoffe, dass wir bald und immer mehr Menschen etwas davon zu ahnen beginnen - ob alles jetzt schon ganz richtig ist, was wir davon finden, ist ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, wieder &#039;&#039;&#039;ein Stückchen weiterzukommen in der Erkenntnis&#039;&#039;&#039; dessen, weil, dann gehen wir Schritte in die richtige Richtung. Weil, den Weg deuten wir an - und alle anderen positiven geistigen Kräfte helfen uns dabei, unterstützen uns, wenn wir die Richtung anweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=4wDVwnssv4c&amp;amp;t=8724s Ausklang 2:25:24] ===&lt;br /&gt;
Kater, das ist unhöflich, das Hinterteil dem Publikum zu zeigen. Aber das damit zum Ausdruck bringen: Es ist aus jetzt. Meine Lieben, es ist spät genug. Heut ist&#039;s wieder sehr lang geworden. Nehmt halt diese Gedanken mit, die uns, glaube ich, irgendwie bewegen können gemeinsam in dieser Zeit. Also, mich bewegen sie auf jeden Fall. Und &#039;&#039;&#039;es ist die Zeit angetan, dass wir manchen Dingen ins Auge schauen, wacher, bewusster ins Auge schauen, denen wir vielleicht im letzten Jahrhundert noch nicht so wach ins Auge schauen konnten&#039;&#039;&#039;. Immerhin sind wir ein bisschen weiter in der Zeit vorgerückt, und die Zeit mahnt uns etwas zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke..... Gute Nacht. &#039;&#039;Gute Nacht&#039;&#039;. Genau. Und gute Nacht, meine Lieben.. Ich schaue wieder auf die Perspektive, dass ich euch sehe jetzt. Danke. &#039;&#039;Gute Nacht&#039;&#039;. Gute Nacht, meine Lieben. Schlaft gut und danke bei allen, die beim Livestream dabei waren. Ich verabschiede mich von euch. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_112._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=765</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-06-16T04:18:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Schlüsselwörter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wir leben in einer Zeit größten Umbruchs, extremster Gegensätze und unüberbrückbar scheinender Widersprüche. Damit verbunden sind aber auch bislang in der Menschheit nicht gekannte Möglichkeiten der geistigen Entwicklung in Richtung Geistesmensch. Über den mühvollen, von Ahriman unterstützten Weg der Ausbildung höchster intellektueller Kräfte, die uns zu größter Gedankenklarheit führen, können wir mit der Hilfe des Christus das von der Liebe geführte Schwert der Ich-Kraft schmieden, das uns in der gefahrvollen Auseindersetzung mit den übermächtig erscheinenden Widersacherkräften den Weg auf das Gleis zum freien Ich finden und festigen lässt. Dantes in der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; verewigter Höllenweg auf die Spitze des Läuterungsberges mag uns Vorbild, Trost und Ermutigung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 8. Wochenspruch 0:00:42|8. Wochenspruch: die Seele fliegt hinaus und kommt ein wenig in Traumstimmung]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 8. Wochenspruch 0:00:42|für die Traumdeutung ist die erfahrene Stimmung wichtiger als die Bilder]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 8. Wochenspruch als Vorbereitung für die Schilderungen auf dem Läuterungsberg in Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; 0:05:56|Imagination braucht Inspiration, um Zusammenhänge zu klären]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 8. Wochenspruch als Vorbereitung für die Schilderungen auf dem Läuterungsberg in Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; 0:05:56|Rudolf Steiner fordert die &amp;quot;Opferung des Intellektes&amp;quot;: Was bedeutet das?]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Jahr 1307: Entstehen von Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und Untergang des Templerordens 0:11:31|das Jahr 1307 in seiner Bedeutung für Dante und den Templerorden]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Das beste Heilmittel gegen Ahriman ist ein sehr stark entwickelter Intellekt, mit dem wir ins Geistige gehen können 0:14:11|die Kraft des Intellektes wandeln zum geistigen Schwert gegen Ahriman]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=965s|Machtmissbrauch in der Geschichte der Kirche]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=965s|der Templerorden]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=965s|das Zwitterwesen Gold]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=965s|die Forderung nach Gedankenklarheit in der Kirche]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Thomas von Aquin, die Scholastiker und die Entwicklung des Intellekts 0:22:52|der Scholastiker Thomas von Aquin und seine genialen Schriften]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Thomas von Aquin, die Scholastiker und die Entwicklung des Intellekts 0:22:52|Thomas von Aquin erkennt am Ende seines Lebens, dass etwas Neues kommen muss]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Ein Auftrag unserer Gegenwart: Über den Intellekt hinauszukommen bis zum eigenen Schauen 0:28:19|in innerer Seelenruhe den Weg zum Schauen über das Ahnen zulassen]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Das 2. Mysteriendrama (11. Bild): Ahriman fordert Maria heraus 0:29:23|Rudolf Steiners 2. 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Vortrag von Wolfgang Peter#Ein neues Wissenschaftskonzept: Wir sind dabei zu erkennen, dass es keine Berechenbarkeit mehr gibt 0:41:05|die Wissenschaft beginnt die Berechenbarkeit in Frage zu stellen]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Ein neues Wissenschaftskonzept: Wir sind dabei zu erkennen, dass es keine Berechenbarkeit mehr gibt 0:41:05|von dem großen Schöpfergott gehen die Schöpfungsimpulse zur Weiterentwicklung der Erde auf den Menschen über]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#2. Mysteriendrama (11. Bild): Maria hat das Schwert geschmiedet, mit dem sie Ahriman schlagen kann 0:43:41|2. Mysteriendrama: Maria hat das Schwert geschmiedet, erkennt Ahrimans Wert an und weist ihn erfolgreich in seine Schranken]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Zeit des Umbruchs fordert einen neuen Zugang zur Geistigkeit 0:51:54|die Ausbildung der Verstandeskräfte als Vorstufe für die Öffnung des Seelenauges]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Zeit des Umbruchs fordert einen neuen Zugang zur Geistigkeit 0:51:54|die Kraft des Intellekts und die Geisteswissenschaft]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Ahrimans Verführungen mit den Mitteln der Logik 1:00:10|die Logik Ahrimans kann uns durch Teilwahrheiten in Gegensätze verstricken und zu Verirrungen führen]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Ahrimans Verführungen mit den Mitteln der Logik 1:00:10|Der &amp;quot;Unvollständigkeitssatz&amp;quot; des Mathematikers Gödel]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Naturwissenschaften als Wegbereiter einer neuen Geistigkeit 1:03:59|die Naturwissenschaften können eine neue Geistigkeit vorbereiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Wie können wir damit beginnen, aus dem Nichts zu schaffen? 1:09:19|das Schaffen aus dem Nichts: Üben durch kreativ-künstlerische Tätigkeit in der Begegnung von Mensch zu Mensch]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Sich selbst begegnen und neu schaffen 1:13:07|immer mehr &amp;quot;Mein-Selbst&amp;quot; werden als Weg zum &amp;quot;Neuen Jerusalem&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Aus dem schwarzen Loch in der Wand kommt der schöpferische Impuls 1:14:00|aus dem schwarzen Loch in der Wand kommt der schöpferische Impuls]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Über den Willensimpuls im schwarzen Loch und den Moment der absoluten Stille im Bewusstsein zum freien Ich 1:17:07|der Weg zum freien Ich führt durch die Hölle]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Über den Willensimpuls im schwarzen Loch und den Moment der absoluten Stille im Bewusstsein zum freien Ich 1:17:07|was &amp;quot;Ich&amp;quot; genannt wird, ist meist Ego]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Dante auf dem Läuterungsberg: Der Triumphzug der Kirche zieht vorbei 1:22:27|&amp;quot;Die Göttliche Komödie&amp;quot; hat 100 Gesänge (1+33+33+33)]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Dante auf dem Läuterungsberg: Der Triumphzug der Kirche zieht vorbei 1:22:27|auf dem Läuterungsberg: der Triumphzug der Kirche mit dem Greif]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Einschub: Zur Fortpflanzung der Menschen in der Zukunft 1:27:39|Fortpflanzung der Menschen in der Zukunft]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Dante auf dem Läuterungsberg: Beatrice auf dem Triumphwagen der Kirche gekleidet in den Farben der christlichen Tugenden 1:30:11|Beatrice auf dem Triumphwagen gekleidet in den Farben der drei christlichen Tugenden Glaube, Liebe, Hoffnung]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Zur Erläuterung: Die sieben Tugenden sind die drei christliche Tugenden Glaube, Liebe, Hoffnung und die vier Kardinaltugenden 1:32:40|die vorchristlichen vier Kardinaltugenden Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit (Starkmut), Mäßigung (Besonnenheit)]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Einschub: Von den dunklen Seiten des Glaubens 1:35:03|dunkle Seiten des Glaubens]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Einschub: Von den dunklen Seiten des Glaubens 1:35:03|Thomas von Aquin und islamisches Gelehrtentum]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Zur Erläuterung: Liebe ist Heilkraft 1:37:10|die Ausgießung der sieben Zornesschalen als Zeichen göttlicher Liebe]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Zur Erläuterung: Liebe ist Heilkraft 1:37:10|Liebe ist Heilkraft]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Zur Erläuterung: Die vier Kardinaltugenden Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit (Starkmut), Mäßigung (Besonnenheit) 1:39:14|die dunkle Seite der Kräfte in lebensfördende Kräfte umwandeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Dante auf dem Läuterungsberg: Erste Begegnung mit Beatrice 1:44:34|Dantes erste Begegnung mit Beatrice auf dem Läuterungsberg]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Dante auf dem Läuterungsberg: Erste Begegnung mit Beatrice 1:44:34|Dantes Angst vor der letzten großen Feuerwand]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Dante auf dem Läuterungsberg: Er hat aus der Lethe, dem Fluss des Vergessens, getrunken 1:51:22|der Trunk des Vergessens in der Lethe]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Zur Erläuterung: Auf dem Einweihungsweg - Rückschau ohne Reue und Ablegen aller Erinnerungen 1:47:40|Rückschau ohne Reue gehört zum Einweihungsweg]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Dante auf dem Läuterungsberg: Der Angriff der Widersacher beginnt 1:53:03|Dantes letzte gewaltige Erlebnisse auf dem Läuterungsberg: die Angriffe von unten steigern sich noch einmal]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Zur Erläuterung: Die sieben Tugenden stehen in Zusammenhang mit unseren sieben Wesensgliedern 1:55:33|die sieben Tugenden stehen im Zusammenhang mit unseren sieben Wesensgliedern]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Zur Erläuterung: Die Entwicklung der Empfindungsseele zur Intuitionsseele 1:59:48|die Empfindungsseele wird zur Intuitionsseele verwandelt]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Zur Erläuterung: Die Entwicklung der Empfindungsseele zur Intuitionsseele 1:59:48|die Intuition ist die höchste Erkenntnisart]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Dante auf dem Läuterungsberg: Der ganz große Angriff geht weiter 2:10:33|die Theologie als Machtinstrument der Kirche]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Zur Erläuterung: Gefahren, denen jede geistige Strömung und jeder geistig Strebende ausgesetzt ist 2:17:13|die großen Gefahren der geistig Strebenden mit den größten Kräften]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Zur Erläuterung: Gefahren, denen jede geistige Strömung und jeder geistig Strebende ausgesetzt ist 2:17:13|die kleinsten Kleinigkeiten im Alltag können uns geistig Schritt für Schritt vorwärts bringen]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Dante auf dem Läuterungsberg: Begegnung mit der Hure Babylon 2:20:50|Dantes Begegnung mit der Dirne steht für die Begegnung mit der Hure Babylon]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Dante auf dem Läuterungsberg: Begegnung mit der Hure Babylon 2:20:50|der Riese auf dem Läuterungsberg als Träger der ahrimanischen, asurischen und soratischen Kräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter#Schlussbetrachtungen: Die Kraft unseres Ich-Schwertes 2:26:17|die Kraft unseres Ich-Schwertes kann alle Widersacherkräfte besiegen und uns in die Freiheit führen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Film ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 112. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/5vulFu8Ov7U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 112. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 112. Vortrags (von Ghislaine und Susanne am 14. Juni 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=42s Begrüßung und 8. Wochenspruch 0:00:42] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 112. Vortrag zur Apokalypse &#039;&#039;(leichtes &amp;quot;Stolpern&amp;quot; bei Apokalypse)&#039;&#039;. Nach 112 bringt man&#039;s nicht mehr grad raus, offensichtlich. Und es geht los mit dem 8. Wochenspruch. Also, er greift das Thema auf, das jetzt eh schon länger im Schwung ist: &#039;&#039;&#039;Die Seele fliegt immer mehr hinaus und kommt immer ein bisschen mehr in die Traumesstimmung&#039;&#039;&#039; hinein: Also, ein bisschen dumpferes Erleben, aber ein seelenvolles Erleben, das ganz wichtig ist, eben auch um das Seelische, &#039;&#039;&#039;das Geistige, was in der Natur wirkt&#039;&#039;&#039;, was um uns herum wirkt, ja, vielleicht &#039;&#039;&#039;zunächst einmal nur zu ahnen&#039;&#039;&#039;. Aber das ist ganz wichtig: hinauszugehen auch mit der Seele. Und die Kunst ist dann, irgendwann einmal überhaupt beides zugleich zu können, sozusagen immer hin- und herpendeln zu können, so &#039;&#039;&#039;schnell hin- und herpendeln zu können, dass man draußen leben kann, sich ganz verbinden kann, aber auch ganz bei sich sein kann, immer wieder&#039;&#039;&#039;. Sodass man es also wirklich auf die Erde bringt und nicht nur in Träumen schwebt. Aber ich lese es einmal: &amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Nun, es ist ja gerade so, dass namentlich die &#039;&#039;&#039;imaginative Sphäre&#039;&#039;&#039; hat ja eine &#039;&#039;&#039;gewisse Verwandtschaft mit der Traumessphäre&#039;&#039;&#039;; andererseits auch wieder nicht, weil die Traumessphäre halt sehr stark noch mit sinnlichen Bildern durchzogen ist. Und wenn wir in die &#039;&#039;&#039;wirkliche Imagination&#039;&#039;&#039; hineingehen, wird es noch &#039;&#039;&#039;viel seelenhafter&#039;&#039;&#039;. Also, es ist wirklich dieses Ahnen da, aber das kann eben sehr konkret auch werden, dieses Ahnen, sodass man sich in ganz bestimmten Seelenqualitäten, in Seelenstimmungen, doch sehr sicher und eben auch mit einer gewissen Wachheit dann bewegen kann. Dann ist man in der &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039; drinnen. Und dann &#039;&#039;&#039;sie zu ergreifen mit dem wachen Denken, dann kommen wir dem nahe, was heute Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; bedeutet. Also, zu verbinden dieses seelische Wahrnehmen mit der Klarheit des Geistigen, das dann wirklich die Grundstrukturen, die Zusammenhänge vor allem dieser seelischen Erlebnisse uns vor Augen stellt. Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gedankliche Element&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, oder das geistige Element, &#039;&#039;&#039;lebt in dem, wie diese ganzen seelischen Erlebnisse&#039;&#039;&#039; innerlich miteinander &#039;&#039;&#039;zusammenhängen&#039;&#039;&#039;. Weil, man kann wunderbare Stimmungen erleben, von einer in die andere gleiten  - und auch keine Ahnung haben: Was soll das eigentlich? Man spürt es halt, man erlebt es halt irgendwie, aber man sieht die Zusammenhänge noch nicht. Man fängt dann vielleicht an zu spekulieren, auszudeuten, so wie es oft in der &#039;&#039;&#039;Traumdeutung&#039;&#039;&#039; passiert. Da passiert &#039;&#039;&#039;meistens sehr viel Unsinn&#039;&#039;&#039; dabei. Weil dann erklärt wird, was bedeutet diese Erscheinung, die ich gesehen habe. Und diese Erscheinung ist vielleicht nur in ein sinnliches Bild umgesetzte Darmstörung, oder irgendwas. Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;das Bild an sich bedeutet im Grunde gar nichts&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;sondern&#039;&#039;&#039; es bedeutet etwas &#039;&#039;&#039;die Stimmung&#039;&#039;&#039;, die damit verbunden ist. Die hat eine sehr große Aussage. Wenn ich das Bild zum Beispiel mit einer bestimmten seelischen Anspannung, mit einer Angst vielleicht sogar verbinde, ist das eben etwas anderes, als wenn mich das seelisch, ja, erhebt, durchleuchtet, jetzt im übertragenen Sinne, dann bedeutet das ganz was anderes. Man müßte eigentlich schauen auf den Rhythmus, auf die Art, wie sich die Stimmungen ändern, ineinander verwandeln. Dann bekomme ich auch bei der Traumeswelt erst wirklich heraus: Was bedeutet das? Dann wird es erst zu &#039;&#039;&#039;sinnvollen Bildern&#039;&#039;&#039;. Und die nächste Schwierigkeit ist dann, das wisst ihr ja auch schon, &#039;&#039;&#039;wie übersetze ich das in Sprache&#039;&#039;&#039;, wenn ich das anderen Menschen mitteilen will? Weil, da muss ich es jetzt in die Worte kleiden, die wir zur Verfügung haben. Und die Worte, die wir zur Verfügung haben, sind im Großen und Ganzen hauptsächlich der Sinneswelt entnommen. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;ich muss etwas in sinnliche Bilder kleiden, was eigentlich nicht sinnlichen Charakter hat&#039;&#039;&#039;. Das eigentlich Seelische, vor allem das tiefere Seelische, hat eben diesen sinnlichen Charakter nicht mehr, streift ihn ab. Und diese Hülle, dieser Schatten, dieser Nebel, der sich darüber legt, den muss man eigentlich erst durchdringen, dann kommt man zum Eigentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=356s Der 8. Wochenspruch als Vorbereitung für die Schilderungen auf dem Läuterungsberg in Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; 0:05:56] ===&lt;br /&gt;
Und ich sage das also ganz besonders auch als Vorbereitung jetzt auf die Schilderungen, mit denen wir uns heute beschäftigen werden. Ich habe euch ja versprochen, schon seit langem, dass wir uns mit &#039;&#039;&#039;Dante&#039;&#039;&#039; beschäftigen, mit dieser, in meinem Sinn, &#039;&#039;&#039;Schlüsselszene der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Und er muss natürlich das auch in sinnliche Bilder, &#039;&#039;&#039;in irdische Begriffe kleiden&#039;&#039;&#039;, in irgendeiner Form. Und das kann immer auch missverstanden werden. Also, es kommt immer eben auch darauf an, dass man auch dort, wo man ganz klare Begriffe hört, aber mitfühlt, mitahnt, was seelisch eigentlich dahintersteckt, hinter dem Ganzen. Die Aufgabe des Sprechenden ist dann vor allem eben auch, die Zusammenhänge aber deutlich zu machen zwischen den verschiedenen Bereichen, die da auftreten. Also, da &#039;&#039;&#039;Brücken zu schlagen&#039;&#039;&#039;. Das eine mit dem anderen zu verbinden, weil man es eben so erleben kann in der &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wenn schon ein bisschen Inspiration dabei&#039;&#039;&#039; ist. Die &#039;&#039;&#039;Inspiration klärt&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Zusammenhänge&#039;&#039;&#039;. Das ist die Sprache der Inspiration, dass sie diese Zusammenhänge klärt. Und das ist sehr gut auch jetzt in diesem Wochenspruch drinnen. Wir müssen dieses Ahnen, dieses rein seelische Erleben, zusammenbringen aber letztlich auch mit dem menschlichen Denken, mit unserem ganz wachen, bewussten Denken. Ich lese daher noch einmal den 8. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;Es wächst der Sinne Macht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bunde mit der Götter Schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie drückt des Denkens Kraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Traumes Dumpfheit mir herab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn göttlich Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich meiner Seele einen will,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss menschlich Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Traumessein sich still bescheiden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und wenn ich vorhin sagte: Wir müssen aber dann trotzdem doch auch wieder in einer gewissen Wachheit zu uns selbst kommen, so ist aber ganz wichtig, dass dieses &#039;&#039;&#039;Denken&#039;&#039;&#039;, das jetzt dann wieder aufleuchtet, dass &#039;&#039;&#039;das entsteht aus dem Bewusstwerden der Zusammenhänge&#039;&#039;&#039;, die man in diesem Ahnen eben zuerst einmal nur gefühlt hat, aber die man jetzt zum klaren Bewusstsein sich bringt - und &#039;&#039;&#039;ganz ausschließt&#039;&#039;&#039; aber das &#039;&#039;&#039;Eigendenken&#039;&#039;&#039;, also sozusagen: &amp;quot;Ah ja, da habe ich bei Steiner gelesen, das ist so und so!&amp;quot; Dann ist eigentlich die Inspiration mit Sicherheit in dem Moment schon weg. Ich darf mich eigentlich nicht... Ich darf nicht zurückgreifen auf etwas, was ich schon einmal gedacht habe, sondern ich muss es aktuell denken - und dieses Denken aber entnehmen diesem Strom des Ahnens, des seelischen Ahnens, der immer mehr gedankenklar in seinem Zusammenhang wird, wenn ich wieder zu mir selbst komme. Aber ich muss das Eigendenken, das Gescheitsein sozusagen, das muss ich dabei schweigen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bezeichnet &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; gelegentlich auch als das &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Opfer des Intellekts&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, dass wir bringen müssen. Wir können Intellekt sehr stark entwickelt haben, sollen wir durchaus auch. Ich habe oft schon gesagt: Es ist nicht der am besten vorbereitet für diese Inspiration, oder so, der sagt: &amp;quot;Ja, ja, ich bin eh dumm, Intellekt, nein, keine Ahnung.&amp;quot; Wenn es heißt: Das &amp;quot;Opfer des Intellekts&amp;quot;, dann ist es auch gut, wenn man etwas hat, was man als Opfer bringen kann. Also, je kleiner das ist, desto weniger ist es. Es geht einfach darum, dass man da wirklich, wie soll ich sagen, die Eigensinnigkeit, die man in sich trägt, einmal beiseite legt und sich eben inspirieren lässt durch das, was man zuerst in der Imagination geahnt hat - und das sprechen zu lassen durch die Bilder. Das ist das, was &#039;&#039;&#039;drinnen&#039;&#039;&#039; wichtig ist. Und wie gesagt, &#039;&#039;&#039;alles äußere Bild ist nur eine Krücke&#039;&#039;&#039;, um es überhaupt vermitteln zu können, &#039;&#039;&#039;um es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;überhaupt aussprechen zu können&#039;&#039;&#039; - oder auch, um es als Bild vielleicht wirklich zu malen, irgendwo, als Maler zum Beispiel, oder wenn man es in einem Film, von mir aus, inszenieren wollte oder auch auf der Bühne inszenieren wollte, dann muss man es &#039;&#039;&#039;zwangsläufig mit sinnlichen Mitteln darstellen&#039;&#039;&#039;. Aber die darf man eben &#039;&#039;&#039;nicht verwechseln mit dem eigentlichen Wahrnehmen&#039;&#039;&#039;. Und das ist eben auch immer zu berücksichtigen. Wenn es großartige Engelerscheinungen oder sonstiges ist, dann ist es schon bis zu einem gewissen Grad eine Übersetzung in ein traumartiges, aber zugleich sinnesartiges Bild. &#039;&#039;&#039;Immer wenn es so ganz klar ist&#039;&#039;&#039; - wie eine Gestalt, die man auch vor Augen sehen kann, mit Augen sehen könnte, was Flügel hat oder sowas - dann weiß man, &#039;&#039;&#039;es hat sich schon im Erleben gekleidet in ein sinnliches Bild&#039;&#039;&#039;. Und dieses sinnliche Bild als solches alleine sagt noch sehr wenig. Es ist höchstens die Andeutung: &amp;quot;Aha, da kommt was.&amp;quot; Aber dann muss ich diese Hülle durchdringen. Also, um das geht’s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=691s Das Jahr 1307: Entstehen von Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und Untergang des Templerordens 0:11:31] ===&lt;br /&gt;
Und darum geht es also ganz stark jetzt auch bei diesen &#039;&#039;&#039;Bildern, die in der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;drinnen&#039;&#039;&#039; sind. Auch das Erleben, das Dante hatte, ist so in einem Übergang drinnen. Man muss sehen, dass er in einer ganz starken Übergangszeit steht. Er steht ja also im 14. Jahrhundert drinnen - oder gerade an der Schwelle vom 13. ins 14. Jahrhundert. Also, seine &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; fängt er an, die kleinen Vorarbeiten gab es schon vorher, aber 1307 ungefähr. &#039;&#039;&#039;1307 ist ein sehr interessantes Jahr&#039;&#039;&#039;, das nämlich auch intensiv mit &#039;&#039;&#039;Dante&#039;&#039;&#039; zusammenhängt, aber zusammenhängt auch ganz stark mit dem &#039;&#039;&#039;Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039;. Also, im September war&#039;s, glaube ich, ich merke es mir nie, September oder November, jedenfalls war es ein Freitag. An einem Freitag wurden auf Befehl des &#039;&#039;&#039;französischen Königs Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; auf einen Schlag, im ganzen französischen Reich also, die Templer verhaftet. Und das wurde von langer Hand vorbereitet. Es wurde schon einen Monat vorher an alle Stellen im Land versiegelte Briefe ausgesendet mit der Aufgabe, sie zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt zu öffnen und dann sofort zu handeln nach den dort geschriebenen Befehlen. Und so ist es ihnen gelungen, doch einen &#039;&#039;&#039;Großteil der Templer mit einem Schlag zu verhaften&#039;&#039;&#039;. Also, eine ganz geniale Aktion, könnte man sagen, eine sehr stark &#039;&#039;&#039;ahrimanisch inspirierte Aktion&#039;&#039;&#039;. Schon wirklich so a bisserl ein &#039;&#039;&#039;Ansatz&#039;&#039;&#039; wie zum heutigen Überwachungsstaat oder sonst was, wie auch immer… &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den heutigen Überwachungsmitteln&#039;&#039;&#039;, den Mitteln also, gleichzeitig, zumindest in dem Fall, in einem ganzen Land synchron etwas zu bewirken. Und das ist ein ganz, ganz starker ahrimanischer Impuls, der dahintersteckt. Also, schon alleine diese Menschen mit einem Schlag dazu zu bringen, eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen, die nicht aus ihnen selber kommt, sondern die ihnen eben befohlen wird. Also, wo so etwas der Fall ist, mit welchen Mitteln auch immer, ist es etwas Ahrimanisches, &#039;&#039;&#039;etwas ganz stark Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=851s Das beste Heilmittel gegen Ahriman ist ein sehr stark entwickelter Intellekt, mit dem wir ins Geistige gehen können 0:14:11] ===&lt;br /&gt;
Nebensatz dazu: Was ist das &#039;&#039;&#039;beste Heilmittel&#039;&#039;&#039;, mit dem Ahriman fertig zu werden? &#039;&#039;&#039;Selbst den Intellekt sehr stark entwickelt&#039;&#039;&#039; zu haben, aber dann das, was man damit erkennen kann, &#039;&#039;&#039;mit der Kraft&#039;&#039;&#039;, die man damit entwickelt hat, &#039;&#039;&#039;ins Geistige zu gehen&#039;&#039;&#039;. Dann ist man ihm überlegen. Dann ist man ihm überlegen. Und dort kann er nicht mit. Weil, überall dort, wo was spontan Schöpferisches, das heißt etwas wirklich Geistiges hereinkommt… Denn &#039;&#039;&#039;wirklich Geistiges ist immer schöpferisch&#039;&#039;&#039;, und zwar jetzt und hier, in dem Moment, &#039;&#039;&#039;zeitlos&#039;&#039;&#039;. Und in diesem Sinne auch &#039;&#039;&#039;der Ewigkeit oder dem Augenblick angehörig&#039;&#039;&#039;. In dem Fall fällt das zusammen. Es passiert hier und jetzt. Und ist aber ein Impuls für die Ewigkeit, weil es aufgenommen wird in die geistige Welt. &#039;&#039;&#039;Wenn ein schöpferischer neuer Impuls hineinkommt, dann ist es etwas, was die geistige Welt bereichert&#039;&#039;&#039;. Und wir haben in den letzten Vorträgen schon darüber gesprochen, dass wir als Menschen in dem Zeitalter drinstehen, wo wir eigentlich schon die Aufgabe, die Möglichkeit und die Fähigkeit, zumindest ein bisschen haben, die geistige Welt um Impulse zu bereichern. Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;wir sind jetzt die geistigen Wesen, die eigentlich die neuen Impulse in die Welt hineintragen - und die geistige Welt wartet darauf&#039;&#039;&#039;. Und eben genau mit diesen Impulsen, wenn wir sie haben. Aber wenn wir sie mit der verstandesmäßigen - sage ich mal geradezu - intellektuellen Klarheit, die Ahriman durchaus hat, auch formulieren können, dann können wir ihm Paroli bieten. &#039;&#039;&#039;Dann ist es das Schwert&#039;&#039;&#039;, das ihm entgegensteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=965s Rückschau auf die ahrimanisch und luziferisch beeinflusste Geschichte der Kirche und die besondere Rolle des Templerordens 0:16:05] ===&lt;br /&gt;
Ja, ich kann es ja kurz sogar vorlesen. Heute wird es eine große Vorlesestunde sein. Aus dem &#039;&#039;&#039;zweiten Mysteriendrama&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Die Prüfung der Seele)&#039;&#039; da gibt es eine wunderbare Szene drinnen, und zwar vorher, in der Mitte des Stückes, gibt es eine &#039;&#039;&#039;Rückschau ins Mittelalter, etwa in die Zeit des Untergangs des Templerordens&#039;&#039;&#039;. Das spielt also… Das ist der dramatische Höhepunkt. Man erlebt also wie die handelnden Personen des Mysteriendramas eben in einer früheren Inkarnation zueinander gestanden sind: einerseits &#039;&#039;&#039;kirchentreue Menschen&#039;&#039;&#039;, andererseits Menschen, die diesem &#039;&#039;&#039;Ritterorden&#039;&#039;&#039;… Er ist nicht direkt &amp;quot;Templerorden&amp;quot; genannt, aber &amp;quot;Ritterorden&amp;quot; ist er genannt, die andere Ziele haben, aber eigentlich beide zusammen, in Wahrheit, nur das geistige Ziel für die Zukunft entwickeln könnten. Weil, also diese geistliche Strömung, geistig-geistliche Strömung, ist die, die also ganz in den Höhenwelten leben will - und dort sucht ihre Erkenntnisse und ihre ganzen Impulse heraus - aber im Grunde unfähig noch wirklich ist, unten die Welt zu ordnen. Und andererseits diese &#039;&#039;&#039;Ritter&#039;&#039;&#039;, diese Tempelritter, wenn man so will, die sehr stark die Fähigkeit haben, &#039;&#039;&#039;geistige Impulse herein zu holen und mitten im praktischen Alltagsleben nutzbar zu machen&#039;&#039;&#039;. Und die Templer waren ja zum Beispiel auch im Grunde die ersten, die, ja, ein &#039;&#039;&#039;geistgemäßes Finanzsystem&#039;&#039;&#039;, ein Geldsystem, eigentlich, aufgebaut haben. Und die ein System aufgebaut haben, wo man Wechsel in den fernsten Ländern einlösen konnte - eben wenn man als Pilger zum Beispiel fährt ins &amp;quot;Heilige Land&amp;quot;, oder so, kann man dort problemlos einen Wechsel einlösen. Und die &#039;&#039;&#039;Templer verfügten auch über viele Schätze&#039;&#039;&#039;, weil sie  auch Bergwerke betrieben haben, wo Bodenschätze, namentlich &#039;&#039;&#039;Gold&#039;&#039;&#039; auch, gewonnen wurde, was vorher kein Mensch gewusst hat, dass es dort das gibt. Sie waren weise genug, oder wissend genug, auch für das Verständnis der Naturwelt, der physischen Welt unten: Wo finde ich diese Dinge? Wie kann ich sie heben und so weiter? Da waren sie eben den anderen voraus. Und es entstand aber natürlich eine unheimliche &#039;&#039;&#039;Gier nach diesem Gold von anderer Seite&#039;&#039;&#039;. Einerseits von Seite der &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; natürlich und andererseits auch von Seite ganz besonders &#039;&#039;&#039;des französischen Königs selber&#039;&#039;&#039;. Man könnte sagen, er war ein &#039;&#039;&#039;ahrimanischer Eingeweihter des Goldes&#039;&#039;&#039;. Und Gold hat einerseits eine luziferische Seite, aber auch eine ganz starke ahrimanische Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;Gold ist so ein Zwitterwesen&#039;&#039;&#039;. Es hat einerseits dieses Glänzende eben, was drinnen ist, das ist &#039;&#039;&#039;das deutlich Luziferische&#039;&#039;&#039;: Und ich erfreue mich an dem ganzen Prunk und dem Strahlenden, was damit verbunden ist. Und mit dem hat die Kirche ja bekanntlich sehr, sehr viel gearbeitet und hat auch Wirkung erzeugt damit. Aber es ist… Es hat dann, sagen wir mal, einen kräftigen Hauch von etwas Luziferischen drinnen. Es ist eigentlich etwas, was &#039;&#039;&#039;aus alten vorchristlichen Zeiten übernommen&#039;&#039;&#039; ist und was durchaus notwendig war, es weiterzunehmen, um die Menschheit mit diesem Glanz, mit diesem Licht… Das aber eigentlich bereits ein sinnliches Licht ist, etwa der &#039;&#039;&#039;Goldesglanz ist ein sinnliches Licht&#039;&#039;&#039;. Es ist die äußere Sonne, die sich am äußeren Gold widerspiegelt. Aber es fasziniert die Leute und es beeindruckt sie. Und es ist ein Mittel, die Menschen dazu zu bringen, dort dabei zu sein - nur eben im Mönchsgewand. Und im hehrenen Gewand vor den Menschen zu stehen, hat vielleicht manche angesprochen, aber die breite Masse halt nicht so sehr. Die waren eher beeindruckt von dem Prunk, der damit verbunden ist. Es ist nicht grundsätzlich was Schlechtes, aber es steht an der Kippe natürlich, irgendwo. Und es wäre die &#039;&#039;&#039;zeitgemäße Entwicklung&#039;&#039;&#039; wegzukommen, schlichter zu werden, eigentlich, aber Schritt für Schritt - und &#039;&#039;&#039;statt dem sinnlichen Glanz, die Menschen in einem klaren Denken&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;anzusprechen&#039;&#039;&#039;, sodass sie nachvollziehen können, was da passiert. Nicht ein großes Hokuspokus, was glänzt und leuchtet, wo ich eben gerade mehr in diese Traumesstimmung komme, aber nicht zu mir selbst komme. Und solche Schritte hat natürlich... sind dann passiert ja auch relativ bald danach durch die &#039;&#039;&#039;Reformation&#039;&#039;&#039;, also dort, &#039;&#039;&#039;wo es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ins Evangelische hineingeht&#039;&#039;&#039;, dann ist &#039;&#039;&#039;viel mehr Gedankenklarheit&#039;&#039;&#039;, Nüchternheit hineingekommen. Prunk ist mehr zurückgetreten. Wieder die Gefahr, dass es dann natürlich auf der anderen Seite, im rein Äußeren, Verstandesmäßigen steckenbleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das ist immer das Problem. Und wenn man jetzt so vergleicht &#039;&#039;&#039;katholische Kirche&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;evangelische Kirche&#039;&#039;&#039;, dann sieht man… Oder gar, wenn man geht noch stärker, wenn man in die &#039;&#039;&#039;Ostkirche&#039;&#039;&#039; hinübergeht, da ist das &#039;&#039;&#039;luziferische Element noch mehr betont&#039;&#039;&#039;. Das hat dort das Übergewicht und der Ahriman ist ein bisschen schwächer, deutlich schwächer da. In der &#039;&#039;&#039;katholischen Kirche&#039;&#039;&#039; kann man sagen, die sind kräftig, &#039;&#039;&#039;die haben beide da&#039;&#039;&#039;. Und ob sie wirklich im richtigen Gleichgewicht sind, ist auch immer noch eine Frage. Aber eigentlich, dort ist es: sowohl &#039;&#039;&#039;es zieht stark der Luzifer, es zieht stark der Ahriman&#039;&#039;&#039;. Und die Kunst wäre, dass das &#039;&#039;&#039;menschliche Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in seiner Freiheit in der Mitte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;steht&#039;&#039;&#039; - und selbst jeder Priester es tut, aber letztlich auch die ganze Gemeinde in sich es zum individuellen Ausgleich bringt. Das wäre das Gute. Aber wenn das Ich noch nicht erwacht ist, ist immer die Gefahr, dass die Widersacher ziehen. Die Gefahr ist also, dass beide ziehen - und damit am schädlichsten wirken - ist geradezu in der &#039;&#039;&#039;katholischen Kirche&#039;&#039;&#039; einfach am größten. Das ist &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal&#039;&#039;&#039;, das sie mitträgt. Und sie steht so irgendwo zwischen Ost und West, genau in der Mitte, und weiß nicht so recht, wo sie dazu gehört, so ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=1372s Thomas von Aquin, die Scholastiker und die Entwicklung des Intellekts 0:22:52] ===&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist ein bisschen eine Abschweifung. Ich wollte euch vorlesen aus diesem &#039;&#039;&#039;zweiten Mysteriendrama&#039;&#039;&#039;, die Stelle wo &#039;&#039;&#039;Maria&#039;&#039;&#039;, eine der Hauptprotagonisten dieses Mysteriendramas, die &#039;&#039;&#039;im Mittelalter als Mönch inkarniert&#039;&#039;&#039; war, also ganz auf dieser kirchlich-christlichen Ebene, aber sehr spirituell unterwegs war, und daher jetzt auf der anderen Seite aber &#039;&#039;&#039;auch diesen Intellekt entwickelt&#039;&#039;&#039; hat, der gerade in der &#039;&#039;&#039;Scholastik&#039;&#039;&#039; entwickelt wurde. Also in der hochmittelalterlichen Scholastik, dieses ganz klare Denken. Das war ein &#039;&#039;&#039;wichtiges Heilmittel&#039;&#039;&#039; eigentlich, dass im Katholischen es nicht zu sehr ins Luziferische davonzieht, sondern dass diese &#039;&#039;&#039;Gedankenklarheit&#039;&#039;&#039; hereinkommt, die aber eben jetzt nicht ahrimanisch ist, sondern die schon &#039;&#039;&#039;mit einem starken Ich-Bewusstsein verbunden&#039;&#039;&#039; ist. Wo man sich ganz deutlich bewusst wird: &amp;quot;Ja, es kommt aber darauf an, dass ich ganz mit meiner Individualität drinnen stecke in dem Denken und ich muss es sozusagen vor meinem Ich verantworten können.&amp;quot; Und, während interessanterweise &#039;&#039;&#039;die arabischen Denker&#039;&#039;&#039;… und gerade in der Scholastik, in der Zeit der Scholastik, Hochmittelalter, fand &#039;&#039;&#039;die große intellektuelle Auseinandersetzung&#039;&#039;&#039; statt: zwischen Islam, den &#039;&#039;&#039;islamischen Denkern&#039;&#039;&#039;, die hochgebildet waren, hochintelligent waren, die aber auch bereits in der Naturwissenschaft eine Medizin hatten, die schon ein deutlicher Vorgriff auf unser Zeitalter war, was in Europa noch in den ersten Anfängen in Wahrheit war… Und im Grunde war das der &#039;&#039;&#039;Ansporn für die christlichen Denker&#039;&#039;&#039;, die eigentlich zuerst noch halt Mönche waren, die sehr fromm und hingebungsvoll waren, ganz im Gefühl, in einer Art Gefühlsmystik drinnen waren, aber diese Wachheit noch sehr wenig hatten. Und das hat die &#039;&#039;&#039;Scholastik&#039;&#039;&#039; gebracht &#039;&#039;&#039;in einer meisterlichen Art&#039;&#039;&#039;. Also, selbst heute noch, wenn man liest die Schriften von &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039;, der das wirklich zum Gipfelpunkt gebracht hat. Und nicht umsonst wurde dann viel, viel später, nämlich &#039;&#039;&#039;im 19. Jahrhundert&#039;&#039;&#039;, also, die Lehre des Thomas von Aquin &#039;&#039;&#039;als die Grundlehre der Kirche bestätigt&#039;&#039;&#039;. Gar nicht zu seiner Zeit, sondern erst viel, viel später ist man dann darauf gekommen, welcher Wert dadrinnen eigentlich liegt, obwohl da schon die Zeit natürlich ist, noch ein Schritt weiter zu gehen. Es hinkt schon wieder ein bisschen hinten nach, aber die Kirche hat so lange gebraucht, also doch fünf, sechs Jahrhunderte im Grunde gebraucht, sieben Jahrhunderte gebraucht, gut, um darauf zu kommen, welcher Wert dadrinnen liegt. Dass das sozusagen die Grundfeste eigentlich der Kirche ist, die sie braucht, und dass das die Kraft ist, die man hinopfern muss dann, wenn man heute Geisteswissenschaft betreiben muss. Aber &#039;&#039;&#039;diese Schriften von Thomas von Aquin sind wirklich genial&#039;&#039;&#039;. Genial, mit welcher Folgerichtigkeit, mit welcher Klarheit er die Gedanken verfolgt und abwägt. Die ganze überlieferte Offenbarung, die eben durch die Bibel hereinkommt, die hereinkommt dann durch die ersten Kirchenschriftsteller - und alles das wird studiert und abgewogen und dann wird abgewogen: Was spricht dafür, was spricht dagegen. Und dann? Die dritte, wichtigste Stufe: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich aber sage.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das heißt, ich fälle das Urteil darüber, jetzt, in welches Gleichgewicht das zu bringen ist. Es ist immer der Schritt. &#039;&#039;&#039;Es wird ganz ausgewogen Pro- und Kontrastimmen gehört&#039;&#039;&#039;, und zwar in einem umfassenden Sinne gehört und besprochen. Und dann ist die Individualität des Kirchenlehrers, der da steht und der sagt &amp;quot;Ich aber sage&amp;quot; und bringt es damit zum &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, irgendwo, aber ohne noch selbst wirklich geistig erlebend zu sein, bewusst geistig erlebend zu sein. Und gerade &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; war ja der, der dann kurz vor seinem Tod, wenige Monate vor seinem Tod dann, an einem Nikolaustag, als er meditiert hat, in Kreuzesform vor dem Altar gelegen ist, meditiert hat, wie das eben noch immer üblich war… Und dann kam eine große Schauung über ihn. Und die hat ihm gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Mein Auftrag ist erfüllt. Das führt nicht mehr in die Zukunft. Es muss etwas Neues kommen. Alles, was ich geschrieben habe, ist trockenes Stroh.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=1699s Ein Auftrag unserer Gegenwart: Über den Intellekt hinauszukommen bis zum eigenen Schauen 0:28:19] ===&lt;br /&gt;
Ja, es ist trockenes Stroh, aber Stroh kann auch nützlich sein. Man kann sehr viel lernen dran, aber man muss auch darüber hinausgehen, bis zum eigenen Schauen, letztlich bis zum &amp;quot;Schauen&amp;quot;, wie auch immer. Wenn man mit dem Ahnen anfängt, wenn man schon spürt, in der Natur oder einem anderen Menschen gegenüber &#039;&#039;&#039;zu ahnen beginnt, was seelisch-geistig dahinter ist&#039;&#039;&#039; - oder überhaupt ahnt, dass etwas Seelisch-Geistiges dahinter ist, dann ist das schon der erste Anfang. Und das ist schon, wenn eine Naturstimmung zu uns spricht und mich seelisch berührt. Und dass es nicht nur meine Sentimentalität ist, sondern wirklich: &#039;&#039;&#039;Ich nehme die Stimmung in innerer Seelenruhe auf - und sie beginnt mir etwas zu erzählen&#039;&#039;&#039;, irgendwie. Das ist natürlich jetzt noch keine große hellsichtige Wahrnehmung oder was. Aber es ist der Beginn davon. Und &#039;&#039;&#039;dort sollten wir immer mehr hinkommen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=1763s Das 2. Mysteriendrama (11. Bild): Ahriman fordert Maria heraus 0:29:23] ===&lt;br /&gt;
Aber eben hier, um zu dieser Szene mit der &#039;&#039;&#039;Maria und dem Ahriman&#039;&#039;&#039;, dem sie da begegnet… Wichtig ist: Sie hat in Gedankenklarheit eben ihr Seelenwesen geordnet und &#039;&#039;&#039;sie hat das Werkzeug&#039;&#039;&#039; zur Verfügung, um den wunden Punkt des Ahrimans zu treffen, nämlich dort, wo wirklich etwas Schöpferisches beginnt, eine Umbruchszeit zum Beispiel ist, wo sich etwas ändert, wo ein &#039;&#039;&#039;neuer Impuls&#039;&#039;&#039; hineinkommt. &#039;&#039;&#039;Dort ist der Ahriman blind&#039;&#039;&#039;. Solange ich es sozusagen, sagen wir es jetzt sehr irdisch, vorausberechnen kann, was passieren kann - oder wo ich zumindest sagen kann: &amp;quot;Ja, ich kann vorausberechnen, es gibt die, die, die, die, die Alternative. Und ich stelle den Hebel, auf welchen Weg es weitergeht.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Da findet er sich gut zurecht&#039;&#039;&#039;. Aber wenn plötzlich ein neuer Weg auftaucht, der in seinem großen Denkschema nicht drinnen ist, dann ist er hoffnungslos überfordert. Dann ist er hoffnungslos überfordert. Und dann bekommt er eigentlich Angst. Weil, naja, wie wir Menschen auch &#039;&#039;&#039;Angst&#039;&#039;&#039; dort bekommen, &#039;&#039;&#039;wo wir verunsichert werden&#039;&#039;&#039;, wo wir nicht wissen: Wie wird die Zukunft sein? Wird es gut gehen? Was kann ich tun? Werden meine Kräfte reichen dafür? Also dann wird die Angst immer größer. Und daher im Übrigen &#039;&#039;&#039;ein gutes Mittel&#039;&#039;&#039;, nicht &#039;&#039;&#039;wenn eine unbekannte Zukunft ist&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; eben mit dem Mittel, &#039;&#039;&#039;mit dem ahrimanischen Mittel herangehen&#039;&#039;&#039;, mir ausgrübeln: &amp;quot;Ja, was könnte alles geschehen und was könnte mir alles passieren?&amp;quot; Man kann schon &#039;&#039;&#039;klar und nüchtern bestimmte Sachen abwägen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;aber man muss völlig&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;freihalten davon das Gefühlsleben&#039;&#039;&#039;. Zum Beispiel, man kann einmal nüchtern sagen: &amp;quot;So könnte es sein, so könnte es sein, so könnte es sein. Aber nichts gibt mir jetzt einmal im Verstand Gewissheit, dass das alles eintreten wird. Es kann eines davon eintreten, vielleicht auch keines davon.&amp;quot; Ich kann dann gewisse Vorsichtsmaßnahmen treffen, vielleicht für bestimmte Sachen, aber ohne schaurig mich zu fürchten vor allem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist &#039;&#039;&#039;das große Thema&#039;&#039;&#039; der ganzen &#039;&#039;&#039;Verschwörungstheorien&#039;&#039;&#039;. Sie sagen oft Richtiges, aber sie verbinden damit dieses &#039;&#039;&#039;Angstszenario&#039;&#039;&#039; immer sehr leicht. Zumindest die Leute, die dann darauf hören: &amp;quot;Ah, um Gottes Willen, also da ist eine Verschwörung in der Welt vorhanden und die wollen das und das. Und morgen wird mir das und das passieren und ich muss dieses oder jenes dagegen unternehmen.&amp;quot; Damit fährt man &#039;&#039;&#039;voll auf der ahrimanischen Schiene&#039;&#039;&#039;. Das kann er gut, das kann er gut. &#039;&#039;&#039;Aber die Maria gibt ihm Paroli&#039;&#039;&#039;. Weil Ahriman jetzt… Nachdem diese Rückschau in das mittelalterliche Leben vorbei war, kommt sofort der &#039;&#039;&#039;Ahriman und sagt, als innere Stimme sozusagen, der Maria:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Du, die ganzen Gestalten, die du da erlebt hast, die sind doch so ähnlich wie die Menschen, die du heute kennst. Und das hat sich doch nur dein Verstand ausgedacht, das alles. Das ist alles Phantasterei.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und der Ahriman hat da sicher irgendwo mitgekriegt - weiß ich nicht,  ob er das bei Rudolf Steiner gelesen hat, das weiß ich nicht - dass ja &#039;&#039;&#039;in der Regel die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Inkarnationen einander nicht ähnlich sind&#039;&#039;&#039;, sondern dass meistens jede Inkarnation eine gewisse Einseitigkeit darstellt und die nächste dann ganz anders ist. Also, dass in der Regel, wenn man als Mann inkarniert war, dann kommt man als Frau, damit man die andere Seite kennenlernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=2016s Unsere wechselnden Inkarnationen: Albert Einstein - imaginativ-inspirierter Mathematiker und Musiker 0:33:36] ===&lt;br /&gt;
Und wenn man, weiß ich nicht, ein begabter Musiker war, dann kommt man sicher in der nächsten Inkarnation als ein völlig unmusikalischer Mensch. Weil, dann hat man das ausgelebt in der vorigen Inkarnation. Und ja, man kann&#039;s vielleicht als Mathematiker umsetzen. Vielleicht hat sich die Kraft verwandelt, weil, &#039;&#039;&#039;Mathematik und Musik leben beide mit den Klangätherkräften&#039;&#039;&#039;, mit den Sphärenharmonien, und man kann auf verschiedene Arten damit umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich meine, es gibt auch Mathematiker, die beides sind. Ich meine… Zum Beispiel, interessant: &#039;&#039;&#039;Albert Einstein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war eigentlich fast der bessere Musiker als der bessere Mathematiker&#039;&#039;&#039;. Er war gar nicht so ein großer Mathematiker. Was er aber hatte, war ein sehr starkes halb - oder halb unterbewusstes - &#039;&#039;&#039;imaginativ-inspiratives Erleben&#039;&#039;&#039;. Und aus dem hat er &#039;&#039;&#039;seine Formeln im Grunde &amp;quot;gesehen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, irgendwo. Um sie dann zu beweisen, ist es ihm unheimlich schwer gefallen. Ist ihm unheimlich schwer gefallen. Und er war eigentlich immer wieder auf Hilfe angewiesen. Also, seine erste Frau, zum Beispiel, war in dem viel begabter als er und die hat ihm eigentlich immer geholfen dabei. Aber er hat es… sozusagen den &#039;&#039;&#039;Spürsinn gehabt, wo die physikalische Theorie hingehen muss&#039;&#039;&#039;. Das hat er gehabt. Aber wie ich das konkret umsetze, da hat er eher Schwierigkeiten gehabt. Das war nicht so seins. Und er hat da immer, wenn er seine Inspirationen gesucht hat, hat er mit der Geige gespielt. Und sowie er Geige gespielt hat, hat ihn dieses Geigenspiel… Er hat vor keinem Publikum - oder kaum - gespielt, aber er hat für sich gespielt und da sind ihm die ganzen Inspirationen gekommen. Also, ganz interessant. &#039;&#039;&#039;Wirkliche Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Aber sie haben sich nicht in die, sozusagen, in die Fähigkeit der Mathematik so stark verdichtet, dass er das große Rechengenie gewesen wäre. Ich meine, sicher immer noch besser als ein Großteil der Bevölkerung, aber vergleichsweise für die Aufgabe, die er sich gestellt hat, verhältnismäßig wenig. Das gab es andere, die viel begabter waren. Nur seinem Spürsinn ist es im Übrigen zu verdanken, der &#039;&#039;&#039;Beweis der Formeln für seine Allgemeine Relativitätstheorie&#039;&#039;&#039;. Den hat gleichzeitig der größte Mathematiker Deutschlands zur damaligen Zeit… Der &#039;&#039;&#039;David Hilbert&#039;&#039;&#039; hat zugleich, parallel mit Einstein, versucht, diese Ideen, die eben Einstein aufs Papier gebracht hat, aber ohne es wirklich beweisen zu können, der hat gleichzeitig mit ihm daran gearbeitet. Und der &#039;&#039;&#039;Einstein&#039;&#039;&#039; ist, glaube ich, zwei Tage früher fertig geworden. Aber nur deswegen, weil er immer gespürt hat: &amp;quot;Warte, dort muss ich hin, dort muss ich hin.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Er hat immer vor sich gesehen, wo er hin muss&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das ist die Begabung&#039;&#039;&#039;, zum Beispiel bei einem Physiker, der jetzt sehr, sehr abstrakt arbeitet. Weil, man kann im Kreis herumrechnen, Ewigkeiten - und man findet die Lösung nicht, wenn man nicht einen höheren Spürsinn dafür hat: Wo geht es hin? Dann leitet einen es. Sonst geht man immer wieder Irrwege, die nicht zu einem Ende führen. Weil, man kann die Formeln umformen, umformen bis zum Geht-Nicht-Mehr. Und zum Schluss kennt man sich hinten und vorne nicht mehr aus. Da gehört eben noch mehr dazu, weil die &#039;&#039;&#039;Formeln sind&#039;&#039;&#039; eben in Wahrheit, gerade also in der Physik, &#039;&#039;&#039;nicht bloß abstrakte Gebilde&#039;&#039;&#039;, wenn irgendwas überhaupt dran sein soll, sondern &#039;&#039;&#039;da steckt eine Wahrheit, eine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesenheit sogar dahinter&#039;&#039;&#039;. Und ein guter Physiker hat eine Inspiration davon - und die leitet ihn dann hin zu seinen Formeln. Das ist der Weg, der eigentlich dort ist. Wenn er das nur knochentrocken rechnen würde - er muss schon gut rechnen können, aber das alleine genügt nicht - dann rechnet er sein ganzes Leben daran herum und kommt aber nicht weiter und scheitert dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=2283s Physik der Zukunft: Verknüpfen von Relativitätstheorie und Quantentheorie bedeutet Zusammenführen von Makrokosmos und Mikrokosmos 0:38:03] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;Einstein&#039;&#039;&#039; ist dann natürlich auch komplett gescheitert dran, aber da sind &#039;&#039;&#039;bis heute alle gescheitert&#039;&#039;&#039; daran. &#039;&#039;&#039;Seine Relativitätstheorie zu verknüpfen mit der Quantentheorie&#039;&#039;&#039;, die dann kurz nach der Relativitätstheorie sich so richtig entfaltet hat. Der erste Impuls war eigentlich schon 1900 da, aber bis die ersten Formeln da waren und das ein bisschen klarer wurde, war es 1925. Da war die Relativitätstheorie schon einige Jahre am Markt, sozusagen, schon veröffentlicht. Aber beides zusammenzubringen, ist dem Einstein nicht gelungen, und ist bis heute noch niemandem wirklich gelungen. Und &#039;&#039;&#039;damit haben wir heute zwei Theorien, die einander auf einer gewissen Ebene widersprechen&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei den meisten Bereichen. Weil, die &#039;&#039;&#039;Quantentheorie&#039;&#039;&#039; geht aufs &#039;&#039;&#039;ganz Kleine&#039;&#039;&#039;, aufs ganz Materielle, ganz, ganz kleine Innere. Und die &#039;&#039;&#039;Relativitätstheorie&#039;&#039;&#039; geht auf die &#039;&#039;&#039;kosmischen Weiten&#039;&#039;&#039;. Und solange da nicht eine Verbindung gefunden wird, wie &#039;&#039;&#039;Makrokosmos&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;Mikrokosmos&#039;&#039;&#039; zusammenhängt und da der Spürsinn entsteht, wie beides zusammenhängt oder dass es zwei Seiten desselben sind, aber dass man das halt konkreter formulieren kann, vorher werden wir das nicht haben, einfach. Aber das ist &#039;&#039;&#039;eine ganz typische Aufgabe unserer Zeit&#039;&#039;&#039;. Und es ist kein Zufall, dass diese Spaltung da ist in zwei Strömungen, die jede für sich genial sind und beide unheimliche Erkenntnisse geliefert haben. Aber in Wahrheit einander, wenn sie zusammenkommen sollen… Also, das heißt, wenn die kosmische Weite sich mit dem Kleinsten verbinden soll, komplett scheitern im Moment noch. Komplett scheitern. Und damit... Also, es ist so: Wir stehen eigentlich heute fast in einer ähnlichen Situation, wie es am Ende des 19. Jahrhunderts war. &#039;&#039;&#039;Ende des 19. Jahrhunderts dachte man, die Physik ist fertig&#039;&#039;&#039;. Und dann kam &#039;&#039;&#039;der große Umbruch durch die Quantentheorie und die Relativitätstheorie&#039;&#039;&#039;. Die hat alles durcheinander gewirbelt und hat alles in Frage gestellt und hat alles, was vorher ausschließliche Theorie war, zu einer Teilwahrheit erklärt - sagen wir es einmal so - die man auch mitnehmen kann, aber hinter der Tieferes steht. Und &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; haben wir es in einer anderen Weise, so dass man sagt: Es ist ganz klar, dass die &#039;&#039;&#039;Physik vor einer großen Revolution&#039;&#039;&#039; steht und die Physik, so wie wir sie kennen, wahrscheinlich in den nächsten Jahrzehnten so nicht mehr sein wird. Sondern, dass sie ganz, ganz anders werden wird. Dass sie ganz anders werden wird. Und es kündigt sich auch an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=2465s Ein neues Wissenschaftskonzept: Wir sind dabei zu erkennen, dass es keine Berechenbarkeit mehr gibt 0:41:05] ===&lt;br /&gt;
Das ist auch sehr interessant, dass das ganze &#039;&#039;&#039;Wissenschaftskonzept&#039;&#039;&#039; überhaupt, nämlich das Konzept der strengen Berechenbarkeit, das eh schon die Quantentheorie ins Wackeln gebracht hat, wo man nur mehr mit Wahrscheinlichkeiten, aber nicht mehr mit sicheren Ergebnissen rechnen kann… Aber &#039;&#039;&#039;wo die Berechenbarkeit überhaupt in Frage gestellt wird&#039;&#039;&#039;: Und &#039;&#039;&#039;das geht heute von der Biologie aus&#039;&#039;&#039;, dort, wo sie an ihrer Spitze ist. Die Durchschnittsbiologie lebt noch ganz im Sinne: berechenbar. Alles mechanistisch erklären, im Grunde, wie ein Molekül mit dem anderen zusammenwirkt - und man sich das also sehr materiell vorstellt. Aber führende Biologen, namentlich &#039;&#039;&#039;Entwicklungsbiologen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;sehen es schon ganz anders&#039;&#039;&#039;. Sie sehen also, dass da eine &#039;&#039;&#039;kreative Kraft&#039;&#039;&#039; drinnen ist und wo auf jeder Entwicklungsaahöhe neue Einschläge kommen. &#039;&#039;&#039;Ganz was Neues&#039;&#039;&#039;, was aus den Grundlagen, aus den physikalischen, materialistischen Grundlagen nicht erklärbar ist, sondern wo eine &#039;&#039;&#039;neue Ebene&#039;&#039;&#039; eröffnet wird und wo etwas Neues sich zeigt, dass so gesehen nicht vorhersehbar ist, sondern das ja offen ist für Kreativität, &#039;&#039;&#039;für Schöpferisches&#039;&#039;&#039; im Grunde - und das aber zugleich, &#039;&#039;&#039;ohne dass&#039;&#039;&#039; jetzt irgendwo &#039;&#039;&#039;der große Schöpfergott&#039;&#039;&#039; irgendwo &#039;&#039;&#039;sagt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Und ich greife jetzt ein&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Und sie haben recht damit, dass sie das zurückweisen. Sie haben ganz recht damit, dass sie das zurückweisen. So funktioniert es eben nicht. Das war eben auch bis, ja, bis ins 20. Jahrhundert hinein, dass doch viele Naturwissenschaftler auch noch dort, wo sie mit ihrem Latein am Ende sind, die Hand Gottes gesehen haben, die eingreift. Und so ist es nicht. Es läuft eben gerade heute immer mehr dadurch, &#039;&#039;&#039;was wir an geistigen Impulsen einbringen&#039;&#039;&#039;. Darüber haben wir jetzt schon ein paar Mal gesprochen in den Vorträgen: &#039;&#039;&#039;Die weitere Entwicklung der Erde&#039;&#039;&#039;, des ganzen Kosmos, der damit verbunden ist, &#039;&#039;&#039;geht letztlich vom Menschen aus&#039;&#039;&#039;. Wir sind die, die die Richtung angeben. Wir sind die, durch die die schöpferischen Impulse hineinkommen, in welcher Richtung soll es gehen. Also, &#039;&#039;&#039;wir haben eine große Verantwortung&#039;&#039;&#039; dafür, &#039;&#039;&#039;für die Welt&#039;&#039;&#039;. Aber da scheitert der Ahriman komplett dran - dort, wo diese schöpferischen Impulse hineinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=2621s 2. Mysteriendrama (11. Bild): Maria hat das Schwert geschmiedet, mit dem sie Ahriman schlagen kann 0:43:41] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;jetzt lese ich aber wirklich&#039;&#039;&#039;, weil sonst geht der heutige Abend vorbei und ich habe es immer noch nicht gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kommen ins 11. Bild des zweiten Dramas. Der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; tritt also auf bzw. &#039;&#039;&#039;erscheint seelisch-geistig der Maria&#039;&#039;&#039; und erklärt ihr eben zum Schluss, am Ende: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Es kann dir so kein Zweifel mehr bestehn,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass du nicht Wahrheit, sondern nur den Wahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eignen Seele mit dem Geistesauge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In graue Vorzeit dir zurückverlegtest.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ganz klar beweist es also, dass du nur dir ausgesponnen hast, das was du da erlebt hast. War ja alles so ähnlich wie die Menschen, die jetzt leben. Das kann ja alles nur Hirngespinst sein, in Wahrheit. Und &#039;&#039;&#039;Maria sagt&#039;&#039;&#039; dann ganz trocken drauf: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Ich schaue dich als aller Täuschung Vater,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiß ich auch, dass du oft Wahrheit sprichst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer verwerfen wollte jeden Rat, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den er durch deine Worte kann erhalten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der müßte schwersten Irrtums Opfer werden.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, &#039;&#039;&#039;wir brauchen ihn auch&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, weil eben erst dadurch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Nicht Wahn allein verdanket dir die Seele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch &#039;&#039;&#039;jene Macht&#039;&#039;&#039; entstammt dem Geist des Truges,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Menschen sichre Urteilskraft verleiht&#039;&#039;&#039;.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Auch das ist drinnen. &#039;&#039;&#039;Wir brauchen diese Klarheit im Denken&#039;&#039;&#039; auch drinnen, &#039;&#039;&#039;um eigenständig unser Urteil bilden&#039;&#039;&#039; zu können. Und da dürfen wir nicht uns von irgendwelchen Visionen, die mich umgaukeln und die sagen mir &amp;quot;Tue das, tue das&amp;quot;, sondern ich muss ganz nüchtern-trocken dastehen und sagen: &amp;quot;Ich entscheide noch immer, wo es lang geht.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;da hilft der Ahriman sehr&#039;&#039;&#039; mit, der macht den Deckel nach oben zu und sagt: &amp;quot;Ja, jetzt schau, das und das hast du erfahren, aber jetzt denk selber nach, wie hängt das zusammen?&amp;quot; Also, diese Kraft gibt er uns auch, aber zugleich führt er uns in die Irre auch. Also, wir müssen aufpassen. Immer: &#039;&#039;&#039;Denkt der Herr Ahriman in uns oder denken wir selber?&#039;&#039;&#039; Das ist das Nächste. Wir brauchen &#039;&#039;&#039;seine Kräfte&#039;&#039;&#039; und müssen sie uns in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;zu eigen machen&#039;&#039;&#039;. Aber dann sind es eben unsere, unsere geworden. Und dann sind sie schon wieder etwas anderes. Denn er will uns täuschen. Also, was sagt die Maria? Ganz groß, wirklich, das ist ein Wort, also eine Passage aus den Mysteriendramen, ich werd&#039;s euch vorlesen, obwohl… Wenn die &amp;quot;Maria&amp;quot; da neben mir sitzen würde… &#039;&#039;Möchtest du&#039;s lesen?&#039;&#039; Nein, sie will nicht. Gut. Dann lese ich es euch. Aber sie sagt eben ganz klar, wie man mit dem Ahriman umgehen kann und warum er unrecht hat. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Es gibt nur Ein Gebiet im Geisterland,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem das Schwert geschmiedet werden kann, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dessen Anblick du verschwinden musst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist das Reich, in dem die Menschenseelen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich aus Verstandeskräften…&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Wohlgemerkt &amp;quot;Verstandeskräfte&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Unsere menschlichen Verstandeskräfte&#039;&#039;&#039;, so wie wir sie aber auch eben von Ahriman mit verliehen bekommen haben. Der wirkt da durchaus mit. Wenn wir ... also es ist das Reich, in dem die Menschenseelen sich aus Verstandeskräften, die nichts sehen geistig, Wissen bilden - und dann &#039;&#039;&#039;zur Geistesweisheit umgestalten&#039;&#039;&#039;. Aber dazu müssen wir geistig dann auch was erleben. Oder zumindest ahnen. Ich meine, man kann zum Beispiel durchaus, wenn man sich beschäftigt mit den &#039;&#039;&#039;Schriften Rudolf Steiners&#039;&#039;&#039; oder anderer geistiger Schriften, die auch eine entsprechende &#039;&#039;&#039;Gedankenklarheit&#039;&#039;&#039; in der Formulierung haben… Das ist wichtig! Es hilft uns wenig dabei, wenn es jetzt eine mystische Schilderung ist, die sich in Bildern ergießt, und wenn uns dann die Klarheit des Denkens fehlt, dann werden wir damit nicht weiterkommen. Dann lacht der Ahriman. Da haben wir kein Werkzeug gegen ihn. Aber &#039;&#039;&#039;wenn wir also uns mit Geistigem in Gedankenklarheit beschäftigen, dann schmieden wir an diesem Schwert&#039;&#039;&#039;. Also, wenn wir wirklich so klare Schriften studieren und wirklich Schritt für Schritt das gedanklich durchgehen und mit der Zeit lernen, das selber nachvollziehen zu können, zu sagen: &amp;quot;Ja, das hat Hand und Fuß. Ich kann es zwar noch nicht selbst wahrnehmen, aber die Zusammenhänge, die mir geschildert werden, stehen in Klarheit vor mir.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;dann bin ich sehr gut vorbereitet&#039;&#039;&#039;, wenn ich selber zu einem Erlebnis komme, das auch einordnen zu können. Und es ist in Wahrheit überhaupt keine Gefahr, dass man dann nämlich aus dieser Gedankenklarheit sich selber jetzt irgendwelche Bilder herausspintisiert. Dazu ist der Verstand dann eigentlich zu nüchtern und zu trocken geradezu. Sondern &#039;&#039;&#039;ich muss warten bis die Seele spricht.&#039;&#039;&#039; Aber ich habe dann bereits ein geistiges Werkzeug dabei, um die Zusammenhänge erkennen zu können, die ich jetzt erlebe. Und sofort erkenne ich wieder: &amp;quot;Ah, das war ja das, was der Steiner zum Beispiel da geschildert hat.&amp;quot; Wie ich es gelesen habe, habe ich vielleicht den Zusammenhang verstanden, aber ich habe es noch nicht erlebt. Ich habe es noch nicht gesehen. Ich habe vielleicht... &#039;&#039;&#039;Die Bilder nehme ich mit, die er gebraucht hat, um es zu schildern, aber das ist noch ganz anderes als das eigene Sehen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich&#039;s selber sehe, komme ich drauf: &amp;quot;Um Gottes Willen, es ist ja ganz anders. Ich habe mir das ganz falsch vorgestellt. Ich habe es mir viel zu materiell, viel zu äußerlich, viel zu sinnlich vorgestellt.&amp;quot; Mit einem Schlag ist das weg. Da ist schon einmal der Luzifer weggefegt - und es steht in Gedankenklarheit der Zusammenhang in dem, was ich seelisch erlebe. Und dann weiß ich sofort: &amp;quot;Ja klar, das war richtig.&amp;quot; Und ich kann es selbst klar beurteilen, ganz klar beurteilen. Und wenn da eben jetzt wirklich was Schöpferisch-Geistiges hereinkommt, dann ist aber das genau der Fleck, wo der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; geschlagen ist. &#039;&#039;&#039;Ich habe seine Kräfte, aber auf einem Gebiet, das ihm nicht zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und ich kann jetzt so klar ihm sagen, &#039;&#039;&#039;dass er verschwinden muss&#039;&#039;&#039;. Dass er einfach ruhig sein muss. Und Maria sagt es ihm ganz deutlich, eben: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Es ist das Reich, in dem die Menschenseelen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich aus Verstandeskräften Wissen bilden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann zur Geistesweisheit umgestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kann ich mir in diesem Augenblicke richtig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wahrheitswort zum Schwerte schmieden, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wirst du diesen Ort verlassen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So höre du, der Vater ist der Täuschung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob ich vor dir die Siegeswahrheit spreche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt im Erdenwerden solche Zeiten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In welchen alte Kräfte langsam sterben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sterbend schon die neuen wachsen sehn.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=3114s Unsere Zeit des Umbruchs fordert einen neuen Zugang zur Geistigkeit 0:51:54] ===&lt;br /&gt;
Wir stehen jetzt gerade mitten drinnen in so einer Zeit. Mitten drinnen in so einer Zeit. Also, auch alles, &#039;&#039;&#039;wie man mit dem Geistigen umgeht&#039;&#039;&#039;. Im Grunde, so wie man in früheren Jahrhunderten damit umgegangen ist, ist sterbend. Und alles, was auf dem Ding ist, ist Nachwirkung alter Zeiten. Und es wacht &#039;&#039;&#039;etwas Neues&#039;&#039;&#039; auf, eben diese &#039;&#039;&#039;geistige Wahrnehmung, die mit der vollen, klaren Bewusstheit des Denkens verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Wo beides zusammen da ist. Wo ich in der Inspiration und Imagination… Also in der Imagination einmal erlebe, aber durch die Inspiration den klaren Überblick über die Zusammenhänge habe. Unmittelbar. Ich schaue sie. Und das ist dann noch eine höhere Stufe. Aber die &#039;&#039;&#039;Vorstufe&#039;&#039;&#039; dazu muss eben sein: &#039;&#039;&#039;Die Verstandeskräfte ausgebildet zu haben&#039;&#039;&#039;. Wenn ich sie habe, dann sehe ich die Zusammenhänge. Also das, was der Mensch, der nicht sehend ist, vielleicht versucht logisch zu erschließen oder philosophisch zu erwägen: Wie könnte es denn sein? Was wäre denn richtig? Aber da bin ich eigentlich wie ein Blinder, der versucht, der jetzt tastend in der Welt herumgeht und versucht, sich jetzt die Zusammenhänge zusammenzureimen. Aber in dem Moment, wo mein geistiges Auge, &#039;&#039;&#039;mein Seelenauge&#039;&#039;&#039;, aufgegangen ist, dann sehe ich die Welt - und &#039;&#039;&#039;ich sehe zugleich die Zusammenhänge&#039;&#039;&#039;. Und ich kann sofort denken, was sie bedeuten. Aber dazu muss ich eben den &#039;&#039;&#039;Intellekt auch ausgebildet&#039;&#039;&#039; haben. Also, es ist ganz gut, wenn man rechnen kann und sich damit herumquälen kann. Es muss gar nicht höhere Mathematik sein, aber so die Grunddinge. A bisserl logisch denken können - ordentlich, geordnet denken können. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=3242s Lernen von den Scholastikern 0:54:02] ===&lt;br /&gt;
Das kann man in der Scholastik so gut lernen oder sehen. Es ist empfehlenswert. Man muss nicht den ganzen &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; lesen, der hat wirklich sehr viel geschrieben. Er hat zeitweise gleichzeitig vier Sekretären diktiert. Also, er hat geschrieben, heißt, er hat andere schreiben lassen, weil, er wäre gar nicht nachgekommen. Er hat diktiert: da den Satz, dem den Satz, dem den Satz, dem... also vier Schriften gleichzeitig, parallel. Das muss man mal zusammenbringen. &amp;quot;Multitasking&amp;quot; hat er schon locker beherrscht damals. Das ist nicht eine Erfindung unserer Zeit. Aber damals konnten es noch ganz wenige. Und er war so ein Meister. Und trotzdem sagt er dann am Ende seines Lebens, &#039;&#039;&#039;als das geistige Auge aufgeht: &amp;quot;Das ist alles trockenes Stroh. Was ist das gegen dieses Erleben?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber es ist das Erleben, dass er trotzdem mit der Gedankenklarheit dann verbinden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bitte. &amp;quot;Das Material muss man anzünden.&amp;quot; Ja. Ja, genau. Genau.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Ja. Es ist das Material, das man anzünden kann, sodass es ein zündender Funke wird in uns. Dass es eben Kraft wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=3314s Ein (An)Gebot unserer Zeit: Den Intellekt schulen und stärken, um die Kraft des Schauens zu entwickeln 0:55:14] ===&lt;br /&gt;
Also nicht Intellekt im Sinne von: &amp;quot;Ach, ich habe so viel studiert, ich weiß die Formel auswendig; die Formel, die und die. Und ich kenne die Rechenmethode und die...&amp;quot;  Das ist gut, wenn ich das mithabe, aber wenn ich das jetzt verbrenne und &#039;&#039;&#039;nehme nur die Kraft mit davon&#039;&#039;&#039;… Und du kannst in dem Moment, wo du jetzt das geistige Erlebnis bekommst, klar die Zusammenhänge schauen. &#039;&#039;&#039;Keine Spekulation&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mehr&#039;&#039;&#039; dabei, sondern du siehst, 1 hängt mit 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 und so weiter zusammen. Ganz klar. Das sehe ich auf einen Schlag. Das ist das Ziel halt, irgendwo. Es ist schon klar, dass wir im Allgemeinen dort noch nicht sind, wir als ganze Menschheit noch nicht, dort. Und es sind ganz wenige, die das können - und es überhaupt dann in so einem breiten Bogen sich entfalten zu können, dazu gehört sehr viel. Wobei, interessanterweise, es &#039;&#039;&#039;viel leichter&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;die großen Zusammenhänge zu überschauen als die ganz kleinen&#039;&#039;&#039; - im ganz Konkreten &#039;&#039;&#039;hier auf Erden&#039;&#039;&#039;. Das sitzt jetzt ein Mensch vor mir, der… Zum Beispiel: Ich bin Arzt oder was. Was ist mit dem konkret los? Ich kann die großen Zusammenhänge, wie ein Krankheitsgeschehen wirkt, wie die verschiedenen kosmischen Konstellationen auf die Organe wirken und dergleichen, &#039;&#039;&#039;wie der Jahreslauf wirkt&#039;&#039;&#039;, wie der Zeitrhythmus wirkt auf verschiedene Dinge… Das kann ich im Allgemeinen relativ bald durchschauen - oder schauen die Zusammenhänge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; wenn ich &#039;&#039;&#039;jetzt den Einzelfall&#039;&#039;&#039; betrachte, wird es noch viel, viel komplizierter. Also, da gehört dann eben wirklich die Fähigkeit dazu, den großen &#039;&#039;&#039;Makrokosmos&#039;&#039;&#039; ganz konkret mit dem gegebenen &#039;&#039;&#039;Mikrokosmos des Menschen&#039;&#039;&#039;, der mein Patient ist, zu schauen. Das erfordert viel, und daher liegt in Form der &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; noch eine &#039;&#039;&#039;riesige Aufgabe vor uns&#039;&#039;&#039;. Ich meine, Rudolf Steiner hat wahnsinnig viel gegeben - und es ist trotzdem erst ein kleiner Anfang. Weil, wenn Geisteswissenschaft etwas werden soll, und das soll es werden und das kann es werden… Aber wir müssen halt jetzt langsam Gas geben, weil sonst müssen wir wieder warten. Es gibt auch immer einen gewissen Rhythmus drinnen. Es gibt Zeiten, wo es sehr günstig ist das herauszubringen - obwohl es vielleicht äußerlich gar nicht so ausschaut, aber wo &#039;&#039;&#039;geistig die Kräfte da&#039;&#039;&#039; sind - zum Beispiel jetzt, heute, in unserer Zeit, &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer unmittelbaren Gegenwart&#039;&#039;&#039;. Also gerade in der Umbruchszeit, die jetzt begonnen hat, die eingeläutet wurde, so irgendwie. So kräftig einmal ein bisschen geklingelt hat es schon vorher, aber so deutlich jetzt in den letzten zwei, drei Jahre. Äußerlich halt mit der &#039;&#039;&#039;Corona-Krise&#039;&#039;&#039; in Verbindung auch. &#039;&#039;&#039;Das sind alles nicht so Zufälligkeiten&#039;&#039;&#039;. Es hängt auch damit zusammen, dass die Menschheit jetzt gefordert ist: Kann sie diesen Schritt gehen oder nicht. Es wird uns zugleich auch wieder eine &#039;&#039;&#039;Gelegenheit&#039;&#039;&#039; geboten. Und man sieht aber, wie da die Widersacher auch mitwirken. Weil natürlich, bei dem ganzen Geschehen sind die Widersacherkräfte auch höchst aktiv - und die fordern &#039;&#039;&#039;die geistige Kraft&#039;&#039;&#039; heraus. &#039;&#039;&#039;Nur wenn sie herausgefordert ist, dann kann sie wachsen&#039;&#039;&#039;, dann kann sie wachsen. Und wir stehen jetzt in einer - hoffentlich wirklich - &#039;&#039;&#039;Wachstumsperiode&#039;&#039;&#039; drinnen. Weil, wenn wir es jetzt wieder verschlafen, wird es wieder eine ganz schöne Weile dauern, bis wieder ein Impuls möglich ist, so ein großer. Einzelne können immer, zu jeder Zeit, was machen, aber dass es ein &#039;&#039;&#039;breiterer Impul&#039;&#039;&#039;s ist, da sind wir jetzt unheimlich gefordert. Ja, das ist das Wichtige. Und was auch noch jetzt bezüglich dieser Mysteriendramen-Texte ich erwähnen will… Was auch da gesagt wird, auch die Maria sagt es drinnen. Eine &#039;&#039;&#039;Leidenschaft der Widersachermächte ist, den Menschen Widersprüche vor Augen zu führen&#039;&#039;&#039; und sie zu verstricken in Widersprüche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=3610s Ahrimans Verführungen mit den Mitteln der Logik 1:00:10] ===&lt;br /&gt;
Das kann der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; sehr gut. Er erklärt uns logisch sozusagen irgendwas - und dann kommt er von einer anderen Seite und erklärt uns logisch, dass das Gegenteil davon wahr ist. Und er hätte irgendwo die Lösung vielleicht dahinter. Nämlich &#039;&#039;&#039;die Lösung, dass beides eigentlich eine Irreführung ist&#039;&#039;&#039; - in den meisten Fällen - oder dass er irgendwas nicht gesagt hat, was wichtig ist, um das beides zusammenschauen zu können. Weil, &#039;&#039;&#039;warum entstehen oft die großen Gegensätze?&#039;&#039;&#039; Weil die Dinge von verschiedenen Seiten angesehen sind! Und eine andere Perspektive sieht es von einer anderen Seite an - und da kommen gewisse Dinge gar nicht vor, die beim anderen vorkommen und umgekehrt. Und &#039;&#039;&#039;erst wenn ich das durchschaue, kann ich es richtig zusammensetzen und sozusagen die größere Wahrheit erkennen&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es eben nur eine Teilwahrheit. Und wir haben halt immer &#039;&#039;&#039;nur Teilwahrheiten&#039;&#039;&#039;, vor allem dann, &#039;&#039;&#039;wenn es uns der Ahriman gibt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039;, wenn wir in das hineinkommen, &#039;&#039;&#039;da gehen wir herum in der Welt&#039;&#039;&#039;, da gehen wir eigentlich geistig, machen wir die ganze Runde - oder zumindest einen großen Teil der Runde - und können es &#039;&#039;&#039;von verschiedenen Perspektiven sehen&#039;&#039;&#039;. Kann man dann vielleicht nicht an einem Abend oder in einem Vortrag oder in einem Buch alles aussprechen, aber man erlebt es zumindest und entscheidet sich dann bewusst: Ich schildere es jetzt mal von der Seite. Und habe aber dann die Beweglichkeit, es auch von einer anderen Seite schildern zu können. Aber der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; macht im Gedanklichen immer, &#039;&#039;&#039;dass er uns dann irgendwo auch vor logische Widersprüche stellt&#039;&#039;&#039;. Und dort kämpfen wir dann damit. Aber es gibt eben auch &#039;&#039;&#039;Denker&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die das erkennen&#039;&#039;&#039; - und dass es ein Grundprinzip der Welt ist. Wenn man so, eben auf diese ahrimanische Art, denkt, müssen manche Dinge als Widerspruch erscheinen, die mit der Logik nicht zu lösen sind. Sondern wo ich darüber hinausgehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch interessant, dass das ja in unserem Jahrhundert, ja, geradezu bewiesen wurde. Also, ich denke nur &#039;&#039;&#039;in der Mathematik&#039;&#039;&#039; an den Satz von &#039;&#039;&#039;Gödel&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Die Wahrheit selbst, also die Mathematik selbst, lässt sich mit mathematischen Mitteln nicht widerspruchsfrei beweisen.&amp;quot; Also, dass das ganze mathematische System richtig ist, lässt sich mit den mathematischen Denkmitteln nicht beweisen. Das ist der sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Unvollständigkeitssatz&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Also jedes… Gödel drückt es also so ganz abstrakt natürlich dann aus. Jedes symbolische System oder &#039;&#039;&#039;jedes formale System mit gewissen Grundaxiomen lässt sich mit den Mitteln dieses Systems selbst nicht beweisen&#039;&#039;&#039;, dass es insgesamt gültig ist. Es bleibt immer unvollständig. Ich kann einzelne mathematische Sätze innerhalb des Systems beweisen, aber dass das ganze System richtig ist, geht nicht, &#039;&#039;&#039;geht mit dem ahrimanischen Denken nicht&#039;&#039;&#039;. Bis da hinein geht es. Da muss ich mich auf eine &#039;&#039;&#039;höhere Ebene&#039;&#039;&#039; heben. Und wenn ich das tue, &#039;&#039;&#039;dann ist der Ahriman geschlagen&#039;&#039;&#039;. Dann ist es genau dort. Dann sieht er, wie etwas Schöpferisches hineinkommt. Und das steckt überall dahinter und daher eben auch jetzt, aber wirklich &#039;&#039;&#039;in der Wissenschaft&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Zweifel an der Berechenbarkeit&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=3839s Die Naturwissenschaften als Wegbereiter einer neuen Geistigkeit 1:03:59] ===&lt;br /&gt;
Gerade in dem Zeitalter, wo immer mehr berechnet wird, sind &#039;&#039;&#039;führende Wissenschaftler jetzt da&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;Ja, aber damit komme ich nicht bis zum Ende. &#039;&#039;&#039;Ich kann viel berechnen, aber nicht alles&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und das ist sogar ein wesentlicher Zug der Natur. Das heißt, wenn es so weiterläuft in die Richtung, werden wir kommen zu einer Naturwissenschaft, die erstens einmal &#039;&#039;&#039;zusammenschauen&#039;&#039;&#039; muss &#039;&#039;&#039;Mikrokosmos&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Makrokosmos&#039;&#039;&#039; - und sehen muss, wie in dem Zusammentreffen aber &#039;&#039;&#039;schöpferische Freiheit drinnen&#039;&#039;&#039; ist. Gerade wie sie sich verbinden, wie der &#039;&#039;&#039;Mikrokosmos Mensch&#039;&#039;&#039; etwas mit seinem Ich aus dem Makrokosmos an Kräften holt, aber in unvorhersehbarer Weise &#039;&#039;&#039;individualisiert&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Von niemandem. Das ist da, wenn der Mensch es tut, wenn er in seiner individuellen Art sich in den Makrokosmos einklinkt, dann ist es da und dann ist es in der geistigen Welt da, aber dann ist es eben nicht errechnet aus dem, was in der Vergangenheit war, sondern es ist ein &#039;&#039;&#039;völlig neuer Einschlag&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das wird Bestandteil werden der Naturwissenschaft, wenn alles gut läuft. Und dann wird das der Weg sein, den schöpferischen Ich-Impuls bzw. &#039;&#039;&#039;den Christus-Impuls&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;erkennen&#039;&#039;&#039; dabei &#039;&#039;&#039;in den Naturwissenschaften&#039;&#039;&#039;. So unglaublich es vielleicht heute noch steht, aber die &#039;&#039;&#039;neue Geistigkeit&#039;&#039;&#039; wird also eher &#039;&#039;&#039;von Naturwissenschaftlern&#039;&#039;&#039; kommen als Leuten, die irgendwie aus der Mystik kommen und auf dem ewig weiterreiten wollen. Sie werden die Wirklichkeit, die aktuelle geistige Wirklichkeit also, die Impulse nämlich, die in die Zukunft führen, viel weniger gut erkennen können. Und die anderen, die offen sind, werden mit der Zeit auch &#039;&#039;&#039;offen sein für die Inspirationen&#039;&#039;&#039;, die hereinkommen - bzw. dass sie so etwas überhaupt in Erwägung ziehen, ist schon ein Zeichen drinnen. Es ist also hochinteressant. Ich lese gerade ein Buch. Er ist mittlerweile schon über 80...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus dem Publikum: &amp;quot;...Dante?&amp;quot; Ja, er kommt, er kommt, er kommt, er kommt. Danke. Danke für den Einwurf. Er kommt. Keine Sorge, er kommt.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, sehr zu empfehlen. Er spricht nämlich davon, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Naturwissenschaften das Heilige wieder in die Welt bringen&#039;&#039;&#039; müssen. Und wenn sie nicht ein Heiliges drinnen finden in dem - und das sieht er in der Kreativität, die überall in der Natur zu finden ist - wenn das nicht ist, wird sie einfach keinen Fortschritt erzielen Das heißt, es geht &#039;&#039;&#039;über das Berechenbare hinaus&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Das ist ein Ansatz in die richtige Richtung. &#039;&#039;(Literaturnachweis siehe Themenbezogene Leseanregungen)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=4040s Ahriman mit dem umgeschmiedeten Schwert einer neuen Geistigkeit besiegen 1:07:20] ===&lt;br /&gt;
Also, solche Gedanken sind da. Die sind durchaus inspiriert. Was eben jetzt auch mit verbunden ist mit dem… Aber das heißt auch noch was anderes: &#039;&#039;&#039;Wir müssen also durchgehen durch dieses Reich&#039;&#039;&#039; Ahrimans - und zwar &#039;&#039;&#039;Ahrimans wirklich im allerweitesten Sinne&#039;&#039;&#039;; was also heißt bis zu den Asuras hinunter, bis zu den soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist das Gebot der Stunde&#039;&#039;&#039;. Aus dieser Begegnung mit dem Abgrund erwacht die Fähigkeit - oder holen wir uns die Fähigkeit - wenn wir das umschmieden zum &#039;&#039;&#039;Geistesschwert&#039;&#039;&#039; sozusagen, aus diesen Kräften uns das Schwert schmieden, &#039;&#039;&#039;mit dem wir die ganzen Widersacher besiegen&#039;&#039;&#039; können. Aber dazu müssen wir sozusagen ihr &#039;&#039;&#039;Handwerkszeug&#039;&#039;&#039; verstehen, intus haben können. Das ist ganz wichtig. Sich dran vorbeizuschleichen, hilft uns überhaupt nicht. Da kann noch so viel vom Gemüt her da sein und Gefühl sein, wie die Welt doch schöner wäre oder schöner zu machen wäre, aber &#039;&#039;&#039;ich muss es erst zu dieser Klarheit bringen&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, hinuntersteigen in die Hölle, mit &#039;&#039;&#039;Dante&#039;&#039;&#039;: bis in den tiefsten Grund - und hinaufzusteigen über den &#039;&#039;&#039;Läuterungsberg&#039;&#039;&#039;, sich dort zu läutern, in dem Sinne, wie ich es jetzt auch schon ein paarmal erwähnt habe, dieses wirklich verdorbene Seelische ins Nichts aufzulösen und aus dem Nichts heraus neu zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=4159s Wie können wir damit beginnen, aus dem Nichts zu schaffen? 1:09:19] ===&lt;br /&gt;
Und dazu auch noch gleich eine Anmerkung, weil ein paar Anfragen dazu kamen. Ich habe noch nie erklärt, wie funktioniert das eigentlich? Und das hat auch einen guten Grund, weil es nicht so einfach zu erklären ist - und ich denke, wir brauchen noch einige Vorbereitung darauf. &#039;&#039;&#039;Wie ist dieses Schaffen aus dem Nichts nicht nur zu verstehen, sondern wie ist es zu tun?&#039;&#039;&#039; Wie kann man es üben, es zu tun? Ich meine, in einer gewissen Weise, nur als Hinweis: &#039;&#039;&#039;Wo immer man künstlerisch tätig ist&#039;&#039;&#039; und dabei ganz mit wachem Bewusstsein dabei ist, &#039;&#039;&#039;mit dem ganz klaren Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, von dem wir jetzt gesprochen haben, das wir Ahriman verdanken - und trotzdem nicht aus dem Kopf unsere Kunst hervorbringen, sondern unmittelbar aus dem Tun hervorbringen. &#039;&#039;&#039;Der schöpferische Wille lebt im Tun&#039;&#039;&#039;. Was ich letztes Mal geschildert habe: Ich nehme den Lehmbatzen, den Tonbatzen, und fang zu formen an. Und es ist keine Form noch drinnen vorgebildet, sondern... Und ich weiß auch vorher noch nicht, wie sie ausschauen wird, sondern ich fange an zu bilden. Und dann im Bilden, im Bilden kommt der Impuls herein, den ich aus dem Makrokosmos hereinhole, ihn individualisiere, indem er durch mich durchgeht, und einpräge das in diesen Lehmbatzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=4255s Schöpferisch sein: Kreativ-künstlerische Tätigkeit können wir überall im Alltag üben 1:10:55] ===&lt;br /&gt;
Das ist jetzt vielleicht ein anschauliches Beispiel dafür, aber &#039;&#039;&#039;diese kreativ-künstlerische Tätigkeit können wir überall im Leben üben&#039;&#039;&#039;, zum Beispiel in der &#039;&#039;&#039;Begegnung mit anderen Menschen&#039;&#039;&#039;, in der Art, wie ich mit ihm umgehe. Bin ich einfach bei allen gleich, so wie: &amp;quot;Ich bin halt so, wie ich bin&amp;quot;. Ja, schon, aber ich bin nicht Ich, wenn ich nicht in jedem Moment ein Neuer werde, der in jeder neuen Situation sich selbst, wie soll ich sagen, wieder neu schafft. Also, das heißt, nicht standardmäßig - wie immer - reagiere ich da: &amp;quot;Aha, das sehe ich ihm eh schon an, den kann ich nicht leiden. Solche Visagen kenne ich zur Genüge.&amp;quot; Sondern wenn ich in &#039;&#039;&#039;völliger Offenheit, Unbefangenheit&#039;&#039;&#039;, herangehe, &#039;&#039;&#039;dem Menschen begegne&#039;&#039;&#039;, selbst wenn ich schon zehnmal negative Erlebnisse mit &amp;quot;solchen&amp;quot; Menschen gehabt habe. Dann kann ich vorsichtig sein, vielleicht wachsam sein, das kann gut sein - und trotzdem zugleich völlig unbefangen. &#039;&#039;&#039;Das ist eine Kunst&#039;&#039;&#039;. Aber dann kreiere ich ein völlig neues Seelisches, in Wahrheit. In der Beziehung mit diesem anderen Menschen, die da entsteht, die vielleicht für ein paar Minuten da ist, für Sekunden, vielleicht ist es nur ein Blick, was da ist.  &#039;&#039;&#039;Überall dort kann ich schöpferisch tätig sein, wo ich aus meinem gewohnten Gleis herauskomme und einfach ein Neues lege&#039;&#039;&#039; - oder vielleicht gar kein Gleis mehr brauche, sondern einfach eine &#039;&#039;&#039;ganz neue Bahn beschreite&#039;&#039;&#039;. Mit jeder Begegnung ist es möglich - und sei es nur durch einen Blickkontakt, sei es durch ein paar Worte, die man wechselt. Dort überall ist es möglich. Es geht nur drum, sich das, was dabei sich abspielt, mehr und mehr ins Bewusstsein zu heben - und welche kreative Möglichkeit man dabei hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=4387s Sich selbst begegnen und neu schaffen 1:13:07] ===&lt;br /&gt;
Und dann ist damit verbunden, in dieser Begegnung ein &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Sich Selbst&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, im Grunde &#039;&#039;&#039;in jedem Moment, in jeder Begegnung, neu zu erschaffen&#039;&#039;&#039; - und trotzdem in Wahrheit immer mehr &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Mein Selbst&amp;quot; zu werden&#039;&#039;&#039;. Das ist das Interessante. Das heißt, wir erschaffen uns selbst so immer mehr und mehr in die Richtung hin, dass wir unserem eigentlichen Ich, unserem wirklichen Ich, immer gerechter werden. Um das geht in solchen Dingen. Aber ich werde das in künftigen Vorträgen - nur der liebe Gott weiß allein, also ich weiß zumindest bewusst noch nicht, wieviele es werden, werden wir ja sehen, wieviel wir brauchen - aber ich werde darauf noch sehr intensiv sicher eingehen. Und gerade was dann betrifft die &#039;&#039;&#039;Vorbereitung auf das &amp;quot;Neue Jerusalem&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, da wird es ein &#039;&#039;&#039;zentrales Thema&#039;&#039;&#039; auch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=4440s Aus dem schwarzen Loch in der Wand kommt der schöpferische Impuls 1:14:00] ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt heißt es erst einmal hinunter, hinunter in die Hölle, in die dunkelste Hölle, das heißt in die größte geistige Finsternis hineinzugehen, in die Geistverlassenheit, also wo wir von allen guten Geistern verlassen sind und das einzige, was ist, &#039;&#039;&#039;die puren Widersacherkräfte zu schauen&#039;&#039;&#039; - letztlich im Zentrum der Hölle, in der tiefsten Ebene der Hölle zu sehen das Böse schlechthin, wenn man so will, oder &#039;&#039;&#039;die Quelle des Bösen zu schauen&#039;&#039;&#039;: Also eben auch letztlich diese Auseinandersetzung dann mit den soratischen Kräften. Dante nennt sie nicht speziell, er spricht von Luzifer, teilweise von Satan, der halt da unten sitzt, aber diese genaue Unterscheidung kannte er noch nicht. Aber wir können das heute auseinanderhalten. Und wir können heute vor allem eben auch sehen, dass es &#039;&#039;&#039;letztlich um die Begegnung mit den soratischen Kräften geht&#039;&#039;&#039; und dass es heißt, wir gehen - ja, wie soll man das jetzt sagen, aber jetzt im übertragenen Sinn gemeint - &#039;&#039;&#039;durch ein schwarzes Loch durch&#039;&#039;&#039;, ins Nichts hinein. Und die Frage ist: &#039;&#039;&#039;Wo geht&#039;s dann hin?&#039;&#039;&#039; Biegen wir ab in das Reich der soratischen Kräfte oder biegen wir ab auf die andere Seite, wo wir mit einem neuen schöpferischen Impuls herauskommen? Das ist der &#039;&#039;&#039;Durchgangspunkt!&#039;&#039;&#039; Und der liegt in gewisser Weise dort unten in der Hölle. Ja, dort unten… Das ist jetzt wieder ein ziemlich übersetztes Bild. Es ist ja der Punkt in uns, der &#039;&#039;&#039;zugleich auch der Ich-Punkt ist&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Und wo man immer - in ganz früheren Vorträgen habe ich das oft gesagt - das Ich… Eigentlich wissen wir es durch seine Abwesenheit, also im Sinne von: Wir wissen nichts darüber. &#039;&#039;&#039;Es ist das berühmte Loch in der Wand. Es ist kohlschwarz.&#039;&#039;&#039; Ich sehe gar nichts. Aber ich sehe: &amp;quot;Aha, die weiße Wand hat da ein Loch.&amp;quot; Aber was es mit dem Loch auf sich hat, merke ich nicht. Ich merke also nur… Eigentlich dadurch, dass ich nichts, nichts drüber sagen kann, nichts drüber weiß, fällt es mir auf. In dem Ganzen dessen, was mit meinem Bewusstsein voll ist, ist so ein Loch, aus dem eigentlich was herauskommen könnte. Aber ich habe keine Ahnung was. &#039;&#039;&#039;Dort kommt der schöpferische Impuls heraus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da muß ich, sozusagen, wagen den Sprung in dieses Loch hinein - und dann komme ich mit dem heraus. Und da muß ich alles ablegen, was ich weiß. Da muß ich &#039;&#039;&#039;meine ganzen Erfahrungen des Lebens zur Seite legen&#039;&#039;&#039;. Das heißt nicht, sie auflösen und vernichten, sondern sie ganz bewusst zur Seite legen und die vollkommene Unbefangenheit haben. &#039;&#039;&#039;So unbefangen zu sein, dass ich nichts erwarte&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=4627s Über den Willensimpuls im schwarzen Loch und den Moment der absoluten Stille im Bewusstsein zum freien Ich 1:17:07] ===&lt;br /&gt;
Aber ich gehe trotzdem mit einem bestimmten &#039;&#039;&#039;Willensimpuls&#039;&#039;&#039; hinein. Eben zum Beispiel mit dem Willensimpuls, dem anderen Menschen zu begegnen und ihm etwas zu geben, was ihm dienlich sein kann. Aber ich habe null Ahnung, wie das gehen könnte. Null Ahnung. Und ich vertraue, alles loszulassen. &#039;&#039;&#039;Loszulassen um einen Moment der absoluten Stille im Bewusstsein herzustellen&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich &#039;&#039;&#039;durch das schwarze Loch durch&#039;&#039;&#039;. Und dann komme ich hoffentlich auf der richtigen Seite heraus. Nicht bei den soratischen Wesen; die geben mir dann ein Patentrezept dafür, wie ich den einspannen kann für die soratischen Zwecke. Auf dem anderen Weg muss &#039;&#039;&#039;ich selber das Rezept finden&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;ganz intuitiv&#039;&#039;&#039;. Weil ich mitnehme das, was ich an dem anderen Menschen zunächst noch unbewusst erlebt habe, aber in mir jetzt zum vollen Bewusstsein bringe. Und aus dem entsteht die Handlungsmöglichkeit, der richtige Impuls. Weil, &#039;&#039;&#039;ich handle dann eigentlich aus seinem Wesen heraus&#039;&#039;&#039; - und so, dass es seinem Wesen gut tut. Damit aber zugleich auch mir. Weil, wenn ich das zusammenbringe, &#039;&#039;&#039;wächst mein Ich&#039;&#039;&#039;. Also, drum müssen wir durch dieses Loch durch - und dann müssen wir den &#039;&#039;&#039;Läuterungsberg hinauf und langsam unsere Unarten auflösen&#039;&#039;&#039;, in dem Sinn wie ich es angedeutet habe, aber sicher noch viel genauer später mal erzählen werde. Und dann kommen wir hinauf. Dann haben wir das alles geschafft. Wir haben jetzt unsere Unarten geläutert. Wir sind eigentlich so weit, oben in das &amp;quot;irdische Paradies&amp;quot; einzutreten, also in den Ur-Zustand zu kommen, wie er vor dem Sündenfall war - und dann lauert dort &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriffspunkt, der allergrößte der Widersachermächte&#039;&#039;&#039;. Dort können sie uns… Wenn wir jetzt sozusagen ganz geläutert da oben stehen, sind wir am verwundbarsten, in Wahrheit, am allerverwundbarsten. Aber &#039;&#039;&#039;dort beweist sich die Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;. Dort beweist sie sich. Und wir gehen in Wahrheit schon seit einiger Zeit - halt unbewusst - immer wieder diesen Weg durch. Nur jetzt, in unseren Tagen, ist die Zeit dazu da, sich dessen bewusst zu werden, dass man das eigentlich immer wieder tut. &#039;&#039;&#039;Wenn ich wirklich aus meinem Ich heraus aktiv werde, aus meinem wirklichen Ich heraus, gehe ich diesen Weg. Ich gehe durch die Hölle durch&#039;&#039;&#039;. Ich steige auf über den Läuterungsberg und wo ich schon glaube alles erreicht zu haben und bereit zu sein, in höheren Welten aufzusteigen und aus ihnen heraus auch die Impulse mitzunehmen, zu individualisieren, um dann in der Welt wirken zu können, dann bin ich am gefährdetsten. Das müssen wir wissen heute. Und - &#039;&#039;&#039;aber anders kommen wir zum freien Ich nicht&#039;&#039;&#039;. Und so gesehen, sind diese soratischen Widersachermächte bitter notwendig. Denn das gibt unserem Ich diese ganz spezielle Qualität: Dass wir &#039;&#039;&#039;immer vor der Herausforderung&#039;&#039;&#039; stehen! Und von jetzt ab in die Zukunft immer mehr, &#039;&#039;&#039;weil eben jetzt auch wirklich erst das freie Ich sich so langsam zu entfalten beginnt&#039;&#039;&#039;, zumindest bei der Mehrheit der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche sind vorausgegangen. Ihr wisst, der &#039;&#039;&#039;Impuls dafür war das &amp;quot;Mysterium von Golgatha&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, der Tod des Christus, mit dem zugleich seine vollkommene Inkarnation als Mensch stattgefunden hat. Er ist uns vorausgegangen und Einzelne sind ihm schon nachgefolgt, bis zu einem gewissen Grad, und es sollten immer mehr werden. Das hat aber jetzt &#039;&#039;&#039;nichts mit dem äußeren religiösen Bekenntnis zu tun&#039;&#039;&#039;. Überhaupt nichts. Sondern es geht dazu, diese Seelenkraft, diese ganz individuelle Ich-Kraft in sich bewusst zu erfahren, zu erleben. Und &#039;&#039;&#039;Ich&#039;&#039;&#039; eben deutlich unterscheiden zu lernen von unserem &#039;&#039;&#039;Ego&#039;&#039;&#039;. Weil, &amp;quot;ich, ich, ich&amp;quot;, das sagen sie eh alle überall. Man könnte glauben, dass das Ich ist eh schon so ganz dick da. &#039;&#039;&#039;Aber was &amp;quot;Ich&amp;quot; genannt wird, das ist meistens das Ego&#039;&#039;&#039;. Dass es seine Berechtigung hat, keine Frage. Ich kämpfe überhaupt nicht gegen das Ego. Es geht gar nicht darum, dagegen zu kämpfen. Wir werden jetzt aus dieser Sache auch lernen: &#039;&#039;&#039;Es geht nicht so sehr darum, dagegen zu kämpfen, sondern diese Kräfte zu verwandeln&#039;&#039;&#039;, zu verwandeln. Um das geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=4947s Dante auf dem Läuterungsberg: Der Triumphzug der Kirche zieht vorbei 1:22:27] ===&lt;br /&gt;
Ja, aber schauen wir uns jetzt einmal ganz konkret vom Text her an, wie das bei Dante ausschaut, dieser im Grunde hochdramatische Moment, diese &#039;&#039;&#039;Schlüsselszene am Läuterungsberg&#039;&#039;&#039; oben. Also, wir sind schon fast durch Zweidrittel der &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;&#039;&#039;&#039; durch. Es ist &#039;&#039;&#039;am Ende des Purgatorio&#039;&#039;&#039;. Also, Purgatorio sind die Szenen am Läuterungsberg. Vorher war das Inferno, der Gang durch die Hölle. Dann klettert mal hinauf den Läuterungsberg. Und dann, im &#039;&#039;&#039;32. Gesang&#039;&#039;&#039;: Das Purgatorio. Die &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; ist ja ganz genial gebaut. Sie hat &#039;&#039;&#039;100 Gesänge&#039;&#039;&#039;. Einen einleitenden ganz am Anfang, dann gibt&#039;s 33 Gesänge die hinunter führen in die Hölle. Der erste Gesang ist Vorbereitung, ist Einleitung. Und dann haben wir 33 Gesänge Hölle. 33 Gesänge, das heißt, Kapitel, um hinaufzusteigen über den Läuterungsberg - und dann 33 Gesänge, um aufzusteigen, ja, bis zur Einswerdung, im Grunde, oder fast Einswerdung mit dem Göttlichen schlechthin. Aufzusteigen durch den Makrokosmos. Und &#039;&#039;&#039;indem wir aufsteigen in den Makrokosmos bis jenseits der Sternenwelt, landen wir zuletzt dort, wo das Göttliche und das Ich Eins sind&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wir landen eigentlich in Wahrheit &#039;&#039;&#039;wieder&#039;&#039;&#039; da. Und der Dante hält es wirklich mit seinem Bewusstsein fast bis zum Ende durch. Ganz zum Schluss verschwimmt es ihm noch ein bisschen - und dann ist er wieder da auf Erden. Aber der nächste Schritt, also &#039;&#039;&#039;wenn wir im höchsten Himmel sind, ist der nächste Schritt, dass wir mit unserem Ich wieder ganz bewusst auf der Erde stehen&#039;&#039;&#039;. Das ist ein Millimeter sozusagen. Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, Dante ist angelangt auf der Spitze des Läuterungsberges. Er hat erlebt, wie der &#039;&#039;&#039;Triumphzug der Kirche&#039;&#039;&#039; an ihm vorbeigezogen ist, gezogen von dem Greif, über den habe ich das letzte Mal schon gesprochen, also eine Gestalt mit Adlerkopf und Vogelleib, der aber eigentlich menschlich, Menschenleib, auch unten wird, der ganz besonders hier von Dante so geschildert wird, dass er fleischfarben ist. Und oben der Kopf ist ein goldener Kopf, ein goldener Adlerkopf, sozusagen goldener Vogelkopf. Und für Dante ist das die &#039;&#039;&#039;Imagination des Christus&#039;&#039;&#039;, in dem sich &#039;&#039;&#039;die göttliche Natur mit der menschlichen Natur vereinigt&#039;&#039;&#039;, und zwar so vollkommen vereinigt, dass sie Eins sind. Also, &#039;&#039;&#039;es ist Ein Wesen&#039;&#039;&#039;. Also, man darf sich nicht vorstellen jetzt da so ein Menschlein mit Löwenbrust und Mähne und dann ein Kopf darauf, ein Adlerkopf drauf, sondern das alles bildet ein harmonisches Wesen. Und nichts könnte man davon trennen, ohne dass das Ganze verschwinden würde, sozusagen. &#039;&#039;&#039;Es bildet eine vollkommene harmonische Einheit&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieser Greif zieht also den Triumphwagen&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;der Kirche&#039;&#039;&#039;. Das ist sozusagen das Heiligste der Kirche. Und &#039;&#039;&#039;darauf fährt&#039;&#039;&#039; herein die &#039;&#039;&#039;Beatrice&#039;&#039;&#039;, die inspirierende Seele des Dante. Man muss auch sehen, dass er die &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; nur deswegen schreiben konnte - oder dadurch schreiben konnte - dass er in ständiger Kommunikation stand mit der Seele, mit der &#039;&#039;&#039;inspirierenden Seele&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;seiner geliebten Beatrice&#039;&#039;&#039;, die sehr jung verstorben war. Eine ganz innige Liebe, die ihn verbunden hat mit ihr, die aber eine &#039;&#039;&#039;ganz geistige Liebe&#039;&#039;&#039; war. Weil, geheiratet hat sie einen anderen - und Dante selbst war sogar der Trauzeuge. Und trotzdem war sie, schon solange sie noch auf Erden gelebt hat… Seit er sie in seinem neunten Lebensjahr kennengelernt hat, hat er sie verehrt mit dieser zarten, scheuen Verehrung, die etwas ganz Seelisch-Geistiges hat, die sofort zerstört worden wäre eigentlich, wenn jetzt etwas Sinnliches hineingekommen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=5259s Einschub: Zur Fortpflanzung der Menschen in der Zukunft 1:27:39] ===&lt;br /&gt;
Womit &#039;&#039;&#039;nichts gegen die sinnliche Liebe&#039;&#039;&#039; zu sagen ist. Überhaupt nicht. Aber es gibt eben Beziehungen zwischen Menschen, namentlich zwischen Mann und Frau, wo das ein ganz wichtiges Ziel sein kann, dass eben auch die sinnliche Liebe, das Erotische auch und alles was damit zusammenhängt, auch die Sexualität eine Rolle spielt, sonst hätten wir keinen Nachwuchs mehr auf Erden, um nur das allein anzudeuten. Das ist eine ganz wichtige Aufgabe, ja, dass sich ein Paar stellen kann, einer Seele zu helfen hereinzukommen in diese Welt. Und es gibt ja schon &#039;&#039;&#039;ahrimanische Phantasien&#039;&#039;&#039;, dass das auch ohne dem geht, dass das alles rein künstlich geht, in einer künstlichen Gebärmutter ausgebrütet wird. Und ansatzweise geht so was ja heute schon. Also, solche Möglichkeiten werden kommen. Und es wird für die Menschheit teilweise sogar in einer ferneren Zukunft notwendig sein. Wir haben davon gesprochen, dass im 6., 7. Jahrtausend die Menschheit aus ihren eigenen Kräften heraus aussterben wird. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es wird keine natürliche Fortpflanzung mehr möglich sein&#039;&#039;&#039;. Und es wird aber trotzdem für manche Menschen noch notwendig sein, sich zu inkarnieren auf Erden, um hier ihre geistige Entwicklung so weit zu bringen, dass sie eben auch ohne irdische Verkörperung weiterkommen können. Und da werden solche Dinge durchaus eine Rolle spielen. Heilsame, nicht heilsame Folgen werden damit verbunden sein. Und die ersten Ansätze dazu werden viel früher kommen, als wir uns das denken. Aber ausreifen wird es dann zu dieser Zeit. Und dann wird es irgendwann einfach Standard sein für die Menschen, die halt überhaupt noch auf Erden sich inkarnieren. &#039;&#039;&#039;Die anderen wird man ja nicht mehr sehen mit äußeren Augen. Und das wird eine Mehrheit sein&#039;&#039;&#039;. Wir dürfen nicht denken, dass die Menschheit… Wir haben &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; ziemlich den &#039;&#039;&#039;Höhepunkt der Menschen, die gleichzeitig auf Erden&#039;&#039;&#039; sind. Es waren in der Vergangenheit viel mehr drüben, als auf Erden verkörpert. Und das wird in der näheren Zukunft auch so sein. Also, das heißt, die Menschheit wird wieder zurückgehen an der äußeren Zahl, nämlich die Zahl der Menschen, die gleichzeitig auf Erden leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=5411s Dante auf dem Läuterungsberg: Beatrice auf dem Triumphwagen der Kirche gekleidet in den Farben der christlichen Tugenden 1:30:11] ===&lt;br /&gt;
Ja, also dieser &#039;&#039;&#039;Triumphwagen der Kirche, darauf die Beatrice, deren Seele für Dante zugleich die Theologie ist&#039;&#039;&#039;, im besten Sinne des Wortes. Theologie, nicht im Sinne jetzt, wie man heute Theologie versteht, sondern wirklich &#039;&#039;&#039;Weisheit&#039;&#039;&#039;. Weisheit, aber Verstandesweisheit, auch über die geistigen Zusammenhänge, die im Göttlichen eine Rolle spielen. Wie hängt das alles zusammen? Aber das eben bewusst in Klarheit zu erfassen, also etwa auf die Art, wie es ein &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erfasst hat, in klaren Gedanken aus der Offenbarung genommen, aber noch nicht aus dem eigenen Erlebnis. Und &#039;&#039;&#039;Dante ist in gewisser Weise&#039;&#039;&#039; drüber, &#039;&#039;&#039;ein Schritt weiter&#039;&#039;&#039;, weil auch er gewisse eigene Erlebnisse hat. Aber er weiß es ja auch, diese &#039;&#039;&#039;Gedankenklarheit&#039;&#039;&#039; gehört dazu. Und er weiß, diese Theologie ist dann &#039;&#039;&#039;wirkliche Theologie&#039;&#039;&#039;, wenn sie von drüben inspiriert ist. &#039;&#039;&#039;Wenn sie durch die Seele&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;von Menschen inspiriert ist&#039;&#039;&#039;, die sich hier auf Erden damit beschäftigt haben oder sogar gelebt haben in diesem Sinne, in diesem christlichen Sinne, und das dann mitnehmen in die geistige Welt - und von dorther damit Menschen inspirieren können, die unten sind. Das ist das Wichtige. Und drum, ganz deutlich ist die &#039;&#039;&#039;Beatrice&#039;&#039;&#039;, als sie Dante erblickt oder Dante ihr ins Antlitz schauen darf, weil, sie kommt da verhüllt in einen Schleier. Sie hat ein &#039;&#039;&#039;rotes Kleid&#039;&#039;&#039; an, sie hat einen &#039;&#039;&#039;grünen Mantel&#039;&#039;&#039; an und sie hat einen &#039;&#039;&#039;weißen Schleier&#039;&#039;&#039; darüber. &#039;&#039;&#039;Diese Farben haben für Dante eine ganz große symbolische Bedeutung&#039;&#039;&#039;. Es stehen im Übrigen auch drei Frauengestalten, in Wahrheit, in diesen Farben neben dem Triumphwagen, das sind &#039;&#039;&#039;die drei christlichen Tugenden: Glaube, Liebe, Hoffnung&#039;&#039;&#039;. Glaube, Liebe, Hoffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=5560s Zur Erläuterung: Die sieben Tugenden sind die drei christliche Tugenden Glaube, Liebe, Hoffnung und die vier Kardinaltugenden 1:32:40] ===&lt;br /&gt;
Der Glaube, die Weisheit, die damit verbunden ist, so hat man es nämlich empfunden. &#039;&#039;&#039;Glaube heißt&#039;&#039;&#039;: Im Gefühl, im Gemüt, klar zu wissen vom Geistigen. Ich kann es zwar weder in völlig klaren Gedanken alleine fassen. Ich kann es auch noch nicht hellsichtig schauen. Aber &#039;&#039;&#039;dass es Wahrheit ist, das fühle ich in mir&#039;&#039;&#039;. Da gibt es keinen Zweifel. Der Zweifel tritt eigentlich erst auf, wenn ich jetzt den Glauben erläutern soll und weitergeben soll, aussprechen soll. Aber wenn ich ein &#039;&#039;&#039;Glaubenserlebnis&#039;&#039;&#039; habe, so hatten das viele Menschen im Mittelalter noch, dann habe ich &#039;&#039;&#039;Gewissheit&#039;&#039;&#039; dadrinnen. Nur ich kann es nicht mitteilen. Ich weiß es in mir: So ist es. Und das ist jetzt das Richtige in dem Moment. Aber mehr weiß ich schon nicht. Daher sind diese christlichen Tugenden sehr wichtig für Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zugleich sind aber &#039;&#039;&#039;die alten vorchristlichen Kardinaltugenden auch sehr wichtig&#039;&#039;&#039;. Also, da gehört auch die &#039;&#039;&#039;Weisheit&#039;&#039;&#039; dazu, die eben jetzt im Christlichen &amp;quot;Glaube&amp;quot; genannt wird. Und in dem Glauben ist noch eine viel stärkere Verbindung drinnen zwischen dem wachen Element und dem mittleren Element. Beides zusammen bildet eigentlich... Das ist das ganz Interessante… &#039;&#039;&#039;Es ist eine Art Herzensdenken&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;aber noch nicht das ganz neue Herzensdenken, das für die Zukunft kommt&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Fühlen mit dem Herzen, das aber absolutes Wahrheitsempfinden hat. Ich meine, wie weit es die einzelnen Menschen wirklich so erlebt haben - oder oft nur Einseitigkeiten erlebt haben - ist ein anderes Kapitel, aber vom Potenzial her ist es drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=5703s Einschub: Von den dunklen Seiten des Glaubens 1:35:03] ===&lt;br /&gt;
Ich meine, viele die gläubig waren, sind danach &#039;&#039;&#039;Fanatiker&#039;&#039;&#039; geworden, weil sie halt &#039;&#039;&#039;Einseitigkeiten&#039;&#039;&#039; nur erlebt haben &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Teilwahrheiten&#039;&#039;&#039; gesehen haben. Aber der reine Glaube eben, wie es ganz wenige nur haben konnten… Die haben den Gesamtzusammenhang gefühlt. Aber selbst bei &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039;: In der Art, wie er gegen die Ungläubigen schreibt oder so, zeigt, dass er da auch noch &#039;&#039;&#039;nicht die volle Perspektive&#039;&#039;&#039; hat. Ich meine, es ist klar, seine Zeit war geprägt namentlich durch den Kampf einerseits gegen den Islam, der herandrängt - und zwar gar nicht äußerlich allein das Problem, sondern wie er intellektuell herandrängt. Und wo die &#039;&#039;&#039;islamischen Gelehrten&#039;&#039;&#039; viel gelehrter waren als die  christlichen Gelehrten - und die ihnen alles weggefegt haben, im Grunde. Und nur eben so Menschen wie der Thomas von Aquin haben sicher gespürt: &#039;&#039;&#039;Das stimmt nicht, was die sagen&#039;&#039;&#039;. Es stimmt nicht. Zum Beispiel, dass das Geistige in den Menschen mit der Verkörperung hineingeht und dann nach dem Tod wieder in die Allgemeinheit Allahs, sozusagen, übergeht. Das stimmt nicht. Das haben sie gespürt. Das haben so Menschen wie Thomas von Aquin gespürt. Und die &#039;&#039;&#039;islamischen Gelehrten&#039;&#039;&#039; haben aber genau das empfunden: &#039;&#039;&#039;Der Mensch&#039;&#039;&#039;, wenn er hereinkommt, dann wird er individuell. Jawohl, das Geistige lebt in ihm. Aber &#039;&#039;&#039;wenn er stirbt, geht es hinaus - und dieses Persönliche verliert sich&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Es geht wieder auf in Allah und dort wird es sozusagen ununterscheidbarer Teil des Ganzen. &#039;&#039;&#039;Und die christliche Ansicht ist also ganz anders&#039;&#039;&#039;. Und das ist eben durch diese christlichen Tugenden drinnen. Dieses Glaube, Liebe, Hoffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=5830s Zur Erläuterung: Liebe ist Heilkraft 1:37:10] ===&lt;br /&gt;
Also, die Liebe, ach… der &#039;&#039;&#039;Glaube&#039;&#039;&#039;, durch diese Weisheit, durch das Weiße, die &#039;&#039;&#039;weiße Farbe&#039;&#039;&#039; symbolisiert, die &#039;&#039;&#039;Liebe&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;das Rote&#039;&#039;&#039;, ein intensives Rot, ein wirklich leuchtendes Rot, diese Liebe ist ein Vulkan im Grunde von der Kraft her, aber in keinster Weise irgendwie zerstörend, sondern belebend. Aber es ist dieselbe Kraft, die, wenn sie in falsche Hände kommt, die zerstörerischte Kraft sein kann. Daher eben auch in der &#039;&#039;&#039;Apokalypse&#039;&#039;&#039; drinnen, die &#039;&#039;&#039;Ausgießung der Zornesschalen&#039;&#039;&#039; - und das ist Ausdruck der &#039;&#039;&#039;göttlichen Liebe&#039;&#039;&#039;. Eigentlich wird die göttliche Liebe ausgegossen. Und aus dieser Liebe heraus werden alle Wesen darin unterstützt, dass alles, was an Hemmnissen da ist, dass das zerfällt, dass das sich in Nichts auflöst. Und das wird natürlich &#039;&#039;&#039;für die Wesenheiten, die&#039;&#039;&#039; halt Gemischtes in sich haben, &#039;&#039;&#039;nicht nur Gutes in sich haben&#039;&#039;&#039;, sondern auch den Makel in sich haben, als &#039;&#039;&#039;großer Schmerz zunächst&#039;&#039;&#039; empfunden. Weil, wenn sie an dem hängen, was eigentlich unvollkommen, aber sehr lustvoll vielleicht ist und ihnen das Leben angenehm macht, wenn das mit einem Schlag entrissen wird, dann empfindet man es als eine schmerzende Strafe. &#039;&#039;&#039;Aber in Wahrheit ist es die Heilung&#039;&#039;&#039;. Und diese Heilung tritt aber ein, jetzt kann man es noch konkreter sagen: Nicht indem es Gott von oben heruntergießt, sondern er gießt es in jedes Ich. Und wenn das Ich es ergreift und individualisiert, dann geht es diesen Weg durch. Und dann entsteht darin aber der Wille, &#039;&#039;&#039;der bewußte Wille&#039;&#039;&#039;, heute, &#039;&#039;&#039;diese Sachen umzuwandeln, aufzulösen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die einer eigenen Entwicklung und der Entwicklung der Menschheit nicht förderlich sind&#039;&#039;&#039;. Das ist wichtig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=5954s Zur Erläuterung: Die vier Kardinaltugenden Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit (Starkmut), Mäßigung (Besonnenheit) 1:39:14] ===&lt;br /&gt;
Und dann sind eben wichtig auch &#039;&#039;&#039;die vier Kardinaltugenden&#039;&#039;&#039;, also da zählt eben auch die &#039;&#039;&#039;Weisheit&#039;&#039;&#039; dazu. Da zählt dazu der &#039;&#039;&#039;Starkmut&#039;&#039;&#039;. Also Mut, Mutkräfte, Willenskräfte, tatkräftig sein, ist ganz wichtig: Eine der großen &#039;&#039;&#039;Tugenden der Römer&#039;&#039;&#039;, natürlich in einer Einseitigkeit sehr oft drinnen, aber die Römer hatten etwas Draufgängerisches drinnen. Und man muss nur sehen, dass dort halt die Kräfte dann ein bisschen einseitig in die Welt kommen. Aber &#039;&#039;&#039;Rom&#039;&#039;&#039; hatte seine Aufgabe zweifellos in der Welt. Aber es war eine &#039;&#039;&#039;sehr kriegerische Aufgabe&#039;&#039;&#039;. Und es geht darum, dieselben Kräfte in anderer Weise zu verwenden. Daher &#039;&#039;&#039;Umwandlung der Marskräfte&#039;&#039;&#039;, zum Beispiel. Ganz wichtige Aufgabe in der Neuzeit - und es gibt einen großen Impuls dazu: Spielt der Buddha aus der geistigen Welt eine Rolle, spielt Christian Rosenkreutz eine Rolle dabei. Ganz große Mission, die damit verbunden ist. Aber das heißt, die ganze nur &#039;&#039;&#039;höchste vorstellbare Gewalt&#039;&#039;&#039;, die im Krieg oder sonstwo drinnen sein kann, zu &#039;&#039;&#039;einer fruchtbaren Kraft umzuschmelzen&#039;&#039;&#039;. Alles das umzuschmelzen. Und dazu muss man es kennen. Und &#039;&#039;&#039;wir kennen die tiefsten Kräfte, die schmutzigsten Kräfte noch gar nicht, die wir aber in uns tragen&#039;&#039;&#039;. Und drum müssen wir sie kennenlernen, wenn wir durch die Hölle durchgehen. Dann können wir sie umwandeln zu Liebeskräften, in Wahrheit. Aber dazu brauchen wir das auch. Also, wir müssen mitnehmen diesen Starkmut. Wir müssen zugleich mitnehmen die &#039;&#039;&#039;Besonnenheit&#039;&#039;&#039;, die Mäßigung. Also, auch im wildesten Getümmel, in den verlockendsten Speisen, die uns umgeben, in den verführerischsten Frauen oder Männern, Jünglingen, die uns umgeben, was auch immer, ganz besonnen zu bleiben. Die Besonnenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;auf Erden ganz wichtig, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gerechtigkeit&#039;&#039;&#039;. Das heißt, auszuwägen Gerechtigkeit. In Wahrheit heißt es immer, &#039;&#039;&#039;auszutarieren zwischen den Wirkungen der ganzen Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;. Um das geht’s zuletzt. Und die Gerechtigkeit ist eigentlich eine Sache der Erde. Damit kommen wir ganz auf die Erde. Hängt auch wirklich mit den &#039;&#039;&#039;Wesensgliedern&#039;&#039;&#039; zusammen, &#039;&#039;&#039;die Kardinaltugenden&#039;&#039;&#039;: Die &#039;&#039;&#039;Weisheit&#039;&#039;&#039; in dem Fall &#039;&#039;&#039;mit dem Ich&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Starkmut&#039;&#039;&#039; hängt &#039;&#039;&#039;mit den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039; zusammen, mit dem Astralleib. Und das heißt letztlich soviel: Die Menschheit wird einmal dorthin kommen, muss dorthin kommen, die gesamten Astralkräfte - wie sie heute in allen Menschen zusammengenommen plus dem ganzen Tierreich zusammengenommen, also nimm Löwe, Tiger, weiß Gott was alles dazu, was da an wildesten Kräften drinnen ist - in verwandelter, gezähmter Form aber an Kraft zur Verfügung zu haben. Und mit dem aber so besonnen umzugehen, dass sie eingesetzt werden &#039;&#039;&#039;zu den Zwecken, die das Ich bestimmt.&#039;&#039;&#039; Nämlich um die Welt zu fördern. Das wirkliche Ich kann gar nicht anders, es will nicht anders. Aber dazu müssen wir alle diese Kräfte kennenlernen. Und also, das ist der Starkmut. Die &#039;&#039;&#039;Besonnenheit&#039;&#039;&#039; dann unten, das hängt mit dem &#039;&#039;&#039;Ätherleib&#039;&#039;&#039; zusammen, das heißt, &#039;&#039;&#039;in lebensfördende Kräfte umzuwandeln&#039;&#039;&#039;. Und schließlich &#039;&#039;&#039;Gerechtigkeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Umwandlung bis ins Physische&#039;&#039;&#039; hinein. &#039;&#039;&#039;Gerechtigkeit&#039;&#039;&#039;. Recht, ist der rechte Winkel drinnen. Das ist &#039;&#039;&#039;der rechte Winkel&#039;&#039;&#039;, den wir im Kreuz auch drinnen haben. Man kann durchaus sagen, das &#039;&#039;&#039;Kreuz ist auch als Symbol für diese Gerechtigkeit&#039;&#039;&#039;. Und die Gerechtigkeit, ja, besteht sozusagen darin, dass ich mich kreuzigen lasse in dem Sinne, dass ich mit meinem Geistigen ganz auf die Erde heruntersteige und bereit bin, mich ganz damit zu verbinden, ohne aber das Geistige zu verlieren. Aber auch ohne immer in den Wolken zu schweben oben, sondern zu wissen, meine Aufgabe ist, das Geistige herunterzutragen, um hier eine neue Ordnung auf der Welt aus dem Nichts zu schaffen, in gewisser Weise. Also &#039;&#039;&#039;schöpferisch die Erde so weiterzuentwickeln, dass eben diese Gerechtigkeit herrscht&#039;&#039;&#039;. Dieser &#039;&#039;&#039;Ausgleich aller Kräfte&#039;&#039;&#039;. Und zwar auf ganz individuelle Weise. Jeder Mensch auf ganz individuelle Weise - und dadurch wird die Erde als Ganzes auf individuelle Weise bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=6274s Dante auf dem Läuterungsberg: Erste Begegnung mit Beatrice 1:44:34] ===&lt;br /&gt;
Das nur so als Hinweis, als Einleitung dazu, was alles da ist. Also das sind &#039;&#039;&#039;diese sieben Tugenden&#039;&#039;&#039; jetzt, also drei christliche Tugenden, vier Kardinaltugenden, &#039;&#039;&#039;die neben dem Triumphwagen einhergehen&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die christlichen Tugenden&#039;&#039;&#039; haben &#039;&#039;&#039;dieselben Farben, die&#039;&#039;&#039; auch die &#039;&#039;&#039;Beatrice trägt, also der weiße Schleier, das rote Kleid und der grüne Umhang&#039;&#039;&#039;, das ist also ganz, ganz essenziell dabei. Und sie lüftet dann endlich ihren Schleier, und Dante darf sie endlich erblicken. Und das erste was passiert ist, dass er völlig zur Schnecke gemacht wird. Also, &#039;&#039;&#039;dass sie ihm&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;vorwirft, was er alles falsch gemacht hat&#039;&#039;&#039; - und wo er letztlich nur mehr mit einem zaghaften &amp;quot;Ja&amp;quot; antworten kann: &amp;quot;Ich habe nichts mehr dazu zu sagen, so ist es, wie du es sagst.&amp;quot; Also, du hast die ganze Liebe zwischen uns verraten, im Grunde. &#039;&#039;&#039;Du bist auf Abwege gekommen&#039;&#039;&#039;. Er hat sich auch ganz in die sinnliche Welt verstrickt, in allen möglichen Dingen, auch liebesmäßig, aber auch indem er halt in die irdische Welt sich mit sehr viel Emotion eingemischt hat und so, und das alles hält sie ihm vor. &#039;&#039;&#039;Das alles muss weg&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Das kannst du nicht brauchen, sonst kommst du nicht zu dieser reinen Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;er hat sich ja geläutert&#039;&#039;&#039;, aber zum Schluss muss er es doch eben noch einmal sich zu Bewusstsein bringen - und knallhart wirklich. Es ist… Er ist so klein mit Hut, wenn die Beatrice ihn anspricht darauf. Und nachdem er durch diese letzte Erschütterung durchgegangen ist, nachdem er eh den Läuterungsberg bewältigt hat, dann durchgegangen ist &#039;&#039;&#039;durch die letzte große Feuerwand&#039;&#039;&#039;. Die Feuerwand trennt die Spitze des Läuterungsberges, wo das Paradiso ist… also nicht das Paradiso, das irdische Paradies ist… Muss er noch durch eine Feuerwand durch - und &#039;&#039;&#039;Dante zaudert&#039;&#039;&#039; bis zum Geht-Nicht-Mehr, &#039;&#039;&#039;er hat eine höllische Angst&#039;&#039;&#039; gerade dazu, durchzugehen durch diese Flammenwand. Und seine Begleiter, der Dichter Vergil und der römische Dichter Statius, die sich am Läuterungsberg kennengelernt haben, die sagen ihm: &amp;quot;Na, du verbrennst ja nicht wirklich körperlich&amp;quot;, ja, aber seelisch muss er durch durch diesen Moment. &#039;&#039;&#039;Er muss den Mut aufbringen, durch dieses Feuer durchzugehen&#039;&#039;&#039;. Und dann erst hat er die Vorbereitung, dass er noch jetzt von der Beatrice alles ganz klar in Gedanken gesagt kriegt, was er falsch gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=6460s Zur Erläuterung: Auf dem Einweihungsweg - Rückschau ohne Reue und Ablegen aller Erinnerungen 1:47:40] ===&lt;br /&gt;
Und wenn er dann nurmehr ergeben sagt: &amp;quot;Ja, so ist es&amp;quot;, dann darf er &#039;&#039;&#039;aus der Lethe trinken&#039;&#039;&#039;, aus dem &#039;&#039;&#039;Trunk des Vergessens&#039;&#039;&#039;. Ein &#039;&#039;&#039;wichtiger Schritt auf dem Weg zur Einweihung&#039;&#039;&#039;. Du musst &#039;&#039;&#039;alle Erinnerung&#039;&#039;&#039; an das Irdische, an das Sinnliche, auch an deine Verfehlungen &#039;&#039;&#039;ablegen&#039;&#039;&#039;. Sie werden nicht ausgelöscht deswegen, aber du vergisst sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, du kannst nicht ins geistige Erlebnis kommen mit: &amp;quot;Ah, heute habe ich so einen Blödsinn gemacht. Ach, fürchterlicher Kerl. Na, ich gehe ins Geistige. Na, so was, was du gemacht hast. Na, geh hinauf.&amp;quot; Nein! Du musst es ablegen können. Und daher auch immer &#039;&#039;&#039;ganz wichtig bei der Tagesrückschau&#039;&#039;&#039; oder überhaupt &#039;&#039;&#039;der Rückschau auf das Leben&#039;&#039;&#039;, eine der wichtigsten Übungen: Eine &#039;&#039;&#039;Rückschau&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ohne Reue&#039;&#039;&#039;. Reue heißt nämlich: &amp;quot;Ach, hätte ich das doch anders gemacht damals, dann hätte ich mir manches erspart, dann wäre ich schon weiter.&amp;quot; Der Gedanke ist für die geistige Entwicklung überhaupt nicht brauchbar, sondern ich muss eigentlich in innerster Geistesruhe erkennen können und &#039;&#039;&#039;muss aushalten können, dass ich noch sehr, sehr unvollkommen bin&#039;&#039;&#039;. Und meine Aufgabe besteht nur drin zu sagen: &amp;quot;Gut, was gehst du als Nächstes an? An was arbeitest du als Nächstes?&amp;quot; Aber nicht, sich zu bekreuzigen, wie man es im Mittelalter oft gemacht hat, dass sich die Mönche oder was, gegeißelt haben und sich noch Schmerzen zugefügt haben, um zu bereuen - und zu bereuen, das sündige Fleisch zu schlagen. &#039;&#039;&#039;Wir sind nicht dazu da, um das sündige Fleisch zu schlagen, sondern wir sind dazu da, um es zu verwandeln&#039;&#039;&#039;. Und wir werden nicht geistiger, wenn wir, sozusagen, das Fleisch züchtigen - sondern wir sollen es verwandeln. Dann geht der Weg Richtung Auferstehung hin - letztlich einmal. Dass das in einer Übergangszeit wohl irgendwie notwendig war, mag sein, aber jetzt muss es anders gehen. Also bitte, wenn ihr was anstellt - und wir stellen täglich irgendwas an, manchmal Kleineres, manchmal Größeres: Klarer, bewusster Rückblick drauf. Ich darf es ja gar nicht verdrängen, irgendwo, aber Rückschau ohne Reue. Reue heißt immer: &amp;quot;Ach, wär ich doch ein besserer Mensch gewesen.&amp;quot; War ich eben nicht. Muss ich zur Kenntnis nehmen. Aber es heißt sehr wohl: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich es gutmachen?&#039;&#039;&#039; Was kann ich tun, um einen Ausgleich zu schaffen dafür? Das, sehr wohl. Aber eben nicht, dass es nämlich in Wahrheit bei dieser Reue - also gerade wie es im Mittelalter oft gepflegt worden ist - oft auch so eine gewisse Wollust ist, sich Schmerzen zuzufügen, weil ich halt schlecht war. Aber eigentlich ist es so ein Zwischending. Es ist nämlich ganz interessant: &#039;&#039;&#039;zwischen Schmerz und unheimlicher Lust&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;da haben wir die Widersacher. Doppelt&#039;&#039;&#039;. Doppelt. Der Ahriman geißelt uns. Und der Luzifer: &amp;quot;Ha! Ha! Wie toll bin ich doch, dass ich das mir antue.&amp;quot; Nein, wir müssen also das in dem Fall mit viel mehr Besonnenheit angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=6682s Dante auf dem Läuterungsberg: Er hat aus der Lethe, dem Fluss des Vergessens, getrunken 1:51:22] ===&lt;br /&gt;
Gut. Also, er darf aus der Lethe trinken, der Dante. Und dann krabbelt er heraus wieder aus der Lethe. Also kommt heraus, Beatrice ist eh noch da. Sie fragt ihn irgendwie... Na, am Schluss. Nein, die Beatrice ist im Moment nicht da, sondern sie ist ein bisschen weitergezogen. Mit ihren sieben Tugenden hat sie sich woanders zurückgezogen. Der &#039;&#039;&#039;Triumphwagen ist&#039;&#039;&#039; mittlerweile auch weitergefahren, er &#039;&#039;&#039;wurde angebunden am Baum der Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Und dieser Baum der Erkenntnis &#039;&#039;&#039;blüht auf&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erhebt sich der Christus&#039;&#039;&#039;, also der Greif, &#039;&#039;&#039;mit dem ganzen Gefolge in die himmlischen Höhen&#039;&#039;&#039;, also sprich in die Welt des Paradiso hinauf - und &#039;&#039;&#039;der Wagen bleibt unten&#039;&#039;&#039;. Beatrice mit den sieben Tugenden ist irgendwo abseits. Und er wird dann am Ende, ganz am Ende, also nach der Szene, die ich jetzt dann vorlesen werde, wird er sogar angesprochen einmal von der Beatrice, weil er so, so naiv eigentlich spricht. Und ja, aber er hat ja &#039;&#039;&#039;alle seine Sünden vergessen&#039;&#039;&#039;, er weiß von gar nichts mehr. Sie spricht ihn irgendwie an: &amp;quot;Hast du denn alles vergessen, was ich dir vorher gesagt habe?&amp;quot; &amp;quot;Ja, eigentlich ja, eigentlich ist das ja alles weg.&amp;quot; Also, er hat sich gar nichts gemerkt davon. &#039;&#039;&#039;Er ist offen geworden für die geistige Welt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=6783s Dante auf dem Läuterungsberg: Der Angriff der Widersacher beginnt 1:53:03] ===&lt;br /&gt;
Und nachdem er schon aus der Lethe getrunken hat, kommt jetzt &#039;&#039;&#039;dieses gewaltige Erlebnis&#039;&#039;&#039;, dass dieser Wagen, der angebunden ist an dem Baum der Erkenntnis, dass da von unten... Erstens einmal stürzt sich ein Adler darauf, von unten kommt der Drache und alles mögliche, also er wird komplett zerstört. Und dann von Unkraut im Grunde überwuchert, irgendwo. Und das möchte ich euch vorlesen. Also es beginnt damit, erstens, dass er, nachdem er jetzt alleine aus der Lethe herausgegangen ist… Jetzt hat er endlich den Wagen dort gefunden, der angebunden ist. Das hat ihn ganz fasziniert, wie alle, die herumstanden, &amp;quot;Adam, Adam, Adam&amp;quot; gesprochen haben, weil, mit dem Baum der Erkenntnis hängt ja der Sündenfall zusammen - und &#039;&#039;&#039;so hat er&#039;&#039;&#039; direkt &#039;&#039;&#039;übersehen, dass die Beatrice sich entfernt hat.&#039;&#039;&#039; Und da fange ich jetzt an. Und er fragt jetzt Geister, muss man ja sagen, die noch da sind, also Menschenseelen, die da sind: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot; &#039;Sag, wo ist Beatrice?&#039; rief ich bange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;Dort unterm frischen Laub,&#039; war ihr Erwidern…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also die, die er angesprochen. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot; &#039;du siehst sie sitzen auf dem Wurzelstrange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frauen sich in ihr Gefolge gliedern, die anderen sind zum Himmel aufgebrochen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Sog des Greifs mit wunderholden Liedern.&#039; &amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, die anderen alle sind aufgebrochen mit dem Greif Richtung Himmel bereits. &#039;&#039;&#039;Beatrice mit den Tugenden ist noch dageblieben&#039;&#039;&#039;. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und ob sie weiterhin zu mir gesprochen, ich weiß es nicht. Ich konnte nichts erfassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als jenen Glanz, der mir ins Aug gestochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleine sitzt sie dort, um aufzupassen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
damit sie sich als Wächterin erweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Wagens, den das Tier zurückgelassen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Der Greif ist gemeint damit. Aber eigentlich ist es kein Tier. Ganz und gar nicht. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Es fügen sich um sie zu einem Kreise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die sieben Nymphen, welche in den Händen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Leuchten halten, die kein Sturm entreiße.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=6933s Zur Erläuterung: Die sieben Tugenden stehen in Zusammenhang mit unseren sieben Wesensgliedern 1:55:33] ===&lt;br /&gt;
Die halten also &#039;&#039;&#039;geistiges Licht&#039;&#039;&#039;. Alle, jede auf ihre Art, &#039;&#039;&#039;jede der sieben Tugenden&#039;&#039;&#039;. Man könnte sie mit den &#039;&#039;&#039;sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039; zusammenbringen. Ganz klar, dass &#039;&#039;&#039;die christlichen Tugenden die höheren sieben&#039;&#039;&#039; sind. &#039;&#039;&#039;Die unteren&#039;&#039;&#039;, haben wir ja schon besprochen, wie das zusammenhängt, also mit &#039;&#039;&#039;physischem Leib, Ätherleib, Astralleib, Ich&#039;&#039;&#039;. Und dann kämen da &#039;&#039;&#039;oben das Geistselbst, der Lebensgeist, damit ist die Kraft der Liebe verbunden, und dann der Geistesmensch&#039;&#039;&#039;. Und für uns jetzt ist es das Ziel… Also, einerseits der &amp;quot;Heilige Geist&amp;quot; lebt in dem Lebensgeist drinnen, also, da sind wir schon ein bisschen dort oben, doch viele Menschen haben das ein bisschen schon. Und das nächste Ziel ist dann, diese &#039;&#039;&#039;Christuskraft in&#039;&#039;&#039; uns bewusst zu erleben und sie sich in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;zu eigen zu machen&#039;&#039;&#039;. Das heißt auch, die Kraft des Lebens. Nicht nur die Seelenkraft, sondern auch &#039;&#039;&#039;die Kraft des Lebens bewusst zu führen&#039;&#039;&#039;. Um das geht&#039;s eigentlich. Aber das ist schon eine sehr hohe Stufe - und wir können während der Erdentwicklung nur einen kleinen Teil davon haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist auch zugleich die Kraft der Liebe. Liebe in der Weise, dass Liebe lebensspendend wird - oder, in Wahrheit, ist. &#039;&#039;&#039;Liebe ist eine lebensspendende Kraft&#039;&#039;&#039;. Und das sollte uns bewusst sein, dass tatsächlich, wenn wir &#039;&#039;&#039;einem Menschen wirklich in Liebe begegnen&#039;&#039;&#039; und dieser geistige Anteil dabei ist, dann ist das für den anderen eine lebensspendende Kraft. Wir geben ihm, wir senden ihm, in gewisser Weise Lebenskräfte, Ätherkräfte, Heilungskräfte - und das noch dazu in einer solchen Art, dass sie für ihn, ja wie soll ich sagen, verdaulich sind, annehmbar sind, nämlich so, dass er sie sich zu eigen machen kann, zu etwas Eigenem. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir geben eine Kraft, die seine Lebenskräfte anregt&#039;&#039;&#039;, sodass sie reicher werden. Das ist es, was die Liebe geben kann. Das ist die große Christuskraft einmal jetzt. Das ist das, wo wir von Christus als dem &amp;quot;Heiland&amp;quot; sprechen. Das ist diese Liebe, die heilt in allen Bereichen. Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=7100s Dante auf dem Läuterungsberg: Der dunkle Wald 1:58:20] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Es fügen sich um sie&amp;quot; - also um Beatrice jetzt - &amp;quot;um sie zu einem Kreise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die sieben Nymphen, welche in den Händen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Leuchten halten, die kein Sturm entreiße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;Dein Waldbewohnerdasein wird bald enden.&#039; &amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;quot;Dein Waldbewohnerdasein&amp;quot;. Na ja, der Dante, die ganze &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; beginnt&#039;&#039;&#039; ja: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Ich stand in unsres Lebensdaseins Mitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verirrt in einem dunklen Wald alleine…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;So fängt es an. Das heißt, es ist &#039;&#039;&#039;dieser dunkle Wald&#039;&#039;&#039;, dort fängt es schon an in den Bereich hinzuleiten, zur &#039;&#039;&#039;Unterwelt&#039;&#039;&#039;; es ist also damit gemeint, &#039;&#039;&#039;diese ganzen Lebenskräfte&#039;&#039;&#039;, die auch in den Pflanzen und den Bäumen sind, &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039; dort aber ganz &#039;&#039;&#039;verdunkelt&#039;&#039;&#039;, irgendwo. Und jetzt erst, wo er auf dem Läuterungsberg ganz oben ist, jetzt endlich kann er dieses Waldbewohnerdasein ablegen. Aber noch ist es nicht ganz soweit. Weil, es passiert jetzt gleich etwas. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot; &#039;Dein Waldbewohner-Dasein wird bald enden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn Bürger sollst in jenem Rom du werden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wo &#039;&#039;&#039;Christum&#039;&#039;&#039; wir verehren &#039;&#039;&#039;als Regenten&#039;&#039;&#039;.&#039; &amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=7188s Zur Erläuterung: Die Entwicklung der Empfindungsseele zur Intuitionsseele 1:59:48] ===&lt;br /&gt;
Da ist nicht das äußere Rom gemeint, sondern da ist &#039;&#039;&#039;Rom als der Mittelpunkt der geistigen Welt&#039;&#039;&#039; geradezu gemeint, in der der Christus als Regent sitzt. Das heißt in Wahrheit, dieses Rom lebt aber auch in jedem Menschen-Ich drinnen. Das ist hier gemeint. Rom gebraucht er halt, weil schon Dante natürlich sehr stark erlebt hat die Tugenden auch seines römischen - oder zu seiner Zeit schon italienischen - Volkes, aber das ganz seine Wurzeln aus dem Römertum gefunden hat und was das Römertum ganz stark drinnen hat: &#039;&#039;&#039;Die Empfindungsseele&#039;&#039;&#039;. Aber die Empfindungsseele auf eine Art gebracht, wie sie jetzt für unsere Zeit, für das anbrechende neue Bewusstseinsseelenzeitalter, da ist. Also, das heißt, die große Aufgabe des italienischen Volkes ist, war und ist - und Dante hat dazu mit seinen Dichtungen großen Beitrag geliefert - die Empfindungsseele auf die Höhe des Bewusstseinsseelenzeitalters zu heben. Empfindungsseele wurde so wirklich einmal ausgebildet… Den Keim gab&#039;s schon früher, aber ausgebildet wurde sie in der ägyptischen Zeit. Und das in richtiger Weise. &#039;&#039;&#039;Die Empfindungsseele so weit hinzubringen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass jetzt alles das, was in einer Empfindung drinnen ist, einmal ganz bewusst auch werden kann, ganz Ich-bewusst werden kann, das ist die Aufgabe des italienischen Volkes&#039;&#039;&#039;. Die sind jedenfalls sehr prädestiniert dafür, mit auch spanische… Spanier, irgendwo, und also namentlich die südlichen Völker haben da eine große Aufgabe dabei. Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;Dante wusste um diese Aufgabe&#039;&#039;&#039; - und er hatte auch diese ganze Emotionalität, die auch mit der Empfindungsseele verbunden ist drinnen, aber in dem Wissen. Die gehört kultiviert, ganz bewusst gepflegt. Ich kann sie nicht mehr so nehmen, wie sie einfach ist, sondern &#039;&#039;&#039;ich muss aus ihr etwas machen&#039;&#039;&#039;. Und dann wird ja gerade was sehr, sehr Hohes aus der Empfindungsseele. &#039;&#039;&#039;Die Empfindungsseele verwandelt sich zur Intuitionsseele&#039;&#039;&#039;, indem ich mit meinem Empfinden der Welt ein so starkes Mitempfinden bekomme mit der Welt, dass ich ganz in sie eintauche. Und dann komme ich zur &#039;&#039;&#039;Fähigkeit der Intuition, zur höchsten Erkenntnisart&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Dazu brauche ich diese Kräfte. Das heißt, das geht noch weit in die Zukunft hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir ringen jetzt gerade drum, dass wir &#039;&#039;&#039;ein bisschen Imagination vielleicht&#039;&#039;&#039; kriegen. Und die Imagination ist die Beendung oder Verwandlung der Bewusstseinsseele ins Geistige. Also dorthin. Das Jetzige. &#039;&#039;&#039;Scheinbar ist die Empfindungsseele was viel Niedereres, aber es wird was Höheres draus&#039;&#039;&#039;.  Also, wenn sich die Empfindungsseele zur Intuitionsseele verwandelt, ist das die höchste Erkenntniskraft, die klarste. Dann stehen wir mitten drinnen in dem anderen Wesen und wir kennen es in jeder seiner Fasern. Und das mit allen Wesen, denen wir begegnen. Und das in der Inspiration da zusammenschauen können - und nicht nur zusammenschauen können, sondern mitzuspielen dabei, dass alle diese Wesen, wie soll ich sagen, miteinander richtig seelisch musizieren, das heißt im Einklang miteinander stehen. Wie ich vorher gesprochen habe: &#039;&#039;&#039;Ich erkenne in der Inspiration, wie alles zusammenhängt&#039;&#039;&#039;. Dann erkenne ich auch, wo was vielleicht noch nicht so gut zusammenhängt, wie es eigentlich hängen könnte. Und wie kann ich etwas tun, um dann noch mehr Harmonie hineinzubringen, Zusammenklang hineinzubringen? Also, Inspiration in der Fortsetzung ist auch die Aufforderung, nicht nur die Zusammenhänge, die es bereit gibt, zu erkennen, sondern neue Qualitäten dort zu schaffen, neue Zusammenhänge zu schaffen und den alten Zusammenhängen eine neue Nuance zu geben, sodass es insgesamt noch etwas Harmonischeres wird. Das steckt drinnen. Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=7471s Dante auf dem Läuterungsberg: Der ganz große Angriff 2:04:31] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot; &#039;Dein Waldbewohnerdasein wird bald enden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn Bürger sollst in jenem Rom du werden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wo Christum wir verehren als Regenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Wohl der Welt in Sünde und Beschwerden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreift des Wagens Bild, um zu berichten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was du erschaut, wenn du zurück auf Erden.&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So Beatrice; ihr mich zu verpflichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bereit in tiefgeneigter Herzensregung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erstrebt ich alles aufmerksam zu sichten. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nie schoss in der Art rasender Bewegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein Blitz aus Regenwolken, welch schickte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der höchsten Schichten kälteklamme Prägung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie man den Vogel Jupiters erblickte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Baume stoßen, dessen Rinden nagen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei er Blüten und auch Blätter knickte.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, sicher, im Zuhören… er ist ein bisschen schwer verständlich, der Text. Wir haben es bei unserer Aufführung auch ein bisschen gekürzt, weil, da zeigen wir das einfach, was ich jetzt in Worten beschreibe: Also, es stürzt der &#039;&#039;&#039;Vogel Jupiters&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Adler Roms&#039;&#039;&#039;, herunter, aber jetzt nicht dieses geistigen Roms, sondern &#039;&#039;&#039;des irdischen Roms&#039;&#039;&#039;, des machtvollen Roms, das sich in kriegerischen Taten, in Intrigen und so weiter verstrickt hat, dieser Adler der äußeren Macht. &#039;&#039;&#039;Das andere Rom ist die Macht des Ichs über sich selbst&#039;&#039;&#039;. Es ist dasselbe Prinzip, aber angewendet auf sich selbst, volle Macht über sich selbst zu haben. Das alte, das äußere Rom, der schwarze Adler Roms - oder selbst wenn er ein goldener Adler ist - war er trotzdem ein schwarzer Adler seinem Inneren nach, dann ist es &#039;&#039;&#039;das äußere Machtprinzip&#039;&#039;&#039;. Andere Völker beherrschen, andere Menschen beherrschen, ihnen  strenge Regeln geben. &#039;&#039;&#039;Strenge äußere Ordnung&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;hatte seine Aufgabe&#039;&#039;&#039; - in der Vergangenheit. Und &#039;&#039;&#039;jetzt kommt etwas anderes&#039;&#039;&#039;. Aber dieser Adler, der Vogel Jupiters, also der Vogel Zeus, als Inspirierender, der Blitzeschleuderer, dessen Vogel stürzt also jetzt herab auf den Wagen. Und zunächst einmal mitten durch den Baum durch, also ein &#039;&#039;&#039;mächtiger Adler, der&#039;&#039;&#039; jetzt &#039;&#039;&#039;die Äste&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;knickt dieses Baumes der Erkenntnis&#039;&#039;&#039;, der gerade so schön erblüht ist. Und er fängt an schon, den Baum zu zerstören. Die Äste knicken, die Blätter fallen, sogar die Rinde nagt er an, also das, was das Festeste, Stabilste sein soll.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Mit aller seiner Kraft riss er am Wagen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass dieser wie von sturmbewegter Welle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein Schifflein hilflos hin- und hergeschlagen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, so heftig attackiert er diesen Triumphwagen der Kirche, dass der hin und her geschleudert wird. Also, in völliger Ekstase, möchte ich sagen, &#039;&#039;&#039;astralischer Kräfte&#039;&#039;&#039;, von dem wird er ergriffen, naja, diese &#039;&#039;&#039;Kräfte der Empfindungsseele, wenn sie&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;nicht geleitet&#039;&#039;&#039; sind. Wenn sie nicht zum vollen Bewusstsein erwacht sind, wenn sie &#039;&#039;&#039;nicht Intuitionsseele&#039;&#039;&#039;, nicht einmal ansatzweise, geworden sind, sondern wenn sie &#039;&#039;&#039;Ausdruck des Ego&#039;&#039;&#039; geworden sind. Also dann. Man stelle sich die schlimmste Rage eines Menschen vor, die schlimmste Rage der gefährlichsten Tiere vor, das alles zusammengenommen, und das zerrt jetzt an dem Wagen und schleudert ihn hin und her. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Dann merkte ich, dass diese Wagenzelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein Fuchs beschlich, begierig um sich spähend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach bester Speise, schmeichelnd seinem Felle.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Na, der &#039;&#039;&#039;Fuchs&#039;&#039;&#039; ist ja oft auch in den Märchen ein &#039;&#039;&#039;Bild für die Schlauheit&#039;&#039;&#039;. Aber für die &#039;&#039;&#039;Verstandesschlauheit&#039;&#039;&#039;. Also, er schaut auf seinen Vorteil vor allem auch. &amp;quot;Wo kann ich am besten meine Beute kriegen? Wie kann ich sie am besten erjagen?&amp;quot; Also dieses Verstandesdenken, von dem Dante auch empfunden hat, dass sich das zu seiner Zeit schon beginnt in die Theologie einzuschleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=7752s Zur Erläuterung: Die Theologie wurde als Machtinstrument der Kirche missbraucht 2:09:12] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dass die Theologie&#039;&#039;&#039;, also das heißt &#039;&#039;&#039;in der Kirche&#039;&#039;&#039; auch, &#039;&#039;&#039;als Machtinstrument missbraucht&#039;&#039;&#039; wird. Na, vorher eh auch schon, in Wahrheit. Habe ich, glaube ich, euch auch schon erzählt: Viele theologische Entscheidungen waren Machtentscheidungen, da ging es um die Macht. Und die &#039;&#039;&#039;theologische Satzung&#039;&#039;&#039;, die dann in aller Ewigkeit in der Kirche festgeschrieben wurde, entstand daraus, dass sich die eine oder die andere Seite durchgesetzt hat. Manchmal steckt dahinter wirklich ein richtiger geistiger Impuls sogar. Aber &#039;&#039;&#039;es waren Machtkämpfe, aus denen das hervorgegangen ist&#039;&#039;&#039;. Und dann die &#039;&#039;&#039;scholastische Diskussion&#039;&#039;&#039;, das Streitgespräch. Die Disputation ist halt die ein bisschen &#039;&#039;&#039;mildere Variante&#039;&#039;&#039; davon, ein Streitgespräch. Aber in der Intuition habe ich zum Beispiel dann kein Streitgespräch mehr. &#039;&#039;&#039;Wenn ich wirklich intuitiv - oder schon in der Inspiration - die Zusammenhänge erkenne, habe ich kein inneres Streitgespräch mehr&#039;&#039;&#039;. Ich muss nicht mehr sagen: &amp;quot;Ja, ist es jetzt so oder ist es so?&amp;quot;, sondern ich sehe, wie es ist. Also, der &#039;&#039;&#039;Fuchs&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kommt&#039;&#039;&#039; jetzt hinein. Also, dieser &amp;quot;füchsische&amp;quot; Verstand, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=7833s Dante auf dem Läuterungsberg: Der ganz große Angriff geht weiter 2:10:33] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Doch meine Herrin, seine Laster schmähend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verscheuchte ihn; und seine dürren Glieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entwichen schleunigst, ihrem Zorn entgehend.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, den kann man noch relativ leicht verjagen, diesen... Ding, aber…  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Da stürzte wiederum der Aar hernieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Wagen aus den hohen Wolkenschwaden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ließ gar viele Federn vom Gefieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wär ein Herz von Trauer überladen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hört ich vom Himmel eine Stimme sprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;Mein Schifflein, deine Fracht ist all dein Schaden!&#039; &amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, dieser &#039;&#039;&#039;Triumphwagen der Kirche&#039;&#039;&#039;, das Kirchengebäude überhaupt, was sie eigentlich transportieren sollte, sozusagen, die geistige Lehre, &#039;&#039;&#039;das wirklich Christliche, nimmt gewaltig Schaden&#039;&#039;&#039;. Das heißt, die &#039;&#039;&#039;äußere Kirche&#039;&#039;&#039;, die Kirchenlehre, auch die Theologie, es ist ja alles nur&#039;&#039;… entschuldigt, ich muss einen Schluck trinken…&#039;&#039; ist ja nur ein &#039;&#039;&#039;Werkzeug&#039;&#039;&#039;, um einerseits einmal auf erster Stufe - wie im Mittelalter - &#039;&#039;&#039;zu diesem wirklich innigen Glauben zu kommen&#039;&#039;&#039;, auf der einen Seite heute zum klaren Bewusstsein zu kommen. Aber das ist jenseits der Theologie. &#039;&#039;&#039;Die Theologie ist nur eine Krücke dazu&#039;&#039;&#039;. Und auch vieles, was sich sonst abspielt in der Organisation der Kirche, ist eine Krücke, um dorthin zu kommen. Aber wenn ihr der Inhalt zerstört wird, dann… die Krücke alleine nützt nichts mehr. Dann wird sie ein totes Gebäude, ein toter Wagen, ein zerstörter Wagen, eigentlich. So:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot; &#039;Mein Schifflein, deine Fracht ist all dein Schaden!&#039; &amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, die geistige Lehre, die Geistigkeit selber hat Schaden genommen. Und wenn sie Schaden genommen hat, wenn es so einmal angefangen hat, die ersten Flecken da sind, dann geht es erst aber richtig los.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Jetzt schien die Erde plötzlich aufzubrechen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und unter beiden Rädern drang ein Drache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hervor, mit seinem Schwanze zuzustechen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, aus dem unteren Bereich jetzt. Das sind die Kräfte, die von unten kommen. Der &#039;&#039;&#039;Adler&#039;&#039;&#039; hat, obwohl er so doch ein gewaltiges, mächtiges Vieh ist… Aber es hat etwas ganz starkes Luziferisches drinnen, trotzdem. &#039;&#039;&#039;Das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;lebt in diesem Mut, indem Egoismus das Ego durchsetzt&#039;&#039;&#039;, in dem waren die Römer ganz stark. Aber da ist also &#039;&#039;&#039;auch was ganz stark Luziferisches&#039;&#039;&#039; auch drinnen. Natürlich hat es auch was Ahrimanisches drinnen in dem ganzen Kriegerischen. Aber die Triebkraft ist eben die Empfindungsseele. &#039;&#039;&#039;In der Empfindungsseele blüht der Luzifer auf&#039;&#039;&#039;, wenn er die ergreifen kann. Und im Römischen ging es also ganz stark über den Weg auch. Also, der Drache sticht mit seinem Schwanz zu. Der Schwanz ist ziemlich kräftig und spitzig, irgendwie.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Und so wie Wespen nach vollbrachter Rache,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am Stachel blutge Beutestücke, fliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verhielt er sich, dass er davon sich mache.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wie die Wespen fliehen, wenn sie am Stachel dann endlich blutige Fetzen haben von dort, wo sie hinein gestochen haben, so verschwindet jetzt auch der Drache, nachdem er den Wagen zerstört hat, Reste davon sogar mitgezogen hat, und:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die Reste schienen sich zu überziehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- wie Unkraut, überwuchernd Wiesenhänge,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vielleicht aus reiner Absicht so gediehen -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit frischem Flaum, die Räder, das Gestänge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Deichsel in so kurzer Zeit bedeckend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie eines ausgestoßnen Seufzers Länge.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht ruckzuck… Pschhh...  wird das Ganze... Aha, es kommt schon wieder so ein  Gewucher und jetzt wieder Wald. Also, solche Gewächse sind es. Das sind sicher keine Paradiesesgewächse. Es sind keine Paradiesesgewächse. Das sind... erinnert an das Waldbewohnerdasein, an den dunklen Wald, an dem Dante ganz am Anfang reingegangen ist. Jetzt oben, plötzlich, um den Baum der Erkenntnis, wo der Wagen, der Triumphwagen, angebunden war, fängt alles jetzt an, überwuchert zu werden von den ganz unteren Gewächsen, von den Auswüchsen sozusagen, die die allerirdischte Welt bringen kann. Das wächst. Das hat der Drache bewirkt jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Das heilge Fahrzeug, also mich erschreckend…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Jetzt geht&#039;s gleich los! &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;...trieb Häupter aus wie Masken Bösgesinnter,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
drei vorn und vier, sich aus den Kanten reckend.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, sieben Häupter, sieben Häupter. Also, nicht nur das Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern taucht auf, sondern der Wagen selber wird praktisch zu diesem Wesen. Wird selbst zu diesem Wesen mit sieben Häuptern und - Nachsatz: zehn Hörnern. Die kommen eh sofort, also der trieb:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Das heilge Fahrzeug, also mich erschreckend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
trieb Häupter aus wie Masken Bösgesinnter,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
drei vorne und vier, sich aus den Kanten reckend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten trugen Hörner wie die Rinder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die andern vier ein Horn auf ihrer Stirne.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Wenn du es zusammenzählst, kommen wir auf die 10 Hörner, insgesamt. Also, das heißt, die ganze Kirche im Sinne einer Bewegung oder… Gilt aber…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=8233s Zur Erläuterung: Gefahren, denen jede geistige Strömung und jeder geistig Strebende ausgesetzt ist 2:17:13] ===&lt;br /&gt;
Für jede geistige Strömung kann das gelten, für jede. Sie wird selber zu dem Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern. &#039;&#039;&#039;Jeder geistigen Bewegung droht das&#039;&#039;&#039;. Die sind am gefährdetsten. Die sind am gefährdetsten. Das haben wir die letzten Male immer wieder gesprochen - und es braucht uns trotzdem nicht schrecken. &#039;&#039;&#039;Es wird uns am gefährlichsten, weil wir die einzigen sind, die dem Paroli bieten können&#039;&#039;&#039;. So weise ist es trotzdem noch austariert. Weil eben sich die von unten, natürlich die Widersacher, auf die lohnenste Beute stürzen, aber die weisen Mächte… Oder die Logik sagt’s einem eh, aber die verstehen die unten offensichtlich nicht, diese &#039;&#039;&#039;Logik&#039;&#039;&#039;. Es sind aber auch zugleich die die stärksten Kräfte haben, um sich ihnen zu widersetzen. Also die einen sagen: &amp;quot;Das ist die Beute, die muss ich erlangen.&amp;quot; Und oben sind &#039;&#039;&#039;die geistig Strebenden, die die größten Kräfte haben&#039;&#039;&#039;, denen Paroli zu bieten, sie teilweise zu verwandeln, zu erlösen sogar - und die soratischen Kräfte zurückzuschleudern. Das können nur die. Aber das ist zugleich für die unten die einzige - oder &#039;&#039;&#039;die größte Beute&#039;&#039;&#039;, die sie haben könnten. Und das ist so interessant, dass sie aber nicht das durchblicken können, dass das auch die sind, die ihrer Aufgabe, die sie sich setzen, am gefährlichsten werden können. Das verstehen sie nicht. &#039;&#039;&#039;Weil sie das Ich des Menschen nicht verstehen und die Freiheit des Menschen nicht verstehen&#039;&#039;&#039;. Und drum denken sie immer, die müssen doch zu kriegen sein, da oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir nur Schritt für Schritt den geistigen Weg gehen! Wie klein die Schritte auch immer sind! Und wenn&#039;s alle paar Tage a kleins Schritterl ist - in einem &#039;&#039;&#039;Blickkontakt mit einem Menschen&#039;&#039;&#039;. Aber wenn es halbbewusst wenigstens passiert, dass es nicht einfach gewohnheitsmäßig ist, sondern wo ich wirklich mich für einen Augenblick gebe dem Anderen und den Anderen annehme. In dem einen Blick. Dann habe ich schon einen Schritt gemacht. Die Gelegenheit ist überall, überall da. Es geht nur darum, sich so was zu Bewusstsein zu bringen: &amp;quot;Wie schaue ich einen anderen Menschen an? Wie nehme ich seinen Blick auf?&amp;quot; Dann wird man das manchmal ja auch merken, dass ein Austausch da ist. Und wo es ein Geben und ein Nehmen ist, wechselseitig. Und &#039;&#039;&#039;das sind eigentlich die größten Taten, die wir vollbringen&#039;&#039;&#039;. Solche, &#039;&#039;&#039;diese scheinbar kleinen&#039;&#039;&#039; sind die größten. Die ganz groß erscheinenden, dass ich jetzt ein Marmorkunstwerk aufstelle, ist Hilfe, Lernweg, um dorthin zu kommen. Die Menschheit braucht es, an dem es zu lernen und sie wird erzogen daran. Aber was wirklich es dann ausmacht, das sind nicht die Steine, die herumstehen, sondern die Kraft, die wir rege machen und die dann einsetzen in &#039;&#039;&#039;der kleinsten Kleinigkeit des Alltages&#039;&#039;&#039;. Dort &#039;&#039;&#039;wird die Schlacht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;geschlagen&#039;&#039;&#039;. Die wirkliche, gegen diese Ungeheuer da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=8450s Dante auf dem Läuterungsberg: Begegnung mit der Hure Babylon 2:20:50] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ja: &amp;quot;Mich ängstigt jedes Ungeheuer minder. - &amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, gegenüber diesem Tier… Es ist so schrecklich wie kein anderes Ungeheuer, das er sich vorstellen kann: Dieses, was entsteht daraus, &#039;&#039;&#039;wenn&#039;&#039;&#039; eine geistige Bewegung, eine geistige Institution, &#039;&#039;&#039;eine Gemeinschaft geistig strebender Menschen sich für die Widersacher öffnen&#039;&#039;&#039; - ohne es vielleicht selbst zu bemerken. Das erscheint ihm &#039;&#039;&#039;beängstigender als jedes Ungeheuer&#039;&#039;&#039;, das er sich sonst vorstellen kann. Da öffnet sich der Weg wirklich in den Abgrund hinein. Da ist dann immer die Gefahr, dass wirklich Menschen abstürzen in die soratische Welt, auch wenn es jetzt noch nicht endgültig ist, aber da werden kräftige Impulse dazu weitergegeben.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Wie eine Burg am Felsen unterm Firne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sah ich mit frechen Augen, offnen Brüsten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dort sitzen eine ausgelassne Dirne.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;astralische Kräfte im ganz egoistisch-irdisch bezogenen Sinne&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal wichtig. Alle Seelenkräfte werden jetzt gestimmt da: Diene deiner eigenen Lust, deinem eigenen Vergnügen, benutze das höchste Geistige, dass es dir einfach toll geht, dass du Macht gewinnst und weiß Gott was alles. Dafür ist diese Dirne, die &#039;&#039;&#039;Hure Babylon eigentlich&#039;&#039;&#039;, wie sie in der Apokalypse genannt wird, das Bild. Also für ein völlig verdorbenes Astralisches, Seelisches, aber eben wirklich Astralisches im weitesten Sinne - bis letztlich zu den tiefsten Kräften hinunter. Die Hure Babylon ist so ein Bild dafür, dass sie einfach in &#039;&#039;&#039;ihrem Astralischen durch und durch verdorben&#039;&#039;&#039; ist, in dem Sinn, dass sie geistige Kräfte hinunter führt in das Reich der Widersacher, in das Reich der soratischen Mächte, und das mit größter Begierde und Lust.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Wie eine Burg am Felsen unterm Firne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sah ich mit frechen Augen, offnen Brüsten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dort sitzen eine ausgelassne Dirne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ob sie seine Arme schützen müßten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bemerkt ich ihr zur Seite einen Riesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und auch, wie sich die beiden heftig küssten.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ob sie seine Arme schützen… Also, sie hängt an seinem Hals. Da ist jetzt &#039;&#039;&#039;der Riese&#039;&#039;&#039;. Das sind die geistigen Kräfte, die von unten kommen. Das sind &#039;&#039;&#039;die ahrimanischen Kräfte, die asurischen Kräfte, diese soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die dieses Seelische eben auch umarmen und Unzucht treiben damit. Also, das heißt Unzucht treiben, heißt, sie in ihr Reich hineinbringen.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Als ihre Blicke mir die Gunst erwiesen…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, sie schaut auch zum Dante hin. Klar, sie spüren jetzt, da ist ein, ja, Eingeweihter. Da ist Einer. Der soll doch auch kommen.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Als ihre Blicke mir die Gunst erwiesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der aufgebrachte Unhold sie erfasste,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass Peitschenhiebe sie’s bereuen ließen…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ganz interessant, die eine lockt, &#039;&#039;&#039;das Seelische lockt&#039;&#039;&#039; - und die dunklen Kräfte, der Riese, der lässt es aber gar nicht zu, er peitscht sie. Also, sie kommen jetzt selber in einen Widerstreit allein dadurch, dass diese reine Seele, oder gereinigte, weitgehend &#039;&#039;&#039;gereinigte Seele des Dante&#039;&#039;&#039; da ist und diese Hure mit ihm Blickkontakt aufnimmt, aber er innerlich das komplett zurückweist. Und was bewirkt es? &#039;&#039;&#039;Es bewirkt, dass die Widersacherkräfte eigentlich gegeneinander wüten&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise. Obwohl man nicht weiß, ist es lustvoll oder ist das Ding… Jedenfalls schadet es beiden. Das ist die gute Botschaft wieder dabei. Mit dem Peitschen fängt es an, das kann ja im äußeren Sinn sehr lustvoll sein, wie man weiß, aber letztlich führt’s bergab. Damit reißen sie sich selber hinab und...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;…worauf er voller Ingrimm derart raste,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass er den wunden Wagen losgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und in den Wald zog, weshalb ich verpasste,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
noch mehr von diesem Schandgespann zu wissen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;(Angabe dazu, aus welcher Ausgabe &amp;quot;Die Göttliche Komödie&amp;quot; Wolfgang vorgelesen hat, findet ihr unter Themenbezogene Leseanregungen)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, irgendwo verlieren sie sich jetzt. In den Wald ziehen sie sich zurück. Aber wohlgemerkt, &#039;&#039;&#039;es ist der Paradieseswald oben&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;dort wüten sie jetzt&#039;&#039;&#039; herum, irgendwo, &#039;&#039;&#039;diese Kräfte&#039;&#039;&#039;, sie lauern dort. Ich meine, es ist jetzt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=8777s Schlussbetrachtungen: Die Kraft unseres Ich-Schwertes 2:26:17] ===&lt;br /&gt;
Oh! Wir sind spät heute, verzeiht mir! Aber… Es ist einfach ein äußeres Bild, das in Wahrheit aber innerlich und von der Situation her noch viel dramatischer ist. Das ist das Eine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt eben &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich&#039;&#039;&#039; und das &#039;&#039;&#039;kann sich das Schwert schmieden, um genau mit diesen Kräften fertig zu werden&#039;&#039;&#039;. Und nur wir können diese Kräfte aus dem Garten Eden, aus dem irdischen Paradies, das heißt, eigentlich aus der Sphäre, von wo aus der Aufstieg dann in die wirklich höheren Welten möglich ist… &#039;&#039;&#039;Nur WIR können das mit unserem Ich-Schwert bekämpfen&#039;&#039;&#039;. Wenn nicht… Wenn wir es nicht schaffen, dann wird diese Weltentwicklung, die eben von den rechten geistigen Wesenheiten angestrebt wurde, aber in aller Offenheit, um uns die Freiheit zu geben, dann wird diese Entwicklung scheitern - oder würde scheitern. Also, &#039;&#039;&#039;wir sind die Einzigen, die das machen können in Verbindung mit dem Christus&#039;&#039;&#039;. Das heißt, mit der ganzen Trinität letztlich, die dahinter steht. Aber das Göttlich-Geistige kann das nur bekämpfen durch das menschliche Ich und mit dem menschlichen Ich. Aber wir können das. Dazu sind wir da. Dazu wurden wir so geschaffen. Dazu wurde uns der Weg gegeben, &#039;&#039;&#039;dass wir uns selbst aus Freiheit weiterschaffen können&#039;&#039;&#039; und damit eben auch letztlich solchen Widersacherkräften, wie es &#039;&#039;&#039;die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; sind - sie zwar nicht erlösen, aber ihnen - zumindest &#039;&#039;&#039;die Tür weisen&#039;&#039;&#039; können. Das heißt, sie aus unserer kosmischen Entwicklung hinauszuwerfen. Sie haben auch mit eine Aufgabe erfüllt. Sie haben sich zwar selber aufgedrängt, aber die Gottheit hat sie hereingenommen und hat eigentlich dadurch auch so richtig die Möglichkeit bekommen, den Menschen zur Freiheit zu führen, denn dort ist die Wurzel davon. Also, man könnte sagen, die Gottheit hat diese Gelegenheit genützt, aber wohl wissend, dass diese soratischen Wesenheiten einen ganz anderen Weg gehen - und dass sie nicht integriert werden können, also in diesem Sinne nicht erlöst werden können, im Sinne unserer Entwicklung. Es ist eine wirklich damit verbundene &#039;&#039;&#039;Weichenstellung&#039;&#039;&#039;, auch beim gewissen Zeitpunkt. Wir wissen, &#039;&#039;&#039;Zahl 6-6-6&#039;&#039;&#039;, also 6. kosmischer Entwicklungszustand und so weiter, dort werden die Weichen endgültig gestellt. Und das ist unvermeidlich, dass die Weichen gestellt werden. Aber &#039;&#039;&#039;offen ist, welches Gleis wir nehmen&#039;&#039;&#039;. Und in unserem Ich können wir die Weisheit und die Kraft entwickeln. Und wir werden sie entwickeln. Und ich hoffe, viele Menschen werden sie entwickeln, um das richtige Gleis zu erwischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5vulFu8Ov7U&amp;amp;t=8989s Ausklang 2:29:49] ===&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, Danke für heute, fürs lange Zuhören, für den großen Überzug. Aber die &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; ist lang und sie braucht eine Einleitung. Bis zum nächsten Mal… Herzlichen Dank. Vor allem auch bei den vielen lieben Menschen, die im Livestream dabei sind. Ich verabschiede mich für heute und freue mich aufs nächste Mal. Herzliche Grüße an euch alle! …&#039;&#039;Herzlichen Dank!&#039;&#039; … Gute Nacht. Gute Nacht, meine Lieben. Gute Nacht. Ich wünsche euch wirklich... Schlaft gut und träumt von all den Kräften, die in euch liegen, um mit dem allen fertig zu werden. Um das geht&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Die vier Mysteriendramen von Rudolf Steiner sind in GA 14 zusammengefasst. Der Titel des 2. Mysteriendramas lautet &amp;quot;Die Prüfung der Seele&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erwähnt Buch über die Wiederbringung des Heiligen in den Naturwissenschaften: Stuart A. Kauffman: Reinventing the Sacred: A New View of Science, Reason, and Religion, Basic Books 2008, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-0465003006&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=4._Wochenspruch_Anthroposophischer_Seelenkalender&amp;diff=764</id>
		<title>4. Wochenspruch Anthroposophischer Seelenkalender</title>
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		<updated>2022-06-16T03:56:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Gedanken von Wolfgang zum 4 Wochenspruch (Film) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Der 4. Wochenspruch im Text ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ich fühle Wesen meines Wesens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der sonnerhellten Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Lichtesfluten sich vereint;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie will dem Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Klarheit Wärme schenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlüsselwörter aus Wolfgangs Erläuterungen zum 4. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter#Gedanken von Wolfgang zum 4 Wochenspruch (Text)|Inneres und Äußeres verbinden]] - [[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter#Gedanken von Wolfgang zum 4 Wochenspruch (Text)|wir leben in unserem kleinen Spiegelbild]] - [[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter#Gedanken von Wolfgang zum 4 Wochenspruch (Text)|unser wirkliches Ich kommt uns aus der ganzen Welt entgegen]] - [[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter#Gedanken von Wolfgang zum 4 Wochenspruch (Text)|im Seelischen ein Bild schaffen und Gefühlswärme erzeugen]] - [[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter#Gedanken von Wolfgang zum 4 Wochenspruch (Text)|was sind Wesen meines Wesens?]] - [[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter#Gedanken von Wolfgang zum 4 Wochenspruch (Text)|im Sinnlichen spricht das Geistig-Seelische, das draußen ist]] - [[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter#Gedanken von Wolfgang zum 4 Wochenspruch (Text)|Gedankenformen alleine bedeuten nur ein karges Erleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedanken von Wolfgang zum 4. Wochenspruch (Film) ===&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=38s Hier klicken], um den Film in youtube abzuspielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedanken von Wolfgang zum 4. Wochenspruch (Text) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter|Quelle: Transkription des Vortragsausschnittes zum 4. Wochenspruch aus dem 108. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne und Ghislaine)]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 108. Vortrag zur Apokalypse - und es kommt der 4. Wochenspruch zum Einstieg:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ich fühle Wesen meines Wesens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der sonnerhellten Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Lichtesfluten sich vereint;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie will dem Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Klarheit Wärme schenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, wir kommen eigentlich immer mehr zu uns selbst, wenn wir das vom &#039;&#039;&#039;Inneren mit dem Äußeren verbinden&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, wir haben unser &#039;&#039;&#039;kleines Spiegelbild&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;da leben wir drinnen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich&#039;&#039;&#039; ist eigentlich draußen. Es &#039;&#039;&#039;kommt uns aus der ganzen Welt entgegen&#039;&#039;&#039;. Und in gewisser Weise begegnen wir uns selbst in jeder Blume, in jedem Tier in jedem Stern, den wir sehen, alles hat was mit uns zu tun. Und es geht jetzt darum, das einfach auch mit dem Gemüt, mit dem Gefühl, mit der Wärme des Gefühls auch zu empfinden. Das ist ganz wesentlich. Also, wir haben &#039;&#039;&#039;vorher das Denken immer sehr stark betont&#039;&#039;&#039;. Natürlich, das kommt… Das ist &#039;&#039;&#039;der Schatten des geistigen Elements&#039;&#039;&#039;, aber das &#039;&#039;&#039;seelische Element&#039;&#039;&#039;, das drückt sich im Fühlen sehr stark aus - und in der &#039;&#039;&#039;Gefühlswärme&#039;&#039;&#039;, die drinnen ist. Das ist ganz wichtig, weil, das brauchen wir ja auch. Wenn wir wirklich wahrnehmen wollen in der geistigen Welt, dann brauchen wir etwas Seelisches, das eigentlich Träger dieses Bildes werden kann. &#039;&#039;&#039;Es muss im Seelischen ein Bild geschaffen werden&#039;&#039;&#039;, sonst bleibt es sehr, sehr karg, wenn es nur die klaren Gedankenformen hat, aber nicht eben diese Farbe und Wärme, die das Seelische gibt - bzw. die Wärme, das Licht, das von außen kommt. Das nur so als Einstieg. Also 4. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt Ich-Wesen, &#039;&#039;&#039;Geist-Wesen&#039;&#039;&#039;, die da draußen sind: der verschiedensten Kategorien, von eigentlich noch nicht in dem Sinn geistigen Wesen, angefangen als &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; oder so, die noch nicht eigentlich über ein eigenes Ich verfügen, &#039;&#039;&#039;bis hinauf zu höchsten Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Alles ist irgendwo da, &#039;&#039;&#039;alles&#039;&#039;&#039; ist uns im Prinzip theoretisch &#039;&#039;&#039;zugänglich&#039;&#039;&#039;. Also, es liegt eigentlich nur an uns, wenn wir es nicht wahrnehmen, weil wir sehr fixiert sind auf das äußerlich Sinnliche alleine, aber &#039;&#039;&#039;in dem Sinnlichen&#039;&#039;&#039;, mit dem Sinnlichen und durch das Sinnliche &#039;&#039;&#039;spricht das Seelische und Geistige&#039;&#039;&#039;, das draußen genauso da ist. Ich meine, es ist natürlich das Physisch-Sinnliche, das bietet uns die Außenseite, das ist die unterste Schicht und ist ganz wichtig für uns, um hier zu unserem freien &#039;&#039;&#039;Selbstbewusstsein&#039;&#039;&#039; zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 49. Wochenspruch als Spiegelspruch zum 4. Wochenspruch im Text ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Gedankenklarheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkend eignen Geistes Wachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In finstern Weltennächten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und neigt dem nahen Weltentage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Innern Hoffnungsstrahlen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Themenschwerpunkt des 108. Vortrages Apokalypse des Johannes ===&lt;br /&gt;
Nach dem Erreichen eines perfekten Kosmos der Weisheit auf dem Alten Mond hat sich die Trinität dazu entschieden, auf der Erde dem Menschen mit seiner Ich-Kraft die Möglichkeit zur Entwicklung eines freien geistigen Wesens mit schöpferischer Vollmacht zu geben - im Bewusstsein der Gefahr des Scheiterns einer ganzen kosmischen Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zur vollen Ich-Kraft erforderliche schöpferische geistig-lebendige Denkkraft wird dabei im Mikrokosmischen über die Zirbeldrüse (Epiphyse) ermöglicht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=4._Wochenspruch_Anthroposophischer_Seelenkalender&amp;diff=763</id>
		<title>4. Wochenspruch Anthroposophischer Seelenkalender</title>
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		<updated>2022-06-16T03:55:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Gedanken von Wolfgang zum 4 Wochenspruch (Film) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Der 4. Wochenspruch im Text ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ich fühle Wesen meines Wesens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der sonnerhellten Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Lichtesfluten sich vereint;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie will dem Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Klarheit Wärme schenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlüsselwörter aus Wolfgangs Erläuterungen zum 4. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
[[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter#Gedanken von Wolfgang zum 4 Wochenspruch (Text)|Inneres und Äußeres verbinden]] - [[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter#Gedanken von Wolfgang zum 4 Wochenspruch (Text)|wir leben in unserem kleinen Spiegelbild]] - [[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter#Gedanken von Wolfgang zum 4 Wochenspruch (Text)|unser wirkliches Ich kommt uns aus der ganzen Welt entgegen]] - [[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter#Gedanken von Wolfgang zum 4 Wochenspruch (Text)|im Seelischen ein Bild schaffen und Gefühlswärme erzeugen]] - [[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter#Gedanken von Wolfgang zum 4 Wochenspruch (Text)|was sind Wesen meines Wesens?]] - [[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter#Gedanken von Wolfgang zum 4 Wochenspruch (Text)|im Sinnlichen spricht das Geistig-Seelische, das draußen ist]] - [[Seelenkalender - 4. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter#Gedanken von Wolfgang zum 4 Wochenspruch (Text)|Gedankenformen alleine bedeuten nur ein karges Erleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedanken von Wolfgang zum 4 Wochenspruch (Film) ===&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=UBqHds_ZYAA&amp;amp;t=38s Hier klicken], um den Film in youtube abzuspielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedanken von Wolfgang zum 4. Wochenspruch (Text) ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter|Quelle: Transkription des Vortragsausschnittes zum 4. Wochenspruch aus dem 108. Vortrag Apokalypse des Johannes (von Susanne und Ghislaine)]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 108. Vortrag zur Apokalypse - und es kommt der 4. Wochenspruch zum Einstieg:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ich fühle Wesen meines Wesens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Empfindung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der sonnerhellten Welt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Lichtesfluten sich vereint;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie will dem Denken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Klarheit Wärme schenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Mensch und Welt in Einheit fest verbinden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, wir kommen eigentlich immer mehr zu uns selbst, wenn wir das vom &#039;&#039;&#039;Inneren mit dem Äußeren verbinden&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, wir haben unser &#039;&#039;&#039;kleines Spiegelbild&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;da leben wir drinnen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich&#039;&#039;&#039; ist eigentlich draußen. Es &#039;&#039;&#039;kommt uns aus der ganzen Welt entgegen&#039;&#039;&#039;. Und in gewisser Weise begegnen wir uns selbst in jeder Blume, in jedem Tier in jedem Stern, den wir sehen, alles hat was mit uns zu tun. Und es geht jetzt darum, das einfach auch mit dem Gemüt, mit dem Gefühl, mit der Wärme des Gefühls auch zu empfinden. Das ist ganz wesentlich. Also, wir haben &#039;&#039;&#039;vorher das Denken immer sehr stark betont&#039;&#039;&#039;. Natürlich, das kommt… Das ist &#039;&#039;&#039;der Schatten des geistigen Elements&#039;&#039;&#039;, aber das &#039;&#039;&#039;seelische Element&#039;&#039;&#039;, das drückt sich im Fühlen sehr stark aus - und in der &#039;&#039;&#039;Gefühlswärme&#039;&#039;&#039;, die drinnen ist. Das ist ganz wichtig, weil, das brauchen wir ja auch. Wenn wir wirklich wahrnehmen wollen in der geistigen Welt, dann brauchen wir etwas Seelisches, das eigentlich Träger dieses Bildes werden kann. &#039;&#039;&#039;Es muss im Seelischen ein Bild geschaffen werden&#039;&#039;&#039;, sonst bleibt es sehr, sehr karg, wenn es nur die klaren Gedankenformen hat, aber nicht eben diese Farbe und Wärme, die das Seelische gibt - bzw. die Wärme, das Licht, das von außen kommt. Das nur so als Einstieg. Also 4. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ich fühle Wesen meines Wesens:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt Ich-Wesen, &#039;&#039;&#039;Geist-Wesen&#039;&#039;&#039;, die da draußen sind: der verschiedensten Kategorien, von eigentlich noch nicht in dem Sinn geistigen Wesen, angefangen als &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; oder so, die noch nicht eigentlich über ein eigenes Ich verfügen, &#039;&#039;&#039;bis hinauf zu höchsten Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Alles ist irgendwo da, &#039;&#039;&#039;alles&#039;&#039;&#039; ist uns im Prinzip theoretisch &#039;&#039;&#039;zugänglich&#039;&#039;&#039;. Also, es liegt eigentlich nur an uns, wenn wir es nicht wahrnehmen, weil wir sehr fixiert sind auf das äußerlich Sinnliche alleine, aber &#039;&#039;&#039;in dem Sinnlichen&#039;&#039;&#039;, mit dem Sinnlichen und durch das Sinnliche &#039;&#039;&#039;spricht das Seelische und Geistige&#039;&#039;&#039;, das draußen genauso da ist. Ich meine, es ist natürlich das Physisch-Sinnliche, das bietet uns die Außenseite, das ist die unterste Schicht und ist ganz wichtig für uns, um hier zu unserem freien &#039;&#039;&#039;Selbstbewusstsein&#039;&#039;&#039; zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 49. Wochenspruch als Spiegelspruch zum 4. Wochenspruch im Text ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Gedankenklarheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkend eignen Geistes Wachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In finstern Weltennächten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und neigt dem nahen Weltentage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Innern Hoffnungsstrahlen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Themenschwerpunkt des 108. Vortrages Apokalypse des Johannes ===&lt;br /&gt;
Nach dem Erreichen eines perfekten Kosmos der Weisheit auf dem Alten Mond hat sich die Trinität dazu entschieden, auf der Erde dem Menschen mit seiner Ich-Kraft die Möglichkeit zur Entwicklung eines freien geistigen Wesens mit schöpferischer Vollmacht zu geben - im Bewusstsein der Gefahr des Scheiterns einer ganzen kosmischen Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zur vollen Ich-Kraft erforderliche schöpferische geistig-lebendige Denkkraft wird dabei im Mikrokosmischen über die Zirbeldrüse (Epiphyse) ermöglicht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_106._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=254</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 106. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-05-16T12:39:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Soratischen Angriffe nach dem Tod in der Astralsphäre und die Erstarrung 1:58:04 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzung mit dem Reich der soratischen Wesenheiten (Sorat) wird uns Menschen in Gegenwart und Zukunft mit sich steigernden Herausforderungen in der physischen, seelischen und geistigen Welt begleiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter==&lt;br /&gt;
2. Wochenspruch zum Ostersonntag - Bewusstsein für unser wirkliches Ich - das Innere Licht ist das geistige Licht - luziferische, ahrimanische, asurische Wesenheiten und das Reich Sorats - Erdenentwicklung und Widersachermächte - Erden-Monden-Sphäre - Garten Eden und das Paradiso - das Luftelement der Erde reicht über die Mondbahn hinaus - das Sonnensystem als lebendiges und eigenständiges Wesen - die Sonnenkraft erfüllt das ganze Planetensystem - ein Tropfen ist eine vollkommene Kugel - die Sorat-Kräfte sind für unsere Entwicklung zur Freiheit notwendig - die Entwicklung zum Kristallinen - Nova, Supernova: das Sterben der Sterne und die Schwerekräfte - Schwarze Löcher und das Reich Sorats - Entstehen neuer Tierkreise - Gefahren zwischen Tod und neuer Geburt - Sorats Reich bildet die 8. Sphäre - der Mensch ist zur Freiheit verurteilt - schwarze Magie und die Unfreiheit - Anforderungen und Herausforderungen für die Entwicklung eines starken Ichs - der Machtverzicht der Trinität - die Neue Venus und der Scheideweg des Menschen - Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie und Einsteins Imaginationen und Inspirationen - die Krümmung des Lichtes, die äußere Lichtgeschwindigkeit und die soratischen Kräfte - die Entwicklung der Technik und der soratische Weg - lebendige Kristalle - die Verführungen und Verlockungen der soratischen Kräfte - das Neue Jerusalem: die Erde wird eine vom Menschen-Ich gestaltete Kristallwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 106. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/5ezK7BNpDio]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 106. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: https://anthro.world/die-apokalypse-des-johannes-vortragszyklus-dr-wolfgang-peter/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription des 106. Vortrags (von Ghislaine und Susanne am 8. Mai 2022)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=38s Begrüßung und 2. Wochenspruch am 26.4.2022 0:00:38]===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 106. Vortrag zur Apokalypse. Dazu gibt es jetzt den 2. Wochenspruch, setzt fort die Tendenz vom 1. Wochenspruch, dass wir etwas der geistigen Welt zurückgeben. Ich fange heute ganz zaghaft an:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Äußere des Sinnesalls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliert Gedankenmacht ihr Eigensein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es finden Geisteswelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschensprossen wieder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinen Keim in ihnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch seine Seelenfrucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich muss finden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, wir haben hoffentlich jetzt so in der Winterzeit ein bisschen dran gearbeitet, unser eigenes Geistiges mehr ins Bewusstsein zu geben und uns &#039;&#039;&#039;unseres wirklichen Geistigen bewusst&#039;&#039;&#039; zu werden, was also mehr ist als unser Alltagsbewusstsein, wo wir hauptsächlich mit den sinnlichen Dingen um uns und mit den Ideen, die wir von außen halt, von anderen Menschen, bekommen haben, unser Bewusstsein erfüllen, aber das ist doch noch nicht das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich&#039;&#039;&#039;, für unser wirkliches Geistiges, das steckt schon tiefer. Am Besten ist halt die Winterzeit dafür geeignet, sich bewusst zu werden dieses &#039;&#039;&#039;inneren Lichtes&#039;&#039;&#039;, das auch leuchtet, wenn eben alles Äußere, alles was wir von den Sinnen bekommen, was man durch den Verstand vermittelt bekommt, wenn das also einmal weg ist. Und dann ist aber trotzdem ein Licht da. &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche geistige Licht&#039;&#039;&#039;. Vielleicht hat man es geschafft, ein bisschen geschafft, das auch anzufachen in uns, und jetzt ist die Zeit soweit, das entgegenzutragen der äußeren geistigen Welt, ihr etwas sozusagen zurückzugeben, jetzt wirklich aus eigener individueller geistiger Kraft zurückzugeben dieser geistigen Welt, der unser Ich aber entstammt letztlich. Von dort kommt die Kraft, aber wir, durch unser eigenes Tun, individualisieren jetzt diese Kraft immer mehr. Und das heißt, wir sollten uns bewusst werden oder können uns jetzt bewusst werden, dass wir diesen Keim bekommen haben aus den Geisteswelten, dass wir aber arbeiten mit diesen Keimen in uns, dass  eine Seelenfrucht in uns wächst, dass wir so primär mal dran arbeiten wirklich, dass wir &#039;&#039;&#039;unser Seelisches immer mehr&#039;&#039;&#039;, ja, zum eigenen Werkzeug, &#039;&#039;&#039;zur eigenen Schöpfung machen&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, also durchdringen mit dieser individuellen Ich-Kraft. Und je mehr wir das tun, desto mehr wächst auch unser Geistiges, unser individuelles Geistiges, und gerade dieses können wir also jetzt zurückgeben der geistigen Welt und sie bereichern damit um neue Facetten. Um das geht’s. Dieser Prozess beginnt jetzt, also beginnt so mit der Osterzeit in etwa, da ist es halt die beste Gelegenheit dazu anzufangen - und das steigert sich dann immer mehr. Wir müssen nur aufpassen &#039;&#039;&#039;gegen Sommer&#039;&#039;&#039; hinzu, dass wir nicht das Bewusstsein wieder verlieren. Je mehr wir hinausgehen, desto mehr besteht wieder die Gefahr, dass die Helligkeit unseres Bewusstseins schwindet und dass wir dumpfer werden, irgendwo, dabei. Das bewegt sich halt so mit dem Jahresrhythmus. Zu Weihnachten entdeckt man das Licht ganz in uns, kann es ganz ganz hell werden, und dann pflegen wir es, arbeiten ein bisschen in uns, mit uns, aber wenn wir es hinaustragen, fängt es an sich zu verdünnen ein bisschen. Und verdünnen heißt letztlich, unser Bewusstsein wird schwächer dafür. Wir sind dann in Wahrheit nicht ganz bei uns. &#039;&#039;&#039;Wir verlieren uns in der äußeren Geistigkeit, in der äußeren Seelenwelt&#039;&#039;&#039; - und das schwimmt alles ein bisschen zusammen, dieses Geschehen, durch den Jahreslauf bedingt. Es ist gut, mit dem mitzuschwingen, aber eben auch Bewusstheit mitzutragen. Aber es erfordert halt im Sommer mehr Kraft. Also 2. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Äußere des Sinnesalls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliert Gedankenmacht ihr Eigensein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es finden Geisteswelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschensprossen wieder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinen Keim in ihnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch seine Seelenfrucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich muss finden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=329s Luzifer und Ahriman - unsere Helfer auf dem Weg in die Freiheit 0:05:29]===&lt;br /&gt;
Also, ganz stark arbeiten an unserem Seelischen und eben auch auf diesem Wege des Arbeitens an dem eigenen Seelischen, naja, in Auseinandersetzung kommen mit all den &#039;&#039;&#039;Seelenkräften&#039;&#039;&#039;, die vielleicht in der Tiefe, im Halbbewussten, im Unterbewussten sogar arbeiten; ja, die vielleicht nicht so ganz schon Ergebnis unseres geistigen Tuns sind, sondern von anderen Einflüssen - sag ich mal - geformt, in eine bestimmte Richtung gelenkt worden sind, nämlich namentlich &#039;&#039;&#039;durch die Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es ist sehr viel Weisheitsvolles, was von den hohen geistigen Wesenheiten stammt, aber es ist namentlich auch viel zu finden vom Einfluss der Widersacherkräfte, der notwendigerweise da ist, &#039;&#039;&#039;damit wir freie Menschen werden können&#039;&#039;&#039;. Wir müssen immer die Wahl haben also zwischen Luzifer und Ahriman, sozusagen, zwischen den verschiedenen Widersacherkräften. Wir müssen eben auch erkennen, dass wir sie brauchen für unsere Entwicklung, aber eben guten Gebrauch machen wir von ihnen, wenn wir sie ins &#039;&#039;&#039;rechte Gleichgewicht&#039;&#039;&#039; bringen und uns nicht einseitig von ihnen verführen lassen. Aber oft merken wir das halt nicht. Wenn wir zurückblicken in die Vergangenheit, also namentlich auch schon in die vorchristliche Zeit, von mir aus schon die &#039;&#039;&#039;atlantische Zeit&#039;&#039;&#039; zurück, wo wir erst so langsam erwacht sind und Ich-Bewusstsein noch sehr wenig ausgeprägt war, aber gerade da vor allem waren es die &#039;&#039;&#039;luziferischen Kräfte, die uns unser Eigensein gegeben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;, zunächst in Form des &#039;&#039;&#039;Egoismus&#039;&#039;&#039; - durchaus also im Astralischen, im Seelischen zu finden, aber: ich bin was Eigenes. Es ist &#039;&#039;&#039;noch nicht das wirkliche Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, aber es ist das Bewusstsein, dass wir uns in unserem Astralischen irgendwo schon eine eigene Welt - ich will nicht sagen bewusst - geschaffen haben, aber dass &#039;&#039;&#039;eine eigene Welt auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Und die ist teilweise erfüllt von hoher Weisheit, teilweise aber eben auch erfüllt von diesen luziferischen Kräften, die eben gerade diese Abschnürung auch ausmachen von der großen Seelenwelt, von der großen astralischen Welt, die eigentlich absolut weisheitserfüllt ist, aber es gibt halt auch die niedere astralische Welt und eine Niederere, die auch ein sehr helles Licht noch hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade was &#039;&#039;&#039;luziferisch&#039;&#039;&#039; ist, ist da &#039;&#039;&#039;sehr helles Licht, aber sehr, sehr aufs Ego bezogen&#039;&#039;&#039;, schon sehr bezogen, wenn du es im großen Stil jetzt nimmst, sehr bezogen auf die &#039;&#039;&#039;Erdensphäre&#039;&#039;&#039; - und nicht so ganz in die höheren Sphären hinausleuchtend, die aber ganz wichtig dafür ist, um hier auf Erden unsere &#039;&#039;&#039;Kultur&#039;&#039;&#039; zu begründen. Und zwar alles, was wir an Kunst  hervorbringen zum Beispiel, ist ganz &#039;&#039;&#039;orientiert auf die sinnlich-irdische Welt&#039;&#039;&#039; zunächst einmal - und das war gut so, weil wir müssen hier Wurzeln fassen. Wir können unser Ich, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zur Freiheit&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;nur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;führen hier in dieser Erdenwelt&#039;&#039;&#039; und dazu müssen wir sie uns zu eigen machen. Damit fängt aber das an, dass diese Astralwelt, die unmittelbar mit der Erde zusammen hängt, dass die auch eben eine gewisse Abschnürung erlebt von den höheren astralischen Sphären, denn astralische Welt heißt ja eigentlich Sternenwelt, kosmische Welt. Also, &#039;&#039;&#039;in der Astralwelt lebt eigentlich die ganze Weisheit&#039;&#039;&#039;, die in unserem Kosmos drinnen ist. Eine Weisheit, die in dieser Form eine Frucht ist der kosmischen Entwicklung, die unserer Erdenentwicklung vorangegangen ist, in Wahrheit. Also, was Rudolf Steiner bezeichnet als den &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Alten Mond&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, wo der Mensch sein Ich noch nicht verliehen bekommen hat, also dieser Funke noch nicht gezündet war; aber er hat damals bereits seinen &#039;&#039;&#039;eigenen Astralleib&#039;&#039;&#039; bekommen. Der war total weisheitserfüllt, vor allem nämlich am Ende der Entwicklung, weil diese kosmische Weisheit hat es in dieser Form vor dem alten Mond noch nicht gegeben, in dieser Art. Es hat vielleicht so etwas gegeben wie eine höhere Weisheit, also in den höheren geistigen Bereichen war das da, aber es musste herunter getragen werden in die &#039;&#039;&#039;Seelenwelt&#039;&#039;&#039; und die war eigentlich vor dem alten Mond noch vergleichsweise chaotisch, vergleichsweise in wilder Bewegung begriffen, könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=655s Das irdische Paradies und Luzifers Reich 0:10:55]===&lt;br /&gt;
Dass diese &#039;&#039;&#039;wilde Bewegung eben weisheitsvoll wurde&#039;&#039;&#039;, das heißt, dass sich die höhere, die geistige Weisheit auch in einer Weisheit des Astralischen manifestierte, es ist am Ende dieser Entwicklung des alten Mondes der Fall, und diese Frucht geht hinüber in unsere &#039;&#039;&#039;Erdenentwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie beginnt also sehr, sehr weisheitsvoll in Wahrheit, aber es wirken &#039;&#039;&#039;jetzt die Widersachermächte&#039;&#039;&#039; - namentlich zunächst am Anfang der Erdenentwicklung sehr stark die luziferischen Widersachermächte - und die gehen jetzt noch einen Schritt weiter, ja, sich etwas von dieser kosmischen Weisheit - ich möchte fast sagen - zu rauben, ihrem Seelenreich einzuverleiben, aber es unabhängig zu machen von dem, was drüber ist. Also das Große - im Positiven wie im Negativen - &#039;&#039;&#039;das sehr Zwiespältige dieser luziferischen Wesen&#039;&#039;&#039; - ist, dass sie ihre eigene Weisheitswelt schaffen, und zwar einmal hier in der Astralsphäre unserer Erde. Da beginnt es. Also eigentlich - man könnte sagen - mit dem Zeitpunkt, wo sich die Erde von der Sonne zu trennen beginnt, das ist der Zeitpunkt, wo die Schilderung der Bibel, der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsgeschichte&#039;&#039;&#039; der Bibel…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Lieben, ich gehe jetzt schnell meine Uhr, die Glocke, abdrehen, sonst haben wir alle viertel Stunde dadrinnen einen Ton…. Es ist zwar sehr schön, das Glockenläuten, aber mitten im Vortrag ist es manchmal ein bisschen lästig, vor allem, wenn die volle Stunde schlägt, da geht’s dahin.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, ja, so ähnlich wie da sich was hineinmischt, was eigentlich sehr schön ist, sehr musikalisch ist, aber vielleicht doch ein größeres Ganzes stört, ja, so ist es halt mit den &#039;&#039;&#039;luziferischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich im Grunde ihren &#039;&#039;&#039;eigenen Kosmos gebaut&#039;&#039;&#039; und da ist der Luzifer, sind die luziferischen Wesenheiten die eigenständigen Herrscher. Diese Sphäre, die da entsteht, diese zunächst &#039;&#039;&#039;Erden-Monden-Sphäre&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also, es hat sich die Erde getrennt von der Sonne zunächst, aber diese Erdensphäre enthält in Wahrheit noch den Mond in sich. Also dort, wo die Bibel ansetzt, dieses Geschehen, am Anfang ist es eigentlich, wenn es heißt: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Am Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, dann ist gemeint, dass die Sonne etwas Selbstständiges wird und ein anderes Gebilde - die Erde - enthält noch die Mondenkräfte. Also, das ist ein großes Gebilde. Und was dann noch geschildert wird, also im zweiten Kapitel der Genesis, der &#039;&#039;&#039;Garten Eden&#039;&#039;&#039; - was Dante so wunderschön richtig nennt das &amp;quot;irdische Paradies&amp;quot; und damit noch ganz was anderes meint als das große Paradiso. Das ist dann die ganze Welt der geistigen Hierarchien bis hinauf zur Trinität letztlich, dort ist das &#039;&#039;&#039;Paradiso&#039;&#039;&#039;. Ein ganzes Drittel der göttlichen Komödie beschäftigt sich am Ende, also das letzte Drittel, mit dem Aufstieg dorthin - aber da ist gerade die Voraussetzung, dass die Widersacherkräfte, die noch bis ins irdische Paradies hineinwirken, dass die überwunden sind. Nicht wahr, der Luzifer, die luziferische Schlange, die &#039;&#039;&#039;Paradiesschlange&#039;&#039;&#039;, die taucht mitten im irdischen Paradies auf, aber dieses irdische Paradies ist dort, &#039;&#039;&#039;wo die Mondensphäre ist&#039;&#039;&#039;, also das heißt, da oben war das eigentlich. Man muss sich nicht vorstellen, dass da irgendwo oben ein Garten herumgeflogen ist und die Erde umkreist hat, sondern es war einfach nur ein Gebilde - und an den äußersten Grenzen ein sehr dünnes, sehr zartes Gebilde, im Prinzip, und dort fängt an, der Mensch gebildet zu werden in dem dünnsten Element, im Wärmeelement, im Luftelement. Drum heißt es im zweiten Kapitel der Genesis: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Und Jahve Elohim blies Adam den lebendigen Odem ein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Also, das ist keine Mund-zu-Mund-Beatmung gewesen, sondern es heißt nichts anderes, als dass jetzt diese &#039;&#039;&#039;Adam-Wesenheit&#039;&#039;&#039; dann im Grunde eine sehr große &#039;&#039;&#039;Körperlichkeit&#039;&#039;&#039; annimmt, die aber als Dichtestes &#039;&#039;&#039;das Luftelement&#039;&#039;&#039; hat, ganz feines Luftelement. Bis zu einem gewissen Grade ist es heute noch da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=984s Unser Sonnensystem im Blick äußerer und innerer Forschung 0:16:24] ===&lt;br /&gt;
Mittlerweile weiß die &#039;&#039;&#039;äußere Forschung&#039;&#039;&#039;, dass die Erdatmosphäre, also das &#039;&#039;&#039;Luftelement der Erde&#039;&#039;&#039;, sogar noch etwas über die Mondbahn hinausläuft, sogar ganz deutlich über die Mondbahn hinausreicht. Ganz genau wo es aufhört, kann man noch gar nicht sagen. Wobei &amp;quot;aufhört&amp;quot;: Das sind immer gleitende Übergänge, aber in Wahrheit ist es so, dass es irgendwo trotzdem eine &#039;&#039;&#039;gewisse Art von Grenze&#039;&#039;&#039; gibt, so eine Art - wie soll ich sagen - wie eine Membrane gibt oder irgendwas, wo es sich dann trotzdem abgrenzt von dem, was den restlichen Kosmos unseres Planetensystems zunächst einmal bildet. Aber da ist tatsächlich dieses &#039;&#039;&#039;Erden-Mond-Gebilde&#039;&#039;&#039;. Das ist bis heute noch etwas, was eine gewisse Selbstständigkeit hat gegenüber jetzt den anderen Planeten, die in unserem Planetensystem drinnen sind. Es gilt in ähnlicher Art für die anderen Planeten, die oft auch Monde haben. Und so ist es auch ganz spannend zu sehen, wie so ein &#039;&#039;&#039;Sonnensystem&#039;&#039;&#039; wie unseres, wie das aufgebaut ist. Wie da wirklich, ja, &#039;&#039;&#039;lebendige Gebilde&#039;&#039;&#039; geschaffen sind, die mit so einer Art feiner Zellmembrane umgeben sind - und ganz im Großen dann unser ganzes &#039;&#039;&#039;Planetensystem, das erfüllt ist von der Sonnenkraft&#039;&#039;&#039;, vom Sonnenwind, wie es die Astronomen sagen. Also, das ist das Sonnenlicht, die Sonnenwärme, die Strahlung, die von der Sonne ausgeht, aber auch etwas wie ein luftartiges Element, ganz dünn.  Für uns scheint es zunächst einmal absolutes Vakuum, atmen könnte man dort nicht, und trotzdem ist es da, ganz fein, ganz dünn, und grenzt sich dann aber ganz deutlich ab gegenüber der interstellaren Welt - &amp;quot;interstellar&amp;quot; heißt der Raum zu den anderen Sternen hin. Weil, wir sind nicht der einzige Stern, der da ist, sondern es gibt da halt schon in der etwas weiteren Umgebung… Also, zu Fuß schaffen wir das nicht bis dorthin, es ist schon etwas weit, das Licht braucht sogar bis zum nächsten Stern über vier Jahre, also, es ist mehr als vier Lichtjahre entfernt, also Alpha Centauri, der nächste Stern, irgendwo. Aber gegenüber dieser Welt der anderen Sterne ist unser ganzes &#039;&#039;&#039;Sonnensystem so wie durch ein feines Häutchen abgeschlossen&#039;&#039;&#039;. Das hat die Wissenschaft, die materialistische Naturwissenschaft, herausgefunden. Also, im Grunde ist &#039;&#039;&#039;unser ganzes Sonnensystem ein eigenständiges Wesen&#039;&#039;&#039;, wenn man so nimmt, abgeschlossen durch eine feine Haut vom Rest des Kosmos, etwas Eigenständiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist es aber auch eben mit unserem &#039;&#039;&#039;Erden-Mond-Gebilde&#039;&#039;&#039;. Das ist immer noch… Obwohl deutlich der Mond separiert ist als Körper, jetzt irgendwo, und die Erde als materiell gewordener Körper separiert ist - und trotzdem bilden sie noch etwas Eigenständiges gemeinsam, das durch eine ganz feine, dünne Atmosphäre in Wahrheit miteinander verbunden ist, in die eben auch der Mond eintaucht. Es ist ganz spannend. Und wenn man jetzt zurück geht, also zur &#039;&#039;&#039;Anfangszeit, die Zeit also des Gartens Eden&#039;&#039;&#039;, wenn man&#039;s so haben will, da gab es zunächst einmal nur dieses Luftgebilde. Da gab es die feste Erde noch nicht, da gab es den festen Mond noch nicht, sondern es war ein &#039;&#039;&#039;luftartiges Gebilde&#039;&#039;&#039;, durch ein Häutchen, wenn man will, abgegrenzt, wo die Luft also ein bisschen schwerer durchlässig war. Und erst mit der Zeit hat sich jetzt der innere Kern begonnen… Das &#039;&#039;&#039;Zentrum sozusagen wird dichter&#039;&#039;&#039;, wird flüssig zunächst einmal, aus dem bildet sich dann die heutige Erde und aus diesem Tropfen, wenn man so will… Wenn ihr euch anschaut unsere Erde, die anderen Planeten auch, alle haben eigentlich &#039;&#039;&#039;Tropfenform&#039;&#039;&#039;, aber auf der Erde schaut der Tropfen ein bisschen anders aus, da ist er ein bisschen länglich, warum? Weil da die &#039;&#039;&#039;Schwerkraft&#039;&#039;&#039; wirkt, daher kriegt es so etwas Längliches. &#039;&#039;&#039;Aber eigentlich ist ein Tropfen zunächst eine vollkommene Kugel&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Flüssige im Weltall draußen, zum Beispiel, wenn man sich halbwegs wegbegibt von der Schwerkraft der Erde, also in den annähernd schwerelosen Raum - das geht schon bei der Raumstation, die jetzt unsere Erde umkreist, ihr wisst, da ist &#039;&#039;&#039;die ISS&#039;&#039;&#039;, die da kreist, die manchmal als sehr heller Stern über den Himmel ziehen kann, also wir machen schon Sterne, müde Sterne, aber immerhin, es schaut auf die Entfernung halt so aus - wenn man dort Wasser ausschüttet oder was, dann verteilt sich das in einzelnen Tropfen, und die sind kugelförmig. Wenn sie ein bisschen ins Schwingen kommen, dann werden sie mal ein bisschen länger und wieder kürzer, aber letztlich geht es immer um die Kugelform, irgendwo. Also, die können schwingen ein bisschen, die &#039;&#039;&#039;Kugeln&#039;&#039;&#039;. Das ist die &#039;&#039;&#039;eigentliche Tropfenform&#039;&#039;&#039; und nach der bilden sich die Planeten. Also, das sieht man ganz deutlich, &#039;&#039;&#039;wie die Planeten alle aus einem flüssigen Zustand sich heraus gebildet haben&#039;&#039;&#039;, insofern sie jetzt wirklich dichtere materielle Gebilde sind, und die Erde, die hat immer noch so ein bisschen diesen flüssigen Charakter, halt sehr zähflüssig. Wenn man jetzt eine Zeitrafferaufnahme machen würde über ein paar Millionen Jahre oder was, dann würde man sehen, dass es eigentlich wirklich noch &#039;&#039;&#039;ein schwingender Tropfen ist, im Grunde, die Erde&#039;&#039;&#039;. Nur, für uns ist es schon ganz beinhart geworden. Aber das ist dann der letzte Schritt, dass die Erde also dann auch zu kristallisieren beginnt. Aber bevor das der Fall ist, bildet sich aus diesem mittleren Tropfen, der da jetzt ist, also ein Tropfen umgeben von einer Art großen Atmosphäre, die bis über unsere heutige Mondbahn hinausreicht - in der Mitte der Tropfen. Und aus diesem Tropfen aber, der schwingt und schwingt und schwingt - und irgendwann löst sich ein kleinerer Tropfen und der geht hinaus und aus dem entsteht unser heutiger mineralischer Mond, wenn man so will. Und der kreist dann so, naja, in den äußeren Bereichen - könnte man sagen - der Erdatmosphäre, in Wahrheit, wenn man das ganz genau nimmt. Für uns Hochvakuum. Aber in Wahrheit immer noch ganz fein zu spüren, die Ausläufer der Erdatmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, so hat sich der &#039;&#039;&#039;Mond&#039;&#039;&#039; gebildet, durchaus jetzt auch astrophysikalisch betrachtet. Und mit diesem ganzen Gebilde verbindet sich aber sehr stark Luzifer. Das ist eigentlich &#039;&#039;&#039;Luzifers Reich&#039;&#039;&#039;, im Grunde, ganz stark. Und damit verbunden ist eben auch eine Seelenwelt - und das ist aber jetzt die luziferische Seelenwelt. Es ist zugleich, naja in etwa, der Bereich, den wir nach dem Tod als das sogenannte &#039;&#039;&#039;Kamaloka&#039;&#039;&#039; durchlaufen. In etwa, das ist genau der Bereich. Und da ist in etwa auch das Herrschaftsgebiet der luziferischen Kräfte und der &#039;&#039;&#039;Impuls&#039;&#039;&#039; eben drin: &#039;&#039;&#039;Werde was Eigenständiges&#039;&#039;&#039;, werde unabhängig von den Sonnenkräften, zumindest unabhängig vom unmittelbaren Einfluss dieser Sonnenkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=1484s Die Sorat-Kräfte als unverzichtbarer Impuls für die Entwicklung zur Freiheit 0:24:44]===&lt;br /&gt;
Jetzt könnte man fragen: Wer hat denn da mitgetan, dass überhaupt dieses Erden-Mond-Gebilde sich am Anfang, wie es in der Schöpfung beschrieben wird, &#039;&#039;&#039;getrennt hat von der Sonne&#039;&#039;&#039;? Ja, die Elohim haben etwas damit zu tun. Es steht am Anfang: &amp;quot;Die Elohim schufen am Anfang den Himmel und die Erde&amp;quot;, also dieses Erden-Mond-Gebilde. Jetzt kommt es aber noch &amp;quot;schöner&amp;quot; - weiß ich nicht, aber - es ist eine ganz wichtige Wesenheit oder Wesenheiten sind dazu notwendig, dass es passiert ist, von denen in der Genesis nichts so direkt drinnen steht - in der Bibel insgesamt sehr wohl - und wir kennen es, es sind nämlich die &#039;&#039;&#039;Wesenheiten die hinter dem Sorat-Prinzip&#039;&#039;&#039; stehen. Der Sonnendämon, wenn man so will, oder auch der Erdendämon, beides ist gleichberechtigt zu sagen, weil, es hat was mit den &#039;&#039;&#039;Sonnenkräften&#039;&#039;&#039; zu tun. Also, diese Wesenheiten waren sehr stark mit der Sonne verbunden, haben &#039;&#039;&#039;aber eben eine ganz andere Intention als die Schöpferkräfte&#039;&#039;&#039;, die durch die Elohim halt unsere Entwicklung auf den Weg bringen wollten, die aber trotzdem eben auch dieser Kräfte bedurften, um ihr Werk zu vollbringen, in Wahrheit. Also, da steht am Anfang der Bibel nichts davon drinnen, aber am Ende jetzt, &#039;&#039;&#039;in der Apokalypse&#039;&#039;&#039;, und gerade dort, wo wir jetzt stehen, kriegen wir sehr deutlich mit, dass diese Kräfte da sind und dass sie eine ganz große Rolle spielen. Und sie spielen sie eben schon aber in Wahrheit von Anfang an. Also, &#039;&#039;&#039;die ganze Entwicklung hin zur Freiheit letztlich wäre nicht möglich gewesen ohne diesen Impuls der Sorat-Kräfte&#039;&#039;&#039;, weil die eben eine ganz andere Intention haben. Und diese Kräfte waren notwendig, um diese Trennung hervorzurufen. Also, ohne diese Kräfte wäre es zum Beispiel nicht möglich gewesen, dass Luzifer da jetzt sein Reich errichten hätte können. Also, da ist ihm eigentlich ein Bereich vorbereitet worden, den diese luziferische Wesenheiten bezogen haben, wo sie ihre Wirksamkeit entfalten konnten und wo im Grunde diese Kräfte, die hinter dem Sorat-Prinzip stehen, gewirkt haben, da ein eigenes Reich aufzubauen. Weil, eigentlich steckt da dahinter diese Intention der &#039;&#039;&#039;Sorat-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die geben den wesentlichen Impuls dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die sind es auch, die ja so unabhängig sind, dass sie also &#039;&#039;&#039;nicht unter dem Einfluss der Trinität&#039;&#039;&#039; stehen, also der höchsten schöpferischen Kraft. Sie machen eine andere Entwicklung durch - und trotzdem, ja, könnte man sagen, lässt die Gottheit zu, dass diese Kräfte ihre Wirkung entfalten können. Weil eine Möglichkeit hätte es gegeben: &#039;&#039;&#039;Man hätte diese Kräfte ausschließen können von der Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Genau das ist aber nicht passiert, sondern es wurde zugelassen, es wurde zugelassen. Es wurde zugelassen, dass hier also Kräfte wirksam werden, die eine ganz andere Entwicklungsrichtung gehen, die eben nicht unter der Herrschaft der Trinität stehen, von Haus aus nicht, von Anfang an nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=1721s Die Trinität und die regulären Widersachermächte 0:28:41]===&lt;br /&gt;
Und das ermöglicht aber jetzt, dass die Trinität - wie es Rudolf Steiner so oft sagt - Kräfte abkommandieren kann, jetzt in diesem gesonderten Reich Aufgaben zu übernehmen. Und das sind eben &#039;&#039;&#039;die regulären Widersachermächte&#039;&#039;&#039; - sag ich jetzt einmal - das sind also die &#039;&#039;&#039;Widersachermächte, die wirklich durch die Trinität bestellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wurden&#039;&#039;&#039; zu ihrer Aufgabe, weil sie eben besondere Fähigkeiten hatten, um in diesem abgesonderten Reich tätig werden zu können. Andere höhere Kräfte fehlten ihnen vielleicht - oder haben sie nicht in der Stärke entwickelt wie die höheren anderen Hierarchien. Aber sie waren ganz besonders geeignet, jetzt dort ihre Kräfte zu entfalten - und in Eigenständigkeit zu entfalten. Weil also alle diese Wesenheiten, die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039;, aber eben dann auch die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen&#039;&#039;&#039; Kräfte, die &#039;&#039;&#039;asurischen&#039;&#039;&#039; Kräfte, also das heißt &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten, Erzengelwesenheiten, Urengelwesenheiten&#039;&#039;&#039;, die alle eng mit der Menschheitsentwicklung verbunden sind. Warum? Weil, die Urengel, die Archaï, &#039;&#039;&#039;waren Menschen&#039;&#039;&#039; auf dem Alten Saturn, also der ersten Entwicklungsstufe unserer Erde, wenn man so will; die Erzengel waren Menschen auf der sogenannten Alten Sonne; die Engel, die heutigen Engelwesen, waren Menschen auf dem Alten Mond. Bitte, nicht in unserer heutigen Gestalt! Also, &amp;quot;Menschen&amp;quot;: Die Gemeinsamkeit besteht darin, dass sie damals aufgestiegen sind in die Rangordnung geistiger Wesenheiten, also das heißt, &#039;&#039;&#039;dass sie über ein Ich verfügen&#039;&#039;&#039;. Ein Ich allerdings noch anderer Art, als es  jetzt das &#039;&#039;&#039;Menschen-Ich&#039;&#039;&#039; ist. Nur gerade bei den &#039;&#039;&#039;luziferischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, also das heißt denen, die Menschen waren auf dem Alten Mond und jetzt engelartige Wesenheiten geworden sind, so halberte Engel, wenn man so will, also die haben gewisse Kräfte, die auch die regulären Engelwesen heute haben, aber sie haben auch andere Kräfte, über die diese höheren Engelwesenheiten nicht verfügen, aber gerade dadurch sind sie &#039;&#039;&#039;qualifiziert für ihre Aufgabe als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und sie bereiten den Weg für die anderen Wesenheiten, also für die &#039;&#039;&#039;Erzengelwesenheiten&#039;&#039;&#039;, die jetzt dann zu den &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächten&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne werden, die also jetzt noch viel näher sich herantrauen, heranwagen an diese &#039;&#039;&#039;soratischen Mächte&#039;&#039;&#039;. Das ist der Unterschied. Die luziferischen sind noch ganz, ganz wenig unter dem Einfluss dieser soratischen Kräfte. Die halten sich sehr im feinen Bereich, also eigentlich in der Luftsphäre der Erde, wenn man so will, und zwar in diesem erweiterten Sinn, wie ich es besprochen habe, also dieser ganzen Atmosphäre der Erde, die über die Mondbahn, in Wahrheit, in ihrem feinsten Element hinausreicht. Das ist das &#039;&#039;&#039;Reich Luzifers&#039;&#039;&#039;. So wirklich in das ganz Irdisch-Feste will er nicht hinein. Schon mit dem Flüssigen ist es schon so: Gerade noch ein bisschen die Zehen eintauchen, sozusagen, bildlich gesprochen, aber lieber nicht zu viel; ein bisschen wasserscheu sind die Luziferen, also, sie schweben lieber in den Lüften. Aber die ahrimanischen Mächte, also das heißt &#039;&#039;&#039;Erzengelwesenheiten&#039;&#039;&#039;, die aber &#039;&#039;&#039;unter dem Einfluss der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; stehen, die wagen sich hinunter in das flüssige Element, wagen sich hinunter &#039;&#039;&#039;bis in das Feste&#039;&#039;&#039;, irgendwo, hinein. Aber eigentlich ins Feste… muss man auch sehen… In Wahrheit zunächst einmal in dieses immer zähflüssiger Werdende, in &#039;&#039;&#039;das immer zähflüssiger Werdende&#039;&#039;&#039;, dort ist ihre eigentliche Domäne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wir haben schon davon gesprochen, das eigentlich &#039;&#039;&#039;Kristalline&#039;&#039;&#039;, das kristallbildende Element, das hat was zu tun mit den &#039;&#039;&#039;Ich-Kräften des Menschen&#039;&#039;&#039;. Dadurch entsteht in Wahrheit erst das kristalline Element, das, was in der Apokalypse genannt wird: &#039;&#039;&#039;das gläserne Meer&#039;&#039;&#039;. Das entsteht da. Und das wollen die ahrimanischen Mächte nicht so sehr. Sie wollen eigentlich &#039;&#039;&#039;dieses Zähflüssige&#039;&#039;&#039;. Das ist so ihr Element und darin leben sie. Darin leben &#039;&#039;&#039;auch die asurischen Mächte&#039;&#039;&#039; drinnen, in diesem Element, also da, wo es noch dichter wird. Wenn man es jetzt vergleicht, also mit der äußeren physischen Erde, dann kann man sagen, es ist wirklich dann mehr gegenüber dem &#039;&#039;&#039;Erdenmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, also dorthin, wo es sehr dicht ist, dorthin, wo auch anfängt der metallische Kern unserer Erde, wenn man es nach der äußeren Forschung nimmt. Also, man geht ja heute davon aus, dass die Erde einen flüssigen Kern hat und drinnen noch einen festen Kern. Und dieser, sowohl der flüssige als auch der feste Kern - in etwas unterschiedlicher Zusammensetzung - besteht hauptsächlich aus &#039;&#039;&#039;Eisen und Nickel&#039;&#039;&#039;. Das ist hochinteressant, weil Eisen und Nickel gerade die chemischen Elemente sind - man könnte sagen - die &#039;&#039;&#039;die regulären chemischen Elemente&#039;&#039;&#039; sind. Das sind die Elemente, die eigentlich geschaffen sind, ja, im Auftrag der Trinität, wenn man so will, die mit unserer regulären, nicht nur Schöpfung der Erde, sondern des ganzen Kosmos etwas zu tun haben - und das sind alles chemische Elemente, Stoffe. Stoffe, ich meine die chemischen Elemente, im Ursprung noch sind sie etwas ja geradezu Lichtartiges, Strahlungsartiges. &#039;&#039;&#039;In der Sonne&#039;&#039;&#039; gibt es sie auch im feinster Verdünnung. Ich meine, es gibt sehr viel Wasserstoff, sehr viel Helium in der Sonne, das sind die feinsten chemischen Elemente, aber es gibt in Spuren halt auch alle höheren Elemente, zunächst einmal bis zum Eisen und, oder Nickel hinauf. In Spuren ist  es drinnen. Mit den anderen Sternen ist es genauso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=2177s Neue Entwicklungsmöglichkeiten durch die soratischen Wesenheiten 0:36:17] ===&lt;br /&gt;
Und mehr wäre eigentlich nicht entstanden, &#039;&#039;&#039;wenn nicht noch andere Widersachereinflüsse da&#039;&#039;&#039; wären - letztlich die soratischen Wesenheiten. Die sorgen dafür, dass die Entwicklung noch weitergeht. Die sorgen dafür, dass so eine immense - man könnte sagen - &#039;&#039;&#039;Schwerekraft&#039;&#039;&#039; entsteht, dass, wenn Sterne, &#039;&#039;&#039;große Sterne sterben&#039;&#039;&#039;, endgültig sterben, das heißt also, ihre lichtspendende Wirkung verlieren und dann unter ihrer ganzen Last zusammenbrechen… Diese Last hat etwas zu tun mit den soratischen Kräften, das heißt, man muss sich also die Frage stellen: &#039;&#039;&#039;Womit hängen die Schwerekräfte zusammen? Also, in letzter Konsequenz mit den soratischen Kräften!&#039;&#039;&#039; Also, was noch mehr ist als die ahrimanischen, noch mehr ist als die asurischen, sondern wo die soratischen Kräfte dahinter stecken - und die sorgen eigentlich für die Schwere, die es gibt. Das ist jetzt &#039;&#039;&#039;nicht grundsätzlich was Schlechtes&#039;&#039;&#039;, wenn es eben im richtigen Maße ist. Also, wir sehen, dass das für unseren Erdenkosmos in gewisser Weise eine notwendige Ingredienz ist, die aber aus einer anderen Entwicklung kommt als die Entwicklung, aus der unsere Trinität kommt. Da kann man sehen, dass da schon &#039;&#039;&#039;zwei Strömungen zusammenkommen&#039;&#039;&#039;, in einer gewissen Weise. Also, man muss es sehr, sehr groß sehen. Also, die soratischen Wesenheiten sind nicht einfach Wesenheiten, die irgendwann abgefallen sind von unserer Entwicklung, sondern sie haben von Haus aus nichts mit ihr zu tun. Aber sie durchkreuzen unsere Entwicklung, irgendwo, und sind also wirksam geworden, besonders stark eben während unserer Erdentwicklung. Also, da treten sie jetzt ganz, ganz stark heraus, und man kann sich vorstellen: Da kommt die eine Entwicklungsrichtung, das ist die, die aus unserer Trinität fließt, aber jetzt damit zu rechnen hat, dass da eine andere Entwicklung kommt, die einen ganz anderen Weg eigentlich gehen will. Und wo es jetzt nur zwei Möglichkeiten gab: Entweder lass ich diese Durchdringung zu und sehe auch eine gewisse Chance, diese Entwicklung eben zuzulassen und damit &#039;&#039;&#039;vielleicht eine ganz neue Entwicklungsrichtung auch zu ermöglichen&#039;&#039;&#039; - aber damit die Gefahr zu haben, es könnte passieren, dass die Entwicklung ganz in die andere Richtung aber auch abstürzt oder sich umlenkt, sagen wir es einmal so. Weil, aus der Sicht der &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ist es kein Abstürzen, das ist es aus unserer Sicht. Und aus unserer Sicht äußert sich das ganz stark, dass in der &#039;&#039;&#039;Art die Schwerekräfte, wie wir sie heute kennen&#039;&#039;&#039;, durch diese Wesenheiten hineinkommt, durch diese Wesenheiten hineinkommt. Also, das heißt, der Alte Mond, die Entwicklung des Alten Mondes, hat noch nicht diese Art von Schwerkraft, wie wir sie jetzt in unserem Erdenkosmos drinnen haben. Da läuft jetzt die Sache noch an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=2405s Der Tod eines Sterns - Impuls und Gegenimpuls geistiger Kräfte  0:40:05]===&lt;br /&gt;
Ich will jetzt nicht weiter verbreiten, wie es früher war, weil das ist sicher ein Riesenkapitel - und es ist noch sehr, sehr vieles offen, aber wichtig zu sehen ist, dass da jetzt diese Schwerekräfte hineinkommen. Und die bewirken also zum Beispiel eben jetzt… Wenn ein Stern seine Aufgabe erfüllt hat, dann ist der normale, wenn man will, &#039;&#039;&#039;Tod eines Sternes&#039;&#039;&#039; der, dass er ja sich verschenkt an den ganzen Kosmos. Das kann auf sehr unterschiedliche Weise passieren. Das kann auf sanftere Weise passieren oder auf weniger sanfte Weise passieren. Das sind Dinge, die heute die Astronomen kennen, das kennengelernt haben das erste Mal eben in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter - allerdings schon etwas früher. Also &#039;&#039;&#039;Tycho Brahe&#039;&#039;&#039; war der Erste, der davon gesprochen hat: Er hat einen Stern entdeckt, einen neuen Stern am Himmel, der war vorher noch nicht da. Plötzlich ist ein neuer Stern aufgeleuchtet, und er hat zu seiner Zeit ein bis heute berühmt gebliebenes Buch geschrieben, das &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Stella Nova&#039;&#039;&#039;&amp;quot; heißt, der &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Neue Stern&#039;&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen hat man beibehalten, man nennt also solche Sterne, die neu aufleuchten &amp;quot;Nova&amp;quot;, &amp;quot;neu&amp;quot;. Nur was ist das wirklich Neue dran? Es ist nicht so sehr die Tatsache, dass da wirklich ein neuer Stern entstanden ist, es ist eher das Gegenteil, es ist ein alter Stern gestorben. Und das Interessante ist, &#039;&#039;&#039;wenn dieser alte Stern groß genug ist, dann bricht er unter seine Schwere zusammen, weil eben in unserem Kosmos diese soratische Kräfte wirken&#039;&#039;&#039;, diese Schwerekräften wirken, und wenn er groß genug ist, dann stürzt er zusammen. Und wenn das alles zusammenstürzt, diese luftigen gasförmigen Massen des Sternes, weil ein Stern verdichtet sich maximal bis zum Luftförmigen, Gasförmigen - und das ist nicht einmal das Wichtigste dran. Rudolf Steiner spricht immer davon, die Astronomen würden erstaunt sein, wenn sie da wirklich einmal hinauffliegen und &#039;&#039;&#039;unserer Sonne&#039;&#039;&#039; wirklich so nahe kommen könnten. Eigentlich ist er &#039;&#039;(der Stern)&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;großer Hohlraum&#039;&#039;&#039;, ein Stoff entleerter Raum. Aber es ist da trotzdem so etwas wie eine Art Atmosphäre - und das ist das, was uns als das Gasförmige der Sonne erscheint. Wie wir heute schon gesagt haben, eigentlich in ihrer &#039;&#039;&#039;feinsten Verdünnung&#039;&#039;&#039; geht es &#039;&#039;&#039;bis an die Grenzen unseres Sonnensystems&#039;&#039;&#039;. Also &#039;&#039;&#039;wir leben in gewisser Weise immer noch innerhalb der Sonne&#039;&#039;&#039;, aber halt ganz fein. Na ja, jedenfalls wenn so ein Stern stirbt, dann stürzen diese Gasmassen durch die Schwerewirkung zusammen und wenn das zusammen stürzt, entsteht extreme Hitze. Das ist wie bei einer Luftpumpe, wenn man die Luft zusammendrückt, wird es immer wärmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn so ein großer Stern zusammenstürzt, wird es sehr warm und dann kann es passieren, dass es so heiß wird, dass da so eine Energiemenge entsteht, dass das Ganze dann explodiert. So heiß wird es. Das heißt, es entsteht ein Gegenimpuls. Es entsteht ein Gegenimpuls, nämlich, was ist das, ein Gegenimpuls? Das ist nämlich wieder der &#039;&#039;&#039;Gegenimpuls der regulären geistigen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die dahinterstehen, die sich wehren jetzt, in das Reich dieser soratischen Mächte hineinzufallen. Dadurch entsteht jetzt der Gegenimpuls. Und &#039;&#039;&#039;das ist im Grunde die Explosion&#039;&#039;&#039;. Und gerade in dieser Explosion - wenn man so will - wird jetzt alles das, was luftförmig, gasförmig ist, wo aber alle chemischen Elemente drinnen sind, zunächst einmal bis zum Eisen oder Nickel hinauf, das wird verstreut in die Welt. Wenn diese Explosion noch heftiger ist, das heißt, wenn die soratischen Kräfte da unten noch stärker ziehen, weil das ein &#039;&#039;&#039;großer, ein mächtiger, ein reifer Stern&#039;&#039;&#039; ist und der zusammenstürzt, dann wird die Explosion noch heftiger, dann entsteht nicht nur eine Nova, sondern es entsteht eine sogenannte &#039;&#039;&#039;Supernova&#039;&#039;&#039;. Und das, was Tycho Brahe als Nova bezeichnet hat, ist in Wahrheit ein Supernova gewesen! Man muss sich denken, dass da ein &#039;&#039;&#039;Stern&#039;&#039;&#039;, der am Himmel auftaucht, &#039;&#039;&#039;so hell&#039;&#039;&#039; ist, dass man ihn &#039;&#039;&#039;sogar bei Tag beobachten kann&#039;&#039;&#039;, bei Tageslicht, für einige Tage zumindest. Dann wird er blasser, nach ein paar Wochen ist er weg, dann sieht man ihn nicht mal mehr in der Nacht. Dann ist dort, wo der scheinbar neue Stern war, nichts mehr zu sehen. Mit den großen &#039;&#039;&#039;Teleskopen&#039;&#039;&#039; kann man dann allerdings sehen, dass da eine &#039;&#039;&#039;Gaswolke zu entstehen beginnt&#039;&#039;&#039;, wo eben wirklich alles da ist, was stofflich geworden ist, in gewisser Weise, was also bis durch das Physische durchgegangen ist, aber &#039;&#039;&#039;bereichert ist durch all die Taten der geistigen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die mit diesem Stern verbunden sind. Wir müssen denken, nicht nur bei uns gibt es geistige Wesenheiten, sondern es gibt so viele Sterne draußen. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele, viele geistige Wesen, die dort ihre Entwicklung durchgemacht haben und unter ganz anderen Bedingungen&#039;&#039;&#039; als bei uns, aber wo auch geistige Wesen halt dort sind. Das wird jetzt verschenkt und bildet den Raum, wo neue Sterne entstehen können. Es bilden sich neue Sterne, eine nächste Generation von Sternen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=2788s Die Entwicklung unserer Erde zur Sonne und darüber hinaus 0:46:28]===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner schildert es ja in Wahrheit auch ganz deutlich, wo er sagt: Ja, Himmelskörper machen eine Entwicklung durch. Auch &#039;&#039;&#039;unsere Erde&#039;&#039;&#039; wird eine Entwicklung durchmachen, sie &#039;&#039;&#039;wird einmal Sonne werden&#039;&#039;&#039;. Sie wird einmal wirklich Sonne werden - und das ist noch immer nicht das Ende. Eine &#039;&#039;&#039;Sonne hat auch noch eine nächste Entwicklungsstufe&#039;&#039;&#039;, dann verschenkt sie sich und dann wird sie so etwas wie &#039;&#039;&#039;ein ganzer Tierkreis&#039;&#039;&#039;, das heißt, es entsteht ein ganzer Kreis von neuen Sternen in dieser Wolke, wenn man so will, in diesem feinen Luftelement, das sich ausbildet. Aber da, da, da, da, überall, hunderte, &#039;&#039;&#039;Tausende neuer Sterne&#039;&#039;&#039; können entstehen und jeder bildet wieder ein eigenes System, wo eine &#039;&#039;&#039;neue Entwicklung&#039;&#039;&#039; möglich ist. Also, so reich ist das da draußen - und überall entwickeln sich geistige Wesenheiten unter ganz anderen Bedingungen als bei uns. Also, wir haben in unserem jetzigen Bewusstseinsseelenzeitalter, auch &#039;&#039;&#039;dank der äußeren Forschung&#039;&#039;&#039;, einfach eine &#039;&#039;&#039;viel größere Perspektive&#039;&#039;&#039; gewonnen, was da los ist, nicht nur: &amp;quot;Ach, wir sind das Zentrum der Welt, alles dreht sich um uns und alle die Sternlein, die da draußen sind, sind alle nur ausschließlich für uns da.&amp;quot; Dort überall passieren Entwicklungen. Überall dort passiert etwas. Also, wenn wir etwas lernen können, gerade, oder lernen sollen, oder lernen &#039;&#039;&#039;müssen&#039;&#039;&#039; - sag ich mal - wenn wir wirklich eine gute zukünftige Entwicklung haben wollen, &#039;&#039;&#039;lerne diese Vielfalt, diese Größe zu sehen&#039;&#039;&#039;, die da ist. Und alles das brauchen wir auch für unsere Entwicklung. Es ist nicht so einfach, jeder macht sein Ding da draußen. Wir haben schon öfters davon gesprochen, &#039;&#039;&#039;der Mensch ist mit diesen Sternen verbunden&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise, eben namentlich in seinem Leben zwischen Tod und neuer Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=2932s Der Mensch und seine individuelle Verbindung zu den Sternen 0:48:52]===&lt;br /&gt;
Also, wir hängen mit manchen dieser &#039;&#039;&#039;Sternensysteme&#039;&#039;&#039; zusammen, und zwar jeder Mensch mit einem ganz anderen, und &#039;&#039;&#039;wir holen uns Impulse von dort&#039;&#039;&#039;, die wir dann, wenn wir uns wieder inkarnieren auf Erden, jetzt für unsere irdischen Zwecke gebrauchen können. Das ist nicht uninteressant oder unnötig, was sich da draußen tut, also: &amp;quot;Ja, mein Gott, es ist ja weiß Gott wieviele Lichtjahre entfernt…&amp;quot; Oft Millionen Lichtjahre entfernt. Geistig hat es für uns eine Bedeutung. Äußerlich sind wir weit getrennt davon, rein physisch. Das ist weit. Das Licht braucht Jahrtausende, Jahrmillionen um zu uns zu kommen. &#039;&#039;&#039;Geistig gehen wir durch, durch diese Welten, und zwar jeder Mensch durch seine ganz bestimmte&#039;&#039;&#039;. Wir haben schon gesprochen vom &amp;quot;Stern des Menschen&amp;quot;, der in Wahrheit eine ganze Sternenregion ist. Und noch präziser gesprochen: Diese Sternenregion muss gar nicht einmal ein abgeschlossenes Gebiet sein, sozusagen: &amp;quot;Ja, das ist meine Region, das ist deine; jeder Mensch hat also jetzt seine - und jetzt tun wir den ganzen Himmel vermessen, wer gehört wohin.&amp;quot; Nein, &#039;&#039;&#039;es ist verteilt&#039;&#039;&#039;. Mir gehört ein Stückchen da. Was heißt &amp;quot;mir&amp;quot;? Von dort hole ich Kräfte, von dort hole ich &#039;&#039;&#039;Kräfte&#039;&#039;&#039;, namentlich wenn ich im Leben &#039;&#039;&#039;zwischen Tod und neuer Geburt&#039;&#039;&#039; tatsächlich eben durch diese geistigen Kräfte durchgehe. Ich muss nicht mit einer Rakete rauffliegen, aber geistig verbinde ich mich mit dem, was dort ist, und andere Menschen haben vielleicht auch eine Region, die zu tun hat mit der ich etwas zu tun habe - aber auch mit x anderen. Also, es gibt durchaus Überschneidungen, &#039;&#039;&#039;wir haben Gemeinsamkeiten&#039;&#039;&#039;, wir sind nicht alle separiert vollkommen voneinander, aber &#039;&#039;&#039;kein Mensch hat genau alle Regionen genau gleich&#039;&#039;&#039;, sondern jeder hat so seine Konstellationen. Und das alles ist notwendig für unsere Entwicklung. Und dass alle diese Sternensysteme vorhanden sein können, dazu müssen &#039;&#039;&#039;Sonnen sich irgendwann einmal opfern&#039;&#039;&#039;, am Ende einer Entwicklung aufsteigen zu einem Tierkreissystem, sprich zu einem ganzen System von Sternen, in Wahrheit. Und dort wird etwas vorbereitet. Und unser Tierkreis, der uns jetzt umgibt, ist auch aus einer Sonnenentwicklung heraus entstanden. Also, das ist etwas ganz Besonderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=3095s Das Entstehen von Schwarzen Löchern aus sterbenden Sternen durch soratische Kräfte 0:51:35] ===&lt;br /&gt;
Ja, aber wie schaut es jetzt aus? Das ist jetzt &#039;&#039;&#039;das Reguläre, der Stern stirbt, er verschenkt sich&#039;&#039;&#039; durch die positiven Kräfte, also &#039;&#039;&#039;durch die regulären geistigen Kräfte&#039;&#039;&#039;, er entkommt also diesem Zug der Schwerkraft. Aber &#039;&#039;&#039;was passiert, wenn die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039; irgendwann doch noch etwas &#039;&#039;&#039;stärker sind?&#039;&#039;&#039; Naja, dann passiert auch so eine Explosion, es entsteht auch so eine &#039;&#039;&#039;Supernova&#039;&#039;&#039;. Da wird auch viel verschenkt, also auch die guten Kräfte werden stärker, aber es kann dann passieren, dass es &#039;&#039;&#039;den soratischen Wesenheiten trotzdem gelingt, einen Teil dessen zu fangen&#039;&#039;&#039;. Das zu fangen. Und, sozusagen, etwas von dem, was eigentlich verschenkt werden soll an den ganzen Kosmos, in eine eigene Welt hineinzuführen. Und das ist das, wovon heute die Wissenschaft spricht: von den sogenannten &#039;&#039;&#039;Schwarzen Löchern. Eine Welt, der nichts entkommen kann&#039;&#039;&#039;! Der nicht einmal das Licht mehr entkommen kann! Alles, was da jetzt hinein kommt, hat mit unserer Welt, im Grunde, nichts mehr zu tun. Es ist vollkommen getrennt von unserer Welt. &#039;&#039;&#039;Bildet eine eigene Welt&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;das ist die Tätigkeit der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist etwas, was sich separiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, diese soratischen Wesenheiten, in Wahrheit, die machen aus unserem Kosmos so &#039;&#039;&#039;etwas wie einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schweizer Käse&#039;&#039;&#039;, da sind lauter Löcher - und da sind die Schwarzen Löcher drinnen. Das ist auch etwas, was es in der Form &#039;&#039;&#039;in früheren kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; eben noch &#039;&#039;&#039;nicht gab&#039;&#039;&#039;. Also, auf dem Alten Mond, zum Beispiel, in der Form wohl noch nicht, soweit ich das jetzt beurteilen kann, weil diese Welt des Alten Mondes überhaupt noch anders war als unsere jetzige. Das heißt, worauf die Entwicklung dieser soratischen Wesenheiten hinzielt und was uns sozusagen drohen könnte, wenn wir wirklich versinken in diesem Abgrund, der jetzt geschildert wird im 17. Kapitel der Apokalypse, also eben äußerlich gesehen, in so ein Schwarzes Loch zu versinken - aber, was eigentlich heißen würde, in das Reich dieser soratischen Wesenheiten hineinzugehen. Aber bitte, tut es nicht zu äußerlich nehmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=3275s Die soratischen Mächte ermöglichen den letzten Schritt zu unserer Freiheit 0:54:35]===&lt;br /&gt;
Das Wichtige ist, wir gehen dann in eine &#039;&#039;&#039;Welt&#039;&#039;&#039; hinein, &#039;&#039;&#039;die eine andere Entwicklung durchmacht&#039;&#039;&#039;. Jedenfalls eine Entwicklung, die dann die Freiheit nicht hat, die uns ermöglicht wird durch die Trinität. &#039;&#039;&#039;Die aber uns ermöglicht wird durch die Trinität, indem sie die Durchkreuzung ihrer Entwicklungsrichtung mit den soratischen Wesenheiten zugelassen hat&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wesentliche dabei. Denn ohne diese soratischen Wesenheiten hätte es die Möglichkeit gar nicht gegeben, weil, selbst also wenn die Gottheit jetzt bestimmt hätte, abkommandiert hätte die luziferischen, die ahrimanischen, die asurischen Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;dann hätte dieser letzte Schritt nicht passieren können zur Freiheit&#039;&#039;&#039;, die letztlich heißt, frei sein bis dorthin in eine andere Entwicklung abzuzweigen. Bis dorthin geht die Freiheit, letztlich zu sagen: &amp;quot;Ja, du hast uns die Freiheit geschenkt, liebe Trinität, wir verlassen dich. Du hast uns die Freiheit gegeben, wir können woanders hin.&amp;quot; Ob das jetzt ein Schritt in die wirkliche Freiheit ist zu den soratischen Wesenheiten? Nein, das ist es natürlich in Wahrheit nicht - über die Sache haben wir auch schon gesprochen. Der &#039;&#039;&#039;Eingang in das soratische Reich&#039;&#039;&#039; heißt eigentlich: Den freien Entschluss zu fassen, die Freiheit aufzugeben. Nämlich, die Freiheit geht sogar so weit! Und genau diese Möglichkeit muss es geben, sonst, also &#039;&#039;&#039;wenn der Mensch nicht aus Freiheit heraus auf die Freiheit verzichten könnte, dann wäre die Freiheit noch nicht vollkommen&#039;&#039;&#039;. Natürlich, in dem Moment, wo ich den Entschluss fasse, dann ist es vorbei mit der Freiheit, dann habe ich mich entschieden für etwas anderes, aber es muss die reale Möglichkeit bestehen, aus dem Willen, aus dem individuellen Willen des Menschen heraus, auf seine Freiheit verzichten zu können, sie aufzugeben. Also sozusagen, das zu vollziehen - oder wie der französische Philosoph &#039;&#039;&#039;Jean Paul Sartre&#039;&#039;&#039; sagte: &amp;quot;Der Mensch ist verurteilt zur Freiheit.&amp;quot; Das ist ganz interessant, dass die Philosophie draufkommt: &#039;&#039;&#039;Der Mensch ist verurteilt zur Freiheit&#039;&#039;&#039;. Und, sozusagen, aus dem kommen die ganzen Schwierigkeiten, die wir haben. Das ist auch wichtig. Ich meine, mit unserer Freiheit ist eben verbunden, dass wir &#039;&#039;&#039;durch Irrtum immer wieder uns weiterentwickeln müssen&#039;&#039;&#039; - und das tut oft weh, eben die Irrtümer, die wir begehen. Und nicht nur uns, sondern auch der Mitwelt tut es oft weh, was wir aus Irrtum machen. Und trotzdem ist es notwendig für unsere Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=3475s Unsere Freiheit auf die Freiheit zu verzichten - der Weg in Sorats Reich 0:57:55] ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind eben nicht in dem Sinn verurteilt dazu, wir haben auch die Möglichkeit, irgendwann einmal auf diese &#039;&#039;&#039;Freiheit zu verzichten&#039;&#039;&#039;. Ich meine, wir sind jetzt… Aber das ist, bitte, eben der Punkt, es gehört eine große, &#039;&#039;&#039;starke Entwicklung des Ichs&#039;&#039;&#039; erstmal dazu, um überhaupt darauf verzichten zu können. Das ist nicht so einfach: &amp;quot;Nein, bitte, ich möchte alles nicht, das ist mir alles zu anstrengend, ich will kein freies Ich, bitte, nehmt es und lasst mich in Ruhe und sagt’s mir, gebt mir Befehle, ist mir lieber.&amp;quot; So einfach ist es eben nicht! Aus Bequemlichkeit nicht, sondern, um auf diese Freiheit verzichten zu können, um diese Verzichtsfähigkeit zu entwickeln, also zu sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Aus Freiheit das aufzugeben, dann muss ich aber wirklich in die Schule der soratischen Wesenheiten gehen.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und das ist der &#039;&#039;&#039;Weg der schwarzen Magie&#039;&#039;&#039;. Das ist der Weg, der also letztlich dahin zielt, aus Freiheit zu verzichten auf die Freiheit. Und dafür &amp;quot;belohnt&amp;quot; zu werden, eben eine entsprechend hohe Stellung im Reiche dieser soratischen Wesenheiten einzunehmen. Also dort irgendeine höhere Position sozusagen zu beziehen. &#039;&#039;&#039;Aus Unfreiheit, aber eben doch mit viel Macht versehen&#039;&#039;&#039;, die sich aber voll und ganz in den Dienst dieser soratischen Wesenheiten stellt. Das ist heute, jetzt, die Gefahr, aber auch die Notwendigkeit, vor der wir stehen - beginnend jetzt ganz besonders mit unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;. Immer mehr, dass wir ja in dem Maße, in dem wir in uns die Kraft und den Willen entwickeln, uns der positiven geistigen Welt anzuschließen, in demselben Maße wird auch die Kraft entwickelt, sich dem anderen Reich anzuschließen. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Und beide Kräfte müssen entwickelt werden. Das heißt nicht, dass jetzt gleich viele Menschen für das schwarze Reich sich endgültig entschließen müssen, das ist damit nicht gemeint. Aber die Kräfte müssen entwickelt werden. Die Fähigkeiten müssen einmal entwickelt werden - und werden entwickelt. Das heißt, wir werden also in der Zukunft immer mehr auch zu rechnen haben damit, dass schwarzmagische Kräfte entwickelt werden, und &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Kräfte&#039;&#039;&#039; entwickelt werden heißt - abseits von allen Klischees, die es dazu gibt - heißt nichts anderes, &#039;&#039;&#039;es werden geistige Kräfte aus unserer Entwicklung geraubt und in den Dienst dieser soratischen Wesenheiten gestellt&#039;&#039;&#039;, mit dem Ziel eine ganz andere Entwicklung abzubilden; so wie jetzt einmal diese Durchkreuzung dieser beiden Entwicklungsrichtungen gekommen ist, eben weiterzugehen - und es wieder zu trennen und mit möglichst viel Beute aus dieser Entwicklungsrichtung herauszukommen. Das ist der große Unterschied. Die &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039;, die mit unserer Entwicklung verbunden ist, &#039;&#039;&#039;geht nicht auf Raubzug&#039;&#039;&#039; bei diesen soratischen Wesenheiten, will nichts  gewinnen aus diesem soratischen Reich, kann eigentlich auch gar nichts gewinnen aus diesem Reich. Aber umgekehrt ist es anders. Umgekehrt ist es anders. Die soratischen Wesenheiten können eine ganze Menge aus dieser Entwicklung mit hineinnehmen in ihr Reich und damit also dort dann in einer ganz anderen Art arbeiten, als wenn sie eben nicht diese Kräfte rauben würden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;da wird ein immer stärkerer Sog entstehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für alles das, was wir, namentlich was wir Menschen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schöpferisch hervorvorbringen&#039;&#039;&#039;, wodurch wir die geistige Welt bereichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=3760s Der Mensch bestimmt die zukünftige Entwicklung der Erde 1:02:40] ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon davon gesprochen das letzte Mal, dass die Entwicklung der Erde in Zukunft, aber letztlich des ganzen Kosmos, immer mehr durch das bestimmt wird, mitbestimmt wird, oder eigentlich &#039;&#039;&#039;bestimmt&#039;&#039;&#039; wird durch das, was der Mensch an schöpferischen Impulsen hineingibt und dass dann die anderen &#039;&#039;&#039;regulären geistigen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die ganzen Hierarchien, &#039;&#039;&#039;mithelfen&#039;&#039;&#039;, dass das alles umgesetzt wird auch - aber wir sollen und müssen eigentlich die Impulse dazu geben, also grad das kleinste geistige Wesen, das da steht. Das ist &#039;&#039;&#039;das Einzigartige unserer kosmischen Entwicklung&#039;&#039;&#039;, dass eigentlich jetzt die Wesenheiten, die ganz unten stehen, dass die die Entwicklungsrichtung angeben. Nicht vom großen Zentrum oben strahlt alles aus, sondern jetzt da von unten wurdelt&#039;s - und so viele kleine Lichter, die da sind und die alle irgendwo beitragen dazu, &#039;&#039;&#039;eine neue Richtung&#039;&#039;&#039; anzugeben, &#039;&#039;&#039;die selbst für die Gottheit, für die Trinität, nicht vorhersehbar ist&#039;&#039;&#039;. Und dass das alles möglich ist, dass Gott seine Allmacht verliert, seine Allwissenheit verliert - und das ist das, was in unserer Zeit geschieht, also, seit sich der Christus auf Erden inkarniert hat, seit er sich in die völlige Ohnmacht begeben hat, ganz in die Hände der Menschen begeben hat, damit hat sich die ganze Trinität in die Hände der Menschen begeben in dem Sinne, dass es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die weitere Entwicklung bestimmt ihr und wir unterstützen euch dabei, wir stellen unsere Kräfte in euern Dienst.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber die große Gefahr ist halt, dass eben die soratischen  Wesenheiten jetzt da - weil sie natürlich an den Menschen doch sehr leicht herankommen - etwas von diesen Kräften, und natürlich möglichst so viel als möglich, hineinbringen in ihr Reich. Also, sozusagen bildlich gesprochen, in das Schwarze Loch hineinziehen - und dann wäre das alles verloren für die reguläre Entwicklung. Also, das heißt, mit regulärer Entwicklung meine ich die Entwicklung zur wirklichen Freiheit hin. Aber eben diese &#039;&#039;&#039;Freiheit hat die Schattenseite, sie kann auch verloren gehen&#039;&#039;&#039;, wenn wir das aus Freiheit wollen. Das ermöglichen uns die soratischen Wesenheiten letztlich, die letzte große freie Entscheidung zu fällen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich verzichte auf die Freiheit.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Jetzt ist der Punkt, auf den ich hinauswollte: Dazu muss ich mir aber erst die Fähigkeit angeeignet haben, möglichst viele geistige Kräfte aus der Welt mitnehmen zu können, und das ist sozusagen - wie soll ich sagen - das &#039;&#039;&#039;Eintrittsgeschenk&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in die Welt der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, das bringe ich mit, damit beweise ich, dass es mir mit meinem Entschluss, die Freiheit aufzugeben, ernst ist. Das heißt, es misst sich an dem, wieviel geistige Kräfte ich hineinbringe, und zwar so, dass sie eben einfach wirklich verloren sind dann für die reguläre Entwicklung. Dass ich sie so hineinbringe, dass sie wirklich verloren sind für die Entwicklung zur Freiheit hin. Und seht ihr, &#039;&#039;&#039;darum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen wir mit diesen ganzen schwarzmagischen Sachen erst am allerersten Anfang&#039;&#039;&#039;. Weil, die Fähigkeit, geistige Kräfte so hineinzubringen, dass sie wirklich verloren sind für diese Entwicklung, die sind noch relativ schwach ausgebildet. Aber wir sind im Anfang dessen drinnen. Es gibt Anfänge dafür. Aber der wirklich endgültige Entschluss, sozusagen aus Freiheit auf die Freiheit zu verzichten, was - so wie wir es eben besprochen haben - heißt, genügend geistige Kräfte gehabt zu haben und zu übergeben dieser soratischen Welt, also damit dokumentiere ich sozusagen den Entschluss, die Freiheit aufzugeben. So viel geistige Kräfte können wir noch nicht hineinbringen, dass das ausreicht, sondern &#039;&#039;&#039;es wird die Entscheidung fallen eben erst in einer nächsten oder letztlich übernächsten kosmischen Entwicklungsstufe&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht über die Erdentwicklung hinaus, es geht noch über das Neue Jerusalem oder den Neuen Jupiter, also die nächste kosmische Verkörperung unserer Erde, hinaus; sondern erst &#039;&#039;&#039;auf der sogenannten Neuen Venus, da wird die Erde selbst Sonne geworden&#039;&#039;&#039; sein. Und die Menschheit wird auf dieser Sonne leben - oder sie biegt ab in das Reich der soratischen Mächte, also macht sich sozusagen auf auf den Weg - sagen wir jetzt mal wieder - ins Schwarze Loch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=4118s Die Neue Venus und die Schicksalsentscheidung des Menschen 1:08:38] ===&lt;br /&gt;
Dort eben auf der Neuen Venus, eben auf dem 6. Entwicklungszustand, wenn man das zählt: also, Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond, Erde 4. Zustand, Neues Jerusalem 5. Zustand, &#039;&#039;&#039;Neue Venus 6. Zustand&#039;&#039;&#039;; dort im &#039;&#039;&#039;6. Unterzustand&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;von dem wieder im 6. Unterzustand&#039;&#039;&#039;, also, genauer gesprochen: 6. kosmisch-planetarischer Zustand, 6. Lebenszustand innerhalb dieses - weil jede kosmische Entwicklung sieben Lebensstufen, sieben Lebenszustände durchmacht, also, wenn ich durch den sechsten durch bin (und dort macht jeder Lebenszustand wieder sieben Formzustände durch, der dichteste ist der physische Formzustand)... Wenn wir dort auch im 6. Formzustand durch sind - da sind wir durch den physischen Formzustand schon durchgegangen - dann sind wir schon auf dem nächsten physischen Formzustand. Es ist der vierte, der mittlere, da stehen wir jetzt gerade in unserer Erdentwicklung drinnen - aber so einen Zustand jetzt auf der Neuen Sonne - könnte man so sagen, sprich die Neue Venus - weil, da wird die Erde eben Sonne sein. Aber sie wird schon im Kreis sein von einem Gebilde, in dem die Kräfte lauern: die soratischen Kräfte. Also &#039;&#039;&#039;eine Art Neben-Erde, Neben-Sonne&#039;&#039;&#039;, Neben… wie immer man will - also etwas, was den Keim in sich hat, ja letztlich eben so ein Schwarzes Loch zu werden, geistig gesehen auf jeden Fall, also herauszufallen aus unserem Kosmos. Weil, de facto ist eben wirklich auch…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=4240s Einsteins Relativitätstheorie, die Schwarzen Löcher und das Licht 1:10:40] ===&lt;br /&gt;
Und darum ist es ja ganz interessant, diese Beobachtung, die die Astronomen gemacht haben, Beobachtungen, die eigentlich aus einem geistigen Konzept erst entstanden sind, ihr wisst es vielleicht, also die &#039;&#039;&#039;Schwarzen Löcher sind etwas, was sich aus der Relativitätstheorie ergeben hat, die der Einstein entwickelt hat&#039;&#039;&#039;. Wo er also ganz anders gedacht hat über den Kosmos als früher. Wo er sieht also, dass da etwas ist, man könnte sagen, wo er der Schwerkraft auf der Spur ist, und sagt: &amp;quot;Ja, wo kommt die eigentlich her, wo ist die her? Die Schwerkraft entsteht dadurch, dass der Raum in gewisser Weise verbogen, gekrümmt wird.&amp;quot; Kannst du dir schwer vorstellen. Und da ist aber - mit all der Abstraktheit, die dahinter ist - aber da ist ein gewisser wahrer Kern, weil es wird in gewisser Weise wirklich unser regulärer Kosmos verbogen, eben &#039;&#039;&#039;die reguläre Entwicklung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbogen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verzerrt&#039;&#039;&#039; durch die Einwirkung der soratischen Kräfte. Das ist das, was eigentlich geistig dahintersteckt und das drückt sich dann &#039;&#039;&#039;äußerlich&#039;&#039;&#039; aus eben &#039;&#039;&#039;in der Erscheinung der Schwerkraft&#039;&#039;&#039;. Und daher, ich meine, Rudolf Steiner hat sehr, sehr vielfältig auch über die Relativitätstheorie… Die ist ja zu seiner Lebenszeit entstanden, der erste Teil wurde 1905 veröffentlicht und dann der zweite Teil, der aber der spannendere ist, weil da geht’s wirklich also um diese Raumkrümmung, um die Raumverzerrung, die mit der Schwerkraftwirkung zu tun hat, das ist dann 1916 veröffentlicht worden, also zur Zeit des ersten Weltkriegs, und wo man dann sieht, &#039;&#039;&#039;dass sogar das Licht dieser Verzerrung folgt&#039;&#039;&#039; - und was letztlich die Konsequenz aber hat, dass die Verzerrung so weit gehen kann, dass das Licht dieser Krümmung gar nicht mehr entkommen kann. Das heißt, es kann gar nicht mehr seinen regulären Weg weitergehen, sondern es wird verschluckt, letztlich. &#039;&#039;&#039;Da fällt&#039;&#039;&#039; sozusagen, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;das Licht ins Bodenlose&#039;&#039;&#039; - und dann wird es geraubt, irgendwo dadrinnen. Ich meine, die ganze Geschichte mit den soratischen Wesenheiten war dem &#039;&#039;&#039;Einstein&#039;&#039;&#039; sicher nicht bewusst dabei, aber es stecken trotzdem &#039;&#039;&#039;imaginative Bilder dahinter, die ihn geleitet haben.&#039;&#039;&#039; Ihr wisst - ich weiß nicht, ob ihr das wisst - der Einstein hatte schon als junger Mensch, als Schüler, schon immer wieder gerungen mit dem Rätsel: &amp;quot;Ja, wie ist das, &#039;&#039;&#039;wenn ich auf einem Lichtstrahl reite&#039;&#039;&#039;? Wie ist das?&amp;quot; Und mit dem hat er sich eigentlich, im Grunde, ein Leben lang beschäftigt. Und seine Physik ist aus dem heraus entstanden. Letztlich kommt er dann heraus: Da ist… Wenn ich auf dem Lichtstrahl reite - und &#039;&#039;&#039;das Licht ist ein Bild&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;für die regulären geistigen Kräfte&#039;&#039;&#039; irgendwo - aber dann komme ich in Berührung mit anderen Kräften, die meinen Lichtstrahl sozusagen verbiegen wollen, die den einfangen wollen, die dem eine Grenze setzen wollen. Daher eben allein schon das Prinzip der Lichtgeschwindigkeit. Eigentlich, &#039;&#039;&#039;Licht im Geistigen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gesehen, hat keine Geschwindigkeit&#039;&#039;&#039;. Das geistige Licht ist gleichzeitig überall da. Es ist nicht so, dass wenn jetzt einer einen Geistesblitz hat, muss er irgendwo durch den Kosmos sausen, bis er irgendwo ankommt. &#039;&#039;&#039;Wenn geistig ein schöpferischer Impuls da ist, dann lebt er im ganzen Kosmos, sofort&#039;&#039;&#039;, unmittelbar, unmittelbar - außer er wird eingefangen durch die soratischen Mächte. Und dann wird das draus, was das äußere Licht ist. Wenn das &#039;&#039;&#039;äußerliche Licht&#039;&#039;&#039; erscheint, da wirken &#039;&#039;&#039;bereits im Hintergrund diese soratischen Mächte&#039;&#039;&#039; mit. Und das äußere Licht, das Licht, das von der Sonne zu uns glänzt äußerlich, wo auch schon der Luzifer mit natürlich eine Rolle spielt dabei, also dieses äußerlich sinnliche Licht, wo jetzt das Geistige dahinter aber eigentlich eben gerade überstrahlt wird, überleuchtet wird durch dieses Äußerliche, das steht schon unter der  Sogkraft dieser soratischen Mächte. Da habe ich es schon mit einer Verbiegung des Lichts zu tun, mit einem Festhaltenwollen des Lichts, mit einer Finsternis, die jetzt dem Licht entgegensteht, wenn man so will, und die dem Licht jetzt einen Widerstand entgegen setzt. Und dadurch wird dieses geistige Licht, das eigentlich Geschwindigkeit in der Form nicht kennt, sondern augenblicklich überall ist, wird gebremst, sodass man jetzt &#039;&#039;&#039;für das äußere Licht tatsächlich von einer äußeren Lichtgeschwindigkeit sprechen&#039;&#039;&#039; kann, die für unsere äußere Welt gültig ist. Das äußere Licht kann sich nicht schneller als eine bestimmte Geschwindigkeit bewegen. Das war auch eine der Erkenntnisse, die der Einstein dann formuliert hat: &amp;quot;Gut, also das äußere Licht hat eben eine gewisse Grenze, eine gewisse Grenzgeschwindigkeit, und schneller kann es nicht werden. Da ist eine Kraft, die es hindert dran schneller zu werden, und diese Kraft eigentlich ist es, die den Raum zugleich verbiegt - oder die Verbiegung des Raumes ist diese Kraft, die dieses Licht zurückhält, abbremst, irgendwo.&amp;quot; Das hat Einstein alles so nicht mit den geistigen Hintergründen voll erfasst - so weit konnte er nicht hineinschauen, aber er konnte etwas ahnen von Kräften, die da dahinterstehen, und er hat es sehr, sehr abstrakt mathematisch formuliert. Er ist im Übrigen auf seine besten Inspirationen immer beim Geige spielen gekommen. Er war ein wunderbarer Musiker, er hat gespielt. Weil gerade die Musik, der Klangäther, das ist interessant, Musik, Klangäther, hat etwas zu tun auch mit den mathematischen Kräften, heißt auch: der mathematische Äther oder der Zahlenäther. Und der &#039;&#039;&#039;Einstein&#039;&#039;&#039; hat eine sehr starke Fähigkeit gehabt also, so &#039;&#039;&#039;halbbewusst zu leben in diesem Klang- und Lichtätherischen&#039;&#039;&#039;. Er hat sie &#039;&#039;(die Inspirationen)&#039;&#039; durch die Musik hereingeholt; er hat es auch durchaus in bildhafter Form sich dann vorgestellt, irgendwo, also Vorstellungsbilder, nicht wirklich volle Imaginationen, wo man wirklich die geistige Welt erlebt, aber doch in innere Vorstellungsbilder hinein gefasst. Aber inspiriert durch die Musik, verdichtet zu so halb sinnlichen Bildern, sage ich mal, und aus dem ist die Anregung zu seiner Relativitätstheorie gekommen, im Grunde. Relativitätstheorie ist… Er meinte ja nicht, alles ist relativ, aber er sieht einfach, da muss sich etwas in ein Verhältnis zueinander setzen, das steckt in Wirklichkeit dahinter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In Wahrheit geht es drum&#039;&#039;&#039;, dass dieses wirkliche geistige Licht, das von der Trinität ausgeht, das aber auch vom menschlichen Ich ausgeht, &amp;quot;die gleiche Vollmacht, die ich von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;, also &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche geistige Licht strahlt aus jedem Menschen-Ich&#039;&#039;&#039; aus - aber ich muss es immer in ein Verhältnis setzen zu dem &#039;&#039;&#039;Gegenpol dazu: die absolute Finsternis der soratischen Kräften&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn ich beide zusammen schaue, irgendwo, dann fange ich an zu verstehen, was in unserem Kosmos los ist. Halt jetzt sehr abstrakt und rein physikalisch genommen, aber dahinter steckt eben etwas viel, viel Tieferes - und daher kann man sagen, dass da durchaus also etwas erhascht worden ist von dem, was wirklich geistig im Hintergrund passiert. Und das ist ja interessant, ihr wisst das vielleicht auch, dass der &#039;&#039;&#039;Albert Einstein gar nicht so ein toller Mathematiker&#039;&#039;&#039; war, eher durchschnittlich. Ich meine, schon bei der Speziellen Relativitätstheorie - das ist also diese erste Fassung, die er 1905 veröffentlicht hat - bei der Mathematik hat ihm sehr viel seine damalige Frau geholfen. Sie war die bessere Mathematikerin. Und er hat dann auch einen Freund gehabt, der mit ihm am Patentamt gearbeitet hat - er hat bei dem Patentamt gearbeitet, eigentlich - und der hat auch immer viel geholfen bei der mathematischen Ausformulierung. Und dann, bei der Speziellen Relativitätstheorie, hat er sich auch viele Anregungen von anderen Mathematikern geholt - und trotzdem, interessanterweise, hat er fast ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem damals, zumindest im deutschen Sprachraum, besten Mathematiker, berühmtesten Mathematiker, dem &#039;&#039;&#039;David Hilbert&#039;&#039;&#039;, der also wirklich &#039;&#039;&#039;genial im Mathematischen&#039;&#039;&#039; war. Und beide haben sie daran gearbeitet, diese neuen Ideen für die zweite Fassung, für die &#039;&#039;&#039;Allgemeinere Relativitätstheorie&#039;&#039;&#039;, in eine mathematische Form zu bringen. Der &#039;&#039;&#039;Einstein&#039;&#039;&#039; hat sie von Anfang an &#039;&#039;&#039;als Bild vor sich&#039;&#039;&#039; gehabt - aber wie setze ich das jetzt um in Mathematik, in die Formel? Pfff… Mit dem hat er höchste Schwierigkeiten gehabt! Und dann hat aber dieser David Hilbert versucht, das auch, also in eine mathematische Formel, zu bringen. Er hat sich diese Ideen angehört. Nur &#039;&#039;&#039;das Entscheidende war, der David Hilbert hatte diese Inspiration und Imagination&#039;&#039;&#039;, die der Einstein im Hintergrund hatte, &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; - und daher ist er zwei, drei Tage später mit seiner Formulierung fertig geworden als der Einstein selber. Obwohl er der viel bessere Mathematiker war, aber der Einstein hat schließlich irgendwie durch seine Intuition dann letztlich den richtigen Weg gefunden. Und irgendwann waren die fertigen Formeln einmal da und haben funktioniert. Weil, es ist nicht so leicht, diese Formeln zu finden. Weil, da kann man viel herumrechnen, man kann sich im Kreis… Man verliert sich immer wieder irgendwo. &#039;&#039;&#039;Man muss&#039;&#039;&#039; eigentlich,  in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;die Lösung sehen&#039;&#039;&#039; - und dann kann ich es hin zu dem Ziel, zu der Lösung, hinrechnen, sozusagen, im Grunde. In Wahrheit also findet man immer… Die großen Würfe in der Mathematik sind entstanden, dass der gute Mathematiker die Formel eigentlich vor sich sieht, aber noch nicht ganz deutlich, aber er sieht das Licht vor sich - und dort rechnet er hin. Wenn er das nicht hat, rechnest du in irgendeine Richtung, da rechnest du endlos im Kreis herum und verlierst du dich und findest den Weg nicht. Das ist nicht so einfach: &amp;quot;Ach ja, dann lass wir&#039;s einen Computer machen.&amp;quot; Diese genialen Ideen findet man eben nicht dadurch, das ist genau der Punkt. Die  ergeben sich nicht zwangsläufig drinnen, sondern es ist eine &#039;&#039;&#039;schöpferische Tätigkeit auch notwendig&#039;&#039;&#039; - und da brauche ich das &#039;&#039;&#039;Licht zur Orientierung&#039;&#039;&#039;, dieses geistige Licht. Und &#039;&#039;&#039;den Funken hatte der  Einstein&#039;&#039;&#039; - und der Hilbert nur so im Abglanz; eben durch das, was ihm der Einstein erzählt hat, aber er hat nicht wirklich selber geschaut, und dadurch ist der Einstein eine Spur früher, gerade so um Haaresbreite früher fertig geworden mit diesen ganzen komplizierten Formeln. Und aus dem halt dann auch die Berechnung zu den Schwarzen Löchern und so weiter; sie lässt sich ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=5071s Das geistige Licht und die Finsternis 1:24:31] ===&lt;br /&gt;
Also sprich, da drinnen ist die Erkenntnis: &#039;&#039;&#039;In unserem Kosmos ist das reguläre geistige Licht&#039;&#039;&#039;, wenn ich es von unserer anthroposophischen Seite betrachte, &#039;&#039;&#039;aber es ist diese absolute Finsternis und Schwere der soratischen Mächte drinnen&#039;&#039;&#039;. Es ist also dieses Reich der absoluten Schwere und Finsternis drinnen. Und wir können unsere Welt nur verstehen, wenn wir sehen, wie diese beiden Kräfte miteinander spielen. Nur mit der einen Seite alleine geht&#039;s sozusagen nicht. Für uns ist aber die Botschaft jetzt dieses &#039;&#039;(notwendige)&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gleichgewicht&#039;&#039;&#039;. Und das hat der Einstein natürlich noch nicht so klar dann gesehen. Es ist, wie gesagt, eine ganz dumpfe Ahnung, die dahintersteckt - aber der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;die Gefahr ist, dass die dunklen Kräfte überhand nehmen könnten&#039;&#039;&#039;. Und zwar deswegen überhand nehmen könnten, weil jetzt - im Grunde eben auch erst seit dem Mysterium von Golgatha, wo die Menschen sich wirklich auf ihr eigenes Ich ganz bewusst stellen können und langsam erkennen können, welche geistige Kraft dahinter steckt - aber damit wächst auch immer mehr die Möglichkeit, eine Entscheidung anzubahnen, aber eben auch in Richtung auf die andere Seite, auf die dunkle Seite, auf diese lichtlose Seite aus unserer Perspektive, aber eine sehr kraftvolle, machtvolle Seite. Dieses Licht und Finsternis kann man auch deuten… Es ist also eine in unserem Sinne vielleicht nicht weisheitsvolle Welt, aber eine sehr streng zentral geordnete Welt - trotz allem - und wo es eine absolute Allmacht gibt über das ganze Geschehen, das dadrinnen ist. Und Macht hat was mit Wille zu tun und diese &#039;&#039;&#039;soratische Welt&#039;&#039;&#039; besteht in dem Willen, &#039;&#039;&#039;da gibt es einen zentralen Willen&#039;&#039;&#039;, der alles unterjocht, und etwas von dieser Willenskraft wird aber delegiert auf Untergeordnete. Da kann ich es dann wieder weitergeben an die nächste Riege, aber die absolut unter dem Befehl, menschlich gesprochen, dieser obersten Spitze stehen. Also, es ist dort eine &#039;&#039;&#039;Art Anti-Gottheit&#039;&#039;&#039; drinnen, wieweit die trinitarisch aufzufassen ist, will ich jetzt nicht ansprechen. Es ist eben grad also nicht dieses Vielfalt-Prinzip drinnen, schon dort nicht, weil, auch das ist das Interessante, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wir dieses trinitarische Prinzip drinnen haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=5264s Die Trinität verzichtet auf ihre Allmacht und bahnt einen neuen Weg an 1:27:44] ===&lt;br /&gt;
Da fängt es nämlich genau an, dass bereits diese drei Personen, die eigentlich eine sind, aber doch in Freiheit auch voneinander sind: Weil auch der Christus ist nicht der, der jetzt unter dem Befehl des Vatergottes steht, sondern eben gerade dadurch, dass er sich auf Erden inkarniert hat, selbst vollkommen ist; seine vollkommene Eigenständigkeit bekommen hat auch einerseits - und trotzdem eins ist mit der Vatergottheit. Schwierig das alles. Aber genau das Gegenprinzip dazu sind diese soratischen Mächte: Da ist absoluter Gehorsam, absolute Macht von oben und absoluter Wille dazu, zu Unfreiheit letztlich dann. Es gibt es dort gar nicht… Das Prinzip gibt es dort einfach gar nicht. Aber wie gesagt, es ist aufgebaut drauf, dass eine Spitze da ist, von da geht es aus - und dann gibt es die nächste Ebene, die sind auch sehr mächtig, arbeiten ganz nach dem, was von oben kommt (...irgendwo ist irgendwas umgeschaltet. …Hopla…So… Ich hab das Bild jetzt wieder regulär. Plötzlich war ein Bild im Bild drinnen, macht nichts, ja also… ), von Stufe zu Stufe geht es weiter. Also die Machtausübung erfolgt so: &#039;&#039;&#039;Die Macht strömt weiter von Stufe zu Stufe&#039;&#039;&#039;. Und jede nächste Stufe kann sich auch, also kann diese Fülle der Macht spüren, erleben, steht zwar unter dem Befehl der nächsten Stufe drüber, aber gibt weiter, gibt weiter und bestimmt weiter nach vorgegebenen Regeln, aber gibt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, im Grunde eben, auch noch dazu zu sagen - wir haben es eh in den letzten Vorträgen schon öfters angedeutet oder erwähnt - &#039;&#039;&#039;so war es früher immer&#039;&#039;&#039;. Der Weg war so, dass es von einer geistigen Quelle ausströmt und dann streng nach unten geht. Und das Paradoxe ist jetzt, dass &#039;&#039;&#039;bei unserer Erdentwicklung sich ein neuer Weg anbahnt&#039;&#039;&#039; dadurch, dass die Gottheit aus ihrer Freiheit heraus, als das absolute, allmächtige Machtzentrum, aus seiner Freiheit heraus den Entschluss fasst, etwas von dieser Freiheit weiterzugeben, was nur möglich ist durch den &#039;&#039;&#039;Verzicht auf die Allmacht&#039;&#039;&#039;. Das ist der große Entschluss - und &#039;&#039;&#039;die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; bleiben stehen bei dem alten Prinzip und sagen: &amp;quot;Denkst du! Ich verzichte nicht auf meine Macht, ich denke gar nicht daran. Denn was entsteht dann bitte? Es entsteht ein Kosmos, in dem Chaos herrschen könnte, vielleicht, weil, wer weiß was da unten passiert? Und daher ist dieser Impuls der  soratischen Wesenheiten, und auch der Menschen, die ihnen folgen, die also den schwarzmagischen Weg gehen, ist der, dass die eigentlich sehen, dass die Gottheit, &#039;&#039;&#039;die reguläre Gottheit, ihre Freiheit aufgegeben hat&#039;&#039;&#039; und damit die Chance einen perfekt funktionierenden Kosmos zu schaffen, dass sie das aufs Spiel setzt und dass sie einfach Menschen die Möglichkeit gibt, da drin herumzufuhrwerken und vielleicht das Ganze zu zerstören, und sie sagen: &#039;&#039;&#039;Das ist die Freiheit des Menschen nicht wert&#039;&#039;&#039;, letztlich, wenn das passieren kann. Und daher schaut es aus der Perspektive dieser &#039;&#039;&#039;Anhänger der soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die also den schwarzmagischen Weg gehen… Dreht sich das Bild natürlich komplett um. Für sie ist also die Entwicklung zur Freiheit, die hier angestrebt wird, das absolut Böse, eine absolute Verirrung, weil da im Grunde alles schief gehen kann. Weil, letztlich geht es so weit, dass der ganze Entwicklungsweg - der jetzt beginnt mit unserer Erdentwicklung aufzublühen, in gewisser Weise, mit dem Prinzip der Freiheit - aber auch komplett schief gehen kann. Die Möglichkeit gibt es! Es gibt &#039;&#039;&#039;keine Garantie mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das sein Ziel erreicht&#039;&#039;&#039;. Und das wird sein Ziel nur erreichen, wenn genügend Menschen mitspielen auf dem Weg, aus Freiheit mitspielen, und sagen: &amp;quot;Ja, das ist mein Spiel, es ist mein Spiel, weil ich das Spiel mitgestalte&amp;quot;. Es ist kein fertiges Spiel, sondern es ist eines, das wir mitgestalten. Die Fähigkeit wird halt wachsen. Die Fähigkeit wird wachsen, das zu beeinflussen. Es sind gerade &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; eben auch, die zwar einseitige, aber &#039;&#039;&#039;hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schöpferische Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; haben, die sehr &#039;&#039;&#039;in Gefahr&#039;&#039;&#039; sind, &#039;&#039;&#039;sich auf den Weg der soratischen Kräfte zu begeben&#039;&#039;&#039;; erstens weil sie dort natürlich sehr begehrt sind, weil sie viel zu geben haben. Die Menschen, die wenig schöpferische Kräfte haben, nimmt man natürlich auch mit, wie heißt es so schön: In der Not frisst der Teufel Fliegen. Das Kleine nehmen wir auch mit, weil, wir brauchen ja unser Fußvolk, die Ausführenden unten, aber besonders interessant sind natürlich Menschen, die wirklich sehr kreativ, also schöpferisch tätig sind, die aber einen Hang haben zu dieser - wie soll ich sagen - zu dieser der Schwere verhafteten Welt, also sprich der materiellen Welt, der äußeren Welt. Die also eigentlich als Ziel irgendwo sehen: &amp;quot;Ja, natürlich, wir wollen Geistiges entwickeln, aber das muss in handgreiflicher Form materialisieren.&amp;quot; Dann ist das Ziel erreicht - je mehr ich da hineinbringe. Halb haben sie damit recht, weil, wir müssen ein Teil da runterbringen, um hier uns geistig entwickeln zu können. Nur, wir müssen es wieder auflösen können, das ist der Punkt. Wir sollen hereinholen, wir &#039;&#039;&#039;sollen die Welt umgestalten&#039;&#039;&#039;. Und wir sollten sie hinunterbringen sogar bis zu diesem Erzeugnis der &#039;&#039;&#039;ganz toten Produkte&#039;&#039;&#039;, die wir jetzt in unserer Technik letztlich drinnen haben, das heißt, bis zu einer &#039;&#039;&#039;Umgestaltung des letztlich&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;mineralischen Elements&#039;&#039;&#039;. Die Technik der Zukunft wird noch ganz anders ausschauen, sie wird mit dem mineralischen Element zu tun haben, aber die Maschinen werden keine Maschinen in dem heutigen Sinne mehr sein. Es wird noch einiges anders sein, wir werden einfach eine, ja, eine &#039;&#039;&#039;Kristallwelt bauen&#039;&#039;&#039;, wenn man das jetzt so halb bildhaft andeuten will, aber es werden Kristalle sein, die geprägt sind von hoher Weisheit, die dadrinnen lebt in den Kristallen und zwar… Ich meine, Rudolf Steiner spricht ja oft von davon, dass gerade die Salze, die kristallinen Stoffe in der Erde - wo es besonders im Winter, wo es zu kristallisieren beginnt - dass diese Kristallbildungen offen sind für das kosmische Geistige, weil Kristalle überhaupt offen sind für das Geistige. Und sie sind aber auch offen für das Geistige, das wir produzieren. Und &#039;&#039;&#039;die Erdenwelt wird eine Art Kristallwelt&#039;&#039;&#039; werden, wenn man so will, zu einem Zeitpunkt, wo wir gar nicht mehr in dem physischen Leib verkörpert sind. Aber gerade dann, also wenn wir unsere Entwicklung im physischen Leib, im physisch-stofflichen Leib abgeschlossen haben werden, sozusagen, schaffen wir jetzt alles das, was wir aus dieser physisch-stofflichen Entwicklung geistig gewinnen können. Dann haben wir eigentlich die Kraft, ja, so richtig die Erdenwelt als Kristallwelt umzugestalten. Ihr dürft euch jetzt nicht vorstellen, dass es jetzt ein großer Diamant ist, so im äußeren Sinne. Es wird sehr, sehr viel subtiler sein. Aber es wird dieses kristalline Element eine wesentliche Rolle spielen dabei. Und darum, zum Beispiel, wird gesprochen von dem &#039;&#039;&#039;Neuen Jerusalem&#039;&#039;&#039;, wenn das ist, da ist die &#039;&#039;&#039;vollkommene Würfelgestalt&#039;&#039;&#039;. Der Würfel ist ein gewisses Idealbild für das kristalline Element - nur wird es halt dann &#039;&#039;&#039;nicht mehr äußerlich-physisch&#039;&#039;&#039; sein. Das ist nur eine Zwischenstufe, wo wir arbeiten, hineinarbeiten werden bis in das Feinste des Kristallinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=5873s Technikentwicklung zwischen Totem und Lebendigen 1:37:53] ===&lt;br /&gt;
Was wir jetzt mit der &#039;&#039;&#039;Computertechnik&#039;&#039;&#039; machen, heute, ist &#039;&#039;&#039;teilweise ein Anfang&#039;&#039;&#039;, aber natürlich &#039;&#039;&#039;mit einem starken soratischen Einschlag&#039;&#039;&#039; drinnen, der dabei ist. Aber das ist der Anfang, weil wir arbeiten nicht zufällig im &#039;&#039;&#039;Silizium-Element&#039;&#039;&#039; drinnen - Quarz-Chips eigentlich - da ist Silizium drinnen. Das ist der Hauptbestandteil der mineralischen Welt eigentlich: Quarz, Siliziumdioxid, was Quarz ist, ist der Hauptbestandteil der mineralischen Welt. Und wir schaffen es jetzt um, um da Geistiges zu fangen drinnen, aber so, wie wir es jetzt machen, eben in abgetöteter Form, die &#039;&#039;&#039;Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die wir jetzt sozusagen &#039;&#039;&#039;einprägen diesen Chips&#039;&#039;&#039; - oder was wir da speichern können drinnen. Das Interessante ist ja, dass da drinnen die Intelligenz, wenn man so will, die Information, dass die also gespeichert wird in diesen Chips drinnen, das heißt, das wird in die feinen Strukturen dieser Silizium-Chips eingeschrieben, festgehalten dort drinnen, als elektrische Kraft drinnen festgehalten, irgendwo. Die können aber wieder herausgeholt werden und so weiter - das heißt, es ist darin so eine Art &#039;&#039;&#039;mumifiziertes Geistiges&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, und &#039;&#039;&#039;das ist der soratische Weg.&#039;&#039;&#039; Der wahre Weg ist, dass es ein - wie soll ich sagen - ganz lichtoffener, klarer Kristall wird, in dem aber trotzdem Geistiges wirkt, lebendig wirkt drinnen, in gewisser Weise, selbst in einem Kristall. Ja, Kristall - haben wir auch schon glaube ich ein paar Mal gesprochen drüber - ist nicht so starr, wie man glaubt, wenn er ein richtiger, guter Kristall ist. Das &#039;&#039;(starr)&#039;&#039; ist er dann, wenn er soratisch wird, dann könnte er die Perfektion erreichen, ein vollkommener Kristall zu sein, der aber beim leisesten Hauch zersplittern würde. Weil &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Kristall&#039;&#039;&#039; - jeder &amp;quot;lebendige Kristall&amp;quot; wäre jetzt übertrieben zu sagen - aber &#039;&#039;&#039;der Lebenstätigkeit offen&#039;&#039;&#039; ist. Er ist es deswegen, weil er innerlich beweglich ist und das ist durch die Fehler, die er in seinem Bau drinnen hat. Dadurch hat er eine &#039;&#039;&#039;gewisse innere Beweglichkeit&#039;&#039;&#039;. Und in diesem, gerade in dem, kann das Geistige drinnen wohnen, ganz lebendig drinnen wohnen. Bei den Computer-Chips ist das gerade ein Problem, weil, wenn dort Fehler drin sind, dann habe ich einen Fehler im Computer. Wenn ein Chip schadhaft ist, irgendwo, dann ist es nicht gerade das Gute. Aber bei dem, was wir einmal hervorbringen werden, wo wirklich die ganze Erde, wo dieses Kristallreich, dieses Mineralreich, seine höchste Reife erhalten wird, da wird es in gewisser Weise so etwas wie eine Art lebendiger Kristall - und &#039;&#039;&#039;in dem lebendigen Kristall&#039;&#039;&#039; werden leben das  Geistige, die &#039;&#039;&#039;Gedanken der Menschheit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die diese Kristallerde geschaffen&#039;&#039;&#039; haben. Wo auch elektrische Kräfte drinnen wirksam sein werden, auch, wo aber vor allem &#039;&#039;&#039;Lichtkräfte tätig&#039;&#039;&#039; sein werden, weil dieser Kristall ganz lichtoffen sein wird - und der wird die elektrischen Kräfte zum Schluss verscheuchen. Weil, mit den elektrischen Kräften fängt es an, die Wirkung der Widersacher. Auch so ganz interessant, dass Rudolf Steiner sagt: Die &#039;&#039;&#039;Elektrizität&#039;&#039;&#039; zählt nicht zufällig &#039;&#039;&#039;zu den untersinnlichen Kräften&#039;&#039;&#039;. Warum untersinnlich? Ja, hat schon wer einmal Elektrizität gesehen? Ja, wir sehen jetzt das Licht, das brennt, ich sehe die Wirkungen des Lichtes, aber ich sehe nicht die Elektrizität selber. &amp;quot;Beim Blitzstrahl sehe ich doch die Elektrizität irgendwo, da ist auch was Elektrisches.&amp;quot; Da sehe ich aber auch nur den Lichtstrahl, den Lichteffekt, der da kommt. Die Elektrizität kann ich vielleicht einmal spüren, wenn ich in den Stromkreis komme, dann reißt es mich irgendwo, dann merke ich, dass Elektrizität nämlich interessanterweise irgendwie was zu tun haben dürfte mit den Willenskräften, mit den Muskelkräften, weil, wenn ich so einen Schlag kriege, dann reißt es mich wirklich, dann ziehen sich die Muskeln wirklich zusammen - und genau dort wirkt es. Es sind also diese &#039;&#039;&#039;elektrischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, eigentlich, welche &#039;&#039;&#039;mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unbewussten Teil unseres Willens etwas zu tun haben&#039;&#039;&#039; - wobei halt eben auch die Widersacher drinnen wirken können, sehr stark. Der Weg der Menschheit wird der sein, hoffentlich in genügendem Maße, dass eben diese &#039;&#039;&#039;Kristallerde&#039;&#039;&#039;, wenn ihr so wollt, dass sie &#039;&#039;&#039;befreit&#039;&#039;&#039; wird irgendwann &#039;&#039;&#039;von diesen elektrischen Kräften&#039;&#039;&#039;. Aber da werden viele Kämpfe, &#039;&#039;&#039;geistige Kämpfe&#039;&#039;&#039;, nicht äußere Kämpfe, geistige Kämpfe mit der anderen Seite, mit den soratischen Kräften, notwendig sein, um das hinzukriegen, weil die werden sehr stark. Rudolf Steiner sagt irgendwo auch einmal - ich hab das auch bereits erwähnt vor längerer Zeit schon: Die Erde wird sich einmal in einen großen elektrischen Apparat verwandeln. Ja, es wird nicht die Endstufe sein, aber durch die Phase muss man durchgehen. Es wird durchaus also eine &#039;&#039;&#039;Phase&#039;&#039;&#039; kommen, &#039;&#039;&#039;wo eben die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039; - scheinbar zumindest - ganz stark &#039;&#039;&#039;die Oberhand haben&#039;&#039;&#039;. Das wird zu einem Zeitpunkt sein, noch einmal dazu gesagt, wo wir nicht mehr in dieser Körperlichkeit auf Erden erscheinen. Das wird zu einem Zeitpunkt sein, wo wir bereits also im Umkreis der Erde - also ihr wisst mittlerweile, wie wir es heute gesagt haben - in dieser Atmosphäre der Erde, im weitesten Sinne, leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=6318s Gelingt der Schritt zur Kristallwelt des Neuen Jerusalem? 1:45:18] ===&lt;br /&gt;
Und wir werden… Der Punkt also, wo &#039;&#039;&#039;wir uns nicht mehr verkörpern auf Erden&#039;&#039;&#039;, da leben wir zunächst einmal, und das wird eine lange Phase sein, eben in dieser erweiterten Erdensphäre, &#039;&#039;&#039;Erden-Monden-Sphäre&#039;&#039;&#039;, im Grunde etwas über die Mondbahn sogar hinausgehend, sogar ein ganz schönes Stück hinausgehend. Und dann werden wir uns dort nicht verkörpern, weil Körper kann man dann nicht mehr wirklich sagen, aber &#039;&#039;&#039;wir leben in diesem Umkreis&#039;&#039;&#039;. Und gerade in der Zeit, in der wir dort leben - was wir im übrigen ja… wir gehen immer durch, nach dem Tod, durch die Sphäre, und das ist gerade auch die Zeit dann, wo wir ganz stark in die Natur hineinarbeiten. Da sind noch wesentlich größere Wirkungen dadurch als das, was wir jetzt äußerlich machen. Das ist eine Vorbereitung. Aber um die Erde weiterzubringen, gehört eben beides dazu, arbeiten hier äußerlich, wenn wir auf der Erde verkörpert sind, also sprich, wirklich Werkzeuge in die Hand nehmen und tun - und immer raffiniertere Werkzeuge, ja, bis hin zu den elektronischen Werkzeugen, wie auch immer. Und das wird letztlich dazu führen, dass &#039;&#039;&#039;die Erde&#039;&#039;&#039; eine Phase durchmachen wird, wo sie wirklich so eine &#039;&#039;&#039;Art großer elektrischer Apparat&#039;&#039;&#039;, in dem schon anderes eingeschlossen ist. Also nicht, dass das Ganze abstirbt zu dem &#039;&#039;(Apparat)&#039;&#039;, aber wo das eine Rolle spielen wird. Aber das ist eine &#039;&#039;&#039;Vorstufe dazu, um sie dann zu reinigen von diesen soratischen Kräften&#039;&#039;&#039;, so gut es geht, und zu verwandeln die Erde in eine Art lebendigen Kristall. Lebendig im Sinne, offen für das Geistige, in sich geistig beweglich, sozusagen, und das ist das, was dann zum Neuen Jerusalem hinübergeht. Alles, was sich dem widersetzt, was sozusagen jetzt dieser elektrische Apparat bleiben will, sich widersetzt dem, das geht dann ins soratische Reich, im Grunde, das bildet den Ansatz dazu, wirklich irgendwannmal auszuscheren in eine ganz andere Entwicklung. Aber wie gesagt, erst &#039;&#039;&#039;auf der Neuen Venus&#039;&#039;&#039;, also im 6. Entwicklungszustand, fällt die endgültige Entscheidung. Es wird zeitweise… wird sich dieses soratische Reich bereits separieren, irgendwo, und es werden Menschen mitgehen, aber das ist noch nicht endgültig. Man kann was zurückholen. Was man zurückholen kann, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die man zurückholen kann&#039;&#039;&#039;, die sind dann sicher ganz besonders wertvoll, die abgerungen sind diesem Reich. Die ganz stark also dort schon in Verbindung, in Kontakt gekommen sind, wo aber dann doch mit Hilfe von Menschen, aber letztlich aus Freiheit heraus, der Entschluss gefallen ist: &amp;quot;Nein, doch nicht dort hinein, doch nicht aus Freiheit verzichten auf die Freiheit, sondern zur Freiheit stehen.&amp;quot; Das werden ganz besonders wertvolle Kräfte auch sein. Daher ist also selbst das als eine &#039;&#039;&#039;zweischneidige Sache&#039;&#039;&#039; zu sehen: Einerseits müssen wir uns mit aller Kraft auflehnen dagegen, dass diese schwarzmagischen Kräfte tätig werden, aber andererseits werden wir ihnen gerade die höchsten, wertvollsten Kräfte abtrotzen können, nämlich also die Kräfte, die menschlich-geistigen Kräfte, die entstanden sind, weil sie am allerstärksten in diese Begegnung mit diesen Kräften eingetreten sind. Also, damit will ich nicht sagen: &amp;quot;Ach ja! Bitte, macht eure schwarze Magie.&amp;quot; Wir müssen alles aufbieten, um dagegen anzutreten, aber es wird trotzdem geschehen - und wir werden gerade in der Auseinandersetzung damit am allermeisten an positiven Kräften auch entwickeln können. Auf das werden wir uns einstellen müssen. Es werden &#039;&#039;&#039;die stärksten Gefahren&#039;&#039;&#039; auch vor allem dann sein, &#039;&#039;&#039;wenn wir bereits nicht mehr verkörpert sind auf Erden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=6614s Die soratischen Angriffe in der Kamaloka-Sphäre und verfrühte Wiedergeburt 1:50:14] ===&lt;br /&gt;
Gerade diese schwarzmagischen Kräfte greifen hinauf nach dieser Welt, wo wir jetzt sind im Leben zwischen Tod und neuer Geburt und wo wir dann später, wenn wir nicht mehr verkörpert sind, sowieso drinnen sind. Ich meine, es wird dann auch eine gewisse Auf- und Abbewegung, wenn ich das so nennen will… Es wird Menschen geben, die aus dieser erweiterten Erdensphäre durchaus wieder aufsteigen zur Welt der Mitternachtstunde und wieder herunterkommen, aber jetzt nicht auf die feste Erde halt, sondern in diese erweiterte Sphäre und da hineinarbeiten in die Natur. Aber es werden von der anderen Seite auch arbeiten ganz stark die soratischen Kräfte. Und &#039;&#039;&#039;da wird eine sehr starke Auseinandersetzung sein&#039;&#039;&#039;. Und diese Kräfte von unten werden versuchen, die von oben herunterzuziehen. Und das ist genau der Punkt. Es wird heute, glaube ich, die Zeit nicht mehr ausreichen, um das im Detail zu schildern, aber so als Vorgriff, als Vorbereitung auf die Einstimmung: Das ist eines der ganz starken Mittel von Leuten, die im &#039;&#039;&#039;Schwarzmagischen&#039;&#039;&#039; eingeweiht sind, bis zu einem gewissen Grad. &#039;&#039;&#039;Die gibt es bereits&#039;&#039;&#039;, es sind wenige, die es wirklich zu höheren Weihen, sage ich mal, gebracht haben, aber es gibt welche - und das ganz große Bestreben ist, Menschen in ihren Bann zu ziehen im Leben nach dem Tod, wenn sie dann gerade durch diese kritische Sphäre durchgehen, also die &#039;&#039;&#039;Kamaloka-Sphäre&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, oder sprich, diese erweiterte Erden-Monden-Sphäre, wenn sie da durchgehen. Und möglichst einen Menschen schon auf Erden, während sie noch leben auf Erden, vorzubereiten dazu, dass sie dann also sehr anfällig sind dafür, heruntergezogen zu werden. Heruntergezogen heißt also, gehalten zu werden in der Sphäre, jetzt schon also im Weg nach dem Tod. Weil, im Grunde sollte es vorbereiten, dass dann ein &#039;&#039;&#039;Menschengeschlecht&#039;&#039;&#039; steht, das diese Sphäre bewohnt, die aber eben ganz &#039;&#039;&#039;ergeben ist diesen soratischen Kräften&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Konkurrenz machen, sozusagen, &#039;&#039;&#039;Widerpart sind die Menschen, die eben den regulären Weg dann gehen&#039;&#039;&#039;, nach dem Tod hinaufsteigen, aufsteigen, herunterkommen, jetzt in diese Erden-Monden-Sphäre, nachdem es keine irdische Verkörperung mehr gibt, aber die diesen großen Weg gehen. &#039;&#039;&#039;Was die schwarzmagischen Kräfte wollen&#039;&#039;&#039; ist, sie wollen jetzt Menschen, die nach dem Tod hinausgehen, gleich dort festhalten, dass sie nach Möglichkeit gar nicht mehr aufsteigen höher, sondern dort bleiben und dienen jetzt da den unteren Kräften - bis auf ganz wenige, denen man es zulässt, damit die ja auch höhere Kräfte herunterholen können - noch. Aber letztlich, &#039;&#039;&#039;irgendwann, sollen sie alle da in der Erden-Monden-Sphäre gehalten werden&#039;&#039;&#039;. Das wird vorbereitet dadurch, dass jetzt möglichst viele Menschen, die sterben, nach dem Tod, wenn sie hinübergehen, dass sie so lang als möglich und so fest wie möglich in dieser Sphäre gehalten werden. Es gelingt noch nicht vollkommen, aber es gelingt doch also zumindest, die Menschen wesentlich länger in dieser Sphäre zu halten, als es eigentlich sein sollte. Also länger zu halten, heißt nämlich auch… Ihr dürft euch jetzt nicht vorstellen: &amp;quot;Aha, ich werde jetzt 1000 Jahre dort gehalten.&amp;quot; Um das geht es eigentlich gar nicht. Es geht darum, dass sie möglichst lang - aber es können jetzt 20, 50 Jahre sein - da gehalten werden. Vielleicht dann nach 30 Jahren - und da schaffen sie es zwar nicht mehr, sie mit ihren Kräften zu halten - steigen sie schon noch höher auf, kommen aber sehr, sehr schnell wieder zurück und werden dann &#039;&#039;&#039;relativ schnell wiedergeboren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt &#039;&#039;&#039;versehen mit all den Einflüsterungen&#039;&#039;&#039;, die sie halt letztlich &#039;&#039;&#039;durch die soratischen Mächte&#039;&#039;&#039; über den Umweg der anderen Widersacher bekommen haben. Das heißt, dieses lange Gehalten in der Sphäre heißt eigentlich, in Wahrheit, möglichst schnell durch, aber nämlich vorher schnell durch die höheren Sphären - und schnell wieder aus dieser Erden-Monden-Sphäre herunter auf die Erde &#039;&#039;&#039;mit den materialistischen Impulsen&#039;&#039;&#039;. Ich sag jetzt bewusst &amp;quot;materialistischen Impulsen&amp;quot; im Sinne von den Impulsen, die in die Verhärtung gehen, die &#039;&#039;&#039;in die Schwere&#039;&#039;&#039; hineingehen, die in die - aus unserer Sicht gesehen - Lichtlosigkeit hineingehen, die aber in eine ungeheure &#039;&#039;&#039;Machtfülle&#039;&#039;&#039; hineingehen, letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus unserer Sicht, aus der regulären Sicht gesehen, könnte man sagen, es ist eine blinde Macht, aber sie ist deswegen nicht chaotisch, sondern sie ist eben geführt, blind geführt, in &#039;&#039;&#039;blindem Gehorsam geführt&#039;&#039;&#039; von der zentralen Quelle halt, dieser soratischen Welt. Weil, was es dort nicht gibt, ist sowas wie eigene Einsicht eigener kreativer Impuls dazu, das gibt es alles nicht. Das heißt im Grunde, Erkenntnis besteht darin - wenn man das mit unserem irgendwie vergleichen will, ich meine, es ist absurd eigentlich, es zu vergleichen - Erkenntnis besteht aber darin dann, also entgegenzunehmen, was aus der Quelle kommt, und das &#039;&#039;&#039;in Tat umzusetzen&#039;&#039;&#039;, eins zu eins in Tat umzusetzen. Das ist das Ideal, das dort läuft. Und so gesehen, würde ich es als blind bezeichnen. Es ist blinder Gehorsam auf jeden Fall. Daher überall, wo Erscheinungen jetzt in der Welt bei uns auftreten, &#039;&#039;&#039;wo blinder Gehorsam dahintersteckt, kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass das eben im Dienste der Sorat-Mächte letztlich steht&#039;&#039;&#039;. Es wird oft vorgeworfen: &amp;quot;Die anderen sind die, die den blinden Gehorsam einfordern&amp;quot; - und das wird dann oft mit demselben blinden Gehorsam eingefordert. Also, man muss sehr vorsichtig sein zu schauen: Wo ist es ? Oft sind &#039;&#039;&#039;die größten Gegner&#039;&#039;&#039;, äußerlich, &#039;&#039;&#039;die einander genau desselben beschuldigen&#039;&#039;&#039;. Die machen aber genau dasselbe, in Wahrheit, und beide helfen mit dazu, dass wir in die falsche Richtung gezogen werden, um die Gegenkraft zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=7084s Soratische Angriffe nach dem Tod in der Astralsphäre und die Erstarrung 1:58:04]===&lt;br /&gt;
Ja, wir werden das das nächste Mal noch näher ausführen, wie das ganz genau passiert, wie raffiniert das passiert, wie es &#039;&#039;&#039;verschiedene Stufen gibt auf dem Weg&#039;&#039;&#039;. Wenn der Mensch aufsteigt nach dem Tod, kommt er zunächst in die &#039;&#039;&#039;Astralsphäre&#039;&#039;&#039;. Wenn er in der Astralsphäre ist, zum Beispiel, arbeitet er sehr stark am &#039;&#039;&#039;Tierreich&#039;&#039;&#039;, also mit den astralischen Kräften, und übernimmt dort Wirkungen, die sonst die Gruppenseele, das Gruppen-Ich der Tiere hat - und was teilweise der Mensch eben dann wird. Und so geht es dann weiter ins &#039;&#039;&#039;Pflanzenreich&#039;&#039;&#039;. Dazu muss er &#039;&#039;(der Mensch)&#039;&#039; aber bereits in die untere geistige - die sogenannte untere geistige Welt, das untere Devachan aufsteigen und so weiter, dann kann er sogar bis in die &#039;&#039;&#039;mineralische Welt&#039;&#039;&#039; hinunterarbeiten. Die Frage ist: In welchem Sinne? Mineralische Welt, da heißt im positiven Sinn arbeiten, also im Sinne der lichtvollen Kräfte arbeiten… Oder abrutschen in die Wirkung der Sorat-Mächte, in die Wirkung der Erstarrung, der Verdunkelung. Weil, es ist ganz interessant, diese Sorat-Mächte, unterstützt eben durch die ahrimanischen, asurischen Kräfte, das habe ich am Anfang des Vortrags gesagt, haben eigentlich nicht mit dem kristallinen-mineralischen Element zu tun, sondern mit dem erstarrten, also so etwas wie mit einer unendlich zäh gewordenen Flüssigkeit. Das ist eigentlich &#039;&#039;&#039;das ahrimanische Element&#039;&#039;&#039;. Das Erstarrte, so &#039;&#039;&#039;das erstarrte Magma&#039;&#039;&#039;, irgendwo. Das ist auch interessanterweise im Grunde &#039;&#039;&#039;nicht kristallin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bilden sich dann schon Kristalle drinnen auch, aber es sind eben gerade eigentlich nicht diese Kräfte, die das ausmachen. Eigentlich ist Magma eine erstarrte glasartige Masse, im weitesten Sinne. Und &#039;&#039;&#039;Glas&#039;&#039;&#039; ist eben auch &#039;&#039;&#039;kein Kristall&#039;&#039;&#039;.  Er ist zwar… Glas ist zwar lichtoffen noch, das zeigt, dass eine gewisse Ordnung drinnen ist; wenn die Ordnung ganz zerstört wird, dann wird es wirklich so eine Schlacke, dann ist es plötzlich nicht mehr lichtoffen. In Wahrheit ist es also Erstarrung, die hineinkommt. &#039;&#039;&#039;Erstarrung im Sinne von&#039;&#039;&#039;:  alle Eigenständigkeit, &#039;&#039;&#039;allen eigenen Willen aufgeben&#039;&#039;&#039;, sondern offen sein für den zentralen Willen von oben und das aber weitergeben als Kraft. Also, wie sagt man?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es ist kein Bild für die Beamtenschaft, bitte, gar nicht, also nach oben Honig ums Maul schmieren und nach unten buckeln, also das Radfahrer-Prinzip: nach oben buckeln und nach unten treten, sozusagen. Nein, es hat nichts mit der Beamtenschaft zu tun, bitte, nehmt das nicht! Aber es gilt für die &#039;&#039;&#039;Beamtenschaft der soratischen Welt&#039;&#039;&#039;. Genau das würde sich verwirklichen, wenn wir uns halt dem Reich einverleiben, dann sind wir im wahrsten Sinne halt höhere, weniger höhere Beamte, Verwalter der zentralen Machtquelle auf verschiedensten Ebenen halt, je nachdem, wie wir uns als würdig erwiesen haben. Nämlich würdig erwiesen haben durch das geistige Geschenk, das wir mitbringen in diese Welt. Also, was &#039;&#039;&#039;wir rauben aus dieser lichtvollen geistigen Welt&#039;&#039;&#039; und das in diese dunkle Welt hineinbringen in Form von Kraft, von Macht, Impulsen, die wir diesen soratischen Wesenheiten verleihen dann - weil, es ist ja nicht mehr unsere Macht. Wir geben sie weiter, aber als Belohnung dürfen wir Ausführungsorgane sein auf verschiedenen Ebenen. Also das heißt, wir haben dann Befehlsgewalt über größere oder kleinere Massen, wie auch immer, aber letztlich haben wir nach oben den &#039;&#039;&#039;Kadavergehorsam&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=7363s Erkennen und Meistern der Gefahren der Gegenwart 2:02:43] ===&lt;br /&gt;
Und überall, wo dieser Kadavergehorsam ist, müssen wir halt vorsichtig sein. Das sind Strukturen, die in alter Zeit berechtigt waren, weil, da stand wirklich noch die lichte Quelle an der Spitze - oder zumindest auch - und die dunkle erst sehr wenig. Aber &#039;&#039;&#039;mittlerweile&#039;&#039;&#039; es ist so, dass die &#039;&#039;&#039;lichte Quelle&#039;&#039;&#039; immer mehr sich &#039;&#039;&#039;ihrer Macht entäußert hat zugunsten unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, der Christus sich völlig in die Ohnmacht begeben hat - in die Hand der Menschen. Und in gleichem Maße aber, immer mehr, versuchen natürlich die soratischen Wesenheiten dieses &#039;&#039;&#039;Machtvakuum&#039;&#039;&#039; auszufüllen, irgendwo. Und unter der Gefahr stehen wir. Daher, die Macht dieser &#039;&#039;&#039;soratischen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräfte&#039;&#039;&#039; und des &#039;&#039;&#039;schwarzmagischen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Prinzips&#039;&#039;&#039; wird größer werden in der Zukunft. Es ist in der Vergangenheit schon genug passiert dadurch, aber es wird in der Zukunft noch größer werden, die Gefahr. Aber wir haben jetzt:  &amp;quot;Nicht ich, sondern der Christus in mir&amp;quot;, wobei gemeint ist: nicht das Ego in mir, sondern in meinem wirklichen Ich, das ist eigentlich eins mit dem Christus. Der Wille des Christus und meiner sind eins. Weil der Christus meinen Willen ausführt, eigentlich, nicht seinen. Er sagt nicht: &amp;quot;Ja, jetzt sollst du das tun&amp;quot;, sondern, &#039;&#039;&#039;wenn wir wirklich aus dem Geistigen schöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn wir etwas Neues einbringen in die geistige Welt aus unserer schöpferischen moralischen Intuition, &#039;&#039;&#039;dann trägt der Christus das als seinen Willen weiter&#039;&#039;&#039;.  Also, es dreht sich gerade so um alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Punkt ist nur: Wie verwirklichen wir das jetzt in der Zeit, in der wir drinnen stehen, praktisch? Das geht alles halt nicht mit einem Schlag, aber &#039;&#039;&#039;wie verwandeln wir das alte zentralistische Machtprinzip&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; in das neue, das völlig dezentral ist, was von jedem einzelnen Ich ausgeht, ohne dass es im Übergangsfeld lauter Scherben gibt? Natürlich, wenn das alte Machtprinzip von einem Tag auf den andern aufhört, kommen wir in das Chaos, ganz klar. Die Frage ist jetzt: &#039;&#039;&#039;Wieviel Chaos können wir zulassen, um den Übergang zum Neuen zu schaffen?&#039;&#039;&#039; Weil, ein gewisses Chaos muss sein! Es kann nicht die straffe Führung bleiben von oben. Die würde in gewisser Weise, aber es wird eben nicht funktionieren, dafür ist der &#039;&#039;&#039;Freiheitstrieb der Menschen&#039;&#039;&#039; doch zu groß. Aber wenn die Menschen die Freiheit nicht hätten oder nicht wollten, dann würde das eigentlich optimal funktionieren, wie ein Rädchenwerk. Es funktioniert gerade dadurch nicht, dass eben die freien Menschen da hineinspucken, peinlicherweise, immer wieder. Und dadurch aus den beiden, einerseits starres Prinzip von oben, Kommando von oben, und andererseits Wille, &amp;quot;nein, ich lasse mich nicht beugen, &#039;&#039;&#039;ich habe einen eigenen Impuls&#039;&#039;&#039; hineinzugeben.&amp;quot; Aus dem entsteht Chaos, das aber letztlich schöpferisch auch ist aus dem Zusammenspiel beider Kräfte. Also, darin sieht man, es werden immer &#039;&#039;&#039;größere Gefahren&#039;&#039;&#039; kommen, einerseits durch diese soratischen Mächte, aber es kommen &#039;&#039;&#039;auch immer mehr Chancen&#039;&#039;&#039;, im positiven Sinn schöpferisch tätig zu sein. Und es wird nur drum gehen, also diese Möglichkeit wirklich zu ergreifen, sie zu ver-wirklichen. Das ist die Kraft des Ichs drinnen: zu ver-wirklichen.  Das heißt, die Wirklichkeit durch das Ich bestimmen. Und Wirklichkeit ist eben was anderes als Realität im Sinne des Gewordenen. Wir reden immer halt, wir sagen: &amp;quot;Wir sind die Menschen, die in der Wirklichkeit drinnen stehen.&amp;quot; Wir meinen praktisch immer das Gewordene, das Fertige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Wirklichkeit ist das, was noch nicht da ist&#039;&#039;&#039;, sondern was der Zukunft den Impuls gibt, die Zukunft zu gestalten, was ver-wirklicht werden muss. In dem Moment wo etwas verwirklicht ist, ist es schon gestorben, eigentlich, in Wahrheit. Und ich muss schon anfangen, wieder den nächsten Impuls hineinzugeben. Aber darum verstehen so wenige Menschen die Wirklichkeit des Geistigen. &amp;quot;Nein, Wirkliches ist das, was ich angreifen kann.&amp;quot; Nein! Das ist das Abgestorbene. Das war einmal Wirklichkeit - und ich kann es jetzt anfassen, weil es gestorben ist, im Grunde. Wenn ich eine &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; habe, ein &#039;&#039;&#039;Tier&#039;&#039;&#039; habe, einen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; habe, dann ist auch schon sehr &#039;&#039;&#039;viel Abgestorbenes&#039;&#039;&#039;, sagen wir, in körperlich-physisch-stofflicher Gestalt da, &#039;&#039;&#039;aber ein bisschen was lebt noch drinnen&#039;&#039;&#039;. Und ich hoffe, dass ein bisschen was vom Geistigen, vor allem jetzt bewusst, im Menschen lebt, was beim Tier eben unbewusst ist, bei der Pflanze noch unbewusster und im Mineral ganz tief schläft. Und es wartet darauf, dass der Mensch eigentlich dieses Mineralreich ja erlöst. Erlöst, weil dieses Minerale ist halt immer in der Gefahr, von diesen soratischen, asurischen, ahrimanischen Wesenheiten ergriffen zu werden und zur erstarrten Masse zu gerinnen und nicht diese ganz glasklare geistdurchflutete, kristalline Gestalt zu bekommen. Es ist immer das Spiel da drinnen. Also, &#039;&#039;&#039;eigentlich kämpfen diese Mächte gegen die Kristallwelt und möchten eine Ersatzwelt machen, eine dunkle, erstarrte Lavawelt&#039;&#039;&#039;, wenn ich so will, jetzt als äußeres Bild, also vergleichsweise genommen. Aber geistig gesehen, wäre es das: eine Lava, glasartig erstarrte, aber ganz dunkle, finstere Masse, die in ihrer Bewegung komplett erstarrt ist, irgendwo. Ohne ihre eigene Form gefunden zu haben, die der Kristall hat, eben. Jeder &#039;&#039;&#039;Kristall&#039;&#039;&#039;, jeder - egal ob es ein Diamant ist, ob es ein Bergkristall ist - jede einzelne Ausgabe, &#039;&#039;&#039;jedes einzelne Exemplar ist individuell&#039;&#039;&#039;. Ganz individuell, obwohl alle die gleiche Grundform haben - und trotzdem ist jeder einzigartig. Die Glasmasse, die ist indifferent. Da drückt sich keine Individualität aus, ist kein individueller Impuls drinnen. Also schauen wir mal, dass wir nicht zu der Glasmasse erstarren, sondern dass wir die &#039;&#039;&#039;Kristallwelt des Neuen Jerusalems gestalten durch unser Ich&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=7822s Ausblick auf den 107. Vortrag 2:10:22] ===&lt;br /&gt;
Ja, damit möchte ich es für heute gut sein lassen. Wir werden das nächste Mal direkt an das anschließen. Wir werden schauen, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;diese dunklen Mächte arbeiten&#039;&#039;&#039;, wie auch wirklich Bruderschaften arbeiten, die sich gewisser schwarzmagischer Kräfte zu bedienen versuchen, wie das ein bisschen zugeht. Weil, bitte, ich werde kein Rezept dafür geben, ich hüte mich davor, also ein Rezept dafür zu geben, wie man das im Detail macht. Abgesehen davon, selbst wenn man so ein Rezept gibt, ist es nicht so einfach zu verstehen. Da braucht man schon einen langen Weg, um das dann in der Praxis umsetzen zu können. Aber so gewisse Umrisse davon werden wir uns anschauen, wo es hingeht, und wir werden dann erkennen, wo bewusst, teilweise auch unbewusst, an diesen Dingen gearbeitet oder damit gearbeitet wird - und wenn ihr das vom Heutigen mitnehmt, dann seht ihr aber auch, dass es gar nicht zu verhindern oder zu vermeiden ist. Es wird nicht darum gehen, das alles auszuradieren, das wird uns nicht gelingen, sondern es wird darum gehen, es &#039;&#039;&#039;in das richtige Gleichgewicht zu führen&#039;&#039;&#039; und für die Zukunft einmal zu schauen, trotzdem, dass die &#039;&#039;&#039;lichte Seite die Übermacht gewinnt.&#039;&#039;&#039; Aber es ist nicht jetzt ein Kampf, der von heute auf morgen entschieden wird, sondern da geht es um &#039;&#039;&#039;Kräfteverschiebungen&#039;&#039;&#039;, die passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5ezK7BNpDio&amp;amp;t=7927s Ausklang 2:12:07]===&lt;br /&gt;
Mein Kater sagt mir jetzt gerade:  &amp;quot;Es ist aus. Ich brauche eine Ruhe jetzt. Mach das nächste Mal weiter.&amp;quot; Er marschiert jetzt gerade bei mir unten vorbei. Ihr seht ihn nicht. Also ich höre auf. Ich danke euch, dass ihr so tapfer dabei seid. Gute Nacht. Gute Nacht, meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Danke auch bei all den Leuten die beim Livestream dabei sind. Ich verabschiede mich auch hier. Gute Nacht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_105._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=222</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 105. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-05-15T09:15:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Das Ich des Menschen auf der Erde im Bewusstseinszeitalter 0:07:21 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Apokalypse des Johannes 105. Vortrag als Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Yt 105. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/pkRj_D0kCXo]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 105. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: https://anthro.world/die-apokalypse-des-johannes-vortragszyklus-dr-wolfgang-peter/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
1. Wochenspruch zum Ostersonntag - der Mensch in seiner Beziehung zu Erdenwelt und Kosmos - was ermöglicht uns die Freiheit? - eigene schöpferische Impulse finden - das Wesen des Menschen an seinen Taten erkennen - Bewusstseinsseelenzeitalter und Ich-Bewusstsein - Luzifer und Ahriman in der Gegenwart und in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter - der Christus-Impuls, die Christuskraft und die Ich-Kraft - Blutsverwandtschaft und Menschlichkeit - der Menschheitsrepräsentant - Transhumanismus und physische Unsterblichkeit - Technik ist weder gut noch böse - wirkliche Imaginationen und luziferische Trugbilder - freie Entscheidungen - ahrimanische-technische schöpferische Intelligenz - das Kapital und die Reichen und Mächtigen - die Angst vor dem Tod - die Begegnung mit sich selbst - Alfons Petzold, Wolfgang Pauli und Teilhard de Chardin - zum Neuen Jerusalem kommen - unheilige Beziehungen zwischen Lebenden und Verstorbenen - niedere Astralkräfte überlappen mit hohen Ätherkräften - Übertragung karmischer Verfehlungen - 8. Sphäre und das Sorat-Prinzip - der Geist in der Materie - Ich lebe, aber nicht ich, sondern der Christus in mir - die Gesetze der Zukunft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des 105. Vortrags (von Ghislaine und Susanne am 2. Mai 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 1. Wochenspruch am 19.4.2022 [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=0s 0:00:00] ===&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch ganz herzlich zum 105. Vortrag der Apokalypse und endlich- nach langer Durststrecke - landen wir beim ersten Wochenspruch. Wir haben den &#039;&#039;&#039;Ostersonntag&#039;&#039;&#039; hinter uns gebracht und mit dem Ostersonntag startet die neue Runde. Es hat den schönen Titel «Frühling». Mmm, beim Wetter merkt man noch nicht so viel davon, aber es wird sicher besser und es ist vor allem Osterstimmung.&amp;lt;blockquote&amp;gt;Wenn aus den Weltenweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne spricht zum Menschensinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Freude aus den Seelentiefen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Licht sich eint im Schauen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ziehen aus der Selbstheit Hülle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedanken in die Raumesfernen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und binden dumpf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Menschen Wesen an des Geistes Sein.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das heißt, es ist eine große Umdrehung da zum letzten Wochenspruch, zum 52. Es war immer die Betonung primär auf dem Geistigen, das hereinkommt, aber jetzt kommt etwas dazu. Wir sind soweit, aus dem Geistigen, das wir in uns rege gemacht haben - oder vielleicht ein bisschen ins Bewusstsein gebracht haben - dass wir etwas davon &#039;&#039;&#039;der geistigen Welt entgegen tragen&#039;&#039;&#039; können. Also, zu der gehören wir ja selber auch - zu der geistigen Welt - aber so, dass wir hier von unserer irdischen Welt aus etwas in die kosmische weitertragen können. Gedanken, nämlich vor allem Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wendung des Menschen nach außen und nach innen [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=150s 0:02:30] ===&lt;br /&gt;
Wir natürlich als Menschen hier auf Erden haben - über das haben wir schon öfter gesprochen - &#039;&#039;&#039;ganz besondere Erfahrungen, worüber die anderen geistigen Wesen in der Form nicht verfügen&#039;&#039;&#039;, von Christus jetzt abgesehen, weil Christus ist Mensch geworden und hat dadurch sich alles das erworben, was der Mensch als einziges geistiges Wesen im Kosmos hat: Diese Beziehung zur Erdenwelt, zur äußeren Erdenwelt, zur gegenständlichen Welt, zur Welt der festen Gegenstände, die uns einerseits trennt ein bisschen von der Welt - was heißt ein bisschen, ganz stark trennt es uns, weil wir stehen ihr gegenüber - aber andererseits durch diese andere Art des Erlebens &#039;&#039;&#039;uns auch die Freiheit ermöglicht&#039;&#039;&#039;. Wir können uns in uns zurückziehen und sagen, okay, das ist da draußen, das geht mich im Moment nichts an, ich beschäftige mich mit meinem Inneren - oder ich kann auch sagen, ich wende mein Inneres ganz der Welt draußen zu und verbinde mich damit. In dem Wechselschlag leben wir eigentlich ununterbrochen. Der kann weitergehen, das heißt tiefer hinein in die Welt draußen, in die Wesen, die uns umgeben, Pflanzenwesen, Tierwesen, Menschenwesen, aber auch das Wesen des Mineralischen. Wir haben schon davon gesprochen, dass gerade diese &#039;&#039;&#039;Mineralisierung der Erde das Besondere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unserer Erdenverkörperung&#039;&#039;&#039;, also der Erde als Ganzes, ist. Dieses mineralische Element - das Kristalline - tritt zutage und es hängt sehr stark mit unserer Ich-Kraft zusammen. Das heißt, die Erdenwelt, der ganze Kosmos der damit verbunden ist, ist von Haus aus auf das menschliche Ich ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt von Haus aus in diesem Kristallinen: die Möglichkeit, sich ja in gegenständlicher Form abzuschließen von der Welt. Dies gab es so in dieser starken Form eigentlich noch nie. Wir sind immer noch mit unserem menschlichen Körper sehr viel verbunden mit der Welt, auch rein stofflich, schon durch die Atmung, aber auch durch das Licht, das wir aufnehmen, durch die Töne, die wir hören. Also, &#039;&#039;&#039;ganz isoliert in uns sind wir eigentlich in Wahrheit trotzdem nicht&#039;&#039;&#039;, aber wir haben oft das Gefühl, wir stecken da drinnen irgendwo - und unter Umständen kann man es wie ein Gefängnis, wie eine Einsamkeit empfinden. Das ist sogar ein Erlebnis, das auf dem geistigen Entwicklungsweg ganz wichtig ist, diese Einsamkeit zu erleben, zu sagen: &amp;quot;So, da bin ich ganz allein mit mir und ich muss schauen wie ich zu Rande komme.&amp;quot; Eben um die eigenen geistigen Kräfte zu wecken. Nicht gleich rufen: &amp;quot;Bitte, Intuition von da oben, Inspiration sag mir, was passieren soll&amp;quot;, sondern sozusagen ich muss meine ganz eigenen Entscheidungen treffen, &#039;&#039;&#039;meine eigenen schöpferischen Impulse finden&#039;&#039;&#039; - und gerade aus dem heraus kann ich dann die große Geistige Welt bereichern, aus dem heraus kann ich etwas geben, nicht nur es bloß zurückspiegeln, sondern wirklich es versehen mit einem ganz neuen Einschlag. Das können die &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten&#039;&#039;&#039; über uns in dieser Art nicht. Wenn sie sich nach dem Inneren wenden, dann erleben sie Geisterfüllung, das heißt, sie sind erfüllt von den geistigen Kräften, die durch die ganzen Hierarchien, die über ihnen stehen, zu ihnen herunterkommen. Ein Engel kann sich nicht zurückziehen und sagen: &amp;quot;Es interessiert mich nicht, was um mich herum ist, sondern ich beschäftige mich mit mir selber.&amp;quot; Das geht für einen Engel nicht. Ein Engel fühlt sich am stärksten dann, wenn er sich ausgießt in die Welt und an den Taten, die dadurch entstehen, an dem erkennt er sich, im Prinzip. Er erlebt sich daran, dass die Welt sich durch seinen Einfluss verändert. Das heißt, er ist also ganz hingegeben an die Welt zugleich. Bei uns ist da eben dieser ganz starken Bruch. Einerseits können wir uns ganz in uns zurückziehen, ganz bei uns sein, wir können uns aber auch vollkommen an die Welt hingeben, sodass wir im Extremfall uns selber gar nicht mehr spüren. &#039;&#039;&#039;Wir können uns auch an die Welt verlieren. Ein Engel verliert sich nie an die Welt&#039;&#039;&#039;, obwohl er sich mit ihr verbindet, aber er fühlt sich gerade darin sehr stark in seinem Selbstbewusstsein. Er spiegelt sich sozusagen in den Taten, die er in die Welt setzt. Können wir auch. Können wir auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich des Menschen auf der Erde im Bewusstseinsseelenzeitalter [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=441s 0:07:21] ===&lt;br /&gt;
Man erkennt an einem Menschen sein &#039;&#039;&#039;wirkliches Wesen gerade an seine Taten&#039;&#039;&#039;, weniger an den gescheiten Ideen, die er uns mitteilt - das kann auch hoch gescheit sein - aber es bringt auch nicht so viel, aber wenn es Tat wird. Dann, wenn es die Welt wirklich verändert. Das kann im äußeren Sinn sein, es kann auch so sein, dass es die Menschen verändert, mit denen er spricht, denen er sich zuwendet, weil die Menschen seine Impulse aufgreifen und sie in sich wirken lassen - hoffentlich &#039;&#039;&#039;aus Freiheit heraus&#039;&#039;&#039;. Das ist heute ganz wichtig, sonst wäre es ganz schlecht, wenn ein Mensch suggestiv auf die anderen wirkt, was aber sehr viel zum Beispiel durch die Medien gemacht wird heute, was durch Politik gemacht wird. Die Schulung der Politiker beruht gerade darauf, wie beeinflusse ich die Leute möglichst so, dass sie das tun, was ich haben möchte. Umgekehrt sind sie genauso unter dem Zwang, was die Masse will: &amp;quot;Mit dem muss ich mich auseinandersetzen, denn wenn zu viele etwas wollen, dann kann ich das auch nicht so gut verweigern, weil dann werde ich Schwierigkeiten kriegen.&amp;quot; Aber es wäre für einen Politiker auch sehr wichtig, mal ganz zu sich finden zu können und dann wieder ganz zu den Menschen draußen finden zu können, aber ohne sich vollkommen zu verlieren, wach zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser wichtigstes Instrument, das wir jetzt gerade in unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039; haben und entwickeln können, ist das &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, mit dem wir uns ins Innere wenden können, ohne dass es da vom Egoismus zu stark ergriffen wird. Das heißt, mit dem, was in uns wirkt namentlich durch &#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039; - der macht sehr stark den Egoismus - und dahinter lauert aber auch schon der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;. Und der Luzifer hilft ihm dann so, dass wir unbedingt haben wollen das, was uns der Ahriman suggeriert. Da arbeiten sie gezwungenermaßen sehr gut zusammen. Das ist das Charakteristikum unserer Zeit, dass man oft gar nicht weiß: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ist das der Luzifer oder der Ahriman?&amp;quot;&#039;&#039;&#039;  Ja, beide. Der eine zieht so, der andere so und damit schaffen sie es oft, unser Ich ganz aus dem Gleichgewicht zu bringen. Oder es schläft dann am besten: &amp;quot;Weiß ich nicht, es ist zu verwirrend, ich lass mich ziehen, wohin es mich treibt.&amp;quot; Dann glaubt man, es ist vielleicht Intuition, aber… Ja, vielleicht schon, aber von der falschen Seite zumindest. Diese Dinge sind heute wahnsinnig gefährlich. Und darum höre ich ja so oft: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wie weiß ich jetzt, ob ich das wirklich bin oder ob das mein Ego ist?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Naja, es gibt da keine Patentantwort darauf, aber genau diese Frage individuell, in jedem Moment wieder zu lösen, ist eine der Hauptaufgaben unserer Zeit. Ich kann für etwas voller Enthusiasmus sein und da ist doch nur der Luzifer, der dahinter steckt - und ich glaube, ich bin es, aber der Luzifer flüstert mir genau ein, was es ist. Das heißt, das gilt es zu erkennen, was schon wieder das Paradoxon braucht, voll in der Begeisterung leben zu können - aber Begeisterung ist etwas anderes als Fanatismus zum Beispiel. &#039;&#039;&#039;Das Luziferische hat immer etwas von Fanatismus&#039;&#039;&#039;: «&amp;quot;Ah, ich habe erkannt, wie die Welt funktioniert, und wenn wir alle das so machen, dann wird alles gut werden.&amp;quot; Da kann ich hundertprozentig sicher sein, dass dort der Luzifer mir das einflüstert und dahinter der Ahriman wartet, um uns in irgendeine Maschinerie einzuspannen. Das ist eigentlich zum Greifen nah. Das heißt, wir sollen Begeisterung, wirkliche Begeisterung, Freude, Enthusiasmus, ja Emotionen - aber in diesem Sinne gute Emotionen - entwickeln, aber dabei immer wachsam sein: &amp;quot;Ist das Fanatismus oder lasse ich die andern frei dabei?&amp;quot; Ich kann erzählen davon, was ich daran erlebe, was ich darin sehe, ich kann es anderen Menschen erklären, ich kann auch ihre Begeisterung wecken dadurch, ohne weiteres, aber &#039;&#039;&#039;ich muss sie immer vollkommen frei lassen&#039;&#039;&#039;. Nicht sagen: &amp;quot;Ach, was wir durch die Anthroposophie bekommen haben, ach, bitte alle Menschen, werdet Anthroposophen - und wenn ihr es nicht wollt, dann wird die Welt untergehen, und wenn ihr es nicht wollt, dann werden wir euch dazu hinbringen, werden euch erziehen dazu.&amp;quot; Dann ist es total daneben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir müssen das &#039;&#039;&#039;Beispiel des Christus&#039;&#039;&#039; nehmen, der sich vollkommen in die Hände der Menschen gegeben hat und die vollkommene Ohnmacht entwickelt hat, sich in die vollkommene Ohnmacht begeben hat, aber das ist zugleich die größte Macht über sich selbst. Das ist die einzige Macht, die wir heute in Wahrheit in gesunder Weise ausüben dürfen.  Die Macht über uns selbst. Zu tun, was ich mir selbst befehle - und dem aber mit aller Strenge zu folgen. Wenn ich aus dem Ich heraus einen Entschluss fasse und dann nach zehn Tage drauf komme: &amp;quot;Naja, das ist aber anstrengend, nein, eigentlich mag ich es nicht.&amp;quot; Dann widerlege ich mich selbst, dann arbeite ich daran, meine &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; - ich will nicht gleich sagen zu zerstören - aber zu verkleinern, abzubauen. Und da stürzen sich ganz gewaltig darauf die Widersachermächte, da fördern sie uns in jeder Hinsicht und flüstern uns: &amp;quot;Nein, ändere die Idee ein bisschen, da lang geht’s leichter.&amp;quot; Da lässt sich schon wieder sehr leicht finden: &amp;quot;Naja, dann habe ich jetzt einen besseren Weg gefunden&amp;quot;, bedeutet nämlich, den bequemeren Weg. Und damit umgehe ich viele Probleme, die ich eigentlich lösen müsste, damit es fruchtbar werden könnte, und erzeuge aber gerade damit die Katastrophe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also namentlich seit Beginn des &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalters&#039;&#039;&#039; das größte durch Menschen, die sehr idealistisch, aber fanatisch-idealistisch gesonnen waren, von einer Idee tief überzeugt waren, dass das allein die Menschheit, die Welt oder sonst etwas rettet, aber in Wahrheit tief unmenschlich waren. Sie merken es aber nicht. Diese Ideen leben heute nach wie vor. Es lebt zum Beispiel in allen Anschauungen der &#039;&#039;&#039;Pragmatismus&#039;&#039;&#039;, wenn man sagt: &amp;quot;Na gut, wenn ich 10 Millionen retten kann und dafür einen opfern muss, dann ist es eben so.&amp;quot; So einfach ist die Entscheidung nicht. Wenn ich anfange so zu rechnen, dann ist es völlig unmenschlich. Es ist völlig unmenschlich. Die &#039;&#039;&#039;Entscheidung kann man nicht aus der Ratio heraus treffen&#039;&#039;&#039;, damit die Rechnung aufgeht. Unter Umständen muss ich den Einen retten - und man wird dann sehen, was mit den andern wirklich passiert. Das ist nicht immer so ausgerechnet, dass dann wirklich das, was man vermutet oder sich ausrechnet, auch wirklich passiert. Vielleicht passiert es dann gerade ganz anders. Heute wird sehr viel in der Philosophie, in der Ethik, solche Modelle diskutiert: Wie ist es, also da ist ein Zug, der rast auf eine Gruppe von Menschen zu, ich könnte jetzt noch gerade die Weichen umstellen und dann rast er nur über einen drüber. Was machst du in der Situation? Und die meiste Entscheidung ist dann: Ich opfere den Einen für die Vielen. Aber das ist völlig geistfern, in Wahrheit, ein völlig praxisfernes Spiel, das ist rein aus Gedanken ausgedacht. Es kann sehr viel anderes passieren. &#039;&#039;&#039;Ich kann nur intuitiv, in dem Moment, wo es passiert, eine Entscheidung finden - und die hat keine Norm.&#039;&#039;&#039; Der Mensch, der vielleicht dann an der Weiche oder wo immer dort steht, der hat in dem Moment die Intuition und wenn er sie hat, dann wird er das Richtige machen, was insgesamt die Welt am besten weiter bringt. Das heißt, da gibt es nicht irgendeine einmalige Lösung dafür, wo jetzt die Ethik schreiben könnte: So musst du in der Situation handeln. Weil sich das einfach durch das Verstandesdenken gar nicht ausschöpfen lässt, sondern da, wo Menschen beteiligt sind an einer Aktion - und wir sind im Grunde an allem, was in der Welt passiert beteiligt, wir sind mit beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch im Wechselspiel mit seiner Umwelt [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=1005s 0:16:45] ===&lt;br /&gt;
Über das haben wir schon gesprochen - also das heißt, bei allem, was in der Natur passiert, ist auch &#039;&#039;&#039;immer ein Einschlag durch die Menschen&#039;&#039;&#039; drinnen, es bringt etwas über die bloße Naturgesetzlichkeit, die aus der Vergangenheit nachwirkt, hinein und bringt in die ganze Sache ganz neue überraschende Aspekte hinein. Genau das ist das, was ich in der Intuition erfassen kann. Wirklich in dem Moment, in der Situation - und ich weiß es erst in dem Moment, wo ich es tue: &amp;quot;Das muss ich jetzt tun.&amp;quot; Und ich sehe dann nachher auch: &amp;quot;Aha, ich weiß jetzt, warum ich das tun musste.&amp;quot; Egal wie die Sache ausgeht. Es ist vielleicht nicht möglich, dass ich alle Beteiligten retten kann. Vielleicht sterben die zehn oder die hundert. Kann sein - und vielleicht ist es trotzdem die richtige Entscheidung gewesen. Es ist nicht einfach so jedenfalls, dass prinzipiell die Entscheidung einer gegen hundert ganz klar ist. &#039;&#039;&#039;Da fängt genau das Unmenschliche an&#039;&#039;&#039; - und vieles in dieser Art der Überlegungen spielt heute in der Politik, in den Entscheidungen, die getroffen werden, eine große Rolle. Wenn ich einen sehe, der unbequem ist, der andere gefährdet, wenn er ein Diktator oder so etwas ist, der wird dann ganz klar einfach abgeschossen. Ich gebe es irgendeinem professionellen Attentäter weiter, der dann versucht ihn aus dem Weg zu schaffen. Das muss nicht immer die richtige Lösung sein. Das kann sein - aber das muss es nicht grundsätzlich sein. Das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;wenn man in der Theorie eine gute Lösung findet, dann sollte es schon sehr verdächtig sein&#039;&#039;&#039;, dann sollte man sehr aufmerksam sein, dann wird das sicher nicht eine Lösung sein, die sich irgendwie verallgemeinern könnte. Das ist eine Milchmädchenrechnung. Aber genau mit dem packen uns die Widersacher. Genau mit diesen Dingen packen sie uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau dieser Punkt, nämlich aus der Intuition und aus der Freiheit heraus zu entscheiden. Die Intuition zwingt uns zu nichts, denn die Intuition ist ganz auf unsere Individualität zugeschnitten. Ein anderer, der daneben steht, kriegt eine andere Intuition, damit er seinen Teil richtig tun kann - und er tut was anderes, er leistet einen anderen Beitrag zu der ganzen Geschichte. &#039;&#039;&#039;Es ist daher das Schlimmste heute zu sagen, ich finde Regeln, die für alle in einer bestimmten Situation gültig sind.&#039;&#039;&#039; Wir leben in einer Übergangszeit drinnen, die zumindest das ganze Bewusstseinsseelenzeitalter dauert - und das sind immerhin insgesamt über 2000 Jahre; 2160 Jahren wird es dauern - eine Kulturepoche ungefähr, es ist auch nicht so auf die Millimeter genau zu nehmen oder auf die Sekunde genau, sondern es gibt Übergangszeiten dazu. Aber bis dahin sollten wir so weit kommen, dass unser ethisches, &#039;&#039;&#039;unser moralisches Verhalten&#039;&#039;&#039; - also, Moral heißt die Anwendung der Ethik in der Praxis, im Grunde - eben nicht auf ein ethisches System, auf eine ethische Norm sich begründet, sondern intuitiv, grundsätzlich intuitiv in der Situation getroffen wird. Da gibt es keine Regeln mehr von oben. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es wird sich alles ändern&#039;&#039;&#039;. Es wird auch die Zeit aufhören, wo es Gesetze gibt, die von oben kommen. Das sollte dann in der nächsten Kulturepoche, im Laufe der nächsten Kulturepoche, das Allgemeine werden. Da heißt es also, die Gemeinde von Philadelphia, wie sie in der Apokalypse genannt wird, also die &#039;&#039;&#039;Epoche der Bruderliebe.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überwinden der Blutsverwandtschaft [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=1276s 0:21:16] ===&lt;br /&gt;
Ich bin drauf angesprochen worden, ja, &#039;&#039;&#039;Brüderlichkeit, Bruderliebe,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist das überhaupt der richtige Ausdruck heute&#039;&#039;&#039;, wie schaut es aus mit den Schwestern. Gut, ich sage, man könnte es aus heutiger Sicht sogar wirklich weiter fassen, weil vor allem auch das Wort Bruderliebe - oder auch Schwesterliebe oder Geschwisterliebe, könnte man auch sagen, dann wäre es neutral, denn im Deutschen versteht man unter Geschwister beides - aber dann ist immer noch drinnen das &#039;&#039;&#039;Primat der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Blutsverwandtschaft&#039;&#039;&#039;. Der Bruder ist der Blutsverwandte und die Schwester ist die Blutsverwandte. Es geht aber darum, dass es keinen, nicht den geringsten Unterschied mehr gibt dazu, ob der Mensch blutsverwandt ist mit mir oder nicht. Das christliche Element geht ja genau dahin - und der Ausdruck dafür ist die Hochzeit von Kana, eigentlich - dass dort &#039;&#039;&#039;der Schritt getan wird über die Blutsverwandtschaft hinaus&#039;&#039;&#039;. Also die Ablösung dessen, wo im jüdischen Volk, also bei den Israeliten und im engeren Sinn dann beim jüdischen Volk - also der Stamm Juda ist ein ganz bestimmter Stamm aus den zwölf Stämmen Israels, das ist noch etwas Engeres, irgendwo - aber gerade dabei ist das Prinzip der Blutsverwandtschaft ganz wichtig. Du bist eigentlich Jude, weil du jüdischer Abstammung bist - und zwar interessanterweise mütterlicherseits. Es zählt die Abstammung mütterlicherseits. Dann bist du auf jeden Fall Jude. Väterlicherseits ist es nicht so wichtig. Man kann heute natürlich auch konvertieren zum Judentum, wenn man es nicht ist von der Blutsabstammung her - da hat sich auch etwas geändert.  Aber es ist eher ungewöhnlich. &#039;&#039;&#039;Der große Schritt, der mit dem Christus-Impuls gekommen ist&#039;&#039;&#039;, dass das nicht mehr das Entscheidende ist, sondern dass jeder Mensch hier mein Bruder im Geiste sein kann, mein Mitmensch eben sein kann, also es ist an die Stelle der Brüderlichkeit oder Schwesterlichkeit, &#039;&#039;&#039;an die Stelle der Blutsverwandtschaft&#039;&#039;&#039; überhaupt, in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;die Menschlichkeit getreten&#039;&#039;&#039;. Die Beziehung von Mensch zu Mensch ohne Ansehung dessen, aus welcher Abstammung er kommt, ob er Mann oder Frau ist, welcher Religion er zugehört. Welcher Religion er zugehört! Das heißt, das Christentum muss in sich die Toleranz und die Offenheit für alle Religionen haben, weil das &#039;&#039;&#039;Christentum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist eigentlich keine Religion&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Das ist etwas anderes. Das ist was darüber Stehendes. Es ist am allerwenigsten ein Gebäude von bestimmten Regeln, die man einhält, sondern es beruht im Grunde einfach auf der Überzeugung, auf der einzigen Überzeugung, &#039;&#039;&#039;der Christus, also das höchste Göttliche&#039;&#039;&#039; - ob man es Christus nennt oder wie immer man es nennt, ganz egal, aber das höchste Göttliche, das unseren ganzen Kosmos geschaffen hat - &#039;&#039;&#039;hat sich in menschlicher Gestalt verkörpert auf der Erde&#039;&#039;&#039;. Damit ist ein Impuls entstanden, dass in jedem Menschen bewusst das Göttliche anwesend sein kann im Laufe der Zeit - aber der Startimpuls wurde damit gelegt. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wenn man das Göttliche irgendwo sucht, ist es in jedem Menschen zu finden, weil jeder Mensch über ein Ich verfügt&#039;&#039;&#039;, sonst ist er eigentlich kein Mensch, sonst ist er vielleicht ein Erscheinungsbild eines Menschen, aber nicht wirklich Mensch, zumindest nicht inkarniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die aktuellen Herausforderungen durch Luzifer und Ahriman [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=1504s 0:25:04] ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon über die Problematik gesprochen, ich will es jetzt nicht ausdehnen - vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt. Aber das ist die Perspektive, die wir brauchen, um standzuhalten den Widersacherkräften jetzt in dem Abgrund, in dem wir stehen mit unserem Thema. &#039;&#039;&#039;Wir stehen jetzt eigentlich irgendwo mitten drinnen im Abgrund&#039;&#039;&#039; - oder schweben da irgendwo oder segeln langsam hinunter, irgendwo, und das Wichtige ist immer, dass wir uns mit den Kräften rüsten, die uns helfen, diese Kräften Paroli zu bieten: Dass sie erstens nicht in uns tätig werden können, jedenfalls nicht über das Maß hinaus, über das sie tätig werden sollen, denn wir brauchen sie auch. Wir haben so schön am Freitag gesehen: Wir haben gelesen die Osterimagination von Rudolf Steiner, und da ist sehr schön geschildert dieses &#039;&#039;&#039;Gleichgewicht zwischen den luziferischen und ahrimanischen Mächten&#039;&#039;&#039;, das notwendig ist. Das ist in der Natur draußen notwendig, aber auch in uns notwendig. Dass der Mensch sein Ich ja im Grunde dort am besten finden kann, sein freies Ich überhaupt nur dort finden kann, wo er immer in diesem Spannungsfeld zwischen luziferischen und ahrimanischen Kräften drinnen steht. Und das sogar doppelt: So schön gezeigt in dieser &#039;&#039;&#039;Statue des Menschheitsrepräsentanten&#039;&#039;&#039;, in dieser großen Holzskulptur, die Rudolf Steiner gemeinsam mit Edith Maryon geschaffen hat. Es wird da gezeigt der Menschheitsrepräsentant - also der Christus im Prinzip - aber jeder Mensch ist Repräsentant der ganzen Menschheit, wenn er diese Christus-Kraft in sich trägt. Und jeder nimmt immer mehr diese Christus-Qualität an, das heißt, umso mehr er von dieser unerschöpflichen schöpferischen Kraft nutzbar macht, je mehr er lernt fertig zu werden mit diesen luziferischen Kräften, die einerseits in ihm sind und die andererseits um ihn sind in der Natur draußen. Also sie wirken gleich doppelt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr euch diese Statue anschaut - wer sie nicht kennt, bitte schaut auf AnthroWiki nach der &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Menschheitsrepräsentant&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Menschheitsrepräsentant&amp;quot;, ich glaube, das genügt, wenn man das eingibt, und man sieht es dort abgebildet. Man sieht, dass &#039;&#039;&#039;zwei Luzifer und zwei Ahriman&#039;&#039;&#039; dort sind! Das eine Paar bezieht sich auf unser Inneres und das andere bezieht sich auf das Äußere in der Natur. Wir als Menschen haben die Aufgabe, diese Kräfte in uns ins Gleichgewicht zu bringen und in der Natur ins Gleichgewicht zu bringen. Zum Beispiel bei dieser &#039;&#039;&#039;Osterimagination&#039;&#039;&#039; ist es so deutlich, wie der Luzifer versucht, ja eigentlich dieses ausgeatmete Kohlendioxid, das der Mensch ausatmet, die Kohlensäure, die er ausatmet, das immer mehr anzureichern in der Atmosphäre, sodass eigentlich die Menschheit und alles drum herum, was vom Sauerstoff abhängig ist, ersticken würde. Der Mensch wäre dann in einer Sphäre, wo er ein bisschen über der Erde schweben würde. Da wäre der Luzifer ganz glücklich: Der Mensch, eigentlich nicht verkörpert in seinem ahrimanischen Körper dort unten, sondern in etwas Ätherischerem, aber ganz offen natürlich für das Glück und die Weisheit Luzifers. Ja, &#039;&#039;&#039;Glück und Weisheit könnte er uns bieten, aber auf luziferische Art&#039;&#039;&#039;. Damit würden wir ganz vorbeigehen: Wir könnten uns ins Glück eintauchen, wir könnten das Ganze noch als Weisheit interpretieren - und es wäre trotzdem der völlig falsche Weg. Er würde uns völlig von der Freiheit wegführen - und es würde sehr schnell dazu führen, &#039;&#039;&#039;dass dann der Ahriman seine Kräfte wirksam macht&#039;&#039;&#039; und uns dann erst recht wieder hinunterreißt und dann versucht, dieses Tolle, was sich jetzt bildet, was scheinbar so toll ist, und von dem der Luzifer begeistert wäre, dass er das alles hinunterholt in sein ahrimanisches Reich. Man könnte sagen &amp;quot;materialisiert&amp;quot;: Also Glück und Weisheit im Grunde in Form rein materieller Gestaltungen zu verwirklichen. Das heißt, den Menschen so ummodeln, dass Krankheit überwunden ist, Tod überwunden ist. Das wäre das Ideal. Der Ahriman ist zwar der Herrscher der Todeskräfte, aber es sollte seiner Meinung nach so wirken, &#039;&#039;&#039;dass der Mensch eigentlich ein ahrimanisches Wesen wird, das unsterblich ist, physisch unsterblich ist&#039;&#039;&#039;. Physisch unsterblich ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch und die ahrimanische Technik - Chancen und Fallen [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=1825s 0:30:25] ===&lt;br /&gt;
Wenn man schaut, was heute in der Welt an Ideen herumgeistert - &#039;&#039;&#039;Stichwort Transhumanismus&#039;&#039;&#039;, also ein Hinausgehen über den Menschen, wie er jetzt ist, aber auf dem technischen Weg. Das ist die große technisch-philosophisch-ethische Strömung, die aus dem Westen zu uns kommt - immer mehr, immer mehr sich breitmacht und weit auch in den Osten hineindringt. Zum Beispiel, alles was damit verbunden ist: Der Mensch, der sich mit der &#039;&#039;&#039;Computertechnik&#039;&#039;&#039; verbindet, der Eins wird mit - was weiß ich - dem ganzen Netzwerk von Servern, die überall in der Welt stehen und die er alle zur Verfügung hätte und die er alle in sein Bewusstsein abrufen könnte. Das ist noch alles komplette Illusion, muss man dazu sagen. So wie es sich die Technik erträumt, und dass wir kurz davor stünden, dass es möglich ist, dass der Mensch sich wirklich voll mit seinem Bewusstsein damit verbinden kann, das ist noch relativ weit weg. Aber was möglich ist, ist immerhin, dass man &#039;&#039;&#039;Ausgaben, die der Computer macht, dass man die direkt in den Hirnkasten einspeisen&#039;&#039;&#039; kann. Das geht. Das geht mittlerweile - und umgekehrt auch, dass der Mensch über seine Nervenimpulse Computer steuern kann. Das gibt es auch ansatzweise. Das ist in manchen Fällen durchaus nicht etwas, was man verteufeln muss weil, &#039;&#039;&#039;es gibt Menschen, die vollkommen gelähmt sind&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die Möglichkeit zu sprechen&#039;&#039;&#039;, vielleicht sogar den Computer zu bedienen, ohne dass er irgendeinen Finger rührt dabei, sondern direkt nur durch seine Nervenimpulse, und ihm natürlich hier im Erdenleben andere Möglichkeiten gibt. Nur, das sollte natürlich nicht das Ideale werden, dass wir alle so werden. Das ist nur in bestimmten Sachen, in bestimmten Situationen, sicher ein Mittel um Zerstörungen, die im Körper sind, auszugleichen, ein Gegengewicht zu machen und dem Menschen dadurch zu ermöglichen, &#039;&#039;&#039;eine Aufgabe, die er vielleicht hier in der Erdenwelt hat, zu realisieren&#039;&#039;&#039;. Und zwar so, dass er tätig eingreift in die Erdenwelt, um das zu ermöglichen, was sonst nicht möglich wäre. Sonst würde er vielleicht auch einfach im Wachkoma da liegen. So weit könnte es gehen. &#039;&#039;&#039;Man kann heute bereits einiges tun bei Patienten, die im Koma liegen&#039;&#039;&#039;, wo man aber nicht unterscheiden kann durch äußere Kriterien, ob er im Wachkoma ist - er kann sich jetzt überhaupt nicht rühren, er kann nicht mal blinzeln mit den Augen unter Umständen - und trotzdem gibt es die Möglichkeit, dass er bewusst ist. Man kann heute mittels Gehirnscans - mit der Tomographie - unterscheiden, welche Zentren zum Beispiel aktiv sind, wenn sich der Mensch etwas vorstellt. Man versucht dann den Menschen so anzusprechen: &amp;quot;Stell dir vor, wenn du ja sagen willst, stell dir zum Beispiel deine Wohnung, wo du dich wohl gefühlt hast, vor. Und wenn du nein sagen willst, stell dir etwas anderes vor.&amp;quot; Und tatsächlich werden dadurch im Gehirn andere Nervenzentren aktiviert. Wenn der Mensch drauf reagiert, auf Fragen, die man ihm stellt, gibt er die Antwort ja oder nein. Natürlich, sinnvolle Antworten durch &amp;quot;ja&amp;quot; und &amp;quot;nein&amp;quot; ist immer kompliziert und macht die Unterhaltung langwierig, aber es geht. Man konnte bis dahin mit keinem technischen Mittel feststellen, &#039;&#039;&#039;ob der Mensch bei Bewusstsein ist oder nicht&#039;&#039;&#039;. Er kann vollkommen bewusst sein, man nennt es das Log-in-Zentrum, wo er vollkommen in sich eingesperrt ist. Wir haben vorhin darüber gesprochen, es gibt die Möglichkeit, ganz in sich sich zurückzuziehen, sodass nicht mal mehr der Körper noch irgendwie funkt - außer die Nerven da oben, die gehen mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher muss man sehen: Es ist nicht grundsätzlich das Böse, dass eine solche Technik entwickelt wird. &#039;&#039;&#039;Das Böse ist, wenn wir die ganze Welt danach einrichten wollen&#039;&#039;&#039; und die Menschen dazu bringen wollen, dass sie sich mit dem Zeug verbinden und das Leben nur noch so geht. Das ist das Problem. Man kann heute sagen, die schrecklichsten Dinge können in manchen Situationen nützlich sein, aber wenn sie allgemein angewendet werden, wo sie nicht passen, sind sie fürchterlich und zerstören eigentlich die Menschheit und schneiden sie vom Geistigen ab. In einzelnen Fällen kann es nützlich sein - ich betone in einzelnen Fällen - nicht als allgemeines Prinzip. Es ist so wichtig, es zu bedenken heute, weil diese Dinge sind im Kommen, sind ansatzweise schon da und werden stärker kommen - und das sehr, sehr schnell. Man unterschätzt nämlich immer, wie &#039;&#039;&#039;rapide das Wachstum der Veränderung&#039;&#039;&#039; ist, die durch die Technik in die Welt hineinkommt. Wir müssen ganz brutal sagen, dass das Zeitalter, in dem wir drin stehen, diese Bewusstseinsseelenentwicklung, heißt einmal Bewusstsein entwickeln, &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das Geistige entwickeln, Bewusstsein aber auch gerade für die tote materielle Welt entwickeln&#039;&#039;&#039; - und aus dem heraus entspringt aber die ganze Technik. Die größte Kulturleistung, die wir bis jetzt erbracht haben, ist einerseits die Technik, die wir hervorbringen - und ungemein geistige Kräfte gehen da hinein, das sind wirklich geistige Kräfte, die da hineingehen. Wir müssen nur aufpassen, dass die Widersacher sich nicht derer bedienen und uns verführen, damit etwas Verkehrtes zu machen, dass wir das Heft in die Hand bekommen, &#039;&#039;&#039;obwohl wir die wesentlichen Intuitionen -&#039;&#039;&#039; Intuitionen für die Technik - &#039;&#039;&#039;gerade von Herrn Ahriman bekommen&#039;&#039;&#039;, weil er weiß, wie die tote Welt funktioniert. Er ist Meister darin! Der Techniker braucht seine Inspirationen, seine Intuitionen. Er sollte aber lernen zu erkennen, woher sie wirklich kommen. Nicht dass dann etwas von diesem ganzen technischen Denken hineingeht zum Beispiel in seine ethisch-moralischen Überzeugungen! Das ist die ganz große Gefahr, die drinnen ist heute. Wir haben eben heute gerade das Problem, dass wir immer mehr in die Ethik, in die Moral Impulse, die von dieser ahrimanischen Seite hineinkommen, haben und dass die verkauft werden als das Wünschenswerte - und die Menschen glauben es. &#039;&#039;&#039;Denn der Luzifer hilft mit&#039;&#039;&#039;, dass sogar eine Begeisterung - aber eine luziferische Begeisterung - dafür entsteht. Je nachdem - man kann verschiedene Menschentypen mit verschiedenen Kräften besser fangen: Die einen, weil der Ahriman so stark wirkt, dass sie Angst haben, sagen: &amp;quot;Okay, ja wenn diese Regel da ist, dann habe ich weniger Angst.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Da bin ich im Griff von Ahriman&#039;&#039;&#039;, da stört mich der Ahriman. Für diejenigen, für die es nicht genügt, kommt dann der Luzifer dazu und sagt: &amp;quot;Nein, das ist doch eine brillante Idee, das ist so einsichtig, dass nur das das moralisch Gute sein kann. Ich bin so begeistert davon! Und das muss ich gerade zu der ganzen Menschheit bringen.&amp;quot; Solche Prediger laufen heute - ich will ja nicht sagen dutzendweise sondern - millionenweise herum auf der Welt, da die Logik dahinter bestechend ist. Bei den einen ist es die Logik, dann ist der Ahriman mehr dahinter, bei den anderen die Begeisterung, das Feuer, das Licht, das sprüht dabei, dann ist der Luzifer dahinter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch auf dem Weg zu Individualität und Schöpfertum [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=2339s 0:38:59] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es ist noch ganz, ganz wenig, was wirklich aus der Freiheit des Individuums gefunden ist&#039;&#039;&#039;, wo man die Kraft in sich entwickelt zu sagen: &amp;quot;Nein, ich sehe für mich in dieser Situation einen anderen Weg und den gehe ich auch, weil ich weiß, dass das das individuell Richtige ist.&amp;quot; Das ist der große Punkt. Wir stehen heute davor, endlich immer eine Entscheidung zu treffen, jetzt nicht aus Prinzip heraus, aus Bosheit heraus, &amp;quot;ja, ich mache alles anders&amp;quot;, aber trotzdem, aus innerem Wesen heraus ist es geradezu notwendig: Wir müssen es anders machen als alle andern, denn alles, was wir tun, ist unsere ganze individuelle Handschrift. Es kann bis auf ein Haar der Tat eines anderen gleichen, trotzdem ist da ein wesentlicher Unterschied drinnen. Das macht die Individualität aus. Das Große ist, wenn wir wirklich aus der geistigen Welt schöpfen - schöpfen heißt, wir holen die ganze geistige Welt herein, nicht alles bewusst, aber so wie es ist, wird es als Ganzes in uns hereingeholt - dann leuchtet etwas auf in uns und wir tun aber jetzt etwas damit und bringen ein neues Element hinein. Also, wir nehmen nicht einfach was Fertiges aus der geistigen Welt. &#039;&#039;&#039;Wir vermehren die geistige Welt durch unsere individuelle geistige Tat&#039;&#039;&#039; - und um das geht’s. Wenn wir von Ahriman die Inspiration bekommen oder von Luzifer die Inspiration bekommen, dann lehrt es uns, was wir hereinnehmen sollen. Für uns ist es ganz neu - vielleicht - aber der Ahriman oder der Luzifer hat es gemacht. Wir geben etwas dazu. Wir führen wirklich die Schöpfung weiter damit. Das haben wir ja im letzten Vortrag besprochen, dass es darum geht, dass alles, was noch an Schöpferischem jetzt passiert in der Welt, auf der Erde, letztlich im ganzen Kosmos drin - wenn ich die ganz große Perspektive dazu rechne - &#039;&#039;&#039;was jetzt noch schöpferisch passiert, muss durch Menschen passieren&#039;&#039;&#039;, Menschen, die in Verbindung sind in ihrem Ich mit dem Christus - das wohl gemerkt dazu. Weil der Christus gibt letztlich die Kraft dazu, dass das im ganzen Kosmos wirken kann. Aber was passiert, bestimmen wir. Und &#039;&#039;&#039;der Christus stellt sich sozusagen völlig selbstlos in den Dienst des Menschen&#039;&#039;&#039;, um seinen Impuls zu verwirklichen. &amp;quot;Du Mensch, musst sagen, wo es langgeht. Nicht ich, der Christus, sagt dir, du solltest jetzt eigentlich das machen.&amp;quot; Sondern der Christus wartet auf die Impulse, die von uns kommen.  Er wartet natürlich nicht auf die egoistischen Impulse! Den Unterschied kennt er schon. Wenn wir unserem Ego heraus sagen, &amp;quot;ja, ich muss es unbedingt machen, unbedingt, die ganze Welt muss es haben&amp;quot;, aber es ist nur aus meinem Egoismus heraus, da würde der Christ dann sagen: &amp;quot;Tja, dann schau, wie du zu Rande kommst, aber ich werde es sicher nicht verstärken&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann sind die Widersacherkräfte da, die halt natürlich auf ihre Art das verstärken und froh sind. Um das zu verhindern, da müssen wir wieder aus unserem Ich, mit dem Christus verbunden, agieren, um das unterbinden zu können. Die Widersacher kassieren uns sehr, sehr leicht, sehr, sehr leicht. Ich habe es eh vor einigen Vorträgen gelesen bei dieser Szene mit der Theodora, irgendwo sagt sie so deutlich… oder der Luzifer… nein, die Theodora sagt: &amp;quot;Na klar, &#039;&#039;&#039;was die Widersacher wollen, wird sich nicht in das Gesicht des Bösen kleiden&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Also, das Böse, wo man auf den ersten Blick sieht: &amp;quot;Das ist ein Monster, das da mich jetzt inspiriert.&amp;quot; Nein!  Es wird sich in der schönsten Gestalt, in der heiligsten Gestalt offenbaren, ja sogar, und das ganz besonders, in der Gestalt des Christus. Das heißt, weil wir ja auch davon gesprochen haben, in Zukunft, und zwar in der allernächsten Zukunft eigentlich - das hat schon im 20. Jahrhundert begonnen - die Möglichkeit, wirklich den Christus zu schauen, das heißt, sich in Wahrheit bewusst zu werden der &#039;&#039;&#039;Christuskraft&#039;&#039;&#039;, die in mir wirkt, aber dass ich mich ihrer so bewusst werden kann, dass ich sie mir gegenüberstellen kann. Man muss bedenken, wenn der Christus erscheint, dann ist es nicht so ein sehr verdünnter Nebel, der da unten ist, und der formt sich jetzt zum Christus-Bild und er kommt mir jetzt entgegen und sagt &amp;quot;Hallo&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Das Bild forme ich, aber die Kraft, die in diesem Bild lebt, ist die Christuskraft&#039;&#039;&#039;. Aus der Intuition, aus der intuitiven Verbindung mit dem Christus heraus, erschaffe ich diese Imagination. Und ich erkenne sie als Wirklichkeit. Als Wirklichkeit heißt nicht unbedingt als äußere Realität, obwohl es bis dahin gehen kann sogar.  Das Erlebnis kann so stark werden, dass - es gibt die Schilderung in der Bibel mit dem ungläubigem Thomas, der seine Hände sogar in die Wunden legen will, ja sogar den Christus betasten will - dieses Bild, das  im Grunde der Thomas selber schafft, kann so stark werden, dass er es berühren kann. Der Christus ist als geistig-übersinnliche Gestalt da. Aber dass ich ihn sichtbar mache, sozusagen, für mein Schauen, &#039;&#039;&#039;dieses Bild muss ich malen&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es nicht male, dann erlebe ich es nicht. Dazu muss ich aber innerlich in meinem Ich eben wirklich das Bewusstsein für die in mir wirkende Christuskraft gefunden haben, irgendwo, halbbewusst zumindest. Es muss da sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirkliche Imaginationen und luziferische Trugbilder [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=2753s 0:45:53] ===&lt;br /&gt;
Viel leichter geht es, dass &#039;&#039;&#039;der Luzifer mir das  Bild vom Christus vorgaukelt&#039;&#039;&#039;. Da muss ich mich nicht anstrengen, er macht es mir leicht. Wir müssen zum Beispiel ganz, ganz stark aufpassen: Aha, es ist ja die Zeit des Erlebens des Christus im Ätherischen. Dann muss ich aber aufpassen, ist es das luziferische Trugbild - oder ist es wirklich der ätherische Christus? Ist es wirklich die Lebenskraft des Christus, die ich in mir erlebe und aus der ich heraus dieses geistig wirkliche Bild des Christus erschaffen kann? &#039;&#039;&#039;Das Bild, die Imagination, muss ich schaffen, aber aus den ganz realen ätherischen, physisch-ätherischen Christuskräften&#039;&#039;&#039;. Es ist ein ganz schwieriges Bild. Das kann sehr, sehr, sehr knapp beisammen liegen. Wie ich gesagt habe, wir müssen uns auf einiges gefasst machen. Da in dem Abgrund, da ist es am Wenigsten, dass ich jetzt Angst haben muss: &amp;quot;Ach, es wird jetzt so wie in einem schlechten Horrorfilm und aus der Geisterbahn kommt so eine schiere Gestalt hervor.&amp;quot; Die Gefahr besteht ganz stark, dass die Gestalt, auf die ich mich so freue und wo ich unendlich froh bin, sie zu sehen, dass die ein Trugbild sein könnte und dass die mich in die falsche Richtung lenkt. Der &#039;&#039;&#039;Luzifer ist schon gut darin, diese Gestalten hinzuzaubern&#039;&#039;&#039;. Er ist sehr gut darin. Wir können uns sehr, sehr leicht täuschen. Ich muss mir einfach sehr, sehr bewusst werden meiner eigenen Ich- Kraft und der Freiheit, die drinnen liegt. Überall dort, wo mich so ein Bild einfach überfällt, muss ich schon vorsichtig sein, muss ich zumindest sagen: &amp;quot;Aber jetzt heißt es ganz wach sein.&amp;quot; Wenn ich ganz wach bin bei mir: Wenn es ein luziferisches Bild ist, dann verwandelt es sich oder zumindest löst es sich. Es zeigt sich dann das luziferische Gesicht und dann kann ich sagen: &amp;quot;Servus, aber ich weiß, du bist nicht das, als was du dich ausgegeben hast.&amp;quot; Da muss ich ganz fest in mir stehen. Da muss ich, wenn ich dem Christus begegnen will, zugleich aus demselben Atemzug dieses &amp;quot;ganz auf mich stehen können&amp;quot; in mir haben, &#039;&#039;&#039;dieses absolute Gefühl zugleich der absoluten Einsamkeit&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese eine Seite des Christus-Ausspruches am Kreuz oder die eine Interpretation des Christus Wortes: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; So steht es da drinnen. Das ist das Interessante: &amp;quot;Eli,eli, lama asabtani?&amp;quot;, wie es im Aramäischen heißt. Das Wort kann man aber sehr leicht falsch lesen, weil es gibt ein fast ähnlich lautendes und das aber in der Übersetzung heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Mein Gott, mein Gott, wie hast du mich verklärt.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und beides ist richtig. Beides ist richtig, beides fällt sozusagen in dem Bruchteil einer Sekunde in Eins zusammen. Es ist zugleich im Grunde das Erlebnis der vollkommenen Verlassenheit von allen guten Geistern, ganz auf mich allein gestellt, mutterseelenallein in der Welt, nur ich und zugleich - das ist so paradox, wie kann man das zugleich erleben, aber es ist so, das steckt dahinter - zugleich erlebt man: &amp;quot;Ich bin mit dem höchsten Geistigen und mit all den geistigen Wesen, die mit dieser höchsten Schöpferquelle verbunden sind, Eins ». Wirklich Eins, das ist die andere Perspektive. Nicht nur verbunden, sondern Eins, wirklich Eins. Das heißt zu spüren: Ich bin die Welt - und zwar die ganze Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf dem Weg zum Ich und dem Erkennen meiner Einzigartigkeit [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=3049s 0:50:49] ===&lt;br /&gt;
Es gibt das schöne Gedicht von &#039;&#039;&#039;Alfons Petzold&#039;&#039;&#039; - ich habe es hier, ich habe es jetzt nicht bei der Hand - wo es so schön heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin die Welt, in meinem Pulsgetriebe sagt mir dies laut und deutlich jeder Schlag, und was mich ewig macht, das ist die Liebe, mit der ein Gott erschuf den ersten Tag.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Da steckt genau dieses Erlebnis drinnen in Worte gefasst. Arbeiterdichter, österreichischer Arbeiterdichter, so um den Beginn des 20. Jahrhunderts ungefähr. Er ist in Wien aufgewachsen in bitterarmen Verhältnissen und hat dann begonnen zu dichten. Er ist der sozialistischen Partei, also der Arbeiterpartei, beigetreten und die haben ihn dann gefördert, weil er auch sehr sozialkritische Gedichte geschrieben hat, aber immer dahinter diese tief geistige Überzeugung, als Erlebnis einfach. Das hat ihn auch durchs Leben gebracht, irgendwo. Er war am Verhungern. Er war erkrankt an Tuberkulose, lungenkrank, aber er ist durchgekommen, weil dieses wirklich Christliche in ihm gebrannt hat. Mit der Kirche hat er jetzt keine grosse Beziehung gehabt, aber er war vollkommen tief…, seine Mutter war tief gläubig. Er hat diese Kraft in seinem Ich gespürt, einfach. Es gibt Menschen, die das haben - und das kann im Grunde heute in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter jeder Mensch finden. Das ist auch alles nicht so weit weg, weil oft heißt es: &amp;quot;Naja, &#039;&#039;&#039;wie finde ich jetzt wirklich mein Ich?&#039;&#039;&#039; Oder wer ist es? Ist es doch der Luzifer oder sonst wer? Oder ist es mein Ego? Oder wer oder was ist es?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir sind so hauchdünn dran. Wir können es aber eigentlich nur erleben in solchen Schicksalsmomenten, wo es wirklich hopp oder dropp ist in gewisser Weise - oder wo eine Entscheidung zu fällen ist, wo ich mich auf niemanden, auf keine Regeln berufen kann. &#039;&#039;&#039;Ich stehe alleine damit da und ich muss jetzt sagen so oder so&#039;&#039;&#039;. Wenn ich mich dem stelle, dann kenne ich mein Ich - in dem Moment. Dann erkenne ich es, weil dann erlebe ich es in seiner Tätigkeit. Da klopft es deutlich an. Wir haben heute das Problem, dass unser &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, so wir es tagein tagaus haben - man kann das nicht als Ich-Bewusstsein bezeichnen - eigentlich nur die Spiegelung des Ich-Bewusstseins als Ego-Bewusstsein ist. Das ist noch ganz, ganz flau. Die ganzen gescheiten Gedanken, die wir uns machen, die man gelernt hat und die man hin und her wälzt, das ist es alles noch nicht, das ist erst das Spiegelbild. Es ist erst dort, wo ich am Ende mit meinem - ich sage es ganz bewusst - wo ich mit meinem Latein am Ende bin. Das &#039;&#039;&#039;Latein&#039;&#039;&#039; ist ja die Sprache des Verstandeswissens. Wo dann weder der Verstand noch die Logik sagt, so musst du es machen oder so, jetzt habe ich die Regel durchschaut, dann rechne ich es aus und so ist es richtig, sondern wo ich Richter, Geschworener, alles in einem bin und entscheiden muss, wie es passieren soll. &#039;&#039;&#039;Wo ich niemanden fragen&#039;&#039;&#039; kann dazu, außer mich selbst. Wo ich das tue - manchmal vielleicht fast unbewusst, weil die Intuition beginnt noch oft unbewusst, sie sollte aber voll bewusst werden, aber… - also ich beginne, ich tue es, und wenn ich es dann im Tun erhasche: Ja, genau das ist es! und mich darin spüre und sehe, das war genau die &#039;&#039;&#039;Entscheidung&#039;&#039;&#039;, die ich jetzt treffen musste, &#039;&#039;&#039;weil ich sie aus Freiheit so treffen wollte&#039;&#039;&#039;, weil ich aus meinen Fähigkeiten, meinen ganz individuellen Fähigkeiten, genau das beitragen kann dazu. Es nützt mir gar nichts, hausieren zu gehen mit den Fähigkeiten, die ich gar nicht habe. Zum Beispiel, ein Notarzt wird in einer Situation vielleicht anders arbeiten als einer, der mit dem nie was zu tun hatte - und trotzdem kann er versuchen, einem Menschen zu helfen, der einen Unfall hatte, und das wird ihm vielleicht auch gelingen. Es ist nicht gesagt, dass es einem Arzt besser gelingt. Aber der Arzt wird sofort ganz genau professionell wissen, welche Handgriffe er machen muss. Wenn ich es noch nie gemacht habe, dann werde ich anders herangehen müssen, ganz zwangsläufig, und trotzdem kann ich etwas Richtiges machen in der Situation. So ist vieles auch. Es wäre so wichtig in der Medizin, dass es von Arzt zu Arzt verschieden ist. Nicht &#039;&#039;ein&#039;&#039; Patient und alle Ärzte machen alle genau das Gleiche mit ihm. &#039;&#039;&#039;Die wirkliche Heilung passiert, wenn so eine Beziehung von Ich zu Ich stattfindet&#039;&#039;&#039; zwischen dem Arzt und dem Patient. Das wäre das Eigentliche. In nicht zu ferner Zukunft wird es dahin kommen, dass Heilung auf dem beruht. Dann wird es vieles von den - wie soll ich sagen - abergläubischen Zauberritualen, die wir jetzt machen in der Medizin, wegfallen. Vieles von dem, was heute gemacht wird, ist in Wahrheit ein Brimborium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kennt mittlerweile den &#039;&#039;&#039;Placeboeffekt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Mittlerweile weiß man auch, dass damit tatsächlich Heilungen passieren können&#039;&#039;&#039;. Es ist nicht nur, dass der Patient sich das einbildet, weil er sich psychologisch wieder wohl fühlt. Nein, es passieren wirklich auch Heilungen daraus. Nur, man weiß ja nicht wie, wann, warum - und manchmal funktioniert es, manchmal funktioniert es nicht, also daher kann man es noch nicht als medizinische Behandlung so anpreisen, aber es wird dahin kommen. Es wird einfach liegen an den geistigen Beziehungen, die der Patient mit seinem Arzt oder mit einem anderen Menschen hat, wodurch dann irgendwann mit der Zeit jeder Arzt für jeden sein kann, dem anderen helfen kann. Es wird schon notwendig sein. Es wird gerade so sein - und das ist ja gut auch, weil eben gewisse Dinge uns mangeln. Und das ist dann die nächste Erkenntnis: &amp;quot;Okay, wenn ich Individuum bin, bin ich &#039;&#039;&#039;Individuum&#039;&#039;&#039;, aber auch gerade dadurch, dass ich ganz &#039;&#039;&#039;bestimmte einzigartige Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; habe, die sonst niemand hat, fehlen mir aber auch eine ganze Menge Fähigkeiten, die die anderen haben, und wir können ein großes Ganzes eigentlich dann schaffen, wenn wir uns zusammen tun. Wenn wir sagen, ja super, du kannst was anderes als ich, du machst das anders als ich. Das ist gerade das Gute, dass du das genauso machst wie ich, das ist unnötig, das kann ja eh ich erledigen, und du könntest es niemals so gut wie ich, weil du eigentlich die Fähigkeit gar nicht dazu hast. Da fehlt etwas dazu. Du brauchst sie auch gar nicht haben, sondern ergänzen wir einander doch.&amp;quot; Und da zusammenzuarbeiten! Natürlich machen wir uns dadurch auch die Fähigkeiten des anderen auf eigene Art zu eigen. Wir nehmen etwas herüber in uns, reifen dadurch, aber es wird unser Eigenes. Es ist nicht mehr dasselbe, was von dort ausgegangen ist, aber der andere ist eine Anregung für uns. Das wird dann in der &#039;&#039;&#039;nächsten Kulturepoche&#039;&#039;&#039; - hoffentlich - zumindest bei einem Teil der Menschheit der Fall sein, dass diese Verbindung da ist. Dass jede Begegnung im Grunde von Mensch zu Mensch - zumindest bei den Menschen, die das schaffen und hoffentlich sind es viele - ein &#039;&#039;&#039;Austausch von Anregungen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist, die Fähigkeiten erwecken&#039;&#039;&#039;. Etwas von meinen Fähigkeiten sprüht einen Funken aus, der bei dir zünden kann, und du machst durch deine Individualität, was du daraus machen kannst. Es wird einander bereichern letztlich dadurch. Ich sage es bewusst in der doppelten Bedeutung des &amp;quot;Bereichern&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Reichen und Mächtigen in den Fängen Ahrimans [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=3607s 1:00:07] ===&lt;br /&gt;
Wir haben heute ein Problem in der Welt, ein riesiges Problem, wie das ganze Finanzsystem läuft, wie der Umgang mit dem Geld läuft. Mittlerweile wird es überall schon erkannt, dass die Schere immer größer wird. &#039;&#039;&#039;Immer weniger Menschen häufen immer mehr Kapital an&#039;&#039;&#039;, die andern haben im Verhältnis immer weniger. Das hat insofern eine ganz starke geistige Bedeutung. Man braucht jetzt nicht die, die es anhäufen, gleich wieder zu den Bösewichten abstempeln. Natürlich sind Einflüsse da, aber es geht nicht erstens darum: &amp;quot;Ach, jetzt kann ich mir alles leisten.&amp;quot; Die haben so viel Geld, so viel können sie sich gar nicht leisten oder es für sich gebrauchen, sondern sie gebrauchen es, um die Welt nach ihren Ideen umzugestalten. Da ist an sich etwas Richtiges dran. Das Kapital sollte dazu da sein. Kapital ist Ausdruck der geistigen Fähigkeiten der Menschen. Kapital, Geldfluss bedeutet, es sollten die äußeren Mittel hinfließen zu dem Menschen, dass er seine Ideen für die Menschheit umsetzen kann, sie einbringen kann. Ein Problem wird es nur, wenn es nur einzelne wenige sind und den andern eben diesen äußeren Mitteln entzogen sind, aber sehr wohl die geistige Kraft dazu da wäre. Also das heißt, dass heute das Finanzsystem in Wahrheit ganz, ganz stark daran krankt, dass die &#039;&#039;&#039;Verteilung des Kapitals nicht mit der Verteilung der Fähigkeiten übereinstimmt&#039;&#039;&#039;. Es konzentriert sich in nur ganz wenigen Händen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will nicht sagen, dass diese Leute keine Ideen haben, das will ich überhaupt nicht sagen, aber es sind einseitige Ideen, klar weil sie ganz individuelle Ideen sind. Es wäre ganz was anderes, wenn jetzt 7 Milliarden andere Menschen - wir haben schon fast 8 Milliarden auf der Erde -  ihre Ideen auch umsetzen können, die vielleicht ganz anders sind. So wie es läuft heute, fördert halt das System gerade die Ideen, durchaus schöpferische Ideen, die aber hauptsächlich aus dem ahrimanischen Bereich kommen. Ich habe das heute schon gesagt, wir brauchen sie, um die Technik zu entwickeln - und die Technik ist fast das Signifikanteste für unser Zeitalter. Die Geisteswissenschaft ist es leider noch nicht, in Wahrheit. Wenn ich in die Welt hinaus schaue, es ist noch nicht zum kulturbestimmenden Faktor geworden, sollte es aber eher baldigst werden, aber es ist bis jetzt noch nicht gegangen. Es ist bis jetzt einfach nur gelungen, dass es diese &#039;&#039;&#039;ahrimanisch-technische schöpferische Intelligenz&#039;&#039;&#039; gibt. Schöpferisch durch den Menschen! Der Ahriman selber, muss man dazu sagen, ist nicht schöpferisch, aber wir können es sein, aber trotzdem halt mit den ahrimanischen Mitteln - und da ist etwas Begrenztes drinnen. Aber durch den Menschen kommt trotzdem ein neuer Impuls rein. Drum ist der Ahriman so interessiert an den Menschen, weil der Mensch bringt trotzdem noch etwas Neues hinein. Der Ahriman sorgt dafür, dass es in seinen Mechanismus in seiner mechanistischen Welt, könnte man sagen, in sein totes Weltgetriebe, dass er das einverleiben kann. Jeder Erfinder, er schöpft aus dem Ahrimanischen, aber wenn er ein wirklicher Erfinder ist, gibt er einen neuen Impuls dazu. Und der Ahriman ist glücklich darüber. Ahriman kann es seinem Reich aber nur dann einverleiben, wenn der Mensch, der diese ahrimanische Inspiration hat, seinen schöpferischen Impuls aus dem Ich dazugibt, aber nicht erkennt, dass er da schöpferisch tätig ist. In dem Moment, wo er das nicht erkennt, gehört es dem Ahriman. Hurra! Und es schwächt zugleich die Ich-Kraft des Menschen. Es kommt noch dazu, weil etwas entzogen wird, was eigentlich sein Werk ist, aber jetzt selbstverständlich einverleibt wird dem ahrimanischen Reich - und plötzlich ist es ahrimanisch geworden. &#039;&#039;&#039;Damit wird etwas von Ich-Kraft abgezogen&#039;&#039;&#039;. Die Kunst ist heute, ein großer Erfinder zu sein, zu sagen: &amp;quot;Ich bin voll begeistert von der Technik.&amp;quot; Ja super, mache es, aber wisse, von wo die Quelle ist, die dir diesen Funken gibt, dass das Neue hineinkommt. Wenn du dir dessen bewusst bist, ist die Wirkung eine komplett andere. Also das heißt, als Allererstes müssen alle großen Erfinder oder auch die großen, die reichen Leute der Welt, die diese Sachen fördern, eine Ahnung davon kriegen, wer sie wirklich selber sind, da einmal einen Impuls zu kriegen. Die blöde Geschichte ist, dass das grad da offenbar nicht der Fall ist - nicht, weil ich es irgendwem unterstelle, auch nicht, weil, &amp;quot;ach ja, jetzt habe ich alle Führenden hellsichtig untersucht und ich kann&#039;s euch sagen, ich habe es geschaut.&amp;quot; Jeder von euch kann&#039;s schauen. Man kann es nämlich an Einem sehen: Sie haben fast alle Angst vor dem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des &#039;&#039;&#039;Transhumanismus&#039;&#039;&#039;, also den Menschen verbessern mit technischen Mitteln, der Hauptantrieb ist die &#039;&#039;&#039;Angst vor dem Tod und der Auslöschung des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Vor dem haben sie Angst. Das treibt sie an: &amp;quot;Ja, ich muss irgendwie zu meinen Lebzeiten schaffen, dass das funktioniert.&amp;quot; Und darum haben sie die Fantasie, dass es in den nächsten fünf Jahren passieren muss oder in den nächsten zehn Jahren, aber unausgesprochen steckt dahinter, &amp;quot;dass ich es noch erlebe, weil ich habe tief drinnen diese unglaubliche Angst vor dem Tod, ins Nichts, in die völlige Auflösung zu fallen.&amp;quot; Aber so lange ich einen Funken von dieser Angst habe, habe ich noch nicht mitgekriegt, was mein Ich wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weil Ich-Erfahrung heißt, die Erfahrung zu machen, dass ich nicht sterblich sein kann&#039;&#039;&#039;. Diese Erfahrung mache ich unmittelbar damit. Mein Ego-Bewusstsein sehr wohl, das zerflattert - und da ist vieles weg, da ist das meiste weg, was unser Alltagsbewusstsein ausmacht. Aber dann muss ich mich besinnen: Was bleibt dann über? Und dort finde ich mein Ich dann. Ob ich das oder das gelernt habe, studiert habe, den oder den Besitz gehabt habe, das ist alles uninteressant. Das kann höchstens um sieben Ecken interessant sein. Das kann natürlich Ausdruck meines Schicksalsweges sein, natürlich, wird es auch sein, aber das muss ich erst erkennen. Der &#039;&#039;&#039;Besitz&#039;&#039;&#039; als solches und das &#039;&#039;&#039;Wissen&#039;&#039;&#039; als solches und die Ehrungen, die ich vielleicht bekommen habe, &#039;&#039;&#039;das ist für das Ich im Grunde gar nichts&#039;&#039;&#039;. Ein Hilfsmittel vielleicht, manchmal ein gutes, notwendiges, soll alles sein, aber Gott sei Dank, am Lebensende brauche ich es nicht mehr. Es hat ausgedient. Ich gebe es mit Leichtigkeit ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die wirkliche Ich-Erfahrung ist möglich [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=4111s 1:08:31] ===&lt;br /&gt;
Wenn ich das nicht… Und zwar nicht als Glaube im alten Sinn: &amp;quot;Ich glaube dran, weil die Kirche hat es gesagt oder irgendwer hat es gesagt und ich glaube dran.&amp;quot; Ja, im wirklichen Mittelalter, in der Frühzeit des Mittelalters, haben die Menschen das gespürt in sich. Da war Glaube ein inneres Wissen, das zwar nicht voll rationalisierbar war, aber das eine tiefe Überzeugung, eine Gewissheit war. Also, Glaube war nicht das, was wir heute nennen: «Ich glaube etwas, wo ich es nicht genau weiß, ob es wirklich so ist, aber ich glaube es halt, weil die Autorität, die es mir gesagt hat, der vertraue ich.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Heute muss die Autorität im eigenen Ich gefunden werden&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wir müssen an uns selbst glauben zunächst einmal, als allererstes. &amp;quot;Glaube an dich selbst und sei nicht zaghaft diesbezüglich.&amp;quot; Diese Überzeugung muss man gewinnen, und das ist eine Voraussetzung auch, die letztlich hinführt zu &#039;&#039;&#039;wirklichen Christus-Erlebnissen&#039;&#039;&#039;. Weil, zugleich mit meinem Ich erlebe ich dann den Christus dabei, der in meinem Ich, durch mein Ich, mit meinem Ich in vollkommener Freilassung unseres Ichs wirkt. Das geht in Wahrheit eins in eins. Wir sind nicht weit weg. Jetzt werden sie wieder sagen: &amp;quot;Ja, habe ich das schon erlebt? Ich weiß gar nicht, hmmm, wie komme ich dorthin?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Wir sind alle knapp dran&#039;&#039;&#039;. Wir sind alle so knapp dran. Das sind alles die Dinge, die ein Zehntel Millimeter unter der Oberfläche unseres Alltagsbewusstseins drunter liegen. Es ist nicht weit weg. Es ist nicht weit weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grade die Beschäftigung mit der Anthroposophie, mit der Geisteswissenschaft - oder von mir aus nicht Anthroposophie. Aber alles, was mit dieser &#039;&#039;&#039;Gedankenklarheit&#039;&#039;&#039;, mit dieser Wahrheit an das Geistige herangeht, &#039;&#039;&#039;dann ist es Anthroposophie im weitesten Sinne&#039;&#039;&#039;, weil das ist die Weisheit, die Bewusstheit, die aus dem individuellen Menschen-Ich kommt. Darum geht es. Wie man das nennt, ist egal. Steiner hat irgendwann mal selber gesagt: &amp;quot;Ich würde am liebsten die Anthroposophie jeden Tag anders nennen, nur damit niemand glaubt, es ist ein starres System.&amp;quot; Also, damit man immer wieder es neu greifen muss, neu denken, neu erleben muss. Genau das ist es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gefahren der geistigen Trägheit [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=4283s 1:11:23] ===&lt;br /&gt;
Es geht darum, wie soll ich sagen, diese &#039;&#039;&#039;geistige Trägheit loszuwerden&#039;&#039;&#039;. Es ist jetzt ein böses Wort, aber wir können intellektuell sehr rege sein und sehr gescheit sein und trotzdem geistig schlafen. Geistig schlafen. Es gibt diese schöne Szene in dem Mysteriendrama, wo die Menschen gezeigt werden in &#039;&#039;&#039;Ahrimans Reich - und alle schlafen&#039;&#039;&#039;. Nur der Doktor Strader, der Techniker, der Wissenschaftler, durchaus ein sehr rational denkender Mensch, aber ein doch um sein Ich ringender Mensch, der ist zumindest ein bisschen aufgewacht in dieser Welt. Er weiß: &amp;quot;Es ist kein Traum, was ich jetzt erleb, ich bin in einer anderen Welt.&amp;quot; Und er kriegt mit, was da passiert, und er erlebt auch die anderen Menschen, die aber schlafen, vollkommen, die nichts mitkriegen und die dann halt offen sind für die Einflüsterungen Ahrimans. Das ist ein vollkommen reales Bild, was dort gezeigt wird in dem Mysteriendrama. Das passiert heute weltweltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es passiert heut vor allem, das ist das Tragische, ganz besonders &#039;&#039;&#039;bei den Menschen, interessanterweise, die viel Macht und Geld in der Welt haben&#039;&#039;&#039;. Ja warum? Ich meine, dass Menschen so einen großen Einfluss haben, zeigt einerseits schon einmal, dass sie durch ihre früheren Inkarnationen sich sehr viele Fähigkeiten mitbringen. Da ist etwas da. Es fehlt aber eben offensichtlich das, was zu dem vollen Ich-Bewusstsein führt. Und dann sind es gerade so &#039;&#039;&#039;Menschen, die haben große Fähigkeiten entwickelt in ihrem Ich&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;aber erkennen das nicht&#039;&#039;&#039;, erkennen ihr Ich nicht hundertprozentig. Die haben also den Christus-Impuls noch nicht in der vollen Stärke verspürt. Er ist natürlich da, weil er lebt in jedem Ich-Menschen, aber sie sind mit dem Bewusstsein dem Christus in Wahrheit noch nicht in sich begegnet. Ich meine nicht damit, Schauen des Christus, aber diese innere Begegnung damit. Und die ist anders als dieses Ego. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die Menschen, die jetzt mächtig sind&#039;&#039;&#039;, sei es durch ihr Geld oder durch die politische Macht, die sie haben, sind natürlich auch &#039;&#039;&#039;sehr gefährdet durch die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Die Widersacher stürzen sich ganz besonders auf Menschen, die hohe Begabungen mit sich bringen und tun natürlich alles dazu, dass sie aber nicht zu ihrem Ich erwachen. Dazu geben sie ihnen viele Mittel in die Hand, damit sie ihre Fähigkeiten, die sie sich mitbringen aus der Vergangenheit, aber auch umsetzen können. Aber jetzt ganz rein &#039;&#039;&#039;folgend&#039;&#039;&#039; - oder ziemlich rein folgend - &#039;&#039;&#039;den Impulsen, die die Widersacher ihnen geben&#039;&#039;&#039;, sei es luziferisch, sei es ahrimanisch. Und dann verbindet sich, und das kann man häufig bemerken heute, eben diese Fähigkeit im Technisch-Organisatorischen, im Wirtschaftlichen - Wirtschaft hat sehr viel mit Organisieren zu tun, Logistik, die dahinter steckt - ...und diese Dinge zu verbinden mit einer echten Begeisterung für diese Technik. Und das kann man verstehen, wenn man sagt, wie diese Dinge dann wirklich funktionieren, das ist ja eine verrückte Idee, das gibt es ja gar nicht, es ist Fantasterei, aber nein, sie setzen es um. Sie setzen es um. Es gibt genug Beispiele. Ich will jetzt gar keinen Namen nennen, aber sie tauchen eh immer wieder auf irgendwo, es sind eh immer dieselben - und &#039;&#039;&#039;die haben die Welt verändert&#039;&#039;&#039;. Also die führenden Leute, die in der Computerbranche tätig sind, in der Weltraumtechnik usw.  - oder in der weltweiten Logistik, wo Waren am nächsten Tag vor deiner Haustür stehen - und das funktioniert. Alle diese Dinge. Dann sieht man, das sind hochbegabte Leute, keine Frage, es ist keine Kleinigkeit, sowas auf die Welt zu stellen, und wo dann hunderttausende Angestellte dahinter arbeiten und dieser Idee folgen und helfen sie umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das wirkliche Ich-Bewusstsein kann heilen [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=4594s 1:16:34] ===&lt;br /&gt;
Aber die nächste Seite ist eine tiefe Angst vor dem Tod und damit verbunden - oder das als Zeichen zu nehmen, da ist irgendwas - &#039;&#039;&#039;es funktioniert nicht&#039;&#039;&#039; mit dem ganz an das Ich-Bewusstsein, an das wirkliche Ich-Bewusstsein, &#039;&#039;&#039;heranzukommen, an das wirkliche Erkennen der eigenen geistigen Individualität, sondern nur sich zu erleben im Spiegelbild des Egos&#039;&#039;&#039;. Das verstärkt der Luzifer sehr stark. Man muss sehen, da hilft der &#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039; mit, der hilft also, dass das Erleben des Ego im Alltagsbewusstsein ganz stark und intensiv wird. Und in Wahrheit ist eben unser Ich-Erlebnis erst dahinter. Aber je stärker, je dominanter dieses Ego-Bewusstsein ist, umso mehr überstrahlt es dieses zarte feine Ich, das wirkliche Ich, das dahintersteckt. Es ist so: Wenn ich eine Taschenlampe habe und gegen das Sonnenlicht ankämpfen will, da fällt mir die Taschenlampe nicht mehr ein. In der tiefen Nacht kann sie leuchten, aber da sorgt also gerade der Luzifer sehr dafür, dass er sein luziferisches Licht darüber breitet und dadurch dieses &#039;&#039;&#039;wirkliche Leuchten des Ichs nicht sichtbar&#039;&#039;&#039; wird. Da muss der Luzifer ganz deutlich mithelfen. Wäre nur der Ahriman da, dann wäre das sozusagen eine völlige geistige Finsternis, in der ein einziges Licht leuchtet, nämlich mein Ich, und das leuchtet in diese Welt hinein. Dann würde ich sofort, sofort erkennen - und da würde es mir der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; sogar leicht machen, das eigene Ich zu erkennen, &#039;&#039;&#039;mich zu erkennen in einer völlig geistlosen Welt&#039;&#039;&#039;. Daher ist es wieder interessant bei manchen Naturforschern, die jetzt sich so ganz in das reine Ahrimanische vertiefen, ist andererseits die Chance da, dass sie genau daran ihr Ich erkennen. Wenn sie wirklich dann bis dorthin schauen: &amp;quot;Schau, dort ist alles Finsternis, woher kommt denn jetzt das Wirkliche? Ah! Ich bin aber nicht diese Finsternis, ich würde gar nichts erkennen von der Finsternis, so finster ist es, wenn ich nicht mein Licht mitbringen würde.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das wird die Naturwissenschaft verwandeln&#039;&#039;&#039;, das wird auch die Technik verwandeln, wo das da ist. Aber gefährlich wird es dort, wo der Luzifer dazu kommt und jetzt einfach das Licht des Egos so stark macht, dass das meinen Ich-Punkt dann, mein kleines Lamperl, überstrahlt. &#039;&#039;&#039;Der Luzifer hat schon ein großes Licht&#039;&#039;&#039;, keine Frage. &#039;&#039;&#039;Unser Licht ist noch klein&#039;&#039;&#039;. Das ist durchaus hell und stark, aber es ist ein Punkt noch, ein ziemlicher. Und den übersieht man gerne, den Punkt. Wir merken ihn im Alltagsbewusstsein im Grunde überhaupt nur mal zunächst durch seine Abwesenheit. Wir haben das Bild schon oft gebraucht in den letzten Vorträgen: Das Ich ist so wie das schwarze Loch in einer weißen Wand. Ich sehe dadurch, dass dort nichts ist. Da ist ein Loch - und keine Ahnung, wo das hingeht, sozusagen. Das sehe ich nicht, aber ich sehe, da ist die weiße Wand und da ist eine Lücke drin, dort ist mein Ich. Ich erkenne noch gar nicht, wie es ist oder was, aber dass es ist, wenigstens. Das ist schon mal der Anfang. Also, dort müssen wir anfangen, bei dem Licht, also bei dem Loch, bei dem Loch eigentlich, und dann lernen, uns geistig so regsam zu machen, dass wir uns durch dieses Loch durchwurschteln - und dann, hoppla, dann stehen wir &#039;&#039;&#039;in dem strahlenden Licht, in der Sonne, die unser wirkliches Ich ist&#039;&#039;&#039;. Aber durch das Loch leuchtet zunächst einmal noch gar nichts, nur die Finsternis, die uns entgegenscheint. Aber das ist was anderes als die ahrimanische Finsternis, ganz was anderes. Das ist das Gegenteil davon. Aber das entsteht, wenn die ahrimanische Welt außen durch das gleißende Licht Luzifers überdeckt wird. Dann habe ich zwar &#039;&#039;&#039;durch den Ahriman die technischen Fähigkeiten&#039;&#039;&#039;, die organisatorische Begabung, und ich habe &#039;&#039;&#039;von Luzifer diesen&#039;&#039;&#039; Enthusiasmus, aber diesen luziferischen, diesen &#039;&#039;&#039;fanatischen Enthusiasmus&#039;&#039;&#039;, um mich zu fühlen als der Retter der Welt geradezu, als der, auf den die Welt gewartet hat, dass ich ihr das schenke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie Ahriman erkennen und ihn von wahrer Geistigkeit unterscheiden? [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=4913s 1:21:53] ===&lt;br /&gt;
Ja, die Welt hat auf dich gewartet, aber in einer anderen Form vielleicht - und &#039;&#039;&#039;du könntest noch viel Größeres vollbringen&#039;&#039;&#039;, wenn du dein wirkliches Ich schauen könntest drinnen. Und dann müsstest du überwinden als erstes diese &#039;&#039;&#039;Angst vor dem Tod&#039;&#039;&#039;. Und daher, und das ist auch der Grund, warum heute dieser Abgrund, diese Hölle - wenn man es so nennen will oder die Unterwelt oder wie immer man das nennen will - warum die in so schrecklichen Bildern gezeigt wird: Weil, wir müssen halt den Mut aufbringen, dort hineinzugehen, &#039;&#039;&#039;den Mut&#039;&#039;&#039; aufzubringen und &#039;&#039;&#039;zu sehen halt die Widersacherwelt in ihrer wahren Gestalt&#039;&#039;&#039;. Weil sie verbergen sich. &#039;&#039;&#039;Sie verbergen sich heute hinter den schönsten Bildern&#039;&#039;&#039; einfach - und also der Ahriman heute unter der bestechenden Logik, wo er sagt: &amp;quot;Jeder Mensch, der das liest, muss verstehen, das ist so easy, das ist so logisch, so klar, das ist wie ein mathematische Rechnung so präzise, es kann nicht anders sein.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und alles kann anders sein!&#039;&#039;&#039; Nicht nur es kann, es ist anders, es ist nicht die ganze Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Physik&#039;&#039;&#039;, wo die Formeln, wo sich das ganze Gebäude selbst trägt; es ist aber trotzdem nicht fertig. Da ist viel Gutes drin, aber da ist auch viel Ahrimanisches drinnen. Die Welt wird erst dort dann richtig, wo etwas auftaucht, das nicht berechenbar ist. Es ist interessant, dass in der Physik eben gerade - nicht zufällig - mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, Ende des Kaliyuga, des finsteren Zeitalters, dass da in der Physik dieser Impuls hineingekommen ist, mit der &#039;&#039;&#039;Quantentheorie&#039;&#039;&#039;. Auf der beruht zwar die ganze moderne Elektronik einerseits, aber andererseits ist genau der Impuls hineingekommen, die vollkommene Berechenbarkeit hat ihre Grenzen. Ich kann höchsten noch Wahrscheinlichkeiten angeben, damit kann ich… Das reicht, um alles das Zeug, das elektronische Zeug, das wir jetzt benutzen, um unseren Vortrag zu halten, um das zu bauen, reicht es alles, aber &#039;&#039;&#039;im Hintergrund ist der Zufall, die Statistik&#039;&#039;&#039; irgendwo, mit der ich im Groben etwas abschätzen kann, so wie beim Menschen: Man kann eine Sterbestatistik machen, man kann sagen, in Österreich, oder so, sterben die Frauen im Durchschnitt mit 82 Jahren. Niemand wird jetzt beschließen: &amp;quot;Aha, bei meinem 82. Geburtstag, hoppla, ich muss sterben.&amp;quot; Nein, man kann auch 99 oder 105 werden - ohne Weiteres. Das heißt, ob DU als einzelner davon betroffen bist, kannst du nicht sagen, so einfach. Es kann ein Mensch gleich nach der Geburt sterben, das kann genauso sein. Und das lässt sich nicht vorherberechnen. Dieses Element ist eben auch in der Natur drinnen. &#039;&#039;&#039;Die Quantentheorie ist auch ein höchst abstraktes Gebilde&#039;&#039;&#039;, halt, so wie sie heute betrieben wird. Die ist ja voll Mathematik. Es kann sehr spannend sein und sehr begeisternd auch sein, aber es ist alles noch nicht das letzte Wort. Das Entscheidende ist drinnen, dass &#039;&#039;&#039;das einzelne Ereignis nicht vorherberechenbar ist&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Es ist nicht vorherberechenbar. Das ist immer offen für einen neuen Einschlag. Ich kann sammeln viele Ereignisse zusammen und da kann ich anfangen, Statistik zu machen, dann gibt es diese statistische Verteilung, die kann ich berechnen wie bei der Sterbestatistik. Aber über das einzelne Ereignis kann ich im Prinzip gar nichts aussagen, kann ich gar nichts aussagen. In der Quantentheorie sagt man sogar, es ist nicht Wirklichkeit, solange bis ich es als Mensch, als Beobachter sozusagen, nicht festgelegt habe in gewisser Weise. Das heißt - ich will ja nicht zu viel über &#039;&#039;&#039;Quantenphysik&#039;&#039;&#039; sprechen, aber es ist interessant - dass da &#039;&#039;&#039;ganz wichtige geistige Impulse im Hintergrund&#039;&#039;&#039; da sind, die heut noch sehr abstrakt und sehr - wie soll ich sagen - mathematisch-technisch verpackt sind, irgendwo, dass man &#039;&#039;&#039;die Geistigkeit, die eigentlich dahintersteckt noch nicht merkt&#039;&#039;&#039;, aber das ist ein erster Schritt auf dem Weg, wo sich auch das naturwissenschaftliche Verständnis ändert. Das ist mittlerweile im Weitergehen, es greift auf die Biologie mittlerweile über. Man weiß heute, also zumindest führende &#039;&#039;&#039;Biologen&#039;&#039;&#039; wissen, dass sie eben &#039;&#039;&#039;das Leben nicht etwa aus den Genen&#039;&#039;&#039; - oder aus den Stoffen, die in den Lebewesen drinnen sind, oder aus den ganzen biochemischen Vorgängen, die da drinnen sind - allein heraus erklären kann, sondern dass da der &#039;&#039;&#039;Einfluss der ganzen Umwelt&#039;&#039;&#039; mit eine Rolle spielt, bis hinauf - weiß man mittlerweile - zu kosmischen Einflüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, die &#039;&#039;&#039;Chronobiologie&#039;&#039;&#039; weiß das sehr deutlich, dass zumindest Tag und Nachtrhythmen, Mondrhythmen eine Rolle spielen. Niemand, kein Naturwissenschaftler, dürfte heute sagen: &amp;quot;Ja, Mondrhythmen, das ist ein alter Aberglaube.&amp;quot; Das wird heute tatsächlich untersucht und man sieht auch, dass da nichts vorherberechenbar ist, was passiert. Ich kann klonen, ich kann ein &#039;&#039;&#039;genetisches Duplikat&#039;&#039;&#039; erzeugen, es wird &#039;&#039;&#039;anders als das Vorbild, trotzdem die Gene eins zu eins identisch sind&#039;&#039;&#039;. Das ist einfach ein Splitter von vielen - und das sagt noch nicht alles aus. Es ist notwendig und es gibt dem Ganzen gewisse Impulse oder gewisse Grundlagen - sagen wir es besser so - aber da ist noch viel, viel anderes möglich. Das müssten wir schleunigst vorantreiben, da hineinzudringen, diese Sachen zu erkennen. Da müssen wir uns auch als Geistesforscher, als Anthroposophen, dranhängen, dass wir da wirklich schleunigst Schritt halten, was mit der Naturwissenschaft draußen passiert! Weil, es braucht auch diese Ergänzung aus dem reinen Geistigen, das gehört dazu: Einerseits das zu finden wirklich durch die sinnliche Beobachtung, durch die &#039;&#039;&#039;Experimente im Sinnlichen&#039;&#039;&#039;, auch die Gesetzmäßigkeiten, die ich verstandesmäßig erkennen kann dabei - &#039;&#039;&#039;die Logik soll keineswegs abgeschafft werden und das wissenschaftliche Denken, wie man es heute versteht&#039;&#039;&#039; - aber es braucht &#039;&#039;&#039;seine&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ergänzung durch das Geisteswissenschaftliche&#039;&#039;&#039;. Und in Wahrheit in vielen Bereichen der Naturwissenschaften schreitet das fort. Da ist oft mehr Geistiges drinnen als in manchen esoterischen Zirkeln. Die sind näher dran. Und zwar am meisten gerade die Forscher, die am wenigsten versuchen, Geistiges hineinzuspintisieren. Aber es gibt andere: &amp;quot;Ach ja, Quantentheorie, dann machen wir gleich jetzt Quantenheilung.&amp;quot; Und dieses und jenes, und das Fundament ist oft sehr, sehr vage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird dann oft ein &#039;&#039;&#039;naturwissenschaftlicher Begriff missbraucht&#039;&#039;&#039;, um die eigenen vielleicht vorhandenen alten Fähigkeiten zu kaschieren und das als etwas Neues zu verkaufen. Aber wir brauchen neue geistige Kräfte drinnen. Wir sollten nicht das Mäntelchen der neuen Naturwissenschaft bringen, um Altes zu kaschieren, was aber eben nicht aus dem vollen Ich-Bewusstsein herauskommt. Dann geht es schon wieder in die falsche Richtung. Also, sehr mit Vorsicht zu genießen! Es sind oft - man soll es nicht glauben - die geistigeren Naturforscher die, die sagen: &amp;quot;Okay, ich halte mich streng an den Materialismus und ich schaue mal, wo ich damit hinkomme und gehe den Weg einfach konsequent weiter. Bitte spuckt’s mir nicht, bevor ich den nächsten Schritt probiert habe, spuckt’s mir nicht mit dem lieben Gott oder sonst irgendwelchen Geistern hinein, sondern lasst mich denken, lasst mich untersuchen die Dinge, lasst mich meine Intuitionen letztlich auch finden - und dann schauen wir weiter.&amp;quot; Daher sind oft durchaus &#039;&#039;&#039;sehr radikal-materialistisch denkende Naturforscher oft die geistigeren&#039;&#039;&#039; als die, die halt jetzt ihre Glaubensüberzeugung oder was da hineinbringen: &amp;quot;Jetzt muss es den lieben Gott geben, da muss ich ihn ja irgendwo finden können drinnen.&amp;quot; Aber in Wahrheit bringen sie einfach ihre Glaubensüberzeugung dazu und setzen sie drauf wie ein Sahnehäubchen. Und es hat in Wahrheit keinen besonderen Effekt, außer dass es schön klingt und die Seele beruhigt, aber eigentlich sollte sie nicht beruhigt werden, sondern sie sollte sagen: &amp;quot;Ach, ach, ich muss durch durch das Materielle, ich muss durch, dort.&amp;quot; Und nicht: &amp;quot;Ach, es tut derweil schon so weh, wie komme ich weiter, wie komme ich an das Geistige?&amp;quot; Bohren, bohren, bohren… Durch! Durch! Und nicht: &amp;quot;Ach, jetzt bringt mir wer den Balsam, schau, das ist eh alles geistig, der liebe Gott steckt dahinter. Dann brauche ich nicht mehr weiter schauen.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Da hat mich der Ahriman&#039;&#039;&#039;, da hat er ein reines Spiel. Das ist wirklich der Ahriman, der baut dort Barrieren auf, möglichst undurchdringliche: &amp;quot;Bitte, gehe nicht dort weiter, bleib da, bleib in der Gestalt da drinnen, gehe nicht weiter, aber wenn du etwas Geistiges haben willst: Luzifer! Komm, zeigt ihm ein bisschen irgendetwas, zeig ihm was, dann wird er abgelenkt sofort davon.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über Ahriman zum Neuen Jerusalem [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=5592s 1:33:12] ===&lt;br /&gt;
Das Eigentliche ist, wenn wir tiefer das Ahrimanische durchschauen, kommen wir letztlich bis zu der Quelle, aus der das gekommen ist. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die ahrimanischen Wesen sind nicht eigentlich die Bösen&#039;&#039;&#039;. Sondern, wie wir oft schon gesagt haben, sie wurden zu dieser Rolle bestellt - und weil sie bestimmte Eigenschaften hatten, die geeignet dafür waren, hat man ihnen das übertragen und hat ihnen aber auch viele Fähigkeiten entzogen, damit sie eben richtig Widerstand uns bieten können. Aber das ist zugleich auch eine Opfertat, also ein Opfer wurde es jedenfalls, das da ist. Wenn wir so aber Naturwissenschaft betreiben, dass wir das Ahrimanische erkennen, durchschauen, aber durchblicken können durch das Ganze auf die geistige Quelle, aus der auch das Ahrimanische letztlich gekommen ist, auf den Sinn stoßen, warum es gekommen ist und drinnen sein muss in der Welt, &#039;&#039;&#039;um unserer Freiheit willen und um der Freiheit letztlich des ganzen Kosmos&#039;&#039;&#039;. Das ist nämlich, was wir hinaustragen. Wir tragen das so weit in den Kosmos hinaus, unsere Freiheit, dass einmal ein neuer Kosmos entsteht, der von Haus aus diese Freiheit als Grundelement in sich hat und damit die Fähigkeit zur Liebe. Denn Liebe, wirkliche Liebe, ist nur möglich aus dieser Freiheit heraus. Das ist die wirklich geistige Freiheit. Das ist die &#039;&#039;&#039;Liebe&#039;&#039;&#039;, die nicht mehr ans Blut gebunden ist, die nicht gebunden ist an irgendwelche Begierden oder Sonstiges, sondern die ganz &#039;&#039;&#039;aus der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;freien Zuwendung von Geist zu Geist&#039;&#039;&#039; entsteht. Das wirklich als Naturgesetz, sozusagen, zu verankern in der Natur, wobei der Ausdruck &amp;quot;Naturgesetz&amp;quot; eben dann ein Blödsinn ist, weil es ist eben kein Gesetz, sondern das heißt auch, dass die Natur dann ihre Regeln verändern wird, schöpferisch verändern wird können. Ein Albtraum für die heutigen Naturforscher: &amp;quot;Oh Gott! Die Naturgesetze, was? Die sollen sich schöpferisch verändern? Morgen dann ist alles schon wieder anders?&amp;quot; Da wird man ins Schwimmen kommen, man sagt mit Recht, das Naturgesetz gibt unserer Welt die Stabilität, so wie sie jetzt ist, das ist auch gut so und wir Menschen sollen daran sogar arbeiten, dass es noch stabiler wird in der Zukunft. Daher gerade das Symbol des festen, des perfekten Systems, des perfekten Räumlich-Körperlichen. Sogar den &#039;&#039;&#039;Würfel&#039;&#039;&#039; sehen wir dann &#039;&#039;&#039;als Musterbild für das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, weil das ist das, was wir mitnehmen. Dazu müssen wir diese Fähigkeit haben, damit haben wir dann alles ausgeschöpft, was aus der Vergangenheit kommt, das bringen wir als Geschenk dar - und jetzt: &amp;quot;Mach, Natur, dann aus der Freiheit heraus, etwas damit! Wir werden mitarbeiten als Menschen.&amp;quot; Wir tun es jetzt schon, aber dazu müssen wir auch dieses tote, dieses ahrimanische Reich erforschen - aber uns nicht blenden lassen, nicht blenden lassen. Die Fallen sind so groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ahriman, Luzifer und die großen Herausforderungen und Gefahren der Gegenwart [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=5823s 1:37:03] ===&lt;br /&gt;
Der Schrecken dieser - wie soll ich sagen - Unterwelt besteht eigentlich darin, dass wir verfallen könnten den schönen Bildern, die sie uns bringt, den schönen Überzeugungen, die sie uns bringt, den technischen Möglichkeiten, die sie uns bringt, den - wie soll ich sagen - moralisch-ethischen Mechanismen, das sie mit sich bringt. &#039;&#039;&#039;Der Ahriman schreibt die neue Ethik jetzt gegenwärtig in unserer Welt&#039;&#039;&#039;. Wir müssen wahnsinnig aufpassen. Wir müssen immer wieder sehen, Ziel für die nächste Kulturepoche ist, dass dann bereits es nicht mehr dieses Gesetz von außen, von oben, gibt, sondern dass die Harmonie der Menschen entsteht durch die geistigen Impulse, die kommen - von Ich zu Ich. Es ist schon klar, wir können das heute noch nicht einführen. Wenn wir jetzt sofort alle Gesetze abschaffen und sagen: &amp;quot;Macht, was ihr wollt, tut es&amp;quot;, würde es wahrscheinlich heute noch nicht funktionieren, nein, nicht nur wahrscheinlich, ziemlich sicher nicht. Weil dazu kommen eben die Widersacher, die es sofort ausnutzen und uns in die falsche Richtung bringen. Ja, wenn wir nur mit unserem Ich unterwegs wären, ginge es ja noch, aber &#039;&#039;&#039;Luzifer und Ahriman begegnen uns, außen wie innen&#039;&#039;&#039;. Ununterbrochen Ich-Tätigkeit heißt, ununterbrochen die luziferischen und die ahrimanischen Kräfte draußen in der Natur und in uns ins Gleichgewicht zu bringen - oder besser gesagt umgekehrt: Zuerst müssen wir sie in uns ins Gleichgewicht bringen, damit wir sie draußen in der Welt ins Gleichgewicht bringen können. Damit hängen die ganzen Aufgaben unserer Zeit zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe vorher kurz schon mal erwähnt, was der &#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039; zum Beispiel möchte: Die ausgeatmete Luft, das Kohlendioxid, die kohlensaure Luft, so vermehren, dass die Menschheit und das Leben überhaupt auf Erden ersticken würde. Merkt man irgendetwas davon? Da ist heutzutage dauernd &#039;&#039;&#039;das Problem von Kohlendioxid&#039;&#039;&#039; wegen des Klimas. Es sind nur Millimeter. Das ist eine Auswirkung des Ganzen. Natürlich, wir machen es mit unserer Technik, keine Frage. Wir machen es auch - oder es passiert auch durch Naturereignisse, Vulkanausbrüche, solche Sachen, das trägt natürlich auch alles dazu bei, aber wir dürfen nicht glauben, dass nicht bei diesen Dingen wir auch mit dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Falsche Impulse durch unheilige Beziehungen [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=6000s 1:40:00] ===&lt;br /&gt;
Wir machen es nämlich von zwei Seiten gleich, wir sind ja gründlich. Wir machen es äußerlich durch unsere Technik, durch die Industrie, die wir aufbauen, und wir machen es auch &#039;&#039;&#039;in dem Leben nach dem Tod von der anderen Seite&#039;&#039;&#039;. Weil, es ist auch nicht gesagt, dass wir nur die guten Impulse hineinbringen. Wir haben schon davon gesprochen, &#039;&#039;&#039;wir arbeiten in der Zeit zwischen Tod und neuer Geburt&#039;&#039;&#039;, zumindest zu gewissen Zeiten, &#039;&#039;&#039;an der Natur mit&#039;&#039;&#039;, an der Weitergestaltung der Natur, also vor allem an dem, was an neuen Einschläge kommt, aber die sind nicht immer gut  halt. Es kann auch sein, dass wir heute den Impulsen oder den Wünschen von Luzifer oder Ahriman, oder beiden zugleich, folgen - und das bringen wir auch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja nicht gesagt, dass wir jetzt dann, wenn wir drüben sind, nicht auch &#039;&#039;&#039;falsche Impulse&#039;&#039;&#039; hineintragen könnten. Das ist das Problem also. Weil, gerade natürlich die Zeit, wo wir in die Erdensphäre hineinwirken können, ist die Zeit, wo wir halt im Leben zwischen Tod und neuer Geburt noch sehr erdennah oder schon wieder sehr erdennah sind. Und da sind wir genau in der Sphäre, die schon sehr viel mit dem Kamaloka zu tun hat, das sind die &#039;&#039;&#039;Bereiche, wo die niederen Kräfte wirken&#039;&#039;&#039;. Wo der Luzifer namentlich sehr viel Einfluss drauf hat und da mit dem Ahriman, zwangsweise geradezu, halt zusammenwirkt. Also kommen diese Impulse auch ins Spiel bereits von dort und zielen in die Richtung, dass sie den ahrimanischen Kräften auch in die Hände spielen. Das heißt, wir schaffen es, die &#039;&#039;&#039;Erde im Moment nicht nur zu belasten durch unser Erdenleben&#039;&#039;&#039;, sondern auch durch das Leben drüben. Das heißt, Klimakrise und Sonstiges, &#039;&#039;&#039;Umweltverschmutzung&#039;&#039;&#039; und diese ganzen Sachen in den Griff zu kriegen und die Folgen und das Artensterben, das da ist, und um das in den Griff zu kriegen, dazu ist notwendig die richtige, die gesunde Zusammenarbeit von den auf Erde Lebenden mit denen, die drüben sind. Diese Beziehung müsste bewusster werden, als sie jetzt noch im Durchschnitt ist. Das ist ganz wichtig, dass das jetzt in unserer Zeit wirklich immer bewusster passiert und dass man sich aber sehr bewusst ist dabei auch, welche Fehler dabei passieren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist was ganz Interessantes oder Wichtiges, was da auch zu sagen ist, da bin ich jetzt schon wieder dabei, beim Nächsten ein bisschen dran zu rütteln: &amp;quot;Ach ja, ich erlebe meine Lieben, die hinübergegangen sind, die erzählen mir alles Mögliche, oder wie auch immer, und ich kriege &#039;&#039;&#039;Impulse&#039;&#039;&#039; von dort.&amp;quot; Ich muss trotzdem aufpassen, &#039;&#039;&#039;ob es die richtigen sind&#039;&#039;&#039;! Wenn wir uns anthroposophisch schulen und es ernst nehmen und halt die ganzen Regeln beachten dabei, nämlich moralisch sich zu entwickeln, moralisch in dem Sinn, nicht nach einer Regel, sondern sich selbst im Griff zu haben und zu unterscheiden: Was kommt vom Ich und was kommt vom Ego und was kommt von den Einflüsterungen der Widersacher. Wenn man das tut, ist man auf dem sicheren Weg, aber es kann sehr wohl auch ganz, ganz ungute &#039;&#039;&#039;Beziehungen zwischen den hier auf Erden Lebenden und den Toten geben. Das ist heute bei weitem das Überwiegende.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nämlich so, dass es im Grunde heute sehr, sehr häufig vorkommt, dass solche - wie soll ich sagen - &#039;&#039;&#039;unguten Beziehungen zwischen den auf Erden Verbliebenen und den Verstorbenen&#039;&#039;&#039; da sind, die vielleicht beiden Seiten nicht voll bewusst sind oder gar nicht bewusst sind, aber wo es dann ganz schief läuft - und der Grund ist der, dass der Mensch also gerade, wenn er durch die Kamaloka-Zeit durchgeht, in dem Bereich der ganz niederen australischen Kräfte ist. Er selber kann trotzdem in sich höhere Kräfte entwickeln, gar keine Frage, aber was sehr leicht zu uns herunter kommt, herunter wirkt, und was wir sehr leicht und am leichtesten aufnehmen, sind diese niederen Impulse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade was den Menschen drüben Ansporn für das Höchste geben kann, kann für das, was herunter reflektiert wird, oft gar die niedrigsten Instinkte ansprechen. Das betont Rudolf Steiner ganz deutlich und das sind Dinge, die halt die Widersacher ausnutzen können, total, und schüren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übertragung karmischer Verfehlungen von Verstorbenen auf die Lebenden [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=6339s 1:45:39] ===&lt;br /&gt;
Das hängt auch damit zusammen - worüber wir auch schon gesprochen haben - &#039;&#039;&#039;die untersten Bereiche der Seelenwelt, der astralischen Welt, überlappen sich mit den höchsten Bereichen der physisch-ätherischen Welt&#039;&#039;&#039;. Gerade die obersten, die feinsten Ätherarten, die feinsten Lebenskräfte, Lebensätherkräfte - zum Beispiel Lichtäther-, Klangätherkräfte, Lichtätherkräfte, die vor allem, diese drei vor allem - überlappen sich mit den untersten Regionen der Seelenwelt. Was heißt überlappen? Sie sind die andere Seite davon. Sie sind die andere Seite davon. Und während, jetzt angenommen, der Tote jetzt glücklich ist und herankommt an die Lebensätherkräfte, dann sind das für uns niedere astralische Kräfte - und wenn das jetzt unmittelbar sich spiegelt im Astralischen des zurückgebliebenen Menschen, auf Erden zurückgebliebenen Menschen, dann kommen gerade die Sachen rein, die der oben los wird. Das heißt, die Gefahr ist sehr groß, dass &#039;&#039;&#039;wir gefüttert werden mit den&#039;&#039;&#039; - wie soll ich sagen - mit den &#039;&#039;&#039;karmischen Verfehlungen&#039;&#039;&#039;, mit den Sachen, die der oben schlecht gemacht hat, die er ablegen muss in der Seelenwelt, in der Astralwelt, und die jetzt zumindest zum Teil, zumindest in ihrer Kräftewirkung, in der Charakteristik ihrer Kräftewirkung, sich einmischen in die Seelenwelt des hier auf Erden Verbliebenen, wenn der nicht wach genug ist dafür. Und umgekehrt der Tote auch nicht wach genug ist. Es bedingt beide. Aber heute ist es sehr oft so in dem materialistischen Zeitalter, das wir haben - haben müssen, um die Bewusstseinsseele zu entwickeln als Grundvoraussetzung dazu, aber halt nicht stehenzubleiben dabei, sondern weiterzugehen - es ist so, dadurch schlafen aber viele Menschen für diese Kräfte, und zwar sowohl hier unten als auch da in dem Leben drüber. Und &#039;&#039;&#039;das ist eine sehr, sehr unheilige Verbindung&#039;&#039;&#039; dann. Die Verbindung von &#039;&#039;&#039;geistig nicht wachen Menschen auf Erden mit geistig nicht wachen Menschen, die hinüber gegangen sind&#039;&#039;&#039;, das ist eine der schlimmsten Dinge, die es geben kann. Und ohne entsprechende Hilfe von anderen Menschen, die diese Situation erkennen und die da vielleicht helfen - sowohl für die hüben wie drüben - eingreifen können, Impulse geben können, also nicht eingreifen im Sinne, die Freiheit dieser Menschen zu beschneiden, aber in dem Sinne eben, Impulse zu geben, selber das zu erkennen, was da für ein Spiel läuft. Das sind also &#039;&#039;&#039;Tore für die schlimmsten Widersacherkräfte heute&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gefahren der 8. Sphäre [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=6524s 1:48:44] ===&lt;br /&gt;
Diese Dinge werden auch und können auch missbraucht werden wirklich von Menschen in Verbindung mit den Widersachern, wo es also dann wirklich in die &#039;&#039;&#039;Richtung der schwarzen Magie&#039;&#039;&#039; geht. Wo dann massiv daran gearbeitet wird, dass geistige Impulse aus der regulären geistigen Welt - wenn man so will - herausgerissen werden, einverleibt werden zunächst einmal den ahrimanischen Mächten, aber mit dem Ziel, wirklich es so in das Materielle hineinzubringen, dass es letztlich in diese &#039;&#039;&#039;sogenannte 8. Sphäre&#039;&#039;&#039;, in die Welt dieser Wesenheiten, die hinter dem &#039;&#039;&#039;Sorat-Prinzip&#039;&#039;&#039; stehen, gezogen wird. Das Ziel dieser Sorat-Wesenheiten ist ja, eigentlich eine Art unsterblichen materiellen Kosmos, perfekten materiellen Kosmos, hervorzubringen, der dann nicht mehr in unserem Sinne vergeistigt werden kann, der soviel als möglich an Geistigkeit absorbiert hat, materialisiert hat und in diesem Zustand verbleibt. Und verbleiben muss, weil er in gewisser Weise - und das ist das Verführerische, ich habe das ja eh immer wieder schon gesagt - im materiellen Sinne eine perfekte Welt ist, die auch gar nicht mehr verbessert werden kann als materielle Welt. Die nur verbessert werden kann, wenn sie also als materielle &#039;&#039;(Welt)&#039;&#039; zerfällt, durch das Geistige durchgeht - und dann ein neuer Kosmos mit ganz anderen Gesetzmäßigkeiten, eben mit der Gesetzmäßigkeit der Liebe und der Freiheit, entsteht. Das ist dort die größte Gefahr. Liebe und Freiheit ist dort die größte Gefahr für diese Wesenheiten, die hinter dem Sorat-Wesen stehen, nicht für sich selbst, aber dass ihr Werk nicht gelingen könnte, nämlich so viel wie möglich herauszureißen aus unserer Welt. Die Impulse sind ganz stark - und manches von dem, was jetzt passiert, ist eben angetan bereits Dinge herauszureißen. Wir wissen, es kann noch immer umgewendet werden, &#039;&#039;&#039;es kann noch sehr vieles gerettet werden,&#039;&#039;&#039; aber es hat das Tempo, von dem, was herausgerissen werden könnte dauerhaft, zugenommen in der Richtung. Da wird im Moment massiv, massiv herausgerissen. Es entsteht am Allermeisten dort, wo &#039;&#039;&#039;unheilige Beziehungen&#039;&#039;&#039; sozusagen &#039;&#039;&#039;zwischen irdisch Verkörperten und Menschen, die drüben im Leben zwischen Tod und neuer Geburt&#039;&#039;&#039; sind, entstehen. Unheilige Beziehungen! Unbewusst, unbewusst oft. Es gibt natürlich - wie gesagt - ahrimanische Eingeweihte, die das erkennen können, die das auch benützen können, die das fördern können, dass solche Verhältnisse zustande kommen, weil das ihrem Werk nützt. Also, das ist durchaus der Fall und das wird auch stärker werden, also mit dem müssen wir rechnen, einfach irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gefahr ist eben groß, dass gerade hinter solchen Impulsen, auch wie sie jetzt durch &#039;&#039;&#039;Transhumanismus&#039;&#039;&#039;, durch die wenigen mächtigen Reichen, die aus ihrem &#039;&#039;&#039;Nichterlebenkönnen des eigenen Ichs&#039;&#039;&#039;, des wirklich geistigen Ichs, trotz ihrer großen Begabungen, die darauf zeigen, dass sie eigentlich in der Vergangenheit auf einem ganz starken Weg waren, aber die irgendwo an dem wirklichen Christus-Impuls vorbei gegangen sind und ihn noch nicht gefunden haben. Und gerade &#039;&#039;&#039;Menschen, die in der Vergangenheit hohe Begabungen hatten&#039;&#039;&#039;, aber es aus irgendeinem Grund nicht geschafft haben, an den Christus-Impuls heranzukommen, da ist die Gefahr, dass sie, ohne es zu wissen, total &#039;&#039;&#039;zu Werkzeugen der Widersachermächte werden&#039;&#039;&#039;. Das heißt, eine riesige Aufgabe wäre, diesen Menschen das Bewusstsein dafür zu wecken, Impulse zu geben, dass sie das erkennen können. Wahnsinnig schwer, aber das wird notwendig sein. Aber wie kann es passieren? Indem dieses Wissen, dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das Ich&#039;&#039;&#039;, dass es bei mehr und mehr Menschen auftaucht. Irgendwann ist es nicht mehr zu übersehen, dass da etwas anderes ist. Dass da etwas anderes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir brauchen heute die voll bewusste Verbindung zum Christus [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=6832s 1:53:52] ===&lt;br /&gt;
Dass da Menschen sind, die auch Begabungen aller möglichen Art haben, aber da ist noch etwas anderes dabei. Da ist noch etwas anderes. Anders dadurch, dass sie sich ihres Ichs und der &#039;&#039;&#039;Verbindung des Ichs mit dem Christus voll bewuss&#039;&#039;&#039;t sind, dass sie daher eben zum Tode eine ganz andere Beziehung haben, dass sie ja eigentlich den &#039;&#039;&#039;Tod als Begleiter&#039;&#039;&#039; ihres Lebens, und zwar als guten notwendigen Begleiter des Lebens, &#039;&#039;&#039;als Freund&#039;&#039;&#039;, sehen, der ihnen letztlich ihre geistige Entwicklung ermöglicht. Der ist es ja. Wir entwickeln uns nur dadurch, dass wir immer wieder durch diesen Rhythmus durchgehen: irdische Verkörperung, dann Leben zwischen Tod und neuer Geburt, Aufstieg bis über die Grenzen, über die räumlich-zeitlichen Grenzen unseres Kosmos hinaus, und von dort wieder zurück zur nächsten Inkarnation abzusteigen. Und &#039;&#039;&#039;aus dem heraus reift das Ich&#039;&#039;&#039;, immer wieder.  Dann wäre es absurd, Angst zu haben vor dem Tod und nicht verstehen zu können, wie geht es. Fest glauben zu können: &amp;quot;Ja, das Ich, was ich da habe, wenn es tot ist, ist weg, löst sich auf, es kann nicht anders sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist, dass es heute bei vielen führenden Menschen auch eine Art &#039;&#039;&#039;Denkzwang&#039;&#039;&#039; ist, dass es anders nicht sein kann, weil, die äußere Beobachtung zeigt mir nichts anderes. Ich meine, ja, der Mensch stirbt, der Leichnam zerfällt früher oder später - und ich finde ihn nicht mehr, er ist weg. Er ist weg, obwohl er vielleicht ganz nahe ist und schon unterbewusst sich mit mir verbindet und mir Impulse gibt. Aber jetzt, in dem Fall, &#039;&#039;&#039;unheilige Impulse&#039;&#039;&#039;, weil weder dem Toten drüben noch mir es in meinem vollen Ich-Bewusstsein klar wird, was da eigentlich abläuft. Weil - auch das ist so, dass gerade die Menschen, die heute viel zu sagen haben, viel zu entscheiden haben in der Welt und auch die finanziellen Mitteln haben, es umzusetzen - da eben auch solche Verbindungen mit eine Rolle spielen. Und das wird diesen Menschen nicht bewusst, sie sind geradezu blind dafür. Vorbereitet natürlich durch dieses materialistische Zeitalter, das wir haben, aber da ist es wirklich systematisch in manchen Fällen. Da kommen wir jetzt wirklich auf das, dass es natürlich auch - wie soll ich sagen - Logen oder Leute gibt, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; gibt &#039;&#039;&#039;von der schwarz-magischen Seite&#039;&#039;&#039; her, die so etwas fördern; genauso, wie es die lichten, die weißen Eingeweihten, die &#039;&#039;&#039;weißen Magier&#039;&#039;&#039; sozusagen, gibt, die  Menschen zusammenführen, die schicksalsmäßig etwas miteinander tun können, oder die einfach durch ein paar Worte, die sie fallen lassen, etwas wecken, was an geistiger Kraft in dem anderen Menschen ist - ohne in seine Freiheit einzugreifen, überhaupt nicht. Nur einmal die Glocke anschlagen. Ob er sie hört oder nicht, es ist erstens seine Glocke, also es ist nicht eine fremde Glocke, mit der ich läute, sondern das ist seine, sie wird angeschlagen - und &#039;&#039;&#039;wenn du es hörst, dann wirst du deinen Weg finden&#039;&#039;&#039;, dann hast du einen Anstoß dazu. Solche Anstöße zu geben, ist wichtig. Es wird aber nur gelingen, wenn es mit der entsprechenden geistigen Fähigkeit ist. Also ein Eingeweihter, der das kann - und vielleicht irgendwo in der U-Bahn mit wem fünf Worte wechselt und das hat einen Impuls, dass er zwanzig Jahre später seinen Lebensweg findet und wirklich jetzt einen großen &#039;&#039;&#039;geistigen Impuls in die Welt&#039;&#039;&#039; bringt. Gross oder klein, es ist ganz egal. Die kleinen sind genauso viel wert wie die großen, darf man nicht unterschätzen. Also, dass das äußerlich spektakulär ist, das ist nicht das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;genauso kann man es natürlich auch auf der dunklen Seite machen&#039;&#039;&#039;. Und gerade dieses Bewusstseinunterbinden, also lähmend zu wirken auf das Erwachen des Bewusstseins für das eigene Ich - und da spielen sehr viel mit eine Rolle eben solche &#039;&#039;&#039;unheiligen Impulse zu Verstorbenen&#039;&#039;&#039;, die drüben sind. Und wo dann, statt das eigene Ich zu erkennen, etwas hereinkommt - ja, ich sag einmal - von dem Seelenmüll, von dem karmischen Seelenmüll, den der da mitbringt, also von den Dingen, von denen der da besessen war vielleicht in seinem ganzen Leben oder sie getan hat und sie für gut gehalten hat, die aber jetzt hereinschneien und an Stelle der eigenen Ich-Impulse dort wirksam werden in dem Menschen, der hier unten ist. Das wird natürlich durchaus auch von - sag ich mal - schwarz-magischen Eingeweihten so gelenkt, dass es eben Menschen genau trifft, die einerseits &#039;&#039;&#039;brillante Voraussetzungen haben aus der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;, also Fähigkeiten, mitbringen, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; aus irgendeinem Grund bis dato &#039;&#039;&#039;an dem Christus-Impuls vorbeigegangen&#039;&#039;&#039; sind - und daher fast mit Notwendigkeit heute eben einem rein materialistischen Glauben verfallen müssen, weil das Alte trägt dem nicht mehr. Das Alte trägt dem nicht mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Naturwissenschaft zum Erleben des Geistigen [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=7234s 2:00:34] ===&lt;br /&gt;
Wir müssen alle, alle müssen wir in einer Inkarnation durch so etwas durch, aber es ist halt jetzt &#039;&#039;&#039;der große Unterschied&#039;&#039;&#039;: Wenn das Ich stark genug ist, dann ist es genau das, was ich vorhin von dem Naturwissenschaftler gesagt habe, der sagt: &amp;quot;Okay, ich will es jetzt wissen auf die materialistischen Weise und ich gehe konsequent den Weg, lasse den lieben Gott aus dem Spiel, den kann ich dadrinnen nicht brauchen, ich gehe weiter.&amp;quot; Er war offen genug zu sehen, wo er auf dem Weg irgendwo, in Wahrheit immer mehr, auf das Geistige stößt - und das ist tatsächlich bei Naturforschern durchaus der Fall, und zwar ganz selbstständig, ohne dass sie jetzt sich berufen auf ihren christlichen oder sonstigen Glauben, den sie mitbringen, sondern wo die Sache sie zur Einsicht bringt: &amp;quot;Okay, aber da ist jetzt etwas, was nicht mehr materiell ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade &#039;&#039;&#039;wenn ich in das Tiefste des Materiellen komme, löst sich eigentlich das Materielle für meinem Blick auf - und ich erkenne, dass es ein Geistiges ist&#039;&#039;&#039;, diese Christus-Erlebnisse, und ich habe ein Beispiel gebracht von dem &#039;&#039;&#039;Teilhard de Chardin&#039;&#039;&#039;. Der hat ja eben ein ganz interessantes Buch geschrieben, auch wenn vieles spekulativ ist bei ihm, muss man auch sagen. Er ist einerseits ein rationaler Wissenschaftler, anderseits ist er wirklich ein Mystiker, aber Mystiker des alten Schlags, der irgendwelche Erlebnisse und Eingebungen hat und das noch nicht hundertprozentig zusammenbringen konnte. Er ist eben kein voll bewusster Geistesforscher, deswegen. Das System hat tolle Aspekte drinnen, weil er wirkliche Erfahrungen hatte, aber er ist nicht zu Ende gegangen den Weg, aber immerhin, er hatte eine Intuition, er sagte: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Christus ist das Herz der Materie&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Das Herz der Materie! Und das ist einer der Punkte. Was wird passieren? Also, die ganz materialistischen Forscher, die jetzt durchbrechen bis ins Materiellste und bis ins Innerste des Materiellen, bis eigentlich nichts mehr da ist - und was ist es jetzt? Was ist es jetzt? Dort, die Geistbegegnung… nämlich, um darauf zu kommen, die &#039;&#039;&#039;Geistbegegnung&#039;&#039;&#039; mit sich selbst einmal zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe dran war der &#039;&#039;&#039;Wolfgang Pauli&#039;&#039;&#039;, von dem ich euch schon öfters erzählt habe, mit diesem tollen Ausspruch für das imaginative Erleben - weil er nämlich wirklich solche Imaginationen hatte, und ich habe ja erzählt, er hatte auch wirklich hellsichtige Erlebnisse in Wahrheit. Der C.G. Jung, der Tiefenpsychologe, hat geholfen, diese Erlebnisse wacher im Bewusstsein zu behalten, um sie genauer studieren zu können - und er hat immer wieder da gesprochen, der Pauli, vom &amp;quot;Herrn der Materie&amp;quot; oder vom &amp;quot;Geist der Materie&amp;quot;, er hat aber da nicht den Christus gemeint, sondern er begegnete dem andern, der mitspielt, dem Herrn Ahriman. Und das ist immer eine bedrohliche Gestalt, die auftaucht, aber &#039;&#039;&#039;dem Geist der Materie, dem begegnete er - und der hat auch etwas Zerstörerisches drinnen&#039;&#039;&#039;. Der Pauli war sich bewusst, dass er gerade mit diesen Kräften eine gewisse Beziehung hat, er war sich bewusst dieser Beziehung mit dem Ahrimanischen, das er hat - drinnen. Weiter, zum eigentlichen Christus-Erlebnis, kommt er dann nicht, das hat er auch eigentlich abgelehnt, mit dem hat er sich nicht beschäftigt, aber da sieht man, sie kommen heran. Gerade dort durchgehen, aber das ist dann vor allem stark eine &#039;&#039;&#039;Begegnung mit sich selbst&#039;&#039;&#039;, die gehört halt dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es nicht nur der Geist der Materie, dem ich begegne, sondern indem ich mir selbst begegne, begegne ich dann dem Christus. &amp;quot;Nicht ich, sondern der Christus in mir&amp;quot;, wie es so schön heißt. Oder genauer eigentlich:  &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich lebe, aber nicht ich, sondern der Christus in mir.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das ist eigentlich das ganz Richtige. Rudolf Steiner hat es oft gekürzt: &amp;quot;Nicht ich, sondern der Christus in mir&amp;quot;, aber wörtlich heißt es eigentlich: &amp;quot;Ich lebe, aber nicht ich, sondern der Christus in mir&amp;quot; und das &amp;quot;ich lebe&amp;quot; ist ganz wichtig, weil da der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; eben ganz stark &#039;&#039;&#039;in den Ätherkräften&#039;&#039;&#039; drinnen wirkt - und da ist es. Und da komme ich mit meinem Ich alleine noch nicht sehr weit. Anfänglich, ja sicher, wenn ich bewusst einen geistigen Schulungsweg gehe und wirklich eine entsprechende Einweihung durchmache, dann bekomme ich eine gewisse Verfügung über diese Ätherkräfte bereits, aber das ist alles noch sehr anfänglich. Also da fängt es an, dass wir das zurückbekommen, was wir mit dem Sündenfall verloren haben, also die Herrschaft über die höheren Ätherkräfte, also Lebensäther, Klangäther und Lichtäther haben wir so ein bisschen zur Verfügung schon jetzt, aber voll auch noch nicht, aber vor allem Lebensäther, Klangäther - der Baum des Lebens. Das bewusst, bewusst in unsere Fähigkeiten einbeziehen zu können, aus dem heraus handeln zu können, dann wird es kommen, &#039;&#039;&#039;dass wir auf gesunde Art Leben erschaffen können&#039;&#039;&#039;. Wir haben heute in der Technologie zum Beispiel, was ein ganzes großes Forschungsgebiet ist und technisch schon angewendet wird, &#039;&#039;&#039;synthetisches Leben&#039;&#039;&#039;. Das ist noch ein bisschen eine Mogelpackung, weil man von tatsächlich lebenden Organismen ausgeht, aber sie halt technisch umbaut und herumbastelt an den Genen und an sonstigen Dingen - und eigentlich dadurch &#039;&#039;&#039;dieses Lebewesen ahrimanisiert&#039;&#039;&#039;, es auf einen ganz bestimmten Zweck, auf eine ganz bestimmte Zweckausrichtung hintrimmt. Das ist immer das Ahrimanische irgendwo, während &#039;&#039;&#039;wirkliches Leben, wo der Christus drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;, eben diese Spontanität hat und immer wieder etwas Unvorhergesehenes kommt und sich gerade nicht an einen Plan hält - weil, wir wollen eben das machen und nur das - sondern wo &#039;&#039;&#039;immer alles beweglich bleibt&#039;&#039;&#039;. Aber wenn wir mit der Christuskraft uns verbinden, mit diesen Ätherkräften, dann werden wir auch Leben schaffen können und es wird sogar weitergehen, bis wir Beseeltes schaffen können - aber das werden wir vielleicht ein anderes Mal noch besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ablenkungsmanöver und der Abgrund - Wir müssen handeln&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=7697s 2:08:17] ===&lt;br /&gt;
Für heute mal ein erster Anriss zu dem also, wo die Gefahren, &#039;&#039;&#039;die eigentlichen Gefahren&#039;&#039;&#039; liegen, wenn wir da in die Tiefe steigen. Die eigentlichen Gefahren sind gar &#039;&#039;&#039;nicht die Schreckensbilder&#039;&#039;&#039;. Die sind nur der erste Anstoß zu erschüttern, aber wir müssen die Bilder heute so lesen, dass sie uns erschüttern. Alles, aber nicht, dass wir davonrennen und sagen, &amp;quot;Brrrr….&amp;quot; Das, nein, sondern wo wir erkennen müssen nämlich: &amp;quot;Aha! Das ist die Ablenkung, die uns geschickt wird heute. Das ist die Ablenkung!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das ist die Ablenkung, das ist dann die Angst vor dem Tod, die Angst vor dem Bösen&#039;&#039;&#039;, was in der Welt passieren kann, die Angst vor der nächsten Katastrophe, die Angst vor den Gräueln, die passieren, die Angst vor der Krankheit, die kommen, die Angst vor dem Krieg, der kommt, die Angst vor was weiß ich vorher, was kommt. Und wo sie &#039;&#039;&#039;immer schrecklichere Bilder malen&#039;&#039;&#039;. Lest doch die Zeitungen, bitte. Die Zeitungen sind ein Kompendium davon. Also irgendwie ist da der &#039;&#039;&#039;Ahriman der Hauptschriftsteller&#039;&#039;&#039; drinnen, der muss sehr fleißig sein zur Zeit. Und die Iche der Journalisten kommen oft nicht mit das mitzukriegen, woher sie diese Inspirationen kriegen. Ich meine, ja, sie tun sehr vieles bewusst werten und wägen, aber die tieferen Gründe, warum sie das machen? Liegt eben dran, dass dort namentlich der Ahriman wahnsinnig stark ist, wahnsinnig stark. Also, das heißt, wir müssen vorsichtig sein, wo wir überhaupt die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; zu suchen haben. Oft gerade nicht dort, wo wir es als Erstes glauben, sondern das sind immer die &#039;&#039;&#039;Ablenkungsmanöver&#039;&#039;&#039;. Und das wird heute einfach generalstabsmäßig, genial gemacht, weil die riesige Intelligenz Ahrimans dahintersteckt und das bewerkstelligt und es eben auch wirklich schafft, dass &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, die jetzt zum Beispiel &#039;&#039;&#039;in den Medien&#039;&#039;&#039; oder was tätig sind, &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; - ohne voneinander zu wissen oder viel zu wissen oder ohne sich abzusprechen - trotzdem gleich ticken, wo das Rädchen ins Rädchen greift, wo die große Steuerung Ahrimans dahintersteckt, wo er dem die richtigen Inspirationen gibt. Wo äußerlich sie sich vielleicht total im Clinch liegen miteinander, bekämpfen miteinander, &#039;&#039;&#039;bis zum brutalen Krieg&#039;&#039;&#039; miteinander bekämpfen - und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;beide genau demselben Herrn dienen&#039;&#039;&#039;, von zwei Seiten, und es selbst nicht merken. Also, für diese Dinge aufwachen! Wenn man das sieht, kann man viele Phänomene unserer Zeit besser verstehen, durchleuchten, was da eigentlich läuft und wo immer diese Unausweichlichkeit gesehen wird heute oder dann die einseitige Verurteilung, die gesehen wird oder was - und &#039;&#039;&#039;den eigentlichen Urheber sieht man gar nicht&#039;&#039;&#039;, der versteckt sich drunter. Weil, für den einen ist immer der andere der Schuldige. Aber in Wahrheit sind beide am Schlafittchen gepackt, ohne das funktioniert es gar nicht. Und das sollten wir durchschauen lernen. Das ist der Weg heraus aus dem Abgrund. Das ist der Weg, der uns irgendwann dann &#039;&#039;&#039;zum Neuen Jerusalem&#039;&#039;&#039; führt, das heißt, eine Welt, bei der Liebe das Naturgesetz, nein, die Gabe ist, die die Natur freiwillig gibt. Gesetz ist es nicht mehr. &#039;&#039;&#039;Gesetz ist dann das, was sich jedes individuelle Wesen selbst gibt&#039;&#039;&#039;. Dort sollte man hinsteuern. Ihr seht, da kündigt sich schon an, die Kraft, mit der wir den Abgrund nicht nur überwinden, sondern auflösen können - oder bis zu einem gewissen Grad auflösen können, hoffentlich in einer fernen Zukunft zu einem höheren Grad auflösen können. Wir haben noch einige Zeit dazu, aber trotzdem ist &#039;&#039;&#039;Handlungsbedarf hier und jetzt&#039;&#039;&#039; gegeben, weil, wenn wir jetzt Schritte versäumen, dann wird es sehr, sehr, sehr viel schwieriger in der Zukunft. Also, jetzt, wirklich hier, heute, in den nächsten Minuten, sozusagen, so dringend ist es. Aber die Ereignisse jetzt unserer Zeit, wir sehen ja, dass alles irgendwie ziemlich schwierig ist. Nicht nur seit zwei Jahren, aber es hat jetzt in den letzten zwei bis zweieinhalb Jahren besonders krass sich begonnen zu zeigen - und es wird noch nicht alles sein, mit dem müssen wir rechnen. Es ist jetzt Handlungsbedarf! Und es ist dazu da, in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;um uns aufzuwecken&#039;&#039;&#039;. Wir können es als das gebrauchen, um daran zu erwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang [https://www.youtube.com/watch?v=pkRj_D0kCXo&amp;amp;t=8043s 2:14:03] ===&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wollen wir es gut sein lassen für heute. Ich danke euch fürs Dabeisein. Wunderbar hat es funktioniert heute: kein war Mikro offen, ganz toll. Ich möchte gerne alle wieder sehen zum Abschied, danke. Bis zum nächsten Mal. Gute Nacht. Ich verabschiede mich auch beim Livestream. Danke fürs Dabeisein. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__INDEXIEREN__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_106._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=186</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 106. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-05-09T07:35:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Soratischen Angriffe nach dem Tod in der Astralsphäre und die Erstarrung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Apokalypse des Johannes 106. Vortrag als Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 106. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/5ezK7BNpDio]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 106. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter==&lt;br /&gt;
2. Wochenspruch zum Ostersonntag - Bewusstsein für unser wirkliches Ich - das Innere Licht ist das geistige Licht - luziferische, ahrimanische, asurische Wesenheiten und das Reich Sorats - Erdenentwicklung und Widersachermächte - Erden-Monden-Sphäre - Garten Eden und das Paradiso - das Luftelement der Erde reicht über die Mondbahn hinaus - das Sonnensystem als lebendiges und eigenständiges Wesen - die Sonnenkraft erfüllt das ganze Planetensystem - ein Tropfen ist eine vollkommene Kugel - die Sorat-Kräfte sind für unsere Entwicklung zur Freiheit notwendig - die Entwicklung zum Kristallinen - Nova, Supernova: das Sterben der Sterne und die Schwerekräfte - Schwarze Löcher und das Reich Sorats - Entstehen neuer Tierkreise - Gefahren zwischen Tod und neuer Geburt - Sorats Reich bildet die 8. Sphäre - der Mensch ist zur Freiheit verurteilt - schwarze Magie und die Unfreiheit - Anforderungen und Herausforderungen für die Entwicklung eines starken Ichs - der Machtverzicht der Trinität - die Neue Venus und der Scheideweg des Menschen - Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie und Einsteins Imaginationen und Inspirationen - die Krümmung des Lichtes, die äußere Lichtgeschwindigkeit und die soratischen Kräfte - die Entwicklung der Technik und der soratische Weg - lebendige Kristalle - die Verführungen und Verlockungen der soratischen Kräfte - das Neue Jerusalem: die Erde wird eine vom Menschen-Ich gestaltete Kristallwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription des 106. Vortrags (von Ghislaine und Susanne am 8. Mai 2022)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 2. Wochenspruch am 26.4.2022 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 106. Vortrag zur Apokalypse. Dazu gibt es jetzt den 2. Wochenspruch, setzt fort die Tendenz vom 1. Wochenspruch, dass wir etwas der geistigen Welt zurückgeben. Ich fange heute ganz zaghaft an:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Äußere des Sinnesalls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliert Gedankenmacht ihr Eigensein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es finden Geisteswelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschensprossen wieder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinen Keim in ihnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch seine Seelenfrucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich muss finden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, wir haben hoffentlich jetzt so in der Winterzeit ein bisschen dran gearbeitet, unser eigenes Geistiges mehr ins Bewusstsein zu geben und uns &#039;&#039;&#039;unseres wirklichen Geistigen bewusst&#039;&#039;&#039; zu werden, was also mehr ist als unser Alltagsbewusstsein, wo wir hauptsächlich mit den sinnlichen Dingen um uns und mit den Ideen, die wir von außen halt, von anderen Menschen, bekommen haben, unser Bewusstsein erfüllen, aber das ist doch noch nicht das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich&#039;&#039;&#039;, für unser wirkliches Geistiges, das steckt schon tiefer. Am Besten ist halt die Winterzeit dafür geeignet, sich bewusst zu werden dieses &#039;&#039;&#039;inneren Lichtes&#039;&#039;&#039;, das auch leuchtet, wenn eben alles Äußere, alles was wir von den Sinnen bekommen, was man durch den Verstand vermittelt bekommt, wenn das also einmal weg ist. Und dann ist aber trotzdem ein Licht da. &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche geistige Licht&#039;&#039;&#039;. Vielleicht hat man es geschafft, ein bisschen geschafft, das auch anzufachen in uns, und jetzt ist die Zeit soweit, das entgegenzutragen der äußeren geistigen Welt, ihr etwas sozusagen zurückzugeben, jetzt wirklich aus eigener individueller geistiger Kraft zurückzugeben dieser geistigen Welt, der unser Ich aber entstammt letztlich. Von dort kommt die Kraft, aber wir, durch unser eigenes Tun, individualisieren jetzt diese Kraft immer mehr. Und das heißt, wir sollten uns bewusst werden oder können uns jetzt bewusst werden, dass wir diesen Keim bekommen haben aus den Geisteswelten, dass wir aber arbeiten mit diesen Keimen in uns, dass  eine Seelenfrucht in uns wächst, dass wir so primär mal dran arbeiten wirklich, dass wir &#039;&#039;&#039;unser Seelisches immer mehr&#039;&#039;&#039;, ja, zum eigenen Werkzeug, &#039;&#039;&#039;zur eigenen Schöpfung machen&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, also durchdringen mit dieser individuellen Ich-Kraft. Und je mehr wir das tun, desto mehr wächst auch unser Geistiges, unser individuelles Geistiges, und gerade dieses können wir also jetzt zurückgeben der geistigen Welt und sie bereichern damit um neue Facetten. Um das geht’s. Dieser Prozess beginnt jetzt, also beginnt so mit der Osterzeit in etwa, da ist es halt die beste Gelegenheit dazu anzufangen - und das steigert sich dann immer mehr. Wir müssen nur aufpassen &#039;&#039;&#039;gegen Sommer&#039;&#039;&#039; hinzu, dass wir nicht das Bewusstsein wieder verlieren. Je mehr wir hinausgehen, desto mehr besteht wieder die Gefahr, dass die Helligkeit unseres Bewusstseins schwindet und dass wir dumpfer werden, irgendwo, dabei. Das bewegt sich halt so mit dem Jahresrhythmus. Zu Weihnachten entdeckt man das Licht ganz in uns, kann es ganz ganz hell werden, und dann pflegen wir es, arbeiten ein bisschen in uns, mit uns, aber wenn wir es hinaustragen, fängt es an sich zu verdünnen ein bisschen. Und verdünnen heißt letztlich, unser Bewusstsein wird schwächer dafür. Wir sind dann in Wahrheit nicht ganz bei uns. &#039;&#039;&#039;Wir verlieren uns in der äußeren Geistigkeit, in der äußeren Seelenwelt&#039;&#039;&#039; - und das schwimmt alles ein bisschen zusammen, dieses Geschehen, durch den Jahreslauf bedingt. Es ist gut, mit dem mitzuschwingen, aber eben auch Bewusstheit mitzutragen. Aber es erfordert halt im Sommer mehr Kraft. Also 2. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Äußere des Sinnesalls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliert Gedankenmacht ihr Eigensein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es finden Geisteswelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschensprossen wieder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinen Keim in ihnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch seine Seelenfrucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich muss finden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Luzifer und Ahriman - unsere Helfer auf dem Weg in die Freiheit ===&lt;br /&gt;
Also, ganz stark arbeiten an unserem Seelischen und eben auch auf diesem Wege des Arbeitens an dem eigenen Seelischen, naja, in Auseinandersetzung kommen mit all den &#039;&#039;&#039;Seelenkräften&#039;&#039;&#039;, die vielleicht in der Tiefe, im Halbbewussten, im Unterbewussten sogar arbeiten; ja, die vielleicht nicht so ganz schon Ergebnis unseres geistigen Tuns sind, sondern von anderen Einflüssen - sag ich mal - geformt, in eine bestimmte Richtung gelenkt worden sind, nämlich namentlich &#039;&#039;&#039;durch die Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es ist sehr viel Weisheitsvolles, was von den hohen geistigen Wesenheiten stammt, aber es ist namentlich auch viel zu finden vom Einfluss der Widersacherkräfte, der notwendigerweise da ist, &#039;&#039;&#039;damit wir freie Menschen werden können&#039;&#039;&#039;. Wir müssen immer die Wahl haben also zwischen Luzifer und Ahriman, sozusagen, zwischen den verschiedenen Widersacherkräften. Wir müssen eben auch erkennen, dass wir sie brauchen für unsere Entwicklung, aber eben guten Gebrauch machen wir von ihnen, wenn wir sie ins &#039;&#039;&#039;rechte Gleichgewicht&#039;&#039;&#039; bringen und uns nicht einseitig von ihnen verführen lassen. Aber oft merken wir das halt nicht. Wenn wir zurückblicken in die Vergangenheit, also namentlich auch schon in die vorchristliche Zeit, von mir aus schon die &#039;&#039;&#039;atlantische Zeit&#039;&#039;&#039; zurück, wo wir erst so langsam erwacht sind und Ich-Bewusstsein noch sehr wenig ausgeprägt war, aber gerade da vor allem waren es die &#039;&#039;&#039;luziferischen Kräfte, die uns unser Eigensein gegeben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;, zunächst in Form des &#039;&#039;&#039;Egoismus&#039;&#039;&#039; - durchaus also im Astralischen, im Seelischen zu finden, aber: ich bin was Eigenes. Es ist &#039;&#039;&#039;noch nicht das wirkliche Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, aber es ist das Bewusstsein, dass wir uns in unserem Astralischen irgendwo schon eine eigene Welt - ich will nicht sagen bewusst - geschaffen haben, aber dass &#039;&#039;&#039;eine eigene Welt auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Und die ist teilweise erfüllt von hoher Weisheit, teilweise aber eben auch erfüllt von diesen luziferischen Kräften, die eben gerade diese Abschnürung auch ausmachen von der großen Seelenwelt, von der großen astralischen Welt, die eigentlich absolut weisheitserfüllt ist, aber es gibt halt auch die niedere astralische Welt und eine Niederere, die auch ein sehr helles Licht noch hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade was &#039;&#039;&#039;luziferisch&#039;&#039;&#039; ist, ist da &#039;&#039;&#039;sehr helles Licht, aber sehr, sehr aufs Ego bezogen&#039;&#039;&#039;, schon sehr bezogen, wenn du es im großen Stil jetzt nimmst, sehr bezogen auf die &#039;&#039;&#039;Erdensphäre&#039;&#039;&#039; - und nicht so ganz in die höheren Sphären hinausleuchtend, die aber ganz wichtig dafür ist, um hier auf Erden unsere &#039;&#039;&#039;Kultur&#039;&#039;&#039; zu begründen. Und zwar alles, was wir an Kunst  hervorbringen zum Beispiel, ist ganz &#039;&#039;&#039;orientiert auf die sinnlich-irdische Welt&#039;&#039;&#039; zunächst einmal - und das war gut so, weil wir müssen hier Wurzeln fassen. Wir können unser Ich, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zur Freiheit&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;nur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;führen hier in dieser Erdenwelt&#039;&#039;&#039; und dazu müssen wir sie uns zu eigen machen. Damit fängt aber das an, dass diese Astralwelt, die unmittelbar mit der Erde zusammen hängt, dass die auch eben eine gewisse Abschnürung erlebt von den höheren astralischen Sphären, denn astralische Welt heißt ja eigentlich Sternenwelt, kosmische Welt. Also, &#039;&#039;&#039;in der Astralwelt lebt eigentlich die ganze Weisheit&#039;&#039;&#039;, die in unserem Kosmos drinnen ist. Eine Weisheit, die in dieser Form eine Frucht ist der kosmischen Entwicklung, die unserer Erdenentwicklung vorangegangen ist, in Wahrheit. Also, was Rudolf Steiner bezeichnet als den &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Alten Mond&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, wo der Mensch sein Ich noch nicht verliehen bekommen hat, also dieser Funke noch nicht gezündet war; aber er hat damals bereits seinen &#039;&#039;&#039;eigenen Astralleib&#039;&#039;&#039; bekommen. Der war total weisheitserfüllt, vor allem nämlich am Ende der Entwicklung, weil diese kosmische Weisheit hat es in dieser Form vor dem alten Mond noch nicht gegeben, in dieser Art. Es hat vielleicht so etwas gegeben wie eine höhere Weisheit, also in den höheren geistigen Bereichen war das da, aber es musste herunter getragen werden in die &#039;&#039;&#039;Seelenwelt&#039;&#039;&#039; und die war eigentlich vor dem alten Mond noch vergleichsweise chaotisch, vergleichsweise in wilder Bewegung begriffen, könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das irdische Paradies und Luzifers Reich ===&lt;br /&gt;
Dass diese &#039;&#039;&#039;wilde Bewegung eben weisheitsvoll wurde&#039;&#039;&#039;, das heißt, dass sich die höhere, die geistige Weisheit auch in einer Weisheit des Astralischen manifestierte, es ist am Ende dieser Entwicklung des alten Mondes der Fall, und diese Frucht geht hinüber in unsere &#039;&#039;&#039;Erdenentwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie beginnt also sehr, sehr weisheitsvoll in Wahrheit, aber es wirken &#039;&#039;&#039;jetzt die Widersachermächte&#039;&#039;&#039; - namentlich zunächst am Anfang der Erdenentwicklung sehr stark die luziferischen Widersachermächte - und die gehen jetzt noch einen Schritt weiter, ja, sich etwas von dieser kosmischen Weisheit - ich möchte fast sagen - zu rauben, ihrem Seelenreich einzuverleiben, aber es unabhängig zu machen von dem, was drüber ist. Also das Große - im Positiven wie im Negativen - &#039;&#039;&#039;das sehr Zwiespältige dieser luziferischen Wesen&#039;&#039;&#039; - ist, dass sie ihre eigene Weisheitswelt schaffen, und zwar einmal hier in der Astralsphäre unserer Erde. Da beginnt es. Also eigentlich - man könnte sagen - mit dem Zeitpunkt, wo sich die Erde von der Sonne zu trennen beginnt, das ist der Zeitpunkt, wo die Schilderung der Bibel, der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsgeschichte&#039;&#039;&#039; der Bibel…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Lieben, ich gehe jetzt schnell meine Uhr, die Glocke, abdrehen, sonst haben wir alle viertel Stunde dadrinnen einen Ton…. Es ist zwar sehr schön, das Glockenläuten, aber mitten im Vortrag ist es manchmal ein bisschen lästig, vor allem, wenn die volle Stunde schlägt, da geht’s dahin.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, ja, so ähnlich wie da sich was hineinmischt, was eigentlich sehr schön ist, sehr musikalisch ist, aber vielleicht doch ein größeres Ganzes stört, ja, so ist es halt mit den &#039;&#039;&#039;luziferischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich im Grunde ihren &#039;&#039;&#039;eigenen Kosmos gebaut&#039;&#039;&#039; und da ist der Luzifer, sind die luziferischen Wesenheiten die eigenständigen Herrscher. Diese Sphäre, die da entsteht, diese zunächst &#039;&#039;&#039;Erden-Monden-Sphäre&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also, es hat sich die Erde getrennt von der Sonne zunächst, aber diese Erdensphäre enthält in Wahrheit noch den Mond in sich. Also dort, wo die Bibel ansetzt, dieses Geschehen, am Anfang ist es eigentlich, wenn es heißt: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Am Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, dann ist gemeint, dass die Sonne etwas Selbstständiges wird und ein anderes Gebilde - die Erde - enthält noch die Mondenkräfte. Also, das ist ein großes Gebilde. Und was dann noch geschildert wird, also im zweiten Kapitel der Genesis, der &#039;&#039;&#039;Garten Eden&#039;&#039;&#039; - was Dante so wunderschön richtig nennt das &amp;quot;irdische Paradies&amp;quot; und damit noch ganz was anderes meint als das große Paradiso. Das ist dann die ganze Welt der geistigen Hierarchien bis hinauf zur Trinität letztlich, dort ist das &#039;&#039;&#039;Paradiso&#039;&#039;&#039;. Ein ganzes Drittel der göttlichen Komödie beschäftigt sich am Ende, also das letzte Drittel, mit dem Aufstieg dorthin - aber da ist gerade die Voraussetzung, dass die Widersacherkräfte, die noch bis ins irdische Paradies hineinwirken, dass die überwunden sind. Nicht wahr, der Luzifer, die luziferische Schlange, die &#039;&#039;&#039;Paradiesschlange&#039;&#039;&#039;, die taucht mitten im irdischen Paradies auf, aber dieses irdische Paradies ist dort, &#039;&#039;&#039;wo die Mondensphäre ist&#039;&#039;&#039;, also das heißt, da oben war das eigentlich. Man muss sich nicht vorstellen, dass da irgendwo oben ein Garten herumgeflogen ist und die Erde umkreist hat, sondern es war einfach nur ein Gebilde - und an den äußersten Grenzen ein sehr dünnes, sehr zartes Gebilde, im Prinzip, und dort fängt an, der Mensch gebildet zu werden in dem dünnsten Element, im Wärmeelement, im Luftelement. Drum heißt es im zweiten Kapitel der Genesis: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Und Jahve Elohim blies Adam den lebendigen Odem ein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Also, das ist keine Mund-zu-Mund-Beatmung gewesen, sondern es heißt nichts anderes, als dass jetzt diese &#039;&#039;&#039;Adam-Wesenheit&#039;&#039;&#039; dann im Grunde eine sehr große &#039;&#039;&#039;Körperlichkeit&#039;&#039;&#039; annimmt, die aber als Dichtestes &#039;&#039;&#039;das Luftelement&#039;&#039;&#039; hat, ganz feines Luftelement. Bis zu einem gewissen Grade ist es heute noch da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unser Sonnensystem im Blick äußerer und innerer Forschung ===&lt;br /&gt;
Mittlerweile weiß die &#039;&#039;&#039;äußere Forschung&#039;&#039;&#039;, dass die Erdatmosphäre, also das &#039;&#039;&#039;Luftelement der Erde&#039;&#039;&#039;, sogar noch etwas über die Mondbahn hinausläuft, sogar ganz deutlich über die Mondbahn hinausreicht. Ganz genau wo es aufhört, kann man noch gar nicht sagen. Wobei &amp;quot;aufhört&amp;quot;: Das sind immer gleitende Übergänge, aber in Wahrheit ist es so, dass es irgendwo trotzdem eine &#039;&#039;&#039;gewisse Art von Grenze&#039;&#039;&#039; gibt, so eine Art - wie soll ich sagen - wie eine Membrane gibt oder irgendwas, wo es sich dann trotzdem abgrenzt von dem, was den restlichen Kosmos unseres Planetensystems zunächst einmal bildet. Aber da ist tatsächlich dieses &#039;&#039;&#039;Erden-Mond-Gebilde&#039;&#039;&#039;. Das ist bis heute noch etwas, was eine gewisse Selbstständigkeit hat gegenüber jetzt den anderen Planeten, die in unserem Planetensystem drinnen sind. Es gilt in ähnlicher Art für die anderen Planeten, die oft auch Monde haben. Und so ist es auch ganz spannend zu sehen, wie so ein &#039;&#039;&#039;Sonnensystem&#039;&#039;&#039; wie unseres, wie das aufgebaut ist. Wie da wirklich, ja, &#039;&#039;&#039;lebendige Gebilde&#039;&#039;&#039; geschaffen sind, die mit so einer Art feiner Zellmembrane umgeben sind - und ganz im Großen dann unser ganzes &#039;&#039;&#039;Planetensystem, das erfüllt ist von der Sonnenkraft&#039;&#039;&#039;, vom Sonnenwind, wie es die Astronomen sagen. Also, das ist das Sonnenlicht, die Sonnenwärme, die Strahlung, die von der Sonne ausgeht, aber auch etwas wie ein luftartiges Element, ganz dünn.  Für uns scheint es zunächst einmal absolutes Vakuum, atmen könnte man dort nicht, und trotzdem ist es da, ganz fein, ganz dünn, und grenzt sich dann aber ganz deutlich ab gegenüber der interstellaren Welt - &amp;quot;interstellar&amp;quot; heißt der Raum zu den anderen Sternen hin. Weil, wir sind nicht der einzige Stern, der da ist, sondern es gibt da halt schon in der etwas weiteren Umgebung… Also, zu Fuß schaffen wir das nicht bis dorthin, es ist schon etwas weit, das Licht braucht sogar bis zum nächsten Stern über vier Jahre, also, es ist mehr als vier Lichtjahre entfernt, also Alpha Centauri, der nächste Stern, irgendwo. Aber gegenüber dieser Welt der anderen Sterne ist unser ganzes &#039;&#039;&#039;Sonnensystem so wie durch ein feines Häutchen abgeschlossen&#039;&#039;&#039;. Das hat die Wissenschaft, die materialistische Naturwissenschaft, herausgefunden. Also, im Grunde ist &#039;&#039;&#039;unser ganzes Sonnensystem ein eigenständiges Wesen&#039;&#039;&#039;, wenn man so nimmt, abgeschlossen durch eine feine Haut vom Rest des Kosmos, etwas Eigenständiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist es aber auch eben mit unserem &#039;&#039;&#039;Erden-Mond-Gebilde&#039;&#039;&#039;. Das ist immer noch… Obwohl deutlich der Mond separiert ist als Körper, jetzt irgendwo, und die Erde als materiell gewordener Körper separiert ist - und trotzdem bilden sie noch etwas Eigenständiges gemeinsam, das durch eine ganz feine, dünne Atmosphäre in Wahrheit miteinander verbunden ist, in die eben auch der Mond eintaucht. Es ist ganz spannend. Und wenn man jetzt zurück geht, also zur &#039;&#039;&#039;Anfangszeit, die Zeit also des Gartens Eden&#039;&#039;&#039;, wenn man&#039;s so haben will, da gab es zunächst einmal nur dieses Luftgebilde. Da gab es die feste Erde noch nicht, da gab es den festen Mond noch nicht, sondern es war ein &#039;&#039;&#039;luftartiges Gebilde&#039;&#039;&#039;, durch ein Häutchen, wenn man will, abgegrenzt, wo die Luft also ein bisschen schwerer durchlässig war. Und erst mit der Zeit hat sich jetzt der innere Kern begonnen… Das &#039;&#039;&#039;Zentrum sozusagen wird dichter&#039;&#039;&#039;, wird flüssig zunächst einmal, aus dem bildet sich dann die heutige Erde und aus diesem Tropfen, wenn man so will… Wenn ihr euch anschaut unsere Erde, die anderen Planeten auch, alle haben eigentlich &#039;&#039;&#039;Tropfenform&#039;&#039;&#039;, aber auf der Erde schaut der Tropfen ein bisschen anders aus, da ist er ein bisschen länglich, warum? Weil da die &#039;&#039;&#039;Schwerkraft&#039;&#039;&#039; wirkt, daher kriegt es so etwas Längliches. &#039;&#039;&#039;Aber eigentlich ist ein Tropfen zunächst eine vollkommene Kugel&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Flüssige im Weltall draußen, zum Beispiel, wenn man sich halbwegs wegbegibt von der Schwerkraft der Erde, also in den annähernd schwerelosen Raum - das geht schon bei der Raumstation, die jetzt unsere Erde umkreist, ihr wisst, da ist &#039;&#039;&#039;die ISS&#039;&#039;&#039;, die da kreist, die manchmal als sehr heller Stern über den Himmel ziehen kann, also wir machen schon Sterne, müde Sterne, aber immerhin, es schaut auf die Entfernung halt so aus - wenn man dort Wasser ausschüttet oder was, dann verteilt sich das in einzelnen Tropfen, und die sind kugelförmig. Wenn sie ein bisschen ins Schwingen kommen, dann werden sie mal ein bisschen länger und wieder kürzer, aber letztlich geht es immer um die Kugelform, irgendwo. Also, die können schwingen ein bisschen, die &#039;&#039;&#039;Kugeln&#039;&#039;&#039;. Das ist die &#039;&#039;&#039;eigentliche Tropfenform&#039;&#039;&#039; und nach der bilden sich die Planeten. Also, das sieht man ganz deutlich, &#039;&#039;&#039;wie die Planeten alle aus einem flüssigen Zustand sich heraus gebildet haben&#039;&#039;&#039;, insofern sie jetzt wirklich dichtere materielle Gebilde sind, und die Erde, die hat immer noch so ein bisschen diesen flüssigen Charakter, halt sehr zähflüssig. Wenn man jetzt eine Zeitrafferaufnahme machen würde über ein paar Millionen Jahre oder was, dann würde man sehen, dass es eigentlich wirklich noch &#039;&#039;&#039;ein schwingender Tropfen ist, im Grunde, die Erde&#039;&#039;&#039;. Nur, für uns ist es schon ganz beinhart geworden. Aber das ist dann der letzte Schritt, dass die Erde also dann auch zu kristallisieren beginnt. Aber bevor das der Fall ist, bildet sich aus diesem mittleren Tropfen, der da jetzt ist, also ein Tropfen umgeben von einer Art großen Atmosphäre, die bis über unsere heutige Mondbahn hinausreicht - in der Mitte der Tropfen. Und aus diesem Tropfen aber, der schwingt und schwingt und schwingt - und irgendwann löst sich ein kleinerer Tropfen und der geht hinaus und aus dem entsteht unser heutiger mineralischer Mond, wenn man so will. Und der kreist dann so, naja, in den äußeren Bereichen - könnte man sagen - der Erdatmosphäre, in Wahrheit, wenn man das ganz genau nimmt. Für uns Hochvakuum. Aber in Wahrheit immer noch ganz fein zu spüren, die Ausläufer der Erdatmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, so hat sich der &#039;&#039;&#039;Mond&#039;&#039;&#039; gebildet, durchaus jetzt auch astrophysikalisch betrachtet. Und mit diesem ganzen Gebilde verbindet sich aber sehr stark Luzifer. Das ist eigentlich &#039;&#039;&#039;Luzifers Reich&#039;&#039;&#039;, im Grunde, ganz stark. Und damit verbunden ist eben auch eine Seelenwelt - und das ist aber jetzt die luziferische Seelenwelt. Es ist zugleich, naja in etwa, der Bereich, den wir nach dem Tod als das sogenannte &#039;&#039;&#039;Kamaloka&#039;&#039;&#039; durchlaufen. In etwa, das ist genau der Bereich. Und da ist in etwa auch das Herrschaftsgebiet der luziferischen Kräfte und der &#039;&#039;&#039;Impuls&#039;&#039;&#039; eben drin: &#039;&#039;&#039;Werde was Eigenständiges&#039;&#039;&#039;, werde unabhängig von den Sonnenkräften, zumindest unabhängig vom unmittelbaren Einfluss dieser Sonnenkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Sorat-Kräfte als unverzichtbarer Impuls für die Entwicklung zur Freiheit ===&lt;br /&gt;
Jetzt könnte man fragen: Wer hat denn da mitgetan, dass überhaupt dieses Erden-Mond-Gebilde sich am Anfang, wie es in der Schöpfung beschrieben wird, &#039;&#039;&#039;getrennt hat von der Sonne&#039;&#039;&#039;? Ja, die Elohim haben etwas damit zu tun. Es steht am Anfang: &amp;quot;Die Elohim schufen am Anfang den Himmel und die Erde&amp;quot;, also dieses Erden-Mond-Gebilde. Jetzt kommt es aber noch &amp;quot;schöner&amp;quot; - weiß ich nicht, aber - es ist eine ganz wichtige Wesenheit oder Wesenheiten sind dazu notwendig, dass es passiert ist, von denen in der Genesis nichts so direkt drinnen steht - in der Bibel insgesamt sehr wohl - und wir kennen es, es sind nämlich die &#039;&#039;&#039;Wesenheiten die hinter dem Sorat-Prinzip&#039;&#039;&#039; stehen. Der Sonnendämon, wenn man so will, oder auch der Erdendämon, beides ist gleichberechtigt zu sagen, weil, es hat was mit den &#039;&#039;&#039;Sonnenkräften&#039;&#039;&#039; zu tun. Also, diese Wesenheiten waren sehr stark mit der Sonne verbunden, haben &#039;&#039;&#039;aber eben eine ganz andere Intention als die Schöpferkräfte&#039;&#039;&#039;, die durch die Elohim halt unsere Entwicklung auf den Weg bringen wollten, die aber trotzdem eben auch dieser Kräfte bedurften, um ihr Werk zu vollbringen, in Wahrheit. Also, da steht am Anfang der Bibel nichts davon drinnen, aber am Ende jetzt, &#039;&#039;&#039;in der Apokalypse&#039;&#039;&#039;, und gerade dort, wo wir jetzt stehen, kriegen wir sehr deutlich mit, dass diese Kräfte da sind und dass sie eine ganz große Rolle spielen. Und sie spielen sie eben schon aber in Wahrheit von Anfang an. Also, &#039;&#039;&#039;die ganze Entwicklung hin zur Freiheit letztlich wäre nicht möglich gewesen ohne diesen Impuls der Sorat-Kräfte&#039;&#039;&#039;, weil die eben eine ganz andere Intention haben. Und diese Kräfte waren notwendig, um diese Trennung hervorzurufen. Also, ohne diese Kräfte wäre es zum Beispiel nicht möglich gewesen, dass Luzifer da jetzt sein Reich errichten hätte können. Also, da ist ihm eigentlich ein Bereich vorbereitet worden, den diese luziferische Wesenheiten bezogen haben, wo sie ihre Wirksamkeit entfalten konnten und wo im Grunde diese Kräfte, die hinter dem Sorat-Prinzip stehen, gewirkt haben, da ein eigenes Reich aufzubauen. Weil, eigentlich steckt da dahinter diese Intention der &#039;&#039;&#039;Sorat-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die geben den wesentlichen Impuls dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die sind es auch, die ja so unabhängig sind, dass sie also &#039;&#039;&#039;nicht unter dem Einfluss der Trinität&#039;&#039;&#039; stehen, also der höchsten schöpferischen Kraft. Sie machen eine andere Entwicklung durch - und trotzdem, ja, könnte man sagen, lässt die Gottheit zu, dass diese Kräfte ihre Wirkung entfalten können. Weil eine Möglichkeit hätte es gegeben: &#039;&#039;&#039;Man hätte diese Kräfte ausschließen können von der Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Genau das ist aber nicht passiert, sondern es wurde zugelassen, es wurde zugelassen. Es wurde zugelassen, dass hier also Kräfte wirksam werden, die eine ganz andere Entwicklungsrichtung gehen, die eben nicht unter der Herrschaft der Trinität stehen, von Haus aus nicht, von Anfang an nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Trinität und die regulären Widersachermächte ===&lt;br /&gt;
Und das ermöglicht aber jetzt, dass die Trinität - wie es Rudolf Steiner so oft sagt - Kräfte abkommandieren kann, jetzt in diesem gesonderten Reich Aufgaben zu übernehmen. Und das sind eben &#039;&#039;&#039;die regulären Widersachermächte&#039;&#039;&#039; - sag ich jetzt einmal - das sind also die &#039;&#039;&#039;Widersachermächte, die wirklich durch die Trinität bestellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wurden&#039;&#039;&#039; zu ihrer Aufgabe, weil sie eben besondere Fähigkeiten hatten, um in diesem abgesonderten Reich tätig werden zu können. Andere höhere Kräfte fehlten ihnen vielleicht - oder haben sie nicht in der Stärke entwickelt wie die höheren anderen Hierarchien. Aber sie waren ganz besonders geeignet, jetzt dort ihre Kräfte zu entfalten - und in Eigenständigkeit zu entfalten. Weil also alle diese Wesenheiten, die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039;, aber eben dann auch die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen&#039;&#039;&#039; Kräfte, die &#039;&#039;&#039;asurischen&#039;&#039;&#039; Kräfte, also das heißt &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten, Erzengelwesenheiten, Urengelwesenheiten&#039;&#039;&#039;, die alle eng mit der Menschheitsentwicklung verbunden sind. Warum? Weil, die Urengel, die Archaï, &#039;&#039;&#039;waren Menschen&#039;&#039;&#039; auf dem Alten Saturn, also der ersten Entwicklungsstufe unserer Erde, wenn man so will; die Erzengel waren Menschen auf der sogenannten Alten Sonne; die Engel, die heutigen Engelwesen, waren Menschen auf dem Alten Mond. Bitte, nicht in unserer heutigen Gestalt! Also, &amp;quot;Menschen&amp;quot;: Die Gemeinsamkeit besteht darin, dass sie damals aufgestiegen sind in die Rangordnung geistiger Wesenheiten, also das heißt, &#039;&#039;&#039;dass sie über ein Ich verfügen&#039;&#039;&#039;. Ein Ich allerdings noch anderer Art, als es  jetzt das &#039;&#039;&#039;Menschen-Ich&#039;&#039;&#039; ist. Nur gerade bei den &#039;&#039;&#039;luziferischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, also das heißt denen, die Menschen waren auf dem Alten Mond und jetzt engelartige Wesenheiten geworden sind, so halberte Engel, wenn man so will, also die haben gewisse Kräfte, die auch die regulären Engelwesen heute haben, aber sie haben auch andere Kräfte, über die diese höheren Engelwesenheiten nicht verfügen, aber gerade dadurch sind sie &#039;&#039;&#039;qualifiziert für ihre Aufgabe als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und sie bereiten den Weg für die anderen Wesenheiten, also für die &#039;&#039;&#039;Erzengelwesenheiten&#039;&#039;&#039;, die jetzt dann zu den &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächten&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne werden, die also jetzt noch viel näher sich herantrauen, heranwagen an diese &#039;&#039;&#039;soratischen Mächte&#039;&#039;&#039;. Das ist der Unterschied. Die luziferischen sind noch ganz, ganz wenig unter dem Einfluss dieser soratischen Kräfte. Die halten sich sehr im feinen Bereich, also eigentlich in der Luftsphäre der Erde, wenn man so will, und zwar in diesem erweiterten Sinn, wie ich es besprochen habe, also dieser ganzen Atmosphäre der Erde, die über die Mondbahn, in Wahrheit, in ihrem feinsten Element hinausreicht. Das ist das &#039;&#039;&#039;Reich Luzifers&#039;&#039;&#039;. So wirklich in das ganz Irdisch-Feste will er nicht hinein. Schon mit dem Flüssigen ist es schon so: Gerade noch ein bisschen die Zehen eintauchen, sozusagen, bildlich gesprochen, aber lieber nicht zu viel; ein bisschen wasserscheu sind die Luziferen, also, sie schweben lieber in den Lüften. Aber die ahrimanischen Mächte, also das heißt &#039;&#039;&#039;Erzengelwesenheiten&#039;&#039;&#039;, die aber &#039;&#039;&#039;unter dem Einfluss der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; stehen, die wagen sich hinunter in das flüssige Element, wagen sich hinunter &#039;&#039;&#039;bis in das Feste&#039;&#039;&#039;, irgendwo, hinein. Aber eigentlich ins Feste… muss man auch sehen… In Wahrheit zunächst einmal in dieses immer zähflüssiger Werdende, in &#039;&#039;&#039;das immer zähflüssiger Werdende&#039;&#039;&#039;, dort ist ihre eigentliche Domäne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wir haben schon davon gesprochen, das eigentlich &#039;&#039;&#039;Kristalline&#039;&#039;&#039;, das kristallbildende Element, das hat was zu tun mit den &#039;&#039;&#039;Ich-Kräften des Menschen&#039;&#039;&#039;. Dadurch entsteht in Wahrheit erst das kristalline Element, das, was in der Apokalypse genannt wird: &#039;&#039;&#039;das gläserne Meer&#039;&#039;&#039;. Das entsteht da. Und das wollen die ahrimanischen Mächte nicht so sehr. Sie wollen eigentlich &#039;&#039;&#039;dieses Zähflüssige&#039;&#039;&#039;. Das ist so ihr Element und darin leben sie. Darin leben &#039;&#039;&#039;auch die asurischen Mächte&#039;&#039;&#039; drinnen, in diesem Element, also da, wo es noch dichter wird. Wenn man es jetzt vergleicht, also mit der äußeren physischen Erde, dann kann man sagen, es ist wirklich dann mehr gegenüber dem &#039;&#039;&#039;Erdenmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, also dorthin, wo es sehr dicht ist, dorthin, wo auch anfängt der metallische Kern unserer Erde, wenn man es nach der äußeren Forschung nimmt. Also, man geht ja heute davon aus, dass die Erde einen flüssigen Kern hat und drinnen noch einen festen Kern. Und dieser, sowohl der flüssige als auch der feste Kern - in etwas unterschiedlicher Zusammensetzung - besteht hauptsächlich aus &#039;&#039;&#039;Eisen und Nickel&#039;&#039;&#039;. Das ist hochinteressant, weil Eisen und Nickel gerade die chemischen Elemente sind - man könnte sagen - die &#039;&#039;&#039;die regulären chemischen Elemente&#039;&#039;&#039; sind. Das sind die Elemente, die eigentlich geschaffen sind, ja, im Auftrag der Trinität, wenn man so will, die mit unserer regulären, nicht nur Schöpfung der Erde, sondern des ganzen Kosmos etwas zu tun haben - und das sind alles chemische Elemente, Stoffe. Stoffe, ich meine die chemischen Elemente, im Ursprung noch sind sie etwas ja geradezu Lichtartiges, Strahlungsartiges. &#039;&#039;&#039;In der Sonne&#039;&#039;&#039; gibt es sie auch im feinster Verdünnung. Ich meine, es gibt sehr viel Wasserstoff, sehr viel Helium in der Sonne, das sind die feinsten chemischen Elemente, aber es gibt in Spuren halt auch alle höheren Elemente, zunächst einmal bis zum Eisen und, oder Nickel hinauf. In Spuren ist  es drinnen. Mit den anderen Sternen ist es genauso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Entwicklungsmöglichkeiten durch die soratischen Wesenheiten ===&lt;br /&gt;
Und mehr wäre eigentlich nicht entstanden, &#039;&#039;&#039;wenn nicht noch andere Widersachereinflüsse da&#039;&#039;&#039; wären - letztlich die soratischen Wesenheiten. Die sorgen dafür, dass die Entwicklung noch weitergeht. Die sorgen dafür, dass so eine immense - man könnte sagen - &#039;&#039;&#039;Schwerekraft&#039;&#039;&#039; entsteht, dass, wenn Sterne, &#039;&#039;&#039;große Sterne sterben&#039;&#039;&#039;, endgültig sterben, das heißt also, ihre lichtspendende Wirkung verlieren und dann unter ihrer ganzen Last zusammenbrechen… Diese Last hat etwas zu tun mit den soratischen Kräften, das heißt, man muss sich also die Frage stellen: &#039;&#039;&#039;Womit hängen die Schwerekräfte zusammen? Also, in letzter Konsequenz mit den soratischen Kräften!&#039;&#039;&#039; Also, was noch mehr ist als die ahrimanischen, noch mehr ist als die asurischen, sondern wo die soratischen Kräfte dahinter stecken - und die sorgen eigentlich für die Schwere, die es gibt. Das ist jetzt &#039;&#039;&#039;nicht grundsätzlich was Schlechtes&#039;&#039;&#039;, wenn es eben im richtigen Maße ist. Also, wir sehen, dass das für unseren Erdenkosmos in gewisser Weise eine notwendige Ingredienz ist, die aber aus einer anderen Entwicklung kommt als die Entwicklung, aus der unsere Trinität kommt. Da kann man sehen, dass da schon &#039;&#039;&#039;zwei Strömungen zusammenkommen&#039;&#039;&#039;, in einer gewissen Weise. Also, man muss es sehr, sehr groß sehen. Also, die soratischen Wesenheiten sind nicht einfach Wesenheiten, die irgendwann abgefallen sind von unserer Entwicklung, sondern sie haben von Haus aus nichts mit ihr zu tun. Aber sie durchkreuzen unsere Entwicklung, irgendwo, und sind also wirksam geworden, besonders stark eben während unserer Erdentwicklung. Also, da treten sie jetzt ganz, ganz stark heraus, und man kann sich vorstellen: Da kommt die eine Entwicklungsrichtung, das ist die, die aus unserer Trinität fließt, aber jetzt damit zu rechnen hat, dass da eine andere Entwicklung kommt, die einen ganz anderen Weg eigentlich gehen will. Und wo es jetzt nur zwei Möglichkeiten gab: Entweder lass ich diese Durchdringung zu und sehe auch eine gewisse Chance, diese Entwicklung eben zuzulassen und damit &#039;&#039;&#039;vielleicht eine ganz neue Entwicklungsrichtung auch zu ermöglichen&#039;&#039;&#039; - aber damit die Gefahr zu haben, es könnte passieren, dass die Entwicklung ganz in die andere Richtung aber auch abstürzt oder sich umlenkt, sagen wir es einmal so. Weil, aus der Sicht der &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ist es kein Abstürzen, das ist es aus unserer Sicht. Und aus unserer Sicht äußert sich das ganz stark, dass in der &#039;&#039;&#039;Art die Schwerekräfte, wie wir sie heute kennen&#039;&#039;&#039;, durch diese Wesenheiten hineinkommt, durch diese Wesenheiten hineinkommt. Also, das heißt, der Alte Mond, die Entwicklung des Alten Mondes, hat noch nicht diese Art von Schwerkraft, wie wir sie jetzt in unserem Erdenkosmos drinnen haben. Da läuft jetzt die Sache noch an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Tod eines Sterns - Impuls und Gegenimpuls geistiger Kräfte ===&lt;br /&gt;
Ich will jetzt nicht weiter verbreiten, wie es früher war, weil das ist sicher ein Riesenkapitel - und es ist noch sehr, sehr vieles offen, aber wichtig zu sehen ist, dass da jetzt diese Schwerekräfte hineinkommen. Und die bewirken also zum Beispiel eben jetzt… Wenn ein Stern seine Aufgabe erfüllt hat, dann ist der normale, wenn man will, &#039;&#039;&#039;Tod eines Sternes&#039;&#039;&#039; der, dass er ja sich verschenkt an den ganzen Kosmos. Das kann auf sehr unterschiedliche Weise passieren. Das kann auf sanftere Weise passieren oder auf weniger sanfte Weise passieren. Das sind Dinge, die heute die Astronomen kennen, das kennengelernt haben das erste Mal eben in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter - allerdings schon etwas früher. Also &#039;&#039;&#039;Tycho Brahe&#039;&#039;&#039; war der Erste, der davon gesprochen hat: Er hat einen Stern entdeckt, einen neuen Stern am Himmel, der war vorher noch nicht da. Plötzlich ist ein neuer Stern aufgeleuchtet, und er hat zu seiner Zeit ein bis heute berühmt gebliebenes Buch geschrieben, das &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Stella Nova&#039;&#039;&#039;&amp;quot; heißt, der &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Neue Stern&#039;&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen hat man beibehalten, man nennt also solche Sterne, die neu aufleuchten &amp;quot;Nova&amp;quot;, &amp;quot;neu&amp;quot;. Nur was ist das wirklich Neue dran? Es ist nicht so sehr die Tatsache, dass da wirklich ein neuer Stern entstanden ist, es ist eher das Gegenteil, es ist ein alter Stern gestorben. Und das Interessante ist, &#039;&#039;&#039;wenn dieser alte Stern groß genug ist, dann bricht er unter seine Schwere zusammen, weil eben in unserem Kosmos diese soratische Kräfte wirken&#039;&#039;&#039;, diese Schwerekräften wirken, und wenn er groß genug ist, dann stürzt er zusammen. Und wenn das alles zusammenstürzt, diese luftigen gasförmigen Massen des Sternes, weil ein Stern verdichtet sich maximal bis zum Luftförmigen, Gasförmigen - und das ist nicht einmal das Wichtigste dran. Rudolf Steiner spricht immer davon, die Astronomen würden erstaunt sein, wenn sie da wirklich einmal hinauffliegen und &#039;&#039;&#039;unserer Sonne&#039;&#039;&#039; wirklich so nahe kommen könnten. Eigentlich ist er &#039;&#039;(der Stern)&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;großer Hohlraum&#039;&#039;&#039;, ein Stoff entleerter Raum. Aber es ist da trotzdem so etwas wie eine Art Atmosphäre - und das ist das, was uns als das Gasförmige der Sonne erscheint. Wie wir heute schon gesagt haben, eigentlich in ihrer &#039;&#039;&#039;feinsten Verdünnung&#039;&#039;&#039; geht es &#039;&#039;&#039;bis an die Grenzen unseres Sonnensystems&#039;&#039;&#039;. Also &#039;&#039;&#039;wir leben in gewisser Weise immer noch innerhalb der Sonne&#039;&#039;&#039;, aber halt ganz fein. Na ja, jedenfalls wenn so ein Stern stirbt, dann stürzen diese Gasmassen durch die Schwerewirkung zusammen und wenn das zusammen stürzt, entsteht extreme Hitze. Das ist wie bei einer Luftpumpe, wenn man die Luft zusammendrückt, wird es immer wärmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn so ein großer Stern zusammenstürzt, wird es sehr warm und dann kann es passieren, dass es so heiß wird, dass da so eine Energiemenge entsteht, dass das Ganze dann explodiert. So heiß wird es. Das heißt, es entsteht ein Gegenimpuls. Es entsteht ein Gegenimpuls, nämlich, was ist das, ein Gegenimpuls? Das ist nämlich wieder der &#039;&#039;&#039;Gegenimpuls der regulären geistigen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die dahinterstehen, die sich wehren jetzt, in das Reich dieser soratischen Mächte hineinzufallen. Dadurch entsteht jetzt der Gegenimpuls. Und &#039;&#039;&#039;das ist im Grunde die Explosion&#039;&#039;&#039;. Und gerade in dieser Explosion - wenn man so will - wird jetzt alles das, was luftförmig, gasförmig ist, wo aber alle chemischen Elemente drinnen sind, zunächst einmal bis zum Eisen oder Nickel hinauf, das wird verstreut in die Welt. Wenn diese Explosion noch heftiger ist, das heißt, wenn die soratischen Kräfte da unten noch stärker ziehen, weil das ein &#039;&#039;&#039;großer, ein mächtiger, ein reifer Stern&#039;&#039;&#039; ist und der zusammenstürzt, dann wird die Explosion noch heftiger, dann entsteht nicht nur eine Nova, sondern es entsteht eine sogenannte &#039;&#039;&#039;Supernova&#039;&#039;&#039;. Und das, was Tycho Brahe als Nova bezeichnet hat, ist in Wahrheit ein Supernova gewesen! Man muss sich denken, dass da ein &#039;&#039;&#039;Stern&#039;&#039;&#039;, der am Himmel auftaucht, &#039;&#039;&#039;so hell&#039;&#039;&#039; ist, dass man ihn &#039;&#039;&#039;sogar bei Tag beobachten kann&#039;&#039;&#039;, bei Tageslicht, für einige Tage zumindest. Dann wird er blasser, nach ein paar Wochen ist er weg, dann sieht man ihn nicht mal mehr in der Nacht. Dann ist dort, wo der scheinbar neue Stern war, nichts mehr zu sehen. Mit den großen &#039;&#039;&#039;Teleskopen&#039;&#039;&#039; kann man dann allerdings sehen, dass da eine &#039;&#039;&#039;Gaswolke zu entstehen beginnt&#039;&#039;&#039;, wo eben wirklich alles da ist, was stofflich geworden ist, in gewisser Weise, was also bis durch das Physische durchgegangen ist, aber &#039;&#039;&#039;bereichert ist durch all die Taten der geistigen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die mit diesem Stern verbunden sind. Wir müssen denken, nicht nur bei uns gibt es geistige Wesenheiten, sondern es gibt so viele Sterne draußen. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele, viele geistige Wesen, die dort ihre Entwicklung durchgemacht haben und unter ganz anderen Bedingungen&#039;&#039;&#039; als bei uns, aber wo auch geistige Wesen halt dort sind. Das wird jetzt verschenkt und bildet den Raum, wo neue Sterne entstehen können. Es bilden sich neue Sterne, eine nächste Generation von Sternen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Entwicklung unserer Erde zur Sonne und darüber hinaus ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner schildert es ja in Wahrheit auch ganz deutlich, wo er sagt: Ja, Himmelskörper machen eine Entwicklung durch. Auch &#039;&#039;&#039;unsere Erde&#039;&#039;&#039; wird eine Entwicklung durchmachen, sie &#039;&#039;&#039;wird einmal Sonne werden&#039;&#039;&#039;. Sie wird einmal wirklich Sonne werden - und das ist noch immer nicht das Ende. Eine &#039;&#039;&#039;Sonne hat auch noch eine nächste Entwicklungsstufe&#039;&#039;&#039;, dann verschenkt sie sich und dann wird sie so etwas wie &#039;&#039;&#039;ein ganzer Tierkreis&#039;&#039;&#039;, das heißt, es entsteht ein ganzer Kreis von neuen Sternen in dieser Wolke, wenn man so will, in diesem feinen Luftelement, das sich ausbildet. Aber da, da, da, da, überall, hunderte, &#039;&#039;&#039;Tausende neuer Sterne&#039;&#039;&#039; können entstehen und jeder bildet wieder ein eigenes System, wo eine &#039;&#039;&#039;neue Entwicklung&#039;&#039;&#039; möglich ist. Also, so reich ist das da draußen - und überall entwickeln sich geistige Wesenheiten unter ganz anderen Bedingungen als bei uns. Also, wir haben in unserem jetzigen Bewusstseinsseelenzeitalter, auch &#039;&#039;&#039;dank der äußeren Forschung&#039;&#039;&#039;, einfach eine &#039;&#039;&#039;viel größere Perspektive&#039;&#039;&#039; gewonnen, was da los ist, nicht nur: &amp;quot;Ach, wir sind das Zentrum der Welt, alles dreht sich um uns und alle die Sternlein, die da draußen sind, sind alle nur ausschließlich für uns da.&amp;quot; Dort überall passieren Entwicklungen. Überall dort passiert etwas. Also, wenn wir etwas lernen können, gerade, oder lernen sollen, oder lernen &#039;&#039;&#039;müssen&#039;&#039;&#039; - sag ich mal - wenn wir wirklich eine gute zukünftige Entwicklung haben wollen, &#039;&#039;&#039;lerne diese Vielfalt, diese Größe zu sehen&#039;&#039;&#039;, die da ist. Und alles das brauchen wir auch für unsere Entwicklung. Es ist nicht so einfach, jeder macht sein Ding da draußen. Wir haben schon öfters davon gesprochen, &#039;&#039;&#039;der Mensch ist mit diesen Sternen verbunden&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise, eben namentlich in seinem Leben zwischen Tod und neuer Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch und seine individuelle Verbindung zu den Sternen ===&lt;br /&gt;
Also, wir hängen mit manchen dieser &#039;&#039;&#039;Sternensysteme&#039;&#039;&#039; zusammen, und zwar jeder Mensch mit einem ganz anderen, und &#039;&#039;&#039;wir holen uns Impulse von dort&#039;&#039;&#039;, die wir dann, wenn wir uns wieder inkarnieren auf Erden, jetzt für unsere irdischen Zwecke gebrauchen können. Das ist nicht uninteressant oder unnötig, was sich da draußen tut, also: &amp;quot;Ja, mein Gott, es ist ja weiß Gott wieviele Lichtjahre entfernt…&amp;quot; Oft Millionen Lichtjahre entfernt. Geistig hat es für uns eine Bedeutung. Äußerlich sind wir weit getrennt davon, rein physisch. Das ist weit. Das Licht braucht Jahrtausende, Jahrmillionen um zu uns zu kommen. &#039;&#039;&#039;Geistig gehen wir durch, durch diese Welten, und zwar jeder Mensch durch seine ganz bestimmte&#039;&#039;&#039;. Wir haben schon gesprochen vom &amp;quot;Stern des Menschen&amp;quot;, der in Wahrheit eine ganze Sternenregion ist. Und noch präziser gesprochen: Diese Sternenregion muss gar nicht einmal ein abgeschlossenes Gebiet sein, sozusagen: &amp;quot;Ja, das ist meine Region, das ist deine; jeder Mensch hat also jetzt seine - und jetzt tun wir den ganzen Himmel vermessen, wer gehört wohin.&amp;quot; Nein, &#039;&#039;&#039;es ist verteilt&#039;&#039;&#039;. Mir gehört ein Stückchen da. Was heißt &amp;quot;mir&amp;quot;? Von dort hole ich Kräfte, von dort hole ich &#039;&#039;&#039;Kräfte&#039;&#039;&#039;, namentlich wenn ich im Leben &#039;&#039;&#039;zwischen Tod und neuer Geburt&#039;&#039;&#039; tatsächlich eben durch diese geistigen Kräfte durchgehe. Ich muss nicht mit einer Rakete rauffliegen, aber geistig verbinde ich mich mit dem, was dort ist, und andere Menschen haben vielleicht auch eine Region, die zu tun hat mit der ich etwas zu tun habe - aber auch mit x anderen. Also, es gibt durchaus Überschneidungen, &#039;&#039;&#039;wir haben Gemeinsamkeiten&#039;&#039;&#039;, wir sind nicht alle separiert vollkommen voneinander, aber &#039;&#039;&#039;kein Mensch hat genau alle Regionen genau gleich&#039;&#039;&#039;, sondern jeder hat so seine Konstellationen. Und das alles ist notwendig für unsere Entwicklung. Und dass alle diese Sternensysteme vorhanden sein können, dazu müssen &#039;&#039;&#039;Sonnen sich irgendwann einmal opfern&#039;&#039;&#039;, am Ende einer Entwicklung aufsteigen zu einem Tierkreissystem, sprich zu einem ganzen System von Sternen, in Wahrheit. Und dort wird etwas vorbereitet. Und unser Tierkreis, der uns jetzt umgibt, ist auch aus einer Sonnenentwicklung heraus entstanden. Also, das ist etwas ganz Besonderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Entstehen von Schwarzen Löchern aus sterbenden Sternen durch soratische Kräfte ===&lt;br /&gt;
Ja, aber wie schaut es jetzt aus? Das ist jetzt &#039;&#039;&#039;das Reguläre, der Stern stirbt, er verschenkt sich&#039;&#039;&#039; durch die positiven Kräfte, also &#039;&#039;&#039;durch die regulären geistigen Kräfte&#039;&#039;&#039;, er entkommt also diesem Zug der Schwerkraft. Aber &#039;&#039;&#039;was passiert, wenn die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039; irgendwann doch noch etwas &#039;&#039;&#039;stärker sind?&#039;&#039;&#039; Naja, dann passiert auch so eine Explosion, es entsteht auch so eine &#039;&#039;&#039;Supernova&#039;&#039;&#039;. Da wird auch viel verschenkt, also auch die guten Kräfte werden stärker, aber es kann dann passieren, dass es &#039;&#039;&#039;den soratischen Wesenheiten trotzdem gelingt, einen Teil dessen zu fangen&#039;&#039;&#039;. Das zu fangen. Und, sozusagen, etwas von dem, was eigentlich verschenkt werden soll an den ganzen Kosmos, in eine eigene Welt hineinzuführen. Und das ist das, wovon heute die Wissenschaft spricht: von den sogenannten &#039;&#039;&#039;Schwarzen Löchern. Eine Welt, der nichts entkommen kann&#039;&#039;&#039;! Der nicht einmal das Licht mehr entkommen kann! Alles, was da jetzt hinein kommt, hat mit unserer Welt, im Grunde, nichts mehr zu tun. Es ist vollkommen getrennt von unserer Welt. &#039;&#039;&#039;Bildet eine eigene Welt&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;das ist die Tätigkeit der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist etwas, was sich separiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, diese soratischen Wesenheiten, in Wahrheit, die machen aus unserem Kosmos so &#039;&#039;&#039;etwas wie einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schweizer Käse&#039;&#039;&#039;, da sind lauter Löcher - und da sind die Schwarzen Löcher drinnen. Das ist auch etwas, was es in der Form &#039;&#039;&#039;in früheren kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; eben noch &#039;&#039;&#039;nicht gab&#039;&#039;&#039;. Also, auf dem Alten Mond, zum Beispiel, in der Form wohl noch nicht, soweit ich das jetzt beurteilen kann, weil diese Welt des Alten Mondes überhaupt noch anders war als unsere jetzige. Das heißt, worauf die Entwicklung dieser soratischen Wesenheiten hinzielt und was uns sozusagen drohen könnte, wenn wir wirklich versinken in diesem Abgrund, der jetzt geschildert wird im 17. Kapitel der Apokalypse, also eben äußerlich gesehen, in so ein Schwarzes Loch zu versinken - aber, was eigentlich heißen würde, in das Reich dieser soratischen Wesenheiten hineinzugehen. Aber bitte, tut es nicht zu äußerlich nehmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die soratischen Mächte ermöglichen den letzten Schritt zu unserer Freiheit ===&lt;br /&gt;
Das Wichtige ist, wir gehen dann in eine &#039;&#039;&#039;Welt&#039;&#039;&#039; hinein, &#039;&#039;&#039;die eine andere Entwicklung durchmacht&#039;&#039;&#039;. Jedenfalls eine Entwicklung, die dann die Freiheit nicht hat, die uns ermöglicht wird durch die Trinität. &#039;&#039;&#039;Die aber uns ermöglicht wird durch die Trinität, indem sie die Durchkreuzung ihrer Entwicklungsrichtung mit den soratischen Wesenheiten zugelassen hat&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wesentliche dabei. Denn ohne diese soratischen Wesenheiten hätte es die Möglichkeit gar nicht gegeben, weil, selbst also wenn die Gottheit jetzt bestimmt hätte, abkommandiert hätte die luziferischen, die ahrimanischen, die asurischen Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;dann hätte dieser letzte Schritt nicht passieren können zur Freiheit&#039;&#039;&#039;, die letztlich heißt, frei sein bis dorthin in eine andere Entwicklung abzuzweigen. Bis dorthin geht die Freiheit, letztlich zu sagen: &amp;quot;Ja, du hast uns die Freiheit geschenkt, liebe Trinität, wir verlassen dich. Du hast uns die Freiheit gegeben, wir können woanders hin.&amp;quot; Ob das jetzt ein Schritt in die wirkliche Freiheit ist zu den soratischen Wesenheiten? Nein, das ist es natürlich in Wahrheit nicht - über die Sache haben wir auch schon gesprochen. Der &#039;&#039;&#039;Eingang in das soratische Reich&#039;&#039;&#039; heißt eigentlich: Den freien Entschluss zu fassen, die Freiheit aufzugeben. Nämlich, die Freiheit geht sogar so weit! Und genau diese Möglichkeit muss es geben, sonst, also &#039;&#039;&#039;wenn der Mensch nicht aus Freiheit heraus auf die Freiheit verzichten könnte, dann wäre die Freiheit noch nicht vollkommen&#039;&#039;&#039;. Natürlich, in dem Moment, wo ich den Entschluss fasse, dann ist es vorbei mit der Freiheit, dann habe ich mich entschieden für etwas anderes, aber es muss die reale Möglichkeit bestehen, aus dem Willen, aus dem individuellen Willen des Menschen heraus, auf seine Freiheit verzichten zu können, sie aufzugeben. Also sozusagen, das zu vollziehen - oder wie der französische Philosoph &#039;&#039;&#039;Jean Paul Sartre&#039;&#039;&#039; sagte: &amp;quot;Der Mensch ist verurteilt zur Freiheit.&amp;quot; Das ist ganz interessant, dass die Philosophie draufkommt: &#039;&#039;&#039;Der Mensch ist verurteilt zur Freiheit&#039;&#039;&#039;. Und, sozusagen, aus dem kommen die ganzen Schwierigkeiten, die wir haben. Das ist auch wichtig. Ich meine, mit unserer Freiheit ist eben verbunden, dass wir &#039;&#039;&#039;durch Irrtum immer wieder uns weiterentwickeln müssen&#039;&#039;&#039; - und das tut oft weh, eben die Irrtümer, die wir begehen. Und nicht nur uns, sondern auch der Mitwelt tut es oft weh, was wir aus Irrtum machen. Und trotzdem ist es notwendig für unsere Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Freiheit auf die Freiheit zu verzichten - der Weg in Sorats Reich ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind eben nicht in dem Sinn verurteilt dazu, wir haben auch die Möglichkeit, irgendwann einmal auf diese &#039;&#039;&#039;Freiheit zu verzichten&#039;&#039;&#039;. Ich meine, wir sind jetzt… Aber das ist, bitte, eben der Punkt, es gehört eine große, &#039;&#039;&#039;starke Entwicklung des Ichs&#039;&#039;&#039; erstmal dazu, um überhaupt darauf verzichten zu können. Das ist nicht so einfach: &amp;quot;Nein, bitte, ich möchte alles nicht, das ist mir alles zu anstrengend, ich will kein freies Ich, bitte, nehmt es und lasst mich in Ruhe und sagt’s mir, gebt mir Befehle, ist mir lieber.&amp;quot; So einfach ist es eben nicht! Aus Bequemlichkeit nicht, sondern, um auf diese Freiheit verzichten zu können, um diese Verzichtsfähigkeit zu entwickeln, also zu sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Aus Freiheit das aufzugeben, dann muss ich aber wirklich in die Schule der soratischen Wesenheiten gehen.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und das ist der &#039;&#039;&#039;Weg der schwarzen Magie&#039;&#039;&#039;. Das ist der Weg, der also letztlich dahin zielt, aus Freiheit zu verzichten auf die Freiheit. Und dafür &amp;quot;belohnt&amp;quot; zu werden, eben eine entsprechend hohe Stellung im Reiche dieser soratischen Wesenheiten einzunehmen. Also dort irgendeine höhere Position sozusagen zu beziehen. &#039;&#039;&#039;Aus Unfreiheit, aber eben doch mit viel Macht versehen&#039;&#039;&#039;, die sich aber voll und ganz in den Dienst dieser soratischen Wesenheiten stellt. Das ist heute, jetzt, die Gefahr, aber auch die Notwendigkeit, vor der wir stehen - beginnend jetzt ganz besonders mit unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;. Immer mehr, dass wir ja in dem Maße, in dem wir in uns die Kraft und den Willen entwickeln, uns der positiven geistigen Welt anzuschließen, in demselben Maße wird auch die Kraft entwickelt, sich dem anderen Reich anzuschließen. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Und beide Kräfte müssen entwickelt werden. Das heißt nicht, dass jetzt gleich viele Menschen für das schwarze Reich sich endgültig entschließen müssen, das ist damit nicht gemeint. Aber die Kräfte müssen entwickelt werden. Die Fähigkeiten müssen einmal entwickelt werden - und werden entwickelt. Das heißt, wir werden also in der Zukunft immer mehr auch zu rechnen haben damit, dass schwarzmagische Kräfte entwickelt werden, und &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Kräfte&#039;&#039;&#039; entwickelt werden heißt - abseits von allen Klischees, die es dazu gibt - heißt nichts anderes, &#039;&#039;&#039;es werden geistige Kräfte aus unserer Entwicklung geraubt und in den Dienst dieser soratischen Wesenheiten gestellt&#039;&#039;&#039;, mit dem Ziel eine ganz andere Entwicklung abzubilden; so wie jetzt einmal diese Durchkreuzung dieser beiden Entwicklungsrichtungen gekommen ist, eben weiterzugehen - und es wieder zu trennen und mit möglichst viel Beute aus dieser Entwicklungsrichtung herauszukommen. Das ist der große Unterschied. Die &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039;, die mit unserer Entwicklung verbunden ist, &#039;&#039;&#039;geht nicht auf Raubzug&#039;&#039;&#039; bei diesen soratischen Wesenheiten, will nichts  gewinnen aus diesem soratischen Reich, kann eigentlich auch gar nichts gewinnen aus diesem Reich. Aber umgekehrt ist es anders. Umgekehrt ist es anders. Die soratischen Wesenheiten können eine ganze Menge aus dieser Entwicklung mit hineinnehmen in ihr Reich und damit also dort dann in einer ganz anderen Art arbeiten, als wenn sie eben nicht diese Kräfte rauben würden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;da wird ein immer stärkerer Sog entstehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für alles das, was wir, namentlich was wir Menschen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schöpferisch hervorvorbringen&#039;&#039;&#039;, wodurch wir die geistige Welt bereichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch bestimmt die zukünftige Entwicklung der Erde ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon davon gesprochen das letzte Mal, dass die Entwicklung der Erde in Zukunft, aber letztlich des ganzen Kosmos, immer mehr durch das bestimmt wird, mitbestimmt wird, oder eigentlich &#039;&#039;&#039;bestimmt&#039;&#039;&#039; wird durch das, was der Mensch an schöpferischen Impulsen hineingibt und dass dann die anderen &#039;&#039;&#039;regulären geistigen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die ganzen Hierarchien, &#039;&#039;&#039;mithelfen&#039;&#039;&#039;, dass das alles umgesetzt wird auch - aber wir sollen und müssen eigentlich die Impulse dazu geben, also grad das kleinste geistige Wesen, das da steht. Das ist &#039;&#039;&#039;das Einzigartige unserer kosmischen Entwicklung&#039;&#039;&#039;, dass eigentlich jetzt die Wesenheiten, die ganz unten stehen, dass die die Entwicklungsrichtung angeben. Nicht vom großen Zentrum oben strahlt alles aus, sondern jetzt da von unten wurdelt&#039;s - und so viele kleine Lichter, die da sind und die alle irgendwo beitragen dazu, &#039;&#039;&#039;eine neue Richtung&#039;&#039;&#039; anzugeben, &#039;&#039;&#039;die selbst für die Gottheit, für die Trinität, nicht vorhersehbar ist&#039;&#039;&#039;. Und dass das alles möglich ist, dass Gott seine Allmacht verliert, seine Allwissenheit verliert - und das ist das, was in unserer Zeit geschieht, also, seit sich der Christus auf Erden inkarniert hat, seit er sich in die völlige Ohnmacht begeben hat, ganz in die Hände der Menschen begeben hat, damit hat sich die ganze Trinität in die Hände der Menschen begeben in dem Sinne, dass es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die weitere Entwicklung bestimmt ihr und wir unterstützen euch dabei, wir stellen unsere Kräfte in euern Dienst.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber die große Gefahr ist halt, dass eben die soratischen  Wesenheiten jetzt da - weil sie natürlich an den Menschen doch sehr leicht herankommen - etwas von diesen Kräften, und natürlich möglichst so viel als möglich, hineinbringen in ihr Reich. Also, sozusagen bildlich gesprochen, in das Schwarze Loch hineinziehen - und dann wäre das alles verloren für die reguläre Entwicklung. Also, das heißt, mit regulärer Entwicklung meine ich die Entwicklung zur wirklichen Freiheit hin. Aber eben diese &#039;&#039;&#039;Freiheit hat die Schattenseite, sie kann auch verloren gehen&#039;&#039;&#039;, wenn wir das aus Freiheit wollen. Das ermöglichen uns die soratischen Wesenheiten letztlich, die letzte große freie Entscheidung zu fällen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich verzichte auf die Freiheit.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Jetzt ist der Punkt, auf den ich hinauswollte: Dazu muss ich mir aber erst die Fähigkeit angeeignet haben, möglichst viele geistige Kräfte aus der Welt mitnehmen zu können, und das ist sozusagen - wie soll ich sagen - das &#039;&#039;&#039;Eintrittsgeschenk&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in die Welt der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, das bringe ich mit, damit beweise ich, dass es mir mit meinem Entschluss, die Freiheit aufzugeben, ernst ist. Das heißt, es misst sich an dem, wieviel geistige Kräfte ich hineinbringe, und zwar so, dass sie eben einfach wirklich verloren sind dann für die reguläre Entwicklung. Dass ich sie so hineinbringe, dass sie wirklich verloren sind für die Entwicklung zur Freiheit hin. Und seht ihr, &#039;&#039;&#039;darum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen wir mit diesen ganzen schwarzmagischen Sachen erst am allerersten Anfang&#039;&#039;&#039;. Weil, die Fähigkeit, geistige Kräfte so hineinzubringen, dass sie wirklich verloren sind für diese Entwicklung, die sind noch relativ schwach ausgebildet. Aber wir sind im Anfang dessen drinnen. Es gibt Anfänge dafür. Aber der wirklich endgültige Entschluss, sozusagen aus Freiheit auf die Freiheit zu verzichten, was - so wie wir es eben besprochen haben - heißt, genügend geistige Kräfte gehabt zu haben und zu übergeben dieser soratischen Welt, also damit dokumentiere ich sozusagen den Entschluss, die Freiheit aufzugeben. So viel geistige Kräfte können wir noch nicht hineinbringen, dass das ausreicht, sondern &#039;&#039;&#039;es wird die Entscheidung fallen eben erst in einer nächsten oder letztlich übernächsten kosmischen Entwicklungsstufe&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht über die Erdentwicklung hinaus, es geht noch über das Neue Jerusalem oder den Neuen Jupiter, also die nächste kosmische Verkörperung unserer Erde, hinaus; sondern erst &#039;&#039;&#039;auf der sogenannten Neuen Venus, da wird die Erde selbst Sonne geworden&#039;&#039;&#039; sein. Und die Menschheit wird auf dieser Sonne leben - oder sie biegt ab in das Reich der soratischen Mächte, also macht sich sozusagen auf auf den Weg - sagen wir jetzt mal wieder - ins Schwarze Loch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Neue Venus und die Schicksalsentscheidung des Menschen ===&lt;br /&gt;
Dort eben auf der Neuen Venus, eben auf dem 6. Entwicklungszustand, wenn man das zählt: also, Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond, Erde 4. Zustand, Neues Jerusalem 5. Zustand, &#039;&#039;&#039;Neue Venus 6. Zustand&#039;&#039;&#039;; dort im &#039;&#039;&#039;6. Unterzustand&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;von dem wieder im 6. Unterzustand&#039;&#039;&#039;, also, genauer gesprochen: 6. kosmisch-planetarischer Zustand, 6. Lebenszustand innerhalb dieses - weil jede kosmische Entwicklung sieben Lebensstufen, sieben Lebenszustände durchmacht, also, wenn ich durch den sechsten durch bin (und dort macht jeder Lebenszustand wieder sieben Formzustände durch, der dichteste ist der physische Formzustand)... Wenn wir dort auch im 6. Formzustand durch sind - da sind wir durch den physischen Formzustand schon durchgegangen - dann sind wir schon auf dem nächsten physischen Formzustand. Es ist der vierte, der mittlere, da stehen wir jetzt gerade in unserer Erdentwicklung drinnen - aber so einen Zustand jetzt auf der Neuen Sonne - könnte man so sagen, sprich die Neue Venus - weil, da wird die Erde eben Sonne sein. Aber sie wird schon im Kreis sein von einem Gebilde, in dem die Kräfte lauern: die soratischen Kräfte. Also &#039;&#039;&#039;eine Art Neben-Erde, Neben-Sonne&#039;&#039;&#039;, Neben… wie immer man will - also etwas, was den Keim in sich hat, ja letztlich eben so ein Schwarzes Loch zu werden, geistig gesehen auf jeden Fall, also herauszufallen aus unserem Kosmos. Weil, de facto ist eben wirklich auch…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsteins Relativitätstheorie, die Schwarzen Löcher und das Licht ===&lt;br /&gt;
Und darum ist es ja ganz interessant, diese Beobachtung, die die Astronomen gemacht haben, Beobachtungen, die eigentlich aus einem geistigen Konzept erst entstanden sind, ihr wisst es vielleicht, also die &#039;&#039;&#039;Schwarzen Löcher sind etwas, was sich aus der Relativitätstheorie ergeben hat, die der Einstein entwickelt hat&#039;&#039;&#039;. Wo er also ganz anders gedacht hat über den Kosmos als früher. Wo er sieht also, dass da etwas ist, man könnte sagen, wo er der Schwerkraft auf der Spur ist, und sagt: &amp;quot;Ja, wo kommt die eigentlich her, wo ist die her? Die Schwerkraft entsteht dadurch, dass der Raum in gewisser Weise verbogen, gekrümmt wird.&amp;quot; Kannst du dir schwer vorstellen. Und da ist aber - mit all der Abstraktheit, die dahinter ist - aber da ist ein gewisser wahrer Kern, weil es wird in gewisser Weise wirklich unser regulärer Kosmos verbogen, eben &#039;&#039;&#039;die reguläre Entwicklung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbogen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verzerrt&#039;&#039;&#039; durch die Einwirkung der soratischen Kräfte. Das ist das, was eigentlich geistig dahintersteckt und das drückt sich dann &#039;&#039;&#039;äußerlich&#039;&#039;&#039; aus eben &#039;&#039;&#039;in der Erscheinung der Schwerkraft&#039;&#039;&#039;. Und daher, ich meine, Rudolf Steiner hat sehr, sehr vielfältig auch über die Relativitätstheorie… Die ist ja zu seiner Lebenszeit entstanden, der erste Teil wurde 1905 veröffentlicht und dann der zweite Teil, der aber der spannendere ist, weil da geht’s wirklich also um diese Raumkrümmung, um die Raumverzerrung, die mit der Schwerkraftwirkung zu tun hat, das ist dann 1916 veröffentlicht worden, also zur Zeit des ersten Weltkriegs, und wo man dann sieht, &#039;&#039;&#039;dass sogar das Licht dieser Verzerrung folgt&#039;&#039;&#039; - und was letztlich die Konsequenz aber hat, dass die Verzerrung so weit gehen kann, dass das Licht dieser Krümmung gar nicht mehr entkommen kann. Das heißt, es kann gar nicht mehr seinen regulären Weg weitergehen, sondern es wird verschluckt, letztlich. &#039;&#039;&#039;Da fällt&#039;&#039;&#039; sozusagen, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;das Licht ins Bodenlose&#039;&#039;&#039; - und dann wird es geraubt, irgendwo dadrinnen. Ich meine, die ganze Geschichte mit den soratischen Wesenheiten war dem &#039;&#039;&#039;Einstein&#039;&#039;&#039; sicher nicht bewusst dabei, aber es stecken trotzdem &#039;&#039;&#039;imaginative Bilder dahinter, die ihn geleitet haben.&#039;&#039;&#039; Ihr wisst - ich weiß nicht, ob ihr das wisst - der Einstein hatte schon als junger Mensch, als Schüler, schon immer wieder gerungen mit dem Rätsel: &amp;quot;Ja, wie ist das, &#039;&#039;&#039;wenn ich auf einem Lichtstrahl reite&#039;&#039;&#039;? Wie ist das?&amp;quot; Und mit dem hat er sich eigentlich, im Grunde, ein Leben lang beschäftigt. Und seine Physik ist aus dem heraus entstanden. Letztlich kommt er dann heraus: Da ist… Wenn ich auf dem Lichtstrahl reite - und &#039;&#039;&#039;das Licht ist ein Bild&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;für die regulären geistigen Kräfte&#039;&#039;&#039; irgendwo - aber dann komme ich in Berührung mit anderen Kräften, die meinen Lichtstrahl sozusagen verbiegen wollen, die den einfangen wollen, die dem eine Grenze setzen wollen. Daher eben allein schon das Prinzip der Lichtgeschwindigkeit. Eigentlich, &#039;&#039;&#039;Licht im Geistigen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gesehen, hat keine Geschwindigkeit&#039;&#039;&#039;. Das geistige Licht ist gleichzeitig überall da. Es ist nicht so, dass wenn jetzt einer einen Geistesblitz hat, muss er irgendwo durch den Kosmos sausen, bis er irgendwo ankommt. &#039;&#039;&#039;Wenn geistig ein schöpferischer Impuls da ist, dann lebt er im ganzen Kosmos, sofort&#039;&#039;&#039;, unmittelbar, unmittelbar - außer er wird eingefangen durch die soratischen Mächte. Und dann wird das draus, was das äußere Licht ist. Wenn das &#039;&#039;&#039;äußerliche Licht&#039;&#039;&#039; erscheint, da wirken &#039;&#039;&#039;bereits im Hintergrund diese soratischen Mächte&#039;&#039;&#039; mit. Und das äußere Licht, das Licht, das von der Sonne zu uns glänzt äußerlich, wo auch schon der Luzifer mit natürlich eine Rolle spielt dabei, also dieses äußerlich sinnliche Licht, wo jetzt das Geistige dahinter aber eigentlich eben gerade überstrahlt wird, überleuchtet wird durch dieses Äußerliche, das steht schon unter der  Sogkraft dieser soratischen Mächte. Da habe ich es schon mit einer Verbiegung des Lichts zu tun, mit einem Festhaltenwollen des Lichts, mit einer Finsternis, die jetzt dem Licht entgegensteht, wenn man so will, und die dem Licht jetzt einen Widerstand entgegen setzt. Und dadurch wird dieses geistige Licht, das eigentlich Geschwindigkeit in der Form nicht kennt, sondern augenblicklich überall ist, wird gebremst, sodass man jetzt &#039;&#039;&#039;für das äußere Licht tatsächlich von einer äußeren Lichtgeschwindigkeit sprechen&#039;&#039;&#039; kann, die für unsere äußere Welt gültig ist. Das äußere Licht kann sich nicht schneller als eine bestimmte Geschwindigkeit bewegen. Das war auch eine der Erkenntnisse, die der Einstein dann formuliert hat: &amp;quot;Gut, also das äußere Licht hat eben eine gewisse Grenze, eine gewisse Grenzgeschwindigkeit, und schneller kann es nicht werden. Da ist eine Kraft, die es hindert dran schneller zu werden, und diese Kraft eigentlich ist es, die den Raum zugleich verbiegt - oder die Verbiegung des Raumes ist diese Kraft, die dieses Licht zurückhält, abbremst, irgendwo.&amp;quot; Das hat Einstein alles so nicht mit den geistigen Hintergründen voll erfasst - so weit konnte er nicht hineinschauen, aber er konnte etwas ahnen von Kräften, die da dahinterstehen, und er hat es sehr, sehr abstrakt mathematisch formuliert. Er ist im Übrigen auf seine besten Inspirationen immer beim Geige spielen gekommen. Er war ein wunderbarer Musiker, er hat gespielt. Weil gerade die Musik, der Klangäther, das ist interessant, Musik, Klangäther, hat etwas zu tun auch mit den mathematischen Kräften, heißt auch: der mathematische Äther oder der Zahlenäther. Und der &#039;&#039;&#039;Einstein&#039;&#039;&#039; hat eine sehr starke Fähigkeit gehabt also, so &#039;&#039;&#039;halbbewusst zu leben in diesem Klang- und Lichtätherischen&#039;&#039;&#039;. Er hat sie &#039;&#039;(die Inspirationen)&#039;&#039; durch die Musik hereingeholt; er hat es auch durchaus in bildhafter Form sich dann vorgestellt, irgendwo, also Vorstellungsbilder, nicht wirklich volle Imaginationen, wo man wirklich die geistige Welt erlebt, aber doch in innere Vorstellungsbilder hinein gefasst. Aber inspiriert durch die Musik, verdichtet zu so halb sinnlichen Bildern, sage ich mal, und aus dem ist die Anregung zu seiner Relativitätstheorie gekommen, im Grunde. Relativitätstheorie ist… Er meinte ja nicht, alles ist relativ, aber er sieht einfach, da muss sich etwas in ein Verhältnis zueinander setzen, das steckt in Wirklichkeit dahinter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In Wahrheit geht es drum&#039;&#039;&#039;, dass dieses wirkliche geistige Licht, das von der Trinität ausgeht, das aber auch vom menschlichen Ich ausgeht, &amp;quot;die gleiche Vollmacht, die ich von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;, also &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche geistige Licht strahlt aus jedem Menschen-Ich&#039;&#039;&#039; aus - aber ich muss es immer in ein Verhältnis setzen zu dem &#039;&#039;&#039;Gegenpol dazu: die absolute Finsternis der soratischen Kräften&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn ich beide zusammen schaue, irgendwo, dann fange ich an zu verstehen, was in unserem Kosmos los ist. Halt jetzt sehr abstrakt und rein physikalisch genommen, aber dahinter steckt eben etwas viel, viel Tieferes - und daher kann man sagen, dass da durchaus also etwas erhascht worden ist von dem, was wirklich geistig im Hintergrund passiert. Und das ist ja interessant, ihr wisst das vielleicht auch, dass der &#039;&#039;&#039;Albert Einstein gar nicht so ein toller Mathematiker&#039;&#039;&#039; war, eher durchschnittlich. Ich meine, schon bei der Speziellen Relativitätstheorie - das ist also diese erste Fassung, die er 1905 veröffentlicht hat - bei der Mathematik hat ihm sehr viel seine damalige Frau geholfen. Sie war die bessere Mathematikerin. Und er hat dann auch einen Freund gehabt, der mit ihm am Patentamt gearbeitet hat - er hat bei dem Patentamt gearbeitet, eigentlich - und der hat auch immer viel geholfen bei der mathematischen Ausformulierung. Und dann, bei der Speziellen Relativitätstheorie, hat er sich auch viele Anregungen von anderen Mathematikern geholt - und trotzdem, interessanterweise, hat er fast ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem damals, zumindest im deutschen Sprachraum, besten Mathematiker, berühmtesten Mathematiker, dem &#039;&#039;&#039;David Hilbert&#039;&#039;&#039;, der also wirklich &#039;&#039;&#039;genial im Mathematischen&#039;&#039;&#039; war. Und beide haben sie daran gearbeitet, diese neuen Ideen für die zweite Fassung, für die &#039;&#039;&#039;Allgemeinere Relativitätstheorie&#039;&#039;&#039;, in eine mathematische Form zu bringen. Der &#039;&#039;&#039;Einstein&#039;&#039;&#039; hat sie von Anfang an &#039;&#039;&#039;als Bild vor sich&#039;&#039;&#039; gehabt - aber wie setze ich das jetzt um in Mathematik, in die Formel? Pfff… Mit dem hat er höchste Schwierigkeiten gehabt! Und dann hat aber dieser David Hilbert versucht, das auch, also in eine mathematische Formel, zu bringen. Er hat sich diese Ideen angehört. Nur &#039;&#039;&#039;das Entscheidende war, der David Hilbert hatte diese Inspiration und Imagination&#039;&#039;&#039;, die der Einstein im Hintergrund hatte, &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; - und daher ist er zwei, drei Tage später mit seiner Formulierung fertig geworden als der Einstein selber. Obwohl er der viel bessere Mathematiker war, aber der Einstein hat schließlich irgendwie durch seine Intuition dann letztlich den richtigen Weg gefunden. Und irgendwann waren die fertigen Formeln einmal da und haben funktioniert. Weil, es ist nicht so leicht, diese Formeln zu finden. Weil, da kann man viel herumrechnen, man kann sich im Kreis… Man verliert sich immer wieder irgendwo. &#039;&#039;&#039;Man muss&#039;&#039;&#039; eigentlich,  in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;die Lösung sehen&#039;&#039;&#039; - und dann kann ich es hin zu dem Ziel, zu der Lösung, hinrechnen, sozusagen, im Grunde. In Wahrheit also findet man immer… Die großen Würfe in der Mathematik sind entstanden, dass der gute Mathematiker die Formel eigentlich vor sich sieht, aber noch nicht ganz deutlich, aber er sieht das Licht vor sich - und dort rechnet er hin. Wenn er das nicht hat, rechnest du in irgendeine Richtung, da rechnest du endlos im Kreis herum und verlierst du dich und findest den Weg nicht. Das ist nicht so einfach: &amp;quot;Ach ja, dann lass wir&#039;s einen Computer machen.&amp;quot; Diese genialen Ideen findet man eben nicht dadurch, das ist genau der Punkt. Die  ergeben sich nicht zwangsläufig drinnen, sondern es ist eine &#039;&#039;&#039;schöpferische Tätigkeit auch notwendig&#039;&#039;&#039; - und da brauche ich das &#039;&#039;&#039;Licht zur Orientierung&#039;&#039;&#039;, dieses geistige Licht. Und &#039;&#039;&#039;den Funken hatte der  Einstein&#039;&#039;&#039; - und der Hilbert nur so im Abglanz; eben durch das, was ihm der Einstein erzählt hat, aber er hat nicht wirklich selber geschaut, und dadurch ist der Einstein eine Spur früher, gerade so um Haaresbreite früher fertig geworden mit diesen ganzen komplizierten Formeln. Und aus dem halt dann auch die Berechnung zu den Schwarzen Löchern und so weiter; sie lässt sich ableiten.&lt;br /&gt;
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=== Das geistige Licht und die Finsternis ===&lt;br /&gt;
Also sprich, da drinnen ist die Erkenntnis: &#039;&#039;&#039;In unserem Kosmos ist das reguläre geistige Licht&#039;&#039;&#039;, wenn ich es von unserer anthroposophischen Seite betrachte, &#039;&#039;&#039;aber es ist diese absolute Finsternis und Schwere der soratischen Mächte drinnen&#039;&#039;&#039;. Es ist also dieses Reich der absoluten Schwere und Finsternis drinnen. Und wir können unsere Welt nur verstehen, wenn wir sehen, wie diese beiden Kräfte miteinander spielen. Nur mit der einen Seite alleine geht&#039;s sozusagen nicht. Für uns ist aber die Botschaft jetzt dieses &#039;&#039;(notwendige)&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gleichgewicht&#039;&#039;&#039;. Und das hat der Einstein natürlich noch nicht so klar dann gesehen. Es ist, wie gesagt, eine ganz dumpfe Ahnung, die dahintersteckt - aber der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;die Gefahr ist, dass die dunklen Kräfte überhand nehmen könnten&#039;&#039;&#039;. Und zwar deswegen überhand nehmen könnten, weil jetzt - im Grunde eben auch erst seit dem Mysterium von Golgatha, wo die Menschen sich wirklich auf ihr eigenes Ich ganz bewusst stellen können und langsam erkennen können, welche geistige Kraft dahinter steckt - aber damit wächst auch immer mehr die Möglichkeit, eine Entscheidung anzubahnen, aber eben auch in Richtung auf die andere Seite, auf die dunkle Seite, auf diese lichtlose Seite aus unserer Perspektive, aber eine sehr kraftvolle, machtvolle Seite. Dieses Licht und Finsternis kann man auch deuten… Es ist also eine in unserem Sinne vielleicht nicht weisheitsvolle Welt, aber eine sehr streng zentral geordnete Welt - trotz allem - und wo es eine absolute Allmacht gibt über das ganze Geschehen, das dadrinnen ist. Und Macht hat was mit Wille zu tun und diese &#039;&#039;&#039;soratische Welt&#039;&#039;&#039; besteht in dem Willen, &#039;&#039;&#039;da gibt es einen zentralen Willen&#039;&#039;&#039;, der alles unterjocht, und etwas von dieser Willenskraft wird aber delegiert auf Untergeordnete. Da kann ich es dann wieder weitergeben an die nächste Riege, aber die absolut unter dem Befehl, menschlich gesprochen, dieser obersten Spitze stehen. Also, es ist dort eine &#039;&#039;&#039;Art Anti-Gottheit&#039;&#039;&#039; drinnen, wieweit die trinitarisch aufzufassen ist, will ich jetzt nicht ansprechen. Es ist eben grad also nicht dieses Vielfalt-Prinzip drinnen, schon dort nicht, weil, auch das ist das Interessante, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wir dieses trinitarische Prinzip drinnen haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
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=== Die Trinität verzichtet auf ihre Allmacht und bahnt einen neuen Weg an ===&lt;br /&gt;
Da fängt es nämlich genau an, dass bereits diese drei Personen, die eigentlich eine sind, aber doch in Freiheit auch voneinander sind: Weil auch der Christus ist nicht der, der jetzt unter dem Befehl des Vatergottes steht, sondern eben gerade dadurch, dass er sich auf Erden inkarniert hat, selbst vollkommen ist; seine vollkommene Eigenständigkeit bekommen hat auch einerseits - und trotzdem eins ist mit der Vatergottheit. Schwierig das alles. Aber genau das Gegenprinzip dazu sind diese soratischen Mächte: Da ist absoluter Gehorsam, absolute Macht von oben und absoluter Wille dazu, zu Unfreiheit letztlich dann. Es gibt es dort gar nicht… Das Prinzip gibt es dort einfach gar nicht. Aber wie gesagt, es ist aufgebaut drauf, dass eine Spitze da ist, von da geht es aus - und dann gibt es die nächste Ebene, die sind auch sehr mächtig, arbeiten ganz nach dem, was von oben kommt (...irgendwo ist irgendwas umgeschaltet. …Hopla…So… Ich hab das Bild jetzt wieder regulär. Plötzlich war ein Bild im Bild drinnen, macht nichts, ja also… ), von Stufe zu Stufe geht es weiter. Also die Machtausübung erfolgt so: &#039;&#039;&#039;Die Macht strömt weiter von Stufe zu Stufe&#039;&#039;&#039;. Und jede nächste Stufe kann sich auch, also kann diese Fülle der Macht spüren, erleben, steht zwar unter dem Befehl der nächsten Stufe drüber, aber gibt weiter, gibt weiter und bestimmt weiter nach vorgegebenen Regeln, aber gibt weiter.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Ja, im Grunde eben, auch noch dazu zu sagen - wir haben es eh in den letzten Vorträgen schon öfters angedeutet oder erwähnt - &#039;&#039;&#039;so war es früher immer&#039;&#039;&#039;. Der Weg war so, dass es von einer geistigen Quelle ausströmt und dann streng nach unten geht. Und das Paradoxe ist jetzt, dass &#039;&#039;&#039;bei unserer Erdentwicklung sich ein neuer Weg anbahnt&#039;&#039;&#039; dadurch, dass die Gottheit aus ihrer Freiheit heraus, als das absolute, allmächtige Machtzentrum, aus seiner Freiheit heraus den Entschluss fasst, etwas von dieser Freiheit weiterzugeben, was nur möglich ist durch den &#039;&#039;&#039;Verzicht auf die Allmacht&#039;&#039;&#039;. Das ist der große Entschluss - und &#039;&#039;&#039;die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; bleiben stehen bei dem alten Prinzip und sagen: &amp;quot;Denkst du! Ich verzichte nicht auf meine Macht, ich denke gar nicht daran. Denn was entsteht dann bitte? Es entsteht ein Kosmos, in dem Chaos herrschen könnte, vielleicht, weil, wer weiß was da unten passiert? Und daher ist dieser Impuls der  soratischen Wesenheiten, und auch der Menschen, die ihnen folgen, die also den schwarzmagischen Weg gehen, ist der, dass die eigentlich sehen, dass die Gottheit, &#039;&#039;&#039;die reguläre Gottheit, ihre Freiheit aufgegeben hat&#039;&#039;&#039; und damit die Chance einen perfekt funktionierenden Kosmos zu schaffen, dass sie das aufs Spiel setzt und dass sie einfach Menschen die Möglichkeit gibt, da drin herumzufuhrwerken und vielleicht das Ganze zu zerstören, und sie sagen: &#039;&#039;&#039;Das ist die Freiheit des Menschen nicht wert&#039;&#039;&#039;, letztlich, wenn das passieren kann. Und daher schaut es aus der Perspektive dieser &#039;&#039;&#039;Anhänger der soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die also den schwarzmagischen Weg gehen… Dreht sich das Bild natürlich komplett um. Für sie ist also die Entwicklung zur Freiheit, die hier angestrebt wird, das absolut Böse, eine absolute Verirrung, weil da im Grunde alles schief gehen kann. Weil, letztlich geht es so weit, dass der ganze Entwicklungsweg - der jetzt beginnt mit unserer Erdentwicklung aufzublühen, in gewisser Weise, mit dem Prinzip der Freiheit - aber auch komplett schief gehen kann. Die Möglichkeit gibt es! Es gibt &#039;&#039;&#039;keine Garantie mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das sein Ziel erreicht&#039;&#039;&#039;. Und das wird sein Ziel nur erreichen, wenn genügend Menschen mitspielen auf dem Weg, aus Freiheit mitspielen, und sagen: &amp;quot;Ja, das ist mein Spiel, es ist mein Spiel, weil ich das Spiel mitgestalte&amp;quot;. Es ist kein fertiges Spiel, sondern es ist eines, das wir mitgestalten. Die Fähigkeit wird halt wachsen. Die Fähigkeit wird wachsen, das zu beeinflussen. Es sind gerade &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; eben auch, die zwar einseitige, aber &#039;&#039;&#039;hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schöpferische Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; haben, die sehr &#039;&#039;&#039;in Gefahr&#039;&#039;&#039; sind, &#039;&#039;&#039;sich auf den Weg der soratischen Kräfte zu begeben&#039;&#039;&#039;; erstens weil sie dort natürlich sehr begehrt sind, weil sie viel zu geben haben. Die Menschen, die wenig schöpferische Kräfte haben, nimmt man natürlich auch mit, wie heißt es so schön: In der Not frisst der Teufel Fliegen. Das Kleine nehmen wir auch mit, weil, wir brauchen ja unser Fußvolk, die Ausführenden unten, aber besonders interessant sind natürlich Menschen, die wirklich sehr kreativ, also schöpferisch tätig sind, die aber einen Hang haben zu dieser - wie soll ich sagen - zu dieser der Schwere verhafteten Welt, also sprich der materiellen Welt, der äußeren Welt. Die also eigentlich als Ziel irgendwo sehen: &amp;quot;Ja, natürlich, wir wollen Geistiges entwickeln, aber das muss in handgreiflicher Form materialisieren.&amp;quot; Dann ist das Ziel erreicht - je mehr ich da hineinbringe. Halb haben sie damit recht, weil, wir müssen ein Teil da runterbringen, um hier uns geistig entwickeln zu können. Nur, wir müssen es wieder auflösen können, das ist der Punkt. Wir sollen hereinholen, wir &#039;&#039;&#039;sollen die Welt umgestalten&#039;&#039;&#039;. Und wir sollten sie hinunterbringen sogar bis zu diesem Erzeugnis der &#039;&#039;&#039;ganz toten Produkte&#039;&#039;&#039;, die wir jetzt in unserer Technik letztlich drinnen haben, das heißt, bis zu einer &#039;&#039;&#039;Umgestaltung des letztlich&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;mineralischen Elements&#039;&#039;&#039;. Die Technik der Zukunft wird noch ganz anders ausschauen, sie wird mit dem mineralischen Element zu tun haben, aber die Maschinen werden keine Maschinen in dem heutigen Sinne mehr sein. Es wird noch einiges anders sein, wir werden einfach eine, ja, eine &#039;&#039;&#039;Kristallwelt bauen&#039;&#039;&#039;, wenn man das jetzt so halb bildhaft andeuten will, aber es werden Kristalle sein, die geprägt sind von hoher Weisheit, die dadrinnen lebt in den Kristallen und zwar… Ich meine, Rudolf Steiner spricht ja oft von davon, dass gerade die Salze, die kristallinen Stoffe in der Erde - wo es besonders im Winter, wo es zu kristallisieren beginnt - dass diese Kristallbildungen offen sind für das kosmische Geistige, weil Kristalle überhaupt offen sind für das Geistige. Und sie sind aber auch offen für das Geistige, das wir produzieren. Und &#039;&#039;&#039;die Erdenwelt wird eine Art Kristallwelt&#039;&#039;&#039; werden, wenn man so will, zu einem Zeitpunkt, wo wir gar nicht mehr in dem physischen Leib verkörpert sind. Aber gerade dann, also wenn wir unsere Entwicklung im physischen Leib, im physisch-stofflichen Leib abgeschlossen haben werden, sozusagen, schaffen wir jetzt alles das, was wir aus dieser physisch-stofflichen Entwicklung geistig gewinnen können. Dann haben wir eigentlich die Kraft, ja, so richtig die Erdenwelt als Kristallwelt umzugestalten. Ihr dürft euch jetzt nicht vorstellen, dass es jetzt ein großer Diamant ist, so im äußeren Sinne. Es wird sehr, sehr viel subtiler sein. Aber es wird dieses kristalline Element eine wesentliche Rolle spielen dabei. Und darum, zum Beispiel, wird gesprochen von dem &#039;&#039;&#039;Neuen Jerusalem&#039;&#039;&#039;, wenn das ist, da ist die &#039;&#039;&#039;vollkommene Würfelgestalt&#039;&#039;&#039;. Der Würfel ist ein gewisses Idealbild für das kristalline Element - nur wird es halt dann &#039;&#039;&#039;nicht mehr äußerlich-physisch&#039;&#039;&#039; sein. Das ist nur eine Zwischenstufe, wo wir arbeiten, hineinarbeiten werden bis in das Feinste des Kristallinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technikentwicklung zwischen Totem und Lebendigen ===&lt;br /&gt;
Was wir jetzt mit der &#039;&#039;&#039;Computertechnik&#039;&#039;&#039; machen, heute, ist &#039;&#039;&#039;teilweise ein Anfang&#039;&#039;&#039;, aber natürlich &#039;&#039;&#039;mit einem starken soratischen Einschlag&#039;&#039;&#039; drinnen, der dabei ist. Aber das ist der Anfang, weil wir arbeiten nicht zufällig im &#039;&#039;&#039;Silizium-Element&#039;&#039;&#039; drinnen - Quarz-Chips eigentlich - da ist Silizium drinnen. Das ist der Hauptbestandteil der mineralischen Welt eigentlich: Quarz, Siliziumdioxid, was Quarz ist, ist der Hauptbestandteil der mineralischen Welt. Und wir schaffen es jetzt um, um da Geistiges zu fangen drinnen, aber so, wie wir es jetzt machen, eben in abgetöteter Form, die &#039;&#039;&#039;Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die wir jetzt sozusagen &#039;&#039;&#039;einprägen diesen Chips&#039;&#039;&#039; - oder was wir da speichern können drinnen. Das Interessante ist ja, dass da drinnen die Intelligenz, wenn man so will, die Information, dass die also gespeichert wird in diesen Chips drinnen, das heißt, das wird in die feinen Strukturen dieser Silizium-Chips eingeschrieben, festgehalten dort drinnen, als elektrische Kraft drinnen festgehalten, irgendwo. Die können aber wieder herausgeholt werden und so weiter - das heißt, es ist darin so eine Art &#039;&#039;&#039;mumifiziertes Geistiges&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, und &#039;&#039;&#039;das ist der soratische Weg.&#039;&#039;&#039; Der wahre Weg ist, dass es ein - wie soll ich sagen - ganz lichtoffener, klarer Kristall wird, in dem aber trotzdem Geistiges wirkt, lebendig wirkt drinnen, in gewisser Weise, selbst in einem Kristall. Ja, Kristall - haben wir auch schon glaube ich ein paar Mal gesprochen drüber - ist nicht so starr, wie man glaubt, wenn er ein richtiger, guter Kristall ist. Das &#039;&#039;(starr)&#039;&#039; ist er dann, wenn er soratisch wird, dann könnte er die Perfektion erreichen, ein vollkommener Kristall zu sein, der aber beim leisesten Hauch zersplittern würde. Weil &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Kristall&#039;&#039;&#039; - jeder &amp;quot;lebendige Kristall&amp;quot; wäre jetzt übertrieben zu sagen - aber &#039;&#039;&#039;der Lebenstätigkeit offen&#039;&#039;&#039; ist. Er ist es deswegen, weil er innerlich beweglich ist und das ist durch die Fehler, die er in seinem Bau drinnen hat. Dadurch hat er eine &#039;&#039;&#039;gewisse innere Beweglichkeit&#039;&#039;&#039;. Und in diesem, gerade in dem, kann das Geistige drinnen wohnen, ganz lebendig drinnen wohnen. Bei den Computer-Chips ist das gerade ein Problem, weil, wenn dort Fehler drin sind, dann habe ich einen Fehler im Computer. Wenn ein Chip schadhaft ist, irgendwo, dann ist es nicht gerade das Gute. Aber bei dem, was wir einmal hervorbringen werden, wo wirklich die ganze Erde, wo dieses Kristallreich, dieses Mineralreich, seine höchste Reife erhalten wird, da wird es in gewisser Weise so etwas wie eine Art lebendiger Kristall - und &#039;&#039;&#039;in dem lebendigen Kristall&#039;&#039;&#039; werden leben das  Geistige, die &#039;&#039;&#039;Gedanken der Menschheit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die diese Kristallerde geschaffen&#039;&#039;&#039; haben. Wo auch elektrische Kräfte drinnen wirksam sein werden, auch, wo aber vor allem &#039;&#039;&#039;Lichtkräfte tätig&#039;&#039;&#039; sein werden, weil dieser Kristall ganz lichtoffen sein wird - und der wird die elektrischen Kräfte zum Schluss verscheuchen. Weil, mit den elektrischen Kräften fängt es an, die Wirkung der Widersacher. Auch so ganz interessant, dass Rudolf Steiner sagt: Die &#039;&#039;&#039;Elektrizität&#039;&#039;&#039; zählt nicht zufällig &#039;&#039;&#039;zu den untersinnlichen Kräften&#039;&#039;&#039;. Warum untersinnlich? Ja, hat schon wer einmal Elektrizität gesehen? Ja, wir sehen jetzt das Licht, das brennt, ich sehe die Wirkungen des Lichtes, aber ich sehe nicht die Elektrizität selber. &amp;quot;Beim Blitzstrahl sehe ich doch die Elektrizität irgendwo, da ist auch was Elektrisches.&amp;quot; Da sehe ich aber auch nur den Lichtstrahl, den Lichteffekt, der da kommt. Die Elektrizität kann ich vielleicht einmal spüren, wenn ich in den Stromkreis komme, dann reißt es mich irgendwo, dann merke ich, dass Elektrizität nämlich interessanterweise irgendwie was zu tun haben dürfte mit den Willenskräften, mit den Muskelkräften, weil, wenn ich so einen Schlag kriege, dann reißt es mich wirklich, dann ziehen sich die Muskeln wirklich zusammen - und genau dort wirkt es. Es sind also diese &#039;&#039;&#039;elektrischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, eigentlich, welche &#039;&#039;&#039;mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unbewussten Teil unseres Willens etwas zu tun haben&#039;&#039;&#039; - wobei halt eben auch die Widersacher drinnen wirken können, sehr stark. Der Weg der Menschheit wird der sein, hoffentlich in genügendem Maße, dass eben diese &#039;&#039;&#039;Kristallerde&#039;&#039;&#039;, wenn ihr so wollt, dass sie &#039;&#039;&#039;befreit&#039;&#039;&#039; wird irgendwann &#039;&#039;&#039;von diesen elektrischen Kräften&#039;&#039;&#039;. Aber da werden viele Kämpfe, &#039;&#039;&#039;geistige Kämpfe&#039;&#039;&#039;, nicht äußere Kämpfe, geistige Kämpfe mit der anderen Seite, mit den soratischen Kräften, notwendig sein, um das hinzukriegen, weil die werden sehr stark. Rudolf Steiner sagt irgendwo auch einmal - ich hab das auch bereits erwähnt vor längerer Zeit schon: Die Erde wird sich einmal in einen großen elektrischen Apparat verwandeln. Ja, es wird nicht die Endstufe sein, aber durch die Phase muss man durchgehen. Es wird durchaus also eine &#039;&#039;&#039;Phase&#039;&#039;&#039; kommen, &#039;&#039;&#039;wo eben die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039; - scheinbar zumindest - ganz stark &#039;&#039;&#039;die Oberhand haben&#039;&#039;&#039;. Das wird zu einem Zeitpunkt sein, noch einmal dazu gesagt, wo wir nicht mehr in dieser Körperlichkeit auf Erden erscheinen. Das wird zu einem Zeitpunkt sein, wo wir bereits also im Umkreis der Erde - also ihr wisst mittlerweile, wie wir es heute gesagt haben - in dieser Atmosphäre der Erde, im weitesten Sinne, leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gelingt der Schritt zur Kristallwelt des Neuen Jerusalem? ===&lt;br /&gt;
Und wir werden… Der Punkt also, wo &#039;&#039;&#039;wir uns nicht mehr verkörpern auf Erden&#039;&#039;&#039;, da leben wir zunächst einmal, und das wird eine lange Phase sein, eben in dieser erweiterten Erdensphäre, &#039;&#039;&#039;Erden-Monden-Sphäre&#039;&#039;&#039;, im Grunde etwas über die Mondbahn sogar hinausgehend, sogar ein ganz schönes Stück hinausgehend. Und dann werden wir uns dort nicht verkörpern, weil Körper kann man dann nicht mehr wirklich sagen, aber &#039;&#039;&#039;wir leben in diesem Umkreis&#039;&#039;&#039;. Und gerade in der Zeit, in der wir dort leben - was wir im übrigen ja… wir gehen immer durch, nach dem Tod, durch die Sphäre, und das ist gerade auch die Zeit dann, wo wir ganz stark in die Natur hineinarbeiten. Da sind noch wesentlich größere Wirkungen dadurch als das, was wir jetzt äußerlich machen. Das ist eine Vorbereitung. Aber um die Erde weiterzubringen, gehört eben beides dazu, arbeiten hier äußerlich, wenn wir auf der Erde verkörpert sind, also sprich, wirklich Werkzeuge in die Hand nehmen und tun - und immer raffiniertere Werkzeuge, ja, bis hin zu den elektronischen Werkzeugen, wie auch immer. Und das wird letztlich dazu führen, dass &#039;&#039;&#039;die Erde&#039;&#039;&#039; eine Phase durchmachen wird, wo sie wirklich so eine &#039;&#039;&#039;Art großer elektrischer Apparat&#039;&#039;&#039;, in dem schon anderes eingeschlossen ist. Also nicht, dass das Ganze abstirbt zu dem &#039;&#039;(Apparat)&#039;&#039;, aber wo das eine Rolle spielen wird. Aber das ist eine &#039;&#039;&#039;Vorstufe dazu, um sie dann zu reinigen von diesen soratischen Kräften&#039;&#039;&#039;, so gut es geht, und zu verwandeln die Erde in eine Art lebendigen Kristall. Lebendig im Sinne, offen für das Geistige, in sich geistig beweglich, sozusagen, und das ist das, was dann zum Neuen Jerusalem hinübergeht. Alles, was sich dem widersetzt, was sozusagen jetzt dieser elektrische Apparat bleiben will, sich widersetzt dem, das geht dann ins soratische Reich, im Grunde, das bildet den Ansatz dazu, wirklich irgendwannmal auszuscheren in eine ganz andere Entwicklung. Aber wie gesagt, erst &#039;&#039;&#039;auf der Neuen Venus&#039;&#039;&#039;, also im 6. Entwicklungszustand, fällt die endgültige Entscheidung. Es wird zeitweise… wird sich dieses soratische Reich bereits separieren, irgendwo, und es werden Menschen mitgehen, aber das ist noch nicht endgültig. Man kann was zurückholen. Was man zurückholen kann, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die man zurückholen kann&#039;&#039;&#039;, die sind dann sicher ganz besonders wertvoll, die abgerungen sind diesem Reich. Die ganz stark also dort schon in Verbindung, in Kontakt gekommen sind, wo aber dann doch mit Hilfe von Menschen, aber letztlich aus Freiheit heraus, der Entschluss gefallen ist: &amp;quot;Nein, doch nicht dort hinein, doch nicht aus Freiheit verzichten auf die Freiheit, sondern zur Freiheit stehen.&amp;quot; Das werden ganz besonders wertvolle Kräfte auch sein. Daher ist also selbst das als eine &#039;&#039;&#039;zweischneidige Sache&#039;&#039;&#039; zu sehen: Einerseits müssen wir uns mit aller Kraft auflehnen dagegen, dass diese schwarzmagischen Kräfte tätig werden, aber andererseits werden wir ihnen gerade die höchsten, wertvollsten Kräfte abtrotzen können, nämlich also die Kräfte, die menschlich-geistigen Kräfte, die entstanden sind, weil sie am allerstärksten in diese Begegnung mit diesen Kräften eingetreten sind. Also, damit will ich nicht sagen: &amp;quot;Ach ja! Bitte, macht eure schwarze Magie.&amp;quot; Wir müssen alles aufbieten, um dagegen anzutreten, aber es wird trotzdem geschehen - und wir werden gerade in der Auseinandersetzung damit am allermeisten an positiven Kräften auch entwickeln können. Auf das werden wir uns einstellen müssen. Es werden &#039;&#039;&#039;die stärksten Gefahren&#039;&#039;&#039; auch vor allem dann sein, &#039;&#039;&#039;wenn wir bereits nicht mehr verkörpert sind auf Erden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die soratischen Angriffe in der Kamaloka-Sphäre und verfrühte Wiedergeburt ===&lt;br /&gt;
Gerade diese schwarzmagischen Kräfte greifen hinauf nach dieser Welt, wo wir jetzt sind im Leben zwischen Tod und neuer Geburt und wo wir dann später, wenn wir nicht mehr verkörpert sind, sowieso drinnen sind. Ich meine, es wird dann auch eine gewisse Auf- und Abbewegung, wenn ich das so nennen will… Es wird Menschen geben, die aus dieser erweiterten Erdensphäre durchaus wieder aufsteigen zur Welt der Mitternachtstunde und wieder herunterkommen, aber jetzt nicht auf die feste Erde halt, sondern in diese erweiterte Sphäre und da hineinarbeiten in die Natur. Aber es werden von der anderen Seite auch arbeiten ganz stark die soratischen Kräfte. Und &#039;&#039;&#039;da wird eine sehr starke Auseinandersetzung sein&#039;&#039;&#039;. Und diese Kräfte von unten werden versuchen, die von oben herunterzuziehen. Und das ist genau der Punkt. Es wird heute, glaube ich, die Zeit nicht mehr ausreichen, um das im Detail zu schildern, aber so als Vorgriff, als Vorbereitung auf die Einstimmung: Das ist eines der ganz starken Mittel von Leuten, die im &#039;&#039;&#039;Schwarzmagischen&#039;&#039;&#039; eingeweiht sind, bis zu einem gewissen Grad. &#039;&#039;&#039;Die gibt es bereits&#039;&#039;&#039;, es sind wenige, die es wirklich zu höheren Weihen, sage ich mal, gebracht haben, aber es gibt welche - und das ganz große Bestreben ist, Menschen in ihren Bann zu ziehen im Leben nach dem Tod, wenn sie dann gerade durch diese kritische Sphäre durchgehen, also die &#039;&#039;&#039;Kamaloka-Sphäre&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, oder sprich, diese erweiterte Erden-Monden-Sphäre, wenn sie da durchgehen. Und möglichst einen Menschen schon auf Erden, während sie noch leben auf Erden, vorzubereiten dazu, dass sie dann also sehr anfällig sind dafür, heruntergezogen zu werden. Heruntergezogen heißt also, gehalten zu werden in der Sphäre, jetzt schon also im Weg nach dem Tod. Weil, im Grunde sollte es vorbereiten, dass dann ein &#039;&#039;&#039;Menschengeschlecht&#039;&#039;&#039; steht, das diese Sphäre bewohnt, die aber eben ganz &#039;&#039;&#039;ergeben ist diesen soratischen Kräften&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Konkurrenz machen, sozusagen, &#039;&#039;&#039;Widerpart sind die Menschen, die eben den regulären Weg dann gehen&#039;&#039;&#039;, nach dem Tod hinaufsteigen, aufsteigen, herunterkommen, jetzt in diese Erden-Monden-Sphäre, nachdem es keine irdische Verkörperung mehr gibt, aber die diesen großen Weg gehen. &#039;&#039;&#039;Was die schwarzmagischen Kräfte wollen&#039;&#039;&#039; ist, sie wollen jetzt Menschen, die nach dem Tod hinausgehen, gleich dort festhalten, dass sie nach Möglichkeit gar nicht mehr aufsteigen höher, sondern dort bleiben und dienen jetzt da den unteren Kräften - bis auf ganz wenige, denen man es zulässt, damit die ja auch höhere Kräfte herunterholen können - noch. Aber letztlich, &#039;&#039;&#039;irgendwann, sollen sie alle da in der Erden-Monden-Sphäre gehalten werden&#039;&#039;&#039;. Das wird vorbereitet dadurch, dass jetzt möglichst viele Menschen, die sterben, nach dem Tod, wenn sie hinübergehen, dass sie so lang als möglich und so fest wie möglich in dieser Sphäre gehalten werden. Es gelingt noch nicht vollkommen, aber es gelingt doch also zumindest, die Menschen wesentlich länger in dieser Sphäre zu halten, als es eigentlich sein sollte. Also länger zu halten, heißt nämlich auch… Ihr dürft euch jetzt nicht vorstellen: &amp;quot;Aha, ich werde jetzt 1000 Jahre dort gehalten.&amp;quot; Um das geht es eigentlich gar nicht. Es geht darum, dass sie möglichst lang - aber es können jetzt 20, 50 Jahre sein - da gehalten werden. Vielleicht dann nach 30 Jahren - und da schaffen sie es zwar nicht mehr, sie mit ihren Kräften zu halten - steigen sie schon noch höher auf, kommen aber sehr, sehr schnell wieder zurück und werden dann &#039;&#039;&#039;relativ schnell wiedergeboren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt &#039;&#039;&#039;versehen mit all den Einflüsterungen&#039;&#039;&#039;, die sie halt letztlich &#039;&#039;&#039;durch die soratischen Mächte&#039;&#039;&#039; über den Umweg der anderen Widersacher bekommen haben. Das heißt, dieses lange Gehalten in der Sphäre heißt eigentlich, in Wahrheit, möglichst schnell durch, aber nämlich vorher schnell durch die höheren Sphären - und schnell wieder aus dieser Erden-Monden-Sphäre herunter auf die Erde &#039;&#039;&#039;mit den materialistischen Impulsen&#039;&#039;&#039;. Ich sag jetzt bewusst &amp;quot;materialistischen Impulsen&amp;quot; im Sinne von den Impulsen, die in die Verhärtung gehen, die &#039;&#039;&#039;in die Schwere&#039;&#039;&#039; hineingehen, die in die - aus unserer Sicht gesehen - Lichtlosigkeit hineingehen, die aber in eine ungeheure &#039;&#039;&#039;Machtfülle&#039;&#039;&#039; hineingehen, letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus unserer Sicht, aus der regulären Sicht gesehen, könnte man sagen, es ist eine blinde Macht, aber sie ist deswegen nicht chaotisch, sondern sie ist eben geführt, blind geführt, in &#039;&#039;&#039;blindem Gehorsam geführt&#039;&#039;&#039; von der zentralen Quelle halt, dieser soratischen Welt. Weil, was es dort nicht gibt, ist sowas wie eigene Einsicht eigener kreativer Impuls dazu, das gibt es alles nicht. Das heißt im Grunde, Erkenntnis besteht darin - wenn man das mit unserem irgendwie vergleichen will, ich meine, es ist absurd eigentlich, es zu vergleichen - Erkenntnis besteht aber darin dann, also entgegenzunehmen, was aus der Quelle kommt, und das &#039;&#039;&#039;in Tat umzusetzen&#039;&#039;&#039;, eins zu eins in Tat umzusetzen. Das ist das Ideal, das dort läuft. Und so gesehen, würde ich es als blind bezeichnen. Es ist blinder Gehorsam auf jeden Fall. Daher überall, wo Erscheinungen jetzt in der Welt bei uns auftreten, &#039;&#039;&#039;wo blinder Gehorsam dahintersteckt, kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass das eben im Dienste der Sorat-Mächte letztlich steht&#039;&#039;&#039;. Es wird oft vorgeworfen: &amp;quot;Die anderen sind die, die den blinden Gehorsam einfordern&amp;quot; - und das wird dann oft mit demselben blinden Gehorsam eingefordert. Also, man muss sehr vorsichtig sein zu schauen: Wo ist es ? Oft sind &#039;&#039;&#039;die größten Gegner&#039;&#039;&#039;, äußerlich, &#039;&#039;&#039;die einander genau desselben beschuldigen&#039;&#039;&#039;. Die machen aber genau dasselbe, in Wahrheit, und beide helfen mit dazu, dass wir in die falsche Richtung gezogen werden, um die Gegenkraft zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soratischen Angriffe nach dem Tod in der Astralsphäre und die Erstarrung ===&lt;br /&gt;
Ja, wir werden das das nächste Mal noch näher ausführen, wie das ganz genau passiert, wie raffiniert das passiert, wie es &#039;&#039;&#039;verschiedene Stufen gibt auf dem Weg&#039;&#039;&#039;. Wenn der Mensch aufsteigt nach dem Tod, kommt er zunächst in die &#039;&#039;&#039;Astralsphäre&#039;&#039;&#039;. Wenn er in der Astralsphäre ist, zum Beispiel, arbeitet er sehr stark am &#039;&#039;&#039;Tierreich&#039;&#039;&#039;, also mit den astralischen Kräften, und übernimmt dort Wirkungen, die sonst die Gruppenseele, das Gruppen-Ich der Tiere hat - und was teilweise der Mensch eben dann wird. Und so geht es dann weiter ins &#039;&#039;&#039;Pflanzenreich&#039;&#039;&#039;. Dazu muss er &#039;&#039;(der Mensch)&#039;&#039; aber bereits in die untere geistige - die sogenannte untere geistige Welt, das untere Devachan aufsteigen und so weiter, dann kann er sogar bis in die &#039;&#039;&#039;mineralische Welt&#039;&#039;&#039; hinunterarbeiten. Die Frage ist: In welchem Sinne? Mineralische Welt, da heißt im positiven Sinn arbeiten, also im Sinne der lichtvollen Kräfte arbeiten… Oder abrutschen in die Wirkung der Sorat-Mächte, in die Wirkung der Erstarrung, der Verdunkelung. Weil, es ist ganz interessant, diese Sorat-Mächte, unterstützt eben durch die ahrimanischen, asurischen Kräfte, das habe ich am Anfang des Vortrags gesagt, haben eigentlich nicht mit dem kristallinen-mineralischen Element zu tun, sondern mit dem erstarrten, also so etwas wie mit einer unendlich zäh gewordenen Flüssigkeit. Das ist eigentlich &#039;&#039;&#039;das ahrimanische Element&#039;&#039;&#039;. Das Erstarrte, so &#039;&#039;&#039;das erstarrte Magma&#039;&#039;&#039;, irgendwo. Das ist auch interessanterweise im Grunde &#039;&#039;&#039;nicht kristallin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bilden sich dann schon Kristalle drinnen auch, aber es sind eben gerade eigentlich nicht diese Kräfte, die das ausmachen. Eigentlich ist Magma eine erstarrte glasartige Masse, im weitesten Sinne. Und &#039;&#039;&#039;Glas&#039;&#039;&#039; ist eben auch &#039;&#039;&#039;kein Kristall&#039;&#039;&#039;.  Er ist zwar… Glas ist zwar lichtoffen noch, das zeigt, dass eine gewisse Ordnung drinnen ist; wenn die Ordnung ganz zerstört wird, dann wird es wirklich so eine Schlacke, dann ist es plötzlich nicht mehr lichtoffen. In Wahrheit ist es also Erstarrung, die hineinkommt. &#039;&#039;&#039;Erstarrung im Sinne von&#039;&#039;&#039;:  alle Eigenständigkeit, &#039;&#039;&#039;allen eigenen Willen aufgeben&#039;&#039;&#039;, sondern offen sein für den zentralen Willen von oben und das aber weitergeben als Kraft. Also, wie sagt man?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es ist kein Bild für die Beamtenschaft, bitte, gar nicht, also nach oben Honig ums Maul schmieren und nach unten buckeln, also das Radfahrer-Prinzip: nach oben buckeln und nach unten treten, sozusagen. Nein, es hat nichts mit der Beamtenschaft zu tun, bitte, nehmt das nicht! Aber es gilt für die &#039;&#039;&#039;Beamtenschaft der soratischen Welt&#039;&#039;&#039;. Genau das würde sich verwirklichen, wenn wir uns halt dem Reich einverleiben, dann sind wir im wahrsten Sinne halt höhere, weniger höhere Beamte, Verwalter der zentralen Machtquelle auf verschiedensten Ebenen halt, je nachdem, wie wir uns als würdig erwiesen haben. Nämlich würdig erwiesen haben durch das geistige Geschenk, das wir mitbringen in diese Welt. Also, was &#039;&#039;&#039;wir rauben aus dieser lichtvollen geistigen Welt&#039;&#039;&#039; und das in diese dunkle Welt hineinbringen in Form von Kraft, von Macht, Impulsen, die wir diesen soratischen Wesenheiten verleihen dann - weil, es ist ja nicht mehr unsere Macht. Wir geben sie weiter, aber als Belohnung dürfen wir Ausführungsorgane sein auf verschiedenen Ebenen. Also das heißt, wir haben dann Befehlsgewalt über größere oder kleinere Massen, wie auch immer, aber letztlich haben wir nach oben den &#039;&#039;&#039;Kadavergehorsam&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erkennen und Meistern der Gefahren der Gegenwart ===&lt;br /&gt;
Und überall, wo dieser Kadavergehorsam ist, müssen wir halt vorsichtig sein. Das sind Strukturen, die in alter Zeit berechtigt waren, weil, da stand wirklich noch die lichte Quelle an der Spitze - oder zumindest auch - und die dunkle erst sehr wenig. Aber &#039;&#039;&#039;mittlerweile&#039;&#039;&#039; es ist so, dass die &#039;&#039;&#039;lichte Quelle&#039;&#039;&#039; immer mehr sich &#039;&#039;&#039;ihrer Macht entäußert hat zugunsten unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, der Christus sich völlig in die Ohnmacht begeben hat - in die Hand der Menschen. Und in gleichem Maße aber, immer mehr, versuchen natürlich die soratischen Wesenheiten dieses &#039;&#039;&#039;Machtvakuum&#039;&#039;&#039; auszufüllen, irgendwo. Und unter der Gefahr stehen wir. Daher, die Macht dieser &#039;&#039;&#039;soratischen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräfte&#039;&#039;&#039; und des &#039;&#039;&#039;schwarzmagischen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Prinzips&#039;&#039;&#039; wird größer werden in der Zukunft. Es ist in der Vergangenheit schon genug passiert dadurch, aber es wird in der Zukunft noch größer werden, die Gefahr. Aber wir haben jetzt:  &amp;quot;Nicht ich, sondern der Christus in mir&amp;quot;, wobei gemeint ist: nicht das Ego in mir, sondern in meinem wirklichen Ich, das ist eigentlich eins mit dem Christus. Der Wille des Christus und meiner sind eins. Weil der Christus meinen Willen ausführt, eigentlich, nicht seinen. Er sagt nicht: &amp;quot;Ja, jetzt sollst du das tun&amp;quot;, sondern, &#039;&#039;&#039;wenn wir wirklich aus dem Geistigen schöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn wir etwas Neues einbringen in die geistige Welt aus unserer schöpferischen moralischen Intuition, &#039;&#039;&#039;dann trägt der Christus das als seinen Willen weiter&#039;&#039;&#039;.  Also, es dreht sich gerade so um alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Punkt ist nur: Wie verwirklichen wir das jetzt in der Zeit, in der wir drinnen stehen, praktisch? Das geht alles halt nicht mit einem Schlag, aber &#039;&#039;&#039;wie verwandeln wir das alte zentralistische Machtprinzip&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; in das neue, das völlig dezentral ist, was von jedem einzelnen Ich ausgeht, ohne dass es im Übergangsfeld lauter Scherben gibt? Natürlich, wenn das alte Machtprinzip von einem Tag auf den andern aufhört, kommen wir in das Chaos, ganz klar. Die Frage ist jetzt: &#039;&#039;&#039;Wieviel Chaos können wir zulassen, um den Übergang zum Neuen zu schaffen?&#039;&#039;&#039; Weil, ein gewisses Chaos muss sein! Es kann nicht die straffe Führung bleiben von oben. Die würde in gewisser Weise, aber es wird eben nicht funktionieren, dafür ist der &#039;&#039;&#039;Freiheitstrieb der Menschen&#039;&#039;&#039; doch zu groß. Aber wenn die Menschen die Freiheit nicht hätten oder nicht wollten, dann würde das eigentlich optimal funktionieren, wie ein Rädchenwerk. Es funktioniert gerade dadurch nicht, dass eben die freien Menschen da hineinspucken, peinlicherweise, immer wieder. Und dadurch aus den beiden, einerseits starres Prinzip von oben, Kommando von oben, und andererseits Wille, &amp;quot;nein, ich lasse mich nicht beugen, &#039;&#039;&#039;ich habe einen eigenen Impuls&#039;&#039;&#039; hineinzugeben.&amp;quot; Aus dem entsteht Chaos, das aber letztlich schöpferisch auch ist aus dem Zusammenspiel beider Kräfte. Also, darin sieht man, es werden immer &#039;&#039;&#039;größere Gefahren&#039;&#039;&#039; kommen, einerseits durch diese soratischen Mächte, aber es kommen &#039;&#039;&#039;auch immer mehr Chancen&#039;&#039;&#039;, im positiven Sinn schöpferisch tätig zu sein. Und es wird nur drum gehen, also diese Möglichkeit wirklich zu ergreifen, sie zu ver-wirklichen. Das ist die Kraft des Ichs drinnen: zu ver-wirklichen.  Das heißt, die Wirklichkeit durch das Ich bestimmen. Und Wirklichkeit ist eben was anderes als Realität im Sinne des Gewordenen. Wir reden immer halt, wir sagen: &amp;quot;Wir sind die Menschen, die in der Wirklichkeit drinnen stehen.&amp;quot; Wir meinen praktisch immer das Gewordene, das Fertige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Wirklichkeit ist das, was noch nicht da ist&#039;&#039;&#039;, sondern was der Zukunft den Impuls gibt, die Zukunft zu gestalten, was ver-wirklicht werden muss. In dem Moment wo etwas verwirklicht ist, ist es schon gestorben, eigentlich, in Wahrheit. Und ich muss schon anfangen, wieder den nächsten Impuls hineinzugeben. Aber darum verstehen so wenige Menschen die Wirklichkeit des Geistigen. &amp;quot;Nein, Wirkliches ist das, was ich angreifen kann.&amp;quot; Nein! Das ist das Abgestorbene. Das war einmal Wirklichkeit - und ich kann es jetzt anfassen, weil es gestorben ist, im Grunde. Wenn ich eine &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; habe, ein &#039;&#039;&#039;Tier&#039;&#039;&#039; habe, einen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; habe, dann ist auch schon sehr &#039;&#039;&#039;viel Abgestorbenes&#039;&#039;&#039;, sagen wir, in körperlich-physisch-stofflicher Gestalt da, &#039;&#039;&#039;aber ein bisschen was lebt noch drinnen&#039;&#039;&#039;. Und ich hoffe, dass ein bisschen was vom Geistigen, vor allem jetzt bewusst, im Menschen lebt, was beim Tier eben unbewusst ist, bei der Pflanze noch unbewusster und im Mineral ganz tief schläft. Und es wartet darauf, dass der Mensch eigentlich dieses Mineralreich ja erlöst. Erlöst, weil dieses Minerale ist halt immer in der Gefahr, von diesen soratischen, asurischen, ahrimanischen Wesenheiten ergriffen zu werden und zur erstarrten Masse zu gerinnen und nicht diese ganz glasklare geistdurchflutete, kristalline Gestalt zu bekommen. Es ist immer das Spiel da drinnen. Also, &#039;&#039;&#039;eigentlich kämpfen diese Mächte gegen die Kristallwelt und möchten eine Ersatzwelt machen, eine dunkle, erstarrte Lavawelt&#039;&#039;&#039;, wenn ich so will, jetzt als äußeres Bild, also vergleichsweise genommen. Aber geistig gesehen, wäre es das: eine Lava, glasartig erstarrte, aber ganz dunkle, finstere Masse, die in ihrer Bewegung komplett erstarrt ist, irgendwo. Ohne ihre eigene Form gefunden zu haben, die der Kristall hat, eben. Jeder &#039;&#039;&#039;Kristall&#039;&#039;&#039;, jeder - egal ob es ein Diamant ist, ob es ein Bergkristall ist - jede einzelne Ausgabe, &#039;&#039;&#039;jedes einzelne Exemplar ist individuell&#039;&#039;&#039;. Ganz individuell, obwohl alle die gleiche Grundform haben - und trotzdem ist jeder einzigartig. Die Glasmasse, die ist indifferent. Da drückt sich keine Individualität aus, ist kein individueller Impuls drinnen. Also schauen wir mal, dass wir nicht zu der Glasmasse erstarren, sondern dass wir die &#039;&#039;&#039;Kristallwelt des Neuen Jerusalems gestalten durch unser Ich&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick auf den 107. Vortrag ===&lt;br /&gt;
Ja, damit möchte ich es für heute gut sein lassen. Wir werden das nächste Mal direkt an das anschließen. Wir werden schauen, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;diese dunklen Mächte arbeiten&#039;&#039;&#039;, wie auch wirklich Bruderschaften arbeiten, die sich gewisser schwarzmagischer Kräfte zu bedienen versuchen, wie das ein bisschen zugeht. Weil, bitte, ich werde kein Rezept dafür geben, ich hüte mich davor, also ein Rezept dafür zu geben, wie man das im Detail macht. Abgesehen davon, selbst wenn man so ein Rezept gibt, ist es nicht so einfach zu verstehen. Da braucht man schon einen langen Weg, um das dann in der Praxis umsetzen zu können. Aber so gewisse Umrisse davon werden wir uns anschauen, wo es hingeht, und wir werden dann erkennen, wo bewusst, teilweise auch unbewusst, an diesen Dingen gearbeitet oder damit gearbeitet wird - und wenn ihr das vom Heutigen mitnehmt, dann seht ihr aber auch, dass es gar nicht zu verhindern oder zu vermeiden ist. Es wird nicht darum gehen, das alles auszuradieren, das wird uns nicht gelingen, sondern es wird darum gehen, es &#039;&#039;&#039;in das richtige Gleichgewicht zu führen&#039;&#039;&#039; und für die Zukunft einmal zu schauen, trotzdem, dass die &#039;&#039;&#039;lichte Seite die Übermacht gewinnt.&#039;&#039;&#039; Aber es ist nicht jetzt ein Kampf, der von heute auf morgen entschieden wird, sondern da geht es um &#039;&#039;&#039;Kräfteverschiebungen&#039;&#039;&#039;, die passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang ===&lt;br /&gt;
Mein Kater sagt mir jetzt gerade:  &amp;quot;Es ist aus. Ich brauche eine Ruhe jetzt. Mach das nächste Mal weiter.&amp;quot; Er marschiert jetzt gerade bei mir unten vorbei. Ihr seht ihn nicht. Also ich höre auf. Ich danke euch, dass ihr so tapfer dabei seid. Gute Nacht. Gute Nacht, meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Danke auch bei all den Leuten die beim Livestream dabei sind. Ich verabschiede mich auch hier. Gute Nacht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_106._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=185</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 106. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-05-09T07:33:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Erkennen und Meistern der Gefahren der Gegenwart */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Apokalypse des Johannes 106. Vortrag als Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Yt 106. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/5ezK7BNpDio]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 106. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter==&lt;br /&gt;
2. Wochenspruch zum Ostersonntag - Bewusstsein für unser wirkliches Ich - das Innere Licht ist das geistige Licht - luziferische, ahrimanische, asurische Wesenheiten und das Reich Sorats - Erdenentwicklung und Widersachermächte - Erden-Monden-Sphäre - Garten Eden und das Paradiso - das Luftelement der Erde reicht über die Mondbahn hinaus - das Sonnensystem als lebendiges und eigenständiges Wesen - die Sonnenkraft erfüllt das ganze Planetensystem - ein Tropfen ist eine vollkommene Kugel - die Sorat-Kräfte sind für unsere Entwicklung zur Freiheit notwendig - die Entwicklung zum Kristallinen - Nova, Supernova: das Sterben der Sterne und die Schwerekräfte - Schwarze Löcher und das Reich Sorats - Entstehen neuer Tierkreise - Gefahren zwischen Tod und neuer Geburt - Sorats Reich bildet die 8. Sphäre - der Mensch ist zur Freiheit verurteilt - schwarze Magie und die Unfreiheit - Anforderungen und Herausforderungen für die Entwicklung eines starken Ichs - der Machtverzicht der Trinität - die Neue Venus und der Scheideweg des Menschen - Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie und Einsteins Imaginationen und Inspirationen - die Krümmung des Lichtes, die äußere Lichtgeschwindigkeit und die soratischen Kräfte - die Entwicklung der Technik und der soratische Weg - lebendige Kristalle - die Verführungen und Verlockungen der soratischen Kräfte - das Neue Jerusalem: die Erde wird eine vom Menschen-Ich gestaltete Kristallwelt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription des 106. Vortrags (von Ghislaine und Susanne am 8. Mai 2022)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 2. Wochenspruch am 26.4.2022 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 106. Vortrag zur Apokalypse. Dazu gibt es jetzt den 2. Wochenspruch, setzt fort die Tendenz vom 1. Wochenspruch, dass wir etwas der geistigen Welt zurückgeben. Ich fange heute ganz zaghaft an:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Äußere des Sinnesalls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliert Gedankenmacht ihr Eigensein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es finden Geisteswelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschensprossen wieder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinen Keim in ihnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch seine Seelenfrucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich muss finden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, wir haben hoffentlich jetzt so in der Winterzeit ein bisschen dran gearbeitet, unser eigenes Geistiges mehr ins Bewusstsein zu geben und uns &#039;&#039;&#039;unseres wirklichen Geistigen bewusst&#039;&#039;&#039; zu werden, was also mehr ist als unser Alltagsbewusstsein, wo wir hauptsächlich mit den sinnlichen Dingen um uns und mit den Ideen, die wir von außen halt, von anderen Menschen, bekommen haben, unser Bewusstsein erfüllen, aber das ist doch noch nicht das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich&#039;&#039;&#039;, für unser wirkliches Geistiges, das steckt schon tiefer. Am Besten ist halt die Winterzeit dafür geeignet, sich bewusst zu werden dieses &#039;&#039;&#039;inneren Lichtes&#039;&#039;&#039;, das auch leuchtet, wenn eben alles Äußere, alles was wir von den Sinnen bekommen, was man durch den Verstand vermittelt bekommt, wenn das also einmal weg ist. Und dann ist aber trotzdem ein Licht da. &#039;&#039;&#039;Das ist das eigentliche geistige Licht&#039;&#039;&#039;. Vielleicht hat man es geschafft, ein bisschen geschafft, das auch anzufachen in uns, und jetzt ist die Zeit soweit, das entgegenzutragen der äußeren geistigen Welt, ihr etwas sozusagen zurückzugeben, jetzt wirklich aus eigener individueller geistiger Kraft zurückzugeben dieser geistigen Welt, der unser Ich aber entstammt letztlich. Von dort kommt die Kraft, aber wir, durch unser eigenes Tun, individualisieren jetzt diese Kraft immer mehr. Und das heißt, wir sollten uns bewusst werden oder können uns jetzt bewusst werden, dass wir diesen Keim bekommen haben aus den Geisteswelten, dass wir aber arbeiten mit diesen Keimen in uns, dass  eine Seelenfrucht in uns wächst, dass wir so primär mal dran arbeiten wirklich, dass wir &#039;&#039;&#039;unser Seelisches immer mehr&#039;&#039;&#039;, ja, zum eigenen Werkzeug, &#039;&#039;&#039;zur eigenen Schöpfung machen&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, also durchdringen mit dieser individuellen Ich-Kraft. Und je mehr wir das tun, desto mehr wächst auch unser Geistiges, unser individuelles Geistiges, und gerade dieses können wir also jetzt zurückgeben der geistigen Welt und sie bereichern damit um neue Facetten. Um das geht’s. Dieser Prozess beginnt jetzt, also beginnt so mit der Osterzeit in etwa, da ist es halt die beste Gelegenheit dazu anzufangen - und das steigert sich dann immer mehr. Wir müssen nur aufpassen &#039;&#039;&#039;gegen Sommer&#039;&#039;&#039; hinzu, dass wir nicht das Bewusstsein wieder verlieren. Je mehr wir hinausgehen, desto mehr besteht wieder die Gefahr, dass die Helligkeit unseres Bewusstseins schwindet und dass wir dumpfer werden, irgendwo, dabei. Das bewegt sich halt so mit dem Jahresrhythmus. Zu Weihnachten entdeckt man das Licht ganz in uns, kann es ganz ganz hell werden, und dann pflegen wir es, arbeiten ein bisschen in uns, mit uns, aber wenn wir es hinaustragen, fängt es an sich zu verdünnen ein bisschen. Und verdünnen heißt letztlich, unser Bewusstsein wird schwächer dafür. Wir sind dann in Wahrheit nicht ganz bei uns. &#039;&#039;&#039;Wir verlieren uns in der äußeren Geistigkeit, in der äußeren Seelenwelt&#039;&#039;&#039; - und das schwimmt alles ein bisschen zusammen, dieses Geschehen, durch den Jahreslauf bedingt. Es ist gut, mit dem mitzuschwingen, aber eben auch Bewusstheit mitzutragen. Aber es erfordert halt im Sommer mehr Kraft. Also 2. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Äußere des Sinnesalls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verliert Gedankenmacht ihr Eigensein;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es finden Geisteswelten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Menschensprossen wieder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seinen Keim in ihnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch seine Seelenfrucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sich muss finden.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Luzifer und Ahriman - unsere Helfer auf dem Weg in die Freiheit ===&lt;br /&gt;
Also, ganz stark arbeiten an unserem Seelischen und eben auch auf diesem Wege des Arbeitens an dem eigenen Seelischen, naja, in Auseinandersetzung kommen mit all den &#039;&#039;&#039;Seelenkräften&#039;&#039;&#039;, die vielleicht in der Tiefe, im Halbbewussten, im Unterbewussten sogar arbeiten; ja, die vielleicht nicht so ganz schon Ergebnis unseres geistigen Tuns sind, sondern von anderen Einflüssen - sag ich mal - geformt, in eine bestimmte Richtung gelenkt worden sind, nämlich namentlich &#039;&#039;&#039;durch die Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es ist sehr viel Weisheitsvolles, was von den hohen geistigen Wesenheiten stammt, aber es ist namentlich auch viel zu finden vom Einfluss der Widersacherkräfte, der notwendigerweise da ist, &#039;&#039;&#039;damit wir freie Menschen werden können&#039;&#039;&#039;. Wir müssen immer die Wahl haben also zwischen Luzifer und Ahriman, sozusagen, zwischen den verschiedenen Widersacherkräften. Wir müssen eben auch erkennen, dass wir sie brauchen für unsere Entwicklung, aber eben guten Gebrauch machen wir von ihnen, wenn wir sie ins &#039;&#039;&#039;rechte Gleichgewicht&#039;&#039;&#039; bringen und uns nicht einseitig von ihnen verführen lassen. Aber oft merken wir das halt nicht. Wenn wir zurückblicken in die Vergangenheit, also namentlich auch schon in die vorchristliche Zeit, von mir aus schon die &#039;&#039;&#039;atlantische Zeit&#039;&#039;&#039; zurück, wo wir erst so langsam erwacht sind und Ich-Bewusstsein noch sehr wenig ausgeprägt war, aber gerade da vor allem waren es die &#039;&#039;&#039;luziferischen Kräfte, die uns unser Eigensein gegeben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;, zunächst in Form des &#039;&#039;&#039;Egoismus&#039;&#039;&#039; - durchaus also im Astralischen, im Seelischen zu finden, aber: ich bin was Eigenes. Es ist &#039;&#039;&#039;noch nicht das wirkliche Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, aber es ist das Bewusstsein, dass wir uns in unserem Astralischen irgendwo schon eine eigene Welt - ich will nicht sagen bewusst - geschaffen haben, aber dass &#039;&#039;&#039;eine eigene Welt auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Und die ist teilweise erfüllt von hoher Weisheit, teilweise aber eben auch erfüllt von diesen luziferischen Kräften, die eben gerade diese Abschnürung auch ausmachen von der großen Seelenwelt, von der großen astralischen Welt, die eigentlich absolut weisheitserfüllt ist, aber es gibt halt auch die niedere astralische Welt und eine Niederere, die auch ein sehr helles Licht noch hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade was &#039;&#039;&#039;luziferisch&#039;&#039;&#039; ist, ist da &#039;&#039;&#039;sehr helles Licht, aber sehr, sehr aufs Ego bezogen&#039;&#039;&#039;, schon sehr bezogen, wenn du es im großen Stil jetzt nimmst, sehr bezogen auf die &#039;&#039;&#039;Erdensphäre&#039;&#039;&#039; - und nicht so ganz in die höheren Sphären hinausleuchtend, die aber ganz wichtig dafür ist, um hier auf Erden unsere &#039;&#039;&#039;Kultur&#039;&#039;&#039; zu begründen. Und zwar alles, was wir an Kunst  hervorbringen zum Beispiel, ist ganz &#039;&#039;&#039;orientiert auf die sinnlich-irdische Welt&#039;&#039;&#039; zunächst einmal - und das war gut so, weil wir müssen hier Wurzeln fassen. Wir können unser Ich, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zur Freiheit&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;nur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;führen hier in dieser Erdenwelt&#039;&#039;&#039; und dazu müssen wir sie uns zu eigen machen. Damit fängt aber das an, dass diese Astralwelt, die unmittelbar mit der Erde zusammen hängt, dass die auch eben eine gewisse Abschnürung erlebt von den höheren astralischen Sphären, denn astralische Welt heißt ja eigentlich Sternenwelt, kosmische Welt. Also, &#039;&#039;&#039;in der Astralwelt lebt eigentlich die ganze Weisheit&#039;&#039;&#039;, die in unserem Kosmos drinnen ist. Eine Weisheit, die in dieser Form eine Frucht ist der kosmischen Entwicklung, die unserer Erdenentwicklung vorangegangen ist, in Wahrheit. Also, was Rudolf Steiner bezeichnet als den &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Alten Mond&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, wo der Mensch sein Ich noch nicht verliehen bekommen hat, also dieser Funke noch nicht gezündet war; aber er hat damals bereits seinen &#039;&#039;&#039;eigenen Astralleib&#039;&#039;&#039; bekommen. Der war total weisheitserfüllt, vor allem nämlich am Ende der Entwicklung, weil diese kosmische Weisheit hat es in dieser Form vor dem alten Mond noch nicht gegeben, in dieser Art. Es hat vielleicht so etwas gegeben wie eine höhere Weisheit, also in den höheren geistigen Bereichen war das da, aber es musste herunter getragen werden in die &#039;&#039;&#039;Seelenwelt&#039;&#039;&#039; und die war eigentlich vor dem alten Mond noch vergleichsweise chaotisch, vergleichsweise in wilder Bewegung begriffen, könnte man sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das irdische Paradies und Luzifers Reich ===&lt;br /&gt;
Dass diese &#039;&#039;&#039;wilde Bewegung eben weisheitsvoll wurde&#039;&#039;&#039;, das heißt, dass sich die höhere, die geistige Weisheit auch in einer Weisheit des Astralischen manifestierte, es ist am Ende dieser Entwicklung des alten Mondes der Fall, und diese Frucht geht hinüber in unsere &#039;&#039;&#039;Erdenentwicklung&#039;&#039;&#039;. Sie beginnt also sehr, sehr weisheitsvoll in Wahrheit, aber es wirken &#039;&#039;&#039;jetzt die Widersachermächte&#039;&#039;&#039; - namentlich zunächst am Anfang der Erdenentwicklung sehr stark die luziferischen Widersachermächte - und die gehen jetzt noch einen Schritt weiter, ja, sich etwas von dieser kosmischen Weisheit - ich möchte fast sagen - zu rauben, ihrem Seelenreich einzuverleiben, aber es unabhängig zu machen von dem, was drüber ist. Also das Große - im Positiven wie im Negativen - &#039;&#039;&#039;das sehr Zwiespältige dieser luziferischen Wesen&#039;&#039;&#039; - ist, dass sie ihre eigene Weisheitswelt schaffen, und zwar einmal hier in der Astralsphäre unserer Erde. Da beginnt es. Also eigentlich - man könnte sagen - mit dem Zeitpunkt, wo sich die Erde von der Sonne zu trennen beginnt, das ist der Zeitpunkt, wo die Schilderung der Bibel, der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsgeschichte&#039;&#039;&#039; der Bibel…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Lieben, ich gehe jetzt schnell meine Uhr, die Glocke, abdrehen, sonst haben wir alle viertel Stunde dadrinnen einen Ton…. Es ist zwar sehr schön, das Glockenläuten, aber mitten im Vortrag ist es manchmal ein bisschen lästig, vor allem, wenn die volle Stunde schlägt, da geht’s dahin.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, ja, so ähnlich wie da sich was hineinmischt, was eigentlich sehr schön ist, sehr musikalisch ist, aber vielleicht doch ein größeres Ganzes stört, ja, so ist es halt mit den &#039;&#039;&#039;luziferischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Sie haben sich im Grunde ihren &#039;&#039;&#039;eigenen Kosmos gebaut&#039;&#039;&#039; und da ist der Luzifer, sind die luziferischen Wesenheiten die eigenständigen Herrscher. Diese Sphäre, die da entsteht, diese zunächst &#039;&#039;&#039;Erden-Monden-Sphäre&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also, es hat sich die Erde getrennt von der Sonne zunächst, aber diese Erdensphäre enthält in Wahrheit noch den Mond in sich. Also dort, wo die Bibel ansetzt, dieses Geschehen, am Anfang ist es eigentlich, wenn es heißt: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Am Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, dann ist gemeint, dass die Sonne etwas Selbstständiges wird und ein anderes Gebilde - die Erde - enthält noch die Mondenkräfte. Also, das ist ein großes Gebilde. Und was dann noch geschildert wird, also im zweiten Kapitel der Genesis, der &#039;&#039;&#039;Garten Eden&#039;&#039;&#039; - was Dante so wunderschön richtig nennt das &amp;quot;irdische Paradies&amp;quot; und damit noch ganz was anderes meint als das große Paradiso. Das ist dann die ganze Welt der geistigen Hierarchien bis hinauf zur Trinität letztlich, dort ist das &#039;&#039;&#039;Paradiso&#039;&#039;&#039;. Ein ganzes Drittel der göttlichen Komödie beschäftigt sich am Ende, also das letzte Drittel, mit dem Aufstieg dorthin - aber da ist gerade die Voraussetzung, dass die Widersacherkräfte, die noch bis ins irdische Paradies hineinwirken, dass die überwunden sind. Nicht wahr, der Luzifer, die luziferische Schlange, die &#039;&#039;&#039;Paradiesschlange&#039;&#039;&#039;, die taucht mitten im irdischen Paradies auf, aber dieses irdische Paradies ist dort, &#039;&#039;&#039;wo die Mondensphäre ist&#039;&#039;&#039;, also das heißt, da oben war das eigentlich. Man muss sich nicht vorstellen, dass da irgendwo oben ein Garten herumgeflogen ist und die Erde umkreist hat, sondern es war einfach nur ein Gebilde - und an den äußersten Grenzen ein sehr dünnes, sehr zartes Gebilde, im Prinzip, und dort fängt an, der Mensch gebildet zu werden in dem dünnsten Element, im Wärmeelement, im Luftelement. Drum heißt es im zweiten Kapitel der Genesis: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Und Jahve Elohim blies Adam den lebendigen Odem ein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Also, das ist keine Mund-zu-Mund-Beatmung gewesen, sondern es heißt nichts anderes, als dass jetzt diese &#039;&#039;&#039;Adam-Wesenheit&#039;&#039;&#039; dann im Grunde eine sehr große &#039;&#039;&#039;Körperlichkeit&#039;&#039;&#039; annimmt, die aber als Dichtestes &#039;&#039;&#039;das Luftelement&#039;&#039;&#039; hat, ganz feines Luftelement. Bis zu einem gewissen Grade ist es heute noch da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unser Sonnensystem im Blick äußerer und innerer Forschung ===&lt;br /&gt;
Mittlerweile weiß die &#039;&#039;&#039;äußere Forschung&#039;&#039;&#039;, dass die Erdatmosphäre, also das &#039;&#039;&#039;Luftelement der Erde&#039;&#039;&#039;, sogar noch etwas über die Mondbahn hinausläuft, sogar ganz deutlich über die Mondbahn hinausreicht. Ganz genau wo es aufhört, kann man noch gar nicht sagen. Wobei &amp;quot;aufhört&amp;quot;: Das sind immer gleitende Übergänge, aber in Wahrheit ist es so, dass es irgendwo trotzdem eine &#039;&#039;&#039;gewisse Art von Grenze&#039;&#039;&#039; gibt, so eine Art - wie soll ich sagen - wie eine Membrane gibt oder irgendwas, wo es sich dann trotzdem abgrenzt von dem, was den restlichen Kosmos unseres Planetensystems zunächst einmal bildet. Aber da ist tatsächlich dieses &#039;&#039;&#039;Erden-Mond-Gebilde&#039;&#039;&#039;. Das ist bis heute noch etwas, was eine gewisse Selbstständigkeit hat gegenüber jetzt den anderen Planeten, die in unserem Planetensystem drinnen sind. Es gilt in ähnlicher Art für die anderen Planeten, die oft auch Monde haben. Und so ist es auch ganz spannend zu sehen, wie so ein &#039;&#039;&#039;Sonnensystem&#039;&#039;&#039; wie unseres, wie das aufgebaut ist. Wie da wirklich, ja, &#039;&#039;&#039;lebendige Gebilde&#039;&#039;&#039; geschaffen sind, die mit so einer Art feiner Zellmembrane umgeben sind - und ganz im Großen dann unser ganzes &#039;&#039;&#039;Planetensystem, das erfüllt ist von der Sonnenkraft&#039;&#039;&#039;, vom Sonnenwind, wie es die Astronomen sagen. Also, das ist das Sonnenlicht, die Sonnenwärme, die Strahlung, die von der Sonne ausgeht, aber auch etwas wie ein luftartiges Element, ganz dünn.  Für uns scheint es zunächst einmal absolutes Vakuum, atmen könnte man dort nicht, und trotzdem ist es da, ganz fein, ganz dünn, und grenzt sich dann aber ganz deutlich ab gegenüber der interstellaren Welt - &amp;quot;interstellar&amp;quot; heißt der Raum zu den anderen Sternen hin. Weil, wir sind nicht der einzige Stern, der da ist, sondern es gibt da halt schon in der etwas weiteren Umgebung… Also, zu Fuß schaffen wir das nicht bis dorthin, es ist schon etwas weit, das Licht braucht sogar bis zum nächsten Stern über vier Jahre, also, es ist mehr als vier Lichtjahre entfernt, also Alpha Centauri, der nächste Stern, irgendwo. Aber gegenüber dieser Welt der anderen Sterne ist unser ganzes &#039;&#039;&#039;Sonnensystem so wie durch ein feines Häutchen abgeschlossen&#039;&#039;&#039;. Das hat die Wissenschaft, die materialistische Naturwissenschaft, herausgefunden. Also, im Grunde ist &#039;&#039;&#039;unser ganzes Sonnensystem ein eigenständiges Wesen&#039;&#039;&#039;, wenn man so nimmt, abgeschlossen durch eine feine Haut vom Rest des Kosmos, etwas Eigenständiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist es aber auch eben mit unserem &#039;&#039;&#039;Erden-Mond-Gebilde&#039;&#039;&#039;. Das ist immer noch… Obwohl deutlich der Mond separiert ist als Körper, jetzt irgendwo, und die Erde als materiell gewordener Körper separiert ist - und trotzdem bilden sie noch etwas Eigenständiges gemeinsam, das durch eine ganz feine, dünne Atmosphäre in Wahrheit miteinander verbunden ist, in die eben auch der Mond eintaucht. Es ist ganz spannend. Und wenn man jetzt zurück geht, also zur &#039;&#039;&#039;Anfangszeit, die Zeit also des Gartens Eden&#039;&#039;&#039;, wenn man&#039;s so haben will, da gab es zunächst einmal nur dieses Luftgebilde. Da gab es die feste Erde noch nicht, da gab es den festen Mond noch nicht, sondern es war ein &#039;&#039;&#039;luftartiges Gebilde&#039;&#039;&#039;, durch ein Häutchen, wenn man will, abgegrenzt, wo die Luft also ein bisschen schwerer durchlässig war. Und erst mit der Zeit hat sich jetzt der innere Kern begonnen… Das &#039;&#039;&#039;Zentrum sozusagen wird dichter&#039;&#039;&#039;, wird flüssig zunächst einmal, aus dem bildet sich dann die heutige Erde und aus diesem Tropfen, wenn man so will… Wenn ihr euch anschaut unsere Erde, die anderen Planeten auch, alle haben eigentlich &#039;&#039;&#039;Tropfenform&#039;&#039;&#039;, aber auf der Erde schaut der Tropfen ein bisschen anders aus, da ist er ein bisschen länglich, warum? Weil da die &#039;&#039;&#039;Schwerkraft&#039;&#039;&#039; wirkt, daher kriegt es so etwas Längliches. &#039;&#039;&#039;Aber eigentlich ist ein Tropfen zunächst eine vollkommene Kugel&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Flüssige im Weltall draußen, zum Beispiel, wenn man sich halbwegs wegbegibt von der Schwerkraft der Erde, also in den annähernd schwerelosen Raum - das geht schon bei der Raumstation, die jetzt unsere Erde umkreist, ihr wisst, da ist &#039;&#039;&#039;die ISS&#039;&#039;&#039;, die da kreist, die manchmal als sehr heller Stern über den Himmel ziehen kann, also wir machen schon Sterne, müde Sterne, aber immerhin, es schaut auf die Entfernung halt so aus - wenn man dort Wasser ausschüttet oder was, dann verteilt sich das in einzelnen Tropfen, und die sind kugelförmig. Wenn sie ein bisschen ins Schwingen kommen, dann werden sie mal ein bisschen länger und wieder kürzer, aber letztlich geht es immer um die Kugelform, irgendwo. Also, die können schwingen ein bisschen, die &#039;&#039;&#039;Kugeln&#039;&#039;&#039;. Das ist die &#039;&#039;&#039;eigentliche Tropfenform&#039;&#039;&#039; und nach der bilden sich die Planeten. Also, das sieht man ganz deutlich, &#039;&#039;&#039;wie die Planeten alle aus einem flüssigen Zustand sich heraus gebildet haben&#039;&#039;&#039;, insofern sie jetzt wirklich dichtere materielle Gebilde sind, und die Erde, die hat immer noch so ein bisschen diesen flüssigen Charakter, halt sehr zähflüssig. Wenn man jetzt eine Zeitrafferaufnahme machen würde über ein paar Millionen Jahre oder was, dann würde man sehen, dass es eigentlich wirklich noch &#039;&#039;&#039;ein schwingender Tropfen ist, im Grunde, die Erde&#039;&#039;&#039;. Nur, für uns ist es schon ganz beinhart geworden. Aber das ist dann der letzte Schritt, dass die Erde also dann auch zu kristallisieren beginnt. Aber bevor das der Fall ist, bildet sich aus diesem mittleren Tropfen, der da jetzt ist, also ein Tropfen umgeben von einer Art großen Atmosphäre, die bis über unsere heutige Mondbahn hinausreicht - in der Mitte der Tropfen. Und aus diesem Tropfen aber, der schwingt und schwingt und schwingt - und irgendwann löst sich ein kleinerer Tropfen und der geht hinaus und aus dem entsteht unser heutiger mineralischer Mond, wenn man so will. Und der kreist dann so, naja, in den äußeren Bereichen - könnte man sagen - der Erdatmosphäre, in Wahrheit, wenn man das ganz genau nimmt. Für uns Hochvakuum. Aber in Wahrheit immer noch ganz fein zu spüren, die Ausläufer der Erdatmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, so hat sich der &#039;&#039;&#039;Mond&#039;&#039;&#039; gebildet, durchaus jetzt auch astrophysikalisch betrachtet. Und mit diesem ganzen Gebilde verbindet sich aber sehr stark Luzifer. Das ist eigentlich &#039;&#039;&#039;Luzifers Reich&#039;&#039;&#039;, im Grunde, ganz stark. Und damit verbunden ist eben auch eine Seelenwelt - und das ist aber jetzt die luziferische Seelenwelt. Es ist zugleich, naja in etwa, der Bereich, den wir nach dem Tod als das sogenannte &#039;&#039;&#039;Kamaloka&#039;&#039;&#039; durchlaufen. In etwa, das ist genau der Bereich. Und da ist in etwa auch das Herrschaftsgebiet der luziferischen Kräfte und der &#039;&#039;&#039;Impuls&#039;&#039;&#039; eben drin: &#039;&#039;&#039;Werde was Eigenständiges&#039;&#039;&#039;, werde unabhängig von den Sonnenkräften, zumindest unabhängig vom unmittelbaren Einfluss dieser Sonnenkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Sorat-Kräfte als unverzichtbarer Impuls für die Entwicklung zur Freiheit ===&lt;br /&gt;
Jetzt könnte man fragen: Wer hat denn da mitgetan, dass überhaupt dieses Erden-Mond-Gebilde sich am Anfang, wie es in der Schöpfung beschrieben wird, &#039;&#039;&#039;getrennt hat von der Sonne&#039;&#039;&#039;? Ja, die Elohim haben etwas damit zu tun. Es steht am Anfang: &amp;quot;Die Elohim schufen am Anfang den Himmel und die Erde&amp;quot;, also dieses Erden-Mond-Gebilde. Jetzt kommt es aber noch &amp;quot;schöner&amp;quot; - weiß ich nicht, aber - es ist eine ganz wichtige Wesenheit oder Wesenheiten sind dazu notwendig, dass es passiert ist, von denen in der Genesis nichts so direkt drinnen steht - in der Bibel insgesamt sehr wohl - und wir kennen es, es sind nämlich die &#039;&#039;&#039;Wesenheiten die hinter dem Sorat-Prinzip&#039;&#039;&#039; stehen. Der Sonnendämon, wenn man so will, oder auch der Erdendämon, beides ist gleichberechtigt zu sagen, weil, es hat was mit den &#039;&#039;&#039;Sonnenkräften&#039;&#039;&#039; zu tun. Also, diese Wesenheiten waren sehr stark mit der Sonne verbunden, haben &#039;&#039;&#039;aber eben eine ganz andere Intention als die Schöpferkräfte&#039;&#039;&#039;, die durch die Elohim halt unsere Entwicklung auf den Weg bringen wollten, die aber trotzdem eben auch dieser Kräfte bedurften, um ihr Werk zu vollbringen, in Wahrheit. Also, da steht am Anfang der Bibel nichts davon drinnen, aber am Ende jetzt, &#039;&#039;&#039;in der Apokalypse&#039;&#039;&#039;, und gerade dort, wo wir jetzt stehen, kriegen wir sehr deutlich mit, dass diese Kräfte da sind und dass sie eine ganz große Rolle spielen. Und sie spielen sie eben schon aber in Wahrheit von Anfang an. Also, &#039;&#039;&#039;die ganze Entwicklung hin zur Freiheit letztlich wäre nicht möglich gewesen ohne diesen Impuls der Sorat-Kräfte&#039;&#039;&#039;, weil die eben eine ganz andere Intention haben. Und diese Kräfte waren notwendig, um diese Trennung hervorzurufen. Also, ohne diese Kräfte wäre es zum Beispiel nicht möglich gewesen, dass Luzifer da jetzt sein Reich errichten hätte können. Also, da ist ihm eigentlich ein Bereich vorbereitet worden, den diese luziferische Wesenheiten bezogen haben, wo sie ihre Wirksamkeit entfalten konnten und wo im Grunde diese Kräfte, die hinter dem Sorat-Prinzip stehen, gewirkt haben, da ein eigenes Reich aufzubauen. Weil, eigentlich steckt da dahinter diese Intention der &#039;&#039;&#039;Sorat-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die geben den wesentlichen Impuls dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die sind es auch, die ja so unabhängig sind, dass sie also &#039;&#039;&#039;nicht unter dem Einfluss der Trinität&#039;&#039;&#039; stehen, also der höchsten schöpferischen Kraft. Sie machen eine andere Entwicklung durch - und trotzdem, ja, könnte man sagen, lässt die Gottheit zu, dass diese Kräfte ihre Wirkung entfalten können. Weil eine Möglichkeit hätte es gegeben: &#039;&#039;&#039;Man hätte diese Kräfte ausschließen können von der Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Genau das ist aber nicht passiert, sondern es wurde zugelassen, es wurde zugelassen. Es wurde zugelassen, dass hier also Kräfte wirksam werden, die eine ganz andere Entwicklungsrichtung gehen, die eben nicht unter der Herrschaft der Trinität stehen, von Haus aus nicht, von Anfang an nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Trinität und die regulären Widersachermächte ===&lt;br /&gt;
Und das ermöglicht aber jetzt, dass die Trinität - wie es Rudolf Steiner so oft sagt - Kräfte abkommandieren kann, jetzt in diesem gesonderten Reich Aufgaben zu übernehmen. Und das sind eben &#039;&#039;&#039;die regulären Widersachermächte&#039;&#039;&#039; - sag ich jetzt einmal - das sind also die &#039;&#039;&#039;Widersachermächte, die wirklich durch die Trinität bestellt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wurden&#039;&#039;&#039; zu ihrer Aufgabe, weil sie eben besondere Fähigkeiten hatten, um in diesem abgesonderten Reich tätig werden zu können. Andere höhere Kräfte fehlten ihnen vielleicht - oder haben sie nicht in der Stärke entwickelt wie die höheren anderen Hierarchien. Aber sie waren ganz besonders geeignet, jetzt dort ihre Kräfte zu entfalten - und in Eigenständigkeit zu entfalten. Weil also alle diese Wesenheiten, die &#039;&#039;&#039;luziferischen&#039;&#039;&#039;, aber eben dann auch die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen&#039;&#039;&#039; Kräfte, die &#039;&#039;&#039;asurischen&#039;&#039;&#039; Kräfte, also das heißt &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten, Erzengelwesenheiten, Urengelwesenheiten&#039;&#039;&#039;, die alle eng mit der Menschheitsentwicklung verbunden sind. Warum? Weil, die Urengel, die Archaï, &#039;&#039;&#039;waren Menschen&#039;&#039;&#039; auf dem Alten Saturn, also der ersten Entwicklungsstufe unserer Erde, wenn man so will; die Erzengel waren Menschen auf der sogenannten Alten Sonne; die Engel, die heutigen Engelwesen, waren Menschen auf dem Alten Mond. Bitte, nicht in unserer heutigen Gestalt! Also, &amp;quot;Menschen&amp;quot;: Die Gemeinsamkeit besteht darin, dass sie damals aufgestiegen sind in die Rangordnung geistiger Wesenheiten, also das heißt, &#039;&#039;&#039;dass sie über ein Ich verfügen&#039;&#039;&#039;. Ein Ich allerdings noch anderer Art, als es  jetzt das &#039;&#039;&#039;Menschen-Ich&#039;&#039;&#039; ist. Nur gerade bei den &#039;&#039;&#039;luziferischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, also das heißt denen, die Menschen waren auf dem Alten Mond und jetzt engelartige Wesenheiten geworden sind, so halberte Engel, wenn man so will, also die haben gewisse Kräfte, die auch die regulären Engelwesen heute haben, aber sie haben auch andere Kräfte, über die diese höheren Engelwesenheiten nicht verfügen, aber gerade dadurch sind sie &#039;&#039;&#039;qualifiziert für ihre Aufgabe als Widersacher&#039;&#039;&#039;. Und sie bereiten den Weg für die anderen Wesenheiten, also für die &#039;&#039;&#039;Erzengelwesenheiten&#039;&#039;&#039;, die jetzt dann zu den &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächten&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne werden, die also jetzt noch viel näher sich herantrauen, heranwagen an diese &#039;&#039;&#039;soratischen Mächte&#039;&#039;&#039;. Das ist der Unterschied. Die luziferischen sind noch ganz, ganz wenig unter dem Einfluss dieser soratischen Kräfte. Die halten sich sehr im feinen Bereich, also eigentlich in der Luftsphäre der Erde, wenn man so will, und zwar in diesem erweiterten Sinn, wie ich es besprochen habe, also dieser ganzen Atmosphäre der Erde, die über die Mondbahn, in Wahrheit, in ihrem feinsten Element hinausreicht. Das ist das &#039;&#039;&#039;Reich Luzifers&#039;&#039;&#039;. So wirklich in das ganz Irdisch-Feste will er nicht hinein. Schon mit dem Flüssigen ist es schon so: Gerade noch ein bisschen die Zehen eintauchen, sozusagen, bildlich gesprochen, aber lieber nicht zu viel; ein bisschen wasserscheu sind die Luziferen, also, sie schweben lieber in den Lüften. Aber die ahrimanischen Mächte, also das heißt &#039;&#039;&#039;Erzengelwesenheiten&#039;&#039;&#039;, die aber &#039;&#039;&#039;unter dem Einfluss der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; stehen, die wagen sich hinunter in das flüssige Element, wagen sich hinunter &#039;&#039;&#039;bis in das Feste&#039;&#039;&#039;, irgendwo, hinein. Aber eigentlich ins Feste… muss man auch sehen… In Wahrheit zunächst einmal in dieses immer zähflüssiger Werdende, in &#039;&#039;&#039;das immer zähflüssiger Werdende&#039;&#039;&#039;, dort ist ihre eigentliche Domäne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wir haben schon davon gesprochen, das eigentlich &#039;&#039;&#039;Kristalline&#039;&#039;&#039;, das kristallbildende Element, das hat was zu tun mit den &#039;&#039;&#039;Ich-Kräften des Menschen&#039;&#039;&#039;. Dadurch entsteht in Wahrheit erst das kristalline Element, das, was in der Apokalypse genannt wird: &#039;&#039;&#039;das gläserne Meer&#039;&#039;&#039;. Das entsteht da. Und das wollen die ahrimanischen Mächte nicht so sehr. Sie wollen eigentlich &#039;&#039;&#039;dieses Zähflüssige&#039;&#039;&#039;. Das ist so ihr Element und darin leben sie. Darin leben &#039;&#039;&#039;auch die asurischen Mächte&#039;&#039;&#039; drinnen, in diesem Element, also da, wo es noch dichter wird. Wenn man es jetzt vergleicht, also mit der äußeren physischen Erde, dann kann man sagen, es ist wirklich dann mehr gegenüber dem &#039;&#039;&#039;Erdenmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, also dorthin, wo es sehr dicht ist, dorthin, wo auch anfängt der metallische Kern unserer Erde, wenn man es nach der äußeren Forschung nimmt. Also, man geht ja heute davon aus, dass die Erde einen flüssigen Kern hat und drinnen noch einen festen Kern. Und dieser, sowohl der flüssige als auch der feste Kern - in etwas unterschiedlicher Zusammensetzung - besteht hauptsächlich aus &#039;&#039;&#039;Eisen und Nickel&#039;&#039;&#039;. Das ist hochinteressant, weil Eisen und Nickel gerade die chemischen Elemente sind - man könnte sagen - die &#039;&#039;&#039;die regulären chemischen Elemente&#039;&#039;&#039; sind. Das sind die Elemente, die eigentlich geschaffen sind, ja, im Auftrag der Trinität, wenn man so will, die mit unserer regulären, nicht nur Schöpfung der Erde, sondern des ganzen Kosmos etwas zu tun haben - und das sind alles chemische Elemente, Stoffe. Stoffe, ich meine die chemischen Elemente, im Ursprung noch sind sie etwas ja geradezu Lichtartiges, Strahlungsartiges. &#039;&#039;&#039;In der Sonne&#039;&#039;&#039; gibt es sie auch im feinster Verdünnung. Ich meine, es gibt sehr viel Wasserstoff, sehr viel Helium in der Sonne, das sind die feinsten chemischen Elemente, aber es gibt in Spuren halt auch alle höheren Elemente, zunächst einmal bis zum Eisen und, oder Nickel hinauf. In Spuren ist  es drinnen. Mit den anderen Sternen ist es genauso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Entwicklungsmöglichkeiten durch die soratischen Wesenheiten ===&lt;br /&gt;
Und mehr wäre eigentlich nicht entstanden, &#039;&#039;&#039;wenn nicht noch andere Widersachereinflüsse da&#039;&#039;&#039; wären - letztlich die soratischen Wesenheiten. Die sorgen dafür, dass die Entwicklung noch weitergeht. Die sorgen dafür, dass so eine immense - man könnte sagen - &#039;&#039;&#039;Schwerekraft&#039;&#039;&#039; entsteht, dass, wenn Sterne, &#039;&#039;&#039;große Sterne sterben&#039;&#039;&#039;, endgültig sterben, das heißt also, ihre lichtspendende Wirkung verlieren und dann unter ihrer ganzen Last zusammenbrechen… Diese Last hat etwas zu tun mit den soratischen Kräften, das heißt, man muss sich also die Frage stellen: &#039;&#039;&#039;Womit hängen die Schwerekräfte zusammen? Also, in letzter Konsequenz mit den soratischen Kräften!&#039;&#039;&#039; Also, was noch mehr ist als die ahrimanischen, noch mehr ist als die asurischen, sondern wo die soratischen Kräfte dahinter stecken - und die sorgen eigentlich für die Schwere, die es gibt. Das ist jetzt &#039;&#039;&#039;nicht grundsätzlich was Schlechtes&#039;&#039;&#039;, wenn es eben im richtigen Maße ist. Also, wir sehen, dass das für unseren Erdenkosmos in gewisser Weise eine notwendige Ingredienz ist, die aber aus einer anderen Entwicklung kommt als die Entwicklung, aus der unsere Trinität kommt. Da kann man sehen, dass da schon &#039;&#039;&#039;zwei Strömungen zusammenkommen&#039;&#039;&#039;, in einer gewissen Weise. Also, man muss es sehr, sehr groß sehen. Also, die soratischen Wesenheiten sind nicht einfach Wesenheiten, die irgendwann abgefallen sind von unserer Entwicklung, sondern sie haben von Haus aus nichts mit ihr zu tun. Aber sie durchkreuzen unsere Entwicklung, irgendwo, und sind also wirksam geworden, besonders stark eben während unserer Erdentwicklung. Also, da treten sie jetzt ganz, ganz stark heraus, und man kann sich vorstellen: Da kommt die eine Entwicklungsrichtung, das ist die, die aus unserer Trinität fließt, aber jetzt damit zu rechnen hat, dass da eine andere Entwicklung kommt, die einen ganz anderen Weg eigentlich gehen will. Und wo es jetzt nur zwei Möglichkeiten gab: Entweder lass ich diese Durchdringung zu und sehe auch eine gewisse Chance, diese Entwicklung eben zuzulassen und damit &#039;&#039;&#039;vielleicht eine ganz neue Entwicklungsrichtung auch zu ermöglichen&#039;&#039;&#039; - aber damit die Gefahr zu haben, es könnte passieren, dass die Entwicklung ganz in die andere Richtung aber auch abstürzt oder sich umlenkt, sagen wir es einmal so. Weil, aus der Sicht der &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ist es kein Abstürzen, das ist es aus unserer Sicht. Und aus unserer Sicht äußert sich das ganz stark, dass in der &#039;&#039;&#039;Art die Schwerekräfte, wie wir sie heute kennen&#039;&#039;&#039;, durch diese Wesenheiten hineinkommt, durch diese Wesenheiten hineinkommt. Also, das heißt, der Alte Mond, die Entwicklung des Alten Mondes, hat noch nicht diese Art von Schwerkraft, wie wir sie jetzt in unserem Erdenkosmos drinnen haben. Da läuft jetzt die Sache noch an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Tod eines Sterns - Impuls und Gegenimpuls geistiger Kräfte ===&lt;br /&gt;
Ich will jetzt nicht weiter verbreiten, wie es früher war, weil das ist sicher ein Riesenkapitel - und es ist noch sehr, sehr vieles offen, aber wichtig zu sehen ist, dass da jetzt diese Schwerekräfte hineinkommen. Und die bewirken also zum Beispiel eben jetzt… Wenn ein Stern seine Aufgabe erfüllt hat, dann ist der normale, wenn man will, &#039;&#039;&#039;Tod eines Sternes&#039;&#039;&#039; der, dass er ja sich verschenkt an den ganzen Kosmos. Das kann auf sehr unterschiedliche Weise passieren. Das kann auf sanftere Weise passieren oder auf weniger sanfte Weise passieren. Das sind Dinge, die heute die Astronomen kennen, das kennengelernt haben das erste Mal eben in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter - allerdings schon etwas früher. Also &#039;&#039;&#039;Tycho Brahe&#039;&#039;&#039; war der Erste, der davon gesprochen hat: Er hat einen Stern entdeckt, einen neuen Stern am Himmel, der war vorher noch nicht da. Plötzlich ist ein neuer Stern aufgeleuchtet, und er hat zu seiner Zeit ein bis heute berühmt gebliebenes Buch geschrieben, das &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Stella Nova&#039;&#039;&#039;&amp;quot; heißt, der &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Neue Stern&#039;&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen hat man beibehalten, man nennt also solche Sterne, die neu aufleuchten &amp;quot;Nova&amp;quot;, &amp;quot;neu&amp;quot;. Nur was ist das wirklich Neue dran? Es ist nicht so sehr die Tatsache, dass da wirklich ein neuer Stern entstanden ist, es ist eher das Gegenteil, es ist ein alter Stern gestorben. Und das Interessante ist, &#039;&#039;&#039;wenn dieser alte Stern groß genug ist, dann bricht er unter seine Schwere zusammen, weil eben in unserem Kosmos diese soratische Kräfte wirken&#039;&#039;&#039;, diese Schwerekräften wirken, und wenn er groß genug ist, dann stürzt er zusammen. Und wenn das alles zusammenstürzt, diese luftigen gasförmigen Massen des Sternes, weil ein Stern verdichtet sich maximal bis zum Luftförmigen, Gasförmigen - und das ist nicht einmal das Wichtigste dran. Rudolf Steiner spricht immer davon, die Astronomen würden erstaunt sein, wenn sie da wirklich einmal hinauffliegen und &#039;&#039;&#039;unserer Sonne&#039;&#039;&#039; wirklich so nahe kommen könnten. Eigentlich ist er &#039;&#039;(der Stern)&#039;&#039; ein &#039;&#039;&#039;großer Hohlraum&#039;&#039;&#039;, ein Stoff entleerter Raum. Aber es ist da trotzdem so etwas wie eine Art Atmosphäre - und das ist das, was uns als das Gasförmige der Sonne erscheint. Wie wir heute schon gesagt haben, eigentlich in ihrer &#039;&#039;&#039;feinsten Verdünnung&#039;&#039;&#039; geht es &#039;&#039;&#039;bis an die Grenzen unseres Sonnensystems&#039;&#039;&#039;. Also &#039;&#039;&#039;wir leben in gewisser Weise immer noch innerhalb der Sonne&#039;&#039;&#039;, aber halt ganz fein. Na ja, jedenfalls wenn so ein Stern stirbt, dann stürzen diese Gasmassen durch die Schwerewirkung zusammen und wenn das zusammen stürzt, entsteht extreme Hitze. Das ist wie bei einer Luftpumpe, wenn man die Luft zusammendrückt, wird es immer wärmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn so ein großer Stern zusammenstürzt, wird es sehr warm und dann kann es passieren, dass es so heiß wird, dass da so eine Energiemenge entsteht, dass das Ganze dann explodiert. So heiß wird es. Das heißt, es entsteht ein Gegenimpuls. Es entsteht ein Gegenimpuls, nämlich, was ist das, ein Gegenimpuls? Das ist nämlich wieder der &#039;&#039;&#039;Gegenimpuls der regulären geistigen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die dahinterstehen, die sich wehren jetzt, in das Reich dieser soratischen Mächte hineinzufallen. Dadurch entsteht jetzt der Gegenimpuls. Und &#039;&#039;&#039;das ist im Grunde die Explosion&#039;&#039;&#039;. Und gerade in dieser Explosion - wenn man so will - wird jetzt alles das, was luftförmig, gasförmig ist, wo aber alle chemischen Elemente drinnen sind, zunächst einmal bis zum Eisen oder Nickel hinauf, das wird verstreut in die Welt. Wenn diese Explosion noch heftiger ist, das heißt, wenn die soratischen Kräfte da unten noch stärker ziehen, weil das ein &#039;&#039;&#039;großer, ein mächtiger, ein reifer Stern&#039;&#039;&#039; ist und der zusammenstürzt, dann wird die Explosion noch heftiger, dann entsteht nicht nur eine Nova, sondern es entsteht eine sogenannte &#039;&#039;&#039;Supernova&#039;&#039;&#039;. Und das, was Tycho Brahe als Nova bezeichnet hat, ist in Wahrheit ein Supernova gewesen! Man muss sich denken, dass da ein &#039;&#039;&#039;Stern&#039;&#039;&#039;, der am Himmel auftaucht, &#039;&#039;&#039;so hell&#039;&#039;&#039; ist, dass man ihn &#039;&#039;&#039;sogar bei Tag beobachten kann&#039;&#039;&#039;, bei Tageslicht, für einige Tage zumindest. Dann wird er blasser, nach ein paar Wochen ist er weg, dann sieht man ihn nicht mal mehr in der Nacht. Dann ist dort, wo der scheinbar neue Stern war, nichts mehr zu sehen. Mit den großen &#039;&#039;&#039;Teleskopen&#039;&#039;&#039; kann man dann allerdings sehen, dass da eine &#039;&#039;&#039;Gaswolke zu entstehen beginnt&#039;&#039;&#039;, wo eben wirklich alles da ist, was stofflich geworden ist, in gewisser Weise, was also bis durch das Physische durchgegangen ist, aber &#039;&#039;&#039;bereichert ist durch all die Taten der geistigen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die mit diesem Stern verbunden sind. Wir müssen denken, nicht nur bei uns gibt es geistige Wesenheiten, sondern es gibt so viele Sterne draußen. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele, viele geistige Wesen, die dort ihre Entwicklung durchgemacht haben und unter ganz anderen Bedingungen&#039;&#039;&#039; als bei uns, aber wo auch geistige Wesen halt dort sind. Das wird jetzt verschenkt und bildet den Raum, wo neue Sterne entstehen können. Es bilden sich neue Sterne, eine nächste Generation von Sternen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Entwicklung unserer Erde zur Sonne und darüber hinaus ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner schildert es ja in Wahrheit auch ganz deutlich, wo er sagt: Ja, Himmelskörper machen eine Entwicklung durch. Auch &#039;&#039;&#039;unsere Erde&#039;&#039;&#039; wird eine Entwicklung durchmachen, sie &#039;&#039;&#039;wird einmal Sonne werden&#039;&#039;&#039;. Sie wird einmal wirklich Sonne werden - und das ist noch immer nicht das Ende. Eine &#039;&#039;&#039;Sonne hat auch noch eine nächste Entwicklungsstufe&#039;&#039;&#039;, dann verschenkt sie sich und dann wird sie so etwas wie &#039;&#039;&#039;ein ganzer Tierkreis&#039;&#039;&#039;, das heißt, es entsteht ein ganzer Kreis von neuen Sternen in dieser Wolke, wenn man so will, in diesem feinen Luftelement, das sich ausbildet. Aber da, da, da, da, überall, hunderte, &#039;&#039;&#039;Tausende neuer Sterne&#039;&#039;&#039; können entstehen und jeder bildet wieder ein eigenes System, wo eine &#039;&#039;&#039;neue Entwicklung&#039;&#039;&#039; möglich ist. Also, so reich ist das da draußen - und überall entwickeln sich geistige Wesenheiten unter ganz anderen Bedingungen als bei uns. Also, wir haben in unserem jetzigen Bewusstseinsseelenzeitalter, auch &#039;&#039;&#039;dank der äußeren Forschung&#039;&#039;&#039;, einfach eine &#039;&#039;&#039;viel größere Perspektive&#039;&#039;&#039; gewonnen, was da los ist, nicht nur: &amp;quot;Ach, wir sind das Zentrum der Welt, alles dreht sich um uns und alle die Sternlein, die da draußen sind, sind alle nur ausschließlich für uns da.&amp;quot; Dort überall passieren Entwicklungen. Überall dort passiert etwas. Also, wenn wir etwas lernen können, gerade, oder lernen sollen, oder lernen &#039;&#039;&#039;müssen&#039;&#039;&#039; - sag ich mal - wenn wir wirklich eine gute zukünftige Entwicklung haben wollen, &#039;&#039;&#039;lerne diese Vielfalt, diese Größe zu sehen&#039;&#039;&#039;, die da ist. Und alles das brauchen wir auch für unsere Entwicklung. Es ist nicht so einfach, jeder macht sein Ding da draußen. Wir haben schon öfters davon gesprochen, &#039;&#039;&#039;der Mensch ist mit diesen Sternen verbunden&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise, eben namentlich in seinem Leben zwischen Tod und neuer Geburt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch und seine individuelle Verbindung zu den Sternen ===&lt;br /&gt;
Also, wir hängen mit manchen dieser &#039;&#039;&#039;Sternensysteme&#039;&#039;&#039; zusammen, und zwar jeder Mensch mit einem ganz anderen, und &#039;&#039;&#039;wir holen uns Impulse von dort&#039;&#039;&#039;, die wir dann, wenn wir uns wieder inkarnieren auf Erden, jetzt für unsere irdischen Zwecke gebrauchen können. Das ist nicht uninteressant oder unnötig, was sich da draußen tut, also: &amp;quot;Ja, mein Gott, es ist ja weiß Gott wieviele Lichtjahre entfernt…&amp;quot; Oft Millionen Lichtjahre entfernt. Geistig hat es für uns eine Bedeutung. Äußerlich sind wir weit getrennt davon, rein physisch. Das ist weit. Das Licht braucht Jahrtausende, Jahrmillionen um zu uns zu kommen. &#039;&#039;&#039;Geistig gehen wir durch, durch diese Welten, und zwar jeder Mensch durch seine ganz bestimmte&#039;&#039;&#039;. Wir haben schon gesprochen vom &amp;quot;Stern des Menschen&amp;quot;, der in Wahrheit eine ganze Sternenregion ist. Und noch präziser gesprochen: Diese Sternenregion muss gar nicht einmal ein abgeschlossenes Gebiet sein, sozusagen: &amp;quot;Ja, das ist meine Region, das ist deine; jeder Mensch hat also jetzt seine - und jetzt tun wir den ganzen Himmel vermessen, wer gehört wohin.&amp;quot; Nein, &#039;&#039;&#039;es ist verteilt&#039;&#039;&#039;. Mir gehört ein Stückchen da. Was heißt &amp;quot;mir&amp;quot;? Von dort hole ich Kräfte, von dort hole ich &#039;&#039;&#039;Kräfte&#039;&#039;&#039;, namentlich wenn ich im Leben &#039;&#039;&#039;zwischen Tod und neuer Geburt&#039;&#039;&#039; tatsächlich eben durch diese geistigen Kräfte durchgehe. Ich muss nicht mit einer Rakete rauffliegen, aber geistig verbinde ich mich mit dem, was dort ist, und andere Menschen haben vielleicht auch eine Region, die zu tun hat mit der ich etwas zu tun habe - aber auch mit x anderen. Also, es gibt durchaus Überschneidungen, &#039;&#039;&#039;wir haben Gemeinsamkeiten&#039;&#039;&#039;, wir sind nicht alle separiert vollkommen voneinander, aber &#039;&#039;&#039;kein Mensch hat genau alle Regionen genau gleich&#039;&#039;&#039;, sondern jeder hat so seine Konstellationen. Und das alles ist notwendig für unsere Entwicklung. Und dass alle diese Sternensysteme vorhanden sein können, dazu müssen &#039;&#039;&#039;Sonnen sich irgendwann einmal opfern&#039;&#039;&#039;, am Ende einer Entwicklung aufsteigen zu einem Tierkreissystem, sprich zu einem ganzen System von Sternen, in Wahrheit. Und dort wird etwas vorbereitet. Und unser Tierkreis, der uns jetzt umgibt, ist auch aus einer Sonnenentwicklung heraus entstanden. Also, das ist etwas ganz Besonderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Entstehen von Schwarzen Löchern aus sterbenden Sternen durch soratische Kräfte ===&lt;br /&gt;
Ja, aber wie schaut es jetzt aus? Das ist jetzt &#039;&#039;&#039;das Reguläre, der Stern stirbt, er verschenkt sich&#039;&#039;&#039; durch die positiven Kräfte, also &#039;&#039;&#039;durch die regulären geistigen Kräfte&#039;&#039;&#039;, er entkommt also diesem Zug der Schwerkraft. Aber &#039;&#039;&#039;was passiert, wenn die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039; irgendwann doch noch etwas &#039;&#039;&#039;stärker sind?&#039;&#039;&#039; Naja, dann passiert auch so eine Explosion, es entsteht auch so eine &#039;&#039;&#039;Supernova&#039;&#039;&#039;. Da wird auch viel verschenkt, also auch die guten Kräfte werden stärker, aber es kann dann passieren, dass es &#039;&#039;&#039;den soratischen Wesenheiten trotzdem gelingt, einen Teil dessen zu fangen&#039;&#039;&#039;. Das zu fangen. Und, sozusagen, etwas von dem, was eigentlich verschenkt werden soll an den ganzen Kosmos, in eine eigene Welt hineinzuführen. Und das ist das, wovon heute die Wissenschaft spricht: von den sogenannten &#039;&#039;&#039;Schwarzen Löchern. Eine Welt, der nichts entkommen kann&#039;&#039;&#039;! Der nicht einmal das Licht mehr entkommen kann! Alles, was da jetzt hinein kommt, hat mit unserer Welt, im Grunde, nichts mehr zu tun. Es ist vollkommen getrennt von unserer Welt. &#039;&#039;&#039;Bildet eine eigene Welt&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;das ist die Tätigkeit der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist etwas, was sich separiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, diese soratischen Wesenheiten, in Wahrheit, die machen aus unserem Kosmos so &#039;&#039;&#039;etwas wie einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schweizer Käse&#039;&#039;&#039;, da sind lauter Löcher - und da sind die Schwarzen Löcher drinnen. Das ist auch etwas, was es in der Form &#039;&#039;&#039;in früheren kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039; eben noch &#039;&#039;&#039;nicht gab&#039;&#039;&#039;. Also, auf dem Alten Mond, zum Beispiel, in der Form wohl noch nicht, soweit ich das jetzt beurteilen kann, weil diese Welt des Alten Mondes überhaupt noch anders war als unsere jetzige. Das heißt, worauf die Entwicklung dieser soratischen Wesenheiten hinzielt und was uns sozusagen drohen könnte, wenn wir wirklich versinken in diesem Abgrund, der jetzt geschildert wird im 17. Kapitel der Apokalypse, also eben äußerlich gesehen, in so ein Schwarzes Loch zu versinken - aber, was eigentlich heißen würde, in das Reich dieser soratischen Wesenheiten hineinzugehen. Aber bitte, tut es nicht zu äußerlich nehmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die soratischen Mächte ermöglichen den letzten Schritt zu unserer Freiheit ===&lt;br /&gt;
Das Wichtige ist, wir gehen dann in eine &#039;&#039;&#039;Welt&#039;&#039;&#039; hinein, &#039;&#039;&#039;die eine andere Entwicklung durchmacht&#039;&#039;&#039;. Jedenfalls eine Entwicklung, die dann die Freiheit nicht hat, die uns ermöglicht wird durch die Trinität. &#039;&#039;&#039;Die aber uns ermöglicht wird durch die Trinität, indem sie die Durchkreuzung ihrer Entwicklungsrichtung mit den soratischen Wesenheiten zugelassen hat&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wesentliche dabei. Denn ohne diese soratischen Wesenheiten hätte es die Möglichkeit gar nicht gegeben, weil, selbst also wenn die Gottheit jetzt bestimmt hätte, abkommandiert hätte die luziferischen, die ahrimanischen, die asurischen Wesenheiten, &#039;&#039;&#039;dann hätte dieser letzte Schritt nicht passieren können zur Freiheit&#039;&#039;&#039;, die letztlich heißt, frei sein bis dorthin in eine andere Entwicklung abzuzweigen. Bis dorthin geht die Freiheit, letztlich zu sagen: &amp;quot;Ja, du hast uns die Freiheit geschenkt, liebe Trinität, wir verlassen dich. Du hast uns die Freiheit gegeben, wir können woanders hin.&amp;quot; Ob das jetzt ein Schritt in die wirkliche Freiheit ist zu den soratischen Wesenheiten? Nein, das ist es natürlich in Wahrheit nicht - über die Sache haben wir auch schon gesprochen. Der &#039;&#039;&#039;Eingang in das soratische Reich&#039;&#039;&#039; heißt eigentlich: Den freien Entschluss zu fassen, die Freiheit aufzugeben. Nämlich, die Freiheit geht sogar so weit! Und genau diese Möglichkeit muss es geben, sonst, also &#039;&#039;&#039;wenn der Mensch nicht aus Freiheit heraus auf die Freiheit verzichten könnte, dann wäre die Freiheit noch nicht vollkommen&#039;&#039;&#039;. Natürlich, in dem Moment, wo ich den Entschluss fasse, dann ist es vorbei mit der Freiheit, dann habe ich mich entschieden für etwas anderes, aber es muss die reale Möglichkeit bestehen, aus dem Willen, aus dem individuellen Willen des Menschen heraus, auf seine Freiheit verzichten zu können, sie aufzugeben. Also sozusagen, das zu vollziehen - oder wie der französische Philosoph &#039;&#039;&#039;Jean Paul Sartre&#039;&#039;&#039; sagte: &amp;quot;Der Mensch ist verurteilt zur Freiheit.&amp;quot; Das ist ganz interessant, dass die Philosophie draufkommt: &#039;&#039;&#039;Der Mensch ist verurteilt zur Freiheit&#039;&#039;&#039;. Und, sozusagen, aus dem kommen die ganzen Schwierigkeiten, die wir haben. Das ist auch wichtig. Ich meine, mit unserer Freiheit ist eben verbunden, dass wir &#039;&#039;&#039;durch Irrtum immer wieder uns weiterentwickeln müssen&#039;&#039;&#039; - und das tut oft weh, eben die Irrtümer, die wir begehen. Und nicht nur uns, sondern auch der Mitwelt tut es oft weh, was wir aus Irrtum machen. Und trotzdem ist es notwendig für unsere Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Freiheit auf die Freiheit zu verzichten - der Weg in Sorats Reich ===&lt;br /&gt;
Aber wir sind eben nicht in dem Sinn verurteilt dazu, wir haben auch die Möglichkeit, irgendwann einmal auf diese &#039;&#039;&#039;Freiheit zu verzichten&#039;&#039;&#039;. Ich meine, wir sind jetzt… Aber das ist, bitte, eben der Punkt, es gehört eine große, &#039;&#039;&#039;starke Entwicklung des Ichs&#039;&#039;&#039; erstmal dazu, um überhaupt darauf verzichten zu können. Das ist nicht so einfach: &amp;quot;Nein, bitte, ich möchte alles nicht, das ist mir alles zu anstrengend, ich will kein freies Ich, bitte, nehmt es und lasst mich in Ruhe und sagt’s mir, gebt mir Befehle, ist mir lieber.&amp;quot; So einfach ist es eben nicht! Aus Bequemlichkeit nicht, sondern, um auf diese Freiheit verzichten zu können, um diese Verzichtsfähigkeit zu entwickeln, also zu sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Aus Freiheit das aufzugeben, dann muss ich aber wirklich in die Schule der soratischen Wesenheiten gehen.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und das ist der &#039;&#039;&#039;Weg der schwarzen Magie&#039;&#039;&#039;. Das ist der Weg, der also letztlich dahin zielt, aus Freiheit zu verzichten auf die Freiheit. Und dafür &amp;quot;belohnt&amp;quot; zu werden, eben eine entsprechend hohe Stellung im Reiche dieser soratischen Wesenheiten einzunehmen. Also dort irgendeine höhere Position sozusagen zu beziehen. &#039;&#039;&#039;Aus Unfreiheit, aber eben doch mit viel Macht versehen&#039;&#039;&#039;, die sich aber voll und ganz in den Dienst dieser soratischen Wesenheiten stellt. Das ist heute, jetzt, die Gefahr, aber auch die Notwendigkeit, vor der wir stehen - beginnend jetzt ganz besonders mit unserem &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;. Immer mehr, dass wir ja in dem Maße, in dem wir in uns die Kraft und den Willen entwickeln, uns der positiven geistigen Welt anzuschließen, in demselben Maße wird auch die Kraft entwickelt, sich dem anderen Reich anzuschließen. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Und beide Kräfte müssen entwickelt werden. Das heißt nicht, dass jetzt gleich viele Menschen für das schwarze Reich sich endgültig entschließen müssen, das ist damit nicht gemeint. Aber die Kräfte müssen entwickelt werden. Die Fähigkeiten müssen einmal entwickelt werden - und werden entwickelt. Das heißt, wir werden also in der Zukunft immer mehr auch zu rechnen haben damit, dass schwarzmagische Kräfte entwickelt werden, und &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Kräfte&#039;&#039;&#039; entwickelt werden heißt - abseits von allen Klischees, die es dazu gibt - heißt nichts anderes, &#039;&#039;&#039;es werden geistige Kräfte aus unserer Entwicklung geraubt und in den Dienst dieser soratischen Wesenheiten gestellt&#039;&#039;&#039;, mit dem Ziel eine ganz andere Entwicklung abzubilden; so wie jetzt einmal diese Durchkreuzung dieser beiden Entwicklungsrichtungen gekommen ist, eben weiterzugehen - und es wieder zu trennen und mit möglichst viel Beute aus dieser Entwicklungsrichtung herauszukommen. Das ist der große Unterschied. Die &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039;, die mit unserer Entwicklung verbunden ist, &#039;&#039;&#039;geht nicht auf Raubzug&#039;&#039;&#039; bei diesen soratischen Wesenheiten, will nichts  gewinnen aus diesem soratischen Reich, kann eigentlich auch gar nichts gewinnen aus diesem Reich. Aber umgekehrt ist es anders. Umgekehrt ist es anders. Die soratischen Wesenheiten können eine ganze Menge aus dieser Entwicklung mit hineinnehmen in ihr Reich und damit also dort dann in einer ganz anderen Art arbeiten, als wenn sie eben nicht diese Kräfte rauben würden. Das heißt, &#039;&#039;&#039;da wird ein immer stärkerer Sog entstehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für alles das, was wir, namentlich was wir Menschen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schöpferisch hervorvorbringen&#039;&#039;&#039;, wodurch wir die geistige Welt bereichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch bestimmt die zukünftige Entwicklung der Erde ===&lt;br /&gt;
Wir haben schon davon gesprochen das letzte Mal, dass die Entwicklung der Erde in Zukunft, aber letztlich des ganzen Kosmos, immer mehr durch das bestimmt wird, mitbestimmt wird, oder eigentlich &#039;&#039;&#039;bestimmt&#039;&#039;&#039; wird durch das, was der Mensch an schöpferischen Impulsen hineingibt und dass dann die anderen &#039;&#039;&#039;regulären geistigen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die ganzen Hierarchien, &#039;&#039;&#039;mithelfen&#039;&#039;&#039;, dass das alles umgesetzt wird auch - aber wir sollen und müssen eigentlich die Impulse dazu geben, also grad das kleinste geistige Wesen, das da steht. Das ist &#039;&#039;&#039;das Einzigartige unserer kosmischen Entwicklung&#039;&#039;&#039;, dass eigentlich jetzt die Wesenheiten, die ganz unten stehen, dass die die Entwicklungsrichtung angeben. Nicht vom großen Zentrum oben strahlt alles aus, sondern jetzt da von unten wurdelt&#039;s - und so viele kleine Lichter, die da sind und die alle irgendwo beitragen dazu, &#039;&#039;&#039;eine neue Richtung&#039;&#039;&#039; anzugeben, &#039;&#039;&#039;die selbst für die Gottheit, für die Trinität, nicht vorhersehbar ist&#039;&#039;&#039;. Und dass das alles möglich ist, dass Gott seine Allmacht verliert, seine Allwissenheit verliert - und das ist das, was in unserer Zeit geschieht, also, seit sich der Christus auf Erden inkarniert hat, seit er sich in die völlige Ohnmacht begeben hat, ganz in die Hände der Menschen begeben hat, damit hat sich die ganze Trinität in die Hände der Menschen begeben in dem Sinne, dass es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die weitere Entwicklung bestimmt ihr und wir unterstützen euch dabei, wir stellen unsere Kräfte in euern Dienst.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Aber die große Gefahr ist halt, dass eben die soratischen  Wesenheiten jetzt da - weil sie natürlich an den Menschen doch sehr leicht herankommen - etwas von diesen Kräften, und natürlich möglichst so viel als möglich, hineinbringen in ihr Reich. Also, sozusagen bildlich gesprochen, in das Schwarze Loch hineinziehen - und dann wäre das alles verloren für die reguläre Entwicklung. Also, das heißt, mit regulärer Entwicklung meine ich die Entwicklung zur wirklichen Freiheit hin. Aber eben diese &#039;&#039;&#039;Freiheit hat die Schattenseite, sie kann auch verloren gehen&#039;&#039;&#039;, wenn wir das aus Freiheit wollen. Das ermöglichen uns die soratischen Wesenheiten letztlich, die letzte große freie Entscheidung zu fällen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich verzichte auf die Freiheit.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Jetzt ist der Punkt, auf den ich hinauswollte: Dazu muss ich mir aber erst die Fähigkeit angeeignet haben, möglichst viele geistige Kräfte aus der Welt mitnehmen zu können, und das ist sozusagen - wie soll ich sagen - das &#039;&#039;&#039;Eintrittsgeschenk&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in die Welt der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, das bringe ich mit, damit beweise ich, dass es mir mit meinem Entschluss, die Freiheit aufzugeben, ernst ist. Das heißt, es misst sich an dem, wieviel geistige Kräfte ich hineinbringe, und zwar so, dass sie eben einfach wirklich verloren sind dann für die reguläre Entwicklung. Dass ich sie so hineinbringe, dass sie wirklich verloren sind für die Entwicklung zur Freiheit hin. Und seht ihr, &#039;&#039;&#039;darum&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;stehen wir mit diesen ganzen schwarzmagischen Sachen erst am allerersten Anfang&#039;&#039;&#039;. Weil, die Fähigkeit, geistige Kräfte so hineinzubringen, dass sie wirklich verloren sind für diese Entwicklung, die sind noch relativ schwach ausgebildet. Aber wir sind im Anfang dessen drinnen. Es gibt Anfänge dafür. Aber der wirklich endgültige Entschluss, sozusagen aus Freiheit auf die Freiheit zu verzichten, was - so wie wir es eben besprochen haben - heißt, genügend geistige Kräfte gehabt zu haben und zu übergeben dieser soratischen Welt, also damit dokumentiere ich sozusagen den Entschluss, die Freiheit aufzugeben. So viel geistige Kräfte können wir noch nicht hineinbringen, dass das ausreicht, sondern &#039;&#039;&#039;es wird die Entscheidung fallen eben erst in einer nächsten oder letztlich übernächsten kosmischen Entwicklungsstufe&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es geht über die Erdentwicklung hinaus, es geht noch über das Neue Jerusalem oder den Neuen Jupiter, also die nächste kosmische Verkörperung unserer Erde, hinaus; sondern erst &#039;&#039;&#039;auf der sogenannten Neuen Venus, da wird die Erde selbst Sonne geworden&#039;&#039;&#039; sein. Und die Menschheit wird auf dieser Sonne leben - oder sie biegt ab in das Reich der soratischen Mächte, also macht sich sozusagen auf auf den Weg - sagen wir jetzt mal wieder - ins Schwarze Loch hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Neue Venus und die Schicksalsentscheidung des Menschen ===&lt;br /&gt;
Dort eben auf der Neuen Venus, eben auf dem 6. Entwicklungszustand, wenn man das zählt: also, Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond, Erde 4. Zustand, Neues Jerusalem 5. Zustand, &#039;&#039;&#039;Neue Venus 6. Zustand&#039;&#039;&#039;; dort im &#039;&#039;&#039;6. Unterzustand&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;von dem wieder im 6. Unterzustand&#039;&#039;&#039;, also, genauer gesprochen: 6. kosmisch-planetarischer Zustand, 6. Lebenszustand innerhalb dieses - weil jede kosmische Entwicklung sieben Lebensstufen, sieben Lebenszustände durchmacht, also, wenn ich durch den sechsten durch bin (und dort macht jeder Lebenszustand wieder sieben Formzustände durch, der dichteste ist der physische Formzustand)... Wenn wir dort auch im 6. Formzustand durch sind - da sind wir durch den physischen Formzustand schon durchgegangen - dann sind wir schon auf dem nächsten physischen Formzustand. Es ist der vierte, der mittlere, da stehen wir jetzt gerade in unserer Erdentwicklung drinnen - aber so einen Zustand jetzt auf der Neuen Sonne - könnte man so sagen, sprich die Neue Venus - weil, da wird die Erde eben Sonne sein. Aber sie wird schon im Kreis sein von einem Gebilde, in dem die Kräfte lauern: die soratischen Kräfte. Also &#039;&#039;&#039;eine Art Neben-Erde, Neben-Sonne&#039;&#039;&#039;, Neben… wie immer man will - also etwas, was den Keim in sich hat, ja letztlich eben so ein Schwarzes Loch zu werden, geistig gesehen auf jeden Fall, also herauszufallen aus unserem Kosmos. Weil, de facto ist eben wirklich auch…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsteins Relativitätstheorie, die Schwarzen Löcher und das Licht ===&lt;br /&gt;
Und darum ist es ja ganz interessant, diese Beobachtung, die die Astronomen gemacht haben, Beobachtungen, die eigentlich aus einem geistigen Konzept erst entstanden sind, ihr wisst es vielleicht, also die &#039;&#039;&#039;Schwarzen Löcher sind etwas, was sich aus der Relativitätstheorie ergeben hat, die der Einstein entwickelt hat&#039;&#039;&#039;. Wo er also ganz anders gedacht hat über den Kosmos als früher. Wo er sieht also, dass da etwas ist, man könnte sagen, wo er der Schwerkraft auf der Spur ist, und sagt: &amp;quot;Ja, wo kommt die eigentlich her, wo ist die her? Die Schwerkraft entsteht dadurch, dass der Raum in gewisser Weise verbogen, gekrümmt wird.&amp;quot; Kannst du dir schwer vorstellen. Und da ist aber - mit all der Abstraktheit, die dahinter ist - aber da ist ein gewisser wahrer Kern, weil es wird in gewisser Weise wirklich unser regulärer Kosmos verbogen, eben &#039;&#039;&#039;die reguläre Entwicklung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verbogen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verzerrt&#039;&#039;&#039; durch die Einwirkung der soratischen Kräfte. Das ist das, was eigentlich geistig dahintersteckt und das drückt sich dann &#039;&#039;&#039;äußerlich&#039;&#039;&#039; aus eben &#039;&#039;&#039;in der Erscheinung der Schwerkraft&#039;&#039;&#039;. Und daher, ich meine, Rudolf Steiner hat sehr, sehr vielfältig auch über die Relativitätstheorie… Die ist ja zu seiner Lebenszeit entstanden, der erste Teil wurde 1905 veröffentlicht und dann der zweite Teil, der aber der spannendere ist, weil da geht’s wirklich also um diese Raumkrümmung, um die Raumverzerrung, die mit der Schwerkraftwirkung zu tun hat, das ist dann 1916 veröffentlicht worden, also zur Zeit des ersten Weltkriegs, und wo man dann sieht, &#039;&#039;&#039;dass sogar das Licht dieser Verzerrung folgt&#039;&#039;&#039; - und was letztlich die Konsequenz aber hat, dass die Verzerrung so weit gehen kann, dass das Licht dieser Krümmung gar nicht mehr entkommen kann. Das heißt, es kann gar nicht mehr seinen regulären Weg weitergehen, sondern es wird verschluckt, letztlich. &#039;&#039;&#039;Da fällt&#039;&#039;&#039; sozusagen, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;das Licht ins Bodenlose&#039;&#039;&#039; - und dann wird es geraubt, irgendwo dadrinnen. Ich meine, die ganze Geschichte mit den soratischen Wesenheiten war dem &#039;&#039;&#039;Einstein&#039;&#039;&#039; sicher nicht bewusst dabei, aber es stecken trotzdem &#039;&#039;&#039;imaginative Bilder dahinter, die ihn geleitet haben.&#039;&#039;&#039; Ihr wisst - ich weiß nicht, ob ihr das wisst - der Einstein hatte schon als junger Mensch, als Schüler, schon immer wieder gerungen mit dem Rätsel: &amp;quot;Ja, wie ist das, &#039;&#039;&#039;wenn ich auf einem Lichtstrahl reite&#039;&#039;&#039;? Wie ist das?&amp;quot; Und mit dem hat er sich eigentlich, im Grunde, ein Leben lang beschäftigt. Und seine Physik ist aus dem heraus entstanden. Letztlich kommt er dann heraus: Da ist… Wenn ich auf dem Lichtstrahl reite - und &#039;&#039;&#039;das Licht ist ein Bild&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;für die regulären geistigen Kräfte&#039;&#039;&#039; irgendwo - aber dann komme ich in Berührung mit anderen Kräften, die meinen Lichtstrahl sozusagen verbiegen wollen, die den einfangen wollen, die dem eine Grenze setzen wollen. Daher eben allein schon das Prinzip der Lichtgeschwindigkeit. Eigentlich, &#039;&#039;&#039;Licht im Geistigen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;gesehen, hat keine Geschwindigkeit&#039;&#039;&#039;. Das geistige Licht ist gleichzeitig überall da. Es ist nicht so, dass wenn jetzt einer einen Geistesblitz hat, muss er irgendwo durch den Kosmos sausen, bis er irgendwo ankommt. &#039;&#039;&#039;Wenn geistig ein schöpferischer Impuls da ist, dann lebt er im ganzen Kosmos, sofort&#039;&#039;&#039;, unmittelbar, unmittelbar - außer er wird eingefangen durch die soratischen Mächte. Und dann wird das draus, was das äußere Licht ist. Wenn das &#039;&#039;&#039;äußerliche Licht&#039;&#039;&#039; erscheint, da wirken &#039;&#039;&#039;bereits im Hintergrund diese soratischen Mächte&#039;&#039;&#039; mit. Und das äußere Licht, das Licht, das von der Sonne zu uns glänzt äußerlich, wo auch schon der Luzifer mit natürlich eine Rolle spielt dabei, also dieses äußerlich sinnliche Licht, wo jetzt das Geistige dahinter aber eigentlich eben gerade überstrahlt wird, überleuchtet wird durch dieses Äußerliche, das steht schon unter der  Sogkraft dieser soratischen Mächte. Da habe ich es schon mit einer Verbiegung des Lichts zu tun, mit einem Festhaltenwollen des Lichts, mit einer Finsternis, die jetzt dem Licht entgegensteht, wenn man so will, und die dem Licht jetzt einen Widerstand entgegen setzt. Und dadurch wird dieses geistige Licht, das eigentlich Geschwindigkeit in der Form nicht kennt, sondern augenblicklich überall ist, wird gebremst, sodass man jetzt &#039;&#039;&#039;für das äußere Licht tatsächlich von einer äußeren Lichtgeschwindigkeit sprechen&#039;&#039;&#039; kann, die für unsere äußere Welt gültig ist. Das äußere Licht kann sich nicht schneller als eine bestimmte Geschwindigkeit bewegen. Das war auch eine der Erkenntnisse, die der Einstein dann formuliert hat: &amp;quot;Gut, also das äußere Licht hat eben eine gewisse Grenze, eine gewisse Grenzgeschwindigkeit, und schneller kann es nicht werden. Da ist eine Kraft, die es hindert dran schneller zu werden, und diese Kraft eigentlich ist es, die den Raum zugleich verbiegt - oder die Verbiegung des Raumes ist diese Kraft, die dieses Licht zurückhält, abbremst, irgendwo.&amp;quot; Das hat Einstein alles so nicht mit den geistigen Hintergründen voll erfasst - so weit konnte er nicht hineinschauen, aber er konnte etwas ahnen von Kräften, die da dahinterstehen, und er hat es sehr, sehr abstrakt mathematisch formuliert. Er ist im Übrigen auf seine besten Inspirationen immer beim Geige spielen gekommen. Er war ein wunderbarer Musiker, er hat gespielt. Weil gerade die Musik, der Klangäther, das ist interessant, Musik, Klangäther, hat etwas zu tun auch mit den mathematischen Kräften, heißt auch: der mathematische Äther oder der Zahlenäther. Und der &#039;&#039;&#039;Einstein&#039;&#039;&#039; hat eine sehr starke Fähigkeit gehabt also, so &#039;&#039;&#039;halbbewusst zu leben in diesem Klang- und Lichtätherischen&#039;&#039;&#039;. Er hat sie &#039;&#039;(die Inspirationen)&#039;&#039; durch die Musik hereingeholt; er hat es auch durchaus in bildhafter Form sich dann vorgestellt, irgendwo, also Vorstellungsbilder, nicht wirklich volle Imaginationen, wo man wirklich die geistige Welt erlebt, aber doch in innere Vorstellungsbilder hinein gefasst. Aber inspiriert durch die Musik, verdichtet zu so halb sinnlichen Bildern, sage ich mal, und aus dem ist die Anregung zu seiner Relativitätstheorie gekommen, im Grunde. Relativitätstheorie ist… Er meinte ja nicht, alles ist relativ, aber er sieht einfach, da muss sich etwas in ein Verhältnis zueinander setzen, das steckt in Wirklichkeit dahinter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In Wahrheit geht es drum&#039;&#039;&#039;, dass dieses wirkliche geistige Licht, das von der Trinität ausgeht, das aber auch vom menschlichen Ich ausgeht, &amp;quot;die gleiche Vollmacht, die ich von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;, also &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche geistige Licht strahlt aus jedem Menschen-Ich&#039;&#039;&#039; aus - aber ich muss es immer in ein Verhältnis setzen zu dem &#039;&#039;&#039;Gegenpol dazu: die absolute Finsternis der soratischen Kräften&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn ich beide zusammen schaue, irgendwo, dann fange ich an zu verstehen, was in unserem Kosmos los ist. Halt jetzt sehr abstrakt und rein physikalisch genommen, aber dahinter steckt eben etwas viel, viel Tieferes - und daher kann man sagen, dass da durchaus also etwas erhascht worden ist von dem, was wirklich geistig im Hintergrund passiert. Und das ist ja interessant, ihr wisst das vielleicht auch, dass der &#039;&#039;&#039;Albert Einstein gar nicht so ein toller Mathematiker&#039;&#039;&#039; war, eher durchschnittlich. Ich meine, schon bei der Speziellen Relativitätstheorie - das ist also diese erste Fassung, die er 1905 veröffentlicht hat - bei der Mathematik hat ihm sehr viel seine damalige Frau geholfen. Sie war die bessere Mathematikerin. Und er hat dann auch einen Freund gehabt, der mit ihm am Patentamt gearbeitet hat - er hat bei dem Patentamt gearbeitet, eigentlich - und der hat auch immer viel geholfen bei der mathematischen Ausformulierung. Und dann, bei der Speziellen Relativitätstheorie, hat er sich auch viele Anregungen von anderen Mathematikern geholt - und trotzdem, interessanterweise, hat er fast ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem damals, zumindest im deutschen Sprachraum, besten Mathematiker, berühmtesten Mathematiker, dem &#039;&#039;&#039;David Hilbert&#039;&#039;&#039;, der also wirklich &#039;&#039;&#039;genial im Mathematischen&#039;&#039;&#039; war. Und beide haben sie daran gearbeitet, diese neuen Ideen für die zweite Fassung, für die &#039;&#039;&#039;Allgemeinere Relativitätstheorie&#039;&#039;&#039;, in eine mathematische Form zu bringen. Der &#039;&#039;&#039;Einstein&#039;&#039;&#039; hat sie von Anfang an &#039;&#039;&#039;als Bild vor sich&#039;&#039;&#039; gehabt - aber wie setze ich das jetzt um in Mathematik, in die Formel? Pfff… Mit dem hat er höchste Schwierigkeiten gehabt! Und dann hat aber dieser David Hilbert versucht, das auch, also in eine mathematische Formel, zu bringen. Er hat sich diese Ideen angehört. Nur &#039;&#039;&#039;das Entscheidende war, der David Hilbert hatte diese Inspiration und Imagination&#039;&#039;&#039;, die der Einstein im Hintergrund hatte, &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; - und daher ist er zwei, drei Tage später mit seiner Formulierung fertig geworden als der Einstein selber. Obwohl er der viel bessere Mathematiker war, aber der Einstein hat schließlich irgendwie durch seine Intuition dann letztlich den richtigen Weg gefunden. Und irgendwann waren die fertigen Formeln einmal da und haben funktioniert. Weil, es ist nicht so leicht, diese Formeln zu finden. Weil, da kann man viel herumrechnen, man kann sich im Kreis… Man verliert sich immer wieder irgendwo. &#039;&#039;&#039;Man muss&#039;&#039;&#039; eigentlich,  in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;die Lösung sehen&#039;&#039;&#039; - und dann kann ich es hin zu dem Ziel, zu der Lösung, hinrechnen, sozusagen, im Grunde. In Wahrheit also findet man immer… Die großen Würfe in der Mathematik sind entstanden, dass der gute Mathematiker die Formel eigentlich vor sich sieht, aber noch nicht ganz deutlich, aber er sieht das Licht vor sich - und dort rechnet er hin. Wenn er das nicht hat, rechnest du in irgendeine Richtung, da rechnest du endlos im Kreis herum und verlierst du dich und findest den Weg nicht. Das ist nicht so einfach: &amp;quot;Ach ja, dann lass wir&#039;s einen Computer machen.&amp;quot; Diese genialen Ideen findet man eben nicht dadurch, das ist genau der Punkt. Die  ergeben sich nicht zwangsläufig drinnen, sondern es ist eine &#039;&#039;&#039;schöpferische Tätigkeit auch notwendig&#039;&#039;&#039; - und da brauche ich das &#039;&#039;&#039;Licht zur Orientierung&#039;&#039;&#039;, dieses geistige Licht. Und &#039;&#039;&#039;den Funken hatte der  Einstein&#039;&#039;&#039; - und der Hilbert nur so im Abglanz; eben durch das, was ihm der Einstein erzählt hat, aber er hat nicht wirklich selber geschaut, und dadurch ist der Einstein eine Spur früher, gerade so um Haaresbreite früher fertig geworden mit diesen ganzen komplizierten Formeln. Und aus dem halt dann auch die Berechnung zu den Schwarzen Löchern und so weiter; sie lässt sich ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das geistige Licht und die Finsternis ===&lt;br /&gt;
Also sprich, da drinnen ist die Erkenntnis: &#039;&#039;&#039;In unserem Kosmos ist das reguläre geistige Licht&#039;&#039;&#039;, wenn ich es von unserer anthroposophischen Seite betrachte, &#039;&#039;&#039;aber es ist diese absolute Finsternis und Schwere der soratischen Mächte drinnen&#039;&#039;&#039;. Es ist also dieses Reich der absoluten Schwere und Finsternis drinnen. Und wir können unsere Welt nur verstehen, wenn wir sehen, wie diese beiden Kräfte miteinander spielen. Nur mit der einen Seite alleine geht&#039;s sozusagen nicht. Für uns ist aber die Botschaft jetzt dieses &#039;&#039;(notwendige)&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Gleichgewicht&#039;&#039;&#039;. Und das hat der Einstein natürlich noch nicht so klar dann gesehen. Es ist, wie gesagt, eine ganz dumpfe Ahnung, die dahintersteckt - aber der Punkt ist, &#039;&#039;&#039;die Gefahr ist, dass die dunklen Kräfte überhand nehmen könnten&#039;&#039;&#039;. Und zwar deswegen überhand nehmen könnten, weil jetzt - im Grunde eben auch erst seit dem Mysterium von Golgatha, wo die Menschen sich wirklich auf ihr eigenes Ich ganz bewusst stellen können und langsam erkennen können, welche geistige Kraft dahinter steckt - aber damit wächst auch immer mehr die Möglichkeit, eine Entscheidung anzubahnen, aber eben auch in Richtung auf die andere Seite, auf die dunkle Seite, auf diese lichtlose Seite aus unserer Perspektive, aber eine sehr kraftvolle, machtvolle Seite. Dieses Licht und Finsternis kann man auch deuten… Es ist also eine in unserem Sinne vielleicht nicht weisheitsvolle Welt, aber eine sehr streng zentral geordnete Welt - trotz allem - und wo es eine absolute Allmacht gibt über das ganze Geschehen, das dadrinnen ist. Und Macht hat was mit Wille zu tun und diese &#039;&#039;&#039;soratische Welt&#039;&#039;&#039; besteht in dem Willen, &#039;&#039;&#039;da gibt es einen zentralen Willen&#039;&#039;&#039;, der alles unterjocht, und etwas von dieser Willenskraft wird aber delegiert auf Untergeordnete. Da kann ich es dann wieder weitergeben an die nächste Riege, aber die absolut unter dem Befehl, menschlich gesprochen, dieser obersten Spitze stehen. Also, es ist dort eine &#039;&#039;&#039;Art Anti-Gottheit&#039;&#039;&#039; drinnen, wieweit die trinitarisch aufzufassen ist, will ich jetzt nicht ansprechen. Es ist eben grad also nicht dieses Vielfalt-Prinzip drinnen, schon dort nicht, weil, auch das ist das Interessante, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wir dieses trinitarische Prinzip drinnen haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Trinität verzichtet auf ihre Allmacht und bahnt einen neuen Weg an ===&lt;br /&gt;
Da fängt es nämlich genau an, dass bereits diese drei Personen, die eigentlich eine sind, aber doch in Freiheit auch voneinander sind: Weil auch der Christus ist nicht der, der jetzt unter dem Befehl des Vatergottes steht, sondern eben gerade dadurch, dass er sich auf Erden inkarniert hat, selbst vollkommen ist; seine vollkommene Eigenständigkeit bekommen hat auch einerseits - und trotzdem eins ist mit der Vatergottheit. Schwierig das alles. Aber genau das Gegenprinzip dazu sind diese soratischen Mächte: Da ist absoluter Gehorsam, absolute Macht von oben und absoluter Wille dazu, zu Unfreiheit letztlich dann. Es gibt es dort gar nicht… Das Prinzip gibt es dort einfach gar nicht. Aber wie gesagt, es ist aufgebaut drauf, dass eine Spitze da ist, von da geht es aus - und dann gibt es die nächste Ebene, die sind auch sehr mächtig, arbeiten ganz nach dem, was von oben kommt (...irgendwo ist irgendwas umgeschaltet. …Hopla…So… Ich hab das Bild jetzt wieder regulär. Plötzlich war ein Bild im Bild drinnen, macht nichts, ja also… ), von Stufe zu Stufe geht es weiter. Also die Machtausübung erfolgt so: &#039;&#039;&#039;Die Macht strömt weiter von Stufe zu Stufe&#039;&#039;&#039;. Und jede nächste Stufe kann sich auch, also kann diese Fülle der Macht spüren, erleben, steht zwar unter dem Befehl der nächsten Stufe drüber, aber gibt weiter, gibt weiter und bestimmt weiter nach vorgegebenen Regeln, aber gibt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, im Grunde eben, auch noch dazu zu sagen - wir haben es eh in den letzten Vorträgen schon öfters angedeutet oder erwähnt - &#039;&#039;&#039;so war es früher immer&#039;&#039;&#039;. Der Weg war so, dass es von einer geistigen Quelle ausströmt und dann streng nach unten geht. Und das Paradoxe ist jetzt, dass &#039;&#039;&#039;bei unserer Erdentwicklung sich ein neuer Weg anbahnt&#039;&#039;&#039; dadurch, dass die Gottheit aus ihrer Freiheit heraus, als das absolute, allmächtige Machtzentrum, aus seiner Freiheit heraus den Entschluss fasst, etwas von dieser Freiheit weiterzugeben, was nur möglich ist durch den &#039;&#039;&#039;Verzicht auf die Allmacht&#039;&#039;&#039;. Das ist der große Entschluss - und &#039;&#039;&#039;die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; bleiben stehen bei dem alten Prinzip und sagen: &amp;quot;Denkst du! Ich verzichte nicht auf meine Macht, ich denke gar nicht daran. Denn was entsteht dann bitte? Es entsteht ein Kosmos, in dem Chaos herrschen könnte, vielleicht, weil, wer weiß was da unten passiert? Und daher ist dieser Impuls der  soratischen Wesenheiten, und auch der Menschen, die ihnen folgen, die also den schwarzmagischen Weg gehen, ist der, dass die eigentlich sehen, dass die Gottheit, &#039;&#039;&#039;die reguläre Gottheit, ihre Freiheit aufgegeben hat&#039;&#039;&#039; und damit die Chance einen perfekt funktionierenden Kosmos zu schaffen, dass sie das aufs Spiel setzt und dass sie einfach Menschen die Möglichkeit gibt, da drin herumzufuhrwerken und vielleicht das Ganze zu zerstören, und sie sagen: &#039;&#039;&#039;Das ist die Freiheit des Menschen nicht wert&#039;&#039;&#039;, letztlich, wenn das passieren kann. Und daher schaut es aus der Perspektive dieser &#039;&#039;&#039;Anhänger der soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die also den schwarzmagischen Weg gehen… Dreht sich das Bild natürlich komplett um. Für sie ist also die Entwicklung zur Freiheit, die hier angestrebt wird, das absolut Böse, eine absolute Verirrung, weil da im Grunde alles schief gehen kann. Weil, letztlich geht es so weit, dass der ganze Entwicklungsweg - der jetzt beginnt mit unserer Erdentwicklung aufzublühen, in gewisser Weise, mit dem Prinzip der Freiheit - aber auch komplett schief gehen kann. Die Möglichkeit gibt es! Es gibt &#039;&#039;&#039;keine Garantie mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das sein Ziel erreicht&#039;&#039;&#039;. Und das wird sein Ziel nur erreichen, wenn genügend Menschen mitspielen auf dem Weg, aus Freiheit mitspielen, und sagen: &amp;quot;Ja, das ist mein Spiel, es ist mein Spiel, weil ich das Spiel mitgestalte&amp;quot;. Es ist kein fertiges Spiel, sondern es ist eines, das wir mitgestalten. Die Fähigkeit wird halt wachsen. Die Fähigkeit wird wachsen, das zu beeinflussen. Es sind gerade &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; eben auch, die zwar einseitige, aber &#039;&#039;&#039;hohe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schöpferische Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; haben, die sehr &#039;&#039;&#039;in Gefahr&#039;&#039;&#039; sind, &#039;&#039;&#039;sich auf den Weg der soratischen Kräfte zu begeben&#039;&#039;&#039;; erstens weil sie dort natürlich sehr begehrt sind, weil sie viel zu geben haben. Die Menschen, die wenig schöpferische Kräfte haben, nimmt man natürlich auch mit, wie heißt es so schön: In der Not frisst der Teufel Fliegen. Das Kleine nehmen wir auch mit, weil, wir brauchen ja unser Fußvolk, die Ausführenden unten, aber besonders interessant sind natürlich Menschen, die wirklich sehr kreativ, also schöpferisch tätig sind, die aber einen Hang haben zu dieser - wie soll ich sagen - zu dieser der Schwere verhafteten Welt, also sprich der materiellen Welt, der äußeren Welt. Die also eigentlich als Ziel irgendwo sehen: &amp;quot;Ja, natürlich, wir wollen Geistiges entwickeln, aber das muss in handgreiflicher Form materialisieren.&amp;quot; Dann ist das Ziel erreicht - je mehr ich da hineinbringe. Halb haben sie damit recht, weil, wir müssen ein Teil da runterbringen, um hier uns geistig entwickeln zu können. Nur, wir müssen es wieder auflösen können, das ist der Punkt. Wir sollen hereinholen, wir &#039;&#039;&#039;sollen die Welt umgestalten&#039;&#039;&#039;. Und wir sollten sie hinunterbringen sogar bis zu diesem Erzeugnis der &#039;&#039;&#039;ganz toten Produkte&#039;&#039;&#039;, die wir jetzt in unserer Technik letztlich drinnen haben, das heißt, bis zu einer &#039;&#039;&#039;Umgestaltung des letztlich&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;mineralischen Elements&#039;&#039;&#039;. Die Technik der Zukunft wird noch ganz anders ausschauen, sie wird mit dem mineralischen Element zu tun haben, aber die Maschinen werden keine Maschinen in dem heutigen Sinne mehr sein. Es wird noch einiges anders sein, wir werden einfach eine, ja, eine &#039;&#039;&#039;Kristallwelt bauen&#039;&#039;&#039;, wenn man das jetzt so halb bildhaft andeuten will, aber es werden Kristalle sein, die geprägt sind von hoher Weisheit, die dadrinnen lebt in den Kristallen und zwar… Ich meine, Rudolf Steiner spricht ja oft von davon, dass gerade die Salze, die kristallinen Stoffe in der Erde - wo es besonders im Winter, wo es zu kristallisieren beginnt - dass diese Kristallbildungen offen sind für das kosmische Geistige, weil Kristalle überhaupt offen sind für das Geistige. Und sie sind aber auch offen für das Geistige, das wir produzieren. Und &#039;&#039;&#039;die Erdenwelt wird eine Art Kristallwelt&#039;&#039;&#039; werden, wenn man so will, zu einem Zeitpunkt, wo wir gar nicht mehr in dem physischen Leib verkörpert sind. Aber gerade dann, also wenn wir unsere Entwicklung im physischen Leib, im physisch-stofflichen Leib abgeschlossen haben werden, sozusagen, schaffen wir jetzt alles das, was wir aus dieser physisch-stofflichen Entwicklung geistig gewinnen können. Dann haben wir eigentlich die Kraft, ja, so richtig die Erdenwelt als Kristallwelt umzugestalten. Ihr dürft euch jetzt nicht vorstellen, dass es jetzt ein großer Diamant ist, so im äußeren Sinne. Es wird sehr, sehr viel subtiler sein. Aber es wird dieses kristalline Element eine wesentliche Rolle spielen dabei. Und darum, zum Beispiel, wird gesprochen von dem &#039;&#039;&#039;Neuen Jerusalem&#039;&#039;&#039;, wenn das ist, da ist die &#039;&#039;&#039;vollkommene Würfelgestalt&#039;&#039;&#039;. Der Würfel ist ein gewisses Idealbild für das kristalline Element - nur wird es halt dann &#039;&#039;&#039;nicht mehr äußerlich-physisch&#039;&#039;&#039; sein. Das ist nur eine Zwischenstufe, wo wir arbeiten, hineinarbeiten werden bis in das Feinste des Kristallinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technikentwicklung zwischen Totem und Lebendigen ===&lt;br /&gt;
Was wir jetzt mit der &#039;&#039;&#039;Computertechnik&#039;&#039;&#039; machen, heute, ist &#039;&#039;&#039;teilweise ein Anfang&#039;&#039;&#039;, aber natürlich &#039;&#039;&#039;mit einem starken soratischen Einschlag&#039;&#039;&#039; drinnen, der dabei ist. Aber das ist der Anfang, weil wir arbeiten nicht zufällig im &#039;&#039;&#039;Silizium-Element&#039;&#039;&#039; drinnen - Quarz-Chips eigentlich - da ist Silizium drinnen. Das ist der Hauptbestandteil der mineralischen Welt eigentlich: Quarz, Siliziumdioxid, was Quarz ist, ist der Hauptbestandteil der mineralischen Welt. Und wir schaffen es jetzt um, um da Geistiges zu fangen drinnen, aber so, wie wir es jetzt machen, eben in abgetöteter Form, die &#039;&#039;&#039;Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die wir jetzt sozusagen &#039;&#039;&#039;einprägen diesen Chips&#039;&#039;&#039; - oder was wir da speichern können drinnen. Das Interessante ist ja, dass da drinnen die Intelligenz, wenn man so will, die Information, dass die also gespeichert wird in diesen Chips drinnen, das heißt, das wird in die feinen Strukturen dieser Silizium-Chips eingeschrieben, festgehalten dort drinnen, als elektrische Kraft drinnen festgehalten, irgendwo. Die können aber wieder herausgeholt werden und so weiter - das heißt, es ist darin so eine Art &#039;&#039;&#039;mumifiziertes Geistiges&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, und &#039;&#039;&#039;das ist der soratische Weg.&#039;&#039;&#039; Der wahre Weg ist, dass es ein - wie soll ich sagen - ganz lichtoffener, klarer Kristall wird, in dem aber trotzdem Geistiges wirkt, lebendig wirkt drinnen, in gewisser Weise, selbst in einem Kristall. Ja, Kristall - haben wir auch schon glaube ich ein paar Mal gesprochen drüber - ist nicht so starr, wie man glaubt, wenn er ein richtiger, guter Kristall ist. Das &#039;&#039;(starr)&#039;&#039; ist er dann, wenn er soratisch wird, dann könnte er die Perfektion erreichen, ein vollkommener Kristall zu sein, der aber beim leisesten Hauch zersplittern würde. Weil &#039;&#039;&#039;jeder wirkliche Kristall&#039;&#039;&#039; - jeder &amp;quot;lebendige Kristall&amp;quot; wäre jetzt übertrieben zu sagen - aber &#039;&#039;&#039;der Lebenstätigkeit offen&#039;&#039;&#039; ist. Er ist es deswegen, weil er innerlich beweglich ist und das ist durch die Fehler, die er in seinem Bau drinnen hat. Dadurch hat er eine &#039;&#039;&#039;gewisse innere Beweglichkeit&#039;&#039;&#039;. Und in diesem, gerade in dem, kann das Geistige drinnen wohnen, ganz lebendig drinnen wohnen. Bei den Computer-Chips ist das gerade ein Problem, weil, wenn dort Fehler drin sind, dann habe ich einen Fehler im Computer. Wenn ein Chip schadhaft ist, irgendwo, dann ist es nicht gerade das Gute. Aber bei dem, was wir einmal hervorbringen werden, wo wirklich die ganze Erde, wo dieses Kristallreich, dieses Mineralreich, seine höchste Reife erhalten wird, da wird es in gewisser Weise so etwas wie eine Art lebendiger Kristall - und &#039;&#039;&#039;in dem lebendigen Kristall&#039;&#039;&#039; werden leben das  Geistige, die &#039;&#039;&#039;Gedanken der Menschheit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die diese Kristallerde geschaffen&#039;&#039;&#039; haben. Wo auch elektrische Kräfte drinnen wirksam sein werden, auch, wo aber vor allem &#039;&#039;&#039;Lichtkräfte tätig&#039;&#039;&#039; sein werden, weil dieser Kristall ganz lichtoffen sein wird - und der wird die elektrischen Kräfte zum Schluss verscheuchen. Weil, mit den elektrischen Kräften fängt es an, die Wirkung der Widersacher. Auch so ganz interessant, dass Rudolf Steiner sagt: Die &#039;&#039;&#039;Elektrizität&#039;&#039;&#039; zählt nicht zufällig &#039;&#039;&#039;zu den untersinnlichen Kräften&#039;&#039;&#039;. Warum untersinnlich? Ja, hat schon wer einmal Elektrizität gesehen? Ja, wir sehen jetzt das Licht, das brennt, ich sehe die Wirkungen des Lichtes, aber ich sehe nicht die Elektrizität selber. &amp;quot;Beim Blitzstrahl sehe ich doch die Elektrizität irgendwo, da ist auch was Elektrisches.&amp;quot; Da sehe ich aber auch nur den Lichtstrahl, den Lichteffekt, der da kommt. Die Elektrizität kann ich vielleicht einmal spüren, wenn ich in den Stromkreis komme, dann reißt es mich irgendwo, dann merke ich, dass Elektrizität nämlich interessanterweise irgendwie was zu tun haben dürfte mit den Willenskräften, mit den Muskelkräften, weil, wenn ich so einen Schlag kriege, dann reißt es mich wirklich, dann ziehen sich die Muskeln wirklich zusammen - und genau dort wirkt es. Es sind also diese &#039;&#039;&#039;elektrischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, eigentlich, welche &#039;&#039;&#039;mit dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unbewussten Teil unseres Willens etwas zu tun haben&#039;&#039;&#039; - wobei halt eben auch die Widersacher drinnen wirken können, sehr stark. Der Weg der Menschheit wird der sein, hoffentlich in genügendem Maße, dass eben diese &#039;&#039;&#039;Kristallerde&#039;&#039;&#039;, wenn ihr so wollt, dass sie &#039;&#039;&#039;befreit&#039;&#039;&#039; wird irgendwann &#039;&#039;&#039;von diesen elektrischen Kräften&#039;&#039;&#039;. Aber da werden viele Kämpfe, &#039;&#039;&#039;geistige Kämpfe&#039;&#039;&#039;, nicht äußere Kämpfe, geistige Kämpfe mit der anderen Seite, mit den soratischen Kräften, notwendig sein, um das hinzukriegen, weil die werden sehr stark. Rudolf Steiner sagt irgendwo auch einmal - ich hab das auch bereits erwähnt vor längerer Zeit schon: Die Erde wird sich einmal in einen großen elektrischen Apparat verwandeln. Ja, es wird nicht die Endstufe sein, aber durch die Phase muss man durchgehen. Es wird durchaus also eine &#039;&#039;&#039;Phase&#039;&#039;&#039; kommen, &#039;&#039;&#039;wo eben die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039; - scheinbar zumindest - ganz stark &#039;&#039;&#039;die Oberhand haben&#039;&#039;&#039;. Das wird zu einem Zeitpunkt sein, noch einmal dazu gesagt, wo wir nicht mehr in dieser Körperlichkeit auf Erden erscheinen. Das wird zu einem Zeitpunkt sein, wo wir bereits also im Umkreis der Erde - also ihr wisst mittlerweile, wie wir es heute gesagt haben - in dieser Atmosphäre der Erde, im weitesten Sinne, leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gelingt der Schritt zur Kristallwelt des Neuen Jerusalem? ===&lt;br /&gt;
Und wir werden… Der Punkt also, wo &#039;&#039;&#039;wir uns nicht mehr verkörpern auf Erden&#039;&#039;&#039;, da leben wir zunächst einmal, und das wird eine lange Phase sein, eben in dieser erweiterten Erdensphäre, &#039;&#039;&#039;Erden-Monden-Sphäre&#039;&#039;&#039;, im Grunde etwas über die Mondbahn sogar hinausgehend, sogar ein ganz schönes Stück hinausgehend. Und dann werden wir uns dort nicht verkörpern, weil Körper kann man dann nicht mehr wirklich sagen, aber &#039;&#039;&#039;wir leben in diesem Umkreis&#039;&#039;&#039;. Und gerade in der Zeit, in der wir dort leben - was wir im übrigen ja… wir gehen immer durch, nach dem Tod, durch die Sphäre, und das ist gerade auch die Zeit dann, wo wir ganz stark in die Natur hineinarbeiten. Da sind noch wesentlich größere Wirkungen dadurch als das, was wir jetzt äußerlich machen. Das ist eine Vorbereitung. Aber um die Erde weiterzubringen, gehört eben beides dazu, arbeiten hier äußerlich, wenn wir auf der Erde verkörpert sind, also sprich, wirklich Werkzeuge in die Hand nehmen und tun - und immer raffiniertere Werkzeuge, ja, bis hin zu den elektronischen Werkzeugen, wie auch immer. Und das wird letztlich dazu führen, dass &#039;&#039;&#039;die Erde&#039;&#039;&#039; eine Phase durchmachen wird, wo sie wirklich so eine &#039;&#039;&#039;Art großer elektrischer Apparat&#039;&#039;&#039;, in dem schon anderes eingeschlossen ist. Also nicht, dass das Ganze abstirbt zu dem &#039;&#039;(Apparat)&#039;&#039;, aber wo das eine Rolle spielen wird. Aber das ist eine &#039;&#039;&#039;Vorstufe dazu, um sie dann zu reinigen von diesen soratischen Kräften&#039;&#039;&#039;, so gut es geht, und zu verwandeln die Erde in eine Art lebendigen Kristall. Lebendig im Sinne, offen für das Geistige, in sich geistig beweglich, sozusagen, und das ist das, was dann zum Neuen Jerusalem hinübergeht. Alles, was sich dem widersetzt, was sozusagen jetzt dieser elektrische Apparat bleiben will, sich widersetzt dem, das geht dann ins soratische Reich, im Grunde, das bildet den Ansatz dazu, wirklich irgendwannmal auszuscheren in eine ganz andere Entwicklung. Aber wie gesagt, erst &#039;&#039;&#039;auf der Neuen Venus&#039;&#039;&#039;, also im 6. Entwicklungszustand, fällt die endgültige Entscheidung. Es wird zeitweise… wird sich dieses soratische Reich bereits separieren, irgendwo, und es werden Menschen mitgehen, aber das ist noch nicht endgültig. Man kann was zurückholen. Was man zurückholen kann, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die man zurückholen kann&#039;&#039;&#039;, die sind dann sicher ganz besonders wertvoll, die abgerungen sind diesem Reich. Die ganz stark also dort schon in Verbindung, in Kontakt gekommen sind, wo aber dann doch mit Hilfe von Menschen, aber letztlich aus Freiheit heraus, der Entschluss gefallen ist: &amp;quot;Nein, doch nicht dort hinein, doch nicht aus Freiheit verzichten auf die Freiheit, sondern zur Freiheit stehen.&amp;quot; Das werden ganz besonders wertvolle Kräfte auch sein. Daher ist also selbst das als eine &#039;&#039;&#039;zweischneidige Sache&#039;&#039;&#039; zu sehen: Einerseits müssen wir uns mit aller Kraft auflehnen dagegen, dass diese schwarzmagischen Kräfte tätig werden, aber andererseits werden wir ihnen gerade die höchsten, wertvollsten Kräfte abtrotzen können, nämlich also die Kräfte, die menschlich-geistigen Kräfte, die entstanden sind, weil sie am allerstärksten in diese Begegnung mit diesen Kräften eingetreten sind. Also, damit will ich nicht sagen: &amp;quot;Ach ja! Bitte, macht eure schwarze Magie.&amp;quot; Wir müssen alles aufbieten, um dagegen anzutreten, aber es wird trotzdem geschehen - und wir werden gerade in der Auseinandersetzung damit am allermeisten an positiven Kräften auch entwickeln können. Auf das werden wir uns einstellen müssen. Es werden &#039;&#039;&#039;die stärksten Gefahren&#039;&#039;&#039; auch vor allem dann sein, &#039;&#039;&#039;wenn wir bereits nicht mehr verkörpert sind auf Erden&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die soratischen Angriffe in der Kamaloka-Sphäre und verfrühte Wiedergeburt ===&lt;br /&gt;
Gerade diese schwarzmagischen Kräfte greifen hinauf nach dieser Welt, wo wir jetzt sind im Leben zwischen Tod und neuer Geburt und wo wir dann später, wenn wir nicht mehr verkörpert sind, sowieso drinnen sind. Ich meine, es wird dann auch eine gewisse Auf- und Abbewegung, wenn ich das so nennen will… Es wird Menschen geben, die aus dieser erweiterten Erdensphäre durchaus wieder aufsteigen zur Welt der Mitternachtstunde und wieder herunterkommen, aber jetzt nicht auf die feste Erde halt, sondern in diese erweiterte Sphäre und da hineinarbeiten in die Natur. Aber es werden von der anderen Seite auch arbeiten ganz stark die soratischen Kräfte. Und &#039;&#039;&#039;da wird eine sehr starke Auseinandersetzung sein&#039;&#039;&#039;. Und diese Kräfte von unten werden versuchen, die von oben herunterzuziehen. Und das ist genau der Punkt. Es wird heute, glaube ich, die Zeit nicht mehr ausreichen, um das im Detail zu schildern, aber so als Vorgriff, als Vorbereitung auf die Einstimmung: Das ist eines der ganz starken Mittel von Leuten, die im &#039;&#039;&#039;Schwarzmagischen&#039;&#039;&#039; eingeweiht sind, bis zu einem gewissen Grad. &#039;&#039;&#039;Die gibt es bereits&#039;&#039;&#039;, es sind wenige, die es wirklich zu höheren Weihen, sage ich mal, gebracht haben, aber es gibt welche - und das ganz große Bestreben ist, Menschen in ihren Bann zu ziehen im Leben nach dem Tod, wenn sie dann gerade durch diese kritische Sphäre durchgehen, also die &#039;&#039;&#039;Kamaloka-Sphäre&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, oder sprich, diese erweiterte Erden-Monden-Sphäre, wenn sie da durchgehen. Und möglichst einen Menschen schon auf Erden, während sie noch leben auf Erden, vorzubereiten dazu, dass sie dann also sehr anfällig sind dafür, heruntergezogen zu werden. Heruntergezogen heißt also, gehalten zu werden in der Sphäre, jetzt schon also im Weg nach dem Tod. Weil, im Grunde sollte es vorbereiten, dass dann ein &#039;&#039;&#039;Menschengeschlecht&#039;&#039;&#039; steht, das diese Sphäre bewohnt, die aber eben ganz &#039;&#039;&#039;ergeben ist diesen soratischen Kräften&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Konkurrenz machen, sozusagen, &#039;&#039;&#039;Widerpart sind die Menschen, die eben den regulären Weg dann gehen&#039;&#039;&#039;, nach dem Tod hinaufsteigen, aufsteigen, herunterkommen, jetzt in diese Erden-Monden-Sphäre, nachdem es keine irdische Verkörperung mehr gibt, aber die diesen großen Weg gehen. &#039;&#039;&#039;Was die schwarzmagischen Kräfte wollen&#039;&#039;&#039; ist, sie wollen jetzt Menschen, die nach dem Tod hinausgehen, gleich dort festhalten, dass sie nach Möglichkeit gar nicht mehr aufsteigen höher, sondern dort bleiben und dienen jetzt da den unteren Kräften - bis auf ganz wenige, denen man es zulässt, damit die ja auch höhere Kräfte herunterholen können - noch. Aber letztlich, &#039;&#039;&#039;irgendwann, sollen sie alle da in der Erden-Monden-Sphäre gehalten werden&#039;&#039;&#039;. Das wird vorbereitet dadurch, dass jetzt möglichst viele Menschen, die sterben, nach dem Tod, wenn sie hinübergehen, dass sie so lang als möglich und so fest wie möglich in dieser Sphäre gehalten werden. Es gelingt noch nicht vollkommen, aber es gelingt doch also zumindest, die Menschen wesentlich länger in dieser Sphäre zu halten, als es eigentlich sein sollte. Also länger zu halten, heißt nämlich auch… Ihr dürft euch jetzt nicht vorstellen: &amp;quot;Aha, ich werde jetzt 1000 Jahre dort gehalten.&amp;quot; Um das geht es eigentlich gar nicht. Es geht darum, dass sie möglichst lang - aber es können jetzt 20, 50 Jahre sein - da gehalten werden. Vielleicht dann nach 30 Jahren - und da schaffen sie es zwar nicht mehr, sie mit ihren Kräften zu halten - steigen sie schon noch höher auf, kommen aber sehr, sehr schnell wieder zurück und werden dann &#039;&#039;&#039;relativ schnell wiedergeboren auf Erden&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt &#039;&#039;&#039;versehen mit all den Einflüsterungen&#039;&#039;&#039;, die sie halt letztlich &#039;&#039;&#039;durch die soratischen Mächte&#039;&#039;&#039; über den Umweg der anderen Widersacher bekommen haben. Das heißt, dieses lange Gehalten in der Sphäre heißt eigentlich, in Wahrheit, möglichst schnell durch, aber nämlich vorher schnell durch die höheren Sphären - und schnell wieder aus dieser Erden-Monden-Sphäre herunter auf die Erde &#039;&#039;&#039;mit den materialistischen Impulsen&#039;&#039;&#039;. Ich sag jetzt bewusst &amp;quot;materialistischen Impulsen&amp;quot; im Sinne von den Impulsen, die in die Verhärtung gehen, die &#039;&#039;&#039;in die Schwere&#039;&#039;&#039; hineingehen, die in die - aus unserer Sicht gesehen - Lichtlosigkeit hineingehen, die aber in eine ungeheure &#039;&#039;&#039;Machtfülle&#039;&#039;&#039; hineingehen, letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus unserer Sicht, aus der regulären Sicht gesehen, könnte man sagen, es ist eine blinde Macht, aber sie ist deswegen nicht chaotisch, sondern sie ist eben geführt, blind geführt, in &#039;&#039;&#039;blindem Gehorsam geführt&#039;&#039;&#039; von der zentralen Quelle halt, dieser soratischen Welt. Weil, was es dort nicht gibt, ist sowas wie eigene Einsicht eigener kreativer Impuls dazu, das gibt es alles nicht. Das heißt im Grunde, Erkenntnis besteht darin - wenn man das mit unserem irgendwie vergleichen will, ich meine, es ist absurd eigentlich, es zu vergleichen - Erkenntnis besteht aber darin dann, also entgegenzunehmen, was aus der Quelle kommt, und das &#039;&#039;&#039;in Tat umzusetzen&#039;&#039;&#039;, eins zu eins in Tat umzusetzen. Das ist das Ideal, das dort läuft. Und so gesehen, würde ich es als blind bezeichnen. Es ist blinder Gehorsam auf jeden Fall. Daher überall, wo Erscheinungen jetzt in der Welt bei uns auftreten, &#039;&#039;&#039;wo blinder Gehorsam dahintersteckt, kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass das eben im Dienste der Sorat-Mächte letztlich steht&#039;&#039;&#039;. Es wird oft vorgeworfen: &amp;quot;Die anderen sind die, die den blinden Gehorsam einfordern&amp;quot; - und das wird dann oft mit demselben blinden Gehorsam eingefordert. Also, man muss sehr vorsichtig sein zu schauen: Wo ist es ? Oft sind &#039;&#039;&#039;die größten Gegner&#039;&#039;&#039;, äußerlich, &#039;&#039;&#039;die einander genau desselben beschuldigen&#039;&#039;&#039;. Die machen aber genau dasselbe, in Wahrheit, und beide helfen mit dazu, dass wir in die falsche Richtung gezogen werden, um die Gegenkraft zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soratischen Angriffe nach dem Tod in der Astralsphäre und die Erstarrun&#039;&#039;&#039;g&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Ja, wir werden das das nächste Mal noch näher ausführen, wie das ganz genau passiert, wie raffiniert das passiert, wie es &#039;&#039;&#039;verschiedene Stufen gibt auf dem Weg&#039;&#039;&#039;. Wenn der Mensch aufsteigt nach dem Tod, kommt er zunächst in die &#039;&#039;&#039;Astralsphäre&#039;&#039;&#039;. Wenn er in der Astralsphäre ist, zum Beispiel, arbeitet er sehr stark am &#039;&#039;&#039;Tierreich&#039;&#039;&#039;, also mit den astralischen Kräften, und übernimmt dort Wirkungen, die sonst die Gruppenseele, das Gruppen-Ich der Tiere hat - und was teilweise der Mensch eben dann wird. Und so geht es dann weiter ins &#039;&#039;&#039;Pflanzenreich&#039;&#039;&#039;. Dazu muss er &#039;&#039;(der Mensch)&#039;&#039; aber bereits in die untere geistige - die sogenannte untere geistige Welt, das untere Devachan aufsteigen und so weiter, dann kann er sogar bis in die &#039;&#039;&#039;mineralische Welt&#039;&#039;&#039; hinunterarbeiten. Die Frage ist: In welchem Sinne? Mineralische Welt, da heißt im positiven Sinn arbeiten, also im Sinne der lichtvollen Kräfte arbeiten… Oder abrutschen in die Wirkung der Sorat-Mächte, in die Wirkung der Erstarrung, der Verdunkelung. Weil, es ist ganz interessant, diese Sorat-Mächte, unterstützt eben durch die ahrimanischen, asurischen Kräfte, das habe ich am Anfang des Vortrags gesagt, haben eigentlich nicht mit dem kristallinen-mineralischen Element zu tun, sondern mit dem erstarrten, also so etwas wie mit einer unendlich zäh gewordenen Flüssigkeit. Das ist eigentlich &#039;&#039;&#039;das ahrimanische Element&#039;&#039;&#039;. Das Erstarrte, so &#039;&#039;&#039;das erstarrte Magma&#039;&#039;&#039;, irgendwo. Das ist auch interessanterweise im Grunde &#039;&#039;&#039;nicht kristallin&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bilden sich dann schon Kristalle drinnen auch, aber es sind eben gerade eigentlich nicht diese Kräfte, die das ausmachen. Eigentlich ist Magma eine erstarrte glasartige Masse, im weitesten Sinne. Und &#039;&#039;&#039;Glas&#039;&#039;&#039; ist eben auch &#039;&#039;&#039;kein Kristall&#039;&#039;&#039;.  Er ist zwar… Glas ist zwar lichtoffen noch, das zeigt, dass eine gewisse Ordnung drinnen ist; wenn die Ordnung ganz zerstört wird, dann wird es wirklich so eine Schlacke, dann ist es plötzlich nicht mehr lichtoffen. In Wahrheit ist es also Erstarrung, die hineinkommt. &#039;&#039;&#039;Erstarrung im Sinne von&#039;&#039;&#039;:  alle Eigenständigkeit, &#039;&#039;&#039;allen eigenen Willen aufgeben&#039;&#039;&#039;, sondern offen sein für den zentralen Willen von oben und das aber weitergeben als Kraft. Also, wie sagt man?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es ist kein Bild für die Beamtenschaft, bitte, gar nicht, also nach oben Honig ums Maul schmieren und nach unten buckeln, also das Radfahrer-Prinzip: nach oben buckeln und nach unten treten, sozusagen. Nein, es hat nichts mit der Beamtenschaft zu tun, bitte, nehmt das nicht! Aber es gilt für die &#039;&#039;&#039;Beamtenschaft der soratischen Welt&#039;&#039;&#039;. Genau das würde sich verwirklichen, wenn wir uns halt dem Reich einverleiben, dann sind wir im wahrsten Sinne halt höhere, weniger höhere Beamte, Verwalter der zentralen Machtquelle auf verschiedensten Ebenen halt, je nachdem, wie wir uns als würdig erwiesen haben. Nämlich würdig erwiesen haben durch das geistige Geschenk, das wir mitbringen in diese Welt. Also, was &#039;&#039;&#039;wir rauben aus dieser lichtvollen geistigen Welt&#039;&#039;&#039; und das in diese dunkle Welt hineinbringen in Form von Kraft, von Macht, Impulsen, die wir diesen soratischen Wesenheiten verleihen dann - weil, es ist ja nicht mehr unsere Macht. Wir geben sie weiter, aber als Belohnung dürfen wir Ausführungsorgane sein auf verschiedenen Ebenen. Also das heißt, wir haben dann Befehlsgewalt über größere oder kleinere Massen, wie auch immer, aber letztlich haben wir nach oben den &#039;&#039;&#039;Kadavergehorsam&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erkennen und Meistern der Gefahren der Gegenwart ===&lt;br /&gt;
Und überall, wo dieser Kadavergehorsam ist, müssen wir halt vorsichtig sein. Das sind Strukturen, die in alter Zeit berechtigt waren, weil, da stand wirklich noch die lichte Quelle an der Spitze - oder zumindest auch - und die dunkle erst sehr wenig. Aber &#039;&#039;&#039;mittlerweile&#039;&#039;&#039; es ist so, dass die &#039;&#039;&#039;lichte Quelle&#039;&#039;&#039; immer mehr sich &#039;&#039;&#039;ihrer Macht entäußert hat zugunsten unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, der Christus sich völlig in die Ohnmacht begeben hat - in die Hand der Menschen. Und in gleichem Maße aber, immer mehr, versuchen natürlich die soratischen Wesenheiten dieses &#039;&#039;&#039;Machtvakuum&#039;&#039;&#039; auszufüllen, irgendwo. Und unter der Gefahr stehen wir. Daher, die Macht dieser &#039;&#039;&#039;soratischen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Kräfte&#039;&#039;&#039; und des &#039;&#039;&#039;schwarzmagischen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Prinzips&#039;&#039;&#039; wird größer werden in der Zukunft. Es ist in der Vergangenheit schon genug passiert dadurch, aber es wird in der Zukunft noch größer werden, die Gefahr. Aber wir haben jetzt:  &amp;quot;Nicht ich, sondern der Christus in mir&amp;quot;, wobei gemeint ist: nicht das Ego in mir, sondern in meinem wirklichen Ich, das ist eigentlich eins mit dem Christus. Der Wille des Christus und meiner sind eins. Weil der Christus meinen Willen ausführt, eigentlich, nicht seinen. Er sagt nicht: &amp;quot;Ja, jetzt sollst du das tun&amp;quot;, sondern, &#039;&#039;&#039;wenn wir wirklich aus dem Geistigen schöpfen&#039;&#039;&#039;, wenn wir etwas Neues einbringen in die geistige Welt aus unserer schöpferischen moralischen Intuition, &#039;&#039;&#039;dann trägt der Christus das als seinen Willen weiter&#039;&#039;&#039;.  Also, es dreht sich gerade so um alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Punkt ist nur: Wie verwirklichen wir das jetzt in der Zeit, in der wir drinnen stehen, praktisch? Das geht alles halt nicht mit einem Schlag, aber &#039;&#039;&#039;wie verwandeln wir das alte zentralistische Machtprinzip&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; in das neue, das völlig dezentral ist, was von jedem einzelnen Ich ausgeht, ohne dass es im Übergangsfeld lauter Scherben gibt? Natürlich, wenn das alte Machtprinzip von einem Tag auf den andern aufhört, kommen wir in das Chaos, ganz klar. Die Frage ist jetzt: &#039;&#039;&#039;Wieviel Chaos können wir zulassen, um den Übergang zum Neuen zu schaffen?&#039;&#039;&#039; Weil, ein gewisses Chaos muss sein! Es kann nicht die straffe Führung bleiben von oben. Die würde in gewisser Weise, aber es wird eben nicht funktionieren, dafür ist der &#039;&#039;&#039;Freiheitstrieb der Menschen&#039;&#039;&#039; doch zu groß. Aber wenn die Menschen die Freiheit nicht hätten oder nicht wollten, dann würde das eigentlich optimal funktionieren, wie ein Rädchenwerk. Es funktioniert gerade dadurch nicht, dass eben die freien Menschen da hineinspucken, peinlicherweise, immer wieder. Und dadurch aus den beiden, einerseits starres Prinzip von oben, Kommando von oben, und andererseits Wille, &amp;quot;nein, ich lasse mich nicht beugen, &#039;&#039;&#039;ich habe einen eigenen Impuls&#039;&#039;&#039; hineinzugeben.&amp;quot; Aus dem entsteht Chaos, das aber letztlich schöpferisch auch ist aus dem Zusammenspiel beider Kräfte. Also, darin sieht man, es werden immer &#039;&#039;&#039;größere Gefahren&#039;&#039;&#039; kommen, einerseits durch diese soratischen Mächte, aber es kommen &#039;&#039;&#039;auch immer mehr Chancen&#039;&#039;&#039;, im positiven Sinn schöpferisch tätig zu sein. Und es wird nur drum gehen, also diese Möglichkeit wirklich zu ergreifen, sie zu ver-wirklichen. Das ist die Kraft des Ichs drinnen: zu ver-wirklichen.  Das heißt, die Wirklichkeit durch das Ich bestimmen. Und Wirklichkeit ist eben was anderes als Realität im Sinne des Gewordenen. Wir reden immer halt, wir sagen: &amp;quot;Wir sind die Menschen, die in der Wirklichkeit drinnen stehen.&amp;quot; Wir meinen praktisch immer das Gewordene, das Fertige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Wirklichkeit ist das, was noch nicht da ist&#039;&#039;&#039;, sondern was der Zukunft den Impuls gibt, die Zukunft zu gestalten, was ver-wirklicht werden muss. In dem Moment wo etwas verwirklicht ist, ist es schon gestorben, eigentlich, in Wahrheit. Und ich muss schon anfangen, wieder den nächsten Impuls hineinzugeben. Aber darum verstehen so wenige Menschen die Wirklichkeit des Geistigen. &amp;quot;Nein, Wirkliches ist das, was ich angreifen kann.&amp;quot; Nein! Das ist das Abgestorbene. Das war einmal Wirklichkeit - und ich kann es jetzt anfassen, weil es gestorben ist, im Grunde. Wenn ich eine &#039;&#039;&#039;Pflanze&#039;&#039;&#039; habe, ein &#039;&#039;&#039;Tier&#039;&#039;&#039; habe, einen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; habe, dann ist auch schon sehr &#039;&#039;&#039;viel Abgestorbenes&#039;&#039;&#039;, sagen wir, in körperlich-physisch-stofflicher Gestalt da, &#039;&#039;&#039;aber ein bisschen was lebt noch drinnen&#039;&#039;&#039;. Und ich hoffe, dass ein bisschen was vom Geistigen, vor allem jetzt bewusst, im Menschen lebt, was beim Tier eben unbewusst ist, bei der Pflanze noch unbewusster und im Mineral ganz tief schläft. Und es wartet darauf, dass der Mensch eigentlich dieses Mineralreich ja erlöst. Erlöst, weil dieses Minerale ist halt immer in der Gefahr, von diesen soratischen, asurischen, ahrimanischen Wesenheiten ergriffen zu werden und zur erstarrten Masse zu gerinnen und nicht diese ganz glasklare geistdurchflutete, kristalline Gestalt zu bekommen. Es ist immer das Spiel da drinnen. Also, &#039;&#039;&#039;eigentlich kämpfen diese Mächte gegen die Kristallwelt und möchten eine Ersatzwelt machen, eine dunkle, erstarrte Lavawelt&#039;&#039;&#039;, wenn ich so will, jetzt als äußeres Bild, also vergleichsweise genommen. Aber geistig gesehen, wäre es das: eine Lava, glasartig erstarrte, aber ganz dunkle, finstere Masse, die in ihrer Bewegung komplett erstarrt ist, irgendwo. Ohne ihre eigene Form gefunden zu haben, die der Kristall hat, eben. Jeder &#039;&#039;&#039;Kristall&#039;&#039;&#039;, jeder - egal ob es ein Diamant ist, ob es ein Bergkristall ist - jede einzelne Ausgabe, &#039;&#039;&#039;jedes einzelne Exemplar ist individuell&#039;&#039;&#039;. Ganz individuell, obwohl alle die gleiche Grundform haben - und trotzdem ist jeder einzigartig. Die Glasmasse, die ist indifferent. Da drückt sich keine Individualität aus, ist kein individueller Impuls drinnen. Also schauen wir mal, dass wir nicht zu der Glasmasse erstarren, sondern dass wir die &#039;&#039;&#039;Kristallwelt des Neuen Jerusalems gestalten durch unser Ich&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick auf den 107. Vortrag ===&lt;br /&gt;
Ja, damit möchte ich es für heute gut sein lassen. Wir werden das nächste Mal direkt an das anschließen. Wir werden schauen, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;diese dunklen Mächte arbeiten&#039;&#039;&#039;, wie auch wirklich Bruderschaften arbeiten, die sich gewisser schwarzmagischer Kräfte zu bedienen versuchen, wie das ein bisschen zugeht. Weil, bitte, ich werde kein Rezept dafür geben, ich hüte mich davor, also ein Rezept dafür zu geben, wie man das im Detail macht. Abgesehen davon, selbst wenn man so ein Rezept gibt, ist es nicht so einfach zu verstehen. Da braucht man schon einen langen Weg, um das dann in der Praxis umsetzen zu können. Aber so gewisse Umrisse davon werden wir uns anschauen, wo es hingeht, und wir werden dann erkennen, wo bewusst, teilweise auch unbewusst, an diesen Dingen gearbeitet oder damit gearbeitet wird - und wenn ihr das vom Heutigen mitnehmt, dann seht ihr aber auch, dass es gar nicht zu verhindern oder zu vermeiden ist. Es wird nicht darum gehen, das alles auszuradieren, das wird uns nicht gelingen, sondern es wird darum gehen, es &#039;&#039;&#039;in das richtige Gleichgewicht zu führen&#039;&#039;&#039; und für die Zukunft einmal zu schauen, trotzdem, dass die &#039;&#039;&#039;lichte Seite die Übermacht gewinnt.&#039;&#039;&#039; Aber es ist nicht jetzt ein Kampf, der von heute auf morgen entschieden wird, sondern da geht es um &#039;&#039;&#039;Kräfteverschiebungen&#039;&#039;&#039;, die passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang ===&lt;br /&gt;
Mein Kater sagt mir jetzt gerade:  &amp;quot;Es ist aus. Ich brauche eine Ruhe jetzt. Mach das nächste Mal weiter.&amp;quot; Er marschiert jetzt gerade bei mir unten vorbei. Ihr seht ihn nicht. Also ich höre auf. Ich danke euch, dass ihr so tapfer dabei seid. Gute Nacht. Gute Nacht, meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Danke auch bei all den Leuten die beim Livestream dabei sind. Ich verabschiede mich auch hier. Gute Nacht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_99._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=158</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 99. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
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		<updated>2022-04-28T18:05:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Die Krisensituation im März 2022 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Apokalypse des Johannes 99. Vortrag als Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Yt 99. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/4jhkedM8hgU]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 99. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
49. Wochenspruch, Gedankenklarheit und innere Hoffnungsstrahlen - Die Corona-Krise als geistige Krise - Ukraine-Krise, äußere Weltkrise und geistige Weltkrise - Europa verliert all sein Geistiges und lebt von den Früchten der Vergangenheit - Die Grundnatur des Russischen und die orthodoxe Kirche - Die russische Geschichte im europäischen Kontext - Neues Kulturzeitalter und alte Glaubenskräfte - Darwinismus und aktuelle naturwissenschaftliche Forschung - Epigenetik - Amerika, Europa, die Wirtschaftsinteressen und die äußere Freiheit - Verstandes- und Gemütsseele und Bewusstseinsseele in Amerika und Europa - Der Osten als Teil Europas - Die Zersplitterung Europas - Europa braucht eine gemeinsame Aufgabe im Geistigen - Die Individualität des Menschen und ihre Unterdrückung und Auslöschung - Die Medienwelt und die Täuschung der Menschenseele - Logik und Widersacherlogik - Das Gesundheitswesen und der Transhumanismus - Das Geistesleben muss unabhängig sein - Neue Lebenskräfte durch neues Denken - Lebendiges Denken erlernen und erleben am Sinnlichen - Experimentierfeld Lebendiges Denken - Engel haben keine Menschengestalt - Farben erleben - Sprache als verinnerlichte Gestik - Mimik - Wachstum bei Pflanzen beobachten - Altes Denken und altes Hellsehen - Beeinflussung geistiger Vorstellungen durch Luzifer und Ahriman - Naturwissenschaften an der Schnittstelle zum Geistigen - Das Reich der soratischen Wesenheiten - Beiträge aus dem Goetheanum zur Ukraine- und Weltkrise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Ghislaine und Susanne am 25. April 2022 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 49. Wochenspruch am 8.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 99. Vortrag zur Apokalypse, also bald haben wir den hundertsten! Es gibt zum Einstieg den 49. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Gedankenklarheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkend eignen Geistes Wachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In finstern Weltennächten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und neigt dem nahen Weltentage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Innern Hoffnungsstrahlen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Wir fühlen jetzt so - oder es besteht die Möglichkeit zu fühlen - die Kraft des Weltenseins. Das, was aus der Welt mit dem Licht, mit der Natur, mit der erwachenden Natur entgegenkommt, und wir können es in Gedankenklarheit erfassen, weil wir ja hoffentlich ein bisschen in den finsteren Winternächten unsere innere geistige Kraft, unser inneres geistiges Licht gestärkt haben, entzündet haben, angefacht haben und diese innere Kraft kommt jetzt dem entgegen, was von außen kommt. Das heißt, unser eigenes Denken kommt entgegen dem Weltendenken. &#039;&#039;&#039;Das ist so ein Grundprinzip, dass wir das, was uns umgibt in der Welt, nur erfassen können, wenn wir eine entsprechende seelisch-geistige Aktivität dem entgegenschicken&#039;&#039;&#039;. Nur eine Seite für sich ist gar nichts, sondern es muss immer das Äußere dem Inneren begegnen oder umgekehrt. Es hängt sehr stark davon ab, wie aktiv ich innerlich seelisch-geistig bin, danach bestimmt sich im Grunde, was ich wahrnehme - von der Sinneswahrnehmung angefangen bis zu allem, was auch seelisch und geistig uns umgibt. Im Grunde ist der Unterschied nur der, dass je stärker die eigene geistige Aktivität wird, desto mehr nehme ich über das Sinnliche hinaus, auch das nicht Sinnliche, wahr. Dann kann ich aus dem Inneren dem die Hoffnungsstrahlen sozusagen entgegenschicken, die Hoffnung, immer mehr erkennen zu können und daher dann auch, wie soll ich sagen, mit mehr Bewusstsein tätig zu werden in der Welt, wissend tätig zu werden in der Welt draußen. Das Wichtige ist immer geistige Wahrnehmung - noch viel mehr als die Sinneswahrnehmung - bedeutet tätig werden in der Welt. &#039;&#039;&#039;Nur geistige Welt anschauen,&#039;&#039;&#039; ist gar nichts im Grunde, das &#039;&#039;&#039;ist völlig wertlos&#039;&#039;&#039;, sondern es ist verbunden mit einer Aufgabe die ich erfüllen kann mit meiner geistigen Kraft. Es ist immer eine Aufforderung. Ich lese es jetzt einfach noch einmal, bevor ich dann sogar ein bisschen anknüpfen werde daran:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Gedankenklarheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkend eignen Geistes Wachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In finstern Weltennächten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und neigt dem nahen Weltentage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Innern Hoffnungsstrahlen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und solche Hoffnungsstrahlen brauchen wir in unserer Zeit, habe ich den Eindruck, ziemlich viele, weil die Situation, die Weltsituation, schaut nicht so gut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krisensituation im März 2022 ===&lt;br /&gt;
Wir gehen im Moment durch eine Dauerkrise durch, könnte man sagen. Es ist eine Umbruchszeit - und es geht im Grunde Schlag auf Schlag. Wir haben kaum noch bewältigt die ganze &#039;&#039;&#039;Corona&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Geschichte&#039;&#039;&#039;, die die Welt in Atem gehalten hat, oder außer Atem, wie man’s nimmt, mit der Maske vorm Gesicht ist man eher außer Atem, aber etwas, was die ganze Welt ergriffen hat im Grunde und zum allergrößten Teil ein geistiges Phänomen ist, am allerwenigsten ein äußeres physisches Phänomen. Ich meine, der arme Virus, sage ich mal - das arme Virus, wenn man es wissenschaftlich ausdrücken will, ändert aber auch nicht viel an der Sache - ist eigentlich ziemlich unschuldig an dem, was daraus gemacht wurde, das muss man also ganz deutlich sagen. Der größte Teil, ich sage mal 95% der ganzen Geschichte, ist der geistige Umgang mit dieser Erscheinung, die da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dasselbe Problem stellt sich jetzt in anderer Weise, wieder von einer ganz anderen Ecke, mit der momentanen Krise, &#039;&#039;&#039;Ukraine-Krise&#039;&#039;&#039;, europäische Krise, wenn man so will - &#039;&#039;&#039;Weltkrise in gewisser Weise&#039;&#039;&#039;, wo jetzt eine noch schärfere Gangart da ist, unter der jetzt Menschen noch viel stärker zu leiden haben, noch viel unmittelbarer zu leiden haben. Schande eigentlich, dass uns das jetzt an diesem Beispiel erst so deutlich bewusst wird, weil das Ganze spielt sich seit Jahrzehnten auf der Welt ab, überall, rund herum. Wir brauchen nicht glauben, dass wir nicht in einer kriegerischen Welt leben. Wir leben bei uns halt bis jetzt sehr bequem und sehr weit entfernt davon, aber die ganze Welt, vor allem in den ärmsten Ländern, in den Ländern, wo die Menschen es sowieso schon schwer haben, dort ist eigentlich der Kampfplatz der Weltmächte, könnte man sagen. &#039;&#039;&#039;Das Erschütternde daran ist, dass die Grundprinzipien, nach denen das alles läuft, dieselben sind wie vor mehr als hundert Jahren.&#039;&#039;&#039; Im Grunde genommen hat die Problematik in der Art schon begonnen im 19. Jahrhundert, und hat gemündet einmal in die Katastrophe des ersten Weltkrieges, aus dem sich im Grunde zwangsläufig ergeben hat der zweite Weltkrieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichtliche Entwicklung hin zur aktuellen Weltkrise ===&lt;br /&gt;
Darauf ist gefolgt der nächste große Schlag für Europa, sage ich mal, ein verständlicher Schlag, aber ein Schlag, der nachhaltig ist für Europa. Was an Wirtschaftswunder, an Aufbau geleistet wurde, was einerseits natürlich notwendig war, aber was so ziemlich &#039;&#039;&#039;das letzte Geistige, was in Europa war&#039;&#039;&#039;, ausgelöscht hat. Das muss man sehen. Das Denken wurde ganz fokussiert auf die Außenwelt - und es hat sich wirklich gesteigert bis zum Jahr 1998 und kurz darüber hinaus. Dann kamen die berühmten Terroranschläge, also &amp;quot;Nine Eleven&amp;quot;- und &amp;quot;Nine Eleven&amp;quot; war der Startschuss, noch einmal Gas zu geben und die Weltstruktur auf der Bahn ganz intensiv weiterzulenken, die im Grunde schon seit dem 19. Jahrhundert angestrebt ist. Ich sage es jetzt eimal sehr aus europäischer Sicht: Von allen Seiten her ist irgendwo ein Bestreben da, Mitteleuropa geistig von seinen Wurzeln abzuschneiden. Nicht, dass das das offiziell erklärte Ziel ist, naja, inoffiziell - manche wissen schon, worum es geht. Aber es ist Europa, das bis dahin, zumindest in der Neuzeit, eine sehr führende Rolle in der Welt hatte, nämlich geistig führende, ich meine nicht militärisch führende Rolle, sondern ein wichtiger geistiger Quellort war. Und ich möchte fast sagen, das letzte Aufbäumen war halt dann, was durch die &#039;&#039;&#039;Anthroposophie&#039;&#039;&#039; in die Welt gekommen ist - und dann ist es immer mehr bergab gegangen - und &#039;&#039;&#039;Europa lebt von den Früchten der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;. Ich möchte nicht sagen lebt, sondern vegetiert von den Früchten der Vergangenheit. Die Früchte sind gewaltig und da wäre auch noch Gewaltiges aus diesen Früchten herauszuholen, aber es wird im Grunde nicht gemacht, sondern das, was Geistesgut war, wird immer mehr veräußerlicht, immer mehr verkommerzialisiert und ideologisiert. Das sind die zwei Dinge, die da sind. Nur, was wirklich untergeht, ist der geistige Kern der ganzen Sache. Im Grunde, wage ich zu behaupten, dass es fast niemanden mehr interessiert heute, was der geistige Hintergrund ist. Das Interesse ist: Kann ich es für meine Ideologie gebrauchen, kann ich die ausdrücken damit, indem ich Theater spiele, indem ich Operninszenierungen mache - dann ist eine politische Botschaft gerne dahinter - oder es ist das kommerzielle Interesse bzw. beides. Im besten Fall spielt beides zusammen. Damit sind wir in eine sehr oberflächliche Kulturentwicklung hineingekommen - ich sage mal, zumindest in Europa und im Westen überhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es im &#039;&#039;&#039;Osten&#039;&#039;&#039; ausschaut, ist eine andere Frage, dort gibt es sehr wohl eine Geistigkeit, aber es ist eine alte Geistigkeit. Diese alte Geistigkeit hat das große Problem, sie wird immer bedrohlicher, je weniger sie eben von neuen Kräften befruchtet wird. Das ist der Punkt. Das ist kein Vorwurf an die östlichen Kulturen, dass sie das nicht haben. Sie brauchen eigentlich die Anregung, die Kommunikation gerade mit der Mitte - und Europa wäre der geeignete Ort dafür. Ich spreche da nicht nur von Mitteleuropa, sondern wirklich von ganz Europa. Zu ganz Europa gehört eben zum Beispiel auch die &#039;&#039;&#039;Ukraine&#039;&#039;&#039; dazu, &#039;&#039;&#039;sie ist also Teil Europas&#039;&#039;&#039;. Es ist ja auch Russland, zumindest rein geographisch gesehen, so etwa bis zur Ural-Grenze, Europa. Die Grenze zwischen Asien und Europa hat ja nicht so eine scharfe Schnittlinie, aber gemeinhin wird der Ural als Grenzlinie gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Russland&#039;&#039;&#039; hat das besondere Privileg, sowohl am asiatischen Geist als auch am europäischen Geist teilzunehmen. Dort ist natürlich auch sehr viel zerstört worden. Man muss bedenken, ich habe jetzt unlängst ein Buch gelesen - das ist so etwa aus den dreißiger Jahren - und da kommt so deutlich heraus, dass die &#039;&#039;&#039;Grundnatur des Russen eine tief religiöse ist&#039;&#039;&#039;, eine tief christliche eigentlich, das ist das Grundmotiv, das dahinter ist. Allerdings ist es eine Religiosität, die heute auch noch im orthodoxen Bekenntnis drinnen liegt, das heißt in einem kirchlichen Bekenntnis drinnen liegt, aber doch immer wieder von einzelnen Menschen sehr, wie soll ich sagen, auch mystisch vertieft wurde. Noch nicht mit ganz neuen Kräften, aber mit einem unheimlichen Gemüt, das drinnen ist. Also gerade der Osten - und mit Osten meine ich wirklich bis in die Gegenden des Urals hinein, was dann jenseits liegt, hat einen ganz anderen Charakter - aber was bis dorthin liegt, hat ein sehr, sehr tiefes Gemüt. &#039;&#039;&#039;Es ist im Russischen die Anlage&#039;&#039;&#039; irgendwo drinnen, von der alten Glaubensintensität &#039;&#039;&#039;zu einer wirklich&#039;&#039;&#039;, sagen wir mal, &#039;&#039;&#039;mystischen Erfahrung überzugehen&#039;&#039;&#039;. Das ist als Anlage irgendwo da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ist als Anlage das da, was wir uns in Europa erst erarbeiten müssen. Wir sind auf dem Weg mittlerweile fast am Ende angekommen, dass &#039;&#039;&#039;die alten Glaubenskräfte&#039;&#039;&#039;, das heißt die, die aus dem Gemüt, aus dem Gefühl heraus kommen - &amp;quot;selig sind die, die glauben und nicht schauen&amp;quot; - dass also der Glaube zunächst einmal etwas ist für die, die das Hellsehen in jeder Form verloren haben. Darauf ist der Aufbau des Christentums während des Mittelalters ganz stark gebaut - auf dieses Prinzip. Und der Christus spricht es eben schon aus, nur wir sind mittlerweile in ein &#039;&#039;&#039;neues Kulturzeitalter&#039;&#039;&#039; getreten, in das Zeitalter der &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseele&#039;&#039;&#039; und dieses alte Glaubensprinzip trägt heute nicht mehr. Es trägt nicht mehr so und insbesondere in Europa trägt es nicht mehr - und in Russland eben auch immer weniger. Es ist heute auch weniger geworden und wo es auftritt, tritt es sehr dogmatisch auf. Also auch die &#039;&#039;&#039;orthodoxe Kirche&#039;&#039;&#039; ist sehr dogmatisch und das wurde teilweise auch vom russischen Staat gefördert sogar, weil es die eigenen Interessen unterstützt, weil das alte Prinzip ist eben: Der Mensch ist Untertan. Untertan Gottes oder Stellvertreter Gottes usw. ist dann die Kirche oder der Machthaber oder was auch immer. Dieses Prinzip ist ganz stark noch im weiteren Osten drüben. Ich meine selbst oder gerade auch in &#039;&#039;&#039;China&#039;&#039;&#039; ist es sehr stark drinnen. Es ist einfach das Prinzip drinnen, der der an der Spitze steht, ist, ja, er heisst jetzt nicht &amp;quot;Gott Kaiser&amp;quot; oder irgend sowas, aber er ist der Vertreter einer höheren - nennen wir es Idee jetzt einmal vorsichtig. Von geistigen Mächten braucht man dabei nicht sprechen, aber es ist jemand da, der sozusagen die Idee, die hinter dem ganzen Staat steckt, erfasst hat oder glaubt erfasst zu haben. Jedenfalls die anderen müssen es glauben. Ob er das selber glaubt, ist ein anderes Kapitel - aber jedenfalls geht es von dort aus. Dahinter steht eine ja aber auch sehr starke Idee - trotzdem. Brüderlichkeit will ich es gar nicht nennen, aber Solidarität; Solidarität im Sinne, alles zum Wohl des Volkes, zum Wohle der Allgemeinheit. Dem wird in China zum Beispiel ganz brutal das geopfert, was individuelle Beigabe ist. Sie ist gut und willkommen, solange sie in das Schema hinein passt - und sie wird sofort ausgemerzt, wenn sie nicht hineinpasst. Das heißt, es muss zur gesamten Staatsidee passen und die verwaltet einer oben, der ist der Stellvertreter dieser höheren Idee. In abgemilderterer Form war das natürlich in Russland auch irgendwo da, es neigt also auch zu einer sehr zentralistischen Herrschaft, hat immer dazu geneigt. Es kam ja dann mit &#039;&#039;&#039;Peter dem Großen&#039;&#039;&#039; vor allem ein ganz starker Zug von Russland nach Westen hinüber: Einerseits also sich verbinden mit der westlichen Kultur, das alles aufnehmen - was teilweise von den Russen gar nicht gut geheißen wurde, weil es ihrer Denkweise nicht entsprach -, aber es hat sich sehr gut harmonisiert mit dem Machtbestreben, das halt auch Peter der Große hatte und wo letztlich schon die Idee war, im Grunde, Europa oder grosse Teile von Europa unter den Einfluss Russlands zu bringen. Mit Peter dem Großen ist eigentlich &#039;&#039;&#039;Russland&#039;&#039;&#039; erst &#039;&#039;&#039;zu einer Großmacht aufgestiegen&#039;&#039;&#039;, ist es geblieben, in gewisser Weise natürlich mit wechselnden Perioden, bis Ende des ersten Weltkriegs, als dann die Bolschewisten übernommen haben die Regierung und das Kaiserreich. Seit Peter dem Großen war es eigentlich kein Zarenreich mehr, obwohl der Name Zar drinnen ist, aber er hat sich selbst als Kaiser der Russen verstanden und es lief offiziell dann unter dem Titel Russisches Kaiserreich, auf russisch &amp;quot;Imperator&amp;quot;. Also in Russisch kann ich es nicht aussprechen, aber die Übersetzung des lateinischen Kaisertitels ist im Grunde Imperator. Mit alldem ist verbunden im Hintergrund aber immer &#039;&#039;&#039;Imperator von Gottes Gnaden&#039;&#039;&#039;, irgendwo also mit einer höheren Idee begabt, mit einer höheren Idee inspiriert. Peter der Große war eine sehr zwiespältige Persönlichkeit, einerseits ein Mensch, der sich auf jeden Fall ganz an seine Aufgabe, die er empfunden hat, hingegeben hat. Zum Beispiel, gegen sein Lebensende war er schon im Grunde schwer krank - Probleme mit Blasenentzündung und solche Sachen -, aber dann ist irgendwo ein Mann ins Meer gestürzt, ins Wasser, er ist nach, hinten nach, und hat ihn da rausgezogen. Allerdings hat er sich dann so eine starke Erkältung zugezogen, dass er an dem letztlich gestorben ist. Er hat sich wirklich für einzelne Leute eingesetzt, er hat sich in gewisser Weise ganz gegeben - und in gewisser Weise auch ganz als Werkzeug von etwas Höherem gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist heute etwas ganz Problematisches&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;sich als Werkzeug von etwas Höherem zu sehen.&#039;&#039;&#039; Aus dem passieren im Grunde, oder sind namentlich im 20. Jahrhundert, die meisten Katastrophen passiert. Im Grunde hat der &#039;&#039;&#039;Hitler&#039;&#039;&#039; auch eine höhere Idee gehabt. Er war beseelt von einer gewissen höheren Idee. Das Deutschtum, der deutsche Volksgeist, wie er ihn missverstanden hat, was natürlich nicht &#039;&#039;&#039;der deutsche Volksgeist&#039;&#039;&#039; war, was er halt als germanischen Volksgeist aufgefasst hat, dass er dem dient auf die beste Weise. Was im Grunde dahinter steht: Alles, was dem nicht folgt, gehört weg, gehört im Grunde weg. Das hat schon einen tieferen Hintergrund, weil in der Neuzeit einfach auch etwas aufgetreten ist - es ist einerseits der &#039;&#039;&#039;Individualismus&#039;&#039;&#039; aufgetreten, er ist immer stärker heraus gekommen, es ist zugleich damit immer stärker heraus gekommen, ich möchte sagen, das &#039;&#039;&#039;Misstrauen gegenüber den Menschen&#039;&#039;&#039;. Das Misstrauen gegenüber den Menschen. Das ist eine Polarisierung: Einerseits das ganze sich auf die Individualität stellen - was vielfach auch immer noch verwechselt wird mit sich auf den Egoismus stellen - andererseits eben -  vielleicht auch gerade dadurch, weil es sehr zwiespältig ist - ein Misstrauen den Menschen gegenüber. Man kann das verfolgen bis in die Wissenschaft hinein, im Grunde, immer mehr das Bestreben den Menschen auszuschließen aus der ganzen Sache. Das Erste war schon in dem an sich sehr genialen und notwendigen &#039;&#039;&#039;Darwinismus&#039;&#039;&#039;, der entstanden ist: Das heißt, die Erkenntnis, dass der Mensch mit den ganzen Lebewesen auf der Welt verbunden ist - und entwicklungsgeschichtlich mit ihnen verbunden ist. Das ist ein ganz, ganz wichtiges und eigentlich sehr geistvolles Bild. Ich meine, was man dann als Darwinismus interpretiert hat, dass das alles funktioniert durch den Kampf ums Dasein, ist im Grunde nicht der Natur abgelesen. Darwin hat es nicht die Natur abgelesen, sondern einfach den damaligen englischen Verhältnissen. Weil gerade also diese Zeit, wo Darwin schreibt, ist die Zeit, wo es in &#039;&#039;&#039;England&#039;&#039;&#039; einfach ganz brutal darauf hingeht, Industrie zu entwickeln, Geld damit zu machen und die Arbeiterschaft im Grunde als Sklaven zu halten. Nicht wirklich natürlich, aber de facto, ja. Das heißt, sie bis aufs Blut auszuquetschen, ihnen gerade das notwendige Minimum zum Überleben zu geben - und die nicht überleben sind es einfach nicht wert, weil sie sind nicht produktiv genug, also, wenn sie sterben dann ist es gut. Und man hat sogar die Doktrin gegeben, weg mit den Sozialeinrichtungen, die es vorher nämlich gab, weg damit. Weg damit, weil damit wird nur das Schlechte, das Unfähige am Leben erhalten und das kostet einfach Kraft, die vergeudet ist. Es ist eine ganz, ganz einseitige Sache daraus herausgekommen. Aber an sich ist vieles von dem, was Darwin geschrieben hat und was seine Nachfolger geschrieben haben, sehr, sehr weise - und nicht umsonst hat sich &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sehr intensiv damit beschäftigt. Namentlich mit dem deutschen Nachfolger &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039;, den er  glühend verteidigt hat, auch noch ganz kurz bevor er mit der eigentlichen anthroposophischen Arbeit begonnen hat. Er hat aber nie dann gesagt: &amp;quot;Okay, da ich habe mich geirrt&amp;quot; oder was, ganz im Gegenteil, er hat es als etwas, zurecht, als etwas ganz, ganz Großartiges empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschub zur aktuellen naturwissenschaftlichen Forschung ===&lt;br /&gt;
Es gibt heute durchaus auch Ansätze, die dieses, rein von der äußeren Forschung, in eine viel bessere Richtung weiterlenken, wo deutlich herauskommt, dass nicht dieses darwinistische Prinzip &#039;Kampf ums Dasein&#039; und so, dass das das Entscheidende ist, sondern, dass das eigentlich nur einen ganz kleinen Teil ausmacht und einen viel größeren die &#039;&#039;&#039;Kooperation im Tierreich, im Pflanzenreich, im Reich des Lebendigen&#039;&#039;&#039;. Dass wir Menschen zum Beispiel gar nicht überleben könnten - das ist heute schon ganz deutlich - wenn wir nicht die Kooperation hätten bis hinunter zu den Bakterien und zu diesen Sachen. Der Mensch hat zehnmal soviel Bakterienzellen in sich wie eigene Körperzellen. Ohne dem könnte er nicht überleben - und bei den Viren sind es etwa noch hundertmal soviel. Das heißt, wir können nur danke, danke, danke dazu sagen - und dass in einzelnen Fällen dann irgendwelche &#039;&#039;&#039;Viren oder Bakterien&#039;&#039;&#039; rebellisch werden und sozusagen schädlich werden, ist im Grunde die große Ausnahme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist noch zu klären, warum es überhaupt passiert, ob da nicht auch ein &#039;&#039;&#039;geistiges Fehlverhalten des Menschen oder der Menschheit&#039;&#039;&#039; als solches mit eine Rolle spielt, weil das Leben hängt sehr stark eben auch von, sagen wir&#039;s so äußerlich wissenschaftlich, von psychischen Faktoren ab. Das weiß man mittlerweile, das ist ganz klar. Also, &#039;&#039;&#039;der Mensch ist eben nicht nur ein Produkt seiner physischen Vererbung&#039;&#039;&#039;, sondern, dass psychische Faktoren eine sehr, sehr große Rolle spielen, und eine so große Rolle, dass sogar zum Beispiel schädliche psychische Einflüsse - aber ich denke auch förderliche Einflüsse - sogar weiter vererbt werden. Man weiss ja mittlerweile viel über die &#039;&#039;&#039;epigenetische&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Vererbung&#039;&#039;&#039; und so weiter, das ist also, was außerhalb des eigentlichen Erbgutes ist, aber eine große Rolle dabei spielt, was mit dieser Sache gemacht wird, was mit dem Erbgut eigentlich gemacht wird. Es ist im Grunde ein viel entscheidenderer Faktor als die reine genetische Grundstruktur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europa braucht eine gemeinsame Aufgabe===&lt;br /&gt;
Aber jetzt sind wir ein bisschen von der Situation &#039;&#039;&#039;Russland, Ukraine, Europa&#039;&#039;&#039; abgekommen. Die Ukraine hat eine ganz besondere Stellung zwischen, sagen wir mal, Ost- und Westeuropa. Ich spreche jetzt ganz bewusst von Ost- und Westeuropa und beziehe damit Russland ein, jedenfalls den europäischen Teil davon, und es wäre also ganz wichtig, dass dieses große &#039;&#039;&#039;Europa eine gemeinsame Aufgabe&#039;&#039;&#039; findet. Da wird aber ein immenser Keil hineingetrieben. Das muss man auch sehen. Das mindert also nicht, dass die Aggression, die jetzt natürlich Putin gegen die Ukraine macht, dass das grundsätzlich Verwerfliches und eine ganz falsche Strategie ist. Aber sie kommt nicht ganz von ungefähr, nicht einfach nur als Großmachtstreben oder sowas. Russland kann sich sowieso kein Großmachtstreben mehr leisten. Dazu ist es in Wahrheit gar nicht fähig. Ich meine, es tut so, als wäre es noch eine Großmacht, ist es aber längst nicht mehr. Das weiß natürlich auch Putin, dass es das nicht ist, aber zumindest will er versuchen, dass nicht immer mehr Scheibchen für Scheibchen abgeschnitten wird von dem, was noch geblieben ist. Man muss ja denken, welche große Ausdehnung Russland hatte und der Machtbereich Russlands eben zur Zeit der Sowjetunion, wo ja dazu gehörten die ganzen Vasallenstaaten: Polen, Tschechien, Slowakei und so weiter, Rumänien, Bulgarien und das Ganze, also ein riesiger, wie soll ich sagen, eine riesige Pufferzone, die für Russland im Grunde da war. Das alles ist weg, als die Sowjetunion zerfallen ist, also als Folge des Mauerfalls letztlich. Es war etwas wie eine Revolution, im Grunde, von unten, die von den Menschen von unten kam. Und wieder mal war Deutschland ein entscheidender Bote, ein entscheidender Faktor, denn dort ist die Mauer gefallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch das ist mit Sicherheit ein großer Faktor in dem ganzen Geschehen: Dass Deutschland im Westen wie im Osten einfach von seinen Quellen abgeschnitten wurde - abgesehen davon, dass im Zuge des zweiten Weltkrieges die Juden zum großen Teil ermordet oder deportiert wurden - oder letztlich dann geflüchtet sind. Und unter dem &#039;&#039;&#039;leidet Europa ganz stark&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Kräfte - oder ein Grossteil dieser Kräfte - hat Amerika ja mit offenen Armen aufgenommen. Amerika war in keiner Weise zimperlich. Sie haben genauso Nazis auch aufgenommen, wenn sie ihren Zwecken dienlich waren. Muss man auch sehen. &#039;&#039;&#039;England, Amerika&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben sich immer ausgezeichnet durch eine sehr&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;pragmatische Politik&#039;&#039;&#039;. Da ist wirklich die Genialität drinnen, die äußere Welt zu ordnen. Aber es ist auch die Tendenz drinnen, den Bogen zu überspannen, es auch dort zu ordnen, wo es sie gar nichts mehr angeht, weil es ist das Grundprinzip, die ganze Welt muss und soll nach diesem Schema geordnet werden. Diese Ordnung ist eine äußere Ordnung, es geht um die &#039;&#039;&#039;äußere Freiheit&#039;&#039;&#039;, es geht um die Freiheit, überall wo ich will, Wirtschaft zu machen - und niemand darf mich behindern. Das war schon die Kanonenbootpolitik gegenüber China zum Beispiel. China, das für sich eigentlich abgeschlossen bleiben wollte, hatte keine Chance. Es wurde mit Kanonenbooten erzwungen die Öffnung des chinesischen Marktes, weil wir wollen; wir brauchen einen Absatzmarkt dafür, Ende. Das hat Vorrang. Da soll nicht irgendwer sich in seiner blöden Kultur einspinnen und glauben, sie brauchen uns nicht. Nein, sie brauchen uns, weil sie müssen beglückt werden mit diesen äußerlichen Gütern. Das ist ganz stark - und dieses Prinzip hat natürlich in Europa wunderbar funktioniert. Europa ist dem hörig geworden, diesem Prinzip, es geht alles um die Wirtschaft, es ist die &#039;&#039;&#039;Europäische Union ein Wirtschaftsbund&#039;&#039;&#039; - und es ist nie mehr geworden. Ein wirklich vereinigtes Europa ist es bis zum heutigen Tage nicht. Dass die Grenzen zeitweise gefallen sind und jetzt dann zwischendurch durch die Corona Krise geschlossen wurden, ändert nichts daran, dass &#039;&#039;&#039;Europa keine gemeinsame Idee&#039;&#039;&#039; gefunden hat bis jetzt. Das wäre so wichtig. Das wäre so wichtig, und mit dem könnte auch Russland leben, wenn es einbezogen würde in diesem Bereich. Es war eigentlich die grosse Idee nach dem Mauerfall, gerade Gorbatschow hat ja sehr davon gesprochen. Es gab das bekannte Schlagwort vom «Haus Europa». &#039;&#039;&#039;Zu diesem «Haus Europa» sollte auch Russland zählen&#039;&#039;&#039;. Es war ein Weg bereitet, wieder einmal muss man sagen, wo sich Europa mit dem Osten verbindet und dadurch eben schon in gewisser Weise jetzt die Schritte setzt, vorbereitende Schritte setzt auf die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche&#039;&#039;&#039;, weil es muss eigentlich jetzt schon vorbereitet werden. &#039;&#039;&#039;Europa kann seine geistige Aufgabe nur erfüllen, wenn es sich verbindet mit der Seelenhaftigkeit des Ostens&#039;&#039;&#039;. Das fehlt uns. Es fehlt uns jetzt umso mehr, als es, sage ich mal, durch den westlichen Einfluss praktisch komplett zerstört wurde. Die Kräfte des Gemüts sind weg und es ist eine reine Verstandesseelenkultur übrig geblieben. Von Bewusstseinseelenkultur rede ich schon gar nicht einmal. &#039;&#039;&#039;Was wir heute in Europa im Großen und Ganzen noch immer sehr stark haben, ist eine ganz einseitige Entwicklung der Verstandesseele&#039;&#039;&#039;. Das ist das Werkzeug, mit dem man im Grunde nichts Produktives in der Welt allein machen kann. Man kann nur damit im Grunde in Konflikt und in Streit geraten. Das Verstandeswerkzeug dient einzig und allein im Grunde ja dem Ego, &#039;&#039;sein&#039;&#039; Recht durchzusetzen. Im Grunde &#039;&#039;sein&#039;&#039; Recht durchzusetzen - und zwar durchaus im äußeren Sinne letztlich. Es war lange Zeit begleitet eben mit den Gemütskräften noch, mit dem religiösen Gefühl, das im Hintergrund da war, aber diese &#039;&#039;&#039;Gemütskräfte sind weg in Europa, in unserem kleinen Europa&#039;&#039;&#039;, sozusagen. &#039;&#039;&#039;Der Osten hat sehr viel davon&#039;&#039;&#039;. Das haben also die Länder, die zu Europa gefallen sind, sagen wir nach dem Zerfall der Sowjetrepublik, das heißt Polen, Ungarn, Tschechien und so weiter, alles, was jetzt europäisiert wurde. Im Grunde droht immer mehr auch diese Gemütshaftigkeit verloren zu gehen unter dem Einfluss dieser westlichen Gesinnung, die sich wirklich vom Westen her breitmacht und Europa vergiftet, sodass sich das auch bis dorthin ausbreitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Etwas ganz Gemütshaftes lebt eben auch in dem ukrainischen Volk&#039;&#039;&#039; drinnen, wobei das ukrainische Volk, das ist eine ganz wilde Mischung im Grunde. Es ist einerseits, also im Osten, sehr stark gekommen das russische Element, es ist ein ganz anderes im westlichen Teil - und unten in der Gegend Krim, die Krim Tataren, das sind Turkvölker, eigentlich, also ganz was anderes. Das heißt aber, damit ist die Ukraine ein sehr, sehr, sehr interessantes Gebiet, also &#039;&#039;&#039;wo sehr unterschiedliche Mentalitäten zusammenkommen&#039;&#039;&#039; - und daher aber auch die Chance bestünde, da etwas Gemeinsames zu finden. Das wird jetzt im Moment zersplittert, komplett. Das wird jetzt komplett zersplittert. Das ist die ganz große geistige Tragik dahinter, die sich verbindet mit der äußeren Tragik und dem Leid der Menschen, die jetzt davon betroffen sind. Europa versteht nichts davon, namentlich die Politiker verstehen nichts davon. Das muss man ganz deutlich sagen auch. Sie verstehen nichts davon. Europa hätte eigentlich als &#039;&#039;&#039;Konsequenz aus dem zweiten Weltkrieg&#039;&#039;&#039; eine gemeinsame, ich sage es mal ganz vorsichtig, eine gemeinsame Idee finden müssen. Die EU ist nicht diese gemeinsame Idee. Sie ist ein reines Wirtschaftsbündnis - und das ist der Fehler daran. Ich meine, ich bin ein glühender Europäer, aber die EU ist nicht das, was ich mir darunter vorstelle. Es müsste also ausgedehnt werden im Wirklichen auch vor allem auf dem geistigen Bereich. Im rechtlichem Bereich gibt es Harmonisierungen, da ist etwas da. Natürlich es gibt ein gemeinsames europäisches Recht, aber man sieht auch immer wieder, wie es im Konflikt steht mit den nationalen Rechten. &#039;&#039;&#039;Aber ein geistiges Europa, wo ist es?&#039;&#039;&#039; Wo ist es? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Rolle des Westens, die Freiheit und die Widersacherkräfte ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, der Westen drüben, also namentlich &#039;&#039;&#039;Amerika&#039;&#039;&#039;, deutlich mehr als England, ist Träger der Entwicklung geworden. England ist in Wahrheit in die Bedeutungslosigkeit verschwunden, England ist ein kleiner BIinddarm von Amerika geworden. Noch kurz nach dem ersten Weltkrieg hatte das britische Empire seine größte Ausdehnung, das größte Reich überhaupt, das es jemals auf der Welt gegeben hat, im Grunde, kurze Zeit war es das britische Empire, aber dann schon wenige Jahre nach Ende des ersten Weltkrieges hat im Grunde der Zerfall begonnen - und der Aufstieg letztlich Amerikas. Dann weiter geschürt durch den zweiten Weltkrieg und das Engagement im zweiten Weltkrieg drinnen. Am Ende war klar, also, Amerika ist die Macht, die die Welt äußerlich lenken will, sich berufen fühlt, die äußere Welt zu lenken und ihre Art von Demokratie, ihren Begriff von Freiheit auf die ganze Welt zu übertragen. Dabei muss man sehen, dieser &#039;&#039;&#039;Begriff der Freiheit&#039;&#039;&#039; hat nichts mit der geistigen Freiheit zu tun, in Wahrheit. Sondern es hat etwas zu tun mit der Freiheit, ja, im Grunde, Wirtschaft überall zu treiben - und das darf niemandem verweigert werden. Es heißt im Grunde, es steht so im Hintergrund: Keinem Land das Recht zu verweigern, mit diesen Gütern beglückt zu werden, die wir bringen, und mit dieser darauf aufgebauten Kultur beglückt zu werden. Das funktioniert also ganz stark, die Menschen fahren darauf ab. Klar, weil die Lust und der Genuss an diesen äußeren Gütern natürlich sehr, sehr groß sind. Das ist einfach, wie immer, eine wunderbare &#039;&#039;&#039;Mischung aus dem luziferischen und aus dem ahrimanischen Element&#039;&#039;&#039;, etwas, was die Lust steigert, das lustvolle Erleben der Sache - und im Hintergrund eine immer stärker werdende Technik, die drinnen steckt. Damit aber auch ein immer stärkerer Energiebedarf der Welt, eine immer mehr fortschreitende Zerstörung der Natur draußen, das geht alles in der Folge mit. Ich spreche bei Gott &#039;&#039;&#039;nicht gegen die Technik&#039;&#039;&#039;. Ihr wisst, ich habe es öfters auch erwähnt, Rudolf Steiner sagt es ganz deutlich, das wird fortschreiten, muss sogar fortschreiten. &#039;&#039;&#039;Wir können das Geistige entwickeln nur, wenn wir das als Gegenpol haben&#039;&#039;&#039;, irgendwie. Es geht so hoch ins Geistige hinauf, weil es im Technischen hinunter ins Untersinnliche geht, im Grunde. Das heißt, das muss auch da sein. Es gibt keinen Rückweg in die Zeit vor der Technik, sozusagen. Im Grunde begleitet es die Menschheit auch seit dem Anfang. Das ist eines der Charakteristika des Menschen, eben Technik zu entwickeln, aber es ist einfach - im 19. Jahrhundert hat es begonnen - eine explosionsartige Entwicklung und jetzt im einundzwanzigsten Jahrhundert ist jedes Jahr, im Grunde, eine Explosion auf dem Gebiet. Es steigert sich im Moment wirklich exponentiell! Wir werden noch einiges zu tun haben, also da mitzukommen mit der Entwicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher natürlich auch, also namentlich von westlicher Seite her, die Bestrebungen des &#039;&#039;&#039;Transhumanismus&#039;&#039;&#039;, über den Menschen in seiner jetzigen Gestalt hinauszugehen und, im Grunde, ihn immer mehr durch Technik zu verbessern. Dahinter steckt eigentlich, dass das meiste am Menschen hinfällig ist und nicht leistungsfähig genug ist - diese Leistungsfähigkeit, die man sich wünscht, durch die Technik zu erreichen. Es ist legitim so zu denken. Das ist legitim. Das ist dieser Teil, der notwendig ist als &#039;&#039;&#039;Gegenpol zur geistigen Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Nur - &#039;&#039;&#039;die geistige Entwicklung haben wir zur Zeit sehr wenig&#039;&#039;&#039;, weltweit sehr wenig. Es ist nicht die Schuld Amerikas, dass wir uns das haben austreiben lassen, im Grunde. Das ist nicht die Schuld, sondern Amerika hat diese Aufgabe, hat diese große Aufgabe eigentlich, diese untersinnlichen Kräfte nutzbar zu machen. Und indem man sie nutzbar macht, sie uns zum Bewusstsein zu bringen. Daran, an diesen Kräften, in dieser Auseinandersetzung mit diesen Kräften, geistig wesentlich höher steigen zu können dann, als es in der Vergangenheit möglich war. Man muss denken, ich meine gerade mit der Beschäftigung &#039;&#039;&#039;mit diesen Kräften, die uns aus den Widersacherreichen kommen, mit dem geht es eigentlich erst in die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Diese Reiche müssen wir umarbeiten, wenn wirklich etwas Neues passieren soll für die Zukunft, wenn sozusagen eine, die eigentliche Wende passieren soll, dass der Mensch aus seiner Freiheit heraus ein ganz neues geistiges Element dazubringt. Das ist aber abgerungen dieser untersinnlichen Welt. Nicht wahr, die Freiheit ist nicht zu erringen ohne eine Auseinandersetzung mit diesen Kräften. Das wissen wir ja, das fing schon mit dem Sündenfall an - und der Sündenfall war die Voraussetzung dafür überhaupt, dass der Mensch seine Freiheit entwickeln kann, dass er sich einmal herausreißt letztlich bis hin, von allen guten Geistern verlassen zu werden und das Geistige in sich finden zu können. Das ist das Große. Im Grunde ist es der große Weg, den die Menschheit geht. &#039;&#039;&#039;Damit wird im Grunde die ganze Menschheit immer wieder ans Kreuz geschlagen.&#039;&#039;&#039; Ans Kreuz der untersinnlichen Welt, aber aus dem heraus wächst die Freiheit. So wie der Christus seinen Impuls nur geben konnte dadurch, dass er ans Kreuz geschlagen wurde, so kann die Menschheit ihre Aufgabe nur entwickeln, wenn sie sich an dieses Kreuz der untersinnlichen Welt schlagen lässt. Damit aber zugleich beginnen wir, mit dem Christus gemeinsam diese Widersacherwelt zu erlösen. Jedenfalls die reguläre Widersacherwelt, die extra dazu abgestellt wurde, um diese Aufgabe zu erfüllen. Man muss denken, also, &#039;&#039;&#039;die luziferischen, die ahrimanischen, die asurischen Widersacher sind kein Betriebsunfall der Schöpfung&#039;&#039;&#039;, sondern sie sind Teil des Schöpfungsplanes, wenn man so will. Wobei ich das Wort «Plan» nicht so gern mag, weil man könnte glauben, es ist alles vorherbestimmt und läuft eh auf Schienen. Der &amp;quot;Plan&amp;quot; ist ein Plan, der eben ganz offen ist, in Wahrheit. &lt;br /&gt;
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=== Die Fehler der Vergangenheit - Die Zukunft liegt in der Hand der Menschen ===&lt;br /&gt;
Das ist der wesentliche Teil, dass &#039;&#039;&#039;die Zukunft nicht vorherbestimmt&#039;&#039;&#039; ist, sondern, dass es sich in jedem Moment der Gegenwart entscheidet, wie es weitergeht. Ja…auf diesem Wege voranzugehen, wäre die &#039;&#039;&#039;gemeinsame Aufgabe aller europäischen Völker - inklusive Russlands&#039;&#039;&#039;. Das erlebt jetzt mal wieder einen sehr starken Schlag. Man muss, wie gesagt, verstehen, warum &#039;&#039;&#039;Putin&#039;&#039;&#039; so reagiert: Weil wirklich in absoluter Schamlosigkeit hat letztlich &#039;&#039;&#039;Amerika&#039;&#039;&#039; - und mit der vorgeschobenen &#039;&#039;&#039;NATO&#039;&#039;&#039; - es ausgenützt, sich so immer weiterzufressen an Russland heran. Seit dem Mauerfall sind doppelt so viele Länder, im Grunde, Mitglieder der NATO - und man rückt also Russland immer näher. Man versucht alles abzuschneiden, was - und das ist das große Problem für uns - abzuschneiden alles, was diese geistige Beziehung zwischen Europa und Russland fördern könnte. In Wahrheit wird es abgeschnitten. Aber &#039;&#039;&#039;was bleibt Russland jetzt übrig&#039;&#039;&#039;? Es geht immer weiter - und es bleibt nicht stehen. Als der Mauerfall war, als dann eben die Russen eingewilligt haben, &#039;&#039;&#039;Gorbatschow&#039;&#039;&#039; letztlich eingewilligt hat, auch zur Vereinigung Deutschlands, da war eine durchaus  ausgesprochene, aber vertraglich eben nirgends fixierte Bedingung, dass die NATO nicht weiter nach dem Osten fortschreitet. Es ist so weit gegangen, wie es nur irgendwie möglich ist. Es wurde natürlich auch ganz gezielt, also in den neuen europäischen Ländern, die heute dem Osten sozusagen entflohen sind oder getrennt wurden von ihm - also die ehemaligen Vasallenstaaten - alles dazu getan, eine Stimmung zu verbreiten, die ablehnend ist gegen das, was von Russland kommen könnte. Kann man natürlich verstehen, weil sie ja vielfach auch gelitten haben unter dem Einfluss des kommunistischen Regimes, das in Russland war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind viele, viele Fehler gemacht worden. Ja, dass in Russland überhaupt dieses kommunistische Regime sich ausgebildet hat, ist ja nicht ganz zufällig passiert, muss man auch dazu sagen. Es ist auch nicht unbedingt eine Revolution von unten her, es wird so verkauft, aber da ist auch sehr viel Planung dahinter und das war durchaus vom Westen erwünscht, dass es passiert. Von Amerika sowieso, von Deutschland sowieso, weil Deutschland darauf gehofft hat, na gut, dann bricht die Ostfront wenigstens zusammen, weil sie dann mit sich selber beschäftigt sind. So war’s auch. Hat aber an der deutschen Niederlage letztlich auch nichts geändert. Aber so läuft halt die Weltpolitik, so läuft halt die Weltpolitik. &#039;&#039;&#039;Es gibt also im Grunde nur eines hier in Europa: Geistigkeit zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Das ist das Um und Auf. Alles, was nicht dorthin strebt, verfällt dem Schwergewicht der Widersachermächte, die uns hinunter ziehen. Das sollte heute nicht passieren, aber es ist auch ganz klar, dass es dafür, das zu entwickeln, keine politische Lösung gibt, sondern es ist eine Lösung, die nur durch die einzelnen Menschen geschehen kann. Das ist etwas, was im Prinzip jeder Mensch tun kann, wenn er will. Die Widerstände sind allerdings sehr groß, also vor allem durch die, wie soll ich sagen, tägliche Gehirnwäsche, die wir erleben, durch die Medien und so weiter, auch alles nicht zufällig, dass so einseitig berichtet wird. Ich meine… gehen wir zurück. Ende erster Weltkrieg, neue Ordnung Europas. Damals schon: &#039;&#039;&#039;Zerschlagung der Österreichisch-Ungarischen Monarchie&#039;&#039;&#039;, die ja im Grunde auch ein Modell hätte sein können für diese Beziehung zwischen West und Ost - oder zwischen westlichem Europa und östlichem Europa. Sie ist zerschlagen worden mit einem gewissen Recht, weil sie eben nicht geschafft hat, ihre Aufgabe zu erfüllen - aus der Dummheit des Kaisers, im Grunde, und seiner Vasallen. Es wäre ganz anders verlaufen, wenn man da vernünftig agiert hätte, dann hätte es viel weniger Chance gegeben, da einen Keil hinein zu treiben. Aber es ist halt passiert. Das war im übrigen damals schon so, Ende des 19. Jahrhunderts mit der ersten großen Chance, dass diese Verbindung stattfindet zwischen dem Osten, zwischen dem östlichen Europa und dem westlichen Europa, im Grunde. Nicht wahr, da waren ganz wesentliche Gebiete: die Ungarn, und so weiter, die Tschechen und das alles; alles dabei Teil dieser Monarchie. Es wurde alles geschürt, dass es nationalistische Impulse sind. &#039;&#039;&#039;Der nationalistische Impuls ist aber komplettes Gift für Europa&#039;&#039;&#039;. Das große Zeitalter Europas ist, als Europa noch nicht in Nationalstaaten gespalten war, sondern in Reiche gegliedert war, die immer wieder wechselnde Grenzen hatten. Natürlich gab es immer wieder auch Kriege, alle möglichen Kriege, klar, schon die Napoleonischen Kriege und so weiter, diese ganzen Geschichten. Aber richtig grimmig wurde es, als nach und nach ein Reich nach dem anderen in den Wahn verfallen ist, einen Nationalstaat mit starren Grenzen zu errichten. &#039;&#039;&#039;Damit hat begonnen die Zersplitterung Europas.&#039;&#039;&#039; Vorher war das im Grunde ein lebendiger, lebendig-beweglicher Prozess, ja, sicher auch mit Kriegen, aber die Kriege waren ein Motor, bewegliche Grenzen zu schaffen. Einmal hat das Gebiet dem gehört, einmal hat es dem gehört. Natürlich hat das viel, viel Leid unter den Menschen erzeugt, ganz klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denke ja nur schon mal an den &#039;&#039;&#039;Dreißigjährigen Krieg&#039;&#039;&#039;. Im Übrigen, der Dreißigjährige Krieg, der prompt erfolgte nach dem großen geistigen Impuls, der da war durch die &#039;&#039;&#039;Rosenkreuzer Strömung&#039;&#039;&#039;, die eigentlich da entstanden ist zu der Zeit und wo die große Idee dahinter war, ein gemeinsames Europa, ein &#039;&#039;&#039;gemeinsames christliches Europa&#039;&#039;&#039; zu schaffen. Das war die Grundidee. Eine ganz starke soziale Idee, in Wahrheit, steckt schon dadrinnen, steckt schon im Rosenkreuzer Manifest drinnen. Kaum war das heraus, beginnt der Dreißigjährige Krieg, der völlig chaotisch war natürlich - und damit ist die Idee eines gemeinsamen Europas wieder weit, weit in die Ferne getreten. Im Grunde sind die Rosenkreuzer in die Öffentlichkeit getreten mit dem Aufruf dazu, eine &#039;&#039;&#039;neue geistige Ordnung in Europa&#039;&#039;&#039; herzustellen. Das ist gescheitert. ====&lt;br /&gt;
Dann war wieder eine große Chance eben auch mit der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, im Grunde. &#039;&#039;&#039;Im 19. Jahrhundert war wieder eine große Chance da&#039;&#039;&#039;. Wieder komplett gescheitert. Es hätte eine Chance gegeben bis zum Ausbruch des 1. Weltkriegs, aber dann hat es sich so manifestiert, dass damit Europa wieder zersplittert wurde, wieder zersplittert wurde durch die sogenannten &#039;&#039;&#039;14 Punkte Wilsons&#039;&#039;&#039;, die wunderschön klingen: «Selbstbestimmungsrecht der Völker». Aber was heißt es? Das heißt: &#039;&#039;&#039;Egoismus der einzelnen Volksgruppen&#039;&#039;&#039; beziehungsweise deren Führer, die dahinter stecken, die weiß Gott unter wessen Einfluss stehen. Ich will es nicht näher untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die neue Rolle der Medien und die Vorurteilsbildung ===&lt;br /&gt;
Aber auf jeden Fall eine Zersplitterung, das Trennende vor das Gemeinsame zu stellen. Ganz interessant: Wer hat die 14 Punkte Wilsons großteils verfasst? Ein gewisser &#039;&#039;&#039;Walter Lippmann&#039;&#039;&#039;. Sein berühmtestes Buch heißt &#039;&#039;&#039;«Public Relations»&#039;&#039;&#039;, wie macht man Meinung, wie macht man öffentliche Meinung. Damit beginnt eigentlich, mit Hilfe der Medien einfach die Menschen zu beeinflussen zu den Zwecken, die man eben haben will. Ich will gar nichts Böses anhängen oder nachsagen, aber damit wurde begonnen zu dem Zeitpunkt, auf professionelle Weise Meinung zu machen und die &#039;&#039;&#039;Realität zu ersetzen durch ein illusionäres Gebilde&#039;&#039;&#039;, das letztlich über die Medien verbreitet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das haben die Nazis ganz stark aufgegriffen&#039;&#039;&#039; im Grunde. Die haben es bis zu einer gewisser Perfektion gebracht und diese Perfektion ist dann danach auch weiter übernommen worden - und heute ist es Standard. Heute ist es Standard, ohne dass man es weiß. Man kann sagen, die &#039;&#039;&#039;Medienberichterstattung weltweit ist heute so, dass eine Täuschung in die Seele der Menschen gelegt wird.&#039;&#039;&#039; Man braucht gar keine Verschwörungstheorie, dass irgendwo die Amerikaner mit irgendwelchen Strahlen oder Chemtrails oder sowas die Menschen beeinflussen, es reicht schlicht und einfach das, was über die Medien läuft. Wir haben es in der Corona Krise gesehen wie stark es wirkt: immer wieder dieselben Nachrichten, immer wieder dieselben, ganz simplifiziert. Alles, was an Problematik drinnen sein könnte oder wo man verschiedene Wege wählen könnte, herauszustreichen; ganz klare Botschaft und wenn sie täglich wiederholt wird oder täglich mehrmals wiederholt wird, dann wirkt es bei einem großen Teil der Bevölkerung. &#039;&#039;&#039;Es wirkt interessanterweise am allerstärksten bei den hochintelligenten Menschen, weil es wird einfach die Verstandesseele angesprochen&#039;&#039;&#039;. Der wird es logisch erklärt und in dem Moment, wo es logisch klar nachvollziehbar ist - deswegen muss es mit der Wirklichkeit gar nichts zu tun haben, es ist völlig unabhängig davon - dann wird es angenommen. In ganz einfache Sätze gefasst, klare Wahrheiten - und so ist es eben. Wenn etwas anderes vielleicht irgendwo durchsickert, dann wird es sofort angegriffen und diffamiert. Wie hat es geheißen? «Geschwurbel» hat es jetzt bei uns immer geheißen, «Fake News» heißt es international. Es gibt genug - nicht, dass ihr mich missversteht - es gibt genug Mist auf dem Gebiet, es gibt da viel Mist oft in vielen &#039;&#039;&#039;Verschwörungstheorien&#039;&#039;&#039;, abgesehen davon, dass &#039;&#039;&#039;Verschwörung etwas Alltägliches&#039;&#039;&#039; ist, immer dort vorhanden, wo sich ein paar zusammentun, geheim etwas vereinbaren zu ihrem eigenen Nutzen, meistens auch zum Schaden anderer. Das passiert aber tagtäglich überall. Firmen machen das untereinander, Politiker sowieso untereinander, einfach interne Absprachen, die möglichst nicht hinausgehen, wo man vereinbart, was für einen selbst am besten ist. Das ist tagtäglich überall. Da brauche ich keine großen Verschwörungstheorien, die kleinen sind überall, die sind drinnen. Die wirklich große Maschinerie ist heute die Medienindustrie, die einfache Botschaften schickt, klar verständliche Botschaften, die wirklich zu einer kompletten &#039;&#039;&#039;Gehirnwäsche&#039;&#039;&#039; eines großen Teils der Bevölkerung führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich jetzt natürlich fragen: &#039;&#039;&#039;Wie sieht es aus mit den einzelnen Journalisten aus?&#039;&#039;&#039; Sind sie alle Teile einer Verschwörung gegen die Menschheit? Nein, der Punkt ist, sie sind selber genauso gehirngewaschen. Das ist der Punkt. Da fängt es an. Es fängt an, dass kleine Zirkel einfach indoktriniert werden und das aufnehmen - und die verbreiten es immer weiter. Je mehr es wird, dann wird es ein richtiges Schneeballsystem. Jeder hängt sich daran, weil quer zu denken ist viel zu anstrengend, im Grunde. Weil, da müsste man wirklich das ganze Verstandeswissen, das man mit hat, völlig zur Seite setzen: Was man aus der Vergangenheit an &#039;&#039;&#039;Vor-Urteilen&#039;&#039;&#039; mitgenommen hat, das heißt an fertigen Urteilen, die vielleicht toll waren in der Vergangenheit und die aus irgendeinem Grund entstanden sind, einmal richtig waren, aber wo vielleicht nicht mehr garantiert ist, dass sie heute noch richtig sind. &#039;&#039;&#039;Um die Wirklichkeit zu schauen&#039;&#039;&#039;, muss man sie völlig zur Seite setzen. Aber man nimmt diese fertigen Urteile mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das sogenannte wissenschaftliche Denken und die Geschichtsschreibung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Art des vorurteilsbehafteten Denkens entspricht das &#039;&#039;&#039;wissenschaftliche Denken&#039;&#039;&#039;, es ist zumindest eine Seite davon. Ich meine, die Wissenschaft hat eine zweite große Seiten: Sie hat schon die Kritikfähigkeit auch, im Prinzip. Die Wissenschaft, zumindest die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;, sucht wenigstens nach Fakten, die darüber entscheiden, ob die Theorien richtig sind oder falsch. In den &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaften&#039;&#039;&#039; schaut es ganz anders aus. Da wird es ganz problematisch, denn es gibt da diese direkt greifbaren Fakten nicht. Für die Wirklichkeit, die geisteswissenschaftliche Wirklichkeit - und damit meine ich jetzt die äußeren Geisteswissenschaften, also namentlich die &#039;&#039;&#039;Geschichtswissenschaft&#039;&#039;&#039; - gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man hat eine gewisse Inspiration, welcher Geschichtsimpuls wirklich dahinter steckt oder welcher geistige Impuls hinter den historischen Ereignissen steckt, oder man hat andere Interessen, &#039;&#039;&#039;man gibt der Geschichte eine andere Interpretation&#039;&#039;&#039;, die den eigenen Ansprüchen, die zu den eigenen Machtansprüchen oder sonstigen dazu passt. Geschichtswissenschaft ist aber de facto fast nur Letzteres. Es gibt einen Ausdruck, man sagt ja so schön: &#039;&#039;&#039;«Die Sieger schreiben die Geschichte»&#039;&#039;&#039;, und das ist das Geschichtsbild, das wir zum Beispiel heute haben. Die Sieger des 1. und 2. Weltkriegs und alles, was kommt, die schreiben die Geschichte. Da ist es heute ganz schwer, weil es geht um geistige Dinge letztlich im Hintergrund, um Menschen, die aus irgendwelchen geistigen Impulsen heraus, Entscheidungen getroffen haben - und da müsste ich in das geistig eintauchen können. Wenn ich es nur nach den äußeren Geschehnissen beurteile, dann ist es relativ frei interpretierbar, in Wahrheit. Natürlich gibt es gewissen Fakten: Da und dort hat der Krieg oder der Kampf stattgefunden, aber was dahinter steckt, ist Interpretation - in der Regel auf der Seite der Sieger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, &#039;&#039;&#039;was von der Verliererseite kommt, verschwindet mit der Zeit.&#039;&#039;&#039; In Europa ist es heute ganz besonders stark. Das ist so verinnerlicht, dass die Verlierer des 20. Jahrhunderts, sozusagen, sich auch ganz angepasst haben der Geschichtsschreibung der Sieger letztlich. Damit will ich nicht kleinreden, was an Schrecklichem passiert ist und was an fürchterlichen Impulsen drinnen war, das ist gar keine Frage. Also, namentlich was im 2. Weltkrieg passiert ist, da ist es natürlich eskaliert, aber trotzdem, es ist absolut einseitig. Und man weiß ja, &#039;&#039;&#039;es ist kein Geheimnis, dass auch der Hitler sehr stark von westlicher Seite unterstützt wurde&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Auch von Juden unterstützt wurde. Denen war völlig wurscht was ihre Glaubensgenosse in Europa durchmachten dabei, weil es denen völlig wurscht war. Hauptsache es läuft, da rollt der Rubel und man kann verdienen dabei und man kann weitere Absatzmärkte letztlich für die Zukunft sich erobern. Das ist halt, ja, wie soll ich sagen… Das ist die &#039;&#039;&#039;Widersacherlogik&#039;&#039;&#039;, die heute da drinnen ist. Es muss nicht alles abgesprochen sein. Es ist die Logik, die in dem System drinnen ist. Die alleine reicht schon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, wie wir es hatten mit der Corona Geschichte. Wenn Sie jetzt glauben: «Die haben sich jetzt alle abgesprochen miteinander, um jetzt die Bevölkerung zu quälen, nach dem Motto, oder in Angst und Schrecken zu versetzen». Es kann nie funktionieren! Es kann nie funktionieren! Äußerlich sind so viele Völker und Staatsmänner dabei, die sich spinnefeind sind und gar nicht miteinander reden, die einen ganz unterschiedlichen Informationsstand haben, aber &#039;&#039;&#039;es gibt diese allgemeine Logik&#039;&#039;&#039;, diese einfache Logik, die letztlich über die Medien verbreitet wird. Es geht von irgendwo aus und von dort verbreitet es sich über die ganze Welt - und heute im Grunde innerhalb kürzester Zeit. Wenn irgendetwas ist, ist es in ein paar Stunden draußen in der Welt - bis in den letzten Winkel. Die Art der Berichterstattung, wenn sie täglich wiederholt wird, wird zu einer Gehirnwäsche, einfach. Dem ist es sehr, sehr schwer sich zu entziehen. Und du hast da kaum eine Chance, an andere Informationen zu kommen, es wird einfach wirklich brutalst unterdrückt, im Grunde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Wissenschaftsbetrieb und das Bildungssystem ===&lt;br /&gt;
Selbst im &#039;&#039;&#039;Wissenschaftsbetrieb&#039;&#039;&#039;, bezüglich der Corona Geschichte, haben wirklich führende Wissenschaftszeitschriften dann auch begonnen, nicht konforme Arbeiten einfach abzulehnen. Damit bist du draußen, weil, wenn du es in so einer Hinterbänkler-Zeitschrift veröffentlichst, interessiert das keinen Menschen. Damit bist du von Haus aus schon disqualifiziert. Das wird sehr wohl praktiziert. Es wird ganz stark praktiziert - und dahinter steckt aber natürlich ein ganz starkes &#039;&#039;&#039;wirtschaftliches Interesse&#039;&#039;&#039; auch. Da müsste man anfangen, einfach neu zu denken, wenn sich etwas ändern soll. Es kann nur beginnen in Wahrheit, dass möglichst viele Menschen beginnen anders zu denken und sich aus dieser Logik, dieser &#039;&#039;&#039;missbräuchlichen Logik&#039;&#039;&#039;, die da verwendet wird, aus der auszuklinken. Man kann wirklich heute fast blind schon sagen, wenn es in den Medien steht, dann entspricht es nicht den Tatsachen. Das kann man fast schon generell sagen. Da ist eine ganz bestimmte Interpretation dahinter, die ist schon eingebaut in das Ganze. Es ist quasi ein Selbstläufer, das muss niemand von oben befehlen. Es läuft quasi von selbst. Es ist der Tenor dahinter, eben einfach alles auf das Äußere zu lenken, alles aus äußeren Ursachen abzuleiten und &#039;&#039;&#039;Heilmittel immer nur im Äußeren zu suchen&#039;&#039;&#039;. Man wird aber kein Heilmittel im Äußeren finden, wenn man es nicht zuerst, sozusagen, geistig gefunden hat. Das gilt für alles. Es gilt für die politischen Lösungen, es gilt für die Lösungen im Gesundheitsbereich. Wenn da nicht geistig ein anderes Denken ist, dann wird es genauso weiterlaufen. Da braucht es keine zentrale Macht, die das steuert. Es ist diese Logik, die sich in der Welt verankert. Wir sind einfach &#039;&#039;&#039;mitten drinnen in der Zeit des Ahriman&#039;&#039;&#039;, dieses ahrimanische Denken nämlich genau, durch strenge Logik, aber völlig ohne Herz, ohne Gemüt und, ja im Grunde, mit einer &#039;&#039;&#039;starken Unterdrückung des Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Das Bewusstsein wird sehr, sehr eingeschränkt oder sehr fokussiert auf was Enges. Was dort ist, ist hell, aber was links und rechts davon ist, ist alles dunkel. Es kann uns helfen, wenn wir &#039;&#039;&#039;starkes geistiges Licht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Dann ist gerade diese geistige Finsternis, die der Ahriman bringt, wie soll ich sagen: Wenn ich nur das Licht habe, habe ich einen Einheitsbereich, ich brauche den Schatten drinnen, ich brauche den Schatten dessen drinnen, vor allem, was ungesund ist, an dem muss es sich messen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte heute &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; sehr gut darin fortführen, &#039;&#039;&#039;dass man zu den Dingen, die heute falsch laufen, die lichte Gegenseite findet&#039;&#039;&#039;. Wir haben im Grunde bei allem, was passiert, eine Verzerrung der richtigen geistigen Impulse. Das kann der Ahriman sehr gut. Es sind eigentlich verzerrte gute Impulse. Der Ahriman, die ahrimanischen Kräfte haben in Wahrheit gar nicht die Kreativität - oder hätten gar nicht die Kreativität - das alles hervorzubringen, sondern sie bringen es hervor als Verzerrung dessen, was eigentlich aus dem Geistigen kommt. &#039;&#039;&#039;Sie können selber gar nicht schaffen, aber sie können so verzerren, dass es eigentlich eine widerstrebende Kraft wird, was eigentlich gut ist&#039;&#039;&#039;. Wir müssen im Grunde immer nur die Gegenseite suchen zu dem, was durch das Ahrimanische verzerrt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trans-Humanismus&#039;&#039;&#039;, ja richtig, der Mensch ist ein Wesen, das immer, jeden Tag, über sich hinausschreitet. Über das Menschsein, das er heute hat, sollte er morgen schon hinausgewachsen sein. Jeden Tag. Mit jedem Atemzug eigentlich, sollte man ein Stückchen über sich hinauswachsen: Trans-Humanismus. Der Mensch ist nämlich niemals fertig als das &amp;quot;human being&amp;quot;, als das &amp;quot;humane Wesen&amp;quot;, sondern es geht immer, sollte immer einen Schritt weiter gehen, immer über die Grenze hinaus. Aber zu glauben, dass er das jetzt mit &#039;&#039;&#039;ahrimanischem Zauberwerkzeug&#039;&#039;&#039;, mit äußeren Mitteln machen könnte, das ist halt ein &#039;&#039;&#039;Irrglaube&#039;&#039;&#039;. Aber wir brauchen es, um daran zu lernen, im Grunde. Wir müssen und sollen über uns hinausschreiten, denn das ist schon das Geniale der Idee des &#039;&#039;&#039;Transhumanismus&#039;&#039;&#039;: Der Mensch muss verbessert werden. Ja, er muss sich SELBST verbessern, aber mit geistigen Mitteln im Wesentlichen. Dass dabei auch manche Dinge, die aus dem Transhumanismus an Technik kommen, dass die durchaus auch kommen sollen, will ich gar nicht abstreiten. Im Ersten um zu erkennen aber, dass es auch nützlich ist für den Menschen, dass es auch nützlich sein kann, solange ER die geistige Herrschaft hat - und nicht umgekehrt sich beherrschen lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ukraine-Krise als geistige Weltkrise ===&lt;br /&gt;
Die Gefahren sind mittlerweile sehr, sehr groß. Es steckt hinter dem, was jetzt &#039;&#039;&#039;lokal erscheint als Ukraine-Krise&#039;&#039;&#039;, eine riesige Weltkrise eigentlich, eine &#039;&#039;&#039;geistige Weltkrise&#039;&#039;&#039; vor allem. Weil der Punkt ist, wenn die Krise auf längere Zeit nicht bewältigt wird, abgesehen davon, dass es äußerlich immer problematischer wird, also, ich sehe weniger die Gefahr des großen Weltkrieges, ich meine, wir haben laufend Weltkrieg seit dem 2. Weltkrieg, er hat nie aufgehört im Grunde. Es ist an allen möglichen Orten der Welt weiter gekämpft worden und man hat es wie immer so gemacht, es trifft die, die sich am Wenigsten wehren können, im Grunde. Ihr kennt ja sicher alle das Wort vom &#039;&#039;&#039;«Stellvertreterkrieg»&#039;&#039;&#039;, das heißt, wo sich die großen Machtblöcke duellieren, sozusagen, das ist möglichst auf Drittstaatsgebieten, die weit weg von ihnen sind, also in Afrika irgendwo oder im Nahen Osten oder wo. Es ist ja voll. Ich meine, genau dasselbe, was jetzt in der Ukraine passiert, passiert an vielen Orten der Welt. Es kämpfen im Grunde also die östlichen und die westlichen Machtblöcke gegeneinander und spielen sich dort ihre Sachen aus - und betrachten es wirklich im Grunde als das tägliche Spiel. Es ist wirklich ein großes «Mensch ärgere dich nicht», sozusagen, was da passiert. &#039;&#039;&#039;Nicht umsonst hat die Spieltheorie mit der Kriegsführung sehr viel zu tun&#039;&#039;&#039;. Es gibt ja mathematische Spieltheorien, wo die Chancen und Risiken bestimmter Verhaltensweise abgewogen werden, aber das Spiel in der Realität geht halt immer darum letztlich, dass die Widersacher etwas gewinnen dabei. Im Grunde, so läuft es. Durch diese große Gehirnwäsche, die da stattfindet mittlerweile, ist heute die große Gefahr, dass die Menschheit in ihrem geistigem Streben bis auf einen sehr eng gefassten Horizont einfach erlahmt. Und im Moment leben wir in einer ziemlich lahmen Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alten religiösen Kräften tragen in Wahrheit nicht mehr und auch dort, wo sie jetzt noch tragen, werden sie in der Zukunft nicht mehr tragen - und &#039;&#039;&#039;die neue Geistigkeit ist nicht sehr weit verbreitet&#039;&#039;&#039;. Wir hatten an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert die große Chance, dass ein großer geistiger Aufbruch da ist. Teil dieser Bewegung war die Anthroposophie, ich will gar nicht sagen, dass es das Einzige ist, aber es ist jedenfalls ein sehr bewusster Weg, mit dem neuen Geistigen umzugehen. Aber das ist im Grunde fast totgetreten worden, wenn man ganz ehrlich ist. Was Gott sei dank gelungen ist, ist im Kleinen, im Grunde im kleinen Rahmen irgendwo, es zu bewahren, es weiterzutragen durch die Zeit, aber es ist bis jetzt nicht gelungen, es zu einem großen Kulturimpuls zu machen. Und das müsste es sein. Es müsste so sein, dass es wirklich jeder Mensch draußen fassen kann. Es geht nicht darum, ein paar Eingeweihte irgendwo zu haben und ein paar okkulte Zirkel zu haben, die das im Engen pflegen. Das ist eigentlich mittlerweile völlig sinnlos, bis schädlich sogar. &#039;&#039;&#039;Es geht darum eigentlich, das, was an bewusster Geistigkeit heute möglich ist, jedem Menschen anzubieten,&#039;&#039;&#039; der offen ist dafür. Auf eine völlig undogmatische Art, nur den Menschen den Anstoss zu geben, dass es für jeden in Griffweite liegt. Es liegt nämlich in Griffweite. &#039;&#039;&#039;Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen&#039;&#039;&#039;. Sie ist mit dem 20. Jahrhundert über die Schwelle gegangen - und jeder hat den Zugang dazu und jeder hätte im Prinzip die Möglichkeit, eben auch dieses geisteswissenschaftliche  Denken zu entwickeln. Was uns hindert ist das Alte, was sich fortschleppt und was aber massiv gefördert wird. Es wird heute, namentlich an den Bildungsanstalten wird alles dazu getan im Großen und Ganzen - Ausnahmen gibt es natürlich immer wieder - aber im Großen und Ganzen wird alles getan, um dieses abgestorbene, komplett ahrimanisierte Verstandesdenken zu konservieren und noch raffinierter zu machen. Im Grunde steckt das hinter den &#039;&#039;&#039;Bildungseinrichtungen&#039;&#039;&#039;, weltweit. Weltweit. Es geht immer mehr der Impuls aus, das alles wirklich sehr eng zu beschränken. &#039;&#039;&#039;Forschung, Wissenschaft habe sich letztlich zu konzentrieren auf das, was Technik entwickeln kann und damit wirtschaftlich vermarktbar ist&#039;&#039;&#039;. Was ganz verpönt ist mittlerweile, wie nennt man das, &amp;quot;die Schmetterlingsfächer&amp;quot; oder so ähnlich, also diese Wissenschaften, die keinem speziellen wirtschaftlich-technologischen Zweck dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geschichtswissenschaft&#039;&#039;&#039; kann ja noch dem dienen, wenn sie die richtigen Geschichtstheorien herausbringt, die letztlich sagen: «Es geht nur darum, Wirtschaft und Technik zu fördern», einseitig das und alles andere als Blödsinn abzutun, was von irgendeiner geistigen Welt spricht. Und dem haben sich alle Geisteswissenschaften im Grunde, jedenfalls auch alle an den Universitäten, im Großen und Ganzen verschrieben. Geisteswissenschaft heißt da eben nicht Wissenschaft vom Geistigen, sondern da ist es der kleine Geist des Menschen, der sagt: «Was dahinter steckt, sind rein materielle Interessen, rein materielle Triebkräfte und sonst nichts». Auch Kunst dient erstens dem Verdienen, von mir aus der Erholung und Entspannung der Menschen, irgendwo, aber weiter Tieferes ist nicht dahinter. Zum Beispiel das, was wir in Europa, in Deutschland hatten, die &#039;&#039;&#039;Goethe-Zeit, die ein ganz besonderes Zeitalter war&#039;&#039;&#039; - da sind Impulse in einer ganz kurzen Zeitspanne im Grunde herausgekommen, die vielen heute natürlich als Blödsinn erscheinen, wenn man sie ernst nimmt. Daher gilt gerade im deutschsprachigen Bereich, weil halt so viele Impulse gerade bei den Klassikern drinnen sind: Wenn es auf die Bühne kommt, wird es nach Möglichkeit so demontiert, dass die Geistigkeit, um die es eigentlich geht, draußen ist. Es wird missbraucht, um irgendwelche äußeren Dinge zu kommentieren. Also, es werden eigene Geschichten draus gemacht. Noch einmal: Ich unterstütze jeden Künstler, der das macht. Es muss künstlerische Freiheit herrschen. Aber die Frage ist: Wie frei sind sie wirklich selber - oder wie weit sind sie dieser Doktrin, die verbreitet wird, auch unterlegen? Das ist der Punkt. Es ist halt so, &#039;&#039;&#039;wenn man in der Kunst nicht das Geistige sucht, hat man in Wahrheit keine wirkliche Kunst&#039;&#039;&#039;. Das ist das Problem. Es läuft vieles wie eine bunte Mischung zwischen Luzifer und Ahriman. Viel Götter, viel, und Eitelkeit, eigene Eitelkeit, eigener Ruhm, eigener Triumph - und so weiter. Das spielt eine ganz große Rolle im Kunstbetrieb. Ich sage natürlich ganz klar, es gibt immer wieder Ausnahmen. Aber es sind wenige. Es sind viel zu wenige. Es ist nicht immer die Schuld der Menschen. Wenn du irgendwann von einem großen Haus engagiert bist, dann hast du es relativ leicht. Aber wenn du als Künstler um das tägliche Brot kämpfen musst, musst du auch schauen auf die wirtschaftlichen Verhältnisse. Es wird wenig getan, um es zu fördern. Oder wenn, dann nur mit der Auflage, einer ganz bestimmten Ideologie zu dienen. Wenn sich das ändern soll, müsste heute auch sich etwas von dem durchsetzen, was Rudolf Steiner in seiner Idee gebracht hat als &#039;&#039;&#039;Soziale Dreigliederung&#039;&#039;&#039;. Wir haben heute das große Problem: Es gibt die Wirtschaft auf der einen Seite, es gibt die Politik auf der anderen Seite.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kultur und Geistesleben als wirklich Eigenständiges gibt es im Grunde nicht&#039;&#039;&#039;. Alles, was an Kultur läuft, steht einerseits unter dem Zugriff der Wirtschaft - oder unter der Lenkung des Staates. Es müsste vollkommen frei davon sein. Es müsste eben aus dem Wirtschaftskreislauf, aus dem Kreislauf des sozialen Systems, genug Geld hinüberfließen, dass ein völlig freies und unabhängiges Geistesleben entsteht. Haben wir nicht. Schon der Begriff, das Wort Geistesleben … Was soll es sein? Im Grunde kennt man das draußen nicht. &amp;quot;Naja… Geist, ach ja, da denkt wohl einer viel nach oder so&amp;quot;. Es hat aber damit nichts zu tun. Was &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner mit seiner Idee des freien Geistesleben&#039;&#039;&#039; meinte, ist tatsächlich vor allem eine unabhängige Organisation der ganzen geistigen Tätigkeit, dem einen eigenständigen Raum zu geben. Das heißt Forschung an den Universitäten aus der Individualität des Forschers heraus, in Absprachen mit den anderen, auch in Auseinandersetzungen mit den anderen, aber nicht gelenkt durch einen wirtschaftlichen Einfluss oder einen politischen Einfluss. Das gehört vollkommen raus. Die Wirtschaft sollte dankbar sein, wenn sie von dort dann Impulse bekommt. Sie würde viel mehr Impulse bekommen und sie würde noch besser funktionieren, wenn man den Leuten, die Ideen entwickeln, einfach die Freiheit gibt. Manche Firmen begreifen es und installieren so eine &#039;&#039;&#039;kleine Blase von halbfreiem Geistesleben&#039;&#039;&#039;, weil sie wissen, sie brauchen einfach kreative Menschen, aber trotzdem ist die Schiene sehr eng - und wenn es sich letztlich dann nicht bald wirtschaftlich vermarkten lässt, dann ist die Barriere irgendwo, da ist die Grenze gesetzt. Da ist natürlich dieses wirtschaftliche Nutzdenken schon sehr im Vordergrund und setzt engere oder breitere Korridore. &#039;&#039;&#039;Es müsste ganz frei werden, das Geistesleben&#039;&#039;&#039;. Sich selbst verwalten, einen eigenen Verwaltungskörper sich aufbauen, was natürlich wahnsinnig schwer ist, weil Geistesleben liegt an den individuellen Fähigkeiten. Und jeder hat andere. Die Impulse können oft diametral auseinandergehen, daher ist es im Geistesleben besonders schwierig, da eine gemeinsame Struktur zu finden als Träger dieses Geisteslebens. Das braucht es aber. Es reicht eben nicht aus, dass es so und so viele geistig tätige Menschen gibt, sondern das ganze Geistesleben muss organisiert werden. Dann bekommt es erst seine soziale Kraft, seine wirkliche soziale Kraft. Ungeplanter Weise gab es das zum Beispiel zu &#039;&#039;&#039;Goethe-Zeit&#039;&#039;&#039; in Weimar. In dem Herzogtum dort war genau diese Stimmung da, irgendwie selbstverständlich. Da hat man gesagt: &amp;quot;Ach, da ist einer, der ist begabt, und den lasse ich jetzt machen. Er kriegt die Zeit dazu zu tun, Ideen zu entwickeln, zu gestalten und so weiter.&amp;quot; Aber im Großen braucht es eine Organisation des Geisteslebens, eine wirklich starke Vertretung des Geisteslebens. Wir haben das nicht. Es gehört so viel hinein, so viel hinein. Es gehört hinein natürlich das ganze Bildungswesen vom Kindergarten angefangen bis zur Universität, bis zu den Forschungseinrichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehört aber auch das ganze &#039;&#039;&#039;Gesundheitswesen&#039;&#039;&#039; im Grunde, das heute - und es ist nicht seit heute, es ist schon längere Zeit so - ganz stark im Griff der Wirtschaft ist. Alles, was mit Gesundheit zu tun hat, ist wirtschaftlich gesehen, etwas ganz Optimales. Krankheit gibt es immer. Da wird immer für einen Bedarf gesorgt. Wenn es den Bedarf nicht gibt, dann fällt einem etwas ein, damit die Gesunden, die eigentlich nichts brauchen, auch etwas abnehmen können. Das wird ununterbrochen propagiert. Ich will jetzt nicht… Ich sage es jetzt ganz scharf… Ich meine, die ganze Sache der Vorsorgeuntersuchung wird so stark beworben, frühzeitige Erkennung von drohenden Krankheiten. Die, die kommen, erkennen sie in der Regel nie. Nämlich nicht das, was ein wirkliches Problem macht. Aber sie finden hunderttausend Sachen, die zum Problem erklärt werden. Die werden kuriert  obwohl sie gar nicht zu kurieren sind. Es werden schrittweise von Jahr zu Jahr die Grenzwerte - seien es die Blutzucker oder sonstiges - heruntergeschraubt. Damit ist gleich ein größeres Käuferpotential da, die jetzt Blutdrucksenker oder irgendwas brauchen. Es hat &#039;&#039;&#039;mit medizinischen Gründen in Wahrheit sehr, sehr wenig zu tun&#039;&#039;&#039;. Studien lassen sich immer finden, die das belegen, was gewünscht wird. Es gibt genug Untersuchungen darauf, dass im Grunde die Mehrzahl der Studien das Papier nicht wert ist, auf dem sie gedruckt werden. Es wird sehr deutlich dort, wo man mehrere Studien miteinander vergleicht, die alle auseinander liegen. Im Grunde kannst du es würfeln. Im Grunde kommen eh immer die Ergebnisse raus, die erwünscht sind. Muss man einmal deutlich sagen. Die haben in Wahrheit keine sehr hohe Signifikanz. Da ist viel wirklich Scharlatanerie am Werk. Es zieht sich durch die ganze Neuzeit schon durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst wahrscheinlich, die ganzen &#039;&#039;&#039;Hexenverbrennungen&#039;&#039;&#039;, die hauptsächlich in der Neuzeit stattgefunden haben, haben einen ganz starken Hintergrund. Weil die Ärzte als Konkurrenz angesehen haben die Heilerinnen, die mit ihren Kräutern gekommen sind oder sonstiges. Die haben es gesehen als Bedrohung für ihr gutes Geschäft. Die Kirche ist dann natürlich auch gleich aufgesprungen auf den Zuckerl. Also,  da läuft vieles, vieles schief. Es läuft vieles schief. Wir haben &#039;&#039;&#039;eine Medizin, die den Menschen heute schon grundsätzlich als behandlungsbedürftig ansieht&#039;&#039;&#039;. Das sollte eigentlich das letzte sein. Davor sollten Anstöße kommen, dass der Organismus sich selbst heilt. In Wahrheit ist jede Heilung Selbstheilung. Was man tun kann, ist Anstöße dazu zu geben. Dann ist die Medizin gesund. Es ist vielleicht &#039;&#039;&#039;eine andere Sache, Operationen&#039;&#039;&#039; - gewisse Operationen zumindest - zu machen, bei Brüchen oder wenn schwere Verletzungen da sind oder so was. Da hat die moderne Medizin wirklich neue Dimensionen erreicht. Das ist an sich etwas Gutes, solange es nicht missbraucht wird, um mit Operationen nur Geld zu verdienen. Das passiert heute vielfach. Es werden heute so viele wirklich völlig unnötige Operationen gemacht, einfach weil es Geld bringt, in Wahrheit, unter dem Strich. Muss man auch offen aussprechen. Und durch die Gehirnwäsche reagieren die Menschen natürlich sofort und sagen: &amp;quot;Naja, wenn du das nicht machst, ist dein Leben gefährdet - und wir können dir helfen.&amp;quot; Darauf kriegt sowieso jeder gleich das Zipperlein. Es ist schon auch mit unsere Schuld, dass wir zu wenig Vertrauen zu unserem eigenen Organismus haben. Bevor man irgendwie denkt: &amp;quot;Ich könnte jetzt kurz ein bisschen leiser treten und schauen, was will denn mein Organismus überhaupt.&amp;quot; Weil, eigentlich ist es ja immer so, dass er schreit: &amp;quot;Mach etwas anderes, mach etwas anderes in deinem Leben.&amp;quot; Umsonst kommen die meisten Sachen nicht - bis hin zu den Unfällen. Die passieren auch nicht so zufällig. Abgesehen davon, dass dann karmische, schicksalsmäßige Sachen eben auch eine Rolle spielen. Da kann auch ein Unfall ein Schub sein in die richtige Richtung. Wenn es in deinem Leben nicht von selber geht, dann wird es eben erzwungen. Dann gib halt jetzt mal sechs Monate, acht Monate, neun Monate Ruhe, bis du wieder durchkommst und konzentrier dich auf etwas anderes. Aber da könnten wir ja vielleicht auch selber darauf kommen. Das zählt zur Geistigkeit auch dazu, auf die Dinge selbst darauf zu kommen. Im Grunde kann jeder Mensch darauf kommen. Diese Erkenntnisse dazu liegen eigentlich ganz nahe. Ganz nahe. Wir müssten nur bereit sein dazu, &#039;&#039;&#039;mehr Verantwortung für unser eigenes Leben&#039;&#039;&#039; zu übernehmen, inklusive des Lebens des Organismus. Gerade dafür. Zu einer reinen Gesundheitsquelle gehört zum Beispiel auch: &#039;&#039;&#039;In welcher Art denke ich?&#039;&#039;&#039; Dieses Verstandesdenken, was wir heute haben, vor allem dieses herzlose Verstandesdenken, das sich immer mehr breit macht, ist im wahrsten Sinne des Wortes ungesund. Nicht nur aus geistiger Sicht, sondern auch aus körperlicher Sicht ungesund. Im Grunde sind das in relativ purer Gestalt die &#039;&#039;&#039;Todeskräfte&#039;&#039;&#039;, die unseren Organismus irgendwannmal zum Zerfallen bringen, sodass er seine Funktionen einstellt. Nicht umsonst heißt es im Paradies: &amp;quot;Sie haben gegessen vom Baum der Erkenntnis und deswegen wird ihnen entzogen der Baum des Lebens.&amp;quot; Deswegen geht der Mensch in die Sterblichkeit hinein. Wir bemühen uns heute sehr, in das hineinzugehen - allerdings heute mit den technisch-medizinischen Mitteln auf eine sehr sonderbare Art. Wir zerstören ununterbrochen, gerade auch durch medizinische Behandlungen, Lebenskräfte, aber wir schaffen es mit der ahrimanischen Hilfe trotzdem, sehr lange damit zu leben. Jetzt sage ich es mit den Worten: &amp;quot;Wer so handelt, der lebt nicht, sondern der vegetiert.&amp;quot; Das heißt, er nützt eigentlich einen Bruchteil der Lebenskräfte, über die er eigentlich verfügen könnte. &#039;&#039;&#039;Das Leben fließt langsamer&#039;&#039;&#039;. Wir werden älter nicht deswegen,  weil wir heute gesünder sind als die Menschen früher, sondern weil wir in uns das Leben langsamer fließen lassen. Es ist träger geworden. Wir sind Fetischisten. Ja, vielleicht durch die Auseinandersetzungen mit den ahrimanischen Mächten brauchen wir das auch. Aber wir sind Fetischisten dessen, möglichst lang an Lebensjahren leben zu müssen. Wir sagen: &amp;quot;Ja, wenn ein Leben im fünfzigsten Lebensjahr aufhört, was ist denn das? Man müsste schon hundert werden!&amp;quot; Das ist ja schon fast an der Grenze, sieht man ja schon in manchen Fällen. Wir nähern uns dem immer mehr, es wird in einer näheren Zukunft Standard werden. So wie heute achtzig nichts mehr ist, wird neunzig nichts mehr sein - und dann ist hundert auch nichts mehr. Man wird irgendwann an die natürlichen Grenzen kommen, hundertzwanzig, hundertdreißig Jahre, schätzt man. &#039;&#039;&#039;Das wird der Ahriman locker schaffen&#039;&#039;&#039;, es bis dorthin zu bringen, aber er wird es auf eine Art schaffen, wo halt das Leben immer langsamer fließt. Es gibt mehr Gelegenheit, sich mit den ahrimanischen Kräften auseinanderzusetzen -  das ist eine gewisse Notwendigkeit, die drinnen ist - aber wir können auch noch ganz etwas anderes machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Lebendige Denken als Weg zu neuen Lebenskräften ===&lt;br /&gt;
Wir können über unsere Seelentätigkeit, namentlich &#039;&#039;&#039;über unser Denken, neue Lebenskräfte erzeugen&#039;&#039;&#039;. Eigentlich hat das Denken als wichtigstes Werkzeug die Ätherkräfte, die Lebenskräfte. Aber diese Lebenskräfte, wenn es jetzt zu der jetzigen Verstandestätigkeit kommt, werden alle abgetötet. Dann kommt es erst zum Bewusstsein durch dieses Abtöten. Was aber heute im Bereich der Möglichkeiten liegt, ist &#039;&#039;&#039;das Ätherische selber als Bewusstseinsinstrument&#039;&#039;&#039; zu benutzen. Das Denken spielt sich eigentlich an der Schnittstelle zwischen Ätherleib und physischem Leib ab, so wie es jetzt ist, und wir brauchen den physischen Leib, um uns bewusst zu werden des Denkens. In dem Moment, wo uns heute ein Gedanke bewusst wird, den wir im normalen Denken fassen, wird er dann &#039;&#039;&#039;bewusst, wenn das Lebendige abgestorben ist am Gehirn&#039;&#039;&#039;, dort einen Zerstörungsvorgang hervorruft am Gehirn. Letztlich über viele Umwege, aber von da aus stirbt im Laufe der Jahre der ganze Organismus. &amp;quot;Der Fisch stinkt vom Kopf her&amp;quot;, heißt es so schön. Wir sterben eigentlich vom Kopf ausgehend. In der Art, wie wir heute denken, tragen wir dazu bei, aber eben auf diese fast - ich möchte schon sagen - perverse Weise, den Tod heute immer mehr in uns zu integrieren, aber so, dass das Leben immer langsamer fließt. Wir versuchen uns eigentlich während unseres Lebens immer mehr - wie soll ich sagen - zu konservieren, abzutöten in uns, ja, während des Lebens schon uns immer mehr zur Mumie zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alltagswege zum Lebendigen Denken ===&lt;br /&gt;
Wir müssen über die lichtvolle Seite natürlich auch sprechen. Und &#039;&#039;&#039;die Botschaft ist ja gerade, dass diese lichtvolle Seite heute für jeden zugänglich ist.&#039;&#039;&#039; Es gibt keine Ausrede mehr, dass es nicht zugänglich wäre. Es liegt ganz ganz nahe. Es liegt ganz, ganz nahe und man braucht nicht von weiß Gott welchen übersinnlichen Welten schwelgen oder was, man kann anfangen mit den einfachsten Dingen. Wir haben jetzt auch hier online diese Folge: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Experimentierfeld Lebendiges Denken&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - und wir haben über lebendiges Denken noch gar nicht gesprochen. Wir fangen nur an mit den einfachsten Sachen: &#039;&#039;&#039;Farbübungen&#039;&#039;&#039;. Nimm dir eine Farbe, irgendein Stückchen Karton in irgendeine Farbe her und schau, was du da erlebst an dieser Farbe. Jeder Mensch kennt es, tagtäglich, schaut er auf irgendetwas. Und was erlebt er dabei? Relativ nichts. Das Erstaunliche ist, es kommen zehn, fünfzehn, zwanzig Minuten Schilderungen plötzlich heraus, was man bei dem alles erleben kann. Das ist bereits geistige Tätigkeit. Da wird etwas erlebt, was vorher nicht erlebt wurde. Es geht eigentlich &#039;&#039;&#039;am Sinnlichen über das Sinnliche hinaus&#039;&#039;&#039;, denn ich muss meine geistigen Kräften rege machen, meine Seelenkräfte rege machen daran. Da auch wieder - wie am Anfang bei den Wochensprüchen - das Äußere und das Innere müssen zusammenkommen. Ich kann der äußeren Farbe die mir entgegenkommt viel, viel, viel abbringen, wenn ich geistig aktiv drinnen werde. Es ist aber nicht bloße innere Willkür, ich fasse irgendetwas zusammen, sondern ich enthülle seelische, geistige Aspekte dessen, was mir im Sinnlichen entgegenkommt, weil bei allem Sinnlichen ist auch Seelisches und Geistiges wirksam. Wir bauen das Geistige nicht im luftleeren Raum, irgendwo. Wir glauben, um sinnlichkeitsfrei zu sein, müssen wir alle Augen zumachen und dürfen die Welt nicht mehr sehen. Ich meine, am besten ist es dort anzufangen, was uns am nächsten liegt: &#039;&#039;&#039;Das Geistige, das Seelische, die Lebenskräfte zu entdecken in dem, was mir sinnlich entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Da habe ich so viele Gelegenheiten. Wenn ich das alles entdeckt habe, dann bin ich mitten im lebendigen Denken drinnen. Da habe ich eine ganze Menge von den geistigen, seelischen, ätherischen Kräften erfahren, die darin wirken. Indem ich sie mir ins Bewusstsein gehoben habe, habe ich sie in mir bereits erweckt. Dann sind sie da. In mir drinnen sind sie tätig. Ich muss selber tätig werden, anders geht es nicht. Das können wir heute, jeder Mensch kann das. Sich hinsetzen, eine ganze Woche mit, von mir aus, zwei verschiedenen Farben verbringen. Zehn Minuten, eine viertel Stunde, zwanzig Minuten, je nachdem, aber ich muss innerlich aktiv werden im Schauen. Im sinnlichen Schauen seelisch-geistig selber aktiv werden, da begegnet mein Seelisches, mein Geistiges dem Seelischen und Geistigen, was von außen entgegenkommt. Das kann jeder Mensch machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, da haben wir nicht gleich die Erkenntnisse der höchsten Hierarchien! Zumindest nicht bewusst, das ist schon klar. Aber da muss man sich halt bescheiden. Ich denke, &#039;&#039;&#039;der Weg die Menschen an das Geistige heranzuführen&#039;&#039;&#039;, ist der: Wir müssen heute wirklich anfangen, unmittelbar bei dem Seelischen-Geistigen, das in der sinnlichen Beobachtung zu finden ist, der Ansatz, der bei Goethe so stark vorhanden war. Nur, wir können es heute noch bewusster machen, in Wahrheit. An dem müssten wir erwachen. Das gilt auch für die Anthroposophie. Da ist der Schritt wahnsinnig wichtig. Es nützt uns nichts uns abzusondern von der sinnlichen Welt nach dem Motto: Jetzt beschäftigen wir uns nur mit den &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten&#039;&#039;&#039; da oben, von denen wir eigentlich auch nicht genau wissen, wie sie ausschauen. Nämlich, so viele Menschen, die wirklich Engel erlebt haben, bewusst erlebt haben, gibt es gar nicht. Sie reden oft davon, weil sie von einer Engelgestalt geträumt haben. Man weiß ja nicht, welches Wesen es in Wahrheit war. Die meisten, die uns so schön in den Abbildungen erscheinen, sind meistens luziferischer Natur. Das sind die ersten, die da sind. Wir haben schon, glaube ich, bei einem der letzten Vorträgen darüber gesprochen: Es ist zwar begründet, Engel in Menschengestalt darzustellen, weil irgendwie muss man sie darstellen, wenn man es in einem Bild übersetzen will, aber man muss sich klar sein, &#039;&#039;&#039;Engel haben keine Menschengestalt&#039;&#039;&#039;. Das Bild ist nur deswegen gerechtfertigt, weil die Engel uns so nahe sind und mit unserer Entwicklung verbunden sind, sodass man es ausdrückt durch die Menschengestalt - weil sie mit uns so stark verbunden sind. Aber für sich selbst, haben sie alles, nur keine Menschengestalt. Keiner der Engel hat das. Wie soll er auch? Wenn, dann sind es die etwas zurückgebliebenen Engelwesenheiten, das heißt die luziferischen namentlich, die sich sogar in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung wirklich verkörpert haben auf Erden, das heißt einen Menschenleib bezogen haben - aber das sind nicht gerade die fortentwickeltsten. Ja, uns Menschen waren sie immer noch überlegen - und es war auch gut, weil sie auch letztlich den Anstoß zur Kultur gebracht haben. Aber die Zeit muss kommen, wo man die Engelwesenheiten ohne diese Gestalt erleben kann. Man muss wissen, &#039;&#039;&#039;es wurzelt im dem alten Hellsehen&#039;&#039;&#039;. Die alte Hellseherkraft greift zurück sehr stark auf die Erlebnisse, die wir mit unserem &#039;&#039;(physischen)&#039;&#039; Organismus haben können - und der verleiht dem Bild die Menschengestalt. Das ist es. Damit will ich gar nichts gegen die ganzen Engel-Abbildungen sagen - und am liebsten ist mir, wenn sie Richtung gegenstandslose Kunst gehen. Zum Beispiel, das in der Malerei zu lernen - was die Künstler im Übrigen sehr stark im 20. Jahrhundert schon getan haben - eine &#039;&#039;&#039;nichtgegenständliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Malerei&#039;&#039;&#039; zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt nicht eine willkürliche Patzerei, sondern der Ausdruck von seelisch-geistigen Erlebnissen, zumindest von seelischen Erlebnissen, denn jede Farbnuance hat eine eigene Seelenstimmung, die damit verbunden ist. Daher kann ich etwas &#039;&#039;&#039;kreieren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch fließende Farbkombinationen&#039;&#039;&#039;, vielleicht auch verbunden mit Formen. Formen, die jetzt nicht etwas Gegenständliches ausdrücken, sondern ein Dreieck hat zum Beispiel als Form eine ganz bestimmte Kraft, die anders ist als ein Sechseck oder ein Quadrat oder ein Kreis oder eine Ellipse. Da hat die &#039;&#039;&#039;Form auch eine Wirkung&#039;&#039;&#039;, aber es geht nicht um die äußere Ellipse, sondern um diese Formen der Bewegung. Es sind Ätherkräfte drinnen, gerade im Formenden. Das muss ich mir eigentlich als Bewegung vorstellen. Es geht nicht darum, ein äußerliches Dreieck darauf zu malen, sondern eine dreieckige Bewegung anzudeuten oder eine kreisende Bewegung anzudeuten - und das mit entsprechenden Farben drinnen. Aber es muss aus einem wirklichen Erlebnis kommen und nicht, naja, ich werde jetzt irgendetwas kombinieren. Wenn ich nicht zuerst ein Erlebnis dabei habe, dann wird es nicht funktionieren. Ich kann es üben erstmal mit einfachen Dingen: rote Fläche, quadratische rote Fläche, dreieckige Fläche, gelbe Fläche, wie auch immer. Ich kann erstmal üben die Kombination Form und Farbe - und dann mit dem weitergehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind zum Beispiel in dem &#039;&#039;&#039;&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Experimentierfeld Lebendiges Denken&amp;quot; dann weitergegangen zur Sprache. &#039;&#039;&#039;Sprache ist die verinnerlichte Gestik&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Wir gestikulieren im Kleinen, von mir aus. Man kann sagen: Wir gestikulieren ätherisch in der Sprache. Was wir so mit den Händen machen, ist ein seelischer Ausdruck. Im Übrigen etwas, was den Menschen so auszeichnet von den Tieren, die sich ganz anders bewegen. Habt ihr schon ein Tier gesehen, das so gestikuliert? Ja, die Primaten die uns nahe stehen, machen es bis zu einem gewissen Grade. Aber der Löwe sagt nicht &amp;quot;Hallo&amp;quot; mit der Vorderpfote zu den anderen Löwen. Es wird nicht kommen. Das ist doch interessant! Da sind die vorderen Gliedmaßen entweder Werkzeuge oder Trageorgane. Bei uns die höchste Entfaltung eigentlich der Hände ist gar nicht so sehr das Werkzeugmachen - die Fingerfertigkeit hat auch was - aber zuerst kommt der seelische Ausdruck. &#039;&#039;&#039;Gestik. Ausdruck des Seelischen&#039;&#039;&#039;. Es ist früher da als die Sprache. Die Entwicklung geht doch so, dass sich der Mensch zuerst aufrichtet, das ist die Grundvoraussetzung, dass er lernt aufrecht zu stehen. Wenn das funktioniert, dann muss er noch ein bisschen austarieren, am Anfang geht er etwas breitbeinig. Aber dann, wenn das auch funktioniert, werden langsam nach und nach die Arme frei zu einer Gestik als Ausdruck des Seelischen - und sonst nichts. Keinem äußeren Zweck dienend, sondern nur dem seelischen Ausdruck dienend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das weiter verinnerlicht, führt zur Sprache. Die Sprache ist letztlich eine verinnerlichte Gestik. Sie ist immer an ein körperliches Instrument gebunden. Klar, da spielen die Stimmbänder eine Rolle, da spielen diese Gliedmaßen eine Rolle &#039;&#039;(es wird auf den unteren Kiefer gezeigt).&#039;&#039; Eigentlich ist der Unterkiefer namentlich auch ein Gliedmaßen, in Wahrheit. Der Oberkiefer ist starr, aber da sind wir beweglich &#039;&#039;(es wird der Unterkiefer hin und her bewegt).&#039;&#039; Den ganzen Gaumen kann ich bewegen, hin und her, ich kann aufreißen, zumachen. Heute haben wir darüber gesprochen, dass viele Menschen können heute den Mund gar nicht mehr richtig weit aufmachen. Die haben Schwierigkeiten und haben fast so etwas wie eine Kiefersperre, es geht nur noch ein bisschen auf. Man sieht es den Menschen an, in der &#039;&#039;&#039;Mimik des Gesichts&#039;&#039;&#039;. Die Mimik. Das ist das Nächste, es gehört dazu: die Gestik als Sprache einerseits, aber auch die Mimik des Gesichtes. Dadurch drücke ich etwas vom seelischen Erleben aus, da ist auch etwas vom Gedankenelement drinnen. Ein Mensch, der wirklich denken kann: Man sieht es ihm irgendwannmal an im Gesicht. Es ist eigentlich wunderbar, wie in den Falten - was heute die Leute gar nicht so schätzen - die ganze seelisch-geistige Entwicklung drinnen lebt. Auch die Prüfungen, die er durch das Schicksal durchgemacht hat, das lebt dadrinnen. Eigentlich wird das Gesicht immer sprechender. Zuerst ist es im Grunde noch ein ganz jungfräuliches Gebilde, noch ganz offen für alles. Da hat sich noch nichts manifestiert, aber &#039;&#039;&#039;im Laufe des Lebens manifestiert sich die Individualität&#039;&#039;&#039; - und namentlich &#039;&#039;&#039;in Gesichtern&#039;&#039;&#039; am deutlichsten. Die Veränderungen, die wir am Körper haben, die Runzeln, die sind viel weniger deutlich als im Gesicht oben. Das ist eigentlich etwas ganz Tolles: Wir sind ein Künstler, im Grunde jeder von uns ist ein Künstler, der da in seinem Gesicht, in dieser Leinwand da, seine Individualität eingräbt. Seine Individualität mit seinem ganzen Schicksal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was tut man heute? Man will es unbedingt wegspannen und aufspritzen, dass die Falten ja bloß verschwinden. Also, die &#039;&#039;&#039;Auslöschung der Individualität&#039;&#039;&#039;, die sichtbaren Spuren dieser Individualität, ewige Jugend sozusagen. Das ist ein Traum, immer jugendlich zu sein. Im Grunde hat man manchmal den Eindruck, die Menschheit strebt danach. Also spätestens bis zu Pubertät hinein, gut das soll alles sein, dass man die ganzen Emotionen mitnehmen kann, aber dort bleibt man dann stehen. Im Pubertätsalter bleiben wir dann stehen, auch wenn man schon neunzig ist. Am liebsten immer noch so, aber das ist der Tod jeder geistigen Entwicklung. Es gehört im Grunde der Wunsch und der Wille dazu, auch viel in mein Gesicht einzuschreiben. Das heißt ja nicht, dass man sich nicht pflegen darf. Ich schmiere mir auch manchmal das Gesicht, wenn ich merke es sehr trocken. Aber zu dem zu stehen, in dem lesen zu lernen auch. &#039;&#039;&#039;In jedem Gesicht liegt so viel&#039;&#039;&#039;. Wenn ich über das Schicksal eines anderen Menschen etwas erfahren will, dann schaue ich ihm ins Gesicht. Man muss nicht gleich anfangen, die Augen zuzumachen und zu meditieren darüber, ob etwas Geistiges kommt: Aus welcher Inkarnation kommt er, wo kommt er her, wo geht er hin? Ich brauche nur anfangen, in seinem Gesicht zu lesen. Das ist ein ganz konkreter Ansatzpunkt. &#039;&#039;&#039;Ich kann lesen in seiner Gestik&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner beschreit es so oft, wie ein Hinweis auf die frühere Inkarnation eines Menschen vor allem gekommen ist aus der Art, wie er seine Hände bewegt. Das &#039;&#039;&#039;Gehen auch&#039;&#039;&#039;. Gerade in dem Tätigsein dadrinnen, da liegt so viel in dem Gang des Menschen, da liegt seine ganze Individualität. Jeder weiß es: Wenn ich im Treppenhaus jemanden höre, erkenne ich nach dem Schritt, wer es ist - wenn man ihn öfters gehört hat. Man muss gar nicht hinschauen, man kann nicht genau sagen, woran es liegt, aber man erkennt ihn am Schritt. &amp;quot;Ach, da ist ein Fremder im Haus, den Schritt kenne ich nicht.&amp;quot; In dem liegt die ganze Individualität drinnen. Man braucht nur wach werden dafür. Man braucht sich nicht den Kopf zu zerbrechen: &amp;quot;Ach, was muss ich da für Schulungen machen übersinnlicher Art, damit ich da etwas erleben kann.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fangt an beim Sinnlichen&#039;&#039;&#039;. Jeder kann da anfangen, sinnlich übersinnlich zu schauen. Das ist der Einstieg heute. Den Einstieg kann im Grunde jeder finden, wenn er will. Wenn man das jetzt ganz besonders beim Menschen findet, dann findet man auch das Seelisch-Geistige, das bei einem Tier wirkt - oder sogar bei dem &#039;&#039;&#039;Wachstum einer Pflanze&#039;&#039;&#039; drinnen, denn alle Pflanzen gestikulieren auf ihre Art. Es bleibt nur irgendwie stehen. Sei es ein Baum oder etwas anderes, es ist eine ganz bestimmte Gestik da. Sie entwickelt sich über einen langen, langen Zeitraum, aber ich kann die Spur der Entwicklung noch sehen. Um den fertigen Baum erleben zu können, muss ich mich fragen: &amp;quot;Ja, wie ist er entstanden?&amp;quot; Die Zeichnung habe ich noch lebendig vor mir, ich muss nur seelisch-lebendig nachzeichnen, sozusagen, indem ich in meiner Seele - oder von mir aus äußerlich zeichnend - mich in die &#039;&#039;&#039;Wachstumsbewegung des Baumes&#039;&#039;&#039; einlebe. Ich bin auch in der Dynamik drinnen und damit bin ich in den formbildenden Kräften der Pflanze drinnen. Ich bin in den Ätherkräften drinnen. Ich bin in einem lebendigen Denken drinnen. Lebendiges Denken ist eben, erleben können, bereits bewusst werden in der ätherischen Tätigkeit - ohne dass ich das Physische brauche, ohne dass es schon fix abphotographiert ist. Stellt euch einem Baum gegenüber und zeichnet ihn, malt ihn, zeichnet ihn. Wurscht wie ungeschickt es ist - auf wienerisch, wie patschert es ist, auf das kommt es nicht an. In dem Fall kommt es gar nicht so primär auf die ausgefeilte künstlerische Qualität an, sondern dass ihr einfach eine Empfindung für die Wachstumsbewegung kriegt und welche Färbungen vielleicht auch damit verbunden sind. &#039;&#039;&#039;Jede Pflanze ist unterschiedlich&#039;&#039;&#039;. Auch grün und grün ist nie dasselbe. Jede Pflanze hat ihre eigene Schattierung, einen eigenen Glanz oder Mattheit ihrer Blätter. Je mehr ich es bewusst nachvollziehen kann indem ich wirklich lange Zeit immer wieder es äußerlich beobachte und irgendwann schaffe, es in der Vorstellung nachzuvollziehen, dann halte ich einfach die geistige Bewegung fest - und da bin ich ganz im lebendigen Denken drin. Das ist jedem von uns möglich. Wenn es uns gelingt, ansatzweise gelingt, und es mehr und mehr Menschen gelingt, dann ist mir um die Welt nicht bang - und ich bin davon überzeugt, dass es geschehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kennzeichen der jetzigen Umbruchszeit ===&lt;br /&gt;
Wir sind jetzt diesbezüglich in einer &#039;&#039;&#039;Umbruchszeit, wo ein altes Denken in allen Fugen knirscht&#039;&#039;&#039;. Es knirscht deswegen, weil es ein neues Altes ist: Die Ätherkräfte haben wir schon die ganze Zeit, die haben wir schon lange, aber wir haben es verschlafen - und jetzt ist es Zeit aufzuwachen. Wir müssen diesen alten Panzer aufbrechen, der uns gefangen hält, sonst stehen wir in der &#039;&#039;&#039;Gefahr, schon zu Lebzeiten zu Mumien zu werden&#039;&#039;&#039;. Das Problem ist nämlich nicht, dass Geistiges nicht da wäre bei den Menschen, aber es ist eigentlich gar nicht inkarniert, es kommt nicht rein, es schwebt um uns, über uns, wir können es nicht mit Bewusstsein fassen. Im Grunde, diese Ahrimanisierung, diese Mumifizierung des Menschen macht eigentlich nichts anders, als das Geistige auszutreiben aus dem Körper. Das ist das Paradoxe. Dadurch kann unter Umständen sogar - aber es ist nicht die gesündeste Art - auch ein unbewusstes Hellsehen, &#039;&#039;&#039;ein altes Hellsehen&#039;&#039;&#039; entstehen, weil das Geistige herausgetrieben ist. Ich kann halt diese seelisch-geistigen Kräfte selbst in die Hand nehmen. Dann kann ich es im Bewusstsein halten, dann flattert es nicht so raus, sondern dann wird es wirklich zu einem geistigen Wahrnehmungsorgan, das ich auch wirklich bewusst gebrauchen kann, wo ich bewusst, sozusagen, den geistigen Blick wohin lenken kann. Nicht erwarten, es kommt jetzt plötzlich die große Offenbarung, die mich überfällt. Diese Offenbarungen, die einen überfallen, mögen gut sein, ich will es gar nicht verteufeln, es gibt zum Glück noch diese Menschen, die diese alten Kräfte haben. Trotzdem - das Neue ist, dass ich willentlich bewusst, indem ich geistig aktiv werde, beginne aktiv die geistige Außenwelt zu ergreifen, &#039;&#039;&#039;wirklich die sinnliche Außenwelt zunächst einmal zu ergreifen, dort das Geistige sozusagen zu erleben&#039;&#039;&#039;. Hexerei ist es keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen halt weg von den vielfach verbreiteten &#039;&#039;&#039;falschen Vorstellungen, wie man sich das Geistige vorstellt&#039;&#039;&#039;. Man denkt heute oft, so wie es auf den Bildern ist, da schweben die Engel und schauen so und so aus, und alles umschwebt mich - und dafür interessiert man sich sehr. Man merkt aber nicht, dass man eigentlich sinnliche Bilder hinausprojiziert und gar nicht die wirkliche Begegnung hat. Wenn etwas dahinter steckt - es kann ja etwas dahinter stecken, es kann ja eine ähnliche Erfahrung sein, die aus der alten Weise kommt, es kann wirklich ein Engel dahinterstecken - aber da muss ich wissen, er ist verschleiert durch das, was ich erlebe auf diese alte Art. Er zeigt sich nicht in seiner wahren Gestalt dann. Es liegt an uns, nicht weil er sich verbergen will. Allerdings, die Luziferischen, die helfen schon mit, die kleiden sich schon selber ein. Die werfen sich diese Kleider sehr schnell über. Man kann ziemlich davon ausgehen - ich sage wieder etwas sehr Radikales - wenn einem so als Offenbarung eine Engel-Begegnung ist und der schaut wirklich wie ein Mensch mit Flügeln aus, dann ist es &#039;&#039;&#039;mit ziemlicher Sicherheit ein luziferisches Wesen&#039;&#039;&#039;, das dahinter steckt. &#039;&#039;&#039;Jede wirkliche erhabene geistige Wesenheite hat immer ein luziferisches und mindestens ein ahrimanisches Pendant&#039;&#039;&#039; dazu, das zum Verwechseln ähnlich ist - und doch haarscharf daneben. Die zeigen sich sehr gerne in diesen Bildern. Man muss verdammt aufpassen. Man kann es dann in dieses Bild übersetzen. Man kann sagen: &amp;quot;Komm, Luzifer, hilf mir jetzt ein solches Bild zu fassen.&amp;quot; Und ich stelle es jetzt künstlerisch dar - aber dann muss man wissen, wen man zu Hilfe ruft dabei. Das ist halt die Botschaft des 21. Jahrhunderts, dass wir da aufpassen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir haben noch zu viele alte und damit immer falscher werdende Vorstellungen vom Geistigen&#039;&#039;&#039;. Was ein Mittel war, um mit der geistigen Welt zu kommunizieren, verliert langsam an Tauglichkeit, führt zu Missverständnissen und führt eher dahin, Widersachermächte mit den regulären geistigen Wesen zu verwechseln. Wenn ich bei einer solchen Erkenntnis ein luziferisches oder ahrimanisches Wesen als Merkmal nehme, dann ist es okay, dann ist es ja gut. Aber dann muss ich wissen, womit ich es zu tun habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade &#039;&#039;&#039;die wirklichen höheren Hierarchien&#039;&#039;&#039;, Engel, Erzengel und so weiter, zeigen sich eigentlich in ganz anderer Gestalt. Die &#039;&#039;&#039;kann ich sinnlich nicht zeichnen&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Es wird in unserem Jahrhundert wichtig - denke ich - das in das Erleben langsam einzubeziehen. Rudolf Steiner hat immer deutlich gesagt: &amp;quot;Engel kann man in Menschengestalt darstellen.&amp;quot; Das ist auch richtig, aber es wird mit der Zeit immer unrichtiger. Wir sind hundert Jahre später jetzt. Da ändern sich die Dinge. Die werden sich noch viel schneller ändern, weil wir jetzt in so einer Umbruchszeit drinnen sind. Das Merkzeichen dafür, dass es sich ändert ist, dass die Entwicklung ein riesiges Tempo im Moment hat. Wir werden noch einige Gelegenheiten bekommen, auf den Zug aufzuspringen, sozusagen, der da ziemlich rasant unterwegs ist. Wir sollten dankbar dafür auch sein. Wir haben es auch in der Hand, wenn wir aktiv diese Chance ergreifen, zu verhindern oder zu lindern, dass es mit so viel Leid erkauft wird, so wie es teilweise jetzt der Fall ist durch die Kriegssituationen - jetzt ganz besonders in der Ukraine - die in vielen Orten der Welt sind und zu dem ganz normalen Standard des Weltgeschehens dazugehören. Wir dünken uns in &#039;&#039;&#039;Europa immer so in einer eh ziemlich friedlichen Welt&#039;&#039;&#039; - und wir haben es ja hier auch. Aber es ist &#039;&#039;&#039;erkauft dadurch, dass andere Menschen für uns leiden&#039;&#039;&#039;, im Grunde, dass wir uns diesen Luxus leisten können hier. Wenn die schon dieses Opfer freiwillig oder unfreiwillig bringen, dann sollten wir doch wenigsten die Chance ergreifen, die uns geboten wird, uns geistig weiterzuentwickeln. Das aktiv anzugehen. Zu sagen: &amp;quot;Okay, ihr müht euch ab mit dem, was von außen auf euch hereinprasselt, dann wollen wir uns aus freiem Entschluss auch bemühen, im Geistigen einen Schritt weiterzukommen.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Es ist ein großes Potential im Moment da wie schon lange nicht mehr&#039;&#039;&#039;. Es ist jetzt die Chance mindestens so groß wie zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Da war eine große Chance da. Es hat auch mit einem großen Aufbruch begonnen, Anthroposophie ist ein Teil davon, aber auch im Künstlerischen ist so viel Neues gekommen, es sind ganz neue Impulse gekommen. Auch in den Naturwissenschaften sind neue Impulse hineingekommen, gerade im 19. Jahrhundert, die geistig auch noch nicht aufgearbeitet sind. Die &#039;&#039;&#039;Quantentheorie hat einiges im Hintergrund, was das Weltbild ändert&#039;&#039;&#039;. Sie ändert auch das physikalische Weltbild. Es ist aber bis jetzt noch nicht wirklich durchgedrungen. Im Grunde gibt es immanent die Widerlegung eines materialistischen Weltbildes. Das steckt drinnen. Aus der Sicht der Quantentheorie gibt es im Grunde Materie nur als Erscheinung, nur es hat sich noch nicht herumgesprochen, in Wahrheit. Nicht einmal unter allen Physikern. Wie es halt immer so ist: Man ist in seinem Beruf drinnen, man ist mit dem voll ausgelastet und mehr als seine täglichen Aufgaben zu machen, geht nicht. Über den tieferen Hintergrund noch zu sinnieren, das schaffen wenige. Gerade im Bereich der Quantenphysiker waren es eh  verhältnismäßig viele, die das erkannt haben. Also, gerade in den &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften&#039;&#039;&#039; ist es eine große Chance, weil &#039;&#039;&#039;die sind an der vordersten Front in der Begegnung mit dem Geistigen&#039;&#039;&#039;, das in der materiellen Erscheinung drinnen wirkt. Die sind an der vordersten Front dort. &#039;&#039;(Stimme eines Zuhörers.)&#039;&#039; Ja, aber teilweise auch sehr unterschiedlich. Es gibt auch viel Missbräuchliches. Es gibt alles Mögliche, Quantenmedizin und sonstiges, wo ich mich bei manchen Ansätzen schon frage, wie seriös das wirklich ist. &#039;&#039;(Zuruf aus dem Zuhörerkreis: Kommt darauf an, wer das macht.)&#039;&#039; Kommt darauf an, wer das macht. Es kommt ganz darauf an, wie offen derjenige Mensch ist. Ganz klar. Ganz richtig. Also, da liegen viele, viele Möglichkeiten vor uns. Es liegen sehr, sehr große Felder von Möglichkeiten und Chancen jetzt wieder in unseren Tagen, mehr als bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Es war damals sehr, sehr müde, die ganze Geschichte. Im Grunde hat das 21. Jahrhundert einerseits begonnen mit der &#039;&#039;&#039;Verschärfung der Wirkung der Widersachermächte&#039;&#039;&#039; - ganz klar, &#039;&#039;&#039;1998 war wieder mal die 666&#039;&#039;&#039;, was einen großen Einschlag bedeutet, da kommt ein großer Impuls der Widersacher - aber zugleich ist die Möglichkeit da, mit der geistigen Entwicklung weiterzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist &#039;&#039;&#039;das Fenster auch immer weiter aufgegangen&#039;&#039;&#039;, gerade jetzt in den letzten zwei Jahren, mit den Umbrüchen, die an die Oberfläche gekommen sind, die sich ja schon vorbereitet hatten, in Wahrheit. Zwar hat niemand wissen können, dass es mit dem Virus so läuft, wie es gelaufen ist, und auch niemand hat genau sagen können, dass es mit der Ukraine so kommt, obwohl es sehr wahrscheinlich war. Es hat sich spätestens 2014 abgezeichnet: Durch die Annexion der Krim und so weiter und dadurch, dass die eigenständigen Republiken, die damals schon proklamiert wurden, jedoch von niemandem anerkannt wurden. Das alles ist nicht plötzlich von gestern auf heute passiert. Es hat eine ziemliche Vorlaufzeit und ist eine Reaktion auf den Druck, der halt vom Westen immer stärker gekommen ist. Je stärker der kommt und je weniger die Einsicht ist nachzulassen, irgendwo, desto mehr ist die andere Seite unter Druck gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganze Menge mit wachen Augen zu durchschauen oder die &#039;&#039;&#039;Notwendigkeit vieles mit wachen Augen zu durchschauen&#039;&#039;&#039;, um eben zu sehen, wo die geistigen Möglichkeiten liegen. Mit dem werden wir uns weiter beschäftigen. Durch dieses Extempore habe ich es heute nicht fertig gemacht mit der Theodora, wie wir eigentlich angesagt hatten, aber ich dachte, es ist notwendig, das jetzt zu sagen. Es wird beim nächsten Mal möglich sein, die &#039;&#039;&#039;Geschichte mit der Theodora&#039;&#039;&#039; relativ kurz abzuhandeln und gleich aus dem heraus - das eignet sich sehr dazu - wirklich den Abgrund anzuschauen, der vor uns liegt. Also, diese wirklich dunkelste Passage in der Apokalypse, die aber für uns zu einer ganz lichten werden kann. Nicht wahr, dann geht es wirklich darum, dass geistige Kräfte eben nicht nur durch die Widersacher benützt werden, sondern dass sie wirklich diesem &#039;&#039;&#039;Reich der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; zugeführt werden und dort endgültig verloren gehen. Jetzt noch nicht, aber sie sind auf den besten Weg, dort endgültig verloren zu gehen. Jetzt noch nicht, aber die sind auf dem Weg, dort endgültig verloren zu gehen. Das ist die wirkliche große Gefahr, weil da gibt es keine Sicherheit, dass es gut ausgeht, im Grunde. Also, mit den regulären Widersachern ist von Haus aus drinnen die sehr gute Möglichkeit, dass es gut ausgeht. Dass es auch böse ausgehen kann und dass die ganze Entwicklung scheitern kann, liegt an diesen Querschlägern jener Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, die uns zu Sorat machen wollen. Das habe ich schon öfters gesagt, Sorat ist eigentlich eine Abkürzung für die Wesensglieder des Menschen, die verdorben werden durch diese Wesenheiten, die dahinter stehen. Also, &#039;&#039;&#039;Sorat&#039;&#039;&#039; ist eigentlich der von diesen Wesenheiten verdorbene Mensch, gegen den gibt es &#039;&#039;&#039;keine Gegenmacht als&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Kraft des menschlichen Ichs in Verbindung mit dem Christus&#039;&#039;&#039;. Über diese Kraft verfügen wir aber. Damit können wir diese Wesenheiten, wenn wir es wollen, wenn wir es wirklich wollen, jederzeit in die Flucht schlagen. Wir können sie nicht besiegen, müssen sie auch nicht besiegen, aber wir können sie dorthin verweisen, wo sie hingehören: in ihren eigenen Entwicklungsweg, der ein ganz anderer ist als der des Menschen. Unsere Aufgabe reicht nicht bis dorthin, für diese Wesenheiten zu sorgen, weil wir es einfach nicht können. Aber was wir können ist, aus unserer Entwicklung, da diese nicht hineingehören, sie hinauszudrängen und sie sozusagen ihren Entwicklungsweg gehen zu lassen. Der für sich vielleicht gar nicht schlecht ist, mag ja sein, weiß ich nicht. Ich kann da nicht reinschauen, aber ich wage jetzt ganz leise zu behaupten, dass sie sich nichts Gutes tun, wenn sie versuchen, sich unsere Kräfte einzuverleiben, dass sie damit ihren Weg auch nicht in die richtige Weise gehen. &#039;&#039;&#039;Sie verfallen einer Illusion, wenn sie die Früchte, die unsere Geistesentwicklung bringen kann, in ihr Reich rüberziehen&#039;&#039;&#039;. Sie werden dort nicht den Erfolg bringen, den sie sich erhoffen. Es ist ein so gegensätzliches Prinzip, einfach alte Kräfte in gewisser Weise, alt jedenfalls in dem Sinne, dass die Erneuerungen, die mit der Menschheitsentwicklung, mit unserer Menschheitsentwicklung und mit dem menschlichen Ich begonnen haben - eben dieser Weg zur Freiheit - dass der Weg mit dem nicht kompatibel ist. Die Früchte dieser Freiheit haben zu wollen und trotzdem dieses zentral gelenkte System zu erhalten, das ist ein Spagat, der nicht möglich ist. Das ist ein Widerspruch in sich selbst. Es ist interessant zu sehen, dass auch so hohe Wesenheiten - weil diese Wesenheiten, die hinter dem stehen, was uns zu Sorat machen könnte, eine sehr, sehr hohe Geistigkeit haben - trotzdem blind sind für das. Das ist ganz interessant. &#039;&#039;&#039;Sie sind blind für das Prinzip der Freiheit&#039;&#039;&#039;. In Wahrheit sind sie blind nämlich, was es im eigentlichen Sinn bedeutet. Vielleicht können wir sie indirekt, indem wir sie von uns trennen, sogar vor Schaden bewahren. Damit möchte ich es für heute gut sein lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick auf den 106. Vortrag ===&lt;br /&gt;
Das nächste Mal dann wirklich die Geschichte mit Theodora zu Ende - und dann stürzen wir uns mutig in den Abgrund und fangen das Dunkle dieses Abgrunds an, mit unserem Licht zu erhellen. Es ist nicht nur eine Beleuchtung, sozusagen, das ist eine Verwandlung bereits. Dieses Reich anzusehen, mutig anzusehen, ist bereits der Beginn der Verwandlung dieses Reiches. Das ist das eigentliche &#039;&#039;&#039;Ziel der Apokalypse&#039;&#039;&#039;, also &amp;quot;Ziel&amp;quot;, das ist die Richtung, in die es geht. Ein fertiges Ziel gibt es im Grunde nicht, weil sonst gibt es die Freiheit nicht, aber eine gewisse Richtung ist da. Das dann das nächste Mal. Ich danke euch für’s dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweis auf Beiträge aus dem Goetheanum ===&lt;br /&gt;
Ich möchte euch noch zum Abschluss erinnern - oder euch ans Herz legen - dieses Interview mit &#039;&#039;&#039;Gerald Häfner&#039;&#039;&#039;, das im Goetheanum erschienen ist, also in der Zeitschrift «Das Goetheanum». Es gibt auch dazu ein Video auf YouTube &#039;&#039;(Frage aus dem Zuhörerkreis:&#039;&#039; &#039;&#039;Das erste oder das zweite Gespräch?)&#039;&#039; Es gibt vielleicht ein zweites dazu, vielleicht.. wie es heißt genau…am besten wählt ihr an, wenn es euch interessiert &amp;quot;dasgoetheanum.com&amp;quot;, dann findet man, meine ich jedenfalls, die Video-Aufzeichnung. Es gibt aber nur einen kurzen Text, es ist aber nicht der vom Video. Sucht es dort. Was ich gesehen habe, finde ich sehr gut und wirklich empfehlenswert - sogar ganz konkret, was jetzt diese Lage mit der Ukraine betrifft. Wie gesagt, es wird da ein bisschen ausgeweitet und ist mal ein Grundding, das dauert nur 14 Minuten, also knapp eine Viertelstunde. Es ist empfehlenswert, sehr prägnant… Nämlich zu durchschauen vor allem, was so wichtig ist zu durchschauen: Die Medienpropaganda, die da ist und so selbstverständlich läuft und ein ganz einseitiges Bild zeichnet. Und wo es schon wieder in die Richtung läuft, wenn irgendeiner etwas anderes sagt, dann ist er sofort ausgeschlossen. Wenn du irgendetwas nicht zustimmst und irgendwo eine andere Seite ins Spiel bringst - &amp;quot;schau mal die andere Seite auch&amp;quot; - dann geht es nicht. Es ist ein &amp;quot;no go&amp;quot; - und du bist sofort desavouiert dadurch. Es ist immer gut, beide Seiten zu sehen und es kommt dort recht ausgewogen, dass der Blick auf beide Seiten geworfen wird, ohne irgendetwas beschönigen zu wollen, das muss man ja gar nicht. Man muss einfach beide Seiten sehen und man muss auch das Dunkle auf der anderen Seite sehen. Das ist alles nicht schwarzweiß, sondern ein Meer von Grautönen. Letztlich wirkt beides zusammen, dass wieder mal die Spiritualität, die in Europa sich entwickeln sollte, Widerstand bekommt, um daran zu reifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, bis zum nächsten Mal, meine Lieben… Gute Nacht…Schlaft gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hier die beiden Links zu den genannten Video-Beiträgen von Gerald Häfner ==&lt;br /&gt;
25.2.2022:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=OPSTSZ6aVQg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.3.2022:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=LTT4fpfg1BY&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_99._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=157</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 99. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_99._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=157"/>
		<updated>2022-04-28T18:03:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* Das Lebendige Denken als Weg zu neuen Lebenkräften */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Apokalypse des Johannes 99. Vortrag als Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Yt 99. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|250px| link=https://youtu.be/4jhkedM8hgU]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 99. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
49. Wochenspruch, Gedankenklarheit und innere Hoffnungsstrahlen - Die Corona-Krise als geistige Krise - Ukraine-Krise, äußere Weltkrise und geistige Weltkrise - Europa verliert all sein Geistiges und lebt von den Früchten der Vergangenheit - Die Grundnatur des Russischen und die orthodoxe Kirche - Die russische Geschichte im europäischen Kontext - Neues Kulturzeitalter und alte Glaubenskräfte - Darwinismus und aktuelle naturwissenschaftliche Forschung - Epigenetik - Amerika, Europa, die Wirtschaftsinteressen und die äußere Freiheit - Verstandes- und Gemütsseele und Bewusstseinsseele in Amerika und Europa - Der Osten als Teil Europas - Die Zersplitterung Europas - Europa braucht eine gemeinsame Aufgabe im Geistigen - Die Individualität des Menschen und ihre Unterdrückung und Auslöschung - Die Medienwelt und die Täuschung der Menschenseele - Logik und Widersacherlogik - Das Gesundheitswesen und der Transhumanismus - Das Geistesleben muss unabhängig sein - Neue Lebenskräfte durch neues Denken - Lebendiges Denken erlernen und erleben am Sinnlichen - Experimentierfeld Lebendiges Denken - Engel haben keine Menschengestalt - Farben erleben - Sprache als verinnerlichte Gestik - Mimik - Wachstum bei Pflanzen beobachten - Altes Denken und altes Hellsehen - Beeinflussung geistiger Vorstellungen durch Luzifer und Ahriman - Naturwissenschaften an der Schnittstelle zum Geistigen - Das Reich der soratischen Wesenheiten - Beiträge aus dem Goetheanum zur Ukraine- und Weltkrise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription von Ghislaine und Susanne am 25. April 2022 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 49. Wochenspruch am 8.3.2022 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 99. Vortrag zur Apokalypse, also bald haben wir den hundertsten! Es gibt zum Einstieg den 49. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Gedankenklarheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkend eignen Geistes Wachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In finstern Weltennächten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und neigt dem nahen Weltentage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Innern Hoffnungsstrahlen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Wir fühlen jetzt so - oder es besteht die Möglichkeit zu fühlen - die Kraft des Weltenseins. Das, was aus der Welt mit dem Licht, mit der Natur, mit der erwachenden Natur entgegenkommt, und wir können es in Gedankenklarheit erfassen, weil wir ja hoffentlich ein bisschen in den finsteren Winternächten unsere innere geistige Kraft, unser inneres geistiges Licht gestärkt haben, entzündet haben, angefacht haben und diese innere Kraft kommt jetzt dem entgegen, was von außen kommt. Das heißt, unser eigenes Denken kommt entgegen dem Weltendenken. &#039;&#039;&#039;Das ist so ein Grundprinzip, dass wir das, was uns umgibt in der Welt, nur erfassen können, wenn wir eine entsprechende seelisch-geistige Aktivität dem entgegenschicken&#039;&#039;&#039;. Nur eine Seite für sich ist gar nichts, sondern es muss immer das Äußere dem Inneren begegnen oder umgekehrt. Es hängt sehr stark davon ab, wie aktiv ich innerlich seelisch-geistig bin, danach bestimmt sich im Grunde, was ich wahrnehme - von der Sinneswahrnehmung angefangen bis zu allem, was auch seelisch und geistig uns umgibt. Im Grunde ist der Unterschied nur der, dass je stärker die eigene geistige Aktivität wird, desto mehr nehme ich über das Sinnliche hinaus, auch das nicht Sinnliche, wahr. Dann kann ich aus dem Inneren dem die Hoffnungsstrahlen sozusagen entgegenschicken, die Hoffnung, immer mehr erkennen zu können und daher dann auch, wie soll ich sagen, mit mehr Bewusstsein tätig zu werden in der Welt, wissend tätig zu werden in der Welt draußen. Das Wichtige ist immer geistige Wahrnehmung - noch viel mehr als die Sinneswahrnehmung - bedeutet tätig werden in der Welt. &#039;&#039;&#039;Nur geistige Welt anschauen,&#039;&#039;&#039; ist gar nichts im Grunde, das &#039;&#039;&#039;ist völlig wertlos&#039;&#039;&#039;, sondern es ist verbunden mit einer Aufgabe die ich erfüllen kann mit meiner geistigen Kraft. Es ist immer eine Aufforderung. Ich lese es jetzt einfach noch einmal, bevor ich dann sogar ein bisschen anknüpfen werde daran:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ich fühle Kraft des Weltenseins:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So spricht Gedankenklarheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenkend eignen Geistes Wachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In finstern Weltennächten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und neigt dem nahen Weltentage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Innern Hoffnungsstrahlen.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und solche Hoffnungsstrahlen brauchen wir in unserer Zeit, habe ich den Eindruck, ziemlich viele, weil die Situation, die Weltsituation, schaut nicht so gut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Krisensituation im März 2022 ===&lt;br /&gt;
Wir gehen im Moment durch eine Dauerkrise durch, könnte man sagen. Es ist eine Umbruchszeit - und es geht im Grunde Schlag auf Schlag. Wir haben kaum noch bewältigt die ganze &#039;&#039;&#039;Corona&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Geschichte&#039;&#039;&#039;, die die Welt in Atem gehalten hat, oder außer Atem, wie man’s nimmt, mit der Maske vorm Gesicht ist man eher außer Atem, aber etwas, was die ganze Welt ergriffen hat im Grunde und zum allergrößten Teil ein geistiges Phänomen Ist, am allerwenigsten ein äußeres physisches Phänomen. Ich meine, der arme Virus, sage ich mal - das arme Virus, wenn man es wissenschaftlich ausdrücken will, ändert aber auch nicht viel an der Sache - ist eigentlich ziemlich unschuldig an dem, was daraus gemacht wurde, das muss man also ganz deutlich sagen. Der größte Teil, ich sage mal 95% der ganzen Geschichte, ist der geistige Umgang mit dieser Erscheinung, die da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dasselbe Problem stellt sich jetzt in anderer Weise, wieder von einer ganz anderen Ecke, mit der momentanen Krise, &#039;&#039;&#039;Ukraine-Krise&#039;&#039;&#039;, europäische Krise, wenn man so will - &#039;&#039;&#039;Weltkrise in gewisser Weise&#039;&#039;&#039;, wo jetzt eine noch schärfere Gangart da ist, unter der jetzt Menschen noch viel stärker zu leiden haben, noch viel unmittelbarer zu leiden haben. Schande eigentlich, dass uns das jetzt an diesem Beispiel erst so deutlich bewusst wird, weil das Ganze spielt sich seit Jahrzehnten auf der Welt ab, überall, rund herum. Wir brauchen nicht glauben, dass wir nicht in einer kriegerischen Welt leben. Wir leben bei uns halt bis jetzt sehr bequem und sehr weit entfernt davon, aber die ganze Welt, vor allem in den ärmsten Ländern, in den Ländern, wo die Menschen es sowieso schon schwer haben, dort ist eigentlich der Kampfplatz der Weltmächte, könnte man sagen. &#039;&#039;&#039;Das Erschütternde daran ist, dass die Grundprinzipien, nach denen das alles läuft, dieselben sind wie vor mehr als hundert Jahren.&#039;&#039;&#039; Im Grunde genommen hat die Problematik in der Art schon begonnen im 19. Jahrhundert, und hat gemündet einmal in die Katastrophe des ersten Weltkrieges, aus dem sich im Grunde zwangsläufig ergeben hat der zweite Weltkrieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichtliche Entwicklung hin zur aktuellen Weltkrise ===&lt;br /&gt;
Darauf ist gefolgt der nächste große Schlag für Europa, sage ich mal, ein verständlicher Schlag, aber ein Schlag, der nachhaltig ist für Europa. Was an Wirtschaftswunder, an Aufbau geleistet wurde, was einerseits natürlich notwendig war, aber was so ziemlich &#039;&#039;&#039;das letzte Geistige, was in Europa war&#039;&#039;&#039;, ausgelöscht hat. Das muss man sehen. Das Denken wurde ganz fokussiert auf die Außenwelt - und es hat sich wirklich gesteigert bis zum Jahr 1998 und kurz darüber hinaus. Dann kamen die berühmten Terroranschläge, also &amp;quot;Nine Eleven&amp;quot;- und &amp;quot;Nine Eleven&amp;quot; war der Startschuss, noch einmal Gas zu geben und die Weltstruktur auf der Bahn ganz intensiv weiterzulenken, die im Grunde schon seit dem 19. Jahrhundert angestrebt ist. Ich sage es jetzt eimal sehr aus europäischer Sicht: Von allen Seiten her ist irgendwo ein Bestreben da, Mitteleuropa geistig von seinen Wurzeln abzuschneiden. Nicht, dass das das offiziell erklärte Ziel ist, naja, inoffiziell - manche wissen schon, worum es geht. Aber es ist Europa, das bis dahin, zumindest in der Neuzeit, eine sehr führende Rolle in der Welt hatte, nämlich geistig führende, ich meine nicht militärisch führende Rolle, sondern ein wichtiger geistiger Quellort war. Und ich möchte fast sagen, das letzte Aufbäumen war halt dann, was durch die &#039;&#039;&#039;Anthroposophie&#039;&#039;&#039; in die Welt gekommen ist - und dann ist es immer mehr bergab gegangen - und &#039;&#039;&#039;Europa lebt von den Früchten der Vergangenheit&#039;&#039;&#039;. Ich möchte nicht sagen lebt, sondern vegetiert von den Früchten der Vergangenheit. Die Früchte sind gewaltig und da wäre auch noch Gewaltiges aus diesen Früchten herauszuholen, aber es wird im Grunde nicht gemacht, sondern das, was Geistesgut war, wird immer mehr veräußerlicht, immer mehr verkommerzialisiert und ideologisiert. Das sind die zwei Dinge, die da sind. Nur, was wirklich untergeht, ist der geistige Kern der ganzen Sache. Im Grunde, wage ich zu behaupten, dass es fast niemanden mehr interessiert heute, was der geistige Hintergrund ist. Das Interesse ist: Kann ich es für meine Ideologie gebrauchen, kann ich die ausdrücken damit, indem ich Theater spiele, indem ich Operninszenierungen mache - dann ist eine politische Botschaft gerne dahinter - oder es ist das kommerzielle Interesse bzw. beides. Im besten Fall spielt beides zusammen. Damit sind wir in eine sehr oberflächliche Kulturentwicklung hineingekommen - ich sage mal, zumindest in Europa und im Westen überhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es im &#039;&#039;&#039;Osten&#039;&#039;&#039; ausschaut, ist eine andere Frage, dort gibt es sehr wohl eine Geistigkeit, aber es ist eine alte Geistigkeit. Diese alte Geistigkeit hat das große Problem, sie wird immer bedrohlicher, je weniger sie eben von neuen Kräften befruchtet wird. Das ist der Punkt. Das ist kein Vorwurf an die östlichen Kulturen, dass sie das nicht haben. Sie brauchen eigentlich die Anregung, die Kommunikation gerade mit der Mitte - und Europa wäre der geeignete Ort dafür. Ich spreche da nicht nur von Mitteleuropa, sondern wirklich von ganz Europa. Zu ganz Europa gehört eben zum Beispiel auch die &#039;&#039;&#039;Ukraine&#039;&#039;&#039; dazu, &#039;&#039;&#039;sie ist also Teil Europas&#039;&#039;&#039;. Es ist ja auch Russland, zumindest rein geographisch gesehen, so etwa bis zur Ural-Grenze, Europa. Die Grenze zwischen Asien und Europa hat ja nicht so eine scharfe Schnittlinie, aber gemeinhin wird der Ural als Grenzlinie gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Russland&#039;&#039;&#039; hat das besondere Privileg, sowohl am asiatischen Geist als auch am europäischen Geist teilzunehmen. Dort ist natürlich auch sehr viel zerstört worden. Man muss bedenken, ich habe jetzt unlängst ein Buch gelesen - das ist so etwa aus den dreißiger Jahren - und da kommt so deutlich heraus, dass die &#039;&#039;&#039;Grundnatur des Russen eine tief religiöse ist&#039;&#039;&#039;, eine tief christliche eigentlich, das ist das Grundmotiv, das dahinter ist. Allerdings ist es eine Religiosität, die heute auch noch im orthodoxen Bekenntnis drinnen liegt, das heißt in einem kirchlichen Bekenntnis drinnen liegt, aber doch immer wieder von einzelnen Menschen sehr, wie soll ich sagen, auch mystisch vertieft wurde. Noch nicht mit ganz neuen Kräften, aber mit einem unheimlichen Gemüt, das drinnen ist. Also gerade der Osten - und mit Osten meine ich wirklich bis in die Gegenden des Urals hinein, was dann jenseits liegt, hat einen ganz anderen Charakter - aber was bis dorthin liegt, hat ein sehr, sehr tiefes Gemüt. &#039;&#039;&#039;Es ist im Russischen die Anlage&#039;&#039;&#039; irgendwo drinnen, von der alten Glaubensintensität &#039;&#039;&#039;zu einer wirklich&#039;&#039;&#039;, sagen wir mal, &#039;&#039;&#039;mystischen Erfahrung überzugehen&#039;&#039;&#039;. Das ist als Anlage irgendwo da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ist als Anlage das da, was wir uns in Europa erst erarbeiten müssen. Wir sind auf dem Weg mittlerweile fast am Ende angekommen, dass &#039;&#039;&#039;die alten Glaubenskräfte&#039;&#039;&#039;, das heißt die, die aus dem Gemüt, aus dem Gefühl heraus kommen - &amp;quot;selig sind die, die glauben und nicht schauen&amp;quot; - dass also der Glaube zunächst einmal etwas ist für die, die das Hellsehen in jeder Form verloren haben. Darauf ist der Aufbau des Christentums während des Mittelalters ganz stark gebaut - auf dieses Prinzip. Und der Christus spricht es eben schon aus, nur wir sind mittlerweile in ein &#039;&#039;&#039;neues Kulturzeitalter&#039;&#039;&#039; getreten, in das Zeitalter der &#039;&#039;&#039;Bewusstseinsseele&#039;&#039;&#039; und dieses alte Glaubensprinzip trägt heute nicht mehr. Es trägt nicht mehr so und insbesondere in Europa trägt es nicht mehr - und in Russland eben auch immer weniger. Es ist heute auch weniger geworden und wo es auftritt, tritt es sehr dogmatisch auf. Also auch die &#039;&#039;&#039;orthodoxe Kirche&#039;&#039;&#039; ist sehr dogmatisch und das wurde teilweise auch vom russischen Staat gefördert sogar, weil es die eigenen Interessen unterstützt, weil das alte Prinzip ist eben: Der Mensch ist Untertan. Untertan Gottes oder Stellvertreter Gottes usw. ist dann die Kirche oder der Machthaber oder was auch immer. Dieses Prinzip ist ganz stark noch im weiteren Osten drüben. Ich meine selbst oder gerade auch in &#039;&#039;&#039;China&#039;&#039;&#039; ist es sehr stark drinnen. Es ist einfach das Prinzip drinnen, der der an der Spitze steht, ist, ja, er heisst jetzt nicht &amp;quot;Gott Kaiser&amp;quot; oder irgend sowas, aber er ist der Vertreter einer höheren - nennen wir es Idee jetzt einmal vorsichtig. Von geistigen Mächten braucht man dabei nicht sprechen, aber es ist jemand da, der sozusagen die Idee, die hinter dem ganzen Staat steckt, erfasst hat oder glaubt erfasst zu haben. Jedenfalls die anderen müssen es glauben. Ob er das selber glaubt, ist ein anderes Kapitel - aber jedenfalls geht es von dort aus. Dahinter steht eine ja aber auch sehr starke Idee - trotzdem. Brüderlichkeit will ich es gar nicht nennen, aber Solidarität; Solidarität im Sinne, alles zum Wohl des Volkes, zum Wohle der Allgemeinheit. Dem wird in China zum Beispiel ganz brutal das geopfert, was individuelle Beigabe ist. Sie ist gut und willkommen, solange sie in das Schema hinein passt - und sie wird sofort ausgemerzt, wenn sie nicht hineinpasst. Das heißt, es muss zur gesamten Staatsidee passen und die verwaltet einer oben, der ist der Stellvertreter dieser höheren Idee. In abgemilderterer Form war das natürlich in Russland auch irgendwo da, es neigt also auch zu einer sehr zentralistischen Herrschaft, hat immer dazu geneigt. Es kam ja dann mit &#039;&#039;&#039;Peter dem Großen&#039;&#039;&#039; vor allem ein ganz starker Zug von Russland nach Westen hinüber: Einerseits also sich verbinden mit der westlichen Kultur, das alles aufnehmen - was teilweise von den Russen gar nicht gut geheißen wurde, weil es ihrer Denkweise nicht entsprach -, aber es hat sich sehr gut harmonisiert mit dem Machtbestreben, das halt auch Peter der Große hatte und wo letztlich schon die Idee war, im Grunde, Europa oder grosse Teile von Europa unter den Einfluss Russlands zu bringen. Mit Peter dem Großen ist eigentlich &#039;&#039;&#039;Russland&#039;&#039;&#039; erst &#039;&#039;&#039;zu einer Großmacht aufgestiegen&#039;&#039;&#039;, ist es geblieben, in gewisser Weise natürlich mit wechselnden Perioden, bis Ende des ersten Weltkriegs, als dann die Bolschewisten übernommen haben die Regierung und das Kaiserreich. Seit Peter dem Großen war es eigentlich kein Zarenreich mehr, obwohl der Name Zar drinnen ist, aber er hat sich selbst als Kaiser der Russen verstanden und es lief offiziell dann unter dem Titel Russisches Kaiserreich, auf russisch &amp;quot;Imperator&amp;quot;. Also in Russisch kann ich es nicht aussprechen, aber die Übersetzung des lateinischen Kaisertitels ist im Grunde Imperator. Mit alldem ist verbunden im Hintergrund aber immer &#039;&#039;&#039;Imperator von Gottes Gnaden&#039;&#039;&#039;, irgendwo also mit einer höheren Idee begabt, mit einer höheren Idee inspiriert. Peter der Große war eine sehr zwiespältige Persönlichkeit, einerseits ein Mensch, der sich auf jeden Fall ganz an seine Aufgabe, die er empfunden hat, hingegeben hat. Zum Beispiel, gegen sein Lebensende war er schon im Grunde schwer krank - Probleme mit Blasenentzündung und solche Sachen -, aber dann ist irgendwo ein Mann ins Meer gestürzt, ins Wasser, er ist nach, hinten nach, und hat ihn da rausgezogen. Allerdings hat er sich dann so eine starke Erkältung zugezogen, dass er an dem letztlich gestorben ist. Er hat sich wirklich für einzelne Leute eingesetzt, er hat sich in gewisser Weise ganz gegeben - und in gewisser Weise auch ganz als Werkzeug von etwas Höherem gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist heute etwas ganz Problematisches&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;sich als Werkzeug von etwas Höherem zu sehen.&#039;&#039;&#039; Aus dem passieren im Grunde, oder sind namentlich im 20. Jahrhundert, die meisten Katastrophen passiert. Im Grunde hat der &#039;&#039;&#039;Hitler&#039;&#039;&#039; auch eine höhere Idee gehabt. Er war beseelt von einer gewissen höheren Idee. Das Deutschtum, der deutsche Volksgeist, wie er ihn missverstanden hat, was natürlich nicht &#039;&#039;&#039;der deutsche Volksgeist&#039;&#039;&#039; war, was er halt als germanischen Volksgeist aufgefasst hat, dass er dem dient auf die beste Weise. Was im Grunde dahinter steht: Alles, was dem nicht folgt, gehört weg, gehört im Grunde weg. Das hat schon einen tieferen Hintergrund, weil in der Neuzeit einfach auch etwas aufgetreten ist - es ist einerseits der &#039;&#039;&#039;Individualismus&#039;&#039;&#039; aufgetreten, er ist immer stärker heraus gekommen, es ist zugleich damit immer stärker heraus gekommen, ich möchte sagen, das &#039;&#039;&#039;Misstrauen gegenüber den Menschen&#039;&#039;&#039;. Das Misstrauen gegenüber den Menschen. Das ist eine Polarisierung: Einerseits das ganze sich auf die Individualität stellen - was vielfach auch immer noch verwechselt wird mit sich auf den Egoismus stellen - andererseits eben -  vielleicht auch gerade dadurch, weil es sehr zwiespältig ist - ein Misstrauen den Menschen gegenüber. Man kann das verfolgen bis in die Wissenschaft hinein, im Grunde, immer mehr das Bestreben den Menschen auszuschließen aus der ganzen Sache. Das Erste war schon in dem an sich sehr genialen und notwendigen &#039;&#039;&#039;Darwinismus&#039;&#039;&#039;, der entstanden ist: Das heißt, die Erkenntnis, dass der Mensch mit den ganzen Lebewesen auf der Welt verbunden ist - und entwicklungsgeschichtlich mit ihnen verbunden ist. Das ist ein ganz, ganz wichtiges und eigentlich sehr geistvolles Bild. Ich meine, was man dann als Darwinismus interpretiert hat, dass das alles funktioniert durch den Kampf ums Dasein, ist im Grunde nicht der Natur abgelesen. Darwin hat es nicht die Natur abgelesen, sondern einfach den damaligen englischen Verhältnissen. Weil gerade also diese Zeit, wo Darwin schreibt, ist die Zeit, wo es in &#039;&#039;&#039;England&#039;&#039;&#039; einfach ganz brutal darauf hingeht, Industrie zu entwickeln, Geld damit zu machen und die Arbeiterschaft im Grunde als Sklaven zu halten. Nicht wirklich natürlich, aber de facto, ja. Das heißt, sie bis aufs Blut auszuquetschen, ihnen gerade das notwendige Minimum zum Überleben zu geben - und die nicht überleben sind es einfach nicht wert, weil sie sind nicht produktiv genug, also, wenn sie sterben dann ist es gut. Und man hat sogar die Doktrin gegeben, weg mit den Sozialeinrichtungen, die es vorher nämlich gab, weg damit. Weg damit, weil damit wird nur das Schlechte, das Unfähige am Leben erhalten und das kostet einfach Kraft, die vergeudet ist. Es ist eine ganz, ganz einseitige Sache daraus herausgekommen. Aber an sich ist vieles von dem, was Darwin geschrieben hat und was seine Nachfolger geschrieben haben, sehr, sehr weise - und nicht umsonst hat sich &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sehr intensiv damit beschäftigt. Namentlich mit dem deutschen Nachfolger &#039;&#039;&#039;Haeckel&#039;&#039;&#039;, den er  glühend verteidigt hat, auch noch ganz kurz bevor er mit der eigentlichen anthroposophischen Arbeit begonnen hat. Er hat aber nie dann gesagt: &amp;quot;Okay, da ich habe mich geirrt&amp;quot; oder was, ganz im Gegenteil, er hat es als etwas, zurecht, als etwas ganz, ganz Großartiges empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschub zur aktuellen naturwissenschaftlichen Forschung ===&lt;br /&gt;
Es gibt heute durchaus auch Ansätze, die dieses, rein von der äußeren Forschung, in eine viel bessere Richtung weiterlenken, wo deutlich herauskommt, dass nicht dieses darwinistische Prinzip &#039;Kampf ums Dasein&#039; und so, dass das das Entscheidende ist, sondern, dass das eigentlich nur einen ganz kleinen Teil ausmacht und einen viel größeren die &#039;&#039;&#039;Kooperation im Tierreich, im Pflanzenreich, im Reich des Lebendigen&#039;&#039;&#039;. Dass wir Menschen zum Beispiel gar nicht überleben könnten - das ist heute schon ganz deutlich - wenn wir nicht die Kooperation hätten bis hinunter zu den Bakterien und zu diesen Sachen. Der Mensch hat zehnmal soviel Bakterienzellen in sich wie eigene Körperzellen. Ohne dem könnte er nicht überleben - und bei den Viren sind es etwa noch hundertmal soviel. Das heißt, wir können nur danke, danke, danke dazu sagen - und dass in einzelnen Fällen dann irgendwelche &#039;&#039;&#039;Viren oder Bakterien&#039;&#039;&#039; rebellisch werden und sozusagen schädlich werden, ist im Grunde die große Ausnahme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist noch zu klären, warum es überhaupt passiert, ob da nicht auch ein &#039;&#039;&#039;geistiges Fehlverhalten des Menschen oder der Menschheit&#039;&#039;&#039; als solches mit eine Rolle spielt, weil das Leben hängt sehr stark eben auch von, sagen wir&#039;s so äußerlich wissenschaftlich, von psychischen Faktoren ab. Das weiß man mittlerweile, das ist ganz klar. Also, &#039;&#039;&#039;der Mensch ist eben nicht nur ein Produkt seiner physischen Vererbung&#039;&#039;&#039;, sondern, dass psychische Faktoren eine sehr, sehr große Rolle spielen, und eine so große Rolle, dass sogar zum Beispiel schädliche psychische Einflüsse - aber ich denke auch förderliche Einflüsse - sogar weiter vererbt werden. Man weiss ja mittlerweile viel über die &#039;&#039;&#039;epigenetische&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Vererbung&#039;&#039;&#039; und so weiter, das ist also, was außerhalb des eigentlichen Erbgutes ist, aber eine große Rolle dabei spielt, was mit dieser Sache gemacht wird, was mit dem Erbgut eigentlich gemacht wird. Es ist im Grunde ein viel entscheidenderer Faktor als die reine genetische Grundstruktur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europa braucht eine gemeinsame Aufgabe===&lt;br /&gt;
Aber jetzt sind wir ein bisschen von der Situation &#039;&#039;&#039;Russland, Ukraine, Europa&#039;&#039;&#039; abgekommen. Die Ukraine hat eine ganz besondere Stellung zwischen, sagen wir mal, Ost- und Westeuropa. Ich spreche jetzt ganz bewusst von Ost- und Westeuropa und beziehe damit Russland ein, jedenfalls den europäischen Teil davon, und es wäre also ganz wichtig, dass dieses große &#039;&#039;&#039;Europa eine gemeinsame Aufgabe&#039;&#039;&#039; findet. Da wird aber ein immenser Keil hineingetrieben. Das muss man auch sehen. Das mindert also nicht, dass die Aggression, die jetzt natürlich Putin gegen die Ukraine macht, dass das grundsätzlich Verwerfliches und eine ganz falsche Strategie ist. Aber sie kommt nicht ganz von ungefähr, nicht einfach nur als Großmachtstreben oder sowas. Russland kann sich sowieso kein Großmachtstreben mehr leisten. Dazu ist es in Wahrheit gar nicht fähig. Ich meine, es tut so, als wäre es noch eine Großmacht, ist es aber längst nicht mehr. Das weiß natürlich auch Putin, dass es das nicht ist, aber zumindest will er versuchen, dass nicht immer mehr Scheibchen für Scheibchen abgeschnitten wird von dem, was noch geblieben ist. Man muss ja denken, welche große Ausdehnung Russland hatte und der Machtbereich Russlands eben zur Zeit der Sowjetunion, wo ja dazu gehörten die ganzen Vasallenstaaten: Polen, Tschechien, Slowakei und so weiter, Rumänien, Bulgarien und das Ganze, also ein riesiger, wie soll ich sagen, eine riesige Pufferzone, die für Russland im Grunde da war. Das alles ist weg, als die Sowjetunion zerfallen ist, also als Folge des Mauerfalls letztlich. Es war etwas wie eine Revolution, im Grunde, von unten, die von den Menschen von unten kam. Und wieder mal war Deutschland ein entscheidender Bote, ein entscheidender Faktor, denn dort ist die Mauer gefallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch das ist mit Sicherheit ein großer Faktor in dem ganzen Geschehen: Dass Deutschland im Westen wie im Osten einfach von seinen Quellen abgeschnitten wurde - abgesehen davon, dass im Zuge des zweiten Weltkrieges die Juden zum großen Teil ermordet oder deportiert wurden - oder letztlich dann geflüchtet sind. Und unter dem &#039;&#039;&#039;leidet Europa ganz stark&#039;&#039;&#039;. Und diese ganzen Kräfte - oder ein Grossteil dieser Kräfte - hat Amerika ja mit offenen Armen aufgenommen. Amerika war in keiner Weise zimperlich. Sie haben genauso Nazis auch aufgenommen, wenn sie ihren Zwecken dienlich waren. Muss man auch sehen. &#039;&#039;&#039;England, Amerika&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben sich immer ausgezeichnet durch eine sehr&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;pragmatische Politik&#039;&#039;&#039;. Da ist wirklich die Genialität drinnen, die äußere Welt zu ordnen. Aber es ist auch die Tendenz drinnen, den Bogen zu überspannen, es auch dort zu ordnen, wo es sie gar nichts mehr angeht, weil es ist das Grundprinzip, die ganze Welt muss und soll nach diesem Schema geordnet werden. Diese Ordnung ist eine äußere Ordnung, es geht um die &#039;&#039;&#039;äußere Freiheit&#039;&#039;&#039;, es geht um die Freiheit, überall wo ich will, Wirtschaft zu machen - und niemand darf mich behindern. Das war schon die Kanonenbootpolitik gegenüber China zum Beispiel. China, das für sich eigentlich abgeschlossen bleiben wollte, hatte keine Chance. Es wurde mit Kanonenbooten erzwungen die Öffnung des chinesischen Marktes, weil wir wollen; wir brauchen einen Absatzmarkt dafür, Ende. Das hat Vorrang. Da soll nicht irgendwer sich in seiner blöden Kultur einspinnen und glauben, sie brauchen uns nicht. Nein, sie brauchen uns, weil sie müssen beglückt werden mit diesen äußerlichen Gütern. Das ist ganz stark - und dieses Prinzip hat natürlich in Europa wunderbar funktioniert. Europa ist dem hörig geworden, diesem Prinzip, es geht alles um die Wirtschaft, es ist die &#039;&#039;&#039;Europäische Union ein Wirtschaftsbund&#039;&#039;&#039; - und es ist nie mehr geworden. Ein wirklich vereinigtes Europa ist es bis zum heutigen Tage nicht. Dass die Grenzen zeitweise gefallen sind und jetzt dann zwischendurch durch die Corona Krise geschlossen wurden, ändert nichts daran, dass &#039;&#039;&#039;Europa keine gemeinsame Idee&#039;&#039;&#039; gefunden hat bis jetzt. Das wäre so wichtig. Das wäre so wichtig, und mit dem könnte auch Russland leben, wenn es einbezogen würde in diesem Bereich. Es war eigentlich die grosse Idee nach dem Mauerfall, gerade Gorbatschow hat ja sehr davon gesprochen. Es gab das bekannte Schlagwort vom «Haus Europa». &#039;&#039;&#039;Zu diesem «Haus Europa» sollte auch Russland zählen&#039;&#039;&#039;. Es war ein Weg bereitet, wieder einmal muss man sagen, wo sich Europa mit dem Osten verbindet und dadurch eben schon in gewisser Weise jetzt die Schritte setzt, vorbereitende Schritte setzt auf die &#039;&#039;&#039;nächste Kulturepoche&#039;&#039;&#039;, weil es muss eigentlich jetzt schon vorbereitet werden. &#039;&#039;&#039;Europa kann seine geistige Aufgabe nur erfüllen, wenn es sich verbindet mit der Seelenhaftigkeit des Ostens&#039;&#039;&#039;. Das fehlt uns. Es fehlt uns jetzt umso mehr, als es, sage ich mal, durch den westlichen Einfluss praktisch komplett zerstört wurde. Die Kräfte des Gemüts sind weg und es ist eine reine Verstandesseelenkultur übrig geblieben. Von Bewusstseinseelenkultur rede ich schon gar nicht einmal. &#039;&#039;&#039;Was wir heute in Europa im Großen und Ganzen noch immer sehr stark haben, ist eine ganz einseitige Entwicklung der Verstandesseele&#039;&#039;&#039;. Das ist das Werkzeug, mit dem man im Grunde nichts Produktives in der Welt allein machen kann. Man kann nur damit im Grunde in Konflikt und in Streit geraten. Das Verstandeswerkzeug dient einzig und allein im Grunde ja dem Ego, &#039;&#039;sein&#039;&#039; Recht durchzusetzen. Im Grunde &#039;&#039;sein&#039;&#039; Recht durchzusetzen - und zwar durchaus im äußeren Sinne letztlich. Es war lange Zeit begleitet eben mit den Gemütskräften noch, mit dem religiösen Gefühl, das im Hintergrund da war, aber diese &#039;&#039;&#039;Gemütskräfte sind weg in Europa, in unserem kleinen Europa&#039;&#039;&#039;, sozusagen. &#039;&#039;&#039;Der Osten hat sehr viel davon&#039;&#039;&#039;. Das haben also die Länder, die zu Europa gefallen sind, sagen wir nach dem Zerfall der Sowjetrepublik, das heißt Polen, Ungarn, Tschechien und so weiter, alles, was jetzt europäisiert wurde. Im Grunde droht immer mehr auch diese Gemütshaftigkeit verloren zu gehen unter dem Einfluss dieser westlichen Gesinnung, die sich wirklich vom Westen her breitmacht und Europa vergiftet, sodass sich das auch bis dorthin ausbreitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Etwas ganz Gemütshaftes lebt eben auch in dem ukrainischen Volk&#039;&#039;&#039; drinnen, wobei das ukrainische Volk, das ist eine ganz wilde Mischung im Grunde. Es ist einerseits, also im Osten, sehr stark gekommen das russische Element, es ist ein ganz anderes im westlichen Teil - und unten in der Gegend Krim, die Krim Tataren, das sind Turkvölker, eigentlich, also ganz was anderes. Das heißt aber, damit ist die Ukraine ein sehr, sehr, sehr interessantes Gebiet, also &#039;&#039;&#039;wo sehr unterschiedliche Mentalitäten zusammenkommen&#039;&#039;&#039; - und daher aber auch die Chance bestünde, da etwas Gemeinsames zu finden. Das wird jetzt im Moment zersplittert, komplett. Das wird jetzt komplett zersplittert. Das ist die ganz große geistige Tragik dahinter, die sich verbindet mit der äußeren Tragik und dem Leid der Menschen, die jetzt davon betroffen sind. Europa versteht nichts davon, namentlich die Politiker verstehen nichts davon. Das muss man ganz deutlich sagen auch. Sie verstehen nichts davon. Europa hätte eigentlich als &#039;&#039;&#039;Konsequenz aus dem zweiten Weltkrieg&#039;&#039;&#039; eine gemeinsame, ich sage es mal ganz vorsichtig, eine gemeinsame Idee finden müssen. Die EU ist nicht diese gemeinsame Idee. Sie ist ein reines Wirtschaftsbündnis - und das ist der Fehler daran. Ich meine, ich bin ein glühender Europäer, aber die EU ist nicht das, was ich mir darunter vorstelle. Es müsste also ausgedehnt werden im Wirklichen auch vor allem auf dem geistigen Bereich. Im rechtlichem Bereich gibt es Harmonisierungen, da ist etwas da. Natürlich es gibt ein gemeinsames europäisches Recht, aber man sieht auch immer wieder, wie es im Konflikt steht mit den nationalen Rechten. &#039;&#039;&#039;Aber ein geistiges Europa, wo ist es?&#039;&#039;&#039; Wo ist es? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Rolle des Westens, die Freiheit und die Widersacherkräfte ===&lt;br /&gt;
Man muss dazu sagen, der Westen drüben, also namentlich &#039;&#039;&#039;Amerika&#039;&#039;&#039;, deutlich mehr als England, ist Träger der Entwicklung geworden. England ist in Wahrheit in die Bedeutungslosigkeit verschwunden, England ist ein kleiner BIinddarm von Amerika geworden. Noch kurz nach dem ersten Weltkrieg hatte das britische Empire seine größte Ausdehnung, das größte Reich überhaupt, das es jemals auf der Welt gegeben hat, im Grunde, kurze Zeit war es das britische Empire, aber dann schon wenige Jahre nach Ende des ersten Weltkrieges hat im Grunde der Zerfall begonnen - und der Aufstieg letztlich Amerikas. Dann weiter geschürt durch den zweiten Weltkrieg und das Engagement im zweiten Weltkrieg drinnen. Am Ende war klar, also, Amerika ist die Macht, die die Welt äußerlich lenken will, sich berufen fühlt, die äußere Welt zu lenken und ihre Art von Demokratie, ihren Begriff von Freiheit auf die ganze Welt zu übertragen. Dabei muss man sehen, dieser &#039;&#039;&#039;Begriff der Freiheit&#039;&#039;&#039; hat nichts mit der geistigen Freiheit zu tun, in Wahrheit. Sondern es hat etwas zu tun mit der Freiheit, ja, im Grunde, Wirtschaft überall zu treiben - und das darf niemandem verweigert werden. Es heißt im Grunde, es steht so im Hintergrund: Keinem Land das Recht zu verweigern, mit diesen Gütern beglückt zu werden, die wir bringen, und mit dieser darauf aufgebauten Kultur beglückt zu werden. Das funktioniert also ganz stark, die Menschen fahren darauf ab. Klar, weil die Lust und der Genuss an diesen äußeren Gütern natürlich sehr, sehr groß sind. Das ist einfach, wie immer, eine wunderbare &#039;&#039;&#039;Mischung aus dem luziferischen und aus dem ahrimanischen Element&#039;&#039;&#039;, etwas, was die Lust steigert, das lustvolle Erleben der Sache - und im Hintergrund eine immer stärker werdende Technik, die drinnen steckt. Damit aber auch ein immer stärkerer Energiebedarf der Welt, eine immer mehr fortschreitende Zerstörung der Natur draußen, das geht alles in der Folge mit. Ich spreche bei Gott &#039;&#039;&#039;nicht gegen die Technik&#039;&#039;&#039;. Ihr wisst, ich habe es öfters auch erwähnt, Rudolf Steiner sagt es ganz deutlich, das wird fortschreiten, muss sogar fortschreiten. &#039;&#039;&#039;Wir können das Geistige entwickeln nur, wenn wir das als Gegenpol haben&#039;&#039;&#039;, irgendwie. Es geht so hoch ins Geistige hinauf, weil es im Technischen hinunter ins Untersinnliche geht, im Grunde. Das heißt, das muss auch da sein. Es gibt keinen Rückweg in die Zeit vor der Technik, sozusagen. Im Grunde begleitet es die Menschheit auch seit dem Anfang. Das ist eines der Charakteristika des Menschen, eben Technik zu entwickeln, aber es ist einfach - im 19. Jahrhundert hat es begonnen - eine explosionsartige Entwicklung und jetzt im einundzwanzigsten Jahrhundert ist jedes Jahr, im Grunde, eine Explosion auf dem Gebiet. Es steigert sich im Moment wirklich exponentiell! Wir werden noch einiges zu tun haben, also da mitzukommen mit der Entwicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher natürlich auch, also namentlich von westlicher Seite her, die Bestrebungen des &#039;&#039;&#039;Transhumanismus&#039;&#039;&#039;, über den Menschen in seiner jetzigen Gestalt hinauszugehen und, im Grunde, ihn immer mehr durch Technik zu verbessern. Dahinter steckt eigentlich, dass das meiste am Menschen hinfällig ist und nicht leistungsfähig genug ist - diese Leistungsfähigkeit, die man sich wünscht, durch die Technik zu erreichen. Es ist legitim so zu denken. Das ist legitim. Das ist dieser Teil, der notwendig ist als &#039;&#039;&#039;Gegenpol zur geistigen Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Nur - &#039;&#039;&#039;die geistige Entwicklung haben wir zur Zeit sehr wenig&#039;&#039;&#039;, weltweit sehr wenig. Es ist nicht die Schuld Amerikas, dass wir uns das haben austreiben lassen, im Grunde. Das ist nicht die Schuld, sondern Amerika hat diese Aufgabe, hat diese große Aufgabe eigentlich, diese untersinnlichen Kräfte nutzbar zu machen. Und indem man sie nutzbar macht, sie uns zum Bewusstsein zu bringen. Daran, an diesen Kräften, in dieser Auseinandersetzung mit diesen Kräften, geistig wesentlich höher steigen zu können dann, als es in der Vergangenheit möglich war. Man muss denken, ich meine gerade mit der Beschäftigung &#039;&#039;&#039;mit diesen Kräften, die uns aus den Widersacherreichen kommen, mit dem geht es eigentlich erst in die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Diese Reiche müssen wir umarbeiten, wenn wirklich etwas Neues passieren soll für die Zukunft, wenn sozusagen eine, die eigentliche Wende passieren soll, dass der Mensch aus seiner Freiheit heraus ein ganz neues geistiges Element dazubringt. Das ist aber abgerungen dieser untersinnlichen Welt. Nicht wahr, die Freiheit ist nicht zu erringen ohne eine Auseinandersetzung mit diesen Kräften. Das wissen wir ja, das fing schon mit dem Sündenfall an - und der Sündenfall war die Voraussetzung dafür überhaupt, dass der Mensch seine Freiheit entwickeln kann, dass er sich einmal herausreißt letztlich bis hin, von allen guten Geistern verlassen zu werden und das Geistige in sich finden zu können. Das ist das Große. Im Grunde ist es der große Weg, den die Menschheit geht. &#039;&#039;&#039;Damit wird im Grunde die ganze Menschheit immer wieder ans Kreuz geschlagen.&#039;&#039;&#039; Ans Kreuz der untersinnlichen Welt, aber aus dem heraus wächst die Freiheit. So wie der Christus seinen Impuls nur geben konnte dadurch, dass er ans Kreuz geschlagen wurde, so kann die Menschheit ihre Aufgabe nur entwickeln, wenn sie sich an dieses Kreuz der untersinnlichen Welt schlagen lässt. Damit aber zugleich beginnen wir, mit dem Christus gemeinsam diese Widersacherwelt zu erlösen. Jedenfalls die reguläre Widersacherwelt, die extra dazu abgestellt wurde, um diese Aufgabe zu erfüllen. Man muss denken, also, &#039;&#039;&#039;die luziferischen, die ahrimanischen, die asurischen Widersacher sind kein Betriebsunfall der Schöpfung&#039;&#039;&#039;, sondern sie sind Teil des Schöpfungsplanes, wenn man so will. Wobei ich das Wort «Plan» nicht so gern mag, weil man könnte glauben, es ist alles vorherbestimmt und läuft eh auf Schienen. Der &amp;quot;Plan&amp;quot; ist ein Plan, der eben ganz offen ist, in Wahrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Fehler der Vergangenheit - Die Zukunft liegt in der Hand der Menschen ===&lt;br /&gt;
Das ist der wesentliche Teil, dass &#039;&#039;&#039;die Zukunft nicht vorherbestimmt&#039;&#039;&#039; ist, sondern, dass es sich in jedem Moment der Gegenwart entscheidet, wie es weitergeht. Ja…auf diesem Wege voranzugehen, wäre die &#039;&#039;&#039;gemeinsame Aufgabe aller europäischen Völker - inklusive Russlands&#039;&#039;&#039;. Das erlebt jetzt mal wieder einen sehr starken Schlag. Man muss, wie gesagt, verstehen, warum &#039;&#039;&#039;Putin&#039;&#039;&#039; so reagiert: Weil wirklich in absoluter Schamlosigkeit hat letztlich &#039;&#039;&#039;Amerika&#039;&#039;&#039; - und mit der vorgeschobenen &#039;&#039;&#039;NATO&#039;&#039;&#039; - es ausgenützt, sich so immer weiterzufressen an Russland heran. Seit dem Mauerfall sind doppelt so viele Länder, im Grunde, Mitglieder der NATO - und man rückt also Russland immer näher. Man versucht alles abzuschneiden, was - und das ist das große Problem für uns - abzuschneiden alles, was diese geistige Beziehung zwischen Europa und Russland fördern könnte. In Wahrheit wird es abgeschnitten. Aber &#039;&#039;&#039;was bleibt Russland jetzt übrig&#039;&#039;&#039;? Es geht immer weiter - und es bleibt nicht stehen. Als der Mauerfall war, als dann eben die Russen eingewilligt haben, &#039;&#039;&#039;Gorbatschow&#039;&#039;&#039; letztlich eingewilligt hat, auch zur Vereinigung Deutschlands, da war eine durchaus  ausgesprochene, aber vertraglich eben nirgends fixierte Bedingung, dass die NATO nicht weiter nach dem Osten fortschreitet. Es ist so weit gegangen, wie es nur irgendwie möglich ist. Es wurde natürlich auch ganz gezielt, also in den neuen europäischen Ländern, die heute dem Osten sozusagen entflohen sind oder getrennt wurden von ihm - also die ehemaligen Vasallenstaaten - alles dazu getan, eine Stimmung zu verbreiten, die ablehnend ist gegen das, was von Russland kommen könnte. Kann man natürlich verstehen, weil sie ja vielfach auch gelitten haben unter dem Einfluss des kommunistischen Regimes, das in Russland war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind viele, viele Fehler gemacht worden. Ja, dass in Russland überhaupt dieses kommunistische Regime sich ausgebildet hat, ist ja nicht ganz zufällig passiert, muss man auch dazu sagen. Es ist auch nicht unbedingt eine Revolution von unten her, es wird so verkauft, aber da ist auch sehr viel Planung dahinter und das war durchaus vom Westen erwünscht, dass es passiert. Von Amerika sowieso, von Deutschland sowieso, weil Deutschland darauf gehofft hat, na gut, dann bricht die Ostfront wenigstens zusammen, weil sie dann mit sich selber beschäftigt sind. So war’s auch. Hat aber an der deutschen Niederlage letztlich auch nichts geändert. Aber so läuft halt die Weltpolitik, so läuft halt die Weltpolitik. &#039;&#039;&#039;Es gibt also im Grunde nur eines hier in Europa: Geistigkeit zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Das ist das Um und Auf. Alles, was nicht dorthin strebt, verfällt dem Schwergewicht der Widersachermächte, die uns hinunter ziehen. Das sollte heute nicht passieren, aber es ist auch ganz klar, dass es dafür, das zu entwickeln, keine politische Lösung gibt, sondern es ist eine Lösung, die nur durch die einzelnen Menschen geschehen kann. Das ist etwas, was im Prinzip jeder Mensch tun kann, wenn er will. Die Widerstände sind allerdings sehr groß, also vor allem durch die, wie soll ich sagen, tägliche Gehirnwäsche, die wir erleben, durch die Medien und so weiter, auch alles nicht zufällig, dass so einseitig berichtet wird. Ich meine… gehen wir zurück. Ende erster Weltkrieg, neue Ordnung Europas. Damals schon: &#039;&#039;&#039;Zerschlagung der Österreichisch-Ungarischen Monarchie&#039;&#039;&#039;, die ja im Grunde auch ein Modell hätte sein können für diese Beziehung zwischen West und Ost - oder zwischen westlichem Europa und östlichem Europa. Sie ist zerschlagen worden mit einem gewissen Recht, weil sie eben nicht geschafft hat, ihre Aufgabe zu erfüllen - aus der Dummheit des Kaisers, im Grunde, und seiner Vasallen. Es wäre ganz anders verlaufen, wenn man da vernünftig agiert hätte, dann hätte es viel weniger Chance gegeben, da einen Keil hinein zu treiben. Aber es ist halt passiert. Das war im übrigen damals schon so, Ende des 19. Jahrhunderts mit der ersten großen Chance, dass diese Verbindung stattfindet zwischen dem Osten, zwischen dem östlichen Europa und dem westlichen Europa, im Grunde. Nicht wahr, da waren ganz wesentliche Gebiete: die Ungarn, und so weiter, die Tschechen und das alles; alles dabei Teil dieser Monarchie. Es wurde alles geschürt, dass es nationalistische Impulse sind. &#039;&#039;&#039;Der nationalistische Impuls ist aber komplettes Gift für Europa&#039;&#039;&#039;. Das große Zeitalter Europas ist, als Europa noch nicht in Nationalstaaten gespalten war, sondern in Reiche gegliedert war, die immer wieder wechselnde Grenzen hatten. Natürlich gab es immer wieder auch Kriege, alle möglichen Kriege, klar, schon die Napoleonischen Kriege und so weiter, diese ganzen Geschichten. Aber richtig grimmig wurde es, als nach und nach ein Reich nach dem anderen in den Wahn verfallen ist, einen Nationalstaat mit starren Grenzen zu errichten. &#039;&#039;&#039;Damit hat begonnen die Zersplitterung Europas.&#039;&#039;&#039; Vorher war das im Grunde ein lebendiger, lebendig-beweglicher Prozess, ja, sicher auch mit Kriegen, aber die Kriege waren ein Motor, bewegliche Grenzen zu schaffen. Einmal hat das Gebiet dem gehört, einmal hat es dem gehört. Natürlich hat das viel, viel Leid unter den Menschen erzeugt, ganz klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denke ja nur schon mal an den &#039;&#039;&#039;Dreißigjährigen Krieg&#039;&#039;&#039;. Im Übrigen, der Dreißigjährige Krieg, der prompt erfolgte nach dem großen geistigen Impuls, der da war durch die &#039;&#039;&#039;Rosenkreuzer Strömung&#039;&#039;&#039;, die eigentlich da entstanden ist zu der Zeit und wo die große Idee dahinter war, ein gemeinsames Europa, ein &#039;&#039;&#039;gemeinsames christliches Europa&#039;&#039;&#039; zu schaffen. Das war die Grundidee. Eine ganz starke soziale Idee, in Wahrheit, steckt schon dadrinnen, steckt schon im Rosenkreuzer Manifest drinnen. Kaum war das heraus, beginnt der Dreißigjährige Krieg, der völlig chaotisch war natürlich - und damit ist die Idee eines gemeinsamen Europas wieder weit, weit in die Ferne getreten. Im Grunde sind die Rosenkreuzer in die Öffentlichkeit getreten mit dem Aufruf dazu, eine &#039;&#039;&#039;neue geistige Ordnung in Europa&#039;&#039;&#039; herzustellen. Das ist gescheitert. ====&lt;br /&gt;
Dann war wieder eine große Chance eben auch mit der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, im Grunde. &#039;&#039;&#039;Im 19. Jahrhundert war wieder eine große Chance da&#039;&#039;&#039;. Wieder komplett gescheitert. Es hätte eine Chance gegeben bis zum Ausbruch des 1. Weltkriegs, aber dann hat es sich so manifestiert, dass damit Europa wieder zersplittert wurde, wieder zersplittert wurde durch die sogenannten &#039;&#039;&#039;14 Punkte Wilsons&#039;&#039;&#039;, die wunderschön klingen: «Selbstbestimmungsrecht der Völker». Aber was heißt es? Das heißt: &#039;&#039;&#039;Egoismus der einzelnen Volksgruppen&#039;&#039;&#039; beziehungsweise deren Führer, die dahinter stecken, die weiß Gott unter wessen Einfluss stehen. Ich will es nicht näher untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die neue Rolle der Medien und die Vorurteilsbildung ===&lt;br /&gt;
Aber auf jeden Fall eine Zersplitterung, das Trennende vor das Gemeinsame zu stellen. Ganz interessant: Wer hat die 14 Punkte Wilsons großteils verfasst? Ein gewisser &#039;&#039;&#039;Walter Lippmann&#039;&#039;&#039;. Sein berühmtestes Buch heißt &#039;&#039;&#039;«Public Relations»&#039;&#039;&#039;, wie macht man Meinung, wie macht man öffentliche Meinung. Damit beginnt eigentlich, mit Hilfe der Medien einfach die Menschen zu beeinflussen zu den Zwecken, die man eben haben will. Ich will gar nichts Böses anhängen oder nachsagen, aber damit wurde begonnen zu dem Zeitpunkt, auf professionelle Weise Meinung zu machen und die &#039;&#039;&#039;Realität zu ersetzen durch ein illusionäres Gebilde&#039;&#039;&#039;, das letztlich über die Medien verbreitet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das haben die Nazis ganz stark aufgegriffen&#039;&#039;&#039; im Grunde. Die haben es bis zu einer gewisser Perfektion gebracht und diese Perfektion ist dann danach auch weiter übernommen worden - und heute ist es Standard. Heute ist es Standard, ohne dass man es weiß. Man kann sagen, die &#039;&#039;&#039;Medienberichterstattung weltweit ist heute so, dass eine Täuschung in die Seele der Menschen gelegt wird.&#039;&#039;&#039; Man braucht gar keine Verschwörungstheorie, dass irgendwo die Amerikaner mit irgendwelchen Strahlen oder Chemtrails oder sowas die Menschen beeinflussen, es reicht schlicht und einfach das, was über die Medien läuft. Wir haben es in der Corona Krise gesehen wie stark es wirkt: immer wieder dieselben Nachrichten, immer wieder dieselben, ganz simplifiziert. Alles, was an Problematik drinnen sein könnte oder wo man verschiedene Wege wählen könnte, herauszustreichen; ganz klare Botschaft und wenn sie täglich wiederholt wird oder täglich mehrmals wiederholt wird, dann wirkt es bei einem großen Teil der Bevölkerung. &#039;&#039;&#039;Es wirkt interessanterweise am allerstärksten bei den hochintelligenten Menschen, weil es wird einfach die Verstandesseele angesprochen&#039;&#039;&#039;. Der wird es logisch erklärt und in dem Moment, wo es logisch klar nachvollziehbar ist - deswegen muss es mit der Wirklichkeit gar nichts zu tun haben, es ist völlig unabhängig davon - dann wird es angenommen. In ganz einfache Sätze gefasst, klare Wahrheiten - und so ist es eben. Wenn etwas anderes vielleicht irgendwo durchsickert, dann wird es sofort angegriffen und diffamiert. Wie hat es geheißen? «Geschwurbel» hat es jetzt bei uns immer geheißen, «Fake News» heißt es international. Es gibt genug - nicht, dass ihr mich missversteht - es gibt genug Mist auf dem Gebiet, es gibt da viel Mist oft in vielen &#039;&#039;&#039;Verschwörungstheorien&#039;&#039;&#039;, abgesehen davon, dass &#039;&#039;&#039;Verschwörung etwas Alltägliches&#039;&#039;&#039; ist, immer dort vorhanden, wo sich ein paar zusammentun, geheim etwas vereinbaren zu ihrem eigenen Nutzen, meistens auch zum Schaden anderer. Das passiert aber tagtäglich überall. Firmen machen das untereinander, Politiker sowieso untereinander, einfach interne Absprachen, die möglichst nicht hinausgehen, wo man vereinbart, was für einen selbst am besten ist. Das ist tagtäglich überall. Da brauche ich keine großen Verschwörungstheorien, die kleinen sind überall, die sind drinnen. Die wirklich große Maschinerie ist heute die Medienindustrie, die einfache Botschaften schickt, klar verständliche Botschaften, die wirklich zu einer kompletten &#039;&#039;&#039;Gehirnwäsche&#039;&#039;&#039; eines großen Teils der Bevölkerung führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss sich jetzt natürlich fragen: &#039;&#039;&#039;Wie sieht es aus mit den einzelnen Journalisten aus?&#039;&#039;&#039; Sind sie alle Teile einer Verschwörung gegen die Menschheit? Nein, der Punkt ist, sie sind selber genauso gehirngewaschen. Das ist der Punkt. Da fängt es an. Es fängt an, dass kleine Zirkel einfach indoktriniert werden und das aufnehmen - und die verbreiten es immer weiter. Je mehr es wird, dann wird es ein richtiges Schneeballsystem. Jeder hängt sich daran, weil quer zu denken ist viel zu anstrengend, im Grunde. Weil, da müsste man wirklich das ganze Verstandeswissen, das man mit hat, völlig zur Seite setzen: Was man aus der Vergangenheit an &#039;&#039;&#039;Vor-Urteilen&#039;&#039;&#039; mitgenommen hat, das heißt an fertigen Urteilen, die vielleicht toll waren in der Vergangenheit und die aus irgendeinem Grund entstanden sind, einmal richtig waren, aber wo vielleicht nicht mehr garantiert ist, dass sie heute noch richtig sind. &#039;&#039;&#039;Um die Wirklichkeit zu schauen&#039;&#039;&#039;, muss man sie völlig zur Seite setzen. Aber man nimmt diese fertigen Urteile mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das sogenannte wissenschaftliche Denken und die Geschichtsschreibung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Art des vorurteilsbehafteten Denkens entspricht das &#039;&#039;&#039;wissenschaftliche Denken&#039;&#039;&#039;, es ist zumindest eine Seite davon. Ich meine, die Wissenschaft hat eine zweite große Seiten: Sie hat schon die Kritikfähigkeit auch, im Prinzip. Die Wissenschaft, zumindest die &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;, sucht wenigstens nach Fakten, die darüber entscheiden, ob die Theorien richtig sind oder falsch. In den &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaften&#039;&#039;&#039; schaut es ganz anders aus. Da wird es ganz problematisch, denn es gibt da diese direkt greifbaren Fakten nicht. Für die Wirklichkeit, die geisteswissenschaftliche Wirklichkeit - und damit meine ich jetzt die äußeren Geisteswissenschaften, also namentlich die &#039;&#039;&#039;Geschichtswissenschaft&#039;&#039;&#039; - gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man hat eine gewisse Inspiration, welcher Geschichtsimpuls wirklich dahinter steckt oder welcher geistige Impuls hinter den historischen Ereignissen steckt, oder man hat andere Interessen, &#039;&#039;&#039;man gibt der Geschichte eine andere Interpretation&#039;&#039;&#039;, die den eigenen Ansprüchen, die zu den eigenen Machtansprüchen oder sonstigen dazu passt. Geschichtswissenschaft ist aber de facto fast nur Letzteres. Es gibt einen Ausdruck, man sagt ja so schön: &#039;&#039;&#039;«Die Sieger schreiben die Geschichte»&#039;&#039;&#039;, und das ist das Geschichtsbild, das wir zum Beispiel heute haben. Die Sieger des 1. und 2. Weltkriegs und alles, was kommt, die schreiben die Geschichte. Da ist es heute ganz schwer, weil es geht um geistige Dinge letztlich im Hintergrund, um Menschen, die aus irgendwelchen geistigen Impulsen heraus, Entscheidungen getroffen haben - und da müsste ich in das geistig eintauchen können. Wenn ich es nur nach den äußeren Geschehnissen beurteile, dann ist es relativ frei interpretierbar, in Wahrheit. Natürlich gibt es gewissen Fakten: Da und dort hat der Krieg oder der Kampf stattgefunden, aber was dahinter steckt, ist Interpretation - in der Regel auf der Seite der Sieger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, &#039;&#039;&#039;was von der Verliererseite kommt, verschwindet mit der Zeit.&#039;&#039;&#039; In Europa ist es heute ganz besonders stark. Das ist so verinnerlicht, dass die Verlierer des 20. Jahrhunderts, sozusagen, sich auch ganz angepasst haben der Geschichtsschreibung der Sieger letztlich. Damit will ich nicht kleinreden, was an Schrecklichem passiert ist und was an fürchterlichen Impulsen drinnen war, das ist gar keine Frage. Also, namentlich was im 2. Weltkrieg passiert ist, da ist es natürlich eskaliert, aber trotzdem, es ist absolut einseitig. Und man weiß ja, &#039;&#039;&#039;es ist kein Geheimnis, dass auch der Hitler sehr stark von westlicher Seite unterstützt wurde&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Auch von Juden unterstützt wurde. Denen war völlig wurscht was ihre Glaubensgenosse in Europa durchmachten dabei, weil es denen völlig wurscht war. Hauptsache es läuft, da rollt der Rubel und man kann verdienen dabei und man kann weitere Absatzmärkte letztlich für die Zukunft sich erobern. Das ist halt, ja, wie soll ich sagen… Das ist die &#039;&#039;&#039;Widersacherlogik&#039;&#039;&#039;, die heute da drinnen ist. Es muss nicht alles abgesprochen sein. Es ist die Logik, die in dem System drinnen ist. Die alleine reicht schon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, wie wir es hatten mit der Corona Geschichte. Wenn Sie jetzt glauben: «Die haben sich jetzt alle abgesprochen miteinander, um jetzt die Bevölkerung zu quälen, nach dem Motto, oder in Angst und Schrecken zu versetzen». Es kann nie funktionieren! Es kann nie funktionieren! Äußerlich sind so viele Völker und Staatsmänner dabei, die sich spinnefeind sind und gar nicht miteinander reden, die einen ganz unterschiedlichen Informationsstand haben, aber &#039;&#039;&#039;es gibt diese allgemeine Logik&#039;&#039;&#039;, diese einfache Logik, die letztlich über die Medien verbreitet wird. Es geht von irgendwo aus und von dort verbreitet es sich über die ganze Welt - und heute im Grunde innerhalb kürzester Zeit. Wenn irgendetwas ist, ist es in ein paar Stunden draußen in der Welt - bis in den letzten Winkel. Die Art der Berichterstattung, wenn sie täglich wiederholt wird, wird zu einer Gehirnwäsche, einfach. Dem ist es sehr, sehr schwer sich zu entziehen. Und du hast da kaum eine Chance, an andere Informationen zu kommen, es wird einfach wirklich brutalst unterdrückt, im Grunde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Wissenschaftsbetrieb und das Bildungssystem ===&lt;br /&gt;
Selbst im &#039;&#039;&#039;Wissenschaftsbetrieb&#039;&#039;&#039;, bezüglich der Corona Geschichte, haben wirklich führende Wissenschaftszeitschriften dann auch begonnen, nicht konforme Arbeiten einfach abzulehnen. Damit bist du draußen, weil, wenn du es in so einer Hinterbänkler-Zeitschrift veröffentlichst, interessiert das keinen Menschen. Damit bist du von Haus aus schon disqualifiziert. Das wird sehr wohl praktiziert. Es wird ganz stark praktiziert - und dahinter steckt aber natürlich ein ganz starkes &#039;&#039;&#039;wirtschaftliches Interesse&#039;&#039;&#039; auch. Da müsste man anfangen, einfach neu zu denken, wenn sich etwas ändern soll. Es kann nur beginnen in Wahrheit, dass möglichst viele Menschen beginnen anders zu denken und sich aus dieser Logik, dieser &#039;&#039;&#039;missbräuchlichen Logik&#039;&#039;&#039;, die da verwendet wird, aus der auszuklinken. Man kann wirklich heute fast blind schon sagen, wenn es in den Medien steht, dann entspricht es nicht den Tatsachen. Das kann man fast schon generell sagen. Da ist eine ganz bestimmte Interpretation dahinter, die ist schon eingebaut in das Ganze. Es ist quasi ein Selbstläufer, das muss niemand von oben befehlen. Es läuft quasi von selbst. Es ist der Tenor dahinter, eben einfach alles auf das Äußere zu lenken, alles aus äußeren Ursachen abzuleiten und &#039;&#039;&#039;Heilmittel immer nur im Äußeren zu suchen&#039;&#039;&#039;. Man wird aber kein Heilmittel im Äußeren finden, wenn man es nicht zuerst, sozusagen, geistig gefunden hat. Das gilt für alles. Es gilt für die politischen Lösungen, es gilt für die Lösungen im Gesundheitsbereich. Wenn da nicht geistig ein anderes Denken ist, dann wird es genauso weiterlaufen. Da braucht es keine zentrale Macht, die das steuert. Es ist diese Logik, die sich in der Welt verankert. Wir sind einfach &#039;&#039;&#039;mitten drinnen in der Zeit des Ahriman&#039;&#039;&#039;, dieses ahrimanische Denken nämlich genau, durch strenge Logik, aber völlig ohne Herz, ohne Gemüt und, ja im Grunde, mit einer &#039;&#039;&#039;starken Unterdrückung des Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Das Bewusstsein wird sehr, sehr eingeschränkt oder sehr fokussiert auf was Enges. Was dort ist, ist hell, aber was links und rechts davon ist, ist alles dunkel. Es kann uns helfen, wenn wir &#039;&#039;&#039;starkes geistiges Licht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Dann ist gerade diese geistige Finsternis, die der Ahriman bringt, wie soll ich sagen: Wenn ich nur das Licht habe, habe ich einen Einheitsbereich, ich brauche den Schatten drinnen, ich brauche den Schatten dessen drinnen, vor allem, was ungesund ist, an dem muss es sich messen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte heute &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; sehr gut darin fortführen, &#039;&#039;&#039;dass man zu den Dingen, die heute falsch laufen, die lichte Gegenseite findet&#039;&#039;&#039;. Wir haben im Grunde bei allem, was passiert, eine Verzerrung der richtigen geistigen Impulse. Das kann der Ahriman sehr gut. Es sind eigentlich verzerrte gute Impulse. Der Ahriman, die ahrimanischen Kräfte haben in Wahrheit gar nicht die Kreativität - oder hätten gar nicht die Kreativität - das alles hervorzubringen, sondern sie bringen es hervor als Verzerrung dessen, was eigentlich aus dem Geistigen kommt. &#039;&#039;&#039;Sie können selber gar nicht schaffen, aber sie können so verzerren, dass es eigentlich eine widerstrebende Kraft wird, was eigentlich gut ist&#039;&#039;&#039;. Wir müssen im Grunde immer nur die Gegenseite suchen zu dem, was durch das Ahrimanische verzerrt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trans-Humanismus&#039;&#039;&#039;, ja richtig, der Mensch ist ein Wesen, das immer, jeden Tag, über sich hinausschreitet. Über das Menschsein, das er heute hat, sollte er morgen schon hinausgewachsen sein. Jeden Tag. Mit jedem Atemzug eigentlich, sollte man ein Stückchen über sich hinauswachsen: Trans-Humanismus. Der Mensch ist nämlich niemals fertig als das &amp;quot;human being&amp;quot;, als das &amp;quot;humane Wesen&amp;quot;, sondern es geht immer, sollte immer einen Schritt weiter gehen, immer über die Grenze hinaus. Aber zu glauben, dass er das jetzt mit &#039;&#039;&#039;ahrimanischem Zauberwerkzeug&#039;&#039;&#039;, mit äußeren Mitteln machen könnte, das ist halt ein &#039;&#039;&#039;Irrglaube&#039;&#039;&#039;. Aber wir brauchen es, um daran zu lernen, im Grunde. Wir müssen und sollen über uns hinausschreiten, denn das ist schon das Geniale der Idee des &#039;&#039;&#039;Transhumanismus&#039;&#039;&#039;: Der Mensch muss verbessert werden. Ja, er muss sich SELBST verbessern, aber mit geistigen Mitteln im Wesentlichen. Dass dabei auch manche Dinge, die aus dem Transhumanismus an Technik kommen, dass die durchaus auch kommen sollen, will ich gar nicht abstreiten. Im Ersten um zu erkennen aber, dass es auch nützlich ist für den Menschen, dass es auch nützlich sein kann, solange ER die geistige Herrschaft hat - und nicht umgekehrt sich beherrschen lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ukraine-Krise als geistige Weltkrise ===&lt;br /&gt;
Die Gefahren sind mittlerweile sehr, sehr groß. Es steckt hinter dem, was jetzt &#039;&#039;&#039;lokal erscheint als Ukraine-Krise&#039;&#039;&#039;, eine riesige Weltkrise eigentlich, eine &#039;&#039;&#039;geistige Weltkrise&#039;&#039;&#039; vor allem. Weil der Punkt ist, wenn die Krise auf längere Zeit nicht bewältigt wird, abgesehen davon, dass es äußerlich immer problematischer wird, also, ich sehe weniger die Gefahr des großen Weltkrieges, ich meine, wir haben laufend Weltkrieg seit dem 2. Weltkrieg, er hat nie aufgehört im Grunde. Es ist an allen möglichen Orten der Welt weiter gekämpft worden und man hat es wie immer so gemacht, es trifft die, die sich am Wenigsten wehren können, im Grunde. Ihr kennt ja sicher alle das Wort vom &#039;&#039;&#039;«Stellvertreterkrieg»&#039;&#039;&#039;, das heißt, wo sich die großen Machtblöcke duellieren, sozusagen, das ist möglichst auf Drittstaatsgebieten, die weit weg von ihnen sind, also in Afrika irgendwo oder im Nahen Osten oder wo. Es ist ja voll. Ich meine, genau dasselbe, was jetzt in der Ukraine passiert, passiert an vielen Orten der Welt. Es kämpfen im Grunde also die östlichen und die westlichen Machtblöcke gegeneinander und spielen sich dort ihre Sachen aus - und betrachten es wirklich im Grunde als das tägliche Spiel. Es ist wirklich ein großes «Mensch ärgere dich nicht», sozusagen, was da passiert. &#039;&#039;&#039;Nicht umsonst hat die Spieltheorie mit der Kriegsführung sehr viel zu tun&#039;&#039;&#039;. Es gibt ja mathematische Spieltheorien, wo die Chancen und Risiken bestimmter Verhaltensweise abgewogen werden, aber das Spiel in der Realität geht halt immer darum letztlich, dass die Widersacher etwas gewinnen dabei. Im Grunde, so läuft es. Durch diese große Gehirnwäsche, die da stattfindet mittlerweile, ist heute die große Gefahr, dass die Menschheit in ihrem geistigem Streben bis auf einen sehr eng gefassten Horizont einfach erlahmt. Und im Moment leben wir in einer ziemlich lahmen Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alten religiösen Kräften tragen in Wahrheit nicht mehr und auch dort, wo sie jetzt noch tragen, werden sie in der Zukunft nicht mehr tragen - und &#039;&#039;&#039;die neue Geistigkeit ist nicht sehr weit verbreitet&#039;&#039;&#039;. Wir hatten an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert die große Chance, dass ein großer geistiger Aufbruch da ist. Teil dieser Bewegung war die Anthroposophie, ich will gar nicht sagen, dass es das Einzige ist, aber es ist jedenfalls ein sehr bewusster Weg, mit dem neuen Geistigen umzugehen. Aber das ist im Grunde fast totgetreten worden, wenn man ganz ehrlich ist. Was Gott sei dank gelungen ist, ist im Kleinen, im Grunde im kleinen Rahmen irgendwo, es zu bewahren, es weiterzutragen durch die Zeit, aber es ist bis jetzt nicht gelungen, es zu einem großen Kulturimpuls zu machen. Und das müsste es sein. Es müsste so sein, dass es wirklich jeder Mensch draußen fassen kann. Es geht nicht darum, ein paar Eingeweihte irgendwo zu haben und ein paar okkulte Zirkel zu haben, die das im Engen pflegen. Das ist eigentlich mittlerweile völlig sinnlos, bis schädlich sogar. &#039;&#039;&#039;Es geht darum eigentlich, das, was an bewusster Geistigkeit heute möglich ist, jedem Menschen anzubieten,&#039;&#039;&#039; der offen ist dafür. Auf eine völlig undogmatische Art, nur den Menschen den Anstoss zu geben, dass es für jeden in Griffweite liegt. Es liegt nämlich in Griffweite. &#039;&#039;&#039;Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen&#039;&#039;&#039;. Sie ist mit dem 20. Jahrhundert über die Schwelle gegangen - und jeder hat den Zugang dazu und jeder hätte im Prinzip die Möglichkeit, eben auch dieses geisteswissenschaftliche  Denken zu entwickeln. Was uns hindert ist das Alte, was sich fortschleppt und was aber massiv gefördert wird. Es wird heute, namentlich an den Bildungsanstalten wird alles dazu getan im Großen und Ganzen - Ausnahmen gibt es natürlich immer wieder - aber im Großen und Ganzen wird alles getan, um dieses abgestorbene, komplett ahrimanisierte Verstandesdenken zu konservieren und noch raffinierter zu machen. Im Grunde steckt das hinter den &#039;&#039;&#039;Bildungseinrichtungen&#039;&#039;&#039;, weltweit. Weltweit. Es geht immer mehr der Impuls aus, das alles wirklich sehr eng zu beschränken. &#039;&#039;&#039;Forschung, Wissenschaft habe sich letztlich zu konzentrieren auf das, was Technik entwickeln kann und damit wirtschaftlich vermarktbar ist&#039;&#039;&#039;. Was ganz verpönt ist mittlerweile, wie nennt man das, &amp;quot;die Schmetterlingsfächer&amp;quot; oder so ähnlich, also diese Wissenschaften, die keinem speziellen wirtschaftlich-technologischen Zweck dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geschichtswissenschaft&#039;&#039;&#039; kann ja noch dem dienen, wenn sie die richtigen Geschichtstheorien herausbringt, die letztlich sagen: «Es geht nur darum, Wirtschaft und Technik zu fördern», einseitig das und alles andere als Blödsinn abzutun, was von irgendeiner geistigen Welt spricht. Und dem haben sich alle Geisteswissenschaften im Grunde, jedenfalls auch alle an den Universitäten, im Großen und Ganzen verschrieben. Geisteswissenschaft heißt da eben nicht Wissenschaft vom Geistigen, sondern da ist es der kleine Geist des Menschen, der sagt: «Was dahinter steckt, sind rein materielle Interessen, rein materielle Triebkräfte und sonst nichts». Auch Kunst dient erstens dem Verdienen, von mir aus der Erholung und Entspannung der Menschen, irgendwo, aber weiter Tieferes ist nicht dahinter. Zum Beispiel das, was wir in Europa, in Deutschland hatten, die &#039;&#039;&#039;Goethe-Zeit, die ein ganz besonderes Zeitalter war&#039;&#039;&#039; - da sind Impulse in einer ganz kurzen Zeitspanne im Grunde herausgekommen, die vielen heute natürlich als Blödsinn erscheinen, wenn man sie ernst nimmt. Daher gilt gerade im deutschsprachigen Bereich, weil halt so viele Impulse gerade bei den Klassikern drinnen sind: Wenn es auf die Bühne kommt, wird es nach Möglichkeit so demontiert, dass die Geistigkeit, um die es eigentlich geht, draußen ist. Es wird missbraucht, um irgendwelche äußeren Dinge zu kommentieren. Also, es werden eigene Geschichten draus gemacht. Noch einmal: Ich unterstütze jeden Künstler, der das macht. Es muss künstlerische Freiheit herrschen. Aber die Frage ist: Wie frei sind sie wirklich selber - oder wie weit sind sie dieser Doktrin, die verbreitet wird, auch unterlegen? Das ist der Punkt. Es ist halt so, &#039;&#039;&#039;wenn man in der Kunst nicht das Geistige sucht, hat man in Wahrheit keine wirkliche Kunst&#039;&#039;&#039;. Das ist das Problem. Es läuft vieles wie eine bunte Mischung zwischen Luzifer und Ahriman. Viel Götter, viel, und Eitelkeit, eigene Eitelkeit, eigener Ruhm, eigener Triumph - und so weiter. Das spielt eine ganz große Rolle im Kunstbetrieb. Ich sage natürlich ganz klar, es gibt immer wieder Ausnahmen. Aber es sind wenige. Es sind viel zu wenige. Es ist nicht immer die Schuld der Menschen. Wenn du irgendwann von einem großen Haus engagiert bist, dann hast du es relativ leicht. Aber wenn du als Künstler um das tägliche Brot kämpfen musst, musst du auch schauen auf die wirtschaftlichen Verhältnisse. Es wird wenig getan, um es zu fördern. Oder wenn, dann nur mit der Auflage, einer ganz bestimmten Ideologie zu dienen. Wenn sich das ändern soll, müsste heute auch sich etwas von dem durchsetzen, was Rudolf Steiner in seiner Idee gebracht hat als &#039;&#039;&#039;Soziale Dreigliederung&#039;&#039;&#039;. Wir haben heute das große Problem: Es gibt die Wirtschaft auf der einen Seite, es gibt die Politik auf der anderen Seite.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kultur und Geistesleben als wirklich Eigenständiges gibt es im Grunde nicht&#039;&#039;&#039;. Alles, was an Kultur läuft, steht einerseits unter dem Zugriff der Wirtschaft - oder unter der Lenkung des Staates. Es müsste vollkommen frei davon sein. Es müsste eben aus dem Wirtschaftskreislauf, aus dem Kreislauf des sozialen Systems, genug Geld hinüberfließen, dass ein völlig freies und unabhängiges Geistesleben entsteht. Haben wir nicht. Schon der Begriff, das Wort Geistesleben … Was soll es sein? Im Grunde kennt man das draußen nicht. &amp;quot;Naja… Geist, ach ja, da denkt wohl einer viel nach oder so&amp;quot;. Es hat aber damit nichts zu tun. Was &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner mit seiner Idee des freien Geistesleben&#039;&#039;&#039; meinte, ist tatsächlich vor allem eine unabhängige Organisation der ganzen geistigen Tätigkeit, dem einen eigenständigen Raum zu geben. Das heißt Forschung an den Universitäten aus der Individualität des Forschers heraus, in Absprachen mit den anderen, auch in Auseinandersetzungen mit den anderen, aber nicht gelenkt durch einen wirtschaftlichen Einfluss oder einen politischen Einfluss. Das gehört vollkommen raus. Die Wirtschaft sollte dankbar sein, wenn sie von dort dann Impulse bekommt. Sie würde viel mehr Impulse bekommen und sie würde noch besser funktionieren, wenn man den Leuten, die Ideen entwickeln, einfach die Freiheit gibt. Manche Firmen begreifen es und installieren so eine &#039;&#039;&#039;kleine Blase von halbfreiem Geistesleben&#039;&#039;&#039;, weil sie wissen, sie brauchen einfach kreative Menschen, aber trotzdem ist die Schiene sehr eng - und wenn es sich letztlich dann nicht bald wirtschaftlich vermarkten lässt, dann ist die Barriere irgendwo, da ist die Grenze gesetzt. Da ist natürlich dieses wirtschaftliche Nutzdenken schon sehr im Vordergrund und setzt engere oder breitere Korridore. &#039;&#039;&#039;Es müsste ganz frei werden, das Geistesleben&#039;&#039;&#039;. Sich selbst verwalten, einen eigenen Verwaltungskörper sich aufbauen, was natürlich wahnsinnig schwer ist, weil Geistesleben liegt an den individuellen Fähigkeiten. Und jeder hat andere. Die Impulse können oft diametral auseinandergehen, daher ist es im Geistesleben besonders schwierig, da eine gemeinsame Struktur zu finden als Träger dieses Geisteslebens. Das braucht es aber. Es reicht eben nicht aus, dass es so und so viele geistig tätige Menschen gibt, sondern das ganze Geistesleben muss organisiert werden. Dann bekommt es erst seine soziale Kraft, seine wirkliche soziale Kraft. Ungeplanter Weise gab es das zum Beispiel zu &#039;&#039;&#039;Goethe-Zeit&#039;&#039;&#039; in Weimar. In dem Herzogtum dort war genau diese Stimmung da, irgendwie selbstverständlich. Da hat man gesagt: &amp;quot;Ach, da ist einer, der ist begabt, und den lasse ich jetzt machen. Er kriegt die Zeit dazu zu tun, Ideen zu entwickeln, zu gestalten und so weiter.&amp;quot; Aber im Großen braucht es eine Organisation des Geisteslebens, eine wirklich starke Vertretung des Geisteslebens. Wir haben das nicht. Es gehört so viel hinein, so viel hinein. Es gehört hinein natürlich das ganze Bildungswesen vom Kindergarten angefangen bis zur Universität, bis zu den Forschungseinrichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehört aber auch das ganze &#039;&#039;&#039;Gesundheitswesen&#039;&#039;&#039; im Grunde, das heute - und es ist nicht seit heute, es ist schon längere Zeit so - ganz stark im Griff der Wirtschaft ist. Alles, was mit Gesundheit zu tun hat, ist wirtschaftlich gesehen, etwas ganz Optimales. Krankheit gibt es immer. Da wird immer für einen Bedarf gesorgt. Wenn es den Bedarf nicht gibt, dann fällt einem etwas ein, damit die Gesunden, die eigentlich nichts brauchen, auch etwas abnehmen können. Das wird ununterbrochen propagiert. Ich will jetzt nicht… Ich sage es jetzt ganz scharf… Ich meine, die ganze Sache der Vorsorgeuntersuchung wird so stark beworben, frühzeitige Erkennung von drohenden Krankheiten. Die, die kommen, erkennen sie in der Regel nie. Nämlich nicht das, was ein wirkliches Problem macht. Aber sie finden hunderttausend Sachen, die zum Problem erklärt werden. Die werden kuriert  obwohl sie gar nicht zu kurieren sind. Es werden schrittweise von Jahr zu Jahr die Grenzwerte - seien es die Blutzucker oder sonstiges - heruntergeschraubt. Damit ist gleich ein größeres Käuferpotential da, die jetzt Blutdrucksenker oder irgendwas brauchen. Es hat &#039;&#039;&#039;mit medizinischen Gründen in Wahrheit sehr, sehr wenig zu tun&#039;&#039;&#039;. Studien lassen sich immer finden, die das belegen, was gewünscht wird. Es gibt genug Untersuchungen darauf, dass im Grunde die Mehrzahl der Studien das Papier nicht wert ist, auf dem sie gedruckt werden. Es wird sehr deutlich dort, wo man mehrere Studien miteinander vergleicht, die alle auseinander liegen. Im Grunde kannst du es würfeln. Im Grunde kommen eh immer die Ergebnisse raus, die erwünscht sind. Muss man einmal deutlich sagen. Die haben in Wahrheit keine sehr hohe Signifikanz. Da ist viel wirklich Scharlatanerie am Werk. Es zieht sich durch die ganze Neuzeit schon durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst wahrscheinlich, die ganzen &#039;&#039;&#039;Hexenverbrennungen&#039;&#039;&#039;, die hauptsächlich in der Neuzeit stattgefunden haben, haben einen ganz starken Hintergrund. Weil die Ärzte als Konkurrenz angesehen haben die Heilerinnen, die mit ihren Kräutern gekommen sind oder sonstiges. Die haben es gesehen als Bedrohung für ihr gutes Geschäft. Die Kirche ist dann natürlich auch gleich aufgesprungen auf den Zuckerl. Also,  da läuft vieles, vieles schief. Es läuft vieles schief. Wir haben &#039;&#039;&#039;eine Medizin, die den Menschen heute schon grundsätzlich als behandlungsbedürftig ansieht&#039;&#039;&#039;. Das sollte eigentlich das letzte sein. Davor sollten Anstöße kommen, dass der Organismus sich selbst heilt. In Wahrheit ist jede Heilung Selbstheilung. Was man tun kann, ist Anstöße dazu zu geben. Dann ist die Medizin gesund. Es ist vielleicht &#039;&#039;&#039;eine andere Sache, Operationen&#039;&#039;&#039; - gewisse Operationen zumindest - zu machen, bei Brüchen oder wenn schwere Verletzungen da sind oder so was. Da hat die moderne Medizin wirklich neue Dimensionen erreicht. Das ist an sich etwas Gutes, solange es nicht missbraucht wird, um mit Operationen nur Geld zu verdienen. Das passiert heute vielfach. Es werden heute so viele wirklich völlig unnötige Operationen gemacht, einfach weil es Geld bringt, in Wahrheit, unter dem Strich. Muss man auch offen aussprechen. Und durch die Gehirnwäsche reagieren die Menschen natürlich sofort und sagen: &amp;quot;Naja, wenn du das nicht machst, ist dein Leben gefährdet - und wir können dir helfen.&amp;quot; Darauf kriegt sowieso jeder gleich das Zipperlein. Es ist schon auch mit unsere Schuld, dass wir zu wenig Vertrauen zu unserem eigenen Organismus haben. Bevor man irgendwie denkt: &amp;quot;Ich könnte jetzt kurz ein bisschen leiser treten und schauen, was will denn mein Organismus überhaupt.&amp;quot; Weil, eigentlich ist es ja immer so, dass er schreit: &amp;quot;Mach etwas anderes, mach etwas anderes in deinem Leben.&amp;quot; Umsonst kommen die meisten Sachen nicht - bis hin zu den Unfällen. Die passieren auch nicht so zufällig. Abgesehen davon, dass dann karmische, schicksalsmäßige Sachen eben auch eine Rolle spielen. Da kann auch ein Unfall ein Schub sein in die richtige Richtung. Wenn es in deinem Leben nicht von selber geht, dann wird es eben erzwungen. Dann gib halt jetzt mal sechs Monate, acht Monate, neun Monate Ruhe, bis du wieder durchkommst und konzentrier dich auf etwas anderes. Aber da könnten wir ja vielleicht auch selber darauf kommen. Das zählt zur Geistigkeit auch dazu, auf die Dinge selbst darauf zu kommen. Im Grunde kann jeder Mensch darauf kommen. Diese Erkenntnisse dazu liegen eigentlich ganz nahe. Ganz nahe. Wir müssten nur bereit sein dazu, &#039;&#039;&#039;mehr Verantwortung für unser eigenes Leben&#039;&#039;&#039; zu übernehmen, inklusive des Lebens des Organismus. Gerade dafür. Zu einer reinen Gesundheitsquelle gehört zum Beispiel auch: &#039;&#039;&#039;In welcher Art denke ich?&#039;&#039;&#039; Dieses Verstandesdenken, was wir heute haben, vor allem dieses herzlose Verstandesdenken, das sich immer mehr breit macht, ist im wahrsten Sinne des Wortes ungesund. Nicht nur aus geistiger Sicht, sondern auch aus körperlicher Sicht ungesund. Im Grunde sind das in relativ purer Gestalt die &#039;&#039;&#039;Todeskräfte&#039;&#039;&#039;, die unseren Organismus irgendwannmal zum Zerfallen bringen, sodass er seine Funktionen einstellt. Nicht umsonst heißt es im Paradies: &amp;quot;Sie haben gegessen vom Baum der Erkenntnis und deswegen wird ihnen entzogen der Baum des Lebens.&amp;quot; Deswegen geht der Mensch in die Sterblichkeit hinein. Wir bemühen uns heute sehr, in das hineinzugehen - allerdings heute mit den technisch-medizinischen Mitteln auf eine sehr sonderbare Art. Wir zerstören ununterbrochen, gerade auch durch medizinische Behandlungen, Lebenskräfte, aber wir schaffen es mit der ahrimanischen Hilfe trotzdem, sehr lange damit zu leben. Jetzt sage ich es mit den Worten: &amp;quot;Wer so handelt, der lebt nicht, sondern der vegetiert.&amp;quot; Das heißt, er nützt eigentlich einen Bruchteil der Lebenskräfte, über die er eigentlich verfügen könnte. &#039;&#039;&#039;Das Leben fließt langsamer&#039;&#039;&#039;. Wir werden älter nicht deswegen,  weil wir heute gesünder sind als die Menschen früher, sondern weil wir in uns das Leben langsamer fließen lassen. Es ist träger geworden. Wir sind Fetischisten. Ja, vielleicht durch die Auseinandersetzungen mit den ahrimanischen Mächten brauchen wir das auch. Aber wir sind Fetischisten dessen, möglichst lang an Lebensjahren leben zu müssen. Wir sagen: &amp;quot;Ja, wenn ein Leben im fünfzigsten Lebensjahr aufhört, was ist denn das? Man müsste schon hundert werden!&amp;quot; Das ist ja schon fast an der Grenze, sieht man ja schon in manchen Fällen. Wir nähern uns dem immer mehr, es wird in einer näheren Zukunft Standard werden. So wie heute achtzig nichts mehr ist, wird neunzig nichts mehr sein - und dann ist hundert auch nichts mehr. Man wird irgendwann an die natürlichen Grenzen kommen, hundertzwanzig, hundertdreißig Jahre, schätzt man. &#039;&#039;&#039;Das wird der Ahriman locker schaffen&#039;&#039;&#039;, es bis dorthin zu bringen, aber er wird es auf eine Art schaffen, wo halt das Leben immer langsamer fließt. Es gibt mehr Gelegenheit, sich mit den ahrimanischen Kräften auseinanderzusetzen -  das ist eine gewisse Notwendigkeit, die drinnen ist - aber wir können auch noch ganz etwas anderes machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Lebendige Denken als Weg zu neuen Lebenskräften ===&lt;br /&gt;
Wir können über unsere Seelentätigkeit, namentlich &#039;&#039;&#039;über unser Denken, neue Lebenskräfte erzeugen&#039;&#039;&#039;. Eigentlich hat das Denken als wichtigstes Werkzeug die Ätherkräfte, die Lebenskräfte. Aber diese Lebenskräfte, wenn es jetzt zu der jetzigen Verstandestätigkeit kommt, werden alle abgetötet. Dann kommt es erst zum Bewusstsein durch dieses Abtöten. Was aber heute im Bereich der Möglichkeiten liegt, ist &#039;&#039;&#039;das Ätherische selber als Bewusstseinsinstrument&#039;&#039;&#039; zu benutzen. Das Denken spielt sich eigentlich an der Schnittstelle zwischen Ätherleib und physischem Leib ab, so wie es jetzt ist, und wir brauchen den physischen Leib, um uns bewusst zu werden des Denkens. In dem Moment, wo uns heute ein Gedanke bewusst wird, den wir im normalen Denken fassen, wird er dann &#039;&#039;&#039;bewusst, wenn das Lebendige abgestorben ist am Gehirn&#039;&#039;&#039;, dort einen Zerstörungsvorgang hervorruft am Gehirn. Letztlich über viele Umwege, aber von da aus stirbt im Laufe der Jahre der ganze Organismus. &amp;quot;Der Fisch stinkt vom Kopf her&amp;quot;, heißt es so schön. Wir sterben eigentlich vom Kopf ausgehend. In der Art, wie wir heute denken, tragen wir dazu bei, aber eben auf diese fast - ich möchte schon sagen - perverse Weise, den Tod heute immer mehr in uns zu integrieren, aber so, dass das Leben immer langsamer fließt. Wir versuchen uns eigentlich während unseres Lebens immer mehr - wie soll ich sagen - zu konservieren, abzutöten in uns, ja, während des Lebens schon uns immer mehr zur Mumie zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alltagswege zum Lebendigen Denken ===&lt;br /&gt;
Wir müssen über die lichtvolle Seite natürlich auch sprechen. Und &#039;&#039;&#039;die Botschaft ist ja gerade, dass diese lichtvolle Seite heute für jeden zugänglich ist.&#039;&#039;&#039; Es gibt keine Ausrede mehr, dass es nicht zugänglich wäre. Es liegt ganz ganz nahe. Es liegt ganz, ganz nahe und man braucht nicht von weiß Gott welchen übersinnlichen Welten schwelgen oder was, man kann anfangen mit den einfachsten Dingen. Wir haben jetzt auch hier online diese Folge: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Experimentierfeld Lebendiges Denken&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - und wir haben über lebendiges Denken noch gar nicht gesprochen. Wir fangen nur an mit den einfachsten Sachen: &#039;&#039;&#039;Farbübungen&#039;&#039;&#039;. Nimm dir eine Farbe, irgendein Stückchen Karton in irgendeine Farbe her und schau, was du da erlebst an dieser Farbe. Jeder Mensch kennt es, tagtäglich, schaut er auf irgendetwas. Und was erlebt er dabei? Relativ nichts. Das Erstaunliche ist, es kommen zehn, fünfzehn, zwanzig Minuten Schilderungen plötzlich heraus, was man bei dem alles erleben kann. Das ist bereits geistige Tätigkeit. Da wird etwas erlebt, was vorher nicht erlebt wurde. Es geht eigentlich &#039;&#039;&#039;am Sinnlichen über das Sinnliche hinaus&#039;&#039;&#039;, denn ich muss meine geistigen Kräften rege machen, meine Seelenkräfte rege machen daran. Da auch wieder - wie am Anfang bei den Wochensprüchen - das Äußere und das Innere müssen zusammenkommen. Ich kann der äußeren Farbe die mir entgegenkommt viel, viel, viel abbringen, wenn ich geistig aktiv drinnen werde. Es ist aber nicht bloße innere Willkür, ich fasse irgendetwas zusammen, sondern ich enthülle seelische, geistige Aspekte dessen, was mir im Sinnlichen entgegenkommt, weil bei allem Sinnlichen ist auch Seelisches und Geistiges wirksam. Wir bauen das Geistige nicht im luftleeren Raum, irgendwo. Wir glauben, um sinnlichkeitsfrei zu sein, müssen wir alle Augen zumachen und dürfen die Welt nicht mehr sehen. Ich meine, am besten ist es dort anzufangen, was uns am nächsten liegt: &#039;&#039;&#039;Das Geistige, das Seelische, die Lebenskräfte zu entdecken in dem, was mir sinnlich entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Da habe ich so viele Gelegenheiten. Wenn ich das alles entdeckt habe, dann bin ich mitten im lebendigen Denken drinnen. Da habe ich eine ganze Menge von den geistigen, seelischen, ätherischen Kräften erfahren, die darin wirken. Indem ich sie mir ins Bewusstsein gehoben habe, habe ich sie in mir bereits erweckt. Dann sind sie da. In mir drinnen sind sie tätig. Ich muss selber tätig werden, anders geht es nicht. Das können wir heute, jeder Mensch kann das. Sich hinsetzen, eine ganze Woche mit, von mir aus, zwei verschiedenen Farben verbringen. Zehn Minuten, eine viertel Stunde, zwanzig Minuten, je nachdem, aber ich muss innerlich aktiv werden im Schauen. Im sinnlichen Schauen seelisch-geistig selber aktiv werden, da begegnet mein Seelisches, mein Geistiges dem Seelischen und Geistigen, was von außen entgegenkommt. Das kann jeder Mensch machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, da haben wir nicht gleich die Erkenntnisse der höchsten Hierarchien! Zumindest nicht bewusst, das ist schon klar. Aber da muss man sich halt bescheiden. Ich denke, &#039;&#039;&#039;der Weg die Menschen an das Geistige heranzuführen&#039;&#039;&#039;, ist der: Wir müssen heute wirklich anfangen, unmittelbar bei dem Seelischen-Geistigen, das in der sinnlichen Beobachtung zu finden ist, der Ansatz, der bei Goethe so stark vorhanden war. Nur, wir können es heute noch bewusster machen, in Wahrheit. An dem müssten wir erwachen. Das gilt auch für die Anthroposophie. Da ist der Schritt wahnsinnig wichtig. Es nützt uns nichts uns abzusondern von der sinnlichen Welt nach dem Motto: Jetzt beschäftigen wir uns nur mit den &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten&#039;&#039;&#039; da oben, von denen wir eigentlich auch nicht genau wissen, wie sie ausschauen. Nämlich, so viele Menschen, die wirklich Engel erlebt haben, bewusst erlebt haben, gibt es gar nicht. Sie reden oft davon, weil sie von einer Engelgestalt geträumt haben. Man weiß ja nicht, welches Wesen es in Wahrheit war. Die meisten, die uns so schön in den Abbildungen erscheinen, sind meistens luziferischer Natur. Das sind die ersten, die da sind. Wir haben schon, glaube ich, bei einem der letzten Vorträgen darüber gesprochen: Es ist zwar begründet, Engel in Menschengestalt darzustellen, weil irgendwie muss man sie darstellen, wenn man es in einem Bild übersetzen will, aber man muss sich klar sein, &#039;&#039;&#039;Engel haben keine Menschengestalt&#039;&#039;&#039;. Das Bild ist nur deswegen gerechtfertigt, weil die Engel uns so nahe sind und mit unserer Entwicklung verbunden sind, sodass man es ausdrückt durch die Menschengestalt - weil sie mit uns so stark verbunden sind. Aber für sich selbst, haben sie alles, nur keine Menschengestalt. Keiner der Engel hat das. Wie soll er auch? Wenn, dann sind es die etwas zurückgebliebenen Engelwesenheiten, das heißt die luziferischen namentlich, die sich sogar in der Frühzeit der Menschheitsentwicklung wirklich verkörpert haben auf Erden, das heißt einen Menschenleib bezogen haben - aber das sind nicht gerade die fortentwickeltsten. Ja, uns Menschen waren sie immer noch überlegen - und es war auch gut, weil sie auch letztlich den Anstoß zur Kultur gebracht haben. Aber die Zeit muss kommen, wo man die Engelwesenheiten ohne diese Gestalt erleben kann. Man muss wissen, &#039;&#039;&#039;es wurzelt im dem alten Hellsehen&#039;&#039;&#039;. Die alte Hellseherkraft greift zurück sehr stark auf die Erlebnisse, die wir mit unserem &#039;&#039;(physischen)&#039;&#039; Organismus haben können - und der verleiht dem Bild die Menschengestalt. Das ist es. Damit will ich gar nichts gegen die ganzen Engel-Abbildungen sagen - und am liebsten ist mir, wenn sie Richtung gegenstandslose Kunst gehen. Zum Beispiel, das in der Malerei zu lernen - was die Künstler im Übrigen sehr stark im 20. Jahrhundert schon getan haben - eine &#039;&#039;&#039;nichtgegenständliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Malerei&#039;&#039;&#039; zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt nicht eine willkürliche Patzerei, sondern der Ausdruck von seelisch-geistigen Erlebnissen, zumindest von seelischen Erlebnissen, denn jede Farbnuance hat eine eigene Seelenstimmung, die damit verbunden ist. Daher kann ich etwas &#039;&#039;&#039;kreieren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch fließende Farbkombinationen&#039;&#039;&#039;, vielleicht auch verbunden mit Formen. Formen, die jetzt nicht etwas Gegenständliches ausdrücken, sondern ein Dreieck hat zum Beispiel als Form eine ganz bestimmte Kraft, die anders ist als ein Sechseck oder ein Quadrat oder ein Kreis oder eine Ellipse. Da hat die &#039;&#039;&#039;Form auch eine Wirkung&#039;&#039;&#039;, aber es geht nicht um die äußere Ellipse, sondern um diese Formen der Bewegung. Es sind Ätherkräfte drinnen, gerade im Formenden. Das muss ich mir eigentlich als Bewegung vorstellen. Es geht nicht darum, ein äußerliches Dreieck darauf zu malen, sondern eine dreieckige Bewegung anzudeuten oder eine kreisende Bewegung anzudeuten - und das mit entsprechenden Farben drinnen. Aber es muss aus einem wirklichen Erlebnis kommen und nicht, naja, ich werde jetzt irgendetwas kombinieren. Wenn ich nicht zuerst ein Erlebnis dabei habe, dann wird es nicht funktionieren. Ich kann es üben erstmal mit einfachen Dingen: rote Fläche, quadratische rote Fläche, dreieckige Fläche, gelbe Fläche, wie auch immer. Ich kann erstmal üben die Kombination Form und Farbe - und dann mit dem weitergehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind zum Beispiel in dem &#039;&#039;&#039;&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Experimentierfeld Lebendiges Denken&amp;quot; dann weitergegangen zur Sprache. &#039;&#039;&#039;Sprache ist die verinnerlichte Gestik&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Wir gestikulieren im Kleinen, von mir aus. Man kann sagen: Wir gestikulieren ätherisch in der Sprache. Was wir so mit den Händen machen, ist ein seelischer Ausdruck. Im Übrigen etwas, was den Menschen so auszeichnet von den Tieren, die sich ganz anders bewegen. Habt ihr schon ein Tier gesehen, das so gestikuliert? Ja, die Primaten die uns nahe stehen, machen es bis zu einem gewissen Grade. Aber der Löwe sagt nicht &amp;quot;Hallo&amp;quot; mit der Vorderpfote zu den anderen Löwen. Es wird nicht kommen. Das ist doch interessant! Da sind die vorderen Gliedmaßen entweder Werkzeuge oder Trageorgane. Bei uns die höchste Entfaltung eigentlich der Hände ist gar nicht so sehr das Werkzeugmachen - die Fingerfertigkeit hat auch was - aber zuerst kommt der seelische Ausdruck. &#039;&#039;&#039;Gestik. Ausdruck des Seelischen&#039;&#039;&#039;. Es ist früher da als die Sprache. Die Entwicklung geht doch so, dass sich der Mensch zuerst aufrichtet, das ist die Grundvoraussetzung, dass er lernt aufrecht zu stehen. Wenn das funktioniert, dann muss er noch ein bisschen austarieren, am Anfang geht er etwas breitbeinig. Aber dann, wenn das auch funktioniert, werden langsam nach und nach die Arme frei zu einer Gestik als Ausdruck des Seelischen - und sonst nichts. Keinem äußeren Zweck dienend, sondern nur dem seelischen Ausdruck dienend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das weiter verinnerlicht, führt zur Sprache. Die Sprache ist letztlich eine verinnerlichte Gestik. Sie ist immer an ein körperliches Instrument gebunden. Klar, da spielen die Stimmbänder eine Rolle, da spielen diese Gliedmaßen eine Rolle &#039;&#039;(es wird auf den unteren Kiefer gezeigt).&#039;&#039; Eigentlich ist der Unterkiefer namentlich auch ein Gliedmaßen, in Wahrheit. Der Oberkiefer ist starr, aber da sind wir beweglich &#039;&#039;(es wird der Unterkiefer hin und her bewegt).&#039;&#039; Den ganzen Gaumen kann ich bewegen, hin und her, ich kann aufreißen, zumachen. Heute haben wir darüber gesprochen, dass viele Menschen können heute den Mund gar nicht mehr richtig weit aufmachen. Die haben Schwierigkeiten und haben fast so etwas wie eine Kiefersperre, es geht nur noch ein bisschen auf. Man sieht es den Menschen an, in der &#039;&#039;&#039;Mimik des Gesichts&#039;&#039;&#039;. Die Mimik. Das ist das Nächste, es gehört dazu: die Gestik als Sprache einerseits, aber auch die Mimik des Gesichtes. Dadurch drücke ich etwas vom seelischen Erleben aus, da ist auch etwas vom Gedankenelement drinnen. Ein Mensch, der wirklich denken kann: Man sieht es ihm irgendwannmal an im Gesicht. Es ist eigentlich wunderbar, wie in den Falten - was heute die Leute gar nicht so schätzen - die ganze seelisch-geistige Entwicklung drinnen lebt. Auch die Prüfungen, die er durch das Schicksal durchgemacht hat, das lebt dadrinnen. Eigentlich wird das Gesicht immer sprechender. Zuerst ist es im Grunde noch ein ganz jungfräuliches Gebilde, noch ganz offen für alles. Da hat sich noch nichts manifestiert, aber &#039;&#039;&#039;im Laufe des Lebens manifestiert sich die Individualität&#039;&#039;&#039; - und namentlich &#039;&#039;&#039;in Gesichtern&#039;&#039;&#039; am deutlichsten. Die Veränderungen, die wir am Körper haben, die Runzeln, die sind viel weniger deutlich als im Gesicht oben. Das ist eigentlich etwas ganz Tolles: Wir sind ein Künstler, im Grunde jeder von uns ist ein Künstler, der da in seinem Gesicht, in dieser Leinwand da, seine Individualität eingräbt. Seine Individualität mit seinem ganzen Schicksal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was tut man heute? Man will es unbedingt wegspannen und aufspritzen, dass die Falten ja bloß verschwinden. Also, die &#039;&#039;&#039;Auslöschung der Individualität&#039;&#039;&#039;, die sichtbaren Spuren dieser Individualität, ewige Jugend sozusagen. Das ist ein Traum, immer jugendlich zu sein. Im Grunde hat man manchmal den Eindruck, die Menschheit strebt danach. Also spätestens bis zu Pubertät hinein, gut das soll alles sein, dass man die ganzen Emotionen mitnehmen kann, aber dort bleibt man dann stehen. Im Pubertätsalter bleiben wir dann stehen, auch wenn man schon neunzig ist. Am liebsten immer noch so, aber das ist der Tod jeder geistigen Entwicklung. Es gehört im Grunde der Wunsch und der Wille dazu, auch viel in mein Gesicht einzuschreiben. Das heißt ja nicht, dass man sich nicht pflegen darf. Ich schmiere mir auch manchmal das Gesicht, wenn ich merke es sehr trocken. Aber zu dem zu stehen, in dem lesen zu lernen auch. &#039;&#039;&#039;In jedem Gesicht liegt so viel&#039;&#039;&#039;. Wenn ich über das Schicksal eines anderen Menschen etwas erfahren will, dann schaue ich ihm ins Gesicht. Man muss nicht gleich anfangen, die Augen zuzumachen und zu meditieren darüber, ob etwas Geistiges kommt: Aus welcher Inkarnation kommt er, wo kommt er her, wo geht er hin? Ich brauche nur anfangen, in seinem Gesicht zu lesen. Das ist ein ganz konkreter Ansatzpunkt. &#039;&#039;&#039;Ich kann lesen in seiner Gestik&#039;&#039;&#039;. Rudolf Steiner beschreit es so oft, wie ein Hinweis auf die frühere Inkarnation eines Menschen vor allem gekommen ist aus der Art, wie er seine Hände bewegt. Das &#039;&#039;&#039;Gehen auch&#039;&#039;&#039;. Gerade in dem Tätigsein dadrinnen, da liegt so viel in dem Gang des Menschen, da liegt seine ganze Individualität. Jeder weiß es: Wenn ich im Treppenhaus jemanden höre, erkenne ich nach dem Schritt, wer es ist - wenn man ihn öfters gehört hat. Man muss gar nicht hinschauen, man kann nicht genau sagen, woran es liegt, aber man erkennt ihn am Schritt. &amp;quot;Ach, da ist ein Fremder im Haus, den Schritt kenne ich nicht.&amp;quot; In dem liegt die ganze Individualität drinnen. Man braucht nur wach werden dafür. Man braucht sich nicht den Kopf zu zerbrechen: &amp;quot;Ach, was muss ich da für Schulungen machen übersinnlicher Art, damit ich da etwas erleben kann.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fangt an beim Sinnlichen&#039;&#039;&#039;. Jeder kann da anfangen, sinnlich übersinnlich zu schauen. Das ist der Einstieg heute. Den Einstieg kann im Grunde jeder finden, wenn er will. Wenn man das jetzt ganz besonders beim Menschen findet, dann findet man auch das Seelisch-Geistige, das bei einem Tier wirkt - oder sogar bei dem &#039;&#039;&#039;Wachstum einer Pflanze&#039;&#039;&#039; drinnen, denn alle Pflanzen gestikulieren auf ihre Art. Es bleibt nur irgendwie stehen. Sei es ein Baum oder etwas anderes, es ist eine ganz bestimmte Gestik da. Sie entwickelt sich über einen langen, langen Zeitraum, aber ich kann die Spur der Entwicklung noch sehen. Um den fertigen Baum erleben zu können, muss ich mich fragen: &amp;quot;Ja, wie ist er entstanden?&amp;quot; Die Zeichnung habe ich noch lebendig vor mir, ich muss nur seelisch-lebendig nachzeichnen, sozusagen, indem ich in meiner Seele - oder von mir aus äußerlich zeichnend - mich in die &#039;&#039;&#039;Wachstumsbewegung des Baumes&#039;&#039;&#039; einlebe. Ich bin auch in der Dynamik drinnen und damit bin ich in den formbildenden Kräften der Pflanze drinnen. Ich bin in den Ätherkräften drinnen. Ich bin in einem lebendigen Denken drinnen. Lebendiges Denken ist eben, erleben können, bereits bewusst werden in der ätherischen Tätigkeit - ohne dass ich das Physische brauche, ohne dass es schon fix abphotographiert ist. Stellt euch einem Baum gegenüber und zeichnet ihn, malt ihn, zeichnet ihn. Wurscht wie ungeschickt es ist - auf wienerisch, wie patschert es ist, auf das kommt es nicht an. In dem Fall kommt es gar nicht so primär auf die ausgefeilte künstlerische Qualität an, sondern dass ihr einfach eine Empfindung für die Wachstumsbewegung kriegt und welche Färbungen vielleicht auch damit verbunden sind. &#039;&#039;&#039;Jede Pflanze ist unterschiedlich&#039;&#039;&#039;. Auch grün und grün ist nie dasselbe. Jede Pflanze hat ihre eigene Schattierung, einen eigenen Glanz oder Mattheit ihrer Blätter. Je mehr ich es bewusst nachvollziehen kann indem ich wirklich lange Zeit immer wieder es äußerlich beobachte und irgendwann schaffe, es in der Vorstellung nachzuvollziehen, dann halte ich einfach die geistige Bewegung fest - und da bin ich ganz im lebendigen Denken drin. Das ist jedem von uns möglich. Wenn es uns gelingt, ansatzweise gelingt, und es mehr und mehr Menschen gelingt, dann ist mir um die Welt nicht bang - und ich bin davon überzeugt, dass es geschehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kennzeichen der jetzigen Umbruchszeit ===&lt;br /&gt;
Wir sind jetzt diesbezüglich in einer &#039;&#039;&#039;Umbruchszeit, wo ein altes Denken in allen Fugen knirscht&#039;&#039;&#039;. Es knirscht deswegen, weil es ein neues Altes ist: Die Ätherkräfte haben wir schon die ganze Zeit, die haben wir schon lange, aber wir haben es verschlafen - und jetzt ist es Zeit aufzuwachen. Wir müssen diesen alten Panzer aufbrechen, der uns gefangen hält, sonst stehen wir in der &#039;&#039;&#039;Gefahr, schon zu Lebzeiten zu Mumien zu werden&#039;&#039;&#039;. Das Problem ist nämlich nicht, dass Geistiges nicht da wäre bei den Menschen, aber es ist eigentlich gar nicht inkarniert, es kommt nicht rein, es schwebt um uns, über uns, wir können es nicht mit Bewusstsein fassen. Im Grunde, diese Ahrimanisierung, diese Mumifizierung des Menschen macht eigentlich nichts anders, als das Geistige auszutreiben aus dem Körper. Das ist das Paradoxe. Dadurch kann unter Umständen sogar - aber es ist nicht die gesündeste Art - auch ein unbewusstes Hellsehen, &#039;&#039;&#039;ein altes Hellsehen&#039;&#039;&#039; entstehen, weil das Geistige herausgetrieben ist. Ich kann halt diese seelisch-geistigen Kräfte selbst in die Hand nehmen. Dann kann ich es im Bewusstsein halten, dann flattert es nicht so raus, sondern dann wird es wirklich zu einem geistigen Wahrnehmungsorgan, das ich auch wirklich bewusst gebrauchen kann, wo ich bewusst, sozusagen, den geistigen Blick wohin lenken kann. Nicht erwarten, es kommt jetzt plötzlich die große Offenbarung, die mich überfällt. Diese Offenbarungen, die einen überfallen, mögen gut sein, ich will es gar nicht verteufeln, es gibt zum Glück noch diese Menschen, die diese alten Kräfte haben. Trotzdem - das Neue ist, dass ich willentlich bewusst, indem ich geistig aktiv werde, beginne aktiv die geistige Außenwelt zu ergreifen, &#039;&#039;&#039;wirklich die sinnliche Außenwelt zunächst einmal zu ergreifen, dort das Geistige sozusagen zu erleben&#039;&#039;&#039;. Hexerei ist es keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen halt weg von den vielfach verbreiteten &#039;&#039;&#039;falschen Vorstellungen, wie man sich das Geistige vorstellt&#039;&#039;&#039;. Man denkt heute oft, so wie es auf den Bildern ist, da schweben die Engel und schauen so und so aus, und alles umschwebt mich - und dafür interessiert man sich sehr. Man merkt aber nicht, dass man eigentlich sinnliche Bilder hinausprojiziert und gar nicht die wirkliche Begegnung hat. Wenn etwas dahinter steckt - es kann ja etwas dahinter stecken, es kann ja eine ähnliche Erfahrung sein, die aus der alten Weise kommt, es kann wirklich ein Engel dahinterstecken - aber da muss ich wissen, er ist verschleiert durch das, was ich erlebe auf diese alte Art. Er zeigt sich nicht in seiner wahren Gestalt dann. Es liegt an uns, nicht weil er sich verbergen will. Allerdings, die Luziferischen, die helfen schon mit, die kleiden sich schon selber ein. Die werfen sich diese Kleider sehr schnell über. Man kann ziemlich davon ausgehen - ich sage wieder etwas sehr Radikales - wenn einem so als Offenbarung eine Engel-Begegnung ist und der schaut wirklich wie ein Mensch mit Flügeln aus, dann ist es &#039;&#039;&#039;mit ziemlicher Sicherheit ein luziferisches Wesen&#039;&#039;&#039;, das dahinter steckt. &#039;&#039;&#039;Jede wirkliche erhabene geistige Wesenheite hat immer ein luziferisches und mindestens ein ahrimanisches Pendant&#039;&#039;&#039; dazu, das zum Verwechseln ähnlich ist - und doch haarscharf daneben. Die zeigen sich sehr gerne in diesen Bildern. Man muss verdammt aufpassen. Man kann es dann in dieses Bild übersetzen. Man kann sagen: &amp;quot;Komm, Luzifer, hilf mir jetzt ein solches Bild zu fassen.&amp;quot; Und ich stelle es jetzt künstlerisch dar - aber dann muss man wissen, wen man zu Hilfe ruft dabei. Das ist halt die Botschaft des 21. Jahrhunderts, dass wir da aufpassen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir haben noch zu viele alte und damit immer falscher werdende Vorstellungen vom Geistigen&#039;&#039;&#039;. Was ein Mittel war, um mit der geistigen Welt zu kommunizieren, verliert langsam an Tauglichkeit, führt zu Missverständnissen und führt eher dahin, Widersachermächte mit den regulären geistigen Wesen zu verwechseln. Wenn ich bei einer solchen Erkenntnis ein luziferisches oder ahrimanisches Wesen als Merkmal nehme, dann ist es okay, dann ist es ja gut. Aber dann muss ich wissen, womit ich es zu tun habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade &#039;&#039;&#039;die wirklichen höheren Hierarchien&#039;&#039;&#039;, Engel, Erzengel und so weiter, zeigen sich eigentlich in ganz anderer Gestalt. Die &#039;&#039;&#039;kann ich sinnlich nicht zeichnen&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Es wird in unserem Jahrhundert wichtig - denke ich - das in das Erleben langsam einzubeziehen. Rudolf Steiner hat immer deutlich gesagt: &amp;quot;Engel kann man in Menschengestalt darstellen.&amp;quot; Das ist auch richtig, aber es wird mit der Zeit immer unrichtiger. Wir sind hundert Jahre später jetzt. Da ändern sich die Dinge. Die werden sich noch viel schneller ändern, weil wir jetzt in so einer Umbruchszeit drinnen sind. Das Merkzeichen dafür, dass es sich ändert ist, dass die Entwicklung ein riesiges Tempo im Moment hat. Wir werden noch einige Gelegenheiten bekommen, auf den Zug aufzuspringen, sozusagen, der da ziemlich rasant unterwegs ist. Wir sollten dankbar dafür auch sein. Wir haben es auch in der Hand, wenn wir aktiv diese Chance ergreifen, zu verhindern oder zu lindern, dass es mit so viel Leid erkauft wird, so wie es teilweise jetzt der Fall ist durch die Kriegssituationen - jetzt ganz besonders in der Ukraine - die in vielen Orten der Welt sind und zu dem ganz normalen Standard des Weltgeschehens dazugehören. Wir dünken uns in &#039;&#039;&#039;Europa immer so in einer eh ziemlich friedlichen Welt&#039;&#039;&#039; - und wir haben es ja hier auch. Aber es ist &#039;&#039;&#039;erkauft dadurch, dass andere Menschen für uns leiden&#039;&#039;&#039;, im Grunde, dass wir uns diesen Luxus leisten können hier. Wenn die schon dieses Opfer freiwillig oder unfreiwillig bringen, dann sollten wir doch wenigsten die Chance ergreifen, die uns geboten wird, uns geistig weiterzuentwickeln. Das aktiv anzugehen. Zu sagen: &amp;quot;Okay, ihr müht euch ab mit dem, was von außen auf euch hereinprasselt, dann wollen wir uns aus freiem Entschluss auch bemühen, im Geistigen einen Schritt weiterzukommen.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Es ist ein großes Potential im Moment da wie schon lange nicht mehr&#039;&#039;&#039;. Es ist jetzt die Chance mindestens so groß wie zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Da war eine große Chance da. Es hat auch mit einem großen Aufbruch begonnen, Anthroposophie ist ein Teil davon, aber auch im Künstlerischen ist so viel Neues gekommen, es sind ganz neue Impulse gekommen. Auch in den Naturwissenschaften sind neue Impulse hineingekommen, gerade im 19. Jahrhundert, die geistig auch noch nicht aufgearbeitet sind. Die &#039;&#039;&#039;Quantentheorie hat einiges im Hintergrund, was das Weltbild ändert&#039;&#039;&#039;. Sie ändert auch das physikalische Weltbild. Es ist aber bis jetzt noch nicht wirklich durchgedrungen. Im Grunde gibt es immanent die Widerlegung eines materialistischen Weltbildes. Das steckt drinnen. Aus der Sicht der Quantentheorie gibt es im Grunde Materie nur als Erscheinung, nur es hat sich noch nicht herumgesprochen, in Wahrheit. Nicht einmal unter allen Physikern. Wie es halt immer so ist: Man ist in seinem Beruf drinnen, man ist mit dem voll ausgelastet und mehr als seine täglichen Aufgaben zu machen, geht nicht. Über den tieferen Hintergrund noch zu sinnieren, das schaffen wenige. Gerade im Bereich der Quantenphysiker waren es eh  verhältnismäßig viele, die das erkannt haben. Also, gerade in den &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften&#039;&#039;&#039; ist es eine große Chance, weil &#039;&#039;&#039;die sind an der vordersten Front in der Begegnung mit dem Geistigen&#039;&#039;&#039;, das in der materiellen Erscheinung drinnen wirkt. Die sind an der vordersten Front dort. &#039;&#039;(Stimme eines Zuhörers.)&#039;&#039; Ja, aber teilweise auch sehr unterschiedlich. Es gibt auch viel Missbräuchliches. Es gibt alles Mögliche, Quantenmedizin und sonstiges, wo ich mich bei manchen Ansätzen schon frage, wie seriös das wirklich ist. &#039;&#039;(Zuruf aus dem Zuhörerkreis: Kommt darauf an, wer das macht.)&#039;&#039; Kommt darauf an, wer das macht. Es kommt ganz darauf an, wie offen derjenige Mensch ist. Ganz klar. Ganz richtig. Also, da liegen viele, viele Möglichkeiten vor uns. Es liegen sehr, sehr große Felder von Möglichkeiten und Chancen jetzt wieder in unseren Tagen, mehr als bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Es war damals sehr, sehr müde, die ganze Geschichte. Im Grunde hat das 21. Jahrhundert einerseits begonnen mit der &#039;&#039;&#039;Verschärfung der Wirkung der Widersachermächte&#039;&#039;&#039; - ganz klar, &#039;&#039;&#039;1998 war wieder mal die 666&#039;&#039;&#039;, was einen großen Einschlag bedeutet, da kommt ein großer Impuls der Widersacher - aber zugleich ist die Möglichkeit da, mit der geistigen Entwicklung weiterzukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist &#039;&#039;&#039;das Fenster auch immer weiter aufgegangen&#039;&#039;&#039;, gerade jetzt in den letzten zwei Jahren, mit den Umbrüchen, die an die Oberfläche gekommen sind, die sich ja schon vorbereitet hatten, in Wahrheit. Zwar hat niemand wissen können, dass es mit dem Virus so läuft, wie es gelaufen ist, und auch niemand hat genau sagen können, dass es mit der Ukraine so kommt, obwohl es sehr wahrscheinlich war. Es hat sich spätestens 2014 abgezeichnet: Durch die Annexion der Krim und so weiter und dadurch, dass die eigenständigen Republiken, die damals schon proklamiert wurden, jedoch von niemandem anerkannt wurden. Das alles ist nicht plötzlich von gestern auf heute passiert. Es hat eine ziemliche Vorlaufzeit und ist eine Reaktion auf den Druck, der halt vom Westen immer stärker gekommen ist. Je stärker der kommt und je weniger die Einsicht ist nachzulassen, irgendwo, desto mehr ist die andere Seite unter Druck gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganze Menge mit wachen Augen zu durchschauen oder die &#039;&#039;&#039;Notwendigkeit vieles mit wachen Augen zu durchschauen&#039;&#039;&#039;, um eben zu sehen, wo die geistigen Möglichkeiten liegen. Mit dem werden wir uns weiter beschäftigen. Durch dieses Extempore habe ich es heute nicht fertig gemacht mit der Theodora, wie wir eigentlich angesagt hatten, aber ich dachte, es ist notwendig, das jetzt zu sagen. Es wird beim nächsten Mal möglich sein, die &#039;&#039;&#039;Geschichte mit der Theodora&#039;&#039;&#039; relativ kurz abzuhandeln und gleich aus dem heraus - das eignet sich sehr dazu - wirklich den Abgrund anzuschauen, der vor uns liegt. Also, diese wirklich dunkelste Passage in der Apokalypse, die aber für uns zu einer ganz lichten werden kann. Nicht wahr, dann geht es wirklich darum, dass geistige Kräfte eben nicht nur durch die Widersacher benützt werden, sondern dass sie wirklich diesem &#039;&#039;&#039;Reich der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; zugeführt werden und dort endgültig verloren gehen. Jetzt noch nicht, aber sie sind auf den besten Weg, dort endgültig verloren zu gehen. Jetzt noch nicht, aber die sind auf dem Weg, dort endgültig verloren zu gehen. Das ist die wirkliche große Gefahr, weil da gibt es keine Sicherheit, dass es gut ausgeht, im Grunde. Also, mit den regulären Widersachern ist von Haus aus drinnen die sehr gute Möglichkeit, dass es gut ausgeht. Dass es auch böse ausgehen kann und dass die ganze Entwicklung scheitern kann, liegt an diesen Querschlägern jener Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, die uns zu Sorat machen wollen. Das habe ich schon öfters gesagt, Sorat ist eigentlich eine Abkürzung für die Wesensglieder des Menschen, die verdorben werden durch diese Wesenheiten, die dahinter stehen. Also, &#039;&#039;&#039;Sorat&#039;&#039;&#039; ist eigentlich der von diesen Wesenheiten verdorbene Mensch, gegen den gibt es &#039;&#039;&#039;keine Gegenmacht als&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Kraft des menschlichen Ichs in Verbindung mit dem Christus&#039;&#039;&#039;. Über diese Kraft verfügen wir aber. Damit können wir diese Wesenheiten, wenn wir es wollen, wenn wir es wirklich wollen, jederzeit in die Flucht schlagen. Wir können sie nicht besiegen, müssen sie auch nicht besiegen, aber wir können sie dorthin verweisen, wo sie hingehören: in ihren eigenen Entwicklungsweg, der ein ganz anderer ist als der des Menschen. Unsere Aufgabe reicht nicht bis dorthin, für diese Wesenheiten zu sorgen, weil wir es einfach nicht können. Aber was wir können ist, aus unserer Entwicklung, da diese nicht hineingehören, sie hinauszudrängen und sie sozusagen ihren Entwicklungsweg gehen zu lassen. Der für sich vielleicht gar nicht schlecht ist, mag ja sein, weiß ich nicht. Ich kann da nicht reinschauen, aber ich wage jetzt ganz leise zu behaupten, dass sie sich nichts Gutes tun, wenn sie versuchen, sich unsere Kräfte einzuverleiben, dass sie damit ihren Weg auch nicht in die richtige Weise gehen. &#039;&#039;&#039;Sie verfallen einer Illusion, wenn sie die Früchte, die unsere Geistesentwicklung bringen kann, in ihr Reich rüberziehen&#039;&#039;&#039;. Sie werden dort nicht den Erfolg bringen, den sie sich erhoffen. Es ist ein so gegensätzliches Prinzip, einfach alte Kräfte in gewisser Weise, alt jedenfalls in dem Sinne, dass die Erneuerungen, die mit der Menschheitsentwicklung, mit unserer Menschheitsentwicklung und mit dem menschlichen Ich begonnen haben - eben dieser Weg zur Freiheit - dass der Weg mit dem nicht kompatibel ist. Die Früchte dieser Freiheit haben zu wollen und trotzdem dieses zentral gelenkte System zu erhalten, das ist ein Spagat, der nicht möglich ist. Das ist ein Widerspruch in sich selbst. Es ist interessant zu sehen, dass auch so hohe Wesenheiten - weil diese Wesenheiten, die hinter dem stehen, was uns zu Sorat machen könnte, eine sehr, sehr hohe Geistigkeit haben - trotzdem blind sind für das. Das ist ganz interessant. &#039;&#039;&#039;Sie sind blind für das Prinzip der Freiheit&#039;&#039;&#039;. In Wahrheit sind sie blind nämlich, was es im eigentlichen Sinn bedeutet. Vielleicht können wir sie indirekt, indem wir sie von uns trennen, sogar vor Schaden bewahren. Damit möchte ich es für heute gut sein lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick auf den 106. Vortrag ===&lt;br /&gt;
Das nächste Mal dann wirklich die Geschichte mit Theodora zu Ende - und dann stürzen wir uns mutig in den Abgrund und fangen das Dunkle dieses Abgrunds an, mit unserem Licht zu erhellen. Es ist nicht nur eine Beleuchtung, sozusagen, das ist eine Verwandlung bereits. Dieses Reich anzusehen, mutig anzusehen, ist bereits der Beginn der Verwandlung dieses Reiches. Das ist das eigentliche &#039;&#039;&#039;Ziel der Apokalypse&#039;&#039;&#039;, also &amp;quot;Ziel&amp;quot;, das ist die Richtung, in die es geht. Ein fertiges Ziel gibt es im Grunde nicht, weil sonst gibt es die Freiheit nicht, aber eine gewisse Richtung ist da. Das dann das nächste Mal. Ich danke euch für’s dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweis auf Beiträge aus dem Goetheanum ===&lt;br /&gt;
Ich möchte euch noch zum Abschluss erinnern - oder euch ans Herz legen - dieses Interview mit &#039;&#039;&#039;Gerald Häfner&#039;&#039;&#039;, das im Goetheanum erschienen ist, also in der Zeitschrift «Das Goetheanum». Es gibt auch dazu ein Video auf YouTube &#039;&#039;(Frage aus dem Zuhörerkreis:&#039;&#039; &#039;&#039;Das erste oder das zweite Gespräch?)&#039;&#039; Es gibt vielleicht ein zweites dazu, vielleicht.. wie es heißt genau…am besten wählt ihr an, wenn es euch interessiert &amp;quot;dasgoetheanum.com&amp;quot;, dann findet man, meine ich jedenfalls, die Video-Aufzeichnung. Es gibt aber nur einen kurzen Text, es ist aber nicht der vom Video. Sucht es dort. Was ich gesehen habe, finde ich sehr gut und wirklich empfehlenswert - sogar ganz konkret, was jetzt diese Lage mit der Ukraine betrifft. Wie gesagt, es wird da ein bisschen ausgeweitet und ist mal ein Grundding, das dauert nur 14 Minuten, also knapp eine Viertelstunde. Es ist empfehlenswert, sehr prägnant… Nämlich zu durchschauen vor allem, was so wichtig ist zu durchschauen: Die Medienpropaganda, die da ist und so selbstverständlich läuft und ein ganz einseitiges Bild zeichnet. Und wo es schon wieder in die Richtung läuft, wenn irgendeiner etwas anderes sagt, dann ist er sofort ausgeschlossen. Wenn du irgendetwas nicht zustimmst und irgendwo eine andere Seite ins Spiel bringst - &amp;quot;schau mal die andere Seite auch&amp;quot; - dann geht es nicht. Es ist ein &amp;quot;no go&amp;quot; - und du bist sofort desavouiert dadurch. Es ist immer gut, beide Seiten zu sehen und es kommt dort recht ausgewogen, dass der Blick auf beide Seiten geworfen wird, ohne irgendetwas beschönigen zu wollen, das muss man ja gar nicht. Man muss einfach beide Seiten sehen und man muss auch das Dunkle auf der anderen Seite sehen. Das ist alles nicht schwarzweiß, sondern ein Meer von Grautönen. Letztlich wirkt beides zusammen, dass wieder mal die Spiritualität, die in Europa sich entwickeln sollte, Widerstand bekommt, um daran zu reifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, bis zum nächsten Mal, meine Lieben… Gute Nacht…Schlaft gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hier die beiden Links zu den genannten Video-Beiträgen von Gerald Häfner ==&lt;br /&gt;
25.2.2022:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=OPSTSZ6aVQg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.3.2022:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=LTT4fpfg1BY&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Experimentierfeld_Lebendiges_Denken&amp;diff=70</id>
		<title>Experimentierfeld Lebendiges Denken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Experimentierfeld_Lebendiges_Denken&amp;diff=70"/>
		<updated>2022-04-12T11:33:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Susanne G: /* 10. Folge vom 5. April 2022 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Einleitung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Oktober 2019 hielt Dr. Wolfgang Peter in Brunn am Gebirge, Österreich, den Vortrag: &amp;quot;Anregungen für ein Lebendiges Denken&amp;quot;, wovon eine Audioaufnahme verfügbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:YtAnregungen Lebendiges Denken.JPG|250px|Folge 1| link=https://www.youtube.com/watch?v=Zb2GBNUUBbg]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Wolfgang Peter -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;|| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Januar 2022 startete Wolfgang Peter auf anthro.world einen Kurs von 11. Folgen, welcher live übertragen wurde. Dabei gab Wolfgang Übungen, die den Teilnehmern Anregungen im Umgang mit recht alltäglichen Dingen geben konnten. Zum Beispiel die Wirkung der Farben auf uns Menschen, oder die Frage, was empfindungsmäßig der Unterschied ist, wenn man sich mit einem Dreieck oder einem Quadrat ins Benehmen setzt. Dieser Kurs erfolgte nicht nach einem im Vorfeld konstruierten Schema oder einem Plan, vielmehr ergaben sich die Übungen entlang der Fragen und Bedürfnisse der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|aligne=&amp;quot;centered&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Experimentierfeld Lebendiges Denken.jpeg|150px|Folge 1| link=https://youtu.be/eyAmid5nlRM]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 1. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;|| [[Datei:Experimentierfeld Lebendiges Denken.jpeg|150px|Folge 2| link=https://youtu.be/i2cvgjDM0Bs]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 2. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;|| [[Datei:Experimentierfeld Lebendiges Denken.jpeg|150px|Folge 3| link=https://youtu.be/J_UkJzqhsKE]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 3. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;|| [[Datei:Experimentierfeld Lebendiges Denken.jpeg|150px|Folge 4| link=https://youtu.be/FJj3rnhfAlM]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 4. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;|| [[Datei:Experimentierfeld Lebendiges Denken.jpeg|150px|Folge 5| link=https://youtu.be/VOLLOonD4PU]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 5. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;|| [[Datei:Experimentierfeld Lebendiges Denken.jpeg|150px|Folge 6| link=https://youtu.be/xtSFxcKUFPk]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 6. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Experimentierfeld Lebendiges Denken.jpeg|150px|Folge 7| link=https://youtu.be/cAuD8o5gyV0]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 7. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;|| [[Datei:Experimentierfeld Lebendiges Denken.jpeg|150px|Folge 8| link=https://youtu.be/y1kpOTQ01wE]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 8. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;|| |[[Datei:Experimentierfeld Lebendiges Denken.jpeg|150px|Folge 9| link=https://youtu.be/cXwUsp1TicM]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 9. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;|| [[Datei:Experimentierfeld Lebendiges Denken.jpeg|150px|Folge 10| link=https://youtu.be/P9HOoHWN-dc]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 10. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Übungsanleitungen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1. Folge vom 18. Januar 2022==&lt;br /&gt;
Experimentelles &#039;&#039;&#039;Denken mit den Grundfarben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen in den Reigen der Übungen einsteigen, indem wir uns der sinnlichen Wahrnehmung einer Grundfarbe widmen: Dazu können wir zum Beispiel ein farbiges Blatt Papier nehmen, den Fokus unseres Blickes darauf richten und warten, wie die Farbfläche auf uns wirkt. Bitte, versucht dabei eure Gedanken auszuschalten bzw. zu ignorieren! Lasst die Farbe wirken, nehmt euch Zeit dafür und wartet geduldig, bis ihr das Gefühl habt, dass ihr die Farbe wirklich intensiv in euch aufgenommen habt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Legt dann das farbige Blatt Papier weg, schließt die Augen und beobachtet das nun aus dem Inneren auftauchende Bild. Geht spielerisch daran, versucht nichts zu erzwingen, sondern lasst die Bilder kommen, wie aus der Phantasie heraus einströmen - ohne eigenes Zutun. Je mehr ihr euch innerlich öffnen könnt, desto leichter und intensiver können die Bilder fließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Öffnung hilft, denn die lebendigen inneren Bilder sind unerschöpflich und die sich entwickelnden Zusammenspiele sind offenendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem Teil der Übung könnt ihr euch die folgenden Fragen stellen:&lt;br /&gt;
* Aufgezählter Listeneintrag&lt;br /&gt;
* Wie war meine subjektive/persönliche Reaktion auf die Farbe?&lt;br /&gt;
* Welche bildhaften Wahrnehmungen strömten in mich ein?&lt;br /&gt;
* Was war das Wesenhafte daran?&lt;br /&gt;
* Welche Empfindungen bzw. welche Seelenqualität habe ich wahrgenommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ganz zum Schluss: Was hat sich bei mir nach dieser Übung verändert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==2. Folge vom 25. Januar 2022==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir erweitern die Übungen mit den Farben&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserer veräußerlichten Welt stehen wir nur in der halben Wirklichkeit, der Welt der Objekte.&lt;br /&gt;
Auch unsere Farbübungen  betreffen die Sinneswelt, die Objektwelt. Wir können aber dem etwas hinzufügen: Wir verbinden uns willentlich mit  den Farben und können sie so willentlich durchdrungen erleben.&lt;br /&gt;
Bleiben wir im Äußeren, wird uns die Farbe zu wenig von sich sagen.&lt;br /&gt;
Wir befinden uns auch nicht in der Wirklichkeit der Farbe, wenn wir ihr mit unserem Ego begegnen: Die Farbe ist so schön oder so abstoßend.&lt;br /&gt;
Die Kunst besteht darin, sich mit dem, was uns von außen entgegenkommt, tief in unserem Inneren zu verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gute Möglichkeit, die Farbübung zu vertiefen, besteht darin, die Farben selber aufs Papier zu bringen, zu gestalten und zu beobachten, in welchem Wechselspiel sie zueinander stehen.&lt;br /&gt;
Experimentieren, wie die Farben des Regenbogens miteinander in Wechselwirkung treten: &lt;br /&gt;
Wie vertragen sie sich?	&lt;br /&gt;
Wie sprechen die Farben miteinander?&lt;br /&gt;
Was fühlt man bei den verschiedenen Farben?&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit erschließt sich bei der Arbeit mit Farbfolien, durch die man die Welt anschauen kann und dabei beobachtet, welche Qualitäten die einzelnen Farben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==3. Folge vom 1. Februar 2022==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewusste innere Aktivität bei Sinneswahrnehmungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je bewusster und aktiver wir die Sinneswelt ergreifen, desto mehr offenbart sie uns. Wenn wir darauf achten, wie sich Farben, Töne und Klänge von Tast- und Formerlebnissen unterscheiden, können wir auch erfahren, dass es im Grunde ganz unterschiedliche Sinneswelten gibt. Je bewusster uns unsere innere Aktivität dabei wird, desto vielfältiger wird unser Sinnesreichtum!&lt;br /&gt;
Mache dir klar: Um ein lebendiges Denken zu entwickeln, ist es notwendig, dass du das, was du  vor  Augen und Ohren hast, bewusst und willensmäßig ergreifst. Wir dürfen uns dabei um eine wirkliche Vertiefung bemühen! Vom Physiker Wolfgang Pauli gibt es dazu den schönen Begriff „Malendes Schauen innerer Bilder“.&lt;br /&gt;
Ohne diese bewusste innere Aktivität bleibt alles oberflächlich und bringt uns unserem Ziel, ein lebendiges Denken zu erleben, keinen Schritt näher!&lt;br /&gt;
Wir wollen unsere Entdeckungsreise erweitern: Versuche das &amp;quot;Ineinanderschwimmen&amp;quot; der Farben zu beobachten und dabei auch auf deine Erlebnisse zu achten. Im Wechselspiel zwischen Licht und Finsternis  entstehen Farben.  Aktive Farben entstehen durch Verdunkelung des Lichts, passive Farben entstehen durch Aufhellung der Finsternis. &lt;br /&gt;
Vielleicht magst du dich jetzt angeregt fühlen, dich mit Goethes Farbenlehre ein wenig näher zu befassen?&lt;br /&gt;
Die Farben sollen uns noch weiter begleiten: Untersuche nun, wie sich Farben und Formen miteinander vertragen. Schneide dazu Kreise, Dreiecke und Quadrate aus unterschiedlichen Farben aus und vertiefe dich in ihre Betrachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stelle dir dabei auch folgende Fragen:&lt;br /&gt;
* Welche Farbe harmoniert für dich mit welcher Form?&lt;br /&gt;
* Gibt es Kombinationen, die sich für dich ganz und gar nicht stimmig anfühlen?&lt;br /&gt;
Das sind Fragen, uns zu überraschenden Neuentdeckungen und spannenden inneren Erlebnissen führen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==4. Folge vom 15. Februar 2022==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Üben mit den Vokalen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem du bei den vorherigen Übungen Farben und Formen erlebt hast, versuche diese nun auch in der Sprache selbst zu erleben. Die Sprache hängt nämlich mit beidem eng zusammen!&lt;br /&gt;
Zum Einstieg in die neue Übung versuche zunächst die Aufrichte- oder Strebekraft in deinem Körper zu spüren: Stell dich dazu auf nur ein  Bein und schließe vorsichtig die Augen. Achte darauf, dass du dich notfalls festhalten kannst!&lt;br /&gt;
Mit geöffneten Augen kannst du dich an den Senkrechten im Raum ausrichten, bei geschlossenen Augen dagegen fehlt diese für die Orientierung so wichtige äußere Hilfe und du wirst ganz schnell merken, dass du ausbalancierende Pendelbewegungen machen musst und ununterbrochen aktiv bist, um die aufrechte Haltung bewahren zu können. (Diese Übung trägt übrigens zur Stärkung deines Bewusstseins bei.)&lt;br /&gt;
Nun öffnest du die Augen wieder und beginnst mit der eigentlichen Übung, dem spielerischen Tönen der Vokale A, E, I, O und U. Versuche auch zu erfahren, wie die Vokale sich mit der Tonhöhe verändern können.&lt;br /&gt;
Vielleicht hast du am Anfang Hemmungen, den Mund richtig weit aufzumachen? Versuche diesen inneren Widerstand allmählich zu überwinden!&lt;br /&gt;
Nimm dir Zeit für die Übungen, denn es dauert ein wenig, bis du ganz in das Erleben der Töne eintauchen kannst. Aber es lohnt sich! Achte darauf, welche Impulse und Fragen nach und  nach in  deinem Inneren auftauchen.&lt;br /&gt;
Vielleicht suchst du Antworten auf  Fragen wie zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wie formen sich meine Lippen beim Tönen der einzelnen Vokale? &lt;br /&gt;
* Welche Sprachorgane werden beim Tönen der Vokale eingesetzt? &lt;br /&gt;
* Welche Muskeln bewegen sich dabei?  &lt;br /&gt;
* Welche Empfindungen habe ich beim Klang der Laute? &lt;br /&gt;
* Sind die Töne für mich eher hell oder eher dunkel? &lt;br /&gt;
* Entsteht aus diesem hell und dunkel mit der Zeit vielleicht eine Farbempfindung? &lt;br /&gt;
* Spüre ich beim Tönen der Laute eine Schwingung im Körper?  &lt;br /&gt;
* Kann ich lokalisieren, wo im Körper die Laute entstehen? &lt;br /&gt;
* Haben die Schwingungen eine Rückwirkung auf den Klang selbst? &lt;br /&gt;
* Wie fühle ich mich nach diesen Übungen? &lt;br /&gt;
Und schließlich: Erlebe ich in meinem Alltagsleben eine Veränderung, wenn ich mit meinen Mitmenschen spreche?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==5. Folge vom 22. Februar 2022==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit den Konsonanten tönen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der vorhergehenden Übung konntest du das Klingen der Vokale wahrnehmen. &lt;br /&gt;
Jetzt wollen wir dich einladen, das Tönen der Konsonanten in den verschiedenen Resonanzräumen deines Körpers zu ergründen.&lt;br /&gt;
Gleichzeitig kannst du dem Formerlebnis bei den Konsonanten nachspüren und die Bewegungen deiner Sprachorgane bewusst wahrnehmen. &lt;br /&gt;
Dazu musst du die Konsonanten sehr klar und deutlich formulieren, je länger du einen Konsonanten tönst, umso intensiver ist er hör- und spürbar.&lt;br /&gt;
Richtig stark kannst du die Laute erleben, wenn du die Bewegungen mit den Armen und Beinen zurückhältst. Dadurch geht der Laut viel tiefer in die Sprachgestaltung und in dein inneres Erleben hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Betonung der Konsonanten verändert sich dein Empfinden und du wirst dabei eine deutliche Aktivität in deinen Resonanzräumen erkennen. &lt;br /&gt;
Wenn der Ton verklungen ist, dann setzt er sich, wenn man darauf achtet, als Klang im physischen, dann im ätherischen und zuletzt im astralischen Körper fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten und einfachsten ist es, mit dem H, dem Urkonsonanten, zu beginnen. Er ist das reine Ausatmen und bietet kaum einen Widerstand. Das H wird mit einem tiefen Ausatmen und Einatmen hauchend aus dem Körper und in den Körper bewegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du die Konzentration auf das Einatmen legst, dann bist du mehr bei dir in deinem Inneren. Wenn du ausatmest, dann öffnest und bewegst du dich in Richtung Kosmos.&lt;br /&gt;
Gleichzeitig kannst du aber auch erleben, wie sich beispielsweise das A langsam mit dem H verbindet – HHHaaa&lt;br /&gt;
Oder du beobachtest, wie sich beispielsweise mit dem S ein Widerstand nach dem H aufbaut – HHHsss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Was erlebst du zum Beispiel beim B? Welche Formen und Bewegungen spürst du in deinen Sprachorganen?&lt;br /&gt;
* Und was spürst du beispielsweise bei dem explosionsartigen TTT?&lt;br /&gt;
* Was tut sich da in deinen Resonanzkörpern und Sprachwerkzeugen?&lt;br /&gt;
* Merkst du einen Unterschied zwischen den einzelnen Konsonanten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du möchtest danach vielleicht auch erfahren, wie es ist, wenn du Konsonanten und Vokale gemeinsam tönst. Beide zusammen ergeben ein Ganzes. Wenn man es in Beziehung zur gesamten Sprache setzt, dann entspricht es dem Menschen als Gesamtheit. Es ist der Mensch, der in den Vokalen die Empfindungen erlebt, und in den Konsonanten die Formen. Alle sind letztendlich in unserem Körper zu finden. Spiele mit den verschiedenen Konsonanten und Vokalen, je nach Lust und Laune oder nach deinem Empfinden. Es gibt keine festgelegten Regeln. Du allein bestimmst, wie du mit den verschiedenen Lauten umgehen möchtest, und es ist dein ganz persönliches, einzigartiges Erlebnis. Ja man kann sogar sagen, du webst dir deinen eigenen feinstofflichen Teppich damit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;In Urzeit Tagen&#039;&#039; trat zum Geist des Himmels der Geist des Erdenseins, Bittend sprach er: Ich weiß zu reden mit dem Menschengeist; doch um jene Sprache auch flehe ich, durch die zu reden weiß das Weltenherz zum Menschenherzen. Da schenkte der güt‘ge Himmelsgeist dem bittenden Erdengeist: die Kunst.&amp;quot; Zitat Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==6. Folge vom 1. März 2022==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Erleben des Wortes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übungen mit Konsonanten und Vokalen brauchen wirklich Zeit, um sie voll auskosten und immer wieder Neues entdecken zu können. Es lohnt sich! &lt;br /&gt;
Achte beim Üben auf die Ein- und Ausatmung, denn unser Atem trägt unser Seelisches. Der Atemrhythmus und das tiefe Atmen spielen eine große Rolle für unsere Gesundheit und können zum Beispiel Verspannungen sehr effektiv lösen.&lt;br /&gt;
Achte bei den Vokalen ganz besonders auf den Klang und auf die Schwingung!&lt;br /&gt;
Beim Aussprechen der einzelnen Konsonanten beobachte, wie du den Ton vorbereiten musst. Wie formt er sich?&lt;br /&gt;
Nun wählst du dir ein beliebiges einfaches Wort und sprichst es deutlich in verschiedenen Tonlagen aus. Es muss nicht laut sein! Frage dich:&lt;br /&gt;
* Wie erlebe ich in diesem Wort die Vokale und die Konsonanten?&lt;br /&gt;
* Welche Wirkung üben die Vokale auf die Konsonanten aus?&lt;br /&gt;
* Ändert sich etwas an meinem Bewusstsein, wenn ich zur  Alltagssprache übergehe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche das von dir gewählte Wort in ein Bild zu übertragen und male es, nicht gegenständlich, nur aus den Formkräften und Stimmungen, die du mit diesem Wort erlebt hast. Lass Farben und Formen einfach  intuitiv entstehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==7. Folge vom 8. März 2022==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprache mit Bewegung verbinden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine wunderbare Übung, die du gut an die vorherigen Übungen mit den Vokalen und Konsonanten anschließen kannst.  &lt;br /&gt;
Es geht darum, dass du Laut und Klang mit deiner eigenen Gestik und Bewegung verbinden sollst. &lt;br /&gt;
Im Vordergrund steht dabei deine spontane lebendige Bewegung, die aus deinem inneren Erleben kommen soll, und nicht durch eine genormte Bewegung vorgegeben wird. &lt;br /&gt;
Nur wenn es aus dir selbst kommt, dann ist es authentisch und ehrlich. &lt;br /&gt;
Wenn das nicht der Fall ist, dann kommt es nicht zum Erleben, weil der Kopf sehr angestrengt ist, das Vorgegebene zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stelle dich frei hin, richte dich auf und erspüre deinen inneren Raum.&lt;br /&gt;
Gehe mit diesem Gefühl in deine innere Mitte, schaffe mit den Konsonanten den Raum und mit den Vokalen die Klänge. &lt;br /&gt;
Experimentiere dabei, laut und leise, höher und tiefer, stärker und sanft.&lt;br /&gt;
Lasse die Klänge aus dem Inneren heraus in alle Richtungen strömen. &lt;br /&gt;
Sei dabei offen und lasse dich inspirieren, zu welcher spontanen Bewegung es dich drängt. &lt;br /&gt;
Wenn sie authentisch und spontan ist, dann kann sie nicht falsch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welche Laute und Bewegungen hast du erschaffen?&lt;br /&gt;
* Wie hast du die Übungen erlebt?&lt;br /&gt;
* Lebt das Erfahrene noch in dir?&lt;br /&gt;
* Haben dir die Übungen Freude bereitet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Das Wort webt&lt;br /&gt;
mitten hindurch&lt;br /&gt;
mitten durch mich&lt;br /&gt;
mitten im Wort&lt;br /&gt;
webe -  Ich&amp;quot;&#039;&#039;. Zitat Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==8. Folge vom 15 März 2022==&lt;br /&gt;
Wird nachgetragen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==9. Folge vom 22. März 2022==&lt;br /&gt;
Wir wollen unsere &#039;&#039;&#039;Übungsfelder jetzt noch weiter ausdehnen und auch inhaltlich ergänzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Nachdem wir uns zunächst darauf konzentriert haben, Vokale, Konsonanten, Silben und ausgewählte Worte rein über ihren Klang sozusagen aus der Beobachterperspektive zu erfahren und zu beschreiben, wollen wir jetzt einen Schritt weitergehen und Gefühle einbeziehen.&lt;br /&gt;
Übungsvorschlag:&lt;br /&gt;
Versuch bitte zu beobachten, wie Emotionen die Bewegungen, die Töne und Klänge in dir hervorrufen, verändern. Versetze dich dazu beispielsweise in ein Gefühl der Freude, der Angst, der Wut oder des Zorns. Was für einen Einfluss üben die Stimmungen aus? Versuche alle Veränderungen genau wahrzunehmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wollen wir uns nun auch einem ganz neuen, für unsere Sinne und unsere Seele ganz außerordentlich wichtigen Beobachtungsraum zuwenden, der Natur, die uns umgibt.&lt;br /&gt;
Übungsvorschlag:&lt;br /&gt;
Geh hinaus in die Natur und versuche die Formen, die dir dort begegnen, nach- und mitzuempfinden und durch Körperbewegungen auszudrücken. Du kannst dir zum Beispiel Bäume aussuchen, aber natürlich auch beliebige andere Pflanzen, von denen du dich angezogen - oder vielleicht auch abgestoßen fühlst.&lt;br /&gt;
Lass dich von den Formen der Natur zu Körperbewegungen inspirieren, indem du versuchst, deine Bewegung in Einklang mit der Natur zu bringen. Verbinde dich dazu innerlich mit den Formen, die da draußen sind. Auch Pflanzen machen für sie eigentümliche Gesten, Wachstumsgesten. Lass dich von ihnen zu fließenden Bewegungen inspirieren!&lt;br /&gt;
Auch zur Landschaft stehen wir in Resonanz und auch das können wir durch Bewegung zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Beobachte bei deinen Experimenten beispielsweise:&lt;br /&gt;
* Wann hat meine Bewegung das rein ätherisch-fließend Formende? &lt;br /&gt;
* Ändert sich meine Bewegung, wenn etwas Emotionales dazukommt, wenn ich zum Beispiel etwas in der Natur mit Freude oder Zorn anschaue? Wie ändert sich meine Bewegung?&lt;br /&gt;
Geh noch weiter: Gelingt es dir vielleicht, die Bewegung, die du von der Natur aufnimmst, zum Sprechen zu bringen? &lt;br /&gt;
Frage dich:&lt;br /&gt;
* Kann ich das auch in Lauten ausdrücken?&lt;br /&gt;
* Antwortet mir die Natur in unterschiedlicher Weise - je nachdem, ob meine Laute neutral, friedfertig oder aggressiv tönen?&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nimm alle Veränderungen wahr!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==10. Folge vom 5. April 2022==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Unterschied zwischen Begriff und Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen wir unsere Wahrnehmungen der Natur erweitern und dabei auch unsere Empfindungen zu Bewusstsein bringen. Lasse deine Empfindungen und Wahrnehmungen sprechen und schaffe aus diesen heraus Begriffe, die möglichst reichhaltig sind. Sprich auch ein- und dasselbe Wort in mehreren Sprachen: Sind die Bilder, die du innerlich erhältst, genau gleich - oder unterscheiden sie sich? Kannst du vielleicht beobachten, wie sich bei diesen Übungen allmählich die Begriffe in deinem Denken erweitern? Du kannst dazu deine gewählten Begriffe jeden Tag neu ergreifen! Wird der Inhalt reicher?&lt;br /&gt;
Dazu zwei Beispiele:&lt;br /&gt;
* Stell dir eine Landschaft im Sommer vor und versuche nun die Veränderungen, die Herbst, Winter und Frühling in dieser Landschaft bewirken, vor deinem inneren Auge ineinanderfließen zu lassen. Gelingt dir dieser Prozess?&lt;br /&gt;
* Oder kannst du im Begriff Baum die verschiedensten Arten von Bäumen vor deinem geistigen Auge gestalten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Übung kannst du erweitern mit allem, was in der Natur an Pflanzen, Tieren und Mineralien vorkommt. Die Vielfalt ist groß.&lt;br /&gt;
* Kannst du nach und nach in den Begriffen Lebendigkeit spüren? Ergreife die Begriffe immer wieder neu und versuche zu ergründen, ob du sie so erleben kannst, als ob du sie zum ersten Mal denken würdest.&lt;br /&gt;
* Kannst du dich selbst tätig sehen in deinem Denkprozess?&lt;br /&gt;
* Kannst du immer mehr Wachheit für deine Denktätigkeit erreichen?&lt;br /&gt;
* Kannst du deine Erlebnisse so zum Ausdruck bringen, dass sie ganz authentisch sind und keine abstrakten Begriffe bleiben? Kann das, was du zum Ausdruck bringst, ein anderer nacherleben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du schaffst durch diesen sehr bewussten Prozess die Voraussetzung für das Lebendige Denken - und dieses Denken kann dann zu einer Gewohnheit in deinem Leben werden. Du lernst so im Laufe der Zeit dein Denken zu beobachten und zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Teilnehmerstimmen/ Rückschau aufs Experimentierfeld Lebendiges Denken 2022=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;big&amp;gt;Eine Teilnehmerstimme von A.&amp;lt;/big&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Als das Experimentierfeld „ das Lebendige Denken“ gestartet wurde, habe ich mich gefragt: was ist das, habe ich nie gehört, ich muss da mehr wissen.&lt;br /&gt;
Ich hatte keine Erwartungen da ich nicht wusste worum es geht. Ich wusste nur nicht ob ich mitmachen kann.&lt;br /&gt;
Ich habe mir die Konferenz vom Wolfgang über “Lebendiges Denken“ angehört und dann war es mir klar dass ich da mitmachen möchte für meine Entwicklung, für meine inneren Erlebnisse.&lt;br /&gt;
Was ist lebendiges Denken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben folgende Aufgaben zu üben bekommen:&lt;br /&gt;
# Die gelbe Farbe &lt;br /&gt;
# Die verschiedenen Farben des Regenbogens &lt;br /&gt;
# Die Farben in Zusammenhang mit geometrische Figuren: Kreis, Dreieck, Quadrat &lt;br /&gt;
# Die Vokalen &lt;br /&gt;
# Die Konsonanten &lt;br /&gt;
# Ein Wort&lt;br /&gt;
Ich werde nicht im Detail beschreiben alle diese Übungen, denn es wird zu viel, nur einige Gefühle, Ideen, Erlebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beim Üben der Farben&#039;&#039;&#039; hatte ich folgende Wahrnehmungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ich habe mit dem &#039;&#039;&#039;“A”&#039;&#039;&#039; begonnen: Die Vibration ging nach oben in de Kopf und darüber hinaus. Ich hatte die Tendenz nach oben die Hände zu halten. Wie eine Bewunderung , eine Verehrung und ich befand mich in einer Pyramide mit dem Gipfel nach Oben und die Basis beim Kehlkopf. Und als Farbe habe ich intensiv die gelbe Farbe erlebt.&lt;br /&gt;
* Dann beim &#039;&#039;&#039;„O“&#039;&#039;&#039;: Die Vibration habe ich in der Mitte des Körpers, Nabel und Herz, empfunden. Mich hat eine Kugel umhüllt und beschützt und Hellblau war diese Kugel. &lt;br /&gt;
* Die Vibration bei &#039;&#039;&#039;„I“&#039;&#039;&#039;:  habe ich mich stark in der Erde verankert gefühlt, aber mit dem Streben ausgedehnt nach oben. Der ganze Körper hat vibriert, stärker vom Kehlkopf hinauf ins Gehirn, beginnend vom Herz. Meine Farbe die ich bei „I“ erlebt habe war das intensive Rot. Das &#039;&#039;&#039;„I“&#039;&#039;&#039; erleben war wie eine Äusserung des ICH‘ s,  der Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
* Beim &#039;&#039;&#039;„E“&#039;&#039;&#039;: Es vibrierte beim Kehlkopf, gleich links und rechts, aber es unterbricht sich mit einer geraden Linie bei den Schultern und ich befinde mich in einem Würfel, ein Würfel der Liebe, von orange als Farbe.&lt;br /&gt;
* Beim vibrieren des &#039;&#039;&#039;„U“&#039;&#039;&#039;: es vibrierte der ganze Kopf, und die wahrgenommene Indigo Farbe versteckt etwas, ich konnte es nicht durchdringen, aber die Vokale &#039;&#039;&#039;„U“&#039;&#039;&#039; zeigte mir einen Weg nach oben der sich langsam öffnet und ich empfinde Hoffnung und Harmonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beim Üben der Konsonanten&#039;&#039;&#039; hatte ich folgendes Erlebnis: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ich habe mich inspirieren lassen von Roswitha und habe das Konsonant &#039;&#039;&#039;“m”&#039;&#039;&#039; in meinem Körper,so lange wie das Ausatmen gedauert hat, vibrieren lassen. Ich habe es 7 Mal wiederholt. Dann habe ich das &#039;&#039;&#039;„M“&#039;&#039;&#039; in der linken Niere vibrieren lassen und die Niere habe ich empfunden dass es zusammen mit dem Körper vibriert. Ich habe es ebenfalls 7 Mal wiederholt.&lt;br /&gt;
* Dann habe ich mich mit dem Gedanken auf die rechte Niere konzentriert und da habe ich einen Widerstand beim Vibrieren gespürt. Ich habe es mir erklärt mit dem Nierenstein in der rechten Niere. Ich habe es auch 7 Mal wiederholt und ich habe gespürt dass der Widerstand etwas nachlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Üben des „Lebendigen Denkens“ hat mir die Wahrnehmung gebracht dass das Denken viel mehr bedeutet als ich es bis jetzt gemacht habe, das normale denken über Dinge und Tatsachen.&lt;br /&gt;
Es ist das Erleben der Dinge und Tatsachen in mir.&lt;br /&gt;
Es ist ein kreativer Prozess der sich in mir abspielt und sich widerspiegelt in das, was mir das Erleben verursachte. Es ist ein Zusammenwirken.&lt;br /&gt;
Es war eine Bereicherung da mitzumachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke,&lt;br /&gt;
A.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Susanne G</name></author>
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